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Milchverarbeitung
Die Milch ist längst kein Naturprodukt mehr. Erst nach diversen Verarbeitungsschritten kommt die Milch in den Supermarkt.
Pasteurisieren/Uperisieren
Da die Milch oft Krankheitserreger enthält, muss sie vor dem Verkauf erhitzt werden. Damit werden die Bakterien abgetötet, aber leider auch viele Vitalstoffe denaturiert.
Homogenisierung
Die Milch hat einen hohen Fettgehalt. Das Fett würde nach kurzer Zeit obenauf schwimmen. Da die Konsumenten Fett nicht gerne sehen, werden die Fetttropfen durch die Homogen isierung in ganz kleine Tröpfchen zerschlagen.
Diese kleinen Tropfen können dann für längere Zeit in der Milch schwimmen und fallen den Konsumenten nicht auf.
Das Problem: Diese Fetttröpfchen sind nun so klein, dass sie direkt durch die Darmwand des Menschen in die Blutbahn gelangen können. Der Körper kann also nicht mehr verhindern, dass zu viele tierische, gesättigte Fette ins Blut kommen.
Standardisierung
Wie bei der menschlichen Muttermilch ist die Kuhmilch immer optimal auf das Wachstumsstadium des Kalbes ausgelegt. Das heisst, die Zusammensetzung der Kuhmilch ändert sich laufend.
Damit die Konsumenten dennoch eine standardisierte Milch im Laden kaufen können (z.B. mit genau 3,5% Fettgehalt), wird in den Molkereien das Milchfett vom Rest getrennt und danach wieder so zusammengemischt, wie es im Endprodukt gewünscht wird.