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“Bewegen Sie sich sanfter an den Stellen, wo es schwierig ist. Versuchen Sie nicht, mehr zu forcieren.
Sondern an den Stellen, wo es schwierig ist, machen Sie es leichter, eine sanftere Bewegung, langsamer.
Dann organisiert es sich langsam von selbst.”
Moshé Feldenkrais
Vor einer Weile habe ich folgenden Satz geschrieben: „Beobachte ich Menschen in Bewegung stelle ich fest, dass Angriff und Verteidigung auch innerhalb ihrer selbst stattfinden.“
Diese Beobachtung mache ich immer dann, wenn Menschen versuchen mit Krafteinsatz eine Situation zu bewältigen, welche eigentlich mehr Klarheit, eine bessere Organisation bräuchte. Von aussen sieht dies für mich wie ein Kampf aus. Der Mangel an Klarheit wird versucht über schnellere Bewegung und/oder mehr Kraft auszugleichen. Oder zu verstecken?
Meine Feldenkrais Lektionen bestehen aus Alltagsbewegungen, in viele Einzelteile zerstückelt, so dass sie vielleicht nicht auf Anhieb als solche erkannt werden. Wenn schon solch einfache Bewegungsaufgaben Anlass zu übermässigem Kraftaufwand geben, was wird, wenn man einer wirklichen Ausnahmesituation gegenüber steht?
Können wir Leichtigkeit, Langsamkeit und Sanftheit trainieren, um unser Innerstes zu stärken?