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Rutschi schrammte im Stechen auf Windsor nur knapp am Sieggeld von 18’750 Franken und am Gewinn der Goldenen Trommel vorbei. “Ich bin sehr stolz über mein Pferd und den zweiten Platz”, meinte der Luzerner, der als einziger Schweizer die Barrage vor 5600 Zuschauern erreicht hatte. “Als Erststartender im Stechen wollte ich ich flüssig reiten, aber mit dem Tempo nicht übertreiben. Am Sonntag soll Windsor auch im GP noch frisch sein.”
Im Ziel fehlten dem Kämpfer aus Alberswil 75 Hundertstel auf den Weltranglisten-Zweiten Delestre, der derzeit einen Lauf hat. Der EM-Dritte aus Frankreich nahm in der Entscheidungsrunde, in die zehn Paare vorstiessen, volles Risiko und flog nur so über die sechs Barrage-Hindernisse. Rutschi, der Vorjahresdritte im Championat von Basel, haderte im Ziel aber nicht. Er lächelte, wusste er doch, dass er im Kampf um Platz drei nur einen Hundertstel vor der Portugiesin Luciana Diniz lag. Mit Winningmood musste sich die letztjährige GP-Siegerin von Basel mit dem dritten Rang auf dem Podest begnügen.
(SDA)