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Bis zu 50 Dosen Coca-Cola light trinkt Jakki Ballan pro Tag, also mindestens drei pro Stunde. Seit zwei Jahren taucht die Britin immer wieder in verschiedenen Medien auf. Jüngst besuchte der TV-Sender RTL die 42-Jährige. Sie ist immer noch süchtig. «Sobald ich morgens aufwache, trinke ich ständig und fülle dauernd mein Glas auf. Wenn ich rausgehe, habe ich immer Cola in der Tasche. Sobald ich zu Hause bin, fülle ich meine Gläser auf. So geht das den ganzen Tag», klagt Ballan.
Pro Tag könnens gut und gerne zehn Liter des Süssgetränks werden, pro Monat gehen dafür rund 500 Franken weg. Ein Versuch der Reporterin, die selbe Menge wie Ballan zu trinken, endete mit Übelkeit. Auch der alleinerziehenden Mutter tut die Sucht nicht gut. In den 28 Jahren, in denen sie dem klebrigen Zeug verfallen ist, entwickelte sie diverse Symptome: Schlafstörungen, chronische Kopfschmerzen und Halluzinationen sind nur einige ihrer Beschwerden. Vor 16 Jahren gab sie ihren Job als Reinigungskraft auf.
Als Teenager litt Jakki Ballan an Übergewicht, ihr Arzt empfahl ihr, von Cola auf Diät-Cola umzusteigen. Damit begann der Teufelskreis. Sie habe es schon mit kaltem Entzug versucht, mit Hypnose und mit Hilfe eines Arztes. Die Sucht blieb stärker: «Schon wenn nur noch eine Flasche im Haus ist, werde ich panisch, beginne zu schwitzen und zu zittern», sagte sie der britischen «DailyMail».
Bis jetzt hängt Jakki Ballan nach wie vor an der Dose, auch wenn sie vor allem ihren fünf Kindern zuliebe aufhören möchte. Und aus Angst vor den gesundheitlichen Folgen. 2010 ist eine 30-Jährige an ihrer Cola-Sucht gestorben.