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Der Recurvebogen (olympischer Bogen)
Der Recurve-Bogen hat sich in den letzten Jahrzehnten aus den ursprünglichen Holz- und Metallbögen entwickelt. Heute wird dieser Bogen aus verschiedenen Holz- und Kunststoffarten gefertigt.
Er besteht aus 3 Teilen. Einem Mittelstück aus Holz, Leichtmetall oder Carbon und zwei flexiblen Wurfarmen aus verleimtem Holz, Glasfiber und eventuell Carbonfasern. Verschiedene Stabilisatoren (zur Schwingungsdämpfung) und ausgereifte Visiere (nur Schiebevisier) sind wichtiges Zubehör.
Wie beim Compoundbogen werden Pfeile aus Aluminium oder Carbon verwendet. Das Lösen der Pfeile erfolgt mit den Fingern, eine Auslösehilfe ist nicht erlaubt. Stabilisatoren zur Schwingungsdämpfung sind erlaubt.
Mit diesen Bögen werden die Wettkämpfe bei den Olympischen Spielen ausgetragen. Der Recurve-Bogen ist ein Bogen, der mit sog. Recurves ausgestattet ist, d.h. zurückgelegten Wurfarmenden, die sich im Zeitpunkt des Lösens vom Schützen wegbiegen. In diesem Teil des Bogens wird die meiste Energie gespeichert.
Beim Schiessvorgang ist deutlich zu spüren, dass der Bogen mit vergrösserndem Auszug immer mehr an Pfundstärke zunimmt. Meistens sind Recurve-Bögen mit abnehmbaren Wurfarmen ausgestattet, die den Transport in kürzeren Taschen oder Koffern gestatten.