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Gegenüber dem letzten Budget gehen die Organisatoren der Olympischen Spiele von Tokio 2021 von Mehrausgaben in Höhe von 2,5 Milliarden Franken aus.
Rund 6 Milliarden der Gesamtkosten von 13,6 Milliarden Franken entfallen auf die Organisatoren. Weitere 5,8 Mia. Franken trägt die Gastgeberstadt Tokio. Japans Regierung beteiligt sich mit 1,8 Mia. Bei der Vergabe der Spiele vor sieben Jahren hatte Tokio noch mit rund 6,6 Mia. Ausgaben gerechnet.
Wir sollten die Spiele nicht nur von der Kostenseite her betrachten, sondern als positives Investment sehen.
Trotz aller Sparbemühungen treiben die Corona-Massnahmen und die von der Verschiebung verursachten Kosten den Etat weiter in die Höhe. Allein rund 130 Mio. Franken mehr planen die Veranstalter für die Eröffnungs- und Schlussfeiern ein.
«Wir sollten die Spiele nicht nur von der Kostenseite her betrachten, sondern als positives Investment sehen», sagte Toshiro Muto, der Geschäftsführer des Organisationskomitees.
Einheimische skeptisch
In einer in der Vorwoche veröffentlichten Umfrage des japanischen Fernsehsenders NHK sprach sich eine Mehrheit der Japaner dafür aus, dass die Sommerspiele auch im nächsten Sommer nicht stattfinden sollen.
32 Prozent votierten für eine Absage der Spiele, 31 Prozent wollten die Sommerspiele nochmals verschieben und nur 27 Prozent meinten, die Spiele sollen wie geplant stattfinden.