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Der Bündner Theatermann Giovanni Netzer erhält in Würdigung hervorragender Verdienste um das Theater den Hans Reinhart-Ring für das Jahr 2007. Diese höchste Auszeichnung im Theaterleben des Landes wird von der Schweizerischen Gesellschaft für Theaterkultur mit Unterstützung des Bundesamts für Kultur vergeben. Mit der Würdigung von Giovanni Netzer geht sie erstmals seit ihrer Stiftung 1957 in die rätoromanische Schweiz. Die Übergabe findet im Sommer anlässlich der Aufführungen der Oper «David» in der zum Theater ausgebauten Burg von Riom im bündnerischen Surses statt.
Zwei Schulklassen aus dem Valposchiavo überreichten heute in Paris die grenzüberschreitende Kandidatur Rhätische Bahn in der Kulturlandschaft Albula/Bernina im Namen der Schweiz und Italiens dem Welterbezentrum der UNESCO. Mit der Übergabe durch Schülerinnen und Schüler unterstreicht die Schweiz die Notwendigkeit, auch Jugendliche für die Pflege des Kulturerbes zu sensibilisieren. Im Sommer 2008 fällt voraussichtlich das Welterbekomitee UNESCO den Entscheid über eine allfällige Aufnahme.
Zwei Schulklassen aus dem Valposchiavo überreichten heute in Paris die grenzüberschreitende Kandidatur Rhätische Bahn in der Kulturlandschaft Albula/Bernina im Namen der Schweiz und Italiens dem Welterbezentrum der UNESCO. Mit der Übergabe durch Schülerinnen und Schüler unterstreicht die Schweiz die Notwendigkeit, auch Jugendliche für die Pflege des Kulturerbes zu sensibilisieren. Im Sommer 2008 fällt voraussichtlich das Welterbekomitee UNESCO den Entscheid über eine allfällige Aufnahme.
Der Bundesrat hat an seiner heutigen Sitzung das Vernehmlassungsverfahren zur Ratifikation der UNESCO-Konvention zur Bewahrung des immateriellen Kulturerbes eröffnet. Die von der UNESCO-Generalkonferenz im Oktober 2003 verabschiedete Konvention verpflichtet die Vertragsstaaten, die notwendigen Massnahmen zum Schutz ihres immateriellen Kulturerbes zu treffen und die Zusammenarbeit auf regionaler und internationaler Ebene zu fördern. Die Vernehmlassung dauert bis Ende März 2007.
Der Bundesrat hat an seiner heutigen Sitzung das Vernehmlassungsverfahren zur Ratifikation der UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen eröffnet. Die von der UNESCO-Generalkonferenz im Oktober 2005 verabschiedete Konvention schafft eine völkerrechtlich verbindliche Grundlage für das Recht aller Staaten auf eine eigenständige Kulturpolitik. Die Vernehmlassung dauert bis Ende März 2007.
Der Bundesrat hat Hans Rudolf Reust als Nachfolger von Jacqueline Burckhardt zum Präsidenten der Eidgenössischen Kunstkommission sowie Nadia Schneider und Jean-Luc Manz als Mitglieder der Kommission gewählt.
Das Bundesamt für Kultur (BAK) organisiert und führt die offiziellen Beiträge der Schweiz zu internationalen Kunst- und Designbiennalen durch. Auf Vorschlag der Eidgenössischen Kunstkommission beauftragte das BAK die Künstlerin Christine Streuli und die drei Künstler Yves Netzhammer, Ugo Rondino und Urs Fischer für die kommende 52. Internationale Kunstbiennale in Venedig zwei Ausstellungen zu erarbeiten. Im Schweizer Pavillon in den Giardini geben Streuli und Netzhammer einen Einblick in ihr Schaffen. In der barocken Kirche San Stae am Canale Grande stellen Rondinone und Fischer ihr Werk vor. Die Internationale Kunstbiennale in Venedig wird am 10. Juni 2007 eröffnet und dauert bis zum 21. November 2007.
Das Bundesamt für Kultur (BAK) führt seit 1999 im Auftrag des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI) den Wettbewerb «Die schönsten Schweizer Bücher» durch. Bis zum 10. Januar 2007 können Bücher mit Buchjahrgang 2006 zum Wettbewerb eingereicht werden. Die Jurierung findet Ende Januar 2007 statt.
Auf Empfehlung der Eidgenössischen Kunstkommission vertritt der Genfer Künstler Hervé Graumann (*1963) die Schweiz an der 10. Internationalen Kunstbiennale in Kairo mit seinen Arbeiten aus der Serie „Patterns“. Die Biennale wird am 12. Dezember 2006 eröffnet und dauert bis zum 15. Februar 2007. Sie gilt als die bedeutendste Ausstellung zeitgenössischer Kunst im arabischen Raum und zeigt neben ausgesuchten Sonderausstellungen offizielle Länderbeiträge aus aller Welt.
Der Bundesrat hat zuhanden der Eidgenössischen Räte die Botschaft zur Verlängerung des Bundesgesetzes über die Ausrichtung von Finanzhilfen an die Stiftung Bibliomedia und zum Bundesbeschluss betreffend den Zahlungsrahmen für die Finanzhilfe an die Stiftung Bibliomedia in den Jahren 2008-2011 verabschiedet. Der Stiftung Bibliomedia wird ein Zahlungsrahmen in der Höhe von sechs Millionen Franken ausgerichtet.
Am 23. und 24. November 2006 führt die Sektion Film des Bundesamtes für Kultur (BAK) zusammen mit der Abteilung Kultur und Hochschulstudien des Departements für Bildung, Kultur und Sport des Kantons Tessin und dem Festival Castellinaria eine zweitägige Diskussionsrunde durch zur Situation der Kultur und des Filmangebots in der italienischen Schweiz unter besonderer Berücksichtigung der Situation im Kanton Tessin.
Die Forderungen der Region und der Branchenvertreter werden den verschiedenen Fördermassnahmen auf kantonaler und eidgenössischer Ebene gegenübergestellt.
Ausgestattet mit der neuen Preiskategorie «Bestes Drehbuch», mit einem neu gestalteten Event der Preisverleihung, und unterstützt von dem Presenting Sponsor Swiss Life, geht der Schweizer Filmpreis 2007 an den Start. Zwanzig Filme, fünf Drehbücher und sechs Schauspieler/innen hat die neunköpfige Kommission für den Schweizer Filmpreis 2007 nominiert. Die vom renommierten Autor Charles Lewinsky präsidierte Jury verleiht die Filmpreise in den Kategorien «Bester Spielfilm», «Bester Dokumentarfilm», «Bester Kurzfilm», «Bester Trickfilm», «Bestes Drehbuch», «Beste Hauptrolle» und «Beste Nebenrolle» und vergibt zusätzlich einen «Spezialpreis der Jury». 245'000 Schweizer Franken stehen für die Filmpreisgewinner zur Verfügung und CHF 355'000 für die Nominierten. Prominente übergeben die Preise am Mittwoch, 24. Januar 2007 im Konzertsaal in Solothurn in Anwesenheit geladener Gäste aus Kultur, Politik und Wirtschaft. Der feierlichen Verleihung folgt eine Party.
Das Bundesamt für Kultur (BAK) verlieh zum sechsten Mal den mit über 35'000 Franken dotierten "Prix Meret Oppenheim" an anerkannte Schweizer Kunstschaffende, Architektinnen und Architekten sowie an Kunstvermittlerinnen und Kunstvermittler.
Das Bundesamt für Kultur (BAK) präsentiert in Kooperation mit dem Museum für Gestaltung Zürich die Arbeiten der zur zweiten Runde des Eidgenössischen Wettbewerbs für Design 2006 geladenen Designerinnen und Designer. Die Ausstellung „Juriert – Prämiert“ im Museum für Gestaltung Zürich gewährt einen Einblick in das aktuelle Schweizer Designschaffen in den Bereichen Grafik, Textil- und Modedesign, Fotografie, Industrial Design und Bühnenbild.
Bundesrat Pascal Couchepin begibt sich am 20. Oktober 2006 zu einem Arbeitstreffen nach Rom. Er trifft sich mit dem Vizepräsidenten des italienischen Ministerrats, Kulturminister Francesco Rutelli. Im Zentrum dieses Besuchs steht die Stärkung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Die beiden Politiker werden das revidierte Koproduktionsabkommen auf dem Gebiet des Films sowie ein Abkommen über die Einfuhr und die Rückführung von Kulturgütern zwischen der Schweiz und Italien unterzeichnen.
Der Bundesrat hat am 18. Oktober 2006 von den Vernehmlassungsergebnissen zum Vorentwurf des Berichts Kenntnis genommen und die definitive Fassung des Berichts: Die Situation der Fahrenden in der Schweiz verabschiedet.
Die Schweizerische Gesellschaft für Theaterkultur vergibt jährlich mit der Unterstützung des Bundesamts für Kultur den Hans Reinhart-Ring. Dies ist in der Schweiz die höchste Auszeichnung im Theaterbereich. Dieses Jahr wird der Schauspieler Roger Jendly mit dem Preis ausgezeichnet. Die Verleihung findet am 5. November im Théâtre Vidy in Lausanne statt.
Im Auftrag des Bundesamtes für Kultur (BAK) prämiert eine Jury seit 62 Jahren die schönsten Schweizer Bücher. Die diesjährigen ausgezeichneten Werke sind im musée de design et d’arts appliqués contemporains (mudac) in Lausanne vom 13. Oktober bis 5. November 2006 ausgestellt. Von den 404 Einsendungen wurden 32 Bücher ausgezeichnet. Die prämierten Publikationen zeugen von der hohen Qualität des zeitgenössischen buchgestalterischen Schaffens in der Schweiz.
“VITUS” von Fredi M. Murer wird die Schweiz beim Wettbewerb um die Oscars 2007 vertreten. Das Bundesamt für Kultur (BAK) hat den Film auf Empfehlung einer siebenköpfigen nationalen Jury bei der ”Academy of Motion Picture Arts and Sciences” Los Angeles in der Kategorie “Bester fremdsprachiger Film” angemeldet.
“VITUS” von Fredi M. Murer wird die Schweiz beim Wettbewerb um die Oscars 2007 vertreten. Das Bundesamt für Kultur (BAK) hat den Film auf Empfehlung einer siebenköpfigen nationalen Jury bei der ”Academy of Motion Picture Arts and Sciences” Los Angeles in der Kategorie “Bester fremdsprachiger Film” angemeldet.
Ein weiterer Band in der Reihe der ISOS-Publikationen (Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz) ist der Stadt Bern gewidmet. Heute übergibt das Bundesamt für Kultur den Band dem Berner Stadtpräsidenten.
Der vom Bundesamt für Kultur (BAK), von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, von Vertretern und Vertreterinnen der Kantone, der Städte, der Tanzverbände und der Tanzszene verfasste Bericht zum „Projekt Tanz“ liegt vor. Er ist das Resultat des 2002, vor dem Hintergrund des Kulturförderungsgesetzes lancierten Projekts, welches ein Konzept für eine zeitgemässe Tanzförderung in der Schweiz entwickelte. Der Bericht analysiert die Situation des Kulturbereichs „Tanz“ und enthält Massnahmen zur verbesserten Förderung, die teilweise bereits umgesetzt werden konnten.
Der 4. September 2006 markiert einen wichtigen Meilenstein für die Rhätische Bahn, den Kanton Graubünden und das Bundesamt für Kultur (BAK). Das Dossier für die UNESCO-Kandidatur «Rhätische Bahn in der Kulturlandschaft Albula/Bernina» konnte termingemäss dem BAK zur Weiterleitung an die UNESCO übergeben werden. Die Berninalinie umfasst neu auch den italienischen Streckenabschnitt bis Tirano und ist nun in voller Länge Bestandteil der Kandidatur. Die Nomination wird damit als transnationales Projekt deutlich aufgewertet.
Auf Vorschlag der Eidgenössischen Kunstkommission (EKK) vertritt Bernard Tschumi mit seinem Beitrag „Elliptic City: Independent Financial Center of the Americas“ offiziell die Schweiz an der 10. Internationalen Architekturausstellung in Venedig. Im Schweizer Pavillon in den Giardini - auf dem Gelände der Biennale - bietet der Architekt einen Einblick in sein Denken und architektonisches Schaffen. Am 7., 8. und 9. September 2006 erhält die internationale Presse im Rahmen einer Vorbesichtigung freien Zutritt auf das Ausstellungsgelände.
Der Bundesrat hat die Vernehmlassungsergebnisse zum Bundesgesetz über die Kulturförderung des Bundes (KFG) und zur Revision des Pro Helvetia-Gesetzes (PHG) zur Kenntnis genommen und über das weitere Vorgehen entschieden. Beide Gesetzgebungsvorhaben stiessen in der Vernehmlassung auf grundsätzliche Zustimmung. Die Kantone, die Städte, die meisten Parteien und die Schweizer Kulturschaffenden begrüssen die Vernehmlassungsentwürfe, bringen aber in einigen Punkten Änderungswünsche an. Der Bundesrat hat Vorschläge des EDI, namentlich zur Vereinfachung der Steuerungsinstrumente im KFG und zur Verstärkung der Autonomie von Pro Helvetia, gutgeheissen. Die überarbeiteten Gesetzesentwürfe werden zusammen mit einer Botschaft ans Parlament bis Ende 2006 vorliegen.
Am 1. Juli 2006 tritt die revidierte Filmförderungsverordnung (FiFV) des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI) in Kraft. Die Aenderungen basieren auf einer Neuausrichtung der Filmpolitik, insbesondere im Filmförderbereich des Bundesamts für Kultur (BAK). Der kulturpolitischen Aufforderung nach einer Qualitätssteigerung wird durch eine Reorganisation der selektiven Förderstrukturen Rechnung getragen. Insbesondere werden die Aufgabenbereiche, die Beurteilungskriterien und die Zusammensetzung der Fachkommission neu geregelt. Die zweite kulturpolitische Vorgabe, die Forderung nach mehr Popularität für den Schweizer Film, findet ihre Entsprechung in den neuen oder überarbeiteten Promotionsinstrumenten und in Anpassungen der erfolgsabhängigen Filmförderung.
Andres Furger, Direktor der MUSEE SUISSE GRUPPE (MSG), tritt per 30. Juni 2006 von seinem Posten zurück. Danach wird Andres Furger bis Ende 2008 ein Konzept für die Ausstellungen im Landesmuseum erarbeiten.
Der Bundesrat genehmigt den Bericht über die Buch- und Verlagsförderung in Erfüllung des Postulats 04.3643 von Nationalrätin Vreni Müller-Hemmi. Der Bericht analysiert die Situation des Buchmarktes in der Schweiz und vergleicht die Massnahmen in unserem Land mit denjenigen anderer europäischer Länder. Die Situation des Buchmarktes in der Schweiz wird als gesund und stabil beurteilt.
Unter dem Vorsitz von Frau Jacqueline Burckhardt, Zürich, hat die Eidgenössische Kunstkommission die Arbeitsproben der BewerberInnen um einen Preis im Rahmen des Eidgenössischen Wettbewerbs für Kunst juriert und dem Eidgenössischen Departement des Innern beantragt, 39 TeilnehmerInnen (2 Gemeinschaftsarbeiten) mit Preisen von insgesamt 720'000 Franken auszuzeichnen.
Die wichtigste Schau der Ausstellungssaison 2006 im Museo Vela ist einer zentralen Figur der amerikanischen Bildhauerkunst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gewidmet: Augustus Saint-Gaudens (1848-1907). Dabei handelt es sich um den wohl bedeutendsten Bildhauer der historischen Epoche des Gilded Age, die auf den amerikanischen Bürgerkrieg (1861-1865) folgte.
Der Direktor des Bundesamtes für Kultur (BAK) Jean-Frédéric Jauslin hat Nicole Minder zur neuen Leiterin des Museums Schloss Prangins ernannt. Frau Minder übernimmt die Nachfolge von Chantal de Schoulepnikoff. Sie tritt ihre Stelle am 1. November 2006 an. Bis zu diesem Zeitpunkt stellt Helen Bieri Thomson die Leitung des Museums ad interim sicher und wird danach als Direktionsadjunktin tätig sein.
Vor einem Jahr, am 1. Juni 2005, ist das Kulturgütertransfergesetz in Kraft getreten. Es dient der Bekämpfung des illegalen sowie der Förderung des legalen Kulturgütertransfers. Die Fachstelle Internationaler Kulturgütertransfer des Bundesamts für Kultur zieht eine positive erste Bilanz.
Der Bundesrat hat den 3. Bericht der Schweiz über die Umsetzung der Europäischen Charta der Regional- und Minderheitensprachen (Charta) gutgeheissen. Der Bericht gibt Einblick in die Sprachenpolitik in der Schweiz, im Besonderen bezüglich der Förderung des Rätoromanischen und des Italienischen. Er nimmt auch Stellung zu den sprachpolitischen Empfehlungen des Minister- und Expertenkomitees des Europarates.
Die erfolgsabhängige Filmförderung des Bundesamtes für Kultur (BAK), welche das schweizerische Filmschaffen sektorenübergreifend über den Erfolg an der Kinokasse unterstützt, konnte in diesem Frühling rund 4.6 Mio. Fran-ken an Filmschaffende, Verleiher und Vorführunternehmen gutschreiben. Die Schweizer Filme erzielten im Vorjahr einschliesslich der internationalen Koproduktionen fast eine Million Eintritte und bestätigen hiermit den positiven Trend der letzten Jahre (Marktanteil 6%, Vorjahr 4.85%). Der Zuschauerschwund in den Kinos von rund -13% hat sich auf den einheimischen Film nicht ausgewirkt. Der Erfolg der Kinderbuchverfilmung „Mein Name ist Eugen“ von Michael Steiner, der mit über einer halben Million Eintritte dritterfolgreichste Film 2005 hinter Harry Potter und Madagascar, hat einen wesentlichen Anteil zur Erhöhung des Schweizer Marktanteils beigetragen. Der Film „Snow White“ von Samir (85'479 Eintritte) und „Undercover“ von Sabine Boss (40'217) folgen auf den Plätzen zwei und drei der Schweizer Filme. Nach wie vor sind es ein bis zwei Grosserfolge, die den Marktanteil und die absolu-ten Zuschauerzahlen im Wesentlichen beeinflussen. Mit rekordverdächtigen rund 17% Marktanteil im April 2006 scheint sich der positive Trend des Schweizer Films auch im neuen Jahr fortzusetzen.
Das Bundesamtes für Kultur (BAK) hat der Universität Lausanne (UNIL) den Auftrag erteilt, eine Studie mit dem Titel Das schweizerische Filmpublikum. Eine soziologische Untersuchung durchzuführen. Die Datenerhebung erfolgte durch die Lausanner Firma MIS Trend, die mit 1409 Personen eine repräsentative Stichprobe der Schweizer Bevölkerung befragte. Olivier Moeschler, Soziologe und Wissenschafter an der Universität Lausanne, analysierte die Umfrageergebnisse. Sein Schlussbericht wird im Laufe des Monats Mai 2006 vorliegen, die Resultate werden vom BAK laufend veröffentlicht.
231 DesignerInnen hatten sich mit 196 Eingaben für den Eidgenössischen Wettbewerb für Design beworben. 18 Objekte/Projekte von 21 DesignerInnen prämierte die Eidgenössische Designkommis-sion unter dem Vorsitz von Lorette Coen in der Schlussrunde des Wettbewerbs. Die PreisträgerInnen können nun zwischen einem Geldpreis - 20'000 Franken -, einem Praktikum oder Atelieraufenthalt im Ausland wählen.
Am 20. Dezember 2005 hat der Bundesrat Frau Monika Weber zur Präsidentin der Eidgenössischen Filmkommission EFK ernannt. Sie hat am 1. Januar 2006 die Nachfolge von Andreas Iten angetreten und steht 17 Mitgliedern der EFK vor.
Auf Vorschlag der Eidgenössischen Kunstkommission vertritt der Architekt Bernard Tschumi die Schweiz an der 10. Internationalen Architekturausstellung in Venedig. Das Bundesamt für Kultur stellt im Schweizer Pavillon auf dem Biennalegelände das architektonische Schaffen von Bernard Tschumi vor. Die Internationale Architekturausstellung beginnt am 10. September und dauert bis zum 19. November 2006.
Der Bundesrat hat seinen Willen bekundet, dem Verkehrshaus der Schweiz 10 Millionen Franken für die Erneuerung und Erweiterung seiner Bauten zur Verfügung zu stellen. Er hat eine entsprechende Finanzierungsbotschaft an das Parlament überwiesen.
Der Bundesrat hat zuhanden der eidgenössischen Räte die Botschaft über einen neuen Rahmenkredit an die Stiftung „Zukunft für Schweizer Fahrende" für die Jahre 2007-2011 verabschiedet. Diese sieht eine finanzielle Unterstützung von insgesamt 750'000 Franken bzw. jährliche Betriebsbeiträge von 150'000 Franken vor. Diese Mittel ermöglichen der 1997 vom Bund gegründeten Stiftung ihre Arbeit weiterzuführen und sich für Lösungen einzusetzen, die den Fahrenden im Alltag zugute kommen und die zugleich das friedliche Zusammenleben von fahrender und sesshafter Bevölkerung erleichtern.
Die zunehmende Bedeutung des Welterbes führen Bundesrat Pascal Couchepin und den Direktor des Welterbezentrums der UNESCO, Francesco Bandarin, in den Kanton Graubünden. Gemeinsam mit den Spitzen der Bündner Regierung und der Rhätischen Bahn, besuchen sie am Dienstag, 28. Februar 2006, das Kloster St. Johann in Müstair und die Rhätische Bahn in der Kulturlandschaft Albula/Bernina.
32 Bücher des Buchjahrganges 2005 sind als «Die schönsten Schweizer Bücher» ausgezeichnet worden. Während die Buchproduktion in der Schweiz leicht zurückgegangen ist, dauert der Erfolg des Wettbewerbs an. „Wir stellen einen ausgeprägten Sinn für Tradition fest, der mit dem Interesse der Buchgestalter an neuen oder seltenen Schriftarten kontrastiert“, so der Jurypräsident François Rappo zu den diesjährigen, insgesamt 404 zum Wettbewerb eingereichten Publikationen. Gleichzeitig ehrt die Jury Gavillet & Rust aus Genf mit dem mit 15'000 Franken dotierten Jan-Tschichold-Preis und verleiht dem von Cornel Windlin bemerkenswert gestalteten Verkaufkatalog von Vitra „Select, arrange“ die Auszeichnung «Buch der Jury».
In Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Kultur zeigt vom 5. Februar – 19. März 2006 das Kunstmuseum Thun die Stipendiaten der Künstlerateliers der Eidgenossenschaft im Stipendienjahr 2004/2005: Vittorio Santoro blickt auf ein Atelierjahr in Berlin zurück, Anna Amadio auf ihr Jahr am ISCP in New York.