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Mit einer Untersuchung des Bluts der Schwangeren können 60 bis 75 % aller genetisch erkrankten Kinder vor der Geburt erkannt werden. Der AFP plus-Test, der bekannteste Bluttest, wird ungefähr in der 17. Schwangerschaftswoche durchgeführt und misst den Oestriol-, Beta-HCG- und Alpha-Fetoprotein-Spiegel.
Mit einem Ersttrimester-Screening können sogar bis zu 90 % der erkrankten Kinder entdeckt werden. Dabei werden die mütterlichen Blutwerte von freiem Beta-HCG und PAPP-A mit den Werten der embryonalen Nackenfalte verglichen.
Wird ein erhöhtes Risiko festgestellt, kann als genauere Testmethode die Fruchtwasserpunktion (Amniozentese) durchgeführt werden.