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Vor dem Final, der in zwei Umgängen über 160 Zentimeter ausgetragen wurde, lagen elf Paare innerhalb eines Springfehlers. Nach dem ersten Finalumgang, der viele Fehler brachte, waren es nur noch vier. Die Führende Barbara Schnieper blieb auf Judy KM CH makellos, dahinter auch Bryan Balsiger mit Chelsea Z und Romain Duguet auf Bel Canto de Boguin. Mehdi Dobjanschi-Roessli und Alain Jufer fielen mit einem Abwurf zurück.
Im zweiten, entscheidenden Umgang konnten die hinter dem Toptrio liegenden Reiter keinen Druck ausüben. Niklaus Rutschi (Mc Gregor van Turbeek), Jufer (Dante MM) und Christian Tardy (Vic du Marais), patzten allesamt. So hatten die Medaillenanwärter alle bereits mehr als einen Abwurf Reserve. Duguet zeigte mit dem Franzosenwallach Bel Canto dann erneut eine makellose Leistung, hatte so nach seinem Ritt bereits eine Medaille auf sicher und setzte die beiden verbliebenen Konkurrenten gehörig unter Druck. Dies machte aber Bryan Balsiger nichts aus. Der Neuenburger, der bereits 2018 und 2020 den Titel holte, führte seine Zangersheidestute Chelsea erneut gekonnt fehlerfrei durch den Kurs. Silber war damit gesichert, aber würde es erneut in einem gerade Jahr zu Gold reichen? Barbara Schnieper und ihre Schweizerstute Judy KM, die bisher mit blankem Konto dastanden, patzten an der Planke und mussten sich so mit Bronze zufriedengeben. Gold ging an Balsiger, Silber an Duguet.
Neben der Schweiz brauchten auch Spanien und Portugal mehrere Jahre, bevor sie sich für ein aktives Mitmachen im 1978 ins Leben gerufenen Weltcup der Springreiter entscheiden konnten. Im Falle der...
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