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|Der neue Noah|
Vor gewaltigen Regenfällen, die vom Weltuntergang zu künden scheinen, sucht ein desilusionierter Prieser Zuflucht im abgelegenen, leicht absonderlichen Haushalt eines Professors und seiner jungen Frau.
Was im weiteren Verlauf geschieht, ist biblischer als es sich der Priester je hätte träumen lassen.
Ein kritische Komödie, die hinter der Apokalypse noch die Hoffnung sieht.
Spiel:
Michael Schläpfer, Ursi Walliser, Karl Göltenboth, Andreas Wendel, Heinz Bernhard
Regie:
Reto Wiedenkeller
Regieassistenz:
Claudia Schefer
Maske:
Bea Göllniz, Ruth Schmied
Bühnenbild:
Reto Wiedenkeller, Marco Pauletti
Licht und Ton:
Reto Wiedenkeller
Bau und Technik:
Marco Pauletti
Urs Widmer
Urs Widmer wurde als Sohn des Übersetzers, Literaturkritikers und Gymnasiallehrers Walter Widmer am 21. Mai 1938 in Basel geboren. Aufgrund der Tätigkeit seines Vaters kam Widmer schon als Kind in Kontakt mit der Literatur und dem Literaturbetrieb. So war der deutsche Autor und Nobelpreisträger Heinrich Böll häufiger Gast im Hause Widmer. Widmer studierte Germanistik, Romanistik und Geschichte an den Universitäten von Basel, Montpellier und Paris.
Anschliessend begann Widmer als Verlagslektor zunächst beim Walter Verlag in Olten, wechselte dann nach Deutschland zum Suhrkamp Verlag. Den Verlag verließ er bald wieder, lebte von 1967 bis 1984 in Frankfurt am Main als freier Schriftsteller, ehe er wieder in die Schweiz zurückkehrte. Während seiner Zeit in Frankfurt schrieb er Kritiken und lehrte als Dozent für neuere deutsche Literatur an der Universität Frankfurt. 1968 debütierte Widmer als Schriftsteller mit der Erzählung Alois. 1969 gehörte er zu den Mitbegründern des Verlags der Autoren, durch den seine Theaterstücke noch heute publiziert werden.
Urs Widmer verstarb am 2. April 2014 nach schwerer Krankheit.
Urs Widmers umfangreiches Werk umfasst Romane, Erzählungen, Essays, Theaterstücke und Hörspiele. Er galt als einer der vielseitigsten Schweizer Autoren der Gegenwart. Zu seinen größten Publikumserfolgen zählt seine (pseudo-) autobiografische Trilogie über seine Mutter (Der Geliebte der Mutter, 2000), seinen Vater (Das Buch des Vaters, 2004) und sich selbst (Ein Leben als Zwerg, 2006).
Sein erfolgreichstes Theaterstück Top Dogs, eine Sozialsatire, präsentierte Widmer mit dem Regisseur Volker Hesse beim Berliner Theatertreffen 1997.
|Presse-Stimmen|
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