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13.09.2016 – «Ich habe viel über die Prävention von Krankheiten gelernt. Meinen Eltern habe ich gezeigt, wie sie die Löcher im Hof stopfen können, um stehendes Wasser zu vermeiden. Ich habe ihnen auch erklärt, dass dies wichtig ist, damit sich die Mücken nicht vermehren», erzählt Alimata Compaoré, eine 15-jährige Burkinabé, die seit drei Jahren eine von Enfants du Monde unterstützte Schule besucht.
Der Unterricht dort ist gratis und Alimata kann sich ebenfalls kostenlos in der Kantine verpflegen. Sie kommt aus einer Familie mit sechs Kindern und ihre Eltern waren zu arm, um sie auf die öffentliche Schule zu schicken. Nach Abschluss der vierjährigen Primarbildung wird Alimata geholfen, damit sie eine höhere Schule besuchen oder einen Beruf erlernen kann.
In Burkina Faso und in anderen Ländern der Welt unterstützt Enfants du Monde Bildungsprojekte, um benachteiligten Kindern und Jugendlichen eine qualitativ gute Primarausbildung und so bessere Lebensperspektiven zu ermöglichen. Die Schulen sind für junge Menschen bestimmt, die die öffentliche Schule nicht besuchen konnten oder sie vor ihrem Abschluss verlassen mussten. Um eine hochwertige Bildung anzubieten, bildet Enfants du Monde Lehrkräfte aus und nutzt den pädagogischen Ansatz der sogenannten Textpädagogik. Der Unterricht findet in der lokalen und offiziellen Landessprache statt und verbindet Theorie und Praxis, die immer in Zusammenhang mit dem täglichen Leben der Schüler stehen.