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|Nr.||Autor||Jahr||Titel|
|872||Rudolf von Rohr, Lea.||2014||Mehrsprachigkeit bei Kindern mit Down-Syndrom.|

Die chromosomalen Veränderungen von Menschen mit Down-Syndrom bringen einige Defizite mit sich, welche einen Einfluss auf den Spracherwerb haben. Das orofaziale Bedingungsgefüge, die Wahrnehmung, Kognition und Aufmerksamkeit sowie die Hypotonie, das Gehör und der Visus werden im Zusammenhang mit der mehrsprachigen Entwicklung diskutiert. Mehrere Quellen weisen darauf hin, dass die Grenzen der sprachlichen Fähigkeiten kein Hindernis sind für ein mehrsprachiges Aufwachsen von Kindern mit Down-Syndrom, denn Mehrsprachigkeit ist eine Notwendigkeit und nicht eine freiwillige Entscheidung. Mit Hilfe der handlungsorientierten Sichtweise und dem ICF-Modell wurden Argumente für eine mehrsprachige Erziehung von Kindern mit Down-Syndrom gesammelt. Daraus bringt die Arbeit Erkenntnisse hervor, wie Eltern ihre Kinder mit Down-Syndrom bestmöglich in ihrem mehrsprachigen Aufwachsen unterstützen können. Dazu werden entsprechende Leitlinien für Bezugspersonen und Logopädinnen präsentiert.