Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03637.jsonl.gz/899

Lourdes
Maria erscheint in Lourdes
Maria erscheint hier einem Kinde von zarten 14 Jahren, der Bernadette Soubirous.
Maria hinterlässt hier nicht große Botschaften, oder Mahnungen, Sie hinterlässt ein Zeichen Ihrer Liebe, die Sie uns Menschen entgegenbringt. Die Quelle von Lourdes ist Welt bekannt, viel diskutiert und die Weltgelehrten wollen nicht wahrhaben, was hier den Menschen geschieht, die sich in Liebe und Demut in die Hände Marias begeben um dort Heilung zu erfahren. Nicht selten wurden hier Menschen geheilt, die von Ärzten aufgegeben wurden. Die Dankesbriefe sind unzählig, die von den Menschen hinterlassen wurden, die hier das Wunder der Heilung aus der Quelle erfahren durften. Maria erscheint hier 18mal, so häufig, wie es vorher noch nicht geschehen ist.
1. Erscheinung am 13. Februar 1858
Bernadette ist mit ihren jüngeren Geschwistern beim Brennholz sammeln im Wald, sie hörte hinter sich ein wundersames Brausen, als sie sich umblickte, sah sie, wie sich über einer nahen Grotte ein Rosenstrauch bewegte. Darüber erschien eine wunderschöne Frauengestalt, die Bernadette bat den Rosenkranz zu beten. Die Dame sprach immer nur das „Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geist“.
Als Bernadette das Gebet beendet hatte verschwand die Frauengestalt wieder. Ihre Geschwister konnten jedoch von der Erscheinung weder etwas sehen noch hören.
2. Erscheinung am 14. Februar 1858
Als Bernadette die Dame gesehen hatte, besprengte sie diese mit Weihwasser, das hatte man ihr gesagt, dass man so herausfinden könne, ob es vom Teufel kommt oder nicht, dabei rief sie "Wenn du von Gott kommst, dann nähere dich!", die Dame lächelte nur und nickte ihr zu.
3. Erscheinung am 18. Februar
Frauen haben dem Kind Tinte und Papier mitgegeben, damit die "Dame" als Beweis ihrer Echtheit etwas aufschreiben könne. Die Dame sagte daraufhin: "Es ist überflüssig aufzuschreiben was Ich wünsche. Mach Mir die Freude und komme vierzehn Tage lang täglich zu Mir her, Ich verspreche dir, dich glücklich zu machen, doch nicht in dieser Welt, aber in der anderen." Als Bernadette fragte, ob sie auch andere Menschen hierher mitbringen dürfte erwiderte die Liebe Dame :"Ja, sie mögen mit dir kommen. Sie und viele andere. Ich wünsche viele Leute hier zu sehen."
4. Erscheinung am 19. Februar
Bernadette geriet in Ekstase, was die skeptische Mutter, die auch dabei war, von der Echtheit überzeugt hat und ihre Zweifel hinweg wischte.
Bernadette berichtete, dass während der Erscheinung rufe aus dem Erdinneren gekommen seien, Rufe wie "Rette dich, rette dich.", die Dame blickte daraufhin mit drohender Mine in die Richtung wo die Stimme hergekommen ist, und dann herrschte Ruhe.
5. Erscheinung Februar
Es waren schon viele Menschen anwesend. Bernadette wurde ein Gebet gelehrt, das aber nur für sie privat bestimmt ist, und nicht weiter geben solle.
6. Erscheinung Februar
Es war diesmal ein Arzt zugegen, der die Symtome der entrückten Bernadette überprüfte. Ihr kamen die Tränen, als Maria sie aufforderte
"Bete für die armen Sünder, bete für die kranke Welt."
Anschliessend wurde Bernadette vom örtlichen Polizeikommissar verhört, man wollte ihr verbieten weiterhin zum Erscheinungsort zu gehen.
7. Erscheinung am 23. Februar
Die Dame rief nach Bernadette, worauf diese antwortete: "Hier bin ich." die Dame gab Bernadette eine Belehrung die nur für sie bestimmt war: " Ich will dir ein Geheimnis mitteilen, ein Geheimnis, das nur dich allein betrifft und nur für dich allein bestimmt ist. Versprich Mir, es niemanden zu sagen." Bernadette gehorchte und schwieg bis an ihr Lebensende.
8. Erscheinung am 24. Februar
Hier gab die Dame die einfache, aber doch so wichtige Botschaft:
"Buße, Buße, Buße!"
Anschliessend wurde Bernadette ein Geheimnis mitgeteilt.
9. Erscheinung am 25. Februar
Wieder bekam Bernadette ein persönliches Geheimnis. Anschließend wurde Bernadette von der lieben Frau aufgefordert: "Nun trinke und wasch dich an der Quelle und iss von den Kräutern, die dort wachsen." Bernadette wollte sich schon auf den Weg machen, da im sichtbaren Umkreis keine Quelle zu sehen war. Maria zeigte aber auf den Boden der Grotte. Dort begann Bernadette dann mit den Fingern zu graben, die Stelle wurde feucht, sie trank von dem feuchten Schlamm, und ass von den Pflanzen, natürlich ekelte sie sich davor, aber sie gehorchte. Einige der Anwesenden hielten sie für verrückt. Doch sollten sie eines besseres belehrt werden. Bald plätscherte eine kräftige Quelle aus der Grotte, die seither vielen Menschen Heilung gebracht hat.
10. Erscheinung Februar
fragte Bernadette: „Willst du Buße tun für die armen Sünder?“, das Kind bejahte dieses. „Dann küsse die Erde zur Buße für die Sünder.“
11. und 12. Erscheinung
In der Hauptsache Heilungen.
13. Erscheinung am 2. März
wiederholte den Wunsch nach einer Kapelle. Sie hatte noch einen weiteren Wunsch:
"Ich will, dass man in Prozessionen hierherziehe."
14. und 15. Erscheinung am 3. und 5. März
Bernadette wusch sich mit Marienwasser, aß von den Pflanzen und berichtete der Dame, dass der Pfarrer erst dann glaubt, wenn der Rosenstrauch in der Grotte blühen würde.
16. Erscheinung am 14. März
Bernadette fragte die Dame drei mal nach Ihrem Namen. Sie öffnete ihre Hände und faltete sie wieder, während Sie folgendes sprach: "Ich bin die unbefleckte Empfängnis!". Bei den anwesende brach grosser Jubel aus, als Bernadette diese Botschaft allen erzählte, sie selbst wusste in ihrer kindlichen Einfalt gar nicht, was das bedeutet hat. Der Pfarrer fand in dieser Aussage einen Fehler; "Sie konnte dies nicht sagen, denn sie ist nicht ihre eigene Empfängnis." Daraufhin sandte er einen negativen Bericht über die Erscheinungen an den Bischof.
17. Erscheinung am 5. April
Bernadette hielt während der Erscheinung eine Kerze direkt unter ihrer Hand. Anschliessend konnte keine Verletzung an der Hand von Bernadette festgestellt werden.
Die letzte Erscheinung am 16. Juni 1858
erschien in strahlender Schönheit. Maria sprach nicht, sie lächelte Bernadette zu, die sich dem anmutigem Anblick hingab. Es war ein wunderschöner Abschied für Bernadette von dem sie oft mit Begeisterung sprach.