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Über Ostern fanden in Frankreich einige Bike-O-Wettkämpfe statt. Am Samstag fand eine Staffel statt, am Sonntag waren 2 Sprints geplant, davon war einer die
Französische Meisterschaft und am Monntag stand noch eine Langdistanz an. Der Plan fürs Wochenende wurde schon im ersten Wettkampf durcheinander gewirbelt.
Das Staffelteam bestand aus 2 Athleten, die beide je zwei Strecken zu absolvieren hatten. Mein Staffelkollege Simon Brändli, der die erste Strecke fuhr, hat mich als Ersten auf die zweite Strecke geschickt. Ich machte danach einige kleine Fehler und wollte diese Zeit wieder gut machen. Kurz vor dem Zuschauerposten rannte ich über einen umgefallenen Baum. Danach steckte ein ziemliches Stück Holz in meinem Knie. Ich rannte zur Sanität, wollte das Ding rausziehen und mein Rennen beenden. Das Rausziehen ging aber nicht so einfach, sie mussten dazu mein Knie betäuben. Danach gings anstatt zu den letzten Posten ab ins Spital für weitere Abklärungen. Diese ergaben, dass ich keine Sehnen beschädigt und auch sonst nichts schlimmeres verletzt habe. Sie wuschen mein "Loch" sauber (was wieder eine Betäubung erforderte) und verbanden mein Knie.
Am Sonntag standen dann 2 Sprints an, die ich unbedingt fahren wollte. Ich konnte mein Knie kaum beugen und ich wollte die Wunde nicht nich mehr aufreissen. Da aber Aufgeben für mich nie eine Option ist, beschloss ich, mit nur einem Pedal zu fahren und das verletzte Bein einfach hangen zu lassen. Natürlich war ich recht langsam, aber ich konnte beide Rennen komplett absolvieren und das in einer den Umständen entsprechenden akzeptablen Zeit. Die abschliessende Langdistanz konnte ich nicht fahren, das Gelände war schlicht zu steil um es mit nur einem Bein zu befahren. Ich unterstützte stattdessen meine Kaderkollegen so gut es geht.
Ich hoffe nun dass ich das Trainingslager in Litauen in 2 Wochen bestreiten kann und wieder fit bin bis dann!