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Es war keine brillante Vorstellung der Mannschaft von Trainer Luiz Felipe Scolari. Aber Brasilien zeigte sich in beiden Halbzeiten als Schnellstarter und sorgte so für die Differenz.
Neymar mit Weltklasse-Treffer
In der 3. Spielminute lancierte Superstar Neymar den Confed Cup für den Gastgeber optimal: Der künftige Barcelona-Stürmer drosch das Leder aus 21 Metern volley haargenau in den Winkel, nachdem Fred mit der Brust abgelegt hatte. Ein absolutes Traumtor.
Auch nach dem Seitenwechsel dauerte es keine 180 Sekunden, ehe die «Seleçao» wieder jubeln durfte. Dani Alves flankte von rechts ins Zentrum, wo Paulinho den Ball mit rechts annahm und aus der Drehung versenkte. Japans Goalie Eiji Kawashima sah bei diesem Gegentor allerdings wenig vorteilhaft aus.
Für den Schlusspunkt vor 67'423 Zuschauern in der Hauptstadt Brasilia sorgte in der 93. Minute Einwechselspieler Jô. Er konnte nach einem von Oscar perfekt in die Tiefe gespielten Pass alleine vor Kawashima einschieben.
Japan zu harmlos
Der Sieg Brasiliens war auch in dieser Höhe verdient. Obschon sich die Südamerikaner in beiden Halbzeiten längere Auszeiten nahmen, waren sie die klar bessere Equipe. Japan blieb über die gesamte Spieldauer zu harmlos, um den Gastgeber ernsthaft in Bedrängnis bringen zu können.
Seine beste Phase hatte der Asienmeister von 2011 unmittelbar nach dem 0:1. Keisuke Honda zielte zwischen der 6. und 19. Minute bei seinen 3 Abschlussversuchen jedoch zu ungenau.