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Schmerzen im vorderen Knie sind Alltagsbeschwerden, die nicht sofort Bedenken auslösen. Meistens verliert sich die Schmerzwahrnehmung wieder oder tritt nur gelegentlich auf. Vergleichbar ist das mit anderen Beschwerden, darunter Wadenkrämpfe oder Rheuma. Knieschmerzen vorne können aber auch zur Belastung werden. Ursachen dafür sind unter anderem:
Die Kniescheibe ist am Bein das Zentrum des gesamten Streckapparats. Dabei kannst du dir die Kniescheibe wie einen Flaschenzug vorstellen, wobei sie dann die Umlenkrolle ist, über die eine Kraftübertragung möglich ist. Das geschieht, indem das Knie gebeugt wird. Die Kraftübertragung erfolgt auf die Ober- und Unterschenkelmuskulatur. Beide Bereiche sind mit Bändern und Sehnen verbunden, darunter die Quadrizepssehne und die Patellasehne. Jede deiner Bewegungen verursacht im Kniegelenk das Gleiten der Kniescheibe in der Gleitrinne.
Wenn die Kniescheibe intakt ist, verlässt sie die Gleitbahn nur geringfügig. Erst bei einem Sturz, dem Verdrehen des Beins oder ähnlichen Unfällen kann es zu einer Verrenkung kommen. Dann springt die Kniescheibe heraus. Radrennfahrer sind davon besonders betroffen. Die Belastung erfolgt auf das Knie durch die permanente Beugung und durch Stürze. Radrennfahrer kämpfen aufgrund von Fehl- und Überbelastungen oft mit Knieschmerzen.
Typische Schmerzen am Knie im vorderen Bereich werden „Chondropatia patellae“ genannt und hängen mit einem Knorpelleiden an der Kniescheibe zusammen. Treten sie bei ungewohnten Belastungen oder beidseitig auf, können Fehlfunktionen oder Verkürzungen der Muskulatur der Fall sein, die auch für Radrennfahrer problematisch werden können. Genauso verursacht eine geschwächte Oberschenkelmuskulatur im vorderen Bereich der Kniescheibe Schmerzen.
Die Kniescheibe wird Patella genannt. Die damit verbundene Kniescheiben-Verrenkung nennt sich Patellauxation. Der dreieckig geformte Knochen im vorderen Bereich des Kniegelenks soll Ober- und Unterschenkelmuskeln in der Position halten und ist hierfür mit der Patellasehne verbunden. Die Kniescheibe bewegt sich innerhalb der Gleitrinne, wodurch die Bewegung möglich ist. Durch eine bestimmte Krafteinwirkung oder einen Unfall kann die Kniescheibe jedoch aus der natürlichen Position herausspringen. Nicht selten gehören dazu auch begleitende Verletzungen an den Knochen, Knorpeln und Bändern. Dadurch kann das Bein nicht mehr gestreckt oder gebeugt werden. Symptome dafür sind:
Tatsächlich klagen viele Menschen über Knieschmerzen, besonders im höheren Alter. Die Ursache muss dabei nicht immer eine ernsthafte Erkrankung oder Verrenkung der Kniescheibe sein. Auch die Psyche moduliert Knieschmerzen. Wenn keine organische Ursache hinter den Beschwerden liegt, kann die Psyche die Wahrnehmung der Beschwerden beeinflussen. Einen starken Zusammenhang mit Knieschmerzen haben z. B. Depressionen, Ängste und Stress. Daher wird auch eine Therapie angesetzt, die biopsychosoziale Ansätze miteinbezieht.
Um Knieschmerzen zu reduzieren, die mit einer Arthrose zusammenhängen, ist eine Diät und das Abnehmen das beste Mittel. Übergewicht ist immer eine grosse Belastung für die Gelenke, die dadurch weiter geschädigt werden. In einer Studie wurde versucht, Patienten unter Quarantäne zu stellen und mit einer angepassten Diät zu konfrontieren. Das Problem bei der Gewichtsreduktion ist immer das Durchhalten. Die Studie zeigte jedoch erfolgreiche Ergebnisse bei einer Reduzierung des Gewichts. Hilfreich sind bei Knieschmerzen innerhalb der Quarantäne auch die Behandlung mit Salben, ausreichend Schlaf und eine Massage des Rückens bei Rheuma.
Viele Symptome oder auch eine Kniescheiben-Verrenkung lassen sich beim Arzt sehr leicht diagnostizieren. Stärkere Beschwerden, die nicht sofort in der Ursache geklärt werden können, benötigen eine kurzfristige Schonung des Gelenks und die Behandlung mit entzündungshemmenden Salben. Die akute Phase des Schmerzes kann durch Massagen, Akupressur und Akupunktur beruhigt werden. Sehr gut ist auch das Kühlen des Kniegelenks.
Langfristig verläuft die Behandlung dann als Physiotherapie mit dem Schwerpunkt auf eine Dehnung der verkürzten Muskeln, die Probleme im Knie verursachen. Das Krafttraining oder einfache Pilates-Übungen helfen, die Anteile der Muskulatur gezielt zu erreichen. Auch durchblutungsfördernde Massnahmen, darunter die Elektrotherapie, können helfen. Manchmal ist bei schwerwiegenden Problemen eine OP notwendig.
Bei Knieschmerzen, die behandelt wurden, ist die Schonung des Beins nicht notwendig. Besser sind Sport und Fitness, um die Muskulatur zu kräftigen. Allerdings sollte auf anspruchsvolle und intensive Sportarten verzichtet werden. Empfehlenswert sind Gymnastik und Pilates-Übungen. Das Knie wird dabei sinnvoll trainiert und gestärkt, aber gleichzeitig geschont. Pilates-Übungen fördern ausserdem die mentale Entspannung.
Ein schmerzender Nacken ist unangenehm und schränkt die eigene Bewegungsfreiheit stark ein. Der Schmerz kann dabei auch zu weiteren Beschwerden führen, etwa Migräne oder Rückenschmerzen verursachen. Abhilfe schaffen Massagen und Wärmebehandlungen. Dennoch ist es wichtig, auch die Ursachen herauszufinden, um weitere Schmerzen zu vermeiden. Oft sorgen gerade zu wenig Bewegung, eine falsche Haltung und Sitzposition oder eine Verkühlung für den verspannten Nacken. Es ist wichtig, frühzeitig zu reagieren und den Problemen vorzubeugen. Hier zeigen wir dir, wie.
Sie sind nicht nur körperlich belastend, sondern verunsichern Betroffene oft, weil sie sich die Ursachen nicht erklären können: Schmerzen im linken Unterbauch. Das unangenehme Gefühl im linken Bauchbereich wird begleitet von weiteren Symptomen, die Aufschluss über bestehende Erkrankungen geben können. Erfahre in diesem Ratgeber, wie diese Anzeichen aussehen und welche Behandlung bei einer Erkrankung infrage kommt.
Schmerzen im Knie – da fällt der Verdacht schnell auf Kniearthrose. Kein Wunder, ist es doch eine sehr häufige Erkrankung. Mit dem Lebensalter steigt die Wahrscheinlichkeit, von Kniearthrose, auch Kniegelenksarthose oder Gonarthrose genannt, betroffen zu werden. Frauen sind etwas stärker gefährdet als Männer und immer mehr haben ein künstliches Kniegelenk. Was steckt hinter dieser Krankheit? Gibt es eine Therapie dafür? Hier findest du Antworten auf deine Fragen.
Sportler, die im Leistungssport aktiv sind, werden in der Regel von Medizinern und Sportphysiotherapeuten begleitet, damit schnell reagiert werden kann, wenn es zu Blockaden oder gar Verletzungen kommt. Die Sportphysiotherapie ist damit ein Teilgebiet der Physiotherapie und auch für die Zeit nach dem Wettkampf zuständig. Es geht nicht nur um eine vollständige Rehabilitation, sondern um die allgemeine Vorbeugung gegen Verletzungen. Daher arbeiten Sportmediziner und Trainer eng zusammen.
Wenn langes Stehen zu schweren und müden Beinen führt oder wenn sich Lymphflüssigkeit aufgrund einer Krankheit in den Armen oder den Beinen ansammelt, kann eine Lymphdrainage helfen. Dadurch können Schwellungen verschwinden, der Patient fühlt sich danach wieder wohler. Allerdings sollte eine Lymphdrainage unbedingt von einem Experten durchgeführt werden. Ein Physiotherapeut ist zum Beispiel der richtige Ansprechpartner. Er weiss, welche Griffe er anwenden muss und an welchen Körperteilen eine Lymphdrainage durchgeführt werden sollte. Richtig und regelmässig angewandt, können sich die Beschwerden wie geschwollene Beine deutlich bessern.
Die Linderung von Schmerzen geht die Medizin unterschiedlich an. Eine Möglichkeit ist die Behandlung mit Strom. Die transkutane elektrische Nervenstimulation kommt besonders bei chronischen Schmerzen zum Einsatz, wenn Nervenschmerzen, Rücken- und Kopfschmerzen vorliegen. Sie basiert auf der Erkenntnis der Ägypter, dass Strom Schmerzen reduziert. Diese legten sich auf die geplagten Körperteile Fische, die in der Lage waren, kleinere Stromstösse abzugeben. Die Entwicklung der modernen Therapie leiteten Schmerzforscher in den Sechzigerjahren ein.