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Stressfreie Ferien – Sie fühlen sich gestresst, bevor die Ferien überhaupt begonnen haben? Entdecken Sie, was Sie tun können, um stressfrei in die Ferien zu starten und diese dann auch in vollen Zügen geniessen können.
Nach dem Titel dieses Artikels könnte man meinen, dass er von Donald Trump geschrieben wurde. Sicher, er verwendet häufig das grossgeschriebene SAD, um seine Ablehnung auszudrücken, und für gewöhnlich fügt er noch drei Ausrufezeichen hinzu. Aber SAD steht auch für “Seasonal affective disorder”, also für eine anhaltend schlechte Stimmung, die meist mit der Jahreszeit zusammenhängt und auch als Winterdepression bezeichnet wird. Wenn Sie sich derzeit also unabhängig von Ihren Ansichten über die US-Politik ein wenig traurig fühlen, lesen Sie bitte weiter, um Tipps zu erhalten, wie Sie damit umgehen können.
Sehen wir uns zunächst einmal an, warum wir uns im Herbst anders fühlen. Die Wissenschaftler sind sich nicht hundertprozentig sicher, was SAD verursacht, aber es wird allgemein angenommen, dass es irgendwie mit der geringeren Sonneneinstrahlung zusammenhängt, die für die kurzen Herbst- und Wintertage typisch ist. Es scheint, dass ein solcher Mangel an Sonnenlicht zu einem sinkenden Spiegel des Hormons Serotonin führt, welches unsere Stimmung, unseren Appetit und unseren Schlaf beeinflusst. Gleichzeitig führt weniger Sonnenlicht zu einer gesteigerten Produktion eines anderen Hormons – Melatonin, das schläfrig und depressiv machen kann. Ausserdem erscheinen noch andere Ursachen möglich, wie eine genetische Veranlagung oder Veränderungen in unserem Verhalten, denn bei schlechterem Wetter neigen wir dazu, mehr Zeit zu Hause zu verbringen und uns weniger zu bewegen.
Lang anhaltender Stress greift fast sämtliche Systeme in unserem Körper an – wie das Immun-, das Verdauungs- oder das Fortpflanzungssystem. Er verstärkt das Risiko, an Diabetes zu erkranken, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, und er beschleunigt sogar den Alterungsprozess. Die bekanntesten äusseren Ursachen für chronischen Stress sind zu hoher Druck um Beruf, finanzielle Schwierigkeiten, Beziehungsprobleme oder grosse Veränderungen im Leben. Die bekanntesten inneren Ursachen sind Pessimismus, überhöhte Erwartungen, Perfektionismus und Angst vor Unsicherheit.
Angesichts der obigen Informationen über das Sonnenlicht ist es ganz natürlich, dass sich nahezu jeder im Herbst etwas unwohl fühlt. Daher ist es ratsam, einige der weiter unten beschriebenen Vorsorgemassnahmen zu befolgen, insbesondere wenn Sie regelmässig – Jahr für Jahr – mit diesen Symptomen konfrontiert werden:
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Es gibt zwar keine Wunderwaffe und keine Abkürzung zum blühenden Frühling, aber gegen den trüben Herbst sind wir nicht machtlos. Im Gegenteil, wir können den Herbstblues bekämpfen, indem wir uns auf die folgenden drei Bereiche konzentrieren: Licht, Lifestyle und Kommunikation.
Versuchen Sie, mehr Zeit im Freien zu verbringen, um so viel natürliches Sonnenlicht wie möglich zu bekommen. Integrieren Sie beispielswerise einen kurzen Spaziergang nach dem Mittagessen in Ihren Tagesablauf (vorausgesetzt, es regnet nicht in Strömen). Und wenn Sie drinnen sind und arbeiten, ist es empfehlenswert, am Fenster zu sitzen und die Umgebung so hell und luftig wie möglich zu gestalten. Einige Experten empfehlen auch eine Lichttherapie, die darin besteht, sich täglich 30 bis 60 Minuten lang vor eine spezielle Lampe zu setzen, die das natürliche Sonnenlicht simuliert. Diese Lampen werden Tageslichtlampen genannt, und es gibt auch solche, die morgens allmählich aufleuchten, um den Sonnenaufgang zu imitieren, während es draussen noch völlig dunkel ist.
Die Bedeutung körperlicher Aktivität kann nicht genug betont werden. Und zwar besonders dann, wenn man sich nicht gut fühlt. Das liegt daran, dass der Körper, wenn man sich bewegt, Endorphine produziert, die so genannten “Glückshormone”. Kaufen Sie sich also eine Mitgliedschaft im örtlichen Fitnessstudio, gehen Sie ins Schwimmbad oder versuchen Sie einige Sportarten im Freien wie Laufen und Radfahren, bei denen Sie sich vermehrt dem natürlichen Sonnenlicht aussetzen. Vergessen Sie auch nicht eine ausgewogene Ernährung, die Ihnen zu mehr Energie verhilft und so das herbstliche Verlangen nach stärkehaltigen und süssen Nahrungsmitteln reduziert.
Was ebenfalls hilft, ist der Versuch, die Dinge anders zu betrachten. Sehen Sie den Herbst nicht als dunkle und kalte Zeit, sondern als Gelegenheit, mehr Bücher in der gemütlichen Umgebung Ihres Zuhauses zu lesen. Dies nennt man positives Denken, und unseren Beitrag dazu finden Sie hier.
Auch wenn die Tage kürzer sind und das Wetter rauer, sollten Sie mit Freunden und Familie in Kontakt bleiben. Jeder Telefonanruf und jeder Videochat zählt. Sie können sich beispielsweise über die Widrigkeiten des Herbstes unterhalten, und Sie werden überrascht sein, wie viele Menschen die Jahreszeit ähnlich empfinden. Es tut immer gut zu erkennen, dass wir damit nicht allein sind.
Falls Sie das Gefühl haben, dass Ihr Herbstblues etwas zu düster ist oder Sie Ihre Freunde nicht damit belästigen wollen, denken Sie daran, dass Sie sich jederzeit an uns wenden können. mynd kann Ihnen fast sofort einen professionellen Coach am Telefon zur Seite stellen, der auf Ihre spezifischen Gefühle und Bedürfnisse eingeht. Auf diese Weise erhalten Sie ganz persönliche Tipps und Tricks, wie Sie Ihren Herbst ein wenig aufhellen können.
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