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’Die Widersprüche sind die Hoffnung’. Über Thomas Brasch und die gerade von ihm veröffentlichten ’Gesammelten Gedichte’.
Er wurde als Kind einer jüdisch-kommunistischen Emigrantenfamilie in England geboren.
Sein Vater wurde später stellvertretender DDR-Kulturminister, er verliess nach einem Gefängnisaufenthalt ’wegen staatsfeindlicher Hetze’ die DDR. Obwohl und gerade weil er Kommunist war. Einer der, angekommen in der BRD, eine tiefe Abscheu gegenüber dem kapitalistischen Staat hegte: Thomas Brasch. 2001 verstarb der Dichter, Schriftsteller, Film- und Theatermacher. Zwölf Jahre später erscheint ein 1030 Seiten dickes Buch, welches ermöglicht, sich ein umfassendes Bild des lyrischen Werks von Brasch zu machen. ’Sie nennen das Schrei’ heissen die von Martina Hanf und Kristin Schulz herausgegebenen ’Gesammelten Gedichte’. Hanf ist Mitarbeiterin der Akademie der Künste, die den Nachlass von Thomas Brasch verwaltet. Sie sprach mit Alex Körner von Radio Corax.