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Kleinräumiger, verheerender Wirbelsturm, mit einem durchgehenden Wirbel vom Boden bis zur Wolkenuntergrenze. Dabei kann der Durchmesser einige Meter bis zu 500 m betragen. Die Rotationsgeschwindigkeit kann bis 500 km / h betragen.
Treibhausgase (Kohlenstoffdioxid, Methan…) absorbieren einen Teil der langwelligen Wärmeabstrahlung, was zu einer Erhöhung der Erdtemperatur führt. Dies wird als Treibhauseffekt bezeichnet. Man unterscheidet natürlichen und anthropogenen (vom Menschen verursachten) Treibhauseffekt.
Aufsteigende Luft kühlt mit 1 °C pro 100 m Höhe ab bis der Taupunkt erreicht ist. Absinkende Luft erwärmt sich mit 1°C pro 100 m Höhenabnahme.
Grenze der Troposphäre zur Stratosphäre. Sie findet sich in hohen Breitengraden in durchschnittlich 9 km Höhe und in den Tropen in 16 km Höhe.
Unterste Schicht der Atmosphäre bis ca. 10 km Höhe. Das Wettergeschehen spielt sich hauptsächlich in der Troposphäre ab. Die vertikale Temperaturabnahme beträgt durchschnittlich 0.65 °C/100 m.
Beschleunigung eines Luftstroms, welcher kanalisiert oder zum Ausweichen gezwungen wird.
Grenzfläche zwischen warmen und kalten Luftmassen, wenn Warmluft die kältere Luft am Boden verdrängt.
Momentaner Zustand der Atmosphäre an einem bestimmten Ort.
Wetterablauf während einer bestimmten Zeit für ein bestimmtes Gebiet.
World Meteorological Organisation (Internationale Wetterorganisation der UNO). Ihr Hauptsitz ist in Genf.
Ansammlung von schwebenden Wassertröpfchen oder Eisteilchen, die die Sicht einschränken. Hat eine Wolken Bodenkontakt, so spricht man in der betroffenen Region von Nebel.
Tiefdruckgebiet.
Meteorologisch erfasster Parameter des Wetters. Wetterelemente sind: Luftfeuchtigkeit, Niederschlag, Luftdruck, Windrichtung, Windstärke, Bewölkung, Temperatur.
In einer Strömung bleibt die Summe aus statischem Druck und Staudruck konstant. Der Staudruck nimmt mit zunehmender Strömungsgeschwindigkeit zu und der statische Druck ab.
Die in einem Kubikmeter Luft enthaltene Menge Wasserdampf in g. Angabe in g/m3.
Wert, um den die Temperatur bei vertikaler Bewegung eines Luftpakets zu- oder abnimmt. Angabe meist in Co / 100m
Aufgleiten von warmen Luftmassen auf kalten Luftmassen.
Rückstrahlvermögen, bzw. Verhältnis zwischen einfallender und reflektierter Sonnenstrahlung. Die Albedo der Erde beträgt ca. 0.3, d.h. 30 % der einfallenden Sonnenstrahlung wird direkt wieder in den Weltraum reflektiert.
Messgerät zum Messen der Windgeschwindigkeit
Hochdruckgebiet
Lufthülle der Erde. Zeigt in ihrem vertikalen Aufbau verschiedene Eigenschaften und wird in entsprechende Stockwerke unterteilt.
Messgerät zum Messen des Luftdruckes
Vom englischen Admiral Sir Francis Beaufort aufgestellte, ursprünglich 12-stufige Skala der Windstärke.
Entsteht nachts bei klarem Wetter durch die starke Wärmeabstrahlung der Berggipfel. Weht vom Berg ins Tal.
Aufsteigende Luftmassen (Thermik) bilden meist Wolken. Ist die Luft zu trocken bleibt dies aus und man spricht von Blauthermik.
Auf der Erdrotation beruhende Scheinkraft, die bewegte Luftteilchen senkrecht zur Bewegungsrichtung ablenkt. Auf der Nordhalbkugel werden Luftmassen nach rechts, auf der Südhalbkugel nach links abgelenkt, solange bis sie sich parallel zu den Isobaren bewegen.
Insgesamt 23 abrupte Erwärmungen während der letzten Eiszeit (110'000 bis 23'000 BP).
Umkehr der Meeres- und Luftströmung im südlichen Pazifikraum. Tritt etwa alle 2-7 Jahre auf und setzt um die Weihnachtszeit ein (El Niño: das Christkind). Dieser Vorgang kann mehrerer Monate dauern und führt zu erheblichen Witterungsänderungen in weiten Teilen der Erde.
Das Emagramm stellt die vertikale Entwicklung von Temperatur, Druck und Wind in der Atmosphäre grafisch dar.
Allmählicher Übergang der Atmosphäre in den Weltraum - ab ca. 400 km Höhe.
Bezeichnung für die Ausrichtung eines Hanges bezüglich Sonneneinstrahlung, Wind und Niederschlag.
Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe. Bis ins Jahr 2000 legales, breit eingesetztes Treib- und Kühlgas.
Adiabatischer Temperaturgradient von gesättigter Luft: rund 0.6° pro 100 m Höhenzunahme.
In meteorologischen Höhenwetterkarten werden meist Linien gleicher geopotentieller Höhe (Isohypsen) anstelle von Linien gleichen Druckes (Isobaren) verwendet. Isohypsen sind letztlich Linien gleicher potentieller Energie.
Wind, der sich parallel zu den Isobaren bewegt, da sich Gradientkraft und Corioliskraft im Gleichgewicht befinden.
Kraft, die Aufgrund des Druckgefälles auf ein Luftteilchen wirkt. Sie wirkt vom Hoch- zum Tiefdruck.
Gebiet mit im Vergleich zur Umgebung hohem Luftdruck. Wird auch Antizyklone genannt.
Durch Temperatur und Niederschlag bedingte Vegetationsstufen, die an einem Gebirgshang aufeinander folgen.
Tropischer Wirbelsturm im Nordatlantik. Weitere Bezeichnungen: im NordpazifikTaifun, im indischen Ozean und allen anderen Weltregionen tropischer Zyklon. Ein Hurrikan kann bis zu 100 km Durchmesser und Windgeschwindigkeiten bis zu 250 km/h aufweisen.
Messgerät zum Messen der Luftfeuchte
Temperaturumkehr: die Temperatur nimmt im Bereich der so genannten Inversionsschicht mit zunehmender Höhe zu.
Andere Bezeichnung für Thermosphäre.
Linien gleichen Luftdruckes.
Linien gleicher Niederschlagsmenge.
Linien gleicher Temperatur.
Innertropische Konvergenzzone: Tiefdruckrinne, die sich durch die hohe Erwärmung in Äquatorregion bildet. Die ITC wandert dem Zenitstand der Sonne nach.
Band hoher Windgeschwindigkeiten (bis über 500km/h) in der oberen Stratosphäre aus westlicher Richtung. Es gibt ein Jetstreamband in den Tropen und in den mittleren Breiten.
Grenzfläche zwischen warmen und kalten Luftmassen. Die Kaltluft verdrängt die wärmere Luft am Boden.
Allgemeiner Charakter und durchschnittlicher Verlauf der Witterung in einem bestimmten Gebiet. In der Regel handelt es sich um 30jährige Durchschnittswerte.
Klimaarchive geben Auskunft über das Klima vergangener Zeiten. Die Klimadaten müssen häufig durch indirekte Analysen gewonnen werden. Bekannte Klimaarchive sind: Eisbohrkerne, Seebodensedimente, Baumholzproben, historische Quellen, Korallen.
Durchschnittlicher Wert eines meteorologisch aufgezeichneten Wetterelements.
Natürliche Gegebenheiten, von denen die Klimaelemente beeinflusst werden. Z.B. geografische Breite, Höhenlage, und Exposition.
Die Klimatologie befasst sich mit dem mittleren Zustand der Atmosphäre und beschreibt die durchschnittlichen Wetterverhältnisse einzelner Orte und Gebiete. Lehre vom Klima und den mittleren Atmosphärenzuständen.
Zonen grundsätzlich unterschiedlichen Klimas. Die Klimazonen sind wegen der unterschiedlichen Sonneneinstrahlung grundsätzlich parallel zu den Breitenkreisen angeordnet.
Übergang eines gasförmigen Stoffes in den flüssigen Zustand. Bsp.: Wasserdampf wird zu Wasser.
Das Kontinentalklima wird allgemein dem ozeanischen Klima gegenübergestellt. Je weiter man ins Innere eines Kontinents kommt, desto geringer wird der temperaturausgleichende und feuchtigkeitsspendende Einfluss der Meere. Die Ausprägungsstärke häufig als Kontinentalitätsgrad angegeben.
Aufsteigen wärmerer Luft in kälterer Umgebungsluft.
Nächtlicher Wind, der bei klarem Wetter von der sich rasch abkühlenden Landmasse auf das relativ wärmere Wasser hinaus weht. Kann am Meer und an grossen Seen beobachtet werden.
Begriff für die dem Wind abgewandte (windgeschützte) Seite eines Gebirges.
Wasserdampfgehalt der Luft. Angegeben als relative Feuchte in Prozent oder als absolute Feuchte in Gramm Wasserdampf pro Kubikmeter Luft.
Begriff für die dem Wind zugewandte Seite eines Gebirges.
Grenze der Mesosphäre und der Thermosphäre. In ca. 80 km Höhe.
Zone der Atmosphäre zwischen 50 und 80 km. Innerhalb der Mesosphäre nimmt die Temperatur stark ab.
Die Meteorologie untersucht die physikalischen Eigenschaften der Lufthülle der Erde und erfasst den augenblicklichen Zustand der Atmosphäre. Lehre vom Wetter und der Atmosphäre.
Monsunwinde sind Passate, die im Jahresverlauf ihre Richtung grundlegend ändern (Drehung um mind. 120°).
Vereinigung einer Kaltfront mit einer Warmfront. Holt eine Kaltfront die vorangehende Warmfront ein und hebt dessen Luftmasse in die Höhe, spricht man von einer Okklusion.
Triatomische Form von Sauerstoff (O3). Absorbiert in der Stratosphäre UV-Strahlung. In der Troposphäre wirkt Ozon als Treibhausgas.
Starke Ausdünnung der stratosphärischen Ozonschicht. Diese Abnahme wird insbesondere durch FCKW's hervorgerufen und tritt v.a. in den polaren Zonen auf.
Schicht in der Stratosphäre mit der höchsten Ozonkonzentration.
Winde, welche am Boden von den Subtropischen Hochdruckgebieten Richtung Äquator wehen.
Messgerät zum Messen der Niederschlagsmenge.
Grenzfläche zwischen polarer Kaltluft und subtropischer Warmluft.
Leuchterscheinung, die beim Auftreffen geladener Teilchen des Sonnenwindes auf die Erdatmosphäre entsteht. Polarlichter sind meist nördlich beziehungsweise südlich von 60o Breite zu beobachten.
Ein indirekter Anzeiger des Klimas, welcher in natürlichen oder menschlichen Archiven aufgezeichnet wurde.
Messgerät der Meteorologie, das an einem Ballon befestigt beim Aufstieg fortlaufend Luftdruck, Temperatur und Feuchtigkeit über einen eingebauten Kurzwellensender zur Bodenstation übermittelt.
Wasserdampfgehalt der Luft in Prozent. Zeigt an wie trocken oder feucht die Luft ist. Die relative Luftfeuchtigkeit lässt sich berechnen: Rel. Luftfeuchte (in %) = abs. Luftfeuchte (g/m3) / Sättigungsmenge (g/m3) * 100
Windschwache Zonen des subtropischen Hochdruckgürtels.
Die maximale Menge an Wasserdampf, welche die Luft bei einer bestimmten Temperatur aufnehmen kann. Angabe in g/m3.
Tagsüber bei Schönwetter auftretender Wind, der von der kühleren Wassermasse (See, Meer) zum durch Sonneneinstrahlung stärker erwärmten Land weht.
Ein durch hohe Luftschadstoffkonzentrationen verursachter Nebel (aus engl.: smoke + fog). Man unterscheidet Sommer- und Wintersmog.
Durchschnittliche Energie die von der Sonne der Erde zu strahlt: rund 1‘370 W/m2
Grenze der Stratosphäre zur Mesosphäre. In rund 50 km Höhe.
Zone der Atmosphäre zwischen 10 und 50 km.
Talaufwärts gerichtete Luftströmung, die sich bei klarem Wetter tagsüber im Bergland ausbildet.
Mit Taupunkt wird die Temperatur bezeichnet, auf die ein Luftpaket abgekühlt werden muss, damit die Kondensation eintritt.
Gibt die Temperaturänderung pro 100 m Höhenunterschied an.
Messgerät zum Messen der Temperatur.
Thermik ist ein Aufwind, der über durch Sonneneinstrahlung erwärmten Flächen entsteht. Die Luftmassen steigen vertikal auf.
Zone der Atmosphäre zwischen 80 und 400 km Höhe. Wird auch als Ionosphäre bezeichnet.
Gebiet mit im Vergleich zur Umgebung tiefem Luftdruck. Wird auch Zyklon genannt.