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Ein britischer Kampfjet des Typs F-35B ist nach Angaben des Londoner Verteidigungsministeriums während eines Routinefluges über dem Mittelmeer abgestürzt. Der Bundesrat will 36 Flugzeuge des verwandten Typs F-35A desselben US-Herstellers Lockheed Martin anschaffen.
Der Pilot habe sich während des Vorfalls am Mittwochvormittag rechtzeitig per Schleudersitz retten können. Er sei sicher zum Flugzeugträger «HMS Queen Elizabeth» gebracht worden, teilte ein Sprecher des Ministeriums am Mittwochnachmittag mit. Zu den Hintergründen gab es zunächst keine Details. Die Ermittlungen hätten begonnen, hiess es.
Die federführend vom US-Konzern Lockheed Martin gebaute F-35 gilt als das modernste Tarnkappen-Kampfflugzeug der Welt. Die Version F-35B des im Mittelmeer abgestürzten Jets wurde für Flugzeugträger entwickelt und kann auf kurzer Strecke abheben und senkrecht landen.
F-35-Maschinen wurden auch im Nahen Osten gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) eingesetzt. Der teuerste Kampfjet der Welt kostet mit Ausrüstung und Bewaffnung geschätzt rund 110 Millionen Franken. (sda/dpa)
Ein internationales Medienkonsortium hat kurz vor dem Besuch der UN-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet in Xinjiang weitere Belege für die massenhafte Internierung von Uiguren in China veröffentlicht. Fotos, Reden und Behördenweisungen bewiesen, dass es sich bei den Lagern nicht, wie von der chinesischen Regierung behauptet, um «berufliche Fortbildungseinrichtungen» handele, erklärten der an der Recherche beteiligte Bayerische Rundfunk und «Spiegel» am Dienstag.