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Ohler studierte Rechtswissenschaft an der Universität Bayreuth. Dort absolvierte er 1993 das Erste Staatsexamen. 1994 erwarb er am Europakolleg Brügge einen LL.M. und kehrte anschließend an die Bayreuther Universität zurück, an der er mit der Dissertation Die fiskalische Integration in der Europäischen Gemeinschaft zum Dr. jur. promoviert wurde. Im Jahr darauf absolvierte er das Zweite Staatsexamen und wurde Rechtsanwalt in Frankfurt am Main. Von 1999 bis 2002 war er wissenschaftlicher Assistent an den Universitäten Passau und Bayreuth, bevor er von 2003 bis 2005 durch den Bayerischen Habilitationsförderpreis gefördert wurde. Seine Habilitation erfolgte 2005 an der Ludwig-Maximilians-Universität München mit der Arbeit Die Kollisionsordnung des allgemeinen Verwaltungsrechts: Strukturen des deutschen internationalen Verwaltungsrechts. Er erhielt die Venia legendi für Öffentliches Recht, Europarecht, Völkerrecht und Finanzrecht und war anschließend Privatdozent. Ohler erhielt zum Sommer 2006 einen Ruf als ordentlicher Professor an die Universität Jena. Dort wurde er Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Europarecht, Völkerrecht und Internationales Wirtschaftsrecht an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät. 2011 lehnte er einen Ruf auf den Lehrstuhl für Europarecht, Völkerrecht und Öffentliches Recht die Universität des Saarlandes ab. Ohler war von 2010 bis 2015 stellvertretendes Mitglied und ist seit 2015 ordentliches Mitglied des Thüringer Verfassungsgerichtshofes.