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Die Phase-III-Studie von Roche hat ihren primären Endpunkt vorzeitig erreicht. In der Studie wurden Patienten mit zuvor unbehandeltem follikulärem Lymphom mit dem Medikament Gazyva/Gazyvaro (Obinutuzumab) behandelt, teilt der Pharmakonzern am Freitag mit.
In der Studie wurden Wirksamkeit und Sicherheit von Gazyva plus Chemotherapie (CHOP, CVP oder Bendamustin), gefolgt von Gazyva allein direkt mit MabThera/Rituxan (Rituximab) plus Chemotherapie, gefolgt von MabThera/Rituxan allein verglichen. "Die Resultate einer vorab geplanten Zwischenanalyse zeigten, dass eine Behandlung auf der Basis von Gazyva/Gazyvaro zu einer signifikanten Reduktion des Risikos eines Fortschreitens der Erkrankung oder des Todes (vom Prüfarzt beurteiltes progressionsfreies Überleben, PFS) führte, verglichen mit einer Behandlung auf der Basis von MabThera/Rituxan", heisst es dazu in der Mitteilung.
GALLIUM sei die zweite Studie, in der Gazyva/Gazyvaro ein längeres progressionsfreies Überleben als MabThera/Rituxan, jeweils in Kombination mit Chemotherapie, gezeigt habe, heisst es. Das follikuläre Lymphom ist die häufigste Form von indolentem (langsam wachsendem) Non-Hodgkin-Lymphom (iNHL).
(AWP)