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Im Jahr 2019 hat die Eierproduktion in der Schweiz zum ersten Mal die Milliardengrenze überschritten. Dabei erreichte der Bio- Anteil der Eier knapp 18 Prozent. Tendenz steigend.
Hoher Pro- Kopf- Verbrauch
Der durchschnittliche Eier-Verbrauch pro Kopf liegt bei rund 184.4 Stück. Jeder Einwohner der Schweiz würde so im Durchschnitt ein halbes Ei pro Tag verzehren. Rechnet man die Eier dazu, die in Teigwaren, Biscuits etc. verarbeitet sind, liegt der durchschnittliche Eier-Verbrauch pro Kopf sogar bei 199 Eier im Jahr. Der Eierverbrauch in der Schweiz steigt traditionell an Ostern und Weihnachten.
Glückliche Hühner?
Das Leben eines Legehuhns ist bis ins letzte Detail geplant. Im Alter von rund 20 Wochen beginnt ein Huhn mit der Eierproduktion. Rund ein- bis anderthalb Jahre später, nach rund 300 Eiern, nimmt die Produktion langsam ab.
Die Henne wird unrentabel und wird getötet. Männliche Tiere überleben oft keine fünf Minuten. Sie werden nach dem Schlüpfen mit Kohlendioxid vergast.
Während heute rund 65 Prozent der Althennen zu Charcuterie-Produkten oder Suppenhühner verarbeitet werden , werden die restlichen Legehühnern getötet und landen in der Biogasanlage. Nur ein kleiner Teil, der ausgedienten Legehennen, darf auf einem Bio- oder Gnadenhof weiterleben.