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Das Schweizer Skicross-Team wurde in der Saison 2022/23 von zahlreichen Verletzungen ausgebremst. Nichtsdestotrotz gewannen die Schweizer Athletinnen und Athleten eine WM-Medaille, drei Weltcup-Rennen – und sie holten sich die silberne Auszeichnung in der Nationenwertung.
Wenn es um Grossanlässe geht, dann ist sie zur Stelle: Fanny Smith. 2013 wurde sie als 20-Jährige Weltmeisterin, danach stand sie ab 2015 an allen Titelkämpfen auf dem Podest. So auch Ende Februar des vergangenen Winters. Die Waadtländerin fuhr an den Weltmeisterschaften im georgischen Bakuriani eindrücklich zu Bronze.
Doch der Weg dorthin war ein steiniger: Zehn Tage vor der WM stürzte Fanny Smith beim Weltcup auf der Reiteralm und zog sich eine Gehirnerschütterung und eine Verletzung am Knie zu. Mit einer Meniskus-Quetschung und an Krücken reiste sie nach Georgien, doch die wetterbedingten Verschiebungen während der WM-Woche kamen ihr im Wettlauf gegen die Zeit entgegen. Der Gewinn der WM-Bronzemedaille ist aufgrund dieser Vorgeschichte nicht hoch genug einzustufen.