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Ferry und Astor waren zwei Magiar Vizsla-Rüden und waren während sechs Monaten bei mir.
Ihre Geschichte hört sich wie ein Märchen an. Sie waren zwei Rüden von damals ca. vierjährig und wohnten in der Ostschweiz bei einem älteren Herrn mit einem grossen Anwesen. Leider verstarb der Mann. In seinem Testament hielt er ausdrücklich fest, dass er möchte, dass es den beiden Hunden auch nach seinem Tod gut gehen soll.
So kamen die Hunde für ein halbes Jahr zu mir in die Ausbildung, damit sie anschliessend an gute und auf sie zugeschnittene Plätze vermittelt werden konnten.
Ferry wohnt nun in Frankreich bei einer Familie mit Pferden und noch weiteren Hunden und Astor hat einen sehr guten Platz in der Ostschweiz gefunden.
Astor war ein genialer Hund: wunderschön, sehr sozial und sicher zu Mensch und Hund und anderen Tieren und hatte praktisch keinen Jagdtrieb. Auch ging er nie weit weg beim Freilauf, was für diese Rasse eher untypisch ist. Er war sehr ruhig und ausgeglichen und lernte sehr schnell.
Ferry war da etwas anders: auch er war ein sehr lieber Hund, war aber etwas unsicher bei anderen Hunden und alles, was ihn einengte, mochte er gar nicht. Er war ein Wirbelwind und sehr zappelig. Leider verstarb er am Anfang Februar 2011 durch einen Unfall.