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Nach einer aktuellen Prognose des Finanzinstituts wird sich Zucker an der Intercontinental Exchange (ICE) in der US-Metropole im ersten Quartal 2016 im Vergleich zum Durchschnittswert für das letzte Quartal 2015 um 18 Prozent auf 15,00 cts/lb (339 Fr./t) verteuern. Für das zweite Quartal des laufenden Jahres erwarten die Banker eine weitere Preissteigerung, und zwar auf durchschnittlich 15,50 cts/lb (351 Fr./t).
Anschliessend soll der Zuckerkurs an der ICE aber wieder etwas nachgeben, und zwar bis Ende 2016 auf 15,40 cts/lb (349 Fr./t). Dagegen sind die Anleger an der New Yorker Warenterminbörse deutlich pessimistischer: Dort wurde der entsprechende Future Nr. 11 mit Fälligkeit im März 2016 am vergangenen Freitagnachmittag für nur 13,19 cts/lb (299 Fr./t) gehandelt. Gleichzeitig waren für den Julitermin lediglich 13,10 cts/lb anzulegen und für Oktoberware 13,27 cts/lb (300 Fr./t). Auch der Zuckerfuture mit Fälligkeit im März 2017 lag mit 13,83 cts/lb (313 Fr./t) erheblich unter dem Prognosewert der Banker für das letzte Quartal 2016.
Die ABN AMRO begründet ihre optimistische Einschätzung mit dem Argument, dass die aktuellen Zuckerpreise übermässig von dem Crash an den chinesischen Börsen und den in den vergangenen Monaten deutlich gesunkenen Rohölpreisen geprägt seien. Diese Einflüsse würden aber mittelfristig an Bedeutung verlieren.