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An Stelle der Römerstadt Aelium Cetium entstand nach 760 ein Kloster. Neben diesem entstand eine Siedlung, die 1159 das Stadtrecht erhielt. Heute ist Sankt Pölten die Landeshauptstadt von Niederösterreich. Die Altstadt präsentiert sich als Barockstadt mit gut erhaltenen Gebäuden und vielen Sehenswürdigkeiten. Bekannte Künstler wie Jakob Prandtauer, Joseph Munggenast, Paul Troger, der Kremser Schmid sowie Bartholomeo Altomonte haben hier gelebt und gewirkt. Die Domkirche ist ein spätromanischer, frühgotischer Bau der von Jakob Prandtauer, später von dessen Neffen Josef Muggenast barockisiert wurde.
Der Sankt Pöltner Dom
Wo ist der zweite Turm der Westanlage? In einer Skizze aus der Zeit um 1400 war er noch da. Gemäss Domchronik wurde der Nordturm bei einem Brand 1512 zerstört.
Der romanische Südturm wurde 1693 aufgestockt und wahrscheinlich erhielt er dabei seine barocke Turmzwiebel.
Am Herrenplatz ist im Sommer viel los.
Dort steht in der Fassade des Palais Weinhardts eine Nepomukstatue
Vor dem Rathaus mit Barockfassade von Joseph Munggenast (1727)
Foto: 2001
Im Sommer ist am Rathausplatz meist irgend ein Fest. In der Mitte steht die Dreifaltigkeitssäule. Die barocke Kirche im Hintergrund ist die Franziskanerkirche. Auf der anderen Platzseite steht das Rathaus mit seinem achteckigen Turm. Er stammt aus dem Jahr 1591.
Fotos: August 2012
Blick vom Riemerplatz in die Linzerstrasse mit vielen Barockhäusern. Im Hintergrund die Barockfassade (Jakob Prandtauer) des Instituts der Englischen Fräuleins.
Das Institutsgebäude der Englischen Fräuleins (Schule des Frauenordens Congregatio Jesu, gegründet von Maria Ward) wurde von Jakob Prandtauer um 1707 errichtete. Die barocker Fassade zählt zu den schönsten in Niederösterreich.
Die „Apotheke Zum Goldenen Löwen“ beim Riemerplatz besteht seit 1545 und ist damit nicht nur die älteste Apotheke, sondern auch das älteste Geschäft von St. Pölten. Der Kern des Gebäudes geht auf das 16. Jh. zurück, die Barockfassade stammt von Joseph Munggenast.
Foto: G. Eichinger, August 2012
und August 2014
Hier im heutigen Schuberthaus veranstaltete der Komponist Franz Schubert im Jahre 1821während seines Aufenthaltes in St. Pölten die erste "Schubertiade". Über dem Eingang ist ein riesiges Schubert-Relief. Im Schubertsaal finden auch heute noch diverse Aufführungen statt.
Im Schubertraum des Hauses steht das ursprünglich aus Atzenbrugg stammende "Schubert Klavier".
Gedenktafel beim Bischofspalast im Augustiner Chorherrenstift
In der Kremsergasse, in der Nähe vom Bahnhof, steht ein Jugendstilhaus, das Olbrich-Haus. Es ist ein privates Wohnhaus, das Joseph Maria Olbrich 1899 im Auftrag des Primararztes Hermann Stöhr baute. Der Architekt errichtete auch das Gebäude der Wiener Secession. Das "Medizin"-Relief stellt eine Äskulapnatter fütternde Frauenfigur dar.
Eingang zum Augustiner Chorherrenstift. Es wurde als Benediktinerkloster im 8. Jh. gegründet.
Der Kreuzgang
Das frisch renovierte Schloss Viehofen (Ortsteil von St. Pölten - Foto Jan. 2012). Es wurde im 2ten Weltkrieg schwer beschädigt.
Donauradweg