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Was ist unser Geld
noch Wert ?
1848 hat der Schweizer Souverän mit entschieden dass nur die Schweizerische Nationalbank das Monopol besitzt Banknoten und Münzen herzustellen und herauszugeben. Die neuere Geschichte der Schweiz als Bundesstaat beginnt in ihrer gegen wärtigen Form mit der Annahme der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft 1848. Die Schweizerische Nationalbank leitet seither als unabhängige Institution die Geldpolitik und Währungspolitik der Schweiz. Die Nationalbank muss sich dabei, laut Verfassung, vom Gesamtinteresse des Landes leiten lassen. Die Nationalbank ist als Aktiengesellschaft organisiert. Zu den verschiedenen Aufgaben der Schweizer Nationalbank gehören unter anderem die Aufrechterhaltung der Preisstabilität, die Gewährleistung der Bargeldversorgung oder die Abwicklung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs.
Vor 1848 hatte jeder Kanton noch seine eigenen Banknoten und Münzen herausgegeben. Was 80 % der Bürgerinnen und Bürger der Schweiz heute nicht wissen, Privatbanken haben seit langem, aber auf leisen Sohlen die Oberhoheit über 90 % der Geldschöpfung heimlich übernommen, die National bank bestimmt also lediglich noch über 10 % der Geldmenge. Wie ist so etwas möglich ? Eine berechtigte Frage. Mit dem sogenannten "Buchgeld" ist es jeder Privatbank heute möglich z.B. Ihnen einen Kredit von Fr. 100'000.00 zu geben, sofern sie Sie als "Kreditwürdig" betrachtet werden, in dem sie Ihnen folglich dann ganz einfach die Zahl Fr. 100'000.00 auf ein Ihnen zugängliches Konto bucht. Dies nennt man dann "Buchgeld" für das Sie dann auch einen Zins an die Bank leisten müssen, obwohl die Bank selber dieses Geld "frei schöpft", d.h. sich gar nicht von der Nationalbank erst leihen muss gegen einen Zins an die Schweizerische Nationalbank. Rund 80 % der Bürgerinnen und Bürger leben also immer noch in der recht naiven Illusion, dass gemäss Beschluss des Sou veräns von 1848 alleine die Nationalbank die "Finanz-Fäden" in ihrer Hand hat, also das Geldmonopol hat. Dem ist aber schon lange nicht mehr so, wie nachfolgend auf recht einfache Art erklärt wird:
Weiss UBS Ermotti nicht wie Geld entsteht ?
Super so haben wir uns das System ursprünglich recht naiv ja auch so vorgestellt wie Hr. Ermotti.
Thema Geldschöpfung mit Buchgeld:
Weshalb sind wir alle davon betroffen ?
Dieser Casinokapitalismus den wir heute haben ist sehr ungerecht und macht einige reich die nicht arbeiten wollen und diejenigen die wirklich hart arbeiten immer ärmer. Diejenigen die arbeiten wollen und Kredite brauchen für Innovationen können mit dem Geld nicht arbeiten. Volkswirt schaftliche Fehlallokationen sind vorprogrammiert. Die Steigerung wäre, die Zinsen wieder frei zu geben, und mit einem von mir aus einem gemischten Edelmetall oder Goldstandart zu unterlegen. Wir brauchen wieder ehrliches Geld, Vollgeld. Mit dieser Währung hätten wir kein Problem mehr ausländische Investitionen anzuziehen. Es braucht wieder Währungen die sich konkurrenzieren und die Beste soll gewinnen. Warum sollen die seriösen denn immer nur die Verlierer sein. Das ist auch hier wieder eine total verkehrte Welt. Es gäbe sicher auch eine mögliche Revolution im Euro und im Weltsystem.
Der Staat sind wir, die Nationalbank gehört dem Staat und somit dann auch das "Geld." Nur haben wir noch einen Einfluss - trotz direkter Demokratie - auf die Nationalbank ? Kann sie noch Walten wie sie will oder muss sie - wie kürzlich der Bundesrat i.S. MEI - dem EU-Druck auch hier nachgeben & sich beugen ?.
Die berechtigte Frage stellt sich also, wie viele Parlamentarierinnen und Parlamentarier in Bundesbern haben eigentlich noch eine reelle Ahnung von unserem Geldsystem in der Schweiz ?
Hier können Sie lieber Leserinnen & Leser eine sachliche Antwort darüber abgeben.
Ich frage mich z.B. auch warum bucht z.B. die UBS jetzt nicht einfach (Buchgeld) von sagen wir 12 (zwölf) Milliarden CHF auf das Konto der AHV/IV ? Damit könnte doch die AHV/IV jeder Rentnerin & jedem Rentner pro Monat leicht CHF 2000.00 zusätzlich mehr AHV & IV-Rente ausbezahlen, resp. natürlich auf ihr Konto buchen. Die UBS bräuchte ja so auch keine Zinsen zu bezahlen an die Nationalbank. Und diese jetzt aktuell doch recht beschämenden Streitereien in beiden Parlamenten in Bern um schäbige Fr. 70.00 pro Monat wären auch endlich Geschichte. Und es wäre doch nur eine sehr kleine "Gegenleistung" der UBS für die zuvor ja auch schon erfolgte UBS-Rettung aus der Finanzkrise mittels sofort gesprochenen 60 Milliarden Steuergeldern-Zuschuss des Bundes an eben diese UBS.
Vorschlag Mephistopheles erschaffenen Geldes
In einem Interview der FAZ aus dem Jahr 2009 interpretieren Josef Ackermann und dessen Doktorvater Hans Christoph Binswanger Johann Wolfgang von Goethes Faust. Der Tragödie zweiter Teil. Dabei beleuchten sie die Magie, die in der Geldschöpfung stecke, und die Ambivalenz des auf den Vorschlag Mephistopheles erschaffenen Geldes in seiner Wirkung durch die Wette auf die Zeit mit dem Risiko, Inflation auszulösen und Gier, Gewalt und Geiz, die „Gesellen Raufebold, Habebald und Haltefest“, anzulocken. Auch mit dem Wandel von Lehen, die man pfleglich behandeln muss, zum Eigentum, das man „gebrauchen, aber auch verbrauchen, ausplündern, zerstören“ kann, und den damit ausgelösten Allmachtsträumen des Menschen (in der Person des Fausts) befasse sich Goethe, der in dem Werk seine ökonomischen Erfahrungen aus zehn Jahren als Finanz- und Wirtschaftsminister am Weimarer Hof und seine umfangreichen Studien der Ökonomie verarbeite. Ackermann warnt allerdings auch, eine Rückkehr zum Goldstandard bedeute eine sehr starke Verringerung der Geldmenge und hätte gravierende Nachteile. Auch weist er darauf hin: „Aber man muss sich dabei auch bewusst sein, dass mit weniger Geldschöpfung und weniger Wachstum wahrscheinlich auch der allgemeine Wohlstand geringer sein wird.“
Zurück zum Goldstandart wäre insofern von Vorteil, im Westen etwas weniger "Wohlstand" und in der 2. und 3. Welt etwas mehr. Milliarden Entwicklungshilfen erübrigten sich. Wir hätten dadurch mehr Zeit für uns, unsere Familien, Freunde und Vereine, somit weniger Herzinfarkte und Burnouts. Auch weniger Scheidungen, weniger Trennungen Konkubinatspartnern, weniger leidende Kinder. Mehr Lebensqualität eben & längeres Leben. Das enorme Gefälle zwischen Arm und reich würde sich ebenso auf gesunde Art und Weise nivellieren mit der Zeit. Und vor allem weniger Konflikte, wenig bis gar keine Kriege. Ständig mehr Bruttosozialprodukt ist keine Lösung, führt ins Chaos.
BITTE ausschliesslich SACHBEZOGENE Antworten, diese sind jedoch erwünscht. Merci
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Mit der Finanzkrise haben sich auch unsere moralischen Vorstellungen verändert.
Es gilt heute als sozialer,
den Geldfluss als die Armen zu speisen.
- Heimito Nollé
(*1979), Medienanalist
Wir haben die Finanzkrise,
weil ein paar Nullen der Ansicht waren,
sie könnten mit vielen Nullen das grosse Geschäft machen.
- Thomas Häntsch
(*1958), Fotograf