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Ted Ligety unterstrich in Beaver Creek seine beeindruckende Frühform und gewann überlegen. Der Amerikaner, der schon nach dem 1. Lauf geführt hatte, distanzierte den österreichischen Disziplinen-Weltcupsieger Marcel Hirscher um 1,76 Sekunden. Dritter wurde Davide Simoncelli. Der Italiener fuhr erstmals seit fast drei Jahren wieder auf das Podest.
Ligety hatte schon zum Saisonauftakt die Konkurrenz in Grund und Boden gefahren: In Sölden gewann er mit einem Vorsprung von 2,75 Sekunden. Bei seinem Heimrennen holte Ligety nun seinen 13. Weltcup-Sieg, in Beaver Creek hatte er schon in den beiden Vorjahren triumphiert.
Nur Janka im 2. Lauf
Nichts Neues gibt es aus dem Schweizer Team zu berichten, welches in dieser Saison bislang auf der ganzen Linie enttäuschte. Mit Carlo Janka hatte sich nur ein Schweizer für den 2. Lauf qualifizieren können – und dies als 26. mit einem Rückstand von 3,5 Sekunden. Auch dort fuhr der Bündner Olympiasieger mit angezogener Handbremse, machte aber immerhin noch zwei Ränge gut.
«Ein paar Schwünge lang ging es recht gut. Dann hat es wieder 'gerattert' unter den Ski», erklärte Janka. Besonders im ersten Lauf habe er mit der Startnummer 27 mit der bereits gezeichneten Piste Mühe bekundet.
So schlecht wie seit 2004 nicht mehr
Von den übrigen 7 Swiss-Ski-Vertretern verpassten allesamt den 2. Durchgang. Didier Défago, der in Sölden noch als einziger Schweizer überzeugt hatte (5.), schied kurz nach dem Start aus. Auch Thomas Tumler (nach guten Zwischenzeiten), Christian Spescha und Sandro Viletta sahen das Ziel nicht. Marc Berthod konnte nicht über sich hinauswachsen und belegte mit 4,27 Sekunden Rückstand Rang 38, unmittelbar vor Manuel Pleisch. Gino Caviezel wurde 41.
Letztmals hatten die Schweizer vor fast neun Jahren in einem Riesenslalom so schlecht abgeschnitten. Im Februar 2004 hatte Didier Défago in Kranjska Gora als einziger Schweizer im zweiten Durchgang den 25. Platz belegt.