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Als ihre erste und vornehmste Aufgabe nennt Schmieden gleich wie die Burgergemeinde und alle andern bernischen Zünfte die Sozialhilfe für ihre Gesellschaftsangehörigen. Der Kindes- und Erwachsenenschutz wird durch die burgerliche Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde vollzogen.
Die finanziellen Mittel, die die Erfüllung dieser Aufgabe voraussetzt, kann sich die Zunftgesellschaft nicht durch das Erheben von Steuern oder durch andere wiederkehrende Abgaben verschaffen, sondern einzig und allein durch die Bewirtschaftung ihres Vermögens. Das ist ihre zweite Hauptaufgabe.
Weitere wichtige Aufgaben sind die Erhaltung und Förderung des Schmiedehandwerks, die Ausrichtung von Erziehungs- und Ausbildungsbeiträgen an die jungen Zunftangehörigen sowie die Vorbereitung und Pflege der verschiedenen gesellschaftlichen Anlässe auf Schmieden, die der persönlichen Bekanntschaft und der Verbundenheit unter den Zunftangehörigen dienen.
Einen weitern, nicht unerheblichen Teil der zur Verfügung stehenden Mittel wird zudem laufend für die Ermöglichung und Unterstützung von kulturellen, wissenschaftlichen und sozialen Anliegen verwendet, die von Aussen her an die Zunftgesellschaft herangetragen werden und sich über einen Bezug zu Bern ausweisen können. Dies in Erfüllung des Dienstes an der Allgemeinheit, wie er durch a.Obmann Hans Wildbolz definiert und als Grundsatz auch in Artikel 112 des kantonalbernischen Gemeindegesetzes festgelegt worden ist.