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Die Studie verfolgt Markttrends beim Handel mit US-Kernkraftwerken seit 1998: vom Verkauf des Werks Three Mile Island an AmerGen Energy bis zum kürzlich angekündigten Verkauf des KKW Vermont Yankee an Entergy. Sie wurde von NAC in der ersten Septemberwoche anlässlich des diesjährigen Symposiums der World Nuclear Association (WNA) in London präsentiert.
NAC untersuchte den Grundverkaufspreis bei zwölf Transaktionen. Die Angaben wurden auf eine vergleichbare Basis gestellt, indem beispielsweise für unterschiedliche Zahlungsmodalitäten und nukleare Verpflichtungen Korrekturen erfolgten. Im Weiteren sind die so resultierenden Preise mit den geschätzen Restlebensdauern der Anlagen gewichtet worden. Daraus ergaben sich die folgenden Erkenntnisse:
- Die Preise sind von durchschnittlich 1 bis 2 USD pro Kilowatt-Jahr Anfang 2000 plötzlich auf 20 USD gesprungen. Bei den ab Mitte 2000 angekündigten Transaktionen betragen sie sogar 25 USD.
- Die ersten Transaktionen wurden bei wenig interessierten Käufern zu sehr billigen Konditionen abgewickelt. Es scheint, dass die Verkäufer die Anlagen als "potenzielle Haftpflichtfälle" los werden wollten.
- Eine allgemeine Neubeurteilung der Attraktivität von bestehenden nuklearen Vermögensteilen, in Kombination mit dem Markteintritt anfangs 2000 von neuen Interessenten - hauptsächlich Dominion Energy and Constellation Nuclear - ergab stark steigende Preise.
Für die weitere Zukunft - die nächsten fünf bis sieben Jahre - erwartet NAC, dass sich die gesamte US-KKW-Kapazität in den Händen von weniger als einem Dutzend Betreiberfirmen konzentrieren wird.
Quelle
H.K., NucNet, 31. August 2001