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Die russische Regierung stand nach eigenen Angaben während des US-Wahlkampfes mit dem Team des republikanischen Kandidaten Donald Trump in Verbindung. «Es gab Kontakte», sagte der stellvertretende Aussenminister Sergej Rjabkow am Donnerstag.
Diese Arbeit werde nach der Wahl selbstverständlich fortgesetzt, sagte er der Nachrichtenagentur Interfax. Einzelheiten nannte Rjabkow nicht.
Die unterlegene Kandidatin Hillary Clinton hatte Trump im erbittert geführten Wahlkampf beschuldigt, eine Marionette des russischen Präsidenten Wladimir Putin zu sein. Zudem werfen US-Behörden der Regierung in Moskau vor, für einen Hackerangriff auf Clintons Demokratische Partei verantwortlich zu sein. Russland weist dies zurück.
Rjabkow dämpfte jedoch Hoffnungen in seinem Land, wonach es nach dem Amtsantritt Trumps zu einer Annäherung zwischen Russland und den USA kommen könnte. Einige Vertraute Trumps hätten sich im Wahlkampf über Russland sehr kritisch geäussert. «Wir erwarten von der neuen US-Regierung nichts Bestimmtes.»
Die Beziehungen zwischen den beiden UNO-Vetomächten sind wegen der russischen Annexion der Krim und der Unterstützung des syrischen Machthabers Baschar al-Assad so schlecht wie seit dem Kalten Krieg nicht mehr. Besonders Clinton galt als Vertreterin eines harten Kurses. Trump dagegen wurde von Putin im Wahlkampf als «talentiert» gelobt. (sda/reu)