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Die Stadtverwaltung Wetzikon - für Sie da.
Die Stadtverwaltung Wetzikon versteht sich als modernes Dienstleistungsunternehmen, welches effizient und kostengünstig verschiedenste Angebote der öffentlichen Hand täglich bereitstellt. Im Mittelpunkt stehen dabei die Bedürfnisse und Anliegen der Einwohnerinnen und Einwohner. Aufgeteilt ist die Verwaltung der Stadt Wetzikon in sechs Geschäftsbereiche.
Viele Arbeitsplätze der Stadtverwaltung befinden sich im Stadthaus, in direkter Nähe zum Stadtzentrum Oberwetzikon mit seinen Einkaufs-, Unterhaltungs- und Verpflegungsmöglichkeiten.
Die rund 500 Mitarbeitenden der Stadtverwaltung (inkl. Pflegezentrum Wildbach und Stadtwerke) beraten Sie nicht nur im persönlichen Gespräch, sondern auch telefonisch oder per E-Mail. Wir freuen uns auf den Kontakt mit Ihnen!
Geburtsstunde der Politischen Gemeinde
Die Revolution von 1798 stürzte die Zürcher Regierung. Anstelle des Alten Zürich mit seinen inneren und äusseren Vogteien entstand der heutige Kanton Zürich. Es war die Geburtsstunde der Politischen Gemeinde Wetzikon. In der Verwaltungssprache hiess das Gebilde zunächst Munizipalität. 1804 ging daraus die heutige Politische Gemeinde hervor. Da es sich um eine Einwohnergemeinde handelte, war die Politische Gemeinde zumindest in den ersten Jahrzehnten keine Konkurrenz zu den alten Dorfgemeinden in Ettenhausen, Kempten, Unterwetzikon und Robenhausen.
Zivilgemeinden
Die Dorfgemeinden blieben auch nach der Revolution von 1798 bestehen. Nach der Bildung der Politischen Gemeinde lebten sie als Zivilgemeinden fort, welche sich wie bisher um die dörflichen Angelegenheiten kümmerten. Die andern Höfe und Weiler, welche keiner Gemeinde angehörten und früher direkt einem Wetziker oder Kemptner Gerichtsherrn beziehungsweise – im Fall von Linggenberg und Robank – dem Untervogt der Landvogtei Greifensee unterstanden, integrierte man ebenfalls in die Zivilgemeinden.
Im frühen 19. Jahrhundert waren die Zivilgemeinden zuständig für Einbürgerungen, für das Strassenwesen, die Feuerwehr, die Dorfflur, die Dorfschulen und vieles andere. Die Politische Gemeinde nahm hauptsächlich staatspolitische Aufgaben wie die Durchführung von Wahlen und Abstimmungen wahr und hatte auf den Alltag der Bewohner vorläufig nur einen bescheidenen Einfluss.
Übergabe aller Geschäfte an die Politische Gemeinde
Im Laufe des 19. Jahrhunderts verloren die Zivilgemeinden dann nach und nach ihre Kompetenzen. Die Erteilung des Bürgerrechts, das Strassenwesen und die Feuerwehr gingen an die Politische Gemeinde über, für die Belange des Schulwesens befahl der Kanton die Gründung von Schulgemeinden. Nach 1920 forderten die Regierungs- und Bezirksräte die Auflösung der Zivilgemeinden. Ein Grossaufgebot von Bezirksräten lud die Zivilvorsteherschaften am 12. Oktober 1927 zu einer Orientierung in die «Krone» ein. Am 17. November 1928 fand die Übergabe aller Geschäfte und Gemeindegüter an die Politische Gemeinde statt.
Vom Gemeinde- zum Stadthaus