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(Kt. und Amtsbez. Bern).
830-606 m. 3 km langer Bach; entspringt auf den Höhen von
Mätteli und Samigschwand, nimmt
eine Reihe von meist aus S. herkommenden Nebenadern auf und vereinigt sich mit dem
Schwarzwasser.
Mittleres Gefälle 17%. Das Wildwasser
führte einst nach jedem starken Regenfall eine grosse Menge von Geschieben zu Thal, die den Unterlauf
allmählig in einer für das Dorf
Trübbach und das anliegende Gelände beängstigenden Weise überhöhten.
Nachdem schon
im Zeitraum 1861-1880 eine Reihe von Schutzbauten ausgeführt worden waren, liess ein Wolkenbruch den Bach im Juli 1891 von
neuem ausbrechen und sowohl im Dorf als in den anliegenden Feldern und längs der Bahnlinie grosse Verheerungen
anrichten.
Seither ist das Wildwasser systematisch gebändigt worden, für welche Arbeiten (inbegriffen die Aufforstung des
Kammes von
Labria) man bis 1906 eine Summe von 426000 Fr. ausgegeben hat.
Bis jetzt hat sich diese neue Verbauung gut bewährt.