Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03443.jsonl.gz/1573

Die stark befahrene Jurastrasse, auf der es im abendlichen Stossverkehr oft zu Verspätungen des öffentlichen Verkehrs kommt, erhält eine neue Busspur. Begleitet wird diese Massnahme von verschiedenen Verbesserungen für Velofahrer und Fussgänger.
Die TPF-Buslinien 3 und 5 benutzen die Jurastrasse, eine Verkehrsachse, die täglich von fast 15'000 Fahrzeugen befahren wird. Eine Untersuchung über die Reisegeschwindigkeit hat gezeigt, dass diese Linien abends zur Spitzenzeit in Richtung Stadtausgang zwischen 2 Minuten 30 und 3 Minuten verlieren.
Um die Lage zu verbessern, legt die Stadt die Schaffung einer auch von den Velos befahrbaren Busspur zwischen der Jean-de-Montenach-Allee und der St.-Agnes-Strasse öffentlich auf. Diese Massnahme wird begleitet von der Schaffung eines Radstreifens in Richtung Stadteingang. Um die Sicherheit und den Komfort für die Fussgänger zu verbessern, werden auf der Jurastrasse an der Ausfahrt des Apfelbaumweges (Chemin des Pommiers) und der St.-Agnes-Strasse zwei Trottoirüberfahrten geschaffen; auch wird der Fussgängerstreifen mittels begrünter Verkehrsinseln geschützt. Schliesslich werden die Bushaltestellen Miséricorde mit dem Behindertengleichstellungsgesetz (BehiG) in Übereinstimmung gebracht.
Die Arbeiten sind für Herbst 2021 geplant. Die Auflage betrifft ebenfalls die Aufhebung von fünf Parkplätzen. Diese ist erforderlich, um die neuen Massnahmen durchführen zu können. Die aufgehobenen Parkplätze werden nicht ersetzt, da das Quartier über erhebliche Kapazitätsreserven verfügt.