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Otto Schaufelberger (21.1.1901 Rüti – 21.3.1987) war Primarlehrer und unterrichtete an verschiedenen Schulen im Kt. Zürich, zuerst auf der Strahlegg (was er in seinem Buch «Menschen am Schnebelhorn» (1942) beschreibt), und wohnte zeitweise in Bettswil. Er schrieb 1962 ein Buch «Endlich geht die Sonne auf» über das Leben des Dichters Jakob Stutz, der seinen Lebensabend 1867-1877 bei seiner Nichte in Bettswil verbrachte.
Otto Schaufelberger besuchte das Lehrerseminar in Küsnacht, wo er seine ersten Mädchenbekanntschaften und Studentenfreundschaften machte. Dort übernahm er auch vom bekannten Schauspieler Heinrich Gretler die Leitung der Seminar-Theatergruppe. In der Depression der 1920er Jahre war es schwierig, als Lehrer eine Stelle zu finden und so war er froh, eine Verweser Stelle in der Strahlegg zu erhalten, auch wenn es wie eine Strafverbannung aussah. Die Stelle erwies sich aber als Glücksfall dank des Kurhauses «Alpenrösli» mit seinen Kurgästen jeglicher Couleur, wo er 1923 auch seine künftige Frau Martha Güttinger kennen lernte.
Seine nächste Lehrer Stelle war dann ab ca 1925 bis 1928 Bettswil. Hier heiratete er im Jan. 1926 Martha und im gleichen Jahr bekamen sie hier auch ihr erstes Kind Lena (Munz-Schaufelberger). Und in diese Zeit fiel 1927 auch die 100-Jahr Feier des Baus der reformierten Kirche. Zu diesem Anlass schrieb der Dichter Otto Schaufelberger ein Festspiel «Frieden und Freude» (Mundart) und inszenierte es mit seinen und den übrigen Schülern von Bäretswil zum Jugendfest.
1928 verliess die junge Familie Bettswil. Nach zwei Jahren Lehrtätigkeit in Tann fand er die Lehrer Stelle in Niederuster, wo Schaufelberger mit seiner Familie die meiste Zeit lebte.
Weitere Werke sind «Die braune Brandung», 1945, Kurzgeschichten und Anekdoten («Vom Bachtel- bis zu Eiffelturm», 1970), Heimatbücher (zB «Das Zürcher Oberland», 1950), Gedichte, elf Mundartbändchen sowie rund 50 Festspiele.