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iWatch mit optischen Sensoren?
Veröffentlicht am Montag, 17. Februar 2014, um 15:32 Uhr von Patrick Bieri
Marktbeobachter rechnen noch in diesem Jahr mit der Lancierung einer intelligenten Uhr von Apple, die über medizinische Funktionen verfügen könnte. Neue Gerüchte zeigen eine weitere Messmethode auf, mit welcher sich die gesundheitsrelevanten Daten erfassen liessen.
Einem Bericht eines chinesischen Analysten zufolge könnte eine intelligente Uhr von Apple über optische Sensoren verfügen, um gesundheitsrelevante Daten zu messen. Für seine Analysen stützt sich der Analyst angeblich auf Insider aus der Zulieferindustrie.
Verhindern technische Hürden die Messung der Sauerstoffkonzentration im Blut?
Optische Sensoren werden in diversen medizinischen Produkten verwendet, um beispielsweise den Sauerstoff-Anteil im Blut sowie die Herzfrequenz zu bestimmen. Um den Sauerstoff-Anteil im Blut zu messen, werden zwei unterschiedliche Licht-Impulse in das Gewebe abgegeben. Je nach Reflexion der Wellen kann der Sauerstoffgehalt des Blutes bestimmt werden.
Allerdings werden die meisten optischen Messungen des Sauerstoffgehaltes mit Messgeräten durchgeführt, die sich an der Fingerkuppe des Patienten befinden. Den Gerüchten zufolge wäre es sehr schwer, ein entsprechendes Messgerät am Handgelenk zu platzieren.
Blutzuckermessung ist technisch noch nicht möglich
Ursprünglich soll Apple geplant haben, die intelligente Uhr mit einem Blutzucker-Messgerät auszurüsten. Allerdings befinden sich Methoden, um den Blutzuckerspiegel ohne die Entnahme von Blut zu bestimmen, noch in der Entwicklungsphase. Die Verfahren lieferten bislang zu ungenaue Werte, weil für die Messung die Haut durchdrungen werden muss. Dabei wird der Zucker, der im Gewebe eingelagert ist, anstelle des Blutzuckers gemessen.
Messung der Herzfrequenz mit optischen Sensoren möglich
Als weitere Funktion für die intelligente Uhr von Apple wird immer wieder die Messung der Herzfrequenz genannt. Auch wenn die intelligente Uhr von Apple über einen optischen Herzfrequenzmesser verfügen würde, müsste die Uhr eng am Körper getragen werden. Der Sensor dürfte sich am Handgelenk nicht zu stark bewegen, um die Messungen nicht zu beeinflussen. Diese Voraussetzungen für eine genaue Messung könnten auf die Kosten des Tragekomforts gehen.
Wird die intelligente Uhr simpler als erwartet?
Die vom chinesischen Analysten Sun Chang Xu verbreiteten Analysen widersprechen Berichten der letzten Woche. Damaligen Spekulationen zufolge wird die intelligente Uhr von Apple nicht mit allen Funktionen ausgestattet sein, die technisch möglich wären. Anstelle eines möglichst grossen Funktionsumfanges soll sich Apple darauf konzentrieren, mit der iWatch möglichst genaue Daten zu erfassen.
Zudem soll für die iWatch keine Zulassung durch die US-Gesundheitsbehörde FDA notwendig sein. Bei einem Treffen zwischen Apple und FDA-Vertretern im letzten Dezember wollte Apple angeblich sicherstellen, dass die FDA-Regeln nicht für das eigene Projekt anwendbar sind.
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