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Seit Frühling 1921 konstatiert man eine rapide Zunahme der Aktivmitglieder, so dass von nun an mit drei bis vier Mannschaften gespielt werden konnte. Auch war die Zahl der Junioren sehr stark gestiegen, was Herr Herzig, den Inhaber des Sportplatzes, einmal veranlasste, sich beim Vorstand des Clubs zu beschweren. Er meldete, dass am 27. Juni 1921 bereits morgens um 05:00 Uhr, fünf bis sieben Junioren in- und ausserhalb des Platzes, ohne Aufsicht – entgegen den vertraglichen Abmachungen – sich „getummelt“ hätten.
Schmidt, Rothmund, Ferrat, Kulmer, Weber, Bonadimann, Bindschedler, E. Schmidt, Ryffel, Oetiker, Tunghi, Bryner, Hafner (vorne)
In Stäfa, wo sich immer wieder junge Fussballbegeisterte zusammenfanden, war 1921 ein neuer Fussballclub gegründet, ein reiner Junioren-Verein. Es fehlte allerdings das Wichtigste, nämlich ein Platz. Einige Freundschaftsspiele wurden auswärts gegen ebenfalls „wilde Clubs“ ausgetragen, aber die Stäfner Junioren sahen allmählich die Nutzlosigkeit ihrer Bemühungen ein. So traten die meisten der 16 Mitglieder des Juniorenclubs 1922 dem FC Sea Boys bei und bildeten mit den Kollegen aus Männedorf eine ansehnliche Junioren-Abteilung.
Dadurch ermutigt, dachte der Vorstand auch an eine Gründung einer Senioren-Abteilung. Mit einem Zirkularschreiben vom 15. August 1922 gelangte er an alle älteren Semester, die für eine Senioren-Mannschaft in Frage kommen konnten. Doch zeigte es sich, dass in Männedorf kein Stock vorhanden und in Stäfa nur für gelegentlichen Einsatz in Freundschaftsspielen Interesse vorhanden war. So musste der Gedanke wieder ad acta gelegt werden.
E. Ferrat, W. Leemann, B. Schmidt, A. Bryner;
E. Klaus, J. Klaus, A. Rothmund, A. Rüttner, A. Kulmer, R. Ramp
Nachdem die 1. Mannschaft in der Saison 1920/21 hinter Rapperswil an zweiter Stelle figurierte, gelang ihr in der Saison 1922/23 die Gruppenmeisterschaft, wobei sie gegen Wald ein Unentschieden 1:1 erzielte, die übrigen Spiele alle gewann (Gesamtskore 44:8). Die Finalspiele führten Gränichen I, Juventus I und Sea Boys I zusammen. In Baden erlitten die Sea Boys gegen Gränichen eine 1:6-Schlappe. Gränichen schlug auch Juventus 2:0, doch mussten die Italo-Zürcher davon Wind bekommen haben, dass die Aargauer mit unqualifizierten Spielern angetreten seien. Eine Untersuchung bestätigte dies, so dass die beiden Partien mit je einer 0:3-Niederlage verbucht wurden. Im Entscheidungsspiel gegen Juventus verloren die Sea Boys dann mit 1:4.
E. Schmidt, Bindschedler, Rothmund, Bonadimann, J. Klaus, Ferrat, Hafner, Kübler B. Schmidt, Rüttner, Amsler, Ryffel
Nach dem Austritt zwecks Mitgliedermangel im Jahre 1913 schlossen sich die Sea Boys erst 1923 wieder dem Zürcher Fussballverband an, und der neue Präsident des Vereins, Emil Ferrat, wurde später auch Präsident dieses Kantonalverbandes.
Am 3. Februar 1923 wurde erstmals eine Abendunterhaltung im Hotel Wildenmann in Männedorf abgehalten. Eintritt: Fr. 1.--. Als Unterhaltungs- und Tanzmusik wurde das damals bestbekannte Orchester Steiger zu einem Honorar von Fr. 110.-- engagiert. Nach einer Ansprache von Ehrenmitglied C. Ryffel und dem Bankett wurden von den Mitgliedern nicht weniger als fünf Einakter aufgeführt. Musikalische Einlagen des Cluborchesters, Couplets, Saalpost und eine reichhaltige Tombola ergänzten das Programm.
Im November 1923 kündigte Herr Herzig den Pachtvertrag des Sportplatzes Widenbad. Dies war der Anfang einer jahrelangen schleichenden Krise im Verein. Die bereits früher schon mündlich angekündigte Massnahme bewog den Vorstand, bereits im August mit Herrn Bezirksrichter Ed. Honegger im Dorf Stäfa in Verhandlungen zu treten. Da der Verkäufer das Areal, das sich auf der Höhe Frohberg-Hüttenacker befindet, nur gesamthaft verkaufen wollte, ergab sich bei einem Ausmass von 3,5 Hektare eine Kaufsumme von Fr. 19‘250.--. Die überstieg die Möglichkeiten des Vereins, und so wurde auf Anraten von älteren Stäfner Fussballern auf den Ankauf verzichtet, das umso mehr, als sich die Sparkasse Stäfa nicht für die Gewährung einer Hypothek bereitfinden konnte.
Ende November konnte dann mit Fuhrhalter Wüest auf Grundhalden ein zweijähriger Pachtvertrag über den alten Risiplatz abgeschlossen werden. „Besser als nüt“, sagte man sich damals, denn dieser Notbehelf war alles andere als ideal. Pachtzins: Fr. 550.-- jährlich.
Leider hatten die Unzulänglichkeiten des neu gepachteten Terrains (unebener Platz, keine Umkleidemöglichkeiten in der Nähe, mühsamer Transport der Goals vor und nach den Spielen, keine Waschgelegenheit) zur Folge, dass sich die Mitgliederreihen immer mehr lichteten. Auch wurde es immer schwieriger, Gegner nach Stäfa zu verpflichten. Die Länge des Spielfeldes betrug nur 79 Meter, so dass der Verband nur eine provisorische Spielbewilligung erteilen konnte.
Der Zusammenhalt ging immer mehr in die Brüche, Zwistigkeiten unter den Spielern nahmen immer mehr zu, Austritte erfolgten motiviert und unmotiviert, kurz, der Verein geriet in eine unaufhaltsame, gefährliche Krise. Der Präsident, dem die Mittel zur wirksamen Bekämpfung der Reibereien fehlten, erklärte mitten im Vereinsjahr seinen Rücktritt. Die Mitgliederzahl sank auf 19 inbegriffen zwei Ehrenmitgliedern, die nicht mehr aktiv mitmachten. Es waren also bei jedem Spiel fünf bis sechs Mann zu viel, die somit zuschauen mussten, was sich wiederum ungünstig auf die Atmosphäre der Spieler auswirkte. Diese lähmende Situation dauerte an, bis sich endlich eine Möglichkeit für den Ankauf eines eigenen Terrains bot. Jetzt kehrten auch einige gute Spieler in den Verein zurück, der Bestand nahm wieder zu, so dass im Januar 1926 wieder 27 Spieler zur Verfügung standen, also mühelos zwei Mannschaften gebildet werden konnten. Um das Zusammengehörigkeitsgefühl wieder neu zu beleben, entschloss man sich, wieder eine Abendunterhaltung im Gasthof zur Sonne in Stäfa durchzuführen. Das erstmals durchgeführte Chlausspiel am Sylvesterabend ergab einen Einnahmenüberschuss von Fr. 128.--, was mit dem Erlös vom Unterhaltungsabend von Fr. 126.90 erlaubte, die Kasse wieder einigermassen in Ordnung zu bringen. Von nun an ging es langsam aber stetig aufwärts.
Der FC Sea Boys hatte endlich seinen eigenen Sportplatz und war damit der dritte Verein im Kanton Zürich, der nicht alle zwei bis drei Jahre zügeln musste. Bis es allerdings soweit war, mussten viele Hindernisse weggeräumt werden. Die unzähligen Besprechungen, die Planung der Finanzierung, der Abschluss der Kauf- und Tauschverträge, dies alles wurde hauptsächlich von zwei Vorstandsmitgliedern besorgt, nämlich von Jules Bindschedler, Substitut, als Vize-Präsident, und von Ernst Schmidt als Kassier. Das benötigte Wiesland war damals Eigentum von Hermann Weideli, Fritz Kunz und Gottlieb Hofer, Wirt zum Frohberg, der an der Errichtung eines Sportplatzes natürlich auch interessiert war. Am 22. Juni 1927 wurde auf dem Notariat Stäfa die Fertigung der Kaufs- und Tauschverträge vollzogen.
Der Kaufpreis betrug Fr. 8‘000.--. Die Zürcher Kantonalbank gewährte eine 1. Hypothek von Fr. 3‘500.--, bei jährlicher Amortisation von Fr. 100.--, und für den Betrag von Fr. 4‘500.-- wurden verzinsbare Anteilscheine gezeichnet. Damit waren aber die Kosten bei weitem noch nicht gedeckt, mussten doch neue Goals mit Ballfängern erstellt werden. Kosten Fr. 800.--. Für die Beschaffung von Drainageröhren allein mussten über Fr. 500.-- aufgewendet werden. Um diese Lasten für den Verein tragbar zu gestalten, spendeten Mitglieder und Gönner den Betrag von Fr. 1‘200.--. Doch dann begann erst die Arbeit auf dem Frohberg. Die gesamten Drainageröhren wurden im Frondienst aufgeführt. Ein angelegtes Arbeitsstundenheft zeigt, dass auch hier Ernst Schmidt mit 142 Stunden klar an der Spitze stand. Die Gesamt-Stundenzahl von Mitgliedern betrug 902 Stunden und von Gönnern 357 Stunden, total also 1259 Stunden. Auf eine solche Leistung konnte der Fussballclub mit Recht stolz sein.
Die Einweihung der neuen Sportanlage erfolgt am Pfingstmontag, 6. Juni 1927, unter freundlicher Mitwirkung des Musikvereins Verena, Stäfa. Das Eröffnungsspiel bestritten Oerlikon I gegen eine durch drei Wädenswiler Spieler verstärkte Stäfner-Elf. In allen Reden an dieser Veranstaltung kam die grosse Genugtuung zum Ausdruck, nun endlich einmal irgendwo zu Hause zu sein und dass sich die Mitglieder so prächtig für dieses Ziel eingesetzt hätten.
Der unerwartete und allzu frühe Tod des Vizepräsident Jules Bindschedler, Substitut, nach einer Blutvergiftung und anschliessender Lungenentzündung, war ein schmerzlicher Verlust für den Verein. Der Fussballclub hat ihm sehr viel zu verdanken. Als sichtbares Denkmal hat er uns den Sportplatz Frohberg geschaffen.
Als Folge der Erwerbung eines eigenen Sportplatzes darf wohl der anhaltende Anstieg der Aktivmitgliederzahlen verbucht werden. Erstmals wurde ein Bestand von 55 Aktiven registriert. Zudem plante der Club die Schaffung einer Schülerabteilung, wozu durch ein Zirkularschreiben unter den Sekundarschülern und den Angehörigen der 7. und 8. Klassen geworben wurde. Der Erfolg war allerdings nur mässig, da sich viele Eltern noch sträubten, ihre noch schulpflichtigen Zöglinge in Vereinen mitwirken zu lassen.
Es zeigte sich immer mehr als ein nicht zu unterschätzender Nachteil, dass das Gefälle in der Längsrichtung des Sportplatzes viel zu gross war, nämlich auf 95 Meter ungefähr 3.80 Meter. Der Vorstand und Mitglieder waren der Ansicht, dass der Platz nur eine Differenz von maximal 80 cm aufweisen sollte und daher neu zu planieren sei. Im Sommer 1930 wurde diese Arbeit in Angriff genommen, und zwar wurde sie der Baufirma J. Ritzmann in Hombrechtikon übertragen.
Baukosten inbegriffen Verbesserung der Abwasserleitungen Fr. 7‘000.--. Daran erhielt der Club vom Fussballverband Fr. 100.--, da damals die Sport-Toto-Hilfe noch fehlte. Der Gemeinderat lehnte eine Beitragsleistung ab, mit der Begründung, dass die Gemeinde gegenwärtig im Interesse der Ertüchtigung und Erziehung der Jugend grosse Opfer bringe. Dadurch sei die Finanzlage der Gemeinde derart geworden, dass die Unterstützung freiwilliger Institutionen und damit eine weitere Belastung im gegenwärtigen Zeitpunkt als unverantwortlich erscheine; s. Dr. J. Krauer, Gemeindepräsident (gemeint war ein Schulhaus-Neubau). Es musste daher wieder einmal an Mitglieder und Gönner appelliert werden, den Verein mit einer freiwilligen Spende zu unterstützen.
Für den Rest musste ein Kredit bei der Bank Leu / Co. Beansprucht werden, der durch zwei Bürgen (die Herren W. Baumann und Sekundarlehrer Kupper) gedeckt wurde, die ihrerseits durch 13 Rückbürgen sichergestellt wurden.
Die durch die Planierung entstandene Bankschuld konnte bis Ende Saison 1934/35 vollständig abgetragen werden. Nun konnte man sich wieder neuen Aufgaben zuwenden. Die hygienischen Verhältnisse auf dem Frohberg waren absolut unzulänglich. Nach den Wettspielen musste sich die Spieler am laufenden Brunnen, wo auch die Kühe getränkt wurden, am fliessenden kalten Wasser waschen, was besonders zur Winterzeit sehr unangenehm war. Eine Dusche war auch nicht vorhanden. Vorerst wurde nun ein Trog (wie im Militärdienst) erstellt, so dass wenigstens eine völlige Trennung vom Landwirtschaftsbetrieb des Herrn Weber erzielt war. Das Fernziel, die Errichtung eines Garderobengebäudes, wurde aber nicht aus den Augen gelassen.
Für die Verbesserung der Wasserableitung wurde ein neuer Sickerschacht erstellt mit einer neuen Ableitung von grösserem Kaliber. Diese Arbeit wurde nicht im Frondienst gebaut, sondern durch zwei arbeitslose Clubmitglieder ausgeführt, womit willkommene Arbeit vermittelt werden konnte.
In der Saison 1931/32 wurde erstmals um den von der „Zürichsee-Zeitung“ gestifteten Becher gegen Küsnacht I gespielt. Küsnacht suchte in einem Schreiben vom 20. Juli 1931 um Bewilligung nach, sein langjähriges Aktivmitglied und CH-Nationalspieler Severino Minelli einsetzen zu können, da die Spielstärke seiner ersten Mannschaft sehr zu wünschen übrig lasse. Das Fussballkomittee, das als Schiedsgericht angerufen wurde, entschied aber, dass Sevi Minelli und Fritz Wagner nicht spielberechtigt seien, weshalb in Küsnacht einige Aufregung entstand.
Am 25. April 1937 erkämpfte sich die erste Mannschaft der Sea Boys den Aufstieg in die 3. Liga in einem begeisternden Finalspiel gegen Wetzikon I, das mit 5:0 deklassiert wurde.
B. Schmidt, Reusser, O. Klaus, Sigg, Wissmann, Keller, Hediger E. Schmidt;
Jundt, Grob, E. Klaus
Im März 1939 wurde die Zürichsee-Meisterschaft um den Kaffee-Hag-Cup aus der Taufe gehoben. Beteiligt daran waren die Fussballclubs von Horgen, Küsnacht, Rapperswil, Schmerikon, Wädenswil und die Stäfner Sea Boys.
Die drohenden Gewitterwolken am politischen Horizont verdunkelten sich immer mehr. Bereits zuckten unheilverkündend die ersten Blitze auf, und es knisterte an allen Ecken und Enden unseres Kontinentes, bis es Anfang September 1939 zur Explosion kam. Ganze Länder wurden von den kriegsvorbereiteten deutschen Armeen niedergewalzt. Die schweizerische Mobilisation wurde angeordnet, was sich auf den Bestand der verfügbaren Aktivspieler so auswirkte, dass anstatt drei nur noch eine Mannschaft an der sogenannten Mobilisations-Meisterschaft teilnehmen konnte, und dies auch nur unter Beizug von Junioren und gelegentlichen Urlaubern. Beiträge konnte man natürlich von den Wehrmännern nicht verlangen, und die Einnahmen deckten daher auch nur die allernotwendigsten Auslagen micht mehr. Der Verein war gezwungen, an die Inhaber der Anteilscheine zu gelangen, mit der Bitte, die Zinsauszahlungen für das Vereinsjahr 1939/40 schenkungsweise zu erlassen.
Alle Inhaber ohne Ausnahme hatten Verständnis und stimmten der Massnahme zu. Die Durchführung des Chlausspiels vom Sylvesterabend, das der Vereinskasse immer einen willkommenen Zustupf einbrachte, wurde, den besonderen Umständen entsprechend, behördlicherseits verboten. Im folgenden Jahr – 1940 – besserten sich die Verhältnisse wieder etwas. Eine vernünftige Urlaubsregelung wurde von General Guisan eingeführt, was zur Folge hatte, dass der Verein seinen finanziellen Verpflichtungen auch wieder voll nachkommen konnte. Auch wurde eine neue Regelung für Urlauber eingeführt, indem die Fahrtspesen über Fr. 2.-- von der Kasse übernommen wurden, das heisst wenn das Bahnbillet Fr. 7.-- ausmachte, wurde dem Spieler im Wehrkleid Fr. 5.-- vergütet.
Mit Saisonbeginn wurde die Namensbezeichnung des F.C. Sea-Boys wieder in den alten „ruhmreichen“ Fussballclub Stäfa abgeändert. Die Generalversammlung vom 5. Juli 1941 stimmte dieser Namensänderung einstimmig zu. Man deutete dies als Referenzbezeugung gegenüber den alten „Kämpen“ des F.C. Stäfa, sowie die Rückkehr zu einer bodenständigen Vereinsbezeichnung.
Erst Anfang August 1941 konnten die Spiele um die Zürichsee-Meisterschaft um den Kaffee-Hag-Cup wieder ausgetragen werden, mit den Teilturnieren für das rechte Ufer in Stäfa und für das linke Ufer in Thalwil. Stäfa erzielte gegen Rapperswil ein 3:1, gegen Schmerikon ein 3:0 und gegen Küsnacht ebenfalls ein 3:0. Im Finalspiel unterlag Stäfa ganz knapp.
H. Lenz, M. Wintsch, H. Geissbühler, E. Vögeli, O. Sigg, N. Pini, H. Hanselmann, O. Knüssi, H. Ryffel, M. Haab
J. Ryffel, E. Weideli, E. Isacchi
Mit dem neugegründeten Fussballclub Meilen wurde im Frühjahr 1941 ein Vertrag über die Mitbenützung unseres Sportplatzes Frohberg abgeschlossen. Eine für die Sportvereine unschätzbar segensreiche Einrichtung wurde durch die Gründung der Sport-Toto-Gesellschaft geschaffen. Wie vielen Landvereinen wurde nun durch die Zuwendung en aus den Sport-Toto-Geldern ermöglicht, dringend notwendige Einrichtungen zu schaffen, so vor allem Wasch- und Duschanlagen, die bis anhin noch meistens fehlten.
In der Saison 1943/44 erkämpfte sich die 1. Mannschaft zum ersten Male den Aufstieg in die 2. Liga. Die neue Gegner waren durchwegs reputierte Teams wie Seebach I, Oerlikon I, Polizei I Red Star I, Grasshoppers Reserve, Wettingen I, Baden I, Wohlen I und Gränichen I.
A. Wyrsch, M. Haab, W. Dändliker, R. Meier, V. Ulmer
Die auf den 4. November 1944 angesetzte Veteranen-Zusammenkunft war ein durchschlagender Erfolg, auch wenn bekannt wurde, dass sämtliche Akten und Protokolle des Vereins an das Zentralsekretariat des Fussballverbandes in St. Gallen zur Aufbewahrung übergeben wurden, dort jedoch - nach dem Umzug nach Neuenburg – nicht mehr auffindbar waren.
Am 13. Mai 1945 wurde ein Ehrentag der Stäfner Veteranen durchgeführt. Es spielten an dieser Veranstaltung vier Generationen Fussball auf dem Frohberg. Als Eröffnung stieg das Meisterschaftsspiel Stäfa I – Oerlikon I, dann traten die Veteranen gegen die Senioren in Aktion und am Schluss die Zukunft des Vereins, die Junioren gegen die Gleichaltrigen aus Wetzikon. Zudem überraschten die Veteranen den Verein und insbesondere die Junioren mit einem neu geschaffenen Schuhfonds für Junioren im Betrage von Fr. 500.--, dem Herr Dr. Kiefer noch weitere Fr. 100.-- beifügte! Es war eine sehr gelungene Veranstaltung, die sowohl sportlich wie auch finanziell ihren Zweck erfüllte und quasi der Vorreiter vieler Dorf-, Schüler- und vereinseigene Turniere bildete, die auch heute noch stattfinden.
G. Meyer, X, D. Helbling, A. Maag, K. Klaus, W. Baumann, P. Kölla, A. Heusser, J. Schlatter, K. Ernst, P. Wellauer, Fr. Krebs, W. Ernst;
G. Bachamann, H. Hanselmann, R. Klaus