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Der Streit zwischen den USA und Frankreich wegen einer immer konkreter werdenden Digitalsteuer geht in die nächste Runde: Nun meldet sich der französische Landwirtschaftsminister zu Wort und nennt die Idee des US-Präsidenten, Wein aus Frankreich höher zu besteuern, «völligen Schwachsinn».
Didier Guillaume, Frankreichs Landwirtschaftsminister, hat den Aussagen von Donald Trump widersprochen und die Idee des Präsidenten, Abgaben auf französischen Wein zu erheben, beim Sender BFM TV als «absurd» abgetan. Trump hatte vor kurzem mit der Drohung einer Weinsteuer auf die Pläne von Paris reagiert, Digitalunternehmen im Land stärker zu besteuern.
Dies würde vor allem grosse, amerikanische Unternehmen wie Facebook, Amazon und Apple treffen und stösst dem Präsidenten seit Wochen sauer auf. Auf Twitter liess Trump in einer Meldung vom Freitag wissen, dass Frankreich gerade eine Steuer auf die «grossartigen, amerikanischen Tech-Unternehmen» gebilligt habe. «Wenn jemand diese besteuern sollte, dann doch ihr Heimatort, die USA.»
Die Regierung in Washington werde in Kürze Gegenmassnahmen zu «Macrons Dummheit» verkünden. Abschliessend schreibt Präsident Trump in seinem Tweet süffisant, er sei immer schon der Meinung gewesen, amerikanischer Wein sei besser als französischer.