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Die Schweiz soll die Wehrpflicht abschaffen, die Armee auf 50000 Leute verkleinern und einen starken Akzent auf friedensunterstützende Aktionen im Ausland legen. Das fordert die SP Schweiz in ihrem neuen Armeekonzept.
Armee XXI führe in die Sackgasse, heisst es in dem am Freitag in Bern präsentierten Papier. Sie sei nach dem Wegfall des klassischen Verteidigungsfalls nicht genügend auf die echten Risiken ausgerichtet und mit 120000 Soldaten noch immer viel zu gross.
Der SP genügen die unlängst beschlossenen Anpassungen mit der leichten Verlagerung auf das friedenserhaltende Engagement im Ausland nicht. Die Strategie, den Verteidigungsfall durch Botschaftsbewachungen und andere Einsätze im Innern zu ersetzen, sei «nicht zielführend».