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Führungsinformationssystem Heer. Wo steht das Geschäft?
2012 wurde bekanntgegeben, dass das für 700 Millionen Franken beschaffte Führungsinformationssystem Heer nicht zufriedenstellend funktioniert. Dies ist hauptsächlich auf ein Problem mit der mobilen Telekommunikation zurückzuführen, was offensichtlich bei der Anschaffung des Systems unterschätzt wurde. Mit dem Geschäft scheint, gelinde ausgedrückt, locker umgegangen zu werden, und die Lösung des Problems bedingt eine Verstärkung der Kapazitäten im Bereich der mobilen Telekommunikation. Kommt dieses Geschäft voran, und wenn ja, zu welchem Preis?
Antwort des Bundesrates auf die Frage von Pierre-Alain Fridez (SP/JU)
Kommentar:
Die “bürgerlichen” Vertreter im Parlament scheinen sich für den 700-Mio.-Flop nicht zu interessieren. Ein Vertreter der Armee-Abschaffer-Partei muss die Frage stellen. Eine – von Giardino geforderte – PUK wird noch immer abgelehnt. Wer ist für dieses Debakel verantwortlich? Wieso versucht das VBS den Flop klein zu reden?