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Die Wissenschaftsköpfe 2014
- Montag, 22. Dezember 2014, 15:25 Uhr
Ein Ebola-Arzt, der Pionier des Ice-Bucket-Challenge, der Flugdirektor der Rosetta-Mission: Das «Nature» Magazin hat die zehn wichtigsten Menschen für die Wissenschaft im Jahr 2014 gekürt.
Die Personen wurden ohne besondere Reihenfolge für ihr Engagement in der Wissenschaft auf die Liste gesetzt.
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Der Flugdirektor
Andrea Accomazzo sorgte jahrelang dafür, dass die Raumsonde Rosetta während ihrer 6,4 Milliarden Kilometer langen Reise auf Kurs bleibt. So konnte schliesslich das Mini-Labor Philae auf dem Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko absetzen (Bild: esa).
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Die Krebs-Forscherin
Suzanne Topalian arbeitet in der Krebsforschung an der Johns Hopkins University in Baltimore, Maryland. Sie sorgte dafür, dass ihre Immuntherapie gegen Krebs vom Labor in die Praxis umgesetzt wurde (Bild: John Hopkins Medical Institute).
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Der «Ice-Bucket-Challenge»- Pionier
Ein Eimer Eiswasser für einen guten Zweck: Mit dem so genannten «Ice-Bucket-Challenge» warb der 29-Jährige Pete Frates erfolgreich um Aufmerksamkeit für die Nervenkrankheit Amyotrophe Lateralsklerose, an der er selbst leidet (Bild: petefrates.com).
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Die Augenärztin
Die gebürtige Japanerin Masayo Takahashi hat den ersten Einsatz sogenannter induzierter pluripotenter Stammzellen (iPS-Zellen) bei einem Menschen geleitet. Die Hoffnung besteht, dass bald weltweit solche massgeschneiderten Stammzellentherapien in der Behandlung verschiedener Krankheiten durchgeführt werden können (Bild: Imago).
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Der Ebola-Arzt
Sheik Humarr Khan bezahlte seinen Kampf gegen die verheerende Ebola-Epidemie mit dem Leben. Als die Krankheit in Afrika ausbrach, entschloss er sich gegen seine Berufung an eine Universität in Europa und blieb in Sierra Leone, um Kranke zu behandeln (Bild: Reuters).
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Die Ingenieurin
Radhika Nagpal hat am Massachusetts Institute of Technology in den USA Schwärmen von Robotern beigebracht, miteinander zu kommunizieren. So konnten sie wie soziale Insekten, zum Beispiel Ameisen, zusammenarbeiten. Die Roboter können sich zum Beispiel in Form eines Sterns organisieren (Bild: Harvard School of Engineering and Applied Sciences).
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Der Biologe
Sjors Scheres forscht am renommierten MRC Laboratory of Molecular Biology in Cambridge, UK. Er hat in diesem Jahr eine Elektronenmikroskop-Analysetechnik für Biomoleküle verfeinert (Bild: MRC LMB).
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Der Leiter der Indischen Weltraumorganisation
Koppillil Radhakrishnan, Chef der Indischen Raumfahrtorganisation ISRO hat die erste erfolgreiche Mars-Mission seines Landes geleitet. Die indische Sonde war am 24. September in die Umlaufbahn um den Roten Planeten eingeschwenkt (Bild: Reuters).
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Die Mathematikerin
Maryam Mirzakhani kommt ursprünglich aus dem Iran und arbeitet an der Universität Stanford in den USA. 2014 hat sie als erste Frau für ihre Forschung in der Mathematik die renommierte Fields-Medaille gewonnen (Bild: Maryam Mirzakhani).
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Der Astrophysiker
David Spergel forscht an der Princeton University in den USA. Er wies auf Unstimmigkeiten in den umstrittenen Indizien für sogenannte Gravitationswellen hin (Bild: John Jameson/Princeton University).
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