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Am 25. Mai fand in Zürich, Bern und über 400 weiteren Städten weltweit der Marsch gegen Monsanto statt. Zwei Millionen Menschen gingen auf die Strasse um gegen die Machenschaften von Monsanto, aber auch Syngenta, Bayer und Co. zu protestieren. Die Demonstrierenden werfen Monsanto vor, dass sie versuchen die Welternährung zu Monopolisieren. Zudem kritisieren sie, dass…
… der Konsum von Monsantos genetisch veränderten Lebensmitteln zu schwerwiegenden gesundheitlichen Schäden wie Unfruchtbarkeit, Krebs und Missbildungen bei Neugeborenen führe, wie Wissenschaftliche Studien gezeigt hätten.
… vor kurzem in den USA ein Gesetz verabschiedet wurde, welches es Monsanto ermögliche, sich über gerichtlich angeordnete Verkaufsstopps ihres Saatgutes hinwegzusetzen.
… es eine Interessenskonflikt gäbe, wenn ehemalige Monsanto Führungskräfte in staatlichen Lebensmittelbehörden arbeiten.
… Monsanto von staatlichen Subventionen und Vetternwirtschaft profitiere, während Kleinbauern und Bio-Betriebe um ihr Überleben kämpften.
… genetisch modifiziertes Saatgut unser Ökosystem massiv bedrohe.
Laut AVAAZ besitzt heute bereits 36 Prozent aller Tomatensorten, 32 Prozent der Paprikasorten und 49 Prozent der Blumen- kohlsorten, die in der EU eingetragen sind. Doch in den Schweizer Medien wurde kaum darüber berichtet, weshalb ein offener Brief an das Schweizer Fernsehen gesandt wurde.
Bild: Infrogmation of New Orleans (Flickr: AntiMonsanto March GMO Corn) [CC-BY-2.0], via Wikimedia Commons