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Es gibt nicht gute und schlechte Projektmanagement-Methoden. Aber es gibt schlecht eingesetzte. So ist das immer noch weit verbreitete Wasserfallmodell für standardisierte Print-Aufträge häufig sinnvoll – während für Webprojekte Kanban meist am besten passt.
Kanban oder Scrum?
Die hier gezeigte “Stacey Matrix” zeigt sehr schön, wann welche Projektmanagement-Methode passt. Die vertikale Achse dieser Matrix gibt an, was gemacht werden soll – die horizontale wie es gemacht werden soll. Ist ein zu erledigender Auftrag “einfach”, so sind “Was” und “Wie” klar. Der Auftrag wird in der Matrix unten links positioniert, es eignet sich somit die “Wasserfall”-Methode.
Je weiter oben beziehungsweise rechts ein Auftrag zu stehen kommt, umso weniger klar sind “Was” und “Wie”.
Kanban für komplizierte Aufgaben
Kanban macht Arbeit sichtbar – “Manage Work. Not Workers“. Kanban geht davon aus, dass das Ziel des Projekts klar ist (“kompliziertes” Problem), jedoch der Weg zum Ziel nicht ganz genau geplant werden kann. Bei uns typisch für klassische Webprojekte.
Scrum für komplexe Aufgaben
Scrum hingegen löst “komplexe” Probleme; Jobs wo die Ausgangssituation klar ist, es jedoch kein fixes Ziel gibt. Das Ziel ändert sich mit den Marktbedingungen. Typisch für die Entwicklung von Software und Web-Applikationen. Mit jeder Version werden neue Bedürfnisse aus dem Markt aufgenommen. Ist die Software am Ziel, ist auch ihr Lebenszyklus durch.
Für die meisten von uns ist die Kombination aus Kanban und Design Thinking am sinnvollsten. Projekte werden über Kanban gesteuert, Innovation wird mit Design Thinking betrieben.