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«Der Prozess war notwendig aber er ist glücklich, dass es vorbei ist», erzählt ein namentlich nicht genannter Insider dem US-Magazin «People». Der «Fluch der Karibik»-Star sei «erleichtert» über das Urteil der Jury, zeige demnach aber keine Schadenfreude.
Der Schauspieler und Heard hatten 2015 geheiratet, sich kurz darauf getrennt und wurden 2017 geschieden. Depp hatte seine Ex-Frau wegen eines Stücks in der «Washington Post» verklagt, in dem sie behauptet hatte, Opfer häuslicher Gewalt zu sein. Am 1. Juni hatte eine Jury in Virginia festgestellt, dass Heard ihren ehemaligen Partner verleumdet habe, auch wenn er damals nicht namentlich genannt wurde - und sie zu einer Strafe in Höhe von 15 Millionen US-Dollar verurteilt.
Wegen in Arizona geltender Gesetze muss sie aber nur 10,35 Millionen Dollar zahlen. Im Gegenzug muss Depp wegen einer Gegenklage ebenso zwei Millionen US-Dollar an Heard überweisen. Beide Seiten hatten sich während des Prozesses und auch schon zuvor gegenseitig der häuslichen Gewalt beschuldigt. Heards Anwältin hatte später im US-Fernsehen angekündigt, dass ihre Mandantin den ausstehenden Betrag nicht zahlen könne und in Berufung gehen wolle.
Depp hat mit dem Prozess offenbar komplett abgeschlossen, er spreche nicht einmal mehr darüber, sagt die anonyme Quelle. Er habe nur geklagt, weil er dies für notwendig gehalten habe. Nun könne der Schauspieler und Musiker zu dem zurück, was er liebe - wie aufzutreten. Depp sei im Sommer bereits ziemlich ausgelastet und «er freut sich auch darauf, wieder arbeiten zu können. Er will einfach nur seine Karriere zurück.» Der 59-Jährige liebe seine Tätigkeit als Schauspieler.
Johnny Depp wird mit Jeff Beck demnächst auch in Deutschland auftreten. Am 6. Juli sind die beiden gemeinsam in der Stadthalle Offenbach zu sehen, am 13. Juli dann auf dem Tollwood in München. Am 15. Juli soll zudem das gemeinsame Album «18» erscheinen.