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Eine Bestätigung für eine Sperre des Olympiasiegers durch das Nationale Olympische Komitee der USA und den US-Schwimmverband gab es zunächst nicht. Sollte die Suspendierung Tatsache werden, würde der 32-Jährige die Schwimm-Weltmeisterschaften 2017 in Budapest verpassen.
Lochte hatte während der Olympischen Spiele behauptet, er und drei seiner Teamkollegen seien in Rio de Janeiro überfallen worden. Aufnahmen einer Überwachungskamera belegten jedoch, dass der Raubüberfall erfunden war. Nach Darstellung der brasilianischen Polizei urinierten die vier US-Schwimmer hinter einer Tankstelle und rissen ein Werbeposter von der Wand. Sicherheitskräfte stellten die Athleten. Lochte hatte sich für sein Verhalten entschuldigt und war zudem von Teamkollegen belastet worden.
In Brasilien ist er wegen Falschanzeige angeklagt worden. Zudem verlor Lochte mehrere Sponsoren. Laut Medienberichten dürfte sein finanzieller Verlust bei deutlich über einer Million Dollar liegen.
(SDA)