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Der FCZ gewinnt gegen den FC Basel 1893 mit 4:1
Der FC Zürich gewinnt den Klassiker auswärts beim FC Basel 1893 mit 4:1. Nach einer torlosen ersten Halbzeit brachten Blaž Kramer und Lasse Sobiech den Stadtclub mit zwei Toren in Front, ehe Arthur Cabral für den FCB verkürzte. Nathan und Antonio Marchesano sorgten danach mit zwei weiteren Zürcher Treffern für den Endstand.
Beim FCZ gab Blerim Dzemaili nach beinahe 14 Jahren sein Comeback in einem Pflichtspiel. Er bildete mit Ousmane Doumbia das zentrale Mittelfeld, dahinter agierte die Viererkette mit Becir Omeragic, Nathan, Sobiech und Fidan Aliti.
Die Zürcher Defensive wurde in der ausgeglichenen Startphase durch einen aufsässigen FCB immer wieder früh im Aufbau gestört, gefährliche Torszenen erspielte sich in den ersten 30 Minuten dennoch der FCZ: Kramer traf auf Zuspiel von Aliti in der sechsten Minute aus spitzem Winkel nur den Pfosten, Marchesano verfehlte das Tor mit einem Schuss aus der Drehung (19.). Auch Aiyegun Tosin per Kopf (30.) und Dzemaili aus der Distanz (31.) setzten ihre Versuche am Basler Tor vorbei.
Vor der Pause erhöhte das Heimteam dann den Druck zusehends und erarbeitete sich sogleich mehrere hochkarätige Chancen, um den Führungstreffer zu erzielen. Cabral scheiterte in der 33. Minute am stark reagierenden Yanick Brecher und Pajtim Kasami verfehlte das Zürcher Tor im Nachsetzen ebenfalls. In der 36. Spielminute prüfte Cabral den FCZ-Schlussmann erneut, wiederum entschied Brecher dieses Duell für sich. Kurz darauf klärte Sobiech einen Querpass im letzten Moment vor dem aufgerückten Afimico Pululu zur Ecke; beim anschliessenden Corner wehrte Brecher den Kopfball von Kasami mit den Füssen ab und bewahrte so den Stadtclub vor einem Rückstand.
Die nun höherstehenden Basler eröffneten dem FCZ damit Konterchancen, wodurch der FCZ seinerseits noch vor dem Seitenwechsel eine gute Möglichkeit notieren liess. Tosin brachte den Ball nach einem Tempovorstoss in den Strafraum, wo Marchesano seine Direktabnahme nur knapp über die Latte setzte (41.).
Nach der Pause agierte der FC Zürich deutlich energischer und näherte sich dem ersten Treffer der Partie. Kramer sah seinen Kopfball nach einem Dzemaili-Freistoss knapp am FCB-Tor vorbeigehen (50.) und auch Dzemaili selbst war mit einem versuchten Schlenzer nicht erfolgreich (60.).
In der 67. Minute gelang dem Stadtclub dann der Führungstreffer. Dzemaili spielte Marchesano frei und dieser fand mit seiner Flanke Kramer, der den Ball zum 1:0 aus Zürcher Sicht ins Tor lenkte. In der 73. Minute erhöhten die FCZ’ler auf 2:0, nachdem Sobiech einen Freistoss von Dzemaili per Kopf im Netz unterbrachte und damit seinen dritten Saisontreffer erzielte.
Der FC Basel reagierte umgehend und schoss durch Cabral den 1:2-Anschlusstreffer, wobei der Basler Stürmer den Treffer mit einer sehenswerten Direktabnahme markierte (75.). Die Zürcher Defensive stand in der Folge aber weiter solid, sodass dem FCB keine weiteren, gefährlichen Strafraumaktionen gelangen.
Im Gegenteil, der FCZ erzielte seinerseits zwei weitere Tore: Nathan traf per Kopf auf Flanke von Marchesano mit einem Ablenker (80.) und den Schlusspunkt setzte Marchesano gleich selbst, als er einen Penalty in der Nachspielzeit zum 4:1-Schlussstand versenkte. Willy Gnonto war zuvor im Strafraum gefoult worden.
Damit feiert der FC Zürich den ersten Sieg in Basel seit August 2013 und hat neu 22 Punkte auf dem Konto. Das Team von Cheftrainer Massimo Rizzo steht damit vorübergehend auf dem vierten Tabellenrang. Am kommenden Mittwoch, 27. Januar 2021, empfangen die Zürcher den FC Vaduz im Letzigrund.