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Der Schlag
Gedichte geschrieben nach einem Schlaganfall.
Aufarbeitung eines Traumas!
Helmut Audick
Helmut Audick erlitt im, Jahr 2003 während einer Theaterprobe einen Schlaganfall und ist seitdem halbseitig gelähmt. Mit einem Schlag änderte sich sein Leben. Alles, was er in seiner Freizeit gern und erfolgreich gemacht hatte, konnte er nun nicht mehr: Theater spielen, als Sänger mit Gitarre wie Elvis auftreten, in Kunstausstellungen seine eigenen Werke bekannt, in der Natur lange Wanderungen machen. Nur eins war ihm geblieben, das Schreiben. Schon während der Schulzeit, dem Studium und der Zeit als Grundschullehrer schrieb er Gedichte, und so nahm er noch in der Klinik ein Notizheft und einen Stift in die unversehrte rechte Hand. Das Schreiben der Gedichte half ihm, seine Ängste zu bewältigen und das Leben so anzunehmen, wie es ist. Die Gedichte beschreiben Gefühle des Verlustes, den harten Kampf des täglichen Trainings zur Verbesserung der Beweglichkeit, Erinnerungen an unbeschwerte Zeiten ebenso wie aktuelle Beobachtungen der Geschehnisse in der Familie, im Dorf und in der grossen Weltpolitik. Die Veröffentlichung ist auch als Ermutigung gedacht, mit der Aktivierung der eigenen kreativen Kräfte seine Situation zu verarbeiten.