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Die Street Parade in Zürich wird nicht in Frage gestellt und findet auch nächstes Jahr statt - allerdings mit Auflagen, wie dies bereits diesen Sommer der Fall war.
Die von der Stadtregierung für die diesjährige Street Parade verhängten Einschränkungen gelten auch für jene vom 8. August 2009, wie Zürichs Polizeichefin Esther Maurer bekannt gab.
Die nach einer besorgniserregenden Zunahme von Alkohol-, Drogen- und Gewaltexzessen in den Vorjahren verhängten Restriktionen hätten sich bewährt, sagte Stadträtin Maurer.
Die Gewaltexzesse gipfelten darin, dass an der Street Parade 2007 ein Jugendlicher mit einem Messer getötet und ein weiterer Mann mit Messerstichen schwer verletzt wurde.
Für die diesjährige Street Parade erteilten die Stadtbehörden keine Sondergenehmigungen mehr für Bartheken und Lautsprecheranlagen im Freien und beschränkten die Aufhebung der Polizeistunde auf das Innere von Restaurants.
Die Massnahmen zeigten laut der Polizeichefin die erhoffte Wirkung. Im Vergleich zu den Vorjahren sank die Zahl der Schlägereien und der Verletzten, ebenso jene der Alkoholisierten und Drogengeschädigten.
Sämtliche Einschränkungen vom vergangenen August werden nun auch auf die Street Parade 2009 angewendet.