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Drache (März)
Zu Beginn der Nacht befindet sich der Kopf des Drachen genau im Norden recht tief über dem Horizont, zwischen Deneb im Schwan und dem Bärentreiber. Wollen Sie dieses Sternbild betrachten, empfehle ich Ihnen mit dem Dreieck des Kopfes zu beginnen. Diese sind leicht zu finden, beträgt ihre Magnitude doch 2 bis 3.5. Folgen Sie nun seinem Körper, der Sie in Richtung Cepheus führt. Nahe dieses Sternbildes beschreibt die Linie eine Rechtskurve Richtung Bärentreiber. Unter dem kleinen Bären folgt eine Linkskurve. Der Schwanz des Drachen scheint den kleinen Bären zu umkreisen und endet in der Nähe des Polarsterns. Auch wenn das Sternbild des Drachen nicht sehr spektakulär ist, hilft es doch die umliegenden Sternbilder wieder in Erinnerung zu rufen!
Für die Griechen und die Römer stellte das Sternbild einen Drachen dar. Für die Hindus war es ein Alligator und für die Perser eine menschenfressende Schlange. Dieses Monster bewacht den Pol des Himmels.
Der Drache ist ein sehr weitläufiges, zirkumpolares Sternbild. Seine Sterne befinden sich in einer Distanz zwischen 25.5 und 1090 Lj. Die scheinbare Helligkeit liegt zwischen 2 und 5. Somit ist der Drache nicht sehr brilliant. Im Fernrohr können Sie M102 (Galaxie, Magnitude 10.9) und NGC6543 (planetarischer Nebel, Magnitude 8) beobachten.
Zwischen dem 9. und 10. Oktober können Sie die Sternschnuppen Draconiden bestaunen. Das Zentrum dieses Schwarms befindet sich nahe dem Kopf des Drachen. Im Jahre 1946 waren die Draconiden besonders aktiv. Es wurden bis 350 Sternschnuppen in der Stunde gezählt.