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WegGemeinschaft
ältere Namen: Evangelische Gemeinde Ländli, Züri Chile
Die Evangelische Gemeinde Ländli in Zürich war ein Zweig des 1926 gegründeten Diakonieverbandes Ländli mit Zentrum (Diakonissenmutterhaus) in Oberägeri/CH. Der Anstoss zur Gründung des Ländli kam seinerzeit aus dem Deutschen Gemeinschafts-Verband. Die organisatorische Verbindung mit Deutschland wurde aber noch unter der ersten Oberin, Diakonisse Wilhelmine Pohlmeier von der Vandsburger Schwesternschaft (1886–1964), aufgelöst.
Der Diakonieverband Ländli sieht seine Aufgabe in der Pflege der Kranken und in der Gewinnung von Menschen für Jesus Christus. Im Laufe der Zeit wurden dem Werk einige Aussenstationen angegliedert. 1933 wurde in Zürich ein Altersheim eröffnet und mit dem Aufbau einer Gemeinschaftsarbeit mit Andachten, Evangelisationen, Bibelwochen, Jugendstunden und Blättermission begonnen.
Aus diesen Anfängen hatte sich die Evangelische Gemeinde Ländli mit eigenem Prediger entwickelt. Die Mitglieder gehörten nur z.T. noch zur Landeskirche. Kindereinsegnung und Glaubenstaufe waren üblich.
1999 erfolgte im Ländli Züri eine Spaltung. Die meisten Ländli-Schwestern wollten innerhalb des Diakonieverbandes keine Gemeinden im eigentlichen Sinne entstehen sehen, dies im Gegensatz zu den meisten der damaligen Besucher der Gottesdienste in Zürich. Im September 1999 verliess Manfred Macher, der langjährige Gemeindeleiter, mit der Mehrheit der Gemeindemitglieder das Ländli Züri und gründete die Züri Chile.
Die Gottesdienste fanden statt im Christuszentrum Zürich-Altstetten. Im Jahr 2011 zählte die Gemeinde noch 10-20 Personen, 2014 noch 10-15. Im Jahr 2017 benannte sich die Züri Chile um in WegGemeinschaft, traf sich aber weiterhin sonntags im Christuszentrum.
Die Gemeinschaft vertrat einen evangelikalen Glauben.