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Am 22. Februar dieses Jahres veröffentlichte die Basler Zeitung einen Artikel ihres Redaktors Daniel Wahl mit dem Titel «Anrufe aus dem Rathaus». Darin stellte der Autor Falschbehauptungen auf, die dem regionalen TV-Sender Telebasel sowie Mitgliedern dessen Stiftungsrats und des Managements beträchtlichen Reputationsschaden und materielle Einbussen zufügten. Es war dies die Spitze einer zwei Jahre dauernden Kampagne der Blocher-Zeitung gegen das Regionalfernsehen der Nordwestschweiz.
Im Beitrag wurde unter anderem die Behauptung aufgestellt, wonach Telebasel «von der Regierung gesteuert» würde, der Sender von seinem Management «heruntergefahren» und «die Sendezeit halbiert» worden sei. Diese und weitere Unwahrheiten konnte die Stiftung Telebasel als Trägerin des Senders nicht akzeptieren und beantragte deshalb dem Zivilgericht des Kantons Basel-Stadt einen Antrag auf eine superprovisorische Massnahme zur Löschung des Artikels online und weitere Massnahmen gegen die Basler Zeitung. Das Gericht erliess eine superprovisorische Verfügung, die nach einer Verhandlung am 1. März 2018 bestätigt wurde.
Gespräche mit der Redaktion der Basler Zeitung mit dem Ziel, den Konflikt gütlich beizulegen, sind leider an deren ungenügenden Angeboten gescheitert. Deshalb hat die Stiftung beschlossen, mit Ablauf der vom Gericht gesetzten Frist am 4. Juni 2018 die ordentliche Klage einzureichen.