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Das SECO vertritt die Schweiz im OECD-Investitionsausschuss, welcher die Verantwortung für die Einhaltung der Verpflichtungen unter den OECD-Kodizes zur Liberalisierung des Kapitalverkehrs und der "laufenden unsichtbaren Transaktionen" (darunter versteht man grenzüberschreitende Dienstleistungen) trägt. Die internationalen Entwicklungen und spezifischen investitionspolitischen Massnahmen von Regierungen werden in diesem Gremium analysiert und Politikempfehlungen erarbeitet. Das Rahmenwerk für Investitionen (Policy Framework for Investment, PFI) wurde als ein umfassender Ansatz zur Verbesserung der Investitionsbedingungen entwickelt. Es hat zum Ziel, ein attraktives, stabiles und wettbewerbsfähiges Umfeld für in- und ausländische Investitionen zu schaffen. Anhand eines Instrumentariums für zentrale Politikbereiche (Toolbox) unterstützt das PFI u.a. Entwicklungs- und Transitionsländer bei der Erarbeitung und Umsetzung von Reformprozessen.
Das SECO begleitet ebenfalls die Arbeiten der UNCTAD zu den internationalen Investitionsabkommen. Diese hat zum Ziel den Dialog über internationale Investitionsregeln zu vertiefen und dadurch die nachhaltige Entwicklung und ein integratives Wachstum zu fördern. Im Rahmen des World Investment Report 2012 hat die UNCTAD das Investment Policy Framework for Sustainable Development (IPFSD) vorgestellt. Es handelt sich dabei um einen Leitrahmen für eine nationale und internationale Investitionspolitik, die nachhaltiges und qualitatives Wirtschaftswachstum in den Vordergrund stellt.