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Ein Spatz hat sich so in den Baum gesetzt, dass ein in der Sonne glänzendes Blatt ihm wie eine Spitzhaube auf dem Kopf zu sitzen scheint. Kaiser Sperling. Wie ich das denke, bemerke ich die Schönheit seines Federkleids. Das Wort Kaiser hat ihn zum Edlen geschlagen. Als ob er solch menschlichem Räsonieren entkommen wolle, fliegt er aus dem Baum, der Königsehre, aus den Worten davon.
Während meine Augen beim Lesen auf der Bank im Park auf den Zeilen hin und her eilen, huscht der Baumläufer am Stamm vor mir auf und nieder. Zusammen arbeiten wir an einem hauchdünnen Gewebe aus Zufall, das den Augenblick lange überdauern wird.
„(…) denn die französischen Wörter, auf deren exakte Aussprache wir so stolz sind, sind in sich selbst nichts weiter als ‚Schnitzer’, hervorgegangen aus dem Mund von Galliern, die das Lateinische oder Germanische schlecht beherrschten, denn tatsächlich besteht unsere Sprache nur aus fehlerhaft ausgesprochenen Wörtern einiger anderer.“ (Marcel Proust, Sodom und Gomorrha)