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Gouldsamadine
Chloebia gouldiae (Gould, 1844)
Verbreitung:
Die Gouldamadine ist im nördlichen Australien von
Derby bis Nordost-Queensland beheimatet.
Habitat:
Sie ist eng an Wasser gebunden und bevorzugt
offene, aber mit hohem Gras bestandene Uferflächen.
Allgemeines:
Größe etwa 12 cm, einschließlich der verlängerten
mittleren Schwanzfedern 1,0 17 cm und 0,1
14 cm. Die aufrechte Körperhaltung sollte 60° zur
Sitzstange sein. Nach der leichten Nackenwölbung
verläuft die Rückenlinie geradlinig und gibt mit der
rundlichen Brust ein harmonisches Gesamtbild. Die
Flügel sind glatt und sauber anliegend.
Die lanzettartigen Schwanzfedern mit dem
verlängerten mittleren Federpaar bilden eine
geradlinige Fortsetzung des Rückens.
Der kegelförmige Schnabel ist glatt und ohne Risse.
Variationen:
In freier Natur existieren drei verschiedene
Erscheinungsformen: rotköpfig, schwarzköpfig und
gelbköpfig. Nur rot- und schwarzköpfig sind
genetisch bedingt. Gelbköpfig entsteht durch den
Ausfall der roten Carotinoide. Die unterschiedliche
Kopffarbe ist auch bei den Mutationen vorhanden.
Bei der blauen Mutation ist die rot- und
gelbköpfige Form kaum zu unterscheiden und
wurde deshalb im Ausstellungswesen in einer
chauklasse vereint.
Farbe:
Gouldamadinen besitzen neben den
Melaninenpigmenten (Eu- und Phäomelanin) und
den Carotinoiden (Lutein und Canthaxanthin) noch
einen Struktureffekt, dieser lässt die Farben je
nach Art der Beleuchtung (künstlich oder Sonne)
in einer gewissen Variabilität erscheinen.