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Ziemlich genau einen Monat ist seit meinem letzten Wettkampf, den Weltmeisterschaften in Rotterdam, vergangen. Einen Monat in dem ich das Rudern einfach einmal vergessen und mich um andere Dinge kümmern konnte.
Ich nutze die Zeit, mich zu erholen und ein wenig die Füsse hochzulegen. Dies hatte ich nach dieser intensiven Saison dringend nötig:
Nach den Schweizermeisterschaften folgte nochmals eine letzte harte Trainingsperiode als Vorbereitung für die WM in Rotterdam. Die Umstellung vom Zweier in den Skiff war anfangs hart, doch ich gewöhnte mich schnell daran, brachte das Boot immer besser zum Laufen und die Trainingsresultate konnten mich zuversichtlich stimmen.
Leider verlief dann die WM nicht ganz nach Wunsch.
Nach einem Sieg im Vorlauf erwischte ich im Halbfinal nicht ein optimales Rennen. Ein technischer Defekt während des Rennens, brachte mich aus dem Konzept und ich wurde mit einem Vierten Rang ins B-Finale verwiesen. Dieses konnte ich jedoch deutlich für mich entscheiden und beendete damit die WM mit dem 7. Schlussrang.
Das Glück war dieses Jahr nicht oft auf meiner Seite, umso grösser ist die Chance, in der nächsten Saison ein wenig mehr vom Glück unterstützt zu werden, oder?
Ich werde auf jeden Fall mein Möglichstes tun, nicht nur darauf zu zählen und setze alles daran, noch stärker, fitter und schneller zu werden.