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Es war eine äusserst spannende Weltcupprüfung im Rahmen der Stuttgart German Masters in der Schleyer-Halle. Mit einer Glanzleistung siegte der Franzose Kevin Staut mit Beau de Laubry Z vor Harry Charles (GBR) mit Casquo Blue und Francois Xavier Boudant (FRA) auf Brazyl du Mezel. Steve Guerdat qualifizierte sich als einziger Schweizer Starter für die Barrage und wurde mit Dynamix de Belhème Fünfter.
Der Niederländer Louis Konickx stellte eine anspruchsvolle Aufgabe in die Arena, bei der auch die erlaubte Zeit eine grosse Rolle spielte. Die Reiter mussten zügig vorwärts reiten. Erfreulicherweise konnten sich auch fünf Schweizer der Aufgabe stellen. Den Auftakt machte Adrian Schmid im Sattel von Chicharito, dem gleich eine Blankorunde gelang, doch die Zeit reichte nicht ganz und er musste sich zwei Zeitstrafpunkte notieren lassen, was am Ende für den guten zwölften Rang reichte. Bei Pius Schwizer (Dubai du Bois Pinchet), Elian Baumann (Little Lumpi E) und Schweizermeister Alain Jufer (Dante MM) gab es Abwürfe und teils ebenfalls Zeitstrafpunkte. Sie konnten sich nicht in den vorderen Positionen klassieren. Steve Guerdat und sein EM-Goldpferd Dynamix de Belhème zeigten eine tolle Runde, alle Stangen blieben in den Halterungen und der Jurassier blieb auch innerhalb der erlaubten Zeit. Damit schaffte er den Aufstieg in die Barrage, die er mit sieben weiteren Konkurrenten teilte.
Es war der Franzose Francois Xavier Boudant, der als erster Starter im Stechen mit 42.08 Sekunden gleich den Tarif durchgab. Erst sein Landsmann Kevin Staut konnte ihn dank einer Abkürzung auf den letzten Sprung und fehlerfreien 41.78 Sekunden abfangen. Steve Guerdat versuchte es mit dem gleichen Weg – nur diese beiden versuchten die Abkürzung – doch er war für einmal nicht ganz so schnell (42.99 Sekunden), was Rang Fünf bedeutete. Harry Charles (GBR) gab als letzter Starter noch einmal Vollgas, nahm bewusst den vermeintlich längeren Weg. Er war mit bei der Zwischenzeit gleichauf mit dem Franzosen, schaffte es dann mit 41.92 Sekunden aber ganz knapp nicht.
Im Zwischenklassement konnte Guerdat nun Boden gutmachen. Er liegt direkt hinter Martin Fuchs (32) mit 31 Zählern an siebter Stelle. In Führung ist Rene Dittmer (GER) mit 42 Punkten vor Richard Howley (IRL, 40) und den punktgleichen Briten Ben Maher und Harry Charles mit je 35.
Nach der Geschichte des Weltcups in Anekdoten, im Oktober 2017 in der «PferdeWoche» publiziert, und olympischen Anekdoten, im März 2019 in der «PferdeWoche», nun einige weitere selbsterlebte...
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