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Ab sofort ziert Cristiano Ronaldo nicht mehr das Cover der Fussballsimulation «FIFA 19». Er wird durch Kevin de Bruyne, Neymar und Teamkollege Paulo Dybala ersetzt.
Im Rahmen der Vergewaltigungs-Vorwürfe rund um Cristiano Ronaldo distanziert sich «EA Sports» weiter von seinem grössten Werbeträger. Nachdem der Spielehersteller den Portugiesen bereits im Oktober von seiner Website entfernte, folgt nun der nächste Schritt.
Wer ab sofort die Fussballsimulation «FIFA 19» kauft, erhält eine neue Ausgabe mit abgeändertem Titelbild. Anstelle von Juventus-Star Cristiano Ronaldo zieren nun Kevin de Bruyne, Neymar und Paulo Dybala das Spiel.
Gemäss «Goal» soll der Wechsel des Covers allerdings nichts mit den Anschuldigungen gegenüber Cristiano Ronaldo zu tun haben – es gehe lediglich darum, drei potenzielle Sieger der Königsklasse zu symbolisieren. Allerdings hätte man dann auch De Bruyne, Neymar und Ronaldo aufs Cover nehmen können.
Dem fünfachen Weltfussballer wird vorgeworfen, im Juni 2009 die Amerikanerin Kathryn Mayorga in einem Hotel in Las Vegas vergewaltigt zu haben. Der Portugiese bestreitet die Vorwürfe. Vor Kurzem wurde Ronaldo in Spanien der Steuerhinterziehung für schuldig gesprochen. Er musste eine happige Geldstrafe von über 18 Millionen Euro bezahlen.