Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/139465

<h2>SubmittedText<h2><p>Ich bitte um Beantwortung folgender Fragen:</p><p>1. Wie sieht die Anzahl Flugbewegungen der einzelnen Flugzeugtypen auf den zukünftig aktiven Flugplätzen aus?</p><p>2. Von welchem Flugplatz müssen die F/A-18-Bewegungen ab Sion übernommen werden?</p><p>3. Wohin werden die PC-21-Bewegungen ab Sion verlagert?</p><p>4. Wohin werden die Flugbewegungen ab Buochs verschoben?</p><p>5. Sind bereits Umweltverträglichkeitsberichte und Lärmbelastungskataster für das geplante Mengengerüst der Flugbewegungen ab den einzelnen Militärflugplätzen erstellt worden? Falls ja, wie sehen diese aus?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die gesamtschweizerisch notwendige Anzahl der Flugbewegungen ergibt sich aus den von der Armee geforderten Leistungen. Der Bundesrat hat mit dem Rüstungsprogramm 2013 dargelegt, weshalb die Beschaffung des Gripen notwendig ist. Das Parlament hat dem Rüstungsprogramm zugestimmt.</p><p>Der Bundesrat ist sich bewusst, dass die Lärmbelastung in der Region Brienz/Meiringen zeitweise hoch ist. Das VBS hat jedoch Massnahmen zur Reduktion dieser Belastung ergriffen. So findet in diesem Jahr beispielsweise während 20 Wochen kein Jetflugbetrieb in Meiringen statt.</p><p>Der Bundesrat beantwortet die konkreten Fragen wie folgt:</p><p>Die Verteilung der Flugbewegungen auf die verbleibenden Flugplätze erfolgt mit der weiteren Planung zum Stationierungskonzept, in Berücksichtigung der Ergebnisse der Gespräche mit den Kantonen und wenn die Beschaffung des Gripen definitiv ist. In diesem Rahmen soll auch festgelegt werden, wann der Flugplatz Sion geschlossen werden soll und wohin die entsprechenden Flugbewegungen verlagert werden sollen. Da die Flugbewegungen pro Flugplatz noch nicht festgelegt sind, wurden noch keine Umweltverträglichkeitsberichte und Lärmbelastungskataster erstellt.</p><p>Buochs ist heute militärisch ein Reserveflugplatz (Sleeping Base), der nicht mehr durch die Luftwaffe, sondern durch einen zivilen Flugplatzhalter betrieben wird. Es müssen deshalb keine militärischen Flugbewegungen verlagert werden.</p>  Antwort des Bundesrates.