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BNP Paribas, Frankreichs größte bank, hat im zweiten Quartal deutlich besser abgeschnitten als von Analysten erwartet. Die performance ist auch viel besser als von der bank selbst erwartet. Unter dem Strich Stand zum Beispiel ein Nettogewinn von 2,3 Milliarden Euro, der auf 1,5 Milliarden Euro geschätzt wurde.
Dass die BNP Paribas-zahlen besser sind, liegt unter anderem an der guten performance der bank im Anleihe-und Rohstoffhandel. Der Umsatz in diesem Bereich stieg um mehr als 150%. Das Volumen in diesem Handel war größer, weil Regierungen und Unternehmen wegen der coronacrisis mehr schuldenpapier verkauften. Insgesamt Betrug der Umsatz im zweiten Quartal 11,7 Milliarden Euro, was auf 10,9 Milliarden geschätzt wurde.
BNP Paribas bekräftigte die Erwartung, dass der Nettogewinn in diesem Jahr aufgrund der coronacrisis um 15 bis 20% sinken könnte. Im ersten Quartal hatte die französische bank bereits unter den Folgen des virus-Ausbruchs gelitten. Das BIP hat im letzten Quartal 1,4 Milliarden Euro für faule Kredite ausgegeben.