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Haus
Die Geschichte wiederholt sich (nie)
Ein eher kleinformatiger, quadratischer Band mit Hardcover macht die mehrmals gebaute Installation Haus (1987 / 2018) von Fischli und Weiss in einem einladenden Zusammenspiel von Text und Bildern neu zugänglich. Der erste Teil enthält einen langen Essay des emeritierten Zürcher Kunsthistorikers Stanislaus von Moos, der gemeinsam mit Peter Fischli auch für die Konzeption des Bandes zeichnet. Das asymmetrische Layout bietet jeweils am rechten Seitenrand Platz für bis zu drei Referenzabbildungen, die durch schwarze Balken auf identische Quadrate ergänzt sind. Einige Abbildungen treten vergrössert und in neuer Reihenfolge im Bildteil wieder auf, der gegen 200 Fotografien einzeln pro Seite so zeigt, dass immer rechts und links oder oben und unten zwei weisse Ränder bleiben. Das anschliessende Verzeichnis gibt Aufschluss über die Herkunft des diversen Materials, das neben der Werkgeschichte von Fischli / Weiss auch architektur- und kunstgeschichtliche Kontexte erschließt: Max Bill, Hans Fischli, Alison und Peter Smithson, etc. Die Bildredaktion ist hervorragend, und die historische Perspektive wird durch das Format des Bandes unterstrichen, das an Bücher aus der Hochphase des Swiss Design erinnert.