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Kilian Künzi, Thomas Oesch, Bern, 6. November 2007
Im Auftrag des Schweizerischen Vereins homöopathischer Ärztinnen und Ärzte SVHA und der UNION
In einem Artikel «Durchimpfung in der Schweiz 2005» im BAG Bulletin (Information des Bundesamtes für Gesundheit) 19/2007 werden Resultate resp. Aktualisierungen einer Studie des Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Zürich referiert und ein ursächlicher Zusammenhang zwischen der Durchimpfungsrate und der Anzahl an Alternativmediziner/innen, namentlich «Homöopathen» unterstellt (152): «Ein Hauptgrund für die Abnahmen [der Durchimpfungen im Kt. SZ] könnte der starke Einfluss von Alternativmedizinern sein, welche junge Eltern möglicherweise unempfänglich machen für Impfungen und Impfkampagnen [...] Auch eine aktuelle Erhebung im Kanton VD bestätigt, dass Kinder, die hauptsächlich von Homöopathen behandelt werden, weniger oft gegen MMR geimpft sind als Kinder, die von Kinderärzten behandelt werden.»
Der Schweizerische Verein homöopathischer Ärztinnen und Ärzte (SVHA) stellt sich die Frage, auf Grund welcher konkreter Zahlen das BAG einen ursächlichen Zusammenhang herstellt.
Vor diesem Hintergrund hat der SVHA das Büro für arbeits- und sozialpolitische Studien BASS um die Durchführung einer Kurz-Studie angefragt, die mit wissenschaftlichen Methoden überprüft, ob sich ein statistischer Zusammenhang zwischen der Anzahl Komplementärmedizinern resp. Homöopathen und der Durchimpfungsrate von Kleinkindern nachweisen lässt und welche Impfungen betroffen wären.
Als unabhängige Forschungsinstitution ist es dem Büro BASS ein Anliegen darauf hinzuweisen, dass es in dieser Kurz-Studie keine Stellung zur Impffrage und zur Durchimpfung bezieht, sondern lediglich statistische Zusammenhänge auf Grund verfügbarer Daten überprüft.