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Acht Soldaten des deutschen Kontingents im Rahmen der Multidimensionalen Integrierten Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen in Mali (MINUSMA) wurden am Donnerstagabend, den 14. Juli 2022, daran gehindert, das malische Hoheitsgebiet zu verlassen.
Dies geht aus einer Erklärung des deutschen Verteidigungsministeriums gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (DPA) hervor, in der eine "Schikane" in diesem Verfahren angeprangert wird.
Die Deutsche Presseagentur berichtet, dass "die Soldaten ihren gebuchten Flug am Donnerstag, dem 14. Juli, nicht antreten konnten".
Die deutschen Medien berichten, dass die Soldaten nicht alle notwendigen Dokumente besaßen, um den Flug anzutreten.
Weder die Minusma noch die malischen Behörden gaben weitere Details zu diesem Vorfall bekannt.
Nach dem Eklat um die Verhaftung von mehreren Dutzend Wachmännern aus Elfenbeinküste für die UN-Friedensmission in Mali (Minusma) als „Söldner“ hatte die Militärregierung des westafrikanischen Landes am Donnerstag sämtliche Wechsel der internationalen Einsatzkräfte ausgesetzt. Mit sofortiger Wirkung dürfe es weder beim Militär noch bei der Polizei im Rahmen der UN-Mission einen Austausch des Personals geben. Das betrifft auch bereits geplante und genehmigte routinemäßige Rotationen.
Deutschland hatte am Mittwoch die malischen Behörden aufgefordert, die 49 ivorischen Soldaten, die am Sonntag in Bamako verhaftet worden waren, unverzüglich freizulassen, sagte die deutsche Verteidigungsministerin Christine Lambrecht.
Christine Lambrecht hatte betont, dass "das Verhalten der malischen Führung ein sehr problematisches Signal ist. Hier kommen leider erneut ernsthafte Zweifel auf, ob Mali überhaupt Interesse an einer konstruktiven Zusammenarbeit im Rahmen der Minusma [Integrierte Multidimensionale Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen in Mali] zeigt".
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