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Tornados töten mehrere Menschen in den USA
Betroffen waren laut Wetterdienst vor allem die Bundesstaaten Arkansas, Illinois, Indiana, Iowa, Wisconsin, Mississippi und Tennessee. Zehntausende Haushalte waren zumindest vorübergehend ohne Strom.
In der Kleinstadt Belvidere im Bundesstaat Illinois stürzte bei einem schweren Unwetter während eines Konzerts das Dach eines Veranstaltungsgebäudes teilweise ein. Mindestens ein Mensch wurde laut Medien getötet, Dutzende weitere verletzt. Zum Zeitpunkt des Einsturzes habe ein Sturm mit Böen von bis zu 145 Kilometern pro Stunde gewütet.
Spur der Zerstörung hinterlassen
Stunden zuvor hatte ein Tornado die Stadt Little Rock und Umgebung in Arkansas getroffen. Auf Bildern lokaler Fernsehsender waren entwurzelte Bäume, umgekippte Fahrzeuge und abgedeckte Dächer zu sehen.
Der Bezirk Pulaski County, zu dem die Stadt gehört, meldete ein Todesopfer. Mindestens 50 Menschen seien in Krankenhäuser gebracht worden, sagte eine Sprecherin des Bezirks dem Sender CNN. Noch am Freitag hatte der örtliche Rettungsdienst in Little Rock nach Angaben eines Lokalsenders 600 Verletzte erwartet. Diese Befürchtung bestätigte sich bis zum Samstag jedoch nicht.
Insgesamt 50 Wirbelstürme
Vier weitere Todesopfer wurden aus der rund 150 Kilometer entfernten Ortschaft Wynne gemeldet. Arkansas' Gouverneurin Sarah Huckabee Sanders erklärte den Notstand und mobilisierte 100 Angehörige der Nationalgarde, um bei Rettungs- und Aufräumarbeiten zu helfen. Sie sprach von bedeutsamen Schäden und einem «sehr harten Tag» für den Bundesstaat.
Auch im Bezirk Sullivan im Bundesstaat Indiana seien drei Menschen bei einem gewaltigen Sturm ums Leben gekommen, schrieb die «New York Times» unter Berufung auf die örtliche Polizei.
Insgesamt seien in sieben Bundesstaaten etwa 50 Wirbelstürme gezählt worden, die als Tornados eingestuft werden könnten.