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Gino Caviezel (9.) und Justin Murisier (10.) klassierten sich beim Weltcup-Riesenslalom in Beaver Creek in den Top 10. Der bereits 30-jährige Amerikaner Tommy Ford, der zuvor noch nie auf dem Podest gestanden war, fuhr überlegen zum Premierensieg.
Im dritten Rennen auf der "Birds of Prey" in dieser Woche gab es erstmals keinen Schweizer Sieger. Dafür war der US-Routinier Tommy Ford für eine Riesen-Überraschung besorgt. Der Riesenslalom-Spezialist holte sich bei seinem 86. Weltcup-Start sensationell den ersten Sieg. Der schon zur Halbzeit führende Ford triumphierte mit acht Zehnteln Vorsprung vor dem Riesenslalom-Weltmeister Henrik Kristoffersen. Dritter wurde mit Leif Kristian Nestvold-Haugen (1,23 Sekunden zurück) ebenfalls ein Norweger.
Bester Schweizer war wie Ende Oktober beim Gletscher-Auftakt der Bündner Gino Caviezel, der mit 2,31 Sekunden Rückstand wie in Sölden Neunter wurde. Unmittelbar dahinter schaffte es auch Justin Murisier in die Top 10. Der 27-jährige Walliser bestritt erst sein zweites Weltcup-Rennen nach überstandener Knieverletzung. Beim Comeback in Sölden war er 23. geworden.
Punkte gab es ebenfalls für Loïc Meillard (16.) und Cédric Noger (26.). Thomas Tumler, der letztjährige Riesenslalom-Dritte in Beaver Creek, schied am Morgen ebenso aus wie Marco Odermatt. Der 22-jährige Nidwaldner hatte am Freitag mit dem Super-G sein erstes Weltcuprennen gewonnen. Elia Zurbriggen kam zwar ins Ziel, belegte mit 3,47 Sekunden Rückstand jedoch nur den 32. Platz und verpasste den zweiten Durchgang um acht Hundertstel.