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Am Mon(d)tag, 14. November 2016 kommt es zur grössten Erdnähe des Mondes im Zeitraum von etwa 80 Jahren. Nur zwei Stunden später erreicht der Mond die Vollmondstellung – und scheint damit so gross wie nie sonst während den letzten 87 Jahren.
Natürlich sind die Unterschiede zwischen den jeweils grössten Vollmonden eines Jahres nicht sehr gross. Im Vergleich mit den Jahreskleinsten allerdings schon. Im Fall von 2016 scheint der November-Vollmond mit 30% grösserer Fläche zu leuchten, als der Vollmond vom 22. April.
Mit einem Fernglas oder Fernrohr erscheinen Mondkrater, Berge und Täler an der Lichtschattengrenze des Mondes besonders plastisch, da hier die Sonnenstrahlen flach auf das Mondrelief fallen und lange Schatten werfen.
Die beste Zeit für die Mondbeobachtung ist deshalb der zunehmende Mond zwischen Neumond und Vollmond am Abend oder der abnehmende Mond in der zweiten Nachthälfte.
Vollmond ist für die Mondbeobachtung ungünstig, da dann die Sonnenstrahlen fast senkrecht auf die Mondoberfläche fallen und keine Schatten werfen. Als Orientierungshilfe können Sie unsere interakive Mondkarte verwenden, welche über 800 Krater und Mondmeere beinhaltet.
Die Periapsis (kleinster Abstand) des ca. 3‘500 km im Durchmesser grossen Mondes liegt also nur noch 356‘520 km von der Erde entfernt. Die Apoapsis (grösster Abstand) liegt bei über 400‘000 km. Die Orbitalgeschwindigkeit beträgt
etwa 1‘000 km pro Sekunde.
Heintje – Guter Mond du gehst so stille