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Wie die Internationale Fernmeldeunion (ITU) am Mittwoch in Genf mitteilte, besassen in diesem Jahr 73 Prozent der Menschen in dieser Gruppe ein Mobiltelefon. Es handelt sich um die erste Schätzung der UN-Organisation zur regionalen und weltweiten Verbreitung von Handys.
«Mobiltelefone sind der am weitesten verbreitete Zugang zum Internet, wobei der prozentuale Anteil des Handybesitzes als Indikator für die Verfügbarkeit und den Zugang zum Internet dient», erklärte die ITU bei der Vorstellung des Berichts. Der Besitz von Mobiltelefonen sei jedoch höher als die Internetnutzung, da Internetdienste in der Regel teurer seien als reine Mobilfunkdienste. Dies gelte besonders in Ländern mit niedrigeren Einkommen.
Auch beim Handybesitz selbst gibt es grosse Unterschiede. Während dem Bericht zufolge in wohlhabenden Ländern 95 Prozent der Menschen ein Mobiltelefon besitzen, sind es in ärmeren Ländern nur 49 Prozent.
Der ITU zufolge nutzen schätzungsweise 5,3 Milliarden Menschen auf der ganzen Welt mittlerweile das Internet. Rund ein Drittel der Weltbevölkerung war hingegen noch nie im Netz. Fast alle, die keinen Zugang zum Internet haben, leben in ärmeren Ländern.
Unterschiede bei der Internetnutzung gibt es laut dem Bericht auch zwischen Männern und Frauen. Obwohl Frauen etwa die Hälfte der Weltbevölkerung ausmachen, nutzen nur 63 Prozent von ihnen das Internet. Bei den Männern sind es hingegen 69 Prozent.