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Die Geschichte des heutigen Riverside ist reich an abenteuerlichen Episoden, an Blütezeiten, Niedergängen und Neustrukturierungen.
Anfang der 20-Jahre des letzten Jahrhunderts und bis kurz nach dem zweiten Weltkrieg wurden auf dem Gelände der ehemaligen Uhrwerkfabrik Moderna Patronen und später auch Werkzeugmaschinen hergestellt.
Das Unternehmen wurde 1949 an den Maschinenkonzern Sulzer AG verkauft. Dieser baute die Infrastruktur des gesamten Areals massiv aus. 1982 übernahm Sulzer die Maschinenfabrik Rüti und fabrizierte seitdem unter dem Namen Sulzer Rüti Textilmaschinen – mit einer Belegschaft von zeitweise 2000 Mitarbeitenden.
2001 verkaufte Sulzer den Bereich Textilmaschinen an den italienischen Webmaschinenproduzenten Promatech und produzierte von da an unter dem Namen Sulzer Textil, ab 2003 unter dem Namen Sultex.
2007 erwarb der englische Investor «Nirvana International Ltd.» das Areal in Zuchwil. 2009 wurde der Name Sultex in Itema Weaving geändert. Itema ist bis heute Mieter des Riverside und beschäftigt an diesem Standort 150 Mitarbeitende. Hier befindet sich auch das Ersatzteillager des internationalen Konzerns.
2012 wurde Riverside an die Swiss Prime Site verkauft, die das Areal drei Jahre später in ihre Anlagestiftung einbrachte. 2013 legte die Gemeinde Zuchwil den politischen Willen zur Weiterentwicklung des Areals fest.