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Eine Trennung von Staat und Religion muss ganz klar vollzogen werden. Es geht nicht an dass der Staat gewisse Religionen fördert und unterstützt, während andere Religionen noch mit Steuern belastet werden. Auch die Rolle des Staates im Religionsunterricht in den Schulen muss geändert werden.
Der Staat muss garantieren dass jeder seine Religionsfreiheit ausüben kann. Also er muss Minderheitsreligionen gegen einen eventuellen Mob schützen, und religiöse Vereine von den Steuern befreien, da gerade bei kleinen Religionen das Geld immer knapp ist.
Der Staat kann das religiöse Gefühl des Einzelnen stärken indem er alle Religionen als Religionen anerkennt (ähnlich wie alternative Medizin auch als Medizin akzeptiert werden sollte).
In den Schulen kann weiterhin Platz für einen Religionsunterricht freigehalten werden. Diese Stunden werden dann von entsprechenden Geistlichen geleitet, und die Kinder gehen in den Unterricht den sie gerne kennenlernen möchten. Also einmal gehen sie zum katholischen Pfarrer, dann zum buddistischen Mönch, dann zum Imman und weiter zum Rabbi. So erleben sie jede Religion autentisch, und nicht zurechtgebogen durch einen sozialistischen Einheitslehrer.