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7. UNO-Ziel: Bezahlbare und saubere Energie
1,6 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu Elektrizität. Das siebte Ziel will in armen Ländern eine stabile Energieversorgung gewährleisten und den globalen Energieverbrauch umweltfreundlicher machen. Dazu soll insgesamt weniger, aber dafür erneuerbare Energie genutzt werden.
Immer mehr Haushalte auf der ganzen Welt sind ans Stromnetz angeschlossen. Alleine in den letzten zehn Jahren haben jedes Jahr durchschnittlich rund 120 Millionen neu Zugang zu Elektrizität erhalten. Weltweit stieg der Anteil der Menschen mit Stromversorgung zwischen 2007 und 2017 von 82 auf 89 Prozent.
Grösster Anstieg in armen Ländern
In den reichen Ländern ist die Stromversorgung bereits seit 1990 nahezu für alle sichergestellt. Das bedeutet, dass der globale Anstieg auf den verbesserten Zugang in ärmeren Staaten zurückzuführen ist. Indien hat all seine Dörfer ans Netz angeschlossen. 80 Prozent aller indischen Haushalte verfügen heute über Strom. Das sind doppelt so viele wie 1990. Auch in Bangladesch erreicht die Elektrizität 80 Prozent der Bevölkerung. Im Jahr 2000 waren es noch 20 Prozent. In Kenia stieg die Quote in derselben Zeit von 8 Prozent auf 73 Prozent. Besonders bemerkenswert ist die Entwicklung in Afghanistan. Bis zur Jahrtausendwende mussten dort sämtliche Haushalte ohne Strom auskommen. Heute sind 85 Prozent mit Elektrizität versorgt. Bedenkt man das starke Bevölkerungswachstum in diesen Ländern, sind die Verbesserungen noch viel beeindruckender.
Quellen:
World Bank: World Bank, Sustainable Energy for All (SE4ALL) database from the SE4ALL Global Tracking Framework led jointly by the World Bank, International Energy Agency, and the Energy Sector Management Assistance Program.