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An seiner montäglichen Sitzung hat der Zürcher Kantonsrat ein Hilfspaket in der Höhe von 305 Millionen Franken zum Ausgleich von Folgen der Corona-Pandemie genehmigt für die Spitäler für Ausfälle und Mehrkosten, welche die Pandemie verursacht hat.
Der Rat befasste sich weiter mit einer Sammelvorlage für Corona-bedingte Nachkredite. So erhält der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) 40 Millionen Franken, wovon der Kanton und die Gemeinden je die Hälfte übernehmen. Der Nachkredit betrifft allerding nur die Ausfälle, die der Passagier-Einbruch während des ersten Lockdowns verursacht hatte.
Ebenfalls bereits Ende Juni hatte der Zürcher Regierungsrat einen Nachkredit von 1 Million für das Amt für Informatik beantragt, zusätzlich zum ordentlichen Jahresbudget von rund 18 Millionen Franken. Diesen Kredit hat der Kantonsrat nun ebenfalls gutgeheissen.
Begründet wurde der Nachkredit mit der gesteigerten Nachfrage nach Homeoffice. Um die damit zusammenhängende technische Unterstützung gewährleisten zu können, hätten im Amt für Informatik Mehraufwendungen in den Bereichen virtuelle Meeting-Plattform (Webex), Telefonie, Lizenzen, Bandbreitenerhöhungen sowie zusätzliche Hardware getätigt werden müssen.
Eine Weiterverrechnung der Mehraufwendungen sei in den bestehenden Vereinbarungen nicht vorgesehen. Ebenso würde eine Weiterverrechnung bei den Leistungsempfängern zu Budgetüberschreitungen führen, schrieb der Regierungsrat. Eine Kompensation sei nicht möglich, da die Budgetmittel, die 2020 beim Amt für Informatik allenfalls nicht gebraucht werden, in den Folgejahren für eine erfolgreiche Umsetzung des IKT-Programms
benötigt würden.