Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/247601

<h2>SubmittedText<h2><p>Angesichts der Dringlichkeit, in Klimafragen zu handeln, aber auch aufgrund der Energiekrise soll der Bundesrat einen Aktionsplan und konkrete Ziele zur Weiterentwicklung unseres Mobilitätsverhaltens vorlegen, um die Menge zurückgelegter Kilometer insbesondere im motorisierten Individualverkehr zu reduzieren. Ausserdem sollen Massnahmen zur Vermeidung von Fahrten vorgestellt werden.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Reduktion negativer Effekte der Mobilität trägt auch zur Erreichung der Klimaziele bei. Dabei spielen Verhaltensänderungen, effiziente Verkehrssysteme und die gute Abstimmung von Siedlung und Verkehrsplanung, die dazu beiträgt kurze Wege zu fördern, eine zentrale Rolle. In diesen Bereichen sind die Kantone und Gemeinden in der Verantwortung und haben die Arbeit schon aufgenommen - wie das Beispiel Genf aufzeigt.</p><p>Der Bund hat mit dem Sachplan Verkehr Teil Programm den Rahmen für seine Planungen und deren Abstimmung mit den Kantonen gesetzt. Er hat bewusst darauf verzichtet, landesweit konkrete Ziele für die Verkehrsverlagerung oder -reduktion festzulegen, da grosse regionale Unterschiede bestehen und spezifische Massnahmen den jeweiligen kantonalen und regionalen Gegebenheiten angepasst sein sollen. Insofern macht auch ein bundesweiter Aktionsplan keinen Sinn. Allerdings unterstützt der Bund die Bestrebungen der Städte, Gemeinden und Kantone mit dem Programm Agglomerationsverkehr, den Modellvorhaben für innovative und nachhaltige Mobilität und eine nachhaltige Raumentwicklung, dem Programm Verkehrsdrehscheiben sowie mit der Koordinationsstelle für nachhaltige Mobilität (KOMO) und weiteren Fördermassnahmen von EnergieSchweiz (z.B. Programm Modelle nachhaltige Mobilität [MONAMO]).</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.