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Aktuelles und Tendenzen der Homöopathie
Die Homöopathie verbreitet sich in der Welt
Die Weltgesundheitsorganisation WHO erkennt die Homöopathie als eine der fünf offiziellen Formen der Medizin auf der Welt an.
Dennoch sind homöopathische Praktiken in Abhängigkeit der Geschichte jedes einzelnen Landes je nach Region sehr unterschiedlich. Historisch gesehen hat sich die Homöopathie in erster Linie in Europa (England, Frankreich, Schweiz, Deutschland, Belgien) und in Nordamerika (USA, Kanada) entwickelt. In diesen Ländern wird die Homöopathie an den Universitäten gelehrt (teils an spezialisierten Hochschulen) und sogar in Krankenhäusern angewandt. Es zeigt sich, dass gebildete und gesundheitsbewusste Menschen, die offen für natürliche Praktiken sind, sich für die Homöopathie interessieren. Diese entsprechen in der Regel der Bevölkerung reicher Länder mit einem hohen Bildungsgrad.
Trotzdem können wir eine spürbare Entwicklung der Homöopathie in drei grossen Ländern betrachten, die als Macht der Zukunft eingeordnet werden können: Indien, Brasilien und Mexiko.
Wir stellen fest, dass diese Länder, die eine fantastische wirtschaftliche und soziale Entwicklung erfahren, bereits im Hinblick auf das Gesundheitswesen und die Medizin sehr strukturiert sind, einschliesslich der Naturheilkunde mit der Homöopathie. Insbesondere in Indien wird der Homöopathie eine wichtige Bedeutung beigemessen:
In Indien hat Gandhi weitgehend zur Verbreitung der Homöopathie beigetragen. Es gibt dort mehr als 300‘000 Homöopathen.
Die Brasilianer kennen sich gut mit Homöopathie aus und verschreiben diese Heilmittel auch, nicht zuletzt weil es eine medizinische Spezialisierung geworden ist. Immer mehr Menschen lassen sich nur mit homöopathischen Arzneimitteln behandeln.
Die Entwicklung dieser Praxis scheint unumgänglich, zumal sie sich als Partner der Allopathie versteht und nicht als alternativ dogmatisch praktizierender Gegner.
Es scheint, als würde sich die Homöopathie mit dieser Entwicklung im Laufe der nächsten 10 Jahre weltweit verbreiten.