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Der Autor Ulf Heuner (Patzer, Pannen, Missgeschicke. Das erste Ueberlebenshilfebuch, Klett-Cotta, 2007) hält dafür, dass Murphy’s law nichts mit Entropie, Zufall oder Wahrscheinlichkeit, sondern mit Notwendigkeit zu habe.
Er macht geltend, dass ein altes, zerfallenes Haus irgendwann einstürze. Hier gelte die Gesetzmässigkeit von Entropie und nicht von Murphy.
Stürze ein Neubau gleich nach der Erbauung ein, dann sei wohl etwas schief gegangen. – Das paradoxe von Murphy’s Law sei, dass für Dinge, die schief gehen würden, einerseits immer Menschen in irgendeiner Weise verantwortlich seien, andererseits aber bestimmte Faktoren, die nicht in der Macht des Einzelnen stehen würden, mit dafür sorgen würden, dass etwas irgendwann notwendig schief gehe.