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Prof. Dr. Yves Mausen
Yves Mausen ist in Luxemburg aufgewachsen und hat an der Universität Paris II Panthéon-Assas das Studium der Rechtswissenschaften, dazu parallel an der Sorbonne dasjenige der Geschichte absolviert. Nachdem er 1995 in die Ecole Normale Supérieure aufgenommen wurde, konnte er sich dort zusätzlich in Philosophie weiterbilden und brachte es 1998 in diesem Fach zum „professeur certifié“. Schließlich promovierte er 2002 in Jura an der Universität Paris II zum Thema „La procédure du témoignage dans le droit savant et la pratique française (XIIe – XIVe siècles)“. Zwei Jahre später erreichte Yves Mausen im „Premier concours national d’agrégation de l’enseignement supérieur“ in Rechtsgeschichte den ersten Rang und durfte daraufhin eine Professur an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Montpellier I übernehmen. Seit 2007 lehrt er auch als Vertretungsprofessor an der Universität Luxemburg und seit 2011 regelmäßig als Gastprofessor an der Universität Wien. 2009 wurde er für 5 Jahre zum Mitglied des „Institut universitaire de France“ erwählt. 2015 wurde er wurde zum ordentlichen Professor für Rechtsgeschichte und Religionsrecht an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Freiburg ernannt. In seiner Forschungstätigkeit beschäftigt sich Yves Mausen mit erweiterten Fragen zum mittelalterlichen römisch-kanonischen Prozessrecht, sowie mit anderen neuen Themen und Fragestellungen, beispielsweise im Bereich des englischen Beweisrechts oder im Rahmen der Kodifikationsidee. Er ist Autor von über 40 Aufsätzen und Co-Autor von 3 Lehrbüchern zur französischen Rechtsgeschichte.
Webseite: Université de Fribourg
Prof. Dr. Susanne Lepsius, M.A. (University of Chicago)
Prof. Dr. Susanne Lepsius, geboren 1969, studierte Geschichte und Rechtswissenschaften an den Universitäten Heidelberg und Chicago, dort Master of Arts im Legal History Program. Juristische Staatsexamina in Heidelberg und München. Promotion und Habilitation an der juristischen Fakultät der Universität Frankfurt am Main, 2009 Rufe an die Universitäten Würzburg, Konstanz, München und an die FU Berlin. Seit 2009 Inhaberin des Lehrstuhls für Gelehrtes Recht, Deutsche und europäische Rechtsgeschichte und Bürgerliches Recht an der Universität München. Leiterin (gemeinsam mit Prof. Dr. F. Vollhardt) des Teilprojekts „Natur als Argument in juridischen Diskursen und literarischen Imaginationen im Spätmittelalter und in der Frühen Neuzeit“ im Rahmen eines DFG-Forscherkollegs (1986), sowie eines DFG-Projekts zur Edition des ältesten Glossenapparats zu den Konstitutionen von Melfi (1231). Forschungs- und Lehraufenthalte an der Scuola Superiore S. Anna, Pisa, an der École française de Rome und an der Université Paris II (Panthéon-Assas). Derzeit: Forschungsfellow am Kulturwissenschaftlichen Kolleg, Universität Konstanz (2015-2016).
Webseite: Universität München
PD Dr. Peter Collin
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