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Der Projektunterricht wurde entwickelt, um in der Schule handelndes Lernen zu ermöglichen. Der Grundsatz «learning by doing», der dabei im Vordergrund steht, umschreibt sowohl die Methode als auch das übergreifende Ziel des Projektunterrichts (vgl. Landwehr, 1997).
Beim Projektunterricht arbeiten die Kinder in Gruppen an einer gemeinsamen Fragestellung oder einem Problem ihres Interesses. Diese werden unter Einbezug von Expertinnen beziehungsweise Experten, durch individuelle Beobachtungen und mit Hilfe von Büchern sowie weiteren Hilfsmitteln innerhalb und ausserhalb der Schule bearbeitet.
Bei der Projektarbeit wird auf ein Endziel, Handlungsergebnis oder Produkt hingearbeitet, wie zum Beispiel eine Ausstellung, eine Präsentation oder ein Theater (vgl. Meyer, 1994; Kratochwil, 1994). Das Handlungsergebnis wird gemeinsam festgelegt, manchmal mit der ganzen Klasse, manchmal in Untergruppen. Projekte können für mehrere aufeinander folgende Tage geplant und in so genannten Projektwochen (auch stufenübergreifend oder an dafür reservierten Halbtagen über längere Zeit durchgeführt werden.