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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2018.00978 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichterin Philipp Gerichtsschreiberin Stadler Urteil vom 12. Februar 2019 in Sachen X.___ Beschwerdeführer gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1980, war von Mai 2004 bis Ende Mai 2018 bei der Y.___ AG als Fassadenisoleur in einem 100%-Pensum angestellt ( Urk. 5/ 20 /2 und Urk. 5/30/3 ). Bei einem Arbeitsunfall am 1 7. Februar 2017 zog sich der Versicherte eine Verletzung am Rücken mit Ausstrahlung ins Bein zu (vgl. Schadenmeldung vom 2 0. Februar 2017; Urk. 5/6/3) und war infolgedessen vollständig arbeitsunfähig ( Urk. 5/6/4). Am 1 8. Juli 2017 (Eingangsdatum) meldete sich der Versicherte bei der Sozialver sicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Hinweis auf Rücken pro bleme mit Ausstrahlung ins rechte Bein zum Bezug von Leistungen der Inva lidenversiche rung an ( Urk. 5/4). Die IV-Stelle nahm Abklärungen in erwerblicher und medizinischer Hinsicht vor. Sie zog die Akten der Unfallversicherung ( Urk. 5/16) sowie der Krankentaggeldversicherung ( Urk. 5/20 und Urk. 5/32) bei, holte einen Auszug aus dem Individuellen Konto des Versicherten (IK-Auszug, Urk. 5/15) ein, und nahm den Bericht von pract. med. Z.___, Fachärztin FMH für Allgemeinmedizin, zu den Akten ( Urk. 5/29). Mit Verfügung vom 2 3. Mai 2018 ( Urk. 5/38) verneinte die IV-Stelle einen Anspruch auf Leis tungen der Invalidenversicherung, woraufhin der Versicherte mit Schreiben vom 2 5. Mai 2018 und unter Beilage neuer Arztberichte ( Urk. 5/39 und Urk. 5/41) bei der IV-Stelle Beschwerde erhob ( Urk. 5/40). In der Folge hob die IV-Stelle ihre Verfügung vom 2 3. Mai 2018 wiedererwägungsweise auf (vgl. Schreiben vom 5. Juni 2018; Urk. 5/42) und holte weitere Berichte der behandelnden Ärzte ein ( Urk. 5/46 und Urk. 5/55). Zu dieser Aktenlage nahm Dr. med. A.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, des Regionalen Ärzt lichen Dienstes (RAD) am 1 0. Juli 2018 Stellung (vgl. Urk. 5/57). Mit Verfügung vom 5. Oktober 2018 verneinte die IV-Stelle einen Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung ( Urk. 2). 2. Die Unfallversicherung ihrerseits hatte ihre Versicherungsleistungen (Heilungs kosten und Taggeldleistung) per 7. August 2017 eingestellt (vgl. Schreiben vom 3 1. Juli 2017; Urk. 5/16/104f.). 3. Mit Eingabe vom 4. November 2018 erhob der Versicherte gegen die Verfügung vom 5. Oktober 2018 Beschwerde und beantragte sinngemäss, die angefochtene Ve r fügung vom 5. Oktober 2018 sei aufzuheben und es seien weitere medizi ni sche Abklärungen zu tätigen und die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihm mindestens Arbeitsint egrationsmassnahmen zu gewähren. Erst danach sei der Invaliden renten anspruch zu prüfen ( Urk. 1). Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom 3 0. November 2018 ( Urk. 4) auf Abweisung der Beschwerde. Mit Verfügung vom 5. Dezember 2018 wurde dem Beschwerdeführer die Beschwerdeantwort zur Kenntnisnahme zuge stellt ( Urk. 6). 4. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]). Sie kann Folge von Geburtsge brechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 Bundesgesetz über die Invalidenver sicherung [IVG] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körper lichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeits markt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsun fähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Invalide oder von einer Invalidität (Art. 8 ATSG) bedrohte Versicherte haben gemäss Art. 8 Abs. 1 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit: a. diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern; und b. die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind. Die Eingliederungsmassnahmen bestehen gemäss Abs. 3 in medizinischen Mass nahmen ( lit. a), Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung ( lit. a bis ), Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige berufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsvermittlung, Kapitalhilfe; lit. b) und in der Abgabe von Hilfsmitteln ( lit. d). 1.4 Versicherte, die seit mindestens sechs Monaten zu mindestens 50 % arbeitsun fähig (Art. 6 ATSG) sind, haben Anspruch auf Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung (Integrationsmassnahmen), sofern dadurch die Voraussetzungen für die Durchführung von Massnahmen beruflicher Art geschaffen werden können (Art. 14a Abs. 1 IVG). Als Integrationsmass nah men gelten gemäss Abs. 2 gezielte, auf die berufliche Eingliederung gerichtete Massnahmen zur sozialberuflichen Rehabilitation ( lit. a) und Beschäftigungs mass nahmen ( lit. b). Es geht darum, bei denjenigen Versicherten, die aktuell nicht eingliederungsfähig sind oder deren Eingliederungsfähigkeit verloren zu gehen droht, die Eingliederungsfähigkeit herzustellen oder zu erhalten ( BBl 2005 4521 ff., 4564; Erwin Murer, Invalidenversicherung: Prävention, Früherfassung und Inte gration, Bern 2009, N. 4 und 31 zu Art. 14a IVG; Silvia Bucher, Die Integrations massnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung nach Art. 14a IVG, in: Soziale Sicherheit – Soziale Unsicherheit, Festschrift für Erwin Murer zum 65. Geburtstag, 2010, S. 111). Ist aber jemand in einer anderen zumutbaren Tätigkeit arbeitsfähig, so ist er (in dieser anderen Tätigkeit) bereits eingliede rungsfähig; er braucht keine Integrationsmassnahmen mehr, um die Eingliede rungsfähigkeit herzustellen. Es gibt keinen Grund, Massnahmen zur Ermögli chung einer beruflichen Eingliederung durchzuführen, wenn auch ohne solche Massnahmen eine berufliche Eingliederung bereits umgesetzt werden kann (BG E 137 V 1 E. 7.2.3). 1.5 Gemäss Art. 17 IVG hat die versicherte Person Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann ( Abs. 1). Der Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit ist die Wiedereinschulung in den bisherigen Beruf gleichgestellt ( Abs. 2). Als Um schu lung gelten gemäss Art. 6 Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) Ausbildungsmassnahmen, die Versicherte nach Abschluss einer erstmaligen beruflichen Ausbildung oder nach Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ohne vor gängige berufliche Ausbildung wegen ihrer Invalidität zur Erhaltung oder Ver bes serung der Erwerbsfähigkeit benötigen. Der Anspruch auf Umschulung setzt voraus, dass die versicherte Person wegen der Art und Schwere des Gesundheitsschadens im bisher ausgeübten Beruf und in den für sie ohne zusätzliche berufliche Ausbildung offen stehenden zumut baren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbsein busse von etwa 20 % erleidet, wobei es sich um einen blossen Richtwert handelt (BGE 124 V 108 E. 2a und b mit Hinweisen; vgl. auch BGE 130 V 488 E. 4.2; AHI 2000 S. 27 E. 2b und S. 62 E. 1 je mit Hinweisen). 1.6 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 2. 2.1 In der angefochtenen Verfügung vom 5. Oktober 2018 ( Urk. 2) sowie in der Be schwerdeantwort vom 3 0. November 2018 ( Urk. 4) hielt die Beschwerdegegnerin fest, gestützt auf die medizinischen Abklärungen sei von keiner langandauernden gesundheitlichen Einschränkung auszugehen. Selbst wenn jedoch von einer dauerhaften Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Fassaden iso l eur ausgegangen werde, würde trotzdem kein Anspruch auf eine Invaliden rente oder auf eine Umschulung bestehen, sei doch zumindest in einer ange passten Tätigkeit eine uneingeschränkte Arbeits fähigkeit ausgewiesen. Aus einem in diesem Fall durchzuführenden Einkommensvergleich würde kein anspruchs begründender Invaliditätsgrad resultieren. 2.2 Demgegenüber machte der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde vom 4. Novem b er 2018 ( Urk. 1) zusammengefasst geltend, die medizinische Einschätz ung sei zu relativieren. Die diagnostischen Methoden zur Erkennung einer Blockie rung seien nicht zuverlässig und würden zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Deshalb könne nicht auf die ärztliche Einschätzung abgestellt werde, f ühle er sich doch nicht in der Lage einer Tätigkeit nachzugehen, da selbst einfachste Bewegungen grosse Schmerzen verursachen würden. 3. 3.1 Nach einem Stolper unfall am 1 7. Februar 2017 beim Tragen einer schweren Last (vgl. Urk. 5/16/15) diagnost izierte med. pract. B.___, Facharzt für Allge mein m edizin FMH, beim Beschwerdeführer ein akutes lumbospondylogenes Schmerzsyndrom auf der linken Seite traumatische r Genese, sowie ein en Ver dacht auf eine Diskopathie und attestierte dem Beschwerdeführer eine vollstän dige Arbeitsunfähigkeit (vgl. Arztzeugnis UVG vom 2 7. Februar 2017; Urk. 5/16/20). Ein e am 2 1. März 2017 durchgeführte Magnetresonanztomo gra phie (MRI) der Lendenwirbelsäule (LWS) zeigt e ein en anatomischen Normal befund ohne posttraumatische oder de generative Veränderungen. Es gebe keinen Hinweis auf eine Neurokompression (vgl. Arztbericht vom 2 2. März 2017; Urk. 5/16/30). Aufgrund persistierender Schmerzen in der LWS mit Ausstrahlung in den rechten Ober- und Unterschenkel sowie mit Ausstrahlung im Bereich der Brustwirbelsäule überwies med. pract. B.___ den Beschwerdeführer an Dr. med. C.___, Spezialarzt FMH für Rheumatologie und Physikalische Medizin, zur rheumatologischen Konsultation (vgl. ärztlicher Zwischenbericht vom 2 0. April 2017; Urk. 5/16/51), welche am 8. Mai 2017 stattfand. Im Rahmen dieser inter pretierte Dr. C.___ die Schmerzen des Beschwerdeführers als Ansatztendinose der Spina iliaca posterior superior rechts. Angesichts des in der MRI-Abklärung ersichtlichen Normbefundes könne von einer guten Langzeitprognose ausge gangen werden. Dr. C.___ attestierte dem Beschwerdeführer in seiner bishe ri gen Tätigkeit als Fassadenisol eur aktuell eine vollständige Arbeitsunfähigkeit, wobei in den kommenden Wochen ein Arbeits versuch gewagt werden sollte (vgl. Arztbericht vom 9. Mai 2017; Urk. 5/16/55f.). Im Verlauf klagte der Beschwer deführer gemäss med. pract. B.___ weiterhin über persistierende tieflumbale Rückenschmerzen mit Muskulaturblockade n jedoch keine ausstrahlenden Schmer zen mehr. Med. p ract. B.___ erachtete eine 100%ige Arbeitsaufnahme ab August 2017 als zumutbar (vgl. ärztlicher Zwischenbericht vom 7. Juli 2017; Urk. 5/16/79). 3.2 Nachdem die Unfallversicherung ihre Leistungen per 7. August 2017 eingestellt hatte, veranlasste die Krankenversicherung eine medizinische Beurteilung durch med. pract. Z.___ (vgl. Urk. 5/20/7). In ihrem Bericht vom 2 2. Februar 2018 (Urk. 5/29) konstatierte sie, es zeige sich ein therapieresistentes lumbo vertebrales Schmerzsyndrom L4-S1 mit Schmerzausstrahlung ins rechte Bein. Ausserdem würden deutliche Verkürzungen der Hamstringmuskulatur und der Waden muskulatur auffallen. Zusätzlich seien deutliche Tendinosen entlang des Beins zu finden. Die Ursache dafür sei unklar, erhalte der Beschwerdeführer doch bereits seit drei Monaten regelmässige Physiotherapie n, weshalb grundsätzlich eine Verbesserung der Symptome zu erwarten wäre. Um eine chronische rheu matische Ursache auszuschliessen, sei eine rheumatologische Abklärung zu empfehlen. Hinsichtlich der Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit hielt med. pract. Z.___ fest, aus der Hocke Gewichte heben sowie generell grössere Gewichte tragen und Drehungen in der LWS seien nicht mehr möglich und würden die Arbeitsfähigkeit einschränken. Stehen und Sitzen mit Unterbrüch en sei hingegen möglich. Sie empfahl eine Umstellung/Umschulung auf leichtere Arbeiten oder das Führen von Baumaschinen im Sinne einer rückenentlastenden Tätigkeit. Im Rahmen der Untersuchung habe der Beschwerdeführer ausserdem angegeben, dass er versuche, die Arbeitsunfähigkeit auf 40 % zu reduzieren. Med. p ract. Z.___ attestierte dem Beschwerdeführer ab dem 1 7. März 2018 eine 100%ige Arbeitsfähigkeit, allerdings mit einer Leistungseinschränkung von 40 % und einer Tragfähigkei t von Lasten bis zu 15 kg ( Urk. 5/29 und Urk. 5/32/1). 3.3 Seit April 2018 war der Beschwerdeführer bei Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Rheumatologie sowie für Physikalische Medizin und Rehabilitation, in Abklärung und Behandlung. Dr. D.___ berichtete, es fände sich eine Seg ment dysfunktion bei L5/S 1. Die Dolenz sei dort lumbosakral rechts auch mit glutealen Triggerpunkten zu lokalisieren. Im Verlauf unter körperlicher Schonung habe die vormals bestandene Hamstringsdolenz gebessert werden könne n. Dr. D.___ atte stierte dem Beschwerdeführer seit Mitte April 2018 ein e 50%ige Arbeits unfähigkeit (vgl. Arztbericht vom 3 0. Mai 2018; Urk. 5/41). In seinem Verlaufs bericht vom 2 1. Juni 2018 ( Urk. 5/46) fasste Dr. D.___ folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit zusammen : - Segmentdysfunktion lumbosakral mit Lumbo-Glutalgie rechts - Persistente lokalisierte Schmerzen am Tuber ischiadicum rechts nach Kontusion bei Sturz bei der Arbeit im Februar 2017 - Mögliche milde Bursitis ischiadica - Ohne Läsion der Hamstringaufhängung - Sekundäre Myotendoperiostose der Hamstrings Dr. D.___ hielt weiter fest, es würden Funktionseins chränkungen für das repe titive B ücken sowie für die Einnahme von längerdauernden Zwangshal tungen mit Rumpf und Beinen bestehen. Auch das repetitive Heben von Lasten über 15 kg sei auf ein Tagespensum bezogen stark belastend und limitierend. Auf grund der ungewissen Prognose sei es aus rheumatologischer Sicht durchaus vertretbar, dass sich der Beschwerdeführer beruflich neu orientieren möchte. Dies bezüglich wäre eine Unterstützung durch die Beschwerdegegnerin ange bracht. In der bisherigen Tätigkeit als Fassadenisoleur sei ihm ein Arbeitspensum von maximal 4 Stunden pro Tag zumutbar. In einer leidensangepassten Tätigkeit hingegen könne er 8 Stunden pro Tag arbeiten. 3.4 Der Beschwerdeführer ist ausserdem bei Dr. E.___, Chiropraktor SCG /ECU, in Behandlung. Dieser berichtete am 1 7. August 2018 ( Urk. 5/55), der Heilverlauf zeige sich aufgrund des etwas chronifizierten Zustands eher zaghaft. Trotzdem sei subjektiv wie objektiv eine Schmerzlinderung und eine Verbesse rung der Beweglichkeit zu verzeichnen. Starke mechanische Belastungen und das Heben und Tragen von schweren Lasten würden bestehende Schmerzsyndrome verschlimmern und diskogenen Syndromen Vorschub leisten. Dadurch würde der ohnehin schon chronifizierte Heilverlauf weiter verzögert werden. Dr. E.___ attestierte dem Beschwerdeführer in seiner angestammten Tätigkeit aktuell eine Arbeitsfähigkeit von 50 % und erwartete eine weitere Verbesserung. 3.5 Zu den gesamten Vorakten nahm RAD-Arzt Dr. A.___ am 1 0. Juli 2018 Stellung (vgl. Feststellungsblatt; Urk. 5/57 S. 3f.) und konstatierte, bei der segmentalen Dysfunktion handle es sich um eine Blockierung, welche eine chirotherapeutisch gut behandelbare Funktionsbeeinträchtigung darstelle. Es sei entsprechend davon auszugehen, dass keine länger andauernde Arbeitsunfähigkeit wegen Blockierung vorliege. Für leichte r ückenschonende Tätigkeiten habe durchgehend keine Arbeitsunfähigkeit bestanden. 4. 4.1 Die Beschwerdegegnerin verneinte in ihrer angefochtenen Verfügung vom 5. Okto ber 2018 ( Urk. 2) sämtliche Leistungen der Invalidenversicherung mit der Begründung, es liege kein langandauernder Gesundheitsschaden im invaliden-ver sicherungsrechtlichen Sinn vor. In ihrer Beschwerdeantwort vom 30. Novem ber 2018 ( Urk. 4) präzisierte sie, es bestehe weder ein Anspruch auf Umschulung noch auf eine Rente der Invalidenversicherung. Sie stützte sich bei ihrer Ent scheidung auf die Einschätzung ihre s RAD- Arztes (vgl. E. 3.5 ). 4.2 Aus den medizinischen Akten ergibt sich, dass der Beschwerdeführer seit einem Arbeitsunfall am 1 7. Februar 2017 an einer rechtseitigen lumbosakralen Seg ment dysfunktion leidet (vgl. vorstehend E. 3.3). Das ist unbestritten. Die behandelnden Ärzte sind sich einig, dass er in seiner angestamm ten Tätigkeit als Fassadenisol eur in seiner Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt und nur noch zu 50 % leistungsfähig sei (vgl. vorstehend E. 3.2-3.4 ). In einer leichten, wechsel belastenden und rückenentlastenden Tätigkeit attestierten s ie ihm jedoch eine vollständige Arbeitsfähigkeit (vgl. vorstehend E. 3.2- 3.3 ). Angesichts dieser über ein stimmenden ärztlichen Beurteilungen drängen sich keine Zweifel an der fest gestellten uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit auf. So weit der Beschwerdeführer rügte, bei diagnostischen Methoden, die zur Erkennun g von Blockierungen durchgeführt werden, würden verschiedene Untersucher zu unterschiedlichen Ergebnissen gelangen, ist dem entgegenzuhalten, dass dies vorliegend nicht der Fall ist. Sowohl med. pract. Z.___ als auch Dr. D.___ erachteten den Beschwerdeführer in einer rückenentlastenden respektive leidens angepassten Tätigkeit voll arbeitsfähig (vgl. E. 3.2-3.3). Med. p ract. B.___ erachtete selbst eine 100%ige Arbeitsaufnahme in der angestammten Tätigkeit als zumut bar (vgl. E. 3.1). Daran vermag auch die Einwendung des Beschwerde führers, selbst einfache Bewegungen würden grosse Schmerzen verursachen, nichts zu ändern. Entgegen der Ansicht des Beschwerde führers ist die Restarbeitsfähigkeit damit rechtsgenüglich erstellt. Von weiteren medizinischen Abklärungen sind keine entscheidrelevanten neuen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb davon abzu sehen ist. 5. 5.1 Zu prüfen bleibt, wie sich die 100%ige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit in erwerblicher Hinsicht auswirkt. 5.2 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommens ver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 5.3 Der in der Beschwerdeantwort vom 30. November 2018 ( Urk. 4) dargelegte Ein kommensvergleich wurde vom Beschwerdeführer nicht beanstandet, und der von der Beschwerdegegnerin für die massgebliche Periode errechnete Invaliditätsgrad erscheint angemessen. Es ist darauf abzustellen und von einem Invaliditätsgrad in der Höhe von 9 % auszugehen. Ferner ist festzustellen, dass zur Ausübung der dem Beschwerdeführer offen stehenden Hilfstätigkeiten keine Umschulungsmass nahmen notwendig sind. Damit wurde sowohl der Anspruch auf Umschulung, wonach eine Erwerbs ein busse von mindestens 20 % vorlegen muss (vgl. vorstehend E. 1.5 ), wie auch auf eine Rente der Invalidenversicherung (vgl. vorstehend E. 1.2) zu Recht verneint. In Bezug auf die vom Beschwerdeführer beantragten Arbeitsintegrations mass nahmen bleibt darauf hinzuweisen, dass solche bei einer vollständigen Arbeits fähigkeit in einer angepassten Tätigkeit nicht notwendig sind (vgl. vorstehend E. 1.4). Damit erweist sich die Beschwerde als unbegründet und ist abzuweisen. 6. D a es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 600.-- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind sie dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin HurstStadler

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2018.00978 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichterin Philipp Gerichtsschreiberin Stadler Urteil vom 12. Februar 2019 in Sachen X.___ Beschwerdeführer gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1980, war von Mai 2004 bis Ende Mai 2018 bei der Y.___ AG als Fassadenisoleur in einem 100%-Pensum angestellt ( Urk. 5/ 20 /2 und Urk. 5/30/3 ). Bei einem Arbeitsunfall am 1 7. Februar 2017 zog sich der Versicherte eine Verletzung am Rücken mit Ausstrahlung ins Bein zu (vgl. Schadenmeldung vom 2 0. Februar 2017; Urk. 5/6/3) und war infolgedessen vollständig arbeitsunfähig ( Urk. 5/6/4). Am 1 8. Juli 2017 (Eingangsdatum) meldete sich der Versicherte bei der Sozialver sicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Hinweis auf Rücken pro bleme mit Ausstrahlung ins rechte Bein zum Bezug von Leistungen der Inva lidenversiche rung an ( Urk. 5/4). Die IV-Stelle nahm Abklärungen in erwerblicher und medizinischer Hinsicht vor. Sie zog die Akten der Unfallversicherung ( Urk. 5/16) sowie der Krankentaggeldversicherung ( Urk. 5/20 und Urk. 5/32) bei, holte einen Auszug aus dem Individuellen Konto des Versicherten (IK-Auszug, Urk. 5/15) ein, und nahm den Bericht von pract. med. Z.___, Fachärztin FMH für Allgemeinmedizin, zu den Akten ( Urk. 5/29). Mit Verfügung vom 2 3. Mai 2018 ( Urk. 5/38) verneinte die IV-Stelle einen Anspruch auf Leis tungen der Invalidenversicherung, woraufhin der Versicherte mit Schreiben vom 2 5. Mai 2018 und unter Beilage neuer Arztberichte ( Urk. 5/39 und Urk. 5/41) bei der IV-Stelle Beschwerde erhob ( Urk. 5/40). In der Folge hob die IV-Stelle ihre Verfügung vom 2 3. Mai 2018 wiedererwägungsweise auf (vgl. Schreiben vom 5. Juni 2018; Urk. 5/42) und holte weitere Berichte der behandelnden Ärzte ein ( Urk. 5/46 und Urk. 5/55). Zu dieser Aktenlage nahm Dr. med. A.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, des Regionalen Ärzt lichen Dienstes (RAD) am 1 0. Juli 2018 Stellung (vgl. Urk. 5/57). Mit Verfügung vom 5. Oktober 2018 verneinte die IV-Stelle einen Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung ( Urk. 2). 2. Die Unfallversicherung ihrerseits hatte ihre Versicherungsleistungen (Heilungs kosten und Taggeldleistung) per 7. August 2017 eingestellt (vgl. Schreiben vom 3 1. Juli 2017; Urk. 5/16/104f.). 3. Mit Eingabe vom 4. November 2018 erhob der Versicherte gegen die Verfügung vom 5. Oktober 2018 Beschwerde und beantragte sinngemäss, die angefochtene Ve r fügung vom 5. Oktober 2018 sei aufzuheben und es seien weitere medizi ni sche Abklärungen zu tätigen und die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihm mindestens Arbeitsint egrationsmassnahmen zu gewähren. Erst danach sei der Invaliden renten anspruch zu prüfen ( Urk. 1). Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom 3 0. November 2018 ( Urk. 4) auf Abweisung der Beschwerde. Mit Verfügung vom 5. Dezember 2018 wurde dem Beschwerdeführer die Beschwerdeantwort zur Kenntnisnahme zuge stellt ( Urk. 6). 4. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]). Sie kann Folge von Geburtsge brechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 Bundesgesetz über die Invalidenver sicherung [IVG] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körper lichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeits markt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsun fähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Invalide oder von einer Invalidität (Art. 8 ATSG) bedrohte Versicherte haben gemäss Art. 8 Abs. 1 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit: a. diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern; und b. die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind. Die Eingliederungsmassnahmen bestehen gemäss Abs. 3 in medizinischen Mass nahmen ( lit. a), Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung ( lit. a bis ), Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige berufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsvermittlung, Kapitalhilfe; lit. b) und in der Abgabe von Hilfsmitteln ( lit. d). 1.4 Versicherte, die seit mindestens sechs Monaten zu mindestens 50 % arbeitsun fähig (Art. 6 ATSG) sind, haben Anspruch auf Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung (Integrationsmassnahmen), sofern dadurch die Voraussetzungen für die Durchführung von Massnahmen beruflicher Art geschaffen werden können (Art. 14a Abs. 1 IVG). Als Integrationsmass nah men gelten gemäss Abs. 2 gezielte, auf die berufliche Eingliederung gerichtete Massnahmen zur sozialberuflichen Rehabilitation ( lit. a) und Beschäftigungs mass nahmen ( lit. b). Es geht darum, bei denjenigen Versicherten, die aktuell nicht eingliederungsfähig sind oder deren Eingliederungsfähigkeit verloren zu gehen droht, die Eingliederungsfähigkeit herzustellen oder zu erhalten ( BBl 2005 4521 ff., 4564; Erwin Murer, Invalidenversicherung: Prävention, Früherfassung und Inte gration, Bern 2009, N. 4 und 31 zu Art. 14a IVG; Silvia Bucher, Die Integrations massnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung nach Art. 14a IVG, in: Soziale Sicherheit – Soziale Unsicherheit, Festschrift für Erwin Murer zum 65. Geburtstag, 2010, S. 111). Ist aber jemand in einer anderen zumutbaren Tätigkeit arbeitsfähig, so ist er (in dieser anderen Tätigkeit) bereits eingliede rungsfähig; er braucht keine Integrationsmassnahmen mehr, um die Eingliede rungsfähigkeit herzustellen. Es gibt keinen Grund, Massnahmen zur Ermögli chung einer beruflichen Eingliederung durchzuführen, wenn auch ohne solche Massnahmen eine berufliche Eingliederung bereits umgesetzt werden kann (BG E 137 V 1 E. 7.2.3). 1.5 Gemäss Art. 17 IVG hat die versicherte Person Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann ( Abs. 1). Der Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit ist die Wiedereinschulung in den bisherigen Beruf gleichgestellt ( Abs. 2). Als Um schu lung gelten gemäss Art. 6 Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) Ausbildungsmassnahmen, die Versicherte nach Abschluss einer erstmaligen beruflichen Ausbildung oder nach Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ohne vor gängige berufliche Ausbildung wegen ihrer Invalidität zur Erhaltung oder Ver bes serung der Erwerbsfähigkeit benötigen. Der Anspruch auf Umschulung setzt voraus, dass die versicherte Person wegen der Art und Schwere des Gesundheitsschadens im bisher ausgeübten Beruf und in den für sie ohne zusätzliche berufliche Ausbildung offen stehenden zumut baren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbsein busse von etwa 20 % erleidet, wobei es sich um einen blossen Richtwert handelt (BGE 124 V 108 E. 2a und b mit Hinweisen; vgl. auch BGE 130 V 488 E. 4.2; AHI 2000 S. 27 E. 2b und S. 62 E. 1 je mit Hinweisen). 1.6 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 2. 2.1 In der angefochtenen Verfügung vom 5. Oktober 2018 ( Urk. 2) sowie in der Be schwerdeantwort vom 3 0. November 2018 ( Urk. 4) hielt die Beschwerdegegnerin fest, gestützt auf die medizinischen Abklärungen sei von keiner langandauernden gesundheitlichen Einschränkung auszugehen. Selbst wenn jedoch von einer dauerhaften Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Fassaden iso l eur ausgegangen werde, würde trotzdem kein Anspruch auf eine Invaliden rente oder auf eine Umschulung bestehen, sei doch zumindest in einer ange passten Tätigkeit eine uneingeschränkte Arbeits fähigkeit ausgewiesen. Aus einem in diesem Fall durchzuführenden Einkommensvergleich würde kein anspruchs begründender Invaliditätsgrad resultieren. 2.2 Demgegenüber machte der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde vom 4. Novem b er 2018 ( Urk. 1) zusammengefasst geltend, die medizinische Einschätz ung sei zu relativieren. Die diagnostischen Methoden zur Erkennung einer Blockie rung seien nicht zuverlässig und würden zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Deshalb könne nicht auf die ärztliche Einschätzung abgestellt werde, f ühle er sich doch nicht in der Lage einer Tätigkeit nachzugehen, da selbst einfachste Bewegungen grosse Schmerzen verursachen würden. 3. 3.1 Nach einem Stolper unfall am 1 7. Februar 2017 beim Tragen einer schweren Last (vgl. Urk. 5/16/15) diagnost izierte med. pract. B.___, Facharzt für Allge mein m edizin FMH, beim Beschwerdeführer ein akutes lumbospondylogenes Schmerzsyndrom auf der linken Seite traumatische r Genese, sowie ein en Ver dacht auf eine Diskopathie und attestierte dem Beschwerdeführer eine vollstän dige Arbeitsunfähigkeit (vgl. Arztzeugnis UVG vom 2 7. Februar 2017; Urk. 5/16/20). Ein e am 2 1. März 2017 durchgeführte Magnetresonanztomo gra phie (MRI) der Lendenwirbelsäule (LWS) zeigt e ein en anatomischen Normal befund ohne posttraumatische oder de generative Veränderungen. Es gebe keinen Hinweis auf eine Neurokompression (vgl. Arztbericht vom 2 2. März 2017; Urk. 5/16/30). Aufgrund persistierender Schmerzen in der LWS mit Ausstrahlung in den rechten Ober- und Unterschenkel sowie mit Ausstrahlung im Bereich der Brustwirbelsäule überwies med. pract. B.___ den Beschwerdeführer an Dr. med. C.___, Spezialarzt FMH für Rheumatologie und Physikalische Medizin, zur rheumatologischen Konsultation (vgl. ärztlicher Zwischenbericht vom 2 0. April 2017; Urk. 5/16/51), welche am 8. Mai 2017 stattfand. Im Rahmen dieser inter pretierte Dr. C.___ die Schmerzen des Beschwerdeführers als Ansatztendinose der Spina iliaca posterior superior rechts. Angesichts des in der MRI-Abklärung ersichtlichen Normbefundes könne von einer guten Langzeitprognose ausge gangen werden. Dr. C.___ attestierte dem Beschwerdeführer in seiner bishe ri gen Tätigkeit als Fassadenisol eur aktuell eine vollständige Arbeitsunfähigkeit, wobei in den kommenden Wochen ein Arbeits versuch gewagt werden sollte (vgl. Arztbericht vom 9. Mai 2017; Urk. 5/16/55f.). Im Verlauf klagte der Beschwer deführer gemäss med. pract. B.___ weiterhin über persistierende tieflumbale Rückenschmerzen mit Muskulaturblockade n jedoch keine ausstrahlenden Schmer zen mehr. Med. p ract. B.___ erachtete eine 100%ige Arbeitsaufnahme ab August 2017 als zumutbar (vgl. ärztlicher Zwischenbericht vom 7. Juli 2017; Urk. 5/16/79). 3.2 Nachdem die Unfallversicherung ihre Leistungen per 7. August 2017 eingestellt hatte, veranlasste die Krankenversicherung eine medizinische Beurteilung durch med. pract. Z.___ (vgl. Urk. 5/20/7). In ihrem Bericht vom 2 2. Februar 2018 (Urk. 5/29) konstatierte sie, es zeige sich ein therapieresistentes lumbo vertebrales Schmerzsyndrom L4-S1 mit Schmerzausstrahlung ins rechte Bein. Ausserdem würden deutliche Verkürzungen der Hamstringmuskulatur und der Waden muskulatur auffallen. Zusätzlich seien deutliche Tendinosen entlang des Beins zu finden. Die Ursache dafür sei unklar, erhalte der Beschwerdeführer doch bereits seit drei Monaten regelmässige Physiotherapie n, weshalb grundsätzlich eine Verbesserung der Symptome zu erwarten wäre. Um eine chronische rheu matische Ursache auszuschliessen, sei eine rheumatologische Abklärung zu empfehlen. Hinsichtlich der Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit hielt med. pract. Z.___ fest, aus der Hocke Gewichte heben sowie generell grössere Gewichte tragen und Drehungen in der LWS seien nicht mehr möglich und würden die Arbeitsfähigkeit einschränken. Stehen und Sitzen mit Unterbrüch en sei hingegen möglich. Sie empfahl eine Umstellung/Umschulung auf leichtere Arbeiten oder das Führen von Baumaschinen im Sinne einer rückenentlastenden Tätigkeit. Im Rahmen der Untersuchung habe der Beschwerdeführer ausserdem angegeben, dass er versuche, die Arbeitsunfähigkeit auf 40 % zu reduzieren. Med. p ract. Z.___ attestierte dem Beschwerdeführer ab dem 1 7. März 2018 eine 100%ige Arbeitsfähigkeit, allerdings mit einer Leistungseinschränkung von 40 % und einer Tragfähigkei t von Lasten bis zu 15 kg ( Urk. 5/29 und Urk. 5/32/1). 3.3 Seit April 2018 war der Beschwerdeführer bei Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Rheumatologie sowie für Physikalische Medizin und Rehabilitation, in Abklärung und Behandlung. Dr. D.___ berichtete, es fände sich eine Seg ment dysfunktion bei L5/S 1. Die Dolenz sei dort lumbosakral rechts auch mit glutealen Triggerpunkten zu lokalisieren. Im Verlauf unter körperlicher Schonung habe die vormals bestandene Hamstringsdolenz gebessert werden könne n. Dr. D.___ atte stierte dem Beschwerdeführer seit Mitte April 2018 ein e 50%ige Arbeits unfähigkeit (vgl. Arztbericht vom 3 0. Mai 2018; Urk. 5/41). In seinem Verlaufs bericht vom 2 1. Juni 2018 ( Urk. 5/46) fasste Dr. D.___ folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit zusammen : - Segmentdysfunktion lumbosakral mit Lumbo-Glutalgie rechts - Persistente lokalisierte Schmerzen am Tuber ischiadicum rechts nach Kontusion bei Sturz bei der Arbeit im Februar 2017 - Mögliche milde Bursitis ischiadica - Ohne Läsion der Hamstringaufhängung - Sekundäre Myotendoperiostose der Hamstrings Dr. D.___ hielt weiter fest, es würden Funktionseins chränkungen für das repe titive B ücken sowie für die Einnahme von längerdauernden Zwangshal tungen mit Rumpf und Beinen bestehen. Auch das repetitive Heben von Lasten über 15 kg sei auf ein Tagespensum bezogen stark belastend und limitierend. Auf grund der ungewissen Prognose sei es aus rheumatologischer Sicht durchaus vertretbar, dass sich der Beschwerdeführer beruflich neu orientieren möchte. Dies bezüglich wäre eine Unterstützung durch die Beschwerdegegnerin ange bracht. In der bisherigen Tätigkeit als Fassadenisoleur sei ihm ein Arbeitspensum von maximal 4 Stunden pro Tag zumutbar. In einer leidensangepassten Tätigkeit hingegen könne er 8 Stunden pro Tag arbeiten. 3.4 Der Beschwerdeführer ist ausserdem bei Dr. E.___, Chiropraktor SCG /ECU, in Behandlung. Dieser berichtete am 1 7. August 2018 ( Urk. 5/55), der Heilverlauf zeige sich aufgrund des etwas chronifizierten Zustands eher zaghaft. Trotzdem sei subjektiv wie objektiv eine Schmerzlinderung und eine Verbesse rung der Beweglichkeit zu verzeichnen. Starke mechanische Belastungen und das Heben und Tragen von schweren Lasten würden bestehende Schmerzsyndrome verschlimmern und diskogenen Syndromen Vorschub leisten. Dadurch würde der ohnehin schon chronifizierte Heilverlauf weiter verzögert werden. Dr. E.___ attestierte dem Beschwerdeführer in seiner angestammten Tätigkeit aktuell eine Arbeitsfähigkeit von 50 % und erwartete eine weitere Verbesserung. 3.5 Zu den gesamten Vorakten nahm RAD-Arzt Dr. A.___ am 1 0. Juli 2018 Stellung (vgl. Feststellungsblatt; Urk. 5/57 S. 3f.) und konstatierte, bei der segmentalen Dysfunktion handle es sich um eine Blockierung, welche eine chirotherapeutisch gut behandelbare Funktionsbeeinträchtigung darstelle. Es sei entsprechend davon auszugehen, dass keine länger andauernde Arbeitsunfähigkeit wegen Blockierung vorliege. Für leichte r ückenschonende Tätigkeiten habe durchgehend keine Arbeitsunfähigkeit bestanden. 4. 4.1 Die Beschwerdegegnerin verneinte in ihrer angefochtenen Verfügung vom 5. Okto ber 2018 ( Urk. 2) sämtliche Leistungen der Invalidenversicherung mit der Begründung, es liege kein langandauernder Gesundheitsschaden im invaliden-ver sicherungsrechtlichen Sinn vor. In ihrer Beschwerdeantwort vom 30. Novem ber 2018 ( Urk. 4) präzisierte sie, es bestehe weder ein Anspruch auf Umschulung noch auf eine Rente der Invalidenversicherung. Sie stützte sich bei ihrer Ent scheidung auf die Einschätzung ihre s RAD- Arztes (vgl. E. 3.5 ). 4.2 Aus den medizinischen Akten ergibt sich, dass der Beschwerdeführer seit einem Arbeitsunfall am 1 7. Februar 2017 an einer rechtseitigen lumbosakralen Seg ment dysfunktion leidet (vgl. vorstehend E. 3.3). Das ist unbestritten. Die behandelnden Ärzte sind sich einig, dass er in seiner angestamm ten Tätigkeit als Fassadenisol eur in seiner Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt und nur noch zu 50 % leistungsfähig sei (vgl. vorstehend E. 3.2-3.4 ). In einer leichten, wechsel belastenden und rückenentlastenden Tätigkeit attestierten s ie ihm jedoch eine vollständige Arbeitsfähigkeit (vgl. vorstehend E. 3.2- 3.3 ). Angesichts dieser über ein stimmenden ärztlichen Beurteilungen drängen sich keine Zweifel an der fest gestellten uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit auf. So weit der Beschwerdeführer rügte, bei diagnostischen Methoden, die zur Erkennun g von Blockierungen durchgeführt werden, würden verschiedene Untersucher zu unterschiedlichen Ergebnissen gelangen, ist dem entgegenzuhalten, dass dies vorliegend nicht der Fall ist. Sowohl med. pract. Z.___ als auch Dr. D.___ erachteten den Beschwerdeführer in einer rückenentlastenden respektive leidens angepassten Tätigkeit voll arbeitsfähig (vgl. E. 3.2-3.3). Med. p ract. B.___ erachtete selbst eine 100%ige Arbeitsaufnahme in der angestammten Tätigkeit als zumut bar (vgl. E. 3.1). Daran vermag auch die Einwendung des Beschwerde führers, selbst einfache Bewegungen würden grosse Schmerzen verursachen, nichts zu ändern. Entgegen der Ansicht des Beschwerde führers ist die Restarbeitsfähigkeit damit rechtsgenüglich erstellt. Von weiteren medizinischen Abklärungen sind keine entscheidrelevanten neuen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb davon abzu sehen ist. 5. 5.1 Zu prüfen bleibt, wie sich die 100%ige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit in erwerblicher Hinsicht auswirkt. 5.2 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommens ver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 5.3 Der in der Beschwerdeantwort vom 30. November 2018 ( Urk. 4) dargelegte Ein kommensvergleich wurde vom Beschwerdeführer nicht beanstandet, und der von der Beschwerdegegnerin für die massgebliche Periode errechnete Invaliditätsgrad erscheint angemessen. Es ist darauf abzustellen und von einem Invaliditätsgrad in der Höhe von 9 % auszugehen. Ferner ist festzustellen, dass zur Ausübung der dem Beschwerdeführer offen stehenden Hilfstätigkeiten keine Umschulungsmass nahmen notwendig sind. Damit wurde sowohl der Anspruch auf Umschulung, wonach eine Erwerbs ein busse von mindestens 20 % vorlegen muss (vgl. vorstehend E. 1.5 ), wie auch auf eine Rente der Invalidenversicherung (vgl. vorstehend E. 1.2) zu Recht verneint. In Bezug auf die vom Beschwerdeführer beantragten Arbeitsintegrations mass nahmen bleibt darauf hinzuweisen, dass solche bei einer vollständigen Arbeits fähigkeit in einer angepassten Tätigkeit nicht notwendig sind (vgl. vorstehend E. 1.4). Damit erweist sich die Beschwerde als unbegründet und ist abzuweisen. 6. D a es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 600.-- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind sie dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin HurstStadler

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2018.00978 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichterin Philipp Gerichtsschreiberin Stadler Urteil vom 12. Februar 2019

IV.2018.00978

IV.2018.00978

IV.2018.00978 IV. Kammer

IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichterin Philipp Gerichtsschreiberin Stadler

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichterin Philipp Gerichtsschreiberin Stadler

Urteil vom 12. Februar 2019

Urteil vom 12. Februar 2019 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1980, war von Mai 2004 bis Ende Mai 2018 bei der Y.___ AG als Fassadenisoleur in einem 100%-Pensum angestellt ( Urk. 5/ 20 /2 und Urk. 5/30/3 ). Bei einem Arbeitsunfall am 1 7. Februar 2017 zog sich der Versicherte eine Verletzung am Rücken mit Ausstrahlung ins Bein zu (vgl. Schadenmeldung vom 2 0. Februar 2017; Urk. 5/6/3) und war infolgedessen vollständig arbeitsunfähig ( Urk. 5/6/4).

1. X.___, geboren 1980, war von Mai 2004 bis Ende Mai 2018 bei der Y.___ AG als Fassadenisoleur in einem 100%-Pensum angestellt ( Urk. 5/ 20 /2 und Urk. 5/30/3 ). Bei einem Arbeitsunfall am 1 7. Februar 2017 zog sich der Versicherte eine Verletzung am Rücken mit Ausstrahlung ins Bein zu (vgl. Schadenmeldung vom 2 0. Februar 2017; Urk. 5/6/3) und war infolgedessen vollständig arbeitsunfähig ( Urk. 5/6/4). Am 1 8. Juli 2017 (Eingangsdatum) meldete sich der Versicherte bei der Sozialver sicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Hinweis auf Rücken pro bleme mit Ausstrahlung ins rechte Bein zum Bezug von Leistungen der Inva lidenversiche rung an ( Urk. 5/4). Die IV-Stelle nahm Abklärungen in erwerblicher und medizinischer Hinsicht vor. Sie zog die Akten der Unfallversicherung ( Urk. 5/16) sowie der Krankentaggeldversicherung ( Urk. 5/20 und Urk. 5/32) bei, holte einen Auszug aus dem Individuellen Konto des Versicherten (IK-Auszug, Urk. 5/15) ein, und nahm den Bericht von pract. med. Z.___, Fachärztin FMH für Allgemeinmedizin, zu den Akten ( Urk. 5/29). Mit Verfügung vom 2 3. Mai 2018 ( Urk. 5/38) verneinte die IV-Stelle einen Anspruch auf Leis tungen der Invalidenversicherung, woraufhin der Versicherte mit Schreiben vom 2 5. Mai 2018 und unter Beilage neuer Arztberichte ( Urk. 5/39 und Urk. 5/41) bei der IV-Stelle Beschwerde erhob ( Urk. 5/40). In der Folge hob die IV-Stelle ihre Verfügung vom 2 3. Mai 2018 wiedererwägungsweise auf (vgl. Schreiben vom 5. Juni 2018; Urk. 5/42) und holte weitere Berichte der behandelnden Ärzte ein ( Urk. 5/46 und Urk. 5/55). Zu dieser Aktenlage nahm Dr. med. A.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, des Regionalen Ärzt lichen Dienstes (RAD) am 1 0. Juli 2018 Stellung (vgl. Urk. 5/57). Mit Verfügung vom 5. Oktober 2018 verneinte die IV-Stelle einen Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung ( Urk. 2).

Am 1 8. Juli 2017 (Eingangsdatum) meldete sich der Versicherte bei der Sozialver sicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Hinweis auf Rücken pro bleme mit Ausstrahlung ins rechte Bein zum Bezug von Leistungen der Inva lidenversiche rung an ( Urk. 5/4). Die IV-Stelle nahm Abklärungen in erwerblicher und medizinischer Hinsicht vor. Sie zog die Akten der Unfallversicherung ( Urk. 5/16) sowie der Krankentaggeldversicherung ( Urk. 5/20 und Urk. 5/32) bei, holte einen Auszug aus dem Individuellen Konto des Versicherten (IK-Auszug, Urk. 5/15) ein, und nahm den Bericht von pract. med. Z.___, Fachärztin FMH für Allgemeinmedizin, zu den Akten ( Urk. 5/29). Mit Verfügung vom 2 3. Mai 2018 ( Urk. 5/38) verneinte die IV-Stelle einen Anspruch auf Leis tungen der Invalidenversicherung, woraufhin der Versicherte mit Schreiben vom 2 5. Mai 2018 und unter Beilage neuer Arztberichte ( Urk. 5/39 und Urk. 5/41) bei der IV-Stelle Beschwerde erhob ( Urk. 5/40). In der Folge hob die IV-Stelle ihre Verfügung vom 2 3. Mai 2018 wiedererwägungsweise auf (vgl. Schreiben vom 5. Juni 2018; Urk. 5/42) und holte weitere Berichte der behandelnden Ärzte ein ( Urk. 5/46 und Urk. 5/55). Zu dieser Aktenlage nahm Dr. med. A.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, des Regionalen Ärzt lichen Dienstes (RAD) am 1 0. Juli 2018 Stellung (vgl. Urk. 5/57). Mit Verfügung vom 5. Oktober 2018 verneinte die IV-Stelle einen Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung ( Urk. 2). 2. Die Unfallversicherung ihrerseits hatte ihre Versicherungsleistungen (Heilungs kosten und Taggeldleistung) per 7. August 2017 eingestellt (vgl. Schreiben vom 3 1. Juli 2017; Urk. 5/16/104f.).

2. Die Unfallversicherung ihrerseits hatte ihre Versicherungsleistungen (Heilungs kosten und Taggeldleistung) per 7. August 2017 eingestellt (vgl. Schreiben vom 3 1. Juli 2017; Urk. 5/16/104f.). 3. Mit Eingabe vom 4. November 2018 erhob der Versicherte gegen die Verfügung vom 5. Oktober 2018 Beschwerde und beantragte sinngemäss, die angefochtene Ve r fügung vom 5. Oktober 2018 sei aufzuheben und es seien weitere medizi ni sche Abklärungen zu tätigen und die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihm mindestens Arbeitsint egrationsmassnahmen zu gewähren. Erst danach sei der Invaliden renten anspruch zu prüfen ( Urk. 1).

3. Mit Eingabe vom 4. November 2018 erhob der Versicherte gegen die Verfügung vom 5. Oktober 2018 Beschwerde und beantragte sinngemäss, die angefochtene Ve r fügung vom 5. Oktober 2018 sei aufzuheben und es seien weitere medizi ni sche Abklärungen zu tätigen und die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihm mindestens Arbeitsint egrationsmassnahmen zu gewähren. Erst danach sei der Invaliden renten anspruch zu prüfen ( Urk. 1). Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom 3 0. November 2018 ( Urk. 4) auf Abweisung der Beschwerde. Mit Verfügung vom 5. Dezember 2018 wurde dem Beschwerdeführer die Beschwerdeantwort zur Kenntnisnahme zuge stellt ( Urk. 6).

Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom 3 0. November 2018 ( Urk. 4) auf Abweisung der Beschwerde. Mit Verfügung vom 5. Dezember 2018 wurde dem Beschwerdeführer die Beschwerdeantwort zur Kenntnisnahme zuge stellt ( Urk. 6). 4. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

4. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]). Sie kann Folge von Geburtsge brechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 Bundesgesetz über die Invalidenver sicherung [IVG] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körper lichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeits markt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsun fähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]). Sie kann Folge von Geburtsge brechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 Bundesgesetz über die Invalidenver sicherung [IVG] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körper lichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeits markt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsun fähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:

1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Invalide oder von einer Invalidität (Art. 8 ATSG) bedrohte Versicherte haben gemäss Art. 8 Abs. 1 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit:

1.3 Invalide oder von einer Invalidität (Art. 8 ATSG) bedrohte Versicherte haben gemäss Art. 8 Abs. 1 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit: a. diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern; und

a. diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern; und b. die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind. b. die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind. Die Eingliederungsmassnahmen bestehen gemäss Abs. 3 in medizinischen Mass nahmen ( lit. a), Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung ( lit. a bis ), Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige berufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsvermittlung, Kapitalhilfe; lit. b) und in der Abgabe von Hilfsmitteln ( lit. d).

Die Eingliederungsmassnahmen bestehen gemäss Abs. 3 in medizinischen Mass nahmen ( lit. a), Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung ( lit. a bis ), Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige berufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsvermittlung, Kapitalhilfe; lit. b) und in der Abgabe von Hilfsmitteln ( lit. d). 1.4 Versicherte, die seit mindestens sechs Monaten zu mindestens 50 % arbeitsun fähig (Art. 6 ATSG) sind, haben Anspruch auf Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung (Integrationsmassnahmen), sofern dadurch die Voraussetzungen für die Durchführung von Massnahmen beruflicher Art geschaffen werden können (Art. 14a Abs. 1 IVG). Als Integrationsmass nah men gelten gemäss Abs. 2 gezielte, auf die berufliche Eingliederung gerichtete Massnahmen zur sozialberuflichen Rehabilitation ( lit. a) und Beschäftigungs mass nahmen ( lit. b). Es geht darum, bei denjenigen Versicherten, die aktuell nicht eingliederungsfähig sind oder deren Eingliederungsfähigkeit verloren zu gehen droht, die Eingliederungsfähigkeit herzustellen oder zu erhalten ( BBl 2005 4521 ff., 4564; Erwin Murer, Invalidenversicherung: Prävention, Früherfassung und Inte gration, Bern 2009, N. 4 und 31 zu Art. 14a IVG; Silvia Bucher, Die Integrations massnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung nach Art. 14a IVG, in: Soziale Sicherheit – Soziale Unsicherheit, Festschrift für Erwin Murer zum 65. Geburtstag, 2010, S. 111). Ist aber jemand in einer anderen zumutbaren Tätigkeit arbeitsfähig, so ist er (in dieser anderen Tätigkeit) bereits eingliede rungsfähig; er braucht keine Integrationsmassnahmen mehr, um die Eingliede rungsfähigkeit herzustellen. Es gibt keinen Grund, Massnahmen zur Ermögli chung einer beruflichen Eingliederung durchzuführen, wenn auch ohne solche Massnahmen eine berufliche Eingliederung bereits umgesetzt werden kann (BG E 137 V 1 E. 7.2.3).

1.4 Versicherte, die seit mindestens sechs Monaten zu mindestens 50 % arbeitsun fähig (Art. 6 ATSG) sind, haben Anspruch auf Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung (Integrationsmassnahmen), sofern dadurch die Voraussetzungen für die Durchführung von Massnahmen beruflicher Art geschaffen werden können (Art. 14a Abs. 1 IVG). Als Integrationsmass nah men gelten gemäss Abs. 2 gezielte, auf die berufliche Eingliederung gerichtete Massnahmen zur sozialberuflichen Rehabilitation ( lit. a) und Beschäftigungs mass nahmen ( lit. b). Es geht darum, bei denjenigen Versicherten, die aktuell nicht eingliederungsfähig sind oder deren Eingliederungsfähigkeit verloren zu gehen droht, die Eingliederungsfähigkeit herzustellen oder zu erhalten ( BBl 2005 4521 ff., 4564; Erwin Murer, Invalidenversicherung: Prävention, Früherfassung und Inte gration, Bern 2009, N. 4 und 31 zu Art. 14a IVG; Silvia Bucher, Die Integrations massnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung nach Art. 14a IVG, in: Soziale Sicherheit – Soziale Unsicherheit, Festschrift für Erwin Murer zum 65. Geburtstag, 2010, S. 111). Ist aber jemand in einer anderen zumutbaren Tätigkeit arbeitsfähig, so ist er (in dieser anderen Tätigkeit) bereits eingliede rungsfähig; er braucht keine Integrationsmassnahmen mehr, um die Eingliede rungsfähigkeit herzustellen. Es gibt keinen Grund, Massnahmen zur Ermögli chung einer beruflichen Eingliederung durchzuführen, wenn auch ohne solche Massnahmen eine berufliche Eingliederung bereits umgesetzt werden kann (BG E 137 V 1 E. 7.2.3). 1.5 Gemäss Art. 17 IVG hat die versicherte Person Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann ( Abs. 1). Der Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit ist die Wiedereinschulung in den bisherigen Beruf gleichgestellt ( Abs. 2). Als Um schu lung gelten gemäss Art. 6 Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) Ausbildungsmassnahmen, die Versicherte nach Abschluss einer erstmaligen beruflichen Ausbildung oder nach Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ohne vor gängige berufliche Ausbildung wegen ihrer Invalidität zur Erhaltung oder Ver bes serung der Erwerbsfähigkeit benötigen.

1.5 Gemäss Art. 17 IVG hat die versicherte Person Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann ( Abs. 1). Der Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit ist die Wiedereinschulung in den bisherigen Beruf gleichgestellt ( Abs. 2). Als Um schu lung gelten gemäss Art. 6 Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) Ausbildungsmassnahmen, die Versicherte nach Abschluss einer erstmaligen beruflichen Ausbildung oder nach Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ohne vor gängige berufliche Ausbildung wegen ihrer Invalidität zur Erhaltung oder Ver bes serung der Erwerbsfähigkeit benötigen. Der Anspruch auf Umschulung setzt voraus, dass die versicherte Person wegen der Art und Schwere des Gesundheitsschadens im bisher ausgeübten Beruf und in den für sie ohne zusätzliche berufliche Ausbildung offen stehenden zumut baren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbsein busse von etwa 20 % erleidet, wobei es sich um einen blossen Richtwert handelt (BGE 124 V 108 E. 2a und b mit Hinweisen; vgl. auch BGE 130 V 488 E. 4.2; AHI 2000 S. 27 E. 2b und S. 62 E. 1 je mit Hinweisen).

Der Anspruch auf Umschulung setzt voraus, dass die versicherte Person wegen der Art und Schwere des Gesundheitsschadens im bisher ausgeübten Beruf und in den für sie ohne zusätzliche berufliche Ausbildung offen stehenden zumut baren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbsein busse von etwa 20 % erleidet, wobei es sich um einen blossen Richtwert handelt (BGE 124 V 108 E. 2a und b mit Hinweisen; vgl. auch BGE 130 V 488 E. 4.2; AHI 2000 S. 27 E. 2b und S. 62 E. 1 je mit Hinweisen). 1.6 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).

1.6 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 2.

2. 2.1 In der angefochtenen Verfügung vom 5. Oktober 2018 ( Urk. 2) sowie in der Be schwerdeantwort vom 3 0. November 2018 ( Urk. 4) hielt die Beschwerdegegnerin fest, gestützt auf die medizinischen Abklärungen sei von keiner langandauernden gesundheitlichen Einschränkung auszugehen. Selbst wenn jedoch von einer dauerhaften Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Fassaden iso l eur ausgegangen werde, würde trotzdem kein Anspruch auf eine Invaliden rente oder auf eine Umschulung bestehen, sei doch zumindest in einer ange passten Tätigkeit eine uneingeschränkte Arbeits fähigkeit ausgewiesen. Aus einem in diesem Fall durchzuführenden Einkommensvergleich würde kein anspruchs begründender Invaliditätsgrad resultieren.

2.1 In der angefochtenen Verfügung vom 5. Oktober 2018 ( Urk. 2) sowie in der Be schwerdeantwort vom 3 0. November 2018 ( Urk. 4) hielt die Beschwerdegegnerin fest, gestützt auf die medizinischen Abklärungen sei von keiner langandauernden gesundheitlichen Einschränkung auszugehen. Selbst wenn jedoch von einer dauerhaften Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Fassaden iso l eur ausgegangen werde, würde trotzdem kein Anspruch auf eine Invaliden rente oder auf eine Umschulung bestehen, sei doch zumindest in einer ange passten Tätigkeit eine uneingeschränkte Arbeits fähigkeit ausgewiesen. Aus einem in diesem Fall durchzuführenden Einkommensvergleich würde kein anspruchs begründender Invaliditätsgrad resultieren. 2.2 Demgegenüber machte der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde vom 4. Novem b er 2018 ( Urk. 1) zusammengefasst geltend, die medizinische Einschätz ung sei zu relativieren. Die diagnostischen Methoden zur Erkennung einer Blockie rung seien nicht zuverlässig und würden zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Deshalb könne nicht auf die ärztliche Einschätzung abgestellt werde, f ühle er sich doch nicht in der Lage einer Tätigkeit nachzugehen, da selbst einfachste Bewegungen grosse Schmerzen verursachen würden.

2.2 Demgegenüber machte der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde vom 4. Novem b er 2018 ( Urk. 1) zusammengefasst geltend, die medizinische Einschätz ung sei zu relativieren. Die diagnostischen Methoden zur Erkennung einer Blockie rung seien nicht zuverlässig und würden zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Deshalb könne nicht auf die ärztliche Einschätzung abgestellt werde, f ühle er sich doch nicht in der Lage einer Tätigkeit nachzugehen, da selbst einfachste Bewegungen grosse Schmerzen verursachen würden. 3.

3. 3.1 Nach einem Stolper unfall am 1 7. Februar 2017 beim Tragen einer schweren Last (vgl. Urk. 5/16/15) diagnost izierte med. pract. B.___, Facharzt für Allge mein m edizin FMH, beim Beschwerdeführer ein akutes lumbospondylogenes Schmerzsyndrom auf der linken Seite traumatische r Genese, sowie ein en Ver dacht auf eine Diskopathie und attestierte dem Beschwerdeführer eine vollstän dige Arbeitsunfähigkeit (vgl. Arztzeugnis UVG vom 2 7. Februar 2017; Urk. 5/16/20). Ein e am 2 1. März 2017 durchgeführte Magnetresonanztomo gra phie (MRI) der Lendenwirbelsäule (LWS) zeigt e ein en anatomischen Normal befund ohne posttraumatische oder de generative Veränderungen. Es gebe keinen Hinweis auf eine Neurokompression (vgl. Arztbericht vom 2 2. März 2017; Urk. 5/16/30). Aufgrund persistierender Schmerzen in der LWS mit Ausstrahlung in den rechten Ober- und Unterschenkel sowie mit Ausstrahlung im Bereich der Brustwirbelsäule überwies med. pract. B.___ den Beschwerdeführer an Dr. med. C.___, Spezialarzt FMH für Rheumatologie und Physikalische Medizin, zur rheumatologischen Konsultation (vgl. ärztlicher Zwischenbericht vom 2 0. April 2017; Urk. 5/16/51), welche am 8. Mai 2017 stattfand. Im Rahmen dieser inter pretierte Dr. C.___ die Schmerzen des Beschwerdeführers als Ansatztendinose der Spina iliaca posterior superior rechts. Angesichts des in der MRI-Abklärung ersichtlichen Normbefundes könne von einer guten Langzeitprognose ausge gangen werden. Dr. C.___ attestierte dem Beschwerdeführer in seiner bishe ri gen Tätigkeit als Fassadenisol eur aktuell eine vollständige Arbeitsunfähigkeit, wobei in den kommenden Wochen ein Arbeits versuch gewagt werden sollte (vgl. Arztbericht vom 9. Mai 2017; Urk. 5/16/55f.). Im Verlauf klagte der Beschwer deführer gemäss med. pract. B.___ weiterhin über persistierende tieflumbale Rückenschmerzen mit Muskulaturblockade n jedoch keine ausstrahlenden Schmer zen mehr. Med. p ract. B.___ erachtete eine 100%ige Arbeitsaufnahme ab August 2017 als zumutbar (vgl. ärztlicher Zwischenbericht vom 7. Juli 2017; Urk. 5/16/79).

3.1 Nach einem Stolper unfall am 1 7. Februar 2017 beim Tragen einer schweren Last (vgl. Urk. 5/16/15) diagnost izierte med. pract. B.___, Facharzt für Allge mein m edizin FMH, beim Beschwerdeführer ein akutes lumbospondylogenes Schmerzsyndrom auf der linken Seite traumatische r Genese, sowie ein en Ver dacht auf eine Diskopathie und attestierte dem Beschwerdeführer eine vollstän dige Arbeitsunfähigkeit (vgl. Arztzeugnis UVG vom 2 7. Februar 2017; Urk. 5/16/20). Ein e am 2 1. März 2017 durchgeführte Magnetresonanztomo gra phie (MRI) der Lendenwirbelsäule (LWS) zeigt e ein en anatomischen Normal befund ohne posttraumatische oder de generative Veränderungen. Es gebe keinen Hinweis auf eine Neurokompression (vgl. Arztbericht vom 2 2. März 2017; Urk. 5/16/30). Aufgrund persistierender Schmerzen in der LWS mit Ausstrahlung in den rechten Ober- und Unterschenkel sowie mit Ausstrahlung im Bereich der Brustwirbelsäule überwies med. pract. B.___ den Beschwerdeführer an Dr. med. C.___, Spezialarzt FMH für Rheumatologie und Physikalische Medizin, zur rheumatologischen Konsultation (vgl. ärztlicher Zwischenbericht vom 2 0. April 2017; Urk. 5/16/51), welche am 8. Mai 2017 stattfand. Im Rahmen dieser inter pretierte Dr. C.___ die Schmerzen des Beschwerdeführers als Ansatztendinose der Spina iliaca posterior superior rechts. Angesichts des in der MRI-Abklärung ersichtlichen Normbefundes könne von einer guten Langzeitprognose ausge gangen werden. Dr. C.___ attestierte dem Beschwerdeführer in seiner bishe ri gen Tätigkeit als Fassadenisol eur aktuell eine vollständige Arbeitsunfähigkeit, wobei in den kommenden Wochen ein Arbeits versuch gewagt werden sollte (vgl. Arztbericht vom 9. Mai 2017; Urk. 5/16/55f.). Im Verlauf klagte der Beschwer deführer gemäss med. pract. B.___ weiterhin über persistierende tieflumbale Rückenschmerzen mit Muskulaturblockade n jedoch keine ausstrahlenden Schmer zen mehr. Med. p ract. B.___ erachtete eine 100%ige Arbeitsaufnahme ab August 2017 als zumutbar (vgl. ärztlicher Zwischenbericht vom 7. Juli 2017; Urk. 5/16/79). 3.2 Nachdem die Unfallversicherung ihre Leistungen per 7. August 2017 eingestellt hatte, veranlasste die Krankenversicherung eine medizinische Beurteilung durch med. pract. Z.___ (vgl. Urk. 5/20/7). In ihrem Bericht vom 2 2. Februar 2018 (Urk. 5/29) konstatierte sie, es zeige sich ein therapieresistentes lumbo vertebrales Schmerzsyndrom L4-S1 mit Schmerzausstrahlung ins rechte Bein. Ausserdem würden deutliche Verkürzungen der Hamstringmuskulatur und der Waden muskulatur auffallen. Zusätzlich seien deutliche Tendinosen entlang des Beins zu finden. Die Ursache dafür sei unklar, erhalte der Beschwerdeführer doch bereits seit drei Monaten regelmässige Physiotherapie n, weshalb grundsätzlich eine Verbesserung der Symptome zu erwarten wäre. Um eine chronische rheu matische Ursache auszuschliessen, sei eine rheumatologische Abklärung zu empfehlen. Hinsichtlich der Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit hielt med. pract. Z.___ fest, aus der Hocke Gewichte heben sowie generell grössere Gewichte tragen und Drehungen in der LWS seien nicht mehr möglich und würden die Arbeitsfähigkeit einschränken. Stehen und Sitzen mit Unterbrüch en sei hingegen möglich. Sie empfahl eine Umstellung/Umschulung auf leichtere Arbeiten oder das Führen von Baumaschinen im Sinne einer rückenentlastenden Tätigkeit. Im Rahmen der Untersuchung habe der Beschwerdeführer ausserdem angegeben, dass er versuche, die Arbeitsunfähigkeit auf 40 % zu reduzieren. Med. p ract. Z.___ attestierte dem Beschwerdeführer ab dem 1 7. März 2018 eine 100%ige Arbeitsfähigkeit, allerdings mit einer Leistungseinschränkung von 40 % und einer Tragfähigkei t von Lasten bis zu 15 kg ( Urk. 5/29 und Urk. 5/32/1).

3.2 Nachdem die Unfallversicherung ihre Leistungen per 7. August 2017 eingestellt hatte, veranlasste die Krankenversicherung eine medizinische Beurteilung durch med. pract. Z.___ (vgl. Urk. 5/20/7). In ihrem Bericht vom 2 2. Februar 2018 (Urk. 5/29) konstatierte sie, es zeige sich ein therapieresistentes lumbo vertebrales Schmerzsyndrom L4-S1 mit Schmerzausstrahlung ins rechte Bein. Ausserdem würden deutliche Verkürzungen der Hamstringmuskulatur und der Waden muskulatur auffallen. Zusätzlich seien deutliche Tendinosen entlang des Beins zu finden. Die Ursache dafür sei unklar, erhalte der Beschwerdeführer doch bereits seit drei Monaten regelmässige Physiotherapie n, weshalb grundsätzlich eine Verbesserung der Symptome zu erwarten wäre. Um eine chronische rheu matische Ursache auszuschliessen, sei eine rheumatologische Abklärung zu empfehlen. Hinsichtlich der Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit hielt med. pract. Z.___ fest, aus der Hocke Gewichte heben sowie generell grössere Gewichte tragen und Drehungen in der LWS seien nicht mehr möglich und würden die Arbeitsfähigkeit einschränken. Stehen und Sitzen mit Unterbrüch en sei hingegen möglich. Sie empfahl eine Umstellung/Umschulung auf leichtere Arbeiten oder das Führen von Baumaschinen im Sinne einer rückenentlastenden Tätigkeit. Im Rahmen der Untersuchung habe der Beschwerdeführer ausserdem angegeben, dass er versuche, die Arbeitsunfähigkeit auf 40 % zu reduzieren. Med. p ract. Z.___ attestierte dem Beschwerdeführer ab dem 1 7. März 2018 eine 100%ige Arbeitsfähigkeit, allerdings mit einer Leistungseinschränkung von 40 % und einer Tragfähigkei t von Lasten bis zu 15 kg ( Urk. 5/29 und Urk. 5/32/1). 3.3 Seit April 2018 war der Beschwerdeführer bei Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Rheumatologie sowie für Physikalische Medizin und Rehabilitation, in Abklärung und Behandlung. Dr. D.___ berichtete, es fände sich eine Seg ment dysfunktion bei L5/S 1. Die Dolenz sei dort lumbosakral rechts auch mit glutealen Triggerpunkten zu lokalisieren. Im Verlauf unter körperlicher Schonung habe die vormals bestandene Hamstringsdolenz gebessert werden könne n. Dr. D.___ atte stierte dem Beschwerdeführer seit Mitte April 2018 ein e 50%ige Arbeits unfähigkeit (vgl. Arztbericht vom 3 0. Mai 2018; Urk. 5/41). In seinem Verlaufs bericht vom 2 1. Juni 2018 ( Urk. 5/46) fasste Dr. D.___ folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit zusammen :

3.3 Seit April 2018 war der Beschwerdeführer bei Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Rheumatologie sowie für Physikalische Medizin und Rehabilitation, in Abklärung und Behandlung. Dr. D.___ berichtete, es fände sich eine Seg ment dysfunktion bei L5/S 1. Die Dolenz sei dort lumbosakral rechts auch mit glutealen Triggerpunkten zu lokalisieren. Im Verlauf unter körperlicher Schonung habe die vormals bestandene Hamstringsdolenz gebessert werden könne n. Dr. D.___ atte stierte dem Beschwerdeführer seit Mitte April 2018 ein e 50%ige Arbeits unfähigkeit (vgl. Arztbericht vom 3 0. Mai 2018; Urk. 5/41). In seinem Verlaufs bericht vom 2 1. Juni 2018 ( Urk. 5/46) fasste Dr. D.___ folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit zusammen : - Segmentdysfunktion lumbosakral mit Lumbo-Glutalgie rechts

Segmentdysfunktion lumbosakral mit Lumbo-Glutalgie rechts - Persistente lokalisierte Schmerzen am Tuber ischiadicum rechts nach Kontusion bei Sturz bei der Arbeit im Februar 2017

Persistente lokalisierte Schmerzen am Tuber ischiadicum rechts nach Kontusion bei Sturz bei der Arbeit im Februar 2017 - Mögliche milde Bursitis ischiadica

Mögliche milde Bursitis ischiadica - Ohne Läsion der Hamstringaufhängung

Ohne Läsion der Hamstringaufhängung - Sekundäre Myotendoperiostose der Hamstrings

Sekundäre Myotendoperiostose der Hamstrings Dr. D.___ hielt weiter fest, es würden Funktionseins chränkungen für das repe titive B ücken sowie für die Einnahme von längerdauernden Zwangshal tungen mit Rumpf und Beinen bestehen. Auch das repetitive Heben von Lasten über 15 kg sei auf ein Tagespensum bezogen stark belastend und limitierend. Auf grund der ungewissen Prognose sei es aus rheumatologischer Sicht durchaus vertretbar, dass sich der Beschwerdeführer beruflich neu orientieren möchte. Dies bezüglich wäre eine Unterstützung durch die Beschwerdegegnerin ange bracht. In der bisherigen Tätigkeit als Fassadenisoleur sei ihm ein Arbeitspensum von maximal 4 Stunden pro Tag zumutbar. In einer leidensangepassten Tätigkeit hingegen könne er 8 Stunden pro Tag arbeiten.

Dr. D.___ hielt weiter fest, es würden Funktionseins chränkungen für das repe titive B ücken sowie für die Einnahme von längerdauernden Zwangshal tungen mit Rumpf und Beinen bestehen. Auch das repetitive Heben von Lasten über 15 kg sei auf ein Tagespensum bezogen stark belastend und limitierend. Auf grund der ungewissen Prognose sei es aus rheumatologischer Sicht durchaus vertretbar, dass sich der Beschwerdeführer beruflich neu orientieren möchte. Dies bezüglich wäre eine Unterstützung durch die Beschwerdegegnerin ange bracht. In der bisherigen Tätigkeit als Fassadenisoleur sei ihm ein Arbeitspensum von maximal 4 Stunden pro Tag zumutbar. In einer leidensangepassten Tätigkeit hingegen könne er 8 Stunden pro Tag arbeiten. 3.4 Der Beschwerdeführer ist ausserdem bei Dr. E.___, Chiropraktor SCG /ECU, in Behandlung. Dieser berichtete am 1 7. August 2018 ( Urk. 5/55), der Heilverlauf zeige sich aufgrund des etwas chronifizierten Zustands eher zaghaft. Trotzdem sei subjektiv wie objektiv eine Schmerzlinderung und eine Verbesse rung der Beweglichkeit zu verzeichnen. Starke mechanische Belastungen und das Heben und Tragen von schweren Lasten würden bestehende Schmerzsyndrome verschlimmern und diskogenen Syndromen Vorschub leisten. Dadurch würde der ohnehin schon chronifizierte Heilverlauf weiter verzögert werden. Dr. E.___ attestierte dem Beschwerdeführer in seiner angestammten Tätigkeit aktuell eine Arbeitsfähigkeit von 50 % und erwartete eine weitere Verbesserung.

3.4 Der Beschwerdeführer ist ausserdem bei Dr. E.___, Chiropraktor SCG /ECU, in Behandlung. Dieser berichtete am 1 7. August 2018 ( Urk. 5/55), der Heilverlauf zeige sich aufgrund des etwas chronifizierten Zustands eher zaghaft. Trotzdem sei subjektiv wie objektiv eine Schmerzlinderung und eine Verbesse rung der Beweglichkeit zu verzeichnen. Starke mechanische Belastungen und das Heben und Tragen von schweren Lasten würden bestehende Schmerzsyndrome verschlimmern und diskogenen Syndromen Vorschub leisten. Dadurch würde der ohnehin schon chronifizierte Heilverlauf weiter verzögert werden. Dr. E.___ attestierte dem Beschwerdeführer in seiner angestammten Tätigkeit aktuell eine Arbeitsfähigkeit von 50 % und erwartete eine weitere Verbesserung. 3.5 Zu den gesamten Vorakten nahm RAD-Arzt Dr. A.___ am 1 0. Juli 2018 Stellung (vgl. Feststellungsblatt; Urk. 5/57 S. 3f.) und konstatierte, bei der segmentalen Dysfunktion handle es sich um eine Blockierung, welche eine chirotherapeutisch gut behandelbare Funktionsbeeinträchtigung darstelle. Es sei entsprechend davon auszugehen, dass keine länger andauernde Arbeitsunfähigkeit wegen Blockierung vorliege. Für leichte r ückenschonende Tätigkeiten habe durchgehend keine Arbeitsunfähigkeit bestanden.

3.5 Zu den gesamten Vorakten nahm RAD-Arzt Dr. A.___ am 1 0. Juli 2018 Stellung (vgl. Feststellungsblatt; Urk. 5/57 S. 3f.) und konstatierte, bei der segmentalen Dysfunktion handle es sich um eine Blockierung, welche eine chirotherapeutisch gut behandelbare Funktionsbeeinträchtigung darstelle. Es sei entsprechend davon auszugehen, dass keine länger andauernde Arbeitsunfähigkeit wegen Blockierung vorliege. Für leichte r ückenschonende Tätigkeiten habe durchgehend keine Arbeitsunfähigkeit bestanden. 4.

4. 4.1 Die Beschwerdegegnerin verneinte in ihrer angefochtenen Verfügung vom 5. Okto ber 2018 ( Urk. 2) sämtliche Leistungen der Invalidenversicherung mit der Begründung, es liege kein langandauernder Gesundheitsschaden im invaliden-ver sicherungsrechtlichen Sinn vor. In ihrer Beschwerdeantwort vom 30. Novem ber 2018 ( Urk. 4) präzisierte sie, es bestehe weder ein Anspruch auf Umschulung noch auf eine Rente der Invalidenversicherung. Sie stützte sich bei ihrer Ent scheidung auf die Einschätzung ihre s RAD- Arztes (vgl. E. 3.5 ).

4.1 Die Beschwerdegegnerin verneinte in ihrer angefochtenen Verfügung vom 5. Okto ber 2018 ( Urk. 2) sämtliche Leistungen der Invalidenversicherung mit der Begründung, es liege kein langandauernder Gesundheitsschaden im invaliden-ver sicherungsrechtlichen Sinn vor. In ihrer Beschwerdeantwort vom 30. Novem ber 2018 ( Urk. 4) präzisierte sie, es bestehe weder ein Anspruch auf Umschulung noch auf eine Rente der Invalidenversicherung. Sie stützte sich bei ihrer Ent scheidung auf die Einschätzung ihre s RAD- Arztes (vgl. E. 3.5 ). 4.2 Aus den medizinischen Akten ergibt sich, dass der Beschwerdeführer seit einem Arbeitsunfall am 1 7. Februar 2017 an einer rechtseitigen lumbosakralen Seg ment dysfunktion leidet (vgl. vorstehend E. 3.3). Das ist unbestritten.

4.2 Aus den medizinischen Akten ergibt sich, dass der Beschwerdeführer seit einem Arbeitsunfall am 1 7. Februar 2017 an einer rechtseitigen lumbosakralen Seg ment dysfunktion leidet (vgl. vorstehend E. 3.3). Das ist unbestritten. Die behandelnden Ärzte sind sich einig, dass er in seiner angestamm ten Tätigkeit als Fassadenisol eur in seiner Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt und nur noch zu 50 % leistungsfähig sei (vgl. vorstehend E. 3.2-3.4 ). In einer leichten, wechsel belastenden und rückenentlastenden Tätigkeit attestierten s ie ihm jedoch eine vollständige Arbeitsfähigkeit (vgl. vorstehend E. 3.2- 3.3 ). Angesichts dieser über ein stimmenden ärztlichen Beurteilungen drängen sich keine Zweifel an der fest gestellten uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit auf. So weit der Beschwerdeführer rügte, bei diagnostischen Methoden, die zur Erkennun g von Blockierungen durchgeführt werden, würden verschiedene Untersucher zu unterschiedlichen Ergebnissen gelangen, ist dem entgegenzuhalten, dass dies vorliegend nicht der Fall ist. Sowohl med. pract. Z.___ als auch Dr. D.___ erachteten den Beschwerdeführer in einer rückenentlastenden respektive leidens angepassten Tätigkeit voll arbeitsfähig (vgl. E. 3.2-3.3). Med. p ract. B.___ erachtete selbst eine 100%ige Arbeitsaufnahme in der angestammten Tätigkeit als zumut bar (vgl. E. 3.1). Daran vermag auch die Einwendung des Beschwerde führers, selbst einfache Bewegungen würden grosse Schmerzen verursachen, nichts zu ändern. Entgegen der Ansicht des Beschwerde führers ist die Restarbeitsfähigkeit damit rechtsgenüglich erstellt. Von weiteren medizinischen Abklärungen sind keine entscheidrelevanten neuen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb davon abzu sehen ist.

Die behandelnden Ärzte sind sich einig, dass er in seiner angestamm ten Tätigkeit als Fassadenisol eur in seiner Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt und nur noch zu 50 % leistungsfähig sei (vgl. vorstehend E. 3.2-3.4 ). In einer leichten, wechsel belastenden und rückenentlastenden Tätigkeit attestierten s ie ihm jedoch eine vollständige Arbeitsfähigkeit (vgl. vorstehend E. 3.2- 3.3 ). Angesichts dieser über ein stimmenden ärztlichen Beurteilungen drängen sich keine Zweifel an der fest gestellten uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit auf. So weit der Beschwerdeführer rügte, bei diagnostischen Methoden, die zur Erkennun g von Blockierungen durchgeführt werden, würden verschiedene Untersucher zu unterschiedlichen Ergebnissen gelangen, ist dem entgegenzuhalten, dass dies vorliegend nicht der Fall ist. Sowohl med. pract. Z.___ als auch Dr. D.___ erachteten den Beschwerdeführer in einer rückenentlastenden respektive leidens angepassten Tätigkeit voll arbeitsfähig (vgl. E. 3.2-3.3). Med. p ract. B.___ erachtete selbst eine 100%ige Arbeitsaufnahme in der angestammten Tätigkeit als zumut bar (vgl. E. 3.1). Daran vermag auch die Einwendung des Beschwerde führers, selbst einfache Bewegungen würden grosse Schmerzen verursachen, nichts zu ändern. Entgegen der Ansicht des Beschwerde führers ist die Restarbeitsfähigkeit damit rechtsgenüglich erstellt. Von weiteren medizinischen Abklärungen sind keine entscheidrelevanten neuen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb davon abzu sehen ist. 5.

5. 5.1 Zu prüfen bleibt, wie sich die 100%ige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit in erwerblicher Hinsicht auswirkt.

5.1 Zu prüfen bleibt, wie sich die 100%ige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit in erwerblicher Hinsicht auswirkt. 5.2 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommens ver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).

5.2 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommens ver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 5.3 Der in der Beschwerdeantwort vom 30. November 2018 ( Urk. 4) dargelegte Ein kommensvergleich wurde vom Beschwerdeführer nicht beanstandet, und der von der Beschwerdegegnerin für die massgebliche Periode errechnete Invaliditätsgrad erscheint angemessen. Es ist darauf abzustellen und von einem Invaliditätsgrad in der Höhe von 9 % auszugehen. Ferner ist festzustellen, dass zur Ausübung der dem Beschwerdeführer offen stehenden Hilfstätigkeiten keine Umschulungsmass nahmen notwendig sind.

5.3 Der in der Beschwerdeantwort vom 30. November 2018 ( Urk. 4) dargelegte Ein kommensvergleich wurde vom Beschwerdeführer nicht beanstandet, und der von der Beschwerdegegnerin für die massgebliche Periode errechnete Invaliditätsgrad erscheint angemessen. Es ist darauf abzustellen und von einem Invaliditätsgrad in der Höhe von 9 % auszugehen. Ferner ist festzustellen, dass zur Ausübung der dem Beschwerdeführer offen stehenden Hilfstätigkeiten keine Umschulungsmass nahmen notwendig sind. Damit wurde sowohl der Anspruch auf Umschulung, wonach eine Erwerbs ein busse von mindestens 20 % vorlegen muss (vgl. vorstehend E. 1.5 ), wie auch auf eine Rente der Invalidenversicherung (vgl. vorstehend E. 1.2) zu Recht verneint. In Bezug auf die vom Beschwerdeführer beantragten Arbeitsintegrations mass nahmen bleibt darauf hinzuweisen, dass solche bei einer vollständigen Arbeits fähigkeit in einer angepassten Tätigkeit nicht notwendig sind (vgl. vorstehend E. 1.4).

Damit wurde sowohl der Anspruch auf Umschulung, wonach eine Erwerbs ein busse von mindestens 20 % vorlegen muss (vgl. vorstehend E. 1.5 ), wie auch auf eine Rente der Invalidenversicherung (vgl. vorstehend E. 1.2) zu Recht verneint. In Bezug auf die vom Beschwerdeführer beantragten Arbeitsintegrations mass nahmen bleibt darauf hinzuweisen, dass solche bei einer vollständigen Arbeits fähigkeit in einer angepassten Tätigkeit nicht notwendig sind (vgl. vorstehend E. 1.4). Damit erweist sich die Beschwerde als unbegründet und ist abzuweisen.

Damit erweist sich die Beschwerde als unbegründet und ist abzuweisen. 6. D a es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 600.-- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind sie dem Beschwerdeführer aufzuerlegen.

6. D a es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 600.-- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind sie dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___

X.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

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