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Die Bezeichnung «Faszien» stammt aus dem Lateinischen und bedeutet «Band» oder «Bündel». Dies ist auf die Struktur der Faszien zurückzuführen. Faszien – auch Bindegewebe genannt – sind ein bandförmiges, reissfestes und kollagenreiches Gewebe, welches oft nur einen Millimeter dick ist. Das Gewebe besteht aus Kollagenfasern, Wasser und Klebstoffen. Diese Mischung sorgt für Elastizität und Gleitfähigkeit. Das Fasziengewebe hält alle Teile des Körpers zusammen. Aufgrund seiner hohen Wasserbindefähigkeit dient es auch als körpereigener Wasserspeicher.
Sind die Faszien verklebt oder verhärtet, kann das zu unterschiedlichen Beschwerden führen: Gelenk-, Nacken-, Schulter-, Rücken- oder Bauchschmerzen.
Das Fasziengewebe lässt sich trainieren. Zur Stärkung des Fasziengewebes eignen sich ganz besonders Trainingsmethoden wie Yoga, Pilates, Tai Chi und Qi Gong. Aber auch das Hüpfen auf einem Trampolin empfiehlt sich als erfolgreiche Methode.