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Die Spürhündin Lucca erhielt für ihren guten Einsatz nun die höchste Ehren-Auszeichnung, die Tieren verleiht wird.
Sechs Jahre lang war die deutsche Schäferhündin Lucca (12) im Dienste der US-Armee. In 400 Einsätzen im Irak und in Afghanistan spürte sie unzählige Minen und Sprengkörper auf. Auf ihrem letzten Einsatz, es war März 2012, entdeckte sie eine weitere selbstgebaute Bombe. Während Lucca die Bombe untersuchte, explodierte ein zweiter Sprengsatz und riss Luccas linkes Bein mit. Sofort wird erste Hilfe geleistet, Lucca am nächsten Tag nach Deutschland geflogen, um sich dort zu erholen. Eine Woche später war die Hündin wieder gesund.
Kürzlich erhielt Lucca für ihre Dienstjahre die höchste Auszeichnung, die Militär-Tiere erhalten können: die Dickin-Medaille. Sie wurde bisher 31 Hunden, 32 Brieftauben, drei Pferden und einer Katze verliehen und gilt als Äquivalent zum Victoria-Kreuz. Während Luccas Einsätzen starb kein einziger Soldat, sie rettete Tausende Leben, wie «Dailymail» berichtet.
Luccas Herrchen, Gunnery Sergeant Willingham, sagt zu seiner Begleiterin: «Lucca ist sehr intelligent, Loyal und machte einfach Freunde. Von heute an gebe ich mein Bestes, sie in ihrem wohlverdienten Ruhestand so richtig zu verwöhnen.»