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Indianische Armreifen aus Silber und Kupfer
Armreifen aus Silber oder Kupfer gehören bei den Männern Europas zu beliebtesten Schmuckstücken indianischer Herkunft. Besonders die von Hopi gefertigten Overlay-Armreifen sind hier sehr gesucht.
Erst in jüngerer Zeit wurde die Silberarbeit für die Wirtschaft der Hopi wichtig. Das Silberhandwerk entwickelte sich im 20. Jahrhundert nur langsam, da der Markt für diese Arbeiten bis in die späten 1940er Jahre begrenzt blieb, als die Hopi-Designs und -Symbole erfolgreich in modernen Schmuck umgesetzt wurden. Seitdem werden Hopi-Overlay-Designs in Ringe, Armbänder, Concha-Gürtel, Ohrringe und andere Schmuckstücke eingearbeitet und gelegentlich durch Türkise und andere Halbedelsteine ergänzt.
Als Overlay bezeichnet man ein Stück Silber, aus dem ein Muster ausgeschnitten wurde, das über ein zweites Stück Silber gelegt und zusammengelötet wird. Zuerst schneidet die Künstlerin oder der Künstler sorgfältig ein Muster aus dem Silber und behält den Teil, der übrig bleibt. Die Motive müssen sorgfältig ausgesägt werden, was diesen Schritt zum mühsamsten und kompliziertesten des ganzen Prozesses macht. Dieses Stück Silber wird dann auf eine Platte aus reinem Silber gelötet und die Innenseite des Motivs (der ausgesägte Bereich) wird oxidiert, sodass es unter der polierten Silberschicht schwarz erscheint.