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seinen Ufern ist der früher reiche Fischbestand bedeutend zurückgegangen. Im S. der Wiese, in der Richtung der Stadt
Basel,
befindet sich der Kanal von
Riehen (Riehenteich), der wegen der an seinen Ufern errichteten Fabrikanlagen schon im 13. Jahrhundert
eine gewisse
Rolle spielte; er wird durch die Wiese gespeist. Der Umbau des badischen Bahnhofes in Kleinbasel
wird seine Verkürzung und Verlegung nach sich ziehen. Das Verfügungsrecht über das
Wasser der Wiese und des Riehenteiches
ist durch einen Staatsvertrag vom zwischen dem Kanton Basel
und dem Grossherzogtum
Baden geregelt.
(Kt. Thurgau,
Bez. Weinfelden).
542-443 m. Ein von
Mattwil herunterfliessender Bach, wo
er den Namen Mättlibach hat; er vereinigt
sich in der Thurebene, unterhalb von
Mauren, mit dem Andwilerbach; er fliesst dann s. von
Weinfelden zwischen diesem
Ort und
der Eisenbahn hindurch und ergiesst sich sö. von
Wigoltingen in die
Thur. Man hat ihn in der
Ebene korrigiert,
um den Verwüstungen, die er verursachte, abzuhelfen.
die andere, aus dem Jahre 1903 stammend, befindet sich auf der Alp
Holzwang.
Viehzucht. Käsefabrikation
und -handel.
Den drangen die Franzosen, von
Kerns über Grossächerli kommend, hier vor, schlugen, nach heftigem
Widerstand den Nidwaldner Posten und rückten gegen das Thal hinab, ohne das Dörfchen zu verbrennen. Im Jahre 1150: Wisoberch,
d. h. Berg des Wiso, vorausgesetzt immerhin, dass er nicht von den schönen
Wiesen, die ihn umgeben, seinen
Namen hat.
(Kt. Basel Stadt).
259 m.
Brücke oberhalb der Eisenbahnbrücke
Basel-Leopoldshöhe, die älteste der «Wiesenbrücken», 1434 als
Zollbrücke erbaut. Damals stand das rechte Wiesenufer mit dem Dorf
Kleinhüningen noch zur Hälfte unter der Hoheit des Markgrafen
vonBaden. Vorher war hier eine
Fähre gewesen, wo ein Fahrgeld erhoben wurde. Einige Gemeinden des Markgrafenlandes
und die Schiffleutenzunft in Basel
hatten sich von dieser Abgabe gegen einen ständigen Zins befreit, wovon ein
Viertel dem Kloster
Klingenthal, das Uebrige den
Junkern Friedrich und Hans
Roth und der Stadt
Basel gehörte. Der Markgraf
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mehr
gestattete dann die Errichtung einer Brücke unter der Bedingung, dass seine sämtlichen Untertanen zollfrei wären; doch
erhielten 1434 diese Vergünstigung nur diejenigen, die schon des Fährgeldes enthoben waren. Dieser Zustand dauerte, bei
vielen Streitigkeiten, bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts. Zu dieser Zeit, im August 1756, wurde ein Staatsvertrag
zwischen dem Markgrafen Karl Friedrich von Baden und der Stadt Basel abgeschlossen, der den Zwistigkeiten ein Ende machte.
Seitdem besassen die Bewohner folgender 11 markgräflicher Orte Zollfreiheit: Haltingen, Oetlingen, Märkt, Wollbach, Hammerstadt,
Winterswiler, Mangenhardt, Egisholz, Mappach, Nebenau und Eimeldingen, doch nur für die Einfuhr ihrer eigenen Produkte
auf den Markt in Basel,
nicht für Handelsprodukte. Dafür waren sie verpflichtet, die Zollstrasse von Otterbach
bis an die Wiesenbrücke zu unterhalten. Da die Eingangszölle im Kaufhaus der Stadt bezogen wurden, handelte es sich in
Wirklichkeit nur um ein Brückengeld für Wagen, Karren, Vieh und Personen. So bezahlte ein beladener oder leerer Wagen 1 Schilling
und 8 Pfennige, ein Karren die Hälfte, d. h. 10 Pfennige, ein Rind oder ein Schwein 2 Pfennige, ein Kalb oder ein Schaf 1 Pfennig,
und ebensoviel eine Person. Grössere Bedeutung erlangte die Brücke, als hier die eidgenössische Zollstätte aufgeschlagen
wurde und der Basler Stab dem Schweizerkreuz den Platz einräumte. Jetzt genügte auch die alte Holzbrücke
nicht mehr, sodass eine eiserne an deren Stelle trat.