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Am Netz standen sich zur "Geisterstunde" die beiden grössten Spielerinnen des Frauen-Events gegenüber: Heidrich (1,90 m) auf der einen, Pavan (1,96 m) auf der anderen Seite. Das hatte zuweilen grosses Unterhaltungspotenzial. Pavan als ehemalige Indoor-Spezialistin und Linkshänderin fand (zu) oft Lösungen, die Schweizerin zu überwinden. Umgekehrt wurde Heidrich sieben Mal, fünf Mal davon im zweiten Durchgang, von Pavan und deren langen Armen geblockt.
Beim Stand von 3:3 im zweiten Satz prallten die "Block-Gigantinnen" beim Versuch, einen Ball in des Gegners Hälfte zu bugsieren, mit den Beinen zusammen. Heidrich blieb mit schmerzverzerrtem Gesicht hängen und musste das medizinische Timeout beanspruchen. Der Schweizer Team-Physiotherapeut schaffte es aber, die Muskelverletzung im rechten Knie so zu behandeln, dass die Zürcherin weiterspielen konnte.
Am Tag danach sah es nicht mehr ganz so schlimm aus. "Bezüglich Joanas Knie eine erste Entwarnung, es ist nichts Schlimmes", meldete Zumkehr. Es handle sich um einen "Pferdekuss", der entsprechende Schmerzen verursache. Für das Training und die entscheidende Partie am späten Donnerstagabend seien aber keine Einschränkungen zu erwarten, so Zumkehr.
Zum Abschluss der Vorrunde können Heidrich/Zumkehr mit einem Erfolg gegen die noch sieglosen Niederländerinnen Sophie van Gestel/Jantine van der Vlist auf direktem Weg in die K.o.-Phase vorstossen. Ansonsten bliebe die Chance, dies als eines der besten drittklassierten Teams oder via Hoffnungsrunde zu schaffen. Pavan/Bansley sind mit Sicherheit als Gruppensiegerinnen weiter.
2. Fassung / vorletzter Abschnitt mit Quotes erweitert
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