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Untertitel: Staat investiert in Belfaux und im Burgenwald 1,2 Millionen
Autor: Von STEPHANIE BUCHS/La Liberté
Die zwei Zentren, die am Samstag in Anwesenheit von Staatsrat Pascal Corminboeuf offiziell eröffnet wurden, ersetzen zwei Forsthütten, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts erbaut wurden. Sie verfügten weder über Strom noch über fliessendes Wasser. Jene in Belfaux dient der Körperschaft La Sonnaz, die andere, in Le Mouret, den Staatsförstern des Burgenwaldes. «Die zwei Regionen waren in Sachen Lokalitäten die letzten Mohikaner», bemerkt Frédéric Scheider, Forstingenieur des Kreises Saane.
Die zwei Zentren sind eigentliche Zwillinge. Sie weisen dieselben Masse auf und haben je 600000 Franken gekostet: 25 m lang, 10 m breit und 6 m hoch. Beide gehören dem Staat. «Im Moment wird das Zentrum von Belfaux von der Körperschaft La Sonnaz gemietet», ergänzt Schneider.
Didaktisches Lokal
Beide Zentren sind mit einem Flachdach von 250 m versehen. Nicht weniger als 75 m Holz waren für jeden Bau notwendig. Das Gebäude verfügt auch über einen Schulungssaal von 40 m, der auch Klassen aufnehmen kann. Eine Garage von 130 m dient der Unterbringung von Material und Fahrzeugen, die in einer separaten mechanischen Werkstätte repariert werden können. Nebst einem Umkleideraum für die Forstequipen ist das Zentrum ebenfalls mit einem Holzatelier (50 m) ausgerüstet, das als Lager für Brennholz, aber vor allem für die Fertigung von Mobiliar dient.
Die fünfköpfige Forstequipe in Le Mouret ist für 360 ha Staatswald zuständig, wird aber auch von der Gemeinde für den Unterhalt von 285 ha Wald in Anspruch genommen. Die vier Forstwarte der Körperschaft La Sonnaz sind für 900 ha Privat- und öffentlichen Wald verantwortlich.