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General Dufour war Oberbefehlshaber der eidgenössischen Truppen im Sonderbundskrieg von 1847. Seine Strategie und seine Anordnung, Hassgefühle zu unterdrücken und Ausschreitungen zu vermeiden um den zukünftigen Zusammenhalt des Bundes nicht zu gefährden, führten u.a. dazu, dass dieser Konflikt relativ wenig Opfer forderte.
Der Bundesrat wollte Dufour in den 1860er Jahren für seine Verdienste danken. Es verbreitete sich jedoch das Gerücht, dass Dufour nur Briefe erhalten sollte. Daher begann Major de Saussure damit, Spenden zu sammeln, um dem General eine Medaille in Gold widmen zu können, welche zur vorliegenden Medaille führte. Das Gerücht erwies sich aber als falsch, der Bundesrat übergab Dufour 1866 einen prächtigen Tafelaufsatz.
Dufour war nicht nur ein hervorragender Oberbefehlshaber, er liess die Schweiz (erstmals) triangulatorisch vermessen und kartographieren. Er gehörte zu den Mitbegründern des Roten Kreuzes, dessen Präsident er im ersten Jahr war. Politisch war er sowohl als National- und später als Ständerat erfolgreich. Die höchste Bergspitze der Schweiz trägt auch heute noch ihm zu Ehren seinen Namen.