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Über diese Tage beschäftigte mich der Ausspruch Salomos:
Es ist ein Unglück, das ich sah unter der Sonne, und es liegt schwer auf den Menschen. Er beschrieb das Los eines reichen Menschen, der nicht ermächtigt war, seine Güter zu geniessen: Da ist einer, dem Gott Reichtum, Güter und Ehre gegeben hat, und es mangelt ihm nichts, was sein Herz begehrt; aber Gott gibt ihm doch nicht Macht, es zu genießen, sondern ein Fremder verzehrt es. Das ist auch eitel und ein schlimmes Leiden. Wenn einer auch hundert Kinder zeugte und hätte ein so langes Leben, dass er sehr alt würde, aber er genösse das Gute nicht und bliebe ohne Grab, von dem sage ich: Eine Fehlgeburt hat es besser als er. (Prediger 6,1-3)
- Gott gibt die Güter.
- Mit den Gütern ist aber nicht automatisch die Erlaubnis verbunden, sie zu geniessen.
- Vielmehr lenkt Gott es so, dass der eine aufhäuft und der andere verzehrt.
- Dies lastet schwer auf den Betroffenen.
- Selbst ein langes Leben kann vorbeigehen, ohne die Güter geniessen zu können.
Dies bestätigt sich immer wieder vor meinen Augen in der reichen Schweiz: Menschen, die alles haben, sind doch nicht ermächtigt davon zu geniessen.