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Ein Drittel der Einnahmen gingen bei einer Annahme der Initiative an die Kantone. Es heißt, dass die Erbschaft- und Schenkungssteuern seit jeher den Kantonen zugutekommen. Im Jahre 2012 flossen insgesamt rund 1 Milliarde Franken (1.34% aller Steuerbeträge) in die Kantons- und Gemeindekassen - siehe rotes Büchlein. Aufgerechnet auf die gesamte Summe ergäbe das 74.62 Milliarden Franken, die vererbt wurden.
Zieht man von diesen rund 75 Milliarden die Freibeträge ab (wie viel das sein wird weiß man nicht), ich nehme an, so um die 25 Milliarden. Blieben noch 50 Milliarden die zu 20% versteuert werden, ergibt 10 Milliarden Franken. Demnach würden 6.66 Milliarden in die AHV und 3.33 Milliarden in die Kantons- und Gemeindekassen fließen. Also dreimal mehr als bis anhin. So würden die Kantone und Gemeinden profitieren. Auch wenn nur die Hälfte von den 75 Milliarden Franken zu 20% versteuert wird, ergäbe das 5 Milliarden für die AHV und 2.5 Milliarden für die Kantone und Gemeinden. Andersrum, um diese 1 Milliarde abzudecken, würde künftig "nur" noch rund 15 Milliarden an Erbschaften versteuert. 2 Milliarden für die AHV und 1 Milliarde für Kantone und Gemeinden.
Aber, nach welchem Kriterium sollte denn dieses Geld unter den einzelnen Kantonen verteilt werden?
Diese Initiative hat zwei Seiten.