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In New York hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen (UNO) am Donnerstag einstimmig die erste globale Resolution zum Thema künstliche Intelligenz verabschiedet. "Heute haben alle 193 Mitglieder der Generalversammlung der Vereinten Nationen mit einer Stimme gesprochen und sich gemeinsam dafür entschieden, künstliche Intelligenz zu beherrschen, anstatt sich von ihr beherrschen zu lassen", gab die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Linda Thomas-Greenfield, zur Erklärung ab.
UNO
Gemeinsam mit Partnern lancierten das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) und die ETH Zürich am WEF 2024 in Davos das "International Computation and AI Network" (ICAIN). Ziel ist es gemäss ETH-Mitteilung, "KI-Technologien zu entwickeln, die einen gesamtgesellschaftlichen Nutzen haben, für alle verfügbar und nachhaltig sind und so dabei helfen, die globale Ungleichheit zu reduzieren".
Mit einer soeben verabschiedeten Resolution zu Schutz- und Kontrollmassnahmen bezüglich künstlicher Intelligenz (KI) will der UNO-Menschenrechtsrat die "Transparenz" von KI-Systemen fördern. Desweiteren soll mit der Resolution eingefordert werden, dass die für die KI-Technologie gebrauchten Daten "auf menschenrechtskonforme Weise gesammelt, verwendet, weitergegeben, archiviert und gelöscht" werden.
Die Länder Dänemark, Finnland und Südkorea bieten ihrer Bevölkerung derzeit die beste digitale Infrastruktur an. Dies geht aus einem in New York veröffentlichten neuen UNO-Bericht hervor. Auf den nachfolgenden Plätzen liegen Neuseeland, Schweden, Island, Australien, Estland, die Niederlande, die USA, Grossbritannien, Singapur, die Vereinigten Arabischen Emirate, Japan und Malta. Die Schweiz folgt erst auf Rang 23, - drei Plätze hinter Österreich und eine Position hinter Deutschland. Liechtenstein liegt auf Platz 25.