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Wann ist die Wirtschaftskrise vorbei? Die Wirtschaftskrise ist dann vorbei wenn wieder Vollbeschäftigung herrscht.
Genauer, eine echte Vollbeschäftigung herrscht. Echte Vollbeschäftigung bedeutet das alle erwerbsfähigen Personen einer anständig bezahlten Arbeit nachgehen.
Das heisst: existenzsichernde Löhne und keine unbezahlten Überstunden mehr.
Zwischen 1987 und 1991 herrschte in der Schweiz zum letzten Mal Vollbeschäftigung. Die Löhne stimmten und Arbeit gab es genug.
Eine halbe Million erwerbsfähige Schweizer sind arbeitslos. Die offizielle Arbeitslosenstatistik spiegelt nicht die Realität wieder. Die Arbeitslosen werden in verschiedenen Statistiken untergebracht: Sozialhilfe, IV-Rente, AHV-Rente, Kriminalstatistik, …
Die Wirtschaftskrise ist noch lange nicht vorbei. Wenn eine Besserung in Sicht wäre, dann würden die Arbeitgeber nicht den sozialen Frieden aufkündigen.
Die bundesrätliche Wirtschaftspolitik beruht auf dem Prinzip Hoffnung. Die Hoffnung das die Konjunkturpakete greifen und die Weltwirtschaft von selber gesundet.
Die Realität ist: sinkende Löhne bei steigenden Erdöl- und Rohstoffpreisen. Der Abbau des Wohlstands wird zu sozialen Spannungen und Verteilkämpfen führen.
Hinter dem Prinzip Hoffnung verbirgt sich Ratlosigkeit. Ratlosigkeit wie das System wieder in Gang gesetzt werden kann. Sobald der Wohlstandsabbau spürbar wird, ist die Zeit der Imagekampagnen abgelaufen und die Politik wird wieder auf der Strasse gemacht.
Wann ist die Wirtschaftskrise vorbei? Die Wirtschaftskrise ist dann vorbei wenn wieder Vollbeschäftigung herrscht.