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Das britische Pfund ist offiziell die Währung Grossbritanniens und auch der meisten Gebiete des Vereinigten Königreichs – auch die Münze mit dem Wert eines Penny ist generell überall gültig. Das britische Pfund ist rund 1.200 Jahre alt. Als solches gilt es als älteste Währung weltweit, die stets noch genutzt wird. Das britische Pfund kann auch aktuell unterschiedliche Formen annehmen: Entweder wird dies von der Bank von England und Wales herausgegeben, der Bank von Schottland, der Isle of Man, den Kanalinseln (Guernsey und Jersey), Gibraltar, Ascension, Tristan da Cunha, St. Helena oder den Falklandinseln. Die Scheine – auch die Münzen bis hin zum Penny – können sich hier durchaus unterscheiden, sind aber wertmässig völlig dem Pfund Sterling der Bank von England gleichgestellt. Zuweilen akzeptieren die unterschiedlichen Gebiete nicht unbedingt die Pfundnoten aus anderen Bereichen. Die Pfund-Noten - auch der Penny und die anderen Münzen - unterliegen jedoch auch in historischer Hinsicht einem steten Wandel. Seitdem die ersten Banknoten dieser Währung im Jahre 1694 herausgegeben wurden, blieben sie nicht einheitlich. Ab 1960 ist auf der Vorderseite die Königin Elisabeth II. abgebildet. Rückseitig sind historische Persönlichkeiten seit 1970 dargestellt – der erste war hier William Shakespeare. Aktuell sind Banknoten mit den folgenden Porträts auf der Rückseite gültig: Sir John Houblon (50-Pfund-Note), Elizabeth Fry (5-Pfund-Note), Charles Darwin (10-Pfund-Note), Adam Smith (20-Pfund-Note). Die folgenden Sicherheitsmerkmale gehören serienmässig zur Ausstattung der britischen Banknoten: Es ist dies zum einen ein Wasserzeichen mit dem Porträt von Elisabeth II., es sind dies ein Sicherheitsfaden und fluoreszierende Wertziffern und es ist dies ein Hologramm. Letzteres verändert seine Erscheinungsweise je nach Betrachtungswinkel: Entweder man sieht ein farbiges Bild der Britannia oder die Wertziffer; bei der 50-Pfund-Note sieht man noch an dieser Stelle ein Medaillon und eine Rose. Viele Länder weltweit halten das Pfund Sterling (wie das britische Pfund auch genannt wird) als Reservewährung. Bis zum 19. Jahrhundert handelte es sich hier generell um die wichtigste Reservewährung der Welt; seit dem 20. Jahrhundert übernahm diese Rolle der US-Dollar sowie dann der Euro. Seit 2006 ist das britische Pfund die drittrangigste Reservewährung – dies insbesondere bei Entwicklungsländern, die einen historischen Bezug zum Vereinigten Königreich aufweisen.