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Die australische Delegation ist mit der Qualität der Olympia-Unterkünfte für die ihre Athleten unzufrieden und weigern sich bislang einzuziehen. «Die Unterkunft ist einfach nicht sicher und nicht bezugsfertig», so Delegationschefin Kitty Chiller. Es gebe Lecks an den Leitungen, an einigen Stellen tropfe Wasser von der Decke, auf dem Boden würden sich Lachen neben Stromkabeln bilden.
Bei Eduardo Paes, dem Bürgermeister von Rio, kommt die Kritik nicht gut an:
Das wiederum wollte Mike Tancred, Sprecher des australischen olympischen Komitees, nicht unkommentiert stehen lassen:
Die Sache mit den Kängurus könnte noch als Witz durchgehen, doch Bürgermeister Paes behauptete im gleichen Atemzug, Rios olympisches Dorf sei besser als das von Sydney aus dem Jahr 2000. Viele Bilder von damals sind nicht mehr vorhanden, um diese Behauptung zu überprüfen. Auf diesen beiden vom Februar 2000 macht das olympische Dorf in Newington keinen schlechten Eindruck:
Zumindest nicht schlechter als die Unterkünfte in Rio:
Wie dem auch sei, am Ende wird es schon gut kommen. Wie wir aus Sotschi wissen, gehört die Nörgelei an den Unterkünften irgendwie dazu. (kri)