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Die wissenschaftlich empfohlene Methode zur Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) ist das DXA-Verfahren (2-Spektren-Röntgenabsorptiometrie, Dual-X-ray Absorptiometry).
Gemessen wird hiermit die Knochendichte in der Regel an der Lendenwirbelsäule und an beiden Hüften.
Es werden jeweils zwei Messungen mit verschiedenen Energien der Röntgenstrahlung durchgeführt. Materialien mit unterschiedlicher Röntgendichte zeigen in Abhängigkeit von der Energie unterschiedliche Schwächungs-charakteristiken. Daraus kann die flächenprojizierte Masse bzw. Knochendichte (bone mineral density=BMD) [g/cm2] errechnet werden.
Ausgegeben wird für jeden Patienten ein T-Wert, der die Standardabweichung vom Durchschnittswert der Knochendichte der Bevölkerung im Alter von 30 Jahren angibt. Knochendichtewerte unter einem T-Wert von –2 liegen ausserhalb des von 95% der gesunden Bevölkerung im mittleren Lebensalter erreichten Bereiches.