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<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, eine nationale Strategie im Bereich der psychischen Gesundheit zu präsentieren, um so die Anstrengungen in den Bereichen Versorgung, Prävention und Förderung der psychischen Gesundheit zu koordinieren und zu verstärken.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Psychische Gesundheit ist ein zentrales Element für die Gesundheit. Sie ist abhängig von einer Vielzahl von Faktoren und grundlegend dafür, dass Menschen sich wohl fühlen, sich entwickeln und am sozialen Leben teilnehmen können. Die Covid-19-Pandemie zeigt, dass die psychische Gesundheit stärker in den Fokus der Gesundheitsversorgung rücken muss. Grundsätzlich engagiert sich der Bund bereits seit einigen Jahren dafür, die psychische Gesundheit in der Schweiz zu fördern und die Gesundheitsversorgung psychisch erkrankter Personen zu verbessern. Die Handlungsfelder im Bereich der psychischen Gesundheit sind in verschiedenen Berichten und Massnahmenplänen definiert (Bericht "Beabsichtigte Massnahmen zur psychischen Gesundheit in der Schweiz" in Erfüllung des Postulats 13.3370 der SGK-S, Bericht "Psychische Gesundheit in der Schweiz" im Auftrag des Dialogs Nationale Gesundheitspolitik, Bericht "Suizidprävention in der Schweiz" in Erfüllung der Mo. Ingold 11.3973). Die Massnahmen werden gemeinsam und koordiniert mit den relevanten Akteuren umgesetzt. Als wichtigen Beitrag dazu hat der Bundesrat in seiner Sitzung vom 19. März 2021 den Wechsel von Delegations- zum Anordnungsmodell beschlossen. Damit erhalten Menschen mit psychischen Problemen einfacher und schneller Zugang zur Psychotherapie. Psychologische Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten können künftig zulasten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) selbständig tätig sein. Voraussetzung ist eine ärztliche Anordnung.</p><p>Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulats 21.3234 Hurni "Wie steht es um den psychischen Gesundheitszustand der Schweizerinnen und Schweizer?" und des Postulats 21.3457 WBK-N "Psychische Gesundheit unserer Jugend stärken", um die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die psychische Gesundheit zu analysieren und basierend darauf geeignete Massnahmen - unter Berücksichtigung der bestehenden Kompetenzverteilung zwischen Bund, Kantonen und weiteren Akteuren - vorzuschlagen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.