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… Vergangenes vergessen – beide Augen verlieren!
So schreibt der Schriftsteller Alexander Solschenizyn (1918-2008) am Anfang seines Klassikers „Archipel Gulag“. Er wurde in den letzten Kriegsmonaten des Zweiten Weltkriegs von der russischen Spionageabwehr verhaftet und verbrachte darauf einige Jahre in einem Sonderlager.
Sein Buch ist ein „Versuch einer künstlerischen Bewältigung“. Er schreibt im Rückblick, dass er gelernt habe
meine dort verbrachten elf Jahre nicht als Schande, nicht als verfluchten Alptraum zu verstehen, sondern jene hässliche Welt beinahe zu lieben, sondern jene hässliche Welt beinahe zu lieben…
Alexander Solschenizyn. Der Archipel Gulag. Scherz Verlag: Bern 1974.