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Nora arbeitete wie verrückt, meist in der Reinigung, schlecht bezahlt und auf Abruf, um ihre Familie durchzubringen. Ihr Mann arbeitete als Kurierfahrer, und irgendwie ging es, obwohl Familie A. trotz zweier Jobs nicht einmal das Existenzminimum erwirtschaftete.
Und dann kam Corona: Die Touristen-Apartments, die Nora zuvor während drei Tagen pro Woche reinigte, wurden nicht mehr gebucht; ihr Arbeitgeber kündigte ihr. Zudem wurde ihr Mann auf Kurzarbeit gesetzt, verlor 20 Prozent von seinem ohnehin schon tiefen Lohn. Zusammen mit der Sozialberatung von Caritas Zürich arbeitet Familie A. an Lösungen, um die Situation zu beruhigen.