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Trois jeunes femmes
CH 2005 90'
Dieser Film handelt von drei jungen Frauen zwischen zwanzig und fünfundzwanzig Jahren, die alle Selbstmordversuche hinter sich haben.
"Marie, Liliana und Corinne. Drei attraktive junge Frauen in den Zwanzigern. Aber sie haben noch etwas anderes gemein. Alle drei haben einen Selbstmordversuch begangen, zwei von ihnen sogar mehr als einmal. TROIS JEUNES FEMMES (ENTRE LA VIE ET LA MORT) ist Richard Dindos dritter Film in Zusammenarbeit mit dem Genfer Universitätsspital “HUG”. Obwohl der Film als klinische Information verwendet werden könnte, stellt er weit mehr als nur ein medizinisches Ausbildungsdokument dar.
Wohlweislich beschloss Dindo, die drei Geschichten nicht miteinander zu verflechten, sondern je einen Filmteil jeder Frau zu widmen. Das Ergebnis wirkt beinahe wie eine Trilogie bestehend aus drei Kurzfilmen. Maries Teil ist der dramatischste. Er besteht aus Gesprächen, die zwischen ihr und dem Regisseur fast ein Jahr lang stattfanden, während sie mit ihren psychologischen Problemen und Familientragödien kämpfte. Mit Liliana sucht Dindo noch einmal die Orte auf, die bei ihrem Abgleiten in suizidales Verhalten sowie bei ihrer definitiv scheinenden Gesundung eine Schlüsselrolle spielten. Und Corinne begleitete der Regisseur während einer kurzen, aber intensiven Zeitspanne ihres Lebens, gerade vor der Niederkunft ihres dritten Kindes mehrere Jahre nach einem Selbstmordversuch mit einer Überdosis.
Wie sich Dindo auf die Erinnerungen der drei Frauen über ihre suizidalen Episoden konzentriert, stellt den wirksamsten Aspekt seiner Themenbehandlung dar. Beim Erzählen wirken ihre Erfahrungen fern und gleichzeitig doch präsent, sowohl auf den Zuschauer wie auf die Erzählerinnen selbst."
Visions du Réel Nyon