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„Wenn wir die Einzigen im Universum sein sollten, wäre das eine ziemliche Platzverschwendung.“ – dieser Satz ihres Vaters prägt die Funkamateurin Ellie Arroway bereits in ihrer Kindheit. Nach dem frühen Tod ihrer Mutter und dem Verlust ihres Vaters, für dessen Tod sich Ellie mitverantwortlich fühlt, wendet sie sich der Wissenschaft zu. Sie versucht, für alles rationale Erklärungen zu finden, so auch bei ihrer Suche nach ausserirdischer Intelligenz: Während ihrer Arbeit im Arecibo-Observatorium lernt sie beruflich den brillanten blinden Astrophysiker Kent Clark und den Assistenten Fisher, intim den Schriftsteller „Pater“ Palmer Joss näher kennen. Aufgrund des Mangels an vorzeigbaren Erfolgen und der hohen Kosten lässt ihr ehemaliger Mentor Dr. David Drumlin die Finanzmittel für das SETI-Projekt streichen...
Gefiel mir auch gut, mit Ausnahme der kitschigen Szenen nach dem Start der Maschine. Und das Ende ist tatsächlich typisch amerikanisch. Aber die Grundsatzdebatten Wissenschaft/Religion sind interessant, wenn auch nicht logisch. Guter Science-Fiction-Film.
Jodie Foster ist eigentlich der einzige Grund, sich diesen Film anzuschauen. Über weite Strecken fast unerträglich langfädig. Gegen Ende wird's dann richtig kitschig *brech*. Drum nur ne 3, sonst wär's ne solide 4.
...ich finde auch, dass der Film sehr gut und plausibel anfängt und dann immer wirrer wird...und das ganze gipfelt dann in diesem völlig unlogischen und nicht nachvollziehbaren Ende eines grossen Bluffs....
Jody Foster spielt, wie sie immer spielt: immer gleiche Mine, man weiss nicht ob sie gute oder schlechte Gefühle hat, sie schaut immer gleich, ob schockiert, enttäuscht, begeistert oder traurig....
Da mir die Vorstellung gefällt, irgendwann mit "Ausserirdischen" in Kontakt zu treten, habe ich den Film sehr gut gefunden. Erst gegen Ende, als Jodie die Reise nach Vega macht (oder eben vielleicht auch nicht), wirkt Contact ein bisschen zu spirituell, was aber den Gesamteindruck nur leicht trübt.
Aufwendig ueberladener ziemlich amerikanischer Science-Fiction Aufguss aus Sentimentalitaet, Religiositaet und kaum zugaenglicher Pseudowissenschaftlichkeit. Sehr schoene Bilder sowohl in der Anfangsssequenz als auch bei der finalen Weltraumreise zur Wega. Aber diese cineastischen Schmankerl fallen voellig aus dem sich immer staerker zerfasernden ueberladenen Handlungsstrang und dem mehr als duerftigen Spannungsbogen heraus. Am quaelenden Ende bleibt der schale Nachgeschmack einer verunglueckten gefuehligen Weltraum-Schnulze. Trotz einer beachtlichen Jodie Foster weniger als kein Meisterwerk. (2,7*)
Der Film will am Anfang realistisch das mögliche Szenario vom Kontakt mit Ausserirdischen aufarbeiten. Soweit so legitim. Zwar kommt schon bei der Entschlüsselung der Codes und Pläne zuviel Hollywood-Kitsch auf. Aber der Todesstoss für jede realistisch begonnene Dramaturgie ist ein völlig spiritueller, fast "billiger" Schluss. Dieser kupfert mit der Idee und Jodie Fosters "Reise" auf eine irgendwie sehr peinliche Art bei "2001" von Kubrick ab. Zudem hat der Film brutale Überlänge.
Ein hochkarätig besetzter, teils spannender, technisch perfekter Science-Fiction. Positiv ist die Tatsache, dass die Außerirdischen nicht wie sonst als automatisch böse dargestellt werden, negativ ist aber zu bemerken, dass der Film gegen Ende immer rührseliger und religiöser wird. Gedreht wurde der Film an etlichen Schauplätzen in den USA, sowie auf den Fidschi-Inseln, auf Puerto Rico und in Neufundland (Kanada). Der Film erhielt eine Oscarnominierung für den besten Ton.
Bis auf das enttäuschende Ende über weite Strecken eine spannende Unterhaltung, bei der Laufzeit kam doch wenig langweile als erwartet, aber ein zweites Mal ansehen würde ich ihn jetzt nicht. Eine knappe 4.
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