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Pterocactus (K.Schumann,1897)
Monatsschrift für Kakteenkunde 7:6, 1897
Pterocacteen
gehören sicherlich zu den merkwürdigeren Kakteen, alleine schon aus
dem Grund das der grösste Teil der Pflanze (Wurzelknolle) nicht sichtbar
ist. Zum anderen sind bei einigen Arten die oberirdischen Pflanzenteile nur bessere
Blütentriebe. Diese enden meist mit der endständigen Blüte welche
in der Spitze des Triebsegments eingesenkt sitzt. Meist werden nach erfolgtem
Fruchtansatz die geflügelten Samen ausgebildet, welche der Gattung auch den
Namen gegeben hat. Pteron = griechisch für Flügel !
Pterocactus
tuberosus (Pfeiffer)
Auch
als Pt.kuntzei bekannte Pflanze welche in 11 argentinischen Provinzen verbreitet
ist.
Pterocactus
gonjianii R.Kiesling
Schwieriges
Taxon! Übergangsformen zu Pt. recticulatus sind anzunehmen falls die Blütezeit
mit dieser Art zusamenfällt. Beide Arten besiedeln teilweise die gleichen
Habitate. Vielleicht handelt es sich bei Pt. gonjianii auch um eine Sippe welche
aus Pt. tuberosus und Pt. reticulatus entstanden ist ??
Pterocactus
megliolii R.Kiesling
Diese
Art besiedelt ein relativ kleines Gebiet nord/nordwestlich von San Juan-City,
von wo sie auch ins

Pterocactus
reticulatus R.Kiesling
Bei
Pt. reticulatus handelt es sich um eine Höhenform, welche nur in den gemässigten
Klimatas der Punas östlich der Andenhaupkette, in San Juan und Mendoza zu
finden ist. Die obere Verbreitungsgrenze dürfte bis gegen 3000m reichen.
Pterocactus
valentinii Spegazzini
Einer der weitverbreitetsten südlichen Pteros welche in der Prov.Mendoza das nördlichste und bis in der Prov. Chubut die südlichste Ausbreitung findet. Meist sehr uniformes morphologisches Äusseres und relativ einfach zu bestimmen. Zum Teil sehr leicht abrechende oberirdische Sprosse, welche wohl die vegetative Verbreitung fördern. Bevorzugt eher sandige ebene Gelände und ist relativ häufig.
Pterocactus
fischeri (Britton&Rose)
Pt. fischeri dürfte wohl einiges an Verwirrungen stiften, was die Abgrenzung zu Pt.australis betrifft. "Typische" Formen finden sich ebenso wie auch scheinbare Übergänge zu Pt.australis. Pt.australis ist aber eher klein-rundtriebig und stark, eng basalsprossend . Auch liegt das Vebreitungsgebiet wohl eher südlich der Prov. Neuquen.
Pterocactus
australis (F.A.C.Weber)
Wohl die attraktivste Art der Gattung, ebenfalls mit vielen Formen. Eine der südlichsten Kakteenarten in Amerika. Meist an windabgewandten Hügelkuppen oder windgeschützten Mulden unter Büschen. Kleintriebige Segmente welche sicherlich auch mal zurückfrieren können.
Pterocactus
araucanus (A.Castellanos)
Wieder
eine streitbare Art welche wohl näher mit Pt.hickenii verwandt sein dürfte.
Durch seine braune Epidermis und den kugeligen Trieben gut an die Umwelt angepasst
und leicht mit Tierkot zu verwechseln. Zum Teil auch verlängerte Triebe und
auch in steileren Hängen zu finden, meist aber in Ebenen.
Pterocactus
hickenii (Britton&Rose)
Diese
südliche Art bildet zum Teil riesige(10cm) und starkbedornte Segmente(fa.skottsbergii)
aus.
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