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Inhaltsverzeichnis
Erläuterungen
Bei einer Entlassung invaliditätshalber besteht - im Unterschied zu einer Entlassung infolge langandauernder Krankheit - kein Anspruch auf Abfindung (§ 26 Abs. 3 PG). Kommt es zu einer Teilentlassung invaliditätshalber und der Beschäftigungsumfang fällt unter acht Stunden pro Woche oder fünf Wochenlektionen, ist folgende Ergänzung in der Verfügung anzubringen: «Der Beschäftigungsumfang beträgt weniger als acht Stunden pro Woche / fünf Wochenlektionen. Alexandra Muster ist somit für Berufsunfälle, nicht jedoch für Nichtberufsunfälle versichert. Sie ist verpflichtet, dies ihrer Krankenversicherung bzw. Krankenkasse sofort mitzuteilen oder die Nichtberufsunfallversicherung vor deren Erlöschen durch Abschluss einer Abredeversicherung von längstens sechs Monaten zu verlängern, wenn sie bisher auf Grund eines grösseren Beschäftigungsgrades die Unfalldeckung sistiert hatte. Die Abredeversicherung hat gegenüber der Krankenversicherung den Vorteil, dass neben den Heilungskosten auch der Besoldungsausfall versichert ist. Vorbehalten ist die Verlängerung der bisherigen Versicherungsdeckung bei Anspruch auf Taggelder (nicht aber Renten) von mindestens 50% des bisherigen Lohnes.»
Bei einer Teilentlassung invaliditätshalber ist eine Auszahlung der nicht bezogenen Ferien und Mehrstunden zulässig. Die Abgeltung ist aber nur im Umfang der Teilentlassung zulässig. Wird zum Beispiel eine Mitarbeiterin mit einem 50%-Pensum zu 25% invaliditätshalber entlassen, können max. 25% ihres bisherigen nicht bezogenen Ferienanspruches ausbezahlt werden. Die Abgeltung von Ferien bedarf der Bewilligung der Direktion (§ 83 Abs. 2 VVO).