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Er ist leicht, in geeigneter Ausführung stabil, stapelbar und auf diese Weise platzsparend aufzubewahren, abwaschbar und wetterfest.
Ein Lieferung für ein Fest in Pathein, Myanmar.
Ein Stuhl für die Welt.
Rezykliert entsteht eine Oberfläche wie bei diesem Produzenten in Sri Lanka.
Kunststoffstühle wie der Monobloc sind kein Equipment fürs Berufssitzen und demnach keiner Ergonomie verpflichtet.
Eine Lieferung von 22 Stühlen in Mandalay, Myanmar.
Eine gewisse Mulifunktionalität ist auch regional bedingt.
Eine weitere multifunktionale Anwendung in Indien.
Der Plastikstuhl hat eine Strategie zur dauernden Selbsterhaltung entwickelt, indem er sich Moden und technischer Obsoleszenz entzieht.
Der primär weisse Plastikstuhl ist das erfolgreichste Möbel unserer Epoche. 1972 entwarf der nordfranzösische Ingenieur und Bastler («Je suis un bricoleur») Henry Massonnet einen leichten und stapelbaren Plastikstuhl mittels einer Spritzgussfertigung in einem einzigen Arbeitsgang.
Bestseller waren die ersten Modelle wegen des hohen Preises während der Oelkrise keinesfalls. Erst in den 1980er-Jahren trat der Stuhl seinen globalen Siegeszug an, als es gelang, die Kosten in der Produktion zu senken.
Für die Herstellung benötigt man bis zu drei Kilogramm Polypropylen, das auf 220 Grad Celsius erhitzt und in Form gedrückt wird. Alle 60 Sekunden wird so ein neuer Stuhl geboren, mehr als eine Milliarde Exemplare soll es inzwischen geben. Eine globale Erfolgsgeschichte, obwohl der Stuhl selten weit reist. In der Regel wird er nämlich unweit des Einsatzortes hergestellt. Deshalb ist er heute überall auf der Erde zu finden.