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Es kommt Bewegung in den Rechtsstreit zwischen Apple und der chinesischen Firma Proview Technology: Obwohl die Chinesen den Namen iPad für sich beanspruchen, wollen sie mit dem US-Computergiganten übe
Im Streit um die Marke iPad will die finanziell angeschlagene chinesische Computerfirma Proview Technology nun doch mit dem US-Riesen Apple verhandeln. Proview hoffe auf eine «gütliche Einigung», sagte der Anwalt der Firma, Xie Xianghui, der Nachrichtenagentur AFP.
An der vor wenigen Tagen angekündigten Schadenersatz-Klage gegen Apple in den USA werde Proview aber so lange festhalten, bis eine aussergerichtliche Einigung erzielt sei. Die taiwanische Filiale von Proview Technology hatte sich im Jahr 2000 in mehreren Ländern, darunter China, das Recht auf den Warenzeichennamen iPad sichern lassen - lange bevor Apple sein gleichnamiges Produkt auf den Markt brachte.
Der US-Konzern kaufte später die Rechte für die weltweite Handelsmarke. Proview behauptet jedoch, seine taiwanische Tochter habe nicht das Recht gehabt, die chinesischen Rechte zu verkaufen. Das iPad wird auf dem chinesischen Festland seit September 2010 verkauft. Obwohl die Behörden kürzlich in mehreren Städten Chinas Dutzende iPads beschlagnahmten, wird der Tablet-Computer in den fünf offiziellen Apple-Stores und in einigen Online-Geschäften weiter verkauft.
(muv/tno/sda)