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Der Wasserstand des Rheins bei Lobith wird bis Ende der Woche leicht ansteigen. Der Fluss entwässert jetzt weniger als 700 Kubikmeter Wasser pro Sekunde. Am Freitag oder Samstag stieg dieser Ausfluss auf 850 bis 1000 Kubikmeter pro Sekunde. Laut Rijkswaterstaat ist die Erholung jedoch nur von kurzer Dauer, da der Wasserstand nächste Woche auf Rekordtiefs sinken wird.
Der Anstieg der Wasserstände ist auf starke Regenfälle in der Schweiz zurückzuführen. Wasser aus der Schweiz benötigt drei bis vier Tage, um über den Rhein in die Niederlande zu gelangen. Aber in Deutschland ist viel weniger Regen gefallen als im östlichen Teil der Niederlande. Wenn der kleine Gipfel aus der Schweiz vorbei ist, sinkt der Wasserstand wieder.
Die Maas erhält Wasser aus Frankreich und Belgien, aber auch dort hat es nicht viel geregnet. Die Maas befindet sich seit Wochen auf einem sehr niedrigen Niveau. Da dieser Fluss jedoch durch Dämme und Schleusen reguliert wird, ist die Schifffahrt auf der Maas weniger von den niedrigen Wasserständen betroffen. Die Berufsschifffahrt muss jedoch sehr lange auf Schleusen warten, da Schiffe in der Regel nur durchgelassen werden, wenn die Schleuse voll ist.