Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03587.jsonl.gz/2082

Bram Sniekers wuchs in Thorn (NED) auf und begann dort sein Musikstudium. Er studierte Trompete und Orchesterdirektion am Konservatorium Maastricht bei Theo Wolters, Pierre Kuijpers, Enrico Delamboye und Jan Cober.
Er besuchte Meisterkurse in Direktion bei Sir Neville Marriner und Vince Mendoza sowie in Trompete bei Frits Damrow, Hakan Hardenberger und Bo Nilson. 2007 war er Finalist im internationalen Dirigierkurs in Hilversum (NED), wo er das Sinfonieorchester Metropole Orkest des niederländischen Radios dirigierte.
Zwischen 2007 und 2014 war Sniekers Chefdirigent des sinfonischen Blasorchesters “Banda de Lalín”, welches unter seiner Leitung zu einem der besten Blasorchester in Europa wurde. Er nahm mit dem Orchester fünf Alben auf mit World Wind Music, Baton Music und Amstel Music. Sein Dirigierstil und seine ausgezeichneten Interpretationen erhielten viel Anerkennung von renommierten Musikern wie Theo Wolters, Assistenzdirigent beim Royal Concertgebouw Orchester, oder dem bekannten Komponisten Johan De Meij. Dieser und weitere namhafte Komponisten wie Oscar Navarro und Ferrer Ferran haben Sniekers ausserdem mit wichtigen CD-Aufnahmen ihrer Werke betraut. Unter seiner Leitung spielten diverse Solisten des Royal Concertgebouw Orchester wie Frits Damrow (Solo-Trompete), Arno Piters (Klarinette), Perry Hoogendijk (Solo-Tuba) sowie Solisten weiterer renommierter Orchester.
Als Gastdirigent arbeitete Sniekers u.a. mit dem Orchester Orquesta Sinfónica Venezuela, dem Real Filharmonía de Galicia, dem Orquesta Filarmónica Medellín (Kolumbien), dem Gran Canaria Wind Orchestra, dem Orquesta Sinfónica EAFIT Medellín (Kolumbien), dem Orquesta Sinfónica UNAB Bucaramanga (Kolumbien), der Banda Municipal de La Coruña, der Banda Municipal de Vitoria Gasteiz und mit der Jungen Studentischen Bläserphilharmonie Deutschland. Als Trompeter spielte er u.a. unter den bekannten Dirigenten Mariss Jansons, Riccardo Chailly, John Adams, Mstislav Rostropovitsj, Michael Tilson Thomas und Sir Neville Marriner.