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China heizt Klassikmarkt noch mehr an
Das China Conservatory of Music legt im schon sehr aufgeheizten Markt der Klassik-Wettbewerbe ein paar Briketts nach. Es hat die First China International Music Competition angekündigt. Die Preisgelder der ersten drei Ränge betragen schlappe 150'000, 75'000 und 30'000 amerikanische Dollar.
Die Finalisten des Wettbwerbs werden mit dem Philadelphia Orchestra unter Leitung von Yannick Nézet-Séguin konzertieren. Das Direktorat des Wettbwerbs besteht aus dem Konservatoriums-Direktor Li-guang Wang (Präsident), Yoheved Kaplinsky (künstlerischer Leiter) und Richard Rodzinski. Der Anlass geht im Mai dieses Jahres in Peking als Klavierwettbewerb über die Bühne. Die Teilnehmenden wurden von renommierten Pädagogen ausgewählt.
In der Jury sitzen neben Kaplinsky Dmitri Alexeev, Jan Jiracek von Arnim, Lydia Artymiw, Boris Berman, Michel Beroff, Fabio Bidini, Warren Jones, Katarzyna Popowa-Zydroń und Arie Vardi. Die Kandidatinnen und Kandidaten sind keine aktive oder frühere Studierende der Jurymitglieder.
Der Gewinner oder die Gewinnerin des Wettbwerbs wird neben dem Preisgeld Karriereuntersützung erhalten. Er oder sie werden von den Agenturen Opus 3 Artists (USA) und Armstrong Music and Arts (China) betreut und eine dreijährige Konzerttournee absolvieren.