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Die Wettbewerbskommission (WEKO) schliesst ihre Untersuchung zur Preisgestaltung auf dem Schweizer Automarkt vor allem bei der AMAG Automobil- und Motoren AG ab. In nüchternem Amtsdeutsch teilte die WEKO gestern mit, dass das Verfahren gegenüber den übrigen am Untersuchungsverfahren beteiligten Konzessionären fortgeführt wird, die AMAG sich aber aufgrund einer Selbstanzeige und dem Versprechen künftig die Regeln einzuhalten, entlastet ist.
Die am 22. Mai 2013 eröffnete Untersuchung wegen möglicher Wettbewerbsabreden richtete sich gegen verschiedene Schweizer Konzessionäre von Konzernmarken der Volkswagen-Gruppe. Betroffene Händler der Marken VW, Audi, Škoda und Seat wurden aufgeboten, weil die AMAG als Importeur und Retailhändler zuvorderst um Rabatte und Margen verhandelte und schlussendlich einen Monopol-artigen Betrieb umsetzte.
Mit Verfügung vom 8. August 2014 hat die WEKO die einvernehmliche Regelung zwischen ihrem Sekretariat und der AMAG genehmigt und das Verfahren gegenüber dieser Partei abgeschlossen. In der einvernehmlichen Regelung verpflichtet sich die AMAG, Vereinbarungen über die Festsetzung von Preisnachlässen und Ablieferungspauschalen nicht anzuwenden und keine preisrelevanten Informationen mit ihren Konkurrenten auszutauschen. Da die AMAG gegen sich selber Anzeige erstattet hatte, entfiel die Verhängung einer Sanktion.
Gegenüber den übrigen Parteien wird die Untersuchung jedoch im ordentlichen Verfahren fortgeführt.