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Seit 1987 bilden der Geiger Helge Slaatto und der Kontrabassist Frank Reinecke ein Duo und erkunden in dieser ungewöhnlichen Besetzung musikalisches Neuland. Ihr Repertoire mussten sie grösstenteils selbst aufbauen, indem sie regelmässig Komponisten zu neuen Werken angeregt haben, so etwa Erkki-Sven Tüür, Isang Yun, Manfred Stahnke, Nikolaus Brass oder Wolfgang von Schweinitz. Viele dieser Kompositionen haben sie auch auf CD eingespielt; besondere Anerkennung erzielte ihre Interpretation von Schweinitz’ Plainsound Glissando Modulation, für die sie mit dem «Preis der deutschen Schallplattenkritik» ausgezeichnet wurden. Das Duo war bei zahlreichen Festivals der zeitgenössischen Musik zu Gast, ob in Deutschland, Skandinavien, Frankreich, Italien, Österreich oder in den USA. Helge Slaatto, 1952 in Oslo geboren, ist ein Schüler von Maria Lidka, Sándor Végh und Dorothy Delay. Er war Konzertmeister des Odense Symfoniorkester, der Athelas Sinfonietta Kopenhagen und des dänischen Randers Kammerorkester. Seit 1992 lehrt er als Professor für Violine an der Hochschule für Musik in Münster. Frank Reinecke, Jahrgang 1960, stammt aus Hamburg und studierte bei Klaus Stoll in Berlin. Seit 1983 gehört er dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks an. Er unterrichtete als Gastprofessor an der Universität Mozarteum in Salzburg und doziert regelmässig beim Cantiere Internazionale d’Arte in Montepulciano. Als Kammermusiker arbeitet er auch mit dem Haydn Trio Wien, dem Praak Quartett und dem ensemble recherche zusammen.
Juni 2013