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Immer wenn ich lebensgrosse Kartonfiguren aus Hollywood zusammen bauen muss, werde ich traurig, nachdem ich jeweils den Verdacht abschütteln konnte, dass mir der Operateur diese riesen Pakete mit Bastelanleitung nur bringt, um sich an meinem verzweifelten Gesichtsausdruck zu erfreuen. Kommt mir eine Bastelanleitung unter, frage ich mich: Warum ich? Warum ausgerechnet ich? Dann schaue ich mit panischem Blick um mich, ob nicht eventuell ein Mann in der Nähe ist, dem ich gestehen kann, dass ich in der Kindheit kein Lego gespielt habe. Im Foyer des Kinos halten sich in der Regel keine Männer auf, die zufällig auf Bastelanleitungen warten, auch keine Männer die zufällig in genau diesem Moment auf etwas warten, vielleicht auf ein Kind, das sich einen Film anschaut. Ja, das wäre meine Chance, ein wartender Familienvater, der kann ja gar nicht nein sagen. Nein, niemand wartet auf mich und meine Verzweiflung. Nach dem ersten Schrecken nähere ich mich dem überdimensionalen Paket aus Karton und beginne damit, es fein säuberlich zu öffnen, mit einer Schere oder einem Messer die Klebbandnähte zu durchtrennen. Dann untersuche ich die einzelnen Stücke, dann schaue ich mir die Anleitung an, dann denke ich nochmals: Warum ich? Dann erst schaue ich mir die Gesichter auf den einzelnen Stücken an, und denke: Warum du? Dann empfinde ich grosses Mitleid mit der Pappfigur.