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Absage-Welle von Sportanlässen in China
Wegen strikter Corona-Bestimmungen in China droht einer Reihe von Sport-Wettkämpfen in den nächsten Monaten das Aus. Betroffen sind die Olympia-Hauptproben im Hinblick auf die Winterspiele 2022.
Sämtliche für diese Saison in China geplanten Weltcup-Events der FIS sowie Wettkämpfe in weiteren Sportarten werden voraussichtlich nicht stattfinden können. Weil die chinesischen Behörden aufgrund des Coronavirus sehr strikte Einreise- und Hygiene-Bestimmungen verfügt haben - wie etwa eine 14-tägige Quarantäne für alle Teilnehmer - sei eine Durchführung nicht möglich, schreibt die FIS in einem Communiqué. Mit einer definitiven Absage der Events wartet die FIS zu, bis der chinesische Skiverband diese bestätigt.
Neben der für Ende Februar geplanten Weltcup-Abfahrt (27. Februar) und dem Super-G (28. Februar) der Frauen gab die FIS am Mittwoch auch die Absage der Wettkämpfe der nordisch Kombinierer (13. bis 14. Februar), der Skispringer (12. bis 14. Februar) sowie der Langläufer (19. bis 21. März) bekannt. Im Langlauf hätte die China-Reise nach ursprünglicher Planung sogar das Saisonfinale bedeutet. Ob und wie die Wettbewerbe, die als Hauptprobe für die Olympischen Winterspiele 2022 gegolten hatten, ersetzt werden, liess die FIS offen.
Die Absage-Welle von Sport-Veranstaltungen in China dürfte mit dem Communiqué der FIS erst richtig angelaufen sein. Weitere Wettkämpfe stehen aufgrund der restriktiven Corona-Politik der chinesischen Behörden auf der Kippe. Die Freestyle-WM vom 18. bis 28. Februar in und um Peking dürfte gemäss FIS ebenfalls nicht stattfinden. Ihr Schicksal teilen könnte etwa auch die Hallen-WM der Leichtathleten Ende März.
Vor den FIS-Weltcup-Events waren den chinesischen Anti-Corona-Restriktionen bereits mehrere andere Sportanlässe zum Opfer gefallen. Die Weltcup-Rennen im Bob und Schlitteln in China waren ebenfalls abgesagt worden, die Junioren-WM im Eiskunstlauf (1. bis 7. März) wurde nach Heerenveen verlegt.
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