Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/162679

<h2>SubmittedText<h2><p>Dass Wirkstoffe von chemisch-synthetischen Pestiziden und deren Abbauprodukte schädigend auf die menschliche Gesundheit einwirken und in welcher Weise sie dies tun, wird in den Medien aktuell breit zur Sprache gebracht. Gleichzeitig mehren sich die wissenschaftlichen Belege für einen solchen negativen Zusammenhang.</p><p>- Welche Erkenntnisse zieht das Bundesamt für Gesundheit aus solchen Studien?</p><p>- Welche Forderungen stellt es im Entwicklungsprozess zum nationalen Aktionsplan Pestizidreduktion?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Zulassung und Anwendung von Pflanzenschutzmitteln sind in der Schweiz detailliert geregelt. Das Ziel ist, eine wirtschaftliche landwirtschaftliche Produktion zu ermöglichen und gleichzeitig die Umwelt und die menschliche Gesundheit zu schützen. Bei der Risikobewertung von Höchstmengen von Rückständen von Pflanzenschutzmitteln in und auf Lebensmitteln werden aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse vom zuständigen Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen immer in Betracht gezogen. Bei Bedarf werden die Höchstwerte so angepasst, dass der Gesundheitsschutz weiterhin gewährleistet ist.</p><p>Im Rahmen des angesprochenen Aktionsplans werden Massnahmen, um den Gesundheitsschutz der Konsumentinnen und Konsumenten auf dem aktuell hohen Stand zu halten oder gar zu erhöhen, vom Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen zusammen mit anderen Partnern erarbeitet.</p>