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Bei den Ausfuhren waren die vier grössten Branchen im Plus, wie die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) mitteilte. Die Chemisch-Pharmazeutische Industrie wuchs um einen Zehntel gegenüber dem Oktober 2012. Hier war die Pharmadivision (+710 Millionen Franken) vollständig für das Wachstum verantwortlich.
Der Anstieg bei den Nahrungs- und Genussmitteln rührte von den Getränken her. Während die Exporte von Präzisionsinstrumenten um 7 Prozent zulegten, wuchsen jene der Uhrenindustrie mit 5 Prozent langsamer als im bisherigen Jahresverlauf.
Wachstum ausserhalb Europas
Erstmals seit 16 Monaten lag auch die Maschinen- und Elektronikindustrie im Plus. Das Wachstum bei den Exporten wurde fast ausschliesslich ausserhalb Europas generiert.
Bei den Importen legten am stärksten die Energieträger zu (+25 Prozent). Dies allerdings teilweise preisbedingt. Bei den Konsumgütern verzeichneten die Importe von Arzneiwaren einen massiven Anstieg.
Mit Ausnahme von Ozeanien und Europa stiegen insgesamt die Importe aus den übrigen Kontinenten. Die Zulieferungen aus der EU nahmen moderat ab. Derweil verdoppelten sich die Einfuhren aus Afrika (Erdöl aus Nigeria und Libyen: +120 bzw. +95 Millionen Franken).