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Weil ihr Blindenstock eine Gefahr für andere Schüler darstelle, darf ihn ein siebenjähriges Mädchen nicht mehr zur Schule bringen. Ihre Mutter findet den Entscheid lächerlich und ist wütend.
Lily Hooper (7) hatte, als sie vier Tage alt war, einen Schlaganfall. Dadurch wurde sie praktisch bilnd. Ihre Schule, die Hambrook Primary School in Bristol, hat ihr nun verboten, ihren Blindenstock in der Schule zu benutzen. Aus «Gesundheits- und Sicherheitsgründen». Denn Lehrer und andere Schüler könnten über ihren Stock stolpern, wie die «Bristol Post» berichtet.
Anstatt ihres Stocks solle sie laut der Schule immer einen Erwachsenen bei sich haben. Lilys Mutter, Kristy ist wütend. Lily kam bisher alleine zurecht, diese Freiheit sollte man ihr nicht nehmen. «Der Stock wurde praktisch eine Verlängerung ihres Armes», sagt das Mami. Es sei zwingend, dass sie den Stock benutzen dürfe.
«Es ist eine Behinderung, aber ich möchte sicherstellen, dass Lily ein unabhängiges Leben führen kann», sagt Kristy weiter. In der Schule habe es wegen des Stocks nie Probleme gegeben, auch die anderen Kinder und ihre Eltern seien immer sehr unterstützend gewesen.
Kristy versteht den Entscheid der Schule überhaupt nicht: «Es ist doch lächerlich. Wenn einem blinden Erwachsenen der Stock weggenommen würde, wäre das Diskrimination. Das hier ist dasselbe.»
Eine Nationale Organisation für Gesundheit und Sicherheit in Schulen hat sich nach dem Vorfall zu Wort gemeldet und findet ebenfalls, dass die Schule falsch entschieden hätte. Daraufhin kontaktierte Jo Dent, Direktor der Schule, Lilys Mutter. Die beiden setzen sich nun zusammen, um eine Lösung zu finden, zum Beispiel einen kürzeren Stock.