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SOG-Präsident: "Das Beste ist der Feind des Guten"
Der Abschluss des Vernehmlassungsverfahrens zur WEA fördert nichts Überraschendes zu Tage. Die Einen glauben, das Armeebudget sei mit CHF 5 Mrd. überdotiert, andere sind hingegen der Ansicht, dass auch dieses Budget nicht weit reicht, und wiederum andere sind der Überzeugung, dass das Projekt nicht mit der Bundesverfassung zu vereinbaren wäre. Es ist eine Konstante in unserem Land, dass es bei jeder Weiterentwicklung unseres einzigen strategischen Sicherheitsmittels unmöglich ist, eine grosse Mehrheit und einen gemeinsamen Nenner zu finden. […]
Dieses Projekt stellt pragmatische die Realität der Gefahren mit dem politischen und gesellschaftlichen Umfeld in ein Verhältnis. Eine Armee könnte immer noch grösser, noch teurer und noch robuster sein, aber letztendlich man muss sie auf den Kurs des Parlaments anpassen. […]
Für mich ist die Verteidigung ein Akt – in der Hoheit des Staates –, der garantiert, dass unsere Souveränität, unsere Unabhängigkeit und Freiheit auf dem Boden, in der Luft oder im Cyberspace bewahrt bleibt, und dies jederzeit und überall. […]
Das wäre ein trauriges Schauspiel, bei dem es nur einen Verlierer gibt: Die Sicherheit der Schweiz; denn es geht nicht um eine Wunsch-Armee, sondern um eine Armee, die wir brauchen.
Beitrag des SOG-Präsidenten auf sog.ch