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Dass eine Stadt den Meistertitel in den beiden wichtigsten Mannschaftssportarten im selben Jahr bejubeln kann, kommt selten vor. Ausser in Bern war dies einzig noch 1966 und 2001 in Zürich der Fall. 1966 setzten sich der FC Zürich und die Eishockeyaner der Grasshoppers durch, 2001 die Fussballer der Grasshoppers und die ZSC Lions.
Die YB-Helden von 1959 hiessen Geni Meier, Walter Eich und Heinz Schneiter. Trainiert wurden die Fussballer damals von Albert Sing, der die Berner in jenem Jahr auch im "Spiel der Spiele" der Klubgeschichte, dem legendären Europacup-Halbfinal gegen Reims vor 60'000 Zuschauern im alten Wankdorf betreute.
Der SCB feierte im selben Jahr seinen ersten Meistertitel. René "Gagu" Kiener, der Goalie mit der Nummer 0 auf dem Rücken, begründete damals die Torhüter-Tradition in Bern. Alfred Lack, Peter Stammbach und Bruno Diethelm waren die anderen Helden im Kader der Berner, die damals auf der offenen Eisbahn Ka-We-De vor 10'500 Zuschauern den HC Davos entthronten.
(sda)