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Wir sind stolz darauf, an diesem grossenSanierungsprojekt beteiligt gewesen zu sein, daszur Umwandlung des Kraftwerks auf dem vonRoll-Areal in das Musikhaus Bern, ein neues Ausbildungszentrum für Musiklehrer,geführt hat.
Das Kraftwerk auf dem vonRoll-Gelände stammt aus dem Jahr 1910, und das Gebäude wurde als historisches Gut anerkannt und in das Inventar der zu erhaltenden Gebäude aufgenommen. Dies führte 2004 zu einem Wettbewerb, dessen Ergebnis ein Projekt auf der Grundlage des NAAN-Konzepts (Neu Alt Neu) war, das die Erhaltung und Wiederverwendung zweier bestehender Gebäude und deren Integration in zwei neue große Gebäude vorsah.
Bei diesem Projekt hat die Agglomerati di Cemento SA zusammen mit dem Büro Giuliani.Hönger Architekten und dem Ingenieurbüro Dr. Schwartz Consulting AG einen neuen Ziegel entwickelt, der die moderne und technologische Weiterentwicklung des traditionellen Sicht backsteins BKS darstellt. Ziel war es, einen Ziegelstein zu entwerfen, der den Bau großer Trennwände im Inneren des Gebäudes ermöglicht, wobei ein Bezug zu den alten Steinblöcken des bestehenden Gebäudes hergestellt werden sollte, während dem Gebäude gleichzeitig ein frisches und modernes Aussehen verliehen werden sollte.
Die Zusammenarbeit zwischen Agglomerati di Cemento, dem Architekturbüro und dem Ingenieurbüro hat daher zu einem Ziegel mit besonderen Abmessungen (24 x 20 x 7,5 cm), hoher Festigkeit und mit einer Perforation geführt, die es ermöglicht, die Wände nachzudrücken, um die Stabilität zu gewährleisten. Angesichts der Bedeutung des statischen Aspekts wurde eine Reihe von Blöcken an das Forschungsinstitut in Sursee geschickt, um die notwendigen Festigkeitsprüfungen nicht nur des Blocks, sondern auch und vor allem des speziell hergestellten Mauerwerks im Labor durchzuführen.
Die Blöcke mussten auch ein bestimmtes chromatisches Aussehen haben. Die bestehenden Wände haben einen hellgrauen Farbton mit beigen Schattierungen, der offensichtlich im Laufe der Jahre verändert wurde, so dass es notwendig war, innere Trennwände zu schaffen, deren einzelne Betonsteine ähnliche, voneinander abweichende Farbtöne haben. Nach zahlreichen Farbmustern wurde eine Palette von 5 Farbtönen ausgewählt; diese Verblender wurden dann vor Ort nach dem Zufallsprinzip zusammengesetzt, um den gewünschten Farbeffekt zu erzielen. Um die Farbgebung der Ziegel hervorzuheben, wurde außerdem ein sehr heller, fast weißer Mörtel gewählt. Das Endergebnis? Ein wahres Meisterwerk, das im Mai 2018 eingeweiht wurde!