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Wem gehört die Erde? Dir nicht, mir nicht,
nicht dem Reichen, der sie kauft. Sie gehört
den Vorfahren nicht, nicht den Enkeln, sie gehört
nur denen, die sie lieben.
Wie ein Rabe auf dem Schornstein landet.
Wie ein Löwenzahn verblüht.
Wie der Leib des Menschen jung ist, altert, welkt
Und stirbt. So gehört die Erde denen,
die sie lieben.
Zwischen den Wänden norwegischer Fjorde,
in der Wüste Negev, auf den Felsen vor Tanumshede,
an den Ufern der Bode und des Rheins,
wo der Wein kichernd klettert,
im Lavendelfeld der Provence,
suchte und fand ich die Antwort: Die Erde
gehört denen, die sie lieben.
Ich habe meinen Vater beerdigt.
Ich sah einem Mädchen beim Sterben zu.
Ich habe in den Zeitungen gelesen
von Kriegen und Hunger und Schmerzen,
aber ich weiss: Die Erde gehört denen,
die sie lieben.
Wie ein Apfel im September fällt.
Wie ein Eichhörnchen elastisch springt
von Zweig zu Zweig. Wie das Laub klumpt
und zum Teppich wird auf den Wegen des Parks:
Es gehört die Erde denen, die sie lieben.
In jedem Kostüm steckt ein Körper.
Hinter jeder Maske ein Gesicht.
Die mit Stäbchen essen oder die mit Messer und Gabel
oder die mit den blossen Händen
oder die gar nichts esse
n, weil sie krank sind oder
nichts haben für den Magen: Die Erde
gehört denen, die sie lieben.