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Hilfswerke prangern Glencore an
Der Rohstoffkonzern Glencore mit Sitz in Zug kommt am schlechtesten weg betreffend Verletzung von Menschenrechten und Umweltstandards. Das stellen Fastenopfer und Brot für alle in einer Analyse des Verhaltens von Schweizer Unternehmen von 2012 bis 2017 fest. Die beiden Hilfswerke haben 64 Fälle unter die Lupe genommen. Mit elf Fällen sei Glencore «der klare Spitzenreiter im Ranking der Übeltäter». In Glencores Minen in der Demokratischen Republik Kongo und in Kolumbien gehe es um die Verschmutzung von Wasser und Böden sowie um soziale Konflikte aufgrund von Umsiedlungen oder der Kriminalisierung von Protesten. Kritik üben die Hilfswerke ferner an Nestlé, Lafarge Holcim, Syngenta und Credit Suisse.