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Der Möbeltransport ist der älteste Tätigkeitsbereich von Settelen. Bereits bei der Firmengründung 1883 gehörte neben den Rösslitrams auch ein Möbelwagen zum Fuhrpark. Der Geschäftszweig wuchs stetig. Bald erhielt Settelen Aufträge für Grossumzüge von Firmen aus unterschiedlichsten Branchen. Obwohl sich das Umzugswesen in weit über 100 Jahren vollkommen verändert hat, sind diese auch heute ein fester Bestandteil des Unternehmens. Bereits im 19. Jahrhundert ist ein erster grosser und aussergewöhnlicher Umzug durch Settelen belegt. Als 1895 das Tram in Basel verstaatlicht und elektrifiziert wurde, konnte Firmengründer Julius Settelen die meisten Rösslitrams nach Winterthur verkaufen. Auf Rechnung der Tramgarantiegenossenschaft Winterthur überführte er Ende Mai 35 Pferde, einen Teil seiner Betriebseinrichtung und fünf Tramomnibusse an die Töss. Dem aufsehenerregenden Umzug widmeten die "Basler Nachrichten" am 30. Mai 1895 einen blumigen Artikel: "In stattlichem Zuge brach der grössere Teil des Wagenparkes unserer frühern Pferde-Trambahn nach Winterthur auf. […] Auf flinkem Pferd ritt der Scheik Ibn Settelen, der Beherrscher des wandernden Tribus, mit prüfendem Blick die Reihe entlang, und fort gings durch den Pfefingertunnel." Nach zweitägiger Schweizer Reise traf die "seltsame Karawane" in Winterthur ein. Dort gingen die neu lackierten Basler Tramomnibusse anlässlich des Eidgenössischen Schützenfestes wieder in Betrieb. In Winterthur wusste man das organisatorische Talent von Julius Settelen zu schätzen und beehrte ihn mit einem silbernen Schützenbecher.
Ein anderer Grossumzug in eigener Sache ging im Herbst 1907 reibungslos über die Bühne. Die Droschkenanstalt Settelen bezog den Neubau an der Türkheimerstrasse. Nur ein paar Wochen nach dem Ableben von Julius Settelen wurden die Betriebe von der Davidsgasse (Personentransport) und der Solothurnerstrasse (Sachentransport) am neuen Domizil zusammengelegt. Pannen oder Zwischenfälle sind nicht dokumentiert, was bei einem Umzug von 128 Pferden und 229 Wagen - davon 15 Möbelwagen - keine Selbstverständlichkeit ist.