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Im Mai steht das Einblatt als Zimmerpflanze des Monats im Rampenlicht. Der botanische Name des Einblatt, Spathiphyllum, leitet sich von den griechischen Wörtern für „Spatel“ und „Blatt“ ab und bezieht sich auf das gestielte Hochblatt der Pflanze.
Herkunft des Einblatts
Das Einblatt stammt aus den tropischen Regenwäldern Kolumbiens und Venezuelas. Es ist eine echte Schattenpflanze, die eine warme, feuchte Umgebung liebt. 1870 wurde die Pflanze nach Europa eingeführt und hat seitdem eine stürmische Entwicklung erlebt. Während es in den 1980er Jahren noch einige wenige Sorten gab, die von der Art S. walisii abstammten, gibt es heute eine große Anzahl von Kultursorten.
Darauf sollten Sie beim Kauf von Spathiphyllum achten
- Größe und Erscheinungsform: Beim Kauf des Einblatts sind besonders die Topfgröße, Durchmesser und Stärke der Pflanze, die Größe der Hochblätter, die Wuchsform der Pflanze (kompakt oder locker aufgebaut), die Anzahl der Knospen oder Blütenstiele pro Pflanze und deren Reife zu beachten.
- Gesundheit: Darüber hinaus ist es wichtig, dass die Pflanze gesund ist, also ohne Schädlinge und Krankheiten.
- Beschädigungen: Wenn der Blütenstand oder die Blätter beschädigt oder verschmutzt sind, ist dies oft eine Folge von Transport oder Lagerung.
- Blatt und Blüte: Es können sich verwelkte Blüten an der Pflanze befinden, oder die Pflanze kann gelbe Blätter aufweisen. Durch Kälteschäden oder Sonnenbrand können sich Flecken auf den Blättern bilden. Tierische oder pflanzliche Schadorganismen treten während der Vermarktungsphase praktisch nicht auf.
- Feuchtigkeit: Ist der Wurzelballen zu trocken, lässt das Einblatt schnell die Blätter hängen.
Sortimentsauswahl Einblatt
Es sind mehr als 50 verschiedene Kultursorten des Einblatts bekannt, wobei der Unterschied hauptsächlich in der Größe der Pflanze, der Blätter und des Blütenstandes besteht. Die Pflanze kann wegen ihrer schönen, tiefgrünen Blätter fast zu den Grünpflanzen gezählt werden. Es gibt eine einzige buntblättrige Sorte. Die Hochblätter sind fast alle weiß oder manchmal leicht grünlich. Neuere Sorten haben mehr oder größere Hochblätter. Die Anzahl der Blütenstände und deren Größe sollten immer im ausgewogenen Verhältnis zum Grün der Pflanze stehen.
Im aktuellen Sortiment gibt es auch Pflanzen mit gefärbten Hochblättern.
Pflegetipps
- Die Pflanze benötigt einen hellen Standort, nicht in greller Sonne bei etwa 18 – 22 °C.
- Das Einblatt sollte regelmäßig mit lauwarmem Wasser gegossen werden. Wenn die Blätter schlappen, ist der Wurzelballen ausgetrocknet.
- Das regelmäßige Besprühen der Pflanze mit lauwarmem Wasser gefällt ihr ebenso, wie eine regelmäßige Düngung.
- Es ist auch zu empfehlen, abgestorbene Blütenstände zu entfernen.
- Um die Pflanze für mehrere Jahre zur Blüte zu bringen, ist eine Winterruhe erforderlich. Stellen Sie die Pflanze etwa sechs bis acht Wochen lang bei einer Temperatur von 15 °C an einen hellen Ort und sie wird danach wieder reichlich blühen.
- Im Sommer kann die Pflanze auch in den Garten oder auf die Terrasse gestellt werden, sie sollte aber keinem grellen Sonnenlicht ausgesetzt sein.