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Heizölversorgung
Der Bedarf an Heizöl wird durch die beiden Inlandraffinerien in Cressier NE und Colombey VS sowie durch Importe aus europäischen Raffinerien sichergestellt. Die Einfuhr aus den Raffinerien in Belgien, Holland und Deutschland erfolgt hauptsächlich auf dem Rhein oder per Bahn. Über eine Pipeline gelangt Heizöl aus Frankreich in die Westschweiz. Das Tessin sowie Südbünden werden überwiegend von oberitalienischen Raffinerien mittels Strassentransporten versorgt.
Für die Versorgung der Konsumentinnen und Konsumenten stehen über die ganze Schweiz verteilte Regionallager zur Verfügung. Die Anlieferung des Brennstoffs in diese Regionallager erfolgt per Bahn. Für die Lieferung zu den Anlagen sind die regional tätigen Brennstoffhändler besorgt. Für die Lieferung zu den Kunden werden moderne, saubere Tanklastwagen eingesetzt. Die Versorgungskette für Heizöl basiert so auf einem umweltgerechten und sicheren Logistikkonzept.
Der Heizölhandel basiert in der Schweiz auf einer rein privatwirtschaftlichen Struktur. Die Händler stehen im Konkurrenzkampf zueinander und müssen sich den Gesetzen des freien Marktes stellen. Die Konsumenten profitieren von dieser Marktsituation. Sie sind frei in der Wahl ihres Lieferanten. Sie handeln den Preis aus und können so für sich günstige Konditionen erzielen.
Dank Pflichtlager hohe Versorgungssicherheit auch in Krisensituationen
Unser Land verfügt über Pflichtlager, die den Bedarf an Heizöl von 4,5 Monaten decken. Dank zusätzlicher Lagerkapazität einzelner Brennstoffhändler sowie der Konsumentenlager verfügt die Schweiz gesamthaft über eine Versorgungsautonomie, die weit mehr als ein Jahr dauert.