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Botanisch gehört die Gattung Oryza (Reis) - wie Getreide, Hafer, Gerste und Hirse - zur Famile der Gramineae (Gräser).
Zwei der verschiedenen Hauptarten der Gattung Oryza haben sich für den Anbau bewährt: die Oryza Glaberrima, eine Hochebenenart, deren Vorkommen auf Westafrika beschränkt ist, und ihre weit verbreitete asiatische Schwester Oryza Sativa (heute über 10'000 Sorten bekannt).
Die Grundsorten der Oryza Sativa unterteilen sich in zwei Hauptgruppen:
Die Indica-Gruppe wird vorwiegend in den tropischen Zonen angebaut (Süd-und Südostasien, Südstaaten der USA, Madagaskar, Karibische Inseln). Diese Gruppe besitzt schmale und längliche Reiskörner und wird deshalb auch als Langkornreis bezeichnet.
Die Körner nehmen beim Kochen wenig Flüssigkeit auf und bewahren daher die eigene Konsistenz, kleben nicht und sind folglich ideal für Gerichte auf Basis von Trockenreis wie Reissalate, Reisfüllungen, orientalische Spezialitäten u.a.
Die Japonica-Gruppe ist in Ostasien, den arabischen Staaten, im Mittelmeerraum, in Südamerika, Kalifornien und Australien beheimatet. Die Japonica-Sorten bringen kurze, ovale bis rundliche Reiskörner hervor.
Die Körner nehmen beim Kochen viel Flüssigkeit auf, blähen sich auf und werden leicht klebrig. Deshalb eignen sie sich hervorragend für Reisgerichte wie Suppen, Aufläufe, Milchreis, Risotto, Desserts u.a.