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Fremdheit und Identität: Erfahrungen und Vorstellungen von Immigrantinnen und Immigranten der zweiten Generation im Kanton Basel-Stadt (1950-1970)
Während des gesamten 20. Jahrhunderts existierte im Kanton Basel-Stadt unter bestimmten Bedingungen, insbesondere für Immigrantinnen und Immigranten der zweiten Generation, ein Recht auf Einbürgerung. Damit verband sich auch ein Rekursrecht im Falle eines abgewiesenen Gesuchs. Anhand der noch kaum erforschten Rekursakten fragt der Vortrag nach den Fremdheitserfahrungen und Identitätsvorstellungen von Einwanderern der zweiten Generation im Kanton Basel-Stadt zur Zeit der Hochkonjunktur. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den Erfahrungen von Frauen und Männern gerichtet.