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Nachträglich hat die Finanzkommission des Ständerates der Finanzspritze in der Höhe von 6 Milliarden Franken zugestimmt, mit welcher der Bund im Oktober die UBS vor dem Untergang rettete.
Die Finanzkommission der kleinen Kammer sprach sich weiter dafür aus, dass der 6-Milliarden-Kredit in der kommenden Wintersession nachträglich vor das Schweizerische Parlament kommen soll.
Mitte Oktober hatten Schweizer Regierung und Nationalbank (SNB) die UBS retten müssen. Das Finanzpaket umfasste 68 Mrd. Franken. Die SNB kaufte dem angeschlagenen Institut faule Kredite für 60 Mrd. Franken ab, während der Bund der UBS mit einer Wandelanleihe von 6 Mrd. Franken unter die Arme griff.
Es gehe um eine eilige Geschichte, sagte Kommissionspräsident Philipp Stähelin. Deshalb handle es sich beinahe um eine Art Nachvollzug.
Eine Mehrheit der Finanzkommission sprach sich aber gegen einen Antrag aus, der die Rückforderung von Boni von Managern und Verwaltungsräten verlangte. Ebenfalls abgelehnt wurde eine Beschränkung der Bezüge von Boni durch UBS-Manager während der Dauer der Bundessubvention.
Am Sonntag hatte Ex-UBS-Konzernchef Peter Wuffli angekündigt, dass er Boni in der Höhe von 12 Mio. Franken zurückzahlen wolle.