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Studienauftrag 1. Rang, Januar 2020
Der Rundbau an der Birmensdorferstrasse müsste bei einem Ersatz auf die Baulinie zurückversetzt werden. Städtebaulich ist dies nicht erwünscht, da die Stadt die Strasse nicht mehr ausbauen will. Die Bestandesbauten sollten neu mit einem Lift erschlossen werden. Um den sehr engen Hofanstoss nicht mit einem Liftturm zu verstellen, wird das Treppenhaus und der Lift im angrenzenden Ersatzneubau untergebracht. Der Altbau wird neu über einen «Laubengang» im Hof erschlossen. Diese Idee löst nicht nur das Problem der Adressbildung sondern schafft auch einen Mehrwert für die Wohnungen. Die wegfallenden Treppenhäuser ergeben ruhige Zimmer, lösen Schallprobleme und auch die Erdbebenproblematik.
Die Ersatzneubauten an der Haldenstrasse werden strassenseitig auf die Baulinie gestellt, die maximale Bautiefe von 12m wird ausgenützt. Bedingt durch den schmalen Vorgarten wurden Hochparterrewohnungen mit eingezogenen Loggias vorgeschlagen. In den Obergeschossen rhythmisierenauskragende Balkone und ein Schallschutzerker die verputzte Fassade. Die Dachform wiederspiegelt das im Quartier übliche Schrägdach und geht direkt über in das Dach des Altbaus.