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Bibel und Kirche 2/2014
«Priester, die sich wie Metzger aufführen, Häuser, die abgerissen und Kranke, die ausgesondert werden; Männer und Frauen, die wegen rein biologischer Vorgänge Opfer bringen oder wegen für uns nicht erkennbaren oder einsehbaren Vergehen sterben müssen ...»
Mit diesen Wörtern fasste G. Feld die gängigen Vorurteile über das Buch Levitikus zusammen. In der Tat wurde das dritte Buch der Tora auch von der Forschung lange Zeit eher stiefmütterlich behandelt, bis es vor gut zwei Jahrzehnten ins Zentrum der Pentateuch-Diskussion und der bibeltheologischen Forschung zurückgekehrt ist.Das biblische Buch Levitikus, das von der Anordnung im Kanon her schon «die Mitte» der Tora/des Pentateuch bildet, gehört zu den grundlegenden Texten des Judentums und des Christentums und hat beide Religionen weitreichend geprägt. Zentrale Themen wie Nächstenliebe, Sühne/Versöhnung oder Schuldenerlass werden hier grundgelegt. «Bibel und Kirche» hat international renommierte jüdische und christliche Forscher/innen gewinnen können, die einen Zugang zum Buch und zu seinen Themen auf der Höhe der wissenschaftlichen Diskussion verschaffen und auch die reiche Wirkungsgeschichte im Judentum wie im Christentum beleuchten.
Redaktion: Dr. Bettina Eltrop
Inhaltsverzeichnis: Bibel und Kirche 2/2014