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Margrit Fuchs wurde 1917 in Windisch geboren und arbeitete bis zum 53. Lebensjahr als kaufmännische Angestellte.
1970 ging sie erstmals nach Ruanda, wo sie in verschiedenen Funktionen (Oekonomin des Bischofs, Leiterin eines Begegnungszentrums etc.) tätig war. 1987 gründete sie zusammen mit Père Josaphat, einem ruandesischen Geistlichen, das ‚Bureau Social de Gitarama’, über welches auch heute noch ein Grossteil der Aktivitäten und Projekte des Hilfwerks von Margrit Fuchs realisiert werden. Das Motto jeglicher Hilfe ist klar ‚Hilfe zu Selbsthilfe’ sowie eine Hilfe, die an die Traditionen und den Lebensstandard der Bevölkerung angepasst ist.
Im März 2007 durfte Margrit Fuchs ihren 90.Geburtstag in Ruanda feiern und war voller Pläne für den weiteren Ausbau ihres Hilfswerks. Im Juli 2007 ist Margrit Fuchs bei einem Autounfall in Ruanda ums Leben gekommen.
Ihr Lebenswerk wird aber durch die Schweizer Stiftung Hilfswerk Margrit Fuchs Ruanda weitergeführt, welche noch unter ihrer Mitwirkung kurz vor ihrem Tode im Jahre 2007 gegründet wurde.
2017 ist das Buch „Ein Leben für Ruanda“ (ISBN 978-3-03919-437-7) erschienen. Der Autor Rolf Tanner war ein Patenkind von Margrit Fuchs und gibt in der Biographie einen ganz persönlichen Blick auf ihr Leben.