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Etwa ein Drittel aller Männer entwickelt im Laufe des Lebens eine Gynäkomastie. Die Ursachen sind vielfältig.
Wenn ein Ungleichgewicht zwischen Östrogen und Testosteron zugunsten des Östrogens herrscht, kann sich eine sogenannte Gynäkomastie entwickeln.
Die häufigsten Ursachen sind:
- Beim älteren Mann durch das Absinken des Testosterons
- Übergewicht und Alkohol
- Chronische Erkrankungen der Niere und der Leber
- Schilddrüsenerkrankungen und andere hormonelle Ursachen
- Seltene Tumoren des Hodens, Leber, Lunge und Nebenniere
- Medikamente ( ACE Hemmer), Anabolika und Drogen
Zur Abklärung gehört neben einer körperlichen Untersuchung eine laborchemische Untersuchung. Ultraschalldiagnostik der Brust und ggf. der Hoden.
Medikamentös ausgelöste Gynäkomastien bilden sich nach Absetzten der Substanzen relativ rasch zurück.
Wenn das Brustdrüsengewebe nach ca. 2 Jahren fibrotisch geworden ist, kann nur eine operative Therapie helfen. In einigen Fällen wird dies mit einer reinen Liposuction mit spezielle Kanülen durchgeführt. Bei den meisten Patienten wird ein kombiniertes Verfahren mit Liposuction und operativer Entfernung des Drüsengewebes über einen kleinen Schnitt am Brustwarzenunterrand durchgeführt.