Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03439.jsonl.gz/2120

Die Widerklage ist die im Prozess des Klägers vom Beklagten gegen den Kläger erhobene Klage. Zur Widerklage wird stets dann gegriffen, wenn der Beklagte behauptet, seinerseits einen Anspruch gegenüber dem Kläger zu haben, auch wenn die Behauptung nur der Abwehr der Hauptklage dienen soll.
Wichtig ist, dass die Widerklage spätestens mit der Klageantwort erhoben wird. Die Widerklage ist zudem nur dann zulässig, wenn für Klage und Widerklage die gleiche Verfahrensart vorgeschrieben ist (summarisches Verfahren, ordentliches Verfahren, etc.).
Übersteigt der Streitwert der Widerklage die sachliche Zuständigkeit des Gerichtes, so hat dieses beide Klagen dem Gericht mit der höheren sachlichen Zuständigkeit zu überweisen. Im Übrigen besteht am Ort der Hauptklage auch ein Gerichtsstand für die Widerklage.
Diese allgemeine Information erfolgt ohne jede Gewähr und ersetzt eine Individualberatung im konkreten Einzelfall nicht. Jede Handlung, die der Leser bzw. Nutzer aufgrund der vorstehenden allgemeinen Information vornimmt, geschieht von ihm ausschliesslich in eigenem Namen, auf eigene Rechnung und auf eigenes Risiko.
Urheber- und Verlagsrechte
Alle in dieser Web-Information veröffentlichten Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Das gilt auch für die veröffentlichten Gerichtsentscheide und Leitsätze, soweit sie von den Autoren oder den Redaktoren erarbeitet oder redigiert worden sind. Der Rechtschutz gilt auch gegenüber Datenbanken und ähnlichen Einrichtungen. Kein Teil dieser Web-Information darf ohne schriftliche Genehmigung des Verlages in irgendeiner Form – sämtliche technische und digitale Verfahren – reproduziert werden.