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Tara ist ein weiblicherdes -Buddhismus. Ihr Name wird als «Retterin» übersetzt (Skt. tar «hinüberbringen, retten»). Tara personifiziert das absolute und wird als Helferin aus allen Notsituationen angesehen. Ihre Verehrung begann im 6. Jahrhundert in Nordindien und hat sich vor allem in den tibetischen Schulen des Vajrayana-Buddhismus verbreitet. Einer Legende nach entstand Tara aus den Tränen , des Bodhisattvas des Mitgefühls. Avalokiteshvara soll angesichts der vielen leidenden Wesen auf der Welt so traurig geworden sein, dass er bitterlich weinte. Aus seinen Tränen bildete sich ein See, in dessen Mitte eine blüte hervorwuchs. In dieser sass Tara. Meistens wird Tara als idealschönes, junges Mädchen dargestellt. Der Überlieferung nach kann sie jedoch in verschiedenen Gestalten erscheinen und auch furchterregende Formen annehmen. Die häufigsten Erscheinungsformen sind die Weisse Tara und die Grüne (bzw. dunkle) Tara. Als Verkörperung dieser beiden Formen gelten die nepalische und die chinesische Ehefrau des tibetischen Königs Songtsen Gampo (7. Jahrhundert). Sie sollen ihren Mann dazu überredet haben, den in Tibet einzuführen.