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Vor zwei Jahren hatte sich Felix ins Industriegebiet verirrt. Er war ein ganz wilder Kater, der auf der Durchreise war. Die zwei mochten sich gleich und Emsy teilte viele Monate sein Mahl mit dem weissen Kater. Felix war äusserst zierlich und fast vollkommen weiss. Nur ein paar schwarze Flecken am Kopf, Rücken und am Schwanz unterbrachen sein helles Fell. Er hatte immer grossen Hunger und panische Angst vor Menschen. Emsy konnte sich nicht erklären, wieso Felix derart Angst vor seinen Frauen hatte. Die taten doch niemandem was. Stattdessen stellten sie Felix, als sie ihn eines Tages am Futternapf entdeckten, eine grosse Zusatzportion Futter hin. Allmählich wurde Felix zugänglicher. Er kam jeden Morgen gegen sieben Uhr und stellte sich vor die Bürotüre. Wenn diese aufging, sprang er ein paar Meter zurück. Er liess die Schale nicht aus den Augen, die man seinetwegen vor die Eingangstüre stellte. Es roch nach frischem Katzenfutter und manchmal auch nach einem leckeren Fisch. Felix war sehr dankbar, dass er sich ein paar Monate bei Emsy und seinen Freundinnen aufhalten konnte. Er konnte sich von den Strapazen der letzten Monate erholen und seine Kraft wieder aufbauen. Eines Tages verabschiedete er sich von Emsy und machte sich auf und davon, neuen Abenteuern entgegen.