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Sämtliche Versammlungsprotokolle wie auch Lerchenfädere sind im Stadtarchiv in Papierform deponiert und können dort eingesehen werden. Hier zum Glutschtigmachen zwei sehr alte Protokolle:
„Was das Licht anbelangt, ist heute noch wenig Hoffnung vorhanden.“ ist dem Protokoll der Vorstandssitzung vom 8.8.1908 zu entnehmen. Die Versorgung des Quartiers mit Elektrizität beschäftigte den Lerchenfeld Leist demnach schon im Jahr seiner Gründung. Hoffnung kam tatsächlich ein Jahr später auf, als auf Einladung des Leists der Direktor der Licht- und Wasser-Werke Thun höchst persönlich die Hausbesitzer im Lerchenfeld über die Absichten der Stadt orientierte. Noch im gleichen Jahr verpflichteten sich die ersten 17 Hauseigentümer, die erforderlichen Installatio-nen für den Bezug von Elektrizität vornehmen zu lassen.
Am 9.12.1909 beschloss deshalb der Leist, beim Gemein-derat auch um Beleuchtung der Strassen entlang des Munitionsfabrikareals nachzusuchen. Vier Jahre später liess er ein Gesuch um Beleuchtung der Allmendstrasse und Uttigenstrasse folgen.
Wie haben wohl die ersten Strassenlampen im Lerchenfeld ausgesehen?
Hat jemand Bilder? Senden Sie diese bitte an <email-pii> oder Lerchenfeldleist, 3603 Thun und wir publizieren sie hier.