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Der peruanische Kongress hat mit 75 Gegenstimmen den Vorschlag des Abgeordneten Jaime Quito (Perú Libre) für vorgezogene Wahlen im September 2023 und ein Referendum über eine verfassungsgebende Versammlung abgelehnt. Der Gesetzentwurf sah vor, dass das neu gewählte Staatsoberhaupt sein Amt am 31. Dezember 2023 antritt. Mit der Abstimmung wurden zugleich weitere Diskussionen über vorgezogene Parlamentswahlen auf August verschoben und damit eine der Hauptforderungen der Proteste gegen Präsidentin Dina Boluarte ignoriert.
Vertreter:innen der indigenen Aymara in Puno haben beschlossen, dass sie so lange protestieren und Straßen blockieren werden, bis die Präsidentin zurücktritt. «Wir sind keine Terroristen. Wir haben gesehen, wie viele unserer Brüder getötet worden sind. Wir fordern den Rücktritt von Dina Boluarte», so ein Gemeindemitglied aus Plateria gegenüber La Republica.