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Die Schweiz finanziert ein Radiostudio der UNO in Pristina. Der Sender der UNO-Friedensmission (UNMIK) soll mit seinen Programmen neutral und umfassend über die Lage im Kosovo und über die Arbeit der internationalen Gemeinschaft informieren.Dieser Inhalt wurde am 19. August 1999 - 15:25 publiziert
Die Schweiz finanziert ein Radiostudio der UNO in Pristina. Der Sender der UNO-Friedensmission (UNMIK) soll mit seinen Programmen neutral und umfassend über die Lage im Kosovo und über die Arbeit der internationalen Gemeinschaft informieren.
Geplant sind bis zu 24-Stunden-Programme für die gesamte Bevölkerung im Kosovo, produziert von sechs internationalen und 20 lokalen Journalisten und Mitarbeitern.
Der Schweizer Aussenminister, Bundesrat Joseph Deiss, und der UNO-Sonderbauftragte für Kosovo, Bernard Kouchner, hatten die Einrichtung der Radiostation bereits Ende Juli anlässlich von Deiss' Kosovo-Besuch vereinbart. Am Sitz der Vereinten Nationen in New York wurde nun der entsprechende Vertrag unterzeichnet. Demnach stellt die Schweiz ein komplett ausgerüstetes Radiostudio zur Verfügung und finanziert die laufenden Kosten. Die DEZA rechnet für das Projekt, das vorerst auf zwölf Monate beschränkt ist, mit Kosten von rund zwei Millionen Franken. Finanziert wird das Radio-Projekt mit Geldern aus dem ordentlichen Osteuropa-Budget der DEZA. Die Arbeiten vor Ort werden von der in Genf ansässigen Fondation Hirondelle ausgeführt.
Nach Angaben des Schweizer Aussenministeriums sollen in dem UNO-Radiostudio im Medienhochhaus in Pristina Sendungen produziert und anschliessend von lokalen Sendern verbreitet werden - hauptsächlich in albanischer und serbischer Sprache, mit Pogrammteilen in Englisch und Französisch. Die Programme sollen den raschen und friedlichen Wiederaufbau im Kosovo fördern, über die Tätigkeit der Vereinten Nationen berichten, zur friedlichen Lösung von Konflikten beitragen sowie als Plattform für die Information der Hilfswerke und internationaler Institutionen dienen.
SRI und Agenturen
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