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Behandlung von Krampfadern
So vielfältig wie die Venenerkrankungen, so vielfältig sind auch die Therapiemöglichkeiten:
Bei Stammvarikose werden die Stammvenen entfernt (Stripping-Operation) oder verödet,
z. B. mittels Laser, Radiofrequenz oder Schaum.
Seitenastvarizen und Reticulärevarizen können verödet werden oder mittels mikroinvasiven Verfahren (nach Varady) entfernt werden. Mit sehr kleinen Schnitten (2–3 mm) werden die „schlechten“ Venen schmerzlos mit örtlicher Betäubung entfernt. Durch eine spezielle Verbandstechnik ist das Tragen von Kompressionsstrümpfen nicht notwendig.
Die Besenreiser sprechen am besten auf die Verödungstherapie an. Dafür werden die Gefässe punktiert und anschliessend das Verödungsmittel injiziert, meist in flüssiger oder Schaumform.
Die Behandlung von Besenreisern verlangt Geduld. Meist sind 1–2 Sitzungen notwendig. Die einzelnen Sitzungen dauern circa 20 Minuten. Anschliessend wird das Tragen von Kompressionsstrümpfen für eine Woche empfohlen. Prinzipiell können Behandlungen von Besenreisern das ganze Jahr über durchgeführt werden. Die Verträglichkeit ist im Allgemeinen gut. Häufigste Nebenwirkungen sind blaue Flecken (Hämatome) und vorübergehende Verfärbungen. Nach der Behandlung sollte 6 Wochen direkte Sonnenbestrahlung vermieden werden.