Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03593.jsonl.gz/69

Als ich meinen Mann kennen lernte war ich 17 Jahre alt. Er wollte mich an seiner Seite, seine Familie akzeptierte mich jedoch nicht, sie sagten ich sei nicht gut genug für meinen Mann und sei “krank“.
Doch mein Mann stand zu mir und wir heirateten dann mit 19 Jahren.
Zu dieser Zeit, fingen die starken Kopfschmerzen an. Die Schmerzen strahlten aus, vom Kopf bis zum Nacken und sogar bis zum Magen hinunter. Die Schmerztabletten wirkten nichts! Wenn die Kopfschmerze einmal angefangen hatten, hielten diese ein bis 3 Tage an. Irgendwann nahm ich dann noch stärkere Schmerztabletten, um mich von diesen Schmerzen zu befreien was leider dazu führte, dass sobald die Schmerzen weg waren, die Erschöpfung kam. Dadurch konnte ich weder Hausarbeiten erledigen noch zur Arbeit gehen, noch konnte ich aus dem Haus gehen um etwas einzukaufen, da die Erschöpfung einfach zu gross war!
Der Druck von seiner Familie her, dass ich nicht gut genug für Ihn bin, trieb mich in ein tiefes Loch und ich viel in starke Depressionen.
Ich versuchte verschiedene Therapien wie z.B Akupunktur, Psychiatrie ect. um aus diesem Tief heraus zu kommen. Jedoch half nichts!
Ich konnte nicht mehr schlafen, war ständig müde, konnte die Zeit mit meinen beiden Kindern nicht geniessen und ich verlor immer mehr die Hoffnung, dass es irgendwann besser werden könnte.
Ich bekam Kriesen, das heisst ich schrie herum, warf Dinge um mich ohne Rücksicht auf andere und weinte, jeden Tag. Das führte hin bis zu Selbstmordgedanken…
Mit 42 Jahren machte ich einen 15 tägigem Aufenthalt in einer Klinik, wo ich starke Depressionstabeltten bekam. Ich trage zu diesem Zeitpunkt die Krankheit seit 22 Jahren mit mir herum und denke jeden Tag, niemand kann mir helfe! Alles war einfach nur schlimm, niemand verstand mich!
Dann mit 45 Jahren kam der Bemer.
Ich war am Anfang sehr skeptisch und glaubte nicht dran, dass dieses Gerät etwas an meinem Befinden ändern könnte, weil Ich zu dieser Zeit sehr starke Medikamente nahm und nicht mal diese halfen die Schmerzen zu lindern, wie sollte dann ein “einfaches“ Gerät mir dabei helfen gesund zu werden.
Nach 8-9 Monaten intensivem bemeren, habe ich gemerkt, dass es mir immer besser geht. Meine Schmerze sind weniger geworden, in der Nacht konnte ich wieder schlafen, ich konnte wieder nach draussen gehen, einkaufen gehen, etwas unternehmen und meine Hausarbeiten wieder erledigen, ohne dass ich mich dazu zwingen musste. Ich konnte die Magentabletten, Bluthochdrucktabletten, Schlaftabletten und Schmerztabletten vollkommen absetzen.
Für mich ist das Leben langsam besser und schöner geworden. Ich nehme zwar noch eine geringe Menge von den Depressionstabletten, da ich noch etwas Angst habe, wieder in die Depression zurück zu fallen. Mein Ziel ist es jedoch diese früher oder später ebenfalls ganz abzusetzen.
Seit 2 Jahre liege ich nun auf dem Bemer. Seither ist meine Lebensqualität um 100% gestiegen. Ich kann nun meinen Alltag wieder selber gestalten und Entscheidungen fällen was ich heute wieder schönes unternehmen kann.
Vielen Dank!, Hatice
Als ich meinen Mann kennen lernte war ich 17 Jahre alt. Er wollte mich an seiner Seite, seine Familie akzeptierte mich jedoch nicht, sie sagten ich sei nicht gut genug für meinen Mann und sei “krank“.