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Die Stadt habe vier Varianten untersucht, um die Engpässe bei Starkregen im Gebiet Luzernerhof zu entschärfen. Man habe sich für ein Regenüberlaufbecken mit 2000 Kubikmeter Fassungsvermögen auf der stadteigenen Liegenschaft beim Carl-Spitteler-Quai entschieden, schreibt die Stadtregierung in seinem Antrag ans Parlament, den er am Freitag publizierte.
Rückhaltebecken kostet rund 18 Millionen Franken
Um ein Bauprojekt auszuarbeiten beantragt die Stadtregierung einen Sonderkredit von 1,4 Millionen Franken. Gemäss dem Vorprojekt dürfte das Rückhaltebecken rund 18 Millionen Franken kosten. Es soll rund 46 Meter lang, 21 Meter breit und 8 Meter tief sein. Oberirdisch sichtbar wäre nur der Zugang zum unterirdischen Steuer- und Unterhaltsraum.
Bei Starkregen nimmt das Becken überschüssiges Abwasser auf, damit die Kanalisationsleitungen Richtung Luzernerhof nicht überlaufen. Danach wird das Abwasser mittels Pumpen in die Kanalisation entleert. Für die Zuleitung wird ab der Felsbergstrasse bis zum Becken eine neue Kanalisationsleitung gebaut.
Keine Bäume fällen
Gemäss aktueller Planung würde das Becken auf der Parzelle angrenzend an den Spielplatz Haldenstrasse realisiert. Der Standort werde möglichst so festgelegt, dass keine Bäume gefällt werden müssen, schreibt der Stadtrat. Die Bauzeit dürfte rund zwei Jahr betragen, bestenfalls könne der Bau im Jahr 2025 starten.
Die weiteren geprüften Varianten, ein Rückhaltebecken am Luzernerhof, drei kleine, dezentrale Rückhaltebecken oder ein Stollen vom Luzernerhof zum Rotsee auf einer Länge von einem Kilometer schnitten laut der Stadtregierung in der Gesamtauswertung schlechter ab. Sie wären entweder teurer, würden weniger Entlastung bringen oder stärkere Belastung stark frequentierter Orte.
Der Carl-Splitter-Quai stand beim Hochwasser vergangenen Sommer unter Wasser. So sah es im Sommer 2021 in der Stadt Luzern aus:
Quelle: Tele 1