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Von Huangshan reisten wir via Changsha nach Shenzhen. Die Grenze von China nach Hong Kong überquerten wir dann zu Fuss über eine Brücke. Die Aus- und Einreise ging problemlos über die Bühne. In Hong Kong dürften wir ohne Visa bis zu 90 Tage bleiben, wir werden aber nur insgesamt 6 Tage in der Stadt sein.
Wie bereits im letzten Post angekündigt, sind wir mit einem chinesischen Hochgeschwindigkeitszug von Beijing nach Xi’an gefahren oder vielmehr gedüst. Anschliessend haben wir Shanghai und die Yellow Mountains erkundet.
Die letzte Etappe der Transsibirischen Eisenbahn brachte uns von der Mongolei nach China, genauer gesagt nach Beijing – von einem Land mit wenig Infrastruktur und Leuten in eines mit viel Infrastruktur und Leuten.
Wir stürzten uns sogleich ins Grossstadttreiben und machten uns mit der U-Bahn auf zu unserem Hotel. Dieses befindet sich inmitten eines Hutongs, einem Stadtquartier mit schmalen Gassen und vielen Bäumen. Mitten in einer 18-Millionenstadt hat man das Gefühl in einem Dorf zu sein. Uns gefällt das wahnsinnig gut.
Wir sind noch nie richtig auf einem Pferd geritten und haben uns in der Mongolei in ein 10-tägiges Pferdetrekking-Abenteuer gestürzt…
Auf die Frage, was man in der Mongolei unbedingt gesehen oder gemacht haben muss, antwortete uns Una, unser Guide, man müsse auf einem Pferd geritten sein! Wir lagen also mit unserem Vorhaben nicht komplett falsch. Denn die Mongolen haben das Reiten scheinbar praktisch erfunden (Chinggis Khaan lässt grüssen).