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Die ersten von der EASA entworfenen Regelwerke im Bereich ATM/ANS sind im Herbst 2011 in der EU in Kraft getreten. In den folgenden Jahren sind verschiedene andere hinzugekommen. Soweit in der Liste unten nichts anderes vermerkt ist, sind diese Verordnungen von der Schweiz übernommen worden und daher auch in der Schweiz in Kraft.
Es handelt sich um:
Diese Bestimmungen werden durch die von der Schweiz auch bereits übernommene Verordnung (EU) Nr. 2016/1185 ergänzt. Die Mehrheit der Bestimmungen dieses Amendments werden erst ab dem 15. Oktober 2017 Gültigkeit haben. Die Bestimmungen, die bereits seit dem Februar 2017 gelten, sind in Artikel 3 der Verordnung aufgeführt.
Am 8. März 2017 ist in der europäischen Union eine weitere für den Bereich ANS/ATM relevante Verordnung mit der Nr. 2017/373 publiziert worden. Diese Verordnung legt die gemeinsamen Anforderungen an Flugverkehrsmanagementanbieter und Anbieter von Flugsicherungsdiensten sowie sonstiger Funktionen des Flugverkehrsmanagementnetzes fest und regelt die Aufsicht hierüber. Diese Verordnung ist von der Schweiz noch nicht übernommen worden. Die wesentlichen Vorschriften werden ab dem 2. Januar 2020 Gültigkeit haben. Sie wird namentlich die Verordnungen (EU) Nr. 1034/2011 und 1035/2011 aufheben.
Im Bereich ATM/ANS laufen auf europäischer Ebene neben den Vorhaben unter Federführung der EASA auch Harmonisierungsbestrebungen im Rahmen von Eurocontrol und des einheitlichen europäischen Luftraumes (Single European Sky). Weitere Informationen finden Sie unter den Links unten.
Für weiterführende Informationen, auch zu laufenden Gesetzgebungsverfahren, kann auf die Internetseite der EASA zum Thema ANS/ATM verwiesen werden. Häufig gestellte Fragen zum Gesetzgebungsprozess im Bereich ATM/ANS hat die EASA unter der Rubrik «FAQs» beantwortet.