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Nvidia möchte verhindern, dass Grafikkarten aus der Geforce- und Titan-Serie (Bild) kommerziell in Rechenzentren genutzt werden. Dazu wurden nun die Endbenutzer-Lizenzvereinbarung (EULA) entsprechend angepasst, wie "Golem" berichtet. Die überarbeiteten EULA verbieten den Einsatz des Geforce-Treibers in Rechenzentren beispielsweise als Cloud-Server mit Deep Learning. Wörtlich heisst es unter "Einschränkungen": "Keine Bereitstellung in Rechenzentren: Die SOFTWARE wird nicht für die Bereitstellung in Rechenzentren lizenziert. Als Ausnahme ist Blockchain-Verarbeitung im Rechenzentrum gestattet."
Hintergrund der Bestimmung könnte offenbar sein, dass Nvidia kommerzielle Kunden zur Nutzung von Tesla- oder Quadro-Karten drängen möchte. Diese seien bei gleicher Geschwindigkeit deutlich teurer als Geforce- und Titan-Karten, was vor allem durch die Software-Unterstützung gerechtfertigt sei. Die teureren Karten und deren Treiber würden Funktionen aufweisen, die in den Consumer-Karten nicht enthalten seien, so "Golem". Offenbar soll sich Nvidia auch bereits an Einrichtungen gewandt haben, welche die Consumer-Karten im kommerziellen Umfeld nutzen.
Bereits im Oktober soll Nvidia laut "Winfuture" Hersteller von Servern und Supercomputern aufgefordert haben, die Nutzung von Consumer-Karten in ihren Produkten zu stoppen und stattdessen die Lösungen Quadro und Tesla zu verwenden, die für solche Anwendungen abseits von Grafikberechnungen konzipiert wurden.
(mw)
Nvidia verbietet Geforce-Einsatz in Rechenzentren
(Quelle: Nvidia)
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3. Januar 2018 - Grafikkartenhersteller Nvidia hat seine Lizenzvereinbarungen angepasst, so dass der Geforce-Treiber und damit die entsprechenden Grafikkarten nicht weiter in Rechenzentren eingesetzt werden dürfen.
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