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An den Mountainbike-Europameisterschaften in Italien gewinnt Kathrin Stirnemann Gold im Eliminator. Bei den Männern ersprintet sich Titouan Perrin Ganier den Titel vor Daniel Federspiel und Jeroen van Eck. Das Rennen der Männer ist ohne Schweizer Beteiligung.
Im Eliminator-Wettbewerb der Europameisterschaften in Darfo Boario Terme holt Kathrin Stirnemann für das Schweizer Team die zweite Gold-Medaille. Sie gewinnt das Finale vor der Tschechin Barbora Prudkova und der Niederländerin Anne Terpstra. «Ich habe einfach versucht einen guten Start zu erwischen und saubere Bunny Hops zu machen. Das war schon die Entscheidung», erklärt Stirnemann, wie sie ihren dritten Europameistertitel in dieser Disziplin sichert.
Tatsächlich fällt die Entscheidung in allen Finalläufen bereits nach 100 Metern, als es nach zwei Sprüngen über Holzstämme auf Asphalt in die erste Kurve geht. Stirnemann springt mit sauberer Technik und schnell genug, um als Erste in diese Kurve zu gehen. Danach gibt es auf dem 700 Meter langen Kurs praktisch keine Überholmöglichkeit mehr. «Der Titel ist mega cool, auch für das Team und meine Sponsoren. Meine Saison war bis jetzt durchzogen und deshalb bin ich froh, dass es geklappt hat. Die Sprint-Form ist immer noch da», freut sich die frischgebackene Europameisterin.
Andrea Waldis erreicht das kleine Finale und wird dort Zweite. Mit Gesamtrang Sechs ist Waldis nur zum Teil zufrieden. «Ich habe an den Sprüngen nicht alles riskiert, aber Finale wäre schon schön gewesen. Im Halbfinale habe ich den Start verschlafen und das war halt schon entscheidend», erklärt Waldis.
Ramona Forchini hat zu viel Respekt vor den Sprüngen. «An so einem Bunny Hop habe ich vor zwei Jahren das Schulterblatt gebrochen», sagt Forchini.
Tatsächlich stürzen viele Fahrer weil das Tempo vor dem Hindernissen einfach zu hoch ist. Sowohl im Finale der Damen (Coline Clauzure) als auch im Finale der Herren (David Horvath) kommt es auf der Startgerade zu Überschlägen, so dass die Medaillen ohnehin schon vergeben sind.
Eliminator-Weltmeisterin Linda Indergand verzichtet auf einen Start. «Drei Rennen sind mir eines zu viel», erklärt Indergand, die am Donnerstag Teil der goldenen Team-Staffel war.