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ich stelle mir vor, wie ein kleiner matrose anfängt zu singen, die elbe, die wie elke klingt und deshalb wie ich wütend gegen seine matrosenmütze schlägt, die zu boden fällt und er, der kleine matrose, wird dadurch noch kleiner und ich möchte ihn gerne trösten, ihm etwas gutes tun. also stelle ich mir vor, dass ich mit ihm am hafen entlang schlendere, ihn in den händen halte, weil er wirklich klein ist und weil ich angst habe, die möwen könnten ihn für pastetenallerlei halten. und der matrose, dieser kleine stille matrose, erzählt mir vom meer und von den sternen, von den blitzen und den fischen, er erzählt mir von den walen, die so spitz aufeinander sind, dass man es in ihrer nähe kaum aushält, die gewitterböen und die bettbezüge, die sehnsüchte und alles andere. und dann sehe ich ihn an und frage mich, ob er weiß, das ich ihm damit etwas sagen will, dass er nämlich einen wunsch frei hat und dann sagt er es, der kleine matrose, der vor kleinheit bald zittert, dann sagte er es und wir gehen zu ihm. er schaut mich an, blickt durch mich hindurch. ich kann seine zehennägel nicht sehen, aber ich kann sie spüren. warum schneiden kleine matrosen ihre zehennägel nie?
endlich vögeln wir, jeder für sich und keiner spürt, dass der andere da ist. er hat das radio eingeschaltet. ich höre nicht hin. dann schläft er ein und ich höre ihn reden, aber ich verstehe kein wort. kleine matrosen haben eine eigene sprache, die sie selbst nicht begreifen. ich stelle mir vor, wie wir gleichzeitig erwachen. er betrachtet mich, wie etwas, das nicht sein darf, weil man es berühren kann. doch er berührt mich, ganz vorsichtig tut er das und dann sage ich zu ihm, „komm,“ und er fragt mich, „wohin“ und ich versuche, ihm dass zu erklären und er flüstert, „ich weiß das schon alles.“ und dann beginnen wir darüber zu reden, ja fast zu streiten, er bringt butterbrote ins bett und ich schaue ihn an und sehe ihn nicht.