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Entgegen anderslautenden Berichten will der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras auch nach einem Erfolg den Wahlen am 20. September an den Abkommen mit den internationalen Geldgebern festhalten.
Das betonte Tsipras am Montag bei einer Pressekonferenz in Thessaloniki. Sein Ziel im Falle eines Sieges bei den anstehenden Wahlen sei eine Verhandlung über den Abbau des Schuldenberges. Dem hätten auch die Gläubiger schon zugestimmt, fügte Tsipras hinzu.
Vereinbarung als einziger Weg aus der Krise
Tsipras erklärte, Athen werde sich an die Vereinbarungen mit den Geldgebern halten, die Griechenland zuletzt mit 35 Milliarden Euro unter die Arme gegriffen hatten. «Wir werden das Abkommen mit den Gläubigern einhalten», sagte Tsipras. Und sollten seine Linken bei den Wahlen verlieren, wollte er auch von der Oppositionsbank für die Einhaltung des Finanzierungsabkommens stimmen.
Die Einhaltung der Vereinbarungen sei «der einzige Weg», damit Griechenland aus der Krise herauskommt, meinte Tsipras weiter. Internationale Medien hatten berichtet, Tsipras wolle das vergangenen Juli zwischen Athen und den Gläubigern vereinbarte Memorandum im Falle eines Wahlsieges am 20. September neu aushandeln
(awp/müb/hon)