Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03244.jsonl.gz/281

Anmelden
A. (geb. 1951) war seit 1996 als Pflegefachmann selbstständig berufstätig. In der psychiatrischen Klinik U. lernte er H.B. (geb. 1924) kennen, die sich dort zu Behandlung einer Depression aufhielt. Nach H.B.s Klinikaustritt übernahm A. ab Mai 1997 bis zu H.B.s Tod deren private Pflege und Betreuung. Auf Wunsch von H.B. wurde er zudem am 24. Dezember 2009 zu ihrem Beistand ernannt. Im Oktober 2013 erteilte ihm H.B. eine Generalvollmacht und beauftragte ihn 2014 mit der Personen- und Vermögenssorge. H.B. errichtete 2010 und 2014 Testamente. Unter anderem vermachte sie A. ihre Liegenschaft in V. 2015 verstarb H.B. Als Erben hinterliess sie ihre Brüder bzw. deren Nachkommen. Da die von H.B. bestellte Willensvollstreckerin die Ausrichtung des Vermächtnisses verweigerte, erhob A. im November 2016 Klage. Das Bezirksgericht und das Obergericht wiesen die Klage ab mit der Begründung, A. sei erbunwürdig. Dagegen erhob A. Beschwerde an das Bundesgericht.
Der komplette Artikel mit sämtlichen Details steht exklusiv iusNet Abonnenten zur Verfügung.