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Florencia Menconi
Die argentinische Mezzosopranistin Florencia Menconi, geboren 1987 in Buenos Aires, begann ihre musikalischen Studien am Conservatorio Superior de Música de la Ciudad de Buenos Aires „Astor Piazzolla“. Dort studierte sie Querflöte im Hauptfach. 2008 wurde sie Flötistin im Orquesta Estudiantil de Buenos Aires (Studentisches Orchester Buenos Aires) unter der Leitung von Guillermo Jorge Zalcman.
2009 begann sie mit ihrem Gesangsstudium bei Poly Barrios in Buenos Aires. Dadurch kam sie in Kontakt mit dem Vokalensemble Hoquetus und dadurch auch zum ersten Mal in Berührung mit Alter Musik. 2012 begann sie am Conservatorio Superior de Música „Manuel de Falla“ in Buenos Aires ihre Ausbildung in Alter Musik. Im selben Jahr traf sie in Buenos Aires auf die argentinische Mezzosopranistin Rosa Domínguez, die sie für ein Studium an der Schola Cantorum Basiliensis in Basel vorschlug. An dieser renommierten Hochschule für Alte Musik begann Florencia Menconi im September bei Rosa Domínguez 2014 ihr Gesangsstudium.
Seit 2009 widmet sich Florencia Menconi in ihrer sängerischen Laufbahn hauptsächlich dem barocken Repertoire. Sie hat mit Ensembles in Buenos Aires, Curitiba und Londrina zusammengearbeitet. Seit sie in Europa lebt, ist sie Mitglied des Novantik Projektes Basel, einer Gruppe junger Musiker, die dem Repertoire der Alten wie auch der Zeitgenössischen Musik gleichermassen verpflichtet sind. Sie arbeitete für den Anton-Webern-Chor unter der Leitung von Hans Michael Beuerle in Freiburg im Breisgau und Strassburg. Im Juni 2014 arbeitete sie mit dem Ensemble I discordanti zusammen, einer neuen Formation junger Musiker, die sich der Aufführung italienischer Musik aus dem 17. Jahrhundert widmet und Gewinnerin des „Vier-Jahreszeiten“-Wettbewerbes 2014 sowie EEEmerging ensemble 2016 wurde.
2015 wirkte Florencia Menconi mit im La Cetra Vokalensemble bei der Produktion von Juditha Triumphans am Theater Basel, dirigiert von Andrea Marcon.