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Ein Doppelfehler von Tiafoe beendete die Partie in der Rod Laver Arena, die Djokovic mit 6:3, 6:7 (3:7), 7:6 (7:2), 6:3 für sich entschied. Es war ein unwürdiges Ende, nachdem der 23-Jährige aus Florida dem Favoriten alles abverlangt hatte.
«Ich muss ihm gratulieren», sagte Djokovic, der seine Siegesserie am Australian Open auf 16 ausbaute. «Es war ein fantastisches Match unter schwierigen Bedingungen.» Der Serbe servierte 26 Asse, Tiafoe 23.
Laut Djokovic sind die Bedingungen im Melbourne Park in diesem Jahr so schnell wie noch nie. 2008 hatte er den ersten von inzwischen acht Titeln gefeiert. Mit Taylor Fritz trifft Djokovic auch in der 3. Runde auf einen Amerikaner.
Ohne Probleme zog Dominic Thiem in die 3. Runde ein. Der Österreicher, der im Vorjahr Djokovic im Final in fünf Sätzen unterlegen war, gab gegen den Deutschen Dominik Koepfer nur sechs Games ab. Auch Alexander Zverev setzte sich gegen den Amerikaner Maxime Cressy in drei Sätzen durch.
Für den Höhepunkt des dritten Tages sorgte Nick Kyrgios. Der 25-Jährige aus Canberra bot in der Night-Session in der John Cain Arena eine grosse Show und wehrte gegen den gesetzten Franzosen Ugo Humbert im vierten Satz als Rückschläger zwei Matchbälle ab. Nach 3:25 Stunden stand zur Freude des zahlreichen Publikums der 5:7, 6:4, 3:6, 7:6 (7:2), 6:4-Sieg von Kyrgios fest.