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Die Finanzierungsstruktur von Schweizer KMU hat sich 2021 gegenüber der Situation von 2016 deutlich verändert. Der Anteil an KMU mit Bankfinanzierungen ist bei rund 32 Prozent unverändert geblieben. KMU finanzieren sich aber zunehmend über Nicht-Banken.
Hatten im Jahr 2016 nur 6 Prozent der KMU eine Fremdfinanzierung von Nicht-Banken, waren es im Jahr 2021 bereits 15 Prozent. Weiter haben Covid-19-Kredite dazu geführt, dass sich die Anzahl der KMU ohne Fremdkapital stark reduziert hat. Waren 2016 noch 62 Prozent der KMU ausschliesslich eigenfinanziert, sind es fünf Jahre später mit 37 Prozent noch gut halb so viele (Abbildung 1).
Vor allem Darlehen von Familien, Freunden oder Aktionären und das Leasing haben an Bedeutung gewonnen. Am wichtigsten ist der Kontokorrentkredit, gefolgt von Covid-19-Krediten. Das Leasing ist bei der Rangliste der relevantesten Finanzierungsinstrumente an dritter Stelle. Rund 26 Prozent aller KMU nutzen ein Leasing.
In Abbildung 2 ist allerdings ersichtlich, dass das Leasing zwar öfter verwendet wird als private Darlehen oder Lieferantenkredite, der Finanzierungsbetrag gemessen an der Bilanzsumme des durchschnittlichen KMU liegt jedoch tiefer
Private Darlehen werden von knapp jedem vierten KMU benutzt, wobei der Betrag meistens 10 Prozent der Bilanzsumme (blaue Balken) übersteigt. Bei 24 Prozent der KMU mit einem privaten Darlehen beträgt dieses gar mehr als einen Viertel der Bilanzsumme.
Pactum AG hat in Kooperation mit der Hochschule Luzern eine Studie veröffentlicht, welche die Alternative KMU-Finanzierung in der Schweiz genau beleuchtet: