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Das Ziehen des Hundes an der Leine beginnt damit, dass die Leine zu einem falschen Zweck eingesetzt wird. In diesem Fall hat sie den Zweck einer physischen Distanz- Begrenzung.
Richtig eingesetzt wird sie zu einem Kommunikationsinstrument zwischen Hundeführer /in und Hund.
Die Welt, in der unsere Haushunde mit uns zusammenleben, ist vorwiegend auf uns Menschen ausgelegt. Es ist eine Welt, in der ein Hund auf sich allein gestellt nicht zurechtkommen würde. Konsequenterweise müssen also wir, als Hundehalter / in, unsere Hunde durch diese Welt führen und „tragen“.
Zieht der Hund jedoch seinen Führer / seine Führerin an der Leine durch diese Welt, so liegt die Führung auf seiner Seite. Da er diese Aufgabe nicht erfüllen kann, führt es zwingend zu seiner Überforderung.
Übermässige Aufregung, Stress und Nervosität sind nur drei von vielen möglichen Verhaltensweisen des Hundes, welche durch diese Überforderung entstehen. Diese Verhaltensweisen entsprechen nicht seiner ausgeglichenen Natur.
Ein Hund übernimmt diese Führungsaufgabe nicht, weil er dies will, sondern weil der Mensch am anderen Ende der Leine den erforderlichen Führungsqualitäten und den Naturgesetzen des Hundes nicht entspricht. Der Mensch lässt ihm durch sein Verhalten keine Wahl, weil der Hund ihn nicht als seinen Rudelführer akzeptieren kann.