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Weizenfeld im US-Bundesstaat Washington. Bild: rcphoto
Auf einer Farm im US-Bundesstaat Washington wurde gentechnisch veränderter Weizen entdeckt, der niemals für den Anbau zugelassen worden waren. Die Weizenpflanzen besitzen eine Resistenz gegen das Herbizid RoundUp von Monsanto. Bei den gefundenen Pflanzen handelt es sich um Weizen, wie er von 1998 bis 2001 in Freisetzungsversuchen von Monsanto getestet wurde. Der Weizen wurde aber nie kommerzialisiert. Weltweit besitzt keine gentechnisch veränderte Weizensorte eine Anbaubewilligung. Bereits 2013 in Oregon und ein Jahr später in Montana war gentechnisch veränderter Weizen entdeckt worden. Einige asiatische Länder, unter anderem Südkorea hatten darauf hin den Import von Weizen aus den USA gestoppt.
Die Behörden befürchten, dass dies nach den neusten Funden wieder passieren könnte. Die südkoreanischen Behörden haben bereits angekündigt, dass sie Weizenimporte aus den USA auf Kontaminationen mit gentechnisch verändertem Weizen untersuchen werden. Sie forderten von den USA umgehend zusätzliche Informationen zu den gefundenen Weizenlinien und mögliche Analysemethoden. Die USA haben mittlerweile ein Testverfahren anerkannt, das von Monsanto entwickelt wurde. Dieses soll den Staaten, die Weizen aus den USA importieren zur Verfügung gestellt werden.
Südkorea hatte erst vor kurzem laut einer Meldung von Reuters eine Weizenlieferung aus Argentinien zurückgewiesen, da Verunreinigungen mit gentechnisch veränderten Pflanzen entdeckt worden waren. Noch ist nicht bekannt, um welche Art von Verunreinigungen es sich dabei handelte.