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Cohen sagte in seinem Schlussplädoyer am Mittwochabend (Ortszeit), dass er wegen seiner Loyalität zu Trump alles verloren hätte: «Mein Familienglück, Freundschaften, mein Anwaltspatent, meine Firma, mein Lebensunterhalt, meine Ehre, mein Ruf und bald meine Freiheit». Er fürchtet, dass es zu keiner friedlichen Machtübergabe kommen wird, falls Trump die Präsidentschaftswahlen im Jahr 2020 verlieren würde – das hat ihn seine Erfahrung gelehrt.
Dann griff er Trump auch noch persönlich an: «Ich möchte dem Präsidenten direkt sagen, dass wir unsere Veteranen auch im Regen ehren. Man verunglimpft keine Generäle, Gold-Star-Familien [Anm. d. Red.: Hinterbliebene von gefallenen Soldaten im Irak-Krieg], Kriegsgefangene und andere Helden, die den Mut hatten, für dieses Land zu kämpfen.» Trump hatte wiederholt über den inzwischen verstorbenen US-Senator John McCain gespottet, da dieser in Vietnam in Gefangenschaft geriet. Zudem bleib Trump 2018 einer Gedenkfeier für gefallene Soldaten in Frankreich fern, weil es regnete.