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Iouri Podladtchikov wird nicht mehr in die Halfpipe zurückkehren. Dies gab der Zürcher gegenüber der SonntagsZeitung bekannt. «Es wird für mich keinen nächsten Winter mehr geben», so der 31-Jährige. Weiter führt er aus: «Ich ziehe die Karriere nicht künstlich in die Länge, nur um im vollen Bewusstsein einen letzten Contest bestreiten zu können. Ich mache einen klaren Schnitt.»
Prägend für die Snowboard-Szene
Podladtchikov hat die Schweizer Snowboard-Szene während über einem Jahrzehnt geprägt. Den grössten Erfolg feierte er im Jahr 2014 in der Heimat seiner Eltern, als er sich in Sotschi zum Olympiasieger in der Halfpipe kürte.
Der Zürcher, der in den frühen Jahren seiner grossen Karriere für Russland startete, gewann für die Schweiz unter anderem 4 WM-Medaillen (2x Gold, 2x Silber), 7 Mal X-Games-Edelmetall und schaffte es 14 Mal auf ein Weltcup-Podest.
Verletzungen bringen die Karriere ins Stocken
Die letzten Jahre der Karriere des Schweizer Freestyle-Snowboarders waren gesäumt von Verletzungen und gesundheitlichen Rückschlägen. Nur noch 6 Wettkämpfe bestritt Podladtchikov seit einem Kreuzbandriss, den er sich an den Weltmeisterschaften 2017 in der Sierra Nevada zugezogen hatte.
Dazwischen folgten immer wieder längere Pausen aufgrund weiterer Verletzungen. Von seinem letzten schweren Sturz – an der Freestyle-WM in Park City riss sich Podladtchikov im Training die Achillessehne – erholte sich sein Körper nie mehr ganz.
Pläne für die Zukunft
Nun zieht Podladtchikov einen Schlussstrich unter seine Karriere. Pläne für die Zukunft hat er bereits: «Ich glaube, dass mein Leben Ordnung braucht. Also: Ich will fotografieren, aber auch schreiben. (...) Ich will Künstler sein. Und noch lieber Tänzer.»