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Blick auf das Capitol in Havanna
Die US-amerikanische Regierung kündigte im Zuge der Wiederaufnahme der politischen Gespräche an, das Kuba von der Liste Terror unterstützender Staaten gestrichen und die dazugehörigen, seit 1960 bestehenden Sanktionen aufgehoben werden sollen. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) ist über die angekündigten Massnahmen zugunsten einer Normalisierung der Beziehungen zwischen Kuba und den USA sehr erfreut, wie das EDA in einem Communiqué mitteilt.
Schweiz gratuliert Castro und Obama zum mutigen Entscheid
Die Schweiz begrüsst diesen historischen Schritt und gratuliert dem kubanischen Staatspräsidenten Raúl Castro und dem amerikanischen Präsidenten Barack Obama und zu diesem wegweisenden Entscheid.
Schweiz will mithelfen die Länder wieder zu versöhnen
Die Schweiz nimmt seit mehreren Jahrzehnten Schutzmachtmandate zur gegenseitigen Interessenvertretung der beiden Länder wahr und wird ihre guten Dienste im Rahmen des Annäherungsprozesses zwischen Washington und Havanna weiter zur Verfügung stellen.
Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten hofft, dass sich die diplomatischen Beziehungen zwischen den USA und Kuba rasch normalisieren. Sie ist überzeugt, dass eine Normalisierung für beide Seiten nutzbringend ist und zu Stabilität und Prosperität in der Region beiträgt.
US-Embargo gegen Kuba seit 1960
Der US-Präsident Eisenhower hatte 1960 ein Embargo über Kuba verhängt, das bis heute besteht und den Handel der USA mit Kuba teilweise verbietet. Das Embargo soll nun gelockert werden, da Kuba nicht mehr zu den Terror-unterstützenden-Staaten gehöre.
Quellen: EDA, Wikipedia
Bild: © Breogan67 - Wikimedia