Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03416.jsonl.gz/107

Das Jahr 2006 war geprägt durch einen kalten Winter 2005/2006 und durch hohe Temperaturen im Sommer und Herbst. Dies wirkte sich auch auf die Vegetationsentwicklung aus, indem die Vegetationsperiode 2006 sehr spät startete. Erst die warmen Temperaturen im April und Mai konnten den anfänglichen Rückstand der Vegetationsentwicklung wieder aufholen. Die hohen Temperaturen im Juni und Juli (heissester Juli seit Messbeginn) bewirkten, dass die phänologischen Sommerphasen zu den normalen Terminen eintraten. Ebenfalls extrem warm war es im Herbst. Möglicherweise konnten deshalb die phänologischen Herbstphasen, wie zum Beispiel der Blattfall der Buchen, relativ spät beobachtet werden. Als einmaliges Phänomen ist das nochmalige Erblühen und Ergrünen der Rosskastanie von Genf zu bezeichnen. Auch das meteorologische Jahr 2006 war von vielen Rekorden geprägt.
Herbizidresistenzen bei Unkräutern sind weltweit ein zunehmendes Problem. Das Herbizidresistenz-Monitoring in der Schweiz soll dazu beitragen, die Mechanismen, die zu diesen Resistenzen führen, besser zu verstehen und den Herbizideinsatz besser zu steuern.
Agroscope hat Pflanzenschutzstrategien im Apfelanbau verglichen. Durch die Reduktion von Pflanzenschutzmitteln verminderten sich die lokalen ökotoxikologischen Risiken, es ergaben sich aber andere Zielkonflikte bezüglich Umwelt und Wirtschaftlichkeit.
Bt-Mais ist durch Eiweisse des Bakteriums Bacillus thuringiensis vor Frass durch bestimmte Insekten geschützt. Eine neue, systematische Auswertung von weltweiten Felddaten bestätigt, dass Nichtzielorganismen in Bt-Mais weitgehend geschont werden.