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Hannahs Geheimnis
Dr. Hannah Weiss ist eine brillante Wissenschaftlerin: Sie ist Physikerin und forscht an der Kernspaltung. Und sie ist Jüdin. Das ist 1938 in Deutschland lebensgefährlich. Hannah arbeitet im Kaiser-Wilhelm-Laboratorium in Berlin. Im Keller. In den gut ausgestatteten Laboratorien in den Stockwerken über ihr sind Juden nicht mehr erwünscht. Trotzdem kriegt sie in ihrem Keller immer wieder Besuch von einem deutschen Kollegen, dem hochmütigen (aber beunruhigend charmanten) deutschen Physiker Stefan Frei. Er ist der Sohn eines der führenden Männer des Reichs.
Schach mit dem Tod
Am frühen Morgen am 16. Juli 1945 liessen Wissenschaftler in der Wüste von New Mexico die Sonne aufgehen – sie zündeten erfolgreich die erste Atombombe der Geschichte. Es war der nukleare Urknall. Jahrelang hatte die amerikanische Armee unter grösster Geheimhaltung an der Bombe gearbeitet. Codename: Manhattan-Projekt. Die Waffe, die den USA die Macht in die Hand gab, die Erde zu vernichten, konnte nur deshalb entwickelt werden, weil Wissenschaftler aus den unterschiedlichsten Ländern friedlich miteinander forschten. Es ist dieses Paradox, das