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- Richard Carapaz gibt sich in der Schlussetappe der Tour de Suisse keine Blösse und holt sich den Sieg im Gesamtklassement.
- Die 8. und letzte Etappe mit Start und Ziel in Andermatt gewinnt Gino Mäder. Er sichert der Schweiz den dritten Teilerfolg an der Heim-Tour.
- Stefan Bissegger gewinnt die Punktewertung.
Die Königsetappe zum Abschluss der 84. Tour de Suisse mit Start und Ziel in Andermatt hatte es noch einmal in sich. Gino Mäder, am Samstag bereits im Zeitfahren über den Oberalppass starker Dritter, sorgte für einen krönenden Abschluss aus Schweizer Sicht. Der Berner setzte sich im Zweiersprint nach knapp 160 Kilometern vor dem Kanadier Michael Woods durch und holte sich den Etappensieg.
Mäder hatte auf der legendären Tremola zum Gotthardpass 15 Kilometer vor dem Ziel angegriffen. Zusammen mit Woods konnte er sich leicht absetzen und den Vorsprung in der Abfahrt nach Andermatt verteidigen. Es war bereits der dritte Schweizer Etappensieg an der diesjährigen Rundfahrt. Bereits Stefan Küng zum Auftakt und Stefan Bissegger hatten sich in einem Teilstück durchgesetzt.
Carapaz zieht durch
Im Kampf um das Gesamtklassement ergaben sich keine Änderungen mehr. Richard Carapaz (Ineos Grenadiers) wehrte am Gotthard die Angriffe des Kolumbianers Rigoberto Uran ab und büsste nichts mehr von seinem 17-Sekunden-Vorsprung ein. Der Giro-Sieger von 2019 ist der erste Ecuadorianer, der die Tour de Suisse gewinnt.
Hinter Uran arbeitete sich der Däne Jakob Fuglsang auf Kosten von Maximilian Schachmann (GER) noch auf das Podium vor (1:15 Minuten zurück).
Woods, der als Erster über den Gotthard gefahren war, wurde immerhin Bergkönig der Rundfahrt. Das Punkteklassement wurde eine Beute des Thurgauers Bissegger.