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Ferruccio Busoni (1866 – 1924)
Eine Lustspielouvertüre op. 38
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Johannes Brahms (1833 – 1897)
Konzert für Klavier zu vier Händen und Streichorchester
nach dem Klavierquartett Nr. 1 g-Moll op. 25, bearbeitet von Richard Dünser
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Antonín Dvořák (1841 – 1904)
Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 «Aus der Neuen Welt»
Mit der unbeschwerten Lustspielouvertüre von Ferruccio Busoni erinnert das Luzerner Sinfonieorchester an seinen erfolgreichen Busoni-Schwerpunkt vor sechs Jahren. Übrigens wird es nicht die einzige Lustspielouvertüre in dieser Saison sein ... Wahrlich in eine neue Welt führt die Adaption von Brahms’ berühmtem ersten Klavierquartett – einem Werk, dem offensichtlich viel produktive Sprengkraft innewohnt: So liess sich beispielsweise Arnold Schönberg 1937 zu einer Fassung für grossbesetztes Sinfonieorchester inspirieren. Richard Dünser begnügt sich in seiner Bearbeitung mit einem Streichorchester, setzt dafür das Soloklavier vierhändig ein – Brahms hatte bekanntlich ein besonderes Flair für das «Kattermängs», das Spiel «à quatre mains». In Auftrag gegeben hatte diese neue Adaption das Pianisten-Ehepaar Sivan Silver und Gil Garburg, dem es auch gewidmet ist. Musik effektiv aus der Neuen Welt, nämlich aus den USA und folglich auf amerikanischer Volksmusik basierend, hatte Dvořák mit seiner neunten Sinfonie im Sinn. Besonders populär wurde das Werk aber, weil es ebenso nach Alter Welt klingt – nämlich nach dem vertrauten, tschechisch-böhmischen Idiom Dvořáks. Ein Meisterwerk spätromantischer Sinfonik.
Dieses Programm und das Gastspiel im Wiener Musikverein wird durch den Michael und Emmy Lou Pieper Fonds ermöglicht.
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