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Amt für Natur und Umwelt
Uffizi per la natira e l'ambient
Ufficio per la natura e l'ambiente
Oberflächengewässer, WasserkraftprojekteTel. +41 81 257 29 <email-pii>
Das Amt für Natur und Umwelt hat in unterschiedlichen Zeitabständen die Temperatur und die Nährstoffe in den Oberengadiner Seen untersucht. Der Bericht zum Zustand der Oberengadiner Seen von 2014 bis 2021 liegt jetzt vor.
Gewässerzustand der vier Oberengadiner Seen von 2014 - 2021
Im Jahr 2021 haben das Amt für Lebensmittelkontrolle und Tiergesundheit (ALT), das Amt für Jagd und Fischerei (AJF) und das Amt für Natur und Umwelt (ANU) Wasser- und Fischproben der Oberengadiner Seen auf sogenannte per- und polyfluorierte Alkylverbindungen (PFAS) untersucht. Sie wurden in ähnlichen Konzentrationen nachgewiesen, wie sie auch in anderen Schweizer Seen auftreten. Die Werte stellen kein Gesundheitsrisiko für die Bevölkerung dar.
PFAS werden unter anderem zur Herstellung von schmutz- und wasserabweisenden Outdoortextilien sowie schmutz-, fett- und wasserabweisenden Papieren, Skiwachs, Schmiermitteln oder Teflonpfannen verwendet. Es sind äusserst langlebige Stoffe, die in der Umwelt praktisch nicht abgebaut werden. Wenn Sie von Pflanzen, Tieren und Menschen aufgenommen werden, werden Sie nur teilweise wieder ausgeschieden. Ein Teil kann in den Organen verbleiben und mit der Zeit im Körper von Menschen und Tieren angereichert werden. Stoffe aus dieser Gruppe können weltweit nachgewiesen werden, da sie über die Luft verbreitet und mit dem Niederschlag auf den Boden gelangen können.
PFAS Analysen Oberengadin (Schlussbericht)