Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/144576

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, dem Parlament einen Bericht darüber vorzulegen, welche Erfolgsaussichten geschickte freiwillige Massnahmen bei der Erreichung der Lohngleichheit zwischen den Geschlechtern haben. Im Sommer 2014 wird der Bundesrat entscheiden, ob er zur Erreichung der Lohngleichheit weiterhin die Zusammenarbeit mit den Unternehmen suchen will oder staatliche Zwangsmassnahmen einführen will. Anscheinend herrscht im zuständigen Departement die Meinung vor, das Scheitern des Projekts Lohngleichheitsdialog (LGD) beweise, dass auf dem Weg der Freiwilligkeit nichts oder zu wenig für die Lohngleichheit getan werden könne. Der Bericht soll insbesondere die folgenden Fragen beantworten:</p><p>1. Welches waren die organisatorischen und inhaltlichen Mängel des Projekts LGD?</p><p>2. Ist wirklich nur das vom EBG (Eidgenössisches Büro für Gleichstellung) vorgeschlagene Verfahren zielführend? Wurden die von vielen Unternehmen zur Erreichung der Lohngleichheit angewendeten Methoden mit der nötigen Seriosität und Offenheit geprüft? </p><p>3. Welches waren die Gründe, weshalb viele angefragte Unternehmen die Teilnahme am Projekt LGD abgelehnt haben? Kann diesen Gründen Rechnung getragen werden, ohne das Ziel der Erreichung der Lohngleichheit zu gefährden?</p><p>4. Beweist das Scheitern des Projekts LGD wirklich, dass freiwillige Massnahmen nichts bringen? Ist dieses Scheitern nicht vielmehr in den Mängeln des Projekts begründet?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2>Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.