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Stummfilm mit Orgelimprovisation
Von Kindesbeinen an mit dem Cabaret sozialisiert, wird Buster Keaton zu einer führenden Figur im Film der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Seinen Filme legt er oft historische Fakten zugrunde, die er mit Finger-spitzengefühl zu einem mitreißenden Plot bearbeitet. Wie für viele andere bedeutet die Erfindung des Tonfilms das Ende seiner großen Karriere. Die Wiederentdeckung von Negativen und Originalen seiner Spielfilme brachte ihm 1955 einen neuen Aufschwung, vor allem beim jungen Publikum. Im Jahr 1959 erhielt er einen Oscar für seine gesamte Karriere. «Der Mann, der nie lacht» starb am 1. Februar 1966 im Alter von 70 Jahren, nachdem er der Legende nach folgendes gesagt haben soll: «Ich möchte mit einem Kartenspiel und einem Rosenkranz begraben werden, damit ich für alle Eventualitäten gerüstet bin…»
Der Film spielt zur Zeit des Amerikanischen Bürgerkriegs in den 1860er-Jahren. Als Lokführer wird Johnnie Gray nicht als Soldat einberufen, worauf ihm Annabelle die Liebe verweigert, da sie ihn für einen Schwächling hält. Als die Lokomotive «General» ein Jahr von Spionen gestohlen wird und überdies Annabelle an Bord des Zugs ist, nimmt Johnnie eine abenteuerliche Verfolgung auf, um die zwei Lieben seines Lebens zu retten.
Mitwirkender
Guy-Baptiste Jaccottet, Orgel