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Aktien sind sein Leben, und weil die UBS-Papiere im vergangenen Jahr an Wert verloren, verzichtet der CEO auf einen Bonus.
Konkret: Weil der Kurs der UBS-Aktien im vergangenen Jahr 4,4 Prozent an Wert einbüsste, verzichtet Oswald Grübel auf einen Bonus, wie er der Nachrichtenagentur «Dow Jones» in einem Telefongespräch am Freitag verriet.
«Ich habe auf den Bonus verzichtet, da ich leider nicht in der Lage war, Mehrwert für unsere Aktionäre zu schaffen. Denn der Aktienkurs war Ende 2010 etwa auf dem selben Niveau wie Anfang des Jahres», sagte Oswald Grübel am Freitag am Telefon.
Zu darben braucht er deswegen nicht. Er kriegt immer noch ein Fixsalär von 3 Millionen Franken. Zudem ist bekannt, dass Grübel über ein ansehnliches privates Vermögen verfügt, das er sich über die Jahre mit seinem goldenen Händchen an den Finanzmärkten verdient hat.
Dennoch ist der Bonus-Verzicht psychologisch ein starkes Signal. Grübel kann sich so von seinem ehemaligen Arbeitskollegen und Untergebenen bei der CS, Brady Dougan, in der öffentlichen Wahrnehmung anders positionieren.
Der CS-CEO erhielt bereits für das Jahr 2009 einen Bonus von 18 Millionen Franken, der jedoch mehrere Jahre gesperrt bleibt. Wieviel er für 2010 kriegt, ist noch nicht bekannt Dougans Grundgehalt betrug bislang 1,25 Millionen Franken.
Allerdings lief im letzten Jahr auch ein Beteiligungsprogramm aus dem Jahr 2004 aus, das bei der Lieferung der Aktien im März 2010 einen Wert von rund 70 Millionen Franken hatte.