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Es sei eine Lizenzvereinbarung mit der Yahoo!Inc. abgeschlossen worden, teilt Kudelski am Donnerstag mit. Innerhalb dieser Vereinbarung habe man sich mit Yahoo auf eine Beilegung aller hängigen Patentklagen geeinigt. Yahoo zahlt in diesem Zusammenhang als Lizenzgebühr eine einmalige Vorauszahlung. Finanzielle Details dazu werden allerdings nicht bekanntgegeben.
Im vergangenen Januar hatte Yahoo eine Beschwerde zur Klärung der Patentlage eingereicht, auf welche die auf digitale Fernseh- und Werbelösungen spezialisierte Kudelski-Tochter OpenTV im April mit einer Gegenklage reagierte.
Konkret warf Kudelski Yahoo vor, mit seinen Anwendungen für Internetfernsehen (Yahoo Smart TV, Yahoo Connected TV, Yahoo TV), Streaming (Yahoo Screen), Werbung (Yahoo interactive video advertisements) und Onlinewetten (Yahoo fantasy gaming) Patente verletzt zu haben, die der amerikanischen Kudelski-Tochter OpenTV gehören.
Der Streit mit Yahoo ist nicht der erste des Waadtländer Unternehmens. Kudelski hatte unter anderem bereits 2014 in Deutschland gegen Apple wegen der Verletzung von Patenten geklagt. Ein Gericht in Düsseldorf gab der Verschlüsselungssoftwarefirma in der Folge recht.
(AWP)