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Jim Beam White Label ist der bekannteste Vertreter der Jim Beam Bourbon Whiskeys. Jim Beam gehört zu Beam-Suntory, zu diesem Konzenrn gehören unter anderem auch die schottischen Brennereien Bowmore und Laphroaig.
Seit 1795 wird diese Whiskeysorte in der Jim-Beam-Destillerie in Clermont, Kentucky hergestellt. Begründer der Destillerie war der am 9. Februar 1760 geborene deutschstämmige Johannes Jakob Böhm, der sich später in Jacob Beam umbenannte. Der von ihm produzierte Whiskey wurde als bourbon bekannt, höchstwahrscheinlich benannt nach dem Bourbon County in Kentucky. Das Getränk wurde zunächst unter dem Namen Old Jake Beam aus der Destillerie Old Tub verkauft.
Jacobs Sohn David (1802–1854) und sein Enkel David M. Beam (1833–1913) expandierten und verlegten den Sitz an die neugebaute Eisenbahnstrecke nach Nelson County. Der Urenkel des Gründers, Colonel James B. Beam (1864–1947), baute nach der Prohibition die Firma 1933 in Clermont, Kentucky, nahe seiner Heimatstadt Bardstown wieder auf. Weitere Firmenchefs waren T. Jeremiah Beam (1899–1977) und sein Sohn James B. Beam Booker Noe (1929–2004).
Der Sohn von Booker Noe, Fred Noe (* 1957), setzt die Familientradition fort und leitet heute das Unternehmen.
Anfang 2014 wurde Jim Beam vom japanischen Spirituosenkonzern Suntory, der mit Marken wie Yamazaki, Hakushu, Hibiki und Kakubin der größte Whiskyhersteller Japans ist, für rund zwölf Milliarden Euro übernommen.
In der Destillation produziert Jim Beam im Wesentlichen zwei Sorten Bourbon – Jim Beam und die bereits seit 1882 bestehende Marke Old Grand Dad – und einen Rye Whiskey. Diese werden nach der Lagerung durch verschiedenes Blending unterschiedlich gereifter Fässer, verschiedene Lagerzeiten und die Entscheidung, ob es eher ein Single Barrel oder Small Batch oder eine Mischung aus sehr vielen verschiedenen Fässern ist, differenziert. Whiskeys, die auf der Old Grand-Dad-Formel basieren, sind dabei meist nur in den USA zu bekommen, während die in Europa erhältlichen hochpreisigen Whiskeys aus besonders lange gelagerten und speziell ausgesuchten Jim-Beam-Fässern stammen.
Jim Beam benötigt 500 000 Fässer jährlich. Der White Label wird aus 1000 Fässern gemischt, small batch Sorten wie der Knob Creek aus ca. 100 Fässern. Jim Beam rotiert keine Fässer oder ändert die Lagerposition. Die Destillerie hält ca. 30 % aller Whiskeyfässer in Kentucky. Die leeren Fässer enthalten ca. noch drei Gallonen Bourbon und gehen nass zur Jameson Destillery nach Irland.