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Die französische Sportpresse bringt Yann Sommer ganz in die Nähe eines Wechsels von Borussia Mönchengladbach zu Nice und dessen zurückgekehrtem Trainer Lucien Favre.
Walter Benitez, bisherige Nummer 1 im Tor von Nice, wurde ablösefrei zum PSV Eindhoven transferiert. Favre machte am Montag in einer Medienkonferenz kein Hehl daraus, dass er einen neuen valablen Goalie im Kader braucht.
Der 33-jährige Yann Sommer spielt seit 2014 in Gladbach, wo er sich als einer der besten Torhüter der Bundesliga einen Namen gemacht hat. Sein Vertrag ist noch bis Sommer 2023 gültig. Der Klub ist jedoch in finanziellen Schwierigkeiten. Mit Sommers Wegzug könnten die Lohnsumme gesenkt und ein stattlicher Transfererlös erzielt werden.
In Mönchengladbach spielte Yann Sommer in der Saison 2014/15 unter Lucien Favre.
Jordan Siebatcheu verlässt nach zwei Saisons die Young Boys. Der 26-jährige amerikanische Internationale, mit 22 Toren Torschützenkönig der letzten Super-League-Saison, wechselt in die Bundesliga zu Union Berlin.
Die Young Boys hatten beim Trainingsbeginn mit dem neu verpflichteten Cedric Itten, dem zurückgekehrten Jean-Pierre Nsame und Siebatcheu sowie Wilfried Kanga und Joël Monteiro fünf grossgewachsene Stürmer. Hinzu kommen die «kleinen» Meschack Elia und Félix Mambimbi. Jetzt nahmen die Berner das gute Angebot aus der Bundesliga angenommen. Das von Urs Fischer trainierte Union Berlin soll für Siebatcheu eine Ablösesumme von sechs bis acht Millionen zahlen.
Siebatcheu war im Sommer 2020 zunächst leihweise aus Frankreich von Rennes gekommen. In seiner ersten Saison wurde er Meister, stand aber noch im Schatten von Nsame. In der letzten, für YB weniger erfolgreichen Spielzeit machte er mit 27 Toren in 45 Partien Werbung in eigener Sache. In seinen zwei Saisons in der Super League brachte er es auf 34 Tore in 64 Spielen. In Berlin soll er den in die Premier League zu Nottingham transferiert Nigerianer Taiwo Awoniyi ersetzen.
Der Wechsel von Heinz Lindner von Basel zum FC Sion hat sich abgezeichnet und ist jetzt vollzogen. Der 31-jährige österreichische Nationalgoalie unterschreibt im Wallis einen Vertrag für drei Saisons.
In den letzten zwei Saisons erledigte Lindner für den FC Basel eine ausgezeichnete Arbeit. Für viele war er sogar der beste Torhüter der Super League. Auf die neue Saison hin engagierte der FC Basel Marwin Hitz als Nummer 1 im Tor, sodass Lindner hätte zurückstehen müssen. Lindner sagte schon bald, dass er auf keinen Fall nur Ersatzgoalie sein wolle.
Lindner wurde in Linz ausgebildet. In seiner ersten Zeit in der Schweiz spielte er ab 2017 zwei Saison für die Grasshoppers, mit denen er im Sommer 2019 in die Challenge League abstieg.
Sions Torhüter-Duo bilden nun Heinz Lindner und Kevin Fickentscher. Der bisherige zweite Torhüter Timothy Fayulu spielt künftig für Aufsteiger Winterthur.
Die Rückkehr zu Borussia Mönchengladbach war lange vorgesehen, jetzt aber kehrt Lucien Favre zu einem anderen Klub zurück, deren Mannschaft er schon einmal trainiert hat: zu Nice.
Der 64-jährige Waadtländer unterschrieb am Montag bei den Südfranzosen einen Vertrag. Er ersetzt in einer grossen Rochade Christophe Galtier, der bei Paris Saint-Germain übernimmt und dort seinerseits Mauricio Pochettino ersetzt.
Seit er 2007 den FC Zürich nach zwei Meistertiteln verlassen hatte, war Lucien Favre bei fünf Klubs in zwei grossen europäischen Ligen tätig: Hertha Berlin, Borussia Mönchengladbach, Nice, Borussia Dortmund und jetzt, nach einem zweijährigen Timeout, erneut Nice.
Favre leitete in Nizza am Montag bereits das Training mit der Mannschaft. Zu dem Zeitpunkt waren die Modalitäten des Wechsels von Galtier zu PSG noch nicht geregelt. Am Nachmittag gab der Klub Favres Engagement offiziell bekannt.
Als sich Galtiers Wegzug abzeichnete, erinnerten sich die Klubverantwortlichen an Lucien Favre, der für den Verein eines der schönsten Kapitel geschrieben hatte. 2016/17, in seiner ersten von zwei Saisons in Nizza, führte er die Mannschaft in der Ligue 1 auf den 3. Platz, hinter Monaco und Paris Saint-Germain.
Heute, nach dem Kauf durch Ineos, verfügt Nice über beträchtliche finanzielle Mittel. Dennoch haben sich die britischen Besitzer in den letzten drei Jahren auf keine Abenteuer eingelassen. Sie gaben den Trainern Patrick Vieira und Christophe Galtier die Möglichkeit, eine Mannschaft heranwachsen zu lassen. Beiden gelang es jedoch nicht, das Team auf das Niveau zurückzubringen, auf dem es 2017 unter Favre angelangt war.
Seit seinem Wegzug aus Dortmund wurde Lucien Favre von den verschiedensten Klubs angegangen. Entscheiden hat er sich jetzt für die Herausforderung Nice.
In Nizza trifft Lucien Favre auf zwei Bekannte, mit denen er schon gute Beziehungen pflegte: auf den Präsidenten Jean-Pierre Rivère und Captain Dante. Der Brasilianer hatte schon 2011 in Mönchengladbach unter Favre gespielt. Dave Brailsford, von Ineos für die Belange des Klubs abgestellt, merkte, dass sich die Wiedervereinigung des Trios aufdrängte nach einer Saison, in der man den Cupfinal gegen Nantes verlor und in der die Mannschaft eher Rückschritte machte.
Gareth Bale hat einen neuen Arbeitgeber gefunden. Der 32-jährige Waliser wechselt von Real Madrid zum Los Angeles FC in die Major League Soccer.
Bale kann ablösefrei wechseln, weil sein Vertrag mit den Königlichen, mit denen er unter anderem fünfmal die Champions League gewonnen hat, ausgelaufen ist.
Bale wird in Kalifornien Teamkollege von Giorgio Chiellini, der nach 17 Jahren bei Juventus Turin nochmals eine neue Herausforderung angenommen hat.
Der FC Luzern ergänzt seine Offensive mit Joaquin Ardaiz. Der Uruguayer war in der vergangenen Saison der beste Torschütze der Challenge League und hatte massgeblichen Anteil daran, dass der FC Schaffhausen die Barragespiele gegen Luzern erreichen konnte.
Für den 23-jährigen Stürmer sind die Innerschweizer die zweite Station in der Super League. Vor seinem Wechsel nach Schaffhausen vor einem Jahr hatte er eine Saison für Lugano gespielt. Ardaiz erhält in Luzern einen Vertrag für drei Jahre.
Nach Randy Schneider (zu St. Gallen) und Donat Rrudhani (zu YB) verliert der FC Aarau einen dritten valablen Offensivspieler. Kevin Spadanuda wechselt per sofort in die französische Ligue 1 zu Aufsteiger Ajaccio.
Für Aarau absolvierte der 25-jährige Spadanuda seit seinem Zuzug vom FC Baden vor drei Jahren 98 Pflichtspiele. Dabei gelangen ihm 30 Tore und 16 Assists.
Der Würzburger, der gestern Donnerstag seinen 16. Geburtstag feierte, unterschreibt einen dreijährigen Profivertrag beim FC Basel. Onyegbule spielt im offensiven Mittelfeld und ist deutscher U16-Nationalspieler. Er befindet sich derzeit mit der 1. Mannschaft im Trainingslager am Tegernsee und stellte seine Treffsicherheit bereits in einem Testspiel gegen Neuchâtel Xamax für den FCB unter Beweis.
Der FC Basel bestätigt den auf Leihbasis erfolgenden Zuzug des 21-jährigen Stürmers Zeki Amdouni von Lausanne-Sport.
Amdouni, der sich im Schweizer U21-Nationalteam einen festen Platz erkämpft hat und zuletzt auch in der A-Nationalmannschaft zum Zug kam, spielt vorderhand zwei Jahre für den FCB, der den Spieler danach kaufen kann.
In seiner ersten Saison in der Super League erzielte Zeki Amdouni für den Absteiger Lausanne-Sport zwölf Tore.
Der FC Bayern München erhält Verstärkung aus England. Sadio Mané wechselt von der Anfield Road nach München. Der 30-jährige Senegalese war mit seinen Treffern massgeblich an zahlreichen Titelgewinnen von Liverpool beteiligt.
Verschiedene Medien hatten den Transfer schon vor Tagen verkündet, nun haben die Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters nach zähen Verhandlungen mit Manés bisherigem Arbeitgeber die Rochade öffentlich gemacht. Die Bayern lassen sich das Engagement des Afrikaners dem Vernehmen nach 32 Millionen Euro kosten. Der Betrag könnte sich durch gewisse Zusatzleistungen auf 41 Millionen erhöhen.
«Wir sind überzeugt, dass Sadio Mané unseren Fans in den nächsten Jahren mit seiner spektakulären Art zu spielen viel Freude bereiten wird. Er ist ehrgeizig und heiss, weitere Titel zu gewinnen. Dieses Paket ist sehr, sehr stark. Mit Spielern wie ihm sind beim FC Bayern alle grossen Ziele möglich», sagte Vorstandschef Oliver Kahn. Sportvorstand Hasan Salihamidzic freut sich über einen neuen «internationalen Top-Star» beim FC Bayern. «Sadio Mané passt perfekt zum Fussball, den der FC Bayern unter Julian Nagelsmann spielt.»
Der Vollzug könnte auch wieder Bewegung in die Personalie Robert Lewandowski bringen. Der Weltfussballer will den FC Bayern unbedingt ein Jahr vor Vertragsablauf verlassen. Das Wunschziel des polnischen Torjägers ist der FC Barcelona. Bisher steht noch die Aussage der Bayern-Führung, Lewandowski in diesem Sommer nicht ziehen zu lassen.
Granit Xhaka erhält Konkurrenz. Der 22-jährige portugiesische Mittelfeldspieler Fabio Vieira hat in Nord-London einen langfristigen Vertrag unterschrieben. Zuletzt stand er beim FC Porto unter Vertrag.
Der frühere Schweizer U17-Weltmeister-Goalie Benjamin Siegrist unterschrieb beim schottischen Meister Celtic Glasgow einen Vierjahresvertrag. Der 30-Jährige spielt schon seit Sommer 2018 in Schottland. Damals wechselte er vom FC Vaduz zu Dundee United. Ein Konkurrent von Siegrist auf der Torhüter-Position bei Celtic wird der ehemalige englische Nationalkeeper Joe Hart (35) sein.
Ryan Giggs ist «nach reiflicher Überlegung» als Trainer von Wales zurückgetreten. Der 48-Jährige blickt einem Gerichtsprozess im August entgegen und erklärte, er wolle die WM-Vorbereitungen des Teams dadurch nicht stören. Er soll seine Ex-Freundin und deren Schwester angegriffen haben, weist die Vorwürfe aber zurück.
Giggs hatte das Amt im Januar 2018 übernommen, wurde jedoch seit vergangenem November durch Robert Page vertreten. Unter dessen Führung qualifizierte sich Wales mit Siegen in der Barrage gegen Österreich (2:1) und die Ukraine (1:0) zum zweiten Mal nach 1958 für eine WM, an der in der Vorrunde England, die USA und der Iran die Gegner sind.
Der FC Basel verstärkt seine 1. Mannschaft mit einem Mittelstürmer. Jean-Kévin Augustin wechselt vom FC Nantes von Frankreich ans Rheinknie, wie der FC Basel am Samstag, 18. Juni mitteilt. Der 25-jährige französisch-haitianische Spieler hat laut Mitteilung bereits elf Titel gesammelt.
Der FC Basel gibt den zweiten Neuzugang innert zwei Tagen bekannt: Nach Flügelspieler Anton Kade stösst mit Arnau Comas ein neuer Innenverteidiger zu Rotblau. Der 22-jährige Spanier kommt vom FC Barcelona nach Basel. Comas durchlief die Jugendabteilungen von Barça und schaffte den Sprung bis in die zweite Mannschaft der Katalanen, wo er Captain war. Die beiden vergangenen Sommer- und Wintervorbereitungen durfte Comas dann mit der ersten Mannschaft von Barcelona absolvieren.
Beim FC Basel hat Comas einen Vierjahresvertrag unterschrieben, wie der Klub am Donnerstag mitteilt. Zu seinem Wechsel sagt Comas: «Für mich ist es eine tolle Möglichkeit hier in Basel, beim grössten Club der Schweiz, langfristig meine Karriere voranzutreiben. Der FC Basel ist aufgrund seiner Geschichte und seiner internationalen Präsenz natürlich auch in Barcelona ein Begriff, zudem haben die beiden Clubs dieselben Farben. Ich freue mich sehr, hier zu sein.»
Mauro Lustrinelli gibt sein Amt als Trainer des Schweizer U-21-Nationalteams per sofort ab und wird Chefcoach beim Challenge-League-Club FC Thun, für den er bereits während seiner Aktivkarriere als Spieler sowie danach als Nachwuchs- und Interimscoach der ersten Mannschaft engagiert war. Das gibt der Schweizerische Fussballverband am Donnerstag bekannt.
Der FC Winterthur ergänzt seine Offensive mit dem Mittelfeldspieler Francisco Rodriguez. Der 26-Jährige, der in den letzten beiden Saisons für Schaffhausen zu insgesamt 65 Einsätzen in der Challenge League kam und in dieser Spielzeit den Aufstieg in der Barrage gegen Luzern verpasste, erhält beim Aufsteiger in die Super League einen Vertrag für zwei Jahre.
Für den jüngeren Bruder des Internationalen Ricardo Rodriguez ist es eine Rückkehr, hatte er doch vor Engagements beim FC Zürich, Luzern, Lugano und in Deutschland bei Wolfsburg und Bielefeld doch mehrere Jahre im Nachwuchs des FCW gespielt.
Der FC Barcelona hat den auslaufenden Vertrag von Altstar Dani Alves nicht verlängert. Das bestätigte der 39-jährige Brasilianer auf Instagram. Der Rechtsverteidiger war im vergangenen November noch einmal zu Barça zurückgeht und brachte es seither auf 16 Einsätze. Mit den Katalanen gewann Alves von 2008 bis 2015 insgesamt 23 Titel.
Der FC Basel gibt einen Neuzugang für die Offensive bekannt: Der deutsche U19-Nationalspieler Anton Kade wechselt von Hertha BSC nach Basel. Der 18-Jährige hat einen Vierjahresvertrag unterschrieben, wie der FCB am Mittwochabend mitteilt.
Das Berliner Eigengewächs schaffte im Winter 2022 den Sprung in die erste Mannschaft der Hertha. Im vergangenen Jahr lief er viermal für die «Alte Dame» in der Bundesliga auf. Für die deutsche U19-Nationalmannschaft absolvierte Kade bislang sechs Einsätze (zwei Tore).
«Ich hatte viele gute Gespräche mit David Degen und seinem Team, in denen sie mir einen Plan aufgezeigt haben, wie sie junge Spieler entwickeln möchten. Der Club hat in der Vergangenheit oft genug gezeigt, dass er junge Talente fördert und weiterbringt – und das ist natürlich auch mein persönliches Ziel: Ich will mich beim FC Basel weiterentwickeln und dem Team helfen, die Ziele zu erreichen», wird Kade in der Mitteilung des FCB zitiert.
Der Deutsche stösst am Donnerstag zur Mannschaft. Aufgrund einer Bänderverletzung werde er aber erst in ein paar Wochen voll mittrainieren können, so der FCB.
Der FC Zürich verliert wie erwartet seinen Goalgetter Assan Ceesay. Der 28-Jährige aus Gambia wechselt ablösefrei nach Italien in die Serie A zu Aufsteiger Lecce.
Ceesay, dessen Vertrag beim Schweizer Meister Ende dieses Monats nach vier Jahren ausläuft, war in der vergangenen Saison mit 20 Toren der treffsicherste Spieler in den Reihen der Zürcher. Er belegte damit hinter Jordan Siebatcheu von den Young Boys den 2. Platz in Torschützenliste der Super League.
Giorgio Chiellini setzt seine Karriere in der nordamerikanischen Major League Soccer (MLS) fort. Der 37-jährige Innenverteidiger wechselt mit einem Vertrag bis zum Ende der Saison 2023 zu Los Angeles FC.
Chiellini spielte in den letzten 17 Jahren für Juventus Turin. Aus der italienischen Nationalmannschaft trat der Europameister nach dem Duell mit Argentinien am 1. Juni im Londoner Wembley (0:3) zurück.
Der seit längerer Zeit feststehende Wechsel von Starstürmer Erling Haaland von Borussia Dortmund zu Manchester City ist nun offizialisiert worden. Der 21-jährige Norweger unterschrieb mit dem englischen Meister einen bis im Sommer 2027 gültigen Vertrag. Haaland konnte den BVB für die festgeschriebene Ablösesumme von 75 Millionen Euro verlassen.
«Ich will Tore erzielen, Trophäen gewinnen und mich als Fussballer verbessern. Ich bin zuversichtlich, dass ich das hier machen kann. Das ist ein grossartiger Wechsel für mich. Ich kann es kaum erwarten, in die Vorbereitung einzusteigen», sagte Haaland, dessen Vater Alf Inge von 2000 bis 2003 ebenfalls für Manchester City gespielt hatte.
Liverpool und Benfica Lissabon haben sich auf einen Transfer von Darwin Nuñez geeinigt. Wie der portugiesische Rekordmeister bekannt gab, wechselt der 22-jährige Mittelstürmer aus Uruguay für eine Ablösesumme von 75 Millionen Euro zum Champions-League-Finalisten. Mit Bonuszahlungen könnte das Transfervolumen auf 100 Millionen Euro anwachsen.
Nuñez war in der abgelaufenen Saison mit 26 Toren Topskorer in der portugiesischen Liga. Er gilt in Liverpool als Nachfolger von Sadio Mané, der bei Bayern München im Gespräch ist. Die Deutschen haben laut Medienberichten bereits zwei Angebote für den Senegalesen abgegeben, die von Liverpool aber jeweils als zu niedrig abgelehnt worden seien.
Im FC Basel kommt es auf der Torhüterposition zu weiteren Mutationen. Nach der Verpflichtung von Bundesliga-Routinier Marwin Hitz holen die Basler mit dem 28-jährigen Mirko Salvi (von Yverdon) und dem sieben Jahre jüngeren Nils de Mol (von Wil) zwei ehemalige, eigene Nachwuchsspieler zurück.
Den FCB verlassen wird Tim Spycher. Der 18-jährige Juniorengoalie wechselt leihweise für ein Jahr in die Challenge League zu Yverdon.
Rechtzeitig zum Trainingsstart am kommenden Montag, 13. Juni 2022, ist der Staff um Cheftrainer Alex Frei komplett: Nachdem mit Davide Callà bereits ein Assistenztrainer bekannt war, stösst nun als weiterer Assistent noch Martin Andermatt zum FCB. Er war zuvor Trainer in Schaffhausen. Mit seinem Team scheiterte Andermatt in der Barrage am FC Luzern.
Ergänzt wird das Trainerteam von Athletiktrainer Bjorn Rekelhof und Torhütertrainer Gabriel Wüthrich. Er ersetzt Massimo Colomba, der den Club verlässt.
Wie der FCB auf Twitter schreibt, wird Guilliermo Abascal den FCB verlassen. Der Spanier hätte nach seinem Engagement als Assistent und Interims-Cheftrainer der ersten Mannschaft, ab nächster Saison U21-Trainer werden sollen.
Abascal habe sich jedoch dazu entschlossen den FCB zu verlassen und sich einer neuen Herausforderung zu widmen. Dem Verein dankt er auf Twitter.
Kurze Zeit später wird bekannt, dass Abascal der neue Cheftrainer in Moskau wird. Er übernimmt dort den FC Spartak.
Vom FC Winterthur stösst auf die kommende Saison hin Sayfallah Ltaief zum FC Basel. Der 22-jährige Flügelspieler unterschrieb beim FCB einen Vierjahresvertrag bis im Sommer 2026.
Der 1,78 Meter grosse Rechtsfuss ist einer der Spieler, mit denen Alex Frei den Aufstieg in die Super League schaffte. Neben den 72 Einsätzen für den FC Winterthur, ist Ltaief auch A-Nationalspieler von Tunesien. Als Idol bezeichnet er den brasilianischen Ballkünstler Neymar.
Ltaief erzielte in der vergangenen Saison fünf Tore und legte eines auf.
Nach der Absage des Wunschkandidaten Lucien Favre präsentiert Borussia Mönchengladbach den 45-jährigen Deutschen Daniel Farke als neuen Cheftrainer.
Farke unterschrieb gemäss einer Mitteilung des Vereins einen bis 2025 gültigen Vertrag. Damit endet die schwierige Suche nach einem Nachfolger von Adi Hütter, von dem sich der Klub am Ende der abgelaufenen Saison trennte. «Mit Daniel Farke konnten wir einen Trainer verpflichten, der genau zu dem Weg passt, den wir einschlagen wollen», sagte Sportchef Roland Virkus.
Farke hat sich mit seiner Arbeit bei Norwich City einen Namen gemacht. Zweimal führte er den Klub in die Premier League. Zuletzt hatte er bei Krasnodar in Russland angeheuert. Er gab den Job aber nach kurzer Zeit wegen der russischen Invasion in die Ukraine auf.
Farke ist nur die Alternativlösung des fünfmaligen deutschen Meisters. Eigentlich sollte Lucien Favre nach seiner Amtszeit zwischen 2011 und 2015 zur Borussia zurückkehren. Mit ihrem Wunschkandidaten wähnten sich die Gladbacher schon kurz vor dem Abschluss, ehe Virkus den enttäuschten Mitgliedern auf der Hauptversammlung am 30. Mai von Favres Absage berichtete. «Wir haben wirklich alles versucht», sagte Virkus, der Anfang des Jahres das Amt des Sportchefs von Max Eberl übernommen hatte. Dieser hatte die Borussia überraschend verlassen.
Nachdem der FC Schaffhausen gegen den FC Luzern in der Barrage den Sprung in die Super League verpasst hat, wechselt er nun den Trainer aus.
Nächste Saison soll Hakan Yakin als Chef an der Seitenlinie stehen. Yakin, der unter Martin Andermatt und zuvor unter seinem Bruder Murat Assistent in Schaffhausen war, übernimmt in der kommenden Saison. Voraussetzung für die Beförderung sei gemäss SRF jedoch, dass Hakan Yakin zum Lehrgang der Uefa Pro Lizenz aufgenommen werde. Die Uefa Pro Lizenz ist die höchste Lizenz die ein Trainer abschliessen kann. Sie ist notwendig um als Cheftrainer in der Super League an der Linie stehen zu dürfen.
Der bisherige Trainer Martin Andermatt verlässt den Verein.
Nach weniger als einer Saison verlässt Trainer Uli Forte den Challenge-League-Klub Yverdon. Der 48-jährige Zürcher soll künftig erstmals in Deutschland tätig werden, bei dem in die 2. Bundesliga abgestiegenen Arminia Bielefeld. In Bielefeld spielte bis zum Ende dieser Saison Cédric Brunner. Auf die neue Saison kommt vom FC Luzern Silvan Sidler, ein weiterer Schweizer Aussenverteidiger.
In Yverdon übernahm Uli Forte im August 2021 von Jean-Michel Aeby, unter dem die Waadtländer als Aufsteiger schlecht in die Saison gestartet waren. Forte glückte es sehr rasch, die Mannschaft aus jeglicher Abstiegsgefahr hinauszuführen. Zudem stiess er mit Yverdon in die Cup-Halbfinals vor.
Deutschlands Nationalspieler Antonio Rüdiger verlässt Chelsea nach fünf Jahren und wechselt ablösefrei zu Real Madrid. Der 29-jährige Verteidiger unterschrieb beim Champions-League-Sieger einen Vierjahresvertrag. Rüdiger war im Sommer 2017 von der AS Roma nach London gewechselt. Mit den Blues gewann er den FA Cup, die Europa League, die Champions League und die Klub-Weltmeisterschaft. (sda)
Die Young Boys steigen wie erwartet mit einem neuen Trainer in die Saison 2022/23. Auf Interims-Coach Matteo Vanetta folgt beim 15-fachen Schweizer Meister der 45-jährige Walliser Raphaël Wicky. Er erhält einen Vertrag bis Ende Saison 2023/24.
Wicky war zuletzt als Trainer von Dezember 2019 bis September 2021 in der Major League Soccer bei Chicago Fire tätig. Davor war der 75-fache Schweizer Internationale auch einige Monate U17-Nationalcoach der USA, von Juli 2017 bis Juli 2018 trainierte er zudem den FC Basel in der Super League. Wickys wichtigste Stationen als Spieler waren Sion, Werder Bremen, Atlético Madrid und der Hamburger SV.
Als YB-Trainer folgt Wicky auf Matteo Vanetta. Der vormalige Assistenztrainer, der den Posten Anfang März interimistisch für den entlassenen David Wagner übernommen hatte, konnte bei den Bernern die erhoffte Trendwende zurück zum Erfolg nicht herbeiführen. In elf Meisterschaftspartien gab es unter Vanetta nur vier Siege. YB, in den vier Saisons zuvor unter Adi Hütter und Gerardo Seoane immer Meister geworden, beendete die vergangene Super-League-Saison mit 16 Punkten Rückstand auf den Champion FC Zürich nur im 3. Rang.
Resultate von Wagner liessen zu wünschen übrig
Wagner seinerseits war erst im Juni 2021 für den dreifachen YB-Meistertrainer Gerardo Seoane nach Bern gekommen. Der Deutsche hatte die Young Boys zwar in die Gruppenphase der Champions League und in dieser zu einem Heimsieg über Manchester United geführt. Doch in der Meisterschaft geriet der Titelverteidiger gegenüber dem FCZ bald einmal in Rücklage, dazu kam im Herbst das frühe Out im Cup.
Die neue Super-League-Saison beginnt am Wochenende, 16./17. Juli. In der Woche darauf steht für die Young Boys bereits der erste Einsatz im Europacup – in der zweiten Qualifikationsrunde zur Conference League – an. (sda)
Der walisische Nationalspieler Gareth Bale (32) gab seinen Abschied von Real Madrid bekannt, für das er seit 2013 spielte. Er äusserte sich in einem offenen Brief, der auf den sozialen Netzwerken gepostet wurde. Seine Zukunft ist noch nicht geklärt.
Bale verlässt Real mit einer sehenswerten Erfolgsbilanz. In seinen neun Jahren in Madrid hat er 15 Titel gewonnen, darunter dreimal die Meisterschaft (2017, 2020, 2022), den spanischen Cup (2014) und vor allem fünf Champions-League-Titel (2014, 2016, 2017, 2018, 2022). Zuletzt war Bale kaum mehr zum Einsatz gekommen. (sda)
Paul Pogba (29) wird nicht weiter für Manchester United auflaufen. Der französische Mittelfeldspieler verlängert den auslaufenden Vertrag nicht und verlässt den Verein im Sommer. Einige Medien spekulieren über eine Rückkehr des Weltmeisters von 2018 zu Juventus Turin, wo er von 2012 bis 2016 gespielt hat.
Cedric Itten kehrt in die Schweiz zurück. Der die letzten zwei Jahre bei den Glasgow Rangers tätige Stürmer unterschreibt bei den Young Boys einen bis zum Sommer 2026 gültigen Vertrag.
Der 25-jährige Basler konnte sich bei den Schotten nicht durchsetzen. Zwischenzeitlich war er an den Bundesliga-Absteiger Greuter Fürth ausgeliehen.
Die Berner dürften für Itten gemäss den schottischen Medien, die seit einigen Tagen diesen Transfer vorhergesagt haben, 1,8 Millionen Franken zahlen. Der siebenfache Internationale will in Bern seine Karriere neu lancieren, nachdem er mit Basel, Luzern und St. Gallen bereits 112 Partien in der Super League absolviert und dabei 34 Tore erzielt hat. (sda)
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