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Junger Chinese stirbt. Marke des Geräts nicht bekannt.
Spätestens seit dem Akku-Desaster
sind und tödlich sein können. Nun beweist ein Fall in China, dass das nicht übertrieben war: Chinesische Medien berichten über den 22-jährigen Xiao Jinpeng, der durch die Explosion seiner Handybatterie ums Leben gekommen ist.
Der junge Schweisser war in der chinesischen Provinz Gansu mit Arbeiten beschäftigt, als das Handy in seiner Seitentasche plötzlich in die Luft ging. Die Explosion habe ihm eine Rippe gebrochen, die sich in sein Herz gebohrt habe, berichtete die Zeitung 'Lanzhou Chenbao'. Er erlag in einem Krankenhaus seinen Verletzungen. Die Marke des Geräts und die genau Ursache des Unfalls sind nicht bekannt. Der Hersteller sei informiert worden, er werde den Vorfall vor Ort untersuchen.
2004 ein Opfer in der Schweiz
Man geht davon aus, dass es der erste Todesfall in China durch eine Handybatterie ist. Explodierende Handys sind aber keine Neuigkeit. 2003 explodierten Dutzende Nokia-Telefone, angeblich weil nicht originale Batterien verwendet worden waren. Im selben Jahr erlitt eine Frau in Amsterdam Verbrennungen, als beim Telefonieren ihr Handy explodierte. Danach tauchten immer wieder ähnliche Fälle auf, Brandwunden und Hospitalisierung waren die Folgen. Zumindest einen Todesfall gab es vor wenigen Jahren in der Schweiz. Ende 2004 starb in Hellbühl im Kanton Luzern ein Familienvater in seinem Wohnmobil, als sich sein Handy unter den abgelegten Kleidern erhitzte und einen Schwelbrand auslöste. (mim)