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Die Zahl der Menschen, die bei den seit Wochen andauernden Überschwemmungen in mehreren Regionen Kenias ums Leben gekommen sind, ist am Dienstag auf mindestens 120 gestiegen. Das sagte Raymond Omollo, der Innenminister des ostafrikanischen Landes, bei einem Treffen des Katastrophenschutzes. Ausserdem seien Menschen aus fast 90'000 Haushalten vor den Fluten geflohen und in 120 provisorisch errichteten Lagern untergebracht worden. Zur Gesamtzahl der Betroffenen machte er keine Angaben.
Die Überschwemmungen sind eine Folge des anhaltenden Regens im Zusammenhang mit dem Wetterphänomen El Niño. Als Konsequenz aus der Naturkatastrophe soll nun ein Frühwarnsystem entwickelt werden. Zuvor hatte das Land mit Dürre zu kämpfen gehabt.
Auch im Nachbarland Somalia gingen schwere Regenfälle nieder. Nach UN-Angaben gab es dort viele Tote und eine grosse Zahl von Menschen, die vor den Fluten aus ihren Dörfern und Städten flüchteten. (sda/dpa)