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Die Hauptergebnisse der neuen Serie von Bevölkerungsszenarien des BfS sind erstens die Fortsetzung eines leichten Wachstums der Bevölkerung der Schweiz in den kommenden drei Jahrzehnten, zweitens die beschleunigte demografische Alterung im gleichen Zeitraum und drittens der beträchtliche Anstieg des Altersquotienten, d.h. des Verhältnisses zwischen den Personen im Rentenalter und denjenigen im erwerbsfähigen Alter.
Gut sichtbar in obiger Grafik zur Alterspyramide 2050 ist das regelmässige Aufrücken des Jahrgangs 1964 in den Pyramiden der kommenden vier Jahrzehnte. Diese Ausbuchtung verschwindet erst ab 2050, wenn die geburtenstärksten Babyboom-Jahrgänge ein höheres Alter erreichen und die Sterblichkeit ansteigt. Diese Generation verliert dann rasch an Bedeutung.
Jugendquotient: Anzahl 0-19-Jährige je 100 20-64-Jährige
Altersquotient: Anzahl 65-Jährige und Ältere je 100 20-64-Jährige
Gesamtquotient: Summe von Jugend- und Altersquotient
Der Altersquotient, d.h. die Anzahl der 65-Jährigen und Älteren bezogen auf die 20- bis 64-Jährigen, wird im Laufe der kommenden Jahrzehnte rasch ansteigen. Während Ende 2004 25,5 Personen im Pensionsalter auf 100 Personen im erwerbsfähigen Alter entfielen, werden es Ende 2050 gemäss dem mittleren Szenario 50,9 Personen sein. Dies bedeutet, dass jeder Person im Pensionsalter nur zwei Personen im erwerbsfähigen Alter gegenüberstehen. Gemäss den beiden Alternativszenarien liegt die plausibelste Unter- bzw. Obergrenze des Altersquotienetn Ende 2050 bei 43,6 bzw. 60,7.