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Seit Jahrtausenden beschäftigen sich Menschen mit der Fragestellung, welche Faktoren zu einem glücklichen Leben beitragen. Das ökonomische Gedankengut der traditionellen utilitaristischen Theorie ist jedoch dem nutzenmaximierenden Verhalten des homo oeconomicus verhaftet. Im Rahmen einer eudaimonistischen, das heisst an der «Glückseligkeit» orientierten Wirtschaftstheorie wird gezeigt, dass es rational sein kann, auf ökonomische Vorteile zu verzichten. Fundiert wird diese Sichtweise insbesondere durch Erkenntnisse antiker und moderner Moralphilosophen. Die Untersuchung mündet in der Ableitung eines Zielportefeuilles für den homo beatus, den «glückseligen» Menschen.
Der Autor: Robert Richert wurde 1964 in Berlin geboren. Er studierte Volks- und Betriebswirtschaftslehre an der Freien Universität Berlin sowie Wirtschaftsphilosophie an der FernUniversität Hagen. Fünf Jahre lang war er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Wirtschaftstheorie der FU Berlin (Lehrstuhl Prof. Dr. U. Basseler) beschäftigt, anschliessend am Institut für Wirtschaftstheorie, insbesondere makroökonomische Theorie und Politik der Universität Potsdam (Lehrstuhl Prof. Dr. W. Fuhrmann). Daneben führten ihn Lehraufträge an die Humboldt-Universität zu Berlin, die ehemalige Hochschule für Ökonomie in Berlin sowie an verschiedene ausseruniversitäre Einrichtungen. Robert Richert ist Professor für Wirtschaftswissenschaften am Fachbereich Wirtschaft der Fachhochschule Schmalkalden.