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Hälfte der im Winter verunfallten Spaziergänger fällt bei der Arbeit aus
Im Dezember, Januar und Februar verunfallen jedes Jahr etwa 5300 Personen während eines Spaziergangs oder einer Wanderung. Und die Tendenz zeigt: Die Zahl wird grösser. Dies schreibt die Unfallversicherung Suva in einer Mitteilung vom Dienstag. Im Winter erhöht sich die Unfallgefahr durch Eis und Schnee. Etwa die Hälfte der verunfallten Personen fällt wegen eines solchen Winterunfalls bei der Arbeit aus.
Tendenz steigend
Über den Zeitraum der letzten zehn Jahre haben Unfälle beim Spazieren und Wandern während der Wintermonate zugenommen. 3900 Unfälle ereigneten sich im Winter 2011, im Jahr 2020 waren es schon 5500.
Die Suva erklärt diesen Anstieg damit, dass immer mehr Menschen in der Freizeit spazieren und wandern als vor zehn Jahren – auch im Winter. Sechs Prozent der Unfälle beim Spazieren oder Wandern im Winter haben mindestens drei Monate Arbeitsausfall zur Folge, zwei Unfälle pro Jahr enden tödlich und in zehn Fällen kommt es zu Invalidenrenten.
Diese Körperstellen sind von Verletzungen betroffen
- 27 Prozent der Verletzungen betreffen Unterschenkel, Knöchel und Fuss
- 19 Prozent der Verletzungen betreffen Schultern, Ellbogen und Arme
- 16 Prozent betreffen Hüfte, Oberschenkel und Knie
Die Suva rät, für genügend Fitness zu sorgen. Körperlich fitte Menschen können heikle Situationen, etwa Ausrutscher und Stürze, eher vermeiden.