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Wir helfen den Betroffenen nach der Zerstörung des Staudamms
Am frühen Morgen des 6. Juni 2023 wurde der Kachowka-Staudamm im Süden der Ukraine zerstört. Die Wassermassen haben - vor allem in der Nähe des Damms - ganze Häuser weggeschwemmt. Dort gibt nichts mehr zu reparieren, die Bewohner haben in einem Augenblick alles verloren. Viele wurden evakuiert. Dima, unser Partner aus Uman (Zentralukraine), schreibt: "Wir hatten schon vor der Zerstörung des Damms viele Flüchtlinge aus der Region Cherson. Aufgrund der jüngsten Ereignisse kamen noch mehr Vertriebene in unsere Stadt. Wir helfen ihnen mit allem, was wir haben. Denn sie haben nichts mehr! Wir versorgen die Menschen mit Hygieneartikeln, Kleidung, Schuhen, Bettzeug und Geschirr. Wir fahren auch in die Region Cherson, um den Menschen zu helfen, die in ihren Häusern bleiben konnten. Sie sind jetzt auch auf Hilfe angewiesen. In erster Linie brauchen sie Trinkwasser und Lebensmittel."
Es sind aber nicht nur die Regionen südlich des Staudamms betroffen. Die Katastrophe des Wasserkraftwerks hat auch andere Gebiet sehr hart getroffen - zwar nicht durch Überschwemmungen, sondern durch den Wassermangel! Städte und Dörfer nahe Nikopol haben seit Montag, 12. Juni 2023 kein Wasser mehr. Trinkwasser wird in die Städte und Dörfer geliefert und verteilt. Teilweise müssen Menschen 4-5 Stunden in der Schlange stehen, um Trinkwasser zu bekommen. Kein Wasser bedeutet auch keine Dusche, kein Geschirr spülen, keine Kleider waschen. Svetlana, unsere Partnerin aus Dnipro (Ostukraine), schreibt: "Am Mittwoch, 14. Juni bringen wir 12'000 Liter Trinkwasser nach Nikopol."
Hilf mit und lindere Not!
Die Menschen in den betroffenen Dörfern und Städten brauchen jetzt in erster Linie Trinkwasser und Lebensmittel. Hilf mit, damit wir den Notleidenden in der Ukraine helfen können! Spenden jetzt für unsere Soforthilfe in der Ukraine: