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Der Tscheche Petr Popelka war von 2010 bis 2019 stv. Solo-Kontrabassist der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Entscheidende dirigentische Impulse erhielt er von Vladimir Kiradjiev und Alan Gilbert sowie in Meisterkursen bei Peter Eötvös, Jaap van Zweden und Johannes Schlaefli. 2017 gewann er den Neeme-Järvi-Preis der Gstaad Menuhin Festival Academy. Neben Konzerten mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester, dem hr-Sinfonieorchester, dem Mozarteumorchester Salzburg, den Wiener Symphonikern oder dem Danish National Symphony Orchestra ist er in der aktuellen Saison auch als Operndirigent aktiv; so leitet er Schostakowitschs Die Nase (Regie Peter Konwitschny) an der Semperoper Dresden und eine neue Carmen am Prager Nationaltheater. Er ist Chefdirigent des Norwegischen Rundfunkorchesters in Oslo und wird mit der Saison 2022/2023 zusätzlich Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Radio-Symphonieorchesters seiner Heimatstadt Prag. Ausserdem steht er als Erster Gastdirigent regelmässig am Pult der Janáček Philharmonie Ostrava.