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Der TCS testet in regelmässigem Abstand verschiedene Familienfahrzeuge auf ihre Kindertransportfreundlichkeit. Unter die Lupe wurden 18 Kompaktwagen genommen. Bei den meisten getesteten Fahrzeugen lassen sich in der zweiten Reihe problemlos zwei Kindersitze installieren. Die Montage eines dritten Kindersitzes in der zweiten Reihe ist aber nur bei wenigen Fahrzeugen einfach möglich. Im TCS-Test schafften dies der Citroën Berlingo, der Opel Combo und der Peugeot Rifter. Relativ einfach war die Montage eines Kindersitzes in der Mitte der zweiten Sitzreihe auch beim Citroën C5 Aircross, gemäss Bedienungsanleitung ist der mittlere Sitz aber nicht für Kindersitze mit Stützfuss zugelassen. Auch in den 14 übrigen getesteten Fahrzeugen ist die Montage eins Kindersitzes auf dem mittleren Sitz der zweite Reihe möglich, allerdings reichen die Platzverhältnisse lediglich nur noch für einen Sitzerhöher ohne Lehne aus.
Der
TCS empfiehlt die Kinder wenn möglich im Fond zu sichern. Idealerweise reisen
Kinder auf den äusseren Sitzplätzen in der zweiten Reihe. Auf dem Beifahrersitz sollte nur dann ein
Kind mitreisen, wenn hinten bereits alle Sitzplätze belegt sind. Wenn es darum geht, den Beifahrersitz mit
einem rückwärtsgerichteten Kindersitz auszurüsten, muss der Beifahrerairbag
zwingend deaktiviert werden. Bei vorwärtsgerichteten Kindersitzen kann der
Airbag aktiv bleiben, wenn der Sitz auf einer hinteren Position eingestellt
ist.
"Mit dem allmählichen Verschwinden der Familienvans wird es immer schwieriger, möglichst viele Kindersitze in einem Auto unterzubringen. Der TCS-Vergleich mit 18 getesteten Fahrzeugen zeigt jedoch ein positives Bild. Allen voran die Hochdachkombis, die für Familien bestens geeignet sind."
Alle Testergebnisse im Überblick [PDF, 5.2MB]