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Aufrichte anno dazumals – Aarburg im Herbst 1843
Jakob Bolliger berichtet in seiner Ortschronik vom Tag der sogenannten «Aufrichte» im Herbst 1843, also jenem Tag des Richtfestes, als der Rohbau und der Dachstuhl vollendet waren. An diesem Fest, das wie gewohnt auf der Baustelle während der Arbeitszeit stattfand, wurde den Arbeitern um 9 Uhr und 15 Uhr nach altem Brauch ein Trank verabreicht, wozu man 25 Mass Wein bereitstellte. Am Abend wurde in beiden Dorfschenken «Bären» und «Krone» im Städtchen ein Nachtessen serviert, das pro Mann aber nicht mehr als 15 Batzen kosten durfte. Pro Mann sollte zudem maximal eine Mass Wein ausgeschenkt werden, und die Baukommission beaufsichtigte die Anlässe mit Assistenz der Polizei persönlich.