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Viele Kühe mit dem Label "Bio" haben Preise erzielt, die für den Rest des Milchmarktes, der uns interessiert und für die vielen, anwesenden, schweren Rassen nicht massgeblich sind. Die gute Note des Morgens jedoch erreicht uns von den Kälber, die sich sehr gut mit über CHF 1'000 verkauft haben.
Mit der Katalognummer 1, AMALIA, hat ein am 19.03.19 geborenes SF-Kalb die 1.000 CHF Marke sofort überschritten und wurde mit 1.100 CHF zugeschlagen. Ein kleineres Kalb mit dem Code 60 erreichte ebenfalls 1.000 CHF. Die schöne ULRIKE, eine SF, geboren am 30. November 2018, überraschte erfreulicherweise mit 1.600 CHF. Die Versteigerung war gut gestartet.
Immer noch im SF-Register wurde eine zweite Laktation für 3.750 CHF verkauft. Unmittelbar danach erbrachte die Nummer 9, Leonie, eine Tochter von QUARZ, ihrem Besitzer Bernhard Wüthrich aus Trub 4.100 CHF, jedoch muss man festhalten, dass sie vom Label "Bio" profitiert hat. Sie wurde allerdings kurze Zeit später von der Nummer 42 des Katalogs, PINIA, einer SF-Tochter von ORSON CH in zweiter Laktation geschlagen, die am 13. April 2019 gekalbt hat und einen Abnehmer für 4.200 CHF gefunden hat, ebenfalls einem "Bio" Landwirt.
Mehrere laktierende Kühe realisierten zwischen 3.300 CHF und 3.700 CHF, was man im Vergleich zu den letzten trüben Versteigerungen als sehr gut bezeichnen kann, die qualitativ identische oder signifikant bessere Qualitäten präsentierten. Jedoch man muss zwei- bis dreihundert Franken vom Preise ab Stall abzuziehen.
Mit der Katalognummer 40 hat RICARDA (CH 120.1151.8287.2), eine am 19. Mai 2015 geborene und damit bereits zu Beginn ihrer dritten Laktation stehende Rote Hollstein, den Besitzer für 4.000 CHF gewechselt.
Letztendlich sollte beachtet werden, dass die willkommene Rückkehr des Regens einen beruhigenden Effekt für die von Liquiditätsmangel aufgrund der Dürre des letzten Jahres hart betroffenen Höfe, die Geld für Futter ausgeben mussten, um den Winter zu überstehen, etwas ausgleicht. Wenn die Jahreszeit Ende Mai schnell wärmer wird und vor allen Dingen ein Dutzend Tage gutes Wetter mit sich bringt, werden auf jeden Fall alle wieder lächeln und man kann tatsächlich wieder mit dem Kauf von Milchkühen beginnen, um den Aderlass des letzten Herbstes zu kompensieren. Man denkt besonders an Regionen wie das Toggenburg, in denen junge Milchkühe verlangt werden.