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Morakniv of Sweden
Firmenportrait
Die Tradition von Messern aus Mora ist lang. Seit über 400 Jahren werden die Messer aus Schweden weltweit verkauft. Die Geschichte von Morakniv reicht bis ins Jahr 1891 zurück. Frost-Erik Erson kehrte in sein Heimatdorf Östnor in Mora zurück und gründete die Firma, nachdem er vier Jahre in Nord-Amerika gelebt hatte. Anfangs stellte er nur Messer her, welche in der Firma selber gebraucht wurden. Aber schon bald nahm die Produktion zu. Ende der 1900 war die Marke bereits bekannt, Messer aus Mora fanden ihren Weg zu Kaufmännern im ganzen Land. Mora blickte bereits damals auf eine lange Tradition der Messer Manufaktur zurück. 1912 eröffnete Krång-Johan Eriksson, ebenfalls bekannt als KJ, seine eigene Messer Fabrik in Östnor. Er hatte zuvor bei Frosts gearbeitet, war aber nicht besonders gut mit seinen Vorgesetzten ausgekommen und deshalb gefeuert worden. Sein eigentlicher Plan war es, in die USA auszuwandern. Aber erst wollte er selber versuchen, Messer herzustellen. Zusammen mit einem Partner gründete er seine eigene Messer Manufaktur, welche hundert Jahre später Teil von Morakniv werden sollte. Ausgewandert ist er übrigens nie. Bis 2005 gab es einige Übernahmen und strukturelle Veränderungen, bis in dem Jahr der endgültige Zusammenschluss von KJ Eriksson und Frosts folgte und der Name zu Mora of Sweden geändert wurde. Heute wächst Mora noch immer, 65 % der Messer werden in mehr als 55 Länder auf der ganzen Welt exportiert.
Hauptsitz:
Morakniv AB
Bjäkenbacken 4
792 95 Mora
Schweden
Fertigung in:
Schweden
Messer mit hölzernem Griff werden noch immer von Hand zusammengesetzt. Diese Messer machen ca. 10 % der Produktion aus. Der Griff wird auf die Klinge geklebt, bei manchen Modellen verklemmt.
Je nach Messer wird der passende Stahl ausgewählt: Carbon, rostfreier Stahl oder Laminat. Der Stahl kommt in Rollen in die Fabrik, das Laminat wird bereits vorgeschnitten geliefert. Der Stahl wird nun zu Messerklingen gepresst. Zwei Messer werden pro Sekunde mit einem Druck von 120 Tonnen gepresst. Danach wird Stahl gehärtet, Carbon und rostfreier Stahl in unterschiedlichen Härtegraden. Der genaue Prozess ist das Erfolgsrezept der Firma und darum streng geheim. Ihre endgültige Form bekommen die Klingen durch das Schleifen. Jedes Model wird anders geschliffen. Danach werden die nun scharfen Klingen mehrfach poliert. Die Griffe werden von Hand oder maschinell montiert. Das flüssige Material wird auf über 200 Grad erhitzt und in die Formen gespritzt, wo die Griffe kalten und sich mit der Klinge verbinden.
Bei Morakniv gehört es zur Tradition, möglichst kein Material zu verschwenden. Was ursprünglich aus wirtschaftlichen Gründen geschah, wird heute aus Respekt vor Ressourcen fortgeführt. Die ersten Messergriffe entstanden im 19ten Jahrhundert aus Holzresten der Schlittenherstellung. Heute führt Morakniv die Tradition fort und versucht, Ressourcen möglichst effizient einzusetzen. Die Firma zieht wieder verwendbare und recyclebare Materialien vor. Morakniv ist ISO 9001:2015 und ISO 14001:2015 zertifiziert.