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Die Iren und Schotten streiten sich heute noch immer, wer nun tatsächlich das Lebenswasser Whisky erfunden hat. Was jedoch gesichert gilt und der mögliche Anfang sein könnte ist, dass eine Schriftrolle aus dem Jahr 1494 aus Schottland stammt.
In dieser Rolle aus Schottland steht, dass ein John Cor acht Mass Malz bekam, um daraus das Wasser des Leben (Whisky) zu machen. Generell war es in der Zeit nur den Klöstern vorbehalten aus Getreide Alkohol herzustellen.
Doch wie immer bei guten Produkten kommt der Staat und hält die Hand auf. So wurde 1644 zum ersten Mal eine Steuer auf den Whisky erhoben. Einmal auf den Geschmack gekommen wurden immer höhere Steuern erhoben. Dies lief nicht immer friedlich ab.
Da die Steuerabgaben immer höher geworden waren, gingen immer mehr Brennereien dazu über schwarz zu brennen. Dies führte 1707 dazu, dass der Whisky in Schottland verboten wurde.
Zu dieser Zeit wurde der Whisky noch nicht in Fässern gelagert. Erst Ende des 18. Jahrhundert kam ein Schotte auf die Idee Whisky in benutzten Sherry Fässern zu lagern. Vielleicht war das schon auf dem Sparwillen der Schotten begründet. Doch scheinbar erhoffte er sich dadurch einen Cognac ähnlichen Geschmack zu bekommen.
1823 wurde dann wieder einmal ein neues Gesetz erlassen, mit welchem Bürger Lizenzen zum Herstellen von Whisky erwerben konnten. Dadurch es kam zur Legalisierung der Brennereien und viele illegale stellten um auf legal. In dieser Zeit kamen dann auch neue Erfindungen, die es ermöglichten Whisky zum Massenprodukt werden zu lassen.
Mit den erhöhten Mengen kam dann eine Zeit der Übernahmen und Zusammenschlüsse. Ein wahrer Gigant entstand aus DCL welcher ein Zusammenschluss von verschiedenen Brennereien war und gerade im ersten Weltkrieg sehr stark expandierte und verschiedene Brennereien übernahm. Bereits 1925 gehörten DCL fast die Hälfte aller schottischen Brennereien.
Zu dieser Zeit wurde nur noch Blended Whisky und nicht mehr der qualitativ hochwertige Single Malt Whisky hergestellt. Eine Minderheit von Brennereinen ordneten sich nicht dem Diktat von DCL unter und waren vom Wert der Single Malt Whisky überzeugt und waren immer noch in der Lage einen Single Malt Whisky auf den Markt zu bringen.
1967 war dann ein Wendepunkt, da sich dann ab diesem Zeitpunkt der Single Malt Whisky durchsetzte. 1987 war es dann mit der Marktmacht von DCL vorbei. Guiness übernahm die DCL in diesem Jahr.
Die Geschichte wird heute mit hochstehenden Single Malt Abfüllungen weiter geführt und es ist manchmal gar nicht leicht in diesem dynamischen Markt den Überblick zu behalten.
Geniessen Sie nach einem langen Tag, im Kreise von Freunden einen guten Single Malt Whisky und freuen Sie sich am Lebenswasser.