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Damit nimmt der Stadtrat ein entsprechendes SP-Postulat entgegen, wie er in der am Donnerstag veröffentlichten Stellungnahme festhält.
Darin bat die SP-Fraktion den Stadtrat, in der Personalverordnung für Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung einen bezahlten, vorgeburtlichen Mutterschaftsurlaub von drei Wochen zu verankern. Der aktuell geltende 16-wöchige Mutterschaftsurlaub soll vollständig nach der Niederkunft eingelöst werden können.
Der Stadtrat hält fest, dass mit Einführung des dreiwöchigen vorgeburtlichen Urlaubs die Anstellungsbedingungen für die Mitarbeiterinnen der Stadt Luzern weiter verbessert würden und damit attraktiv und zeitgemäss seien.
Es sei auch zutreffend, dass mit einem vorgeburtlichen dreiwöchigen Mutterschaftsurlaub, der sich am errechneten Geburtstermin orientiere, frühzeitig bekannt wäre, ab wann die schwangere Mitarbeiterin nicht mehr arbeitet, schreibt der Stadtrat. Dadurch lasse sich in einem gewissen Mass die Planungssicherheit sowohl für die Mütter als auch für die Dienstabteilungen verbessern und insbesondere die Mutterschaftsvertretungen für den vorgeburtlichen Urlaub gezielt organisieren.
Daher sollte die konkrete Formulierung dahingehen, dass bei einer Niederkunft nach dem errechneten Geburtstermin der Antritt des Urlaubs neu drei Wochen vor der Niederkunft festgelegt wird. Die betroffene Mitarbeiterin hätte den zu früh bezogenen Urlaub beispielsweise mit Ferien zu kompensieren.
(sda)