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Auszüge der AFIM-Studie zu CMMS in Frankreich
Voraussetzungen
Für eine erfolgreiche Umsetzung des Projektes erfordert die Einführung eines CMMS-Systems unbedingt eine vorherige gründliche Bedarfsanalyse, eine genau Definition der Ziele, eine sorgfältige Vorbereitung der Akteure und die Zustimmung aller Beteiligten. Ein solches Vorhaben muss auf Anregung der Geschäftsleitung und unter Einbeziehung der Mitarbeiter des Unternehmens erfolgen. Dank dieser Voraussetzungen wird einerseits eine relevante Auswahl unter den am Markt verfügbaren Angeboten getroffen und eine Überlegung zu den intelligentesten und effizientesten Organisationen eingeleitet.
Die Statistiken, zu denen Studenten befragt wurden, die ihr Praktikum im Bereich der Instandhaltung bzw. eine Ausbildung im Unternehmen absolvieren, sind sehr aufschlussreich. Etwa 20 % der Themen betreffen die “Auswahl und Umsetzung eines CMMS-Tools in unserem Unternehmen”. Nach einer 6-monatigen, mitunter schwierigen Beratungs- und Besprechungszeit zwischen den einzelnen Abteilungen zeigt sich, dass das Hauptproblem des CMMS nicht ein technisches Problem ist, sondern dass ein Umdenken erforderlich ist, dem alle Abteilungen und Manager des Unternehmens zustimmen müssen: Einkauf, Verfahrenstechnik, Fertigung, Wartung, Neubau, Buchhaltung. Die meisten Schlussfolgerungen dieser Praktikumsberechte führen fast immer zu einer Scheiterung des Projektes, wenn nicht eine bestimmte Person namentlich als Verantwortlicher des CMMS-Projektes ernannt ist, auch wenn das Lastenheft klar definiert und die CMMS-Software erworben und installiert wurde. Es kommt auch vor, dass das Tool nicht weiterverwendet wird, wenn der Student das Unternehmen verlässt, obwohl es gut akzeptiert schien und zufriedenstellende Ergebnisse zeigte …