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Je genauer Ihre Umfragedaten sind, desto leichter ist es, sie zu analysieren und auf reale Themen anzuwenden. Ob Sie nun Daten zu politischen Überzeugungen oder zur Kundenzufriedenheit sammeln, eine nummerierte Skala ist die beste Methode, um exakte Daten zu erhalten. Intervallskalen werden abseits von Umfragen auf unzählige Arten eingesetzt. Sie sind jedoch ideal, um aus Meinungsbefragungen und Feedbackumfragen mathematische Daten abzuleiten. Wie diese Skalen möglichst effektiv verwendet werden, wird nun Schritt für Schritt erläutert.
Eine Intervallskala besteht aus einem Bereich von Werten mit einer klaren mathematischen Differenz, jedoch ohne natürlichen Nullpunkt. Dazu gehören alltägliche Messsysteme wie Fahrenheit und Celsius, die über feste Intervallvariablen (Grad) aber zufällige Null-Werte verfügen. Beispielsweise ist null Grad auf einer der beiden Temperaturskalen kein absoluter Nullpunkt, also die niedrigste, theoretisch mögliche Temperatur.
Darin liegt der Unterschied zwischen einer Intervallskala und einer Verhältnisskala wie Kelvin, die einen absoluten Nullpunkt hat. In der Mathematik sind Verhältnisskalen nützlicher, da es leichter ist, mit absoluten als mit relativen Werten zu arbeiten. Intervallskalen sind manchmal in der Statistik sinnvoll, weil man beliebigen Messergebnissen, wie einer Meinung, einen Zahlenwert zuordnen kann.
Zwar lässt sich mit beiden Skalen eine Wahrnehmung oder Meinung messen, doch eine Intervallskala unterscheidet sich von einer Ordinalskala, die aus relativen Werten ohne mathematische Differenz besteht. Wenn Sie fragen, ob es draußen heiß, warm oder kalt ist, verwenden Sie eine Ordinalskala. Wenn Sie nach der Temperatur fragen, arbeiten Sie mit einer Intervallskala.
Eine Intervallskala ist darüber hinaus von einer Nominalskala abzugrenzen. Letztere besteht aus Antworten, die keine genauen oder relativen Werte sind. Wenn Sie jemanden auffordern, eine Speise aus einer Karte auszuwählen, verwenden Sie eine Nominalskala. Wenn jemand sein Essen auf eine Skala von eins bis zehn bewerten soll, handelt es sich um eine Intervallskala.
Jede Frage in einer Umfrage, bei der der Befragte einen Temperaturwert, eine Uhrzeit oder ein Datum angeben muss, ist streng genommen mit einer Intervallskala verbunden. Schließlich sind Grad, Stunden und Tage alles Intervallwerte. Das heißt, eine Intervallskala kann mühelos in eine Multiple-Choice-Frage oder Bewertungsskala-Frage eingebunden werden. Sie müssen lediglich die Befragten auffordern, etwas anhand einer numerischen Skala zu bewerten.
Die Frage für den Net Promoter® Score (NPS) misst, wie wahrscheinlich es ist, dass der Befragte ein Unternehmen, ein Produkt bzw. eine Dienstleistung weiterempfiehlt. Wie bei jeder guten Frage mit Intervallskala ist hier offensichtlich, welche Antwort welchem Ende der Skala entspricht:
NPS, Net Promoter und Net Promoter Score sind eingetragene Marken von Satmetrix Systems, Inc., Bain & Company und Fred Reichheld.
In unserer Fragendatenbank finden Sie zahlreiche weitere Fragen mit Intervallskala zur Messung von unterschiedlichsten Meinungen. Doch wir erläutern Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie diese selbst formulieren können.
So fügen Sie Ihrer Umfrage eine Frage mit Intervallskala hinzu:
Wie werden Ergebnisse aus Intervallskalen interpretiert? Bei einigen Fragen, wie der NPS-Frage, gibt es spezielle Methoden und Skalen zur Auswertung der Ergebnisse. Allerdings liefert eine Intervallskala nicht zwangsläufig aufschlussreichere Daten, erst recht nicht, wenn das verwendete Messsystem höchst beliebig ist. Allerdings können Sie den Mittelwert eines zusammengefassten Datensatz berechnen, was mit einer Ordinalskala nicht möglich ist.
Sind Sie bereit, die geballte Analysekraft auf die Ergebnisse Ihrer Frage mit Intervallskala anzuwenden? Mit SurveyMonkey können Sie Ihre grundlegenden Statistiken automatisch berechnen lassen. Das heißt, Sie können mit einem Mausklick den Mittelwert, Median und Modalwert Ihrer Frage mit Intervallskala berechnen.
Gehen Sie folgendermaßen vor, um anhand der Ergebnisse einer Frage Ihre grundlegenden Statistiken zu ermitteln:
Bedenken Sie: Je beliebiger Ihre Intervallskala ist, desto weniger aussagekräftig sind Ihre Daten. Eine konstante Intervallvariable ist zwar ein notwendiger Bestandteil jeder Intervallskala. Doch bei der Messung von Meinungen ist es schwer, die Intervallvariable konstant zu halten. Selbst bei häufig verwendeten Intervallskalen, beispielsweise einem numerischen Wert für die Schmerzintensität (also „Bewerten Sie Ihren Schmerz auf einer Skala von 1 bis 10.“), ist die Genauigkeit eher mäßig.
Wird eine Intervallskala wohlüberlegt eingesetzt, verleiht sie Ihrer Meinungs- oder Feedbackumfrage eine große mathematische Aussagekraft. Tauchen Sie tiefer in Ihre Umfragedaten ein, indem Sie bei Ihrem nächsten Fragebogen eine Intervallskala verwenden.