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Do 24.10.
Karl der Grosse Zürich
18:00 – 19:15
Apéro mit Hannah Arendt
Hannah Arendt floh aus Berlin über Paris und Lissabon nach New York. Mit amerikanischem Pass reiste sie ins Nachkriegseuropa zurück. Die Kontakte in der Schweiz waren wichtig für ihre Eichmann-Arbeit. Arendt wird heute gelesen wie nie zuvor. Lesung mit Impulsen von Hildegard Keller, Apéro und Quiche
EIGENSINNIGE FRAUEN 2/10. Ein «Maulhelden»-Projekt.
Eigensinnige Frauen gehen ihren Weg. Hannah Arendt (14. Oktober 1906–4. Dezember 1975) studierte Philosophie und schrieb in ihrer Doktorarbeit über den Liebesbegriff von Augustinus. 1933 emigrierte sie nach Paris, 1941 begann sie ihr amerikanisches Leben und wurde eine öffentliche Person.
Als 1961 in Jerusalem der Prozess gegen Adolf Eichmann geführt wurde, suchte Arendt als Gerichtsreporterin zu vermitteln. Ihre Israel-Mission war ein grosser Moment in der intellektuellen und politischen Geschichte des 20. Jahrhunderts.
Ihre Reportagen, in die ihre Erfahrung als Jüdin, Deutsche und Amerikanerin einfloss und in denen sie ihre Haltung als Mensch ausdrückte, lösten eine Kontroverse aus, die Arendt nicht mehr losliess.
Warum war kaum jemand bereit, Eichmann so zu sehen, wie Arendt ihn darstellte, und welche Konsequenzen zog Arendt daraus? Hildegard Keller kommentiert und liest aus Hannah Arendts Reportagen vor.
Eintritt:
CHF 30.00
Ermässigung:
CHF 25.00
alles inbegriffen
Legi, Schüler, Lehrlinge, IV- und Sozialhilfebezüger, Kulturlegi
Veranstaltungsort:
Karl der Grosse
Kirchgasse 14
8001 Zürich