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Freitag, 21. November 2014, 19.30 Uhr
Samstag, 22. November 2014, 18.30 Uhr
in der Buchhandlung und -Antiquariat Bücherwurm
Basel Innenstadt, Gerbergässlein 12
Eintritt frei, Kollekte
Freitag, 21. November 2014, 19.30 Uhr
Samstag, 22. November 2014, 18.30 Uhr
in der Buchhandlung und -Antiquariat Bücherwurm
Basel Innenstadt, Gerbergässlein 12
Eintritt frei, Kollekte
Isabella Leonarda (1620-1704) war eine der produktivsten Komponistinnen des italienischen Frühbarock. In der relativen Abgeschiedenheit eines Frauen-Klosters mit Mädchenschule “Sant’Orsola” in Novara entstanden herrliche Vokalwerke. Später wechselte Isabella Leonarda, die neben ihrer Tätigkeit als Musiklehrerin und Komponistin auch eine Zeit lang Äbtissin des Klosters war, verstärkt in die Instrumentalmusik und gilt als Pionierin der italienischen Sonaten, die dann mit Arcangelo Corelli (1653–1713) so richtig bekannt wurden.. Ohne Protektion von Fürsten und Bischöfen mit dicker Geldbörse musste sie sich auf die limitierten Ressourcen der Klosterschule stützen. An talentierten Sängerinnen und Musikerinnen mangelte es im Kloster zwar sicher nicht. Aber bereits für den Druck von Noten musste Isabella Leonarda zuerst mühsam in Novara Sponsoren suchen.
Soli: Beatrice Voellmy, Sergio Iglesias, Eduardo Pérez Orenes, Christian Villiger.
Zwei Violinen und Basso continuo.
Weitere Informationen zur Musik von Isabella Leonarda:
Der Frauenkopf auf dem Plakat stammt übrigens aus dem Gemälde “Madonna mit Kind und zwei Engeln” des 200 Jahre älteren italienischen Renaissance-Meisters und Mönchs Fra Filippo Lippi (ca. 1406-1469).
Im Rahmen der Konzertreihe des Vereins „Freunde alter Musik Basel“ spielte am 29. Oktober das Ensemble „Gli Incogniti“ unter der Führung der Violinistin Amandine Beyer Kammermusik französischer Barockkomponisten um 1700. Neben Werken der bekannteren Komponisten François Couperin und Jean-Féry Rebel (seine berühmte “Onzième sonate”) erklang auch eine Sonate der Komponistin Élisabeth Jacquet de la Guerre.
„Spielen“ ist wirklich der zutreffende Ausdruck, „Aufführen“ wäre schon eine Abwertung. Die Freude und Begeisterung an jeder Wendung der Sonaten, ja jeder einzelnen Note konnte man den Musizierenden von den Augen ablesen – oder mit eigenen geschlossenen Augen hören.
Dass in der Barockzeit Komponisten ihre verstorbenen Lehrer und Vorbilder (hier: Lully und Corelli) in Apotheosen verklärten und gleich auf Apollons Thron setzten, mag uns etwas „speziell“ erscheinen, entspricht aber sicher dem Denken der Zeit des französischen Absolutismus. Heutzutage werden die Apotheosen der musikindustriellen Starprodukte schon zu Lebzeiten zelebriert, um sie wenige Jahre später ins Nirwana des Vergessens umzusiedeln.
Chorwerke der italienischen Komponistin Isabella Leonarda (1620-1704) werden am 30.11./1.12. in Kilchberg BL und Sissach aufgeführt.
Noch eine Bemerkung: Der Basler Stadtpräsident Guy Morin hat den „Freunden alter Musik Basel“ (wie auch dem Basler Ableger der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik“) die ohnehin bescheidene Unterstützung gestrichen, und das erst noch rückwirkend, also nachdem alle Konzerte geplant und vertraglich vereinbart, sowie der Abonnements-Vorverkauf längstens vorbei waren. Die Beiträge der Stadt für die Konzerte alter Musik bewegten sich für alle Konzerte gesamthaft noch unter dem Betrag, den der Staat in einen einzigen Sitzplatz im Theater buttert.
Zurzeit läuft eine Petition: Unterschriftenbogen >>hier.
Sa, 2. Februar 2013, 19 Uhr
Basel, Kartäuserkirche im Waisenhaus-Areal
So, 3. Februar 2013, 17 Uhr
Pratteln, Reformierte Kirche
Chormusik aus der Renaissence, der Romantik und dem 20. Jhdt.
Kammerchor Voixlà
Leitung Jürg Siegrist
Cornelius Buser, Gitarre und Flöten
Ein Konzert der Freunde alter Musik in Basel
in der Martinskirche am 30. September 2012
Ausführende: Gesangssolisten, Chor und Instrumentalensemble von Lehrenden, Ehemaligen und Studierenden der Schola Cantorum Basiliensis
Werke des englischen Komponisten William Hayes (1708-1777):
6 weltliche Kantaten für Gesangssolo und Instrumentalensemble.
Ode „Orpheus und Euridike“ für Solistentrio, Chor und Instrumentalensemble.
Musik, welche Bilder entstehen lässt:
Die Kantaten sind ausdrucksvoll gesungen und aussserordentlich farbig instrumentell begleitet. „Alte Bekannte“ wie Evelyn Tubb und Ulrike Hofbauer sind neben aufstrebenden Jungen wie Paul Bentley, Mirjam Berli und Dino Lüthy zu hören, und es ist ausserordentlich spannend diese Vielfalt wahrzunehmen. Ein unerhört agiles Instrumentalensemble begleitet den Gesang.
Konzert Mariengesänge des Vokalensembles acanthis am 12. Februar 2012 in der reformierten Kirche Gelterkinden. Eine berührende Begegnung von alter und neuer Musik, von Singstimmen und Saxophonen. Werke von Hildegard von Bingen, Tomás Luis de Victoria, Rudi Tas, Arvo Pärt, George Jackson und Morten Lauridsen. Chor: Vokalensembles acanthis; Solist(inne)n: Claudia Schmidlin-Stalder, Sopran; Sascha Armbruster und Beat Kappeler, Saxophone; Franziska Baumgartner, Leitung.
Bild: Virgen de Caacupé, Paraguay, 2008
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Der Kammerchor Voixlà singt Chormusik aus der Schweiz. Flyer
Jürg Siegrist, Leitung
Balthasar Streiff mit 3 Mitbläser(inne)n, Alphorn, Büchel und Tierhörner
. (mehr …)
4. Dezember 2012, Konzertsaal des Kultur- und Kongresszentrums am See, Luzern.
Das Konzert des Ensembles Hespèrion XXI von Jordi Savall stand unter einem besonderen Stern. Gemäss dem ursprünglichen Konzerttitel „Ninna Nanna“ wären die Wiegenlieder, eine Spezialität der Sopranistin Montserrat Figueras, im Zentrum gestanden. Gerade mal 10 Tage waren vergangen, seit dem Tode der Sängerin vergangen, die mit Jordi Savall über 40 Jahre gemeinsam unterwegs war, als Sängerin, in eigenen Produktionen und als Mitglied der verschiedenen „Bands“ von Savall, als seine Ehepartnerin und musikalisches alter ego. Das Bild von der Website des Musik-Labels Alia vox zeigt ein neueres Foto von Montserrat Figueras (mit Fingerhut-Plektren für die Kanun-Zither an den Händen).
„Musik ist die Möglichkeit mit Montserrat über den Tod hinaus in Verbindung zu bleiben.“ (Sinngemässe Erinnerung der Eingangsworte von Jordi Savall vor dem Konzert.)
Es wäre nicht recht, Paolo Pandolfo als Hexenmeister zu bezeichnen, weil er einem in Bann zieht. Seine Fröhlichkeit und und Spielfreude ist eher die eines glücklichen Clowns, der den Zuhörenden einen maximalen Genuss für Ohren, Herz und Bauch verschafft. Als langjähriges Mitglied in den Ensembles von Jordi Savall hat Pandolfo, der im Herzen auch dem Jazz nahe steht, wohl erfahren, dass Musik in jeder Beziehung keine Grenzen kennt.
Keine Frage, dass die Werke des barocken Gamben-„Klassikers“ Sainte-Colombe virtuos und einfühlsam vorgetragen wurden. Aber Paolo Pandolfo ist auch ein Pionier im Wiederentdecken der Improvisationskunst, an welche sich die „klassisch gebildeten“ Musikprofis im Allgemeinen nur sehr zaghaft heranwagen. In den Improvisationen, die er seit einigen Jahren auch mit einem Ensemble pflegt, werden uns ungeahnte Qualitäten der Musik (wieder) erschlossen.
Das letzte Konzert der Freunde alter Musik in Basel, Saison 2010/11 war wieder ein Höhepunkt (in einer langen „Bergkette“ begeisternder Musik-Veranstaltungen).
Geschichte gefunden auf http://tumata.com/default.aspx.
Allah hatte den Körper des Menschen aus Lehm und Wasser geschaffen. Nun sollte die Seele den Körper betreten und in ihm wohnen. Doch die Seele, deren Heimat die Unendlichkeit und deren Wesen die Freiheit ist, graute vor dem körperlichen Gefängnis. Aus Furcht weigerte sie sich den Körper zu betreten.
Da erschien der Engel Gabriel aus dem Paradies. Er kam mit einer Doppelrohrflöte (Koêaney ) und begann zu spielen. Die Klänge schenkten der Seele Mut und Vertrauen und sie entschloss sich, den Körper zu beseelen.