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heute unternehmen wir einen ausflug nach san diego. wir fahren zur "scripps institution of oceanography", welche zur "university of california san diego" (UCSD) gehört. genauer gesagt besuchen wir das "stephen birch aquarium-museum", das "öffentliche ausbildungszentrum" der institution. das aquarium ist in zwei teile geteilt, die "hall of fishes" und den "exhibit court". dazwischen befindet sich der eingang, die sogenannte "galleria". in der "hall of fishes" hat es 33 aquarien, unterteilt in die vier bereiche "northwest coast", "southern california", "mexico" und "tropical seas gallery". am eingang zur "halle der fische" hat es ein säulenartiges aquarium, im dem sprichwörtlich gedrängte sardinen endlos ihre runden gegen die künstliche strömung drehen. als erstes betrachten wir die unterwasserwelt der nordwestküste, wo unter anderem ein grosser oktopus zu sehen ist. das tier drängt sich allerdings in die obersten ecke seines aquariums und ist deshalb kaum zu sehen. ein besucher versichert uns aber, der "giant pacific octopus" sei so gross, dass er mit seinen armen problemlos die zwei bis drei meter grosse glasscheibe des aquariums bedecken könne. in den aquarien mit tieren aus dem süden kaliforniens entdecken wir unter anderem seesterne und quallen. auch seepferdchen sind zu sehen. im "kelp forest" tummeln sich zahlreiche fische, unter anderem haie, stachelrochen, muränen und ein gigantischer tiefseefisch. die bereiche mexiko und tropische see betrachten wir weniger intensiv. während unser sohn daniel aufmerksam die tiere und pflanzen betrachtet und mich mit unendlich vielen fragen vollständig in beschlag nimmt, sind die andern längst wieder in der eingangshalle versammelt und warten ungeduldig auf uns. die wissbegier unseres fünfjährigen sohnes scheint grenzenlos, seine geduld und ausdauer übertrifft nicht nur die fast aller kinder, sondern auch die der meisten erwachsenen. nun wenden wir uns der ausstellung zu, die nicht minder interessant ist. gezeigt wird die geschichte der ozeanography, daneben hat es verschiedene experimente zum thema wasser, gezeiten und wellenbildung. wir konzentrieren uns auf "deep diver", ein tauch-simulator. hier kann man in zehn minuten einen simulierten tauchgang auf rund 1300 meter unter meer erleben. daniel und ich gehen auf tauchgang, während der rest sich im freien sonnt. viel gibt es allerdings nicht zu sehen, weder fische noch irgendelche spektakulären pflanzen. gezeigt wird fast ausschliesslich plankton, welches ab einer gewissen tiefe licht produzieren kann. gegen mittag verlassen wir das aquarium wieder und beschliessen, irgendwo an der küste einen schönen platz zum picknicken zu suchen.
wir folgen mit unserem motorhome rolf und seiner familie im roten van. er führt uns über zum teil recht schmale strassen zur "mission bay", wo wir schliesslich einen grossen parkplatz und eine sehr schöne wiese finden. als wir
aussteigen zeigen sich unsere amerikanische freunde beeindruckt von meinen fahrkünsten. sie meinten, sie würden sich nicht trauen, mit einem "25 füssler" durch diese engen strassen zu fahren ...
den nachmittag verbringen wir an der "mission bay" mit essen, plaudern und schwimmen. letzteres beschränkt sich allerdings auf die kinder und mich, die andern empfinden das wasser als zu kalt. auf dem rückweg essen wir in einem restaurant, dann parken wir unser motorhome wieder im "back yard" unserer freunde.
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