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Die Bewohner des Klosters bestehen meist aus 4 bis 6 Mönchen, einem oder zwei Novizen (Anagarika) und einer Sekretärin.
Kurzbiografien der Klosterbewohner:
Ajahn Abhinando wurde 1966 in Hamburg geboren. Sein erster Dhamma-Lehrer war Godwin Samararatne aus Kandy in Sri Lanka, den er im Sommer 1991 bei einem Wochenendkurs in Hamburg kennenlernte. Ein knappes Jahr später, tief beindruckt von einer Begegnung mit Ajahn Sumedho, ging er nach Chithurst in England, wo er 1994 mit Ajahn Sumedho als Präzeptor als Bhikkhu in die Sangha aufgenommen wurde. Er blieb zunächst für etwa fünf Jahre in Chithurst, mit Ajahn Sucitto als Abt und Lehrer. Spätere Stationen waren die Klöster Santacittarama in Italien und Bodhinyanarama in Neuseeland, bevor es ihn 2002 nach Aruna Ratanagiri im Norden Englands zog. Dort diente er der Gemeinschaft für 15 Jahre als zweiter Mönch und begann zunehmend Ajahn Munindo bei der Lehrtätigkeit für die Unterstützer und Besucher des Klosters auszuhelfen und seit 2004 auch Meditationskurse an anderen Orten in Europa anzuleiten. Im Sommer 2017 wurde er Mitglied der Klostergemeinschaft Dhammapala, der er, seit der Übergabe des Amtes durch Ajahn Khemasiri im Oktober 2018, als Abt dient.
Ajahn Dto Pesalo wurde 1973 in der thailändischen Provinz Ubon Ratchathani geboren. Vor seiner Aufnahme in den Mönchsorden studierte er Kunst an der Universität in Chiangmai.
Im Jahr 1996 wurde er von Luang Por Liem, dem Leiter des Klosters Wat Nong Pah Pong in Thailand, in den Bhikkhu-Orden aufgenommen. Nachdem er sich zwölf Jahre lang einem gründlichen Training in verschiedenen thailändischen Klöstern unterworfen hatte, begann er sich für ein Leben in den westlichen Zweigklöstern der Ajahn Chah Tradition zu interessieren. Dies führte ihn drei Jahre lang sowohl nach Australien und Europa, als auch in die USA. Ajahn Dto ist für den Inhalt und das grafische Design von insgesamt 23 Dhamma Büchern (auf thailändisch) verantwortlich, inklusive der darin enthaltenen Fotos, Karikaturen und Gedichte.
Ajahn Kancano wurde 1968 in Montijo in Portugal geboren. In den 90er Jahren lebte er fast neun Jahre in England, wo auch sein Interesse an der Lehre und Praxis des Buddhismus entstand. Im Jahr 2003 begab er sich mit der Absicht nach Thailand, dort seine Praxis weiter zu vertiefen und um höhere Ordination zu bitten. Er lebte zunächst zwei Jahre in Wat Pah Nanachat und empfing dort am 6. Juli 2005 die Aufnahme in den Bhikkhu Orden, mit Luang Por Liam Thitadhammo als seinem Präzeptor. Anschließend verbrachte er einen längeren Aufenthalt in Wat Marp Dschann in der Provinz Rayong, dem Kloster des bekannten Dhamma-Lehrers Ajahn Anand. Im November 2006 kehrte er nach England zurück und lebte dort bis zum Sommer 2012. Noch im selben Jahr wurde er eingeladen, gemeinsam mit Ajahn Vajiro und Ajahn Subbadho ein neues Klosterprojekt in seinem Heimatland Portugal zu initiieren. Seit Dezember 2012 bietet er der Gemeinschaft im Kloster Dhammapala seine Unterstützung an.
Bhikkhu Bodhinando wurde 1979 in Halle/Saale geboren. Er leistete seinen Zivildienst in einem Altenheim ab, was seine Fragen über das Leben konkretisierte. Daran anschließend studierte er Physik in Jena. Während des Studiums wuchs sein Interesse an Hatha Yoga und Vipassana Meditation. Nach dem Abschluss des Studiums arbeitete er für eine kurze Zeit im Lehrerberuf, bis sein Interesse für das klösterliche Leben gewichtiger wurde. Er schloss sich zunächst einer klösterlichen Theravada-Gemeinschaft in Indien an, die ihn in das Novizen-Dasein einführte und ihm die buddhistischen Pilgerplätze nahe brachte. Zurück in Europa im Jahr 2008 entschied er sich, westliche buddhistische Klöster zu besuchen, mit der Absicht Mönch zu werden. Er wurde im Juli 2011 in die westliche Gemeinschaft der thailändischen Waldtradition mit Ajahn Amaro als Präzeptor aufgenommen. Die ersten Jahre seines klösterlichen Daseins verbrachte er im Kloster Aruna Ratanagiri in Nordengland. Im Winter 2013 schloss er sich der Gemeinschaft in Dhammapala an.
Bhikkhu Viranando wurde im Juli 1976 in Sömmerda/Thüringen geboren. Bereits im frühen Alter von 16 Jahren begann er sich für den Buddhismus zu interessieren und besuchte die monatlichen durch das Dipankara Zentrum für Mahayana Buddhismus e.V. organisierten Dhammaabende in Erfurt. Am Ende einer einjährigen Radreise durch Australien im Jahre 2002 saß er sein erstes Meditationsretreat in der Goenka Tradition nahe Hobart auf Tasmanien. Seine Weiterreise durch Malaysia und Thailand endete im Internationalen Waldkloster – Wat Pah Nanachat wo er die nächsten acht Monate lebte, sieben davon als Anagarika. Zurück in Europa im März 2004 arbeitete und studierte er und im Juni 2011 führte ihn sein Weg via Indien erneut nach Wat Pah Nananchat. Im Dezember desselben Jahres wurde er zum Samanera und ein Jahr darauf im Januar 2013 von seinem Präzeptor Luang Por Liam Thitadhammo in Wat Nong Pah Pong als Mönch der Ajahn Chah Tradition in die Sangha aufgenommen. Seinen sechseinhalbjährigen Aufenthalt in Thailand verbrachte er in Wat Pah Nanachat und den Zweigklöstern Wat Poo Jom Gom und Dao Dam sowie im Kloster von Ajahn Prateep, Wat Kao Opaat, einem Zweigkloster Ajahn Dtuns. Tan Viranando kehrte nach seiner 5. Vassa als Mönch im Herbst 2017 nach Europa zurück und lebte die nächsten 15 Monate im Kloster Muttodaya in Deutschland. Nach einem langen Tudong durch Deutschland und die Schweiz kam er im Juni 2019 im Kloster Dhammapala an und ist seither Teil der hier ansässigen Sangha.
Doris Eckstein wurde 1965 in Lausanne geboren. Nach einigen Jahren der Berufstätigkeit als Elektroingenieurin wechselte sie in die Psychologie. Von 2000 bis 2016 erforschte sie an Forschungsinstitutionen in der Schweiz und in England das Bewusstsein und Gedächtnis. Im 2006 lernte sie den buddhistischen Weg der Geistes- und Herzensschulung kennen. Seitdem meditiert sie im Alltag und in Rahmen von längeren Retreats. Ihre Meditationspraxis wurde durch ein Büchlein mit Reden von Ajahn Chah – ‘A Taste of freedom’ – das ihr im Jahr 2010 zufällig in die Hände fiel, wesentlich beeinflusst. Sie ist in der Vipassana-Meditationsgruppe des Zentrums für Buddhismus in Bern aktiv und arbeitet seit 2017 im Kloster Dhammapala.