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Die epidemiologische Untersuchung ist im Gange, wie die Kantonsregierung am Mittwoch mitteilte. Jedes Tier der Herde werde getestet, um gegebenenfalls reagieren zu können. Alle erforderlichen Massnahmen zur Bekämpfung dieser Tierseuche seien ergriffen worden.
Die am 31. Januar 2002 im freiburgischen Gibloux geborene Kuh wies bei der Schlachtung am 4. März 2013 die für die Bovine Tuberkulose typischen Läsionen auf. Das Tier gab schon seit mehr als einem Monat keine Milch mehr. Der Schlachttierkörper und die zugehörigen Organe wurden in der Folge von den Behörden beschlagnahmt. Der Verdacht auf Bovine Tuberkulose wurde schliesslich vom nationalen Referenzlaboratorium bestätigt.
Bei ausgewachsenen Rindern kann die Inkubationszeit der Krankheit mehrere Monate dauern. /
Auch auf Menschen übertragbar
Die Rinder-Tuberkulose kann laut den Behörden in gewissen Fällen auch auf den Menschen übertragen werden, sei es durch den Konsum von Rohmilch, von nicht pasteurisierten Produkten oder durch den direkten Kontakt mit einem infizierten Tier.
Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) habe eine Risikobeurteilung des aus dieser Milch hergestellten Käses vorgenommen. Die abgelieferte Milch sei indes nur für die Verarbeitung von hitzebehandelten Milchprodukten verwendet worden. Diese Produkte seien aufgrund der Hitzebehandlung und der anschliessenden Reifedauer aus mikrobiologischer Sicht als sicher einzustufen.
Bei ausgewachsenen Rindern kann die Inkubationszeit der Krankheit mehrere Monate dauern. Ansteckungsquelle der Bovinen Tuberkulose können entweder andere Nutztiere oder Menschen sein. Der Schweizer Nutztierbestand galt seit den 60er-Jahren als tuberkulosefrei.
Das Überwachungsprogramm basiert auf den Kontrollen in den Schlachthöfen. In den Nachbarländern - Frankreich, Deutschland und Österreich - werden wieder vermehrt Fälle von Boviner Tuberkulose in Nutz- und Wildtierherden registriert, insbesondere bei Hirschen und Dachsen.