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M.Sc. in Business and Economics der Universität Basel, Praktikant bei iconomix.
«Was Vielen gemein ist, dem wird wenig Sorgfalt zuteil, denn jeder denkt zunächst an sich selbst und erst zuletzt an das Wohl aller.» Dieser Satz von Aristoteles (frei übersetzt aus Politik, Buch 2, Kapitel 3) stammt aus dem 4. Jahrhundert vor Christus und umschreibt treffend, was wir seit dem 20. Jahrhundert unter dem Begriff die Tragik der Allmende verstehen.
Allmendegüter finden sich überall. Zum Beispiel ist die Autobahn von Bern nach Zürich ein Allmendegut und auch die Fischbestände in den Ozeanen oder die Umwelt zählen dazu. Was haben diese drei Dinge gemeinsam? Von einem Allmendegut spricht man, wenn eine knappe Ressource vielen Menschen zugänglich ist und keiner vom Gebrauch der Ressource ausgeschlossen werden kann. Zudem gilt: Je mehr eine Person die Ressource beansprucht, desto weniger bleibt für die anderen übrig.
Das folgende englischsprachige Video von TED-Ed erklärt und illustriert auf schöne Weise, was es mit der Tragik der Allmendegüter auf sich hat und welche Lösungen sich anbieten.