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Der Krieg in der Ostukraine hat ein Merkmal, das bislang zu wenig Beachtung erhalten hat: Zum ersten Mal hat in einem Krieg die bodengestützte Luftabwehr einer Seite einen geradezu vollständigen Sieg über die Luftwaffe der Gegenseite errungen. Dass die Ukrainische Luftwaffe (UAF) seit September 2014 nicht mehr in die Kämpfe eingriff, war nicht der Rücksichtnahme auf das Minsker-Abkommen geschuldet. Vielmehr hat das integrierte russische Luftabwehrnetz über dem Donbass faktisch eine «no-fly Zone» errichtet. Über dem umkämpften Gebiet kommt auf beiden Seiten nur noch unbemanntes Fluggerät zum Einsatz.
In einer vierteiligen Artikelserie beleuchtet Fritz Kälin für den Think Tank den Konfliktverlauf in der Ostukraine in den Jahren 2014/2015 und leitet daraus mögliche Konsequenzen für die Schweizer Armee ab.