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Wie erwartet gewinnt Nico Rosberg den Grand Prix von Belgien in Spa-Francorchamps. Überraschend ist dagegen, dass es Lewis Hamilton von Startplatz 22 noch aufs Podest schafft. Überschattet wird das Ganze von einer chaotischen Startphase mit einem heftigen Crash von Kevin Magnussen.
Nico Rosberg erlebte, im Vergleich dazu, was hinter ihm passierte, ein ruhiges Rennen. Von der Pole gestartet geriet der Sieg des deutschen Mercedes-Pilot nie in Gefahr und feierte seinen 20. Sieg in seiner Karriere. Allerdings konnte Rosberg in der WM-Gesamtwertung weniger Punkte gutmachen, als er wohl gehofft hat.
Lewis Hamilton brachte es fertig, von Startplatz 22 (Rückversetzung wegen neuem Motor) als Dritter auf das Podest zu fahren. Darum führt der Brite in der WM weiter neun Punkte vor Rosberg. Zwischen den beiden Mercedes sicherte sich Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo Platz 2.
In der Startphase war der Teufel los. Als erstes gerieten die beiden Ferrari aneinander und zerstörten sich gegenseitig die Reifen.
Und dann verlor Kevin Magnussen die Kontrolle über seinen Renault und prallte heftig gegen die Streckenabgrenzung, was die rote Flagge zur Folge hatte. Der Däne blieb indes mehrheitlich unverletzt, er zog sich einzig einen Schnitt am Knöchel zu.
Das Rennen von Marcus Ericsson war schnell zu Ende. Der 25-jährige Schwede war eines der vielen Opfer in der turbulenten Startphase. Auch Felipe Nasr konnte nicht profitieren. Der 24-jährige Brasilianer arbeitete sich zwar vom 16. auf den 13. Platz vor, wurde dann aber wegen einer 5-Sekunden-Strafe (Vorteil wegen Verlassen der Strecke) wieder durchgereicht und beendete das Rennen auf Platz 17.