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Das Wichtigste in Kürze
- Prinz Andrew wird sexueller Missbrauch einer Minderjährigen vorgeworfen.
- Der Herzog von York bestreitet dies, weigert sich jedoch, mit dem FBI zu sprechen.
- Ein Journalist bietet ihm sieben Millionen, wenn er sich einem Lügendetektor-Test stellt.
Lange war es still um den Lieblingssohn der Queen (94), Prinz Andrew (61). Nach seinem Katastrophen-Interview Ende 2019 zu seiner Freundschaft mit Jeffrey Epstein (†66) trat der Herzog von seinen Ämtern zurück.
Nun erhält der Queen-Sohn ein lukratives Angebot, wie «Pagesix» berichtet. Der investigative Journalist Ian Halperin bietet dem abtrünnigen Royal umgerechnet stolze sieben Millionen Franken an. Dies allerdings nur, wenn er in die USA reist und sich dort einem Lügendetektor-Test unterzieht.
Halperin möchte den Prinzen über seine Beziehung zu Epstein ausquetschen und den Wahrheitsgehalt von Virginia Giuffres (37) Vorwürfen untersuchen. Die US-Amerikanerin behauptet, sie sei mit 17 Jahren zum Sex mit Andrew gezwungen worden.
In einem Interview mit der BBC sagte Giuffre über den Herzog von York: «Ich wusste, dass ich ihn glücklich machen musste, weil es das ist, was Jeffrey und Ghislaine von mir erwarteten.» Ghislaine Maxwell (59) sitzt aktuell in einer New Yorker Zelle und wartet auf ihren Prozess. Ihr wird vorgeworfen, Minderjährige für den Pädophilen rekrutiert zu haben.
Er sagt: «Ich gebe Andrew nun die Chance, seinen guten Ruf endgültig wiederherzustellen.» Halperin behauptet, dass er das Geld habe, da er Teil einer globalen Investmentgruppe sei, die «Sexhandel mit Kindern stoppen will».
Wird Andrew vor Gericht erscheinen müssen?
Prinz Andrew fühlt sich mit Harry verbunden
Für sein neues Buch hat der Journalist einige von Andrews Ex-Liebhaberinnen interviewt. «Eine von ihnen sagte mir, Andrew sei sexsüchtig, weil er immer an zweiter Stelle nach Prinz Charles stehen wird. Er verglich seine Beziehung zu seinem Bruder mit der von William und Harry. William wird wie Charles als künftiger König angesehen, während er und Harry die bösen Jungs sind.»
Halperin betont, dass er keine Beweise dafür gefunden habe, dass Andrew Sex mit minderjährigen Frauen hatte, aber: «Es besteht kein Zweifel, dass Epstein Andrew Mädchen zur Verfügung gestellt hat. Das war der Grund, warum sie Freunde waren.»
Der Royal selbst weist alle Vorwürfe von sich. Er ignorierte das FBI und die Bundesstaatsanwälte in New York, die ihn baten, Auskunft zu geben. Im Januar 2020 nervte sich der US-Staatsanwalt Geoffrey S. Berman: «Bis heute hat sich Prinz Andrew nicht bereit erklärt, mit uns zusammenzuarbeiten.»