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Vortrag von Prof. Dr. Frithjof Benjamin Schenk im Rahmen der Ringvorlesung: Von Imperien zu Nationalstaaten: Europas Osten nach dem Ersten Weltkrieg
Die Neuordnung des östlichen Europa im Überblick
Die Russische Revolution und das Ende des Ersten Weltkriegs haben die politische Landkarte des östlichen Europas tiefgreifend verändert. An die Stelle der grossen Vielvölkerreiche traten neue Nationalstaaten. Die Vorlesung behandelt Ursachen und Hintergründe der Umgestaltung der Staatenordnung in Osteuropa nach dem Ersten Weltkrieg. Sie skizziert abschliessend die innere Entwicklung der neuen Nationalstaaten und deren zwischenstaatliche Beziehungen.
Prof. Dr. Frithjof Benjamin Schenk
Frithjof Benjamin Schenk ist Professor für Osteuropäische Geschichte und Neuere Allgemeine Geschichte an der Universität Basel. Er studierte Ost- und Südosteuropäischen Geschichte in Marburg, St. Petersburg und Berlin, wo er 2002 zum Dr. phil. promoviert wurde. Nach Forschungsaufenthalte in St. Petersburg und Moskau wechselte er an die LMU München, wo er sich 2010 habilitierte. 2011 folgte der Ruf nach Basel. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die Migrations- und Infrastrukturgeschichte, die vergleichende Imperiengeschichte und die Erinnerungskultur.