Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03592.jsonl.gz/1419

Kim beschrieb unter anderem die Verankerung der Politik der atomaren Aufrüstung in der sozialistischen Verfassung im September als grosse politische Errungenschaft. Damit habe sich Nordkorea in die «Position einer Militärmacht» festgesetzt, wurde er zitiert. Beobachter in Südkorea gehen davon aus, dass Kim bei der jetzigen Sitzung seine scharfe Rhetorik gegen die Regierungen in Seoul und Washington beibehalten und die nuklearen Aufrüstungsziele bestärken wird.
Kim hatte vor einem Jahr bei einer Komiteesitzung den Ausbau der militärischen Schlagkraft seines Landes als Ziel ausgegeben. Die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel hatten sich seitdem weiter verschärft. Nach einer beispiellosen Raketentestserie im vorigen Jahr hat Nordkorea auch in diesem Jahr wieder atomwaffenfähige Raketen einschliesslich Interkontinentalraketen erprobt. Die USA und ihr Verbündeter Südkorea, die Nordkorea als Feinde sieht, bauten gleichzeitig ihre gemeinsamen Militärübungen aus.
In den vergangenen Jahren ersetzte Kim seine zuvor übliche Neujahrsansprache durch eine Rede bei der Komiteesitzung. Das Zentralkomitee gehört zu den Führungsgremien der Partei, deren Chef Kim ist.