Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03636.jsonl.gz/1252

David Nixon
David Nixon wurde im Norden Londons geboren. Sein Vater, ein Anwalt und Hobbyzauberkünstler, besuchte mit ihm Vorstellungen von Nevil Maskelyne und David Devant. Besonders beeindruckt war David von Stanley Collins, der seinen späteren Vorführstil beeinflusste. David begann selber zu zaubern nachdem er einen Zauberkasten zu Weihnachten erhalten hatte.
Nach dem Schulaustritt arbeitete er bei einer Zeitung, 1938 tat er dem Magic Circle bei. Nebenher spielte er in einer Musikband. Im zweiten Weltkrieg trat er in der ENSA auf (Organisation, die für die Unterhaltung britischer Soldaten sorgte).
Nach dem Krieg trat er einer Varietétruppe bei. Dort trat er nicht nur als Zauberkünstler, sondern auch als Sänger und Tänzer auf. 1949 heiratet er eine Sängerin namens Margaret Burton. Im gleichen Jahr trat er erstmals im Fernsehen auf.
1952 starb seine erste Frau und David heiratete im gleilchenn Jahr seine zweite Frau Paula Marshall, die bereits in seiner Nummer mit ihm zusammengearbeitet hatte.
Seinen grossen Durchbruch schaffte er 1954 als er in die britische Version der höchst erfolgreichen Quiz-Show "What’s my Line?" eingeladen wurde. In der Folge präsentierte er verschiedene Shows wie die englische Version der versteckten Kamera, und verschiedene Comedy- und Unterhaltungssendungen. Ausserdem trat er in Zaubersendungen auf wie "Tonight with David Nixon" (1969), "David Nixon’s Comedy Box" (1970), "The David Nixon Show" (1972).
Auf dem Höhepunkt seiner Karriere war David Nixon der bekannteste Zauberkünstler in England. Er beeinflusste diverse englische Zauberkünstler wie z. B. Wayne Dobson oder Jerry Sadowitz.
David Nixon war starker Raucher und starb an Lungenkrebs, der erstmals 1976 diagnostiziert wurde. Nach einer Therapie, die zunächst erfolgreich schien, kehrte der Krebs ein paar Jahre später zurück und Nixon starb kurz vor seinem 59. Geburtstag.Biografie
Edwin A. Dawes and Stephen Short. David Nixon: Entertainer with the Magic Touch. Jeremy Mills, Huddersfield, Yorkshire, 2009