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© Marcel Burkhardt
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Holzgang, O. & H.P. Pfister (2003)
Der Feldhase im Alpenrheintal.
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Rheticus 25: 21–34
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Zusammenfassung
Seit 1991 führt die Schweizerische Vogelwarte im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) eine Bestandsüberwachung beim Feldhasen durch. Jeweils im Frühjahr werden Scheinwerfer-Flächentaxationen in ausgewählten Gebieten in der Schweiz und im vorarlbergischen Rheintal durchgeführt. 1992 und 1993 wurden alle Tallagen des Alpenrheintals zwischen Buchs und Bodensee bearbeitet, in den restlichen Jahren ausgewählte Zählgebiete.
Der Feldhase kommt nach wie vor in den Tallagen des ganzen Alpenrheintals zwischen Buchs und Bodensee vor. Die grösseren Feldhasen-Konzentrationen befinden sich vor allem im unteren Rheintal. Dieser Region kommt damit eine grosse Bedeutung für den Erhalt der Feldhasenbestände zu. Die Vorarlberger Zählgebiete wiesen mit im Mittel 5.1 - 6.5 Feldhasen pro Quadratkilometer im Allgemeinen höhere Feldhasendichten auf als die Sankt-Galler Zählgebiete (im Mittel 3 - 4 Feldhasen pro Quadratkilometer). Der Vergleich zwischen zwei ökologisch unterschiedlich stark aufgewerteten Schweizer Gebieten deutet darauf hin, dass 10% naturnah bewirtschaftete Flächen nicht ausreichen, um in dieser Region gute Feldhasenbestände zu erreichen oder zumindest zu erhalten. Die Lebensraumaufwertung muss daher mit Nachdruck weiter betrieben werden, um dem Feldhasen und damit auch anderen Tierarten der offenen Kulturlandschaft ein langfristiges Überleben zu ermöglichen.