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Melezitosehonig, oder Zementhonig, ist auskristallisierter Waldhonig mit einem sehr hohen Melezitosegehalt. Der Waldhonig von 1984 war in verschiedenen Gebieten der Region Bern nur schlecht oder überhaupt nicht schleuderbar. Wir konnten die Auswirkungen dieses Futters auf die Überwinterung der Bienen und auf die Frühjahrsentwicklung der Bienenvölker beobachten. Auch in anderen Jahren, (z.B.1999) wurde an verschiedenen Orten der Schweiz Melezitosehonig geerntet. Die Erfahrungen von 1984 können dem Imker bei künftigen Zementhonigernten weiterhelfen. Bei der Überwinterung der Völker auf Brutwaben mit normalem Waldhonig können ohne Fütterung mit Zuckerwasser ähnliche Probleme auftreten. Deshalb ist es wichtig vor der Auffütterung mehrere mit Waldhonig gefüllte Brutwaben durch leere Waben oder Mittelwände zu ersetzen. Dadurch können Überwinterungsprobleme vermieden werden.
Der Honig in dieser Wabe hat einen Melezitosegehalt von über 20% und kann deshalb nicht mehr geschleudert werden.
Völker die ausschliesslich auf melezitosehaltigem Futter überwintern gehen normalerweise im Verlauf des Winters oder des Frühjahres ein.
Zementhonig im Honig- und Brutraum - was dann? (PDF, 280 kB, 23.09.2016)
A. Imdorf, S. Bogdanov, V. Kilchenmann (1985)