Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03597.jsonl.gz/2566

Im Masterplan öffentliche WC-Anlagen der Stadt Luzern war vorgesehen, im heutigen Dienst- und Toilettengebäude am Kreisel Kreuzstutz eine behindertengerechte WC-Anlage zu realisieren. Die schützenswerte Anlage datiert aus dem Jahre 1940, erbaut vom Architekten Adolf Valaster. Es handelt sich um einen Sichtbetonbau mit auskragendem Flachdach auf zwei zur Baselstrasse hin stützenden Säulen.
Eine Rochade der Räumlichkeiten sollte dieses Vorhaben ermöglichen. Im Obergeschoss befanden sich bis anhin Damen- und Herrentoiletten, im Untergeschoss Lagerfläche und Aufenthaltsraum für das Strasseninspektorat.
Sämtliche WC-Anlagen im Obergeschoss wurden aufgehoben. Die frei gewordene Fläche dient nun dem Strasseninspektorat als Aufenthaltsraums mit Garderobe und Teeküche. Das neue IV-WC-Modul wurde im ehemaligen Aufenthaltsraum im Untergeschoss eingebaut, dessen neuer Eingang liegt an der Westseite des Gebäudes. Der Zugang zum Servicebereich erfolgt über das WC-Modul, so bleibt die Anlage für Reinigung und Unterhalt unabhängig vom Rest der Räumlichkeiten.
Die bestehende Gebäudehülle blieb weitestgehend erhalten. Sie wurde im Untergeschoss ergänzt durch die neue Tür des IV-WC-Moduls an der Westfassade. Diese wurde fassadenbündig eingebaut und farblich der Fassade angepasst. Das ostseitige Zugangspodest musste erneuert werden. Es war in einem schlechten baulichen Zustand, muss es doch in Zukunft als Zugang zum Aufenthaltsraum des Strasseninspektorats dienen. Die Fenster wurden neu eingeglast, das Flachdach saniert und der Rest des Gebäudes einer sanften Sanierung unterzogen. Farblich wurde die Fassade in den Originalzustand zurückversetzt. Der ursprüngliche Charakter der Anlage soll so erhalten, bzw. wiederhergestellt werden.
Um die Zugänglichkeit der WC-Anlage zu gewährleisten musste das Terrain im Untergeschoss auf der Westseite angepasst werden. Die Bepflanzung wurde reduziert. Das Gebäude erhielt dadurch eine höhere Präsenz und die Sauberkeit und Sicherheit rund um die Anlage können so hoch gehalten werden.