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Wera ist Studentin an der staatlichen Universität der Stadt Nikolajew. Dort studiert sie Deutsch und Englisch. Die hohen Studiengebühren, die man jedes Semester aufbringen muss, sind für Weras Familie nicht mehr tragbar, weil neulich ihr Vater wegen der Krise seinen Job verlor und alle nötigen Ausgaben vom niedrigen Lohn von Weras Mutter abgedeckt werden müssen. Zudem hat der Grossvater der Studentin, der zwei Fahrstunden weit entfernt wohnt, eine schwache Gesundheit, nämlich ständige Herzschmerzen und einen schwankenden Blutdruck. Seine karge Rente reicht hauptsächlich für die Nahrung und die wichtigsten Ausgaben. Weras Eltern sparen, wo es nur geht, können aber weder ihre Ausbildung finanzieren, noch dem Grossvater die nötige ärztliche Behandlung garantieren.
Die Studentin bat die Schweizer Spender um Hilfe, damit die Universitätsausbildung und die Behandlung des kranken Grossvaters bezahlt werden konnte. Die gutherzigen Schweizer blieben den Bitten von Wera gegenüber nicht taub und leisteten ihr die geldliche Hilfe, die sie fürs Studium und Opas Kur ausgegeben hat.