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An den Canadian Open in Toronto steht Daniil Medwedew in den Achtelfinals – aber nicht ohne Drama. Der topgesetzte Russe kassierte beim 4:6, 6:3, 6:4 gegen den Kasachen Alexander Bublik eine kuriose Strafe.
Nach einem Tweener Bubliks traf Medwedew mit dem folgenden Smash seinen Gegenspieler. Sofort entschuldigte er sich mit einem «Sorry» übers Netz, noch während der Ballwechsel im Gang war.
Und dafür wurde Medwedew, die Nummer 2 der Weltrangliste, bestraft. Nicht, weil er Bublik traf – sondern für die Entschuldigung. Die Schiedsrichterin beurteilte seinen Ruf als eine gemäss Reglement verbotene Beeinträchtigung des Gegners. Selbst Bublik musste darüber lachen und wusste nicht, wer nun genau was falsch gemacht hatte …
Daniil Medwedew fand es weniger lustig, bezeichnete die Entscheidung als «so dumm». Doch für ihn galt nach dem Weiterkommen: Ende gut, alles gut. Der Russe trifft im Achtelfinal auf den Sieger der Partie zwischen James Duckworth und Jannik Sinner. (ram)
10. August 2003: Andy Roddick gewinnt in Montreal seinen ersten Masters-1000-Titel. Auf dem Weg dazu schlägt er – noch eine Premiere – Roger Federer. Doch es ist nur ein Strohfeuer gegen die langsam beginnende Herrschaft des Schweizers.
Die Tennis-Jahre 2002 und 2003 sind Übergangsjahre. Acht Grand Slams, acht verschiedene Sieger: Kein Tennisspieler hat damals zwei grosse Titel in einer Saison gewinnen können. Doch nach dem Ende der Ära um Pete Sampras und André Agassi deutet im Spätsommer 2003 einiges darauf hin, dass ein weiterer Amerikaner für längere Zeit den Tennisthron erklimmen könnte: Andy Roddick.
Der damals 21-jährige Hardhitter verpflichtet nach dem French Open Brad Gilbert als neuen Trainer. Unter dem ehemaligen …