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«Zeig uns deine Brüste» rief ein Störenfried bei einem Auftritt von Amy Schumer. Die keilte zurück, liess ihn aber nicht rauswerfen. Bis er seine zweite Chance vermasselte.
Die Show lief gerade erst zwei Minuten, so heisst es in einem Video, das Amy Schumer auf YouTube stellte. Zwei Minuten Auftritt in Stockholm, da rief ein Mann aus dem Publikum: «Zeig uns deine Brüste!»
Der Zwischenruf war nicht zu überhören. Schumer reagierte sofort: Der Typ solle auf die Bühne kommen, sagte sie. Tat er natürlich nicht, aber seine Sitznachbarn zeigten wie von Schumer gewünscht auf den Störenfried.
Der folgende Wortwechsel entfaltet seinen Charme nur im englischen Original. Was er beruflich mache, will Schumer von dem Pöbler wissen. «Sales», lautet die Antwort. «Verkauf».
«Läuft das gut?», fragt Schumer skeptisch und gibt die Antwort gleich selbst: «Das glauben wir nämlich nicht.» (Englisch: «Because we're not buying it», was sich auch mit «weil wir das nicht kaufen» übersetzen lässt.)
Nach dieser schönen Doppeldeutigkeit fuhr Schumer fort: Wenn er weiter Obszönes schreie, könne er das auf dem Parkplatz tun, denn dann «wirst du rausgeworfen, Scheisskerl».
Die Security setzte sich offenbar schon in Bewegung, doch Schumer sagte, sie sollten ihn nicht rausbringen. Als sie gerade im Programm fortfahren wollte, rief der Mann noch einmal dazwischen – was genau, ist nicht zu verstehen.
Schumer jedenfalls fackelte nicht lange. «Nun ist es Zeit, bye!» Und der Störenfried: «Ich wollte sowieso gerade gehen.» Man werde ihn vermissen, sagte Schumer noch, ehe sie das Publikum zur Abstimmung bat. Die Zuschauer sollten klatschen, wenn er rausgeworfen werden solle. Dann wurde es laut in der Halle.