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Die Calgary Flames mit dem Schweizer Raphael Diaz verlieren in den NHL-Playoff-Viertelfinals die vierte Partie gegen die Anaheim Ducks 2:4 und stehen kurz vor dem Aus. Anaheim führt in der Serie 3:1.
Torhüter Jonas Hiller wurde bei den Flames zum dritten Mal in Folge nicht eingesetzt. An Hillers Ersatz Karri Rämö lag es jedoch nicht, dass die Flames das Eis erneut als Verlierer verlassen mussten. Der Finne hielt 25 von 28 Schüssen und wurde zum zweitbesten Spieler der Partie gewählt. Mit Raphael Diaz stand bei Calgary trotzdem ein Schweizer im Einsatz. Nach überstandener Unterkörper-Verletzung erhielt der Zuger bei seinem zweiten Playoff-Einsatz 7:26 Minuten Eiszeit und beendete die Partie mit einer ausgeglichenen Bilanz.
Damit droht den Flames in der Nacht auf Montag das Saisonende. Mit einem weiteren Heimsieg wäre Anaheim nach den Chicago Blackhawks (4:0 gegen Minnesota) als zweites Team für die Halbfinals qualifiziert und gleichzeitig sämtliche Schweizer aus dem Rennen um den Stanley Cup.
Das vorzeitige Saisonende noch einmal abgewendet haben die New York Rangers gegen die Washington Capitals. Dank einem 2:1-Heimsieg nach Verlängerung verkürzten die Rangers in der Serie auf 2:3. (si)
11. März 1979: In Philadelphia kommt es zu einer Massenschlägerei mit historischem Ausmass. Denn der eisenharte Randy Holt sammelt so viele Strafminuten, wie vorher und nachher kein anderer NHL-Spieler.
Ein Eishockeyspiel dauert 60 Minuten. Das kümmert Randy Holt an diesem Abend nicht. Als die Los Angeles Kings bei den Philadelphia Flyers gastieren, sammelt er mehr Strafminuten, als die Partie eigentlich dauert: 67!
Stewart Randall «Randy» Holt ist ein Rüpel, einer, der seinen Platz in der NHL eher den Fäusten als der Stocktechnik zu verdanken hat. Am Ende seiner Karriere stehen 395 NHL-Partien auf seinem Konto, in denen er bloss 4 Tore erzielt, aber 1438 Strafminuten gesammelt hat.
Im Verlauf …