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Diese Reportage vor Ort mit den Aussagen des ehemaligen Ministerpräsidenten Naoto Kan und einem Nuklear-Inspektor der General Electric, welche Fukushima gebaut hatte, ist alarmierend.
Die Kernkraftwerk-Betreiberin Tepco hat den Ministerpräsidenten an der Nase herum geführt, gelogen und mehrmals Sicherheitsdokumente gefälscht.
Die Schweizer KKW-Aufsichtsbehörde Ensi hatte vor einem Jahr in einer Analyse der Katastrophe kritisiert, dass Aufsichtsbehörden, Regierung und Kernkraftwerkbetreiber miteinander verfilzt waren: «Es scheint, dass sich mit der Zeit eine Kultur in der Tepco-Unternehmung etabliert hat, welche Fälschungen und Verschleierungen begünstigte.»
Was das Ensi verschwieg: Tepco hat Parlamentarier, Beamte, Journalisten und Universitätsprofessoren jahrelang mit hohen Beiträgen bestochen. Wenige Wochen nach der Katastrophe in Fukushima hat es die Atomlobby sogar geschafft, mit der Verbreitung falscher Gerüchte den unliebsamen Premierminister Naoto Kan zu Fall zu bringen.
Dem ZDF ist es gelungen, auf eigene Faust ins Gelände von Fukushima vorzudringen und erstklassige Zeugen zu interviewen. Diese 30-minütige Reportage ist für alle Beobachter der Atomszene ein Must.
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Wer möchte, kann den Chefredaktor des Schweizer Fernsehens, Diego Yanez, auffordern, diese einmalige Dokumentation auch im Schweizer Fernsehen auszustrahlen:
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Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors
keine