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Zwei Monate nach dem Sieg gegen Andre Agassi in Indian Wells ist der Schweizer Michel Kratochvil in Rom gegen den gleichen Gegner unter die Räder geraten.
Der als Nummer 9 gesetzte US-Amerikaner fertigte den Berner in der 2. Runde in bloss 43 Minuten mit 6:0, 6:1 ab. Gegen die Präzision und die Länge der Bälle Agassis fand der Schweizer kein Gegenmittel.
Kratochvil gewann sein einziges Game erst beim Stand von 0:6, 0:5, als Agassi nicht mehr sonderlich ambitioniert auftrat.
Favoritensterben
In der 2. Runde des Turniers der Masters-Serie sind die sechs am höchsten eingestuften Spieler bereits ausgeschieden. Der topgesetzte Australier Lleyton Hewitt unterlag dem auf Sand allerdings starken Spanier Carlos Moya 3:6, 2:6. Ein weiterer Spanier, Albert Montanes, bootete den Brasilianer Gustavo Kuerten (2) aus.
Moyas und Montanes' Landsmann Juan Carlos Ferrero (3), der zuletzt das Masters-Turnier von Monte Carlo gewonnen hatte, verlor gegen den Kroaten Ivan Ljubicic 5:7, 2:6. Nicht mehr dabei ist auch der russische Olympiasieger Jewgeni Kafelnikow (4) nach dem 4:6, 6:4, 2:6 gegen den Südafrikaner Wayne Ferreira.
Das gleiche Schicksal wie Kafelnikow ereilte dessen Landsmann Marat Safin (6) gegen den Belgier Xavier Malisse. So ist der Deutsche Tommy Haas als Nummer 7 der am besten rangierte Spieler, der noch im Turnier ist.
Mikaelian nimmt Revanche
Die Schweizerin Marie-Gaïane Mikaelian steht in Berlin nach dem 6:0, 6:1- Sieg über die Deutsche Angelika Roesch im Achtelfinal. Gegnerin ist die 30-jährige Französin Sandrine Testud (WTA 11), welche die Russin Anastasia Myskina mit 6:4, 7:5 geschlagen hatte.
Mit dem nie gefährdeten Sieg über die Deutsche Roesch gelangen Mikaelian (WTA 65) erstmals in diesem Jahr zwei Siege im Haupttableau eines WTA-Turniers. Die 18-jährige Waadtländerin war erst nach den Absagen von Martina Hingis und Barbara Rittner als "Lucky Loser" ins Hauptfeld gerutscht.
Schon ausgeschieden ist in Berlin die als Nummer 2 gesetzte Kim Clijsters, die am letzten Wochenende mit dem Finalsieg gegen Venus Williams das Turnier von Hamburg gewonnen hatte.
swissinfo und Agenturen