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Die Geschichte über die Freundschaft zweier Schulmädchen und ihr Aufbegehren gegen die konservative Atmosphäre ihrer Nonnenschule und der spanischen Gesellschaft Anfang der 1990er Jahre erhielt am Samstagabend noch gleich drei weitere Trophäen. Die Produktion wurde mit dem Preis für das beste Drehbuch ausgezeichnet, Palomero (40) wurde als beste Nachwuchsregisseurin geehrt und die peruanische Kamerafrau Daniela Cajías erhielt den Preis für die beste Kameraführung.
Die Auszeichnung für die beste Regie ging an Salvador Calvo für seinen Film «Adú», als beste Hauptdarstellerin wurde Patricia López Arnaiz für ihre Rolle in dem Film «Ane» geehrt und Mario Casas erhielt für seine Darstellung des Jungen Dani in «No matarás» den Preis als bester Hauptdarsteller.
Als bester europäischer Film wurde die britische Produktion «The Father» des französischen Regisseurs Florian Zeller geehrt, der auch das vorangegangene Theaterstück gleichen Namens geschrieben hatte. «El olvido que seremos» von Fernando Trueba aus Kolumbien erhielt die Auszeichnung als bester iberoamerikanischer Film.
Superstar Antonio Banderas führte durch den Galaabend in seiner südspanischen Heimatstadt. Die Preisverleihung, an der im vergangenen Jahr kurz vor Beginn der Pandemie noch Hunderte Gäste teilgenommen hatten, fand dieses Mal nur online statt. Ausser Banderas waren lediglich die Sängerin und Schauspielerin Ángela Molina (65), die den Goya-Ehrenpreis für ihr Lebenswerk erhielt, und die Persönlichkeiten, die die Preise den per Internet zugeschalteten Künstlern symbolisch überreichten, persönlich anwesend.
Den Preis für den besten Film übergab die Krankenschwester Ana María Ruiz, eine Anerkennung der Arbeit aller Mitarbeiter im Gesundheitswesen während der Pandemie.