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Vorstandschef Jochen Klösges sieht die Bank daher in diesem Jahr weiterhin auf dem Weg zu einem Betriebsgewinn von etwa 210 Millionen Euro - dem unteren Ende der Zielspanne, die der Vorstand ausgerechnet am ersten Tag des russischen Angriffskriegs in der Ukraine ausgegeben hatte.
Die Aareal Bank hatte ihr Russland-Geschäft bereits in den Vorjahren deutlich zurückgefahren, hat aber noch einen Kredit für einen Bürokomplex in Moskau im Umfang von rund 200 Millionen Euro im Bestand. "Zwar ist der Kunde zahlungsfähig und -willig, allerdings ist der Kapitaldienst aufgrund der in Russland verhängten Sanktionen weiterhin nicht leistbar", erklärte die Bank. Für 126 Millionen Euro hat das Institut deshalb inzwischen Risikovorsorge gebildet.
Die Aareal Bank steht vor der Übernahme durch die Finanzinvestoren Advent und Centerbridge sowie den kanadischen Pensionsfonds CPPIB. Das Bündnis hat sich bereits rund 84 Prozent der Anteile gesichert. Der Deal soll spätestens Anfang 2023 vollzogen werden. Die Aareal-Bank-Aktie wird noch an der Börse gehandelt, ist jedoch im September aus dem Nebenwerte-Index SDax geflogen./stw/nas/jha/
(AWP)