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Falschgeld zuverlässig erkennen
Die Sicherheitsmerkmale einer Schweizer Banknote
Seit Geld existiert, gibt es auch Fälscher. Um jedoch das Fälschen der Banknoten möglichst zu verhindern, stattet die Schweizer Nationalbank diese mit besonderen Sicherheitsmerkmalen aus. Lernen Sie hier die wichtigsten Sicherheitsmerkmale am Beispiel der 100er-Note kennen.
Grundsätzliches
Die Schweizer Banknoten sind mit besonderen Sicherheitsmerkmalen versehen. Prüfen Sie immer mehrere Sicherheitsmerkmale. Wenn Sie Zweifel an der Echtheit einer Banknote haben, vergleichen Sie sie mit einer Banknote, von der Sie wissen, dass sie echt ist. Oftmals können Sie bereits an der Beschaffenheit des Papiers echte von falschen Noten unterscheiden.
Vorderseite
A) Zauberzahl
Als Sicherheitsmerkmal A ist die Zahl des Notenwertes in schimmernder, transparenter Farbe aufgedruckt. Sie wird besonders gut sichtbar, wenn das Licht in einem bestimmten Winkel darauf fällt. Neigen Sie hierzu die Note langsam gegen das Licht, bis die Zahl hervortritt.
B) Wasserzeichen-Ziffer
Als Sicherheitsmerkmal B ist im Notenpapier die Zahl des Notenwertes in Form eines Wasserzeichens enthalten. Um diesen Effekt zu prüfen, halten Sie die Note gegen das Licht.
C) Farbzahl
Die Zahl des Notenwertes ist im Kupferdruck wiedergegeben. Sie erzeugt beim Abreiben Spuren. Reiben Sie die Farbzahl über ein helles Papier.
D) Lochzahl
Die Wertzahl besteht aus sehr feinen Lochungen. Wenn Sie die Note gegen das Licht halten, erkennen Sie die Wertzahl als gelochte Fläche.
E) Chamäleonzahl
Die Zahl des Notenwertes ist in einer Spezialfarbe aufgedruckt und wechselt die Farbe, wenn das Licht in einem anderen Winkel darauf fällt. Neigen Sie die Note langsam im Licht hin und her, um den Effekt zu beobachten.
F) Ultraviolett-Ziffer
Die Zahl des Notenwertes erscheint unter UV-Licht am linken Rand dunkel, und auf der rechten Notenhälfte fluoresziert sie hell. Zur Prüfung dieses Merkmals benötigen Sie eine UV-Lampe.
G) Glitzerzahl
Die Zahl des Notenwertes ist in metallisierter Form angebracht. Halten Sie die Note wie ein Blatt Papier, das Sie lesen möchten. Wenn Sie die Note bewegen, glitzert die Zahl silbrig.
H) Kipp-Effekt
Die Zahl des Notenwertes ist so aufgedruckt, dass sie nur aus einem ungewöhnlichen Blickwinkel zu erkennen ist. Halten Sie die Note waagrecht auf Augenhöhe, so dass Sie gerade noch - in extrem flachem Winkel - auf die Notenvorderseite blicken.
1) Kreuz
Auf jeder Notenseite ist an der gleichen Stelle ein Kreuz aufgedruckt. Beide Kreuze unterscheiden sich lediglich in Ihrer Grösse, so dass bei Durchsicht zwischen beiden Silhouetten ein Schweizerkreuz zu erkennen ist.
2) Wasserzeichen-Portrait
In der rechten oberen Ecke der Notenvorderseite ist das Wasserzeichen-Portrait auszumachen, dessen Blickrichtung genau dem aufgedruckten Portrait entspricht.
3) Linenstruktur
Die feinen, verschlungenen Linienstrukturen können sowohl von Linie zu Linie als auch in sich präzise die Farbe wechseln.
4) Kinegram®
In der Mitte der Note befindet sich das sogenannte Kinegramm®, eine silberglänzende Spezialfolie, auf der sich die Zahl des Notenwertes scheinbar bewegt. Zwei weitere, kleinere Kinegram® zeigen Schweizerkreuze und Monogramme der SNB BNS. Beobachten Sie das Kinegram®, während Sie die Note hin und her kippen. Die Tanzzahl scheint durch das Kinegram® zu laufen, und auch die Kreuze und Monogramme scheinen sich zu bewegen.
5) Mikrotext
Auf beiden Seiten der Noten ist ein kurzer Text über die portraitierte Persönlichkeit eingebaut. Seine Schrift ist so winzig, dass sie ohne starkes Vergrösserungsglas nicht entziffert werden kann.
6) Prägezeichen
Ein tastbares, für jeden Notenwert unterschiedliches Prägezeichen für Blinde und Sehbehinderte befindet sich am unteren Rand der Notenvorderseite.
Rückseite
1) Seriennummer
An zwei Stellen trägt jede Note - jeweils in einer anderen Farbe - eine Nummer, die aus Buchstaben und einer mehrstelligen Zahl besteht.
2) Sicherheitsfaden
Ein metallisierter Faden ist in das Papier eingearbeitet und tritt auf der Rückseite an mehreren Stellen silberglänzend an die Oberfläche. Wenn Sie die Note gegen das Licht halten, ist der Faden durchgehend erkennbar.
3) Mikrotext (Beispiel Rückseite)
Auf beiden Seiten der Noten ist ein kurzer Text über die porträtierte Persönlichkeit eingebaut. Seine Schrift ist so winzig, dass sie ohne starkes Vergrösserungsglas nicht entziffert werden kann.
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