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Ein Factsheet ist das Übersichtsblatt eines Fonds und fasst die wichtigsten Charakteristika zusammen, etwa das Volumen, vergangene Performance, die Kosten, das Risiko, die Anlagestrategie, grösste Positionen, Finanzkennzahlen. Für Anleger lohnt sich ein genauer Blick auf die Factsheets, um abschätzen zu können, ob ein Produkt zur persönlichen Anlagestrategie passt. Factsheets sind beim Kundenberater oder auf der Webseite eines Fonds-Anbieters erhältlich.
Für einen schnellen Überblick beachten Sie folgende Elemente, die Teil eines jeden Factsheets sind:
- Wertentwicklung: Sie gibt Aufschluss über die bisherige Performance des Fonds. Die meisten Fonds vergleichen die Entwicklung ihres Portfolios mit einem allgemeinen Marktindex – also wie sich der Fonds im Vergleich zum Markt in einem bestimmten Zeitraum entwickelt hat. Beachten Sie, dass die bisherige Performance kein verlässlicher Wert die zu erwartende Entwicklung ist. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass sich die Lage an den Finanzmärkten rapide verändern kann. Zudem fallen in einem Index keine Kosten an.
- Die 10 grössten Positionen: Diese Übersicht über die wichtigsten Titel (beispielsweise Aktien oder Anleihen) des Fonds hilft, Klumpenrisiken zu erkennen. Wenn Sie beispielsweise bereits über viele Aktien eines bestimmten Unternehmens verfügen, sollten sie nicht in einen Fonds investieren, der seinen Fokus insbesondere auf die Branche dieses Unternehmens legt und selber über einen hohen Anteil an diesen Aktien verfügt.
- Total Expense Ratio (TER): Die TER gibt Auskunft über den Anteil der Kosten eines Fonds am durchschnittlichen Fondsvermögen. Sie umfasst mit Ausnahme der Transaktionskosten sämtliche Kosten, die zulasten des Fondsvermögens anfallen.
- Risiko: Wertungssysteme des Fondsanbieters, des Gesetzgebers oder von unabhängigen Ratingagenturen geben Auskunft über das erwartete Risiko einer Investition.