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Eierstöcke (Fachausdruck Ovarien) sind symmetrisch, beidseits neben der Gebärmutter angelegt.
Sie versorgen den Körper mit den für die Fortpflanzung notwendigen Hormonen und bilden Eizellen, die monatlich zur Befruchtung bereitgestellt werden.
Bereits in jungen Jahren können sich Eierstockzysten bilden. Falls sich diese nicht nach der Menstruation zurückbilden, müssen sie durch eine Bauchspiegelung abgeklärt werden.
Auf jeden Fall müssen Eierstockveränderungen nach Ausbleiben der Periode (Menopause) abgeklärt werden, da der Übergang in eine bösartige Erkrankung nicht bemerkt wird und sich erst bemerkbar macht, wenn eine Tumoraussaat in den gesamten Bauchraum stattgefunden hat.
Bösartige Eierstockstockveränderungen sind hochkomplexe, schwierige Erkrankungen. Diese erfordern meist ausgedehnte Operationen gefolgt oder begleitet von einer medikamentösen Behandlung. Eine genaue Diagnosestellung und die qualitativ hochprofessionelle Erstoperation stellen in den meisten Fällen die Weichen für den weiteren Heilungserfolg und -verlauf.
Neuere Erkenntnisse lassen vermuten, dass Eierstockkrebs oft von den Eileitern ausgeht, weshalb es bei einer Gebärmutterentfernung sinnvoll ist, die Eileiter mit zu entfernen.
Als eine der wenigen Kliniken bietet die Hirslanden Klinik Im Park in speziellen Fällen auch die sogenannte lokale operativ begleitende Chemotherapie an (HIPEC).