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Die Schweizer Team-Leaderin lief am Sonntagmorgen zum zehnten Mal in ihrer Karriere auf ein Weltcup-Podest - den Team-Sprint nicht mit eingerechnet. Acht dieser Podestplätze holte die dreifache Weltcupsiegerin im Sprint, im Februar 2019 war sie über 10 km klassisch mit Einzelstart in einem ausgedünnten Feld Zweite geworden.
Die 28-Jährige kündete im Goms somit an, was von ihr in der zweiten Saisonhälfte noch zu erwarten ist. Bereits am Samstag im Sprint war sie in den Final vorgestossen. Dies nachdem sie im Dezember krank gewesen war, nicht richtig trainieren konnte und auch die Tour de Ski frühzeitig beenden musste. Nun hat sie in einer dreiwöchigen Trainingsphase nochmals richtig Schwung geholt.
Auf der sehr anspruchsvollen Strecke hatten sich in der letzten Runde die Weltcup-Leaderin Jessie Diggins aus den USA und die favorisierte Schwedin Frida Karlsson abgesetzt. Nadine Fähndrich teilte ihre Kräfte gut ein und konnte sich im letzten Anstieg aus der Verfolgergruppe lösen. Der Rückstand auf die Siegerin betrug letztlich nur noch zwei Sekunden, die viertklassierte Schwedin Ebba Andersson hingegen verfehlte das Podest um sieben Sekunden.
In die Weltcup-Punkteränge liefen auch die Schwestern Nadja und Marina Kälin mit einem 15. und 25. Rang.