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Der Körper versucht bei einer Körpertemperatur von 32 bis 35 °C die Körperkerntemperatur konstant zu halten und produziert Wärme durch automatisiertes Muskelzittern. Zusätzlich ziehen sich die Blutgefäße in den Extremitäten zusammen und verringern die Durchblutung der äußeren Körperregionen (Zentralisation). Es entsteht eine Schale, in der das kalte Blut bleibt. Ein Wärmeaustausch zwischen Schale und Körperkern findet dann kaum noch statt.
Mittelgradige Hypothermie
Das Bewusstsein des Patienten trübt immer mehr ein. Diese Bewusstseinsstörung kann soweit gehen, dass man von Kälteidiotie spricht. Es kommt auch zu einer Abschwächung der Reflexe (Hyporeflexie), und das Muskelzittern hört auf.
Schwere Hypothermie
Sinkt die Temperatur auf weniger als 28 °C ab, kommt es zum Verlust des Bewusstseins, einem unregelmäßigen und abgeschwächten Puls, später zu einem Atem- und Kreislaufstillstand infolge von Herzrhythmusstörungen. Lichtstarre Pupillen und Lähmung der Muskulatur kommen hinzu. Bei Körpertemperaturen unter 28 °C ist es nur noch schwer möglich, eindeutig zu bestimmen, ob die unterkühlte Person noch lebt oder bereits tot ist. Die Atmung in diesem Status kann zu abgeflacht, der Puls zu langsam und zu schwach sein, vor allem in den wenig durchbluteten Extremitäten. Einfache Methoden wie Erfühlen des Pulses oder der Atmung sind dann nicht zuverlässig. Gelegentlich wird der Begriff Scheintod in diesem Zustand verwendet. (Quelle)
Das Gesicht.
Ihr Gesicht war eingefroren. Das leichte Lächeln, das nie so wirklich echt wirken wollte, in Eis gegossen. "Was macht die Arbeit?", fragte ich sie. "Läuft es gut?" Ihre Augen starrten durch die dicke Eisschicht1 unverwandt geradeaus, direkt durch mich durch.
"Hörst du mich?", fragte ich. Keine Regung.
"Hey, dir geht's nicht so gut, oder?" Ich legte eine Hand auf den Eisblock, der ihr Gesicht umschloss. Hoffte, dass wenigstens ein bisschen Wärme zu ihr durchdrang.
Da knackte etwas. Und nochmals. Und erneut. Feine Risse durchzogen das Eis. Wasser lief an ihrem Hals herab.
Da sah ich, dass es heisse Tränen waren, die sich ihren Weg durch das Eis bahnten. Das Lächeln war verschwunden. Zum ersten Mal seit langem erwachte ihre Haut und spürte schmerzhaft die Kälte, die sie bisher umgeben hatte.