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Searching for Sugar Man: Die unfassbare Geschichte von Sixto Rodriguez1 min read
Stell dir mal vor du bist berühmt und weisst davon nichts.
Eine Vorstellung, welche gerade im Jahr 2018 schwer denkbar ist.
Der Dokumentarfilm Searching for Sugar Man erzählt die unglaubliche Geschichte des US -amerikanischen Singer – songwriter Sixto Rodriguez, welcher ohne sein Wissen in einem anderen Land zum Superstar wurde.
In den USA war Rodriguez erstes Album Cold Fact ein kommerzieller Flop. Trotz guten Kritiken gingen im Jahr 1970 gerade mal 5 – 6 Platten über die Ladentheke. Doch was in den USA zu scheitern schien, sollte in einem anderen Land zum grossen Hit werden.
Wie Cold Fact genau nach Südafrika kam, ist unbekannt.
Wahrscheinlich gelangte die Platte durch einen amerikanischen Touristen an den südlichsten Rand des afrikanischen Kontinents, wo sie sich in kürzester Zeit durch Raubkopien verbreitete. Gerade unter den jungen Menschen erfreute sich Rodriguez Musik über eine enorme Popularität und wurde schon bald zum Symbol der Antiapartheidbewegung. Rodriguez selbst wurde in Südafrika zur Kultfigur. So berühmt wie Elvis Presley oder John Lennon.
Da Rodriguez aber nie auf Konzerten auftrat und man auch sonst fast nichts über ihn wusste, stellte man sich schon bald die Frage, was aus dem mysteriösen Künstler geworden ist.
Manche behaupteten, er hätte sich auf einem Konzert selbst mit Benzin angezündet. Andere Quellen berichteten wiederum, dass er im Gefängnis gestorben sei.
Die Antwort auf die Frage wer nun hinter der Musik von Cold Fact steht, ist genau so unfassbar und poetisch wie Rodriguez Musik selbst. Searching for Sugar Man ist ein Dokumentarfilm über einen höchst bemerkenswerten Künstler und eine wahre Entdeckung für die Musikwelt.