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Der Huawei-Gründer Ren Zhengfei hat sich laut einem Bericht von "Bloomberg" in einem internen Memo mit markigen Worten an seine Mitarbeitenden gerichtet. Das Unternehmen befinde sich in einem "Leben-und-Sterben-Moment". Unterbeschäftigte Mitarbeitende sollen "Kommandogruppen" bilden, um neue Projekte zu schaffen. Wer dabei versage, müsse alle paar Monate eine Gehaltskürzung in Kauf nehmen und könne sogar seinen Job verlieren.
Huawei leidet bekanntermassen unter den von der US-Regierung verhängten Einschränkungen beim Geschäft mit US-Lieferanten, auch wenn die damit verbundenen Sonderzölle bereits mehrmals ausgesetzt wurden. Das ändert jedoch nichts an der Verunsicherung am Markt, die seit der ersten Ankündigung der gegen Huawei gerichteten Massnahmen herrscht. So dürfte Huawei laut internen Schätzungen im laufenden Jahr 60 Millonen Smartphones weniger verkaufen, als es ohne die US-Sanktionen möglich gewesen wäre. Darauf weisen auch die bisher vorliegenden Zahlen hin: Während Huawei im ersten Quartal bei den Smartphone-Stückzahlen um 50 Prozent zulegen konnte, nicht zuletzt wegen grossem Erfolg auf dem europäischen Markt, schrumpfte das Wachstum im zweiten Quartal auf 8,3 Prozent.
Für den Huawei-Gründer geht es um "Leben und Sterben"
Für den Huawei-Gründer geht es um "Leben und Sterben"
(Quelle: Huawei)
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21. August 2019 - Für ein Memo an seine Mitarbeitenden wählte Huawei-Gründer Ren Zhengfei deutliche Worte. Das Unternehmen befinde sich in einem "Leben-und-Sterben-Moment".