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„The sustainable development goals“ sind 17 Ziele der UN-Mitgliedsstaaten für die nachhaltige Entwicklung. Unser Auftrag war es, eines der Ziele auszuwählen und dazu ein Spiel zu entwickeln. Ich habe mir die Nummer 15 ausgewählt, in dem es darum geht, Landökosysteme zu schützen, wiederherzustellen und ihre nachhaltige Nutzung zu fördern, Wälder bewirtschaften, Wüstenbildung und Bodendegrationen zu verhindern. (Quelle)
Mein daraus entwickeltes Game heisst „Plant it“ und ist ein einfaches, digitales Spiel. Die Aufgabe des Spielers ist es, Elemente einzusammeln, die für die Bäume gut sind. So kann man Bäume im Spiel pflanzen und erhalten. Man lernt dabei, was genau für Bäume gut und was schlecht für sie ist. Der kreative Prozess von der Idee bis hin zum fertigen Spiel lief folgendermassen ab:
Woche 1
Montag:
Nach der Vorlesung informierte ich mich genauer über die Sustainable Development Goals. Danach wählte ich eines aus, das mich persönlich interessierte: die Nummer 15. Auf die Idee für ein Spiel kam ich bereits am ersten Tag. Zuerst wollte ich ein Brettspiel machen, doch mir kam dafür nur eine Idee in den Sinn. Ich hatte mehr Vorstellungen für ein digitales Spiel. Daraufhin schrieb ich alle meine Gedanken dazu stichwortartig auf.
Dienstag:
Ich skizzierte die gesammelten Ideen und zeigte sowohl die digitalen wie auch die physische Idee den Dozenten. Sie empfohlen mir, an einer digitalen weiterzuarbeiten, da die meisten Studenten ein Brettspiel machen. So entschied ich mich für ein Spiel und überlegte mir genau den Ablauf und schrieb das Konzept dazu. Mein Ziel war es, ein möglichst einfaches Spiel zu machen, da ich mich mit der Programmierung nicht gut auskenne. Dann begann ich, einen Prototyp zu erstellen und testete mit meinen Mitstudenten die Funktionalität des Spiels. Glücklicherweise funktionierte alles einwandfrei!
Mittwoch:
Im Illustrator erstellte ich erste einfache Objekte und Elemente für das Game, welches ich im Game Maker programmieren wollte. Dabei setzte ich noch nicht grossen Wert auf das Aussehen. Denn ich wollte zuerst das Game fertig programmiert haben und mich dann nochmals an die Gestaltung setzen.
Donnerstag:
Am Donnerstag begann ich mit der Programmierung und schaute mir dafür Tutorials an. Was ich nicht selbst heraus fand, schrieb ich auf und fragte Reto Spörri und Nils Solanki. Das war beispielsweise das Einbinden von einem Countdown sowie das Erscheinen eines Baumes nach 100 Punkten.
Freitag:
Weiterentwickeln im Game Maker mithilfe von Tutorials.
Woche 2
Montag:
Nach der ersten Blockwoche habe ich in der Zwischenzeit Zuhause noch weitergearbeitet. Da ich leider kein Programmiergenie bin, konnte ich das Spiel noch nicht fertigstellen und benötigte wieder Hilfe von Reto Spörri. Er half mir, die Programmierfehler zu beheben. Die Schwierigkeit mit Game Maker ist, dass man entweder mit einem Drag und Drop System programmieren kann, oder mit Code. Drag und Drop war mir sympathischer, jedoch waren kaum Tutorials mit Drag und Drop zu finden, die mir weiterhelfen konnten.
In der Zwischenzeit holte ich mir Feedback von Andreas Mädler zu meinem Spiel. Er schlug mir vor allem gestalterische Verbesserungen vor sowie ein klarerer Effekt der guten und schlechten Objekte, die eingesammelt werden müssen. Seine Vorschläge setzte ich ab Mittwoch um.
Dienstag:
Schlussspurt im Game Maker. Gewinnsituation und Game Over mussten noch programmiert werden. Leider kam ich mit der Testversion von Game Maker etwas an die Grenzen und konnte nicht noch mehr Elemente einbauen, die der Spieler einfangen kann.
Mittwoch:
Das Spiel ist soweit fertig programmiert. Ich holte mir ein letztes Feedback von Reto Spörri und machte mich an die Verbesserung der Gestaltung. Dabei wollte ich vor allem die Elemente einheitlicher machen. Dafür skizzierte ich nochmals ein paar Ideen. Einige habe ich behalten, andere habe ich anders gestaltet.
Donnerstag:
Weiterarbeit an der Verbesserung der Gestaltung. Ich baute mehr Details und Schattierungen ein. So gefiel es mir viel besser. Als letztes baute ich noch Soundeffekte ein, schrieb die Spielanleitung und den Blogbeitrag. Nun freue ich mich, dass das Spiel endlich präsentiert werden kann!
Freitag:
Nun konnten wir endlich unser Spiel präsentieren. Das Feedback von den Mitstudenten war sehr gut. Ich bin ebenfalls sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Denn ich konnte mich mit dem Illustrator beschäftigen und habe sehr vieles gelernt, weil ich alles selber erstellt habe. Auch die Arbeit mit dem Game Maker machte Spass. Ich bereue es nicht, ein digitales Spiel gemacht zu haben.