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Städtebauliches Konzept
Um die wertvolle Parklandschaft zu erhalten, soll die bebaute Fläche möglichst sparsam eingegrenzt werden. Das heutige Gebäude wird im Erdgeschoss erweitert und über beide Gebäudeteile mit zwei Obergeschossen verbunden. Ergänzt wird die Anlage mit dem Infrastrukturgebäude und einem begrünten Autounterstand.
Beim vorliegenden Konzept ist die klare Zonierung der Bereiche Gastronomie, Hotel und Seminar sowie die zentrale Lobby mit kurzen, internen Erschliessungswegen wichtig. Das heutige Restaurantgebäude bleibt mit einigen kleinen Eingriffen bestehen und wird durch einen Innenarchitekten neu gestaltet. Zwischen dem südöstlich platzierten Seminartrakt und dem Restaurant befindet sich neu die Hotellobby als zentraler Dreh- und Angelpunkt. Über dem bestehenden Restaurant und dem verglasten Kongressbereich soll der neue Zimmertrakt mit 2 Geschossen als schwebender Gebäudeteil entstehen. Der neue Gebäudeteil wird nicht unterkellert.
Architektur
Der langgezogene, elegante Holzbau ist einerseits zum See und anderseits zum Niesen hin orientiert. Das stirnseitige Zurückversetzen des Erdgeschosses und die zurückspringende Trägerkonstruktion verleiht dem Gebäudekörper eine leichte, schwebende Erscheinung. Die durchlaufenden Balkone der Hotelzimmer werden mit einer bedruckten Glasbrüstung abgeschlossen. Um die beiden Geschosse und die Zimmerschotten zusammenzubinden, umhüllt eine locker angeordnete Textur, die an einen Schilfgürtel erinnert, aus vertikalen Holzlamellen den Gebäudekörper.