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Vordergründig ist der Worldmapgenerator ganz einfach eine Web-Plattform, um Weltkarten zu generieren: Man wählt das geografische Zentrum, die Projektionsmethode (z.B. Mercator) und färbt das Ganze gemäss den eigenen Präferenzen ein. Man kann den Wordmapgenerator also dazu nutzen, um sein Blog, seine PowerPoint-Präsentation oder seine Hochschularbeit mit einer ansprechenden Karte auszustatten.
Das Projekt der Hochschule der Künste Bern hat allerdings noch eine zusätzliche Dimension: Es will dazu anregen, das eigene Weltbild zu hinterfragen und entsprechene Karten zu entwerfen. Warum eigentlich stehen fast immer Europa und Afrika in der Mitte unserer Weltkarten? Wie gross ist eigentlich die Antarktis, wenn man sie ins Zentrum rückt und dann mit Brasilien vergleicht? Oder wie sieht unser Planet aus, wenn man ihn auf dem Kopf stehend abbildet?
Als Benutzer der Plattform entscheidet man sich zuerst für eines von drei Nutzungsszenarien (in der englischen Version «Personas» genannt), welche «Da Vinci», «Journalist» und «Tourist» heissen. Das ist etwas didaktisch gedacht, hat aber nur den Zweck, den Umfang der Editierfunktionen zu bestimmen. Beginnen Sie einfach mit Da Vinci, dann erschliessen sich die anderen beiden Nutzungsszenarien von selbst. Hintergrundinformationen zum Worldmapgenerator gibt es übrigens in diesem Projektbeschrieb.
Fazit: Weltklasse!