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Aus der Tössemer Geschichte
Töss sieht auf eine lange Geschichte zurück. Hier finden Sie Spotlights und Hintergrundbeiträge zu dieser Geschichte. Haben Sie selbst historisches Material, das für dieses elektronische Quartierarchiv interessant sein könnte? Informationen zu der Geschichte eines Vereins, eines Hauses oder spannende historische Ansichten? Wir freuen uns, wenn Sie uns diese Informationen zur Verfügung stellen.
Die Geschichte von Töss ganz kurz
Die Gegend um Töss ist sicher seit der Jungsteinzeit bewohnt: immerhin wurden im Gebiet Rossberg Werkzeuge aus jener Zeit gefunden…
Erste urkundliche Erwähnung um ca. 850 als «proximus fluviolo, qui dicitur Toissa», als Besitz an der Töss . Ab ca. 1000 enstand eine Häuseransammlung entlang der Wegverbindung von Winterthur über Brütten nach Zürich. Töss gehörte zur Grafschaft Kyburg und damit zu den Habsburgern, welche hier um 1233 auch das Kloster Töss stifteten.
Bekannte Bewohnerinnen des Klosters waren unter anderen Elsbeth Stagel, die Mitverfasserin des um 1340 entstandenen Tösser Schwesternbuches und die ungarische Königstochter Elisabeth von Ungarn. Im Kloster lebten für gewöhnlich zwischen 60 und 100 Nonnen, um 1358 waren es sogar über 100 Bewohnerinnen.
Schon Mitte des 15. Jahrhundersts wurde das Kloster durch die Habsbruger an die Stadt Zürich verpfändet – nach der Schliessung wurde es zum Amtssitz des Vertreter des Zürcher Stadtstaates in der Landvogtei Kyburg. 1903 wurde Töss zur eigenständigen Gemeinde. 1922 wurde Töss in die Stadt Winterthur integriert. Einige spannende Beiträge zur Geschichte von Töss finden sich in einer Publikation der Stadt Winterthur zum Tag des Denkmals 2006