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Auf Fragen von Richter Stefan Weikert zu Treffen oder Gesprächen, die Hoffmann in der Zeit als Stadlers Assistent oder später als Chef der Antriebsentwicklung geführt habe, antwortete Hoffmann am Dienstag vor dem Münchner Landgericht, er könne sich nicht erinnern.
An einer Stelle platzte Richter Weikert der Kragen: «An so ein Gespräch keine Erinnerung? Es könnte der Verdacht aufkommen, dass Sie das nicht sagen wollen.»
Bis 2016, als er Chef der Antriebsentwicklung geworden sei, hätte er das Thema gar nicht beurteilen können, weil er nicht mit der Entwicklung von Dieselmotoren vertraut gewesen sei, sagte Hoffmann weiter.
Hoffmann war von 2012 bis 2014 Stadlers Assistent. 2016 wurde er für mehrere Monate Chef der Antriebsentwicklung. Erst in dieser Zeit habe er sich das nötige Wissen angeeignet, um die Software-Manipulationen bei Dieselfahrzeugen beurteilen zu können, sagte er.
Die Münchner Staatsanwaltschaft legt Stadler zur Last, den Verkauf von Diesel-Autos in Europa nicht sofort gestoppt zu haben, nachdem die US-Umweltbehörde EPA den Skandal im Herbst 2015 aufgedeckt hatte. Sie spricht ihm ein ehrliches Bemühen um Aufklärung ab. Stadler drohen wegen gewerbsmässigen Betrugs durch Unterlassen sechs Monate bis zehn Jahre Haft.