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Die Metropolitanregion Zürich ist unter den innovationsstärksten Standorten der Welt die Nummer 14. Basel folgt auf Platz 17, die grenzüberschreitende Bodenseeregion auf Platz 20. Der Genferseeraum kommt in der Liste nicht mehr vor. Ganz vorn steht mit grossem Abstand San Francisco, gefolgt von Boston, New York und Tokio. Bester Standort in Europa ist Frankfurt auf Platz 10, gefolgt von der Grossregion Kopenhagen und München. Paris folgt hinter Zürich auf Platz 15, danach Ostengland mit London. So jedenfalls sieht es das BAK Economics in einer neuen Berechnung, die es zusammen mit dem Institut für Geistiges Eigentum entwickelt hat, wie der „Tages-Anzeiger“ in einem Bericht schreibt.
BAK Economics bewertet damit nicht allein die Zahl der Patente, sondern gewichtet sie nach ihrer wirtschaftlichen Bedeutung. So werden Patente, die nur in einem Land vergeben werden, geringer bewertet als Patente, die weltweit gelten. Damit schnurrt China, das Land mit den meisten Patenten, zu einer Mittelmacht zusammen, während die USA mit 171.487 Weltklassepatenten im Jahr 2015, Japan mit 91.528 und Deutschland mit 43.078 Weltklassepatenten an der Spitze stehen. Die Schweiz mit 9638 Weltklassepatenten ist im guten europäischen Mittelfeld, hinter Grossbritannien und Frankreich auf Platz vier, aber vor den Niederlanden und den skandinavischen Ländern. Global steht sie auf Platz neun. Vor ihr rangieren ausser den grossen Volkswirtschaften auch Südkorea und Kanada. BAK-Experte Kai Gramke tröstet die ratingverwöhnte Schweiz. „Die Schweiz mischt ohne Zweifel in der ersten Liga mit.“ Angesichts ihrer Grösse sei Platz neun ein guter Platz.
Bei den Schweizer Unternehmen sieht das neue Innovationsrating Roche mit 1090 Weltklassepatenten auf dem Platz eins, gefolgt von Nestlé mit 1076 und Novartis mit 732 Patenten. ABB folgt auf Platz vier, BASF auf Platz fünf und Schindler auf Platz sechs. Die Swatch Group erreicht dank ihrer Batterietochter Belenos Platz sieben. stk