Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03233.jsonl.gz/1825

Wenn du Alkohol oder Kaffee aufgeben müsstest, was wäre
es?
Die Kombination von Alkohol und Kaffee hab
ich schon lange aufgegeben, zählt das auch?
Warum hast du deinen Beruf gewählt?
Man muss Menschen mögen. Und das tu ich.
Meistens auf jeden Fall. Ich bin Heilpädagogin und Sekundarlehrerin.
Beschreibe dich mit drei Worten.
Geduldig, kreativ, offen.
Wenn du ein Organ wärst, welches wärst du und warum?
Das Auge, weil ich ein visueller Typ bin
und am liebsten schöne Dinge betrachte.
Welches Organ würdest du nicht spenden wollen?
Alle! Also keines! …? Keines nicht!
Warum bist du POZH beigetreten / Warum liegt dir das Thema
Organspende am Herzen?
Weil mein Vater zweifach
lebertransplantiert ist und ohne Organspende seit 2001 tot wäre.
Wenn du in einem Buch / einem Film / einer Serie leben
könntest, in welche/r/s wäre es?
Harry Potter, also v.a. in Hogwarts.
Wenn du dich entscheiden müsstest, ohne einen deiner 5
Sinne zu leben, für welchen würdest du dich entscheiden?
Geschmackssinn.
Wenn du die Antwort auf eine beliebige Frage haben
könntest, welche Frage würdest du stellen?
Was ist der höhere Sinn für die Existenz
der Menschen, wenn es denn einen gibt?
Was für eine Fähigkeit hast du, die die meisten Menschen
nicht haben?
Den Humor nicht zu verlieren.
Was ist dein Lieblingswitz?
Ein Jäger war mit seinem alten, tauben Hund
auf der Jagd. Da stürzte plötzlich ein Adler herab und holte den Hund. Der
Jäger zückte ohne zu Zögern die Flinte und schoss den Adler, welcher vom Himmel
fiel. Doch der Hund flog weiter – er hatte den Schuss nicht gehört.
Ist btw auch der einzige Witz,
an den ich mich erinnern kann
Was ist deine früheste Erinnerung?
Tiere an einem Wasserloch bei
Sonnenuntergang in Südafrika. Recht kitschig was?
Bea war es, die 2017 die Initiative ergriff und unser Projekt ins Leben rief. Wir haben ihr ein paar Fragen gestellt.
Wenn du Alkohol oder Kaffee aufgeben müsstest, was wäre es? Definitiv Alkohol. Nach langjährigem Kaffee-Konsum war auf jeden Fall noch nie jemand auf ein neues Organ angewiesen. Warum hast du deinen Beruf gewählt? Mich fasziniert die Diversität des Medizinstudiums: Die Mischung aus Wissenschaft, Ethik, praktischen Fertigkeiten, Interaktion mit Menschen aus allen Gesellschaftsschichten, Philosophie und obendrauf die Möglichkeit, das erlernte Wissen überall auf der Welt sinnvoll einsetzen zu können. Beschreibe dich in drei Worten. engagiert, kreativ, fröhlich Wenn du ein Organ wärst, welches wärst du und warum? der Pankreas – ich funktioniere vor allem, wenn es etwas zu Essen gibt. Welches Organ würdest du nicht spenden wollen? keines, jedes meiner Organe soll ein Leben retten dürfen! Warum bist du POZH beigetreten / Warum liegt dir das Thema Organspende am Herzen? Während meines ersten Semesters besuchte ich die SMSC in Fribourg zum Thema Organspende, und wurde davon überrascht, wie wenig Menschen tatsächlich offen darüber sprechen. Als dann im Herbst ’17 die Organspende-Initiative lanciert wurde, dachte ich mir: “Jetzt oder nie!”, und gründete das Projekt Organspende Zürich. Organspende rettet Leben – und darüber reden ist der Anfang. Wenn du in einem Buch leben könntest, in welches wäre es? Harry Potter – after all this time? Always. Wenn du dich entscheiden müsstest, ohne einen deiner 5 Sinne zu leben, für welchen würdest du dich entscheiden? Den Geschmack. Wenn du die Antwort auf eine beliebige Frage haben könntest, welche Frage würdest du stellen? Gibt es in 30 Jahren noch genug Schnee, um vor dem USZ Schneeballschlachten zu machen?
WOW! Dich hat unser langweiliger Titel nicht abgeschreckt? Hut ab – du
bist entweder echt vernarrt ins Thema Organspende, oder genuin gelangweilt.
Tatsächlich sind wir momentan viel mit Administrativem beschäftigt. Das klingt
wirklich nicht so interessant, ist aber gar nicht so unbedeutend. Immerhin
haben zwei von unseren Mitgliedern eine 6-stündige Reise auf Genf und wieder
zurück auf sich genommen, um unser Projekt an der Delegiertenversammlung der
swimsa zu präsentieren! Aber Moment mal, fragst du dich vielleicht schon
länger, was zum Henker swimsa eigentlich ist? Swimsa steht für swiss medical
student’s association. Ihr Ziel ist es, unter Medizinstudierenden mehr
Networking zu ermöglichen, unsere Ausbildung zu verbessern und
Medizinstudierende zu motivieren, sich gesellschaftlich zu engagieren. Mehr zur
swimsa findet ihr hier: https://swimsa.ch/ Sie
hat übrigens noch andere tolle Projekte, wo Studenten sich einsetzen für gute
sexuelle Aufklärung, Kindern die
Angst vor dem Spital zu nehmen und so weiter.
Aber was bringt uns nun die Aufnahme bei swimsa? Kurz gesagt, die Möglichkeit, unseren Radius
von Zürich auf die ganze Schweiz zu erweitern! Über die Medien und Anlässe von
swimsa können wir motivierte Medizinstudierende in der ganzen Schweiz erreichen
– und wer weiss, vielleicht gibt es bald schon ein POBE, POBS oder sogar ein
POCH?
Good News: Endlich! Gestern
Abend haben wir an der Universität Zürich einstimmig entschieden, das Projekt
Organspende Zürich nun offiziell als Verein weiterführen zu lassen. Yaay!
Schaufel & Freude waren gross – Die Ambitionen und Herausforderungen noch
grösser.
Noch immer ist die Kluft zwischen tatsächlichen Organspendern und Anzahl
Patienten auf der Warteliste enorm gross. Noch immer sterben wöchentlich
Patienten in Schweizer Spitälern, weil zu wenig Organe vorhanden sind. Und noch
immer heisst es bei den Angehörigen: «Nein, wir spenden nicht», weil die
Familie des Öfteren keine Ahnung hat, was der Wille des Verstorbenen zu
Lebzeiten war.
wir sind Überzeugt davon, mit Konversation und Konfrontation das Thema
endgültig in der Bevölkerung sesshaft zu machen und prüfen derweil kreative und
motivierende Projekte.
Zusätzlich wollen wir uns in Genf bei der
diesjährigen Delegiertenversammlung der Swiss Medical Students’s Association
Anfangs Mai von unserer besten Seite zeigen und endlich ein Langzeitprojekt der
swimsa werden. Drückt uns die Daumen!
Du willst helfen, unterstützen, mitreden, neuen
Schwung in die Bude bringen? Dann melde dich unbedingt bei uns unter
<email-pii> und schaue bei unserer nächsten Sitzung im Mai vorbei.
Mit viel Lyrik, Talent und Engagement redet er nicht nur über das Thema Organspende – Er bringt es auf die Bühne und verleiht dem Thema einen poetischen Schliff. Das Video ist vorbildlich und geht gutem Beispiel voran, wie man mit solch einer schwierigen Thematik und Ausgangslage umgehen kann und sollte.
In diesem Poetry Slam Text geht es um Ivan Skrbec, ebenfalls Mitglied des Projekt Organspende Zürich. Ivan hat eine genetische Krankheit namens Mukoviszidose und musste 723 Tage auf eine neue Lunge warten. Diese Organtransplantation war weltweit einzigartig: Eine Spenderlunge wurde in zwei Teile geteilt und konnte so nicht nur Ivans Leben retten, sondern auch das Leben eines anderen Mädchens, das für eine Lungentransplantation ausgewählt wurde.
Das Video folgt dem Slogan «Rede über Organspende» auf kreative Art und Weise, bringt frischen Wind in die Thematik und zeigt sehr berührend und deutlich, wie enorm wichtig es ist, sich zu entscheiden!
DU kannst leben retten, Wünsche erfüllen, Hoffnung schenken. Mit einem Eintrag im nationalem Organspenderegister kannst du deine Meinung äussern. Entscheide dich. Deinen Liebsten zuliebe. Trage dich hier jetzt im nationalen Organspenderegister ein: