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Bronnikow,
Theodor, russ. Historien- und Genremaler, geb. 1826 zu Schadrinsk (Gouvernement Perm), war von 1847 an Schüler der Akademie in Petersburg und erhielt dort 1853 die große goldne Medaille nebst einem fünfjährigen Reisestipendium, infolgedessen er sich in Deutschland, Frankreich und Italien weiter bildete. Besser als seine Historienbilder, in denen man bei ihrer flotten Malerei die Wärme der Empfindung vermißt, sind seine Genrebilder, z. B. der Namenstag, ebenso eine Sitzung des Rats der Zehn im Dogenpalast zu Venedig, Dottrina cristiana (Religionsübung in der Peterskirche zu Rom) und Bauernmädchen von Nemi am Brunnen. Eine von ihm behandelte Greuelscene war (1867) ein Mosaikmeister vor dem Gericht der Drei, aus der venetianischen Geschichte Ende des 16. Jahrh. Er lebt in Rom.