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Konzeptskizzen: Zustand heute (oben) und Vision (unten). Die Herausforderung besteht darin, dem Ouest lausannois wieder starke und wahrnehmbare Verbindungen zwischen den vielen zersplitterten Zentralitäten herzustellen.
Studienmodell
Ausschnitt Studienmodell
Konzeptskizzen: Zustand heute (oben) und Vision (unten). Die Herausforderung besteht darin, dem Ouest lausannois wieder starke und wahrnehmbare Verbindungen zwischen den vielen zersplitterten Zentralitäten herzustellen.
Ouest lausannois
Auftraggeber
Kanton Waadt
Gemeinden Bussigny-près-Lausanne, Chavannes-près-Renens, Crissier, Ecublens, Renens, Saint-Sulpice et Villars-Sainte-Croix
Referenzperson
Ariane Widmer Pham, ehem. Bureau Schéma directeur de l'Ouest lausannois (SDOL)
Benoît Biéler, Bureau Schéma directeur de l'Ouest lausannois (SDOL)
Projektverfasser
Feddersen & Klostermann (neu ATELIER 231)
Plarel SA, Lausanne
Transitec ingénieurs conseils, Lausanne
Metron planification et transports, Brugg
Michel Rey, Lausanne
Bearbeitungszeitraum
2000 - 2002
Mandat
Stadtentwicklungsstudie
Das Gebiet im Westen von Lausanne (Ouest lausannois) ist durch die Zersplitterung seines Territoriums und seinen Status als Vorort gekennzeichnet. Dieser unbefriedigende Zustand droht sich zu verschlechtern, wenn nichts unternommen wird. Die zunehmende Überlastung des Strassenverkehrs kann langfristig zu einer Abwanderung führen, die der regionalen Wirtschaft schaden und den Absichten der Behörden und der Bevölkerung nicht entsprechen würde.
Das Hauptziel besteht darin, aus der Vorstadt eine Stadt zu machen, eine attraktive "Agglomerationsstadt" zu bilden. Das wird erreicht, indem die Merkmale der Gemeinden vom Ouest lausannois hervorgehoben, vernetzt und die Potenziale und Vorteile besser genutzt werden.
Es geht nicht darum, eine historische Stadt neu zu erschaffen, sondern eine multipolare Stadt zu entwickeln, welche aus den bestehenden Strukturen zusammengesetzt ist. Die strategischen Sektoren und die Zentralitäten müssen multifunktionale Aktivitäten aufnehmen, die das soziale Leben generieren. Die Kohärenz und Strukturierung dieser Zentren soll es ermöglichen, die zersplitterte und heterogene Bausubstanz wieder zusammenzufügen.
Jeder strategische Sektor und jede Zentralität muss durch leistungsfähige öffentliche Verkehrsmittel, Fussgänger- und Fahrradnetze verbunden werden. Parallel dazu ist die Effizienz des Autobahnnetzes (neue Anschlussstellen) und des Hauptstraßennetzes zu verbessern, wobei jede Strasse einer angemessenen Qualifizierung, räumlichen und funktionalen Behandlung unterzogen werden muss. Die Mischung der städtischen Straßen, die Kontinuität der Wege für nicht motorisierte Verkehrsteilnehmer und eine sensible Behandlung der öffentlichen Räume sind Voraussetzungen für dieses Ziel.
Das Erscheinungsbild der Region, sowohl in physischer Hinsicht als auch in Bezug auf die Darstellung nach aussen, muss verbessert werden, insbesondere durch die Förderung des Hochschulstandorts und die Ansiedlung von Unternehmen mit hoher Wertschöpfung. Wo immer möglich, muss das Wohnen durch die Förderung neuer Einrichtungen, die den Bedürfnissen der lokalen Bevölkerung entsprechen, aber auch durch die Gestaltung einer natürlichen und bebauten Umwelt, die das Lebensumfeld bereichert, begünstigt werden.