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Ob Trump dieser Aufforderung nachkommt, ist unklar. Seine bisherige Wahlkampfstrategie ging am Montag zumindest im US-Bundesstaat Iowa auf: Dort fuhr er bei der ersten Vorwahl seiner Partei einen klaren Sieg ein. Wer Kandidat der Republikaner werden möchte, muss sich zunächst in parteiinternen Abstimmungen in den einzelnen Bundesstaaten durchsetzen.
Den zweiten Platz in Iowa holte mit deutlichem Abstand Floridas Gouverneur, Ron DeSantis. Haley, einst US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, landete knapp dahinter an dritter Stelle. Der viertplatzierte Unternehmer Vivek Ramaswamy stieg noch in der Nacht (Ortszeit) aus dem Rennen aus und stellte sich hinter Trump.
Das nächste TV-Duell steht bereits am Donnerstag an, die nächste Vorwahl der Republikaner am kommenden Montag in New Hampshire. Bei den ersten fünf Debatten hatte Trump argumentiert, dass er es wegen seiner hohen Umfragewerte nicht nötig habe, an den Diskussionsrunden teilzunehmen. Derzeit deutet auch alles darauf hin, dass er sich am Ende durchsetzen und es zu einer Neuauflage des Wahlkampfs zwischen Trump und dem demokratischen Amtsinhaber Joe Biden kommen wird.