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Zentrale Befunde
Ob ein Land an internationalen Titelkämpfen erfolgreich ist, gilt als wichtiger Indikator zur Einschätzung des Niveaus seines Hochleistungssports. Die folgende Abbildung zeigt, wie viele Medaillen und Finalrangierungen (Medaillen plus Olympische Diplome) die Schweizer Delegationen an den Olympischen Sommer- und Winterspielen seit 1964 gewonnen haben.
Aus der Darstellung geht ein längerfristiges Auf und Ab der Erfolge hervor. Bei den Winterspielen ist jedoch seit den 1990er Jahren ein deutlicher Aufschwung zu verzeichnen, der nur in Vancouver 2010 kurzfristig unterbrochen wurde und in Pyeongchang 2018 seinen vorläufigen Höhepunkt fand.
Etwas anders sieht es bei den Sommerspielen aus, wo London 2012 als "negativer" Ausreisser der jüngeren Geschichte charakterisiert werden muss. 2016 vermochte die Schweiz die vergleichsweise magere Ausbeute an Medaillen und Diplomen von London wieder deutlich zu übertreffen und fast an die Erfolge von Sydney 2000 anzuknüpfen. Tatsächlich erweist sich Rio 2016 gemäss verschiedenen Erfolgsindikatoren als dritterfolgreichste Olympiateilnahme der Schweiz (nach Los Angeles und Sydney) seit 1964. Insgesamt erweist sich die langfristige Bilanz der Schweiz bei den Sommerspielen jedoch als verhältnismässig stabil.
Weitere Informationen zum Indikator finden sich in einem PDF-Dokument.