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Spielerin seit Einführung der WTA-Rangliste 1975 den Thron zu besteigen. Sie wolle nicht zu stark daran denken, hatte die Australian-Open-Siegerin und Olympia-Zweite vor dem Final gegen Pliskova gesagt. So ganz gelang dies der 28-jährige Deutschen wohl nicht. Sie geriet gegen die Tschechin, die sich am Montag von Platz 17 auf 11 verbessert, gleich mit 0:4 ins Hintertreffen und erholte sich vom Fehlstart nie mehr. Nach nur 62 Minuten hatte Kerber ihren dritten wichtigen Final dieses Sommers – nach Wimbledon und Rio de Janeiro – 3:6, 1:6 verloren.
Serena Williams behält damit ihre Spitzenposition, die sie seit Februar 2013 ununterbrochen innehat, mindestens bis zum Ende des US Open, das in einer Woche beginnt. Sie wird dann 186 Wochen hintereinander die Nummer 1 sein, gleich lang wie Rekordhalterin Steffi Graf.
Das Debüt von Martina Hingis mit ihrer neuen Doppel-Partnerin Coco Vandeweghe ist nur halbwegs geglückt. Im Final des Premier-Turniers in Cincinnati verlor das schweizerisch-amerikanische Duo 5:7, 4:6 – ausgerechnet gegen Hingis’ bisherige indische Partnerin Sania Mirza und die Tschechin Barbora Strycova. Die Niederlage ist auch insofern ärgerlich, als Hingis/Vandweghe im ersten Satz 5:1 geführt hatten.
Im Gegensatz zu Williams wird Hingis damit ihren Status als Nummer 1 der Doppel-Weltrangliste am Montag verlieren. Bislang teilte sie sich diese Position mit Sania Mirza.
(SDA)