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In Saudi-Arabien ist ein Ausbruch eines besonders ansteckenden Vogelgrippevirus gemeldet worden, warnt die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE), da die Welt darum kämpft, die Ausbreitung eines tödlichen chinesischen Coronavirus einzudämmen.
Der Ausbruch fand in der zentralen Region Sudair statt, die etwa 150 Kilometer nördlich der Hauptstadt Riad liegt. Die Seuche habe bereits mehr als 22.000 Vögel getötet, sagte das OIE unter Berufung auf das saudische Landwirtschaftsministerium. Ausserdem wurden mehr als 385.000 Vögel aus Vorsichtsgründen geschlachtet. Dies ist der erste derartige Ausbruch seit Juli 2018.
Der H5N8-Stamm der Vogelgrippe, der in Saudi-Arabien nachgewiesen wurde, galt bisher als nicht besonders ansteckend für den Menschen. Vor kurzem wurde jedoch erklärt, dass er zunehmend pathogener geworden ist.
Ein ähnlich alarmierender Bericht über den Ausbruch der Vogelgrippe kam am Dienstag aus Vietnam, wo ein anderer hoch pathogener Virusstamm – H5N6 – zum Tod von 2.200 Vögeln in einem Dorf im Norden des Landes führte.