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Wie die Kartoffel kam auch der Käfer ursprünglich aus Amerika. In Europa wird dieser Schädling erstmals 1877 in den Hafenanlagen von Liverpool gesichtet, von wo er sich dann über den ganzen Kontinent ausbreitete. Die Kartoffelkäfer überwintern 25 bis 50 cm tief im Boden, ab Mai beginnen sie ihren Reifungsfrass an den jungen Blättern, und im Juni legen die Weibchen an den Blattunterseiten paketweise ihre Eier ab. Sie können bis 400 Stück davon verteilen. Aus ihnen schlüpfen die Larven, die sich dreimal häuten. Da sich Käfer und Larven vom Kartoffelkraut ernähren, kommt es bei starkem Auftreten zu Ernteausfällen. Im gleichen Jahr kann sogar eine zweite Generation auftreten.