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Ergänzendes zur Weltwährung 28.03.2009 20:49

Die endgültige Schaffung einer Weltwährung dürfte unter Umständen zwar noch einige Zeit in Anspruch nehmen, daß sie jedoch fest geplant ist, geht aus zahlreichen Artikeln hervor, aus denen wir im nachfolgenden einige Auszüge bringen.
Zunächst sei auf die Gedankengänge des Council on Foreign Relations, eine der, wie Gerard Menuhin darlegt, neben der Trilateralen Kommission und den Bilderbergern international bedeutendsten »Denkfabriken« verwiesen *. Der Einfluß dieser Institution gerade auch innerhalb der EU wird durch den European Council on Foreign Relations, der Anfang Oktober 2007 seine Arbeit aufnahm, gewährleistet und ist keineswegs zu unterschätzen. Unter dem Titel »Forderung nach Weltdiktatur mit Einheitswährung«veröffentlichte Strategic Alert folgendes: Der CFR, der schon Kampagnen wie Samuel Huntingtons ›Kampf der Kulturen‹ angestoßen hatte, legte jüngst den Vorschlag vor, daß die Nationen der Welt ihre Souveränität im Wirtschafts-, Währungs- und Finanzbereich aufgeben, indem sie sich der Diktatur einer Weltwährung unterwerfen. In der Mai/Juni-Ausgabe der Zeitschrift des CFR, ›Foreign Affairs‹, beschreibt Benn Steil, Direktor für Weltwirtschaft beim CFR, einen solchen Plan unter »Das Ende der Landeswährungen«. Steil behauptet nun, daß die Lösung für Währungskrisen »nicht darin liegt, zur Vergangenheit der Währungssouveränität zurückzukehren« Die Regierungen müssen vielmehr von der [nur in seinen Augen!] fatalen Vorstellung wegkommen, daß sie, »um eine Nation zu sein, das auf ihrem Territorium verwendete Geld schaffen und kontrollieren müßten. Nationale Währungen und globale Märkte passen einfach nicht zusammen; vereint sorgen sie für ein tödliches Gebräu aus Währungskrisen und geopolitischen Spannungen und schaffen Vorwände für schädlichen Protektionismus. Um sicher zu globalisieren, sollten Länder den Währungsnationalismus aufgeben und unerwünschte Währungen als den Ursprung eines Großteils der heutigen Instabilität aufgeben.« Da eine wirtschaftliche Entwicklung außerhalb des Prozesses der Globalisierung nicht mehr möglich sei, sollten Länder die Landeswährungen somit durch den Dollar oder den Euro ersetzen oder, im Falle Asiens, gemeinsam daran arbeiten, eine neue multinationale Währung über ein vergleichbar großes und wirtschaftlich diversifiziertes Gebiet zu schaffen. Steil ist der Ansicht, daß die lateinamerikanische Länder dollarisieren und die osteuropäische Länder sowie die Türkei euroisieren sollten 1.
Ob es tatsächlich zu einem Crash kommt, schreibt TOPIC, hängt allerdings auch von der Hochfinanz ab. Denn zwei mächtige Finanzgruppen, die Rothschild- und die Rockefeller-Gruppe, steuern praktisch den weltweiten Finanzapparat. Dazu muß man wissen, daß die beiden die US-Notenbank, die Federal Reserve (FED), die ihr Geld an den amerikanischen Staat verleiht, besitzen. Von daher gesehen konnte die FED nach dem 11. 9. 2001 einen drohenden Finanzcrash rasch abwenden, indem sie hurtig 200 Milliarden neuer Dollars druckte und auf den Finanzmarkt »warf«. Dies war die schnellste Entscheidung von einigen wenigen Geldaristokraten. Es bedeutet anders herum, daß diese öffentlichkeitsscheue Dollar-Gilde einen Finanzcrash über Instrumente der FED auch provozieren könnte. Denn an einem Finanzcrash kann die Hochfinanz kräftig verdienen, wie die große Weltdepression Anfang der dreißiger Jahre in der USA gezeigt hat. Millionen von kleinen Sparern verloren damals alles. Die Hochfinanz dagegen konnte ihren Vermögensanteil von 20 auf 34 % steigern. Laut dem Informationsdienst Deutschlandbrief des Finanz- und Goldexperten Dr. Bruno Bandulet ist als Super-Zentralbank für diesen Globus angeblich die BIZ, die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich in Basel, ausgesucht worden. Geldexperten dieser Welt horchten auf, als der damalige Chef der FED, Alan Greenspan, 1994 einer der Direktoren der BIZ wurde, obwohl ihm dies ein US-Gesetz eigentlich verbietet. Im Juli 1994 sagte Greenspan: »Es ist möglich, vielleicht wahrscheinlich, daß die BIZ ein viel größerer Spieler auf der Weltbühne werden wird.« Inzwischen wurden alle privaten Aktionäre der BIZ ausbezahlt, so daß nur noch die nationalen Zentralbanken als Aktionäre fungieren 2.
Die rasante und schonungslose Ausbeutung der Kernschmelze im Finanzsektor durch die Globalisten und die Zentralbanken, liest man bei Paul Joseph Watson und Kurt Nimmo 3 Ende Oktober 2008, dreht sich um die Schaffung eines einheitlichen Weltwährungssystems sowie um eine noch nie dagewesene Zentralisierung der globalen Finanzmacht. Die Agenda der weiteren Zusammenführung von Wirtschaftsmacht und Kontrolle über die Währungen in wenigen Händen beschleunigt sich rapide. Dies alles, um vorgeblich eine Krise zu bewältigen, die aus demselben Fiat-Geldsystem resultierte, das die Elite selbst geschaffen und unterhalten hatte. Angesichts der momentanen Finanzkrise sehen die Anführer der EU eine weitere Gelegenheit, souveränen ökonomischen Systemen globale Regulierungen aufzuzwingen. Während die Krise Ende September ihren Höhepunkt erlebte, forderte neben anderen auch der britische Premier Gordon Brown ›eine neue globale Finanzordnung‹, in welcher das Finanzsystem der Welt auf der Basis zentral koordinierten Richtlinien internationaler Regulierungen aufgebaut wäre. Der Aufruf ähnelt jenen von anderen elitären Figuren wie Jeffrey Garten, CFR-Mitglied, und Timothy Geithner. Beide forderten kürzlich eine ›neue globale monetäre Autorität‹, eine de facto globale Finanzdiktatur, die grenzüberschreitend operiert und Nationen und Firmen zu einer Unterwerfung unter die Überwachung und Regulierungen zwingt. Laut Ewald Nowotny von der EZB stünde die Zentralität des US-Dollars in Frage und würde durch ein ›tripolares‹ globales Währungssystem, das zwischen der USA, Asien und Europa entwickelt wird, ersetzt werden. Dies folgte auf die durch Sarkozy ergangene Frage, ob als Antwort auf die Finanzkrise ein ›weltweites Währungssystem‹ eingeführt werden solle. »Ein weiteres Thema in der Welt von morgen ist jenes der großen Währungen. Wie viele sollte es geben? Was sollte das Abkommen zwischen diesen großen Währungen sein? Sollten wir eine Diskussion organisieren? Sollte ein Land wie Indien eines Tages eine globale Währung haben?« sagte Sarkozy laut Reuters anläßlich einer Nachrichtenkonferenz. Die herrschende Elite, schreiben Watson und Nimmo ferner, hatte lange zuvor entschieden, der Welt eine Weltwährung aufzuzwingen. Durch die Kontrolle über das Geld kontrolliert man das Schicksal der Staaten. Wie Carroll Quigley * betonte, sei das Ziel der Banker-Familien »nichts Geringeres, als ein Weltsystem der Finanzkontrolle in privaten Händen zu schaffen, welches das politische System jedes Landes und die Wirtschaft der Welt als Ganzes dominieren kann.« Im Jahr 2007 kommentierte Robert Mundell, einer der ›Paten‹ des Euros: »Eine internationale monetäre Reform wird für gewöhnlich nur als Antwort auf eine gefühlte Notwendigkeit und die Bedrohung durch eine globale Krise möglich.« Die Elite hat sich die passende Krise wieder einmal selbst geschaffen und nun will sie eine Weltwährung und letztendlich ihre offizielle Weltregierung.
Sarkozy und die anderen Schlüsselfiguren der EU, heißt es in ›Führungsfiguren der EU fordern eine Weltwährung‹ 4 wollen uns weismachen, daß ein neues Bretton Woods u.a. eine »global koordinierte Regulierung der Finanzindustrie, die Eliminierung von Steuerparadiesen und ein System der Kompensation« schaffen wird, »in welchem Händler für das gefährliche Eingehen von Risiken nicht belohnt werden.« Der Untergang von Bretton Woods im Jahr 1971 hätte laut Jean-Claude Trichet, dem Präsidenten der EZB, zu der verminderten Regulierung und dadurch zu dem Chaos auf den Märkten geführt. Und Gordon Brown beklagte, daß »wir jetzt globale Finanzmärkte haben; was wir jedoch nicht haben, ist etwas, das über nationale und regionale Regulierung und Überwachung hinausgeht.« Das ist alles Nonsense. Es sollte inzwischen offensichtlich sein, daß die ranghöchsten Banker die derzeitige Krise inszeniert haben, um ihre Kontrolle über die globale Wirtschaft zu zementieren. All das Gerede über verantwortungslose Händler, Steuerparadiese und überbezahlte Manager soll allerdings nur den gewöhnlichen ahnungslosen Bürger täuschen.
1 Strategic Alert Jahrg. 21, Nr. 19 vom 10. Mai 2007
* http://www.gerard-menuhin.de/
2 TOPIC Nr. 1 - 27. Jg. Januar 2007 Der Crash und die Hochfinanz
3 http://infowars.wordpress.com/ 20. 10. 08 Globalisten benutzen Kernschmelze im Finanzsektor um eine ›tripolare‹ Weltwährung zu schaffen
4 http://infowars.wordpress.com/ 22. 10. 2008 Führungsfiguren der EU fordern eine Weltwährung
* Menuhin und wie er die Welt sieht auf http://www.gerard-menuhin.de/