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Baummarder
Der Baummarder Martes martes hat ein kastanienbraunes Fell mit einer charakteristischen gelblich-orangen Kinn- und Brustpartie. Anders als beim Steinmarder ist dieser Kehlfleck meist nicht geteilt und erreicht den Ansatz der Vorderläufe nicht. Ebenfalls sind die Ohren gelblich gesäumt, welche auch etwas grösser und spitzer sind als bei den anderen einheimischen Mardern. Seine eher spitze, mit langen Tasthaaren umgebene Schnauze wird von einer schwarzbraunen Nase gekrönt, im Gegensatz zum Steinmarder, dessen Nase rosa gefärbt ist. Der Baummarder wirkt ziemlich hochbeinig im Vergleich zu den anderen Marderarten und ist im Durchschnitt etwas kleiner und leichter als der Steinmarder. Seine behaarten Pfoten hinterlassen im Schnee eine „verwischt“ scheinende Fährte. Die fünf Zehen tragen kräftige Krallen, die den nachtaktiven Baummarder als guten Kletterer auszeichnen. Als typischer Waldbewohner liegt sein Nest meist hoch in den Bäumen. Dabei kann es sich um ein altes Krähennest, einen Eichhörnchenkobel, im Winter auch um eine Spechthöhle handeln. In Naturwäldern erreicht er eine dreimal so hohe Dichte wie in forstwirtschaftlich genutzten Wäldern.