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Mattmark
(Kt. Wallis, Bez. Visp, Gem. Almagell).
2100 m. Alpweide mit 6 Hütten und Ställen, im obersten Abschnitt des Saasthales zwischen dem Allalingletscher im N. und den zurückgelassenen Schuttmassen des Schwarzenberggletschers im S.;
rund um eine sandige Mulde, in deren Boden der durch Moränen gestaute Mattmarksee liegt.
Besonders bemerkenswert ist der sog. Blaue Stein, ein prachtvoller erratischer Serpentinblock und einer der grössten Erratiker der Alpen. Er ist nach Venetz 68 Fuss lang, 57 Fuss breit und 63 Fuss hoch und hat ein Volumen von 244000 Kubikfuss oder 6600 m3. (Vergl. Charpentier's Essai sur les glaciers. S. 252).
Diese ungeheure Masse von etwa 200000 Zentnern Gewicht ist 1820 vom vorrückenden Schwarzenberggletscher eine Strecke weit fortgeschoben worden.
Nahe dem Blauen Stein steht ein kleiner Gasthof, der um die Mitte des Sommers betrieben wird.
Die Hänge über dem Mattmarksee tragen eine reiche alpine Flora mit mehreren sehr seltenen Arten.
Wir nennen: die berühmte Alsine ¶
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aretioides, dann Valeriana celtica, Astragalus leontinus und Oxytropis Halleri;
Saxifraga macropetala, S. adscendens und S. cotyledon. In der Umgebung finden sich ferner noch die sehr seltene Saxifraga pedemontana in Begleitung von Campanula excisa (Distelalp), Phyteuma humile (Monte Moro) und Pleurogyne carinthiaca (Almagell).