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Wien (ots) - Im Rahmen der abschließenden Plenarsitzung der 10. Tagung des "Rhodes Forum" (3.10.2012 bis 7.10.2012) wurde eine Resolution verabschiedet, die sich an die politischen Führer und an alle, die an einer friedlichen Weiterentwicklung der Welt interessiert sind, richtet. Die Teilnehmer des Forums betonen dabei, dass sich die Welt von einer "alten Geopolitik" die auf Rivalität zwischen den Nationen beruht, zu einer Zivilgesellschaft, in deren Mittelpunk die Zusammenarbeit zwischen den Kulturen steht, weiterentwickeln muss. Das Rhodes-Forum hat darüber hinaus auch die Gründung einer "Schule des Dialogs" mit entsprechender Zertifizierung angekündigt.
Das WORLD PUBLIC FORUM "Dialogue of Civilizations" bekräftigte sein starkes Commitment für eine Kultur des "Dialogs zwischen den Kulturen" um die gegenwärtigen Probleme der Welt zu lösen und so den Weg zu einer humanen Gesellschaft zu weisen.
Die mehr als 550 Teilnehmern aus 65 Ländern, die in diesem Jahr zum 10. Treffen auf Rhodos zusammen gekommen sind, haben bekräftigt, dass das reiche Erbe der Menschheit an kultureller und religiöser Verschiedenheit kein Hindernis sondern eine Chance darstellt, um die gegenwärtigen Herausforderungen der Globalisierung zu lösen.
Die Resolution betont auch, dass der Dialog zwischen den Kulturen auch das starke Engagement der Eliten erfordert. Ohne solch ein Zusammenwirken der Eliten würden diese auch ihre Legitimierung verlieren. Um wirklich einen fruchtbaren Dialog zu führen, Konflikte zu vermeiden und um zu friedlichen Lösungen beizutragen, müssen die internationalen Verantwortungsträger Vereinbarungen treffen, die auf gegenseitigem Respekt, die Anerkennung der internationalen Regeln und das Recht der Völker auf unabhängige Weiterentwicklung ihrer Gesellschaften beruhen.
Betreffend die Weltwirtschaft unterstützt das WORLD PUBLIC FORUM die Entwicklung von Alternativen, die auf die Bildung von unterschiedlichen auf Solidarität basierenden Wirtschaftsmodellen beruht. All diese Modelle anerkennen, dass das grundsätzliche Ziel der Wirtschaft darin besteht, allen Menschen ein produktives Leben in Würde zu ermöglichen. Um ein ökologisch nachhaltiges Modell zu ermöglichen, ist es erforderlich, die Ressourcen dieser Welt gerecht zu verteilen und die sozialen Verantwortung der Wirtschaft zu betonen. Neue Möglichkeiten für ein ökologisch nachhaltiges Modell ergeben sich durch die neuen Formen der Massenkommunikation und sozialer Medien.
Besonders wurde auf die Wichtigkeit von Bildung und Ausbildung als Teil des interkulturellen Dialogs hingewiesen. Deshalb wird das WORLD PUBLIC FORUM eine Charter für dialogbasierendes Lernen entwickeln, die die Prinzipen dialogbasierenden Lernens mit den Bildungsprinzipien vereinbart. Dabei werden sowohl Primär- wie auch Sekundarschulen angesprochen. Diese erhalten ein spezielles Zertifikat , als "Schule des Dialogs" wenn sie diese Prinzipen in ihrem Lehrbetrieb umsetzen.
Weiter Informationen unter: www.wpfdc.org and www.rhodesforum.org
Rückfragehinweis:
World Public Forum - Dialogue of Civilizations
Mr. Nikita Konopaltsev
mailto:<email-pii>
Tel.: +7 (915)2438649
Michael Goldinger
mailto:<email-pii>
Tel.: +43 (650) 4807507
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/13177/aom