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Nach Gesprächen sei Sitten als Austragungsort bestimmt worden, teilten die Organisatoren am Mittwochabend mit. Zugleich bekräftigten die Kantone Waadt und Wallis ihre Unterstützung für die Kandidatur.
Das Wallis sprach für die Kandidatur einen Beitrag von vier Millionen Franken, die Waadtländer Regierung und die Stadt Sitten steuern je eine Million Franken bei. Falls sich auf nationaler Ebene die Westschweizer Kandidatur durchsetzen sollte, werde das Globalbudget von 24 Millionen Franken vom Bund und Swiss Olympic ergänzt, hiess es in der Medienmitteilung.
Ganze Westschweiz an Bord
Das Internationale Olympische Komitee wird voraussichtlich 2019 über die Vergabe der Winterspiele 2026 entscheiden. Die Westschweizer Kandidatur wird Mitte Dezember beim Dachverband Swiss Olympic eingereicht. Erst dann sollen die Details zu den Austragungsorten der einzelnen Disziplinen bekanntgegeben werden.
Hinter der Westschweizer Kandidatur für die Olympischen Winterspiele 2026 stehen vor allem die Kantone Waadt und Wallis, die ihre Projekte im Mai zusammengelegt hatten. Die Kandidatur läuft unter dem Motto «The Swiss Made Winter Games 2026». Aber auch die anderen Westschweizer Kantone sowie Bern haben sich am Projekt beteiligt.
Graubünden als Hauptkonkurrent
Neben der Westschweiz plant auch Graubünden eine Kandidatur, bei der unter anderem Zürich, Engelberg und Einsiedeln mit von der Partie sind. Hinzu kommen zwei weitere, überregionale Projekte – die aber weniger konkret ausgearbeitet erscheinen.
Nicht das erste Mal
Die Kandidatur für die Winterspiele 2026 ist nicht die erste mit einem Walliser Austragungsort. Die bisherigen Kandidaturen fanden jedoch beim Internationalen Olympischen Komitee kein Gehör – zuletzt die Kandidatur für 2006.