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Wurde dann in der Tat Priester, wenig später beim Doktorat in Rom jedoch der Häresie verdächtigt und der Gregoriana verwiesen. Doktorierte dann in den USA in evangelischer Theologie. In den 50er Jahren interessierte er sich zunehmend für das aufkommende Fach der vergleichenden Religionswissenschaft. Weil er jedoch die Theologie als eine zu begrenzte Wissensbasis für das Verständnis der Gegenwart empfand, studierte er in der Folge Soziologie, Journalismus und schliesslich Tropenlandwirtschaft.
Mittlerweile sind von Al Imfeld über 80 Bücher und Veröffentlichungen zu Entwicklungspolitik und Themen afrikanischer Kulturen, aber auch Gedichtbände erschienen. Al Imfeld war Koautor mit Ueli Dubs im Buch «ALPMAGIE» (www.alpmagie. ch). Sein opus magnum war bestimmt «Afrika im Gedicht», eine Anthologie mit 586 Gedichten von 258 Dichterinnen und Dichtern. Sein zweitletzes Werk «AgroCity» wird von Ueli Dubs auf Englisch herausgegeben mit zahlreichen und andauernden Fachbeiträgen aus der Praxis. Sein allerletztes Buch «Po-Po-Po-esie» ist im Offizinverlag herausgekommen zum 82. Geburtstag von Al am 14. Januar 2017. Am 14. Februar 2017 ist Al Imfeld in Zürich verstorben. Sein Gesamtwerk ist im Staatsarchiv Luzern greifbar, seine Büchersammlung zu Afrika in der Universitätsbibliothek Basel. Der Verein «Al Imfeld›s Tafelrunde» pflegt, wie von Al mit seinen letzten Worten gewünscht, den Freundeskreis weiter. www.alimfeld.ch