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Blasonierung
In Blau gewendete gelbe Pflugschar, im Schildhaupt begleitet von zwei fünfstrahligen Sternen.
Gemeindefarben
Blau-Gelb
Herkunft und Deutung des Wappens
Ein im Wappenbuch Mumenthaler von etwa 1780 erwähntes Ge-meindewappen mit gelb-weiss gespaltenem Schild und rotem Balken wurde nie offiziell geführt. 1872 erklärt Gemeindeammann Spillmann in einem an das Bezirksamt Brugg gerichtetem Schreiben die damals im Ge-meindesiegel verwendete Pflugschar wie folgt: „[…] dass die Ortschaft Villnachern früher Villaker (Viel Acker) geheissen haben soll, von daher nun die Pflugschar als Sinnbild vom Namen unserer Ortschaft in das Wappen gekommen seie […]“.
Beat Zehnder deutet den sekundären alemannischen Siedlungsnamen, althoch-deutsch „Filinahh(a)run“ als „bei den Äckern des Filo“, was von einem ähnlichen Ortsnamenverständnis zeugt und die alte Wappen-ableitung stützt. Das Gemeindesiegel von 1872, welches die für Land-gemeinden seltene runde Form aufweist enthält zudem als Beizeichen zwei Sterne ohne bestimmte symbolische Bedeutung. Walther Merz ordnet dem Wappen 1915 die Tinkturen Gelb und Blau zu, welche durch den Gemeinderat 1963 ausdrücklich bestätigt wurden.
Siegel (1872)
Rundsiegel mit bekränztem Wappenschild. Darin gewendete Pflugschar, begleitet von zwei fünfstrahligen Sternen. Umschrift: GEMEINDERATH VILLNACHERN, Rund, 30mm