Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03302.jsonl.gz/595

Torfsuspension
Anwendungszweck
Zermahlen von Suspensionspartikeln auf eine Partikelgrösse von D100<100µm.
Herausforderungen
- Kontrolle des Temperaturanstiegs.
- Hochfestes Material.
- Entstehung von Rückständen während des Prozesses.
Wie haben wir das erreicht?
Viele Produkte in der Lebensmittel-, Kosmetik- und Pharmaindustrie liegen in Partikelform vor, z. B. Kakaopulver, Gesichtspuder, Pigmente, die die Grundlage für Lippenstifte bilden, oder Kalziumkarbonatpulver, das häufig als funktioneller Füllstoff in Farben verwendet wird.
Die Grösse der Partikel beeinflusst den Geschmack, das Aussehen, die Stabilität und die Funktionalität der Produkte1 und Prozesse, weshalb ihre Kontrolle wichtig ist.
In der pharmazeutischen und kosmetischen Industrie beispielsweise ist eine bekannte Technik zur Verringerung der Partikelgrösse das Nassmahlen mit hohen Scherraten. Bei diesem Verfahren wird eine Aufschlämmung durch eine Quelle hoher Scherkräfte rezirkuliert, was zu einer Verringerung der Partikelgrösse führt2. Dieses Verfahren ist für mehrere Anwendungen nützlich.
Rotor-Stator für die Nassvermahlung
Das Prinzip beruht auf der Strömung des Schlamms durch den Kanal, der entsteht, wenn der Rotorspalt mit dem Statorspalt fluchtet. Während die Suspension fliesst, stösst der Rotorzahn auf die Partikel, und die in den Prozess eingebrachte Energie führt zu der gewünschten Zerkleinerung3. Es handelt sich um eine Kombination aus Scher- und Schlageffekten.
Source: Engstrom et al., 2013