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Neubau Aukreisel Vaduz abgeschlossen
Vaduz (ots) - Nachdem bereits in den Achtzigerjahren die Verkehrsbelastung der Aukreuzung sowohl in der Bevölkerung wie auch bei den Gemeinde- und Landesbehörden immer wieder zu Diskussionen führte, erteilte das Tiefbauamt bereits im Jahre 1989 den Auftrag, die Machbarkeit eines Kreisel an der Aukreuzung zu untersuchen. Auf Basis dieser Machbarkeitsstudie wurde ein Vorprojekt der Bestvariante einer Kreiselanlage mit 26.00 m Aussendurchmesser erstellt. Erst nach der Untersuchung diverser weiterer Varianten konnte im Jahre 1997 auf der Grundlage des Vorprojekts mit den Verhandlungen zum Landerwerb und Bodentausch begonnen werden. Diese Verhandlungen wurden 1999 erfolgreich abgeschlossen.
Der Baubeginn musste jedoch noch um weitere 2 Jahre verschoben werden. Die Abklärungen mit den Werkeigentümern und der Gemeinde Vaduz hatten dringenden Handlungsbedarf zur Erneuerung diverser Anlagen ergeben. Allein diese Arbeiten dauerten über 1 Jahr. Zudem liessen die verschiedenen bereits laufenden Baustellen im Zentrum von Vaduz eine zusätzliche Behinderung bei der Aukreuzung nicht zu. So konnte erst im Herbst 2001 mit den Arbeiten an der Strassenoberfläche begonnen werden. Die Gestaltung und die Bepflanzungsarbeiten wurden im Frühjahr 2002 abgeschlossen.
Der neu Aukreisel weist einen Aussendurchmesser von 26.00 m und eine Innendurchmesser von 12.00 m auf und wurde nach innen mit einem 1.50 m breiten, überfahrbarem Bankett ausgestattet. Die Mittelinsel des Kreisels ist mit einem schiefen, mit Natursteinen verkleideten Zylinder gestaltet. Exzentrisch sind im Rohr 3 säulenartige Bäume gepflanzt worden. Bei der Gestaltung wurde ein spezielles Augenmerk auf die Beleuchtung gelegt. Um den Kreiselbereich räumlich abzuschliessen wurden die 4 Beleuchtungsmasten mit je 6 Beleuchtungskörpern kreisförmig angebracht. Neben dem Gestalterischen konnte somit auch der Aspekt der optimalen Ausleuchtung des Strassenraums bestens Rechnung getragen werden.
Die Gesamtkosten für den Neubau des Aukreisels belaufen sich auf 950'000 Franken
Die Regierung des Fürstentums Liechtenstein, und das Tiefbauamt möchte sich an dieser Stelle bei allen beteiligten Unternehmungen für die gute und speditive Zusammenarbeit recht herzlich bedanken. Der Dank gilt auch allen Verkehrsteilnehmern für Ihre Geduld und Rücksichtnahme während der gesamten Bauzeit.
ots Originaltext: pafl
Internet: www.newsaktuell.ch
Kontakt:
Tiefbauamt, Markus Verling (+423/236'68'43)
Presse- und Informationsamt
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Nr. 337