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Im Film „Matrix“ entdeckt Neo, dass wir in einer simulierten Realität leben. Nach Ansicht eines Physikers ist dies tatsächlich der Fall.
Professor Melvin Vopson von der Universität Portsmouth behauptet, dass wir Charaktere in einer hochentwickelten virtuellen Welt sind. Also einer Computersimulation.
Vopson sagt, dass das physikalische Verhalten der Information in unserem Universum dem Prozess ähnelt, bei dem ein Computer Code löscht oder komprimiert.
„Meine Forschung deutet auf die bizarre und interessante Möglichkeit hin, dass wir nicht in einer objektiven Realität leben und das gesamte Universum eine hoch entwickelte Simulation der virtuellen Realität sein könnte“, sagt der rumänische Professor.
Im vergangenen Jahr entwickelte er ein neues physikalisches Gesetz, das „Zweite Gesetz der Informationsdynamik“, das erklärt, wie sich Information verhält.
Seine Theorie besagt, dass die Entropie oder Unordnung in einem Informationssystem eher abnimmt, als zunimmt.
Um ein hochkomplexes Universum wie das unsere zu simulieren, benötige man einen eingebauten Mechanismus zur Optimierung und Komprimierung von Daten, sagt Vopson.
Das sei genau das, was wir um uns herum sehen, in digitalen Daten, biologischen Systemen und im Universum als Ganzem. „Das besagt das zweite Gesetz der Infodynamik.“
Eine logische Schlussfolgerung sei daher, dass das Universum eine Simulation sei, betont der Professor.
Die Symmetrie, die wir in der alltäglichen Realität beobachten können – bei Schmetterlingen, Blumen oder Seesternen – untermauert laut Professor Vopson die Simulationstheorie.
„Symmetrie ist der beste Weg, die digital geformte Welt zu optimieren oder darzustellen, und deshalb gibt es überall Symmetrie statt Asymmetrie“.
Seine Studie wurde in AID Advances veröffentlicht.