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Britische Regulierungsbehörden führen derzeit offenbar eine Untersuchung gegen die Credit Suisse und die russische VTB Group durch. Überprüft werde dabei die Vergabe von Krediten im Umfang von mehreren hundert Millionen Dollar an staatsnahe Unternehmen des afrikanischen Landes Mosambik, welche unter anderem zur Beschaffung von Kriegsgerät verwendet worden seien, schreibt das Wall Street Journal in einem Bericht am Samstag und bezieht sich dabei auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.
In den Transaktionen gehe es etwa um Kredite im Umfang von 622 Mio Dollar für Kriegsgeräte, in Höhe von 535 Mio für den Schiffsbau sowie 850 Mio die in die Thunfischfangflotte geflossen seien. Das Geld für den Kredit in die Fangflotte sei zum Teil für militärische Zwecke verwendet worden. Die Untersuchung werde von der britischen Financial Conduct Authority geführt, weil die Geschäfte aus London heraus getätigt worden seien, so der Bericht weiter.
Den Banken wird vorgeworfen, die Kreditvergaben nicht den Regeln entsprechend den Investoren ausgewiesen zu haben. Dabei sei es von Seiten Mosambiks offenbar zu Zahlungsschwierigkeiten gekommen und Kredit hätten restrukturiert werden müssen.
(AWP)