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Die Washington Redskins aus der US-Football-Profiliga NFL trennen sich nach jahrelanger Kritik von ihrem Namen. Mehrheitseigentümer Dan Snyder und Headcoach Ron Rivera arbeiteten bereits an einem neuen Namen und einem neuen Design des Logos, hiess es in einer Stellungnahme.
Name als Verunglimpfung der amerikanischen Ureinwohner
Anfang Juli hatte das NFL-Team als Reaktion nach einer neuerlichen Welle der Kritik und auf Druck von Sponsoren eine «eingehende Untersuchung» angekündigt. Im Zuge der Rassismus-Debatte in den USA nach dem gewaltsamen Tod von George Floyd waren die Diskussionen neu entfacht worden. Kritiker sehen den Teamnamen «Redskins» als rassistisch und als Verunglimpfung der amerikanischen Ureinwohner an.
Der neue Headcoach Rivera hatte angekündigt, dass der neue Name die Kultur und Traditionen der amerikanischen Ureinwohner respektieren und eine Hommage an das Militär darstellen solle. Auch Teambesitzer Snyder, der sich oftmals für eine Erhaltung des Namens stark gemacht hatte, stehe hinter der Entscheidung.