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Der Regisseur, Produzent und Programmgestalter Stefan Ivančić wurde 1985 in der SFR Jugoslawien geboren. Von 1991 bis 2009 lebte er in Barcelona, Spanien, wo er ein Maschinenbaustudium abschloss. 2013 machte er einen Abschluss in Filmregie an der Belgrader Hochschule der Darstellenden Künste. Sein Kurzfilm Soles de primavera (2013) feierte beim FIDMarseille internationale Premiere und wurde unter anderem in Rotterdam, Turin und San Sebastian ausgewählt. Sein Dokumentarfilm 1973 (2014) hatte seine Premiere bei Visions du Réel, und Moonless Summer (2014) wurde für die Cinéfondation der Filmfestspiele von Cannes ausgewählt. Sein neuester Film A Handful of Stones (2017) wurde auf dem ACID in Cannes vorgeführt. Stefan hat den Spielfilm The Load von Ognjen Glavonic produziert, der voraussichtlich 2018 herauskommen wird und vom CNC, Visions Sud Est, dem Hubert Bals Fund und Eurimages unterstützt wird. An der Belgrader Hochschule der Darstellenden Künste ist er als Assistenzprofessor tätig. Er ist Mitglied des Auswahlkomitees Pardi di domani beim Locarno Festival und leitet die Programmierung des Pančevo Film Festivals (Serbien). Er lebt und arbeitet in Belgrad.
Myriam Sassine schloss 2005 ihr Filmstudium ab und machte 2009 einen Master in Filmrecherche. Die in Beirut lebende Myriam leitete in den Produktionsgesellschaften Lucky Monkey Pictures (USA) und Abbout Productions (Libanon) zwei Jahre lang die Entwicklung. 2012 wurde sie Koproduzentin bei Abbout Productions und produzierte unter anderem mehrere Doku-Langfilme, darunter e muet von Corine Shawi (FID Marseille 2013), Trêve von Myriam El Hajj (Visions du Réel 2015), Panoptic von Rana Eid (Locarno Festival 2017), Un Certain Nasser von Badih Massaad und Antoine Waked (Festival Lumière, Lyon 2017) und Amal von Mohamed Siam (IDFA 2017). Sie ist COO von Schortcut Films, einer Gesellschaft für die Produktion von internationalen Langfilmen, und geschäftsführende Direktorin des Maskoon Fantastic Film Festivals in Beirut, dem ersten Genrefilm-Festival im Mittleren Osten.
Nach dem Studium der Gesellschaftswissenschaften an den Universitäten Freiburg und Lissabon macht Aline Schmid eine Ausbildung zur Drehbuchautorin in Stuttgart. 2006 wird sie nach verschiedenen Engagements bei Film- und Musikfestivals in der Schweiz und im Ausland Vertriebsleiterin bei Cineworx in Basel. 2010 ist sie Geschäftsführerin des Festivals Cinéma Tous Ecrans, anschliessend arbeitet sie als Produzentin bei Intermezzo Films, bevor sie 2016 ihr eigenes Unternehmen Beauvoir Films gründet. 2013 nimmt sie am Programm Emerging Producers des Festivals von Jihlava und 2015 an Producer on the Move in Cannes teil. Aline Schmid produzierte (unter anderen) Sonita (Preis bei Sundance / IDFA), Broken Land (Locarno, Rotterdam), Cantos (Preis Dok.fest) und Horizontes (Karlovy Vary, Guadalajara).