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„Wo passe ich hinein? In eine Schublade?
In mehrere Schubladen? Warum diese Schublade?
Wer bestimmt? Wer grenzt ein? Ich?
Sozialisierte Konditionen?
Wer bin ich denn? Wo ende ich?
Wieviele Schubladen bin ich?
Warum beengt mich diese Schublade? Oder mag ich sie?
Wo fühle ich mich aufgehoben? Führen Schubladen zusammen?
Stärken Schubladen? Bündeln Schubladen?
Oder grenzen Schubladen aus? Kultivieren Schubladen Parallelwelten? Torpedieren Inklusion? Warum schafft der Mensch Schubladen? Warum füge ich mich ein?“
(Noëlle Berg)
Zur Welt kam Noëlle Berg in Südafrika. Ihre Kindheit und Jugend verbrachte sie in einem kleinen Dorf im Zürcher Oberland, welches sie einerseits als behütet, andererseits als sehr engstirnig und vorurteilsbehaftet beschreibt.
2004 hat sie ihre Ausbildung als Primarlehrerin abgeschlossen und 2010 den Master in Schulischer Heilpädagogik absolviert. Sie arbeitet seit 2020 als freischaffende Künstlerin unter dem Namen Noëlle Berg.
Vorurteile sind ein Thema, welches sie seit Geburt an durch Südafrika, durch ihre Kindheit in einer kleinen Landgemeinde bis hin zu ihren Arbeitsorten in migrationsreichen Gemeinden und in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit einer Beeinträchtigung, begleitet und immer wieder Thema in ihrem künstlerischen Schaffen ist.
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