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doppelte Bedeutung:
- Ein gegenständliches oder natürliches System oder aber auch ein geschaffenes System. Platon spricht etwa vom Staatensystem.
- Ein System konnte aber auch eine Ordnung von Begriffen sein, im Sinne eines gedanklichen Systems.
Drei Strömungen:
- Allgemeine Systemtheorie
- Kybernetik
- Strukturell-funktionale soziologische Theorie
Bertalanffy: eine Menge von Elementen, zwischen denen Wechselbeziehungen bestehen.
Wichtige Begriffe: Vernetzung, Reziprozität, Dynamik, interne Organisation.
Kybernetik befasst sich mit der Regelung und Steuerung bzw. der Kommunikation von Systemen. (Bsp. Heizung)
Wichtige Begriffe: Auslösung, Steuerung, Effektor, Rezeptor, Ist- und Sollwert.
Die von Talcott Parsons begründete strukturellfunktionale sozialwissenschaftliche Systemtheorie untersucht die Frage, wie Strukturen das Verhalten von Individuen innerhalb einer Gesellschaft determinieren. Die struktur-funktionale Theorie unterscheidet sich von der Kybernetik gravierend dadurch, dass sie von vornherein auf den humangesellschaftlichen Bereich beschränkt ist. Mit dem Begriff Struktur soll gewissermassen die Anatomie des sozialen Systems verstanden werden. Handlungen sind dabei die konstitutiven Elemente des Systems. Dabei wird untersucht, welche Handlungen funktional (strukturerhaltend) und welche dysfunktional für das System sind.
Bei der Neuformulierung der strukturell-funktionalen Theorie von Niklas Luhmann ist nicht die Handlung sondern die Kommunikation das Kernelement seiner Theorie. Kommunikation meint nicht nur den gewohnten sprachlichen Austausch, sondern vollzieht sich auch über gesellschaftlich-symbolisch generalisierte Medien wie Geld, Macht, Status usw. Soziale Systeme sind geschlossen und vermitteln durch Komplexitätsreduktion zwischen der komplexen Welt und dem System. Dadurch schränken sie die kommunikativen Anschlussmöglichkeiten ein und bestimmen die Struktur eines Systems.