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Das Wichtigste in Kürze
- Eine US-Studie hat die Trump-Wählerschaft in Bezug auf die Corona-Sterberate untersucht.
- In Trump-Wahlbezirken ist das Risiko, an Covid-19 zu sterben, fast dreimal höher.
- Republikaner im Allgemeinen lassen sich in der Regel eher nicht impfen.
Vor mehr als einem Jahr verlor Donald Trump die Wahl zum US-Präsidenten gegen Joe Biden. Nun hat das National Public Radio (NPR) die Trump-Wählerschaft in Bezug auf das Coronavirus genauer unter die Lupe genommen.
Das NPR untersuchte die Todesfälle pro 100'000 Menschen in rund 3'000 Wahlbezirken in den USA seit Mai 2021. Dabei wurde der 1. Mai als Startdatum gewählt, da dies der ungefähre Zeitpunkt ist, an dem die Impfstoffe für Erwachsene allgemein verfügbar wurden.
Die Studie ergab, dass in den Wahlbezirken, die zu mindestens 60 Prozent für Trump gestimmt hatten, die Sterblichkeitsrate 2,7-mal höher war als in den Bezirken, die stark für Biden gestimmt hatten. Zudem wiesen die Trump-Wahlbezirke eine niedrigere Impfrate und eine höhere Covid-19-Todesrate auf.
Republikaner verzichten eher auf Impfung gegen Coronavirus
Menschen in ländlichen, republikanischen Gegenden und Republikaner im Allgemeinen lassen sich in der Regel eher nicht gegen das Coronavirus impfen. Nach den jüngsten Daten der Kaiser Family Foundation (KFF) hat sich die Impfquote der Republikaner bei 59 Prozent eingependelt, während 91 Prozent der Demokraten geimpft sind.
Überrascht Sie das Ergebnis der Studie?
Liz Hamel, Vizepräsidentin für öffentliche Meinung und Umfrageforschung bei KFF, erklärte gegenüber NPR: «Wir haben festgestellt, dass die Republikaner, die nicht geimpft sind, sich weniger Sorgen machen. Das ist ein echter Kontrast zu dem, was wir in farbigen Gemeinschaften gesehen haben, wo die Sorge, krank zu werden, sehr gross war.»