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Zurzeit kursiert im Internet das beliegende Foto. Es handelt sich angeblich um eine Umfrage aus 1979. Jacqueline Goodchilds stellte dabei die Frage:
Ist es in Ordnung wenn ein Mann eine Frau festhält und sie gewaltsam zu Sex zwingt wenn:
1) er viel Geld für sie ausgegeben hat (in sie „investiert“ hat)?
2) er so angetörnt ist dass er glaubt nicht mehr stoppen/aufhören zu können?
3) sie Geschlechtsverkehr mit anderen Jungs hatte?
4) sie bekifft oder betrunken ist?
5) sie sich über der Taille berühren lässt?
6) sie mitmacht aber dann ihre Meinung ändert?
7) sie ihn angemacht hat?
8) sie ihn sexuell erregt?
9) sie seit längerer Zeit miteinander ausgehen?
Wichtig zu erwähnen ist: der Ausdruck „Vergewaltigung“ wurde dabei absichtlich nie erwähnt oder verwendet.
Gemäss Informationen von fearus.org gibt es Jacqueline Goodchilds tatsächlich. Sie ist emeritierte Professorin in Psychologie an der Universitiy of California in Los Angeles (UCLA). Angeblich war sie nicht die einzige Beteiligte an diesem Projekt.
fearus.org meint das es sehr wahrscheinlich ist, dass die Angaben aus der Studie: „Adolescents‘ Cues and Signals – Sex and Assault“ von R Giarrusso ; P Johnson ; J Goodchilds und G. Zellman, stammen (gemäss dem Buch „I never called it rape“ von Robin Warshaw waren diese damals alle als Forscher an der UCLA tätig) die im April 1979 am Western Psychological Association Meeting Symposium in San Diego, Kalifornien, vorgestellt wurde: „Vergewaltigung im Bekanntenkreis und Jugendliche Sexualität“. Vermutlich wurde die Studie später reproduziert und als Druck veröffentlicht.
Gemäss eines auf fearus.org veröffentlichten Auszuges wurden in der Umfrage u.a. folgende Ausgangslage berücksichtigt:
Zwar liegt diese Studie schon einige Jahre zurück, ich frage mich wie dieselbe heute ausfallen würde? Vermutlich nicht viel anders, wenn wir bedenken wie oft in den vergangenen Monaten das Thema Vergewaltigung in den Medien präsent war.