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Schweizer Delegation reist nach Tibet
EIDGENÖSSISCHES DEPARTEMENT Bern, 20. August 1997
FÜR AUSWÄRTIGE ANGELEGENHEITEN
Pressemitteilung
Schweizer Delegation reist nach Tibet
Auf Einladung des Präsidenten der Politischen Konsultativkonferenz des
chinesisches Volkes, Li Ruihan, begibt sich heute eine gemischte
Delegation, zusammengesetzt, u.a. aus drei Parlamentariern, Professor
Harro von Senger, Experte für chinesisches Recht des schweizerischen
Instituts für Rechtsvergleichung in Lausanne, und zwei Beamten des EDA
nach Tibet und Peking. Li Ruihan, hatte diese Einladung anlässlich
seines Besuches im September 1996 in Bern gegenüber Bundesrat Flavio
Cotti ausgesprochen. Bei den Parlamentariern handelt es sich um die
Nationalräte Christiane Langenberger, FDP, Eugen David, CVP und Andrea
Hämmerle, SP. Die Delegation wird von Botschafter Urs Ziswiler, Chef
der Politischen Abteilung IV, geleitet.
Die Delegation will sich vor Ort über die Situation in Tibet
informieren lassen und schweizerische Anliegen einbringen. Hauptthemen
des Besuchs in Tibet sind das Bildungs- und das Gesundheitswesen.
Im Dezember 1991 hat eine schweizerische
Menschenrechts-Expertendelegation des EDA Tibet zum ersten Mal besucht.
Seither war keine offizielle schweizerische Delegation mehr in Tibet.