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Die Schweizer Curlerinnen um Skip Mirjam Ott verlieren ihr vorletztes Spiel der Round Robin mit 7:9 nach Zusatz-End gegen Japan. Zu Beginn sah es noch sehr gut aus: Die Schweizerinnen, die neben Mirjam Ott mit Janine Greiner, Alina Pätz und Carmen Schäfer spielten (Carmen Küng musste zuschauen), führten nach zwei Ends dank eines gestohlenen Steines 2:0.
Doch die Japanerinnen mit Skip Ayumi Ogasawara glichen mit einem Zweierhaus im dritten End aus und stahlen danach einen Stein zur 3:2-Führung, bauten diese mit zwei gestohlenen Steinen zum 5:2 aus.
Im sechsten End konterte Mirjam Ott mit einem Dreierhaus zum 5:5, stahl im zehnten End nochmals einen Stein zum 7:7 und damit zum Zusatzend. Da liessen die Japanerinnen mit dem Vorteil des letzten Steines nichts mehr anbrennen und siegen nach einem missglückten Stein von Mirjam Ott mit 9:7.
Am Montag um 16 Uhr Schweizer Zeit kommt es zur letzten Partie in der Round Robin. Nur mit einem Sieg gegen China erreichen die Schweizerinnen noch das Tiebreak um die Halbfinal-Teilnahme. (pre/si)
26. Februar 2002: Auch die B-Probe überführt Langläufer Johan Mühlegg als Doper. Er stampft an den Olympischen Spielen in Salt Lake City alle in den Boden, wird dreifacher Olympiasieger – und lebt heute nach dem tiefen Fall als Immobilienhändler in Brasilien.
Er ist der «Allgäu-Torero», gefeiert für seine Goldmedaillen. «Der verlorene Sohn», titelt der Spiegel, denn Johan Mühlegg gewinnt nicht für Deutschland. In Salt Lake City tritt der Langläufer 2002 nach einem heftigen Krach mit Trainern und Funktionären für Spanien an. «Weil Deutschland diesen komplizierten Mann nicht ertragen konnte», ärgert sich die Zeitschrift.
Einige Tage später dürften die Deutschen froh darüber sein, dass Mühlegg nicht mehr ihr Problem ist. Denn was viele …