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Porera (oder Purera), eine der Maiensässe von Ronco s/Ascona, ist mit dem Auto erreichbar. (Wer vermeiden will, nach dem Ausflug an diese Stelle zurückkehren zu müssen, kann in etwa zwei Stunden von Ronco s/Ascona aufsteigen.) Wir lassen den Wagen an der kürzlich gebauten Forststrasse, die ebenfalls für den Anfang der Wanderung nach Rasa dienen könnte. Wir steigen in Richtung Südwesten an. Der Wegweiser kündet nicht gerade vielsagend einen Bergweg an, dem wir bis zur Einmündung in die bereits erwähnte Forststrasse (hier für den Privatverkehr gesperrt) folgen. Die Brissago-Inseln, die Hänge des Gambarogno und der sich gegen Luino hinziehende Verbano tauchen vor unsern Augen auf. Nach wenigen 100 Metern verlassen wir die Strasse und steigen nach rechts zum Kirchlein Beata Vergine di Pozzuoli auf. Ein bequemer Weg, weiterhin als "Sentiero di montagna" beschildert, bringt uns zur Abzweigung auf die Corona dei Pinci oder die Alpe di Naccio, wo zum ersten Mal der Ortsname Rasa aufgeführt wird. Wir gehen in diese Richtung und sind bald an einem Übergang, von dem aus sich der Weg ins Centovalli senkt. Ein schöner Buchenwald erstreckt sich bis in die Nähe der Monti di Rasa. Rätseln Sie nicht über die phantasievolle Markierung (zwei weisse und zwei rote Streifen), achten Sie eher auf das Laub, das diesen Weg oft etwas glitschig werden lässt. Von Rasa kann die Seilbahn (im Sommer tagsüber alle 20 Minuten nach Verdasio und von dort aus die Centovallibahn nach Locarno benutzt werden. Der Abstieg zu Fuss nach Intragna nimmt etwa zwei Stunden in Anspruch.
- Sergio Fraschina