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Die „Mary Ann“ war ein alter, verrosteter, unbrauchbar gewordener Öltanker.
Am Kai warten Ehefrauen, Eltern, Geschwister und Freundinnen auf das Einlaufen der „Bremen“.
Der Sturmwind pfiff, heulte, brüllte und gurgelte.
Das Komma steht zwischen Aufzählungen gleichartiger Satzglieder, wenn diese nicht durch und, bzw. oder verbunden sind.
Aber kein Komma, weil keine gleichartigen Wörter: Die unglückliche erste Fahrt der Titanic.
Der Kapitän war ein grober, aber gutmütiger Kerl.
Nicht nur die See, sondern auch der Himmel war dunkelgrau.
Der Maat war ein grundehrlicher, jedoch etwas jähzorniger Bursche.
Das Komma steht vor entgegengesetzten Konjunktionen: aber, sondern, doch, jedoch.
Steuermann, können Sie den Eisberg erkennen?
Lieber Jonathan, komm bald wieder nach Hause!
Idiot, das Wasser ist doch voller Haie.
Liebling, bleib nicht zu lange auf See!
Das Komma steht nach Anreden.
Ahoi, wir stechen in See!
Verflixt, schon wieder ein Riff!
Brr, ist das kalt!
Das Komma steht nach Empfindungswörtern.
Der Maat, ein alter Seebär, lächelte.
Santorin, die südlichste Kykladeninsel, war das nächste Ziel des Klippers.
Das Komma schliesst Appositionen (= Beifügung, genauere Beschreibung) ein.
Aber kein Komma, weil Beiname: Heinrich der Seefahrer war selber nie auf einer Schifffahrt.
Es gab immer das gleiche Essen, und zwar gebratenen Fisch mit Kressen.
Nur an einem Tag wurde Kartoffelstock mit Corned Beef serviert, nämlich am Sonntag.
Viele Docks, z.B. die in London und Rotterdam, arbeiten auch am Sonntag.
Das Komma schliesst Erläuterungen ein, die durch d.h., nämlich, z.B., wie, und zwar eingeleitet werden.
Er rannte an Deck, er sah sich um, und erst dann handelte er.
In Satzreihen werden Hauptsätze durch Kommas getrennt.
Du sollst, ich sage es dir noch einmal, nie gegen den Wind spucken.
Das Komma steht auch, wenn ein Hauptsatz in einen anderen eingeschoben wird.