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Sie ist die nördlichste Weinbauregion in Frankreich und die Wiege der oft kopierten aber selten erreichten Schaumweine mit traditioneller Flaschengärung. Auf den berühmten Kreideböden, ähnlich deren im Chablis, auf rund ca. 34’000 Hektar und auf fünf Départements verteilt, wachsen die drei Hauptrebsorten für Champagner: Pinot Noir, Pinot Meunier und Chardonnay. Der Grundwein, meist eine Cuvée aus den drei Sorten und bei Non-Vintage aus verschiedenen Jahrgängen, wird mit Hefe und Zucker in Flaschen abgefüllt und für die zweite Gärung in der Flasche verschlossen. Nach einer Reifezeit von Mindestens 15 Monaten und nach Entfernen des Hefedepots (zuerst durch Rütteln, dann Degorgieren) ist der Champagner fertig: Durch die Flaschengärung (hier Méthode Champenoise) hat sich feine Kohlensäure (Perlage) gebildet und die Champanger-typischen, briocheartigen Autolysearomen sind entstanden.