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Nach den starken Auftritten vor einer Woche im Zweier - 4. Simon Friedli, 5. Michael Vogt - konnten die Schweizer mit dem grossen Schlitten nicht mit den Besten mithalten. Statt nach dem ersten Tag von Platz 10 aus anzugreifen, verlor Vogt sogar noch drei Positionen. Es war nach dem 5. Rang 2019 und dem 9. vor einem Jahr die schlechteste WM-Klassierung des 23-jährigen Schwyzers in der Königsklasse. Er musste für die letzten beiden Durchgänge seinen besten Anschieber Sandro Michel, der unter Nackenschmerzen leidet, durch Oliver Gyger ersetzen. Allerdings bekundete der Junioren-Weltmeister auch in der Bahn grosse Mühe.
Noch schlechter erging es Simon Friedli. Der Solothurner stürzte im zweiten Durchgang in der Kurve 15. Zwar blieben er und seine Teamkollegen mehr oder weniger unverletzt, der Schlitten nahm aber derart Schaden, dass er am Sonntag nicht mehr starten konnte. So waren am Ende nur 19 Teams klassiert, der Bündner Cédric Follador belegte bei seinem WM-Debüt diesen 19. Platz. Generell waren alle Schweizer am Start nicht konkurrenzfähig.
Über den Sieger gab es nie ein Fragezeichen. Der Deutsche Francesco Friedrich feierte bereits seinen elften WM-Titel. Dahinter folgten mit Respektabstand der Österreicher Benjamin Maier und der zweite Deutsche Johannes Lochner.
Frauen knapp hinter den Top 8
Auch die Schweizer Frauen verpassten im erstmals bei Titelkämpfen ausgetragenen Monobob die angestrebten Top 8, die den ersten Teil der Olympia-Qualifikation bedeutet hätten. Direkt hintereinander belegten Martina Fontanive und Melanie Hasler die Plätze 9 und 10. Fontanive verlor am zweiten Tag noch zwei Positionen, Hasler verbesserte sich in den Durchgängen 3 und 4 um zwei Ränge.
Den ersten WM-Titel in dieser Disziplin holte sich die Topfavoritin Kaillie Humphries, bereits zweifache Olympiasiegerin und viermalige Weltmeisterin im Zweierbob, deutlich vor den den beiden Deutschen Stephanie Schneider und Laura Nolte.