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Die ordentliche Generalversammlung 2019 des Vereins Tenna Hospiz, mit Gästen aus nah und fern, hat wichtige Grundsatzentscheide gefällt. Die statutarischen Traktanden wurden zugzügig abgewickelt. Der Präsident berichtete über die Aktivitäten des letzten Jahres und legte seinen Jahresbericht 2018 vor. Danach wurde die Erfolgsrechnung und die Bilanz für 2018 vorgelegt. Die Revisorin legte ihren Bericht vor.
Die Versammlung nahm die Berichte entgegen, genehmigte die Rechnung 2018 mit einem beachtlichen Gewinn, und entlastete die Vereinsorgane. Danach folgte der spannende Teil der Generalversammlung. Der Präsident Othmar F. Arnold und Architekt Pascal Hofmann informierten die Anwesenden über die Entwicklungen der letzten Monate. Eine ausserordentliche GV im Januar beschloss aus Kostengründen das Projekt “Alte Sennerei” anzupassen. Die Architekten Corina Haertsch und Pascal Hofmann brüteten dann über eine beschlossene Redimensionierung und andere Möglichkeiten. Im März präsentierten sie einen überarbeiteten Entwurf, der sowohl den Geist des Projektes, wie auch das ursprünglich geplante Raumangebot bewahrten, jedoch kostentreibende Elemente reduzierten.
Diese Pläne wurden heute im Detail studiert und diskutiert. Wie schon kommuniziert, haben die Massnahmen nicht das ursprüngliche Ziel eines Kostenrahmens von CHF 2,5 Mio erreicht. Nach dem Studium der Pläne und den Ausführungen über den Stand der Mittelbeschaffung genehmigte die Generalversammlung den Antrag, den Kostenrahmen für das Bauprojekt “Alte Sennerei” auf CHF 3,0 Mio zu erhöhen. Die Versammlung befürwortete ebenso einstimmig, das vorliegende Projekt, das bereit ist für die Baueingabe bei der Gemeinde, umzusetzen. Der ambitiöse Zeitplan, per Welt-Hospiztag 2020 ein bezugsbereites Gebäude zu haben, wird weiterhin angestrebt.
Die Anwesenden der Generalversammlung genossen Kaffee, Tee und Kuchen, wie auch ein Zvieri-Plättli mit einer Auswahl von hofeigenem Käse und Salsiz vom BioHof Casutt. Zur Feier des Tages kredenzten wir dann auch einen feinen Schluck aus Malans. Der Präsident dankte allen Beteiligten für ihre aktive Mitarbeit und Anteilnahme. Und er schloss mit der Hoffnung, dass der Verein mit der selben Energie die Umsetzung des Projektes zur Schaffung von pflegegerechtem Wohnraum für den letzten Lebensabschnitt im Safiental angehen wird.