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Weissweine
Die weissen Trauben werden in einer manuellen Traubenmühle gequetscht und direkt in die Weinpresse gefüllt: Die Traubenstiele bilden während dem Pressvorgang Kanäle, durch die der Most in das Auffangbecken fliessen kann. Der „Presskuchen“ wird beim Nachpressen nicht zerstört. Der Pressvorgang dauert ca. 10 Stunden.
Die Alkoholvergärung geschieht mit den autochthonen Hefen. Manchmal wird der Most auf 25°C aufgewärmt, um einen guten Start dieses Prozesses zu gewährleisten. Die Gärung im Stahltank dauert normalerweise 10 bis 15 Tage und wenn keine CO2-Bläschen mehr an der Oberfläche des jungen Weins zu sehen sind, wird der Tank geschlossen.
Während des Ausbaus werden die Weine zur Klärung zweimal unterzogen. Die Dauer des Ausbaus kann stark variieren und er wird ohne önologische Zusatzstoffe vollzogen. Der fertige Wein wird schliesslich durch Gravität in die Flasche abgefüllt. Laboranalysen haben gezeigt, dass die Weine zwischen 6-18mg/l natürliche Sulfite enthalten.
Rotweine
Die roten Trauben werden manuell entrappt. Im Fall eines perfekten Traubengutes ist es nicht selten, dass 10 bis 20% der Ernte als ganze Trauben in den Gärbehälter geschichtet werden. Somit wird die Aktivität der Hefen im Innern der Traubenbeeren begünstigt, was zu weicheren Gerbsäuren führt.
5-6 Wochen dauert der Prozess, mit regelmässigem, manuellem Befeuchten des Tresters, bis zu seinem Pressen. Danach wird der junge Wein im Stahltank ausgebaut für eine Zeitspanne seiner Wahl. Wie beim Weisswein gibt es wenig Eingriffe, um möglichst den vor Oxidation schützenden CO2-Anteil zu behalten.