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Samstag 08.06.2024
/ 20:30 Uhr
A Real Mother For Ya - Celebrating A Blues Legend at Groove Now
A Tribute to Johnny Guitar Watson feat. Joe Louis Walker, Alabama Mike, Dylan Triplett & The Nightcats (USA)
Johnny "Guitar" Watson (1935-1996) war ein einflussreicher US-amerikanischer Blues- Soul- und Funkmusiker der 1950er- bis 1990er-Jahre. Vom einstigen Bluesmusiker entwickelte er sich über die Zeit zum weltbekannten Soul- und Funkmusiker. Sein wohl grösster Hit "A Real Mother for Ya" war ein Millionenseller, mit dem der Rockstar Steve Miller später auch nochmals kräftig verdient hat. Johnny "Guitar" Watson kann mit Fug und Recht als Vater des Funk bezeichnet werden. Es findet sich kaum ein grosser Bluesmusiker, der Watson nicht allergrösste Wertschätzung entgegenbringt. Johnny "Guitar" Watson wurde in die Hall of Fame berufen und hat bis heute nichts von seiner Bedeutung für die Musik verloren. Wer könnte seine besser besser spielen wie die Bluesgrössen Joe Louis Walker, Alabama Mike, die junge Zukunftshoffnung Dylan Triplett, die Basslegende Jerry Jemmott oder die Nightcats von Rick Estrin mit super Gitarrist Kid Andersen. Bei diesem Projekt handelt es sich um eine weitere Groove Now-Exklusivität, die es nur an den Groove Now Blues Weeks Basel 2024 zu sehen gibt.mehr lesen
Schon als Teenager trat Johnny "Guitar" Watson in Texas mit aufstrebenden Blues-Musikern wie Albert Collins und Johnny Copeland auf. Im zarten Alter von 15 Jahren führte in sein Weg nach Los Angeles, wo er in der Band von Chuck Higgins Piano spielte. Im Jahr 1953 spielte er erste Aufnahmen als Young John Watson ein. Gleichzeitig wendete er sich stärker dem Gitarrenspiel zu. 1955 hatte er mit Those Lonely Lonely Nights einen ersten Hit.
Nach 1960 experimentierte das musikalische Chamäleon Watson mit verschiedenen Spielarten des Jazz und spielte ein Piano-Album ein, das vollständig auf den Einsatz von Gitarren verzichtete. In den folgenden Jahren veröffentliche der Texaner mehrere Alben und landete im Zuge dessen 1967 in Europa einen Hit mit der Joe Zawinul-Komposition Mercy, Mercy, Mercy. Danach hielt er sich zunächst mit weiteren Veröffentlichungen zurück.
Zurück in den Staaten, änderte Watson im Laufe der frühen 1970er dann Stil und Image radikal und wandte sich nun – inspiriert durch das selbstbewusste Auftreten schwarzer Soulstars wie Marvon Gaye oder Curtis Mayfield einem wesentlich soul-lastigeren Rhythm & Blues zu.
Auf den 1973 und 1975 veröffentlichten Alben Listen und I Don’t Want To Be A Lone Ranger kombinierte Watson den traditionellen Blues mit Rock'n'Roll, Motown-Soul und Funk und destillierte daraus im Laufe der Jahre einen eigenständigen West-Coast-R&B.
Spätestens mit dem 1976 erschienenen Album "Ain't That a Bitch" wurde der mittlerweile immerhin 41-Jährige schließlich zu einem der Wegbereiter des Funk, den er fortan konsequent weiterentwickelte. Mit den zahlreichen Alben und Hit-Songs wie Superman Lover, A Real Mother for Ya und Booty Ooty verzeichnete er veritable Chart-Erfolge.
Watsons Markenzeichen waren nun basslastige Hookes, treibender Snare-Drum und den unverzichtbaren Blues-Gitarrensoli von hohem Wiedererkennenswert sowie vor allem der breite Gesangsstil, in dem er bisweilen auch sozialkritische Lyrics humorvoll und selbstironisch vorzutragen wusste. Trotz stilistischer Konzessionen blieb Watson stets entschieden im Blues verwurzelt.
In den 1980er-Jahren wurde es dann ruhiger um ihn. Nach einem Labelwechsel zu A&M une einem eher zwiespätigen Album legte er eine Schaffenspause ein, die bis 1985 anhielt. Für seine letzte Studioarbeit "Bow bow wow" erhielt er 1994 eine Grammy-Nominierung für das beste R&B-Album. erhielt.
Watson hatte erheblichen Einfluss auf andere Grössen der Rock- und Popmusik. Legendär ist die Antizipation des Gitarrenspiels per Mund, die Jimi Hendrix ein Jahrzehnt später zu seinem Markenzeichen perfektionierte. Manche seiner Alben spielte Watson nahezu vollständig im Alleingang ein. Dem in dieser Hinsicht ähnlich vielseitigen Frank Zappa freundschaftlich verbunden, gastierte er auf dessen Alben "One Size Fits All" und "Them or US". Zappa gab an, dass das Watson-Stück "Three Hours Past Midnight" ihn inspiriert habe, Gitarrist zu werden. Etliche der Songs von Johnny „Guitar“ Watson dienten später der Hiphop-Szene als Vorlagen. 1996 erhielt er gemeinsam mit Bo Diddley, Bobby Womack und den Isley Brothers den "Pioneer Award" der Rhythm & Blues Foundation.
Johnny „Guitar“ Watson starb im Mai 1996 im Alter von 61 Jahren auf offener Bühne während einer Tournee durch Japan an Herzversagen.
Seine Musik lebt weiter und hat nichts von ihrer Aktualität und vor allem Bedeutung verloren. Eine Band um die Grössen Joe Louis Walker, Alabama Mike, dem jungen Sänger Dylan Triplett, die Basslegende Jerry Jemmott und die Musiker der Nightcats, der Band von Rick Estrin mit dem super Gitarristen Kid Andersen. Sie werden die Musik von Johnny Guitar Watson vor einem sicherlich begeisterten Basler Publikum spielen.
Besetzung
Joe Louis Walker - Guitar, Vocals
Alabama Mike - Vocals, Harmonica
Dylan Triplett - Vocals
Kid Andersen - Guitar
Jerry Jemmott - Bass
Lorenzo Farrell - Keyboards
Derek "D'MAR" Martin - Drums
Konzertangaben
Samstag, 8. Juni 2024
Atlantis, Klosterberg 13, Basel
Türöffnung: 20 h
Konzertbeginn: 20.30 h
Tickets: CHF 69
Keine Sitzplatz Garantie!