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Geheilt von Migräne und den Zeugen Jehovas
Aus "Gewissheit über Gott" erschienen bei "DER AUFTRAG",
Artikel von Johan-Marcel Viaene, Inhaber eines Heimtiergeschäftes, Berlin
Ich komme aus einer streng katholischen Familie mit vielen hochgestellten
religiösen Leitern: Priester, Patres, Nonnen. Ich selbst war etwa 10 Jahre
in der katholischen Jugendbewegung aktiv. Doch obwohl ich überzeugter
Katholik war, hatte ich keine innere Zufriedenheit. Ich war auf der Suche
nach Gott, mal über Yoga, mal über dies, mal Über das.
Dann begegnete ich den Zeugen Jehovas und machte dort eine Blitzkarriere.
Fast 10 Jahre war ich dabei, mehrere Jahre als Vollzeitmitarbeiter (Pionier)
und einer der Dienstamtsgehilfen (Diakon) in einer Gemeinde von etwa 100
Mitgliedern. Ich war von der Sache überzeugt, konnte argumentieren und
wußte, wie ich am Ende recht behalten konnte, denn meine Bibelkenntnis(!)
war groß.
Ein Thema, worüber einige Unklarheiten existierten, wollte ich genauer
erforschen. Es ging um die "Geistesgaben". Ich war überzeugt von der
Richtigkeit der Lehre, daß die Geistesgaben aufgehört haben (1. Kor 13,
8-11). Ich wollte dieses Thema genauer erforschen, damit ich diese
"Wahrheit" weiterreichen konnte. Ich stützte mich auf ein Wort von Paulus.
Paulus sagte ja, die Gaben würden aufhören, wenn das Vollkommene da sei. Die
Auffassung der Zeugen Jehovas war folgendermaßen: Das Vollkommene ist die
vollständige Bibel. Sie ist schon da. Also haben seit dem Tod des letzten
Apostels die Gaben aufgehört. Ich wollte mir darüber ganz klar werden, doch
ich kam einfach nicht weiter.
Eines Abends im Sommer 1978 sah ich in meiner Stadt (Brügge/Belgien) ein
Zelt mit einer Aufschrift aus der Bibel: "Jesus Christus ist derselbe
gestern und heute und in Ewigkeit." Ich habe innerlich gelacht und meinte:
Was wissen die schon von Gott, das sind doch Verführte Satans! Trotzdem bin
ich am Abend bei Dunkelheit ins Zelt gegangen. Bei Dunkelheit, damit mich
keiner sah, denn den Zeugen Jehovas ist es verboten, sich mit anderen
Religionen zu identifizieren.
Der Mann, Evangelist Ron Munstra von den "Jesus People" aus Den Haag, sprach
über die Kundschafter aus dem 4. Buch Mose 13 und 5. Mose 1. Meiner
Ansicht nach gab er die Geschichte aber nicht sehr bibeltreu wieder. Das war
für mich dann schon die Bestätigung, daß diese Leute wohl etwas über Gott
redeten, aber noch nicht mal ihre Bibel kannten. Es waren also doch
Werkzeuge Satans, um die Menschen von der Wahrheit abzuhalten. Für mich
deshalb eine abgeschlossene Sache.
Trotzdem ging ich am nächsten Abend, bei Dunkelheit, wieder ins Zelt. Der
Mann sprach jetzt über göttliche Heilung. Er zeigte anhand der Bibel, daß
Gott will, daß wir gesund und heil sind, daß Krankheit nicht von Gott,
sondern von Satan kommt. Es habe sich auch gezeigt, daß die "Gabe der
Heilung" jetzt noch genauso da sei wie früher, um den Menschen zu dienen.
Nach der Predigt kam ein Altarruf. Ich betete zu Gott und sagte: "Jehova
Gott, wenn das der richtige Weg ist, wenn das die Wahrheit ist, dann mußt du
das hier und jetzt bestätigen." Ich betete damals natürlich zu "Jehova". Ich
litt nämlich von Kindheit an unter Migräne. Ständig hatte ich Kopfschmerzen,
die offensichtlich schon im Erbgut unserer Familie enthalten waren. Ich ging
nach vorn und es wurde unter Handauflegung für mich gebetet. Ich wurde auf
der Stelle geheilt. Die Kopfschmerzen verschwanden und sind bis auf den
heutigen Tag nicht wiedergekommen.
Mit großen Auseinandersetzungen habe ich dann die Zeugen Jehovas verlassen.
Es gab extra Sitzungen der Zeugen Jehova-Gemeindevorsteher, denn ich war ja
einer der Dienstamtsgehilfen. Ich zog dann kurz darauf aus Brügge fort und
ging nach Köln, um die dortige Wohngemeinschaft der Jesus People
(Jesus-Leute) zu verstärken.
Damals in diesem Zelt wurde mir deutlich, daß Jesus Christus wirklich noch
immer derselbe ist, und daß er Krankheiten und körperliche Beschwerden auch
heute noch heilt. Vor allem wurde mir deutlich, daß die Lehre der Zeugen
Jehovas nur teilweise biblisch fundiert ist und deshalb ganz abgelehnt
werden muß.
Eingesandt: Chrsi