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Das einflussreiche britische Wochenmagazin The Economist, das Karl Marx vor über 150 Jahren als das „europäische Organ der Finanzaristokratie“ beschrieben hat, widmet sich in seiner aktuellen Ausgabe dem „nächsten Krieg“ und der „wachsenden Gefahr von Großmachtkonflikten“. Der Leitartikel beginnt mit einer beängstigenden Warnung:
„In den letzten 25 Jahren sind zu viele Menschen durch Kriege ums Leben gekommen. Doch trotz der Bürgerkriege und religiösen Konflikte in Syrien, Zentralafrika, Afghanistan und dem Irak erschien ein verheerender Zusammenstoß zwischen den Großmächten der Welt unvorstellbar.“
„Das ist vorbei… mächtige, langfristige Umwälzungen in der Geopolitik und der Verbreitung neuer Technologien führen zur Erosion der außergewöhnlichen militärischen Vorherrschaft, die Amerika und seine Verbündeten genossen haben.“ Ein „Krieg von einem Ausmaß und einer Intensität, wie es ihn seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr gab“, sei erneut…….
…..passend dazu…….
So gefährlich wie auf dem Höhepunkt des Kalten Kriegs
Das Bulletin of Atomic Scientists hat die Doomsday Clock auf zwei Minuten vor Mitternacht gestellt und appelliert an die Bürger der Welt, Druck auf die Regierungen auszuüben
1947 veröffentlichten die Gründer des Bulletin of Atomic Scientists, die an der Entwicklung der amerikanischen Atombombe beteiligt waren, die erste “Weltuntergangsuhr” (Doomsday Clock). Damit soll auf das Risiko des Ausbruchs eines Atomkriegs hingewiesen werden, später wurden auch die von der Klimaerwärmung und neuen Techniken ausgehenden Gefahren mitberücksichtigt.
Die Amerikaner hatten am Ende des Zweiten Weltkriegs in Hiroshima und Nagasaki erstmals vorgeführt, welche verheerenden Folgen auch schon der Abwurf einzelner Atombomben hat. Damals stellte man die Uhr auf sieben Minuten vor 12 Uhr, 1949 rückte sie angesichts russischer Atombombentests auf 3 Minuten vor Mitternacht vor, 1953 sah man die bislang größte Gefahr nach…..