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Das Ende der Stromausfälle sei «endlich zum Greifen nahe», fügte er hinzu. Südafrika hatte um den Jahreswechsel zwischen 2022 und 2023 die schwerste Stromkrise seiner Geschichte erlebt. Das seit Jahren anhaltende Problem der Stromversorgung hatte sich immer weiter verschärft.
Angesichts der Stromknappheit konnten die rund 60 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner Südafrikas nur zu bestimmten Tageszeiten kochen, ihre Wäsche waschen und ihre Telefone aufladen. Teilweise fiel der Strom an bis zu zwölf Stunden pro Tag aus.
Ramaphosa versprach unter anderem, in den kommenden Jahren mehr als 14'000 Kilometer Hochspannungsleitungen zu bauen. Zudem würden im Bereich der erneuerbaren Energien tausende Arbeitsplätze geschaffen.
In Südafrika stehen in diesem Jahr Parlamentswahlen an. Ramaphosas Regierungspartei ANC könnte Umfragen zufolge erstmals seit Ende der Apartheid ihre parlamentarische Mehrheit verlieren. Ramaphosas Vorgänger Jacob Zuma hatte im Dezember seine Unterstützung für die ANC-Splitterpartei uMkhonto We Sizwe (MK), benannt nach dem ehemaligen bewaffneten Arm des ANC, angekündigt - und war daraufhin aus dem ANC ausgeschlossen worden.
Es wird erwartet, dass Ramaphosa den Wahltermin in den kommenden zwei Wochen verkündet.