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Interpellation von Landrätin Erika Eichenberger für die Landratssitzung am 31. August 2023
Verschiedene Städte und Kantone erheben die Velofrequenzen mit Hilfe automatischer Zählgeräte. Sie zeigen auf, welche Strecken stark frequentiert werden und wie die Entwicklung an verschiedenen Stellen über die Jahre aussieht. Die erhobenen Daten bilden also eine wichtige quantitative Grundlage für eine gezielte qualitative Veloförderung.
Die Geräte sind vor dem Hintergrund des Datenschutzes unbedenklich, da durch die im Boden eingelassene Induktionsschlaufen lediglich Velofahrten gezählt und keine Daten über Nutzende oder Velos detektiert werden können.
In Zürich wurden auf dem Stadtgebiet 22 Zählgeräte aufgestellt, im Kanton Aargau sind es 23, in Baselland nur deren 7.(www.geo.bl.ch)
- Welche Schlüsse zieht der Regierungsrat aus den bis dato erhobenen Daten in Baselland in Bezug auf die Entwicklung des Veloverkehrs in den einzelnen Tälern und Regionen in den vergangenen zehn Jahren?
- Für welche konkreten Fragestellungen wurden die Daten bisher beigezogen?
- Sieht der Regierungsrat einen Bedarf, die Anzahl Zählstellen für eine gezielte Veloförderung zu erhöhen? Wenn ja, wo und mit welcher Zielsetzung?
- Wären periodische Flächenzählungen nicht auch sinnvoll, wie dies beim Strassenverkehr alle 5 Jahre gemacht wird?
- Arbeitet unser Kanton mit den umliegenden Kantonen zusammen und werden die Daten ausgetauscht und gemeinsam erläutert?