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Vitamine und Mineralstoffe spielen eine zentrale Rolle, wenn es um die Gesundheit der Frau während ihrer Schwangerschaft und später um die Gesundheit des Neugeborenen geht. Besonders eine ausreichende Zufuhr von Folsäure ist während des ersten Drittels der Schwangerschaft für die Entwicklung des Embryos unabdinglich. Aktuell wird in Deutschland sogar diskutiert, ob ein Grundnahrungsmittel, wie beispielsweise Mehl, zukünftig generell mit Folsäure angereichert werden soll. Damit wollen die zuständigen Instanzen sicher stellen, dass Frauen im gebährfähigen Alter und während der Schwangerschaft nachhaltig mit Folsäure versorgt werden.
Grund für diese Diskussion sind erschreckende Zahlen:
Pro Jahr kommen etwa 800 Kinder mit einem so genanntem Neuralrohrdefekt (NRD), auch als „offener Rücken“ bezeichnet, auf die Welt. Es handelt sich dabei um Fehlbildungen des Zentralnervensystems, die bei einer Folsäure- Unterversorgung entstehen können. Rund 500 weitere Schwangerschaften werden jedes Jahr abgebrochen, nachdem diese lebensbedrohende Krankheit während der Schwangerschaft am Embryo im Mutterleib diagnostiziert wurde.
Um Neuralrohrdefekte schon während der Schwangerschaft zu vermeiden, sollten zusätzlich zu dem über die Nahrung aufgenommen Folat, das in Orangen, Spinat, Kohl, Tomaten und Getreideprodprodukten vorkommt, 400 µg Folsäure in Form von Nahrungsergänzungsmitteln eingenommen werden. Am optimalsten ist ein Ergänzungsmittel, dass sowohl die notwendige Vitamin- als auch Mineralstoffmenge enthält, die eine Frau während Schwangerschaft zu sich nehmen sollte.
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