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Die Architektur der Befestigungsanlage auf dem Wistenlacher Berg aus der Spätlatènezeit folgt in mehrerer Hinsicht festen Vorgaben. In seiner Gesamtheit handelt es sich um eine Wehrmauer im Sinne eines Annäherungshindernisses, das keine Rücksicht auf das unregelmässige Gefälle oder Höhenunterschiede nimmt, wie sie im Süden des Hügels (südlich vom Nordtor) erkennbar sind.
Die Wistenlacher Befestigung gehört zum Typ der so genannten Pfostenschlitzmauer. Typisch sind frontale Pfosten, eine externe Verkleidung aus Trockenmauerwerk, dahinter liegende Holzanker als Verbindung zu einer zweiten, hinteren Pfostenreihe. In manchen Fällen gibt es im Bereich der Türme eine “innere” Verkleidung unter freiem Himmel.
Ein Teil der freigelegten Verkleidung