Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03561.jsonl.gz/2707

Die Popsängerin Adele ist die grosse Gewinnerin der diesjährigen Grammy-Verleihungen. Die Britin räumte am Sonntag in Los Angeles fünf Preise ab, darunter mit ihrem Werk «25» die Auszeichnung in der wichtigsten Kategorie «Album des Jahres».
Adele holte auch die ebenfalls besonders begehrten Grammys für die beste Aufnahme und den besten Song - beide Preise für ihren Welthit «Hello». Adele setzte sich damit klar gegen ihre Hauptkonkurrentin, die R&B-Diva Beyoncé, durch.
US-Sängerin Beyoncé kam auf zwei Preise in Nebenkategorien. Bei der Entgegennahme des Preises für das beste Album rühmte Adele unter Tränen ihre Kollegin. «Alle wir Künstler verehren Dich», sagte sie an Beyoncé gewandt. «Du bist unser Licht.»
Die Grammys ehren in zwei Hauptkategorien einen einzelnen Song. Beim «Lied des Jahres» («Song of the Year») werden die Komponisten und Texter ausgezeichnet. Die Kategorie «Aufnahme des Jahres» («Record of the Year») würdigt neben diesen Songwritern auch das Produktionsteam und die Toningenieure rund um den Song.
Fünf Preise für David Bowie
Bei den Grammy-Awards zählte auch ein Verstorbener zu den grössten Siegern des Jahres: David Bowie wurde in fünf Kategorien mit dem wichtigsten Musikpreis der Welt ausgezeichnet.
Bowie gewann für sein letztes Studioalbum «Blackstar» posthum Grammys für die beste Rockperformance, den besten Rocksong, das beste Alternative-Music-Album, das beste die Aufnahme begleitende Verpackung und Booklet, sowie das technisch am besten ausgeführte Album. Bowie war am 8. Januar 2016 gestorben, zwei Tage nach der Veröffentlichung von «Blackstar» an seinem 69. Geburtstag.
Viele Auszeichnungen waren ausserdem schon vor Beginn der Gala vergeben worden. So konnte sich Adele bereits da über zwei Grammys freuen - sie bekam den Preis für das beste Pop-Gesangsalbum (für «25») und für die beste Pop-Solodarbietung («Hello»). Beyoncé erhielt die Auszeichnung für das beste Musikvideo («Formation»).
Grammy für Produzent Al Walser
Aus Schweizer Sicht gab es einen Erfolg mit dem Grammy-Gewinn des Albums «Presidential Suite: Eight Variations On Freedom» in der Kategorie Best Large Jazz Ensemble Album. Beim Album der Ted Nash Big Band wirkte der schweizerisch-liechtensteinische Produzent Al Walser nach eigenen Angaben als Produzent mit.
Leer gingen dagegen das Orchestre de la Suisse Romande und das La Cetra Barockorchester Basel aus. Beide mussten sich in ihren Kategorien, beste Orchester-Darbietung respektive bestes klassisches Solo-Album, anderen Mitbewerbern geschlagen geben. (sda/dpa/afp)