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Nach der heutigen zweiten Wertungsprüfung an der Europameisterschaft in Mailand (ITA) liegt die Schweiz auf Platz 3. In der Einzelwertung belegt Steve Guerdat mit Dynamix de Belhême ebenfalls den 3. Zwischenrang.
Als erster Schweizer Reiter ritt Elian Baumann mit Little Lumpi E in den Parcours ein. Er bestreitet die Europameisterschaft als Einzelreiter. Er musste sich einen Hindernisfehler anschreiben lassen und liegt im Zwischenklassement auf Rang 43. Somit kann er morgen, wenn nur noch die besten 50 Reiterinnen und Reiter startberechtigt sind, nochmals antreten.
Steve Guerdat mit Dynamix de Belhême war anschliessend der erste Schweizer Teamreiter am Start. Ihm gelang eine tolle, fehlerfreie Runde, was ihm den 3. Platz in der Zwischenrangliste eintrug.
Der zweite Schweizer Teamreiter, der den Parcours in Angriff nahm, war Bryan Balsiger mit Dubaï du Bois Pinchet. Nur ein einziger Hindernisfehler kam auf sein Konto, was Rang 18 im Zwischenklassement bedeutet.
Edouard Schmitz und Gamin van’t Naastveldhof gelang der Parcours nicht optimal – am Ende musste er sich 8 Strafpunkte anschreiben lassen und war damit das Streichresultat des heutigen Tages für das Team. In der Einzelwertung liegt er auf dem 52. Zwischenrang.
Als letzter Schweizer Reiter folgte Martin Fuchs mit Leone Jei. Souverän meisterte das Paar den Parcours, doch dann fiel am letzten Hindernis doch noch eine Stange. Mit diesen 4 Strafpunkten fällt das Paar im Zwischenklassement auf Rang 15 zurück.
Im Rennen um die Medaillen und die drei Olympia-Tickets wird es also nochmals richtig spannend. Von den Olympia-Anwärterländern können morgen, wenn nur noch die 10 besten Teams startberechtig sind, neben der Schweiz noch Österreich, Italien und Spanien ein Wörtchen mitreden.
Im Zwischenklassement der Nationenwertung führt Deutschland (9.31 Pkte) vor Schweden (9.51 Pkte) und der Schweiz (9.92 Pkte). In der Einzelwertung hat sich auf den Rängen 1 und 2 des Zwischenklassements heute nichts verändert: Der Schwede Jens Fredricson verteidigt seine Führung (0 Pkte), dicht gefolgt vom Deutschen Philipp Weishaupt (0.31 Pkte) und von Steve Guerdat (0.43 Pkte).