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Die offizielle SBB-Zugverfolgung wurde inzwischen derart 'verbessert' (mickrige Kartendarstellung), dass sie nicht mehr empfohlen werden kann.
Eine sehr gute Alternative ist:
http://maps.vasile.ch/transit-sbb/. Auch diese Animation beruht aber - wie alle anderen 'Zug-Radar'-Webseiten, inkl. derjenigen der SBB - auf Fahrplandaten und noch nicht auf 'GPS-Direktkontakt'.
Bekanntlich wurden nach dem 2. Weltkrieg in der Schweiz von verschiedenen Bahnen Loks und Wagen repariert. So in der SBB-Werkstätte in Zürich die ÖBB- Krokodile 1089.02 und 1089.06. Da ausländische Devisen aus dem Ausland nach dem Kriege wertlos waren, mussten viele der Loks in der Schweiz ihre Reparatur 'abarbeiten'. So die beiden ÖBB 1089 in den Jahren 1946- 1948 zwischen Zürich und Buchs SG:
Ein von Sargans kommender Güterzug mit Personenbeförderung entgleiste in Mühlehorn beim Befahren einer auf Ablenkung stehenden Weiche.
Die Geschwindigkeit soll lediglich 27 Kilometer pro Stunde betragen haben. Personen kamen keine zu Schaden. Der Sachschaden betrug etwa 25.000 Franken an Rollmaterial und Gleisanlagen. Der Zugsverkehr war während einiger Stunden unterbrochen. Der Unfall hatte sich bei der Abwicklung eines Kreuzungsmanövers zwischen dem entgleisten Güterzug und einem Schnellzug, der in Mühlehorn hätte durchfahren sollen, ereignet. Textquelle: 'SBB an Walensee und Linth' von Hans-K. Pfyffer, 1985.
Bilderquelle: 'Swiss- Steam' von C. Jeanmaire
Da braucht es natürlich kein 'Pleuel-Gestänge', eine gewisse Verwandtschaft zur A 3/5 ist unverkennbar. Die Lok wurde von Escher-Wyss und SLM um 1924 nach System Zoelly gebaut. Bei ortsfesten Anlagen (Thermische Kraftwerke) haben Dampf-Turbinen die Kolben-Dampfmaschinen längst abgelöst, bei der Bahn dürfte diese Entwicklung der aufkommenden Elektrifikation und dem Dieselbetrieb zum Opfer gefallen sein:
Versuchs-Tubinen-Lok in Ziegelbrücke
Turbinen-Versuchslokomotive vor Lastzug um 1924 in Ziegelbrücke; Archiv VHS Luzern
Eine interessante 'Detektiv-Arbeit'
Fridolin Bühler
Im Buch 'SBB an Walensee und Linth' von Hans K. Pfyffer (1985) wird das Bild auf dem vorderen Vorsatz (inneren Seite des vorderen Buchdeckels) als 'eine B 3/4 1437 in Linthal' gezeigt.
Wenn man aber die Umgebung und die Werbung 'Conserven Lenzburg' sieht, muss das Bild in Ziegelbrücke aufgenommen worden sein. Man beachte dazu die Markierungen in den beiden folgenden Bildern:
Exklusive Stromversorgung bei der Uetlibergbahn
Die Uetlibergbahn mit seitenversetztem Stromabnehmer: Werkfilm der MFO von 1935. Man beachte die 'Tramkupplung', denn ursprünglich wurde die Uetlibergbahn so elektifiziert, dass sie notfalls nach Umspuren als Tram hätte verwendet werden können. Man war damals noch nicht restlos zuversichtlich. Darum sind die ersten Zweiachser-Triebwagen mit den versetzten Lyra-Stromabnehmern noch schmal gebaut worden (Profil der Zürcher Trams). So wird bis heute mit ca 1200 Volt Gleichstrom gefahren, was sich - wegen gemeinsamer Gleisbenutzung (Hauptbahnhof - Selnau - Giesshübel) mit der Sihltalbahn (15 kV Wechselstrom) - in einer zweiten, seitenversetzten Fahrleitung zeigt:
Folgendes Bild zeigt einen schmalen Triebwagen der 1. Generation mit Tramprofil (Umspurung für Tramschiene möglich) und den leider heute nicht mehr vorhandenen originalen Lyra-Stromabnehmern (das Museums-Objekt hat jetzt einen Scherenstromabnehmer):
Um den Abkuppelvorgang der Lok von den Wagen zu erleichtern wird bereits beim Abbremsen zum End-Bahnhof hin ('Stauchen' des Zuges) abgekuppelt. Man kann dies in folgendem Kurz-Video beim Lösen der beiden Kupplungen zweimal deutlich hören. Die Wagen werden dann per Handkurbelbremse abgebremst, während die Lok 'davon fährt':