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Rekultivierungen im Vergleich mit natürlich gewachsenen Böden
Die Bahn 2000 Neubaustrecke Mattstetten-Rothrist war eine der ersten Grossbaustellen, bei welcher die vor rund 10 Jahren eingeführten Bodenschutzvorschriften von der Planung über die Ausführung bis zur Folgebewirtschaftung konsequent umgesetzt und von einer bodenkundlichen Baubegleitung betreut wurden. Ziel dieser Studie war es, die mittel- bis langfristige Wirkung dieser Anstrengungen anhand eines einfach zu erhebenden Parameters möglichst flächendeckend zu überprüfen. In einer Felduntersuchung wurde dazu der Eindringwiderstand von rekultivierten Flächen am Ende der Folgebewirtschaftung und von benachbarten, natürlich gewachsenen Böden mittels Penetrometer gemessen und verglichen. Dabei wurden zwei Standorte (Wanzwil und Hersiwil) und zwei Fruchtfolge-, resp. Bodenbearbeitungszustände (Kunstwiese und Acker) sowie der volumetrische Bodenwassergehalt berücksichtigt. Die Ergebnisse zeigen auf, dass sich die rekultivierten Böden nach sieben Jahren Folgebewirtschaftung bezüglich des Eindringwiderstands nicht von den umliegenden natürlichen Böden unterscheiden. Dank den umfangreichen Bodenschutzmassnahmen konnten demnach Verdichtungen vermieden werden. Aufgefallen ist, dass die rekultivierten Böden im Pflugsohlenbereich (25 – 35 cm) einen tendenziell geringeren Eindringwiderstand aufweisen. Dieser Qualitätsvorteil sollte durch pfluglose Bodenbearbeitung oder durch den Einsatz des Systems On-land-Pflug erhalten werden.
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Rekultivierungen im Vergleich mit natürlich gewachsenen Böden