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Johaug stellte bei ihrem fünften Sieg in Serie auch ihre Teamkolleginnen scheinbar spielend leicht in den Schatten. Ingvild Flugstad Östberg, Heidi Weng, Astrid Uhrenholdt Jacobsen und Kari Öyre Slind spielten auf den Rängen 2 bis 5 die Nebenrolle. “Das war mein bestes Rennen in Davos”, stellte die 27-jährige Johaug fest. “Der Ski lief super und meine Form ist sehr gut.” Beste Nicht-Norwegerin war die Finnin Kerttu Niskanen als Sechste mit bereits über 1:40 Minute Rückstand.
Ein tolles Resultat gelang Seraina Boner, die seit ihrer Spezialisierung auf die Volksläufe in klassischer Technik nur sporadisch – aber durchaus erfolgreich – im Weltcup auftaucht. Die Bündnerin belegte mit 2:23 Minuten Rückstand Platz 15. Nathalie von Siebenthal lief mit Rang 21 (2:46 Rückstand) ebenfalls in die Weltcup-Punkteränge. Boner startete verhalten und lag nach 2,2 km nur auf Platz 27, machte dann aber Position um Position gut.
Die 33-Jährige aus Klosters bestritt in Davos ihr erstes Weltcuprennen der Saison, nachdem sie im November noch mit leichten Gesundheitsproblemen gekämpft hatte. “Die sind nicht der Rede wert”, wehrte sie ab. Dennoch verzichtete sie auf die Reise nach Nordeuropa und startete vor einer Woche beim Volkslauf “La Sgambeda” (24 km in klassischer Technik) in Livigno (It) als Fünfte in die Saison. “Für mich hätte das Rennen auch noch etwas länger dauern dürfen”, meinte sie lachend. Im Weltcup war sie erst einmal besser, im letzten Januar in Szklarska Poreba über 10 km klassisch (11.).
Auch von Siebenthal zeigte sich zufrieden. “Ich bin wieder in die Weltcuppunkte gelaufen, das war das Ziel”, sagte die 22-jährige Berner Oberländerin. Sie wird heute Sonntag auch den Sprint laufen. “Zum Training, ich muss mich ja auch da mal verbessern.”
(SI)