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Die 25-jährige Niederländerin siegte in einem Kopf-an-Kopf-Rennen gegen Marie-Josée Ta Lou von der Elfenbeinküste, die in 22,08 Sekunden einen Landesrekord aufstellte. Bronze ging an Shaunae Miller-Uibo von den Bahamas, die über 400 m mit dem Sieg vor Augen wenige Meter vor dem Ziel eingebrochen war.
Sowohl Schippers (Bronze) als auch Ta Lou (Silber) hatten bereits im Final über 100 m eine Medaille gewonnen. Nicht am Start über 200 m waren sowohl die verletzte 100-m-Weltmeisterin Tori Bowie aus den USA als auch Elaine Thompson, die Olympiasiegerin aus Jamaika. Für die Karibikinsel setzte es eine weitere bittere Niederlage ab. Das im Sprint dominierende Land der letzten Dekade hatte keine Läuferin in den Final gebracht.
Die USA gewann in einer Disziplin Gold und Silber, auf die wohl keiner gewettet hätte. Ausgerechnet über 3000 m Steeple – in Kenia ein Nationalsport – setzten sich Emma Coburn und Courtney Frerichs durch. Die Weltrekordhalterin und Olympia-Siegerin Ruth Jebet, die mittlerweile für Bahrain startet, brach auf der Schlussrunde völlig ein. Dritte wurde die Kenianerin Hyvin Jepkemoi.
Bei den Weitspringerinnen entschieden sechs Zentimeter zwischen Gold und dem 4. Rang. Brittney Reese flog mit einem Satz auf 7,02 m zu ihrem vierten Weltmeistertitel. Die Amerikanerin gewann vor der gebürtigen Russin Daria Klischina, die ihren Lebensmittelpunkt auch in den USA hat und deshalb schon 2016 für Rio nachweisen konnte, dass sie vom Doping-Skandal in ihrer Heimat nicht betroffen ist. Klischina musste als neutrale Athleten antreten. Sie sprang 7,00 m weit. Die Olympiasiegerin und Titelverteidigerin Tianna Bartoletta aus den USA landete mit 6,97 m auf dem Bronzerang, der Serbin Ivana Spanovic (6,96) blieb die Lederne.
Das Hammerwerfen ist eine polnische Disziplin. Nachdem die Frauen bereits Gold und Bronze geholt hatten, sicherten sich ihre Teamkollegen dieselben Medaillenfarben. Pawel Fajdek schaffte mit dem dritten Weltmeistertitel in Serie das Triple, Wojciech Nowicki erhielt Bronze.
(SDA)