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Vorgesehen ist ein Neubau im Norden von Schwyz als Ersatz für das ehemalige AHV-Gebäude an der Bahnhofstrasse 15. Dieses beherbergt derzeit einen grossen Teil der Verwaltung, ist aber sanierungsbedürftig, wie die Schwyzer Staatskanzlei am Donnerstag mitteilte. Einen Ersatzneubau schloss die Regierung aus, wegen enger Platzverhältnissen.
Die Lage des bestehenden Verwaltungsgebäudes sei zudem zu viel wert, um ausschliesslich von der Verwaltung genutzt zu werden. Der Bau soll dereinst im Baurecht an private Investoren abgegeben werden.
Im geplanten Neubau, der rund 100 Millionen Franken kosten dürfte, werden auch alle bisherigen Mietlösungen zusammengeführt. Für die externen Mieten zahlt der Kanton aktuell über 1 Million Franken jährlich. Die verstreuten Mietliegenschaften erschwerten eine effiziente Verwaltungstätigkeit, schreibt die Regierung.
Neben der Erweiterung des Sicherheitsstützpunkts Biberbrugg, wo 300 Arbeitsplätze für Polizei und Justiz entstehen, ist der Verwaltungsneubau Kaltbach der zweite grosse Schwyzer Verwaltungsstandort.
Daneben würden aber Arbeitsplätze der Verwaltung und Gerichte im Kollegium Schwyz (Ost), im Regierungsgebäude und im heutigen Polizeigebäude aufrechterhalten, womit auch das Dorfzentrum von Schwyz ein wichtiger Verwaltungsstandort mit rund 250 Arbeitsplätzen bleibe. Das ehemalige Lehrerseminar Rickenbach dagegen soll aufgegeben werden.
Der Schwyzer Kantonsrat soll noch im Herbst über die Ausgabenbewilligung für die Projektierung des Verwaltungs- und Sicherheitszentrums Kaltbach befinden. Das neue Verwaltungszentrum wäre frühstens im Herbst 2027 bezugsbereit.
(sda)