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Schweizer Arbeitszeugnis – das Wichtigste in Kürze
Das Arbeitszeugnis am Ende des Arbeitsverhältnisses gibt Auskunft über die Art und Dauer des Arbeitsverhältnisses sowie über die Leistung und das Verhalten des Arbeitnehmers.
Beim Schweizer Arbeitszeugnis ist somit die Arbeitsqualität, die Arbeitsmenge und die Arbeitsbereitschaft zu bewerten. Der Beurteilungsmassstab, der zur Anwendung kommt, soll einem branchenüblichen Durchschnitt entsprechen. Ziel ist es, dass ein neuer Arbeitgeber sich über die Fähigkeiten und Einsatzmöglichkeiten eines Arbeitnehmers ein objektives Bild machen kann.
Was die Qualifikation des Verhaltens anbelangt, so ist ausschliesslich das Verhalten am Arbeitsplatz zu beurteilen. Wie sich eine Person ausserhalb ihres Arbeitsplatzes benimmt, ist nicht Gegenstand eines Arbeitszeugnisses. Ausnahmsweise kann dies jedoch in ein Arbeitszeugnis aufgenommen werden, wenn das ausserdienstliche Verhalten auf das Arbeitsverhältnis einen grossen Einfluss hat (Alkoholprobleme usw.).
Beendigungsgründe im Arbeitszeugnis
Nach herrschender Gerichtspraxis hat der Arbeitnehmer zusätzlich Anspruch darauf, dass die Gründe für die Beendigung des Arbeitsverhältnisses im Arbeitszeugnis aufgenommen werden. Bei einer Kündigung durch den Arbeitgeber kann der Beendigungsgrund angegeben werden. Allerdings muss dieser Hinweis auf Verlangen des Arbeitnehmers entfernt werden, sofern er nichts Wesentliches zur Gesamtbeurteilung beiträgt.