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Der grosse Favorit Tadesse Abraham gewann am Sonntagvormittag in 52:51 Minuten die 88. Ausgabe des Murtenlaufs. Damit tankte der 40-jährige Schweizer weiter Selbstvertrauen für den Marathon von New York vom 6. November.
Tadesse Abraham gewann am Sonntag zum dritten Mal nach 2016 und 2018 den Murtenlauf. In der Zeit von 52:51 Minuten verwies er Erick Leon Ndiema (KEN) und Elvis Chebor Tabarach (Poliez-le-Grand) auf die Plätze zwei und drei. Wie so oft beim Gedenklauf fiel die Entscheidung bei der Steigung La Sonnaz, als Abraham attackierte und ihm seine härtesten Widersacher nicht mehr folgen konnten. Der 40-Jährige bewies bei Murtenlauf einmal mehr seine ausgezeichnete Form, mit der er zuletzt beim Halbmarathon von Kopenhagen in der Top-Zeit von 59:53 Minuten zu überzeugen wusste. Das nächste Ziel des Genfers ist nun der New York Marathon vom 6. November, den er 2017 als fünfter beendet hatte und an dem er nun ein noch besseres Resultat erzielen will.
Bester Freiburger wurde Jari Piller. In 57:26 Minuten lief der Athlet des TSV Düdingen auf den 10. Rang. Yan Volery (Bulle) und Jérémy Schouwey (CS Broc) folgten auf den Plätzen 12 und 13.
Jenny zweitbeste Schweizerin
Bei den Frauen setzte sich die Äthiopierin Kasanesh Ayenew Baze in 1:05:01 Stunden vor den Kenianerinnen Cynthia Kosgei und Beatric Cherono durch. Melanie Maurer (Hindelbank) wurde als fünfte beste Schweizerin, unmittelbar vor der Düdinger Inge Jenny, die in der Zeit von 1:08:07 zugleich beste Freiburgerin wurde.
Gerade noch in die Top 10 schaffte es zudem Teres Heimlicher vom LAT Sense, die eine Zeit 1:09:05 Stunden lief.
Ein ausführlicher Bericht zum 88. Murtenlauf folgt.