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Das Ruhrgebiet ist ein völlig eigener Kulturraum, den der Nicht-Pottler kaum begreift. Zum Glück gibt es Hennes Bender, den kleinen Comedian aus Bochum, der pünktlich zum Kulturhauptstadtjahr 2010 allen erklärt, wie seine Heimat funktioniert. Die Ruhris fröhnen dem Volkssport Nachgucken, machen Urlaub am Atomkraftwerk, halten Schalke 04 und den BVB für Religionen und haben das Vereinswesen erfunden. Hennes Bender räumt auf mit Mythen, freut sich an der elaborierten Sprache seiner Mitmenschen (»Gib mich die Pommes, BITTE!«) und zeigt den Pott, als das, was er ist: Der beste und schönste Landstrich Deutschlands, ach wat sach ich - VONNE WELT!
Portrait
Hennes Bender wurde 1968 in Bochum geboren, wo er irgendwie nicht weggekommen ist und noch heute lebt. Er studierte Film- und Fernsehwissenschaften, gab sein Bühnendebüt als Hamlet im Bochumer Schauspielhaus, entschied sich danach aber für eine Karriere als Comedian. 1999 erstes Soloprogramm, 2001 erster Platz beim ?Köln Comedy Club?, 2004 gewinnt er den DEUTSCHEN COMEDYPREIS in der Kategorie ?Bester Newcomer?. 2006 strahlt RTL sein Bühnenprogramm ?Komm geh weg? aus, im selben Jahr spielt Bender bei der Eröffnung der Reit-WM in Aachen auf einer Bühne zwischen BAP und BANANARAMA. Derzeit tourt er mit seinem aktuellen Bühnenprogramm ?Egal gibt?s nicht? durch Deutschland.