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Der Versuch wurde in einem ungarischen Grossbestand durchgeführt. Zwei Gruppen von zu kastrierenden Saugferkeln wurden gebildet. Gruppe 1 (n=678): männliche Ferkel ohne Narkose am dritten Lebenstag kastriert. Gruppe 2 (n=678): männliche Ferkel in Ketamin – Azepromazin Narkose am dritten Lebenstag kastriert. Leistungsparameter: Ferkelgewichte am 3ten- 6ten-, 10ten-, 14ten- und 28sten Lebenstag. Am dritten Tag nach der Kastration zeigten die Gewichte zwischen den in Narkose oder ohne Narkose kastrierten Tiere einen signifikanten (P<0.05) Unterschied (2.75+/-0.69 kg vs. 3.22+/-0.37 kg). Der Unterschied zwischen den Gruppen verminderte sich am 10ten Tag nach der Kastration, war aber immer noch signifikant (P<0.05) (4.23+/-0.51 kg vs. 4.74+/-0.45 kg). Die Gewichtsentwicklung zwischen den Gruppen zeigte am 14. und am 28. Tag keine signifikanten Unterschiede mehr. Aufgrund der erhobenen Resultate ist anzunehmen, dass diejenigen Tiere die in Narkose kastriert wurden weniger Stress und Schmerzen erlitten und ihr Wachstum nach der Kastration besser fortsetzen konnten.
Auch in der Bergregion haben sich milchbetonte Kuhrassen durchgesetzt. Betriebe mit der Zweinutzungsrasse ‘Original-Simmentaler’ erweisen sich jedoch als wirtschaftlich interessant: Geringere Kosten und höhere Direktzahlungen kompensieren den kleineren Erlös aus der Milch.
Hohe Milchleistungen vor dem Trockenstellen erhöhen das Risiko für Euterinfektionen in der Galtzeit. Eine Onlineumfrage zeigt auf, welche Trockenstellmethoden aktuell verwendet werden und wie die Landwirte den Ansatz des unvollständigen Melkens zur Verringerung der Milchleistung beurteilen.
Sowohl im Sport als auch in der alternativen Landwirtschaft werden Pferde wieder vermehrt als Zugtiere eingesetzt. Auch bei Zugpferden kommt der effizienten Kraftübertragung eine wichtige Rolle hinsichtlich des Wohlbefindens zu.