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Das Wort zum Sonntag: Interjektion
Interjektionen (von lat. interiectio, wörtlich „Einwurf“) bilden eine der in der Sprachwissenschaft traditionell unterschiedenen Wortarten. Sie wird normalerweise den Partikeln zugerechnet. Sie sind definiert als Einzelwörter oder feste Wortverbindungen, die in ihrer Form unveränderlich sind und syntaktisch unverbunden als holophrastische Äusserungen gebraucht werden.
Im Unterschied zu Verzögerungslauten, wie äh oder ähm drücken Interjektionen eine bestimmte Empfindung, Bewertungs- oder Willenshaltung des Sprechers aus oder übermitteln eine an den Empfänger gerichtete Aufforderung oder ein Signal der Kontaktaufnahme oder -vermeidung.
Die genaue Bedeutung ist oft abhängig von der Intonation, die etwa bei der Interjektion hey zusammen mit anderen Faktoren des Äusserungskontextes darüber entscheidet, ob es sich um eine Kontaktaufnahme (hey?), die Aufforderung zu einer Unterlassung (hey!) oder um einen Trost- oder Koselaut (hey langgezogen und mit fallender Betonung) handelt.
Ein Wort, dass es mir wirklich angetan hat, ist: Basta! Es ist ein abkommender Italianismus der in der deutschen Sprache, so viel wie ein nachdrückliches „erledigt!“
Auf jeden Fall schön zu wissen, was Interjektionen so alles bewegen können.