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Schicksalsjahr 1712
Baden und der 2. Villmergerkrieg
Eine Veranstaltungsreihe in Kooperation zwischen der katholischen und reformierten Kirche und des Historischen Museums der Stadt Baden
Als stummer Zeuge erinnert die Ruine der Festung Stein an den 2. Villmergerkrieg, der sich 2012 zum 300. Mal jährt. Unter dem Banner konfessioneller Unterschiede wurde 1712 ein machtpolitischer Konflikt ausgetragen: Die Grafschaft Baden als aufgerüsteter katholischer Sperrriegel zwischen den reformierten Ständen Zürich und Bern wurde im Mai jenen Jahres von den alliierten reformierten Truppen angegriffen und musste nach anfänglichem Widerstand rasch kapitulieren. Die Kapitulationsbedingungen der Sieger lauteten auf Entwaffnung der Stadt Baden, Schleifung der Festung Stein und der Errichtung einer reformierten Kirche. Vorträge und ein szenischer Stadtrundgang beschäftigen sich mit den kriegerischen Ereignissen, dem Friedensschluss und den Folgen für das Leben in Baden.
Szenische Stadtrundgänge "Vom Krieg zum Frieden"
Auf dem szenischen Stadtrundgang führen Historikerinnen durch die bewegte Geschichte jener Zeit. Das Schauspielduo Frau Taube (Valérie Cuénod) und Herr Rabe (Kaspar Lüscher) gerät sich in die Federn und gibt Kommentare zu den historischen Fakten ab.
Autor der Vogelszenen mit Frau Taube und Herr Rabe: Kaspar Lüscher www.kasparluescher.ch