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Das Energiegesetz wird aufgrund einer Motion von CVP-Grossrat Josef Fasel revidiert. «Ja, ich bin mit der Lösung des Staatsrates einverstanden», hält er gegenüber den FN fest. Er erinnert daran, dass seine Motion eine Woche nach den Überschwemmungen in New Orleans überwiesen wurde. Diese Katastrophe habe wohl das Kantonsparlament auch bewogen, sich für Heizungen und Warmwasser-Aufbereitung mit CO2-neutraler Energie einzusetzen. «Die Lösung mit den Kompensationen ist gut», sagt er und be-grüsst es, dass der Staat seine Gebäude vermehrt mit grünem Strom versorgen will.
Den Verzicht auf Bioethanol kann er nachvollziehen. Er ist aber nach wie vor der Ansicht, dass die Landwirtschaft künftig vermehrt als Produzentin von erneuerbarer Energie auftreten wird. So bringt er ein gewisses Verständnis für die Bauern in Deutschland auf, die Weizen für Heizzwecke verkaufen und so mehr verdienen als die 18 Franken pro 100 kg, die sie für den Weizen als Nahrungsmittel erhalten. Er hat an der Energiedebatte vom 13. November im Ratssaal jedenfalls noch einiges zu sagen. az