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Schlossfront mit den typischen Zinnengiebel 1598 wurde die Seeburg erbaut, brannte aber 1633 vollständig aus. 1664 wurde das Schloss wieder bewohnbar gemacht. Die heutige Form erhielt die Seeburg 1879 durch Ferdinand Ammann. Sein Sohn August gestaltete die Parkanlage. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Seeburg erweitert und ausgebaut und im Erd- sowie Obergeschoss mit Natursteinen gemauert und gebaut.
Der östliche (Flaken)turm trägt den Jahrgang 1664 und ist bis zu halber Höhe mit Backsteinen aufgebaut. Die westliche Flügelmauer besteht jedoch aus Natursteinen, welche aus dem Jahre 1879 stammen. Das Jahr 1664 ist in die beiden Flankentürme eingemeisselt.
Am ursprünglichen Bau wurde einiges mit Backsteinen geflickt und ergänzt, alle Zinnengiebel sowie die seeseitigen Ecktürme.
Die Ostseite des Altbaus ist am vollständigsten erhalten sowie die Umfassungsmauer der Westseite, welche aus Natursteinen besteht.
Ferdinand Ammann baute die Seeburg 1879 neu auf. Die Seeburg diente dem Kaufmann mehr als Sommerresidenz als ein Hauptsitz. Steinbau war damals viel bedeutender als der Holzbau. Daher konnten sich nur reiche Leute einen solchen Bau leisten.
Ferdinand Ammann war ein begeisterter Ofensammler, daher die antiken Öfen in diversen Räumen, welche aus verschiedenen Regionen stammen.
1958 kaufte die Stadt Kreuzlingen das Schloss Seeburg mit der ganzen Parkanlage für 2,4 Millionen Schweizerfranken auf.
Damals reichte der See bis zur Schlossmauer. Die Seeburg hatte eine eigene Badeanstalt, die auf vereinzelten Gemälden zu sehen ist. In den 60er Jahren wurde jedoch das Seeufer mit Bauschutt aufgefüllt.
Bis 1982 wohnte ein Gärtner in der Seeburg, welcher den Park pflegte. Der unbewohnte Teil stand bis zu diesem Zeitpunkt einfach leer.
1984 wurde die Seeburg durch das Architekturbüro E. Oberhänsli für vier Millionen Franken restauriert.
Bibliographie