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Im internationalen Vergleich schneidet die Schweiz bei der Ausstattung der Haushalte mit Computern gut ab. Gemäss den Schätzungen der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) verfügen fast alle Haushalte über mindestens einen Computer.
Im internationalen Vergleich schneidet die Schweiz bei der Ausstattung der Haushalte mit Computern gut ab. Gemäss den Schätzungen der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) verfügen fast alle Haushalte über mindestens einen Computer.
Etwa ein Drittel der IKT-Ausgaben der Schweizer Haushalte werden für IKT-Produkte aufgewendet. An erster Stelle steht dabei die Informatikausstattung, an zweiter Stelle audiovisuelles Material. Die restlichen Ausgaben entfallen auf IKT-Dienstleistungen, in erster Linie auf die Mobiltelefonie.
Zusätzliche Daten zur IKT-Ausstattung und zu den IKT-Ausgaben der finden sich unter dem Reiter «Tabellen».
Methodologie
Referenzperson
Im Rahmen der HABE gilt diejenige Person als Referenzperson, die den grössten Beitrag zum Haushaltseinkommen beisteuert. Anhand ihres Status kann der Haushalt beschrieben und in die soziale Schichtung eingeordnet werden.
Haushaltsausgaben für Telekommunikation
Der Anstieg der monatlichen Ausgaben für Festnetztelefonie und der Rückgang der monatlichen Ausgaben für Kombi-Angebote zwischen 2014 und 2015 sind auf geänderte Antwortmöglichkeiten im Fragebogen zurückzuführen.
Von 2012 bis 2014 standen drei Antwortmöglichkeiten zur Auswahl. Die Haushalte konnten angeben, ob sie:
- ein Festnetzabonnement oder
- ein Mobiltelefonie-Abonnement oder
- ein Kombi-Abonnement haben.
Von 2012 bis 2014 waren Kombi-Angebote wie folgt definiert:
Kombi- oder Pauschalangebote sind Abonnemente für mehrere Dienstleistungen wie z.B. Festnetz + Internet + Fernsehen oder Festnetz + Mobilnetz + Internet.
Die Antwortauswahl war nicht ideal, weil viele Personen in die Kategorie Kombi-Angebote fielen, die nur einen Festnetz- und einen Internetanschluss hatten. Dadurch sanken die monatlichen Ausgaben für Festnetztelefonie erheblich und diejenigen für Kombi-Angebote nahmen zu.
Im Fragebogen 2015 wurde die Antwortmöglichkeit «Kombi-Abonnement» daher gelöscht.
Ab 2015 mussten die Haushalte angeben, ob sie:
- ein Festnetzabonnement oder
- ein Mobiltelefonie-Abonnement oder
- ein Festnetzabonnement und ein Mobiltelefonie-Abonnement haben.
Diese dritte Kategorie bildet die Grundlage für die neue, ab 2015 gültige Definition von Kombi-Angeboten.
Der ungebrochene Anstieg der Ausgaben für die Festnetztelefonie ist darauf zurückzuführen, dass in der Festnetztelefonie die «Abonnementsgebühren oder Grundgebühren von Pauschalangeboten» sowie die «Gespräche inkl. SMS und MMS» enthalten sind. Pauschalangebote, bei denen nicht zwischen Telefonie und anderen Dienstleistungen unterschieden werden kann, werden aber immer häufiger. Die pauschalen Kosten für ein kombiniertes Telefonieangebot können folglich neben der Festnetztelefonie auch den Internetanschluss sowie digitales Fernsehen beinhalten. Dadurch fallen die Ausgaben für den Posten «Festnetztelefonie» höher aus.
Definitionen
Quellen