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Und so ist der Traum der Nashville Predators auf den ersten Stanley-Cup-Gewinn der Vereinsgeschichte vorbei. Auch Josi, der nach Rücksprache mit Nationaltrainer Patrick Fischer nicht an die WM nach Moskau reist, konnte das Aus nicht verhindern.
Im Gegenteil: Für den 25-jährigen Berner war es ein ganz bitterer Abend. Josi, der mit 24:28 Minuten einmal mehr am meisten Eiszeit erhielt, stand bei allen fünf Gegentoren auf dem Eis. Nicht nur für Josi, auch für Kevin Fiala bedeutet die Niederlage das Saisonende. Der junge Schweizer Stürmer sah sein Team von der Tribüne aus ausscheiden.
Die San Jose Sharks, bei denen Verteidiger Mirco Müller einmal mehr überzählig war, gingen bereits im ersten Drittel 2:0 in Führung. In der Folge gelang Nashville keine Reaktion. Im Gegenteil: Nur 36 Sekunden nach der ersten Pause erhöhte Logan Couture auf 3:0 für die Sharks, die zum ersten Mal seit 2011 den Final der Western Conference bestreiten.
Dort treffen die Sharks auf die St. Louis Blues, die Qualifikationssieger Dallas ausgeschaltet haben. Den zweiten Halbfinal, den Final der Eastern Conference, bestreiten Tampa Bay Lightning und die Pittsburgh Penguins.
Laut “La Regione” kam die Reise für Roman Josi nach Russland auch deshalb nicht mehr infrage, weil er angeschlagen war. Im Verlaufe der Playoffs erlitt der Berner unter anderem einen Fingerbruch sowie eine Verletzung an der Nase.
(SDA)