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Das Ziel dieser Untersuchung war, das Weidegrasangebot und den Grasverzehr von drei Rinderherden (Versuchsvarianten) über zwei Weidesaisons (2012 und 2013) zu vergleichen. In der ersten Herde bestand die Futtergrundlage ausschliesslich aus Weidegras (Kontrollgruppe W), während den zwei andern Herden ein Weidebeifutter entweder als Gerste (G) oder Molke (M) verabreicht wurde. Das Grasangebot wurde anhand von wöchentlichen Grashöhenmessungen mit einem Herbometer entlang von markierten Transektlinien der ganzen Versuchsfläche ermittelt. Die für die drei Herden verfügbare Grasmenge war 2012 insgesamt vergleichbar und 2013 nahezu identisch. Die Verzehrsschätzung, die ebenfalls mit Grashöhenmessungen (Differenz Weidebestossung − Weideabtrieb) erfasst wurde, haben für 2012 einen praktisch signifikanten Verfahrenseffekt (P = 0,052) auf den Futterverzehr aufgezeigt. Die zusätzlich mit Gerste gefütterten Rinder haben 7,7 kg TS Gras/Tag (Saisonmittelwert) verzehrt gegenüber 9,3 und 8,5 kg TS/Tag in den Gruppen W und M. Dieser Substitutionseffekt fiel 2013 weniger deutlich (P = 0,149) aus. Die Alkanmethode (Einsatz unverdaulicher Marker) wurde während vier Tagen im Juni 2013 angewendet. Die damit erzielten Verzehrswerte liegen zwar in einer mit der Herbometermethode ermittelten Grössenordnung, sie können aber wegen methodologischer Unterschiede und verschieden langer Zeitperioden nicht direkt miteinander verglichen werden.
Eine Muttersau mobilisiert während der Laktation körpereigenes Phosphor und gewinnt während der Trächtigkeit wieder Phosphor zurück. Durch die Berücksichtigung dieser Dynamik kann die Phosphoraufnahme über die Nahrung während der Laktation und damit die Ausscheidung in die Umwelt reduziert werden.
In professionell geführten Milchschaf- und Milchziegenbetrieben werden vermehrt Mischrationen eingesetzt. Die Zusammensetzung von in der Praxis verfütterten Rationen sowie die daraus resultierenden Milchproduktionspotenziale wurden untersucht.
In einer Online-Umfrage haben Agroscope-Forschende die Einstellungen der Schweizer Bevölkerung zu agrarpolitischen Zielen in allen drei Sprachregionen untersucht. Die Ergebnisse sollen helfen, die Agrarpolitik besser zu gestalten.