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Ruzicka-Preis 2017 an Maria Ibáñez
Empa-Forscherin ausgezeichnet
Die Empa-Forscherin Maria Ibáñez durfte den jährlich von der ETH Zürich verliehenen Ruzicka-Preis entgegen nehmen. Sie ist damit bereits die zweite Empa-Forschende, die sich in die lange Liste von Preisträgerinnen und Preisträgern einreihen kann, die bis ins Jahr 1957 zurückgeht.
Maria Ibáñez wurde letzte Woche mit dem prestigeträchtigen Ruzicka-Preis der ETH Zürich ausgezeichnet. Gewürdigt wurde dabei ihre Arbeit zum «Bottom-up»-Engineering thermoelektrischer Nanomaterialien aus Nanopartikelbausteinen. Ibáñez trat 2014 als wissenschaftliche Mitarbeiterin in die Gruppe von Maksym Kovalenko an der Empa und der ETH Zürich ein. Im Sommer 2018 wird sie als Assistenzprofessorin am Institut für Wissenschaft und Technologie Österreichs (IST Austria) nach Wien wechseln. Sie ist bereits die zweite mit dem Ruzicka-Preis ausgezeichnete Person der Empa – nebst ihrem Chef, Maksym Kovalenko, der den Preis 2013 entgegen nehmen durfte.
Der seit 1957 verliehene Ruzicka-Preis – benannt nach dem ETH-Professor und Nobelpreisträger Leopold Ružička – gilt als einer der wichtigsten Nachwuchsförderpreise auf dem Gebiet der Chemie in der Schweiz. Viele, die zur Zeit der Preisverleihung zunächst den Status eines Privatdozenten, Gruppenleiters oder Assistenzprofessors innehatten, waren oder sind in Führungspositionen in bekannten Forschungsinstitutionen oder der Industrie beschäftigt; mehrere wurden auf Professuren berufen.