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Aber bitte mit Musik! Gibt es ein besseres Datum, um die neue Rubrik «Der Song zum Tag» zu starten, als den Unesco-Weltmusiktag? Und: Gibt es einen besseren Song, um die alles verbindende Strahlkraft der Musik zu feiern, als das von Teresa Brewer gesungene «Music, Music, Music»?
Die damals 18-Jährige aus Ohio nahm den Song ursprünglich als Platten-B-Seite auf. Die A-Seite, «Copenhagen», ist längst vergessen, das von Stephen Weiss und Bernie Baum geschriebene, von Brewer mitreissend-charmant vorgetragene «Music, Music, Music» hingegen wurde 1950 zum Millionenhit. Obwohl einige Radiostationen Skrupel hatten, den Song zu spielen, wegen der so allerhand Fantasien anregenden Zeile «I'd do anything for you / Anything you'd want me to».
Autor Jürg Odermatt wird Ihnen von heute an regelmässig den Song zum Tag präsentieren. Also lehnen Sie sich zurück, hören Sie zu, entdecken Sie Neues und entdecken Sie vor allem Altes wieder!
Sein Wechsel von der Gitarre zu den Tasteninstrumenten war nicht freiwillig: Bei einem Streit hatte ihm ein Typ seinen linken Ringfinger weggeschossen. Der heute vor 74 Jahren in New Orleans geborene Malcolm John «Mac» Rebennack, besser bekannt als Dr. John, Dr. John Creaux oder Dr. John the Night Tripper, erfand mit seinem Debüt «Gris-Gris» 1968 gleich ein neues Genre: einen psychedelischen Gumbo aus Blues, Jazz, Zydeco, Soul und Boogie-Woogie – das schmeckte auch den Hippies.
Denn …