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Das medizinische Zentrum der Duke University in den Vereinigten Staaten hat kürzlich die Genehmigung der Food and Drug Administration (FDA) erhalten, Kinder, bei denen verschiedene neurologische Erkrankungen diagnostiziert wurden, mit autologem Nabelschnurblut oder dem von kompatiblen Geschwistern zu behandeln.
Diese Zulassung folgt einer Reihe von klinischen Studien an der Duke University, anhand derer nachgewiesen wurde, dass die Behandlung mit Nabelschnurblut sicher ist und bei Kindern mit verschiedenen Arten von neurologischen Erkrankungen wie Zerebralparese, Autismus-Spektrum-Störungen, Hydrozephalus, Sprechapraxie und in Fällen von Hirnverletzungen aufgrund von Anoxie oder Hypoxie-Ischämie, die aus einer unzureichenden Sauerstoffversorgung des Gehirns resultieren, positive Auswirkungen haben kann. Um eine therapeutische Lösung für diese Patienten zu finden, haben Forscher der Duke University intensiv daran gearbeitet, herauszufinden, ob die Stammzellen des Nabelschnurbluts in der Lage sind, die mit diesen neurologischen Erkrankungen verbundenen Symptome zu lindern. Zu diesem Zweck haben sie im Verlaufe des letzten Jahrzehnts mehr als 700 Kindern Nabelschnurblut infundiert.
Die Erteilung dieser Genehmigung ist äußerst wichtig, da dies bedeutet, dass auch Kinder, die nicht die in der Regel ziemlich restriktiven Zulassungskriterien für eine klinische Studie der Duke University erfüllen, mit eigenem Nabelschnurblut oder dem Nabelschnurblut von kompatiblen Geschwistern behandelt werden können. Zu diesem Zweck muss eine Einheit Nabelschnurblut bei der Geburt entnommen und in einer Familienbank gelagert werden, welche die vom Transplantationszentrum geforderten Qualitätskriterien erfüllen muss.
Tausende von Kindern können nun von dieser Art Therapie profitieren
Eine beträchtliche Anzahl von Kindern mit neurologischen Erkrankungen erfahren täglich Schwierigkeiten, die ihr Potenzial begrenzen. Es wird angenommen, dass in Portugal bei 1 von 1.000 Kindern im schulpflichtigen Alter Autismus eine Rolle spielt. Jüngste Daten deuten darauf hin, dass weltweit 2 bis 3 von 1 000 Kinder an Zerebralparese leiden. In Anbetracht dessen, dass es etwa 4 Millionen Einheiten von Nabelschnurblut in Familienbanken auf der ganzen Welt gelagert ist, wird geschätzt, dass es Zehntausende von Kindern mit neurologischen Einschränkungen / Krankheiten dieser Art gibt, die von dieser Art der Therapie profitieren können.
Die Administration von Nabelschnurblut ist kein Heilmittel für diese neurologischen Erkrankungen, kann jedoch eine Verbesserung der damit verbundenen Symptome und der Lebensqualität der Kinder und ihre Betreuer bedeuten. Die regenerative Medizin auf der Grundlage von Nabelschnurblut entwickelt sich weiter, um eine bessere Lebensqualität für Patienten zu ermöglichen, deren therapeutische Möglichkeiten derzeit lediglich verminderte Wirksamkeit aufweisen.
Referenz:
https://celltrials.org/news/featured-advanced-cell-therapy-trial-expanded-access-cord-blood-therapy-autism-and-cerebral-palsy