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Am 25. April 2010 war Marcel Hug mit 24 Jahren bereits ein etablierter Rollstuhlsportler. In seinem Palmarès standen zu diesem Zeitpunkt zwei olympische Bronzemedaillen (Athen 2004), mehrere EM- und ein WM-Titel. Allerdings hatte der Thurgauer diese Erfolge allesamt über Distanzen bis 10'000 Meter errungen.
London bringt Glück
Mit seinem allerersten Podestplatz an einem Marathon läutete Hug an jenem Tag ein neues Kapitel seiner Karriere ein. In der Weltstadt London gelang ihm mit Platz 2 ein Husarenstück.
Es hatte wegweisenden Charakter: Zwei Jahre später holte er gleichenorts und in der gleichen Disziplin Silber bei den Paralympics.
Ehrungen en masse
Seit 10 Jahren bezeichnet sich Hug auch als Profisportler. Weitere 33 Marathon-Podeste kamen in dieser Zeit dazu, davon 17 Siege.
Klar, dass auch die Öffentlichkeit davon Notiz nahm. Insgesamt sechs Mal wurde Hug Schweizer Behindertensportler des Jahres, 2017 kam noch die Auszeichnung «Weltbehindertensportler des Jahres» bei den Laureus World Sports Awards dazu.