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Der militante Gegner der Castro-Regierung, Luis Posada Carriles, ist tot. Die Ikone der Exil-Kubaner starb am Mittwoch im Alter von 90 Jahren in einem Altenheim im US-Staat Florida, wie der Anwalt von Posada Carriles in lokalen Medien bestätigte.
Der 90-Jährige sei bereits seit längerem an Krebs erkrankt gewesen, berichtete der «Miami Herald». Sein Anwalt sagte der Zeitung, Posada Carriles sei zudem seit einem Autounfall vor drei Jahren in schlechter gesundheitlicher Verfassung gewesen.
Posada Carriles war eine der schillerndsten Figuren im Kampf gegen das unter Fidel Castro eingeführte Einparteiensystem auf der sozialistischen Karibikinsel. Die kubanische und auch venezolanische Regierung beschuldigte ihn, an mehreren terroristischen Anschlägen auf Kuba beteiligt gewesen zu sein.
Von Exil-Kubanern wurde Posada Carriles als Freiheitskämpfer gefeiert. Nach Dokumenten des US-Aussenministeriums wurde er 1961 vom US-Auslandsgeheimdienst CIA angeheuert, nachdem er sich für die exilkubanische Brigade für eine - letztendlich gescheiterte - Invasion Kubas gemeldet hatte. (sda/dpa)
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