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Die Abalone-Muschel ist keine Muschel, sondern eine Meeresschnecke mit nur einer Oberschale. Diese ebenfalls perlmuttbildende Gattung ist mit über 70 Arten weltweit verbreitet, besonders im Indopazifik, bei Westafrika und auch im Mittelmeer. Als Räuchergefäss eignen sie sich besonders gut, weil die Muschel der Räucherung das sonst eher schwach vertretene Element des Wassers hinzufügt und Ihre Räucherung so energetisch weicher und anmutiger werden lässt.
Einige Kräuter wie Salbei und Zeder können Sie ohne Probleme direkt, ohne Holzkohle, in der Muschel verglimmen lassen. Wollen Sie eine Kohleräucherung durchführen, so füllen Sie sie zuvor mit einer ausreichenden Menge Quarzsand, plazieren darauf die Kohletablette und das Rauschen des Meeres wird sich dem Gesang des Windes, dem lodernden Glühen des Feuers und den Düften Ihrer Räucherung hinzugesellen.
Die flach wirkende Abalone-Muschel ist innen mit irisierenden Regenbogenfarben versehen. Die seitlichen Löcher dienen dazu, Wasser auszustossen. Abalone können bis zu 30 cm lang werden. Die indianischen Völker der amerikanischen Westküste benutzen die Abalone Muschel als Räuchergefäss und zur Herstellung von Schmuck. An den kunstvoll geschnitzten Totempfählen, Masken und Rasseln der kanadischen Tlingit, Haida und Salish Indianer kann man sie als eingesetzte Augen der Krafttiere sehen.
So. 16.06.2019
09:00 - 18:00
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