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Die Beobachter der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) haben den Verlauf der Präsidenten- und Parlamentswahl in Haiti gelobt. Trotz vereinzelter Zwischenfälle hätten die Bürger von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen können.
Die Wahlbeteiligung sei wesentlich höher gewesen als beim ersten Durchgang der Parlamentswahl im August, sagte der Leiter der Mission, Brasiliens ehemaliger Aussenminister Celso Amorim, am Montag. Verglichen mit vorherigen Wahlen verlief die Abstimmung am Sonntag weitgehend friedlich.
Nach Angaben der Polizei wurden trotzdem 234 Verdächtige festgenommen. Mindestens drei Menschen wurden bei Krawallen verletzt, ein Wahllokal ging in Flammen auf. Das Ergebnis der Wahl dürfte erst in mehreren Wochen feststehen. Der Nachfolger von Michel Martelly im Präsidentenamt wird voraussichtlich in einer Stichwahl Ende Dezember bestimmt. (dwi/sda/dpa)
Der ehemalige argentinische Staatschef Mauricio Macri (2015-2019) ist wegen illegalen Ausspionierens im Zusammenhang mit dem im Jahr 2017 gesunkenen U-Boot «ARA San Juan» angeklagt worden. Der Bundesrichter Martín Bava ordnete zwar keine Untersuchungshaft für Macri an, aber ein Embargo von 100 Millionen Pesos, umgerechnet rund 4,3 Millionen Schweizer Franken, auf das Vermögen des Unternehmers. Zudem dürfe Macri, der zu einem Besuch in Chile war, Argentinien nach seiner Rückkehr nicht verlassen.