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TOKIO (awp international) - Die japanischen Aktienbörsen in Tokio und Osaka wollen angesichts zunehmender internationaler Konkurrenz angeblich fusionieren. Wie die gewöhnlich gut informierte Wirtschaftszeitung "Nikkei" am Donnerstag berichtete, wollen die Tokyo Stock Exchange Group (TSE Group), Inc. und die Osaka Securities Exchange Co., Ltd. entsprechende Verhandlungen aufnehmen mit dem Ziel eines Zusammenschlusses gegen Herbst kommenden Jahres.
Die Börse in Tokio erklärte dazu, die TSE Group habe "gegenwärtig" keine Entscheidung über eine in dem Bericht erwähnte Integration des Managements getroffen. Nach Informationen der "Nikkei" wird unter anderem erwogen, die Geschäfte unter einer Holding umzuorganisieren.
Demnach könnte der Handel mit bestimmten Finanzinstrumenten wie Aktien und Anlagefonds auf eine Börse konzentriert werden und der Handel mit Derivaten auf die andere Börse. Die Tokioter wickelt mehr als 90 Prozent der Aktientransaktionen auf dem Heimatmarkt ab, während auf die Börse in Osaka rund die Hälfte des Handels mit Derivaten wie Nikkei-Futures entfällt.
Beide Börsenplätze haben sich bis jetzt einen harten Konkurrenzkampf geliefert. Doch die zunehmende Konkurrenz durch internationale Börsenplätze dränge sie dazu, zusammenzuarbeiten, hiess es. Die Gespräche über eine Fusion sollen demnach wahrscheinlich schon in Kürze aufgenommen werden./ln/DP/tw
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