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Coenzym besitzt eine Vielzahl von Funktionen, darunter die Übertragung von Wasserstoff in Redoxreaktionen, die Transaminierung und Übertragung von Methylgruppen. Als Hilfsmoleküle können Coenzyme in einer Katalyse vom Enzym übertragene Gruppen vorübergehend aufnehmen und abgeben. Damit übt Coencym eine Transportfunktion aus und reguliert so die Stoffwechselvorgänge.
3 Einteilung von Coencym
Coenzyme lassen sich auf zwei Arten unterteilen. Ein Coenzym transportiert immer die gleichen spezifischen Atomgruppen.
Da eine Oxidation immer mit einer Reduktion einher geht, dienen diese Coenzyme dazu, in einer Redoxreaktion als notwendigen Reaktionspartner zu fungieren. Ein Coenzym kann sich unterschiedlich gegenüber dem Enzym verhalten, das es verwendet.
Prosthetische Gruppen sind organische Moleküle, die fest an das Enzym gebunden sind, vor, während und nach der Reaktion am Enzym gebunden bleiben und auch wieder dort regeneriert werden.
Viele Coenzyme leiten sich von Vitaminen ab und können nicht im Körper synthetisiert werden. Andere, im Körper synthetisierte Coenzyme leiten sich oft von Nukleotiden ab. Einige Enzyme enthalten noch einen kleineren Nichtproteinanteil, das Coenzym. Coenzyme werden aufgrund ihrer Aufgaben in verschiedene Klassen unterteilt.
Dabei ist es notwendig, die Energie zu speichern, um sie an verschiedenen Stellen wieder einzusetzen. Dies geschieht durch Ausbildung instabiler Bindungen, die sehr rektionsfreudig sind und schnell wieder gelöst werden können, dabei wird die in der Bindung gespeicherte Energie wieder frei. Ein sehr bekanntes energietransportierendes Coenzym ist das Adenosintriphosphat oder ATP. Dieses besteht aus der organischen Base Adenin, einer Ribose und drei Phosphatgruppen.
Die Bindung zur dritten Phosphatgruppe ist sehr instabil, es handelt sich um eine energiereiche Bindung. Wird nun die endständige Phosphatgruppe abgespalten entsteht ADP und es wird Energie frei, es handelt sich also um einen exergonischen Prozeß.