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Die Film- und Videosammlung besteht im Kern aus den von der ehemaligen PTT Audiovision und ihren Nachfolgern produzierten und verwalteten Originalfilmen. Die Titel des Bestandes wurden bis 1998 v.a. zu Schulungs- und Werbezwecken hergestellt und ausgeliehen. Während es sich bei den Titeln bis Mitte der 1980er Jahre um 35mm, bzw. 16mm Filme handelt, besteht die Produktion der späteren Jahre vorwiegend aus originären Videoformaten. Die Filmsammlung wurde 1968 ergänzt durch einen kleineren Bestand aus dem Bildarchiv der BLS. 2004 übernahm das Museum zudem einen Teil der Filmsammlung der International Telecommunication Union (ITU) mit Sitz in Genf, 2005 einen Bestand an Filmen zur Computergeschichte der Perrot SA Biel und 2007 die kleine Filmsammlung der Ascom AG (Hasler). Zahlreiche Einzeldeposita von Privaten ergänzen die Sammlung laufend.
Aktive filmische Dokumentation der aktuellen Entwicklungen: Im Rahmen des vom Museum lancierten Projektes «aktive Dokumentation» entstehen Auftragsarbeiten durch Spezialisten im Bereich Video. Mit dem Projekt sollen gesellschaftliche Entwicklungen und Ereignisse in den Sammlungsbereichen des Museums festgehalten und interpretiert werden, die durch eine klassische objektzentrierte Sammeltätigkeit nicht dokumentiert werden können. Gleichzeitig sollen Sammlungsobjekte mittels Videodokumentation oder gefilmten Interviews kontextualisiert werden.
Die historische Filmsammlung der Audiovision PTT (Kernbestand) umfasst rund 250 Titel auf 750 Rollen. Dazu kommen ca. 1000 Kassetten (400 Originale) diverser Videoformate. 2006 ist ausserdem die Sammlung «Sondermaster» (840 Objekte div. Videoformate) hinzugekommen. Die Sammlung ITU besteht aus ca. 500 Film- und Videokopien. Die Anzahl der Filmtitel in der gesamten Sammlung beträgt rund 1200 Titel, ungleich höher ist Anzahl der Filmträger.