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Das Bundesstrafgericht in Bellinzona hat den Handgranatenwerfer von Buchs AG am Freitag zu einer Haftstrafe von fünf Jahren verurteilt. Der 56-jährige Bosnier hatte im April 2014 eine Handgranate nach seiner damaligen Lebensgefährtin geworfen und sie schwer verletzt.
Die Richter sahen es als erwiesen an, dass sich der Mann der vorsätzlichen Tötung und Sachbeschädigung schuldig machte. Den Antrag der Anklage auf versuchten Mord liess das Gericht dagegen fallen – der Mann habe nicht «besonders skrupellos» gehandelt, jedoch den Tod seiner Exfrau in Kauf genommen. Die Bundesanwaltschaft hatte in ihrem Plädoyer eine Freiheitsstrafe von elf Jahren gefordert.
Das Gericht zeigte sich überzeugt, dass die Handgranate vom Beschuldigten geworfen worden war. Die DNA-Spuren und das entsprechende Gutachten hätten darüber eine klare Auskunft gegeben. Der Verteidiger hatte diese These während der Hauptverhandlung in Frage gestellt und forderte, seinen Mandanten freizusprechen. (sda/mn)
Rund ein halbes Jahr nach der überraschenden Freilassung von Schauspieler Bill Cosby (84) will die zuständige Staatsanwaltschaft diese Entscheidung mit Hilfe des höchsten US-Gerichts anfechten. Eine entsprechende Petition sei dem Surpreme Court übergeben worden, teilte die Staatsanwaltschaft im Bezirk Montgomery County im US-Bundesstaat Pennsylvania am Montag mit. Ob der Surpreme Court sich aber wirklich mit dem Fall beschäftigen wird, war noch nicht klar. Die grosse Mehrheit solcher Petitionen weist das Gericht ab.