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Eine 52-jährige Lenkerin fuhr um ca. 11.30 Uhr von einer Liegenschaft aus über den Bahnübergang. Zur gleichen Zeit nahte aus Urnäsch kommend eine Komposition der Appenzellerbahn (AB). Durch den Aufprall wurde das Auto ca. 30 Meter weit in die angrenzende Wiese geschleudert. Der Zug kam nach ca. 250 Metern zum Stillstand.
Die Lenkerin musste durch die Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden. Sie wurde mit schweren, unbestimmten Verletzungen mit der REGA nach St.Gallen geflogen. Fahrgäste der Bahn wurden keine verletzt.
Der Personenwagen wurde total beschädigt. Die Zugskomposition war nicht mehr fahrbar und musste mit einer Lokomotive weggezogen werden. Der Sachschaden dürfte einige Zehntausend Franken betragen. Der Bahnunterbruch dauerte bis 15 Uhr; in dieser Zeit wurden die Passagiere mit Bussen befördert.
Der bewachte Bahnübergang ist mit einem Blinklicht und einem akustischen Signal ausgerüstet. Die Anlage funktionierte nach der Kollision. Die Ermittlungen erfolgen durch die Kantonspolizei im Auftrag der Staatsanwaltschaft. Auf der Unfallstelle waren Einsatzkräfte der Feuerwehren Gonten und Appenzell, die REGA, der Unfalldienst der AB, die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei im Einsatz. (red)