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Das Forschungsprojekt untersucht die Schnittstellen von Architekturproduktion und sozialen Prozessen und hinterfragt deren Einfluss auf den Diskurs, die Repräsentation und die Praxis von Architektur. Konkretes Fallbeispiel ist der Wohnkomplex „Les Espaces d’Abraxas“ des Architekten Ricardo Bofill, der ein Scharnier zwischen der Architektur des Wohlfahrsstaates der Nachkriegszeit und der neoliberalen Stadtentwicklung der Gegenwart besetzt und dessen Historiographie exemplarisch die Architektur- und Wohnungsbaupolitik der 1970er Jahre in Frankreich aufzeigt.
Beginn der Arbeit: Februar 2011
Förderungen:
2011: Anschubsfinanzierung des D’Arch (Professur Laurent Stalder)
2012–2014: Projektfinanzierung durch den Schweizerischen Nationalfonds