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lebt mit seiner Besitzerin in der Ariège am Fuss der Pyrenäen
Die Ursprünge der Rasse gehen auf das Ende des 19. Jahrhunderts zurück. Um ihre Entstehung ranken sich verschiedene Geschichten. Sie scheint allerdings mit dem gleichnamigen Gebirge im Westen Nordamerikas kaum etwas zu tun zu haben. Selbst wenn die Version zutreffen sollte, dass der Stammhengst aus den Rocky Mountains nach Kentucky gelangte, verbreitete sich die RMH-Zucht im Osten diese Staates. Dieser liegt in den Apalachen, einer der wenigen Gegenden in den USA, wo es auch 'felsige Berge' (= rocky mountains) gibt.
Heute ist der Name ROCKY MOUNTAIN HORSE (RMH) eine in den USA geschützte Marke. Nur die von der ROCKY MOUNTAIN HORSE ASSOCIATION (RMHA) registrierten Pferde dürfen diese Bezeichnung tragen (siehe Registrierung). Die in der Registrierung aufgeführten Merkmale lauten: mittlere Grösse, breite Brust, lateraler Viertakt-Gait, sanftes Temperament, satte Fellfarbe.
Die Rocky Mountain Horse Association wurde 1986 gegründet und konkretisierte in ihren Statuten die Rassemerkmale:
Stockmass min. 14.2 hands (entspricht 147.5 cm)
Stockmass max. 16 hands (entspricht 162.5 cm)
solides Fundament ('medium sized bones and medium sized feet in proportion to the body')
weisse Fellfarbe nur unterhalb des Knies und als bescheidene Abzeichen am Kopf
schräge Schulter (idealerweise in einem 45° Winkel)
1989 wurden in den USA zwei weitere Rasseverbände für Gangpferde gegründet, in welchen diejenigen Pferde Unterschlupf fanden, die diese Kriterien - insbesondere in Bezug auf Grösse und Fellfarbe - nicht erfüllten: Die Mountain Pleasure Horse Association (MPHA) und die Kentucky Mountain Saddle Horse Association (KMSHA). Letztere zeichnete sich in den späteren neunziger Jahren durch eine äusserst liberale Eintragungspraxis in das Zuchtregister aus, was in der Folge vor allem in Europa zu einer starken Verwässerung des ursprünglichen Erbgutes führte.