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Seit November 2012 ist die Universität Luzern ein aktives Mitglied des Scholars at Risk-Netzwerks.
Mission
Scholars at Risk (SAR) umfasst weltweit zahlreiche Universitäten und Hochschulen, welche für die akademische Freiheit und die Einhaltung von Menschenrechten, speziell im Kontext von Lehre und Forschung, einstehen. Weltweit werden Forschende, Dozierende und andere intellektuelle Gruppen aufgrund ihrer Forschung, Ideen und Weltanschauungen bedroht, verfolgt oder auf andere Art und Weise in ihrer Arbeit eingeschränkt. Das SAR-Netzwerk ist als Antwort auf diese vielfältigen Bedrohungen der akademischen Freiheit in Lehre und Forschung zu verstehen.
Aktivitäten
Grundidee von SAR ist es bedrohte Scholars in ihren Bemühungen zu unterstützen. Dabei sind unterschiedliche Formen der Unterstützung möglich: die temporäre Aufnahme eines Scholars als akademischen Gast durch ein Mitglied des SAR-Netzwerks, die Organisation von Konferenzen und Workshops mit bedrohten Scholars, die Verbreitung von Informationen zum Thema, etc. Die Tatsache, dass jede teilnehmende Universität selbst entscheiden kann in welcher Form SAR unterstützt werden soll, zeugt von der grossen Flexibilität des Netzwerks und nicht zu Letzt vom akademischen Nutzen für die eigene Institution.
Netzwerk
SAR wurde 1999 im Rahmen des "Human Rights Program" der University of Chicago gegründet. Seit der Lancierung haben sich zahlreiche Universitäten dem Netzwerk angeschlossen. 2003 wurde der Hauptsitz von SAR von Chicago an die New York University verlegt.
Kontakt Universität Luzern
Bei Fragen und Beiträge zur SAR-Mitgliedschaft der Universität Luzern wenden Sie sich an das International Relations Office der Universität Luzern (<email-pii>; T +41 41 229 50 71). Wir freuen uns auf Ihren Input!