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Neapel ist eine an Kultur und Kunst unheimlich reiche Stadt, z.B.
Das wunderschön gelegenen Museum Capodimonte im ehemaligen Jagdpalast des Königs beherbergt die Kunstsammlung Farnese. Das Erbe von Alessandro Farnese (1468-1549), bekannt unter dem Namen Papst Paul III. wurde vom Neapoletanischen König Carlo di Borbone weiter vervollständigt und enthält heute eine der reichsten Kunstsammlungen der Renaissance. Meisterwerke von Tizian, Raffael, Caravaggio, sind hier ausgestellt.
Das Real Teatro di San Carlo ist das größte Opernhaus in Neapel, Italien. Das geschichtsträchtige Haus war jahrelang die größte und eine der angesehensten Opern Europas. Es wurde 1735 von den Architekten Giovanni Antonio Medrano und Angelo Carasale für den Bourbonenkönig Karl VII. von Neapel konzipiert und errichtet.
Es wurde 1735 von den Architekten Giovanni Antonio Medrano und Angelo Carasale für den Bourbonenkönig Karl VII. von Neapel konzipiert und errichtet. Der König wollte Neapel mit einem neuen und größeren Theater an Stelle des alten verfallenden Teatro San Bartolomeo von 1621 ausstatten. Das Teatro di San Carlo war jahrelang mit 3.300 Plätzen das größte Opernhaus und, noch vor der Mailänder Scala, das angesehenste Haus in Europa und der Welt und wurde allein schon wegen seiner Architektur und seiner reichen Einrichtung bewundert. Aber auch durch die zahlreichen Uraufführungen von Vincenzo Bellini, Gaetano Donizetti, Gioachino Rossini u. v. a. war das Teatro San Carlo beim Publikum beliebt. Große Tenöre wie Franco Corelli, Galliano Masini, Mario del Monaco, Beniamino Gigli und natürlich Enrico Caruso gehörten zu den Künstlern dieses Hauses.
Das Theater wurde am 4. November 1737 – dem Namenstag des Königs – mit der Aufführung von Domenico Sarros Achille in Sciro eröffnet, der sein Werk zu diesem Anlass selbst dirigierte. Grundlage dieser Oper war ein Libretto von Pietro Metastasio.
Im Februar 1816 zerstörte ein Brand große Teile des Theaters. Für die Instandsetzung und Restaurierung zeichnete der Architekt Antonio Niccolini verantwortlich. Bereits Ende August desselben Jahres konnte Niccolini das Theater – mit klassizistischer Modernisierung – wieder der Öffentlichkeit übergeben. Am 28. November 1813 wurde hier die Oper Medea in Corinto vom deutschen Komponisten Johann Simon Mayr uraufgeführt. Der Schüler Mayrs Gaetano Donizetti erlebte hier am 26. September 1835 die Uraufführung seiner Oper Lucia di Lammermoor. Im März 1904 wurde Siberia von Umberto Giordano als italienische Premiere aufgeführt.
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Alle Angaben zu den Besetzungen sind daher unverbindlich - Änderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
Alle Angebote sind auf Anfrage. Die Verfügbarkeit kann sich stündlich ändern. Preisänderungen sind vorbehalten.
A Night to remember: OTELLO mit Jonas Kaufmann
Am 24. November 2021 um 18 Uhr
Oper in vier Akten
Musik: Giuseppe Verdi
Dirigent: Michele Mariotti
Direktion: Mario Martone
Interpreten:
Jonas Kaufmann, Maria Agresta, Igor Golovatenko, Alessandro Liberatore, Matteo Mazzaro, Emanuele Cordaro, Biagio Pizzuti, Francesco Esposito, Manuela Gusteri
Quelle Foto: Sony Classical.de
Die Uraufführung fand am 5. Februar 1887 an der Mailänder Scala statt.
Verdi's vorletzte Oper, mit der er nach langer Schaffenspause wieder das musikdramatische Wort ergriff, packt den Hörer an der Gurgel und lässt ihn bis zum unausweichlichen Ende nicht mehr los. Wie Otello, der erfolgreiche Feldherr, sich im Intrigengespinst Jagos verfängt; wie der unheilvolle Samen der Eifersucht gedeiht und Otellos Liebe zu seiner Frau Desdemona schon am Hochzeitstag zu zersetzen beginnt; wie Desdemona, „obwohl sie ahnt oder spürt, dass dieses Unheil auf sie zukommt und dass Otello in der Lage ist, sie aus Eifersucht umzubringen, dennoch insistiert“ – Verdi hat mit seinem Otello ein Operndrama geschaffen, wie es knapper, direkter, intensiver und schöner bis dahin nicht gekannt war und bis heute unübertroffen ist.
Unser Arrangement:
Preis pro Person im Doppelzimmer ab € 690
Einzelzimmerzuschlag und Verlängerung auf Anfrage möglich
Februar 2022
Die Rolle der versklavten Königstochter, die sich in den feindlichen Heerführer Radamès verliebt, dadurch zur Rivalin ihrer Herrin wird und loyal zu ihrem Vater halten will, ist wie geschaffen für die außergewöhnliche Bühnenpräsenz einer Anna Netrebko.
"Aida" ist eines der bekanntesten und beliebtesten Opernwerke überhaupt. Seit der Uraufführung an Heiligabend 1871 in Kairo - eine Auftragsarbeit für den ägyptischen Khediven Ismail Pascha - erfreut sich "Aida" weltweit ungebrochener Popularität und wurde in den unterschiedlichsten Varianten in Szene gesetzt, nicht selten mit größter Opulenz samt leibhaftigen Elefanten und Pferden. Umso spannender nun die mit einer der populärsten Opernsängerinnen der Welt: Anna Netrebko.
Quelle: ZDF, Salzburger Festspiele, Monika Rittershaus
März/April 2022
Dirigent: Dan Ettinger
Direction: Chiara Muti
Cast: Mariangela Sicilia/Serena Malfi/Alessio Arduini/Giovanni Sala/Damiana Mizzi/Paolo Bordogna
Orchestra und Chor: Orchestra e Coro del Teatro di San Carlo
Così fan tutte, (deutsch „So machen es alle (Frauen) oder Die Schule der Liebenden“ ist eine Oper in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart, KV 588, nach einem Libretto von Lorenzo Da Ponte. Mozart begann mit der Komposition im Herbst des Jahres 1789. Uraufgeführt wurde die Oper am 26. Januar 1790 im „alten“ Wiener Burgtheater am Michaelerplatz.
Imagine adăugată de anca_daniela_spataru
April/Mai 2022
Music: Giacomo Puccini - Production Teatro San Carlo
ARTISTS:
Conductor: Juraj Valčuha
Direction: Edoardo De Angelis
Cast: Oksana Dyka/Piero Pretti/Ildar Abdrazakov/Emanuele Cordaro/Sergio Vitale/Francesco Pittari/Giacomo Mercaldo/Gianvito Ribba
Orchestra and Choir: Orchestra, Coro e Coro di Voci Bianche del Teatro di San Carlo
Tosca ist eine Oper in drei Akten, komponiert von Giacomo Puccini. Die Uraufführung fand am 14. Januar 1900 im Teatro Costanzi in Rom, dem heutigen Teatro dell’Opera di Roma, unter Dirigent Leopoldo Mugnone statt. Am 21. Oktober 1902 folgte die deutschsprachige Erstaufführung an der Semperoper in Dresden. Bedeutend für die Rezeptionsgeschichte in Deutschland wurde auch die Premiere am Deutschen Opernhaus Berlin unter der Leitung von Ignatz Waghalter am 20. Mai 1920.