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3) Edgar Sprenger - der Schriftsteller, Historiker und Bleistiftszeichnung-Maler
Edgar Sprenger
Unser Gründungspräsident im Jahr 1991/92 und unser ältestes Club-Mitglied Edgar Sprenger pflegt in seinem ausgefüllten Rentnerleben gleich 3 Hobbys sehr intensiv.
Als Schriftsteller hat er bereits 3 Bücher geschrieben und wir kennen vor allem sein Buch „Späte Rache“, haben wir diesen spannenden Roman doch als Geschenk für unsere Referenten auserwählt. Darin beschreibt er einen beabsichtigen Kauf eines alten Bauernhauses im Sternenberg, das er für seine Familie als zweiter Sitz sanieren wollte. Unerwartet brannte das Haus einige Zeit später jedoch auf mysteriöse Weise total ab. Er besuchte den Ort nochmals, wo das Haus gestanden hatte und erhielt im nahe gelegenen Wirtshaus Hintergrundfetzen, die ihn zu Nachforschungen und zum Schreiben der Erzählung bewogen. Sie handelt im Wesentlichen von zwei Familien und einem Pfarrer und dreht sich um religiösen Eifer aus Machthunger, um die Wahl falscher politischer Überzeugungen, um Faulheit, um Neid und Jähzorn.
Sein erstes Buch „Wo ist Leo“ entstand aus Aufzeichungen. Als 20-jähriger erkrankte er im Militär an TB und musste eineinhalb Jahre im Militärsanatorium Davos verbringen. In den schlaflosen Nächten erzählte ihm sein vollständig ans Bett gebundene Zimmernachbar Peter die Lebensgeschichte seines verschollenen Freundes, welche er im Wesentlichen in sein Tagebuch notierte. Im beginnenden Alter erinnerte er sich an diese Notizen und begann daraus einen Roman zu schreiben.
Momentan arbeitet er an seinem vierten, einem historischen Roman. Bei seinen Recherchen über die Schlacht von Marignano stiess er auf den Namen: Jacob Ruedger von Fällanden. Dieser Jacob Ruedger ist auf verschiedenen Wegen in den Dienst von Hauptmann Heinrich Rahn, eines Garde-Hauptmanns im Castello Sforzesco von Mailand gelangt. Zurück in der Eidgenossenschaft tritt er für diesen Hauptmann vor Gericht in den Zeugenstand. Unter dem Titel „Der Trabant“ verarbeitet er darin seine umfangreichen Studien über die Reisläuferei.
Damit kommen wir zu seinem zweiten Hobby, der Erforschung rund um die Reislauferei im 15. und 16. Jahrhundert, also rund um diverse Schlachten wie „Navarra“oder „Dijon“ und dann „Marignano“ ,wo die Schweizer erstmals geschlagen wurden, da ihre Kriegswaffen wie Spiesse, Schwerter und Speere gegen die Kanonen und Musketeen von König Franz I keine Chancen mehr hatten. Vor einigen Jahren hat uns Edgar schon in 2 Lunch-Vorträgen darüber berichtet. Seine Quellen sind diverse Historiker-Bücher wie z.B. von Albert Büchi, Emil Dürr, Ernst Galiardi und Emil Usteri.
Sein drittes Hobby blieb uns bis an hin verborgen, nämlich seine Passion für Bleistift-Zeichnungen. Als Architekt hatte er schon während seines Studiums das Freihandzeichnen gelernt. Dies wendet er nun auf seinen diversen Reisen durch England und der Schweiz quasi als Fotoersatz an, um interessante Motive fest zu halten. Einige wenige Zeichnungen aus seinem umfangreichen Bilderschatz sind in den nachfolgenden Fotos fest gehalten.