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Die Rusatom Overseas, eine Tochtergesellschaft des Staatskonzerns Rosatom, sagte im Online-Artikel, dass die Blockleistung des SMR zwischen 50 und 75 MW liegen würde. In vier Jahren soll mit dem Bau begonnen werden. Das Unternehmen rechnet damit, dass es den ersten SMR-Block nach einer Bauzeit von rund drei Jahren wird in Betrieb nehmen können – also um 2027. Als mögliche Standorte werden die Oblast Tscheljabinsk im Südwesten und die Region Sacha (auch Jakutien genannt) im Nordosten Russlands in Betracht gezogen.
Die SMR-Reaktorblöcke werden auf der russischen RITM-200-Reaktortechnologie beruhen, die für eine neue Generation von nuklearbetriebenen Eisbrechern verwendet wird. Laut der Rosatom ist dieser fortgeschrittene Druckwasserreaktorblock kosteneffizient und ideal für den Einsatz in ländlichen Gebieten geeignet. Einzelne SMR-Blöcke sollen sich zu Anlagen mit rund 300 MW kombinieren lassen. Die SMR-Auslegung der Generation III+ ist im Leistungsbereich von 6,6 MW bis 114 MW die einzige Lösung, die allen aktuellen Marktanforderungen gerecht werden kann, so die Rusatom Overseas. Die Auslegung eignet sich ideal für abgelegene Gebiete und schwachausgebaute Stromnetze und bietet eine unterbrechungsfreie Grundlasterzeugung ohne CO2-Emissionen. Die Rusatom Overseas will grossen Industriekunden mit ihrem SMR-Konzept eine stabile und über mehrere Jahrzehnte zur Verfügung stehende Stromversorgungsoption anbieten.
Quelle
M.B. nach NucNet, 17. März 2020
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