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Die Diskussion um die Einflüsse des Europarechts auf das nationale Berufsrecht der Anwälte ist hochaktuell. Dabei geht es einerseits um europarechtliche Vorgaben zur Dienstleistungsfreiheit und Niederlassungsfreiheit für Anwälte, andererseits um die Auswirkungen des Wettbewerbsrechts auf Anwaltsorganisationen und ihr Berufsrecht. Mit seinen beiden Urteilen vom 19.02.2002 in den Rechtssachen Wouters und Arduino hat der EuGH in der deutschen Literatur bereits eine heftige Diskussion darüber ausgelöst, ob die von der Satzungsversammlung bei der Bundesrechtsanwaltskammer beschlossenen berufsrechtlichen Regelungen, insbesondere die BORA und die FAO, dem europäischen Wettbewerbsrecht unterfallen. Die Analyse der beiden Urteile stellt daher den Schwerpunkt der Arbeit dar.
Autorentext
Der Autor: Wolfgang Eichele wurde 1972 in Koblenz geboren. Nach dem Studium der evangelischen Theologie und Rechtswissenschaft in Bonn und Berlin leistete er seinen juristischen Vorbereitungsdienst im OLG Bezirk Brandenburg sowie in Berlin, Brüssel und Speyer ab. Während des Referendariats absolvierte er ein Postgraduiertenstudium an der Universität Georgia in Athens, USA (LL.M. 2000). Seit 2001 ist der Autor in Berlin als Rechtsanwalt zugelassen und Mitglied der Geschäftsführung der Bundesrechtsanwaltskammer. Dort ist er zuständig für die Bereiche Europa und Internationales. Im Jahre 2005 promovierte er an der Juristischen Fakultät der Universität Rostock.
Aus dem Inhalt: Stufe I: Marktzugangsöffnung: Die Entwicklung des Binnenmarktes - Stufe II: Die Marktverwirklichung - Auswirkungen des Wettbewerbsrechts auf das Anwaltsberufsrecht - Endergebnis.