Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03281.jsonl.gz/606

Zahlreiche Gebäude werden heutzutage gar nicht mehr oder zumindest nicht in ihrer ursprünglichen Form gebraucht. So wurde – nach nur 15 Betriebsjahren – das Briefverteilzentrum Sihlpost am Hauptbahnhof Zürich im Jahr 2009 abgebrochen.
Statt Postangestellten beleben heute Studierende den neu erstellten Campus der Pädagogischen Hochschule Zürich.
«There’s no such thing as a free lunch». Nichts ist gratis! Diese simple, aber dennoch unumstössliche Erkenntnis wurde spätestens nach Milton Friedman’s gleichnamigen Buch in den Wirtschaftswissenschaften populär. Und sie gilt auch für jede Art des Bauens, insbesondere für nachhaltiges Bauen.
1867 publizierte Karl Marx den ersten Band seines epochalen Werks «Das Kapital». Eine zentrale Rolle kommt darin der Arbeitswertlehre zu. Danach bestimmt – vereinfacht gesagt – die geleistete Arbeit den Wert der produzierten Güter und Dienstleistungen. Folglich wäre nur der Produktionsfaktor «Arbeit» für die generierte Wertschöpfung verantwortlich.
Noch vor rund 30 Jahren wurde von den A-Städten gesprochen: Damit wurde der Trend beschrieben, dass Grossstädte einen selektiven Bevölkerungsschwund erleben und danach vor allem ältere Menschen (Alte), einkommensschwache Personen (Arme), Auszubildende, Ausländer oder auch Aussteiger dort leben würden. Derzeit entsteht aber der Eindruck, dass die Städte als Wohnort eine Renaissance erleben.