Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/74255

<h2>SubmittedText<h2><p>Im Zusammenhang mit der zukünftigen Ausrichtung der Strompolitik, der sich abzeichnenden Stromlücke sowie der Einhaltung der Ziele des Kyoto-Protokolles wird der Bundesrat gebeten, folgende Frage zu beantworten:</p><p>Welche Möglichkeit sieht er, um die Stromlücke ohne zusätzlichen CO2-Ausstoss zu schliessen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Im Rahmen der Energieperspektiven erarbeitet das Bundesamt für Energie verschiedene Szenarien für die künftige Entwicklung des Verbrauchs und die Bereitstellung der dafür notwendigen Energie. In diesen Perspektiven werden verschiedene Optionen aufgezeigt, wie die sich abzeichnende Stromlücke geschlossen werden kann. Der Bundesrat wird Anfang 2007 darüber eine Aussprache führen und über das weitere Vorgehen beschliessen. Um die sich abzeichnende Versorgungslücke zu schliessen, steht aus der Sicht des UVEK die Erhöhung der Energieeffizienz an erster Stelle, gefolgt von der Förderung erneuerbarer Energieträger. Die verbleibende Lücke kann durch fossile oder nukleare Energieträger, durch Wasserkraft oder durch Stromimporte gedeckt werden. Bei der politischen Bewertung sind die klimapolitischen Ziele, aber auch Aspekte der Versorgungssicherheit, der Diversifikation des Stromangebotes und der Wirtschaftspolitik zu berücksichtigen.</p>