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Gent 1472: Maria, die fünfzehnjährige Tochter Karls des Kühnen und einzige Erbin des Herzogtums von Burgund, wächst wohlbehütet und von den Menschen ihrer Umgebung geliebt und verehrt, im Schloss ihres Vaters auf. Die Bewerber um ihre Hand kommen und gehen, aber Maria will sich einer Ehe aus politischen Gründen nicht fügen. Das ändert sich jedoch, als ihr Vater eine Verlobung mit Maximilian, dem Sohn Kaiser Friedrich III. in Erwägung zieht. Die beiden verlieben sich ineinander, tauschen glühende Liebesbriefe aus und wollen so schnell wie möglich heiraten. Doch dann stirbt Karl der Kühne unerwartet auf dem Schlachtfeld und Maria muss nicht nur das schwere Erbe ihres Vaters antreten, sondern auch um ihre Liebe kämpfen. Denn ihren politischen Gegnern ist jedes Mittel recht, um die bevorstehende Hochzeit mit Maximilian zu hintertreiben und die junge Herzogin und damit Burgund doch noch in ihre Gewalt zu bringen.
Portrait
Hildegard Burri-Bayer wurde 1958 in Düsseldorf geboren. Nach dem Realschulabschluss liess sie sich zur Dozentin für Museumspädagogik weiterbilden und wurde später Leiterin eines privaten Stadtmuseums für Ausgrabungen. Hildegard Burri-Bayer gehört zu den wenigen Menschen, die die faszinierende urgermanische Scheibe, die 1999 in der Nähe von Nebra in Sachsen-Anhalt gefunden wurde, für einen Moment in ihren Händen halten konnte. Der astronomische und archäologische Sensationsfund in Deutschland begeisterte sie so sehr, dass sie zu schreiben begann und ihren ersten Roman über "Die Sternenscheibe" handeln liess. Hildegard Burri-Bayer ist verheiratet und hat fünf Kinder.