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Bei einer Nachwahl für einen Sitz im Repräsentantenhaus im US-Bundesstaat Georgia hat die republikanische Kandidatin Karen Handel Medienberichten zufolge gewonnen. Nach Auszählung von mehr als 80 Prozent der Stimmen lag Handel mit rund 52 Prozent vorne.
Ihr Gegner von den Demokraten, Jon Ossoff, kam auf rund 47 Prozent, wie die Fernsehsender CNN und NBC News am Dienstag (Ortszeit) berichteten. Den Sitz in Georgia hatte Tom Price freigemacht. Er war als Gesundheitsminister in die Regierung von Präsident Donald Trump gewechselt. Seit den 70er Jahren ist das Mandat in republikanischer Hand.
Auch in South Carolina gab es eine Nachwahl. Beim Urnengang in einem Wahlkreis im südlichen Bundesstaat konnten Trumps Republikaner ihren Kongress-Sitz halten. Bei der Abstimmung setzte sich ihr Kandidat Ralph Norman durch.
Er gewann mit klarer Mehrheit gegen seinen demokratischen Kontrahenten, wie die Hochrechnungen mehrerer US-Medien ergaben. Die Wahl war nötig geworden, nachdem der bisherige Abgeordnete Mick Mulvaney aus dem Repräsentantenhaus ins Weisse Haus gewechselt war.
Auswirkungen auf die Machtverteilung im Kongress, wo die Republikaner in beiden Kammern die Mehrheit haben, hatten die Wahlen nicht.
Rekordsumme
Die Urnengänge genau fünf Monate nach dem Amtsantritt von Präsident Trump galten als wichtiger Stimmungsmesser. Beide Parteien investierten mit zusammen über 50 Millionen US-Dollar eine Rekordsumme für einen einzelnen Wahlkreis, um das Mandat zu holen.
Bei bisherigen Nachwahlen in den vergangenen Monaten konnten die oppositionellen Demokraten keine zusätzlichen Mandate erringen. Im November 2018 finden die allgemeinen Kongresswahlen statt. (sda/dpa/afp/reu)