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Boris Collardi, der Chef der Bank Julius Bär, hat 2015 ein Gesamtsalär von 6.2 Millionen Franken erhalten. Das sind über 400'000 Franken mehr als im letzten Jahr. Die gesamte Chefetage kostete die Bank 17.2 Millionen Franken, knapp eine halbe Million weniger als 2014.
Die Geschäftsleitung war allerdings um ein Mitglied verkleinert worden, wie dem am Montag veröffentlichten Vergütungsbericht des Instituts zu entnehmen ist. Der Lohn des Konzernchefs setzt sich aus einem Baissalär von 1.44 Millionen Franken zusammen. 4.3 Millionen sind variable Bestandteile, 475'000 Franken schliesslich fliessen in die Pensionskasse.
Der Verwaltungsrat wurde mit insgesamt 2.7 Millionen Franken bedacht. Sein Präsident Daniel Sauter erhielt davon 1.05 Millionen. Das Gesamthonorar des Verwaltungsrats sowie auch seiner Präsidenten sank damit um knapp 100'000 Franken. Im Julius-Bär-Aufsichtsgremium sitzen neun Mitglieder. Ehrenpräsident Raymond Bär erhielt 103'000 Franken.
Julius Bär musste 2015 einen Gewinneinbruch von fast 70 Prozent auf 123 Millionen Franken einstecken. Hauptgrund war eine Strafe von rund einer halben Milliarde Franken für die Beilegung des Steuerstreits mit den USA. Die verwalteten Vermögen stiegen indessen um drei Prozent trotz negativer Währungseffekte.
(sda)
Es war zum Verzweifeln. Wer 1849 durch den jungen Bundesstaat reiste, musste entweder mindestens zehn Portemonnaies haben, oder dauernd in die Wechselstube rennen. In Zürich bezahlte man mit Dukaten oder Taler, in Schwyz wollten sie Rappen und in Chur wurde das Abendessen in Batzen verrechnet. Dass dies keine Zukunft hatte, war allen klar.