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Aufgabe und Hauptziel des Forschungsvorhabens war die Entwicklung, Erprobung und Evaluation von subjekt- und teilhabebezogenen Bedarfsbemessungssystemen in der Behindertenhilfe. In die Arbeiten einbezogen waren verschiedene Wohneinrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen im Kanton Aargau. Entwickelt wurde ein System zur Hilfebedarfsbemessung, das nicht mehr die Hilflosigkeit oder die Defizite einer Person mit Beeinträchtigungen fokussiert, sondern den Zusammenhang von Angebot, individueller Teilhabe und notwendigen Ressourcen zur kompetenten Teilhabe aufzeigen kann. Zum anderen ging es in vorliegendem Projekt darum, bestehende und potenzielle Teilhabemöglichkeiten in repräsentativ ausgewählten Organisationen der Behindertenhilfe zu erfassen und zu bewerten. Referenzsysteme hierfür waren das Modell und die Konzeption der Funktionalen Gesundheit und die Setzungen der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK). Es ging letztlich um die Untersuchung der systemischen, teilhabebezogenen Zusammenhänge im System der Behindertenhilfe, aus denen abschliessend zentrale Faktoren und Bedingungszusammenhänge für künftige Steuerungsmöglichkeiten identifiziert werden konnten. Die Ergebnisse veranschaulichen überinstitutionelle, teilhabebezogene Referenzdaten, die für die derzeit anstehenden (im Rahmen der Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung, NFA, angestossenen) Reorganisationen und Entwicklungen der Behindertenhilfe in allen Kantonen genutzt werden könnten. Die Ergebnisse zeigen Ansatzpunkte hinsichtlich der künftigen Finanzierung der Teilhabe auf und machen es zudem möglich, ein Wahl- und Entscheidungssystem sowie ein Steuerungssystem Reglersystem) zu entwickeln, welches die Bedingungszusammenhänge rund um die Gewährleistung von kompetenter Teilhabe deutlich macht und gute Teilhabemöglichkeiten zu befördern vermag.