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- Roger Federer (ATP 8) steht nach der Aufgabe von Adrian Mannarino (ATP 41) glanzlos in der 2. Runde von Wimbledon.
- Mannarino verletzt sich nach einem Rutscher am Knie.
- Der Franzose versucht erfolgslos, mit der Verletzung weiterzuspielen und muss schliesslich beim Stand von 4:6, 7:6 (7:3), 6:3, 2:6 aufgeben.
- Federer bekundete mit dem stark aufspielenden Gegner Mühe, schien aber im 4. Satz den Tritt gefunden zu haben.
«Er war der bessere Spieler, hätte die Partie gewinnen können», meinte Roger Federer nach dem Match. Die Rede ist von seinem Erstrundengegner Adrian Mannarino, der ihm den Wimbledon-Auftakt mit einer starken Leistung erschwert hatte.
Wieso der Franzose an seinem 33. Geburtstag die Partie letztlich nicht gewinnen konnte? Mannarino rutschte im 4. Satz, als er mit 2:1 in den Sätzen in Führung lag, aus und verletzte sich am Knie.
Federer am Anfang und Schluss besser
Doch ein Selbstläufer wäre es auch ohne die Verletzung nicht geworden. Genau zu diesem Zeitpunkt hatte Federer nämlich wieder in die Partie gefunden und führte im 4. Durchgang mit Break.
Bereits im 1. Durchgang war Federer der bessere Spieler gewesen. Der Schweizer machte den stärkeren Eindruck und gewann 35 Punkte, sein Kontrahent 25. Mit dem 6. Breakball (Mannarino nutzte 3 nicht) schloss Federer zum 6:4 ab.
Mannarino in Sätzen 2 und 3 stärker
Im 2. Durchgang war Mannarino gefühlt der bessere Spieler. Zuerst vergab er beim Stand von 2:2 aber noch eine Breakchance, im Tiebreak bestätigte Mannarino aber den äusseren Eindruck. Im 3. Satz konnte Federer zuerst einen Breakrückstand wettmachen, ehe er von Mannarino den Aufschlag zu Null zum 2:4 abgenommen bekam.
Seit 2002 hat Federer nun nie mehr in der 1. Runde von Wimbledon verloren. Will der 39-Jährige im Turnier weit kommen, wird er sich aber bereits gegen Richard Gasquet (ATP 56) in der 2. Runde steigern müssen. Dort kann Federer definitiv beweisen, dass die Schweiz nicht nur im Fussball, sondern auch im Tennis gegen die Franzosen die Oberhand behalten kann.