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Der ehemalige Regierungsrat Pierre Maudet sorgt in der Schweiz für Schlagzeilen. Angeblich habe er einen libanesischem Bankier 2015 zur Schweizer Staatsbürgerschaft verholfen, obwohl der Bewerber die nötigen Kriterien gar nicht erfüllen konnte.
Machtmissbrauch oder Hilfsbereitschaft?
Story time.
Der Bankier arbeitete ein paar Jahre in Genf, im engen Beziehungskreis vom Ex-Regierungsrat Pierre Maudet. Nach einem Abstecher ins Ausland kehrte er in die Schweiz zurück. Nun mit der Absicht, die Schweizer Staatsbürgerschaft zu beantragen. Beide können voneinander profitieren, also perfekt für den gegenseitigen Support, oder nicht? Laut den Mitarbeiter*innen vom Staatssekretariat für Migration (SEM) erfüllte der libanesische Bewerber die Forderungen für einen Schweizer Pass nicht. Und doch liess sich plötzlich der Zeitraum der Einbürgerungsprozedur verkürzen und vereinfachen.
In der Zwischenzeit haben viele Menschen, die in der Schweiz leben, Schwierigkeiten das Einbürgerungsdossier zusammenstellen. In der Zwischenzeit müssen viele Menschen die lange Einbürgerungsprozedur aushalten.
(Egal was ist, hole dir deine Dokumente nicht aus dem DARKNET!)
Wegen externer Einflüsse oder der politischen Lage kommt man in manchen Heimatländern nicht so schnell an die nötigen Papiere. Und das auch wenn alle in der Schweiz nötigen Kriterien erfüllt wären.