Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/181895

<h2>SubmittedText<h2><p>Die Drittstaatenkontingente einzelner Kantone sind bereits aufgebraucht.</p><p>Dazu meine Fragen:</p><p>- Wird ein mit den Kantonen abgestimmtes Monitoring installiert, um diese Entwicklung zu beobachten?</p><p>- Ist der Bundesrat bereit - falls angezeigt -, einer weiteren Erhöhung der Kontingente zuzustimmen?</p><p>- Gibt es weitere Massnahmen, mit denen der Bundesrat sicherstellen will, dass sich Knappheitssituationen wie im Jahr 2016 nicht mehr wiederholen? Wenn ja, um welche Massnahmen handelt es sich dabei?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat ist sich bewusst, dass die Kontingente für Drittstaatenangehörige begrenzt verfügbar sind und die Kantone deshalb eine Priorisierung im Sinne des gesamtwirtschaftlichen Interesses vornehmen müssen. Der Bundesrat begrüsst, dass heute viele Kantone diese Priorisierung vornehmen. Der Bundesrat will mit seinem Entscheid zudem einen Anreiz für die Förderung der inländischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer schaffen.</p><p>Der Bund beobachtet die Kontingentsentwicklung laufend und steht dabei in engem Kontakt mit den Kantonen. Die kantonalen Kontingente decken die Grundversorgung der Kantone gemäss einem vordefinierten Verteilschlüssel ab. Kantone, die ihre kantonalen Kontingente aufgebraucht haben, können zusätzliche Kontingente aus der Bundesreserve beantragen. Diese Bundesreserve hat der Bundesrat für 2017 auf insgesamt 7500 Kontingente erhöht. Davon standen Ende Januar noch rund 4000 Kontingente zur Verfügung. Kantone, die einen grossen Bedarf für Drittstaatenkontingente haben, können sich daher weiterhin an den Bund wenden. Die Frage nach einer Erhöhung stellt sich deshalb zurzeit nicht.</p>