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Hormone überbringen Steuersignale, z.B. vom Zwischenhirn zu den Eierstöcken, die ihrerseits mit einem Hormon die Gebärmutter steuern. Für das Wachstum und die Entwicklung im Kindesalter sind vor allem folgende hormonproduzierenden Organe («Drüsen») von Bedeutung: Schilddrüse, Nebennieren, Hoden/Eierstöcke, Hypophyse.
Die Schilddrüse hat eine grosse Bedeutung für die Steuerung des Stoffwechsels. Eine Über- oder Unterfunktion kann sich auf z.B. Leistungsfähigkeit, Konzentration, Wachstum, Puls, Psyche oder Gewicht auswirken.
In den Nebennieren werden Geschlechts- und Stresshormone sowie Hormone, die für den Salz- und Flüssigkeitshaushalt wichtig sind, produziert. Stimmt hier etwas nicht, hat dies Einfluss auf Gewicht, Wachstum oder Blutdruck.
Die Hirnanhangsdrüse (Hypophyse, rotes Viereck) ist der Leader aller Hormondrüsen. Sie steuert alle anderen Drüsen im Körper.
Das Adrenogenitale Syndrom (AGS) führt beim Mädchen zur Vermännlichung und bei beiden Geschlechtern zu einem deutlich zu frühen Eintritt der Pubertätsentwicklung.