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Roger Federer trifft nächste Woche beim Masters-1000-Turnier in der Halle von Paris-Bercy nach einem Freilos auf Jérémy Chardy (ATP 34) oder einen Qualifikanten.
Gegen den Franzosen, der in Valencia im Halbfinal steht, verlor Federer im Mai in Rom nach einem vergebenen Matchball. Stan Wawrinka bekommt es zum Auftakt mit dem Österreicher Dominic Thiem (ATP 39), der ihn in Madrid bezwungen hat, oder dem Ukrainer Alexander Dolgopolow (ATP 24) zu tun.
Auf dem Weg in den Halbfinal, in dem er im Vorjahr Novak Djokovic unterlegen war, stehen Federer voraussichtlich Fabio Fognini (ATP 19) und die Weltnummer 9 Milos Raonic im Weg. Wawrinka, der zuletzt in Tokio, Schanghai und Basel dreimal in der Auftaktrunde gescheitert ist, bekommt es gemäss Papierform mit Kevin Anderson (ATP 17) und der Weltnummer 6 Tomas Berdych zu tun. In der Runde der letzten vier könnten Federer und Wawrinka aufeinandertreffen.
Djokovic spielt sein erstes Spiel als frischgebackener Vater gegen den Deutschen Philipp Kohlschreiber (ATP 23) oder den Franzosen Edouard Roger-Vasselin (ATP 64). (si/syl)
Roger Federer zieht am Australian Open in Melbourne zum 18. Mal in die Achtelfinals ein. Der Weltranglisten-Dritte setzt sich in einem packenden Tennis-Thriller nach gut vier Stunden gegen den Australier John Millman 4:6, 7:6 (7:2), 6:4, 4:6, 7:6 (10:8) durch.
Am Tag des grossen Favoritensterbens im Melbourne Park erwischte es beinahe auch den sechsfachen Champion. Federer musste leiden, bis er seinen 100. Einzel-Sieg am Australian Open unter Dach und Fach hatte. «Mein Gott, das war hart», sagte er im Sieger-Interview.
Die Entscheidung fiel weit nach Mitternacht im Super-Tiebreak des fünften Satzes, als Federer in dem 2019 in Melbourne eingeführten Format bereits mit 4:8 zurückgelegen hatte, dank sechs Punkten in Folge aber doch noch die Wende …