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Um die ehrgeizigen europäischen Ziele zur Reduzierung des CO2-Ausstosses zu erreichen, muss die Erzeugung von erneuerbaren Energien erhöht und ihre Wirksamkeit gesteigert werden. Darüber hinaus müssen Energiespeicherkapazitäten ausgebaut werden. Die alpinen Vorlandbecken bergen einzigartige geologische Ressourcen, die einen wesentlichen Beitrag dazu leisten können. Die Molassebecken entlang der Ränder des Alpenbogens bieten ein enormes Potenzial für die geothermale Energiegewinnung und Speicherkapazitäten für Wind- und Sonnenenergie sowie für Erdgas oder CO2. Vielerorts steht die Nutzung dieser natürlichen Ressourcen im tiefen Untergrund (Geopotenziale) jedoch in direkter Konkurrenz zur Öl- und Gasgewinnung oder zur Grundwasserversorgung. Die Bewertung von Geopotenzialen erfordert daher einen ganzheitlichen und transnationalen Ansatz. Der transnationale Entscheidungsprozess GeoMol bietet ein dreidimensionales Informationsmodell über den tiefen Untergrund, das auf kohärenten Bewertungsmethoden und gemeinsamen Leitlinien beruht.
Der Direktor der Vereinigung für die Entwicklung des Nord vaudois (ADNV), die vor fünfzig Jahren von einer Gruppe politischer und wirtschaftlicher Visionäre aus der Region gegründet wurde, geht in Rente. Wir ziehen mit Jean-Marc Buchillier Bilanz über sein 25-jähriges Engagement im Dienst der regionalen Entwicklung.