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Der Machu-Picchu-Rat, der aus der Gemeinde Machu Picchu, der Dezentralen Kulturdirektion von Cusco und dem Führungsrat des Heiligtums besteht, hat ein Budget von umgerechnet knapp 1,2 Millionen Schweizer Franken für neue Projekte in der Inka-Stätte genehmigt. Dank dieser Zusage haben Touristen ab diesem Jahr die Möglichkeit, das Unesco-Welterbe über zwei neue Zugangswege zu besuchen. Das Geld wird darüber hinaus für die Erneuerung der Fusswege und den Bau neuer Aussichtspunkte, Informationszentren, Raststätten und Abfallstationen verwendet. Zusätzlich werden unterwegs einheimische Pflanzengärten angelegt.
Einer der neuen Zugangsrouten heisst Amazon Access Route. Dabei durchqueren die Besucher die Gebiete von San Miguel, Inkarakay, Mandor und Puente Ruinas. Der zweite Weg verbindet die Gemeinde Choquellusca (die an der Grenze zu Piscacucho im Distrikt Ollantaytambo liegt) mit der archäologischen Stätte von San Antonio de Torontoy. Mit den beiden neuen Routen haben Besucher die Möglichkeit, schon unterwegs andere kulturelle Stätten zu erleben. Auf der anderen Seite werden den Einheimischen neue wirtschaftliche Möglichkeiten geboten.
Seit Jahren wird die beliebte Touristenattraktion Machu Picchu von heftigen Regenfällen heimgesucht. Um die im 15. Jahrhundert erbaute historische Inka-Stätte besser vor Erdrutschen zu schützen, hat der peruanische Staatschef Martín Vizcarra grünes Licht für eine grossangelegte Pflanzaktion gegeben. Eine Million Bäume würden in der rund 35'000 Hektar grossen Tier- und Pflanzenschutzzone rund um die Stätte gepflanzt.