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Der Milliardär Michael Bloomberg hat mehr als 300 Millionen Dollar für Fernseh- und Internetwerbung ausgegeben, die „Mike“ als einen aus eigener Kraft der Armut entkommenen Kämpfer für Fortschritt und Anstand und als einen Freund des kleinen Mannes darstellen.
Die Vermarktung von Bloomberg geht mit derart grotesken Verzerrungen einher, dass ein Kommentator an die gewaltige Werbekampagne der Ford Motor Company in den Frühzeiten des Fernsehens erinnerte, mit der der Autokonzern ein neues aufregendes Modell namens Edsel vorstellte – das wohl hässlichste und erfolgloseste Auto, das je produziert wurde.
Die Bloomberg-Kampagne gibt im Durchschnitt mehr als eine Million Dollar pro Tag allein für Facebook-Werbung aus. Im Vorfeld der Vorwahlen am 3. März, die unter dem Namen „Super Tuesday“ stattfinden und an denen in vierzehn Bundesstaaten abgestimmt wird, hat Bloomberg in Kalifornien 40 Millionen Dollar für Fernseh- und Internetwerbung ausgegeben, in Texas 33 Millionen Dollar, in North Carolina 9,5 Millionen Dollar und in Massachusetts sechs Millionen Dollar. Er ist der einzige Kandidat, der in Virginia und Alabama überhaupt Fernsehwerbung ausstrahlt. Mit Ausnahme seines Milliardärskollegen Tom Steyer hat bisher kein anderer Kandidat der Demokraten in allen vierzehn Staaten zusammen auch nur zehn Millionen Dollar ausgegeben.
Die Wahlauswirkungen der enormen Ausgaben von Bloomberg – ein Bruchteil seines 60 Milliarden Dollar-Vermögens – sind vor den…..