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Eines der ersten und bleibenden filmischen Werke über die deutschen Konzentrationslager. Resnais stellt farbigen Aufnahmen des Zustandes zehn Jahre nach Kriegsende die schwarzweissen Dokumente des Grauens gegenüber, das an diesen Orten stattfand. Er beschränkt sich nicht auf die Beschreibung, sondern fragt nach den Verantwortlichen.
Zuerst gab es ein Problem, weil die französische Zensur nicht akzeptieren konnte, dass in einer Einstellung das Képi eines französischen Gendarmen sichtbar war, dann wurde der Film auf deutschen Druck aus dem Wettbewerb des Festivals von Cannes wieder ausgeladen.
Drehbuch: Jean Cayrol
Kamera: Ghislain Cloquet
Musik: Hanns Eisler
Schnitt: Alain Resnais
Mit: Michel Bouquet (Sprecher)
32 Min., Farbe + sw, 35 mm, F