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Legendäre US-Journalistin Helen Thomas ist gestorben
20.07.2013 Die 1920 in Winchester, Kentucky, geborene US-amerikanische Journalistin Helen Thomas (Bild) ist am 20. Juli 2013 in Washington D.C. gestorben.
Foto: rachaelvoorhees, 2009 - Lizenz: Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 US-amerikanisch (nicht portiert) - Zur Originaldatei: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Helen_Thomas_2009.jpg
Als White-House-Korrespondentin
berichtete sie über alle Präsidenten von John F. Kennedy bis zu Barack Obama.
Ihre 57 Jahre währende Tätigkeit für die Nachrichtenagentur UPI brachte ihr bei
Pressekonferenzen im Weissen Haus einen Platz in der ersten Reihe ein.
Es war auch Tradition, dass die linksgerichtete Thomas stets die erste Frage stellen durfte, wenn der Präsident selbst vor die Journalisten trat. Das machte ihr Gesicht über die USA hinaus bekannt.
Mit angriffslustigen Bemerkungen zu Israel beendete sie auch ihre Karriere. In einem im Internet zirkulierten Video sagte sie, die Israelis sollten «raus aus Palästina» und nach Deutschland, Polen oder die USA «nach Hause» gehen. Das Video sorgte 2010 auf vielen Seiten für Empörung und sie beendete 2010 ihre Karriere.
Sie fragte härter als alle Männer
Sie war eine Freundin offener Worte. Sehr offener Worte. 2003 nannte Helen Thomas den damaligen US-Regierungschef George W. Bush "den schlechtesten Präsidenten aller Zeiten". Was starker Tobak ist, wenn man bedenkt, dass die legendäre US-Journalistin regelmäßig dem auf diese harsche Weise Kritisierten bei Pressekonferenzen gebenübersaß.
Her blunt questions and sharp tone made her a familiar personality not only in the parochial world inside the Washington Beltway but also among television audiences across the country.
She was the epitome of the wire service reporter during her decades at United Press International. Presidents gave her the first question as a nod to her seniority, and her seat in the first row, unlike all other reporters', had her name on it. She briefly lost that seat of honor in the move to a new briefing room in 2007, but the White House Correspondents Association restored it. "As the dean of the White House press corps, Helen is an institution," the association said.
Among the most-recognized reporters in America, Ms. Thomas was a short, dark-eyed woman with a gravelly voice who, for many years, rose from her front-row seat at presidential news conferences to ask the first or second question. For nearly 30 years, she closed the sessions with a no-nonsense "Thank you, Mr. President."
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