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Das Martinsloch ist ein Loch in Form eines abgerundeten, stehenden Dreiecks von rund 15 Meter Durchmesser in den Tschingelhörnern, knapp unterhalb des Grates, der die Grenze zwischen den Schweizer Kantonen Glarus und Graubünden bildet. Das Loch liegt auf einer Höhe von rund 2'600 m und ist so ausgerichtet, dass es auch vom Tal aus sichtbar ist. Im Frühjahr und Herbst scheint die Sonne morgens durch das Loch auf den Ort Elm hinunter. Dort wurde die Kirche so erbaut, dass der Kirchturm zu diesen Zeiten durch das Martinsloch von der Sonne angestrahlt wird.
Ein Naturspektakel
An wenigen Tagen im März und September scheint die Sonne jeweils etwa zwei Minuten lang durch das Felsenloch auf den Elmer Kirchturm. Die Sonne verschwindet danach für knapp eine Viertelstunde wieder hinter den Bergen, bevor sie endgültig über der Bergflanke aufgeht. Das Sonnenlicht bildet dann bei dunstigem Wetter, gleich einem Scheinwerfer, einen deutlich erkennbaren 4.7 km langen Lichtkegel, der einen etwa 50 m grossen, mehr oder weniger runden Lichtfleck auf das Gelände um Elm wirft.
Quellen:
Wikipedia