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Spamming ist der automatisierte Versand von elektronischen Nachrichten an eine Vielzahl von Empfängern ohne deren Einwilligung. Der Absender solcher Werbebotschaften wird als Spammer bezeichnet.
Beispiele:
- Unbekannte Firmen haben Ihnen SMS-, Telefax- oder Mail-Werbemitteilungen für Produkte oder Dienste geschickt.
- Eine Unbekannte gesteht Ihnen per SMS ihre Liebe und bittet Sie, auf eine 090x- Nummer zurückzurufen.
- Unbekannte Personen möchten Vermögenswerte mit Hilfe der Zugangsdaten zu Ihrem Bankkonto ausser Landes schaffen.
- In einer scheinbar von Ihrer Bank unterzeichneten E-Mail werden Sie nach Ihrem Passwort oder Ihrer Kontonummer gefragt. (Diese Art von Betrug wird Phishing genannt.)
In der Schweiz ist Spam seit dem 1. April 2007 ausdrücklich verboten. Das gilt für alle Telekommunikationsmittel - also etwa für E-Mail, Fax, SMS und Telefon (Anrufmaschine).
Negative Auswirkungen des Spammings:
- Die Postfächer oder SMS-Speicher privater Nutzer werden mit unerwünschten Nachrichten verstopft.
- Das Aussortieren von unerwünschten und "richtigen" Mitteilungen ist mühsam und zeitraubend.
- Der Inhalt der Mitteilungen stellt oftmals einen erheblichen unerwünschten Eingriff in den privaten Lebensbereich dar und gefährdet mit pornographischen Angeboten insbesondere die Jugend.
- Die Netzinfrastruktur (z.B. Mailserver der Provider) wird überlastet.
Letzte Änderung 01.04.2007