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Gartenlaubkäfer
Der Gartenlaubkäfer (Phyllopertha horticola) ist rotbraun und besitzt ein metallisch grünes Brustschild.
Eine Bekämpfung der Käfer ist zwecklos, da die Weibchen nachts kurz an die Oberfläche kommen und sofort nach der Begattung ihre Eier im Boden ablegen (s. auch Lebenszyklus weiter unten). Die Engerlinge verursachen bedeutende Schäden an Wurzeln von Rasen und Gräsern. Zusätzlichen Schaden richten Krähen, Igel und Dachse an, wenn sie nach den Engerlingen suchen.
Die Larven vom Gartenlaubkäfer können leicht mit anderen Engerlingen verwechselt werden. Diese Unterscheidungshilfe zeigt die verschiedenen Merkmale auf:
Unterscheidungshilfe Engerlinge
Lebenszyklus
Der Gartenlaubkäfer hat einen 1-jährigen Entwicklungszyklus und fliegt an sonnigen Vormittagen ab Ende Mai bis Mitte Juni. Aus den Eiern, die die Weibchen zu dieser Zeit legen, schlüpfen ca. 3 Wochen später die Engerlinge, die sich zunächst von humosen Substanzen im Boden ernähren. Den eigentlichen Schaden verursachen sie ab Mitte Juli, wenn sie in die oberen Bodenschichten wandern und die Wurzeln der Gräser durchtrennen (die obere Bodenschicht kann leicht abgerollt werden). Im Herbst ziehen sie sich zur Überwinterung in tiefere Bodenschichten zurück, bevor sie sich im darauffolgenden Frühjahr verpuppen und kurze Zeit später als adulte Käfer die Erde verlassen.
Bei uns finden Sie Nematoden gegen die Engerlinge vom Gartenlaubkäfer sowie eine Gartenlaubkäfer-Falle.