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CVJM / CVJF, Cevi
Kontakt
Sekretariat CVJM/CVJF, Regionalverband Basel, Socinstr. 15, 4051 Basel.
Telefon 061 261 69 16
CVJM / CVJF Regionalverband Basel
Cevi Schweiz, Zentralsekretariat, Sihlstrasse 33, 8001 Zürich.
CEVI.CH
Geschichte
George Williams, der Gründer des YMCA, kam 1821 als jüngster von acht Söhnen in einer Bauernfamilie zur Welt. 1836 fing er an, in einem Handelshaus zu arbeiten und zog wenig später nach London. Dort wandten sich häufig Mitarbeiter mit ihren Sorgen an ihn, und an Sonntagen führte er Bibellesungen durch.
1844 gründete er den Christlichen Verein Junger Männer (YMCA).
1855 entstand in Paris der Weltbund der Christlichen Vereine Junger Männer.
In der Schweiz entstanden die ersten CVJM nach 1850. Zu den Gründern des ersten Schweizer Vereins in Genf gehörte auch Henri Dunant, der später das Rote Kreuz gründete.
1855 begann der YWCA (Christlicher Verein Junger Frauen) in England seine Tätigkeit.
Ab 1875 war auch in der Schweiz ein CVJF tätig.
Seit 1973 sind der CVJM und der CVJF in der deutschsprachigen Schweiz zusammengeschlossen.
In der Schweiz ca. 23‘000 Teilnehmer, 5‘000 ehrenamtliche MitarbeiterInnen.
Etwa 65% sind evangelisch-reformiert, 25% katholisch, 5% aus Freikirchen, 5% aus anderen Glaubensgemeinschaften.
Der CVJM/CVJF Regionalverband Basel ist ein Zusammenschluss von Vereinen und Gruppen der Region und zählt ca. 1'600 Mitglieder.
Lehre
Grundlage der Arbeit des CVJM ist die sog. "Pariser Basis‘:
(Selbstdarstellung:)
«Die Christlichen Vereine Junger Männer haben den Zweck, solche jungen Männer miteinander zu verbinden, welche Jesus Christus nach der Heiligen Schrift als ihren Gott und Heiland anerkennen, in ihrem Glauben und Leben seine Jünger sein und gemeinsam danach trachten wollen, das Reich ihres Meisters unter den jungen Männern auszubreiten.“
1976 wurde der Text für den CVJM-Gesamtverband mit 'für alle jungen Menschen gilt‘ ergänzt.
Kampala-Erklärung von 1973:
"Die Pariser Basis sagt aus, dass Christus das Zentrum der als weltweiten Gemeinschaft verstandenen Bewegung ist, in der Christen aller Konfessionen miteinander verbunden sind. Sie folgt dem Grundsatz einer offenen Mitgliedschaft, die Menschen ohne Rücksicht auf ihren Glauben, ihr Alter, ihr Geschlecht, ihre Rasse und ihre sozialen Verhältnisse umfasst.
Angesichts der Prägung der CVJM in der Welt von heute werden den Vereinen und Mitgliedern als Mitarbeitern Gottes Forderungen auferlegt, zu denen gehören:
1. Für Chancengleichheit und Gerechtigkeit für alle zu wirken.
2. Für die Schaffung und Erhaltung einer Welt zu wirken, in der die Beziehung der Menschen untereinander durch Liebe und Verständnis gekennzeichnet sind.
3. Auf Verhältnisse im CVJM und in der Gesellschaft hinzuarbeiten, die der Ehrlichkeit, Vertiefung und schöpferischen Fähigkeit Raum geben.
4. Formen der Mitarbeit und des Programms zu entwickeln und zu erhalten, die die Vielfalt und Tiefe christlicher Erfahrungen deutlich machen.
5. Für die Entfaltung des ganzen Menschen zu wirken.»
CEVI ist überkonfessionell und politisch unabhängig. Schon die Gründer gehörten verschiedenen Kirchen an.
Dort wo es sinnvoll ist, streben CVJM & CVJF eine ungebundene, partnerschaftliche Zusammenarbeit mit kirchlichen, politischen oder sozialen Institutionen an.
Organisation, Finanzen
Es gibt in der Schweiz 5 Regionalverbände mit örtlichen Vereinen und Gruppen als Unterabteilungen. Die Cevi-Jungscharen sind ein Arbeitszweig des deutschschweizerischen Cevi-Bundes.
Dazu gibt es die Jugendarbeit Ten Sing, bei der Jugendliche Musik machen.
In Basel gibt es die OCA Offene CVJM Arbeit.
Die Arbeit wird von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie voll- und teilzeitlich angestellten Jugendarbeiterinnen und Jugendarbeitern geleistet.
Cevi-E (als Cevi-E am Ort und als Netzwerk Cevi-E) ist ein eigener Verein für aktive und ehemalige Mitarbeiter, Eltern von Cevi-Kindern und andere interessierte Erwachsene.
CVJM und CVJF sind Mitglied in den beiden internationalen Bewegungen YWCA und YMCA (Young Women's resp. Mens's Associations).
Bei der Jungschar wird auf die Hierarchie ebenso wie auf die Trennung der Geschlechter geachtet.
Die Arbeit wird finanziert durch Mitgliederbeiträge, Spenden und Entschädigungen. Auch von den Kirchen gibt es finanzielle Unterstützung.
Versammlungslokal, Angebote, Auftreten in der Öffentlichkeit
Sekretariat Regionalverbund Basel, Socinstr. 15, Basel
Büros, Vorraum mit Ausleih-Bibliothek.
Die Angebote haben zum Ziel, biblische Themen und christliche Werte zu vermittlen.
Kinder- und Jugendarbeit:
Jungschar, OCA: offene Jugendarbeit, Zusammenkünfte und Lager, Chöre, Kurse zu Glaubensthemen
Erwachsenenarbeit:
Weiterbildungen für JugendarbeiterInnen und zu verschiedenen Themen, z.B. Seelsorge, Vorträge, Familienangebote (Familienwandertage und -lager)
Lehrlingshäuser, Wohnheime, Ferienzentrum in Wengen, Jugendzentrum in Hasliberg.
Ausleih-Bibliothek im Sekretariat.
Werbung in Schulen (ähnlich wie Pfadi).
Weitere Links
CVJM Kleinbasel
Internationale Zusammenarbeit des Cevi Schweiz
«HORYZON, die internationale Zusammenarbeit des Cevi Schweiz, unterstützt im Osten und Süden der Erde andere Christliche Vereine Junger Männer und Frauen (YMCA und YWCA) in ihrem Engagement für eine gerechte Entwicklung.»
Anmerkung:
Ein kleines aber interessantes Detail: In den Richtlinien für die CVJM/CVJF-Jungschararbeit werden für die Mädchen- und die Buben-Jungschararbeit abweichende Ziele angegeben. Den Buben soll das Evangelium verkündet werden, und sie sollen „lernen, in ihrem Leben und Handeln nach dem Willen Gottes zu fragen“. Auch den Mädchen soll das Evangelium verkündet werden, doch ihnen soll geholfen werden, „ihre Gaben und Kräfte zu entfalten und für sich und ihre Nächsten einzusetzen, damit sie lernen, sich in ihrem Leben nach dem Willen Gottes auszurichten“.
Warum sollen die Buben nur nach dem Willen Gottes fragen, die Mädchen sich aber danach ausrichten? Und warum wird bei den Mädchen der Einsatz für den Nächsten erwähnt, nicht aber bei den Buben, die dies doch auch lernen müssten?
[int.Nr.: i1157]
Aktualisiert: 6.12.2007
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