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Motivation kommt aus dem lateinischen Verb «movere» (bewegen) und beschreibt den Prozess, welcher eine Handlung einleitet, doch dazu gibt es genügend Literatur im Internet. Gerne lassen wir uns von anderen Menschen motivieren, mitreissen oder inspirieren etwas zu tun. Doch wie verhält es sich, wenn niemand da ist, wenn ich mich selbst dazu motivieren muss meinen Hintern endlich hoch zu kriegen und ins Handeln zu kommen? Welche Strategien stehen mir da zur Verfügung?
Manche Menschen stecken sich grosse Ziele, damit sie danach streben können – andere wiederum benötigen drohende Gewitterwolken am Himmel, damit sie in Bewegung kommen. Welcher Typ Mensch bist du? Was motiviert dich? Die schwarze Wolke welche Unwetter ankündigt oder der helle, leuchtende Stern? Nimmst du bei Tendenz zu Regen einen Schirm mit, damit du nicht nass wirst oder damit du trocken ans Ziel kommst? Welche Begründung wählst du intuitiv? Grundsätzlich erfüllen ja beide Argumentationen denselben Zweck – du nimmst einen Regenschirm mit. Anhannd deiner intuitive Argumentation, weshalb du nun den Schirm mitnimmst, erkennst du sehr genau, wie deine Strategie zur Selbstmotivation aussehen sollte.
Hast du bereits entdeckt, welcher Motivationstyp du bist - eher zu den Sternen hin, oder weg von der Gewitterwolke? Nun kombiniere deiner ungeliebten Tätigkeit etwas hinz, was dir grossen Spass bereitet. Was machst du gerne? Singen, Tanzen, Hörbücher- oder Musik hören, was könntest du zu deiner für dich mühsamen Tätigkeit noch hinzufügen, damit du in Bewegung kommst? Ich persönlich habe mir das Ziel gesetzt, dass ich mehr körperliche Ausdauer und Kraft erlangen möchte.(was dem Stern entspricht). Wäre ich der Typ Mensch mit der schwarzen Wolke hätte ich es vielleicht so formuliert: "Ich möchte nicht mehr so schlaffe Muskeln haben und bei jeder noch so kleinen Anstrengung aus der Puste kommen."
Da ich ein gesundheitliches Thema mit meinem rechten Fuss hatte, war es mir nicht möglich zu Joggen oder sonstige sportliche Aktivitäten auszuführen, welche den Fuss belastet hätten. Also habe ich mir einen Aqua Jogging Gürtel gekauft und dann hiess es - ab in den See. Mein Ziel, je nach Temperatur 35-45 Minuten im Wasser zu Joggen. So strampelte ich im Wasser umher und fand das furchtbar langweilig. Ich bemerkte schnell, dass ich immer wieder Ausreden erfand, weshalb gerade heute das Wasserjogging ausfallen sollte. Es war mir zu windig, zu kalt, zeitlich schwierig oder ich gönnte mir ganz einfach einen Ruhetag. Meine Frage an mich lautete, wie kann ich mich für das Aqua Jogging täglich neu motivieren? Ich liebe es Hörbücher anzuhören. Meine Idee war Wasserjogging mit dem Hören von Hörbücher zu verbinden. Also kaufte ich mir einen wasserdichten Beutel für mein Handy und wasserfeste Kopfhörer. Ich suchte im Netz ein spannendes Hörbuch und lud dieses auf mein Handy. Dann vereinbarte ich mit mir selbst, dass ich dieses Hörbuch nur während des Wasserjoggings hören durfte. Was denkt ihr, stieg ich wohl bei einem spannenden Kapiteln aus dem Wasser, wenn die Zeit abgelaufen war? Natürlich nicht! So konnte ich mich motivieren von Mai bis Ende September im Wasser zu strampeln. Belohnt wurde ich mit einer guten Ausdauer, einer guten Muskulatur und zusätzlich bekam ich noch schönere Haut
Also, wie kannst du deine Motivation pushen? Was benötigst du noch zusätzlich oder welche Belohnung kannst du dir schenken?
Schreibt eure Ideen doch unten in die Kommentarspalten, damit andere Menschen Inputs erhalten und alle davon profitieren können.
Auf BaldHerzlichst, Deine