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Anwesende Vorstandsmitglieder:
Max Moret (Präsident), Luc Fournier (Vizepräsident), Maja Schmid (Rechnungsführerin), Laurianne Parent (Vorstandssekretärin), Sylvie Benoît, Michèle Loisel.
Abwesende und entschuldigte Vorstandsmitglieder:
Suzann Karagöz, Suzanne Wachtl.
Traktandenliste
1. Vorlesung des Protokolls der letzten Generalversammlung
2. Bericht des Präsidenten
3. Bericht der Rechnungsführerin und der Rechnungsprüfenden
4. Diskussion und Abstimmung über die beiden Berichte
5. Aufnahmen / Austritte
6. Varia
Eröffnung der Sitzung um 14.15 Uhr
Der Präsident eröffnet die Sitzung und dankt den Mitgliedern für ihr Erscheinen. Er gibt die ordnungsgemässe Einberufung der Generalversammlung gemäss Artikel 60 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches und den Statuten der Liga bekannt. Da beim Vorstand kein schriftlicher Antrag eingereicht wurde, kann die Generalversammlung gemäss der Traktandenliste stattfinden.
1. Vorlesung des Protokolls der letzten Generalversammlung vom 26. März 2011
Da die anwesenden Mitglieder das Protokoll in der Juniausgabe 2011 unserer Zeitung zur Kenntnis genommen haben, wird dieses nicht mehr vorgelesen und angenommen.
2. Bericht 2011 des Präsidenten
Der Präsident erteilt einige zusätzliche Informationen zum Tätigkeitsbericht, der in der Märzausgabe 2012 unserer Zeitung veröffentlicht wurde. Im Bereich Tierversuche erfolgen Informationen über den weiteren Verlauf der Strafanzeige, die wir gegen die Behörden der Kantone Aargau und Basel-Stadt sowie das BVET eingereicht haben, und unserem Beitritt zur ECEAE (Europäischen Koalition zur Beendigung von Tierversuchen). Die Petition über die Verschiebung des europäischen Verbots von Tierversuchen für Kosmetika, hatte für uns einen beträchtlichen administrativen Mehraufwand zur Folge. Dieser war darauf zurückzuführen, dass wir die Namen und Adressen von Hunderten von Leuten erfassen mussten, die über unsere Aktionen informiert werden wollen. Der Präsident dankt der Rechnungsführerin für ihren Einsatz an den Arbeiten, die im Zusammenhang mit den Aktivitäten der ECEAE und dem Sekretariat der Liga entstanden.
Bezüglich der finanziellen Unterstützung von Tierschutzverbänden schildert der Präsident die wichtigsten Aktionen zur Kastration und Sterilisierung von Katzen, an denen die Liga beteiligt war. Gewisse praktizierende Tierärzte gewähren auf den Operationen 30 – 40 % Rabatt. Abschliessend weist der Präsident darauf hin, dass die finanzielle Lage der Liga trotz der Kosten, die 2011 mit den verschiedenen Aktionen verbunden waren, auch weiterhin gut bleibt. Für die Organisation künftiger Aktionen ist dies sehr ermutigend.
Ein Mitglied verlangt Informationen über eine vor kurzem ausgestrahlte Fernsehsendung, die sich mit der Zucht von Freilandhühnern und den europäischen Richtlinien zur Regelung der Geflügelhaltung befasste. Die europäischen Behörden müssen dafür sorgen, dass die Mitgliederstaaten die Richtlinie einhalten. Dies ist keine einfache Sache. Die Eier müssen mit einer Zahl von 0 bis 3 versehen sein, um die Haltungsart der Legehennen zu bezeichnen. Somit liegt es an den Konsumentinnen und Konsumenten, Eier zu kaufen, auf denen eine 0 (Bio) oder 1 aufgedruckt ist. Diese stehen für Freilandzucht.
Ein Mitglied erkundigt sich nach ACUSA, nachdem es in seinem Briefkasten eine Zeitung dieser Organisation erhalten hat. Es handelt sich dabei um das Westschweizer Pendant des Deutschschweizer „Vereins gegen Tierfabriken“.
3. Bericht der Rechnungsführerin und der Rechnungsprüfenden und 4. Diskussion und Abstimmung über die beiden Berichte
Die Rechnungsführerin trägt ihren Bericht vor. Sylvie Benoît verliest den Bericht der Rechnungsprüfenden. Die Rechnungen wurden auch von Michèle Loisel und Oscar Appiani geprüft (siehe Bericht 2011 der Rechnungsführerin und Bericht 2011 der Rechnungsprüfenden). Der Präsident teilt mit, die Liga habe ein Legat erhalten, das nach einem über vierjährigen Verwaltungsverfahren ausbezahlt worden sei.
Da zu den beiden Berichten keine Fragen eingehen, schreitet er zur Abstimmung. Die beiden Berichte werden einstimmig angenommen.
5. Aufnahmen / Austritte
Der Präsident teilt mit, dass Damiann Clerc seit einem Jahr an den Vorstandssitzungen teilnimmt. Da Damiann erst 16 Jahre alt ist, schlägt der Präsident vor, ihn als Beobachtungsmitglied in den Vorstand aufzunehmen. Das Stimmrecht wird Damiann im Jahr 2013 erhalten, wenn er volljährig ist. Der Antrag wird einstimmig angenommen.
6. Verschiedenes
Der Präsident erteilt den anwesenden Mitgliedern das Wort.
Ein Mitglied verlangt Informationen über InterNICHE und möchte wissen, ob die Organisation Tiere verwendet. Der Vizepräsident erklärt, InterNICHE setze sich hauptsächlich für Ersatzmethoden zur Verwendung von Tierversuchen an den Universitäten ein. Soweit ihm bekannt ist, verwendet die Organisation weder lebendige noch tote Tiere. Eingesetzt werden hauptsächlich In-silico-Modelle.
Oscar Appiani, Präsident des Refuge de Cottendart (F.N.A.A.) dankt der Liga für die finanzielle Unterstützung, die das Tierheim erhalten hat. Diese Hilfe habe es ermöglicht, auch weiterhin Tiere aufzunehmen und zu platzieren.
Herr und Frau Fovini danken der Liga für die elektronische Zustellung von Artikeln der Quartalszeitung, die Frau Fovini nicht mehr lesen kann. Ein Audiogerät ermöglicht es ihr, sich über die Aktivitäten der Liga auf dem Laufenden zu halten. Der Präsident dankt den beiden für ihre Teilnahme an der Generalversammlung und erklärt, sie seien die ältesten anwesenden Mitglieder.
Dr. Daniel Favre, wissenschaftlicher Vertreter der Liga im Vorstand der Zeitschrift ALTEX, möchte, dass sein Mandat für das Jahr 2012 verlängert wird. Die Generalversammlung erklärt sich einstimmig mit der Weiterführung seiner Aktivitäten einverstanden.
Vor Abschluss der Generalversammlung erweist der Präsident dem im Dezember 2011 verstorbenen Egon Naef die Ehre. Dieser gehörte während vielen Jahren dem Vorstand der Liga an. Er setzte sich aktiv für die Entwicklung von Methoden zur Ersetzung von Tierversuchen in der medizinischen Forschung ein. Er war auch Präsident der Naef-Stiftung. Dank ihrer Unterstützung konnte an der Universität Genf im März 2009 der erste Lehrstuhl für Alternativmethoden geschaffen werden.
Da kein Mitglied mehr das Wort ergreifen möchte, hebt der Präsident die Generalversammlung um 14.55 Uhr auf. Er lädt die anwesenden Mitglieder zu einem kleinen Apéro ein.