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Grand Théâtre de Genève
Das Opernhaus der Stadt Genf, Le Grand Théâtre, liegt an der Place de Neuve und gehört zu den bedeutendsten europäischen Theatern im lyrischen Bereich; das Renommée des Grand Théâtre trägt erheblich zur kulturellen Strahlkraft des Kantons bei.
Dieses repräsentative Bauwerk wird praktisch vollständig restauriert; in erster Linie betraf die Restaurierung das Skelett und das Dach. Für den Ersatz der Quadersteine an der Fassade war ein verdreifachtes Gerüst zur Überbrückung der breiten Vordächer in extra-starker Ausführung (450 kg/m2) erforderlich.
Um die Dichtigkeit während der Spengler- und Dachdeckerarbeiten zu gewährleisten, musste ein temporäres Überdachungssystem über eine Fläche von mehr als 5’000 m2 aufgestellt werden. Diese Überdachung umfasste insbesondere Spannweiten von 57 m Länge.
Schliesslich wurden für die Restaurierung und das Anbringen der Hängestruktur unterschiedliche Platten auf mehr als 2’000 m2 eingesetzt.PDF-Datei herunterladen
Biopôle
Biopôle, ein Wissenschaftspark auf einer Fläche von acht Hektar für Unternehmen, die hauptsächlich im Bereich Life-Sciences tätig sind, stellt Areale für industrielle Nutzung, Forschung und Entwicklung sowie administrative Zwecke zur Verfügung. Als erstes Gebäude auf dem Campus Épalinges des Wissenschaftsparks wurde es unter der Leitung von Losinger-Marazzi unter Einhaltung der strengen Standards der Gruppe Bouygues eingerüstet.
Dafür wurde ein leichtes Gerüst (200 kg/m2) mit 30-cm-Konsolen aufgestellt. Ein Doppelgerüst mit einer Abdeckung in Deckenmontage war erforderlich, um die enorme Auskragung am nördlichen Giebel zu bearbeiten.
Schliesslich wurde die Verstrebung in enger Zusammenarbeit mit den Ingenieuren für die Verklebung der Balkonplatte an der Ostfassade sorgfältig bemessen.PDF-Datei herunterladen
Centre Scolaire Le-Sapay
Das Centre Scolaire Le-Sapay liegt in einem Park in einem Baugebiet und umfasst eine Schule mit 24 Klassen und verschiedene Nutzungsarten: Restaurant, Aula, Fitnessräume, Schwimmbad, unterirdische Gänge usw. rund um einen grossen Vorplatz.
Unabhängig von der Grösse des Projektes bestand die Schwierigkeit hier aus einer unverrückbaren Deadline (Schulbeginn) und dichtgedrängten Arbeitsabschnitten mit den beteiligten Unternehmen und Handwerkern.
Das leichte Gerüst (200 kg/m2) mit 30-cm-Konsolen musste zweimal aufgebaut werden: ein erstes Mal für die Rohbauarbeiten, dann ein zweites Mal für die Installation der vorgefertigten Elemente. Zudem wurden grossflächig Bekleidungen oberhalb des Schwimmbads sowie für die Technik im Fitnessraum verlegt.PDF-Datei herunterladen
Flon – Pépinières
Das Projekt „Flon – Pépinières‟ umfasst drei Gebäude im Herzen von Lausanne. Ein Gebäude unterscheidet sich deutlich von den anderen durch seine doppelte, perforierte Mosaikwandung.
Auf dieser Baustelle musste das ECHAMI-Team mit zahlreichen Gerüsttypen jonglieren, um der komplexen Beschaffenheit dieser ungewöhnlichen Architektur gerecht zu werden. Vorab wurde ein genauer Verlegungsplan für die Positionierung der Verankerungen ausgearbeitet. Danach wurden leichte Gerüste mit unterschiedlichen Konsolen für die Fassaden errichtet. Es wurden Schutzbarrieren innen und am Dach, Platten in den Treppenöffnungen, Gerüste in den Treppenhäusern sowie eine Vielzahl von Laufkränen und Servicedecks eingesetzt.
Schliesslich musste das Gerüst entsprechend der Installation jedes Elementes ständig neu angepasst werden, damit die Fassadenbauer die zweite Haut anbringen konnten.PDF-Datei herunterladen
Agroscope
Für dieses neue Bauwerk von Agroscope, das Kompetenzzentrum des Bundes für die Forschung in der Land- und Ernährungswirtschaft, musste ein spezielles Gerüst mit einer 30-cm-Konsole vor Beginn der Arbeiten montiert werden, um die Sicherheit der Maurer während des Giessens der Platten zu gewährleisten und eine praktikable Lösung für das Anbringen der Doppelfassade zu bieten. Als Minergie-P-Eco-zertifiziertes Gebäude erforderte dieses Bauwerk eine komplexe Koordinierung der Arbeiten insbesondere in der ersten Phase.
Auf der tragenden Fassade aus Holz sind Glaselemente mit Siebdruck mit Klammern befestigt. Während dieses zweiten Abschnittes musste ECHAMI die Verankerung verschieben, um die endgültige Vorbereitung der Unterkonstruktion der Fassade zu ermöglichen. Sobald die Holzrahmen zwischen Deckenrand und Gerüst geschoben waren, wurde eine 250 cm breite Kappe auf dem gesamten Umfang des Gerüstes angebracht, um das Skelett gegen Witterungseinflüsse zu schützen. Ausserdem erforderte die Anbringung der Glaselemente eine allerletzte Änderung der Verankerung gemäss einem exakten Verlegungsplan mittels Gewindestift M12.
Nach Abschluss der Baustelle erfolgte die Demontage, eine Fassade nach der anderen.PDF-Datei herunterladen
Les Cèdres de Cologny
Für den Bau der neuen Wohnüberbauung „Les Cèdres de Cologny‟ auf einer Anhöhe bei Genf wurde eine Fläche von 32’000 m2 eingerüstet. Das ab 2014 realisierte Projekt umfasste 262 Wohnungen und war das grösste Wohnungsbauprojekt im Kanton.
Alle Gerüste, deren Montage und Demontage ECHAMI in weniger als 30 Monaten übernommen hat, wurden auf 11 verschiedene Etappen aufgeteilt. Dabei machten die Logistik und der Güterverkehrsfluss den Hauptteil unserer Aufgaben aus: unsere Mitarbeiter haben für dieses Bauwerk mehr als 630 Tonnen Material bewegt.
Neben der Herstellung von Möbeln und Material war qualifiziertes und sehr gut organisiertes Personal auf der Baustelle beschäftigt, um das durch die sieben Kräne vorgegebene Tempo einzuhalten und so die Sicherheit der etwa 300 täglich anwesenden Arbeiter zu gewährleisten.PDF-Datei herunterladen
Internationale Arbeitsorganisation (IAO)
Mit seinen gewaltigen Abmessungen (44 m hoch, 200 m lang) und seiner abgerundeten Architektur ragt das imposante Gebäude der Internationalen Arbeitsorganisation wie ein riesiges Segel über das UNO-Viertel. Erhebliche Renovierungsarbeiten sowie die Anpassung an die aktuellen Standards werden derzeit in die Wege geleitet; insbesondere die Fassaden müssen restauriert werden, um das Wärmeverhalten des Gebäudes zu verbessern. Aufgrund des Denkmalschutzes muss der ursprüngliche Aspekt des Gebäudes erhalten bleiben.
Bei diesem Objekt mussten mehrere komplexe und eng zusammenhängende Problemstellungen gelöst werden: die riesigen Dimensionen, das Aufstellen des gesamten Gerüstes auf eine Trägerkonsole, das Verankerungssystem in den Schalen der denkmalgeschützten Fassade oder auch die Logistik der kontinuierlichen Materialflüsse und Personenströme.
Zunächst musste unsere technische Abteilung eine grosse Anzahl Berechnungen durchführen, um den passenden Gerüsttyp zu bestimmen (leicht, mit 30-cm-Konsole) sowie die maximale Rasterung, die auf gleicher Höhe verwendet werden konnte. Die Wahl der Trägerkonsolen (Auslegung) und ihrer Verankerungen wurde ebenfalls von unseren Ingenieuren berechnet. Zudem ist die Verankerungslösung eine Aufgabe unserer mechanischen Werkstatt, welche spezielle Teile für die Beschaffenheit der Baustelle produzierte.
Für den Personentransport haben wir uns für vier Aufzüge entschieden, die bis zu 14 Personen aufnehmen können; für das Material wurden sechs Lastenaufzüge mit einem maximalen Fassungsvermögen von 2’000 kg ausgewählt. Daneben wurden Aufnahmeplattformen für den Materialdurchlauf montiert.PDF-Datei herunterladen
WIPO — Konferenzsaal
Auf der WIPO-Baustelle stellte ECHAMI Gerüste für drei verschiedene Arbeitsarten auf: den Bau des Konferenzsaals, den Austausch der Fassaden des Hauptgebäudes und den Aufbau interner Schutzeinrichtungen während der Arbeiten.
Der komplett aus einer asymmetrischen Holzkonstruktion bestehende Konferenzsaal, der sich an einer auskragenden Fassade (34 m) fortsetzt, erforderte die Verwendung dreifacher Gerüste mit zusätzlichen Konsolen. Um die perfekte Anbringung des Gerüstes zu gewährleisten, war eine vorab angebrachte Bodenmarkierung notwendig. Nachdem die Fassadenarbeiten abgesichert waren, wurden im Gebäudeinneren riesige, teilweise hängende Platten angebracht. Mehrere Tausend Quadratmeter solcher Platten wurden hierfür benötigt.
Für die Fassadenarbeiten war ein leichtes Gerüst mit 200 kg/m2 ausreichend; die einzige Schwierigkeit ergab sich bei den Verankerungen in den aufeinanderfolgenden Bauphasen.
Schliesslich wurde für den internen Schutz in jedem Büro auf jeder Etage eine zusätzliche Trennwand aufgestellt. Ein Rohrgestell stützte die Platten, damit die Räume isoliert werden konnten, denn sie blieben während der gesamten Bauphase in Betrieb und sorgten so für weitere zahlreiche Anforderungen hinsichtlich Fertigstellung, Sauberkeit und Timing.PDF-Datei herunterladen
VEDIA
Die zwei bestehenden Gebäude des Versandhauses VEDIA mit Sitz entlang der Eisenbahnlinien des Bahnhofs Genf-Cornavin wurden sowohl innen als auch aussen massgeblich renoviert. Darüber hinaus wurde eine neue Industriehalle gebaut.
Die Komplexität der Architektur der Gebäude kommt durch eine geneigte Fassade mit Alucobond-Kassetten (Isolierung, Unterkonstruktion und aufgehängte Kassetten) zum Ausdruck und erforderte ein Arbeiten mit verschiedenen Konsolentiefen auf der Grundlage eines exakten Verlegungsplans für die Verankerungen.
Auf der Südseite in der Nähe der Bahngleise musste die Nachtarbeit unter der Aufsicht von SBB-Inspektoren, die die Sicherheitsstandards kontrollierten, durchgeführt werden. Dadurch waren auch mehrere Abschirmungen am Rand der Baustelle erforderlich.PDF-Datei herunterladen
Bac 10-12-14
Diese Baustelle im Genfer Vorort Petit-Lancy ist eine der grössten Gebäudeaufstockungen des Kantons: sie betrifft vier Gebäude, auf die zwei zusätzliche Stockwerke aufgesetzt werden. Zudem hat die variable Geometrie des Gebäudes, insbesondere mit den grossen Höhenunterschieden, zu dem spektakulären Erscheinungsbild des Projektes beigetragen.
Anfangs war die Durchführung in verschiedene Etappen aufgeteilt, um die Umsetzung zu erleichtern, doch letztendlich wurde das Projekt aus terminlichen Gründen in einem Zug durchgeführt. Zunächst wurde ein leichtes Gerüst mit dem Ziel aufgestellt, die Erhöhung und die Dichtigkeit des letzten Stockwerkes zu realisieren.
Danach wurde eine temporäre Überdachung über eine Fläche von 2’500 m2 installiert.
Schliesslich wurden vier Personen- und Lastenaufzüge mit einem maximalen Fassungsvermögen von jeweils 2’000 kg sowie drei Lifte in Betrieb genommen. Einer unserer Maschinenführer war für drei Monate vor Ort für den Betrieb dieser Lifte eingesetzt.PDF-Datei herunterladen
Barrage de Verbois
Da am Staudamm von Verbois Wartungsarbeiten durchgeführt werden mussten, insbesondere für den Ersatz der Rechenreiniger und die Behandlung der Betonpfosten, wurde die Talsperre geleert, damit eine Konstruktion aus Hängeplattformen angebracht werden konnte.
Angesichts der atypischen Auslegung des Bauwerks, der schwierigen Arbeitsbedingungen (Nacht, Regen) und höchster technischer Anforderungen konnte das ECHAMI-Team die Arbeiten an der Baustelle mit Disziplin und Ausdauer abschliessen. Dafür waren vier Montageteams sowie zwei Techniker drei Wochen lang rund um die Uhr im Einsatz, um die Hängeplattformen entlang der Pfosten entsprechend dem Leerungsstand der Talsperre zu errichten.
Diese auskragenden Hängeplattformen mit einer Höhe von 20 Metern, die jeden Betonpfosten sorgfältig umhüllen, ermöglichten es, den Sockel des Staudamms zu erreichen, wo die Sanierungsarbeiten für die Rechenreiniger durchgeführt werden mussten.
Das ECHAMI-Team arbeitete eng mit seinen Ansprechpartnern aus dem Maurergewerbe zusammen, um eine minutiöse Planung und zentimetergenaue Masse einhalten zu können.PDF-Datei herunterladen