Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03426.jsonl.gz/1597

Quelle: UEFA
Portugal-Star Christiano Ronaldo liess zwei Cola-Flaschen verschwinden und forderte alle auf, mehr Wasser zu trinken. Am nächsten Tag hat der französische Mittelfeldspieler Paul Pogba ein Heineken-Bier weggestellt, da er Moslem ist. Ihnen folgte Italiens Manuel Locatelli, auch er tauschte Cola gegen Wasser aus.
Die UEFA lässt dies nicht auf sich sitzen. Turnierdirektor Martin Kallen stellte klar, dass die Spieler vertraglich verpflichtet sind, die Turnierregeln zu befolgen. Dazu gehöre auch, die Partnerschaften zu respektieren.
Geldstrafen möglich
Eine disziplinarische Massnahme sei möglich, wenn sich Teams nicht an die Regeln halten. Die UEFA beabsichtige nicht, die Spieler direkt zu bestrafen, wie «BBC» berichtet. Jegliche Sanktionen würden im Ermessen der nationalen Verbände liegen.
«Wir bestrafen Spieler nie direkt von Seiten der UEFA, wir machen das immer über den teilnehmenden nationalen Verband», sagte Kallen. Er könne zudem verstehen, dass Spieler wie Pogba das aus religiösen Gründen machen.
(kmu)