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Der französische Filmemacher Jean Eustache (1938–1981) gehörte nicht mehr zur Nouvelle Vague, auch wenn er von dieser beeinflusst war und manche ihrer Techniken sowie Darsteller:innen übernahm. Sein Ruf unter Cinephilen beruht hauptsächlich auf seinem Opus magnum, der 220 Minuten langen schwarzweissen Dreiecksgeschichte La maman et la putain, die 1973 für Furore sorgte. 1974 legte er die distanziert-wehmütige, ebenfalls autobiografisch gefärbte Coming-of-Age-Studie Mes petites amoureuses nach. Dies sollten seine einzigen Langspielfilme bleiben; 1981 nahm sich Jean Eustache mit 42 Jahren das Leben.
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