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Der Panamakanal (Fotos 1-4)
Der bedeutendste Wirtschaftssektor Panamas ist sicher der Panamakanal. Er wurde von den Amerikanern gebaut, 1914 eröffnet und bis 2000 von ihnen verwaltet. Danach übernahm Panama dessen Verwaltung. Der Kanal ist rund 82 km lang, führt durch grosse Seen und die Fahrt durch den Kanal und seine Schleusen dauert etwa 12 Stunden. Da die Schleusen für die neuen, noch grösseren Schiffe nicht mehr genügend breit waren, wurden parallel dazu neue gebaut und 2016 eröffnet. Schiffe mit bis zu 14’000 Containern können nun durch den Kanal fahren und dessen Aufnahmefähigkeit wurde so verdoppelt. Die Containerschiffe dürfen 49 Meter breit sein und 15,2 Meter Tiefgang haben.
Panama City (Fotos 5 und 6)
Panama-City ist die Hauptstadt und die grösste Stadt des Landes. Sie liegt im Süden an der pazifischen Küste, direkt östlich des Panamakanals. Die moderne Stadt ist das wirtschaftliche, politische, touristische und kulturelle Zentrum des Landes.
Inseln (Fotos 7 und 8)
Die San-Blas-Inseln befinden sich im Karibischen Meer und bilden eine Inselgruppe mit etwa 365 Inseln. Sie werden von den Kunas, einer indigenen Bevölkerung, bewohnt und selbst verwaltet. Von Insel zu Insel kommt man mit kleinen Booten.
Ananas (Fotos 11 bis 12)
Ananas ist ein wichtiges Exportprodukt von Panama. Die Firma Verba Odrec baut Ananas an und verpackt diese für den Export.
Zuckerrohr (Fotos 13 bis 15)
In Panama wird auch viel Zuckerroh angebaut. Auf einem Betrieb, mit insgesamt 7'500 ha, fand die Zuckerrohernte mit Vollerntemaschinen statt und das geerntete Material wurde mit Lastwagen in die Zuckerfabrik, die seit 1911 besteht, geführt. Die Tages-Kapazität in der Zuckerfabrik beträgt 7'500 t.
Rumproduktion (Fotos 16 bis 19)
Die Hazienda San Isidro ist die traditionsreichste und bekannteste Rumfabrik in Panama. Die Firma Varela Hermanos begann bereits 1936 mit der Abuelo Rumproduktion. 35 % vom Rum wird exportiert.
Vulkan (Foto 20 und 24)
Der Volcán Barú ist mit einer Höhe von 3477 m der höchste Berg Panamas. Rund um den Vulkan gedeihen Kaffee, Gemüse, Orangen und auch Erdbeeren.
Avicola Athenas (Fotos 21 bis 23)
Die Provinz Chiriqui ist das Zentrum der Milchwirtschaft in Panama. Auf dem Betrieb der Firma Avicola Athenas werden neben Rindern auch rund 1000 Schweine gehalten. Die Mehrzahl der Tiere machen aber die Hühner aus. Die Küken werden in der eigenen Brüterei ausgebrütet. Die Hühner werden in Ställen à rund 17'000 Stück während 42 Tagen gemästet. Täglich, beziehungsweise wöchentlich werden 12'000 beziehungsweise 60'000 Hühner im eigenen Schlachthof geschlachtet.
Kakaoplantage der Ngobe Indianer (Fotos 36 bis 40)
Bei der Rio Oeste Afuera Gemeinschaft wird Kakao angebaut. Die Ngobe Indianer sind stark mit dem Dschungel verbunden und nutzen alles was darin wächst,
Die Kakao-Bäume wachsen im Regenwald, denn dieser bietet den Pflanzen Schatten und Schutz vor der Hitze. Kakaobäume brauchen ständige Pflege, um die Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern, die die ganze Produktion vernichten können. Da keine Chemikalien verwendet werden, ist alles Handarbeit. Kakao-Bäume haben keine Saison. Sie wachsen und produzieren das ganze Jahr über. Die reifen Kakaofrüchte werden mit der Machete geerntet. Anschliessend werden die Kakaobohnen (Samen) aus der Kakaofrucht gelöst, machen dann einen Gärungsprozess durch und werden anschliessend getrocknet.
Nachdem die Kakaobohnen genügend trocken sind, können sie geröstet werden. Dies geschieht traditionell mit einem Topf über dem Feuer, danach werden sie von Hand mit einem Stein gemahlen. Der Preis für die Kakaobohnen hat in den letzten Jahren sehr stark abgenommen.
Bananen (Fotos 30 bis 34)
Zuerst war Chiquita die Besitzerin der besuchten Bananenplantage. Sie wurde später in eine lokale Genossenschaft überführt und die Bedingungen für die Arbeiter/innen verbesserten sich.
Kaffee (Fotos 26-29)
Seit fast 100 Jahren produziert die Ruiz Familie Kaffee in Panama. Sie bauen auch die Sorte Geisha an, die sich durch ein intensives Aromaprofil auszeichnet.
Personen (Fotos 9, 10, 35, 41 und 42)
In Panama gibt es noch viele indigene Stämme. Einige haben ihre Siedlungen in den ländlichen Gebieten und teilweise auch im Urwald.