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Das Wort Chakra stammt aus dem Sanskrit und bedeutet Rad oder Scheibe. Das Wissen darüber stammt aus den Upanischaden (den heiligen Sanskrittexten) aus dem 7. vorchristlichen Jahrhundert und wurde mündlich von Gurus an ihre Schüler weitergegeben. Chakras sind Energiezentren in der Aura, Gebilde aus dem Geistigen und aus Lebensenergie. Beschrieben werden sie als farbige Lotosblüten, die sich vom Damm bis zum Scheitel übereinanderreihen - und dabei die buntheit des Regenbogens widerspiegeln.
Der Lotos ist die Nationalblume Indiens; er wächst in schlammigen Flussgebieten, schraubt sich durchs Wasser empor, erblüht im Sonnenlicht, sät sich aus und regeniert sich letztlich ganz ähnlich wie der Mensch. Wir nämlich werden in Unwissenheit über unseren Lebensweg geboren, kämpfen uns durch Emotionen und Niederlagen hindurch, um irgendwann unser Potenzial voll zu entfalten und schliesslich wieder ins Unbekannte einzugehen.
Es gibt sieben Hauptchakren, aber auch Nebenchakren. Diese sollen auf den folgenden Seiten beschrieben werden.