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Nachdem die Amerikaner am 6. und 9. August 1945 Atombomben über Hiroshima und über Nagasaki zünden, verkündet der japanische Tennō im Rundfunk die Kapitulation Japans. Die geplante Bombardierung der Toyota-Werke bleibt Makulatur. Japan liegt in Trümmern. Für den Wiederaufbau wird fast nichts dringender benötigt als LKWs. Toyota besitzt bei Kriegsende sechs intakte Werke und hat ausgezeichnete Karten für einen Neustart. Bis Ende Jahr produziert das Unternehmen noch fast 3 300 LKWs und Busse - weil Bestandteile fehlen, besitzen die meisten nur einen Scheinwerfer und eine Hinterradbremse - und keinen einzigen PW! Die folgen 1946/47 und sind für das Militär bestimmt. Es sind keine Neuwagen, sondern Toyota ACs, die 1947 aus Ersatzteilen zusammengebaut werden. Der AC unterscheidet sich nur durch kleine Veränderungen an der Karosserie vom AA. Die Konstruktion des Modells AC beginnt 1938, das letzte der insgesamt lediglich 115 Exemplare verlässt 1948 ein Toyota Werk.
Mit der Konstruktion des ersten echten Nachkriegs-PW beginnen die Ingenieure von Toyota bereits 1945, als die Besatzer wissen lassen, dass die Produktion von Automobilen für die Allgemeinheit bald möglich sein wird. Das resultierende Modell - der SA - wird im Januar 1947 vorgestellt. Im gleichen Jahr produziert Toyota das 100'000. Automobil. Der SA ist eine rechtsgelenkte, 2-türige Limousine und unterscheidet sich grundsätzlich von den Vorkriegsmodellen. Sie ist mit einem Vierzylinder-Reihenmotor (statt den Sechszylindertriebwerken) ausgestattet, verfügt über Einzelradaufhängung und orientiert sich mit ihrer kleineren, aerodynamischen Karosserie am VW Käfer. Bis im Mai 1952 produziert Toyota insgesamt 215 Exemplare des SA.