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Die EU-Kommission nimmt die milliardenschwere Übernahme des für Staubsaugerroboter bekannten Unternehmens iRobot durch Amazon genauer unter die Lupe. "Die Kommission befürchtet, dass Amazon durch die Übernahme in der Lage wäre, den Wettbewerb auf dem Markt für Saugroboter zu beschränken", liessen die Wettbewerbshüter dazu verlauten.
Wirtschaft & Recht
Der Mikroblogging-Dienst Twitter droht dem Facebook-Mutterkonzern Meta wegen der gerade gestarteten Konkurrenz-App Threads offenbar mit einer Klage. Laut einem Bericht der News-Plattform Semafor habe ein Twitter-Anwalt Meta in einem Brief vorgeworfen, für Threads vertrauliche Informationen und internes Wissen des Kurznachrichtendienstes verwendet zu haben. Semafor veröffentlichte eine Kopie des Schreibens.
In den Vereinigten Staaten hat der Supreme Court eine juristische Richtlinie, die Onlinedienste vor Haftung für Beiträge von Nutzern schützt, per Urteilsspruch unangetastet gelassen. Konkret wiesen die Richter in zwei Fällen Kläger ab, die Twitter und Google für die Verbreitung terroristischer Inhalte zur Verantwortung ziehen wollten. Das Urteil stärkt damit den als "Section 230" bekannten Schutzschirm vor Klagen, unter dem sich die grossen Onlineplattformen entwickeln konnten.
Gegen Verantwortliche des US-amerikanischen IT-Giganten Alphabet (Google) und des Instant-Messaging-Dienstes Telegram mit Sitz in Dubai hat der Oberste Gerichtshof in Brasilien Ermittlungen angeordnet. Grund dafür ist eine Kampagne, die die beiden Online-Firmen gegen einen Gesetzesentwurf zur Internetregulierung führen würden. Der Richter Alexandre de Moraes folgte mit seiner Entscheidung einem Antrag von Parlamentspräsident Arthur Lira.
Dem US-amerikanischen IT-Giganten Apple droht in Grossbritannien rechtliches Ungemach. Konkret wird der iPhone-Erfinderin mit Zentrale im kalifornischen Cuptertino der Vorwurf gemacht, bei iPhones die Rechengeschwindigkeit künstlich gedrosselt zu haben. Konkret halten Verbraucherschützer Apple vor, "heimlich" per Software die Leistung bestimmter Modelle zurückgefahren zu haben, um Probleme mit den Akkus zu verschleiern.
In der juristischen Auseinandersetzung mit Epic, das das Online-Spiel "Fortnite" entwickelt, konnte sich Apple auch vor dem Berufungsgericht in den USA durchsetzen. Die Richter folgten der Entscheidung der Vorinstanz, in der der iPhone-Konzern weitgehend Recht bekommen hatte. Sie fanden laut dem am Montag veröffentlichten Urteil zwar einen Fehler bei der Abgrenzung des relevanten Marktes, stuften ihn aber als nicht relevant ein.
In den Vereinigten Staaten haben sich neun Bundesstaaten der Kartellrechtsklage des US-Justizministeriums gegen die digitalen Werbepraktiken von Google angeschlossen. Namentlich handelt es sich dabei um Arizona, Illinois, Michigan, Minnesota, Nebraska, New Hampshire, North Carolina, Washington und West Virginia, wie es in einer Aussendung des Ministeriums heisst.
Im Streit um indische Zölle auf gewisse Elektronikprodukte hat sich die Welthandelsorganisation (WTO) auf die Seite der Europäischen Union gestellt. In einem in Genf veröffentlichten WTO-Schiedsgremium heisst es, Indien habe mit Abgaben auf Mobiltelefone und eine Reihe anderer Produkte seine Verpflichtung zu zollfreiem Handel in diesem Techniksektor nicht eingehalten. Neben der EU hatten auch Taiwan und Japan Beschwerden eingebracht und nun Recht bekommen.
Eine Reihe von ehemaligen Managern des Kurznachrichtendienstes Twitter rund um Ex-Chef Parag Agrawal hat gegen das jetzt Elon Musk gehörende Unternehmen eine Klage eingereicht. Darin fordern sie die Erstattung von Rechtskosten in Höhe von über einer Million Dollar. Die in Delaware eingereichte Klageschrift ist von der "New York Times" (NYT) veröffentlicht worden.