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7D. Kraftrichtungsordnung IV:
Menschlicher Körper
Jede Natur- und Lebenskraft hat an der Körperoberfläche*) der Pflanze, des Tieres und des Menschen bestimmte Zonen, an denen sie vorzugsweise auftritt. Es besteht eine Ordnung der Natur- und Lebenskräfte!
*) gilt ebenso für den Innenbereich dieser Lebewesen
1. Die Natur- und Lebenskräfte
Huter beendet die Legende bereits bei Ziffer VIII. Weshalb?
IX Empfindungsenergie
Die entsprechenden Zonen sind nicht bezeichnet; als Symbol sollte man feine Punkte verwenden (sie werden bereits für IV Od verwendet) oder dann einen Büschel feine, gewellte, parallel verlaufende Linien, die auf der Körperoberfläche liegen, also nicht vom Körper weglaufen.
sekundäre Bezeichnung:
(a) negative Helioda;
(b) negative Lebenskraft
X strahlende Empfindungsenergie oder Helioda
Die Zonen sind mit feinen geraden Linien bezeichnet, die von einem Zentrum auszugehen scheinen.
sekundäre Bezeichnung:
(a) positive Helioda
(b) positive Lebenskraft
2. Die innere Organisation des menschlichen Körpers
oder (nach Huter): "Die Quadratur der inneren Organisation des menschlichen Körpers"
Die innere Organisation des Körpers - die Lage der Organe und ihre typische Beschaffenheit ist ebenfalls von der Ordnung der Kräfte stark beeinflusst resp. sogar davon bedingt.
Die Symbole und ihre Nummern bedeuten:
I magnetische Achse
II elektrische Achse
III Hartmedioma
IV Od
V Heliodastrahlen
VI Strahlende Wärme und Odsphären
VII Durch Medioma gebundene spezifische Wärme und Mediomasphären und chemische Schwersubstanzen
VIII Gebundene Wärme
Die Kraftrichtungsordnung in der inneren Organisation des menschlichen Körpers. Entworfen und gezeichnet von Carl Huter.
Die Bildbeschreibung von Huter lautet (Tafel 70, V. Lehrbrief von "Welt- und Menschenkenntnis"):
"Der menschliche Blutkreislauf und die organische Grundlage der Glieder, der Zentralorgane und der Körpermassen nach Carl Huters mathematisch-physikalisch-biologischer Weltformel.
- Das Gehirn, das Herz und der Geschlechtsapparat liegen in der magnetischen Achse. Gehirn und Geschlechtsapparat liegen sich polar.
- Das Herz steht annähernd im Brennpunkt der Ellipse.
- Gegenüber dem vorherrschend arteriellen oberen Blutkreislauf steht der vorherrschend venöse untere.
- Die Beine sind magnetische, die Arme elektrische Glieder."
3. Ein neues Herz- und Kreislaufschema
Carl Huter schreibt in der neunten Lektion, Band V von "Welt- und Menschenkenntnis":
- "In diesem geheimnisvollen Kreislauf, in der Organ- und Formanlage, sehen wir die geistigen Urprinzipien walten, wie ich sie in meiner Philosophie entwickelt habe; siehe 2. Lehrbrief, 2. Lektion."
Anmerkung: Zum Thema "Quadratur der inneren Organisation" äussert sich Huter nur hier, Im Hauptwerk, und nur mit diesen hier zitierten Satz.
Einschub von Siegfried Kupfer
- "Es sind die Weltprinzipien 1. von Ursache und Wirkung, 2. der Zweckmässigkeit, 3. der freiheitlichen Entwicklung durch die das Gleichmass durchbrechende elektrische Energie. 4. Das tragische Prinzip, — Gesundheit und Krankheit, Leben und Tod. 5. Das Weltharmonieprinzip in der Naturell-Anlage, die sich zum harmonischen Ausgleich aller Kräfte entwickeln soll. 6. Das Höherentwicklungs- und Heiligungsprinzip in der Steigerung der Liebe, der Helioda im irdischen und im jenseitigen geistigen Leben. D. H.) Es wiederholt sich ferner, wenn auch kompliziert, die Weltformel mit den Regionen und Polaritäten (3. Lehrbrief Seite 250)."
- "Wir erkennen in Tafel 70 ein mathematisches Schema, das Carl Huter nach seiner Kraftrichtungsordnung entwarf."
- "Wir sehen die magnetische Achse in der vertikalen, die elektrische Achse in der horizontalen Richtung. Die magnetische Achse bildet die Lang-, die elektrische Achse die Breitformen. Analog diesen Grundachsen bilden sich die Glieder aus. Die festen Gliederknochen speichern den Magnetismus auf, sind aber auch mit starker elektrischer Spannung geladen. Die vorwiegend elektrischen Glieder, Arme und Hände, bilden sich aus A, der magnetisch-elektrischen Schulteranlage; aus B, der elektrisch-magnetischen Gliederanlage, bilden sich die Beine und Füsse."
- "Der Mittelpunkt der Ellipse ist durch den Schnittpunkt der beiden Hauptachsen festgelegt, in dem Kräftequadrat, das durch die beiden Achsen bezeichnet ist, liegt der vor- herrschend arterielle, obere kleine Blutkreislauf dem vorherrschend venösen unteren, grossen Blutkreislauf polar. Die rechte mediomische Körperhälfte hat im Verhältnis mehr venöse Blutgefässe, die linke odische Körperhälfte mehr arterielle Gefässe, es bestätigt sich hier die Od- und Mediomapolarität."
- "Zum Innern der Ellipse hin wirken zunächst die Konzentrations- und Attraktionskraft. Diese Kräfte bewirken eine Ansammlung der Massen, also eine Stoffdichte. Wie in einer Zelle die Stoffe nach dem Mittelpunkt zu drängen, so begehrt auch der Leib eine ständige Auffüllung mit Stoffen und hat in seinem anatomischen Bau die grössten (wenn auch nicht die festesten) Massen au/zuweisen. Wo die stärkste Aufsaugung von Stoffen stattfindet, muss aber ebenso auch die stärkste Ausscheidung Platz greifen. Die Polarität ist auch hier die ganz selbstverständliche natürliche Ordnung. Dadurch ist der Bau der Leiborgane sowie der sich polar liegenden Aufnahme- und Ausscheidungsorgane bedingt."
Huter fährt weiter:
- "Das Gehirn, das Herz und die Geschlechtsanlage liegen in der magnetischen Achse. Polar der Gehirn-(Denk-) Anlage liegt die Geschlechtsanlage. In beiden polarisiert sich das Empfindungsleben bzw. das Geistige, welches dahin strebt, dem Ganzen Charakter und Richtung zu geben, geistige Individualität in der Gehirnanlage, substantielle Universalität (nach Stoffen und Kräften) in der Geschlechtsanlage. Beides strebt wieder zum entgegengesetzten Pol. Das Gehirn neigt in seiner Weiterentwicklung zur universalen Welterkenntnis und die Geschlechtsanlage zur individuellen Einheit in der Einehe."
- Siegried Kupfer schiebt ein: "Nur auf dem Boden einer natürlich gesunden Geschlechtlichkeit erwächst auch ein gesundes, entwicklungsfähiges Geistesleben. Ist der eine Pol gestört, so löst dieses am anderen Pol parallele Wirkungen aus. Die organisierende Lebenskraft ist die mathematisch denkende, wollende und vollbringende Geisteskraft unserer inneren und äusseren Organisation. Die Dickenachse, die hier noch nicht dargestellt ist, wird späterhin behandelt."
- "Vergegenwärtigen wir uns an Hand der letzten Tafeln alle Kräfte und beobachten ihre Wirkungen in der Form, so werden wir gewahr, dass sich jede Kraft in ganz bestimmter Richtung äussert, somit ein wichtiges Formelement bildet; dass also jede Kraft ihren bestimmten Ort sucht, wo sie vorzugsweise positiv wirkt, während alle anderen Kräfte an derselben Stelle nur negativ oder gar nicht wirken, weil sie von der Kraft, die dort sozusagen beheimatet ist, paralysiert werden."
- "Übertragen wir die Kraftrichtungsordnung auf den menschlichen Körper, so wird uns das Geheimnis der inneren Struktur unseres Körpers sowie die verschiedenartige physikalische und chemische Beschaffenheit der einzelnen Organe ebenso verständlich wie das Gesamtbild der äusseren Gestalt."
- "Demnach ist die Konzentrationsenergie der Schwersubstanz da am stärksten, wo die schwersten und die festesten Substanzen am müssigsten auftreten, hier muss selbstverständlich dann auch die Attraktionsenergie der Materie stark wirken."
- "Dieses ist im Allgemeinen in der Knochensubstanz sowie in den festeren Muskeln der Fall. An den einzelnen Knochen sind es wiederum ganz bestimmte Teile, die fester und attraktionskräftiger sind als die übrigen Teile."
- "Einen vorzüglichen Aufschluss über diese Art physikalischer und chemischer Beschaffenheit der menschlichen Körper geben uns die Röntgenstrahlen, da sie einen gewissen Einblick in das lebende Innere gewähren."
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