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In einer Studie hat EBP untersucht, welche Auswirkungen verschiedene energie- und klimapolitische Förderinstrumente auf den Kauf und die Nutzung energieeffizienter Autos haben.
Der motorisierte Strassenverkehr ist für einen Viertel des Energieverbrauchs und fast die Hälfte der CO2-Emissionen in der Schweiz verantwortlich. Den grössten Anteil daran haben die Personenwagen. Neben einem möglichst sparsamen Gebrauch des Autos spielt auch die Art der eingesetzten Fahrzeuge eine wesentliche Rolle. Die individuelle Kaufentscheidung beeinflusst den Energieverbrauch massiv, denn ist ein Fahrzeug einmal zugelassen, ist es meist ohne technische Modifikationen bis zum Ende seiner Lebensdauer im Einsatz. Kauft ein Autofahrer einen energieeffizienten Neuwagen, spart er nicht nur selbst Energiekosten – auch die externen Kosten für Umweltschäden nehmen ab.
EBP hat in einem Forschungsauftrag zusammen mit Ecoplan und e’mobile die Auswirkungen von Förderinstrumenten auf den Kauf effizienter Neuwagen und – wo relevant – auf die Nutzung dieser Fahrzeuge untersucht.
Die untersuchten Förderinstrumente wurden in fünf Kategorien eingeteilt:
- Kommunikationsmassnahmen inkl. Pilot- und Demonstrationsprojekte
- Finanzielle Anreize beim Neuwagenkauf
- Finanzielle Anreize bei den kantonalen Motorfahrzeugsteuern
- Finanzielle Anreize bei der Treibstoffbesteuerung
- Indirekte Anreize für effiziente Fahrzeuge
Die Methodik für die Ermittlung ihrer Wirkung basiert auf Grundlagen der Sozialpsychologie (Verhalten beim Neuwagenkauf) und der Ökonomie (Mitnahme-, Rebound- und Verteilungseffekte). Ausserdem analysierten wir, welche Einstellungen heutige Neuwagenkäufer zu effizienten Fahrzeugen haben. Der Bericht schliesst mit neun Empfehlungen für die Förderung effizienter Fahrzeuge in der Schweiz.