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Alljährlich veröffentlicht der Geschäftsreisespezialist BCD Travel eine Branchenentwicklungs-Prognose für das kommende Jahr. Für das Jahr 2020, werden sowohl für Hotelzimmer, als auch für Flugtickets Preisanstiege erwartet. Diese fallen voraussichtlich zwischen 1 bis 3 beziehungsweise 1 bis 2 Prozent aus.
Doch woher kommt das? Die Erhöhung der globalen Hotelpreise ist vor allem darauf zurückzuführen, dass eine kontinuierliche Nachfrage für die Beherbergung besteht und die Auslastung in mehrheitlich allen Regionen der Welt auf hohem Niveau ist. Für Japan, das Gastgeberland der Olympischen Sommerspiele 2020, werden noch höhere Preisanstiege aufgrund der riesigen Nachfrage nach Beherbergung erwartet.
«Mit Blick auf das Jahr 2020 sehen sich Travel Manager und Einkäufer mit einem verlangsamten Wirtschaftswachstum in den Industrieländern konfrontiert, während sich die Wirtschaftskraft der Schwellenländer verbessert», so Mike Eggleton, Director of Research & Intelligence bei BCD Travel. So wird beispielsweise die nordamerikanische Wirtschaft lediglich um 1,6 Prozent wachsen, in Asien hingegen wird mit einem stärkeren Wachstum von 4,5 Prozent gerechnet.
Durch das verlangsamte globale Wirtschaftswachstum fällt die Steigerung der Nachfrage auf Flugreisen geringer aus, jedoch immer noch genug gross, um einen Preisanstieg auf Flugtickets zu bewirken. Die Airlines können die Mehreinnahmen wiederum für die Deckung der erhöhten Treibstoff- und Personalkosten verwenden.
Billigfluggesellschaften halten Preise in Europa tief
Der durchschnittliche Preis für Interkontinentalflüge in Business- oder Economy-Klasse dürfte weltweit um 1 Prozent ansteigen. Ausgenommen in Südamerika wird mit gleichbleibenden Preisen gerechnet und im Südwestpazifik, wo der Wettbewerb auf Transpazifikstrecken die Preise drücken wird, geht man von einer Preissenkung von 1 Prozent aus.
Bei Inlandsflügen in Economy-Klasse wird ein Preisanstieg von 1 Prozent progostiziert, in der Businessklasse sind es 2 Prozent. Auf Flügen innerhalb Asiens und Südamerikas rechnet man gar mit einem Anstieg von 3 Prozent. In Europa dürften die Economy-Preise aufgrund des hohen Wettbewerbs der Billigfluggesellschaften unverändert bleiben.
Bei den Hotelpreisen sieht die Prognose etwas anders aus. In Südamerika wird der geringste Anstieg der Preise von lediglich 0,2 Prozent erwartet. In Asien hingegen könnten zwischen 2 und 4 Prozent höhere Preise verlangt werden, weil die Nachfrage höher ist als das vorhandene Angebot. Global dürfte die Erhöhung der durchschnittlichen Tagesraten (ADR – average daily rates) um 1 bis 3 Prozent steigen.
Den vollständife Progonose können Sie hier nachlesen.