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Das Wichtigste in Kürze
- Ein ehemaliger Berater Trumps wurde zu einer Aussage vor dem US-Kongress aufgefordert.
- Nun verhindert ausgerechnet das Weisse Haus die Befragung.
- Donald McGahn ist eine wichtige Figur in der Russland-Affäre.
Der Justizausschuss des Repräsentantenhauses hatte den ehemaligen Trump Berater Donald McGahn für Dienstag unter Strafandrohung zu einer Aussage vorgeladen.
Das Weisse Haus teilte am Montag (Ortszeit) jedoch mit, man habe McGahn angewiesen, dem nicht Folge zu leisten.
Zur Begründung verwies die Sprecherin des Weissen Hauses, Sarah Sanders, auf eine rechtliche Einschätzung aus dem Justizministerium.
Demnach könne McGahn nicht zu einer solchen Aussage gezwungen werden. Ausserdem habe er bereits ausführlich in den Russland-Untersuchungen von Sonderermittler Robert Mueller Auskunft gegeben.
Trump Berater: McGahn wichtige Figur in der Russland-Affäre
McGahn ist eine wichtige Figur in der Russland-Affäre. In Muellers Abschlussbericht sind nämlich diverse Versuche Trumps aufgelistet, Einfluss auf die Russland-Ermittlungen zu nehmen. Unter anderem über McGahn.
Im Juni 2017 etwa habe Trump McGahn aufgefordert, er solle beim Justizminister auf eine Ablösung drängen. Grund: Ein Interessenkonflikt. McGahn sei dem aber nicht gefolgt.
Als dies 2018 in den Medien öffentlich wurde, übte Trump Druck aus. Er forderte von McGahn. er müsse die Unterhaltung öffentlich bestreiten – aber erneut ohne Erfolg.