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Asthma lässt sich mit Akupunktur und Kräutertherapie effektiv behandeln
In der Schweiz leiden ca. 7% aller Erwachsenen und 10% aller Kinder unter Asthma bronchiale. Das Asthma bronchiale sollte nicht mit dem Asthma cardiale verwechselt werden , welche seine Ursachen in einer Stauung im Lungenkreislauf hat.
Die Behandlung von Asthma mit den Methoden der Traditionellen Chinesischen Medizin ist komplex, in den meisten Fällen aber auch sehr erfolgreich. Sie kann entweder zunächst ergänzend zur schulmedizinischen Behandlung oder von Beginn an als eigenständige Methode angewendet werden. In den meisten Fällen beginnt die Behandlung, wenn die konventionellen Methoden eine nicht ausreichende Wirkung haben, also während die ursprüngliche Behandlung noch besteht.
Diagnostik und Behandlung mit TCM
Nach traditioneller Vorstellung unterscheidet man Asthma vom Fülle- oder Schwächetyp.
Asthma als Füllestörung beruht auf äusserem Wind- und Kälteeinfluss oder ist vom Wind-, Hitzetyp und meist durch Ansammlung von Schleim gekennzeichnet.
Bei Asthma mit Schwächestörung des Lungen-Qi ist oft auch die Niere geschwächt. Die Niere „kann das Qi der Lunge nicht aufnehmen“, das sich dann staut und nach traditioneller Vorstellung zu Atemnot führt. Bei ausgeprägtem Emphysem findet man meist auch Zeichen einer Schwäche des Lungen-Yin. Bei allergischem Asthma bronchiale ist neben dem Lungen-Qi auch das Milz-Qi geschwächt. Hier findet man auch gastrointestinale Symptome wie Appetitmangel, Völlegefühl im Abdomen.
Therapie der Traditionellen Chinesischen Medizin
·> Im akuten Anfall ist Asthma mit Akupunktur und Kräuter gut behandelnbar.
·> In der anfallfreien Zeit kann die Akupunktur die Häufigkeit der Anfälle reduzieren.
·> In festgelegten Abständen werden ergänzend bestimmte Kräuter verordnet.
Moxibustion ist gerade beim Vorherrschen der Schwächesymptome durch langen, chronifizierten Verlauf der Erkrankung besonders sinnvoll.
Um eine langfristige Besserung zu erreichen sind wenige Behandlungen erforderlich. Im akuten Stadium sollte 2 x wöchentlich behandelt werden. Hat der Zustand des Patienten sich verbessert ist es ausreichend 1 x wöchentlich die Behandlung fortzuführen.
Tipps :
· > Versuchen sie, nicht in Kontakt mit den Ihnen bekannten Reizstoffen zu kommen und vermeiden sie asthmaauslösende Situationen.
·> Trinken sie viel. Hohe Flüssigkeitszufuhr verdünnt den Schleim, dieser kann besser abgehustet werden
·> Machen sie einen Klimawechsel (Meer oder Berge), Sport und viel Bewegung (z.B. Schwimmen).
·> Mit dem Rauchen aufhören.