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Messerschmitt Bf-109 G-6
Die Bf 109 G-6 stellte bis zum Ende des Krieges in ihren verschiedenen Ausführungen den Standardjäger der Luftwaffe dar.
Zur Verbesserung der Bewaffnung der Bf 109 wurde das neue Maschinengewehr MG 131 im Kaliber 13 mm eingesetzt. Erkauft wurde dies mit zwei aerodynamisch unschönen Verkleidungen vor der Pilotenkanzel, die der neuen Variante schnell den Spitznamen „Beule“ einbrachte.
Die Messerschmitt-Bölkow-Blohm GmbH (MBB) kaufte dem französischen Flugzeugenthusiasten Jaques David eine Zelle einer H.A. 1112 M-1-L mit der Werknummer 156 ab. Diese Buchon wurde 1958 in Spanien produziert. 1966 erfolgte die Ausmusterung der Maschine.
Der Erstflug, als zur Bf 109 G-6 umgebauten Maschine, fand am 23. Juni 1986 statt. Der Pilot war Hermann Liese. Die Maschine gehört jetzt der Messerschmitt Stiftung, welche von der EADS unterhalten wird und in Manching stationiert ist.
Auf der ILA 2002 in Berlin Schönefeld hatte die Maschine einen fatalen Motorschaden, weil ein Pleuel das Motorgehäuse durchschlug. Ein "neuer" DB 605 Motor fand sich schnell und so wurde die Maschine wieder aufgebaut. Im Juli 2007 wirkte die Maschine bei den Dreharbeiten zu dem Film "Walküre" mit.