Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03247.jsonl.gz/1685

Ein bearbeitetes Musikstück, das in unterschiedlichen Abständen und Reihenfolgen verschiedene Geräusche abspielt. Manchmal über die Grundmusik, manchmal ohne. Für jedes Geräusch wird eine passende Bewegung festgelegt und mit den Tänzerinnen und Tänzer geübt. Die Jugendlichen die Geräusche singen lassen und die Bewegungen dazu üben und optimieren. Dann zur Musik tanzen lassen. Bei der Grundmusik dürfen sie alle tanzen, wie sie möchten. Man kann aber auch dafür eine Aufgabe geben.
Praxisbeispiel: In der Klasse befindet sich eine Schülerin im Rollstuhl. Mit ihr Bewegungen erarbeiten, die mit dem Rollstuhl umgesetzt werden können: z. B. eine Drehung mit dem Rollstuhl und andere mit Körperteilen, welche sie bewegen kann. Die Bewegungen zu den Geräuschen können auch verändert werden.
Anpassungen bei Beeinträchtigungen
- im Sehen: mit einer Matte einen geschützten Raum schaffen. Beim Einüben
der Bewegungen die Bewegungen abtasten lassen.
- im Hören: Jedes Geräusch bekommt ein anderes Zeichen, damit für den Schüler
ersichtlich ist, welches Geräusch gerade abgespielt wird.
Material: Musikanlage
Beachte bei Beeinträchtigungen
- im Hören: Nahe beim Lautsprecher stehen oder Rhythmus auf den Boden «stampfen» um die Vibrationen der Musik spürbar zu machen.
- im Sehen: Bühnenraum durch andere Unterlage (Matten) erkennbar machen.
- im Wahrnehmen und Verhalten: Sich wiederholende, gleichbleibende Handlungen ohne Ziel oder Funktion (Stereotypien) können Sicherheit geben und sollen, wenn immer möglich, in die Bewegungshandlung eingebunden werden; Köperberührungen vorher ansagen.
- der Kognition: Bewegungen mitmachen. Aufgaben anhand von Geschichten visualisieren.
- im Bewegen: Bewegungserweiternde Ausgangstellungen und Körperpositionen ermöglichen und Balancehilfe von einer Wand, Schwedenkasten, Rollator oder Lehrperson anbieten.