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Die entscheidenden Szenen ereigneten sich ab Kilometer 240. Als der Oude Kwaremont das letzte Mal bewältigt werden musste, lancierte Cancellara eine erste Attacke. Einzig Sagan konnte dem Berner folgen. Nachdem das Duo den führenden Roelandts gestellt hatte, verschärfte der Schweizer das Tempo am Paterberg noch einmal und distanzierte seine letzten Konkurrenten um den Sieg.
Triumphale Ankunft
Auf den letzten 14 km baute Cancellara seinen Vorsprung kontinuierlich aus und erreichte das Ziel in Oudenaarde nach 6:06 Stunden zum 2. Mal in seiner Karriere als Sieger. Der Vorsprung auf Sagan betrug 1:26 Minuten.
«Es war kein einfaches Rennen. Der Sieg war das Ziel und ich habe getan, was ich zu tun hatte», freute sich der 32-Jährige im Ziel.
Defekt ohne Auswirkungen
Auf dem Weg zum Triumph hatte Cancellara einen heiklen Moment zu überstehen: 54 km vor dem Ziel wurde er durch einen Defekt kurzzeitig gestoppt, der Zwischenfall blieb für den Berner jedoch ohne gravierende Auswirkungen.
Fluchtgruppen ohne Chance
Das Rennen war nach rund 91 km lanciert worden. Am Tiegemberg setzte sich eine Gruppe von 7 Fahrern ab und fuhr zwischenzeitlich einen Vorsprung von fast 4 Minuten heraus. Rund 100 km vor dem Ziel übernahm dann ein Quintett um den Deutschen André Greipel die Führung, konnte sich allerdings nie mehr als eine halbe Minute Reserve erarbeiten.
Erneutes Pech für Boonen
Für Vorjahressieger Tom Boonen war die «Ronde» nach einem Sturz bei Kilometer 19 bereits früh vorbei. Der 32-jährige Lokalmatador zog sich Prellungen an der linken Hüfte und am rechten Knie zu. Knochenbrüche wurden keine diagnostiziert. Auf einen Start bei Paris-Roubaix am kommenden Sonntag muss Boonen verzichten.