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Die Laserstrahlung wird mittels einer Optik fokussiert. Die Werkstückoberfläche der Stosskante, also der Fügestoss der zu verschweissenden Bauteile, befindet sich in der unmittelbaren Nähe des Fokus der Optik (im Brennfleck). Die Lage des Fokus relativ zur Werkstückoberfläche (oberhalb oder unterhalb) ist ein wichtiger Schweissparameter und legt auch die Einschweisstiefe fest. Der Brennfleck besitzt typische Durchmesser von einigen Zehntel Millimetern, wodurch sehr hohe Energiekonzentrationen entstehen, wenn der eingesetzte Laser die typischen Leistungen von einigen Kilowatt Laserleistung besitzt.
Durch Absorption der Laserleistung erfolgt auf der Werkstückoberfläche ein extrem schneller Anstieg der Temperatur über die Schmelztemperatur von Metall hinaus, so dass sich eine Schmelze bildet. Durch die hohe Abkühlgeschwindigkeit der Schweissnaht wird diese je nach Werkstoff sehr hart und verliert in der Regel an Zähigkeit.
Um die Schweissstelle vor Oxidation zu schützen, wird sie ständig mit hochreinem Argon umspült (1 l/min), welches schwerer als Luft ist und somit Sauerstoff verdrängt. Die Reinheit des Argon Gas sollte mind. „4.6“ (99,996 %) betragen.