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In den eiszeitlichen Klimaphasen vor 600’000 Jahren, entwickelten sich die kälteangepassten Tierarten. Diese Zeit trägt auch den Begriff “Mammutfauna”, benannt nach seinem berühmtesten Vertreter, dem kälteliebenden Wollmammut, das sich in dieser Fauna entwickelte.
Das grosse Mosbacher Pferd ist der Vorfahre der “echten” Wildpferde, wovon bis heute nur eine einzige Art überlebt hat, das Przewalski-Pferd. Das Mosbacher Pferd, das auch “Equus germanicus” genannt wird, war grösser, als das heute lebende Przewalski-Pferd. Die Ahnen des Mosbacher Pferdes, hatten einen langen Weg hinter sich. Die Vorfahren aller Pferdearten waren ursprünglich in Amerika heimisch und wanderten weiter, nach Europa und Asien.
Canis lupus mosbachensis ist der genetische Vorfahre der heutigen Wölfe Europas. Er war kleiner als seine heute lebenden Nachfahren. Daher nennt man ihn auch den kleinen Mosbacher Wolf.
Diese sehr wärmeliebende Tiere waren auf milde Winter angewiesen und drangen nur in den Warmzeiten in die nördlicheren Regionen Europas vor. Diese Flusspferdeart war einiges grösser, als ihre heute noch lebenden Verwandten in Afrika.
Während in den Eiszeiten Europa von Wollnashörnern besiedelt wurde, drangen in den Warmzeiten die Waldnashörner vor, die ihre kälteliebenden Vettern verdrängten. Das Waldnashorn verbreitete sich in den Warmzeiten mit den Wäldern auf dem europäischen Kontinent.
Euarctos thibetanus mediterraneus war eine kleine Braunbärenform, die einst Europa besiedelte. Diese Art wird auch als kleiner alpiner Höhlenbär bezeichnet. Ob dieser Geselle der Ahnherr der späteren Höhlenbären, oder der Braunbären war, ist bis zum heutigen Tag noch unklar.
Bildernachweis: Sämtliche Bilder stammen aus dem Buch: “Das Eiszeitalter” von Hans-Dietrich Kahlke. Aulis-Verlag Deubner & CO KG, ISBN – 3761406150