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Pilatus PC-6 mit Kolbenmotor
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Pilatus PC-6
Nachbau einer Maschine mit Kolbenmotor (1959)

Nachdem ich jetzt schon längere Zeit nur noch elektrisch motorisierte Modelle fliege, reizte es mich, wieder mal ein Modell mit Verbrennungsmotor zu bauen. Da bei uns auf dem Platz in den letzten paar Jahren wieder vermehrt grössere Segler "auftauchen" ist es für mich klar, dass auch eine Schleppkupplung eingebaut werden soll.

Schon seit längerem spukte bei mir der Nachbau einer Pilatus Porter PC-6 "im Kopf herum"; aber nicht in der hinlänglich bekannten Turboprop-Version, wie sie am 2. Mai 1961 erstmalig flog, sondern in der "Ur- Version"; die mit einem sechs Zylinder Lycoming mit 340 PS ausgerüstet, im Mai 1959 ihren Jungfernflug hatte.
Im Flieger Flab Museum Dübendorf hängt heute eine PC-6, die 1965 zusammen mit 11 weiteren von der Schweizer Armee beschafft wurde. Neben der "normalen" Motorhaube für den Kolbenmotor fällt auch das dominante Abgasrohr auf. Ansonsten ist meines Wissens der Rest identisch mit den heute überall eingesetzten Turboprop-Versionen. Diese Maschine und ein von Pilatus zur Verfügung gestellter Übersichtsplan, diente mir als Vorlage für dieses Modell.
Herausgekommen ist eine PC-6, ohne spezielles Vorbild. So könnte eine 1960 gebaute PC-6 heute aussehen, bei welcher immer ein Kolbenmotor eingebaut war, aber über die Jahre immer wieder modifiziert wurde...
2021/22: Eigentlich läuft der Reihenmotor
einwandfrei, er hat aber eine "Macke" die ich nicht in den Griff bekam.
Am Boden kann man ihn sehr schön auf einen tiefen Leerlauf
herunterdrosseln; Im Landeanflug dreht der Motor aber deutlich höher,
durch den angeströmten Propeller. Die Folge ist, dass der Porter sehr
lange Landungen macht, weil er schon mit diesem vergleichsweise geringen
"Restschub" sehr flach gleitet und nur langsam an Geschwindigkeit
verliert, trotz voll gesetzter Landeklappen...

|Original und Modell||
Konstruktion (Verbenner)

Konstruktion (E- Umbau)
|Baufortschritt||Flugerprobung|

Technische Daten des Modells

|Bevor ich mich endgültig für diese Modellgrösse
entschieden habe, schaute ich mich eingehend nach in Frage kommenden
Motoren um. Auch die maximale Grösse die in meinem Kombi passt, war eine
wesentliche Grösse. Parallel dazu habe ich direkt bei den
Pilatuswerken in Stanz
angefragt, ob sie mir eventuell eine 3-Seiten-Ansicht der ersten PC-6
Version zukommen lassen könnten.

Ich war mehr als überrascht, als ich auf meine Anfrage einen Plan im PDF- Format bekam, der neben den wichtigen Hauptansichten auch Querschnitte von Rumpf, Leitwerken und Flügel enthält, inklusive Vermassungen. Der Plan wurde am 5.5.1959 gezeichnet, nochmals ein herzliches Dankeschön an Pilatus für diese Zeichnung.
Dank diesem Bauplan wurde schnell klar, dass ein
Boxermotor mit angesetzten 70ccm oder etwas mehr, unmöglich unter die
Motorhaube passen würde. Aber auch ein Einzylindermotor in dieser Grösse
ging nicht, auch dafür ist die Motorhaube immer noch zu klein bei einem
Massstab von etwas um die 1:5. Was aber gehen könnte ist ein
Reihenmotor, eher durch Zufall "stolperte ich bei meinen
Internetrecherchen über diese Möglichkeit. So viele Reihenmotoren gibt
es ja nicht auf dem Markt...
Wie sich das dann entwickelte kann auf den folgenden Seiten verfolgt werden, beginnend mit der Konstruktion der ersten Version als Verbrenner- Modell...
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|Letzte Aktualisierung: 19. Juni 2022|
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