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Lateinisch: Aniba rosaeodora
Familie: LAURACEAE
Ein schöner Baum im Festland-Regenwald von einer maximalen Höhe bis zu 30 m und einem Stammdurchmesser bis zu 2 m. Er blüht in unregelmässigen Intervallen, und nicht immer folgen auf die Blüten auch entsprechende Früchte. In ganz Amazonien verbreitet, allerdings mit unterschiedlichen Aspekten hinsichtlich seiner Populationen in Amapá und den Guyanas zu denen des südlichen Amazonasgebiets. Der Baum ist in der Regel schwer zugänglich, und diejenigen Exemplare, welche sich an den Ufern von Flüssen befanden, sind meistens schon abgeholzt worden, um als Inhaltsstoffe für Kosmetika und Parfums zu enden.
Kuriositäten
Der Baum ist auch als „Pau-rosa-do-oiapoque“ bekannt. Seine Ausbeutung zur Gewinnung einer Essenz, die man „Linalol“ nennt, beschleunigt sein Verschwinden. Allerdings gibt es inzwischen Studien, welche die Extraktion des Stoffes aus Ästen und Blättern des Baumes möglich macht, ohne deshalb den ganzen Baum fällen zu müssen – was einer Erhaltung der Spezies in naher Zukunft hoffentlich förderlich sein wird. Seine Früchte werden von Papageien und Aras sehr geschätzt – oft schon vor ihrer Reife von den Vögeln erbeutet und deshalb bleiben nur wenige übrig zur Verbreitung der Samen. Noch werden pro Jahr etwa 3.000 dieser Bäume für die Gewinnung des kosmetischen Öls gefällt – und, obwohl das Produkt „Linalol“ schon als synthetischer Stoff seit über 30 Jahren existiert, bevorzugt die kosmetische Industrie das natürliche Aroma.