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1397
Die Katharina-Kapelle im Wägital wird erstmals urkundlich erwähnt.
1480
Das Wägital löst sich los von Tuggen und wird politisch selbständig.
1598
Gründung der Sennenbruderschaft (Diese Bruderschaft besteht heute noch und hat ihren festlichen Höhepunkt jeweils am zweiten Septembersonntag, wenn in Innerthal die urtümliche Sennengemeinde stattfindet.
1629
Die Pest fordert grosse Opfer im Wägital. Die Toten mussten in Massengräben bestattet werden. Mehr als die Hälfte der 700 Talbewohner starben an dieser Seuche.
1712
Letzte Hexenverbrennung im Wägital.
1776
Trennung des Wägitals in Innerthal und Vorderthal. Die urkundliche Siegelung nahm die Genossame vor, die damals einen Teil der Gerichtsbarkeit innehatte.
1798
Die gnädigen Herren zu Schwyz stellen der March und dem Wägital nach langem Bitten die Befreiungsurkunde aus.
1860
Die Strasse ins Wägital wird gebaut.
1861
In Innerthal wird ein Badekurhotel für 60 Gäste gebaut.
1894
Die erste eidgenössische Pferdepost fährt ins Wägital.
1900
In Innerthal wird ein Schulhaus gebaut.
1908
Das Wägital erhält den Stromanschluss
1909
Die Stadt Zürich erwirbt das Hotel Bad, um sich die dazugehörende Flaschlochquelle zu sichern.
1915
Innerthal erhält ein Postgebäude.
1918
Die Bezirksgemeinde genehmigt (unter Protestrufen) den Konzessionsvertrag über die Wasserrechtsverleihung.
1919
Erste Sondierbohrung zur Abklärung der geologischen Verhältnisse des Talbodens von Innerthal.
1921
Gründung der AG Kraftwerk Wägital durch die Partner NOK und Stadt Zürich.
1922 bis 1925 Bau der Staumauer für den Wägitalersee. Die Errichtung der Staumauer bedeutete für Innerthal wohl den grössten Eingriff in seiner Geschichte. Vor dem Stau (1920)lebten in der Gemeinde noch 369 Einwohner. Zehn Jahre später, im Jahre 1930 waren es nur noch deren 223 Personen. Durch den Aufstau mussten weit über 100 Personen die Gemeinde verlassen. Den einen wurden die Heimwesen in einer höheren Lage wieder aufgebaut. Dies war jedoch aus topographischen Gründen nicht für alle möglich.
Viele liessen sich in der damaligen schlechten Zeit mit Geld entschädigen (8 Rappen pro Quadratmeter Boden!) und verliessen das Tal. Die meisten bauten sich woanders eine neue Existenz auf. Viele zogen auch ins Ausland. Die in aller Welt noch heute wohnhaften Innerthal Bürger zeugen vom damaligen Exodus. Einige Häuser im alten Tal wurden abgebrochen und an höherer Stelle wieder aufgestellt. Die Kirche im alten Talgrund wurde jedoch gesprengt und auf der Liegenschaft „Sehrhalten“ neu gebaut.