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Er ist ein Nach-Denker und insofern ist sein heutiger Kommentar in der BaZ durchaus interessant, steckt er doch das ideologische Karree für die nachfusionistische raison d’être des Landkantons ab.
Seine Thesen:
1. Die ländliche Schweiz ist in der Schweiz mächtiger als die urbane Schweiz.
2. Der Name Basel-Landschaft ist deshalb für den Kanton äusserst wertvoll.
3. Für den Kanton Baselland hat der Kanton Basel-Stadt keine Zentrumsfunktion.
4. Eine Zentrumsfunktion hat Basel für die umliegenden Baselbieter Gemeinden.
5. Das Baselbiet soll sich stärker an jenen ländlichen Kantonen orientieren, die ihren Regionen und ihren Gemeinden ein hohes Mass an Autonomie zugestehen.
6. Direkte Verhandlungen zwischen Basel und den umliegenden Gemeinden zur Sicherung gemeinsamer Interessen, z.B. Theaterfinanzierung, wären dann möglich.
Auf diese Thesen kann man sich als Arbeitsgrundlage durchaus einigen. Allerdings ziehe ich daraus andere Schlüsse als Herr Dähler.
Während für ihn die sechs Thesen als quasi-politische Rechtfertigung für die “Aufwertung” des Landkantons zu einem Vollkanton dienen, erkenne ich in ihnen die Morgendämmerung für eine grundlegenden Neuordnung des Verhältnisses des städtischen Baselbiets zur Stadt und umgekehrt.
Meine Zusatzthese: Die raison d’être des Landkantons ist der straffe Zentralismus.