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Viele Pokerbegriffe und Ausdrücke sind englisch. In diesem Poker Glossar befinden sich Erklärungen von oft verwendeten Poker Begriffen. Dieses Poker Lexikon wird laufend erweitert.
Falls ein Begriff in diesem Poker Vokabular fehlt: bitte mit uns Kontakt aufnehmen und wir ergänzen den Ausdruck umgehend!
Zuletzt aktualisiert am 19.11.2012.
Eine Kartenkombination ohne Pärchen, ohne Straight, ohne Flush, die als höchste Karte ein Ass enthält.
Bei Rebuy Turnieren besteht oft die Möglichkeit, am Ende der Rebuy Phase (meist die erste Stunde bei Online-Turnieren), ein letztes Mal Chips nachzukaufen. Diese Möglichkeit, nochmals Chips nachzukaufen, nennt sich Addon.
Einen nicht gecallten Bluff zeigen, um damit einen Spieler in einer späteren Phase dazu zu bewegen, eine Erhöhung zu callen. Dies sollten nur fortgeschrittene Spieler tun.
Bezeichnung für die Starthand AJ.
Setzt ein Spieler alle seine verbleibenden Chips, so ist er «All-in».
Einsatz, den jeder am Tisch sitzende Spieler vor einer Hand setzen muss. Bei Texas Hold’em Poker gibt es Ante meist nur in höheren Blind Levels von Turnieren. In der Poker Variation Seven-Card Stud wird immer mit Ante gespielt.
Von einem Bad Beat spricht man, wenn ein gutes Blatt durch ein schwächeres Blatt geschlagen wird, weil das schwache Blatt mit viel Glück die richtigen Karten gezogen hat.
Fehlen beim Flop noch zwei Karten zum Flush, spricht man von einem Back Door Flush Draw (Flush Draw durch die Hintertüre).
Bezeichnung für das Geld, das einem Pokerspieler zur Verfügung steht. Mehr dazu erfährst du im Artikel Poker Bankroll Management.
Bei Texas (und Omaha) Holdem Poker wird meistens mit 2 Blind stufen gespielt. Derjenige Spieler, der den Big Blind (doppelt so hoch wie der small blind) bezahlen muss, hat dafür den Vorteil, als Letzter vor dem Flop zu setzen.
Ein Spieler im Turnier der sehr viele Chips hat.
Damit Mitspieler nicht einfach am Tisch sitzen können ohne Chips setzen zu müssen, wurde das Konzept der Blinds im Poker eingeführt. Der Spieler links vom Dealer bezahlt den Small Blind, der 2. Spieler Links vom Dealer bezahlt den Big Blind. Der Dritte Spieler links vom Dealer muss keine Blinds bezahlen, dafür als erster entscheiden, ob er setzen möchte.
Das Wort Blind stammt aus dem Englischen. Es wird in diesem Zusammenhang verwendet, weil die Mitspieler einen Einsatz setzen müssen, ohne überhaupt Ihre Karten gesehen zu haben.
Damit in Turnieren nicht unendlich mit kleinen Blinds gespielt wird, wird vor dem Turnier festgelegt, in welchen Abständen die Blinds erhöht werden. Die Blind Struktur wird mit Blind Levels definiert. Beispiel: Level 1: 10/20, Level 2: 15/30, Level 3: 25/50, Level 4: 50/100, Level 75/150. Gängiger ist es, die Blinds alle 8 bis 15 Minuten zu erhöhen. Bei einigen Online-Poker Anbietern ist es üblich, dass bei späteren Levels zusätzlich zu den Blinds noch Ante vor jeder Hand bezahlt wird.
Vortäuschen einer guten Hand, durch ein Raise oder Re-Raise, obwohl man gar nichts oder nur wenig in der Hand hält. Um erfolgreich Poker zu spielen, ist es zwingend nötig, von Zeit zu Zeit zu bluffen.
Alle Karten, die offen auf dem Tisch (Board) liegen, werden als Board Cards bezeichnet. Als Synonym hört man manchmal auch den Begriff Community Cards, was auf Deutsch ‹Gemeinschaftskarten› bedeutet.
Bezeichnung für das «echte» Poker in Casinos, zu Hause, aber nicht online. Brick and Mortar heisst übersetzt «Backstein und Mörtel».
Siehe Doyle Brunson Hand
Bezeichnung für die Phase eines Turniers oder Sit & Gos, in der man kurz vor dem Erreichen des Preisgelds ist.
Ein Ass-Pärchen. Sind dies die Pocket Karten, wird auch von Pocket Rockets oder All American gesprochen.
Der Betrag, der bezahlt werden muss, um an einem Turnier teilnehmen zu können.
Bezeichnung für No Limit Texas Hold’em.
Erhöht ein Spieler, und nun möchte ein zweiter Spieler den Einsatz ausgleichen, aber nicht weiter erhöhen, so nennt man dies einen Call.
Ein Spieler, der Erhöhungen oft nur called, obwohl er schlechte <a href=»pot-odds.htm»>Pot Odds</a> hat oder ein bereits geschlagenes Blatt. Calling Station sind meistens Anfänger, die viel zu passiv spielen.
Wenn in einem Limit oder Pot-Limit spiel nicht mehr weiter erhöht werden darf, wird von einem Cap oder Capped betting gesprochen. In einem Limit-Spiel ist das die dritte Erhöhung der jeweiligen Runde.
Wird vor einem Spieler nicht erhöht, und dieser selbst erhöht auch nicht, so nennt man dies einen Check.
Checked ein Spieler z.B. auf dem Big Blind seine Karten, ohne diese überhaupt gesehen zu haben, ist dies ein Check in the dark. Funktioniert selbstverständlich nur im Casino und kann zur Verwirrung der Gegenspieler verwendet werden.
Bedeutet übersetzt «Münzwurf» und wird beim Pokern als Bezeichnung für die klassischen Fünfzig-Fünfzig Situationen verwendet, wie z.B. All-In mit AK gegen QQ etc.
Wenn sich zwei oder mehrere Spieler absprechen, um das Pokerspiel zu ihren gunsten zu beeinflussen, nennt man dies Collusion. Collusion ist eine betrügerische Handlung und wird von allen Online Poker Anbietern bestraft.
Gemeinschaftskarten, die für alle sichtbar auf dem Tisch liegen.
Pocket Cards, die vom Wert gesehen nebeneinander liegen. Beispiel 87, QJ, 54 usw.
Erhöht der Spieler, der vor dem Flop (preflop) erhöht hat, auch als erster nach dem Flop, so ist dieser Einsatz nach dem Flop ein Continuation Bet.
Ein Pärchen Könige (Kings) als Starthand werden auch als Cowboys bezeichnet.
Bezeichnung für die Karte, die man beim Abheben unter das Kartendeck legt, sodass die unterste Karte beim Geben abgedeckt ist und nicht erkannt werden kann.
Bezeichnung für die Position rechts des (Dealer) Buttons. Wird oft auch nur ‹Cutoff› genannt.
Bezeichnung für die Starthand A8.
Derjenige, der die Karten ausgibt.
Da im Online Poker oder im Casino die Mitspieler nicht selbst die Karten ausgeben, wird die Position des «virtuellen Dealers» mit Dealer Button bezeichnet.
Englische Bezeichnung für den Stapel der Spielkarten.
Als Defensive Bet (auf Deutsch: defensive Wette) wird eine kleine Erhöhung bezeichnet, die der setzende Spieler mit der Absicht tätigt, seinen Gegner von einer noch höheren Erhöhung abzubringen.
Die Starthand 22 wird so genannt. Häufig wird die Zwei im Poker als Deuce bezeichnet.
Bezeichnung für die Starthand K9. Herkunft: K9 auf englisch ausgesprochen hört sich an wie der ebenfalls englische Begriff ‹canine›. Canine wiederum ist ein oft verwendeter Begriff für ‹Hund›. The Dog Hand bedeutet übersetzt ‹die Hunde Hand›.
Domination wird eine Situation genannt, bei der zwei Texas Hold’em Starthände einander gegenüber stehen und das schwächere Blatt nur drei Outs hat. Beispiel: Spieler 1 hat AK, Spieler 2 hat AQ. Spieler 2 gewinnt normalerweise nur, wenn er einen der drei im Deck verbleibenden Damen trifft.
Bezeichnung für die Karte, welche zuerst sichtbar ist, wenn der Dealer die drei Karten des Flops auf den Tisch ausbreitet.
Eine Straight Draw, welche mit zwei Zahlen komplettiert werden kann, welche aber keine Open Ended Straight draw ist. Beispiel: Hole Cards 9-7, auf dem Board liegt J-8-5. Mit jeder T oder 6 ist die Strasse komplettiert. Der Vorteil gegenüber einer Open Ended Straight Draw ist, dass diese schwieriger durch den Gegner zu erkennen ist.
Die Verdopplung der Anzahl Chips in einer Hand. Wird typischerweise durch eine gewonnene All-In Situation erreicht.
Die Starthand T2 wird so genannt. Doyle Brunson gewann die World Series of Poker in den Jahren 1976 und 1977 zwei Mal in Folge. Bei der letzten Hand des Turniers hatte er beide Male T2 welche mit dem Board zu einem Full House wurden.
Anmerkung: Auch die Hand AQ wird als ‹Doyle Brunson› bezeichnet, weil er diese Hand nie spielt.
Ein Spieler called Erhöhungen des Gegners nach Flop und Turn, in der Hoffnung sein Blatt zu vervollständigen (Flush draw, Straight draw). Der Gegner hält aber bereits ein für ihn unschlagbares Blatt, so sagt man, der unterlegene Spieler «is drawing dead».
Eine Hand, die zum aktuellen Zeitpunkt nicht gewinnt aber sich mit den nächsten Gemeinschaftskarten verbessern könnte.
Pokervariante, bei der die Karten aller Spieler verdeckt sind. Es gibt weder offene, noch Gemeinschaftskarten. Die Variante heisst Draw Poker, weil die Karten einmal gewechselt werden dürfen.
Ein Zweierpärchen wird oft auch Ducks genannt. Duck bedeutet übersetzt Ente, was eine Anspielung auf die Form der Zahl 2 ist.
Ein Pot, bei dem sehr viele Spieler noch beim Flop dabei sind. Family Pots gibt es vor allem bei Spielen mit vielen Anfängern, die mit beliebigen zwei Karten den Flop sehen.
Siehe River / River Card
Bezeichnung für einen sehr schwachen Pokerspieler. Das Gegenteil dazu ist ein Shark.
Pokervariante, die ohne Gemeinschaftskarten gespielt wird. Jeder Spieler erhält zu Beginn eine verdeckte und eine offene Karte. Anschliessend erhalten die Spieler jeweils drei offene Karten, nach jeder dieser Karten gibt es eine Setzrunde.
Die ersten drei Gemeinschaftskarten auf dem Tisch
Ein Spieler hält 4 Karten der gleichen Farbe und versucht mit der nächsten zu ziehenden Gemeinschaftskarte das Flush zu vervollständigen. Bitte das Wort Flush ‹Flasch› aussprechen, und nicht «Fläsch» oder wie in der Schweiz auch schon gehört ‹Flösch›. Sogar gestandene deutsche Pokerprofis nennen ein Flush am TV «Fläsch». Das ist miserables Englisch!
Ein Spieler steigt aus der laufenden Runde aus, in dem er einen Fold macht.
Siehe Turn
Eine Gemeinschaftskarte (Turn- oder Riverkarte), welcher ein Spieler sehen kann, ohne dafür einen Einsatz bezahlen zu müssen. Beispiel: Zwei Spieler sind noch an einer Hand beteiligt. Der erste Spieler macht nach dem Flop einen Check. Der zweite Spieler kann somit mit einem Check die nächste Karte «gratis» sehen. Somit ist dies eine Free Card.
Ein Turnier ohne Buy-In, welches dennoch Preise ausschüttet. Die meisten Online Poker Anbieter bieten Freerolls an, um damit Anfänger als Neukunden zu werben.
Turnier, welches so lange gespielt wird, bis nur noch eine gewisse Anzahl Spieler Chips haben, meist nur noch ein einziger Spieler
Bandbreite der möglichen Hände, die ein Gegner in einer Situation spielt. In unserem Structured Hand Analysis Artikel verwenden wir einen mathematischen Ansatz, um die Hand Range mathematisch korrekt gewichtet in Berechnungen einfliessen zu lassen.
Modell, welches grosse Ähnlichkeit mit SHAL (Structured Hand Analysis, siehe weiter unten) hat. Dieses Modell wird im Buch Killer Poker by the Numbers von Tony Guerrera ausführlich behandelt. Wir haben zu diesem Thema einen Structured Hand Analysis Artikel erstellt.
Spielen nur noch zwei Spieler gegeneinander, spricht man vom Heads Up, was frei übersetzt so viel wie Kopf an Kopf bedeutet. Bei unseren Unterlagen findest du preflop Wahrscheinlichkeiten zu diversen Startblättern im Heads-Up.
Karten mit Wert T (zehn) oder höher, sprich: AKQJT
Hold’em ist die Bezeichnung für alle Pokervariationen, bei denen mit fünf Gemeinschaftskarten gespielt wird und bei denen man unabhängig von der Anzahl Hole Cards maximal zwei aus der eigenen Hand für das bestmögliche Blatt verwenden darf. Bei Omaha Hold’em Poker bekommt jeder Spieler 4 Hole Cards, bei Texas Hold’em Poker 2 Hole Cards.
Siehe Pocket Cards
Ein Pärchen Buben (Jacks) wird oft auch Hooks genannt. Hook bedeutet übersetzt Haken, was eine Anspielung auf die Form des Buchstabens J ist.
Pokerspiel, bei der abwechselnd verschiedene Pokervarianten gespielt werden. Hierbei steht jeder Buchstabe für eine eigene Pokervariante: H für Texas Hold’em, O für Omaha Hold’em High/Low, R für Razz, S für Seven-Card Stud, E für Seven Card Stud (High/Low, Eight or better)
Pokerspiel, bei der abwechselnd verschiedene Pokervarianten gespielt werden. Hierbei steht jeder Buchstabe für eine eigene Pokervariante: H für Texas Hold’em, O für Omaha Hold’em High/Low, S für Seven-Card Stud, E für Seven Card Stud (High/Low, Eight or better)
Berechnungsgrundlage für All-In Entscheidungen in der Endphase des Turniers. Das ICM ergibt die erwartete Rendite bei einer aktuellen Spielsituation. Es lässt sich damit errechnen, in welchen Situationen Calls auf die Dauer profitabel sind, und wann nicht. Bei unseren Tools findest du eine Beschreibung eines Online Independent Chip Model Rechners. Die theoretische Basis findest du hier: Independent Chip Model Erklärung
Ein Spieler versucht mit der nächstgezogenen Karte das Straight zu vervollständigen und hat dafür nur eine Möglichkeit, da die fehlende Karte in der Mitte seiner unvollständigen Straight fehlt. Wird manchmal auch Gut-Shot genannt.
Beispiel: 3-4-5-7
Gegensatz dazu: Open Ended Straight Draw
Erreicht ein Spieler im Turnier das Preisgeld, so ist er ‹In the Money›. Wird in Foren und Blogs oft mit ITM abgekürzt.
Hat man ein Pärchen, so nennt man die zusätzliche Karte der Starthand, mit der kein Paar gebildet wird, Kicker. Good Kicker ist eine hohe Karte (10 und höher), Bad Kicker ist eine tiefe Karte. Es gibt auch den Spruch «A pair without a good kicker is not a pair».
Bezeichnung für die Pocket Cards KK.
Ein Knockout Bounty Turnier ist eine Turnierform, in dem ein Teil des Buy-Ins als Kopfgeld für das Eliminieren einzelner Spieler aubezahlt wird. Beim 10 + 1 Sit & Go von Full Tilt Poker fliessen 8$ in den Preispool und 2$ gibt es pro Spieler, die man eliminiert, zu gewinnen.
Bezeichnung für die Starthand KJ.
Ein Pärchen Damen (Queens) als Starthand werden auch als Ladies bezeichnet.
Siehe Big Stack
Den Vorgang, die Karten zu folden, wird auch Laydown genannt.
Eine Spielvariation, in der pro Erhöhung um einen festgelegten Betrag erhöht werden darf. Andere Variationen sind Pot Limit Poker und No Limit Poker.
To ‹Limp› oder to ‹To limp in› bezeichnet den Vorgang (generell auch ‹Limping› genannt), wenn Spieler vor dem Flop den Einsatz des Big Blinds nur callen.
Als Maniac werden Pokerspieler genannt, welche sehr sich durch eine sehr offensive Spielweise auszeichnen und kaum aus einer Hand zu vertreiben sind.
Bezeichnung für die Starthand KQ.
Umgangssprachliche Bezeichnug für eine sehr starke Hand! Man hört oft Sätze wie «I flopped a monster!»
Den Vorgang, die Karten ungesehen wegzuwerfen. Dies kann man tun, wenn die Hand beim ShowDown verloren wurde, oder wenn niemand bei einer Erhöhung mitgegangen ist und somit die Hand gewonnen wurde.
Abkürzung für No Limit Hold’em. (Damit wird in 99% der Fälle Texas Hold’em gemeint)
Eine Spielvariation, in der jederzeit eine um einen unbegrenzten Betrag (Chips oder Geld) erhöht werden darf. Andere Variationen sind Pot Limit Poker und Limit Poker.
Bezeichnung für die Starthand 62.
Wenn man mit Sicherheit diejenige Kartenkombination hält, die unmöglich von einem Gegenspieler geschlagen werden kann, sagt man, man habe die «Nüsse». I‘ve got the Nuts.
Startblatt aus unterschiedlichen Farben. Das Gegenteil ist suited.
Die Wahrscheinlichkeit, dass eine gewünschte Karte kommt, oder dass ein Pot noch gewonnen wird, wird mit Odds bezeichnet.
Omaha Hold’em Poker ist eine Pokervariante, bei der jeder Spieler 4 Poket Cards erhält. Im Unterschied zu Texas Hold’em muss das Blatt aber aus zwei Pocket Cards und 3 Gemeinschaftskarten gebildet werden.
Ein Spieler versucht mit der nächstgezogenen Karte das Straight zu vervollständigen und hat dafür zwei Möglichkeiten, da er bereits vier Karten in einer Reihenfolge hält.
Beispiel: 6-7-8-9
Gegensatz dazu: Inside Straight Draw
Ein Spieler ist On Tilt, wenn er auf Grund seiner schlechten psychischen Verfassung (einige Hände hintereinander unglücklich verloren oder vom Gegner vorgeführt worden…) nicht in der Lage ist, rationales Poker zu spielen.
Mit Overcards werden ‹höhere› Karten genannt (im Vergleich zu anderen Karten höher).
Beispiele:
Hält man als Starthand z.B. JJ, so ist jede höhere Karte auf dem Flop (also z.B. eine Q, K oder ein Ass) eine Overcard. Oft hört man Sätze wie ‹Auf dem Flop kamen zwei Overcards, also musste ich nach dem Raise mein Bubenpärchen wegschmeissen.› Zweites Beispiel. Jemand geht mit AK All-In und trifft auf ein Neunerpärchen. So redet man von der Situation ‹Pocket Pair gegen zwei Overcards›.
Bezeichnung für die zwei persönlichen Karten in Texas Holdem Poker.
Bekommt man als Pocket Cards ein Pärchen, nennt man diese Pocket Pair.
Hinweis am Rande:
Die Chancen hierfür liegen bei 1 zu 17, dass man ein Pocket Pair bekommt. Wird im Chat von Pocket 7s gesprochen, heisst dies, dass jemand von 77 gesprochen wird.
Die bereits gesetzten Chips, resp. Geldbetrag, um den zurzeit gespielt wird.
Eine Spielvariation, in der höchstens um der sich bereits im Pot befindliche Geldbetrag resp. Anzahl Chips erhöht werden darf. Andere Variationen sind Limit Poker und No Limit Poker.
Bezeichnung für die Starthand 55.
Unter dem Begriff ‹Rabbit Hunt› (zu deutsch: ‹Hasenjagt›) versteht man den Vorgang, wenn Turn und/oder River Karte einem Spieler gezeigt werden, obwohl die Hand bereits zu Ende ist und diese Karten völlig irrelevant sind. Frei nach dem Motto ‹Was wäre, wenn ich gecalled hätte?›. Bei Anfängern ist dies sehr beliebt, bei fortgeschrittenen Spielen wird dies meist belächtelt oder gilt sogar als schlechte Etikette. In einigen Casinos wird dem Wunsch nach einer ‹Rabbit Hunt› prinzipiell nicht stattgegeben!
Racks sind Chip-Halterungen (meist aus Plastik), die verwendet werden, um die Spielchips einfacher an den Spieltisch zu transportieren.
Pocket Cards, die das Blatt auf dem Tisch nicht verbessern. Als Rag (Einzahl) werden auch tiefe Board Cards bezeichnet.
Zuschauer von Pokerturnieren werden Railbirds genannt, da sie oft hinter einer Absperrung stehen müssen. Bird bedeutet Vogel und Rail bedeutet Absperrung resp. Geländer.
Wenn alle drei Karten des Flops von unterschiedlicher Farbe sind, wird der Flop ‹Rainbow Flop› genannt. Rainbow bedeutet übersetzt Regenbogen.
Nimmt ein Spieler eine Erhöhung vor, wird dies Raise genannt.
Anteil des gesetzten Geldes einer Hand, welches das Casino oder der Online-Poker Anbieter für sich behält. Dies gibt es nur bei sogenannten Cash Games resp. Ring Games.
Pokervariante Seven-Card Stud Lowball, bei der die niedrigsten fünf Karten gewinnen!
Gute Pokerspieler zeichnen sich unter anderem dadurch aus, das Spiel des Gegners zu lesen, in dem Sie z.B. immer wiederkehrende Muster eines Gegenspielers entdecken. Den Vorgang, die Karten des Gegners zu lesen, nennt man Read. So gibt es einen «Good Read», wenn man die Karten des Gegners richtig «gelesen» hat, und einen «Bad Read», wenn man sich geirrt hat.
Bein einem Rebuy Turnier ist es erlaubt, Chips während einer bestimmten Dauer nachzukaufen. Verliert man alle seine Chips, bekommt man die Gelegenheit, nochmals ins Turnier einzusteigen. Ein Rebuy ist somit der Vorgang des Nachkaufens von Chips.
Erhöht ein Spieler (Raise), worauf ein anderer Spieler noch eine Erhöhung macht, ist dies ein Re-Raise.
Die fünfte und letzte Gemeinschaftskarte.
Auf dem Flop trifft jemand drei Karten zum Flush. Auf Turn und River kommen noch zwei Karten der benötigten Farbe, so spricht man von Runner Runner Flush. Meistens hört man in Zusammenhang von einer Bad Beat Geschichte von Runner Runner ;-).
Ein Turnier, bei welchem die Teilnehmer um den Eintritt zu einem grösseren Turnier spielen.
Eine Karte, die auf Turn oder River aufgedeckt wird und Potentiell eine grosse Gefahr darstellt, weil sie dem Gegner z.B. einen Draw verschaffen könnte oder ein höherer Pärchen. Ein Ass ist häufig eine Scare Card. Oder die dritte Karte der gleichen Farbe.
Ein Spieler hält eine noch unbrauchbare Hand, hat aber z.B. 4 Karten eines Flushs oder 4 Karten einer Straight, die er noch vervollständigen könnte. Macht er in dieser Situation einen Raise oder Re-Raise, so nennt man dies einen Semi-Bluff.
Andere Bezeichnung für einen Drilling (three of a kind). Häufig sagt man auch, man habe ein ‹Set gefloppt›. Auf Englisch: ‹to flop a set› oder ‹he flopped a set›.
Pokervariante, die ohne Gemeinschaftskarten gespielt wird. Jeder Spieler erhält zu Beginn 2 verdeckte und eine offene Karte. Anschliessend erhalten die Spieler, die im Pot sind in folgender Reihenfolge weitere Karten (dazwischen immer eine Setzrunde): Turn (offen), Fifth Street (offen), Sixth Street (offen), River (verdeckt). Eine Gemeinschaftskarte gibt es bei Seven-Card Stud nur, wenn 8 oder mehr Spieler mitspielen und alle bis zum River mitgehen.
Da man sich nie sicher ist, was der Gegner wirklich für Karten hat, wurde eine Methode (erstmals von Dan Harrington in Harrington on Hold’em Band 2 entwickelt, mit der man mathematisch den erwarteten Gewinn errechnen kann, in dem man dem Gegner diverse verschiedene mögliche Hände zuordnet. Wir haben zu diesem Thema einen Structured Hand Analysis Artikel erstellt.
Bezeichnung für einen sehr starken Pokerspieler. Das Gegenteil dazu ist ein Fish.
Shootout Tournaments sind Mehrtisch (Multitable) Turniere, bei denen nicht ein Tisch nach dem anderen entfernt wird, sondern eine fixe Anzahl Spieler pro Tisch (meistens nur der Sieger!) in die nächste Runde vordringen, bis man am Final Table sitzt. Shootout Turniere dauern länger als «normale» Turniere, da man immer warten muss, bis alle Tische einer Runde zu Ende gespielt sind.
Ein Pokertisch, an dem maximal fünf oder sechs Spieler sitzen. Es gibt sowohl Short Handed Cashgames sowie Sit & Gos oder Multitable Turniere.
Ein Mitspieler der nur noch wenige Chips hat.
Der Vorgang nach der letzten Karte, bei dem die Karten gezeigt werden.
Eine Side Bet (übersetzt «Seiten Wette») ist eine Wette, die zwischen Pokernspielern abgeschlossen wird, aber nicht direkt in Zusammenhang mit einer gewonnenen oder verlorenen Hand steht. Eine typische Side Bet ist z.B. eine ‹Last Longer Bet›, bei welcher zwei oder mehrere Spieler vor einem Pokerturnier zusätzliche wetten, wer länger im Turnier verbleibt. Andere Spieler (wie z.B. Patrick Antonius und Phil Ivey) wetten manchmal vor einer Hand, ob 2 Herz im Flop kommen werden, oder ob ein Paar geflopped wird usw., um ein Cashgame mit noch mehr ‹Action› zu versehen.
Wurde in Las Vegas Pokerkreisen oft scherzhaft als eine Bezeichnung der Starthand QQ (zwei Damen) verwendet. Seit Roy von einem seiner Tiger angefallen wurde, wird dieser Begriff nur noch selten verwendet.
Bezeichnung der Starthand QQ. Sister bedeutet ins Deutsche übersetzt ‹Schwestern›.
Bezeichnung für die Starthand AQ.
Ein Spieler hält ein sehr gutes Blatt, verzichtet jedoch auf Erhöhungen, um die Gegenspieler nicht aus der Runde zu vertreiben, um zu gegebenem Zeitpunkt (meist nach dem River) mit einem Checkraise oder Re-Raise dem Gegner möglichst viele Chips abzunehmen.
Ein Pärchen Achter (Eights) wird manchmal auch Snowmen genannt. Snowman bedeutet übersetzt Schneemann, was eine Anspielung auf die Form der Zahl 8 ist.
Halten mehrere beim Showdown siegreiche Spieler das gleichwertige Blatt (bei Hold’em kommt das ab und zu vor, da immer nur die besten 5 Karten zählen), so wird der Pot zwischen den Spielern geteilt, die das beste Blatt hielten. Split Pot heisst auf deutsch übersetzt ‹geteilter Pot›.
Begriff für die Chips eines Spielers.
Eine Spielweise, bei der beim Flop gechecked und dann gecalled wird, um dann am Turn selbst zu erhöhen. Diese Spielweise kann natürlich nur angewandt werden, wenn man nach dem Flop keine Position auf den anderen Spieler hat.
Ein Spieler versucht mit der nächstgezogenen Karte ein Straight zu vervollständigen.
Erhöht ein Spieler, in dem er zweimal Chips zur Mitte schiebt, ist von einem klassischen String bet die Rede. String Bets sind nicht erlaubt, da mit der ersten Bewegung z.B. nur ein Call suggeriert werden könnte, um die Reaktion des Gegners abzulesen, um anschliessend weiter zu erhöhen. String Bets sind natürlich nur bei Live-Poker möglich.
Bezeichnung für den Herz König. Suicide King bedeutet ‹Selbstmord König›. Ursprung: Auf der Spielkarte stösst sich der Herz König scheinbar sein Schwert durch den eigenen Kopf.
Startblatt, bei dem beide Karten von der gleichen Farbe sind.
Das Gegenteil ist Off Suit.
Pocket Cards der gleichen Farbe die im Wert nur um 1 Karte auseinander liegen.
Beispiele: QJs, 98s, 65s
Eine Starthand mit zwei Karten von der gleichen Farbe, die zwei Werte auseinander liegen.
Beispiel: 97s oder 75s.
Ein ‹Gap› bedeutet übersetzt ‹Lücke›. Man könnte Suited One Gapper somit als ‹Ein-Lücker von der gleichen Farbe› ins Deutsche übersetzen.
Ein Verhaltensmuster (z.B. Zittern, Nervös werden), mit dem ein Mitspieler seine Karten (oder zumindest die Stärke seiner Karten) verrät, oder einen Bluff offensichtlich erscheinen lässt. Im Artikel über Poker Tells sind häufige Beispiele, aber auch wie man eigene Tells verhindern kann, beschrieben.
Siehe Nuts
Deutsches Wort für ‹to be on tilt›. Siehe ‹On Tilt›.
Das höchste Paar, welches mit den Gemeinschaftskarten gebildet werden kann. Liegt auf dem Flop K94, und man hält ein K in der Hand, so hat man mit KK «Top Pair».
Top Pair mit bestmöglichem Kicker. Liegt auf dem Flop K94, und man hält AK in der Hand, so hat man mit KK «Top Pair» und dem Ass dazu Top Kicker.
Kurz für Top Pair Top Kicker
Bezeichnung für die Karte 3
Andere Bezeichnung für einen Drilling (three of a kind).
Die vierte Gemeinschaftskarte
Abkürzung für Thank you, welche im Chat Bereich von Online Pokerturnieren häufig verwendet wird.
Der 3. Spieler links vom Dealer muss als Erster entscheiden, ob er setzen möchte. Dies ist im Poker ein gewaltiger Nachteil, da man hinter sich sehr viele Spieler hat, dessen Blätter man anhand von ihren Aktionen überhaupt nicht einschätzen kann. Diese Situation wird mit Under the Gun bezeichnet.
Herkunft:
Im (amerikanischen) Englisch wird die Redewendung «to be under the gun» gebraucht, wenn man etwas unter grossem Druck und Zeitnot tun muss. Ursprünglich wurde dies verwendet, wenn jemand unter Drohung einer vorgehaltenen Waffe gezwungen wurde, etwas möglichst rasch zu erledigen, nach dem Motto «Arbeite zügig, oder ich leg Dich um!»
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