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Der Dorfverein hat sich mit den Besitzern der Burg Bernegg (Familie von Sprecher) in Verbindung gesetzt und vereinbart, dass der Dorfverein die Umgebung der Burg saniert. Wir werden im Rahmen vom "Gmeinwerk" umfangreiche Umgebungsarbeiten bei der Burg vornehmen.
Ca. 20 Personen haben freiwillig und mit grossem Einsatz einen Tag lang "Fronarbeit" geleistet und mitgeholfen, die Sanierungsarbeiten rund um die Burg durchzuführen.
Im Namen des Dorfvereins ein ganz herzliches "Danke viel Mal" an alle Beteiligten.
Folgende Arbeiten wurden ausgeführt:
Der Turm aus lagerhaftem Bruchsteinmauerwerk bildet im Grundriss ein Rechteck von circa 11 auf 13 Metern. Die Mauerstärke beträgt 2 bis 2,4 Meter, in den oberen Geschossen noch 1,8 Meter. Auffallend sind die teilweise über einen Meter langen Ecksteine ohne Bossen. Die ursprüngliche Turmhöhe von 15 Metern ist auf der Südseite erhalten geblieben.
Die Unterteilung in vier Geschosse lässt sich an Resten des Wandverputzes erkennen. Das Erdgeschoss ist teilweise mit Mauerschutt gefüllt und diente wohl als Kellerraum. Im zweiten Geschoss liegen vereinzelte Schmalscharten. In der Südwand des dritten Geschosses lag der Hocheingang auf einer Höhe von 9,5 Meter Höhe. Die Gewändsteine der wohl rundbogigen Türöffnung fehlen.
Neben einer Schmalscharte liegt in der Westwand ein hoch angesetzter Rauchabzug, vermutlich für einen Ofen. Der schräge Verlauf der heutigen Mauerkrone von Süden nach Norden ist wohl das Ergebnis natürlichen Zerfalls. Die ursprüngliche Dachform ist nicht mehr feststellbar; ein umlaufender Wehrgang ist denkbar.
Spuren eines Berings oder von Nebenbauten finden sich keine. Falls Nebenbauten bestanden haben, lagen sie wohl an der Stelle der benachbarten Bauernhäuser.