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Heutzutage erstellen und veröffentlichen Marketing- und Kommunikationsteams überall im Internet einzigartige Inhalte, um ihre Marken und Dienstleistungen zu bewerben. Meistens geht dies weit über Social-Media-Posts und E-Mail-Newsletter hinaus: Es ist eher ein Spinnennetz aus vielen verschiedenen Arten von digitalen und auch nicht-digitalen Inhalten, die auf die eigene Website verlinken. Die grosse Menge an Inhalten, die von verschiedenen Teams auf unterschiedlichen Kanälen und oft zu unterschiedlichen Zwecken produziert werden, kann schnell überwältigend werden. Mit einer einheitlichen Kampagne für ein bestimmtes Produkt oder einen bestimmten Zweck können alle Kanäle zusammenarbeiten, um das gleiche Ziel zu erreichen - die Konversionsrate zu erhöhen, indem so viele Nutzer wie möglich auf deiner Website gelockt werden.
Die Kunst der Digital Analytics besteht darin, eine Verbindung zwischen der Herkunft der Nutzer (Quelle) und den auf der Website durchgeführten Konversionen herzustellen. Wenn man diese Verbindung herstellt und darauf eingeht, kann man Ressourcen sparen und die digitale Kommunikation optimieren.
Diese Verbindung kann über UTM-Parameter hergestellt werden. Wenn diese implementiert sind, ermöglichen sie einem Marketingspezialisten, Klicks von einem bestimmten Kanal der Website zuzuordnen. Nehmen wir an, deine Website zieht täglich 100 Nutzer von Instagram und 50 von Facebook an. Aus deinen Berichten kannst du feststellen, dass die Nutzer von Instagram nur in 25 % der Sitzungen konvertieren und die Nutzer von Facebook in 75 %. Mit diesem Wissen könntest du beschliessen, weniger Zeit für die Erstellung von Beiträgen für Instagram und mehr für Facebook aufzuwenden.
Aber bei UTM-Parametern geht es nicht nur um die Quelle. Es gibt zwar bestimmte Markt-/Best-Practices für die Implementierung von UTM-Parametern, aber im Allgemeinen kannst du jede Information hinzufügen, die für deinen speziellen Fall relevant ist. Dies kann die Quelle, das Medium, die Art des Inhalts, im Falle von A/B-Tests, die Version der Anzeige oder sogar eine Art interne Bezeichnung sein.
Was genau sind also UTM-Parameter?
UTM-Parameter sind kleine Stücke von Information, die du zu deinen beworbenen URLs in deinen Social-Media-Posts und Newsletter-Buttons hinzufügen kannst. Du kannst sie sogar offline mit Shortlinks oder QR-Codes verwenden! Die meisten guten Analytics-Tools (Google Analytics, Piwik PRO, Matomo, Plausible) erkennen diese Parameter und werten sie in Berichten aus.
UTM-Parameter werden meiner Meinung nach sehr unterschätzt und können, wenn richtig eingesetzt, einen grossen Vorteil für die Marketing- und Kommunikationsstrategie eines Unternehmens darstellen. Nachfolgend findest du die wichtigsten Gründe für die Verwendung von UTM-Parametern für Kampagnen und allgemeines digitales Marketing:
- Es ist kostenlos! Es wird zwar einige Zeit dauern, sich daran zu gewöhnen und URLs zu erstellen, aber danach wird es sich lohnen.
- Profitieren von Nutzern, die tatsächlich interessiert sind: Das digitale Marketing bewegt sich weg von Cookies von Drittanbietern. Darüber hinaus zielen Display-Anzeigen auf Nutzer ab, die sich für ein bestimmtes Thema interessieren und nicht unbedingt für deiner Marke. Nutzer, die auf die Links in deinen Social-Media-Posts und Newsletter klicken, zeigen bereits ein enormes Interesse, und mehr über diese Nutzer zu erfahren, kann zu mehr Konversionen führen.
- Optimiere deine bezahlten Inhalte: Die Einblicke, die du aus den UTM-Parametern gewinnst, können nützlich sein, wenn du dich für bezahlte Inhalte entscheidest. GIFs haben vielleicht eine hohe Klickrate, aber keine hohe Konversionsrate, weshalb man sich gegen diese Art von Inhalten entscheiden könnte.
- Treffe datengestützte Marketingentscheidungen: Die Erkenntnisse, die du mithilfe von UTM-Parametern gewinst, können dir bei der Entscheidung unterstützen, in welche Art von Inhalten du mehr Zeit investierst und welche Social-Media-Kanäle du am meisten förderen solltest.
- Reduziere die "unbekannte" Akquisition Kanäle: Viele Nutzer kommen vielleicht von deinem Newsletter oder von einem QR-Code. Wenn diese URLs nicht korrekt markiert sind, kann das Analytics Tool die Quelle entweder nicht identifizieren oder einfach als "direkt" markieren. Das ist nicht falsch, aber auch nicht richtig!
Ich hoffe, ich konnte dich davon überzeugen, UTM-Parameter für deine digitalen Marketing Inhalte zu verwenden. Ich empfehle dir, klein anzufangen und langsam heranzutasten. Sei strukturiert und sorgfältig und fange an, dich mit der Ansicht deiner Analytics Berichte vertraut zu machen. Das häufigste Problem, das ich bei der UTM-Strategie von Unternehmen sehe, ist, dass sie schlecht gewartet werden und dies zu Problemen mit der Datenqualität führt. Ein allgemeiner Tipp ist, jemanden mit der Rolle des UTM-Koordinators zu betrauen, um sicherzustellen, dass die Struktur beibehalten wird und die Qualitätsstandards hoch sind.
Bei Liip bieten wir einen UTM-Workshop an, in dem du erfährst, was UTMs sind, wie sie funktionieren und wie du sie in deinem Analysetool auswerten kannst. Darüber hinaus erstellen wir gemeinsam eine UTM Vorlage, in der alle erstellten URL-Strings dokumentiert werden und eine feste Struktur für alle Parameter erstellt wird, die jeder im Team verwenden kann. Interessiert? Nehme heute Kontakt auf!