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Die Helvetia Christiana, „Schweizerische Gesellschaft zum Schutz von Tradition, Familie und Privateigentum“ (TFP) ist ein Dachverband von verschiedenen Vereinen mit dem Ziel, die Grundlage der christlichen Zivilisation zu schützen.
Angesichts der Tatsache, dass unsere Kultur sich in einer Krise befindet, ist das Engagement der Helvetia Christiana, Schweizerischen Gesellschaft zum Schutz von Tradition, Familie und Privateigentum (TFP) sehr vielfältig. Um die Krise zu überwinden und unser Land wieder auf einen dauerhaft christlichen Kurs zu bringen, veröffentlicht die TFP Werke und Schriften, veranstaltet Kampagnen, Aktionen und Vorträge. Insbesondere geht es der TFP darum, die Eckpfeiler einer echten christlichen Zivilisation – Tradition, Familie und Privateigentum – wieder aufzurichten.
Ein christlicher Denker, Schriftsteller, Universitätsprofessor, Journalist und Redner - all diese Bezeichnungen können das Leben von Prof. Plinio Corrêa de Oliveira beschreiben. Dennoch bleibt eine solche Beschreibung irgendwie unvollständig.
Tatsächlich ist er ein Mann, der im Lichte der Zeit, in der er lebte, gesehen werden muss. Der in São Paulo (Brasilien) im Jahre 1908 geborene Gründer der Brasilianischen TFP ist eine aufrechte Persönlichkeit und ragte in einem turbulenten Jahrhundert als ein Mann des Glaubens, Denkens und der Aktion hervor. Falls er überhaupt definiert werden kann, so muss Plinio Corrêa de Oliveira zuallererst als jemand verstanden werden, der seinen christlichen Glauben höher als alles andere wertschätzte. Der Glaube bestimmte sein ganzes Leben. Er verzichtete bewusst auf eine vielversprechende politische Karriere und stellte sich stattdessen in den Dienst der Christenheit. Diese Schwerpunktsetzung nahm ihren Ausgang schon in seiner Kindheit, in der seine Mutter, Lucilia Corrêa de Oliveira, ihm eine grosse Liebe zur Christenheit beibrachte. Jene frühe Prägung und seine spätere Erziehung bildeten die Grundlage für ein Leben voller Eifer für die Christenheit.
1928 wurde er Hauptführer und Redner der Christlichen Liga in Brasilien. 1934 wurde er für die Christliche Liga ins Parlament des Landes gewählt. Als der jüngste Kongressabgeordnete in der Geschichte Brasiliens erzielte er die grösste Anzahl der Wählerstimmen und diente als ein angesehener Anführer des christlichen Blocks.
Der Rest seines Lebens liest sich wie eine lange Liste des Dienstes für die christliche Sache. Er war Inhaber des Lehrstuhls für moderne und zeitgenössische Geschichte an der Universität São Paulo. Von 1935 bis 1947 diente er als Verleger der Wochenzeitung Legionario, die unter seiner Anleitung in der brasilianischen Presse insbesondere durch ihre Gegnerschaft zum Nationalsozialismus und Kommunismus hervortrat. Im Jahr 1951 gründete er eine weitere Monatszeitschrift, die er seither leitete. Von 1968 bis 1990 schrieb er seine Kolumne für die Folha de São Paulo, die grösste Tageszeitung der Stadt São Paulo.
Prof. Plinio Corrêa de Oliveira war jedoch mehr als nur ein Mann des Glaubens und der Aktion. Seine profunde Analyse der Geschichte und der Weltereignisse liess eine praktische Ausformung christlichen Denkens entstehen, die sich mutig und tatkräftig dem Kommunismus und dem Linkschristentum entgegenstellte, als diese Lateinamerika und die Welt erschütterten.
Als ausgesprochenen Theologe verfasste er 15 Bücher und über 2500 detaillierte Aufsätze und Artikel. Zu seinen bedeutendsten Werken gehört Revolution und Gegenrevolution.
Schliesslich war Prof. Plinio Corrêa de Oliveira wahrhaft ein Kreuzritter des 20. Jahrhunderts, ein Mann, der sein eigenes Denken selbst verkörperte. Er gründete im Jahr 1959 die Brasilianische Gesellschaft zum Schutz von Tradition, Familie und Privateigentum (TFP), welche seit 1928 bereits unter verschiedenen Namen existierte und diente ihr bis zu seinem Tode im Jahr 1995 als Präsident. Heute bestehen auf sämtlichen Kontinenten und in über 50 Staaten Organisationen, Vereine und Gruppen der TFP, welche auf Prof. Plinio zurückzuführen und Teil des selben Dachverbandes sind.
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