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Auch am Südportal des Ceneri-Basistunnels in Vezia steht der Arbeitsbeginn unmittelbar bevor. Der erste Vertrag für die südlichste AlpTransit-Baustelle wird am Donnerstag13. März 2008 unterzeichnet. Am gleichen Abend wird die Bevölkerung zu einer Informationsveranstaltung in Vezia.
Am 13. März 2008 wird der Werksvertrag für die Vorbereitungsarbeiten am Portal von Vezia unterzeichnet. Dabei geht es um die Bereitstellung von Zugänge, um die Logistik und den Aushub des Eisenbahneinschnitts. In einer ersten Phase werden nebst den Baustellenzugängen der Parkplatzbereich und der Installationsplatz für die Anlagen der Baustelle realisiert. Dieser Auftrag mit einem Gesamtumfang von ungefähr 5 Millionen Franken wurde einem Konsortium zugesprochen, das ausschliesslich aus Tessiner Unternehmen besteht.
Erst ab Juni 2008 ist der Beginn der Aushubarbeiten für den Eisenbahneinschnitt und das künftige Südportal des Ceneri-Basistunnels vorgesehen. Dafür werden Sprengungen mit reduzierten Ladungen eingesetzt. Die Dauer der Aushubarbeiten ist auf die Sommermonate begrenzt. Am Ende des Sommers 2008 werden diese Arbeiten unterbrochen und erst im Sommer 2009 wieder aufgenommen. Diese Bautätigkeiten werden so bis 2010 weitergeführt. Danach werden die unterirdischen Arbeiten und die Realisierung des Tagbautunnels in Angriff genommen. Diese Arbeiten werden bis ins Jahr 2016 dauern. Ab diesem Zeitpunkt rechnet man mit der Realisierung der bahntechnischen Infrastruktur. Der Ceneri-Basistunnel wird Ende 2019 in Betrieb genommen.
Um die Bevölkerung bis ins Detail über das Projekt und seine Auswirkungen zu informieren, organisiert die ATG am 13. März in der Aula Magna der Villa Negroni, in Vezia, einen öffentlichen Informationsanlass, an dem nebst dem Bürgermeister von Vezia, Luca Bernasconi, auch der Leiter des Abschnitts Süd, Denis Rossi, und die Projektverantwortlichen des Ceneri-Basistunnels teilnehmen.