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Ein Dach, heute fachlich als Bedachung bezeichnet, ist die nach oben gerichtete Begrenzung eines Gebäudes. Es schützt das Gebäude und die darin lebenden Menschen vor Umwelteinflüssen. Das können zum Beispiel Niederschlag, Hitze, Kälte, Staub oder Lärm sein. Für die Einpassung des Gebäudes in die Umgebung ist die architektonische Gestaltung von besonderer Bedeutung. Dächer werden in der Regel von Architekten entworfen. Der Tragwerksplaner entwickelt das Tragwerk eines Daches, bei Holzdächern übernimmt diese Aufgabe auch häufig der Zimmerer. Gedeckt und abgedeckt wird das Dach vom Spengler oder Dachdecker.
Dächer können nach verschiedenen Kriterien unterschieden werden. Ein Kriterium wäre die Dachform. Man kann nach der Dachform beispielsweise Satteldach oder Pultdach unterscheiden. Eine andere Möglichkeit der Unterscheidung wäre die Dachneigung. Man kann hier zwischen Flachdach und Steildach unterscheiden. Man kann Dächer aber auch anhand der Dachkonstruktion unterscheiden. Eine Möglichkeit dabei wäre das Dachtragwerk. Eine zweite Unterscheidung kann der Dachaufbau sein oder auch die Dachhaut. Damit ist die Abdeckung gemeint.
Grundsätzlich besteht das Dach aus Dachtragwerk und der Dachhaut. Unterbrechungen und Durchdringungen bezeichnet man als Dachöffnung. Damit wären zum Beispiel Dachfenster oder Dachgauben gemeint.
Am 30. Juni 2011 gab es 67.367 sozialversicherungspflichtig beschäftigte
Dachdecker in Deutschland. Quelle: Statista
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