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Apple, gegründet 1976 von drei Hippies in einer Garage im kalifornischen Los Altos, hat heute einen Börsenwert, der fast den zehn «wertvollsten» DAX-Unternehmen entspricht. Kein Wunder, träumen europäische Städte davon, das «Silicon Valley Europas» zu werden. Wenn in Städten wie Berlin und London eine beachtliche Gründerszene existiert, so backen diese, im Vergleich mit Amerika zumindest – trotz allem Brimborium – kleine Brötchen. Müssen wir uns damit abfinden, dass die große Zeit der europäischen Firmengründungen im späten 19. Jahrhundert war? Dass das Erfolgsmodell Silicon Valley, schon aus kulturellen Gründen, nicht auf Europa übertragen werden kann? Dass Amerika mit seinem mächtigen Digital-Konglomerat aus Universitäten, Politik, Militär, Geheimdiensten und Unternehmen wie Google oder Facebook die Zukunft gestaltet? Kurzum: Droht Europa der «digitale Kolonialismus»?
Vorabbericht in der Rubrik «Spektrum Deutschland» in der Neuen Zürcher Zeitung vom 29. September 2015
Veranstaltungs-Hinweis auf der Seite von «Spektrum Deutschland» in der Neuen Zürcher Zeitung vom 29. September 2015
Vorabbericht in der Neuen Zürcher Zeitung vom 30. September 2015
Berichterstattung der Neuen Zürcher Zeitung mit Kurzinterviews der Teilnehmenden vom 2. Oktober 2015
Vortragstext von Peter Sloterdijk, abgedruckt in der Neuen Zürcher Zeitung vom 5 Oktober 2015
Gastkommentar von Dietmar Harhoff, abgedruckt in der Neuen Zürcher Zeitung vom 22. Oktober 2015
Gastkommentar von Günther H. Oettinger, abgedruckt in der Neuen Zürcher Zeitung vom 22. Oktober 2015
Diese Ausgabe von NZZ-Podium Berlin wurde in Kooperation mit der Hertie School of Governance in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften durchgeführt.
Zuschauer/innen: 210
Alle Bilder: Joachim Liebe