Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03598.jsonl.gz/2939

Was Ihr Baby essen kann
Kartoffeln sind eine gute Basis für Brei
Babys lieben Milch
Ab wann sollte mein Baby feste Nahrung zu sich nehmen?
Babynahrung selber zu machen ist ein wunderbarer Weg, um Geld zu sparen und die Menge an Salz und Konservierungsstoffen, die Ihr Baby aufnimmt, zu kontrollieren. Zunächst ist es wichtig herauszufinden, was Ihr Baby essen kann und wann es essen sollte. Babys können irgendwann zwischen dem vierten und sechsten Monat anfangen, feste, breiige Nahrung zu sich zu nehmen. Am sichersten ist es, wenn Sie Ihren Kinderarzt fragen, wann und wie Sie anfangen können, Ihrem Baby feste Nahrung zu geben. Nehmen Sie sich seinen Rat zu Herzen.
Wenn es so weit ist, stellen Sie sicher, dass Sie mit nicht-säurehaltigen Speisen wie Rüebli, grünen Bohnen, Bananen, süssen Erdäpfeln, Birnen oder Avocados beginnen.
Kochen Sie das Gemüse nicht auf höchster Stufe
Mit einem Sieb ist das Dämpfen ganz einfach
Je kleiner das Baby, desto flüssiger sollte die Nahrung sein
Sobald Sie die Lebensmittel für das Hauptgericht ausgewählt haben, können Sie das Gemüse entweder fein pürieren oder dünsten und zu Brei verarbeiten. Dämpfen Sie das Gemüse und Obst stets oder erhitzen Sie es in der Mikrowelle, anstatt es auf höchster Stufe zu kochen. Durch das Kochen verlieren Obst und Gemüse die meisten Nährstoffe. Für den Anfang sollten Sie darauf achten, dass die Speisen möglichst klumpenfrei sind. Mit dem Wachstum Ihres Kindes kann die Anzahl der Stücke in seinen Speisen zunehmen.
Wenn Sie denken, dass Ihr Gemüsebrei noch zu dick ist, nehmen Sie sich die Zeit, ihn zu strecken und zu verflüssigen, bevor Sie damit Ihr Baby mit dem Löffel füttern. Zur Verdünnung des Pürees eignet sich Brühe aus Obst oder Gemüse (in der Brühe befinden sich die meisten Nährstoffe), Milch, Muttermilch oder Apfelsaft.
Immer nur ein neues Nahrungsmittel pro Woche
Schmeckt das Essen nicht?
Achten Sie darauf, ob Ihr Kind neue Nahrungsmittel gut verträgt
Neue Nahrungsmittel für Ihr Baby sollten im Wochenabstand eingeführt werden. Der Hauptgrund hierfür ist, dass ein Baby zwei bis drei Wochen braucht, um einen Geschmack für ein bestimmtes Nahrungsmittel zu entwickeln. Ausserdem ist es wichtig sicherzustellen, dass Ihr Baby keine Nahrungsmittelallergie auf eine bestimmte Obst- oder Gemüsesorte hat. Experten raten, vier Tage abzuwarten, nachdem Sie Ihr Baby etwas Neues haben probieren lassen. So können Sie allergische Reaktionen überprüfen, bevor Sie ein neues Nahrungsmittel in seine Ernährung einführen.
Auch wenn Ihnen der Babybrei nach dem Kochen etwas fad vorkommt, sollten Sie ihn auf keinen Fall würzen. Zutaten wie scharfe Gewürze, Aromen oder Nüsse würden die empfindlichen Geschmacksnerven Ihres Kindes überfordern.
So bleibt Ihre Babynahrung länger frisch
So haben Sie immer ein paar Löffel selbst gemachten Brei vorrätig
Praktische und langfristige Lagerung der Babynahrung
Babynahrung richtig aufbewahren und zubereiten
Es ist wahrscheinlich, dass Ihr Baby zu Beginn nur wenig feste Nahrung zu sich nehmen wird, da es noch eine Weile von Ihrer Muttermilch oder Ersatzprodukten abhängig ist. Zu Beginn sind es meist nur wenige Löffel. Daher ist die portionsweise Aufbewahrung von Babynahrung sehr praktisch.
Wichtig ist, dass Sie niemals Babynahrung aufbewahren oder aufbereiten dürfen, die bereits in Kontakt mit einem benutzten Löffel war. Speichel überträgt Bakterien, die Lebensmittel verseuchen können.
Und auch bei der Zubereitung vor dem Einfrieren ist Hygiene essenziell. Waschen Sie Gemüse und Obst immer gut unter fliessendem Wasser ab, um Schmutz oder eventuelle Schadstoffe zu entfernen. Ebenso sollten Sie das Kochgeschirr vor dem Gebrauch immer gut reinigen. So geraten keine Keime in den Brei.
So bekommen Sie günstige Bioprodukte
Einkaufen beim Biobauern
Günstig viel einkaufen und mit anderen teilen
Sie wollen frische, biologische Lebensmittel ohne dafür den hohen Preis eines Lebensmittelgeschäfts zu zahlen? Denken Sie darüber nach, sich mit mehreren Freunden zusammenzuschliessen. Sie können kistenweise frisches Obst und Gemüse kaufen und Geld sparen.
Der beste Ort, um hochqualitative Produkte zu kaufen, ist über den Lebensmittel-Grosshändler Ihrer Gemeinde, auf dem Bauernmarkt oder direkt im Hofladen eines nahe gelegenen Biobauerns auf dem Land. Diese Anbieter verkaufen normalerweise auch an Endkunden und haben immer ein saisonales Angebot. Meistens können Sie Bioprodukte auch vorbestellen. Ein Zusammenschluss mit anderen macht dabei viel Spass und ist nachhaltiger als der Einzeleinkauf im Supermarkt.