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Im Verlauf der Woche ging es mit den Ölpreisen kräftig nach oben. Seit Montag legte der US-Ölpreis um etwa fünf Prozent und der Brent-Preis um mehr als vier Prozent zu. Preistreiber waren ein unerwartet starker Rückgang der Ölreserven in den USA und die Sorge vor einem militärischen Konflikt in der ölreichen Region am Persischen Golf. Zuletzt sorgten Meldungen über die Behinderung eines britischen Tankers durch iranische Militärschiffe für eine nervöse Stimmung am Ölmarkt.
Eine neue Prognose der Internationalen Energieagentur (IEA), die von einem Überangebot auf dem Weltmarkt ausgeht, belastete die Ölpreise nicht. Die Begrenzung der Fördermenge an Rohöl durch das Opec-Ölkartell und andere wichtiger Förderländer habe die Lage auf dem Ölmarkt nicht verbessert. Wegen der abflauenden Weltwirtschaft sei das globale Angebot in der ersten Jahreshälfte etwa 900 000 Barrel pro Tag höher gewesen als die Nachfrage, hiess es in einem IEA-Bericht./jkr/jsl/mis
(AWP)