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Als alle am Ende eines ausgeglichenen, umkämpften Matchs mit einer Verlängerung rechneten, traf der eingewechselte Schwede Emil Forsberg mit einem unhaltbaren Kopfball. Am 21. Mai werden die Leipziger – gegen Freiburg – ihren dritten deutschen Cupfinal in den letzten vier Jahren bestreiten.
Das Führungstor der Berliner nach 25 Minuten war ein Bijou. Sheraldo Becker, aus Surinam stammender Niederländer, verwertete einen scharfe flache Hereingabe beim entfernten Pfosten mit einer Direktabnahme aus spitzem Winkel. Nahe an ein Tor in der ersten Halbzeit kam Leipzig nur, als André Silva in günstigster Position auf für ihn ungewohnte Art eine Direktabnahme verzog.
Die Leipziger, die in der zweiten Hälfte weitgehend dominierten, benötigten in der zweiten Halbzeit einen zweifelhaften, umstrittenen Foulpenalty, um auszugleichen. André Silva traf diesmal.
Für die Ostberliner war es eine schwere Aufgabe gegen eine Mannschaft, die eine blendende Form ausspielt, in den letzten neun Meisterschaften nur bei zwei Unentschieden Punkte abgab, im Frühling in die anstehenden Halbfinals der Europa League vorstiess und in keinem Cupspiel der Saison ein Gegentor hinnehmen musste.