Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03181.jsonl.gz/2703

Die CS dementiert nach dem Absturz der Aktie die Gerüchte über Verluste aus einem Investmentvehikel. Sie habe keine Handelsverluste erlitten, schrieb die Bank.
Nach dem Absturz der Credit-Suisse-Aktien hat sich die Grossbank Credit Suisse gezwungen gesehen, Gerüchte über Verluste aus einem Investmentvehikel zu dementieren. Die CS-Papiere fielen am Dienstagmorgen noch deutlicher als der Schweizer Aktienmarkt insgesamt.
Am Mittag betrug der Verlust der Credit Suisse-Aktie immer noch vier Prozent. Der Schweizer Leitindex SMI pendelte sich nach dem morgendlichen Taucher im Zuge der weltweiten Aktienbaisse bei minus 1,7 Prozent ein, respektive 8946 Punkten.
Internationale Händler stellten einen direkten Zusammenhang zwischen den globalen Börsenverlusten und einem Anlagevehikel der Credit Suisse im sogenannten Volatilitätsindex VIX her.
Sinken die Börsen, steigt der Volatilitätsindex VIX
Der VIX orientiert sich am US-Index S&P 500 und leitet sich vom Handel mit Optionen ab. Er gilt als Gradmesser für die Stimmung an den Aktienbörsen. Wenn die Börsen wegen Krisen sinken, schnellt der VIX in die Höhe.
Die Credit-Suisse ist im Auftrag von institutionellen Kunden in ein Anti-Volatilitäts-Produkt auf dem VIX investiert - sogenannte inverse VIX Short Term ETN, mit Laufzeit bis 2030.
Nachdem diverse Finanzportale geschrieben hatten, die CS habe mit dem Anti-Volatilität-Produkt 500 Millionen Dollar verloren, reagierte die CS mit einer Mitteilung. Sie habe keine Handelsverluste auf diesem Vehikel erlitten, teilte die CS am Mittag mit. Die Einbussen der CS-Aktien seien innerhalb des negativen Gesamtmarktes zu sehen, sagte ein CS-Sprecher.
(sda/tdr)