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111 Staaten haben am 20. Dezember 2012 für eine neue Uno-Resolution gestimmt, die ein weltweites Todesstrafe-Moratorium fordert - zwei mehr als noch vor zwei Jahren. Es war bereits die vierte derartige Resolution seit 2007.
Das Abstimmungsresultat bestätigt erneut den weltweiten Trend zur Abkehr von der Anwendung der Kapitalstrafe. 140 Staaten haben sie heute im Gesetz oder in der Praxis bereits abgeschafft. Zwar ist die Resolution der Uno-Generalversammlung rechtlich nicht bindend. Aber sie drückt den Willen einer grossen Mehrheit der internationalen Gemeinschaft aus, die Todesstrafe nicht mehr anzuwenden, und sendet damit ein starkes Signal an jene Staaten, die dies immer noch tun.
Lesen Sie die vollständige Medienmitteilung von Amnesty International (Englisch).