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Hallo
Der wichtigste Unterschied ist das Anrecht, für die Inputkosten der Marktleistung den Vorsteuerabzug geltend machen zu können. Dies ist nur bei den Aufwänden gegeben, die für die Erstellung der sogennant steuerbefreiten Leistungen getätigt werden. Dazu folgt unten ein Beispiel.
Ein ausschliesslich für den Export produzierendes Unternehmen (von der Steuer befreit) kauft Material und Dienstleistungen, die mit der Schweizer Mehrwertsteuer belastet sind. In diesem Fall - im Unterschied zu den ausgenommenen Leistungen - darf es auf seinem Aufwand angefallene Mehrwertsteuern als Vorsteuer von seiner eigenen Mehrwertsteuerschuld (Vorsteuerabzug). Im vorliegenden Fall gibt es keine Mehrwertsteuerschuld aus verkauften Marktleistungen, da die Unternehmung ausschliesslich im Export tätig ist. In diesem Fall wird die bezahlte Vorsteuer nicht verrechnet, sondern von der ESTV zurückbezahlt.
Dies ist hingegen bei von der Steuer ausgenommenen Leistungen (z.B. Aus- und Fortbildung, Kulturelle Dienstleistungen, Versicherungen, Sport und weiteren - siehe in Art 21 Abs. 2 MWSTG https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/20081110/index.html) nicht erlaubt. Beispiel: Die von einem Versicherungsunternehmen bezahlten Vorsteuern auf gekauftes Betriebsmobiliar oder auf inländische Programmierdienstleistungen kann von der ESTV nicht zurückgefordert werden.