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Nach der Meinung von Analysten könnte der neue HP-Chef bis zu 15'000 Stellen streichen. Konkrete Informationen gibt es noch keine.
Wie die 'Financial Times' heute in einem Hintergrundartikel berichtet, wird der CEO von HP, Mark Hurd, innerhalb der nächsten Wochen einen neuen Sparplan ankündigen, der weit über die schon von der Ex-Chefin Carly Fiorina
ist.
Die Zahl von bis zu 15'000 gestrichenen Stellen, welche die 'FT' nennt, ist allerdings spekulativ und stammt nicht von Hurd oder HP-Quellen selbst. Die Quelle dafür sind Finanzanalysten, zum Beispiel Steve Milunovich von Merrill Lynch, die glauben, dass Hurd die HP-Belegschaft um bis zu 10 Prozent schrumpfen will, um die Kostenstruktur des Unternehmens zu verbessern.
Aus früheren Äusserungen von Mark Hurd geht ziemlich klar hervor, dass er wohl zusätzliche Stellenstreichungen anordnen wird.
Aus den bisherigen HP-Bilanzen lassen sich allerdings noch keine Rückschlüsse darauf ziehen, was Hurd genau vorhat. Für das laufende dritte Quartal des HP-Geschäftsjahrs, das am 31. Juli endet, hat HP zwar 100 Millionen Dollar für die Kosten von Stellenreduktionen budgetiert, was gemäss der Schätzung von inside-it.ch rund 1000 bis 1500 Entlassungen entsprechen würde. Diese 100 Millionen dürften aber zu den 236 Millionen Dollar gehören, welche HP für die noch von Carly Fiorina für dieses Geschäftsjahr in die Wege geleitete Sparübung reserviert hat. Dieses "Workforce Rebalancing" kostet insgesamt rund 3000 Angestellte ihren Job. Gemäss HP wurden per Ende April bereits 1600 dieser Entlassungen durchgeführt und 81 Millionen Dollar ausgegeben, der Rest folgt bis Ende Oktober. (Hans Jörg Maron)