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Im Radiosender B5 sprach sich Weber für eine EU-Reform für mehr demokratische Legitimation der Entscheidungen aus. "Die Menschen fühlen sich bei den europäischen Entscheidungen nicht mitgenommen." Deswegen müssten künftig mehr Entscheidungen im Europäischen Parlament fallen. Zudem sei ein "klarer Aufgabencheck" nötig, wofür Europa gebraucht werde. Weber nannte hier als Beispiel eine bessere Zusammenarbeit im Kampf gegen den Terror. Die Idee hinter der EU, nach brutalen Kriegen zusammen zu arbeiten, bleibe richtig. "Es gibt kein Reserveeuropa. Es gibt nur die Chance, entweder dieses Europa, das wir heute haben, zu reformieren, oder es zu zerstören."
Die Aktienmärkte zeigtene, dass Grossbritannien der Verlierer sei, nicht die EU, sagte Weber. Den britischen Politikern warf er Versagen vor. Premier David Cameron etwa habe jahrelang Kampagnen gegen Brüssel gemacht. Drei Monate vor der Wahl habe er sich dann für einen Verbleib in der EU stark gemacht - "das ist unglaubwürdig"./bk/vge/DP/stk
(AWP)