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Keine neue Eishalle in Thun
Gefäss:
Die neue Thuner Kunsteisbahn im Süden der Stadt wird nicht realisiert, da diese mit Kosten von bis zu 50 Millionen Franken zu teuer wäre. Stattdessen wird die bestehende Anlage im Stadtzentrum saniert – für 14 bis 17 Millionen.
Im November 2010 beschloss der Thuner Gemeinderat, eine neue Kunsteisbahn ausserhalb des Stadtzentrums zu bauen. Konkret wurden zwei mögliche Standorte ins Auge gefasst: der eine lag im Süden der Stadt, im Steffisburger Glättimühleareal. Dieser fiel nach einer Absage des Steffisburger Gemeinderats aber bald aus der Planung. Der andere Standort war im Süden der Stadt, in die Nachbarschaft des Fussballstadions Thun Arena. Für dieses Projekt stellte die Exekutive einen Beitrag von 12 Millionen Franken in Aussicht.
Doch detaillierte Abklärungen ergaben, dass das Projekt, für das verschiedene Varianten vorlagen, Kosten von 36 bis 44 Millionen Franken verursacht hätte. Für vier Curling-Rinks wären weitere 5 Millionen dazu gekommen. Damit hätten über 30 Millionen Franken durch Dritte aufgebracht werden müssen, was sich als unrealistisch erwies. Das Neubauprojekt ist deshalb gestrichen.
Alte Eishalle wird saniert
Dafür soll die bestehende Anlage im Grabengut nahe der Innenstadt saniert werden. Vorgesehen ist, dass die über 50 Jahre alte Eissporthalle, deren Haupteisfeld bereits überdacht ist, nun auch noch Seitenwände und eine Isolation erhält. Eine mögliche Überdachung und Einwandung des zweiten Eisfeldes ist noch in Diskussion.
Die Instandsetzung soll 2016 beginnen und dürfte Brutto-Baukosten von 14 bis 17 Millionen Franken verursachen. Ob sich Dritte an diesem Projekt beteiligten, steht noch nicht fest. (bk)