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Die Brass Band Treize Etoiles gewinnt am 23. September den 33. Besson Swiss Open Contest im KKL Luzern. Sie setzt sich gegen die Brass Bands Fribourg und Berner Oberland durch und holt sich beide Spezialpreise.
Ist diese Band noch aufzuhalten? Erst im Mai wurde die Brass Band Treize Etoiles im schwedischen Malmö zum Europameister gekürt. Nun entschied sie unter der Leitung von Frédéric Théodoloz den 33. Besson Swiss Open Contest für sich.
Unverändertes Podium
Das finale Siegerpodest ist identisch mit der Rangliste nach der ersten Runde mit dem Pflichtstück, bei dem die Ensembles dieses Jahr mit den «Angels and Demons» des schottischen Komponisten Peter Graham konfrontiert waren. Bereits hier lag die Brass Band Treize Etoiles mit 178 Punkten drei Punkte vor der Brass Band Fribourg unter der Leitung des Franzosen Florent Didier und der Brass Band Berner Oberland (171 Punkte) unter der Leitung von Véronique Gyger-Pitteloud.
Drei ex aequo
Für die Runde am Nachmittag hatten die Bands ein Werk aus dem vorgeschriebenen Originalrepertoire für Brass Band ausgewählt. Die Tagessiegerin setzte sich auch hier mit ihrer Wahl «English Heritage» von George Lloyd durch und überzeugte offensichtlich die Jury – Nicholas Childs, Pascal Eicher, Blaise Héritier, Howard Lorriman und Peter Graham –, die ihre Leistung mit 176 Punkten honorierte, so dass sie am Ende 354 von 360 Punkten erreichten.
Die Brass Band Bürgermusik Luzern (Michael Bach) verzeichnete mit «The Year of the Dragon» von Philip Sparke 174 Punkte und belegte so den zweiten Platz im Selbstwahlstück. Da sie am Morgen lediglich 163 Punkte erzielt hatte, erreichte sie als Vierte insgesamt 337 Punkte und lag damit gleichauf mit der Brass Band Fribourg und der Brass Band Berner Oberland, die den zweiten bzw. dritten Platz belegten. Die Freiburger hatten «Spectrum» von Gilbert Vinter gewählt, was ihnen 162 Punkte einbrachte, während die Berner Oberländer mit «Blitz» von Derek Bourgeois 166 Punkte erreichten. Massgebend für die Schlussrangierung ist immer das Teststück-Resultat. Drittplatzierte am Nachmittag war die Liberty Brass Band Ostschweiz unter der Leitung von Stefan Roth, deren Vortrag «Pageantry» von Herbert Howells mit 170 Punkten belohnt wurde.
Vierzehnter Sieg
Die Brass Band Treize Etoiles gewann den Besson Swiss Open Contest zum vierzehnten Mal und holte sich beide Spezialpreise für die beste Interpretation des Selbstwahlstücks und das beste Flügelhorn im Teststück. Letztere Auszeichnung ging an Anthony Rausis.
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