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Adidas hatte Reebok 2006 gekauft und versucht als Fitness-Marke zu etablieren. Der Umbau verlief allerdings nicht reibungslos, so dass sich Rorsteds Vorgänger Herbert Hainer immer wieder die Frage gefallen lassen musste, ob Reebok ein Fehlkauf war.
Von Hainer hat der seit Oktober als Adidas-Chef amtierende Rorsted zudem eine detaillierte Mehrjahresstrategie bis zum Jahr 2020 geerbt. An dieser wolle er festhalten, wie er betonte. Besonders wichtig ist Rorsted dabei die Wende im Nordamerika-Geschäft. Dort war der Konzern hinter die Konkurrenz zurückgefallen, hatte zuletzt aber wieder aufgeholt und dafür viel investiert. Geld soll auch künftig fliessen. "Dieses Over-Investment ist schlicht nötig, um den Abstand zu Nike zu verringern und dort überproportional zu wachsen", sagte der Manager. Momentan sei Adidas gut unterwegs und wachse schneller als andere Marken, aber insgesamt brauche es noch Geduld.
Noch nicht unter Dach und Fach ist der geplante Verkauf des Golfausrüstergeschäfts. Diesen hatte Hainer noch eingefädelt. Laut Rorsted schreitet der Verkauf voran, aber es gibt noch keine Details. Golfschläger, so Rorsted, passten nicht zur DNA von Adidas./she/stb/fbr
(AWP)