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Woher kommt eigentlich die Redensart «Das geht auf keine Kuhhaut»?
Die Redensart «Das geht auf keine Kuhhaut» bezeichnet eine unbeschreibliche Frechheit oder Gemeinheit. Über die Herkunft gibt es verschiedene Deutungen. Die Bedeutung geht möglicherweise sogar bis in die Antike zurück.
In der Antike und im Mittelalter wurden Tierhäute als Pergament zum Schreiben verwendet. Verschiedene bildliche Darstellungen zeigen den Teufel, wie er das Sündenregister der Menschen auf einer Kuhhaut notiert. Hat der Mensch zu viel gesündigt, ist keine Kuhhaut gross genug, alle Sünden aufzuschreiben. Nach einer weiteren Deutung wurden Verbrecher im Mittelalter auf einer Kuhhaut zum Richtplatz geschleift. Hatte jemand so viele Verbrechen begangen, dass er quasi mehrfach zum Richtplatz hätte geschleift werden müsste, reicht eine Kuhhaut nicht aus.