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gegründet im Jahr 1906
Im ausgehenden 19. und anfangs 20. Jahrhundert erfreuten sich Namens-Vereine einer ziemlichen Beliebtheit. Oberstes Vereinsziel war meist die Pflege der Geselligkeit und gegenseitige Unterstützung "in Freud und Leid, in Glück und Unglück".
Einige Namensvereine schrieben vor, dass der älteste männliche Nachkomme eines jeden Vereinsmitglieds auf den Vornamen seines Vaters getauft werden solle.
Beim Wittnauer Seppen-Verein ist dies kein festgeschriebener Paragraph, mehr eine Erwartung.
..., aber die Abgebildeten heissen ja gar nicht alle "Josef" oderr ¨Sepp"!, wird mancher denken.
Richtig! Oft wurde der bodenständige Name "Sepp" als zweiter Vorname gegeben.
So hiess zum Beispiel Franz Jehle genau genommen "Franz Josef Jehle".
* Wer kann über die Vereinsgeschichte weitere Auskünfte geben?
Informationen nimmt Christoph Benz gerne entgegen.
Die als Pdf herunterzuladende Datei ist eine Abschrift der Originalstatuten, die 2006 anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums angefertigt wurde.