Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03462.jsonl.gz/234

Zürich (ots) - Für einen wachsenden Teil der Bevölkerung ist die Kreditkarte immer häufiger ...
'Frauen gegen Gebärmutterhalskrebs' - Ein neues internationales Netzwerk für die Stärkung von Frauen durch Aufklärung
Nizza, Frankreich, November 12 (ots/PRNewswire) -
- Umfrage zeigt, dass bedeutende Wissens- und Informationsdefizite unter Frauen zu unnötiger Angst und Besorgnis über eine vermeidbare Krankheit führen
Heute veröffentlichte Ergebnisse einer neuen Umfrage zeigen bedeutende Informations- und Aufklärungsdefizite in Bezug auf die Vorbeugung, Behandlung und Konsequenzen von Gebärmutterhalskrebs und führen zu unnötiger Angst und Besorgnis unter Frauen.(i) Gebärmutterhalskrebs ist heute als Ergebnis wirksamer Hilfsmittel weitgehend vermeidbar. Durch einen Mangel an Wissen, Informationen und Gesundheitsfürsorge sterben jedes Jahr jedoch noch beinahe 280.000 Frauen an dieser Erkrankung. Damit ist Gebärmutterhalskrebs bei Frauen weltweit die zweithäufigste Todesursache durch Krebs.(ii),(iii),(iv)
Die Ergebnisse der neuen Umfrage, die unter europäischen Frauen durchgeführt wurde, bei denen im Rahmen einer Abstrichuntersuchung des Gebärmutterhalses abnormale Zellen diagnostiziert wurden, gehen mit der Gründung des WACC-Netzwerks (Women Against Cervical Cancer - Frauen gegen Gebärmutterhalskrebs) einher, einem neuen internationalen Netzwerk von Freiwilligenorganisationen, Institutionen, nicht-staatlichen Organisationen und Einzelpersonen, die sich dem Kampf gegen den Gebärmutterhalskrebs verschrieben haben. Das WACC-Netzwerk und seine Mitglieder haben sich das Ziel gesetzt, durch Aufklärungsinitiativen, die sowohl an medizinisches Fachpersonal als auch an die breite Öffentlichkeit gerichtet sind, das Bewusstsein für die Ursachen und vorbeugende Massnahmen in Verbindung mit Gebärmutterhalskrebs zu erhöhen. Dieser Auftrag wird durch die Umfrageergebnisse unterstützt, in denen bis zu 82 % der befragten Frauen äusserten, dass ein dringender Bedarf an mehr Informationen über Gebärmutterhalskrebs, den humanen Papillomavirus (HPV) und seine Vorbeugung besteht.(i)
"Obwohl die seit kurzem verfügbare Impfung gegen das humane Papillomavirus (HPV) zur Vorbeugung von Gebärmutterhalskrebs bedeutet, dass heute mehr Informationen und Wissen über die Krankheit und ihre Ursachen zur Verfügung stehen, gibt es weiterhin einen anhaltenden und dringenden Bedarf für die Aufklärung der Öffentlichkeit", sagte Dr. Joseph Monsonego, Präsident von EUROGIN und des WACC-Netzwerks in Frankreich. "Durch die Wappnung von Frauen mit dem Wissen über die Vorbeugung und den Schutz vor Gebärmutterhalskrebs sowie durch die Unterstützung der Frauen im Rahmen von Behandlungen und anderen Massnahmen werden wir in der Lage sein, die bedeutenden emotionalen und körperlichen Belastungen dieser Frauen zu reduzieren. Mithilfe des WACC-Netzwerks und seinen Mitgliedern können wir diese Wissenslücke schliessen und Frauen die Unterstützung und Versicherung gewähren, für die eindeutig ein Bedarf vorhanden ist."
Jährlich werden weltweit rund eine halbe Million Frauen mit Gebärmutterhalskrebs diagnostiziert, und diese Zahl zeigt in vielen Populationen einen Aufwärtstrend.(v) Es ist jedoch heute möglich, das Auftreten dieser Krebsart durch Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen erfolgreich zu verhindern.(iii,iv)
Neben der Bereitstellung von Informationen und Aufklärung über die Vorbeugung hat sich das WACC-Netzwerk zum Ziel gesetzt, Frauen vor, während und nach der medizinischen Behandlung von Gebärmutterhalskrebs zu begleiten. Dies wird erreicht durch Einrichtung eines Forums zur gegenseitigen Hilfe und Unterstützung unter Frauen, der Bereitstellung von Aufklärungsmaterialien zur Unterstützung von Frauen während und nach der Behandlung sowie durch die Bereitstellung psychologischer Unterstützung der Frauen, die diesen Beistand wünschen - ein weiterer eindeutiger Bedarf, der durch die Umfrageergebnisse identifiziert wurde.
Professor Sergio Pecorelli, Leiter der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe an der Universität Brascia in Italien, bemerkte zur Bildung des neuen WACC-Netzwerks: "Das Hauptziel des WACC-Netzwerks besteht in der Beseitigung des Mangels an Informationen, Aufklärung und Unterstützung, der derzeitig in Verbindung mit Gebärmutterhalskrebs, seiner Vorbeugung und seiner Behandlung zu verzeichnen ist. Am wichtigsten sind dabei die emotionalen Konsequenzen und - wie unsere Umfrage zeigt - die Konsequenzen für die Zukunft der Frauen als Mütter. Dies sind äusserst wichtige und echte Bedenken unter Frauen, die mit abnormalen Testergebnissen konfrontiert werden. Frauen müssen daher wissen und versichert werden, dass ein abnormaler Test, bei frühzeitiger Erkennung, bedeutet, dass die meisten Frauen behandelt werden und ein erfolgreiches Familienleben haben können."
Das WACC-Netzwerk wurde unter der Schirmherrschaft von EUROGIN (EUropean Research Organization on Genital Infection and Neoplasia) ins Leben gerufen. Bei der Gründung kamen Experten aus aller Welt, einschliesslich Organisationen wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO - World Health Organisation), die Internationale Vereinigung für Gynäkologie und Geburtshilfe (FIGO - International Federation of Gynecology and Obstetrics) und die internationale Dachorganisation von Familienplanungsgesellschaften (IPPF - International Planned Parenthood Federation) sowie eine Reihe von Fach- und Patientenorganisationen zusammen, um ihr Engagement für den Kampf gegen Gebärmutterhalskrebs durch ihre Unterschrift unter einer Grundsatzerklärung zu bekunden.
Redaktionelle Hinweise
Informationen zu Gebärmutterhalskrebs
An Gebärmutterhalskrebs bzw. Zervixkrebs (das Organ, das die Gebärmutter mit der Scheide verbindet) erkranken jährlich beinahe 500.000 Frauen weltweit.(iii) Diese Krebsform hat bei Frauen in den Entwicklungsländern die höchste Mortalitätsrate und ist die zweihäufigste bei Frauen auftretende Krebsart.(iii)
Es gibt zwei Hauptarten von Gebärmutterhalskrebs: das Plattenepithelkarzinom (ca. 80-90 % aller Fälle von Gebärmutterhalskrebs) und das Adenokarzinom. (vi) Gebärmutterhalskrebs ist gewöhnlich eine sich langsam entwickelnde Krebsart, deren Symptome sich oft erst in fortgeschrittenen Stadien der Erkrankung einstellen.(vii) Obwohl Gebärmutterhalskrebs in Zellen mit präkarzinomatösen Veränderungen beginnt, entwickeln nur einige Frauen mit Vorstufen zu Krebs auch invasiven Gebärmutterhalskrebs.(vi)
Es wird geschätzt, dass das humane Papillomavirus (HPV) 100 % aller Fälle von Gebärmutterhalskrebs verursacht.iii Früherkennung und HPV-Impfung sind zwei der herausragenden Möglichkeiten, deren Kombination eine bessere Vorbeugung der Krankheit und Gesundheitsfürsorge von Frauen gewährleisten kann. Das WACC-Netzwerk tritt für ihre gebührende und gleichberechtigte Implementierung ein, um Gebärmutterhalskrebs als Krankheit zu eliminieren.
Informationen zum Women Against Cervical Cancer Network
Das WACC-Netzwerk (Women Against Cervical Cancer - Frauen gegen Gebärmutterhalskrebs) gehört zur WACC-Stiftung und ist Teil eines neuen internationalen Netzwerks von Freiwilligenorganisationen, Institutionen, nicht-staatlichen Organisationen und Einzelpersonen, die sich dem Kampf gegen den Gebärmutterhalskrebs verschrieben haben. Das Ziel des WACC-Netzwerks besteht in der Schaffung einer Welt, in der alle Frauen über das humane Papillomavirus (HPV), die damit verbundenen Erkrankungen sowie Möglichkeiten zur Vorbeugung und Kontrolle von Gebärmutterhalskrebs informiert sind, damit sie fundierte Entscheidungen treffen und entsprechende Massnahmen ergreifen können, um die Erkrankungen zu eliminieren.
Die in Genf ansässige WACC-Stiftung verfügt über den Status einer schweizerischen gemeinnützigen Organisation im öffentlichen Interesse und wurde im Juni 2008 von den Schweizer Behörden genehmigt. Die Stiftung betreibt das WACC-Forum und -Netzwerk, Aufklärungsmassnahmen, Umfragen, Förderung und seine offiziellen Aktivitäten. Durch Beschaffung von Finanzmitteln wird die Stiftung die Aufklärung von Frauen über Gebärmutterhalskrebs vorantreiben und unterstützen sowie die Gesundheitsfürsorge von Frauen und die Vorbeugung von Gebärmutterhalskrebs fördern.
Die Stiftung fungiert unabhängig von politischen und kommerziellen Interessen und ersetzt keine andere Organisation oder Gesundheitsfachleute in diesem Bereich.
Informationen zu EUROGIN
EUROGIN ist eine führende, internationale und multidisziplinäre Organisation und befasst sich mit Forschungsarbeiten, Schulungen, Untersuchungen, Vorbeugung und Information zu Geschlechtskrankheiten, Vorstufen zu Krebs sowie Krebserkrankungen bei Frauen. EUROGIN wurde vor 20 Jahren gegründet und sieht dringenden Bedarf für ein globales Netzwerk, das speziell auf Frauen und die breite Öffentlichkeit ausgerichtete Aufklärung betreibt. Das WACC-Netzwerk zielt mit seinem WACC-Forum, seinen Aufklärungsmassnahmen, durch Förderung und Umfragen genau hierauf ab.
Literatur:
(i) WACC Voice of Women Survey Preliminary Results - Oktober 2008
(ii) National Cervical Cancer Coalition. Verfügbar unter: http://www.nccc-online.org. Aufgerufen am 4. November 2008.
(iii) World Health Organisation. Cervical Cancer, Human Papillomavirus (HPV) and HVP Vaccines. Key Points for Policy-makers and Health Professionals. WHO 2007.
(iv) National Cancer Institute. Cervical Cancer Prevention PDQ. Verfügbar unter: http://www.cancer.gov/cancertopics/pdq/prevention/ce rvical/patient/page2.
(v) Center for Disease Control and Prevention. Verfügbar unter: http://www.cdc.gov/cancer/cervical/statistics. Aufgerufen am 4. November 2008.
(vi) American Cancer Society. Detailed Guide: Cervical Cancer. Verfügbar unter: http://www.cancer.org/docroot/lrn/lrn_0.asp. Aufgerufen am 4. November 2008.
(vii) National Cancer Institute. About Cervical Cancer. Verfügbar unter: http://www.cancer.gov/cancertopics/types/cervical. Aufgerufen am 4. November 2008
Website: http://www.eurogin.com/wacc
ots Originaltext: EUROGIN
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.ch
Pressekontakt:
Weitere Informationen erhalten Sie von: Katy Compton-Bishop, im
Auftrag von EUROGIN: +44-207-462-8922