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Von 1950 bis 1956 besuchte Peter Vetsch die Elementarschule in Sax, anschließend bis 1959 die Sekundarschule in Frümsen. Bis 1962 besuchte er die Landwirtschaftsschule Cernier NE, die er mit dem Diplom abschloss. Bis 1965 folgte eine Lehre zum Hochbauzeichner in Winterthur. Von 1965 und 1966 arbeitete Vetsch in einem Architekturbüro in St. Gallen. In den folgenden Jahren besuchte Vetsch die staatliche Kunstakademie Düsseldorf, die er 1970 mit dem Diplom beendete. Von 1971 bis 1974 arbeitete er in den Architekturbüros Krass (Düsseldorf) und Hasler (Zürich).
Seit 1974 betrieb Vetsch ein eigenes Architekturbüro in Zumikon (Zürich), ab 1978 in Dietikon (Zürich). Peter Vetsch arbeitet heute als Architekt in Dietikon bei Zürich (Schweiz). Vetsch ist seit 1974 Pionier für Erdhäuser. Er ist weltweit der einzige Architekt mit über 90 realisierten Erdhäusern. Nebst den Erdhäusern baut Vetsch aber auch konventionelle Bauten. Sein Interesse gilt in erster Linie der ökologischen und umweltfreundlichen Architektur. Seit Ende der 1970er Jahre macht Peter Vetsch mit Erdhäusern von sich reden. Mittels Spritzbetonkonstruktionen schafft er Gebäudehüllen, die bei minimaler Fläche maximale Volumen umschliessen und somit eine ideale Form für den Energiehaushalt sind. Die Bauten negieren den rechten Winkel und überwinden mit räumlicher Vielfalt die Eintönigkeit des tradierten und normalen Bauens. Sie erinnern an die organischen Formen Antoni Gaudís und an die Bauten des Jugendstils.