Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03253.jsonl.gz/684

Das schmerzt! Der deutsche Turmspringer Stephan Feck (22) knallt bei seinem Sprung vom 3-Meter-Brett mit dem Rücken voll aufs Wasser.
Beim dreieinhalbfachen Vorwärtssalto passiert dem deutschen Turmspringer Stephan Feck das Missgeschick. In der Luft verliert das 22-jährige Talent die Kontrolle. Feck knallt mit dem Rücken voll aufs Wasser. Das schmerzt! Von den Kampfrichtern erhält der Olympia-Debütant für diesen Versuch keine Punkte.
Schlimme Verletzungen bleiben glücklicherweise aus. Feck setzt den Wettkampf auf dem 3-Meter-Brett sogar noch fort, muss aber später doch aufgeben. «Ich habe zu zittern angefangen und mir ist übel geworden. Aus Sicherheitsgründen habe ich dann aufgehört», sagt Feck. Der Leipziger verpasst damit den Halbfinal.
Glücklicher geht ein ähnlicher Unfall für den US-Amerikaner Greg Louganis aus (siehe Video unten). Bei den Olympischen Spielen von 1988 im südkoreanischen Seoul knallt er bei einem zweieinhalbfachen Salto rückwärts mit dem Kopf gegen das Brett und verliert die Kontrolle. Blutüberströmt steigt der heute 52-Jährige aus dem Becken.
Trotzdem sicherte sich der Doppel-Olympiasieger von 1984 auch in der südkoreanischen Metropole zwei Medaillen. Vor dem Unfall-Sprung lag er bereits deutlich in Führung und liess sich die Wunde nähen. Für seinen letzten Sprung erhielt der zähe Ami sogar die Bestnote und gewann einen Tag später die Goldmedaille.
Erst zehn Jahre später bekannte sich Louganis zu seiner Homosexualität. Obwohl der Amerikaner schon 1988 wusste, dass er mit dem HI-Virus infiziert ist, verschwieg er dies gegenüber dem behandelnden Arzt. Ein später durchgeführter Test zeigte, dass sich der Arzt nicht angesteckt hatte. (sh)