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Eine zentrale Rolle übernimmt der Überwachungsmonitor, der kontinuierlich die Lebenszeichen/Vitalzeichen oder Grundfunktionen des Körpers misst, unter anderem die Herztätigkeit mittels Elektroden und EKG, die Sauerstoffsättigung im Blut mittels eines Pulsoximeters mit Lichtsensor am Finger, die Pumpleistung des Herzens mittels einer Blutdruckmanschette. Weichen die Werte von den erwarteten ab, geben die Geräte ein Alarmsignal ab.
Um beeinträchtigte oder ausgefallene Organfunktionen zu kompensieren, können invasive Verfahren nötig sein, bei denen ein Katheter, meist ein dünner flexibler Schlauch, in den Körper eingeführt wird. Über Venenkatheter werden Medikamente verabreicht, ein Blasenkatheter misst die Urinproduktion und entleert die Blase, über eine Magensonde wird die Person ernährt. Benötigt sie Unterstützung bei der Atmung, kann sie über einen Beatmungsschlauch, der in die Luftröhre eingesetzt wird, mit sauerstoffangereicherter Luft versorgt werden. Ist die Atemfunktion besonders stark beeinträchtigt, kann über ein ECMO-Gerät das Blut aus dem Körper geführt, über eine künstliche Membran mit Sauerstoff angereichert sowie von Kohlendioxid befreit und wieder dem Körper zugeführt werden.
Auf einer Intensivstation ist mehr Personal im Einsatz als auf einer normalen Krankenstation, damit die engmaschige Kontrolle und Betreuung der Patienten oder Patientinnen gewährleistet ist. Die besonderen Anforderungen auf der Intensivstation verlangen nach spezialisiertem Fachwissen und Knowhow bei der Bedienung der Geräte. In der Schweiz ist zur Erlangung des Titels Facharzt/-ärztin der Intensivmedizin eine sechsjährige Weiterbildung Voraussetzung, während für Pflegefachpersonen ein berufsbegleitendes Nachdiplomstudium höhere Fachschule von mindestens 2 Jahren Pflicht ist.