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Da die Schweiz und die Vereinigten Staaten gemeinsame demokratische Werte und ähnliche Verfassungen haben, sind sie seit langem als Schwesterrepubliken anerkannt. Auf der Grundlage ihrer engen Freundschaft und der Tatsache, dass es in den Vereinigten Staaten eine Million Amerikaner mit Schweizer Wurzeln gibt, ist es nur angemessen, die Beziehungen zwischen den gesetzgebenden Organen der beiden Länder (US-Kongress und Schweizer Bundesversammlung) zu stärken.
Der "Friends of Switzerland Caucus" wurde offiziell zu Beginn des 108. Kongresses im Januar 2003 von den Abgeordneten Rob Portman (R-Ohio) und Tammy Baldwin (D-Wisconsin) gegründet. Heute hat der Caucus im Repräsentantenhaus 48 Mitglieder, Tendenz steigend. Im Jahr 2011 wurde der Caucus auch auf den Senat ausgeweitet. Der Caucus im Senat bestand anfangs aus 6 Mitgliedern.
Die Mitglieder des Senats und des Repräsentantenhauses, die sich dem Caucus angeschlossen haben, kommen hauptsächlich aus Bezirken mit bedeutenden Investitionen der Schweizer Wirtschaft oder aus Gemeinden mit einem reichen Schweizer Erbe. Einige von ihnen haben auch persönliche Schweizer Wurzeln.
Im Jahr 2001 haben Schweizer Parlamentarier offiziell die Parlamentarische Gesellschaft Schweiz-USA gegründet. Die Mitglieder vertreten alle wichtigen politischen Parteien und beide Kammern des Parlaments: den Ständerat und den Nationalrat.
Auftrag
Der Friends of Switzerland Caucus und die Parlamentarische Gesellschaft Schweiz-USA haben zum Ziel, die schweizerisch-amerikanischen Beziehungen zu fördern und zu stärken, indem sie mehr Möglichkeiten für den politischen Dialog zwischen den Gesetzgebern beider Länder schaffen. Die Schweizer Parlamentarier und ihre US-Kollegen sind insbesondere an Arbeitsbesuchen und anderen gemeinsamen Aktivitäten in den USA interessiert, um Themen von gemeinsamem Interesse zu diskutieren.
Aktivitäten
Idealerweise treffen sich die beiden Parlamentariergruppen einmal im Jahr, um die Beziehungen zwischen der Schweiz und den USA durch einen politischen Dialog zu fördern und zu stärken. Die Parlamentarier beider Länder tauschen sich über Themen von gegenseitigem Interesse aus, zu denen häufig auch Diskussionen über Demokratie und politische Kultur gehören.