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Der Schutz der Bevölkerung und der Umwelt vor schweren Schädigungen durch Störfälle ist eine zentrale Aufgabe der Chemiesicherheit.
Die Störfallverordnung (StFV) vom 27. Februar 1991 verlangt von den ihr unterstellten Betrieben und Verkehrsweginhabern Sicherheitsmassnahmen zur Verminderung des Risikos.
Die Chemiesicherheit
- beurteilt chemische Risiken anhand von Kurzberichten, Risikoermittlungen und Inspektionen sowie der vorhandenen und geplanten Sicherheitsmassnahmen. Der Chemierisikokataster vermittelt eine Übersicht über die der Störfallverordnung unterstellten Betriebe und Verkehrswege.
- beurteilt Baugesuche im Rahmen des ordentlichen Baugesuchsverfahrens, sofern es sich um bestehende oder künftige der Störfallverordnung unterstellte Betriebe respektive Verkehrswege handelt.
- bringt im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Raumplanung bei Richtplanänderungen oder Umzonungen die Aspekte der Störfallvorsorge ein.