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Das Traditionsunternehmen Flawa hat seinen Sitz schon seit über 100 Jahren in Flawil. Bis vor Kurzem hatte die Firma zwei Werke in Betrieb. Das Werk I wird nun aber nicht mehr benötigt.
Aus diesem Grund wurde eine mögliche Nutzung des rund 7000 Quadratmeter grossen Areals überprüft. Mit dem Ergebnis: Es sollen Wohnungen gebaut werden. Hierfür muss die Gewerbe-Industriefläche jedoch umgezont werden.
Gegen die Umzonung gibt es aber Widerstand. Ein Komitee hat über 400 Unterschriften gesammelt und das Referendum ergriffen. Die Urnenabstimmung findet am 25. November statt.
An einer Infoveranstaltung trafen am Dienstagabend im Lindensaal Befürworter und Gegner aufeinander.
Die Gemeinde befürwortet die Umzonung. Es mache Sinn, eine nicht mehr benötigte Industriezone umzuzonen. Es sei aber darauf zu achten, dass die Interessen der Grundeigentümer und der betroffenen Anwohner sowie öffentliche Interessen einbezogen würden. Zur Qualitätssicherung wird die Gemeinde gemäss Gemeindepräsident Elmar Metzger einen Sondernutzungsplan fordern.
Gegner fürchten Renditeobjekte
Dieser stelle sicher, dass ein hochwertiges Architekturkonzept entwickelt werde. Die Gegner befürchten, dass der Rendite wegen einfach ein paar Betonklötze hingestellt werden. Werde die Umzonung abgelehnt, könnten ihrer Ansicht nach anschliessend die Grundlagen für eine sorgfältige angemessene Ortsplanung erarbeitet werden.
Die Gemeinde befürchtet bei einem Nein eine Industriebrache.