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How to Steal a Million
Regie: William Wyler
Darst.: Audrey Hepburn, Peter O’Toole, Eli Wallach, Hugh Griffith, Charles Boyer, Fernand Gravey, Marcel Dalio, Jacques Marin, Moustache, Roger Tréville u.a.
Als Kunstliebhaber und Besitzer wertvollster Meisterwerke hat es Charles Bonnet zu Wohlstand und Ruhm gebracht. Der Pariser verheimlicht der internationalen Kunstszene nur ein winziges Detail: Er malt die berühmten Werke selbst. Der überaus agile und hochbegabte Fälscher bringt mit seiner heimlichen Leidenschaft Tochter Nicole immer wieder zur Verzweiflung. Vergeblich versucht sie, ihren eigenwilligen Vater davon abzuhalten, seinen neuesten Coup zu landen: die Cellini-Venus, die Nicoles Grossvater nach dem Abbild der Grossmutter geformt hat, dem Pariser Museum als Leihgabe für eine internationale Ausstellung zu überlassen. Als das wertvolle Stück für eine Million Dollar versichert werden soll, droht Bonnets Schwindel aufzufliegen, denn ein Versicherungsexperte ist angehalten, die Venus zu überprüfen. Nicole, die ihren Vater unter allen Umständen vor einer Blamage bewahren will, bittet den ungewöhnlich charmanten Einbrecher Simon Dermott um Hilfe. Gemeinsam versuchen sie das Unmögliche: die falsche Venus aus dem Museum zu stehlen, bevor der Experte dem Betrug auf die Schliche kommen kann. Der ganze Film wurde in den Pariser Studios de Boulogne gedreht. Der berühmte Coiffeur Alexandre de Paris schuf für Audrey einen neuen Haarschnitt und der vom Visagisten Alberto de Rossi kreierte breite Lidstrich ergänzte ihren markanten Sixties-Look. Eine der berühmtesten Modeaufnahmen der 1960er-Jahre aus der Eröffnungsszene des Films zeigt sie im weissen Givenchy-Kostüm mit helmförmigen Filzhut und überdimensionierter Sonnenbrille. Die «neue Audrey Hepburn» kam beim Publikum gut an – der Film wurde ein Kassenschlager. Arte.tv meint: «‹How to Steal a Million› ist eine leichte romantische Komödie, über die William Wyler selbst einmal sagte, sie solle so kurzlebig wie Champagner sein. Dass das cineastische Leichtgewicht bis heute nicht in Vergessenheit geraten ist, verdankt der Film in erster Linie seinem hochkarätigen Ensemble, allen voran der wunderbaren Audrey Hepburn. An ihrer Seite brilliert Peter O’Toole in der Rolle des Meisterdiebs: In amüsanter Weise zelebrieren sie in extravaganter Eleganz die Ironie ihrer Dialoge.»