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Der 1-US-Dollar-Schein sorgt seit jeher für hitzige Diskussionen. Grund dafür ist nicht in erster Linie die Frontseite mit dem Abbild des ersten amerikanischen Präsidenten George Washington, sondern die Rückseite.
Auf der Rückseite der Note findet sich unter anderem eine unfertige Pyramide, über welcher ein von einem Dreieck umrahmtes Auge schwebt. Dieses Auge ist ein verbreitetes Symbol, das in verschiedenen Kontexten verwendet und je nachdem anders gedeutet wird.
Im Fall des 1-Dollar-Scheins schlagen Verschwörungstheoretiker einen Link zur Freimaurer-Symbolik. Freimaurer bringen das Auge der Vorsehung, wie das Sinnbild unter anderem bezeichnet wird, in vielen ihrer Logen an. Eine Loge ist ein Versammlungsort der Freimaurer.
Die Mehrheit hingegen deutet die Pyramidenspitze als Symbol für die göttliche Dreifaltigkeit – Vater, Sohn, Heiliger Geist – und die Wachsamkeit Gottes. Nicht zuletzt aufgrund der Überschrift «Annuit Cœptis» wohl die glaubhaftere Interpretation. Übersetzt bedeutet der lateinische Satz: «Er heisst das Begonnene gut.»