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Eine Ikone - Delbert McClinton (*1940, Lubbock, TX) hat in seiner über 50-jährigen erfolgreichen Karriere als Sänger und Harpspieler 28 Alben veröffentlicht.
Mit der Verbindung von Country, Blues, Soul und Rock’n’Roll kreierte er einen eigenen Sound und gilt heute als einer der Väter des Americana Stils.
Seine ersten musikalischen Erfahrungen machte er auf der Harp. Das erste Mal war er damit 1962 auf Bruce Channel’s Millionenseller „Hey Baby“ in den Charts. Die Legende, dass er auf der folgenden Englandtour John Lennon das Harpspiel beigebracht habe, ist allerdings nicht wahr. In den 70ern war er nicht nur mit eigenen Aufnahmen erfolgreich, sondern auch als Songschreiber.
Nach einer Auszeit Anfang der 80er-Jahre kehrte er 1986 als Sänger auf Roy Buchanans „Dancing on the Edge“ zurück. 1990 ging er nach Nashville, wo er im Bereich Modern Country ein gesuchter Songwriter war. Sein großer Durchbruch kam, als er 1991 das Duett „Good Man, Good Woman“ mit Bonnie Raitt aufnahm und dafür mit einem Grammy (Best Rock Vocal, Duo or Group) ausgezeichnet wurde.
Sein Album aus dem Jahr 2001 „Nothing Personal“ hielt sich monatelang in den Billboard Charts und ließ ihn nach 40 Jahren einen Höhepunkt in seiner Karriere erreichen.
2006 erhielt Delbert McClinton seinen zweiten Grammy für „The Cost of Living“ als Best Contemporary Blues Album.