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Im Männertennis fallen die Meister nicht vom Himmel, auch wenn sie Talent verraten wie Denis Shapovalov. Der 18-jährige Kanadier musste bei seiner Schweizer Premiere am Super Monday gut zwei Stunden arbeiten bis zum Dreisatz-Sieg gegen den Japaner Yuichi Sugita. Der Unterschied zwischen den Junioren und den Erwachsenen sei schon frappant, sagte der Kanadier. Auf der höheren Ebne passieren viel weniger Fehler. Er leistete sich, vor allem im ersten Satz, ein paar Junioren-Irrtümer, aber zwischendurch blitzte seine Klasse auf. Wunder dauern eben auch im Tennis etwas länger. Der russisch-stämmige Youngsters erinnert in vielen Belangen an den Schweizer Eishockey-Star Nico Hischier, der im Sommer in der Entry-Draft der NHL als Nummer 1 gezogen wurde. Jetzt muss sich der Walliser im Rink bei den New Jersey Devils behaupten, genau wie Shapovalov, der in Europa seinen Weg suchen muss, nicht zuletzt Indoor, nachdem er in Übersee vor allem Freiluft spielte. Er müsse noch hunderte von Stunden im Training leisten, um nach vorne zu kommen, sagte der Linkshänder und deutete damit an, dass es ihm wenigstens an der Klarsicht auf die Verhältnisse in der Branche nicht fehlt.