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"Stahlbau" nennt James Licini seine Arbeiten, die er aus Doppel-T-Trägern unterschiedlicher Dimensionen konzipiert. Dies ist das Material, das zumeist im Verborgenen als Skelett für heutige Architektur Verwendung findet und zumindest einmal im Centre Pompidou gestalterisch sichtbar eingesetzt worden ist. Die Elemente, die in tragender oder stützender, jedoch stets dienender Funktion als Brücke oder Stahlgerüst gebraucht werden, dürfen sich, befreiten Atlanten gleich, im "licinischen Stahlbau" in kraftvoller und gewichtiger Schönheit selbst darstellen. James Licini erlebt im Stahlbau die Kraft des Geordneten, des auf einer klaren Logik und Gesetzmässigkeit aufgebauten Systems, das er in Plastiken von architektonischer Ordnung und kubischer Dichte fasst.