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Entzündliche Prozesse spielen in der Entstehung der Alzheimerschen Krankheit eine wichtige Rolle (es trifft also die Betagten nicht schicksalhaft oder v.a. durch Vererbung!). Eine Vielzahl von Studien zeigte, dass Personen, die längere Zeit entzündungshemmende Medikamente (NSAR) einnahmen, ein deutlich niedrigeres Alzheimerrisiko haben (0.3 – 0.6). Es war übrigens wichtig, dass diese Medikamente vor Ausbruch der Demenz genommen werden. Bei Patienten, die schon erste Anzeichen zeigten, verschlechtern die Entzündungshemmer den Krankheitsverlauf!
Billiger und nebenwirkungsärmer ist hier das Trinken von Grüntee (siehe hier auf meiner Website)!
Es laufen zur Zeit mehrere Interventionsstudien mit entzündungshemmenden Substanzen. Bis zum Vorliegen der Ergebnisse dieser kontrollierten Studien kann jedoch aufgrund von Resultaten epidemiologischer Studien allein die Einnahme von Entzündungshemmern noch nicht empfohlen werden.
Interessant ist aber alleweil, dass die lange als Ursache beschuldigten Plaques (Beta-Amyloid-Eiweiss-Ablagerungen) im Gehirn „nur“ die Folge einer durch Entzündung geschädigten Hirnzelle sind. Ist also Alzheimer eine entzündliche Krankheit?!
Lesen Sie mehr dazu auf meiner Website: www.dr-walser.ch/alzheimer.htm