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Uhrsprung der Hebräischen Sprache
Der Ursprung des modernen Hebräisch
Die hebräische Sprache spielt in der jüdischen Religion und Kultur seit Jahrtausenden eine zentrale Rolle. Während die Thora (Bibel) auf Hebräisch verfasst ist, wurde das Hebräisch unter anderem nach der Zerstörung des Zweiten Tempels in Jerusalem vor 2000 Jahren in den jüdischen Exilgemeinden weiter verwendet. Ab dem Jahre 200 fungierte sie zwar nicht mehr die Alltagssprache, doch war sie ein wichtiger Teil des täglichen jüdischen Lebens. Einerseits in der Liturgie, also beispielsweise im Siddur, dem Gebetsbuch, andererseits aber auch in medizinischen, philosophischen, juristischen und poetischen Texten.
Mit dem Erstarken der zionistischen Bewegung Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Hebräische Schritt für Schritt wieder als Alltagssprache eingeführt. Elieser Ben-Jehuda gründete 1889 den „Rat der Hebräischen Sprache“, dessen Ziel es war, die Sprache nach 1700 Jahren wiederzubeleben. Damit war der Grundstein gelegt, um das moderne Hebräisch (Ivrith) zu schaffen. Grosse Unterschiede zum biblischen Hebräisch sind insbesondere in der Syntax und dem Vokabular sichtbar.
Gut hundert Jahre nachdem Ben-Jehuda das erste Wörterbuch des modernen Hebräisch veröffentlicht hat, sprechen heute weltweit über 9 Millionen Menschen Hebräisch. Ein grosser Teil davon wohnt in Israel, wo Hebräisch die dominierende Sprache ist.
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