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Für die 24-jährige Patricia Merz aus Baar hätte die Rudersaison 2017 nicht besser starten können. Bei der ersten Weltcup-Regatta vom letzten Wochenende in Belgrad war sie die Schnellste in der Kategorie Einer Leichtgewicht. Vor dem ersten Ernstkampf wisse man nie woran man sei, sagte Patricia Merz. «Darum bin ich nun umso glücklicher, dass es nach den Trainings auch am Wettkampf geklappt hat, und ich auch im internationalen Vergleich gut dabei bin.»
Bootskategorie gewechselt
In der vergangenen Saison startete Patricia Merz zusammen mit Frédérique Rol noch im Doppelzweier. Weil sich ihre Lausanner Partnerin noch immer von Rückenbeschwerden erholt, rudert Patricia Merz diese Saison im Einer. «Eigentlich bin ich eine Teamsportlerin und im Einer ist man ganz auf sich alleine gestellt. Das ist jetzt grösste Umstellung für mich.» Früher oder später möchte sie sich aber wieder einen festen Platz im Doppelzweier erkämpfen «Auch darum, weil der Einer im Gegensatz zum Doppelzweier nicht olympisch ist.»
Das nächste grosse Ziel von Patricia Merz - die neben dem Rudersport noch Sport und Wirtschaft studiert - sind jetzt aber die Europameisterschaften in Racice (Tschechien) von Ende Mai. Da erhofft sie sich eine Medaille.
Regionaljournal Zentralschweiz; 17:30 Uhr