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Die Hepatitis G ist eine Leberentzündung, die das Hepatitis-G-Virus (HGV) auslöst. Bei dem Hepatitis-G-Virus handelt es sich, wie bei dem Hepatitisvirus C, um einen Flavivirus.
Die Übertragung des erst vor wenigen Jahren identifizierten Erregers HGV erfolgt vor allem über Blut oder Blutprodukte. Hepatitis G tritt meist im Zusammenhang mit Hepatitis-C-Infektionen auf. Derzeit herrscht noch Unklarheit darüber, ob das Virus vorrangig auch tatsächlich zu Hepatitis führt. Bisher sind keine Symptome bekannt, die explizit mit Hepatitis G in Zusammenhang stehen. Eine Impfung gegen Hepatitis G gibt es nicht. Die Angaben zur Häufigkeit von HGV-Infektionen schwanken zwischen einem und drei Prozent in der Bevölkerung.
Eine Infektion mit Hepatitis G ist nicht meldepflichtig. Es gibt Hinweise darauf, dass eine HIV-Infektion positiv beeinflusst wird, wenn die betroffene Person gleichzeitig mit dem Hepatitis-G-Virus infiziert ist.
Die Hepatitis G ist eine Infektion mit dem Hepatitis-G-Virus (HGV), einem Flavivirus wie das Hepatitis-C-Virus.
Schätzungen zufolge sind weltweit etwa 1,5 bis drei Prozent der Bevölkerung mit Hepatitis G infiziert. In den USA sind 1,6 Prozent der Blutspender und mehr als drei Prozent der Dialysepatienten Hepatitis-G-positiv, 80 Prozent davon sind gleichzeitig mit Hepatitis C infiziert. Umgekehrt haben zehn Prozent der chronisch an Hepatitis C Erkrankten gleichzeitig eine Infektion mit Hepatitis G. Es scheint somit einen Zusammenhang zwischen diesen beiden Infektionen zu geben, dessen Bedeutung bisher noch nicht geklärt werden konnte. Auch Koinfektionen mit Hepatitis-A- und Hepatitis-B-Viren konnten beobachtet werden.
Auslöser der Hepatitis G ist das gleichnamige Virus. Das Hepatitis-G-Virus (HGV) ist ein einzelsträngiges RNA-Virus, das zur Gruppe der Flaviviren gehört. Es ist mit dem Hepatitis-C-Virus verwandt und wird wie dieses über Blut oder Blutprodukte übertragen. Auch die sexuelle Übertragung und die Ansteckung über die Muttermilch sind möglich.
Da keine Symptome im Zusammenhang mit einer Hepatitis-G-Infektion bekannt sind ist es nicht möglich, eine Inkubationszeit (Zeit von der Ansteckung mit dem Virus bis zum Erscheinen der ersten Symptome) anzugeben.
Bisher sind keine Symptome bekannt, die explizit mit Hepatitis G in Zusammenhang stehen. Es gilt derzeit allgemein als unwahrscheinlich, dass das Hepatitis-G-Virus (HGV) eine eigenständige Krankheit verursacht. Wenn Hepatitis G als Koinfektion mit Hepatitis-C-Viren auftritt, kommt es zu den für HCV typischen Beschwerden.
Die Diagnose einer Infektion mit Hepatitis G erfolgt durch den Nachweis von viraler RNA mithilfe der so genannten Polymerase-Ketten-Reaktion (PCR).
Da eine krank machende Wirkung der Hepatitis G derzeit nicht bekannt ist, ist eine Therapie nicht erforderlich.
Da bisher keine Symptome mit dem Hepatitis-G-Virus (HGV) in Verbindung gebracht werden konnten, kann auch der Verlauf von Hepatitis G nicht näher beschrieben werden. Das Hepatitis-G-Virus ist seit 1996 bekannt. Bisherige Untersuchungen lassen daran zweifeln, dass es eine schädigende Wirkung für menschliche Leberzellen hat. Allerdings wird zunehmend vermutet, dass das Virus eine Rolle bei der Entstehung von Blutzelltumoren, so genannten Lymphomen (B-Zell-Lymphome, Morbus Hodgkin), spielen könnte.
Eine Hepatitis G kann man nicht durch eine Schutzimpfung vorbeugen. Es gelten die allgemeinen Vorsorgerichtlinien im Umgang mit Blut und Blutprodukten.