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In Hongkong haben sich die regierungskritischen Demonstrationen am Samstag fortgesetzt. Schüler und Rentner schlossen sich zu einem Protestzug zusammen. Es war die erste von mehreren geplanten Kundgebungen.
Tausende Menschen gehen seit mehr als fünf Monaten auf die Strassen, weil sie einen wachsenden Einfluss Chinas befürchten und ihre Rechte in Gefahr sehen. Die ehemalige britische Kronkolonie hat seit 1997 den Status einer Sonderverwaltungszone. Dadurch haben die Bürger mehr Rechte als Festland-Chinesen.
Die Proteste waren zuletzt immer gewalttätiger geworden. Für eine Beruhigung sorgte der deutliche Sieg des demokratischen Lagers bei der Bezirksratswahl am vergangenen Wochenende. Am Freitag hatte sich die Polizei nach fast zweiwöchiger Belagerung vom Campus der Polytechnischen Universität zurückgezogen, wo sich einige der schwersten Zusammenstösse ereignet hatten.
(dsc/sda/reu)
Vor dem Hintergrund des sich zuspitzenden Ukraine-Konflikts schickt Spanien eines seiner Kampfschiffe früher als geplant zur Teilnahme an einer Nato-Mission ins Schwarze Meer. Die Entsendung der Fregatte «Blas de Lezo» werde vorverlegt und «in drei oder vier Tagen» erfolgen, erklärte Verteidigungsministerin Margarita Robles am Donnerstag in Corral de Calatrava knapp 200 Kilometer südlich von Madrid. Am Montag war bereits das spanische Patrouillenboot «Meteoro» vom Hafen von Las Palmas auf Gran Canaria Richtung Schwarzes Meer ausgelaufen.