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Celia Welch
Ihre erste Begegnung mit Trauben fand unter der riesigen Eiche in ihrem Hinterhof in Süd-Oregon statt, wo sie und ihre Geschwister für ihren Vater, einen begeisterten Weinsammler und Hauswinzer, Traubenbeeren von den Stielen pflückten. Mit ihren Eltern bereiste Celia in den 1960er Jahren Napa und Sonoma, und wie die meisten Besucher war auch sie von der Schönheit der hügeligen Weinberge bezaubert.
Sie schrieb sich an der UC Davis ein, als sie erfuhr, dass die professionelle Weinbereitung ihre frühe Faszination für Aromen und Geschmacksrichtungen, ihre Stärken in der Wissenschaft und ihre Liebe zum ländlichen Lebensstil kombinieren würde.
Dort war eine ihrer bedeutenden Mentorinnen Professor Ann Noble, die Erfinderin des Weinaroma-Rades. Nach ihrem Abschluss reiste Celia in die Weinregionen des pazifischen Nordwestens, an die Ostküste Amerikas und nach Neuseeland. Sie arbeitete bei der Weinlese im Barossa Valley in Australien und liess sich dann schliesslich im Napa Valley nieder, um ihr Handwerk zu verfeinern.
Celia Welch ist seit mehr als 30 Jahren Winzerin, nachdem sie 1982 an der University of California, Davis, einen Bachelor Abschluss in Gärungswissenschaften erworben hatte. Zu ihr gehörten damals Kristin Belair, Pam Starr und Stacy Clark, die heute Winzer Kolleginnen sind.
Nach dem Studium verbrachte sie mehrere Jahre als Assistentin bei der Weinproduktion auf dem Mt. Veeder und in Carneros. Sie kam 1987 zu Silverado Vineyards, um ein Qualitätskontrollprogramm zu entwerfen, umzusetzen und zu überwachen. 1991 wurde sie Assistenz-Winzerin im Weingut Robert Pepi.
Anfang der 1990er Jahre entschied sie sich, sich auf die unabhängige Weinberatung zu konzentrieren. Sie trat 1995 von Robert Pepi zurück, um ihre Beraterkarriere fortzusetzen, und ist seitdem als unabhängige Winzerin und Weinbauberaterin tätig.
Zu ihren aktuellen Kunden gehören unter anderem Hollywood & Vine Cellars, Keever Vineyards, Barbour Vineyards, Signorello Estate und Scarecrow.
Celia hat auch ihre eigene Marke, «Corra Wines», gegründet. Im Jahr 2004 kam ihr die Idee, einen eigenen Wein zu keltern. Corra ist der Name einer keltischen Gottheit, die sowohl die Ernte als auch die Prophezeiung repräsentiert und die zukunftsorientierte Perspektive der kleinen Marke symbolisiert. Erst nachdem Welch mit ihrem eigenen Etikett begann, erkannte sie den letzten Schritt im Zyklus der Weinherstellung - den Moment der Feier, wenn der Korken aus der Flasche gezogen wird. Sie sagt, dass Corra ihre Chance sei, die Geschichte zu vervollständigen.
Celia wurde vom Food & Wine Magazine als Winemaker of the Year 2008, als eine der zehn besten «Geschmacksmacherinnen» des Jahres 2006 von Forbes geehrt. Die nationale Sektion von Women for WineSense nahm sie in ihre Winemaker's Hall of Fame auf. Celia hat zwei Kinder und wohnt im Napa Valley.