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Unsere Kirchen
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St. Josefskirche - Rheinfelden
In den Jahren 1872/1873 trennte sich die katholische Kirchgemeinde in Rheinfelden von Rom. Ein grosser Teil der damaligen Katholiken wurden Christkatholisch. Seither gehört die Kirche St. Martin der christkatholischen Kirchgemeinde an. Die bei der römisch-katholischen Kirche verbliebenen Gläubigen feierten ihre Gottesdienste zunächst auf der «Malzbühne» in einem Nebengebäude des «Hotels zu den drei Königen». Mit Peter Wildli erhielten sie ihren ersten Pfarrer. 1880 begann der Bau einer neuen Kirche. Die Pläne dazu erstellte Joseph Meyer in Basel. 1882 wurde das im neugotischen Stil erbaute Gotteshaus als Josefskirche geweiht. Josepha Haeselin stiftete das dazugehörige Pfarrhaus, das 1886 bezogen wurde. Zudem schenkte sie der Pfarrei einen Hochaltar und eine Josephsstatue. Die Josefskirche wurde am 2. Mai 1891 von Bischof Leonhard Haas geweiht. 1898 wurde der ursprüngliche Dachreiter durch einen Kirchturm von Joseph Meyer ersetzt.
Rund 60 Jahre nach dem Bau der alten Josefskirche wurde von einer neuen Kirche gesprochen. Am 26. Januar 1941 beschloss die Versammlung der Kirchgenossenschaft Rheinfelden-Magden, eine Art Wettbewerb zu veranstalten, um neue Kirchenbaupläne zu erhalten. Der Wettbewerb wurde in einer beschränkten Form durchgeführt, sodass nur gerade fünf Architekturfirmen teilnehmen konnten. Am 26. Juni 1941 gab das aus verschiedenen Schweizer Architekten bestehende Preisgericht den Sieger bekannt. Den ersten Rang erhielt das Projekt des Architekten Alois Moser (1900–1972) aus Baden. In den zweiten Rang wurde jenes von Stadler & Wilhelm aus Zug gestellt. Die Verfasser der beiden Projekte wurden im Anschluss dazu eingeladen, ihre Projekte nochmals zu überarbeiten. Letztlich gab das Preisgericht den Plänen von Alois Moser am 13. September 1944 den Vorrang. Am 11. Januar 1945 genehmigte die Kirchgenossenschaftsversammlung das Projekt.
Der Grundbaustein zur heutigen St.-Josefs-Kirche wurde 1948 gelegt. Der «Bettelpfarrer» Felix Schmid veranlasste ihren Bau. Während der Bauphase der neuen Kirche fanden die Gottesdienste in einer Notkirche statt. Der Schreinermeister E. Rosenthaler unterbreitete nach einer Besprechung mit dem Präsidenten der römisch-katholischen Kirchgemeinde J. Oeschger den Vorschlag einer Notkirche in seinen Liegenschaften. Am 1. Oktober 1948 wurde aus dem alten Pferdestall beim Storchennestturm an der Kupfergasse eine Notkirche errichtet. Heute steht an diesem Ort ein Ladengeschäft.
Nach dem letzten Gottesdienst in der 1882 erbauten Josefskirche wurde am 11. Februar 1949 die Notkirche bezogen. Der Abbruch der alten Josefskirche erfolgte am 28. Februar 1949. Im November 1949 war der Rohbau der Kirche fertig. Anschliessend wurde im «Salmensaal» ein kleines Aufrichtefest gefeiert.[5] Eingeweiht wurde die neue St.-Josefs-Kirche am 1. Oktober 1950 durch Bischof Franziskus von Streng.
Marienkirche - Magden
Der Wunsch der Katholiken in Magden, in einer eigenen Kirche Gottesdienst zu feiern, entstand bereits Ende des 19. Jahrhunderts. Die treuen "Römischen" nahmen damals einen langen Weg unter die Füsse, um den Gottesdienst in Rheinfelden zu besuchen. Im Dezember 1953 wurde der Kapellenverein gegründet. Die 43 Gründungsmitglieder legten mit einem monatlichen Mitgliederbeitrag von 50 Rappen den Grundstein zur zukünftigen Kapelle von Magden. Nach 1960 setzte in Magden eine rege Bautätigkeit ein, viele Neuzuzügler waren Katholiken. Eine grosszügige Spende von Fr. 100'000 im Jahre 1961 machte es möglich, dass man nicht mehr eine Kapelle, sondern eine Kirche zu planen begann.
Der Architekt Leo Cron, Basel erhielt den Auftrag, die Marienkirche zu planen und zu bauen. Als Dachform wurde eine Pyramidenform gewählt. Die ganze Dachkonstruktion von einem Grundriss von 25x25 m ruht selbsttragend auf vier Betonpfeilern. Am 2. Februar 1969 wurde die Marienkirche von Bischof Dr. Anton Hänggi feierlich eingeweiht.
Innenraum der Kirche
Die Kirche Magden ist das erste Gotteshaus, das man damals nach der Liturgiereform des 2. Vatikanischen Konzils erbaute und in der man den Altar ins Zentrum stellte.
Neue Orgel in Magden
Im Jahre 2000 wurde eine neue Orgel erbaut und eingeweiht. Sie löste das Harmonium ab, welches während 31 Jahren die Gottesdienstbesucher durch die liturgischen Feiern begleitete. Die neue Orgel ist ein Meisterwerk des berühmten und international bekannten Orgelbauers Mathis aus Näfels.