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Judas-Priest-Sänger Rob Halford trägt sie eigentlich immer. Auch der verstorbene Queen-Frontmann Freddie Mercury zog gerne einmal eine an, auf der legendären Queen Live Magic-Tour Mitte der 80er-Jahre sogar in Knallgelb – das Cover kennt wohl fast jeder. James Dean ist auch wegen ihr zur Ikone der Popkultur geworden. Und von Alice Cooper heißt es, dass ihm im Jahre 2013 eine, die er innig liebte, gestohlen wurde. Die Rede ist natürlich von der Leder Jacke. Genauer gesagt: von Herren Lederjacken. Kaum ein Kleidungsstück verkörpert den Rock'n' Roll so sehr wie Männer Lederjacken. Ob auf der Haut, über dem Shirt oder unter der Kutte. Details wie Nieten, Ketten oder Patches runden das Textil ab. Gerade die Metal-, Biker- und Gothicszene kennt sich damit wohl allzu gut aus.
Von James Dean in die Matrix: Die Geschichte der Lederjacken
Obwohl auch die Frauenwelt selbstverständlich Leder trägt, waren es Lederjacken für Männer, die zunächst das Bild des Kleidungsstücks prägten. Neandertaler mit Mammut-Häuten mal außen vorgelassen: Lederjacken kamen als modernes Kleidungsstück in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Mode, Fliegerjacken sind so ein Beispiel. Klar, Piloten trugen sie zum Schutz gegen die Kälte, aber auch als Ausgeh-Kleidungsstück haben sie sich durchgesetzt. Frühe Filmstars mit rebellischem Touch – wie etwa James Dean oder Marlon Brando – machten die Lederjacke dann zum Kult. In der Folge verbreiteten sich die Kleidungsstücke weiter, vor allem in der Biker- und Metalszene. Auch politische Gruppierungen nutzten übrigens teilweise Männer Lederjacken als Erkennungszeichen und Uniform-Ersatz. Man denke beispielsweise an die russischen Bolschewiki oder die Black Panthers, die in den 60er-Jahren in den USA für die Rechte der dunkelhäutigen Bevölkerung kämpften.
Nicht selten bekamen Filmfreaks das geniale Stück in Filmen wie „Top Gun“, „Indiana Jones“ oder „Fight Club“ zu Gesicht. Man kann also mit Fug und Recht behaupten, dass es sich zugleich um eine beliebte Requisite handelt, die bleibenden Eindruck hinterlässt. Ab den 1970er-Jahren begannen Punk-Rock- und Metal-Formationen Leder zu tragen, der weitere Aufstieg der Lederjacke war also eng verknüpft mit der Entwicklung dieser Musikrichtungen und Szenen. Lederjacken für Herren – heute findet man das Kleidungsstück für Kerle überall. Ein typisches Beispiel von „szenebetonend, aber dennoch fast zu jedem Anlass tragbar“.
Herren Lederjacken – für jeden ist etwas dabei
Lederjacken haben zunächst einmal zwei Grundfunktionen. Sie sollen schützen, aber auch etwas hermachen. Beispielsweise sind die guten Stücke für Biker-Freunde ein wichtiges Kleidungsstück und schützen den Körper vor Stürzen. Es gibt Herren Lederjacken in den verschiedenen Größen, von extra-klein bis extra-groß. Sie finden sich natürlich im klassischen schwarzen Stil ohne viel drumherum; Lederjacke pur sozusagen. Wer auffallen möchte, entscheidet sich einfach für thematische Aufdrucke oder Motive mit Superhelden. Farben und Farbapplikationen inklusive Stile von „wuchtig“ bis hin zu „schlicht“ runden das Sortiment ab.
Viele Lederjacken für Männer passen natürlich am besten auf das Heavy-Metal-Festival oder den Bikertreff. Aber andere Leder Jacken für Herren sind auch problemlos in der Arbeitswelt tragbar. Wenn es kühler ist, wärmen die meisten Lederjacken noch dazu ziemlich gut. Natürlich ist auch der Schnitt unterschiedlich, manche Leerjacken sind enger tailliert, andere etwas weiter, manche kommen mit Taschen daher, bei anderen gilt auch hier: Weniger ist mehr! Selbstverständlich rundest du dein Outfit mit den passenden Schuhen ab. Gewöhnliche Sneakers mit einer dünnen Sohle würde bei einer Lederjacke eher unterdimensioniert wirken. Sei mutig und entscheide dich ruhig für Boots und Bikerstiefel.
Alice Cooper und die Zukunft der Lederjacken für Herren
Lederjacken werden auch in Zukunft getragen werden, die Metalszene neigt ohnehin nicht dazu, kurzlebigen Klamotten-Trends zu folgen. Zumal Lederkleidung immer wieder neu erfunden wird. Ein Beispiel: die Mäntel und Jacken aus „Matrix“, die Schnitte und Stil der Lederjacke in die Zukunft transportieren. Übrigens: Alice Cooper bekam seinen Lederfetzen am Ende wieder. Bei dieser handelte es sich um ein Modell, das Cooper im Film „Wayne's World“ trug. Sie wurde aus den Alice-Cooper-Archiven gestohlen. Doch nach einer Weile meldete sich ein anonymer Finder, der angab, Coopers Lederjacke aus einem Müllcontainer gefischt zu haben. Er gab die Jacke bei der Polizei ab – die den Musiker daraufhin kontaktierte und Alice Cooper seine geliebte Lederjacke zurückgab. Der Künstler soll sich sehr darüber gefreut haben, die Jacke wieder zu haben. In Zukunft, so gab er an, wolle er die Jacke nicht mehr nur in der Vitrine stehen haben. Wie es sich für eine echte Männer Lederjacke gehört, wolle er sie wieder häufiger tragen.