Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03561.jsonl.gz/2974

Die Haarverpflanzung stellt einen simplen chirurgischen Vorgang dar. Es werden unempfindliche Haarfollikel aus dem Hinterkopf – entweder mit Hohlnadeln einzeln (FUE), oder mittels einem Hautlappen (FUT) – entnommen und danach direkt – oder erst nach Zerlegung des Hautlappens in die FU`s (kleine natürlichen Grüppchen von eins bis vier Haaren) – in vormals haarlose Gebiete verpflanzt.
Hintergrund, dass Menschen die von Haarausfall betroffen sind und letztendlich eine Glatze tragen, in den meisten Fällen immer noch ein gut erhaltener Haarkranz erhalten bleibt. Dies hat den Grund, dass diese Haare nicht auf die für die Haarfollikel schädlicher männlichen Hormone (DHT) empfindlich reagieren und nicht ausfallen. Dies ändert sich auch nicht nach der chirurgischen Verpflanzung auf die neue Stelle und somit fallen die umverpflanzten Haare nicht mehr aus.