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Obwohl der Garten der Villa Ernst auf allen Seiten mit einem Zaun gefasst ist, schweift der Blick stets über diese Grenzen hinweg und verliert sich in der Vegetation der Nachbargärten. Insbesondere zum landschaftlichen Garten der Nachbarparzelle bestehen vielfältige Blickbeziehungen. Dies war schon Teil der Konzeption von Mertens / Pfleghard & Haefeli, denn im Gartenplan vom Anfang des 20. Jahrhunderts wird deutlich ein 'möglichst durchsichtiges Gebüsch' gefordert. Gleichzeitig wurden gewisse Blickbeziehungen durch die Verwendung von hohen immergrünen Gehölzen verhindert. Dies erweist sich als gelungene Konzeption, denn obwohl der Garten nicht als klein zu bezeichnen wäre, würde dieser isoliert betrachtet und in Relation zum stattlichen Wohngebäude klein wirken. Die städtbauliche Setzung des Gebäudes auf dem Grundstück erlaubte keine grosszügige, zusammenhängende Gartenanlage.
Gutachten
2012
Ort
Zürich-Fluntern