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Chemische Methoden :
Zu den chemischen Verhütungsmitteln zählen Schaumzäpfchen, Gels und Cremes. Sie müssen, um sich entfalten zu können, zehn Minuten vor dem Miteinanderschlafen in die Scheide eingeführt werden. Ihre wachs– oder gelartige Substanz löst sich durch die Körpertemperatur in der Scheide auf. Dadurch werden Stoffe frei, die die Samenzellen abtöten sollen. Zusätzlich bilden diese Stoffe einen zähen Schaum in der Scheide, so daß die Spermien bewegungsunfähig werden. Dieser zusätzliche Schutz verhindert, daß die noch nicht abgetöteten Spermien durch den Muttermund gelangen können.
Bei manchen Präparaten kann es zu Unverträglichkeiten kommen wie z.B. zu unangenehmen Wärmegefühlen und Brennen in der Scheide oder am Penis. In einem solchen Fall sollte ein anderes Präparat ausprobiert werden. Gibt es auch mit dem neuen Mittel Schwierigkeiten, dann sollte sich das Mädchen mit ihrem Partner Gedanken über eine andere Verhütungsmethode machen und vorsichtshalber zur Frauenärztin/zum Frauenarzt gehen.
Wichtig: Die chemische Verhütungsmethode ist nicht zuverlässig. Daher sollte man sie nie alleine, sondern immer nur in Kombination mit anderen benutzen, z.B. mit einem Kondom oder einem Diaphragma. Aber vorsichtig: Einige Präparate können das Kondom angreifen (siehe Packungsbeilage). Weitere Infos findest du unter Schaumzäpfchen.
Chlamydien Infektion :
Jedesmal, wenn Kai pinkeln muß, brennt es. Manchmal tut es sogar richtig weh. Daß irgend etwas nicht in Ordnung ist, begreift er nach und nach. Dann jedoch steht sein Entschluß recht schnell fest: Er muß sofort zum Arzt. Und der erkennt: Kai hat sich mit Chlamydien infiziert. Das sind kleine Erreger, ähnlich wie Bakterien; übertragen werden sie durch Sexualkontakte ohne Kondom. Die Chlamydien bewirken, daß sich die Harnröhre entzündet. Wenn die Infektion nicht behandelt wird, kann es zu Entzündungen der inneren Geschlechtsorgane kommen, die bei Mann und Frau zu Unfruchtbarkeit führen können. Deshalb ist es besonders wichtig, daß sich auch die Partnerin von Kai von einem Arzt/einer Ärztin untersuchen läßt, denn Frauen haben bei dieser Infektion häufig keine Beschwerden.
Chromosomen :
Das erinnert ziemlich stark an den Biounterricht, aber keine Angst, es wird nicht wissenschaftlich. Im Lexikon steht zwar folgendes: "Kernschleife, fadenförmige, aus Nucleinsäuren und Eiweiß bestehende Gebilde im Zellkern. Sie haben verschiedene Größen und Gestalt..." Verraten sei nur, daß die Chromosomen Träger der Erbanlagen sind. Klick doch mal da an.
Coitus :
Das gleiche wie Koitus. Wenn du das anklickst, erfährst du, daß du bis zum Stichwort "miteinander schlafen" weitergehen kannst.
Coming Out :
"Coming out" ... ein moderner englischer Begriff. Übersetzt bedeutet er soviel wie "herauskommen", d.h., etwas wird öffentlich gemacht. Meistens wird Coming Out in Verbindung mit Homosexualität benutzt. Schwule oder Lesben haben ihr Coming Out, wenn sie sich selbst und anderen gegenüber ihre homosexuelle Liebe eingestehen wollen und sie offen leben. Im Gegensatz zu diesem offenen, selbständigen, oft sehr befreienden Schritt steht das "outen": Obwohl der Betroffene nicht offen zu seiner Homosexualität steht, wird er in der Öffentlichkeit durch eine andere Person als schwul bzw. lesbisch bezeichnet. Die Gründe, jemanden zu "outen", sind sehr unterschiedlich, aber allesamt fraglich, da sie immer die Person verletzen.
Cunnilingus :
Was beim Jungen "Fellatio" ist, nennt man beim Mädchen Cunnilingus oder allgemeiner "Oralverkehr". "Cunnilingus" ist ein fürchterlich auszusprechendes Wort für das Liebkosen und zärtliche Stimulieren der Scheide, Venuslippen und Klitoris. Mit Lippen und Zunge wird z.B. durch Lecken und Küssen das Mädchen sexuell erregt, aber nur, wenn sie es will.
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