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Das Konzept wurde 1999 die die Arbeitsgruppe „Auf dem Weg zu einer kinderechten Stadt“ erarbeitet. Unter der Federführung der Fürsorge- und Gesundheitsdirektion haben namentlich die Präsidialdirektion, die Schuldirektion, die Planungs- und Baudirektion, die Polizeidirektion, die Finanzdirektion, die Direktion des Stadtbetriebe, der Dachverband für die offene Kinderarbeit (DOK), pro juventute Bern und IG Begegnungsstrasse mitgewirkt. Der damalige Gemeinderat hat das Konzept gutgeheissen. In acht Leitsätzen setzt sich die Stadt mit den Bedürfnissen der Kinder auseinander. Darauf folgt ein Massnahmenpaket zur strukturorientierten städtischen Kinderpolitik.
Der Gemeinderat wird gebeten folgende Fragen zu beantworten:
1. Das Massnahmenpaket zählt 8 Leitsätze und 55 Massnahmen. Wie ist der Stand der Implementierung der Leitsätze in der Stadtverwaltung? Welche der 55 Massnahmen wurden umgesetzt beziehungsweise nicht umgesetzt und warum nicht?
2. Welche konkreten Veränderungen haben die Leitsätze auf die Stadt und die Verwaltung bewirkt?
3. Welche Bilanz wird aus den umgesetzten Massnahmen gezogen?
4. Wie gedenkt der Gemeinderat das „Konzept für eine kindergerechte Stadt‘ in die Organisationsentwicklung für DOK, TOJ und vbg einzubeziehen?
5. Hat der Gemeinderat Überlegungen angestellt, wie mit dem Konzept die Kinderanliegen in der Verwaltung schneller behandelt werden könnten?
6. Wie steht der Gemeinderat zu einer allfälligen Überarbeitung, beziehungsweise Weiterentwicklung des Konzeptes?
Bern, 5. Juni 2008