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Als Arbeit bezeichne ich - in dieser spezifischen materialistischen Perspektive die Tätigkeit, in welcher ich die Natur als "unorganischen Leib" in dem Sinne als Arbeitsgegenstand sehe, als ich den Stoffwechsel zwischen meinem Körper als organischer Natur und der unorganischen Natur bewusst organisiere (vermittle und regle).
Als Arbeit bezeichne ich die bewusst organisierte Veränderung der Natur, in welcher ich auch mich als Teil dieser Natur verändere. Ich kann das, was ich als Natur voraussetze, bearbeiten, erkunden, nutzen, zähmen, beeinflussen, aber ich kann es so wenig wie mich selbst erschaffen. Meine Arbeitstätigkeit ist ein von mir organisierter Aspekt des natürlichen Stoffwechsels. Ein Bild dafür ist etwa die eingreifende Regelung im Wasserkreislauf. Ich kann Stauseen und Bewässerungsanlagen bauen, aber das Wasser kann ich nicht herstellen. Ich selbst bestehe aus Wasser, das ich dem natürlichen Kreislauf entziehe und wiedergebe. Diesen Aspekt bezeichne ich als Autopoiese.
Die unorganische Natur liefert nicht nur das Material der Autopoiese, sie bedroht die Autopoiese in Form von Klimaveränderungen, Dürren, Unwetter, Flutwellen, Einfall von „Schädlingen“ und wilden Tieren, Vulkanausbrüche, und sie wird durch übernutzung durch die Autopiese bedraht. Ich muss mich schützen, sie nutzen und sie schützen.