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Noma - das Gesicht der Armut!
Noma ist nicht ansteckend.
Noma betrifft fast ausschliesslich Kinder im Alter von 2 - 6 Jahren in Entwicklungsländern.
Die betroffenen Kinder sind unter- oder mangelernährt, mit schlechter Mundhygiene und litten davor meist unter Malaria oder Infektionserkrankungen wie z.B. Masern, Röteln, Typhus, etc.
Unter solch widrigen Umständen führt eine Verletzung der Mundschleimhaut oder des Zahnfleischs (z. B. durch das Zahnen) zu einer akuten nekrotisierenden ulcerativen Gingivitis (ANUG = bösartige Zahnfleisch-Entzündung), die wegen des geschwächten Immunsystems des Kindes und mangels medizinischer Hilfe zur Krankheit Noma ausarten kann.
Jährlich erkranken ca. 100'000 Kinder an Noma. Die Sterberate ist mit 80% sehr hoch. Alle sechs Minuten stirbt weltweit ein Kind an Noma. Diese Krankheit gedeiht nur in den ärmsten Ländern der Erde, die meisten sind in der Subsahara gelegen. Es kann nicht genug oft wiederholt werden: Noma blüht nur bei den Ärmsten der Armen - Noma ist im wahrsten Sinne des Wortes das Gesicht der Armut.