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Vom 9. bis 25. Februar 2018 finden in Pyeongchang, Südkorea, die 23. olympischen Winterspiele statt. Es ist bereits das zweite Mal, dass der asiatische Staat zum Gastgeber des Sportspektakels wird. Bereits 1988 wurden in Seoul olympische Sommerspiele ausgetragen. Fränzi wird die Festspiele sicherlich, gemeinsam mit vielen weiteren Schweizern, intensiv verfolgen und unseren Medaillenhoffnungen die Daumen drücken.
Wir möchten heute einen kurzen Blick zurück auf vorherige Schweizer Wintersporterfolge werfen, bevor wir einen Ausblick auf die besten Kandidaten für eine Schweizer Goldmedaille geben. Bei den letzten Spielen, 2014 in Sotschi, konnten immerhin 11 Medaillen, inklusive 6 goldene, gewonnen werden. Bei den diesjährigen Spielen möchten die Athleten und Athletinnen noch erfolgreicher sein.
Bisherige Schweizer Erfolge bei olympischen Winterspielen
In der langen Geschichte der Schweiz bei olympischen Winterspielen wurden bis 2018 insgesamt 138 Medaillen gesammelt – 50 Gold, 40 Silber, 48 Bronze. Damit rangieren die Eidgenossen auf einem sehr respektablen achten Platz in der Ewigen Medaillenliste. Angeführt wird diese Wertung von Deutschland, vor Russland und Norwegen, die besonders beim Skilanglauf sehr viel Edelmetall einheimsen konnten.
Der erfolgreichste Schweizer Sportler bei Winter Olympiaden ist Simon Ammann. Der kleine, immer gut gelaunte Skispringer konnte bereits viermal Gold gewinnen und geht auch in Südkorea an den Start. Dario Cologna gewann drei Goldmedaillen im Skilanglauf. 2010 in Vancouver entschied er den 15 km Freistil zu seinen Gunsten. 2014 in Sotschi gewann er dann neben den 15 km im klassischen Stil auch den Skiathlon.
Vreni Schneider sahnte richtig ab
Bei den Frauen ist Vreni Schneider, wer sonst, die erfolgreichste Olympionikin. Sie gewann drei Goldmedaillen, einmal Silber und einmal Bronze. Ihre Erfolge liegen allerdings schon etwas zurück. 1988 in Calgary konnte sie den Riesenslalom und Slalom gewinnen, während es sechs Jahre später in Lillehammer zu einmal Gold im Slalom, einmal Silber in der Kombination sowie einer Bronzemedaille im Riesenslalom reichte.
Weitere erwähnenswerte Medaillenjäger sind Donat Acklin sowie Gustav Weder, die beide im Bob jeweils zwei goldene, eine silberne und eine bronzene Medaille mit in die Schweiz bringen konnten. Marie-Theres Nadig gewann im Ski Alpin zwei Gold- und eine Bronzemedaille. Der Snowboarder Philipp Schoch gewann ebenfalls zwei Goldmedaillen.
Schweizer Aussichten für die Olympischen Winterspiele 2018
In Pyeongchang wird wieder einmal ein starkes Schweizer Kontingent an den Start gehen, von denen sich mehrere Sportler und Sportlerinnen Chancen auf Edelmetall ausrechnen. Dazu gehört natürlich wieder allen voran Dario Cologna, der sich zum erfolgreichsten Wintersportler der Schweiz krönen und seiner ohnehin schon beeindruckenden Medaillensammlung die eine oder andere hinzufügen möchte.
Bei den Buchmachern wird er sicherlich zu den Favoriten zählen, da er sich zuletzt in bestechender Form präsentierte. Wer seinem Olympiaerlebnis eine extra Portion Spannung hinzufügen möchte, kann dies bei jeder Menge Wetten auf Wintersport tun. Bei welchen Veranstaltungen es sich lohnen kann auf Schweizer zu setzen, gehen wir jetzt in Ruhe mit Ihnen durch.
Ski Alpin
Der erste alpine Wettbewerb mit Schweizer Medaillenchancen wird die Abfahrt der Männer sein. Insgesamt gehen drei Schweizer Athleten mit guten Aussichten an den Start. Beat Feuz ist dabei einer der ganz großen Favoriten. Wie bei Abfahrtsrennen üblich, muss aber alles auf den Punkt genau zusammenkommen. Spannend wird es auf jeden Fall.
Bei den Frauen hoffen wir besonders auf Wendy Holdener, die sich besonders bei der Kombination gute Chancen einräumen darf, sowie Lara Gut und Michelle Gisin. Wer in diesem Jahr den alpinen Skisport verfolgte, wird allerdings bereits wissen, dass eine Goldmedaille sehr schwer zu erreichen ist. Dafür trat Mikaela Shiffrin in diesem Jahr viel zu dominant auf.
Skispringen
Beim Skispringen wird unser Goldesel Simon Ammann erneut an den Start gehen. Um seinen vier ersten Plätzen einen weiteren hinzuzufügen, müsste es allerdings mit dem Teufel zugehen. Doch wer weiß, Simon zählte des Öfteren bei Großveranstaltungen nicht zum Favoritenkreis und überraschte dann das gesamte Teilnehmerfeld. Dennoch, ein Platz auf dem Podium scheint diesmal ausgeschlossen. Zu stark ist die Konkurrenz, allen voran durch Kamil Stoch.
Skilanglauf
Wie bereits erwähnt, haben wir hier sehr gute Chancen auf Schweizer Edelmetall. Dafür verantwortlich ist natürlich Dario Cologna, der gleich bei mehreren Rennen zu den Favoriten zählt. Mit einer weiteren Goldmedaille würde er in der ewigen Bestenliste zu Simon Ammann aufschließen.
Curling
In allen drei Wettbewerben dürfen sich die Schweizer berechtigte Chancen auf Edelmetall machen. Drei Wettbewerbe? Gibt es nicht nur eine Konkurrenz für die Damen und eine für die Herren? Nein, zum ersten Mal überhaupt wird es auch einen Mixed Doppel geben und dort konnte die Schweiz bereits die Weltmeisterschaft für sich entscheiden. Starke Konkurrenz gibt es aus Kanada.
Bob
Im 2-Sitzer der Männer haben Bracher/Kuonen gute Chancen auf eine Medaille. Alleine die fehlende Erfahrung bereitet uns ein wenig Sorgen.
Snowboard
Iouri Podladtchikov ist besonders in der Halfpipe ein ganz heißer Anwärter auf die Goldmedaille. Im Parallel-Riesenslalom darf sich Nevin Galmarini mehr als nur Hoffnungen auf Edelmetall machen. Er ist der Führende des Gesamtweltcups und Favorit auf den Titel des Olympiasiegers.
Skicross
Die vielleicht unberechenbarste Disziplin der gesamten olympischen Winterspiele. Für Zocker wird das in jedem Fall gute Quoten bei den Sportwetten bedeuten. Bei den Herren hat Marc Bischofsberger und bei den Damen Fanny Smith gute Chancen diese verrückte Disziplin für sich zu entscheiden.
Wir drücken allen Teilnehmern ganz fest die Daumen und hoffen auf packende Spiele mit vielen schönen Schweizer Erfolgsgeschichten.