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Eine Frau in einem Dorf im Süden der Schweiz stellt fest: Die Menschen in ihrem Umfeld würden sich gerne austauschen und Dinge teilen, wissen aber nicht, wie sie das angehen sollen. Deshalb erfindet sie "Smart Village", einen virtuellen Dorfplatz.
Das ist das vierte Video einer Serie, die sich mit Blick auf die Wahlen im Oktoberexterner Link mit der Frage beschäftigt, wie sich politische Entscheidungen auf den Alltag der Schweizerinnen und Schweizer auswirken.Infobox Ende
Monica Rush Solcà lebt im italienischsprachigen Tessin. Sie erinnert sich an die Zeit, als sich die Menschen jeden Abend draussen auf der Piazza trafen. Sie sprachen über ihren Tag, sahen, was andere brauchten und halfen einander, wenn sie konnten.
Aber die Zeiten haben sich geändert: Heute leben die Menschen individueller und neigen dazu, sich online zu verbinden. Sie besitzen auch mehr Dinge als je zuvor.
Eines Morgens hatte Solcà eine Idee: Eine Gruppe und eine Plattform kreieren, auf der die Dorfbewohner Dinge austauschen und sich treffen können – "Smart Village" war geboren.
Heute haben mehrere Orte im Tessin einen virtuellen Dorfplatz. Die Mitglieder der Gruppen organisieren Veranstaltungen, um für das Angebot zu werben. Nun könne sich jeder, der von weit herkomme, als Teil des Dorfes fühlen, so Scolà.