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Trotz Drucks von US-Präsident Donald Trump hatte das US-Finanzministerium davon abgesehen, China in seinem halbjährlichen Bericht wegen Manipulationen des Wechselkurses an den Pranger zu stellen. Die zweitgrösste Volkswirtschaft wurde aber - neben Deutschland, Indien, Japan und der Schweiz - auf eine Beobachtungsliste gestellt. Die Yuan-Schwäche gegenüber dem US-Dollar und Chinas mangelnde Transparenz werde mit Sorge verfolgt, hiess es.
Trump hatte China beschuldigt, den Yuan zu schwächen, um seine Exporte in die USA zu verbilligen. Die chinesische Währung hat in den vergangenen sechs Monaten um neun Prozent gegenüber dem US-Dollar verloren. Experten erklären den Rückgang aber durch die Stärke des US-Dollars, weil der Yuan gegenüber dem Euro weniger als drei Prozent verloren hat. Vielmehr bemüht sich China, den Kurs des Yuan gegenüber dem US-Dollar nicht noch weiter fallen zu lassen.
Obwohl auch frühere US-Präsidenten schon den Vorwurf erhoben haben, ist China in dem jeweils halbjährlichen Bericht seit 1994 nicht mehr als Währungsmanipulator eingestuft worden. Offenbar als Reaktion auf die US-Entscheidung fiel der Yuan gegenüber dem US-Dollar am Donnerstag weiter auf den niedrigsten Stand seit Anfang vergangenen Jahres. Ein US-Dollar entsprach 6,9422 Yuan./lw/DP/jha
(AWP)