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In einem der beiden Konvois befinden sich laut Mitteilung des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten EDA Material zur Brandbekämpfung, darunter Schutzjacken und -hosen, Transportschläuche, Wasserwerfer sowie Kettensägen und medizinische Hilfsprodukte wie Untersuchungshandschuhe und Atemmasken. Eine zweite Lieferung enthält 15 Wasseraufbereitungsanlagen. Zielorte sind laut Mitteilung Kiew und Lwiw.
Die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich, die der Ukraine bereits im Frühjahr Desinfektionsmittel und Spritzen gespendet habe, ergänze den Transport mit einer weiteren Spende in Form von elf Beatmungsgeräten samt Zubehör, so die Mitteilung. Dank dieser Transporte könnten im August rund 100 Tonnen humanitäre Hilfsgüter in die Ukraine gebracht werden.
Seit Beginn des Krieges hat die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA laut Mitteilung über 600 Tonnen Hilfsgüter aus der Schweiz in die Ukraine transportiert und in der Ukraine über 4750 Tonnen Nahrungsmittel zur Unterstützung der Bevölkerung gekauft. Diese Güter gelangten in den Westen des Landes (Lwiw und Luzk) sowie nach Kiew, Odessa, Winnyzja, Mykolajiw, Charkiw, Sumy und Dnipro.
Die Schweiz hat der Ukraine demnach bisher Hilfe in der Höhe von rund 100 Millionen Franken zur Verfügung gestellt.