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James Mangold (59) dementiert die Gerüchte, er habe für «Indiana Jones 5» Szenen nachdrehen müssen. «Wir drehen nicht und haben nie neue Szenen oder ‹andere Enden› gedreht», erklärt der Regisseur («Le Mans 66») auf Twitter. Nachdem er um seinen Geburtstag am 16. Dezember eine «Pause von Trollen» genommen habe, sehe er sich jetzt wieder genötigt, Stellung zu beziehen.
Der Film sei «zu 99 Prozent fertig». Laut Mangold müssen nur noch die Spezialeffekte fertiggestellt werden. Bisher seien nur ein Drittel der visuellen Effekte im Kasten. Zudem muss «Indiana Jones 5» noch von der Motion Picture Association of America (MPAA) eine Altersfreigabe erhalten.
Schon seit Wochen kursieren Gerüchte, dass Testvorführungen von «Indiana Jones und der Ruf des Schicksals» katastrophal ausgefallen sein sollen. Dabei sollen die Macher angeblich verschiedene Enden gezeigt haben. Darunter eine Schlussszene, in der Phoebe Waller-Bridge (37) den Staffelstab von Indy alias Harrison Ford (80) übernimmt. In einer anderen Sequenz soll Indiana Jones gestorben sein. Die ablehnende Reaktion des Testpublikums soll die Produzenten von Walt Disney Pictures dazu bewogen haben, ein neues Finale zu drehen.
Zitat von John Williams als Grund für Missverständnis?
Die Nachdreh-Gerüchte hatten sich übrigens an einem Zitat von John Williams (90) entzündet. Der grosse Filmkomponist hatte bei einem Konzert in Italien Ausschnitte seines Scores für «Indiana Jones 5» aufgeführt. Dabei sagte er, dass der Film zwar fast fertig sei, das Ende aber vielleicht nachgedreht werden müsse. Dieses Zitat griffen viele Indy-Fans ohne das Wort «vielleicht» im Netz auf und nutzen es als Beleg für die missglückten Testfassungen.
James Mangold bezeichnete das Zitat von John Williams auf Nachfrage eines Twitter-Users übrigens als «Missverständnis».