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Respiratorische Manifestationen von endokrinen Erkrankungen
Rev Med Suisse
2018; volume 14.
178-179
Lunge und Hormone haben eine Vielzahl wechselseitiger Beziehungen: beginnend bei der fetalen Lungenreifung über intrinsische Effekte bei Genmutationen bis hin zu endokrinen Komorbiditäten bei Lungenerkrankungen bzw. pulmonalen Effekten bei endokrinen und metabolischen Krankheiten.1Genetische und intrinsische wechselwirkungenGlukokortikoide spielen eine wichtige Rolle in der embryonalen Surfactant-Reifung durch direkte Stimulation der Pneumozyten Typ II zur Bildung der Surfactant-assoziierten Proteine SP-B und SP-C, unterstützt durch Schilddrüsenhormone und Insulin. Entsprechend führt ein Gestationsdiabetes zu einem signifikant erhöhten Risiko eines neonatalen Atemnot-Syndroms und möglicherweise auch zu vermehrt Asthma im Kindesalter. Umgekehrt gibt es Hinweise, dass die CFTR Genmutation bei Zystischer Fibrose die Insulinsekretion der pankreatischen Beta-Inselzellen stört und eine bisher unterschätzte Rolle bei der Entstehung des CF-assoziierten Diabetes spielt. Es gibt eine Reihe...