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Oscar®-Preisträger Anthony Hopkins ("Das Schweigen der Lämmer"), Emma Thompson ("Wiedersehen in Howards End") und das gefeierte Filmproduktionsteam von Merchant Ivory erzählen eine aussergewöhnliche und bewegende Geschichte über bedingungslose Hingabe und unterdrückte Liebe. Hopkins spielt die Hauptrolle als Stevens, dem perfekten englischen Butler, der seinem Herren, dem von James Fox ("Der Diener") wunderbar gespielten Lord Darlington, auf fanatisch übersteigerte Weise dient. Darlington wird, wie so viele andere Mitglieder des britischen Establishments in den 1930er Jahren, von den Nazis dazu gedrängt, für gute Beziehungen zwischen ihnen und der britischen Regierung zu sorgen. Hauptdarstellerin Emma Thompson verkörpert die Haushälterin des Anwesens. Die beherzte und willensstarke junge Frau beobachtet das Treiben mit Entsetzen. All ihrer Befürchtungen zum Trotz, verlieben sie und Stevens sich nach und nach ineinander. Da keiner der beiden dies zugeben will, machen sie ihren aufgestauten Gefühlen durch heftige Aueinandersetzungen Luft. Höchste Schauspielkunst auch bei den Nebendarstellern, darunter Christopher Reeve und Hugh Grant.
Portrait
Christopher Reeve hatte sich spätestens seit seiner Paraderolle als "Superman" einen Ruf als einer der führenden Schauspieler der USA erworben. Seit er 1995 bei einem Reitunfall gelähmt wurde, hatte er Rückenmarksverletzungen ein menschliches Gesicht gegeben. Reeve war Vorsitzender der Christopher Reeve Paralysis Foundation (CRPF) und Stellvertretender Vorsitzender der National Organization of Disability. Er setzte sich vehement für eine Gesundheitsreform und die Beschaffung von Forschungsmitteln ein. Er war der Autor der Bestseller Still Me ("Immer noch ich") und lebte bis zu seinem Tod im Oktober 2004 mit seiner Frau Dana und seinen Kindern im Staat New York.
Zu dem Inhalt werde ich an dieser Stelle nichts sagen, sondern beschränke mich auf die technischen Aspekte. Da kann ich ein klein wenig mitreden: den Film hatte ich bislang auf jedem erschienenen Medium - über VHS, Laserdisc und DVD.
Nach dem der Film auf Blu Ray bereits für Oktober angekündigt...Zu dem Inhalt werde ich an dieser Stelle nichts sagen, sondern beschränke mich auf die technischen Aspekte. Da kann ich ein klein wenig mitreden: den Film hatte ich bislang auf jedem erschienenen Medium - über VHS, Laserdisc und DVD.
Nach dem der Film auf Blu Ray bereits für Oktober angekündigt war (und dann nur in Großbritannien erschien), hat sich das Warten auch für die deutschen Konsumenten gelohnt. Die für die Geburtstagsedition vorgenommene Abtastung - Sony nennt das "4K-Auflösung, generiert aus aus erstklassigen Bildquellen" ist ein Triumph des Masterings. Die Farben sind akkurat und satt, die Detailschärfe im Vergleich zur DVD eine wahre Freude. Freunde des Films dürfen sich über ein optimales Bild freuen.
Zu den Extras: Die Extras der DVD wurden übernommen, mit zwei Ausnahmen: den Originaltrailer sucht man vergebens, auch der ausgesprochen amüsante Audiokommentar mit Emma Thompson, Ismail Merchant und James Ivory fehlt. Das ist besonders schade, da das Trio gut aufgelegt war und einige Insider-Informationen zum Film zum Besten gaben. Eine Politik, die Sony leider auch bei "Sinn und Sinnlichkeit" an den Tag legte - sehr ärgerlich.
Fazit: Die Blu Ray unbedingt kaufen, da die Bildqualität beeindruckend ist. Hardcore-Fans des Films wie ich müssen leider die DVD behalten.