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Diese Variation der Kniebeuge ist im eigentlichen Sinn keine Beinübung, sondern eine integrierte Schultergürtelübung. Sie trainiert dabei ebenfalls die Mobilität und Stabilität der Brustwirbelsäule, des gesamten Schultergürtels und den Rumpf in besonderem Masse.
Einsatzgebiet:
Man kann die Überkopf-Kniebeuge einbauen als Deload in einem Beinplan wenn man das Gewicht und damit die Belastung auf das Zentralnervensystem reduzieren will. Dabei wird muskulär vor allem der Schultergürtel gefordert, aber auch die beanspruchten Muskeln in der Kniebeuge, wie Gesäss, Quadrizeps und Addukotren. Auch in einer fortgeschrittenen Reha Phase für Oberkörper (Schulterprobleme) macht die Übung Sinn um den Schultergürtel integrativ und isometrisch zu belasten. Ebenfalls wichtig ist die Überkopf Kniebeuge als spezifische Zubringerübung für olympisches Gewichtheben, um die Überkopfposition zu stärken für den Snatch und um die tiefe Position mit Gewicht über dem Kopf zu erlernen.
Bei der Überkopfkniebeuge sollte dabei 65% des Gewichts der normalen Kniebeuge (high bar, olympisch) verwendet werden können. Dies deutet auf ein gutes Verhältnis von Oberkörper- und Unterkörper-Kraft hin.
Einplanen sollte man die Übung nicht als Hauptübung für die Beine, da das Gewicht sehr limitiert ist und dadurch kein guter Fortschritt möglich ist. Man kann sie als C Übung einbauen um sie technisch zu verbessern, oder aber je nach Möglichkeit im Oberkörper Plan für obengenannte Ziele.
Im Bild zu sehen ist CoSaH Coach Ramona beim durchführen der Übung.
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