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Eine Hauptzielsetzung der st.gallischen Aussenpolitik ist eine aktive und umfassende Interessenvertretung auf Bundesebene. Durch den regelmässigen Informationsaustausch mit den st.gallischen Mitgliedern der Bundesversammlung, insbesondere mittels der institutionalisierten engen Kontakten zu den st.gallischen Standesvertretern, möchte die Regierung für die Anliegen und Bedürfnisse des Kantons St.Gallen sensibilisieren.
Die Einflussnahme des Kantons St.Gallen auf Bundesebene erfolgt auf verschiedenen Kanälen. Einerseits stehen in wichtigen Geschäften die einzelnen Mitglieder der Regierung direkt in Kontakt mit den st.gallischen Mitgliedern der Bundesversammlung, anderseits bringen sich die Departemente, beispielsweise bei Kommissionsberatungen, fachlich ein und schliesslich koordiniert die Koordinationsstelle für Aussenbeziehungen mit verschiedenen Instrumenten wie dem Monitoring Bundesgeschäfte oder den Zusammenkünften mit den st.gallischen Mitgliedern der Bundesversammlung die Interessenvertretung auf Bundesebende.
Seit dem Jahr 1996 findet ein institutionalisierter Austausch zwischen der Regierung und den st.gallischen Mitgliedern der Bundesversammlung statt. In der Regel trifft sich die Regierung zweimal im Jahr mit den st.gallischen Ständeräten und nach Möglichkeit zweimal im Jahr mit den st.gallischen National- und Ständeräten. Gegenstand dieser Zusammenkünfte ist die Erörterung von aktuellen Geschäften der Session mit Bezug zum Kanton St.Gallen sowie von Schlüsselgeschäften mit strategischer Bedeutung für den Kanton St.Gallen.