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Genua (I), Verknüpfungspunkt Sampierdarena
Ausarbeitung einer Strategie zur Verknüpfung von S- und U-Bahn, Stadt- und Quartierbus im Rahmen der Verkehrsentwicklungsplanung.
Im Rahmen des Verkehrsentwicklungsplanes Genua galt es ein Pilotprojekt zur Verknüpfung des Bus- und Bahnverkehres im Stadtteil Sampierdarena auszuarbeiten.
Die Situation zeichnete sich aus, durch sehr unübersichtliche Umsteigwege in einem autoorientierten Umfeld mit zahlreichen breiten Einbahnstrassen. Haltestellen und Fahrwege der Busse verteilen sich unkoordiniert um den Bahnhof Sampierdarena.
Im Netz des integrierten Verkehrsystems nehmen die Umsteigeknoten eine wichtige Funktion ein. Während das Busnetz eine kapillare Erschliessung bietet, auf langen Distanzen zu langsam ist, offerieren
U- und S-Bahn schnelle Punkt-zu-Punkt Verbindungen sind aber auf Zubringerverkehre angewiesen.
IBV hat vorgeschlagen die Buslinien in beiden Richtungen in den gleichen Strassenbezügen zu führen und die Einbahnstrassenregelungen aufzuheben. Diese bedingte einen verkehrstechnischen Leistungsnachweis der vorgeschlagenen Verkehrsführung.
Für die Umsteigeanlage und Netzverknüpfung wurde auf hohe Nutzerfreundlichkeit geachtet:
– klare Sichtbeziehungen von den Bahnhofsausgängen zu den Bushaltestellen
– gleiche Haltestellenorte für beide Richtungen
– gemeinsame Haltestellen für richtungskonforme Ziele (Zentrum, Küste, Vorort)
– einfaches System von Quartierbussen (wenige klare Linien im dichten Takt)
AUFTRAGGEBER:
Stadt Genua
BEARBEITUNGSZEITRAUM:
2005