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In diesen und den nächsten Posts möchte ich einige Grundlagen des SVC erläutern (nicht bis ins Detail, sondern lediglich einen Überblick über die Grundlegende Funktion erklären).
Die kleinste SVC besteht aus einer IO Gruppe. Diese wiederum besteht aus zwei Hardware Nodes welche zu einem Cluster zusammengeführt werden. Ein einzelner SVC Cluster kann maximum 4 IO Gruppen verwalten. (entspricht also 4 mal 2 Nodes)
Erstmal ist es wichtig, folgende Grundbegriffe und deren Zusammenhänge zu verstehen:
- mDisk
- Pool
- Volume
- (extents)
mDisk
bedeuted “managed Disk”. Im prinzip ist dies ein Volume (vdisk oder LUN) das vom Storage Subsystem an die SVC präsentiert wird (grün in der Grafik). Ohne SVC würde dieses Volume dem entsprechenden Host präsentiert werden.
Diese mdisk kennen grundsätzlich 3 Status:
- unmanaged
Ist ein Volume das vom Storage Subsystem präsentiert wurde, in der SVC aber noch nicht konfiguriert ist oder gebraucht wird
- managed
Ist ein Volume das vom Storage Subsystem präsentiert wurde, und auch aktiv einem Pool zugeordnet ist und von der SVC verwaltet und gebraucht wird
- Image Mode
Ein Volume das vom Storage Subsystem präsentiert wurde. Die SVC gibt dieses Volume im prinzip “eins-zu-eins” dem Host weiter. Dieser Mode wird immer dann gefahren, wenn ein Volume, das bereits Daten enthält und bereits einem Host direkt vom Storage Subsystem präsentiert war, hinter die SVC geschaltet, und später in die SVC migriert werden will.
Pool
Ein Pool (mdiskgroup in der CLI) ist eine gruppierung von mdisks. (Blau in der Grafik) Die Kapazitäten dieser mdisk werden somit zusammengefasst. Folgende Regeln gelten für diese Pools:
- Es sollen nur mdisk vom gleichen Storage Subsystem in einem Pool zusammengefasst werden
- Es sollen nur mdisk von gleichem Typ in einem Pool zusammengefasst werden. (also z.b. nur FC disks, nur SATA Disks, nur Disks mit der gleichen RPM etc)
- Es sollen nur mdisk vom gleichen Raid Level zusammngefasst werden. (kein mixen von Volumes aus einem Raid 5 Array und einem Raid10 Array aus dem Storage subsystem)
- Wird ein Pool mit mdisk erweitert, immer nur mit der gleichen grösse von mdisks erweitern. Besteht ein Pool z.b. aus 10 mdisk a 1TB, dann soll mit neuen mdisk a 1TB erweitert werden
Diese Regeln gelten grundsätzlich immer. Es gibt eine Ausnahme, nämlich wenn Easy Tier auf einem Pool aktiviert wird.
Volume
Ein Volume wird aus dem oben beschriebenen Pool erstellt. (für die CLI gilt Volume = vdisk). Diese Volumes wiederum werden dann den hosts präsentiert. (Rot und Gelb in der Grafik). Je nach Volume grösse besteht dieses aus entsprechender anzahl Extents.
extent
Ist im Grunde genommen die kleinste Einheit welche auf der mdisk alloziert wird. Diese ist per Default 256MB gross. Die extent Size hat einen direkten zusammenhang mit der maximalen Kapazität die verwlatet werden kann. Beim default wert beträgt diese Kapazität 1 Peta Byte. Etwas genauere infos über diese Extents folgen in einem nächsten Post.