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Immer im Spätsommer wenn es ums Auffüttern geht und die Gefahr des Raubes besteht, treibt mich als Imker-Anfänger die Frage um, ob ich die Fluglöcher nicht doch zu stark verenge. Was spricht dagegen, v.a. bei kleineren Völkern wie Ablegern, nur noch den Durchlass für jeweils eine einzige Biene frei zu lassen. Kann ich hier etwas falsch machen?
Wer kann von seinen Überlegungen und Erfahrungen berichten?
2 Gedanken zu „Eine Frage…“
Salut Heidi,
Ich bin auch nur Anfänger, mache es aber bei Ablegern etwa gleich wie Du. Ich habe aber das Gefühl, dass das Verengen des Flugloches nicht mehr viel bringt, wenn die anderen Bienen mal bemerkt haben, dass es in einem Volk was zu holen gibt. Dann hat man nur noch die Möglichkeit, das Volk an einen anderen Standort zu verschieben, damit Ruhe einkehrt.
Schöne Grüsse,
Oli
Hallo Heidi
Im Prinzip kann nichts schief gehen, wenn du das Flugloch auf den Durchlass von 1 Biene verengst. Du arbeitest zudem noch mit dem Magazinsystem, so dass unten ja offen ist (Sauerstoffaustausch). Ich verenge bei Ablegern prinzipiell das Flugloch während der Auffütterungsphase und im Herbst auf den Durchlass von 1 Biene. Bei Raub besteht die Möglichkeit vom Verstellen des Bienenvolkes, umlogieren des Bienenvolkes oder, wenn wir es genug früh merken, das Putzten der Flugfront (abwaschen) und das Deponieren eines Tuches mit Oxal- oder Ameisensäure neben dem verengten Loch. Dies habe ich in diesem Jahr ausprobiert und es hat funktioniert…
Abschliessend ist noch zu sagen, dass aber auch der Ursache auf den Grund gegangen werden muss: warum wird dieses Volk ausgeraubt ? Demensprechend müssen die nötigen Massnahmen getroffen und eingeleitet werden.
A lieba Gruess Fränzi