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Die Reusswehranlage in Luzern wurde zwischen 1859 und 1861 erstellt. Mit der Wehranlage bei der Spreuerbrücke wird der Abfluss des Vierwaldstättersees reguliert. Dank der Regulierung kann der Wasserstand des Sees unabhängig vom Wetter auf einer für die Jahreszeit optimalen Höhe gehalten werden. Nur wenn der Wasserstand eine bestimmte Pegelspanne nicht unter- oder überschreitet, können sowohl der Hochwasserschutz als auch die Erfüllung der ökologischen Anliegen und der Nutzungsansprüche sichergestellt werden.
Das Reusswehr wurde ab Ende 2008 bis im Mai 2011 ausgebaut. Der Ausbau der Reusswehranlage war ein Gemeinschaftsprojekt der Kantone Luzern, Uri, Schwyz, Obwalden und Nidwalden, der Stadt Luzern und des Bundes. Die Stadt Luzern sanierte gleichzeitig den Mühlenplatz und die Spreuerbrücke.
Massnahmen
Ziele
- Hochwasserschutz am See und an der Reuss
- Sicherer Betrieb der Wehranlage
- Erhaltung des denkmalgeschützten Nadelwehrs
- Gewährleistung der Schifffahrt
- Bessere Lebensbedingungen für Pflanzen und Tiere
- Weiterführung der Energieproduktion
Dauer
Ende 2008 - Mai 2011
Kosten und Finanzierung
Der Ausbau kostete rund 23 Millionen Franken und wurde durch die Uferkantone des Vierwaldstättersees und den Bund finanziert.