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Die Inanspruchnahme von familienergänzender Kinderbetreuung durch die Haushalte ist ein Indikator, der sich auf die regelmässige Betreuung von Kindern im Vorschul- und Schulalter bezieht. Er erlaubt die Analyse der Nutzung von familienergänzender Kinderbetreuung durch verschiedene Bevölkerungsgruppen. Auf die Unterstützung eines informellen Netzwerks (z.B. von Angehörigen) zählen zu können, kann die Betreuungskosten senken oder mehr Flexibilität in der Organisation des Familienlebens bedeuten, aber auch die Beteiligung am Arbeitsmarkt begünstigen.
Tabellen
Definitionen
Die institutionelle Betreuung umfasst alle privaten und öffentlichen Einrichtungen zur familienergänzenden Kinderbetreuung. Dabei kann zwischen Einrichtungen für Kinder im Vorschulalter (Krippen), Einrichtungen für Kinder im Schulalter (schulergänzende Betreuung, Tagesschulen) sowie Einrichtungen, die sich an verschiedene Altersgruppen richten unterschieden werden. Im Rahmen dieser Analyse, wird die Betreuung durch Tageseltern ebenfalls als institutionelle Betreuung definiert. Die nicht-institutionelle Betreuung bezieht sich auf die familienergänzende Betreuung von Kindern durch Privatpersonen, d.h. Personen, die keiner Organisation angehören. Es kann sich dabei entweder um bezahlte Betreuung, wie Nannies, Au-Pairs (formelle Betreuung) oder um Betreuung durch Verwandte oder Bekannte (informelle Betreuung) handeln.
Es werden alle Haushalte mit Kind(ern) unter 13 Jahren berücksichtigt. Ein Haushalt kann potenziell drei Betreuungsarten in Anspruch nehmen: institutionell bezahlte, nicht-institutionell bezahlte und nicht-institutionell unbezahlte Betreuung.
Anteil der Familienhaushalte mit Kind(ern) unter 13 Jahren, die mindestens einmal pro Woche familienergänzende Kinderbetreuung in Anspruch nehmen an allen Familienhaushalten mit Kind(ern) unter 13 Jahren.