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Die Unterscheidung der Dinge – die Scheidung der Dinge. Dies ist ein themenübergreifender Arbeitstitel, unter dem ich Performativers, Installatives und Skulpturales zusammenfasse.
Ausgehend von meiner langjährigen inhaltlichen Beschäftigung mit dem Raum (Space), dem Schutzraum und der Wechselwirkung der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Räumen (Henri Lefèbvre), sowie meines Interessens an der menschlichen Behauptung versus Natur, bewege ich nun meinen inhaltlichen Fokus zu dem Punkt, an dem die Schutzhülle ihrer Funktion entledigt wird, sei dies aufgrund von Zerstörung oder Aufgabe derselben. Das Subjekt, was schützenswert war, kommt somit zum Vorschein in seiner Fragilität. Dieser Vorgang kann mit einer Krisis gleichgesetzt werden: Dabei gehe ich vom griechischen Wort Krisis/krinein aus, was sinngmäss übersetzt werden kann mit: trennen / unterscheiden.
Die Krise also ist in erster Linie als ein Moment der Entscheidung, der Unterscheidung und der Trennung anzusehen. Die folgenden Arbeiten gehen aus von menschlichen Realitäten, dinglichen Unterscheidungen und den Grenzen und ihrer Kräfte, welche diese entblössen – in einer sehr fragilen und ästhetisch zurückhaltenden visuellen Sprache.
Die Fotos sind in loser Reihenfolge eine Zusammenstellung aus meinem aktuellen Arbeiten im Atelier.