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Zwei Berggänger verunglücken tödlich
Mindestens zwei Berggänger sind am Wochenende in den Schweizer Alpen bei Unfällen ums Leben gekommen.
Im Toggenburg starb eine 54-Jährige auf einer Skitour, während am Piz Kesch im Bündnerland ein deutscher Alpinist tödlich verunglückte.
Die 54-jährige Frau hatte am Samstag alleine eine Skitour auf den Brisi, einen der sieben Churfirsten-Gipfel, unternommen, wie die Kantonspolizei St. Gallen mitteilte. Auf der Talfahrt stürzte sie nach einigen hundert Metern Fahrt, rutschte auf dem eisigen Untergrund talwärts und stürzte über ein 15 bis 20 Meter hohes Felsband.
Am Piz Kesch in Graubünden starb am Sonntag ein deutscher Alpinist. Der Mann kam beim Abstieg zu Fall und stürzte in den Felsen ab. Nach einem schwierigen Rettungsmanöver verstarb der Mann laut der Kantonspolizei Graubünden im Spital in Samedan.
Der Alpinist war Mitglied einer vierköpfigen deutschen Skitourengruppe gewesen. Diese hatte den Berg von Norden her bestiegen. Auch der Unfall ereignete sich an der Nordflanke.