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Die Stadt schreibt Schutzmassnahmen gegen Steinschlag in der Zone Karrweg/Ölberg aus. Die visuelle Auswirkung wie auch die Auswirkungen auf die Umwelt werden dabei auf ein Minimum reduziert.
Um die Wohnhäuser am Karrweg und das Wasserkraftwerk Ölberg zu schützen, wird die Stadt Freiburg einen Schutzwall zwischen dem Lorette-Felsen und den Wohnungen errichten und in Zusammenarbeit mit der Groupe E vier Steinschlagnetze installieren. Ein Gutachten hat nämlich aufgezeigt, dass Schutzmassnahmen gegen Stein- und Felsschlag notwendig sind.
Die visuellen Auswirkungen der Anlagen werden so gering wie möglich gehalten. Im Osten wird es für die Anbringung der Schutznetze zum Schutz des Wasserkraftwerks Ölberg nötig sein, Bäume zu fällen. Die Vegetation kann danach aber wieder nachwachsen. Im Westen sind oberhalb der Wohnungen am Karrweg Ausgleichsmassnahmen vorgesehen. Aufgehäufte Äste und Steine werden die Biodiversität fördern. Die Erde, die abgetragen wird, um den Wall zu errichten, wird vor Ort wieder eingesetzt, um die Belastungen durch die Baustelle in der Unterstadt zu minimieren.
Die Stadt schreibt dieses Projekt im Amtsblatt vom Freitag, 13. Januar aus. Die Arbeiten beginnen im Juli, also nach der Nistzeit der Vögel, die in dieser Zone nisten, und sollten bis im November abgeschlossen werden. Die Arbeiten werden vom Kanton sowie vom Bund subventioniert und von der Stadt sowie der Groupe E finanziert. Die Groupe E wird für den Unterhalt der Steinschlagnetze verantwortlich sein.