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Forschungsprojekt
Covid-19 Ageism: Altersdiskriminierung in Zeiten der Covid-19 Pandemie. Zu den subjektiven Erfahrungen von Personen ab 65 Jahren in der Deutschschweiz
Vor dem Hintergrund der Einordnung von Personen ab 65 Jahren als Risikogruppe im Zuge der Covid-19 Pandemie untersuchte das Institut für Altersforschung, wie Personen dieser Altersgruppe die Anfangsmonate der Pandemie erlebten und welche subjektiven Erfahrungen sie mit Altersdiskriminierung in dieser Zeit machten.
Seit Beginn der Covid-19 Pandemie stellt sich aus gerontologischer Sicht die Frage, welche Bedeutung der intensive öffentliche Diskurs um die Vulnerabilität von Personen ab 65 Jahren und deren Einordnung als Risikogruppe für die Betroffenen und deren Wahrnehmung und Behandlung innerhalb der Gesellschaft hat. Trotz ersten Untersuchungen zu den Erfahrungen und Einschätzungen älterer Menschen seit Beginn der Ausbreitung von Covid-19 liegen bislang noch keine differenzierten Erkenntnisse zu subjektiv erlebter Altersdiskriminierung in dieser Zeit bei Personen im Alter ab 65 Jahren vor. Um diese Forschungslücke zu schliessen, führte das Institut für Altersforschung (IAF) eine Studie auf Basis eines Mixed-Methods-Designs unter Einbezug qualitativer (Fokusgruppe) und quantitativer (standardisierte Online-Befragung) Methoden bei Personen ab 65 Jahren innerhalb der Deutschschweiz durch. Ziel war die Erfassung des allgemeinen Erlebens der Covid-19 Pandemie, der Formen und Bereiche subjektiv erlebter Altersdiskriminierung sowie der subjektiven Bewertung dieser Erfahrungen. Zudem interessierten potentielle Unterschiede aufgrund ausgewählter soziodemografischer Merkmale.
Projektfinanzierung: Institutseigene Finanzierung
Laufzeit: 01.07.2020 - 01.09.2020