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Über 800 Tibeterinnen und Tibeter sowie Sympathisanten haben sich am Freitagmittag zu einer Protestkundgebung in Bern versammelt. Die Teilnehmenden gedachten des Volksaufstandes in Tibet vor 58 Jahren.
Der Kundgebungszug formierte sich auf dem Helvetiaplatz. Viele Demonstrierende führten tibetische Flaggen mit. Vom Helvetiaplatz zogen die Kundgebungsteilnehmenden friedlich und lautstark zum Münsterplatz.
Neben den vielen Flaggen wurden auch Transparente mitgeführt, auf einem riesigen weissen Tuch prangte in schwarzen Lettern «free Tibet».
Anlässlich des Besuchs des chinesischen Staatspräsidenten in der Schweiz im vergangenen Januar durften die Tibeter ihre Flaggen nicht zeigen. Dies wollte die Gemeinschaft nun nachholen.
Aufgerufen zur Kundgebung hatte die Tibeter Gemeinschaft in der Schweiz und Liechtenstein. Die Gemeinschaft forderte von der Schweizer Regierung um Unterstützung ihrer Forderungen.
China solle mit den Tibetern einen ernsthaften Dialog aufnehmen. Eine unabhängige Untersuchungskommission müsse ungehinderten Zugang nach Tibet erhalten. Die weit verbreiteten Folter und Misshandlungen müssten beendet werden, so die Forderungen. (sda)