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war Richter und Abgeordneter in Deutschland, bevor er im Zuge der 48er Revolution zweimal verhaftet und aus dem Staatsdienst entlassen wurde. 1852 übersiedelte Temme mit seiner Familie nach Zürich ins Exil, wo er 1853 eine Professur an der Staatswissenschaftlichen Fakultät erhielt. Finanzielle Engpässe zwangen ihn als «Taglöhner der Feder» seinen Lebensunterhalt aufzubessern. So veröffentlichte er neben seinen juristischen Publikationen über 60 meist mehrbändige Romane, Erzählungen und Novellen, in denen authentische Fälle teilweise zu Kriminalromanen verarbeitet werden.
Temme avancierte zu einem der meistgelesenen Krimiautoren seiner Zeit und nutzte seine Popularität für harsche Kritik an undemokratischen Staatsorganen und Rechtssystemen.