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Start eines Projektes für die Sanierung der Schulanlage Dufour
Der Gemeinderat hat einen Verpflichtungskredit von CHF 210'000.00 für Bestandesaufnahmen, Untersuchungen der Bausubstanz und für die Ermittlung der nötigen baulichen Massnahmen zur Gesamtsanierung der Schulanlage Dufour bewilligt. Die so gewonnenen Erkenntnisse und Grundlagen sollen in ein Pflichtenheft zur Ausschreibung für Planerleistungen fliessen. Die Bewerberinnen und Bewerber werden Lösungsansätze zu spezifischen Themen zu erbringen haben, welche sich im Zusammenhang mit der Sanierung stellen. Auf der Grundlage dieser Eingaben wird das geeignete Generalplanerteam ausgewählt werden. Der Kreditantrag für die Projektierung der Gesamtsanierung soll dem Stadtrat Anfang 2019 vorgelegt werden.
Die Anlage «Dufour» besteht, bis auf wenige Schnittstellen bei der Haustechnik, aus zwei eigenständigen Gebäuden. Der Teil «Dufour Ost» hat seinen Ursprung in einem 1454 erbauten Johanniterkloster. Das Gebäude wurde an die südöstliche Ecke der um 1340 erbauten, erweiterten Stadtmauer gestellt. Nach Aufgabe des Klosters wurde das Gebäude ab 1559 erst zum städtischen Armenhaus und dann 1775 zum Spital umgebaut. Ab 1817 folgten definitiv schulische Nutzungen. Mit dem Abbruch der Stadtbefestigung im Umfeld des Schulhauses 1827 und dem letzten wesentlichen Umbau im Jahr 1871 erhält die Anlage die Züge seines heutigen Erscheinungsbildes. Die Bausubstanz stammt, bis auf wenige Erneuerungen, aus dieser Zeit. Zur nachhaltigen Sicherung des Gebäudes vor grösseren Schäden wurde 2005 das gesamte Dach des «Dufour Ost» saniert. Erst im Jahre 1863 wurde die Anlage mit dem Neubau «Dufour West» erweitert. Dieser Gebäudeteil erfuhr zwischen 1990 und 1995 eine weitgehende Innensanierung, bevor er der SANU AG vermietet wurde.
Weitere Auskunft erteilt:
Jürg Saager
Leiter Hochbau
T: 032 326 26 11
Gebäude hinter dem Blöschhaus: Anpassung der Räumlichkeiten und Sanierung des Daches
Das Ratssekretariat des Stadtrats ist vom Gebäude Mühlebrücke 5a (hinter Blöschhaus) ins Kontrollgebäude am Zentralplatz umgezogen, wo es grössere und zentral gelegene Büros bezog. Die ehemaligen Räumlichkeiten des Ratssekretariats werden neu durch die Stadtkanzlei, bzw. den zentralen Übersetzungsdienst genutzt, dessen Räume im Blöschhaus nun den zusätzlichen Mitarbeitenden des zentralen Informationsdienstes und dem Rechtsdienst der Stadtkanzlei zur Verfügung gestellt werden können. Im Zuge dieser «Rochaden» wird die Gelegenheit genutzt, dringend notwendige Sanierungsarbeiten an der Liegenschaft Mühlebrücke 5a durchzuführen.
Der Gemeinderat hat deshalb einen Verpflichtungskredit von CHF 295'000.00 für die Sanierung des Dachs und die Anpassung der Räumlichkeiten in der Liegenschaft Mühlebrücke 5a bewilligt. Das bestehende Dach hatte das Ende seiner Lebensdauer erreicht und ist derzeit mit einem Notdach abgedeckt.
Weitere Auskunft erteilt:
Jürg Saager
Leiter Hochbau
T: 032 326 26 11
Schliessung des nördlichen Abschnitts der Reitschulstrasse für den Motorfahrzeugverkehr
Der Gemeinderat hat entschieden, den nördlichen Teil der Reitschulstrasse für den Motorfahrzeugverkehr zu schliessen, Anlieferungen sind davon ausgenommen. Das Rechtsabbiegen in die Freiestrasse weist Mängel im Bereich der Sicherheit auf und wird vor allem genutzt, um die Lichtsignalanlage auf der Hauptverkehrsachse zu umgehen. Es handelt sich dabei jedoch um eine Feinerschliessungsstrasse und einen Teil des Neumarktplatzes. Bei dieser Teilschliessung für den Motorfahrzeugverkehr bleibt die Zufahrt zu den öffentlichen Parkplätzen gewährleistet und sie ist mit der Erstellung einer Tempo-30-Zone im Quartier Bubenberg vereinbar. Der Gemeinderat schafft dadurch nicht nur mehr Sicherheit in diesem Bereich und erhöht die Attraktivität des Platzes, sondern er entspricht auch einem politischen Willen (überparteiliches Postulat) sowie einer nachdrücklichen und wiederholten Forderung des Elternrats der Filière Bilingue. Die Massnahme wird im Rahmen des üblichen öffentlichen Verfahrens in Kraft treten.
Weitere Auskunft erteilt:
Roger Racordon
Leiter Abteilung Infrastruktur
T: 032 326 16 53
Amtlicher Anzeiger von Biel und Evilard: Übertragung des Konzessionsvertrags an die W. Gassmann AG
Die Stadt Biel überträgt die Konzession für die Herausgabe des Amtlichen Anzeigers für Biel und Evilard mit sofortiger Wirkung an die W. Gassmann AG Biel, nachdem die Publicitas AG, die sich seit dem 3. Mai 2018 in Nachlassstundung befindet, für die weitere Herausgabe des Anzeigers gemäss dem bestehenden Vertrag trotz entsprechender Abmahnung nicht die notwendigen Sicherheiten leisten konnte. Damit ist das unterbruchslose Erscheinen des Amtlichen Anzeigers und die Erfüllung der gesetzlichen Publikationspflicht der Stadt Biel gewährleistet. Der Konzessionsvertrag mit der W. Gassmann AG läuft bis Ende 2021.
Weitere Auskunft erteilt:
Erich Fehr
Stadtpräsident
T: 032 326 11 01