Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03449.jsonl.gz/2930

Cortenstahl, dessen Handelsbezeichnung Cor-Ten-Stahl auf die englischen Ausdrücke „corrosion resistance“ (Rostwiderstand) und „tensile strength“ (Zugfestigkeit) zurückgeht, ist ein wetterfester Baustahl mit besonderen Eigenschaften. Die vom Amerikaner Byramji D. Saklatwalla 1932 zum Patent angemeldete Stahllegierung wird anteilsmässig mit den Legierungszusätzen
versetzt. Das markante Erscheinungsbild des Baustahls, eine durch Bewitterung hervorgerufene Rostschicht auf der Oberfläche, wird durch eine Sperrschicht aus Phosphaten und Sulfaten vor weiterer Korrosion geschützt. Es gibt zwei unterschiedliche Arten von Cortenstahl, Corten A und B.
Als wetterfester Baustahl bildet Cortenstahl, wie alle anderen Baustähle dieser Typenbezeichnung und Gruppe, unter Zulegierung eine witterungsbeständige Patina aus. Damit setzen diese Stähle besondere Akzente in der Architektur und werden deswegen mit den Architekturströmungen des urbanen Stils oder des Industrial Looks in Verbindung gebracht. Der aufgrund seiner chemischen Zusammensetzung zu den wetterfesten Stählen zugehörige Cortenstahl ist somit laut EN 10020 ein Edelstahl mit folgenden Eigenschaften. Corten A (phosphorlegierter Baustahl):
Corten B (nicht phosphorlegierter Baustahl):
Der aus weissem Roheisen unter Zusatz von Legierungsstoffen hergestellte Cortenstahl besitzt wie jeder andere Stahl einen Kohlenstoffanteil von etwa zwei Prozent. Die weiteren Legierungszusätze des Stahls haben folgenden mengenmässigen Anteil:
Aufgrund seiner Legierung wird der Cortenstahl in die Gruppe der legierten Edelstähle eingeordnet und überwiegend im gewalzten oder gebeizten Zustand verarbeitet.
Allgemein werden unter der Bezeichnung Stahl alle Eisen-Kohlenstoff-Legierungen zusammengefasst, die einen Kohlenstoffgehalt bis knapp zwei Prozent besitzen. Die Einteilung der Stähle erfolgt nach:
Gemäss diesen Kategorien handelt es sich beim Cortenstahl um einen legierten korrosionsbeständigen und wetterfesten Baustahl, der eine witterungsbeständige Patina ausbildet.
Im Handel wird der Cortenstahl im gewalzten oder gebeizten Zustand als ein nicht oder leicht angerostetes Bauteil ausgeliefert. Als Edelstahl wird das Material neben anderen lackierten oder pulverbeschichteten Stahlsorten überwiegend im Aussenbereich verwendet. Der vor allem aufgrund seiner Edelrostoptik immer beliebtere Baustoff wird vor allem im Garten und im Landschaftsbau eingesetzt. Im Erscheinungsbild ähnelt Cortenstahl dem Titanzink, einer Legierung aus Titan, Kupfer und Zink, die als langlebiger Dachbaustoff für Metalldächer und Aussenwandbekleidungen genutzt wird und ebenso wie Cortenstahl eine Patina bildet. Im Gegensatz zu der Kupferlegierung Messing, handelt es sich bei Titanzink und Cortenstahl jedoch um kupferhaltige Legierungen mit einem geringen Kupferanteil.
Als wetterfester Baustahl wird Cortenstahl in sämtlichen Bereichen des Garten- und Landschaftsbaus sowie im Hochbau, der Industrie und dem Stahlbrückenbau verwendet. Corten A, das aufgrund seiner schlechten Umformbarkeit und Schweisseignung als Blech bis zu einer Stärke von 100 Millimetern hergestellt wird, ist vor allen Dingen zur Herstellung von folgenden Bauelementen geeignet:
Da Corten-A-Blech zudem nicht geschweisst werden kann, muss das Produkt, also Sichtschutzes oder Zaun, mit Bohrungen fest installiert werden. Im Gegensatz dazu wird das zum Schweissen geeignete Corten B überwiegend verwendet in:
Bei der Verwendung wetterfester Stähle im Garten oder am Gebäude musst du einige Dinge berücksichtigen. Neben der statischen Summierung von Wanddickenzuschlägen ist gerade bei dünnwandigen Bauelementen, zum Beispiel in Form von Blech als Fassadenelement, eine Gewichtszunahme einzukalkulieren und etwaige Befestigungselemente zu verstärken. Die dafür verantwortliche Korrosion wird beim Cortenstahl durch eine Sperrschicht aus Sulfaten und Phosphaten an einem weiteren Eindringen gehindert. Damit diese Schutzschicht aufrechterhalten werden kann, muss die Oberfläche des Stahls stets austrocknen können. Dauerfeuchte verhindert dies, sodass die Sperrschicht chemisch aktiv bleibt und somit Ausschnitte und Fehlstellen vergrösst werden. Um den Korrosionsschutz von Bauteilen aus Cortenstahl zu gewährleisten, muss während der Installation darauf geachtet werden, dass eindringendes Wasser ablaufen kann. Produkte und Bauelemente in Form von Sichtschutz und Zäunen, deren untere Teile teils stets in feuchter Umgebung stehen, müssen zusätzlich mit Korrosionsschutzmasshmen behandelt werden. Bei der Konstruktion von Elementen aus Cortenstahl ist allgemein darauf zu achten, dass die Bauteile keine Wassernester bilden können.
Jeder Hobbygärtner weiss, dass sich das Obst und Gemüse, die Blumen und Kräuter im Garten nur optimal entwickeln können, wenn sie ausreichend Nährstoffe im Boden vorfinden. Der Gartenboden wird durch die Bewirtschaftung stark beansprucht. Regelmässig wird neuer Humus gebraucht. Immer mehr umweltbewusste Hobbygärtner verzichten auf teuren Mineraldünger und stellen ihren Dünger auf dem Komposthaufen ganz einfach selbst her. Ganz nebenbei wird der Hausmüll reduziert und der Geldbeutel geschont. Wir geben dir praktische Tipps an die Hand und zeigen dir, warum das Kompostieren zu den wichtigsten Gartenarbeiten gehört und was du dabei beachten musst.
Angesichts überfüllter Schwimmbäder und Badeseen im Sommer hat sicher jeder Gartenbesitzer schon einmal vom eigenen Pool geträumt. Natürlich kostet ein Swimmingpoolbau zunächst einmal viel Geld. Doch je nach gewünschter Ausführung muss ein Schwimmbecken nicht zwangsläufig unvernünftig teuer werden. Günstige Materialien wie Beton und Kunststofffolie ergeben bereits zweckmässige Schwimmbecken, die mit keinerlei Einschränkungen verbunden sind. Es schadet nicht, einmal gegenzurechnen, wie viel du den Sommer über an Eintrittsgeldern für öffentliche Schwimmbäder ausgibst. Wenn dein Budget grosszügiger bemessen ist, kannst du dir natürlich auch ein High-End-Becken aus Edelstahl mit Heizung, Unterwasserbeleuchtung und Gegenstromanlage unter einem Glasdach bauen lassen.
Neophyten sind Pflanzenarten, die vom Menschen aus anderen Verbreitungsgebieten eingeschleppt wurden. Die meisten sind harmlos, manche können aber als sogenannte invasive Neophyten verheerende Folgen für die ökologische Vielfalt haben und sogar dem Menschen gefährlich werden. Vor allem viele Gartenpflanzen von anderen Kontinenten, die wegen ihres dekorativen Aussehens gerne in Ziergärten angepflanzt werden, können auf diese Art zu einem Problem werden, das sich nur schwer bekämpfen lässt. Was gegen sie hilft, erfährst du hier.
Der Begriff Porphyr umfasst verschiedene vulkanische Gesteine, deren Ursprung erkaltetes Magma ist. Dabei bilden sich Kristalle in unterschiedlichen Formen. Porphyrische Gesteine sind diejenigen, deren Entstehungsprozess zu einer bestimmten Struktur geführt hat, in der die Kristalle angeordnet sind. Typisch für das porphyrische Gefüge sind einzelne, grosse Kristalle, die in einer Menge sehr feiner Kristalle eingeschlossen sind. Der Name Porphyr geht zurück auf das griechische Wort für „Purpur“, weil Porphyr überwiegend rötliche Farbtöne aufweist. Der attraktive Stein war bereits in der Antike sehr beliebt als Material für Denk- und Grabmale.
Der Mond übt eine unglaubliche Kraft auf die Erde aus. Die Mondphasen beeinflussen nicht nur die Meere und das Süsswasser der Erde. Die Tierkreiszeichen tragen dem Rechnung, denn sie wechseln im Rhythmus des Mondes – und in China kennt man neben dem Sonnenjahr und dem Sonnenkalender auch das Mondjahr und den Mondkalender. Aber was bedeutet das für den Garten und die Pflanzen? Welchen Einfluss hat die Kraft des Mondes auf den Haushalt, auf Kräuter, Gemüse und Unkraut? Viele Fragen zum Thema Mondkalender und Garten – wir haben die Antworten.
Um die Hauswurz ranken sich viele Geschichten. Im Mittelalter wurde sie auf Dächern gepflanzt: Die Menschen glaubten an ihre Kraft, vor Blitzeinschlägen zu schützen. Sie nannten sie Dachwurz, Dachzwiebel oder Donnerwurz. Aufgrund ihrer Fähigkeit, Feuchtigkeit über lange Zeit zu speichern, hatte sie den Ruf, vor Bränden zu bewahren. Auch wenn heute niemand mehr an ihre schützenden Eigenschaften glaubt, ist die Hauswurz oft in Vorgärten zu finden. Die Ursache dafür ist neben ihrer Schönheit vor allem ihre Anspruchslosigkeit. Selbst lange Trockenheit übersteht die aus Rosetten zusammengesetzte Dickblattpflanze unbeschadet. Hier gibt es interessante Informationen zu Anbau, Pflege und Verwendung der Heilpflanze.