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Thomson Reuters, Genf
Konzeption eines der größten Datenzentren Europas
Die verschiedenen Gebäude entstanden in mehreren Etappen zwischen 1995 und 2004. Sie stellen sich auf einer großzügig angelegten Fläche als Verwaltung und industrieller Campus dar, der sich perfekt in die Landschaft einfügt.
Die geschlossenen Partien, die durch die technischen und sicherheitsbedingten Beschränkungen dieses high-tech -Zentrums vorgegeben wurden, stehen im Kontrast zu den leichtwirkenden, verglasten Gebäuden. Diese sind als Pavillons in einer Linie angeordnet und verbunden durch große, lichtdurchflutete Atrium, die so in Interaktion mit der Landschaft stehen.
Im Rückblick kann man sagen, dass mit diesem Projekt der Grundstein des Architekturbüros TJCA, wie es heute besteht, gelegt wurde. Die technische Komplexität des Projektes stand im Vordergrund ohne dass allerdings die architektonische, gestalterische Seite außer Acht gelassen wurde. Aufgrund der verschiedenen technischen Ansprüche wurde ein interdisziplinarisches Team aus Fachingenieuren, aber auch zusammen mit spezialisierten Ingenieuren des Bauherren, aufgestellt, die im Zusammenspiel alle baulichen und technischen Aspekte vereinigt haben.
Die außergewöhnlich hohe elektrische und technische Leistung dieses Zentrums im Moment seiner Entstehung, machen aus diesem Datenzentrum eines der größten Europas und das zweitgrößte der Firma Reuters weltweit.
Die avant-gardistische Flexibilität erlaubt es heute die neueste Generation von Servern und Kaltgang (Schranksystem) in das Projekt einzugliedern, ohne das dies zu größeren Arbeiten führt.