Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03647.jsonl.gz/2806

In den letzten Monaten ist es in der Schweiz zu vermehrten Masernfällen gekommen. Im Jahre 2019 wurden 138 Fälle gezählt (Stand 5.5.19), wobei 40 Fälle, also etwa jeder dritte Fall, im Kanton Bern notiert wurde. Personen mit Jahrgang 1963 oder älter, haben in der Regel eine Maserninfektion als Kinder oder Jugendliche durchgemacht und gelten als geschützt. Wenn Sie aber zwischen 1964 und 2019 geboren sind, kontrolliren Sie bitten Ihren Impfausweis. Die Impfung wird entweder als "Masernimpfung" oder als "Masern-Mumps-Röteln"-Impfung oder als "MMR" aufgeführt sein; die am häufigsten verwendeten Impfstoffmarken sind "Priorix®" oder "Triviraten®". Es sollten zwei Dosen verabreicht worden sein für einen korrekten Schutz.
Denken Sie auch dieses Jahr an die Grippeimpfung. Die Grippeimpfung wird folgenden Personen empfohlen:
Personen ab 65 Jahren
Erwachsene und Kinder ab 6 Monaten mit den folgenden Erkrankungen: Herzleiden, Lungenerkrankungen (z.B. Ashtma bronchiale), Diabetes, neurologische Erkrankungen (z.B. Parkinson, Multiple Sklerose, Hirnschlag)
Fehlen oder Funktionsstörungen der Milz und bei Immundefizit (z.B. HIV-Infektion, Krebs, Rheumaerkrakungen)
Schwangere Frauen und Frauen, welche in den letzten 4 Wochen entbunden haben
Frühgeborene (Geburt vor der 33. Schwangerschaftswoche oder mit einem Geburtsgewicht unter 1500 g) ab dem Alter von 6 Monaten für die ersten beiden Winter
Patientinnen und Patineten in Pflegeheimen und in Einrichtungen für Personen mit chronischen Erkrankungen
Alle Menschen, welche mit den obigen 6 Gruppen Kontakt haben, und alle, welche Kontakt zu Neugeborenen unter 6 Monaten haben
Personen ab 65 Jahren
Und all jenen, welche es satt haben, über die Weihnachtstage oder in der Sportwoche eine Woche lang krank zu sein.
Für Risikopersonen ist die Grippe keine harmlose Krankheit. In der Schweiz hat sie jedes Jahr zwischen 1000 und 5000 Spitaleinweisungen und bis zu 1500 Todesfälle, insbesondere bei älteren Personen, zur Folge.
Auch diese Jahr suchen wieder zahlreiche Schweizer gerade auch im Winterhalbjahr der Kälte zu entfliehen und reisen in den Süden. Bitte denken Sie vor Reisen in heisse Länder, sich entsprechend beraten zu lassen. Nebst der meist notwendigen Hepatitis A-Impfung muss insbesondere dfe Malaria-Prophlylaxe diskutiert werden. In den letzten Jahren erkrankten in der Schweiz ungefähr 200 Personen an Malaria und etwa 1 von 100 kam dabei ums Leben. Malaria ist also eine potentiell tödliche Krankheit. Melden Sie sich für eine Beratung.
Anmeldung zum praxisinternen Infoboard
Nur für MitarbeiterInnen der Gemeinschaftspraxis Uetendorf