Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03488.jsonl.gz/2197

W1.2.b Arbeitsplatzdichte

Tatsächliche Entwicklung
|Seit 2005||Seit 2014|
|Im Verhältnis zur Bevölkerung im Erwerbsalter veränderte sich die Zahl der Arbeitsplätze zwischen 2005 und 2014 kaum.|
Aussagekraft
Die Arbeitsplatzdichte zeigt an, wie viele Arbeitsplätze im Verhältnis zur Bevölkerung im Erwerbsalter zur Verfügung stehen. Je grösser die Arbeitsplatzdichte, desto grösser ist die wirtschaftliche Aktivität (im Verhältnis zur Bevölkerung). Ein grösseres Arbeitsplatzangebot begünstigt geringere Pendlerbewegungen. Je kleiner hingegen die Arbeitsplatzdichte ist, desto ausgeprägter ist der Charakter als "Wohngebiet".
Kommentar
Die Arbeitsplatzdichte lag im Kanton Thurgau im Jahr 2014 geringfügig unter dem Niveau des Jahres 2005. Zwar entstanden in dieser Zeitperiode neue Arbeitsplätze im Umfang von beinahe 10‘000 Vollzeitäquivalenten (+11 %), die Wohnbevölkerung im Erwerbsalter hat jedoch deutlich kräftiger zugenommen (+15 %). Insbesondere ab 2008 wuchs die Thurgauer Wohnbevölkerung durch Zuwanderung und Zuzüge aus andern Kantonen markant - neue Arbeitsplätze entstanden in geringerem Ausmass.
Da der Rückgang der Arbeitsplatzdichte zwischen 2005 und 2014 knapp unter 0,5 % pro Jahr blieb, wird die Entwicklung hinsichtlich Nachhaltigkeit als "unverändert" beurteilt.
Definition
Anzahl Beschäftigte in Vollzeitäquivalenten pro 1‘000 Personen der 20-64-jährigen ständigen Wohnbevölkerung
Grenzen der Aussagekraft
Die Arbeitsplatzdichte sagt nichts über die Produktivität der vorhandenen Arbeitsplätze aus. Eine Erhöhung der Arbeitsplatzdichte wirkt sich nur dann positiv auf die wirtschaftliche Leistung aus, wenn die Produktivität der Arbeitsplätze im Mittel nicht sinkt.