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Jegliche Argumente, die für eine Maske sprechen, prallen an Maskengegnern ab. Erst eine neue Verschwörungstheorie könnte sie nun umstimmen. Die Theorie, die in Impfgegnerkreisen seine Runden dreht, besagt: Gegen Corona geimpfte Personen würden Proteine absondern, die Ungeimpfte krank machen. Davon berichteten unter anderem «Vice» und «20 Minuten».
Je nach Quelle könnten diese Proteine zu Unfruchtbarkeit, Fehlgeburten oder unregelmässigen Menstruationen führen. Damit dies nicht geschehe, suchen die Impfgegner Mittel, um sich zu schützen. Eine Anti-Impf-Aktivistin aus den USA schlägt vor, sich von Geimpften fernzuhalten, für immer. Eine andere Idee geht weiter: Geimpfte sollten mit einem Abzeichen signalisieren, dass man sich von ihnen distanzieren kann. Einige Anhänger der Theorie schlagen eine Maske vor: «Sollte man eine Maske in der Nähe der Geimpften tragen, weil sie das mRNA-Zeug ausscheiden.»
Keine Übertragung von Geimpften auf Ungeimpfte
Die Faktenlage ist klar: Es ist unmöglich, den Impfstoff «abzugeben». Zudem kann niemand daran erkranken, wenn man sich in der Nähe einer geimpften Person aufhält. mRNA-Impfstoffe enthalten keine vermehrungsfähigen Viren. Somit kann nichts von Mensch zu Mensch übertragen werden.
Das bestätigte auch das Team der Centers for Disease Control and Prevention (CDC) gegenüber Reuters. «COVID-19-Impfstoffe verwenden nicht das lebende Virus, das Corona verursacht. Daher können Menschen, die einen COVID-19-Impfstoff erhalten, das Virus oder den Impfstoff nicht ausscheiden.» Die Impfstoffe würden nur Anweisungen enthalten, um die Spike-Proteine zu herstellen.