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- Königspinguine sind durch den Klimawandel bedroht. Die Tiere müssen zunehmend in südlichere und damit kältere Gebiete umziehen.
- Es gibt im Südpolarmeer aber nur wenige Inseln, die für Pinguinkolonien geeignet sind, schreiben Forscher in der Fachzeitschrift «Nature Climate Change».
Die Nahrungssuche werde für Königspinguine immer schwieriger. Für Nahrung müssten die Tiere immer weiter schwimmen. Dadurch könnten die Populationen zusammenbrechen, falls sie sich nicht eine neue Heimat suchen, berichten Forscher. Sie fordern deshalb Schutzmassnahmen.
Fischfang als Bedrohung
Zwar hätten die Königspinguine schon in der Vergangenheit Klimaveränderungen überlebt. Nun seien es aber erstmals menschliche Einflüsse, die zu besonders schnellen und möglicherweise unumkehrbaren Veränderungen auf der Erde führen. Hinzu komme, dass der Fischfang im Südpolarmeer stark zugenommen hat, was die Nahrungssuche der Pinguine zusätzlich erschwert.
Bei der Suche nach Brutstätten und Nahrungsquellen konkurrieren die Königspinguine aber nicht nur mit Fischern, sondern auch mit anderen Pinguinarten wie Zügelpinguin, Eselspinguin oder Adeliepinguin.
Lebensraum des Königspinguins
- Der Königspinguin ist nach dem Kaiserpinguin die grösste Pinguinart. Der derzeitige Bestand wird auf 1,6 Millionen Brutpaare geschätzt.
- Bislang hat sich der Königspinguin auf die antarktische Polarfront verlassen können. Ein Strömungssystem, das Wassermassen aus der Tiefe an die Oberfläche transportiert und für grosse Fischvorkommen in einem relativ kleinen Gebiet sorgt.
- Wegen des Klimawandels verlagert sich diese Polarfront aber nach Süden und entfernt sich von den Crozetinseln, den Kerguelen und der Marion-Insel, auf denen die Pinguine wohnen.