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Es waren dramatische Stunden: Als am Morgen des 8. September 2022 klar war, dass die Queen den Tag wohl nicht überleben würde, wollte sich Prinz Harry alsbald in den Flieger nach Schottland setzen um an das Krankenbett seiner geliebten Grossmutter zu eilen. Doch laut Gerüchten untersagte sein Vater Charles ihm, Meghan nach Schloss Balmoral mitzunehmen. Er habe dies als «unpassend» empfunden. Diese Querelen hinter den Kulissen sollen dazu geführt haben, dass Harry schliesslich allein und viel zu spät zur Queen reiste. Diese starb bekanntlich, während Harry im Flugzeug sass.
Dieses Drama scheint Meghan (41) nun gegenüber der US-Zeitschrift «Variety» vorsichtig zu bestätigen. «Ich fühle tiefe Dankbarkeit dafür, dass ich Zeit mit ihr verbringen konnte. Es war eine komplizierte Zeit. Aber mein Ehemann, stets ein Optimist, sagte: ‹Jetzt ist sie mit ihrem Mann wiedervereint›.» Prinz Philip war im April 2021 kurz vor seinem 100. Geburtstag verstorben.
Trotz ihres angespannten Verhältnisses zum britischen Königshaus sieht Meghan in der beliebten Monarchin ein grosses Vorbild. Gerade in Bezug auf ihr Selbstverständnis als Frau: «Was wunderschön ist: Das Erbe seiner Grossmutter anzusehen, das sie an so vielen Fronten zu hinterlassen in der Lage war. Sicherlich, bezogen auf weibliche Führung, ist sie das leuchtendste Beispiel dafür, wie so etwas aussehen kann.»