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Am 8./9. Juni fand die komplette Schweizer Fechtelite den Weg nach Zug. Dabei wurden im Einzel- wie im Teamwettkampf die besten Fechterinnen und Fechter gesucht. Bei den Herren gewann Benjamin Steffen aus Basel den Einzeltitel, bei den Damen ging die Goldmedaille an die Luzernerin Angela Krieger. Manon Emmenegger, Schweizermeisterin 2018, konnte leider nicht ihre beste Leistung abrufen und fand gegen die extrem defensiv eingestellte Zürcherin Fiona Hatz im Achtelfinale kein Rezept. Am Ende reichte dies zum respektablen 10. Schlussrang. Beste Damen-Mannschaft wurde der Zürcher Fechtclub.
Zuger Herren Team wieder erstklassig
Nach dem bitteren Abstieg vom Vorjahr in die Liga B wollte die Mannschaft des Zuger Fechtclubs natürlich den direkten Wiederaufstieg schaffen. Dass dies nicht einfach sein würde, war aufgrund der starken Konkurrenz aber zu Turnierbeginn klar. Dennoch konnten Simon Balmer, Tobias Bollmann und Daniel Capaldo das ambitionierte Ziel erreichen. Die Niederlage im Finale gegen die Mannschaft aus Zürich reichte letztendlich trotzdem, da der Zürcher Fechtclub bereits in der Liga A vertreten ist und nur jeweils eine Mannschaft pro Verein in der höchsten Liga vertreten sein darf. Deshalb fühlte sich die Silbermedaille der Liga B eher wie eine goldene an. Somit fechten die Zuger im kommenden Jahr wieder in der höchsten Liga um Medaillen.
Niels Roubaillo ist holländischer U17-Meister
Parallel zu den Meisterschaften in Zug fanden in Holland die nationalen Juniorenmeisterschaften statt. Der Zuger Niels Roubaillo, welcher die holländische Staatsbürgerschaft besitzt, konnte sich dabei in der Kategorie U17 durchsetzen und sich über die Goldmedaille freuen. Bei den U20-Junioren musste er sich im Viertelfinale dem späteren Sieger knapp mit 13:15 Treffern geschlagen geben. Der 6. Schlussrang ist aber dennoch als tolles Resultat zu betrachten.