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Marktbeobachter begründeten den Anstieg der Ölpreise mit Aussagen des Generalsekretärs der Organisation erdölexportierender Länder (Opec), Mohammad Barkindo. Der hatte am Rande einer Konferenz in Abu Dhabi von einem möglichen deutlichen Einschnitt bei den Prognosen für die Ölförderung in Ländern ausserhalb des Ölkartells im kommenden Jahr gesprochen. Wahrscheinlich seien "kräftige Revisionen" der Angebotsmenge zu erwarten.
Barkindo begründete seine Einschätzung damit, dass sich unter anderem das Wachstum der US-Ölförderung mit der Fracking-Methode abschwächen könnte. Demnach hätten einzelne US-Unternehmen vor einem schwächeren Wachstum gewarnt und auf höhere Gewinnabführungen an die Anteilseigner verwiesen.
Bis zum Nachmittag hatten Unsicherheit über die weitere Entwicklung im Handelskonflikt zwischen den USA und China die Ölpreise noch belastet. Am Vortag hatte US-Präsident Donald Trump in einer mit Spannung erwarteten Rede keine neuen Details zum Stand der Handelsgespräche mit China genannt. Dies hatte an den Finanzmärkten die Sorge über die weitere Entwicklung im Konflikt zwischen den beiden grössten Volkswirtschaften der Welt etwas verstärkt./jkr/he
(AWP)