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Vernetzungsbeiträge werden mit dem Ziel ausgerichtet, Biodiversitätsförderflächen an Stellen anzulegen, die für die Biodiversität von zentraler Bedeutung sind. Darunter zählen beispielsweise Flächen entlang von Wäldern, Bächen und Hecken. Durch das Anlegen von Biodiversitätsflächen an bestimmten Stellen, können die Verbindungen zwischen Populationen verbessert und so der genetische und demographische Austausch innerhalb der Arten und der natürlichen Umgebung gewährleistet werden. Dies ist von grosser Bedeutung, da solch ein Austausch beispielsweise die Anpassungsfähigkeit der Populationen erhöht und so deren langfristige Erhaltung sicherstellt. Des Weiteren werden im Rahmen von Vernetzungsprojekten arten- und lebensraumspezifische Massnahmen umgesetzt um spezifische Arten gezielt zu fördern.
Beiträge für die Vernetzung werden nur gewährt, wenn die Flächen nach den Vorgaben eines vom Kanton genehmigten regionalen Vernetzungsprojektes angelegt und bewirtschaftet werden. Die arten- und lebensraumspezifischen Massnahmen werden innerhalb der einzelnen Vernetzungsprojekte festgelegt. Ein Vernetzungsprojekt dauert jeweils acht Jahre.
Die Vernetzungsbeiträge werden höchstens zu 90 % durch den Bund finanziert. Der Kanton, Gemeinden oder andere Trägerschaften müssen mindestens 10 % der Vernetzungsbeiträge aufbringen.