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LID. Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte sind in den EU-Beitrittsländern 1998 gegenüber dem Vorjahr deutlich stärker gesunken als in der Europäischen Union. Das besagt nach Angaben des Online-Informationsdienstes agrar.de ein Bericht des Statistischen Amtes der Europäischen Gemeinschaft (Eurostat). Danach gaben die Preise im EU-Raum um 4,5 Prozent nach. Bei den Beitrittsländern sanken sie mit 15 Prozent in Bulgarien am stärksten. In Lettland, Litauen, Polen und Rumänien betrug der Rückgang zwischen 10 und 13 Prozent und auch in Ungarn, der Tschechischen Republik, Slowenien und der Slowakischen Republik sind die Preise für landwirtschaftliche Produkte stärker gesunken als in der EU. Nach Angaben von Eurostat gab es einen starken Preisverfall bei pflanzlichen Erzeugnissen wie Getreide und Gemüse, und einen gemässigteren, aber immer noch merklichen Preisrückgang bei Tieren und tierischen Erzeugnissen. Im Vergleich dazu blieben die Preise in der EU für pflanzliche Erzeugnisse fast unverändert, während die Preise für Tiere und tierischen Erzeugnisse deutlicher fielen.
Mediendienst Nr. 2465 vom 18. Mai 2000