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Gefeiert als «Ein Ausnahmetalent» (Der Tagesspiegel), hat sich der Geiger und Dirigent Emmanuel Tjeknavorian innerhalb kürzester Zeit zu einem der gefragtesten Musiker seiner Generation entwickelt.
Zu den Höhepunkten der Saison 19/20 gehören seine Debüts mit dem London Philharmonic Orchestra, dem Philharmonia Orchestra, dem Konzerthausorchester Berlin, der Accademia Nazionale di Santa Cecilia, dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra in Japan und Wiedereinladungen zu den St. Petersburger Philharmonikern, den Wiener Symphonikern und dem Radio-Symphonieorchester Wien. Dabei wird er mit Dirigenten wie Alain Altinoglu, Christoph Eschenbach, Jakub Hrusa, Markus Poschner und Yuri Temirkanov musizieren. Als jüngster „Artist in Residence» in der Geschichte des Wiener Musikvereins gestaltet er in der aktuellen Spielzeit einen eigenen Zyklus in diesem traditionsreichen Haus. Außerdem kehrt er als «Junger Wilder» erneut ins Konzerthaus Dortmund zurück.
Als Dirigent gibt er sein Debüt im Wiener Konzerthaus mit dem Wiener Kammerorchester und leitet das Göttinger Symphonieorchester, das Württembergische Kammerorchester Heilbronn, den Wiener Concert-Verein und das Albanian Radio Television Symphony Orchestra. Dabei dirigiert Emmanuel Tjeknavorian Symphonien von Schubert, Mendelssohn, Brahms, Tchaikovsky und Mahler.
Als Teil eines neuen Exklusiv-Vertrages mit Berlin Classics erscheint im Februar 2020 sein zweites Album, welches die Violinkonzerte von Jean Sibelius und seinem Vater, Loris Tjeknavorian, mit dem hr Symphonieorchester unter Pablo Gonzales, beinhaltet. Sein Debüt Album, «Solo” erschienen bei Sony Classical, stieß auf hohe Anerkennung und erhielt 2018 den OPUS Klassik-Preis.
Emmanuel Tjeknavorian zog erstmals internationale Aufmerksamkeit auf sich, als er beim Internationalen Jean-Sibelius-Violinwettbewerb 2015 für die beste Interpretation des Violinkonzerts von Jean Sibelius sowie als Gewinner des zweiten Preises ausgezeichnet wurde. Seitdem führen ihn Einladungen zu den weltweit führenden Klangkörpern wie dem Gewandhausorchester, dem Mahler Chamber Orchestra, dem Orchestra Filarmonica della Scala, dem London Symphony Orchestra, dem Tonhalle Orchester Zürich, dem Deutschen Symphonie Orchester Berlin, dem Helsinki Philharmonic Orchestra, dem National Symphony Orchestra
Washington und Dirigenten wie Semyon Bychkov, Riccardo Chailly, Adam Fischer, Edward Gardner, Nicholas Milton, Kristiina Poska, Michael Sanderling und John Storgårds.
Als regelmäßiger Gast bei namhaften Festivals gewann Emmanuel Tjeknavorian den LOTTO-Förderpreis des Rheingau Musik Festivals sowie den NORDMETALL-Ensemblepreis der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam mit seinem Klavierpartner Maximilian Kromer. Weitere Konzerte gibt er beim Andermatt Swiss Alps Classics, beim Enescu Festival, beim Grafenegg Festival und beim Sankt Gallen Festival. Besonders waren seine Auftritte bei der Salzburger Mozartwoche und beim Festival de Paques in Aix en Provence, wo er auf Mozarts eigener «Costa-Geige» spielte. Als «Rising Star» der European Concert Hall Organisation, «Great Talent» des Wiener Konzerthauses sowie Stipendiat der Orpheum Stiftung spielte er in den vergangenen Spielzeiten in den renommiertesten Konzertsälen Europas.
Seit September 2017 moderiert er monatlich eine eigene Radio-Show «Der Klassik-Tjek» auf Radio Klassik Stephansdom. Zahlreiche Sender berichteten über den jungen Wiener, so war er bereits in Titel, Thesen, Temperamente und der Tagesschau (ARD), Capriccio (BR), der Kulturzeit (3sat), im ORF2 und in «Stars von morgen» mit Rolando Villazon (ARTE) zu sehen.
Emmanuel Tjeknavorian wurde 1995 in Wien in eine Musikerfamilie geboren, erhielt ab dem Alter von fünf Jahren Geigenunterricht und trat als Siebenjähriger das erste Mal öffentlich mit Orchester auf. Nach anfänglichen Studien bei P. Haykazyan, A. Mkrtchyan und A. Winokurow, ist Gerhard Schulz seit 2011 sein Lehrer. Ab 2014 begann er bei seinem Vater, Loris Tjeknavorian, Dirigierunterricht zu nehmen und besuchte Meisterkurse für junge Dirigenten in England und Italien.
Er spielt auf einer Violine von Antonio Stradivari, Cremona, 1698, die ihm freundlicherweise von einem Gönner der Londoner «Beare's International Violin Society» zur Verfügung gestellt wurde.