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Sein Erstellungsdatum 1628 finden Sie auf der Kartusche über der Ausgussröhre. Ein Wassergeist streckt Ihnen seine grimmige Fratze entgegen und aus der Röhre fliesst das Wasser in das sechseckige Bassin. Schauen Sie sich die fein kannelierte Säule mit dem korinthischen Kapitell genau an.
Erst 1960 wurde der Brunnen hierher versetzt. Er stand bis dahin im Hinterhof des Hauses Hauptgasse 58 in Solothurn. Zwei Jahre nach der Verlegung wurde eine Kopie der Säule und des Kapitells erstellt. Die Originale sind heute im Steinmuseum zu bewundern.
Auf dem Areal südlich des Brunnens, unmittelbar vor der Fassade der Franziskanerkirche, stand einst die Gibelinmühle. Im Jahr 1918 beendete Alfred Ulrich seine Tätigkeit als letzter Müller. Erst 1952 fand der Abbruch der Mühle statt. Die Franziskanerkirche wurde 1299 als Klosterkirche des Franziskaner-Bettelordens eingeweiht. Seit 1877 dient sie der christkatholischen Gemeinschaft.
Stadtführung Jeder der 11 Brunnen in der Stadt hat seine eigene Geschichte. Die Figuren dienten der Volksbelehrung. Erfahren Sie auf der Brunnentour mehr über die strengen Regeln der Wasserversorgung im alten Solothurn. Eine Brunnentour ist eine gute Idee. Buchen Sie gleich hier.