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Naturlehrpfad Albula
Wasserweg ansaina 10: Albula und Schaftobelbach
Beschreibung
Die Albula, die als schäumende Quelle am Albulapass entspringt, gibt auch dem Tal den Namen. Von der Quelle bis zum Zwischenhalt im blauschimmernden Palpuogna-See ist es nur eine kurze Reise. Mit dem Bahnbau wurde die Wasserkraft des vom Palpuognasee herunterschnellenden Wassers erstmals genutzt. Nach dem sanften Gang des Wassers durch die Talstufe Preda, schiesst es durch Schluchten, über Wasserfälle sowie unter Bahnviadukten und Kunstbauten der Albulastrasse hindurch, bis zur Talstufe Bergün, wo der Fluss gezähmt wird und der Grossteil des Wassers durch einen Druckstollen, koordiniert und überwacht, in das „Wasserschloss“ hoch ob Filisur transportiert wird. Dort angekommen wird tief unten in der Talstufe Filisur wiederum Strom durch Wasserkraft erzeugt, das Wasser wiederum gebändigt und in der Talstufe Tiefencastel zum dritten Mal turbiniert. Auf ihrem Weg bis zur Mündung in den Hinterrhein gewinnt die Albula an Kraft: unter anderem durch das über den turmhohen Wasserfall des Schaftobels herabstürzende Wasser.
Karte
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