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IOC-Präsident Thomas Bach hat die Olympischen Spiele in Peking als «sehr erfolgreich» bewertet. Von Menschenrechts-Organisationen kommt harsche Kritik.
Bach verwies in seiner Bilanz auf «herausragende Leistungen der Athleten» und einen «beispiellosen olympischen Geist» unter den Teilnehmern. Dies sei «weit über dem, was ich bei früheren Olympischen Spielen erlebt habe», sagte der 68-jährige Deutsche.
Bei den Zuschauerzahlen im Fernsehen und bei Streamingdiensten habe man Rekorde gebrochen, so der IOC-Präsident. Zudem sei das Konzept der Organisatoren mit sehr strengen Massnahmen gegen das Coronavirus aufgegangen.
Während Bach die Winterspiele überschwänglich lobt, fällt die Bilanz von Menschenrechts-Organisationen vernichtend aus. «Die Spiele waren ein Traum für Chinas Präsident Xi Jinping, aber ein Alptraum für die Menschenrechte», sagte Minky Worden von Human Rights Watch. Die Organisation kritisierte Menschenrechtsverletzungen in China wie die Verfolgung der Minderheit der Uiguren, Einschüchterung von Sportlern, chinesische Zensur und eine Politisierung der Spiele.
Die Aktivisten äusserten auch scharfe Kritik am IOC. «Durch ihr Schweigen sind das IOC und ihre Unternehmenspartner zu Komplizen für Pekings Bemühungen geworden, Menschenrechtsverletzungen vor der Weltöffentlichkeit durch Sport zu übertünchen», sagte Yaqiu Wang. Menschenrechte seien eine «operative Voraussetzung für Olympische Spiele».
Rob Koehler von der Vereinigung Global Athlete bemängelte, dass das IOC bis heute der Forderung nicht nachgekommen sei, die UNO-Menschenrechtserklärung in ihre Charta aufzunehmen.
sda