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Anlagen des Stadttheaters müssen saniert werden
Die Sicherheits- und Aufzugsanlagen sowie die Bühnentechnik des Stadttheaters müssen saniert werden. Zu diesem Zweck beantragt der Gemeinderat dem Stadtrat einen Kredit von zwei Millionen Franken. Vom Kanton wurde ebenfalls ein Betrag von zwei Millionen Franken in Aussicht gestellt. Das Stadttheater ist Eigentum der Stadtbauten Bern. Sie werden die Sanierung erst zur Hand nehmen, wenn die benötigten vier Millionen Franken verbindlich zugesichert sind.
Das Stadttheater Bern am Kornhausplatz 20 wurde zwischen1899 und 1903 erbaut und von 1981 bis 1984 umfassend saniert. In den Sommerpausen der Jahre 1999 bis 2001 erfolgte sodann die teilweise Erneuerung der Bühnenmaschinerie und
-beleuchtung. Inzwischen weisen auch die Sicherheits- und Aufzugsanlagen sowie die Bühnentechnik erhebliche Mängel auf und müssen von der Eigentümerin, den Stadtbauten Bern, saniert werden.
Unfallrisiken vermindern, Sicherheit erhöhen
Die Massnahmen im Bereich Gebäudesicherheit betreffen zu einem grossen Teil die Personensicherheit. Auf dem Dach werden an bestimmten Stellen begehbare Stege und eine Personensicherungsanlage montiert, um das Unfallrisiko bei Reinigungs- und Unterhaltsarbeiten an der Gebäudehülle zu minimieren. Bei den Treppen der Zuschauerränge wird die Stufenbeleuchtung verbessert und im Bühnenvorderhaus ein alter Personenlift durch eine neue Anlage ersetzt. Ferner ist der Einbau einer Sprinkleranlage zur Brandlöschung an schwer zugänglichen Stellen vorgesehen, was sowohl der Personen- als auch der Gebäudesicherheit dient. Weitere Massnahmen sind der Ersatz der Kälteanlagen sowie die Sanierung von Heizung, Klimaanlage und Lüftung.
Die Sanierungsmassnahmen im Bereich Bühnentechnik sind dringlich. Ein grosser Teil dieser Anlagen ist seit über 20 Jahren in Betrieb und entspricht nicht mehr den heutigen Sicherheitsanforderungen.
Wann wird saniert?
Geplant ist, die Sanierung während den Jahren 2008 bis 2011 vorzunehmen. Die Arbeiten sollen dabei so gelegt werden, dass sie während den Sommermonaten nach ihrer Dringlichkeit etappenweise realisiert werden können. Auf diese Weise kann der Spielbetrieb während der ganzen Zeit aufrechterhalten werden.
Gesuch für freiwilligen Beitrag
An den Gesamtkosten für die Sanierungsarbeiten von vier Millionen Franken beteiligt sich der Kanton gemäss mündlicher Zusicherung mit einem Anteil von 50 Prozent. Zudem hat der Gemeinderat den Gemeinden der regionalen Kulturkonferenz Gesuche um freiwillige Beiträge gestellt.