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1923 baute Corbusier die Villa „Le Lac“ ganz in der Nähe von Vevey. Dieses Meisterwerk der Moderne hatte erheblichen Einfluss auf die Architektur des zwanzigsten Jahrhunderts. Seit 2016 ist die Villa im Weltkulturerbe der UNESCO eingetragen.
Die Villa „Le Lac“ (1923) ist ein Schmuckstück, das Einfallsreichtum und Funktionalismus vereint, und das zu den kreativsten und persönlichsten Werken des Architekten Le Corbusier gehört. Dieses Meisterwerk der modernen Architektur erbaute er für seine Eltern und setzte bereits drei der zukünftigen fünf Punkte zu einer neuen Architektur um: den Dachgarten, die freie Grundrissgestaltung und das Langfenster. Diese echte „Wohnmaschine“ verdeutlicht die Anliegen, mit denen sich Le Corbusier bereits in seinen ersten Werken beschäftigt hatte und die seine ab den 1920er Jahren erbauten Villen so erfolgreich machten.
Seit 2016 zählt die Villa „Le Lac“ zusammen mit 16 anderen Werken des Architekten, als aussergewöhnlicher Beitrag der Moderne in sieben Ländern zum UNESCO-Welterbe.