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Mit 1,615 hauptamtlichen und 22.000 hochausgebildeten Freiwilligen betreibt Magen David Adom (deutsch: Roter Schild Davids) 161 Einsatzzentralen, 1,094 Rettungswagen und Blutspendefahrzeuge sowie 2 Rettungshubschrauber, die über das ganze Land verteilt sind. MDA leistet mehr als 800,000 Mal pro Jahr medizinische Nofallhilfe.
«Wer ein Leben rettet, rettet die ganze Welt» (Talmud), das ist die Devise des Magen David Adom. Um diese lebenswichtige Aufgabe auch in Zukunft erfolgreich durchführen zu können, wird für die dringend notwendige Anschaffung von Rettungswagen Unterstützung benötigt. Jeden Tag fordern Verkehrsunfälle und Terroranschläge unschuldige Opfer. Sie können dabei helfen, dem gelobten Land und den Menschen in Israel, Hilfe und Hoffnung geben zu können.
Gegründet wurde MDA als freiwillige Notfallrettungsstation im Jahr 1930 in Tel Aviv von sieben Ärzten, Mitgliedern der Hagana und Privatpersonen. 1931 wurde in Haifa eine zweite MDA-Gruppe gegründet, 1934 in Jerusalem eine dritte. Ein Jahr später folgte die Umwandlung von MDA in eine landesweite Organisation. Bereits in dieser Zeit wurde MDA von den britischen Verwaltungsbehörden wie eine Rotkreuz-Gesellschaft behandelt, darüber hinaus fungierte MDA als Sanitätsdienst der Hagana. 1948 unterzeichnete Israel wenige Wochen nach seiner Gründung die Genfer Konventionen. Darüber hinaus gab die israelische Regierung die Absicht bekannt, MDA als nationale Gesellschaft Israels im Sinne der Konventionen anzuerkennen. Die Unterzeichnung der Genfer Konventionen erfolgte allerdings mit der Einschränkung, als Schutzzeichen den Roten Schild Davids anstelle des Roten Kreuzes oder des Roten Halbmonds zu verwenden.
Magen David Adom hat sich seit seiner Gründung um die Anerkennung als nationale Gesellschaft im Sinne der Genfer Konventionen und um die Aufnahme in die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung bemüht. Da die Organisation jedoch als Kennzeichen den Roten Schild Davids anstelle eines der in den Genfer Konventionen von 1949 festgelegten Schutzzeichen verwendet, wurde ihr die Anerkennung durch das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) und die Mitgliedschaft in der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften jahrzehntelang nicht gewährt. Nach der Annahme des dritten Zusatzprotokolls zu den Genfer Konventionen im Dezember 2005 und der darauf basierenden Einführung des Roten Kristalls als zusätzliches neutrales Schutzzeichen erfolgte nach einer entsprechenden Änderung der Statuten der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung im Juni 2006 die Anerkennung von Magen David Adom durch das IKRK als nationale Hilfsgesellschaft und die Aufnahme in die Internationale Föderation.
Am 08. Mai 2001, dem Weltrotkreuz- und Rothalbmondtag, erhielt MDA zusammen mit dem Palästinensischen Roten Halbmond den "Lisl und Leo Eitinger Preis für Menschenrechte" der Universität von Oslo für die Zusammenarbeit zwischen beiden Organisationen zugunsten der Menschlichkeit unter schwierigen Bedingungen. Symbolischer Ausgangspunkt dieser Kooperation war die gemeinsame Versorgung von zehn bei einem Verkehrsunfall verwundeten israelischen Soldaten und ihres palästinensischen Fahrers durch Rettungskräfte beider Organisationen im Oktober 2000.
|Präsident||Dr. med. David Scheiner|
|Vizepräsident||Lic. iur. Simon Urbach|
|Aktuar||

Raphael Radzyner
|Quästor||Dr. med. Itai Pasternak|
|Geschäftsführerin||Mina Scheiner|