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Hier sind nicht die "Damen vom Grill" am Werk, sondern die Initiantinnen von Goldburger. Im Oldtimer Verkaufswagen aus der ehemaligen DDR werden Burger mit Fleisch oder vegetarisch gebraten, auf der Strasse oder an Veranstaltungen unter die Leute gebracht.
Ihr Schwerpunkt ist die Herkunft des Fleisches. Es stammt ausschliesslich von Rindern, die ganzjährig im Freien leben, in sogenannter Mutterkuhhaltung, wo Kalb und Kuh zusammen sind. Die Tiere ernähren sich von Gras, werden im Winter mit Heu zugefüttert und bekommen auf natürliche Weise Mineralstoffe.
Hier geht es auch um die Ethik und wie wir das Töten von Tieren zur Nahrungsmittelgewinnung und -erzeugung als gegeben hin nehmen und wie wir töten. "Behandle andere so, wie du auch von ihnen behandelt sein willst." (Teutsch, 1987) Dies wird von den Goldburger-Betreiberinnen als sogenannte "goldene Regel" verstanden. Nach ihrer Meinung ist der Kugelschuss auf der Weide im vertrauten Herdenverband, ohne Anwendung von Zwangsmassnahmen durch Betäubung, "Gold" wert. Die Frage der Ethik, der Qualität und der Menge; sollte bei allen, die beim Fleischkonsum bleiben wollen, wesentlich bleiben.