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In einer Public-Private Partnership (PPP) arbeiten Gemeinwesen mit Privaten (einschliesslich Gesellschaften des privaten Rechts) als Partner zur Erfüllung einer öffentlichen Aufgabe zusammen, indem sie ihre Ressourcen bündeln und sowohl das Risiko als auch die Verantwortung für die Erbringung dieser Aufgabe gemeinsam tragen
Die genannten Merkmale können in unterschiedlicher Intensität auftreten, es kann auch ein Element fehlen.
Bei der Beschaffungs-PPP tritt der öffentliche Partner als Besteller auf, der private Partner als Werkunternehmer und/oder Auftragnehmer, der die gewünschte Leistung (Infrastruktur oder Dienstleistung) plant, baut, finanziert und betreibt. Der Staat übernimmt die Gesamtsteuerung und die Oberaufsicht, während die Planungs- und Durchführungsverantwortung beim Privaten liegt. Die Zusammenarbeit basiert auf einer Konzession oder einem Vertragsverhältnis.
Hier entscheidet sich der Staat dafür, eine öffentliche Aufgabe nicht (mehr) allein zu erbringen, sondern einen privaten Partner beizuziehen. Die Zusammenarbeit basiert in der Regel nicht nach dem Prinzip von Besteller und Unternehmer wie im Beschaffungswesen, sondern es wird eine gemeinsame Lösung zur Leistungserbringung im Rahmen einer gemeinsamen Projektorganisation oder Gesellschaft erarbeitet.