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Mason A-2
Modular aufgebauter Überwachungsempfänger, hergestellt von F. G. Mason.
Um 1964 brachte der amerikanische Hersteller F. G. Mason einen kompakten Überwachungsempfänger auf den Markt, der von verschiedensten Diensten gern zum „bug tracking“ resp. der Suche nach drahtlosen Abhöranlagen („Wanzen“) eingesetzt wurde.
Der A-2 ist modular aufgebaut, das ganze System besteht aus dem Empfänger, einem Panorama-Sichtgerät, einem separaten ZF-Verstärker, Speiseteilen für Batterie- und Netzbetrieb, zahlreichen Tunern (HF-Frontends) und Antennen in einem Lederkoffer.
Technische Daten
Stromversorgung
Dimensionen
- Koffer
Komponenten und Zubehör
- Basic Unit A-2: Die Haupkomponente des Empfänger besteht aus einer ZF-Stufe, dem Demodulator, einer NF-Stufe und dem S-meter
- IF Unit LFB-1: ZF-Vorstufe dient dazu, das Signal von den TLF-Tunern auf die ZF von 23.5 MHz hinauf zu konvertieren, hier ist auch der BFO zum Einsatz auf den Frequenzbereichen, die von den TLF-Tunern abgedeckt werden, lokalisiert.
- Battery pack BP-3: Mit vierzehn Batterien RM-12R ähnlich UM-3 wird das System mit Batteriespannung versorgt, damit verlängert sich die Betriebsdauer des Empfängers im Vergleich zu den internen Batterien von 35 auf 120 Stunden (wenn das Sichtgerät betrieben wird, halb so lange).
- Mains power supply PS-2AC: Mit dem Netzspeisegerät PS-2 kann der Empfänger von verschiedenen Netzspannungen zwischen 95 und 250 Volt betrieben werden. Beide Stromversorgungsgeräte werden mit einer durchgehenden Schraube links am Grundgerät A-2 befestigt.
- VLF/HF-Tuner TLF-* : Die sechs HF-Tuner decken die Frequenzen von 2 - 4'500 kHz ab, sie werden immer mit der ZF-Vorstufe LFB-1 betrieben, in der der Frequenzbereich auf die Zwischenfrequenz von 23.5 MHz umgesetzt wird. Die Tuner verfügen alle über eine farbig markierte Ferritantenne.
- HF/VHF/UHF-Tuner T-* : Alle Frontends für die höheren Frequenzen werden ohne den ZF-Konverter LFB-1 betrieben, sondern rechts direkt am Empfänger A-2 angeschlossen. An diese Module werden drei je nach Frequenzbereich unterschiedliche Stabantennen zur Verfügung.
- Panorama - Sichtgerät S-1: das Panoramasichtgerät erlaubt auf einer grünen Kathodenröhre einen visuellen Überblick über den untersuchten Frequenzbereich, zur Heizspannungsversorgung der Anzeigeröhre müssen zwei Batterien RM-12R zusätzlich ins Sichtgerät eingelegt werden.
- Draht-, Netz- und Stabantennen
- ein Multipolkabel zum abgesetzten Betrieb der VLF/HF-Tuner und ein Koaxkabel zum abgesetzten Betrieb der VHF/UHF - Tuner.
Bedienung
Je nach Einsatzzweck und Möglichkeit der Spannungsversorgung (interne Batterien, Batteriepack oder Netzspeisegerät) werden die verschiedenen Moduln unterschiedlich zusammengebaut, das Schema gibt eine Übersicht. Improvisiert lässt sich sogar aus dem ZF-Baustein LFB-1 und einem TLF-Tuner zusammen ein Empfänger zusammenbauen.
Am eigentlichen Empfänger (dem Modul mit dem S-Meter) befindet sich links der Hauptschalter, darunter der Betriebsartenschalter AM / FM / CW (BFO aktiv). Der PITCH Regler regelt im Einseitenband-Betrieb die Tonhöhe des BFO.
Mit dem Schalter LO - HI - TEST kann in Position TEST die Spannungsversorgung kontrolliert werden, im Normalbetrieb steht der Schalter auf LO, beizu starken Signalen kann auf HI (hoher Signalpegel) gewechselt werden. Mit dem IN-CENT-OUT kann das schmale (12 kHz) - mittlere (100 kHz) - weite (350 kHz) ZF-Filter gewählt werden; und zwar mit dem Regler am Hauptgerät bei Einsatz der VHF-/UHF-Tuner und in den VLF/HF-Bereichen mit dem Schalter am LFB-1 - Modul.
Mit dem AF Gain-Regler kann die Mithörlautstärke im Kopfhörer geregelt werden. Das Panoramasichtgerät erlaubt die visuelle Kontrolle eines zu überwachenden Bandbereichs, mit dem SWEEP-Schalter auf ON kann die SWEEP-WIDTH mit dem zweiten Regler eingestellt werden, so dass die Ablenkfrequenz dem interessierenden Frequenzbereich entspricht, um das störende Geräusch der Ablenkfrequenz zum Mithören schwacher Signale loszuwerden, kann der SWEEP-Betrieb abgeschaltet oder die Störung mit dem FILTER reduziert werden.
Technisches Prinzip
Doppelsuper mit Up-Konversion auf den niedrigen Frequenzbereichen der VLF/HF-Bereiche bis 4.5 MHz mit dem ZF-Modul LFB-1.
Bestückung
Das Gerät ist halbleiterbestückt.