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Der Tages-Anzeiger berichtet unter dem Titel «So leicht fallen Jugendliche auf Falschmeldungen rein» über eine neue Studie der Standford University (danke an Ley Gysel für den Hinweis):
«Eine neue Studie der Stanford University, die US-Medien wie dem «Wall Street Journal» oder dem «San Francisco Chronicle» bereits vorliegen, hat sich einen anderen Aspekt des Phänomens angeschaut: Wie gehen Schüler und Studenten mit Falschmeldungen um und ganz allgemein, wie steht es um ihre Medienkompetenz. Das Ergebnis der Studie stimmt wenig optimistisch. «Was die Fähigkeit, Wahrheit und Unwahrheit zu unterscheiden, angeht, sieht es düster aus», sagt der für die Studie verantwortliche Professor Sam Wineburg.
Für die Studie wurde die Medienkompetenz von 7800 Schülern und Studenten der Stufen Middle School, was bei uns etwa den Klassen 6 bis 8 entspricht, bis zu College (Universität/Hochschule) getestet.
Auf der Middle-School-Stufe konnten 82 Prozent der Befragten nicht zwischen einer Nachrichtenmeldung und einem als «sponsored content» gekennzeichneten Werbebeitrag unterscheiden.»