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Die niederländische Einheit von Air France-KLM wird von den Niederlanden ein Rettungspaket in Höhe von 3,4 Milliarden Euro (3,8 Milliarden US-Dollar) erhalten, nachdem sie wochenlang darüber gekämpft hat, wie viel Hilfe die Fluggesellschaft benötigt, um aus der Coronavirus-Krise herauszukommen.
Laut einem Brief des niederländischen Finanzministers Wopke Hoekstra an das Parlament vom Freitag wird KLM 2,4 Milliarden Euro aus staatlich unterstützten kommerziellen Fonds und 1 Milliarde Euro an direkten Regierungsdarlehen erhalten.
Diese Entwicklung, die den 7-Milliarden-Euro-Darlehen und -Garantien der französischen Regierung an Air France folgte, zeigte einmal mehr, dass Europas größte Fluggesellschaften auf staatliche Hilfen angewiesen sind, um den Niedergang des Sektors zu überwinden.
Der deutsche Konkurrent des Airline-Giganten, die Deutsche Lufthansa AG, hat am Donnerstag die Zustimmung der Aktionäre für das 9-Milliarden-Euro-Rettungspaket der Bundesregierung erhalten.
Sowohl Frankreich als auch die Niederlande sind Anteilseigner von Air France-KLM, der nach Lufthansa zweitgrößten Fluggesellschaft der Region.