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Ich erinnere mich nicht daran, je mit meiner Mutter über meine Fähigkeiten oder, Gott verbitte, meine Talente gesprochen zu haben. Sie sagte angesichts meiner Berufsvorstellungen bloss: Versuch doch etwas zu finden, was dir Freude bereitet. Was sie meinte, war: Du musst den Shit 45 Jahre lang machen, such dir also etwas, was dir wenigstens ein bisschen Spass macht. Wenn man darüber nachdenkt: ein ziemlich guter Rat.
Was kann dein Kind besser als alle anderen?
Lesedauer: 2 Minuten
Als Kind wollte ich zuerst Eishockeyprofi werden, dann Archäologe, dann Detektiv. Allerdings hatte ich weder eine besonders gute Beobachtungsgabe, noch war ich in Latein eine Leuchte. Schlittschuhlaufen konnte ich auch nicht. Meine Mutter sagte nichts; ich glaube, sie wollte mir nicht das Kostbarste rauben, was ich besass: Illusionen. Es waren halt die 1980er, und man ging davon aus, dass alle Menschen einen Job bekommen, selbst die, die ausser Träumen nichts können.
«Meine Mutter sagte nichts; ich glaube, sie wollte mir nicht das Kostbarste rauben, was ich besass: Illusionen».
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