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Das Hansaviertel in Berlin wurde während der Internationalen Bauausstellung (IBA) 1957 als Lehrstück moderner Stadtplanung gebaut und erlebt derzeit einen zweiten Frühling, denn eine neue Generation von Architekten und Designliebhabern hat die Schönheit der abwechslungsreichen Wohnbauten wiederentdeckt. Karen und Klaus Romberg, die in Berlin zusammen das Büro a-base architekten führen, konnten vor einigen Jahren zwei Wohneinheiten im brasilianischen Beitrag erwerben, einem achtgeschossigen Gebäude von Oscar Niemeyer, das ursprünglich 78 gleichwertige Sozialwohnungen enthielt. Als einer der Mieter auszog, ergriff das Paar die Gelegenheit, um die Wohnung nach eigenen Vorstellungen zu renovieren «und vom Eierlöffel bis zum Bodenbelag alles aus einem Guss zu gestalten».
Das Layout der Wohnung erwies sich dabei als nicht mehr sehr aktuell. Da nicht einmal Niemeyer selbst mit den bauzeitlichen Grundrissen einverstanden gewesen war, weil er erhebliche Zugeständnisse an die Vorschriften des Sozialwohnungsbaus der 50er-Jahre hatte machen müssen, bot es sich an, die Wohnung zu entkernen und ein luftiges, zeitgemässes Apartment zu schaffen. Designliebhaber und Berlinbesucher können das Kleinod im modernistischen Hansaviertel nun tage- und wochenweise mieten.
Den vollständigen Artikel finden Sie in der Ausgabe 04/2014 der Zeitschrift DAS IDEALE HEIM.