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Kaouther Ben Hania – Tunesien
Die tunesische Regisseurin Kaouther Ben Hania fiel bereits mit ihren ersten Kurzfilmen auf, die sie noch im Rahmen ihres Studiums an der EDAC (École des Arts et du Cinéma) in Tunis gedreht hatte. Ihre Filme wurden bei mehreren Festivals ausgezeichnet: Festival International du Film de Femmes de Salé (2014), Festival International du Film Francophone de Namur (2014) und Carthage Film Festival (2016). In diesem Jahr stellt sie beim FIFF mit La belle et la meute ihren neusten Langfilm vor, der durch den Schweizer Filmfonds visions sud est unterstützt wurde und beim Festival de Cannes (2017) in der Sektion Un Certain Regard vertreten war.
Ariunaa Tserenpil – Mongolei
Wenige Menschen verschreiben sich so stark der Kunst und Kultur ihres Herkunftslandes wie Ariunaa Tserenpil, die zunächst als Koordinatorin (1997-2000) und Direktorin (2000-2002) des Kunst- und Kulturprogramms in der mongolischen Open Society-Stiftung Soros Foundation arbeitete. 2002 rief sie den Arts Council of Mongolia ins Leben und 2008 gründete sie gemeinsam mit ihrem Mann Byamba Sakhya eine Filmproduktionsgesellschaft. Gemeinsam drehten und produzierten sie die zwei sehr erfolgreichen Langfilme Passion und Remote Control, die beide in der Sektion Neues Territorium: Mongolei präsentiert werden.
Alexandre O. Philippe – Schweiz, Frankreich
Der aus Genf stammende Dokumentarfilmer Alexandre O. Philippe hat sich seine Sporen in den USA verdient. In diesem Genre machte er die Popkultur zu seinem Spezialgebiet. Als ausgesprochener Freund des FIFF präsentierte er hier bereits drei seiner ausgefallenen Dokumentarfilme: The Life and Times of Paul the Psychic Octopus, Doc of the Dead und 78/52. In diesem Jahr ist er Mitglied der internationalen Jury für Langfilme und präsentiert seinen Dokumentarfilm, der aus einer weit entfernten Galaxie stammt: The People vs. George Lucas.
Boo Junfeng – Singapur
Boo Junfeng gewann 2017 mit seinem Spielfilm Apprentice (2016) den Grand Prix des FIFF und kommt dieses Jahr als Mitglied der internationalen Jury zurück. Schon mit seinem ersten Langfilm Sandcastle (2010) wurde er in Cannes für die Parallelsektion Semaine de la Critique ausgewählt, während Apprentice 2016 in der Sektion Un Certain Regard zu sehen war. In Freiburg werden sich die Gäste des Équilibre noch gut an ihn erinnern ... Weil er schon abgereist war, unterhielt er das Publikum bei der Schlussfeier mit einer amüsanten Videobotschaft aus seiner Wohnung in Singapur: Gemeinsam mit seinem kleinen Hund sprach er seinen Dank aus und verkostete dabei den Käse und die Schokolade, die er in seinem Koffer mitgebracht hatte.