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Die flankierenden Massnahmen gegen Lohn-Dumping sind ja gut gemeint und verschaffen den Gewerkschaften und dem Arbeitgeberverband wieder mehr Bedeutung. Sie sind aber fast wirkungslos: 1. Die Kontrollen sind nur stichprobenweise möglich. 2. Die Personenfreizügigkeit verhindert Lohnerhöhungen durch das Mehrangebot von Arbeitskräften. 3. Die Unterwanderung des regulären Arbeitsmarktes erfolgt über "Selbständigerwerbende", "Schein-Selbständigerwerbende" oder unattraktive und schlecht bezahlte Berufe in der Landwirtschaft, im Detailhandel oder im Gastgewerbe; die Zuwandernden können dann später - eventuell via eine gewisse Zeit in der Arbeitslosigkeit - in besser zahlende Branchen wechseln und wiederum auf das Lohnniveau drücken. Die flankierenden Massnahmen sind nicht geeignet, um die Zuwanderung und das Lohn-Dumping zu bremsen. Dazu braucht es eine strikte Kontingentierung der Zuwanderung, wie wir sie in unserer Verfassung beschlossen haben und wie sie andere Staaten (Kanada, Australien und Neuseeland) seit Jahrzehnten mit Erfolg praktizieren.