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Die Gemeinde Laupen hätte zwei Parzellen mit dem Öltanklager und ehemaligen Holzschöpfen übernehmen können. Doch der Gemeinderat verzichtet auf den Kauf. Laut einer Mitteilung erachtet er unter anderem den Verkaufspreis als zu hoch. Die Besitzerin Armasuisse hatte für die beiden Parzellen 3,4 Millionen Franken verlangt. Dabei hätte die Gemeinde die Anlagen auf eigene Kosten zurückbauen müssen, was laut Gemeinderat weit über eine halbe Million Franken kosten würde.
Es bestehe zudem das Risiko, dass die Parzellen von Altlasten saniert werden müssten. Der Gemeinderat sieht weiter nur beschränkte Möglichkeiten für eine Nutzung. Zudem sei es nicht Aufgabe der Gemeinde, Land zu Investitionszwecken zu erwerben. Weil die die Gemeinde zudem die Gestaltung des Areals ohnehin über die Bauordnung beeinflussen könne, sei ein Kauf nicht nötig.
Projekt aufgelegt
Während die Bevölkerung beim Wasserbauplan Sense zur Mitwirkung eingeladen ist (siehe Text oben), ist das Hochwasserschutzprojekt Talbach einen Schritt weiter. Das Projekt liegt zwischen dem 13. März und dem 11. April auf den Gemeindeverwaltungen von Laupen und Neuenegg auf. Gleichzeitig hat der Gemeinderat einen Kredit von 102 000 Franken gesprochen, um Sofortmassnahmen zu finanzieren, die nach dem Hochwasser von 2014 nötig wurden.