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Ein Fluss ist ein Gewässer, das fliesst. Ein kleiner Fluss heisst Bach, ein besonders grosser ist ein Strom. Der Fluss beginnt an einer Quelle, wo Wasser aus dem Boden kommt. Er endet bei der Mündung, wo der Fluss ins Meer fliesst. Weil Flüsse bei der Mündung ins Meer meist sehr flach und träge fliessen, lagern sie dort ihren Sand ab und bilden eine dreieckige Landform. Die nennt man Delta. Dort teilt sich der Fluss meist noch in mehrere Arme auf.
Viele Flüsse fliessen allerdings nicht direkt ins Meer, sondern in einen anderen Fluss. Sie sind also nur Nebenflüsse des Flusses, der der längste von ihnen ist. Diese Flüsse zusammen bilden ein Flusssystem. Es sorgt dafür, dass das Wasser aus einem grossen Gebiet dort nicht bleibt, sondern abfliesst.
Flüsse sind also ein wichtiger Teil des Wasserkreislaufs: Die Sonne erhitzt das Wasser des Meeres. Es verdunstet zu Wolken, die auch über das Land ziehen. Dort regnet es. Das Regenwasser wird zu Grundwasser unter der Erde, und an einigen Orten bilden sich Quellen. Das Wasser aus den Quellen fliesst dann über die Flüsse wieder ins Meer.
(Quelle: KLexikon, abgerufen 1. September 2021)