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Das Western-Familiendrama «The Power of the Dog» hat den Golden Globe als bestes Filmdrama gewonnen. Der Film brachte auch der neuseeländischen Regisseurin Jane Campion und dem australischen Nebendarsteller Kodi Smit-McPhee eine Globe-Trophäe ein. Ebenfalls drei Golden Globes holte Steven Spielbergs Filmmusical «West Side Story». Neben dem Preis in der Sparte beste «Komödie/Musical» wurden Hauptdarstellerin Rachel Zegler und Nebendarstellerin Ariana DeBose ausgezeichnet.
Die Übersicht:
Der Western «The Power of the Dog» hat den Golden Globe als bestes Filmdrama gewonnen. Er setzte sich unter anderem gegen Kandidaten wie «Belfast» und «Dune» durch.
US-Schauspieler Will Smith hat den Golden Globe als bester Drama-Darsteller gewonnen. Er holte die Auszeichnung mit seiner Hauptrolle in dem Sportdrama «King Richard». Mit Smith waren unter anderem Benedict Cumberbatch («The Power of the Dog») und Denzel Washington («Macbeth») im Rennen.
Schauspielerin Nicole Kidman hat den Golden Globe als beste Drama-Darstellerin gewonnen. Sie holte die Auszeichnung mit ihrer Hauptrolle in dem Film «Being the Ricardos». Mit Kidman waren unter anderem Kristen Stewart («Spencer»), Jessica Chastain («Eyes of Tammy Faye») und Lady Gaga («House of Gucci») im Rennen.
Schauspielerin und Sängerin Rachel Zegler hat den Golden Globe als Hauptdarstellerin in einer Komödie/Musical gewonnen. Die 20-Jährige überzeugte mit ihrer Rolle in Steven Spielbergs Filmmusical «West Side Story». Sie setzte sich unter anderem gegen Jennifer Lawrence («Don’t Look Up») und Emma Stone («Cruella») durch.
Andrew Garfield hat den Golden Globe als Hauptdarsteller in einer Komödie/Musical gewonnen. Er überzeugte in dem Musicalfilm «Tick, Tick...Boom!» von Regisseur Lin-Manuel Miranda. Es ist der erster Globe-Gewinn in seiner Karriere. Garfield setzte sich unter anderem gegen Leonardo DiCaprio («Don’t Look Up») und Peter Dinklage («Cyrano») durch.
Jane Campion hat mit dem Western «The Power of the Dog» den Golden Globe für die beste Regie gewonnen. Neben der Neuseeländerin waren unter anderem Kenneth Branagh («Belfast») und Steven Spielberg («West Side Story») nominiert. Im vorigen Jahr holte Filmemacherin Chloé Zhao mit dem Roadmovie «Nomadland» den Regie-Globe. Über Jahrzehnte hinweg waren nur eine Handvoll Regisseurinnen nominiert gewesen. Barbra Streisand war für «Yentl» (1984) vor Zhao die einzige Globe-Gewinnerin in der Regie-Sparte.
Star-Komponist Hans Zimmer (64) hat eine weitere Golden-Globe-Trophäe gewonnen. Der gebürtige Frankfurter holte mit seiner Komposition für das Science-Fiction-Drama «Dune» den Preis des Verbands der Auslandspresse (HFPA). Es war seine 14. Nominierung in der Sparte «Beste Filmmusik». Zwei Globes hat er schon, 1995 für «König der Löwen», 2001 für «Gladiator». Mit Zimmer waren vier weitere Kandidaten im Rennen, der Brite Jonny Greenwood («The Power of the Dog»), der Franzose Alexandre Desplat («French Dispatch»), der Spanier Alberto Iglesias («Parallele Mütter») und die US-Amerikanerin Germaine Franco («Encanto»).
Steven Spielbergs Filmmusical «West Side Story» hat den Golden Globe in der Sparte «Komödie/Musical» gewonnen. Der Film setzte sich unter anderem gegen Kandidaten wie «Licorice Pizza», «Cyrano» und «Don’t Look Up» durch. Auch Hauptdarstellerin Rachel Zegler und Nebendarstellerin Ariana DeBose wurden mit Globes geehrt.
Das Familienepos «Succession» ist mit drei Auszeichnungen der grosse Sieger in den Serienkategorien der Golden Globes. Wie auch schon im Jahr 2020 gewann am Sonntagabend in Beverly Hills die düstere Satire über den familiären Machtkampf in einem Medienkonzern den Preis als beste Dramaserie. Jeremy Strong wurde zudem für seine Darstellung des verstossenen Sohnes Kendall Roy als bester Hauptdarsteller in einer Dramaserie ausgezeichnet. Sarah Snook erhielt in der Rolle als seine Schwester Siobhan «Shiv» Roy den Preis als beste Nebendarstellerin Fernsehen.
Bei den Comedyserien siegte «Hacks» über die Arbeits-Freundschaft einer alternden Las-Vegas-Entertainerin mit ihrer jüngeren Gag-Autorin. Für die an Altstar Joan Rivers angelehnte Hauptfigur erhielt Jean Smart auch die Auszeichnung als beste Comedydarstellerin. Bei den Männern siegte in dieser Kategorie Jason Sudeikis das zweite Jahr in Folge als US-Football-Coach «Ted Lasso», der ein britisches Fussballteam umkrempelt.
Als beste Miniserie oder Fernsehfilm wurde das Schwarzen-Geschichtsdrama «The Underground Railroad» ausgezeichnet.
Beste Hauptdarstellerin in einer Dramaserie wurde MJ Rodriguez in «Pose» über die Ballroom-Szene im New York der 1980er-Jahre. Zu den weiteren Preisträgern in den TV- und Miniserienkategorien zählten unter anderem Kate Winslet als Kleinstadtdetektivin in «Mare of Easttown» und Michael Keaton als Doktor in «Dopesick», sowie O Yeung-su als Senioren-Teilnehmer in der mörderischen Gesellschaftssatire «Squid Game».
Die 79. Globe-Vergabe lief ohne Nominierte und Stargäste, die übliche TV-Gala fiel aus. Die Namen der Gewinner wurden in den sozialen Medien der Organisation mitgeteilt. Im vergangenen Jahr hatte es Kritik daran gegeben, dass unter den mehreren Dutzend Mitgliedern der Jury keine Schwarzen seien und dass die Juroren des Zusammenschlusses der Auslandspresse HFPA häufig Privilegien wie Reisen und teure Galadinners angenommen haben. Der Fernsehsender NBC sagte daraufhin die Ausstrahlung ab, viele Filmstudios beendeten die Zusammenarbeit mit der HFPA und einige Stars, darunter Tom Cruise, gaben ihre Preise zurück. (sda/dpa)
Na? Wer ist denn dieser Götti? Elton John natürlich. Er ist zudem Götti von Brooklyn Beckhams Bruder Romeo, von John Lennon und Yoko Onos Sohn Sean Lennon, von Elizabeth Hurleys Sohn Damian Hurley und von sechs weiteren Sprösslingen.