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Der "Sonntag" berichtet in seiner Ausgabe vom 25. Juli 2010 auf Seite 4, dass am 1. August 2010 eine neue ETH-Weisung in Kraft treten wird, die verbietet, dass im ersten Studienjahr in Seminaren und Vorlesungen englisch gesprochen wird. "Mit ihrer Weisung schiebt die ETH Zürich dem unkontrollierten Vormarsch des Englischen an Schweizer Hochschulen einen Riegel vor."
Das Rektorat begründet dies damit, dass sich die Bachelor-Studiengänge hauptsächlich an Studierende richten, die ihren Maturitätsausweis in der Schweiz erworben haben.
Zur Erinnerung: Zürich feuerte mit der Einführung des Frühenglisch die Sprachendebatte an. Weshalb nun gerade die ETH, die als Eliteschule unter den besten Universitäten weltweit klassiert ist, mit ihrer Weisung zurück krebst, ist nicht nachvollziehbar. Es ist davon auszugehen, dass dieser Entscheid sowohl auf die Qualität des Unterrichts, wie auf die Studienabschlüsse eine entsprechende Wirkung haben dürfte, ganz zu schweigen von der Ausklammerung vieler ausländischer Studierenden, die wegen der hohen Qualität unserer Hochschulen in der Schweiz studieren.
Und übrigens, wie viele der Schweizer Maturitätsabsolventen, v.a. im Kanton des Frühenglisch, sprechen bei Eintritt in die Uni kein Englisch?
What a pity to leave the Super League voluntarily on the grounds of such an unusual decision, without rhyme or reason. If it was April 1st, the news could be taken lightly - since it's August 1st, Switzerland's Birthday, it is but a sad move into isolation.