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Nach dem letzten grossen Krieg ist die Menschheit nahezu ausgestorben. Das Gros der Überlebenden zog sich in ein System unterirdischer Bauten zurück, das rechtzeitig, bevor die atomaren Sonnen über den grossen Städten aufgingen, errichtet worden war. Konrad, aufgewachsen in den Trümmern der alten Hauptstadt, sucht nach Jahren des Überlebenskampfes nun sein Glück in dieser Unterwelt. Katharina, seine Betreuerin, lebt mit ihm auf einem der zahlreichen Hausboote, die das unterirdische System aus Seen, Kanälen und Inseln bevölkern. Sie führt ihn ein in die Neue Gemeinschaft unter Tage. Katharina ist dem System treu ergeben, das seine Bürger streng kontrolliert und Schutzsuchende in genetisch wertvolle oder in vermeintlich minderwertige Menschen kategorisiert, und die Ausgesonderten in Lager steckt. Konrad wird in die Sicherheitskräfte aufgenommen und nimmt an Einsätzen gegen Terroristen teil. Als Konrad klar wird, dass er einem faschistoiden Regime dient, wechselt er die Seiten und schliesst sich dem Widerstand an. Zusammen mit seinen Freunden startet er die Rebellion unter Tage.
Portrait
Steff Chulam, Jahrgang 1973, lebt in Köln. Nach einer zwölfjährigen Dienstzeit bei der Bundeswehr absolvierte er eine Ausbildung zum Fotodesigner an der LAZI-Akademie in Stuttgart. Bis 2015 arbeitete er als freier Journalist, berichtete regelmässig aus den Einsatzgebieten der Bundeswehr. In den Jahren 2009 bis 2013 bereiste er vor allem Afghanistan, aber auch das Kosovo, Djibouti und Mali, und begleitete Marine-Einheiten während ihrer Einsätze im Mittelmeer-Raum und im Westindischen Ozean. Seit 2015 ist Steff Chulam als freier Fotodesigner für verschiedene Agenturen tätig. Darüber hinaus befasst er sich mit literarischen Projekten.