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Emil Friedrich Rimensberger (1894-1962)
Zusammen mit dem Nachlass des Gewerkschaftsfunktionärs, Redaktors und Diplomaten Emil Friedrich Rimensberger (1894-1962) haben seine Witwe Petronella Rimensberger und der Kunstmaler Rudolf Zehnder in Erinnerung an den Bestandsbildner dem Archiv für Zeitgeschichte 1981 eine grosszügige Schenkung gemacht, welche den Grundstock für den Emil Friedrich Rimensberger-Fonds bildete. In den Jahren 1984 und 1985 wurde das Schenkungskapital durch weitere Einlagen der Stifter geäufnet.
Zweck
"Der Emil Friedrich Rimensberger-Fonds bezweckt,
a. zeitgeschichtliche wissenschaftliche Forschung im Rahmen des Archivs für Zeitgeschichte des Institutes für Geschichte der ETH Zürich zu fördern;
b. Forschungsvorhaben und Publikationen, die der Auswertung des Nachlasses von E. F. Rimensberger förderlich sind, zu unterstützen;
c. das geistige Erbe E.F. Rimensbergers zu wahren und das Andenken an ihn zu erhalten."
Tätigkeit
Der Fonds fördert die Sicherung, Erschliessung und Auswertung des Nachlasses von Emil Friedrich Rimensberger (1894-1962). Sein im Bestand enthaltenes umfangreiches Tagebuch aus den Jahren 1927-1962 wurde vollständig digitalisiert und ist online zugänglich.
Der Fonds fördert zudem das Archiv als modernes Dienstleistungs- und Forschungszentrum zur Zeitgeschichte. Deshalb hat das Fonds-Kuratorium 2019 entschieden, das mehrjährige Projekt zur Erschliessung sogenannter Altbestände im Sammlungsbereich der Politischen Zeitgeschichte zu unterstützen.
Kuratorium
- Ulysses von Salis (Präsident)
- Ursula Akmann
- Werner Hagmann
- Gregor Spuhler
- Klaus Urner
Kontakt und Information
Gregor Spuhler (Archivleiter, +41 44 632 36 44)
Heinrich Schalcher (1917-2006)
Der Winterthurer Rechtsanwalt und Nationalrat Heinrich Schalcher (1917-2006) machte sich als Parlamentarier vor allem durch seinen pionierhaften Einsatz für den biologischen Landbau einen Namen. Schon zu Lebzeiten hat er dem Archiv für Zeitgeschichte seinen persönlichen Nachlass übergeben, welcher insbesondere seine politische Tätigkeit eingehend dokumentiert.
Mit testamentarischer Verfügung vom 9.12.1997 hat er dem Archiv für Zeitgeschichte ein namhaftes Legat zugesagt, wovon eine erste Tranche im Jahr 2000, der restliche Betrag dann nach Ableben des Donators im Jahr 2007 überwiesen wurde. Mit dem Legat wurde im Rahmen der Stiftung Archiv für Zeitgeschichte ein Spezialfonds errichtet, worüber gemäss dem Willen des Donators wie folgt frei verfügt werden kann:
- Für die Erschliessung und Auswertung des Nachlasses des Donators;
- Zur Förderung des Archivs für Zeitgeschichte in allen seinen Bereichen.
Kontakt und Information
Gregor Spuhler (Archivleiter, +41 44 632 36 44)