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Integration in Gebäudemanagementlösungen
Will man in einem intelligenten Gebäude mit Power Management ein optimales Ergebnis erzielen, darf der Strom nicht
isoliert von den anderen Gebäudedisziplinen betrachtet werden.
Durch eine gemeinsame Plattform für Energieversorgung, lokale Speicherung, Verbrauch und andere Disziplinen erhält
man, verstärkt durch eine einheitliche Überwachung, Steuerung und Berichterstattung, einen klareren Überblick
über alle Energieflüsse innerhalb eines Gebäudes oder Campus.
Die Abbildung unten zeigt, dass Energieeffizienz zwar auf das Energiemanagement fokussieren kann, andere Gebäude-disziplinen wie HLK‑Automatisierung, Raumautomation, Energieverteilung und Beleuchtung aber ebenso berücksichtigt werden sollten.
Energieeffizienz sollte darüber hinaus nicht nur auf die elektrische Energie beschränkt bleiben. Ein wesentlicher Teil der in einem Gebäude verwendeten Energie stammt aus fossilen Quellen wie Kohle, Erdöl oder Erdgas. Ferner sollten die verschiedenen Energieverbraucher separat betrachtet werden, um Einfluss auf deren Verbrauchsmuster nehmen zu können.
Die Integration verschiedener Disziplinen in einer gemeinsamen Plattform ermöglicht die Nutzung interdisziplinärer KPIs.
Ist beispielsweise die Luftqualität in einem Bürogebäude zu niedrig, sollte die Belüftung abhängig von den Kostenauswir‑
kungen auf hohem Niveau gehalten werden. Das optimiert die Produktivität der Mitarbeiter, was wichtiger ist als ein ge‑
ringfügiger Mehrverbrauch an Energie. Wenn die Luftqualitätaber ausreichend ist, kann die Belüftung reduziert werden, da der Einfluss auf die Produktivität der Mitarbeiter vernachlässigbar ist. Ausschlaggebend für ein erfolgreiches interdisziplinäres Gebäudemanagement sind die Regelung und Priorisierung von Massnahmen auf der Basis von Kritikalität und Kundenerwartungen.