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Ar 424
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Ar 424
1904-2001
3.05 m
Am 15. Februar 1890 wurde die Sektion Horgen des Schweizerischen Holzarbeiter-Verbandes gegründet. 1922 fusionierte der Schweizerische Bauarbeiterverband mit dem Schweizerischen Holzarbeiterverband mit dem Ziel, die Kraft der Bau- und Holzarbeiter angesichts der bevorstehenden Kämpfe zu konzentrieren. Die Zusammenlegung wurde auch in der Sektion Horgen vollzogen. Somit wurde der Name der Sektion ausgeweitet auf ‚Schweizerischer Bau- und Holzarbeiterverband (SBHV) Sektion Horgen‘. Der Verband setzte sich für die Rechte aller im Bau- und Holzgewerbe und in verwandten Berufen tätigen Arbeitnehmer der Region ein. Er kämpfte für bessere Arbeitsbedingungen namentlich in den Bereichen Arbeitszeitbeschränkung, Lohnerhöhung, Bezahlung von Überstunden, Arbeitslosenversicherung und Krankenversicherung. 1943 fusionierten die Sektionen Wädenswil, Richterswil, Horgen und Thalwil zur Sektion Horgen-Fusion des SBHV (ab 1973: Gewerkschaft Bau und Holz). 1993 Zusammenschluss mit dem GTCP zur GBI und im Herbst 2004 Fusion mit SMUV und VHTL zur interprofessionellen Gewerkschaft Unia.
Der Archivbestand gelangte im Sommer 2004 in zwei Ablieferungen ins Schweizerische Sozialarchiv. Die Verzeichnung erfolgte im September 2004 durch Cornelius Ammann.
Der Archivbestand enthält: Reglemente, Akten zur Fusion zur GBI Sektion Amt-Limmat-Horgen 1997, Journalbücher, Korrespondenz betreffend Saisoniers/Saisonarbeiter, Beitrittserklärungen der Saisoniers, Sektionsveranstaltungsunterlagen, gewerkschaftliche Akten über Branchen und Firmen. Ausserdem sind Akten der Gewerkschaftskartelle (lokaler Zusammenschluss mehrerer Gewerkschaftssektionen) von Horgen, Richterswil, Wädenswil und Thalwil vorhanden.
Es werden keine Neuzugänge erwartet.
Der Bestand ist im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs ohne Benutzungsbeschränkungen einsehbar.