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In einem korrekt getaggten PDF müssen spezielle Textelemente, wie Bildunterschrift (Caption), Index oder Blockquote (zitierte Textpassage) konkret als solche ausgezeichnet werden. Auch der PDF/UA-Standard (PDF for Universal Access) sieht das Zuweisen dieser spezifischen Tags vor, um die semantische Struktur im PDF so genau wie möglich abzubilden. Allerdings werden in InDesign nur grundlegende Tags (Auszeichnung als Überschrift oder einfacher Text) verwendet, spezielle Elemente, wie Caption, Index oder Blockquote haben in InDesign keine eigene Tag-Entsprechung.
Die Produkte-Tabelle enthält zur Zeit 29 Produkte von 22 Entwicklern und Organisationen. Die Dienstleistungs-Tabelle hat 7 Einträge. In beiden Tabellen sind die Einträge mehrere Kategorien zu geordnet.
Zu jedem Eintrag gibt es einen direkten Link zum jeweiligen Produkt resp. Dienstleistung.
Die PDF Association hat eine Tabelle zusammengestellt mit Produkten, die PDF 2.0 unterstützen.
Die Tabelle hat Kategorien für Erzeugung (Creation), Verarbeitung/Ausgabe (Consuming) und Bearbeitung (Editing).
Berücksichtigt sind nur Produkte von Mitgliedern der PDF Association. Zur Zeit sind 19 Produkte von 14 Herstellern gelistet. Weitere werden sich noch dazu kommen.
Die PDF Association hat den ersten Anwendungshinweis (Application Note) für PDF 2.0 veröffentlicht. Thema ist die Tiefenkompensierung (Black Point Compensation, BPC).
Mit der Tiefenkompensierung kann die Farbkonvertierung der dunklen Stellen eines Bildes gesteuert werden. Bei eingeschalteter Tiefenkompensierung wird der dunkelste Ton des Quellfarbraums auf den dunkelsten Ton des Zielfarbraums abgebildet. Dadurch kann eine bessere Tiefenzeichnung erzielt werden:
Global Graphics berichtet über erste Produkte auf Basis von Harlequin 12 RIPs mit PDF 2.0 Unterstützung.
Im April hatte Global Graphics Harlequin 12 als ersten PDF 2.0 RIP vorgestellt.
Die ersten Produkte mit Harlequin 12 sind Xitron’s Navigator RIP Version 12 und HP Production Pro for Indigo Labels and Packaging Version 7.1.
Martin Bailey, CTO und Leiter Produkt Management bei Global Graphics Software sagt: «Wenn ein Digital Front End oder Workflow mit diesem neuen Standard (PDF 2.0) nicht kompatibel ist, werden die neuen Funktionen entweder einfach ignoriert oder man erhält unvorhersehbare Ausgabeergebnisse.»