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Bangladeschs Premierministerin Sheikh Hasina kritisierte die oppositionelle Bangladesh Nationalist Party, die die Parlamentswahlen am Sonntag boykottierte, und bezeichnete sie als „terroristische Organisation“. Sie fügte hinzu, sie versuche sicherzustellen, dass das Land demokratisch bleibe.
„Die BNP ist eine Terrororganisation“, sagte sie, nachdem sie kurz nach Beginn der Abstimmung am Sonntag um 8 Uhr Ortszeit ihre Stimme abgegeben hatte. Hasina gab in Begleitung ihrer Tochter und anderer Familienmitglieder ihre Stimme am City College in Dhaka ab.
Sie betonte auch die Bedeutung der Demokratie für die Entwicklung des Landes.
„Unser Land ist souverän und unabhängig … Wir haben eine große Bevölkerung. Wir haben demokratische Rechte für die Menschen eingeführt … Ich möchte sicherstellen, dass die Demokratie in diesem Land bestehen bleibt und ohne Demokratie keine Entwicklung möglich ist“, sagte Hasina wurde von der Nachrichtenagentur ANI zitiert: „Wir hatten von 2009 bis 2023 ein langjähriges demokratisches System, und deshalb hat Bangladesch diese große Errungenschaft erreicht.“
„Bangladesch ist ein souveränes Land und die Menschen sind meine Stärke“, fügte Hasina hinzu und brachte ihre Hoffnung zum Ausdruck, dass ihre Partei das Volksmandat gewinnen und ihr eine fünfte Amtszeit ermöglichen würde.
Die Bangladesh Nationalist Party, die Oppositionspartei unter der Führung der ehemaligen Premierministerin Khaleda Zia, weigerte sich, an den Wahlen gegen die von Hasina geführte Awami League teilzunehmen, mit der Begründung, diese seien weder frei noch fair. Sie rief außerdem zu einem 48-stündigen landesweiten Streik am Samstag auf, um den Rücktritt von Hasinas „illegitimer Regierung“ zu fordern, und forderte die Öffentlichkeit auf, sich nicht an den, wie sie es nannte, „Scheinwahlen“ zu beteiligen.
Es wird erwartet, dass Hasina zum vierten Mal in Folge und insgesamt zum fünften Mal gewinnen wird, da die Hauptopposition bei den Wahlen zur 12. Generalversammlung ausbleibt.
Nach Angaben der Wahlkommission des Landes sind am Sonntag insgesamt 119,6 Millionen registrierte Wähler in mehr als 42.000 Wahllokalen wahlberechtigt.
Gewählt wird in 299 von 300 Wahlkreisen. Für ein Zentrum wird später gewählt, da einer der Kandidaten dort verstorben ist. An den Wahlen nehmen mehr als 1.500 Kandidaten aus 27 politischen Parteien sowie 436 unabhängige Kandidaten teil.
Fast die Hälfte der rund 120 Millionen Wahlberechtigten sind Frauen, die Zahl der Erstwähler liegt bei etwa 15 Millionen.
(Mit Beiträgen von Agenturen)
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