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Vorgestellt wegen plötzlich aufgetretenen Zungenschlagens und leeren Schluckens.
Die Maulhöhle ist wegen fehlender Kooperation nicht untersuchbar. Der Kehlkopf scheint nicht vermehrt empfindlich, der restliche Untersuch ist unauffällig.
Zur genaueren Untersuchung der Maul- und Rachenhöhle ist eine kurze Narkose notwendig. Dabei wird ersichtlich, dass sich im Oberkiefer der Katze ein kleines Holzstöckchen zwischen den zwei Reisszähnen verkeilt hat. Der Rachenraum ist sonst unauffällig.
Das Stöckchen wird mit einer Klemme entfernt, es ist keine weitere Therapie notwendig.
Rachenfremdkörper sind bei Katzen relativ häufig anzutreffen. In den allermeisten Fällen handelt es sich dabei aber um Gräser, welche nicht abgeschluckt werden können und sich wegen ihrer feinen Widerhäkchen im Nasen-/Rachenraum verkeilen. Typische Symptome sind hierbei ein starker Schluckreiz; ein Schlucken kann meist auch sehr einfach beim Abtasten des Kehlkopfes ausgelöst werden.
Der Fremdkörper bei „Sepi“ stellt insofern eine Seltenheit dar. Der „Stöckchenfremdkörper“, welcher sich im Gaumen und zwischen den Zähnen verkeilt, wird sonst meist bei Hunden beobachtet, welche auch mit solchen Gegenständen spielen bzw. diese im Maul tragen.