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Allgemein
Den Dachs finden wir in der collinen bis zur subalpinen Stufe. Er bevorzugt die tieferen Lagen mit Äckern, Weinbergen und Wiesen. Er bewohnt aber auch den Laub- und Nadelwald, bevorzugt abgelegene, sonnige Hänge mit unterschlupfreichen Felsblöcken und lockeren Felspartien. Dort gräbt er sich seinen Bau.
Der Dachs ist gross und massig. Er zählt zur Familie der Marderartigen und somit zu den Raubtieren. Zur Feistzeit im Herbst beträgt sein Gewicht (8-) 12- 14 (-20) kg. Er erreicht eine Länge von beinahe einem Meter einschliesslich des ca. 15 cm langen Pürzels. Der lange, schlanke Kopf trägt kurze Ohren und eine auffallende, längliche schwarzweisse Zeichnung. Der Rücken ist silbrig braun behaart, die Seiten sind etwas heller. Die Bauchseite ist braun, und die Branten sind schwarz. Diese tragen kräftige Klauen. Sie leisten ausgezeichnete Arbeit beim Graben und Erweitern des Baues. Die Haare sind lang und weich. Sie werden für die Herstellung von Rasierpinseln benutzt. Der Haarwechsel findet im Frühling und Herbst statt (Sommer- und Winterkleid). Der Dachs geht auf den Sohlen und tritt nicht, wie Hund und Fuchs, nur mit den Zehen auf.
Präsident
Gian Carl Lutz
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