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Wo?: Gertrud-Woker Mensa
Wann? Freitag, 18.00
Landwirtschaft ohne Ausbeutung von Tieren
Die Landwirtschaft und bäuerliche Kämpfe haben so viel revolutionäres Potenzial, weil durch sie die Möglichkeit der Kontrolle über die Produktionsmittel zur Stillung unserer fundamentalsten Bedürfnisse wie Nahrung, Schutz/Behausung, Kleidung und Gesundheit näher rückt, was uns eine spezifische Perspektive der Autonomie und des Widerstandes ermöglicht.
Aber wie können wir unsere fundamentalen Bedürfnisse stillen, ohne uns selber, dritte oder andere Tiere auszunützen und Ökosysteme zu zerstören?
Dieser Text handelt von der materiellen und sozialen Machbarkeit und den politischen Interessen hinter einer Landwirtschaft ohne Ausbeutung von Tieren.
Das Wissen über dieses Thema ist weitgehend unbekannt, unterverbreitet und unsichtbar gemacht.
Es gibt jedoch jede Menge an theoretischen und praktischen Daten die belegen, dass auf landwirtschaftlichem Land tierische Produktion nicht zwingend nötig ist, um unsere Ernährung zu sichern!
Und klar ausgedrückt, im Kontext des Kampfes gegen Mechanismen der Unterdrückung, wollen wir nicht die Tierhaltung reformieren. Sie mag in der Fabrik oder im Garten stattfinden, ihr Ziel kann kommerziell oder die Subsistenz sein, ein Käfig ist ein Käfig, egal welche Grösse oder Form er hat, egal wie lange seine Kette!