Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03304.jsonl.gz/1946

Bacsinszky bestätigte auch im Fedcup ihre herausragende Form der bisherigen Saison auf der WTA-Tour. Mit Urszula Radwanska (WTA 114) bekundete die Nummer 22 der Welt keine Mühe. Die Waadtländerin gewann die Partie ohne Probleme in nur 69 Minuten 6:2, 6:1.
Das 1:1 nach den ersten beiden Einzeln in Zielona Gora entspricht den Erwartungen. Sowohl Timea Bacsinszky (WTA 22) gegen Urszula Radwanska (WTA 114) als auch deren Schwester Agnieszka gegen Martina Hingis waren klare Favoritinnen.
1:09 Stunden brauchte Bacsinszky, um sich äusserst souverän der Aufgabe Urszula Radwanska zu entledigen. Die Waadtländerin, die nun 16 ihrer 17 letzten Partien gewonnen hat (einzige Niederlage in Indian Wells gegen Serena Williams), musste beim 6:2, 6:1 keinen einzigen Breakball abwehren.
Sie hätte sogar noch deutlicher gewinnen können, nützte sie doch nur gerade 5 ihrer 13 Breakchancen. Damit ist für den Sonntag (ab 12.00 Uhr) alles offen. Ein Schlüsselspiel dürfte das Duell zwischen den beiden Nummern 1 Agnieszka Radwanska und Bacsinszky sein.
In der aktuellen Form geht die Schweizerin nicht als Aussenseiterin in dieses Spiel. Danach wird sich weisen, ob Heinz Günthardt gegen die jüngere Radwanska-Schwester nochmals Hingis das Vertrauen schenkt oder sie für das abschliessende Doppel schont. Polen verfügt mit Alicja Rosolska und Klaudia Jans-Ignacik über zwei Spezialistinnen, die aber bei weitem nicht die Klasse von Hingis aufweisen. (si)