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Erfolgskontrolle einer Seeentleerung mittels Fernerkung und Photogrammetrie
Auf einen Blick
Beschreibung
Im Zuge des KWO plus Ausbauprojektes „Tandem“ wurde beim
Räterichsbodensee ein neuer Stollen angeschlossen. Für diese
Arbeiten wurde der Räterichsbodensee im November 2014 abgesenkt und
ganz entleert. Während der Bauphase blieb der Grundablass geöffnet
und das Drainagewasser aus den Sandablagerungen im See sowie das
Wasser des Einzugsgebietes wurden in die Hasliaare abgeleitet.
Dabei führte der Schwebstoff- und Feinsandtrieb zu erheblichen
Ablagerungen auf der Gewässersohle der Hasliaare. Diese
Ablagerungen sollen mittels einer gewässerökologisch optimierten
Nachspülung ausgeschwemmt, und damit die Gewässersohle wieder dem
ursprünglichen Zustand zugeführt werden.
Ziel des Projektes ist es mit Hilfe von fernerkundungs- und photogrammetrischen Aufnahmen mittels einer Drohne zu bestimmen inwieweit Sedimenttransport (Erosion und Depositionsmuster) in den Gebieten Handeck und Innertkirchen im Zuge oben erwähnter Nachspülung stattgefunden hat.