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Rhein Fire das offensivstärkste Team in der ELF
Im vierten Spiel der Saison konnte Rhein Fire erneut einen Sieg verbuchen. Mit einem deutlichen 42:0 (9:0, 20:0, 6:0, 7:0) setzten sie sich im rheinischen Derby gegen die Cologne Centurions durch. Damit bleibt Rhein Fire nicht nur das offensivstärkste Team der European League of Football (ELF), sondern hat auch gegen alle vier Gruppengegner in der Western Conference gewonnen.
Die Gäste-Fans waren akustisch in der Überzahl unter den 4.500 Zuschauern im Kölner Sportpark Höhenberg. Sie feierten Quarterback Jadrian Clark, der eine Woche nach seinem Rekord von acht Touchdown-Pässen gegen die Paris Musketeers diesmal sechs Touchdowns warf. Nathaniel Robitaille und Anthony Mahoungou waren seine Hauptziele vor der Halbzeit, während Patrick Poetsch im dritten Viertel einen weiteren Touchdown erzielte und Jannik Lörcks in der Mitte des Schlussabschnitts den Schlusspunkt setzte.
Es gab einen kleinen Makel in Clarks Leistung, als er in der zweiten Angriffsserie einen Pass vor der Kölner Endzone von Centurions-Verteidiger Michael Ofosuhene abfangen ließ. Die Hausherren begingen jedoch ein Foul in ihrer eigenen Endzone, was zu einem Safety und zwei Punkten für Rhein Fire führte.
Die Gäste-Defense dominierte das Spiel und zwang insgesamt vier Ballverluste der Centurions. Till Janssen und Yannick Seibel fingen jeweils einen Pass des Kölner Quarterbacks Judd Erickson ab, während Omari Williams und Eric Adam zwei Fumbles eroberten. Die Defense von Rhein Fire ließ insgesamt nur 188 Yards Raumgewinn zu und erstmals in dieser Saison keine Punkte zu.
Die Special Teams von Rhein Fire hatten leichte Probleme. Ein Extrapunkt-Versuch wurde verfehlt, ein weiterer wurde geblockt und ein Fieldgoal-Versuch scheiterte aufgrund eines schlechten Snaps. Leider gab es auch Verletzungen zu verzeichnen, darunter Nathaniel Robitaille, der nach einem Zusammenstoß mit Tom Kleinmann geschont wurde, und Martin Pinter, der mit einer Verletzung ins Krankenhaus gebracht werden musste.