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Am Tag nach Mauro Caviezels Super-G-Triumph gelingt in Val d'Isère beim Abfahrts-Auftakt auch Urs Kryenbühl fast der Sieges-Coup. Der Schwyzer wird Dritter hinter Martin Cater und Otmar Striedinger.
Der 26-jährige Kryenbühl sass bei bestem Wetter in Val d'Isère lange in der Leaderbox, ehe die Piste Oreiller-Killy mit zunehmender Sonneneinstrahlung etwas schneller wurde. Der Schwyzer sah sich vom viel später gestarteten Slowenen Martin Cater (Nummer 41) und vom Kärntner Otmar Striedinger (Nummer 26) noch auf den 3. Platz verdrängt.
Kryenbühl, der Ende Dezember 2019 in der Abfahrt in Bormio einmal sensationell Zweiter hinter dem Italiener Dominik Paris geworden war, verlor 0,27 Sekunden auf Cater. Der 27-jährige Slowene fuhr im Weltcup in seinem 95. Rennen erstmals in die Top 3. Sein zuvor bestes Resultat war Anfang Jahr der 6. Platz in der Kombination in Wengen. Striedinger fehlten seinerseits 22 Hundertstel zu seinem Premierensieg. Von den Favoriten gelang dem Norweger Aleksander Kilde mit Rang 4 das beste Resultat.
Zweitbester Schweizer nach Kryenbühl war Beat Feuz. Der Berner, zuletzt dreimal Sieger der kleinen Abfahrts-Kristallkugel, büsste als Sechster gut eine halbe Sekunde auf den Sensationssieger ein. Dominik Paris belegte bei seinem Comeback nach überstandenem Kreuzbandriss den 10. Rang.
Die weiteren Schweizer Starter verpassten Top-Platzierungen. Ralph Weber erreichte den für ihn guten 16. Platz, zeitgleich mit Vortagessieger Mauro Caviezel (1,09 Sekunden zurück). Unmittelbar dahinter folgte Carlo Janka (18.). Marco Odermatt wurde 30.
Niels Hintermann schied auf dem Weg zu einem absoluten Spitzenergebnis aus. Der Zürcher lag vor seinem Sturz nach eineinhalb Minuten Fahrt noch um 14 Hundertstel vor dem nachmaligen Sieger Cater.
Nächste Station im Weltcup der Männer ist Gröden, wo am Freitag der Super-G und am Samstag die Abfahrt ausgetragen wird. (sda)
(rst/sda)