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Im Zusammenhang mit dieser weltweit durch alle Bereiche grassierende Sammelwut an Daten liegt es auf der Hand, dass hier ethische Herausforderungen vorprogrammiert sind. Da werden Persönlichkeitsrechte verletzt oder aus einem übertriebenen Sicherheitsbedürfnis nimmt man den Verlust des Datenschutzes in Kauf. „Big Data-Ethik II“ weiterlesen
Nachdem wir im letzten Beitrag zu Hackern ihre Moral vorgestellt haben, werden wir sie in diesem analysieren und einordnen. Um die Grundsätze umfassend zu verstehen, werden wir jeweils die deutschen Variante des Chaos Computer Clubs (2016) mit der englischen aus dem Buch von Levy (1994) vergleichen.
Der Zugang zu Computern und allem, was einem zeigen kann, wie diese Welt funktioniert, sollte unbegrenzt und vollständig sein.
Access to computers and anything which might teach you something about the way the world works should be unlimited and total. Always yield to the Hands-On Imperative!
„Ethik, ist die Wissenschaft von der Moral, d.h. diejenige Fachdisziplin, die sich damit befasst, welche Moralen es gibt, welche Begründungen sich für sie angeben lassen und welcher Logik ihre Begriffe, Aussagen und Argumentationen folgen.“ (Hübner 2014, s 17)
Bevor wir uns mit der Informationsethik beschäftigen, müssen wir erst einige Begriffe klären: Was ist Ethik? Was ist Moral?
Beide Begriffe werden regelmässig verwendet, vor allem in der Alltagssprache werden sie aber häufig nicht klar voneinander abgegrenzt: So wird gerne von Ethik gesprochen, wenn Moral gemeint ist. In der Wissenschaft haben die beiden Begriffe aber eine klare Bedeutung: