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Ressourcenorientierte Handlungsempfehlungen bei Kindern mit diagnostiziertem ADHS
Eine Betrachtungsweise möglicher, ressourcenorientierter Handlungsempfehlungen für Professionelle der Sozialen Arbeit in der Betreuungsarbeit von Kindern zwischen sechs bis zwölf Jahren
Ungefähr 5 Prozent der deutschen Kinder und Jugendlichen weisen ein Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) auf, wodurch sich ADHS als eine der häufigsten Störungen im Kindes- und Jugendalter auszeichnet (vgl. Gawrilow 2012: 13). Aufgrund dieser Häufigkeit und der Tatsache, dass ADHS auch im Erwachsenenalter bestehen bleibt, rückt dieses Krankheitsbild verstärkt ins Zentrum des allgemeinen Interesses. Hierbei lassen sich kritische Stimmen wiederfinden bezüglich der Behandlungsmethoden und der pädagogischen Betreuung von betroffenen Kindern (vgl. Gawrilow 2012: 13).
Im stationären Heimkontext begegnen Professionelle der Sozialen Arbeit häufig dem Krankheitsbild ADHS. Die Verfasserin der Arbeit hat während eines Praktikums in einem Schulinternat auf einer stationären Wohngruppe Kinder begleitet, die unterschiedlich starke Verhaltensauffälligkeiten aufwiesen. Die dortige Fachbetreuung der Kinder mit ADHS war von den Faktoren Medikation und negativer Emotionen geprägt. Es fehlte an ressourcenorientierten Handlungsansätzen für Professionelle der Sozialen Arbeit, um Kinder mit diesem Krankheitsbild fördernd ihn ihrem Alltag begleiten zu können.
In der vorliegenden Arbeit werden mithilfe von Fachliteratur ressourcenorientierte Handlungsempfehlungen herausgearbeitet, die von Fachkräften bei der Betreuungsarbeit mit Kindern im Alter von sechs bis zwölf Jahren mit diagnostiziertem Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) im stationären Heimkontext genutzt werden können. Daraus ergibt sich folgende Fragestellung: Welche ressourcenorientierte Handlungsempfehlungen lassen sich für Professionelle der Sozialen Arbeit bei der Betreuung von Kindern mit diagnostiziertem ADHS in einer stationären Erziehungshilfeeinrichtung finden?