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Im Jahr 2016 wurden 75 791 Tonnen Fisch und Meeresfrüchte in der Schweiz verkauft, wovon 1679 Tonnen aus einheimischer Produktion stammen. Der Pro-Kopf-Konsum betrug 9,1 kg und nahm in den letzten 25 Jahren um ca. 60 % zu. Die vorliegende «Analyse der Wertschöpfungskette» stellt die IST-Situation des Schweizer Fischmarkts im Jahr 2016 dar1. Ziel dieser Marktanalyse ist es, Potenziale für die Schweizer Fischproduktion entlang der Wertschöpfungskette zu ermitteln. Zudem bildet sie die Grundlage für eine zukünftige Schweizer Fischmarktstrategie. Anhand der statistischen Daten und Expertengespräche wurde eine Wertschöpfungskarte erstellt. 2016 betrug die Bruttowertschöpfung der Schweizer Fischproduktion 29 Mio. CHF. Damit stellt sie den Bereich mit dem kleinsten Wertschöpfungsanteil im Primärsektor (Total 4354 Mio. CHF) dar (BFS 2018). Jedoch ist sie die einzige Branche, die seit 2006 eine steigende Bruttowertschöpfung ausweisen kann. Die Analyse zeigt auch, dass eine Branchenorganisation, die sich aus allen Akteuren der Fischbranche zusammensetzt, fehlt. Die Aufgabe einer solchen Organisation müsste es sein, die Vermarktung des «Schweizer» Fischs zu fördern, transparenter zu machen und die Bedürfnisse der Branche gegenüber der Politik zu vertreten.
Bei der Agri-Photovoltaik wird dieselbe Fläche für die Energieerzeugung und die landwirtschaftliche Produktion genutzt. Das Interesse an diesem Ansatz wächst, aber der Erfolg hängt von vielen Faktoren ab und es muss noch geklärt werden, welche Kulturen sich am besten dafür eignen.
Wie nehmen Landwirtinnen und Landwirte die soziale Nachhaltigkeit ihrer Betriebe wahr? Eine Agroscope-Studie zeigt, dass die Einschätzung von deren Identität und dem Betriebstyp abhängt.
Käse zählt zu den wichtigsten offensiven Interessen des Schweizer Agrarhandels. Ausserhalb der EU sind die USA ein wichtiges Exportziel. Mit dem CAPRI-Modell lassen sich die Auswirkungen eines Freihandelsabkommens für Käse zwischen den USA und der Schweiz abschätzen.