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Die UNO-Weltklimakonferenz in Posen ist nach zwei Wochen Verhandlungen an der Frage nach mehr Geld für ärmere Länder gescheitert. Bundesrat Leuenbergers Vorschlag für eine weltweite CO2-Abgabe wurde in das Paket für das Kyoto-Nachfolgeabkommen aufgenommen.
Die 190 Staaten konnten sich nicht einigen, ob und wie die Mittel für einen Fonds zur Anpassung an den Klimawandel aufgestockt werden.
Die Konferenz beschloss allerdings ein grösseres Mitspracherecht der Entwicklungsländer für diesen Fonds. Nach einer nächtlichen Marathonsitzung ging das UNO-Treffen am frühen Samstagmorgen zu Ende.
Die Weltgemeinschaft stellte damit die Weichen für die Verhandlungen bis zur Klimakonferenz von Kopenhagen. Dort soll Ende 2009 ein Nachfolgevertrag für das Kyoto-Abkommen unter Dach und Fach kommen.
Mehrere Entwicklungsländer zeigten sich empört, dass der so genannte Anpassungsfonds zur Bewältigung der Folgen des Klimawandels in der Dritten Welt nicht aufgestockt wurde.
Seitens der Schweiz wertete das Bundesamt für Umwelt (BAFU) Posen als wichtigen Zwischenschritt auf dem Weg zu einem Klimaabkommen Ende 2009 in Kopenhagen.
Das BAFU zeigte sich zudem zufrieden, dass Leuenbergers Vorschlag für eine weltweite CO2-Abgabe in das Paket für das Nachfolgeabkommen des Kyoto-Protokolls aufgenommen wurde.