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Saudi-Arabien, Ägypten, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate hatten am 5. Juni ihre diplomatischen Beziehungen zu Katar abgebrochen, den Luftverkehr gestoppt und die Grenzen geschlossen. Sie beschuldigen Katar, Terrororganisationen zu unterstützen. Unter anderem fordern die vier Staaten von Katar, binnen zehn Tagen seine Beziehungen zum Iran einschränken, die türkischen Soldaten aus dem Land werfen und den Sender Al-Dschasira zu schliessen.
Ruhani sagte, Differenzen könnten in der heutigen Zeit nicht mehr mit Drohungen und Sanktionen gelöst werden. Auch die Krise zwischen Katar und den drei Golfstaaten sowie Ägypten sollte seiner Ansicht nach über rationale Verhandlungen gelöst werden. Dabei könnte auch der Iran mithelfen, sagte Ruhani.
Die Arme Katars seien offen für den Iran, zitierte das Webportal des iranischen Präsidialamts den Emir Katars. Dohas Beziehungen zu Teheran seien stets gut gewesen und könnten auch ausgebaut werden. Al-Thani zufolge sei die islamische Welt derzeit in einer schwierigen Phase, die nur durch Weisheit und Dialog gelöst werden könne./str/fmb/DP/she
(AWP)