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Am 14. Juni 1982 ergaben sich die argentinischen Truppen auf den Falklandinseln (spanisch: Islas Malvinas) offiziell der britischen Armee, nachdem sie am 2. April die Inseln besetzt hatten und dadurch den Falkland-Krieg ausgelöst hatten. Der rund 72 Tage dauernde Krieg kostete 253 Briten und 655 Argentinier das Leben und hallt bis heute nach.
Zusammen mit den britischen Streitkräften im Südatlantik feierten die Falkländer den 37. Jahrestag zum Ende des Falklandkrieges. Der sogenannte «Liberation Day» wird jeden 14. Juni begangen und an die Befreiung von den argentinischen Besatzungstruppen durch britische Streitkräfte erinnert. Traditionell wird der Tag mit einer Messe in der Christ Church Cathedral, der südlichsten Kathedrale der Welt, gestartet, gefolgt von einer Parade und einer Kranzniederlegung am Befreiungsdenkmal. Dabei waren neben den offiziellen Vertretern der Verwaltung und des Gouverneurs auch Vertreter der beteiligten Teile der Streitkräfte, namentlich der Royal Navy, der Royal Air Force, der Armee und der Falkland Islands Defense Force.
Der Krieg begann bereits vor dem 2. April, als argentinische Arbeiter und Soldaten auf Südgeorgien die alte Walfangstation Leith Harbour auf Südgeorgien betreten hatten und trotz mehrfacher Proteste durch die britische Regierung nicht wirklich die Insel wieder verlassen hatten. Die Invasion der Falklandinseln und Südgeorgiens dauerte nur zwei Tage bevor die britischen Truppen kapitulierten und Argentinien sah sich bereits als Sieger. Doch die britische Regierung sandte nach einer eher als chaotisch beschriebenen Vorbereitung ein grosses Kampfgeschwader. Zuerst wurde Südgeorgien befreit (24. April), bevor ab dem 1. Mai die Rückeroberung der Falklandinseln gestartet wurde.
Die als britisches Überseegebiet deklarierte Inselgruppe hat eine lange und wechselvolle Geschichte. Argentinien, die sich als Nachfolger der spanischen Siedler sehen, und Grossbritannien streiten seit 1833 um den Anspruch. Die Falkländer selber sehen sich als britische Staatsbürger und hatten sich in einem Referendum 2013 mit 99.8 Prozent für einen Verbleib bei Grossbritannien ausgesprochen.
Quelle: Mercopress