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Was bisher geschah: Alban hat in seinem Bruichladdich grün/blaue „schleimige“ Verunreinigungen entdeckt und fragte sich, was dies bloss sei und ob dies bloss bei seiner Flasche aufgetreten ist. Er fuhr zu verschiedenen Whisky-Händlern und stellte fest, dass auch diese Flaschen mittlerweile diese Verunreinigungen aufwiesen.
Daraufhin stellte sich natürlich die Frage, wodurch diese entstanden sind. Manuel brachte uns durch seinen Kommentar-Beitrag höchstwahrscheinlich auf die richtige Spur. Es muss etwas mit Kupfer zu tun haben. Bloss, wie entsteht nach etwa einem Jahr dieser grünblaue Schleim? Dazu einmal rein technisch betrachtet dieses Fundstück aus dem Internet. Besonders interessant ist vor allem der zweite Abschnitt:
Laienhaft übersetzt heisst das also, dass sich gelöste Kupferteile in säurehaltigen Destillaten mit den Fettsäuren zu diesen grünbläulichen Schlieren verbinden. Und woher stammt eigentlich das Kupfer im Destillat? Klar ist, dass die Brennblasen aus Kupfer bestehen. Vermag davon also wirklich etwas beim Brennvorgang in das Destillat überzugehen? Wenn man sich vorstellt, dass der X4 (wie sein Name sagt) 4 Mal gebrannt wird und dabei beim 4. Brennvorgang 92 Alkoholprozente erreicht werden, könnte man das durch die höhere Aggressivität des hohen Alkoholgehaltes durchaus annehmen.
Falls diese Theorie stimmen sollte, stellt sich natürlich noch die Frage, ob Grenzwerte überschritten werden. Dieser liegt bei 25 mg/Liter und kann mittels Teststreifen gemessen werden. Mal schauen, ob wir an so etwas kommen.