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Rundgang durch ein St.Galler KonsultationszentrumSchreiben Sie einen Kommentar
Das Grünfeld in Jona ist eigentlich ein Sportzentrum. Seit einer Woche wird es jedoch umfunktioniert. Aus der Sporthalle wird eines von drei kantonalen Konsultationszentren zum Coronavirus. Die Halle ist mit Absperrgittern unterteilt, die mit Plastik überzogen sind und so eine Art Wände bilden. Es gibt einen Empfang mit einer Plexiglasscheibe als Trennwand, einen Warteraum und verschiedene Behandlungsräume. Im Konsultationszentrum werden Personen untersucht, welche von ihren Hausärztinnen oder Hausärzten wegen Symptomen zugewiesen wurden.
Die Patienten werden am Empfang aufgenommen und in den Warteraum geleitet. Dann wird entschieden, welche Behandlung erforderlich ist. Leichte Fälle werden in die Abstrichräume gebracht, die mit einem Stuhl und einem Tisch ausgestattet sind. Dort werden falls nötig Abstriche entnommen und der Patient anschliessend nach Haus ein Isolation geschickt, wo er auf die Resultate wartet.
Schwerere Fälle, die bereits körperliche Symptome zeigen, werden in eine andere Station genommen, in der es eine Liege gibt. Dort werden Patienten ärztlich untersucht und ihnen kann z.B. Blut abgenommen werden. Je nach dem werden sie in ein Spital weitergeleitet, falls dies für nötig befunden wird.
In die dritte Station kommen nur Notfälle. Diese Patienten sind bedroht und werden dort medizinisch versorgt. Sobald wie möglich werden sie liegend in ein Spital transportiert.
Die Betreuung und Behandlung wird von medizinisch ausgebildetem Personal durchgeführt. Für die Infrastruktur ist der Zivilschutz zuständig. Die Verantwortlichen rechnen mit 20 bis 50 Personen, die pro Tag das Konsultationszentrum in Jona aufsuchen.
Ein Rundgang durch das Konsultationszentrum in Jona im Beitrag von RADIO TOP: