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Avocados sind etwa kinderkopfgross und haben eine olivgrüne, brillante Schale, ein cremiges Fruchtfleisch von gelblicher Färbung, reich an vegetarischen Ölen. Ein harter Kern ist in das weiche Fruchtfleische eingebettet.
Früchte Übersicht
In Brasilien wachsen unzählige tropische und subtropische Früchte in allen Größen, Formen, Farben und Geschmäckern! Nachfolgend wollen wir Ihnen diese ein wenig vorstellen!
Eine Gruppe von kleinen Früchten formen den kegelartigen Fruchtstand der Ananas. Auf seiner Oberseite formt sich eine Krone von harten, intensiv grünen Blättern, die man als “Bracteen“ bezeichnet. Der interne Teil des Fruchtkegels besteht aus saftigem, essbaren Fruchtfleisch, dessen Färbung nach der Reife zwischen gelblich weiss und tiefem Gelb variiert.
Die Abieiro ist eiförmig bis rund, von gelber Farbe, mit glatter Schale und präsentiert einen milchigen Latex, der nach dem Kontakt mit der Luft gerinnt. Das Fruchtfleisch ist von transparenter Konsistenz, weiss oder gelblich, schleimig und süss. Enthält im Innern einen bis vier glatte, schwarze Samenkerne.
Die Früchte der Açaí erscheinen in Rispen und sind von violetter, fast schwarzer Färbung, wenn sie reif sind. Sie sind kirschgross, von gerundeter, ovaler Form, und präsentieren sich rund um einen mittleren, harten Stiel. Auch sie erscheinen während des ganzen Jahres, verstärkt allerdings zwischen Juli bis Dezember.
Die Acerola ist kirschgross, sehr fleischig, von glatter Oberfläche und unterteilt in drei Segmente von orangeroter Farbe, wenn sie reif ist. Sie enthält drei Kerne. Die Früchte bilden sich drei bis vier Wochen nach Erscheinen der Blüten.
Die Amendoeira da Praia ist von ovaler Form und hat einen sehr harten Kern, in dem sich eine essbare Mandel befindet. Die Frucht ist gelblich–rötlich gefärbt, wenn sie reif ist.
Alle Früchte der Familie Moraceae sind besonders reich an Vitamin C – das gilt auch für die Schwarze Maulbeere. Charakteristisch ist ihre typische Form, die sich aus zahlreichen, winzigen Einzelfrüchten zusammensetzt (vergleiche: Brombeere).
Die Araçá ist in der Regel säuerlicher als eine Goiaba, hat aber wie diese, ein weiches Fruchtfleisch voller Kerne – allerdings ist die Mehrheit ihrer Varianten weniger fleischig und kommerziell von geringerem Wert als die Goiaba.
Die Araticum oder Grafen-Frucht ist kugelförmig oder etwas länglich, hat zahlreiche Samen, die auf weissem, wässrigen und weichen Fruchtfleisch angeordnet sind, umhüllt von einer gelblich–grünen Schale, glatt oder bedeckt von fleischigen Schuppen. Trägt Früchte während des gesamten Jahres.
Eine wilde Pflanze, selten kultiviert – wird dann meistens als ornamentaler Baum in Parks angebaut, besonders die “Aroeiras“ von kleinerem Wuchs, die ebenfalls in einem grossen Teil des brasilianischen Territoriums, von Pernambuco bis nach Rio Grande do Sul vorkommen.
Die länglich, ovalen Früchte der Babaçu-Nuss sind von kastanienbrauner Färbung und erscheinen zwischen August und Januar – zusammengefasst in hängenden Rispen. Ihr Fruchtfleisch ist mehlig und ölig, es umgibt drei bis vier ölhaltige Kerne.
Die Früchte dieser vereinzelt stehenden Palme sind klein und rund und haben aussen eine purpur–violette Färbung. Innen präsentieren sie ein weiss bis gelbliches Fruchtfleisch, das ein geniessbares Öl hervorbringt,
Bananen stammen wahrscheinlich aus dem feuchtwarmen Südosten Asiens, denn von dort stammen auch die ältesten Schriften, welche ihre Kultivierung beschreiben – und auch die ältesten Legenden, in denen diese Früchte eine Rolle spielen.
Der Baru, Cumbaru oder Cumaru ist ein Fruchtbaum der “Cerrados“ und Wälder mit trockenem Boden. Wächst schnell und verbreitet sich durch Samen. Ein Kilogramm der Früchte enthält zirka 30 Samenkerne.
Die Bilimbi ist eine Frucht, die nahe verwandt ist mit der Carambola. Sie ist ein bisschen kleiner als diese und ein bisschen grüner, und sie unterscheidet sich von jener besonders durch ihre längere Form.
Die Biriba ist rund und dick und besteht aus diversen hexagonalen Elementen, die dicht zusammengesetzt sind – ähnlich der Teilchen eines grünen Tannenzapfens – und der Frucht ihr charakteristisches Aussehen geben.
Wie bei nahezu allen Palmen – ausser bei der Kokospalme, deren Frucht zur Ernährung der Menschen im Mittelpunkt des Interesses steht – liegt der eigentliche Nutzwert bei der Brejaúva, ausser in ihren Früchten und ihrer dekorativen Schönheit,
Die Buritis und die Tiefebenen Mittelbrasiliens, sind unsterblich mit dem literarischen Werk von Guimarães Rosa verbunden, mit so vielen treffenden Schilderungen der vom Cerrado vereinnahmten weiten Ebenen.
Der Kakaobaum bevorzugt tiefe Böden von durchlässigem Charakter, sehr fruchtbar oder gut gedüngt, und er braucht Schatten. Der Anbau sollte während der Regenzeit stattfinden. Der Kakaobaum, nur von geringer Höhe, wuchs ursprünglich wild innerhalb des tropischen Regenwaldes, geschützt vor der brennenden Sonne.
Verwandt mit der Pitanga (Eugenia uniflora – Surinam-Kirsche), der Araça (Eugenia stipitata) und der Uvaia (Eugenia uvalha), präsentiert sich die Cagaita als eine kleine, runde Frucht von hellgelber Farbe. Sie hat eine feine Schale, einen säuerlichen Geschmack und ist recht saftig – in ihrem Innern zirka 90% Saft.