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Bei der Vespa Piaggio Ciao handelt es sich um ein typisches italienisches Kleinkraftrad, welches erstmals Mitte bis Ende der 60ziger Jahre auf dem Markt vorgestellt wurde. Der Hersteller ist das bekannte Piaggio-Werk in Pontedera, welches auch den berühmten Vespa-Roller produziert. Die Vespa Ciaowar ein 2-Takter und sowohl als Mofa bis 25 km/h, als auch als Moped mit 40 bis 50 km/h erhältlich. Dabei gab es das Modell in mehreren Variationen. Die Ciao SC besass beispielsweise runde Sattelstützen, Chromschutzbleche, einen gefederten Sattel, einen nicht abnehmbaren Gepäckträger und ein Rücklicht am Schutzblech. Die Ciao P besass eckige Sattelstützen, einen abnehmbaren Gepäckträger, an dem auch die Rücklichter befestigt waren. Das Modell L hatte ebenfalls einen abnehmbaren Gepäckträger, jedoch waren die Rücklichter am Schutzblech befestigt. Sehr beliebt war die Vespa Piaggio Ciao Mix mit runder Sattelstütze, einem Öltank im Gepäckträger und Getrenntschmierung. Das aktuelle Piaggio Ciao Modell ist die c24 mit eckiger Sattelstütze, gefedertem Sattel, einem Rücklicht am Gepäckträger, welcher jedoch nicht abnehmbar ist.Technisch gesehen überzeugten die Modelle schon seit Beginn mit ihrem Keilriemenantrieb. Dieser Antrieb ist besonders leise und gleichzeitig wartungsarm. Etliche Mopedversionen sind mit einem stufenlosen Automatikgetriebe ausgestattet. Teilweise handelt es sich um eine Variomatik, die auch bei den bekannten Rollermodellen eingesetzt wird. Besonderes Herausstellungsmerkmal ist jedoch der Drehschiebereinlass bei den klassischen Motoren der Vespa Piaggio. Zur Reihe der Piaggio Ciao gehörten auch die Baureihen Bravo, Boxer, Boss, Grillo und Si, die alle mit einer vergleichbaren Technik ausgestattet waren. Diese Kleinkrafträder unterschieden sich lediglich im Aufbau und der Felgengrösse. Auch die Modelle Italjet Tiffany und Pack 2, sowie die Gilera EC 1 verwenden die bewährte Antriebstechnik der Ciao und sogar denselben Motor. Interessanterweise wurde in den 80er Jahren ein Kleintransporter auf Basis der Ciao entwickelt. Der Ciao Porter besass als Mofa drei Räder und an der Front eine kleine Ladefläche beziehungsweise einen kleinen Container. Insbesondere in Italien erfreute sich dieses kleine Fahrzeug einer grossen Beliebtheit und wurde vornehmlich im kommunalen Bereich oder bei der Strassenreinigung eingesetzt. Hier bei auto.ricardo.ch können Sie auf eine Vielzahl attraktiver Ciao-Modelle zurückgreifen. Sowohl Bastler, als auch Ciao-Freunde können hier das ein oder andere Schnäppchen machen.
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