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Als ich mich heute Morgen für den Arbeitsweg auf das Rennrad setzte, war ich ziemlich überzeugt, am Abend mindestens durch die ersten Regentropfen nach Hause fahren zu müssen. Soweit sich das in der Dunkelheit erkennen liess, war der Himmel schon bewölkt, keine Sterne, kein Mond.
Doch im Laufe des Tages besserte das Wetter wider erwarten. Der verschneite Alpenkamm rückte immer näher, war immer deutlicher zu sehen. Ein klares Zeichen, dass wohl der Föhn, der Südwind, diesmal die Wetterlage vorübergehend bestimmte und verbesserte.
Der Blick auf das Niederschlagsradar zeigte denn auch, dass die Regenfront wohl vorerst ausserhalb des Juras vorĂĽberziehen wĂĽrde.
Ich wollte es aber nicht auf die Spitze treiben und verliess den Arbeitsplatz rechtzeitig. FĂĽr das schöne und warme Wetter hatte ich allerdings einen „angemessenen“ Preis zu bezahlen. Wohl hielt der Föhn(-wind) die Wolken und Niederschläge zurĂĽck, doch der Preis war ein zeitweise recht kräftiger Gegenwind.
So blieb ich immerhin vom Regen verschont. Es dauerte noch eine ganze Weile, bis der Föhn in sich zusammenbrach. Die ersten Regentropfen fielen erst während des Nachtessens.
589 HM

7 Grad

17 Grad