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Die differenzierten Raumbedürfnisse wie Schul- und Werkstatträume, Aula, Mensa und Turnhalle wurden in einem kompakten Volumen zusammengefasst.
Ein nach Süden ausgreifender, massiver Sockelbau verankert den Baukörper im Gelände. Beim Übergang zum viergeschossigen Baukörper mit flächiger Glas-Metallfassade thematisiert die geknickte Gebäudeform den weichen Bogen des Murglaufes. Massive Betonsäulen spielen mit der Leichtigkeit der als Zweispänner angeordneten Klassenräume in den beiden Obergeschossen. Sie lösen sich optisch vom Sockelgeschoss, in welchem Turnhalle und Werkstatt untergebracht sind.
Das Erdgeschoss, die Ebene des hoch liegenden Pausen- und Parkdecks, beherbergt neben Schulverwaltung und Lehrerzimmer auch Aula und Cafeteria. Über die vorgelagerte Terrasse wird ein intensiver optischer und physisch erlebbarer Bezug zum Murgvorgelände geschaffen.
Der kompakte Solitärbau nutzt subtil die topografischen Gegebenheiten und vereint sie zu einer stark ortsbezogenen Lösung.
1971, 1. Preis
1975/76
Schulgemeinde Frauenfeld
Erwin Rehmann, Friedrich Kappeler
Christian Toscan
Paul Keller, Architekt