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Der Delegierte der Chefin VBS für die Erneuerung der Mittel zum Schutz des Luftraums, Christian Catrina, verlässt das VBS nach 32 Jahren per Ende April 2020. Der 64-Jährige hat sich entschieden, seine Pensionierung anzutreten, da die parlamentarische Phase mit der Verabschiedung des Planungsbeschlusses abgeschlossen wurde. Die Chefin VBS dankt ihm für sein langes Engagement im Dienste der Schweizer Sicherheitspolitik.
Christian Catrina, geboren 1956 in Pignia (GR), machte 1977 das Lehrerpatent in Chur und studierte später an der Universität Zürich Soziologie, Politische Wissenschaft und Publizistik. 1987 trat er in das damalige EMD ein als Stellvertreter des Beauftragten des Generalstabschefs für sicherheitspolitische Fragen. Er übte seither verschiedene Funktionen im EMD bzw. VBS aus. Seit 2009 war Christian Catrina Chef Sicherheitspolitik im VBS und seit 2011 auch stellvertretender Generalsekretär. In dieser Funktion war er für alle sicherheitspolitisch relevanten Geschäfte im VBS zuständig und vertrat das VBS sowohl im In- wie auch im Ausland in allen Aspekten der Sicherheitspolitik.
Unterstützung bei der politischen Entscheidfassung
Im November 2017 ernannte ihn der damalige Chef VBS, Bundesrat Guy Parmelin, zum Delegierten für die Erneuerung der Mittel zum Schutz des Luftraums. In dieser Funktion erarbeitete er zuhanden der Departementsführung die für die Entscheidfassung durch die politischen Behörden nötigen Dokumente. Dazu gehörten insbesondere die Botschaft und der Planungsbeschluss für die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge.
Mit der Verabschiedung des Planungsbeschlusses durch das Parlament in der Wintersession 2019 endet die Phase der parlamentarischen Debatte über den Grundsatz der Beschaffung neuer Kampfflugzeuge. Auf diesen Zeitpunkt hin und aus Gründen seiner persönlichen Lebensgestaltung hat sich Christian Catrina entschieden, ein Jahr vor seiner ordentlichen Pensionierung das VBS zu verlassen.
Die Chefin VBS, Bundesrätin Viola Amherd, dankt Christian Catrina für sein Engagement im Dienste der Schweizer Sicherheitspolitik und insbesondere die Unterstützung im Programm Air2030.
Weiterführende Informationen
Quelle: Schweizer Armee
17.1.2020