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Die Legende besagt, dass die Ikone des Klosters einst von Lukas gemalt und von Engeln in die Höhle getragen wurde, an deren Stelle heute das Kloster steht. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Höhle erweitert und von frühchristlichen Eremiten zunächst zur Kapelle, dann zum Kloster ausgebaut.
Sitz des Ökumenischen Patriarchen
Ganz verschwunden ist die christliche Religion auch heute nicht. Istanbul ist nach wie vor Sitz des Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel, des höchsten Würdenträgers der orthodoxen Christenheit. Er residiert im Phanar im Stadtteil Fatih auf der europäischen Seite Istanbuls. Die kleine Georgskathedrale ist seine Hauptkirche. Die Christen Istanbuls verlieren sich heute in der viele Millionen zählenden Einwohnerschaft der Bosporus-Metropole. Das war nicht immer so. Noch um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert bestand die Bevölkerungsmehrheit des damaligen Konstantinopel aus Nicht-Muslimen, vor allem Christen. Spätere Stadterweiterungen, Zuwanderungen aus dem Inneren der Türkei und politische Umwälzungen sorgten für einen starken Schrumpfungsprozess.
Armenien ist ein Binnenland und ein Bergland. Über 90 % der Landesfläche liegen mindestens auf 1000 Metern Höhe. Die Ausläufer des Kleinen Kaukasus und das armenische Hochland bestimmen die Landschaftsformen. Etliche Gipfel erreichen eine Höhe von über 3000 Metern, der höchste Berg auf armenischem Territorium ist der 4090 Meter hohe Aragaz, ein ehemaliger Vulkan. Kein Berg ist aber so mit dem armenischen Nationalempfinden verbunden wie der nahe gelegene Ararat.
Feriengäste müssen am Schwarzen Meer manchmal auf die Annehmlichkeiten einer ausgebauten touristischen Infrastruktur verzichten. Stattdessen erleben sie einen noch ursprünglichen Teil der Türkei mit wunderschönen Landschaften und ohne die Negativerscheinungen des Massentourismus. Badestrände gibt es nicht überall entlang der Küste, am Schwarzen Meer konzentrieren sie sich an einigen Abschnitten und Buchten. Dafür finden Touristen hier schöne Gebirge; dieser Teil des Landes gilt als besonders grün und fruchtbar.
Alanyas sonnengebadete Strände sind tatsächlich das unbestrittene Highlight jeder Ferienreise, aber auch in kultureller Hinsicht hat die Stadt einiges zu bieten. Alanyas Geschichte reicht mehrere Tausend Jahre zurück, und viele historische Bauwerke und Festungsanlagen sind bis heute erhalten.
Die Touristenhochburg Antalya ist etwa 70 Kilometer von Side entfernt, von dort verkehren regelmässig Busse ab dem Flughafen. Sie können aber auch in Antalya einen Leihwagen mieten und damit bis nach Side fahren, um so die weitere Umgebung zu erkunden. Wenn Sie den eigenen Wagen mitnehmen möchten, müssen Sie für die Reise von Deutschland nach Side fünf Tage einplanen.
Die wohl ergreifendste und eindrücklichste Gedenkstätte in Jerusalem und darüber hinaus ist die Gedenktstätte der Märtyrer und Helden des Staates Israel im Holocaust, hebräisch Yad Vashem. Auf einem sehr grossen Gelände befinden sich hier ein Museum zur Geschichte des Holocaust und eine ganze Reihe von Denkmälern. Das Museum birgt einen unermesslichen Reichtum an Video- und Fotomaterial, Dokumenten, Kunstwerken und Exponaten aus der Zeit der Judenverfolgung. Mit dem Leben der Juden in Europa vor der Zeit des Holocaust beginnend bekommt der Besucher einen umfassenden und schockierenden Einblick in die unbegreiflichen Gräuel der Judenverfolgung und erfährt so viel wie an kaum einem anderen Ort über das Leben und Sterben der Juden in den Ghettos und in den Konzentrationslagern und über die Situation derer, die den Holocaust überleben konnten. Zu den Denkmälern gehören unter anderem die von dem israelisch-kanadischen Architekten Moshe Safdie erdachte Halle der Namen, das Denkmal für die Kinder, die Halle der Erinnerung und das Denkmal zur Erinnerung an die Deportierten. Dieses Museum sollte man sich bei einem Aufenthalt in Jerusalem unter keinen Umständen entgehen lassen, auch wenn die fröhliche Reisstimmung dabei für einige Zeit selbstverständlicherweise einem Zustand von Fassungslosigkeit und Trauer weicht.
Vor mehreren Tausend Jahren diente die antike Stadt Karawanen als Handelsplatz, Unterkunft und Versorgungsstation. An einer Wegekreuzung zwischen dem Mittelmeer, Syrien, Ägypten und der arabischen Halbinsel gelegen, kehrten in Petra regelmässig Reisende ganz unterschiedlicher Nationen ein, die Gewürze und Seide, Weihrauch, Perlen und Elfenbein transportierten.
In der atemberaubenden Altstadt Jerusalems befindet sich die berühmte Westmauer, besser bekannt als Klagemauer. Diese war zu früheren Zeiten 457 Meter lang und diente dazu, gemeinsam mit drei anderen Mauern den riesigen Platz abzustützen, auf dem eines der eindrucksvollsten Gebäude der Geschichte, der Tempel, den Herodes der Grosse bauen liess, stand. Heute ist die Mauer eine der bedeutendsten religiösen Stätten der Juden, der Platz davor ist durch einen Zaun getrennt. Männer finden auf der linken Seite Zugang zur Mauer, wobei sie immer eine Kopfbedeckung tragen müssen, solange sie sich ihr aufhalten, für Frauen ist der rechte Teil der Mauer zugänglich. Menschen aus aller Welt schreiben Gebete und Wünsche auf Zettel, die sie dann in die Ritzen der Klagemauer stecken. Zweimal im Jahr werden die Zettel gesammelt und auf dem Ölberg beerdigt. Ihren Namen erhielt diese Stätte dadurch, dass hier im Mittelalter Juden beim Klagen über die Zerstörung des Tempels beobachtet wurden.
Kusadasi bedeutet wörtlich übersetzt „Vogelinsel“ – und bezieht sich auf die kleine Insel „Güvercin Adasi“ (Taubeninsel), die über einen Damm mit dem Festland verbunden ist. Allerdings hat der Namen auch noch weitere Bedeutung: in der üppigen Natur, die man rund um Kusadasi findet, leben zahlreiche seltene und außergewöhnliche Vögel, die als inoffizielle Maskottchen von Kusadasi gelten.