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Der erste Grad steht für die ersten Schritte eines wahren Kennenlernens von sich selbst. Neben der Erforschung des eigenen Körpers geht es auch darum, sich selbst und das eigene Verhalten in der Gesellschaft besser zu verstehen. Dabei müssen unter anderem folgende Fragen beantwortet werden: Wie sehe ich mich selbst? Wie sehen mich andere? Welche Rollen spiele ich im Leben? Wer erwartet, dass ich bestimmte Rollen einnehme? Welche Rollen sind dies? Was erwarte ich von den anderen? Verhalte ich mich oftmals gegen meinen inneren Wunsch, um den Anforderungen der Umwelt gerecht zu werden? Inwieweit bin ich von anderen Menschen abhängig? Inwieweit benötige ich die Anerkennung anderer Menschen? Wann fühle ich mich anerkannt? Habe ich gesunde und zufriedenstellende Beziehungen zu anderen Menschen? Habe ich eigene Ziele? Verfolge ich diese Ziele? Kann ich mich kreativ und schöpferisch ausdrücken? Habe ich auch den Freiraum in meinem Leben, hin und wieder zu spielen wie ein Kind?
Diese Fragen deuten schon an, worauf sich der 1. Grad bezieht: Auf das Erkennen der eigenen Persona, der Umweltbeziehungen, der eigenen Verhaltensmuster. Gleichzeitig werden erste Schritte unternommen, den Ausdruck der eigenen Individualität zu fördern.