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Die consozjus gmbh wurde durch einen Sozialdienst beauftragt, gegen eine Verfügung einer Ausgleichskasse Beschwerde zu erheben.
Ausgangslage:
Der besagte Sozialdienst unterstütze eine Person mittels wirtschaftlicher Sozialhilfe. Bei der Person bestand Anspruch auf eine Rente der Invalidenrente. Der ehemalige Lebenspartner (geschieden) der versicherten Person hatte beim gleichen Sozialdienst Anspruch auf wirtschaftliche Sozialhilfe. Der ehemalige Lebenspartner wurde seitens eines Gerichtes verpflichtet der unterstützten Person im Monat einen bestimmten Betrag im Sinne von Alimenten zu bezahlen.
Falsche Berechnung der Ausgleichskasse (Ergänzungsleistungen)
Die Ausgleichskasse zog die Alimente (welche durch den ehemaligen Lebenspartner nicht bezahlt werden konnte) als Einnahmen auf welche verzichtet worden seien, in die Berechnung der Ergänzungsleistungen ein. Dadurch verringerte sich der Anspruch auf Ergänzungsleistungen um mehrere tausend Franken im Jahr.
Beschwerde
Der Sozialdienst hatte gegen die Verfügung ein Wiedererwägungsgesuch gestellt, welches seitens der Ausgleichskasse abgelehnt wurde und diese hat dann eine negative Verfügung erlassen.
Die consozjus gmh hat daraufhin eine Beschwerde beim zuständigen Sozialversicherungsgericht erhoben. Mit Urteil vom 30. April 2018 wurde die Beschwerde seitens der consozjus gmbh in allen Punkten gutgeheissen. Die zuständige Ausgleichskasse wurde verpflichtet eine Neuberechnung der Ergänzungsleistungen vorzunehmen. Durch die Intervention der consozjus gmbh spart der betreffende Sozialdienst mehrere tausend Franken im Jahr an Sozialhilfekosten. Beschwerde erheben lohnt sich.