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Das Podest
- 1. Kjetil Jansrud (No) 1.31,93
- 2. Aleksander Kilde (No) + 0,06
- 3. Erik Guay (Ka) + 0,13
Zum durchschlagenden Erfolg wie vor einem Jahr reichte es den Norwegern in Gröden knapp nicht mehr. Damals hatten Aksel Svindal, Kjetil Jansrud und Aleksander Aamodt Kilde der Konkurrenz lediglich die Brosamen überlassen.
Diesmal behaupteten die Skandinavier dank Sieger Jansrud, der Kilde winzige 6 Hundertstelsekunden abnehmen konnte, immerhin die beiden ersten Plätze. Der 31-jährige Jansrud bleibt damit diesen Winter in den Speed-Disziplinen unbezwungen. Das Podest komplettierte der Kanadier Erik Guay.
Svindal, der lange auf Kurs lag, wurde eine zu risikobehaftete Fahrt im unteren Streckenteil zum Verhängnis – er schied aus. Doch auch so hielt die beeindruckende norwegische Serie im Super-G von Gröden an – Beat Feuz war der Letzte, der 2011 ein Rezept gegen die Armada fand.
Die Schweizer
- 14. Beat Feuz + 0,78
- 22. Thomas Tumler + 1,14
- 23. Carlo Janka + 1,21
- 24. Patrick Küng + 1,24
Das Swiss-Ski-Team machte einen klaren Rückschritt im Vergleich zum Saisonauftakt, als die Plätze 4 und 6 resultierten. Beat Feuz fuhr als 14. das beste Resultat heraus – im Vorjahr war das Teamergebnis in Gröden ähnlich ernüchternd ausgefallen.
Als 23. konnte Carlo Janka bei weitem nicht an seine Leistung im 1. Super-G dieses Winters (4.) anknüpfen. Aufgrund eines groben Schnitzers im oberen Streckenteil nahm sich der Bündner gleich selbst aus dem Rennen um eine Spitzenposition und verlor bis ins Ziel 1,21 Sekunden.
Viletta schwer gestürzt
Sandro Viletta schied nach einem heftigen Sturz aus. Der Kombinations-Olympiasieger von 2014 flog nach einem Verschneider über eine Welle und in die Fangnetze. Der Bündner schien sich ans Knie zu greifen. Nach minutenlanger Pflege am Pistenrand musste der 30-Jährige per Helikopter abtransportiert werden. Details seiner Verletzung sind nicht bekannt.
Die Stimme des Siegers
- 3 Rennen, 3 Siege. Jansrud ist froh über diese tadellose Bilanz und findet: «Das geniesse ich jetzt erstmal.»
- 5 norwegische Siege aus den letzten 5 Jahren in Gröden. Jansrud mit einem Erklärungsansatz für diese beeindruckende Serie: «Es ist hier nicht eisig und auch nicht allzu schnell. Man muss einfach in einen Flow kommen und sich viel bewegen. Das passt gut zu uns.»
Das weitere Programm
Gröden ist am Samstag zudem Schauplatz einer Abfahrt. Danach wechselt der Weltcup-Tross innerhalb des Südtirols weiter nach Alta Badia, wo ein Riesenslalom und zum Abschluss am Montag ein Parallelrennen anstehen.
Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 16.12.2016 12:15 Uhr