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Erst am Donnerstag hatte der chinesische Verband mitgeteilt, dass Trainer Marcello Lippi während der Ostasien-Meisterschaft (10. bis 18.12.) in Italien bleibe. Beim Turnier in Südkorea werde der 71-jährige Italiener von seinem Co-Trainer Li Tie vertreten. Für die lokalen Medien stellt dies angesichts eines geschätzten Jahresgehalts von 25 Millionen US-Dollar ein grosses Problem dar.
«Sollte es nicht sein Job sein, die Mannschaft auszubilden?», fragte die chinesische Sportzeitung Oriental Sports Daily: «Da er das Gehalt des Nationaltrainers bekommt, sollte er auch die Arbeit leisten, die dazu gehört.»
Die Fans sagen zu Recht, dass Lippi viel zu einfach sein Jahresgehalt verdient.
Gleichzeitig wirft ihm die Zeitung vor, keinerlei Interesse an der langfristigen Entwicklung des chinesischen Fussballs zu haben. Das Onlineportal Tencent schrieb: «Die Fans sagen zu Recht, dass Lippi viel zu einfach sein Jahresgehalt verdient.»
Lippi trainiert bis auf eine viermonatige Pause Anfang 2019 bereits seit über 3 Jahren die chinesische Auswahl und soll das Team 2022 zu seiner 2. WM-Teilnahme führen.