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Monochlorethylen (Vinylchlorid)
Akut Reizung der Atemwege und in höhren Dosen Bewusstlosigkeit.
Chronisch: Akroosetolysen, M. Raynaud, Hämangiosarkom der Leber.
Vorkommen in der Kunststoffindustrie. Nachweis geschieht über Thiodiglykolsäure im Urin.
Blei
Typische Trias: Lähmung des N. radialis, Anämie und Darmkoliken. Allgemein werden vornehmlich motorische Nerven geschädigt, weniger die sensiblen.
Weiterhin verursacht es eine Anämie.
Nachweis über erhöhte d-Aminolävulinsäure im Urin. Auch kann im Vollblut das in Erythrozyten gebundene Blei gemessen werden.
beta-Naphthylamin
Aromatisches Amin, das früher in der Farbherstellung Verwendung fand. Typisch ist das Auftreten von (Harnblasen) Karzinomen. Allgemein starke kanzerogene Wirkung.
Chrom
Ein Metall, das ein starkes Kontaktallergen ist. Bedeutsam kann es in Kontakt mit der Haut kommen, da es z.B: beim Gerben von Leder verwendet wird.
Pyrethroide
Anwendung in Insektiziden. Teilweise in der Medizin angewandt bei Skabies, Kopf- und Filzläusen.
Uncharakteristische Beschwerden in Form von Kopfschmerzen, Geruch-Missempfindungen, Reizungen der Nasen- und Rachenschleimhaut, Atembeschwerden, Hautirritationen.
Arsen und seine Verbindungen
Vorkommen im Bergbau, Halbleiterindustrie, Metall-, Farb- und Glasindustrie.
Die bei Raumtemperatur gasförmige Verbidnung Arsenwasserstoff ist ein nahc Knochblauch riechendes Gas und führt zu intravasaler Hämolyse mit Hämoglobinurie. Weiterhin wirkt es reizend auf Haut und Schleimhäute, typisch sind Nasenseptumperforationen.
An unspezifischen Symptomen treten Bauchschmerzen, Übelkeit, Druchfall auf.
Bei Chronsicher Exposition mit Arsen kommt es zu Polyneuropathien, Basaliomen und Bronchialkarzinomen.
Stigmata einer chronischen Arsen-Vergiftung sind helle Querstreifen (Mees-Streifen) an Fuß- und Fingernägeln.
Benzol
Vorwiegend Myelotoxisch. In der Folge Panzytopenie, die später in eine myeloische Leukämie oder ein malignes Lymphom übergehen kann.
Polychlorierte Biphenyle
Wurden früher u.a. zur Dichtung von Gebäuden eingesetzt.
Typisch sind Leber- und Nierenschäden, Wachstumsverzögerung bei Kindern, und eine Karzerogene Wirkung auf die Leber.