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Claudia Honegger schreibt in der NZZ über die Zeit der 1960er. Download Seite aus NZZ Download PDF
Anlässlich des 50. Jahrestages der 1968er-Bewegung spricht die Soziologin Claudia Honegger über Theodor W. Adorno, Herbert Marcuse, die Frankfurter Schule und über den weiten Weg des Feminismus. tachles: Der Weg an die «Frankfurter Schule» – war das ein Aufbruch aus der Enge eines Landes, in dem 1970 den Frauen die politische Gleichberechtigung noch immer verwehrt […]
Das Schlagwort «Mai 1968» ist als Chiffre für den Aufbruch einer jungen Generation in die Geschichte eingegangen, die sich gegen die «verkrusteten Strukturen» einer autoritären und selbstgerechten Obrigkeit auflehnte.
Ab 1968 strahlt das Schweizer Fernsehen farbig aus. Ab jetzt ist alles bunter. Die Tagesschau berichtet über Proteste in aller Welt. Sie kommen von Berkeley nach Bern, von San Francisco nach Solothurn. Auch in der Schweiz demonstrieren Tausende gegen den Krieg in Vietnam. Angehende Lehrerinnen streiken im Seminar in Locarno. Lehrlinge lehnen sich gegen autoritäre […]
1968 war Claudia Honegger zwanzig, Studentin und mittendrin. Später befasste sie sich als Soziologin auch mit Widerstandsformen. Von Marie-Josée Kuhn work: Claudia Honegger, Sie haben kürzlich in einem Interview gesagt, es sei für eine Zwanzigjährige 1968 lustiger gewesen als heute. Wie kommen Sie darauf? Claudia Honegger: Na ja, die Zwanzigjährigen von heute haben es bestimmt auch lustig; […]