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Für viele ist Eliot Weinberger «der grösste Essayist der Welt» (Clemens Setz). Ganz sicher ist er der Poet unter den Essayisten, der uns immer wieder mit seinem schier grenzenlosen Wissen verblüfft. In der Essaysammlung «Vogelgeister» (Berenberg Verlag 2017) erzählt Weinberger unter anderem von ausgestorbenen Vögeln Neuseelands, von Reisen auf den Flüssen der Welt, der Mythologie ganz gewöhnlicher Steine, von Träumen von Menschen namens Chang und von verheirateten Fröschen – wahre Geschichten, so fabelhaft sie auch scheinen. Weinberger ist nicht nur Essayist, sondern auch vielfach ausgezeichneter Übersetzer aus dem Spanischen (Octavio Paz, Vicente Huidobro, Bei Dao u.a.). Weinbergers Übersetzerin Beatrice Fassbender führt das Gespräch, Autor und Übersetzerin lesen aus den Texten.
Eliot Weinberger, * 1949 in New York, ist Essayist und Übersetzer der Werke von Octavio Paz, Vicente Huidobro, Bei Dao und anderen. Für seine Edition der «Selected Non Fictions» von Jorge Luis Borges erhielt er den National Book Critics Award. 1992 wurde er für seinen Beitrag zur Förderung hispanischer Literatur in den USA zum ersten Preisträger des PEN/Kolovakos Awards ernannt. 2000 verlieh ihm die mexikanische Regierung als erstem Nordamerikaner überhaupt den höchsten mexikanischen Staatspreis, den Azteken-Adler. Auf Deutsch erschienen zuletzt 2008 erschien die Essaysammlung «Das Wesentliche», 2011 «Orangen! Erdnüsse!» (Berenberg Verlag).