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Gregorianischer Gesang ist die Basis der abendländischen Musik. Die hauptsächlichen Quellen, aus denen wir singen, sind Codices des 9. und 10. Jahrhunderts aus Einsiedeln, St. Gallen und Laon.
Texte, die auf die jeweilige Liturgie eines Sonntags zugeschnitten sind, werden in dieser einstimmigen, zum Teil aber reich verzierten Musik in dichtester Form wiedergegeben. Die Melodien folgen nicht den Gesetzen von Dur und Moll, sondern haben ihren Ursprung in antiken Tonleiterabfolgen; daher wirken sie mystisch und beruhigend. Der Leiter der Schola Gregoriania kennt die Aufführungstradition des Klosters Einsiedeln und hat bei P. Roman Bannwart Gregorianik studiert.
Eine kleine Gruppe von Sängerinnen und Sängern, nicht notwendigerweise dem Gesangchor angehörend, beschäftigt sich mit dem Erarbeiten und Aufführen dieser speziellen Musik in den Gottesdiensten. Die Proben finden im Pfarreiheim statt, jeweils Donnerstags von 19.00–19.30 Uhr.