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In dieser Artikel-Reihe soll es sich um das Thema Virtualisierung drehen – aus Sicht eines Lehrlings, der eventuell noch nicht alles zu 100% versteht.
Hierzu möchte ich heute mit den Unterschieden zwischen den beiden Hypervisor-Typen beginnen.
Beginnen wir als erstes mit einigen Begriffserklärungen:
- Hypervisor – Der Hypervisor wird laut Wikipedia als Virtualisierungssoftware definiert, welche andere Systeme, Guests, auf einem einzigen Host verwaltet, also „überwacht“.
- Host – Als Host wird der einzelne Server oder das Cluster bezeichnet, auf dem die Hypervisor-Software läuft. Ein Host kann als Software oder Hardware vorhanden sein.
- Guest – Als Guest wird das Betriebssystem bezeichnet, welches auf einem Host läuft. Nahezu jedes Betriebssystem kann als Guest benutzt werden. Eine Ausnahme stellen hierbei die Hypervisor dar.
- Cluster – Als Cluster wird ein Verbund aus mehreren (meist) baugleichen Systemen bezeichnet. Ein Cluster in der Virtualisierung kann rein zum Failover dienen oder auch zum Lastausgleich.
Nun zu den verschiedenen Arten von Hypervisorn.
- Type 1 Hypervisor
Der Type 1 Hypervisor legt sich auf die Hardware, fungiert also wie das gewöhnliche Betriebssystem (Windows, Mac OS X, Linux, …), ist allerdings in den meisten Fällen weniger ressourcenhungrig und hat lediglich die Treiber der Hardware integriert, für die er geschrieben wurde. Type 1 Hypervisors sind meistens auf die Intel VT-Technologie angewiesen, welche es ihnen erlaubt, virtuelle Maschinen direkt den CPU durchzuschalten. Eine Ausnahme hierbei bildet der ESX(i)-Server aus dem Hause VMware. Dieser funktioniert auch auf Hardware, welche diese VT-Technologie nicht unterstützen oder anbieten – allerdings mit der Einschränkung, dass keine 64-Bit-Maschinen gestartet werden können.
- Type 2 Hypervisor
Unter Type 2 Hypervisors sind sämtliche Virtualisierungs-Technologien zusammengefasst, welche nicht direkt auf der Hardware-Ebene greifen. Type 2 Hypervisors bedienen sich der Treiber des Betriebssystems auf dem sie installiert sind (als Beispiele: VMware Workstation, VMware Player, VMware Server, Microsoft Virtual PC, Microsoft Hyper-V). Type 2 Hypervisors sind nicht in der Lage, Ressourcen des Hosts so effizient durchzugeben, wie Type 1 Hypervisors – sind jedoch schneller installiert.
Ich hoffe, ich konnte Euch ein wenig Lust auf das Thema „Virtualisierung“ machen und Ihr schaut bald wieder vorbei. Der zweite Teil, in dem es um einen Vergleich der Type 2 Hypervisors geht, folgt im Laufe der nächsten Woche.