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Der Junge wohnt in Nikolajew in einer unvollständigen Familie. Seine Mutter Ljudmila (geb. 1986) hatte einen Teilzeitjob. Sie arbeitete als Köchin und trug die Verantwortung für den Sohn und die Mutter Ljubow (geb. 1959), die eine Herzoperation überstand und auf Lebenszeit auf Tabletten angewiesen ist. Die finanzielle Lage der Familie Kowalenko verschlimmerte sich neulich total. Pawel war mit Freunden in einem Einkaufszentrum und hüpfte mit ihnen auf dem Trampolin. Ein Fehltritt verursachte eine komplizierte Fraktur des Fussgelenkes mit Verschiebung. Der Junge kriegte eine Menge Schmerzmittel und musste operiert werden, indem ihm eine Metallplatte für die Fixierung der Knochen im Fuss eingesetzt wurde.
Der Eingriff kostete die Familie alle bescheidenen Ersparnisse. Pawel brauchte eine Antibiotikatherapie, um eine Blutvergiftung zu vermeiden, sowie auch eine Wunddesinfizierung, Verband und schmerzstillende Mittel. Die Kowalenkos waren bei der Bezahlung der Medizin für den Jungen ganz und gar machtlos. Deshalb wendete sich Pawel via karitative Organisation an Schweizer Gönner.
Die finanzielle Überweisung von Schweizer Spendern liess Pawel mit allen nötigen Medikamenten und Verbandstoff versorgen. Dafür ist der Junge zutiefst erkenntlich. Die weitere Operation, in der die Metallplatte aus seinem Fuss entfernt wurde, bezahlten die Kowalenkos aus der nochmaligen Überweisung der gnädigen Wohltäter. Jetzt kann er dank den nicht gleichgültigen Schweizer Bewohnern durch das Leben schreiten. Er darf aufgrund des Risikos von körperlicher Überanstrengung für seine schwachen Knochen keinen Wehrdienst leisten. Deshalb studiert der Junge Computertechnologien. Seine Mutter hat vor, im Ausland Geld für die Familie zu verdienen.