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Der Vierfachmord von Rupperswil vom 21. Dezember 2015 veränderte von einer Sekunde auf die andere das Leben der Angehörigen von Carla, Dion, Davin und Simona; für immer. Carlas Eltern verloren ihre Tochter und ihre beiden Enkelkinder. Carlas Bruder verlor seine Schwester und seine beiden Neffen. Simonas Eltern verloren ihre Tochter, ihre Geschwister die Schwester. Georg Metger verlor die Liebe seines Lebens und seine zwei Ziehsöhne. Darüber hinaus geriet er ins Fadenkreuz der Ermittlungen. In den Tagen und Monaten, die dem grausamen Verbrechen folgten, blieb für ihn kein Stein auf dem anderen.
Über den Autor
Georg Metger, der Lebenspartner der ermordeten Carla Schauer, kontaktierte uns im Frühling 2016 mit dem Wunsch, die Erfahrungen, die er im Zusammenhang mit dem Vierfachmord von Rupperswil machen musste, in einem Buch zu verarbeiten. Er betonte von Anfang an, dass er keinerlei kommerziellen Absichten hege, sondern seine Tantiemen spenden wolle. Er sagte: "Mir ist es ein grosses Bedürfnis, dass viele Menschen lesen, was Angehörigen widerfährt, wenn das Unfassbare passiert. Gleichzeitig möchte ich dafür sorgen, dass Carla, Dion, Davin und Simona niemals vergessen gehen und sie in der Öffentlichkeit nicht nur als Opfer in Erinnerung bleiben, sondern als das, was sie waren: einzigartige, wunderbare Menschen."
Franziska K. Müller ist selbständige Journalistin und Autorin. Nachdem Georg Metger sich mit dem Wunsch, seine Geschichte zu veröffentlichen, an Wörterseh gewandt hatte, war es für den Verlag schnell klar, dass sie die Richtige ist, das Unfassbare ohne Voyeurismus darzulegen und aufzuzeigen, was Angehörige von Opfern von Gewaltverbrechen durchmachen müssen. Das jetzt vorliegende Buch ist das Resultat von langen Gesprächen und von verschiedenen Aufzeichnungen, die Georg Metger bereits gemacht hatte, um das Geschehene zu verarbeiten. Franziska K. Müller, die für Wörterseh unter anderen bereits die Bestseller "Heimatlos", "Platzspitzbaby", "Leben!" und "Mutanfall" geschrieben hat, lebt und arbeitet in Wien und Zürich.
Bericht
Das Buch leistet einen großen Beitrag dazu, dass wir uns nicht von den Angehörigen abwenden, denn Schweigen und Einsamkeit vergrößern ihr Unglück zusätzlich.
Daniel Dunkel, Chefredaktor "Schweizer Familie"