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FATCA steht für «Foreign Account Tax Compliance Act». Es handelt sich um ein im Jahr 2010 in Kraft getretenes Gesetz der amerikanischen Steuerbehörde IRS, das zum Ziel hat, die Steuerberichte von ausländischen Finanzunternehmungen mit schärferen Regeln auszustatten.
Finanzunternehmungen, die keinen entsprechenden FATCA-Vertrag mit der IRS abschliessen, müssen eine Quellensteuer von 30% auf alle so genannten «Fixed and Determinable Annual and Periodical Payments» (FDAP) aus US-amerikanischen Quellen entrichten.
Zu den FDAP sind unter anderem Mietzinse, Löhne, Zinszahlungen und Dividenden zu zählen. Auch sind Bruttoerlöse aus dem Verkauf von bestimmten US-Vermögenswerten quellensteuerpflichtig.