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Im Gastatelier habe ich mich unter anderem mit der Schnittstelle von Malerei und Raum beschäftigt. Anhand eines Modells entwickelte ich eine Wand-Deckenmalerei, die sich über drei angrenzende Flächen erstreckt. Je nach Standpunkt erscheint die linke oder rechte Linie als durchgehend gerade, während dann die jeweils andere Linie sich als geknickt darstellt. Durch die Änderung des Standpunkts scheinen die malerischen Aspekte der Binnenfläche ihr Aussehen zu verändern. Kein Punkt der Wahrnehmung zeigt sich als nicht verzerrt. Malerei als flächige Anordnung von Farbe wird im Raum präsentiert. Der Schluss liegt nahe, dass jede räumliche Wahrnehmung einer Fläche und der darin enthaltenen Aspekte einer Verzerrung unterliegt.