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vom Gletscher verfrachteten Felsmateriales, das über 100 m hohe Seitenmoränen aufbaut. Im Eisfall mischen sich Gesteinsbrocken und Eis innig untereinander, was zur Bildung einer grossen Tiefen- und Innenmoräne und einer zusammenhängenden Obermoränendecke am Gletscherende führt. Die über einen nahezu 200 m hohen Moränensockel herabhängende Gletscherzunge liegt vollkommen unter einer mehrere Meter mächtigen Obermoräne begraben. Alle diese Umstände haben ihren bestimmten Einfluss auf das denkwürdige Ereignis ausgeübt, das sich am zugetragen hat. An diesem Tag brach bei Tauwetter und während eines heftigen Schneesturmes Morgens 5½ Uhr ein Teil des westlichsten der drei kleinen Hängegletscher zusammen mit seiner Felsunterlage auf den Rossbodengletscher nieder.
Das Volumen dieser abgebrochenen Eis- und Felsmasse ist zusammen auf 800000 m3 geschätzt worden, wovon etwa 3/8 auf die Felsmasse allein kommen. Der Firnzirkus des Rossbodengletschers vermochte diese auf einen Schlag niederstürzende gewaltige Trümmermasse nicht aufzuhalten, die über diesen Boden hinausglitt und auch über den eine mittlere Böschung von 30% aufweisenden Eisfall hinabsauste. Dabei riss sie die mehrere Meter hohe Schneeschicht und Stücke der Seracs mit sich, so dass sie einer auf ihrem Weg stets anwachsenden Lawine gleich auf der Gletscherzunge anlangte. Die den Gletscher einrahmenden Seitenmoränen bildeten für den grösseren Teil dieser Lawine eine gegebene natürliche Sturzbahn, während ein anderer Teil etwas unterhalb dem Gletscherknie über die n. Seitenmoräne ¶