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Die Vergrösserung der Brust mit körpereigenem Fettgewebe (Lipoaugmentationsplastik) ist eine relativ neue Methode, die von einzelnen Plastischen Chirurgen aber bereits seit über 10 Jahren praktiziert und weiter entwickelt wurde. Erst seit Kurzem wird die Methode jedoch auch von einigen nationalen (ASPS, SOFCPRE, Swiss Plastic Surgery) Fachgesellschaften für Plastische Chirurgie bei korrekter Indikationsstellung und Durchführung als sicher und zuverlässig angesehen.
Die Eigenfettinjektion wird neben der Vergrösserung auch zur Wiederherstellung und Konturierung der weiblichen Brust eingesetzt (Lipomodeling). In beiden Fällen dient die Verwendung von körpereigenem Fettgewebe dem Ziel auf Fremdmaterial (Brustimplantate) zu verzichten und sichtbare Narben möglichst zu vermeiden. Das Lipofilling der Brust befindet sich derzeit noch in der Weiterentwicklung, Verfeinerung und Testung, weshalb sie bislang nicht als Standardverfahren anzusehen ist. Es gibt jedoch bislang einige ermutigende Erfahrungen und intensive wissenschaftliche Bemühungen, die Technik der Eigenfettinjektion auch für die Brustchirurgie als Standard zu etablieren.
Die Brustvergrösserung und Formung mit Fettgewebe (Lipoaugmentation/Lipomodeling) beinhaltet die Entnahme von Fettgewebe aus Körperregionen mit überschüssigen Fettdepots, die Aufbereitung bzw. Reinigung des Fettgewebes durch verschiedene Verfahren (z.B. Sedimentation, Zentrifugation) und das Einspritzen des aufbereiteten Fettgewebes mit feinen Kanülen in das Brustgewebe. Wiederholte Behandlungen können sinnvoll sein, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.