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Vor der Gesamterneuerung der Eissportanlage im Tribschenquartier im Jahr 2002/2003 gewährten die Stadt und weitere umliegende Gemeinden der Betreiberin zinslose Darlehen. Jene der damaligen Gemeinde Littau und der Stadt Luzern beliefen sich auf 2,12 Millionen Franken, wie dem Bericht und Antrag zu entnehmen ist, den der Stadtrat am Dienstag präsentierte.
Die Erneuerung kostete insgesamt 16 Millionen Franken. Die Stadt steuerte zudem 2,8 Millionen Franken à-fonds-perdu bei und beteiligte sich mit weiteren 2 Millionen Franken am Aktienkapital. Das Darlehen läuft Ende 2021 aus und soll nun um weitere 20 Jahre verlängert werden.
Der Stadtrat begründet dies mit der finanziellen Situation des Eiszentrums. Dieses weist jedes Jahr ein betriebliches Defizit von mehreren hunderttausend Franken aus. Um dieses teilweise zu beseitigen, zahlt die Stadt im laufenden und im kommenden Jahr 110000 Franken.
Die Coronapandemie habe die Lage noch verschärft, heisst es im Bericht und Antrag. Statt wie einst geplant, für das damals genehmigte zinslose Darlehen vor Ablauf der Frist nun die Rückzahlungsmodalitäten zu verhandeln, solle dieses daher verlängert werden.
Die Bedeutung des Eiszentrums reiche über die Stadtgrenzen hinaus, argumentiert die Regierung. So ist es etwa Austragungsort der Winteruniversiade im Dezember. Der Betrieb soll bis 2050 - so lange läuft der Baurechtsvertrag mit der Stadt Luzern - gesichert werden.
(sda)