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Der 28-jährige Jansrud holt sich Medaillen, auf die eigentlich sein Landsmann Aksel Lund Svindal spekuliert hat. Doch Top-Favorit Svindal büsste oben zu viel Zeit ein, konnte den Rückstand bis ins Ziel nicht mehr aufholen und verpasste das Podest als Siebter um 0,09 Sekunden.
Nach den Enttäuschungen in der Abfahrt und in der Super-Kombi holte sich US-Star Bode Miller nun seine ersehnte Medaille. Er klassierte sich ex-aequo mit dem Kanadier Jan Hudec auf dem dritten Platz. Er wurde noch von Landsmann Andrew Weibrecht, der mit der Nummer 29 startete, geschlagen. Der 28-Jährige hatte schon vor vier Jahren in Vancouver Olympia-Bronze im Super-G gewonnen und stand seither nie mehr auf einem Weltcup-Podest!
Enttäuschend die Leistungen der Schweizer: Patrick Küng fährt mit 1,24 Sekunden Rückstand auf Rang 12, Carlo Janka mit 1,87 Sekunden Rückstand auf Rang 22 und Beat Feuz mit 2,51 Sekunden Rückstand auf Rang 27. Didier Défago machte nach sehr guter Zwischenzeit einen groben Fehler, kam nicht mehr auf Touren und verpasste im zweiten Streckenteil ein Tor.
Für Olympiasieger Beat Feuz ist es das sechste Abfahrts-Podest im Weltcup in dieser Saison, für den Zürcher Niels Hintermann die Bestätigung für den Sieg vom Freitag. Die Leistung von Hintermann in der zweiten Abfahrt von Kvitfjell ist umso höher einzuschätzen, weil er im Gegensatz zu Feuz, Paris oder Kilde deutlich schlechtere Bedingungen vorgefunden hat. Als Hintermann mit der Nummer 19 ins Rennen ging, war die Sonne verschwunden und musste er durchwegs im Schatten und bei schwieriger Sicht fahren.