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Rückblick
2006 beschlossen das Internationale Institut der Rechte des Kindes (IDE), die Schweizerische Stiftung des Internationalen Sozialdienstes und die Stiftung Terre des hommes - Kinderhilfe (Tdh), drei im Bereich der Migrantenkinder tätige Organisationen, ihre Anstrengungen zu vereinen, um die Betreuung und Begleitung der unbegleiteten Minderjährigen (MNA) in der Schweiz zu verbessern - sie gründeten die „Allianz für die Rechte der Migrantenkinder“.
Zwischen 2006 und 2016 führte die ADEM folgende Aktivitäten durch:
- Organisation einer jährlichen Fachtagung und verschiedener Diskussionsrunden
- Publikation eines Berichts über die unbegleiteten Minderjährigen in der Schweiz, in dem der gesetzliche Rahmen aufgezeigt und die Situation analysiert wird
- Stellungnahme im Rahmen des Vernehmlassungsverfahrens zur Asylverordnung 1 über Verfahrensfragen im Jahr 2007
- Teilnahme an den Tagungen des Separated Children in Europe Programme (SCEP)
- Festigung des Kontaktnetzes in der Schweiz
- Festigung des Kontaktnetzes auf internationaler Ebene
Zu Beginn engagierte sich die ADEM hauptsächlich für jugendliche Asylsuchende, aber in Anbetracht der Schätzungen, die mit einer stets steigenden Zahl illegal in der Schweiz lebender Kinder und Jugendlichen rechnen, gehören nun alle unbegleiteten Minderjährigen zur Zielgruppe der Allianz, unabhängig davon, ob sie ein Asylgesuch gestellt haben oder sich ohne Rechtsstatus in unserem Land aufhalten.