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Volkswirtschaftliche Rahmenbedingungen und Bevölkerungsentwicklung
Bruttoinlandprodukt pro Kopf
Das Bruttoinlandprodukt (BIP) ist ein Mass für die wirtschaftliche Leistung einer Volkswirtschaft in einem bestimmten Zeitraum. Die Veränderungsrate des realen BIP dient als Messgrösse für das Wirtschaftswachstum. Das BIP gibt den Gesamtwert aller Güter, das heisst Waren und Dienstleistungen, an, die während eines Jahres innerhalb der Landesgrenzen einer Volkswirtschaft als Endprodukte nach Abzug aller Vorleistungen hergestellt wurden. Somit werden nur alle finalen Güter, also Güter auf Stufe der Endverwendung, als Wirtschaftsleistung erfasst.
Das Bruttoinlandprodukt pro Kopf ist im Kanton Aargau in den letzten Jahren praktisch konstant geblieben und erholte sich nach dem Einbruch im Jahr 2009 infolge der Wirtschaftskrise nicht mehr ganz. Im Vergleich zu den übrigen Kantonen ist diese Entwicklung unterdurchschnittlich. Die Daten für das BIP 2019 und 2018 sind noch nicht vorhanden, für 2017 handelt es sich um einen Prognosewert.
Bevölkerungsentwicklung
Die Bevölkerung ist im Kanton Aargau in den letzten Jahren konstant und im interkantonalen Vergleich überdurchschnittlich gewachsen. Im Jahr 2019 lag das Bevölkerungswachstum bei 1,2 Prozent. Ende 2019 lebten 685'424 Personen im Kanton Aargau.
Das Bevölkerungswachstum führt zu einem Wachstum des Finanzhaushalts des Kantons Aargau. Das heisst, durch die Bevölkerungszunahme wachsen sowohl die Aufwände als auch die Erträge des Kantons. Insbesondere die beiden grössten Aufgabenbereiche Gesundheit und Bildung sind von der Bevölkerungsentwicklung des Kantons betroffen.