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Die Unterzeichnung der Leistungsbeschreibung ist ein wichtiger Schritt, da das Dokument den allgemeinen Rahmen dafür festlegt, wie die IAEO Japan bei der Umsetzung seines Plans zur schrittweisen Freigabe des aufbereiteten Kühlwassers unterstützen wird, schreibt die IAEO.
Laut der vereinbarten Bedingungen wird die IAEO unter anderem folgende Elemente des japanischen Einleitungsplans prüfen: die radiologische Charakterisierung des abzuleitenden Wassers, sicherheitsbezogene Aspekte des Wassereinleitungsprozesses, die mit der Einleitung verbundene Umweltüberwachung, die Bewertung der radiologischen Umweltauswirkungen im Zusammenhang mit der Gewährleistung des Schutzes von Mensch und Umwelt sowie die behördliche Kontrolle einschliesslich Zulassung, Kontrolle und Überprüfung sowie Beurteilung.
Eine IAEO-Taskforce wird die Unterstützung Japans umsetzen, die auch die Beratung durch eine Arbeitsgruppe international anerkannter Experten aus den Mitgliedstaaten, darunter aus der Region, unter der Aufsicht des IAEO-Sekretariats umfasst. Durch die Zusammenarbeit soll laut der japanischen Regierung die Glaubwürdigkeit und Transparenz im Überwachungssprosses gewährleistet werden.
Die japanische Regierung hatte im April 2021 beschlossen, das aufbereitete Kühlwasser, das seit dem Reaktorunfall in Fukushima-Daiichi im März 2011 auf dem Gelände des Kernkraftwerks gelagert wird, ins Meer einzuleiten. Sie bat die IAEO, die geplanten Aktivitäten anhand internationaler Sicherheitsstandards zu überprüfen und auch bei Umweltüberwachungsvorgänge anwesend zu sein. Die IAEA erklärte bereits, dass die von Japan gewählte Entsorgungsmethode sowohl technisch machbar sei als auch der internationalen Praxis entspreche.
Japan beabsichtigt, in etwa zwei Jahren mit der Freigabe des aufbereiteten Kühlwassers zu beginnen. Der gesamte Vorgang kann laut IAEO Jahrzehnte dauern.
Quelle
M.A. nach IAEO, Medienmitteilung, 8.Juli 2021