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Das erste Projekt des Zürcher Pavillons sah eine massive Betonkonstruktion vor. Rohe Sichtbetonflächen wechselten sich mit offenen Fassadenteilen ab, die mithilfe von rhythmisch verteilten vertikalen Betonlamellen verglast werden sollten.
Bereits im Frühjahr 1962 änderte Le Corbusier sein konstruktives Konzept und begann – parallel zum offiziellen Projekt – eine Variante in Stahlbau zu studieren. Er griff dabei auf ein Vorfabrikationssystem zurück, das er 1950 zum Patent angemeldet hatte. «Die Idee dieses Brevets», schreibt Le Corbusier, «besteht aus einem einzigen Winkelprofil, auf dem die ganze Konstruktion basiert.» Die Eisenwinkel waren 226 Zentimeter lang, entsprechend dem Grundmass des Modulors. Mit einer Hilfskonstruktion fixiert, wurden sie zu kubischen Modulen verschweisst. Mit der Addition solcher Module liessen sich Wohnbauten seiner Meinung nach auf rationelle und kostengünstige Art realisieren. Im Zürcher Pavillon wurden dafür mehr als 20’000 Schrauben benötigt.