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ACTARES ergreift während der Generalversammlung von Roche vom 27. Februar das Wort, um einmal mehr die Besorgnis über den Stand der Sanierung der alten Deponien in der Region Basel zu äussern. Zudem stellt ACTARES die Höhe der Entschädigung des Verwaltungratspräsidenten und CEO in Frage; begrüsst wird hingegen, dass eine Frau als Kandidatin für den Verwaltungsrat vorgeschlagen wird.
Während der Generalversammlung von Roche vom 27. Februar sehen sich die AktionärIn-nen von ACTARES erneut gezwungen, ihre grosse Besorgnis über den Umgang mit den giftigen Abfällen aus den fünfziger Jahren zu äussern. Obwohl Jahr für Jahr neue Unge-reimtheiten an die Öffentlichkeit dringen, wird gemütlich an weiteren Studien gearbeitet. Das Risiko einer Umweltkatastrophe und entsprechender Schadenersatzzahlungen, welche auch Roche in so einem Fall zu leisten hätte, steigt. Eine schnelle und umfassende Sanierung wäre deshalb sowohl für die AktionärInnen als auch für alle übrigen Beteiligten die beste Lösung.
Die überhöhte Entschädigung des Verwaltungsratspräsidenten und CEO veranlasst ACTARES, die vom Verwaltungsrat empfohlene Dividende abzulehnen. Dieses Abstim-mungsverhalten richtet sich auf indirektem Weg gegen die Entschädigungspolitik, weil den AktionärInnen in der Schweiz kein Mittel zur Verfügung steht, sich direkt dazu zu äussern. Es handelt sich um ein Signal, das eine Verteilung der Wertschöpfung verlangt, welche alle Ak-teure des Unternehmens gemäss ihrem geleisteten Beitrag und den getragenen Risiken ent-schädigt.
Die Frage der übermässigen Entschädigungen ist nicht allein bei Roche aktuell, ACTARES bringt dieses Thema auch bei weiteren Firmen zur Sprache.
Begrüssenswert ist für ACTARES der Antrag, in der Person von Professorin Beatrice Weder di Mauro, eine Frau in den Verwaltungsrat zu wählen. Roche, in dessen Verwaltungsrat be-reits eine Frau vertreten ist, beweist, dass es durchaus möglich ist kompetente Frauen zu finden.