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Was sind Wandelanleihen?
Wandelanleihen verkörpern die Charakteristika eines Rentenpapieres. Der Anleger erhält regelmässige Zinseinkünfte und bekommt das Kapital am Ende der Laufzeit zurückbezahlt. Die Besonderheit einer Wandelanleihe liegt in der eingebetteten Option, das Rentenpapier in eine festgesetzte Anzahl von Aktien zu tauschen. Daraus resultiert, dass Wandelanleihen sich teilweise wie Renten und teilweise Aktien verhalten. Wann immer es für den Anleger vorteilhaft wird, von seinem Ausübungsrecht Gebrauch zu machen wird der Wert der Wandelanleihe vornehmlich vom Verlauf des Aktienkurses abhängen. Wenn die Ausübung unvorteilhaft ist, wird der Anleger auf sein Tauschrecht verzichten und sich sein eingesetztes Kapital zurückzahlen lassen.
Warum in Wandelanleihen investieren?
Ganz im Gegensatz zu herkömmlichen Rentenpapieren können Wandelanleihen selbst bei steigender Inflation positive Erträge abwerfen. Obwohl Wandelanleihen in einem solchen Szenario ebenfalls nicht notwendigerweise steigen werden, kann der Anleger dennoch profitieren, falls die Aktienkurse sich weiterhin positiv entwickeln. Die Kombination von langfristigen Kapitalgewinnen und Kapitalabsicherung durch die Rückzahlung des Rententeils ist einer der Gründe, warum Wandelanleihen immer stärker in der institutionellen Asset Allokation eingesetzt werden.
Überdurchschnittliche langfristige Performance
Historische Studien zeigen ein interessantes Ergebnis: in Zeiten von fallenden Aktienkursen kommt die Rendite einer Wandelanleihe der Rendite eines herkömmlichen Rentenpapieres sehr nahe. In Zeiten, in den die Zinsen steigen und die Rentenpapiere fallen verhalten sich Wandelanleihen eher wie Aktien. Eine Beimischung von Wandelanleihen in die globale Asset Allokation konnte historisch gesehen definitiv höhere Erträge erwirtschaften.