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Es sind natürlich nicht nur Deutsche, die ihre Spuren in der langjährigen Geschichte der Fußball-Bundesliga hinterlassen haben. Unter den unheimlich vielen Legionären fallen in erster Linie die Zauberer am Ball aus Brasilien auf. Der erste brasilianische Spieler in der höchsten Spielklasse des deutschen Fußballs in Gestalt von Zeze wurde bereits 1964 vom 1. FC Köln verpflichtet. Obwohl es seitdem einige Fußball-Legionäre aus diesem südamerikanischen Land in Deutschland gab, konnten Brasilianer erst in der jüngeren Geschichte große Erfolge feiern.
Giovane Elber
Einer der besten Stürmer in der Geschichte der Bundesliga begann seine europäische Fußballkarriere beim Grasshoppers Club Zürich. Nach 78 Spielen und 55 Toren in der Schweiz wechselte Elber zum VfB Stuttgart. Zusammen mit Balakov und Bobic bildete Elber bei den Schwaben das populäre magische Dreieck und gewann in der Saison 96/97 den DFB-Pokaltitel. Es folgte der Wechsel zum Rekordmeister aus München, wo der Brasilianer 160 Einsätze und sogar 92 Treffer erzielte. Binnen seiner Zeit bei den Bayern sicherte sich Elber unter anderem 4 deutsche Meisterschaften, 3 Pokaltitel und die begehrte Trophäe in der UEFA Champions League.
Ze Roberto
Obwohl der fantastische Mittelfeldspieler auch vor seiner Bundesliga-Zeit ein bekannter Fußballname war, kam es zu seinem großen Durchbruch erst nach dem Wechsel zu Bayer Leverkusen in 1998. Bei der Werkself bestritt der Flügelflitzer 250 Pflichtspiele und verzeichnete dabei 18 Tore sowie 42 Assists. Nach dem Transfer zu Bayern München war Ze Roberto noch erfolgreicher, was sich an der Statistik von 20 Toren und 62 Vorlagen in 248 Pflichtspielen erkennen lässt. Zusätzlich zu vielen Vereinstrophäen wie jeweils 4 deutsche Meistertitel und DFB-Pokale spielte Ze Roberto 84 Mal für die brasilianische Nationalmannschaft.
Lucio
Einer der besten Verteidiger in der Geschichte der Bundesliga kam im Jahr 2001 zu Bayer Leverkusen und wechselte anschliessend zu Bayern München. In 8 Jahren Bundesliga bewies sich Lucio jedoch nicht nur als ein fantastischer Abwehrspieler. Sowohl klassische Bookies als auch beste Bitcoin Wettanbieter kennen den Brasilianer nämlich für seine Torgefährlichkeit, da er nach seiner Bundesliga-Karriere 22 Treffer und 10 Vorlagen auf seinem Konto hatte. Der WM-Titel aus 2002 ist nur einer von vielen Trophäen in seiner Karriere. Hinzu kommen unter anderem 3 deutsche Meistertitel, ein Ligatitel in Italien sowie die UEFA Champions League. Lucio bestritt zudem 105 Länderspiele für Brasilien und erzielte dabei 5 Tore.
Ailton
Der unter deutschen Fußballfans populäre Kugelblitz belegt mit 106 Treffern den dritten Platz in der Liste der besten ausländischen Torschützen der Bundesliga. Die meisten Tore (88) erzielte Ailton im Trikot von Werder Bremen, wo er in der Saison 03/04 sowohl die Meisterschaft als auch den Pokaltitel gewann. In derselben Saison wurde der brasilianische Stürmer auch zum Fußballer des Jahres in Deutschland gewählt. Nach seiner Zeit in Bremen spielte Ailton unter anderem für Schalke, HSV sowie für eine Reihe ausländischer Clubs. Aufgrund der starken Konkurrenz in der Offensive bestritt er jedoch kein einziges Länderspiel für Brasilien.
Dede
Die erfolgreiche Periode von Borussia Dortmund nach der Jahrtausendwende wurde von einigen brasilianischen Spielern gekennzeichnet. Im Rampenlicht stand unumstritten der linke Außenverteidiger Dede, der zwischen 1998 und 2011 sogar 322 Bundesligaspiele für die Schwarzgelben bestritt. In seiner letzten Saison in Dortmund schaffte er zum zweiten Mal deutscher Meister zu werden. Danach kam der Wechsel zu Eskisehirspor in die türkische Liga, wo Dede im Jahr 2014 seine lange Karriere beendete. Im Gegensatz zu Ailton blieb er nicht ohne einen Einsatz für Brasilien, da auf ein Länderspiel zurückblicken darf. Alles in allem ist klar, dass es sich hier um einen der allgemein besten Spieler in der Geschichte der Fußball-Bundesliga handelt.