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Frauen-Cup
Lea Fuchs gewinnt den Frauen-Cup
Trotz eines Sturzes beim letzten Rennen holt sich Lea Fuchs den Gesamtsieg in der Schweizer Strassenserie für Frauen. Der Tagessieg geht beim GP Oberbaselbiet an die Argentinierin Fernanda Yapura.
Freud und Leid waren nahe beieinander: Beim GP Oberbaselbiet in Zunzgen stürzte Lea Fuchs schon in der zweiten Runde. Sie konnte das Rennen trotzdem fortsetzen und schaffte es am Ende noch auf den achten Rang. Diese Klassierung reichte der Fahrerin vom Cycling Team Ost, um die Frauen-Cup-Jahreswertung zu gewinnen.
«Ich hatte nicht damit gerechnet, aber ich freue mich mega», sagte Fuchs nach der Zieleinfahrt. Die 31-Jährige aus Winterthur gewann im Verlaufe der Saison zwei Wertungsläufe des Frauen-Cups – das Pfingstrennen Ehrendingen und den GP Ticino. An der Berner Rundfahrt wurde die ehemalige Fussballspielerin Zweite. Zudem nahm Fuchs an der Tour de Suisse Women teil, die sie als 25. beendete.
Hinter Fuchs klassieren sich Michelle Stark und Fabienne Buri auf den Plätzen zwei und drei des Frauen-Cups. Das Finale war so spannend wie noch nie in der über 20-jährigen Geschichte der nationalen Frauenserie. Vor dem letzten Wertungslauf waren nicht weniger als fünf Fahrerinnen für den Gesamtsieg infrage gekommen.
Das Rennen in Zunzgen dominierten derweil andere Fahrerinnen. Der Tagessieg ging an Fernanda Yapura aus Argentinien, die für das französische Team Macadams’ Cowboys fährt. «Es war ein hartes und technisch anspruchsvolles Rennen», sagte sie nach dem Wettkampf. Yapura kam solo mit zehn Sekunden Vorsprung auf die Deutsche Kathrin Hammes ins Ziel. Dritte wurde mit Lydia Ventker eine weitere Deutsche.
In der Kategorie U19/U17 entschied Schweizermeisterin Noëlle Rüetschi das Rennen zu ihren Gunsten – ebenfalls solo. Der zweite Rang ging an die Ukrainerin Anna Kolyzhuk. Sie ist damit auch Siegerin der Frauen-Cup-Nachwuchswertung. Kolyzhuk konnte in diesem Jahr nicht weniger als vier Wertungsläufe gewinnen. Hinter ihr folgen im Gesamtklassement Yelyzaveta Frolova, eine weitere Ukrainerin, sowie als beste Schweizerin Emeline Jacolino.
Text: Adrian Schmid