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Ich habe versprochen, dass ich in diesem Jahr in loser Folge verschiedene Aspekte der Bewusstseinsfelder beleuchte.
Also was sind denn Bewusstseinsfelder?
1978 veröffentlicht der englische Biologe Rupert Sheldrake seine These der morphischen Felder in mehreren Büchern. Morphische Felder sind nach seiner Definition ein anderer Ausdruck für Bewusstseinsfelder.
Salopp gesagt hat jedes Individuum ein Bewusstseinsfeld. Diese Individualfelder werden über das globale Feld miteinander verbunden, die (globalen) Felder der Planeten im Feld des Sonnensystems und weiter bis in die unendlichsten Weiten.
Da scheint also eine Hierarchie am Werk zu sein die dazu führt, dass Alles mit Allem verbunden ist.
Verschiedene universitäre Versuche weisen darauf hin, dass Bewusstseinsfelder in der Lage sind, mit der menschlichen DNA in eine Interaktion zu gehen.
Was ist nun der praktische Nutzen?
Die Felder scheinen so zu funktionieren, dass sie Gedankenenergie speichern. Das bedeutet, wenn jemand an einem Projekt arbeitet gibt er mit jedem Gedanken an eine Lösung eben die Lösungsenergie ins Feld. Diese addiert sich mit der Lösungsenergie anderer Menschen, die in dieselbe Richtung denken.
Ist nun eine kritische Menge an Energie zum Thema im Feld, so bekommt die Energie die Tendenz, real zu werden und zu materialisieren.
Ein Beispiel dafür ist das gute alte Telefon. Fast zur gleichen Zeit hatten im vorletzten Jahrhundert der deutsche Erfinder Philipp Reis und der Engländer Alexander Graham Bell eine Patentschrift zur Erfindung des Telefons eingereicht. Das Telefon-Prinzip funktioniert in beiden Eingaben mehr oder weniger identisch. Und das, trotzdem sich Reis und Bell in der Anfangszeit weder gekannt haben sollen noch wussten, dass der jeweils andere am selben Teil arbeitet.
Das zumindest sagt die Legende.
Tiere machen es vor – das Gesetz der 100 Affen
Dazu eine weitere Legende:
Dieses Gesetz geht auf eine Affenpopulation zurück, die auf einer japanischen Insel lebt. Dort fressen die Affen viele Kartoffeln, und zwar so schmutzig, wie sie aus der Erde kommen. Eines Tages beobachten Forscher, wie junge Affen beginnen, die Kartoffeln zuerst am Strand im Wasser zu waschen, bevor sie sie aufessen. Mit der Zeit übernehmen das auch die älteren Affen, bis schliesslich immer mehr Tiere jener Inselpopulation ihre Kartoffeln vor dem essen waschen. Und dann geschieht das „Wunder“. Auf einen Schlag beginnen nun auch die Affen auf anderen Inseln ihre Kartoffeln zu waschen, ohne dass sie ein physisches Vorbild dafür haben, weil die einzelnen Affenstämme durch das Meer völlig voneinander isoliert sind.
Und noch eine Legende:
Ein Forscherteam begibt sich mit einer Ladung Affen auf eine unbewohtnte Südsee-Koralleninsel. Jeglicher Kontakt zur Aussenwelt wird abgebrochen und die Forscher beobachten, wie die Affen Kokosnüsse öffnen. Die Tiere schmeissen die Nüsse solange auf den Boden, bis sie zerplatzen und grapschen sich dann das Fleisch heraus.
Nun beginnen die Forscher Affe um Affe darauf zu trainieren, die Nuss festzuhalten und mit einem Stein darauf zu klopfen, bis sich ein Loch auftut. Zur Belohnung haben die Affen jetzt nicht nur das Fleisch, sondern auch die Kokosmilch.
Hat ein Affe begriffen um was es geht, wird er von den anderen getrennt.
Die ersten Affen lernen sehr schwer doch mit jedem Affen, der die neue Fertigkeit beherrscht, lernen die anderen schneller.
Und auf einmal – swusch – beginnen die Affen weltweit – auch in zoologischen Gärten – die Kokosnüsse mit Hilfe eines Steins zu öffnen.
Ist das Phänomen physikalisch erklärbar?
Ausser der These von Sheldrake gibt es bisher keine Erklärung, warum das so funktioniert. Die Quantenphysiker vermuten, dass die Kommunikation durch ein „Verschränken“ von kleinsten Teilchen / Schwingungen ustande kommt.
Den Grundstein dafür legte der Physiker Werner Heisenberg mit seiner Unschärferelation. Die besagt, dass ein Teilchen das beobachtet wird sich wie Materie verhält.
Dreht man ihm den Rücken zu, so agiert es wie eine Schwingung.
Das bedeutet nichts weniger als das wir nicht in der Lage sind zur selben Zeit festzustellen, wieviel Materie ein Teilchen enthält und wo es sich befindet.
Es zeigt sich nur das Eine oder das Andere.
Und irgendwo zwischen allen Erklärungsversuchen liegt die Wahrheit.
Gedanken locker fliessen lassen
Möglicherweise hast Du schon mal erlebt, dass Du ganz locker an irgendetwas herumstudiert hast. Wichtig dabei: Ganz locker! Und siehe da – kurze Zeit später bekommst Du das, was Du Dir „erträumt“ hast.
Vielleicht hast Du auch schon richtig verbissen und mit einem klaren Konzept versucht, beim Universum zu bestellen. Und je heftiger Du bestellst, desto weniger bekommst Du etwas geliefert.
Mir scheint hier der Schlüssel darin zu liegen, Gedanken so locker in eine Richtung fliessen zu lassen, damit sie sich mit ähnlichen Gedanken im Feld verweben können und so lange Energie aufbauen, bis die „Realitätsmasse“ erreicht ist und das Wunder geschieht.
Gedanken locker fliessen lassen heisst auch einfach zu glauben, dass dieses Prinzip funktioniert.
Schliesslich steht schon in der Bibel, dass der Glaube Berge versetzen kann.
Einfach glauben und Hypnose wirkt
Und genau da hapert es in unserem westlich-analytischen Kulturkreis. Da muss erst mal alles erklärbar sein und einfach (an) etwas glauben – ja das kommt schon gar nicht in Frage.
In anderen Kulturkreisen – Indien zum Beispiel – ist das Glauben Tradition. Denn die Inder glauben nicht nur – sie wissen in ihrer Welt, dass sie mehrmals wiedergeboren werden. Und dafür wollen sie keine rationale Erklärung haben.
Und wer weiss: Vielleicht werden sie ja wirklich wiedergeboren.
Ich lasse diese Möglichkeit durchaus in meiner Gedankenwelt zu, weil mir noch keiner bewiesen hat, dass es Wiedergeburt gibt oder nicht gibt.
Glaube muss auch da sein, damit beispielsweise hypnotische Anästhesie funktioniert. Das tut sie nur dann, wenn der Hypnotisand keine Angst hat und daran glaubt, dass er sich Kraft seiner Gedanken selber betäuben kann. Weil das vor ihm schon Tausende so gemacht haben, ist die Energie im Feld entsprechend stark und hilft mit, dass Betäubung tatsächlich eintritt.
Eine Übung zum Schluss
Setz Dich entspannt hin – liegen geht auch.
Vielleicht legst Du etwas leise Musik auf – einige mögens auch laut. Und dann lass Deine Gedanken einfach fliessen und beginne nach einer Weile, sie sanft in die Richtung zu lenken, in die Du sie haben willst.
Achte auf Deine Intuition. Sie wird Dich leiten und Dir ein Zeichen geben, wenn das Feld bereit ist, einen Wunsch von Dir entgegenzunehmen.
Später dann kannst Du neugierig und erwartungsvoll beobachten, auf welche Weise das Feld antwortet. Vielleicht ist die Veränderung am Anfang nur klein – nimm sie wahr.
Träume locker weiter und sei gewiss, die Antwort wird mit jedem Mal deutlicher ausfallen.
Zusammenfassung
Du hast jetzt eine Idee, wie die Dinge mit den Bewusstseinsfeldern zusammenhängen können. Und Du hast eine Idee davon, wie mächtig die Felder sind. Und welche Energie Dir hier zur Verfügung steht.
In diesem Sinne: Mehr Lebensfreude!
PS: Lass mich wissen, was sich bei Dir verändert.