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Schutzanlagen
Erläuterung Schutzbauten
Die Schutzbauten werden in zwei Kategorien unterteilt
- Schutzanlagen, die entweder den Zivilschutzformationen als Standort dienen oder grosse Sammelschutzräume, die für den Schutz der Bevölkerung erstellt wurden.
- Personenschutzräume dienen unmittelbar dem Schutz der Bevölkerung vor natur- oder zivilisationsbedingten Katastrophen sowie bewaffneten Konflikten.
Schutzanlagen
Als Schutzanlagen bezeichnet man Kommandoposten, Bereitstellungsanlagen, grosse Sammelschutzräume, geschützte Sanitätsstellen und geschützte Spitäler. Sie dienen primär dazu, die Führungsfähigkeit und die Bereitschaft der Mittel des Bevölkerungsschutzes sicherzustellen.
Der Zivilschutz Basel-Stadt verfügt über 65 unterirdische Anlagen, in denen unsere Einheiten untergebracht sind. Als Notunterkünfte für ca. 3'000 Personen können kurzfristig, d.h. binnen weniger Stunden, eingerichtete öffentliche Schutzräume oder Zivilschutzanlagen zur Verfügung gestellt werden.
Die Schutzanlagen im Kanton Basel-Stadt werden durch die Unterhaltsgruppe der Infrastruktur gemäss den Bundesvorschriften gewartet.
Personenschutzräume
Personenschutzräume werden primär für den Fall des bewaffneten Konflikts erstellt, sollen aber auch bei Katastrophen und in Notlagen als Notunterkünfte genutzt werden können. Der Grundsatz lautet: Jeder Einwohnerin und jedem Einwohner soll ein Platz in einem Schutzraum in der Nähe des Wohnorts zur Verfügung stehen.