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Bis Ende September 2020 planen weniger Unternehmen, neue Stellen zu schaffen als im Vorjahreszeitraum. In Branchen wie dem Maschinenbau oder dem Gastgewerbe dürfte es im kommenden Quartal gar zu einem Rückgang der Stellenanzahl kommen. Allerdings werden unter dem Strich gemäss einer Erhebung des Bundesamtes für Statistik (BfS) aber trotz Coronakrise noch immer etwas mehr Stellen geschaffen als abgebaut.
Am stärksten wachsen dürfte die Beschäftigungszahl mit einem Wert von 1,11 in der IT-Branche, gefolgt von der Kommunikationsbranche mit 1,08. Ein Skalenwert über 1,00 bedeutet, dass eine Mehrheit der Betriebe, gewichtet nach Anzahl der Beschäftigten, ihren Personalbestand für das kommende Quartal gleichbehalten oder erhöhen will. Ein Wert unter 1,00 bedeutet, dass im nächsten Quartal mit einer Abnahme der Gesamtbeschäftigtenzahl gerechnet werden muss.
Der Indikator für die Beschäftigungsaussichten ist gegenüber dem Vorjahr zwar über alle Branchen betrachtet gesunken. Er lag im zweiten Quartal allerdings mit 1,01 noch immer über einem Wert von 1,0 und weist damit auf eine leicht positive Entwicklung im dritten Quartal hin. Unter 1,0 lag der Indikator, der seit 2004 zur Verfügung gestellt wird, nur einmal: Im ersten Quartal des Rezessionsjahres 2009 betrug er 0,98.
Um die Beschäftigungsaussichten zu ermitteln, wurden bei etwa 18'000 Unternehmen mit insgesamt 65'000 Betrieben aus dem sekundären (Bau und Industrie) und tertiären Sektor (Dienstleistungen) Stichproben erhoben. Sie wurden befragt, ob sie für das kommende Quartal beabsichtigen, Personal aufzustocken oder abzubauen.