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Bauen ausserhalb der Bauzone
Zuständiges Departement: Bau- und Raumentwicklungsdepartement
Zuständige Amtsstelle: Kantonale Baukoordination
Verantwortlich: Ming, Mathias
Bauvorhaben ausserhalb der Bauzone (d.h. in der Landwirtschaftszone, der Alpwirtschaftszone, in Schutzzonen, im Wald oder im Gewässer) müssen immer von der Kantonalen Baukoordination behandelt werden. Die Bauämter der Gemeinden leiten die entsprechenden Baugesuche an die Kantonale Baukoordination weiter.
Bei landwirtschaftlich begründeten Bauvorhaben (z.B. Wohnhaus für die Betriebsleiterfamilie) wird durch den Kanton geprüft, ob sie als zonenkonform bewilligt werden können. Für nichtlandwirtschaftliche Bauvorhaben (z.B. Wohnhaus ohne Bezug zur Landwirtschaft oder eine neue befestigte Strasse) wird geprüft, ob eine raumplanerische Ausnahmebewilligung erteilt werden kann.
Ordentliches Verfahren
Im Regelfall wird ein ordentliches Verfahren durchgeführt. Das Baugesuch muss im Amtsblatt publiziert und während 10 Tagen öffentlich aufgelegt werden. Es müssen zudem Baugespanne aufgestellt werden. Das Formular für ein ordentliches Baubewilligungsgesuch finden Sie hier.
Bauanzeigeverfahren
Das Bauanzeigeverfahren wird bei Bauvorhaben ausserhalb der Bauzone mit geringer Tragweite angewendet. Dies gilt beispielsweise für die Neueindeckung eines Scheunendachs in gleicher Farbe und gleicher Materialisierung. Bedingung für die Durchführung des Bauanzeigeverfahrens anstelle des ordentlichen Verfahrens ist die Zustimmung der Gemeinde und des Amts für Raumentwicklung und Verkehr. Im Bauanzeigeverfahren wird das Bauvorhaben nicht publiziert. Das Formular für eine Bauanzeige finden Sie hier.
Rechtliche Grundlagen
Publikationen