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Uralt: Seit rund 600 Millionen Jahren leben Quallen in den Meeren und in zahlreichen Seen der Welt. Ob eiskalte Polarmeere oder tropische Gewässer, sie passen sich an. Sie haben kein Herz, keine Lunge und kein Gehirn, sind durchsichtig und glibberig, haben manchmal meterlange Fangarme und zarte Farben. Platzen und schiessen: Überall auf der Haut und vor allem an den Fangarmen der Quallen sitzen Nesselzellen. Bei Berührung platzen die Nesselkapseln im Innern der Nesselzellen und ein dünner, spiralartig aufgewickelter Nesselfaden schiesst so schnell wie eine Gewehrkugel hervor. Stechen: An der Spitze des Nesselfadens steckt ein scharfer Dorn und dringt wie eine Injektionsnadel in die Haut des Opfers ein. Dabei gibt er ein Nervengift ab. Nach dem Stich werden die benützten Nesselkapseln abgestossen und durch neue ersetzt. Brennen Die Haut um die Stiche wird rot, juckt und brennt. Zum Glück sind die meisten Zusammenstösse mit Quallen zwar schmerzhaft, aber nicht gefährlich das Brennen klingt langsam wieder ab. Das Gift der Seewespe, einer Qualle an der australischen Nordküste, kann aber tödlich sein.