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Zürich (awp) - Die Credit Suisse Group (CS) weist für das erste Quartal 2011 einen Konzerngewinn von 1'139 Mio CHF aus. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einer Abnahme von 45%. Der bereinigte Reingewinn belief sich auf 1,6 Mrd CHF. Darin nicht enthalten sind 617 Mio beziehungsweise 467 Mio CHF nach Steuern für negative Fair-Value Anpassungen auf eigene Verbindlichkeiten und Stand-alone-Derivate im Zusammenhang mit eigenen Finanzierungsverbindlichkeiten, teilte die Bank am Mittwoch mit.
Dem Institut flossen Neugelder im Umfang von 19,1 Mrd CHF zu, nach 13,9 Mrd im Vor- respektive 26,0 Mrd CHF im Vorjahresquartal. Der Bereich Private Banking generierte dabei Nettoneugelder im Umfang von 18,0, nach 9,6 Mrd im Vor- beziehungswiese 18,6 Mrd im Vorjahresquartal.
Das Institut verwaltete per Ende März Vermögen im Umfang von 1'282 Mrd CHF verglichen mit 1'252 Mrd CHF per Ende Dezember 2010.
Alle Divisionen schlossen das erste Quartal profitabel ab. Das Investment Banking erzielte einen Gewinn vor Steuern von 1'343 Mio CHF, was einer Abnahme von 25% gegenüber dem Vorjahr respektive einem Plus von 141% gegenüber dem vierten Quartal 2010 entspricht. Das Private Banking wies einen Vorsteuergewinn von 855 Mio CHF (+4% gegenüber dem Vorquartal) und das Asset Management von 172 Mio CHF (-4%) aus.
Die Kernkapitalquote (Tier-1) betrug am Ende des Quartals 18,2% nach 17,2% per Ende 2010 und die Eigenkapitalrendite 13,4% nach 9,8%.
Der von der Bank vorgelegte Reingewinn lag leicht unter den Erwartungen der Analysten. Diese hatten im Schnitt (AWP-Konsens) mit einem Konzerngewinn von 1'207 Mio CHF gerechnet. Bei den Divisionen und dem Neugeld übertraf die CS die Prognosen. Für das Investment Banking hatten sie mit einem Vorsteuergewinn von 1'305 Mio und für das Private Banking von 869 Mio CHF erwartet. Beim Nettoneugeldzufluss hatten die Analysten 17,8 Mrd CHF in Aussicht gestellt.
Die Credit Suisse sieht sich in einer ausgezeichneten Ausgangslage, um für Kunden und Investoren "bedeutenden" Mehrwert zu schaffen. "Wir gehen davon aus, dass das Marktumfeld unsere Aktivitäten weiterhin unterstützt", wird CS-CEO Brady Dougan in der Präsentation der Zahlen zum ersten Quartal zitiert.
Die Kundenaktivitäten dürften gemäss Konzernchef mit zunehmender Renditeorientierung der Investoren und mit der wachsenden Nachfrage nach umfassenden Beratungsdienstleistungen weiter steigen. Das makroökonomische Umfeld werde sich aber nur schrittweise erholen und könne von extremen Ereignissen und Marktentwicklungen beeinträchtigt werden. Dennoch entwickle sich das Kundengeschäft der Credit Suisse aber dynamisch. Die Bank sei daher gut aufgestellt, um die verbesserte Marktposition zu nutzen.
Im Investment Banking bezeichnet Dougan die Auftragslage im Emissions- und Beratungsgeschäft als gut. Die Bank sei gut aufgestellt, um von höheren Emissionsvolumen und steigenden M&A-Aktivitäten zu profitieren. Weiteres Gewinnpotenzial sieht Dougan zudem im Asset Management.
sig/gab/pf
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