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Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.
Rafael Nadal hatte im Final in Barcelona Schwerstarbeit zu verrichten, um den Griechen Stefanos Tsitsipas 6:4, 6:7 (6:8), 7:5 zu bezwingen. Der König der Sandplätze gewann das Turnier in Katalonien zum zwölften Mal.
Nadal, dessen erster Triumph in Barcelona aus dem Jahr 2005 datiert, setzte sich erst nach mehr als dreieinhalb Stunden durch. Die Partie hätte auch einen anderen Ausgang nehmen können. Zunächst wehrte Tsitsipas im zweiten Satz zwei Matchbälle ab, danach stand Nadal im dritten Umgang beim Ausgleich zum 5:5 einen Ball vor der Niederlage.
Das French Open gewann der Mallorquiner bereits 13 Mal. Einer der härtesten Widersacher dürfte in diesem Jahr Tsitsipas sein. Der Grieche hatte vor einer Woche in Monte Carlo den ersten Masters-1000-Titel gefeiert.
Im zweiten wichtigen Sandplatz-Turnier der vergangenen Woche gewann Matteo Berrettini den Final in Belgrad. Der Italiener bezwang in Serbiens Hauptstadt Aslan Karazew 6:1, 3:6, 7:6 (7:0). Berrettini nutzte die Müdigkeit des Russen aus, der am Vortag den Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic in einer knapp dreieinhalb Stunden dauernden Partie besiegt hatte. (nih/sda)
Edoardo Mortara fuhr als einziger des Schweizer Trios beim zweiten Rennen des Formel-E-Wochenendes in Valencia in die Top Ten. Der Venturi-Fahrer wurde Neunter, zwei Plätze vor Sébastien Buemi. Nico Müller musste nach dem überraschenden 2. Rang vom Samstag als Zwanzigster wieder mit einer Position in den hinteren Regionen vorliebnehmen.
Der Brite Jake Dennis feierte einen Premierensieg in der Elektro-Serie. Der BMW-Pilot setzte sich von der Pole-Position aus auf trockener Piste im Circuit Ricardo Tormo vor dem Deutschen André Lotterer und dem Briten Alex Lynn durch.
In der WM-Wertung führt nach sechs Läufen weiterhin der Niederländer Nyck de Vries. Weiter geht es in zwei Wochen in Monaco. Valencia war wegen der Coronavirus-Krise für Paris eingesprungen, normalerweise fährt die Formel E in Stadtzentren. (pre/sda)
UEFA-Präsident Aleksander Ceferin hat angekündigt, dass die zwölf Gründerklubs der Super League trotz des Scheiterns des Projekts bestraft werden. «Jeder muss die Verantwortung für die Konsequenzen seines Handelns übernehmen und wir können nicht so tun, als wäre nichts passiert. Was sie getan haben, ist nicht richtig, und wir werden in den nächsten Tagen sehen, was wir tun müssen», erklärt der 53-Jährige im Interview mit der «Daily Mail».
Bei der Härte der Strafen möchte der Slowene jedoch differenzieren: «Meiner Meinung nach gibt es bei diesen zwölf drei Gruppen: die sechs englischen Klubs, die anderen drei, die danach gegangen sind (Atlético Madrid, AC Milan und Inter Mailand, Anm.d.Red.) und dann diejenigen, die glauben, dass die Erde flach ist (Real, Barcelona, Juventus) und dass die Super League noch existiert. Es gibt einen grossen Unterschied zwischen ihnen. Aber jeder wird zur Rechenschaft gezogen werden. Wir werden sehen, wie.» (pre)
Trotz der privaten Verbindung sieht UEFA-Präsident Aleksander Ceferin sein Verhältnis zu Juventus' Boss Andrea Agnelli als unwiderruflich zerstört an. «Es gibt keine Beziehung mehr, und es wird nie wieder eine Beziehung geben», sagte Ceferin der Nachrichtenagentur AP. Der Slowene ist Götti von Agnellis Tochter.
Durch das Verhalten von Agnelli rund um die Gründung einer europäischen Super League fühlt sich Ceferin hintergegangen. Noch kurz bevor die Pläne öffentlich wurden, habe Agnelli als damaliger Chef der Europäischen Klubvereinigung ihm versichert, dass nichts an der geplanten Konkurrenz zur Champions League dran sei. Wenig später sei der Italiener nicht mehr ans Telefon gegangen.
Nach dem schnellen Rückzug der sechs englischen Gründungsmitglieder sowie von Atlético Madrid und Inter Mailand sieht Ceferin das Super-League-Projekt als erledigt an. Dennoch bekräftigte der 53-Jährige die Absicht der UEFA, die verbliebenen Initiatoren zu bestrafen. Real Madrid, Juventus Turin, der FC Barcelona und die AC Milan machten bislang keine Absichten zum endgültigen Ausstieg aus dem Projekt geltend. (pre/sda)
Im Playoff-Final der Swiss League ist nach dem vierten Heimsieg alles wieder offen. Ajoie gewinnt 4:0 und gleicht die Best-of-7-Serie zum 2:2 aus.
Ajoie hatten schon im ersten Spiel in diesem Final in der heimischen Arena (5:0) keinen Gegentreffer zugelassen. Für Goalie Tim Wolf, der 27 Schüsse parierte, war es bereits der vierte Shutout in diesen Playoffs. Zwei Tage zuvor hatte Kloten zu Null (2:0) gewonnen.
Drei der vier Tore schossen die Jurassier im letzten Drittel - das 2:0 erzielte Philip-Michael Devos nach 42 Sekunden. Für das 3:0 (50.) zeichnete Steven Macquat in Unterzahl verantwortlich, 127 Sekunden später gelang Ueli Huber das 4:0 (52.).
Ajoie - Kloten 4:0 (1:0, 0:0, 3:0)
50 Zuschauer. - SR Müller/Dipietro, Huguet/Wermeille.
Tore: 10. Schnegg (Muller, Macquat) 1:0. 41. (40:42) Devos (Hazen, Schmutz) 2:0. 50. Macquat (Ausschluss Muller!) 3:0. 52. Huber (Frossard, Aebischer) 4:0.
Strafen: 4mal 2 plus 5 Minuten (Joggi) plus Spieldauer (Joggi) gegen Ajoie, 5mal 2 Minuten gegen Kloten.
Ajoie: Wolf; Rouiller, Pouilly; Birbaum, Hauert; Aebischer, Eigenmann; Hazen, Devos, Schmutz; Frei, Frossard, Huber; Camichel, Mäder, Joggi; Muller, Macquat, Schnegg; Roberts.
Kloten: Nyffeler; Back, Kindschi; Gian Janett, Ganz; Gähler, Bartholet; Oejdemark, Seiler; Figren, Kellenberger, Obrist; Forget, Marchon, Altorfer; Spiller, Faille, Meyer; Leone, Füglister, Knellwolf.
Bemerkungen: Ajoie ohne Casserini (verletzt). Kloten ohne Brace (überzähliger Ausländer).
Der Weltranglistenerste Novak Djokovic bezog im Halbfinal des Heimturniers in Belgrad gegen den Russen Aslan Karazew eine Niederlage in drei Sätzen und erlitt damit den zweiten Rückschlag nach dem vorzeitigen Aus im Achtelfinal in Monte Carlo.
Der 5:7, 6:4, 4:6-Niederlage gegen die Nummer 28 des Rankings war nicht zwingend. Djokovic erspielte sich 28 Breakbälle, verwertete aber nur deren fünf. Karazew seinerseits war bei 16 Versuchen zum Servicedurchbruch sechsmal erfolgreich.
Djokovic hatte im Halbfinal des Australian Open gegen Karazew noch klar in drei Sätzen gewonnen. Ausgerechnet in der Heimat des Serben drehte der Aufsteiger dieses Jahres nun den Spiess um. Nach dreieinhalb Stunden verwertete er den zweiten Matchball. (bal/sda)
Köniz ist zum zweiten Mal Schweizer Meister im Unihockey. Das Team um Topskorer Manuel Maurer gewann den Berner Superfinal in Winterthur gegen Titelverteidiger Wiler-Ersigen 3:2.
Entscheidend in der Neuauflage des Finals von 2018, den Wiler-Ersigen ebenfalls verloren hatte, war die exzellente Defensivleistung der konterstarken Könizer. Mit dem Führungtor nach 38 Sekunden durch Stefan Hutzli sowie zwei weiteren Treffern im Startdrittel zum 3:1 konnte sich Köniz früh auf seine Stärken, das Verteidigen und Kontern, besinnen.
Zwar schaffte Wiler-Ersigen durch Marco Louis den zwischenzeitlichen Ausgleich, der Doppelschlag in der 12. Minute zur Zweitoreführung stellte sich aber als entscheidend heraus.(bal/sda)
Nach Norwich City kehrt auch der FC Watford umgehend in die Premier League zurück. Die «Hornets» sicherten sich den Wiederaufstieg in die höchste englische Spielklasse zwei Runden vor Schluss dank des 1:0-Sieges über Millwall. (bal/sda)
Nico Müller fährt beim Formel-E-Rennen in Valencia von Startplatz 22 in den 2. Rang. Der Berner Oberländer überholt in den letzten zwei Runden dank der Energiereserven praktisch das gesamte Feld.
Bei Regen und einer chaotischen Schlussphase war Müller der grosse Profiteur. Während einer ganzen Reihe von Fahrern die Power ausging, preschte der Schweizer durchs gesamte Feld nach vorne. Im Ziel wurde er zunächst als Vierter abgewunken, nachträglich rutschte er noch auf Platz 2 vor, weil zwei vor ihm klassierte Fahrer den Notstrom anzapfen mussten. Einzig der Niederländer Nyck de Vries, der als erster Fahrer zum zweiten Mal in der laufenden Saison siegte, blieb vor Müller. Der Schweizer stand erstmals auf dem Formel-E-Podest.
Die besten Aussichten auf einen Schweizer Podestplatz hatte zunächst Sébastien Buemi. Der Westschweizer lag an vierter Stelle, als er bereits in der Startphase unverschuldet ausschied. Der Übeltäter André Lotterer bremste im Duell um Platz 5 vor einer engen Kurve viel zu spät. Mit dem Frontflügel prallte der Deutsche seitlich ins Hinterrad des vor ihm liegenden Buemi, der nach einem Dreher im Kiesbett stecken blieb. (sda/bal)
Der EHC Biel sammelt mit seiner Solidaritätsaktion «Je suis Bienne» etwas mehr als 4,5 Millionen Franken. Damit wird sich das Defizit in dieser Saison «im verkraftbaren Rahmen» bewegen, sagte Geschäftsführer Daniel Villard dem «Bieler Tagblatt». Das Minus von rund 7,5 Millionen Franken wird durch die Spenden und dem À-fonds-perdu-Beitrag des Bundes (2,5 Mio. Franken) fast vollständig gedeckt. (sda/bal)
Der FC Köln bringt das in einer Corona-Quarantäne steckende Hertha Berlin weiter unter Zugzwang. Dank einem 3:2-Sieg in Augsburg zieht Köln am Berliner Klub vorbei und verbannt diesen auf den direkten Abstiegsplatz.
Ondrej Duda (8./33.) mit einer Doublette und der österreichische Internationale Florian Kainz (23.) auf Dudas Zuspiel sorgten in Augsburg bis zur Pause für eine komfortable 3:0-Führung. Das Heimteam, das im Kampf gegen den Abstieg ebenfalls noch auf Punkte angewiesen ist, fand dank zwei Toren innerhalb von acht Minuten zurück ins Spiel. Der Schweizer Internationale Ruben Vargas traf nach einer guten Stunde zum 2:3.
Köln hat unter Trainer-Routinier Friedhelm Funkel offenbar neuen Mut gefasst. Im dritten Spiel unter dem 67-Jährigen feierte Köln den zweiten Sieg und kletterte auf Kosten von Hertha Berlin vorerst auf den Barrage-Platz. (nih/sda)
Drei Monate vor Beginn der Sommerspiele hat Japan wegen steigender Corona-Infektionszahlen zum dritten Mal den Notstand für die Olympia-Stadt Tokio erklärt. Grund ist die starke Ausbreitung neuer Virus-Varianten.
Ein harter Lockdown ist der Notstand aber nicht. Eine Absage der Spiele schlossen die Gastgeber und das IOC aus. (ram/sda)