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Prof. Manfred Spitzer beschreibt ein Experiment, das mit US-amerikanischen SchülerInnen durchgeführt wurde.
Den SchülerInnen wurde in der 7. Klasse eine Liste mit Werten vorgelegt, und sie sollten sich denjenigen aussuchen, der für sie am Wichtigsten ist, z.B. gut sein in Sport, gute Musik machen, sich politisch engagieren, kreativ sein oder unabhängig u.v.a.m. Darüber sollten sie im Verlauf des Schuljahres vier Mal einen 30-minütigen Aufsatz schreiben
– warum dieser Wert für sie besonders wichtig ist,
– warum sie das für sich umsetzen wollen und
– wie und wann sie das tun wollen.
Die Kontrollgruppe sollte sich einen Wert aussuchen, der für sie besonders unwichtig war, und dann einen Aufsatz schreiben über einen Menschen, den sie kennen, für den dieser Wert besonders wichtig ist.
Nach einigen Monaten wurden die Schulnoten verglichen und es zeigte sich, dass die Experimentalgruppe im Durchschnitt eine Viertelnote besser geworden war als die Kontrollgruppe, nach 2 Jahren sogar um eine halbe Note besser.
Besonders positive Wirkung hatte diese Aufsatzübung für versetzungsgefährdete SchülerInnen: ihre Zahl reduzierte sich in der Experimentalgruppe auf ein Drittel, d.h. die scheinbar schwächsten SchülerInnen profitieren am allermeisten von dieser MiniMax-Intervention :-)))
http://www.br.de/fernsehen/br-alpha/sendungen/geist-und-gehirn/geist-und-gehirn-manfred-spitzer-gehirnforschung130.html