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Die beiden Streichquintette entstanden zu Zeitpunkten, die Felix Mendelssohns kurzes Künstlerleben quasi einrahmen. Sein erstes Quintett op. 18 gehört zu seinen erstaunlichen Frühwerken, das er 1826 im Alter von gerade einmal 17 Jahren komponierte. Die Uraufführung erlebte das Werk in einer der beliebten Sonntagsmusiken im Hause der Mendelssohns. Das Quintett op. 87 hingegen entstand im Jahre 1845 nur zwei Jahre vor seinem frühen Tod und gehört mit seinem unwiderstehlichen, virtuosen Gestus, aber auch mit seinen zarten Farben und dem tiefen langsamen Satz zu den ganz grossen Kammermusikwerken der Romantik.