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In einem spektakulären Massensprint hat sich Marcel Kittel den Sieg in der 3. Etappe des Giro d'Italia geholt. Im Ziel in Dublin zog der Deutsche nach 187 Kilometern auf den allerletzten Metern noch um eine Radlänge am Briten Ben Swift vorbei, der schon wie der sichere Sieger ausgesehen hatte.
«Ich dachte schon, dass ich die Etappe verloren hätte, denn ich war in keiner guten Position», gab Kittel nach dem Sieg zu. «Ich weiss nicht, woher ich die Körner noch geholt habe. Ich bin überglücklich.»
Kittel machte sich an seinem 26. Geburtstag gleich selber das wohl schönste Geschenk, indem er den zweiten Etappensieg innert 24 Stunden feierte. Im Gesamtklassement gab es keine Änderungen, bevor der Giro-Tross nach Italien aufbrach. In der Maglia Rosa wird nach dem Transfer am Dienstag weiterhin der Australier Michael Matthews fahren. (ram)
Das Stimmvolk hat sich in die Verfassung geschrieben, das Velo als Fortbewegungsmittel zu fördern. Das ist gut, reicht aber nicht. Jetzt sind die Bürgerlichen gefragt, überall!
Von Eddy Merckx stammt das schöne Zitat: «Fahre so viel oder so wenig, wie du magst. Fahre so lange Strecken oder so kurze, wie du magst. Aber fahr!»
Es ist ein romantisches Zitat, aber es ist in politischer Hinsicht falsch.
Für den belgischen Radstar der sechziger und siebziger Jahre war die Parole natürlich leicht umzusetzen. Merckx' Heimatgemeinde war ein flandrisches Land-Kaff von 10'000 Einwohnern, ideal für Aus- und Trainingsfahrten, egal ob lange oder kurze.
Anders sieht …