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2018
Wie die Jugendsession 2014 hat nun auch das Parlament der Forderung „Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung unter Strafe zu stellen“ zugestimmt.
Hier findet sich eine Auswahl von Forderungen der Eidgenössischen Jugendsession, welche im Parlament oder von einzelnen NationalrätInnen oder StänderätInnen weiterverfolgt wurden und einen politischen Einfluss entfaltet haben.
Häufig brauchen die Abläufe beim Parlament Zeit und die Forderungen werden nicht sofort diskutiert. Oft wirken sie, sobald sie diskutiert wurden, indirekt, entweder als Input oder indem sie in andere laufende Debatten einfliessen.
Wie die Jugendsession 2014 hat nun auch das Parlament der Forderung „Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung unter Strafe zu stellen“ zugestimmt.
Durch das gemeinsame Lobbying der Jugendsession mit der Digitalen Gesellschaft ist es gelungen, dass die Fernmeldekommission des Nationalrats dem Bundesrat widersprochen und weitergehende Regelungen bezüglich der Netzneutralität im Gesetz fordert.
Zwei Anliegen der Jugendsession hat sich das Parlament angenommen: „der Verlängerung des Gentechnik Moratoriums“ und „der Vorbeugung von Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung“.
Die Forderungen der Jugendsession „Bevorzugung von unbegleiteten minderjährigen Migrantinnen und Migranten im Asylverfahren“ und „Entkriminalisierung von privaten Pokerturnieren“ wurden vom Bund behandelt und umgesetzt.
Ein Anliegen der Jugendsession, welches bereits 1991 gefordert wurde, konnte im neuen Zivildienstgesetz aufgenommen werden.
Das Anliegen „Verbot Symbole des Nationalsozialismus und Faschismus“ löste im Parlament lange Diskussionen aus, wurde aber schlussendlich abgeschrieben.
Die Jugendsession forderte ein Kompetenzzentrum zur Bekämpfung der Internetkriminalität. Eine entsprechende Motion wurde vom Parlament angenommen.