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|Initiation, menschliche und solare Einweihung, Seite 17 ff. (engl.)|

Strahl und bei der siebenten Einweihung hat er sie auf allen Strahlen erlangt.

Die sechste Einweihung kennzeichnet den Punkt der Erreichung des Christus und befähigt ihn, die Kräfte des synthetischen (allesvereinigenden) Strahles des Systems zu lenken.
Es braucht nicht noch einmal daran erinnert zu werden, dass die Einweihung dem Initiaten nur die Macht auf den Strahlen, nicht aber (was ein grundlegender Unterschied ist) über die Strahlen gibt. Jeder Initiat hat selbstverständlich einen der drei Hauptstrahlen als seinen eigenen Grundstrahl oder seinen geistigen Strahl, und der Strahl seiner Monade ist derjenige, auf dem er schliesslich seine Macht erhält. Der Strahl der Liebe oder der synthetische Strahl ist der letzte, der erreicht werden kann.
Diejenigen, die nach der fünften Einweihung von der Erde scheiden oder diejenigen, die nicht in leiblicher Inkarnation Meister werden, empfangen ihre weiteren Einweihungen an irgend einem anderen Ort in unserem System.
Alle sind sie im Bewusstsein des Logos. Eine wichtige Tatsache, die man bedenken muss, ist die, dass die Einweihungen, die auf unserem Planeten sowohl als auch in unserem solaren System stattfinden, nur vorbereitende Einweihungen für den Zutritt in die grössere Loge des Sirius sind. Ungefähr kommt dies auch in der Symbolik des Freimaurertums zum Ausdruck; wenn wir die Methoden des Freimaurertums mit dem, was uns über «Die Stufen auf dem Weg des Heils» gesagt worden ist, vereinen, bekommen wir ein annäherndes Bild. Wir wollen jedoch noch etwas ausführlicher werden:
Die ersten vier Einweihungen, die im solaren System vollzogen werden, entsprechen den vier «Einweihungen auf der Schwelle» vor der ersten kosmischen Einweihung. Die fünfte Einweihung [18] entspricht der. ersten kosmischen Einweihung, der des «Eingeführten Lehrlings» in der Freimaurerei. Ein Meister wird also in der Loge des Sirius ein eingeführter Lehrling. Die sechste Einweihung ist gleichbedeutend mit dem zweiten Grad in der Freimaurerei, während die siebente den Adepten zum «Grossmeister der Bruderschaft» auf dem Sirius macht.
Meister ist daher, wer die siebente planetarische Einweihung, also die fünfte solare und die erste sirianische oder kosmische Einweihung empfangen hat.
Das Eins-Sein infolge der Einweihung.
Wir müssen begreifen, dass mit jeder Einweihung eine innigere Vereinigung der Persönlichkeit mit dem Ego erfolgt; auf höheren Ebenen erfolgt die Vereinigung mit der Monade. Die ganze Entwicklung des menschlichen Geistes ist eine fortschreitende Eins-Werdung. Im Einswerden (Vereinigung) des Ego mit der Persönlichkeit liegt auch u.a. das Geheimnis der christlichen Lehre von der Busse verborgen. Eine solche Vereinigung findet in dem Augenblick der Individualisation statt, wenn der Mensch ein vernunftbegabtes, bewusstes Wesen wird, in Gegenüberstellung zum Tier.
Mit dem Fortschritt der Evolution werden immer mehr Vereinigungen zum Eins-Sein ersichtlich werden. Auf allen Ebenen, auf der Gefühlsebene, auf der Intuitions-Ebene, auf der geistigen Ebene und der göttlichen wirkt das Eins-Sein bewusst dauernd fort. Dem Eins-Sein geht stets ein Verbrennen durch das innere Feuer, das Abwerfen und Aufopfern alles dessen, was trennend ist, voraus. Vereinigung wird nur erreicht durch die Vernichtung des Niederen und all dessen, was Grenzen setzt. Nehmen wir als Beispiel jenes dünne «Gewebe», das den Ätherkörper vom Gefühlskörper scheidet. Wenn dieses Gewebe vom inneren Feuer verbrannt worden ist, wird die Kommunikation zwischen den Körpern der Persönlichkeit dauernd und vollkommen. Und die drei niederen [19] «Träger» treten als ein einziger in Funktion. Eine analoge Situation ist auf der höheren Ebene zu finden, wenn auch die Parallele nicht bis in die Einzelheiten durchgeführt werden kann. Die Intuition weist Ähnlichkeiten mit dem Gefühlsmässigen auf, und die vier höheren Unterebenen der mentalen Ebene entsprechen dem Ätherischen. In der Zerstörung des Kausalkörpers zur Zeit der vierten Einweihung (die symbolisch «die Kreuzigung» genannt wird), haben wir denselben Vorgang wie bei der Verbrennung des Gewebes, welche zur Vereinigung der Körper der Persönlichkeit führt. Das Aufgehen, das ein Teil der Arhat-Einweihung ist, führt zur Einheit von Ego und Monade. Diese Einheit bringt sich als Dreiheit zum Ausdruck. Es ist das vollendete Eins-Sein.
Die Einweihungen, in ihrer Gesamtheit gesehen, haben den Zweck, den Menschen bewusst eins zu machen, und zwar:
erstens mit sich selbst und mit denen, die gleich ihm auf Erden inkarniert sind;
zweitens mit seinem Höheren Selbst und jedem anderen Selbst;
drittens mit seinem Geist oder dem «Himmlischen Vater» und so mit allen Monaden,
viertens mit dem Logos, den Dreien in Einem und dem Einen in Dreien.
Der Mensch wird ein bewusstes Wesen durch das Mittlertum der «Herren des Feuers», durch ihre dauernde Aufopferung. Der Mensch wird ein bewusstes Ego mit dem Bewusstsein eines Höheren Selbst in der dritten Einweihung durch das Mittlertum der Meister, des Christus und durch deren Opfer, die Fleischwerdung auf sich genommen zu haben, um der Welt zu helfen.
Der Mensch wird eins mit der Monade in der fünften Einweihung durch das Mittlertum des Herrn der Welt, des einsamen Wächters, des grossen Opfers.
Der Mensch wird eins mit dem Logos durch das Mittlertum des Einen, über den nicht ausgesagt werden darf.
Kapitel III
Das Wirken der Hierarchie
Der zu besprechende Gegenstand, die okkulte Hierarchie [20] unseres Planeten, geht die breite Öffentlichkeit zutiefst an; aber die wirkliche Bedeutung der okkulten Hierarchie wird nicht eher verstanden werden, ehe nicht drei damit zusammenhängende Dinge erkannt sind:
Erstens, dass die gesamte Hierarchie geistiger Wesen eine Zusammenfassung von Kräften oder Energien repräsentiert, die bewusst für Zwecke und Ziele der planetarischen Entwicklung eingesetzt werden. Dies wird späterhin noch deutlicher aufgezeigt werden.
Zweitens, dass diese Kräfte, die sich in unserem planetarischen System durch jene grossen Persönlichkeiten demonstrieren, aus denen sich die Hierarchie zusammensetzt, dieses System und alles, was es enthält, mit jener grösseren Hierarchie verbinden, die wir die solare nennen. Unsere Hierarchie ist eine Miniaturwiedergabe jener grösseren Vereinigung von selbstbewussten Wesenheiten (Entitäten), die durch die Sonne, die sieben heiligen Planeten und durch die anderen grösseren und kleineren Planeten, die unser Sonnensystem ausmachen, in Erscheinung treten, wirken und herrschen.
Drittens, dass diese Hierarchie der Kräfte vier besondere Tätigkeitsbereiche hat, nämlich:
Das Selbst-Bewusstsein in allen Wesen zu entwickeln.
Die Hierarchie sucht für alle Wesen Bedingungen vorzubereiten, unter denen sich das Selbstbewusstsein entfalten kann. Im Menschen bewerkstelligt sie das vornehmlich durch die initiatorische Arbeit des Ineinanderführens der vier niederen Aspekte in die drei höheren Aspekte des Geistes: durch ihr beispielhaftes Dienen, durch ihre Opfer und Verzichte und durch die immerwährenden [21] Lichtströme (im okkulten Sinn), die von ihr ausgehen. Man könnte die Hierarchie ein Aggregat auf unserem Planeten nennen und zwar das Aggregat der Kräfte des fünften Reiches in der Natur. In dieses fünfte Reich tritt man ein durch das vollentwickelte und voll beherrschte fünfte Prinzip: nämlich des Denkvermögens und seiner Umwandlung in Weisheit. Dies bedeutet, einfacher ausgedrückt:
Das ist buchstäblich die auf alle Zustände angewendete Intelligenz, wobei die Fähigkeit der unterscheidenden Liebe vollbewusst nutzbar gemacht wird.
Das Bewusstsein in den drei niederen Reichen zu entwickeln.
Bekanntlich werden die fünf Naturreiche, so, wie sie sich in der Evolutionskurve darstellen, folgendermassen bezeichnet:
das Mineral-Reich
das Pflanzen-Reich
das Tier-Reich
das Menschen-Reich
das Geistes-Reich
Jedes dieser fünf Reiche verkörpert eine bestimmte Art oder Stufe der Bewusstwerdung oder des Bewusstseins. Die Hierarchie bewirkt auftragsgemäss die Entwicklung dieser Arten zur Vollkommenheit durch Einordnung in das Karma, durch die Wirksamkeit von Kraft und durch die Schaffung der geeigneten Vorbedingungen. Ein kurzer Überblick über die verschiedenen zu entwickelnden Bewusstseins-Aspekte wird uns ein Bild geben.
Das Augenmerk der Hierarchie ist beim Mineral-Reich auf die Entwicklung unterscheidender und auswählender Wirksamkeit gerichtet. Jede Materie ist auf irgend eine Weise aktiv. Und wenn diese Aktivität sich als Formbildung auswirkt, sei es auch nur als eine ganz primitive Formbildung, so zeigt sich die Fähigkeit der Unterscheidung. Dies wird auch von sämtlichen Wissenschaftlern anerkannt, und in dieser Anerkenntnis liegt so eine gewisse Annäherung der Wissenschaft an den göttlichen Weisheitsplan.
Im Pflanzen-Reich wird der oben genannten Fähigkeit der Unterscheidung die Fähigkeit der Reaktion auf einen Eindruck beigefügt und die Grundbedingung des zweiten Aspektes der Göttlichkeit wird kund, ebenso, wie sich im Mineral-Reich ein ähnlicher erster Abglanz des dritten Aspektes der Aktivität bemerkbar macht.
Im Tier-Reich sind die beginnende Aktivität und Empfindungsweise weitergewachsen; und es künden sich «Symptome», wenn man sie so ungenügend nennen darf, des ersten Aspektes oder des keimhaften Willens und der Zweck-Absicht an. Mögen wir dies auch Vererbungsinstinkte nennen - es wirkt sich in der Tat als Zweck der Natur aus.
H. P. Blavatsky hat weise bemerkt, dass die Menschheit der Makrokosmos für die drei niederen Reiche ist, denn in ihr sind die drei Entwicklungsstadien der drei niederen Reiche vereinigt und zur vollen Blüte gelangt. Der Mensch ist in Wahrheit die Intelligenz in wunderbar handelnder Bekundung. Dem Menschen wohnt die Liebe und die Weisheit inne, wenngleich vorläufig nur als Endziel seines Strebens. Er besitzt jedoch bereits im Keim jene dynamische Initiative, die sich voller entwickeln wird, wenn er das «Fünfte Reich» betritt.
Das im fünften Reich zu entwickelnde Bewusstsein ist das der Gruppe; dieses Gruppenbewusstsein zeigt sich in dem vollen Aufblühen der Fähigkeit zur «Liebe-Weisheit». Der Mensch wiederholt so auf der höheren Spiralwindung das Werk der drei niederen Reiche, denn im Menschenreich kommt der dritte Aspekt, die aktive Intelligenz, zum Ausdruck. Im «Fünften Reich», jenem Reich, das bei der ersten Einweihung betreten wird - einem Reich, das die ganze Länge der Zeitperiode umfasst, die der Mensch in seinen ersten fünf Einweihungen durchlebt und in der er als Meister wirkt, als Teil der Hierarchie - erreicht der zweite Aspekt «Liebe-Weisheit» den Höhepunkt. Bei der sechsten und siebenten Einweihung kommt der erste, der «Wille»-Aspekt zum Vorschein. Vom «Meister des Mitleids» und vom «Herren der Liebe» schreitet der Adept zu höheren Graden; er erreicht ein noch höheres Bewusstsein als das der Gruppe. Er wird Gott-bewusst. Er wird des grossen Willens und der Ziele des Logos inne.
Die Förderung der verschiedenen göttlichen Attribute, die Pflege des aufkeimenden Selbst-Bewusstseins in allen Wesen ist die Aufgabe derjenigen, die das Ziel erreicht haben, die in das fünfte [23] Reich eingetreten sind und dort unter uns unfassbarer Selbstentäusserung die grosse Entscheidung getroffen haben: Im Zusammenwirken mit den Plänen des planetarischen Logos weiter auf der physischen Ebene zu verbleiben.
Den Willen des planetarischen Logos zu übermitteln.
Das heisst: Zu wirken als Vermittler des Willens des planetarischen Logos zu den Menschen, zu den Devas oder Engeln, und dadurch Übermittler des Willens des solaren Logos zu sein.
Jedes Planetensystem, auch das unsere, unter all den vielen anderen, ist ein
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