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Starthilfekabel richtig anschliessen
Wenn ein Fahrzeug überbrückt werden muss, ist es besonders wichtig, dass einige grundlegende Bedingungen beachtet werden müssen, damit Fehler und deren möglicherweise gar gravierende Folgen vermieden werden können:
- Vor dem Überbrücken ist zunächst stets die Betriebsanleitung zu konsultieren.
- Die Spannung beider Batterien (des Helfer- und des Pannenfahrzeuges) müssen übereinstimmen (6 Volt bei Oldtimern, 12 Volt oder allenfalls 24 Volt bei grossen Fahrzeugen, wie LKW’s oder Bussen).
- Bei beiden Fahrzeugen sind sämtliche Stromverbraucher sowie die Zündung auszuschalten.
- Die Fahrzeuge dürfen sich nicht berühren, weil sonst unbeabsichtigt Strom fliessen könnte.
- Die rote Klammer des Kabels (Plus-Pol) ist am Pluspol der entladenen Batterie anzubringen.
- Anschliessend wird die andere rote Klammer des Kabels am Plus-Pol der Spenderbatterie angeklemmt.
- Eine Klammer des schwarzen Kabels (Minus) wird am Minuspol der Spenderbatterie angebracht.
- Die andere Klammer des schwarzen Kabels (Minus) ist mit einem Massepunkt des Pannenfahrzeugs (z.B. stabiler Metallteil im Motorenraum oder direkt am Motorblock) anzubringen (nicht am Minuspol der Batterie infolge Gefahr durch Funkenschlag).
- Es ist darauf zu achten, dass das Überbrückungskabel nicht in den Bereich von drehenden Teilen, wie beispielsweise von Keilriemen oder des Kühlventilators, gerät.
- Sobald die Kabel angeschlossen sind, kann der Motor des Spenderfahrzeugs gestartet werden.
- Anschliessend kann der Motor des Pannenfahrzeugs gestartet werden. Vor dem Abklemmen des Überbrückungskabels sind noch Verbraucher des Pannenfahrzeugs (z.B. Heckscheibenheizung, Lüftung, nicht jedoch das Licht) eingeschaltet werden, um Spannungsspitzen zu vermeiden.
- Beim Entfernen des Kabels sind zunächst die schwarzen Klammern (Minus) und erst anschliessend die roten Klammern (Plus) zu entfernen.