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Naturschutzgenetik und Lebensraumverbund
Die neuen naturschutzgenetischen Methoden erlauben die Beantwortung häufig gestellter Fragen in der Umsetzung der ökologischen Infrastruktur:
- Sind die Populationen einer für den Naturschutz wichtigen Art vernetzt?
- Sind die Populationen einer typischen Art eines im Fokus des Naturschutzes stehenden Lebensraums (z.B. Trockenstandorte, Siedlungsflächen etc.) verbunden?
- Sind räumlich getrennte Populationen isoliert oder in einen Verbund integriert?
- Welche Populationen sind Quellen-, welche Empfängerpopulationen im Austausch zwischen Populationen?
- Welche Landschaftselemente fördern oder hindern den Austausch von Individuen zwischen Populationen?
- Ist die Anlage zusätzlicher Vernetzungselemente angezeigt?
- Führen neu geschaffene Vernetzungs- bzw. Verbundelemente, wie Trittsteine, zu einem Verbund von Populationen einer für den Naturschutz wichtigen Art?
Mit Hilfe dieser standardisierten Methoden kann die Wirkung von ökologischen Barrieren bewertet oder aber auch die Wirkung von ökologischen Vernetzungselementen beurteilt werden. Der Erfolg von Verbundsmassnahmen wird somit quantifizier- und überprüfbar. Ausserdem kann die Notwendigkeit zusätzlicher ökologischer (Vernetzungs-) Elemente vor der Umsetzung abgeschätzt werden.
Neuauflage "Der Alpstein" (2014)
Mitarbeit als Autor im Teil Natur
Naturerlebnispark Schwägalp/Säntis
Administrative und fachliche Betreuung des Führungsangebots
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