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Energiepolitik kann keine kantonale Angelegenheit sein. Es braucht, um die Stromversorgung sicherzustellen, eine übergreifende Diskussion mit den anderen Kantonen und mit dem angrenzenden Staaten.
Die Stromversorgung ist eine hochkomplexe Angelegenheit, welche von uns Nichtexperten nichteinmal ansatzweise verstanden werden kann. Darum beschränken wir uns auf die Ziele, welche wir erreichen wollen:
Die BKW nimmt das Kernkraftwerk Mühleberg 2019 vom Netz, damit fällt eine jährliche, im Kanton Bern produzierte, Strommenge von ca. 3'000 Mio. Kilowattstunden weg. Die Kompenstation dieser grossen Energiemenge kann nicht über Nacht geschehen, es ist nicht realistisch, dies bis in fünf Jahren zu schaffen. Eine rasche Umsetzung ist aber wichtig und vermindert die Abhängigkeit von den Stromimporten aus dem Ausland (Der Anteil Kernenergie ist dort im Übrigen sehr hoch!).
Meiner Meinung nach benötigen wir folgende Voraussetzungen, damit die Energiewende vollzogen werden kann:
- Einfache und unbürokratische Bewilligungsverfahren für Wasserkraftwerke, Photovoltaikanlagen und Windanlagen.
- Keine staatlichen Subventionen. So werden nur sinnvolle und effektive Anlagen gebaut und es gibt keine künstlich gesteuerte Nachfrage.
- Ausbau der Netze. Dazu gehört, dass man der dezentralen Energieproduktion Rechnung trägt.
- Optimierung des Stromverbrauchs in Industrie, Gewerbe und in den privaten Haushalten.
- Anschluss an das eruopäische Stromnetz mit der Möglichkeit, gleichberechtigt Strom zu handeln.
Aber wie eingangs erwähnt - die Ziele des Ausstiegs aus dem Atomstrom können nur gemeinsam mit den anderen Kantonen und dem Bund erreicht werden. Es gibt auf allen Stufen zu viele (bürokratische) Hürden um innert nützlicher Frist zum Ziel zu kommen.