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Künstliches Licht in der Nacht macht Guppys am Tage risikobereiter, so das Ergebnis eines Verhaltensexperiments. Die Fische waren durch die Lichtverschmutzung nachts aktiver, kamen aber auch tagsüber häufiger aus ihrem Versteck – scheinen also unerschrockener auf Fressfeinde zu reagieren.
Der Verlust arktischer Permafrostböden durch die Erosion der Küste könnte künftig zu einer Verstärkung des Treibhauseffekts führen. Das zeigen Untersuchungen von Sedimentproben aus dem ochotskischen Meer. Ein Verlust von Permafrostböden in dieser Region führte zum Ende der letzten Eiszeit gleich mehrfach zu einer plötzlichen Zunahme der Kohlendioxidkonzentration in der Atmosphäre.
Um den CO2-Ausstoss zu kompensieren, forstet China auf. Würden statt Monokulturen artenreiche Wälder gepflanzt, könnte zusätzlich viel mehr Kohlenstoff gespeichert werden. Ein Team um UZH-Forschende zeigt auf, dass artenreiche Baumbestände mehr CO2 aus der Atmosphäre aufnehmen und effektiver gegen die Klimaerwärmung sind.
Eine neue Studie zeigt, dass neben der Vielfalt der Baumarten auch jene der Tier- und Pilzarten entscheidenden Einfluss hat auf die Leistungen von Wäldern. Zu diesen gehören unter anderem Holzproduktion, CO2-Speicherung und Klimaregulation. Die Studie basiert auf zehn Jahren Forschung in artenreichen Wäldern der Subtropen.
Grosse Chance für europäische Braunbären: Eine Studie zeigt, dass es in Europa viele Gebiete gibt, in denen keine Bären mehr leben, die sich aber grundsätzlich wieder als Lebensraum eignen würden. Nachdem sich die potentiellen Lebensbedingungen für Bären in vielen europäischen Staaten verbessert haben sei es wahrscheinlich, dass künftig Tiere in einige dieser Gebiete einwanderten.
aben Huftiere mehr Stress durch Menschen als durch Grossraubtiere? Dieser Frage gingen Forschende in den Wäldern Polens nach. Die Resultate zeigen einmal mehr, dass der Einfluss der Menschen auf die Fauna grösser ist, als der jedes anderen Tieres.
Wissenschaftler haben eine neue Strategie der Milben herausgefunden: Sie werden von Nacktschnecken gefressen, überleben den Gang durch den Verdauungstrakt, entkommen dem Häufchen und erobern neue Lebensräume.
Die Erde wird von viel mehr Flüssen durchzogen, als uns bisher bewusst war. Dies konnten Wissenschaftler an Hand von Satellitendaten beweisen. Damit muss der Einfluss von Fliessgewässern aufs globale Klima neu eruiert werden.