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Filmkritik: What happens in the North stays in the North12. Zurich Film Festival 2016
1865: Die 17-jährige Katherine (Florence Pugh) wird mit einem viel älteren Mann verheiratet und lebt fortan in dessen Haus, das sie nicht verlassen darf. Ihre Tage verbringt Katherine gelangweilt herumsitzend und aus dem Fenster schauend. Als ihr Gatte mit seinem Vater (Christopher Fairbank) eines Tages geschäftlich verreist, packt Katherine die Gelegenheit und erkundet die ländliche Gegend um das Haus. Dabei lernt sie den Arbeiter Sebastian (Cosmo Jarvis) kennen. Aus der Bekanntschaft wird schnell eine leidenschaftliche Affäre, die an der Dienerschaft nicht unbemerkt vorübergeht.
Als ihr Schwiegervater zurückkehrt, erfährt Katherine schnell, dass ihre nächtlichen Eskapaden bereits wohlbekannt sind. Sebastian bekommt die Konsequenzen dafür körperlich zu spüren und Katherine wird von ihrem Schwiegervater auf ihren Platz verwiesen. Doch so schnell gibt sie sich nicht geschlagen, denn die Liebschaft mit Sebastian hat in ihr ein Feuer entfacht, das sie nicht kampflos wieder erlöschen lässt.