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Die vorliegende Studie hatte das Ziel, Feldproben von Agroscope ART Reckenholz mittels Röntgen-Fluoreszenzspektrometrie (RFS) zu analysieren und die Resultate mit denen anderer analytischer Methoden für die Charakterisierung des Bodens zu vergleichen. Die Erarbeitung von Homogenitätskriterien soll es erlauben, in einer Ackerparzelle homogene Bodeneinheiten für einen Langzeitversuch zu lokalisieren. Vorerst wurde eine Methode zur Bestimmung des Gesamtgehalts von Fe, Ca, K, P, Si, Al, Mg und Na mit RFS entwickelt und zur Analyse der Bodenproben verwendet. In den gleichen Proben waren bereits früher mit Referenzmethoden Nährstoffgehalte sowie weitere Kenngrössen bestimmt worden. Im zweiten Teil wurden aus der Gesamtheit der Resultate drei verschiedene Parametersätze als Werkzeug zur Beurteilung der Bodenhomogenität bestimmt: Erstens die Ton-Mineral-Homogenität, die aus den Gesamtgehalten an Fe, K, P, Al, Mg und Na besteht, die alle nur mittels RFS bestimmt werden können; zweitens die Kalk/Dolomit-Homogenität, sie erfasst Gesamt-Ca, Gesamt-Mg, Carbonat, pH sowie Ca und Mg mit Ammoniumacetat-EDTA extrahiert (AAE10-Ca und AAE10-Mg); drittens die Kohlenstoff-Nährstoff-Homogenität mit organischem Kohlenstoff, Gesamt-N, AAE10-P und AAE10-K. Diese mit unterschiedlichen Methoden gewonnenen, voneinander unabhängigen Homogenitätskriterien erlauben eine umfassendere und robustere Beurteilung der Homogenität eines Feldes.
Eine grasbasierte Rindfleischerzeugung ist deutlich weniger produktiv als eine intensive Ganzjahresstallhaltung. Agroscope-Fachleute erforschten deshalb, wie grasbasierte Betriebe sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch produzieren können.
Bei Pflanzenschutzbehandlungen in Obstkulturen mit Drohnen kann es zu Abdrift und somit zu einer Exposition von Anwohnern und Passantinnen kommen. Die Studie zeigt, dass diese potentiellen Risiken im aktuellen Zulassungsverfahren berücksichtigt sind.
FiBL-Versuche haben gezeigt, dass mit der Umstellung auf biologischen Anbau auch gefährdete Arten der Roten Liste, wie der Dreispitzige Kamelläufer (Amara tricuspidata) gefördert werden können. Diese Art und andere samenfressende Arten unterstützten durch Samenfrass von Kräutern und Gräsern die natürliche Unkrautbekämpfung.