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Das Saisonende 2018 hatten sich die Freiburger Kunstturnerinnen etwas positiver vorgestellt. An den Schweizer Mannschaftsmeisterschaften (SMM) vom Wochenende in Schaffhausen traten die Freiburgerinnen erstmals in der Nationalliga B an, nachdem sie im Vorjahr den Aufstieg von der Nationalliga C geschafft hatten. Dass die Ausgangslage nicht einfach sein würde, war allen klar.
Das Team bestehend aus Kim Kolly, Clémence Gobet, Justine Dousse, Eléa Dufour und Livia Misic zeigte einen couragierten Wettkampf; alle konnten ihre Leistungen mehr oder weniger abrufen. Kim Kolly (Wünnewil) vermochte an allen vier Geräten zu punkten, und auch ihre Teamkollegin, die junge Livia Misic, lieferte bei ihren Einsätzen beim Sprung und am Balken kein Streichresultat. Punktemässig nicht ganz ausbezahlt haben sich die doch relativ schwierigen Übungen der Kaderturnerin Clémence Gobet (Bulle).
Sieben Zehntel fehlten
Während das Team Freiburg beim Sprung mit der Spitze mithalten konnte und auch am Boden solide Vorstellungen zeigte, waren die Wertungen beim Stufenbarren und am Balken, wo es einige Stürze absetzte, aber vergleichsweise tief. Die insgesamt 124.10 Punkte reichten in der Endabrechnung nur für den letzten Platz unter den sechs Teams der NLB. Für den rettenden fünften Platz, den sich St. Gallen sicherte, fehlten am Ende nur gerade sieben Zehntel. Damit steigen die Freiburgerinnen nach nur einer Saison wieder in die Nationalliga C ab. Gewonnen haben sie aber sicher an Erfahrung. gf