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Die Geschichte des Schweizer Rollhockeys beginnt Anfang des 20. Jahrhunderts. Wohlhabende englische Touristen verbrachten ihre Ferien in der Schweiz, insbesondere in Montreux. Aufenthalte von mehreren Wochen waren dabei üblich. Die Gäste suchten am Genfersee nach Abwechslung und brachten eine in England weit verbreitete Freizeitbeschäftigung mit in die Schweiz: Rollhockey. Nach einer ersten Meisterschaft 1910 in Genf wurde im Januar 1911 dort die «Fédération suisse de hockey sur patins à Roulettes» gegründet. In Montreux wurde ebenfalls 1911 der erste Schweizer Rollhockeyverein gegründet, der HC Montreux gehört damit weltweit zu den ältesten Vereinen dieses Sports. Schnell folgten Städte wie Genf und Lausanne.
Mehr als ein Jahrzehnt später, im Jahr 1924, wurde der Rollsportverband (SRV) gegründet, der nach dem Zweiten Weltkrieg auch die Rollhockeyaner beheimatete. Oftmals wird das Startdatum der Schweizer Meisterschaft aufgrund eines Presseartikels von 1932 auf dieses Jahr datiert, doch es gab nachweislich bereits ab 1910 Meisterschaftsbetrieb im Schweizer Rollhockey, wenn auch mit Unterbrüchen. Ab 1947 übernahm der neu gegründete Schweizerische Rollhockey-Verband SRHV die Ausrichtung des Spielbetriebs. In den 50er Jahren gelangte Rollhockey in die Deutschschweiz, nach Zürich und Basel. Ab 1985 fand der Rollsport auch im Tessin Begeisterte.