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«Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der hat das ewige Leben, und ich werde ihn am Jüngsten Tage auferwecken. Denn mein Fleisch ist die wahre Speise, und mein Blut ist der wahre Trank. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich in ihm. Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und ich lebe um des Vaters willen, so wird auch, wer mich isst, leben um meinetwillen.» (Johannes 6,54-57)“
Im einwöchigen Pessach wird Israels Auszug aus Ägypten gefeiert. Auftakt dazu ist der Seder: ein abendliches Festmahl im Kreis der Familie, das einem genauen Ablauf folgt. Dieser wird auf Ex 12,3–20 zurückgeführt. Der Familienvater liest die Haggada (jüdische Erzählung vom Exil und der Befreiung), spricht den Segen über die symbolischen Speisen – dem Opferlamm, dem ungesäuertes Brot, dem Bitterkräuter (Ysop) und dem Wein und verteilt diese dann an die Anwesenden.
Jesus setzte das uns bekannte Abendmahl während dem letzten Passahmahl mit seinen Jünger ein. Wenig später erfüllte er als «Opferlamm» selbst die Bedeutung des Pessach. Den Wein und den Kelch den heute Christen auf der ganzen Welt, im Gedenken an Jesus nehmen, gehört somit zum jüdischen Ritual der Pessachfeier.
Das Abendmahl und die Taufe sind die einzigen symbolischen Handlungen (Sakramente) die Jesus angeordnet hat. Die Taufe ist eine einmalige Erfahrung, das Abendmahl wird regelmäßig eingenommen.
Das Abendmahl feiern
Vorbereitung des Abendmahls
- Nimm Brot nach deiner Wahl. Du kannst es in mundgerechte Stücke schneiden oder ganz lassen, um es während dem Abendmahl zu brechen.
- Nimm Wein oder Traubensaft und stelle es in einem Glas bereit. Lege bei mehreren Personen eine Serviette dazu, um das Glas vor dem Weiterreichen abzuwischen.
Selbstprüfung vor Gott
Jeder der das Abendmahl einnimmt sollte sich einer gründlichen Selbstprüfung unterziehen. Wer unwürdig das Abendmahl einnimmt zieht Schuld auf sich. (1. Korinther 10,22 und 11,27.28).
Beantworte dir folgende Fragen:
- Bist du gerettet, getauft und Jesus völlig hingegeben?
- Hast du deine Sünden bereut und bekannt? Bist du entschieden nicht mehr zu sündigen?
- Sind alle deine Beziehungen (soweit es an dir liegt) im Reinen?
- Hast du deine Schuld in Ordnung gebracht?
- Hast du Vergebung von Gott empfangen?
Hier gehts zur Botschaft «Die Kraft des Abendmahls»
Herzlich – Hansjörg Stadelmann