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Inhalt
Das ABC hat in der Studiensammlung des Schweizer Kindermuseums einen dominanten Platz, sind die Kenntnisse des ABC doch für jedes Kind der Schlüssel in die moderne zivilisierte Welt.
Die ersten Schulfibeln waren eher eine trockene Angelegenheit. Das ABC auf der ersten Seite und nachfolgend biblische Texte, also wenig pädagogisches Entgegenkommen für den Neuanfänger: Er hatte das ABC und die biblischen Texte auswendig zu lernen. Eine weitere Form war auch die «Einverleibung» von Buchstaben in Gebäckform. Bereits bei den Römern angewandt, empfahl dieses Mittel auch der Humanist Erasmus von Rotterdam. Gegessen wurden nicht nur Gebäckbuchstaben, sondern auch mit dem ABC bedruckte Papierzettel. Die Methoden verfeinerten sich, der Buchstabe wurde in der Fibel in ein Merkbild eingebettet.
Die Ausstellung zeigt Fibeln und ABC-Darien aus dem 19. Jahrhundert sowie «Vorschriften» oder Schreibmeisterbücher aus dem 18. Jahrhundert, dazu diverse ABC-Lotto- und Kartenspiele bis in die Gegenwart.