Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03425.jsonl.gz/953

Die Schweizer Moto2-Fahrer können ihre gute Ausgangslage im GP der Niederlande in Assen nicht ausnützen: Pole-Setter Tom Lüthi stürzte und der Trainingsdritte Dominique Aegerter wurde Neunter.
Die Schweizer Moto2-Fahrer können ihre gute Ausgangslage im GP der Niederlande in Assen nicht ausnützen: Pole-Setter Tom Lüthi und der Trainingsdritte Dominique Aegerter führten zwar die ersten drei Runden. Bis zum Ende wurde Aegerter bis auf Rang 9 durchgereicht und Lüthi stürzte in der 18. Runde an sechster Stelle liegend just zu dem Zeitpunkt, als leichter Nieselregen einsetzte. Zwei Runden vor Schluss wurde das Rennen gar wegen des Regens abgebrochen.
Gewonnen wurde die Dutch TT vom Japaner Takaaki Nakagami vor Vorjahressieger und Weltmeister Johann Zarco sowie dem Italiener Franco Morbidelli.
Der Franzose Zarco führt nach 8 von 18 Saisonrennen in der Gesamtwertung mit 126 Punkten ex-aequo vor dem Spanier Alex Rins, der nur Sechster geworden ist. Einen Platz verlor der Brite Sam Lowes, der nach seinem 4. Rang nun 121 Punkte auf seinem Konto hat. Die Chancen, dass Lüthi nach seinem Titel 2005 in der 125er-Kategorie zum zweiten Mal Weltmeister werden könnte, sind nach seinem ersten Ausfall in dieser Saison deutlich gesunken. Als Vierter liegt er schon 33 Punkte hinter Zarco.
Zum ersten Mal seit 2011 schreiben Tom Lüthi und Dominique Aegerter beim GP von Deutschland eine «Doppel-Null». Wenigstens fühlen sich beide wohl.
Es gibt im Fall von Dominique Aegerters Ausfall nach sieben Runden zwei Versionen. Eine für die arglosen Chronisten und die Wahrheit.
Die offizielle Erklärung geht so: Ein durchgescheuertes Kabel verursachte einen Zusammenbruch der Elektronik. Dominique Aegerter erzählt: «Auf einmal setzte bei Vollgas der Motor aus. Ich rollte neben die Piste, konnte den Motor wieder starten und fuhr an die Box zurück. Dort wechselten wir die Sicherungen und ich kehrte ins Rennen zurück. Aber der Motor …