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Die meisten Studiengänge an Fachhochschulen (FH) werden als Vollzeit- und als Teilzeitausbildung angeboten. Aufnahmebedingung ist neben einer abgeschlossenen Berufslehre eine Berufsmaturität. An den Fachhochschulen werden wie an den Universitäten Ausbildungen auf Stufe Bachelor- und Masterstudium angeboten. Dies ist eine Folge der Einführung des Bologna-Modells.Der Bachelor wird nach rund 6 Semestern abgeschlossen, die darauf aufbauenden Masterstudiengänge können in 3 bis 4 Semestern absolviert werden. Die Zulassung zum Masterstudium setzt grundsätzlich das Bachelorstudium oder einen gleichwertigen Hochschulabschluss voraus.
Der Zugang zu Fachhochschulen erfolgt mit der entsprechenden Berufsmaturität prüfungsfrei. Für Studiengänge in den Bereichen Kunst, Musik, Soziales und Gesundheit führen die Fachhochschulen zusätzliche Eignungsprüfungen durch.Absolventinnen und Absolventen einer Mittelschule können in eine Fachhochschule eintreten, wenn sie zusätzlich eine praktische Ausbildung von mindestens einem Jahr Dauer absolviert haben.
Vertiefungs- und Spezialisierungsstudiengänge
Die Fachhochschulen bieten zahlreiche Aufbau- und Vertiefungsstudien an, die zu den eidgenössisch anerkannten Titeln Certificate of Advanced Studies (CAS), Master of Advanced Studies (MAS) und im Bereich Wirtschaft zum Executive Master of Business Administration (EMBA) führen. Diese Ausbildungen wurden früher als Nachdiplomkurse NDK oder Nachdiplomstudien NDS bezeichnet. Eine Weiterbildung mit Abschluss CAS dauert 6 - 12 Monate, MAS 24 Monate.
Zugang zu diesen Weiterbildungen haben in der Regel Absolventen von Bachelor- und Masterstudiengängen. Je nach Lehrgang gibt es davon abweichende Ausnahmeregelungen, so dass auch Kandidaten mit anderen Laufbahnen sur Dossier zugelassen werden können.