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Das Wichtigste in Kürze
- Shakira muss in Spanien vor Gericht antraben.
- Ihr wird vorgeworfen, das Land um 14,5 Millionen Euro Steuern betrogen zu haben.
- Die Sängerin selbst weist die Anschuldigung zurück.
Am Dienstag liess ein Gericht bei Barcelona die Anklage gegen die kolumbianische Sängerin Shakira zu. Der 45-Jährigen wird vorgeworfen, den spanischen Fiskus um 14,5 Millionen Euro an Steuern betrogen zu haben. Ein Prozessdatum stand zunächst noch nicht fest.
Die Staatsanwaltschaft hatte im Juli in ihrer Anklageschrift angekündigt, mindestens acht Jahre Haft fordern zu wollen. Shakira hatte zuvor einen Deal mit der Ermittlungsbehörde abgelehnt. Sie weist alle Vorwürfe zurück.
Shakira zahlte keine Einkommensteuer in Spanien
Die spanische Staatsanwaltschaft beschuldigt Shakira, zwischen 2012 und 2014 keine Einkommensteuer in Spanien gezahlt zu haben. Sie habe in dieser Zeit gemeinsam mit dem spanischen Top-Fussballer Gerard Piqué im Land gelebt. Ihren steuerrechtlichen Wohnsitz habe sie aber bis 2015 auf den Bahamas gehabt.
Shakiras Anwälte halten dem entgegen, dass ihr Einkommen vor allem aus internationalen Tourneen stamme. Zudem habe sie nicht mehr als sechs Monate im Jahr in Spanien gelebt. Sie habe zudem bereits gut 17 Millionen Euro an den spanischen Fiskus gezahlt.
Shakira ist mit über 60 Millionen verkauften Alben eine der erfolgreichsten Musikerinnen der vergangenen zwei Jahrzehnte. Im Juni trennte sie sich nach zwölf Jahren Beziehung von dem spanischen Fussballstar Gerard Piqué.
Die beiden wurden vom US-Magazin «Forbes» mehrfach unter die Top 10 der «mächtigsten Paare der Welt» gewählt. Das Paar lebte mit seine zwei Kindern lange gemeinsam am Stadtrand von Barcelona.