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US-Präsident Barack Obama hat sich in die Debatte über die Nominierung von ausschliesslich weissen Schauspielern für die Oscars eingeschaltet. Es gehe nicht nur um Rassismus, sagte er, sondern um ein «grösseres Problem», nämlich die mangelnde Chancengleichheit.
«Ich denke, wenn die Geschichte aller erzählt wird, führt das zu besserer Kunst» und alle fühlten sich «als Teil einer amerikanischen Familie», sagte Obama am Mittwoch mehreren US-Fernsehsendern. Die Filmindustrie müsse das tun, «was jede Industrie tut, nämlich nach Talent Ausschau halten, jedem eine Chance geben.»
Die Diskussion darüber, ob schwarze Schauspieler bei der Nominierung diskriminiert werden, sei Teil eines «grösseren Problems» in den USA, sagte Obama und fragte: «Stellen wir sicher, dass jeder eine faire Chance bekommt?»
Die diesjährigen Oscar-Nominierungen haben für Empörung gesorgt, weil die Filmakademie keinen einzigen schwarzen Schauspieler und keine schwarze Schauspielerin berücksichtigte - obwohl mehrere zuvor zu den Favoriten gezählt worden waren.
Der Regisseur Spike Lee, der vergangenes Jahr einen Oscar für sein Lebenswerk gewann, kritisierte in einem offenen Brief die rein weisse Kandidatenauswahl und kündigte an, die diesjährige Oscar-Gala aus Protest zu boykottieren. Auch Filmstar Will Smith, der als einer der übergangenen Favoriten in diesem Jahr gilt, will wie seine Frau Jada Pinkett Smith nicht zu der Gala erscheinen.
Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences kündigte daraufhin Reformen an. Sie wolle neue Mitglieder berufen, «die mehr Vielfalt repräsentieren», teilte die Akademie mit. Bis 2020 soll demnach die Zahl der Frauen und der Angehörigen von Minderheiten in der Academy verdoppelt werden. Derzeit entscheiden 6261 Mitglieder der Academy über die Nominierungen - die grosse Mehrheit von ihnen sind ältere, weisse Männer. (sda/afp)
Egal ob in Russland, den USA, im Pazifik oder im Atlantik: Überall wird Atommüll gelagert. Es gibt jedoch bis heute kein einziges Endlager für hochradioaktive Abfälle. Weltweit. Viel schlimmer noch: Viele dieser provisorischen Stätten sind tickende Zeitbomben für Mensch und Umwelt.
Früher machte man es sich einfach. Nuklearer Abfall wurde verbuddelt, in Seen geworfen oder im Meer versenkt. Klappe zu, Affe tot.
Die Devise war klar: Bloss weg mit dem Atommüll. Doch wohin? Jedes mögliche Lager stösst verständlicherweise immer, zumindest in dicht besiedelten Ländern wie der Schweiz oder Deutschland, auf massiven Widerstand der Bevölkerung. Wer will schon neben einem atomaren Endlager wohnen?
In der Schweiz wird seit Jahren nach einem Standort gesucht, um die radioaktiven …