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Es war, als ob das Maar auf ihn warte. Er stand am verschilften Ufer, sah auf die kaum wahrnehmbaren Wirbel an der Wasseroberfläche, deren auf der Stelle kreisende Trichter nicht das Blau des Himmels, sondern ein entferntes Violett widerspiegelten, das aus dem Inneren des Sees zu kommen schien. Der Wind erzeugte feine Wellen, die nach Westen liefen, als flösse das Wasser in diese Richtung. Ein finsteres Gebilde aus Ästen drehte sich in einem der Strudel, tauchte auf und wieder ab. Weit draußen beugten sich Wäscherinnen über den Rand eines Kahns, zogen Laken durch das Wasser. Lachend hoben sie die Stücke heraus, wrangen sie zu Würsten, die sie in einen Korb warfen ... Als sich der Maler Pitt Kreuzberg 1913 in der Eifel niederlässt, findet er keine Idylle. Die Gegend ist rückständig und arm, die Bewohner sind unzugänglich und fremd. Aber er entdeckt eine Urlandschaft, die das Wesen der Welt offenbart: Feuer, Wasser, Luft und Erde.