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Die hier beschriebenen Änderungen erfolgen auf eigenes Risiko !
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| Ich kaufte im Sommer 2000 das Modell des RhB Krokodils. Mein
Modell besitzt bereits eine Digital-Schnittstelle, so dass sich der Einbau
des Decoders sehr einfach gestaltete. In dieser Lok baute ich einen Decoder
vom Typ HE11 von Heller
ein, da die Lok 2 Motoren und ein mechanisches Gestänge hat.

Da die Lok nur über Stromaufnahmen auf den äusseren Achsen verfügt, baute ich noch zusätzliche Stromaufnahmen ein.
Zum Anfang
Als Grundlage für meinen Umbau diente mir das folgende Schema:
|Um den Decoder einbauen zu können, muss das Dach entfernt werden. Hierzu löst man die 6 Schrauben auf dem Dach, wobei sich 2 in der Mitte unter den Laufstegen befinden. Diese sind nur aufgesteckt und können leicht entfernt werden.|
|Im Gehäuse befindet sich die Hauptplatine der Lok. Daneben ist im Boden des Maschinenraumes bereits alles für die Montage eines Lautsprechers vorbereitet.|
|Als erstes werden alle DIP-Schalter (Bild rechts oben) auf die Position OFF gesetzt. In der rechten unteren Ecke befinden sich die Anschluss-Stifte für die Stromaufnahme und die Motoren. Ich lötete 4 Kabel auf die Stifte an. Da ich nur einen Decoder für die beiden Motoren einsetze, verband ich die Pins immer paarweise (siehe auch Schema oben).|
|Den Decoder klebte ich mit Hilfe eines Doppelklebebandes an die Rückwand der Führerkabine. Dieser Ort ist zwar nicht optimal in Bezug auf die Erwärmung des Decoders, doch wollte ich den Platz am Boden des Maschinenraumes für einen späteren Einbau eines Lautsprechers nicht benutzen.|
|Für die Verbindung zwischen dem Decoder und der LGB-Platine muss ein 6poliges Flachbandkabel eingesetzt werden. Auf dem nebenstehenden Bild kann man den Stecker vorne rechts erkennen. Über dieses Kabel wird das Licht gesteuert. Die Pinbelegung kann dem Schaltschema weiter oben entnommen werden.|
|Das nebenstehende Bild zeigt den Maschinenraum nach dem Einbau des Decoders. Gut zu erkennen ist der leere Platz links neben der LGB-Platine für den Lautsprecher.|
Zum Anfang
Bei genauerer Betrachtung stellte ich fest, dass nur die beiden äusseren Achsen für die Stromaufnahme benutzt werden. Ich beschloss daher zusätzlich auch die beiden inneren Achsen mit einer Stromaufnahme auszurüsten. Ich beschreibe hier den Einbau an einem Motorblock. Natürlich erfolgt der Einbau im 2.Motorblock analog.
|Als erstes entfernte ich auf der inneren Seite des Motorblocks die Anbauten. (1 Schraube)|
|Nun entfernte ich vorne die Kupplung. Darunter löste ich dann die beiden 2 Schrauben, die links und rechts neben der Kupplungshalterung sichtbar werden.|
|Um das Fahrwerk aus dem Rahmen herausnehmen zu können, entfernte ich nun die 6 Schrauben an den Achsen, die die Gestänge fixieren. Nun konnte ich sorgfältig das Fahrwerk herausnehmen. Man muss aber beachten, dass die Kabel am Motorblock immer noch befestigt sind !|
| Die Halterung der hintere Achse ist am eigentlichen Motorblock
nur angeklipst. Mit sanfter Gewalt (etwas nach oben drücken) kann die
Halterung vom Motorblock getrennt werden.

Nun muss man mit einem kleinen Hammer ein Rad von der Achse trennen. Schlussendlich kann man die Halterung öffnen.
|Mit einem starken Lötkolben lötete ich die Kabel an die Stromabnehmer (LGB 63120 14mm) an. Diese werden dabei extrem warm !|
|Nun plazierte ich die Stromabnehmer in die schon vorhandenen (!) Halterungen. Für die beiden Kabel bohrte ich an der Oberseite 2 kleine Löcher. Nun baute ich die Box wieder zusammen, setzte die Achse ein und passte das Rad wieder sorgfältig auf die Achse.|
| Die beiden Kabel führte ich durch eine schon vorhandene
Öffnung im Motorblock (auf der Oberseite) nach Innen und zur Unterseite
des Motorblocks. Nun konnte ich die beiden Kabel an die jeweiligen Drähte
der Stromaufnahme anlöten. Es empfiehlt sich vor dem Anlöten mit
dem Multimeter zu prüfen, dass man die richtigen Seiten miteinander
verbindet.

Vor dem Schliessen des Motorblocks müssen die Gestänge wieder befestigt werden. Die Achsen müssen dann exakt ausgerichtet werden, damit es nachher nicht irgendwo klemmt. Die Schienenschleifer entfernte ich, da mein Krokodil jetzt auf jeder Seite 4 Stromaufnahmepunkte hat. Der übrige Zusammenbau erfolgt in der umgekehrten Reihenfolge wie bei der Demontage.
Zum Anfang
Zu einem späteren Zeitpunkt baute ich in mein RhB-Krokodil ein Soundmodul "X-clusive" der Firma Dietz ein. Das nachfolgende Schema zeigt die zusätzliche Verdrahtung für den Anschluss dieses Soundmodules.
Der Anschluss ist relativ einfach. Da es beim Digitalbetrieb gelegentlich zu kurzen Stromunterbrüchen kommen kann, baute ich noch einen Stützkondensator ein. Hierfür verwendete ich folgende Bauteile:
|Teil||Beschreibung||Bezugsquelle||Artikel-Nr.|
|C1||Elko 2200uF 35V (nicht 25V !!)||Distrelec (CH)||80 05 95|
|R1||Widerstand 15 Ohm 5 Watt (!!)||Distrelec (CH)||71 15 07|
|U1||Brückengleichrichter B80C1500 I=1.5A U=80V||Distrelec (CH)||60 00 03|
|-||Soundmodul X-clusive "RhB-Krokodil"||Dietz (D)||-|
|-||Lautsprecher||Dietz (D)||-|
Beim Anschluss des Elko C1 muss unbedingt auf die korrekte Polung gemäss Schema geachtet werden, da sonst der Elko explodieren kann !!
|Im Boden der Mittelkabine war bei meinem Krokodil bereits eine Halterung für einen Lautsprecher vorgesehen. Damit die Geräusche draussen besser hörbar sind, bohrte ich einige Löcher in den Boden.|
|Den Lautsprecher klebte ich auf dem Boden der Mittelkabine fest.|
| Für die wenigen Bauteile und die Klemmleisten baute ich
eine Platine und montierte sie mit Hilfe von Distanzbolzen oberhalb des
Lautsprechers.

Die Platine ist im Bild auf der rechten Seite zu sehen.
|Das Soundmodul befestigte ich mit Hilfe von einem starken Doppelklebeband an der Rückseite des Führerstandes. Mit Hilfe der kleinen Poti links vom Stecker kann die Lautstärke eingestellt werden.|
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Bei meinem LGB-Händler kaufte ich 2 Bleigewichte für eine kleinere LGB-Lok (Loktyp leider nicht notiert). Diese passten beinahe in die Vorbauten des Krokodils.
Das Entfernen des Vorbaus geht wie folgt: Zuerst löste ich die beiden Schauben unten vorn. Dann hebt man den Vorbau vorne etwas an und schiebt ihn nach hinten. Die beiden Kunststoffhalter fahren so aus dem Boden aus und man kann den Vorbau abheben.

Das Zusatzgewicht legte ich einfach auf das bereits vorhandene Gewicht.
Das neue Bleigewicht musste mit der Feile vorne noch etwas bearbeitet
werden, bis der Vorbau wieder sauber geschlossen werden konnte
Beim Anheben der Lok sollte man diese nun an den beiden Vorbauten ergreifen, da sonst ev. die Verbindungen zwischen den Vorbauten und der Mittelkabine beschädigt werden !
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