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Energiebilanz
Mit unserer Nahrung nehmen wir Energie auf. Die Energie, die unser Körper für grundlegende Körperfunktionen wie Verdauung, Atmung, Herzschlag usw. verbraucht, wird als Grundumsatz bezeichnet. Über diesen Grundumsatz (rund 60 - 75% des Gesamtverbrauchs) und unsere körperliche Aktivität (rund 15 - 30% des Gesamtverbrauchs) verbrauchen wir die aufgenommene Energie wieder. Die verbleibenden rund 10% der Energie werden für die Thermogenese verbraucht (Zunahme der Körpertemperatur nach dem Essen). Eine ausgeglichene Energiebilanz ermöglicht ein langfristig stabiles Körpergewicht.
Nehmen wir nun mehr Energie zu uns, als wir verbrauchen, spricht man von einer positiven Energiebilanz. Diese führt auf Dauer zu einer Zunahme unseres Körpergewichtes. Der Energieüberschuss kann dadurch zustande kommen, dass eine Person mehr isst als nötig, sich zu wenig bewegt oder - in sehr seltenen Fällen - an Stoffwechselveränderungen (z.B. bei Krankheiten) leidet.
Wird mehr Energie verbraucht als konsumiert, spricht man von einer negativen Energiebilanz. Diese führt zu einer Gewichtsabnahme. Die negative Energiebilanz kommt zustande, indem weniger gegessen als verbraucht wird und/oder indem die körperliche Aktivität und somit der Energieverbrauch gesteigert werden.