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Signatur:
Ar 174
Für die Konsultation der Unterlagen im Lesesaal vereinbaren Sie bitte telefonisch (043 268 87 50) einen Termin, da die Platzzahl im Lesesaal aufgrund der Corona-Situation beschränkt ist. Der Zugang zum Lesesaal ist nur mit bestätigter Platzreservation möglich.
Ar 174
1964-2010
0.4 m
Karl Aeschbach (geboren 1935) absolvierte eine kaufmännische Lehre, bevor er Mitte der 1950er Jahre in den Journalismus einstieg. Bereits als Jugendlicher war Karl Aeschbach bei den Roten Falken und in der Sozialistischen Jugend aktiv, mit 18 Jahren trat er der Sozialdemokratischen Partei bei. In den 60er Jahren war er Herausgeber der Zeitschrift Cinema, ab 1972 Pressesprecher der Gewerkschaft Bau- und Holz. Zwischen 1978 und 1988 präsidierte Karl Aeschbach das Schweizerische Arbeiterhilfswerk, und von 1980 bis 1995 war er als Sekretär des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB) in Bern beschäftigt. Ferner engagierte sich Karl Aeschbach in zahlreichen Stiftungen Vereinen und politischen Organisationen, u.a. bei der Stiftung ECAP oder beim Verein formAZIONE.
Die Unterlagen wurden dem Schweizerischen Sozialarchiv am 18.08.2010 schenkungsweise überlassen.
Der Bestand enthält in erster Linie Typoskripte von Reden, Artikeln und Diskussionsbeiträgen von Karl Aeschbach, insbesondere zu Themen wie Ausländerpolitik, Überfremdungsinitiativen (Schwarzenbach), Saisonnierstatut, Migration, Beschäftigungspolitik, Gewerkschaftsbewegung, Arbeiterbewegung, Asylpolitik, Menschenrechte.
Kassiert wurden Doubletten und Mehrfachexemplare; bei Texten, die in mehreren Landessprachen vorhanden waren, wurden zum Teil nur die deutschsprachigen Versionen aufbewahrt.
Nachlieferungen werden erwartet.
Die vorhandenen Dokumente sind im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs frei zugänglich. Es gelten die ordentlichen Benutzungsbestimmungen des Schweizerischen Sozialarchivs.
Bearbeitet von D. Eaton, Juni 2012