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Die erste urkundlich erwähnte Totenkapelle wurde im Jahr 1520 eingeweiht. Ihr Patron ist der Heilige Fridolin - der Heilige, der das Wappen des Kantons Glarus
ziert.
Die heutige Kapelle wurde um 1750 erbaut. Der spätgotische Türsturz stammt von der alten Pfarrkirche, die man 1730 abzureissen begann. Das Zürcherwappen an der Türe
erinnert daran, dass der Kanton Uri einst unter der Herrschaft der Fraumünsterabtei Zürich stand.
Im Inneren der Totenkapelle befindet sich eine spätgotische Kreuzigungsgruppe. Sie zeigt den Gekreuzigten mit Maria, seiner Mutter und Johannes, dem
Lieblingsjünger. Die Kreuzigungsgruppe wird dem Künstler Lukas Regli zugeschrieben, der in Schattdorf wohnte.
Quellen: Urner Kirchen- und Kapellenführer URI, "Kein schöner Land für Gottes Kinder", Verlag: Baumann und Fryberg, Altdorf.