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Nach dem schweren Erdbeben vom Samstagabend hat das Ecuadorianische Rote Kreuz umgehend 800 Freiwillige aktiviert, um den Menschen in den Katastrophengebieten zu helfen. Das Schweizerische Rote Kreuz klärt zurzeit zusammen mit seinen Partnern vor Ort den Bedarf nach Unterstützung ab.
Das ecuadorianische Rote Kreuz hat umgehend nach dem Erdbeben Hunderte von Freiwilligen entsandt. Diese unterstützen die ecuadorianische Regierung bei den Such- und Rettungsmassnahmen in den betroffenen Gebieten und versorgen die Bevölkerung mit Ambulanz- und Erste Hilfe-Dienste. Die Aktivitäten erfolgen in Koordination mit den staatlichen Nothilfekomitees.
Das Schweizerische Rote Kreuz ist seit 1987 in Ecuador mit langfristigen Entwicklungsprojekten präsent. Es steht in engem Kontakt mit seinen Partnern vor Ort sowie der der internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC), um den Bedarf nach Unterstützung abzuklären. Der Koordinator in Quito reist nach Esmeraldas um mit den Partnerorganisationen und den Nothilfekomitees die Arbeit zu koordinieren.
Nach einem der schwersten Erdbeben in Ecuador in den vergangenen Jahrzehnten wurde am Wochenende in 6 Provinzen der Ausnahmezustand ausgerufen. Nach bisherigen Angaben verloren 272 Menschen ihr Leben und mehr als 2500 Personen wurden verletzt. Zahlreiche Brücken und Häuser sind eingestürzt, viele Strassen wurden zerstört.