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Der Terrainverlust der französischen Sprache in der Deutschschweiz und des Italienischen überall ausserhalb des eigenen Territoriums führt in der Schweiz zu immer grösseren Spannungen. Die Sprachminderheiten sind frustriert und fordern eine seriöse und aktive Politik der Mehrsprachigkeit.
In den Schulen der meisten Deutschschweizer Kantone wurde Französisch zur zweiten Fremdsprache nach Englisch relegiert. Noch schwieriger hat es die italienische Sprache, die sich in der Schweiz überall ausserhalb des eigenen Territoriums im freien Fall befindet. Englisch wird in Grossunternehmen und Schweizer Universitäten immer mehr gebraucht.
Wäre es nicht realistischer, Englisch als erste Fremdsprache in allen Schulen der Schweiz einzuführen, um sie zur Lingua franca (Verkehrssprache) für alle Sprachregionen der Schweiz zu machen? Ist die Mehrsprachigkeit wirklich unerlässlich für den Zusammenhalt des Landes, oder eher ein Zwang, der Probleme schafft, statt sie zu lösen? Welcher Weg sollte nach Ihrer Meinung eingeschlagen werden?