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In der Schweiz besitzen Commons-Institutionen wie Bürgergemeinden, Korporationen, Bourgeoisies und Patriziati umfangreiche Landflächen. Besonders ausgeprägt trifft dies auf die Berggebiete zu, wo ihr Eigentum an Alpweiden und Wäldern teilweise beträchtliche Anteile der Kantonsflächen umfasst; schweizweit befinden sich nahezu zwei Drittel der Alp- und Waldflächen im Besitz von Korporationen und Gemeinden. Zudem sind diese Institutionen als (Mit)Inhaberinnen von Immobilien, touristischen Anlagen, kulturellen Institutionen und Energieanlagen (z.B. Wasserkraftwerke, Holzheizungsanlagen) wichtige politische und wirtschaftliche Akteure. Obschon diese neueren Einnahmequellen stabile finanzielle Erträge generieren, stehen viele, vor allem kleinere Commons-Institutionen ökonomisch unter Druck, da die relativen Preise in der Alp- und Forstwirtschaft seit der Mitte des 20. Jahrhunderts stark zurückgegangen sind.