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Zwischen 1609 und 1647 wurden von elf Privatpersonen und der Stadt Burgdorf Glasgemälde in das 1575 erbaute Burgdorfer Schützenhaus gestiftet und in Fenstern eines Raumes im Obergeschoss eingesetzt. Dieses Schützenhaus wurde 1782 abgerissen und zwei Jahre später durch einen Neubau ersetzt. Bis 1836 verschwanden in der Folge die dorthin gestifteten Glasmalereien. Zwei Burgdorfer Ratsherren, Samuel Aeschlimann und Johann Jakob Fankhauser, beschrieben 1781 beziehungsweise 1796 die Glasgemälde und dokumentierten so den abhanden gekommenen Zyklus (vgl. Ochsenbein 1899).
R. Ochsenbein, Glasgemälde im alten Schützenhaus zu Burgdorf, in: Schweizer Archiv für Heraldik 13/1899.