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Sie hatten im ersten Wahlgang die beiden ersten Plätze belegt, deutlich vor Pulver und Sandra Hess (FDP). Diese hatte bereits am Montagnachmittag erklärt, sie sei zum Verzicht bereit, wenn sich Pulver ebenfalls aus dem Rennen nehme. Drei weitere Kandidierende von GLP, EVP und Mitte hatten das Feld ebenfalls am Montag geräumt.
Ohne Stichwahl erübrigen sich Druck und Versand von 750'000 Wahlcouverts. Insgesamt können laut FDP damit Steuergelder im Umfang von fast einer Million Franken eingespart werden.
Die Berner Ständeratssitze sind damit weiterhin in den Händen von SVP und SP. Der SVP-Mann Werner Salzmann ist seit 2019 in der kleinen Kammer. Bei der SP löst Flavia Wasserfallen ihren Parteikollegen Hans Stöckli ab, der nicht mehr zur Wahl antrat.
Beide Berner Ständeratssitze waren jahrzehntelang in bürgerlicher Hand. Das änderte sich 2003, als Simonetta Sommaruga einen Sitz für die SP eroberte. Seither verteidigte die Partei ihren Sitz in der kleinen Kammer, abgesehen von einem mehrmonatigen Unterbruch im Jahr 2011.