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OLYMPISCHE SPIELE TOKIO 2020 – Vielseitigkeit Geländeritt
Tokio (ots/PRNewswire) – Townend ist zurück an der Spitze und Großbritannien bleibt nach dem Geländetag in Führung von Louise Parkes
Der Weltranglistenerste Oliver Townend aus Großbritannien eroberte mit einem perfekten Ritt auf Ballaghmor Class am Geländetag der Vielseitigkeitsprüfung bei den Olympischen Spielen Tokio 2020 in Sea Forest die Führung zurück, die er am ersten Tag der Dressurphase übernommen hatte. Und da auch die Mannschaftskameraden Laura Collett (London 52) und Tom McEwen (Toledo de Kresker) einen perfekten Ritt hinlegten, geht das britische Team mit einem Vorsprung von vier Hindernissen in die morgige letzte Springprüfung.
Weggeschnappt
Die Führung in der Einzelwertung hatte ihm der Deutsche Michael Jung gestern Morgen zum Abschluss der Dressur entrissen, doch heute verlor der Doppel-Olympiasieger die Führung, als er mit Chipmunk bei einem ansonsten fehlerfreien Parcours am Eckenelement von Hindernis 14, der Lone Tree Moguls, das Sicherheitssystem auslöste. Gegen die daraus resultierenden 11 Strafpunkte legte der deutsche Verband unmittelbar nach dem Geländeritt Protest ein, der jedoch von der Ground Jury zurückgewiesen wurde.
Die deutsche Wegbereiterin Julia Krajewski blieb mit Amande de B“Neville jedoch fehlerfrei und ist für die morgige Schlussphase in der auf Silbermedaillenposition. Die deutsche Mannschaft ist jedoch vom zweiten auf den sechsten Platz zurückgefallen und hat keine Chance mehr auf eine Medaille.
Kontrast
Im krassen Gegensatz dazu erlebten sowohl Australien als auch Frankreich einen großartigen Tag mit spektakulären Leistungen, die sie auf die Silber- und Bronzemedaillenplätze brachten. Die Australier, die nach der Dressur auf dem sechsten Platz lagen, mussten lediglich die 2,8 Zeitstrafen von Kevin McNab und Don Quidam hinnehmen, während sowohl Shane Rose (Virgil) als auch Andrew Hoy (Vassily de Lassos) eine Nullrunde ritten.
Titelverteidigung
Die Franzosen verteidigen den olympischen Mannschaftstitel. Bis heute war der Wettbewerb nicht nach ihren Vorstellungen gelaufen, doch Christopher Six (Totem de Brecey) fügte seiner Punktzahl gerade einmal 1,6 Zeitstrafen hinzu, Nicolas Touzaint (Absolut Gold) überschritt knapp die erlaubte Zeit von 7,45 Minuten und fügte 0,4 hinzu, und Schlussmann Karim Florent Laghouag (Triton Fontaine) blieb innerhalb der Zeit. Mit einer laufenden Punktzahl von 97,10 liegen sie vor der morgigen Fortsetzung des Wettkampfs nur einen einzigen Strafpunkt hinter den Australiern, gefolgt von Neuseeland (104,00) auf Platz vier, den USA auf Platz fünf (109,40) und Deutschland auf Platz sechs (114,20).
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