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Der Greyerzer «Ranz des vaches» ist das bekannteste Musikstück an der traditionsreichen Fête des Vignerons. Das Lied der Greyerzer Kuh- und Schafhirten figuriert zudem auf der Liste der lebendigen Traditionen des Bundesamtes für Kultur.
«Ranz des vaches» ist ein sogenannter Kuhreihen. Dieser Lobgesang der Hirten ist bereits seit dem 16. Jahrhundert dokumentiert. Ursprünglich verkündete er in vielen ländlichen Gegenden die Zeit zum Melken, die Rückkehr in den Stall oder den Alpabzug.
Der «Ranz des vaches» beinhaltet gemäss SRF drei Elemente.
- Das häufig wiederholte Wort «Lioba». Die Bezeichnung «Lobe» für Kuh findet man in alemannischen und romanischen Alpendialekten
- Die namentliche Aufzählung der Kühe.
- Ein allgemeiner Teil, in dem der Hirte die Schönheit des Älplerlebens rühmt, die Freiheit in den Bergen lobt oder über etwas singt, das ihn gerade beschäftigt.