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Kurzfristige Obligationen reagieren stärker auf allgemeine Zinsänderungen als langfristige. Ja oder nein?
Nein
Was ist eine Obligation?
Eine Schuldverschreibung mit bestimmter Laufzeit. Synonym: Anleihe.
Wovon hängt die Rendite einer Obligation ab?
Hauptsächlich von der allgemeinen aktuellen Zinssituation, von der Kreditwürdigkeit des Herausgebers und von der Laufzeit. Je besser die Kreditwürdigkeit und je kürzer die Laufzeit, umso geringer ist das Risiko und umso tiefer die Rendite.
Was sind „High Yield Bonds“?
Staatsanleihen aus den USA
Obligationen von Banken mit Staatsgarantie
Obligationen, die hohe Rendite abwerfen
Obligationen von Schuldnern mit schlechter Kreditwürdigkeit
Was sind „Blue Chips"?
Grosse internationale Konzerne mit hoher Börsenkapitalisierung
Klein- und Mittelunternehmen
Fondsmanager
Grossunternehmen, die sich von der Börse zurückziehen
Anlagen in Small und Mid Caps sind riskanter als Anlagen in Blue Chips. Ja oder nein?
Ja
Was sind „Sektorfonds“?
Sektorfonds enhalten Titel, die nur aus bestimmten Branchen (z. B. Pharma, Energie, Telekommunikation) stammen.
Warum schwanken Aktien von Unternehmen im Bereich Investitionsgüter stärker als jene aus defensiven Branchen (Pharma, Energie, Telekommunikation)?
Weil die Erträge dieses Sektors stark von den Konjunkturzyklen abhängen.
Was sind Strategiefonds?
Strategiefonds sind sehr breit gestreute (diversifizierte) Anlagen. Die Diversifikation geschieht erstens über mehrere Anlageklassen: Aktien, Obligationen, Geldmarkt und manchmal sogar Immobilien, seltener Rohstoffe. Zweitens wird die Diversifikation über die Titel umgesetzt. Meist ist der Aktienanteil über die ganze Welt und über viele Branchen gestreut. Im Obligationenanteil werden dagegen verschiedene Laufzeiten, Währungen und Kreditwürdigkeiten berücksichtigt. Die breite Diversifikation glättet die Wertschwankungen der Fonds. Die verschiedenen Anlageklassen und die vielen Titel steigen oder sinken in der Regel nicht gleichzeitig.
Bei Absolute- und Total-Return-Fonds geht es darum, unabhängig von den Marktentwicklungen jedes Jahr eine positive Rendite zu erwirtschaften. Ja oder nein?
Ja
Was ist der Unterschied zwischen Obligationenfonds und Geldmarktfonds?
Geldmarktfonds sind nur in sehr kurzfristige Obligationen und meist nur einer einzigen Währung investiert.
Ein „konservativer“ Anleger:
Investiert nur in Obligationen.
Nimmt nur wenige Risiken in Kauf, verzichtet aber im Gegenzug auf hohe Rendite.
Investiert nur in Aktien.
Investiert nur in den Geldmarkt.
Warum sind die Kursschwankungen von Blue Chips üblicherweise eher klein?
Weil diese Unternehmen in der Regel über grosse Kapitalreserven und viele Ertragsstandbeine verfügen.
Warum schwanken die Börsenkurse in den Industrienationen weniger stark als in den Schwellenländern?
Weil die politische und wirtschaftliche Stabilität etwa in Westeuropa oder den USA gross ist.
Was bedeutet die Abkürzung „IWF“?
Internationale Wirtschaftsintegration
Integrated World Finance
Internationaler Währungsfonds
Invisible Wealth Force
Was ist ein Anlagefonds?
Eine Form der Geldanlage. Eine Investmentgesellschaft sammelt das Geld der Anleger, bündelt es in einem Sondervermögen und investiert es in einem oder mehreren Anlagebereichen.
Was sind die möglichen Anlagebereiche eines Fonds?
Je nach Art des Fonds Aktien, festverzinsliche Wertpapiere, Geldmarktinstrumente oder Immobilien. Daneben gibt es Spezialprodukte und Anlagestrategiefonds.
Welche Dokumente dienen Privatanlegern als Grundlage für Anlageentscheide?
Originalunterlagen der Fondsgesellschaften, wie monatliche Factsheets, Jahresberichte, vereinfachte Prospekte, Broschüren, Präsentationen oder Fondsverträge über einzelne Fonds.
Fondsratingagenturen machen Qualitätsprüfungen von Fonds. Die von ihnen erstellten Ranglisten (Rankings) besagen:
In wie viel Produkte ein Anlagefonds investiert.
Wie gut sich ein Fonds im Verhältnis zu anderen Fonds mit vergleichbarem oder identischem Anlagefokus entwickelt hat.
Warum sich ein Fonds schlecht entwickelt hat.
Welche Bank die besten Fonds anbietet.
Die Anlage in Aktien ist normalerweise risikoreicher als die Anlage in Obligationen. Ja oder nein?
Ja
Welches sind die drei Hauptkriterien die ein Anleger vor einem Investitionsentscheid berücksichtigen sollte?
Risikofähigkeit/-bereitschaft, Anlagedauer und Höhe der Anlage.
Was versteht man unter „Volatilität“ einer Anlage?
Der Verlust, den man bei einer Anlage in Kauf nehmen muss.
Das erhöhte Risiko einer auf Aktien basierenden Anlage.
Die Schwankungsbreite der Rendite in der Vergangenheit.
Die Risikobereitschaft des Anlegers
Je höher die Volatilität eines Fonds ist, desto risikoreicher ist dieser. Ja oder nein?
Ja
Aktienfonds gelten als risikoarme Anlagen. Ja oder nein?
Nein
Was versteht man unter „Asset Allocation“ (Vermögensverteilung)?
Die Verteilung des Kapitals auf risikoarme und risikoreichere Anlagen, je nach Bedürfnis des Anlegers.
Welche Kriterien sollte ein Anleger erfüllen, um sich überdurchschnittlich stark in Aktien zu engagieren?
Er sollte sowohl risikofähig sein (mögliche Verluste also finanziell tragen können) als auch risikobereit sein (mögliche Verluste also auch emotional verkraften können).
Was ist eine Aktie?
Ein Wertpapier, das einen Anteil am Kapital einer Aktiengesellschaft verkörpert. Der Eigentümer einer Aktie erhält Mitgliedschaftsrechte (z. B. Stimm- und Wahlrecht an der Generalversammlung) und Vermögensrechte (z. B. Recht auf Anteil am Gewinn).
Wer erhebt bei Fondsanlagen alles Gebühren und Abgaben?
Das Fondshaus, das vermittelnde Finanzinstitut und die Börse.
Was ist die „Stempelsteuer“?
Abgaben, die der Bund auf zahlreichen Rechtsvorgängen erhebt.
Nenne einige Beispiele von erstklassigen Emittenten.
Industrienationen, staatsnahe Organisationen, Schweizer Pfandbriefanstalten, grosse, stabile Konzerne, Banken mit Staatsgarantie.