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- Im Ringen um die Entwicklung von Atomwaffen macht Nordkorea offenbar Fortschritte.
- Die Autokratie habe «wahrscheinlich kleine nukleare Vorrichtungen entwickelt», die in die Sprengköpfe ballistischer Raketen passen.
- Das geht aus einem vertraulichen UNO-Bericht hervor, dessen Inhalte der Deutschen Presse-Agentur aus Diplomatenkreisen bestätigt wurden.
Das Dokument des Expertengremiums zur Einhaltung der Sanktionen gegen Nordkorea betonte, dass die Einschätzungen auf Informationen eines Mitgliedslandes zurückgingen. «Die Demokratische Volksrepublik Korea setzt ihr Atomprogramm fort, einschliesslich der Produktion von hochangereichertem Uran und dem Bau eines experimentellen Leichtwasserreaktors», heisst es in dem Bericht weiter.
Atomgespräche liegen auf Eis
Die Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel war der zentrale Streitpunkt bei mehreren Verhandlungsrunden zwischen Washington und Pjöngjang. Die bilateralen Atomgespräche stecken seit dem gescheiterten Gipfeltreffen von US-Präsident Trump mit Kim im Februar 2019 in Vietnam fest. Beide Seiten konnten sich nicht auf einen Fahrplan für die atomare Abrüstung Nordkoreas und die Gegenleistungen Washingtons einigen.
Dass Machthaber Kim Jong Un nach Atomwaffen strebt, ist kein Geheimnis. Erst vor wenigen Tagen machte er bei einer Rede deutlich, dass er im Atomwaffenarsenal seines Landes eine Garantie für die Sicherheit sieht. «Dank unserer zuverlässigen und wirksamen nuklearen Abschreckung zur Selbstverteidigung wird es ein Wort wie Krieg in diesem Land nicht mehr geben», hatten ihn die Staatsmedien Ende Juli zitiert.