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Der Ständerat fordert weitere Massnahmen gegen den Fachkräftemangel. Er beauftragt den Bundesrat, eine nationale Konferenz zum Thema ältere Arbeitnehmende für 2015 sowie ein Konzept zur Förderung von Wiedereinsteigerinnen zu prüfen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband unterstützt insbesondere den Vorstoss zu einer Konferenz betreffend ältere Arbeitnehmende. Diese bieten ein grosses Potenzial an inländischen Fachkräften, auf das die Wirtschaft angewiesen ist.
Um dem Fachkräftemangel auf dem Schweizer Arbeitsmarkt zu begegnen, hat der Bundesrat vor Kurzem angekündigt, die Arbeiten im Rahmen der Fachkräfteinitiative zu intensivieren. Dazu gehören unter anderem Massnahmen zur Beschäftigung von älteren Arbeitnehmenden und von Wiedereinsteigerinnen. Der Ständerat fordert nun weitere Massnahmen in diesen Bereichen: zum einen die Durchführung einer nationalen Konferenz zum Thema ältere Arbeitnehmende, zum anderen ein Konzept zur Förderung von Müttern, die den Wiedereinstieg ins Berufsleben suchen.
Aufgrund der demografischen Entwicklung in der Schweiz sowie der Annahme der Volksinitiative «Gegen Masseneinwanderung» sind Versorgungsprobleme auf dem Arbeitsmarkt absehbar. Eine theoretische Schätzung geht in zehn Jahren von einer Lücke von fast einer halben Million Vollzeitstellen aus. Dies wiederum bewirkt über verschiedene Mechanismen – etwa die Erhöhung der Löhne für Spezialisten oder Investitions- und Standortentscheide von Unternehmen – ein niedriges Wirtschaftswachstum.
Die grössten freien Potenziale an Fachkräften im Inland liegen einerseits bei der Erhöhung des Pensums von Teilzeit-Beschäftigten und andererseits bei der Erwerbstätigkeit von älteren Beschäftigten bis zur Pensionierung oder darüber hinaus. Der Schweizerische Arbeitgeberverband unterstützt vor diesem Hintergrund insbesondere die Idee einer nationalen Konferenz zum Thema ältere Arbeitnehmende, bei der auch die Sozialpartner einbezogen werden sollen. Er sieht darin eine geeignete Möglichkeit, sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer verstärkt für die Thematik zu sensibilisieren und das Verhalten der Arbeitsmarktakteure entsprechend zu beeinflussen.