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Fabrikzeichen, die mit Hilfe eines Stempelgerätes unterschiedlicher Form in den noch feuchten Ton des Keramikobjektes eingestempelt (eingedrückt) werden. Typisch sind diese Marken für Steingut, Steinzeug und Porzellan, während sie bei Fayence fast nie und bei handwerklich hergestellten Irdenwaren bis zum Ende des 19. Jahrhunderts nur sehr selten vorkommen. Funktional sollen die Blindmarken überwiegend die Produktherkunft kennzeichnen. Einzelne Zahlen oder Buchstaben können jedoch auch für unterschiedliche Objektgrössen stehen (Grössenmarken), die Zusammengehörigkeit von Deckel und Unterteil anzeigen (Zuordnungsmarken) oder Dreher/Arbeiter eindeutig identifizieren, die im Stücklohn arbeiteten.
Frz.: marques estampées, marques au poinçon, marques en creux, marques pressées
Engl.: pottery marks, stamped/impressed