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Sein Profi-Debüt gab Milicevic 2004. Unter dem aktuellen Schweizer Nati-Trainer Vladimir Petkovic spielte er in der Challenge League für den FC Lugano. Zwei Jahre später holte Yverdon den schweizerisch-serbischen Doppelbürger, der für die Schweizer U19, U20 und U21 insgesamt 12 Mal im Einsatz stand, in die Super League. Die Karriere des Mittelfeldspielers schien ins Laufen zu kommen.
In Belgien zurück zum Glück
Nach dem Abstieg mit den Waadtländern 2008 erhielt Milicevic aber keinen Vertrag mehr. Es begann die sportlich wohl härteste Zeit im Leben des Tessiners. Ein halbes Jahr lang war er ohne Klub, eine Zukunft in der Schweiz schien nicht mehr möglich. So machte er sich auf nach Belgien, um sein Glück zu finden.
Für mich wird ein Traum wahr.
Über Eupen und den RSC Charleroi, mit dem er 2012 den Aufstieg in die höchste belgische Liga schaffte, kam Milicevic schliesslich im Januar 2014 zu KAA Gent. Beim Team aus Flandern entwickelte er sich nach und nach zum Leistungsträger. Der bisherige Höhepunkt war die Saison 2014/15, als er mit 9 Toren und 9 Vorlagen massgeblichen Anteil am ersten Meistertitel von KAA und der direkten Qualifikation für die Champions League hatte.
Gleich bei Premiere erfolgreich
«Fast jeder Spieler träumt davon, einmal in der Königsklasse aufzulaufen. Für mich wird mit dem Spiel gegen Lyon jedenfalls ein Traum wahr», liess Milicevic vor seiner Champions-League-Premiere verlauten.
Es wurde gar noch besser: Im Heimspiel gegen die Franzosen sicherte er dem Gastgeber, der die Partie nur mit 9 Spielern beendete, mit seinem Treffer in der 68. Minute den Punktgewinn.
Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 16.9.2015, 20:00 Uhr