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Freiburg «Es liegt ein Botellón in der Luft, das wissen wir», bestätigte Benoît Dumas, verantwortlich für Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei, einen Bericht der Zeitung La Liberté. Danach hat es auf der Internetplattform Facebook einen Aufruf zu einem Massenbesäufnis gegeben. Nach Angaben des Initiators hätten 200 Personen ihre Teilnahme bestätigt.
Über Webseiten, E-Mail oder SMS
Ein Botellón wird meist über Webseiten, E-Mail oder SMS organisiert. Ziel der unbekannten Organisatoren ist dabei, eine möglichst grosse Menschenmenge spontan zusammenzutrommeln. Aus diesem Grund hat auch die Polizei keine Ahnung, wann, wo und was sie erwartet, wie Benoît Dumas erklärte. Die Polizei würde sowieso erst auf Anweisung von Carl-Alex Ridoré handeln.
Oberamtmann hat bereits Informationen
Der Oberamtmann des Saanebezirks bestätigt gegenüber den FN, dass er Informationen zu einem geplanten Bottelón habe. Mehr wolle er dazu jedoch nicht sagen. Tolerieren würde der Oberamtmann ein solches nur unter vier Bedingungen. Erstens müsste der Eigentümer, auf dessen Grundstück (privat oder öffentlich) das Besäufnis stattfindet, dies erlauben, zweitens dürften keine patentpflichtigen Aktivitäten (wie Alkoholverkauf) erfolgen, drittens müsste die öffentliche Ordnung respektiert werden und viertens müsse eine für die Organisation verantwortliche Person bestimmt sein. rsa