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Ausserhalb der Schneesaison beschreibt der Lawinenwarndienst lawinenrelevante Ereignisse in diesem Blog. Im Anschluss an grössere Schneefälle, welche die Kriterien für ein Sommerbulletin erfüllen, wird der Blog aktualisiert. Über neue Blogeinträge können Sie sich in der App WhiteRisk via Push-Notification informieren lassen.
Nachdem es oberhalb von 3000 bis 3500 m von Ende Juni bis Mitte Juli wiederholt geschneit hatte, fielen vom Montag, 12.07. bis Freitag, 16.07. in diesen Höhenlagen erneut grössere Schneemengen. Die ergiebigen Niederschläge, welche in der ersten Phase von ausserordentlich heftigen, unwetterartigen Gewittern begleitet waren, führten zu einer ausserordentlichen Hochwassersituation.
Die Schneefallgrenze sank am Montag mit dem Einsetzen der Niederschläge von rund 4000 m langsam ab. Am Dienstag sank sie allmählich unter 3000 m, und bis am Dienstagabend am zentralen Alpennordhang bis gegen 2000 m (vgl. Abb. 1.1). Danach stieg sie tagsüber jeweils an und erreichte am Donnerstag- und Freitag wieder gebietsweise 3000 m.
Oberhalb von 3500 m fielen in Summe von Montagnachmittag bis Freitagnachmittag (vgl. Abb. 1.2):
Unterhalb von 3500 m nahmen die Neuschneemengen deutlich ab, unter 3000 m schmolz der sehr wenige Neuschnee rasch weg.
Am Mittwoch wurde ein Lawinenbulletin publiziert, welches vor erheblicher Lawinengefahr im Hochgebirge der Hauptniederschlagsgebiete warnte. Diese dürfte ab Sonntag allmählich abnehmen. Die Lawinensituation sollte in den höchsten Lagen aber auch danach noch vorsichtig beurteilt werden.
Gefahrenentwicklung
Lawinenbulletins dieser Zeitperiode im Überblick.