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Der Tennis-Weltverband der Frauen (WTA) macht seine Drohung ernst und streicht per sofort alle Turniere in China und Hong Kong aus dem Jahreskalender. Gemäss einer Mitteilung der WTA, habe dieser Entscheid die komplette Rückendeckung sämtlicher Vorstandsmitglieder. 2019, in der letzten Saison vor der Coronavirus-Pandemie, fanden zehn WTA-Turniere in China statt, unter anderem in Shenzhen, Peking, Wuhan Tianjin.
"With the full support of the WTA Board of Directors, I am announcing the immediate suspension of all WTA tournaments in China, including Hong Kong."— wta (@WTA) December 1, 2021
Der Rückzug ist eine Reaktion auf die Situation von Peng Shuai. Die Ehemalige Top-20-Spielerin aus China verschwand zwischenzeitlich, als sie Missbrauchsvorwürve an einen hohen chinesischen Regierungsvertreter öffentlich machte. Mittlerweile ist zumindest klar, dass Peng Shuai noch lebt, vor einigen Tagen führten Mitglieder des internationalen olympischen Komitees ein Videogespräch mit der 35-Jährigen.
«Die chinesischen Behörden haben es verpasst, die Situation von Peng Shuai ohne Zensur und Beeinflussung zu adressieren. Ich habe grosse Zweifel, dass Peng Shuai frei ist und dass es ihr gut geht.», lässt sich WTA-Präsident Steve Simon zitieren. Das sei inakzeptabel.
Er sehe nicht, wie er die Spielerinnen seines Verbands mit guten Gewissen in einem Land spielen lassen könne, in dem Peng Shuai sich nicht frei äussern dürfe. Simon ergänzt: «Ich hätte auch grosse Bedenken bezüglich der Sicherheit unserer Spielerinnen und Angestellten, wenn wir 2022 in China Events abhalten würden. Die WTA wird weiterhin alles unternehmen, um ihre Spielerinnen zu schützen, egal wie die finanziellen Konsequenzen sind.» (abu)
Die Gewaltspirale aus Angriff und Gegenangriff zwischen Israel und dem Iran könnte zumindest vorerst gestoppt sein. Darauf deuteten das begrenzte Ausmass des – nach übereinstimmenden Medienberichten von Israel ausgeführten – Angriffs auf den Iran am frühen Freitagmorgen und die abwiegelnde Reaktion Teherans hin.