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Die 1927 in Nizza geborene Französin hatte als Jugendliche die Konzentrationslager Auschwitz und Bergen-Belsen überlebt. Sie war von 1979 bis 1982 Präsidentin des europäischen Parlaments. Für ihre Verdienste um den europäischen Einigungsprozess erhielt Veil 1981 den internationalen Karlspreis der Stadt Aachen.
In Frankreich wurde sie unter anderem als Vorkämpferin für das Recht auf Abtreibung bekannt. Als Gesundheitsministerin erstritt die Feministin 1974 die Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen.
Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron sprach Veils Familie am Freitag sein Beileid aus. "Möge ihr Beispiel unsere Landsleute inspirieren, die in ihr das Beste Frankreichs finden werden", schrieb Macron über den Kurzbotschaftendienst Twitter.
(SDA)