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Der Niger-Fluss stirbt
Der Niger-Fluss stirbt
Allgemeine Informationen
Video on Demand VoD (kostenpflichtig). «Der Niger-Fluss stirbt» veranschaulicht die dramatischen Folgen des globalen Klimawandels in Afrika, beziehungsweise in Niger. Alfari wohnt am Ufer des Flusses Niger und erzählt, wie er vom Fischer zum Gemüsebauer wurde. Da der Fluss langsam austrocknet, gibt es immer weniger Fische zum Fangen, was den Fischer dazu zwang, sich auf den Gemüsebau zu spezialisieren. Der Lebensraum am Fluss wird jedoch immer kleiner, und so müssen die Bewohner des Ufers ihre kleine Ernte gegenüber den Nilpferden verteidigen. Denn auch sie werden in ihrer Nahrungssuche eingeschränkt. Im Gegensatz zu den Bewohnern geniessen die Nilpferde jedoch vom Staat ein gewisses Ansehen: Sie sind geschützt und dürfen nicht gejagt werden. Gemäss Alfaris Aussagen werden die Nilpferde geschützt, um den Tourismus anzukurbeln, während die Bewohner um ihr Überleben kämpfen.
Pädagogische Informationen
Filmsprachen sind Songhai und Djerma mit Untertitel auf Deutsch, Französisch und Englisch Das didaktische Begleitmaterial ist konzipiert als Zusatzangebot, das den Lehrpersonen Vorschläge für die Auswertung und Vertiefung des Films im Unterricht bietet. Es ist modular einsetzbar und enthält ergänzende Hintergrundinformationen, didaktische Impulse und Arbeitsblätter. Lernziele: (1) Reflexion globaler Zusammenhänge anhand eines konkreten Beispiels aus der Sahelzone (2) Kenntnisse über die Auswirkungen des Klimawandels in klimatisch sensiblen Regionen, insbesondere die Problematik der Desertifikation (3) Analyse von Nutzungskonflikten zwischen Tourismus und einheimischer Bevölkerung (4) Entwickeln von eigenen Handlungsmöglichkeiten hinsichtlich einer nachhaltigen Entwicklung