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Argumente gegen das Digitale in der Schule
In Diskussionen, Artikeln und Leserbriefen werden oft ähnliche Argumente gegen das Digitale und insbesondere gegen 1:1-Ausstattungen in der Schule genannt. Es ist wichtig, diese Argumente zu kennen. Gewisse davon sind unsinnig oder leicht zu widerlegen, andere gilt es durchaus zu bedenken und nicht von der Hand zu weisen.
Aus diesem Grund ist hier eine Sammlung von derzeit etwas mehr als 60 Argumenten gegen das Digitale in der Schule entstanden ( Mehr zur Entstehungsgeschichte...
).
Die Argumente sind in fünf Gruppen eingeteilt, geordnet nach absteigender Ablehnung:
Alle Argumente werden nach dem gleichen Schema beschrieben:
- Prototypische Formulierung
- Beispiele aus Büchern, Zeitungen und Zeitschriften
- Gegenargumente
- Diskussion
Bei dieser Website handelt es sich um ein Wiki, bei der alle mitschreiben können. Somit stammen nicht alle Texte vom Betreiber der Website.
Ergänzungen und Kommentare sind willkommen. Entweder direkt im Wiki oder per Mail an <email-pii>
Aus aktuellem Anlass: Manfred Spitzer - Shortcuts
Buchhinweis: Mehr als 0 und 1 - Schule in einger digitalisierten Welt
Das Kapitel "Wie kommt das Digitale in die Schule?"
des Buches Mehr als 0 und 1 - Schule in einer digitalisierten Welt
beschäftigt sich detaillierter mit diesen Argumenten und insbesondere der Frage, wie mit ihnen umgegangen werden kann.
A: Es schadet
A.1 "Es geht etwas verloren"-Argumente
A.2 "Es ist zu früh"-Argumente
A.3 "Falsche Anreize"-Argumente
A.4 "Macht dumm"-Argumente
A.5 Gesundheits-Argumente
A.6 Jugendschutz-Argumente
- Jugendschutz-Argument: Wenn die Schülerinnen und Schüler persönliche Computer haben, werden sie Pornographie und Gewaltdarstellungen konsumieren.
- Gewalt-Argument Wenn Schülerinnen und Schüler persönliche Computer haben, werden sie mehr Gewalt sehen/konsumieren und dadurch gewalttätig werden.
- Pornografie-Argument: Wenn Schülerinnen und Schüler persönliche Computer haben, werden sie pornographisches Material sehen wollen / ungewollt sehen.
- Kinderpornografie-Argument: Wenn Schülerinnen und Schüler persönliche Computer haben, sind sie Pädophilen ausgesetzt.
A.7 Umwelt-Argumente
A.8 Fremde Interessen
- Markt-Argument: ICT ist ein grosser Markt und die Unternehmen versuchen nur, diesen Markt auszunutzen und Schülerinnen und Schüler als Konsumierende zu gewinnen.
- Datenschutz-Argument: Durch ICT werden die Daten unserer Schülerinnen und Schüler für Unternehmen und Geheimdienste greifbar.
A.9 Entmündigung
- Entmündigte-Lehrpersonen-Argument Computer in der Schule entmündigen Lehrerinnen und Lehrer, weil der Computer und nicht mehr die Lehrperson didaktische Entscheidungen trifft.
- Entmündigte-Lernende-Argument Computer in der Schule entmündigen Schülerinnen und Schüler, weil der Computer und nicht mehr die Lernenden entscheiden, was sie wie lernen wollen.
B. Es lohnt sich nicht
B.1 "Bisher ging es auch ohne"-Argumente
B.2 "Didaktischer Mehrwert"-Argumente
B.3 Finanzielle Argumente
B.4 Schüler-Argumente
B.5 Zeitaufwand-Argumente
C. Es geht nicht
C.1 Lehrpersonen-Argumente
C.2 Schulsystem-Argumente
C.3 Eltern-Argumente
- "Überforderte Eltern"-Argument: Eltern haben keine Ahnung, wie sie mit der Nutzung von digitalen Medien ihrer Kinder umgehen sollen. Darum möchten sie gar nicht damit konfrontiert werden.
- Elternkosten-Argument: Das können sich nicht alle Eltern leisten und gefährdet deshalb die Chancengerechtigkeit.
D.1 Technische Argumente
E. Diverse
E.1 Ad hominem Argumente
E.2 Sonstige Argumente
Argumente-Verwaltung
Quellen für weitere Argumente
- Seriös geordnet:
- Polemisch:
- Zwischendurch: