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Suffizientes Verhalten zielt auf einen geringeren Verbrauch von Ressourcen ab. Dies soll durch eine Verringerung der Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen (z.B. weniger Flugreisen) und einen sparsameren Umgang mit Ressourcen erfolgen. Das Projektteam untersuchte freiwillige Angebote und Initiativen in Schweizer Städten und in strukturell vergleichbaren Städten im Ausland, welche suffizientes Verhalten begünstigen, indem sie ressourcen-leichtere Handlungsalternativen bereitstellen, respektive den Zugang dazu erleichtern. Im Prinzip werden Angebote und Initiativen dann genutzt, wenn 1) sie sich gut in den Alltagsablauf integrieren lassen, d.h. niederschwellig und einfach zugänglich sind, sowie geographisch nahe liegen, 2) die Nutzung einen persönlichen Vorteil /Mehrwert für die Nutzenden erbringt und 3) sich die Menschen mit den Zielen der Angebote und Initiativen identifizieren können. Das Projekt hat gezeigt, dass in Zürich und den Vergleichsregionen, eine vielfältige Landschaft an freiwilligen Angeboten und Initiativen existiert. Die Sichtbarkeit und Vernetzung dieser Initiativen, sowie ihre gemeinsame Interessenvertretung gegen aussen ist in Zürich, im Vergleich zur Westschweiz, jedoch weniger stark ausgeprägt. Eine grosse Hebelwirkung sieht das Forschungsteam im Aufbau und der bedürfnisorientierten Unterstützung von Netzwerken, Plattformen und Dachverbänden, um die Vielfältigkeit und Dichte an Angeboten und Initiativen zu pflegen und zu erweitern. Es zeigt sich zudem, dass eine Klärung der politischen Legitimität der Förderung freiwilliger Angebote und Initiativen mit Bezug zu Suffizienz anzustreben ist. Diese Klärung könnte durch die Erarbeitung und Umsetzung eines entsprechenden Förderkonzepts erreicht werden.