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Sonniger Norden, bewölkter Süden
Ein Tief über Südwesteuropa steuerte mit einer südwestlichen Höhenströmung feuchtere Luft besonders zum Alpensüdhang. Das Wetter in der Schweiz war dadurch zweigeteilt. Während es auf der Alpennordseite mit dünnen Schleierwolken meist sonnig war, zeigte sich das Wetter in den südlichen Landesteilen oft bewölkt. Zusätzlich machen wir im Blog einen Ausblick auf das Wetter der kommenden Tage.
Höhentief über den Balearen
Ein ausgeprägtes Höhentief, welches sich heute von der Biskaya über die Pyrenäen hinweg zu den Balearen verlagerte, führte mit süd- bis südwestlichen Winden etwas feuchtere Luft besonders zum Alpensüdhang. Die Alpennordseite war davon jedoch nur wenig beeinflusst und lag aus meteorologischer Sicht irgendwo im Niemandsland.
Nur lokal Nebelfelder
Mit der süd- bis südwestlichen Höhenströmung erreichten bereits gestern Abend dichte hohe Wolkenfelder die Schweiz. Die nächtliche Ausstrahlung war dadurch gehemmt und es konnten sich bis zum Morgen hin nur ganz lokal einzelne Nebelfelder bilden, bevorzugt im östlichen Mittelland.
Pünktlich zum Sonnenaufgang lockerte sich im Norden die dichte hohe Bewölkung auf und der Tag war in der Folge abgesehen von meist dünnen Schleierwolken vorwiegend sonnig.
Im Süden oft bewölkt
Mit der südlichen Anströmung staute sich die feuchte Luft bereits während der Nacht am Alpensüdhang, weshalb der Tag im Süden sowie dem Alpenhauptkamm entlang meist bewölkt begann. Im westlichen und nördlichen Tessin fiel sogar stellenweise wenig Niederschlag. Tagsüber gab es zwar vor allem im Mittel- und Südtessin auch kurze sonnige Abschnitte, insgesamt dehnte sich die dichte Bewölkung im Tagesverlauf aber zunehmend auch auf die Walliser und Berner Alpen aus. Ab Mitte Nachmittag war es deshalb auch in diesen Regionen meist bewölkt.
Milder Septembertag
Nachdem die Temperaturen in den Niederungen am frühen Morgen mit rund 8 bis 9 Grad im einstelligen Bereich lagen, kletterten sie bis am späten Nachmittag verbreitet auf 20 Grad. Im Unteren Aaretal des Kantons Aargau reichte es sogar für fast 22 Grad.
Ausblick für die kommenden Tage
Wer in den nächsten Tagen warmes und sonniges Herbstwetter geniessen möchte, bleibt am besten bei uns in der schönen Schweiz. Zwar sorgt eine schwache Störung morgen Mittwoch nochmals für ein paar Wolkenfelder und in den Bergen da und dort vielleicht auch für ein paar Tropfen Regen. Danach baut sich aber ein kräftiges Hochdruckgebiet über Mitteleuropa auf und bleibt voraussichtlich bis mindestens anfangs nächster Woche wetterbestimmend.
Mit den Temperaturen geht es dabei kontinuierlich bergauf und spätestens am Wochenende liegen diese wieder im sommerlichen Bereich um 25 Grad, teils auch höher. Eine gewisse Unsicherheit besteht eigentlich einzig fürs Flachland der Alpennordseite. Dort könnte es nämlich am Morgen jeweils Nebel- oder auch tiefe Hochnebelfelder haben. Nach aktueller Einschätzung dürften diese jedoch nicht allzu hartnäckig sein und sich im Laufe des Vormittags jeweils rasch auflösen. Besonders warm wird es auch in den Bergen. Die Nullgradgrenze steigt dabei am Donnerstag auf über 4000 Meter.
In Abhängigkeit der eigenen Präferenzen eine eher schlechte Wahl ist für die kommenden Tag das westliche Mittelmeer sowie die Iberische Halbinsel. Das Tiefdruckgebiet, welches bereits heute über Südfrankreich, entlang der spanischen Mittelmeerküste und auf den Balearen für kräftige Gewitter verantwortlich war, verlagert sich bis Ende Woche nur sehr zögerlich westwärts. Im Südosten von Spanien muss deshalb bis Ende der Woche immer wieder mit teils kräftigen Gewittern gerechnet werden.