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Mit ihrem Lehrlingslohn von monatlich 50 Franken (es war ein »Freundschaftspreis«) erstand die 16-jährige Angela Rosengart (*1932) die Paul Klee-Zeichnung »X-chen«.
Sie hatte sich in dieses Werk verliebt, aber bald folgten noch weitere. Auch von Pablo Picasso, der sie im Lauf der Jahre fünfmal porträtierte. Ein halbes Jahrhundert später hat die Kunsthändlerin und Sammlerin, die ihr Leben der Kunst gewidmet hat, ihre Privatsammlung der von ihr 1992 gegründeten Stiftung Rosengart überlassen. Seit 2002 ist diese, viele bedeutende Werke der Klassischen Moderne und des Impressionismus umfassende Sammlung, im ehemaligen Sitz der Schweizerischen Nationalbank in Luzern, einem stattlichen Gebäude aus dem Jahr 1924, das sie für ihre Stiftung erwerben konnte, der Öffentlichkeit zugänglich.
Frau Rosengart, wenn Sie die Zeit zurückdrehen könnten: Gibt es ein Bild, das Sie jetzt kaufen würden oder eines, das Sie nicht verkaufen würden?
Ich bedaure zutiefst, dass wir einen bezaubernden Picasso von 1906, der Picassos damaligen Gefährtin Fernande darstellt, nicht behalten haben. Ich habe diesem Bild ein Kapitel in dem Büchlein »Am Anfang war das X-chen« gewidmet.
> Stiftung Rosengart (Museum | Sammlung)