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Niacin (Nicotinsäure, Vitamin B3)
Niacin ist ein wasserlösliches Vitamin, das auch als Vitamin B3 bekannt ist. Im Körper ist es am Eiweiss-, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel beteiligt. Dadurch leistet Niacin einen Beitrag zur Energiegewinnung. Zudem spielt das Vitamin eine Rolle bei der Bildung von Botenstoffen im Gehirn und ist wichtig für die Regenerierung der Haut, Muskeln, Nerven und DNA.
Fleisch, Fisch, Vollkorngetreide, Erdnüsse und getrocknete Aprikosen sind gute Niacinquellen. Ein Mangel tritt selten auf und meistens nur bei Personen mit einem höheren Niacinbedarf wie z.B. Schwangere, Stillende oder Alkoholiker. Folgen sind Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schwindel, Übelkeit und Erbrechen. Bei Menschen, die sich vor allem von Mais und Hirse ernähren, kann ein ausgeprägter Nicainmangel entstehen. Dies führt zu Hautveränderungen, Magen-Darm-Beschwerden und neurologischen Erscheinungen. Eine Überdosierung kann nur durch Einnehmen von Präparaten und nicht durch eine ausgewogene Ernährung entstehen und hat z.B. Hautrötungen, Hitzegefühle, Übelkeit und Erbrechen zur Folge.