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Sportanlage Leimacker wird saniert
Gemeindeversammlung entscheidet über Sanierungskredit
Die Gemeinde Düdingen will die Aussensportanlage Leimacker sanieren. Die Gemeindeversammlung entscheidet morgen Abend über einen Kredit von 1,16 Millionen Franken.
Vor 25 Jahren hat die Gemeindeversammlung von Düdingen dem Konzept für die Verwirklichung einer Sportanlage im Leimacker zugestimmt. Die Anlage wurde in mehreren Etappen erstellt: 1985 die Sporthalle, 1989 die Aussensportanlage und schliesslich 1996 die Eishalle. Die Eishalle wurde von einer privaten Gesellschaft erstellt, welcher die Gemeinde ein kostenloses Baurecht und einen Betriebskostenbeitrag zugesprochen hat.
In die Jahre gekommen
Für den Bau der Aussensportanlage hatte der Generalrat im Dezember 1985 einen Kredit von 2,6 Millionen Franken bewilligt. Eröffnet wurde die Anlage im Mai 1989. Die Anlage wird von den Schulen und den Sportvereinen benützt. Auf ihr werden aber auch kantonale und nationale Sportanlässe durchgeführt.«Wegen der sehr starken Beanspruchung und den Umwelteinflüssen ist die Sanierung der Rundbahn und der Ersatz des Zeitnehmerhauses unumgänglich», schreibt der Gemeinderat in der Botschaft zum Kreditbegehren. Zugleich wird der fehlende Unterstand erstellt sowie der Lagerraum ersetzt.Auf der rund 18-jährigen Rundbahn sind in den letzten Jahren vermehrt Schäden aufgetreten. «Die Schäden sind auf der ganzen Rundbahn sichtbar und können wegen des Ausmasses nicht mehr durch partielle Reparaturen behoben werden», wird in der Botschaft festgehalten. Die Bahn wird saniert und mit einem Retoping von 4 mm überzogen. Sie wird anschliessend neu vermessen und markiert.Gleichzeitig werden auch die verschiedenen Leichtathletik-Anlagen erneuert und den neuen Vorschriften angepasst. Die Beschallungsanlage wird ersetzt, um so die Bewohner der umliegenden Quartiere besser vor Lautsprecherlärm zu schützen. Schliesslich wird auch die Zeitnehmer-Anlage erneuert und auf das Flachdach der Eishalle verlegt.
Kostengünstige Variante
Die Kosten für die Sanierung der Aussensportanlage werden auf 1,16 Millionen Franken veranschlagt. «Der Gemeinderat hat sich aus Kostengründen für eine einfachere Sanierungsvariante ausgesprochen», heisst es in der Botschaft. Er betont, dass auch diese Variante gewährleiste, dass die Aussensportanlage den Bedürfnissen der Schulen, der Sportvereine und der sporttreibenden Bevölkerung in den nächsten 10 bis 15 Jahren entspreche.Wie Kuno Philipona, der zuständige Gemeinderat, gestern auf Anfrage erklärte, hat der Gemeinderat verschiedene Sanierungsvarianten ausarbeiten lassen. In der Maximalvariante war auch die Erweiterung der Anlage auf acht Bahnen (nationale Norm), eine kleine Tribüne, ein grösserer Unterstand sowie eine Toiletten-Anlage vorgesehen. Die Kosten für diese Variante hätten rund 1,5 Millionen Franken betragen.ja