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Waldplantagen, in denen mehr als eine Art angepflanzt wird, sind produktiver als Monokulturen, das zeigt eine neue Studie aus China, an der UZH-Umweltwissenschaftler Bernhard Schmid mitgearbeitet hat.
Die Studie eines internationalen Forschungsteams unter der Leitung der Universität Peking hat 270 Studien mit Daten von 255 global verteilten Standorten ausgewertet. An jedem Standort wurden Aufforstungen verglichen, in denen produktive Baumarten sowohl in Monokulturen als auch in Mischbeständen gleicher Dichte und gleichen Alters vorkamen. Die Studie kommt zu Schluss, dass dank dem Anbau mehrerer Baumarten die Biomasse stark gesteigert werden kann. Gemäss der Studie produzieren Bestände mit gemischten Baumarten bis zu 25 Prozent mehr Biomasse als forstliche Monokulturen, die Bäume sind zudem höher und ihre Stämme dicker. Unter dem Strich heisst das: Sie produzieren 25 Prozent mehr Holz und sie binden 25 Prozent mehr Kohlenstoff. Beides hat direkte ökonomische und ökologische Konsequenzen.