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Die Bauplanungsbranche ist männlich: In keinem Zweig der Branche beträgt
der Frauenanteil auch nur annähernd 50%. In konzeptionellen und
gestalterischen Tätigkeiten wie Entwurf und Planung sind Frauen am
ehesten vertreten, in Bauleitung und Ingenieurwesen kaum.
Jan Bärthel
Industrielles Bauen
Das so genannte "industrielle Bauen" wird immer wieder als Patentlösung
präsentiert, wenn die wirtschaftlichen Probleme der Bauwirtschaft ein
existenzbedrohendes Ausmass erreichen. Man erhofft sich die Lösung
dieser Probleme durch den Einsatz modernster computergestützter
Fertigungstechnologien
und standardisierter Produkte. Diese Versuche sind bisher gescheitert,
weil man die Produktion in den Vordergrund gestellt hat.
Ekkehard Ramm | Eberhard Schunk (Hrsg.)
Heinz Isler Schalen
Als Bauingenieur hat sich Heinz Isler früh freigemacht von den Fesseln
der reinen Mathematik. Die Natur kennt diese Fesseln nicht und baut nach
anderen Gesetzen z.B. die tausendfältigen Schalen mit einem Minimum an
Material und Volumen.
Schweizer Eisenbahnbrücken
Dieser Katalog zur Ausstellung "Schweizer Eisenbahnbrücken" der
Gesellschaft für Ingenieurbaukunst behandelt in drei Teilen die Themen
"Eisenbahnbau bis 1900", "Schweizer Eisenbahnbau" und "Ausgewählte
Schweizer Eisenbahnbrücken".
Paul Meyer-Meierling (Hrsg.)
Wohnqualität, Kosten, Aspekte der Konstruktion und der Energie
Der Gesamtbericht enthält vergleichende Richtwerte und Kommentare zu den Schwerpunktkriterien sowie eine Zusammenfassung der wichtigsten Daten aller untersuchten Bauten. Damit wird ein Vergleich der 50 Bauten möglich.
Inhalt: Grundlagen, Vergleiche zu Qualität/Kosten/Volumen/Konstruktion/Energie, Kurzinformationen der untersuchten Bauten mit Kennwerten.
Rudolf Hess
Glasträger
Der Werkstoff Glas ist im Bauwesen zu einem wichtigen Bau- und
Gestaltungselement geworden. Nachdem Glas bislang ausschliesslich als
Raumabschluss gedient hat, wird es - als "tragendes Glas" -
zunehmend für Tragkonstruktionen eingesetzt. Im Gegensatz zur Bemessung
von Flachglas, wie beispielsweise Fensterscheiben, existieren keine
Bemessungsregeln für Tragelemente aus Glas. Das Forschungsprojekt, das
dieser Publikation zugrunde liegt, untersuchte Träger aus Glas
eingehend, vor allem in experimenteller Weise. Dazu wurden eine grosse
Anzahl Glasträger von 4500 mm Länge und 400 mm beziehungsweise 200 mm
Höhe mit Biegeversuchen zu Bruch gebracht.
Paul Meyer-Meierling (Hrsg.)
Stutzrain
Ensemble von vier Wohngebäuden an einem Nordosthang. Die Gebäude sind
hochwertig wärmegedämmt, atmungsfähig und aus biologisch sowie
ökologisch verantwortbaren Materialien erstellt. Die hohe Lebensqualität
bei bescheidenem Innenausbau ermöglichte monatliche Belastungen von
unter CHF 2000.
Paul Meyer-Meierling (Hrsg.)
Nägelseestrasse
Der dreigeschossige Baukörper mit Attika steht mit dem Rücken, der als
Laubengang ausgebildet ist, zum Bahntrassee und ergänzt die
Siedlungsstruktur der nahen Reihenhäuser. Der regelmässige
Konstruktionsraster, geringe Spannweiten und durchgehende
Erschliessungszonen helfen, die Erstellungskosten trotz teurer
Fassadenbauteile infolge von Schallschutzmassnahmen niedrig zu halten.
Paul Meyer-Meierling (Hrsg.)
MFH Düdingen
In moderner, unkonventioneller Architektursprache erstelltes
Mehrfamilienhaus mit zwei verschiedenen Wohnungstypen und
Laubengangerschliessung. Es wird sowohl individuelles wie auch
gemeinschaftliches Wohnen angestrebt. Das Gebäude sowie seine Umgebung
sind grosszügig und kinderfreundlich gestaltet.
Paul Meyer-Meierling (Hrsg.)
Lütisämetstrasse
An aussergewöhnlicher Lage mit Seesicht und Alpenblick an einem Südhang
entstand mit bescheidenen finanziellen Mitteln und geringem baulichem
Aufwand grosse Nutzungsvielfalt und Flexibilität. Der Aussenbereich ist
sehr grosszügig gestaltet und gliedert sich in gemeinsame und private
Flächen.
Paul Meyer-Meierling (Hrsg.)
Husmatt
Durch ein vielfältiges Nutzungsangebot soll die Überbauung das neue
Zentrum von Dättwil bilden. Ein viergeschossiger, hufeisenförmiger
Baukörper umschliesst einen Hofeinbau. Mit dieser heterogenen Grossform
werden die Orientierung erleichtert und Plätze und Wege gebildet. Es
wurde eine gute Durchmischung von verschiedenen Wohnungsgrössen und
-typen angestrebt.
Paul Meyer-Meierling (Hrsg.)
Geelig
Neun Baukörper in vier Gebäudezeilen bilden die erste Etappe einer
grösseren Überbauung. Der zwischen den Baukörpern liegende
Erschliessungsbereich ist gleichzeitig Treffpunkt und Wegachse zu den
weiteren Etappen. Bei der Gestaltung des Aussenraumes wurde auf soziale
und ökologische Aspekte geachtet.
Paul Meyer-Meierling (Hrsg.)
Burgergasse II
Als Teil einer grösseren Planung der südlichen Vorstadt von Burgdorf
entstanden, wird die Siedlung ihrer Lage am Stadtrand gerecht. Die sechs
zwei- bzw. dreigeschossigen Häuser sind kammartig angeordnet,
dazwischen entsteht ein Netz aus Gassen und Plätzen.
Paul Meyer-Meierling (Hrsg.)
Baumgarten
Unweit des Berner Stadtzentrums bietet die als genossenschaftlicher
Wohnungsbau entstandene Siedlung mit ihrer Hofstruktur ein
differenziertes Wohnungsangebot und unterschiedlich nutzbare
Aussenräume. Moderne Betonarchitektur wird geschickt mit der
alternativen Architektur von Ökologie, Mitbestimmung und Individualismus
kombiniert.
Paul Meyer-Meierling (Hrsg.)
Steinbruch
Mit einem Personalhaus der Lägern-Kalksteinbrüche und fünf
Niedrigenergiehäusern ist in Dielsdorf ökonomisch wie auch ökologisch
beispielhafter Wohnraum entstanden. Schwerpunkte der Überbauung sind:
niedrige Baukosten, ökologische Bauweise, einfache Kubatur,
Sonnenenergienutzung, hoher Dämmwert und einfache Haustechnik. Die
Hanglage erlaubt einen schönen Ausblick auf die Moorlandschaft der
Umgebung.
Paul Meyer-Meierling (Hrsg.)
Niederholzboden
Die tiefe Parzelle in Riehen wurde mit einem langen Baukörper überbaut,
der in drei Teile gegliedert ist. Im Kopfbau sind Kleinwohnungen für
eine Behinderten-Wohngemeinschaft untergebracht. Die
Genossenschaftswohnungen liegen im Mittelteil, und im Südbau befinden
sich vier Reiheneinfamilienhäuser.
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