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Bei einer Brustverkleinerung (Mammareduktionsplastik) wird die Brust verkleinert und gleichzeitig gestrafft. Frauen, die sich einer Brustverkleinerung unterziehen, leiden häufig unter körperlichen Beschwerden, die durch das Gewicht einer grossen Brust verursacht oder verstärkt werden können. Eine Brustverkleinerung kann dazu beitragen diese Beschwerden zu beseitigen oder zu lindern sowie die Grösse und Form der Brust zu verbessern. Eine Brustverkleinerung hilft auch dabei die Brust den Proportionen des übrigen Körpers anzupassen, was den Sitz der Kleidung verbessert und die Kleiderwahl erleichtert.
Eine Brustverkleinerung kann bei Ihnen sinnvoll sein, wenn eine oder mehrere der folgenden Voraussetzungen vorliegen:
- Ihre Brust ist schwer und hängend mit nach unten gerichteten Brustwarzen.
- Eine Brust ist auffallend grösser als die andere.
- Sie leiden unter Nacken-, Schulter- oder Rückenschmerzen, die durch die grosse Brust verursacht oder verstärkt werden.
- Sie leiden unter Hautreizungen oder Entzündungen in den Unterbrustfalten.
- Die Träger des BH verursachen durch die schwere Brust Schnürfurchen an den Schultern.
- Sie sind durch die grosse Brust in körperlichen Aktivitäten und Sport eingeschränkt.
- Sie empfinden Ihre Brust als zu gross im Verhältnis zu ihren Körperbau.
- Ihr Wohlbefinden und Selbstwertgefühl ist durch die grosse Brust beeinträchtigt.
Eine Brustverkleinerung kann in jedem Alter durchgeführt werden. Allerdings wird empfohlen mit einer Operation zu warten, bis das Brustwachstum abgeschlossen ist. Eine Schwangerschaft und das Stillen können unvorhersehbare Effekte auf die Brustgrösse und Form haben. Mit einer Brustverkleinerung sollte daher möglichst gewartet werden, wenn in naher Zukunft eine Schwangerschaft geplant ist, da auch nach der Operation die Brust unter dem hormonellen Einfluss in der Schwangerschaft wieder grösser werden kann. Dennoch entscheiden sich viele Frauen mit grossen Brüsten bereits vor einer Schwangerschaft für eine Verkleinerung. Hierbei ist wichtig zu wissen, dass auch nach einer Brustverkleinerung in vielen Fällen die Stillfähigkeit erhalten ist. Auch kann eine Brustverkleinerung durchaus wiederholt werden, wenn die Brust durch eine Schwangerschaft erneut gross wird. In vielen Fällen können durch eine Brustverkleinerung körperliche Beschwerden, wie Nacken-, Schulter- und Rückenschmerzen und teilweise auch Migränebeschwerden beseitigt oder gebessert werden. Bei Frauen, die psychisch unter der grossen Brust leiden kann durch eine Brustverkleinerung das allgemeine Wohlbefinden und Selbstwertgefühl gesteigert werden. Fast immer ist die Brust nicht nur zu gross sondern auch hängend (Mastoptose) mit nach unten gerichteten Brustwarzen, weswegen die Brust nicht nur verkleinert sondern auch gestrafft und die Position der Brustwarzen angehoben wird. Gerne beraten wir Sie in der AARE KLINIK persönlich zu allen Fragen rund um eine Brustverkleinerung.
Voraussetzung für eine erfolgreiche Operation ist eine sorgfältige Planung. Diese beginnt mit Ihrem persönlichen Beratungsgespräch in der AARE KLINIK Für Ihren Operateur ist es hilfreich, Ihre Wünsche, Vorstellungen und Erwartungen an die Operation zu erfahren, um Ihnen eine realistische Vorstellung von den Möglichkeiten und Grenzen des Eingriffes vermitteln zu können.
Während der körperlichen Untersuchung werden Messungen durchgeführt und digitale Fotografien erstellt, die anschliessend der objektiven Analyse Ihrer Brust am Bildschirm und der Operationsplanung dienen. Wichtig für die Planung sind neben der Brustgrösse und Form auch die Position und Grösse der Brustwarzen, vorbestehende Asymmetrien der Brust oder Brustwand sowie die Hautqualität und evtl. vorhandene Narben. Diese individuellen Faktoren und Ihre persönlichen Wünsche helfen bei der gemeinsamen Entscheidung über die zu Ihnen passende Brustgrösse und bei der Wahl der geeigneten Operationstechnik und der Position der Hautschnitte und daraus resultierenden Narben. Gemeinsam mit Ihnen wird ein individueller Behandlungsplan erstellt. Sämtliche Risiken und Komplikationsmöglichkeiten des Eingriffs werden mit Ihnen besprochen und die vereinbarte Operation auf einem Planungsbogen dokumentiert.
Für die Planung der Operation benötigen wir von Ihnen Angaben über Ihre medizinische Vorgeschichte (Vorerkrankungen und Voroperationen), aktuelle Krankheiten (hoher Blutdruck, Diabetes, Schilddrüsenfunktionsstörungen), Allergien oder Unverträglichkeiten sowie mögliche Medikamenteneinnahmen. Diese dienen der Einschätzung des Operations- und Narkoserisikos. Bitte bringen Sie alle aktuellen und wichtigen medizinischen Befunde zur Besprechung mit, insbesondere solche, die die Brust betreffen (z.B. Mammografie). Weiterhin werden Sie speziell nach Erkrankungen und Voroperationen im Bereich der Brust (z.B. Brustbiopsien) sowie einer familiären Belastung durch Brustkrebs gefragt.
Wenn Sie in absehbarer Zeit eine wesentliche Gewichtsabnahme oder Schwangerschaft planen, sollte dies bei der Planung einer Brustverkleinerung berücksichtigt werden, da sich die Brust sowohl durch Gewichtsschwankungen als auch eine Schwangerschaft und das Stillen in unvorhersehbarer Weise verändern kann. Es kann daher im Einzelfall sinnvoll sein, die Stabilisierung des Gewichtes oder eine geplante Schwangerschaft abzuwarten.
In Abhängigkeit von Ihrem Alter und familiären und persönlichen Risikofaktoren kann es sinnvoll sein vor der Brustverkleinerung eine Mammografie (Röntgenuntersuchung der Brust) oder Mammasonografie (Ultraschalluntersuchung der Brust) durchführen zu lassen.
Bei jeder Brustverkleinerung werden unterschiedlich grosse Mengen von Haut, Fett- und Drüsengewebe überwiegend von den unteren Anteilen der Brust entfernt. Die Brustwarze wird angehoben und der Warzenhof wird proportional zur neuen Brustgrösse verkleinert. Dabei bleibt die Brustwarze mit dem Drüsengewebe verbunden und wird mit diesem nach oben verschoben. Die verbliebene Verbindung zum Drüsengewebe ermöglicht den Erhalt des der Durchblutung und des Gefühls in der Brustwarze. Mit dem verbliebenen Brustgewebe wird die Brust neu geformt und der Hautmantel je nach Wunsch und Alter der Patientin mehr oder weniger gestrafft. Überschüssiges Fettgewebe, insbesondere an den seitlichen Brustausläufern, kann zusätzlich mit der Fettabsaugung entfernt werden, um die Kontur unter dem Arm zu verbessern. Die Stillfähigkeit ist nach einer Brustverkleinerung in vielen Fällen erhalten, kann aber im Einzelfall nicht garantiert werden.
Obwohl es ein Vielzahl unterschiedlicher Operationstechnik zur Verkleinerung der weiblichen Brust gibt, die hier nicht alle aufgeführt werden können, ist ein für die Patientin sichtbares Unterscheidungsmerkmal die Führung der Hautschnitte und die Form der daraus resultierenden Narben. Hiernach lassen sich die Verfahren der Brustverkleinerung in 4 Gruppen unterteilen.
Brustverkleinerung mit T-förmiger Narbe
Sie ist die häufigste Form der Brustverkleinerung und beinhaltet drei Hautschnitte und somit Narben. Der erste Schnitt verläuft zirkulär am Warzenhofrand, der zweite Schnitt senkrecht vom Warzenhofunterrand bis zur Unterbrustfalte und der dritte Schnitt folgt dem Verlauf der Unterbrustfalte. Diese Technik ist für Brüste jeglicher Grösse geeignet.
Brustverkleinerung mit L- oder J-förmige Narbe
Die Schnittführung ist ähnlich wie bei der T-förmigen Narbe. Allerdings wird der senkrechte Schnitt in der Unterbrustfalte nur in eine Richtung, meist nach aussen, verlängert. Hierdurch lässt sich weniger Haut entfernen, weswegen die Technik überwiegend bei mittleren und kleineren Brustgrössen eingesetzt wird.
Brustverkleinerung mit I-förmiger (vertikaler) Narbe
Diese Schnittführung verzichtet ganz auf den Schnitt in der Unterbrustfalte. Es verbleibt ein Hautüberschuss oberhalb der Unterbrustfalte, der sich spontan zurückbilden muss. Deshalb wird diese Technik nur bei Frauen mit elastischer, schrumpfungsfähiger Haut und vorwiegend mittlerer und kleinerer Brustgrösse verwendet.
Brustverkleinerung mit O-förmiger (periareolärer) Narbe
Die Schnittführung beschränkt sich hierbei auf den Warzenhofrand und verzichtete sowohl auf den queren Schnitt in der Unterbrustfalte als auch den senkrechten Schnitt zwischen Warzenhof und Unterbrustfalte. Die Technik ist vorwiegend Straffungen und geringen Verkleinerungen der Brust vorbehalten.
Eine Brustverkleinerung erfolgt in der Regel in Vollnarkose ambulant in der Praxis oder im Rahmen eines kurzen stationären Aufenthaltes. Die Operation dauert meist 3-4 Stunden. Häufig werden Drainageschläuche am Ende der Operation eingebracht, die Blut und Wundsekret aus der Wunde ableiten und nach wenigen Tagen entfernt werden.
Welche Risiken hat die Brustverkleinerung?
Brustverkleinerungen zählen zu den häufigsten Operationen die von plastischen Chirurgen durchgeführt werden. Bei korrekter Indikationsstellung und Durchführung sind schwere Komplikationen, wie Infektionen, Wundheilungsstörungen oder Durchblutungsstörungen des Brustgewebes (z.B. Verlust der Brustwarze) selten. Im Einzelfall können sie jedoch eine längere Nachbehandlung oder erneute Operation erfordern. Deshalb sollte jede Frau vor einer Brustverkleinerung über sämtliche Risiken und möglichen Komplikationen informiert werden, am besten im Rahmen eines persönlichen Beratungsgesprächs.
Zu den leichteren Komplikationen, die meist folgenlos ausheilen, zählen Blutergüsse (Hämatome), Wundflüssigkeitsansammlungen (Serome) und Schwellungen. Ausgeprägte Blutergüsse können die operative Entfernung erforderlich machen. Gefühlsstörungen der Brusthaut und Brustwarzen treten gelegentlich auf, sind aber meist nur vorübergehend.
Allgemeine Risiken des operativen Eingriffs sind:
- Hämatom (Bluterguss), Blutung und Schwellung
- Serom (Ansammlung von Wundsekret)
- Wundheilungsstörung oder -infektion
- Nahtdehiszenz (Auseinanderweichen der Nähte)
- Verletzung von Nerven oder Gefässen
- Taubheitsgefühl (vorübergehend oder permanent)l im Operationsgebiet
- Durchblutungsstörung der Brusthaut oder Brustwarze
- Narben
- Leichte Asymmetrie
- Korrekturoperationen
- Thrombose, ggf. Embolie
Insgesamt ist die Brustverkleinerung in der Hand des erfahrenen Plastischen Chirurgen ein sicherer, komplikationsarmer Eingriff mit hoher Patientenzufriedenheit. Sie können dabei mithelfen bestimmte Risiken zu minimieren, indem Sie die Verhaltensregen befolgen, die wir Ihnen vor und nach der Operation empfehlen.
Wie verhalte ich mich vor der BRUST-Operation?
Unser Ziel ist es Ihnen die Operation selbst als auch die Zeit davor und danach so angenehm wie möglich zu gestalten. Durch einige Verhaltensregeln können Sie uns und sich hierbei unterstützen.
So ist es für Raucherinnen ratsam das Rauchen 2 Wochen vor und nach der Operation einzustellen, da Rauchen die Wundheilung beeinträchtigen kann. Bestimmte Medikamente, die das Risiko von Blutungen erhöhen, wie Aspirin, nicht-steroidale Entzündungshemmer sowie einige Vitaminpräparate und homöopathische Mittel sollten ebenfalls 2 Wochen vor der Operation abgesetzt werden. Sie erhalten hierzu von uns vor der Operation genaue Instruktionen.
In Abhängigkeit von Ihrem Alter und zusätzlichen Risikofaktoren empfiehlt sich im Einzelfall eine Basis-Mammographie (Röntgenuntersuchung der Brust) oder Mammasonografie (Ultraschalluntersuchung der Brust) vor einer Brustverkleinerung und ggf. einige Monate nach dem Eingriff. Diese kann hilfreich sein, um auffällige Veränderungen des Brustgewebes zu entdecken und ggf. während der Operation gezielt zu entfernen als auch, um Veränderungen im späteren Verlauf besser erkennen zu können. Eine Brustverkleinerung erhöht nicht das Risiko an Brustkrebs zu erkranken. Auch nach einer Brustverkleinerung ist die Durchführung einer Mammographie oder Mammasonografie uneingeschränkt möglich.
Brustverkleinerungen können häufig ambulant in Narkose durchgeführt werden. Wenn dies der Fall ist sollten Sie sicherstellen, dass Sie nach der Operation abgeholt und zuhause über die nächsten 24 Stunden betreut werden können. Bei bestimmten Vorerkrankungen kann im Einzelfall die stationäre Behandlung im Spital mit Übernachtung sinnvoll sein.
Wie verläuft der Operationstag?
Die Brustverkleinerung wird meist ambulant oder kurzstationär in der AARE KLINIK durchgeführt. Im Einzelfall, z.B. bei bestimmten Vorerkrankungen oder aus persönlichen Gründen, kann eine stationäre Behandlung im Privatspital sinnvoll sein.
Während der Operation erhalten Sie zu Ihrem Wohlbefinden verschiedene Medikamente. In der Regel wird eine Brustverkleinerung in Narkose durchgeführt. Zu Ihrer Sicherheit werden während der Operation u.a. Blutdruck, Puls und Sauerstoffgehalt im Blut auf Monitoren überwacht.
Am Ende der Operation wird ein spezieller Brustverband oder BH angelegt und Sie werden in den Aufwachraum gebracht und dort weiterhin überwacht, bis Sie vollständig wach sind und aufstehen können. Bereits nach wenigen Stunden dürfen Sie wieder nachhause. Sollten Sie stationär im Spital operiert werden, so bringt man Sie vom Aufwachraum auf die Bettenstation, wo Sie bis zum nächsten Tag bleiben. Bereits am Operationstag sollten Sie in der Lage sein regelmässig aufzustehen und einige Minuten zu gehen, um das Risiko einer Thrombose zu minimieren. Die Schmerzen nach einer Brustverkleinerung sind meist gering und mit einem starken Muskelkater zu vergleichen. Sie sind mit leichten abschwellend wirkenden Schmerzmitteln gut zu behandeln, die Sie in den ersten Tagen zuhause weiter einnehmen können.
Nach ambulanten Narkosen sollten Sie von einer Person nachhause gebracht und dort in den ersten 24 Stunden kontinuierlich betreut werden. Diese Person erhält von uns alle notwendigen Instruktionen für Ihre Nachbetreuung sowie Verhaltensregeln im Falle von Komplikationen oder unerwarteten Ereignissen. Auf Wunsch bieten wir Ihnen in der AARE KLINIK eine kurzstationäre Nachbetreuung durch eine examinierte Pflegekraft im Einzelzimmer an.
Was passiert nach der BRUST-OP?
Es ist wichtig zu wissen, dass die Erholungszeit nach jeder Operation individuell variiert. In den ersten Tagen nach der Brustverkleinerung sollten Sie sich körperlich schonen und die Arme nicht über Schulterhöhe anheben, sowie nicht schwer heben. In der Regel müssen Sie über einige Tage auf dem Rücken schlafen. Nehmen Sie nur die Ihnen verordneten Schmerzmittel und kein Medikamente die Aspirin oder andere gerinnungshemmende Substanzen enthalten. Tragen Sie den Ihnen angepassten Spezial-BH kontinuierlich über insgesamt 4-6 Wochen und halten Sie sich an unsere Empfehlungen. Körperlich anstrengende und sportliche Aktivitäten sollten Sie über einige Wochen vermeiden.
In den ersten 2-5 Tagen nach dem Eingriff kann ein Spannungsgefühl und leichter Wundschmerz in der Brustregion auftreten. Brusthaut und Brustwarzen können vorübergehend ein Taubheitsgefühl als auch eine Überempfindlichkeit aufweisen. Taubheitsgefühle sind meist nur vorübergehend. Es kann jedoch Wochen bis Monate, in Einzelfällen auch länger dauern, bis sich das Gefühl normalisiert. Leichte Schwellungen und Blutergüsse im Bereich der Brust bilden sich meist innerhalb von 2-3 Wochen zurück. In der Regel sind Sie ein bis zwei Tage nach der Operation auf den Beinen und können die meisten Ihrer täglichen Aktivitäten wieder ausüben. Die Verbände und ggf. Wunddrainagen werden in den ersten Tagen nach der Operation entfernt, wonach Sie wieder normal Duschen können. Auf Vollbäder wie auch übermässige Wärme (z.B. Sauna) sollten Sie hingegen mehrere Wochen verzichten, bis sich alle Schwellungen zurückgebildet haben. Die meisten Hautnähte lösen sich von selber auf und müssen nicht entfernt werden. Nicht-auflösbare Nähte werden nach einer Woche entfernt. Häufig können Sie bereits eine Woche nach der Brustverkleinerung abhängig von den in Ihrem Beruf erforderlichen Tätigkeiten wieder arbeiten.
Nach Entfernung der Hautnähte empfehlen wir den Beginn einer intensiven Haut- und Narbenpflege mit rückfettenden Hautsalben und leichter Massage. Im Einzelfall kann eine spezielle Nachbehandlung mit Silikongel oder Silikonpflastern über 2-3 Monate sinnvoll sein. Die frischen Narben sollten über mindestens 6 Monate keiner UV-Strahlung ausgesetzt werden, um eine verstärkte Pigmentierung zu verhindern.
Wann sieht man das endgültige Operationsergebnis?
Nach der Operation können die Brüste noch einige Zeit geschwollen sein und es kann einige Wochen dauern, bis sie ihre normale Form angenommen haben. Der Heilungsprozess verläuft allmählich und es braucht mehrere Monate bevor das Operationsergebnis abschliessend beurteilt werden kann. Die Narben an der Brust können über einige Monate gerötet sein oder dunkler pigmentiert erscheinen, verblassen aber mit der Zeit und sind dann meist kaum sichtbar. Vorteilhaft ist zudem, dass alle Narben, selbst in ausgeschnittenen Kleidern, gut zu verdecken sind.
Eine Brustverkleinerung lässt die Brust leichter und straffer erscheinen und verbessert ihre Form. Gleichzeitig kann eine Brustverkleinerung dramatisch das Erscheinungsbild verändern und Sie schlanker wirken lassen. Deshalb kann gelegentlich eine Weile dauern, bis Sie sich an das neue Erscheinungsbild gewöhnt haben. Ohne das schwere Gewicht der Brüste werden körperliche Aktivitäten und Sport Ihnen leichter Fallen und mehr Freude bereiten. Häufig erfahren Frauen nach einer Brustverkleinerung ein gesteigertes Selbstvertrauen und empfinden es einfacher bestimmte Kleidung zu tragen. Der Zufriedenheitsgrad von Patientinnen nach einer Brustverkleinerung zählt zu den höchsten unter allen plastisch-chirurgischen Eingriffen.
Das Ergebnis einer Brustverkleinerung ist in der Regel lang anhaltend. Jedoch wirken die Schwerkraft und der Alterungsprozess kontinuierlich auf die Brust jeder Frau ein und verändern mit den Jahren allmählich deren Form und Grösse. Auch Gewichtsschwankungen, Schwangerschaft und Lebensstil können das Ergebnis beeinflussen. Sollten Sie nach einigen Jahren mit der veränderten Brustform unzufrieden sein, kann durch eine Bruststraffung wieder eine jugendlichere Brustform wieder hergestellt werden.
Was kostet eine Brustverkleinerung?
Eine Brustverkleinerung kann sowohl der Linderung von funktionellen Beschwerden als auch der Verbesserung des Aussehens und dem psychischen Wohlbefinden dienen und somit medizinisch und/oder ästhetisch indiziert sein. Die Kosten von medizinisch indizierten Brustverkleinerungen werden nach vorheriger Kostengutsprache im Einzelfall von der Krankenkasse übernommen. Bei ästhetischer Indikation hingegen müssen die Kosten von der Patientin selber getragen werden. Ob eine Brustverkleinerung als Pflichtleistung von der Krankenkasse anerkannt und bezahlt wird unterliegt leider keinen einheitlichen nachvollziehbaren Kriterien. Ein normales Körpergewicht, ein zu erwartendes Reduktionsgewicht der Brust von über 500 Gramm pro Seite und nachweislich missglückte konservative Behandlungsversuche, einschliesslich längerfristiger Physiotherapie, gelten als Kriterien für eine Operationsindikation. Die Entscheidung für oder gegen eine Kostenübernahme obliegt allerdings nach Empfehlung des Vertrauensarztes im Einzelfall der Krankenkasse.
Die Kosten für eine ästhetisch indizierte Brustverkleinerung sind variabel und vor allem abhängig vom Aufwand der Operation und der Einrichtung in der die Operation durchgeführt wird (AARE KLINIK oder Spital). Ein genauer Kostenvoranschlag kann daher erst nach einem persönlichen Beratungsgespräch erstellt werden.
Die Kosten setzen sich zusammen aus:
- Operationshonorar (inkl. Vorbesprechung und Nachsorge)
- Anästhesiehonorar
- Technische Leistung (AARE KLINIK/Spital)
- Ggf. Spitalaufenthalt
- Spezial-BH
- Medikamente
- Ggf. Diagnostik (Labor, EKG, etc.)