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Seit 1050 organisierten die Benediktiner den Olivenanbau in den ligurischen Tälern: einerseits bauten sie Terrassen in die Hügel, um hier Oliven zu kultivieren, andererseits züchteten sie durch präzise Auswahl und Veredelung die Sorte Taggiasca, eine kleine aromatische Olive, die ausschliesslich in Ligurien gedeiht. Das daraus gewonnene ligurische Olivenöl ist schon seit langem in Italien geschätzt. Es wirkt leichter als andere Olivenöle Italiens und findet vor allem Liebhaber, die sich noch nicht mit einem sehr kräftigen, fruchtigen Öl anfreunden können. Außerdem ist es durch seine mildere, neutralere Art in der Küche vielseitig einsetzbar."