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Ein Erdbeben der Stärke 4.8 hat am Sonntagmorgen die griechische Ferieninsel Samos erschüttert. Das Zentrum des Bebens lag rund zwölf Kilometer unterhalb des Meeresgrundes in der Meerenge zwischen Samos und der türkischen Ägäisküste bei Kusadasi, wie das Geodynamische Institut in Athen meldete. «Verletzte oder nennenswerte Schäden hat es nicht gegeben», sagte der Bürgermeister der Hauptortschaft Giorgos Stantzos der Deutschen Presse-Agentur.
Einwohner und zahlreiche Touristen wurden auf der Insel aus dem Schlaf gerissen, da sich der Erdstoss um 6.25 Uhr morgens ereignete. Spürbar war das Beben auch auf den Inseln Chios, Ikaria und entlang der türkischen Ägäisküste, wie örtliche Medien berichteten. (sda/dpa)
Bei den Wahlen zum dreiköpfigen Staatspräsidium in Bosnien-Herzegowina zeichnen sich nach Angaben der Wahlkommission Niederlagen für zwei von drei nationalistischen Kandidaten ab. Nach Auszählung von 85 Prozent der Stimmen führt im Rennen um den Sitz der muslimischen Bosnier im Staatspräsidium der Sozialdemokrat Denis Becirovic mit 57 Prozent der Stimmen, wie die Kommission am Montagvormittag in Sarajevo mitteilte.