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Die Patientenlagerung und die Untersuchungsvorbereitung wird von der MTRA vorgenommen und besteht aus dem Rasieren und Desinfizieren der Leisten und der sterilen Abdeckung.
Die Untersuchung/der Eingriff wird von einem erfahrenen Arzt durchgeführt:
Nach örtlicher Betäubung wird eine Punktionsnadel in eine Arterie bzw. Vene eingeführt, meistens in der Leiste, wodurch ein Führungsdraht in das Blutgefäss vorgeschoben wird, um einer Gefässverletzung vorzubeugen. Über den Führungsdraht wird nach Entfernen der Punktionsnadel ein Katheter ins Gefäss eingeführt und in die zu untersuchende Region unter Durchleuchtung vorgeschoben. Das Vorschieben ist nicht zu spüren, da die Gefässinnenwand keine sensiblen Nervenfasern enthält. Maschinell wird jodhaltiges Kontrastmittel gespritzt, was ein kurzfristiges Wärmegefühl hervorrufen kann. Lediglich im Bereich der Punktionsstelle kann u.U. während der Kathetermanipulation ein Druckgefühl zu spüren sein. Nach Auffinden der Problemstelle (Gefässverengung oder -verschluss) besteht die Möglichkeit mittels Ballon oder Gefässtütze (Stent) die Flussgeschwindigkeit im betroffenen Gefäss zu verbessern.
Eine einfache Untersuchung dauert ca. 60 Min. Kompliziertere Gefässinterventionen können u.U. zu einer deutlichen Verlängerung der Untersuchungszeit führen.
Nach Entfernung des Kathetermaterials wird die Punktionsstelle für gut zehn Minuten komprimiert und ein Druckverband angebracht. Anschliessend ist eine Bettruhe (Tagesklinik mit Pflegepersonal) zwischen zwei und sechs Stunden nötig. Nach dem Verlassen des Spitals sollten die Patienten für 24 Stunden anstrengende körperliche Tätigkeiten vermeiden, um die Nachblutungsgefahr so gering wie möglich zu halten.
Wegen einer möglichen Verschlechterung der Nierenfunktion durch das injizierte Kontrastmittel sollte der Patient nach der Untersuchung viel trinken.