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Zwar hat der Internationale Sportgerichtshof TAS die Sperre gegen Christian Coleman in einem Berufungsverfahren von 24 auf 18 Monate reduziert, gleichwohl verpasst der US-Amerikaner die Olympischen Spiele in Tokio von diesem Sommer. Denn die Suspendierung läuft erst im November 2021 aus.
Drei Verstösse gegen die Meldepflicht
Bei seiner Entscheidung stellte das TAS fest, dass Coleman 2019 tatsächlich innerhalb von zwölf Monaten drei «Verstösse gegen die Meldepflicht» begangen hat. Das Gericht kam aber zum Schluss, dass der «Grad der Nachlässigkeit» des Sprinters geringer war, als zuvor von der unabhängigen Integritätskommission AIU des Leichtathletik-Weltverbands World Athletics eingeschätzt – deshalb die Reduzierung der Sperre.
Die AIU hatte Coleman, der 2019 bei der WM in Doha 100-m-Gold gewonnen hatte, im vergangenen Oktober zunächst für zwei Jahre gesperrt – dagegen hatte er vor dem TAS Berufung eingelegt und seine Unschuld beteuert.