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Es war ein Start nach Mass von Milos Raonic (ATP 30) in den Entscheidungssatz im Final des von Cincinnati nach New York verlegten ATP-1000-Turniers. Mit seinem aggressiven Return-Spiel stellte Raonic Novak Djokovic (ATP 1) vor gehörige Probleme und holte sich im 3. Satz das Break zum 2:0.
Vorentscheidung? Keineswegs! In der Folge erhöhte Djokovic die Pace deutlich, machte seinem Ruf als Defensivkünstler alle Ehre. Plötzlich war es wieder Raonic, der sich einer unlösbaren Aufgabe gegenübersah. 4 Games und 2 Breaks später hiess es bereits 4:2 für Djokovic, am Ende holte sich die Weltnummer 1 den 3. Satz mit 6:4.
Es war wahrlich nicht das beste Spiel des «Djokers», er wirkte müde nach dem dreistündigen Halbfinal gegen Roberto Bautista Agut. Phasenweise leistete sich der Serbe ungewohnt viele Fehler, liess seinem Gegenüber oft Zeit, um zu agieren. Doch wie so oft spielte Djokovic dann am stärksten, wenn er am ärgsten in Bedrängnis schien.
Bis zu Beginn des 2. Satzes schien es, als würde Raonic im Final durchmarschieren. Den 1. Satz gewann der 29-jährige Kanadier gleich mit 6:1. Djokovic fand überhaupt nicht in die Partie, leistete sich alleine im 1. Durchgang 4 Doppelfehler.
Auch zu Beginn von Satz Nummer 2 schien die Weltnummer 30 das Geschehen unter Kontrolle zu haben. Doch dann drehte Djokovic, der zuvor mit Nackenproblemen zu kämpfen hatte, gehörig auf. Mit seiner ersten Breakchance der Partie schaffte «Nole» den Servicedurchbruch zum 4:2 und liess sich den 2. Satz nicht mehr nehmen.
Djokovic weiter ungeschlagen
Bis auf die kurze Schwächephase zu Beginn des 3. Satzes zeigte Djokovic in der Folge starkes Tennis und verdiente sich so den Titel in New York. Für den Serben war es der 23. (!) Sieg in diesem Jahr in Folge. Kein Spieler konnte die Weltnummer 1 in dieser Saison bezwingen. Für Raonic war es die 7. Final-Niederlage in Serie.
So geht es weiter
Trotz dem Ende des Turniers in New York verlässt der Tennis-Tross die amerikanische Metropole noch nicht. Am Montag beginnt mit den US Open das erste Grand-Slam-Turnier dieses Jahres seit den Australian Open im Januar.