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Der Kanton Wallis eröffnet das erste Teilstück des Radwegs zwischen dem Bahnhof und der Kapelle «Zen Hohen Flühen» in Bitsch, welches Bitsch mit Mörel verbinden wird. Zwischen diesen beiden Orten müssen die Fahrradfahrer nämlich auf einer Strecke von fast vier Kilometern die Kantonsstrasse benutzen. Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, hat der Kanton beschlossen, neben der Kantonsstrasse einen Radweg zu erstellen, von welchem bis 2025 drei weitere Abschnitte realisiert werden sollen. Der Radweg wird ein integraler Bestandteil der Rhone-Route 1 sein, welche jedes Jahr von tausenden Fahrradfahrern genutzt wird und das Wallis von Saint-Gingolph bis Gletsch durchquert.
Die Rhone-Route 1 ist die Radwanderroute, die das Wallis von Saint-Gingolph bis Gletsch durchquert. Mit dem Bau der fast vier Kilometer Radweg neben der Kantonsstrasse zwischen Bitsch und Mörel wird die Rhone-Route 1 durchgehend bis Oberwald auf einer Strecke des Langsamverkehrs befahrbar sein. Neben dem Gewinn für die Verkehrssicherheit wird dieses Teilstück auch das touristische Angebot der Region erweitern.
Für die Konzeption des Radwegs zwischen Bitsch und Mörel mussten verschiedene technische und sicherheitstechnische Problemstellungen berücksichtigt werden. Die Strecke verläuft nämlich entlang der Rhone, der Bahnlinie der Matterhorn-Gotthard-Bahn und der Swissgas-Leitung. Die Bauarbeiten wurden in vier Etappen aufgeteilt, die erste von 1,1 Kilometern, zwischen dem Bahnhof Bitsch und der Kapelle «Zen Hohen Flühen» in Bitsch, ist nun abgeschlossen.
2023 wird eine zweite Teilstrecke von 1,9 Kilometern zwischen der Kapelle und dem Kraftwerk Aletsch Mörel in Betrieb genommen. Danach werden bis 2025 zwei weitere Teilstrecken zwischen dem Kraftwerk und dem Bahnhof Mörel (500 Meter) sowie dem Bahnhof bis zur Brücke Tunetsch (450 Meter) realisiert.
Die Gesamtkosten für den Bau der vier Teilstrecken wird sich um die sechs Millionen Franken bewegen, wobei 1,5 Millionen davon für das erste Teilstück, das am Samstag eröffnet wurde, benutzt wurden. Dieser Betrag wird vollumfänglich vom Kanton finanziert.