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Wie unter anderem «CH Media» und «Nau.ch» berichten, ist man beim Verband davon abgekommen, bis nach der EM-Auslosung damit zu warten.
Pierluigi Tami, der Direktor der Nationalmannschaften, hatte nach der Niederlage in Rumänien zunächst angekündigt, nach der Auslosung der EM-Gruppen am Samstag eine Analyse durchzuführen und erst Mitte Dezember eine Empfehlung auszusprechen. Dies hätte dazu geführt, dass Yakin auf jeden Fall an der Auslosung in Hamburg teilgenommen hätte, auch ohne die Garantie, Nationalcoach zu bleiben.
Nun wird nach übereinstimmenden Medienberichten Yakin nur dann in der Hamburger Elbphilharmonie Platz nehmen, wenn er auch tatsächlich mit der Mannschaft an die Europameisterschaft reist. Der Entscheid über die allfällige Auflösung des noch bis nächsten Juli gültigen Vertrages von Yakin obliegt dem Zentralvorstand des Schweizerischen Fussballverbandes um Präsident Dominique Blanc.
Blanc hat sich wiederholt für Yakin stark gemacht und ihn sogar als Coach für die EM-Endrunde bestätigt. Demgegenüber äusserte sich Tami kritischer. Er meinte nach dem Abschluss der EM-Qualifikation mit zuletzt sieben Spielen mit nur einem Sieg zum Thema Yakin: «Die Bilanz spricht für ihn. Aber wir dürfen die negative Entwicklung der Mannschaft nicht unterschätzen.»