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Die Geschichte
In den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts wurde in Basel schon eifrig gefochten und zwar durch die Studenten der schlagenden Verbindungen, Militärvereine und Private im damaligen Fechtsaal an der Rosshofgasse in der alten Gewerbeschule. Wie heute, so damals war das Fechten ein teurer Sport und so konnten sich Leute in einigermassen finanzkräftigen Verhältnissen diesem vorzugsweise widmen.
Ende 1876 haben sich aber einige junge beherzte Burschen unter der Führung von Gusti Wagner zusammengetan mit dem Zweck, zu Fechten.
Am 7. Januar 1877 fand die konstituierende Versammlung im Café Heinle in der Steinenvorstadt statt. Statuten wurden genehmigt und eine Commission bestellt. Fechtkleider, Schuhe usw. konnten sie sich nicht leisten und noch viel weniger einen Fechtmeister. Darum veranlasste der damalige Präsident Gusti Wagner den jungen 17 jährigen Louis Abry in den Basler Fechtclub einzutreten, damit doch wenigstens Einer etwas vormachen konnte. Louis Abry hatte früher schon mit 12 Jahren durch verwandtschaftliche Beziehungen Gelegenheit im Fechten trainiert zu werden. Dieser Sport muss ihm sehr zugesagt haben. Als Mitglied des Bürgerturnvereins focht er in der alten Theaterturnhalle, um dann mit dem Fechtclub im hinteren Sääli des Café Reinle seine Fähigkeiten als Oberfechter andern beizubringen.