Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03449.jsonl.gz/934

Dies teilte der französische Netzbetreiber RTE in einer provisorischen Bilanz mit. Massgeblich dazu beigetragen haben der Anstieg der Atomstromproduktion um 1,5% auf 401,3 TWh und - aufgrund günstiger hydrologischer Verhältnisse - die Produktion der Wasserkraftwerke mit einem Anstieg um 10,8% auf 79,3 TWh. Die fossilthermische Produktion, die in Frankreich den Ausgleich zwischen Produktion und Verbrauch sichert, nahm um 7,6% auf 46,1 TWh ab. Dies ergibt einen Atomstromanteil von gut 76%. Zusammen mit den 15% Wasserkraftanteil werden in Frankreich über 90% des Stroms CO2-frei erzeugt.
Der Inlandverbrauch nahm um 2,7% auf 452,5 TWh zu. Für die Zunahme werden das Wirtschaftswachstum sowie die ausserordentlich tiefen Temperaturen gegen Jahresende verantwortlich gemacht. Am 17. Dezember wurde mit 77'080 MW die bisher höchste Strombezugsleistung festgestellt - das sind 4700 MW mehr als der Rekord im Jahr 2000. Im Zuge der Strommarktliberalisierung wurde eine Verdoppelung der Importverträge auf 26 TWh und eine Erhöhung der Exportverträge um 15% auf 93,6 TWh festgestellt.
Quelle
M.E. nach Mitteilung der SFEN vom 7. Januar 2002