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Restless legs-Syndrom
Der englische Begriff «Restless legs-Syndrom» bezeichnet eine neurologische Störung, die sich durch unangenehme Empfindungen in den Beinen oder Füssen mit starkem Bewegungsdrang auszeichnet.
Die als kribbelnd, stechend, ziehend oder schmerzhaft beschriebenen Gefühle in den Beinen treten vorwiegend in Ruhe und während der Abend- und Nachtstunden auf. Wegen des unwiderstehlichen Drangs, die Beine zu bewegen, wird längeres Sitzen oder Liegen zur Qual. Das Einschlafen ist durch die unangenehmen Empfindungen und häufigen Bewegungen der Beine stark gestört. Ruhiger Schlaf ist oft erst gegen den Morgen möglich, weil die Symptome des Restless legs-Syndroms mit dem Ansteigen der Körpertemperatur in der zweiten Nachthälfte nachlassen.
Die Störung tritt familiär gehäuft auf und viele Patienten behandeln ihr Leiden teils erfolgreich mit Hausmitteln wie Massieren, Abduschen, Klopfen, Reiben und Bewegen der Beine. Wenn solche Massnahmen ungenügende Wirkung zeigen, sollte ärztlicher Rat beigezogen werden, denn für die Behandlung stehen heute wirksame Medikamente zur Verfügung.
Zirka 80% der Personen mit Restless legs-Syndrom haben während des Schlafs Episoden mit rhythmisch wiederkehrenden Bewegungen der Füsse, Beine oder Arme. In gewissen Fällen ist aus diagnostischen oder therapeutischen Gründen eine polysomnographische Untersuchung des Schlafes indiziert.