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Leverage-Formel
rEK = rGK + (rGK – rFK) x FK:EK
Erkläre den Leverage-Effekt
EK-Rendite ist grösser falls die Gesamtkapitalrendite grösser ist als Fremdkapitalzinsatz
Die Eigenkapitalrentabilität kann durch die Beschaffung von zusätzlichem Fremdkapital angehoben werden, solange die Gesamtkapitalrendite grösser ist als der Fremdkapitalzinssatz.
Umgekehrt verschlechtert sich die Eigenkapitalrendite schlagartig, sobald die Gesamtkapitalrentabilität kleiner wird als die Fremdkapitalverzinsung.
(Anmerkung: Der Steuereffekt, der den Leverage-Effekt abschwächen würde, wurde vernachlässigt.)
Die Ausrichtung des magischen Sechseck mit Ausrichtung auf die Rentabilität.
In der Regel ist die Rentabilität auf dem gesamten eingesetzten Kapital (FK und EK) ungleich der Verzinsung des Fremdkapitals.
Daraus ergibt sich, falls die Gesamtkapitalrendite höher ist als die Fremdkapitalverzinsung, dass durch die Beschaffung von zusätzlichem Fremdkapital ein höherer Gewinn auf dem Eigenkapital erzielt werden kann.
Man spricht von der Hebelwirkung des Fremdkapitals zugunsten der Eigenkapitalrendite, dem sogennanten Leverage-Effekt.
Die Ausrichtung des magischen Sechseck mit Ausrichtung auf die Liquidität.
Die Liquidität ist für die Sicherheit und Existenz der Unternehmung eine unbedingte Notwendigkeit.
"Rentabilität ist Nahurng, Liquidität Atmung der Unternehmung"
Ausschlaggebend ist nicht nur die effektiv vorhandene Liquditität, sondern die potentiell mögliche Liquidität über zugesicherte, aber noch nicht in Anspruch genommene Kredite.
Die äussert sich darin, dass eine Unternehmung jederzeit in der Lage ist, augrund ihrer Kreditwürdigkeit und Kreditfähigkeit zusätzliches Kapital aufzunehmen.
Die Ausrichtung des magischen Sechseck mit Ausrichtung auf die Sicherheit.
Der Grundsatz der risikoangepassten Finanzierung besagt, dass der Eigenfinanzierungsgrad umso höher sein mus, je risikoreicher die Geschäftstätigkeit einer Unternehmung ist.
Die risikogerechte Anpassung ist in erster Linie auf die Sicherheit der Gläubiger ausgerichtet.
Dies kommt auch darin zum Ausdruck, dass der Fremdkapitalgeber über den Zinssatz für das Eingehen eines solchen Risikos entschädigt wird.
Je höher das Risiko eingestuft wird, desto höher wird der Zinsatz sein.
Die Ausrichtung des magischen Sechseck mit Ausrichtung auf die Flexibilität.
Eine Unternehmung sollte fähig sein, sich jederzeit an ihre schwankenden Kapitalbedürfnisse sowie an die sich dauern ändernden Bedingungen des Geld- und Kapitalmarktes anpassen zu können.
Konkret heisst dies, dass die Unternehmung:
– jederzeit die Möglichkeit hat, zusätzliches EK und FK aufnzunehmen.
– Über eine genügende Liquiditätsreserve verfügt, um unvorhergesehene Liquiditätslücken schliessen zu können.
– günstige Kapitalmarktbedingungen (z.B. hohe Aktienkurse, tiefe Zinsen) ausnutzen kann, um ihre Gesamtkapitalkosten mögichst tief zu halten.
Vorsicht: Eine hohe Flexibilität erfordert eine hohe Liquidität, welche wiederum die Rentabilität beeinträchtigt. Je höher die Bonität, desto höher die Flexibilität.
Die Ausrichtung des magischen Sechseck mit Ausrichtung auf die Unabhängikeit.
Mit der Ausgestaltung der Kapitalstruktur wird meistens auch ein Entscheid über die Unabhängigkeit der Unternehmung gefällt.
Mit der Art und dem Umfang der Kapitalbeteiligung wird entschieden, wie gross der Einfluss Dritter auf die Unternehmung ist.
Die Ausrichtung des magischen Sechseck mit Ausrichtung auf das Finanzimage.
Ein gutes Finanzbild stellt für grössere Publikumsgesellschaften, die – abgesehen vom Geschäftsbericht – in Inseraten oder Pressekonferenzen über ihre finanzielle Lage berichten, ein wirksames PR-Instrument dar.
Aus diesen veröffentlichten Zahlen, auch wenn sie nicht genau den unternehmungsinternen Daten entsprechen, werden Schlüsse auf Rentabilität, Liquidität und Sicherheit sowie auf zukünftige Entwicklungen gezogen.
Sie sind zum Teil entscheidend für die Entwicklung des Aktienkurses und somit der Bewertung der Unternehmung.