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Von der Haustür oder Gartenpforte wird eine Sonnerie- und Sprechanlage mit einem oder mehreren Hausapparaten im Korridor und/oder in mehreren Wohnräumen installiert. Die Sonnerietaste ist in die Aussensprechstelle, der Türöffnerknopf im Hausapparat integriert. Die Anordung erfolgt in 1,40 bis 1,60m Höhe in Nähe des Türgriffs. Für internen Sprechverkehr innerhalb des Hauses dient ein Haustelefon als Familientelefeon. Kleinanlagen mit zwei Sprechstellen werden auch mit Batteriebetrieb geliefert.
Türsprechanlage als Gegensprechanlage
als einfache Anlagen ermöglichen Sprechverkehr zwischen Türlautsprecher und einem oder mehreren Wohntelefonen, mit und ohne Mithör- sowie Mitsprechmöglichkeit, als kombinierte Anlagen ermöglichen sie Sprechverkehr zwischen einer begrenzten Anzahl Wohntelefonen untereinander und zum Türlautsprecher. Beim internen Sprechverkehr ist der Türlautsprecher abgeschaltet, mit und ohne Mithör- und Mitsprechmöglichkeit.
Türsprechanlage für Wechselsprechverkehr
Der Sprechverkehr ist von beliebig vielen Hausstationen zum Türlautsprecher möglich. Das Lautsprechersystem wird durch Sprechtaste als Mikrofon oder Lautsprecher geschaltet.
Kombinierte Türsprechanlagen
ermöglichen Sprechverkehr von einer begrenzten Anzahl von Wohnsprechhauptstellen untereinander und/oder zu -nebenstellen und Türlautsprechern.
Video-Türsprechanlagen
bestehen aus einer Video-Türstation mit der erforderlichen Anzahl Taster, einer oder mehreren Monitor-Hausstationen als Einbau- oder Tischstation. Durch Bestätigung eines Tasters an der Türstation wird automatisch eine Bildverbindung zur jeweils angewählten Monitorstation geschaltet. Ein in die Station eingebauter Summer mit einstellbarer Lautstärke gibt zusätzlich ein akustisches Signal. es ist nun freigestellt, mit der einlassbegehrenden Person über die Sprechanlage Kontakt aufzunehmen und ihr die tür fernbetätigt zu öffnen oder nicht.
Bei Betätigung der Türöffner-Taste an der Monitorstation wird die Bildverbindung beendet und die Anlage wieder in Bereitschaft geschaltet. Ist der Besucher unerwünscht und erfolgt keine Kontaktaufnahme, schaltet sich, nach einer einstellbaren Zeit von 15 bis 90 Sekunden, die Anlage automatisch wieder in den Bereitschaftszustand. Kommt von der Türstation kein Läutesignal und soll dennoch das Geschehen vor dem Eingang der Monitorstation durch Tastendruck für Kurzzeit- oder Dauerbeobachtung eingeschaltet werden. An jede Türstation lassen sich beliebig viele Monitorstationen – auch innerhalb einer Wohnung bzw. eines Bürokomplexes – anschliessen. Falls erwünscht, können die einzelnen Monitorstationen auch als Haustelefon-Anlage geschaltet werden.
Sonnerieanlagen
werden zusammen mit der Ruf- und Sprechanlage installiert, kombiniert mit dem Türöffner. das Läutewerk ist so anzuordnen, dass es überall gut hörbar ist, z.B. auf der Terrasse und im Garten, evtl. abschaltbar.
Die Telefonanlage
ist bei entsprechender Ausstattung gleichzeitig als „Haustelefon“ und Türsprechanlage nutzbar.
Trend
in Zukunft werden Konvergenz und Integration auf Ethernet/IP-Basis die Grundlage bilden. Die Basis für die flexible Multimedia-Verkabelung mit Wohnungsverteiler nach EU-Norm.