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In einer Reprise des letztjährigen NLB-Finals schaffen die Challengers einen Splitt gegen die Romanshorn Pirates. In einem ausgeglichenen ersten Spiel gelingen ihnen die Hits zum richtigen Zeitpunkt.
Aufgrund von Verletzungen und Ferienabwesenheiten waren die Challengers quasi mit einem Notaufgebot am Start. Nach ein paar Anfangsschwierigkeiten, die mit einem 0-2 Rückstand resultatmässig nur geringe Folgen hatten, gingen die Zürcher im dritten Inning mit 5-2 in Front. Drei aufeinanderfolgende RBI-Singles von Oliver Bernet, Francesco Falcone und Daiki Sato brachten den gewünschten Ertrag. Die Pirates glichen das Spiel im fünften Inning zwar wieder aus, aber ein RBI-Single von Julian Riegel brachte das Heimteam wieder in Führung. Diese konsolidierten sie bei Bases loaded im sechsten Inning durch einen Walk von Ryan Koley und einen Hit-by-pitch von Alex Gordon. Am Ende gewannen die Challengers mit 8-6.
Kurt Kovac pitchte ein complete Game, bei welchem er sechs Runs, drei earned, und acht Hits abgab bei zwei Walks und vier Strikeouts. Oliver Bernet und Alex Gordon verbuchten je zwei Hits und Francesco Falcone und Ryan Koley sorgten für je zwei RBI.
Die zweite Partie gestaltete sich für die Challengers schwieriger. Nachdem bereits Spielertrainer Will Figueroa mit einer Fussverletzung für den Rest der Saison ausfällt, verletzte sich im zweiten Inning auch noch Francesco Falcone bei einer Abwehraktion am Oberschenkel und musste ausgetauscht werden. So verwunderte es nicht, dass die Pirates das Spiel mit 13-2 sicher gewannen, wobei der Blick auf die Hits mit einem Verhältnis von 12-8 für die Gäste zeigt, dass die Differenz so deutlich eigentlich gar nicht war. Auf Seiten der Challengers gelangen Daiki Sato und Kurt Kovac je zwei Hits, während Denyo Benz seine ersten beiden Innings in der NLB pitchte und eine gute Leistung zeigte.