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Albert Oehlen wurde 1954 in Krefeld geboren. Von 1977 bis 1981 studierte er an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg bei Claus Böhmler und Sigmar Polke.
Im Jahre 1981 erhielt er mit seinen Arbeiten eine Einzelausstellung bei Max Hetzler in Stuttgart. 1982 malte er Spiegelbilder und arbeitete mit Martin Kippenberger an der Skulptur "Orgonkiste bei Nacht". Im selben Jahr trat er mit Andreas Dorau als Evergreens of Psychoterror auf, um „alles was nervt, geballt zusammenzubringen“. 1984 malte er Selbstporträt mit verschissener Unterhose und blauer Mauritius. Ebenso entstand das Gemälde "Portrait A.H." im Jahre 1984, woraufhin seine Selbstportraits in den Medien in Frage gestellt wurden. Die Selbstdarstellungen zeigen Übereinstimmungen mit Adolf Hitlers Ebenbild, da Albert Oehlen sich mit Schnauzbart und einem angedeuteten Seitenscheitel porträtierte. In den 1980ern gründete er zusammen mit Werner Büttner den Meter-Verlag. „Die zwei hatten sich vorgenommen, einen Regalmeter mit selbst verlegten Büchern zu füllen. Das ist ihnen auch fast gelungen.“
Im Jahre 2000 erfolgte die Berufung auf eine Professur an der Kunstakademie Düsseldorf. Er gestaltete das Monumentalmosaik Bionic Boogie für die Ausstellung In Between zur Weltausstellung Expo 2000 in Hannover.
Oehlen war neben Jörg Schlick, Martin Kippenberger und Wolfgang Bauer Mitglied der Lord Jim Loge. Er spielte Saxofon in verschiedenen Bands und schrieb für die Musikzeitschrift Sounds. Er lebt in Gais AR und La Palma.