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Schweiz wird mit Rang 4 für ihren Kampfgeist belohnt
Mit einem finalen 5:3-Sieg nach direkten Freistössen gegen England setzen die jungen Schweizerinnen an den Euro Girls ein letztes Ausrufezeichen und rutschen in der Tabelle auf Rang 4 vor.
Es ist eine erstklassige Willensleistung einer Mannschaft, die während drei Tagen eine enorme Entwicklung durchgemacht und ihre persönliche Grenzen stets nach oben verschoben hat. Mit der Gewissheit, im Fall eines Sieges auf Rang 4 vorzurücken oder sonst das Turnier am Tabellenende zu beenden, ist die Schweiz ins schwierige Abschlussspiel gegen England gestartet. Livia Rubi kann den 0:1-Rückstand durch Emily Bolt zur Pause ausgleichen.
In der zweiten Halbzeit spricht vieles für England. Die Teamfouls summieren sich, Scarlett Courtenay-Barrow erwischt Judith Iseli beim direkten Freistoss zum 1:2 und erhöht etwas später aus spitzem Winkel zum 1:3. Doch nur 15 Sekunden später beweist Aynoah Gonzalez ihre Qualitäten als Strafraumstürmerin und lenkt einen Distanzschuss von Mara Schenk zum wichtigen 2:3 ab. Als die Sekunden zerrinnen und die Schweiz mit dem Rücken zur Wand steht, packt Livia Rubi mit letzter Kraft einen Alleingang aus und drückt die Kugel regelrecht über die Linie.
Bei den direkten Freistössen läuft alles für die Schweiz: Rubi trifft mit dem ersten Versuch sicher und Iseli hält hinten alle drei Versuche der Engländerinnen. Gonzalez ist es schliesslich, welche die Schweiz zum Sieg und auf Rang 4 schiesst.