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Geschichte und Einsatz
Zwischen 1956 und 1967 wurden durch die SBB 1028 Einehitswagen I 2. Klasse beschafft. Dies war die grösste je durch die SBB beschaffte Wagenserie.
In den 1970er- und Anfang der 1980er-Jahre wurden die Wagen an ihren Enden leicht verlängert und die Faltenbalg- durch Gummiwulst-Wagenübergänge ersetzt. In den 1990er-Jahren erfolgte bei einem Teil der Wagen ein weiterer Umbau für den kondukteurlosen Betrieb. Dieser umfasste u.a. eine neue Inneneinrichtung, ein steingrau-blauer Anstrich und gelbe Aussenschwingtüren.
Der Wagen der DSF war ein Versuchsträger für eine Klimaanlage. Dafür wurde u.a. ein Umformer eingebaut und jeweils das Seitenfenster am rechte Endbereich verschlossen und je an der Seite und am Dach Lüfterschlitze eingebaut. Der Versuch mit der Klimaanlage scheiterte und der Wagen wurde an die Schweizerische Südostbahn SOB verkauft.
Bei der SOB erhielt der grüne Wagen zuerst das neuere Logo (noch vor der Fusion mit der Bodensee-Toggenburg Bahn) und später sogar noch den Aussenanstrich in grün-créme sowie neue Sitzpolster.
Einsatz beim DSF
Der B 654 ist der letzte vorhandene Einheitswagen I, 2. Klasse der SBB, welcher noch die alten Drehfalttüren sowie Gummiwulst-Wagenübergänge aufweist. Da jeweils ein Wagenende pro Seite durch den ;Klimaanlage-Versuch angepasst wurde, entspricht er nicht mehr genau dem Zustand der 1970er-/1980er-Jahre. Da ein Rückbau zu aufwändig geworden wäre wurde entschieden, den Kompromiss einzugehen und den Wagen äusserlich in den 70er/80er Jahre-Zustand zu versetzen. So passt er akzeptabel in den RBe 4/4-Pendelzug, wo er auch grösstenteils eingesetzt wird. Der B 654 steht aber auch als Einzelwagen für andere Extrazüge zur Verfügung. Innen weist der B 654 die SOB-Sitzbezüge auf. Der im Zusammenhang mit der Klimaanlage eingebaute Umformer kann als Spannungsversorgung benützt werden. Die Klimaanlage selbst ist z.Zt. nicht funktionstüchtig. Der Wage besitzt ein WC.