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Chirurgische Rekonstruktion
Eine chirurgische Mitralklappenrekonstruktion hat zum Ziel, defekte Klappenteile zu reparieren. Sie ist bei einem Klappenprolaps, also einer Fehlbildung des Mitralklappen-Apparates, fast immer möglich.
An der HerzKlinik ist bei einer Mitralklappenrekonstruktion das minimalinvasive Vorgehen Routine. Es erfolgt über einen etwa fünf Zentimeter langen, seitlichen Schnitt über die Rippen (1). So wird ein schonender Zugang zum Brustkorb geschaffen; ein Bruch des Brustbeins ist nicht nötig. Der Patient wird an die Herz-Lungen-Maschine angeschlossen, und sein Herz abgeschaltet. Die Chirurgen eröffnen den linken Vorhof und stellen die Mitralklappe bildlich dar.
Eine Rekonstruktion der Herzklappe ist in den meisten Fällen möglich, hängt allerdings ab von der Ursache der Erkrankung. Bei der Rekonstruktion wird ein (oder beide) Segel chirurgisch behandelt und ein Ring an den Klappenansatz genäht. Er verhindert die erneute Ausdehnung und stabilisiert das Resultat langfristig. Seit kurzem kommt er Da Vinci Roboter für diese Eingriffe zum Einsatz. Mit diesem verfahren lässt sich sehr schonend und unterstützt durch die Da Vinci Technologie sehr genau Mitralklappen rekonstruieren.
Alternativ zur minimalinvasiven Technik kann die Mitralklappenrekonstruktion auch über eine mediane Sternotomie (2) durchgeführt werden. Dann trennen Chirurgen das gesamte Brustbein der Länge nach.
Bei einer Mitralklappenrekonstruktion werden erst die kranken Segel chirurgisch behandelt, dann ein Ring am Klappenansatz angenäht. Dieser stabilisiert das Resultat langfristig und verhindert eine erneute Erweiterung.
Für eine chirurgische Mitralklappenrekonstruktion verschaffen sich Chirurgen Zugang zum Herzen minimalinvasiv via kleinen Schnitt über die Rippen (1) oder mittels Eröffnung des Brustkorbs (2). Nun auch mit dem Da Vinci Operationsroboter.