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Im August sank die Zahl der Gesuche von Eritreern um einen Viertel auf 1610. Mehr Gesuche gab es indes von Menschen aus Syrien, Irak und Afghanistan. Die wichtigsten Gründe für die höheren Gesuchszahlen aus diesen Ländern seien neben den anhaltenden Krisen in den Herkunftsländern "die angespannte Situation in wichtigen Erstaufnahme- und Transitstaaten", schreibt das Staatssekretariat für Migration (SEM).
Schweiz nicht erste Wahl
Die Migrationsroute Türkei-Griechenland-Balkan hat laut SEM deutlich an Bedeutung gewonnen und gilt 2015 als der wichtigste Fluchtweg nach Westeuropa. Doch der Einfluss der Migrationsbewegungen durch die südöstlichen Staaten Europas auf die Schweiz sei bisher begrenzt geblieben, denn die Schweiz sei "nicht primäres Zielland für Migrantinnen und Migranten auf dieser Route".
Anreise über das Mittelmeer
Die meisten Menschen, die in der Schweiz ein Asylgesuch stellen, reisen über das Mittelmeer und Italien in die Schweiz ein. Gemäss Statistik konnten im August 2095 Asylgesuche in erster Instanz erledigt werden. 462 Personen erhielten Asyl und 584 Personen wurden vorläufig aufgenommen. Im gleichen Zeitraum reisten 657 Asylsuchende aus, 39 Personen weniger als im Juli.