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Wer einmal in El Salvador war, kommt aus dem Schwärmen nicht mehr heraus. Das kleine Land ist geprägt durch eine Kette von Vulkanen und Hochebenen. Der höchste Berg ist der El Pital an der Grenze zu Guatemala mit 2730m, der höchste Vulkan der Santa Ana im Westen, mit einer Höhe von 2365m. Mit einer Fläche von 21‘041 km2 ist El Salvador gerade einmal halb so gross wie die Schweiz und damit das kleinste Land Zentralamerikas. Im Nordwesten grenz es an Gutatemala, im Nordosten an Honduras und im Süden an den Pazifik. Tropische Paradiese, üppig grüne Nationalparks, kolonialen Glanz vor der Kulisse unberührter Vulkanseen, grelle Farben und wilde Kreativität begründen den unerschüttlichen Stolz der Einheimischen auf ihr schönes Land. Wegen der hohen Kriminalitätsrate hat El Salvador aber leider bei Touristen heute einen sehr schlechten Ruf. Die Mordrate in El Salvador gilt als die höchste des ganzen amerikanischen Kontinents. Das trifft vor allem auf die Hauptstadt San Salvador zu, wo man nachts besser nicht allein durch dunkle Gassen streicht. Für den Transport zur Unterkunft benutzt man am besten nur offizielle Taxis.
Auf dem Land und in den Dörfern des Hochlands hingegen kann man sich problemlos und ohne Furcht bewegen. Die Leute sind sehr gastfreundlich, hilfsbereit und offen.
Ca. 90 % der Bevölkerung sind Mestizen, 9 % europäischer Abstammung und 1 % Indigene. Bis in die 1930er-Jahre gehörten noch etwa 20 % der Bevölkerung indigenen Völkern an. In der Zeit der Manzana 1932 und den Jahren danach wurde das Sprechen einer indigenen Sprache und das Tragen traditioneller Kleidung zu einem Überlebensrisiko, so dass die Indigenen dazu gezwungen waren, ihre Identität und Sprache zu verleugnen. So gibt es in El Salvador heute leider keine indigene Sprache mehr, die von den Eltern an ihre Kinder weitergegeben wird.
Walter Meli hat El Salvador während längerer Zeit intensiv bereist und Land und Leute dabei so richtig ins Herz geschlossen. Auf seiner Reise ist eine Tonbildschau entstanden, die tiefen Einblick in die vielfältige Natur und das arbeitsreiche Leben der Einheimischen gibt.