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Einfuhren und Ausfuhren sind im Jahr 2000 wertmässig in zweistelliger Höhe gewachsen. Das teure Erdöl und die Dollarhausse trieben die Preise der Importwaren in die Höhe, so dass erstmals seit acht Jahren wieder ein Handelsbilanz-Defizit resultiert.
Der schweizerische Aussenhandel habe sich im vergangenen Jahr sehr erfreulich entwickelt, teilte die Eidgenössische Zollverwaltung am Donnerstag (01.02.) mit.
Im vergangenen zehn Jahren sei einzig im Jahr 1997 ein vergleichbares Ergebnis erzielt worden. Wertmässig wuchsen die Einfuhren um 13,4 Prozent, die Ausfuhren um 10,6 Prozent. Aber auch real expandierten sie mit plus 7,0 respektive 7,1 Prozent bemerkenswert.
Der Handel mit den Ländern ausserhalb Westeuropas zeigte zudem einen dynamischeren Verlauf als jener mit der EU. Nach Branchen zeigten die Präzisionsinstrumente das schwungvollste Ausfuhrwachstum, dicht gefolgt von der Metallindustrie sowie der Maschinen- und Elektronikindustrie.
Handelsbilanz negativ
Im Umfeld des teuren Erdöls und der Dollarhausse stiegen die Preise der Importwaren mit der höchsten Rate seit 1989. Die Exportgüter verteuerten sich ebenfalls, weshalb sich die Terms of trade verschlechterten.
Erstmals seit acht Jahren schloss die Handelsbilanz wieder defizitär mit minus 2,066 Mrd. Franken. Im Vorjahr hatte noch ein Überschuss von rund einer Milliarde Franken resultiert.
swissinfo und Agenturen