Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03094.jsonl.gz/53

Die Skepsis war gross, als im Herbst der Cup wieder eingeführt wurde. Doch die Pessimisten wurden eines besseren belehrt. Die Partien zwischen «David» und «Goliath» in den ersten Runden wurden wie im Fussball zu stimmungsvollen Volksfesten.
Und dank des Sieges von B-Ligist Visp gegen den NLA-Spitzenklub Davos in den Achtelfinals (4:2) widerlegten die unterklassigen Teams auch die Befürchtung, dass sie gegen die NLA-Vertreter chancenlos sind. Im Final begegnen sich nun aber trotzdem und wie erwartet zwei NLA-Klubs.
Der SCB, 50 Jahre danach
Mit Bern qualifizierte sich eines der Schwergewichte des nationalen Eishockeys für das Endspiel, das dank dem Heimvorteil der Berner auch im grössten Stadion der Schweiz, das ausverkauft sein wird, stattfindet. Der SCB führt die NLA sechs Runden vor dem Ende der Qualifikation an.
Der Finalgegner aus Kloten dagegen findet sich in jener Situation wieder, in der die Berner vor zwölf Monaten steckten. Die Konzentration bei den Zürchern, die derzeit acht Punkte hinter dem Strich klassiert sind, gilt in erster Linie dem Kampf um die Playoff-Plätze.
Während Kloten zum ersten Mal einen Cupfinal bestreitet, wäre es für Bern nach 1965 der zweite Cupsieg. Vor 50 Jahren hat der SCB den drittletzten der total elf ausgetragenen Cup-Wettbewerbe dank einem 5:2-Sieg im Final gegen Villars für sich entschieden.