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Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro hat laut seiner Vizepräsidentin den Rücktritt seines Kabinetts gefordert. Maduro habe verlangt, dass alle Minister ihre Posten für eine «tiefgreifende Umstrukturierung» des Staates aufgeben, schrieb Delcy Rodríguez auf Twitter.
So solle das Land vor jeglicher Bedrohung geschützt werden, schloss Rodríguez ihren Tweet am Sonntag. Maduro äusserte sich zunächst nicht öffentlich zu dem Schritt.
Maduro hat seit der Machtübernahme 2013 sein Kabinett mehrmals ausgewechselt und Mitglieder des Militärs zum Beispiel an die Spitzen des Öl- und Innenministeriums befördert. Die jetzige Rücktrittsforderung erfolgt inmitten einer schweren politischen Krise Venezuelas.
In Venezuela tobt ein Machtkampf zwischen Maduro und dem selbst ernannten Übergangspräsidenten Juan Guaido. Hinter Maduro stehen Russland und China, hinter Guaido die USA, Deutschland und mehrere andere Länder. Der tagelanger Stromausfall sorgte zudem für noch mehr Unmut in der Bevölkerung, die schon unter Engpässen bei der Lebensmittel- und Medikamentenversorgung leidet. (sda/dpa/reu)
Venezuelas selbsternannter Übergangspräsident Juan Guaidó hat Staatschef Nicolás Maduro davor gewarnt, ihn am Montag bei seiner Rückkehr in seine Heimat festnehmen zu lassen. Ihn zu «entführen» wäre «zweifellos einer der letzten Fehler» der Maduro-Regierung, sagte Guaidó am Sonntagabend in einer Online-Videobotschaft.
Der inzwischen von rund 50 Staaten als Übergangspräsident anerkannte Guaidó will Maduro aus dem Amt drängen und Neuwahlen organisieren.
Am 23. Februar war der Oppositionsführer …