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Alpine Academy: Prominente Botschafter und neue Talente für mehr Chancengleichheit
Das ambitionierte Programm für Chancengleichheit der Alpine Academy zündet die nächste Stufe: Um weibliche Talente stärker zu fördern, eröffnet die Sportwagenmarke im Rahmen der Rac(H)er Aktivitäten ein neues Human High-Performance Centre in Enstone, England.
Alpine erweitert sein umfassendes Programm Rac(H)er für mehr Chancengleichheit sowie gezielte Förderung von Frauen in allen Unternehmensbereichen und dem Motorsport: So entsteht am traditionsreichen Formel-1-Standort Enstone in Grossbritannien ein neues Human High-Performance Centre, um ein leistungsorientiertes, individuelles Trainingsprogramm für Fahrerinnen und Fahrer zu entwickeln. Ziel ist es, das Engagement gegen Vorurteile gegenüber Frauen zu stärken. Darüber hinaus hat die Alpine Academy mit zahlreichen Prominenten aus unterschiedlichsten Bereichen in Sport und Gesellschaft enge Kooperationen vereinbart.
Die zweifache Olympiasiegerin und erfolgreichste britische Boxerin aller Zeiten Nicola Adams wird offiziell Alpine Mentorin. Als Vorbild und Coach der Marke wird sie das ganze Jahr über sowohl die Fahrer der Academy als auch die Alpine F1 Teams begleiten, Konferenzen abhalten und das Bewusstsein für die Vielfalt als wichtigen Leistungsfaktor schärfen. Die britische Internet-Zeitung «The Independent» ernannte die Weltmeisterin der WBO von 2018-19 zur einflussreichsten LGBT-Person in Grossbritannien.
Weiterhin zählt zu den prominentesten neuen Talenten der Alpine Academy Sophia Flörsch. Die talentierte 22-jährige deutsche Fahrerin wird von einem massgeschneiderten Renn- und Entwicklungsprogramm profitieren und in der hart umkämpften FIA Formel-3-Meisterschaft antreten. Mit der Partnerschaft signalisiert Alpine seine Ambitionen im Hinblick auf die Langstrecken-Weltmeisterschaft und Le Mans 2024.
Die deutsche Rennfahrerin und Pionierin des Motorsports fuhr in der European Le Mans Series sowie in der DTM, der FIA World Endurance Championship und der FIA Formula 3. 2016 fuhr sie als erste Frau in der Deutschen Formel-4-Meisterschaft in die Punkte, im Jahr darauf stand sie als erste Frau auf dem Podium. Im Jahr 2018 hatte Flörsch beim Grossen Preis von Macau einen schweren Unfall, bei dem sie sich die Wirbelsäule brach. Glücklicherweise erlitt sie keine bleibenden Schäden und war ein Jahr später zurück in der Meisterschaft.
Als vollwertige Academy-Pilotin in der Formula 1 Academy Series stösst Abbi Pulling 2023 zum Kreis der Nachwuchskräfte. Die britische Rennfahrerin hat zu Beginn ihrer Karriere bereits mehrere Kart-Meisterschaften und Podiumsplätze gewonnen. Pulling hat sich zum Ziel gesetzt, in die Formel 1 aufzusteigen. Als weiteres prominentes Vorbild schliesst sich Zara Rutherford mit Alpine zusammen. Als jüngste Pilotin hat sie einen Alleinflug um die Welt in einem Flugzeug absolviert., Die belgisch-britische Fliegerin entspricht perfekt dem Geist von Alpine und präsentiert ideal die junge Generation.
Mit der Gründung des Human High-Performance Centre (HHPC) stellt Alpine die Gleichberechtigung noch stärker in den Mittelpunkt. Ziel ist es, im Zuge eines grundlegenden kulturellen Wandels den Kampf gegen Vorurteile gegenüber Frauen im Motorsport und in der Industrie fortzusetzen. Hintergrund: In 72 Jahren Formel 1 waren nur sechs von 885 Fahrern weiblich. Diese Unterrepräsentation von Frauen ist auch in der Automobilindustrie zu beobachten. Für Alpine zählt die Förderung der Vielfalt in der Belegschaft als wichtiger Pfeiler für eine bessere Gesamtleistung des Unternehmens.
Im HHPC haben die Alpine-Teams ein wissenschaftliches Protokoll und ein detailliertes Forschungsprogramm entwickelt. Dort werden physische, physiologische und kognitive Leistungen der Fahrer und Teams gemessen. Das Forschungszentrum wird die Fortschritte der Alpine Athleten und Athletinnen erfassen. Die massgeschneiderten Trainingsprogramme wurden von Alpine Academy-Direktor Julian Rouse und seinem Team unter der Aufsicht von BWT Alpine F1 Teamchef Otmar Szafnauer entwickelt.
Mit dem Rac(H)er-Programm verpflichtet sich Alpine, die Belegschaft auf allen Ebenen zu fördern. Innerhalb von fünf Jahren wird ein Frauenanteil von 30 Prozent angestrebt (2022: 12 Prozent). Seit Juni 2022 wurden mehrere Initiativen gestartet, um dieses Ziel zu erreichen. Alpine wird das erste Formel-1-Team sein, das in seinem Werk in Enstone mit Springboard zusammenarbeitet. Die Marke wird von der 34-jährigen Erfahrung des Unternehmens bei der Entwicklung innovativer Programme zur Förderung weiblicher Führungskräfte profitieren. (pd/ir)
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