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Beim Re-Reading von C. S. Lewis «Die grosse Scheidung» staune ich über das Geschick des Autors, bestimmte Lebenseinstellungen mit dem dazugehörigen «Rahmenwerk» in Form von Dialogen eingängig darzustellen. Dies betrachte ich eher als Lernertrag eines solchen Buches denn das theologische “Abtasten”. Purgatorium oder Fragen nach dem Bewusstsein und der Kommunikation im Jenseits dürfen meines Erachtens sowieso nicht eins zu eins übernommen werden. Ähnlich habe ich es schon im Beitrag über die 7. Narnia-Chronik «Der letzte Kampf» oder «Was ich von Narnia halte» formuliert.
- Mit dem Mörder und dem Selbstgerechten (Kapitel 4)
- Mit dem liberalen Theologen (Kapitel 5)
- Mit dem Verschwörungstheoretiker (Kapitel 7)
- Mit dem Schriftsteller Gordon MacDonald (Kapitel 9)
- Mit Roberts Frau (Kapitel 10)
- Mit Michaels Mutter (Kapitel 11)
Insbesondere Kapitel 10 und 11 zeigen eindrücklich die Manipulation innerhalb der Ehe bzw. die Vergötzung der Kinder. Aus dem Dialog zwischen der Frau und ihrem leuchtenden Bruder:
Menschliche Wesen können einander nicht wirklich auf die Dauer glücklich machen. … Du kannst ein Mitgeschöpf nicht wahrhaft lieben, solange du nicht Gott liebst. … Keine natürliche Gefühle sind in sich selbst hoch oder niedrig, heilig oder unheilig. Sie sind alle heilig, wenn Gottes Hand den Zügel hält. Sie alle werden schlecht, wenn sie ihren eigenen Hausstand gründen und sich zu falschen Göttern machen. … Nur eines ist gut, und das ist Gott. Alles andere ist gut, wenn es zu Ihm hinblickt, schlecht, wenn es sich von Ihm wendet.
Hier findet sich eine hilfreiche, gut gegliederte englische Zusammenfassung.