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Nach zaghaftem Saisonstart kommen die Schweizer im Skicross-Weltcup immer besser in Fahrt. Marc Bischofberger doppelte in Innichen mit dem zweiten Sieg nach, Alex Fiva realisierte als Dritter seinen ersten Podestplatz der Saison.
Fast drei Jahre musste sich Marc Bischofberger mit seinem zweiten Weltcupsieg gedulden. Nun triumphierte der 26-jährige Appenzeller im Südtirol innert 24 Stunden doppelt. Diesmal setzte er sich im Final mit einem komfortablen Polster vor dem Schweden Viktor Andersson durch, der ihn im Halbfinal noch auf Platz 2 verwiesen hatte.
Dank dem Doppelsieg in Innichen geht Bischofberger als Leader im Gesamtklassement ins neue Jahr. Die nächsten Weltcup-Rennen der Skicrosser stehen am 13. und 14. Januar 2018 im schwedischen Idre Fjall auf dem Programm. Zugleich entschied er die Wertung der nach zwei Absagen vier Rennen umfassenden zweiwöchigen Cross Alps Tour für sich. «Ein perfekter Tag – einer der besten meines Lebens», bilanzierte Bischofberger. Der zweite Sieg habe ihm mehr abverlangt als jener am Vortag, befand er: «Es war schwieriger als gestern, aber es passte wieder alles.»
Smith um Zentimeter neben dem Podest
Bei den Frauen verpasste Fanny Smith nach starken Vorläufen die Top 3 knapp. Eine Woche nach ihrem in Montafon realisierten 13. Weltcupsieg wurde die 25-jährige Waadtländerin im Final im Fotofinish von der Kanadierin Georgia Simmerling auf Platz 4 verwiesen. Die Schwedin Sandra Näslund feierte ihren dritten Saisonsieg.sda