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Als zu Anfang des letzten Jahrhunderts der "Dürrbächler" zum ersten Mal an einer Hundeausstellung gezeigt wurde, ahnte wohl niemand, dass dieser schlichte Bauernhund seinen Weg in alle Welt hinaus machen würde. Im laufe der Zeit hat die schmucke Erscheinung und das freundliche Wesen des Hundes tausenden von Hundefreunden für sich eingenommen.
Was an diesem grossen, zuerst ins Auge sticht, ist die klar abgegrenzte symetrische Zeichnung der derei leuchtende Grundfarben. Der tiefschwarze Mantel wird umsäumt von rostroten Abzeichen, weisser Blässe, weisser Brust sowie weisser Pfoten und Schwanzspitze. Im Jahre 1902 veranstaltete die BERNA in Ostermundigen eine Schweizerische Hundeschau, an welcher erstmals auch drei Dürrbach-Hunde vertreten waren. An der internationalen Hundeaustellung in Bern im Jahre 1904 wurden bereits sechs Dürrbächler gezeigt, vier davon wurden mit Preisen ausgezeichnet und somit ins schweizerische Hundestammbuch eingetragen. Diese Ausstellung muss als Durchbruch für den Dürrbächler betrachetet werden, da er dadurch ersmals öffentlich Beachtung fand und von einigen Hundefreunden aus der Region Burgdorf die Reinzucht dieser Rasse an die Hand genommen wurde. 1907 zeigten die Burgdorfer Züchter zum ersten Mal ihre Hunde an einer Hundeausstellung in Luzern, wo Prof. Dr. Heim als Richter amtierte.
Geschichte
Vom Dürrbächler zum Berner Sennenhund