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Die Insemination (künstliche Besamung) verkürzt den Weg des Samens zur Eizelle. Sie kommt zum Einsatz, wenn die Samenzellen in Anzahl und Beweglichkeit eingeschränkt oder wenn sie verformt sind. Die Spermien werden zum Zeitpunkt des Eisprungs direkt in die Gebärmutter eingeleitet. Eine vorgängige Aufbereitung des Samens sorgt dafür, dass für die Insemination nur gesunde und potenziell erfolgreiche Spermien verwendet werden. Besteht zusätzlich bei der Frau eine Zyklusstörung, wird die Ovulation hormonell stimuliert. Eine solche Stimulation wird auch angewandt, um die Chance einer Befruchtung bei nicht optimaler Spermienqualität zu erhöhen, in dem gleichzeitig 2 Qualitativ gute Eizellen zum Reifen gebracht werden.
Die Kosten einer Insemination mit dem Samen des Partners (kein Fremdsamen!) werden für 3 Zyklen pro Schwangerschaft von der Krankenkasse übernommen.