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Neues aus Absurdistan
Florida verbietet Gebrauch des Begriffs «Klimawandel»
Man kann auf zwei Arten gegen den Klimawandel kämpfen. Erstens: Weniger Auto fahren, alternative Energiequellen fördern, Konsum reduzieren. Oder, zweitens: Man verbietet allen, das böse Wort zu verwenden. Problem gelöst. Für diese einfachere Variante hat sich laut der Zeitung «Miami Herald» Floridas Gouverneur Rick Scott entschieden. Er habe den Angestellten von Floridas Amt für Umweltschutz bereits 2011 nach seiner Wahl verboten, Wörter wie «Klimawandel» und «Globale Erwärmung» in offiziellen Dokumenten oder E-Mails zu erwähnen. Auch Scott selbst, ein Republikaner, will sich beim Thema, ob der Klimawandel real sei, nicht festnageln: «Ich bin kein Wissenschaftler», pflegt er jeweils zu sagen. Dabei ist gerade Florida betroffen: 30 Prozent der Strände sind in den nächsten 85 Jahren vom steigenden Meeresspiegel bedroht.