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Ziel dieser von der Direktion für Gesundheit und Soziales organisierten Tagung war es, Antworten auf Fragen im Bereich der gesundheitsfördernden Umgebungen auszuarbeiten. Eine für die Gesundheit förderliche Umgebung ist eine Umgebung, die einen positiven Einfluss auf den Gesundheitszustand der Individuen ausübt, indem der Gesundheit zuträgliche Entscheidungen erleichtert werden. Mit der Schaffung von Radwegen und Fussgängerverbindungen zum Beispiel kann die Attraktivität des Langsamverkehrs erhöht und damit der Gesundheitszustand der Bevölkerung verbessert sowie ein Beitrag an die Reduktion der Treibhausgasemissionen geleistet werden. Weiter kann der allgemeine Gesundheitszustand der Bevölkerung mit rechtlichen Massnahmen wie etwa einem Rauchverbot in öffentlichen Räumen geschützt werden.
Im Rahmen der Tagung wurden sechzehn Werkstätten vorgeschlagen. Zu den diskutierten Themen gehörten Konzepte der Gemeinden zugunsten von Seniorinnen und Senioren, der Schulweg als gesundheitsfördernder Weg für Kinder, die Schaffung von Umgebungen in Quartieren, die soziale Bindungen fördern, und architektonische Lösungen, welche die Gesundheit fördern.
Wie das Bundesamt für Gesundheit in einem Bericht festhält, wird der Gesundheitszustand der Menschen in der Schweiz zu 60 % von Faktoren ausserhalb der Gesundheitspolitik bestimmt. Einflussreich sind etwa die soziale Sicherheit, die Umwelt oder die Bildung. Mit anderen Worten: Es ist wichtig, gesundheitsfördernde Umgebungen zu schaffen, weil sie sich positiv auf diese externen Faktoren auswirken.
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