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Zum ersten Mals seit dreieinhalb Jahren und ihrem Finalvorstoss in Tokio setzte sich Bencic bei einem Turnier gegen zwei Top-10-Spielerinnen durch. Auf den spektakulären Dreisatz-Erfolg gegen die Weissrussin Aryna Sabalenka (WTA 9) liess sie 24 Stunden später einen noch wertvolleren Erfolg gegen die French-Open-Siegerin folgen.
Die in der Weltrangliste auf Platz 45 geführte St. Gallerin lieferte Halep einen bemerkenswerten Abnützungskampf, den sie nur gewinnen konnte, weil sie sich nie geschlagen gab. Die sechs abgewehrten Matchbälle vom Vortag, aber auch die generell starken Leistungen der letzten Wochen haben ihrem Selbstvertrauen und ihrem Kampfgeist offensichtlich gut getan. Im zweiten Satz musste sie einige heikle Momente überstehen, bevor sie diesen dank den zwei gewonnenen Games zum Schluss für sich entschied.
Bencic spielte sehr präzise und konsequent. Sie blieb ihrer offensiven Einstellung über den gesamten Match treu und konnte im entscheidenden Umgang sogar noch eine Spur zulegen. Obwohl ihr Halep - mit Ausnahme der 13 Doppelfehler - kaum einfache Punkte ermöglichte, blieb Bencic konzentriert und verlor nie den Faden. Auch aus der Defensive heraus hinterliess sie einen hervorragenden Eindruck. Es war ein Ausrufezeichen von Bencic gegen jene Spielerin, die seit über fünf Jahren und damit solange wie keine andere in den Top 10 des WTA-Rankings vertreten ist.
Der Weg in ihren achten Final auf der WTA-Tour führt am Freitag (16.00 Uhr Schweizer Zeit) über die Ukrainerin Jelina Switolina (WTA 6), die sich gegen die Spanierin Carla Suarez Navarro (WTA 26) problemlos mit 6:2 und 6:3 durchsetzte. Gegen Switolina hat Bencic die einzige Begegnung 2014 in Charleston gewonnen.