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Zum Gedenken an Ernest Tschanz 1927 – 2016 der berühmte und leidenschaftliche Rosenzüchter.
Der Westschweizer Rosenzüchter ist weit herum bekannt unter den Baumschulen, Rosenzüchtern und Gartengestaltern. Er hinterlässt die Erinnerung an eine warmherzige, liebenswürdige Person voller Unternehmungsgeist.1933 erwarben seine Eltern ein Haus mit Grundstück in der Ebene Vidy-Lausanne. Als es darum ging einen Beruf zu ergreifen, begann Ernest eine dreijährige Lehre in der Baumschule Meylan in Renens, Zur Weiterbildung arbeitete er ein Jahr in der Baumschule Hauenstein in Rafz.
Nach seiner Rückkehr war sein Wunsch, sich selbständig zu machen. Er pflanzte Gemüse um sein Einkommen zu sichern. Gleichzeitig begann er Rosen zu züchten.
Er begegnete seiner zukünftigen Gemahlin Simone, die er 1950 heiratete. Das Paar war sehr unternehmungsfreudig und zukunftsorientiert und mietete zuerst zusätzliches Land. Mit der Zeit erwarben sie Land in Saint-Sulpice, Echandens, Aclens und später in St.Prex.
Die Familie war unterdessen grösser geworden durch zwei Söhne: Olivier und Alain. Das Unternehmen wuchs und die Auswahl der Rosen von sehr guter Qualität vergrösserte sich.
Von 1960 an wurde die Produktion von jungen Rosenpflanzen durch ein Sortiment von Schnittrosen ergänzt. Diese Sparte dauerte 40 Jahre.
Die Qualität der Produkte war sehr berühmt, unterstützt durch spektakuläre Blumenarrangements am Comptoir Suisse und während der Floralies Lausannoises (Florès).
Roseraies Tschanz SA. beteiligte sich an verschiedenen Blumenausstellungen im Ausland, verteidigte das helvetische Label wie z.B. In Nantes, Hochburg des französischen Gartenbaus.Als Neuzüchtungen bekannt sind 'Expo 64', 'Bicolette' und 'Charlie Chaplin', die immer noch gezüchtet werden.
Ernest et Simone Tschanz beteiligten sich an verschiedenen internationalen Wettbewerben von neuen Rosen so wie anderen Gartenveranstaltungen. Sie unerhielten einen guten Kontakt mit den Rosenzüchtern im In- und Ausland.
Nach der Landesausstellung EXPO 64 in Lausanne hat sich Ernest eingesetzt für das Anlegen eines Rosengartens im Vallée de la Jeunesse in Lausanne, sowie der Roseraie Thérèse Meyer in Estavayer-le-Lac.
Seine Offenheit und sein Verlangen seine Leidenschaft zu teilen führten ihn als Akteur in die Sendung 'Monsieur Jardinier' am Sonntagmorgen im Radio der Westschweiz (RSR).
Obschon der frühe Tod seiner Gattin ihn sehr betrübte, war Ernest immer bereit sein Wissen mitzuteilen. Seine Kräfte nicht schonend hatte er immer Zeit für seine wunderbaren Rosenfelder.
Viele Amateure erinnern sich, indem sie die sehr schönen Kataloge aufbewahren. Ehrenmitglied der Société Romande des Amis des Roses war er ein treuer Teilnehmer und wichtiger Berater seit der Gründung..
Seine Klugheit, seine Weitsicht, seine Sorge gute Produkte zu erzeugen, sowie seine legendäre Gutherzigkeit zeugen von einer integren, humanitären Person die wir die Ehre hatten zu kennen.
Er hatte die Freude, dass seine Söhne sein Lebenswerk weiterführen: Der ältere Sohn Olivier mit seinen beiden Söhnen Stéphane und Christophe züchten in St.Prex moderne Teerosen und Polyantha-Hybriden, Alain der jüngere züchtet in Aclens alte und englische Rosen. Ein sehr schönes Buch zeigt dieses Sortiment.
Die Société Romande des Amis des Roses wird sich stets dankbar an Ihn erinnern.
Das comité der Société romande des Amis des Roses