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Unter die Arthritis fallen entzündliche Erkrankungen der Gelenke. Die Entzündung geht von der Gelenkmembran aus. Das Gelenk schwillt an, überwärmt sich, schmerzt und ist in seiner Funktion beeinträchtigt. Ohne angemessene Behandlung kann das entzündete Gelenk in kurzer Zeit stark Schaden nehmen.
Bakterielle Arthritis
Eine akute Gelenkentzündung kann durch das Eindringen von Bakterien entstehen. Deshalb sollte man nach einem Hundebiss in die Hand unbedingt einen Arzt aufsuchen.
Rheumatoide Arthritis
Die am meisten verbreitete Form von Arthritis ist die rheumatoide Arthritis (RA). Sie befällt vor allem die Finger- und Handgelenke – und zwar symmetrisch, also dieselben Gelenke in der linken und der rechten Körperhälfte. Die RA kann Gelenke völlig zerstören. Deshalb ist es wichtig, sie frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Moderne Basismedikamente hemmen die Entzündung, lindern die Schmerzen, bremsen die Zerstörung der Gelenke und erhalten ihre Funktion.
Gegen 1% der Bevölkerung ist von RA betroffen. Mit einem Anteil von gegen 70% erkranken überwiegend Frauen. Die Betroffenen kämpfen mit chronischen und akuten Gelenkschmerzen. Alltägliche Bewegungen und Handgriffe in Beruf, Haushalt und Freizeit fallen ihnen enorm schwer.
Weitere Formen von Arthritis
Aus der Fülle der weiteren chronischen entzündlichen Gelenkerkrankungen sei die Psoriasis-Arthritis herausgegriffen. Sie verursacht neben der Schuppenflechte (Hauterkrankung) Entzündungen der Gelenke, der Wirbelsäule und der Weichteile. Am häufigsten befällt sie Finger- und Zehengelenke – und zwar eher asymmetrisch (im Unterschied zur RA). Charakteristisch für die Psoriasis-Arthritis sind wurstförmige Verdickungen der Finger und Veränderungen der Finger- und der Zehennägel.