Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03307.jsonl.gz/483

Dies teilte das italienische Gesundheitsministerium mit.
Rückstände von Isopropylthioxanthon, einem Bestandteil der für die Verpackung verwendeten Druckerfarbe, seien am 13. Oktober bei einer Analyse des Produkts «Aptamil 2» festgestellt worden. Einen Tag später sei der Rückruf der betroffenen Babymilch eingeleitet und die anderen EU-Länder dazu angehalten worden, ihrerseits entsprechende Massnahmen zu ergreifen.
In Italien sind Rückstände von ITX bei «Aptamil 2» festgestellt worden. /
Kein Gesundheitsrisiko
In einer Erklärung von Milupa hiess es dazu, das Unternehmen sei überzeugt, dass die betreffende Babymilch keinerlei Gesundheitsrisiko darstelle. ITX tauche in der Liste der von internationalen Organisationen als gefährlich angesehenen Substanzen nicht auf.
Die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit hatte zuvor mitgeteilt, eine unmittelbare Gefahr für die öffentliche Gesundheit habe durch die verunreinigte Milch nach bisheriger Kenntnis nicht vorgelegen.
Der Nestlé-Konzern hatte seine Babymilch Nidina wegen chemischer Verunreinigungen diese Woche ausser in Italien auch in Frankreich, Spanien und Portugal aus dem Handel genommen.