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Prinz Harry: Schrecken des Krieges lässt ihn nicht los
- Sonntag, 10. August 2014, 14:23 Uhr
Die Schrecken des Krieges während seiner beiden Einsätze als Soldat in Afghanistan haben bei Prinz Harry (29) Spuren hinterlassen.
«Junge Kerle zu sehen, viel jünger als ich, eingewickelt in Plastik und, mit fehlenden Gliedmassen, mit einer Unmenge Schläuchen, die aus ihnen rauskamen – das war etwas, worauf ich nicht vorbereitet war», schrieb Prinz Harry in einem Gastbeitrag für die «Sunday Times».
Harry musste Blutkonserven ordern
Er habe Kinder gesehen, die durch Sprengfallen starben und Soldaten, die tot auf dem Schlachtfeld lagen. Als Hubschrauber-Pilot habe er über Funk den Code «Operation Vampir» durchgeben müssen, wenn eine grosse Menge Blutkonserven für Verwundete gebraucht wurde. Es laufe ihm noch immer kalt den Rücken hinunter, wenn er daran denke.
Prinz Harry setzt sich für Kriegsversehrte ein
Harry, der den Dienstgrad eines Captains in der Royal Army innehat und inzwischen in der Schreibstube Dienst tut, engagiert sich für verwundete Kriegsheimkehrer. Der 29-Jährige war an der Organisation der Invictus Games beteiligt, einem Sportwettkampf für Kriegsversehrte. Im vergangenen Jahr war er mit Kriegsversehrten zum Südpol marschiert.