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Alessandro Armetta: Fuoco Freddo
ALESSANDRO ARMETTA (*1994 Palermo, IT)
Alessandro Armetta konzentriert sich in seinem Werk auf den Symbolismus und auf dynamische skulpturale Beziehungen. Ausgehend von scheinbar einfachen Formen, die bereits in der kollektiven Vorstellung verankert sind, schafft er Strukturen mit einer starken obsessiven und dynamischen Komponente.
Die Essenz seiner künstlerischen Forschung verkörpert sich in der frenetischen und obsessiven Wiederholung eines Zeichens. In seiner Fixierung bricht er durch fragmentarische Linien in den Raum ein, die von Zeit zu Zeit die vielen verwendeten Materialien, von Holz über Harz bis hin zu Eisen, verändern.
Der Kreis zum Beispiel ist seit jeher ein Symbol für Vollkommenheit und Harmonie, denn er hat keine Ecken. Es hat keinen Anfang und kein Ende, und es ist genau die Unendlichkeit, die es zu repräsentieren scheint. Armetta bringt Unterbrechungen in das, was perfekt zu sein scheint. Das macht die Dimension gefährlich.
Der Kreis im Werk “Fuoco Freddo”, 2019 stellt auch die spirituelle Dimension dar; in der Tat verkörpert der Kreis in seinem Gegensatz zum Quadrat den Himmel im Verhältnis zur Erde, zu allem, was materiell ist. Diese spirituelle Komponente findet sich in der Lektüre des Werks als symbolischer Verweis auf die Dornenkrone in der Tradition des Kreuzweges wieder.
Weitere Informationen zur Ausstellung "Die unterbrochene Reise" finden Sie hier.