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Gesetze sind wie Spinnennetze
Aus dem Amerikanischen von Jobst-Christian Rojahn
Cully Paul King, Frauenheld und Skipper einer Jacht, steht wegen Mordes vor Gericht. Eine unbescholtene, verheiratete Frau, deren nackte Leiche im Meer gefunden wurde, war zuletzt auf seinem Boot gesehen worden. Es gibt Indizien, aber kein klares Motiv, und eine Vielzahl nicht nur professioneller Interessen bei einigen Beteiligten des Prozesses…
Mehr zum Inhalt
Margaret Millar hat vierzig Jahre lang als Beobachterin an Mordprozessen teilgenommen. Obwohl ganz und gar eine fiktive Geschichte, enthält ›Gesetze sind wie Spinnennetze‹ alle Elemente, die zu einem wirklichen Prozess gehören – Tragödie ebenso wie Komödie –, und dazu die Spannung, die sich aus dem unvorhersehbaren Verhalten von Menschen in Stresssituationen ergibt. In Kalifornien steht Cully Paul King, der attraktive Skipper einer Jacht – Schwarzer und Frauenheld –, wegen Mordes vor Gericht. Eine unbescholtene, verheiratete Frau, deren nackte Leiche im Meer gefunden wurde, war zuletzt auf Cullys Boot gesehen worden. Der Staatsanwalt scheint das Motiv zu kennen, aber die Verhandlung bringt eine erschreckende Enthüllung – und zeigt alle Beteiligten in gnadenlosem Licht. Der Richter, der Gerichtsdiener, der verliebte Anwalt, alle haben ein ungewöhnliches Interesse am Urteil. Nur einer bemerkt die hintergründigen Absichten, und er liefert den schockierenden Schluss in Millars raffiniert gesponnenem Roman.