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GemässArt. 39
UVG undArt. 50
UVV werden bei Nichtberufsunfällen, die auf ein Wagnis zurückgehen, die Geldleistungen um die Hälfte gekürzt und in besonders schweren Fällen verweigert.
Wagnisse sind Handlungen, mit denen sich der Versicherte einer besonders grossen Gefahr aussetzt, ohne die Vorkehrungen zu treffen oder treffen zu können, die das Risiko auf ein vernünftiges Mass beschränken.
Der tiefere Sinn der eingangs erwähnten Rechtsnormen liegt darin, dass eine Interessenabwägung vorgenommen werden soll zwischen dem Gesamtinteresse der Versicherten (der Prämienzahler) und dem schützenswerten Mass einer Betätigung (z.B. Sportart). Die Prämienzahler sollen vor unzumutbaren Belastungen geschützt werden.
Es wird zwischen absoluten und relativen Wagnissen unterschieden:
Bei folgenden Sportarten/Tätigkeiten werden bei Unfällen die Geldleistungen gemäss Art. 50 UVV um 50 % gekürzt. Die Auflistung ist nicht abschliessend. Als absolute Wagnisse gelten auch andere Aktivitäten mit vergleichbarem Risiko.
Ebenfalls mit einer Kürzung der Geldleistungen um 50 % hat zu rechnen, wer bei Sportarten bzw. Tätigkeiten mit grossen Risiken die üblichen Regeln oder Vorsichtsgebote in schwerwiegender Weise missachtet. Darunter fallen beispielsweise:
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