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|Die ältesten Funde auf Gemeindegebiet sind eine jungsteinzeitliche Feuersteinklinge und ein Steinbeil aus Unterillnau.|
In Bisikon fand man um das Jahr 1860 unter eiszeitlichen Findlingen eine bronzezeitliche Nadel sowie das Fragment einer Armspange, wohl die Überreste eines Grabes oder einer kultischen Deponierung.
Bereits um 1850 wurde in Bisikon, Flur „Buck“ eine reich ausgestattete hallstattzeitliche Bestattung freigelegt. Das Frauengrab enthielt Drahtarmringe, sog. Tonnenarmbänder, einen reich verzierten Gürtelhaken und ein Tongefäss, die ins 6. Jh. v. Chr. datieren.
Grosse Mengen von Ziegelfunden lassen auf einen römischen Gutshof in Agasul, Areal „Langenloh“ schliessen.
In den Jahren 1928/29 wurde über dem Giessen-Bach in der Flur „Studenbrunnenholz“ eine frühmittelalterliche Grabhügelnekropole mit reich ausgestatteten Gräbern untersucht. Aufgrund der Lage, der besonderen Grabform und der teilweise reichen Ausstattung dürfte es sich um den Bestattungsplatz einer Adelsfamilie handeln. Ob diese mit der Beata-Landolt-Sippe, welche aus mehreren Schenkungsurkunden des 8. Jh. an das Kloster St. Gallen bekannt ist, identisch ist, muss unklar bleiben.
Grabungen im Jahre 1954 auf dem Kirchhügel von Illnau brachten die Überreste der frühmittelalterlichen, 745 erstmals erwähnten Kirche sowie verschiedener Nachfolgebauten zutage.
Auf dem Gemeindegebiet von Illnau-Effretikon sind mehrere Standorte mittelalterlicher Burgen bekannt. Von der 1254 durch Graf Hartmann d.Ä. von Kyburg erbauten Wasserburg „Moosburg“ sind Mauerreste bis heute erhalten geblieben.
Beim Weiler Chämleten wurde 1923 der Rest eines mittelalterlichen Wohnturmes und eines mächtigen Halsgrabens freigelegt. Über die Erbauer dieser Anlage ist nichts bekannt.