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Jagd
Der Hirsch darf im Kanton Freiburg gejagt werden.
Zählungen
Um die Bestandsentwicklung zu verfolgen, werden die Hirsche alljährlich in Zusammenarbeit mit den Kantonen Bern und Waadt in der Region "überkantonaler Perimeter" (siehe Karte) gezählt.
Nachfolgend finden Sie die Resultate dieser Zählungen. Sie wurden mittels Scheinwerfertaxation, Ansitzzählung sowie weiteren Nachweisen (Fährten, Fotofallen usw.) durchgeführt.
Konflikte
Normalerweise an offene Flächen gewöhnt, hat der Hirsch in den letzten Jahrzehnten die Wahl seines Lebensraums beträchtlich geändert. Die vielen vom Menschen verursachten Störungen im und um den Wald (Radfahrer, Läufer, Reiter, Jäger,…) und die starke Fragmentierung seines Lebensraums haben den Hirsch dazu gebracht, sich mehr und mehr in die Wälder zurückzuziehen, was die Problematik Wald-Wild verstärkt.
Obwohl sich der Hirsch vorwiegend von krautartigen Pflanzen ernährt, so verursacht er dennoch gewisse Schäden an jungen Baumbeständen:
- Entrindung => eingeschätzt mithilfe des Entrindungsinventars (seit 2013),
- Verbiss => eingeschätzt mithilfe des Verjüngungsinventars (seit 2003)
- Abbrechen von Pflanzenstängeln
Mit dem Ziel eines nachhaltigen Managements des Hirsches im Kanton Freiburg und der Vorbeugung von Schäden, die dieser in den Wäldern verursacht, wurde ein Konzept Wald und Hirsch entworfen.
Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Seite «Wildtierschäden am Wald», die sich dieser Problematik widmet.
Kontakt zum Thema
Ansprechperson: Elias Pesenti
Amt für Wald und Natur
Sektion Fauna, Jagd und Fischerei
Route du Mont Carmel 5
1762 Givisiez
Tel. 026 305 23 30
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