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Freizügigkeit: Begünstigung im Todesfall
Freizügigkeitsgelder werden nach dem Tod des Inhabers an die gesetzlich Begünstigten weitergegeben.
Guthaben auf Freizügigkeitskonten und -policen gehen nach dem Tod des Inhabers an die folgenden Personen in der genannten Reihenfolge:
- an die Hinterlassenen, wie sie im BVG definiert sind: Dazu gehören insbesondere der Ehepartner oder eingetragene Partner sowie minderjährige Kinder und Kinder unter 25, die noch in Ausbildung sind. Bei Pflegekindern, für deren Unterhalt der Verstorbene aufkommen musste, gelten die gleichen Bestimmungen wie für die eigenen Kinder;
- an Personen, die der Verstorbene finanziell erheblich unterstützt hat, oder an die Person, mit der er in den letzten fünf Jahren vor seinem Tod eine ununterbrochene Lebensgemeinschaft geführt hat oder die für den Unterhalt von einem oder mehreren gemeinsamen Kindern aufkommen muss;
- an die volljährigen Kinder, die ihre Ausbildung bereits abgeschlossen haben, an die Eltern oder Geschwister;
- an die übrigen gesetzlichen Erben, unter Ausschluss des Gemeinwesens.
Der Inhaber kann die Anteile der Begünstigten näher bezeichnen und den Personenkreis unter Ziffer 1 mit Personen aus Ziffer 2 erweitern. Die Änderung der Begünstigten muss bei der Stiftung schriftlich eingereicht werden.
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