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Im ersten Lauf war der Oberwalliser Zenhäusern mit Startnummer 24 bereits an die sechste Stelle vorgestossen. Am Nachmittag schliesslich nutzte er die gute Ausgangslage, mit viertbester Laufzeit verbesserte er sich nochmals um zwei Positionen. Auf Sieger Marcel Hirscher büsste Zenhäusern, der im Weltcup noch nie besser als Siebenter gewesen war, 1,81 Sekunden ein.
Zu seiner ersten Podestplatzierung auf oberster Stufe fehlten ihm nur neun Hundertstel. «Das war ein Hammertag», freute sich Zenhäusern im Interview mit dem Schweizer Fernsehen vorbehaltlos über seinen Exploit. «Endlich konnte ich einmal zeigen, was ich wirklich kann.»
Hirscher seinerseits hat nun 53 Weltcupsiege auf dem Konto. Erstmals gewann der schon nach dem ersten Lauf führende Salzburger auch in Wengen, wo er zuvor schon dreimal Zweiter gewesen war. Am Sonntag setzte er sich mit 0,93 Sekunden Vorsprung vor dem Norweger Henrik Kristoffersen durch. Dieser hatte die letzten zwei Slaloms in Wengen gewonnen. Dritter wurde der Schwede André Myhrer.
(sda)