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Inhalt
Ernst Ludwig Kirchner, der ab 1917 bis zu seinem Tod 1938 in Davos lebte, regte in den zwanziger Jahren eine Gruppe junger Basler Künstler an, seinen expressiven Stil weiter zu entwickeln. Neben dem Maler Albert Müller erwies sich der Bildhauer Hermann Scherer als besonders begabt; seine wenigen, farbig bemalten Holzfiguren gehören zu den bedeutendsten Bildwerken des Expressionismus. Die Totenklage darf als sein Hauptwerk bezeichnet werden, in dem er eigene Erfahrungen und kunsthistorische Erinnerungen verschmilzt. Grünewalds Magdalena am Fusse des Gekreuzigten und die Pietà der Maria mit dem toten Christus werden zu einem modernen Andachtsbild vereint.