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Verdauungsprobleme beim Baby sind keine Seltenheit. Viele Babys leiden an Verstopfungen, was häufig an einer zu geringen Flüssigkeitszufuhr liegt. Um die Verstopfung zu lösen, helfen verdünnte Säfte und Tees und auch Massagen. Die Ernährung sollte ballaststoffreich sein und auf Bananen, die stopfen, sollten vorerst vom Speiseplan gestrichen werden. Das kannst du tun, wenn dein Baby unter Verdauungsproblemen, insbesondere Verstopfung, leidet.
Verstopfung beim Baby – das solltest du wissen
• Dein Baby hat nur kleine Kügelchen in der Windel oder hat eventuell gar keinen Stuhlgang? Dann ist dies ein klares Anzeichen für eine Verstopfung.
• Hausmittel wie die vermehrte Flüssigkeitszufuhr durch Tee oder auch Pflaumensaft können die Verstopfung lindern. Auch die bereits erwähnte Bauchmassage hilft bei Verdauungsproblemen beim Baby.
• Ballaststoffreiche Lebensmittel wie Birnen, Äpfel und Joghurt sind sehr gut, um die Verdauung anzukurbeln. Auf Süssigkeiten und Bananen solltest du erst einmal verzichten.
Dauerhafte Verdauungsprobleme beim Baby
Leidet dein Baby sehr häufig an Verstopfung oder hartem Stuhlgang? Das heisst, es hat entweder gar keinen Stuhlgang oder das bisschen, was herauskommt, ist sehr hart. Oder muss dein Baby fest drücken, um überhaupt den Stuhl herauszupressen? Schreit es eventuell sogar noch, weil es ihm wehtut? Dann kannst du davon ausgehen, dass dein Baby mit Verdauungsproblemen, insbesondere einer Verstopfung zu kämpfen hat. Wichtig ist auch, dass du auf die Farbe des Stuhls deines Babys achtest. Ist der sehr dunkel oder weiss oder sogar rot, solltest du den Kinderarzt aufsuchen.
Bleibt die Windel deines Babys einmal leer, ist dies in der Regel kein Grund zur Sorge und noch liegen in dem Fall noch nicht unbedingt Verdauungsprobleme vor. Die Verdauung bei Babys muss sich erst einmal entwickeln, so dass es anfangs teilweise normal ist, dass die Windel leer bleibt. Hat dein Baby Appetit und isst und trinkt es, kannst du davon ausgehen, dass alles in Ordnung ist.
Bei Verdauungsproblemen, insbesondere einer Verstopfung, riecht der Inhalt der Windel oftmals faul, was auch auf Blähungen hinweist. Ein harter Bauch und ein weinendes, unruhiges und unzufriedenes Kind können Anzeichen für eine Verstopfung sein.
Das kannst du gegen die Verstopfung beim Baby tun
• Ein altes Hausmittel ist Fenchel- und Kümmeltee bei Verstopfung. Fencheltee lindert eventuelle Bauchschmerzen, Pflaumen- und Apfelsaft regen die Verdauung an. So verschaffst du deinem Baby nicht nur Linderung, sondern erhöhst die Flüssigkeitszufuhr, die bei einer Verstopfung sehr wichtig ist.
• Isst dein Baby bereits Beikost, verzichte auf Reis, Karotten oder Bananen. Gib ihm stattdessen Birnen, Äpfel, Aprikosen oder Trauben, da diese Lebensmittel den Stuhl lockern und die Darmtätigkeit anregen. Mehrere kleine Mahlzeiten sind zudem sinnvoller als wenige grosse.
• Bewegung ist ebenfalls eine Möglichkeit, den Stuhlgang zu verbessern. Kann dein Baby noch nicht laufen, lass es strampeln oder fahre mit den Beinchen des Babys Fahrrad.
• Eine sanfte Bauchmassage ist nicht nur angenehm für dein Baby, sondern hilft bei Verdauungsproblemen bei Babys.
Verstopfung beim Baby – Wann solltest du einen Arzt aufsuchen?
Tritt nach zwei Wochen und allen ausgeschöpften Hausmittelchen und Massagen keine Linderung ein, solltest du den Kinderarzt aufsuchen. Erbricht dein Baby oder hat es einfach keinen Appetit oder hat Fieber, ist ebenfalls der Gang zum Kinderarzt unerlässlich.