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Der neue Agrarbericht des Bundesamtes für Landwirtschaft gibt einen umfassenden Überblick über wichtige Entwicklungen der Schweizer Landwirtschaft und liefert Analysen und Hintergründe dazu. Unter anderem bildet er das Bildungsniveau der Landwirtinnen und Landwirte ab. Weiter erklärt der Bericht, weshalb sich die Tierbestände während der letzten 20 Jahre rückläufig entwickelt haben und wie sich das BLW international für nachhaltige Ernährungssysteme engagiert. Die Publikation umfasst eine breite Palette an Themen und ist jetzt online verfügbar.
Die aktuelle Auswertung im sozialen Bereich des Agrarberichts zeigt: Ein Drittel der Landwirte in der Schweiz weist eine höhere Berufsbildung aus, während bei den Landwirtinnen dieser Prozentsatz nur bei 15 Prozent liegt. Im Vergleich dazu haben rund ein Viertel der gewerbetreibenden Männer und rund ein Fünftel der gewerbetreibenden Frauen im Sekundärsektor eine höhere Berufsbildung. Weiter hat die Analyse gezeigt, dass bei den Frauen in der Landwirtschaft ein Viertel einzig die obligatorische Grundschule abgeschlossen und im Anschluss keine Berufsausbildung absolviert hat. Demgegenüber ist dieser Prozentsatz bei gewerbetreibenden Frauen im zweiten Sektor mit rund zehn Prozent deutlich tiefer. Diese Auswertung macht deutlich, dass bei den Frauen in der Landwirtschaft Handlungsbedarf besteht.
Tierbestände gesunken
Im Nutztierbereich bringt der Bericht unter anderem Folgendes zum Vorschein: Über alle Tierarten hinweg sind die Tierbestände in der Schweiz – in Grossvieheinheiten gemessen – seit der Jahrtausendwende um vier Prozent zurückgegangen. Ausnahme bilden das Geflügel und die Ziegen; diese Bestände nehmen zu. Stark verringert in den letzten zwanzig Jahren infolge des Strukturwandels hat sich die Zahl der Nutztierhalter: Rindviehhalter -30 Prozent, Schweinehalter -60 Prozent, Halter von Nutzhühnern -35 Prozent. (pd.)