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Zur besseren Überwachung des Wolfsrudels am Calanda hat die Wildhut Anfang Februar einen jungen männlichen Wolf narkotisiert und mit einem GPS Sender versehen.
Nach mehreren Beobachtungen von Jungwölfen aus dem Rudel in Dörfern oder bei Bauernhöfen ist es angezeigt, die Bewegungen dieser wenig scheuen Wölfe genauer zu erfassen. Die gezielte Überwachung und allenfalls Vergrämung der Jungwölfe soll helfen, Konflikte nach Möglichkeit zu verhindern.
Die GPS-Sender übermitteln ihre Daten normalerweise selbständig alle 21 Stunden mittels einer SMS-Meldung an eine PC-Station. Wenn sich besenderte Tiere an einem Ort aufhalten, wo sie keine Verbindung zu den Satelliten haben, funktioniert die Ortung nicht. Die beschränkte Akkukapazität ermöglicht zudem nur eine eingeschränkte Erfassung der Positionen in mehrstündigem Rhythmus. Aus diesem Grunde sind Auskünfte, wo sich ein besendertes Tier aktuell gerade befindet, nicht möglich.
Bei problematischem Verhalten können besenderte Wölfe dann allerdings aktiv mittels Handantennen-Peilungen geortet werden.
Quelle: Bau-, Verkehrs- und Forstdepartement Graubünden
Foto: Markus P. Stähli