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Hintergrund
Heutzutage wird mit Hilfe verschiedener, zumeist ökonomisch oder psychologisch ausgerichteter Massnahmen versucht, die Nutzung natürlicher Ressourcen durch Verbraucherinnen und Verbraucher nachhaltiger zu gestalten. Die Wirksamkeit solcher Massnahmen ist jedoch unterschiedlich. Es gibt zwar Wirksamkeitsanalysen, diese sind in der Regel aber isoliert angelegt, so dass man die Auswirkungen der Massnahmen für andere Bereiche nicht abschätzen kann. Dies ist aber notwendig, um die Nachhaltigkeit des Konsums insgesamt zu erhöhen.
Ziel
Wir untersuchen, unter welchen Voraussetzungen und für welche Bereiche positive oder negative Spill-over Effekte als Folge von Massnahmen zur Erhöhung der nachhaltigen Ressourcennutzung auftreten. Die Analysen basieren auf empirischen Studien im Feld und im Labor. Besonders wichtig ist die Ermittlung von individuell wahrgenommenen Kosten und Nutzen einer nachhaltigeren Ressourcennutzung. Ausserdem ist wichtig zu wissen, welche Ressourcen in den Augen der Nutzenden zusammenhängen.
Bedeutung
Auf der Basis dieses Projekts kann es gelingen, Massnahmen so zu konzipieren, dass sie möglichst viele positive und möglichst wenig negative Spill-over Effekte für die Nutzung natürlicher Ressourcen auslösen. Auf diese Weise kann die Effizienz von Interventionen zur Erhöhung der nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen durch Konsumentinnen und Konsumenten erheblich gesteigert werden. Wir adressieren somit die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030 7 Bezahlbare und saubere Energie, 12 Verantwortungsvoller Konsum und Produktion und 13 Massnahmen zum Klimaschutz.