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Der Trump-Herausforderer wurde negativ auf das Coronavirus getestet.
Update folgt …
US-Präsident Donald Trump ist nach eigenen Angaben positiv auf das Coronavirus getestet worden.
Sein Herausforderer Joe Biden erklärt in einer Stellungnahme, ein Virus-Test habe bei ihm ein negatives Ergebnis ergeben.
Weniger als fünf Wochen vor der US-Präsidentenwahl haben sich Amtsinhaber Donald Trump und First Lady Melania mit dem Coronavirus angesteckt. Donald Trump muss seine Amtsgeschäfte nun in Quarantäne im Weissen Haus führen. Seine Wahlkampfauftritte – bei denen der 74-jährige Republikaner regelmässig ohne Schutzmaske aufgetreten ist – liegen auf Eis.
Sollte Trump seine Amtsgeschäfte nicht ausüben können, müsste Vizepräsident Mike Pence einspringen. Pence liess einen Test machen, der negativ ausfiel. Der Vizepräsident werde seit Monaten täglich auf das Coronavirus getestet, schrieb sein Sprecher Devin O’Malley auf Twitter.
Je nach Verlauf könnte die Infektion Trumps schwerwiegende Auswirkungen auf das weitere Wahlverfahren haben. Trump wird seit Monaten dafür kritisiert, die Gefahr durch das Coronavirus kleinzureden.
US-Präsident Donald Trump zeigt nach Angaben seines Stabschefs milde Symptome seiner Coronavirus-Infektion. Trump arbeite und werde dies auch weiter tun, sagte Mike Meadows am Freitag. Bei den Mitgliedern des Kabinetts und Mitarbeitern des Präsidialamts liefen Tests, um das Ausmass des Ausbruchs abzuschätzen. Die Untersuchung von Vize-Präsident Mike Pence habe keine Ansteckung ergeben, sagte dessen Sprecher.
Trump hatte seine Infektionen in der Nacht selbst auf Twitter bekanntgegeben. Auch seine Ehefrau Melania sei positiv. Die Nachricht führte zunächst zu Einbrüchen an den Finanzmärkten, die sich im Tagesverlauf allerdings weitgehend erholten. Trumps Berater räumten ein, dass die Infektion einen Monat vor der Präsidentenwahl erhebliche Auswirkungen auf den Wahlkampf haben wird. Trump liegt in Umfragen hinten.
«Das amerikanische Volk kann sich sicher sein, dass wir einen Präsidenten haben, der nicht nur bei der Arbeit ist, sondern auch bei der Arbeit bleiben wird», sagte Meadows vor Journalisten im Weissen Haus. «Ich bin optimistisch, dass er sich sehr schnell und rasch erholen wird.» Einzelheiten nannte Meadows nicht.
Trumps Arzt Sean Conley hatte zuvor erklärt, er erwarte, dass der Präsident seine Amtsgeschäfte «ohne Unterbrechung» weiterführen könne. Der Mehrheitsführer im Senat, der Republikaner Mitch McConnell, sagte nach einem Telefonat mit seinem Parteikollegen, Trump sei «guter Dinge».
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SDA/REUTERS/oli