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Der Konzern Air France-KLM hatte die neue Mittel- und Langstrecken-Gesellschaft ("Projekt Boost") im November angekündigt. Sie soll ausdrücklich nicht als Billig-Airline antreten, aber günstiger arbeiten und so auf besonders umkämpften Märkten gegen Golf-Konkurrenten wie Emirates bestehen können. Insbesondere sollen die Arbeitsbedingungen der Flugbegleiter vom Niveau der einstigen Staatsfluglinie Air France abgekoppelt werden.
Wegen bestehender Vereinbarungen brauchte Air France die Zustimmung der Pilotengewerkschaft SNPL, um die Pläne wie geplant umzusetzen. Air-France-KLM-Chef Jean-Marc Janaillac sprach von einem "ausgewogenen Kompromiss" und erklärte, die Piloten hätten Verantwortungsgeist bewiesen. Nach Angaben des Unternehmens kann die neue Fluggesellschaft nun im Herbst starten./sku/DP/jha
(AWP)