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Sperrstelle Frinvillier BE
Frinvillier-Reuchenette ist eine typische Klus-Sperre, die als Fortsetzung der Sperre Sonceboz die Anmarschstrasse nach Biel verteidigt. Sie umfasste laut ADAB-Inventar 23 Objekte.
Beim nördlichen Eingang der Klus (Reuchenette) befinden sich zwei Stollenwerke im Fels zur Verteidigung der ehemaligen Panzersperre in der Strasse. Im Süden, unterhalb von Rondchâtel, liegen die restlichen Werke: zwei Infanteriewerke, fünf Unterstände, ein Kompanie-Kommandoposten, fünf Panzerbarrikaden in der Strasse und eine Panzerbarrikade in der Bahnlinie.
Erbaut wurde die Sperrstelle durch die Grenzbrigade 2, ab 1947 gehörte sie zur Grenzbrigade 3.
Bekannte Objekte
- TXXXX GPH La Reuchenette mit Einbezug der Gebäude der Vigier SA
- AXXXX Infanteriewerk La Reuchenette Est
- AXXXX La Reuchenette Quest (Infanteriewerk)
- AXXXX Reuchenette Est (Unterstand)
- A1592 Infanteriewerk Frinvillier Tunnel: Dabei handelt es sich um eines der rasch erstellten Felsenwerke, um die Klus zu sperren. Bezeichnend für diese Region ist, dass sowohl nach Osten als auch Westen (also nach hinten und vorn) ein Kampfstand vorhanden ist. Zudem sind jeweils nur zwei Scharten in den Kampfständen (das BBB-Modell hatte jeweils drei Scharten). Die ursprüngliche Bewaffnung umfasste 2 x Lmg, 1 x Mg 11 und 2 x Ik. Modernisiert wurden später auf Mg 51 sowie 9 cm Pak 50.
- A1593 Infanteriewerk Frinvillier Ouest: Frinvillier Ouest ist das Gegenwerk zu Frinvillier Tunnel. Gemeinsam konnten die Strassensperre West beschossen werden. Die Bewaffnung des Zwei-Scharten-Werkes mit ebenfalls drei Kampfständen war 2 x Lmg, 1 x Mg und 2 x Ik.