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Das starke Teilnehmer-Feld des Ostermontag-Open in Staufen setzte sich aus fünf Damen und 38 Herren und einem Junior zusammen.
Dabei sah man viele Gesichter, die man am Osterwochenende in Rankweil bereits gesehen hatte.
Mit dabei waren die Schweizer Topspieler Dimitri Jungo, Ronald Regli sowie der Bunny-Open-Sieger 2022 Roman Hybler.
Gespielt wurde 10-Ball mit Race to 7 (Hoffnungslauf Race to 6) und Winnerbreak mit einem Zeitlimit von 90 Minuten.
In diesem Feld gab es für niemanden eine einfache Partie, im Gegenteil gleich ab Turnierbeginn begannen hart umkämpfte Matches.
Die ersten grösseren Überraschungen gab es aber erst im weiteren Fortschritt des Turnieres. So musste sich Philip Henzi in der Startrunde den Sieg mit einem knappen und umkämpften 7:6 gegen Daniel Meierhofer sichern, um dann in der Winner-2-Runde Roman Hybler wiederum mit dem Score von 7:6 in den Hoffnungslauf zu versetzen. So kam es in der L4-Runde zum Vater-Sohn-Duell der Hyblers, in welchem sich der Vater mit 6:2 durchsetzen konnte.
In der Winnersqualifikation gab es spannende Paarungen und ein überraschendes Ergebnis in der Partie Dimitri Jungo gegen Rami Masara. Rami entschied die Partie mit 7:5 für sich. Damit sah sich Dimitri in der Hoffnungslauf-Quali mit Roman konfrontiert. Diese «finalwürdige» Begegnung widerspiegelt die Stärke des gesamten Teilnehmerfeldes. Dimitri Jungo konnte sich mit 6:5 knapp für den Viertelfinal qualifizieren, wo er auf Ronald Regli traf und mit 7:3 das Turnier beenden musste.
In den weiteren Viertelfinals siegte Eduard Bregu mit 7:1 gegen Burim Ljumanoski, Michael Schneider ebenfalls mit 7:1 gegen Marco Poggiolini und Rami Masara unterlag mit 4:7 Michal Olech.
Den ersten Halbfinal zwischen Olech und Schneider entschied Michael klar mit 7:4 für sich. Der zweite Halbfinal zwischen Regli und Bregu war «krimiwürdig». Rony ging mit 2:0 in Führung ehe Eduard seinen ersten Punkt schreiben konnte. Weiter ging es und Rony baute die Führung zum 5:2 aus. Aber nun begann der Krimi erst richtig. Rony nutzte eine Chance nicht und Eduard punktete. Als Rony ein sehr gutes Save setzte und es Eduard gelang, sich mit einem Wunderstoss zu befreien und den Punkt zu schreiben, stand es plötzlich 5:5 und dann 5:6. Rony liess sich aber nicht beeindrucken und blieb dran, so konnte er zum 6:6 ausgleichen. Der 13. Frame musste also entscheiden und Rony war gut im Break. Leider verstellte er sich bei einem Stoss, so dass er danach mit einem starken Save den Tisch abgeben musste. Eduard packte wieder einen Zauber-Jump aus, lochte die Kugel und konnte danach den Tisch abräumen.
Auch der Final verlief ähnlich. Michael Schneider ging mit 3:0 in Führung und Eduard Bregu glich zum 3:3 aus. Nun war Michael wieder an der Reihe und ging abermals in Führung 4:3, 4:4, 5:4 und schliesslich 6:4. Kurz vor dem «Ziel» verfehlte eine Kugel die anvisierte Tasche und Eduard kam wieder ins Match zurück und glich zum 6:6 aus. Auch hier musste der 13. Frame über den Turniersieg entscheiden.
Eduard Bregu breakte und begann mit dem Run, aber er konnte den Sack nicht zumachen, weil er sich verstellt hatte. Michael Schneider bekam nochmals eine Chance und nutzte diese zum Turniersieg mit 7:6.
Herzliche Gratulation an Michael Schneider, Eduard Bregu und allen Spielenden für ihre Leistung!
Der Zeitplan des Turnieres konnte gut eingehalten werden, ohne dass die Spieler «gehetzt» werden mussten. Dies, vor allem, weil die Spieler rasch jeweils die Spiele begannen und ein zügiges Billard zeigten – Danke!
Zusammenfassend bedankt sich das Kiss-Shot-Team bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer für ihren Besuch.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen am Ostermontag im 2023!
Kiss-Shot-Team