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Strategisches Personalcontrolling
Das Strategische Personalcontrolling oder Human Capital Controlling ist ein notwendiges Instrument, um Personalrisiken zu vermeiden und frühzeitig zu erkennen, und gleichzeitig das wichtigste Führungsinstrument, um das Humankapital optimal zu planen und zu steuern. Trends und Risiken können frühzeitig erkannt und somit Folgekosten schwerwiegender Fehlentscheidungen vermieden werden. Gleichzeitig erlaubt ein systematisches Human Capital Controlling das Aufzeigen von Wirkungszusammenhängen von Investitionen ins Humankapital und dadurch die Ausrichtung auf wertschöpfende Aktivitäten.
Drei Arten von Messgrössen im Human Capital Excellence-Modell
Um die Qualität, den Wert und das Entwicklungspotenzial des Humankapitals einschätzen zu können, müssen Risiken bzw. deren (Miss-)Erfolgsfaktoren messbar gemacht, d.h. in konkrete Messgrössen übersetzt werden.
Das Human Capital Excellence-Modell berücksichtigt drei Arten von Messgrössen:
1. Kennzahlen (durch Erhebung)
2. Indikatoren (durch Befragungen mit der Repertory Grid Technik)
3. Kenngrössen (durch Expertenrunden)
Durch sie ist es möglich, ein ganzheitliches Bild zu schaffen und die wesentlichen Zusammenhänge aufzeigen. Folgende Aspekte werden durch deren Erhebung berücksichtigt:
- Verschiedene zeitliche Dimensionen (rückblickend; Momentaufnahme mit Prognose)
- Quantitative UND qualitative Aspekte
- Unterschiedliche Blickwinkel oder Sichtweisen (Facts ; Selbstbeurteilung; Fremdsicht)
- Mehrere Erhebungsinstrumente (Datenerhebungen; Befragungen; Expertenrunden).