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Zwei symmetrische Holzportale führen in die Kirche, eine dritte Tür führt in den Durchgangsbereich zwischen Kirche und Kirchgemeindesaal. Die massiven Holzportale befinden sich unter einem breiten Vordach. Sie sind verziert mit Schnitzereien des Bildhauers Robert Schumacher (1908-1982); von ihm stammen auch die Schnitzereien an der Holzkanzel in der Kirche Suhr. Die Schnitzereien an den Portalen der Kirche Hunzenschwil zeigen Fische und Schafe und verweisen dadurch auf Jesus als Menschenfischer und als guter Hirte.
Der Glockenturm aus weissem Sichtbeton
Ursprünglich war der obere Teil des Turms offen. 2014 wurde der Turm renoviert, dabei wurde auch der Glockenstuhl verglast. Dadurch sind die Glocken weiterhin sichtbar, der Schall wurde aber deutlich reduziert. Beim Durchgang unter dem Turm befindet sich auf Augenhöhe ein Relief von Robert Schumacher. Dargestellt sind eine Taube unter einem Regenbogen und eine Ähre.
Das Relief von Robert Schumacher mit den biblischen Motiven Taube, Regenbogen und einer Ähre
Das Kirchgemeindehaus ist rechtwinklig an die Kirche angebaut. Beide Langseiten sind mit grossen Fensterfronten versehen. Auf der rückwärtigen Gartenseite ist das Untergeschoss sichtbar; es weist ebenfalls eine grosse Fensterfront auf. Das dreiteilige Dach steigt von der hinteren Gartenseite her steil an, fällt dann beinahe senkrecht ab und geht zum Hof hin in ein nahezu flaches Dach über.
Als architektonisches Vorbild der Kirche Hunzenschwil
gilt übrigens die evangelische Kirche in Marbach SG. Dieser Bau wurde Mitte der
1950er Jahre von St. Galler Architekturbüro Steiger & Trüdinger realisiert.
Das Pfarrhaus befindet sich direkt hinter der Kirche und ist einige Jahre jünger als die Kirche. Unweit der Kirche befindet sich der Friedhof. Die Kirche wird von Reformierten und Katholiken für Abdankungen genutzt.