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Die Digitalisierung verändert die Wirtschaft und die Geschäftsmodelle. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) erarbeitet deshalb Vorschläge, wie die Unternehmensbesteuerung längerfristig an die neuen Entwicklungen angepasst werden kann. Die Schweiz beteiligt sich aktiv an diesen Arbeiten.
Die OECD hat am 31. Mai 2019 einen Arbeitsplan zu den steuerlichen Herausforderungen der digitalisierten Wirtschaft veröffentlicht. Das Programm stellt Lösungsvorschläge vor, die sich auf zwei Säulen stützen. Den Marktstaaten soll ein höherer Anteil des Konzerngewinns von international tätigen Firmen zur Besteuerung zugewiesen werden. Dieser wird den Sitzstaaten entzogen.
Säule 1: Änderung des Gewinnzuteilungsmechanismus und der örtlichen Anknüpfungspunkte für die Begründung einer Steuerpflicht; Säule 2: Mindestbesteuerungsregel.
Bis Anfang 2020 soll die Architektur der Vorschläge definiert werden.
Die Arbeiten sollen bis 2020 abgeschlossen werden.
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Letzte Änderung 12.09.2019