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Ludwig/Walkenhorst führen derzeit die Weltrangliste an und gewannen in dieser Saison schon fünf Turniere, unter anderen die Europameisterschaften in Biel.
Zumindest im ersten Satz vermochten Forrer/Vergé-Dépré, welche die Deutschen in nun fünf Direktduellen noch nie bezwingen konnten, ihre Gegnerinnen aber durchaus zu fordern. Die Schweizerinnen führten 19:18, kassierten danach aber gegen die abgeklärten Deutschen drei Punkte in Folge. Im zweiten Durchgang fanden Forrer/Vergé-Dépré vor allem gegen den starken Aufschlag ihrer Trainingspartnerinnen kein Rezept mehr.
An Ludwig/Walkenhorst waren Forrer/Vergé-Dépré bereits beim letzten Turnier der World Tour in Klagenfurt (in den Viertelfinals) gescheitert. Mit ihren vier Partien (1 Sieg/3 Niederlagen) in Rio dürfen die beiden Schweizerinnen durchaus zufrieden sein. Ihr Minimalziel, das Überstehen der Gruppenphase, haben Forrer/Vergé-Dépré erreicht.
Vor allem das letzte Gruppenspiel dürften der Ostschweizerin und der Bernerin in guter Erinnerung bleiben, als sie die Amerikanerinnen Kerri Walsh-Jennings/April Ross an den Rand einer Niederlage brachten. Für die dreifache Olympiasiegerin Walsh-Jennings war es erst der zweite Satzverlust überhaupt im Rahmen von vier Olympischen Spielen.
Ob es für die Schweizerinnen nun nach Hause geht oder ob sie von Rio direkt ans nächste Turnier in die USA (Long Beach) weiterreisen, ist noch nicht ganz sicher.
Das andere Schweizer Duo bestreitet seinen Achtelfinal in der Nacht auf Sonntag. Joana Heidrich und Nadine Zumkehr treffen dabei auf die Niederländerinnen Madelein Meppelink und Marleen van Iersel. Ihre Siegchancen stehen deutlich besser.
(SDA)