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Die FIFA hat in der Schweiz Klage gegen die früheren Spitzenfunktionäre Sepp Blatter und Michel Platini eingereicht. Der Weltverband folgt damit einer Empfehlung ihres Governance Komitees und fordert zwei Millionen Schweizer Franken zurück. Sollte die FIFA das Geld zurückerhalten, würde sie es in die Entwicklung des Fussball investieren.
Die dubiose Zahlung hatte der ehemalige UEFA-Präsident Platini vor acht Jahren vom damaligen FIFA-Präsidenten Blatter erhalten. Laut den beiden handelte es sich um eine verspätete Honorarzahlung für Platinis Arbeit für die FIFA in den Jahren 1998 bis 2002.
Blatter und Platini waren 2015 von der FIFA-Ethikkommission für acht Jahre für alle Fussball-Aktivitäten gesperrt worden. Die Strafen wurden später auf sechs respektive vier Jahre reduziert.
Platini galt vor seiner Sperre als Favorit auf die Nachfolge von Blatter als FIFA-Präsident. Nach seinem Ausschluss setzte sich überraschend sein ehemaliger enger Vertrauter Gianni Infantino bei der Wahl zum FIFA-Präsidenten durch. (sda/dpa)
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