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Das, verehrte Damen und Herren, ist ein Auto:
Zumindest wenn es nach Jean Pierre Ponthieu geht. Dieser exzentrische französische Konstrukteur und Designer entwarf in den 60er- und 70er-Jahren etliche dieser sogenannten «Pussycars».
Wobei «exzentrisch» fast schon eine Untertreibung ist.
Und, ja, er nannte sie wirklich «Pussycars» – wegen der Grösse, versteht sich, denn fast alle seiner Konstruktionen gehören in die Kategorie der Microcars, jener Kleinstwagen, die von 1950 bis 1980 eine Nische in der europäischen Autoindustrie darstellten.
Die Vehikel von Monsieur Ponthieu fielen in Frankreich in die Kategorie der «cyclomoteurs», weshalb Mann oder Frau keinen Fahrausweis benötigte, um eines zu lenken. Mit einem Preis von 400 bis 550 Franken waren sie auch einigermassen erschwinglich.
Doch Ponthieu ging es am Ende nicht um Mobilität oder Sparsamkeit, sondern um nichts weniger als schlichte joie de vivre:
Und deshalb ist dieses Konstrukt aus dem Jahr 1968 Ponthieus Worten zufolge «pas une automobile», ...
... sondern «une automodule». Und der Hauptunterschied zwischen beiden? Ganz einfach! «Das hier ist sehr schön, während ein Automobil sehr hässlich ist.»
Was aus den Automodulen und Pussycars geworden ist? Nicht viel, leider. Aber zumindest ein Automodule wurde gerettet und einer umfangreichen Restauration unterzogen:
(obi via Messy Nessy Chic)