Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03108.jsonl.gz/472

Sie hiess Nelly
Ich lernte sie 1976 auf einer Farm in Südafrika kennen: sie war eine Deutsche Schäfer-Hündin, tagsüber im Zwinger – nachts als Farmbewacherin tätig. Doch vom ersten Tag an, als wir uns begegneten, entschied sie sich, ihre Tätigkeit zu ändern. Sie entschloss sich dazu, nicht mehr im Zwinger bleiben zu wollen. Sie grub Löcher, zerbiss gar den Zaun, um an meiner Seite zu sein. Sie tat alles, um mir zu zeigen, dass sie bei mir sein wolle.
Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich nie Kontakt mit Hunden. Doch Nelly lehrte mich schnell, sie zu beachten und ihre Körpersprache kennen zu lernen und zu studieren. Meine Fähigkeit, ihre Mimik, Gestik, Körperstellung usw. richtig zu deuten wurde immer ausgereifter. Nelly wusste immer ganz genau, was ich von ihr wollte und ich lernte mehr und mehr, sie zu verstehen. Wortlos. Nelly war meine erste Lehrmeisterin.
Nach einer Ortsveränderung, alleine und ohne Nelly, entschloss ich mich, mir einen eigenen Hund anzuschaffen. Ich schloss mich einer Plausch-Hundegruppe an und aus einem Hund wurden drei – ein Pony – zwei Esel – ein Schaf – zwei Geissen – zwei Schweine und vier Gänse. Diese Tiere gingen in meinem Haus ein und aus. Sie waren alle stubenrein und jedes hatte seine Aufgabe. Tiere zu beobachten, von ihnen zu lernen, ihnen etwas beizubringen, wurde zu meinem Hobby.
1987 entschloss ich mich, mein Hobby zu meinem Beruf zu machen. Zurück in der Schweiz, hatte ich das Glück mich als Blindenführhunde-Trainer ausbilden zu lassen. Um die sehbehinderten Mitmenschen noch besser schulen zu können, absolvierte ich auch die Ausbildung als Orientierungs- und Mobilitätslehrer. Nachdem Walter H. Rupp, mein damaliger Lehrmeister in Pension ging, konnte ich die von ihm aufgebaute Blindenhundeschule als Nachfolger übernehmen. Während fünf Jahren war ich auch in der International Federation of Guide Dog Schools for the Blind als Assessor (Prüfer der Hundeschulen weltweit) tätig.
Nach 25 Jahren im Blindenhundewesen kam eine weitere Wende. Mein Wunsch, eine Trick und Kunststück Hundeschule aufzubauen, war mein neues Ziel.
Jetzt möchte ich all das, was Nelly in mir geweckt hat und all das, was mir die Hunderte von Nellys in den letzten 30 Jahren beigebracht haben, Ihnen und Ihrer Nelly weitergeben.
Geben Sie Ihrem Hund die Chance, Ihnen zu zeigen, was er gerne mit Ihnen unternehmen möchte. Sie werden staunen - Ihr Hund ist viel mehr als nur ein Spaziergang-Begleiter.
Ob klein oder gross, ob alt oder jung – dies gilt für Mensch und Hund - alle sind herzlich willkommen.
Die erste Schnupperstunde ist gratis.
Hansjörg Adler
Bevor Sie etwas von Ihrem Hund verlangen, sollten Sie sich mit den drei W's befassen:
- Was wollen wir lernen?
- Warum wollen wir es lernen?
- Wie verläuft der Weg zum Erfolg?
Nicht jeder Hund hat an den selben Dingen Spass. Deshalb ist es von grosser Bedeutung, dass Sie Ihren Hund erst beobachten um festzustellen, was ihm Freude bereitet. Ein Hund der beispielsweise nicht gerne apportiert, aber dazu gezwungen wird, ist kein glücklicher und ausgeglichener Hund. Es ist verlorene Zeit und befriedigt weder Hund noch Mensch.
Beobachten alleine reicht aber nicht aus. Sie müssen Ihren Hund erst kennenlernen und seine Körpersprache und Reaktionen richtig deuten können. Nur so werden Sie und Ihr Hund zu einem eingespielten Team.
Diese Philosophie habe ich in meiner langjährigen Tätigkeit als Blindenhundtrainer entwickelt.
Um Ihrem Hund einfache Tricks oder sogar fortgeschrittene Kunststücke beizubringen, muss ein starkes, gegenseitiges Vertrauen zwischen Ihnen und Ihrem Hund aufgebaut und stetig gefördert werden. Sobald Sie Ihren Hund besser kennen und wissen wie er “tickt“, steht einer engen und tiefen Beziehung nichts mehr im Wege.
Die täglichen Spaziergänge sind Ihrem Hund nicht genug! Sein Denkapparat ist damit nicht ausgelastet. In meinen Kursen fördern wir die Teamarbeit und regen vor allem das Hirntraining des Hundes an.
Sie werden staunen, wieviel Spass es Ihrem Hund macht, zusätzliche Aufgaben zu lösen – und Sie können sich sicher sein, Ihrem Hund ein entspanntes und hundegerechtes Leben zu bieten.
Auf 110m 2 Innenraum können die Teams Tricks üben und Spass haben.
Ich arbeite am liebsten in Kleingruppen von 2 Teams. So kann ich jedem Team meine ungeteilte Aufmerksamkeit schenken! Auf Wunsch können gerne auch Einzelstunden gebucht werden.
Für jedes Alter und alle Rassen
Individuell auf Sie und Ihren Hund abgestimmt
Bringt Ihren Hund aufs nächste Level
Spass haben - ist garantiert
- Warum einen Hund?
- Rassenwahl?
- Hündin oder Rüde?
- Welpe oder erwachsener Hund?
- Anforderungen an den Meister
- Hund und Kind
- Welche Hundeschule?
Probestunde
- Probieren Sie's aus!
- Erste Lektion zum Kennenlernen
- Keine weiteren Verpflichtungen
Einzel-Lektion
- Dauer: 60 Minuten
- Volle Konzentration auf Sie und Ihren Hund
- Ganz auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt
Gruppen-Lektion
- Dauer: 60 Minuten
- Eintritt jederzeit möglich
- Kleingruppen: 2 Teams pro Lektion
Beratung
- Möchten sie eine Beratung, dann fragen Sie die Beratungspreise telefonisch an.
- Ich freue mich auf Ihren Anruf!