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Mit «Hypnobirthing»-Kursen positiv auf die Geburt einstimmen
Hypnobirthing ist eine mentale Geburtsvorbereitungsmethode, die immer mehr Bekanntheit bei werdenden Eltern erlangt. Fühlt sich die Schwangere vor oder während der Geburt unwohl oder ängstlich, werden die Schmerzen während der Geburt stärker wahrgenommen. Ziel des Hypnobirthing ist es, die Paare durch spezielle Atem- und Selbsthypnose-Techniken positiv auf die Geburt einzustimmen. Die Methode kann das Vertrauen in sich und den eigenen Körper stärken, Zweifel und Ängste reduzieren und die Frau befähigen, mit den Wehenschmerzen besser umzugehen.
Hypnobirthing Kurs am LUKS
Der Kurs richtet sich an werdende Mütter und Väter ab der 24. bis zur 32. Schwangerschaftswoche. Hebammen mit spezieller Weiterbildung vermitteln während zwei Tagen die wichtigsten Informationen rund um die Geburt und die Hypnobirthing-Methode. In Kleingruppen erlernen die Paare viele verschiedene Entspannungs- und Atemtechniken, die sie zu Hause selbständig weiter üben. Der Kurs findet alle drei Monate in der Frauenklinik am LUKS Luzern statt.
Britischer Geburtshelfer entwickelte die Theorie
Grantly Dick-Read war ein britischer Geburtshelfer, der in den 1920er Jahren die Theorie entwickelte, dass verstärkte Schmerzen während der Geburt durch Angst und Anspannung verursacht werden. Gemäss seinem Konzept des «Angst-Spannung-Schmerz-Syndroms» kann eine positive Einstellung und Aufklärung dazu beitragen, Angst und Anspannung zu reduzieren und somit die Geburt als weniger schmerzhaft zu empfinden. Marie F. Mongan, eine amerikanische Hypnotherapeutin, führte die Theorie von Dick-Read weiter. Sie entwickelte Ende der 1980er die heute bekannte Hypnobirthing-Methode.