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Aktualisiert: 8. Aug.
"Das Leben wird nicht einfacher oder verzeihender, wir werden stärker und widerstandsfähiger." - Steve Maraboli -
Was versteht man unter dem Begriff Resilienz überhaupt:
Der Begriff "Resilienz" stammt aus der Materialwissenschaft und beschreibt die Fähigkeit eines Materials, Belastungen und Verformungen standzuhalten und danach in seinen ursprünglichen Zustand zurückzukehren. Im Kontext der Psychologie und der menschlichen Entwicklung wurde der Begriff in den 1950er Jahren von dem amerikanischen Entwicklungspsychologen Norman Garmezy eingeführt, der sich mit der Frage beschäftigte, warum manche Kinder trotz schwieriger Umstände gut zurechtkommen und andere nicht.
In den 1970er Jahren begannen weitere Forscher, sich mit dem Thema Resilienz zu beschäftigen und herauszufinden, welche Faktoren dazu beitragen, dass Menschen trotz widriger Umstände gesund bleiben und positive Entwicklungen durchmachen. Inzwischen ist die Resilienzforschung zu einem wichtigen Thema in der Psychologie und anderen Sozialwissenschaften geworden und hat gezeigt, dass Resilienz eine wichtige Rolle für die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden von Menschen spielt.
Resilienz bezieht sich auf die Fähigkeit eines Menschen, schwierige Lebenssituationen zu bewältigen, sich von Rückschlägen zu erholen und sich an Veränderungen und Herausforderungen anzupassen. Eine Person mit hoher Resilienz ist in der Lage, mit Stress, Druck und Schwierigkeiten besser umzugehen, ohne dass dies zu einem langfristigen negativen Einfluss auf ihr Wohlbefinden und ihre Leistung führt.
Resiliente Menschen verfügen über verschiedene Fähigkeiten und Eigenschaften, die ihnen dabei helfen, Herausforderungen zu meistern, wie zum Beispiel eine positive Einstellung, Selbstvertrauen, Optimismus, Flexibilität, eine gesunde Work-Life-Balance, soziale Unterstützung und die Fähigkeit, Probleme zu lösen und Ressourcen zu mobilisieren.
Resilienz ist eine dynamische Fähigkeit und kann im Laufe des Lebens aufgebaut und gestärkt werden. Es gibt verschiedene Strategien und Techniken, die nutzen kannst, um deine Resilienz zu verbessern, wie zum Beispiel die Praktik von Selbstfürsorge, die Entwicklung von sozialen Beziehungen, die Förderung von Achtsamkeit und die Verbesserung der Problemlösungsfähigkeiten.
Wie verbesserst du deine Problemlösungsfähigkeiten:
Versuche, Probleme systematisch anzugehen und konstruktive Lösungen zu finden. Dazu kannst du beispielsweise verschiedene Lösungsansätze durchdenken, Ratschläge von anderen einholen oder auch mal neue Wege ausprobieren. Je besser du dich auf Herausforderungen vorbereitest und Lösungen findest, desto widerstandsfähiger wirst du.
Oder benutzte einer meiner Lieblings Fragen aus der positiven Psychologie: "Für was mag das wohl gut sein?"