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Eudaimonia
Gewöhnlich als „Glück“ oder „Glückseligkeit“ interpretiert
So einfach ist es allerdings nicht:
ursprünglich stammt der Begriff aus der antiken Philosophie
. . . dort wird er in philosophischen Texten als „gelungene Lebensführung“ verwendet, verbunden mit einem „ausgeglichenen Gemütszustand“
Aristoteles:
interpretiert „Glückseligkeit“ als das höchste Gut des seelischen Glücks, welches man um ihres selbst Willen erstrebt.
Das vollkommene und selbstgenügsame Gut als Endziel allen Handelns
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Ataraxie - ἀταραξία- Unerschütterlichkeit
Die Übersetzung trifft die Bedeutung des Wortes nicht wirklich.
In der griechischen Antike bezeichnete man Ataraxie als eine erwünschte ideale Lebenseinstellung, um das unberechenbare Handeln der Götter bzw. Ereignisse des Schicksals gelassen und ruhig akzeptieren zu können.
Nach Epikur ist Ataraxie das Ideal der Seelenruhe. Sie gilt als seelischer Zustand der Affektlosigkeit und Gelassenheit gegenüber Schicksalsschlägen bzw. ähnlichen äußeren Einflüssen, die das Glück des Wesens, die Glückseligkeit (Eudaimonia) gefährden.
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Harmonie - ἁρμονία - harmonía
Einklang – Eintracht – Ebenmaß
In der Antike bezog sich „Harmonie“ auf Erscheinungen der Symmetrie.
Der Harmoniebegriff wurde zunächst von den Pythagoräern (Angehörige einer religiös – philosophischen Schule) in den Mittelpunkt philosophischer Betrachtungen gestellt. Man sah die Harmonie in der schönen Proportion als Einheit von Maß und Wert.
Auch Platon stützte sich auf den Harmoniebegriff als Beleg seiner Ideenlehre. So entwickelte er Gedanken von den „Atomen“, die aus Dreiecken bestehen, von der Harmonie des Kosmos, der Töne u. a. und übertrug sie auch in die Staatslehre.
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Obwohl von Sokrates keine Schriften existieren, wurden seine philosophischen Gedanken von vielen griechischen Schriftstellern zitiert. (hier in Platons Apologie zu finden)
Eigentlich wollte er mit dem Satz nicht unbedingt sagen, dass er nichts weiß, sondern:
Er hat darauf hingewiesen, dass man kein Wissen (oder Meinung) übernehmen soll, ohne es vorher geprüft zu haben.
Niemand kann behaupten, dass er alles weiß (oder recht hat). Man lernt immer wieder neue Dinge oder Aspekte. Oft werden auch alte Meinungen und Wahrheiten widerlegt.
Das Leben ist ein stetiger Lernprozess. Man hat schließlich immer nur die momentan zur Verfügung stehenden Mittel und damit eine eingeschränkte Sicht auf eine vermeindliche „Wahrheit“ oder „Realität“.
Ich weiß, dass ich nichts weiß als stetiger Ansporn, alles neu zu hinterfragen.
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Dieses sollen nach einer römischen Überlieferung die letzten Worte des berühmten Physikers und Mathematikers gegenüber einem römischen Soldaten gewesen sein, als dieser bei der Eroberung von Syrakus die von Archimedes gezeichneten geometrischen Figuren zertrampelte.
Hin und wieder hört man noch heute den Satz, wenn jemand bei einer Beschäftigung nicht unterbrochen (gestört) werden möchte.
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