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Auch wenn zahlreiche Patente angemeldet und wissenschaftliche Artikel publiziert werden, sind sie für eine Volkswirtschaft nur dann von Nutzen, wenn sie sich in innovativen Produkten und Verfahren niederschlagen. Somit stellt sich die Frage nach der Innovationsfähigkeit der Unternehmen einer Volkswirtschaft. Bei ihren Innovationsstrategien neigen die Unternehmen dazu, die Einführung neuer Produkte mit der Übernahme neuer Produktions-, Organisations- und Vermarktungsmethoden zu kombinieren. Das vorliegende Kapitel bezieht sich jedoch hauptsächlich auf Produktinnovationen.
Für den Grossteil der Indikatoren dieses Kapitels liegen für die Schweiz bereits Zahlen für die Periode 2014−2016 vor. Für die Vergleichsländer werden die Zahlen 2014−2016 erst Anfang 2019 verfügbar sein. Aufgrund des fehlenden internationalen Vergleiches ist eine Interpretation der neusten Zahlen für die Schweiz schwierig. Aus diesem Grunde werden die Zahlen 2014−2016 für die Schweiz in den Fusszeilen der Grafiken aufgeführt jedoch nicht im Einzelnen kommentiert.
Als allgemeine Tendenz kann man feststellen, dass die Prozentzahlen schweizerischer Unternehmen, die Innovationen tätigen oder ihren Umsatz aufgrund von Innovationen steigern konnten, in der Periode 2014−2016 rückläufig waren. Dasselbe gilt auch für die Anzahl Unternehmen mit Unternehmens- und Marktneuheiten. Die rückläufige Tendenz der Innovationsaktivitäten von Unternehmen in der Schweiz stellt eine gegenläufige Entwicklung zur vorhergehenden Periode dar. Ob diese rückläufige Tendenz auch in den Vergleichsländern zutrifft, kann aufgrund der noch fehlenden Zahlen nicht festgestellt werden.