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Der Tempranillo ist die bedeutendste Weinsorte Spaniens. Die Herkunft der Traube ist bis heute nicht komplett geklärt. Es wird vermutet, dass der Tempranillo vom Spätburgunder abstammt. Nach der Rückeroberung Spaniens von den Mauren liessen sich in der Rioja Zisterzienser-Mönche nieder, die die ersten Rebstöcke pflanzten.
Der Name der Rebsorte leitet sich vom spanischen Wort temprano = «früh» ab, genauer übersetzt «kleine Frühe», weil die Tempranillo-Beeren kleiner sind und früher reifen als beispielsweise Garnacha-Trauben.
Tempranillo-Trauben zeichnen sich durch ihre tiefrote Farbe aus. Sie sind würzig im Geschmack. Für den Weinbau ist auch ihre lange Lagerfähigkeit von Bedeutung.
Der Tempranillo eignet sich hervorragend für Verschnitte. Daher überrascht es nicht, dass in vielen Spanischen Spitzenweinen die Tempranillo-Traube eine wichtige Rolle übernimmt, so zum Beispiel bei zahlreichen schönen Rioja-Weinen.