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Die Raiffeisenbank Regio Uzwil kann auf eine lange und interessante Geschichte zurückblicken. Die Chroniken der einzelnen Standorte finden Sie unten. Aus all diesen Banken ist im Jahre 2013 schlussendlich die heutige Raiffeisenbank Regio Uzwil enstanden.
Chronik der Bank in Oberbüren / (Niederuzwil)
1906: Pfarrer Ernst Scheffold von Untereggen wird als Seelsorger in der Pfarrei Oberbüren installiert.
1910: 25. September, Gründungsversammlung der Darlehenskasse Oberbüren im Restaurant "Rössli" mit 45 Mitgliedern. Eintrittsgebühr: CHF 5.- und Anteilschein CHF 100.-
1. Bankbehörde: Pfarrer Ernst Scheffold, Gemeinderat Carl Thürlemann als Präsident, Gemeinderat Heinrich Kempter, Käsermeister Emil Zellweger und Thurhof-Vorsteher Meinrad Bächtiger. Als 1. Kassier wird Kanzleibeamter Carl Elser gewählt. 15. November, Schaltereröffnung im Büro des 20-jährigen Kassiers.
1911: Der Umsatz im ersten Jahr beträgt CHF 513‘840.- und die Bilanzsumme CHF 93‘802.-
1912: Lehrer Joseph Wüst übernimmt das Kassieramt.
1913: Heinrich Kempter ist neu als Präsident im Amt.
1915: August Ammann wird zum Vorstandspräsidenten gewählt.
1918: Carl Elser amtet neu als Präsident.
1919: Pfarrer Ernst Scheffold zieht nach Häggenschwil, gründet dort 1922 wieder eine Raiffeisenbank.
1927: Anschaffung eines zweiten Kassaschranks und Möblierung des Kassabureaus dank gestiegenem Kassaverkehr.
1930: Josef Scheiwiller sen. neu als Vorstandspräsident im Amt.
1931: Einführung des Sparheftes mit Ersteinlage für Neugeborene.
1936: 24. Mai, Jubiläumsfeier 25 Jahre Darlehenskasse Oberbüren mit einfacher Feier im Saal zum «Rössli» unter Mitwirkung des Männerchors.
1939: Kassier Joseph Wüst übergibt nach 27-jähriger Tätigkeit sein Amt an Alois Ammann. Gleichzeitig erfolgt die Dislokation in das neuerrichtete Büro im Neudorf.
1941: Installation eines Telefons im Kassabüro.
1944: Der Darlehenskasse wird ein neuer Geschäftsbereich im Warenhandel mit landwirtschaftlichen Gütern angegliedert.
1945: Otto Kretz übernimmt das Amt des Vorstandspräsidenten der Bank.
1949: Umbau im Untergeschoss der Darlehenskasse. Kassaräumlichkeiten, Warte- und Schalterraum werden modernisiert und den steigenden Platzbedürfnissen angepasst.
1961: 9. Juli, Jubiläumsfeier 50 Jahre Darlehenskasse Oberbüren. Der Umsatz im abgeschlossenen Vorjahr beträgt CHF 23‘553‘260.- und die Bilanzsumme CHF 6‘721‘317.-
1969: Rücktritt von Präsident Otto Kretz nach 30-jähriger Amtszeit; Nachfolger wird Remo Bauer.
1972: Bruch einer alten Tradition und Verlegung der Generalversammlung vom Sonntagnachmittag auf Freitagabend.
1973: Mit der Ansiedlung des Landwirtschaftsbetriebes von Josef Dörig bietet sich der Darlehenskasse die Gelegenheit zum Kauf der alten Liegenschaft im Neudorf an. Die Generalversammlung stimmt entsprechendem Gutachten zu.
1975: 28. Juli, Spatenstich für Neubau, gefolgt von einer schlichten Feier.
1976: 25. September, Einweihung des Neubaus, die Darlehenskasse Oberbüren wird in Raiffeisenbank Oberbüren umgetauft.
1978/79: Alois Ammann tritt nach 40-jähriger Amtszeit als Bankverwalter zurück. Cornel Weibel wird
neuer Bankleiter/Kassier.
1980: Umstellung auf EDV, Anschaffung einer Kassiermaschine als erster Schritt.
1984: Erweiterung des Geschäftskreises nach Niederuzwil-Uzwil.
1985: Anschaffung erster Bancomat-NCR. Frau Monika Allenspach startet ihren Job als neue Bankangestellte in Oberbüren.
1986: 75 Jahre Raiffeisenbank Oberbüren mit Festakt und Jubiläumsschrift. Neben dem Bankleiter/Kassier Cornel Weibel ist Remo Bauer als Vorstandspräsident im Amt. Der Umsatz im abgeschlossenen Vorjahr beträgt CHF 682‘962‘800.- und die Bilanzsumme CHF 67‘641'100.-. Zudem startet Elvira Rüttimann ihre Banklehre.
1993: Bezug der erweiterten Bankräumlichkeiten.
1994: Präsident Remo Bauer tritt nach 30-jähriger Tätigkeit in den Bankbehörden zurück. Nachfolger wird Klaus Regius.
1995: Erneuerung der Schalteranlage.
1998: Ankündigung einer möglichen Expansion nach Niederuzwil, kurz darauf am 1. Oktober Eröffnung der Geschäftsstelle in Niederuzwil (Henauerstrasse) mit über 800 Besuchern am Tag der offenen Tür. Die Versammlung stimmt zur Umbenennung in Raiffeisenbank Oberbüren-Uzwil zu.
2000: Fusion mit der Raiffeisenbank Niederbüren. Der neue Name lautet: Raiffeisenbank Oberbüren-Niederbüren-Uzwil.
2001: Verwaltungsratspräsident Klaus Regius übergibt das Präsidium an Christof Oswald.
2004: Die Bilanzsumme beträgt 460.4 Millionen Franken und die Mitgliederzahl beläuft sich Ende Jahr auf 4‘709.
2006: Information an die Öffentlichkeit, dass in Niederuzwil ein Neubau nahe Ochsenkreuzung geplant ist und dafür mehrere Liegenschaften gekauft wurden.
2007: 19. Dezember, Gemeinde Uzwil erteilt grünes Licht für den Beginn der Abbrucharbeiten. Bauprojekt ZentrumRAIFFEISEN kann damit in Angriff genommen werden.
2008: Anfangs Februar, Abschluss der Abbrucharbeiten von sechs Liegenschaften auf dem Bauareal der geplanten neuen Geschäftsstelle in Niederuzwil.
2010: Jubiläumsfeier 100 Jahre Raiffeisenbank Oberbüren-Niederbüren-Uzwil mit über 3‘000 Teilnehmenden in der Uzehalle. In diesem Jahr wird auch der Neubau auf dem Raiffeisenplatz bezogen.
2011: Cornel Weibel tritt nach 32-jähriger Amtszeit als Bankleiter zurück. Im Oktober 2011 wird Aldo Kopp Vorsitzender der Bankleitung der Raiffeisenbank Oberbüren-Niederbüren-Uzwil.
2013: Fusion der Raiffeisenbank Oberbüren-Niederbüren-Uzwil mit der Raiffeisenbank Schwarzenbach => Entstehung Raiffeisenbank Regio Uzwil, Leiterin der Geschäftsstelle Schwarzenbach wird Monika Horlacher-Keller. Die beiden Verwaltungsräte Robert Gämperli und Johannes Anderegg nehmen ihre Rolle als Verwaltungsrat in der neuen Raiffeisenbank Regio Uzwil wahr.
2014: Jubiläumsfeier 100 Jahre Raiffeisenbank Schwarzenbach, neu in Raiffeisenbank Regio Uzwil anlässlich der Generalversammlung im Festzelt der Oberstufe Degenau in Jonschwil.
2016: Eröffnungs eines eigenen YouTube-Kanals.
2018: Anschaffung eines Bancomates der neusten Generation bei der Geschäftsstelle Niederbüren.
2018: Die Bilanzsumme der Bank überschreitet zum ersten Mal die Milliardengrenze.
2019: Bankkundenbedürfnisse haben sich verändert. Unter dem Namen «my bank» erfolgt in den kommenden Jahren eine grundlegende Modernisierung aller Geschäftsstellen. Mit einem Projektwettbewerb evaluierte die Bank ein für den Umbau zuständiges Architektenteam.
Vorstandspräsidenten der Raiffeisenbank Oberbüren
|Dauer||Name|
|1910 - 1912||Carl Thürlemann|
|1913 - 1914||Heinrich Kempter|
|1915 - 1917||August Ammann|
|1918 - 1929||Carl Elser|
|1930 - 1945||Josef Schewiller sen.|
|1945 - 1969||Otto Kretz|
|1969 - 1994||Remo Bauer|
|1994 - 2001||Klaus Regius|
|2001 - heute||Christof Oswald|
Kassier, Verwalter, Bankleiter der Raiffeisenbank Oberbüren
|Dauer||Name|
|1910 - 1912||Carl Elser|
|1912 - 1939||Joseph Wüst|
|1939 - 1978||Alois Ammann|
|1978 - 2011||Cornel Weibel|
|2011 - heute||Aldo Kopp|
Chronik der Bank in Niederbüren
1919: 16. November, auf Initiative des Bauern- und Arbeitervereins Niederbüren orientieren Verbandssekretär Heuberger aus St.Gallen und Kantonsrat Liner aus Andwil die Mitglieder über die Raiffeisenidee. Weitere Versammlung folgt kurz darauf, an welcher Kantonsrat Scherrer aus Niederhelfenschwil vom Aktionskomitee die eminenten Vorteile dieses Selbsthilfewerks hervorhebt.
1920: 4. Januar, die erwähnten Aufklärungsversammlungen finden grossen Anklang, so resultiert daraus die Gründung der Darlehenskasse Niederbüren mit 70 Mitgliedern. Am 2. Februar kann der Kassa-Betrieb im Hause des 1. Kassiers, Alois Wagner, eröffnet werden. Robert Steiger besetzt das Amt als erster Vorstandspräsident. Der Umsatz im ersten Jahr beträgt CHF 1‘413‘257.- und die Bilanzsumme CHF 246‘916.- Als erstes Bankgebäude dient das Haus Harder an der Poststrasse.
1924: Joh. Jung wird zum Vorstandspräsidenten gewählt.
1925: Installation des ersten Telefons im Kassagebäude.
1934: Josef Wick übernimmt das Kassieramt.
1938: Diskussion um den Kombinationsbau Gemeindehaus-Darlehenskasse. Josef Wick übergibt sein Amt an Martin Akermann.
1939: Ankauf der Liegenschaft der Erbengemeinschaft Wagner als Kassagebäude, Einführung des Obsthandels. Josef Rüegg amtet neu als Präsident.
1942: Anschaffung einer Dreschmaschine. Karl Röllin wird Vorstandspräsident.
1945: Jubiläum zum 25-jährigen Bestehen, ordentliche Hauptversammlung und Jubiläumsfeier im Gasthaus zum «Kreuz» in Niederbüren. Neben dem Kassier Martin Akerman ist Karl Röllin als Vorstandspräsident im Amt. Der Umsatz im abgeschlossenen Vorjahr beträgt CHF 4‘308‘640.- und die Bilanzsumme CHF 2‘440‘353.-; Baubeschluss, für CHF 55‘000.- ein Lagerhaus beim Schäfli zu erstellen für die Unterbringung der Dreschmaschine sowie, um den Obst- und Produktehandel betreiben zu können.
1946: Lagerhausprojekt samt Dreschmaschine und Obsthandel wird an die gegründete Landw. Genossenschaft abgetreten.
1952: Gottl. Gemperle ist neu als Vorstandpräsident tätig.
1955: Auftrag zum Bodenerwerb für einen Kassaneubau, ein Jahr später Erwerb der Liegenschaft Ebneter zum Preis von CHF 59‘000.-
1957: Vorlage der Pläne und Kostenberechnungen für den Neubau. Totalkosten CHF 187‘000.- Die Vorlage wird zurückgestellt.
1962: Gutachten für den Neubau über CHF 270‘000.- mit Baubeschluss.
1964: Bezug Neubau an der Gossauerstrasse, Veräusserung des bisherigen Kassagebäudes.
1966: Walter Röllin wird als Vorstandspräsident gewählt.
1970: 12. April, Hauptversammlung mit Jubiläumsfeier 50 Jahre Raiffeisenbank Niederbüren. Zinsvergütungen wie folgt: Kontokorrent-Gelder: 2.50%, Spareinlagen 4.00%, Jugendsparhefte 5.00%, 3 bis 4-jährige Obligationen 5.25%.
1973: Josef Stillhart übernimmt das Amt des Bankleiters/Kassiers.
1974: Umbenennung der Darlehenskasse Niederbüren in Raiffeisenkasse Niederbüren.
1978: Umbenennung der Raiffeisenkasse Niederbüren in Raiffeisenbank Niederbüren. Dies aufgrund der weiter gewachsenen Bilanzsumme.
1987: Abschluss Projektions- und Baubewilligungsphase des Neubaus, um den modernen Anforderungen an eine Bank auch weiterhin zu genügen. Öffentlicher Schutzraum mit Liegestellen für mehr als 150 Personen ebenfalls unter dem gleichen Dach.
1988: 12. Dezember, Bezug des Neubaus an der Staatsstrasse 3 inkl. Besichtigung und Festakt; Am 17. Dezember findet der Tag der offenen Tür statt.
1992: Erreichen des 500. Mitglieds der Raiffeisenbank Niederbüren.
1995: Installierung Bancomat für 24-Stunden-Bankservice; 13./14. Mai, Jubiläumsfeier 75 Jahre Raiffeisenbank Niederbüren, Jubiläumsgeneralversammlung, Unterhaltungsabend mit Turnvereinen sowie Muttertags-Frühschoppenkonzert mit Musikgesellschaft und Kirchenchor.
2000: An der 80. und letzten Generalversammlung der Raiffeisenbank Niederbüren wird der aufgrund des zunehmenden Kostendrucks und der steigenden gesetzlichen Anforderungen notwendig gewordenen und sorgfältig vorbereiteten Fusion mit der Raiffeisenbank Oberbüren-Uzwil ohne grosse Turbulenzen (375 Ja gegen 66 Nein-Stimmen) zugestimmt. Der neue Name lautet: Raiffeisenbank Oberbüren-Niederbüren-Uzwil. Josef Stillhart übernimmt das Amt des Geschäftsstellenleiters in Niederbüren, Cornel Weibel ist Bankleiter der neuen fusionierten Bank, der Verwaltungsratspräsident der Raiffeisenbank Niederbüren, Walter Röllin, tritt zurück. Klaus Regius amtet als Präsident der neuen Bank.
Vorstandspräsidenten der Raiffeisenbank Niederbüren
|Dauer||Name|
|1920 - 1924||Robert Steiger|
|1924 - 1939||Joh. Jung|
|1939 - 1942||Josef Rüegg|
|1942 - 1952||Karl Röllin|
|1952 - 1966||Gottl. Gemperle|
|1966 - 2000||Walter Röllin|
Kassier, Verwalter, Bankleiter der Raiffeisenbank Niederbüren
|Dauer||Name|
|1920 - 1934||Alois Wagner|
|1934 - 1938||Josef Wick|
|1938 - 1973||Martin Akermann|
|1973 - 2000||Josef Stillhart|
Chronik der Bank in Schwarzenbach
1914: 22. März, Gründungsversammlung des Darlehenskassavereins Schwarzenbach und Umgebung als Genossenschaft mit unbeschränkter Haftung. Nach Bestimmung der Behörden, Festlegung der Statuten und Unterzeichnung von 30 Beitrittserklärungen wird die Betriebsöffnung auf den 1. April 1914 festgesetzt. Am 28. April folgt der Eintrag in das Handelsregister. Schulmeister Josef Volmmeier ist als erster Kassier im Amt, Robert Eisenring-Brunner besetzt das Amt des Vorstandspräsidenten. Die Zinssätze finden im Gründungsjahr folgende Anwendungen: 4 ¼% für Sparkasse, 4 ½% für Obligationen und 5% für Hypotheken.
1915: Der Umsatz im ersten kompletten Geschäftsjahr beträgt CHF 424‘574.- und die Bilanzsumme CHF 66‘673.-
1923: Die Bilanzsumme übertrifft erstmals eine halbe Million Franken.
1924: Mit Abschluss des Geschäftsjahres sind bereits etwas mehr als 100 Mitglieder zu verzeichnen.
1931: Die erste Million Franken Bilanzsumme kann in diesem Jahr ausgewiesen werden.
1937: Als Nachfolger des verstorbenen Präsidenten Robert Eisenring-Brunner wird Anton Helg-Trunz, der seit der Gründung Mitglied des Vorstands war, zum neuen Präsidenten gewählt.
1939: Beim 25-jährigen Jubiläum kann eine stattliche Zahl von 117 Mitgliedern verzeichnet werden.
1945: Käsermeister Walter Haag wird als neuer Präsident nominiert.
1946: Josef Vollmeier legt nach 33-jähriger erfolgreicher Kassiertätigkeit sein Amt nieder. Theo Lieberherr übernimmt sein Amt, im Jahr darauf wird aber bereits wieder ein Kassierwechsel durchgeführt und Alois Schlegel führt fortan die Geschicke der Bank.
1950: Nach dem überraschenden Tod von Alois Schlegel übernimmt Otto Schlegel interimsweise die Kasse, bis ihn im gleichen Jahr Albert Storchenegger ablöst. Im März desselben Jahres kann das ehemalige Restaurant Schöntal an der Wilerstrasse 34 in Schwarzenbach zum Preis von CHF 33‘500.- gekauft werden. Das Haus wird der neuen Zweckbestimmung entsprechend um- und ausgebaut, sodass die Kundschaft ihre Bankgeschäfte in geeigneteren Räumlichkeiten abwickeln kann.
1952: Nach nur zwei Jahren Amtszeit gibt es im Kassawesen eine Wachablösung. Anton Meier wird als neuer Kassier einstimmig gewählt. Erfreulicherweise kann am Ende des Geschäftsjahres eine Bilanzsumme von 2 Millionen Franken ausgewiesen werden.
1961: In diesem Jahr kann angrenzend an das alte Bankgebäude von Herrn Jakob Müggler, Dachdeckermeister aus Rickenbach, 572m2 Bauland zum Kaufpreis von CHF 6‘864.- (CHF 12.-/m2) übernommen werden.
1963: Die Bilanzsumme erreicht Ende Jahr beinahe 5 Millionen Franken.
1964: Nach der Generalversammlung am 8. März feiert man im Restaurant Hirschen das 50-jährige Jubiläum der Darlehenskasse Schwarzenbach.
1969: Um Jugendliche zu gewinnen, wird die Einführung der Jugendsparhefte mit gültigem Zinssatz von 4 ½% beschlossen. Der langjährige Kassier, Anton Meier, tritt altershalber zurück. Als Nachfolger übernimmt Walter Cotti sein Amt.
1974: Beim 60-jährigen Bestehen der Darlehenskasse überschreitet die Bilanzsumme erstmalig die 10 Millionen Franken-Grenze. Am 1. März desselben Jahres wird die Darlehenskasse zur Raiffeisenkasse umbenannt. Nach 30-jährigem Präsidium tritt Walter Haag zurück und wird durch dein einstimmig gewählten Paul Haag ersetzt. Da die Räumlichkeiten aus den Nähten zu platzen drohen, wird über einen An-, Um- oder Neubau diskutiert. An der Vorstandssitzung vom Dezember entscheidet man sich für einen Neubau.
1976: Der Spatenstich für das neue Bankgebäude erfolgt bereits im Juli 1975. Im Frühjahr 1976 kann das neue Kassagebäude an der Wilerstrasse 32 in Schwarzenbach bezogen und im Anschluss an die Generalversammlung vom 20. März eingeweiht werden. Kurz danach stirbt der Verwalter Walter Cotti, der mit seiner Frau während sieben Jahren pflichtbewusst die Darlehenskasse / Raiffeisenkasse geführt hatte, ganz unerwartet. Bei der sofort notwendig gewordenen Ersatzwahl stellt sich Frau Zita Cotti erfreulicherweise zur Verfügung. Als Verwalterstellvertreterin kann Heidi Steiner aus Oberbüren für fünf halbe Tage pro Woche angestellt werden.
1978: Die Bilanzsumme wird mit 16.7 Millionen Franken ausgewiesen. Der Arbeitsaufwand mit über 130‘000 Buchungen pro Jahr kann ohne technische Hilfsmittel bald nicht mehr bewältigt werden. Somit steht eine Diskussion betreffend Anschaffung eines Kleincomputers an. Nach einem erfolglosen Raubüberfall auf Frau Steiner wird sofort beschlossen, die Alarmanlage direkt mit der Polizei zu verbinden.
1980: In diesem Jahr wird schliesslich ein Kleincomputer der Marke NCR installiert, was eine spürbare Arbeitserleichterung bringt.
1981: Nachdem die Raiffeisenkasse die Bilanzsumme von 20 Millionen Franken überschritten hat, wird die Umbenennung in Raiffeisenbank beschlossen und im Handelsregister eingetragen.
1983: Am 22. März reicht Zita Cotti die Kündigung per Ende August 1983 ein. Aus verschiedenen Bewerbungen wird Eduard Zappa als neuer Kassier/Bankleiter einstimmig gewählt. Er ist alleiniger Mitarbeiter der Bank. Die Bilanzsumme weist 26 Millionen Franken aus und die Mitgliederzahl steigt auf 304 an.
1984: Mit Irma Hablützel kann ab März 1984 eine Halbtagesangestellte engagiert werden. Der Geschäftskreis wird um die Dörfer Algetshausen und Henau erweitert.
1985: Infolge starken Aufschwungs der Raiffeisenbank muss schon wieder eine neue EDV-Anlage ins Auge gefasst werden. Noch im selben Jahr kann die Umstellung auf einen der modernsten Computer mit Schalter- und Bildschirmanlage vorgenommen werden.
1986: Erstmals wird eine Lehrstelle vergeben. Bettina Hug aus Schwarzenbach ist die erste Lernende der Raiffeisenbank. Zusätzlich wird die Kundentresoranlage aufgrund des Platzmangels erweitert.
1989: Die Bank feiert ihr 75-jähriges Jubiläum und die Bilanzsumme erreicht in diesem Jahr 45 Millionen Franken. Bettina Hug schliesst als erste Lehrtochter ihre Lehre ab. Mit Markus Schläppi kann diese neu besetzt werden.
1991: In der ehemaligen Bank-Liegenschaft werden Wohnung und Coiffeursalon nach kleineren, notwendigen Renovationen neu vermietet. Weiter wird die Bankliegenschaft im Zusammenhang mit dem geplanten Einbau des Bancomaten bezüglich Sicherheits- und Alarmsystem überprüft und auf den aktuellsten Stand gebracht. Raiffeisen-Leasing wird in diesem Jahr eingeführt. Gesamtschweizerischer Raiffeisen-Ausflug für Jugendliche der 6. Klassen aufs Rütli. 46 Schülerinnen und Schüler aus Jonschwil und Schwarzenbach sind ebenfalls dabei.
1992: Inbetriebnahme eines Bancomaten in Schwarzenbach. Markus Schläppi schliesst seine Lehre erfolgreich ab. Als neue Lehrtochter wird Nicole Schilling eingestellt.
1994: Nach 20 Jahren im Amt übergibt Verwaltungsratspräsident Paul Haag sein Amt an Willy Angehrn.
1995: Der Mitgliederstand erreicht 700 Mitglieder. Nicole Schilling macht ihren Lehrabschluss und verstärkt das Team im Anschluss daran als Bankangestellte. Katja Eichholzer startet im August zusätzlich als Lehrtochter die 3-jährige kaufmännische Ausbildung. Als neues Produkt wird das Mitglieder Sparkonto eingeführt.
1996: Eduard Zappa räumt seine Wohnung im oberen Stockwerk der Bank um die notwendigen Räumlichkeiten für die immer grösser werdende Bank zur Verfügung zu stellen. Zudem werden die EDV-Anlage sowie der Bancomat modernisiert. Unter anderem Einführung des Frontend-Systems DIALBA 2000 (Banken-Software), welches bis zum Jahre 2018 bei Raiffeisen im Einsatz ist.
1997: Die Raiffeisenbank Schwarzenbach kann ihr 1‘000. Mitglied, Josef Amstad aus Niederstetten, begrüssen. Aufgrund des stetigen Wachstums wird per 1. Juni zusätzlich Heidi Herzog, eidg. dipl. Bankfachfrau, als Bankleiter-Stellvertreterin engagiert. Bankleiter Eduard Zappa muss kurz vor Jahresende aufgrund einer schweren Erkrankung seine Arbeit vorübergehend niederlegen. Er erholt sich aber glücklicherweise und kann im März des darauffolgenden Jahres seine Aufgaben wieder übernehmen.
1998: Nach der Schliessung der Kantonalbank-Filiale in Jonschwil ist die Raiffeisenbank Schwarzenbach noch die einzig verbleibende Bank in der Gemeinde Jonschwil. Die Bilanzsumme übersteigt zum ersten Mal die 100 Millionen Franken Grenze. Nicole Schilling nimmt eine neue Herausforderung bei einer anderen Raiffeisenbank an. Als Nachfolgerin wird Beatrice Friedli verpflichtet. Als neuer Lehrling startet Urs Oberhänsli aus Oberbüren seine Ausbildung zum Bankangestellten.
1999: Heidi Herzog, Irma Hablützel sowie Beatrice Friedli verlassen das Team. Als Stellvertreterin des Bankleiters und Anlageberaterin wird Monika Horlacher-Keller gewählt. Angela Hofstetter aus Uzwil und Nadia Schmid decken als neue Mitarbeiterinnen die weiteren anfallenden Arbeiten ab.
2000: Markus Schläppi, der bereits seine Lehre bei der Raiffeisenbank Schwarzenbach gemacht hat, wird als Back-Office Mitarbeiter eingestellt. Daniela Hämmerli ist als Mitarbeiterin Zahlungsverkehr tätig. Urs Oberhänsli schliesst seine Ausbildung ab. Neuer Lernender wird Frank Hug aus Niederuzwil.
2002: Christian Weber übernimmt das Präsidium von Willy Angehrn.
2004: Die Bank feiert ihr 1‘500. Mitglied und erreicht eine Bilanzsumme von 141.3 Millionen Franken.
2007: Charles Salathé und Dustin Oswald stossen neu zum Team.
2009: Robert Gämperli übernimmt das Präsidium von Christian Weber.
2010: Im Frühling 2010 kann die Bank das benötigte Bauland an der Wilerstrasse 37 erwerben. Im Rahmen eines Studienauftrages legen sechs eingeladene Architekturbüros ihre Projekte vor. Eine Jury, bestehend aus Verwaltungsrat, Bankleitung, Fachspezialisten und Behörden, entscheidet sich für das Projekt «Bankstell» des Architektenteams Regula Geisser + Jeannette Geissmann aus St.Gallen, zusammen mit Zülligarchitektur St.Gallen. Das Siegerprojekt überzeugt durch die durchdachte und optimierte Einteilung, die elegante, ins Ortsbild passende Architektur, sowie durch die bauliche Flexibilität, welche der Bank Möglichkeiten für die Zukunft offen lässt und den Standort für die nächsten Jahrzehnte sichert.
2011: Am 6. Juni erfolgt der Spatenstich zum Neubau. Bis Ende Jahr können die Baumeisterarbeiten abgeschlossen werden; Eduard Zappa kündigt an, dass er im Frühling 2013 in Pension gehen möchte. Der Verwaltungsrat nimmt das zum Anlass, die längerfristige Ausrichtung der Bank zu überprüfen. Einerseits wird die Suche von einem qualifizierten Nachfolger in Betracht gezogen, andererseits wird aber auch eine längerfristige Zusammenarbeit mit einer Partner-Raiffeisenbank geprüft.
2012: An seiner Sitzung vom 15. Mai entscheidet der Verwaltungsrat, keinen eigenen neuen Bankleiter zu suchen und den Genossenschaftern eine Fusion mit der Raiffeisenbank Oberbüren–Niederbüren–Uzwil zu empfehlen. Am 14./15. September findet die offizielle Eröffnung des topmodernen Neubaus an der Wilerstrasse 37 mit einem Tag der offenen Tür statt. Simon Lumpert, Mitglied der Bankleitung, wechselt zur Raiffeisenbank Wil und Umgebung; Die Bilanzsumme erreicht 198 Mio Franken. Die Mitgliederzahl steigt auf 2‘182.
2013: An der Generalversammlung vom 1. März wird die Fusion der Raiffeisenbank Schwarzenbach mit der Raiffeisenbank Oberbüren-Niederbüren-Uzwil beschlossen. Eine Woche später stimmt auch die Raiffeisenbank Oberbüren–Niederbüren–Uzwil der Fusion zu, die rückwirkend auf den 1. Januar erfolgt. Die neue Bank tritt unter dem Namen Raiffeisenbank Regio Uzwil auf. Leiterin der Geschäftsstelle Schwarzenbach wird Monika Horlacher-Keller. Das gesamte Team der Raiffeisenbank Schwarzenbach wird von der neuen Bank übernommen. Eduard Zappa geht in Pension. Der gesamte Verwaltungsrat der ehemaligen Raiffeisenbank Schwarzenbach tritt zurück. Robert Gämperli und Johannes Anderegg gehören neu dem Verwaltungsrat der neuen Raiffeisenbank Regio Uzwil an.
2014: Jubiläumsfeier 100 Jahre Raiffeisenbank Schwarzenbach, neu als Raiffeisenbank Regio Uzwil anlässlich der Generalversammlung vom 22. März im Festzelt auf dem Areal der Oberstufe Degenau in Jonschwil.
Vorstandspräsidenten der Raiffeisenbank Schwarzenbach
|Dauer||Name|
|1914 - 1937||Robert Eisenring-Brunner|
|1937 - 1945||Anton Helg-Trunz|
|1945-1974||Walter Haag|
|1974-1994||Paul Haag|
|1994-2002||Willy Angehrn|
|2002-2009||Christian Weber|
|2009-2013||Robert Gämperli|
Kassier, Verwalter, Bankleiter der Raiffeisenbank Schwarzenbach
|Dauer||Name|
|1914 - 1946||Josef Vollmeier|
|1946||Theo Lieberherr|
|1947 - 1950||Alois Schlegel|
|1950||Otto Schlegel|
|1950 - 1952||Albert Storchenegger|
|1952 - 1969||Anton Meier|
|1969 - 1976||Walter Cotti|
|1976 - 1983||Zita Cotti|
|1983 - 2013||Eduard Zappa|