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In der Nacht auf heute Montag haben die US-Demokraten Joe Biden offiziell zum Präsidentschaftskandidaten ihrer Partei nominiert. Wie zu erwarten lief auch dieser Tag nicht gänzlich ohne Nebengeräusche ab.
Nein, um es vorneweg zu nehmen.
Alexandria Ocasio-Cortez, kurz AOC, sorgte in den sozialen Medien für mächtig Wirbel, unterstützte die Demokratin doch tatsächlich einen anderen Kandidaten als Joe Biden.
Es ist jedoch die gängige Praxis und sogar in den offiziellen Konventionen-Regeln vermerkt, dass jeder Kandidat, welcher eine gewisse Anzahl an Delegiertenstimmen erhalten hatte, eine Nominierungsansprache erhält.
Bernie Sanders hatte zum Zeitpunkt seines Ausscheidens 1073 Delegiertenstimmen verdient. Ocasio-Cortez wurde dann angefragt, ob sie die Rede für Sanders halten würde.
Sanders erhielt dann prompt knapp einen Viertel der Delegiertenstimmen. Ein Signal des progressiven Flügels an Biden.
«Yanny »oder «Laurel», wer erinnert sich?
Nun, ganz so extrem ist es dann doch nicht. Aber für Biden-Gegner ist es wieder einmal gefundenes Fressen. Nach der Rede seiner Frau Jill übernahm Joe – und stellte sich vor als Jill Biden's Ehemann. Oder etwa doch nicht? Entscheide selbst und stimme ab.
Die frühere Generalstaatsanwältin Sally Yates kritisierte Präsident Trump heftig und sprach sich für Biden aus. Yates wurde als Generalstaatsanwältin entlassen, wenige Tage nachdem Trump das Ruder übernommen hatte. Dies, weil sie das Justizdepartement dazu aufgerufen hatte, Trumps Einreisestopp nicht in Kraft zu setzen.
Es gäbe zahlreiche Geschichten über Joe Biden, als er Menschen in Not geholfen hatte. Jetzt brauche ihn die ganze Nation, meine Yates.
Der frühere US-Präsident Bill Clinton nutzte die Gunst der Stunde, um zu zeigen, dass er immer noch in die Partei passt. Er pickte Momente aus Trumps Präsidentschaft heraus und zeigte auf, wie «family-first» Biden reagiert hätte. Die wichtigsten Punkte:
(bal)