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Weil ein Nationalpark das beste verfügbare Instrument für die Territorialentwicklung darstellt. Ein Park ist eine Antwort auf die Herausforderungen unserer Region. Das Territorium erhält so einen Mehrwert, und dank der Einstufung als Park erhält die Region die notwendigen finanziellen Ressourcen. Die Menschen müssen die Gegend nicht verlassen und können sich um den Park kümmern.
Im vergangenen Jahrhundert erfolgte aus den abgelegenen Randregionen des Locarnese eine Abwanderung. Die Bewohner gingen an Orte, an denen leichter Landwirtschaft betrieben werden konnte und generell mehr Arbeitsplätze existieren. Die verbliebenen Dorfgemeinschaften in den Bergtälern sind sehr klein; die wirtschaftlichen Aktivitäten auf einem Minimum. Als Folge schreitet die Vergandung fort, denn der Boden wird nicht mehr für die landwirtschaftliche Subsistenzwirtschaft genutzt. Dazu kommt, dass das eidgenössisches Investitionshilfegesetz für Berggebiete (IHG) ausser Kraft getreten ist. Gebiete mit „niedrigem ökonomischen Potential“ haben somit immer mehr Mühe, lokale Entwicklungsinitiativen zu unterstützen, die über die laufenden Geschäfte hinaus reichen. Gemeinden und Patriziate sehen im Nationalpark der neuen Generation eine einmalige Chance, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Der Park ist in drei Bereichen aktiv:
- Landschaft, Landwirtschaft, Biodiversität
- Umwelterziehung, Kultur und Forschung
- Wirtschaft, Tourismus, Mobilität
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