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Quelle: lev radin/Shutterstock.com
Der ehemalige Filmproduzent Harvey Weinstein geht in Berufung. In New York war er vor einem Jahr unter anderem wegen Vergewaltigung zu 23 Jahren Haft verurteilt worden.
Die Anwälte des ehemaligen Filmproduzenten Harvey Weinstein (69) haben am Montag Berufung gegen seine Verurteilung wegen Vergewaltigung und eines weiteren Sexualverbrechens eingelegt. Das berichtet unter anderem „CNBC“. Der 69-Jährige war im Februar 2020 nach einem Prozess in New York verurteilt worden und verbüsst eine 23-jährige Haftstrafe. Nun reichten seine Verteidiger dem Bericht zufolge Unterlagen bei Gericht ein, um das Urteil anzufechten.
Unter anderem behaupten die Anwälte laut „CNBC“ darin, dass Weinstein das Recht auf eine unparteiische Jury verweigert worden sei. Zudem argumentieren seine Verteidiger, dass Weinstein das Recht auf ein faires Verfahren angeblich verweigert wurde, weil die Geschworenen Anschuldigungen gegen Weinstein zu hören bekamen, die nicht Gegenstand des Prozesses waren. Ausserdem bezeichnen sie Weinsteins Strafe als „hart und übertrieben“.
Anklage in Los Angeles
„Wir haben einen 166-seitigen Schriftsatz eingereicht, in dem einige schwerwiegende Fehler aufgeführt sind, die im Verlauf des Prozesses gemacht wurden“, erklärte Weinsteins Anwalt Barry Kamins laut „CNBC“. Das Team sei zuversichtlich, dass das Gericht die aufgeführten Punkte so ernst nehmen werde, dass eine Aufhebung des Urteils erforderlich werde.
Neben dem Fall in New York droht Weinstein in Los Angeles ein Gerichtsverfahren. Die Staatsanwaltschaft beschuldigt ihn unter anderem, 2013 eine Frau vergewaltigt zu haben.