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Dieser Essay Wildes ist das ungewöhnliche Plädoyer für einen Sozialismus, der die Beschäftigung mit ›dem Schönen‹ nicht ausschließen soll. Wildes soziale Utopie entwirft gesellschaftliche Bedingungen, die es jedem erlauben sollen, ein individualistisch geprägtes, ja egoistisches Leben zu führen – der Künstler verkörpert dabei den freien Menschen par excellence.
»Seine brillantesten Bücher, funkelnd vor Epigrammen, machen ihn zum scharfsinnigsten Rhetoriker des vorigen Jahrhunderts.«James Joyce
»Man wird nun verstehen, warum die Gesellschaft diesen genialen Mann so infam ins Elend stieß. Die Rache der Sklaven ist schrecklich, die Rancune der Herren aber unsäglich.«Gustav Landauer
»In ›Der Sozialismus und die Seele des Menschen‹ zeigt sich bei Wilde die Zuwendung der Seele des wahren Künstlers zur revolutionären Organisation, die neben der Gefühllosigkeit und Brutalität auch die Häßlichkeit abschaffen möchte. Der Name Oscar Wildes wird so zu einem ›Zaubermittel‹ und phantastischen Leuchtfeuer, bei welchem die ›Erniedrigten und Beleidigten‹ Zuflucht finden und neue Hoffnung schöpfen können.«John Cowper Powys