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Haupteisenbahnlinien bedingt auch gute Eisenbahnverbindungen; die Stationen in der Amtei liegen an den Linien
Olten-Solothurn
und
Olten-Aarau. Ausser den 2 Eisenbahnbrücken bei
Olten existieren noch Uebergänge über die
Aare in
Fulenbach und
Schönenwerd
(gedeckte hölzerne Brücken), bei
Aarburg (Drahtseilbrücke), in
Olten (alte und neue Brücke) und die erst kürzlich vollendete
Rankwagbrücke. Zwischen
Schachen und Ober
Gösgen eine
Fähre.
entspringt mit starker Quelle am
S.-Hang des
Axalphorns in 1900 mHöhe,
durchfliesst ein im ö. Abschnitt der
Faulhorngruppe eingebettetes Thälchen in der Richtung NO. und auf eine Strecke von
8,5 km, geht quer über die Terrasse von
Zaun, stürzt mit einem weithin sichtbaren
Wasserfall über die das Thal der
Aare im
S. begleitenden Felswände, fliesst dann der
Aare parallel in kanalisiertem
Bett nach W. und mündet s.
vom Hauptfluss in den östlichsten
Winkel des
Brienzersees.
Kann vom Hotel
Giessbach aus
in 4½ Stunden bestiegen werden.
Besteht aus Hochgebirgskalk (Malm oder oberem
Jura) und ist dadurch berühmt geworden, dass
man in einer mit Verwitterungsschutt gefüllten Höhlung ein reiches
Lager von Flussspat (Fluorit) entdeckt hat.
Die erste
Auffindung datiert aus 1830, zu welcher Zeit mehrere Zentner von grossen, vollkommen durchsichtigen und
farblosen oder grünlichen Krystallen dieses Minerales ausgebeutet wurden. Da der Fluorit zur Herstellung von Linsen für
gewisse optische Instrumente sehr gesucht ist, unternahm man 1886 auf Veranlassung von Professor Abbe, des 1905 gestorbenen
Leiters der Firma Zeiss in Jena, neue Nachsuchungen, die zur Auffindung eines zweiten
Lagers von prachtvoll
ausgebildeten, durchsichtigen Krystallen von bis zu 20 cm Durchmesser führten, worauf die Firma Zeiss 1888 und 1889 die
Höhle systematisch und gründlich ausbeuten liess.
Vergl. Fellenberg, Edm. v. Ueber den Flussspat von Oltschenalp und dessentechnische Verwertung (in den
Mitt. der Naturforsch. Ges. inBern.
1889).
Eine Tintenfabrik. Um die Mitte des 13. Jahrhunderts besass das Stift
Saint Pierre in GenfGüter
und Gerichtshoheit in Onex.
Durch den Tauschvertrag von 1754 kam das Dorf an Sardinien, worauf der reformierte Glaube
unterdrückt wurde. 1792 wurde der Gottesdienst aufgehoben und das Pfarrhaus zum Nationaleigentum erklärt und dann verkauft.
Onex gehört zu dem im
Turiner Vertrag von 1816 dem Kanton Genf
zugesprochenen Gebiet. 1854 reparierte man die Kirche und stellte die
kathol. Kirchgemeinde wieder her. In der Gemeinde steht auch eine reformierte Kirche, die Privateigentum
ist. 1291 und 1311: Onay.
Stammt aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts und ist mit Stukkarbeiten und Fresken verziert, die von den aus
Carona gebürtigen
Künstlern nach ihrer Heimkehr aus der Fremde unentgeltlich nach und nach ausgeführt worden sind.
Man bemerkt u. a. eine
von Petrini gemalte «Disputa» und einen von Cavella gehauenen prachtvollen
St. Gregoriuskopf.
Das jeweilen am 8. Oktober gefeierte
Fest der Kirchenpatronin pflegt zahlreiche Gläubige und Liebhaber anzuziehen.