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Methodisten planen ihre Synode neu
30. April 2020
Aufgrund der Coronakrise wird die Jährliche Konferenz (Synode) der Methodist/innen in diesem Jahr in mehrere Treffen aufgesplittet. Ein besonders dringliches Geschäft soll schriftlich entschieden werden.
Die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie haben dazu geführt, dass die für Juni geplante Jährliche Konferenz Schweiz, Frankreich, Nordafrika der Methodist/innen nicht wie vorgesehen durchgeführt werden kann. Darüber wurden die Konferenzmitglieder am vergangenen Dienstag mit einem Schreiben in Kenntnis gesetzt. Schon Ende März war entschieden worden, einige gottesdienstliche und andere gemeinschaftliche Teile der Tagung nicht durchzuführen.
Die Tagung wird nicht vollständig gestrichen. Vielmehr finden eine Reihe von einzelnen Abstimmungen und Tagungen statt, um die meisten Geschäfte des Kirchenparlaments behandeln zu können.
Entscheidung im Juni
Ein wichtiges Thema, über das die Mitglieder der Jährlichen Konferenz im Juni hätten befinden sollen, ist der Antrag von Connexio, dem Hilfswerk der Methodist/innen in der Schweiz, sich zu einem eigenen Verein zu verselbständigen. Der Zeitplan, der für diesen Prozess eingehalten werden muss, macht eine Aufschiebung des Geschäfts unmöglich. Die Konferenzmitglieder sollen darüber in Online-Treffen beraten und bis Mitte Juni schriftlich entscheiden.
Weitere Treffen geplant
Für den 29. August ist eine Tagung vorgesehen, an dem Anliegen für die kirchliche Arbeit in der Schweiz beraten werden können. Erst im November sollen die Mitglieder des methodistischen Kirchenparlaments auch aus Frankreich und Nordafrika zu einer verkürzten Tagung in die Schweiz anreisen. An dieser Tagung ist auch ein Gottesdienst geplant, in dem Personen neu für einen pastoralen Dienst in der Kirche beauftragt werden.