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Die EU bekräftige mit der Finanzierung "ihr starkes Engagement für die internationale Meerespolitik", teilte Brüssel weiter mit. Die 816,5 Millionen Euro verteilen sich demzufolge auf "39 Verpflichtungen", darunter etwa 320 Millionen Euro für die "Meeresforschung zum Schutz der biologischen Vielfalt der Meere und zur Bewältigung der Auswirkungen des Klimawandels auf die Ozeane".
Führende Politiker kamen am Donnerstag bei der Konferenz zusammen, um über die vielfältigen Bedrohungen für die Weltmeere zu diskutieren - vom Klimawandel und Verschmutzung bis hin zu Überfischung und Rohstoffabbau.
Zu der zweitägigen Konferenz "Our Ocean" in dem mittelamerikanischen Land werden etwa 600 Regierungsvertreter, Geschäftsleute, Umweltaktivisten und Wissenschaftler erwartet. Besprochen wird die Ausweitung von Meeresschutzgebieten, die Verringerung von Stressfaktoren für die Ozeane und die Sicherstellung einer nachhaltigen "blauen Wirtschaft" - das Pendant zu einer grünen Wirtschaft in Bezug auf die Meere.
Die Weltgemeinschaft berät darüber seit mehr als 15 Jahren. "Unsere Weltmeere stehen seit Jahrzehnten unter Druck. Wir können den Ozean-Notstand nicht länger ignorieren", sagte er. Die Hohe See, die keinem Land untersteht, macht mehr als 60 Prozent der Ozeane und fast die Hälfte der Oberfläche des Planeten aus.
Die 2014 ins Leben gerufene Konferenz "ist der Schlüssel zur Aufrechterhaltung des politischen Willens zum Schutz der Meere", sagte Courtney Farthing von der Nichtregierungsorganisation Global Fishing Watch.
(AWP)