Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03634.jsonl.gz/2742

Schwyzer Einkampfmeisterschaften
Am 5./6. Juni fanden in Freienbach die Schwyzer Einkampfmeisterschaften statt. Die Athletik Juniors Landquart wurden durch Friedl Thöny (U18) und Roland Fausch (U20) vertreten.
Beide starteten am Samstag mit dem 110m-Hürdenlauf. Zur grossen Freude von Fausch war er der einzige Athlet am Start der U20 und durfte seinen Hürdenlauf alleine vor dem fantastischen Publikum (mindestens 10 Zuschauer!!!) durchführen. Er zeigte einen guten Lauf und lief eine neue persönliche Bestzeit von 15.46 Sekunden. Mit dieser Zeit lief er auf Platz 5 der aktuellen Schweizer Bestenliste. Thöny hingegen gelang der Start nicht optimal, dennoch lief er akzeptable 15.70 Sekunden. Den Diskuswettkampf startete Sir Flauschy traditionsgemäss mit zwei ungültigen Versuchen, doch aufgrund seiner grossen Nervenstärke ( die natürlich von derjenigen von Daniel „Dänny“ Schnider weit in den Schatten gestellt wird- siehe dazu den Bericht zum Nationalen Mehrkampfmeeting 2010) schleuderte er den Diskus auf weltrekordverdächtige 31.18m, was natürlich eine neue Bestleistung für Flauschy war. Friedrich „Friedl Freddy Ted“ Thöny startete zum Abschluss des ersten Tages im 200m, und katapultierte sich mit einer Zeit von 23.13 Sekunden auf Platz 6 der Schweizer Bestenliste.
Am Sonntag musste Thöny schon um 10.00 Uhr zum Wettkampf antreten, während dem Fausch den Zeitplan besser studiert hatte und noch tief am Schlafen war. Thöny verletzte sich im Speerwerfen leicht am Ellbogen, doch die Weite von 37.55m war für seine bescheidenen Verhältnisse ansprechend. Dann kam der 100m-Vorlauf. Fausch gewann seine Vorlaufserie locker in einer Zeit von 11.96 und zog in den Final ein. Auch Thöny zog souverän in den Final ein mit 11.68 Sekunden. Beim Einspringen zum Hochsprung spürte Roland „die Heulsuse“ Fausch zur Abwechslung wieder einmal Schmerzen an seinem linken Schienbein. Unter beinahe unerträglichen Schmerzen, so jedenfalls die Aussage von Monsiuer Flauschy, bestritt er dennoch den 100m-Final, der direkt vor dem Hochsprungwettkampf, jedoch nach dem Einspringen zum Hochsprung stattfand. Doch dort zeigte er eine schwache Leistung, die hier nicht weiter erwähnt wird und auf die ihr ihn freundlicherweise auch nicht ansprechen sollt, denn es könnte zu einem tränenreichen Gefühlsausbruch kommen. Dann kam der Start von Friedrich Thöny, und er lief sackstarke 11.36 Sekunden, doch leider hatte er ein klitzekleines Häuchlein zu viel Rückenwind, so dass diese Leistung nicht in die Schweizerische Bestenliste aufgenommen wird. Thöny hatte seinen Wettkampf somit beendet und konnte sich mit einer Bratwurst in der Hand über die erfolglosen Versuche von Fausch lustig machen, die Hochsprunglatte zu überqueren. Schliesslich startete der äusserst gutaussehende muskulöse Athlet ( gemeint ist hier natürlich Flauschy, was aber der Beschreibung nach ja sowieso schon eindeutig war) auch noch im Speerwerfen. Das Einwerfen lief katastrophal, doch im Wettkampf schleuderte er den Speer immerhin auf beinahe 40m ( 39.67m ).