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Die Aufholjagd des europäischen 12-Mann-Teams – mittlerweile steht es nach 12 von 28 Partien 6,5:5,5 für die Amerikaner- trägt den Namen Rory McIlroy. Als Dritter der Weltrangliste ist der 27-jährige Nordire der nominell Stärkste seines Teams. Er nimmt die Verantwortung mit beispielhaftem Einsatz und als Vorbild für die nicht weniger als sechs Ryder-Cup-Neulinge im Team von Captain Darren Clarke wahr. Zusammen mit einem dieser Rookies, dem Belgier Thomas Pieters, siegte McIlroy gegen zwei favorisierte Widersacher klar – gegen Dustin Johnson/Matt Kuchar und gegen Phil Mickelson/Rickie Fowler.
Im europäischen Teams hat der Routinier Lee Westwood – der Engländer bestreitet seinen 10. Ryder Cup – wesentlich schlechtere Karten als der 16 Jahre jüngere McIlroy. Westwood hatte beim generellen Fehlstart der Europäer zusammen mit Thomas Pieters gegen Dustin Johnson/Kuchar eine Kanterniederlage erlitten. Hierauf setzte ihn Captain Clarke für die zwei nachfolgenden Doppel-Sessions auf die Bank.
Auch die Amerikaner, befehligt von Captain Davis Love, haben ihre Zugpferde. Es sind zwei Spieler, mit denen nicht jeder gerechnet hatte: Brandt Snedeker und Neuling Brooks Koepka. In der ersten Doppelserie wurden die beiden nicht eingesetzt, danach holten sie gemeinsam mit zwei Siegen 2 von 2,5 Punkten der Amerikaner.
(SDA)