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Die bürgerlichen Parteien CVP, SVP und FDP waren schon vor vier Jahren mit einer Listenverbindung in die Wahlen gegangen. Bei diesen eidgenössischen Wahlen haben sie auch noch die Grünliberalen ins Boot geholt. Diese Strategie ist aufgegangen: Alle bürgerlichen Nationalräte wurden wieder gewählt.
Am meisten Stimmen erhielt Thomas Aeschi (SVP) mit 17'034 Stimmen, gefolgt von Gerhard Pfister (CVP), der 16'134 Stimmen erhielt. Am knappsten gewählt wurde Bruno Pezzatti von der FDP mit 10'174 Stimmen. Im Kanton Zug bleibt die SVP mit 30 Prozent die wählerstärkste Partei.
Abgeschlagene Linke
Die Linken – Alternative und SP – waren angetreten, ihren Sitz zurückzugewinnen, den sie vor vier Jahren an die FDP verlorenen hatten. Sie haben ihr Ziel nicht erreicht, keiner ihrer Kandidaten wurde gewählt. Trotzdem hat sich nach vier Jahren die SP wieder erholt: Sie verdoppelte ihre Stimmen auf 13,7 Prozent.
Nicht nur die bürgerliche Dominanz war dafür verantwortlich, sondern auch, dass die Linken keinen bekannten Bisherigen zur Wahl stellen konnten. Vielmehr setzten die Parteien auf unbekannte und zum Teil auch junge Kandidatinnen und Kandidaten.