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Im Nordwesten von Alaska sind zehntausende Walrosse wegen Eismangels an Land gegangen. Nach Angaben von Regierungswissenschaftlern in den USA ist dieses Verhalten ungewöhnlich. Dies kam aber schon in 2007 und 2009 vor, meldet das Schweizer Fernsehen. Auch in jenen Jahren war das Eis, auf dem die Tiere leben, zurückgegangen wie niemals zuvor.
Zurzeit liegen die Walrosse in der Nähe von Point Lay dicht nebeneinander. Experten befürchten, dass sich die rund eine Tonne schweren Tiere gegenseitig erdrücken könnten, falls sie in Panik geraten. Die US-Wildtierbehörde bemüht sich um die Verlegung von Flugrouten um Panik vorzubeugen.
Gemäss Mark Serreze, Direktor des nationalen Datenzentrum für Schnee und Eis in Boulder, Colorado, ist die Eisschmelze auf den Klimawandel zurückzuführen.