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Denn in der Schweiz gingen die meisten Haus- und Wohnungsbrände von einem elektrischen Gerät aus, etwa vom Wäschetumbler, dem Bügeleisen oder der Steckdosenleiste, heisst es in einer Medienmitteilung der BFB vom Donnerstag. Solche Geräte könnten schnell zur Brandursache werden, wenn sie alt oder defekt seien beziehungsweise nicht korrekt betrieben würden.
Die BFB gibt hierzu eine Reihe von Sicherheitstipps. «Verwenden Sie nicht den Standby-Modus, sondern schalten Sie das Gerät ganz aus», heisst es beispielsweise. Oder: «Ziehen Sie den Stecker, wenn Sie das Gerät nicht verwenden, und verhindern Sie einen Wärmestau, indem Sie den Geräten genügend Luftzirkulation ermöglichen.»
Und weiter: «Platzieren Sie keine leicht brennbaren Materialien in der Nähe Ihrer Geräte, die sich erwärmen könnten, z. B. Vorhänge, Zeitungen, Möbel, und bewahren Sie einen Feuerlöscher und eine Löschdecke griffbereit auf.»
Unachtsamkeit und Fahrlässigkeit
Schweizweit ereignen sich nach Angaben der Beratungsstelle jährlich um die elftausend Brände in Gebäuden. Diese forderten pro Jahr zwischen 13 und 31 Todesopfer. Eine deutlich höhere Anzahl Personen werde verletzt. Die Brandschäden an den Gebäuden umfassten jährlich rund 300 bis 350 Millionen Franken.
Oft sei deren Ursache auf Unachtsamkeit und Fahrlässigkeit von Personen zurückzuführen. Viele dieser Brände liessen sich durch korrektes Verhalten vermeiden, schreibt die BFS, die im Auftrag der Kantonalen Gebäudeversicherungen tätig ist.