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An zwei Verkehrsknotenpunkten in Dielsdorf prüft der Kanton die Rückkehr vom Kreisel zur Ampel. Vor acht Jahren war der Bau der Kreisel umstritten gewesen.
Am Ortseingang der Unterländer Gemeinde Dielsdorf wurde 2005 ein Kreisel gebaut. Er sollte den Verkehr verflüssigen, der auf der Wehntalerstrasse anfiel, dem Zubringer zur Autobahn A1. An der Kreuzung Wehntalerstrasse/Schwenkelbergstrasse prüft der Kanton nun, eine Ampelanlage zu bauen.
Die gleiche Situation zeigt sich im Talboden: An der Kreuzung Schwenkelbergstrasse/Niederhaslistrasse war 2004 ein Kreisel gebaut worden. Nun könnte im Gewerbe- und Einkaufsgebiet wieder ein Rotlicht für Ordnung im Verkehr sorgen.
In ihrer Interpellation hatten eine FDP-Kantonsrätin und ein EDU-Kantonsrat unter anderem gefragt, weshalb der Kanton nach wenigen Jahren das Konzept ändere und wieder zu Ampelanlagen zurückkehren wolle. Sie fragten auch nach den Kosten und ob die Gemeinde in den Prozess einbezogen sei.
Der Regierungsrat schrieb in seiner am Donnerstag veröffentlichten Antwort, dass beide Kreisel in den kommenden Jahren saniert werden müssten. Die Belastung durch den Verkehr macht dies nötig. Der Kanton schliesst nicht aus, dass die Kreisel in Zukunft überlastet sein werden, weil die Bevölkerung und damit der Verkehr zunimmt.
Aktuell sind laut Regierungsrat mehrere Varianten für die Gestaltung der zwei Kreuzungen im Rahmen der Sanierung denkbar. Das Amt für Verkehr prüft diese, Ergebnisse liegen noch nicht vor. Die Gemeinde werde in einer späteren Phase am Prozess beteiligt. Dielsdorf wird einen Viertel der Baukosten zu tragen haben.