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Wie schon im Fall Harvey Weinstein spielt die gemeinnützige Enzyklopädie Wikipedia in den USA mehr und mehr den Auftrag des «Whitewashing» für einflussreiche Männer.
So berichtete die «New York Times» am Mittwoch über die Image-Polierung des Sexualstraftäters Jeffey Epstein durch Wikipedia. Wikipedia behauptete, Epstein hätte pro Jahr über 200 Millionen Dollar an gemeinnützige Organisationen wie das Tribeca Film Festival, das MIT und das Mount Sinai Hospital geleistet.
Dies war eine glatte Lüge, die Epstein aber mithilfe von Wikipedia jahrelang verbreitete. Der «Council on Foreign Relation» hat nach eigenen Angaben einmalig und nur 350‘000 Dollar von Epstein erhalten und will diesen Betrag zugunsten einer Stiftung gegen Menschenhandel einzahlen.
Gegen Jeffrey Epsteins Stiftung laufen in den USA mehrere Verfahren, aus denen laut «New York Times» je länger je mehr hervorgeht, dass es Epstein gelungen ist, seine Wohltätigkeit zwecks Image massiv zu übertreiben und vielleicht sogar als Steuerhinterziehungs-Tool zu benutzen.
Epstein war jahrzehntelang ein Big Shot in der US-amerikanischen Celebrity-Szene und Politik-Elite.