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Krebsabstrich
Im Rahmen der Jahreskontrolle wird auch ein Krebsabstrich entnommen. Zellveränderungen, die später zum sogenannten «Gebärmutterhalskrebs» führen können, gehen von den oberflächlichen Zellen aus, die den äusseren Muttermund und den Gebärmutterhals auskleiden. Diese Region kann bei der gynäkologischen Untersuchung mit dem Scheiden-Spekulum eingesehen werden. Bei der Vorsorgeuntersuchung (PAP-Abstrich) können Veränderungen in dieser Region rechtzeitig erkannt und behandelt werden. Durch regelmässige und korrekte Vorsorgeuntersuchungen kann der Gebärmutterhalskrebs deshalb vermieden werden.
Laboruntersuchung
Die entnommenen Zellen werden auf Glas fixiert oder in Flüssigkeit schwimmend in ein Speziallabor geschickt. Die Zellen werden eingefärbt und dann von Spezialisten analysiert, zum Teil unter Mithilfe computerisierter Laborgeräte.
Wie weiter?
Wenn das definitive Resultat der Gewebeuntersuchung vorliegt und auffällig ist, sind einige wichtige Fragen zu beantworten:
- Wie gross und wie schwerwiegend ist die Veränderung, die entfernt wurde?
- Wurde die Veränderung vollständig entfernt oder könnte noch verändertes Gewebe zurückgeblieben sein?
- Liegt eine Infektion mit HPV-High-Risk-Typen vor? Wie gross ist das Rückfallrisiko?
- Wie alt ist die Patientin?
- Möchte die Patientin noch Kinder?
- Wie steht die Patientin zu regelmässigen Nachkontrollen?
Diese Fragen und Antworten müssen mit der Patientin ausgiebig diskutiert werden, damit die für sie optimale Lösung gefunden werden kann.