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Gelebt hat Iannis Xenakis von 1922 bis 2001. Er studierte Ingenieurswissenschaft in Athen, war Widerstandskämpfer, wurde zum Tode verurteilt, floh nach Paris, arbeitete mit Le Corbusier und entwickelte gleichzeitig völlig neue Klangwelten. In seiner Musik wie in seinen Bauwerken verbindet er musikalische und architektonische Prinzipien. So auch bei der eindrücklich rhythmisierten Fensterfront im französischen Kloster La Tourette. Eine Annäherung an Iannis Xenakis mit Ausschnitten aus einem teilweise unveröffentlichten Interview für DRS2 von 1986. Eine Sendung von Cécile Olshausen.
Musik und Architektur - Iannis Xenakis zum 100. Geburtstag
Der griechisch-französische Komponist und Architekt Iannis Xenakis erfand in den 1950er-Jahren nicht nur visionäre Musik mit Riesenglissandi und Schwarmklängen. Als Assistent von Le Corbusier hat er auch futuristische Bauten entworfen, wie den Philips-Pavillon an der Weltausstellung in Brüssel 1958.
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