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Was ist ein Uterusmyom?
Ein Uterusmyom ist ein gutartiger Tumor an der muskulären Wand der Gebärmutter. Uterusmyome sind die am häufigsten auftretenden gutartigen Tumoren bei Frauen. Die Symptome können die Lebensqualität beeinträchtigen, indem verstärkte Menstruationsblutungen, Becken- und Rückenschmerzen oder Druckgefühl auftreten. Ein Uterusmyom wird bei der Routineuntersuchung vom Gynäkologen diagnostiziert.
Was ist Adenomyose?
Adenomyose ist ein inselartiges Gewebe an der Gebärmutterschleimhaut im Muskelgewebe der Gebärmutter. Die relativ häufige, aber gutartige Gebärmutterpathologie verursacht starke und schmerzhafte Menstruationsperioden. Die Adenomyose wird bei der Routineuntersuchung vom Gynäkologen diagnostiziert. Die Behandlung mit der Embolisation ist die gleiche wie bei einem Uterusmyom.
Embolisation – nicht chirurgische Therapie
Der minimal invasive Eingriff bei der Embolisation lässt die Gebärmutter unversehrt und bildet eine gute Alternative zur Myomektomie (chirurgisches Herausschälen eines einzelnen Myomknotens) oder zur Hysterektomie (chirurgische Entfernung der ganzen Gebärmutter).
Die Patientin ist während des Eingriffes über die Vene mit Schmerz- und Schlafmittel versorgt (Analgosedation), sie verspürt keinerlei Schmerz. Ein dünner Katheter wird unter Röntgenkontrolle durch die Arterienäste zur Gebärmutter geführt. Der Blutfluss, welcher das Myom versorgt, wird durch Injektion von winzigen Kügelchen (sog. Mikrosphären; ungefähre Grösse eines Sandkörnchens) unterbrochen.
Der Eingriff wird kurz stationär durchgeführt, so dass die Patientin das Spital nach 1-2 Tagen wieder verlassen kann.
Nach einer Erholungszeit von ungefähr einer Woche (grippeähnliche Symptome) ist die Patientin wieder voll arbeitsfähig.
Gerne beraten wir Sie in einem ausführlichen persönlichen Gespräch.