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DMZ - GESUNDHEIT / WISSEN ¦
Rauchen ist ein Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronische Atemwegerkrankungen und verschiedene Krebsarten. Mehr als jeder siebte Todesfall ist Krankheiten zuzuschreiben, die durch Rauchen verursacht werden. Passivrauchen schadet der Gesundheit ähnlich stark wie das Rauchen. Dies ist also nicht zu verharmlosen. Wenn ein Raucher den Nichtraucher Rauch aussetzt, schadet er dessen Gesundheit. Diese Aussagen sind kein Raucher-Bashing, sondern Realität und auf Fakten basierend.
Ebenfalls astronomisch hoch sind die verursachten Kosten und somit Schädigung der Gesellschaft. Tabakkonsum führt in der Schweiz jährlich zu medizinischen Kosten in Höhe von drei Milliarden Franken pro Jahr und beschert der Wirtschaft durch Krankheit und Tod Produktionsverluste in Höhe von mindestens zwei Milliarden Franken. Dies laut einer Studie der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften.
Die Studie beschränkt sich nur auf das Rauchen von Tabak und lässt andere Konsumarten von Tabak und Nikotin wie Snus, Produkte mit erhitztem Tabak und E-Zigaretten unberücksichtigt, genauso wie Passivrauchen oder die Folgen des Rauchens während der Schwangerschaft. Damit steht fest, dass die Kosten noch um einiges höher stehen, wenn man diese Gruppen ebenfalls berücksichtigen würden, ebenso die Kosten. Eines der Hauptargumente der Raucher, dass sie die AHV finanzieren ist ein Ammenmärchen, welches längst widerlegt ist durch verschiedene Studien und Kostenrechnungen. Berücksichtigt sind zudem keine Schäden udn Ausstattungen an Infrastruktur.
Den höchsten Raucheranteil weisen die 25- bis 34-jährigen Männer (42%) und die 15- bis 34-jährigen Frauen auf (30%). Zwischen 1992 und 2017 ist der Anteil der rauchenden Personen bei den Männern von 37% auf 31% zurückgegangen, während er bei den Frauen stabil geblieben ist. Der Anteil der Personen, die mindestens 20 Zigaretten pro Tag rauchen, hat sich in diesem Zeitraum halbiert.
Seit dem Inkrafttreten des Bundesgesetzes zum Schutz vor Passivrauchen im Jahr 2010 ist die Passivrauchexposition weiter zurückgegangen. 2002 waren 26% der Nichtraucherinnen und Nichtraucher mindestens eine Stunde pro Tag dem Passivrauchen ausgesetzt. Dieser Anteil belief sich 2007 noch auf 16% und 2012 sowie 2017 auf 6%. 6% zuviel.
Im Jahr 2015 verursachte der Tabakkonsum in der Schweiz insgesamt 9'535 Todesfälle.
Zum Vergleich: Im selben Jahr starben im Strassenverkehr 253 Personen und durch die jährliche Grippewelle 2500 Personen.
Quellen: SRF ¦ https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/gesundheit/determinanten/tabak.html ¦ Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
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