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19 jähriger Genfer segelt bei seiner letzten Laser Radial Regatta wiederum auf Rang 3
In einem nervenaufreibenden Showdown entschied sich die diesjährige Jugend-Weltmeisterschaft im Laser Radial Boys in Mussanah (Oman). Nach 5 Tagen und insgesamt 10 Wettfahrten bei gut gemischten Windbedingungen hatten sich genau drei Titelanwärter im Feld der 53 Boote heraus kristallisiert. Neben Gianmarco Planchestainer (ITA) und Benjamin Vadnai (HUN) konnte sich auch Sebastien Schneiter (SUI) von der Societé Nautique de Geneve in der Spitzengruppe etablieren und zwischenzeitlich sogar die Führungsposition einnehmen.
Nach einer Disqualifikation wegen Frühstarts im 9. Race lag Schneiter vor dem Abschlusstag auf dem zweiten Gesamtrang mit nur 3 Punkten Abstand auf den erstplatzierten Vadnai (HUN). Nach mehrmaliger Startverschiebung aufgrund Windmangels konnte nur mehr eine Wettfahrt gesegelt werden. Bei überaus leichten Winden konnte Vadnai das glücklichere Ende für sich entscheiden und gewinnt vor Planchestainer und Schneiter.
Sebastien: „Nach bereits zwei Podestplätzen an den World Championships in diesem Jahr, war mein Ziel jetzt ganz klar die Goldmedaille. Leider verpasste ich nach einem verrückten Wochenende mit ausserordentlich schwierigen Segelbedingungen dieses Ziel um gerade einmal 4 Punkte. Ich bedauere meine Disqualifikation aufgrund der schwarzen Flagge anlässlich des 9. Laufs enorm, den ich sonst nämlich gewonnen hätte. Dennoch ist das Gesamtresultat sehr gut. Diese Regatta beschliesst eine sehr gute Saison, welche bisher die beste überhaupt in meiner Segelkarriere darstellt. Ich bin sehr stolz auf die drei 3. Plätze anlässlich der World Championships (ISAF Youth Worlds, Laser radial Open Worlds und Laser Youth Worlds).„
Auch sein Coach David Deguine zeigte sich beeindruckt von seinem Athleten, den er schon seit vielen Jahren kennt.
Schneiter beendet mit dieser Weltmeisterschaft seine überaus erfolgreiche Karriere in der Laser Radial Klasse und beginnt bereits im Januar mit Youth Americas Cup Skipper Lucien Cujean als Vorschoter eine Olympiakampagne im 49er.Foto LDD – Copyright Schneiter / Sébastien Schneiter (à droite) et son coach David Deguine