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Während der zweiten Suchaktion, da die Erste letztes Jahr erfolglos und ohne Sichtung verlief, konnten die Wissenschaftler doch noch zwei lebende Axolotl in der freien Wildbahn im Gebiet Xochimilco bei Mexico-City ausmachen, wie im Tagesanzeiger berichtet.
Der Axolotl, ein nachtaktiver ca. 28 cm großer Schwanzlurch im Larvenstadium, ist ein sehr faszinierendes Tier. Dies nicht nur durch sein Äußeres, mit dem breiten Maul, den Kiemenästen und den auseinanderstehenden Augen, sondern auch durch seine Fähigkeit sich selbst zu reproduzieren, wie der Tagesanzeiger weiter schreibt, was ihn zu einem sehr begehrten Forschungsobjekt macht.
Bedroht ist der Axolotl und dessen Jungtiere, wie Greenpeace berichtete, nicht nur durch einst ausgesetzte Fische, sondern vielmehr durch die Umweltverschmutzungen. Zudem wird der Lurch gefangen und verzehrt und das schon zu Aztekenzeiten.
Durch diese Bedrohungen hat die Anzahl der Tiere drastisch abgenommen. Der Tagesanzeiger berichtet, dass es im Jahr 1998 um die 6000, im Jahr 2003 noch 1000 und im Jahr 2008 nur noch 100 Exemplare pro Quadratkilometer gegeben hat. Deshalb leben leider mehr Tiere in Gefangenschaft als in freier Wildbahn.
Maßnahmen, um die Population in der freien Wildbahn zu stärken, liegen laut Greenpeace in der Dämmung der Umweltverschmutzung, der Errichtung von Sperr- und Schutzzonen in den Kanälen von Xochimilco und dem Rückgang der starken Fischpopulation. Das Aussetzen gezüchteter Axolotl wird als kritisch angesehen, da diese einen Pilz in die Gewässer einbringen würden, sodass der wilde Axolotl daran sterben könnte. Auch die Regenerationsfähigkeit, die dieses Tier auszeichnet, nimmt laut Greenpeace bei den gezüchteten Tieren von einer zur nächsten Generation ab.
Laut dem Tagesanzeiger läuft die neue Suchaktion noch bis April und es wird nach diesen Sichtungen nun weiter gehofft, dass weitere Exemplare gefunden werden.
Bild: LoKiLeCh (Own work) [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons