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Erstens: Man teilt den Lebensraum miteinander. Ela erzählt uns, dass bis zu zehn Menschen in einer Vier-Zimmer-Wohnung leben. Die hohen Räume der alten Häuser eigenen sich dafür, den Raum zu unterteilen, in dem man einen Boden hineinzieht.
Zweitens: Man teilt den Lohn miteinander. Ein Taxifahrer zum Beispiel verdient an guten Tagen über 200 Franken pro Tag. Nicht zu unterschätzen sind die Abzüge, die er leisten muss: Diese alten Autos brauchen viel Sprit, die Ersatzteile aus Amerika kosten viel und dazu kommt die Bewilligungsgebühr von zwanzig CUC pro Tag. Trotzdem bleibt ihm mehr, als wenn er als Anwalt nur vierzig CUC im Monat verdienen würde. So kann er gut eine ganze Sippe damit ernähren. Während er arbeiten geht, kümmert sich der Rest der Familie um die Wäsche, sie kochen und putzen oder stehen bei der Bank, beim Internetkartenladen beim Einkaufen geduldig in der Schlange.
Drittens: Man hat keine Ansprüche. Man kann nichts sparen, somit kann man keine Ferien machen, kann nicht reisen, kann keine neuen Welten entdecken. Man bleibt wo man geboren ist. Dem Nachbar geht’s gleich.
„Die Regierung hält die Menschen extra so klein, damit die Kubaner und Kubanerinnen die Welt nicht kennenlernen können und somit in Kuba bleiben“, sagt Ela. Und wenn es jemand ins Ausland schafft, wie zum Beispiel ein kubanischer Arzt, muss er 80 Prozent seines Lohnes dem kubanischen Staat abgeben. So kommt der Staat zu viel Geld und verhindert, dass die Ärzte ein anständiges Leben im Ausland führen können.