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Poly und die Raschelbande
Pütz, ein brauner Jutebeutel, lernt in einer Abstellkammer Poly, eine kecke, gelbe Plastiktüte kennen. Sie ist weit gereist und auf der Suche nach ihrer Heimat, Amerika. Sie stiftet Pütz an, mit ihr zu gehen.
Unfreiwillig lüften sie das grosse Geheimnis: Alles, was die Menschen Dinge nennen, lebt.
Sie landen in einem Kofferraum, und dessen Besitzer gelingt es zu filmen, wie sich die beiden Tüten bewegen. Er stellt den Film ins Internet, erhält tausende Klicks und die Aussicht, mit Poly und Pütz viel Geld zu verdienen.
Doch die beiden können aus seinem Haus fliehen. Sie lernen Rope, ein halbes Abschleppseil und Haltbar, einen Brottütenclip, mit seiner Clip-Gang kennen, und gemeinsam fliehen sie vor den Menschen. Da sie nochmals dabei gefilmt werden, wie sie sich bewegen, werden die Medien auf sie aufmerksam und nennen sie die Raschelbande.
Auf ihrer Flucht gelangen sie ins Meer, retten ein Walbaby, das sich in einem Fischernetz verfangen hat, treiben auf einem schmelzenden Eisberg, gelangen auf ein Containerschiff und an Ende sogar in ein Flugzeug.
Nach einer turbulenten Jagd im Flugzeug landen sie auf einem riesigen Teppich aus Plastikmüll, der im Pazifik treibt. Ist das ihr Ende?
Sicher nicht, denn noch sind sie lebendig.
Bruno Bings
Bruno Bings, Jahrgang 1961, begann schon vor etlichen Jahren mit dem Schreiben von Romanen. Mit "Blutsbruder" und "Karma" hat er bereits zwei Romane veröffentlicht.
Hauptberuflich arbeitet er im Gesundheitswesen und als freiberuflicher Fotograf.
Er lebt in einem kleinen Dorf in der Nähe von Aachen.