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Die Seitenaltäre
Zu beiden Seiten der Gnadenkapelle erheben sich an den Aussenwänden der Rosenkranz- und der Patroziniumsaltar. Die Altäre wurden 1752 – 1755 wahrscheinlich von einem Mailänder Architekten entworfen und ausgeführt.
Im Norden steht der Rosenkranz-Altar. Er war der Pfarraltar, an dem viele Gottesdienste der Pfarrei gehalten wurden. Am Tabernakel, in dem bis gegen Ende des Jahrtausends das Sakrament aufbewahrt wurde, und am Altar sind vergoldete Bronzereliefs mit den Rosenkranz-geheimnissen angebracht. Die Statuen zeigen Lukas, Markus und Gabriel. Im Deckenfresko darüber wird der Traum Jakobs dargestellt.
Im Süden steht der Altar mit Unserer Lieben Frau von Einsiedeln als Patronin (Patrozinium). Das Altarbild zeigt einen Kranken, der Zuflucht zu Maria nimmt und so die Wallfahrt illustriert. Am Altartisch ist ein Antependium vom Zwölfapostel-Altar (vor 1600) des alten Münsters angebracht. Die Statuen verkörpern Matthäus, Johannes und Michael. Im De-ckenfresko darüber sieht der Betrachtende Christus bei Zachäus. Vor dem Altar ist der Diener Gottes, Bruder Meinrad Eugster beigesetzt.
An den Seitenwänden folgen je eine Kapelle mit den Altären von St. Josef – der Nährvater Jesu und von St. Anna – die Mutter Marias. Die Statuen von St. Josef und St. Anna stehen im Licht des Halbkreisfensters und sind von sitzenden Allegorien begleitet. Neben St. Josef sind die Herzensreinheit als Taube und Lilie und das Vertrauen mit zugebundenen Augen und einem Fernglas dargestellt. Neben St. Anna wird die Hoffnung in Form des Ankers und die Liebe als Herz und Pelikan gezeigt.