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Nakazawa, Keiji
Barfuss durch Hiroshima: Hoffnung
Carlsen 2004
Japan steht jetzt unter amerikanischer Besatzung, und immer noch sterben viele Menschen an der radioaktiven Strahlung. Auch Gens Schwester geht es nicht gut, sie leidet an starker Unterernährung, und schliesslich wird sie auch noch entführt! Gens zwei ältere Brüder sind aus der „Fliegerjugend“ und von der Evakuierung aufs Land zurückgekehrt und starten eine Suchaktion und finden sie schliesslich bei Verwandten von einem Jungen aus Gens Schulklasse. Sie behandeln sie dort wie eine Prinzessin, und sagen Sterbenden, es sei ihr verstorbenes Kind, damit sie wieder Lebensmut bekommen. Aber Tomoko ist immer noch sterbenskrank, und als Gen endlich die 10’000 Yen für amerikanische Medizin zusammenhat, ist sie schon tot. Gen trauert sehr um sie, er will nicht mehr sprechen. Aber als er die ersten Weizensprösslinge in Hiroshima sieht, fasst Gen wieder neue Hoffnung. Er denkt an seinen Vater und dessen Worte:
Gen! Du musst wie der Weizen sein. Treibe starke Wurzeln in die Wintererde. Trotze Wind und Schnee, so sehr man dich auch niedertritt, und wachse dick und gerade, wie der Weizen auf dem Feld!