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Himal Gayakwad wird mit einer Sehbehinderung geboren. Erst als er vier wird, bemerkt man die Augenschwäche. Plötzlich soll er die Brailleschrift erlernen – eine Herausforderung für ein kleines Kind. Seine Schulzeit verbringt er in einer Sprachheilschule. In seiner Familie ist niemand in der Lage, ihm beim Erlernen der Brailleschrift zu helfen.
Der Alltag ist auf Sehende ausgerichtet
Trotz Hindernissen schliesst er nach der Schule eine Hauswirtschaftsausbildung ab. Doch die grösste Schwierigkeit bleibt: sich in einer Gesellschaft zurechtzufinden, die auf Sehende ausgerichtet ist.
Himal Gayakwad, der eigentlich anders heisst, will selbständig leben. Daher möchte er seine Braillekenntnisse durch einen Sprachkurs vertiefen. Geld dafür hat er nicht, die Stiftung SOS Beobachter unterstützt ihn deshalb. Er erhält so die Chance, sich dank seinen neu erlangten Kenntnissen besser zu orientieren.
Für Himal Gayakwad ist das ein bedeutender Schritt, um eigenständiger durchs Leben gehen zu können. Seine Entschlossenheit zeigt, dass mit der richtigen Unterstützung viele Hindernisse überwindbar werden.