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AW: Über andere Dates reden?
Zitat Wasserfee: "Im Übrigen wurde ich von etwa 80 % meiner Dates darauf angesprochen, welche Erfahrungen ich sonst so mit PSlern gemacht habe oder wie das Verhältnis zum Kindsvater ist und so weiter."
Zitat von Freitag:
ich kriege jedesmal das kalte kotzen, wenn ich diesen ausdruck höre. immerhin habt ihr beide eine hoffentlch fröhliche und schöne gemeinsame zeit miteinander verbracht und er hat dir mehr bedeutet als nur die samenspenderfunktion.
ich persönlich halte sehr großen abstand zu frauen, die solche abwertenden ausdrücke benutzen.
Wasserfee schrieb, dass sich Männer nach dem Verhältnis zum Kindsvater erkundigten. Dann wäre dieser Ausdruck hier nur so wiedergegeben wie ihn Männer benutzten.
Wenn du ihn auch schon von Frauen hörtest, dann wird es wohl Männer wie Frauen geben, die diesen Begriff wählen, um den ehemaligen Partner und Vater des gemeinsamen Kindes zu beschreiben. Mir gefällt der Ausdruck auch nicht und ich überlegte grad mal schnell warum dem so ist. Eventuell, weil er durch die Vermittlung negativer Erfahrungen mit Abwertung besetzt wird. Frauen wählen den Begriff Kindsvater manchmal um möglichst distanziert von diesem Mann zu sprechen, mit dem sie nicht klarkamen, der sie verlassen oder verletzt hat... Und Männer wählen diesen Begriff vielleicht, um sich möglichst distanziert nach dem Verhältnis zum ehemaligen Partner und Vater des Kindes zu erkundigen.
Vielleicht wird er aber auch als Kurzform verwandt, ist kürzer als "voriger Partner und Vater deines Kindes" - und dir kommt das kalte Kotzen während andere diesen Begriff "Kindsvater" unter dem Aspekt "in der Kürze legt die Würze" einsetzen. Keine Ahnung.
Also wenn dich das "kalte Kotzen" überkommt, dann passt das "kalt" schon irgendwie zu der Kühle/Distanz, die dieser Begriff in sich birgt ;-).
Ich neige ja fast zum Interpretieren... du zeigst dich oft eher rauh und provokant, aber dann stösst du dich an einem Begriff, der seiner Bedeutung nicht gerecht wird. Da steckt schon Feinsinnigkeit hinter, Freitag ;-)))))
Warum auch immer wirkt "Kindsvater" etwas ungehobelt und "prollig" auf mich. Wird weder der Bedeutung eines Kindes noch jener eines Partners und Vaters gerecht.
Allerdings habe ich auch noch nichts Schlimmes erlebt - fällt mir manchmal schwer zu erwähnen, weil oftmals der Eindruck eines vom Leben verwöhnten Menschenkindes entsteht. Dem ist nicht so, nein, ich durfte schon viel aus Erfahrung lernen ;-), aber ich wollte es auch. Mir ist wichtig so zu leben, dass ich möglichst wenig bereuen muss. Ich mache und lasse nur zu, wohinter ich auch stehen kann und weil meine mir nahestehenden Mitmenschen dies ähnlich sehen werden wir niemals abwertend übereinander sprechen "müssen" ;-).
Ich mag es auch nicht, wenn Leute von ihren Ex-en sprechen. "Mein Ex", nee, das geht nicht für mich, andere denken sich gar nichts dabei.
Für jede Zeit, die ich mit einem Mann näher verbrachte gab es einen guten und schönen Grund und besondere Anziehung. Auch wenn die Zeiten begrenzt waren, sie endeten friedlich in trauriger Wehmut, so dass wir uns auch heute noch für das gegenseitige Wohlergehen interessieren. Sie waren alle besondere Menschen (nicht viele, nee ;-)), aber einer war und ist eben der aller besonderste
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Müsste oder könnte ich über einen Menschen im Nachhinein negativ reden, dann würde ich mir raten, mir klarzumachen, dass ich mich auf diesen Menschen habe eingelassen, i.d.R. freiwillig. Als Teil einer schwierigen Geschichte ist man an ihr beteiligt. Ist es wiederum naiv zu meinen, dass das Bewusstwerden dieser Beteiligung einen eigentlich von Abwertungen abhalten könnte?