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China schiesst letzten Satelliten für das Beidou-Netzwerk ins All
China hat Medienberichten zufolge sein satellitengestütztes Navigationsnetzwerk «Beidou» fertiggestellt. Am Dienstag sei der letzte der 35 notwendigen Satelliten erfolgreich in die Umlaufbahn gebracht worden, erklärten staatliche Medien gleichentags.
Die Mission war ursprünglich für den 16. Juni geplant gewesen. Sie war aber in letzter Minute wegen technischer Probleme bei Tests der Trägerrakete «Langer Marsch 3B» vor dem Start abgebrochen worden.
Das rund 10-Milliarden-Dollar-teure Ortungssystem ist das chinesische Gegenstück zum amerikanischen Global Positioning System (GPS). Neben militärischer Nutzung soll es etwa auch bei Taxifahrern zum Einsatz kommen.