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Der "Hayemaker" legt seinen Ärger mit dem WBC-Verband bei - der nun nichts mehr gegen ein Duell mit Vitali Klitschko einzuwenden hat. Kommt es nun zum Superfight?
David Haye verlor von 28. Profikämpfen nur gegen Wladimir Klitschko und Carl Thompson
München - Die Anzeichen eines WM-Kampfes zwischen Vitali Klitschko und David Haye verdichten sich.
Der Weltverband WBC, dessen Schwergewichts-Titel von Klitschko gehalten wird, berichtet auf seiner Website von "freundlichen" Gesprächen zwischen Verbandspräsident Jose Sulaiman dem "Hayemaker": "David Hayes ist mit seiner Rückkehr beim WBC willkommen."
Haye war im vergangenen Jahr nach seiner Niederlage gegen Vitalis Bruder Wladimir zurückgetreten, feierte dann allerdings ein erfolgreiches Comeback mit einem Sieg im umstrittenen Fight gegen Landsmann Dereck Chisora.
Rauswurf angedroht
Sowohl Haye als auch Chisora - der wegen seiner Prügelei mit Haye nach dem Kampf zwischen ihm und Vitali Klitschko gesperrt wurde - hatten für den Kampf keine Lizenz des britischen Landesverbands, der stattdessen unter der Flagge der luxemburgischen LBF veranstaltet wurde.
Sulaiman hatte Haye wie Chisora vor dem Kampf deshalb mit einem Rauswurf aus dem Verband gedroht und erklärt, den Sieger nicht als Klitschko-Herausforderer anzuerkennen - wovon nun keine Rede mehr ist.
Vitali Klitschko verteidigt am 8. September seinen Titel gegen Jose Manuel Charr und erwägt, danach seine Karriere zu beenden und in die Politik zu gehen - die Aussicht auf ein Duell mit Haye könnte seine Pläne ändern.
SPORT1