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Bis zu diesem Datum hatte Japan nur Beobachterstatus. Mit der Vollmitgliedschaft geht Japan gemäss den Ministerien die Verpflichtung ein, den andern Mitgliedländern zur Förderung der Kernenergienutzung nötige Informationen zu liefern, und erhält das Recht, im Austausch bei den Mitgliedern die für seine Nuklearindustrie nützlichen Informationen zu sammeln.
2001 schufen 13 Staaten - darunter die Schweiz - das Inpro, um die Aussichten innovativer Kernenergiesysteme aus der Sicht der Wirtschaftlichkeit, Sicherheit, Abfallerzeugung, Proliferation, Sicherung und Nachhaltigkeit zu beurteilen und zu vergleichen. Heute gehören dem Projekt 25 Staaten sowie die EU an. Die Geschäftsstelle führt die Nuclear Power Development Section der Internationalen Atomenergie-Organisation, welche die Tätigkeiten auch finanziell unterstützt. Der Arbeitsansatz des Inpro ist viel breiter angelegt als derjenige des parallel dazu laufenden Generation-IV International Forum. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Phase I bereitet eine Inpro-Arbeitsgruppe gegenwärtig die Lancierung der Phase II vor. Ihre Ziele sind, im Umfeld der verfügbaren Technologien die Machbarkeit eines internationalen Projekts abzuklären und festzustellen, welche Technologien eines solchen Projekts in welchen Mitgliedländern zu implementieren wären.
Quelle
P.B. nach Atoms in Japan, 4. Juli 2006