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Der Sommer und damit die Saison der gängigsten Salate geht zu Ende. Doch auch im Herbst muss nicht auf ein Teller frischen Salat verzichtet werden, denn im Herbst ist die Hochsaison der Endivie. Endiviensalat gibt es in zwei verschiedenen Sorten: glattblättrig und gekraust. Die gekrauste Endvie – auch Frisée-Endivie genannt – ist je nach Sorte stärker oder feiner gezackt und geschlitzt. Die glattblättrige Endivie ist robuster, im Gegensatz zur gekrausten Endivie verträgt sie Frost. 2007 wurden in der Schweiz im Freiland auf 210 Hektaren glattblättriger und auf 90 Hektaren gekrauster Endiviensalat angebaut. Der Anbau im Gewächshaus ist mit 5 respektive 3 Hektaren gering.
Die Endivie (Chicorium endivia) ist eng verwandt mit dem Chicorée (Chicorium intybus), was in vielen Ländern zu Namensverwechslungen führt. Doch die beiden Verwandten lassen sich einfach auseinander halten: Der Chicorée ist im Gegensatz zur Endivie viel heller und gleicht eher einem Wurzelzapfen als einem herkömmlichen Salat. Die Blätter des Endiviensalats hingegen sind aussen kräftig und mittel- bis dunkelgrün, innen zart und gelb.
Endiviensalat mit Rührei-Crostini
Für 4 Personen
Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten
Salatsauce:
1 EL Rosinen
2 EL Apfelsaft
2 EL Apfelessig
Salz, Pfeffer
5 EL Jogurt nature
2 EL Sauermilch
Rührei-Crostini:
wenig Butter
3-4 Eier
3-4 EL Milch
Salz, Pfeffer, Paprika
Vollkornparisette, schräg in Scheiben geschnitten, leicht angetoastet
Salat:
200 g Endiviensalat, in Streifen geschnitten
200 g Apfel, in Stängeli geschnitten
Für die Salatsauce Rosinen im Apfelsaft 10 Minuten einweichen lassen. Rosinen und Apfelsaft mit den restlichen Zutaten zu einer Sauce verrühren.
Für die Crostini Ei und Milch verquirlen, würzen. Wenig Butter in der Bratpfanne erwärmen und Eimasse dazugeben. Bei mittlerer Hitze unter Rühren stocken lassen. Noch warm auf die getoasteten Brotscheiben verteilen.
Salat mit der Sauce vermischen, zusammen mit den Crostini auf Tellern anrichten.
Quelle: www.swissmilk.ch/rezepte
Vitaminreich und ein bisschen bitter
Die Endivie ist eine wahre Vitaminbombe. Ihr Vitamingehalt ist grösser als derjenige des Kopfsalats. Zudem enthält die Endivie viele Mineralstoffe, insbesondere Kalium und Eisen, und sie ist reich an Folsäure. Der leicht bittere Geschmack entsteht durch den in den Blättern enthaltenen Bitterstoff "Intybin", der appetitanregend wirkt.
Bei uns wird die Endivie meistens roh als Salat gegessen. In anderen Ländern kommt die Endivie jedoch auch gekocht als Gemüse auf den Tisch, beispielsweise in Eintöpfen oder in Suppen.
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Tipp der Woche
Wollen Sie Ihrem Salat einmal eine würzige Note verpassen? Rösten Sie Pinien-, Sonnenblumen- oder Kürbiskerne in einer Bratpfanne ohne Fett an. Aber Achtung: Die Kerne dürfen nicht zu lange angebraten werden, weil sie sonst zu braun werden. Statt einzelnen Kernen können Sie auch Kernmischungen anbraten.