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Für Berichte, Studienarbeiten, Abschlussarbeiten, Bachelor-Thesis, Masterarbeiten, Diplomarbeiten
«Standard» ist Normal.dotx
Wir bekommen tagtäglich WORD-Files, in denen praktisch alle Inhalte mit dem Style «Standard» ausgezeichnet sind. Das bedeutet, wenn die mit «Standard» ausgezeichneten Inhalte unterschiedlich aussehen und nicht der Einstellung von «Standard» entsprechen, dann sind die Inhalte händisch über die Menüleiste anders eingestellt worden.

Wissenschaftliche Inhalte in Abschlussarbeiten über Schriftart und Grösse und Zeilenabstand einstellen: ist das adäquat? Eher nicht!
Was ist daran so falsch?
Du hast viele Vorteile, wenn Du wie folgt vorgehst:
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differenzierte Styles verwenden
Dann kannst du über das ganze Dokument steuern, wie dein Inhalt aussieht.
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Styles nach dem Inhalt anlegen
Ein Absatz für Fliesstext ist ja kein Titel, kein Hinweis, keine Gleichung, keine Abbildung, kein Literatureintrag, kein Listeneintrag etc.
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neuen Style für neuen Inhalt anlegen
Je differenzierter dein Inhalt ausgezeichnet ist, je genauer kannst du bestimmte Inhalte im Aussehen verändern.
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Styles nach dem Inhalt bezeichnen hilft dir, den richtigen Style zu verwenden
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steuern, welche Inhalte zusammengehalten werden, welche nicht
Beispiel: das erste und das letzte listitem sollte mit dem zweiten resp. mit dem vorletzten zusammengehalten werden. Differenziere also deinen Style für listitems z.B. nach solchen Kriterien.
Vielleicht willst Du ja auch alle listitems zusammenhalten, aber dann nicht das letzte mit dem nachfolgenden Inhalt.
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verwende für Tabellen eigene Styles
Verwende separate Styles für die Kopfzeile (table-head) und für den table-body (table-entry), für Daten in Tabellen oder für Listen in Tabellen etc.
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verwende die Bezeichnungen für Styles, die schon vorhanden sind und erfinde keine neuen.
Siehe unter Strukturelemente.
Ich kümmere mich lieber um den Inhalt!
Diese Aussage hören wir immer und immer wieder. Sie ist vollkommen richtig. Aber, der Inhalt ist eben alles, auch und gerade die Styles, oder «der Inhalt mit Styles».
Wir nennen das «ausgezeichneter Inhalt». Auszeichnung bedeutet in diesem Fall, Inhalt mit einem «Tag» zu versehen, also einem Schild (siehe unter Strukturelemente).
Stell Dir vor, du benutzt nicht Word als Tool, um deine Inhalte aufzunehmen, sondern die Auszeichnungssprache XML. Wenn Du XML verwendest, dann geht das nur mit einer Document Type Definition (DTD). Die schreibt dir vor, welche Elemente du an welcher Stelle in deinem Dokument verwenden darfst. Du kümmerst dich praktisch nur um den Inhalt in diesen Elementen. Aber das Element musst du wählen, und zwar nach dem Inhalt den du gerade aufnehmen willst.
Und so ist das auch in WORD, und nicht nur dort. Nur, dort, also in WORD etc. darf man leider alles. Das Prinzip, Inhalte zu erfassen, sollte aber gleich bleiben.
Andere haben die gleichen Erfahrungen
Die Firma Acrolinx beschäftigt sich mit textlichen Inhalten, Sie schreibt z.B. in Ihren Publikationen:
«Ein weiteres Beispiel: Autoren erstellen neue Texte auf einer leeren Seite statt in einer Dokumentvorlage – und erfinden das Rad so jedes Mal neu.»