Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/65870

<h2>SubmittedText<h2><p>Seit vier Jahren wissen sowohl die französischen Behörden wie die Basler Chemiefirmen Novartis, Syngenta und Ciba SC, dass im grenznahen Elsass 45-jähriger Chemiemüll offen im Wald herumliegt. Der Chemiemüll ist nach neuesten Analysen hochgiftig und bildet nach Angaben der beiden Basler Umweltbehörden eine akute Gefahr für Mensch und Umwelt. Gleichzeitig ist das Grundwasser der Schweizer Grenzgemeinden Allschwil und Schönenbuch gefährdet.</p><p>Auf öffentlichen Druck wurde in diesen Tagen eine Konvention zwischen der französischen Behörde und der Basler Chemie unterzeichnet. Doch es wurden weder eine Sicherung des Geländes, eine schnelle Entsorgung des offen herumliegenden Giftmülls, noch konkrete Sanierungsschritte veranlasst. Es wird weiterhin auf Zeit gespielt, was unbegreiflich ist.</p><p>Ist der Bundesrat bereit, direkt mit dem französischen Umweltministerium in Paris Kontakt aufzunehmen, um die unhaltbaren Zustände der offenen Chemiemülldeponien in Le Letten, Roemisloch usw. endlich zu beenden?</p><p>Welche weiteren Möglichkeiten sieht er, damit die Totalsanierung all dieser Deponien in der ganzen Region Basel nun schnellstmöglich durchgeführt wird?</p>