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Geschichte des Frauenvereins Biel-Benken
1876
Gründung des Frauenvereins Biel-Benken unter der wesentlichen Beteiligung des Pfarrers Martin Dettwiller. Das Hauptanliegen des Vereins war damals die Unterstützung bedürftiger Familien in Biel und Benken.
1930
ca. 30 Mitglieder
1933
Erstellen des Brunnens beim Kirchturm mit dem Spruch: „Das Brünnlein Gottes hat Wasser in Fülle.“
1939
Kauf der Liegenschaft Kleinkinderschule (Haus Fraumatten) von den Samuel Stöcklin-Erben für 23 000.- CHF. Der Frauenverein unter der Leitung des damals amtierenden Pfarrers Bossert wollte dafür sorgen, dass das Haus dem ursprünglichen Zweck, der Kleinkinderschule, weiter diente.
1946
Der Betrieb der Kleinkinderschule wurde wieder aufgenommen und lange Zeit auf eigener Rechnung vom Frauenverein geführt bis die Gemeinden Biel und Benken den Kleinkinderschulbetrieb übernahmen.
1947
Kündigung des Mietvertrags beim Zoll, das seit Jahren die Wohnung im 1.Stock gemietet hatte, damit sie der Kindergartenlehrerin vermietet werden kann.
Einführung der Strickabende in der Kleinkinderschule - Meinungsaustausch der Vereinsmitglieder.
1949
Flickkurs, Weissnähkurs und Kleidermachkurs wurden eingeführt.
Grosse finanzielle Schwierigkeiten – die Schuleinnahmen reichen nicht für die Lohnzahlung der Lehrerin.
1954
Pfarrer Eugen Bossert wurde nach 43 Jahren als Präsident des Frauenvereins verabschiedet. Ab jetzt übernahmen das Präsidium die Frauen. Es wurde Frau Anna Stäger-Kleiber (s‘Metzgers) als Präsidentin des Frauenvereins gewählt.
1955
118 Mitglieder
1959
Durchführung eines Bazars im Dorf, dessen Erlös man für Renovation des Hauses einsetzte. (unter anderem Badezimmereinbau in den Wohnungen)
1963
149 Mitglieder
1966
Wieder eine grössere Renovation am Haus Fraumatten wurde realisiert. (Dach neu gedeckt, Wohnung renoviert)
1972
Anstelle von „Weihnachtspäckli“ mit nützlichen Sachen wie Hosenträger, Nasstücher etc. werden den Schulkindern an der Weihnachtsfeier süsse Weihnachtsweggli geschenkt. Konfirmanden werden nicht mehr beschenkt.
1973
Der Frauenverein wird von der Kirchenpflege für die Mithilfe am Suppentag angefragt. Der Frauenverein übernimmt das Suppenkochen, den Handarbeitsstand und den Kuchenstand.
Gründung des SOS-Fahrdienstes für betagte, kranke und behinderte Bewohner von Biel-Benken für Fahrten zum Arzt, zur Therapie usw.
Der Kindergarten Fraumatten wird von der Gemeinde renoviert, die Galerie wird eingebaut.
Der Keller wird renoviert, eine Ölheizung wird eingerichtet.
1982
Am 21. April findet der erste Mittagstisch für Betagte und Alleinstehende im Schlössli statt.
1987
Das Haus wurde renoviert - neue Fenster, Dachisolation.
1989
Abstimmung am Frauenkaffi über die Weihnachtsweggli. Sie werden weiterhin an die Kinder verteilt.
1991
Frauenkaffi wird das erste Mal nur am Nachmittag, ohne Nachtessen durchgeführt. (das erste Mal Schinkengipfeliverkauf)
Anbau auf der Nordseite des Hauses Fraumatten (Waschküche und Windfang vor dem Eingang)
1992
Am Suppentag übernahm der Frauenverein die Betreuung des Salatstandes.
2000
Zentralheizung im Haus Fraumatten wurde eingebaut.
2011
Grössere Renovation des Hauses für nahezu 100 000.- CHF.
2012
1000 m2 des Gartens beim Haus Fraumatten wurden der Gemeinde für den Bau der neuen Turnhalle im Baurecht abgegeben. Das jährliche Einkommen dank dem Baurechtszins und der Miete für die 2 Wohnungen und für den Kindergarten kann für den Unterhalt des Hauses und für die wohltätige Aufgaben des Frauenvereins verwendet werden.
Zur GV im Januar 2012 zählt der Verein 370 Mitglieder.