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Reiterzug
Als einziges Korps in der Schweiz verfügen wir über eine berittene Einheit, welche seit über 100 Jahren besteht.
Der Reiterzug besteht aus rund 15 Reiterinnen und Reiter (inkl. Auszubildende), welche ihre Tätigkeit nebenamtlich ausüben. Die Pferde werden für die Einsätze beim Nationalen Pferdezentrum angemietet.
Entstehung und Geschichte
- Im Oktober 1913 beschloss der Berner Gemeinderat, mit Blick auf die bevorstehende Landesausstellung, die Schaffung eines Reiterzuges.
- Gründung der berittenen Abteilung der Stadtpolizei Bern im Januar 1914
- Mit dem Zusammenschluss der Polizeien im Kanton Bern wurde der Reiterzug in die Region Bern der Kantonspolizei integriert.
- Die Polizistinnen und Polizisten des Reiterzuges verrichten ihren Dienst im Milizsystem.
Aus- und Weiterbildung
Ausbildung
Die Reiterinnen und Reiter verfügen über eine abgeschlossene Polizeiausbildung und das Reitbrevet des Schweizerischen Verbandes für Pferdesport (SVSP). Weiter wird die erfolgreiche Teilnahme an polizeiinternen Zusatzausbildungen vorausgesetzt.
Weiterbildung
Möglichkeit für regelmässige, freiwillige Reittrainings sowie jährlich mehrere obligatorische Trainings für alle Mitglieder des Reiterzuges. Trainiert wird jeweils im Nationalen Pferdezentrum und im Gelände.
Aufgaben und Einsatzgebiet
- Die Patrouillen nehmen präventive Funktionen (beispielsweise bei Einbruchdiebstahl oder Taschendiebstahl) in der Stadt Bern wahr und tragen so zur subjektiven Erhöhung des Sicherheitsgefühls bei.
- Die Reiterinnen und Reiter übernehmen schwerpunktmässig sicherheits- und verkehrspolizeiliche Aufgaben.
- Die berittenen Patrouillen sind in Bern häufig in der Innenstadt, den Parkanlagen und Wäldern sowie entlang den Uferwegen der Aare anzutreffen.