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Die GSW wurde 1984 von der Stadt, der Luzerner Kantonalbank und mehreren Baugenossenschaften gegründet. Stiftungszweck ist die Schaffung und Vermittlung günstiger Wohnungen. Die GSW besitzt 13 Liegenschaften mit 300 Wohnungen und verwaltet sieben städtische Häuser mit 58 Wohnungen. Diese sieben Liegenschaften befinden sich mehrheitlich an der Basel- und Bernstrasse.
Wie der Stadtrat am Dienstag mitteilte, sollen die sieben Liegenschaften künftig der GSW neu im Baurecht abgetreten werden. Heute zahlt die GSW der Stadt für die Nutzung eine Entschädigung von 385'000 Franken. Der Baurechtszins soll bei 200'000 Franken angesetzt werden.
Stärkung der GSW
Die GSW werde mit dieser neuen Regelung gestärkt, schreibt der Stadtrat in einer Mitteilung. Die Stiftung könne die Sanierung der Liegenschaften ihren Bedürfnissen entsprechend vornehmen. Für die Stadt habe die neue Lösung den Vorteil, dass sie für den Unterhalt und Betrieb der Liegenschaften nicht mehr selbst aufkommen müsse. Die Baurechte sollen auf eine Dauer von fünfzig Jahren eingeräumt werden. Die GSW kann die Vertragsdauer um zweimal 15 Jahre verlängern.
Der Grosse Stadtrat wird das Geschäft voraussichtlich im September behandeln. Im Februar hatten die Stimmberechtigen der Stadt Luzern entschieden, dass der Fonds zugunsten der GSW in den nächsten Jahren um vier Millionen Franken aufgestockt werden soll.