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Das Pferd lebt in der freien Wildbahn in Verbänden und verbringt 15 Std. des Tages mit der Nahrungsaufnahme, welche ein Pferd beim Grasen mit der Schrittbewegung kombiniert.
Das Leben eines Freizeitpferdes sieht hingegen komplett anders aus, es lebt im Stall und hat je nach Budget des Halters einen Paddock oder wird regelmässig auf die Wiese gebracht.
Das Pferd in der Box macht 578 Schritte (0,17 km), ein Pferd in einer
naturnahen Haltung geht 6-17 km pro Tag.
Es wird 2 bis 3 x am Tag gefüttert. Und im Durchschnitt 3 x pro Woche
1-2 Std aus dem Stall genommen zum Reiten.
Verhaltensweisen wie Koppen, Boxen treten, Boxenlaufen, Weben etc sind vorprogrammiert.
Auch hier, ist der Ursprung der Verhaltensstörung das Fehlen einer artgerechten Haltung. Ein uneingeschrängter Sozialkontakt muss ebenfalls gewährleistet sein.
Probleme welche trotz artgerechter Haltung auftreten können, sind Angst vor gewissen Situationen, Gegenständen, wie zB beim Verladen, bei einem Ballon etc.
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Verladeprobleme
Angst
(vor Situationen, Gegenständen)
Koppen
Headshaking
Weben
Boxenlaufen
Scheut
Zeigt Aggressionen
zeigt Abwehrverhalten
(beim Satteln)