Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03477.jsonl.gz/632

Fr, 1. April 2022, Ralf Hersel
In dem Bemühen, eine digitale Politik zu verabschieden, die mit den Grundrechten der Menschen im Einklang steht, ist das Europäische Parlament dabei, eine Position zum rechtlichen Rahmen für die Entwicklung und Nutzung von KI-Technologien zu finden. Die FSFE begleitet diesen Prozess, um Freie Software einzubeziehen, Innovationen zu fördern, die Kontrolle zu verbessern und das Vertrauen zu stärken.
Es ist klar, dass sich digitale Technologien in rasantem Tempo weiterentwickeln, Künstliche Intelligenz (KI) ist da keine Ausnahme. Technische Verbesserungen, die Anhäufung grosser, detaillierter Datensätze und Fortschritte bei der Computerhardware haben zu einer KI-Revolution geführt. Diese Technologien sind jedoch ein zweischneidiges Schwert: Sie haben das Potenzial, dem Leben der Menschen und der Wirtschaft Vorteile zu bringen, können aber auch zu schädlicher Diskriminierung und Menschenrechtsverletzungen führen.
"Wir haben bereits gesehen, dass globale Probleme globale Lösungen erfordern. Dank Freier Software können bestehende Lösungen in einem Land in einem anderen übernommen werden, was doppelte Arbeit und Zeit spart, während es eine bessere Überprüfbarkeit und Inspektion des Quellcodes ermöglicht", sagt Lina Ceballos, FSFE Policy Project Manager.
Aus diesem Grund macht die FSFE auf die wichtige Rolle aufmerksam, die Freie Software in diesem Zusammenhang spielt. Es besteht ein Bedarf an überprüfbaren und vertrauenswürdigen KI-Technologien, und Freie Software ist entscheidend, um dies zu erreichen. Diesbezügliche Forderungen der FSFE beruhen auf drei Säulen: Innovation, Kontrolle und Vertrauenswürdigkeit.
Die vollständige Argumentation findet ihr hier: