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Die Verhandlungen für ein Freihandelsabkommen im Rahmen der EFTA mit Hong Kong wurden im Januar 2010 aufgenommen und im März 2011 abgeschlossen. Die zuständigen Minister haben das Abkommen am 21. Juni 2011 unterschrieben. Es ist am 1. Oktober 2012 in Kraft getreten.
Das Dienstleistungskapitel wird durch spezifische Regeln ergänzt, in Anhängen zur Innerstaatlichen Regulierung, Finanz- und Telekommunikationsdienstleistungen. Die Verpflichtungen im Sektor Dienstleistungen basieren auf einem Negativlistenansatz (Vorbehaltsliste). Dieses Kapitel enthält keine Stillhalte- und Sperrklinkenklauseln.
Anlässlich des am 31. Oktober 2017 ersten Treffens des gemischten Ausschusses, welcher zur Pflege des Abkommens eingerichtet wurde, haben die Parteien eine Entscheidung über die Verfahren zur Änderung der Vorbehaltslisten und der Verpflichtungen gemäss Artikel 3.18, sowie eine Entscheidung, welche den Anhang VII zur Innerstaatlichen Regelung ändert, verabschiedet. Nach der Ratifizierung werden diese in Kraft treten. Die Parteien haben ebenfalls eine Entscheidung angenommen, welche die Vorbehaltslisten Hong Kongs und der Schweiz ändert. Diese ist am Tag ihrer Annahme in Kraft getreten.
Letzte Änderung 22.02.2018