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Rund eine Dreiviertelstunde vor Handelsbeginn taxierte der Broker IG den Dow Jones Industrial 0,35 Prozent niedriger bei 17 943 Punkten. Am Mittwoch hatte der Leitindex mit einem Plus von 0,37 Prozent erstmals seit Ende April wieder über der Marke von 18 000 Punkten geschlossen.
Die Klettertour der Ölpreise hat am Donnerstag zumindest vorerst ein Ende gefunden. Für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Juli mussten 50,75 Dollar gezahlt werden und damit 45 Cent weniger als am Vortag, als der Preis zwischenzeitlich mit 51,67 Dollar so teuer wie zuletzt im Juli 2015 war.
Laut "Wall Street Journal" sorgt sich Soros um die Entwicklung der Weltwirtschaft. Die Kapitalflucht aus China und das politische Klima dort seien ebenso Risikofaktoren wie ein mögliches Auseinanderbrechen der Europäischen Union, resultierend aus Flüchtlingskrise, Griechenlandkrise und dem Austritt Grossbritanniens, hiess es.
Aus Unternehmenssicht waren fundamentale Neuigkeiten Mangelware. Apple-Aktien verloren vorbörslich zuletzt 0,2 Prozent. Der iPhone-Hersteller will attraktiver für App-Entwickler und Inhalte-Anbieter werden und überlässt ihnen einen höheren Anteil an den Abo-Einnahmen. Aktuell behält Apple grundsätzlich 30 Prozent ein. Künftig sollen es nach dem ersten Jahr nur noch 15 Prozent sein.
Die Papiere von Chesapeake Energy sackten um 2,4 Prozent ab, nachdem der angeschlagene Erdgas-Förderer zum dritten Mal innerhalb der vergangenen vier Wochen neue Aktien ausgegeben hatte, um seinen grossen Schuldenberg etwas abzutragen./edh/das
(AWP)