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Beschreibung
Oder setzt das Kunstwerk noch der Kritik und ihrem guten Gewissen Grenzen, die aus ihm eine riskante und vielleicht notwendig affirmative Praxis machen? Liegt der Sinn in diesen immer wieder mit dem Kunstwerk verbundenen Kategorien des Widerstands und der Subversion nicht auch in einer Art Selbstberuhigung, die es dem Künstler und der Künstlerin erlaubt, am politischen Spiel ohne wirklichen Einsatz teilzunehmen, sodass das politische Bewusstsein die Funktion einer uneingestandenen Entpolitisierung übernimmt? Wie affirmativ muss ein Kunstwerk sein, um subversiv oder politisch sein zu können?
«Die Idee der Zeitschrift INAESTHETIK liegt in der Insistenz auf der Allianz oder der Freundschaft zweier unabhängiger Wahrheitsberührungen: Kunst und Philosophie gehören zusammen, insofern sie ihre jeweilige Autonomie behaupten.»
Mit Beiträgen von Daniel Birnbaum, Sabeth Buchmann, Tania Bruguera, Maria Eichhorn, Michael Hirsch, Thomas Hirschhorn, Jacques Rancière, Peter Hallward, Frank Ruda, Jan Völker, Marcus Steinweg, Slavoj Zizek, Wilfried Dickhoff.
ZHdK: Institute for Contemporary Art Research (IFCAR)