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Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI hat der EU zum Abschluss des Jahres 2012 seinen Stresstest-Statusbericht vorgelegt. Dieser dokumentiert, wie die Schweiz die Empfehlungen aus den ENSREG-Peer-Reviews vom letzten Jahr umsetzt. Ein neuer schweizerischer Aktionsplan Fukushima erscheint im Februar 2013.
Das ENSI hat per Ende 2012 den Statusbericht zum Schweizer Aktionsplan bei der EU eingereicht. Darin beschreibt es, inwiefern Empfehlungen zur Verbesserung der Sicherheit der Schweizer Kernkraftwerke bereits umgesetzt wurden und das weitere Vorgehen.
Die im Statusbericht behandelten Empfehlungen erfolgten von der European Nuclear Safety Regulator Group (ENSREG) im Rahmen des EU-Stresstests. Diese führte im Jahr 2012 Peer Reviews durch. In diesen haben die EU-Experten die Ende Dezember 2011 eingereichten Länderberichte beurteilt.
Im Februar dieses Jahres wird das ENSI den nationalen Aktionsplan Fukushima 2013 publizieren. Dieser stellt das Nachfolgepapier zum Aktionsplan 2012 dar. Der Aktionsplan 2012 behandelt verschiedene Prüfpunkte, die im Herbst 2011 im Rahmen der Lessons Learned identifiziert wurden, sowie offene Punkte, die im Schweizer Länderbericht zum EU-Stresstest aufgeführt sind.
Der Aktionsplan der ENSREG sieht vor, dass jedes am Stresstest teilnehmende Land einen nationalen Aktionsplan entwickelt. Die Aufsichtsbehörden der europäischen Länder erstellen jedes Jahr nationale Aktionspläne, in denen die im jeweiligen Jahr umzusetzenden Massnahmen festgelegt sind.