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Das Wichtigste in Kürze
- Ein 57-Jähriger ist vom Bezirksgericht Zofingen zu viereinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden.
- Laut Anklage soll er sich zwischen Juni 2015 und Juli 2016 an sechs Jugendlichen vergriffen haben.
- Damals war er als Masseur bei der ersten Mannschaft des Fussballvereins SC Zofingen tätig.
Das Bezirksgericht Zofingen AG hat den ehemaligen Masseur des SC Zofingen wegen mehrfacher sexueller Handlung mit Minderjährigen zu viereinhalb Jahren Gefängnis unbedingt und einer ambulanten Therapie verurteilt. Da sich der 57-Jährige bereits seit knapp zwei Jahren in Untersuchungs- und Sicherheitshaft befindet, wird ihm diese Zeit angerechnet, wie das «SRF» berichtet. Zudem darf er künftig keinen Job ausüben, bei dem es zu Kontakt mit Kindern kommen kann. Er erhielt auch ein Kontaktverbot zu den Opfern und zu den eigenen Kindern.
Zwischen Juni 2015 und Juli 2016 soll sich der 57-Jährige an sechs Jugendlichen zwischen 13 und 14 Jahren vergriffen haben. Während seiner Zeit beim SC Zofingen hatte er sich zuhause einen Praxisraum eingerichtet. Da er Masseur der ersten Mannschaft war, schickten einige Eltern ihre Junioren zu ihm nach Hause. Zudem soll er über seinen Sohn, der ebenfalls Fussball spielte, weitere Junioren zu ihm gekommen sein. Der Beschuldigte gestand lediglich einen der ihm vorgeworfenen sexuellen Übergriffe.
Bereits vorbestraft
Der 57-Jährige wurde bereits 2008 im Kanton Fribourg wegen sexuellen Handlungen mit Kindern zu einer Freiheitsstrafe von 20 Monaten verurteilt. In der Anklageschrift heisst es, ein Gutachten habe damals festgestellt, dass er eine pädophile Neigung habe.