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Bei der Kaufvereinbarung handelt es sich zunächst um eine Absichtserklärung. Ausserdem vermeidet IAG, die Maschinen als "Max" zu bezeichnen. Die Maschinen will der Konzern bei seinen Töchtern Vueling, Level und British Airways einsetzen.
Boeing steckt wegen zwei tödlicher Abstürze und des daraufhin verhängten Flugverbots für die Max-Jets in einer schweren Krise. Bei den Unglücken bei der indonesischen Fluggesellschaft Lion Air im Herbst und bei Ethiopian Airlines im März waren insgesamt 346 Menschen ums Leben gekommen. Seit rund drei Monaten gilt für die Maschinen der 737-Max-Reihe deshalb ein weltweites Flugverbot.
Boeing-Chef Dennis Muilenburg hatte daher gesagt, bei der Messe gehe es ihm diesmal nicht um Aufträge, sondern um Sicherheit, Bescheidenheit sowie darum, verlorenes Vertrauen bei den Kunden zurückzugewinnen. Wann das Flugverbot für die Maschinen aufgehoben wird, ist noch völlig offen. Erst müssen Luftfahrtbehörden in aller Welt ein inzwischen von Boeing geliefertes Update für die Steuerungssoftware MCAS testen und freigeben. Die bisherige Software soll für die Abstürze mitverantwortlich gewesen sein./stw/fba
(AWP)