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Nachdem milde Temperaturen im Dezember 2002 und im Januar 2003 vorherrschten, kam das kalte Winterwetter erst im Februar. Deutlich zu warm war es im Frühling. Der Jahrhundertsommer 2003 war extrem heiss mit Rekordtemperaturen und ausserordentlicher Trockenheit. So wurde ein Schweizer Hitzerekord in Grono mit 41.5 Grad gemessen. Relativ mild war es auch im Herbst. Nach einem normalen phänologischen Frühlingsbeginn wurden die späteren Frühlingsphasen früh bis sehr früh beobachtet. Extrem früh traten die phänologischen Sommerphasen wie Vollblüte der Sommerlinden und Weinreben ein. Uneinheitlich präsentierten sich die phänologischen Herbstphasen. Die Herbstzeitlosen blühten mehrheitlich früh, doch bei der Blattverfärbung und beim Blattfall der Laubbäume waren alle Klassen von sehr früh bis sehr spät vertreten. Sehr früh konnte hingegen mit der Weinlese begonnen werden.
Pflanzenbau
Stucky T., Hochstrasser M., Meyer S., Segessemann T., Ruthes A. C., Ahrens C. H., Dahlin P., Pelludat C.
Der Wurzelgallennematode Meloidogyne incognita verursacht Schäden in Feld- und Gewächshauskulturen. Agroscope-Forschende entwickelten einen neuen Screening-Test, um Bakterien zur Bekämpfung dieser Agrarschädlinge zu identifizieren.
Bei der CULTAN-Düngung wird Stickstoff als Ammoniumlösung in den Boden injiziert. Mehrjährige Versuche von Agroscope zeigen, dass das Verfahren die Stickstoffauswaschung um durchschnittlich 38 % reduziert, ohne die Erträge zu beeinträchtigen.
Die Tomatenminiermotte Tuta absoluta gehört zu den grössten Schädlingen in Nachtschattengewächsen. Agroscope hat ein statistisches Modell entwickelt, das die Populationsdynamik des Schädlings und einer parasitierenden Schlupfwespe nachbildet und erlaubt, Interventionen optimal zu planen.