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Der grösste Kunde von Broye Céréales befindet sich nur wenige Kilometer entfernt von der Getreidesammelstelle Granges-près-Marnand. Es handelt sich um die Mühle der Gruppe Minoterie.
Die Partnerschaft der zwei Betriebe ist für beide Seiten von Nutzen, was liegt also näher für Broye Céréales, als in eine Aufstockung der Lagerkapazität zu investieren.
Ja, aber wo?
Fenaco Anlagenbau, zu jener Zeit FSA, hat die Lagerkapazität vorher bereits in 4 Etappen erhöht: in Richtung Nord-Ost und Süd-West. Mehr Platz war in diesen beiden Richtungen nicht verfügbar. Die Erweiterung wurde daher logischerweise auf dem Grundstück auf der anderen Seite der Fahrbahn, unterhalb der Sammelstelle geplant.
Wie soll das gereinigte und getrocknete Getreide nun vom Hauptsilo zu dem neuen Lagerplatz weitergeleitet werden?
Mittels einer Brücke von 16 m Höhe und 20 m Länge zwischen den 2 Gebäuden. Sie wurde von der Firma Mauron SA innert ein paar Tagen mit Erfolg installiert.
Als Silo wurde eine Metallkonstruktion, mit quadratischen Zellen gewählt.
Das restliche Silo wurde bereits mit der gleichen Konstruktionsart erweitert. Die quadratische, oder rechteckige Variante, benötigt am wenigsten Platz und das Metall ist günstiger und flexibler als eine Betonkonstruktion.
Bei diesem unteren Teil des Geländes war der Untergrund nicht sehr stabil, da er sich im alten Flussbett der Broye befand. Nach Abschluss der Studien mussten etwa 30 Betonpfeiler mit einer Tiefe von 45 Metern eingebaut werden, um die ca. 3‘600 Tonnen Lagergetreide und den Siloaufbau zu tragen.
Für die Erne 2018 verfügt Broye Céréales nun über eine grössere Lagerkapazität um das Getreide der Hersteller aus der Region entgegenzunehmen und laufend die Mühle von Granges-près-Marnand zu beliefern.