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Hans Ritzl wurde 1939 in Innsbruck geboren. Schon sehr
früh entdeckte er sein Talent zum Malen. Als Autodidakt
schulte er sich an den Vorbildern großer Künstler, er nahm
an Malkursen teil und besuchte zahlreiche Ausstellungen.
Ritzl malte viel und war wohl auch selbst sein strengster
Kritiker.
1982 bis 1985 studierte er jeweils an der Internationalen
Sommerakademie für Bildende Kunst in Salzburg. Seine
Lehrer waren Arik Brauer, Kurt Löb und Anton Lehmden.
Brauer und Lehmden sind namhafte Vertreter der Wiener
Schule des Phantastischen Realismus.
Graphik
Ritzl hat neben seinen Arbeiten in Öl ein umfangreiches
Oeuvre an Aquarellbildern geschaffen. Dem Aquarell ist eine
graphische Komponente zu eigen. Es ist daher nicht verwunderlich,
dass Ritzl sich auch der Graphik zuwandte. So gestaltete
er eine Reihe Plakate für die unterschiedlichsten Auftraggeber,
zum Beispiel für die Wiener Philharmoniker, das
59. Hahnenkamm-Rennen, den Tiergarten in Schönbrunn,
100 Jahre Straßenbahn Innsbruck oder auch Weinetiketten.
Ausstellungen
Die Kontinuität seines künstlerischen Schaffens wird umfangreich
dokumentiert durch regelmäßige Einzelausstellungen,
hauptsächlich in seiner Heimat, aber auch im
Ausland.
Seit 1981 gab es immer wieder Ausstellungen in Innsbruck,
Wien, Linz, Telfs, Kitzbühel und anderen Orten in Österreich.
2000 stellte er im Europaparlament in Brüssel, in Karlsruhe,
2003 in Frankfurt, 2004 in Nürnberg aus.
Dazu kommen zahlreiche Ausstellungsbeteiligungen im Inund
Ausland.