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Der betroffene Strassenabschnitt erstreckt sich über 1,5 Kilometer von der Europabrücke im Osten bis zur Querung der Nationalstrasse mit der Bändlistrasse im Westen. Zum Perimeter gehören die Nationalstrasse sowie die Bernerstrassen Nord und Süd. Östlich der Europabrücke ist zusätzlich der Nationalstrassenanschluss via Würzgrabenstrasse betroffen.
Mittelstreifen mit Bäumen
Kern der Autobahn-Neugestaltung ist ein 3,5 Meter breiter grüner Mittelstreifen mit Bäumen. Schmalere Fahrspuren sowie der Verzicht auf die üblicherweise bei Autobahnen vorgeschriebenen Sicherheitseinrichtungen, Leitschranken, Pannenstreifen etc. schaffen den dafür nötigen Platz. Möglich wird diese Lösung dank einer Tempolimite von 60 Stundenkilometern in Teilen des betroffenen Nationalstrassenabschnitts.
Optimierter Autobahnanschluss
Auf der Höhe Bändlistrasse im Westen sowie bei der Europabrücke im Osten werden die Ein- und Ausfahrten konzentriert. Es sind weiterhin direkte Verbindungen in alle Richtungen möglich. Der optimierte Anschluss bei der Bändlistrasse kommt auf einen Teil des heutigen Familiengartenareals «Juchhof» zu liegen. Den betroffenen Familiengärtnern bieten die Stadt und der Bund neue Ersatzflächen an.
Anpassungen bei den Bernerstrassen Nord und Süd
Die Bernerstrasse Nord - heute eine zweispurige Autobahnzufahrt - wird zur einspurigen Quartierstrasse. Die Verkehrsteilnehmer werden auf der Bernerstrasse Süd westlich der Max-Högger-Strasse in Zukunft im Gegenverkehr fahren. Dies führt zu einer deutlich besseren Erschliessung der vielen Arbeitsplätze zwischen der Autobahn und der Bahnlinie. Neu werden zudem Grünstreifen statt Gitterzäune die Bernerstrasse Süd im Bereich des besiedelten Gebiets von der Autobahn trennen.
Strassenabwasserbehandlungsanlage Grünau
Zurzeit erfolgt die Entwässerung der A1/36 im Abschnitt Grünau, zusammen mit den Bernerstrassen Nord und Süd. In Zukunft wird das Wasser der A1/36 im Abschnitt Grünau separat über Leitungen in eine neue Strassenabwasserbehandlungsanlage (SABA) fliessen und von dort gereinigt in die Limmat. Die SABA entsteht auf dem Gelände des heutigen Familiengartenareals «Juchhof»; exakt auf jener Fläche, die der Strassenbogen des veränderten Anschlusses Schlieren umschliesst.
Lärmschutzwand
Für tiefere Lärmimmissionen sorgt eine 4,5 Meter hohe und 850 Meter lange Lärmschutzwand. Die Wand setzt sich aus lärmabsorbierenden und aus transparenten Elementen zusammen und fügt sich in dieser Kombination harmonisch in das Quartier ein. Im besiedelten Gebiet wird das Beleuchtungskonzept der angrenzenden Pfingstweidstrasse weitergeführt.