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Eishockey - Die Zeichen verdichten sich, dass Damien Brunner in der nächsten NHL-Saison für New Jersey spielen wird. Die Devils sollen sich nach dem Abgang von Ilja Kowaltschuk um den Nationalstürmer bemühen.
"Wenn es etwas gibt, was wir tun können, werden wir es tun", sagte Louis Lamoriello, der General Manager der Devils. "Es gibt nun mehr Raum. Es ist eine offensichtliche Situation." Lamoriello spricht damit den Abgang von Superstar Ilja Kowaltschuk an; dieser kehrt trotz eines noch bis 2025 gültigen Vertrages in seine Heimat zurück und spielt künftig für SKA St. Petersburg.
Kowaltschuk hätte pro Saison durchschnittlich 6,67 Millionen Dollar verdient und zumindest einen Teil dieses Geldes dürften die Devils nun reinvestieren. Auf dem freien Markt stehen allerdings nur wenige Topstürmer zur Verfügung, einer von ihnen ist Brunner. Der ehemalige Zuger brachte es bei den Detroit Red Wings in seiner ersten NHL-Saison in 58 Spielen auf 17 Tore und 18 Assists. In den Playoffs (5/4) war er teamintern hinter Henrik Zetterberg (4/8) und Daniel Cleary (4/6) der drittbeste Skorer.
Mit Detroit fand Brunner keine Einigung. Die Red Wings sollen ihm einen Zwei- oder Dreijahresvertrag mit einem Jahressalär von 2,5 Millionen Dollar angeboten haben. Der Zürcher strebt aber anscheinend einen Lohn in der Höhe von 3,5 Millionen Dollar an. Diese Summe könnten die Devils ihm nun problemlos anbieten.
Zwar verpasste New Jersey in der abgelaufenen Saison die Playoffs, doch im Jahr zuvor hatten die Devils im Stanley-Cup-Final gestanden. 1995, 2000 und 2003 hatten sie jeweils die Trophäe in die Höhe gestemmt.
SDA-ATS