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Diese Quoten gehören zu den wichtigsten Indikatoren der Sozialhilfestatistik, mit denen die Situation der bekämpften Armut in der Schweiz in einen grösseren Zusammenhang gestellt werden kann.
Tabellen
Definitionen
Im schweizerischen System der sozialen Sicherheit stellt die Sozialhilfe das letzte Auffangnetz dar. Sie erstreckt sich auf alle bedarfsabhängigen Unterstützungs-, Beratungs- und Betreuungsleistungen mit dem Zweck der Existenzsicherung, soweit diese Leistungen nicht bereits von einer Sozialversicherung erbracht werden. Die Sozialhilfe im engeren Sinn umfasst die persönliche und die wirtschaftliche Hilfe. Sie sichert den Existenzbedarf bedürftiger Personen, fördert ihre persönliche und wirtschaftliche Selbstständigkeit sowie die soziale und berufliche Integration. Sie entschärft vorübergehende Krisensituationen und stellt das letzte soziale Auffangnetz dar. Sie ist nicht dafür gedacht, strukturelle Risiken im Allgemeinen zu decken. Das Sozialhilferecht liegt im Kompetenzbereich der Kantone. Die Unterstützung im Asyl- und Flüchtlingsbereich und die Sozialhilfe für Auslandschweizerinnen und -schweizer fallen in die Zuständigkeit des Bundes. Jeder Kanton hat ein eigenes Sozialhilferecht als Grundlage für die gesamte Sozialhilfetätigkeit von Kantonen und Gemeinden.
Die Sozialhilfequote (Quote der Sozialhilfeempfängerinnen und -empfänger im engeren Sinn) wird definiert als das Verhältnis zwischen der Anzahl Sozialhilfeempfängerinnen und -empfänger mit mindestens einem Leistungsbezug im Erhebungsjahr und der ständigen Wohnbevölkerung des Vorjahres gemäss STATPOP (Statistik der Bevölkerung und der Haushalte). In der Sozialhilfestatistik werden auch vorläufig aufgenommene Personen berücksichtigt. Dabei handelt es sich um vorläufig aufgenommene Personen, die seit mehr als 7 Jahren in der Schweiz wohnhaft sind, sowie vorläufig aufgenommene Flüchtlinge mit einer Aufenthaltsdauer in der Schweiz von über 7 Jahren.