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Obwohl Solidarschuldverhältnisse im Rechtsalltag allgegenwärtig sind, bestehen heute noch zahlreiche offene Streitfragen. Solche betreffen etwa die Unterscheidung zwischen echten und unechten Solidarschuldverhältnissen, den Umgang mit individuellen Reduktionsgründen im Solidarschuldverhältnis bei Haftung mehrerer oder die Verjährung im Solidarschuld- und im Ausgleichsverhältnis. Die Freiburger Dissertation verfolgt den praxisbezogenen Ansatz, den praktischen Umgang mit Solidarschuld- und Ausgleichsverhältnissen zu vereinfachen und leistet einen Beitrag zur Lösung dieser Streitfragen. Der erste Teil der Arbeit widmet sich den begriffswesentlichen Merkmalen des Solidarschuldverhältnisses, das vom Rechtsverhältnis der Solidarschuldner untereinander, dem sog. Ausgleichsverhältnis, abzugrenzen ist. Der zweite Teil der Arbeit befasst sich mit Einreden und Einwendungen im Solidarschuld- und im Ausgleichsverhältnis, wobei schwergewichtig auf die Verjährung eingegangen wird. Der dritte Teil behandelt schliesslich die Durchsetzung der Gläubigerforderung im Solidarschuldverhältnis.