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Genzebe Dibaba scheitert beim Versuch, als erste Frau an Weltmeisterschaften das Double über 1500 m und 5000 m zu schaffen.
Ausgerechnet zwei Teamkolleginnen vermasselten der Äthiopierin Dibaba das Double. Mit einem Tempolauf setzte sich Almaz Ayana mit Dibaba im Sog früh ab. Ayana wollte eine Entscheidung im Spurt verhindern. Die Taktik ging auf. Drei Runden vor Schluss musste die 1500-m-Weltmeisterin Dibaba abreissen lassen und wurde auf der Zielgerade auch noch von Senbere Teferi abgefangen.
Kenia, dessen Name überraschend im Medaillenspiegel zuoberst steht, holte mit Asbel Kiprop über 1500 m das siebte und letzte Gold im Vogelnest. Eine faustdicke Überraschung setzte es in der 4x400-m-Staffel ab. Die US-Girls mussten sich dem Quartett aus Jamaika beugen. Amerikas Männer hingegen wurden der Favoritenrolle gerecht.
Die Deutsche Katharina Molitor ist erstmals Speerwurf-Weltmeisterin. Die 31-Jährige hievte sich erst mit ihrem letzten Versuch auf 67,69 m an die Spitze. Die Chinesin Lyu Huihui vergoss trotz Asienrekord (66,13) und Rang 2 bittere Tränen. Der Kanadier Derek Drouin setzte sich im Hochsprung-Krimi durch. Gleich drei Athleten mussten um Gold stechen.