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Signatur:
Ar 1023
Für die Konsultation der Unterlagen im Lesesaal vereinbaren Sie bitte telefonisch (043 268 87 50) einen Termin, da die Platzzahl im Lesesaal aufgrund der Corona-Situation beschränkt ist. Der Zugang zum Lesesaal ist nur mit bestätigter Platzreservation möglich.
Ar 1023
1950-2019
0.5 m
Geboren als Tochter von Friedrich und Mina Schmutz-Keller. Promotion 1978 an der Rechts- und staatswissenschaftliche Fakultät der Universität Zürich. 1980 übernahm Marina Schmutz die Leitung des von ihren Eltern gegründeten Hauses Forchwies, dessen Trägerschaft 1986 auf einen gemeinnützigen Verein überging. Der Betrieb des Privatschul-Instituts für Kinder mit Schul- und Verhaltensschwierigkeiten wurde im Sommer 1991 eingestellt. Die Vereinsauflösung erfolgte, nach Abschluss aller Abrechnungen mit den Behörden, am 22.11.1995. Das Vereinsvermögen im Umfang von SFR 46'500.00 wurde der Stiftung Gott hilft in Zizers übermacht. Später engagierte sich Martina Schmutz im Vorstand des Verein der Freunde des Foyer Anny Hug, wo sie u.a. als Aktuarin wirkte.
Zu den beiden oben erwähnten Institutionen, zum Haus Forchwies und zum Foyer Anny Hug, hat Marina Schmutz Unterlagen zusammengetragen und nun dem Schweizerischen Sozialarchiv übergben.
Die Akten wurden vom Schweizerischen Sozialarchiv am 08.03.2019 und am 19.06.2019 übernommen.
Der Bestand enthält u.a. Akten zum Haus Forchwies (1951-1991) sowie zum Foyer Anny Hug (1954-1980, vormals: Anny-Hug Heim) bzw. zum Verein der Freunde des Foyer Anny Hug. Vorhanden sind Gremienprotokolle, Jahresberichte, Drucksachen, Unterlagen zur Geschichte der beiden Organisationen, Korrespondenzen und Organisationsakten (Personalbögen, Anmeldungen, Gesuche, etc.).
Kassiert wurden Doubletten und Mehrfachexemplare. Ferner wurde bei den Gesuchsunterlagen des Vereins der Freunde des Foyer Anny Hug nicht alles integral aufbewahrt.
Nachlieferungen werden nicht erwartet.
Der Bestand ist im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs ohne Benutzungsbeschränkungen einsehbar.
Der Bestand wurde am 06.08.2019 von U. Kälin bearbeitet.