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Von welchem Vegetarier stammt angeblich dieser Satz:
„… das Klima ebenso wie durch Wälder auch durch die Moore günstig beeinflußt und dass die völlige Beseitigung der Moore unabsehbare klimatische Folgen haben würde.“ ?
Von welchem Vegetarier stammt angeblich dieser Satz:
„… das Klima ebenso wie durch Wälder auch durch die Moore günstig beeinflußt und dass die völlige Beseitigung der Moore unabsehbare klimatische Folgen haben würde.“ ?
Mein Argument ist, dass es in der Naturwissenschaft speziell in der Physik nicht um Wahrheit geht. In der Physik wird versucht, Gesetzmässigkeiten zu finden, die die beobachteten Phänomene beschreiben und es uns möglich macht, Voraussagen zu machen. Aber es lässt sich nicht beweisen, dass diese Gesetze wahr sind. Bertrand Russel hat das Problem mit der Geschichte vom Truthahn verdeutlicht.
Einschub: der schlaue Truthahn.
Es war einmal ein schlauer Truthahn, der festgestellte hatte, dass er jeden Morgen etwas zum Fressen bekam. Er leitete daraus ein Naturgesetz ab und machte die Voraussage, dass er für ewige Zeiten morgens etwas zum Fressen bekomme. Aber dann kam Weihnachten.
Wir können also nicht sagen, dass eine gewisse Aussage der Physik wahr ist.
Gegenargument: Die Aussage, dass die Erde eine Kugel (angenähert) und keine Scheibe ist, ist eine wahre, physikalische Aussage.
Dieses Argument besteht aus drei Teilen:
Die Teil 1 und 3 lassen sich wohl kaum bestreiten, aber was ist mit dem Teil 2?
Ich bin der Meinung, dass die Aussage «Die Erde ist eine Kugel und keine Scheibe.» nichts mit Physik zu tun hat.
Begründung: Wenn die Erde eine Scheibe wäre, müsste kein Jota in den Lehrbüchern der Physik geändert werden, weil die Gesetze der Physik noch immer die gleichen wären. Wenn sich aber herausstellen sollte, dass die Entropie in einem geschlossenen System abnehmen kann (2. Hauptsatz der Thermodynamik ist falsch), dann muss fast alles neu geschrieben werden. Der 2. Hauptsatz ist also eine physikalische Aussage, aber unser Beispiel nicht.
Warum ist das wichtig?
Weil sich Menschen manchmal auf die Wissenschaft berufen und behaupten, dass die Aussagen der Naturwissenschaftler wahr sind. Damit machen sie ihre Ansichten natürlich unanfechtbar. Dahinter steckt nicht unbedingt schlechter Wille.
Die Rassenhygieniker, die Stalinisten und Maoisten beriefen sind alle darauf, dass ihre Handlungen richtig sind, weil sie auf wahren Erkenntnissen der Naturwissenschaften berufen.
Eine Naturwissenschaft, die die Wahrheit erkennt, ist auf dem Wege sich überflüssig zu machen.
Ein Denkfehler ist es, wenn man meint, es verhielte sich mit falschen Aussagen entsprechend. Die Welt ist in diesem Fall nicht symmetrisch. Es lässt sich (fast?) immer zeigen, dass eine falsche physikalische Aussage falsch ist.
Im übrigen stelle ich mir eine Welt, in der der Mensch im Besitz der Wahrheit wäre, extrem langweilig vor. Nichts meht zu diskutieren.
Nach der klassischen Theorie des Staates hat der Staat die Aufgabe sich um die öffentlichen Güter (z.B. Infrastruktur, aber auch Sicherheit) zu kümmern. Ausserdem schützt er das Privateigentum.
Für ersteres braucht er Geld und dafür wurden die Steuern erfunden. Heute ist es hauptsächlich die Einkommenssteuer, die das Geld bringt. Die Einkommenssteuer ist eine verhältnismässig neue Steuer. Früher wurden z. B. Häuserbreiten besteuert. In den Niederlanden sind bis heute Gardinen weniger verbreitet, weil die angeblich früher besteuert wurden.
Steuern können aber auch zum Steuern benutzt werden und dies wird heute immer häufiger verlangt.
Wenn man besonders intelligent erscheinen will, dann sieht man vor, dass die neue Steuer keine Mehrkosten verursacht, weil eine andere Steuer erniedrigt wird. Es geht ja um das Steuern des Verhaltens und nicht darum, den «Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen».
Nehmen wir an das Produkt A wird besteuert und das Produkt B wird nicht besteuert. Die Menschen sollen aber möglichst nicht das Produkt B verbrauchen. Also erheben wir eine saftige Steuer (sonst wirkt es ja nicht) auf das Produkt B. Damit es keinen Aufschrei gibt, wird die Steuer auf das Produkt A abgeschafft.
Und siehe da: es wirkt. Ein voller Erfolg: Produkt B wird praktisch nicht mehr nachgefragt.
Nur jetzt kommt der Störenfried Finanzminister und beschwert sich, dass er jetzt weder Steuern auf das Produkt A noch auf das Produkt B bekommt. Nun dann führen wir eben die Steuer auf Produkt A wieder ein, aber dann ist das Geschrei gross.
Die deutsche Bevölkerung ist gemäß Umfragen für den Klimaschutz, solange es nichts kostet. Höhere Strompreise werden nur von ca. 20% der Bevölkerung akzeptiert.
Die Dekarbonisierung Deutschland ist aber nicht für umsonst zu haben.
Die Grünen haben jetzt eine innovative Lösung gefunden. Man erstellt einen sogenannten Klimafond, aus dem alles finanziert wird. Der Fond wird einfach mit Schulden finanziert. Die Schulden müssen zwar auch von der Bevölkerung finanziert werden, aber das kann man so verschwommen machen, dass eine direkte Zuordnung zu steigenden Preisen kaum möglich ist. Ausserdem wird das Zurückzahlen über Generationen verteilt (oder eventuell wird nicht zurückgezahlt).
Ich habe etwas getan, was ich sonst selten mache: ich habe Nachrichten im Fernsehen geschaut. Danach kamen die Wetteraussichten. Um den Trend für die nächsten Tage darzustellen, wurde ein Diagramm gezeigt. Auf der X-Achse wurden die Tage dargestellt; auf der Y-Achse die Temperatur. Da ich kein passendes Bild im Internet gefunden habe, habe ich selbst eins entworfen.
So eine ähnliche Kurve haben sicher alle schon mal gesehen.
Aus der Kurve können wir entnehmen, dass am 21.6. 20°C erwartet werden und am nächsten Tag, dem 22.6. soll es 25°C werden. Am 24.6. können es sogar 37°C werden.
Nur was soll die Zeitachse bedeuten? Wann werden z. B. 22°C erreicht? Am Morgen des 22.06.?
Nimmt die Temperatur zwischen den Tagen (= nachts) nicht ab?
Eigentlich müssten nur Punkte an den einzelnen Tagen dargestellt werden. Die Verbindung der Punkte macht keinen Sinn, außer dass es etwas dramatischer aussieht.
Ich bin durch einen Link auf das Blog von Deutschland bekanntesten Klimaforscher Prof. Dr. Stefan Rahmstorf gestossen. Die Diskussionen über den Klimawandel, die er dort führt, ermüden mich zu schnell. Aber ich bin auf eine interessante Anmmerkung gestossen. Prof. Dr. Rahmstorf hat manchmal die Schule geschwänzt. Das habe ich nicht gemacht, weil meine Eltern bereits genug Sorgen hatten.
Aber er hat trotzdem ein Einser-Diplom in Physik gemacht. Das haben wir etwas gemeinsam. Ich habe auch ein Einser-Diplom in Physik. (siehe unten der Beweis)
Warum ich das noch nie erwähnt habe? Weil ca. 88% alle Physiker in Deutschland ein Einser-Diplom haben.
Warum Herr Prof. Dr. Rahmstorf das nicht erwähnt, weiß ich nicht.
Mein Vater hat mir den Rat gegeben, immer an den zweiten Schritt zu denken. Der erste Schritt sei in der Regel einfach, die Probleme starten mit dem zweiten Schritt.
Wenn die Briten diesen Rat beherzigt hätten, gäbe es wohl keinen Brexit.
Der Referentenentwurf für das neue Klimagesetz läuft in die gleiche Richtung.
Es werden im Entwurf nur die CO2-Einsparungsziele benannt, wer für die Einhaltung zuständig ist und dass die Ministerien bestraft werden, wenn er die Ziele nicht erreicht.
Wie die Ziele erreicht werden sollen (der zweite Schritt), wird mit keiner Silbe erwähnt.
Man ist sich allgemein einig, dass die Ziele für 2020 (d. i. nächstes Jahr) nicht erreicht werden.
Trotzdem stehen sie im Gesetzesentwurf.
Heute heißt es in der Zeitung, dass autonomes Fahren keinen großen Beitrag zum Klimaschutz leistet.
Aber man erwartet eigentlich schon, dass der Verkehr weniger wird mit dem autonomen Fahren.
Ich fahre eigentlich nie mit dem Auto nach Oldenburg, weil ich keine Lust auf Parkplatzsuche habe. Aus irgendeinem Grund habe ich auch eine Abneigung gegen Parkhäuser.
Aber wenn mein Auto selbst fährt, könnte das anders aussehen.
Nehmen wir mal an, dass ich mit dem Auto zur Universität fahre. Da ich keine Lust zur Parkplatzsuche habe, lasse ich das Auto einfach 2 Stunden immer um den Block fahren. In den 2 Stunden schafft das Auto vielleicht 50 km. Da es natürlich ein E-Auto ist, verbraucht es dafür etwa 8 kWh. Die Kilowattstunde kostet heute etwa 30 Cent. Also entstehen mir Kosten von 2,40 Euro. Das ist vielleicht billiger als das Parkhaus. Außerdem erspart es mir den Fussweg zum Parkhaus.
Auf die Frage: «Wo fahren all die Autos hin?» heißt dann die Antwort: «Die fahren nirgends hin, die Parken autonom.»
Wer «Das Boot» gesehen hat, der weiß, dass Filzläuse bevorzugt in der Schambehaarung leben.
Dieses Habitat ist aber von der Vernichtung bedroht, da immer mehr Menschen ihre Schamhaare rasieren. Für die Filzlaus ist das die ökologische Katastrophe. Sie ist vom Aussterben bedroht.
Der NDR hat dankenswerterweise auf diese erschreckende Tatsache in seinem Regionalprogramm hingewiesen und wegen der Wichtigkeit im Jahresrückblick noch mal wiederholt. 😊
Ich stehe auf einem Deich an der Nordsee. Es ist auflaufendes Wasser und stürmischer Nordwestwind. Windstärke 9, in Böen 10. Man kann sich nur mit Mühe halten. Neben mir steht ein vegetarischer Arzt aus Marienhafe und bläst mit voller Kraft gegen den Sturm an. Ich schaue ihn entgeistert an und sage: «Was soll das denn werden?». Er dreht sich zu mir und schreit: «Immerhin besser als gar nichts tun.» Ich will gerade richtig loslachen, da schläft der Sturm plötzlich ein. «Ich muss jetzt leider gehen, noch Hausbesuche zu machen», sagt der Arzt.