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Archiv zu Sport, 17.4. bis 1.9.2008
Wer fit ist, hat ein deutlich geringeres Risiko, in den folgenden Jahren einen Hirnschlag zu erleiden oder gar daran zu sterben, verglichen mit einer unsportlichen Person. Dies zeigt eine Studie in den USA an über vierzigtausend Männern und über zehntausen Frauen. [1928]
1. September 2008 – PubMed PMID: 18688008
Nach einem Herzinfarkt ist es lebenswichtig, mit regelmässigem Training im Bereich der Ausdauer zu beginnen. Das Training verbessert dabei unter anderem die Innenwand der Arterien auf eine Weise, dass die Pulswelle nicht mehr so schnell wie zuvor durch den Körper rast. Dadurch sinkt die Belastung der Gefässwände, und die Gefahr von Schäden, unter anderem die eines neuen Infarktes, nimmt deutlich ab. Dies zeigt ein Vergleich von Reha-Patienten mit und ohne Ausdauertraining. [1918]
18. August 2008 – PubMed PMID: 18651487
Bei Menschen, die regelmässig körperlich aktiv sind, ist das Risiko, im Alter an Alzheimer zu erkranken, um 45 Prozent geringer als bei Sportmuffeln. Für alle Formen von Demenz zusammen ist das Risiko um 38 Prozent und für Parkinson um 18 Prozent geringer. Das zeigt eine Auswertung von sechzehn medizinischen Studien mit insgesamt über hundertsechzigtausend Personen, von denen über dreitausend später erkrankt sind. [1900]
3. Juli 2008 – PubMed PMID: 18570697
Vierzig Prozent der Kunden von Fitness-Studios sind sportsüchtig. Das hat eine Erhebung in Paris an den Tag gebracht. Sportsucht führt, ähnlich wie andere Süchte, zu Entzugserscheinungen. Sportsüchtige rauchen weniger als andere, trinken etwa gleichviel Alkohol, neigen aber deutlich mehr zu Kaufsucht und zu gestörtem Essverhalten. [1895]
25. Juni 2008 – PubMed PMID: 18555055
Wie körperliches Training auch auf die geistige Fitness wirkt, hat neuste Hirnforschung gezeigt. Neben der positiven Wirkung auf den Kreislauf aktiviert das Training auch die Synapsen in den grauen Zellen, das heisst die Fähigkeit der Zellen, miteinander zu kommunizieren. [1890]
18. Juni 2008 – PubMed PMID: 18535925
Bei einem Wettkampf atmen Sportler bis zu zwanzig mal mehr Luft ein als in Ruhe. Ein grosser Teil gelangt ungefiltert direkt durch den Mund in die Lungen. Peking gehört zu den am meisten mit Kohlenmonoxid, Schwefeldioxid, Ozon, Stickstoffoxid und Feinstaub belasteten Grossstädten der Welt. Sportmediziner der Universität von Verona sehen die Gesundheit der olympischen Athleten bedroht. [1887]
13. Juni 2008 – PubMed PMID: 18512178
Dass regelmässiger Sport das Risiko für Alzheimer senkt und sogar bei schon erkrankten Personen den Verlauf der Krankheit bremst, ist durch zahlreiche Studien belegt. Neue Forschung zeigt nun, dass sich dank Sport im Gehirn neue Blutgefässe bilden, so die grauen Zellen besser mit Energie und Sauerstoff versorgen und sie fitter machen gegen den Abbau durch die Krankheit.
[1868]
19. Mai 2008 – PubMed PMID: 18474414
Sowohl die Mutter als auch das werdende Kind profitieren von massvollem Sport in der Schwangerschaft: Das Risiko von Komplikationen bei der Geburt wird kleiner, und die bessere Fitness wird der Mutter helfen, die Anstrengungen der Geburt besser zu verkraften. Zu diesem Schluss kommt eine Auswertung zahlreicher Studien. [1867]
16. Mai 2008 – PubMed PMID: 18463475
Argentinischer Tango macht nicht nur Spass, sondern ist auch eine sportlich recht intensive Tätigkeit. Mediziner haben deshalb eine Gruppe von hundert Tangofans befragt und dabei festgestellt, dass ihre Fitness überdurchschnittlich gut ist. Nach Ansicht der Forscher könnte dabei das Tanzen eine wichtige Rolle spielen. [1850]
22. April 2008 – PubMed PMID: 18402178
Neben Kopfstützen ist auch die Fitness wichtig, um bei einem Auffahrunfall Schäden an der Halswirbelsäule (Schleudertrauma) zu verhindern: Bei gut trainierten Personen bleiben die Schäden nach einem Unfall deutlich geringer als bei Sportmuffeln. Das zeigt eine Studie an über hundert britischen Unfallopfern. [1847]
17. April 2008 – PubMed PMID: 18390979
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