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Economiesuisse, der Verband der grossen Schweizer Unternehmen, hat bekanntgegeben, er werde ein Referendum gegen die Energiestrategie 2050 nicht unterstützen. Dies, nachdem Economiesuisse diese wiederholt scharf kritisiert hat. Monika Rühl, die Direktorin, gibt zu, die Energiestrategie könne „unmöglich aufgehen“.
Damit kapituliert der Wirtschaftsverband vor einem Plan, der die hervorragende Schweizer Energieversorgung zerstören und massiv verteuern würde, als wäre sie nicht ein grundlegender Produktionsfaktor, und als sei dem Verband das Wohl des Landes egal. Um das Gesicht zu wahren, wird wider besseres Wissen behauptet, man habe im Parlament erhebliche Verbesserungen erreicht. In Wahrheit ist die Energiestrategie im Kern unverändert: Die Schweiz soll auf 40 Prozent Stromproduktion verzichten, der Energieverbrauch soll staatlich gesenkt und teure, für die Energieversorgung nutzlose Alternativanlagen sollen gebaut werden. Ein vorgezogener Atomausstieg war nie Bestandteil des bundesrätlichen Plans. Weiter soll der schweizerische CO2-Ausstoss – an der Wirtschaftsleistung gemessen bereits heute der tiefste (!) aller industrialisierten Länder – um drei Viertel reduziert werden. Jedes Kind weiss: Wenn ein Bauplan nicht stimmt, dann darf mit dem Bau nicht begonnen werden. Die angefangenen Arbeiten müssen angehalten werden.
Wenn die Wirtschaftsverbände zu schwach sind, um einen zerstörerischen Plan zu stoppen, dann bleibt einer übrig, der stärker ist als sie: das Volk. Findet die Wirtschaft ihren Mut wieder, wenn das Referendum einst erreicht ist? Es ist zu hoffen.