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Die GRÜNEN begrüssen die Stossrichtung des Vorschlags der Mehrheit, den Einzelkulturbeitrag für konventionelle Zuckerrüben auf 1’500 Franken pro Hektare und Jahr zu kürzen und dafür für biologisch angebaute Zuckerrüben einen Zuschlag von 700 Franken und für ohne Fungizide und Insektizide angebaute Zuckerrüben einen solchen von 500 Franken pro Hektare und Jahr vorzusehen. Damit wird der Bio-Zuckerrübenanbau gefördert, der keine Pestizide und Kunstdünger einsetzt, was nicht nur den Konsument*innen sondern auch der Umwelt zugutekommt.
Aus Sicht der GRÜNEN sind die Massnahmen allerdings grundsätzlich nicht stufengerecht, lediglich punktuell und somit ungenügend als Antwort auf die strukturellen Probleme der Zuckerwirtschaft. Die GRÜNEN schlagen daher vor, die Zeit bis zum Vorliegen der Agrarpolitik 22+ (AP22+) mit Verordnungsänderungen zu überbrücken und danach im Rahmen der AP22+ durch Massnahmen darin abzulösen. Die Beiträge können mit dem vorgesehenen neuen Instrumentarium flexibel über die Produktionssystembeiträge nach Bio, IP und ÖLN differenziert werden.