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Welche Kompetenzen sind für die interprofessionelle Zusammenarbeit besonders relevant und mit welchen Unterrichtsformaten können diese gefördert werden? Dies sind Fragen, welches das vorliegende Projekt untersuchte.
Die vorliegende Studie zielte darauf ab, interprofessionelle Kompetenzen für interprofessionelle Zusammenarbeit im Gesundheitswesen und entsprechend geeignete Unterrichtsformate für den Kompetenzerwerb im Schweizer Kontext zu erarbeiten. Der Handlungsbedarf und die entsprechenden Empfehlungen konnten bezüglich beider Themenstränge in kurz-, mittel- und langfristige Bedarfe und Empfehlungen gegliedert werden.
Forschungsfrage, Ziel und methodisches Vorgehen
Das in drei Phasen unterteilte Projekt zielte darauf ab, interprofessionelle Kompetenzen für die interprofessionelle Zusammenarbeit im Gesundheitswesen zu definieren und zu erarbeiten, welche Unterrichtsformate sich im Schweizer Kontext besonders eignen, um diese Kompetenzen zu vermitteln.
Dazu wurde in einem ersten Schritt mit einer systematischen Literaturrecherche der derzeitige Wissenstand aufbereitet. In einem zweiten Schritt wurden die Zwischenresultate relevanten Fachpersonen vorgelegt. Diese definierten die verschiedenen Kompetenzen und Unterrichtsformate und ordneten sie hierarchisch ein. In einem dritten Schritt wurden die Ergebnisse an einer Konsensuskonferenz validiert und der Handlungsbedarf abgeleitet.
Folgende drei Kompetenzen wurden hierbei als am wichtigsten eingeschätzt:
- Umsetzung professioneller Verhaltensweisen und zentraler Werte;
- respektvoller, toleranter Umgang mit eigenen und fremden Meinungen, Rollenvorstellungen und -zuschreibungen;
- aktiver Einbezug von Patientinnen/Patienten, Klientinnen/Klienten und Angehörigen über den gesamten Behandlungsprozess
Bei den Unterrichtsformaten wurden der realitätsnahe Unterricht, im Klassenraum abgehaltene Lehreinheiten und Flipped Classroom als prioritär eingestuft. Für die Weiter- und Fortbildung wurde ausserdem der Workshop zu gemeinsamen Themen als besonders wichtig identifiziert.
Laufzeit: November 2017 – Dezember 2019
Projektleitung: Prof. Dr. Marion Huber, Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW)
Letzte Änderung 29.01.2020