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Der Unterschied zum galvanisch Nickel liegt unter anderem darin, dass zur Abscheidung kein äußerer elektrischer Strom, etwa aus einem Gleichrichter, verwendet wird, sondern die zur Abscheidung (Reduktion) der Nickelionen notwendigen Elektronen mittels chemischer Oxydationsreaktion im Bad selbst erzeugt werden.
Dadurch hat man beim chemischen Vernickeln konturentreue Beschichtungen
Die Maße bei einer Toleranz von ± 2 µm bis ± 3 µm im Bereich von 8 µm bis 80 µm
Nickelüberzüge gehören zu den wichtigsten und am häufigsten eingesetzten galvanotechnisch erzeugten Metallüberzügen. Beim galvanischen Vernickeln (vgl. DIN EN 12540, ersetzt durch DIN EN ISO 1456, Dez. 2009) werden die zu vernickelnden Gegenstände nach einer geeigneten Vorbehandlung in einen Nickelelektrolyten eingetaucht und durch das Anlegen einer elektrischen Spannung scheidet sich auf der Oberfläche des Gegenstands ein Nickelüberzug ab.
Galvanisch Nickel (elektrolytische Vernickelung) ist Beschichtung aus Reinnickel
- mit Hilfe von Strom abgeschieden
- Mehrfachschichtsysteme abgeschieden wie zum Beispiel Fe/Cu/Ni oder Fe/Cu/Ni/Cr
- Eisen oder Stahl wird erst durch eine 25 bis 50 µm dicke Ni-Schicht geschützt
- Variante Doppelnickel, um den Korrosionsschutz zu erhöhen
- Galvanische Nickelschichten = optische Korrosionsschutzschichten oder als Lötgrund
- optisch glänzende Schichten mit Nickelbädern Glanzzusätze
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