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I love New York, even though it isn’t mine, the way something has to be, a tree or a street or a house, something, anyway, that belongs to me because I belong to it.
Er hat den Wecker überhört. Danach in höchster Eile den Kaffee über die Hose geschüttet. Auf dem Weg zum wichtigen Termin bleibt die U-Bahn zwischen zwei Stationen stehen, mitten im Tunnel. In der Bahn geht das Licht aus… “Die Fotografie ist eine grausame Kunst.”
Auch wenn sich das gerade so anfühlt, als wären wir vom Sommer direkt in den Herbst gestolpert und hätten uns mal kräftig das Knie angeschlagen und wenn überm Haupthaar dicke, prallgefüllte und bedrohlich grinsende Wolken hängen und der Wind ums Haus heult, als ob es kein Morgen mehr gäbe, gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass der blaue Himmel zurückkommt. Nachdenklich, erschöpft. Lasse mich fallen. Schwerelos. Durch den dunklen Park, nach Hause. Wind kommt auf und ich laufe durch die […]
Ich will schreiben, ich will es unbedingt, aber es gelingt mir nicht, die Worte rutschen mir aus den Händen wie ein Fisch, sie lassen sich nicht ordnen, nicht unterbringen. Und dann liegen sie herum, all die Worte, die ich nicht benutze und die nun nichts mit sich anzufangen wissen. Und ich sitze da und tippe lustlos das Wort lustlos.
They got on the crowded subway train. They sat down on the plastic seat. They sat next to a man. He was an old man. He was talking. He was talking to himself. He looked at them. He raised his voice. “You’re not smart,” he said. “Did you hear me? Did you hear what I said? You think you’re so smart.” He smelled of alcohol. He was holding something. It was in a small paper bag. “Let’s move,” Christa whispered. […]
Wenn man sich Mittags in einem Anfall akuter Todmüdigkeit “kurz mal hinlegt”, sollte man dran denken, vorher die Lederhose und die schweren Stiefel auszuziehen, da man sich sonst danach fühlt, als würde man gerade in warmer Vanillesauce baden. Schalten sie auch nächste Woche wieder ein, wenn es wieder heisst: “Urs erzählt Dinge, die niemanden interessieren und die eigentlich auch überhaupt keiner lesen will”.
Herr Z sah hinab auf seine Tasse, die bis oben mit feinstem und heissem Latte Macchiato gefüllt war, schlug sich den Gedanken daran, dass man Latte Macchiato eigentlich aus einem Glas trinkt, aus dem Kopf und versuchte, sich nicht vom eigentlichen Nachdenken ablenken zu lassen. Allerdings hatte er vergessen, worüber er sich ursprünglich vorgenommen hatte Nachzudenken und so sprangen seine Gedanken zu einer Art Meta-Ebene. Herr Z kannte diesen Begriff nicht, aber während sein Latte Macchiato, in der Tasse statt […]
Diese geradezu nett-harmlose Art, die kleine Kinder beim Warten an einer roten Ampel haben: zig Erwachsene drumherum, die es eigentlich aus fadenscheinigen Gründen eilig hätten, aber diesen gerade für einen der letzten Momente (für eine der letzten Möglichkeiten) in ihrem Leben halten, wo sie ihre gute Erziehung zeigen (können, dürfen) und dann eben doch brav auf grün warten, obwohl bei klarster Sicht bis zum Horizont nicht einmal die Illusion eines Autos naht. (Leichte eingebildete Gänsehaut dann spätestens, wenn man von der […]
Oftentimes when I read a book, I want to savor each word, each phrase, each page, loving the prose so much, I don’t want it to end. Other times the story pulls me in, and I can hardly read fast enough, the details flying by, some of them lost because all that matters is making sure the character is all right when it’s over.
Smaller and smaller, longer and longer, until all I saw was the right moment, the right frame, until all I saw was the shot I wanted to take. Ah, here it is. This is what I’d come to the promenade looking for, this feeling of catching her within the crowd, of capturing a moment. This set of photos is based on a very simple concept: walk every block of Manhattan with a camera, and see what happens. To avoid missing […]