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Die Gesandten Maria Theresias kommen in die Hungergebiete des Schwabenlandes und locken Urvater Kempf nach "Transsilvanien". Schnell werden die Siedler, die auf einem Floss donauabwärts reisen, in Slawonien heimisch. Bis mehr als 150 Jahre später erneut Gesandt die sogenannten Volksdeutschen heim ins Reich holen und für die Waffen-SS rekrutieren sollen. Der Dichter Georg Kempf wird an die Ostfront geschickt, desertiert und kehrt nach Kriegsende nach Jugoslawien zurück, weil ihm die Russen schriftlich attestieren, "für die richtige Sache" gekämpft zu haben. Er freundet sich mit der Partisanin Vera an, und sie heiraten. Doch die Geschichte und die so unterschiedlichen ideologischen Welten, aus denen sie stammen, machen es ihnen schwer, einen gemeinsamen Weg zu gehen.
Die Reparatur der Welt zeichnet Slobodan Šnajders eigene Familiengeschichte nach: das Buch ist einer der imposantesten Romane der europäischen Gegenwartsliteratur.
Und hier eine Rezension in der NZZ.Über die Autorin / über den Autor:
Slobodan Šnajder, geboren 1948 in Zagreb, schreibt Prosa, Essays und vor allem Theaterstücke. International bekannt wurde er durch sein Stück Der kroatische Faust. Er war politischer Kolumnist der Tageszeitung Novi list und Intendant des Theaters der Jugend in Zagreb. Für den Roman Die Reparatur der Welt wurde er mehrfach ausgezeichnet.Preis: CHF 36.50