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Hypothekarberatung: Funktionsweise, Berechnung und Notargebühren
Inhaltsverzeichnis
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In der Schweiz ist das Hypothekendarlehen eine bevorzugte Art, sich Wohneigentum zu beschaffen. Es geht ganz einfach darum, eine Immobilie zu erwerben, die Sie verpfänden, um einen Teil des Abdrucks zu sichern. Diese Lösung, die für die Banken beruhigend ist, kann Ihnen auch ermöglichen, von Steueroptimierungen zu profitieren. In diesem Artikel finden Sie unsere besten Tipps, um die Hypothek zu verstehen und das Beste aus ihr herauszuholen.
Wie funktioniert die Hypothek in der Schweiz?
Unser erster Ratschlag ist, dass Sie die Funktionsweise der Schweizer Hypothek verstehen sollten, bevor Sie loslegen.
Erste und zweite Hypothek
In der Schweiz leiht Ihnen die Bank so viel Geld, dass Sie damit 80 % Ihrer Immobilie finanzieren können. Die erste Hypothek ist diejenige, die bis zu zwei Drittel des Investitionswertes abdeckt, wobei das erworbene Eigenheim als Sicherheit dient. Sie können sich dafür entscheiden, diesen Teil der Hypothek freiwillig zurückzuzahlen. Sie können auch aushandeln, dass Sie den Wert des Eigenheims nicht zurückzahlen und lediglich die Zinsen für das Darlehen zahlen. Dann können Sie das Geld, das Sie nicht für die Rückzahlung der Immobilie verwenden, eventuell vermehren. Es kann sogar dazu beitragen, Ihre Altersvorsorge zu finanzieren.
Die 2. Hypothek ist die Hypothek, die die restlichen 10 bis 15 % abdeckt und die nicht durch die Verpfändung des Eigenheims gesichert werden kann. Dieser Teil der Hypothek unterliegt der sogenannten Amortisationspflicht. Mit anderen Worten: Sie müssen das Ihnen geliehene Kapital zurückzahlen, zusätzlich zu den im Vertrag angegebenen Zinsen.
Direkte oder indirekte Tilgung
Wenn Sie den vorherigen Absatz verstanden haben, ergeben sich die direkte und die indirekte Tilgung direkt daraus. Die direkte Tilgung entspricht einer Rückzahlung der Schulden und Zinsen. Der geschuldete Betrag wird also allmählich abnehmen.
Die indirekte Tilgung entspricht dem zuvor dargestellten Mechanismus. Das im Rahmen der zweiten Hypothek geliehene Kapital muss möglicherweise nicht zurückgezahlt werden. Sie können den Betrag, der den Rückzahlungen entspricht, als Beitrag zur dritten Säule Ihrer Altersvorsorge einzahlen.
Die dritte Säule zur Finanzierung einer Immobilie
In der Schweiz gliedert sich die individuelle Vorsorge in drei Säulen:
- Die staatliche Vorsorge, die ein Existenzminimum garantiert
- Die berufliche Vorsorge, die Ihnen den gewohnten Lebensstandard sichert
- Die 3. Säule, die Sie wahlweise für zusätzliche Bedürfnisse aufbauen können
Durch die Finanzierung Ihrer Immobilie können Sie also Ihr Geld mithilfe der 3. Säule der Schweizer Vorsorge vermehren. Dieser Mechanismus ist besonders interessant, wenn die Sparzinsen höher sind als die Kreditzinsen.
Wie hoch sind die Kosten für den Erwerb eines Hauses in der Schweiz?
Zusätzlich zu den Zinsen und Bearbeitungsgebühren, die Ihre Hypothek verursacht, müssen Sie bestimmte Beträge an den Staat oder auch an Ihren Notar entrichten. Unser zweiter nützlicher Ratschlag lautet daher, sich über die Gesamtheit der Kosten im Klaren zu sein, um sie besser vorhersehen zu können.
Die Notarkosten für eine Hypothek
Die Notarkosten berechnen sich nach dem Preis der Immobilie. Es ist wichtig zu betonen, dass die Staffelung degressiv ist. Je höher der Kaufpreis ist, desto niedriger wird der Satz. Sie liegen in der Regel zwischen 3 und 5 % des Gesamtwerts Ihrer Immobilieninvestition. Von den Notarkosten betragen die Gebühren nur 0,25 bis 0,5 % des zu zahlenden Betrags. Mit anderen Worten: Die Bezeichnung Notarkosten ist ziemlich irreführend, da der Notar nur einen kleinen Teil des gezahlten Betrags einnimmt.
Die Erstellung der Hypothekenurkunde
Mit der Erstellung der Hypothekenurkunde wird die Verpfändung der Immobilie als Sicherheit für das Darlehen formalisiert. Dieser Vorgang allein kostet etwa 2,5 % des Immobilienbetrags. 1,365 % gehen an den Staat, 0,2 % an das Grundbuchamt und der Rest entfällt auf den Notar, der sich um die Erstellung der Urkunde kümmert.
Die Erstellung der Kaufurkunde
Die Kaufurkunde ist die Urkunde, die die Übertragung des Eigentums an der Immobilie belegt. Sie wird Ihnen mit 4 % des Kaufpreises ohne Mehrwertsteuer in Rechnung gestellt. 3 % werden als Handänderungssteuer erhoben, 0,3 % werden an das Finanzregister abgegeben und die restlichen 0,7 % werden vom Notar eingezogen.
Hypothekenangebote vergleichen
Um mithilfe einer Hypothek zu investieren, müssen Sie zwischen verschiedenen Angeboten von Banken wählen. Das Verständnis der verschiedenen Hypothekarmodelle, die auf dem Schweizer Markt erhältlich sind, ist unerlässlich.
Das Hypothekendarlehensmodell
Sie können sich für eine Festhypothek entscheiden. Wie der Name schon sagt, werden die Zinssätze zum Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung festgelegt und bleiben bis zum Ende der Laufzeit unverändert. Diese Lösung ist empfehlenswert, wenn Sie Ihre Kosten genau vorhersehen und nicht den Unwägbarkeiten des Marktes ausgesetzt sein möchten.
Es ist auch möglich, sich für eine variable Hypothek zu entscheiden, bei der sich der Zinssatz an die Marktpreise anpasst. Diese Lösung kann Ihnen wertvolle Einsparungen bringen, wenn die Zinsen tendenziell sinken. Die SARON-Hypothek ist eine Variante der variablen Hypothek, die an SARON gebunden ist. Wenn Sie sich für diese Art von Hypothek entscheiden, kann die Beratung durch einen Finanzfachmann hilfreich sein, der versucht, die Marktschwankungen zu antizipieren.
Schließlich ist es durchaus möglich, dass die Banken Ihnen eigene Hypothekarmodelle anbieten. So können Sie zum Beispiel vielleicht von einem niedrigeren Zinssatz profitieren, wenn Ihr Haus bestimmte Umweltkriterien erfüllt.
Zinssätze und Optionen
Die Zinssätze lassen sich von Angebot zu Angebot vergleichen. Sie sollten jedoch prüfen, ob Sie Verträge gegeneinander ausschreiben, die hinsichtlich der Optionen und Garantien gleichwertig sind. So ist es zum Beispiel normal, dass eine flexible Hypothek, bei der Sie während der Vertragslaufzeit das Modell wechseln können, mehr kostet als eine herkömmliche Hypothek.
Sonderangebote
Es kommt recht häufig vor, dass Banken ihren Neukunden Sonderangebote machen. Sie sollten daher den Markt im Auge behalten und mehrere Anbieter vergleichen, um die günstigste Lösung zu finden. Achtung: Meistens enden diese Willkommensangebote nach der Dauer Ihres Engagements. Sie müssen also bei der Erneuerung Ihrer Hypothek erneut nach der besten Alternative suchen.
Aktualisiert am : 31.01.2024Geschrieben von Valery ChantepyVerantwortlicher für den Bereich Hypotheken bei CompareaErfahren Sie mehr über unser Team klicken Sie hier.