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Geschichte
Die Frauenfeld Wil Bahn ist eine sehr kleine Bahngesellschaft, demzufolge verfügt sie auch über einen sehr kleinen Rollmaterial bestand. Eine Aushilfe von Fremden Rollmaterial kam aber trotzdem sehr selten vor.
Es gibt fast keine Bahn die nicht von Kollisionen mit ihrem Rohmaterial betroffen ist. So Auch bei der Frauenfeld Wil Bahn ereigneten grössere und kleinere Blechschäden an Fahrzeugen. Meist sind die Schäden durch Autos oder Lastwagen verursacht worden. 2012 ereignete sich auf der Frauenfelder Stadtstrecke eine Streifkollision mit einem Stadtbus der Richtung Spital unterwegs war. Bei diesem Umglück wurde nur der Stadtbusfahrer leicht verletzt und wurde in Spitalpflege gebracht.
Manchmal sind die Betriebsstörungen sehr einschneiden für die Bahn und die beteiligten Personen. Bei einigen Unglücken mit der FW erlitten einige Menschen tödliche Verletzungen. Das Rollmatrial kann bei einer Kollision meist wieder instand gesetzt werden, was teilweise längeren Werkstatt Aufenthalt verursacht.
Bei der Frauenfeld Wil Bahn waren nicht alle Kollisionen auf den Stasssenverkehr zurück zuführen, 1955 und 1969 ereignete sich Frontalkolision zweier Züge, die erhebliche Auswirkungen auf den Bahnbetrieb hatten.
Die Kollision von 1955
Am 23. Juni 1955 kollidierte die Lok Nr. 7 mit dem Motorwagen Nr. 2 in Wil zusammen. Die Lokomotive führte einen kurzfristig angesetzten Dienstzug wegen eines Missverständnis fuhr der Zug bereits los, ohne abzuwarten bis der fahrplanmässige Personenzug in Wil eigetroffen war. Bei der Kollision wurden 10 Menschen verletzt und eine Frau erlag später an ihren Verletzungen.
Für den Bahnbetrieb war diese Unglück eine Herausforderung es fehlten die hälfte der Triebfahrzeuge. Die Frauenfeld Wil Bahn musste sich um ein Aushilfstriebwagen kümmern, um den angespannten Rohmaterial Park zu entspannen.
Die FW konnte von der Solothurn – Zollikofen – Bern Bahn den Triebwagen BCFe 4/4 Nr. 1 mieten. Der Triebwagen der SZB war ein paar Jahre älter wie jene der FW. Der Triebwagen wurde 1916 von den Schweizer Wagonfabrik Schlieren und der Maschinenfabrik Oerlikon gebaut. Der Wagenkasten war etwas Länger und breiter, aus diesem Grund durfte er die Stadtstrecke nicht befahren. Auf dem Abschnitt Frauenfeld Stadt Wil mussten einige Wirtshausschildern angepasst werden so das der SZB Triebwagen vorbeifahren konnte. Der Aushilfstriebwagen verkehrte bei der Frauenfeld Wil Bahn vom 29. Juni bis zum 2. September 1955.
Fabrikneues Rollmaterial bei der FW zu gast
Am 31. März 1969 ereignete sich zwischen Weberei Matzingen und Murkart einen ähnlichen Unfall wie 1955. Es war wieder ein Fahrplanmässigen und ein Dienstzug verwickelt. Diesmal wartete der Fahrplanmässige Zug die Kreuzung in der Murkart nicht ab. Die Beiden beteiligten Triebfahrzeuge (Nr.2 und 7) erlitten einen Totalschaden.
Die FW brauchte dringend Ersatz Rollmaterial für die verunglückten Fahrzeuge. Die Suche nach geeignetem Rollmaterial war für die Betriebsleitung nicht einfach, den es gab nicht mehr sehr viele Bahnen mit ähnlichen Technischen Normen wie die Frauenfeld Wil Bahn. Für die FW bot sich die Gelegenheit einen Fabrikneuen Gelenktriebwagen von der Bremgarten Dietikon Bahn anzumieten. Der Gelenktriebwagen der BD war auf dem neustem Stand der Technik, er war bei Personal und Fahrgästen sehr beliebt.
Der moderne Gelenktriebwagen passte Technisch nicht zum Rollmaterial der FW, da er als Alleinfahrer gross genug war, war das kein grösseres Hindernis für den Bahnbetrieb. Für das Anhängen des Postwagens wurde mit einer Übergangskupplung eine Lösung gefunden. Die FW musste ein paar Fahrleitungsmasten versetzten, so das der Gelenkig Gast ungehindert auf der ganzen Strecke verkehren konnte. Der Gelenkriebwagen legte vom 11. April bis zum 20. Juni 1969 13’000km zurück.
Drei Occasion Triebwagen treffen ein
Die Frauenfeld Wil Bahn brauchte einen längerfristigen Ersatz für die beiden Triebfahrzeuge die sie wegen einer Frontalkollision verloren hatte. Es bot sich die Gelegenheit von der Bremgarten Dietikon Bahn drei Triebwagen käuflich zu erwerben. Die drei Triebwagen wurden durch neue Gelenktriebwagen ersetzt.
Der erste Triebwagen traf in Wil am 5. Juni 1969 ein, er wurde umgehend ins Depot Frauenfeld Stadt gebracht um die nötigen Anpassungen zu machen. Am Schwierigsten waren die Anpassungen der elektrischen Teile, mit Hilfe der Industrie konnte die Nötigen Anpassungen in kurzer Frist durchgeführt werden. Der erste Triebwagen erhielt die Nummer 204 und konnte bereits im gleichem Monat den betrieb aufnehmen. Ein zweiter Triebwagen traf kurze Zeit später bei der FW ein. Der dritte Triebwagen blieb noch bis ende 1969 bei der Bremgarten Dietikon Bahn, erst 1970 wurde der dritte Triebwagen als Nr. 205 in Betrieb genommen. Der Triebwagen 205 verkehrte anfänglich in der Bezahlung der Bremgarten Dietikon Bahn.
Fremdes Rollmaterial Gäste, im Depot
2017 hatte die die Infrastruktur der Frauenfeld Wil Bahn besuch von einem Triebwagen der Transports Montreux-Vevey-Riviera. Der Gelenktriebwagen wartete darauf bei StadlerRail eine Revision zu erhalten. Schon früher waren Fremdes Rollmaterial auf der Infrastruktur der FW. Das Depot wurde mit einem Normalspurgleis ausgestattet, was für Fahrzeug Lieferungen gedacht war wurde später auch für Werkstatt besuche von Normalspur Fahrzeuge genutzt. Die Mittelthurgaubahn nutze das Depot Wil der FW für kleinere Arbeiten an ihrem Rollmaterial durchzuführen.
Seit ende der 70er Jahre transportiert die Frauenfeld Wil Bahn Normalspurige Güterwagen mit Hilfe von Rollböcken von Wil nach Matzingen. Auch Dienstwagen der benachbarten Mittelthurgaubahn wurden mit Rollböcken auf der FW gesichtet. Der Rollbock verkehr ist längst eingestellt und die Anlage in wil abgebogen.
Bildquellen
- Zug der FW mit Triebwagen der Bremgarten Dietikon Bahn: Foto: Peter Sutter, Archiv Tramclub Basel