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Der Schweizer Zwischenbericht sei detailliert und technisch aussagekräftig, schreibt die Europäische Kommission in ihrer Zusammenfassung. Die noch anstehenden Arbeiten seien klar definiert und entsprächen dem erforderlichen Umfang. Positiv hervorgehoben werden zudem die vom Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) bereits eingeleiteten Massnahmen.
An den Stresstests beteiligen sich neben der Schweiz alle 14 EU-Mitgliedstaaten, in denen Kernkraftwerke betrieben werden (Belgien, Bulgarien, Deutschland, Finnland, Frankreich, die Niederlande, Rumänien, Schweden, die Slowakische Republik, Slowenien, Spanien, die Tschechische Republik, Ungarn und das Vereinigte Königreich), sowie Litauen, das derzeit seinen letzten Kernkraftwerksblock stilllegt, und die Ukraine. Weitere Länder haben laut EU-Kommission ihre Zusage zur Teilnahme erneut bekräftigt.
Schlussberichte Ende Juni 2012 verfügbar
Die nationalen Schlussberichte werden einer Sachverständigenprüfung – dem sogenannten Peer-Review-Prozess – unterzogen, an der Experten anderer Mitgliedstaaten und ein Vertreter der EU-Kommission teilnehmen. Die Europäische Kommission wird dem Europäischen Rat bei seiner Tagung Ende Juni 2012 die Endergebnisse vorlegen.
Die nationalen Berichte sowie die Ergebnisse der Sachverständigenprüfung werden veröffentlicht. Die nationalen Fortschrittsberichte können auf der Website der European Nuclear Safety Regulators Group (Ensreg) eingesehen werden.
Quelle
M.A. nach Ensi, und Europäischer Kommission, Medienmitteilungen, 24. November 2011