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Zur Erinnerung: die offizielle, vom BAG am 28. September veröffentlichte durchschnittliche Erhöhung basierte nur auf einer Franchise von CHF 300.- für Erwachsene mit einem traditionellen Versicherungsmodell und eingeschlossener Unfallversicherung. Auf der Grundlage dieser Kriterien ist die angekündigte durchschnittliche Erhöhung nur für 18.3% der Schweizer repräsentativ. Wenn man alle Krankenkassenprämien berücksichtigt, beträgt die durchschnittliche Erhöhung in der Schweiz 5.1%.
Von den 200'312 verfügbaren Krankenkassenprämien werden ungefähr 80% um mehr als 4% erhöht. 26.8% der Prämien werden sogar über 10% erhöht. Manche Versicherungsnehmer müssen sich auf Extreme gefasst machen: die Krankenkassenprämien können zwischen -10% und +30% variieren.
Dieses Jahr sind die Familien besonders betroffen. Die Kinderprämien erfahren mit einer Erhöhung von 6.1% die stärkste Erhöhung, gegenüber fast 5% für junge Erwachsene und Erwachsene. Was die Franchisen betrifft, so sind die Versicherungsnehmer, die sich für hohe Franchisen entschieden haben (ohne Unterschied, ob es sich um Kinder, junge Erwachsene oder Erwachsene handelt) am meisten von der Erhöhung der Krankenkassenprämien für 2018 betroffen. Junge Erwachsene und Erwachsene mit einer Franchise ab CHF 1'500.- müssen sich auf Erhöhungen von über 5% gefasst machen.
Was die Versicherungsmodelle betrifft, so sind es die HMO (Gesundheitsnetzwerke), die dieses Jahr die bedeutendsten Erhöhungen (5.7%) hinnehmen müssen, im Vergleich zum traditionellen Grundversicherungsmodell. Seit einigen Jahren erfreuen sich die alternativen Versicherungsmodelle (Gesundheitsnetzwerke, Hausarzt, Telemedizin) bei den Versicherungsnehmern grosser Beliebtheit. 71.8% der veröffentlichten Krankenkassenprämien betreffen diese Art von Modellen. Seit Anfang Oktober zeigte eine Analyse von über 100'000 Vergleichen, dass fast vier von fünf Versicherungsnehmer sich für diese Art Modell entschieden haben. Was die Wahl der Franchisen betrifft, so tendieren 43.6% der jungen Erwachsenen und Erwachsenen zu einer ordentlichen Franchise von CHF 300.- und 33% zu einer maximalen Franchise von CHF 2'500.-. Für die Kinder bevorzugen die Eltern zu über 84% die Franchise 0.
Auf der Grundlage der oben aufgeführten Beobachtungen führte bonus.ch eine Simulation der Auswirkung der Prämienerhöhungen auf das Budget einer in Zürich wohnenden Musterfamilie von 5 Personen durch. Der Gesamtbetrag der Krankenkassenprämien für 2017 betrug CHF 18'487.20 pro Jahr gegenüber CHF 19'264.80 für 2018. Eine Familie sieht sich also gezwungen, ihr Budget für Gesundheitskosten um CHF 777.60 zu erhöhen. Angesichts der konstanten Erhöhungen der Krankenkassenprämien ist es im Interesse der Versicherungsnehmer, nicht untätig zu bleiben. Sie haben nicht wenige Lösungen, um ihr Gesundheitsbudget zu entlasten: sie können ihre Franchise erhöhen, alternative Versicherungsmodelle wählen, die Krankenkasse wechseln oder gar alle diese Elemente kombinieren, um höchstmögliche Ersparnisse zu erzielen. Bei einem Krankenkassenwechsel könnte unsere Musterfamilie CHF 6'102.- pro Jahr bei ihren Krankenkassenprämien sparen. Genug, um sich angenehme Freizeitvergnügen zu gönnen!
Wenn die Versicherungsnehmer jetzt die Abrechnungen der Krankenkassenprämien erhalten, sollten sie von der Gelegenheit profitieren, um ihre Situation mit dem Ziel zu prüfen, die Belastung der Krankenkassenprämien für ihren Geldbeutel zu reduzieren. Trotz der zahlreichen Mittel, die den Versicherungsnehmern im Internet zur Verfügung stehen (Vergleiche, Internetportale der Versicherungen, das offizielle Internetportal des BAG...), wechseln weniger als 10% der Schweizer jedes Jahr den Krankenversicherer. Dies sind die wichtigsten Gründe für dieses Verhalten: Angst vor Veränderung, Befürchtungen, dass ein Wechsel administrative Schwierigkeiten mit sich bringt und die Treue gegenüber ihrer Krankenkasse.
Zugang zum Rapport
Zugang zum Vergleich der Krankenkassenprämien
Für weitere Informationen:
bonus.ch SA
Patrick Ducret
CEO
Avenue de Beaulieu 33
1004 Lausanne
021.312.55.91
ducret(a)bonus.ch
Lausanne, den 2. November 2017