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Die drei sind sich schnell einig: Homeschooling. Und das will was heissen: Oliver und Amira Pocher sind nämlich beide an Corona erkrankt. Während Oliver nur leichte Symptome verspürte, war Amira mehrere Tage sehr geschwächt.
Nicht nur Mutter, sondern auch Lehrerin
Alessandra Meyer-Wölden blieb zwar gesund, kämpfte jedoch mit den Auswirkungen des Lockdowns. Im Gespräch mit dem Vater von drei ihrer fünf Kinder sagt sie: «Ich bin nicht nur Mutter, sondern auch Lehrerin geworden.»
Und das offensichtlich von einer ziemlichen Rasselbande. Dies lässt zumindest Olivers Aussage vermuten: «Das Problem ist, das eine oder ander Kind kommt von der Art her nach mir.» Und Alessandra erzählt etwa, wie die 8-jährigen Zwillinge genau sechs Minuten vor ihren IPads sassen und dem Unterricht folgten, um sogleich ausgelassen auf dem Bett herumzuspringen, während die Mitschüler ihre Aufgaben lösten.
Oliver musste für Ordnung sorgen
«Vier Monate Homeschooling war nicht immer einfach», so ihr Fazit. Sie habe auch mal ihren Ex-Mann anrufen müssen, damit er ein Machtwort spricht und versucht, Ordnung in die Sache zu bringen.
Obwohl die gemeinsamen Kinder grösstenteils bei Alessandra in den USA leben, war auch Oliver Pocher ab und an ziemlich genervt von ihnen. Er findet jedenfalls: «Ich glaube, beim Homeschooling ging es jedem so: Irgendwann gingen einem die Kinder auf den Sack.»