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Matthews gewinnt, Vingegaard pariert Angriff von Pogacar
Michael Matthews ist der Sieger der 14. Etappe der Tour de France. Leader Jonas Vingegaard verteidigt sein Polster auf Tadej Pogacar.
Michael Matthews ist der Sieger der 14. Etappe der Tour de France. Leader Jonas Vingegaard verteidigt sein Polster auf Tadej Pogacar.
Matthews, davor letztmals vor fünf Jahren Tagessieger an der Frankreich-Rundfahrt, setzte sich auf dem 192,5 Kilometer langen Teilstück von Saint-Etienne nach Mende solo aus einer grösseren Ausreissergruppe heraus durch und belohnte sich nach den 2. Plätzen in den Etappen 6 und 8 für seine Hartnäckigkeit. 15 Sekunden hinter dem 31-jährigen Australier erreichte der Italiener Alberto Bettiol das Ziel als Zweiter, gefolgt vom Franzosen Thibaut Pinot mit 34 Sekunden Rückstand.
Auch Stefan Küng gehörte am Tag nach dem 4. Rang in Saint-Etienne zu den Ausreissern. Nach Matthews erster Attacke rund 50 Kilometer vor dem Ziel fehlte ihm aber die Kraft, um vorne dranzubleiben. Schliesslich belegte der Thurgauer 11:23 Minuten hinter dem Tagessieger den 22. Platz.
Die Favoriten auf den Gesamtsieg trafen mehr als zwölf Minuten nach Matthews im Ziel ein. Tadej Pogacar griff im letzten, rund drei Kilometer langen Anstieg kurz vor dem Ziel an, der Gesamtführende Jonas Vingegaard blieb aber an seinem Hinterrad dran. Vingegaard liegt damit weiterhin 2:22 Minuten vor dem slowenischen Tour-Gesamtsieger der vergangenen beiden Jahre. Die übrigen Konkurrenten büssten weiter an Terrain ein. Der Südafrikaner Louis Meintjes, der am besten klassierte Fahrer der Ausreisser, machte einen Sprung auf Platz 7.
Am Sonntag steht den Fahrern der wohl heisseste Tag an der diesjährigen Tour bevor. Bis zu 40 Grad kann es auf der 15. Etappe über 202,5 Kilometer von Rodez nach Carcassonne warm werden. Für die Sprintspezialisten ist es eine der letzten Chancen auf einen Etappensieg.