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Duplex-Tender-Handpumpe
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Der obige, recht komplizierte Abschluss des Kastenaufbaus am Korridortender meiner kohlegefeuerten „Flying Scotsman A1“ bewog mich dazu, eine seitlich durch den Rahmen hindurch zu betätigende Handpumpe zu bauen. Dadurch kann der gesamte Dachaufbau und der Kohlebunker gemäss dem Vorbild (1928) nachgebildet werden, ohne die in der G1-Praxis übliche, abnehmbare, grosse Abdeckung zum Wassereinfüllen und -nachpumpen. Damit soll wirksam vermieden werden, dass Kohlenstaub, oder –Stücke und Schmutz in den Wassertank gelangen und Verstopfungen hervorrufen können. Die Duplex-Pumpe, also zweizylindrig doppeltwirkend, wird so tief wie möglich in die knapp über den Achsen liegende Wanne eingebaut und ergibt so den genügenden Abstand zur Schräge des Kohlebunkers. Die Betätigung der Pumpe erfolgt dann seitlich am Tender, mittels eines abgewinkelten, Aufsteckbaren 4-Kant-Schwenkhebels. Wahrlich nicht die einfache und bequeme Lösung, doch wird sich dieser Mehr-Aufwand in der Praxis mit Sicherheit bewähren und bezahlt machen.
Seitenriss der Pumpe. Gut erkennbar sind hier tiefe Lage der Pumpe und der seitliche 4-Kant Stutzen für die Aufnahme des seitlich steckbaren Pumpenhebels. Die fertige Pumpe verfügt über beidseitig herausgeführte 4-Kant-Stutzen.
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Die Lehre zum Fräsen der Chassis-Radien. In die zuerst rechteckig zugeschnitte Chassis-Platte wurden zuerst sämliche Bohrungen ausgeführt, alle horizontalen Konturen gefräst und Zentrierzapfen aus Stahl hergestellt.
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Das Fräsen der Radien. Auf der Rückseite der Lehre erkennt man die eingefrästen Zentren der Radien, die zum genauen Positionieren der Lehre auf dem Teilapparat gedient haben.
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Das fertige Chassis, Bild 1 Die Quertraverse für die Aufnahme der Pumpen sind verschraubt, die Bronze-Lagerbüchsen eingepresst, wie auch die Bronze-Achsstopbuchsen für die Aufnahme der O-Ringe und Stell-Mutter.
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Das fertige Chassis, Bild 2 Gut erkennbar sind die beiden Klemm-Hülsen für die Fixation der Pumpengehäuse
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Die fertige Pumpe, Bild 1 Die Kurbelwelle wird durch die Antriebsaches über zwei Zahnrad-Paare bewegt.
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Die beiden Pumpen. Die Pumpengehäuse sind aus Bronze gefertigt und hart verlötet. Alle Aufsätze sind geschraubt und mit eingelassenen O-Ringen abgedichtet. Die Anschlussgehäuse sind drehbar und beliebig positionierbar.Das 3mm Einlassventil verfügt über eine 4mm Hartmetallkugel und 3.3mm Sitz und der 2mm Auslass über eine 3mm Kugel und 2.4mm Sitz. Die Kolbendurchmesser betragen 6mm und die Kolbenhübe 8.85mm.
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