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Lenkungsabgaben auf Pflanzenschutzmittel (PSM) können einen Beitrag dazu leisten, das Risiko negativer externer Effekte auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit effektiv zu reduzieren. Eine Meta-Studie zur Nachfrageelastizität nach PSM zeigt, dass der Einsatz von PSM preissensitiv ist. Erfahrungen bestehender Abgabensysteme in anderen europäischen Ländern zeigen zudem, dass eine effektive Reduktion der Risiken zu geringen Transaktionskosten möglich ist. Insbesondere differenzierte PSM-Abgabensysteme, in denen nur sehr risikoreiche Produkte stark besteuert werden, können eine Substitution zu weniger risikoreichen Produkten und alternativen Pflanzenschutzstrategien anregen. Erlöse aus einer Abgabe sollten zurück zu den Landwirten fliessen, um Einkommensverluste zu begrenzen. Geschieht diese Rückvergütung mittels Instrumenten, die das Risiko des PSM-Einsatzes weiter reduzieren, können wichtige Hebelwirkungen auf den PSM-Einsatz kreiert werden.
Treibhausgas-Rechner können mithelfen, Massnahmen zur Emissionsreduktion auf Landwirtschaftsbetrieben zu identifizieren und deren Wirkung nach der Umsetzung zu quantifizieren. Damit dies erfolgreich ist, müssen die Möglichkeiten und Grenzen von Treibhausgas-Rechnern bekannt sein.
Der Landwirtschaftsraum der Schweiz beherbergt eine grosse Vielfalt an teils gefährdeten Arten und Lebensräumen. Die Studie beleuchtet verschiedene direkte und indirekte, positive und negative Faktoren mit Einfluss auf die Biodiversität.
Umwelt
Blacken sind problematische Unkräuter in Dauerwiesen und -weiden. Eine europäische Studie unter der Leitung von Agroscope zeigt die Risikofaktoren auf und empfiehlt Präventionsmassnahmen.