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Das Gemeindegebiet von Breitenbach war schon sehr früh bewohnt, was durch Funde aus der Bronzezeit und der La Tène Zeit sowie Überreste einer römischen Siedlung nachgewiesen werden konnte. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1152 unter dem heutigen Namen. Später erschienen die Schreibweisen Breittenbach (1362) und Breytenbach (1365). Der Ortsname ist ursprünglich von einem Gewässernamen abgeleitet.
Büsserach
ca. 1990 Ew. Kanton SO In der Bättlerchuchi, einer Höhle am Südfuss des Thiersteinfelsens, wurden Spuren menschlichen Lebens aus dem Paläolithikum (Zeit des Magdalénien) entdeckt. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1194 unter dem Namen Buezherach. Später erschienen die Bezeichnungen Büzracha (1251), Büserach (1295), Busserach (1364), Biesserach (1431) und Büsserach (1538). Der Ortsname geht auf den lateinischen Personennamen Buxurius verbunden mit der keltischen Namensendung -akos/-acum zurück und bedeutet somit Gut des Buxurius.
Brislach
ca.1650 Ew. Kanton BL
1150 wurde Brislach zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Bis Ende des 19. Jahrhunderts war es ein reines Bauerndorf, dessen Häuser sich ausschließlich an der Dorfstraße entlang zogen. Etwa ein Dutzend Landwirtschaftsbetriebe ist übrig geblieben, die sich zum Großteil außerhalb des Dorfkerns befinden. Das restliche Dorf besteht mehrheitlich aus Wohnquartieren und vereinzelten Unternehmen. 1994 wechselte Brislach als eine von 13 Gemeinden im Laufental vom Kanton Bern zum Kanton Basel-Landschaft.
Erschwil
ca. 960 Ew. Kanton SO Anhand verschiedener Funde im Chesselboden konnte nachgewiesen werden, dass das Gemeindegebiet von Erschwil bereits während der Altsteinzeit und der Mittelsteinzeit bewohnt war. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1147 unter dem Namen Hergiswilre. Später erschienen die Bezeichnungen Helgiswilre (1194), Ergswile (1295), Erschweiler (1307) und Erschwilre (1364); verschiedentlich wurde nachher auch die Schreibweise Erswil benutzt. Der Ortsname geht auf den althochdeutschen Personennamen Arginus zurück und bedeutet somit Hofsiedlung des Arginus.
Grindel
ca. 650 Ew. Kanton SO Grindel ist nicht im Verband LWV sondern nur "Kunde" Unter der Bezeichung „Crindil“ wurde die Siedlung im Jahre 1147 erstmals geschichtlich erwähnt. Zur damaligen Zeit gehörte die Siedlung zu den Besitzungen des Klosters Beinwil, das nach der ersten Jahrtausendwende gegründet wurde. Papst Eugen III bestätigt in seiner Urkunde aus dem Jahre 1147 diese Besitzungen. Wirtschaftlich war die Siedlung nie zu einer grossen Bedeutung gelangt. Die Siedler waren froh, wenn sie das aus ihrem Boden heraus holen konnten was sie zum Leben dringend brauchten. Es wird angenommen, dass der Haupthandelsweg während der Römerzeit der Birs entlang von Laufen nach Delémont führte