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Zwei Alpinisten – ein Amerikaner und ein Schweizer – sind am Mount Everest zu Tode gekommen. Das teilten die Organisatoren der Expedition am Donnerstag mit.
Der Unfall am höchsten Berg der Welt habe sich am Mittwoch ereignet, sagte Mingma Sherpa von der Agentur Seven Summit Treks. Der Schweizer Alpinist sei an Erschöpfung gestorben, nachdem er die Spitze des 8848 Meter hohen Mount Everest bestiegen habe.
Zwei Sherpas seien dem Schweizer Alpinisten mit Sauerstoff und Nahrung zu Hilfe geeilt. Sie seien jedoch zu spät gewesen und hätten den Alpinisten nicht mehr retten können.
Der amerikanische Alpinist habe es bis zum Lager Hilary geschafft, sei jedoch Opfer von Schneeblindheit und Erschöpfung geworden. Die Körper der beiden Toten hätten wegen schlechter Witterung nicht in tiefere Lagen transportiert werden können, sagte Thaneshwor Guragain, der ebenfalls für Seven Summit Trekd tätig ist.
In den letzten Monaten hat eine grosse Zahl von Alpinisten versucht, den Mount Everest zu erklimmen. Wegen des Gedränges am Berg waren mehrere Kletterer zu Tode gestürzt. Nepals Tourismusminister hatte in der Folge Regeln für den Auf- und Abstieg erlassen. (sda/afp)
Der Taifun «Noru» hat die Küstengebiete von Vietnam erreicht. Der Tropensturm fegte seit der Nacht zum Mittwoch (Ortszeit) mit starken Winden und heftigem Regen über die Zentralregionen des südostasiatischen Landes. In mehreren Provinzen fiel der Strom aus. Bäume knickten um, Dächer wurden abgedeckt und Tausende Häuser beschädigt. Den Behörden zufolge wurden aber zunächst keine Todesopfer gemeldet. Das Wetteramt rechnete weiter mit schweren Niederschlägen und warnte vor Sturzfluten und Erdrutschen.