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Die erste Ausbaustufe des Zwischenlagers kam 2011 zum Abschluss und hat eine Kapazität von 8129 t. Sie soll ausgediente RBMK-1000-Brennelemente der drei Kernkraftwerke Leningrad, Kursk und Smolensk aufnehmen. Zurzeit wird der Kernbrennstoff an den jeweiligen Standorten in Nasslagerbecken aufbewahrt. Deren Kapazität ist jedoch bald ausgeschöpft. Mit dem ersten Antransport ist noch vor Ende März 2012 zu rechnen.
Nach einer zweiten Ausbaustufe soll das Zwischenlager auch die ausgedienten WWER-1000-Brennelemente der Kernkraftwerke Balakowo, Kalinin, Nowoworonesch und Rostow aufnehmen. Im Gebäude mit einer Länge von 270 m, einer Breite von 35 m und einer Höhe von 40 m werden dann letztlich 38'000 t RBMK- und WWER-Brennstoff lagern. Der Brennstoff wird während 50 Jahre dort verbleiben. Auf lange Sicht ist der Bau eines geologischen Tiefenlagers für hochaktive Abfälle geplant.
Quelle
M.A. nach Rosatom, Medienmitteilung, 27. Januar, und World Nuclear News, Mitteilung, 31. Januar 2012