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In Carnarvon warten wir den Zyklon ab
Anfang Mai 2014
Nachdem uns in Francois Peron der Ausläufer eines Zyklons durchnässt hat, warten wir den nächsten Zyklon in Carnarvon ab, bevor wir weiter nach Norden ins Ningaloo Reef fahren. Auch in der Quobba Station bei Carnarvon, wo wir ein paar Tage bleiben, bläst es noch tüchtig. Wir fühlen uns in der Nacht im Bett wie auf einer Offroadpiste.
Schlechtwetterprogramm: Die Radarantenne bei Carnarvon. Hier hatten sie in den 60er-Jahren die Starts der Apollo-Raketen verfolgt. Eine handvoll solcher Stationen waren rund um den Globus verteilt.
Im kleinen Museum neben der Schüssel kann man Austronaut spielen. Für die Elektroingenieure sind Sender, Empfänger und sonstige Elektronik aufgestellt, die noch aus dieser Zeit stammen. Man darf alles anfassen und dran drehen...
Carnarvon ist bekannt für die Fruchtplantagen - hier eine Bananenplantage. Ein paar Kilometer um den Fluss werden überall Früchte angepflanzt. Wobei der Fluss trocken ist. Das Wasser wird aus dem Boden gepumpt.
In Australien gibt es viele Kinder, die 100 oder 200 km von der nächsten Schule entfernt wohnen. Sie sind in der School of the Air - hören über eine Internetverbindung per Satellit dem Lehrer zu. Wir besuchen eine Musiklektion. Der Lehrer sitzt am Computer und spricht mit den Kindern, die abwechslungsweise Antwort geben. Die Verbindung reicht knapp, um miteinander zu sprechen. Videobilder gibt es nicht...
Die Blowholes beim Quobba Point. Das Wasser wird unter den Fels gedrückt und spritzt durch ein paar Löcher in die Luft.
Ein Kilometer neben den Blowholes liegt ein kleines Korallenriff. Gut geschützt von einer Insel kann man hier wenige Meter neben dem Strand über die Korallen schnorcheln. Das Dunkle im Wasser ist nicht etwa Seegras. Das sind Korallen. Louis lernt schnorcheln...
Louis und Mikko unterwegs im Wasser.
Ein Meter unter der Wasseroberfläche liegt das Korallenriff. Die Australier nennen den Ort "Aquarium".
Mikko.
Ein Seestern.
Mikko taucht zu einem Seestern hinunter.
Nochmals ein Blick ins Aquarium (danke für die Einwegunterwasserkamera, Lea!).
Die Fische sind richtig bunt hier.
Weitere Unterwasser-Fotos findest Du bei den Bildern vom Ningaloo Reef.
Sonnenuntergang bei der Quobba Station, wo wir ein paar Tage bleiben.
Nach dem Zyklon, der bei uns vor allem Wind, aber nur wenig Regen brachte, fahren wir weiter in den Norden. Im Cape Range Nationalpark fiel allerdings so viel Regen, dass viele Strassen überflutet sind. Wir müssen einen Umweg fahren, etwa 250 km. Später hören wir, dass beim ersten Zyklon so viel Regen fiel, dass er als Naturkatastrophe eingestuft wurde. Mehrere Campingplätze mussten geschlossen werden.
Wir übernachten unterwegs. Beim Nachtessen besucht uns Stubby - Ghackets mit Hörnli mag er allerdings nicht.
Ein Gecko läuft übers Auto...