Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03581.jsonl.gz/689

Neil Ratner arbeitete in den 1990er Jahren als Arzt für Michael Jackson. Kürzlich veröffentlichte er ein Buch mit dem Titel „The Roc Doc“, in welches er über sein Leben und über die Zusammenarbeit mit grossen Künstlern, unter anderem MJ, berichtet.
Ratner enthüllt auch, dass der Grund, weshalb Michael Jackson so stark an der Unschuld der Kindheit festhielt und sich mit dieser identifizierte, die Beziehung war, die er mit seinem Vater hatte:
„Er erzählte mir, dass er und seine Brüder immer wieder proben mussten. Michael schaute aus dem Fenster und beobachtete, wie die anderen Kinder spielten. Er wollte auch mitspielen, aber sein Vater verbot es ihm, denn sie mussten noch ein paar Stunden proben.“
Zudem erklärt Ratner, dass Michael wütend darüber war, dass man sich im Erwachsenenalter verändert, um den Anforderungen der Gesellschaft gerecht zu werden. Kinder hingegen dürfen tun und sagen, was sie wollen.
„Ich glaube, dass sich Michael deshalb besser mit Kindern identifizieren konnte. Wenn man ein grosser Star ist, reden die Leute ständig auf einem ein und man weiss nicht wem man vertrauen kann und wem nicht.“
Trotzdem offenbart Ratner, dass er auch die fürsorgliche Seite Joe Jacksons beobachten konnte:
„Eines Nachmittags, wir waren in Südafrika, klingelte das Telefon und er sagte: ‚Hey doc, hier ist Joe.‘ Als Vater wollte er sich vergewissern, dass es seinem Sohn gut ging.“
Der komplette Artikel: