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Ronaldo trifft für den VfB Stuttgart, Zidane zaubert bei Blackburn und Tim Wiese hext im Tor von Real Madrid. Beinahe wäre das wahr geworden ... Diese, und viele andere Mega-Transfers, platzten jedoch kurz vor ihrem Abschluss.
In Holland ging sein Stern auf: 1994 wechselte Ronaldo Luis Nazario da Lima von Cruzeiro Belo Horizonte zum PSV Eindhoven. Beinahe wäre der 17-Jährige allerdings in der Bundesliga gelandet – der erste Verein aus Europa, der bei ihm anklopfte, war nämlich der VfB Stuttgart. Der damalige A-Jugend-Trainer Ralf Rangnick reiste im Frühling 1994 extra nach Brasilien, um das Supertalent zu beobachten.
Der spätere Weltstar bestätigte: «Stuttgart war damals der erste Klub, der sich für mich interessiert hat.» Doch Ronaldo war den Schwaben mit umgerechnet 4 Millionen Euro zu teuer, stattdessen holte man für die Hälfte des Gelds Giovane Elber, den Milan an GC ausgeliehen hatte. Auch kein schlechter Deal.
Angeführt von Stürmerstar Alan Shearer holten die Blackburn Rovers 1995 den Premier-League-Titel und danach beinahe Zinédine Zidane. Der 23-Jährige kickte bei Girondins Bordeaux und Trainer Kenny Dalglish wollte ihn unbedingt haben. Doch Präsident Jack Walker verhinderte den Transfer mit der folgenden Argumentation: «Was willst du mit Zidane, wir haben doch Tim Sherwood.» Zidane wechselte später zu Juventus Turin und wurde dreimal Weltfussballer, Sherwood machte dagegen nur drei Länderspiele für England.
Auch Diego Armando Maradona wechselte einst fast nach England. Der Zweitligist Sheffield United hätte 1978 um ein Haar den grossen Coup gelandet, nachdem Manager Harry Haslam den 17-Jährigen in Argentinien entdeckt hatte. Maradona sass bereits im Flieger in Richtung England und die Ablösesumme von 200'000 Pfund war bereits ausgehandelt.
Doch dem Management der «Blades» war das geforderte Handgeld, das man zusätzlich zur Ablöse hätte bezahlen sollen, zu hoch und der Transfer platzte. Stattdessen holte man Maradonas Landsmann Alejandro Sabella und der spätere «Goldjunge» wechselte 1983 für umgerechnet 8 Millionen Euro zu Barcelona.
Im Jahr 1992 war Marco van Basten längst ein Superstar: Mit der AC Milan wurde er zweimal Meister und holte zweimal den Meistercup. Trotzdem stand er nach der EM in Schweden vor dem Absprung zum FC Barcelona. Trainer Johan Cruyff konnte seinen Landsmann aber nicht restlos davon überzeugen, bei Barça in seine Fussstapfen als holländischer Topskorer zu treten.
Für 17,5 Millionen Euro zog es Cristiano Ronaldo 2003 von Sporting Lissabon zu Manchester United. Doch auch Arsenal war nah an einer Verpflichtung des Portugiesen dran: Arsène Wenger lud Ronaldos Mutter mit zum Probetraining ein und schenkte dem 17-jährigen Cristiano ein «Gunners»-Trikot. Doch die United zahlte das Dreifache und ausserdem wurde der einstige Sporting-Coach Carlos Queiroz bei den «Red Devils» Co-Trainer.
«Es ist wahr, ich wäre beinahe bei Arsenal gelandet», erklärte Ronaldo im September 2019 in einem ITV-Interview mit Piers Morgan. «Ich schätze immer noch, was sie für mich gemacht haben. Vor allem Arsène Wenger. Und im Fussball weiss man nie, was passiert. Das Leben ist so.»
Auch an Zlatan Ibrahimovic war Arsène Wenger dran. Im Jahr 2000 wollte der Franzose den 19-jährigen Schweden von Malmö FF zu Arsenal locken und schenkte ihm ein Trikot mit der Nummer 9 und dessen Namen. Der Einladung zum Probetraining folgte «Ibra» aber nicht. Der Grund: sein Ego. «Ich hoffte, dass er mich überzeugen würde, zu Arsenal zu kommen. Aber er hat es nicht einmal versucht und ich sagte mir: ‹So nicht, Zlatan macht keine Probetrainings›», erklärte Ibrahimovic später.
Der Schwede wechselte schliesslich ein Jahr später für 7,8 Millionen Euro zu Ajax Amsterdam. «In Amsterdam können sie viel von mir erwarten. Ich möchte Arsenal zeigen, was sie verpasst haben», soll Ibra damals gesagt haben.
Bei Borussia Dortmund hat Erling Haaland eingeschlagen wie eine Bombe: 12 Tore erzielte der norwegische Teenager in den ersten 11 Spielen für den BVB. Dabei wäre Haaland einst fast bei einem anderen Bundesligisten gelandet. Der Shootingstar wurde 2016 als 15-Jähriger von 1899 Hoffenheim zum Probetraining eingeladen und konnte sportlich überzeugen. «Wir waren der einzige Bundesligist, der seine Fähigkeiten erkannt hat», erklärte Hoffenheims Trainer Alfred Schreuder im Februar 2020 nicht ohne Stolz.
Dass der Wechsel dennoch nicht zustande kam, war eine Entscheidung der Vereinsführung, die ihr im Nachhinein leidtun dürfte. 2000 Euro war Hoffenheim bereit dem jungen Norweger monatlich zu überweisen, doch Haalands Entourage forderte angeblich 5000 Euro im Monat und so zog es den Stürmer von Byrne FK vorerst zu Molde statt nach Hoffenheim.
2001 buhlte Borussia Dortmund intensiv um einen 21-jährigen Brasilianer namens Ronaldo de Assis Moreira von Gremio Porto Alegre. Der BVB war bereit, die fünf Millionen Euro Ablösesumme für das Supertalent mit dem Künstlernamen Ronaldinho zu zahlen, doch der Spieler winkte schliesslich ab. «Der Sprung nach Dortmund wäre mir etwas zu gross gewesen», erklärte Ronaldinho später. Er wechselte stattdessen im gleichen Sommer zu Paris St-Germain.
Vor seinem Durchbruch bei der WM 2010 bot Bayern München sein Jungtalent Thomas Müller dem FC Zürich an. Doch Sportchef Fredy Bickel verzichtete im Sommer 2009 auf einen Transfer. «Wir hätten Müller gerne mit einer Kaufoption ausgeliehen und dann fest übernommen. Die Bayern wollten ihn aber nur für ein Jahr weggeben», so später seine Begründung. Ausserdem hatte der FCZ mit Innocent Emeghara, Admir Mehmedi und Josip Drmic bereits drei junge Schweizer Stürmer in seinen Reihen und so blieb Müller bei den Bayern.
Im Sommer 2012 hätte Sion-Präsident Christian Constantin den italienischen Superstar Alessandro Del Piero beinahe ins Wallis gelockt. «CC» war für Verhandlungen nach Turin gereist und bot dem 38-Jährigen einen Zweijahresvertrag mit einer Million Franken Jahressalär an. Doch Del Piero, der bei Juventus Turin keinen neuen Vertrag mehr bekommen hatte, wechselte schliesslich zum FC Sydney nach Australien. Zwei Jahre später beendete der Weltmeister von 2006 in Indien bei Delhi Dynamos FC seine Karriere.
Vier Jahre später jagte Constantin den nächsten Superstar. Im Sommer 2016 wollte er Mario Balotelli zum FC Sion holen. Der italienische Exzentriker wurde bei Liverpool ausgemistet und suchte einen neuen Verein. «CC» rief Balotellis Berater Mino Raiola an, doch dieser lotste seinen Schützling schliesslich zu OGC Nice und Trainer Lucien Favre.
Im Winter 1992 nimmt der damalige Xamax-Trainer Roy Hodgson Kontakt zu einem gewissen Jari Litmanen auf. Der junge finnische Stürmer war gerade von HJK Helsinki zu MyPa gewechselt und machte auch dort mit Toren auf Laufmeter auf sich aufmerksam. Weil Litmanen aber noch den Militärdienst absolvieren muss, kommen die Verhandlungen ins Stocken. Als ein Wechsel ins Ausland dann so richtig aktuell wird, ist Hodgson bereits nicht mehr Xamax-, sondern Schweizer Nationaltrainer und so macht Ajax Amsterdam das Rennen um das in ganz Europa heiss begehrte Supertalent.
Nicht in die Schweiz, dafür beinahe nach England wechselte Robert Lewandowski vor seinem Engagement bei Borussia Dortmund. Die Blackburn Rovers hatten 2010 ihre Fühler nach dem polnischen Stürmer von Lech Posen ausgestreckt. Der Flug auf die Insel war bereits gebucht, der 5-Millionen-Euro-Deal schon vorbereitet. Der Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull kam aber dazwischen. Wenig später meldete sich der BVB und Blackburn war aus dem Rennen.
«Ja, ich hatte die Möglichkeit», sagte Lewandowski 2017 über einen möglichen Wechsel zu den Rovers. «Ich wollte mir Blackburn anschauen, das Trainingsgelände, den Ort. Der Flug war gebucht, aber wir konnten nicht los. Hat es mein Leben verändert? Ja, vielleicht! Wenn ich dorthin gegangen wäre, wäre ich vielleicht geblieben.»
Der französische Weltmeister von 2018 hatte sich seit 2009 als Torjäger bei Real Sociedad einen Namen gemacht. Noch bevor ihn halb Europa jagte und er zu Atletico Madrid wechselte, hatte im Sommer 2014 der FC Fulham versucht, den Franzosen zu verpflichten.
14 Millionen Euro Ablöse waren den «Cottagers» aber zu viel, danach folgte allerdings ein langes Zögern, weshalb man am «Deadline Day» etwas überhastet den Griechen Konstantinos Mitroglou holte. Dieser kostete gar 15,2 Millionen Euro und wurde nach einer Knieverletzung und nur drei Einsätzen wieder ausgeliehen. Am Ende der Saison stieg Fulham ab.
2003 verliess mit Barry Ferguson ein absoluter Leistungsträger die Glasgow Rangers und der schottische Rekordmeister suchte auf der ganzen Welt nach Ersatz – und zwar nicht nur in der realen. «Mein Sohn Jon hat dieses Computer-Manager-Game gespielt», verriet Ex-Trainer Alex McLeish 2017 in einem Interview. «Er hat mir dann ständig irgendwelche Namen von südamerikanischen Talenten genannt. Sie kamen aus dem nichts und es hiess: ‹Lionel Messi wird irgendwann der beste Fussballer der Welt.› Zu diesem Zeitpunkt war er 13 oder 14 Jahre alt.»
Die Rangers versuchten deshalb, Messi zu verpflichten, blitzten bei Barcelona aber ab: «Keine Chance», hiess es. Stattdessen wurde den Schotten ein anderer späterer Weltstar angeboten: «Barça-Assistent Henk ten Cate sagte, dass sie ein anderes Super-Talent hätten, Andres Iniesta.» Die Klubs waren sich über das Leihgeschäft schon einig, doch Iniesta spielte in den folgenden Spielen so gut, dass Barcelona schliesslich einen Rückzieher machte.
Sommer 2012: Real Madrid sucht einen Torhüter, der Druck auf die alternde Nummer 1 Iker Casillas ausüben soll. Ganz zuoberst auf der Wunschliste steht ein Deutscher: Werder Bremens Tim Wiese. Doch der «Spiegel», wie er von den Kollegen wegen seiner Eitelkeit nur genannt wird, meidet das Risiko und wird stattdessen Stammtorhüter bei Hoffenheim. Allerdings nicht lange – anfangs 2013 wird Wiese aussortiert. 2014 startet er eine Wrestling-Karriere.
Als 20-Jähriger kam Philipp Lahm 2003 zu seinem Pflichtspieldebüt für Bayern München. Doch Trainer Ottmar Hitzfeld befand ihn noch nicht für Bundesliga-tauglich und liess ihn ausleihen. Rapid Wien hätte den Linksverteidiger haben können, doch er war dem österreichischen Rekordmeister mit seinen 170 Zentimeter zu schmächtig. So griff der VfB Stuttgart zu und formte Lahm in zwei Saisons zum Topverteidiger.
Das Tauziehen um Neymar beginnt früh. Vor allem Real Madrid und der FC Barcelona buhlen 2006 um das brasilianische Ausnahmetalent. Barças Erzrivale scheint zunächst das Rennen zu machen, Neymar absolviert bei den Königlichen gar erfolgreich ein Probetraining. Der Transfer des 14-jährigen Wunderkinds scheitert aber an den Handgeld-Forderungen (60'000 Euro) von dessen Berater. So kehrt Neymar zu Santos zurück und wechselt sieben Jahre später zu Barcelona.
Nach dem fantastischen Champions-League-Sieg gegen die AC Milan im Jahr 2005 stand Steven Gerrard bei Liverpool tatsächlich kurz vor dem Absprung. Die Unzufriedenheit des Liverpool-Captains wollte Chelsea ausnützen und bot die englische Rekordsumme von 50 Millionen Euro. Doch Gerrard blieb Liverpool schliesslich treu, auch weil die «Reds» ihm einen neuen Vertrag mit deutlich besseren Bezügen vorlegten.
1988 leistete sich Sir Alex Ferguson ein Missgeschick. Der damals 21-jährige Paul Gascoigne hatte sein Interesse geweckt, doch der Trainer von Manchester United war zu zögerlich. «Das war mein grösster Fehler als Trainer», räumte Sir Alex später ein. Ferguson wähnte sich beim Transfer schon am Ziel: Die Unterschrift schien nur noch eine Formalie zu sein, doch Gascoigne sagte überraschend noch ab. Die Bosse von Tottenham Hotspur hatten seinen Eltern auf die Schnelle ein Anwesen in London gekauft und erhielten deswegen die Zusage.
Seine beste Zeit hatte der brasilianische Weltmeister Rivaldo zwischen 1997 und 2002 bei Barcelona. Nach einem erfolglosen Abstecher zur AC Milan suchte der vertragslose Dribbelkünstler im Jahr 2004 einen neuen Arbeitgeber. Lange lagen die Bolton Wanderers in der Pole Position, doch am Ende machte der griechische Rekordmeister Olympiakos Piräus das Rennen.
Anfang der Nullerjahre hatte Bayer Leverkusen beste Scouting-Kontakte nach Brasilien. Mit Lucio, Paulo Sergio und Ze Roberto holte man mehrere spätere Superstars nach Europa. 2002 stand ein gewisser Kaka ganz oben auf der Bayer-Wunschliste. Doch der schlug das Angebot aus und ging stattdessen für 8,25 Millionen Euro zur AC Milan.
Das Jahr 1995: Die Berater des 19-jährigen Andrij Schewtschenko versuchen in halb Europa, ihren Schützling an den Mann zu bringen. Eine Million Euro fordern sie für den talentierten Mittelstürmer. West Ham United, dem 1. FC Köln und später auch Werder Bremen ist er aber zu teuer. Vier Jahre später schlägt dann die AC Milan zu – für 23 Millionen Euro.
Beim VfL Wolfsburg erscheint im Jahr 2002 ein gewisser Michael Essien zum Probetraining. Der 19-jährige Ghanaer spielte damals beim SC Bastia, fiel beim Bundesligisten aber durch. Essien schaffte im nächsten Jahr bei Bastia den Durchbruch und wechselte dann für 11,7 Millionen Euro zu Olympique Lyon. Später wurde er bei Chelsea zum absoluten Superstar.
Sieben Jahre bevor Raul zu Schalke 04 wechselte, hätten die «Königsblauen» beinahe zum ersten Mal einen spanischen Topstürmer verpflichten können. Fernando Morientes war 2003 bei Real Madrid nicht mehr erwünscht und die Königlichen waren sich mit Schalke bereits einig. Doch der Spanier forderte zu viel Lohn und wechselte stattdessen leihweise zur AS Monaco.
Im Sommer 2008 hätte sich Gareth Bale um ein Haar das Trikot des Hamburger SV übergestreift. Der neue Trainer Martin Jol kam von Tottenham und wollte den damals in London umstrittenen Waliser nach Hamburg mitnehmen. Für den 18-jährigen Flügel hätte der HSV sechs Millionen Euro an die «Spurs» überweisen müssen. Das war dem Bundesliga-Dino aber ein zu grosses Risiko.
Aus dem gleichen Grund wechselte Petr Cech 2001 nicht zu Werder Bremen. Der tschechische Torhüter überzeugte zwar im Probetraining, doch die 600'000 Euro Ablösesumme waren den Grün-Weissen für einen 18-jährigen Keeper zu hoch. Nur ein Jahr später legte der französische Erstligist Stade Rennes schon 5 Millionen Euro für ihn auf den Tisch, 2004 waren Cechs Dienste dem FC Chelsea gar 13 Millionen Euro wert.
1976 durfte der blutjunge Michel Platini beim damaligen Bundesligisten 1. FC Saarbrücken ein Probetraining absolvieren. Nach Ansicht von Trainer Slobodan Cendic war der Franzose jedoch zu schmächtig, er wurde wieder nach Hause geschickt. Von Nancy wechselte Platini schliesslich über St-Etienne zu Juventus Turin, wo er zu einem der torgefährlichsten Offensivspieler der 80er-Jahre wurde.
Mit 16 Jahren wurde Platini übrigens schon beim FC Metz abgelehnt. Nach dem Medizincheck sagte einer der Verantwortlichen, der Kleine habe «einen viel zu dicken Hintern».
Hannover 96 stieg 1964 erstmals in die Bundesliga auf. Bei der Suche nach Verstärkungen wagte der Klub das Unfassbare und kontaktierte den FC Santos. Das Ziel: die Verpflichtung des zweifachen Weltmeisters Pele, des damals weltbesten Fussballers. Der Deal scheiterte letztlich daran, dass die brasilianische Regierung das Idol zum Staatseigentum erklärt hatte. Ein Wechsel ins Ausland war somit ausgeschlossen. Auch Real Madrid und Inter Mailand guckten in die Röhre. Erst 1975 wechselte Pelé ins Ausland – und zwar zu Cosmos New York.
Nach dem Zweiten Weltkrieg dominiert der FC Barcelona den spanischen Fussball. Der Wendepunkt zu Gunsten von Real Madrid erfolgt im Jahr 1953: Die Königlichen verpflichten den 25-jährigen Argentinier Alfredo Di Stefano. Mit ihm gewinnt Real acht Meistertitel und fünf Meistercups. Aber eigentlich hatte Di Stefano bereits einen Vertrag bei Barcelona unterschrieben.
Doch bei der Bezahlung der Ablösesumme kam es zwischen seinen alten Klubs River Plate und CD Los Millionarios zu Problemen. Real mischte sich ein und überwies ebenfalls Geld nach Argentinien. Das spanische Sportministerium entschied, dass Di Stefano erst zwei Jahre für Real und dann zwei Jahre für Barcelona spielen sollte. Barça verzichtete für eine Entschädigung von 5,5 Millionen Pesetas (rund 298'000 Euro) allerdings auf den künftigen Superstar.