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"Die Vorgehensweise von Saint-Gobain ist sehr frustrierend", sagte Jan Jenisch am Dienstag auf einem Kapitalmarkttag. "Ich sehe keine einvernehmliche Lösung." Saint-Gobain will die Anteile der Sika-Gründerfamilie kaufen und damit die Kontrolle über das Zuger Unternehmen übernehmen.
Dagegen wehrt sich das Sika-Management und die Mehrheit des Verwaltungsrates. "Die Pläne, die ich von Saint-Gobain gesehen habe, sind nicht gut für Sika", sagte Jenisch. "Sie werden unser Wachstumsmodell zerstören und ich stehe für solche Pläne nicht zur Verfügung." Saint-Gobain wollte zu Jenischs Äusserungen keine Stellung nehmen.
(Reuters)