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Ziele: Dieser Workshop hat zum Ziel, differenzierte motorische Situationen zu diskutieren, sowohl in Bezug auf die motorischen Aufgaben als auch in Bezug auf die Beziehungen der Schüler*innen in der Bewegung, zu den motorischen Aktivitäten, zu sich selbst, zu ihren Mitschüler*innen und zur Lehrperson; es geht also darum, Reflexionsformen zu entwickeln (Modus der reflektierenden Praxis), was motorische Differenzierung auf der Kindergartenstufe alles beinhalten kann, ausgehend von den unterschiedlichen Bedürfnissen und Emotionen und unter Berücksichtigung der Diversität der Geschlechter.
Thema und Beschreibung: Anhand von fiktiven oder bereits mit Kindern durchgeführten Bewegungsaktivitäten analysieren Workshop-Teilnehmer*innen, ob es sich bei der Bewegungsaktivität um eine reale oder symbolische Risikobereitschaft handelt. Der rote Faden des Workshops liegt in vier Veränderungsaspekten der Aufgabenstellung, die sowohl die Struktur als auch die Regeln der Aktivitäten beinhalten können, welche dann wiederum zu einer veränderten Wahrnehmung des realen oder symbolischen Risikos und somit zu neuen Entscheidungen seitens der Schüler*innen und somit auch der Workshop-Teilnehmenden führen werden. Wir werden also sehen, inwieweit der*die Lehrer*in das Lernen der Schüler*innen unter Berücksichtigung ihrer unterschiedlichen Bedürfnisse begleiten kann, ohne eine Differenzierung für jede*n einzelnen Schüler*in vorschlagen zu müssen.
Berichterstatter: Alejandro Arigoni, Dipartimento formazione e apprendimento SUPSI
Schulstufe: Kindergarten
Sprachen: Italienisch, Deutsch und Französisch
Ort: Sporthalle – Palasport–> Umzug in die Sportahalle A Scuola media Bellinzona 1