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Im internationalen Vergleich ist die Telekommunikations-Infrastruktur der Schweiz gut ausgebaut und von hoher Qualität. Dies verschafft dem Wirtschaftsplatz Schweiz einen beträchtlichen Vorteil gegenüber der internationalen Konkurrenz.
Infrastruktur
Der Schweizer Telekommunikationsmarkt wird von privaten Unternehmen dominiert, wobei allerdings auch der Staat (die Eidgenossenschaft ist Hauptaktionär von Swisscom) hohe Summen investiert. Seit der Marktliberalisierung in den 90er-Jahren herrscht lebhafte Konkurrenz nicht nur unter den verschiedenen Anbietern, sondern auch in Bezug auf unterschiedliche Technologien (Festnetz, Mobilnetz und Internet).
Bei der Festnetz-Telefonie sind nahezu 100% aller Haushalte ans Kabelnetz der Swisscom angeschlossen. Beim Kabelfernsehen gibt es ungefähr 300 nationale und lokale Netze, die rund 74% der Haushalte abdecken. Die Firma UPC ist in diesem Bereich Marktführerin, gefolgt von Swisscom.
Die Schweiz verfügt ausserdem über eines der dichtesten ADSL-Breitbandnetze der Welt. Die Kapazität der Telekommunikationsnetze dürfte dank des Ersatzes der Kupfer- durch Glasfaserkabel bis zu den Hausanschlüssen in Kürze spürbar zunehmen.
Die Drahtlos-Übermittlungstechnologien lassen sich in zwei Kategorien aufteilen: die terrestrische Rundfunkübertragung zum Empfang von Radio- und TV-Signalen und die Mobiltelefonie für den interaktiven Sprach- und Datenverkehr. Letztere deckt dank der rund 18’860 Sendeanlagen in drei nationalen Mobilfunknetzen (GSM), 3G/UMTS und 4G/LTE praktisch 100% der Bevölkerung ab.