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Auch der Zusammenschluss konnte das Kamera-, Film- und Fotopapiergeschäft von Konica und Minolta nicht retten: Zwei traditionsreiche Markennamen verschwinden.
Der japanische Konzern Konica Minolta gibt sein traditions- aber in letzter Zeit vor allem auch verlustreiches Kamerageschäft auf. Auch aus dem Business mit Filmen und Fotopapier steigt Konica Minolta aus. Sowohl Konica als auch insbesondere Minolta waren über lange Jahre bekannte und erfolgreiche Marken im Zeitalter der traditionellen Fotografie. Als sich die digitale Fotografie aber immer mehr durchsetzte, verloren sie ihren Platz an der Spitze der Technologie und damit liess auch die Nachfrage nach. Auch der Zusammenschluss der beiden Konzerne im Jahr 2003 brachte im Kamerabusiness keinen erneuten Schub.
Das Kamerageschäft von Konica Minolta wird nun teilweise von Sony übernommen. Sony soll insbesondere weiterhin digitale Spiegelreflexkameras produzieren, die das "Maxxu,/Dynax"-Wechselobjektivsystem von Konica Minolta verwenden. Damit sollen auch die Inhaber von solchen Objektiven diese weiterhin auf neuen Kameras verwenden können. Konica Minolta stoppt die Produktion von Kameras unter dem eigenen Namen per 31. März.
Das Geschäft mit Filmen und Fotopapier will Konica Minolta im Laufe der nächsten Monate zurückfahren und bis zum 31. März 2007 ganz aufgeben. Die Produktion der "Minilabs", die von Fotolaboren für die automatische Entwicklung von Fotos gebraucht wurden, hört allerdings bereits Ende März dieses Jahres auf.
Insgesamt wird Konica Minolta weltweit rund 3700 Stellen streichen. (Hans Jörg Maron)