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Geb. Inf. Rgt. 16, Erinnerungsbuch 1939 – 45
Neuerscheinung im Verlag HS-Publikationen
Das Gebirgs-Infanterie-Regiment 16 hat viele Aktivdienst-Tage im Raum Berner Oberland geleistet, im Raum der späteren Reduitbrigade 21. Vom Stellungsbau über die Bewachung der Lötschberg-Bahnlinie bis zu intensiven Ausbildungsdiensten und Manövern erlebten die Soldaten den harten Alltag des langdauernden Militärdienstes. Weitere Stationen waren das Fricktal, die Stadt Basel, das Seeland und das Tessin.
Zu Weihnacht 1946 wurde dieses Erinnerungsbuch mit vielen Beiträgen von Offizieren, Unteroffizieren und Soldaten zusammengestellt. Das Buch ist schon lange vergriffen und wird ab Oktober in einer durch Bilder aus den Truppentagebücher ergänzen Kleinauflage neu aufgelegt.
Lieferung ab Oktober, Vorbestellungen sind ab sofort möglich.
Das Gebirgs-Infanterie-Regiment 16 hat seine Heimat im Raum Emmental. Die Wehrmännern machten im Aktivdienst insgesamt elf Dienstperioden in verschiedenen Gegenden des Landes. Daran erinnert die Neuauflage dieses Buches von 1946.
Vom 2. September 1939 bis 19. April 1940 befand sich das Regiment in einer Bereitschaftsstellung im Raume Olten-Bielersee-Murtensee-Bern-Burgdorf-Olten. Vor allem wurden Stellungen im Gebiet Murtensee-Saane gebaut, dann wurde die Stadtwache Basel übernommen, anschliessend ging es zur Sperrung der Einfallachsen Staffelegg-Benkerjoch-Saalhöfe. Ab Juli 1940 richtete sich das Regiment an den Hängen des Sigriswilgrates und der Sieben Hengste im Berner Oberland zur Verteidigung ein – als «Kampfgruppe Sigriswilgrat».
In den folgenden Dienstperioden wurden die Emmentaler im Jungfraugebiet zu Gebirgssoldaten ausgebildet, bewiesen sie sich als Skifahrer, lernten in Sigriswil General Guisan kennen, bewachten Flugplätze, mussten an kleineren und umfangreicheren Manövern teilnehmen und standen mehrmals an der wichtigen Lötschberg-Bahnlinie Wache. Doch auch das Tessin fand in den Emmentalern Bewunderer, bevor es wieder an die Westgrenze ging.
Die letzte Dienstperiode vom 3. Januar 1945 bis 29. März 1945 fand das Regiment in Erwartung des Endkampfes in einer Bereitschaftsstellung als Kampfgruppe Aarethal im Gäu und südlich des Rheines an der Nordgrenze unseres Landes.
Das Buch zeigt einerseits einen Überblick über die Dienstleistungen, andererseits aber auch sehr persönliche Beispiele, wie die Truppe bei Laune gehalten wurde, wo es Probleme gab – zum Beispiel mit Urlaub – oder von mehr oder weniger erfolgreichen Handstreichen der neu gebildeten Grenadierzügen und der so wichtigen Versorgung der Truppe mit Lebensmitteln.
Ergänzt werden die Texte mit den originalen Zeichnungen sowie zusätzlich eingefügtem Bildmaterial aus den Truppentagebüchern, die im Bundesarchiv lagern
Allgemeine Informationen
• Format A4, geklebt, Softcover
• 136 Seiten
• Deutsch
• schwarzweiss mit Zeichnungen und Bildern
• Preis 25.– Franken inkl. Versand Inland
• Lieferung: ca. Oktober 2018 (Vorbestellung ab sofort möglich)
• Bestellungen am einfachsten via www.hs-publikationen.ch
• Nicht im Buchhandel erhältlich! Lieferung solange Vorrat.