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Fünf amerikanische Redewendungen zur Playoff-Qualifikation
« It ain’t over until the fat lady sings »
« Es ist nicht vorbei, bis die fette Dame singt », pflegte der ehemalige Gottérontrainer und letztjährige ZSC-Meistercoach Hans Kossmann jeweils gegenüber Journalisten auf Englisch zu sagen. Mit dieser Oper-Metapher meinte Kossmann jeweils, dass die Qualifikation oder eine Playoff-Serie erst fertig ist, wenn die Schlusssirene der letzten Partie erklingt. In der Oper ist dies meistens der Fall, wenn die stärkste Stimme, die fat lady, nochmals richtig ihre Röhre ertönen lässt. In dieser Saison passt die kossmanische Aussage zu der Hauptrunde wie die Faust aufs Auge, denn um die Playoff-Plätze wird bis zur letzten Spielsekunde der Qualifikation gekämpft.
« It’s money time »
Mit dieser englischen Sportredewendung wird in Nordamerika die entscheidende Zeit eingeläutet, in der es um Sieg oder Niederlage, um Erfolg oder Misserfolg geht. Biel, Ambri, Langnau, Lugano, Genf, Lausanne und Zug: Das sind die übrigen Gegner der Drachen in der laufenden Qualifikation. Aus den letzten sieben Spielen braucht Freiburg-Gottéron wohl mindestens vier Siege, um sich für das Playoff zu qualifizieren. In den vergangenen Saisons reichten jeweils 66-71 Punkte für die Qualifikation. In dieser Saison benötigen die Drachen wohl mindestens 75 Punkte, um in den Genuss der Endrunde um den Meistertitel zu kommen.
« The winner takes it all »
Dies ist nicht nur ein Song von ABBA, sondern eine im Sport häufig verwendete Redewendung. Nach diesem neudeutschen Sprachgebrauch steht der Sieger am Schluss als Held und der Verlierer mit leeren Händen dar. Eine knapp verpasste Playoff-Teilnahme gilt als Scheitern. Schafft Freiburg-Gottéron den Sprung in die Playoffs, sind die Höhen und Tiefen dieser Saison schnell vergessen und die Gottéron-Fans werden ihr Team feiern. Wird das Playoff verpasst, dann wird diese Saison bittere Spuren hinterlassen.
« Have someone in your corner »
Diese Redewendung stammt aus dem Boxen. « Du musst jemanden in deiner Ecke haben », heisst soviel, dass du stets Unterstützung brauchst. Freiburg-Gottéron benötigt in den letzten Saisonspielen den Support der Fans unbedingt. Zu Letzt waren in der BCF-Arena vermehrt Pfiffe zu hören. Insbesondere bei der Heimniederlage gegen Rapperswil gab es für das French-Team ein gellendes Pfeifkonzert. Der Unmut der Fans kann aufgrund der dargebotenen Leistungen verstanden werden, ist jedoch höchst kontraproduktiv. Freiburg-Gottéron braucht seine Anhänger, um die Playoff-Qualifikation zu schaffen. Also denkt daran liebe Gottéron-Fans, ihr seid gemäss der Redewendung der « someone in Gottérons corner »!
« Come on Gottéron, do it! »
#HochDieHändeWochenende
Merci Dorit!
Ungetrübter Sonnenschein und keine einzige Wolke am Himmel - von Murten über Flamatt bis in den Schwarzsee gab es am Freitag schon frühlingshafte 9 bis 12 Grad.
Blickt man auf die Wetteraussichten der nächsten Tage, kann man sich freuen: Das aktuelle Hoch mit dem Namen Doris hält an. Die Sonne strahlt und Frühlingsfreunde kommen voll auf ihre Kosten - bei Temperaturen über 10 Grad! Die Nächte sind weiterhin frostig.
Übrigens, auch nächste Woche soll es warm weiter gehen. Aber bizli wolkiger und wechselhafter:
Ein Wort von Skipperin - Herzreise 4/4
Hier kommt Romeo
Für ihn wendet sich das Herzblatt, da ist sich Skipperin aber so was von sicher. Kieran weiss sehr viel über tiefe Herzgeschichten - das mit seinen jungen Lenzen, auch darüber was passt und eben nicht zusammen passt, um unter die Haube zu kommen. Selbsterfahrung und eine weise-selbstkritische Reflexion auf der Herzreise darüber zu erzählen, geht bis zu den Haarwurzeln - Hut ab! Kieran kennt den Herzschmerz genauso, wie die Richtung seiner Fühler, die er nach einem neuen Herzmenschen ausstreckt. Romeo findet seinen Romeo, das steht fest. Es darf also im letzten Kapitel der Herzgeschichte etwas süss-sauer sein, nicht gruselig wie an Halloween, mehr bitter-sweet, wie Campari und Liebe eben auch schmecken können. Happy Kieran! Wir sind mit ganzem Herzen bei dir, mit Haut und Haaren ;-)
Und ihr, wie habt ihr mit Valentina oder Valentin den hochgepriesenen und gerne als den hoch kommerziell-extraignorierten 14. Februar verbracht? So wie jeden Tag im Jahr ;-) täglich mit roten Rosen, Kerzenlicht und Komplimenten?
Skippr möchte es ja gerne wissen, auf welcher Etappe der vierteiligen Herzreise ihr mitreist und was euch besonders gefallen hat. Meldet euch, falls Lust dazu! Sonst lernt mal Taxifahren! Skipperin wüsste wie.
Auf Herzreise mit resQshock - Stromstoss für’s Leben
Jedes Taxi kann! Wenn jeder Laie in den ersten drei lebensrettenden Etappen Notfallhilfe leisten kann, kann das dein Gegenüber auch. Auch wenn er keine Ausbildung hat. Zum Telefon greifen kann er, das Herz drücken auch.
Doch was, wenn Nachbarn weg, Kids in der Schule oder der Laden zu: dann ist das dichte Netz an Taxis in der Schweiz eine Möglichkeit vor Ort, den Herzkreislauf mit einem Stromstoss zu retten. Das Ziel, so schnell wie möglich die Dichte an Defibrillatoren zu verdichten, an dem arbeitet resQshock unter anderen mit Partnern wie die Taxiunternehmen. Wer ist interessiert, sich darüber zu informieren? Es kostet wenig, Menschenleben zu retten, unterwegs ist ein Taxi sowieso. Platz braucht es auch kaum. Etwas Ausbildung tut gut. Auch das kann resQshock anbieten: alles aus einer Hand, wenn es um Notfallszenarien, -installationen und -hilfe bei Herzkreislaufstillstand geht. Referenzen haben wir gesammelt, zusammen mit dem Verband Taxi Suisse, damit ein Erfahrungsaustausch möglich wird. Also, Taxi Driver, die ihr mit Herzmenschen durch die Schweiz rollt, meldet euch am besten via Telefon - dann seid ihr im wahrsten Sinne des Wortes für sichere Menschenleben am Fahren.
Die sinnvolle und visionäre Initiative, Taxifahrer als Herzretter auszubilden, entstand in Deutschfreiburg, bei Wieland Taxi in Murten und wurde mit resQshock ins Leben gerufen.
Teil 3 - Eveline & Alessandro
They hit the road – sie machten sich vor langer Zeit auf eine gemeinsame Herzreise auf, die durch dick und dünn, von Österreich ins Tessin nach Meyriez geführt hat. Unter ihnen bleibt vieles kurzweilig und bewährt, weil sie sich nie verloren haben. Alessandro musste zwar zu Beginn auf Eveline warten, bis es bei ihr gefunkt hat – sprich, Zeit für ihn hatte;-) Wie schön, hat der Glückspilz gewonnen und sie ihre Prinzenrolle gefunden. Das Feuer ist nicht erloschen, weil Beide nie vergessen haben, aufeinander zu fliegen. Dies als eingespielte Crew mit flügge gewordenen Kindern. Ein paar Tipps dazu bekommt ihr im dritten Teil ans Herz gelegt – der damalige Ehevorbereitungskurs, wie es die alte Heimat Österreich gesetzlich vorgab, haben Eveline und Alessandro in ihre eigenen Worte gefassst.
Amor’s Pfeil traf sie mitten ins Herz: Indra & Pesche Auf der zweiten Etappe der skippr Herzreise steigen Indra & Pesche mit Klein’ Ena ein. Auch wenn hier behauptet wird, es hätte keine Eroberung im Sturm gegeben. So windstill war es nicht, denn Amor’s Pfeil hatte perfekten Rückenwind. Beiden Herzmenschen war klar, dass da was flattert, was höher und länger fliegen wird. Nach sechs Stunden am Strand mit aufziehendem Sommerwind waren zwei Herzen für einander am Brennen. Sie sind mittlerweile als Familie verbunden – bald mit eigenem Haus und Garten, ein grosser Herzwunsch, der nun in Erfüllung geht. Wenn das kein Volltreffer ist!
Teil 1 mit Marie-Louise und Alois
skippr hat sie gefunden, ohne Algorithmen oder Matching Points aus einer Dating-Plattform, doch wahrhaft und lebendig unter uns in Deutschfreiburg! Vier herzerwärmende Liebesgeschichten aus vier verschiedenen Leben, von Menschen wie ihr sie alle kennt. Wie sich die Herzen von Marie-Louise und Alois gefunden haben, wann ihnen heute noch warm ums Herz wird, oder wann es zu rasen beginnt, erzählen sie auf dem Weg nach Liebistorf. Dass alte Liebe nicht rosten muss, dafür sind die Beiden in ihrem Juwelenjahr schönster Beweis. Doch seht gleich selbst, die Herzreise startet hier mit Teil 1:
Draussen gemütlich warm, drinnen gemütlich im Hygge-Stil
Was bedeutet "Hygge" (ausgesprochen „hügge“)? Das dänische Wort wird oftmals mit „Gemütlichkeit“ übersetzt, doch es ist viel mehr: herzliche Atmosphäre, das Gute des Lebens geniessen, das warme Licht der Kerzen, Freunde und Familie etc...
Sei präsent. Vergiss die Sorgen des Lebens. Sei dankbar. Verbring mehr Zeit mit den wichtigen Menschen in deinem Leben.
Du hast Kartoffeln (am besten mehligkochende) vom Vortag übrig und weisst nicht, was du damit anstellen könntest? Da kommt unser hauseigenes Kartoffelspätzli-Rezept ja gerade richtig! Die Spätzli sind in 20 Minuten auf dem Tisch und superfein. Vom Geschmacks- und Konsistenzerlebnis etwas zwischen Gnocchi und... Spätzli halt ;-)
Zutaten
300 g Kartoffelreste 300 g Mehl 2,5 dl Milch 3 Eier 1 TL Salz bizli Muskat
Zubereitung
Kartoffeln schälen und fein stampfen.
Restliche Zutaten zugeben und mischen.
Den Teig schlagen, bis er Blasen wirft.
5 Minuten stehen lassen, dann nochmal kurz durchschlagen.
Teig peu à peu durchs Spätzlisieb ins kochende Salzwasser drücken.
Fertige Spätzli mit einer Kelle abschöpfen und in eine Bratpfanne geben.
Vor dem Servieren in Butter schwenken.
Tipp: Mit einer Schwetti Chili-Käse von der Käserei schmeckt das wunderbar und braucht keine Sauce! Oder was würdet ihr euch dazu vorstellen?
Das grosse PLAKATraten
*Du weisst noch nicht was PLAKATraten ist? Dann kann du es unten nachlesen!
Stand 15. Februar 16:30: Heute wurde der N gewählt. Der nächste Buchstabe hängen wir am Montagabend auf... Bis dahin ist die Abstimmung wieder geöffnet!
Hier kommt der erste Tipp: Der Satz ist auf Senslerdeutsch und beinhaltet keine Umlaute wie ü,ä,ù etc. (Da das Senslerdeutsch je nach Region Sprachunterschiede aufweist, haben wir uns für eine Variante entschieden)
Wer in den letzten Stunden an unserem Plakat in Tafers vorbeigefahren ist (oder das Foto in diesem Artikel sieht), fragt sich vielleicht: "Hää?"
Wir spielen PLAKATraten, fast wie Glücksrad, einfach halt ohne Rad. Wem die TV-Spielshow unbekannt ist: Es geht ähnlich einem Kreuzworträtsel darum, einen gesuchten Satz zu finden, respektive Wörter in einem Gitter zu erraten. Dafür kann man Buchstaben wünschen, die dann, wenn an der Ratewand vorhanden, aufgedeckt werden. Ziel der einzelnen Spieler ist es, als erste den gesuchten Satz zu erraten.
Wie wird PLAKATraten gespielt?
Jeden Tag bis um 16 Uhr könnt ihr hier auf skippr mittels untenstehendem Teilnahmeformular für einen Buchstaben abstimmen. Der meistgewählte Buchstabe erscheint - wenn im Lösungssatz vorhanden - am selben Abend auf dem Plakat in Tafers. Die erste Buchstaben-Abstimmung läuft bis Dienstag, 12. Februar um 16 Uhr und die Auflösung seht ihr am nächsten Morgen.
Ausserdem könnt ihr jederzeit (aber maximal einmal pro Tag) den Satz auflösen, wenn ihr glaubt, die Lösung zu kennen. Der Gewinner erhält einen Reisegutschein von FRI Travel im Wert von CHF 1000.-
Es gelten die folgenden Regeln:
- Ä = AE, Ö = OE, Ü = UE
- Pro Person und Tag ist nur eine Teilnahme möglich. Mehrfachteilnahmen werden gelöscht.
- Bei mehreren korrekten Einsendungen vom Lösungssatz am selben Tag entscheidet das Los.
- Wir spielen so lange, bis der Lösungssatz erraten wurde oder wir die Miete für die Plakatfläche nicht mehr bezahlen können ;-)
- Über das Gewinnspiel wird keine Korrespondenz geführt.
- Änderungen vorbehalten.
Schon mal probiert?
Erstaunlich aber wissenschaftlich belegt:
Bäume umarmen ist gesund
Diese Technik heisst Waldbaden („Shirin-Yoku“). Sie wurde aus Japan importiert und hatte sich dort schon in den 1980er Jahren etabliert.
Es kostet nichts und ist sehr einfach zu praktizieren: Geh in einen Wald, wähle einen Baum – den Baum, der dich anzieht, nähere dich ihm sanft und umarme ihn. Leg deine Wange gegen die Rinde, schliesse deine Augen und atme langsam.
Bleib einen Moment so, nutze den gegenwärtigen Moment und danke vor allem dem Baum, bevor du ihn verlässt.
Waldbäder sollen Depressionen, Stress, Angst und Müdigkeit reduzieren.
Gibt es das in Deutschfreiburg auch? Habt ihr schon Leute beobachtet, die das machen oder praktiziert ihr das selber? Wir sind gespannt auf eure Erfahrungen.
Hier ein kleines Video:
Carte Blanche #71
Geht Stadtfreiburger-Deutsch unter?
Ein Artikel in der NZZ vom 18.1.2019 beschreibt den Wandel der Deutschschweizer Mundarten. Die Autorinnen der Uni Zürich haben Online-Umfragen gemacht und mit diesem Material u. a. die Sprache der Grosseltern und ihrer Enkel verglichen. Wo ist der Wandel am grössten? In Freiburg! Eine der Schlussfolgerungen ist: In der Stadt Freiburg verstehen sich Grosseltern und Enkel kaum mehr, weil sie so andere Wörter brauchen – in Baar/ZG gibt es kaum Unterschiede. Dies sind die zwei Extremorte in der Deutschschweiz.
Als Begründung für die Veränderungen in der Stadt Freiburg werden die wachsende Mobilität der Leute, Minderwertigkeitsgefühle sowie die Anpassungslust und Offenheit der Städter gegenüber neuen sprachlichen Entwicklungen angegeben. Das sei in Baar umgekehrt, die Ortsmundart sei auch bei Kindern hoch im Kurs. «Sich anzupassen, ist meist leichter, als anders zu sein», schlussfolgern die Autorinnen und sehen Randdialekte verschwinden.
Ich kann die gesammelten Ergebnisse aus den Jahren 2013-17 nachvollziehen, bin aber mit den Schlussfolgerungen nicht einverstanden. Ich habe andere Erklärungen dieser Daten.
– Zuerst eine Präzisierung: Es geht um die Stadt Freiburg und nicht um Deutschfreiburg. Und es geht im Porträt um einen Siebenjährigen, der in seinem Leben noch viele alte Begriffe ausgraben und viel Stolz auf seinen Dialekt entwickeln kann. Und es geht ums aktive Brauchen von speziellen Wörtern – passiv verstehen sich Grosseltern und Enkel immer noch problemlos. Nur zum Relativieren.
– Heutige Grosseltern von Jugendlichen sind in den 1940er/50er-Jahren auf die Welt gekommen. Als deutschsprachige Städter lebten sie wohl in der Unterstadt und erlebten da noch die alte Welt – arm, abgeschottet, von Kirche und (welschem) Staat unterdrückt. Der starke Deutschschweizer Sprachwandel nach dem Zweiten Weltkrieg hat das katholische Freiburgerland auf seiner Insel weniger betroffen. Trütscha, Pärisou und Fageta und viele andere Begriffe haben in der Abgeschiedenheit den ersten Schub überlebt. Aber längst haben die Freiburger punkto Mobilität und Schulbildung aufgeholt. Immer mehr Jüngere geben nun sprachliche Exotismen auch auf – einfach viel später als in anderen Regionen. Also: Die gleiche Befragung hätte vor 50 Jahren vielleicht das umgekehrte Bild zwischen Baar und Freiburg ergeben.
– Wer sagt auf Freiburgerdeutsch schon emüf für "hinauf"? Höchstens Zuwanderer (vgl. Walliser embrüf). Die Ergebnisse zeigen aber eine breite Verteilung von wùy über ufe bis emüf. Offenbar nennen auch 2.- und 3.-Generatiönler in der Stadt ihre Sprache Freiburgerdeutsch, auch wenn sie im Alltag viel von ihrem Elterndialekt einbringen. (Vergleichbar mit den vielen Reformierten im Sensebezirk, deren Familien teilweise seit 180 Jahren im Senseland leben. Was anders als der Sensebezirk ist deren Heimat?). Hier haben die Autorinnen recht: Altes Stadtfreiburgerdeutsch ist auch daheim von Französisch sowie deutschen Mundarten minorisiert. Kein Wunder sagt eine Gewährsperson: «Üsa Dialäkt isch spezieu, as verstöö na nid ali. U du muesch de würklich a huufe Energie u Chraft haa, dass du de dezue stiisch, zu dim Dialäkt.» Die Jungen verlieren die Lust daran und passen sich rasch an – in Richtung Welsch und zu anderen Dialekten. Offenbar haben Mutter und Grossmutter ebenfalls mehrere Anpassungsregister. Das hat vielleicht den Buben auch geprägt.
- Die Studie zeigt meiner Ansicht nach, dass die historische Verbindung zwischen Stadt Freiburg und dem Senseland am Bröckeln ist. Der Anteil Deutschsprachiger in der Stadt nimmt seit 40 Jahre stark ab. Er wird noch auf einem knappen Fünftel gehalten (sozusagen künstlich) von Deutschschweizer Uni-Studenten, -Mitarbeitern und solchen, die nach der Uni hängengeblieben sind. Die Sensler selbst besuchen Freiburg seltener. Sie gehen immer öfter nach Bern in den Ausgang, zum Einkaufen und Arbeiten. Aus der Sicht der Zweisprachigkeit ist höchst bedauerlich, dass die Sensler diesen Alltagstrumpf aufgeben. Aber noch schlimmer ist es für die alteingesessenen Stadtfreiburger. Sie verlieren ihre historischen Freunde und spüren deren Wertschätzung für die gemeinsame Sprache nicht.
– In einer globalisierten Welt werden Heimat und Heimsprache wichtiger – in der deutschen Schweiz boomen Dialekte wie noch nie. So wird sehr oft Mundart geschrieben. Viele Leute heben alpine Randmundarten wie das Senslerdeutsche lobend hervor. Immer mehr Sensler tragen viel selbstverständlicher ein leicht angepasstes Senslerdeutsch nach Bern oder Zürich als vor 30-40 Jahren. Und sie erhalten dafür Komplimente! Diesen Kulturwandel scheinen Stadtfreiburger weniger mitzubekommen.
Was tun? Sensler, unterstützt eure sprachlichen Verwandten in Freiburg, indem ihr euren Dialekt in die Stadt tragt und ihnen zeigt, dass man diesen mit Stolz brauchen kann. Denn wie sagen die Autorinnen so schön: «Sprache und Identität sind stark verwoben. Wie stark sich jemand an andere anpasst, hat auch mit seiner Persönlichkeit zu tun.» An der Liebe zu Sprache und Heimat gilt es in Freiburg zu feilen, damit Grossmutter und Enkel sich noch lange verstehen.
13. Langlauf-Sprint des SC Plasselb: Spannende Wettkämpfe beim Campus im Schwarzsee
Am kommenden Samstag 16. Februar 2019 organisiert der SC Plasselb zum 13. Mal einen Langlauf-Sprint.
Der Anlass wird am Schwarzsee stattfinden mit Start und Ziel auf dem Areal des Campus. Dabei können Zuschauer die Rennen und Positionskämpfe hautnah mitverfolgen und haben die Möglichkeit, sich anschliessend in der Buvette zu verpflegen.
Nach den Schneefällen der letzten Wochen ist die Austragung gesichert. Derzeit herrschen sehr gute Schneeverhältnisse, und eine attraktive Strecke steht für die Athleten und Athletinnen bereit.
Ab 10.30 Uhr werden die Prologläufe ausgetragen. Es starten zunächst die JO-Kategorien und anschliessend die Junioren, Damen und die Herren über die etwa 1km lange Wettkampfstrecke. Ab 13 Uhr finden die Finalläufe als 6er KO-Sprints statt, ein Wettkampfformat, das auch im Weltcup angewendet wird.
Dieser Sprint-Wettkampf zählt zur Gesamtwertung des Freiburger Cups, wie auch des Berner Cups 2016/17.
Ausflugstipp
Nachtschlitteln
Am Freitag- und Samstagabend zwischen 18.00 bis 20.45 Uhr kommen Schneefans im Schwarzsee voll auf ihre Kosten. Wie wäre es damit: mit der Sesselbahn auf die Riggisalp und anschliessenden auf dem Schlitten auf der 4 km langen Piste hinuntersausen?
Kosten
Erwachsene CHF 24.- Kinder bis 16 Jahre CHF 14.- Familien CHF 60.- Schlittenmiete pro Person CHF 10.-
Mit dem Magic Pass und dem Saison-Abo Schwarzsee kann man auch am Abend kostenlos Sesseli fahren!
Ein skippr-User berichtet, dass es aktuell wieder unglaublich heiss sei in den TPF-Bussen. Er hat die Temperatur für uns eingefangen:
Naja, bei Minusgraden draussen freut man sich ja schon auf einen warmen Bus, aber dies ist immer relativ. Wenn dann drinnen fast 25 Grad sind, muss man ja quasi T-Shirt und kurze Hose drunteranziehen. Darum, einmal mehr: Es lebe das Zwiebelprinzip!
skippr Wochenumfrage KW 06
Es ist viel geschehen in den letzten sieben Tagen und wir wollen deine Meinung zu diesen Geschehnissen wissen.
Und hier noch die Abstimmung von vorletzter Woche:
Die Freiburger sind ein Volk von Autofahrern 66% Stimmt, in meinem Haushalt hat jeder ein Auto. / 18% Aus Umweltgründen haben wir nur ein Auto in unserem Haushalt. / 16% Mir egal. Was sind schon Statistiken?
Rekordzahlen für das Lichtfestival in Murten 31% Jawohl, ich war auch dort! / 24% Energieverschwendung. Was das wohl gekostet hat. / 45% Interessiert mich nicht.
Gnadenfrist für Bar in Flamatt 19% Pfui, Prostitution darf nicht geduldet werden. / 61% Ein Puff sollte schon erlaubt sein, wenn es korrekt mit Arbeitsbewilligungen zu und her geht. / 20% Das interessiert mich überhaupt nicht.
Ein Wort von Skipperin
Lasst euch einseifen!
Skipperin hat wieder mal geduscht ;-) Und dabei blieb ihr Blick so affig-glatt an Namen dieser Wohlfühl-FitfürdenTag seidenfeinen Duschseifen hängen. Seit Adventskalender und Weihnachtsgeschenken türmen sich sehr viele verschiedene Marken mit entsprechenden Namen in und um ihr Boudoir – Wohlfühl-FitfürdenTag seidenfeine Badebomben und Lotions inklusive, so wie im Spa im Fünfsterne-Modus.
Also beginnen wir mit Namaste und dem Happy Morning vor dem frühmorgendlichen AufdenWeckergehstdumir-Ritual im dreifachen Schlummermodus. Also halt, aufstehen mit Namaste und Buddha Belly. Wer will schon einen Bauch wie Buddha? Duschen lässt sich dennoch bestens mit diesem Namen - he, und dick wirst du auch nicht dabei!
Glückliche Auszeit oder den Frischekick gibt es sogar in Blumenform, weil der Dispenser die Seifenblasen blütenweise appliziert. Sieht aus wie ordinärer Rasierschaum, aber eben in Blumenform. Es macht dich vor allem frisch beim Drücken auf den Verschluss. Der hat oben so einen Ring, ja aus gestanzten Blüten, der oben bockt, wenn nicht gleichmässig und mittig gedrückt. Fertig mit den Blüten, das Zeugs als ordinärer Klacks brubbelt wie Ticki im Rachen. Da wirst du davon grad hellwach.
Weiter geht’s in der Seifengalerie mit Namen wie Passion, D’oré, Full of Kindness, Relaxing oil, Yalda, Balancing Serum, Hydrating Foam und zum Schluss gibt’s noch Glow, Gehwohl und Jeunesse des mains. Skipperin lässt sich lächelnd einseifen in diesem Universum an Namen - und staunt über die vielen Nüsse, die so ein Namensgeber haben muss, um überhaupt auf den Markt zu kommen: Von Mandeln bis Macadamia, von Argan bis Avocado, von Kokos bis Sesam.
Die Pointe? Skipperin nennt alles, was es zum Duschen braucht, Duschdas – eine familiär vererbte Unart aus der Werbesprache, wie sich Stocki, Tesa oder Aromat eingebürgert haben. Dabei gab es anno domini zu Hause auch die ordinäre Olivenseife am Matrosen-Seil, die fix in der Dusche hängt. Mit Badekappe ;-) in der Dusche! Hauptsache, Seife ist zum Einseifen da – auch mit Namen, die eine Konsumentin wie Skipperin gerne verführen mögen.
RadioFr. News l 14.02.2019
Jeder Fünfzehnte hat Schulden
Die Freiburger verschulden sich etwas häufiger als die Durchschnittsschweizer.
Neue Zahlen des Wirtschaftsinformationsdienstes CRIF zeigen, dass 6,5 Prozent der Freiburger zahlungsunfähig sind. Das sind zwar leicht weniger vor einem Jahr, aber immer noch mehr als im Schweizer Schnitt. Landesweit sind 6,1 Prozent der Menschen verschuldet.
Allgemein lässt sich beobachten, dass die Schuldnerquote in der Westschweiz höher ist als in der Deutschschweiz.
(Bild: zVg)
skippr Gesundheitstipp und Umfrage
Einer krank, alle krank?
Grippewelle, Schnupfen, Husten, Hand-Fuss-Mund-Krankheit, Atemwegs- und Magen-Darm-Infekte etc... Aktuell sind viele Deutschfreiburger im Bett - in diesem Jahr trifft es vor allem die Jüngeren von 0 bis 4 Jahren. So schützt ihr euch vor Viren und Bakterien, die zurzeit im Umlauf sind.
Die Wintermonate sind Hochsaison der Familienseuchen. Wenn Kinder zusätzlich in die Kita oder den Kindergarten gehen, ist die Chance um ein Vielfaches erhöht und oftmals beginnt für die Familien ein Staffellauf der Infekte. Die kleinen Kinder stecken häufig ihre Geschwister und Eltern an. Sobald eine Seuche durch ist, beginnt die nächste... Wenn man bedenkt, dass für Vorschulkinder durchschnittlich zwölf Infekte im Jahr als normal gelten, wundert dies wohl keinen. Ohje...
Hier unsere Tipps, damit ihr euch hoffentlich nicht auch noch ansteckt:
- Regelmässig mit Wasser und Flüssigseife gründlich die Hände waschen (15 bis 20 Sekunden). Evtl. desinfizieren.
- Taschentücher, Zahnbürsten und Schnupfensprays nicht gemeinsam benützen.
- Hände möglichst nicht in die eigenen Augen, Nase und Mund.
- Abstand halten von hustenden oder niesenden Menschen.
- Händeschütteln und Umarmungen zur Begrüssung vermeiden.
- Bewegung, am besten mehrmals wöchentlich Ausdauersport.
- Kalt-warm duschen und regelmässig in die Sauna gehen.
Wir wünschen euch weiterhin gute Gesundheit (oder eine schnelle Besserung) und hoffen, dass diese Krankheitswelle bald vorbei ist. Dedûrbiisse!
Regio Sport
Badminton
Am Samstagabend gewann die Union Tafers-Freiburg gegen den Leader aus dem Aargau auswärts mit 3:5 und macht seine Ambitionen für die Finalspiele deutlich. Es verbleiben noch zwei Spiele: gegen den Mitkonkurrenten Uzwil und den letztplatzierten aus Basel.
Volleyball
Nach der Niederlage im Schweizer-Cup gegen Kanti Schaffhausen stand dieses Wochenende wieder die Meisterschaft auf dem Programm. Die Power Cats gewannen souverän gegen den VBC Cheseaux mit 0:3. Verlustpunktmässig führen die Düdingerinnen die Tabelle der NLA nach wie vor an.
Unihockey
Nach einer langen Pause mussten die Floorballer gestern wieder an die Schläger. Gegen die zu favorisierenden Davoser verloren sie zu Hause knapp mit 5:7. Die Niederlage ist eher unglücklich, ja soger unverdient. Zuerst führte man mit 3:0 ehe die Graubündner das Score in der 30. Minute ausgleichen konnten. Bis zur 57. Minute stand auf der Anzeigetafel in der Heilig-Kreuz-Halle je eine 5. Leider konnten die Davoser trotz vieler Strafen auf ihre grössere Erfahrung zurückgreifen und den Sieg schlussendlich einfahren.
Hockey
Am Samstag starteten die Bulls in die Relegationsrunde. Die Punkte aus der Qualifikation nehmen die vier Teams mit. Gegen die letzten Churer verlor man zu Hause mit 1:3. Der Vorsprung auf das Schlusslicht beträgt nun nur noch drei Punkte. Am Dienstag spielen die Bulls in Düdingen gegen Star Forward. Allez und Hopp!
Viele Pärchen fragen sich am Sonntag oft, was sie gemeinsam unternehmen können. Die Läden sind geschlossen, also fällt ein gemütlicher Einkaufsbummel weg. Zudem kommt noch eine kleine Sonntags-Depression hinzu, weil man am nächsten Tag dann wieder aufstehen und zur Arbeit gehen muss.
Es bedarf lediglich einer etwas gründlicheren Überlegung und eventuell auch Vorbereitung für diesen Tag.
Hier ein paar Ideen:
- Geht gemeinsam brunchen. - Macht ein neues Puzzle. - Kocht zusammen euer Lieblingsessen oder backt einen Kuchen. - Gemeinsam putzt es sich einfacher, bringt eure Wohnung auf Vordermann. - Besorgt ein neues Kartenspiel oder probiert ein neues Brettspiel, das ihr noch nicht kennt. - Plant doch mal wieder einen Besuch bei Familienangehörigen oder alten Schulfreunden. - Spielt Stadtgolf, geht auch im Winter. - Besucht ein Museum, da gibt es viele in unserer Region. - Geht in den Zoo. - Plant gemeinsam eure nächsten Ferien. Vielleicht helfen die Reisetipps von FRiTravel? - Geht schlitteln oder auf die Eislaufbahn. - Geht gemeinsam ins Fitnesssstudio. - Wie wäre es mit Bowling oder Kegeln? - Oder mit einem Kinobesuch? - Tritt einer Gruppe bei, die Sonntagsaktivitäten anbietet. - Schaut am Abend gemeinsam Tatort. - Auch immer wieder schön: den ganzen Tag im Bett bleiben!
Gleich ist es wieder soweit...
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Solltest du noch Fragen haben, zögere nicht, mit uns Kontakt aufzunehmen: 079 950 15 71 oder <email-pii>
Entdeckungen in unserer Region und drumherum
Die besten Schlittelwege und Bobabfahrten in unserer Umgebung
Wir haben für euch die coolsten Schlittelpisten in und um Deutschfreiburg zusammengestellt. Natürlich darf diese gerne erweitert werden - wir freuen uns auf eure Inputs am unteren Ende des Artikels!
Schlitteln mit Blick auf Eiger, Mönch und Jungfrau: Die längste Schlittelbahn Europas befindet sich in Grindelwald. Im Hintergrund Eiger, Mönch und Jungfrau. Achtung: Schlitten muss zweieinhalb Stunden zu Fuss von der Bergstation First bis zum Faulhorn hinaufgezogen werden.
#47 Smalltalk Thema Nr. 1: Das Wetter! Aber wieso?
Wer kennt es nicht, die leicht unangenehmen Pausen, wenn mit dem Gesprächspartner die Diskussionsthemen am ausgehen sind. Vielfach setzt dann wortwörtlich die himmlische Unterstützung schnell ein: "Ufff, hast du gehört, am Wochenende regnet es ...".
Das Gespräch ist gerettet und die Unterhaltung hat weiteren Nährboden für die nächsten fünf Minuten ohne "jaja, so isches" zu überstehen.
Doch wieso ist das so? Klar, das Wetter beschäftigt uns alle und hat wesentlichen Einfluss auf unsere Agenda. Zudem ist es ziemlich neutral und der perfekte Eisbrecher. Ein absolutes Tabu sind jedoch die Hobby-Meteorologen und selbsternannten Wetterfrösche.
"Trägt der Kaiseregg einen Hut, wird das Wetter gut".
"Fliegen die Düdinger um den Turm, dann ist meistens starker Sturm"
"Cremen sich die Murtner ein, wird es ein heisser Sommer sein"
Im Gegenzug ist das Wetterthema auch der perfekte Zeitpunkt für den Gesprächsausstieg souverän und ohne schlechtes Gewissen zu vollziehen:"Gau i gluube i setti de mau ...Bis baud".
In diesem Sinne - Sälü zäme!
#46 Stammt das Fondue aus Freiburg?
Interessiert zwar keine Schweine, aber sicher alle Fondue-Liebhaber. Ob das Fondue aus der Schweiz, Frankreich oder Italien stammt, ist umstritten. Sicher ist, dass das Fondue aus den Westalpen stammt, sprich aus der Region der Westschweiz, Savoyen, Piemont und Aostatal. Na ja, Freiburg liegt in der Westschweiz. Daher könnte es theoretisch in unserer Region erfunden worden sein. Die Wahrscheinlichkeit ist jedoch höher, dass es - wenn es wirklich aus der Schweiz stammen sollte - aus dem Kanton Wallis oder Bern kommt. Aber ganz ehrlich. Woher das Fondue stammt, interessiert doch wirklich kein Schwein, denn es ist einfach saugut...
#45 Warum trägt man im Winter kurze Hosen?
Wir Deutschfreiburger/innen sind hart im Nehmen und gelten als "hörti Chnöble". Aber warum zum Henker tragen gewisse Zeitgenossen im Winter, nota bene bei -2 Grad, kurze Hosen?
Gerade vorgestern wurde am Bahnhof in Düdingen ein junger Herr in kurzen Hosen gesichtet. In der Tat gibt es Menschen, hauptsächlich die Herren der schwächeren Schöpfung, die die Kälte kaum oder gar nicht spüren. Eine medizinische Erklärung gibt es nur ansatzweise. Insbesondere ist bekannt, dass Menschen mit einem hohen Blutdruck weniger schnell frieren. Eine perfekte Erklärung scheint es nicht zu geben, interessiert wohl aber eh kein Schwein.
#44 Wie funktioniert ein Handwärmer?
Das war unsere Quiz-Frage, die die meisten richtig beantwortet haben. Nämlich so: "Die Flüssigkeit ist eine Art Salzlösung. Durch das Knicken des Stäbchens wird der Zustand der Flüssigkeit gestört und der Kristallisationsprozess setzt ein. Die vorhandene Energie wird freigesetzt, welches die Wärme erzeugt."
Wir haben 3x2 Eintritte für ans Murten Lichtfestival am 25. Januar verlost, offeriert von der Groupe E Celsius. Sie sind Hauptsponsor des Freitagabends und haben die eine oder andere Überraschung für die Besucher parat, unter anderem ein praktischer Handwämer. Die Gewinner der Eintritte sind Nicole Biedermann, Claudia Bürgisser und Emanuel Baeriswyl. Herzlichen Glückwunsch und viel Spass!
#43 Warum essen einige Menschen "Nasenpögle"?
Eine unappetitliche Geschichte (nicht kurz vor oder gar während dem Essen lesen):
Im TPF-Bus von Plaffeien nach Tafers sass letzte Woche ein junger Herr eine Reihe seitlich vor einem skippr-Schreiberling. Plötzlich schien der junge Herr, nennen wir ihn Stefan (Bem.: Name der Redaktion bekannt), Gold in seinen Nasenhöhlen zu suchen. Stefan bohrte und bohrte in seiner Nase und wurde schlussendlich fündig. Der Rest der Geschichte ist "grusig". Wir sagen nur: vom Finger in den Mund und runter damit... Warum zum Teufel machen dies einige Menschen? Die Antwort findet ihr unter dem Bild.
Die Erklärung warum gewisse Menschen Popel essen, is(-s)t ganz einfach. Nach dem Popeln stehen wir Menschen von einem Problem. Wohin nun mit dem Popel? Einige lassen den Popel geschickt auf den Boden verschwinden, andere "Nasenbpöggler" wollen keine Beweismittel hinterlassen und schlucken darum den Beweis einfach runter. "Nasenpöggle" sind übrigens nachweislich gesund, da sie das Immunsystem stärken!
#42 Warum heisst der 31. Dezember eigentlich Silvester?
Eine Frage die man sich immer wieder stellt... oder etwas nicht? Natürlich nicht. Feiern, feiern, feiern.
Die Antwort ist für einmal ganz einfach. Der 31. Dezember ist der Namenstag von "Silvester". Ja... Silvester ist ein männlicher Vorname. Der Vorname Silvester ist in der Schweiz nicht wirklich verbreitet und wird vom lateinischen Wort "silva" abgeleitet, was soviel wie "Wald heisst". Das interessiert wohl auch kein Schwein. Wir wünschen ein schönes Silvester-Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
#41 Warum wünschen wir uns immer noch weisse Weihnachten?
Im Freiburgerland sieht es gar nicht nach "weissen Weihnachten" aus. Auf die Festtage hin steigen laut Meteo Schweiz die Temperaturen bis auf 10 Grad an. 10 Grad? Mitte Dezember? Das darf doch nicht wahr sein. Es wird somit wieder einmal nichts mit schneebedeckten Dörfern zu Weihnachten. Warum wünschen wir uns eigentlich immer noch weisse Weihnachten, obwohl unsere Lebenserfahrung zeigt, dass die Wahrscheinlichkeit auf beschneite Festtage Jahr für Jahr sinken?
Es ist wieder "Autoscheibenkratzen-Zeit". Bereits Morgens um 5:30 Uhr hört man die Nachbarn die Autoscheiben kratzen und freut sich gar nicht, ausser man hat eine Garage, auf den Start in den neuen Tag. Aber warum gefrieren eigentlich Autoscheiben?
Die Antwort ist physischer Natur: Sobald eine Glasscheibe kälter ist als die Umgebung, kondensiert darauf Feuchtigkeit. In kalten Winternächten gefriert die Feuchtigkeit dann auf den Scheiben und wir mühen uns mit Kratzen ab.
#39 Woher kommen "spanischi Nüssli"?
Aus Spanien, deich, mag jetzt manch einer denken. Weitgefehlt! Die gerösteten Erdnüsse, die in der Schweiz «spanischi Nüssli» gennant werden, stammen ursprünglich aus Brasilien. Von weit her also und ziemlich fremd, darum hat man sie als «spanisch» bezeichnet. Übrigens: botanisch gesehen ist die Erdnuss keine Nuss, sondern eine Hülsenfrucht! Sie hat sich entwicklungsgeschichtlich zur Nuss gewandelt.
#38 Wieso läuft Frau/Mann bei Schnee überall über die Strasse?
Vor einiger Zeit ist in Freiburg der erste Schnee gefallen. Dem Kolumnisten ist bereits beim ersten Schneefall wiederum ein Phänomen aufgefallen, das für Psychologen sicher eine lustige Analysemöglichkeit bieten würde.
Sobald der erste Schnee fällt, scheinen die Strassenverkehrsregeln für Fussgänger nicht mehr zu gelten. Plötzlich laufen die Menschen wie Hühner über die Strassen, ohne die Fussgängerstreifen zu benutzen. Woran mag das liegen? Vielleicht sagen sich die Leute einfach, dass man ihnen keinen Vorwurf machen könne, weil sie ja den Fussgängerstreifen wegen des Schnees nicht sehen können. Oder vielleicht flüchten die Menschen vor der Kälte... Keine Ahnung. Interessiert wohl eh kein Schwein.
#37 Wieso gibt es Toilettenbürsten ohne Randreiniger?
Wisst ihr, was ich meine? Die Toilettenbürsten ohne Borsten, um unter dem Rand zu säubern. Zum Ansehen mögen sie vielleicht hübscher sein als die mit dem zusätzlichen Reinigungsaufsatz, aber wenn es um Hygiene geht, geht doch Funktion vor Design, oder etwa nicht?
Zur Erklärung: links die OK-Bürste, rechts die Nicht-OK-Bürste
Wer umzieht, stellt spätestens und meist eben frühestens beim ersten WC-Putzen fest, was der/die VorgängerIn für eine Klobürste genutzt hat. Wenn es die OK-Bürste mit zusätzlichem Kopf war, ist alles OK, keine Besonderheiten. Hat er/sie aber eine Nicht-OK-Bürste genutzt, dann wird es jetzt bitzli grusig. Dann kommen nämlich die braunen Überresten runter. Wir wollen uns an dieser Stelle gar nicht vorstellen, wie es unter dem Rand von öffentlichen WCs aussieht, die mit einer Nicht-OK-Bürste gereinigt werden...
Jetzt aber die Frage: Wieso kauft man Toilettenbürsten ohne zusätzliche Borsten? Oder vom Ei zurück zum Huhn: Wer entwickelt/verkauft solche? Klar, die modernen Toiletten haben keinen solchen Rand mehr, der somit auch nicht geputzt werden muss. Aber diese Bürsten gab es ja auch schon vorher... Was meint ihr dazu?
#36 Warum bricht man bei der Polizei ein?
Im Kanton Freiburg hat die Polizei letzte Woche einen Mann festgenommen, der unter anderem in einen Polizeiposten einbrechen wollte. Warum zum Teufel bricht man bei der Polizei ein? Geld? Waffen? Autos? Geld und Waffen dürften bei der Polizei sehr gut gesichert sein. Autos? Ja, die Polizei hat schöne Autos, aber sie sind mit den orangen Streifen wohl etwas zu auffällig, um mit diesen rumzufahren. Warum also?
Interessiert wohl wirklich kein Schwein. Hier eine kreative Erklärung: Vielleicht wollte der mutmassliche Einbrecher einen niedlichen Witz testen und zwar den hier: "Was ist Mut? Mut ist auf dem Polizeiposten durch das Schlüsselloch zu pinkeln und danach den Polizisten zu fragen, wie weit der Urin geflossen ist...".
#35 Haben Pinguine Kniescheiben?
Eine Frage die man sich immer wieder stellt... oder etwa nicht? Die Fussballer des FC Freiburg, auch die "Pinguine" genannt, haben ziemlich sicher Kniescheiben, auch wenn sie diese seit Saisonbeginn wohl falsch einsetzen. Jedenfalls liegt der FC Freiburg in der Fussball 1. Liga abgeschlagen auf dem letzten Tabellenrang. Nun aber zurück zur wesentlichen Frage. Haben Pinguine, also wir meinen echte Pinguine, Kniescheiben?
Diese Frage stellt sich, da viele Menschen glauben, dass Pinguine so komisch laufen, da sie keine Knie haben. Das ist jedoch nicht annährend richtig, denn Pinguine haben Knie und entsprechend auch Kniescheiben. Die Knie sind aber starr. Der Grund weshalb sie lustig laufen ist jedoch, dass sich ihre Beine sehr weit hinten am Körper befinden.
#34 Warum singen die SCB-Fans diesen schlimmen Sprechgesang über Gottéron?
Die Anhänger des SC Bern "pflegen" einen ganz ganz üblen und nicht jugendfreien Sprechchor über Freiburg-Gottéron zu schreien. Im Originaltext heisst es "Hu(..)söhne Gottéron", Hu(..)söhne Gottéron" usw. Warum soll gerade Gottéron, sprich die Freiburger, Hu(..)söhne sein?
Eine kurze Internetrecherche zeigt, dass das älteste Gewerbe auf der Welt, wie es oftmals beschönigt wird, im Kanton Bern viel weiter verbreitet sein dürfte, als im Kanton Freiburg. Folglich gibt es nach rein mathematischen Prinzipien viel mehr Berner Hu(..)söhne als Freiburger. Warum singen die SCB-Fans dann dieses schlimme Lied über Gottéron? Eine Frage, die zu blöd ist, um beantwortet zu werden.
#33 Warum sinkt Jack im Film Titanic?
Jedes Wochenende wird auf einem der gefühlten 10’000 Fernsehkanälen der Film-Schlager „Titanic“ gezeigt. Auf das Stichwort „Titanic“ reagieren die Deutschfreiburgerinnen und Deutschfreiburger spontan wie folgt:
Frau: „ahhh de Leonardo di Caprio isch au wäutz Schiiba“
Mann: „settiga Schissdräck“
Neben der „ich bin der König der Welt-Szene“, Kenner werden wissen, welche gemeint ist, ist die Schlussszene die stärkste des Films. Jack sinkt gefroren für alle Zeiten im Ozean. Ein Tränenmeer im Kino. Beim Schreiberling löst die Szene keine Tränen, sondern eine berechtigte Frage physikalische Natur aus. Wir stellen nicht in Frage, dass tote Menschen im Wasser sinken. Aber warum sinkt im Film gerade Jack? Neben dran sind tausende Tote im Wasser, die nicht sinken und ebenfalls keine Schwimmwesten tragen. Also warum gerade Jack? Hatte er Steine in den Hosentaschen? Oder Schuhe mit Stahlkappen? Fragen, die kein Schwein interessieren...
#32 Warum wäscht man(-n) sich die Hände nach dem WC-Gang nicht?
Ja, ihr habt richtig gehört. Einige Personen, vornehmlich die Spezies des männlichen Geschlechts, waschen sich nach dem Gang auf das WC die Hände nicht. Warum? Pfui! Würde man an einem Gottéron-Spiel auf der Toilette Statistiken führen, müsste man wohl feststellen, dass rund 33% der Männer nach dem Wasserlassen ihre schmutzigen Finger nicht waschen. Warum? Warum nur? Ein wohl unlösbares und eines der hässlichsten Rätsel, welches wohl kein Schwein interessiert.
#31 Warum funktioniert das Internet nicht mehr richtig?
Habt ihr es auch bemerkt? Seit einigen Tagen scheint das Internet, jedenfalls bei I-Phone-Nutzern, nicht mehr richtig zu funktionieren. Zum Teil können Internetseiten gar nicht aufgerufen werden und manchmal dauert ein Aufruf eine gefühlte Ewigkeit. Es geht das Gerücht umher, dass dies mit dem neuesten Update von iOS zu tun habe. Warum genau, interessiert wohl kein Schwein. Wir wollen einfach wieder blitzschnelles Internet...
#30 Warum heisst die Kaiseregg eigentlich Kaiseregg?
Hoch über Deutschfreiburg ragt die Kaiseregg, unser Hausberg. Kaiseregg? Gab es im Schwarzsee seiner Zeit einen Kaiser? Eher nicht. Woher stammt dann der Name Kaiseregg? Interessiert für einmal vielleicht wirklich einige Personen. Nachgewiesen ist es nicht, aber es heisst, dass der Name Kaiseregg aus Käseregg entstand.
#29 Warum drücken wir wie Wilde auf den Lift-Knopf?
Ob im Bahnhofzentrum in Düdingen oder in Wohnhäusern in Murten, vor jedem Lift kann man ein kaum erklärbares menschliches Verhalten erkennen.
Wir wollen mit dem Lift zu einem höher oder tiefer gelegenen Stock gelangen, also drücken wir auf den Lift-Knopf. Ab diesem Moment ist Eines klar: der Lift wird kommen. Wenn der Lift aber nicht sofort kommt, weil z.B. gerade auf einer anderen Etage Leute einsteigen, dann drücken wir nochmals auf den Knopf, z.T. 3-4 Mal. Jeder weiss, dass der Lift nicht schneller runterfahren wird, nur weil wir im Stress oder schlicht ungeduldig sind. Also: Warum drücken wir wie Wilde auf den Lift-Knopf? Eine Frage die kein Schwein oder nur Psychologen interessiert.
#28 Warum nehmen wir Parktickets in den Mund?
Der Mensch ist einfach witzig! Wir wagen zu behaupten, dass 75% aller Menschen nachdem sie im unterirdischen Parking das Parkticket an der Kasse bezahlt haben, sich das Parkticket spätestens im Auto in den Mund stecken. Aber warum? Sind wir Menschen so gestresst, dass die drei Sekunden, die wir gewinnen, indem wir das Tickets nicht in die Hosentasche stecken und wieder rauszunehmen, so wichtig sind? Interessiert doch kein Schwein! Schmecken tun die Parktickets übrigens nicht besonders. Wäre vielleicht eine Milliarden-Dollar-Idee Parktickets mit Vanille oder Erdbeeren-Geschmack zu produzieren ;-).
#27 Warum winken wir wildfremden Menschen zurück?
Wir Menschen sind einfach gestrickt. Sehen wir einen anderen Menschen, der in unsere Richtung winkt, winken wir fröhlich zurück.
Gerade vor zwei Tagen wieder einmal passiert. Ich sitze auf einer Terrasse in Deutschfreiburg, vor der Terrasse fährt eine ältere Dame mit dem Fahrrad durch und winkt mir zu. Ich dachte, dass sie mir zuwinken würde, weshalb ich auch freundlich zurück gewunken habe. Ein Blick über die eigene Schulter liess meine plötzliche Befürchtung jedoch wahr werden. Die Dame hatte meine Tischnachbarin in meinem Rücken gewunken. Peinlich. Peinlich. Peinliche ist daran am meisten, dass man aus seinen Fehlern nichts lernt, denn es kann mir bereits morgen wieder passieren. Warum wir jedem Schwein zurück winken, interessiert wohl wirklich keine Sau.
#26 Warum feiern gewisse Gemeinden den Nationalfeiertag am 31. Juli?
In einigen Deutschfreiburger Gemeinden wird der "1. August" bereits am 31. Juli gefeiert! Warum? Eigentlich könnte man auch bei dieser Frage sagen, dass dies wohl kaum ein Schwein interessiert, spannend ist es aber trotzdem. Es gibt einige denkbare, aber wohl komplett falsche Interpretationsmöglichkeiten. z.B. könnte man meinen, dass einige Gemeinden Angst haben, dass ihr Feuerwerk nicht so schön ist wie diejenigen anderer Gemeinden. Ist wohl kaum so. Man könnte auch glauben, dass einige Gemeinden am 31. Juli feiern, um am 1. August genügend Zeit zu haben wieder aufzuräumen. Stimmt wohl auch nicht. Unser Freund, das Internet, gibt uns zur Frage eine simple Antwort: die Gemeinden feiern den Nationalfeiertag am 31. Juli, damit die Bürger dann am 1. August im privaten Rahmen die Schweiz hochleben lassen können. Tönt gut. Schlussendlich ist sowieso das Wichtigste, dass es einen Freitag und einen Grund zum Feiern gibt...
#25 Warum ist die Autobahneinfahrt Freiburg Nord am Wochenende geschlossen?
Natürlich wegen den Bauarbeiten. Wir glauben aber, dass dahinter noch ein ganz anderer Grund steckt, den die Behörden nicht zugeben wollen. Dieser Grund muss aber ganz unter uns bleiben. Bitte also vertraulich behandeln :-). Wir glauben, dass der Turbo-Kreisel endlich eine Pause braucht, da er Tag ein Tag aus das Hupen und Fluchen der Autofahrer ertragen muss und kurz vor einem Burnout steht... Spass muss sein!
#24 Warum dauern die Sommerferien der Kinder über 6 Wochen?
Eine Frage, die wirklich kein Schwein interessiert! Geniesst die Sommerferien...
...und falls es euch doch interessiert (wie uns nämlich auch), könnt ihr hier abstimmen:
#23 Warum fällt der Baukran auf die kleine Eishalle und nicht auf die Festhalle?
Es darf doch nicht wahr sein... Da fällt bei den Bauarbeiten im St. Leonard ein Baukran um und er fällt auf die kleine Eishalle, statt auf die Festhalle. Warum nur? Nebendran steht doch die Festhalle, das einzige Gebäude im St. Leonard Areal, das mit Sport nichts am Hut hat.
#22 Warum finden am gleichen Wochenende das Schwarzsee Schwingfest, das Beach Soccer Turnier in Alterswil und das Dorfturnier Düdingen statt?
Es ist wieder einmal ein Wochenende, an dem die Qual der Wahl grausam ist. Beach Soccer, Schwingfest oder Dorfturnier? Auf einer Seite könnte man sich aufregen, dass es die Organisatoren nicht zustande bringen aufeinander Rücksicht zu nehmen. Auf der anderen Seite darf man aber stolz sein, dass in der Region Deutschfreiburg einiges läuft. Darum unser Fazit zur Frage: interessiert kein Schwein. Geniess das Wochenende.
#21 Warum beschlagen die Autoscheiben?
Nervig, nervig, nervig! In Deutschfreiburg nervt sich die Tage manch ein Autofahrer. Kaum sitzt man hinter dem Steuer, schon beschlagen die Scheiben. Doch warum? Interessiert doch kein Schwein. Die Antwort findet ihr unter dem passenden Bild. Die Verbindung von Auto und Schwein bringt den Schreiberling nämlich auf ganz andere Gedanken und zwar auf einen uralten Witz, den er sich nicht verkneifen kann: "Warum haben Manta-Fahrer ein Schwein im Kofferraum? Damit es in den Kurven besser quietscht. :-)
(Bildquelle: auto.de) Scheiben beschlagen, wenn zwei Faktoren zusammenkommen. Die Scheiben sind deutlich kälter als die Umgebung und es ist Luftfeuchtigkeit vorhanden. Wenn beides zusammentrifft, den bildet sich auf den kalten Scheiben Tauwasser.
#20 Gibt es mehr Schweine als Menschen im Kanton Freiburg?
Für einmal geht es in der Rubrik "Fragen, die kein Schwein interessieren", wirklich um Schweine! Hier die Antwort zur Frage, die schweineinteressant zu sein scheint, es aber nicht ist: Nein. Es gibt nicht mehr Schweine als Menschen im wunderschönen Freiburgerland. Die Schweine sind mit rund 84'000 in der Minderheit. Zur Erinnerung. es gibt rund 312'000 Menschen im Kanton Freiburg. Schwein gehabt!
#19 Warum knallt es am Herrgottstag in der Stadt Freiburg?
Heute ist Feiertag! Ausschlafen ist in der Stadt Freiburg ist an Fronleichnam jedoch kaum möglich. Am Herrgottstag wird beim Rathaus in der Stadt Freiburg nämlich bereits frühmorgens mit Kanonen geschossen. Mit Kanonen? Ja. Aber warum? Interessiert wohl kein Schwein. Oder? Eine umfassende Erklärung zu den Herrgottstags-Bräuchen in Freiburg findet ihr hier. Voilà die Kurzversion: Die acht traditionellen Kanonenschüsse geben der Zeremonie zu Fronleichnam einen festen Rhythmus, indem sie jede Etappe vom Beginn der Messe im Hof des Kollegiums St. Michael bis zum Abschluss der Feier vor der Kathedrale St. Nikolaus markieren. Die Kanonenschüsse wecken die Bevölkerung laut dem Historiker J.-P. Dorand seit mindestens 1643.
#18 Warum Essen Menschen ihre eigenen Nasenpopel ("Nasenbögle")?
Kinder machen es ohne Hemmungen. Erwachsene nur, wenn sie sich unbeobachtet fühlen. Nasenbögle essen... wääää unappetitlich. Aber warum zum Teufel tut sich dies der Mensch wirklich an? Eine Frage die kein Schwein interessiert, ausser einige Forscher. Die glauben nämlich, dass der Schleim in der Nase gut für die Gesundheit sei. Wirklich wahr! Aber trotzdem Themawechsel bitte, darum einfach "weiterskippern"...
Diese Frage haben sich bestimmt schon viele skippr-User gestellt. Im Prinzip ist es eine gute Sache, dass die Migros darauf verzichtet. Ärgerlich ist es eigentlich nur, wenn man vor einem Grillabend mit 2kg Fleisch, 4kg Kohle, Chips usw. im orangen Einkaufskorb vergebens nach eine Sixpack Bier sucht und sich dann daran erinnert, dass die Migros eben kein Alkohol verkauft. Eine Antwort auf die Frage hat eine Migros-Mediensprecherin im Tagblatt der Stadt Zürich im November 2016 geliefert (siehe unter dem Bild):
«Seit ihrer Gründung verzichtet die Migros auf den Verkauf von alkoholischen Getränken und Tabakwaren. Gottlieb Duttweiler wollte damit ein klares Zeichen zur Förderung der Volksgesundheit setzen. Dieser Grundsatz ist in den Migros-Statuten festgeschrieben und wird in allen Verkaufsstellen befolgt, die unter dem orangen M (also unter Migros) betrieben werden. Alkohol ist als Ausnahme nur in den von Migros-Verkaufsstellen örtlich getrennten Restaurants erlaubt, die das orange M nicht tragen, zum Beispiel in den von der Migros betriebenen Golfclubs.»
#16 Warum heisst Düdingen auf Französisch eigentlich Guin?
Es gab wohl Zeiten, in denen einige Menschen es mit der Zweisprachigkeit übertrieben haben. Die Frage ist wohl nicht ganz unberechtigt, interessiert wohl aber wirklich kein Schwein. Hier ein schwacher Erklärungsversuch, der ohne Recherche entstanden ist: Die Welschen konnten Düdingen nicht richtig aussprechen und sagten darum "Düdänschan". Weil sie zu faul waren, wurde "Schan" daraus. Und weil dies für Jean irgendwie falsch klang, wurde dann "Guin" daraus. Mit etwas Abstand erscheint diese Erklärung wirklich falsch und interessiert wohl ohnehin kein Schwein... Voilà. "essayé, pas pu", würde der Welsche sagen.
#15 Braucht es das NH Hotel in Freiburg wirklich?
Seien wir ehrlich! Nein. Das NH Hotel auf dem Grand-Place ist weder ein Augenschmaus, noch eine Augenweide, sondern einfach nur hässlich... Es gibt unhaltbare Gerüchte, dass das Hotel absichtlich so hässlich gebaut wurde, um den Tinguely-Brunnen unterhalb noch besser aussehen zu lassen!
#14 Hätte Gottéron Schweizermeister werden können?
Na ja, diese Frage interessiert für einmal wohl mehr Mensch als Schwein... Hätte Freiburg-Gottéron gegen den HC Lugano die Viertelfinalserie gewonnen, dann hätten die Drachen im Halbfinal den EHC Biel besiegt und im Final gegen die ZSC Lions den Pokal in die Höhe gestemmt, da wir die Zürcher ja sowieso in jeder Playoff-Serie schlagen. Ja, ja... das hört man diese Tage hier un da. "Hetti u wetti, si bekanntlich Brüetsche xi".
#13 Warum?
Warum stellen wir uns so viele Fragen? Warum nur? Wir stellen uns sogar Fragen die kein Schwein interessieren. Warum? Das interessiert zwar Philosophen, aber sonst wohl wirklich kein Schwein. Warum?
An Ostern werden bekanntlich Eier gesucht. Aber warum? Eigentlich egal. Ob Schoggi-Ei oder hartgekochtes Ei, schmecken muss es. Warum wir Eier suchen, ist höchst umstritten. Hierzu gibt es verschiedene Theorien. Diejenige, die uns am wahrscheinlichsten dünkt, findet ihr unten. Natürlich nur, wenn es wirklich Jemanden interessieren sollte:
Nach christlichem Brauch wird vor Ostern 40 Tage lang gefastet. Zu den verbotenen Lebensmitteln in dieser Zeit gehörten früher alle tierischen Produkten, also neben Fleisch, Butter und Milch auch Eier. Kein Wunder, dass die Eier also am Ostersonntag, nach Ende der Fastenzeit, besonders beliebt waren.
#11 Warum stehen Männer lieber beim pinkeln?
Keine Ahnung! Geht es schneller? Vielleicht spart "Mann" sich die zwei Sekunden zum absitzen. Aber sonst? Gute Frage. Jedenfalls ist Pinkeln im Stehen viel gefährlicher, als im Sitzen. Dies zeigt folgendes Video eindrücklich:
#10 Warum ist Vogelscheisse weiss?
Will dies wirklich jemand wissen? Nein, interessiert wohl kein Schwein. Oder doch?
Hier trotzdem eine Antwort, die wir auf dem Netz gefunden haben: Vogelkot und Vogelpipi kommen zusammen aus dem Vogel. Vögel scheiden aber den Abfallstickstoff nicht wie Säugetiere und Menschen als leichtlöslicher Harnstoff aus, sondern als Harnsäure, und die ist schwerlöslich und scheidet sich als weisses "Pulver" aus.
#9 Warum hat es in einer Packung Paprika Chips mehr Chips drin als bei den Nature?
Paprika-Liebhaber aufgepasst! In einer Packung Paprika Chips von Zweifel hat es 10 g weniger drin als in einer Packung Natur. Bei den Paprika Chips sind 160 g drin, bei den Nature 170 g. Eine Frage, die kein Schwein interessiert? Uns schon... Wir haben bei Zweifel nachgefragt. Die Antwort findet ihr unter dem Bild.
Antwort von Zweifel: "Die Unterschiede in der Verpackungsgrösse sind historisch gewachsen. Wir sind aktuell daran, eine einheitliche Grammatik zu prüfen".
#8 Hat wirklich jemand gerne Cassata?
In Freiburger Restaurants gibt es bei Menüs als Dessert in ungeliebten, aber regelmässigen Abständen Cassata Glace. Aber mal ganz ehrlich, hat dies wirklich jemand gerne
Gute Frage. Interessiert für einmal wohl wenigstens die Schweine. Es gibt Leute, die behaupten, dass Schweine eine eigene Sprache haben. Kein Witz. Wer wirklich wissen will warum Schweine grunzen und was sie einem zu sagen versuchen, darf sich hier gerne informieren.
Hier ein 8-minütiges Video mit Schweinegeräusche zum Genuss.
PS: Es gibt übrigens auch Deutschfreiburger/innen, die beim Lachen wie Schweine grunzen!
#6 Warum stellen wir das Autoradio leiser, wenn wir uns verfahren haben?
Jetzt dürften einige Personen über sich selber lachen! Ist euch schon aufgefallen, dass wir das Autoradio leiser stellen, wenn wir uns verfahren haben? Als ob uns jemand am Strassenrand den Weg zurufen würde :-). Warum zum Teufel machen wir das? Keine Ahnung... interessiert wohl auch kein Schwein.
#5: Warum machen wir Engel in den Schnee?
Es gehört zur Winterzeit einfach dazu. Wo Schnee, da ein Engel. Sobald irgendwo Schnee fällt, stürzen sich Gross und Klein mit dem Rücken auf den Boden und bewegen die Arme und Beine auf und ab. Das Resultat: im Schnee bleibt ein Engel zurück. Aber warum machen wir Engel in den Schnee? Die Antwort dürfte einfach sein. Weil wir es können!
#4: Warum hat Barbie nicht einen typischen Deutschfreiburger-Namen wie Rösi oder Miriam?
Interessiert diese Fragen wirklich kein Schwein? Ja, ziemlich sicher. Hier trotzdem die Erklärung: 1945 erfand das Ehepaar Ruth und Elliott Handler die "Barbie". Der Name stellt die Abkürzung des Namens ihrer Tochter dar. Die Tochter hiess Barbara, ein in Deutschfreiburg auch geläufiger Vorname.
Die Barbie gibt es heute in gefühlten 1000 Versionen, unter anderem in den verschiedensten Ethnien.
#3: Wer macht den so was?
Aber nein. Bitte! ;-) Darf doch nicht wahr sein. Komplett enfantin. Lustig ist es zwar trotzdem. Aber mal ganz ehrlich! Wer macht den so was? Dieses Foto hat uns nach dem letzten Wintersturm in Deutschfreiburg erreicht.
#2: Warum geben Promis Interviews auf Englisch, wenn sie kein Englisch sprechen?
Fremdschämen pur! Warum zum Teufel geben bekannte Leute Interviews auf Englisch, wenn sie kein Englisch können? Die Mutter aller Interviews auf Englisch hat wohl Lothar Matthäus gegeben. Was hier unser Spitzenreiter Pius Schwizer quasselt, ist aber auch nicht von schlechten Eltern:
#1: Warum "määähhhen" wir zurück?
Auf dem Weg zur Arbeit eines skippr-Mitarbeiters befindet sich ein kleines Feld, auf dem drei Schafe weiden. Wie es Schafe halt so tun, mähen sie wie eine Person an ihnen vorbeiläuft (siehe Video unten). Unser Mitarbeiter stellt in erschreckend regelmässigen Abständen fest, dass einige Leute auf das "määäähhh" der Schafe antworten. Dies jedoch nicht mit "Guten Morgen Schaf" oder "Zälä zäme", sondern ebenfalls mit "määäähhh".
Es dürfen es sich nur wenige zugeben, aber dies dürfte dem einten oder anderen unserer skippr-User auch schon selber passiert sein...
In unserer Rubrik stellen wir Fragen, die niemanden, wirklich niemanden interessieren. Darum der Titel "Fragen, die kein Schwein interessieren". Ihr dürft diese Fragen trotzdem beantworten. Schreibt uns hierfür eine E-Mail auf <email-pii> oder eine SMS/WhatsApp auf die Nummer 079 950 15 71.
Murten-Lichtfestival 2019
Impressionen
Am Stand der Groupe E Celsius wurden nicht nur die kleinen Schleckmäuler verwöhnt, auch die Erwachsenen erfreuten sich über Schokolade, Wärme und Licht. Aber schaue selbst:
skippr Fahrausweis-Challenge
Wer hat gewonnen?
Seit Ende August 2018 stehen sich Patrick und Michelle bei der skippr Fahrausweis-Challenge gegenüber.
Und nun ist es soweit: Es steht ein Gewinner oder eine Gewinnerin fest!
Doch, wer konnte das Rennen machen? Wer kann den Sieg nach Hause holen?
Schau dir das Video an, um es herauszufinden ;)
Emoji-Rätsel N°17
Der gesuchte Event ist Programm!
Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir zusammen mit der Hofmatt Garage in Alterswil zwei Tickets für...
COUNTRY-NIGHT SCHWARZSEE - GewinnerIn: Jonas Jungo
MARIÄ HIMMELFAHRT - GewinnerIn: Herbert Müller
RUMTOPF - GewinnerIn: Ruth Aebischer
SOMMER IM DORF - GewinnerIn: Jan Gross
HÖRTI ZYTTE - GewinnerIn: Yannick Neuhaus
WAKE AND JAM - GewinnerIn: Priska Brülhart
UEBERSTORF - GewinnerIn: Margrit Zbinden
FELDSCHIESSEN - GewinnerIn: Patrik Andrist
GUSTAV - GewinnerIn: Eveline Gugler
skippr-User haben uns tolle Fotos gesendet zum
"Tag der Rüebli-Torte"
Die Amerikaner feiern jeweils am 3. Februar den National Carrot Cake Day – unsere schweizerische Kuchenspezialität - die Rüeblitorte. Leider ist weder der Ursprung noch der Initiator für diesen Nationaltag bekannt.
Wir haben die schönste Rüeblitorte gesucht! Die vier schönsten Torten könnt ihr untenstehend bewundern!
Und nach den klassischen Versionen kommt hier eine etwas andersartige, aber gesündere Torte, Modell: "Rohkost-oben-drauf"
Gottéron-Blog
Eine Schwarzwäldertorte. Aber bitte mit Sahne...
Freiburg-Gottéron spielt in der laufenden Saison wie eine Schwarzwäldertorte ohne Sahne. Wie bitte? Ja, Gottéron spielt wie eine Schwarzwäldertorte ohne Sahne.
Die Schokoladenbiskuitböden sind fest und knackig. Die Kirschen reif, das Kirchwasser stark und die Schokoladenraspeln vorhanden. Aber es fehlt einfach die Sahne. Vom Sahnehäubchen darf erst gar nicht gesprochen werden. Nun, was passiert mit einer Schwarzwäldertorte, bei der die Sahne vergessen wurde? Sie hält einfach nicht zusammen und sieht alles andere als hübsch aus. Zerlegen wir die Schwarzwälder Kirschtorte für einmal nicht in schön geschnittene Stücke, sondern in seine Einzelteile und konzentrieren uns hierbei auf die Zutaten.
Schokoladenbiskuitböden Ein Schelm, wer glaubt, dass der Schreiberling hier nur an das "Biscuit" (Stockhandschuh) von Torhüter Reto Berra denkt. Nein, die Schokoladenbiskuitböden sind das Fundament einer Schwarzwäldertorte. Das Fundament bei Freiburg-Gottéron ist neuerdings die Defensive. Es wird ausdrücklich der Begriff Defensive und nicht Verteidigung benutzt, da in der laufenden Saison auch die Stürmer im eigenen Drittel tatkräftig mitarbeiten. Mit 102 Gegentoren stellt Freiburg-Gottéron aktuell die viertbeste Verteidigung der National League. Aus diesem Grund darf man ruhig sagen, dass die Schokoladenbiskuitböden sehr gut schmecken.
Kirschen In der Schwarzwäldertorte handelt es sich um lange Zeit eingelegte, reife Kirschen. In einem Eishockeyteam dürften die Kirschen somit die Routiniers, sprich die Teamleader sein. Routiniers hat Freiburg-Gottéron zu Genüge. Immerhin steht mit Laurent Meunier der zweitälteste Spieler der Liga (nur Sven Lindemann von den SCRJ Lakers ist älter) und mit Julien Sprunger der beste Torschütze der Klubgeschichte in der Mannschaft. Zudem wurde auf diese Saison hin mit Philippe Furrer einer der erfahrensten Schweizer Verteidiger der Gegenwart engagiert. Reife Kirschen gibt es bei Gottéron also genug.
Kirsch Der Schnaps in der Schwarzwäldertorte verleiht dem Dessert den unverwechselbaren Geschmack und ein bisschen Feuer. Seit Jahrzehnten sind die Gottéron-Fans das unverwechselbare Element des Klubs. Trotz durchschnittlicher Saison gehören die Anhänger der Drachen zu den treusten Fans im Schweizer Eishockey, bringen Feuer ins Stadion und gehen mit der Mannschaft durch dick und dünn.
Schokoladenraspeln Die dünnen Schokoladenstücke verleihen der Schwarzwäldertorte das Knackige. Im Eishockey dürften dies die Ausnahmekönner sein. Ausnahmekönner wie Julien Sprunger. Neben dem Gottéron-Dauerbrenner dürfen auch noch Andrei Bykov und teilweise Kilian Mottet in dieser Kategorie genannt werden. Von dem her hat Freiburg-Gottéron gerade mal genügend Schokoladenraspeln, um eine Schwarzwälder Kirschtorte zu bestücken. Mehr nicht...
Sahne Nun haben wir für die genüssliche Schwarzwäldertorte also alle Zutaten, ausser die Sahne. Die verflixte Sahne fehlt einfach... Doch was bedeutet die Sahne im etwas hinkenden Schwarzwäldertorten-Gottéron-Vergleich? Nein, es ist nicht das gewisse Etwas. Auch nicht das viel erwähnte Sahnehäubchen, sondern diejenige Zutat, die eine Mannschaft stark macht. Die Siegermentalität. Freiburg-Gottéron strotzt geschichtlich bedingt nicht gerade von Selbstbewusstsein. In dieser Saison scheint bei den Drachen der unbändige Wille, ein Spiel zu gewinnen, jedoch im Kühlschrank bzw. in der Garderobe zu bleiben. Genügend Crème wäre vorhanden, jedoch wurde diese noch nicht zur Sahne geschlagen. Es ist Zeit, dass die Führungsspieler die flüssige Crème in einen gekühlten Behälter lösen und mit der ganzen Mannschaft den Kochbesen schwingen, um die Sahne zu festigen. Sonst gibt es keine Schwarzwäldertorte und ohne Siegermentalität wird es in dieser Saison nix mit Playoffs.
Allez Gottéron. Aber bitte mit Sahne!
Ein Sensler am kältesten und härtesten Ultramarathon der Welt
Küsu gibt auf
Der 48-jährige Oberschroter Markus "Küsu" Kolly hat sich entschieden, den kältesten und härtesten Ultramarathon der Welt zu machen. Nach seinem Abbruch bei der letzten Ausgabe vor zwei Jahren ist er in diesem Jahr wieder gestartet am 3. Februar 2019 beim Yukon Arctic Ultra. Nun ist das Rennen für ihn zu Ende.
Update vom 8. Februar um 09.30 Uhr
Küsu biwaktierte kurz vor dem nächsten Checkpoint in Carmacks. Er war sehr müde und hatte Bedenken wegen seinen Fingern. Es schien, als ob die Frostbeulen, die er vor zwei Jahren am Yukon Arctic Ultra erlitten hatte, ihn die Kälte noch mehr spüren liessen - was durchaus normal sei. Er hat eine längere Pause gemacht und sich dann entschieden, nichts zu riskieren. Er wird nicht weitermachen.
Die absolvierten 250 Kilometer sind dennoch eine tolle Leistung. Wir gratulieren Küsu und wünschen frohes Aufwärmen und alles Gute!
Was ist der Yukon Arctic Ultra? - 700 km zu Fuss von Whitehorse nach Dawson City in max. 13 Tagen bei bis zu minus 50 Grad. Es gibt +/- 4‘000 Höhenmeter zu überwinden. Ausrüstung und Proviant (etwa 30 kg) müssen über die ganze Distanz im Schlitten mitgezogen werden. Das ist die Herausforderung, der sich Küsu in den nächsten Tagen stellt.
Was bisher geschah...
Start am Sonntag, 3. Februar
Der Start in Whitehorse war am Sonntag um 10.30 Uhr Lokalzeit. Es war mit -38° C sehr kalt, weshalb einige Athleten auf das Gruppenfoto am Start verzichtet haben. Bei solch eisigen Temperaturen ist die Gefahr gross für Frostbeulen (wie Küsu sie im 2017 hatte) und Erfrierungen. Deshalb ist in Sachen Bekleidung das Zwiebelprinzip wichtig. Die, die schwitzen, müssen an den Zwischenhalten bei den Checkpoints jeweils trockene Zwischenschichten anziehen. Die Stimmung unter den Athleten war toll, wie die Veranstalter berichten. Aber dies sei meist so am ersten Tag... Es war kalt, aber sonnig.
Vorbereitungen in Whitehorse - die Tage vor dem Start
Ein Blick aufs Thermometer in Whitehorse lässt das aktuelle Deutschfreiburger Wetter wie Sommer aussehen:
Update vom 6. Februar um 11.00 Uhr
Aktuell ist Küsu unterwegs Richtung Ken Lake. Gemäss seinem Blog, den während dem YAU natürlich seine Frau für ihn pflegt, ist er wohlauf. Gestern war er etwas müde, vor allem die Beine, sonst alles okay. Das freut uns und wir fiebern weiter mit!
Update vom 7. Februar um 11.00 Uhr
Von Breaburn Richtung Ken Lake war Küsu super unterwegs und lief die ganze Nacht "zackig durch", wie seine Frau auf dem Blog schreibt. Kurz vor Ken Lake hat er sich kurz ausgeruht und ist dann auch schon wieder weitergezogen.
Übrigens: In der 430 Meilen Disziplin, an der Küsu mitmacht, sind aktuell noch 19 von 40 gestarteten Teilnehmern dabei. Fabian Imfeld, der andere Schweizer, musste wegen Erfrierungen an den Zehen aufgeben.
Für Küsu geht es jetzt weiter Richtung Carmacks. Der Ort und liegt 180 Kilometer nördlich von Whitehorse, wo das Rennen am vergangenen Sonntag startete. Viele Jahre vor dem Goldrausch und dem Bau des Alaska und Klondike Highways war Carmacks ein beliebter Zwischenstopp auf der Händlerroute von Ureinwohnern. Heute leben dort rund 500 Einwohner. Die Region ist bekannt zum Fischen.
Reisetipp von FRI Travel
☀ FIDSCHI ☀
Anreise: «Bula» - Willkommen auf Fidschi. So werden Sie beim Flughafen in Nadi mit Live Musik empfangen. Von der Hauptinsel aus geht es mit dem Boot, Kleinflugzeug oder Helikopter weiter zu den kleineren Inseln. Die beste Verbindung von der Schweiz ist ein Flug via Singapur oder Hong Kong. Beide Städte eignen sich hervorragend für einen kurzen Aufenthalt.
Generell / Aktivitäten: Das Südseeparadies ist mit mehr als 300 Inseln sehr vielseitig. Jede Insel hat seinen eigenen Reiz. Aus diesem Grund empfehle ich den Besuch von mehreren Inseln. Ein Aufenthalt von mindestens 2 Wochen ist perfekt. Die Aktivitäten auf Fidschi beschränken sich auf Schnorcheln, Tauchen, Wandern und natürlich faulenzen. Einfach die Seele baumeln lassen und relaxen beim glasklarem Wasser. Als erfahrener Taucher hatte ich hier bis jetzt meine besten Tauchgänge. Die Korallenriffe sowie die verschiedenen Meeresbewohner sind einfach fantastisch. Höhepunkt war ein Tauchgang mit «Bullsharks». Diese grossen Fische in nächster Nähe zu beobachten ist einfach atemberaubend.
Unterkunft: Fidschi hat für jeden eine passende Unterkunft. Sei es von einfachen Backpacker Resorts bis zum Luxusresort der Extraklasse. Zu meinen Favoriten gehören Barfoot Kuata Island, Octopus Resort und Blue Lagoon Beach Resort. Diese drei Resorts kann ich Ihnen von Herzen weiterempfehlen.
Ein Muss: Ein Tagesausflug nach «Castaway» Island. Schon mal gehört oder? Genau, denn dort wurde der Film «Cast Away – Verschollen» mit Tom Hanks gedreht. Man verbringt einen gemütlichen Tag auf einem Segelschiff und lernt dabei die Geschichte von Fidschi besser kennen. Ein Sprung ins Wasser darf natürlich nicht fehlen. Auf dem Rückweg macht man noch eine kurze Besichtigung in einem traditionellen Fidschi Dorf.
Von Dominik Raemy, Reisekaufmann, FRI Travel Schwarzenburg
User-Bericht
Termin beim Arzt um 11:05 Uhr. Was soll der Schwachsinn?
Eine skippr-Userin berichtet, dass es eine Ärztin im Freiburgerland sehr genau mit der Ansetzung der Arztbesuche nimmt. So wurde der Userin am Telefon letzten Dienstag für 11:05 Uhr ein Termin für eine Konsultation gegeben. 11:05 Uhr? Also fünf Minuten nach 11:00 Uhr? Ein Witz? Nein. Rendez-Vous in 5-minütigen Abständen beim Arzt, das tönt nach Massenbehandlungen.
Die skippr-Userin, nennen wir sie Fränzi, begab sich also überpünktlich um 11:03 Uhr zur Ärztin. Am Empfang hiess es wie immer sie dürfe kurz im Wartesaal Platz nehmen. Logisch, immerhin war Fränzi ganze 2 Minuten zu früh.
Um 11:10 Uhr sagte sich Fränzi im Wartesaal, dass eine der Behandlungen wohl 5 Minuten länger als geplant dauert hat.
Um 11:15 Uhr schaute Fränzi zum ersten Mal auf der digitalen Agenda nach, ob der Termin wirklich um 11:05 Uhr war.
Um 11:35 Uhr sagte sich Fränzi zum ersten Mal mit etwas Ironie, dass sie den Termin zum Glück um 11:05 Uhr und nicht um 11:00 Uhr hatte. Denn sonst würde sie nun schon über eine halbe Stunde warten.
Um 12:05 Uhr: Erstes Kopfschütteln mit dem Gedanken, dass die Terminansetzung um 11:05 Uhr ein Witz des Sekretariats war.
Um 12:15 Uhr: nur noch Kopfschütten.
12:30 Uhr: endlich wird Fränzi im Wartesaal von der Assistentin abgeholt. Diese entschuldigt sich mit den Worten: « Entschuldigen Sie, für die Wartezeit von 1 Stunde und 30 Minuten ». Fränzi erwiderte sofort: « Kein Problem. Es waren schliesslich nur 1 Stunde und 25 Minuten. Der Termin war ja erst auf 11:05 Uhr angesetzt ».
Unser Kommentar:
Beim Gedanken an die Wartezeiten beim Arzt schlägt es bei uns 5 vor 12. Arztbesuche im 5 Minuten Abstand anzusetzen, widerspricht wohl jeglichem logischen Menschenverstand.