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Nach den Jahreszahlen über dem Haupteingang und einem Fenster auf der Südseite entstand das Haus 1534. In der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde es um zwei Fensterachsen nach Westen verlängert und diente vorübergehend als Lehrerseminar. Im ersten Stock öffnet sich unter einem Vordach ein vierteiliges, gotisches Fenster. Darüber sind im Giebel zwei grosse Fenster aus dem 18. Jahrhundert. Die übrigen Fassaden zeigen im Altbau zum Teil dreiteilige Fenster, im Barockanbau hohe Rechteckfenster. Im Innern ist vor allem die gotisch getäferte Essstube im Obergeschoss erwähnenswert.
Die ehemals zum Pfarrhaus gehörenden Ökonomiegebäude wurden 1884 abgebrochen.
Haus Nr. 1 auf dem Plan von G.F. Meyer, 1678
Karte Staatsarchiv Baselland
Parzellenplan von Siegfried 1830-40 mit damaliger Hausnummerierung
Museen Muttenz, CC BY-SA 4.0
Pfarrhaus um 1945. Vorne links ein Kellervorbau.
Foto: Museen Muttenz, Lizenzbedingungen CC BY-SA 4.0
Blick in die Baslergasse mit Pfarrhaus. Vor der Bierhalle und dem Pfarrhaus (rechts) ist noch der offene Dorfbach erkennbar.
12.8.1908 (Poststempel)
Foto: Museen Muttenz, CC BY-SA 4.0
2022
Foto: Hanspeter Meier