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Luftverschmutzungen in Gebieten der Schwerindustrie konnten gut anhand von deformierten Sporen und Pollen dokumentiert werden. Schadstoffe, die zu diesen Veränderungen führen umfassen zum Beispiel Schwermetalle oder Schwefel- und Fluorverbindungen. Ähnliches Verschmutzungspotential wird auch magmatischen Grossprovinzen zugeschrieben, die in der Erdgeschichte häufig mit Aussterbeereignissen korrelieren. Für das grösste Massenaussterben an der Perm-Trias Grenze (vor ca. 250 Ma) das mit der magmatischen Grossprovinz der siberischen Traps zusammenfällt, konnte bereits nachgewiesen werden, dass Sporen und Pollen veränderte Morphologien aufzeigen. Während des Mesozoikums gab es vier Zeitintervall die durch markante Austerbeereignisse in Zusammenhang mit Umweltveränderungen herausstechen:Das Smithium–Spathium (~251 Ma), das Trias–Jura (~201 Ma), eines im Toarcium (~183 Ma) und das Cenomanium–Turonium Ereignis (~94 Ma). Daher soll für diese vier Zeitintervalle die Morphologie der auftretenden Sporen und Pollen genauer untersucht werden. Ziel dieses Projektes ist es die mögliche Anwendung von Sporen und Pollen Morphologie als Monitor für Umweltverschmutzung in der Erdgeschichte zu evaluieren.