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Der vierte Lauf der Porsche GT3 Cup Challenge Suisse und des Porsche Sports Cup Suisse fand vom 17. bis 19. August auf der Rennstrecke „Circuit Dijon-Prenois“ statt. Bei sonnigem Wetter und angenehmen Temperaturen um die 20 Grad Celsius starteten mehr als 60 Fahrer am Samstag in den verschiedenen Rennen.
Jean-Paul von Burg sicherte sich im vierten Lauf in beiden Sprintrennen neben der Pole Position auch den Sieg und setzte damit ein weiteres Ausrufezeichen als Führender der Gesamtwertung. In der Gruppe 3b des Porsche Sports Cup, in der ausschliesslich Cayman GT4 Clubsport starten, siegte Marco Zolin-Meyer im ersten Sprint. Philipp Schnyder, der sich das Fahrzeug mit Zolin-Meyer teilte, fuhr im zweiten Sprint einen Start-Ziel-Sieg ein. Das Gleichmässigkeitsrennen Porsche Driver’s Challenge entschied Christophe Gachet für sich.
Jean-Paul von Burg holte sich im Qualifying die Pole für das erste Rennen. „Ich bin nur das Ende des Qualifyings gefahren und habe mir doch noch in kurzer Zeit die Bestzeit und damit die Pole gesichert“, sagte Jean-Paul von Burg vor Rennstart. Er fuhr im ersten Rennen einen klaren Start-Ziel-Sieg ein. Daraufhin startete er im zweiten Sprint wiederholt aus der ersten Reihe und triumphierte erneut.
Im ersten Sprint ging Manuel Nicolaidis direkt hinter von Burg ins Rennen, konnte trotz schnellster Rennrunde von 1:21.117 Minuten und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 168.689 Kilometern pro Stunde seine Position nicht halten, als er durch einen Dreher einige Plätze verlor. Am Ende fuhr er als Vierter über die Ziellinie. Patrick Schmalz startete von Rang Drei und wurde Zweiter. Oliver Ditzler war vom achten Platz gestartet, machte im Rennen fünf Plätze gut und sicherte sich dadurch den dritten Podestplatz im ersten Sprint.
Im zweiten Sprint startete, entsprechend der Ergebnisse des ersten Rennens, Patrick Schmalz von P2. Oliver Ditzler, vom dritten Rang gestartet, überholte Schmalz und fuhr als Zweiter über die Ziellinie. Ebenfalls Manuel Nicolaidis zog kurzfristig an Schmalz vorbei, konnte die Führung ihm gegenüber jedoch nicht halten. Schmalz wurde Dritter, Nicolaidis Vierter.
„Da wir für beiden Rennen nur einen Satz Reifen zur Verfügung haben, müssen wir alle im ersten Sprint sehr auf die Reifenabnutzung achten. Ich konnte die Reifen schonen und mein Team nahm für das zweite Rennen eine kleine Änderung am Chassis vor, dann lief mein Fahrzeug perfekt“, fasste Jean-Paul von Burg seine beiden Siege zusammen.
Im Porsche Sports Cup Suisse traten über 30 Fahrer gegeneinander an. Dominiert wurde das Feld von knapp 20 Fahrern auf Cayman GT4 Clubsport, die in der Gruppe 3b um den Sieg fahren. Marco Zolin-Meyer fuhr ein gutes Qualifying mit einer schnellsten Rennrunde mit 1:24.243 Minuten und startete von der Pole. Alexandre Mottet ging als Zweiter ins Rennen, konnte jedoch nur auf dem achten Rang abschliessen. Patrick Schetty war vom dritten Rang ins Rennen gestartet und wurde Zweiter. Stephan Heim machte drei Plätze gut und sicherte sich dadurch den dritten Podestplatz.
Im zweiten Sprintrennen wurde nach den Ergebnissen des ersten Sprints gestartet. Für Marco Zolin-Meyer startete Philipp Schnyder und fuhr einen Start.-Ziel-Sieg ein. Patrick Schetty, der aus der zweiten Reihe gestartet war, schloss nur auf dem siebten Rang ab. Stephan Heim, der an dritter Stelle ins Rennen ging, fuhr die schnellste Rennrunde mit 1:26.041 Minuten und einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 159.035 Kilometern pro Stunde und wurde Zweiter. Dominik Fischli konnte zudem einen Rang gut machen und fuhr als Dritter über die Ziellinie.
Mit 1421 Strafpunkten sicherte sich Christophe Gachet auf 991 GT3 RS den ersten Platz in der Porsche Driver’s Challenge. In der Gleichmässigkeitsprüfung wird der Durchschnitt der zehn Rennrunden eines Fahrers als Referenzrunde definiert. Alle Abweichungen zu dieser Referenz werden in Strafpunkte umgerechnet. Peter Gafner wurde auf 991 GT3 mit 3897 Strafpunkten Zweiter. Den dritten Platz sicherte sich Massimo Salamanca auf 991 GT3 mit 4060 Strafpunkten.
Richard Feller, verantwortlich für den Motorsport des Verbands Schweizer Porsche Clubs resümierte: „Dijon ist immer wieder eine tolle Strecke und das schätzen die Fahrer sehr. Wir sind sehr zufrieden mit dem grossen Teilnehmerfeld mit über 60 Fahrern. Ein zusätzliches Highlight war die Porsche Classic Rallye, die von der Porsche Schweiz organisiert wurde, in Dijon auf der Rennstrecke zu begrüssen. Über 30 historische Porsche waren am Freitagabend auf der Strecke unterwegs.“
Der nächste Lauf findet vom 22. bis 24. September in Imola statt. Dort werden ein Sprint und ein Langstreckenrennen gefahren.