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Ein junger Mann steht vor dem Bahnhof einer Weltstadt, "acht schtumpfo züri empfernt", und wartet auf seine Freundin. Er denkt zurück, wie sie aneinander und auseinander geraten sind, und wie zwei andere Frauen in seinem Leben auf- und weggetaucht sind, aber auch Männer wie Mohammed, der Papierlose, der im "usschaffixgfängnis" landet, oder "joschi", der beste Freund "us sankaschteziite unkindergarte". Wenn der Zürcher Autor Dominic Oppliger zum Lesen ansetzt, dann stoppt er erst wieder, wenn das letzte Wort des Buches ausgesprochen ist. Ein rasanter Sprechfluss, der nicht abbricht, nicht langsamer wird, in seinem monotonen Singsang unerwartet zur Melodie wird und fortwährend die Frage stellt: reter oder lister? Verklingt das letzte Wort, setzt Antoine Chessex an und schafft mit seinem amplifizierten Saxofon einen eigenwilligen Klangraum.