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In Chile geboren und aufgewachsen, erhielt Estefania Miranda mit 15 Jahren ein Tanzstipendium des European Council, um in Edinburgh Tanz zu studieren. Später vervollständigte sie ihr Studium an der Hochschule der Künste Tilburg, Niederlande. Bereits im dritten Studienjahr erhielt sie ein Festengagement in der renommierten Ismael Ivo Company am Deutschen Nationaltheater Weimar, wo sie bis 2000 blieb. Zeitgleich arbeitete sie u. a. mit George Tabori an der Schaubühne Berlin sowie mit Marcio Aurelio und Gerald Thomas. Zudem entstanden erste eigene Choreografien für das Deutsche Nationaltheater Weimar. Während dieser Zeit war sie Lehrbeauftragte an der Hochschule «Felix Mendelssohn-Bartholdy». 2000 wurde sie Schauspielerin und blieb bis 2002 im Ensemble des Deutschen Nationaltheaters Weimar engagiert. Ab 2002 arbeitete sie als Tänzerin, Schauspielerin und Choreografin u. a. am Schauspiel Hannover, an der Usher Hall Edinburgh, an der Oper Kairo, beim ImPulsTanz-Festival Wien sowie mit Hans van den Broeck (Les ballets C de la B) und Marina Abramović in Paris. 2009 gründete sie die Company Estefania Miranda und erwarb eigene Probenräume und ein Café in Berlin. Im Jahr darauf wurde sie Kuratorin für Tanz am Deutschen Nationaltheater Weimar sowie Leiterin des Internationalen Tanzfestivals Weimar, das sie zuvor gegründet hatte. Seit Beginn der Spielzeit 2013.2014 ist Estefania Miranda Tanzdirektorin bei Konzert Theater Bern und hat hier bisher u. a. die Tanzstücke Das Schloss, Callas, Tabula Rasa, Vier Jahreszeiten und The Sign of the Swan erarbeitet. Unter ihrer Leitung gewann das Ensemble u. a. den Schweizer Tanzpreis für aktuelles Tanzschaffen und eine China Tournee konnte realisiert werden. Die grosse Popularität bei Presse und Publikum spiegelt sich in den vielen ausverkauften Vorstellungen und dem starken Anstieg der Zuschauerzahlen wider. Zahlreiche Projekte zur Nachwuchsförderung wurden ins Leben gerufen, so auch die Tanzplattform Bern. Ausserdem wurde eine medizinische Betreuung und ein Fonds für Umschulungen von Ensemblemitgliedern geschaffen.