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Es gibt eine Novelle von Rudyard Kipling, die heißt Die schönste Geschichte der Welt: Etwa zwölf Jahre war ich alt, vor mir die Sammlung von Erzählungen mit diesem Titel, der von der ersten Geschichte stammte, man hatte mir das Buch geschenkt, und ich konnte mich nicht entschließen, es zu lesen. Ich konnte mich nicht entschließen wegen dieser ersten Geschichte. Ich las das ganze Buch, bevor ich mich an sie wagte, die dem Band den Titel gegeben hatte. Ich wusste nämlich, dass es ein billiger Trick war, denn diese Geschichte war nicht die schönste der Welt, nie und nimmer. Und tatsächlich, sie war es nicht. Ich habe das Kipling nie verziehen.
Jetzt, wo ich sagen will, was ich von Dshamilja halte, zögere ich – aber doch, ja, für mich ist das die schönste Liebesgeschichte der Welt. Deshalb habe ich diese Geschichte übersetzt, gegen alle Vernunft habe ich die Stunden all dem, was auf mich einstürmt, abgetrotzt. Und nun halte ich sie in meinen Händen, fertig zum Druck: Es ist die schönste Liebesgeschichte der Welt. Ich kann nicht anders, ich musste es sagen. Das und mehr nicht. Man hätte es einfach auf die Buchbinde schreiben können, mit meiner Unterschrift. Aber kaum waren diese paar Wort geschrieben, Die schönste Liebesgeschichte der Welt …, da wusste ich auch schon, dass ich mich nicht auf sie beschränken konnte.
Ich las diese aus dem Kirgisischen übersetzte Novelle in der sowjetischen Zeitschrift Novyj Mir vom August 1958. Den Namen des Autors hatte ich noch nie gehört. Ich erkundigte mich, man gab mir einige banale Angaben, die nicht mehr Klarheit brachten. Es handelt sich um einen Debütanten. Der Schriftsteller Tschingis Aitmatow ist am 12. Dezember 1928 geboren, er war also noch keine dreißig Jahre alt, als Dshamilja erschien. Er ist der Sohn eines Angestellten aus dem Dorf Scheker in Kirgisien. Dass er in Scheker zur Schule gegangen sei, dann in eine Bezirksschule, dass er mit fünfzehn Jahren, also genau in der Zeit, in der Dshamilja spielt, im Sommer des dritten Kriegsjahres, als nur wenige Männer im Dorf waren, dass er damals Sekretär des Dorfsowjets war – das alles sagt uns wenig. 1946 begegnen wir ihm in Dzambul wieder, einer Stadt in der Nähe von Kasachstan, an der Technischen Hochschule für Veterinärmedizin, dann auf dem Landwirtschaftsinstitut von Kirgisien, das er 1953 verlässt. Von da an bis zum Erscheinen von Dshamilja arbeitet Aitmatow auf dem Experimentiergut des kirgisischen Forschungsinstituts für Viehzucht. Ab 1952 tauchen in der Presse immer wieder Erzählungen von ihm auf, mit ihnen tritt er ein in die Literatur. Aitmatow übersetzt Werke kirgisischer Schriftsteller ins Russische. Dass er 1956 bis 1958 am Gorki-Institut in Moskau ein Praktikum absolvierte, dass er 1957 in den sowjetischen Schriftstellerverband aufgenommen wurde, all das sind vielleicht nützliche Angaben, jedenfalls sind es die einzigen, die ich habe – aber nichts von all dem kann erklären, dass irgendwo in Zentralasien ein junger Mann zu Beginn der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine Geschichte geschrieben hat, die, ich schwöre es, die schönste Liebesgeschichte der Welt ist.
Und so kommt es, dass hier, in diesem hochmütigen Paris, im Paris von Villon, Victor Hugo und Baudelaire, dem Paris der Könige und Revolutionen, dem jahrhundertealten Paris der Maler, wo jeder Stein eine Geschichte oder Legende erzählt, wo es so viele Liebende gab, dass, wenn man sie nennen wollte, es einem erginge wie im Lied Je ne sais lequel prendre, ich weiß nicht, welchen nehmen …, in diesem Paris, das alles schon mal gesehen, gelesen und erlebt hat, da bedeuten mir auf einmal Werther, Bérénice, Antonius und Cleopatra, Manon Lescaut, die Education sentimentale oder Domi-nique nichts mehr, denn ich habe Dshamilja gelesen, nichts mehr Romeo und Julia, nichts mehr Paolo und Francesca, nichts mehr Hernani und Doña Sol … denn ich bin Danijar und Dshamilja begegnet, im Sommer des dritten Kriegsjahres, in dieser Augustnacht 1943, irgendwo im Tal des Kurkurëu, mit ihren Kornwagen und dem Kind Seït, das ihre Geschichte erzählt.
Was wissen wir denn vom kirgisischen Volk? Was wissen wir von diesem Land, das von China, Tadschikistan und Kasachstan umringt ist? Wo genau liegt die Gegend, die wir mit Dshamilja betreten, an welchem Punkt Zentralasiens? Es ist gar nicht einfach, auf den verfügbaren Karten den Fluss Kurkurëu zu finden. Ein Brief von Sadyk, dem Mann von Dshamilja, der in der Armee ist, gibt uns einen kleinen Hinweis im orientalischen Stil, wenn er an die Seinen schreibt: »Ich schicke diesen Brief mit der Post meinen Verwandten, die im duftenden, blühenden Talas-Gebiet wohnen …« Aha! Es geht also um die nordöstliche Provinz Kirgisiens (Talaskaja Oblast), die an Kasachstan stößt und begrenzt wird durch die kirgisischen Berge und die kasachische Steppe. Ich werde nicht mehr kennenlernen als die Strecke vom Ail bis zum Bahnhof jenseits der Schlucht, aus der der Kurkurëu her-vorbricht, jenen Weg, den Dshamilja, Danijar und Seït einschlagen, um das Korn zur Bahnstation zu bringen, das die Soldaten so dringend brauchen. Dass Kasachstan und Kirgisien so beieinanderliegen, höre ich nur aus einer Bemerkung über das Lied von Danijar: »Es war das Lied der Berge und Steppen, mal stieg es tönend auf wie die kirgisischen Berge, mal strömte es hin wie die kasachische Steppe.«
Ich male mir aus, dass die Eisen-bahn, die nicht weit vom Ail Kurkurëu vorbeiführt, aber nur an jener Station anhält, zu der die Kornwagen durch die Schlucht fahren, dass diese Eisenbahn eingleisig ist, denn am Ende der Geschichte erfahre ich, dass die Liebenden zur Ausweichstelle da-vongehen, also kann dort ein Zug anhalten, um einen Zug in Gegen-richtung durchzulassen. Und in dieser Steppe, diesen Bergen und Vorbergen sind nicht nur Menschen, sondern auch große Pferdeherden, deren Hengste im Herbst weiden, Vieh, das im Sommer auf die Höhen zieht, Schafe und Ziegen, und was die wilden Tiere betrifft, höre ich ganz beiläufig von »langbeinigen mageren Trappen«, die »aufgeregt in die Schlucht hasten«, wenn das Gewitter heraufzieht. Ganz zufällig erfahre ich jetzt erst, dank diesem Sturm, woraus die Jurten der Kirgisen gemacht sind: »Ein von der Jurte losgerissenes Stück Schafwollfilz flatterte im Wind wie der Flügel eines verwundeten Vogels …«
Dies gilt auch für die Gebräuche und die Landschaft. Das Kind Seït, das spricht, steigt nicht aufs Katheder und doziert Ethnologie und wird Ihnen auch keine politische Vorlesung halten. Es ist hier geboren, alles ist ihm selbstverständlich, die Nomadenzeit hat es nicht mehr erlebt, sie ist wohl drei oder vier Jahre vor seiner Geburt zu Ende gegangen, aber im Hof des festen Wohnsitzes richtet die Mutter noch immer jeden Frühling die Nomadenjurte auf, die der Vater in seiner Jugend mit eigenen Händen gemacht hat, und räuchert sie mit Wacholder aus. Man lebt im Rahmen der Kolchose, aber dass sie einen Vorsitzenden hat, erfahre ich nur, wenn er verbietet, die Pferde im Luzernefeld zu weiden, und der Brigadier Orosmat ist mehr dadurch charakterisiert, dass er ein Bein verloren hat und an der Krücke geht, als durch seine Beziehungen zur Leitung, von der er Rüffel bekommt, wenn nicht genug Korn angeliefert wird. All dies geschieht während des Kriegs, des Großen Vaterländischen Kriegs, und am Fehlen der Männer, das schwer auf den Frauen und Müttern der Soldaten lastet, wird mir dieser ferne Krieg zur Realität. Als die Dshigiten, die Elite der Kavallerie, Schrecken der Mädchen wie Verkörperung der kirgisischen Ehre, im Geklirr Tausender Sporen ausziehen, rufen die alten Frauen beim Abschied »den Geist unseres Recken Manas« um Beistand an, dieses Manas, dessen Legende nicht über kolorierte Handschriften zu uns kam, sondern dessen Taten von Jahrhundert zu Jahrhundert in den Tianshan-Bergen durch das Wort der Sänger weitergegeben wurden, in der großen Trilogie Manas, Semeteï und Seïtek, die man erst im letzten Jahrhundert begonnen hat niederzuschreiben. Seïts Vater spricht am Morgen, bevor er zu seiner Zimmermannsarbeit geht, sein Gebet aus dem Koran, nach Mekka gerichtet. Aber mehr erfahre ich nicht vom religiösen Leben, es scheint völlig vergessen, hier begegnet man keinen Priestern, keinen Mullahs wie im Kasachstan von Muchtar Auesows Erzählung Abaj oder in Die Henker von Buchara von Saddridin Aini. Aber die Sippentradition hat sich auch im sowjetischen Ail erhalten, den Familienältesten, den Aksakal, gebührt es, im Brief des Frontsolda-ten an seine Frau an erster Stelle, noch vor ihr, gegrüßt zu werden. Vom sowjetischen Gesetz ist hier nie die Rede, man hält sich an Adat, das Stammesgesetz. Unter diesem Gesetz hat sich in Ail, in den Vierzigerjahren dieses Jahrhunderts, noch die Polygamie erhalten. Auch nur ne-benbei erfährt man zum Beispiel, dass es in der Schule eine Wand-zeitung gibt, weil Seït für sie zeichnet. Dennoch ist alles hier ein Kampf des Alten und des Neuen. Nur – und das macht die Größe dieser Erzählung aus – wird uns dieser Kampf gezeigt in den Seelen und durch die Seelen.
Dshamilja ist darum auf eine so bemerkenswerte Weise gelungen, weil wir hier von einem unbekannten Land hören, vom Leben der Männer und Frauen, die noch ganz den patriarchalen und nomadischen Traditionen verhaftet sind und doch ohne Reibungen in die Sowjetepoche mit ihren Institutionen eingetreten sind, weil wir aber all das aus dem Innern heraus erfahren, von Menschen, denen all dies selbstverständlich und fraglos ist, und deshalb entfaltet sich die Erzählung mit einer außerordent-lichen Ungezwungenheit – gerade das geht den modernen Literaturen so sehr ab, die alle von der Reporta-gekrankheit befallen sind, wo alles wirkt, als sei es vorab schon auf Karteizetteln notiert gewesen.
Dies zur Stimmung jener Landstriche, wo der wilde Wermut wächst und der Wind die Wüstenklette über die Ebene treibt und »den an frisch gemolkene Milch erinnernden Duft von blühendem Mais und den warmen Geruch trocknenden Kamelmistes« mischt. Das Land, von dem zu reden man die Stimme Danijars bräuchte, die Stimme eines Mannes, dessen natürliche Liebe zu seiner Heimat so viele Jahre unerfüllt blieb.
Aber dann wandelt sich alles, die echten Farben treten hervor. Hier beginnt das Unnachahmliche, von dem ich nicht mehr berichten kann, denn mir fehlen die Talente von Seït, dem geborenen Zeichner, dem die kopierten Bilder aus seinen Schulbüchern ebenso gut gelingen (sagen seine Kameraden nicht, dass sie »haargenau« seien?) wie Danijar und Dshamilja in der Augustnacht?
Wie gerne würde ich diese Zeichnungen sehen, die Seït so ganz ungeschult gemacht hat, mit dieser naiven Kühnheit der Unkenntnis, wo aber die Personen so erkennbar sind, so ähnlich! Ich fürchte, dass ihm Schule und Kunstakademie die Hand verderben und sein Strich und seine Farben die Kunst des Oralen verlieren, darin war wohl gleichzeitig etwas vom Zöllner Rousseau und dem Epos Manas – jene Unbefangenheit, die die Maler der erschöpften alten Zivilisationen des Westens wiedergewinnen wollen wie den Weg zum verlorenen Paradies.
Hier beginnt das Unwägbare. Hier öffnet der Autor, wie Danijar in der Augustnacht, vor uns seine Seele und damit auch jene Wahrheit des Lebens, die man, in Scheker oder Talas, in Verona wie Troja, die Liebe nennt. Jeder Mensch hat nur ein Leben. Tschingis Aitmatow steht noch am Anfang. Aber er wirkt schon so, als trage er die unermessliche Erfahrung der Menschheit in seinem Herzen und seinen Armen. Denn dieser junge Mann spricht von der Liebe wie kein anderer. O Musset, sei eifersüchtig, mein Freund, auf diese Augustnacht, im fernen Kirgisien! Und auf diesen Dreißigjährigen, der von sich sagen kann, er sei noch im Vollbesitz seiner Kraft und seines Lebens.
Vor allem ist es die Liebe zur Welt, zum Leben, so scheint mir. Wenn der Vogel singt und sich mit prächtigen Federn schmückt, dann hören wir im Vorübergehen nur die Musik, sehen nur die Harmonie der Farben. Ohne die Gelehrten und ihre Studien wüssten wir nicht, dass dies der Ge-sang der Liebe ist, der wie die Schönheit der Federn dem verborgenen Vogelweibchen gilt, das hört und gleich kommen wird. Die Geschichte von Dshamilja wird uns von einem Kind erzählt, es entdeckt, was in den Seelen des Paares geschieht, dieses Drama eines Paares, das sich noch nicht erkannt hat, und für das Kind ist dies die Entdeckung des Gefühls überhaupt, die Oaristis des Geistes, alles ist Neuland für dieses Kind, und darum zeigt es uns die Liebe, wie reinstes Metall, im Zustand der Geburt.
Es trifft es auf Anhieb: »Zeitweilig schien es mir, als bewege Dshamilja und mich dasselbe unbestimmte, uns beiden gleichermaßen rätselhafte Gefühl.« Denn es nimmt Teil an dieser Geburt, und es wünscht und wünscht zugleich nicht, dass Dshamilja Danijar liebe, denn es muss gemäß dem Adat über die Frau seines Bruders wachen. Ein Gesang in einer Augustnacht stürzt all seine Vorstellungen von Gut und Böse auf immer um und macht sie nichtig. Es weiß nicht, dass es Dshamilja liebt, es wird es erst wissen, wenn es sie auf unwiederbringlich verloren hat, und in seiner Unschuld wird es zum Komplizen der Liebe von Danijar und Dshamilja.
Einstweilen rätselt es noch über die Natur der Liebe, und nur über eine andere innere Regung kann es bewusst werden, über den Wunsch, sein Gefühl anderen mitzuteilen, über die Zeichnung, die Malerei. Ist die Liebe, so fragt es sich, nicht eine Inspiration, ganz wie die Inspiration des Malers, des Dichters? Diese Augustnacht bringt für das dreizehnjährige Kind vor allem auch die Erleuchtung, was es selbst sein will, der Gesang von Danijar sagt es ihm, der Gesang der Liebe von Danijar und Dshamilja …
Zu viele Worte, oder zu wenige … Hier ist das Buch. Eine kurze Geschichte, und gleichzeitig unermesslich. Eine Liebesgeschichte ohne ein einziges überflüssiges Wort, jeder Satz hallt im Herzen nach. Ich weiß nicht, ob der kleine Seït ein naiver Maler war, aber jenem, der für ihn spricht, dem kann in seiner Kunst keiner etwas vormachen. Die Kirgisen mäkelten keine Miniaturen in Manuskripte, als Rustaweli im Kaukasus sang oder Arnaut Daniel im Languedoc. Die Schrift ist für sie eine junge Errungenschaft, vor dreißig Jahren hatten sie noch keine Bücher. Und darum: dieses Lied, das vom blühenden und duftenden Talas zu uns gelangt, dieser Gesang von Sommer und Herbst, vom Schrei des Hengstes und von der bebenden Erde, dieser Gesang, der die Traditionen des Adat umstürzt und den Namen der geliebten Frau zum ersten Wort jedes Briefes macht, vor den Brüdern, dem Vater, der Mutter und den Aksakal, dieser kühne Gesang, der die Liebe siegen lässt über das Gesetz der Ehe, über die Pflichten der Frau gegenüber dem Mann bei der Truppe, unter dem die Heuchelei des Ail, und nicht nur des Ail, zusammenbricht – mir reicht es nicht, dass er sich dort erhebt, über der Steppe des wilden Wermuts, in je-nem großen Duft von Heu, in dem man so gut schläft, wenn man jung ist, dass man natürlich gar nichts hört, wenn Dshamilja und Danijar sich darin lieben, mir reicht es nicht, wenn dieser Gesang sich in der Nacht Kirgisiens erhebt, ohne dass sich hier, in unserer blasierten alten Welt, ein Echo erhebt und mit Sturm und Wetter zurückrollt und antwortet, um Tschingis Aitmatow zu sagen, dass seine Stimme bis zu uns reicht und jene Zaubernacht anbrechen lässt, in der Mann und Frau sich erkennen und das Kind dunkel das Licht ahnt.
Bei Gott, wie ist die Erde noch jung und schön! Noch gar nichts ist ausgeschöpft, alles kann noch die Herzen höher schlagen lassen! Es gibt Leute, die leben mit einer gelehrten Musik, aus der alles, was Musik ausmacht, verbannt ist, und sie reden sich heraus, nur so erkenne man das Wesen der Musik. Es gibt Leute, die treiben die Wissenschaft auf einen Punkt, wo sie nur noch ein Spiel ist. Es gibt Leute, die brauchen ihre ganze Kraft auf, nur um sich nicht ähnlich zu sehen, wenn sie vor dem Spiegel stehen … Und dann gibt es am Fluss Kurkurëu, zwischen China und Tadschikistan, einen Jungen, der dreißig Jahre früher ein Dshigit wie alle anderen geworden wäre, er schaut uns an und spricht, und man will nur noch schweigen und zuhören.
Dank sei dir, mein Gott, an den ich nicht glaube, für diese Augustnacht, an die ich glaube mit all meinem Glauben an die Liebe.
Paris, den 30. März 1959
Louis Aragon