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Das Berufsbild der Sozialen Arbeit in den Printmedien
Eine empirische Untersuchung der Tageszeitungen Tages-Anzeiger und Blick sowie der Wochenzeitschrift Die Weltwoche
Die Professionellen der Sozialen Arbeit erbringen wichtige Leistungen für die Gesellschaft. Doch werden diese Leistungen auch wahrgenommen? In der modernen Demokratie informieren sich Bürgerinnen und Bürger hauptsächlich über die Medien. Diese üben bei der Herstellung der öffentlichen Meinung eine wichtige Funktion aus. Auch das Fremdbild über die Professionellen der Sozialen Arbeit wird so konstruiert. Oft bleiben aber Negativschlagzeilen zu sozialen Themen in Erinnerung. Was erfährt die Öffentlichkeit über die tägliche Arbeit von Professionellen der Sozialen Arbeit? Wie wird darüber berichtet? Welche Fremdbilder über die Profession werden in den Medien erzeugt? Die vorliegende Bachelorarbeit analysiert die Fremdbilder der Profession in den Printmedien und vergleicht sie mit dem Selbstbild der Profession der Sozialen Arbeit. Als Basis für das Selbstbild der Profession dient das Berufsbild der Sozialen Arbeit des schweizerischen Berufsverbandes für Sozialarbeitende AvenirSocial. Der empirische Teil der Arbeit umfasst über 400 Texte aus den Zeitungen Tages-Anzeiger, Blick und Weltwoche, die nach Hinweisen auf Fremdbilder untersucht wurden. Das Ergebnis ist vielfältig. Zum besseren Verständnis der vorgefundenen medialen Berichterstattung ist ein theoretisches Konzept aus der Kommunikationswissenschaft herangezogen worden. Die Ergebnisse werden zusätzlich unter diesem Aspekt diskutiert. Die Forschungsergebnisse zeigen Handlungsbedarf auf. Die Profession der Sozialen Arbeit kommt nicht umhin, mit selbstbewusster und informativer Öffentlichkeitsarbeit Eigenwerbung zu machen, um den Bekanntheitsgrad ihrer Arbeit in der Öffentlichkeit zu steigern.