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Dieter Quester wurde am 30. Mai 1939 in Wien geboren. Dieter Quester begann 1957 mit Motorbootrennen, 1962 holte er den Europameistertitel in der 500-cm³ Rennbootklasse. Von 1963 bis 1965 versuchte er sich auf im Motorradsport, jedoch ohne überragende Erfolge.
Sein Debüt im Autorennsport gab er 1965 1968 eroberte er mit einem BMW 2002 den europäischen Tourenwagen Tron, mit drei Siegen .
Außerdem belegte er mit vier zweiten Plätzen im BMW Monti G7 den dritten Platz im europäischen Bergmeisterschaft.
1969, gewann er das 6 Stunden Rennen von Brands Hatch den Großen Preis von Belgrad das Rennen in Brünn, damit verteidigte er seinen Europameistertitel.
Im selben Jahr wollte er seinen ersten Ausflug in die Formel 2 machen, startete mit einem BMW 269 F2 beim Training zum Rennen auf dem Nürburgring. BMW zog jedoch die Autos nach dem tragischen Unfall von Gerhard Mitter nach dem Training zurück.
1970 trat er mit einem March BMW in der Formel 2 an. Er gewann das Rennen um den Grossen Preis von Baden Württemberg in Hockenheim.
Im Jahr 1971 erzielte er vier verdienstvolle zweite Plätze und einen großen Sieg in Monza, dies lies ihn die Formel 2 Europameisterschaft auf Platz zwei beenden. Dieter startete auch in der 2-Liter-Sportwagenkategorie mit einem Chevron und gewann in Salzburgring.
Im Tourenwagen erzielte er 1972 drei Siege auf den Strecken Spa-Francorchamps, Zandvoort und Paul Ricard, belegte auf dem Nürburgring den zweiten Platz und wurde damit wieder Europameister.
1973 fährt Quester für Abarth in der Kategorie 2-Liter-Sport. In Misano, wurde er Dritter in Zeltweg Vierter. Beim 24h Rennen in Le mans kann Quester zusammen mit dem Holländer Toine Hezemanns den Klassensieg einfahren.
1974 kehrte Quester mit einem Chevron BMW in die Formel 2 zurück und debütiert dann beim Grossen Preis von Österreich in der Formel 1. Mit einem Surtees schaffte er als 25. die Qualifikation fürs Rennen in welchem er als neuter die Zielflagge sah. Es sollte Questers einziger ausflug in die Formel 1 sein.
1975 fuhr er in der Tourenwagen Europameisterschaft, er gewann mit einem BMW das 500 Kilometer Rennen auf dem Salzburgrings.
1976 Gewann Quester mit BMW das 1.000 Kilometer Rennen auf dem Nürburgring und noch den Markenweltmeisterschaftslauf auf dem Österreichring.
1979 bestritt Quester für das Team Tom Walkinshaw Racing die Procar Serie welche mit identischen BMW M1 ausgefahren wurde und bei welcher viele Formel 1 Fahrer am Start waren. Quester gewann 22 Punkte und wurde 12. im Gesamtklassement.
1980 fuhr Quester beim 24h Rennen von Le Mans in einem BMW M1 zusammen mit Formel 1 Pilot Didier Pironi und Marcel Migaut das Team landete auf dem 14. Gesamtrang.
1983 gewinnt er mit einem BMW 635 CSI zum vierten mal die Tourenwagen Europameisterschaft und ist damit der erfolgreichste Fahrer in dieser Serie.
1988 stieg Quester als bereits 49 jähriger mit dem Linder Team und einem BMW M3 in die Deutsche Tourenwagen Meisterschaft ein, er beendete die Saison auf dem neunten Platz. Im Jahr darauf fuhr er für Zakspeed, ebenfalls einen M3, trotz zwei Podestplätzen reichte es am ende des Jahres nur für Platz 15. 1990 wieder mit Zakspeed schaute für den inzwischen 51 jährigen der 20 Platz heraus. 1991 wieder im Team von Linder bleibt er die ganze Saison ohne Punkte.
Von 1994 bis 1999 war Quester aktiv in den US-Rennserien IMSA, ALMS und der US Sportscars Championship. 2001 und 2002 startete er auf Porsche in Daytona und Sebring und beteiligte sich an der FIA GT Meisterschaft. 2006 und 2007 gewann er auf BMW von Duller Motorsport das 24h Rennen von Dubai und das 24h Rennen in Silverstone. In den folgenden Jahren bis über seinen 75. Geburtstag hinaus nahm Quester an Wettbewerben mit historischen Fahrzeugen teil.

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August 2019