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<h2>SubmittedText<h2><p>Für kommenden Sommer plant Schweiz Tourismus die "Grand Tour of Switzerland", eine Autoferienroute durch die Schweiz. Die Wachstumsstrategie für den Tourismusstandort Schweiz des Bundes will ressourceneffizientes Wachstum und fordert Verantwortung bei der Verminderung des CO2-Ausstosses.</p><p>- Erkennt der Bundesrat den Widerspruch zwischen der "Grand Tour of Switzerland" und der Wachstumsstrategie für den Tourismusstandort Schweiz?</p><p>- Gedenkt er, bei Schweiz Tourismus dazu zu intervenieren?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Das Produkt "Grand Tour of Switzerland" führt entlang von bekannten Attraktionen und Geheimtipps auf den landschaftlich reizvollsten sowie teils entlegenen und mit dem öffentlichen Verkehr schwer zugänglichen Strecken und Regionen der Schweiz. Es umfasst sämtliche Tourismusregionen der Schweiz, führt über fünf Alpenpässe, an 19 Seen entlang und zu zehn Unesco-Welterbestätten. Der Verein "Grand Tour of Switzerland" wurde von der Regierungsdirektorenkonferenz sowie Schweiz Tourismus gegründet und wird von den relevanten Tourismusakteuren der Schweiz getragen.</p><p>Über die Gewinnung dieser neuen Kunden wird Wertschöpfung erzielt, insbesondere weil mit diesem Produkt gezielt ein Angebot geschaffen wird, das die zunehmende Bedeutung von Touring als Tourismusform berücksichtigt. So ist Touring oder Reisen mit dem eigenen Fahrzeug die Reiseform, die mit 12 Prozent Zunahme pro Jahr am schnellsten wächst. 85 Prozent der Gäste reisen gemäss Tourismus-Monitor Schweiz schon heute individuell mit dem Auto oder Motorrad an. Mit dem Projekt besteht somit eine Chance, dass die touristische Wertschöpfung auch in entlegeneren Regionen stattfinden kann.</p><p>Die Schweiz hat ein hervorragendes Angebot im öffentlichen Verkehr, auch für den Tourismus. Allerdings muss sich die Strategie zur Förderung des Tourismus gerade in Randregionen an den Bedürfnissen der Touristen orientieren. So hat der Bundesrat in der Wachstumsstrategie für den Tourismusstandort Schweiz ebenfalls festgehalten, dass angesichts der bestehenden Herausforderungen eine gezielte Förderung der Attraktivität des touristischen Angebots notwendig ist.</p><p>Es ist auch darauf hinzuweisen, dass im Projekt auch dem öffentlichen Verkehr Rechnung getragen wird. Konkret wird auch eine Grand Train Tour erstellt, welche vollständig per öffentlichem Verkehr erlebbar ist. Damit ist eine Wahlfreiheit gegenüber den Touristen gewährleistet.</p><p>Der Bundesrat ist der Ansicht, dass es keinen Widerspruch zwischen dem Projekt und der touristischen Wachstumsstrategie gibt.</p>