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Zum grossen Pechvogel der 4. Etappe avancierte Jens Voigt: Der Deutsche hatte sich mit Robert Vrecer (Slowakei) und dem Belgier Olivier Kaisen, der jedoch früh abreissen lassen musste, schon nach wenigen Fahrminuten vom Feld abgesetzt. 8 Kilometer vor dem Ziel hatte das Feld die glücklosen Ausreisser Voigt und Vrecer fast eingeholt.
Voigt nahe am Sieg
Doch kurz darauf setzte sich Voigt von seinem letzten
Begleiter ab und versuchte sein Glück als Einzelkämpfer mit noch 20 Sekunden Vorsprung auf das Feld. Dieses zeigte aber kein Erbarmen und stellte den 41-Jährigen weniger 100 Meter vor dem Ziel.
Grösster Erfolg für Démare
Damit musste die Etappe im Massensprint entschieden werden. Der Franzose Arnaud Démare setzte sich schliesslich hauchdünn vor Matthew Goss aus Australien durch und feierte damit den grössten Erfolg seiner noch jungen Karriere. «Es ist super, dass ich mich gegen so grossen Konkurrenten behaupten konnte,» meinte der 22-Jährige überglücklich. Der Slowake Peter Sagan, grosser Favorit und Sieger der 3. Etappe, musste sich geschlagen geben.
Frank bleibt Gesamtleader
Bester Schweizer wurde Grégory Rast auf Rang 14. Auf die Top Ten des Gesamtklassements hatte die 4. Etappe derweil keine Auswirkungen: Der Luzerner Mathias Frank führt weiterhin 23 Sekunden vor Titelverteidiger Rui Costa (Por).