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Stilvoller Rahmen für Staatsgäste und festliche Anlässe
Landsitz Lohn
Der 1782/83 erbaute «Lohn» liegt in der Gemeinde Kehrsatz südöstlich von Bern. Die letzte private Besitzerin war Helene Welti-Kammerer, die Schwiegertochter des ehemaligen Bundesrates Emil Welti. Sie vermachte das Anwesen 1942 der Eidgenossenschaft mit dem Wunsch, die Bundesräte sollten auf dem Gut mit prächtigem Blick über das weite Aaretal Ferien verbringen können.
Der Bundesrat nutzt die Villa jedoch nicht als Ferien-, sondern vorwiegend als Gästehaus. Zahlreiche Staatsoberhäupter, darunter die englische Königin Elisabeth II., wurden dort empfangen. Seit 1994 übernachten keine Gäste mehr im Lohn, sondern im Hotel Bellevue Palace, das ebenfalls der Eidgenossenschaft gehört.
Beatrice von Wattenwyl-Haus
Das Beatrice von Wattenwyl-Haus in der Berner Altstadt geht auf das Jahr 1446 zurück 1934 vermachte Emanuel von Wattenwyl das Patrizierhaus im Namen seiner 1929 verstorbenen Gattin Beatrice der Schweizerischen Eidgenossenschaft.
Der Bundesrat nutzt es zum Empfang von Gästen, aber auch für Vertragsunterzeichnungen und politische Gespräche. Bekannt sind die «von Wattenwyl-Gespräche» des Bundesrates mit den Spitzen der Regierungsparteien im Vorfeld jeder Session der eidgenössischen Räte.
Hotel Bellevue Palace
Das Bundeshaus war lange Jahre östlich und westlich von noblen Hotels flankiert, dem Bernerhof und dem Bellevue Palace. Geschäftstüchtige Hoteliers hatten nach der Gründung des Bundesstaates erkannt, dass Bern Räume für Parlamentarier und Staatsgäste benötigt. Der Bernerhof wurde nach kriegsbedingtem Niedergang 1924; von der Eidgenossenschaft als Sitz für das Eidg. Finanzdepartement erworben. Das Bellevue ist dagegen auch heute noch Hotel. 1976 übernahm die Schweizerische Nationalbank die Aktienmehrheit. 1994 schenkte sie diese der Eidgenossenschaft. Diese renovierte und modernisierte das Hotel. Für den Betrieb ist es an eine private Gesellschaft verpachtet, die auch andere Schweizer Hotels mit grossem Renommee im Portfolio hat.