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Solche Vertreter braucht es nicht
Jeder hat eine zweite Chance verdient! Er hat das doch sicher nicht so gemeint! Sport sollte nichts mit Politik zu tun haben! Kann man so sehen, muss man aber nicht. Es liegt erst – oder schon? – drei Jahre zurück, als der Schweizer Sprinter Pascal Mancini aus dem Kader für die EM in Berlin gestrichen wurde. Seine seit Jahren offen kundgetane Sympathie mit der rechtsextremen Szene führte zum Disziplinarverfahren und zum Entzug der Lizenz für sieben Monate. Danach hält er sich scheinbar an die Vorgaben des Verbandes – und damit ist die Sache vom Tisch. Bis er sich für die Hallen-EM in Polen qualifiziert und eine spanische Zeitung daraufhin schreibt: «Die Schweiz bietet einen Nazi-Athleten auf!» Die Entrüstung in Spanien ist gross – ähnlich wie bei mir. Ich hoffe für Mancini, dass er aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und seine Einstellung geändert hat, aber ich bezweifle es. Deshalb verstehe ich es nicht, dass man Pascal Mancini als Vertreter der Schweiz und damit als Vorbild wieder an internationale Wettkämpfe schickt. Bleiben die beiden positiven Aspekte: Mancini konnte sich in Polen anscheinend zurückhalten und sein Auftritt dauerte nur gerade 6,73 Sekunden.