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Nach Apple hat mit Intel ein zweiter Riese ein Rekordquartal hingelegt. Intel konnte im zweiten Quartal einen Umsatz von 13,1 Milliarden Dollar erzielen – so viel wie nie zuvor. Gegenüber demselben Zeitraum 2010 entspricht der Q2-Umsatz einem Plus von 2,3 Milliarden beziehungsweise 22 Prozent. Der Nettogewinn liegt bei 3,2 Milliarden (Non-GAAP), 290 Millionen oder 10 Prozent höher als noch vor Jahresfrist. Der Gewinn pro Aktie beträgt derweil 59 Cent.
Analysten waren von einem Umsatz von 12,8 Milliarden Dollar ausgegangen sowie von einem Gewinn von 51 Cent pro Aktie.
In einer Mitteilung begründet Intel-Boss Paul Otellini die erfolgreichen letzten drei Monate unter anderem mit dem Boom bei Smartphones und Tablets. Zwar ist Intel selbst auf diesen Geräten nur schwach vertreten, doch der Boom dieser Geräte führe dazu, dass mehr Internet-Traffic erzeugt werde, weshalb mehr Rechenzentren gebaut werden müssen, und in denen ist Intel omnipräsent.
Mit seiner PC Client Group setzte Intel im Q2 2011 8,3 Milliarden Dollar um (plus 11 Prozent). Die Data Center Group steigerte den Umsatz um 15 Prozent auf 2,4 Milliarden Dollar, und in der Abteilung Other Intel Architecture schnellte der Umsatz um 84 Prozent auf 1,4 Milliarden Dollar hoch. Fürs kommende Quartal rechnet Intel gar mit einem Umsatz von 14 Milliarden Dollar.