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Der Verlauf der Borreliose, auch Lyme-Borreliose genannt, lässt sich in drei Stadien unterteilen. Lesen Sie, welche Symptome in welcher Phase zu erkennen sind.
23.05.2018
Ausgelöst wird die Borreliose (Lyme-Borreliose) durch das Bakterium Borrelia burgdorferi. In der Schweiz sind, je nach Region, zwischen 5 und 50 Prozent der Zecken Borrelienträger. Laut BAG erkranken in der Schweiz jährlich rund 10'000 Personen an Borreliose.
Das Krankheitsbild der Borreliose ist sehr vielfältig. Deshalb ist eine Diagnose nicht immer ganz einfach. Der Krankheitsverlauf kann in drei Stadien unterteilt werden. Je früher man mit der Behandlung beginnt, desto besser sind die Heilungschancen. Borreliose wird mit Antibiotika behandelt. Zwischen 98 und 99 Prozent der Personen, die bereits im Stadium 1 behandelt werden, sind nach der Behandlung beschwerdefrei. Wird die Borreliose nicht erkannt oder nur ungenügend behandelt, kann sie bleibende Schäden verursachen.
Nach dem Zeckenbiss bildet sich um die Einstichstelle eine kreisförmige Rötung. Man spricht bei diesem Symptom auch von der Wanderröte. Im Gegensatz zur harmlosen, aber juckenden Rötung der Einstichstelle juckt und schmerzt sie nicht. Teilweise treten mit der Wanderröte auch grippeähnliche Symptome wie Fieber oder Gliederschmerzen auf.
15 von 100 Infizierten erreichen das Stadium 2. Meistens folgt das zweite Stadium nach wenigen Monaten. Die Borreliose hat sich nun von der Haut auf weitere Organe ausgebreitet:
Borreliose im dritten Stadium tritt meistens erst Monate oder Jahre später auf. Folgende Krankheitsbilder können auftreten:
Auch wenn es im Körper keine aktiven Erreger mehr hat, können Symptome wie Müdigkeit, Kopfschmerzen und Depressionen weiterhin auftreten. Hierbei spricht man vom Post-Lyme-Syndrom oder von chronischer Lyme Borreliose.
Die Symptome des dritten Stadiums können nicht immer auf Borreliose zurückgeführt werden. Oftmals bringt man die Symptome mit anderen Krankheiten wie Arthrose, Rheuma, multipler Sklerose oder einem Burn-Out in Verbindung.
Neben der Borreliose können Zecken auch eine Hirnhautentzündung, die sogenannte Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) auslösen. Um sich vor FSME zu schützen, hilft die Zeckenimpfung.
Eine Zecke sollte man so schnell wie möglich entfernen. Doch worauf sollte man dabei achten und bei welchen Symptomen ist Vorsicht geboten?
Erfahren Sie hier, ob Sie sich gegen Zecken impfen lassen sollten, beziehungsweise ob Sie eine Auffrischimpfung benötigen.
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