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Die Geschichte des Weines in Österreich
Ob wahr oder nicht: Bis heute behaupten diverse Historiker, dass schon die Kelten in Österreich Wein anbauten. Beweisen lässt sich diese Behauptung nicht. Allerdings wurden in Niederösterreich die ältesten Traubenkerne gefunden - sie sind auf 800 Jahre vor Christus datiert.
Tatsache ist, dass 15 vor Christus der grösste Teil von Österreich von den Römern besetzt wurde. Spätestens da wurde auch aus Österreich ein Weinland. Wie andere Länder Europas auch, wurde der Weinbau auch nach Abzug der Römer fleissig weiter entwickelt und ausgebaut. Allerdings durften bis ins Mittelalter nur die Landesherren und die Kirche Wein anbauen. Angeblich konnte ein Bürgelicher erst im 12. Jahrhundert einen eigenen Weinanbau erwerben.
Dank dem günstigen Klima und entsprechenden Verordnungen konnte der Weinbau ausgebaut werden - zumindest bis ins 19. Jahrhundert. Die Reblaus macht auch den Österreichern zu schaffen. Wie bereits in Italien, war es der amerikanischen Unterlagsrebe zu verdanken, dass die Produktion wieder in die Gänge kam.
Als 1985 bekannt wurde, dass einige Winzer zur Verbesserung des Geschmacks, das verbotene Diethylenglykol ihrem Wein beimischten, verlor der Österreichische Wein seinen guten Ruf. Der ganze Skandal führte dazu, dass Österreich heute eines der strengsten Gesetze Europas hat.
Der Skandal ist längst vergessen und Österreich hat seinen guten Ruf wieder vollends hergestellt.