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Die offizielle Beschreibung des Wappens der Gemeinde Nunningen lautet: 'Gespalten von Schwarz und Weiss mit 2 gekreuzten Lilienstäben in gewechselten Farben'. Geschaffen wurde das Wappen im Jahre 1926 nach einem Entwurf von Dr. J. Kaelin in Anlehnung an das Wappen von Gilgenberg. Ähnliche Wappenbilder führen die Gemeinden Bretzwil, Zullwil und Zwingen.
Auch eine Gemeinde kann Geburtstag feiern. Man stützt sich dabei in der Regel auf das Datum der ersten Erwähnung in einem offiziellen Dokument. Für unser Dorf wäre dies der 29. Juli 1152. Damals nahm König Friedrich I das Kloster Beinwil unter seinen Schutz und bestätigte ihm seine Besitzungen. Im Dokument aufgeführt sind gleichzeitig Orte wie Mulinheim (Ramiswil), Hergiswilre (Erschwil), Breitenbach, Morspach (die 2 Höfe Möschbach), Edirswilare (Ederswiler), Dietingouen et in Ditritun (Diegten und Titterten), Rigolteswilre (Reigoldswil), Zolwilre (Zullwil) und andere mehr.
Es scheint, dass bereits keltische Rauracher die Gegend bewohnten, es wurden keltische Münzen gefunden, die unter der Bezeichnung ‘Nunninger Erbsli’ in Museen von Basel und Zürich, aber auch im Dorfmuseum von Nunningen besichtigt werden können. Die nachfolgende Herrschaft der Römer wurde nach dem Jahre 400 durch die Germanen beendet, der Alemanne Nunno liess sich mit seinen Söhnen, den 'Ingen' hier nieder, er gab der Siedlung den Namen. Alemannische Überlieferungen blieben bis heute in verschiedenen Volksbräuchen lebendig - so die Fasnacht, das Scheibenschlagen, das Kätheriejagen. Als Karl der Grosse sein Reich in Gaue einteilte, kam Nunningen zum Sisgau und später in den Besitz des Fürstbischofes von Basel; diese trat an verdienstvolle Herren Ländereien ab, so, dass seit dem 14. Jahrhundert Nunningen das Schicksal der Gilgenberger teilte. 1527 verkaufte Ritter Hans Imer von Gilgenberg seine Herrschaft an Solothurn.