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Hazel Brugger ist im vergangenen Jahr Schweizermeisterin im Poetry Slam geworden. Die scharfzüngige junge Frau hat ihre jungen Jahre in einer Agglo verbracht. Sie kommt aus Dielsdorf, dem Speckgürtel von Zürich. Obwohl sie mehrheitlich kritische Worte für die Agglo findet - «Vielmehr als aufwachsen kann man dort nicht.» - ist sie der Agglo treu geblieben. Sie lebt nun in Winterthur.
Vielmehr als aufwachsen kann man dort nicht.
Der Vorteil an Winterthur sei allerdings, dass man schneller fliehen könne, weil mehr Züge rausfahren würden. Den Baustil in der Agglo beschreibt sie als industrielle kubistische Bauweise mit dahinter liegendem Alpenpanorama. Dabei wünsche sie sich, dass all diese Gebäude implodieren, damit sie eine bessere Aussicht hat.
Hazel Brugger kann der Agglo aber auch Positives abgewinnen. Als ehemals passionierte Volg-Märkli-Sammlerin musste sie erfahren, dass Grossverteiler wie die Migros und Coop ihre Märkli nur an Vergünstigungen und nicht an Barauszahlungen knüpfen. Da habe sie realisiert, dass die Agglo gar nicht so schlimm ist. Ausserdem sei die Kindheit in der Agglo behüteter - gewisse Erfahrungen gingen einem aber doch verloren. So hätte sie bis heute noch Angst vor dem Einsteigen in ein Tram.