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Seit dem 1. März 2016 ist Dr. Ekaterina Kofanova Titularorganistin an der Peterskirche in Basel und damit künstlerische Leiterin des Vereins Orgelmusik St. Peter. Ekaterina Kofanova wurde 1973 in Minsk (Belarus) in eine musikalische Familie geboren. Sie erhielt vielseitigen musikalischen Unterricht am Musiklyzeum in ihrer Heimatstadt, wo sie 1991 mit Auszeichnung abschloss. 1991 - 1999 studierte Ekaterina Kofanova am Staatlichen Tschaikowsky - Konservatorium in Moskau bei Prof. Alexei Parschin (Orgel) und Prof. Dr. Inna Barsova (Musikwissenschaft). Nach ihrer musikwissenschaftlichen Promotion erhielt sie einen Lehrauftrag für Musikgeschichte und Orgel an der Belarussischen Staatlichen Musikakademie in Minsk und eine Stelle als Organistin an der Belarussischen Staatlichen Philharmonie. Im Oktober 2002 begann Ekaterina Kofanova als Stipendiatin des DAAD das künstlerische Aufbaustudium im Fach Orgel an der Hochschule für Kirchenmusik in Heidelberg bei Prof. Martin Sander (Abschluss 2004 mit Auszeichnung). Im Jahr 2009 hat sie ihr Solistendiplom (Konzertexamen) ebenfalls mit Auszeichnung absolviert, 2011 folgte der Abschluss ihres kirchenmusikalischen Studiums (Kirchenmusik-A). Meisterkurse unter der Leitung von Jean Guillou, Martin Haselböck, Ton Koopman, Andrea Marcon, Harald Vogel u.a. rundeten ihre Ausbildung ab. Während des Studiums war sie Organistin an der Ev. Kirche Hirschberg-Leutershausen (historische Link-Orgel, 1898). Seit 2009 ist Ekaterina Kofanova als Organistin und Chorleiterin an der Friedenskirche in Bern tätig.
Als Organistin trat Ekaterina Kofanova in vielen Städten Russlands und Belarus sowie in Deutschland (u.a. Kaiser Willhelm Gedächtniskirche Berlin, Dom zu Erfurt, Orgeltage Ruhr), Schweiz (Fraumünster Zürich, Berner Münster), Holland (St. Stevenskerk, Nijmegen), Frankreich, Italien und Polen auf. Ihr Repertoire umfasst zahlreiche Werke von Barock bis Moderne. Beim 48. Internationalen ARD Wettbewerb (1999) und beim Internationalen Orgelwettbewerb in St. Albans (Grossbritanien, 2003) wurde sie als Teilnehmerin der Endrunde ausgezeichnet. 2006 gewann sie den 1. Preis bei dem Internationalen Wettbewerb "Premio Valentino Bucchi", Orgelmusik des 20. und 21. Jahrhunderts (Rom).
Neben dem solistischen Spiel erfolgten zahlreiche Auftritte in verschiedenen kammermusikalischen Besetzungen sowie Zusammenarbeit mit Chören und Orchestern (Philharmonisches Kammerorchester Minsk, Heidelberger Sinfoniker, Konzertchor Darmstadt, Konzertchor Biel-Seeland u.a.).