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Der Cellist Narek Hakhnazaryan, 1988 im armenischen Jerewan geboren, stammt aus einer Musikerfamilie: Sein Vater ist Geiger, seine Mutter Pianistin. Ersten Cellounterricht erhielt er als Sechsjähriger bei Zareh Sarkis-yan an der Sayat-Nova-Musikschule seiner Heimatstadt; mit zwölf Jahren wurde er dann an das Moskauer Konservatorium aufgenommen, wo er die Celloklasse von Alexei Seleznyov absolvierte. Seine Ausbildung schloss er 2011 bei Laurence Lesser am New England Conservatory in Boston ab. Narek Hakhnazaryan war Stipendiat der Rostropowitsch-Stiftung und gewann schon früh wichtige Wettbewerbe wie etwa 2006 die «Khachaturian International Competition» oder 2008 die «Young Concert Artists Auditions» in New York. Seinen Karrieredurchbruch verdankt er indes dem Moskauer Tschaikowsky-Wettbewerb, bei dem er 2011 mit der Goldmedaille geehrt wurde. Seither arbeitet Narek Hakhnazaryan mit führenden Orchestern und Dirigenten zusammen, etwa mit dem London Symphony Orchestra, dem Mariinsky Orches-tra und dem Rotterdam Philharmonic unter Valery Gergiev, dem Chicago Symphony Orchestra unter Ton Koopman, der Filarmonica della Scala unter Juraj Valcuha, dem Dallas Symphony Orchestra unter Jaap van Zweden oder der Tschechischen Philharmonie unter Jirí Belohlávek. Mit Rezitalen und Kammermusik trat er im New Yorker Lincoln Center, in der Pariser Salle Pleyel, im Amsterdamer Concertgebouw, in der Londoner Wigmore Hall und im Berliner Konzerthaus auf. Einladungen führten ihn überdies zu den Festivals von Ravinia, Verbier, Aspen und Mecklenburg-Vorpommern. Hakhnazaryans Repertoire erstreckt sich von Vivaldi bis zur Gegenwart: So erarbeitete er in der vergangenen Saison beispielsweise Lera Auerbachs Last Letter.
August 2014