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Dies sei der Fall, wenn die Reform unter traditionellen Budget-Regeln betrachtet werde, sagte Mnuchin am Samstag auf der Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und räumte damit indirekt ein, dass möglicherweise zunächst höhere Defizite in Kauf genommen werden müssten.
Bei einer "dynamischen Analyse" der Pläne werde aber klar, dass durch den Steuerabbau Wachstum entstehe, das wiederum zu höheren Steuereinnahmen führe, ergänzte der Minister. "Die Reform trägt sich selbst." Das derzeitige Steuersystem sei viel zu kompliziert. Trump hatte angekündigt, am Mittwoch seine mit Spannung erwarteten Pläne für eine umfassende Steuerreform vorzustellen. In einem Interview der Nachrichtenagentur AP sagte er zudem, dass es sich wohl um die größte Steuersenkung handele, die es je gegeben habe.
Trump hatte bereits von "phänomenalen" Pläne für eine Senkung der Unternehmenssteuern in Aussicht gestellt, blieb bislang jedoch Details schuldig. Ein Vertreter der US-Regierung sagte, Trump werde am Mittwoch eher "allgemeine Grundsätze und Prinzipien" seiner Pläne darlegen. Nähere Angaben machte der Regierungsvertreter, der namentlich nicht genannt werden wollte, nicht.
(Reuters)