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Der Schweizer Arbeitsmarkt ist sehr beliebt: hohe Gehälter, gute und flexible Arbeitsbedingungen sowie umfassende Sozialleistungen zeichnen unser Land aus.
In den letzten Jahren hat sich auf dem Schweizer Arbeitsmarkt sehr viel verändert: So hat zum Beispiel die Teilzeitarbeit (35 % im Jahr 2015) zugenommen, die Berufstätigkeit der Frauen ebenfalls und auch die Zuwanderung ausländischer Erwerbspersonen verzeichnet eine starke Zunahme.
Mit der schrittweisen Einführung des Freizügigkeitsabkommens wandern seit 2002 insbesondere vermehrt Arbeitskräfte aus dem EU-Raum (v.a. Deutschland, Italien und Portugal) in die Schweiz ein. Mehr als 24,5 % der ständigen Erwerbstätigen sind ausländischer Nationalität im Jahr 2015.
Die vollzeiterwerbstätigen Schweizerinnen und Schweizer arbeiten 41,7 Stunden pro Woche. 75,4 % der Arbeitnehmenden sind im Dienstleistungsbereich, 21,3 % im industriell-gewerblichen Bereich und 3,3 % in der Landwirtschaft tätig. Die Schweiz ist im EU-Durchschnitt etwas stärker dienstleistungsorientiert.
Die durchschnittliche Arbeitslosenquote im Jahr 2015 liegt bei 3,4 %. Angesichts des immerhin positiven aber gedämpft (wegen der Aufwertung des Frankens gegenüber dem Euro) Konjunkturausblicks wird eine Zunahme der Arbeitslosigkeit von auf 3,6 % 2016 und 3,5 % 2017 prognostiziert.