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Wir fuhren um ca. 9:00 bei der Schule ab und fuhren zur inatura. Das ist ein Museum, in dem ¨berühren erlaubt ist¨. Als wir nach einer Stunde Fahrt angekommen waren, assen wir zuerst Znüni und gingen nachher hinein. Jürg kaufte für uns Tickets. Danach begannen wir mit dem ersten Durchgang
Als erstes kamen wir zu dem Thema Elektrizität und Magnetismus, dort gab es einen Hilti-Koffer, den man zuerst aufladen musste und dann in die Hand nehmen. Der Koffer beginnt sich dann zu bewegen, ich vermute dass sich zwei Magnete (ein Plusmagnet und ein Minusmagnet) so nahe sind, dass ihre enorme Kraft den anderen Magneten abstösst. Dann kommt es zu einer nicht vorhersehbaren Bewegung. Es gab auch noch viele andere Sachen, doch für mich war das das Beste dieser Abteilung.
Die nächste Abteilung befasst sich mit Lasern. Dort faszinierte mich die sogenannte ¨Laserharfe¨. Sie funktionierte so: Wenn die Laserstrahlen unterbrochen und wieder ununterbrochen werden gibt die Harfe einen Ton von sich. Diese Abteilung war eigentlich sehr klein, was eigentlich sehr schade ist.
In der nächsten Abteilung standen sehr viele ausgestopfte Tiere, Kristalle, Dokumentationsfilme über die Natur und eine Lawinensimulation. Das war meine Lieblingsabteilung. Die Naturabteilung bestand aus zwei Räumen. Die ausgestopften Tiere waren für meinen Geschmack zu viel. Ich musste immer wieder meine ganze Willenskraft aufbieten um nicht jedes Mal zusammenzuzucken. Aber dass man die Tiere anfassen kann, die einem im Normalfall töten würden, das konnte ich nicht, auch wenn ich es wollte.
Die nächste Abteilung war tendenziell klein. In dieser Abteilung gab es zwei grosse Becken mit Fischen, eine Dokumentation über das Wasserleben, Süsswasserfisch Modelle und eine Tornadosimulation. Hier roch es natürlich sehr stark nach Aquarien, was manchen vielleicht nicht so gefiel.
Da es bereits Mittag war, entschieden wir, dass wir essen gehen und danach zurückgehen, um weiter zu machen. Nach dem wir fertig gegessen hatten, sassen wir noch ein bisschen draussen an der frischen Luft. Danach gingen wir zu diesem Punkt zurück, an dem wir hinausgingen.
Diese Abteilung handelt von den Menschen. Es war die grösste und letzte Ausstellung in der inatura. Hier gab es ein Dezibel Messgerät und sehr viele andere Simulationen und Gerätschaften. Die Ausstellung fing mit der Zunge und dem Mund an. Wenn man nicht darauf achtete, merkte man nicht, dass man quasi in den Mund hineinspazierte! Zuerst ging man auf der Zunge zum Dezibel Messgerät, dann durch die Speiseröhre u.s.w. Zu jedem Organ gab es verschiedene Aufgaben.
Nach dem wir die Ausstellung einmal duch gegangen waren, durften wir uns frei im Museum bewegen und die Themen, die uns gefiehlen, genauer unter die Lupe nehmen. Ich schaute mir fast alle Dokumentationsfilme an. Es gab einen über den Klimawandel, einen über die Abholzung der Regenwälder, einen über die Lawinen und einen über das Wasserleben. Bei der Dokumentation über den Klimawandel lernte ich, dass der Eispanzer am Nordpol 90% der Sonneenergie, die auf in strahlt, absorbiert und wenn der Eispanzer geschmolzen ist, dass sich das Meer dann enorm erwärmt, was sich negativ auf das Meeresleben auswirkt.
Bei der Dokumentation über die Abholzung der Regenwälder erfuhr ich, dass es nur noch einen Drittel unberührten Regenwald gibt. Ausser dem glaube ich, dass ein Urwaldbaum je nach Grösse zwei Tonnen CO2 im Jahr aus der Luft filtert.
Der gesamte Tag war sehr interessant und empfelenswert für eine nochmalige Reise in ein paar Jahren, wenn es neue Themen gibt.
Corsin