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Eine Thrombose ist ein Blutgerinnsel in den Beinvenen. Dieses entsteht häufig zuerst in der Wadenmuskulatur aufgrund von längerer Inaktivität wie bei langen Flug- und Autoreisen, aber auch nach Operationen oder anderen Krankheiten mit längerer Bettlägerigkeit. Im Weiteren bedingen Störungen im Gerinnungssystem die Bildung von Thrombosen. Solche können vererbt, aber auch erworben sein wie bei Krebsleiden oder der Einnahme von Hormonen wie die Anti-Baby-Pille. Sehr häufig lässt sich kein Auslöser finden. Wenn Bruchstücke der Thrombose mit dem Blutkreislauf in die Lunge geschwemmt werden, handelt es sich um eine Lungenembolie. Die Thrombose in der Wade macht sich meist durch Schmerzen bemerkbar. Wenn der Blutabfluss aus den Beinen gestört ist, kommt es zu Schwellung und Stauung und bei Lungenembolien häufig zu atemabhängigen Brustschmerzen und Atemnot. Im schlimmsten Fall kommt es zum Kreislaufversagen wegen einer Herzüberlastung.
Recht häufig bestehen in der Allgemeinbevölkerung vererbte Gerinnungsstörungen. Wenn also im näheren Verwandtschaftskreis immer wieder Thrombosen und Lungenembolien auftreten, ist das Vorliegen einer erblichen Gerinnungsstörung möglich.
Die Diagnose der Thrombose wird mit Ultraschall der Becken-/Beinvenen gestellt. Eine ergänzende Blutentnahme ist vereinzelt nötig.
Die korrekte Diagnose einer Thrombose ist sehr wichtig, denn die Konsequenz ist, dass meist für mindestens 3 Monate ein blutverdünnendes Medikament eingenommen werden muss. Die Blutverdünnung verhindert ein weiteres Ausdehnen der Thrombose und der Lungenembolie. Das Gerinnsel selbst wird vom Immunsystem abgebaut. Hierbei entstehen meist ausgedehnte Narben in den Venen, sodass die feinen Venenklappen einen Schaden nehmen. Dies merkt man häufig erst Jahre später im Sinne von zunehmenden Stauungsbeschwerden. Ein Kompressionsstrumpf wirkt lindernd und prognostisch positiv.
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