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Der Begriff „Innovation“ kommt aus dem Lateinischen. „Innovation“ heisst wörtlich „Neuerung“ oder „Erneuerung“. Das Wort lässt sich aus den lateinischen Begriffen „novus“ für „neu“ und „innovatio“ für „etwas neu Geschaffenes“ ableiten.
Darunter wird eine Neuheit verstanden, die völlig neu ist für die Welt. Disruptive Innovationen können neue Produkte, neue Dienstleistungen, neue Herstellverfahren und neue Vertriebswege sein. Der Neuigkeitsgrad ist bei disruptiven Innovationen hoch. Das unternehmerische Risiko in der Regel auch.
Eine Verbesserung oder Weiterentwicklung von etwas Bestehendem, entlang einem technolo-gisch bekannten Pfad mit bekannten Methoden.
Das Entwickeln von Lösungen, ausgehend von Marktbedürfnissen, nicht von technologischen Möglichkeiten. iTunes von Apple und der Ausbau des öffentlichen Verkehrsnetzes im Zürcher Oberland sind marktgetriebene Innovationen.
Das Gegenteil von marktgetriebener Innovation. Unternehmen nutzen neue Technologien, um bestehende oder neue Probleme (besser) zu lösen. Sie gehen davon aus, dass die Brillianz der neuen Lösung die Kunden überzeugt. Beispiele dafür sind Flugzeuge, elektronische Kameras, MP3-Player, Mobiltelefone und mobile Navigationssysteme.
Die Situation, in der sich Unternehmen finden, wenn sie den Aufstieg einer neuen Technologie verpassen und plötzlich mit Produkten dasitzen, die aufgrund veralteter Technologien nicht mehr wettbewerbsfähig sind. Ein Beispiel dafür sind Papierfabriken, die die Ablösung von CAD-Papier durch immer grösser werdende und höher auflösende Bildschirme verpasst haben und plötzlich keinen Absatzmarkt mehr hatten, oder die Hersteller von Rechenschiebern, die durch elektronische Taschenrechner verdrängt worden sind.