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SCC wurde in der Petrochemie für Unternehmen entwickelt, die als Subunternehmer (Kontraktoren) tätig werden wollen und beschreibt Anforderungen in den Bereichen (Arbeits-) Sicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz (SGU).
In den Niederlanden wurde als SGU-Management-System das Zertifizierungssystem SCC ("Safety Certificate Contractors" zu deutsch: "Sicherheits Certifikat Unterauftragnehmer") entwickelt und 1994 von dem Raad voor Accreditatie (Niederländischer Akkreditierungsrat RvA) zugelassen. In der Folge wurde SCC von weiteren Akkreditierungsstellen aufgenommen. SCC kann nur von Stellen zertifiziert werden, welche dafür akkreditiert sind (vgl. SAS).
Das neue SCC-Regelwerk - Version 2011
Am 1.07.2011 wurde das SCC-Regelwerk in einer überarbeiteten Version in Kraft gesetzt. Neu wurden die Akkreditierungsvorgaben an Zertifizierungsstellen in einem Dokument der Deutschen Akkreditierungsstelle GmbH (DAkks) und die normativen Vorgaben in einem separaten Dokument durch die Deutsche Wissenschaftliche Gesellschaft für Erdöl, Erdgas und Kohle e.V. beschrieben.
Die wesentlichste Neuerung besteht in der Einführung einer zusätzlichen Untergruppe für die Zertifizierung:
- SCC* für Unternehmen < 35 Mitarbeiter
- SCC** für Unternehmen > 35 Mitarbeiter
- SCCP für Unternehmen der Petrochemie (neu)
- SCP für Personaldienstleister
Bei SCCP wird neben den bereits durch SCC** verlangten Anforderung zusätzlich die Einhaltung spezifischer Kriterien der petrochemischen Industrie gefordert.
Seit dem 1.01.2012 muss bei Zertifizierungs- und Re-Zertifizierungsaudits zwingend das Regelwerk in der Version 2011 angewendet werden.