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Kjetil Jansrud blieb um 0,17 Sekunden vor Vincent Kriechmayr. Dritter wurde der Italiener Dominik Paris (0,32 Sekunden zurück), am Vortag Sieger der Abfahrt.
Beat Feuz reihte sich mit 0,80 Sekunden Rückstand als Sechster ein. Gleich hinter dem Berner, dem sein mit Abstand bestes Saisonresultat im Super-G gelang, folgte Carlo Janka als Siebenter. Auch Ralph Weber (12. Platz) verlor weniger als eine Sekunde auf den einheimischen Sieger.
Jansrud sicherte sich den 14. Weltcupsieg, den vierten in dieser Saison nach Alta Badia (Parallel-Riesenslalom), Wengen (Kombination) und Jeongseon (Abfahrt). Für das norwegische Männer-Team war es im 40. Saisonrennen bereits der 19. Triumph.
Der Kampf um die kleine Kristallkugel in der Super-G-Wertung bleibt vor dem letzten Saisonrennen am kommenden Donnerstag in St. Moritz äusserst spannend. Es führt neu der Norweger Aleksander Kilde (Vierter am Sonntag) vor seinem verletzten Landsmann Aksel Lund Svindal.
Als Dritter beträgt der Rückstand von Kriechmayr 37 Punkte auf Kilde. Theoretisch ebenfalls noch Chancen auf den Disziplinensieg haben Jansrud, der Amerikaner Andrew Weibrecht und sogar Janka. Der in dieser Wertung sechstklassierte Bündner liegt allerdings bereits 92 Punkte hinter dem Führenden zurück.
In der kommenden Woche findet in St. Moritz noch das Weltcup-Finale statt. Als erstes Rennen wird im Engadin am Mittwoch die Abfahrt ausgetragen. Danach folgen bei den Männern noch je ein Super-G (Donnerstag), Riesenslalom (Samstag) und Slalom (Sonntag). Am Freitag steht der Team-Wettbewerb auf dem Programm.
(SDA)