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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2022.00484 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichterin Fankhauser Gerichtsschreiberin Hediger Urteil vom 26. Januar 2023 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Lukas Rast Advocentral Advokaturen Zähringerstrasse 51, 8001 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Der 1974 geborene X.___, ohne Berufsausbildung und Vater dreier 2015, 2017 und 2019 geborener Kinder, reiste 2008 aus Eritrea in die Schweiz ein und war seither erwerbslos resp. erwirtschaftete k ein Erwerbsein kommen ober halb der Einkommensschwelle von Fr. 4’667.-- ( vgl. Urk. 11/17). A m 2 1. Februar 2020 meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf die einge reichten Arztberichte bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug (berufliche Integration/Rente) an ( Urk. 11/8). Die Sozialversiche rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte medizinische und beruflich-erwerbliche Ab klärungen. Mit Schreiben vom 6. August 2020 forderte sie den Versicherten unter Hinweis auf seine Mitwirkungspflicht und deren Säumnis folgen auf, sich zur Verbesserung seines Gesundheitszustandes über die nächsten 12 Monate hinweg einer psychotherapeutischen und medikamentösen Behand lung zu unterziehen (Urk. 11/21). Am 7. April 2021 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, aus gesundheitlichen Gründen seien derzeit keine beruflichen Eingli ederungsmassnahmen möglich ( Urk. 11/33). Im Hinblick auf die Renten prüfung veranlasste sie das polydisziplinäre Gutachten de s Instituts Y.___ vom 7. Februar 2022 ( Urk. 11/51/2-51). Gestützt darauf und nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 11/60, Urk. 11/74) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 1 1. Juli 2022 einen Renten anspruch ( Urk. 2). 2. Dagegen erhob X.___ am 1 2. September 2022 (Poststempel) Beschwerde und beantragte, es sei die angefochtene Verfügung vom 1 1. Juli 2022 aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. In prozessualer Hinsicht ersuchte der Beschwerdeführer um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ( Urk. 1 S. 2), was er auf Aufforde rung hin ( Urk. 5) mit Eingabe vom 6. Oktober 2022 substantiierte ( Urk. 7, Urk. 8, Urk. 9/1-10). Mit Beschwerdeantwort vom 27. Oktober 2022 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 10), was dem Beschwerdeführer am 17. November 2022 zur Kenntnis gebracht wurde; gleich zeitig wurde sein Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung gutgeheissen und ihm Rechtsanwalt Lukas Rast, Zürich, als unentgeltlicher Rechtsvertreter für das vorliegende Beschwerdeverfahren bestellt ( Urk. 12). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden versicherung (IVV) in Kraft getreten. In zeitlicher Hinsicht sind vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Regelungen grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da der Zeitpunkt des Invaliditätseintritts (Art. 28 Abs. 1 und 1 bis IVG) und jener des Rentenanspruchs nicht unbedingt identisch sind, fällt eine Invalidenrente unter das neue Recht, wenn der Anspruchsbeginn ab dem 1. Januar 2022 liegt, auch wenn die Invalidität vor diesem Zeitpunkt eingetreten ist. Neurechtliche Invali denrenten sind somit Renten, auf die gemäss Art. 29 Abs. 1 und 2 IVG der Anspruch ab dem 1. Januar 2022 entsteht ( vgl. Rz. 1008 des Kreisschreibens zu den Übergangsbestimmungen zur Einführung des linearen Rentensystems, K S ÜB WE IV, gültig ab 1. Januar 2022 ). Die angefochtene Verfügung erging nach dem 1. Januar 202 2. Da die Entstehung eines Rentenanspruchs vorliegend bereits vor dem 1. Januar 2022 in Betracht fällt (vgl. Urk. 11/40/2), sind die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechts vorschriften anwendbar, die nachfolgend auch in dieser Fassung zitiert werden. 1.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1. 3 Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krank heit ist jedoch nicht ohne W eiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 1 43 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 13 9 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG). Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämt liche psychischen Erkrankungen einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen (E. 7.2; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.1). Entscheidend ist dabei, unabhängig von der diagnostischen Einordnung des Leidens, ob es gelingt, auf objektivierter Beurteilungsgrundlage den Beweis einer rechtlich relevanten Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit zu erbringen, wobei die versicherte Person die materielle Beweislast zu tragen hat (BGE 143 V 409 E. 4.5.2 unter Hinweis auf BGE 141 V 281 E. 3.7.2; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). 1. 4 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1. 5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können ( BGE 132 V 93 E. 4 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 140 V 193 E. 3.2 mit Hinwei sen ). 1. 6 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medi zinischen Zusam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). Den von Versicherungsträgern im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholten, den Anforderungen der Rechtsprechung ent sprechenden Gutachten externer Spezialärzte (sogenannte Administrativgutach ten) ist Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 137 V 210 E. 1.3.4, 135 V 465 E. 4.4; Urteil des Bundesgerichts 8C_77/2021 vom 20. April 2021 E. 3 mit Hinweisen). 2. 2.1 Im angefochtenen Entscheid erwog die Beschwerdegegnerin, gestützt auf die mediz i nischen Abklärungen seien dem Beschwerdeführer schwere Tätigkeiten auf der Baustelle nicht mehr zuzumuten. In einer leichten bis mittelschweren Tätigkeit habe indes durchgehend eine 100%ige Arbeitsfähigkeit bestanden. Darüber hinaus bestehe k eine adäquate schmerz- und psychiatrische Behandlung, weshalb ein grosser Leidendruck zu verneinen sei. Mithin bestehe kein Anspruch auf IV-Leistungen ( Urk. 2, vgl. auch Urk. 10). 2.2 Dagegen wandte der Beschwerdeführer ein, die behandelnden Ärzte des Zentrums Z.___ hätten ein seit August 2018 bestehendes Schmerzleiden und eine rezidivierende depressive Störung mit psychotisch anmutenden Symptomen (ICD-10: F33.3) diagnostiziert. Zudem sei der Beschwer deführer in regelmässiger allgemeinmediz i nischer und psycho logischer Behand lung; auch nehme er Schmerzmedikamente ein. Soweit die Beschwerdegegnerin eine inadäquate psychiatrische Behandlung moniere, sei diese auf eine Unfähig keit des Beschwerdeführers zur Krankheitseinsicht zurückzuführen. Gestützt auf das Kreisschreiben über die Invalidität und Renten in der Invalidenversicherung dürfe vor diesem Hintergrund nicht auf einen fehlenden Leidensdruck geschlossen werden. Vielmehr sei der Leidensdruck vorliegend hinlänglich plausibilisiert und es dränge sich eine psychiatrische Neubegutachtung auf (Urk. 1). 3. 3.1 Im polydisziplinären Y.___ -Gutachten vom 7. Februar 2022 hielten die beurteilen den Fachärzte keine Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit fest ( Urk. 11/51/9). Ohne Einfluss auf die Arbei tsfähigkeit notierten sie als Hau pt diagnosen (1) eine chronische Dorsalgie (ICD-10: M54.5), (2) ein chronisches unspezifisches multilokuläres Schmerzsyndrom (ICD-10: R52.9) und (3) eine arterielle Hypertonie ( Urk. 11/51/9). Gegenüber dem fallführenden internistischen Gutachter habe der Beschwerdefüh rer Schmerzen am ga n zen Körper von Kopf bis Fuss berichtet. Diese seien da uernd vorhanden und verstärkten sich bei m Gewichte tragen ab 3-4 kg oder bei Dreh bewegungen. Zudem verspüre er eine Gefühlslosigkeit in den Beinen beidseits, welche sich beim Duschen mit heissem Wasser oder durch Massieren verbessern würde. Weiter habe er ein Problem mit den Augen und könne beim Lesen nicht mehr so gut sehen. Beim Faustschluss könne er die Hä nde nicht mehr gut öffnen (Urk. 11/ 51/19 f.). Da sich die kl inische Untersuchung als unauffällig erwies, kam der begutachtende Facharzt zum Schluss, es würden sich aus r ein internistischer Sicht keine Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit ergeben. Mithin sei der Beschwerdeführer für sämtliche Tätigkeiten zu 100 % arbeitsfähig ( Urk. 11/51/ 22 f. ). Im Rahmen der psychiatrischen Exploration berichtete der Beschwerdeführer, es gehe ihm gar nicht gut. Dies wegen der Kälte, davon bekomme er mehr Nacken schmerzen. Zudem habe er ein brennendes Gefühl in den Oberschenkeln. 2016 habe er einen Berufsunfall erlitten; beim Tragen eines Heizkörper s sei er gestürzt. Zunächst habe er keine Beschwerden gehabt. Erst Monate später habe er beim Fussballspielen erstmals Rückenschmerzen gespürt. Im Ju ni 2016 sei er in der Leisten-/ Genitalgegend infiltriert worden. Seither leide er an Schmerzen. Zud em könne er nicht richtig gehen und spüre etwas Hartes von unte n am linken Fuss bis oben am Kopf. Auch h abe er Schmerzen an beiden Ellb ogen, am Nacken, in den Waden und Oberschenkeln. Die Diagnose kenne er nicht. Sein Hausarzt habe Bewegung empfohlen. Nach anderen Beschwerden gefragt, habe der Beschwer deführer berichtet, dass alle Organe beschädigt seien. So etwa die Augen (er brauche zum Lesen eine Brille) und das Herz (beim Treppensteigen sei er kurz atmig). Früher habe er viel gearbeitet und Kraft gehabt. Dies gehe seit Ende 2017 nicht mehr. Nach weiteren Beschwerde n gefragt, habe der Beschwerdeführer Kopfschmerzen berichtet. Psychisch e Probleme hätten nie bestanden. P sychisch sei er gesund. Im Rahmen der persönliche n A namnese seien die Angaben des Beschwerdeführers dürftig gewesen. Er habe lediglich berichtet, dass er gut aufgewachsen sei und ein schönes Leben gehabt habe. Er sei gut gewesen in der Schule. Das Militär habe er auch besucht, mehr könne er dazu nicht sagen. Er habe eine Partnerin und drei Söhne. Wie alt seine Partnerin sei, wisse er nicht. Auch wisse er nicht, ob sie arbeite oder gesund sei. Bis März 2018 habe er gemeinsam mit seiner Partnerin und den drei Kindern in einer Wohnung im zweiten Stock gelebt. Sein Arzt habe ihm gesagt, dass er ins Erdgeschoss ziehen müsse. Der Beschwerdeführer habe vier Jahre darauf gewartet, dass ihm das Sozialamt eine andere Wohnung organisiere. Im Frü hjah r 2021 s ei er in eine fünf er WG gezogen. Es wohnten alles Menschen aus Eritrea dort. Mit den Mitbe wohnern pflege er Kontakt. Das WG-Zimmer koste Fr. 900.--, zudem erhalte er Fr. 1'000. -- vom Sozialamt. Er sei nicht nur wegen de s Stockwerk s, sondern auch aus finanziellen Gründen aus der Famil i enwohn ung gezogen; zuvor habe er nur Fr. 480. -- bekommen. Morgens hole er seine Kinder ab und bringe sie zur Schule, in den Kindergarten oder die Spielgruppe. Danach nehme er Termine wahr, ansonsten sei er zuhause. Am Abend hole er die Kinder wieder ab und bringe sie in die Famil i enwohnung. Am Mittag esse er alleine. Er w isse nicht, was er am Nachmittag mache. Er schaue weder fern noch beschäftige er sich am Computer. Habe er die Kinder abgeholt, bleibe er bei ihnen bis sie um 20.00 Uhr einschlafen würden. Dann gehe er in die WG. Im Haushalt sei er für die Wäsche zuständig, die Köperpflege gehe problemlos. Er habe keine Hobbies. An den Wochenenden gehe er mit den Kindern im Wald spazieren oder begleite sie an Fussballspiele. Zur Untersuchung sei er mit dem Zug angereist. Er dürfe nicht Autofahren; er wisse nicht warum (vgl. jedoch Urk. 11/51/34, wonach der Beschwerdeführer gegenüber dem orthopädischen Gutachter ausgeführt habe, die Führerscheinprü fung 2018 nicht bestanden zu haben). Bis im Sommer 2021 sei er ambulant behandelt worden im Zentrum Z.___, wo auch sein Hausarzt arbeite. Die Behandlung habe er aufgegeben, nachdem das Sozialamt die Dolmetscherkosten nicht mehr habe übernehmen wollen und auch weil er keine psychischen Probleme habe. Er nehme keine M edikamente ein ( Urk. 11/51/25 f.). In klinischer Hinsicht sei der angemes sen gekleidet e und gepflegte Beschwerdeführer allseits orientiert und bewusst seinsklar gewesen. Er habe während der 45-minütigen Untersuchung die Konzentration aufrechterhalten können. Nach den ersten 30 Minuten habe er wiederholt berichtet, keine weiteren Fragen mehr beantworten zu wollen und dass er Mühe habe zu sitzen. Der ganze Untersuchungstag sei zu lang. Gestützt auf die Angaben des Dolmetschers seien der Bildungsstand und Ausdruck des Beschwer deführers auf mittlerem Niveau anzusetzen. Auffälligkeiten habe der Dolmetscher nicht bemerkt. Affektiv sei der Beschwerdeführer bei erhaltener Schwingungs fähigkeit dysphorisch gereizt, mürrisch und zum Teil klagsam sowie psychomo torisch unruhig. Der Rapport sei eingeschränkt herstellbar. Aufgrund der unpräzisen und unkooperativen Antworten sei eine abschliessende Beurteilung des psychischen Gesundheitszustandes nicht möglich. Ein depressives Syndrom habe sich nicht feststellen lassen, was sich mit der aktuellsten Einschätzung de r behandelnden Ärzte decke ( Urk. 11/51/28 ff.). Klinisch-phänomenologisch stehe das dysphorisch-gerei zte, mürrische Zustandsbild im Vordergrund. Die Angaben des Beschwerdeführers zum Tagesablauf und zu den Aktivitäten hätten nicht auf relevante psychische Einschränkungen hingewiesen. Die Schilderung der Schmer zen sei aufgrund der ausweichenden und ungenauen Antworten nicht nachvoll ziehbar gewesen. Die Beschwerdeschilderung l iesse s i c h auch nicht mit der beschriebenen aktiven Be treuung von drei Kindern ver e inba ren. Letztendlich könne aus psychiatrischer Sicht keine Diagnose gestellt werden und es bestünden keine klaren Hinweise für eine aus psychiatrischer Sicht bestehende Einschrän kun g der Arbeitsfähigkeit. Der Beschwerdeführer sei – soweit ersichtlich – in der bisherigen sowie jeder anderen Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig (Urk. 11/51/30 f. ). Gegenüber dem orthopädischen Gutachten habe der Beschwerdeführer angege ben, es gehe ihm schlecht, er habe über all Schmerzen. Auf die Bitte diese zu präzisieren, habe er ein Elektrisieren, Brennen, gelegentliches Zittern sowie Hitze- und Kältegefühl berichtet. Beschwerdefreie Körperregionen habe der Beschwer deführer klar verneint; d ie Frage nach dem Punctum maximum habe er unterschiedlich beantwortet. Auf die wiederholte Frage nach von der Wirbelsäule ausgehenden Ausstrahlungen habe d er Beschwerdeführer verschiedene Schmerz orte zwischen den Füssen und Leisten angegeben. Die gesamte Sympto matik bestehe rund um die Uhr und verschlechtere sich unablässig. Angefangen habe es vor vier bis fünf Jahren. Auf die Frage nach einer auslösenden Ursache habe der Beschwerdeführer geantwortet, er sei kein Arzt und könne dazu nicht viel sagen. Der Untersucher möge das mitgebrachte Dossier lesen. Dabei habe es sich um ein UVG-Zeugnis der Unfallchirurgie des Universitätsspitals A.___ vom 2 2. Juli 2016 gehandelt, wonach der Beschwerdeführer beim Fussballspielen ohne Trauma Schmerzen an der linken Wade entwickelt habe und eine Zerrung des Musculus gastrocnemius diagnostiziert worden sei. Auf die Frage nach resultie renden Einschränkungen habe der Beschwerdeführer berichtet, er sei arbeits unfähig gewesen. Er verfüge über viel zu wenig Kraft und könne die Dinge nicht mehr so wie früher machen. Die maximale Gehstrecke ohne Pa us e betrage eine Stunde. Wenn er Schmerzen habe, nehme er ein Dafalgan, bedarfsweise etwa einmal wöchentlich bis zu 2 x 500mg Novalgin, Schmerzpflaster und Salben. Die einmalig in der Mitte d es Rückens sowie am Bauch vom H ausarzt verabreichte Sprit ze habe keine Besserung gebracht. Das im Rahmen der allwöchentlichen Physiotherapie erfolgende Krafttraining helfe ihm für ein bis zwei Tage ein wenig. Zudem laufe er morgens und abends eine halbe Stunde. Andere sportliche Betätigungen gebe es nicht. Alle zwei Wochen such e er den Ha usarzt auf. Den Rückenspezialisten Dr. med. B.___, Facharzt FMH für Chirurgie, suche er wegen unbezahlten Rechnungen nicht mehr auf. Seit August 2021 werde er auch nicht meh r psychiatrisch behandelt. E r sei denn auch nicht psychisch krank. Es bestünden nur körperliche Beschwerden ( Urk. 11/51/3 2 f.). Der Beschwerdeführer habe während der Untersuchung gereizt und etwas aggressiv gewirkt; die Fragen habe er einsilbig und ausweichend beantwortet. Zu Beginn sei eine gewisse Compliance noch vorhanden gewesen, im weiteren Verlauf habe der Beschwer deführer zusehends die Mitarbeit verweigert. Das Gangbild auf der Treppe sei zeitweise regelrecht, jedoch mit einmaligem Voranstellen des rechten resp. linken Fusses. Der Gang auf ebenem Grund sei hinkfrei, jedoch seien die Varianten nicht durchführbar. Bei der Prüfung der Wirbelsäule und Extremitäten habe sich unter Gegenhalten eine massive bis vollständige Bewegungseinschränkung sämtlicher Abschnitte ergeben ; bei der Prüfung von Druckdolenzen habe der Beschwerde führer wiederholt gestöhnt und zum Teil gro t e s k wirkend gezuckt. Weiter habe er eine mas sive, die gesamte Körperoberflä che, ohne ersichtliches Punctum maximum umfassende Druckdolenz beklagt und schliesslich nicht einmal mehr die geringste Berührung du rch die Fingerkuppen des Unters u c hers toleriert. Die vorsichtig vorgenommene Sensibilitätsprüfung sei ebenfalls gescheitert. Beim Aus- und Anziehen habe demgegenüber eine völlig uneingeschränkte Beweglich keit unter anderem des Kopfes, der unteren Extremitäten sowie der oberen Extremitäten im Sinne ausladender Überkopfmanöver gezeigt. Zudem sei die symmetrisch massivst vermehrte Beschwielung der F üsse mit de m angegebenen passiven Lebensstil nicht vereinbar. F ü nf von fünf Waddel -Zeichen hätten sich als positiv erwiesen. Bildgebend zeige sich eine im Verlauf rückgängige Diskushernie LWK4/5 mit möglicher Affektion der Nervenwurzel L5 links sowie mässige n tieflumbale n Spondylarthrosen. Der Befund an Hüft- und Iliosakral gelenken sei regelrecht. Zusammenfassend liessen sich die beklagten Beschwer den durch die klinischen und radiologischen Befunde keinesfalls klar erklären. Angesichts der tieflumbalen Degeneration und Diskopathie seien Beschwerden bei körperlich höherer Belastung oder bei der Einnahme von Zwangshaltungen nachvollziehbar; d ie im Alltag geltend gemachten Einschränkungen könnten indes nicht nachvollzogen werden. Für körperlich leichte bis mittelschwere Verrichtungen unter Wechselbelastung, ohne häufiges, wiederholtes Heben und Tragen von Lasten über 15 kg und ohne längerdauernde Zwangshaltungen des Rumpfes sei der Beschwerdeführer zu 100 % arbeitsfähig ( Urk. 11/51/34 f., Urk. 11/51/37 f f. ). Anlässlich der neurologischen Untersuchung habe der Beschwerdeführer erneut Schmerzen am gesamten Körper und (auf Nachfrage) Lähmungen an beiden Händen, den Füssen und den Oberschenkeln sowie eine frühmorgendliche Taubheit in den Händen berichtet. Früher sei er nie ernstlich krank gewesen. Er leide erst seit seiner Einreise in die Schweiz an Schmerzen. Momentan fühle er sich zu keiner Arbeit imstande. Er habe keine Kraft. Darüber hinaus habe der Beschwerdeführer mehrfach die Antwort mit der Begründung verweigert, die Frage gehöre nicht zur Untersuchung oder lasse sich bereits anhand der vorlie genden Unterlagen beantworten. Zudem habe er den Blickk ontakt vermieden und mehrfach kundgetan, dass ihn die Untersuchung stresse (Urk. 11/51/41 f.). Während der U ntersuchung habe der B eschwerdeführer star ke Schmerzen ange geben und abwehrende Handbewegungen durchgeführt. Die übliche Palpitation sei nicht verlässlich durchführbar gewesen. Die Geruchsprobe habe der Beschwer deführer anfänglich verweigert. Alsdann habe er eine massive Schwächung der Extremitäten dargeboten und so gut wie keine Kraftentfaltung beim Händedruck. Der Spitz griff sei ebenfalls nicht möglich gewesen. G leichzei tig habe sich der Beschwerd ef ührer völlig unauffällig An- und Entkleiden können. Hierbei sei der Einbeinstand auch problemlos möglich gewesen. Das einfache Gangbild sei eben falls unauffällig. Die Sensibilität sei nicht sinnvoll überprüfbar gewesen, weil der Beschwerdeführer überall S chmerzen angegeben habe. Es könne aufgrund der nur bruchstückhaft eruierbaren Anamnese, vorhandenen Unterlagen und klinisch unauffälligen Untersuchung angenommen werden, dass rezidiviere n de Lumbalgien bestünden und zwischenzeitlich als Ganzkörperschmerzen wahr genommen würden. Aus neurologischer Sicht seien körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeiten ohne intellektuelle Anforderungen vollzeitlich zumut bar (Urk. 11/51/43 ff. ). Im Rahmen der interdisziplinären Konsensbeurteilung hielten die Gutachter fest, eine eigentliche angestammte Tätigkeit könne nicht zugeordnet werden. Jeden falls sei der Beschwerdeführer in einer körperlich leichten bis mittelschweren Tätigkeit, ohne häufiges, wiederholtes Tragen von Lasten über 15 kg und ohne länger dauernde Zwangshaltungen des Rumpfes seit jeher zu 100 % arbeitsfähig ( Urk. 11/51/10 f.). 3.2 Im ein wand - und beschwerde weise eingereichten Be richt vom 2 0. Mai 2022 hielten m ed. pract. D.___, Facharzt FMH für Allgemeinmedizin, und Dr. phil. C.___, klinischer Psychologe und Supervisor, Zentrum Z.___, als Hauptdiagnosen (1) eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere depressive Episode mit psychotisch anmutenden Symptomen, (2) Lumbago und (3) S t atus nach Covid-19 mit Pneumonie (Dezember 2021) fest ( Urk. 11/73/2). Es bestünden eine depressive Stimmung, Interessenverlust, Antriebsminderung, Konzentrations störungen, Vergesslichkeit, leichte Agitiertheit, teilweise Zerfahrenheit, Appetit zunahme, Durchschlaf von 3-4 Stunden sowie ein sozialer Rückzug. Damit seien die Merkmale und Symptome einer gegenwärtig schweren Episode erfüllt ( Urk. 11/73/1f.). Der Beschwerdeführer sei ihnen seit August 2018 bekannt. Die anlässlich der von der IV-Stelle am 6. August 2020 auferlegten Schadenminde rungspflicht aufgenommene Psychotherapie habe der Beschwerdeführer nur teilweise wahrgenommen. Die Schmerzen, Depres s ion sowie paranoid-nahen irrationalen Schuldzuweisungen sowie die völlig irrationale Ablehnung einer psychiatrischen Problematik persistierten bis heute und wiesen auf eine deutliche psychiatrische Problematik bei fehlender Krankheitseinsicht hin. Zudem sei der Beschwerdeführer auf seine somatischen Schmerzen fixiert. Im Haushalt sei er deutlich eingeschränkt. Wegen de r Schmerzen wohne er in einem eigenen Zimmer im ersten Stock und nicht in der Familienwohnung im zweiten S tock ohne L ift. Gelegentlich würde er Wäsche machen. Der Beschwerdeführer esse nur fertige Mahlzeiten und könne kaum putzen. Der Alltag sei daher kaum mehr zu bewältigen und die Auswirkungen auf die Arbeits fähigkeit seien erheblich (Urk. 11/73/2 f. = Urk. 3/3 ). 4. 4.1 Das Y.___ -Gutachten vom 7. Februar 2022 erging in Kenntnis und in Auseinan dersetzung mit den relevanten Vorakten und den geklagten Beschwerden sowie gestützt auf die klinische n sowie weiteren (Labor-)Untersuchungen. Es leuchtet in der Darlegung der medizinischen Situation und Zusammenhänge ein und ist hinsichtlich der im Einklang mit den erhobenen Befunden gestellten Diagnosen schlüssig. Zudem haben die Gutachter zu den Beurteilungen in den Vorakten einlässlich Stellung bezogen (vgl. Urk. 11/51/29, Urk. 11/51/36, Urk. 11/51/45 ). Damit genügt das Gutachten den an eine beweiskräftige Entscheidungsgrundlage gestellten Anforderungen (E. 1.6). 4.2 Die gutachterliche Arbeitsfähigkeitsbeurteilung vermag durch den beschwerde weise bemühten Bericht des Zentrums Z.___ vom 1 8. Juli 2020 (vgl. Urk. 1 Ziff. 16, Urk. 11/20/7 ff.) nicht in Zweifel gezogen zu werden. Davon abgesehen, dass es sich dabei nicht um eine aktuelle Beurteilung handelt, lässt der Bericht jegliche objektiven Befunde sowie Begründung für die darin postulierte 100%ige Arbeits unfähigkeit vermissen. Dasselbe gilt für den Verlaufsbericht des Zentrums Z.___ vom 2 2. April 2021 (Eingangsdatum), worin eine Arbeitsfähigkeit von weniger als zwei Stunden für sämtliche Tätigkeiten festgehalten wurde ( Urk. 11/35/1). Kommt hinzu, dass mangels Unterschrift nicht eruierbar ist, wer diesen Verlaufsbericht erstellt hat. Im Bericht vom 1 6. April 2021 ( Urk. 11/35/4f.) kam der behandelnde Psychiater des Zentrums Z.___ jedenfalls übereinstimmend mit dem Y.___ -Gutachter zum Schluss, es bestehe keine psychiatrische Erkrankung mit Einfluss auf die Arbeits fähigkeit (vgl. Urk. 11/35/4). Dies deckt sich im Übrigen auch mit der subjektiven Überzeugung des Beschwerdeführers (vgl. etwa Urk. 11/51/28, Urk. 11/51/33, wonach der Beschwerdeführer nach eigenen Angaben psychisch nicht krank sei und lediglich körperliche Beschwerden habe). Die beschwerdeweise behauptete fehlende Krankheitseinsicht bezüglich einer psychiatrischen Problematik ( Urk. 1 S. 7) vermag nicht zu überzeugen; eine damit assoziierte fachärztlich festgestellte Diagnose liegt jedenfalls nicht vor. Im Gegenteil haben die Y.___ -Gutachter – zumindest in somatischer Hinsicht - wiederholt auf die ausgeprägte Krankheits überzeugung des Besc hwerdeführers hingewiesen (Urk. 11/51/22, Urk. 11/51/40). Auf den Bericht v on Dres. D.___ und C.___ vom 20. Mai 2022 ( vgl. hievor E. 3.2, Urk. 11/73/3) kann schliesslich bereits deshalb nicht abgestellt werden, weil es sich dabei nicht um psychiatrische Fachärzte handelt. Davon abgesehen leuchtet die darin postulierte gegenwärtig schwere depressive Episode in Anbetracht der notierten Befunde nicht ein. Zudem hat der Beschwer deführer die im Zentrum Z.___ wahrgenommene Therapie per August 2021 abgebrochen, was jedenfalls gegen ein schweres depressives Leiden spricht. Daran vermag auch nichts zu ändern, wenn der Beschwerdeführer - auf Verlassung von Dr. C.___ - im Mai 2022 zwei nicht näher bezeichnete « Termine » wahrgenommen hat und für den September 2022 zwei weitere geplant waren ( Urk. 1 S. 8, Urk. 3/5). Hervorzu heben ist schliesslich auch, dass s oweit eine abschliessende psychiatrische Beurteilung anlässlich der Y.___ -Begutachtung nicht vorgenommen werden konnte, dies auf die unpräzisen, ausweichenden Antworten und das unkoopera tive Verhalten des Beschwerdeführers zurückzuführen war ( Urk. 11/51/29; vgl. auch Urk. 11/51/28, wonach der Beschwerdeführer nach den ersten 30 Minuten wiederholt kundgetan habe, er möge keine we iteren Fragen mehr beantworten, und das Gespräch nach 45 Minuten beendet worden sei ). Hinweise auf die mangelhafte Compliance und Kooperation des Beschwerdeführers ergeben sich auch aus den übrigen Teilgutachten (vgl. Urk. 11/51/34, Urk. 11/51/37, Urk. 11/51/4 2, wonach der Beschwerdeführer selbst auf wiederholte Nachfrage hin einsilbige, unpräzise Antworten gegeben oder diese gar verweigert habe ; vgl. auch Urk. 11/51/43, wonach der Beschwerdeführer die Geruchsprobe zunächst verweigert habe ) sowie aus dem Bericht des Zentrums Z.___ vom 2 0. Mai 2022, wonach der Beschwerdeführer die im Rahmen der auferlegten Schadenminderungspflicht aufgenommenen Therapie nur teilweise wahrgenommen hat ( Urk. 3/ 3 ). I n somatischer Hinsicht äusserte sich der behandelnde Dr. B.___ - e ntgegen der beschwerdeweisen Darstellung ( Urk. 1 Ziff. 17) - nicht abschliessend zum Belastbarkeitsprofil und zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in einer optimal angepassten Arbeitstätigkeit (vgl. Bericht vom 2 9. Mai 2021, Urk. 11/36/3). Demgegenüber hielten die Y.___ -Gutachter übereinstimmend mit den behandelnden Fachärzten der Klinik E.___ fest, dass sich die geschilder ten Beschwerden bildmorphologisch nur teilweise erklären liessen (vgl. etwa den Sprechstundenbericht der Klinik E.___ vom 1 5. August 2019, wonach die berichteten Ausstrahlungen in die Beine mangels Neurokompression nicht nach vollziehbar seien, Urk. 11/18/10). Dazu passend erwiesen sich fünf von fünf Waddel -Zeichen als positiv ( Urk. 11/51/31) und verblieben die Angaben des Beschwerdeführers zur Schmerzlokalisation unspezifisch (vgl. Urk. 11/51/41). Der orthopädische Gutachter kam dezidiert zu m Schluss, eine nicht-organische Beschwerdekomponente stehe im Vordergrund ( Urk. 11/51/38). Hervorzuheben sind auch die gutachterlichen Hinweise auf Inkonsistenzen. So etwa die massive Fussbeschwiel un g im Gegensatz zum behaupteten völlig passiven Lebensstil ; zudem der angeblich unmögliche Spitzgriff bei gleichzeitig problemlosem Ein- und Auskleiden. Ausserdem ergab sich eine Selbstlimitierung ( Urk. 11/51/46). So habe der Beschwerdeführer bei der Beweglichkeitsprüfung der Wirbelsäule gegengehalten und dabei ein groteskes Schmerzgebaren präsentiert. Bei der Sensibilitätsprüfung an den unteren Extremitäten sei es zu eine r erhebliche n Ausgestaltung mit Zucken, Zittern und Stöhnen gekommen ; die Prüfung konnte selbst bei vorsichtiger Berührung mit den Fingerkuppen nicht sinnvoll durch geführt werden ( Urk. 11/51/36f., vgl. Urk. 11/51/43). Schliesslich lässt sich auch aus dem beschwerdeweise eingereichten Bericht über die Arbeitsintegration bei der Stadt Zürich vom 2 4. Januar 2019 ( Urk. 3/4) nichts zum Vorteil des Beschwerdeführers ableiten. Davon abgesehen, dass die Arbeits fähigkeit auf der Grund lage von fachmedizinischen Stellungnahmen zu beurteilen (vgl. BGE 130 V 99 E. 3.2 mit Hinweisen) ist, handelt es sich dabei nicht um einen aktuellen Bericht. Bei alle dem ist mit dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit a ufgrund des beweiskräftigen Y.___ -Gutachtens erste llt, dass der Beschwerdeführer seit jeher in einer – näher umschriebenen – Verweist ätigkeit zu 100 % arbeitsfähig war. Z u r Arbeitsfähig keit in der angestammten T ätigkeit äusserten sich die Gutachter nicht abschlies send (vgl. Urk. 11/51/10). Sie begründeten dies damit, eine angestammte Tätigkeit liesse sich nicht eruieren. Nach eigenen Angaben war der Beschwerdeführer seit seiner Einreise in die Schweiz im F.___ (Tramreinigung) und danach im Rahmen von Temporärarbeitsverträgen in den Bereichen Reinigung, Hotellerie und auf Baustellen tätig; zuletzt habe er bis 2018 im 2. Arbeitsmarkt als Mitarbeiter Elektro-Recycling gearbeitet (50 %, Urk. 11/51/20). A us den Teilgut achten ergibt sich immerhin und ist auch nachvollziehbar, dass dem Beschwer deführer rückenbelastende Tätigkeiten nicht (mehr) zuzumuten sind ( Urk. 11/51/ 45). Ob die Anforderungen an das Wartejahr nach Massgabe vo n Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG (E. 1.3) erfüllt sind, kann mangels Entscheidrelevanz offen gelassen werden, wie nachfolgend aufzuzeigen sein wird. Ein weiterer Abklärungsbedarf besteht – entgegen dem Beschwerdeführer – beim vorliegenden Beweisergebnis nicht (antizipierte Beweiswürdigung; vgl. BGE 144 V 361 E. 6.5, 136 I 229 E. 5.3 je mit Hinweisen). 5. 5.1 Bei der Invaliditätsbemessung kommt der allgemeinen Methode des Einkom mensvergleichs gemäss Art. 28a Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 16 ATSG grundsätzlich Vorrang zu. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffern mässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie indes nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annähe rungswerte miteinander zu vergleichen. Wird eine Schätzung vorgenommen, so muss diese nicht unbedingt in einer ziffernmässigen Festlegung von Annähe rungswerten bestehen. Vielmehr kann auch eine Gegenüberstellung blosser Prozentzahlen genügen. Das ohne eine Invalidität erzielbare hypothetische Erwerbseinkommen ist alsdann mit 100 % zu bewerten, während das Invaliden einkommen auf einen entsprechend kleineren Prozentsatz veranschlagt wird, so dass sich aus der Prozentdifferenz der Invaliditätsgrad ergibt (sog. Prozentver gleich; Urteil des Bundesgerichts 9C_478/2021 vom 11. November 2021 E. 5.2.1 mit Hinweis auf BGE 114 V 310 E. 3a). Sind indessen Validen- und Invalideneinkommen ausgehend vom gleichen Tabellenlohn zu berechnen, erübrigt sich deren genaue Ermittlung. Diesfalls entspricht der Invaliditätsgrad dem Grad der Arbeitsunfähigkeit unter Berück sichtigung eines allfälligen Abzugs vom Tabellenlohn. Dies stellt keinen «Prozentvergleich» dar, sondern eine rein rechnerische Vereinfachung (Urteil des Bundesgerichts 8C_148/2017 vom 19. Juni 2017 E. 4 unter Hinweis auf Urteil 9C_675/2016 vom 18. April 2017 E. 3.2.1). 5.2 Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga ben bereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen ( Art. 28a Abs. 3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung). 5.3 Vorliegend war der Beschwerdeführer seit seiner Einreise in die Schweiz 2008 weitestgehend nicht erwerbstätig resp. erwirtschaftete er (unter anderem) im Rahmen von T emporärarbeitsverträgen ein Erwerbseinkommen unterhalb der Einkommensschwelle von Fr. 4’667.-- (Urk. 11/17 ); eine längerdauernde Anstel lung bei der Stadt Zürich bestand lediglich im Jahr 201 6. Das hypotheti sche Valideneinkommen kann bei dieser Sachlage nicht genau ermittelt werden. Vielmehr ist das Validen- und Invalideneinkommen mit Blick auf die fehlende Berufsausbildung des Beschwerdeführers sowie das medizinische Belastbarkeits profil ausgehend vom gleichen Tabellenlohn (für einfache und repetitive Hilfs arbeiten) zu berechnen. Damit erübrigt sich ein ziffernmässiger Einkommensver gleich und es kann unter Verweis auf das unter E. 5.1 Gesagte eine Gegenüber stellung blosser Prozentzahlen vorgenommen werden. D a d er Tabellenlohn im Kompetenzniveau 1 bereits eine Vielzahl von leichten und mittelschweren Tätigkeiten umfasst (Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.4.2 unter Hinweis auf 9C_455/2013 vom 4. Oktober 2013 E. 4.4 und 9C_386/2012 vom 18. September 2012 E. 5.2 ), dürfen die körperliche n Limitierungen des Beschwerdeführers vorliegend nicht nochmals als abzugsrele vant herangezogen werden (Urteil des Bundesgerichts 9C_771/2017 vom 29. Mai 2018 E. 3.5.1 mit weiterem Hinweis). Alsdann bildet der hypothetisch als ausge glichen unterstellte Arbeitsmarkt Referenzpunkt bei der Invaliditätsbemessung im erwerblichen Bereich (BGE 147 V 124 E. 6.2), dies im Gegensatz zum effektiven. Es wird also bei der Ermittlung des Invalideneinkommens - im Sinne einer abstrakten Annahme - angenommen, es bestehe eine Nachfrage nach Arbeit, wie sie die versicherte Person trotz ihres invalidisierenden Gesundheitsschadens noch zu leisten vermag. Schliesslich wären a llfälligen lohnmindernden Faktoren wie Nationalität oder Aufenthaltskategorie, mangelnde Ausbildung und Deutsch kenntnisse – soweit überhaupt invalidenversicherungsrechtlich relevant - sowohl beim hypothetischen Validen- als auch beim Invalideneinkommen im gleichen Masse Rechnung zu tra gen, womit sich ein entsprechender Abzug beim Prozent vergleich naturgemäss erübrigt. Ausgehend von einer vollen Erwerbstätigkeit im Gesundheitsfalle resultiert ein rentenausschliess ender Invaliditätsgrad von 0 %. Ob beim Beschwerdeführer von einer Teilzeittätigkeit mit Aufgabenbereich aus zugehen wäre, kann mangels Entscheidrelevanz offengelassen werden. Fest steht jedenfalls, dass er seit einigen Jahren nicht im selben Haushalt mit seinen Kindern lebt und sich seine Teilhabe an deren B etreuung werktags auf das Bringen und Abholen von der Schule und Spielgruppe resp. vom Kindergarten beschränkt e ; dies gelang ihm ungeachtet der beklagten Beschwerden ( Ur k. 11/51/27, Urk. 11/51/30). Z u Mittag is s t der Beschwerdeführer allein, wobei er nach eigenen Angaben nicht kocht ( Urk. 11/51/34 ). P unkto Haushalt betätigt er sich einzig bei der Wäsche ( Urk. 11/51/28, Urk. 11/51/34 ). Auf den Alltag bezogene Einschrän k ungen nannte d er Beschwerdeführer – abgesehen von einer nicht näher umschriebenen «Kraftlosigkeit» - keine (vgl. Urk. 11/51/37). Entsprechendes ergibt sich auch nicht aus den gutachterlichen Feststellungen. Damit liesse sich auch mit der Berechnung nach der gemischten Methode für Teilzeiterwerbstätige kein rentenbegründender Invaliditätsgrad ermitteln. Der angefochtene Entscheid erweist sich damit als rechtens, womit die Beschwerde abzuweisen ist. 6. 6.1 Mit Verfügung vom 1 7. November 2022 wurde dem Beschwerdeführer - antrags gemäss (Urk. 1 S. 2) - die unentgeltliche Rechtspflege gewährt (Urk. 12 ). 6.2 Die Kost en des Verfahrens sind auf Fr. 7 00.-- festzulegen und ausgangsgemäss vom Beschwerdeführer zu tragen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG), zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu neh men. 6.3 Mit Honorarnote vom 21. Dezember 2022 (Urk. 15 ) machte Rechtsanwalt Lukas Rast für den Zeitraum ab 1 0. März 2022 e inen Aufwand von insgesamt 18.58 Stunden geltend. Dieser Aufwand erscheint angesichts dessen, dass die Vertretung bereits im Verwaltungsverfahren bestand, das vorliegende Verfahren von der Untersuchungsmaxime geprägt ist und darüber hinaus keine schwierigen Rechtsfragen zu klären waren, deutlich übersetzt. Ausserdem kann der im Vorverfahren getätigte Aufwand nicht berücksichtigt werden (vgl. Urk. 15). Vorlie gend können eine Stunde Aufwand für Instruktion, zwei Stunden für Akten studium sowie drei weitere Stunden für das Abfassen der Beschwerde schrift inkl. Substantiierung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege als gerechtfertigt betrachtet werden. Eine Stunde kann zudem für das Studium des Gerichtsent scheides anerkannt werden. Insgesamt rechtfertigt sich somit ein Aufwand von höchstens sieben Stunden. Unter Berücksichtigung des gerichtsüblichen Ansatzes von Fr. 220.--, zuzüglich der Auslagen von Fr. 88.70 (für Fotokopien sowie Porti ab Beschwerdeerhebung) und einer Mehrwertsteuer von 7.7 % ergibt dies eine Entschädigung von Fr. 1’754.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer). 6.4 Der Beschwerdeführer ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach er zur Nachzahlung der ihm erlassenen Gerichtskosten und der Auslagen für die unent geltliche Rechtsvertretung verpflichtet ist, sobald er dazu in der Lage ist. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 7 00.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Ge währung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Lukas Rast, Zürich, wird mit Fr. 1’754.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichtskasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Lukas Rast - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin HurstHediger

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2022.00484 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichterin Fankhauser Gerichtsschreiberin Hediger Urteil vom 26. Januar 2023 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Lukas Rast Advocentral Advokaturen Zähringerstrasse 51, 8001 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Der 1974 geborene X.___, ohne Berufsausbildung und Vater dreier 2015, 2017 und 2019 geborener Kinder, reiste 2008 aus Eritrea in die Schweiz ein und war seither erwerbslos resp. erwirtschaftete k ein Erwerbsein kommen ober halb der Einkommensschwelle von Fr. 4’667.-- ( vgl. Urk. 11/17). A m 2 1. Februar 2020 meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf die einge reichten Arztberichte bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug (berufliche Integration/Rente) an ( Urk. 11/8). Die Sozialversiche rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte medizinische und beruflich-erwerbliche Ab klärungen. Mit Schreiben vom 6. August 2020 forderte sie den Versicherten unter Hinweis auf seine Mitwirkungspflicht und deren Säumnis folgen auf, sich zur Verbesserung seines Gesundheitszustandes über die nächsten 12 Monate hinweg einer psychotherapeutischen und medikamentösen Behand lung zu unterziehen (Urk. 11/21). Am 7. April 2021 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, aus gesundheitlichen Gründen seien derzeit keine beruflichen Eingli ederungsmassnahmen möglich ( Urk. 11/33). Im Hinblick auf die Renten prüfung veranlasste sie das polydisziplinäre Gutachten de s Instituts Y.___ vom 7. Februar 2022 ( Urk. 11/51/2-51). Gestützt darauf und nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 11/60, Urk. 11/74) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 1 1. Juli 2022 einen Renten anspruch ( Urk. 2). 2. Dagegen erhob X.___ am 1 2. September 2022 (Poststempel) Beschwerde und beantragte, es sei die angefochtene Verfügung vom 1 1. Juli 2022 aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. In prozessualer Hinsicht ersuchte der Beschwerdeführer um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ( Urk. 1 S. 2), was er auf Aufforde rung hin ( Urk. 5) mit Eingabe vom 6. Oktober 2022 substantiierte ( Urk. 7, Urk. 8, Urk. 9/1-10). Mit Beschwerdeantwort vom 27. Oktober 2022 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 10), was dem Beschwerdeführer am 17. November 2022 zur Kenntnis gebracht wurde; gleich zeitig wurde sein Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung gutgeheissen und ihm Rechtsanwalt Lukas Rast, Zürich, als unentgeltlicher Rechtsvertreter für das vorliegende Beschwerdeverfahren bestellt ( Urk. 12). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden versicherung (IVV) in Kraft getreten. In zeitlicher Hinsicht sind vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Regelungen grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da der Zeitpunkt des Invaliditätseintritts (Art. 28 Abs. 1 und 1 bis IVG) und jener des Rentenanspruchs nicht unbedingt identisch sind, fällt eine Invalidenrente unter das neue Recht, wenn der Anspruchsbeginn ab dem 1. Januar 2022 liegt, auch wenn die Invalidität vor diesem Zeitpunkt eingetreten ist. Neurechtliche Invali denrenten sind somit Renten, auf die gemäss Art. 29 Abs. 1 und 2 IVG der Anspruch ab dem 1. Januar 2022 entsteht ( vgl. Rz. 1008 des Kreisschreibens zu den Übergangsbestimmungen zur Einführung des linearen Rentensystems, K S ÜB WE IV, gültig ab 1. Januar 2022 ). Die angefochtene Verfügung erging nach dem 1. Januar 202 2. Da die Entstehung eines Rentenanspruchs vorliegend bereits vor dem 1. Januar 2022 in Betracht fällt (vgl. Urk. 11/40/2), sind die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechts vorschriften anwendbar, die nachfolgend auch in dieser Fassung zitiert werden. 1.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1. 3 Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krank heit ist jedoch nicht ohne W eiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 1 43 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 13 9 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG). Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämt liche psychischen Erkrankungen einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen (E. 7.2; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.1). Entscheidend ist dabei, unabhängig von der diagnostischen Einordnung des Leidens, ob es gelingt, auf objektivierter Beurteilungsgrundlage den Beweis einer rechtlich relevanten Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit zu erbringen, wobei die versicherte Person die materielle Beweislast zu tragen hat (BGE 143 V 409 E. 4.5.2 unter Hinweis auf BGE 141 V 281 E. 3.7.2; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). 1. 4 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1. 5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können ( BGE 132 V 93 E. 4 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 140 V 193 E. 3.2 mit Hinwei sen ). 1. 6 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medi zinischen Zusam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). Den von Versicherungsträgern im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholten, den Anforderungen der Rechtsprechung ent sprechenden Gutachten externer Spezialärzte (sogenannte Administrativgutach ten) ist Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 137 V 210 E. 1.3.4, 135 V 465 E. 4.4; Urteil des Bundesgerichts 8C_77/2021 vom 20. April 2021 E. 3 mit Hinweisen). 2. 2.1 Im angefochtenen Entscheid erwog die Beschwerdegegnerin, gestützt auf die mediz i nischen Abklärungen seien dem Beschwerdeführer schwere Tätigkeiten auf der Baustelle nicht mehr zuzumuten. In einer leichten bis mittelschweren Tätigkeit habe indes durchgehend eine 100%ige Arbeitsfähigkeit bestanden. Darüber hinaus bestehe k eine adäquate schmerz- und psychiatrische Behandlung, weshalb ein grosser Leidendruck zu verneinen sei. Mithin bestehe kein Anspruch auf IV-Leistungen ( Urk. 2, vgl. auch Urk. 10). 2.2 Dagegen wandte der Beschwerdeführer ein, die behandelnden Ärzte des Zentrums Z.___ hätten ein seit August 2018 bestehendes Schmerzleiden und eine rezidivierende depressive Störung mit psychotisch anmutenden Symptomen (ICD-10: F33.3) diagnostiziert. Zudem sei der Beschwer deführer in regelmässiger allgemeinmediz i nischer und psycho logischer Behand lung; auch nehme er Schmerzmedikamente ein. Soweit die Beschwerdegegnerin eine inadäquate psychiatrische Behandlung moniere, sei diese auf eine Unfähig keit des Beschwerdeführers zur Krankheitseinsicht zurückzuführen. Gestützt auf das Kreisschreiben über die Invalidität und Renten in der Invalidenversicherung dürfe vor diesem Hintergrund nicht auf einen fehlenden Leidensdruck geschlossen werden. Vielmehr sei der Leidensdruck vorliegend hinlänglich plausibilisiert und es dränge sich eine psychiatrische Neubegutachtung auf (Urk. 1). 3. 3.1 Im polydisziplinären Y.___ -Gutachten vom 7. Februar 2022 hielten die beurteilen den Fachärzte keine Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit fest ( Urk. 11/51/9). Ohne Einfluss auf die Arbei tsfähigkeit notierten sie als Hau pt diagnosen (1) eine chronische Dorsalgie (ICD-10: M54.5), (2) ein chronisches unspezifisches multilokuläres Schmerzsyndrom (ICD-10: R52.9) und (3) eine arterielle Hypertonie ( Urk. 11/51/9). Gegenüber dem fallführenden internistischen Gutachter habe der Beschwerdefüh rer Schmerzen am ga n zen Körper von Kopf bis Fuss berichtet. Diese seien da uernd vorhanden und verstärkten sich bei m Gewichte tragen ab 3-4 kg oder bei Dreh bewegungen. Zudem verspüre er eine Gefühlslosigkeit in den Beinen beidseits, welche sich beim Duschen mit heissem Wasser oder durch Massieren verbessern würde. Weiter habe er ein Problem mit den Augen und könne beim Lesen nicht mehr so gut sehen. Beim Faustschluss könne er die Hä nde nicht mehr gut öffnen (Urk. 11/ 51/19 f.). Da sich die kl inische Untersuchung als unauffällig erwies, kam der begutachtende Facharzt zum Schluss, es würden sich aus r ein internistischer Sicht keine Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit ergeben. Mithin sei der Beschwerdeführer für sämtliche Tätigkeiten zu 100 % arbeitsfähig ( Urk. 11/51/ 22 f. ). Im Rahmen der psychiatrischen Exploration berichtete der Beschwerdeführer, es gehe ihm gar nicht gut. Dies wegen der Kälte, davon bekomme er mehr Nacken schmerzen. Zudem habe er ein brennendes Gefühl in den Oberschenkeln. 2016 habe er einen Berufsunfall erlitten; beim Tragen eines Heizkörper s sei er gestürzt. Zunächst habe er keine Beschwerden gehabt. Erst Monate später habe er beim Fussballspielen erstmals Rückenschmerzen gespürt. Im Ju ni 2016 sei er in der Leisten-/ Genitalgegend infiltriert worden. Seither leide er an Schmerzen. Zud em könne er nicht richtig gehen und spüre etwas Hartes von unte n am linken Fuss bis oben am Kopf. Auch h abe er Schmerzen an beiden Ellb ogen, am Nacken, in den Waden und Oberschenkeln. Die Diagnose kenne er nicht. Sein Hausarzt habe Bewegung empfohlen. Nach anderen Beschwerden gefragt, habe der Beschwer deführer berichtet, dass alle Organe beschädigt seien. So etwa die Augen (er brauche zum Lesen eine Brille) und das Herz (beim Treppensteigen sei er kurz atmig). Früher habe er viel gearbeitet und Kraft gehabt. Dies gehe seit Ende 2017 nicht mehr. Nach weiteren Beschwerde n gefragt, habe der Beschwerdeführer Kopfschmerzen berichtet. Psychisch e Probleme hätten nie bestanden. P sychisch sei er gesund. Im Rahmen der persönliche n A namnese seien die Angaben des Beschwerdeführers dürftig gewesen. Er habe lediglich berichtet, dass er gut aufgewachsen sei und ein schönes Leben gehabt habe. Er sei gut gewesen in der Schule. Das Militär habe er auch besucht, mehr könne er dazu nicht sagen. Er habe eine Partnerin und drei Söhne. Wie alt seine Partnerin sei, wisse er nicht. Auch wisse er nicht, ob sie arbeite oder gesund sei. Bis März 2018 habe er gemeinsam mit seiner Partnerin und den drei Kindern in einer Wohnung im zweiten Stock gelebt. Sein Arzt habe ihm gesagt, dass er ins Erdgeschoss ziehen müsse. Der Beschwerdeführer habe vier Jahre darauf gewartet, dass ihm das Sozialamt eine andere Wohnung organisiere. Im Frü hjah r 2021 s ei er in eine fünf er WG gezogen. Es wohnten alles Menschen aus Eritrea dort. Mit den Mitbe wohnern pflege er Kontakt. Das WG-Zimmer koste Fr. 900.--, zudem erhalte er Fr. 1'000. -- vom Sozialamt. Er sei nicht nur wegen de s Stockwerk s, sondern auch aus finanziellen Gründen aus der Famil i enwohn ung gezogen; zuvor habe er nur Fr. 480. -- bekommen. Morgens hole er seine Kinder ab und bringe sie zur Schule, in den Kindergarten oder die Spielgruppe. Danach nehme er Termine wahr, ansonsten sei er zuhause. Am Abend hole er die Kinder wieder ab und bringe sie in die Famil i enwohnung. Am Mittag esse er alleine. Er w isse nicht, was er am Nachmittag mache. Er schaue weder fern noch beschäftige er sich am Computer. Habe er die Kinder abgeholt, bleibe er bei ihnen bis sie um 20.00 Uhr einschlafen würden. Dann gehe er in die WG. Im Haushalt sei er für die Wäsche zuständig, die Köperpflege gehe problemlos. Er habe keine Hobbies. An den Wochenenden gehe er mit den Kindern im Wald spazieren oder begleite sie an Fussballspiele. Zur Untersuchung sei er mit dem Zug angereist. Er dürfe nicht Autofahren; er wisse nicht warum (vgl. jedoch Urk. 11/51/34, wonach der Beschwerdeführer gegenüber dem orthopädischen Gutachter ausgeführt habe, die Führerscheinprü fung 2018 nicht bestanden zu haben). Bis im Sommer 2021 sei er ambulant behandelt worden im Zentrum Z.___, wo auch sein Hausarzt arbeite. Die Behandlung habe er aufgegeben, nachdem das Sozialamt die Dolmetscherkosten nicht mehr habe übernehmen wollen und auch weil er keine psychischen Probleme habe. Er nehme keine M edikamente ein ( Urk. 11/51/25 f.). In klinischer Hinsicht sei der angemes sen gekleidet e und gepflegte Beschwerdeführer allseits orientiert und bewusst seinsklar gewesen. Er habe während der 45-minütigen Untersuchung die Konzentration aufrechterhalten können. Nach den ersten 30 Minuten habe er wiederholt berichtet, keine weiteren Fragen mehr beantworten zu wollen und dass er Mühe habe zu sitzen. Der ganze Untersuchungstag sei zu lang. Gestützt auf die Angaben des Dolmetschers seien der Bildungsstand und Ausdruck des Beschwer deführers auf mittlerem Niveau anzusetzen. Auffälligkeiten habe der Dolmetscher nicht bemerkt. Affektiv sei der Beschwerdeführer bei erhaltener Schwingungs fähigkeit dysphorisch gereizt, mürrisch und zum Teil klagsam sowie psychomo torisch unruhig. Der Rapport sei eingeschränkt herstellbar. Aufgrund der unpräzisen und unkooperativen Antworten sei eine abschliessende Beurteilung des psychischen Gesundheitszustandes nicht möglich. Ein depressives Syndrom habe sich nicht feststellen lassen, was sich mit der aktuellsten Einschätzung de r behandelnden Ärzte decke ( Urk. 11/51/28 ff.). Klinisch-phänomenologisch stehe das dysphorisch-gerei zte, mürrische Zustandsbild im Vordergrund. Die Angaben des Beschwerdeführers zum Tagesablauf und zu den Aktivitäten hätten nicht auf relevante psychische Einschränkungen hingewiesen. Die Schilderung der Schmer zen sei aufgrund der ausweichenden und ungenauen Antworten nicht nachvoll ziehbar gewesen. Die Beschwerdeschilderung l iesse s i c h auch nicht mit der beschriebenen aktiven Be treuung von drei Kindern ver e inba ren. Letztendlich könne aus psychiatrischer Sicht keine Diagnose gestellt werden und es bestünden keine klaren Hinweise für eine aus psychiatrischer Sicht bestehende Einschrän kun g der Arbeitsfähigkeit. Der Beschwerdeführer sei – soweit ersichtlich – in der bisherigen sowie jeder anderen Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig (Urk. 11/51/30 f. ). Gegenüber dem orthopädischen Gutachten habe der Beschwerdeführer angege ben, es gehe ihm schlecht, er habe über all Schmerzen. Auf die Bitte diese zu präzisieren, habe er ein Elektrisieren, Brennen, gelegentliches Zittern sowie Hitze- und Kältegefühl berichtet. Beschwerdefreie Körperregionen habe der Beschwer deführer klar verneint; d ie Frage nach dem Punctum maximum habe er unterschiedlich beantwortet. Auf die wiederholte Frage nach von der Wirbelsäule ausgehenden Ausstrahlungen habe d er Beschwerdeführer verschiedene Schmerz orte zwischen den Füssen und Leisten angegeben. Die gesamte Sympto matik bestehe rund um die Uhr und verschlechtere sich unablässig. Angefangen habe es vor vier bis fünf Jahren. Auf die Frage nach einer auslösenden Ursache habe der Beschwerdeführer geantwortet, er sei kein Arzt und könne dazu nicht viel sagen. Der Untersucher möge das mitgebrachte Dossier lesen. Dabei habe es sich um ein UVG-Zeugnis der Unfallchirurgie des Universitätsspitals A.___ vom 2 2. Juli 2016 gehandelt, wonach der Beschwerdeführer beim Fussballspielen ohne Trauma Schmerzen an der linken Wade entwickelt habe und eine Zerrung des Musculus gastrocnemius diagnostiziert worden sei. Auf die Frage nach resultie renden Einschränkungen habe der Beschwerdeführer berichtet, er sei arbeits unfähig gewesen. Er verfüge über viel zu wenig Kraft und könne die Dinge nicht mehr so wie früher machen. Die maximale Gehstrecke ohne Pa us e betrage eine Stunde. Wenn er Schmerzen habe, nehme er ein Dafalgan, bedarfsweise etwa einmal wöchentlich bis zu 2 x 500mg Novalgin, Schmerzpflaster und Salben. Die einmalig in der Mitte d es Rückens sowie am Bauch vom H ausarzt verabreichte Sprit ze habe keine Besserung gebracht. Das im Rahmen der allwöchentlichen Physiotherapie erfolgende Krafttraining helfe ihm für ein bis zwei Tage ein wenig. Zudem laufe er morgens und abends eine halbe Stunde. Andere sportliche Betätigungen gebe es nicht. Alle zwei Wochen such e er den Ha usarzt auf. Den Rückenspezialisten Dr. med. B.___, Facharzt FMH für Chirurgie, suche er wegen unbezahlten Rechnungen nicht mehr auf. Seit August 2021 werde er auch nicht meh r psychiatrisch behandelt. E r sei denn auch nicht psychisch krank. Es bestünden nur körperliche Beschwerden ( Urk. 11/51/3 2 f.). Der Beschwerdeführer habe während der Untersuchung gereizt und etwas aggressiv gewirkt; die Fragen habe er einsilbig und ausweichend beantwortet. Zu Beginn sei eine gewisse Compliance noch vorhanden gewesen, im weiteren Verlauf habe der Beschwer deführer zusehends die Mitarbeit verweigert. Das Gangbild auf der Treppe sei zeitweise regelrecht, jedoch mit einmaligem Voranstellen des rechten resp. linken Fusses. Der Gang auf ebenem Grund sei hinkfrei, jedoch seien die Varianten nicht durchführbar. Bei der Prüfung der Wirbelsäule und Extremitäten habe sich unter Gegenhalten eine massive bis vollständige Bewegungseinschränkung sämtlicher Abschnitte ergeben ; bei der Prüfung von Druckdolenzen habe der Beschwerde führer wiederholt gestöhnt und zum Teil gro t e s k wirkend gezuckt. Weiter habe er eine mas sive, die gesamte Körperoberflä che, ohne ersichtliches Punctum maximum umfassende Druckdolenz beklagt und schliesslich nicht einmal mehr die geringste Berührung du rch die Fingerkuppen des Unters u c hers toleriert. Die vorsichtig vorgenommene Sensibilitätsprüfung sei ebenfalls gescheitert. Beim Aus- und Anziehen habe demgegenüber eine völlig uneingeschränkte Beweglich keit unter anderem des Kopfes, der unteren Extremitäten sowie der oberen Extremitäten im Sinne ausladender Überkopfmanöver gezeigt. Zudem sei die symmetrisch massivst vermehrte Beschwielung der F üsse mit de m angegebenen passiven Lebensstil nicht vereinbar. F ü nf von fünf Waddel -Zeichen hätten sich als positiv erwiesen. Bildgebend zeige sich eine im Verlauf rückgängige Diskushernie LWK4/5 mit möglicher Affektion der Nervenwurzel L5 links sowie mässige n tieflumbale n Spondylarthrosen. Der Befund an Hüft- und Iliosakral gelenken sei regelrecht. Zusammenfassend liessen sich die beklagten Beschwer den durch die klinischen und radiologischen Befunde keinesfalls klar erklären. Angesichts der tieflumbalen Degeneration und Diskopathie seien Beschwerden bei körperlich höherer Belastung oder bei der Einnahme von Zwangshaltungen nachvollziehbar; d ie im Alltag geltend gemachten Einschränkungen könnten indes nicht nachvollzogen werden. Für körperlich leichte bis mittelschwere Verrichtungen unter Wechselbelastung, ohne häufiges, wiederholtes Heben und Tragen von Lasten über 15 kg und ohne längerdauernde Zwangshaltungen des Rumpfes sei der Beschwerdeführer zu 100 % arbeitsfähig ( Urk. 11/51/34 f., Urk. 11/51/37 f f. ). Anlässlich der neurologischen Untersuchung habe der Beschwerdeführer erneut Schmerzen am gesamten Körper und (auf Nachfrage) Lähmungen an beiden Händen, den Füssen und den Oberschenkeln sowie eine frühmorgendliche Taubheit in den Händen berichtet. Früher sei er nie ernstlich krank gewesen. Er leide erst seit seiner Einreise in die Schweiz an Schmerzen. Momentan fühle er sich zu keiner Arbeit imstande. Er habe keine Kraft. Darüber hinaus habe der Beschwerdeführer mehrfach die Antwort mit der Begründung verweigert, die Frage gehöre nicht zur Untersuchung oder lasse sich bereits anhand der vorlie genden Unterlagen beantworten. Zudem habe er den Blickk ontakt vermieden und mehrfach kundgetan, dass ihn die Untersuchung stresse (Urk. 11/51/41 f.). Während der U ntersuchung habe der B eschwerdeführer star ke Schmerzen ange geben und abwehrende Handbewegungen durchgeführt. Die übliche Palpitation sei nicht verlässlich durchführbar gewesen. Die Geruchsprobe habe der Beschwer deführer anfänglich verweigert. Alsdann habe er eine massive Schwächung der Extremitäten dargeboten und so gut wie keine Kraftentfaltung beim Händedruck. Der Spitz griff sei ebenfalls nicht möglich gewesen. G leichzei tig habe sich der Beschwerd ef ührer völlig unauffällig An- und Entkleiden können. Hierbei sei der Einbeinstand auch problemlos möglich gewesen. Das einfache Gangbild sei eben falls unauffällig. Die Sensibilität sei nicht sinnvoll überprüfbar gewesen, weil der Beschwerdeführer überall S chmerzen angegeben habe. Es könne aufgrund der nur bruchstückhaft eruierbaren Anamnese, vorhandenen Unterlagen und klinisch unauffälligen Untersuchung angenommen werden, dass rezidiviere n de Lumbalgien bestünden und zwischenzeitlich als Ganzkörperschmerzen wahr genommen würden. Aus neurologischer Sicht seien körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeiten ohne intellektuelle Anforderungen vollzeitlich zumut bar (Urk. 11/51/43 ff. ). Im Rahmen der interdisziplinären Konsensbeurteilung hielten die Gutachter fest, eine eigentliche angestammte Tätigkeit könne nicht zugeordnet werden. Jeden falls sei der Beschwerdeführer in einer körperlich leichten bis mittelschweren Tätigkeit, ohne häufiges, wiederholtes Tragen von Lasten über 15 kg und ohne länger dauernde Zwangshaltungen des Rumpfes seit jeher zu 100 % arbeitsfähig ( Urk. 11/51/10 f.). 3.2 Im ein wand - und beschwerde weise eingereichten Be richt vom 2 0. Mai 2022 hielten m ed. pract. D.___, Facharzt FMH für Allgemeinmedizin, und Dr. phil. C.___, klinischer Psychologe und Supervisor, Zentrum Z.___, als Hauptdiagnosen (1) eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere depressive Episode mit psychotisch anmutenden Symptomen, (2) Lumbago und (3) S t atus nach Covid-19 mit Pneumonie (Dezember 2021) fest ( Urk. 11/73/2). Es bestünden eine depressive Stimmung, Interessenverlust, Antriebsminderung, Konzentrations störungen, Vergesslichkeit, leichte Agitiertheit, teilweise Zerfahrenheit, Appetit zunahme, Durchschlaf von 3-4 Stunden sowie ein sozialer Rückzug. Damit seien die Merkmale und Symptome einer gegenwärtig schweren Episode erfüllt ( Urk. 11/73/1f.). Der Beschwerdeführer sei ihnen seit August 2018 bekannt. Die anlässlich der von der IV-Stelle am 6. August 2020 auferlegten Schadenminde rungspflicht aufgenommene Psychotherapie habe der Beschwerdeführer nur teilweise wahrgenommen. Die Schmerzen, Depres s ion sowie paranoid-nahen irrationalen Schuldzuweisungen sowie die völlig irrationale Ablehnung einer psychiatrischen Problematik persistierten bis heute und wiesen auf eine deutliche psychiatrische Problematik bei fehlender Krankheitseinsicht hin. Zudem sei der Beschwerdeführer auf seine somatischen Schmerzen fixiert. Im Haushalt sei er deutlich eingeschränkt. Wegen de r Schmerzen wohne er in einem eigenen Zimmer im ersten Stock und nicht in der Familienwohnung im zweiten S tock ohne L ift. Gelegentlich würde er Wäsche machen. Der Beschwerdeführer esse nur fertige Mahlzeiten und könne kaum putzen. Der Alltag sei daher kaum mehr zu bewältigen und die Auswirkungen auf die Arbeits fähigkeit seien erheblich (Urk. 11/73/2 f. = Urk. 3/3 ). 4. 4.1 Das Y.___ -Gutachten vom 7. Februar 2022 erging in Kenntnis und in Auseinan dersetzung mit den relevanten Vorakten und den geklagten Beschwerden sowie gestützt auf die klinische n sowie weiteren (Labor-)Untersuchungen. Es leuchtet in der Darlegung der medizinischen Situation und Zusammenhänge ein und ist hinsichtlich der im Einklang mit den erhobenen Befunden gestellten Diagnosen schlüssig. Zudem haben die Gutachter zu den Beurteilungen in den Vorakten einlässlich Stellung bezogen (vgl. Urk. 11/51/29, Urk. 11/51/36, Urk. 11/51/45 ). Damit genügt das Gutachten den an eine beweiskräftige Entscheidungsgrundlage gestellten Anforderungen (E. 1.6). 4.2 Die gutachterliche Arbeitsfähigkeitsbeurteilung vermag durch den beschwerde weise bemühten Bericht des Zentrums Z.___ vom 1 8. Juli 2020 (vgl. Urk. 1 Ziff. 16, Urk. 11/20/7 ff.) nicht in Zweifel gezogen zu werden. Davon abgesehen, dass es sich dabei nicht um eine aktuelle Beurteilung handelt, lässt der Bericht jegliche objektiven Befunde sowie Begründung für die darin postulierte 100%ige Arbeits unfähigkeit vermissen. Dasselbe gilt für den Verlaufsbericht des Zentrums Z.___ vom 2 2. April 2021 (Eingangsdatum), worin eine Arbeitsfähigkeit von weniger als zwei Stunden für sämtliche Tätigkeiten festgehalten wurde ( Urk. 11/35/1). Kommt hinzu, dass mangels Unterschrift nicht eruierbar ist, wer diesen Verlaufsbericht erstellt hat. Im Bericht vom 1 6. April 2021 ( Urk. 11/35/4f.) kam der behandelnde Psychiater des Zentrums Z.___ jedenfalls übereinstimmend mit dem Y.___ -Gutachter zum Schluss, es bestehe keine psychiatrische Erkrankung mit Einfluss auf die Arbeits fähigkeit (vgl. Urk. 11/35/4). Dies deckt sich im Übrigen auch mit der subjektiven Überzeugung des Beschwerdeführers (vgl. etwa Urk. 11/51/28, Urk. 11/51/33, wonach der Beschwerdeführer nach eigenen Angaben psychisch nicht krank sei und lediglich körperliche Beschwerden habe). Die beschwerdeweise behauptete fehlende Krankheitseinsicht bezüglich einer psychiatrischen Problematik ( Urk. 1 S. 7) vermag nicht zu überzeugen; eine damit assoziierte fachärztlich festgestellte Diagnose liegt jedenfalls nicht vor. Im Gegenteil haben die Y.___ -Gutachter – zumindest in somatischer Hinsicht - wiederholt auf die ausgeprägte Krankheits überzeugung des Besc hwerdeführers hingewiesen (Urk. 11/51/22, Urk. 11/51/40). Auf den Bericht v on Dres. D.___ und C.___ vom 20. Mai 2022 ( vgl. hievor E. 3.2, Urk. 11/73/3) kann schliesslich bereits deshalb nicht abgestellt werden, weil es sich dabei nicht um psychiatrische Fachärzte handelt. Davon abgesehen leuchtet die darin postulierte gegenwärtig schwere depressive Episode in Anbetracht der notierten Befunde nicht ein. Zudem hat der Beschwer deführer die im Zentrum Z.___ wahrgenommene Therapie per August 2021 abgebrochen, was jedenfalls gegen ein schweres depressives Leiden spricht. Daran vermag auch nichts zu ändern, wenn der Beschwerdeführer - auf Verlassung von Dr. C.___ - im Mai 2022 zwei nicht näher bezeichnete « Termine » wahrgenommen hat und für den September 2022 zwei weitere geplant waren ( Urk. 1 S. 8, Urk. 3/5). Hervorzu heben ist schliesslich auch, dass s oweit eine abschliessende psychiatrische Beurteilung anlässlich der Y.___ -Begutachtung nicht vorgenommen werden konnte, dies auf die unpräzisen, ausweichenden Antworten und das unkoopera tive Verhalten des Beschwerdeführers zurückzuführen war ( Urk. 11/51/29; vgl. auch Urk. 11/51/28, wonach der Beschwerdeführer nach den ersten 30 Minuten wiederholt kundgetan habe, er möge keine we iteren Fragen mehr beantworten, und das Gespräch nach 45 Minuten beendet worden sei ). Hinweise auf die mangelhafte Compliance und Kooperation des Beschwerdeführers ergeben sich auch aus den übrigen Teilgutachten (vgl. Urk. 11/51/34, Urk. 11/51/37, Urk. 11/51/4 2, wonach der Beschwerdeführer selbst auf wiederholte Nachfrage hin einsilbige, unpräzise Antworten gegeben oder diese gar verweigert habe ; vgl. auch Urk. 11/51/43, wonach der Beschwerdeführer die Geruchsprobe zunächst verweigert habe ) sowie aus dem Bericht des Zentrums Z.___ vom 2 0. Mai 2022, wonach der Beschwerdeführer die im Rahmen der auferlegten Schadenminderungspflicht aufgenommenen Therapie nur teilweise wahrgenommen hat ( Urk. 3/ 3 ). I n somatischer Hinsicht äusserte sich der behandelnde Dr. B.___ - e ntgegen der beschwerdeweisen Darstellung ( Urk. 1 Ziff. 17) - nicht abschliessend zum Belastbarkeitsprofil und zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in einer optimal angepassten Arbeitstätigkeit (vgl. Bericht vom 2 9. Mai 2021, Urk. 11/36/3). Demgegenüber hielten die Y.___ -Gutachter übereinstimmend mit den behandelnden Fachärzten der Klinik E.___ fest, dass sich die geschilder ten Beschwerden bildmorphologisch nur teilweise erklären liessen (vgl. etwa den Sprechstundenbericht der Klinik E.___ vom 1 5. August 2019, wonach die berichteten Ausstrahlungen in die Beine mangels Neurokompression nicht nach vollziehbar seien, Urk. 11/18/10). Dazu passend erwiesen sich fünf von fünf Waddel -Zeichen als positiv ( Urk. 11/51/31) und verblieben die Angaben des Beschwerdeführers zur Schmerzlokalisation unspezifisch (vgl. Urk. 11/51/41). Der orthopädische Gutachter kam dezidiert zu m Schluss, eine nicht-organische Beschwerdekomponente stehe im Vordergrund ( Urk. 11/51/38). Hervorzuheben sind auch die gutachterlichen Hinweise auf Inkonsistenzen. So etwa die massive Fussbeschwiel un g im Gegensatz zum behaupteten völlig passiven Lebensstil ; zudem der angeblich unmögliche Spitzgriff bei gleichzeitig problemlosem Ein- und Auskleiden. Ausserdem ergab sich eine Selbstlimitierung ( Urk. 11/51/46). So habe der Beschwerdeführer bei der Beweglichkeitsprüfung der Wirbelsäule gegengehalten und dabei ein groteskes Schmerzgebaren präsentiert. Bei der Sensibilitätsprüfung an den unteren Extremitäten sei es zu eine r erhebliche n Ausgestaltung mit Zucken, Zittern und Stöhnen gekommen ; die Prüfung konnte selbst bei vorsichtiger Berührung mit den Fingerkuppen nicht sinnvoll durch geführt werden ( Urk. 11/51/36f., vgl. Urk. 11/51/43). Schliesslich lässt sich auch aus dem beschwerdeweise eingereichten Bericht über die Arbeitsintegration bei der Stadt Zürich vom 2 4. Januar 2019 ( Urk. 3/4) nichts zum Vorteil des Beschwerdeführers ableiten. Davon abgesehen, dass die Arbeits fähigkeit auf der Grund lage von fachmedizinischen Stellungnahmen zu beurteilen (vgl. BGE 130 V 99 E. 3.2 mit Hinweisen) ist, handelt es sich dabei nicht um einen aktuellen Bericht. Bei alle dem ist mit dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit a ufgrund des beweiskräftigen Y.___ -Gutachtens erste llt, dass der Beschwerdeführer seit jeher in einer – näher umschriebenen – Verweist ätigkeit zu 100 % arbeitsfähig war. Z u r Arbeitsfähig keit in der angestammten T ätigkeit äusserten sich die Gutachter nicht abschlies send (vgl. Urk. 11/51/10). Sie begründeten dies damit, eine angestammte Tätigkeit liesse sich nicht eruieren. Nach eigenen Angaben war der Beschwerdeführer seit seiner Einreise in die Schweiz im F.___ (Tramreinigung) und danach im Rahmen von Temporärarbeitsverträgen in den Bereichen Reinigung, Hotellerie und auf Baustellen tätig; zuletzt habe er bis 2018 im 2. Arbeitsmarkt als Mitarbeiter Elektro-Recycling gearbeitet (50 %, Urk. 11/51/20). A us den Teilgut achten ergibt sich immerhin und ist auch nachvollziehbar, dass dem Beschwer deführer rückenbelastende Tätigkeiten nicht (mehr) zuzumuten sind ( Urk. 11/51/ 45). Ob die Anforderungen an das Wartejahr nach Massgabe vo n Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG (E. 1.3) erfüllt sind, kann mangels Entscheidrelevanz offen gelassen werden, wie nachfolgend aufzuzeigen sein wird. Ein weiterer Abklärungsbedarf besteht – entgegen dem Beschwerdeführer – beim vorliegenden Beweisergebnis nicht (antizipierte Beweiswürdigung; vgl. BGE 144 V 361 E. 6.5, 136 I 229 E. 5.3 je mit Hinweisen). 5. 5.1 Bei der Invaliditätsbemessung kommt der allgemeinen Methode des Einkom mensvergleichs gemäss Art. 28a Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 16 ATSG grundsätzlich Vorrang zu. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffern mässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie indes nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annähe rungswerte miteinander zu vergleichen. Wird eine Schätzung vorgenommen, so muss diese nicht unbedingt in einer ziffernmässigen Festlegung von Annähe rungswerten bestehen. Vielmehr kann auch eine Gegenüberstellung blosser Prozentzahlen genügen. Das ohne eine Invalidität erzielbare hypothetische Erwerbseinkommen ist alsdann mit 100 % zu bewerten, während das Invaliden einkommen auf einen entsprechend kleineren Prozentsatz veranschlagt wird, so dass sich aus der Prozentdifferenz der Invaliditätsgrad ergibt (sog. Prozentver gleich; Urteil des Bundesgerichts 9C_478/2021 vom 11. November 2021 E. 5.2.1 mit Hinweis auf BGE 114 V 310 E. 3a). Sind indessen Validen- und Invalideneinkommen ausgehend vom gleichen Tabellenlohn zu berechnen, erübrigt sich deren genaue Ermittlung. Diesfalls entspricht der Invaliditätsgrad dem Grad der Arbeitsunfähigkeit unter Berück sichtigung eines allfälligen Abzugs vom Tabellenlohn. Dies stellt keinen «Prozentvergleich» dar, sondern eine rein rechnerische Vereinfachung (Urteil des Bundesgerichts 8C_148/2017 vom 19. Juni 2017 E. 4 unter Hinweis auf Urteil 9C_675/2016 vom 18. April 2017 E. 3.2.1). 5.2 Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga ben bereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen ( Art. 28a Abs. 3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung). 5.3 Vorliegend war der Beschwerdeführer seit seiner Einreise in die Schweiz 2008 weitestgehend nicht erwerbstätig resp. erwirtschaftete er (unter anderem) im Rahmen von T emporärarbeitsverträgen ein Erwerbseinkommen unterhalb der Einkommensschwelle von Fr. 4’667.-- (Urk. 11/17 ); eine längerdauernde Anstel lung bei der Stadt Zürich bestand lediglich im Jahr 201 6. Das hypotheti sche Valideneinkommen kann bei dieser Sachlage nicht genau ermittelt werden. Vielmehr ist das Validen- und Invalideneinkommen mit Blick auf die fehlende Berufsausbildung des Beschwerdeführers sowie das medizinische Belastbarkeits profil ausgehend vom gleichen Tabellenlohn (für einfache und repetitive Hilfs arbeiten) zu berechnen. Damit erübrigt sich ein ziffernmässiger Einkommensver gleich und es kann unter Verweis auf das unter E. 5.1 Gesagte eine Gegenüber stellung blosser Prozentzahlen vorgenommen werden. D a d er Tabellenlohn im Kompetenzniveau 1 bereits eine Vielzahl von leichten und mittelschweren Tätigkeiten umfasst (Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.4.2 unter Hinweis auf 9C_455/2013 vom 4. Oktober 2013 E. 4.4 und 9C_386/2012 vom 18. September 2012 E. 5.2 ), dürfen die körperliche n Limitierungen des Beschwerdeführers vorliegend nicht nochmals als abzugsrele vant herangezogen werden (Urteil des Bundesgerichts 9C_771/2017 vom 29. Mai 2018 E. 3.5.1 mit weiterem Hinweis). Alsdann bildet der hypothetisch als ausge glichen unterstellte Arbeitsmarkt Referenzpunkt bei der Invaliditätsbemessung im erwerblichen Bereich (BGE 147 V 124 E. 6.2), dies im Gegensatz zum effektiven. Es wird also bei der Ermittlung des Invalideneinkommens - im Sinne einer abstrakten Annahme - angenommen, es bestehe eine Nachfrage nach Arbeit, wie sie die versicherte Person trotz ihres invalidisierenden Gesundheitsschadens noch zu leisten vermag. Schliesslich wären a llfälligen lohnmindernden Faktoren wie Nationalität oder Aufenthaltskategorie, mangelnde Ausbildung und Deutsch kenntnisse – soweit überhaupt invalidenversicherungsrechtlich relevant - sowohl beim hypothetischen Validen- als auch beim Invalideneinkommen im gleichen Masse Rechnung zu tra gen, womit sich ein entsprechender Abzug beim Prozent vergleich naturgemäss erübrigt. Ausgehend von einer vollen Erwerbstätigkeit im Gesundheitsfalle resultiert ein rentenausschliess ender Invaliditätsgrad von 0 %. Ob beim Beschwerdeführer von einer Teilzeittätigkeit mit Aufgabenbereich aus zugehen wäre, kann mangels Entscheidrelevanz offengelassen werden. Fest steht jedenfalls, dass er seit einigen Jahren nicht im selben Haushalt mit seinen Kindern lebt und sich seine Teilhabe an deren B etreuung werktags auf das Bringen und Abholen von der Schule und Spielgruppe resp. vom Kindergarten beschränkt e ; dies gelang ihm ungeachtet der beklagten Beschwerden ( Ur k. 11/51/27, Urk. 11/51/30). Z u Mittag is s t der Beschwerdeführer allein, wobei er nach eigenen Angaben nicht kocht ( Urk. 11/51/34 ). P unkto Haushalt betätigt er sich einzig bei der Wäsche ( Urk. 11/51/28, Urk. 11/51/34 ). Auf den Alltag bezogene Einschrän k ungen nannte d er Beschwerdeführer – abgesehen von einer nicht näher umschriebenen «Kraftlosigkeit» - keine (vgl. Urk. 11/51/37). Entsprechendes ergibt sich auch nicht aus den gutachterlichen Feststellungen. Damit liesse sich auch mit der Berechnung nach der gemischten Methode für Teilzeiterwerbstätige kein rentenbegründender Invaliditätsgrad ermitteln. Der angefochtene Entscheid erweist sich damit als rechtens, womit die Beschwerde abzuweisen ist. 6. 6.1 Mit Verfügung vom 1 7. November 2022 wurde dem Beschwerdeführer - antrags gemäss (Urk. 1 S. 2) - die unentgeltliche Rechtspflege gewährt (Urk. 12 ). 6.2 Die Kost en des Verfahrens sind auf Fr. 7 00.-- festzulegen und ausgangsgemäss vom Beschwerdeführer zu tragen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG), zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu neh men. 6.3 Mit Honorarnote vom 21. Dezember 2022 (Urk. 15 ) machte Rechtsanwalt Lukas Rast für den Zeitraum ab 1 0. März 2022 e inen Aufwand von insgesamt 18.58 Stunden geltend. Dieser Aufwand erscheint angesichts dessen, dass die Vertretung bereits im Verwaltungsverfahren bestand, das vorliegende Verfahren von der Untersuchungsmaxime geprägt ist und darüber hinaus keine schwierigen Rechtsfragen zu klären waren, deutlich übersetzt. Ausserdem kann der im Vorverfahren getätigte Aufwand nicht berücksichtigt werden (vgl. Urk. 15). Vorlie gend können eine Stunde Aufwand für Instruktion, zwei Stunden für Akten studium sowie drei weitere Stunden für das Abfassen der Beschwerde schrift inkl. Substantiierung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege als gerechtfertigt betrachtet werden. Eine Stunde kann zudem für das Studium des Gerichtsent scheides anerkannt werden. Insgesamt rechtfertigt sich somit ein Aufwand von höchstens sieben Stunden. Unter Berücksichtigung des gerichtsüblichen Ansatzes von Fr. 220.--, zuzüglich der Auslagen von Fr. 88.70 (für Fotokopien sowie Porti ab Beschwerdeerhebung) und einer Mehrwertsteuer von 7.7 % ergibt dies eine Entschädigung von Fr. 1’754.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer). 6.4 Der Beschwerdeführer ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach er zur Nachzahlung der ihm erlassenen Gerichtskosten und der Auslagen für die unent geltliche Rechtsvertretung verpflichtet ist, sobald er dazu in der Lage ist. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 7 00.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Ge währung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Lukas Rast, Zürich, wird mit Fr. 1’754.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichtskasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Lukas Rast - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin HurstHediger

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2022.00484 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichterin Fankhauser Gerichtsschreiberin Hediger Urteil vom 26. Januar 2023

IV.2022.00484

IV.2022.00484

IV.2022.00484 IV. Kammer

IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichterin Fankhauser Gerichtsschreiberin Hediger

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichterin Fankhauser Gerichtsschreiberin Hediger

Urteil vom 26. Januar 2023

Urteil vom 26. Januar 2023 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Lukas Rast

vertreten durch Rechtsanwalt Lukas Rast Advocentral Advokaturen

Advocentral Advokaturen Zähringerstrasse 51, 8001 Zürich

Zähringerstrasse 51, 8001 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. Der 1974 geborene X.___, ohne Berufsausbildung und Vater dreier 2015, 2017 und 2019 geborener Kinder, reiste 2008 aus Eritrea in die Schweiz ein und war seither erwerbslos resp. erwirtschaftete k ein Erwerbsein kommen ober halb der Einkommensschwelle von Fr. 4’667.-- ( vgl. Urk. 11/17). A m 2 1. Februar 2020 meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf die einge reichten Arztberichte bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug (berufliche Integration/Rente) an ( Urk. 11/8). Die Sozialversiche rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte medizinische und beruflich-erwerbliche Ab klärungen. Mit Schreiben vom 6. August 2020 forderte sie den Versicherten unter Hinweis auf seine Mitwirkungspflicht und deren Säumnis folgen auf, sich zur Verbesserung seines Gesundheitszustandes über die nächsten 12 Monate hinweg einer psychotherapeutischen und medikamentösen Behand lung zu unterziehen (Urk. 11/21). Am 7. April 2021 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, aus gesundheitlichen Gründen seien derzeit keine beruflichen Eingli ederungsmassnahmen möglich ( Urk. 11/33). Im Hinblick auf die Renten prüfung veranlasste sie das polydisziplinäre Gutachten de s Instituts Y.___ vom 7. Februar 2022 ( Urk. 11/51/2-51). Gestützt darauf und nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 11/60, Urk. 11/74) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 1 1. Juli 2022 einen Renten anspruch ( Urk. 2).

1. Der 1974 geborene X.___, ohne Berufsausbildung und Vater dreier 2015, 2017 und 2019 geborener Kinder, reiste 2008 aus Eritrea in die Schweiz ein und war seither erwerbslos resp. erwirtschaftete k ein Erwerbsein kommen ober halb der Einkommensschwelle von Fr. 4’667.-- ( vgl. Urk. 11/17). A m 2 1. Februar 2020 meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf die einge reichten Arztberichte bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug (berufliche Integration/Rente) an ( Urk. 11/8). Die Sozialversiche rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte medizinische und beruflich-erwerbliche Ab klärungen. Mit Schreiben vom 6. August 2020 forderte sie den Versicherten unter Hinweis auf seine Mitwirkungspflicht und deren Säumnis folgen auf, sich zur Verbesserung seines Gesundheitszustandes über die nächsten 12 Monate hinweg einer psychotherapeutischen und medikamentösen Behand lung zu unterziehen (Urk. 11/21). Am 7. April 2021 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, aus gesundheitlichen Gründen seien derzeit keine beruflichen Eingli ederungsmassnahmen möglich ( Urk. 11/33). Im Hinblick auf die Renten prüfung veranlasste sie das polydisziplinäre Gutachten de s Instituts Y.___ vom 7. Februar 2022 ( Urk. 11/51/2-51). Gestützt darauf und nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 11/60, Urk. 11/74) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 1 1. Juli 2022 einen Renten anspruch ( Urk. 2). 2. Dagegen erhob X.___ am 1 2. September 2022 (Poststempel) Beschwerde und beantragte, es sei die angefochtene Verfügung vom 1 1. Juli 2022 aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. In prozessualer Hinsicht ersuchte der Beschwerdeführer um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ( Urk. 1 S. 2), was er auf Aufforde rung hin ( Urk. 5) mit Eingabe vom 6. Oktober 2022 substantiierte ( Urk. 7, Urk. 8, Urk. 9/1-10). Mit Beschwerdeantwort vom 27. Oktober 2022 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 10), was dem Beschwerdeführer am 17. November 2022 zur Kenntnis gebracht wurde; gleich zeitig wurde sein Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung gutgeheissen und ihm Rechtsanwalt Lukas Rast, Zürich, als unentgeltlicher Rechtsvertreter für das vorliegende Beschwerdeverfahren bestellt ( Urk. 12).

2. Dagegen erhob X.___ am 1 2. September 2022 (Poststempel) Beschwerde und beantragte, es sei die angefochtene Verfügung vom 1 1. Juli 2022 aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. In prozessualer Hinsicht ersuchte der Beschwerdeführer um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ( Urk. 1 S. 2), was er auf Aufforde rung hin ( Urk. 5) mit Eingabe vom 6. Oktober 2022 substantiierte ( Urk. 7, Urk. 8, Urk. 9/1-10). Mit Beschwerdeantwort vom 27. Oktober 2022 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 10), was dem Beschwerdeführer am 17. November 2022 zur Kenntnis gebracht wurde; gleich zeitig wurde sein Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung gutgeheissen und ihm Rechtsanwalt Lukas Rast, Zürich, als unentgeltlicher Rechtsvertreter für das vorliegende Beschwerdeverfahren bestellt ( Urk. 12). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden versicherung (IVV) in Kraft getreten.

1.1 Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden versicherung (IVV) in Kraft getreten. In zeitlicher Hinsicht sind vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Regelungen grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da der Zeitpunkt des Invaliditätseintritts (Art. 28 Abs. 1 und 1 bis IVG) und jener des Rentenanspruchs nicht unbedingt identisch sind, fällt eine Invalidenrente unter das neue Recht, wenn der Anspruchsbeginn ab dem 1. Januar 2022 liegt, auch wenn die Invalidität vor diesem Zeitpunkt eingetreten ist. Neurechtliche Invali denrenten sind somit Renten, auf die gemäss Art. 29 Abs. 1 und 2 IVG der Anspruch ab dem 1. Januar 2022 entsteht ( vgl. Rz. 1008 des Kreisschreibens zu den Übergangsbestimmungen zur Einführung des linearen Rentensystems, K S ÜB WE IV, gültig ab 1. Januar 2022 ).

In zeitlicher Hinsicht sind vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Regelungen grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da der Zeitpunkt des Invaliditätseintritts (Art. 28 Abs. 1 und 1 bis IVG) und jener des Rentenanspruchs nicht unbedingt identisch sind, fällt eine Invalidenrente unter das neue Recht, wenn der Anspruchsbeginn ab dem 1. Januar 2022 liegt, auch wenn die Invalidität vor diesem Zeitpunkt eingetreten ist. Neurechtliche Invali denrenten sind somit Renten, auf die gemäss Art. 29 Abs. 1 und 2 IVG der Anspruch ab dem 1. Januar 2022 entsteht ( vgl. Rz. 1008 des Kreisschreibens zu den Übergangsbestimmungen zur Einführung des linearen Rentensystems, K S ÜB WE IV, gültig ab 1. Januar 2022 ). Die angefochtene Verfügung erging nach dem 1. Januar 202 2. Da die Entstehung eines Rentenanspruchs vorliegend bereits vor dem 1. Januar 2022 in Betracht fällt (vgl. Urk. 11/40/2), sind die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechts vorschriften anwendbar, die nachfolgend auch in dieser Fassung zitiert werden.

Die angefochtene Verfügung erging nach dem 1. Januar 202 2. Da die Entstehung eines Rentenanspruchs vorliegend bereits vor dem 1. Januar 2022 in Betracht fällt (vgl. Urk. 11/40/2), sind die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechts vorschriften anwendbar, die nachfolgend auch in dieser Fassung zitiert werden. 1.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1. 3 Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krank heit ist jedoch nicht ohne W eiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 1 43 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 13 9 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG). Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämt liche psychischen Erkrankungen einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen (E. 7.2; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.1). Entscheidend ist dabei, unabhängig von der diagnostischen Einordnung des Leidens, ob es gelingt, auf objektivierter Beurteilungsgrundlage den Beweis einer rechtlich relevanten Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit zu erbringen, wobei die versicherte Person die materielle Beweislast zu tragen hat (BGE 143 V 409 E. 4.5.2 unter Hinweis auf BGE 141 V 281 E. 3.7.2; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3).

1. 3 Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krank heit ist jedoch nicht ohne W eiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 1 43 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 13 9 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG). Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämt liche psychischen Erkrankungen einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen (E. 7.2; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.1). Entscheidend ist dabei, unabhängig von der diagnostischen Einordnung des Leidens, ob es gelingt, auf objektivierter Beurteilungsgrundlage den Beweis einer rechtlich relevanten Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit zu erbringen, wobei die versicherte Person die materielle Beweislast zu tragen hat (BGE 143 V 409 E. 4.5.2 unter Hinweis auf BGE 141 V 281 E. 3.7.2; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). 1. 4 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:

1. 4 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1. 5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können ( BGE 132 V 93 E. 4 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 140 V 193 E. 3.2 mit Hinwei sen ).

1. 5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können ( BGE 132 V 93 E. 4 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 140 V 193 E. 3.2 mit Hinwei sen ). 1. 6 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medi zinischen Zusam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). Den von Versicherungsträgern im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholten, den Anforderungen der Rechtsprechung ent sprechenden Gutachten externer Spezialärzte (sogenannte Administrativgutach ten) ist Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 137 V 210 E. 1.3.4, 135 V 465 E. 4.4; Urteil des Bundesgerichts 8C_77/2021 vom 20. April 2021 E. 3 mit Hinweisen).

1. 6 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medi zinischen Zusam menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). Den von Versicherungsträgern im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholten, den Anforderungen der Rechtsprechung ent sprechenden Gutachten externer Spezialärzte (sogenannte Administrativgutach ten) ist Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 137 V 210 E. 1.3.4, 135 V 465 E. 4.4; Urteil des Bundesgerichts 8C_77/2021 vom 20. April 2021 E. 3 mit Hinweisen). 2.

2. 2.1 Im angefochtenen Entscheid erwog die Beschwerdegegnerin, gestützt auf die mediz i nischen Abklärungen seien dem Beschwerdeführer schwere Tätigkeiten auf der Baustelle nicht mehr zuzumuten. In einer leichten bis mittelschweren Tätigkeit habe indes durchgehend eine 100%ige Arbeitsfähigkeit bestanden. Darüber hinaus bestehe k eine adäquate schmerz- und psychiatrische Behandlung, weshalb ein grosser Leidendruck zu verneinen sei. Mithin bestehe kein Anspruch auf IV-Leistungen ( Urk. 2, vgl. auch Urk. 10).

2.1 Im angefochtenen Entscheid erwog die Beschwerdegegnerin, gestützt auf die mediz i nischen Abklärungen seien dem Beschwerdeführer schwere Tätigkeiten auf der Baustelle nicht mehr zuzumuten. In einer leichten bis mittelschweren Tätigkeit habe indes durchgehend eine 100%ige Arbeitsfähigkeit bestanden. Darüber hinaus bestehe k eine adäquate schmerz- und psychiatrische Behandlung, weshalb ein grosser Leidendruck zu verneinen sei. Mithin bestehe kein Anspruch auf IV-Leistungen ( Urk. 2, vgl. auch Urk. 10). 2.2 Dagegen wandte der Beschwerdeführer ein, die behandelnden Ärzte des Zentrums Z.___ hätten ein seit August 2018 bestehendes Schmerzleiden und eine rezidivierende depressive Störung mit psychotisch anmutenden Symptomen (ICD-10: F33.3) diagnostiziert. Zudem sei der Beschwer deführer in regelmässiger allgemeinmediz i nischer und psycho logischer Behand lung; auch nehme er Schmerzmedikamente ein. Soweit die Beschwerdegegnerin eine inadäquate psychiatrische Behandlung moniere, sei diese auf eine Unfähig keit des Beschwerdeführers zur Krankheitseinsicht zurückzuführen. Gestützt auf das Kreisschreiben über die Invalidität und Renten in der Invalidenversicherung dürfe vor diesem Hintergrund nicht auf einen fehlenden Leidensdruck geschlossen werden. Vielmehr sei der Leidensdruck vorliegend hinlänglich plausibilisiert und es dränge sich eine psychiatrische Neubegutachtung auf (Urk. 1).

2.2 Dagegen wandte der Beschwerdeführer ein, die behandelnden Ärzte des Zentrums Z.___ hätten ein seit August 2018 bestehendes Schmerzleiden und eine rezidivierende depressive Störung mit psychotisch anmutenden Symptomen (ICD-10: F33.3) diagnostiziert. Zudem sei der Beschwer deführer in regelmässiger allgemeinmediz i nischer und psycho logischer Behand lung; auch nehme er Schmerzmedikamente ein. Soweit die Beschwerdegegnerin eine inadäquate psychiatrische Behandlung moniere, sei diese auf eine Unfähig keit des Beschwerdeführers zur Krankheitseinsicht zurückzuführen. Gestützt auf das Kreisschreiben über die Invalidität und Renten in der Invalidenversicherung dürfe vor diesem Hintergrund nicht auf einen fehlenden Leidensdruck geschlossen werden. Vielmehr sei der Leidensdruck vorliegend hinlänglich plausibilisiert und es dränge sich eine psychiatrische Neubegutachtung auf (Urk. 1). 3.

3. 3.1 Im polydisziplinären Y.___ -Gutachten vom 7. Februar 2022 hielten die beurteilen den Fachärzte keine Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit fest ( Urk. 11/51/9). Ohne Einfluss auf die Arbei tsfähigkeit notierten sie als Hau pt diagnosen (1) eine chronische Dorsalgie (ICD-10: M54.5), (2) ein chronisches unspezifisches multilokuläres Schmerzsyndrom (ICD-10: R52.9) und (3) eine arterielle Hypertonie ( Urk. 11/51/9).

3.1 Im polydisziplinären Y.___ -Gutachten vom 7. Februar 2022 hielten die beurteilen den Fachärzte keine Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit fest ( Urk. 11/51/9). Ohne Einfluss auf die Arbei tsfähigkeit notierten sie als Hau pt diagnosen (1) eine chronische Dorsalgie (ICD-10: M54.5), (2) ein chronisches unspezifisches multilokuläres Schmerzsyndrom (ICD-10: R52.9) und (3) eine arterielle Hypertonie ( Urk. 11/51/9). Gegenüber dem fallführenden internistischen Gutachter habe der Beschwerdefüh rer Schmerzen am ga n zen Körper von Kopf bis Fuss berichtet. Diese seien da uernd vorhanden und verstärkten sich bei m Gewichte tragen ab 3-4 kg oder bei Dreh bewegungen. Zudem verspüre er eine Gefühlslosigkeit in den Beinen beidseits, welche sich beim Duschen mit heissem Wasser oder durch Massieren verbessern würde. Weiter habe er ein Problem mit den Augen und könne beim Lesen nicht mehr so gut sehen. Beim Faustschluss könne er die Hä nde nicht mehr gut öffnen (Urk. 11/ 51/19 f.). Da sich die kl inische Untersuchung als unauffällig erwies, kam der begutachtende Facharzt zum Schluss, es würden sich aus r ein internistischer Sicht keine Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit ergeben. Mithin sei der Beschwerdeführer für sämtliche Tätigkeiten zu 100 % arbeitsfähig ( Urk. 11/51/ 22 f. ).

Gegenüber dem fallführenden internistischen Gutachter habe der Beschwerdefüh rer Schmerzen am ga n zen Körper von Kopf bis Fuss berichtet. Diese seien da uernd vorhanden und verstärkten sich bei m Gewichte tragen ab 3-4 kg oder bei Dreh bewegungen. Zudem verspüre er eine Gefühlslosigkeit in den Beinen beidseits, welche sich beim Duschen mit heissem Wasser oder durch Massieren verbessern würde. Weiter habe er ein Problem mit den Augen und könne beim Lesen nicht mehr so gut sehen. Beim Faustschluss könne er die Hä nde nicht mehr gut öffnen (Urk. 11/ 51/19 f.). Da sich die kl inische Untersuchung als unauffällig erwies, kam der begutachtende Facharzt zum Schluss, es würden sich aus r ein internistischer Sicht keine Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit ergeben. Mithin sei der Beschwerdeführer für sämtliche Tätigkeiten zu 100 % arbeitsfähig ( Urk. 11/51/ 22 f. ). Im Rahmen der psychiatrischen Exploration berichtete der Beschwerdeführer, es gehe ihm gar nicht gut. Dies wegen der Kälte, davon bekomme er mehr Nacken schmerzen. Zudem habe er ein brennendes Gefühl in den Oberschenkeln. 2016 habe er einen Berufsunfall erlitten; beim Tragen eines Heizkörper s sei er gestürzt. Zunächst habe er keine Beschwerden gehabt. Erst Monate später habe er beim Fussballspielen erstmals Rückenschmerzen gespürt. Im Ju ni 2016 sei er in der Leisten-/ Genitalgegend infiltriert worden. Seither leide er an Schmerzen. Zud em könne er nicht richtig gehen und spüre etwas Hartes von unte n am linken Fuss bis oben am Kopf. Auch h abe er Schmerzen an beiden Ellb ogen, am Nacken, in den Waden und Oberschenkeln. Die Diagnose kenne er nicht. Sein Hausarzt habe Bewegung empfohlen. Nach anderen Beschwerden gefragt, habe der Beschwer deführer berichtet, dass alle Organe beschädigt seien. So etwa die Augen (er brauche zum Lesen eine Brille) und das Herz (beim Treppensteigen sei er kurz atmig). Früher habe er viel gearbeitet und Kraft gehabt. Dies gehe seit Ende 2017 nicht mehr. Nach weiteren Beschwerde n gefragt, habe der Beschwerdeführer Kopfschmerzen berichtet. Psychisch e Probleme hätten nie bestanden. P sychisch sei er gesund. Im Rahmen der persönliche n A namnese seien die Angaben des Beschwerdeführers dürftig gewesen. Er habe lediglich berichtet, dass er gut aufgewachsen sei und ein schönes Leben gehabt habe. Er sei gut gewesen in der Schule. Das Militär habe er auch besucht, mehr könne er dazu nicht sagen. Er habe eine Partnerin und drei Söhne. Wie alt seine Partnerin sei, wisse er nicht. Auch wisse er nicht, ob sie arbeite oder gesund sei. Bis März 2018 habe er gemeinsam mit seiner Partnerin und den drei Kindern in einer Wohnung im zweiten Stock gelebt. Sein Arzt habe ihm gesagt, dass er ins Erdgeschoss ziehen müsse. Der Beschwerdeführer habe vier Jahre darauf gewartet, dass ihm das Sozialamt eine andere Wohnung organisiere. Im Frü hjah r 2021 s ei er in eine fünf er WG gezogen. Es wohnten alles Menschen aus Eritrea dort. Mit den Mitbe wohnern pflege er Kontakt. Das WG-Zimmer koste Fr. 900.--, zudem erhalte er Fr. 1'000. -- vom Sozialamt. Er sei nicht nur wegen de s Stockwerk s, sondern auch aus finanziellen Gründen aus der Famil i enwohn ung gezogen; zuvor habe er nur Fr. 480. -- bekommen. Morgens hole er seine Kinder ab und bringe sie zur Schule, in den Kindergarten oder die Spielgruppe. Danach nehme er Termine wahr, ansonsten sei er zuhause. Am Abend hole er die Kinder wieder ab und bringe sie in die Famil i enwohnung. Am Mittag esse er alleine. Er w isse nicht, was er am Nachmittag mache. Er schaue weder fern noch beschäftige er sich am Computer. Habe er die Kinder abgeholt, bleibe er bei ihnen bis sie um 20.00 Uhr einschlafen würden. Dann gehe er in die WG. Im Haushalt sei er für die Wäsche zuständig, die Köperpflege gehe problemlos. Er habe keine Hobbies. An den Wochenenden gehe er mit den Kindern im Wald spazieren oder begleite sie an Fussballspiele. Zur Untersuchung sei er mit dem Zug angereist. Er dürfe nicht Autofahren; er wisse nicht warum (vgl. jedoch Urk. 11/51/34, wonach der Beschwerdeführer gegenüber dem orthopädischen Gutachter ausgeführt habe, die Führerscheinprü fung 2018 nicht bestanden zu haben). Bis im Sommer 2021 sei er ambulant behandelt worden im Zentrum Z.___, wo auch sein Hausarzt arbeite. Die Behandlung habe er aufgegeben, nachdem das Sozialamt die Dolmetscherkosten nicht mehr habe übernehmen wollen und auch weil er keine psychischen Probleme habe. Er nehme keine M edikamente ein ( Urk. 11/51/25 f.). In klinischer Hinsicht sei der angemes sen gekleidet e und gepflegte Beschwerdeführer allseits orientiert und bewusst seinsklar gewesen. Er habe während der 45-minütigen Untersuchung die Konzentration aufrechterhalten können. Nach den ersten 30 Minuten habe er wiederholt berichtet, keine weiteren Fragen mehr beantworten zu wollen und dass er Mühe habe zu sitzen. Der ganze Untersuchungstag sei zu lang. Gestützt auf die Angaben des Dolmetschers seien der Bildungsstand und Ausdruck des Beschwer deführers auf mittlerem Niveau anzusetzen. Auffälligkeiten habe der Dolmetscher nicht bemerkt. Affektiv sei der Beschwerdeführer bei erhaltener Schwingungs fähigkeit dysphorisch gereizt, mürrisch und zum Teil klagsam sowie psychomo torisch unruhig. Der Rapport sei eingeschränkt herstellbar. Aufgrund der unpräzisen und unkooperativen Antworten sei eine abschliessende Beurteilung des psychischen Gesundheitszustandes nicht möglich. Ein depressives Syndrom habe sich nicht feststellen lassen, was sich mit der aktuellsten Einschätzung de r behandelnden Ärzte decke ( Urk. 11/51/28 ff.). Klinisch-phänomenologisch stehe das dysphorisch-gerei zte, mürrische Zustandsbild im Vordergrund. Die Angaben des Beschwerdeführers zum Tagesablauf und zu den Aktivitäten hätten nicht auf relevante psychische Einschränkungen hingewiesen. Die Schilderung der Schmer zen sei aufgrund der ausweichenden und ungenauen Antworten nicht nachvoll ziehbar gewesen. Die Beschwerdeschilderung l iesse s i c h auch nicht mit der beschriebenen aktiven Be treuung von drei Kindern ver e inba ren. Letztendlich könne aus psychiatrischer Sicht keine Diagnose gestellt werden und es bestünden keine klaren Hinweise für eine aus psychiatrischer Sicht bestehende Einschrän kun g der Arbeitsfähigkeit. Der Beschwerdeführer sei – soweit ersichtlich – in der bisherigen sowie jeder anderen Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig (Urk. 11/51/30 f. ).

Im Rahmen der psychiatrischen Exploration berichtete der Beschwerdeführer, es gehe ihm gar nicht gut. Dies wegen der Kälte, davon bekomme er mehr Nacken schmerzen. Zudem habe er ein brennendes Gefühl in den Oberschenkeln. 2016 habe er einen Berufsunfall erlitten; beim Tragen eines Heizkörper s sei er gestürzt. Zunächst habe er keine Beschwerden gehabt. Erst Monate später habe er beim Fussballspielen erstmals Rückenschmerzen gespürt. Im Ju ni 2016 sei er in der Leisten-/ Genitalgegend infiltriert worden. Seither leide er an Schmerzen. Zud em könne er nicht richtig gehen und spüre etwas Hartes von unte n am linken Fuss bis oben am Kopf. Auch h abe er Schmerzen an beiden Ellb ogen, am Nacken, in den Waden und Oberschenkeln. Die Diagnose kenne er nicht. Sein Hausarzt habe Bewegung empfohlen. Nach anderen Beschwerden gefragt, habe der Beschwer deführer berichtet, dass alle Organe beschädigt seien. So etwa die Augen (er brauche zum Lesen eine Brille) und das Herz (beim Treppensteigen sei er kurz atmig). Früher habe er viel gearbeitet und Kraft gehabt. Dies gehe seit Ende 2017 nicht mehr. Nach weiteren Beschwerde n gefragt, habe der Beschwerdeführer Kopfschmerzen berichtet. Psychisch e Probleme hätten nie bestanden. P sychisch sei er gesund. Im Rahmen der persönliche n A namnese seien die Angaben des Beschwerdeführers dürftig gewesen. Er habe lediglich berichtet, dass er gut aufgewachsen sei und ein schönes Leben gehabt habe. Er sei gut gewesen in der Schule. Das Militär habe er auch besucht, mehr könne er dazu nicht sagen. Er habe eine Partnerin und drei Söhne. Wie alt seine Partnerin sei, wisse er nicht. Auch wisse er nicht, ob sie arbeite oder gesund sei. Bis März 2018 habe er gemeinsam mit seiner Partnerin und den drei Kindern in einer Wohnung im zweiten Stock gelebt. Sein Arzt habe ihm gesagt, dass er ins Erdgeschoss ziehen müsse. Der Beschwerdeführer habe vier Jahre darauf gewartet, dass ihm das Sozialamt eine andere Wohnung organisiere. Im Frü hjah r 2021 s ei er in eine fünf er WG gezogen. Es wohnten alles Menschen aus Eritrea dort. Mit den Mitbe wohnern pflege er Kontakt. Das WG-Zimmer koste Fr. 900.--, zudem erhalte er Fr. 1'000. vom Sozialamt. Er sei nicht nur wegen de s Stockwerk s, sondern auch aus finanziellen Gründen aus der Famil i enwohn ung gezogen; zuvor habe er nur Fr. 480. bekommen. Morgens hole er seine Kinder ab und bringe sie zur Schule, in den Kindergarten oder die Spielgruppe. Danach nehme er Termine wahr, ansonsten sei er zuhause. Am Abend hole er die Kinder wieder ab und bringe sie in die Famil i enwohnung. Am Mittag esse er alleine. Er w isse nicht, was er am Nachmittag mache. Er schaue weder fern noch beschäftige er sich am Computer. Habe er die Kinder abgeholt, bleibe er bei ihnen bis sie um 20.00 Uhr einschlafen würden. Dann gehe er in die WG. Im Haushalt sei er für die Wäsche zuständig, die Köperpflege gehe problemlos. Er habe keine Hobbies. An den Wochenenden gehe er mit den Kindern im Wald spazieren oder begleite sie an Fussballspiele. Zur Untersuchung sei er mit dem Zug angereist. Er dürfe nicht Autofahren; er wisse nicht warum (vgl. jedoch Urk. 11/51/34, wonach der Beschwerdeführer gegenüber dem orthopädischen Gutachter ausgeführt habe, die Führerscheinprü fung 2018 nicht bestanden zu haben). Bis im Sommer 2021 sei er ambulant behandelt worden im Zentrum Z.___, wo auch sein Hausarzt arbeite. Die Behandlung habe er aufgegeben, nachdem das Sozialamt die Dolmetscherkosten nicht mehr habe übernehmen wollen und auch weil er keine psychischen Probleme habe. Er nehme keine M edikamente ein ( Urk. 11/51/25 f.). In klinischer Hinsicht sei der angemes sen gekleidet e und gepflegte Beschwerdeführer allseits orientiert und bewusst seinsklar gewesen. Er habe während der 45-minütigen Untersuchung die Konzentration aufrechterhalten können. Nach den ersten 30 Minuten habe er wiederholt berichtet, keine weiteren Fragen mehr beantworten zu wollen und dass er Mühe habe zu sitzen. Der ganze Untersuchungstag sei zu lang. Gestützt auf die Angaben des Dolmetschers seien der Bildungsstand und Ausdruck des Beschwer deführers auf mittlerem Niveau anzusetzen. Auffälligkeiten habe der Dolmetscher nicht bemerkt. Affektiv sei der Beschwerdeführer bei erhaltener Schwingungs fähigkeit dysphorisch gereizt, mürrisch und zum Teil klagsam sowie psychomo torisch unruhig. Der Rapport sei eingeschränkt herstellbar. Aufgrund der unpräzisen und unkooperativen Antworten sei eine abschliessende Beurteilung des psychischen Gesundheitszustandes nicht möglich. Ein depressives Syndrom habe sich nicht feststellen lassen, was sich mit der aktuellsten Einschätzung de r behandelnden Ärzte decke ( Urk. 11/51/28 ff.). Klinisch-phänomenologisch stehe das dysphorisch-gerei zte, mürrische Zustandsbild im Vordergrund. Die Angaben des Beschwerdeführers zum Tagesablauf und zu den Aktivitäten hätten nicht auf relevante psychische Einschränkungen hingewiesen. Die Schilderung der Schmer zen sei aufgrund der ausweichenden und ungenauen Antworten nicht nachvoll ziehbar gewesen. Die Beschwerdeschilderung l iesse s i c h auch nicht mit der beschriebenen aktiven Be treuung von drei Kindern ver e inba ren. Letztendlich könne aus psychiatrischer Sicht keine Diagnose gestellt werden und es bestünden keine klaren Hinweise für eine aus psychiatrischer Sicht bestehende Einschrän kun g der Arbeitsfähigkeit. Der Beschwerdeführer sei – soweit ersichtlich – in der bisherigen sowie jeder anderen Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig (Urk. 11/51/30 f. ). Gegenüber dem orthopädischen Gutachten habe der Beschwerdeführer angege ben, es gehe ihm schlecht, er habe über all Schmerzen. Auf die Bitte diese zu präzisieren, habe er ein Elektrisieren, Brennen, gelegentliches Zittern sowie Hitze- und Kältegefühl berichtet. Beschwerdefreie Körperregionen habe der Beschwer deführer klar verneint; d ie Frage nach dem Punctum maximum habe er unterschiedlich beantwortet. Auf die wiederholte Frage nach von der Wirbelsäule ausgehenden Ausstrahlungen habe d er Beschwerdeführer verschiedene Schmerz orte zwischen den Füssen und Leisten angegeben. Die gesamte Sympto matik bestehe rund um die Uhr und verschlechtere sich unablässig. Angefangen habe es vor vier bis fünf Jahren. Auf die Frage nach einer auslösenden Ursache habe der Beschwerdeführer geantwortet, er sei kein Arzt und könne dazu nicht viel sagen. Der Untersucher möge das mitgebrachte Dossier lesen. Dabei habe es sich um ein UVG-Zeugnis der Unfallchirurgie des Universitätsspitals A.___ vom 2 2. Juli 2016 gehandelt, wonach der Beschwerdeführer beim Fussballspielen ohne Trauma Schmerzen an der linken Wade entwickelt habe und eine Zerrung des Musculus gastrocnemius diagnostiziert worden sei. Auf die Frage nach resultie renden Einschränkungen habe der Beschwerdeführer berichtet, er sei arbeits unfähig gewesen. Er verfüge über viel zu wenig Kraft und könne die Dinge nicht mehr so wie früher machen. Die maximale Gehstrecke ohne Pa us e betrage eine Stunde. Wenn er Schmerzen habe, nehme er ein Dafalgan, bedarfsweise etwa einmal wöchentlich bis zu 2 x 500mg Novalgin, Schmerzpflaster und Salben. Die einmalig in der Mitte d es Rückens sowie am Bauch vom H ausarzt verabreichte Sprit ze habe keine Besserung gebracht. Das im Rahmen der allwöchentlichen Physiotherapie erfolgende Krafttraining helfe ihm für ein bis zwei Tage ein wenig. Zudem laufe er morgens und abends eine halbe Stunde. Andere sportliche Betätigungen gebe es nicht. Alle zwei Wochen such e er den Ha usarzt auf. Den Rückenspezialisten Dr. med. B.___, Facharzt FMH für Chirurgie, suche er wegen unbezahlten Rechnungen nicht mehr auf. Seit August 2021 werde er auch nicht meh r psychiatrisch behandelt. E r sei denn auch nicht psychisch krank. Es bestünden nur körperliche Beschwerden ( Urk. 11/51/3 2 f.). Der Beschwerdeführer habe während der Untersuchung gereizt und etwas aggressiv gewirkt; die Fragen habe er einsilbig und ausweichend beantwortet. Zu Beginn sei eine gewisse Compliance noch vorhanden gewesen, im weiteren Verlauf habe der Beschwer deführer zusehends die Mitarbeit verweigert. Das Gangbild auf der Treppe sei zeitweise regelrecht, jedoch mit einmaligem Voranstellen des rechten resp. linken Fusses. Der Gang auf ebenem Grund sei hinkfrei, jedoch seien die Varianten nicht durchführbar. Bei der Prüfung der Wirbelsäule und Extremitäten habe sich unter Gegenhalten eine massive bis vollständige Bewegungseinschränkung sämtlicher Abschnitte ergeben ; bei der Prüfung von Druckdolenzen habe der Beschwerde führer wiederholt gestöhnt und zum Teil gro t e s k wirkend gezuckt. Weiter habe er eine mas sive, die gesamte Körperoberflä che, ohne ersichtliches Punctum maximum umfassende Druckdolenz beklagt und schliesslich nicht einmal mehr die geringste Berührung du rch die Fingerkuppen des Unters u c hers toleriert. Die vorsichtig vorgenommene Sensibilitätsprüfung sei ebenfalls gescheitert. Beim Aus- und Anziehen habe demgegenüber eine völlig uneingeschränkte Beweglich keit unter anderem des Kopfes, der unteren Extremitäten sowie der oberen Extremitäten im Sinne ausladender Überkopfmanöver gezeigt. Zudem sei die symmetrisch massivst vermehrte Beschwielung der F üsse mit de m angegebenen passiven Lebensstil nicht vereinbar. F ü nf von fünf Waddel -Zeichen hätten sich als positiv erwiesen. Bildgebend zeige sich eine im Verlauf rückgängige Diskushernie LWK4/5 mit möglicher Affektion der Nervenwurzel L5 links sowie mässige n tieflumbale n Spondylarthrosen. Der Befund an Hüft- und Iliosakral gelenken sei regelrecht. Zusammenfassend liessen sich die beklagten Beschwer den durch die klinischen und radiologischen Befunde keinesfalls klar erklären. Angesichts der tieflumbalen Degeneration und Diskopathie seien Beschwerden bei körperlich höherer Belastung oder bei der Einnahme von Zwangshaltungen nachvollziehbar; d ie im Alltag geltend gemachten Einschränkungen könnten indes nicht nachvollzogen werden. Für körperlich leichte bis mittelschwere Verrichtungen unter Wechselbelastung, ohne häufiges, wiederholtes Heben und Tragen von Lasten über 15 kg und ohne längerdauernde Zwangshaltungen des Rumpfes sei der Beschwerdeführer zu 100 % arbeitsfähig ( Urk. 11/51/34 f., Urk. 11/51/37 f f. ).

Gegenüber dem orthopädischen Gutachten habe der Beschwerdeführer angege ben, es gehe ihm schlecht, er habe über all Schmerzen. Auf die Bitte diese zu präzisieren, habe er ein Elektrisieren, Brennen, gelegentliches Zittern sowie Hitze- und Kältegefühl berichtet. Beschwerdefreie Körperregionen habe der Beschwer deführer klar verneint; d ie Frage nach dem Punctum maximum habe er unterschiedlich beantwortet. Auf die wiederholte Frage nach von der Wirbelsäule ausgehenden Ausstrahlungen habe d er Beschwerdeführer verschiedene Schmerz orte zwischen den Füssen und Leisten angegeben. Die gesamte Sympto matik bestehe rund um die Uhr und verschlechtere sich unablässig. Angefangen habe es vor vier bis fünf Jahren. Auf die Frage nach einer auslösenden Ursache habe der Beschwerdeführer geantwortet, er sei kein Arzt und könne dazu nicht viel sagen. Der Untersucher möge das mitgebrachte Dossier lesen. Dabei habe es sich um ein UVG-Zeugnis der Unfallchirurgie des Universitätsspitals A.___ vom 2 2. Juli 2016 gehandelt, wonach der Beschwerdeführer beim Fussballspielen ohne Trauma Schmerzen an der linken Wade entwickelt habe und eine Zerrung des Musculus gastrocnemius diagnostiziert worden sei. Auf die Frage nach resultie renden Einschränkungen habe der Beschwerdeführer berichtet, er sei arbeits unfähig gewesen. Er verfüge über viel zu wenig Kraft und könne die Dinge nicht mehr so wie früher machen. Die maximale Gehstrecke ohne Pa us e betrage eine Stunde. Wenn er Schmerzen habe, nehme er ein Dafalgan, bedarfsweise etwa einmal wöchentlich bis zu 2 x 500mg Novalgin, Schmerzpflaster und Salben. Die einmalig in der Mitte d es Rückens sowie am Bauch vom H ausarzt verabreichte Sprit ze habe keine Besserung gebracht. Das im Rahmen der allwöchentlichen Physiotherapie erfolgende Krafttraining helfe ihm für ein bis zwei Tage ein wenig. Zudem laufe er morgens und abends eine halbe Stunde. Andere sportliche Betätigungen gebe es nicht. Alle zwei Wochen such e er den Ha usarzt auf. Den Rückenspezialisten Dr. med. B.___, Facharzt FMH für Chirurgie, suche er wegen unbezahlten Rechnungen nicht mehr auf. Seit August 2021 werde er auch nicht meh r psychiatrisch behandelt. E r sei denn auch nicht psychisch krank. Es bestünden nur körperliche Beschwerden ( Urk. 11/51/3 2 f.). Der Beschwerdeführer habe während der Untersuchung gereizt und etwas aggressiv gewirkt; die Fragen habe er einsilbig und ausweichend beantwortet. Zu Beginn sei eine gewisse Compliance noch vorhanden gewesen, im weiteren Verlauf habe der Beschwer deführer zusehends die Mitarbeit verweigert. Das Gangbild auf der Treppe sei zeitweise regelrecht, jedoch mit einmaligem Voranstellen des rechten resp. linken Fusses. Der Gang auf ebenem Grund sei hinkfrei, jedoch seien die Varianten nicht durchführbar. Bei der Prüfung der Wirbelsäule und Extremitäten habe sich unter Gegenhalten eine massive bis vollständige Bewegungseinschränkung sämtlicher Abschnitte ergeben ; bei der Prüfung von Druckdolenzen habe der Beschwerde führer wiederholt gestöhnt und zum Teil gro t e s k wirkend gezuckt. Weiter habe er eine mas sive, die gesamte Körperoberflä che, ohne ersichtliches Punctum maximum umfassende Druckdolenz beklagt und schliesslich nicht einmal mehr die geringste Berührung du rch die Fingerkuppen des Unters u c hers toleriert. Die vorsichtig vorgenommene Sensibilitätsprüfung sei ebenfalls gescheitert. Beim Aus- und Anziehen habe demgegenüber eine völlig uneingeschränkte Beweglich keit unter anderem des Kopfes, der unteren Extremitäten sowie der oberen Extremitäten im Sinne ausladender Überkopfmanöver gezeigt. Zudem sei die symmetrisch massivst vermehrte Beschwielung der F üsse mit de m angegebenen passiven Lebensstil nicht vereinbar. F ü nf von fünf Waddel -Zeichen hätten sich als positiv erwiesen. Bildgebend zeige sich eine im Verlauf rückgängige Diskushernie LWK4/5 mit möglicher Affektion der Nervenwurzel L5 links sowie mässige n tieflumbale n Spondylarthrosen. Der Befund an Hüft- und Iliosakral gelenken sei regelrecht. Zusammenfassend liessen sich die beklagten Beschwer den durch die klinischen und radiologischen Befunde keinesfalls klar erklären. Angesichts der tieflumbalen Degeneration und Diskopathie seien Beschwerden bei körperlich höherer Belastung oder bei der Einnahme von Zwangshaltungen nachvollziehbar; d ie im Alltag geltend gemachten Einschränkungen könnten indes nicht nachvollzogen werden. Für körperlich leichte bis mittelschwere Verrichtungen unter Wechselbelastung, ohne häufiges, wiederholtes Heben und Tragen von Lasten über 15 kg und ohne längerdauernde Zwangshaltungen des Rumpfes sei der Beschwerdeführer zu 100 % arbeitsfähig ( Urk. 11/51/34 f., Urk. 11/51/37 f f. ). Anlässlich der neurologischen Untersuchung habe der Beschwerdeführer erneut Schmerzen am gesamten Körper und (auf Nachfrage) Lähmungen an beiden Händen, den Füssen und den Oberschenkeln sowie eine frühmorgendliche Taubheit in den Händen berichtet. Früher sei er nie ernstlich krank gewesen. Er leide erst seit seiner Einreise in die Schweiz an Schmerzen. Momentan fühle er sich zu keiner Arbeit imstande. Er habe keine Kraft. Darüber hinaus habe der Beschwerdeführer mehrfach die Antwort mit der Begründung verweigert, die Frage gehöre nicht zur Untersuchung oder lasse sich bereits anhand der vorlie genden Unterlagen beantworten. Zudem habe er den Blickk ontakt vermieden und mehrfach kundgetan, dass ihn die Untersuchung stresse (Urk. 11/51/41 f.). Während der U ntersuchung habe der B eschwerdeführer star ke Schmerzen ange geben und abwehrende Handbewegungen durchgeführt. Die übliche Palpitation sei nicht verlässlich durchführbar gewesen. Die Geruchsprobe habe der Beschwer deführer anfänglich verweigert. Alsdann habe er eine massive Schwächung der Extremitäten dargeboten und so gut wie keine Kraftentfaltung beim Händedruck. Der Spitz griff sei ebenfalls nicht möglich gewesen. G leichzei tig habe sich der Beschwerd ef ührer völlig unauffällig An- und Entkleiden können. Hierbei sei der Einbeinstand auch problemlos möglich gewesen. Das einfache Gangbild sei eben falls unauffällig. Die Sensibilität sei nicht sinnvoll überprüfbar gewesen, weil der Beschwerdeführer überall S chmerzen angegeben habe. Es könne aufgrund der nur bruchstückhaft eruierbaren Anamnese, vorhandenen Unterlagen und klinisch unauffälligen Untersuchung angenommen werden, dass rezidiviere n de Lumbalgien bestünden und zwischenzeitlich als Ganzkörperschmerzen wahr genommen würden. Aus neurologischer Sicht seien körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeiten ohne intellektuelle Anforderungen vollzeitlich zumut bar (Urk. 11/51/43 ff. ).

Anlässlich der neurologischen Untersuchung habe der Beschwerdeführer erneut Schmerzen am gesamten Körper und (auf Nachfrage) Lähmungen an beiden Händen, den Füssen und den Oberschenkeln sowie eine frühmorgendliche Taubheit in den Händen berichtet. Früher sei er nie ernstlich krank gewesen. Er leide erst seit seiner Einreise in die Schweiz an Schmerzen. Momentan fühle er sich zu keiner Arbeit imstande. Er habe keine Kraft. Darüber hinaus habe der Beschwerdeführer mehrfach die Antwort mit der Begründung verweigert, die Frage gehöre nicht zur Untersuchung oder lasse sich bereits anhand der vorlie genden Unterlagen beantworten. Zudem habe er den Blickk ontakt vermieden und mehrfach kundgetan, dass ihn die Untersuchung stresse (Urk. 11/51/41 f.). Während der U ntersuchung habe der B eschwerdeführer star ke Schmerzen ange geben und abwehrende Handbewegungen durchgeführt. Die übliche Palpitation sei nicht verlässlich durchführbar gewesen. Die Geruchsprobe habe der Beschwer deführer anfänglich verweigert. Alsdann habe er eine massive Schwächung der Extremitäten dargeboten und so gut wie keine Kraftentfaltung beim Händedruck. Der Spitz griff sei ebenfalls nicht möglich gewesen. G leichzei tig habe sich der Beschwerd ef ührer völlig unauffällig An- und Entkleiden können. Hierbei sei der Einbeinstand auch problemlos möglich gewesen. Das einfache Gangbild sei eben falls unauffällig. Die Sensibilität sei nicht sinnvoll überprüfbar gewesen, weil der Beschwerdeführer überall S chmerzen angegeben habe. Es könne aufgrund der nur bruchstückhaft eruierbaren Anamnese, vorhandenen Unterlagen und klinisch unauffälligen Untersuchung angenommen werden, dass rezidiviere n de Lumbalgien bestünden und zwischenzeitlich als Ganzkörperschmerzen wahr genommen würden. Aus neurologischer Sicht seien körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeiten ohne intellektuelle Anforderungen vollzeitlich zumut bar (Urk. 11/51/43 ff. ). Im Rahmen der interdisziplinären Konsensbeurteilung hielten die Gutachter fest, eine eigentliche angestammte Tätigkeit könne nicht zugeordnet werden. Jeden falls sei der Beschwerdeführer in einer körperlich leichten bis mittelschweren Tätigkeit, ohne häufiges, wiederholtes Tragen von Lasten über 15 kg und ohne länger dauernde Zwangshaltungen des Rumpfes seit jeher zu 100 % arbeitsfähig ( Urk. 11/51/10 f.).

Im Rahmen der interdisziplinären Konsensbeurteilung hielten die Gutachter fest, eine eigentliche angestammte Tätigkeit könne nicht zugeordnet werden. Jeden falls sei der Beschwerdeführer in einer körperlich leichten bis mittelschweren Tätigkeit, ohne häufiges, wiederholtes Tragen von Lasten über 15 kg und ohne länger dauernde Zwangshaltungen des Rumpfes seit jeher zu 100 % arbeitsfähig ( Urk. 11/51/10 f.). 3.2 Im ein wand - und beschwerde weise eingereichten Be richt vom 2 0. Mai 2022 hielten m ed. pract. D.___, Facharzt FMH für Allgemeinmedizin, und Dr. phil. C.___, klinischer Psychologe und Supervisor, Zentrum Z.___, als Hauptdiagnosen (1) eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere depressive Episode mit psychotisch anmutenden Symptomen, (2) Lumbago und (3) S t atus nach Covid-19 mit Pneumonie (Dezember 2021) fest ( Urk. 11/73/2). Es bestünden eine depressive Stimmung, Interessenverlust, Antriebsminderung, Konzentrations störungen, Vergesslichkeit, leichte Agitiertheit, teilweise Zerfahrenheit, Appetit zunahme, Durchschlaf von 3-4 Stunden sowie ein sozialer Rückzug. Damit seien die Merkmale und Symptome einer gegenwärtig schweren Episode erfüllt ( Urk. 11/73/1f.). Der Beschwerdeführer sei ihnen seit August 2018 bekannt. Die anlässlich der von der IV-Stelle am 6. August 2020 auferlegten Schadenminde rungspflicht aufgenommene Psychotherapie habe der Beschwerdeführer nur teilweise wahrgenommen. Die Schmerzen, Depres s ion sowie paranoid-nahen irrationalen Schuldzuweisungen sowie die völlig irrationale Ablehnung einer psychiatrischen Problematik persistierten bis heute und wiesen auf eine deutliche psychiatrische Problematik bei fehlender Krankheitseinsicht hin. Zudem sei der Beschwerdeführer auf seine somatischen Schmerzen fixiert. Im Haushalt sei er deutlich eingeschränkt. Wegen de r Schmerzen wohne er in einem eigenen Zimmer im ersten Stock und nicht in der Familienwohnung im zweiten S tock ohne L ift. Gelegentlich würde er Wäsche machen. Der Beschwerdeführer esse nur fertige Mahlzeiten und könne kaum putzen. Der Alltag sei daher kaum mehr zu bewältigen und die Auswirkungen auf die Arbeits fähigkeit seien erheblich (Urk. 11/73/2 f. = Urk. 3/3 ).

3.2 Im ein wand - und beschwerde weise eingereichten Be richt vom 2 0. Mai 2022 hielten m ed. pract. D.___, Facharzt FMH für Allgemeinmedizin, und Dr. phil. C.___, klinischer Psychologe und Supervisor, Zentrum Z.___, als Hauptdiagnosen (1) eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere depressive Episode mit psychotisch anmutenden Symptomen, (2) Lumbago und (3) S t atus nach Covid-19 mit Pneumonie (Dezember 2021) fest ( Urk. 11/73/2). Es bestünden eine depressive Stimmung, Interessenverlust, Antriebsminderung, Konzentrations störungen, Vergesslichkeit, leichte Agitiertheit, teilweise Zerfahrenheit, Appetit zunahme, Durchschlaf von 3-4 Stunden sowie ein sozialer Rückzug. Damit seien die Merkmale und Symptome einer gegenwärtig schweren Episode erfüllt ( Urk. 11/73/1f.). Der Beschwerdeführer sei ihnen seit August 2018 bekannt. Die anlässlich der von der IV-Stelle am 6. August 2020 auferlegten Schadenminde rungspflicht aufgenommene Psychotherapie habe der Beschwerdeführer nur teilweise wahrgenommen. Die Schmerzen, Depres s ion sowie paranoid-nahen irrationalen Schuldzuweisungen sowie die völlig irrationale Ablehnung einer psychiatrischen Problematik persistierten bis heute und wiesen auf eine deutliche psychiatrische Problematik bei fehlender Krankheitseinsicht hin. Zudem sei der Beschwerdeführer auf seine somatischen Schmerzen fixiert. Im Haushalt sei er deutlich eingeschränkt. Wegen de r Schmerzen wohne er in einem eigenen Zimmer im ersten Stock und nicht in der Familienwohnung im zweiten S tock ohne L ift. Gelegentlich würde er Wäsche machen. Der Beschwerdeführer esse nur fertige Mahlzeiten und könne kaum putzen. Der Alltag sei daher kaum mehr zu bewältigen und die Auswirkungen auf die Arbeits fähigkeit seien erheblich (Urk. 11/73/2 f. = Urk. 3/3 ). 4.

4. 4.1 Das Y.___ -Gutachten vom 7. Februar 2022 erging in Kenntnis und in Auseinan dersetzung mit den relevanten Vorakten und den geklagten Beschwerden sowie gestützt auf die klinische n sowie weiteren (Labor-)Untersuchungen. Es leuchtet in der Darlegung der medizinischen Situation und Zusammenhänge ein und ist hinsichtlich der im Einklang mit den erhobenen Befunden gestellten Diagnosen schlüssig. Zudem haben die Gutachter zu den Beurteilungen in den Vorakten einlässlich Stellung bezogen (vgl. Urk. 11/51/29, Urk. 11/51/36, Urk. 11/51/45 ). Damit genügt das Gutachten den an eine beweiskräftige Entscheidungsgrundlage gestellten Anforderungen (E. 1.6).

4.1 Das Y.___ -Gutachten vom 7. Februar 2022 erging in Kenntnis und in Auseinan dersetzung mit den relevanten Vorakten und den geklagten Beschwerden sowie gestützt auf die klinische n sowie weiteren (Labor-)Untersuchungen. Es leuchtet in der Darlegung der medizinischen Situation und Zusammenhänge ein und ist hinsichtlich der im Einklang mit den erhobenen Befunden gestellten Diagnosen schlüssig. Zudem haben die Gutachter zu den Beurteilungen in den Vorakten einlässlich Stellung bezogen (vgl. Urk. 11/51/29, Urk. 11/51/36, Urk. 11/51/45 ). Damit genügt das Gutachten den an eine beweiskräftige Entscheidungsgrundlage gestellten Anforderungen (E. 1.6). 4.2 Die gutachterliche Arbeitsfähigkeitsbeurteilung vermag durch den beschwerde weise bemühten Bericht des Zentrums Z.___ vom 1 8. Juli 2020 (vgl. Urk. 1 Ziff. 16, Urk. 11/20/7 ff.) nicht in Zweifel gezogen zu werden. Davon abgesehen, dass es sich dabei nicht um eine aktuelle Beurteilung handelt, lässt der Bericht jegliche objektiven Befunde sowie Begründung für die darin postulierte 100%ige Arbeits unfähigkeit vermissen. Dasselbe gilt für den Verlaufsbericht des Zentrums Z.___ vom 2 2. April 2021 (Eingangsdatum), worin eine Arbeitsfähigkeit von weniger als zwei Stunden für sämtliche Tätigkeiten festgehalten wurde ( Urk. 11/35/1). Kommt hinzu, dass mangels Unterschrift nicht eruierbar ist, wer diesen Verlaufsbericht erstellt hat. Im Bericht vom 1 6. April 2021 ( Urk. 11/35/4f.) kam der behandelnde Psychiater des Zentrums Z.___ jedenfalls übereinstimmend mit dem Y.___ -Gutachter zum Schluss, es bestehe keine psychiatrische Erkrankung mit Einfluss auf die Arbeits fähigkeit (vgl. Urk. 11/35/4). Dies deckt sich im Übrigen auch mit der subjektiven Überzeugung des Beschwerdeführers (vgl. etwa Urk. 11/51/28, Urk. 11/51/33, wonach der Beschwerdeführer nach eigenen Angaben psychisch nicht krank sei und lediglich körperliche Beschwerden habe). Die beschwerdeweise behauptete fehlende Krankheitseinsicht bezüglich einer psychiatrischen Problematik ( Urk. 1 S. 7) vermag nicht zu überzeugen; eine damit assoziierte fachärztlich festgestellte Diagnose liegt jedenfalls nicht vor. Im Gegenteil haben die Y.___ -Gutachter – zumindest in somatischer Hinsicht - wiederholt auf die ausgeprägte Krankheits überzeugung des Besc hwerdeführers hingewiesen (Urk. 11/51/22, Urk. 11/51/40). Auf den Bericht v on Dres. D.___ und C.___ vom 20. Mai 2022 ( vgl. hievor E. 3.2, Urk. 11/73/3) kann schliesslich bereits deshalb nicht abgestellt werden, weil es sich dabei nicht um psychiatrische Fachärzte handelt. Davon abgesehen leuchtet die darin postulierte gegenwärtig schwere depressive Episode in Anbetracht der notierten Befunde nicht ein. Zudem hat der Beschwer deführer die im Zentrum Z.___ wahrgenommene Therapie per August 2021 abgebrochen, was jedenfalls gegen ein schweres depressives Leiden spricht. Daran vermag auch nichts zu ändern, wenn der Beschwerdeführer - auf Verlassung von Dr. C.___ - im Mai 2022 zwei nicht näher bezeichnete « Termine » wahrgenommen hat und für den September 2022 zwei weitere geplant waren ( Urk. 1 S. 8, Urk. 3/5). Hervorzu heben ist schliesslich auch, dass s oweit eine abschliessende psychiatrische Beurteilung anlässlich der Y.___ -Begutachtung nicht vorgenommen werden konnte, dies auf die unpräzisen, ausweichenden Antworten und das unkoopera tive Verhalten des Beschwerdeführers zurückzuführen war ( Urk. 11/51/29; vgl. auch Urk. 11/51/28, wonach der Beschwerdeführer nach den ersten 30 Minuten wiederholt kundgetan habe, er möge keine we iteren Fragen mehr beantworten, und das Gespräch nach 45 Minuten beendet worden sei ). Hinweise auf die mangelhafte Compliance und Kooperation des Beschwerdeführers ergeben sich auch aus den übrigen Teilgutachten (vgl. Urk. 11/51/34, Urk. 11/51/37, Urk. 11/51/4 2, wonach der Beschwerdeführer selbst auf wiederholte Nachfrage hin einsilbige, unpräzise Antworten gegeben oder diese gar verweigert habe ; vgl. auch Urk. 11/51/43, wonach der Beschwerdeführer die Geruchsprobe zunächst verweigert habe ) sowie aus dem Bericht des Zentrums Z.___ vom 2 0. Mai 2022, wonach der Beschwerdeführer die im Rahmen der auferlegten Schadenminderungspflicht aufgenommenen Therapie nur teilweise wahrgenommen hat ( Urk. 3/ 3 ).

4.2 Die gutachterliche Arbeitsfähigkeitsbeurteilung vermag durch den beschwerde weise bemühten Bericht des Zentrums Z.___ vom 1 8. Juli 2020 (vgl. Urk. 1 Ziff. 16, Urk. 11/20/7 ff.) nicht in Zweifel gezogen zu werden. Davon abgesehen, dass es sich dabei nicht um eine aktuelle Beurteilung handelt, lässt der Bericht jegliche objektiven Befunde sowie Begründung für die darin postulierte 100%ige Arbeits unfähigkeit vermissen. Dasselbe gilt für den Verlaufsbericht des Zentrums Z.___ vom 2 2. April 2021 (Eingangsdatum), worin eine Arbeitsfähigkeit von weniger als zwei Stunden für sämtliche Tätigkeiten festgehalten wurde ( Urk. 11/35/1). Kommt hinzu, dass mangels Unterschrift nicht eruierbar ist, wer diesen Verlaufsbericht erstellt hat. Im Bericht vom 1 6. April 2021 ( Urk. 11/35/4f.) kam der behandelnde Psychiater des Zentrums Z.___ jedenfalls übereinstimmend mit dem Y.___ -Gutachter zum Schluss, es bestehe keine psychiatrische Erkrankung mit Einfluss auf die Arbeits fähigkeit (vgl. Urk. 11/35/4). Dies deckt sich im Übrigen auch mit der subjektiven Überzeugung des Beschwerdeführers (vgl. etwa Urk. 11/51/28, Urk. 11/51/33, wonach der Beschwerdeführer nach eigenen Angaben psychisch nicht krank sei und lediglich körperliche Beschwerden habe). Die beschwerdeweise behauptete fehlende Krankheitseinsicht bezüglich einer psychiatrischen Problematik ( Urk. 1 S. 7) vermag nicht zu überzeugen; eine damit assoziierte fachärztlich festgestellte Diagnose liegt jedenfalls nicht vor. Im Gegenteil haben die Y.___ -Gutachter – zumindest in somatischer Hinsicht wiederholt auf die ausgeprägte Krankheits überzeugung des Besc hwerdeführers hingewiesen (Urk. 11/51/22, Urk. 11/51/40). Auf den Bericht v on Dres. D.___ und C.___ vom 20. Mai 2022 ( vgl. hievor E. 3.2, Urk. 11/73/3) kann schliesslich bereits deshalb nicht abgestellt werden, weil es sich dabei nicht um psychiatrische Fachärzte handelt. Davon abgesehen leuchtet die darin postulierte gegenwärtig schwere depressive Episode in Anbetracht der notierten Befunde nicht ein. Zudem hat der Beschwer deführer die im Zentrum Z.___ wahrgenommene Therapie per August 2021 abgebrochen, was jedenfalls gegen ein schweres depressives Leiden spricht. Daran vermag auch nichts zu ändern, wenn der Beschwerdeführer auf Verlassung von Dr. C.___ im Mai 2022 zwei nicht näher bezeichnete « Termine » wahrgenommen hat und für den September 2022 zwei weitere geplant waren ( Urk. 1 S. 8, Urk. 3/5). Hervorzu heben ist schliesslich auch, dass s oweit eine abschliessende psychiatrische Beurteilung anlässlich der Y.___ -Begutachtung nicht vorgenommen werden konnte, dies auf die unpräzisen, ausweichenden Antworten und das unkoopera tive Verhalten des Beschwerdeführers zurückzuführen war ( Urk. 11/51/29; vgl. auch Urk. 11/51/28, wonach der Beschwerdeführer nach den ersten 30 Minuten wiederholt kundgetan habe, er möge keine we iteren Fragen mehr beantworten, und das Gespräch nach 45 Minuten beendet worden sei ). Hinweise auf die mangelhafte Compliance und Kooperation des Beschwerdeführers ergeben sich auch aus den übrigen Teilgutachten (vgl. Urk. 11/51/34, Urk. 11/51/37, Urk. 11/51/4 2, wonach der Beschwerdeführer selbst auf wiederholte Nachfrage hin einsilbige, unpräzise Antworten gegeben oder diese gar verweigert habe ; vgl. auch Urk. 11/51/43, wonach der Beschwerdeführer die Geruchsprobe zunächst verweigert habe ) sowie aus dem Bericht des Zentrums Z.___ vom 2 0. Mai 2022, wonach der Beschwerdeführer die im Rahmen der auferlegten Schadenminderungspflicht aufgenommenen Therapie nur teilweise wahrgenommen hat ( Urk. 3/ 3 ). I n somatischer Hinsicht äusserte sich der behandelnde Dr. B.___ - e ntgegen der beschwerdeweisen Darstellung ( Urk. 1 Ziff. 17) - nicht abschliessend zum Belastbarkeitsprofil und zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in einer optimal angepassten Arbeitstätigkeit (vgl. Bericht vom 2 9. Mai 2021, Urk. 11/36/3). Demgegenüber hielten die Y.___ -Gutachter übereinstimmend mit den behandelnden Fachärzten der Klinik E.___ fest, dass sich die geschilder ten Beschwerden bildmorphologisch nur teilweise erklären liessen (vgl. etwa den Sprechstundenbericht der Klinik E.___ vom 1 5. August 2019, wonach die berichteten Ausstrahlungen in die Beine mangels Neurokompression nicht nach vollziehbar seien, Urk. 11/18/10). Dazu passend erwiesen sich fünf von fünf Waddel -Zeichen als positiv ( Urk. 11/51/31) und verblieben die Angaben des Beschwerdeführers zur Schmerzlokalisation unspezifisch (vgl. Urk. 11/51/41). Der orthopädische Gutachter kam dezidiert zu m Schluss, eine nicht-organische Beschwerdekomponente stehe im Vordergrund ( Urk. 11/51/38). Hervorzuheben sind auch die gutachterlichen Hinweise auf Inkonsistenzen. So etwa die massive Fussbeschwiel un g im Gegensatz zum behaupteten völlig passiven Lebensstil ; zudem der angeblich unmögliche Spitzgriff bei gleichzeitig problemlosem Ein- und Auskleiden. Ausserdem ergab sich eine Selbstlimitierung ( Urk. 11/51/46). So habe der Beschwerdeführer bei der Beweglichkeitsprüfung der Wirbelsäule gegengehalten und dabei ein groteskes Schmerzgebaren präsentiert. Bei der Sensibilitätsprüfung an den unteren Extremitäten sei es zu eine r erhebliche n Ausgestaltung mit Zucken, Zittern und Stöhnen gekommen ; die Prüfung konnte selbst bei vorsichtiger Berührung mit den Fingerkuppen nicht sinnvoll durch geführt werden ( Urk. 11/51/36f., vgl. Urk. 11/51/43).

I n somatischer Hinsicht äusserte sich der behandelnde Dr. B.___ - e ntgegen der beschwerdeweisen Darstellung ( Urk. 1 Ziff. 17) nicht abschliessend zum Belastbarkeitsprofil und zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in einer optimal angepassten Arbeitstätigkeit (vgl. Bericht vom 2 9. Mai 2021, Urk. 11/36/3). Demgegenüber hielten die Y.___ -Gutachter übereinstimmend mit den behandelnden Fachärzten der Klinik E.___ fest, dass sich die geschilder ten Beschwerden bildmorphologisch nur teilweise erklären liessen (vgl. etwa den Sprechstundenbericht der Klinik E.___ vom 1 5. August 2019, wonach die berichteten Ausstrahlungen in die Beine mangels Neurokompression nicht nach vollziehbar seien, Urk. 11/18/10). Dazu passend erwiesen sich fünf von fünf Waddel -Zeichen als positiv ( Urk. 11/51/31) und verblieben die Angaben des Beschwerdeführers zur Schmerzlokalisation unspezifisch (vgl. Urk. 11/51/41). Der orthopädische Gutachter kam dezidiert zu m Schluss, eine nicht-organische Beschwerdekomponente stehe im Vordergrund ( Urk. 11/51/38). Hervorzuheben sind auch die gutachterlichen Hinweise auf Inkonsistenzen. So etwa die massive Fussbeschwiel un g im Gegensatz zum behaupteten völlig passiven Lebensstil ; zudem der angeblich unmögliche Spitzgriff bei gleichzeitig problemlosem Ein- und Auskleiden. Ausserdem ergab sich eine Selbstlimitierung ( Urk. 11/51/46). So habe der Beschwerdeführer bei der Beweglichkeitsprüfung der Wirbelsäule gegengehalten und dabei ein groteskes Schmerzgebaren präsentiert. Bei der Sensibilitätsprüfung an den unteren Extremitäten sei es zu eine r erhebliche n Ausgestaltung mit Zucken, Zittern und Stöhnen gekommen ; die Prüfung konnte selbst bei vorsichtiger Berührung mit den Fingerkuppen nicht sinnvoll durch geführt werden ( Urk. 11/51/36f., vgl. Urk. 11/51/43). Schliesslich lässt sich auch aus dem beschwerdeweise eingereichten Bericht über die Arbeitsintegration bei der Stadt Zürich vom 2 4. Januar 2019 ( Urk. 3/4) nichts zum Vorteil des Beschwerdeführers ableiten. Davon abgesehen, dass die Arbeits fähigkeit auf der Grund lage von fachmedizinischen Stellungnahmen zu beurteilen (vgl. BGE 130 V 99 E. 3.2 mit Hinweisen) ist, handelt es sich dabei nicht um einen aktuellen Bericht.

Schliesslich lässt sich auch aus dem beschwerdeweise eingereichten Bericht über die Arbeitsintegration bei der Stadt Zürich vom 2 4. Januar 2019 ( Urk. 3/4) nichts zum Vorteil des Beschwerdeführers ableiten. Davon abgesehen, dass die Arbeits fähigkeit auf der Grund lage von fachmedizinischen Stellungnahmen zu beurteilen (vgl. BGE 130 V 99 E. 3.2 mit Hinweisen) ist, handelt es sich dabei nicht um einen aktuellen Bericht. Bei alle dem ist mit dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit a ufgrund des beweiskräftigen Y.___ -Gutachtens erste llt, dass der Beschwerdeführer seit jeher in einer – näher umschriebenen – Verweist ätigkeit zu 100 % arbeitsfähig war. Z u r Arbeitsfähig keit in der angestammten T ätigkeit äusserten sich die Gutachter nicht abschlies send (vgl. Urk. 11/51/10). Sie begründeten dies damit, eine angestammte Tätigkeit liesse sich nicht eruieren. Nach eigenen Angaben war der Beschwerdeführer seit seiner Einreise in die Schweiz im F.___ (Tramreinigung) und danach im Rahmen von Temporärarbeitsverträgen in den Bereichen Reinigung, Hotellerie und auf Baustellen tätig; zuletzt habe er bis 2018 im 2. Arbeitsmarkt als Mitarbeiter Elektro-Recycling gearbeitet (50 %, Urk. 11/51/20). A us den Teilgut achten ergibt sich immerhin und ist auch nachvollziehbar, dass dem Beschwer deführer rückenbelastende Tätigkeiten nicht (mehr) zuzumuten sind ( Urk. 11/51/ 45). Ob die Anforderungen an das Wartejahr nach Massgabe vo n Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG (E. 1.3) erfüllt sind, kann mangels Entscheidrelevanz offen gelassen werden, wie nachfolgend aufzuzeigen sein wird.

Bei alle dem ist mit dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit a ufgrund des beweiskräftigen Y.___ -Gutachtens erste llt, dass der Beschwerdeführer seit jeher in einer – näher umschriebenen – Verweist ätigkeit zu 100 % arbeitsfähig war. Z u r Arbeitsfähig keit in der angestammten T ätigkeit äusserten sich die Gutachter nicht abschlies send (vgl. Urk. 11/51/10). Sie begründeten dies damit, eine angestammte Tätigkeit liesse sich nicht eruieren. Nach eigenen Angaben war der Beschwerdeführer seit seiner Einreise in die Schweiz im F.___ (Tramreinigung) und danach im Rahmen von Temporärarbeitsverträgen in den Bereichen Reinigung, Hotellerie und auf Baustellen tätig; zuletzt habe er bis 2018 im 2. Arbeitsmarkt als Mitarbeiter Elektro-Recycling gearbeitet (50 %, Urk. 11/51/20). A us den Teilgut achten ergibt sich immerhin und ist auch nachvollziehbar, dass dem Beschwer deführer rückenbelastende Tätigkeiten nicht (mehr) zuzumuten sind ( Urk. 11/51/ 45). Ob die Anforderungen an das Wartejahr nach Massgabe vo n Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG (E. 1.3) erfüllt sind, kann mangels Entscheidrelevanz offen gelassen werden, wie nachfolgend aufzuzeigen sein wird. Ein weiterer Abklärungsbedarf besteht – entgegen dem Beschwerdeführer – beim vorliegenden Beweisergebnis nicht (antizipierte Beweiswürdigung; vgl. BGE 144 V 361 E. 6.5, 136 I 229 E. 5.3 je mit Hinweisen).

Ein weiterer Abklärungsbedarf besteht – entgegen dem Beschwerdeführer – beim vorliegenden Beweisergebnis nicht (antizipierte Beweiswürdigung; vgl. BGE 144 V 361 E. 6.5, 136 I 229 E. 5.3 je mit Hinweisen). 5.

5. 5.1 Bei der Invaliditätsbemessung kommt der allgemeinen Methode des Einkom mensvergleichs gemäss Art. 28a Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 16 ATSG grundsätzlich Vorrang zu. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffern mässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie indes nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annähe rungswerte miteinander zu vergleichen. Wird eine Schätzung vorgenommen, so muss diese nicht unbedingt in einer ziffernmässigen Festlegung von Annähe rungswerten bestehen. Vielmehr kann auch eine Gegenüberstellung blosser Prozentzahlen genügen. Das ohne eine Invalidität erzielbare hypothetische Erwerbseinkommen ist alsdann mit 100 % zu bewerten, während das Invaliden einkommen auf einen entsprechend kleineren Prozentsatz veranschlagt wird, so dass sich aus der Prozentdifferenz der Invaliditätsgrad ergibt (sog. Prozentver gleich; Urteil des Bundesgerichts 9C_478/2021 vom 11. November 2021 E. 5.2.1 mit Hinweis auf BGE 114 V 310 E. 3a).

5.1 Bei der Invaliditätsbemessung kommt der allgemeinen Methode des Einkom mensvergleichs gemäss Art. 28a Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 16 ATSG grundsätzlich Vorrang zu. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffern mässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie indes nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annähe rungswerte miteinander zu vergleichen. Wird eine Schätzung vorgenommen, so muss diese nicht unbedingt in einer ziffernmässigen Festlegung von Annähe rungswerten bestehen. Vielmehr kann auch eine Gegenüberstellung blosser Prozentzahlen genügen. Das ohne eine Invalidität erzielbare hypothetische Erwerbseinkommen ist alsdann mit 100 % zu bewerten, während das Invaliden einkommen auf einen entsprechend kleineren Prozentsatz veranschlagt wird, so dass sich aus der Prozentdifferenz der Invaliditätsgrad ergibt (sog. Prozentver gleich; Urteil des Bundesgerichts 9C_478/2021 vom 11. November 2021 E. 5.2.1 mit Hinweis auf BGE 114 V 310 E. 3a). Sind indessen Validen- und Invalideneinkommen ausgehend vom gleichen Tabellenlohn zu berechnen, erübrigt sich deren genaue Ermittlung. Diesfalls entspricht der Invaliditätsgrad dem Grad der Arbeitsunfähigkeit unter Berück sichtigung eines allfälligen Abzugs vom Tabellenlohn. Dies stellt keinen «Prozentvergleich» dar, sondern eine rein rechnerische Vereinfachung (Urteil des Bundesgerichts 8C_148/2017 vom 19. Juni 2017 E. 4 unter Hinweis auf Urteil 9C_675/2016 vom 18. April 2017 E. 3.2.1).

Sind indessen Validen- und Invalideneinkommen ausgehend vom gleichen Tabellenlohn zu berechnen, erübrigt sich deren genaue Ermittlung. Diesfalls entspricht der Invaliditätsgrad dem Grad der Arbeitsunfähigkeit unter Berück sichtigung eines allfälligen Abzugs vom Tabellenlohn. Dies stellt keinen «Prozentvergleich» dar, sondern eine rein rechnerische Vereinfachung (Urteil des Bundesgerichts 8C_148/2017 vom 19. Juni 2017 E. 4 unter Hinweis auf Urteil 9C_675/2016 vom 18. April 2017 E. 3.2.1). 5.2 Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga ben bereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen ( Art. 28a Abs. 3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung).

5.2 Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga ben bereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen ( Art. 28a Abs. 3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung). 5.3 Vorliegend war der Beschwerdeführer seit seiner Einreise in die Schweiz 2008 weitestgehend nicht erwerbstätig resp. erwirtschaftete er (unter anderem) im Rahmen von T emporärarbeitsverträgen ein Erwerbseinkommen unterhalb der Einkommensschwelle von Fr. 4’667.-- (Urk. 11/17 ); eine längerdauernde Anstel lung bei der Stadt Zürich bestand lediglich im Jahr 201 6. Das hypotheti sche Valideneinkommen kann bei dieser Sachlage nicht genau ermittelt werden. Vielmehr ist das Validen- und Invalideneinkommen mit Blick auf die fehlende Berufsausbildung des Beschwerdeführers sowie das medizinische Belastbarkeits profil ausgehend vom gleichen Tabellenlohn (für einfache und repetitive Hilfs arbeiten) zu berechnen. Damit erübrigt sich ein ziffernmässiger Einkommensver gleich und es kann unter Verweis auf das unter E. 5.1 Gesagte eine Gegenüber stellung blosser Prozentzahlen vorgenommen werden.

5.3 Vorliegend war der Beschwerdeführer seit seiner Einreise in die Schweiz 2008 weitestgehend nicht erwerbstätig resp. erwirtschaftete er (unter anderem) im Rahmen von T emporärarbeitsverträgen ein Erwerbseinkommen unterhalb der Einkommensschwelle von Fr. 4’667.-- (Urk. 11/17 ); eine längerdauernde Anstel lung bei der Stadt Zürich bestand lediglich im Jahr 201 6. Das hypotheti sche Valideneinkommen kann bei dieser Sachlage nicht genau ermittelt werden. Vielmehr ist das Validen- und Invalideneinkommen mit Blick auf die fehlende Berufsausbildung des Beschwerdeführers sowie das medizinische Belastbarkeits profil ausgehend vom gleichen Tabellenlohn (für einfache und repetitive Hilfs arbeiten) zu berechnen. Damit erübrigt sich ein ziffernmässiger Einkommensver gleich und es kann unter Verweis auf das unter E. 5.1 Gesagte eine Gegenüber stellung blosser Prozentzahlen vorgenommen werden. D a d er Tabellenlohn im Kompetenzniveau 1 bereits eine Vielzahl von leichten und mittelschweren Tätigkeiten umfasst (Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.4.2 unter Hinweis auf 9C_455/2013 vom 4. Oktober 2013 E. 4.4 und 9C_386/2012 vom 18. September 2012 E. 5.2 ), dürfen die körperliche n Limitierungen des Beschwerdeführers vorliegend nicht nochmals als abzugsrele vant herangezogen werden (Urteil des Bundesgerichts 9C_771/2017 vom 29. Mai 2018 E. 3.5.1 mit weiterem Hinweis). Alsdann bildet der hypothetisch als ausge glichen unterstellte Arbeitsmarkt Referenzpunkt bei der Invaliditätsbemessung im erwerblichen Bereich (BGE 147 V 124 E. 6.2), dies im Gegensatz zum effektiven. Es wird also bei der Ermittlung des Invalideneinkommens - im Sinne einer abstrakten Annahme - angenommen, es bestehe eine Nachfrage nach Arbeit, wie sie die versicherte Person trotz ihres invalidisierenden Gesundheitsschadens noch zu leisten vermag. Schliesslich wären a llfälligen lohnmindernden Faktoren wie Nationalität oder Aufenthaltskategorie, mangelnde Ausbildung und Deutsch kenntnisse – soweit überhaupt invalidenversicherungsrechtlich relevant - sowohl beim hypothetischen Validen- als auch beim Invalideneinkommen im gleichen Masse Rechnung zu tra gen, womit sich ein entsprechender Abzug beim Prozent vergleich naturgemäss erübrigt. Ausgehend von einer vollen Erwerbstätigkeit im Gesundheitsfalle resultiert ein rentenausschliess ender Invaliditätsgrad von 0 %.

D a d er Tabellenlohn im Kompetenzniveau 1 bereits eine Vielzahl von leichten und mittelschweren Tätigkeiten umfasst (Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.4.2 unter Hinweis auf 9C_455/2013 vom 4. Oktober 2013 E. 4.4 und 9C_386/2012 vom 18. September 2012 E. 5.2 ), dürfen die körperliche n Limitierungen des Beschwerdeführers vorliegend nicht nochmals als abzugsrele vant herangezogen werden (Urteil des Bundesgerichts 9C_771/2017 vom 29. Mai 2018 E. 3.5.1 mit weiterem Hinweis). Alsdann bildet der hypothetisch als ausge glichen unterstellte Arbeitsmarkt Referenzpunkt bei der Invaliditätsbemessung im erwerblichen Bereich (BGE 147 V 124 E. 6.2), dies im Gegensatz zum effektiven. Es wird also bei der Ermittlung des Invalideneinkommens - im Sinne einer abstrakten Annahme - angenommen, es bestehe eine Nachfrage nach Arbeit, wie sie die versicherte Person trotz ihres invalidisierenden Gesundheitsschadens noch zu leisten vermag. Schliesslich wären a llfälligen lohnmindernden Faktoren wie Nationalität oder Aufenthaltskategorie, mangelnde Ausbildung und Deutsch kenntnisse – soweit überhaupt invalidenversicherungsrechtlich relevant - sowohl beim hypothetischen Validen- als auch beim Invalideneinkommen im gleichen Masse Rechnung zu tra gen, womit sich ein entsprechender Abzug beim Prozent vergleich naturgemäss erübrigt. Ausgehend von einer vollen Erwerbstätigkeit im Gesundheitsfalle resultiert ein rentenausschliess ender Invaliditätsgrad von 0 %. Ob beim Beschwerdeführer von einer Teilzeittätigkeit mit Aufgabenbereich aus zugehen wäre, kann mangels Entscheidrelevanz offengelassen werden. Fest steht jedenfalls, dass er seit einigen Jahren nicht im selben Haushalt mit seinen Kindern lebt und sich seine Teilhabe an deren B etreuung werktags auf das Bringen und Abholen von der Schule und Spielgruppe resp. vom Kindergarten beschränkt e ; dies gelang ihm ungeachtet der beklagten Beschwerden ( Ur k. 11/51/27, Urk. 11/51/30). Z u Mittag is s t der Beschwerdeführer allein, wobei er nach eigenen Angaben nicht kocht ( Urk. 11/51/34 ). P unkto Haushalt betätigt er sich einzig bei der Wäsche ( Urk. 11/51/28, Urk. 11/51/34 ). Auf den Alltag bezogene Einschrän k ungen nannte d er Beschwerdeführer – abgesehen von einer nicht näher umschriebenen «Kraftlosigkeit» - keine (vgl. Urk. 11/51/37). Entsprechendes ergibt sich auch nicht aus den gutachterlichen Feststellungen. Damit liesse sich auch mit der Berechnung nach der gemischten Methode für Teilzeiterwerbstätige kein rentenbegründender Invaliditätsgrad ermitteln.

Ob beim Beschwerdeführer von einer Teilzeittätigkeit mit Aufgabenbereich aus zugehen wäre, kann mangels Entscheidrelevanz offengelassen werden. Fest steht jedenfalls, dass er seit einigen Jahren nicht im selben Haushalt mit seinen Kindern lebt und sich seine Teilhabe an deren B etreuung werktags auf das Bringen und Abholen von der Schule und Spielgruppe resp. vom Kindergarten beschränkt e ; dies gelang ihm ungeachtet der beklagten Beschwerden ( Ur k. 11/51/27, Urk. 11/51/30). Z u Mittag is s t der Beschwerdeführer allein, wobei er nach eigenen Angaben nicht kocht ( Urk. 11/51/34 ). P unkto Haushalt betätigt er sich einzig bei der Wäsche ( Urk. 11/51/28, Urk. 11/51/34 ). Auf den Alltag bezogene Einschrän k ungen nannte d er Beschwerdeführer – abgesehen von einer nicht näher umschriebenen «Kraftlosigkeit» - keine (vgl. Urk. 11/51/37). Entsprechendes ergibt sich auch nicht aus den gutachterlichen Feststellungen. Damit liesse sich auch mit der Berechnung nach der gemischten Methode für Teilzeiterwerbstätige kein rentenbegründender Invaliditätsgrad ermitteln. Der angefochtene Entscheid erweist sich damit als rechtens, womit die Beschwerde abzuweisen ist.

Der angefochtene Entscheid erweist sich damit als rechtens, womit die Beschwerde abzuweisen ist. 6.

6. 6.1 Mit Verfügung vom 1 7. November 2022 wurde dem Beschwerdeführer - antrags gemäss (Urk. 1 S. 2) - die unentgeltliche Rechtspflege gewährt (Urk. 12 ).

6.1 Mit Verfügung vom 1 7. November 2022 wurde dem Beschwerdeführer - antrags gemäss (Urk. 1 S. 2) - die unentgeltliche Rechtspflege gewährt (Urk. 12 ). 6.2 Die Kost en des Verfahrens sind auf Fr. 7 00.-- festzulegen und ausgangsgemäss vom Beschwerdeführer zu tragen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG), zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu neh men.

6.2 Die Kost en des Verfahrens sind auf Fr. 7 00.-- festzulegen und ausgangsgemäss vom Beschwerdeführer zu tragen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG), zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu neh men. 6.3 Mit Honorarnote vom 21. Dezember 2022 (Urk. 15 ) machte Rechtsanwalt Lukas Rast für den Zeitraum ab 1 0. März 2022 e inen Aufwand von insgesamt 18.58 Stunden geltend. Dieser Aufwand erscheint angesichts dessen, dass die Vertretung bereits im Verwaltungsverfahren bestand, das vorliegende Verfahren von der Untersuchungsmaxime geprägt ist und darüber hinaus keine schwierigen Rechtsfragen zu klären waren, deutlich übersetzt. Ausserdem kann der im Vorverfahren getätigte Aufwand nicht berücksichtigt werden (vgl. Urk. 15). Vorlie gend können eine Stunde Aufwand für Instruktion, zwei Stunden für Akten studium sowie drei weitere Stunden für das Abfassen der Beschwerde schrift inkl. Substantiierung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege als gerechtfertigt betrachtet werden. Eine Stunde kann zudem für das Studium des Gerichtsent scheides anerkannt werden.

6.3 Mit Honorarnote vom 21. Dezember 2022 (Urk. 15 ) machte Rechtsanwalt Lukas Rast für den Zeitraum ab 1 0. März 2022 e inen Aufwand von insgesamt 18.58 Stunden geltend. Dieser Aufwand erscheint angesichts dessen, dass die Vertretung bereits im Verwaltungsverfahren bestand, das vorliegende Verfahren von der Untersuchungsmaxime geprägt ist und darüber hinaus keine schwierigen Rechtsfragen zu klären waren, deutlich übersetzt. Ausserdem kann der im Vorverfahren getätigte Aufwand nicht berücksichtigt werden (vgl. Urk. 15). Vorlie gend können eine Stunde Aufwand für Instruktion, zwei Stunden für Akten studium sowie drei weitere Stunden für das Abfassen der Beschwerde schrift inkl. Substantiierung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege als gerechtfertigt betrachtet werden. Eine Stunde kann zudem für das Studium des Gerichtsent scheides anerkannt werden. Insgesamt rechtfertigt sich somit ein Aufwand von höchstens sieben Stunden. Unter Berücksichtigung des gerichtsüblichen Ansatzes von Fr. 220.--, zuzüglich der Auslagen von Fr. 88.70 (für Fotokopien sowie Porti ab Beschwerdeerhebung) und einer Mehrwertsteuer von 7.7 % ergibt dies eine Entschädigung von Fr. 1’754.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer).

Insgesamt rechtfertigt sich somit ein Aufwand von höchstens sieben Stunden. Unter Berücksichtigung des gerichtsüblichen Ansatzes von Fr. 220.--, zuzüglich der Auslagen von Fr. 88.70 (für Fotokopien sowie Porti ab Beschwerdeerhebung) und einer Mehrwertsteuer von 7.7 % ergibt dies eine Entschädigung von Fr. 1’754.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer). 6.4 Der Beschwerdeführer ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach er zur Nachzahlung der ihm erlassenen Gerichtskosten und der Auslagen für die unent geltliche Rechtsvertretung verpflichtet ist, sobald er dazu in der Lage ist.

6.4 Der Beschwerdeführer ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach er zur Nachzahlung der ihm erlassenen Gerichtskosten und der Auslagen für die unent geltliche Rechtsvertretung verpflichtet ist, sobald er dazu in der Lage ist. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 7 00.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Ge währung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 7 00.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Ge währung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Lukas Rast, Zürich, wird mit Fr. 1’754.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichtskasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.

3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Lukas Rast, Zürich, wird mit Fr. 1’754.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichtskasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Lukas Rast

Rechtsanwalt Lukas Rast - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

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