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Muay Thai wird als „Art of Eight Limbs“ bezeichnet, da es Schläge, Tritte, Ellbogen- und Knie verwendet und somit acht „Kontaktpunkte“ hat – im Gegensatz zu „zwei Punkten“ (Fäuste) beim Boxen und „vier Punkten“ (Hände und Füße) in anderen Kampfsportarten. Thailands antike Kampfkunst ist ein wesentlicher Bestandteil der MMA. In den letzten Jahrzehnten gab es Kinofilme mit Muay-Thai, die den Sport in der ganzen Welt populär gemacht haben.
- Kickboxer – der Erfolgsfilm von Jean-Claude Van Damme kam 1989 auf den Markt und ist mittlerweile Kult. Er spielte den Bruder eines amerikanischen Kickbox-Champions. Dieser reist nach Thailand, um den ungeschlagenen Muay-Thai-Kämpfer Tong Po herauszufordern, wird brutal geschlagen und durch einen Ellbogenstoß gelähmt. Sein Bruder schwört erbitterte Rache.
- Ong-Bak: Muay Thai Warrior – Tony Jaa (Tatchakorn Yeerum) veröffentlicht den Film im Jahr 2003. Er ist wohl der herausragendste Kinofilm, der Muay Thai als eine der beeindruckendsten Kampfkünste auf der Leinwand dargestellt. In vielen Ländern begann er als ein ausländischer Underground-Film, der schließlich so viel Aufsehen erregen sollte, dass er später in großen Theatern und auf DVD international veröffentlicht wurde. Was Ong-Bak zu einem solchen Hit macht, ist die Kombination von Muay Thai-Techniken und Stunts, die Jaa berühmt machten. Inspiriert von Jackie Chan und Jet Li ist Jaa heute einer der führenden Kampfkunststars.