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Die für die amyotrophe Lateralsklerose typische Muskelschwäche entsteht dadurch, dass (= zentrales Nervensystem bzw. Gehirn und Rückenmark) sind: Die bei ALS betroffenen Nervenzellen heissen , weil sie für Muskelbewegungen verantwortlich sind (lat. = Beweger, Neuron = Nervenzelle). Ihre Schädigung hat fortschreitende zur Folge. Die ALS ist also durchzunehmende gekennzeichnet. Je nachdem, welche Muskelgruppe betroffen ist, kann die amyotrophe Lateralsklerose:
- zunächst die einer Körperseite betreffen und sich nachfolgend auf die Gegenseite und auf die Beine - ausdehnen oder
- an der beginnen oder
- (seltener) als Erstes die betreffen.
Entsprechend können als sowohl ungeschickte Handbewegungen (z.B. beim Rasieren oder Schreiben) als auch eine Schwäche der Beine beziehungsweise eine Gangunsicherheit oder Sprech- und auftreten. Typischerweise wirkt sich die ALS auf alle Muskelgruppen einschliesslich der Atemmuskulatur aus, so dass es zu Atemnot kommt. Schmerzen treten meist erst bei einem deutlichen Muskelschwund auf. Die Wahrnehmung, das Bewusstsein und die intellektuellen Fähigkeiten sind durch die amyotrophe Lateralsklerose hingegen in der Regel beeinträchtigt.
Die der ALS hat zum Ziel, die Krankheit zu verlangsamen sowie die mit ihr verbundenen Beschwerden und Behinderungen zu lindern: So können beispielsweise Medikamente, Krankengymnastik und nicht-invasive Beatmung die amyotrophe Lateralsklerose vorübergehend bessern. Eine Heilung ist jedoch möglich; typischerweise verringert die amyotrophe Lateralsklerose die Lebenserwartung deutlich. Bis der meist friedliche Tod durch ALS eintritt, können jedoch vereinzelt auch Jahrzehnte vergehen.