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Washington - Die US-Raumfähre "Atlantis" ist von ihrer elftägigen Mission im All zurückgekehrt. Das Shuttle landete mit sieben Astronauten an Bord auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida.
Mit besonderer Ungeduld erwartete Astronaut Randy Bresnik die Rückkehr: Er war im All Vater geworden. Seine Frau hatte am vergangenen Samstagabend Töchterchen Abigail Mae zur Welt gebracht, während ihr Mann auf einem Weltraumspaziergang ausserhalb der Internationalen Raumstation (ISS) unterwegs war.
Die "Atlantis" war am Montag vergangener Woche mit sechs Astronauten von Cape Canaveral gestartet. Sie brachte 12,7 Tonnen Ausrüstungsgegenstände und Ersatzteile zur ISS.
Die Raumfahrer absolvierten zudem drei Ausseneinsätze an der Raumstation, bei denen sie unter anderem Antennen und einen Sauerstofftank installierten. Auf ihrer Rückkehr nahm die "Atlantis" die Astronautin Nicole Stott mit, die seit August zur ISS-Besatzung gehörte.
Die Ära der Space Shuttles neigt sich dem Ende zu. Für kommendes Jahr sind noch fünf Flüge der Raumfähren ins All geplant, der letzte im September 2010. Dann wird die bemannte Raumfahrt der USA eine Pause einlegen. Die neue Raumfähre "Orion" dürfte frühestens 2015 einsatzbereit sein.
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