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Ein chinesischer Glühbirnen Hersteller wird ab nächster Saison Hauptsponsor der zweithöchsten portugiesischen Spielklasse und führt kuriose Regeln ein.
Fussballirsinn in Portugal: Ledman, ein LED-Glühbirnen-Hersteller aus China, wird ab nächster Saison Hauptsponsor der zweithöchsten portugiesischen Liga. Das hört sich zunächst gut an, kämpft diese doch immer wieder mit finanziellen Problemen. Auch dass die Spielklasse ab nächster Saison unter dem Namen «Ledman Proliga» laufen wird, ist nichts Ungewöhnliches. Die Barclays Premier League und die Raiffeisen Super League, tragen ebenfalls den Namen des Hauptsponsors.
Das Verrückte ist allerdings, dass die besten zehn Vereine verpflichtet sind ab nächstem Sommer mindestens einen Chinesen ins Kader aufzunehmen. Zusätzlich werden drei Assistenztrainer aus dem «Reich der Mitte» in verschiedenen Klubs untergebracht. Wie lange das Engagement von Ledman dauern wird und wie viel Geld fliessen soll, ist zur Zeit noch unklar.
Diese Vorschriften erhitzen natürlich die Gemüter. Der portugiesische Fussballanalytiker Luis Freitas Lobo fordert, die Regierung müsse gegen die Klausel vorgehen, die den Vereinen vorschreibe chinesische Spieler einzustellen.
Wie die Zeitung «Observador» erklärt, ist es nicht das erste Mal, dass Chinesen in den portugiesischen Fussball investieren. Der Unternehmer Qi Chen sei letztes Jahr Hauptaktionär bei Torrense, einem Verein aus der dritthöchsten Spielklasse, geworden.
Chen habe zudem einen eigenen Verein gegründet, den Oriental Dragon Fussball Klub. Dieser spielt im Moment aber erst in einer regionalen Liga. (ole)