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Da das Formular E411 obligatorisch ist, muss die Person, welche im Wohnsitzland die Kinder betreut, vorab den Antrag auf Kindergeld bei der zuständigen Prüfstelle einreichen.
Sollte jedoch die zuständige Prüfstelle ein Unterlassen der Anfrage im Wohnsitzland bestätigen, können wir leider nicht auf den Antrag eingehen.
Zusätzlich zu den üblichen Dokumenten, benötigen wir das Original der Bestätigung, welches für die ausländische Prüfstelle (E411) bestimmt ist sowie die Zahlungsbestätigung (nur für Familien mit Kindern bis 6 Jahre).
Sollte kein Anrecht in Frankreich bestehen, benötigen wir das Original der Zahlungseinstellungsbestätigung mit Begründung.
Wie muss ich vorgehen wenn ich nichterwerbstätig bin, keinen Kontakt zum Kindsvater habe und derjenige Lohnbezüger ist ?
Sie bewahren Ihren bisherigen Ausweis auf.
Sind Sie Angestellter, erfolgt die Anfrage über Ihren Arbeitgeber. Den Versicherungsausweis hat der Arbeitgeber bei seiner zugehörigen Ausgleichskasse zu beantragen. Sind Sie Selbständigerwerbender, Nichterwerbstätiger oder Rentner können Sie Ihre Anfrage individuell an Ihre Ausgleichskasse adressieren. Wegen der Vertraulichkeit dieses Dokumentes muss eine Anfrage mittels untenstehendem offiziellen Formular erfolgen.
Es ist möglich ein Duplikat Ihres Versicherungsausweises zu erhalten. Sind Sie Angestellter, erfolgt die Anfrage über Ihren Arbeitgeber. Den Versicherungsausweis hat der Arbeitgeber bei seiner zugehörigen Ausgleichskasse zu beantragen. Sind Sie Selbständigerwerbender, Nichterwerbstätiger oder Rentner können Sie Ihre Anfrage individuell an Ihre Ausgleichskasse adressieren. Wegen der Vertraulichkeit dieses Dokumentes muss eine Anfrage mittels untenstehendem offiziellen Formular erfolgen.
Alle offiziellen Namensänderungen bewirken eine Änderung der Angaben auf dem Versicherungsausweis.
Sind Sie Angestellter, muss die Anfrage über Ihren Arbeitgeber erfolgen. Den Versicherungsausweis hat der Arbeitgeber bei seiner zugehörigen Ausgleichskasse zu beantragen. Sind Sie Selbständigerwerbender, Nichterwerbstätiger oder Rentner können Sie Ihre Anfrage individuell an Ihre Ausgleichskasse adressieren. Wegen der Vertraulichkeit dieses Dokumentes muss eine Anfrage mittels untenstehendem offiziellen Formular erfolgen.
* Wenn die Ehefrau Ihren Mädchennamen behält, ist es nicht nötig den Versicherungsausweis zu ändern.
Alle Versicherten Personen können bei allen AHV-Ausgleichskassen einen individuellen Auszug verlangen. Die Versicherten Personen können den Auszug auf die angefragte Ausgleichskasse beschränken oder Ihnen den Auftrag geben einen Auszug von allen Ausgleichskassen zu erstellen. Diese Anfrage kann schriftlich oder online mit untenstehendem Link erfolgen.
Eine schriftliche Reklamation kann an die Ausgleichskasse, welche Ihr Einkommen gebucht hat, geschickt werden. Wir empfehlen Ihnen, alle beweiskräftigen Dokumente Ihrem Schreiben beizulegen (Lohnausweis, usw…).
Bei Personen, welche ihre Ehe durch ein rechtkräftiges Scheidungsurteil aufgelöst haben, wird das Einkommen, welche die Ehegatten während der Ehejahre erzielt haben, je zur Hälfte aufgeteilt und auf deren Individuellen Konten eingetragen. Die Einkommen, welche die Ehegatten im Jahr der Eheschliessung und im Jahr der Auflösung der Ehe (massgebender Zeitpunkt ist die Rechtskraft des Scheidungsurteils) erzielt haben, werden nicht geteilt.
Das heisst, dass der Ex-Mann die Hälfte des eingetragenen Einkommens im Individuellen AHV-Konto seiner Ex-Frau überlässt. Mit dem Einkommen der Ex-Frau wird dasselbe gemacht. Es handelt sich nicht um eine Übertragung von Geld, sondern um eine Ausgleichsbuchung zwischen den Ex-Ehegatten. Um eine eventuelle Verspätung in der Berechnung der zukünftigen Leistungen der AHV und IV zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen, sobald eine rechtskräftige Scheidung besteht, diesen Schritt zu unternehmen.
* Falls Sie mehrmals geschieden sind gilt es, für jeden Ehegatten das untenstehende Formular "Ergänzungsblatt Anmeldung Durchführung der Einkommensteilung im Scheidungsfall" auszufüllen.
Es ist möglich, dass das Splitting einen Einfluss auf Ihre zukünftige Rente haben kann. Um eine Detaillierte Angabe zum voraussichtlichen Betrag der Rente zu erhalten, kann eine Rentenvorausberechnung, mit Hilfe des untenstehenden Formulars, durchgeführt werden.
Seit In-Kraft-Treten der 10. AHV-Revision auf den 1. Januar 1997 wird spätestens beim Rentenanspruch bei geschiedenen Personen das Splitting nachgeholt. Dabei spielt es keine Rolle ob der ehemalige Gatte selber eine Rente bezieht oder noch lebt. Die Einkommensteilung wird in jedem Fall durchgeführt.
Eine obligatorisch versicherte Person, die einen Verwandten mit Anpruch auf Hilflosenentschädigung mittleren oder schweren Grades in der Nähe betreut, kann Betreuunsgutschriften geltend machen. Dazu wenden Sie sich mittels des untenstehenden Formulars an die Ausgleichskasse des Wohnsitzkantons oder eine ihrer Agenturen.
* die Angehörigen sind die Eltern, die Kinder, die Brüder, die Schwestern und die Grosseltern, sowie der Ehegatte, die Schwiegereltern und Kinder aus einer anderen Ehe.
Bei verheirateten Personen wird die Betreuungsgutschrift während den Ehejahren zwischen den Ehegatten zur Hälfte aufgeteilt. Diese Teilung wird nur vorgenommen, wenn beide Ehepartner bei der AHV/IV versichert sind.
Die Betreuungsgutschrift entspricht der dreifachen jährlichen Minimalrente zum Zeitpunkt des Rentenanspruchs. Die Summe der Betreuungsgutschrift wird durch die Beitragsdauer geteilt und dann zum durchschnittlichen Erwerbseinkommen dazugezählt.
Beiträge müssen von allen Personen entrichtet werden ab dem 1. Januar nach dem 20. Geburtstag. Die einzige Ausnahme betrifft verheiratete Personen, die nicht erwerbstätig sind und deren Ehepartner das Rentenalter noch nicht erreicht hat (64 Jahre für eine Frau und 65 Jahre für einen Mann) erwerbstätig im Sinne der AHV ist und den doppelten Mindestbeitrag bezahlt, zur Zeit CHF 956.00 im Jahr (gültig seit 1. Januar 2016). Für erwerbstätige Personen beginnt die Beitragspflicht am 1. Januar nach dem 17. Geburtstag.
Ein Versicherter, der ins Ausland geht, ohne sich dort an einem bestimmten Ort niederzulassen und ohne eine Erwerbstätigkeit auszuüben, kann bei der schweizerischen AHV Beiträge abrechnen, indem er sich vor der Abreise bei der für seinen Wohnort zuständigen Ausgleichskasse meldet. Bis zu seiner Rückkehr wird er als Nichterwerbstätiger erfasst werden.
Grundsätzlich bezahlt jeder Arbeitnehmer Beiträge in dem Land, in welchem seine Tätigkeit ausgeübt wird. Bei nichterwerbstätigen Personen ist der Wohnort massgebend. Ausnahmen gibt es für Personen, die in ein Land gehen, das nicht der EU angehört und dort für einen Arbeitgeber in der Schweiz arbeiten. In diesem Fall wird empfohlen, sich vor der Ausreise bei der Ausgleichskasse zu melden. Personen in einem Land, das nicht zur EU gehört und die weiterhin Beiträge abrechnen wollen, sollen sich beim Schweizer Konsulat oder der Schweizer Botschaft melden und zwar im Jahr nach ihrer Ankunft im Ausland.
Die in der Schweiz geleisteten AHV/IV/EO-Beiträge werden an Rückkehrer in die EU nicht ausbezahlt. Gleiches gilt für Staaten, mit denen die Schweiz ein Sozialversicherungsabkommen hat. Mit allen übrigen Ländern ist eine Rückzahlung möglich. Der Versicherte muss sich dazu bei der Schweizerischen Ausgleichskasse in Genf melden.
AHV/IV/EO-Beiträge verjähren nach fünf Jahren. Die fehlenden Jahre führen zu einer Beitragslücke, die wahrscheinlich die zukünftigen AHV/IV-Renten verkleinern wird.
Die persönlichen AHV/IV/EO-Beiträge von Selbständigerwerbenden werden aufgrund der in der Buchhaltung ermittelten Einkommen berechnet. Sie werden anfangs Jahr durch die Ausgleichskasse provisorisch festgesetzt und können auf Gesuch hin während des ganzen Jahres und anhand der Einkommensentwicklung angepasst werden. Definitiv festgesetzt werden die Einkommen, wenn die Steuertaxation für das betreffende Jahr rechtskräftig geworden ist. Der Beitragssatz beträgt 9,65% des Einkommens und sinkt bis 5,196% für Einkommen unter CHF 56'400.00 jährlich.
Jede Person muss vom 1. Januar an, der dem 20. Geburtstag folgt, Beiträge bezahlen. Die einzige Ausnahme betrifft verheiratete Personen, die nicht erwerbstätig sind und deren Ehepartner im Sinne der AHV erwerbstätig ist und mindestens den doppelten Mindestbeitrag von CHF 956.00 im Jahr bezahlt (gültig seit 1. Januar 2016). Fallen Sie nicht unter diese Ausnahmeregelung und erzielen kein Einkommen, müssen Sie Beiträge als Nichterwerbstätige bezahlen, welche von CHF 478.00 bis CHF 23'900.00 pro Jahr betragen können, je nach Vermögen und Renteneinkommen. Andernfalls könnte dies Ihre zukünftigen Leistungen der AHV oder IV verkleinern.
Eine nichterwerbstätige Person ist von der Beitragspflicht befreit, wenn ihr Ehegatte eine Erwerbstätigkeit im Sinne der AHV ausübt und den doppelten Mindestbeitrag (CHF 956.00, gültig seit 1. Januar 2016) erzielt. Wenn der Ehegatte, der eine Erwerbstätigkeit ausübt, das ordentliche Rentenalter erreicht hat und diese Bedingung erfüllt, ist der nichterwerbstätige Ehegatte weiterhin von der Beitragspflicht befreit.
Studenten bezahlen Beiträge an die Ausgleichskasse des Kantons, in welchem sich die Lehranstalt befindet. Das Sekretariat der Schule/Uni/Lehranstalt stellt der Kasse eine Liste aller Studierenden zu, welche der Beitragspflicht unterworfen sind. Die Ausgleichskasse ist dann für den Bezug der Minimalbeiträge besorgt.
Der Minimalbeitrag von CHF 478.00 (gültig seit 1. Januar 2016) wird jedem Student ab 21 Jahren oder älter in Rechnung gestellt. Sofern der rechnungstellenden Ausgleichskasse ein Lohnausweis beigebracht wird, kann eine Anrechnung oder sogar die Annullation des zu bezahlenden Beitrags erfolgen. Ab einem abrechnungspflichtigen Bruttolohn von CHF 4'667.00 im Jahr wird die Rechnung gänzlich storniert.
Die AHV ist keine Versicherung "à la carte". Niemand kann somit die Beiträge selbst festlegen, die zu zahlen sind. Erwerbstätige zahlen aufgrund ihrer Löhne, Selbständigerwerbende aufgrund des Einkommens und Nichterwerbstätige aufgrund des Vermögens und der in Vermögen umgerechnete Einkommen in Rentenform. Wenn Sie die Beiträge wissen wollen, die Sie bei vorzeitiger Pensionierung zu bezahlen haben, wenden Sie sich an Ihre Ausgleichskasse, da die Berechnung dieser Beiträge recht komplex ist.
Die AHV/IV/EO-Beiträge vom Lohn werden vom Bruttolohn berechnet. Wenn eine Person vorübergehend wegen Krankheit oder Unfall arbeitsunfähig ist, erhält sie Entschädigungen der Versicherung. Diese stellen keinen Lohn dar und sind deshalb nicht abrechnungspflichtig. Sofern diese Situation länger andauert, sollte sich der Arbeitnehmer an die Ausgleichskasse seines Wohnkantons wenden um eventuell als Nichterwerbstätiger erfasst zu werden, damit ihm keine Beitragslücken entstehen.
Jeder Versicherte hat das Recht, einen Auszug aus seinem individuellen Konto zu verlangen um nachzuprüfen, ob sein Arbeitgeber seine Löhne korrekt deklariert hat. Wenn der Arbeitgeber seiner Pflicht, die Beiträge zu bezahlen nicht mehr nachkommt, erleidet der Arbeitnehmer im Umfang der getätigten Abzüge keinen Nachteil.
Bei Personen, die das ordentliche Rücktrittsalter erreicht haben und noch weiterarbeiten, wird ein Freibetrag von CHF 1'400.00 monatlich vom Bruttolohn abgezogen und nur der Restlohn ist AHV/IV/EO-pflichtig. Diese Personen sind auch davon befreit, Beiträge an die Arbeitslosenversicherung abzurechnen.
Die Ausgleichskasse wird Betreibungen einleiten, was mit zusätzlichen Kosten verbunden ist. Sofern Sie Leistungen der AHV oder IV beziehen, können Sie um monatliche Verrechnung ersuchen. Wenn letztlich Ihre Beiträge nicht oder nicht vollständig bezahlt sind, zieht dies eine lebenslängliche Kürzung Ihrer Rente nach sich.
Wenn die Ausgleichskasse nach Abschluss des Betreibungsverfahrens die geschuldeten Beiträge nicht eintreiben konnte, wird sie beim Gericht eine Strafanzeige einreichen, was mit hohen Bussen oder sogar Gefängnis verbunden ist. Sind Sie handelndes Organ einer juristischen Person, die in Konkurs gefallen ist und deren Beiträge unbezahlt sind, haben sie nebst der Strafanzeige ein Schadenersatzverfahren zu gewärtigen, bei welchem die Kasse ihren Verlust bei Ihnen eintreiben will.
Für Männer liegt das ordentliche Rentenalter bei 65 Jahren und für Frauen bei 64 Jahren. Der Anspruch auf eine Altersrente entsteht am ersten Tag des Monats, welcher der Vollendung des ordentlichen Rentenalters folgt. Es ist empfehlenswert, die Anmeldung 3 bis 4 Monate vor dem Erreichen des Rentenalters einzureichen.
Ja, Männer und Frauen können den Bezug der Altersrente um 1 oder 2 ganze Jahre vorziehen. Wer seine Altersrente vorbezieht, erhält lebenslang eine gekürzte Rente. Die Kürzung beträgt für 1 Jahr Vorbezug 6,8% und für 2 Jahre Vorbezug 13,6%.
Ja, die Anmeldung für den Vorbezug muss spätestens am letzten Tag des Monats, in welchem das entsprechende Altersjahr vollendet wird, eingereicht werden, d. h. 62 oder 63 bei den Frauen, 63 oder 64 bei den Männern. Eine rückwirkende Anmeldung ist ausgeschlossen.
Die Anmeldung muss bei der Ausgleichskasse eingereicht werden, welche vor dem Eintritt des Rentenfalles die Beiträge entgegengenommen hat. Wenn Ihr Ehegatte bereits eine AHV- oder IV-Rente bezieht, müssen Sie die Anmeldung bei jener Ausgleichskasse einreichen, welche bereits die Rente des Ehegatten auszahlt.
Ja, es ist möglich den Bezug der Altersrente um mindestens 1 bis höchstens 5 Jahre aufzuschieben. Damit erhöht sich ihre Altersrente um einen monatlichen Zuschlag. Der Aufschub muss spätestens 1 Jahr nach Entstehung des ordentlichen Rentenanspruchs geltend gemacht werden.
Ja, Sie können eine Rentenvorausberechnung verlangen, zum Beispiel um einen vorzeitigen Ruhestand zu planen. Der Antrag kann bei der Ausgleichskasse eingereicht werden, welche aktuell für den Bezug Ihrer AHV-Beiträge zuständig ist. Wenn Ihr Ehegatte bereits eine AHV- oder IV-Rente bezieht, müssen Sie den Antrag bei jener Ausgleichskasse einreichen, welche bereits die Rente des Ehegatten auszahlt.
Ja, wenn Sie Bezüger einer Leistung der AHV oder IV sind, ist es wichtig Ihre Ausgleichskasse über alle Änderungen Ihrer familiären Situation sowie Adressänderungen zu informieren. Nach der Scheidung können die Ex-Ehegatten bei Ihrer Ausgleichskasse die Einkommensteilung (Splitting) verlangen. Es ist empfehlenswert das Splitting unmittelbar nach der Scheidung zu beantragen und nicht damit zu warten, bis der Anspruch auf eine Rente entsteht.
Ihre Rente wird immer am Anfang des Monats, für den laufenden Monat, ausbezahlt. Zum Beispiel : die Rente für den Monat Februar wird anfangs Februar ausbezahlt. Die Ausgleichskasse des Kantons Freiburg zahlt die Renten jeden Monat am 3. Arbeitstag aus.
Kalender der AHV/IV/EL-Leistungszahlungen der Ausgleichskasse des Kantons Freiburg für das Jahr 2019.
|Monat||Fälligkeit||Monat||Fälligkeit|
|Januar||07.01.2019||Juli||03.07.2019|
|Februar||05.02.2019||August||06.08.2019|
|März||05.03.2019||September||04.09.2019|
|April||03.04.2019||Oktober||03.10.2019|
|Mai||06.05.2019||November||05.11.2019|
|Juni||05.06.2019||Dezember||04.12.2019|
Ein Arbeitstag ist ein Wochentag von Montag bis Freitag, ausser Feiertage. Somit sind Samstag und Sonntag keine Arbeitstage. Wenn der 1. Tag des Monats ein Samstag ist, ist der 1. Arbeitstag der kommende Montag. In diesem Fall wird die Auszahlung der Leistungen am folgenden Mittwoch ausgeführt.
Wenn eine Person einen Lohn erhält (wenn sie arbeitet), wird ihr Lohn normalerweise Ende Monat ausbezahlt, zwischen dem 25. und 30. des entsprechenden Monats. Bezüglich unseren Leistungen, sind wir verpflichtet, sie gesetzlich vor dem 21. Tag des Monats auszuzahlen. Wir können sie auch nicht im Vornherein auszahlen. Aus diesem Grund führt die Ausgleichskasse des Kantons Freiburg ihre Zahlungen am 3. Arbeitstag des Monats aus, was ihr erlaubt die notwendigen Kontrollen durchzuführen.
Im Prinzip ja, wenn das Geld auf ein Bank- oder Postkonto überwiesen wird. Jedoch kann eine zusätzliche Frist von ein oder zwei Tagen nicht völlig ausgeschlossen werden, damit die Transaktionen ausgeführt werden können.
Es gibt die Ergänzungsleistungen (EL) für Personen in bescheidenen Verhältnissen. Wenn Sie der Meinung sind, dass dies auf Sie zutrifft und Sie noch keine EL beziehen, können Sie eine Anmeldung mittels offiziellem Formular bei der Gemeindeverwaltung Ihrer Wohngemeinde einreichen. Es ist besonders wichtig, alle Belege beizulegen und deutlich Ihre finanzielle Situation aufzuzeigen.
Im Rahmen der sozialen Sicherheit ist vorgesehen, dass jede Person, die eine Alters-, Hinterlassenen- oder Invalidenrente bezieht, einen rechtlichen Anspruch auf das Existenzminimum hat. Letzteres wird allgemein durch die Ergänzungsleistungen zur AHV/IV sichergestellt. Sie berechnen sich unter Berücksichtigung der anerkannten Ausgaben (insbes. Lebensbedarf, Miete, obligatorische Krankenversicherung) und der Einnahmen, die angerechnet werden können (insbes. Renten aller Art, Sparzinsen,.Vermögensteile). Wenn die anerkannten Ausgaben höher sind als die anrechenbaren Einnahmen, stellt die Differenz den jährlichen Betrag der Ergänzungsleistungen zur AHV/IV dar. Sie können das Gesuch um Ergänzungsleistungen zur AHV/IV bei der AHV-Zweigstelle Ihres Wohnorts einreichen.
Die Pro Senectute bietet Ihnen auf ihrer Internetseite die Möglichkeit an, eine Berechnung Ihres allfälligen Anspruchs auf Ergänzungsleistungen zu berechnen. Es handelt sich um eine approximative Berechnung ohne Rechtsanspruch, die Ihnen aber abzuschätzen erlaubt, ob es angebracht ist, ein Gesuch bei der zuständigen Stelle wie der AHV-Zweigstelle einzureichen.
Weitere Informationen finden Sie in den Merkblätter der Informationsstelle AHV :
Der Umstand, dass jemand Eigentümer einer Liegenschaft ist, schliesst das Recht auf Ergänzungsleistungen zur AHV/IV nicht aus. Letztere berechnen sich nämlich unter Berücksichtigung der anerkannten Ausgaben (insbes. Lebensbedarf, Miete, obligatorische Krankenversicherung) und der Einnahmen, die angerechnet werden können (insbes. Renten aller Art, Sparzinsen, Vermögensteile). Wenn die anerkannten Ausgaben höher sind als die anrechenbaren Einnahmen, stellt die Differenz den jährlichen Betrag der Ergänzungsleistungen zur AHV/IV dar.
Die Pro Senectute bietet Ihnen auf ihrer Internetseite die Möglichkeit an, eine Berechnung Ihres allfälligen Anspruchs auf Ergänzungsleistungen zu berechnen. Es handelt sich um eine approximative Berechnung ohne Rechtsanspruch, die Ihnen aber abzuschätzen erlaubt, ob es angebracht ist, ein Gesuch bei der zuständigen Stelle wie der AHV-Gemeindezweigstelle Ihres Wohnorts einzureichen. Berechnen Sie provisorisch Ihre Ergänzungsleistungen zur AHV/IV und sie werden feststellen, dass bei der Berücksichtigung der Liegenschaft als Vermögen der amtliche Wert der selbstbewohnten Liegenschaft um CHF 112'500.00 herabgesetzt worden ist. Andererseits wird der Eigenmietwert des Hauses als Einkommen angerechnet. Was die anerkannten Ausgaben anbelangt, werden dazu die Hypothekarzinsen gezählt und 1/5 des Mietwerts als Unterhaltskosten der Liegenschaft (bis zum maximalen Ertrag der Liegenschaft) sowie die Miete im Wert des Eigenmietwerts. Sie können das Gesuch um Ergänzungsleistungen zur AHV/IV bei der AHV-Gemeindezweigstelle Ihres Wohnorts einreichen.
Weitere Informationen finden Sie in den Merkblätter der Informationsstelle AHV :
Wenn Sie Ihr Haus an Ihre Kinder für weniger als den Steuerwert nach Abzug der Hypothekarschulden verkaufen, werden Sie ein Kapital auf der Bank haben, das Sie zum leben gebrauchen. Dieses Vermögen wird bei der Berechnung der Ergänzungsleistungen berücksichtigt. Beziehen Sie dieses Vermögen in Ihre provisorische Berechnung der Ergänzungsleistungen zur AHV/IV mit ein. Sie werden bei den anrechenbaren Einkommen feststellen, dass ein Teil dieses Vermögens als Einkommen hinzugezogen wurde wie auch die Zinsen dieses Vermögens.
Wenn Sie in gegenteiliger Weise Ihr Haus ohne Gegenwert weggeben, verfügen Sie über kein Kapital auf der Bank als Ergänzung zum leben. Aber bei der Berechnung der Ergänzungsleistungen berücksichtigen wir diese Schenkung als Vermögen (Schenkungsbetrag : Amtlicher Wert nach Abzug der Schulden). Diese Schenkung wird bei der Berechnung der Ergänzungsleistungen berücksichtigt. Berechnen Sie provisorisch Ihre Ergänzungsleistungen zur AHV/IV unter Berücksichtigung der Schenkung . Sie werden bei den anrechenbaren Einkommen feststellen, dass ein Teil dieser Schenkung als Einkommen hinzugezogen wurde wie auch die Zinsen aus der Schenkung dieses Vermögens wie wenn Sie Ihr Haus verkauft hätten. Wir weisen im Übrigen darauf hin, dass ab dem 1. Januar, welcher der Schenkung folgt, CHF 10'000.- pro Jahr von dieser Schenkung abgezogen werden.
Weitere Informationen finden Sie in den Merkblätter der Informationsstelle AHV :
5.01 - Ergänzungsleistungen zur AHV und IV
5.02 - Ihr Recht auf Ergänzungsleistungen zur AHV und IV
Zugang zu den Gemeinden des Kantons Freiburg
Berechnen Sie provisorisch Ihren Anspruch auf Ergänzungsleistungen zur AHV
Das Gesuch kann jederzeit bei der Kantonalen Ausgleichskasse des Kanton Freiburg in Givisiez mit dem offiziellen Antragsformular, bis spätestens 31. August 2019, eingereicht werden.
Der Anspruch auf die Prämienverbilligung besteht ab dem ersten Tag des Monats, in dem die Voraussetzungen für die Prämienverbilligung zum ersten Mal erfüllt werden, frühestens jedoch ab dem ersten Tag des Monats, in dem das Gesuch bei der Kantonalen Ausgleichskasse eingereicht wird.
Mit jedem Gesuch müssen folgende Unterlagen eingereicht werden :
a) für die steuerpflichtigen Personen :
Versicherungsausweis(e) der Krankenkasse, gültig ab dem 1. Januar 2019;
Studienbescheinigungen oder Kopien der Lehrverträge für unterhaltsberechtigte Kinder im Alter von über 19 Jahren;
Kopie des Familienbüchleins.
b) für die quellensteuerpflichtigen Personen :
Studienbescheinigungen oder Kopien der Lehrverträge für unterhaltsberechtigte Kinder im Alter von über 19 Jahren;
Kopie des fremdenpolizeilichen Aufenthaltsbewilligung;
Kopie des Familienbüchleins.
Grundsätzlich dürfen Lehrlinge und Studierende unter 25 Jahren kein eigenes Gesuch einreichen. Sie müssen in dem Gesuch ihrer Eltern mitaufgeführt werden.
Durch den elektronischen Datenaustausch zwischen dem Kanton und der Krankenkassen, ist es im Prinzip nicht mehr nötig, den Krankenkassenwechsel für die Prämienverbilligung mitzuteilen. Im Fall eines Krankenkassenwechsels wird automatisch eine neue korrigierte Verfügung vom Kanton an den Versicherten erlassen.
a) Geburt eines Kindes : Kopie des Versicherungsausweises und der Auszug aus dem Geburtsregister des Neugeborenen zustellen.
b) Todesfall : Kopie des Todesscheines zustellen.
c) Heirat : Kopie der Heiratsurkunde zustellen.
d) Trennung oder Scheidung : Es ist die Trennungsvereinbarung oder das Scheidungsurteil zuzustellen.
Bemerkung :
Zivilstandesänderungen (Heirat, eingetragene Partnerschaft, Trennung/Scheidung, Todesfall), die im Verlaufe des Jahres eintreten, werden erst ab dem 1. Tag des folgenden Jahres auf der Grundlage der entsprechenden Steuerveranlagung und ab dem Eingang des Neuantrages mit dem offiziellen Antragsformular, berücksichtigt.
Der Betrag der Prämienverbilligung wird direkt der Krankenkasse überwiesen, es ist an der Krankenkasse eine Rückvergütung/Verrechnung der Prämienverbilligung vorzunehmen.
Alle Änderungen des Zivilstandes (sowie Trennungen), siehe "Rubrik Zivilstandesänderungen" sind uns unverzüglich in schriftlicher Form zu melden. Dieser Meldung sind die entsprechenden Belege beizulegen.
Dem Gesuchsteller oder seinem gesetzlichen Vertreter wird mit einer Verfügung, mit Hinweis auf den Rechtsweg, mitgeteilt, ob er Anspruch auf eine Prämienverbilligung hat.
Weitere Auskünfte erteilt die Kantonale AHV-Ausgleichskasse, Postfach, 1762 Givisiez (Tel. 026 305 45 01).
Diese Informationen geben nur einen kurzen Überblick über die geltenden Bestimmungen. Für die Regelung einzelner Fälle sind deshalb nur die gesetzlichen Bestimmungen massgebend.
Nein, bei denjenigen Personen die im Vorjahr bis Ende Dezember eine Prämienverbilligung erhielten, wird die Anspruchsberechtigung von Amtes wegen überprüft. Dies ist aber nur möglich, wenn auch die Zahlen der neuen Steuerperiode vorhanden sind.
Die Anträge werden nach dem Eingangsdatum verarbeitet. Anfangs Jahres werden uns viele neue Anträge und Revisionsbegehren gemeldet, daher ist es sehr wohl möglich, dass die Bearbeitung eines Neuantrages mehrere Monate dauern kann. Die Bearbeitungsdauer verringert sich im Verlaufe des Jahres.
Da jeder Partner separat besteuert wird, muss jeder Partner auch einen Antrag auf Prämienverbilligung für sich selber einreichen. Die unterhaltsberechtigten Kinder sind bei demjenigen Partner aufzuführen, der das höhere steuerbare Einkommen ausweist.
Im Prinzip wird das gleiche Vorgehen wie bei den Steuern angewendet. Ein unterhaltsberechtigtes Kind wird demjenigen Elternteil zugewiesen, der das höhere Einkommen ausweist.
In den meisten Fällen wird der monatliche Betrag der Prämienverbilligung tiefer sein als die effektive Prämie der obligatorischen Krankenpflegeversicherung. Ist aber der Prämienverbilligungsbetrag höher als 100% der Prämie der obligatorische Krankenpflegeversicherung, so wird die Krankenkasse die zu viel erhaltene Differenz der Ausgleichskasse rücküberweisen. Der Prämienverbilligungsbetrag kann nicht höher sein als die Prämie der obligatorischen Krankenpflegeversicherung.
Die Handhabung der Rückvergütung ist von Krankenkasse zu Krankenkasse verschieden. Einige Krankenkassen rückvergüten die Differenz jeden Monat, andere einmal Ende Jahr. Die Rückvergütung sollte aber innerhalb von 60 Tagen nach Jahresende erfolgen (Artikel 106c KVV – Bundesverordnung über die Krankenversicherung).
Der möglicherweise Bezugsberechtigte muss ein Gesuch für Familienzulagen ausfüllen, welches er bei seinem Arbeitgeber oder der zuständigen Familienausgleichskasse erhält. Das vollständig ausgefüllte Formular wird, zusammen mit allfällig notwendigen Beilagen (Kopie des Familienbüchleins, des Lehrvertrages, der Studienbestätigung, Trennungskonvention oder Dispositiv des Trennung- oder Scheidungsurteils usw.), an den Arbeitgeber zugestellt.
Bei jedem Wechsel des Arbeitgebers ist ein neues Gesuch einzureichen.
Der Elternteil, welcher die elterliche Sorge trägt. Falls diese gemeinsam gegeben ist, der Elternteil in dessen Obhut sich das Kind befindet, oder bei gemeinsamer elterlicher Gewalt, der Elternteil bei dem sich das Kind aufhält. Ist dieser Elternteil nicht zulagenberechtigt, weil er z. B. keine Erwerbstätigkeit ausübt, kann der andere Elternteil den Anspruch über seinen Arbeitgeber geltend machen. In diesem Fall müssen die erhaltenen Familienzulagen vollständig und zusätzlich zu den Unterhaltszahlungen hinaus an den anderen Elternteil weitergeleitet werden.
Die Familienzulagen werden nach dem Erwerbsortprinzip ausgerichtet. In diesem Falle zahlt sie der Arbeitgeber im Kanton Waadt aus.
Wenn die beiden Elternteile als Lohnbezüger in zwei verschiedenen Kantonen versichert sind, erbringt zuerst die Familienausgleichskasse des Wohnsitzkantons der Kinder Leistungen. Gegebenenfalls kann die Familienausgleichskasse des anderen Kantons auf Gesuch hin ergänzende Leistungen erbringen. Die im Gesetz oder Ausführungsreglement vorgesehenen besonderen Bestimmungen bleiben vorbehalten.
Die Familienzulagen werden vom Arbeitgeber, nach Erhalt der Familienzulagenverfügung, ausbezahlt.
Die Geburtszulage ist ein wesentlicher Bestandteil der Familienzulagen. Bei der ersten Geburt muss der potentielle Bezüger den grundlegenden Fragebogen (Meldeschein zur Festsetzung der Kinder-und Ausbildungszulagen an Erwerbstätige) sowie den Meldeschein zum Bezug der Geburtszulage ausfüllen. Beide Dokumente müssen durch den Arbeitgeber, vervollständigt und unterschrieben vom Bezüger und dem Arbeitgeber mit den notwendigen Dokumenten (Kopie des Familienbüchleins, Geburts-und Anerkennungsschein, Wohnsitzbescheinigung der Mutter des Kindes), an die zuständige Kasse gesandt werden. Handelt es sich um eine zweite Geburt (mit bestehendem Anspruch für ein anderes Kind), wird nur der Meldeschein zum Bezug der Geburtszulage ausgefüllt, unterschrieben und durch den Arbeitgeber mit dem vollständigen Geburtsschein an die Kasse weitergeleitet.
Die einmalige Geburtszulage wird im Prinzip/grundsätzlich immer direkt durch die Ausgleichskasse an den Bezüger ausbezahlt.
Gemäss Art. 6, Abs. 1 und 3 des Ausführungsreglements zum freiburgischen Gesetz über die Familienzulagen, werden die periodischen Zulagen dem Anspruchsberechtigten von der zuständigen Ausgleichskasse oder vom mit dieser Aufgabe betrauten Arbeitgeber ausgerichtet. Unsere Kasse hat beschlossen, die Auszahlung der Leistungen dem Arbeitgeber anzuvertrauen. Diese Information steht auf der Rückseite unserer Verfügungen. Direkte Auszahlungen durch unsere Kasse werden nur aufgrund einer gerichtlichen Verfügung vorgenommen.
Die Familienzulagen in der Landwirtschaft sind in einem Bundesgesetz geregelt, welches keine Geburtszulage für selbständige Landwirte vorsieht.
Nein, die Familienzulagen dürfen nicht in den Lohn des landwirtschaftlichen Arbeitnehmers eingeschlossen werden.