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Nach Auffassung von Krüsken stellt die von der Kommission geplante Freistellung von Palmölplantagen unter 2 Hektaren nicht sicher, „dass die Praxis illegaler Landnutzungsänderungen durch Brandrodungen in asiatischen Ländern wirksam unterbunden wird“.
Der DBV-Generalsekretär verwies auf Indonesien und Malaysia, die eine expansive Politik für den Palmölsektor verfolgten. Notwendig seien zumindest eine effektive Überwachung der Entwaldung in den Risikogebieten sowie eine stringente Schutzklausel für den Fall, dass die jetzigen Landnutzungsänderungen weitergehen.
Der DBV-Generalsekretär appellierte an die Bundesregierung sowie an deutsche Europaabgeordnete, den vorgelegten delegierten Rechtsakt für die Bestimmung von Flächen mit hohem und niedrigem Risiko einer indirekten Landnutzungsänderung (iLUC) zurückzuweisen und sich gegenüber der EU-Kommission für eine striktere Regelung einzusetzen.
„Die direkte und indirekte Landnutzungsänderung, die durch den Rohstoff Palmöl verursacht wurde, ist offensichtlich“, betonte Krüsken. Zwar sei der Vorschlag der Kommission im Grundsatz richtig angelegt. Er müsse jedoch schärfer gefasst werden.