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Auftakt geglückt: Zogg siegt im Parallel-Slalom, Jenny wird Dritte
Der Weltcup-Start der Schweizer Alpin-Snowboarderinnen verläuft nach Plan. Weltmeisterin Julie Zogg gewinnt den ersten Parallel-Slalom der Saison, die Glarnerin Ladina Jenny wird als Dritte.
Zum dritten Mal in ihrer Karriere schaffte es die 27-jährige Zogg in einem Weltcup-Rennen zuoberst aufs Podest. Im Final liess die Ostschweizerin der Deutschen Selina Jörg, die sich im Halbfinal gegen die zeitgleiche Ladina Jenny einzig aufgrund der besseren Zeit des Qualifikationslaufs durchsetzte, keine Chance. Besonders im unteren Streckenabschnitt war die Zeitmilitaristin Zogg jeweils eine Klasse für sich.
Jenny, die an den Weltmeisterschaften im Februar Bronze im Parallel-Riesenslalom gewann, feierte ihr siebtes Weltcup-Podium dank des knappen Sieges über die Österreicherin Daniela Ulbing im kleinen Final. Sie belohnte sich damit auch für das unglückliche Ausscheiden in den Halbfinals. Dort blieb sie einzig aufgrund der schlechteren Zeit des Qualifikationslaufs an der zeitgleichen Jörg hängen. «Das hat mich schon sehr frustriert, aber ich konnte mich wieder aufraffen», gab sie zu. Mit der 26-jährigen Glarnerin, die in Russland ihr siebtes Weltcup-Podest feierte, ist besonders auch im Hinblick auf den ersten Parallel-Riesenslalom am Sonntag zu rechnen.
Bei den Männern war in Abwesenheit der rekonvaleszenten Teamleader Dario Caviezel und Nevin Galmarini erwartungsgemäss nichts zu holen. Kaspar Flütsch, der nach langer Verletzungspause sein Weltcup-Comeback gab, blieb als 44. in der Qualifikation hängen.