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Indophtal 0,1% darf nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin angewendet werden. Die Augentropfen Indophtal 0,1% enthalten den nicht-steroidalen Entzündungshemmer Indometacin. Indophtal 0,1% hemmt den Entzündungsprozess (Rötung, Ödem, Schmerz). Diese Augentropfen können vor und nach Eingriffen am Auge oder einer Glaukom-Behandlung mit Laserstrahlen sowie zur Behandlung von Reizungen und Entzündungen anderer Ursache, wie z.B. Bindehautentzündungen, angewendet werden. Indophtal 0,1% UD: Die Unidosen enthalten kein Konservierungsmittel und sind daher vor allem für Patienten mit einer Allergie auf das Konservierungsmittel Thiomersal geeignet.
Dieses Arzneimittel wurde Ihnen zur Behandlung Ihrer gegenwärtigen Augenbeschwerden von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin verordnet. Verwenden Sie es nicht für die Behandlung anderer Erkrankungen oder von Drittpersonen.
Hinweis für Kontaktlinsenträger: Während der Behandlung mit Indophtal 0,1% dürfen keine Kontaktlinsen getragen werden.
Indophtal 0,1% darf nicht angewendet werden bei bekannter oder vermuteter Überempfindlichkeit (Allergie) gegen Indometacin oder gegen einen anderen Inhaltsstoff des Arzneimittels oder gegen andere entzündungshemmende Substanzen, wie z.B. Acetylsalicylsäure, d.h. falls Sie nach Einnahme von Arzneimitteln mit Acetylsalicylsäure (z.B. Aspirin) oder gewissen anderen Arzneimitteln gegen Entzündung und Rheuma z.B. mit Atemnot (Asthmaattacken), Nesselsucht oder Schnupfen reagieren. Indophtal 0,1% darf nicht angewendet werden während der letzten 3 Monate der Schwangerschaft, bei einem Magen- oder Darmgeschwür, bei schwerer Beeinträchtigung der Leber- oder Nierenfunktion.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an Magendarmerkrankungen (z.B. Geschwür) leiden oder gelitten haben, eine erhöhte Blutungsneigung haben oder Arzneimittel zur Blutverdünnung erhalten. Indophtal 0,1% kann die Symptome einer Augeninfektion unterdrücken, wodurch diese verkannt wird. Arzneimittel, die einen nicht-steroidalen Entzündungshemmer wie Indometacin enthalten, können die Heilung einer Hornhautwunde verzögern. Sie können bei langer Anwendung die Hornhaut schädigen, was zu einer Verschlechterung des Sehens führt. In einem solchen Fall müssen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin sofort informieren. Unmittelbar nach der Anwendung von Augentropfen kann vorübergehend verschwommenes Sehen auftreten. Deshalb können die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigt sein. Keine Fahrzeuge lenken oder Maschinen bedienen bis diese Beeinträchtigung abgeklungen ist!
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben, andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder am Auge anwenden.
Anwendung während den ersten 6 Monaten der Schwangerschaft nur mit Genehmigung Ihres Arztes oder Apothekers bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin. Während der letzten drei Monate der Schwangerschaft darf Indophtal 0,1% nicht verwendet werden. Dieses Arzneimittel tritt in die Muttermilch über, weshalb Indophtal 0,1% während der Stillzeit nicht angewendet werden soll.
Erwachsene: 1?2 Tropfen in das zu behandelnde Auge einträufeln; Anwendung entsprechend der Verordnung des Arztes bzw. der Ärztin wiederholen. Wenn Sie die Unidosen verwenden, nehmen Sie bei jeder Anwendung eine neue Unidose und werfen Sie diese nach Gebrauch sofort weg. Die Anwendung und Sicherheit von Indophtal 0,1% bei Kindern und Jugendlichen ist bisher nicht geprüft worden.
Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Indophtal 0,1% auftreten: Unmittelbar nach dem Einträufeln kann gelegentlich ein leichtes Brennen des Auges auftreten, das aber nach einigen Sekunden wieder abklingt. Andere, seltener beobachtete unerwünschte Wirkungen: Vorübergehendes Stechen im Auge bei der Instillation, Augenrötung, Schwellung der Lider, Veränderungen der die Hornhaut überziehenden Zellschicht (Läsionen, örtlich begrenzte Entzündungen), Schmerz, Reizung, Jucken, Hornhautschwellung und streifenförmige Hornhautveränderungen. Wirkstoffe in Augenpräparaten können in den Blutkreislauf gelangen. Nebenwirkungen sind deshalb auch im Körper möglich. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.
Um die Sterilität der Augentropfen zu erhalten, Tropferspitze weder mit den Händen noch mit dem Auge berühren. Flasche nach Gebrauch sofort fest verschliessen.
Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «Exp.» bezeichneten Datum verwendet werden.
Indophtal 0,1% (Tropffläschchen zu 5 ml): Nach Anbruch des Fläschchens nicht länger als 30 Tage verwenden.
Indophtal 0,1% (Unidosen zu 0,35 ml): Die Unidosen müssen sofort nach Gebrauch weggeworfen werden. Nach Anbruch des Alu-Sachets der Unidosen nicht länger als 30 Tage verwenden. In der verschlossenen Originalpackung bei Raumtemperatur (15?25 °C) und ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren. Nach Beendigung der Behandlung das Arzneimittel Ihrer Abgabestelle (Arzt oder Apotheker bzw. Ärztin oder Apothekerin) zum fachgerechten Entsorgen bringen.
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
Fläschchen zu 5 ml:
Wirkstoff: Indometacin 1 mg/ml.
Hilfsstoffe: Konservierungsmittel: Thiomersal, und weitere Hilfsstoffe für Augentropfen.
Unidosen zu 0,35 ml:
Wirkstoff: Indometacin 1 mg/ml, und Hilfsstoffe für Augentropfen.
54264, 54517 (Swissmedic).
In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.
Fläschchen zu 5 ml.
Packungen mit 20 Unidosen zu 0,35 ml.
Packungen mit 50 Unidosen zu 0,35 ml.
Bausch & Lomb Swiss AG, 6301 Zug.
Diese Packungsbeilage wurde im April 2009 ?letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
BL_PI_DE_20090422