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Die Japaner wollen den britischen Konzern für rund 32 Milliarden Dollar oder umgerechnet knapp 25 Milliarden Pfund kaufen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Zuvor hatte bereits die Zeitung "New York Times" über den Übernahmeplan geschrieben. Eine Vereinbarung könnte demnach bereits am Montag veröffentlicht werden.
Sollte Softbank für diesen Preis ARM kaufen, wäre es ein Aufschlag von rund 45 Prozent zum Börsenwert gemessen am Freitagsschlusskurs - und es wäre der grösste Zukauf des japanischen Konzerns. Vor drei Jahren hatte sich Softbank für rund 22 Milliarden Dollar die Mehrheit am US-Mobilfunker Sprint gesichert. Die Japaner sind zudem am chinesischen Internetkonzern Alibaba beteiligt. Erst Anfang Juni hatte Softbank allerdings einen Teil der Alibaba-Aktien für rund 10 Milliarden Dollar verkauft.
ARM entwirft Designs für Halbleiter, deren Baupläne Kunden lizenzieren können - ARM verdient dann über Lizenz- und Nutzungsgebühren an den verkauften Chips der Hersteller mit. Im ersten Quartal waren 4,1 Milliarden Chips ausgeliefert worden, die auf ARM-Architektur basieren, das waren 10 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Chips treiben nahezu alle Smartphones und einen grossen Teil der Tablet-Computer an. Sie stecken unter anderem in den Verkaufsschlagern von Apple und Samsung.
(AWP)