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Mit drei Ringern in der gleichen Gewichtsklasse startete der Ringer-Club Rapperswil-Jona an den diesjährigen Ringer-Meisterschaften im Griechisch-Römischen Stil in Luzern. Mit fünf Siegen belegte Ueli Bachmann eine Spitzenposition und schrammte im Finalkampf nur knapp an Bronze vorbei.
In der bestbesetzten Gewichtsklasse bis 74 kg starteten mit Bruno Schnyder, Michi Schmuki und Ueli Bachmann gleich drei Ringer aus dem Seebezirk.
Bruno Schnyder, der als Junior ebenfalls startberechtigt war zog ein hartes los mit dem späteren Sieger und Olympiakandidat aus dem Freiamt. Schnyder wehrte sich tapfer, konnte aber die Punkteniederlage nicht abwenden. Gegen den früheren Juniorenmeister aus Thalheim zeigte Schnyder eine angriffige Leistung. Im November in der Mannschafts-Meisterschaft hatte er noch klar den kürzeren gezogen. Vor ende der zweiten Runde hatte er aber den Aargauer fast an den Rand einer Schulterniederlage gezwungen. Leider reiche es nicht ganz und der Kampf ging nach drei Runden knapp an den Thalheimer. Schnyder zeigte zwei viel versprechende Kämpfe und wurde 16. von 20 Ringern.
Einen souveränen start legte Michi Schmuki hin. In der ersten Runde beendete er den Kampf mit seinem Spezialgriff durch Schultersieg. Im zweiten Kampf gegen den NLB-Ringer aus Sense zeigte er einen spannenden Kampf und musste unverdient als verlierer von der Matte. Gegen den das Freiämter Jungtalent im dritten Kampf konnte Schmuki kein Rezept finden und schied nach dieser Niederlage aus dem Turnier aus. Er wurde mit seinen gut geführten Kämpfen im Mittelfeld im 11. Rang klassiert.
Bachmann als "Rächer" für seine Clubkameraden
Startschwierigkeiten hatte Ueli Bachmann. Im ersten Kampf gegen den mehrmaligen Schweizermeister Huwiler aus Freiamt kam er nicht in fahrt und musste den Gang über den "Verliererpool" antreten. Im zweiten Kampf legte er einen schnellen Schultersieg hin. Im Anschluss gewann er nach Punkten. Bachmann zeigte sich in Folge als "Rächer" für seine Clubkameraden; Im vierten Durchgang liess er dem Bezwinger von Schnyder keine Chance und holte einen weiteren Schultersieg. Auch das Freiämter Jungtalent, welches zuvor Schmuki bezwungen hatte vermochte Bachmann mit einem sicheren Punktesieg mit null Punkten von der Matte zu verscheuchen. Mit einem anschliessenden Sieg gegen einen weiteren NLA-Ringer bekräftigte Bachmann seine Ambitionen und zog nach einem wahren Marathon ins kleine Finale ein.
Im Finalkampf stand er erneut seinem Gegner aus der ersten Runde gegenüber, welchen er auf die Schultern verloren hatte. Bachmann war nun auf der Hut versuchte sich besser einzustellen. Der Freiämter legte mit einer Dreierwertung vor. Bachmann erwischte den Gegner seinerseits mit einem schönen Schleuder und bettete ihn auf die Matte. Leider war sich das Kampfgericht nicht einig und wertete den Schultersieg nicht vor Ablauf der Rundenzeit. In der zweiten und dritten Runde ging der Aargauer passiver zu Werk und vermochte die Begegnung schlussendlich für sich zu entscheiden.
Bachmann musste sich somit mit dem undankbaren vierten Platz begnügen. Mit zwei Niederlagen und fünf Siegen über Ringer, welche durchs band in höheren Liegen antreten darf sich die Leistung des Joners aber mehr als nur zeigen lassen.