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Der ehrgeizige Jurist, geboren 1957 in Basel, sorgte durch eine schillernde und glamouröse Botschafterkarriere, seine Beratungstätigkeit für den milliardenschweren russischen Geschäftsmann Viktor Vekselberg und mit kernigen Kommentaren zur Bundespolitik für Aufsehen. 1996 wurde der promovierte Völkerrechtler Thomas Borer zum Botschafter ernannt und mit der Leitung der Taskforce Schweiz–Zweiter Weltkrieg betraut, die mit jüdischen Organisationen den Bankenvergleich aushandelte. In der Schweiz und in den USA erhielt Borer viel Lob für seine engagierte Vermittlungstätigkeit. 1994 wurde er vom Bundesrat zum stellvertretenden Generalsekretär des EDA ernannt und fünf Jahre später zum Botschafter der Schweiz in Berlin. Für die Boulevard-Presse hier und dort brachen glückliche Zeiten an: Thomas Borer und seine Glamour-Gattin Shawne Fielding machten mit rauschenden Partys in der Schweizer Botschaft, mit extravaganter Kleidung, markigen Sprüchen und am Ende einer unheilvollen Sex- resp. Medienaffäre von sich reden. Die Folgen waren Abberufung durch den Bundesrat, später folgten Beziehungs-Aus und Rosenkrieg. Thomas Borer ist heute erfolgreicher Unternehmensberater.