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Im Wankdorfquartier im Norden der Stadt Bern soll ein Ersatzneubau des Autobahnwerkhofs gebaut werden. Von hier aus werden die Nationalstrassen auf einer Strecke von rund 100 km unterhalten.
Das Projekt schlägt einen fast 50 m langen hauptsächlich eingeschossigen Riegel vor, in dem die Hauptbereiche – Werkstätten, Einstellhalle und Verwaltung – zusammengefasst sind, Letztere in einem aufgesetzten zweiten Geschoss. Weitere Hallen mit Abstellflächen für Maschinen und Fahrzeugzubehör schliessen das Grundstück L-förmig nach Norden und Westen ab. An der westlichen Stirnseite des Hauptgebäudes werden drei Salzsilos für den jährlichen Bedarf von 2800 t Streusalz platziert. Die rund 24 m hohen Silos wirken als Landmarken, die den Werkhof in dem vom Verkehr dominierten Umfeld von weither sichtbar machen. Die Konstruktion des Riegelbaus ist als standardisierter Holzbau aus vorfabrizierten Elementen auf einer durchgehenden Bodenplatte gedacht – ein Vorteil, sollte es tatsächlich zum Rück- und Wiederaufbau des Gebäudes kommen. Dem städtebaulichen Kontext wird Rechnung getragen: Das ausgeprägt horizontale Hauptgebäude bildet gemeinsam mit den vertikalen Ausrufezeichen der Salzsilos ein markantes, aber harmonisches Gegenüber zum benachbarten Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt.
Wettbewerb 2011, 1. Preis
Team: Büro B Architekten und Planer
AG, Bern; Weber + Brönnimann AG Ingenieure
Bauherr: Astra Filiale Thun
Planung: 2012-2014
Ausführung: 2014-2016