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Fuss- und Unterschenkelmassage
Die Massage gehört zu den ältesten Heilmethoden überhaupt. Ihre Geschichte ist tausende Jahre alt und führt in die Zeit der Griechen 500 Jahre vor Christus und im asiatischen Raum sogar ca. 2700 vor Christus zurück. Die Massage ist ein wichtiger Bestandteil der jeweiligen Kultur und beinhaltet Geschichte und Tradition.
Im 16. Jahrhundert kam die Massage wieder nach Europa durch den Chirurgen Ambroise Paré.
Im Laufe der Zeit wurden die diversen Massagegriffe im 19. Jahrhundert vom schwedischen Gymnastiklehrer Per Henrik Ling zusammengetragen. Er sammelte Informationen und machte Nachforschungen, welche dann durch einen Arzt in Amsterdam namens Metzger weiterverfolgt und weiterentwickelt wurden. Die Ausbreitung der Massage verdanken wir dem russischen Arzt Zabulowski, der in Berlin die erste staatliche Massageschule eröffnete. Die heutige klassische Massage beruht auf den Grundlagen von Ling, Metzger und Zabulowski.
Wirkung der Massage
- Stoffwechsel wird angeregt
- Auflockerung der Muskulatur
- Entspannt
- Entstauung durch Lymphflussförderung
- Linderung von Schmerzen
- Vertiefung der Atmung
Indikationen - Wer darf massiert werden?
Alle Menschen, die sich gesund fühlen und nicht an einem unter den Kontraindikationen aufgezählten Symptomen leiden.
Lokale Kontraindikationen – Wer darf nicht massiert werden?
- Offene Wunden
- Akute Entzündungen
- Akute Verletzungen von Sehne, Bändern, Muskeln
- Erfrierungen und Verbrennungen
- Frische Narben
- Starke Hämatome
- Ansteckende Hautkrankheiten
- Thrombophlebitis (Venenentzündung)
- Fortgeschrittene Arteriosklerose und periphere Arterielle Verschlusskrankheit (paVK)
Generalisierte Kontraindikationen - Wer darf nicht massiert werden?
- Schwere Infektionen
- Hohes Fieber
- Tumorleiden
- Knochenkrankheiten (z.B. Knochentuberkulose)
- Verdacht auf Thrombose und Embolie
Vorsicht ist geboten – Abklärung mit Hausarzt
- Weit fortgeschrittene Osteoporose
- Schwere Herz- und Kreislaufkrankheiten
- Diabetes mellitus
- Risikoschwangerschaften
- Varizen (Krampfadern)
Was kann ich selber tun?
- Füsse gut eincremen und massieren sowie viel bewegen.
- Gymnastikübungen für die Füsse (auf Anfrage)
- Gute Schuhe, welche der Fussmuskulatur Raum lassen und eine gute dämpfende Sohle haben.