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Am 18. März 2010 nahm der Ständerat die Motionen Allemann (SP) und Hochreutener (CVP) an. Nun, inzwischen mehr als elf Jahre später, hat der Nationalrat die daraus entstandene Gesetzesvorlage angenommen – doch mit den Verbotsforderungen von damals hat die Vorlage recht wenig zu tun.
Um das Jahr 2010 wurden sechs Standesinitiativen im Bereich Gewaltvideospiele an die eidgenössischen Räte eingereicht. Es war die Reaktion der Kantone auf die furchtbaren School-Shootings kurz zuvor (Columbine, Virginia, Winnenden, Erfurt, Emsdetten). Am 18. November 2021, also gut 10 Jahre später, hat nun die Kommission für Rechtsfragen des Nationalrates entschieden, keine dieser Initiativen gutzuheissen. Sie folgt damit der Schwesterkommission im Ständerat, die identisch entschieden hat.
Am 30.01.2021 fand die Mitgliederversammlung für das vergangene Geschäftsjahr statt. Zum ersten Mal in ihrer Geschichte musste sie remote durchgeführt werden.
Langzeitstudien zum Zusammenhang zwischen Videospielgewalt und echter Aggression sind nichts Neues. Nun liegt eine entsprechend gerichtete Studie vor, welche über zehn Jahre empirische Beobachtungen auswertet. Das Resultat fällt aus, wie zu erwarten war.
Im Dezember 2020 wurde die Plattform "Play Smart" als europäisches Präventionsprojekt im Bereich Videospiele lanciert. Auch die Schweiz arbeitet mit.