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Der Schritt erfolgt im Hinblick auf eine mögliche Kotierung an der US-Technologiebörse Nasdaq, wie das Unternehmen am Freitagabend mitteilte.
Die Konsolidierung der Aktien ermögliche es Relief, die von der Nasdaq geforderten Mindestpreiskriterien zu erfüllen. "Die Aktienkonsolidierung ist ein wichtiger Schritt, um unserem Ziel der Notierung an der Nasdaq näher zu kommen", lässt sich Relief-Chef Jack Weinstein zitieren. Die Aktien sollen Anfang Mai konsolidiert werden. Die genaue Zeitplanung werde noch gesondert kommuniziert.
Der Reverse Split, also die Zusammenlegung der Stammaktien, stellt eine technische Anpassung dar. Da sich die Anzahl der ausgegebenen Aktien verringert, steigt der Kurs der verbleibenden Aktien. Der Schritt hat weder Auswirkungen auf den Wert des von den Aktionären gehaltenen Aktienportfolios noch auf die Marktkapitalisierung.
Bei der Zusammenlegung werden die Aktien beim Umtausch durch Anwendung des Verhältnisses auf die nächstniedrigere ganze Zahl der neuen zusammengelegten Namensaktien abgerundet. Die sich daraus ergebenden Bruchteile werden den Angaben zufolge zu einem festen Preis in bar abgegolten, der dem dreitägigen volumengewichteten Durchschnittskurs (VWAP) der Relief-Aktien vor der Aktienzusammenlegung entspricht.
Ferne wolle Relief sein Level 1 American Depositary Receipt (ADR)-Programm beenden, sobald die Genehmigung des Antrags zur Kotierung und die anschliessende Notierung der Stammaktien an der Nasdaq erfolgt. Da Verhältnis der ADRs zu den Stammaktien von Relief soll im Verhältnis von 1:200 auf 1:1 ändert werden. Nach der Kotierung an der Nasdaq sollen die ADRs in normale Namenaktien umgetauscht werden.
Die an der GV teilnehmenden Aktionäre repräsentierten rund 1,6 Milliarden Aktien des Unternehmens, was einem Anteil von 35,8 Prozent entspricht.
(AWP)