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Die verheerenden Waldbrände im US-Bundesstaat Kalifornien wüten immer noch. Der Rauch von zwei Dutzend Feuern in Kalifornien bedeckte weite Teile des Westküstenstaates. Nun färbte sich der Himmel der Stadt San Francisco orangerot.
Den ganzen Tag über blieb es dunkel, die Sonne konnte die Schichten von Nebel und Rauch nicht durchbrechen. «Apokalyptisch» und als «Marshimmel» beschrieben Anwohner in sozialen Medien das Phänomen.
Auch wenn es nach Weltuntergang aussieht, riecht es nicht so. Die Luftqualität in San Francisco war am Mittwoch gut bis mässig. Der Grund: Die Masse der verschmutzten Luft schwebt hoch in der Atmosphäre.
«Das ist der Grund, warum es nicht rauchig riecht, aber der Himmel eine andere Farbe hat», erklärte Roger Gass vom US-Wetterdienst gegenüber der Zeitschrift «SF Gate». «Dieses Feuer ist weiter weg, so dass der Rauch in die Atmosphäre gelangt und über uns aufsteigt.»
14'000 Feuerwehrleute kämpften am Mittwoch gegen 28 grössere Waldbrände in dem Westküstenstaat an. In diesem Jahr wurde bereits eine Rekordfläche von mehr als 10'000 Quadratkilometern Land zerstört.
Nach Mitteilung der Feuerwehr kamen in den vergangenen Wochen acht Menschen ums Leben, darunter zwei Einsatzkräfte. Mit den am Mittwoch bekannt gewordenen vier weiteren Todesfällen ist diese Zahl nun weiter angestiegen. Auch in den benachbarten Westküstenstaaten Oregon und Washington wüteten Feuer. (cki/sda/dpa)