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Eishockey - Tschechien verhindert an der Eishockey-WM ein historisches Debakel. Der WM-Dritte qualifiziert sich dank eines 7:0 gegen Norwegen doch noch für die Viertelfinals und trifft nun auf die Schweiz.
Den zweiten Viertelfinal in der "Schweizer Gruppe" in Stockholm bestreiten Kanada und Schweden. Die Einheimischen siegten zum Abschluss der Vorrunde gegen Dänemark nach zweimaligem Rückstand mit 4:2.
In Helsinki bezwang die Slowakei die USA 4:1 und qualifizierte sich als letztes Team der Gruppe B für die Runde der besten acht. In dieser treffen die Osteuropäer auf Finnland, das sich mit einem 3:2-Sieg nach Verlängerung gegen Lettland den Gruppensieg gesichert hat. Zudem bekommt es Titelverteidiger Russland mit den USA zu tun.
Die Tschechen hätten sich bei einer Niederlage erst zum zweiten Mal nach 1930 an einer Eishockey-WM ausserhalb der Top 8 klassiert - 1953 in der Schweiz reiste die Mannschaft nach dem Tod ihres Staatspräsidenten Klement Gottwald frühzeitig ab. Zittern musste der 12-fache Weltmeister allerdings nicht, lenkte er doch das Spiel schon früh in die gewünschten Bahnen - in der 12. Minute stand es bereits 3:0.
Dass dem so war, daran hatte Tomas Plekanec, der Teamkollege von Rafael Diaz bei den Montreal Canadiens, grossen Anteil. Der Center benötigte keinerlei Anlaufzeit und bereitet in seiner ersten Partie an diesem Turnier die ersten drei Tore der Tschechen vor.
Die Slowaken legten gegen die Amerikaner einen Blitzstart hin. Bereits nach 15 Sekunden gingen die Osteuropäer dank Branko Radivojevic in Führung. Nach vier Minuten und einem Tor von Martin Bartek stand es schon 2:0. Das Game-Winning-Goal für Finnland gegen Lettland schoss in der 64. Minute Antti Pihlström.
Nach dem Sieg der Slowaken ging es in der Partie zwischen Frankreich und Deutschland nur noch um eine bessere Schlussklassierung. Die DEB-Auswahl holte zweimal einen Rückstand auf und siegte 3:2 nach Verlängerung. Den Siegtreffer erzielte nach 65 Sekunden der Overtime Christian Ehrhoff; der Verteidiger der Buffalo Sabres hatte im Powerplay bereits für das 1:1 (18.) verantwortlich gezeichnet. Damit beenden die Deutschen das Turnier im 9. Rang.
SDA-ATS