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Fleet Air Arm Museum Yeovilton
Das Fleet Air Arm Museum in Yeovilton ist eines der britischen Aviatikmuseen, welches lange Zeit auf meiner Todo-Liste stand. Im Juli war es dann soweit.
Das Museum liegt an der etwas abgelegenen RNAS Yeovilton (ICAO: EGDY). Die Sammlung besteht aus etwa 50 Flugzeugen aus der gesamten Aera der Marinefliegerei. Weitere rund 50 Flugzeuge sind in einer, dem Publikum nur zeitweise zugänglichen Halle untergebracht, wo sie auf ihre Restauration warten oder gerade restauriert werden. Es kann also davon ausgegangen werden, dass sich das Museum in seiner Grösse in Zukunft noch verändern wird.
Die offiziellen Sammelstücke sind thematisch auf vier Hallen verteilt. In der ersten Halle findet man Flugzeuge aus der frühen Zeit der britischen Marinefliegerei. Die zweite Halle befasst sich mit dem zweiten Weltkrieg und Korea. Die dritte Halle simuliert ein Flugzeugträgerdeck. Der Besucher wird mit einer simulierten Hubschrauberlandung auf das Deck gebracht, wo er einen Start einer Phantom FG1 mitverfolgen kann. Auf dem Deck sind überdies diverse weitere Flugzeugtypen der Nachkriegszeit abgestellt. Eine Fairey Gannet, die Supermarine Attacker, eine Scimitar, eine De Havilland Sea Vixen und eine Hawker Sea Hawk sowie auch zwei unterschiedliche Varianten der Bucaneer können besichtigt werden. Leider ist es in dieser Halle sehr dunkel, so dass das Fotografieren nicht ganz leicht fällt. Ich ziehe die Besichtigung unter guten Lichtverhältnissen vor und stehe nicht so sehr auf Klamauk und Showeinlagen. Die Attacker oder die Scimitar sind doch eher selten zu sehen und hätten einen helleren Platz verdient. Dass diese ausgerechnet bei so schlechten Lichtverhältnissen dem Besucher präsentiert werden, finde ich sehr schade. Aber jedem das Seine. Die Halle vier witmet sich den Experimentalflugzeugen und Prototypen.
Insgesammt ist das Fleet Air Arm Museum sehr interessant und einen Besuch kann ich sehr empfehlen. Für einen Besuch sollte man etwa einen Tag einrechnen.