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Um „suspense“ ging es im Referat von Romy, „suspense“, der primär unter dem Aspekt der Leserführung ein- zuordnen ist. Hans Staden wurde durch einen Zufall in eine neue Welt geschleudert, in der keine der ihm bekannten Regeln herrschten. Dies erzeugt erst einmal Spannung beim Leser. Dies bezeichnet ein be- stimmtes Verhältnis zwischen Re- zipient und Protagonist.
In diesem Zusammenhang gibt es in der Literaturwissenschaft zwei Be- griffe: Identifikation und Empathie. Der empathische Leser bleibt noch auf einer gewissen Distanz zum Pro- tagonisten, während er bei der Identifikation mit dem Text ein Teil der dargestellten Welt wird.
Es folgte eine spannende Diskussion, inwiefern man den englischen Begriff „suspense“ nicht durch das deutsche Wort „Spannung“ ersetzen könne. Romy blieb dabei, dass es auf Deutsch „Leseraktivierung“ heisse.
by Raffaela