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Köpfe
Der neu angetretene Chef von Toshiba, Nobuaki Kurumatani, will trotz der verstrichenen Frist am Verkauf der Chipsparte festhalten. Auch wenn die 18-Mrd.-Dollar schwere Veräusserung an ein von US-Finanzinvestor Bain Capital geführtes Konsortium nicht wie zunächst vereinbart bis Ende März abgeschlossen werden konnte, soll der Deal so schnell wie möglich über die Bühne gehen.
Googles KI-Chef (Künstliche Intelligenz) John Giannandrea, der auch für den Bereich Google Search zuständig war, stellt sein Amt zur Verfügung, wie die Website The Information berichtet. Giannandrea, der 2010 zu Google kam, ersetzte vor rund zwei Jahren den damaligen Google Search-Leiter Amit Singhal. Im letzten Jahr übernahm er dann zusätzlich die Verantwortung für den Bereich Künstliche Intelligenz.
In Reaktion auf die skandalösen Enthüllungen über einen mutmasslichen gigantischen Datenmissbrauch bei Facebook hat die britische Firma Cambridge Analytica ihren Chef nun suspendiert. CEO Alexander Nix werde mit sofortiger Wirkung während einer "vollumfänglichen, unabhängigen Ermittlung" von seinen Aufgaben entbunden, lässt das Unternehmen verlauten.
Der bei Facebook für die Sicherheit zuständige Topmanager Alex Stamos wirft nach einer Auseinandersetzung über den Umgang mit mutmasslichen russischen Desinformationskampagnen das Handtuch. Stamos habe sich innerhalb des weltgrössten Sozialen Netzwerks dafür eingesetzt, diese Vorgänge zu untersuchen und öffentlich zu machen. Damit sei die Konzernspitze, allen voran die für das operative zuständige Sheryl Sandberg, aber gar nicht einverstanden gewesen, wie die New York Times (NXT) berichtet.
Ubers umstrittene Ex-Chef, Travis Kalanick, hat eine neue Beschäftigung als Startup-Investor gefunden: Der 41-Jährige gab in der Nacht zum Donnerstag die Gründung seines Fonds mit dem Namen "10100" bekannt. Schwerpunkte seiner Geldanlangen werde die "Schaffung von Jobs in grossem Massstab" sein, mit Investitionen in Immobilien, Online-Handel und Innovationen und China und Indien, schrieb Kalanick bei Twitter. Mit dem Fonds wolle er neben auf Profit ausgerichteten Investments auch Bildung und die zukünftige Entwicklung von Städten unterstützen.
Amazon-Chef Jeff Bezos hat dem Microsoft-Gründer Bill Gates den Rang als reichster Mensch der Welt abgelaufen: Laut der vom US-Magazin "Forbes" veröffentlichten Rangliste der Milliardäre hat sich Bezos' Vermögen in den vergangenen zwölf Monaten nahezu verdoppelt – dank des enormen Anstiegs der Aktie seines Internetkonzerns. Das Vermögen des 54-Jährigen liegt demnach nun bei geschätzten 120 Milliarden US-Dollar. Das von Gates schrumpfte hingegen um rund 400 Mio. Dollar und liegt nun bei 90 Milliarden Dollar.
Der Chef des Snapchat-Betreibers Snap, Evan Spiegel, hat im vergangenen Jahr eine Vergütung von 637,8 Mio. Dollar erhalten, die dritthöchste jemals an einen Firmenchef gezahlte Summe. Spiegels offizielles Jahresgehalt lag 2017 bei gerade einmal 98.000 Dollar, der Rest der Summe bestand aus aktienbasierten Bezügen.
Die von der öffentlichen Hand getragene kantonale Erwachsenenbildung "EB Zürich", die auch die Weiterbildung im IT-Bereich stark gewichtet, erhält mit Sven Kohler einen neuen Rektor. Als Nachfolger von Hugo Lingg, der in den Ruhestand tritt, wird Kohler gemäss Mitteilung sein neues Amt im November dieses Jahres antreten.
Google hat sich den früheren Technologiechef von Samsung Electronics ins Haus geholt: Wie Injong Rhee selbst über das Karrierenetzwerk Linkedin mitteilte, leitet er nun das Geschäft mit dem Internet der Dinge, das die Vernetzung von Smartphones und Tablets aber auch Alltagsgegenständen wie Kühlschränken zum Ziel hat. Eine Sprecherin der Alphabet-Tochter Google bestätigte, dass Rhee nun für den Konzern arbeitet. Er sei der Cloudsparte zugeordnet. Details nannte sie nicht.