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Vorbeugende Massnahmen gegen Cyber-Mobbing
Wann ist die Grenze erreicht? Dann, wenn eine andere Person geschädigt wird. Damit du merkst, wann das der Fall ist, kannst du dich an folgende Punkte halten:
- Ich versende nur Nachrichten, die ich auch erhalten möchte.
- Ich mache Fotos und Filme, die andere auch von mir machen dürfen.
- Ich verschicke Fotos, die andere zeigen, nur wenn diese einverstanden sind.
- Ich veröffentliche nur Fotos von mir, die ich auch in der Zeitung abdrucken würde.
- Ich lade nur legales (erlaubtes) Material herunter.
Selber die Grenze überschritten: Wenn du die Grenze überschritten hast, so versuche, alles was du ins Netz gestellt hast, wieder zu entfernen und melde dich persönlich bei der Person, die du verletzt hast, um dich zu entschuldigen. Zudem ist es sinnvoll, wenn du dich mit einer Person besprichst, der du vertraust. Mit geeigneten Schritten kannst du schlimmere Konsequenzen wie eine Strafverfolgung vielleicht abwenden oder es gelten mildernde Umstände.
Die eigene Grenze schützen:
- Überlege dir genau, was du im Internet veröffentlichst. Insbesondere bei persönlichen Daten und Fotos.
- Gebe von Zeit zu Zeit bei einer Suchmaschine deinen Namen ein und kontrolliere, was unter deinem Namen im Netz aufzufinden ist.
- Beachte im besonderen deine Privatsphäreneinstellungen bei sozialen Netzwerken. Siehe dazu «Freundschaft» > Soziale Medien, soziale Netzwerke > Profileinstellungen.
- Da sich beispielsweise Facebook vorbehält, Dinge zu ändern, solltest du deine Profileinstellungen regelmässig überprüfen.
- Schütze deine Geräte wie Mobiltelefon, Computer etc. mit einem Passwort, das du niemandem einfach weitergibst. Insbesondere auf dem Smartphone solltest du den Zugang zu E-Mails, SMS und deinen Fotos mit einem zusätzlichen Passwort schützen, denn das Smartphone drückt man auch mal schnell jemand anderem in die Finger.
- Reagiere nicht auf diffuse SMS, Chatnachrichten oder E-Mails.