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Erstmals erw. 1001, 17.7.1022 vermutlich Castelfranco di Sotto (Toskana). Neffe von Ekkehard I. P. weilte wohl gemeinsam mit Ekkehard II. auf Schloss Hohentwiel, wo er der Herzogin Hadwig, Gattin Burchards III. von Schwaben, eigene Verse vortrug und von ihr in griech. Sprache unterrichtet wurde. 1001 wurde er Abt des Klosters St. Gallen. Verdienste erwarb er sich um die Wiederherstellung der mangelhaften Klosterdisziplin und der verfallenen Klostergebäude. Er liess auch einen Erd- und Himmelsglobus (spera) herstellen. 1021 schloss sich P. dem dritten Italienzug Heinrichs II. an, fiel aber auf dem Heimweg einer Seuche zum Opfer.
Literatur
– HS III/1, 1288
Autorin/Autor: Peter Erhart