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Drei Monate nach dem verheerenden Erdbeben in Nepal sind hunderttausende Kinder nach Angaben des UNO-Kinderhilfswerks UNICEF weiterhin dringend auf Hilfe angewiesen. Es fehle weiter an sicheren Unterkünften, Nahrung, Wasser, medizinischer Versorgung sowie Notschulen.
Mehr als 600 Kinder seien durch das Erdbeben zu Halbwaisen oder Waisen geworden, teilte UNICEF am Samstag mit. 10'000 Mädchen und Knaben sind nach UNICEF-Angaben akut mangelernährt, mehr als 1000 von ihnen lebensbedrohlich. Obwohl sich die humanitäre Situation in den vergangenen drei Monaten auch dank vieler Spenden aus dem Ausland deutlich verbessert habe, werde Nepal noch auf längere Sicht auf Hilfe angewiesen sein.
Der Himalaya-Staat war am 25. April und am 12. Mai von zwei schweren Erdbeben erschüttert worden. Mehr als 8800 Menschen kamen ums Leben, die meisten von ihnen bei dem Beben im April, fast 600'000 Häuser wurden zerstört. (sda/afp)