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Was geschieht bei der Weinherstellung?
Die reifen Weintrauben enthalten Zucker, Weinsäure und Äpfelsäure. In den Hüllen der Trauben sitzen die Farbstoffe, je nach Sorte rot, gelblich oder dunkelblau.
Die Traubenkerne enthalten Eiweiß und ein hochwertiges Speiseöl sowie Gerbstoffe in der Samenschale.
Die Trauben werden in einer Mühle vorsichtig gequetscht. Diese Maische wird gepresst, um den Most zu gewinnen.
Jetzt nimmt man den Rohmost, filtert und klärt ihn (Trennung von Trübstoffen).
Eigentlich könnte man diesen Most jetzt sich selbst überlassen:
Hefen die in und auf den Traubenschalen sitzen und bei der Mostherstellung nicht entfernt wurden, übernehmen die alkoholische Gärung. Zu Beginn der Gärung sind noch die verschiedensten Hefen im Most enthalten. Mit Zunahme des Alkoholgehaltes während des Gärprozesses sterben fast alle Hefen ab, nur die Weinhefe, welche für die alkoholische Gärung verantwortlich ist, überlebt. Die Weinhefe (Saccharomyces cerevisiae) ist eine alkoholtolerante Hefe, die in der Lage ist, den Zucker im Most in Alkohol umzuwandeln.
(C6 H12 O6 > 2 C2 H5 OH + 2 CO2 + Energie).