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Frankreich sendet ein starkes politisches Signal in die Welt: Der neue französische Präsident François Hollande bittet seine Regierungsmitglieder darum, die Fussball-Europameisterschaft in der Ukraine
Die gesamte französische Regierung boykottiert wegen Menschenrechtsverletzungen die Fussball-Europameisterschaft in der Ukraine. Präsident François Hollande bat darum, dass kein Regierungsvertreter in die Ukraine fahre, da das Land «nicht einmal ein Minimum an demokratischen Grundsätzen respektiert».
Dies sagte der französische Premierminister Jean-Marc Ayrault am Freitag im Fernsehsender BFM-TV. Vor allem der Umgang der ukrainischen Regierung mit der inhaftierten Oppositionspolitikerin Julia Timoschenko wird im Ausland scharf kritisiert.
In Polen, dem zweiten Gastgeberland, seien französische Minister dagegen «gern» bei den Spielen dabei, ergänzte Ayrault. Frankreich absolviert allerdings alle Spiele der Gruppenphase in der Ukraine und wäre erst für das Halbfinale in der polnischen Hauptstadt Warschau.
(muv/sda)