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In Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) wurden im dritten Quartal 2013 mit 21,4 Millionen abgesetzten PCs 16 Prozent weniger Geräte verkauft als im entsprechenden Vorjahresquartal, wie die Marktforscher von IDC melden. Dabei beläuft sich der Anteil der Notebooks auf 13,3 Millionen Einheiten, was innert Jahresfrist einem Rückgang um 20,6 Prozent entspricht. Desktop-Rechner wurden im dritten Quartal 2013 8 Millionen verkauft – 7 Prozent weniger als in der entsprechenden Vorjahresperiode. In Westeuropa ging der PC-Verkauf im dritten Quartal 2013 um 13,2 Prozent zurück, während er in Zentraleuropa um 22,2 Prozent und im Nahen Osten und Afrika um 14,5 Prozent einbrach.
"Das dritte Quartal markiert einen Wandel. Es ist zwar noch zu früh, um von einer Erholung zu sprechen. Aber es scheint, als sei das Schlimmste im zweiten Quartal 2013 durchgemacht geworden zu sein. Allerdings ist der Aufwärtstrend vor allem im Commercial-Bereich sichtbar", analysiert Chrystelle Labesque, Research Manager EMEA Personal Computing bei IDC.
Während Lenovo
den weltweiten PC-Markt anführt (Swiss IT Reseller berichtete
), hält sich HP
in EMEA an der Spitze. HP verkaufte im dritten Quartal 4,5 Millionen PCs – 3 Prozent weniger als in der Vorjahresperiode. Nichtsdestotrotz konnte HP seinen Marktanteil innert Jahresfrist von 18,2 auf 21,2 Prozent erhöhen. Auf dem zweiten Platz liegt Lenovo mit 3,2 Millionen abgesetzten PCs, was 16,9 Prozent mehr verkaufte Geräte sind als im dritte Quartal 2012. Entsprechend erhöhte sich der Marktanteil um 4,2 Prozent auf 15 Prozent. Rang drei geht an Acer
, das 2,08 Millionen PCs verkaufte und damit im Vergleich zum dritten Quartal 2012 satte 35,4 Prozent einbüsste. Der Marktanteil beläuft sich für das dritte Quartal 2013 auf 9,8 Prozent, während es im Vorjahresquartal noch 12,7 Prozent waren. Auf den weiteren Plätzen folgen Dell
und Asus
mit 2 Millionen respektive 1,72 Millionen verkauften PCs. Während dies für Dell einen Verkaufsrückgang von 6,7 Prozent bedeutet, resultiert für Asus damit ein Einbruch um 32,6 Prozent.
(abr)