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Port Ellen Whiskys werden zunehmend zu einer Rarität auf dem Spirituosenmarkt, denn die Brennerei schloss bereits im Jahre 1983. 1825, in der Hochphase des schottischen Whisky-Hypes, gründete Alexander Kerr Mackay den Betrieb an der Südküste der Isle of Islay, ganz in der Nähe von den heute noch aktiven Destillerien Laphroaig, Lagavulin und Ardbeg. Im Jahr 2003, rund zehn Jahre nach dem Lizenzentzug, liess man die Brennerei grösstenteils abreissen – lediglich die Mälzerei und die Lagerhäuser bestehen noch. Die geräumige Mälzerei befindet sich bis heute in Betrieb, denn sie beliefert einen Grossteil der Brennereien auf der Insel. Port Ellen teilt sein Schicksal übrigens mit vielen anderen schottischen Destillerien, die in den 80ern und insbesondere im Jahr 1983 ihre Tore für immer schlossen – was war wohl der Grund dafür? Einige der Abfüllungen von Port Ellen befinden sich derweil immer noch im Umlauf und erfreuen sich konstant steigender Preise. Typisch für die Marke sind das dezent torfige Aroma, der von Torfrauch bestimmte Geschmack und der ölige Abgang.