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James Damore, ein aufgrund seiner konservativen Meinung im August des vergangenen Jahres gefeuerter Software-Entwickler, zieht Google wegen Diskriminierung von weissen, männlichen Angestellten vor Gericht. Google habe illegale Einstellungsquoten etabliert und betreibe systematische Bestrafung von Angestellten, die vom vorgegeben politischen Kurs abweichen, argumentiert Damore laut einem Bericht von Techcrunch.
Damore ist aufgrund eines von ihm verfassten internen Memos entlassen worden, das unter dem Namen "Google’s Ideological Echo Chamber" (Googles ideologische Echokammer), häufig auch Google Memo bezeichnet, bekannt geworden ist. Das Memo handelt von der ideologischen Haltung des Unternehmens gegenüber der Diversität. In dem Memo legte Damore dar, dass nach seiner Ansicht Google eine Diskussion über den Umgang mit Diversität unterbinde und begründete seine Auffassung, dass geschlechtsspezifische Ungleichheit in der Spitzentechnologie teilweise auf biologische Unterschiede zwischen Männern und Frauen zurückzuführen sei. Google CEO Sundar Pichai sah in dem Memo eine Aufrechterhaltung schädlicher Geschlechterstereotypen und entliess am 7. August 2017 Damore wegen Verletzung des Verhaltenskodex des Unternehmens. Das Memo sowie die Entlassung fanden breite Wahrnehmung in Massenmedien und öffentlicher Diskussion. (siehe Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Google%E2%80%99s_Ideological_Echo_Chamber)