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Es ist selbstverständlich zulässig, Angaben zur Identität einer Person sowie auch die Kontaktdaten derjenigen Personen zu verlangen, die den Vertrag als Mietpartei unterzeichnen oder für eine Mietpartei bürgen werden (Name und Vorname, Geburtsdatum, Adresse und Telefonnummer).
Fragen zum Zivilstand, zum Bürgerort, zur Nationalität oder zur Konfession der Wohnungsbewerberinnen und -bewerber sind grundsätzlich nicht zulässig, da die Daten im Allgemeinen für die Auswahl der künftigen Mieterschaft nicht relevant sind.
Die Frage, ob jemand die Schweizer oder eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzt, verbunden mit der Frage nach der Art der Aufenthaltsbewilligung und deren Ablaufdatum ist hingegen zulässig, da die Dauer einer Aufenthalts- bewilligung sich auf die Dauer des Mietverhältnisses auswirken kann.
Ein Ausweis (z. B. Kopie der Identitätskarte, der Aufenthaltsbewilligung, der letzten Lohnabrechnungen) darf erst verlangt werden, wenn die Bewerberin oder der Bewerber endgültig bestimmt ist und der Mietvertrag aufgesetzt werden soll, sofern die Dokumente geeignet sind, die Daten auf dem Anmeldeformular für das Mietobjekt zu überprüfen.
Hat der Vermieter die Wohnungsbewerber informiert und haben diese ausdrücklich zugestimmt, so kann er bei Dritten Referenzen über diese Person in Zusammenhang mit dem Mietvertrag einholen. Die Referenzpersonen dürfen nur kontaktiert werden, wenn die betroffene Person ernsthaft als Mieterin oder als Mieter in Frage kommt, und es darf nur nach der Richtigkeit der Daten gefragt werden, die die betroffene Person angegeben hat.