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Vermeiden Sie den Rückfall bei Stress oder Niedergeschlagenheit
Nikotin ist ein Aufputschmittel, es ist also möglich, dass gewisse Personen sich beim Rauchstopp niedergeschlagen fühlen. Wie die anderen Entzugserscheinungen sollte dieses Gefühl nach einiger Zeit verschwinden. Wenn die Depression nicht vorbeigeht, nehmen Sie die Sache ernst und zögern Sie nicht, einen Arzt aufzusuchen.
|Sind Sie deprimiert? Test zur Feststellung einer Depression (auf französisch)|
Versuchen Sie zu verstehen, was bei Ihnen Stress verursacht, und gehen Sie dann gegen die Problemursache vor. Finden Sie inzwischen andere Reaktionen auf den Stress als das Rauchen. Eine Entspannungstechnik (Yoga, Sophrologie) kann helfen, besser mit dem Stress und Spannung umzugehen.
Mehrmals langsam tief ein- und ausatmen. Sich entspannen, indem Sie Musik hören, mit jemandem reden, ein Buch oder eine Zeitung lesen, Sport treiben, Uebungen machen oder einer anderen körperlichen Tätigkeit nachgehen, die Sie mögen. Zumindest in den ersten Tagen ist es ratsam, viel zu schlafen und Siestas zu machen.
Es wird empfohlen, Ursachen des Genervtseins und von Konfliktsituationen während den ersten Wochen des Rauchstopps zu vermeiden. Immer daran denken, dass eine Zigarette niemals die Probleme löst.
Nach dem Rauchstopp werden gewisse Personen reizbar. Warnen Sie Ihnen nahestehende Personen vor und bitten Sie diese, während einer gewissen Zeitspanne Verständnis und Geduld zu zeigen.
Wenn man über seine Gefühle redet, sind sie einfacher zu verarbeiten. Sagen Sie offen und ruhig, was Sie fühlen. Bleiben Sie mit Ihren Freunden und Ihrem Umfeld in Kontakt, indem Sie ihnen telefonieren und sie so oft wie möglich treffen.
Indem man seine Tätigkeiten im Voraus plant, vermeidet man Momente der Langeweile, in denen das Rauchverlangen sich einschleichen kann.
Anstatt die Aufgaben zu erledigen, wie sie anfallen, setzen Sie sich Prioritäten. Finden Sie heraus, wann Sie am produktivsten sind und widmen Sie diese Zeit den wichtigsten Aufgaben. Behalten Sie die Kontrolle bei Unvorhergesehenem und Unterbrechungen (Anrufe, Besuche, ...), indem Sie Ihr Verhalten im Voraus festlegen. Lernen Sie Nein zu sagen. Und planen Sie vor allem auch Tätigkeiten, die Ihnen Freude machen, um Ihre Batterien aufzuladen.