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DEN Freikirchler gibt es nicht
Wer ist der VFG - Freikirchen Schweiz
Der VFG – Freikirchen Schweiz ist ein nationaler Kirchenverband mit gegenwärtig 16 freikirchlichen Bewegungen aus der Deutschschweiz, zu denen über 700 örtliche Kirchen mit ihren diakonischen Werken gehören.
Neben der Schweizer Bischofskonferenz und dem Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund versteht sich der VFG als dritte Kraft der christlichen Kirchen in der Schweiz und als Sprachrohr für die gemeinsamen Anliegen der Freikirchen.
Was ist eine Freikirche
Eine Freikirche ist eine vom Staat unabhängige christliche Kirche. Sie ist gewöhnlich als Freiwilligkeitskirche organisiert und erwartet in der Regel eine persönliche Entscheidung für die Mitgliedschaft im religionsmündigen Alter. Sie wird durch freiwillige Beiträge ihrer Mitglieder finanziert.
Zum Wesensmerkmal einer Freikirche gehört auch, dass sie keinen Absolutheitsanspruch erhebt, sondern das Gespräch und Kontakte zu andern Kirchen und Freikirchen pflegt und auf verschiedenen Ebenen die Zusammenarbeit sucht. Dies geschieht zum Beispiel in der Schweiz mit der Evangelischen Allianz oder dem Verband Evangelischer Freikirchen und Gemeinden (VFG Freikirchen Schweiz).
Freikirche oder Sekte?
Die Begriffe Freikirche und Sekte sind vieldeutig und werden in der landeskirchlich geprägten Schweiz meist relational verwendet: Sie bezeichnen religiös geprägte Gruppen mit kleinerem (Freikirche) oder grösserem (Sekte) Abstand zur gesellschaftlich determinierten „Orthodoxie“ der Landeskirchen (aus dem historischen Lexikon der Schweiz).
Um den Begriff Sekte herrscht einige Verwirrung. Ursprünglich nur für die Bezeichnung von verwerflichen Lehren im Christentum gebraucht, wurde er später auch zur Bezeichnung von Abspaltungen politischer oder ideologischer Ausrichtungen verwendet. Dem Begriff haftet aber immer etwas Anrüchiges an, eine wertneutrale Definition hat sich nie durchgesetzt.