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Rudolphe Toepffer, der Erfinder des Comics, war gegen Ende seines Lebens leberkrank. Er fuhr zur Kur nach Lavey. Der Aufenthalt inspirierte ihn zur illustrierten Geschichte um die Entdeckung der Quelle von Lavey.
Die Geschichte der Entdeckung der Quelle von Lavey nach der Erzählung von Rudolf Toepffer
Der Genfer Lehrer, Schriftsteller und Illustrator Rodolphe Toepffer, Sohn eines berühmten Karikaturisten, gilt als «Vater der Comics». Seit 1827 erzählte er in Bildern Geschichten in Form von Sequenzen, die Text und Illustration untrennbar miteinander verbinden. Im Bewusstsein der Erfindung einer neuen Kunstform, die er «Literatur in Druckgraphik» nannte, verfasste er 1845 das erste theoretische Werk über Comics.
Toepffer gründete ein Internat für Jugendliche. Er nahm seine Schüler*innen zu Schulrennen quer durch die Schweiz und in die Alpen mit. Auf diesen Reisen entstanden illustrierte Erzählungen, die seine jungen Schüler*innen unterhalten sollten.
Am Ende seines Lebens unterzog sich der leberkranke Toepffer einer dreiwöchigen Kur in Lavey. Dieser Aufenthalt inspirierte ihn zu illustrierten Geschichten mit dem Titel «Erinnerungen an Lavey 1843», die in der Zeitschrift «Letzte Zickzack-Reisen» veröffentlicht wurden.
Die unter historische Bilder abgebildete Lithographie zeigt eine Episode in der Geschichte von Laveys Quelle, wie sie von Ravy und seinem Diener (wieder) entdeckt wurde. Beim Kontakt mit dem Wasser soll der Diener: «Meister, ich brenne!» geschrien haben. So erzählte es Toepffer in seiner Geschichte. In der Tat: Die Therme von Lavey-les-Bains ist die heisseste Therme der Schweiz.
Lithographie nach Rodolphe Toepffer (1799-1846), gedruckt bei Sonor in den 1920er Jahren. Rudolf Töpffer (Rodolphe Töpffer oder Toepffer) wurde am 31. Januar 1799 geboren und starb am 8. Juni 1846. Er war ein Schweizer Schriftsteller französischer Sprache, Zeichner und Professor für Ästhetik an der Genfer Kunstakademie.