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Die Geschichte der archäologischen Sammlung des Kantons Solothurn
Von den Anfängen…
Die Anfänge der kantonalen archäologischen Sammlung liegen im 19. Jahrhundert. Der 1853 gegründete Historische Verein des Kantons Solothurn führt erste Grabungen durch und legt eine archäologische Sammlung an. Sie wird bis zu seinem frühen Tod vom Gymnasiallehrer Konrad Meisterhans betreut (1858-1894). Nach ihm bestimmt Eugen Tatarinoff (1868-1938) mehr als 40 Jahre lang die Geschichts- und Altertumsforschung im Kanton Solothurn. Er betreut die Sammlung in Solothurn, ist Initiator der kantonalen Kommission für Schutz und Erhaltung von Altertümern und historischen Kunstdenkmälern und wird erster kantonaler Konservator für Altertümer. Darüber hinaus ist Tatarinoff Mitbegründer und später Geschäftsführer der Schweizerischen Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte (der heutigen Gesellschaft Archäologie Schweiz).
Im Jahre 1902 kommt die archäologische Sammlung in das neu eröffnete Museum der Stadt Solothurn (das heutige Kunstmuseum). Kustos der Prähistorischen Abteilung wird Eugen Tatarinoff. Als wissenschaftlicher Berater wirkt Jakob Heierli (1853-1912), seinerzeit der kenntnisreichste Schweizer Archäologe.
Zur gleichen Zeit bauen Max von Arx (1858-1933) und Eduard Häfliger (1875-1959) in Olten eine eigene archäologische Sammlung auf. Sie wird bereichert und vergrössert durch die Entdeckungen und Ausgrabungen von Theodor Schweizer (1893-1956). Mit ihm wird das Historische Museum Olten zu einem Zentrum der Altsteinzeitforschung.
Auf Anregung der Kantonalen Altertümer-Kommission beschliesst der Kantonsrat im Jahre 1976, die kantonseigenen ur- und frühgeschichtlichen Sammlungen zusammenzulegen. Dies führt dazu, dass im Jahre 1980 im Historischen Museum Olten eine archäologische Dauerausstellung zur Ur- und Frühgeschichte des Kantons Solothurn eröffnet wird. Betreut wird diese durch Hugo Schneider (1931-2001), Gymnasiallehrer und Mitglied der Kantonalen Archäologiekommission.
Seit 2006 wird die Archäologische Sammlung durch die Kuratorin Karin Zuberbühler, Mitarbeiterin der Kantonsarchäologie Solothurn, betreut. Im Zuge der Neugestaltung der Oltner Museen wird die alte Ausstellung abgebaut und unter dem Titel «Was bleibt. Geschichten aus dem Boden» durch eine neue Dauerausstellung ersetzt. 2019 wird die neue Ausstellung im Archäologischen Museum Kanton Solothurn eröffnet.