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Zwischen diesen beiden Debütromanen spannen sich ganze Welten auf: In «So einfach war es also zu gehen» (Edition Literatur Ostschweiz) schickt Laura Vogt die Titelfigur Helen auf den Spuren ihres Liebhabers Khaled nach Kairo. Während sich dort der Arabische Frühling anbahnt und Helen sich Khaled zu nähern versucht, tritt sie zugleich eine Erinnerungsreise in ferne Familiengeschichten an. Noëmi Lerchs namenlose Ich-Erzählerin arbeitet in «Die Pürin» (Verlag die brotsuppe) als Gehilfin irgendwo in den Schweizer Bergen, bei einer alternden Bäuerin, in der sie eine Lehrmeisterin nicht nur in praktischen, sondern auch in vielen Lebensfragen findet. Diese beiden so unterschiedlichen Geschichten eint der unbedingte Wille zum Erzählen, der sich in einer souveränen und zugleich sinnlichen Prosa niederschlägt.
Noëmi Lerch, *1987 in Baden, hat am Bieler Literaturinstitut und an der Universität Lausanne studiert, sie war Redakteurin beim Schweizer Reisemagazin «Transhelvetica» und arbeitet im Literaturkollektiv des Literaturbüros Olten.
Laura Vogt, *1989 in der Ostschweiz, hat am Bieler Literaturinstitut und an der Universität Luzern studiert, sie arbeitet als Schriftdolmetscherin sowie als Kolumnistin fürs «Bieler Tagblatt» und die «Appenzeller Zeitung».