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Die von der St. Galler Kantonalbank übernommene Vadian Bank hat sich mit den US-Behörden im Steuerstreit geeinigt. Dies teilte das Department of Justice (DOJ) am Freitag mit.
Die Bank habe ein Non-Prosecution Agreement (NPA) mit den erforderlichen Bedingungen unterzeichnet, hiess es. Darin verpflichtet sich die Vadian dazu, eine Busse in der Höhe von 4.253 Millionen Dollar zu zahlen.
Im Gegenzug werde das US-Justizministerium von einer strafrechtlichen Verfolgung wegen steuerrechtlichen Vergehen absehen, hiess es. Ausserdem stimmte Vadian zu, zu kooperieren und die Implementierung von Kontrollen nachzuweisen, um Verfehlungen mit undeklarierten US-Vermögen zu stoppen.
Ende März hatte bereits die Tessiner Privatbank BSI eine Einigung in den USA erzielt - als erste Bank, die sich beim Programm der US-Behörden zur Beilegung des Steuerstreits in die Kategorie 2 einteilen liess. Die Kategorie 2 ist für Banken vorgesehen, die mutmassliche US-Steuersünder als Kunden hatten oder immer noch haben. (gag/sda/awp)