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Das Agrarressort wies darauf hin, dass es ein umfassendes Überwachungssystem von der Forschung über die Produktion bis hin zum Handel gebe. Mit anderen Ministerien werde eng zusammengearbeitet, um die Kontrolle dieser Technologie sicherzustellen. International bestehe die Auffassung, dass mit gentechnisch veränderten Organismen (GVO) hergestellte Nahrungsmittel unbedenklich seien, wenn sie das Zulassungsverfahren bestanden und als sicher zertifiziert worden seien, erklärte das Ministerium.
Es verwies in diesem Zusammenhang auf die Weltgesundheitsorganisation (WHO), der zufolge keine Gesundheitsbeeinträchtigungen nach dem Verzehr von behördlich genehmigten GVO-Produkten bekannt seien. Als Kronzeuge wird auch die EU-Kommission ins Feld geführt: Diese habe die Ergebnisse von rund 500 Forschungsvorhaben für einen Zeitraum von 25 Jahren ausgewertet und dabei in keinem Fall ein höheres Gesundheitsrisiko der Gentechnik im Vergleich zur herkömmlichen Pflanzenzucht festgestellt.
Die fünf in der Volksrepublik am häufigsten verwendeten transgenen Produkte sind Sojabohnen, Raps, Mais, Tomaten und Baumwolle. Dabei müssen in China laut Gesetz alle Erzeugnisse gekennzeichnet sein, die GVO enthalten. Damit seien die Gesetze schärfer als beispielsweise in den USA, wo es keine entsprechende Kennzeichnungspflicht gebe, stellte das Pekinger Landwirtschaftsministerium heraus. Die Aufsichtsbehörden hätten indes bereits beschlossen, die Richtigkeit dieser Angaben noch stärker zu überwachen und Hersteller bei fehlender Kennzeichnung ihrer Waren stärker zu bestrafen.