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Alzheimer und Demenz – handelt es sich dabei um die gleiche Erkrankung oder gibt es Unterschiede? Alzheimer ist eine Form der Demenz, wie die vaskuläre Demenz und die Lewy-Body-Demenz. Bevor wir uns mit den Maßnahmen der Vorbeugung beschäftigen, möchten wir kurz auf die verschiedenen Formen der Demenz eingehen.
Alzheimer und vaskuläre Demenz – die Unterschiede
Bei Alzheimer und vaskulärer Demenz handelt es sich um die beiden häufigsten Formen der Demenz. Die Unterschiede der beiden Erkrankungen liegen im Beginn und im Verlauf: Während die Alzheimer-Demenz schleichend beginnt und die Symptome langsam zunehmen, beginnt die vaskuläre Demenz meist plötzlich und die Symptome nehmen sprunghaft zu. In manchen Fällen treten die Symptome bei der vaskulären Demenz langsam und schleichend auf. Weitere Unterschiede von Alzheimer und vaskulärer Demenz:
Die vaskuläre Demenz betrifft häufig Männer, während es bei der Alzheimer-Demenz kaum Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt.
Die Patienten mit vaskulärer Demenz haben in ihrer Vorgeschichte oftmals Schlaganfälle.
Taubheitsgefühle und Lähmungen kommen bei der vaskulären Demenz häufiger vor, während sie bei der Alzheimer-Demenz nur in ganz seltenen Fällen auftreten.
Häufig vermischen sich die beiden Demenzformen, was die Diagnose oftmals erschwert.
6 Tipps, um dem Vergessen entgegenzuwirken
Eine Studie ergab, dass etwa 70 Prozent der Alzheimer-Patienten weiblich sind. Dies liegt zum einen daran, dass Frauen älter als Männer werden und die Alzheimer-Erkrankung über einen längeren Zeitraum überleben. Zudem sollen die weiblichen Hormone die Entstehung von Alzheimer begünstigen.
Und so können Sie dem Vergessen entgegenwirken:
Eine ausgewogene Ernährung, vor allem die mediterrane Kost soll sich positiv auf die Entstehung von Alzheimer-Demenz auswirken. In der mediterranen Küche werden viele Kräuter, viel Gemüse und Obst sowie vollwertige Getreideprodukte verarbeitet. Auf Fleisch und Milchprodukte wird vorwiegend verzichtet, dafür wird der Verzehr von Fisch favorisiert.
Bewegung ist nicht nur für den Körper wichtig, sondern auch für die Gehirnzellen. Wer sich viel bewegt, dessen Gehirn wird optimal mit Sauerstoff und Blut versorgt. Und durch die Bewegung ist es häufig auch möglich, das Gewicht im Griff zu haben und teilweise hohen Cholesterinwerten entgegenzuwirken.
Trainieren Sie Ihr Gehirn und steigern Sie Ihre Konzentrationsfähigkeit, Aufmerksamkeit, Koordination und Merkfähigkeit. Wie die Muskeln, will auch das Gehirn trainiert werden, um seine Leistungsfähigkeit vollumfänglich entfalten zu können. Mit Kreuzworträtseln, Sudoku, Sprachen oder Knobelspielen bieten sich viele Möglichkeiten, das Gehirn zu trainieren und fit zu halten.
Die Pflege sozialer Kontakte wirkt nicht nur der Vereinsamung entgegen, sondern trägt zum gesamten Wohlgefühl bei. Der Mensch braucht soziale Kontakte, um sich fit zu halten und das Gehirn zu trainieren. Zudem wirken sich die sozialen Kontakte positiv auf das Gemüt und die Gesundheit aus.
Rauchen schadet der Gesundheit – das heisst es in vielen Fällen. Nikotin gehört zu den Gefäß-, Nerven- und Zellgiften und schädigt die Gefässe. Dadurch soll sich aus langfristiger Sicht die Blutversorgung des Gehirns reduzieren, was zu einem Sauerstoffdefizit im Gewebe des Gehirns führt. Deshalb sollten Sie, um Alzheimer-Demenz vorzubeugen, mit dem Rauchen aufhören.
Meiden Sie Risikofaktoren wie Diabetes oder zu hohen Blutdruck. Es ist zwar nicht erwiesen, welche Mechanismen für die Entstehung von Alzheimer und Demenz relevant sind, doch die Risikofaktoren sind häufig mit die Ursache.