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Germaine de Staël (1766 – 1817), aus Genf, genoss eine Erziehung durch ihren Vater und den Pariser Salon ihrer Mutter, wo sie mit bedeutenden Autoren in Kontakt kam. Nach ihrer ersten Heirat eröffnete sie einen eigenen Salon, der im Vorfeld der Revolution eine rege Tätigkeit entfaltete.
Germaine de Staël passte nicht in das zeitgenössische Rollenbild der Frau. Statt eine unauffällige Existenz zu führen, prägte sie das politische und kulturelle Leben Frankreichs ab Ende des 18. Jh. Aufgrund des Erfolgs ihrer Werke, der Ausstrahlung ihrer Ideen, ihrer starken Persönlichkeit und ihrer Verfolgungen wurde Germaine de Staël zu einer europaweit bekannten Heldin.
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