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Adoboli war in zwei Punkten des Betrugs wegen Ausnutzen seiner Position angeklagt. In einem davon ist die Jury nun zu einem ersten Urteil gelangt. Ein Strafmass wurde aber noch nicht verkündet. Der 32jährige Adoboli ist ferner in vier Punkten wegen Fehlbuchhaltung angeklagt.
2,3 Milliarden «verzockt»
Die Anklage bezeichnete Adoboli vor Gericht als einen gewissenlosen Zocker, der in betrügerischer Absicht vorging. Adoboli gestand zwar die risikoreichen Geschäfte, gab jedoch an, sich nicht persönlich bereichert zu haben. Er habe immer das Wohl der Bank im Auge gehabt und seine Handlungen seien von seinen Vorgesetzten stillschweigend geduldet worden.
Adoboli hatte am ETF-Desk der UBS-Investmentbank in London gearbeitet und der Grossbank im September 2011 einen Handelsverlust von 2,3 Milliarden US-Dollar eingebrockt.