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Entstehung der „Trepsä – Hudler“
Die Idee entstand im März 1991 in einer gemütlichen Runde im Kreise einer Familie, die aus Plausch am fasnächtlichen Treiben aktiv an der Fasnacht mitmachen wollte.
Während der „Trepsä - Hudler“ sein endgültiges Aussehen annahm, gesellten sich noch weitere Mitglieder dazu. Sodass am 14.8.1991 die offizielle Gründung der „Trepsä - Hudler“ stattfand.
In einem rund ein Jahr dauernden Prozess entstand die grausig schöne Holzlarve. Die Masken wurden schliesslich in aufwendiger Handarbeit durch den Flumser Schnitzer Bruno Bless geschnitzt.
Das schlichte Gewand entstand in eigener Regie und wurde von den Mitgliedern selbst geschneidert.
Den ersten öffentlichen Auftritt hatten die „Trepsä - Hudler“ anlässlich des Einschellen in Siebnen am 6.1.1993.
Was ist der „Trepsä - Hudler“?
Der „Trepsä - Hudler“ ist ein Wesen halb Mensch halb Tier. Einmal im Jahr, in der Fasnachtszeit, kommt es aus dem tiefen „Trepsätal“ in bewohnte Gebiete. Während dieser Zeit treibt es dann sein furchterregendes Unwesen.
Der „Trepsä - Hudler“ fällt vor allem durch seine wilde und ungestüme Art auf. Denen, die ihm gut gesinnt sind verteilt es „Trepsäwürmer“ und „Trepsäwasser“.
Neben den Auftritten an den offiziellen Fasnachtstagen in Siebnen ist der „Trepsä-Hudler vor allem an diversen Umzügen aktiv. Das „Butznen“, ein alter Brauch in der March, wird besonders gefördert und auch oft in Siebnen und Umgebung ausgeführt.