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Die Ingenieure an der Universität in San Diego entwickeln derzeit einen VR-Handschuh, der haptisches Feedback simulieren soll. Während der 3D-Sensor „Leap Motion“ die räumliche Erfassung der Hände übernimmt, bilden Gummischläuche die künstlichen Muskelfasern. Sie werden an den Fingern entlang geführt. Ein externer Kompressor pumpt Luft in die Schläuche (oder lässt sie heraus). Auf diese Weise werden die Widerstände simuliert (durch Druck).
Der Ansatz hat laut den Wissenschaftlern einige Vorteile, darunter das geringe Gewicht und die hohe Flexibilität. Das Ganze soll sich sogar für eine Massenproduktion eignen. Die vielen Schläuche und der laute Kompressor dürften hingegen etwas störend sein. „Das ist ein erster Prototyp, aber er funktioniert überraschenderweise sehr effektiv,“ so Michael Tolley, Professor an der Jacobs School of Engineering in San Diego.
Das Ziel dieses Projekts ist es, eine bessere VR-Erfahrung zu ermöglichen. Der Handschuh soll sich zwar auch für Videospiele eignen, aber ein Einsatz in der Chirurgie ist ebenfalls denkbar. Erste Reaktionen von Probanden fielen positiv aus. Die haptischen Elemente wurden als faszinierend oder erstaunlich beschrieben. Jetzt möchten die Ingenieure den VR-Handschuh weiter entwickeln und ihn kompakter sowie portabler machen. Die Marktreife ist anscheinend noch ein gutes Stück entfernt. Das Video bietet Eindrücke.
Quelle: VRODO