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Stefan Küng wird nun doch das Zeitfahren an den diesjährigen Strassen-Europameisterschaften in Plouay bestreiten.
Der Thurgauer, der Schweizer Meister der letzten vier Jahre in dieser Disziplin, entschied sich nach der Absage der WM in Aigle-Martigny um und wurde von Swiss Cycling für das 25,6 km lange EM-Zeitfahren vom 24. August nachnominiert.
Küng verpasste vor Jahresfrist in Alkmaar als EM-Vierter eine Medaille um weniger als zwei Zehntel. In der bretonischen Stadt nimmt er nun den Startplatz von Tom Bohli ein. «Für Tom Bohli ist unser Entscheid hart. Aber Stefan Küng ist im Zeitfahren unbestritten unsere Nummer 1. Wenn er am Start steht, haben wir Medaillenchancen», sagt Leistungssportchef Beat Müller. Als zweiter Schweizer wird der letztjährige EM-Zwölfte Claudio Imhof zur Prüfung gegen die Uhr antreten.
Nach dem EM-Zeitfahren bleibt Küng gerade in Frankreich. Der 26-Jährige ist im Team Groupama-FDJ für die am 29. August in Nizza beginnende Tour de France vorgesehen.