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Was bis anhin geschah
Mit Gedichten befasste ich mich schon sehr früh. Die konzentrierte Sprache, das Auslösen von Gefühlen und Stimmungen, die sich nicht in erster Linie am Textverständnis orientieren, das hat mich fasziniert.
Rhythmus einerseits, Kombination und Neuschöpfungen von Wörtern und Metaphern anderseits, das ist für mich auch ein Training. Wenn es ums Redenschreiben geht, oder um Buchtexte – beides meine berufliche Haupttätigkeit – kommt mir das oft zugute.
Beim am 1. Juli 2011 begonnenen Projekt «Steineklopfen» wollte ich das Zufällige besser systematisieren. Jeden Tag ein Gedicht zu schreiben, egal was daraus wird: das ist dann so etwas wie «dilettieren». Was ja im ursprünglich Lateinischen nichts anderes bedeutet als sich erfreuen (delectare).
Das muss zwangsläufig nicht jedermann erfreuen. Darum habe ich dann die ersten 500 Gedichte einmal zu einem privaten «Dummy» zusammengefasst (siehe Bild). Das war 2014. Inzwischen sind mehr als 2000 kürzere Gedichte und Aphorismen entstanden.
Weil ich nur bei wenigen dieser Kurztexte die nötige Distanz habe, beauftragte ich einen mir befreundeten Autor, die Spreu vom Weizen oder wenigstens das Lesbare vom Unverständlichen zu trennen.
Jetzt, nach einer weiteren Selektion und weiteren mehreren Hundert Gedichten, kam ein richtiges «Steineklopfen»-Buch auf den Markt. Dazu kamen und kommen auch die Lyrik-Clips, die in unregelmäßigen Abständen hochgeladen werden. Lyrikseiten