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Wörterbuch
der Sozialpolitik
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Erwerbsquote

Die Erwerbsquote bezeichnet den prozentualen Anteil der erwerbstätigen und als arbeitslos gemeldeten Personen an der Gesamtbevölkerung. Die Quote vermittelt einen Eindruck, inwieweit das Ziel der Vollbeschäftigung erreicht wird. Im Gegensatz zur These vom "Ende der Arbeit" spricht die Entwicklung der Erwerbsquote dafür, dass immer mehr Menschen einem Erwerb nachgehen. Besonders die Erwerbsquote der Frauen steigt seit 1970 kontinuierlich an.
Die Erwerbstätigenquote unterscheidet sich insofern von der Erwerbsquote als sie nur den Anteil der erwerbstätigen Personen, nicht aber der Arbeitslosen an der Gesamtbevölkerung erfasst. Dabei gilt es zu beachten, dass die verschiedenen statistischen Quellen unterschiedliche Kriterien zur Bestimmung der Erwerbstätigkeit und der Referenzgröße "Gesamtbevölkerung" verwenden. Die Gesamtbevölkerung, die älter als 15 Jahre ist, bildet bei manchen Berechnungsarten die Referenzgröße.
Literatur: