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Bei der Erteilung einer medizinischen Sondergenehmigung für Chris Froome während der Tour de Romandie ist alles korrekt abgelaufen. Das teilte die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) mit. Dem Radsport-Weltverband (UCI) war in der französischen Zeitung «Journal du Dimanche» vorgeworfen worden, den WADA-Code verletzt zu haben.
Dem Tour-de-France-Sieger aus Grossbritannien war von der UCI am 29. April der Einsatz eines kortikoidhaltigen Sprays zum Inhalieren gestattet worden. Eine Abstimmung dafür mit dem zuständigen TUE-Komitee aus mindestens drei unabhängigen Medizinern habe stattgefunden, erklärte die WADA nach Prüfung des Vorfalls.
Froome litt im April unter starken Hustenanfällen, die ihn gezwungen hatten, den Frühjahrs-Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich abzusagen. Bei der folgenden Tour de Romandie in der Schweiz hatte der Sky-Teamarzt für Froome die Sondergenehmigung für das ansonsten im Wettkampf verbotene kortisonhaltige Präparat erbeten. (tom/si/dpa)
Eine Woche nach dem knapp verpassten Sieg an der Flandern-Rundfahrt hat Fabian Cancellara bei Paris – Roubaix eine letzte Chance, noch einmal einen grossen Frühlingsklassiker zu gewinnen. Auch im Norden Frankreichs zählt «Spartacus» heute zu den Topfavoriten.
Mit Tränen in den Augen verabschiedete sich Cancellara am letzten Wochenende aus Flandern. Dass er sich verspekuliert, den entscheidenden Abgang des späteren Siegers Peter Sagan und damit den vierten Triumph als Zweiter knapp verpasst hatte, dürfte den 35-Jährigen noch länger ärgern. Wieder gutmachen kann er sein «Missgeschick» nicht mehr; Cancellara tritt Ende Saison ab.
Eine erfolgreiche Revanche gegen Weltmeister Sagan dagegen liegt beim Pavé-Klassiker in der «Hölle des Nordens» durchaus …