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Nach dem Untergang eines Flüchtlingsboots vor der Küste Istanbuls sind mindestens 24 Menschen ums Leben gekommen. Die Flüchtlinge stammten aus Afghanistan und wollten über das Schwarze Meer nach Rumänien oder Bulgarien reisen.
Im Bosporus in der Nähe der Mündung zum Schwarzen Meer ist ein Flüchtlingsboot gesunken. Der Sender CNN Türk berichtete unter Berufung auf einen Mitarbeiter der Rettungskräfte, mindestens 40 Flüchtlinge seien an Bord gewesen. Die meisten der 24 Toten seien Kinder. Die Flüchtlinge stammten den Berichten zufolge aus Afghanistan und wollten über das Schwarze Meer nach Rumänien oder Bulgarien reisen.
Das Istanbuler Gouverneursamt bestätigte zunächst nur den Tod von vier Menschen. Sieben Menschen seien gerettet worden, teilte die Küstenwache nach Angaben der Nachrichtenagentur Dogan am Montag mit.
Die Türkei ist ein wichtiges Transitland für Flüchtlinge aus Afrika und Asien, die nach Europa gelangen wollen. Häufig sind sie auf unsicheren und überfüllten Booten unterwegs. Der Bosporus ist eine der am meisten genutzten Wasserstrassen der Welt, über die unter anderem russische Öllieferungen und andere Rohstoffe transportiert werden. An beiden Seiten der Meerenge liegt die Millionenmetropole Istanbul. (whr/sda/afp/reu/dpa)