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Wenn von Burnout die Rede ist, dann ist von Symptomen die Rede wie von innerer Unruhe, Nervosität, Ängstlichkeit, Schlafstörungen oder nicht erholsamen Schlaf, Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Rückenschmerzen Appetitlosigkeit, ständige Müdigkeit, apathisch u. a.
Näher betrachtet handelt es sich um Beschwerden, die schon beinahe jeder einmal gehabt hat, mit oder ohne Stress. Zudem können viele dieser Beschwerden auch auf andere Krankheiten hinweisen.
Gibt es bestimmte Symptome für das Burnout?
Burnout ist als ein Prozess zu verstehen, der verschiedene Ebenen durchläuft und dabei die verschiedensten Symptome aufweisen kann.
Zu Beginn des Burnout-Syndroms verändert sich in der Regel die psychische Befindlichkeit. Die Betroffenen fühlen sich gehetzt, von der Arbeit gestresst, wenn nicht erdrückt, so dass es hier zu Symptomen wie Ängstlichkeit, depressiven Stimmungen aber auch Gereiztheit oder Aggressivität kommen kann. Häufig ist die Selbstwahrnehmung verändert und das macht Angst.
In der Mehrheit der Fälle werden diese Anzeichen ignoriert, wer denkt schon an das Anfangsstadium eines Burnouts, wenn er gereizt ist oder „sicher“ nur ein kurzes Leistungstief hat?
Ist Burnout eine Antwort auf Stress?
Das Erschöpfungssyndrom ist wie eine Antwort auf dauerhaften Stress und so kommen neben den Befindlichkeitsstörungen in einer weiteren Phase körperliche Symptome hinzu wie alle Arten von Schlafstörungen, Kopf- oder Rückenschmerzen, Zittern oder Schwindel oder entzündliche Prozesse u.a.
Die genannten physischen Beschwerden werden zwar häufig mit dem beruflichen Stress in Verbindung gebracht, doch auch hier denken viele Burnout-Betroffene nicht daran, dass sie bereits mittendrin im Burnout-Prozess stecken.
Wenn alles zur Last wird
In einer weiteren Phase ist das Erschöpfungssyndrom dann bereits so weit fortgeschritten, dass Kontakte zur Last werden. Berufliche Kontakte werden als Pflicht erfüllt. Durch Ironie oder zynische Bemerkungen wird versucht eine emotionale Distanz zu schaffen und gleichzeitig ein Ventil gegen den Überdruck.
Kontakte, die im Beruf sein müssen, werden im Privatleben reduziert und so findet ein sozialer Rückzug statt. Die Partnerschaft wird vernachlässigt und wenig Lust für neue Kontakte aufgebracht.
Was wichtig war, ist der Pflicht gewichen, was früher begeistert hat, muss nun erledigt werden. Der Terminkalender führt freudlos Regie und Betroffene fühlen sich als erschöpfte Marionette. Spätestens hier sollte ein Burnout abgeklärt werden, auch wenn diese Beschwerden oder Symptome doch so allgemein erscheinen!