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Stadtfuchs
Stadtfüchse leben ganzjährig im menschlichen Siedlungsgebiet. Untersuchungen zeigen, dass sich die Stadtfüchse bereits genetisch und im Verhalten von den Waldfüchsen unterscheiden, wobei die Übergänge noch fliessend sind. Stadtfüchse ziehen ihre Welpen in der Stadt gross, so dass man im Frühjahr auch Fuchswelpen in den Gärten und Parks beobachten kann. Füchse graben ihren Bau selten selber, sondern bevorzugen Wurzelhöhlen in Dickichten oder Hohlräume unter Gartenhäuschen und Geräteschuppen. Solche Bauten finden sie beispielsweise auf Friedhöfen, in Schwimmbädern, Parks und Schrebergärten.
Füchse nicht füttern
Werden Füchse gefüttert, gewöhnen sie sich noch stärker an den Menschen und werden zutraulich oder sogar aufdringlich. Solche Füchse führen immer wieder zu Problemen und müssen deshalb meist geschossen werden.
Krankheiten
Über Fuchskot kann der kleine Fuchsbandwurm übertragen werden. Die Eier dieses nur gerade drei Millimeter grossen Bandwurms gelangen mit dem Fuchskot in die Umwelt. In sehr seltenen Fällen kann dieser Parasit beim Menschen eine schwere Leberkrankheit auslösen. Obwohl jährlich nicht mehr als zwei bis vier Neuerkrankungen auf eine Million Einwohner registriert werden, sind einige Verhaltensregeln zu empfehlen:
- Beeren, Gemüse, Salat und Fallobst vor dem Verzehr gründlich waschen.
- Tiefgefrieren tötet die Fuchsbandwurmeier nicht ab. Bei gekochten Nahrungsmitteln besteht jedoch kein Risiko.
- Hunde, die mausen, können Träger des Fuchsbandwurms sein. Fragen Sie Ihren Tierarzt nach einem wirksamen Entwurmungsmittel für eine regelmässige Behandlung Ihres Hundes.
- Falls Füchse in Ihrem Garten Kot absetzen: Entfernen Sie diesen Kot mit einem Plastiksäckchen, das Sie verknotet der Kehrichtabfuhr mitgeben.