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Bei ihrem Militäreinsatz in Afghanistan haben die USA die Kontrolle über grosse Waffenkontingente verloren. Hunderttausende Waffen könnten in die Hände der Taliban gelangen, warnt der US-Generalinspekteur für Afghanistan, John Sopko, in einem Bericht.
Seit 2004 seien allein mehr als 747'000 Schnellfeuergewehre vom Typ Kalaschnikow (AK-47) geliefert worden. Der Gesamtwert der Schnellfeuerwaffen, Granatwerfer und sonstiger Waffen belaufe sich auf rund 626 Millionen Dollar.
Weder die US-Regierung noch die afghanischen Behörden hätten die Waffen ordentlich registriert, kritisierte Sopko. Zusätzliche Risiken für eine Zweckentfremdung von Waffen entstünden dadurch, dass die Zahl der afghanischen Sicherheitskräfte in den kommenden Jahren von 352'000 auf 228'500 verringert werden solle. (sda/afp)