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Das Expertenkomitee für internationale Zusammenarbeit in Steuersachen ist unter anderem für die Weiterentwicklung des UNO-Musterabkommens zur Vermeidung von Doppelbesteuerung zwischen Entwicklungs- und entwickelten Ländern verantwortlich. Das Komitee bietet weiter auch einen Rahmen für den allgemeinen Dialog zur internationalen Zusammenarbeit in Steuerfragen und setzt dabei einen thematischen Schwerpunkt auf der technischen Entwicklungszusammenarbeit. Es handelt sich dabei um einen zentralen Bereich für die nachhaltige Entwicklung, wie auch die «Addis Abeba Aktionsagenda» von Juli 2015 anerkennt. Die Verbesserung der Transparenz und der Effizienz der Steuersysteme in Entwicklungsländern bleibt eine wichtige Aufgabe in der Entwicklungsagenda.
Die Komiteesitzung vom April 2017 in New York bildete den Abschluss einer vierjährigen Amtszeit. Dabei wurden verschiedene Arbeiten von Unterarbeitsgruppen genehmigt. Darunter befinden sich insbesondere eine Neuauflage des UNO-Musterabkommens einschliesslich des Kommentars dazu und eine überarbeitete Ausgabe des UNO-Handbuchs für Verrechnungspreise.
Im Oktober 2017 traf sich das vom UNO-Generalsekretär neu ernannte Komitee in Genf und legte die Arbeitsschwerpunkte für die neue Amtszeit fest. Im Zentrum stehen die Besteuerung der digitalen Wirtschaft, Verrechnungspreise, Lizenzgebühren und auch die Streitbeilegung durch zwischenstaatliche Verständigungsverfahren.
Botschafter Christoph Schelling, Leiter der Abteilung Steuern des SIF, war Komiteemitglied in der im April 2017 abgelaufenen Amtszeit und nimmt auch in der neu angebrochenen Amtszeit Einsitz im Komitee.
Letzte Änderung 19.07.2018