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Du kannst die Schwangerschaftswoche berechnen, indem Du vom ersten Tag der letzten Periode ausgehst (nicht vom Zeitpunkt der Befruchtung!). Das bedeutet also, dass Du in der 3. SSW bist, wenn die Befruchtung erst ein paar Tage her ist. Es dauert dann noch ein bis zwei Wochen, bis Deine Periodenblutung ausbleibt. Und erst danach macht es Sinn, einen Schwangerschaftstest durchzuführen.
Die befruchtete Eizelle ist nur so gross wie der Bruchteil eines Millimeters. Sie wandert in ihrer ersten Woche (d.h. während der 3. Schwangerschaftswoche) langsam durch den Eileiter in Richtung Gebärmutter, unterstützt durch Kontraktionen des Eileiters und winzige Flimmerfäden darin. Unterwegs teilt sie sich ständig und wird deshalb rasch grösser. Wenn sie in der Gebärmutter angekommen ist, nach drei bis vier Tagen, ist aus der einzelnen Zelle ein kleiner Zellhaufen, die Morula (Maulbeere) geworden.
Spätestens sieben Tage nach der Befruchtung, also am Ende der dritten Woche Deiner Schwangerschaft, gräbt sich die Blastozyste in die schon darauf vorbereitete Schleimhaut der Gebärmutter ein und lässt sich von ihr überziehen. Das nennt man Implantation, Nidation oder Einnistung. Dabei kann es zu einer leichten Schmierblutung kommen, die nicht selten für den Beginn der Menstruation gehalten wird (sog. Nidationsblutung).
Einige der typischen Schwangerschaftsanzeichen können sein: das Ausbleiben der Periodenblutung, Übelkeit, eine plötzliche Geruchsempfindlichkeit, häufiger Harndrang (auch nachts!), ein Spannungsgefühl in der Brust und eine unerklärbare Müdigkeit.
Eine Schwangerschaft ist nicht immer der Grund, warum eine Periodenblutung überfällig ist, aber doch recht häufig. Wenn Du ungefähr um die Zyklusmitte ungeschützten Geschlechtsverkehr hattest und normalerweise einen regelmässigen Monatszyklus hast, dann ist eine um mehrere Tage ausgebliebene Blutung mit hoher Wahrscheinlichkeit eines der ersten Anzeichen für eine Schwangerschaft.
Aber natürlich kann eine Periode auch aus anderen Gründen ausbleiben und verspätet sein, z.B. durch die Zeitumstellung bei Flugreisen, Hormonstörungen oder nach langjähriger Pilleneinnahme, durch schwere Krankheit, Stress, Schock oder nach einer Operation, auch z.B. bei starker Gewichtsabnahme.
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