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Gewerkschaftsbund Graubünden fasst Parolen
Der Gewerkschaftsbund Graubünden hat jeweils einstimmig folgende Parolen zu den eidgenössischen Abstimmungsvorlagen vom 28. Februar 2016 gefasst. Nein zur Durchsetzungsinitiative, weil sie einerseits dem Ruf der Schweiz als Wirtschaftsstandort schadet und andererseits ein Zwei-Klassen-Recht einführt. Die Bestrafung einer Tat darf nur vom Ausmass der Tat und nicht von der Nationalität des Täters oder der Täterin abhängen. Nein zur zweiten Gotthardröhre, weil sie die Verlagerung des Alpentransitverkehrs von der Strasse auf die Bahn gefährdet. Nein zur Initiative „gegen die Heiratsstrafe“, da es keine Benachteiligung verheirateter Paare gegenüber anderen Lebensgemeinschaften bei der Altersvorsorge und den Steuern gibt. Und schliesslich Ja zur Spekulationsstopp-Initiative, weil sie unmoralische Spekulations-Geschäfte mit Agrarrohstoffen und Nahrungsmitteln auf Schweizer Boden einschränkt.