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Das neu konstituierte EU-Parlament hat den SPD-Politiker Martin Schulz wieder zu seinem Präsidenten gewählt. Schulz erhielt in Strassburg bereits im ersten Wahlgang die erforderliche absolute Mehrheit. Von 612 abgegebenen Stimmen entfielen auf den deutschen Sozialdemokraten 409 Stimmen.
Schulz tritt damit seine zweite Amtszeit an. Er war auch in den vergangenen zweieinhalb Jahren Präsident des Parlaments. Nach Absprache mit den Christdemokraten, die mit 221 die grösste Fraktion bilden, soll der Vorsitz in zweieinhalb Jahren an die Christdemokraten übergehen.
Eher symbolische Kandidaten waren die österreichische Abgeordnete Ulrike Lunacek von den Grünen, der Brite Sajjad Karim von den Konservativen und Reformisten sowie der Spanier Pablo Iglesias von der radikalen Linken. Die Grünen wollten mit ihrer Kandidatin gegen das Personalpaket von Christdemokraten und Sozialdemokraten protestieren.