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Seit genau 50 Jahren können Schweizer Frauen eidgenössisch abstimmen und wählen. Trotz diesem wichtigen Schritt in Richtung Geschlechterparität in der Schweiz ist diese heute noch nicht komplett erreicht. Dabei hat die Diskriminierung von Frauen viel mit der Sprache zu tun. Wie eine Frau angesprochen oder nicht angesprochen wird, wie sie ignoriert wird und wie man über sie spricht, hängt alles mit der Sprache zusammen. Um die Gleichstellung von Frau und Mann in der Sprache sicherzustellen, sollten Texte also immer mit geschlechtergerechter Sprache verfasst werden.
In meiner Bachelorthesis untersuchte ich Berichterstattungen zum Thema Frauenstimmrecht, die vor der Einführung des Frauenstimm- und Wahlrechts im Februar 1971 veröffentlicht wurden und verglich diese mit aktuelleren Berichterstattungen aus dem Jahr 2019, die über den grossen Frauenstreik am 14. Juni berichteten. Dabei wollte ich herausfinden, ob die Medien heute geschlechtergerecht über die Forderungen von Schweizer Frauen berichten und was sich im Vergleich zu vor 50 Jahren verändert hat.
Im Rahmen meines Lehrprojekts unterstützte ich das OK zweier Anlässe, die dieses Jahr unter dem Namen „Thurgauer Frauenstimmen – Thurgauer Frauen stimmen – Frauen machen Stimmung“ stattfinden.
Die beiden Anlässe zelebrieren das 50-Jahr-Jubiläum im Kanton Thurgau und werden von den sechs grossen kantonalen Frauenorganisationen geplant. Meine Aufgabe dabei ist die Leitung des Ressorts Öffentlichkeitsarbeit und die Produktion verschiedener Artefakte, vom Corporate Design bis zu einem Imagefilm, für die Anlässe. Die erstellten Artefakte sind hier publiziert.