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Die gesammelten Spenden fliessen in den Wasserfonds und werden in Wasserprojekten in Afrika, Asien und Lateinamerika eingesetzt.
Zum Beispiel in Westafrika im Norden von Benin:
Sauberes Wasser für ländliche Gemeinden
Mehr als die Hälfte der Bevölkerung von Benin muss mit weniger als zwei US-Dollar pro Tag auskommen und fast 40% leben in extremer Armut. Zudem verfügen nur 78% der Bevölkerung über Zugang zu sauberem Wasser und in den ländlichen und trockenen Gebieten des stark von Armut betroffenen Nordens ist die Situation noch schlimmer: Jede dritte Person hat keine Möglichkeit, zu sauberem Wasser zu kommen. Das Wasser muss also aus Wasserlöchern und Flüssen geschöpft werden. Dieses schmutzige Wasser macht die Menschen krank, besonders Kinder sind gefährdet.
Helvetas ist seit 1955 in Benin tätig und engagiert sich stark im Bereich Trinkwasser und Hygiene. Die jahrelange Erfahrung mit Wasserversorgungssystemen in ländlichen Regionen hilft bei der Unterstützung von Gemeinden bei der langfristigen Sicherung des Zugangs zu sauberem Wasser und dem Bau von sanitären Einrichtungen. Die konkreten Aktivitäten sind:
Die Dorfgemeinden werden beim Bau und der Wartung von Brunnen unterstützt.
Die Bevölkerung wird zu Hygiene und Gesundheit sensibilisiert. Konkrete Massnahmen wie der Bau von Latrinen gehören ebenfalls dazu.
Die lokale Bevölkerung, örtliche Unternehmen und die Behörden werden miteinbezogen. Sie übernehmen die Verantwortung für den Unterhalt der neuen Brunnen.
Mit diesem Projekt werden 80 Dörfer im Norden Benins unterstützt, die damit Zugang zu sauberem Wasser bekommen und für hygienisches Verhalten und Massnahmen zum Schutz ihrer Gesundheit sensibilisiert werden.
Die neu gebauten Brunnen werden von der lokalen Bevölkerung selbst in Stand gehalten.