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Der Softwareentwickler und Consulter Emineo hat 2016 einen Umsatz von über 18 Millionen Franken erwirtschaftet. Wie das zum ersten Januar mit der Asem Group zusammengeschlossene Unternehmen
mitteilt, sind nach der Fusion zehn neue Mitarbeiter angestellt worden. Asem hatte ursprünglich 35 Mitarbeiter an den Standorten Vevey, Zug und Zürich und die Zürcher Emineo mit einem Büro in Bern ursprünglich 40 Angestellte.
Die Einzelumsätze der beiden Unternehmen waren 2015 "etwa hälftig" verteilt und ergaben addiert 16,8 Millionen Franken, wie CEO Thomas Zwahlen auf Anfrage erklärt. Damit sind die Umsätze 2016 um gut sieben Prozent gestiegen. "Auch beim Gewinn", so Zwahlen weiter, "ist das Jahr sehr erfolgreich gewesen". Konkreter will er hier nicht werden. Immerhin fügt er an, dass 2017 ein Umsatz von 23 Millionen Franken geplant ist, was einem Wachstum von rund 27 Prozent entsprechen würde.
Der IT-Dienstleister, der nach wie vor auf "Swiss Made" setzt und keine Near- oder Offshore-Zweigstellen unterhält, streicht heraus, dass er 2016 die Position in den Kernmärkten der öffentlichen Verwaltung, bei Spitälern, Versicherungen und Energieversorger festigen konnte. Unter anderem habe man in dem Geschäftsjahr drei grosse Projekte in der öffentlichen Verwaltung und vier weitere Inkasso-Projekte bei renommierten Schweizer Versicherern gewonnen.
Vorantreiben will Emineo nun den Ausbau insbesondere in der Westschweiz. In Vevey arbeite aktuell ein neunköpfiges französischsprachiges Team, das "in absehbarer Zeit auf 20 Mitarbeitende" ausgebaut werden soll. Angestrebt werde, auch in diesem Landesteil "grössere und internationale Projekte abwickeln" zu können. (vri)