Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03176.jsonl.gz/118

Sambia
LandesinformationenSambia ist flächenmässig etwa zweimal so gross wie Deutschland bei einer Einwohnerzahl von etwa 20 Mio. Sambia ist ein armes Land und die Leute leben vor allem in der Landwirtschaft in Subsistenzwirtschaft, der Dienstleistungs- und Industriesektor ist weitgehend unterentwickelt. Im sogenannten Copper Belt wird Kupfer abgebaut, eine der Haupteinnahmen der zambischen Wirtschaft.
Sambia hat im Tourismus viel Potential und bietet einige ganz tolle Parks. Die bekanntesten Gebiete sind die Viktoria Fälle rund um Livingstone, der Kafue Nationalpark, der Lower Zambezi Nationalpark, der South Luangwa Nationalpark und die weniger besuchten Parks Liuwa Plains, Kasanka, Bangweulu und North Luangwa.
Was kostet eine Safari in Sambia?Die höchsten Preise für eine Safari in Sambia müssen für die Periode Juli bis Oktober bezahlt werden. In diesen Monaten fällt fast kein Regen, die Sonne scheint und die Tiersichtungen sind maximal. Die lokalen Flüge in Sambia sind nicht sehr teuer, solange diese nicht auf Charterbasis durchgeführt werden. Versteckte Kosten sind die Parkgebühren und Conservation Fees, die zusätzlich zu den Unterkunftspreisen in eine Reise eingerechnet werden müssen.
Klima und ReisezeitSambia hat ein tropisches Klima, das aber auf den Hochplateaus abgeschwächt wird. Die Trockenzeit dauert normalerweise von Mai bis Oktober. In den Monaten Juni bis August kühlt es in den Nächten merklich ab bis auf Temperaturen unter 10°C. Die beste Zeit für eine Safari ist die Zeit von Juni bis Oktober. Im Oktober kann es in den tiefer gelegenen Parks (South Luangwa und Lower Zambezi) allerdings ziemlich heiss werden. Wer gerne auch Walking Safaris machen möchte, wählt nicht unbedingt die heisseste Zeit des Jahres für diese Aktivitäten. Ab Mitte November schliessen viele Camps, denn die heisse, schwüle Regenzeit von Dezember bis April bringt heftige tropische Stürme und die Strassen in den Parks werden unpassierbar.
EinreisebestimmungenSchweizer und EU-Bürger benötigen einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist und zwei freie Seiten enthält. Das Visum kann bei Einreise gekauft werden und kostet USD 50.
FlügeDie Hauptstadt Lusaka wird meistens via Johannesburg angeflogen mit etwa 10 Stunden effektiver Flugzeit bis Johannesburg und einem Zubringerflug von zwei Stunden. Auch Livingstone wird von Johannesburg angeflogen. Alternativen sind die Flüge mit Emirates via Dubai nach Lusaka.
GepäckFür die Flüge in den Kleinflugzeugen gilt ein Gewichtslimit von 20-23kg. Hartschalenkoffer sind nicht erlaubt, sondern nur weiche Sporttaschen.
Gesundheit und VersicherungEine Malaria-Prophylaxe wird für Reisen nach Sambia empfohlen. Bitte konsultieren Sie Ihren Arzt. Stellen Sie sicher, dass sie ausreichend versichert sind, insbesondere für Rückführung in die Schweiz und/oder Evakuation in einen südafrikanischen Spital. Das ist ein MUSS. Alle wichtigen Medikamente müssen aus der Schweiz mitgenommen werden, verlassen Sie sich auf keinen Fall darauf, dass Sie in Sambia das gewünschte Medikament bekommen. Alle wichtigen Medikamente gehören ins Handgepäck.
Währung und ZahlungsmittelDie Währung ist der Zambische Kwacha. Die gängigen Kreditkarten werden angenommen, bitte stellen Sie sicher, dass Ihr PIN-Code funktioniert, da Bezug am Automaten schneller und sicherer ist. In den meisten Lodges können Sie per Kreditkarte bezahlen. Tipps an Guides und Personal in Dollar. Die anderen Währungen können von den Einheimischen nur mit Mühe in Lokalwährung gewechselt werden. Achten Sie darauf, dass Sie neue USD Noten verwenden (nach 2009), denn alte Noten werden von den lokalen Banken nicht akzeptiert.
KleidungBemühen Sie sich nicht zu sehr um Safarikleidung. Tragen Sie, was Ihnen steht und wie Sie sich wohlfühlen. In allen Camps ist casual angesagt. Auf den Gamedrives sind alle Farben erlaubt. Auf Walking Safaris hingegen werden nur braune, grüne oder beige Töne empfohlen. Für die Periode Mai bis August warme Kleidung mitnehmen, sogar Mütze und Handschuhe. Als Fussbekleidung empfehlen wir bequeme, offene Sandalen und ein paar feste Schuhe. Wanderschuhe sind nicht notwendig, ausser es sind extensive Walks geplant.
KommunikationOffizielle Landessprache ist Englisch. Festnetz in Afrika funktioniert fast nie. Festnetz in Afrika funktioniert fast nie. Mobiltelefone funktionieren fast überall, nicht aber in Lodges, die weit von Ballungszentren entfernt sind. In den meisten Lodges hat es inzwischen allerdings Internet-Anschluss / WiFi.
Essen und TrinkenNahrungsmittel in den Lodges sind von sehr guter Qualität. Wir empfehlen Ihnen jedoch, nur abgefülltes Trinkwasser zu trinken. In den Lodges erhalten Sie nur Mineralwasser aus Flaschen und gefiltertes Eis.
StromDie Stromspannung beträgt 220 - 240 Volt. In allen guten Lodges sind Adapter für alle Nationalitäten vorhanden. Computer, Kameras und iPods können dort aufgeladen werden. Stromversorgung in den meisten Lodges 24h. Die Steckdosen haben drei grosse runde Pins oder drei eckige Pins, das ist relativ willkürlich.
WäscheserviceKleider können in fast allen Lodges gewaschen lassen werden. Nehmen Sie nicht zu viele Kleider mit, sondern benutzen Sie den Service wo immer Sie Gelegenheit haben.
StrassenverkehrEs herrscht Linksverkehr in Sambia.
ZeitverschiebungNovember bis März: keine Zeitverschiebung.
April bis Oktober: + eine Stunde.