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Auch der ältere der beiden Gebrüder Portmann ist hervorragend in die internationale Saison gestartet. Nach vier harten Kämpfen gewinnt Tobias Portmann die Klasse bis 74 kg Freistil. Auch Mansur Mavlaev und Sven Bammert (RRH) zeigten gute Kämpfe.
Gestartet ist Tobias in der Qualifikationsrunde gegen einen polnischen Ringer. In einem taktisch klug-geführten Kampf war der Sieg für den Willisauer nie in Gefahr, er gewann den Kampf mit 5:0. Im Viertelfinale traf er dann auf den Schweizer Kaderkollegen Thery Chardonnens. In einem hart umkämpften Duell gegen den unbequemen Genfer behielt Portmann auch da mit 5:2 die Oberhand.
Der Halbfinalkampf gegen den Briten Lewis McGrath war dann wieder eine klare Angelegenheit. Portmann gewann 10:0 mit technischer Überlegenheit.
Im Finale stand er so dem Deutschen André Winkler gegenüber. In einem bis zum Schluss spannenden Duell gewann Portmann dank der letzten Wertung mit 2:2.
Damit konnte Tobias Portmann seinen Vorjahressieg wiederholen. Dieses Jahr allerdings in der Königsklasse bis 74kg und bei zehn Teilnehmern.
Der Saisonstart ist umso beachtlicher, da Tobias Portmann im Januar auch noch Semesterprüfungen im Studium als Landschaftsarchitekt zu bestreiten hatte. Das internationale Jahr hat Tobi mit diesem Resultat nun richtig lanciert.
Mavlaev und Bammert mit fünften Rängen
Zum ersten
Mal in Wolfurt am Start waren die beiden Kadetten Mansur Mavlaev (RCW Lions)
und Sven Bammert (RR Hergiswil). Mansur bekam es in der ersten Runde bis 65kg
Freistil gleich mit dem ebenfalls aus Russland stammenden Belgier Musaev Ayub
zu tun. Gegen den späteren Sieger konnte der 16-jährige Willisauer nicht
ausrichten. Da der Belgier souverän das Finale erreichte, durfte Mansur Mavlaev
um den dritten und fünften Rang kämpfen. In einem engen Duell verlor er knapp
gegen den Deutschen Andrej Schwarzkopf mit 2:5. Trotzdem ist der fünfte Rang
von zehn Teilnehmern ein gutes Resultat, die Richtung beim Sportschüler stimmt.
Das erste Mal auf der internationalen Bühne gestartet ist der Hergiswiler Sven Bammert. In der Klasse bis 71 kg Freistil traf er im Viertelfinale auf dem Ungaren Marton Rizmayer. In einem ausgeglichenen Duell verlor Bammert mit 1:5. Durch die Finalqualifikation des Ungaren durfte auch Bammert noch um den dritten und fünften Rang ringen. Dies erneut gegen einen Ungaren. Wieder war Bammert nahe dran, musste sich aber mit 3:6 geschlagen geben. Auch er holt somit einen guten fünften Rang bei elf Teilnehmer. Hier zählt klar die Erfahrung. Die Richtung und die Ansätze der beiden Kadetten stimmen einem aber sehr positiv. fffffffffffffff
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