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Blüte 1x1
Die Grundlagen
Cannabis wird in drei grosse Kategorien eingeteilt: Indica, Sativa oder Hybrid. Bei jedem wird angenommen dass es seine eigenen Eigenschaften aufweist, damit man ein Produkt kaufen kann und somit schon eine allgemeine Vorstellung davon hat, was für ein Effekt oder Wirkung erzielt wird.
Wusstet Du?
Die Art „Cannabis Sativa“ wurde erstmals 1753 von Carl Linnaeus, einem Botaniker, der für die Schaffung des modernen Systems zur Namensgebung bekannt ist, klassifiziert.
Die „Cannabis Indica“ wurde 1785 erstmals von dem Biologen Jean-Baptiste Lamark eingestuft.
Die zwei Arten wurden nach ihrem Erscheinungsbild und ihrer geografischen Region klassifiziert.
Damals wurden diese zur Herstellung von Fasern und das Ernten von Samen verwendet.
Sativa
Die Cannabis Sativa Pflanze hat enge, spitze Blätter.
Die Pflanze wächst grösser und dünner als ihre Indica Gegenparteien (manchmal erreicht sie 12 Meter). Die Blätter haben ein helleres Grün in der Farbe. Die Pflanzen stammen aus Ländern, die näher am Äquator liegen, was erklärt warum sie unter heissen und nassen Anbaubedingungen gedeihen.
Indica
Die Cannabis Indica Pflanze ist kürzer, breiter und buschiger als der grosse und dünne sativa Kollege. Die Blätter sind fett, breit und haben ein dunkleres Grün wenn nicht sogar blau, lila oder schwarz in der Farbe. Die Stämme sind auch dicker als bei einer Sativa-Pflanze.
Indica-Pflanzen stammen aus Afghanistan, Indien oder anderen Ländern Südasiens, obwohl die genaue Pathologie nicht bekannt ist. Ein Rat von Grower: Die Indica benötigt weniger Zeit bis zur Blütenbildung und kann somit schneller geerntet werden.
Hybrid
Hybride Cannabisstämme nehmen Eigenschaften von Sativa und Indica-Eltern an. Die daraus resultierenden Stämme werden oft als „Sativa-dominant“ oder „Indica-dominant“ bezeichnet, je nach dem ob der Hybrid mehr Eigenschaften von einem Elternteil oder dem anderen geerbt hat.
Kann die Wirkung auf den Pflanzentyp zurückgeführt werden?
Die Cannabiskultur hat eine lange Zentrierung der Auswahl der Stämme basierend auf der Grundlage der angeblichen Wirkungen von Indica-, Sativa- oder Hybrid-Cannabis. So wird beispielsweise davon ausgegangen, dass Sativaanlagen einen energiespendenden Effekt haben das bekannte „High“, während Indica-Pflanzen eine entspannende Wirkung haben, das berühmte „Stoned“. Da sich der Cannabis Konsum jedoch in neue Gebiete ausweitet, um medizinische und soziale Zwecke zu nutzen, wurde diese klassische Behauptung genauestens geprüft.
Forscher, Wissenschaftler und die Cannabis Industrie haben in den letzten Jahren die Bestimmung der jeweiligen Funktionsausübung übernommen, wobei festgestellt wird, dass die Klassifikation der Pflanzen nicht darauf hindeutet wie sich jemand nach dem Konsumieren fühlen kann, weil die Klassifikation rein physikalisch ist und die Wirkung überhaupt nicht berücksichtigt wird.
In jeder Kategorie gibt es so viele Sorten, dass es bestenfalls falsch wäre zu sagen, dass jede Sativa oder Indica dieselbe Wirkung auf jede Person hat. Anstatt sich auf die Klassifikation der Sativa / Indica zu verlassen, weisen diese Profis auf wichtige Faktoren hin, um die angebliche Wirkung zu bestimmen: Cannabinoid Gehalt, Terpenprofile und individuelle Biologie.
Was beeinflusst deine Cannabiserfahrung
Cannabinoid-Gehalt: Die beiden bekanntesten Cannabinoiden (die aktiven Wirkstoffe im Cannabis), Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD) sind bekannte Massstäbe beim erklären von einem angeblichen Effekt eines bestimmten Stammes. Möchte eine Person zum Beispiel gerne THC erfahren so empfiehlt es sich einen Stamm mit einem hohen THC Gehalt aus zu suchen. Unabhängig davon ob die Pflanze in Sativa, Indica oder Hybrid eingestuft wurde. Weiss man die Prozentzahl von THC in Bezug zu CBD sowie Cannabinol CBN kann man besser vorhersagen wie sich jemand nach einem hohen potenten THC Konsum fühlt.
Terpen Profil: Das Terpenprofil eines Stammes ist eines der wichtigsten Faktoren, die deine Erfahrung beeinflussen. Diese Verbindungen, die in allen Pflanzen gefunden werden, beeinflussen den Geruch, Geschmack und möglichen Einfluss auf den Körper. Schau dir unsere Terpen Artikel an.
Du Selbst: Cannabiserfahrungen sind nicht einheitlich. Zwei Menschen können völlig entgegengesetzte Reaktionen auf den gleichen Cannabiskonsum haben, auch wenn der Stamm angebliche eine jeweils spezifische Wirkung hervorrufen sollte, eingeschlossen:
Häufigkeit und Toleranz: Der Effekt von Cannabis hängt sehr davon ab wie häufig es konsumiert wird und wie die jeweilige Empfindlichkeit oder Sensibilität der Person ist.
Dosierung: Die Menge, die Du konsumierst kann den Effekt drastisch beeinflussen, egal was es für ein Stamm ist.
Verbrauchsmethode: Von Speisekarten und Rauchen bis hin zu sublingual (unter die Zunge verabreichen), haben alle einen jeweils unterschiedlichen Effekt.
Unterm Strich
Die Unterscheidung von Sativa / Indica ist wirklich hilfreich, aber es ist keine Tatsache. Um die Erfahrung eines jeweiligen Konsums einschätzen zu können, ist es wichtig die Verpackung so wie die Begleitberichte des Labors zu lesen, um etwas über den Cannabinoid-Gehalt und das Terpenprofil des Stammes zu erfahren.