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12.05.2014
Vom Studiomuffel mit Hang zur Improvisation zum disziplinierten Musiker: Damon McMahons Entwicklung vom avantgardistisch geprägten 2012er Album «Spoiler» zu seinem neuen Werk «Love» hört man deutlich. Während seine früheren Alben als Amen Dunes jeweils in spontanen Innovationsschüben kreiert und eingespielt wurden, zog sich McMahon für «Love» während eines gesamten Jahres in ein Studio in Montreal zurück.
Dies ermöglichte ihm nicht nur eine gezieltere Auseinandersetzung mit seinen Ideen, sondern die zusätzliche Möglichkeit verschiedene Gastmusiker ins Studio einzuladen. So sind auf dem neuen Amen Dunes Album unter anderem Colin Stetson und Musiker von Godspeed You! Black Emperor zu finden.
«Love» zeugt davon, wie McMahon durch den veränderten Zeitfaktor von eher losen Improvisationsstrukturen zum Song im traditionellen Sinne kommt und sein Talent als Songwriter unter Beweis stellen kann. Es ist ein verschrobenes Gesamtwerk, das in seinen klareren Momenten teilweise an Becks Epos "Sea Change" erinnert, sich durch charmante Psychedelica aber auch deutlich davon zu distanzieren weiss.
Das Video zu "Lilac In Hand":
"Lonely Richard":
"I Can't Dig It":