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Zusammenfassung
Das Papier behandelt die Kernbereiche des Natur- und Heimatschutzgesetzes und die internationalen Verpflichtungen der Schweiz. Nicht berücksichtigt werden die Auswirkungen des Natur- und Heimatschutzes in den Bereichen Forstwesen, Gewässerschutz, Fischerei, Tierschutz, Raumplanung, Nationalpark, Umweltschutz, Fuss- und Wanderwege sowie Jagd.
Die Begriffe Natur- und Heimatschutz gehen auf den deutschen Musiklehrer Ernst Rudorff (1840-1916) zurück. Rudorff verstand unter Naturschutz die Pflege der Landschaft und den Schutz der Naturdenkmäler. 1897 schuf Rudorff auch den Begriff Heimatschutz, welcher sowohl den Naturschutz, die Landschaftspflege als auch die Bau- und Kulturdenkmalpflege umfasst. Später setzte sich in der Gesetzgebung immer mehr der Begriff Natur- und Heimatschutz durch.
Mit der Annahme des Verfassungsartikels 1962 und dem Inkrafttreten des entsprechenden Bundesgesetzes fünf Jahre später wurde der Natur- und Heimatschutz gesamtschweizerisch geregelt. Schon zuvor hatte jedoch eine Vielzahl von Kantonen Vorschriften über den Schutz von Landschafts- und Ortsbildern, von Baudenkmälern, Naturschönheiten, Pflanzen und Tieren erlassen.
Für die amtlichen Unterlagen wird eine integrale Übernahme und Aufbewahrung empfohlen. Bereits seit Beginn des 20. Jahrhunderts gab es private Institutionen, die sich durch Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung oder durch die Beschaffung von Geldmitteln für die Erhaltung von schützenswerten Objekten einsetzten. Deren Unterlagen bilden eine wertvolle Ergänzung für die amtliche Überlieferung.