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Die Partnerorganisation von Fastenopfer setzt sich dafür ein, dass Verschuldungen aufhören und die Ernährungssouveränität wiederhergestellt ist.
Der UJAK,-ein Verband der jungen Bauern von Koyli-Wirnde, besteht aus Basisorganisationen in 24 Dörfern, welche zur ländlichen Gemeinde Guédé, im Norden von Senegal, gehören. Die UJAK fördert und unterstützt lokale Entwicklungsinitiativen seiner Mitglieder mit dem Ziel, solidarische Dorfgemeinschaften aufzubauen.
Die Bauern kämpfen mit geringen landwirtschaftlichen Erträgen, die auf das trockene Klima in der Region und unter anderem auch auf den erschwerten Zugang zu landwirtschaftlichen Produktionsfaktoren zurückzuführen sind. Die Folge davon ist die hohe Verschuldung der Bauern.
UJAK setzt sich dafür ein, dass diese ein Ende nimmt, indem die Ernährungssouveränität der Bevölkerung gestärkt und ihr Zugang zu elementarer sozialer Versorgung gewährleistet wird.
Dafür soll die landwirtschaftliche Produktion in der Region erhöht, diversifiziert und in den Markt eingebunden sein und der Zugang zu Gesundheitsversorgung und zu Schulbildung soll verbessert werden.
Weiterbildungen in Radiosendungen und Workshops
Mit Fastenopfer hat UJAK 68 Solidaritätskalebassen mit ca. 2000 Mitgliedern aufgebaut. Diese haben ihrerseits Gemeinschaftsspeichern gegründet.
Die Kalebassen stehen in einer Konsolidierungsphase. Fastenopfer wird nach diesem Zeitabschnitt seine Unterstützung auf ein Minimum reduzieren, bis das nationale Kalebassennetzwerk steht und dieses die Betreuung der Kalebassen übernehmen kann.
In dieser Phase werden kleinere Netzwerke gebildet und die AVD (Association Villageoise de développement) weiter ausgebildet, so dass sie die Solidaritätsgruppen auch später begleiten und mittragen können.
Ausserdem werden drei lokale Übereinkünfte ausgehandelt, um die knappen natürlichen Ressourcen fair und nachhaltig zu bewirtschaften. Die bestehenden Konventionen, die aufrufen, übermässige Ausgaben bei kulturellen Anlässen zu bekämpfen, sollen verstärkt werden. Zur Unterstützung wird die Bevölkerung mittels Radiosendungen für die Strategien des Programms sensibilisiert und die Verantwortlichen der AVD werden speziell weitergebildet.