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Für die Aescher, damals noch Teil der Pfarrei St. Martin Pfeffingen, wurden Ende des 18. Jahrhunderts immer öfter sonntägliche Gottesdienste vom Pfeffinger Vikar auch in der Kapelle St. Joseph gelesen. Diese Kapelle wurde am 12. November 1672 geweiht und stand auf dem heutigen Friedhof.
Nach der Eigenständigkeit im Jahre 1803 lassen sich bereits für das Jahr 1815 Bemühungen für die Vorbereitung eines Kirchenneubaus nachweisen. Im Jahre 1819 befasst sich die für Kirchenangelegenheiten im Birseck zuständige baselstädtische Verwaltungskommission mit der Frage des Kirchenbaus. Anfangs 1820 liegen die nötigen Bewilligungen vor und in Aesch macht man sich eiligst an den Kirchenbau. Als Weihetag schwebt dem damaligen Pfarrer Jakobus Bapt. Häfelin der 12. November vor. Und doch wird die Kirche erst im Jahre 1841 durch den auf Firmbesuch weilenden Bischof Joseph Anton Salzmann eingesegnet.
Von der alten Kapelle wurde möglichst viel wiederverwendet, auch die Altarsteine und die Altarblätter.
Unter Pfarrer Karl Tschan (1906-1911 in Aesch) wurden im Kircheninneren zahlreiche Verbesserungen und Renovationen durchgeführt, so erhielt z.B. der Hochaltar einen neuen Tabernakel.
Mitte der 30er-Jahre des 20. Jahrhunderts wird viel über eine Vergrösserung der Kirche nachgedacht. Der damalige Pfarrer Christoph Blum favorisiert aber (im Einvernehmen mit Bischof Ambühl) einen reduzierten Umbau.
Unter Pfarrer Isidor Ottiger (1937-1969 in Aesch) erfolgt dieser Umbau etappenweise und wird Ende 1938 vollendet. Am 8. Januar 1939 wird der neue Altar von Bischof Franziskus von Streng geweiht. Das Altarbild (das noch heute den Chorraum ziert), wird 1942 - nach einem künstlerischen Wettbewerb - vom Maler Hans Stocker realisiert.
1972 wird das Innere der Kirche einer Renovation unterzogen. Die Orgel wird umgebaut und erneuert. Hinzu kommt der Einbau einer neuen Turmuhr. Diese Bauphase findet mit einer Aussenrenovation ihren Abschluss. Kurz darauf werden Glocken und Läutwerk einer Revision unterzogen.
In den 90er-Jahren des 20. Jahrhunderts wird der Kirchenvorplatz neu gestaltet und die Kirche aussen einer Renovation unterzogen. Als bleibendes sichtbares Zeichen leuchtet seither wieder die vergoldete Turmkugel hell ins Land.
Weiteres über unsere Kirche und viele weitere interessante Informationen finden Sie in unserer Pfarrei-Chronik, welche aus Anlass des 200-jährigen Jubiläums unserer Pfarrei im Jahre 2003 erschienen ist.
Diese Chronik in Buchform (178 Seiten) kann beim Sekretariat
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