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Hans Lehmann erblickte am 27. Oktober 1929 das Licht der Welt. Zusammen mit seinen drei Schwestern erlebte er in seiner frühen Kindheit viel Schönes, aber auch die Sorgen und Nöte der 1930er-Jahre. Seine Eltern bewirtschafteten einen Landwirtschaftsbetrieb in Schmitten, sein Vater arbeitete dazu als Gemeindeschreiber.
Nach seiner Schulzeit lernte Hans Lehmann die französische Sprache in Estavayer-le-Lac. An der landwirtschaftlichen Schule in Grangeneuve holte er sich das berufliche Rüstzeug. Er wirkte schon früh in Vereinen mit, so etwa in der Jungmannschaft. Während 40 Jahren sang er im Cäcilienchor. Mit der Übernahme des elterlichen Heimwesens wurden Hans Lehmann auch Aufgaben in verschiedenen landwirtschaftlichen Organisationen übertragen. Die Arbeit im Interesse der Landwirtschaft war ihm sehr wichtig und brachte ihm Anerkennung und Befriedigung, auch wenn sie nicht immer einfach war.
Ende Mai 1956 führte Hans Lehmann Regine Zurkinden aus Heitiwil an den Traualtar. Der glücklichen Ehe entsprossen fünf Kinder.
Als Maschinen und neue Produktionstechniken die Felder eroberten, hielt Hans Lehmann-Zurkinden Schritt. Auch im denkmalgeschützten Haus konnte er für die wachsende Familie dringend nötige Um- und Ausbauten vornehmen. Als sich die nächste Generation einstellte, freute er sich über jeden Zuwachs und war allen acht Grosskindern ein liebender Grosspapa. Er interessierte sich sehr für ihren Werdegang und war für sie ein interessanter Gesprächspartner.
Nach der Hofübergabe 1995 an seinen jüngsten Sohn half er noch einige Jahre bei allen anfallenden Arbeiten mit, dann beschränkte er sich mehr und mehr auf die Arbeiten, die ihm noch leicht von der Hand gingen. Zunehmend machten sich die Beschwerden des Alters bemerkbar. Er nutzte aber seine Zeit nicht zum Hadern, sondern um in Dankbarkeit über sein Leben nachzudenken. Am 26. Oktober, einen Tag vor seinem 90. Geburtstag, konnte er, im Reinen mit sich und der Welt, in seinem geliebten Zuhause Abschied nehmen.