Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/89891

<h2>SubmittedText<h2><p>Im Zusammenhang mit der Karte auf Seite 796 der Botschaft zum Infrastrukturfonds für den Agglomerationsverkehr und das Nationalstrassennetz (Geschäftsnummer 05.086) stelle ich dem Bundesrat folgende Frage:</p><p>Hat der Bundesrat die nachfolgenden Autobahnabschnitte der A1 Genf-Lausanne bereits aus den Vorarbeiten des Programms zur Beseitigung von Engpässen im Nationalstrassennetz gemäss Artikel 6 Absatz 2 des Infrastrukturfondsgesetzes vom 6. Oktober 2006 ausgeschlossen?</p><p>- Nyon-Genf Flughafen?</p><p>- Saint-Prex-Nyon?</p><p>- Verzweigung Crissier?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Zu den einzelnen vom Fragesteller erwähnten Strecken sind noch keine Entscheide gefallen. Im Rahmen des Infrastrukturfondsgesetzes haben die eidgenössischen Räte den Bundesrat beauftragt, die Engpässe auf dem bestehenden Nationalstrassennetz gesamtschweizerisch zu analysieren und Vorschläge für die Beseitigung der festgestellten Engpässe zu unterbreiten.</p><p>In mehreren Studien wurden alle möglichen Engpässe bis im Jahr 2020 erfasst. Die Strecke Genf-Lausanne zählt in ihrer gesamten Länge zu den überlasteten Abschnitten. Die Strecken Nyon-Genf und Morges-Verzweigung Crissier gelten gar als stark bis sehr stark überlastet.</p><p>Das zuständige Bundesamt für Strassen (Astra) untersucht derzeit verschiedene Möglichkeiten zur Beseitigung der festgestellten Engpässe. Im Rahmen des Infrastrukturfonds kommt für die Strecke Genf-Lausanne primär die Finanzierung von Spurerweiterungen infrage. Das Astra prüft aber auch, inwiefern die Engpässe durch Ausweichmöglichkeiten im öffentlichen Verkehr beseitigt werden könnten. Der Bundesrat wird die entsprechende Vorlage den eidgenössischen Räten bis spätestens 31. Dezember 2009 unterbreiten.</p>