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Kommentar 05.11.2004, 10:30 Uhr
Das Freitagsbit: Basteln mit Bush
Die WWKolumne
Was haben alle bloss gegen den neuen Führer der zweiten Welt, die ausserhalb der Schweiz existiert? Schliesslich haben wir alle Windows 3.1 und Windows 95 bis 98 überlebt; in diesen Betriebssystemen ist das göttliche Prinzip - Glaube bewahrt vor dem Absturz - bereits lange vor George Dubya Bush verwirklicht worden.
Ob sich Bush an seine zweite Amtszeit anpasst ist genauso fraglich wie sein Verlangen, mit Praktikantinnen die Freizeit zu verbringen. Er wird sich so wenig ändern wie Microsoft ihre Marktdominanz freiwillig aufgeben. Aber das macht nichts. Wenigstens können Sie Bush verändern. Auf dieser Website [1] können Sie ihm mit ein paar Mausklicks Glatze und Schielaugen verpassen.
Die OSZE bemängelt in ihrem Bericht [2]zur Präsidentschaftswahl vor allemdas Fehlen verbindlicher und einheitlicher Zulassungsstandards für den Einsatz elektronischer Wahlmaschinen. Wer garantiert nämlich, dass das Drücken des Kandidaten-Knopfs auch tatsächlich zu einer Stimme für den gewählten Kandidaten wird? Schliesslich muss man bei Windows auch den Start-Knopf drücken, um Windows zu beenden.
Was lernen wir daraus? Folgendes: Vertrauen ist gut. Wahlzettel und ein guter, alter Kugelschreiber sind besser.
Und Hillary: Fang schon mal mit beten an.
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