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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2024.00188 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Slavik Ersatzrichterin Gasser Küffer Gerichtsschreiber Stocker Urteil vom 26. November 2024 in Sachen X.___ B.V. Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Rayan Houdrouge Walder Wyss AG Boulevard du Théâtre 3, Postfach, 1211 Genève 3 gegen Suva Rechtsabteilung Postfach 4358, 6002 Luzern Beschwerdegegnerin Nachdem die Suva am 21. Dezember 2022 mit verschiedenen teils als Verfügung, teils als Rechnung bezeichneten Dokumenten (Urk. 2/3/1) X.___ B.V. als Arbeitgeberin der für sie tätigen, aber nicht namentlich genannten Fahrer qualifiziert und sie verpflichtet hatte, für das Jahr 2017 Prämien in der Höhe von Fr. 619'861. 05 zu bezahlen («Rechnung für definitive Prämien 01.01.2017-31.12.2017»), X.___ B.V. am 20. Januar 2023 Einsprache (Urk. 2/3/2) gegen das genannte Verfügungskonvolut der Suva erheben und im Rahmen dieser Ein sprache um Erteilung der aufschiebenden Wirkung ersuchen lassen hatte, und nachdem die Suva dieses Gesuch mit Verfügung vom 16. November 2023 (Urk. 2/2) abgewiesen hatte; nach Einsicht in das Urteil des Kantonsgerichts Luzern vom 29. August 2024 (Urk. 1/1), mit dem auf die Beschwerde von X.___ B.V. vom 18. Dezember 2023 (Urk. 2/1) nicht eingetreten und die Beschwerde zuständigkeitshalber an das Sozialver sicherungsgericht des Kantons Zürich überwiesen worden war, die Beschwerdeschrift vom 18. Dezember 2023 (Urk. 2/1) mit dem Antrag auf kostenfällige Aufhebung der angefochtenen Verfügung vom 16. November 2023 und Gewährung der aufschiebenden Wirkung der Einsprache vom 20. Januar 2023 gegen die Prämienrechnung vom 21. Dezember 2023, die auf Nichteintreten, eventuell Sistierung und subeventuell Abweisung der Beschwerde schliessende Beschwerdeantwort der Suva vom 22. März 2024 (Urk. 2/5/ 9 ) sowie nach Einsichtnahme in die übrigen Verfahrensakten; unter Hinweis darauf, dass den Erwägungen des Kantonsgerichts Luzern betreffend örtliche Zuständigkeit (Urteil vom 29. August 2024, Prozess 5V 23 37 6 [Urk. 1/1]) zuzustimmen ist; in Erwägung, dass keine stichhaltigen Gründe für ein Nichteintreten respektive eine Sistierung des Verfahrens vorgebracht wurden und solche auch nicht ersichtlich sind, gemäss Art. 111 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) e iner Einsprache oder Beschwerde gegen eine Verfügung, welche die Einreihung von Betrieben und Versicherten in die Prämientarife, die Festlegung einheitlicher Zinsanteilssätze der Zinserträge für Rückstellungen und einheitliche Prämien zuschläge für nicht gedeckte Teuerungszulagen, eine Prämienforderung oder die Zuständigkeit eines Versicherers betrifft, die aufschiebende Wirkung nur zu kommt, wenn ihr diese in der Verfügung selbst von der Einspracheinstanz oder vom Gericht verliehen wird, vorliegend einzig strittig und zu prüfen ist, ob der Einsprache der Beschwerde führerin gegen die Verfügungen und Prämienrechnung vom 21. Dezember 2022 (Urk. 2/3/1) aufschiebende Wirkung zuzuerkennen ist oder ob die Beschwerde gegnerin das entsprechende Gesuch der Beschwerdeführerin zu Recht mit Verfügung vom 16. November 2023 (Urk. 2/2) abgewiesen hat, die Beschwerdegegnerin zwar zu Recht darauf hingewiesen hat, dass im Wirkungsbereich von Art. 111 UVG gemäss Lehre und Rechtsprechung die Wiedererteilung der aufschiebenden Wirkung nur bei Vorliegen von «zwingenden Gründen» erfolgen dürfe, aber der Hinweis der Beschwerdegegnerin auf BGE 111 V 54 wenig stichhaltig erscheint, ging es doch damals bloss um die Einreihung eines Betriebes in eine andere Stufe des Prämientarifs, während die Zuständigkeit der Suva beziehungs weise die sozialversicherungsrechtliche Qualifikation der Tätigkeit der versicherten Personen unstrittig war, es in vorliegender Sache im Kern insbesondere auch um die sozialversicherungs rechtliche Statusfrage und damit um die Zuständigkeit der Suva geht, wobei fest zuhalten ist, dass diese Frage in Bezug auf das Beitragsjahr 2017 beziehungsweise in Bezug auf die im Jahr 2017 gültig gewesenen vertraglichen Beziehungen zwischen der Beschwerdeführerin und den « Y.___ -Fahrern» gerichtlich noch nicht geklärt wurde, im Übrigen BGE 111 V 54 vorliegend auch deshalb nicht als Präjudiz dienen kann, weil dort eine Mehrprämie von lediglich Fr. 19'500. im Streit lag, im vorliegenden Fall aber allein für das Jahr 2017 ein Prämientotal von Fr. 619'861.05 zur Diskussion steht, weshalb nur schon vom Quantitativ aus betrachtet ganz andere Abwägungsaspekte zum Zug kommen müssen, weder die angefochtene Verfügung vom 16. November 2023 (Urk. 2/2) noch das Verfügungs- und Rechnungskonvolut vom 21. Dezember 2022 (Urk. 2/3/1) darüber Aufschluss geben, wie die prämienpflichtigen Lohnsummen bestimmt oder geschätzt (vgl. dazu auch Urk. 2/5/ 9 S. 7 ff.) wurden, die in der Verfügung vom 21. Dezember 2022 (Urk. 2/3/1 S. 3) vorgenommene Berechnung zum einen nicht selbsterklärend ist (weshalb sind «Nebenein kommen» aufgeführt?) und zum anderen offensichtlich zu tiefe Unkosten pauschalen (lediglich Fr. 0.35 pro Kilometer) berücksichtigt wurden, weshalb die Berechnung als offensichtlich unhaltbar, mithin als willkürlich zu betrachten ist, somit als Zwischenergebnis festzuhalten ist, dass die Prämienrechnung der Beschwerdegegnerin, soweit sie überhaupt auf irgendwelchen nachvollziehbaren Faktoren beruhen sollte, auf offensichtlich willkürlich festgelegten Unkosten beträgen basiert, weshalb die Hauptsachenprognose insoweit klar zugunsten der Beschwerdeführerin ausfällt, weiter festzuhalten ist, dass die Statusfrage im Beitragsjahr 2017 gerichtlich ungeklärt ist und diesbezüglich auch keine klare Hauptsachenprognose gestellt werden kann, allerdings die Erfolgsaussichten der Beschwerdeführerin, nachdem sowohl das Sozialversicherungsgericht als auch das Bundesgericht entschieden haben, dass die Y.___ -Fahrer für das Jahr 2014 grundsätzlich als unselbständig erwerbstätig zu qualifizieren sind, zumindest als unsicher angesehen werden müssen, selbst wenn bei grundsätzlich gleichbleibendem Geschäftsmodell neue Vertragsbedingungen zu analysieren sein werden, im Sinne einer gesamtheitlichen Hauptsachenprognose aber wahrscheinlich erscheint, dass die Beschwerdeführerin zumindest teilweise obsiegen wird und dereinst höchstens einen Teil der strittigen Prämienrechnung zu bezahlen haben wird; in weiterer Erwägung, dass es der Beschwerdeführerin nicht zumutbar ist, bei offener Statusfrage (für das Jahr 2017) eine - seit Jahr und Tag - angefochtene Prämienrechnung, die auf offensichtlich willkürlichen Annahmen sowie ungenannten und somit nicht nachvollziehbaren Absprachen und Schätzungen beruht, in der Höhe von mehr als Fr. 0,6 Millionen vorsorglich zu bezahlen, diese Umstände als zwingende Gründe im Sinne der Lehre und Rechtsprechung (vgl. dazu BSK UVG-Schwegler, N 3 zu Art. 111 UVG mit Hinweis) zu qualifizie ren sind, die nach Art. 111 UVG die Verleihung der aufschiebenden Wirkung zulassen, es die Beschwerdegegnerin als Herrin des bei ihr bereits seit 20. Januar 2023 (vgl. Urk. 2/3/2) hängigen Einspracheverfahrens in der Hand hätte, einen Einsprache entscheid in der Hauptsache herbeizuführen, wodurch sich Verfahren wie das vorliegende (weitgehend) vermeiden liessen, keine Anzeichen dafür ersichtlich sind, dass die Beschwerdeführerin rechtskräftig festgestellten Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen würde, demzufolge die angefochtene Verfügung vom 16. November 2023 (Urk. 2/2) aufzuheben und der Einsprache der Beschwerdeführerin vom 20. Januar 2023 die aufschiebende Wirkung zu verleihen ist, die unterliegende Beschwerdegegnerin zu verpflichten ist, der obsiegenden Beschwerdeführerin eine angemessen erscheinende Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 2'400. (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen; erkennt das Gericht: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung vom 15. November 2023 aufgehoben und der Einsprache der Beschwerdeführerin vom 20. Januar 2023 die aufschiebende Wirkung verliehen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Parteient schädigung von Fr. 2’400.-- (inkl usive Barauslagen und M ehrwertsteuer ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Rayan Houdrouge - Suva - Bundesamt für Gesundheit 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Partei oder ihrer Rechtsvertretung zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber GräubStocker

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2024.00188 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Slavik Ersatzrichterin Gasser Küffer Gerichtsschreiber Stocker Urteil vom 26. November 2024 in Sachen X.___ B.V. Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Rayan Houdrouge Walder Wyss AG Boulevard du Théâtre 3, Postfach, 1211 Genève 3 gegen Suva Rechtsabteilung Postfach 4358, 6002 Luzern Beschwerdegegnerin Nachdem die Suva am 21. Dezember 2022 mit verschiedenen teils als Verfügung, teils als Rechnung bezeichneten Dokumenten (Urk. 2/3/1) X.___ B.V. als Arbeitgeberin der für sie tätigen, aber nicht namentlich genannten Fahrer qualifiziert und sie verpflichtet hatte, für das Jahr 2017 Prämien in der Höhe von Fr. 619'861. 05 zu bezahlen («Rechnung für definitive Prämien 01.01.2017-31.12.2017»), X.___ B.V. am 20. Januar 2023 Einsprache (Urk. 2/3/2) gegen das genannte Verfügungskonvolut der Suva erheben und im Rahmen dieser Ein sprache um Erteilung der aufschiebenden Wirkung ersuchen lassen hatte, und nachdem die Suva dieses Gesuch mit Verfügung vom 16. November 2023 (Urk. 2/2) abgewiesen hatte; nach Einsicht in das Urteil des Kantonsgerichts Luzern vom 29. August 2024 (Urk. 1/1), mit dem auf die Beschwerde von X.___ B.V. vom 18. Dezember 2023 (Urk. 2/1) nicht eingetreten und die Beschwerde zuständigkeitshalber an das Sozialver sicherungsgericht des Kantons Zürich überwiesen worden war, die Beschwerdeschrift vom 18. Dezember 2023 (Urk. 2/1) mit dem Antrag auf kostenfällige Aufhebung der angefochtenen Verfügung vom 16. November 2023 und Gewährung der aufschiebenden Wirkung der Einsprache vom 20. Januar 2023 gegen die Prämienrechnung vom 21. Dezember 2023, die auf Nichteintreten, eventuell Sistierung und subeventuell Abweisung der Beschwerde schliessende Beschwerdeantwort der Suva vom 22. März 2024 (Urk. 2/5/ 9 ) sowie nach Einsichtnahme in die übrigen Verfahrensakten; unter Hinweis darauf, dass den Erwägungen des Kantonsgerichts Luzern betreffend örtliche Zuständigkeit (Urteil vom 29. August 2024, Prozess 5V 23 37 6 [Urk. 1/1]) zuzustimmen ist; in Erwägung, dass keine stichhaltigen Gründe für ein Nichteintreten respektive eine Sistierung des Verfahrens vorgebracht wurden und solche auch nicht ersichtlich sind, gemäss Art. 111 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) e iner Einsprache oder Beschwerde gegen eine Verfügung, welche die Einreihung von Betrieben und Versicherten in die Prämientarife, die Festlegung einheitlicher Zinsanteilssätze der Zinserträge für Rückstellungen und einheitliche Prämien zuschläge für nicht gedeckte Teuerungszulagen, eine Prämienforderung oder die Zuständigkeit eines Versicherers betrifft, die aufschiebende Wirkung nur zu kommt, wenn ihr diese in der Verfügung selbst von der Einspracheinstanz oder vom Gericht verliehen wird, vorliegend einzig strittig und zu prüfen ist, ob der Einsprache der Beschwerde führerin gegen die Verfügungen und Prämienrechnung vom 21. Dezember 2022 (Urk. 2/3/1) aufschiebende Wirkung zuzuerkennen ist oder ob die Beschwerde gegnerin das entsprechende Gesuch der Beschwerdeführerin zu Recht mit Verfügung vom 16. November 2023 (Urk. 2/2) abgewiesen hat, die Beschwerdegegnerin zwar zu Recht darauf hingewiesen hat, dass im Wirkungsbereich von Art. 111 UVG gemäss Lehre und Rechtsprechung die Wiedererteilung der aufschiebenden Wirkung nur bei Vorliegen von «zwingenden Gründen» erfolgen dürfe, aber der Hinweis der Beschwerdegegnerin auf BGE 111 V 54 wenig stichhaltig erscheint, ging es doch damals bloss um die Einreihung eines Betriebes in eine andere Stufe des Prämientarifs, während die Zuständigkeit der Suva beziehungs weise die sozialversicherungsrechtliche Qualifikation der Tätigkeit der versicherten Personen unstrittig war, es in vorliegender Sache im Kern insbesondere auch um die sozialversicherungs rechtliche Statusfrage und damit um die Zuständigkeit der Suva geht, wobei fest zuhalten ist, dass diese Frage in Bezug auf das Beitragsjahr 2017 beziehungsweise in Bezug auf die im Jahr 2017 gültig gewesenen vertraglichen Beziehungen zwischen der Beschwerdeführerin und den « Y.___ -Fahrern» gerichtlich noch nicht geklärt wurde, im Übrigen BGE 111 V 54 vorliegend auch deshalb nicht als Präjudiz dienen kann, weil dort eine Mehrprämie von lediglich Fr. 19'500. im Streit lag, im vorliegenden Fall aber allein für das Jahr 2017 ein Prämientotal von Fr. 619'861.05 zur Diskussion steht, weshalb nur schon vom Quantitativ aus betrachtet ganz andere Abwägungsaspekte zum Zug kommen müssen, weder die angefochtene Verfügung vom 16. November 2023 (Urk. 2/2) noch das Verfügungs- und Rechnungskonvolut vom 21. Dezember 2022 (Urk. 2/3/1) darüber Aufschluss geben, wie die prämienpflichtigen Lohnsummen bestimmt oder geschätzt (vgl. dazu auch Urk. 2/5/ 9 S. 7 ff.) wurden, die in der Verfügung vom 21. Dezember 2022 (Urk. 2/3/1 S. 3) vorgenommene Berechnung zum einen nicht selbsterklärend ist (weshalb sind «Nebenein kommen» aufgeführt?) und zum anderen offensichtlich zu tiefe Unkosten pauschalen (lediglich Fr. 0.35 pro Kilometer) berücksichtigt wurden, weshalb die Berechnung als offensichtlich unhaltbar, mithin als willkürlich zu betrachten ist, somit als Zwischenergebnis festzuhalten ist, dass die Prämienrechnung der Beschwerdegegnerin, soweit sie überhaupt auf irgendwelchen nachvollziehbaren Faktoren beruhen sollte, auf offensichtlich willkürlich festgelegten Unkosten beträgen basiert, weshalb die Hauptsachenprognose insoweit klar zugunsten der Beschwerdeführerin ausfällt, weiter festzuhalten ist, dass die Statusfrage im Beitragsjahr 2017 gerichtlich ungeklärt ist und diesbezüglich auch keine klare Hauptsachenprognose gestellt werden kann, allerdings die Erfolgsaussichten der Beschwerdeführerin, nachdem sowohl das Sozialversicherungsgericht als auch das Bundesgericht entschieden haben, dass die Y.___ -Fahrer für das Jahr 2014 grundsätzlich als unselbständig erwerbstätig zu qualifizieren sind, zumindest als unsicher angesehen werden müssen, selbst wenn bei grundsätzlich gleichbleibendem Geschäftsmodell neue Vertragsbedingungen zu analysieren sein werden, im Sinne einer gesamtheitlichen Hauptsachenprognose aber wahrscheinlich erscheint, dass die Beschwerdeführerin zumindest teilweise obsiegen wird und dereinst höchstens einen Teil der strittigen Prämienrechnung zu bezahlen haben wird; in weiterer Erwägung, dass es der Beschwerdeführerin nicht zumutbar ist, bei offener Statusfrage (für das Jahr 2017) eine - seit Jahr und Tag - angefochtene Prämienrechnung, die auf offensichtlich willkürlichen Annahmen sowie ungenannten und somit nicht nachvollziehbaren Absprachen und Schätzungen beruht, in der Höhe von mehr als Fr. 0,6 Millionen vorsorglich zu bezahlen, diese Umstände als zwingende Gründe im Sinne der Lehre und Rechtsprechung (vgl. dazu BSK UVG-Schwegler, N 3 zu Art. 111 UVG mit Hinweis) zu qualifizie ren sind, die nach Art. 111 UVG die Verleihung der aufschiebenden Wirkung zulassen, es die Beschwerdegegnerin als Herrin des bei ihr bereits seit 20. Januar 2023 (vgl. Urk. 2/3/2) hängigen Einspracheverfahrens in der Hand hätte, einen Einsprache entscheid in der Hauptsache herbeizuführen, wodurch sich Verfahren wie das vorliegende (weitgehend) vermeiden liessen, keine Anzeichen dafür ersichtlich sind, dass die Beschwerdeführerin rechtskräftig festgestellten Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen würde, demzufolge die angefochtene Verfügung vom 16. November 2023 (Urk. 2/2) aufzuheben und der Einsprache der Beschwerdeführerin vom 20. Januar 2023 die aufschiebende Wirkung zu verleihen ist, die unterliegende Beschwerdegegnerin zu verpflichten ist, der obsiegenden Beschwerdeführerin eine angemessen erscheinende Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 2'400. (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen; erkennt das Gericht: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung vom 15. November 2023 aufgehoben und der Einsprache der Beschwerdeführerin vom 20. Januar 2023 die aufschiebende Wirkung verliehen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Parteient schädigung von Fr. 2’400.-- (inkl usive Barauslagen und M ehrwertsteuer ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Rayan Houdrouge - Suva - Bundesamt für Gesundheit 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Partei oder ihrer Rechtsvertretung zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber GräubStocker

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich UV.2024.00188 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Slavik Ersatzrichterin Gasser Küffer Gerichtsschreiber Stocker Urteil vom 26. November 2024

UV.2024.00188

UV.2024.00188

UV.2024.00188 III. Kammer

III. Kammer

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Slavik Ersatzrichterin Gasser Küffer Gerichtsschreiber Stocker

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Slavik Ersatzrichterin Gasser Küffer Gerichtsschreiber Stocker

Urteil vom 26. November 2024

Urteil vom 26. November 2024 in Sachen

in Sachen X.___ B.V.

X.___ B.V. Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Rayan Houdrouge

vertreten durch Rechtsanwalt Rayan Houdrouge Walder Wyss AG

Walder Wyss AG Boulevard du Théâtre 3, Postfach, 1211 Genève 3

Boulevard du Théâtre 3, Postfach, 1211 Genève 3 gegen

gegen Suva

Suva Rechtsabteilung

Rechtsabteilung Postfach 4358, 6002 Luzern

Postfach 4358, 6002 Luzern Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Nachdem

Nachdem die Suva am 21. Dezember 2022 mit verschiedenen teils als Verfügung, teils als Rechnung bezeichneten Dokumenten (Urk. 2/3/1) X.___ B.V. als Arbeitgeberin der für sie tätigen, aber nicht namentlich genannten Fahrer qualifiziert und sie verpflichtet hatte, für das Jahr 2017 Prämien in der Höhe von Fr. 619'861. 05 zu bezahlen («Rechnung für definitive Prämien 01.01.2017-31.12.2017»),

die Suva am 21. Dezember 2022 mit verschiedenen teils als Verfügung, teils als Rechnung bezeichneten Dokumenten (Urk. 2/3/1) X.___ B.V. als Arbeitgeberin der für sie tätigen, aber nicht namentlich genannten Fahrer qualifiziert und sie verpflichtet hatte, für das Jahr 2017 Prämien in der Höhe von Fr. 619'861. 05 zu bezahlen («Rechnung für definitive Prämien 01.01.2017-31.12.2017»), X.___ B.V. am 20. Januar 2023 Einsprache (Urk. 2/3/2) gegen das genannte Verfügungskonvolut der Suva erheben und im Rahmen dieser Ein sprache um Erteilung der aufschiebenden Wirkung ersuchen lassen hatte,

X.___ B.V. am 20. Januar 2023 Einsprache (Urk. 2/3/2) gegen das genannte Verfügungskonvolut der Suva erheben und im Rahmen dieser Ein sprache um Erteilung der aufschiebenden Wirkung ersuchen lassen hatte, und nachdem die Suva dieses Gesuch mit Verfügung vom 16. November 2023 (Urk. 2/2) abgewiesen hatte;

und nachdem die Suva dieses Gesuch mit Verfügung vom 16. November 2023 (Urk. 2/2) abgewiesen hatte; nach Einsicht in

nach Einsicht in das Urteil des Kantonsgerichts Luzern vom 29. August 2024 (Urk. 1/1), mit dem auf die Beschwerde von X.___ B.V. vom 18. Dezember 2023 (Urk. 2/1) nicht eingetreten und die Beschwerde zuständigkeitshalber an das Sozialver sicherungsgericht des Kantons Zürich überwiesen worden war,

das Urteil des Kantonsgerichts Luzern vom 29. August 2024 (Urk. 1/1), mit dem auf die Beschwerde von X.___ B.V. vom 18. Dezember 2023 (Urk. 2/1) nicht eingetreten und die Beschwerde zuständigkeitshalber an das Sozialver sicherungsgericht des Kantons Zürich überwiesen worden war, die Beschwerdeschrift vom 18. Dezember 2023 (Urk. 2/1) mit dem Antrag auf kostenfällige Aufhebung der angefochtenen Verfügung vom 16. November 2023 und Gewährung der aufschiebenden Wirkung der Einsprache vom 20. Januar 2023 gegen die Prämienrechnung vom 21. Dezember 2023,

die Beschwerdeschrift vom 18. Dezember 2023 (Urk. 2/1) mit dem Antrag auf kostenfällige Aufhebung der angefochtenen Verfügung vom 16. November 2023 und Gewährung der aufschiebenden Wirkung der Einsprache vom 20. Januar 2023 gegen die Prämienrechnung vom 21. Dezember 2023, die auf Nichteintreten, eventuell Sistierung und subeventuell Abweisung der Beschwerde schliessende Beschwerdeantwort der Suva vom 22. März 2024 (Urk. 2/5/ 9 )

die auf Nichteintreten, eventuell Sistierung und subeventuell Abweisung der Beschwerde schliessende Beschwerdeantwort der Suva vom 22. März 2024 (Urk. 2/5/ 9 ) sowie nach Einsichtnahme in die übrigen Verfahrensakten;

sowie nach Einsichtnahme in die übrigen Verfahrensakten; unter Hinweis darauf, dass den Erwägungen des Kantonsgerichts Luzern betreffend örtliche Zuständigkeit (Urteil vom 29. August 2024, Prozess 5V 23 37 6 [Urk. 1/1]) zuzustimmen ist;

unter Hinweis darauf, dass den Erwägungen des Kantonsgerichts Luzern betreffend örtliche Zuständigkeit (Urteil vom 29. August 2024, Prozess 5V 23 37 6 [Urk. 1/1]) zuzustimmen ist; in Erwägung, dass

in Erwägung, dass keine stichhaltigen Gründe für ein Nichteintreten respektive eine Sistierung des Verfahrens vorgebracht wurden und solche auch nicht ersichtlich sind,

keine stichhaltigen Gründe für ein Nichteintreten respektive eine Sistierung des Verfahrens vorgebracht wurden und solche auch nicht ersichtlich sind, gemäss Art. 111 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) e iner Einsprache oder Beschwerde gegen eine Verfügung, welche die Einreihung von Betrieben und Versicherten in die Prämientarife, die Festlegung einheitlicher Zinsanteilssätze der Zinserträge für Rückstellungen und einheitliche Prämien zuschläge für nicht gedeckte Teuerungszulagen, eine Prämienforderung oder die Zuständigkeit eines Versicherers betrifft, die aufschiebende Wirkung nur zu kommt, wenn ihr diese in der Verfügung selbst von der Einspracheinstanz oder vom Gericht verliehen wird,

gemäss Art. 111 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) e iner Einsprache oder Beschwerde gegen eine Verfügung, welche die Einreihung von Betrieben und Versicherten in die Prämientarife, die Festlegung einheitlicher Zinsanteilssätze der Zinserträge für Rückstellungen und einheitliche Prämien zuschläge für nicht gedeckte Teuerungszulagen, eine Prämienforderung oder die Zuständigkeit eines Versicherers betrifft, die aufschiebende Wirkung nur zu kommt, wenn ihr diese in der Verfügung selbst von der Einspracheinstanz oder vom Gericht verliehen wird, vorliegend einzig strittig und zu prüfen ist, ob der Einsprache der Beschwerde führerin gegen die Verfügungen und Prämienrechnung vom 21. Dezember 2022 (Urk. 2/3/1) aufschiebende Wirkung zuzuerkennen ist oder ob die Beschwerde gegnerin das entsprechende Gesuch der Beschwerdeführerin zu Recht mit Verfügung vom 16. November 2023 (Urk. 2/2) abgewiesen hat,

vorliegend einzig strittig und zu prüfen ist, ob der Einsprache der Beschwerde führerin gegen die Verfügungen und Prämienrechnung vom 21. Dezember 2022 (Urk. 2/3/1) aufschiebende Wirkung zuzuerkennen ist oder ob die Beschwerde gegnerin das entsprechende Gesuch der Beschwerdeführerin zu Recht mit Verfügung vom 16. November 2023 (Urk. 2/2) abgewiesen hat, die Beschwerdegegnerin zwar zu Recht darauf hingewiesen hat, dass im Wirkungsbereich von Art. 111 UVG gemäss Lehre und Rechtsprechung die Wiedererteilung der aufschiebenden Wirkung nur bei Vorliegen von «zwingenden Gründen» erfolgen dürfe,

die Beschwerdegegnerin zwar zu Recht darauf hingewiesen hat, dass im Wirkungsbereich von Art. 111 UVG gemäss Lehre und Rechtsprechung die Wiedererteilung der aufschiebenden Wirkung nur bei Vorliegen von «zwingenden Gründen» erfolgen dürfe, aber der Hinweis der Beschwerdegegnerin auf BGE 111 V 54 wenig stichhaltig erscheint, ging es doch damals bloss um die Einreihung eines Betriebes in eine andere Stufe des Prämientarifs, während die Zuständigkeit der Suva beziehungs weise die sozialversicherungsrechtliche Qualifikation der Tätigkeit der versicherten Personen unstrittig war,

aber der Hinweis der Beschwerdegegnerin auf BGE 111 V 54 wenig stichhaltig erscheint, ging es doch damals bloss um die Einreihung eines Betriebes in eine andere Stufe des Prämientarifs, während die Zuständigkeit der Suva beziehungs weise die sozialversicherungsrechtliche Qualifikation der Tätigkeit der versicherten Personen unstrittig war, es in vorliegender Sache im Kern insbesondere auch um die sozialversicherungs rechtliche Statusfrage und damit um die Zuständigkeit der Suva geht, wobei fest zuhalten ist, dass diese Frage in Bezug auf das Beitragsjahr 2017 beziehungsweise in Bezug auf die im Jahr 2017 gültig gewesenen vertraglichen Beziehungen zwischen der Beschwerdeführerin und den « Y.___ -Fahrern» gerichtlich noch nicht geklärt wurde,

es in vorliegender Sache im Kern insbesondere auch um die sozialversicherungs rechtliche Statusfrage und damit um die Zuständigkeit der Suva geht, wobei fest zuhalten ist, dass diese Frage in Bezug auf das Beitragsjahr 2017 beziehungsweise in Bezug auf die im Jahr 2017 gültig gewesenen vertraglichen Beziehungen zwischen der Beschwerdeführerin und den « Y.___ -Fahrern» gerichtlich noch nicht geklärt wurde, im Übrigen BGE 111 V 54 vorliegend auch deshalb nicht als Präjudiz dienen kann, weil dort eine Mehrprämie von lediglich Fr. 19'500. im Streit lag, im vorliegenden Fall aber allein für das Jahr 2017 ein Prämientotal von Fr. 619'861.05 zur Diskussion steht, weshalb nur schon vom Quantitativ aus betrachtet ganz andere Abwägungsaspekte zum Zug kommen müssen,

im Übrigen BGE 111 V 54 vorliegend auch deshalb nicht als Präjudiz dienen kann, weil dort eine Mehrprämie von lediglich Fr. 19'500. im Streit lag, im vorliegenden Fall aber allein für das Jahr 2017 ein Prämientotal von Fr. 619'861.05 zur Diskussion steht, weshalb nur schon vom Quantitativ aus betrachtet ganz andere Abwägungsaspekte zum Zug kommen müssen, weder die angefochtene Verfügung vom 16. November 2023 (Urk. 2/2) noch das Verfügungs- und Rechnungskonvolut vom 21. Dezember 2022 (Urk. 2/3/1) darüber Aufschluss geben, wie die prämienpflichtigen Lohnsummen bestimmt oder geschätzt (vgl. dazu auch Urk. 2/5/ 9 S. 7 ff.) wurden,

weder die angefochtene Verfügung vom 16. November 2023 (Urk. 2/2) noch das Verfügungs- und Rechnungskonvolut vom 21. Dezember 2022 (Urk. 2/3/1) darüber Aufschluss geben, wie die prämienpflichtigen Lohnsummen bestimmt oder geschätzt (vgl. dazu auch Urk. 2/5/ 9 S. 7 ff.) wurden, die in der Verfügung vom 21. Dezember 2022 (Urk. 2/3/1 S. 3) vorgenommene Berechnung zum einen nicht selbsterklärend ist (weshalb sind «Nebenein kommen» aufgeführt?) und zum anderen offensichtlich zu tiefe Unkosten pauschalen (lediglich Fr. 0.35 pro Kilometer) berücksichtigt wurden, weshalb die Berechnung als offensichtlich unhaltbar, mithin als willkürlich zu betrachten ist,

die in der Verfügung vom 21. Dezember 2022 (Urk. 2/3/1 S. 3) vorgenommene Berechnung zum einen nicht selbsterklärend ist (weshalb sind «Nebenein kommen» aufgeführt?) und zum anderen offensichtlich zu tiefe Unkosten pauschalen (lediglich Fr. 0.35 pro Kilometer) berücksichtigt wurden, weshalb die Berechnung als offensichtlich unhaltbar, mithin als willkürlich zu betrachten ist, somit als Zwischenergebnis festzuhalten ist, dass die Prämienrechnung der Beschwerdegegnerin, soweit sie überhaupt auf irgendwelchen nachvollziehbaren Faktoren beruhen sollte, auf offensichtlich willkürlich festgelegten Unkosten beträgen basiert, weshalb die Hauptsachenprognose insoweit klar zugunsten der Beschwerdeführerin ausfällt,

somit als Zwischenergebnis festzuhalten ist, dass die Prämienrechnung der Beschwerdegegnerin, soweit sie überhaupt auf irgendwelchen nachvollziehbaren Faktoren beruhen sollte, auf offensichtlich willkürlich festgelegten Unkosten beträgen basiert, weshalb die Hauptsachenprognose insoweit klar zugunsten der Beschwerdeführerin ausfällt, weiter festzuhalten ist, dass die Statusfrage im Beitragsjahr 2017 gerichtlich ungeklärt ist und diesbezüglich auch keine klare Hauptsachenprognose gestellt werden kann, allerdings die Erfolgsaussichten der Beschwerdeführerin, nachdem sowohl das Sozialversicherungsgericht als auch das Bundesgericht entschieden haben, dass die Y.___ -Fahrer für das Jahr 2014 grundsätzlich als unselbständig erwerbstätig zu qualifizieren sind, zumindest als unsicher angesehen werden müssen, selbst wenn bei grundsätzlich gleichbleibendem Geschäftsmodell neue Vertragsbedingungen zu analysieren sein werden,

weiter festzuhalten ist, dass die Statusfrage im Beitragsjahr 2017 gerichtlich ungeklärt ist und diesbezüglich auch keine klare Hauptsachenprognose gestellt werden kann, allerdings die Erfolgsaussichten der Beschwerdeführerin, nachdem sowohl das Sozialversicherungsgericht als auch das Bundesgericht entschieden haben, dass die Y.___ -Fahrer für das Jahr 2014 grundsätzlich als unselbständig erwerbstätig zu qualifizieren sind, zumindest als unsicher angesehen werden müssen, selbst wenn bei grundsätzlich gleichbleibendem Geschäftsmodell neue Vertragsbedingungen zu analysieren sein werden, im Sinne einer gesamtheitlichen Hauptsachenprognose aber wahrscheinlich erscheint, dass die Beschwerdeführerin zumindest teilweise obsiegen wird und dereinst höchstens einen Teil der strittigen Prämienrechnung zu bezahlen haben wird;

im Sinne einer gesamtheitlichen Hauptsachenprognose aber wahrscheinlich erscheint, dass die Beschwerdeführerin zumindest teilweise obsiegen wird und dereinst höchstens einen Teil der strittigen Prämienrechnung zu bezahlen haben wird; in weiterer Erwägung, dass

in weiterer Erwägung, dass es der Beschwerdeführerin nicht zumutbar ist, bei offener Statusfrage (für das Jahr 2017) eine - seit Jahr und Tag - angefochtene Prämienrechnung, die auf offensichtlich willkürlichen Annahmen sowie ungenannten und somit nicht nachvollziehbaren Absprachen und Schätzungen beruht, in der Höhe von mehr als Fr. 0,6 Millionen vorsorglich zu bezahlen,

es der Beschwerdeführerin nicht zumutbar ist, bei offener Statusfrage (für das Jahr 2017) eine - seit Jahr und Tag - angefochtene Prämienrechnung, die auf offensichtlich willkürlichen Annahmen sowie ungenannten und somit nicht nachvollziehbaren Absprachen und Schätzungen beruht, in der Höhe von mehr als Fr. 0,6 Millionen vorsorglich zu bezahlen, diese Umstände als zwingende Gründe im Sinne der Lehre und Rechtsprechung (vgl. dazu BSK UVG-Schwegler, N 3 zu Art. 111 UVG mit Hinweis) zu qualifizie ren sind, die nach Art. 111 UVG die Verleihung der aufschiebenden Wirkung zulassen,

diese Umstände als zwingende Gründe im Sinne der Lehre und Rechtsprechung (vgl. dazu BSK UVG-Schwegler, N 3 zu Art. 111 UVG mit Hinweis) zu qualifizie ren sind, die nach Art. 111 UVG die Verleihung der aufschiebenden Wirkung zulassen, es die Beschwerdegegnerin als Herrin des bei ihr bereits seit 20. Januar 2023 (vgl. Urk. 2/3/2) hängigen Einspracheverfahrens in der Hand hätte, einen Einsprache entscheid in der Hauptsache herbeizuführen, wodurch sich Verfahren wie das vorliegende (weitgehend) vermeiden liessen,

es die Beschwerdegegnerin als Herrin des bei ihr bereits seit 20. Januar 2023 (vgl. Urk. 2/3/2) hängigen Einspracheverfahrens in der Hand hätte, einen Einsprache entscheid in der Hauptsache herbeizuführen, wodurch sich Verfahren wie das vorliegende (weitgehend) vermeiden liessen, keine Anzeichen dafür ersichtlich sind, dass die Beschwerdeführerin rechtskräftig festgestellten Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen würde,

keine Anzeichen dafür ersichtlich sind, dass die Beschwerdeführerin rechtskräftig festgestellten Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen würde, demzufolge die angefochtene Verfügung vom 16. November 2023 (Urk. 2/2) aufzuheben und der Einsprache der Beschwerdeführerin vom 20. Januar 2023 die aufschiebende Wirkung zu verleihen ist,

demzufolge die angefochtene Verfügung vom 16. November 2023 (Urk. 2/2) aufzuheben und der Einsprache der Beschwerdeführerin vom 20. Januar 2023 die aufschiebende Wirkung zu verleihen ist, die unterliegende Beschwerdegegnerin zu verpflichten ist, der obsiegenden Beschwerdeführerin eine angemessen erscheinende Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 2'400. (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen;

die unterliegende Beschwerdegegnerin zu verpflichten ist, der obsiegenden Beschwerdeführerin eine angemessen erscheinende Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 2'400. (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen; erkennt das Gericht:

erkennt das Gericht: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung vom 15. November 2023 aufgehoben und der Einsprache der Beschwerdeführerin vom 20. Januar 2023 die aufschiebende Wirkung verliehen.

1. In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung vom 15. November 2023 aufgehoben und der Einsprache der Beschwerdeführerin vom 20. Januar 2023 die aufschiebende Wirkung verliehen. 2. Das Verfahren ist kostenlos.

2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Parteient schädigung von Fr. 2’400.-- (inkl usive Barauslagen und M ehrwertsteuer ) zu bezahlen.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Parteient schädigung von Fr. 2’400.-- (inkl usive Barauslagen und M ehrwertsteuer ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Rayan Houdrouge

Rechtsanwalt Rayan Houdrouge - Suva

Suva - Bundesamt für Gesundheit

Bundesamt für Gesundheit 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Partei oder ihrer Rechtsvertretung zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Partei oder ihrer Rechtsvertretung zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

GräubStocker