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Die Olympischen Spiele in Tokio finden nicht wie geplant in diesem Sommer statt. Japan als Ausrichter und das Internationale Olympische Komitee (IOC) haben sich am Dienstag darauf geeinigt, die Sommerspiele zu verschieben: «Ich habe eine Verschiebung um ungefähr ein Jahr vorgeschlagen und Präsident Bach war zu 100 Prozent einverstanden», sagte Abe am Dienstag.
Davor erhöhte sich der Druck auf das IOC und Japan: Unter anderem kündigten Kanada und Australien an, in diesem Sommer keine Athleten nach Tokio zu schicken. Verschiedene Verbände und Nationale Olympische Komitees, darunter Swiss Olympic, sprachen sich für eine Neuansetzung der Sommerspiele aus.
Nicht später als Sommer 2021
Eigentlich sollten die Sommerspiele vom 24. Juli bis 9. August in Tokio stattfinden. Bereits am Montag sagte ein Mitglied des IOC, Dick Pound, gegenüber «USA Today»: «Die Verschiebung ist entschieden. Die Spiele werden nicht am 24. Juli starten.»
Ein genauer Termin für den weltweit grössten Sportanlass wurde noch nicht festgelegt. Das Internationale Olympische Komitee hielt in seiner Mitteilung bloss fest, dass Tokio 2020 nicht später als im Sommer 2021 stattfinden soll. Am Namen «Olympische Spiele 2020» wird festgehalten, unabhängig davon, wann die Sommerspiele durchgeführt werden.
Das IOC wollte den Entscheid über das Stattfinden der Spiele ursprünglich jetzt noch nicht fällen. Vielmehr hatte es noch am Sonntag angekündigt, erst innerhalb der kommenden vier Wochen über eine Verschiebung zu entscheiden.