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Unsere Firma wurde mit der Baugrunduntersuchung für das Ausführungsprojektes, mit der Konzeption und geotechnischen Bemessung der Baugrubensicherung/Wasserhaltung sowie mit der geotechnischen Fachbauleitung beauftragt. Die Grundwasserspiegel wurden im Verlaufe der Bauarbeiten laufend registriert, um den Erfolg der Arbeiten sicherzustellen.
Projektdaten
Zwecks Aufhebung des Bahnüberganges mit Bahnschranke wurde die RhB-Linie Samedan-St. Moritz auf eine Länge von 350 m bis maximal 6 m abgesenkt. Die Absenkung erfolgte im Tagbau als Hohlkasten und die Strasse wurde anschliessend über den Hohlkasten geführt.
Besonderheiten
Die Besonderheiten des Projektes sind: — Die Absenkung erfolgte im Bereich einer oberflächennahen Alt-Deponie. Das Aushubmaterial wurde auf der Reaktordeponie Bever entsorgt.
- Wenig unterhalb Terrain folgte ein Grundwasserspiegel und unterhalb der Alt-Deponie Flussschotter mit grosser Durchlässigkeit.
- Die Baugrubensicherung wurde mit einer 1-fach abgestützten, eingespannten Spundwand in Etappen von ca. 50 m realisiert.
Die Spundwand wurde in die tieferliegenden mässig durchlässigen Bachschuttschichten eingebunden, um den Wasserandrang zu reduzieren. Pro Etappe konnte eine rel. geringe Zuflussmenge von ca. 300 l/min erreicht werden und benachbarte Liegenschaften wurden dadurch nicht tangiert. Das Baugrubenwasser wurde über einen Retentionstank geleitet, bevor es dem Inn zugeführt wurde. Das Wasser wurde laufend auf Trübung und Schadstoffe überprüft.
- Die randlichen Bereiche des Projektes wurden mit Nagelwänden im Schutze einer Grundwasserabsenkung mit Brunnen gesichert.