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1907 waren die Wohngelegenheiten für Mitarbeitende in Zermatt so knapp, dass sich der Verwaltungsrat der Gornergrat Bahn einschaltete. In der Folge schuf die Gornergrat Bahn Unterkünfte für 35 Mitarbeitende.
Im Geschäftsbericht der Gornergrat Bahn von 1907 heisst es: «Schon seit einigen Jahren genügten die Wohnräume zur Unterbringung unseres Personals nicht mehr.» Deshalb beschloss der Verwaltungsrat den Bau von zwei Wohngebäuden, welche den Mitarbeitenden zur Verfügung gestellt werden sollten.
Eigene Bodennutzung
Um den Beschluss umzusetzen, versuchte die Gornergrat Bahn vor 116 Jahren, einen Streifen Land zu erwerben. Da man sich mit dem Bodenbesitzer aber nicht einigen konnte, wurde für die zwei geplanten Chalets eigenes Terrain verwendet. Das erste Chalet wurde beim Depot am Bahnhof Zermatt errichtet.
Das zweite, kleinere Chalet enthielt zwei Wohnungen zu je drei Zimmern und eine Küche für das Personal der Kraftzentrale. Aufgrund des Bodenmangels wurde es in der Nähe der Zentrale erbaut.
Die Wohnungsnot hält an
Mit der touristischen Entwicklung von Zermatt war es für die Angestellten der Gornergrat Bahn auch in den 1970er Jahren schwer, geeigneten Wohnraum zu finden. Deshalb erbaute das Unternehmen in den 1972 Jahren ein Wohnhaus für Angestellte.