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Von 2000 bis 2002 wurde eine Auswahl früher bis mittelfrüher Speisekartoffelsorten an sieben Versuchsstandorten und in ergänzenden Untersuchungen geprüft. Agroscope FAL Reckenholz und RAC Changins, die eidgenössischen landwirtschaftlichen Forschungsanstalten, führten die Versuche im Rahmen des Tätigkeitsprogramms der Arbeitsgruppe Sortenfragen und Pflanzgut (AGS) von swisspatat durch. Für sieben Prüfsorten wird eine Auswahl von Resultaten zu agronomischen Eigenschaften, Anfälligkeit für Virus-, Pilz- und andere Krankheiten sowie zu ihrer Speisequalität vorgestellt. Basierend auf diesen Ergebnissen wurde die Sorte Agata im 2001, Lady Christl im 2002 und Derby im 2003 in die schweizerische Liste der empfohlenen Kartoffelsorten aufgenommen. Die sehr ertragsstarke Sorte Agata überzeugte durch ihre Speisequalität, die hohe Virusresistenz und in der Regelmässigkeit ihrer feinschaligen, aber stärkearmen Knollen. Sie war aber anfällig für Kraut- und Knollenfäule und Rhizoctonia-Befall. Die Sorte Lady Christl kombinierte sehr gute Speisequalität mit hoher Virusresistenz und geringer Schorfanfälligkeit. Ihre regelmässigen, sehr glattschaligen und festkochenden Knollen eigneten sich für die Zubereitung sämtlicher Kartoffelgerichte. Die sehr ertragsstarke Frühsorte Derby überzeugte durch ihre ausgezeichnete Resistenz gegenüber der Kraut- und Knollenfäule. Ihre stärkereichen, manchmal rauschaligen Knollen eigneten sich gut für die Zubereitung von Kartoffelstock und Rösti.
Schotenklee und Esparsette kommen in Mischungen für ausdauernde Heuwiesen und für tanninhaltiges Futter zum Einsatz. Agroscope ergänzt die Liste der empfohlenen Sorten von Futterpflanzen mit zwei Neuzüchtungen von Schotenklee, während bei der Esparsette alles beim alten bleibt.
Fromental und Goldhafer sind typische, auch für Futterbaumischungen geeignete Heuwiesengräser. Von vier geprüften Fromental- und drei Goldhafersorten wird es wohl nur eine neue Sorte von Fromental auf die Liste der empfohlenen Sorten schaffen.
Pflanzenbau
Stevenel P., Wendling M., Brabant C., Suss H., Savoyat C., Dierauer H., Mascher F., Charles R.
Das FiBL und Agroscope haben Brotweizensorten auf Ertrags- und Qualitätsstabilität untersucht. Es zeigte sich, dass die Sortenwahl an den Standort angepasst werden muss und dass ein hohes Ertragspotenzial nicht mit einem hohem Proteingehalt einhergeht.