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In früheren Versionen des informationsverarbeitenden Ansatzes wird davon ausgegangen, dass alle Prozesse wie ablaufen: (1 aus 5)
Seriell und bottom-up
Parallel und bottom-up
Seriell und top-down
Parallel und top-down
Seriell und parallel
Wofür ist Hermann Ebbinghaus berühmt? (1 aus 5)
Er war ein bedeutender Neurowissenschaftler
Er ist ein Vertreter des ökologischen Ansatzes.
Er ist ein Vertreter der neueren Informationsverarbeitungsansätze.
Er führte die ersten wissenschaftlichen Gedächtnisexperimente durch.
Er eröffnete das erste psychologische Experimentallabor in Deutschland
Welcher Forschungszweig arbeitet an der Entwicklung von Computersystemen, die intelligente Ergebnisse erzielen, ohne sich darum zu kümmern, ob die dahinterstehenden Prozesse jenen der menschlichen Informationsverarbeitung ähneln? (1 aus 5)
Künstliche Intelligenz
Komputationale kognitive Wissenschaften
Kognitive Architekturen
Kognitive Neurowissenschaften
Komputationale Modellierung
Was gehört zu den Schwächen der experimentellen kognitiven Psychologie? (x aus 5)
Die verwendeten Aufgaben besitzen eine geringe externe Validität.
Die verwendeten Aufgaben besitzen eine geringe interne Validität.
Zur Erschließung der zugrundeliegenden Prozesse werden indirekte Maße eingesetzt.
Die Ergebnisse sind aufgrund der hohen interindividuellen Unterschiede wenig aussagekräftig.
Die Modelle enthalten zu viele freie Parameter und sind daher zu flexibel.
Welche der folgenden Aussagen zählen zu den Grundannahmen der kognitiven Neuropsychologie? (x aus 5)
Aufgrund der interindividuellen Unterschiede zwischen Probanden können Befunde nicht über Personen hinweg verallgemeinert werden.
Die unabhängigen Verarbeitungseinheiten (Module) sind jeweils in einer bestimmten Gehirnregion angesiedelt.
Das menschliche Gehirn zeichnet sich durch eine beeindruckende neuronale Plastizität aus.
Die unabhängigen Verarbeitungseinheiten (Module) zeigen domänenspezifische Reaktionen, sie können also jeweils nur auf eine Klasse von Reizen reagieren.
Fällt ein Modul aus, so können ein oder auch mehrere andere Module die entsprechenden Defizite kompensieren.
Die Auffassung, dass ein Teil des kognitiven Systems durch einen Schaden des Gehirns beeinträchtigt sein kann, aber dass keine Teile hinzukommen können, ist die Basis welcher Annahme der kognitiven Neuropsychologie? (1 aus 5)
Domänenspezifität
Subtraktivität
Additivität
Anatomische Abhängigkeit
Anatomische Modularität
Wenn ein Patient bei Aufgabe A gute Leistungen zeigt und bei Aufgabe B schlechte, und ein anderer Patient gute Leistungen bei Aufgabe B zeigt, aber schlechte bei Aufgabe A, dann sagen wir, dass wir folgendes haben: (1 aus 5)
Ein Symptom
Eine Assoziation
Ein Syndrom
Eine doppelte Dissoziation
Eine spezifische Läsion
Wenn verschiedene Symptome oder Beeinträchtigungen bei einer Patientengruppe verstärkt gemeinsam auftreten, geht man davon aus, dass es eine gemeinsame Ursache dafür gibt. Dies nennt man dann: (1 aus 5)
Eine Läsion
Ein Syndrom
Eine Kohorte
Eine Assoziation
Eine Kumulation
Welche Aussagen zur Theorie der komplexen Topologie sind richtig? (x aus 5)
Das Prinzip der Kosten-Kontrolle ist wichtiger als das Prinzip der Effizienz.
Es gibt einerseits kleine, intern eng vernetzte Areale, die sogenannten Hubs, und andererseits stark vernetzte Verteilzentren, die als Module bezeichnet werden.
Nach dem Prinzip der Effizienz muss das Gehirn fähig sein, unterschiedliche Informationen gut über das Gehirn hinweg zu integrieren.
Ein Gehirn mit der kleinstmöglichen Anzahl an Verbindungen, sodass die einzelnen Gehirnareale gerade noch verbunden sind, wäre ein besonders effizientes Gehirn.
Die Theorie der komplexen Topologie ist eine einflussreiche Theorie in der Forschung zur künstlichen Intelligenz.
Die fälschliche Annahme, dass Muster von Gehirnaktivationen direkte Nachweise für kognitive Prozesse liefern, wird folgendermaßen genannt: (1 aus 5)
Scheingespenst
Alias-Effekt
BOLD-Effekt
Voodoo-Effekt
Neuroimaging Illusion
Was ist ACT-R? (x aus 5)
Ein künstliches neuronales Netz
Ein konnektionistisches Modell
Ein Produktionssystem
Ein Modell, in dem Lernen durch backward propagation geschieht
Eine komplexe Topologie
Welche der folgenden Aussagen zu konnektionistischen Modellen sind im Allgemeinen richtig? (x aus 5)
Die Knoten im Netzwerk stehen immer für Informationseinheiten/Konzepte.
Konzepte sind oft verteilt repräsentiert.
Informationsverarbeitung erfolgt seriell, den verschiedenen Ebenen folgend.
Lernen basiert auf einer Veränderung der Verbindungen in einem Netzwerk, wenn der tatsächliche Output nicht mit dem korrekten Output übereinstimmt.
Eine Einheit in einem konnektionistischen Netzwerk produziert Output, wenn die gewichtete Summe aller Inputs einen Schwellenwert überschreitet oder entsprechend einer spezifischen Funktion
Welche der folgenden Aussagen sind richtig? (x aus 5)
Eine Theorie ist ein System von Beobachtungssätzen.
Eine Theorie besitzt ein hohes Maß an Bestimmtheit, wenn sie in vielen Situationen anwendbar ist.
Eine Theorie besitzt ein hohes Maß an Allgemeinheit, wenn sie wenig verbietet.
Eine wissenschaftliche Prüfung einer Theorie ist nur möglich, wenn die aus ihr ableitbaren Sätze tautologisch sind.
Eine wissenschaftliche Prüfung einer Theorie ist nur möglich, wenn realisierbare Aspekte des Verhaltens verboten werden.
Welche Aussagen zu den Zapfen und Stäbchen im menschlichen Auge sind richtig?
Retinale Ganglienzellen erhalten Input von einigen Stäbchen oder hunderten Zapfen.
Retinale Ganglienzellen erhalten Input von hunderten Stäbchen oder einigen Zapfen.
Zapfen sind vorwiegend in der Sehgrube (Fovea) zu finden.
Stäbchen sind wichtig für das Sehen in der Dämmerung und das Detailsehen.
Zapfen sind wichtig für das Farbsehen.
Welche Aussagen zur Route der visuellen Signale vom Auge bis zum Gehirn sind richtig?
Impulse von der Retina verlassen das Auge via dem optischen Nerv.
Die Informationsweiterleitung geht vom Auge aus über den Hypothalamus zum Kortex.
Signale aus dem rechten Sichtfeld werden im linken visuellen Kortex verarbeitet.
Signale aus den rechten Seiten der beiden Retinas werden im linken visuellen Kortex verarbeitet.
Signale aus dem rechten Auge werden im linken visuellen Kortex verarbeitet.
Was ist der Zielort des ventralen Stroms (des “was”-Pfades)? (1 aus 5)
Der posteriore parietale Kortex
Der inferotemporale Kortex
Der frontale Kortex
Das Areal V1
Das Areal V5 (MT)
Nach der Theorie der Funktionalen Spezialisierung (Zeki, 1993, 2001) sind die Areale V3 und V3a des visuellen Kortex spezialisiert für die Verarbeitung von: (1 aus 5)
Form
Bewegung
Gesichtern
Farbe
Wörtern
Untersuchungen mit Patienten mit Achromatopsie bestätigen die Beteiligung welches Areals an der Farbverarbeitung? (1 aus 5)
V1
V2
V3
V4
V5
Die Bedeutung des Areals V5 für die Bewegungswahrnehmung wurde gezeigt durch Untersuchungen welcher Beeinträchtigung? (1 aus 5)
Achromatopsie
Visuelle Agnosie
Akinetopsie
Blindes Sehen
Auslöschung
Welche Aussagen zur Theorie der zwei visuellen Systeme sind richtig? (x aus 5)
Der ventrale Strom wird auch „vision for perception“-System genannt.
Verarbeitung im dorsalen Strom geschieht normalerweise unbewusst.
Patienten, die ein mehr oder weniger intaktes “vision for perception”-System haben, aber ein beeinträchtigtes “vision for action“-System, leiden an einer optischen Ataxie.
Patienten, die ein mehr oder weniger intaktes “vision for perception”-System haben, aber ein beeinträchtigtes “vision for action“-System, leiden an einer visuellen Formagnosie.
Visuelle Illusionen treten vor allem bei der Nutzung des “vision for action“-Systems auf.
Welche Aussagen zum Farbensehen sind korrekt? (x aus 5)
Das Farbsehen ermöglicht es, Flächen ohne Struktur und gleicher Helligkeit zu unterscheiden.
Ein bestimmtes Perzept kann durch physikalisch sehr unterschiedliche Reize hervorgerufen werden.
Die Dimension der Sättigung bezieht sich darauf, ob eine Farbe hell oder dunkel ist.
Die Wahrnehmung von Farbe beruht auf einer subtraktiven Farbmischung im Auge bzw. Gehirn.
Nach der Dreifarbentheorie reagieren die Zapfenrezeptoren, die am sensitivsten für kurzwelliges Licht sind, am stärksten auf Reize der Farbe Blau.
Welche der folgenden Faktoren tragen zur Farbkonstanz bei? (x aus 5)
Wissen über die typische Farbe von Objekten
Gegenfarbeffekte
Globale Kontraste
Lokale Kontraste
Das Erregungsverhältnis der Zapfen
Schatten, Überlappungen und gewohnte Größe sind Beispiele für: (1 aus 5)
Monokulare Cues der Tiefenwahrnehmung
Binokulare Cues der Tiefenwahrnehmung
Okulomotorische Cues der Tiefenwahrnehmung
Binokuläre Rivalität
Größenkonstanz
Welche Aussagen zur Tiefen- und Größenwahrnehmung sind richtig? (x aus 5)
Okulomotorische Cues der Tiefenwahrnehmung basieren auf der Bewegung des Körpers im Raum.
Querdisparität bezeichnet die Verschiedenheit der retinalen Bilder der beiden Augen.
Um den Fixationspunkt wird der Cue der Unschärfe für die Tiefenwahrnehmung genutzt, während außerhalb des Fixationspunkts der Cue der Disparität genutzt wird.
Bei geringen Widersprüchen zwischen verschiedenen Cues der Tiefenwahrnehmung erfolgt eine gewichtete Addition der Cues.
Die Größenwahrnehmung hängt vom Wissen über die übliche Größe von Objekten ab, daher gelingt die Vorhersage der Größe für unbekannte Objekte nur schlecht (z.B. Haber & Lein, 2001).
Wenn ein Proband keine akkuraten forced-choice Entscheidungen zu einem Stimulus treffen kann, dann hat der Stimulus welchen Schwellenwert nicht erreicht: (1 aus 5)
Die bewusste Schwelle
Die subjektive Schwelle
Die unbewusste Schwelle
Die minimale Schwelle
Die objektive Schwelle
Patienten, die auf Stimuli reagieren, obwohl ihnen das bewusste Wahrnehmungsempfinden fehlt, leiden an: (1 aus 5)
Auslöschung
Visueller Agnosie
Akinetopsie
Blindem Sehen
Subliminaler Wahrnehmung
Das zentrale Gesetz der Gestaltpsychologie ist das Gesetz der: (1 aus 5)
Konsistenz
Figur-Grund-Trennung
guten Fortsetzung
Kohärenz
Prägnanz
Die Figur-Grund-Trennung (x aus 5)
ist nach den Gestaltpsychologen angeboren.
ist abhängig von Wissen.
ist über die Aufmerksamkeit steuerbar.
wird automatisch generiert
wird u.a. mit der Hilfe von Kippfiguren untersucht.
Was sind Schwächen der Gestaltpsychologie? (x aus 5)
Viele Prinzipien haben sich über die Zeit hinweg nicht bewährt.
Die Bedeutung von Wissen wurde überschätzt.
Die Prinzipien sind für detaillierte Bilder weniger zutreffend.
Die Prinzipien sind zu flexibel um sinnvolle Vorhersagen zu machen
Viele Prinzipien sind mehr beschreibend und liefern wenig Erklärung, warum und wie ein Prinzip zustande kommt.
Bei der visuellen Verarbeitung einer Szene könnte es entweder zuerst zu einer Verarbeitung der Details (= lokalen Eigenschaften) kommen, gefolgt von einer Integration, oder es könnte zuerst zu einer groben Verarbeitung globaler Merkmale kommen, gefolgt von einer Verarbeitung der Details.
Die Lokal-Global-Hypothese konnte durch die Untersuchungen mit Navon-Stimuli bestätigt werden.
Im Allgemeinen tritt ein globaler Präzedenz-Effekt auf.
Die neuronale Verarbeitung ist flexibel und kann z.B. durch Instruktion beeinflusst werden, sodass entweder verstärkt zuerst lokale oder globale Informationen verarbeitet werden.
Der parvozelluläre Pfad steht mit der schnellen Verarbeitung grober Informationen im Zusammenhang.
Der magnozelluläre Pfad steht mit dem ventralen Strom im Zusammenhang.