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Schurlose CT1+ Telefone können weiterhin auf dem Markt gebracht und benutzt werden, obwohl die benutzten Frequenzbändern von nun an für die Mobiltelephonie bestimmt sind. Allerdings ist eine Benutzung ohne Störung nicht mehr garantiert. Zudem muss das Telefon im Falle einer Störung sofort ausser Betrieb genommen werden.
Seit dem 1. Januar 2006 haben Benutzer von CT1+ Telefonen kein Anrecht auf Störfreiheit mehr. Konkret bedeutet das, dass:
- Wer ein schnurloses Telefon vom Typ CT1+ besitzt, kann dieses wie bisher weiter verwenden. Es besteht aber kein Schutz vor Störungen mehr. Sollte ein Telefon Störungen bei anderen Funksystemen verursachen, so darf der Besitzer dieses nicht mehr benutzen (sofortige Ausserbetriebnahme).
- Die Händler dürfen Telefone vom Typ CT1+ weiterhin verkaufen. Allerdings sind sie verpflichtet, die potenziellen Käufer deutlich auf die mögliche Störproblematik bei der Nutzung hinzuweisen.
Die CT1 + Technologie (analog moduliert mit einer Kapazität von 80 Kanälen im 900 MHz Band) ist allmählich durch die digitale DECT Technologie ersetzt worden. DECT arbeitet in einem auf europäischer Ebene harmonisieren Frequenzband. Diese Technologie hat sich gut auf dem Markt etabliert; die Preise für Geräte sind gesunken. Dadurch konnte sich diese Technologie auch in anderen Bereichen als der schnurlosen Telefonie etablieren (drahtlose Modems, Babyphone, Fernmesstechnik, …).
Die europäischen Regulierungsbehörden haben zudem beschlossen, die den schnurlosen CT1+Telefonen zugewiesenen Frequenzen neu für die Ausdehnung der Netze der GSM 900 Mobiltelephonie zuzuteilen.