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Der Nobelpreis für Physik geht in diesem Jahr an die Japaner Isamu Akasaki, Hiroshi Amano und Shuji Nakamura. Sie erhalten die Auszeichnung für die Erfindung der blauen, Licht emittierenden Dioden - kurz LED. Das teilte die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften am Dienstag in Stockholm mit.
«Mit der Verbreitung von LED-Lampen haben wir nun effizientere und langlebigere Alternativen zu älteren Lichtquellen», schrieb die Akademie in ihrer Begründung. «Im Geiste Alfred Nobels zeichnet der Preis eine Erfindung aus, die der Menschheit wahrhaft grössten Nutzen bringt.»
Mit je acht Millionen schwedischen Kronen dotiert
Im Vorjahr war die Auszeichnung an den belgischen Physiker François Englert und seinen britischen Kollegen Peter Higgs gegangen «für die Theorie, wie Elementarteilchen eine Masse erhalten». Damit sagten sie die Existenz des Higgs-Teilchens vorher. Ihre Theorie wurde durch dessen Entdeckung im Jahr 2012 am europäischen Kernforschungszentrum CERN in Genf weitgehend bestätigt.
Den Medizin-Nobelpreis hatten am Montag der US-britische Neurologe John O'Keefe und das norwegische Ehepaar May-Britt und Edvard Moser für die Entdeckung von Hirnzellen bekommen, die ein inneres Navigationssystem im Gehirn bilden.
Die Nobelpreise sind mit je acht Millionen schwedischen Kronen (rund 1'060'000 Franken) dotiert. Sie werden am Alfred Nobels Todestag, dem 10. Dezember, feierlich verliehen.
(sda/dbe/ama)