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nähmlich oder nämlich
Korrekte Schreibweise:
- nämlich
Nicht korrekt ist:
- nähmlich
Nämlich schreibt man ohne -h-. Die häufige Falschschreibung nähmlich ist möglicherweise darauf zurückzuführen, dass das -ä- in nämlich lang ausgesprochen wird. Dies verführt dazu, nach dem -ä- ein -h- einzufügen. Richtig ist nur die Schreibvariante nämlich.
Das Wort nämlich ist für mich ein Streichkandidat, da es häufig als Füllwort eingesetzt wird und problemlos weggelassen werden kann – wie in folgendem Beispiel: Die grösste Schweizer Stadt, nämlich Zürich, wird in Zukunft stark wachsen.
Beispiele mit nämlich:
- Iss jetzt keine Süssigkeiten mehr, das Mittagessen steht nämlich bald auf dem Tisch.
- Die Küche sofort aufzuräumen, lohnt sich. Häufig ist es nämlich das schmutzige Geschirr, das für schlechte Gerüche in der Wohnung sorgt.
- Im Wohnzimmer ist es jetzt sehr gemütlich. Ich habe nämlich zwei Relaxsessel gekauft.
Nämlich hat in obigen Beispielen den Zweck, eine nachgestellte Begründung für eine vorhergehende Aussage einzuleiten. Dies ist nach meiner Erfahrung die häufigste Verwendung von nämlich. Die veraltete Bedeutung «derselbe/dieselbe/dasselbe» ist nur noch selten anzutreffen: «Er trug die nämlichen (= dieselben) Hosen wie gestern.»