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input-de412.101Verordnung über die Berufsbildung(Berufsbildungsverordnung, BBV)vom 19. November 2003 (Stand am 1. Juli 2024)Der Schweizerische Bundesrat,gestützt auf Artikel 65 Absatz 1 des Berufsbildungsgesetzes vom 13. Dezember 2002 (BBG),verordnet: SR 412.101. Kapitel:  Allgemeine BestimmungenArt. 1 Zusammenarbeit (Art. 1 BBG) Die Zusammenarbeit von Bund, Kantonen und Organisationen der Arbeitswelt in der Berufsbildung dient einer hohen, landesweit vergleichbaren und arbeitsmarktbezogenen Qualifikation der Lernenden. Der Bund arbeitet in der Regel mit gesamtschweizerischen, landesweit tätigen Organisationen der Arbeitswelt zusammen. Gibt es in einem bestimmten Berufsbildungsbereich keine solche Organisation, so zieht die Bundesbehörde bei:a. Organisationen, die in einem ähnlichen Berufsbildungsbereich tätig sind; oderb. Organisationen, die in dem betreffenden Berufsbildungsbereich regional tätig sind, und die interessierten Kantone.Art. 2 Berufsbildungsforschung (Art. 4 BBG) Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) fördert die schweizerische Berufsbildungsforschung, bis eine personell und organisatorisch dauerhafte Infrastruktur auf international anerkanntem wissenschaftlichem Niveau erreicht ist. Zehn Jahre nach Inkrafttreten dieser Verordnung prüft der Bund, ob die Berufsbildungsforschung als ein Bereich der ordentlichen Bildungsforschung in die bestehenden nationalen Strukturen der Forschungsförderung überführt werden kann. Die vom Bund geförderte Berufsbildungsforschung ist auf die allgemeine Bildungsforschung und das Programm der Bildungsstatistik sowie auf die Wirtschafts- und Arbeitswelt abgestimmt. Die Bezeichnung der Verwaltungseinheit wurde in Anwendung von Art. 16 Abs. 3 der Publikationsverordnung vom 17. Nov. 2004 (AS 2004 4937) auf den 1. Jan. 2013 angepasst. Die Anpassung wurde im ganzen Text vorgenommen.Art. 3 Qualitätsentwicklung (Art. 8 BBG) Das SBFI erstellt eine Liste mit Methoden zur Qualitätsentwicklung in den einzelnen Bereichen der Berufsbildung. Diese Liste wird periodisch überprüft. Die Anbieter der Berufsbildung können unter den in der Liste aufgeführten Methoden zur Qualitätsentwicklung frei wählen. Die Kantone können für öffentlich-rechtliche Anbieter eine Methode vorschreiben. Die vom SBFI aufgestellten Qualitätsstandards genügen aktuellen Anforderungen und tragen den Bedürfnissen der unterschiedlichen Angebote Rechnung.Art. 4 Anrechnung bereits erbrachter Bildungsleistungen (Art. 9 Abs. 2 BBG) Über die Anrechnung bereits erbrachter Bildungsleistungen entscheiden:a. die kantonale Behörde im Fall von individuellen Verkürzungen der Bildungsgänge in betrieblich organisierten Grundbildungen;b. die zuständigen Anbieter im Fall von individuellen Verkürzungen anderer Bildungsgänge;c. die zuständigen Organe im Fall der Zulassung zu Qualifikationsverfahren. Die Kantone sorgen für beratende Stellen, die Personen bei der Zusammenstellung von Qualifikationsnachweisen behilflich sind, die ausserhalb üblicher Bildungsgänge durch berufliche oder ausserberufliche Praxiserfahrungen erworben wurden. Die Zusammenstellung dient als Entscheidgrundlage für die Anrechnung nach Absatz 1. Die Beratungsstellen arbeiten mit den Organisationen der Arbeitswelt zusammen und ziehen externe Fachpersonen bei.Art. 5 Private Anbieter (Art. 11 BBG)Die Kantone berücksichtigen bei der Festlegung eines bedarfsgerechten Angebots an Berufsfachschulen und überbetrieblichen Kursen insbesondere private Angebote, deren Besuch für Lernende unentgeltlich ist.2. Kapitel:  Berufliche Grundbildung1. Abschnitt:  Allgemeine BestimmungenArt. 6 BegriffeIn Ausführung des BBG oder in Ergänzung dazu bedeuten:a. betrieblich organisierte Grundbildung: Grundbildung, die hauptsächlich in einem Lehrbetrieb oder in einem Lehrbetriebsverbund stattfindet;b. schulisch organisierte Grundbildung: Grundbildung, die hauptsächlich in einer schulischen Institution stattfindet, namentlich in einer Lehrwerkstätte oder einer Handelsmittelschule;c. Lehrbetriebsverbund: ein Zusammenschluss von mehreren Betrieben zum Zweck, Lernenden in verschiedenen spezialisierten Betrieben eine umfassende Bildung in beruflicher Praxis zu gewährleisten;d. Praktikum: eine Bildung in beruflicher Praxis, die in eine schulisch organisierte Grundbildung integriert ist und ausserhalb der Schule absolviert wird.Art. 7 Vorbereitung auf die berufliche Grundbildung (Art. 12 BBG) Als Vorbereitung auf die berufliche Grundbildung gelten praxis- und arbeitsweltbezogene Angebote nach Abschluss der obligatorischen Schulzeit, die das Programm der obligatorischen Schule im Hinblick auf die Anforderungen der beruflichen Grundbildung ergänzen. Die Vorbereitungsangebote dauern höchstens ein Jahr und werden zeitlich auf das Schuljahr abgestimmt. Sie werden mit einer Beurteilung abgeschlossen.Art. 8 Lehrvertrag (Art. 14 und 18 Abs. 1 BBG) Wird ein Lehrvertrag nach Artikel 14 Absatz 2 zweiter Satz BBG nur für einen Bildungsteil abgeschlossen, so müssen zum Zeitpunkt des Lehrbeginns alle Verträge für die einzelnen Bildungsteile unterzeichnet und von der kantonalen Behörde genehmigt sein. Findet die Grundbildung in einem Lehrbetriebsverbund statt, so schliesst der Leitbetrieb oder die Leitorganisation mit der lernenden Person den Lehrvertrag ab. Die Probezeit beginnt mit dem Antritt der Grundbildung unter dem entsprechenden Lehrvertrag. Wird ein Lehrvertrag nach Absatz 1 nur für einen Bildungsteil abgeschlossen, so dauert die Probezeit für diesen Teil in der Regel einen Monat. Die Bestimmungen über den Lehrvertrag gelten für betrieblich organisierte Grundbildungen auch dann, wenn diese mit einem längeren schulischen Teil beginnen. Die kantonale Behörde kann Ausnahmen vorsehen, wenn sie der lernenden Person garantiert, dass diese nach dem schulischen Teil eine vollständige Grundbildung absolvieren kann. Der Lehrbetrieb oder der Lehrbetriebsverbund reicht den unterzeichneten Lehrvertrag der kantonalen Behörde vor Beginn der beruflichen Grundbildung zur Genehmigung ein. Die Vertragsparteien verwenden von den Kantonen zur Verfügung gestellte Vertragsformulare. Das SBFI stellt sicher, dass die Formulare in der ganzen Schweiz einheitlich sind. Über eine vertraglich vereinbarte Verlängerung oder Verkürzung der Bildungsdauer nach Artikel 18 Absatz 1 BBG entscheidet die kantonale Behörde nach Anhörung der Lehrvertragsparteien und der Berufsfachschule.Art. 9 Standort der betrieblich organisierten Grundbildung (Art. 16 Abs. 2 Bst. a BBG) Als Standort einer betrieblich organisierten Grundbildung gilt der Ort, an dem die betrieblich organisierte Grundbildung hauptsächlich stattfindet. Liegen Firmensitz und Lehrbetrieb in unterschiedlichen Kantonen, so ist der Standort des Lehrbetriebs massgebend. Bei einem Lehrbetriebsverbund ist der Standort des Leitbetriebs oder der Leitorganisation massgebend. Können sich die kantonalen Behörden nicht über den Standort einigen, so entscheidet das SBFI.Art. 10 Besondere Anforderungen an die zweijährige Grundbildung (Art. 17 Abs. 2 und 18 Abs. 2 BBG) Die zweijährige Grundbildung vermittelt im Vergleich zu den drei- und vierjährigen Grundbildungen spezifische und einfachere berufliche Qualifikationen. Sie trägt den individuellen Voraussetzungen der Lernenden mit einem besonders differenzierten Lernangebot und angepasster Didaktik Rechnung. Die Bildungsverordnungen über die zweijährige Grundbildung berücksichtigen einen späteren Übertritt in eine drei- oder vierjährige Grundbildung. Die zweijährige Grundbildung kann um höchstens ein Jahr verkürzt oder verlängert werden. Ist der Bildungserfolg gefährdet, so entscheidet die kantonale Behörde nach Anhörung der lernenden Person und der Anbieter der Bildung über eine fachkundige individuelle Begleitung. Die fachkundige individuelle Begleitung umfasst nicht nur schulische, sondern sämtliche bildungsrelevanten Aspekte im Umfeld der lernenden Person.Art. 11 Aufsicht (Art. 24 BBG) Die kantonale Behörde verweigert die Bildungsbewilligung oder widerruft sie, wenn die Bildung in beruflicher Praxis ungenügend ist, Berufsbildnerinnen und Berufsbildner die gesetzlichen Voraussetzungen nicht erfüllen oder ihre Pflicht verletzen. Ist der Erfolg der Grundbildung in Frage gestellt, so trifft die kantonale Behörde nach Anhörung der Beteiligten die notwendigen Vorkehren, um der lernenden Person nach Möglichkeit eine Grundbildung entsprechend ihren Fähigkeiten und Neigungen zu vermitteln. Die kantonale Behörde empfiehlt nötigenfalls den Vertragsparteien, den Lehrvertrag anzupassen, oder unterstützt die lernende Person bei der Suche nach einer anderen beruflichen Grundbildung oder einem anderen Bildungsort.2. Abschnitt:  BildungsverordnungenArt. 12 Inhalte (Art. 19 BBG) Die Bildungsverordnungen der beruflichen Grundbildung regeln, über die Gegenstände nach Artikel 19 Absatz 2 BBG hinaus:a. Zulassungsbedingungen;b. mögliche Organisationsformen der Bildung in Bezug auf die Vermittlung des Stoffes und auf die persönliche Reife, die für die Ausübung einer Tätigkeit erforderlich ist;c. Instrumente zur Förderung der Qualität der Bildung wie Bildungspläne und damit verbundene weiterführende Instrumente;d. allfällige regionale Besonderheiten;e. Massnahmen zur Arbeitssicherheit und zum Gesundheitsschutz;f. die inhaltlichen und organisatorischen Anforderungen an die Vermittlung beruflicher Praxis in einer schulischen Institution im Sinne von Artikel 6 Buchstabe b;g. Organisation, Dauer und Lehrstoff der überbetrieblichen Kurse und vergleichbarer dritter Lernorte sowie ihre Koordination mit der schulischen Bildung. Sie regeln überdies Zusammensetzung und Aufgaben der schweizerischen Kommissionen für Berufsentwicklung und Qualität für die jeweiligen Berufe. Die Kommissionen müssen so zusammengesetzt sein, dass:a. eine Vertretung des Bundes sichergestellt ist;b. die Sprachregionen angemessen vertreten sind. Die Kommissionen nach Absatz 1 sind keine ausserparlamentarischen Kommissionen im Sinne von Artikel 57a des Regierungs- und Verwaltungsorganisationsgesetzes vom 21. März 1997. Sie werden von den Organisationen der Arbeitswelt eingesetzt. Ihre Mitglieder werden von diesen Organisationen entschädigt. In der Regel ist eine zweite Sprache vorzusehen. Diese wird nach den Bedürfnissen der jeweiligen Grundbildung geregelt. Bildungsvorschriften, die von den Artikeln 47, 48 Buchstabe b und 49 des Arbeitsgesetzes vom 13. März 1964 abweichen, bedürfen der Zustimmung des Staatssekretariats für Wirtschaft. Die Bildungsverordnungen können Promotionen vorsehen. Diese berücksichtigen die Bildung in beruflicher Praxis und die schulische Bildung. ... Bildungsvorschriften über anerkannte Strahlenschutzausbildungen nach der Strahlenschutzverordnung vom 26. April 2017 bedürfen der Zustimmung des Bundesamtes für Gesundheit. Eingefügt durch Ziff. I 6.3 der V vom 9. Nov. 2011 (Überprüfung der ausserparlamentarischen Kommissionen), in Kraft seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 5227). SR 172.010 Eingefügt durch Ziff. I 6.3 der V vom 9. Nov. 2011 (Überprüfung der ausserparlamentarischen Kommissionen), in Kraft seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 5227). SR 822.11 Aufgehoben durch Art. 82 Ziff. 3 der Sportförderungsverordnung vom 23. Mai 2012, mit Wirkung seit 1. Okt. 2012 (AS 2012 3967).SR 814.501 Eingefügt durch Ziff. II 1 der V vom 24. Okt. 2007 (AS 2007 5651). Fassung gemäss Anhang 11 Ziff. 1 der Strahlenschutzverordnung vom 26. April 2017, in Kraft seit  1. Jan. 2018 (AS 2017 4261).Art. 13 Antrag und Erlass (Art. 19 Abs. 1 BBG) Antrag auf Erlass einer Bildungsverordnung können Organisationen der Arbeitswelt im Sinne von Artikel 1 Absatz 2 stellen. Das Gesuch ist beim SBFI mit einer schriftlichen Begründung einzureichen. Die Ausgestaltung und Inkraftsetzung der Bildungsverordnungen durch das SBFI setzt die Mitwirkung der Kantone und von Organisationen der Arbeitswelt voraus. Das SBFI stellt die Koordination mit und zwischen den interessierten Kreisen und den Kantonen sicher. Kommt keine Einigung zustande, so entscheidet das Bundesamt unter Berücksichtigung des Gesamtnutzens für die Berufsbildung und allfälliger sozialpartnerschaftlicher Regelungen.3. Abschnitt:  Bildung in beruflicher PraxisArt. 14 Lehrbetriebsverbund (Art. 16 Abs. 2 Bst. a BBG) Die an einem Lehrbetriebsverbund beteiligten Betriebe regeln ihre Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten in einem schriftlichen Vertrag. Sie benennen einen Leitbetrieb oder eine Leitorganisation, die den Lehrvertrag abschliesst und den Verbund gegenüber aussen vertritt. Die Bildungsbewilligung für den Lehrbetriebsverbund wird dem Leitbetrieb oder der Leitorganisation erteilt.Art. 15 Praktika (Art. 16 Abs. 1 Bst. a und 2 Bst. a BBG) Die Anbieter einer schulisch organisierten Grundbildung sorgen für ein Angebot an Praktikumsplätzen, das der Zahl der Lernenden entspricht. Die Schule weist dies gegenüber der Aufsichtsbehörde nach. Die Verantwortung für die Qualität des Praktikums gegenüber den Aufsichtsbehörden liegt bei den Anbietern der schulisch organisierten Grundbildung. Der Anbieter der schulisch organisierten Grundbildung schliesst mit dem Anbieter des Praktikums einen Vertrag ab, in dem sich dieser zur vorschriftsgemässen Vermittlung von Bildung in beruflicher Praxis und allfälligen Lohnzahlungen verpflichtet. Der Anbieter des Praktikums schliesst mit der lernenden Person einen Praktikumsvertrag ab. Dieser bedarf der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörde, wenn das Praktikum länger als sechs Monate dauert.Art. 16 Schulisch organisierte Vermittlung der Bildung in beruflicher Praxis (Art. 16 Abs. 2 Bst. a BBG)Vor der Erteilung einer Bildungsbewilligung an eine andere zum Zweck der Vermittlung beruflicher Praxis anerkannte Institution klärt der Kanton in Zusammenarbeit mit den zuständigen Organisationen der Arbeitswelt insbesondere ab, ob der Bezug zur Arbeitswelt gewährleistet ist.4. Abschnitt:  Schulische BildungArt. 17 Berufsfachschule (Art. 21 BBG) Die Berufsfachschule fasst nach Rücksprache mit den zuständigen Organisationen der Arbeitswelt die Grundbildungen zu sinnvollen Einheiten zusammen. Sie trägt dabei dem inhaltlichen Zusammenhang der Berufstätigkeiten und den Besonderheiten der Lernenden Rechnung. Die Berufsfachschule bezeichnet Ansprechpersonen für die Lernenden und, gegebenenfalls, für deren Lehrbetrieb. Bei schulischen Leistungen, die den Erfolg der betrieblich organisierten Grundbildung in Frage stellen, oder bei ungenügendem Verhalten der lernenden Person nimmt die Berufsfachschule mit dem Lehrbetrieb Kontakt auf. Zuvor hört sie die lernende Person an.Art. 18 Obligatorische schulische Bildung (Art. 21 BBG) Die obligatorische schulische Bildung ist für Lernende, die ihre Bildung in beruflicher Praxis in einem Betrieb absolvieren, mindestens tageweise anzusetzen. Dauert sie länger als einen Tag pro Woche, so ist auch der verbleibende Teil zusammenhängend zu erteilen. Ein Schultag darf neun Lektionen, einschliesslich der Frei- und Stützkurse, nicht überschreiten. Über Gesuche zur Dispensierung von der obligatorischen schulischen Bildung entscheidet die Berufsfachschule. Sofern sich die Dispensierung auch auf das Qualifikationsverfahren auswirkt, entscheidet die kantonale Behörde.Art. 19 Allgemeinbildung (Art. 15 Abs. 2 Bst. b BBG) Das SBFI erlässt Mindestvorschriften für die Allgemeinbildung in den zweijährigen sowie in den drei- bis vierjährigen Grundbildungen. Die Mindestvorschriften werden in einem eidgenössischen Rahmenlehrplan oder, bei besonderen Bedürfnissen, in den Bildungsverordnungen konkretisiert.Art. 20 Freikurse und Stützkurse (Art. 22 Abs. 3 und 4 BBG) Freikurse und Stützkurse der Berufsfachschule sind so anzusetzen, dass der Besuch ohne wesentliche Beeinträchtigung der Bildung in beruflicher Praxis möglich ist. Ihr Umfang darf während der Arbeitszeit durchschnittlich einen halben Tag pro Woche nicht übersteigen. Die Notwendigkeit des Besuchs von Stützkursen wird periodisch überprüft. Sind Leistungen oder Verhalten in der Berufsfachschule oder im Lehrbetrieb ungenügend, so schliesst die Schule im Einvernehmen mit dem Lehrbetrieb die lernende Person von Freikursen aus. Bei Uneinigkeit entscheidet die kantonale Behörde. Die Berufsfachschulen sorgen für ein ausgewogenes Angebot an Frei- und Stützkursen. Sie ermöglichen insbesondere Freikurse in Sprachen.5. Abschnitt:  Überbetriebliche Kurse und vergleichbare dritte Lernorte(Art. 23 BBG)Art. 21 Die Kantone unterstützen die Organisationen der Arbeitswelt bei der Bildung von Trägerschaften für überbetriebliche Kurse und vergleichbare dritte Lernorte. Die Beteiligung der Betriebe an den Kosten für überbetriebliche Kurse und vergleichbare dritte Lernorte darf die Vollkosten nicht übersteigen. Der Lehrbetrieb trägt die Kosten, die der lernenden Person aus dem Besuch der überbetrieblichen Kurse und vergleichbarer dritter Lernorte entstehen.6. Abschnitt:  Eidgenössische Berufsmaturität(Art. 25 BBG)Art. 22Die eidgenössische Berufsmaturität richtet sich nach der Berufsmaturitätsverordnung vom 24. Juni 2009. Fassung gemäss Art. 35 Abs. 2 der Berufsmaturitätsverordnung vom 24. Juni 2009, in Kraft seit 1. Aug. 2009 (AS 2009 3447). SR 412.103.13. Kapitel: Höhere BerufsbildungArt. 23 Allgemeine Bestimmungen (Art. 27 BBG) Werden in einem Fachgebiet eine eidgenössische Berufsprüfung und eine eidgenössische höhere Fachprüfung angeboten, so unterscheidet sich die eidgenössische höhere Fachprüfung von der eidgenössischen Berufsprüfung durch höhere Anforderungen. Die Qualifikationen der höheren Berufsbildung werden auf international übliche Standards abgestimmt.Art. 24 Trägerschaft (Art. 28 Abs. 2 BBG) Antrag auf Genehmigung einer eidgenössischen Berufsprüfung oder einer eidgenössischen höheren Fachprüfung können Organisationen der Arbeitswelt im Sinne von Artikel 1 Absatz 2 stellen. Für das Angebot und die Durchführung einer eidgenössischen Berufsprüfung oder einer eidgenössischen höheren Fachprüfung bilden sie eine Trägerschaft. Organisationen, die einen Bezug zur entsprechenden Prüfung aufweisen, ist die Möglichkeit einzuräumen, der Trägerschaft beizutreten. Die Trägerschaft legt die Rechte und Pflichten der darin vertretenen Organisationen auf Grund ihrer Grösse und ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit fest.Art. 25 Voraussetzungen für die Genehmigung von eidgenössischen Berufs- und eidgenössischen höheren Fachprüfungen (Art. 28 Abs. 3 BBG) Das SBFI genehmigt innerhalb einer Branche für eine spezielle Ausrichtung nur je eine eidgenössische Berufsprüfung und eine eidgenössische höhere Fachprüfung. Es prüft, ob:a. ein öffentliches Interesse besteht;b. kein bildungspolitischer Konflikt oder Konflikt mit einem anderen öffentlichen Interesse besteht;c. die Trägerschaft in der Lage ist, ein längerfristiges gesamtschweizerisches Angebot zu gewährleisten;d. sich der Inhalt der Prüfung an den für diese Berufstätigkeiten erforderlichen Qualifikationen orientiert;e. der vorgesehene Titel klar, nicht irreführend und von anderen Titeln unterscheidbar ist.Art. 26 Genehmigungsverfahren (Art. 28 Abs. 3 BBG) Die Trägerschaft reicht das Gesuch um Genehmigung einer Prüfungsordnung beim SBFI ein. Das SBFI koordiniert die inhaltliche Ausgestaltung von Prüfungsordnungen in verwandten Berufen. Es kann eine Zusammenlegung von Prüfungen verfügen, deren Fachgebiet und Ausrichtung sich wesentlich überschneiden. Erfüllt das Gesuch die Voraussetzungen, so gibt das SBFI die Einreichung der Prüfungsordnung im Bundesblatt bekannt und setzt eine Einsprachefrist von 30 Tagen an. Einsprachen sind dem SBFI schriftlich und begründet einzureichen.Art. 27 Aufsicht (Art. 28 Abs. 2 und 3 BBG)Hält eine Trägerschaft trotz Mahnung die Prüfungsordnung nicht ein, so kann das SBFI die Prüfung einer anderen Trägerschaft übertragen oder die Genehmigung der Prüfungsordnung widerrufen.Art. 28 Höhere Fachschulen (Art. 29 Abs. 3 BBG)Die höheren Fachschulen werden in einer Verordnung des Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) über die Bildungsgänge der höheren Fachschulen geregelt. Die Bezeichnung der Verwaltungseinheit wurde in Anwendung von Art. 16 Abs. 3 der Publikationsverordnung vom 17. Nov. 2004 (AS 2004 4937) auf den 1. Jan. 2013 angepasst. Die Anpassung wurde im ganzen Text vorgenommen.Art. 28a Eingefügt durch Ziff. I der V vom 15. Sept. 2017 (AS 2017 5147). Aufgehoben durch Anhang Ziff. 1 der V vom 14. Dez. 2018, mit Wirkung seit 1. Febr. 2019 (AS 2019 155).4. Kapitel:  Berufsorientierte Weiterbildung(Art. 32 BBG)Art. 29 Der Bund beteiligt sich an Massnahmen, die die Koordination, die Qualität und die Transparenz des Weiterbildungsangebotes, das berufsorientiert genutzt werden kann, auf nationaler oder sprachregionaler Ebene zum Ziel haben. Die von der öffentlichen Hand getragenen Strukturen und Angebote der beruflichen Bildung stehen soweit möglich für arbeitsmarktliche Massnahmen nach dem Arbeitslosenversicherungsgesetz vom 25. Juni 1982 zur Verfügung. SR 837.05. Kapitel:  Qualifikationsverfahren, Ausweise und TitelArt. 30 Anforderungen an Qualifikationsverfahren (Art. 33 und 34 Abs. 1 BBG) Für Qualifikationsverfahren gelten folgende Anforderungen:a. Sie richten sich an den Qualifikationszielen der massgebenden Bildungserlasse aus.b. Sie bewerten und gewichten die mündlichen, schriftlichen und praktischen Teile ausgewogen im Hinblick auf die Besonderheiten des entsprechenden Qualifikationsfeldes und berücksichtigen die Erfahrungsnoten aus Schule und Praxis.c. Sie verwenden adäquate und zielgruppengerechte Verfahren zur Feststellung der zu beurteilenden Qualifikationen. Die Feststellung einer Qualifikation im Hinblick auf einen Ausweis oder Titel erfolgt auf Grund von abschliessenden fachübergreifenden Prüfungsverfahren oder durch äquivalente Verfahren.Art. 31 Andere Qualifikationsverfahren (Art. 33 BBG) Als andere Qualifikationsverfahren gelten Verfahren, die in der Regel nicht in Bildungserlassen festgelegt, aber geeignet sind, die erforderlichen Qualifikationen festzustellen. Qualifikationsverfahren nach Absatz 1 können für besondere Personengruppen standardisiert und in den massgebenden Bildungserlassen geregelt werden.Art. 32 Besondere Zulassungsvoraussetzungen (Art. 34 Abs. 2 BBG)Wurden Qualifikationen ausserhalb eines geregelten Bildungsganges erworben, so setzt die Zulassung zum Qualifikationsverfahren eine mindestens fünfjährige berufliche Erfahrung voraus.Art. 33 Wiederholungen von Qualifikationsverfahren Wiederholungen von Qualifikationsverfahren sind höchstens zweimal möglich. Bereits früher bestandene Teile müssen nicht wiederholt werden. Die Bildungserlasse können für die Wiederholungspflicht strengere Anforderungen aufstellen. Termine für die Wiederholung werden so angesetzt, dass den zuständigen Organen keine unverhältnismässigen Mehrkosten entstehen.Art. 34 Bewertung (Art. 34 Abs. 1 BBG) Die Leistungen in den Qualifikationsverfahren werden in ganzen oder halben Noten ausgedrückt. 6 ist die höchste, 1 die tiefste Note. Noten unter 4 stehen für ungenügende Leistungen. Andere als halbe Noten sind nur für Durchschnitte aus den Bewertungen zulässig, die sich aus einzelnen Positionen der entsprechenden Bildungserlasse ergeben. Die Durchschnitte werden auf höchstens eine Dezimalstelle gerundet. Die Bildungserlasse können andere Bewertungssysteme vorsehen.Art. 35 Abschlussprüfungen der beruflichen Grundbildung (Art. 17 BBG) Für die Durchführung der Abschlussprüfungen der beruflichen Grundbildung setzt die kantonale Behörde Prüfungsexpertinnen und -experten ein. Die zuständigen Organisationen der Arbeitswelt haben ein Vorschlagsrecht. Die Prüfungsexpertinnen und -experten halten die Resultate sowie ihre Beobachtungen während des Qualifikationsverfahrens schriftlich fest, einschliesslich Einwände der Kandidatinnen und Kandidaten. Benötigt eine Kandidatin oder ein Kandidat auf Grund einer Behinderung besondere Hilfsmittel oder mehr Zeit, so wird dies angemessen gewährt. In Fächern, die zweisprachig unterrichtet wurden, kann die Prüfung ganz oder teilweise in der zweiten Sprache stattfinden. Die für die Durchführung der Abschlussprüfungen zuständigen Organe entscheiden durch Verfügung über die Erteilung eines eidgenössischen Fähigkeitszeugnisses oder eines eidgenössischen Berufsattests.Art. 36 Eidgenössische Berufsprüfungen und eidgenössische höhere Fachprüfungen (Art. 43 Abs. 1 und 2 BBG) Das für die eidgenössische Berufsprüfung oder die eidgenössische höhere Fachprüfung zuständige Organ entscheidet durch Verfügung über die Zulassung zum Qualifikationsverfahren und über die Erteilung des Fachausweises oder des Diploms. Die Fachausweise und die Diplome werden vom SBFI ausgestellt. Die Absolventinnen und Absolventen können wählen, in welcher Amtssprache ihr Ausweis ausgestellt wird. Die Fachausweise und die Diplome werden von der oder dem Vorsitzenden des für das Qualifikationsverfahren zuständigen Organs und von einem Direktionsmitglied des SBFI unterzeichnet. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 15. Sept. 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2018  (AS 2017 5147).Art. 37 Register (Art. 43 Abs. 3 BBG) Das Register des SBFI über die eidgenössischen Fachausweise und Diplome enthält folgende Daten:a. Name und Vorname;b. Geburtsdatum;c. Bürgerort (bei Schweizer Staatsangehörigen) oder Staatsangehörigkeit (bei ausländischen Staatsangehörigen);d. Wohnort zur Zeit der Prüfung;e. Jahr der Prüfung. Das SBFI kann die Daten nach Absatz 1 Buchstaben a, d und e sowie den Jahrgang der Inhaberin oder des Inhabers auf eine geeignete Weise veröffentlichen. Es holt vor der Veröffentlichung der Daten nach Absatz 2 die Zustimmung der betroffenen Person ein. Diese kann ihre Zustimmung ohne Angabe von Gründen verweigern oder nachträglich rückgängig machen.Art. 38 Titel- und Berufsverzeichnis (Art. 19 Abs. 2 Bst. e, 28 Abs. 2 und 29 Abs. 3 BBG) Das SBFI veröffentlicht in elektronischer Form ein Verzeichnis:a. der geschützten Titel der beruflichen Grundbildungen und der höheren Berufsbildungen in den drei Amtssprachen des Bundes; es kann zusätzlich englische Titel benennen, wenn diese international eindeutig sind;b. der den jeweiligen geschützten Titeln zugeordneten Partner der Berufsbildung. Auf Antrag der Inhaberin oder des Inhabers des Titels stellt das SBFI ein Dokument mit einer Beschreibung des Inhalts der Bildung oder der fachlichen Qualifikation in Englisch aus. ... Fassung gemäss Ziff. I der V vom 15. Sept. 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2018  (AS 2017 5147). Das Verzeichnis ist abrufbar unter: www.bvz.admin.ch Fassung gemäss Ziff. I der V vom 15. Sept. 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2018  (AS 2017 5147). Satz aufgehoben durch Anhang Ziff. 2 der Gebührenverordnung SBFI vom 16. Juni 2006, mit Wirkung seit 1. Aug. 2006 (AS 2006 2639).Art. 39 Kostenbeteiligung (Art. 41 BBG) Materialkosten und Raummieten fallen nicht unter die Prüfungsgebühren nach Artikel 41 BBG und dürfen den Anbietern von Bildung in beruflicher Praxis ganz oder teilweise in Rechnung gestellt werden. Bei Qualifikationsverfahren von Personen ausserhalb eines Bildungsverhältnisses der beruflichen Grundbildung kann die Behörde das erforderliche Material und allfällige zusätzlich entstehende Kosten den Kandidatinnen und Kandidaten ganz oder teilweise in Rechnung stellen. Die Regelung der Kostenbeteiligung für die Qualifikationsverfahren ausserhalb der Grundbildung bedarf der Zustimmung des SBFI, sofern die Qualifikationsverfahren nicht kantonal durchgeführt werden. Die Einkünfte aus Entgelten für eidgenössische Berufsprüfungen und eidgenössische höhere Fachprüfungen dürfen die Vollkosten der Trägerschaft im sechsjährigen Durchschnitt unter Berücksichtigung einer angemessenen Reservebildung nicht übersteigen.6. Kapitel:  Berufsbildungsverantwortliche1. Abschnitt:  Allgemeine BestimmungenArt. 40 Berufsbildungsverantwortliche in der beruflichen Grundbildung (Art. 45 Abs. 3 und 46 Abs. 2 BBG) Wer eine praktische oder schulische Lehrtätigkeit in der beruflichen Grundbildung ausübt, verfügt über eine Bildung, die den Mindestanforderungen nach den Artikeln 44–47 entspricht. Dies wird nachgewiesen:a. mit einem eidgenössischen oder eidgenössisch anerkannten Diplom; oderb. für Berufsbildnerinnen und Berufsbildner, die einen 40-stündigen Kurs besuchen, mit einem Kursausweis. Wer die Mindestanforderungen nicht bereits bei Aufnahme seiner Tätigkeit erfüllt, hat die entsprechenden Qualifikationen innerhalb von fünf Jahren nachzuholen. Über fachliche Gleichwertigkeiten einzelner Berufsbildungsverantwortlicher entscheidet die kantonale Behörde nach Rücksprache mit den Anbietern der entsprechenden Bildung. Für die Bildung in bestimmten Berufen können über die Mindestanforderungen nach dieser Verordnung hinausgehende Anforderungen aufgestellt werden. Diese sind in den massgebenden Bildungsverordnungen festgelegt.Art. 41 Lehrkräfte in der höheren Berufsbildung (Art. 29 Abs. 3 und 46 Abs. 2 BBG)Das WBF legt die Mindestanforderungen an Lehrkräfte in höheren Fachschulen fest.Art. 42 Lernstunden Lernstunden umfassen Präsenzzeiten, den durchschnittlichen zeitlichen Aufwand für selbstständiges Lernen, persönliche oder Gruppenarbeiten, weitere Veranstaltungen im Rahmen der jeweiligen Bildung, Lernkontrollen und Qualifikationsverfahren, die Einübung der Umsetzung des Gelernten in die Praxis und begleitete Praktika. Lernstunden können in Einheiten gängiger Kreditpunkt-Systeme ausgedrückt werden; bei der Umrechnung entstehende Reste sind aufzurunden.Art. 43 Weiterbildung (Art. 45 BBG)Die Weiterbildung von Berufsbildungsverantwortlichen ist Gegenstand der Massnahmen zur Qualitätsentwicklung nach Artikel 8 BBG.2. Abschnitt:  Mindestanforderungen für die praktische und die schulische LehrtätigkeitArt. 44 Berufsbildnerinnen und Berufsbildner in Lehrbetrieben (Art. 45 BBG) Berufsbildnerinnen und Berufsbildner in Lehrbetrieben verfügen über:a. ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis auf dem Gebiet, in dem sie bilden, oder über eine gleichwertige Qualifikation;b. zwei Jahre berufliche Praxis im Lehrgebiet;c. eine berufspädagogische Qualifikation im Äquivalent von 100 Lernstunden. Anstelle der Lernstunden nach Absatz 1 Buchstabe c können 40 Kursstunden treten. Diese werden durch einen Kursausweis bestätigt.Art. 45 Andere Berufsbildnerinnen und Berufsbildner (Art. 45 BBG)Berufsbildnerinnen und Berufsbildner in überbetrieblichen Kursen und vergleichbaren dritten Lernorten sowie in Lehrwerkstätten und anderen für die Bildung in beruflicher Praxis anerkannten Institutionen verfügen über:a. einen Abschluss der höheren Berufsbildung oder eine gleichwertige Qualifikation auf dem Gebiet, in dem sie unterrichten;b. zwei Jahre berufliche Praxis im Lehrgebiet;c. eine berufspädagogische Bildung von:1. 600 Lernstunden, wenn sie hauptberuflich tätig sind,2. 300 Lernstunden, wenn sie nebenberuflich tätig sind.Art. 46 Lehrkräfte für die schulische Grundbildung und die Berufsmaturität (Art. 46 BBG) Lehrkräfte für die schulische Grundbildung und die Berufsmaturität verfügen über eine Lehrbefähigung für die Sekundarstufe II mit folgenden Qualifikationen:a. berufspädagogische Bildung auf Hochschulstufe;b. Fachbildung mit einem Abschluss auf Tertiärstufe;c. betriebliche Erfahrung von sechs Monaten. Die Lehrbefähigung für berufskundliche Bildung setzt voraus:a. einen entsprechenden Abschluss der höheren Berufsbildung oder einer Hochschule;b. eine berufspädagogische Bildung von:1. 1800 Lernstunden bei hauptamtlicher Tätigkeit,2. 300 Lernstunden bei nebenamtlicher Tätigkeit. Für das Erteilen von allgemeinbildendem Unterricht, von Sportunterricht oder von Fächern, die ein Hochschulstudium voraussetzen, ist erforderlich:a. eine Lehrbefähigung für die obligatorische Schule, ergänzt durch eine Zusatzqualifikation für allgemeinbildenden Unterricht beziehungsweise für Sportunterricht gemäss dem entsprechenden Lehrplan sowie eine berufspädagogische Bildung von 300 Lernstunden; oderb. eine entsprechende gymnasiale Lehrbefähigung, ergänzt durch eine berufspädagogische Bildung von 300 Lernstunden; oderc. ein entsprechendes Hochschulstudium, ergänzt durch eine berufspädagogische Bildung von 1800 Lernstunden. Fassung gemäss Art. 82 Ziff. 3 der Sportförderungsverordnung vom 23. Mai 2012, in Kraft seit 1. Okt. 2012 (AS 2012 3967).Art. 47 Nebenberufliche Bildungstätigkeit (Art. 45 und 46 BBG) Eine nebenberufliche Bildungstätigkeit üben Personen in Ergänzung zu ihrer Berufstätigkeit auf dem entsprechenden Gebiet aus. Die Tätigkeit im Hauptberuf umfasst mindestens die Hälfte der wöchentlichen Arbeitszeit. Wer weniger als durchschnittlich vier Wochenstunden unterrichtet, unterliegt nicht den Vorschriften nach den Artikeln 45 Buchstabe c und 46 Absatz 2 Buchstabe b Ziffer 2.3. Abschnitt:  Berufspädagogische BildungArt. 48 Inhalte (Art. 45 und 46 BBG)Die berufspädagogische Bildung der Berufsbildungsverantwortlichen geht von der Situation am Lern- und Arbeitsplatz aus. Sie umfasst folgende Aspekte:a. Berufsbildung und ihr Umfeld: Berufsbildungssystem, gesetzliche Grundlagen, Beratungsangebote;b. lernende Person: berufliche Sozialisation von Jugendlichen und Erwachsenen in Betrieb, Schule und Gesellschaft;c. Lehren und Lernen: Planung, Durchführung und Auswertung von Lernveranstaltungen, Unterstützung und Begleitung der Lernenden in ihrem konkreten Bildungs- und Lernprozess, Evaluation und Selektion auf dem gesamten Spektrum der Begabungen;d. Umsetzung des Gelernten in betriebliche Ausbildungsprogramme und schulische Angebote;e. Rollenverständnis als Lehrende, Aufrechterhaltung des Kontakts mit der Betriebs- und Schulwelt, Planung der eigenen Weiterbildung;f. Umgang mit den Lernenden und Zusammenarbeit mit ihren gesetzlichen Vertretern und den Behörden, mit den Lehrbetrieben, der Berufsschule sowie anderen Lernorten;g. allgemeine Themen wie Arbeitskultur, Ethik, Genderfragen, Gesundheit, Multikulturalität, Nachhaltigkeit, Sicherheit am Arbeitsplatz.Art. 49 Rahmenlehrpläne (Art. 45 und 46 BBG) Das SBFI erlässt für die Qualifikation der Berufsbildungsverantwortlichen Rahmenlehrpläne. Diese regeln die zeitlichen Anteile, die inhaltliche Zusammensetzung und die vertiefende Praxis nach den jeweiligen Anforderungen an die Berufsbildungsverantwortlichen. Die zuständige Institution organisiert die Bildungsgänge. Diese verbinden Fachkompetenz mit berufspädagogischer Handlungskompetenz.4. Abschnitt:  Kurse für Prüfungsexpertinnen und -experten(Art. 47 BBG)Art. 50Das SBFI sorgt in Zusammenarbeit mit den Kantonen und den für das Qualifikationsverfahren zuständigen Organisationen der Arbeitswelt für ein Kursangebot für Prüfungsexpertinnen und -experten und bietet diese zu Kursen auf.5. Abschnitt:  Eidgenössische Anerkennung von Diplomen und KursausweisenArt. 51 Zuständigkeiten und Gesuch (Art. 45 und 46 BBG) Über die eidgenössische Anerkennung von Diplomen und Kursausweisen von Bildungsgängen für Berufsbildungsverantwortliche in der beruflichen Grundbildung entscheiden:a. die Kantone, sofern es sich um Bildungsgänge für Berufsbildnerinnen und Berufsbildner in Lehrbetrieben handelt, mit Ausnahme von gesamtschweizerischen Bildungsgängen;b. das SBFI bei gesamtschweizerischen Bildungsgängen für Berufsbildnerinnen und Berufsbildner in Lehrbetrieben und bei allen andern Bildungsgängen. Dem Gesuch um Anerkennung sind Unterlagen beizulegen, die Angaben machen über:a. das Leistungsangebot;b. die Qualifikation der Lehrenden;c. die Finanzierung;d. die Qualitätsentwicklung.Art. 52 Voraussetzungen für die Anerkennung von Diplomen und Kursausweisen (Art. 45 und 46 BBG)Die Diplome und Kursausweise werden anerkannt, wenn:a. das vorgesehene Bildungsprogramm mit den Rahmenlehrplänen nach Artikel 49 übereinstimmt;b. die einwandfreie Durchführung gewährleistet ist.6. Abschnitt:  ...Art. 53 und 54 Aufgehoben durch Anhang Ziff. 1 der V vom 14. Dez. 2018, mit Wirkung seit  1. Febr. 2019 (AS 2019 155).7. Kapitel:  Berufs-, Studien- und LaufbahnberatungArt. 55 Grundsätze (Art. 49 BBG) Die Berufs-, Studien und Laufbahnberatung stellt zusammen mit Partnern Angebote zur Vorbereitung, Wahl und Gestaltung der beruflichen Laufbahn bereit. Die Informationstätigkeit erfolgt durch allgemeine Informationen über Bildungsangebote und durch persönliche Auskünfte und Beratung. In der persönlichen Beratung werden Grundlagen erarbeitet, die es Ratsuchenden ermöglichen, nach ihren Fähigkeiten und Neigungen und unter Berücksichtigung der Anforderungen der Arbeitswelt Berufs-, Studien- und Laufbahnentscheide zu fällen.Art. 56 Mindestanforderungen an Bildungsgänge für Beraterinnen und Berater (Art. 50 BBG) Fachbildungen für die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung werden an einer Hochschule oder an einer vom SBFI anerkannten Institution angeboten. Die Fachbildung umfasst:a. 600 Lernstunden für Studierende mit Hochschulabschluss beziehungsweise 1800 Lernstunden für die übrigen Studierenden;b. zusätzliche betriebliche Praktika von insgesamt zwölf Wochen. Für die Lehrtätigkeit ist ein Hochschulabschluss oder ein Abschluss einer vom Bund anerkannten Institution in Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung sowie ein Nachweis methodisch-didaktischer Kompetenz erforderlich. Das SBFI entscheidet im Einzelfall über die Gleichwertigkeit anderer Abschlüsse.Art. 57 Bildungsinhalte (Art. 50 BBG) Die Fachbildung für Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung umfasst folgende Aspekte:a. der Mensch als Individuum: Entwicklungs-, Lern- und Persönlichkeitspsychologie;b. Mensch und Gesellschaft: soziologische, rechtliche und wirtschaftliche Grundlagen;c. Mensch und Arbeit: Bildungssystem, Berufs- und Studienwahl, Berufskunde, Arbeitspsychologie und Arbeitsmarkt;d. Arbeitsmethoden: Beratung, Diagnostik, Berufswahlvorbereitung, Erfolgskontrollen, Dokumentation und Öffentlichkeitsarbeit;e. Aufgabenverständnis: Berufsethik, Berufsidentität, Qualitätsentwicklung. Sie trägt den unterschiedlichen Schwerpunkten der Beratung von Jugendlichen, der Studienberatung, der Laufbahnberatung Erwachsener und der Beratung von Menschen mit Behinderungen Rechnung.Art. 58 Zulassung zum Qualifikationsverfahren und Diplome (Art. 50 BBG) Über die Zulassung zum Qualifikationsverfahren entscheidet die Bildungsinstitution. Sie trägt auch ausserhalb ihres Bildungsangebotes erworbenen Qualifikationen Rechnung. Wer das Qualifikationsverfahren bestanden hat, erwirbt ein Diplom der Bildungsinstitution und ist berechtigt, den Titel «diplomierte Berufs-, Studien- und Laufbahnberaterin» beziehungsweise «diplomierter Berufs-, Studien- und Laufbahnberater» zu führen.8. Kapitel:  Beteiligung des Bundes an den Kosten der Berufsbildung; Berufsbildungsfonds1. Abschnitt:  Gemeinsame BestimmungenArt. 59 Bemessungsgrundlage für die Kostenbeteiligung des Bundes (Art. 52 Abs. 1 und 59 Abs. 2 BBG) Die Beteiligung des Bundes an den Kosten der Berufsbildung für die Erfüllung der Aufgaben nach BBG bemisst sich nach den Nettokosten der öffentlichen Hand im Durchschnitt der vier vorangegangenen Kalenderjahre. Die Nettokosten errechnen sich aus einer Vollkostenrechnung für die Ausgaben abzüglich der Einnahmen. Nicht zu den Nettokosten zählen:a. die Kosten für die Vollzugsbehörden;b. die Arbeitsplatzkosten und die Löhne von Lernenden in der öffentlichen Verwaltung und in Unternehmen des öffentlichen Rechts.Art. 60 Erhebung der Kosten der Kantone (Art. 53 Abs. 2 BBG) Die Kantone geben dem SBFI jährlich bis zum 1. Juli die Nettokosten bekannt, die ihnen und den Gemeinden im vorangegangenen Jahr für die Berufsbildung entstanden sind. Die Kosten sind nach den Ausgaben für die Aufgaben nach Artikel 53 Absatz 2 BBG aufzuteilen. Die Kosten der schulisch organisierten Grundbildungen sind gesondert auszuweisen. Das SBFI kann in Weisungen eine weitere Aufschlüsselung vorsehen.Art. 61 Aufteilung des Bundesanteils (Art. 52 BBG)Der Bundesanteil wird wie folgt aufgeteilt:a. Leistungen des Bundes nach den Artikeln 4 Absatz 2 und 48 BBG;b. Beiträge nach den Artikeln 54 und 55 BBG;c. Beiträge nach den Artikeln 56 und 56a BBG;d. Pauschalbeiträge nach Artikel 53 BBG. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 15. Sept. 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2018  (AS 2017 5147). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 15. Sept. 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2018  (AS 2017 5147).2. Abschnitt:  Pauschalbeiträge(Art. 53 BBG)Art. 62 Der Kredit des Bundes für Pauschalbeiträge an die Kantone nach Artikel 53 BBG wird wie folgt aufgeteilt:a. ein Anteil für die Kosten der schulisch organisierten Grundbildungen;b. ein Anteil für die übrigen Kosten der Berufsbildung. Der Anteil nach Absatz 1 Buchstabe a wird auf die Kantone aufgeteilt nach Massgabe der Anzahl Bildungsverhältnisse in der schulisch organisierten Grundbildung, der Anteil nach Absatz 1 Buchstabe b nach Massgabe der übrigen Bildungsverhältnisse in der beruflichen Grundbildung. Massgebend ist dabei der Durchschnitt der vorangegangenen vier Jahre. Nimmt ein Kanton Aufgaben im Bereich der höheren Berufsbildung und der berufsorientierten Weiterbildung nicht wahr, so wird ihm ein entsprechend kleinerer Pauschalbeitrag ausbezahlt. ... Das SBFI richtet die Beiträge jährlich in zwei Tranchen aus. Aufgehoben durch Ziff. I 1 der V vom 7. Nov. 2007 über die Neugestaltung des Finanzausgleichs und die Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen, mit Wirkung seit  1. Jan. 2008 (AS 2007 5823).3. Abschnitt:  Beiträge für Projekte zur Entwicklung der Berufsbildung und zur Qualitätsentwicklung sowie für besondere Leistungen im öffentlichen Interesse Fassung gemäss Ziff. I der V vom 15. Sept. 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2018  (AS 2017 5147).Art. 63 Beiträge für Projekte zur Entwicklung der Berufsbildung und zur Qualitätsentwicklung (Art. 4 und 54 BBG) Die Bundesbeiträge für Projekte zur Entwicklung der Berufsbildung nach Artikel 54 BBG decken höchstens 60 Prozent des Aufwandes. In begründeten Ausnahmen können bis zu 80 Prozent gewährt werden. Die Beiträge bemessen sich:a. für Studien und Pilotprojekte: danach, ob sie geeignet sind, die Durchführbarkeit und Wirksamkeit neuer Bildungsmassnahmen in der Praxis abzuklären oder eine Reform umzusetzen;b. für die Schaffung neuer tragfähiger Strukturen: danach, ob sie geeignet sind, unterschiedliche Partner zu einer eigenständigen Trägerschaft für neue Berufsbildungsbereiche zusammenzuführen. Projekte werden nicht länger als vier Jahre unterstützt. Die Unterstützung wird um höchstens ein Jahr verlängert. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 15. Sept. 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2018  (AS 2017 5147).Art. 64 Beiträge für besondere Leistungen im öffentlichen Interesse (Art. 55 BBG) Die Bundesbeiträge für besondere Leistungen im öffentlichen Interesse nach Artikel 55 BBG decken höchstens 60 Prozent des Aufwandes. In begründeten Ausnahmen können bis zu 80 Prozent gewährt werden. ... Die Beiträge bemessen sich:a. nach dem Grad des Interesses;b. nach der Möglichkeit zu Eigenleistung der Gesuchstellenden;c. nach der Dringlichkeit der Massnahme. Die Beiträge werden für höchstens fünf Jahre gewährt. Eine Verlängerung ist möglich. Eingefügt durch Ziff. I der V vom 25. Sept. 2015 (AS 2015 3807). Aufgehoben durch Art. 36 der V vom 23. Febr. 2022 über die internationale Zusammenarbeit  und Mobilität in der Bildung, mit Wirkung seit 1. April 2022 (AS 2022 165).4. Abschnitt: Beiträge für die Durchführung eidgenössischer Berufsprüfungen und eidgenössischer höherer Fachprüfungen sowie für Bildungsgänge höherer Fachschulen Eingefügt durch Ziff. I der V vom 15. Sept. 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2018  (AS 2017 5147).Art. 65 Beiträge für die Durchführung eidgenössischer Berufsprüfungen und eidgenössischer höherer Fachprüfungen (Art. 56 BBG) Die Bundesbeiträge nach Artikel 56 BBG für die Durchführung eidgenössischer Berufsprüfungen und eidgenössischer höherer Fachprüfungen decken höchstens 60 Prozent des Aufwandes. Für Prüfungen, die aus fachlichen Gründen besonders kostenintensiv sind, kann ein Beitrag gewährt werden, der bis zu 80 Prozent des Aufwandes deckt. Entsprechende Gesuche sind besonders zu begründen. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 14. Nov. 2012, in Kraft seit 1. Jan. 2013  (AS 2012 6473).Art. 65a Beiträge für Bildungsgänge höherer Fachschulen (Art. 56 BBG) Die Bundesbeiträge nach Artikel 56 BBG für Bildungsgänge höherer Fachschulen decken höchstens 25 Prozent des Aufwandes. Beiträge für Bildungsgänge höherer Fachschulen werden nur gewährt, wenn:a. die Bildungsgänge von gesamtschweizerischen, landesweit tätigen Organisationen der Arbeitswelt angeboten werden; undb. für die Bildungsgänge keine kantonalen Beiträge bezahlt werden. Eingefügt durch Ziff. I der V vom 14. Nov. 2012, in Kraft seit 1. Jan. 2013  (AS 2012 6473).5. Abschnitt:  Verfahren der Beitragsgewährung(Art. 57 BBG)Art. 66 ... Das SBFI erlässt Richtlinien über die Gesuchstellung, die Budgetierung und die Abrechnung von Vorhaben nach den Artikeln 54–56 BBG. Es unterbreitet die Gesuche der eidgenössischen Berufsbildungskommission zur Beurteilung. Bei Projekten nach Artikel 54 BBG gilt für die Unterbreitung eine Mindestgrenze der Projektkosten von 250 000 Franken. In der Verfügung über die Gewährung eines Beitrages an ein Vorhaben nach den Artikeln 54–56 BBG legt das SBFI insbesondere fest:a. den zugesicherten Beitrag;b. Massnahmen zur Kontrolle der Zielerreichung;c. das Vorgehen bei unvorhergesehenen Entwicklungen;d. die Evaluation der getroffenen Massnahmen. Für ein Projekt nach Artikel 54 BBG legt das SBFI in der Verfügung zusätzlich fest:a. die Etappierung von Vorhaben, die voraussichtlich länger als ein Jahr dauern;b. Anschluss- und Umsetzungsmassnahmen;c. die Information über die Ergebnisse und deren Verbreitung. Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 15. Sept. 2017, mit Wirkung seit 1. Jan. 2018  (AS 2017 5147). Eingefügt durch Ziff. I der V vom 15. Sept. 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2018  (AS 2017 5147).6. Abschnitt: Beiträge an Absolventinnen und Absolventen von vorbereitenden Kursen Eingefügt durch Ziff. I der V vom 15. Sept. 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2018  (AS 2017 5147).(Art. 56a und 56b BBG)Art. 66a Beitragsgesuche und Zeitpunkte Absolventinnen und Absolventen von Kursen, die auf eidgenössische Berufsprüfungen oder eidgenössische höhere Fachprüfungen vorbereiten, können beim SBFI ein Gesuch um Bundesbeiträge stellen. Das Gesuch wird in der Regel nach Absolvieren der eidgenössischen Berufsprüfung oder der eidgenössischen höheren Fachprüfung gestellt. Sind die Voraussetzungen nach Artikel 66e erfüllt, so kann schon vor Absolvieren der eidgenössischen Berufsprüfung oder der eidgenössischen höheren Fachprüfung ein Antrag auf Auszahlung von Teilbeiträgen gestellt werden.Art. 66b Gesuch nach Absolvieren der eidgenössischen Berufsprüfung oder der eidgenössischen höheren FachprüfungDas Gesuch um Beiträge nach Absolvieren der eidgenössischen Berufsprüfung oder der eidgenössischen höheren Fachprüfung umfasst:a. Angaben zur gesuchstellenden Person;b. die vom Anbieter des vorbereitenden Kurses ausgestellten Rechnungen über die von der Absolventin oder dem Absolventen zu bezahlenden Kursgebühren;c. die vom Anbieter des vorbereitenden Kurses ausgestellte Bestätigung über die von der Absolventin oder dem Absolventen bezahlten, anrechenbaren Kursgebühren;d. die Verfügung über Bestehen oder Nichtbestehen der absolvierten eidgenössischen Berufsprüfung oder eidgenössischen höheren Fachprüfung.Art. 66c Voraussetzungen für Beiträge nach Absolvieren der eidgenössischen Berufsprüfung oder der eidgenössischen höheren Fachprüfung Das SBFI richtet Beiträge aus, wenn:a. die Absolventin oder der Absolvent zum Zeitpunkt der Eröffnung der Verfügung über das Bestehen oder Nichtbestehen der eidgenössischen Berufsprüfung oder der eidgenössischen höheren Fachprüfung den steuerlichen Wohnsitz in der Schweiz hat;b. der absolvierte vorbereitende Kurs:1. im Jahr des Kursbeginns auf der Liste der vorbereitenden Kurse nach Artikel 66g verzeichnet war, und2. nicht länger als sieben Jahre vor Eröffnung der Verfügung über das Bestehen oder Nichtbestehen der eidgenössischen Berufsprüfung oder der eidgenössischen höheren Fachprüfung begonnen hat;c. die anrechenbaren Kursgebühren insgesamt 1000 Franken übersteigen;d. eine vom Anbieter des vorbereitenden Kurses ausgestellte Bestätigung über die von der Absolventin oder dem Absolventen bezahlten, anrechenbaren Kursgebühren vorliegt und diese nicht bereits im Rahmen eines anderen Gesuchs oder Antrags eingereicht wurde;e. eine eidgenössische Berufsprüfung oder eine eidgenössische höhere Fachprüfung absolviert wurde;f. das Gesuch innerhalb von 2 Jahren nach Eröffnung der Verfügung über das Bestehen oder Nichtbestehen der eidgenössischen Berufsprüfung oder der eidgenössischen höheren Fachprüfung eingereicht wird. Das SBFI richtet Beiträge ausschliesslich an Absolventinnen und Absolventen aus.Art. 66d Antrag auf Teilbeiträge vor Absolvieren der eidgenössischen Berufsprüfung oder der eidgenössischen höheren Fachprüfung Der Antrag auf Teilbeiträge vor Absolvieren der eidgenössischen Berufsprüfung oder der eidgenössischen höheren Fachprüfung umfasst:a. Angaben zur antragstellenden Person;b. eine schriftliche Verpflichtung gegenüber dem SBFI:1. die angestrebte eidgenössische Berufsprüfung oder eidgenössische höhere Fachprüfung zu absolvieren, und2. innerhalb von längstens fünf Jahren nach dem ersten Antrag die Verfügung über Bestehen oder Nichtbestehen der absolvierten eidgenössischen Berufsprüfung oder eidgenössischen höheren Fachprüfung beizubringen;c. die vom Anbieter des vorbereitenden Kurses ausgestellten Rechnungen der von der Teilnehmerin oder dem Teilnehmer zu bezahlenden Kursgebühren;d. die vom Anbieter des vorbereitenden Kurses ausgestellte Bestätigung über die von der Teilnehmerin oder dem Teilnehmer bezahlten, anrechenbaren Kursgebühren;e. den Nachweis, dass die Antragstellerin oder der Antragsteller gemäss letzter rechtskräftiger Steuerveranlagung weniger als 88 Franken direkte Bundessteuer leisten musste. Es können mehrere Anträge auf Teilbeiträge gestellt werden. Allfällige Restbeiträge können nach Erhalt der Verfügung über Bestehen oder Nichtbestehen der absolvierten eidgenössischen Berufsprüfung oder eidgenössischen höheren Fachprüfung beantragt werden.Art. 66e Voraussetzungen für Teilbeiträge, Abrechnung und Rückforderung Das SBFI richtet Teilbeiträge aus, wenn:a. die Antragstellerin oder der Antragsteller den steuerlichen Wohnsitz zum Zeitpunkt der Antragstellung in der Schweiz hat;b. eine Verpflichtung gemäss Artikel 66d Absatz 1 Buchstabe b vorliegt;c. der absolvierte vorbereitende Kurs:1. im Jahr des Kursbeginns auf der Liste der vorbereitenden Kurse nach Artikel 66g verzeichnet war, und2. nicht länger als zwei Jahre vor Antragstellung begonnen hat;d. die anrechenbaren Kursgebühren pro Antrag 3500 Franken übersteigen;e. eine vom Anbieter des vorbereitenden Kurses ausgestellte Bestätigung über die von der Teilnehmerin oder dem Teilnehmer bezahlten, anrechenbaren Kursgebühren vorliegt und diese nicht bereits im Rahmen eines anderen Gesuchs oder Antrags eingereicht wurde;f. die Antragstellerin oder der Antragsteller gemäss letzter rechtskräftiger Steuerveranlagung weniger als 88 Franken direkte Bundessteuer leisten musste. Das SBFI erstellt nach Erhalt der Verfügung über Bestehen oder Nichtbestehen der absolvierten eidgenössischen Berufsprüfung oder eidgenössischen höheren Fachprüfung sowie allfälliger weiterer Bestätigungen eine Schlussabrechnung und richtet auf Antrag allfällige Restbeiträge bis zur Obergrenze aus. Es richtet Beiträge ausschliesslich an Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus. Trifft innerhalb der Frist gemäss Artikel 66d Absatz 1 Buchstabe b Ziffer 2 keine Verfügung über Bestehen oder Nichtbestehen der absolvierten eidgenössischen Berufsprüfung oder eidgenössischen höheren Fachprüfung ein, so wird der ausbezahlte Betrag zur Rückzahlung fällig. Es gelten die Bestimmungen des Subventionsgesetzes vom 5. Oktober 1990. SR 616.1Art. 66f Beitragssatz, Obergrenze und anrechenbare Kursgebühren Der Beitragssatz beträgt für Gesuche nach Artikel 66b und für Anträge nach Artikel 66d 50 Prozent der anrechenbaren Kursgebühren. Die Obergrenze der anrechenbaren Kursgebühren beträgt pro beitragsberechtigte Person und Abschluss:a. für eidgenössische Berufsprüfungen: 19 000 Franken;b. für eidgenössische höhere Fachprüfungen: 21 000 Franken. Als anrechenbar gilt nur der Anteil der Kursgebühren, der unmittelbar der Wissensvermittlung für die eidgenössische Berufsprüfung oder die eidgenössische höhere Fachprüfung dient. Nicht als anrechenbar gelten namentlich Spesen für Reisen, Verpflegung und Übernachtung. Kursgebühren, die über Beiträge im Rahmen der Interkantonalen Vereinbarung vom 22. März 2012 über Beiträge an die Bildungsgänge der höheren Fachschulen (HFSV) verbilligt wurden, sind nicht anrechenbar. Zu finden auf der Website der Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) unter www.edk.ch > Arbeiten > Finanzierungs-Vereinbarungen > Höhere FachschulenArt. 66g Liste der vorbereitenden Kurse Das SBFI führt eine Liste der vorbereitenden Kurse. Die Liste ist Bestandteil der Verordnung und wird durch Verweis veröffentlicht (Art. 5 Abs. 1 Bst. c des Publikationsgesetzes vom 18. Juni 2004). Sie ist in elektronischer Form zugänglich. Das SBFI führt die Liste jährlich nach. Anbieter, die ihre Kurse auf der Liste der vorbereitenden Kurse verzeichnet finden möchten, müssen:a. ihren Sitz in der Schweiz haben; undb. Gewähr dafür bieten, die auferlegten Pflichten (Art. 66i) zu erfüllen. Sie melden sich beim SBFI mit den nötigen Angaben und Nachweisen an. Das SBFI nimmt einen Kurs in die Liste auf, wenn der Kurs die folgenden Voraussetzungen erfüllt:a. Er findet in der Schweiz statt.b. Er bereitet inhaltlich unmittelbar auf eine eidgenössische Berufsprüfung oder eine eidgenössische höhere Fachprüfung vor. Dazu deckt er die erforderlichen Kompetenzen vollständig oder teilweise ab. In begründeten Ausnahmefällen, insbesondere wenn in der Schweiz kein entsprechender Kurs angeboten wird, kann auf der Liste auch ein Kurs verzeichnet werden, der nicht in der Schweiz stattfindet oder von einem Anbieter angeboten wird, der seinen Sitz nicht in der Schweiz hat. Ein auf der Liste verzeichneter Kurs muss jährlich vom Kursanbieter bestätigt werden, um im Folgejahr auf der Liste zu erscheinen. SR 170.512 Die Liste ist abrufbar unter: www.sbfi.admin.ch > Bildung > Höhere Berufsbildung >  Bundesbeiträge vorbereitende Kurse BP und HFP > Liste der vorbereitenden KurseArt. 66h StichprobenDas SBFI überprüft die Angaben der Kursanbieter gemäss Artikel 66g Absätze 2 und 4 sowie Artikel 66i Absatz 1 mittels Stichproben.Art. 66i Pflichten der Kursanbieter und Sanktionen Der Kursanbieter stellt zuhanden der Teilnehmerin oder des Teilnehmers eine Bestätigung gemäss der Vorlage des SBFI aus. Diese enthält eine korrekte Darstellung über:a. die gesamten Kursgebühren;b. die anrechenbaren Kursgebühren;c. die von der Teilnehmerin oder dem Teilnehmer bezahlten, anrechenbaren Kursgebühren. Er kooperiert bei der Durchführung von Stichproben. Macht ein Kursanbieter falsche Angaben, verwendet er die Vorlage gemäss Absatz 1 nicht, befolgt er Weisungen nicht oder liefert er die im Rahmen von Stichproben geforderten Nachweise nicht innerhalb der gesetzten Frist, so kann das SBFI den betreffenden Kurs oder das gesamte Kursangebot des Anbieters von der Liste streichen. Macht ein Kursanbieter vorsätzlich nicht wahrheitsgetreue Angaben, so kann das SBFI den Anbieter zusätzlich für ein Jahr von der Aufnahme in die Liste sperren.Art. 66j Aufgabenübertragung (Art. 56b und 67 BBG) Das SBFI kann Aufgaben nach diesem Abschnitt an Organisationen der Arbeitswelt übertragen. Die Aufgabenübertragung geschieht mittels Leistungsvereinbarung.7. Abschnitt:  Kürzung oder Verweigerung von Bundesbeiträgen(Art. 58 BBG)Art. 67Die Kürzung oder Verweigerung von Bundesbeiträgen nach Artikel 58 BBG bemisst sich nach der Schwere der Pflichtverletzung des Beitragsempfängers. Die Kürzung beträgt höchstens ein Drittel. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 15. Sept. 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2018  (AS 2017 5147).8. Abschnitt:  Berufsbildungsfonds Fassung gemäss Ziff. I der V vom 15. Sept. 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2018  (AS 2017 5147).Art. 68 Antrag auf Verbindlichkeit (Art. 60 BBG) Anträge auf Verbindlichkeit eines Berufsbildungsfonds werden gestellt von:a. gesamtschweizerischen, landesweit tätigen Organisationen der Arbeitswelt für alle Betriebe der Branche; oderb. regional tätigen Organisationen der Arbeitswelt für die Betriebe der Branche in ihrer Region. Der Antrag wird schriftlich beim SBFI eingereicht und enthält namentlich folgende Angaben:a. zu fördernde Massnahmen;b. Art der Beitragserhebung;c. Branchenbezeichnung;d. gegebenenfalls regionale Begrenzung;e. Leistungsabgrenzung gegenüber anderen Berufsbildungsfonds. Die Organisation verfügt im Sinne von Artikel 60 Absatz 4 Buchstabe b BBG über eine eigene Bildungsinstitution, wenn sie ein Angebot, das sich hauptsächlich mit der Aus- und Weiterbildung in der Branche beschäftigt, selber bereitstellt oder an einem solchen Angebot beteiligt ist. ... Eingefügt durch Ziff. I der V vom 3. Dez. 2010, in Kraft seit 1. Jan. 2011  (AS 2010 6005). Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 3. Dez. 2010, mit Wirkung seit 1. Jan. 2011  (AS 2010 6005).Art. 68a Beitragserhebung (Art. 60 BBG) Die Organisation der Arbeitswelt stellt die Beiträge bei den unterstellten Betrieben in Rechnung. Wer bereits Leistungen nach Artikel 60 Absatz 6 BBG erbringt, bezahlt die Differenz zwischen der bereits erbrachten Leistung und dem Betrag, der zur Äufnung des allgemeinverbindlich erklärten Berufsbildungsfonds erhoben wird. Die Differenz berechnet sich aufgrund der anteilsmässigen Beiträge für die gleiche Leistung. Die Organisation der Arbeitswelt verfügt den Beitrag, wenn der Betrieb dies verlangt oder nicht zahlt. Eine rechtskräftige Beitragsverfügung ist im Sinne von Artikel 80 des Bundesgesetzes vom 11. April 1889 über Schuldbetreibung und Konkurs einem vollstreckbaren gerichtlichen Entscheid gleichgestellt. Eingefügt durch Ziff. I der V vom 3. Dez. 2010, in Kraft seit 1. Jan. 2011  (AS 2010 6005). SR 281.1Art. 68b Überprüfung der Verwendung der Gelder, Buchführung und Revision (Art. 60 BBG) Die Verwendung der Gelder aus dem Fonds wird periodisch überprüft. Für die Buchführung der vom Bundesrat für verbindlich erklärten Berufsbildungsfonds gelten die Bestimmungen nach den Artikeln 957–964 des Obligationenrechts. Die Rechnungen der vom Bundesrat für verbindlich erklärten Fonds werden jährlich durch unabhängige Stellen revidiert. Die Revisionsberichte werden dem SBFI zur Kenntnisnahme eingereicht. Eingefügt durch Ziff. I der V vom 3. Dez. 2010, in Kraft seit 1. Jan. 2011  (AS 2010 6005). Die bisherigen Abs. 5–7 von Art. 68 wurden zu Abs. 1–3 dieses Artikels. SR 2209. Kapitel:  Anerkennung ausländischer Abschlüsse Fassung gemäss Anhang Ziff. 2 der V vom 12. Nov. 2014 zum Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetz, in Kraft seit 1. Jan. 2015 (AS 2014 4137).Art. 69 Eintreten (Art. 68 BBG)Das SBFI oder Dritte (gemäss Art. 67 BBG) vergleichen auf Gesuch hin einen ausländischen Abschluss mit einem entsprechenden schweizerischen Abschluss der Berufsbildung, wenn:a. der ausländische Abschluss auf staatlichen Rechts- oder Verwaltungsvorschriften beruht und von der zuständigen Behörde oder Institution im Herkunftsstaat verliehen worden ist; undb. die Inhaberin oder der Inhaber des ausländischen Abschlusses Sprachkenntnisse in einer Amtssprache des Bundes nachweist, die für die Berufsausübung in der Schweiz erforderlich sind. Fassung gemäss Anhang Ziff. 2 der V vom 12. Nov. 2014 zum Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetz, in Kraft seit 1. Jan. 2015 (AS 2014 4137).Art. 69a Reglementierte Berufe (Art. 68 BBG) Das SBFI oder Dritte anerkennen einen ausländischen Abschluss für die Ausübung eines reglementierten Berufs, wenn er im Vergleich mit dem entsprechenden schweizerischen Abschluss der Berufsbildung die folgenden Voraussetzungen erfüllt:a. Die gleiche Bildungsstufe ist gegeben.b. Die Bildungsdauer ist gleich.c. Die Bildungsinhalte sind vergleichbar.d. Der ausländische Bildungsgang umfasst neben theoretischen auch praktische Qualifikationen oder es ist eine einschlägige Berufserfahrung vorhanden. Berechtigt der ausländische Abschluss zwar zur Ausübung des entsprechenden Berufs im Herkunftsstaat, sind jedoch die Voraussetzungen nach Absatz 1 nicht alle erfüllt, so sorgen das SBFI oder Dritte, bei Bedarf in Zusammenarbeit mit Expertinnen und Experten, für Massnahmen zum Ausgleich der Unterschiede zwischen dem ausländischen und dem entsprechenden schweizerischen Abschluss (Ausgleichsmassnahmen) namentlich in Form einer Eignungsprüfung oder eines Anpassungslehrgangs. Käme der Ausgleich der Absolvierung eines bedeutenden Teils der schweizerischen Ausbildung gleich, so kommen Ausgleichsmassnahmen nicht in Betracht. Die Kosten für die Ausgleichsmassnahmen werden den Absolventinnen und Absolventen in Rechnung gestellt. Eingefügt durch Anhang Ziff. 2 der V vom 12. Nov. 2014 zum Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetz, in Kraft seit 1. Jan. 2015 (AS 2014 4137).Art. 69b Nicht reglementierte Berufe (Art. 68 BBG) Sind bei einem ausländischen Abschluss eines Berufs, dessen Ausübung nicht reglementiert ist, die Voraussetzungen nach Artikel 69a Absatz 1 Buchstabe a und b erfüllt, so ordnen das SBFI oder Dritte den Abschluss durch eine Niveaubestätigung dem schweizerischen Bildungssystem zu. Sind sämtliche Voraussetzungen nach Artikel 69a Absatz 1 erfüllt, so anerkennen das SBFI oder Dritte den ausländischen Abschluss. Eingefügt durch Anhang Ziff. 2 der V vom 12. Nov. 2014 zum Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetz, in Kraft seit 1. Jan. 2015 (AS 2014 4137).Art. 69c Ursprünglich: Art. 69a. Eingefügt durch Ziff. II der V vom 14. Sept. 2005  (AS 2005 4645). Aufgehoben durch Anhang Ziff. 2 der V vom 21. Dez. 2016, mit  Wirkung seit 1. Jan. 2017 (AS 2016 5113).Art. 70 Aufgehoben durch Anhang Ziff. 2 der V vom 12. Nov. 2014 zum Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetz, mit Wirkung seit 1. Jan. 2015 (AS 2014 4137).10. Kapitel:  Schlussbestimmungen1. Abschnitt:  VollzugArt. 71 SBFI (Art. 65 BBG) Das SBFI vollzieht diese Verordnung, soweit die Zuständigkeit nicht anders geregelt ist. Es ist Kontaktstelle für die gegenseitige Diplomanerkennung im Rahmen des Vollzugs folgender internationaler Verträge:a. Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit;b. Übereinkommen vom 4. Januar 1960 zur Errichtung einer Europäischen Freihandelsassoziation. SR 0.142.112.681 SR 0.632.31Art. 71a Gebühren des SBFIDie Gebühren für erstinstanzliche Verfügungen und für Dienstleistungen im Aufgabenbereich des SBFI richten sich nach der Gebührenverordnung SBFI vom 16. Juni 2006. Eingefügt durch Anhang Ziff. 2 der Gebührenverordnung SBFI vom 16. Juni 2006,  in Kraft seit 1. Aug. 2006 (AS 2006 2639). SR 412.109.3Art. 72 Zutrittsrecht und Auskunftspflicht (Art. 65 Abs. 4 BBG) Die mit dem Vollzug betrauten Stellen haben Zutritt zu Veranstaltungen der Berufsbildung. Sie können Auskünfte verlangen und Unterlagen einsehen, die die Berufsbildung betreffen. Das SBFI kann bei den Kantonen und den direkt mit Vollzugsaufgaben betrauten Dritten Informationen und Auskünfte einholen.Art. 73 Entzug von Ausweisen und Titeln (Art. 63 BBG) Das SBFI entzieht Ausweise und Titel, die auf rechtswidrige Weise erwirkt wurden. Die strafrechtliche Verfolgung bleibt vorbehalten. Der rechtskräftige Entzug eines Ausweises wird den Kantonen mitgeteilt; ein allfälliger Eintrag im öffentlichen Register wird gelöscht. Die Berichtigung vom 8. Febr. 2021 betrifft nur den französischen Text (AS 2021 74).Art. 73a Anerkennung von altrechtlichen kantonalen und interkantonalen Abschlüssen im Bereich der Berufsbildung in Gesundheitsberufen (Art. 73a BBG) Die Durchführung der Verfahren zur Anerkennung von altrechtlichen kantonalen und altrechtlichen interkantonalen Abschlüssen im Bereich der Berufsbildung in Gesundheitsberufen wird dem Schweizerischen Roten Kreuz übertragen.Die Einzelheiten der Aufgabenübertragung werden in einem öffentlich-rechtlichen Vertrag zwischen dem SBFI und dem Schweizerischen Roten Kreuz geregelt. Die Gebühren nach der Gebührenverordnung SBFI vom 16. Juni 2006 sind für die Verfahren zur Anerkennung der Abschlüsse anwendbar. Eingefügt durch Ziff. I der V vom 8. Mai 2024, in Kraft seit 1. Juli 2024 (AS 2024 217). SR 412.109.32. Abschnitt:  Aufhebung und Änderung bisherigen RechtsArt. 74 Die Aufhebung und die Änderung bisherigen Rechts werden im Anhang geregelt. Für die Aufhebung von Ausbildungsreglementen, die gestützt auf Artikel 12 des Bundesgesetzes vom 19. April 1978 über die Berufsbildung vom WBF erlassen wurden, ist das SBFI zuständig. [AS 1979 1687; 1985 660 Ziff. I 21; 1987 600 Art. 17 Ziff. 3; 1991 857 Anhang Ziff. 4; 1992 288 Anhang Ziff. 17, 2521 Art. 55 Ziff. 1; 1996 2588 Art. 25 Abs. 2 und  Anhang Ziff. 1; 1998 1822 Art. 2; 1999 2374 Ziff. I 2; 2003 187 Anhang Ziff. II 2. AS 2003 4557 Anhang Ziff. I 1]3. Abschnitt:  ÜbergangsbestimmungenArt. 75 Berufsbildungsabschlüsse nach kantonalem Recht (Art. 73 Abs. 2 BBG) Die Titel von Absolventinnen und Absolventen von Berufsbildungen nach kantonalem Recht gelten mit Inkrafttreten dieser Verordnung als eidgenössisch, wenn sie bisher durch interkantonale Vereinbarungen geregelt waren. Die Gleichwertigkeit von Titeln nach Absatz 1 mit Titeln nach neuen eidgenössischen Regelungen sowie die Bedingungen für allfällige Titelumwandlungen werden in den entsprechenden Bildungserlassen bestimmt. Für die Anerkennung der Bildungsgänge und die Titelumwandlungen in Bereichen, die bisher im interkantonalen Recht geregelt waren, wendet das SBFI bis zum Inkrafttreten der Bildungserlasse die massgebenden Bestimmungen des bisherigen interkantonalen Rechts an. Im Bereich der Gesundheitsberufe ist für die Anerkennung der Bildungsgänge und die Titelumwandlungen sowie für die Anerkennung ausländischer Diplome und Ausweise bis zum Inkrafttreten der massgebenden eidgenössischen Bildungserlasse das Schweizerische Rote Kreuz zuständig.Art. 76 Berufsbildungsverantwortliche ausserhalb des altrechtlichen Geltungsbereichs (Art. 73 BBG) Berufsbildnerinnen und Berufsbildner ausserhalb des Geltungsbereiches des Bundesgesetzes vom 19. April 1978 über die Berufsbildung, die während mindestens fünf Jahren Lernende gebildet haben, gelten als qualifiziert im Sinne der Artikel 44 und 45. und  ... Allfällige Nachqualifikationen haben innerhalb von fünf Jahren nach dem Entscheid des SBFI zu erfolgen. [AS 1979 1687; 1985 660 Ziff. I 21; 1987 600 Art. 17 Ziff. 3; 1991 857 Anhang Ziff. 4; 1992 288 Anhang Ziff. 17, 2521 Art. 55 Ziff. 1; 1996 2588 Art. 25 Abs. 2 und  Anhang Ziff. 1; 1998 1822 Art. 2; 1999 2374 Ziff. I 2; 2003 187 Anhang Ziff. II 2. AS 2003 4557 Anhang Ziff. I 1] Aufgehoben durch Anhang Ziff. 1 der V vom 14. Dez. 2018, mit Wirkung seit  1. Febr. 2019 (AS 2019 155).Art. 76a Lehrbefähigung für das Erteilen von SportunterrichtDas nach bisherigem Recht erworbene eidgenössische Turn- und Sportlehrerdiplom I oder II, das Diplom «Sportlehrerin FH» oder «Sportlehrer FH» sowie das Bachelordiplom in Sport der Eidgenössischen Hochschule für Sport Magglingen gelten als Lehrbefähigung im Sinne von Artikel 46 Absatz 3. Eingefügt durch Art. 82 Ziff. 3 der Sportförderungsverordnung vom 23. Mai 2012, in Kraft seit 1. Okt. 2012 (AS 2012 3967).Art. 77 Pauschalbeiträge (Art. 73 Abs. 3 und 4 BBG) Die Aufgaben der Kantone nach Artikel 53 Absatz 2 BBG werden vom Bund ab dem fünften Jahr nach Inkrafttreten des BBG vollumfänglich über Pauschalbeiträge gemäss dem BBG und dieser Verordnung mitfinanziert. Die ersten vier Jahre nach Inkrafttreten des BBG gilt folgende Regelung:a. Aufgaben nach Artikel 53 Absatz 2 BBG, für die der Bund bisher gestützt auf eines der folgenden Gesetze Beiträge gewährt hat, unterstützt er weiterhin nach diesen Gesetzen:1. Bundesgesetz vom 19. April 1978 über die Berufsbildung,2. Landwirtschaftsgesetz vom 29. April 1998,3. Waldgesetz vom 4. Oktober 1991,4. Bundesgesetz vom 19. Juni 1992 über Finanzhilfen an die Höheren Fachschulen im Sozialbereich.b. Die übrigen Aufgaben nach Artikel 53 Absatz 2 BBG unterstützt der Bund im Rahmen der verfügbaren Mittel nach Artikel 53 Absatz 1 BBG. [AS 1979 1687; 1985 660 Ziff. I 21; 1987 600 Art. 17 Ziff. 3; 1991 857 Anhang Ziff. 4; 1992 288 Anhang Ziff. 17, 2521 Art. 55 Ziff. 1; 1996 2588 Art. 25 Abs. 2 und  Anhang Ziff. 1; 1998 1822 Art. 2; 1999 2374 Ziff. I 2; 2003 187 Anhang Ziff. II 2. AS 2003 4557 Anhang Ziff. I 1] SR 910.1 SR 921.0 [AS 1992 1973. AS 2003 4557 Anhang I 2]Art. 78 Bauvorhaben und Mieten (Art. 73 Abs. 3 BBG) Subventionsgesuche für Bauvorhaben, für die bis zum Inkrafttreten des BBG beim SBFI ein Raumprogramm mit Belegungsplan, ein Vorprojekt oder ein Bauprojekt eingereicht wurden, werden nach bisherigem Recht beurteilt. Wird ein Raumprogramm mit Belegungsplan oder ein Vorprojekt eingereicht, so werden Subventionen nach bisherigem Recht nur gewährt, wenn bis spätestens vier Jahre nach Inkrafttreten des BBG ein Bauprojekt vorgelegt wird. Wurde für ein Bauvorhaben eine Subvention zugesichert, so ist die Schlussabrechnung für das realisierte Vorhaben bis spätestens zehn Jahre nach dem Inkrafttreten des BBG einzureichen. Wird die Schlussabrechnung nach diesem Zeitpunkt eingereicht, so sind keine Subventionen mehr geschuldet. Subventionsgesuche für die Miete von Räumlichkeiten, die bis zum Inkrafttreten des BBG mit einer Raumtabelle, einem Mietvertrag oder einem Mietvorvertrag und einem Belegungsplan eingereicht wurden, werden nach bisherigem Recht beurteilt. Die Subventionen werden höchstens bis vier Jahre nach Inkrafttreten des BBG gewährt. Der Zahlungskredit für Bauten und Mieten geht zu Lasten des Zahlungsrahmens nach Artikel 59 Absatz 1 Buchstabe a BBG.Art. 78a Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 15. September 2017 Für Kurse, die auf eidgenössische Berufsprüfungen oder eidgenössische höhere Fachprüfungen vorbereiten, können Beiträge nach den Artikeln 66c und 66e beantragt werden, wenn die Kurse nach dem 1. Januar 2017 begonnen haben. Das SBFI sorgt dafür, dass die Bestimmungen des 6. Abschnitts des 8. Kapitels (Art. 66a–66j) drei Jahre nach Inkrafttreten der Änderung vom 15. September 2017 auf ihre Wirksamkeit hin überprüft werden und dem Bundesrat Bericht erstattet wird. Eingefügt durch Ziff. I der V vom 15. Sept. 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2018  (AS 2017 5147).4. Abschnitt:  InkrafttretenArt. 79Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2004 in Kraft.Anhang(Art. 74)Aufhebung und Änderung bisherigen RechtsIDie Verordnung vom 7. November 1979 über die Berufsbildung (BBV) wird aufgehoben.IIDie nachstehenden Verordnungen werden wie folgt geändert:... [AS 1979 1712; 1985 670 Ziff. I 1; 1993 7, 1998 1822 Art. 26; 2001 979 Ziff. II] Die Änderungen können unter AS 2003 5047 konsultiert werden.

input-rm412.101 Rumantsch è ina lingua naziunala, ma ina lingua parzialmain uffiziala da la Confederaziun, numnadamain en la correspundenza cun persunas da lingua rumantscha. La translaziun d’in decret federal serva a l’infurmaziun, n’ha dentant nagina validitad legala.Ordinaziundavart la furmaziun professiunala(OFPr)dals 19 da november 2003 (versiun dal 1. da fanadur 2024)Il Cussegl federal svizzer,sa basond sin l’artitgel 65 alinea 1 da la Lescha federala dals 13 da december 2002 davart la furmaziun professiunala (LFPr),ordinescha: SR 412.101. chapitel Disposiziuns generalasArt. 1 Collavuraziun (art. 1 LFPr) La collavuraziun da la Confederaziun, dals chantuns e da las organisaziuns dal mund da lavur en la furmaziun professiunala serva a dar als emprendists ina buna qualificaziun ch’è cumparegliabla en tut la Svizra e ch’è orientada al martgà da lavur. La Confederaziun collavura per regla cun organisaziuns dal mund da lavur naziunalas ch’èn activas en tut la Svizra. Sch’i na dat nagina organisaziun dal mund da lavur en in tschert sectur da la furmaziun professiunala, consultescha l’autoritad federala:a. organisaziuns ch’èn activas en in sectur cumparegliabel da la furmaziun professiunala; ub. organisaziuns ch’èn activas sin plaun regiunal en il sectur respectiv da la furmaziun professiunala, ed ils chantuns interessads.Art. 2 Perscrutaziun davart la furmaziun professiunala (art. 4 LFPr) Il Secretariat da stadi per furmaziun, retschertga ed innovaziun (SEFRI) promova la perscrutaziun svizra davart la furmaziun professiunala, fin ch’ina infrastructura duraivla areguard il persunal e l’organisaziun ha cuntanschì il nivel scientific che vegn renconuschì sin plaun internaziunal. Diesch onns suenter l’entrada en vigur da questa ordinaziun examinescha la Confederaziun, sche la perscrutaziun davart la furmaziun professiunala po vegnir integrada en las structuras naziunalas existentas da la promoziun da la perscrutaziun sco in sectur da la perscrutaziun ordinaria da la furmaziun. La perscrutaziun davart la furmaziun professiunala che vegn promovida da la Confederaziun è accordada cun la perscrutaziun da la furmaziun en general e cun il program da la statistica da furmaziun sco er cun l’economia e cun il mund da lavur. Designaziun da l’unitad administrativa tenor l’al. 3 da l’art. 16 da l’O da publicaziun dals 17 da nov. 2004 (AS 2004 4937), adattada per il 1. da schan. 2013. Questa adattaziun è vegnida fatga en tut il text.Art. 3 Svilup da la qualitad (art. 8 LFPr) Il SEFRI fa ina glista cun las metodas per il svilup da la qualitad en il singuls secturs da la furmaziun professiunala. Questa glista vegn repassada periodicamain. Ils purschiders da la furmaziun professiunala pon eleger libramain tranter las metodas da svilup da la qualitad che vegnan menziunadas sin la glista. Ils chantuns pon prescriver ina metoda per ils purschiders da dretg public. Ils standards da qualitad che vegnan fixads dal SEFRI ston cuntentar las pretensiuns actualas e tegnair quint dals basegns da las differentas purschidas.Art. 4 Resguardar prestaziuns da furmaziun ch’èn gia vegnidas furnidas (art. 9 al. 2 LFPr) Per resguardar prestaziuns da furmaziun ch’èn gia vegnidas furnidas, decidan:a. l’autoritad chantunala, sch’i vegn scursanida individualmain ina furmaziun che fa part d’ina furmaziun fundamentala organisada dal manaschi;b. ils purschiders cumpetents, sch’i dat reducziuns individualas d’autras furmaziuns;c. ils organs cumpetents, en cas d’admissiun a proceduras da qualificaziun. Ils chantuns procuran per posts da consultaziun che gidan las persunas a cumpilar mussaments da qualificaziun per qualificaziuns ch’èn vegnidas acquiridas ordaifer las furmaziuns usitadas, tras experientschas praticas professiunalas u extraprofessiunalas. La cumpilaziun serva sco basa da decisiun per metter a quint las prestaziuns tenor l’alinea 1. Ils posts da contact collavuran cun las organisaziuns dal mund da lavur e consulteschan persunas spezialisadas externas.Art. 5 Purschiders privats (art. 11 LFPr)Cun fixar ina purschida confurma als basegns da scolas professiunalas spezialisadas e da curs intermanaschials resguardan ils chantuns en spezial purschidas privatas ch’èn gratuitas per ils emprendists.2. chapitel Furmaziun fundamentala professiunala1. part Disposiziuns generalasArt. 6 NoziunsEn execuziun da la LFPr u per la cumplettar signifitga:a. furmaziun fundamentala en in manaschi: furmaziun fundamentala che ha lieu principalmain en in manaschi d’emprendissadi u en ina cuminanza da manaschis d’emprendissadi;b. furmaziun fundamentala en scola: furmaziun fundamentala che ha lieu principalmain en ina instituziun da scola, particularmain en in lavuratori d’emprendissadi u en ina scola media commerziala;c. cuminanza da manaschis d’emprendissadi: concentraziun da plirs manaschis cun l’intent da garantir als emprendists ina furmaziun pratica professiunala generala en differents manaschis spezialisads;d. praticum: furmaziun pratica professiunala ch’è integrada en ina furmaziun fundamentala en scola e che vegn absolvida ordaifer la scola.Art. 7 Preparaziun per la furmaziun fundamentala professiunala (art. 12 LFPr) Sco preparaziun per la furmaziun fundamentala professiunala valan purschidas che sa refereschan a la pratica ed al mund da lavur, che suondan il temp da scola obligatoric e che cumpletteschan il program da la scola obligatorica areguard las pretensiuns da la furmaziun fundamentala professiunala. Las purschidas da preparaziun per la furmaziun professiunala duran maximalmain 1 onn e vegnan accordadas temporalmain cun l’onn da scola. Ellas vegnan terminadas cun in giudicament.Art. 8 Contract d’emprendissadi (art. 14 e 18 al. 1 LFPr) Sch’in contract d’emprendissadi tenor l’artitgel 14 alinea 2 segunda frasa LFPr vegn concludì mo per ina part da la furmaziun, ston tut ils contracts per las singulas parts da la furmaziun vegnir suttascrits ed approvads da las autoritads chantunalas fin il cumenzament da l’emprendissadi. Sche la furmaziun fundamentala ha lieu en ina cuminanza da manaschis d’emprendissadi, fa il manaschi principal u l’organisaziun principala in contract cun l’emprendist. Il temp d’emprova cumenza cun il cumenzament da la furmaziun fundamentala sut il contract d’emprendissadi correspundent. Sch’i vegn concludì in contract d’emprendissadi tenor l’alinea 1 mo per ina part da la furmaziun, dura il temp d’emprova per questa part per regla 1 mais. Las disposiziuns davart il contract d’emprendissadi valan per furmaziuns fundamentalas en in manaschi er, sche talas cumenzan cun ina part da scola pli lunga. L’autoritad chantunala po prevair excepziuns, sch’ella garantescha a l’emprendist ch’el po absolver ina furmaziun fundamentala cumpletta suenter la part da scola. Il manaschi d’emprendissadi u la cuminanza da manaschis d’emprendissadi inoltrescha il contract d’emprendissadi suttascrit a l’autoritad chantunala per l’approvaziun avant il cumenzament da la furmaziun fundamentala. Las parts contrahentas utiliseschan formulars da contract ch’ils chantuns mettan a disposiziun. Il SEFRI garantescha ch’ils formulars èn unitars en tut la Svizra. Suenter avair tadlà las partidas dal contract d’emprendissadi e la scola professiunala spezialisada decida l’autoritad chantunala davart las cunvegnas contractualas da prolungaziun u da reducziun da la durada da la furmaziun tenor l’artitgel 18 alinea 1 LFPr.Art. 9 Lieu da la furmaziun fundamentala organisada dal manaschi (art. 16 al. 2 lit. a LFPr) Sco lieu d’ina furmaziun fundamentala organisada dal manaschi vala quel lieu, nua ch’i vegn realisada la gronda part da la furmaziun fundamentala organisada dal manaschi. Sche la sedia da la firma ed il manaschi d’emprendissadi sa chattan en differents chantuns, vegn considerà sco decisiv il lieu, nua ch’il manaschi d’emprendissadi sa chatta. En cas d’ina cuminanza da manaschis d’emprendissadi è decisiv il lieu, nua ch’il manaschi principal u nua che l’organisaziun principala sa chattan. Sche las autoritads chantunalas na pon betg sa cunvegnir davart il lieu da la furmaziun fundamentala organisada dal manaschi, decida il SEFRI.Art. 10 Pretensiuns spezialas a la furmaziun fundamentala da 2 onns (art. 17 al. 2 e 18 al. 2 LFPr) La furmaziun fundamentala da 2 onns intermediescha – en cumparegliaziun cun las furmaziuns fundamentalas da trais e da 4 onns – qualificaziuns professiunalas specificas e pli simplas. Ella tegna quint da las premissas individualas dals emprendists cun ina purschida d’emprender spezialmain differenziada e cun ina didactica adattada. Las ordinaziuns da furmaziun resguardan en la furmaziun fundamentala da 2 onns ina midada posteriura en ina furmaziun fundamentala da trais u da 4 onns. La furmaziun fundamentala da 2 onns po vegnir reducida u prolungada per maximalmain 1 onn. Sch’il success da la furmaziun d’ina persuna è periclità, decida l’autoritad chantunala – suenter avair tadlà l’emprendist ed il purschider da la furmaziun – sch’i duai vegnir dà a quella persuna in accumpagnament individual spezialisà. L’accumpagnament individual spezialisà na cumpiglia betg mo aspects da scola, mabain tut ils aspects ch’èn relevants per la furmaziun e che fan part da l’ambient da l’emprendist.Art. 11 Surveglianza (art. 24 LFPr) L’autoritad chantunala refusa u revochescha la permissiun per la furmaziun, sche la furmaziun pratica professiunala è insuffizienta, sche furmaturs professiunals n’adempleschan betg las premissas legalas u violeschan lur obligaziun. Sch’il success da la furmaziun fundamentala è mess en dumonda, prenda l’autoritad chantunala – suenter avair tadlà las persunas participadas – las mesiras necessarias per intermediar a l’emprendist sche pussaivel ina furmaziun fundamentala che correspunda a sias abilitads ed a sias inclinaziuns. En cas da basegn recumonda l’autoritad chantunala a las parts contrahentas d’adattar il contract d’emprendissadi, u gida l’emprendist a tschertgar in’autra furmaziun fundamentala professiunala u in auter lieu da furmaziun.2. part Ordinaziuns da furmaziunArt. 12 Cuntegns (art. 19 LFPr) Ultra dals objects tenor l’artitgel 19 alinea 2 LFPr reglan las ordinaziuns da la furmaziun fundamentala professiunala:a. las cundiziuns d’admissiun;b. las furmas d’organisaziun pussaivlas da la furmaziun areguard l’intermediaziun da la materia ed areguard la madirezza persunala ch’è necessaria per exercitar in’activitad;c. ils instruments per promover la qualitad da la furmaziun, sco plans da furmaziun ed auters instruments ch’èn colliads cun quai;d. eventualas particularitads regiunalas;e. las mesiras per la segirezza da lavur e per la protecziun da la sanadad;f. las pretensiuns dal cuntegn e da l’organisaziun a l’intermediaziun da la pratica professiunala en ina instituziun da scola en il senn da l’artitgel 6 litera b;g. l’organisaziun, la durada e la materia d’instrucziun dals curs intermanaschials e d’auters lieus da furmaziun cumparegliabels sco er lur coordinaziun cun la furmaziun da scola. Ellas reglan ultra da quai la cumposiziun e las incumbensas da las cumissiuns svizras per il svilup e la qualitad professiunala da las professiuns respectivas. Las cumissiuns ston esser cumponidas en maniera ch’igl è garantì che:a. la Confederaziun saja represchentada;b. las regiuns linguisticas sajan represchentadas adequatamain. Las cumissiuns tenor l’alinea 1 n’èn betg cumissiuns extraparlamentaras en il senn da l’artitgel 57a da la Lescha dals 21 da mars 1997 davart l'organisaziun da la regenza e da l'administraziun. Ellas vegnan instituidas da las organisaziuns da lavur. Lur commembers vegnan er pajads da questas organisaziuns. Per regla sto vegnir previsa l’instrucziun d’ina segunda lingua. Quella duai vegnir reglada tenor ils basegns da la furmaziun fundamentala respectiva. Prescripziuns da furmaziun che divergeschan dals artitgels 47, 48 litera b e 49 da la Lescha da lavur dals 13 da mars 1964, basegnan il consentiment dal secretariat da stadi per l’economia. Las ordinaziuns da furmaziun pon prevair proceduras da promoziun. Talas resguardan la furmaziun a la pratica professiunala e la furmaziun da scola. ... Prescripziuns da furmaziun davart scolaziuns renconuschidas en protecziun cunter radiaziuns tenor l’Ordinaziun dals 26 d’avrigl 2017 davart la protecziun cunter radiaziuns basegnan il consentiment da l’Uffizi federal da sanadad publica. Integrà tras la cifra I 6.3 da l’O dals 9 da nov. 2011 (examinaziun da las cumissiuns extraparlamentaras), en vigur dapi il 1. da schan. 2012 (AS 2011 5227). SR 172.010 Integrà tras la cifra I 6.3 da l’O dals 9 da nov. 2011 (examinaziun da las cumissiuns extraparlamentaras), en vigur dapi il 1. da schan. 2012 (AS 2011 5227). SR 822.11 Abolì tras la cifra 3 da l’artitgel 82 da l’O davart la promoziun dal sport dals 23 da matg 2012, cun effect dapi il 1. d’oct. 2012 (AS 2012 3967).SR 814.501 Integrà tras la cifra II 1 da l’O dals 24 d’oct. 2007 (AS 2007 5651). Versiun tenor la cifra 1 da l’agiunta 11 da l’O dals 26 d’avr. 2017 davart la protecziun cunter radiaziuns, en vigur dapi il 1. da schan. 2018 (AS 2017 4261).Art. 13 Dumonda e decret (art. 19 al. 1 LFPr) Las organisaziuns dal mund da lavur en il senn da l’artitgel 1 alinea 2 pon far la dumonda da decretar in’ordinaziun da furmaziun. La dumonda sto vegnir inoltrada, cun ina motivaziun en scrit, al SEFRI. La concepziun e l’entrada en vigur da las ordinaziuns da furmaziun tras il SEFRI premetta la cooperaziun dals chantuns e da las organisaziuns dal mund da lavur. Il SEFRI garantescha la coordinaziun cun e tranter ils circuls interessads ed ils chantuns. Sch’els n’arrivan betg da sa cunvegnir, decida il SEFRI resguardond il niz general per la furmaziun professiunala ed eventuals reglaments cun ils partenaris socials.3. part Furmaziun pratica professiunalaArt. 14 Cuminanza da manaschis d’emprendissadi (art. 16 al. 2 lit. a LFPr) Ils manaschis ch’èn participads ad ina cuminanza da manaschis d’emprendissadi reglan lur cumpetenzas e lur responsabladads en in contract en scrit. Els numnan in manaschi principal u in’organisaziun principala che concluda il contract d’emprendissadi e che represchenta la cuminanza vers anora. La permissiun da furmaziun per la cuminanza da manaschis d’emprendissadi vegn dada al manaschi principal u a l’organisaziun principala.Art. 15 Praticums (art. 16 al. 1 lit. a ed al. 2 lit. a LFPr) Ils purschiders d’ina furmaziun fundamentala da scola procuran per ina purschida da plazzas da praticum che correspunda al dumber d’emprendists. La scola cumprova quai visavi l’autoritad da surveglianza. Ils purschiders da la furmaziun fundamentala da scola èn responsabels per la qualitad dal praticum visavi las autoritads da surveglianza. Il purschider da la furmaziun fundamentala da scola concluda in contract cun il purschider dal praticum. En quest contract s’oblighescha il purschider dal praticum d’intermediar la furmaziun pratica professiunala en ina moda confurma a las prescripziuns ed eventualmain da pajar in salari a l’emprendist. Il purschider dal praticum concluda in contract da praticum cun l’emprendist. Quest contract basegna l’approvaziun da l’autoritad da surveglianza, sch’il praticum dura pli ditg che 6 mais.Art. 16 Furmaziun pratica professiunala instruida en scola (art. 16 al. 2 lit. a LFPr)Avant che dar ina permissiun per la furmaziun ad in’autra instituziun ch’è renconuschida per instruir la pratica professiunala, sclerescha il chantun – en collavuraziun cun las organisaziuns dal mund da lavur cumpetentas – en spezial, sche la relaziun cun il mund da lavur è garantida.4. part Furmaziun da scolaArt. 17 Scola professiunala spezialisada (art. 21 LFPr) En cunvegna cun las organisaziuns dal mund da lavur cumpetentas reunescha la scola professiunala spezialisada las furmaziuns fundamentalas ad unitads coerentas. Ella resguarda il connex tematic da las activitads professiunalas e las particularitads dals emprendists. La scola professiunala spezialisada inditgescha las persunas da contact per ils emprendists ed, eventualmain, per lur manaschi d’emprendissadi. Sche las prestaziuns da scola mettan en dumonda il success da la furmaziun fundamentala organisada dal manaschi u sch’il cumportament da l’emprendist è insuffizient, entra la scola professiunala spezialisada en contact cun il manaschi d’emprendissadi. L’emprim taidla ella l’emprendist.Art. 18 Furmaziun obligatorica da scola (art. 21 LFPr) La furmaziun obligatorica da scola sto vegnir dada almain en dis entirs per ils emprendists che absolvan lur furmaziun pratica professiunala en in manaschi. Sch’ella dura pli ditg ch’in di per emna, sto vegnir dada er la part restanta en in unic bloc. In di da scola na dastga betg cumpigliar dapli che nov lecziuns, inclusiv ils curs facultativs ed ils curs da sustegn. La scola professiunala spezialisada decida davart las dumondas da dispensaziun da la furmaziun obligatorica da scola. En cas che la dispensaziun ha er consequenzas per la procedura da qualificaziun, decida ’autoritad chantunala.Art. 19 Furmaziun generala (art. 15 al. 2 lit. b LFPr) Il SEFRI decretescha prescripziuns minimalas per la furmaziun generala che vegn instruida en il rom da las furmaziuns fundamentalas da 2, 3 e 4 onns. Las prescripziuns minimalas vegnan concretisadas en in plan d’instrucziun general federal u, en cas da basegns spezials, en las ordinaziuns da furmaziun.Art. 20 Curs facultativs e curs da sustegn (art. 22 al. 3 e 4 LFPr) Ils curs facultativs ed ils curs da sustegn da la scola professiunala spezialisada ston vegnir organisads uschia, ch’igl è pussaivel d’als frequentar senza pregiuditgar memia fitg la furmaziun pratica professiunala. Durant il temp da scola na dastga lur dimensiun betg surpassar en media in mez di per emna. La necessitad da frequentar ils curs da sustegn vegn examinada periodicamain. Sche las prestaziuns u sch’il cumportament en la scola professiunala spezialisada u en il manaschi d’emprendissadi èn insuffizients, excluda la scola – en enclegientscha cun il manaschi d’emprendissadi – l’emprendist da curs facultativs. En cas ch’ins na vegn betg perina, decida l’autoritad chantunala. Las scolas professiunalas spezialisadas procuran per ina purschida equilibrada da curs facultativs e da curs da sustegn. En spezial pussibiliteschan ellas curs facultativs da linguas.5. part Curs intermanaschials ed auters lieus da furmaziun cumparegliabels(art. 23 LFPr)Art. 21 Ils chantuns sustegnan las organisaziuns dal mund da lavur a constituir instituziuns responsablas per curs intermanaschials e per auters lieus da furmaziun cumparegliabels. La participaziun dals manaschis als custs che resultan da curs intermanaschials e d’auters lieus da furmaziun cumparegliabels na dastga betg surpassar ils custs cumplains. Il manaschi d’emprendissadi porta ils custs che resultan per l’emprendist cun frequentar ils curs intermanaschials ed ils auters lieus da furmaziun cumparegliabels.6. part Maturitad professiunala federala (art. 25 LFPr)Art. 22La maturitad professiunala federala sa drizza tenor l’Ordinaziun dals 24 da zercladur 2009 davart la maturitad professiunala. Versiun tenor l’art. 35 al. 2 da l’O dals 24 da zer. 2009 davart la maturitad professiunala, en vigur dapi il 1. d’avust 2009 (AS 2009 3447). SR 412.103.13. chapitel Furmaziun professiunala superiuraArt. 23 Disposiziuns generalas (art. 27 LFPr) Sch’i vegnan purschidas ina maturitad professiunala federala ed in examen professiunal federal superiur en in sectur spezial, sa differenziescha l’examen professiunal federal superiur da la maturitad professiunala federala tras pretensiuns pli grondas. Las qualificaziuns da la furmaziun professiunala superiura vegnan accordadas cun ils standards internaziunals usitads.Art. 24 Instituziun responsabla (art. 28 al. 2 LFPr) Las organisaziuns dal mund da lavur en il senn da l’artitgel 1 alinea 2 pon dumandar l’approvaziun d’in examen professiunal federal u in examen professiunal federal superiur. Ellas furman ina instituziun responsabla per metter a disposiziun e per realisar in examen professiunal federal u in examen professiunal federal superiur. Las organisaziuns che pon cumprovar in connex cun l’examen correspundent, ston survegnir la pussaivladad da far part da l’instituziun responsabla. L’instituziun responsabla fixescha ils dretgs e las obligaziuns da las organisaziuns participadas, e quai sin fundament da lur dimensiun e da lur capacitad economica.Art. 25 Premissas per l’approvaziun dals examens professiunals federals e dals examens professiunals federals superiurs (art. 28 al. 3 LFPr) Entaifer ina branscha approvescha la Confederaziun per ina direcziun specifica mintgamai mo in examen professiunal federal e mo in examen professiunal federal superiur. El examinescha:a. sche l’examen è d’in interess public;b. sch’i na dat nagins conflicts cun la politica da furmaziun u cun in auter interess public;c. sche l’instituziun responsabla è en cas da garantir ina purschida naziunala a pli lunga vista;d. sch’il cuntegn da l’examen s’orientescha a las qualificaziuns ch’èn necessarias per pratitgar questas activitads professiunalas;e. sch’il titel previs è cler, n’è betg confus e po vegnir distinguì d’auters titels.Art. 26 Procedura d’approvaziun (art. 28 al. 3 LFPr) L’instituziun responsabla inoltrescha al SEFRI la dumonda d’approvar in urden d’examen. Il SEFRI coordinescha il cuntegn dals urdens d’examen en las professiuns parentadas. El po disponer la fusiun d’examens che han in sectur spezial sumegliant ed ina direcziun sumeglianta. Sche la dumonda ademplescha las premissas, communitgescha il SEFRI en il Fegl uffizial federal l’inoltraziun da l’urden d’examen e fixescha in termin da protesta da 30 dis. Las protestas ston vegnir inoltradas al SEFRI en scrit e cun ina motivaziun.Art. 27 Surveglianza (art. 28 al. 2 e 3 LFPr)Sch’ina instituziun responsabla n’observa betg l’urden d’examen malgrà ina admoniziun, po il SEFRI surdar l’examen ad in’autra instituziun responsabla u revocar l’approvaziun da l’urden d’examen.Art. 28 Scolas spezialisadas superiuras (art. 29 al. 3 LFPr)Las scolas spezialisadas superiuras vegnan regladas en in’ordinaziun dal Departament federal d’economia, furmaziun e retschertga (DEFR) davart las furmaziuns a las scolas spezialisadas superiuras. Designaziun da l’unitad administrativa tenor l’al. 3 da l’art. 16 da l’O da publicaziun dals 17 da nov. 2004 (AS 2004 4937), adattada per il 1. da schan. 2013. Questa adattaziun è vegnida fatga en tut il text.Art. 28a Integrà tras la cifra I da l’O dals 15 da sett. 2017 (AS 2017 5147). Abolì tras la cifra 1 da l’agiunta da l’O dals 14 da dec. 2018, cun effect dapi il 1. da favr. 2019 (AS 2019 155).4. chapitel Furmaziun supplementara orientada a la professiun (art. 32 LFPr)Art. 29 La Confederaziun sa participescha a mesiras che han la finamira da promover – sin plaun naziunal u entaifer ina regiun linguistica – la coordinaziun, la qualitad e la transparenza da la purschida da la furmaziun supplementara orientada a la professiun. Las structuras e las purschidas da la furmaziun professiunala che vegnan finanziadas dal maun public stattan a disposiziun, uschenavant che quai è pussaivel, per mesiras dal martgà da lavur tenor la Lescha dals 25 da zercladur 1982 davart l’assicuranza cunter la dischoccupaziun. SR 837.05. chapitel Procedura da qualificaziun, attestats e titelsArt. 30 Pretensiuns a las proceduras da qualificaziun (art. 33 e 34 al. 1 LFPr) Per las proceduras da qualificaziun valan las suandantas pretensiuns:a. ellas sa drizzan tenor las finamiras da qualificaziun dals decrets da furmaziun decisivs;b. ellas valiteschan ed accentueschan en ina moda equilibrada las parts a bucca, en scrit e praticas tegnend quint da las particularitads dal champ da qualificaziun correspundent e resguardan las notas d’experientscha da la scola e da la pratica;c. ellas applitgeschan proceduras adequatas e confurmas a la gruppa en mira per constatar las qualificaziuns che ston vegnir valitadas. La constataziun d’ina qualificaziun per dar in attestat u in titel vegn fatga sin fundament d’ina procedura d’examen definitiva ed interdisciplinara u d’ina procedura equivalenta.Art. 31 Autras proceduras da qualificaziun (art. 33 LFPr) Autras proceduras da qualificaziun èn proceduras che n’èn per regla betg fixadas en decrets da furmaziun, ch’èn dentant adattadas per constatar las qualificaziuns necessarias. Las proceduras da qualificaziun tenor l’alinea 1 pon vegnir standardisadas per gruppas spezialas da persunas e pon vegnir regladas en ils decrets da furmaziun decisivs.Art. 32 Premissas d’admissiun spezialas (art. 34 al. 2 LFPr)Sche las qualificaziuns èn vegnidas acquiridas ordaifer ina furmaziun regulara, premetta l’admissiun a la procedura da qualificaziun in’experientscha professiunala d’almain 5 onns.Art. 33 Repetiziuns da proceduras da qualificaziun Igl è pussaivel da repeter maximalmain duas giadas la procedura da qualificaziun. Parts ch’èn reussidas gia pli baud na ston betg pli vegnir repetidas. Ils decrets da furmaziun pon fixar pretensiuns pli rigurusas concernent l’obligaziun da repetiziun. Ils termins per la repetiziun vegnan fixads uschia, ch’i na resultan nagins custs supplementars sproporziunads per ils organs cumpetents.Art. 34 Valitaziun (art. 34 al. 1 LFPr) Las prestaziuns en las proceduras da qualificaziun vegnan exprimidas en notas entiras u en mesas notas. 6 è la meglra nota, 1 è la mendra nota. Notas sut 4 represchentan prestaziuns insuffizientas. Autras notas che mesas notas èn permessas mo per las medias che resultan da las valitaziuns da singulas posiziuns dals decrets da furmaziun correspundents. Las medias vegnan arrundadas a maximalmain ina cifra suenter il comma. Ils decrets da furmaziun pon prevair auters sistems da valitaziun.Art. 35 Examens finals da la furmaziun fundamentala professiunala (art. 17 LFPr) Per realisar ils examens finals da la furmaziun fundamentala professiunala nominescha l’autoritad chantunala experts da l’examen. Las organisaziuns cumpetentas dal mund da lavur han il dretg da far propostas. Ils experts da l’examen fixeschan en scrit ils resultats da l’examen sco er lur observaziuns durant la procedura da qualificaziun, inclusiv las objecziuns dals candidats. Sch’in candidat basegna, pervia d’in impediment, meds auxiliars spezials u dapli temp, al vegn quai concedì adequatamain. En roms cun ina instrucziun bilingua po l’examen avair lieu totalmain u parzialmain en la segunda lingua. Ils organs ch’èn cumpetents per realisar ils examens finals decidan tras ina disposiziun, sch’els concedan in attestat federal da qualificaziun u in attest federal da furmaziun professiunala.Art. 36 Examens professiunals federals ed examens professiunals federals superiurs (art. 43 al. 1 e 2 LFPr) L’organ ch’è cumpetent per l’examen professiunal federal u per l’examen professiunal federal superiur decida cun ina disposiziun davart l’admissiun a la procedura da qualificaziun e davart la concessiun dal certificat professiunal u dal diplom. Ils certificats professiunals ed ils diploms vegnan emess dal SEFRI. Ils absolvents pon tscherner, en tge lingua uffiziala che lur certificat vegn emess. Ils certificats professiunals ed ils diploms vegnan suttascrits dal president da l’organ ch’è cumpetent per la procedura da qualificaziun e d’in commember da la direcziun dal SEFRI. Versiun tenor la cifra I da l’O dals 15 da sett. 2017, en vigur dapi il 1. da schan. 2018 (AS 2017 5147).Art. 37 Registers (art. 43 al. 3 LFPr) Il register dal SEFRI davart ils certificats professiunals federals e davart ils diploms cuntegna las suandantas datas:a. num e prenum;b. data da naschientscha;c. lieu da burgais (tar persunas ch’èn burgaisas da la Svizra) u naziunalitad (tar persunas ch’èn burgaisas da l’exteriur);d. domicil il mument da l’examen;e. onn da l’examen. Il SEFRI po publitgar las datas tenor l’alinea 1 literas a, d ed e sco er l’onn da naschientscha dal titular da l’attestat en ina moda adequata. Avant che publitgar las datas tenor l’alinea 2 dumonda el il consentiment da la persuna pertutgada. Senza inditgar motivs po quella refusar il consentiment u al revocar posteriuramain.Art. 38 Glista dals titels e da las professiuns (art. 19 al. 2 lit. e, 28 al. 2 e 29 al. 3 LFPr) Il SEFRI publitgescha en furma electronica ina glista:a. dals titels protegids da las furmaziuns fundamentalas professiunalas e da las furmaziuns professiunalas superiuras en las trais linguas uffizialas da la Confederaziun; supplementarmain po el agiuntar las denominaziuns englaisas, sche quellas èn univocas sin nivel internaziunal;b. dals partenaris da la furmaziun professiunala ch’èn attribuids als titels protegids respectivs. Sin dumonda dal titular da l’attestat emetta il SEFRI in document cun ina descripziun englaisa dal cuntegn da la furmaziun u da la qualificaziun professiunala. ... Versiun tenor la cifra I da l’O dals 15 da sett. 2017, en vigur dapi il 1. da schan. 2018 (AS 2017 5147). La glista po vegnir consultada sut www.bvz.admin.ch Versiun tenor la cifra I da l’O dals 15 da sett. 2017, en vigur dapi il 1. da schan. 2018 (AS 2017 5147). Abolì la frasa tras la cifra 2 da l’agiunta da l’urden da taxas dal UFFT dals 16 da zer. 2006, cun effect dapi il 1. d’avust 2006 (AS 2006 2639).Art. 39 Participaziun als custs (art. 41 LFPr) Ils custs da material e da locaziun na fan betg part da las taxas d’examen tenor l’artitgel 41 LFPr e dastgan vegnir mess a quint totalmain u parzialmain als purschiders da la furmaziun pratica professiunala. En cas da proceduras da qualificaziun da persunas che n’absolvan betg ina furmaziun fundamentala professiunala po l’autoritad metter a quint totalmain u parzialmain als candidats il material necessari ed eventuals custs che resultan supplementarmain. La reglamentaziun da la participaziun als custs per las proceduras da qualificaziun da persunas che n’absolvan betg la furmaziun fundamentala professiunala basegna il consentiment dal SEFRI, sche las proceduras da qualificaziun na vegnan betg realisadas sin plaun chantunal. Las entradas or da las indemnisaziuns per ils examens professiunals federals e per ils examens professiunals federals superiurs na dastgan betg surpassar ils custs cumplains da l’instituziun responsabla, ils quals vegnan calculads en ina media da 6 onns, resguardond la constituziun d’ina reserva adequata.6. chapitel Persunas responsablas per la furmaziun professiunala1. part Disposiziuns generalasArt. 40 Persunas responsablas per la furmaziun fundamentala professiunala (art. 45 al. 3 e 46 al. 2 LFPr) Tgi che instruescha en la pratica u en scola la furmaziun fundamentala professiunala, sto avair ina furmaziun che correspunda a las pretensiuns minimalas tenor ils artitgels 44 fin 47. Questa furmaziun vegn cumprovada:a. cun in diplom federal u cun in diplom renconuschì da la Confederaziun; ub. per furmaturs professiunals che han frequentà in curs da 40 uras, cun in certificat da curs. Tgi che n’ademplescha betg las pretensiuns minimalas gia al cumenzament da sia activitad, sto acquirir las qualificaziuns correspundentas entaifer 5 onns. Davart equivalenzas en la qualificaziun da singulas persunas responsablas per la furmaziun professiunala decida l’autoritad chantunala suenter avair consultà ils purschiders da furmaziun correspundents. Per la furmaziun en tschertas professiuns pon vegnir fatgas pretensiuns che surpassan las pretensiuns minimalas da questa ordinaziun. Questas pretensiuns èn fixadas en las ordinaziuns da furmaziun decisivas.Art. 41 Persunas d’instrucziun en la furmaziun professiunala superiura (art. 29 al. 3 e 46 al. 2 LFPr)Il DEFR fixescha las pretensiuns minimalas per persunas d’instrucziun en scolas spezialisadas superiuras.Art. 42 Uras d’emprender Las uras d’emprender cumpiglian uras da preschientscha, il temp impundì en media per il studi persunal, la lavur individuala u en gruppa, ulteriuras occurrenzas en il rom da la furmaziun, las controllas da las enconuschientschas e las proceduras da qualificaziun, l’exercizi e la realisaziun da las enconuschientschas acquiridas en la pratica ed en ils praticums accumpagnads. Las uras d’emprender pon vegnir exprimidas en unitads dals sistems usitads da puncts da credit; ils rests che resultan vegnan arrundads sin la proxima unitad.Art. 43 Furmaziun supplementara (art. 45 LFPr)La furmaziun supplementara da las persunas responsablas per la furmaziun professiunala è object da las mesiras che servan a sviluppar la qualitad tenor l’artitgel 8 LFPr.2. part Pretensiuns minimalas per l’instrucziun pratica e da scolaArt. 44 Furmaturs professiunals en manaschis d’emprendissadi (art. 45 LFPr) Furmaturs professiunals en manaschis d’emprendissadi han:a. in attestat federal da qualificaziun sin il champ ch’els instrueschan u ina qualificaziun equivalenta;b. ina pratica professiunala da 2 onns en il champ d’instrucziun;c. ina qualificaziun pedagogica che correspunda a 100 uras d’emprender. En plazza da las uras d’emprender tenor l’alinea 1 litera c pon star 40 uras da curs. Las uras da curs vegnan confermadas cun in certificat da curs.Art. 45 Auters furmaturs professiunals (art. 45 LFPr)Furmaturs da la professiun en curs intermanaschials ed en auters lieus da furmaziun cumparegliabels sco er en lavuratoris d’emprendissadi ed en autras instituziuns renconuschidas per la furmaziun pratica professiunala ston avair:a. in diplom da la furmaziun professiunala superiura u ina qualificaziun equivalenta en il champ d’instrucziun;b. ina pratica professiunala da 2 onns en il champ d’instrucziun;c. ina furmaziun pedagogica da:1. 600 uras d’emprender, en cas d’ina activitad professiunala,2. 300 uras d’emprender, en cas d’ina activitad professiunala.Art. 46 Persunas d’instrucziun per la furmaziun fundamentala en scola e per la maturitad professiunala (art. 46 LFPr) Las persunas d’instrucziun per la furmaziun fundamentala en scola e per la maturitad professiunala han ina qualificaziun per instruir al stgalim secundar II cun las suandantas qualificaziuns:a. furmaziun pedagogica al stgalim da scola auta;b. furmaziun spezialisada cun in diplom al stgalim terziar;c. experientscha da 6 mais en in manaschi. La qualificaziun per instruir ils roms specifics da las professiuns premetta:a. in diplom correspundent da la furmaziun professiunala superiura u d’ina scola auta;b. ina furmaziun pedagogica da:1. 1800 uras d’emprender en cas d’ina activitad a temp cumplain,2. 300 uras d’emprender en cas d’ina activitad en uffizi accessoric. Per instruir la furmaziun generala u roms che premettan in studi en ina scola auta èsi necessari:a. d’avair ina qualificaziun per instruir a la scola obligatorica, cumplettada cun ina qualificaziun supplementara per la furmaziun generala tenor il plan d’instrucziun correspundent sco er cun ina furmaziun pedagogica da 300 uras d’emprender; ub. ina qualificaziun per instruir al gimnasi, cumplettada cun ina furmaziun pedagogica da 300 uras d’emprender; uc. in studi correspundent ad ina scola auta, cumplettà cun ina furmaziun pedagogica da 1800 uras d’emprender. Versiun tenor la cifra 3 da l’artitgel 82 da l’O davart la promoziun dal sport dals 23 da matg 2012, en vigur dapi il 1. d’oct. 2012 (AS 2012 3967).Art. 47 Activitad da furmaziun en uffizi accessoric (art. 45 e 46 LFPr) In’activitad da furmaziun en uffizi accessoric exequeschan persunas cumplementarmain a lur activitad professiunala en il champ correspundent. L’activitad professiunala principala cumpiglia almain la mesadad dal temp da lavur per emna. Tgi che instruescha en media damain che 4 uras per emna, na suttastat betg a las prescripziuns tenor ils artitgels 45 litera c e 46 alinea 2 litera b cifra 2.3. part Furmaziun pedagogicaArt. 48 Cuntegns (art. 45 e 46 LFPr)La furmaziun pedagogica da las persunas responsablas per la furmaziun professiunala parta da la situaziun al lieu d’emprendissadi ed al lieu da lavur. Ella cumpiglia ils suandants aspects:a. la furmaziun professiunala e ses context: il sistem da la furmaziun professiunala, la basa legala e las purschidas da cussegliaziun;b. l’emprendist: socialisar ils giuvenils e las persunas creschidas en la vita professiunala dal manaschi, da la scola e da la societad;c. instruir ed emprender: planisar, realisar ed evaluar las activitads didacticas, sustegnair ed accumpagnar ils emprendists en lur process concret da furmaziun e d’emprender, evaluar e selecziunar entaifer l’entira paletta dals duns;d. realisar quai ch’ins ha emprendì en ils programs da scolaziun dal manaschi e da la scola;e. chapir la rolla da la persuna d’instrucziun, mantegnair il contact cun il mund dal manaschi e da la scola, planisar l’atgna furmaziun supplementara;f. tractar cun ils emprendists e collavurar cun lur represchentants legals sco er cun las autoritads, cun ils manaschis d’emprendissadi, cun la scola professiunala e cun auters lieus da furmaziun;g. temas generals sco la cultura da lavur, l’etica, dumondas da las schlattainas, la sanadad, la multiculturalitad, la persistenza, la segirezza a la plazza da lavur.Art. 49 Plans d’instrucziun generals (art. 45 e 46 LFPr) Il SEFRI statuescha plans d’instrucziun generals per la qualificaziun da las persunas responsablas per la furmaziun professiunala. Quests plans reglan las parts temporaras, la cumposiziun dal cuntegn e la pratica d’approfundaziun tenor las pretensiuns respectivas per las persunas responsablas per la furmaziun professiunala. L’instituziun responsabla organisescha las furmaziuns. Questas furmaziuns cumbineschan la cumpetenza professiunala cun la cumpetenza d’agir sin plaun pedagogic.4. part Curs per ils experts da l’examen (art. 47 LFPr)Art. 50En collavuraziun cun ils chantuns e cun las organisaziuns dal mund da lavur ch’èn responsablas per la procedura da qualificaziun procura il SEFRI per ina purschida da curs per ils experts da l’examen ed envida els a quests curs.5. part Renconuschientscha federala da diploms e da certificats da cursArt. 51 Cumpetenzas e dumonda (art. 45 e 46 LFPr) Davart la renconuschientscha federala dals diploms e dals certificats da curs da furmaziuns per las persunas responsablas per la furmaziun fundamentala professiunala decidan:a. ils chantuns, sch’i sa tracta da furmaziuns per ils furmaturs professiunals en manaschis d’emprendissadi, cun excepziun da las furmaziuns sin plaun naziunal;b. il SEFRI en cas da tut las autras furmaziuns ed en cas da furmaziuns sin plaun naziunal per ils furmaturs professiunals en manaschis d’emprendissadi. A la dumonda da renconuschientscha ston vegnir agiuntads documents che fan indicaziuns davart:a. la purschida da prestaziuns;b. la qualificaziun da las persunas d’instrucziun;c. la finanziaziun;d. il svilup da la qualitad.Art. 52 Premissas per la renconuschientscha da diploms e da certificats da curs (art. 45 e 46 LFPr)Ils diploms ed ils certificats da curs vegnan renconuschids, sche:a. il program da furmaziun previs correspunda als plans d’instrucziun generals tenor l’artitgel 49;b. ina realisaziun irreproschabla è garantida.6. part ...Art. 53 e 54 Abolì tras la cifra 1 da l’agiunta da l’O dals 14 da dec. 2018, cun effect dapi il 1. da favr. 2019 (AS 2019 155).7. chapitel Cussegliaziun da professiun, da studi e da carrieraArt. 55 Princips (art. 49 LFPr) La cussegliaziun da professiun, da studi e da carriera metta a disposiziun – ensemen cun partenaris – purschidas per preparar, per tscherner e per concepir la carriera professiunala. L’activitad d’infurmaziun ha lieu tras infurmaziuns generalas davart las purschidas da furmaziun sco er tras infurmaziuns e tras cussegliaziuns persunalas. En la cussegliaziun persunala vegn elavurada la basa che permetta a las persunas che tschertgan cussegl da prender decisiuns da professiun, da studi e da carriera tenor lur capacitads ed interess sco er resguardond las pretensiuns dal mund da lavur.Art. 56 Pretensiuns minimalas a furmaziuns per cussegliaders (art. 50 LFPr) Furmaziuns spezialisadas per la cussegliaziun da professiun, da studi e da carriera vegnan purschidas en ina scola auta u en ina instituziun renconuschida dal SEFRI. La furmaziun spezialisada cumpiglia:a. 600 uras d’emprender per students cun in diplom d’ina scola auta respectivamain 1800 uras d’emprender per ils ulteriurs students;b. praticums supplementars da totalmain 12 emnas. Per l’instrucziun è necessari il diplom d’ina scola auta u il diplom d’ina instituziun renconuschida da la Confederaziun en cussegliaziun da professiun, da studi e da carriera sco er la cumprova da la cumpetenza metodica-didactica. Il SEFRI decida en il singul cas davart l’equivalenza d’auters diploms.Art. 57 Cuntegns da la furmaziun (art. 50 LFPr) La furmaziun spezialisada per la cussegliaziun da professiun, da studi e da carriera cumpiglia ils suandants aspects:a. l’uman sco individi: psicologia dal svilup, da l’emprender e da la persunalitad;b. uman e societad: basa sociologica, giuridica ed economica;c. uman e lavur: sistem da furmaziun, tscherna da professiun e da studi, enconuschientschas da la professiun, psicologia da lavur e martgà da lavur;d. metodas da lavur: cussegliaziun, diagnostica, preparaziun da la tscherna da professiun, controllas dals resultats, documentaziun e lavur da publicitad;e. chapientscha da las incumbensas: etica professiunala, identitad professiunala, svilup da la qualitad. Ella tegna quint dals differents accents da la cussegliaziun da giuvenils, da la cussegliaziun da studi, da la cussegliaziun da carriera per persunas creschidas e da la cussegliaziun da persunas cun impediments.Art. 58 Admissiun a la procedura da qualificaziun ed als diploms (art. 50 LFPr) Davart l’admissiun a la procedura da qualificaziun decida l’instituziun da furmaziun. Ella tegna er quint da las qualificaziuns ch’èn vegnidas acquiridas ordaifer sia atgna purschida da furmaziun. Tgi che ha reussì la procedura da qualificaziun, survegn in diplom da l’instituziun da furmaziun ed ha il dretg da purtar il titel da «cussegliader diplomà da professiun, da studi e da carriera».8. chapitel Participaziun da la Confederaziun als custs da la furmaziun professiunala; fond per la furmaziun professiunala1. part Disposiziuns communablasArt. 59 Basa da calculaziun per la participaziun als custs da vart da la Confederaziun (art. 52 al. 1 e 59 al. 2 LFPr) La participaziun da la Confederaziun als custs da la furmaziun professiunala per ademplir las incumbensas tenor LFPr vegn calculada a maun da la media dals custs nets ch’èn resultads per il maun public ils 4 onns chalendars precedents. Ils custs nets vegnan calculads cun agid d’in quint integral dals custs per las expensas, main las entradas. Tar ils custs nets na tutgan betg:a. ils custs per las autoritads executivas;b. ils custs da las plazzas da lavur ed ils salaris dals emprendists da l’administraziun publica e d’interpresas dal dretg public.Art. 60 Custs dals chantuns (art. 53 al. 2 LFPr) Ils chantuns communitgeschan al SEFRI annualmain fin il 1. da fanadur ils custs nets ch’els e las vischnancas han gì l’onn precedent per la furmaziun professiunala. Ils custs ston vegnir repartids a maun da las expensas per las incumbensas tenor l’artitgel 53 alinea 2 LFPr. Ils custs da la furmaziun fundamentala da scola ston vegnir cumprovads separadamain. En directivas po il SEFRI prevair in’ulteriura repartiziun.Art. 61 Repartiziun da la part federala (art. 52 LFPr)La part federala vegn repartida sco suonda:a. prestaziuns da la Confederaziun tenor ils artitgels 4 alinea 2 e 48 LFPr;b. contribuziuns tenor ils artitgels 54 e 55 LFPr;c. contribuziuns tenor ils artitgels 56 e 56a LFPr;d. contribuziuns pauschalas tenor l’artitgel 53 LFPr. Versiun tenor la cifra I da l’O dals 15 da sett. 2017, en vigur dapi il 1. da schan. 2018 (AS 2017 5147). Versiun tenor la cifra I da l’O dals 15 da sett. 2017, en vigur dapi il 1. da schan. 2018 (AS 2017 5147).2. part Contribuziuns pauschalas (art. 53 LFPr)Art. 62 Il credit da la Confederaziun per contribuziuns pauschalas als chantuns tenor l’artitgel 53 LFPr vegn repartì sco suonda:a. ina part per ils custs da las furmaziuns fundamentalas da scola;b. ina part per ils ulteriurs custs da la furmaziun professiunala. La part tenor l’alinea 1 litera a vegn repartida sin ils chantuns a norma dal dumber da persunas che absolvan ina furmaziun fundamentala da scola, la part tenor l’alinea 1 litera b a norma da las ulteriuras persunas che absolvan ina furmaziun fundamentala professiunala. Decisiva è qua la media dals 4 onns precedents. Sch’in chantun n’ademplescha betg incumbensas en il sectur da la furmaziun professiunala superiura e da la furmaziun supplementara orientada a la professiun, al vegn pajada ina contribuziun pauschala ch’è analogamain pli pitschna. ... Il SEFRI paja las contribuziuns annualmain en duas transchas. Abolì tras la cifra I 1 da l’O dals 7 da nov. 2007 davart la gulivaziun da finanzas e la repartiziun da las incumbensas tranter la Confederaziun ed ils chantuns, cun effect dapi il 1. da schan. 2008 (AS 2007 5823).3. part Contribuziuns per projects per sviluppar la furmaziun professiunala e per sviluppar la qualitad sco er per prestaziuns spezialas en l’interess public Versiun tenor la cifra I da l’O dals 15 da sett. 2017, en vigur dapi il 1. da schan. 2018 (AS 2017 5147).Art. 63 Contribuziuns per projects per sviluppar la furmaziun professiunala e per sviluppar la qualitad (art. 4 e 54 LFPr) Las contribuziuns federalas a favur da projects per sviluppar la furmaziun professiunala tenor l’artitgel 54 LFPr cuvran maximalmain 60 pertschient dals custs. En cas excepziunals motivads pon vegnir concedidas contribuziuns fin ad 80 pertschient dals custs. Las contribuziuns vegnan concedidas sco suonda:a. per studis e per projects da pilot: tenor lur capacitad da sclerir en la pratica la realisabladad e l’efficacitad da novs mecanissems da furmaziun u tenor lur capacitad da realisar ina refurma;b. per la creaziun da novas structuras solidas: tenor lur capacitad da reunir differents partenaris ad ina instituziun responsabla independenta per novs secturs da la furmaziun professiunala. Ils projects na vegnan betg sustegnids pli ditg che 4 onns. Il sustegn vegn prolungà per maximalmain 1 onn. Versiun tenor la cifra I da l’O dals 15 da sett. 2017, en vigur dapi il 1. da schan. 2018 (AS 2017 5147).Art. 64 Contribuziuns per prestaziuns spezialas ch’èn d’in interess public (art. 55 LFPr) Las contribuziuns federalas a favur da prestaziuns spezialas ch’èn d’in interess public tenor l’artitgel 55 LFPr cuvran maximalmain 60 pertschient dals custs. En cas excepziunals motivads pon vegnir concedidas contribuziuns fin ad 80 pertschient dals custs. ... Las contribuziuns vegnan concedidas sco suonda:a. tenor il grad da l’interess;b. tenor la pussaivladad che las persunas petentas han da furnir in’atgna prestaziun;c. tenor l’urgenza da la mesira. Las contribuziuns vegnan concedidas per maximalmain 5 onns. Ina prolungaziun è pussaivla. Integrà tras la cifra I da l’O dals 25 da sett. 2015 (AS 2015 3807). Abolì tras l’art. 36 da l’O dals 23 da favr. 2022 davart la collavuraziun e la mobilitad internaziunala en il sectur da la furmaziun, cun effect dapi il 1. d’avr. 2022 (AS 2022 165).4. part Contribuziuns per realisar ils examens professiunals federals ed ils examens professiunals federals superiurs sco er per scolaziuns da scolas spezialisadas superiuras Integrà tras la cifra I da l’O dals 15 da sett. 2017, en vigur dapi il 1. da schan. 2018 (AS 2017 5147).Art. 65 Contribuziuns per realisar examens professiunals federals ed examens professiunals federals superiurs (art. 56 LFPr) Las contribuziuns federalas tenor l’artitgel 56 LFPr per realisar examens professiunals federals ed examens professiunals federals superiurs cuvran maximalmain 60 pertschient dals custs. Per examens ch’èn spezialmain custus per raschuns che han in connex cul rom po vegnir pajada ina contribuziun che cuvra fin ad 80 pertschient dals custs. Dumondas en quest resguard èn dad argumentar spezialmain. Versiun tenor la cifra I da l’O dals 14 da nov. 2012, en vigur dapi il 1. da schan. 2013 (AS 2012 6473).Art. 65a Contribuziuns per furmaziuns da scolas spezialisadas superiuras (art. 56 LFPr) Las contribuziuns federalas tenor l’artitgel 56 LFPr per furmaziuns da scolas spezialisadas superiuras cuvran maximalmain 25 pertschient dals custs. Contribuziuns per furmaziuns da scolas spezialisadas superiuras vegnan mo concedidas, sche:a. questas furmaziuns vegnan purschidas en tut il pajais tras organisaziuns dal mund da lavur ch’èn activas sin plaun naziunal; eb. i na vegnan pajadas naginas contribuziuns chantunalas per questas furmaziuns. Integrà tenor la cifra I da l’O dals 14 da nov. 2012, en vigur dapi il 1. da schan. 2013 (AS 2012 6473).5. part Procedura da concessiun da las contribuziuns (art. 57 LFPr)Art. 66 ... Il SEFRI decretescha directivas davart la dumonda, davart la budgetaziun e davart ils rendaquints dals projects tenor ils artitgels 54 fin 56 LFPr. El suttametta las dumondas al giudicament da la Cumissiun federala per la furmaziun professiunala. Projects tenor l’artitgel 54 LFPr vegnan suttamess a la cumissiun, sch’ils custs dal project surpassan la summa 250 000 francs. En la disposiziun davart la concessiun d’ina contribuziun ad in project tenor ils artitgels 54 fin 56 LFPr fixescha il SEFRI en spezial:a. l’import da la contribuziun garantida;b. las mesiras per controllar, sche las finamiras èn vegnidas cuntanschidas;c. la moda da proceder en cas da svilups nunprevis;d. l’evaluaziun da las mesiras prendidas. Per ils projects tenor l’artitgel 54 LFPr fixescha il SEFRI supplementarmain en la disposiziun:a. d’etappar projects che duran probablamain pli ditg che 1 onn;b. mesiras consecutivas e mesiras da realisaziun;c. l’infurmaziun davart ils resultats e lur derasaziun. Abolì tras la cifra I da l’O dals 15 da sett. 2017, cun effect dapi il 1. da schan. 2018 (AS 2017 5147). Integrà tras la cifra I da l’O dals 15 da sett. 2017, en vigur dapi il 1. da schan. 2018 (AS 2017 5147).6. part Contribuziuns ad absolvents da curs preparatorics Integrà tras la cifra I da l’O dals 15 da sett. 2017, en vigur dapi il 1. da schan. 2018 (AS 2017 5147). (art. 56a e 56b LFPr)Art. 66a Dumondas da contribuziun e termins Absolvents da curs preparatorics per examens professiunals federals u per examens professiunals federals superiurs pon inoltrar al SEFRI ina dumonda da contribuziuns federalas. La dumonda vegn per regla inoltrada suenter avair absolvì l’examen professiunal federal u l’examen professiunal federal superiur. Sche las premissas da l’artitgel 66e èn ademplidas, po ina dumonda da contribuziuns parzialas vegnir inoltrada gia avant che absolver l’examen professiunal federal u l’examen professiunal federal superiur.Art. 66b Dumonda suenter avair absolvì l’examen professiunal federal u l’examen professiunal federal superiurLa dumonda da contribuziuns inoltrada suenter avair absolvì l’examen professiunal federal u l’examen professiunal federal superiur cumpiglia:a. indicaziuns davart il petent;b. ils quints emess dal purschider dal curs preparatoric per las taxas da curs che l’absolvent sto pajar;c. la conferma emessa dal purschider dal curs preparatoric per las taxas da curs imputablas ch’èn vegnidas pajadas da l’absolvent;d. la disposiziun davart la reussida u la nunreussida da l’examen professiunal federal u da l’examen professiunal federal superiur absolvì.Art. 66c Premissas per contribuziuns suenter avair absolvì l’examen professiunal federal u l’examen professiunal federal superiur Il SEFRI paja contribuziuns, sche:a. l’absolvent ha ses domicil fiscal en Svizra il mument da la communicaziun da la disposiziun davart la reussida u la nunreussida da l’examen professiunal federal u da l’examen professiunal federal superiur;b. il curs preparatoric absolvì:1. figurava sin la glista dals curs preparatorics tenor l’artitgel 66g l’onn ch’il curs ha cumenzà, e2. n’ha betg cumenzà dapli che 7 onns avant la communicaziun da la disposiziun davart la reussida u la nunreussida da l’examen professiunal federal u da l’examen professiunal federal superiur;c. las taxas da curs imputablas surpassan tut en tut 1000 francs;d. igl è avant maun ina conferma emessa dal purschider dal curs preparatoric per las taxas da curs imputablas ch’èn vegnidas pajadas da l’absolvent e questa conferma n’è betg gia vegnida inoltrada en il rom d’ina autra dumonda;e. in examen professiunal superiur u in examen professiunal federal superiur è vegnì absolvì;f. la dumonda vegn inoltrada entaifer 2 onns suenter la communicaziun da la disposiziun davart la reussida u la nunreussida da l’examen professiunal federal u da l’examen professiunal federal superiur. Il SEFRI paja las contribuziuns mo ad absolvents.Art. 66d Dumonda da contribuziuns parzialas avant che absolver l’examen professiunal federal u l’examen professiunal federal superiur La dumonda da contribuziuns parzialas avant che absolver l’examen professiunal federal u l’examen professiunal federal superiur cumpiglia:a. indicaziuns davart il petent;b. in’obligaziun en scrit envers il SEFRI:1. d’absolver l’examen professiunal federal u l’examen professiunal federal superiur en mira, e2. da preschentar la disposiziun davart la reussida u la nunreussida da l’examen professiunal federal u da l’examen professiunal federal superiur absolvì entaifer maximalmain 5 onns suenter l’emprima dumonda;c. ils quints emess dal purschider dal curs preparatoric per las taxas da curs ch’il participant sto pajar;d. la conferma emessa dal purschider dal curs preparatoric per las taxas da curs imputablas ch’èn vegnidas pajadas dal participant;e. la cumprova ch’il petent ha stuì pajar main che 88 francs taglia federala directa tenor l’ultima taxaziun da taglia cun vigur legala. Igl è pussaivel d’inoltrar pliras dumondas da contribuziuns parzialas. Eventualas contribuziuns restantas pon vegnir dumandadas suenter avair survegnì la disposiziun davart la reussida u la nunreussida da l’examen professiunal federal u da l’examen professiunal federal superiur absolvì.Art. 66e Premissas per contribuziuns parzialas, rendaquint e restituziun Il SEFRI paja mo contribuziuns parzialas, sche:a. il petent ha ses domicil fiscal en Svizra il mument ch’el inoltrescha la dumonda;b. igl è avant maun in’obligaziun tenor l’artitgel 66d alinea 1 litera b;c. il curs preparatoric absolvì:1. figurava sin la glista dals curs preparatorics tenor l’artitgel 66g l’onn ch’il curs ha cumenzà, e2. n’ha betg cumenzà dapli che 7 onns avant l’inoltraziun da la dumonda;d. las taxas da curs imputablas surpassan 3500 francs per dumonda;e. igl è avant maun ina conferma emessa dal purschider dal curs preparatoric per las taxas da curs imputablas ch’èn vegnidas pajadas dal participant e questa conferma n’è betg gia vegnida inoltrada en il rom d’ina autra dumonda;f. il petent ha stuì pajar main che 88 francs taglia federala directa tenor l’ultima taxaziun da taglia cun vigur legala. Suenter avair survegnì la disposiziun davart la reussida u la nunreussida da l’examen professiunal federal u da l’examen professiunal federal superiur absolvì sco er eventualas ulteriuras confermas fa il SEFRI in rendaquint final e paja – sin dumonda – eventualas contribuziuns restantas fin a la limita superiura. Il SEFRI paja las contribuziuns mo a participants. Sch’i n’è avant maun nagina disposiziun davart la reussida u la nunreussida da l’examen professiunal federal u da l’examen professiunal federal superiur absolvì entaifer il termin tenor l’artitgel 66d alinea 1 litera b cifra 2, sto vegnir restituida la summa pajada. Valair valan las disposiziuns da la Lescha da subvenziuns dals 5 d’october 1990. SR 616.1Art. 66f Tariffa da contribuziun, limita superiura e taxas da curs imputablas Per dumondas tenor l’artitgel 66b e tenor l’artitgel 66d importa la tariffa da contribuziun 50 pertschient da las taxas da curs imputablas. La limita superiura da las taxas da curs imputablas importa per persuna subvenziunabla e per diplom:a. 19 000 francs per examens professiunals federals;b. 21 000 francs per examens professiunals federals superiurs. Imputabla è mo quella part da las taxas da curs che serva directamain a l’intermediaziun da savida per l’examen professiunal federal u per l’examen professiunal federal superiur. Betg imputablas n’èn en spezial spesas da viadi, d’alimentaziun e da pernottaziun. Taxas da curs ch’èn vegnidas reducidas tras contribuziuns en il rom da la Cunvegna interchantunala dals 22 da mars 2012 davart las contribuziuns per las scolaziuns da las scolas spezialisadas superiuras (CSSS) n’èn betg imputablas. La cunvegna po vegnir consultada sin la pagina d’internet da la Conferenza svizra dals directurs chantunals da l’educaziun publica (CDEP) sut www.edk.ch > Arbeiten > Finanzierungs-Vereinbarungen > Höhere FachschulenArt. 66g Glista dals curs preparatorics Il SEFRI maina ina glista dals curs preparatorics. La glista è ina part integrala da l’ordinaziun e vegn publitgada tras in renviament (art. 5 al. 1 lit. c da la Lescha dals 18 da zercladur 2004 davart las publicaziuns uffizialas). Ella è accessibla en furma electronica. Il SEFRI actualisescha mintga onn la glista. Purschiders che vulan laschar metter lur curs sin la glista dals curs preparatorics ston:a. avair lur sedia en Svizra; eb. garantir ch’els adempleschian las obligaziuns imponidas (art. 66i). Els s’annunzian tar il SEFRI cun las indicaziuns e cun las cumprovas necessarias. Il SEFRI inscriva in curs sin la glista, sche quest curs ademplescha las suandantas premissas:a. il curs ha lieu en Svizra;b. areguard il cuntegn prepara il curs directamain per l’examen professiunal federal u per l’examen professiunal federal superiur. En pli garantescha il curs cumplainamain u parzialmain las cumpetenzas pretendidas. En cas excepziunals motivads, en spezial sch’i na vegnan purschids nagins curs correspundents en Svizra, poi vegnir inscrit sin la glista er in curs che n’ha betg lieu en Svizra u in curs d’in purschider che n’ha betg sia sedia en Svizra. In curs inscrit sin la glista sto vegnir confermà mintga onn dal purschider dal curs, per cumparair l’onn suandant sin la glista. SR 170.512 La glista po vegnir consultada sut www.sbfi.admin.ch > Bildung > Höhere Berufsbildung > Bundesbeiträge vorbereitende Kurse BP und HFP > Liste der vorbereitenden KurseArt. 66h Emprovas da controllaIl SEFRI examinescha las indicaziuns dals purschiders dal curs tenor l’artitgel 66g alineas 2 e 4 sco er tenor l’artitgel 66i alinea 1 a maun d’emprovas da controlla.Art. 66i Obligaziuns dals purschiders da curs e sancziuns Il purschider da curs emetta ina conferma tenor il model dal SEFRI per mauns dal participant. Questa conferma cuntegna ina preschentaziun correcta:a. da tut las taxas da curs;b. da las taxas da curs imputablas;c. da las taxas da curs imputablas ch’èn vegnidas pajadas dal participant. Il purschider da curs cooperescha tar la realisaziun da las emprovas da controlla. Sch’in purschider da curs fa faussas indicaziuns, na dovra betg il model tenor l’alinea 1, n’observa betg las directivas u na furnescha betg entaifer il termin fixà las cumprovas pretendidas en il rom da las emprovas da controlla, po il SEFRI stritgar da la glista il curs respectiv u l’entira purschida da curs da quest purschider. Sch’in purschider da curs fa intenziunadamain indicaziuns che na correspundan betg a la vardad, po il SEFRI suspender supplementarmain il purschider per 1 onn da l’inscripziun sin la glista.Art. 66j Delegaziun d’incumbensas (art. 56b e 67 LFPr) Il SEFRI po delegar incumbensas tenor questa part ad organisaziuns dal mund da lavur. Las incumbensas vegnan delegadas tras ina cunvegna da prestaziun.7. part Reducziun u refusa da contribuziuns federalas (art. 58 LFPr)Art. 67La reducziun u la refusa da contribuziuns federalas tenor l’artitgel 58 LFPr vegn calculada tenor il grad da la violaziun da las obligaziuns tras la persuna che survegn las contribuziuns. La reducziun importa maximalmain in terz. Versiun tenor la cifra I da l’O dals 15 da sett. 2017, en vigur dapi il 1. da schan. 2018 (AS 2017 5147).8. part Fond per la furmaziun professiunala Versiun tenor la cifra I da l’O dals 15 da sett. 2017, en vigur dapi il 1. da schan. 2018 (AS 2017 5147).Art. 68 Dumondas pertutgond l’obligaziun (art. 60 LFPr) Dumondas pertutgant l’obligaziun d’in fond per la furmaziun professiunala vegnan fatgas:a. d’organisaziuns dal mund da lavur ch’èn activas sin plaun naziunal per tut ils manaschis da la branscha en l’entir pajais; ub. d’organisaziuns dal mund da lavur ch’èn activas sin plaun regiunal per ils manaschis da la branscha da lur regiun. La dumonda vegn inoltrada en scrit al SEFRI e cuntegna en spezial las suandantas indicaziuns:a. las mesiras da promoziun;b. il gener da l’incassament da las contribuziuns;c. la denominaziun da la branscha;d. eventualmain la limitaziun regiunala;e. la limitaziun da las prestaziuns visavi auters fonds per la furmaziun professiunala. L’organisaziun posseda – en il senn da l’artitgel 60 alinea 4 litera b LFPr – ina atgna instituziun da furmaziun, sch’ella metta sezza a disposiziun ina purschida che s’occupa principalmain da la scolaziun e da la furmaziun supplementara en la branscha u sch’ella è participada ad ina tala purschida. ... Integrà tras la cifra I da l’O dals 3 da dec. 2010, en vigur dapi il 1. da schan. 2011 (AS 2010 6005). Abolì tras la cifra I da l’O dals 3 da dec. 2010, cun effect dapi il 1. da schan. 2011 (AS 2010 6005).Art. 68a Incassament da contribuziuns (art. 60 LFPr) L’organisaziun dal mund da lavur metta en quint las contribuziuns a las instituziuns suttamessas. Tgi che furnescha gia prestaziuns tenor l’artitgel 60 alinea 6 LFPr, paja la differenza tranter la prestaziun ch’è gia vegnida furnida e l’import che vegn incassà per augmentar il fond per la furmaziun professiunala ch’è vegnì declerà sco generalmain liant. La differenza vegn calculada proporziunalmain sin fundament da las contribuziuns per la medema prestaziun. L’organisaziun dal mund da lavur decretescha l’import sche l’instituziun suttamessa pretenda quai u na paja betg. In decret davart il pajament da l’import ha vigur legala tenor l’artitgel 80 da la Lescha federala dals 11 d’avrigl 1889 da scussiun e da concurs ed ha la medema vigur ch’ina decisiun giuridica executabla. Integrà tras la cifra 1 da l’O dals 3 da dec. 2010, en vigur dapi il 1. da schan. 2011 (AS 2010 6005). SR 281.1Art. 68b Controlla dal diever dals daners, da la contabilitad e revisiun (art. 60 LFPr) L’utilisaziun dals daners or dal fond vegn examinada periodicamain. Per la contabilitad dal fond per la furmaziun professiunala ch’è vegnì declerà dal Cussegl federal sco liant valan las disposiziuns tenor ils artitgels 957 fin 964 dal dretg d’obligaziuns. Ils quints dal fond ch’è vegnì declerà dal Cussegl federal sco liant vegnan revedids annualmain tras posts independents. Ils rapports da revisiun vegnan inoltrads al SEFRI per enconuschientscha. Integrà tras la cifra I da l’O dals 3 da dec. 2010, en vigur dapi il 1. da schan. 2011 (AS 2010 6005). Ils alineas 5–7 da l’artitgel 68 existent èn daventads ils alineas 1–3 da quest artitgel. SR 2209. chapitel Renconuschientscha da diploms esters Versiun tenor la cifra 2 da l’O dals 12 da nov. 2014 tar la LF davart l’agid a las scolas autas e davart la coordinaziun en il sectur da las scolas autas svizras, en vigur dapi il 1. da schan. 2015 (AS 2014 4137).Art. 69 Entrada (art. 68 LFPr)Il SEFRI u terzas persunas (tenor l’art. 67 LFPr) cumpareglian sin dumonda in diplom ester cun in diplom svizzer correspundent da la furmaziun professiunala, sche:a. il diplom ester sa basa sin prescripziuns giuridicas u administrativas statalas ed è vegnì emess da l’autoritad u da l’instituziun cumpetenta en il stadi d’origin; eb. il titular dal diplom ester cumprova d’avair enconuschientschas d’ina lingua uffiziala da la Confederaziun ch’èn necessarias per exercitar la professiun en Svizra. Versiun tenor la cifra 2 da l’O dals 12 da nov. 2014 tar la LF davart l’agid a las scolas autas e davart la coordinaziun en il sectur da las scolas autas svizras, en vigur dapi il 1. da schan. 2015 (AS 2014 4137).Art. 69a Professiuns reglamentadas (art. 68 LFPr) Il SEFRI u terzas persunas renconuschan in diplom ester che vala per exercitar ina professiun reglamentada, sch’el ademplescha – cumpareglià cun il diplom svizzer correspundent da la furmaziun professiunala – las suandantas premissas:a. il stgalim da furmaziun è il medem;b. la durada da la furmaziun è la medema;c. ils cuntegns da la furmaziun èn cumparegliabels;d. la furmaziun estra cumpiglia ultra da las qualificaziuns teoreticas er qualificaziuns praticas u igl è avant maun in’experientscha professiunala respectiva. Sch’il diplom ester permetta bain d’exercitar la professiun correspundenta en il stadi da derivanza, ma sche betg tut las premissas tenor l’alinea 1 n’èn ademplidas, procuran il SEFRI u terzas persunas, en cas da basegn en collavuraziun cun experts, per mesiras per cumpensar las differenzas ch’existan tranter il diplom ester ed il diplom svizzer correspundent (mesiras cumpensatoricas) cunzunt en furma d’in examen da qualificaziun u d’ina scolaziun d’adattaziun. Sch’ina part impurtanta da la scolaziun svizra stuess vegnir absolvida per cumpensar las differenzas, na vegnan las mesiras cumpensatoricas betg en dumonda. Ils custs per las mesiras cumpensatoricas vegnan mess a quint als absolvents. Integrà tras la cifra 2 da l’O dals 12 da nov. 2014 tar la LF davart l’agid a las scolas autas e davart la coordinaziun en il sectur da las scolas autas svizras, en vigur dapi il 1. da schan. 2015 (AS 2014 4137).Art. 69b Professiuns betg reglamentadas (art. 68 LFPr) Sche las premissas tenor l’artitgel 69a alinea 1 literas a e b èn ademplidas tar in diplom ester d’ina professiun betg reglamentada, attribueschan il SEFRI u terzas persunas il diplom al sistem da furmaziun svizzer tras ina conferma dal nivel. Sche tut las premissas tenor l’artitgel 69a alinea 1 èn ademplidas, renconuschan il SEFRI u terzas persunas il diplom ester. Integrà tras la cifra 2 da l’O dals 12 da nov. 2014 tar la LF davart l’agid a las scolas autas e davart la coordinaziun en il sectur da las scolas autas svizras, en vigur dapi il 1. da schan. 2015 (AS 2014 4137).Art. 69c Oriundamain: art. 69a. Integrà tras la cifra II da l’O dals 14 da sett. 2005 (AS 2005 4645). Abolì tras la cifra 2 da l’agiunta da l’O dals 21 da dec. 2016, cun effect dapi il 1. da schan. 2017 (AS 2016 5113).Art. 70 Abolì tras la cifra 2 da l’agiunta da l’O dals 12 da nov. 2014 tar la LF davart l’agid a las scolas autas e davart la coordinaziun en il sectur da las scolas autas svizras, cun effect dapi il 1. da schan. 2015 (AS 2014 4137).10. chapitel Disposiziuns finalas1. part ExecuziunArt. 71 SEFRI (art. 65 LFPr) Il SEFRI exequescha questa ordinaziun, nun che la cumpetenza saja reglada autramain. El è il post da contact per la renconuschientscha vicendaivla dals diploms en il rom da l’execuziun dals suandants contracts internaziunals:a. cunvegna dals 21 da zercladur 1999 tranter la Confederaziun svizra d’ina vart e la communitad europeica e ses stadis commembers da l’autra vart davart la libra circulaziun da persunas;b. convenziun dals 4 da schaner 1960 per la fundaziun da l’associaziun europeica da commerzi liber (AECL). SR 0.142.112.681 SR 0.632.31Art. 71a Taxas dal SEFRILas taxas che vegnan incassadas dal SEFRI per disposiziuns prendidas en emprima instanza e per servetschs furnids en il champ d’incumbensa dal SEFRI sa drizzan tenor l’urden da taxas dal UFFT dals 16 da zercladur 2006. Integrà tras la cifra 2 da l’agiunta da l’urden da taxas dal UFFT dals 16 da zer. 2006, en vigur dapi il 1. d’avust 2006 (AS 2006 2639). SR 412.109.3Art. 72 Dretg d’access ed obligaziun da dar infurmaziuns (art. 65 al. 4 LFPr) Ils posts ch’èn incumbensads cun l’execuziun han access ad occurrenzas da la furmaziun professiunala. Els pon dumandar infurmaziuns e prender invista da documents che concernan la furmaziun professiunala. Il SEFRI po dumandar infurmaziuns als chantuns e directamain a terzas persunas, a las qualas èn surdadas incumbensadas executivas.Art. 73 Retratga d’attestats e da titels (art. 63 LFPr) Il SEFRI retira attestats e titels ch’èn vegnids acquirids en moda illegala. La persecuziun penala resta resalvada. La retratga definitiva d’in attestat vegn communitgada als chantuns; in’eventuala inscripziun en il register uffizial vegn annullada. La rectificaziun dals 8 da favr. 2021 concerna mo il text franzos (AS 2021 74).Art. 73a Renconuschientscha da diploms chantunals ed interchantunals emess tenor il dretg vegl en il sectur da la furmaziun da professiuns da sanadad (art. 73a LFPr) La realisaziun da las proceduras da renconuschientscha da diploms chantunals ed interchantunals emess tenor il dretg vegl en il sectur da la furmaziun da professiuns da sanadad vegn delegada a la Crusch Cotschna Svizra.Ils detagls da la delegaziun da las incumbensas vegnan reglads en in contract da dretg public tranter il SEFRI e la Crusch Cotschna Svizra. Las taxas tenor l’Ordinaziun dals 16 da zercladur 2006 davart las taxas dal SEFRI èn applitgablas per las proceduras da renconuschientscha dals diploms. Integrà tras la cifra I da l’O dals 8 da matg 2024, en vigur dapi il 1. da fan. 2024 (AS 2024 217). SR 412.109.32. part Aboliziun e midada dal dretg vertentArt. 74 L’aboliziun e la midada dal dretg vertent vegnan regladas en l’agiunta. Per l’aboliziun da reglaments da scolaziun ch’èn vegnids decretads dal DEFR sa basond sin l’artitgel 12 da la Lescha federala dals 19 d’avrigl 1978 davart la furmaziun professiunala, è cumpetent il SEFRI. [AS 1979 1687; 1985 660 cifra I 21; 1987 600 art. 17 cifra 3; 1991 857 agiunta cifra 4; 1992 288 agiunta cifra 17, 2521 art. 55 cifra 1; 1996 2588 art. 25 al. 2 ed agiunta cifra 1; 1998 1822 art. 2; 1999 2374 cifra I 2; 2003 187 agiunta cifra II 2. AS 2003 4557 agiunta cifra I 1]3. part Disposiziuns transitoricasArt. 75 Diploms da la furmaziun professiunala tenor il dretg chantunal (art. 73 al. 2 LFPr) Ils titels d’absolvents da furmaziuns professiunalas tenor il dretg chantunal valan sco titels federals il mument da l’entrada en vigur da questa ordinaziun, sch’els eran reglads fin ussa en cunvegnas interchantunalas. L’equivalenza da titels tenor l’alinea 1 cun ils titels tenor las novas regulaziuns federalas sco er las cundiziuns per convertir eventualmain quests titels vegnan fixadas en ils decrets respectivs davart la furmaziun. Per renconuscher las furmaziuns e las conversiuns da titels en quels secturs ch’eran suttamess fin ussa al dretg interchantunal, applitgescha il SEFRI las disposiziuns decisivas dal dretg interchantunal vertent fin a l’entrada en vigur dals decrets davart la furmaziun. En il sectur da las professiuns da la sanadad è cumpetenta la Crusch cotschna svizra per renconuscher las furmaziuns e las conversiuns da titels sco er per renconuscher ils diploms ed ils certificats esters fin a l’entrada en vigur dals decrets federals decisivs davart la furmaziun.Art. 76 Persunas responsablas per la furmaziun professiunala ordaifer il champ d’applicaziun dal dretg vegl (art. 73 LFPr) Furmaturs da la professiun ordaifer il champ d’applicaziun da la Lescha federala dals 19 d’avrigl 1978 davart la furmaziun professiunala che han instruì durant almain 5 onns emprendists, valan sco qualifitgads en il senn dals artitgels 44 e 45. e  ... Eventualas qualificaziuns posteriuras ston vegnir acquiridas entaifer 5 onns suenter la decisiun dal SEFRI. [AS 1979 1687; 1985 660 cifra I 21; 1987 600 art. 17 cifra 3; 1991 857 agiunta cifra 4; 1992 288 agiunta cifra 17, 2521 art. 55 cifra 1; 1996 2588 art. 25 al. 2 ed agiunta cifra 1; 1998 1822 art. 2; 1999 2374 cifra I 2; 2003 187 agiunta cifra II 2. AS 2003 4557 agiunta cifra I 1] Abolì tras la cifra 1 da l’agiunta da l’O dals 14 da dec. 2018, cun effect dapi il 1. da favr. 2019 (AS 2019 155).Art. 76a Qualificaziun d’instruir sportIls diploms survegnids tenor il dretg vegl – il diplom federal I e II per magisters da gimnastica e da sport, il diplom «magister da sport SAP» ed il diplom da bachelor en sport da la Scola auta federala da sport a Magglingen – valan sco qualificaziuns d’instruir tenor l’alinea 3 da l’artitgel 46. Integrà tras la cifra 3 da l’artitgel 82 da l’O per la promoziun dal sport dals 23 da matg 2012, en vigur dapi il 1. d’oct. 2012 (AS 2012 3967).Art. 77 Contribuziuns pauschalas (art. 73 al. 3 e 4 LFPr) Las incumbensas dals chantuns tenor l’artitgel 53 alinea 2 LFPr vegnan cofinanziadas cumplainamain da la Confederaziun sur las contribuziuns pauschalas tenor la LFPr e tenor questa ordinaziun, e quai a partir dal 5. onn dapi l’entrada en vigur da la LFPr. Ils emprims 4 onns suenter l’entrada en vigur da la LFPr vala la suandanta regulaziun:a. las incumbensas tenor l’artitgel 53 alinea 2 LFPr che la Confederaziun ha sustegnì fin ussa sin basa d’ina da las suandantas leschas, sustegna ella vinavant tenor questas leschas:1. Lescha federala dals 19 d’avrigl 1978 davart la furmaziun professiunala,2. Lescha d’agricultura dals 29 d’avrigl 1998,3. Lescha dal guaud dals 4 d’october 1991,4. Lescha federala dals 19 da zercladur 1992 davart ils agids finanzials a las scolas spezialisadas superiuras da lavur sociala;b. las ulteriuras incumbensas tenor l’artitgel 53 alinea 2 LFPr sustegna la Confederaziun en il rom dals meds ch’èn avant maun tenor l’artitgel 53 alinea 1 LFPr. [AS 1979 1687; 1985 660 cifra I 21; 1987 600 art. 17 cifra 3; 1991 857 agiunta cifra 4; 1992 288 agiunta cifra 17, 2521 art. 55 cifra 1; 1996 2588 art. 25 al. 2 ed agiunta cifra 1; 1998 1822 art. 2; 1999 2374 cifra I 2; 2003 187 agiunta cifra II 2. AS 2003 4557 agiunta cifra I 1] SR 910.1 SR 921.0 [AS 1992 1973. AS 2003 4557 agiunta I 2]Art. 78 Projects da construcziun e locaziuns (art. 73 al. 3 LFPr) Las dumondas da subvenziun per projects da construcziun ch’èn vegnidas inoltradas al SEFRI fin a l’entrada en vigur da la LFPr e che cuntegnan in program dals locals accumpagnà d’in plan d’occupaziun dals locals, in project preliminar u in project da construcziun, vegnan giuditgadas tenor il dretg vertent. Sch’i vegn inoltrà in program dals locals accumpagnà d’in plan d’occupaziun dals locals u in project preliminar, vegnan mo concedidas subvenziuns tenor il dretg vertent, sch’i vegn preschentà in project da construcziun fin il pli tard 4 onns suenter l’entrada en vigur da la LFPr. Sch’ina subvenziun è vegnida permessa per in project da construcziun, sto il rendaquint final per il project che duai vegnir realisà ,vegnir inoltrà fin il pli tard 10 onns suenter l’entrada en vigur da la LFPr. Sch’il rendaquint final vegn inoltrà suenter quest termin, na vegnan debitadas naginas subvenziuns pli. Las dumondas da subvenziun per la locaziun da locals che vegnivan inoltradas fin a l’entrada en vigur da la LFPr accumpagnadas d’ina tabella dals locals, d’in contract da locaziun u d’in contract da locaziun preliminar e d’in plan d’occupaziun dals locals, vegnan giuditgadas tenor il dretg vertent. Las subvenziuns vegnan concedidas fin maximalmain 4 onns suenter l’entrada en vigur da la LFPr. Il credit da pajament per ils edifizis e per las locaziuns va a quint da la limita d’expensas tenor l’artitgel 59 alinea 1 litera a LFPr.Art. 78a Disposiziuns transitoricas da la midada dals 15 da settember 2017 Contribuziuns tenor ils artitgels 66c e 66e pon vegnir dumandadas mo per curs preparatorics per examens professiunals federals u per examens professiunals federals superiurs che han cumenzà suenter il 1. da schaner 2017. Il SEFRI procura che l’efficacitad da las disposiziuns da la 6. part dal 8. chapitel (art. 66a–66j) vegnia controllada 3 onns suenter l’entrada en vigur da la midada dals 15 da settember 2017 e ch’i vegnia suttamess in rapport al Cussegl federal. Integrà tras la cifra I da l’O dals 15 da sett. 2017, en vigur dapi il 1. da schan. 2018 (AS 2017 5147).4. part Entrada en vigurArt. 79Questa ordinaziun entra en vigur il 1. da schaner 2004.Agiunta(art. 74)Aboliziun e midada dal dretg vertentIL’Ordinaziun dals 7 da november 1979 davart la furmaziun professiunala (OFPr) vegn abolida.IILas ordinaziuns qua sutvart vegnan midadas sco suonda:... [AS 1979 1712; 1985 670 cifra I 1; 1993 7; 1998 1822 art. 26; 2001 979 cifra II] Las midadas pon vegnir consultadas en la AS 2003 5047.