Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03607.jsonl.gz/2912

Anlässlich eines Treffens der Krebspräventionsforschung wurden die Ergebnisse einer Untersuchung der British Columbia Cancer Agency zum Thema „Hepatitis C und das Non-Hodgkin-Lymphom (NHL)- Risiko“ präsentiert.
Dabei scheinen Hepatitis C-Infizierte siebzehn mal häufiger an einem Lymphosarkom zu erkranken, sagen die Forscher. Das Lymphosarkom ist eine verbreitete Unterart des NHL und macht etwa 30% der NHL-Fälle aus.
Frühere Studien aus Kanada und den USA wiesen keinen Zusammenhang zwischen dem Hepatitis C Virus und NHL auf. In der aktuellen Studie wurden 550 Menschen mit NHL einer Gruppe von 205 gesunden Menschen gegenübergestellt.
Resultat
Menschen mit dem Hepatitis C Virus stellen eine Hochrisikogruppe für das Non-Hodgkin-Lymphom (NHL) dar, im Speziellen für eine Lymphosarkomerkrankung.
In Europa und in Japan kam die Hepatitis C Infektion früher viel häufiger vor als in Nordamerika. Seit 1980 haben die Infektionsfälle aber auch in den USA signifikant zugenommen. Gegenwärtig liegt die Zahl der Neuerkrankungen bei 25’000 pro Jahr. 3.8 Mio. US-Bürger dürften mit dem Virus infiziert sein.
Die häufigsten Infektionswege waren früher Bluttransfusionen. Heute sind in erster Linie Drogenkonsumenten, die sich beim Nadeltausch anstecken, betroffen.
Mehr zum Thema: