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Knapp 47 Millionen Italiener sind zur Stimmabgabe aufgerufen. Als Favorit gilt ein Rechtsbündnis aus der Partei Fratelli d'Italia mit Spitzenkandidatin Giorgia Meloni sowie der Forza Italia von Ex-Premier Silvio Berlusconi und der Lega des ehemaligen Innenministers Matteo Salvini. Die Postfaschistin Meloni beansprucht den Posten der Ministerpräsidentin für sich, sollten ihre "Brüder Italiens" als stärkste Einzelpartei aus dem Urnengang hervorgehen. Der Mitte-Links-Partei (PD) um Spitzenkandidat Enrico Letta und der 5-Sterne-Bewegung des ehemaligen Ministerpräsidenten Giuseppe Conte werden Aussenseiterchancen eingeräumt, auch wenn Meinungsforscher sie zuletzt im Aufwind sahen.
Die Wahl wurde notwendig, weil der frühere EZB-Präsident Mario Draghi im Juli nach dem Bruch seines breiten Regierungsbündnisses nach rund anderthalb Jahren Amtszeit als Ministerpräsident zurückgetreten ist. Er ist aber noch geschäftsführend im Amt.
(Reuters)
1 Kommentar
Egal was bei dieser Wahl aus den Urnen kommt, spätestens im Herbst 2023 gibt es eine technische Regierung ohne G. Meloni. Weil wenn S. Berlusconi die Gelegenheit bekommt, die technische Regierung mit C. Calenda und PD zu bilden, wirft er G. Meloni raus.