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Zwischen Quelle und Verbraucher
Einweihung des erweiterten Wasserreservoirs Rüteli
Die Gemeinde Tafers hat am Samstag das renovierte und vergrösserte Wasserreservoir Rüteli eingeweiht. In das Projekt wurden insgesamt 1,8 Mio. Franken investiert.
Die Gemeinde Tafers bezieht ihr Wasser zum einen von der eigenen Quelle in Wolgiswil, von wo das Wasser durch das Pumpwerk Gübel auf das 770 Meter über Meer gelegene Rüteli hinaufgepumpt wird. Der Grossteil des Wassers stammt aber von der Käserli-Quelle in Plasselb.Im Reservoir verteilt sich das Wasser auf drei Kammern: Die eine – sie weist ein Fassungsvermögen von 500 Kubikmeter auf – dient dem Brandschutz und ist für den Notfall immer gefüllt. Zwei weitere Kammern mit einem Volumen von 500 beziehungsweise 800 Kubikmeter enthalten das Wasser für den täglichen Gebrauch.Die zwei kleineren Kammern existieren seit der Erbauung des Reservoirs 1982 und wurden im Rahmen der Erweiterung renoviert, während die grosse Kammer neu dazukam. Die Kosten für die getätigten Arbeiten belaufen sich auf rund 1,8 Mio. Franken.
162 Liter pro Kopf und Tag
Der Grund für den Ausbau ist das von der Gemeinde erwartete Bevölkerungswachstum und nicht etwa ein steigender Verbrauch pro Person. Dieser hat sich nämlich dank gezielten Massnahmen in den letzten zwanzig Jahren verringert und beträgt heute noch durchschnittlich 162 Liter pro Tag und Kopf im Privathaushalt. Parallel dazu ist der Wasserverbrauch auch im Industrie- und Gewerbesektor zurückgegangen.Um den sich ändernden Anforderungen gerecht zu werden, bemüht sich die Gemeinde Tafers um die Zukunftstauglichkeit des Wassernetzes, wie der dafür zuständige Gemeinderat Elmar Blanchard bei der Einweihungsfeier erklärte. Weiterhin gelte es, defekte Rohre zu sanieren und auch grössere Projekte ins Auge zu fassen, wie etwa die Renovierung des Pumpwerks Ameismühle oder die Errichtung einer Notversorgung mit Düdingen. ct