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Wie die Gemeinde Trubschachen berichtet, ist Neophyten die Bezeichnung für Pflanzen, die erst seit der Entdeckung Amerikas (1492) in die Schweiz absichtlich eingeführt oder versehentlich eingeschleppt wurden und in der Folge verwildert sind. Wörtlich übersetzt bedeutet Neophyten «neue Pflanzen».
In der Schweiz haben sich rund 550 Arten angesiedelt. Die Mehrheit dieser gebietsfremden Pflanzen ist gut in die Umwelt integriert und hat die heimische Flora bereichert (z. B. die Rosskastanie oder das kleine Springkraut).
Einige wenige der neuen Pflanzen können sich invasiv verhalten
Die Problempflanzen bezeichnet man als invasive Neophyten. Sie breiten sich stark aus und verdrängen die einheimische Flora. Bestimmte Pflanzen sind gefährlich für die Gesundheit, andere können Bachufer destabilisieren oder Bauten schädigen.
Zurzeit gelten in der Schweiz 41 Arten als nachweislich schädliche invasive Neophyten und 17 Arten als potenziell schädliche invasive Neophyten. Demnach sind nur etwa 10 Prozent der in der Schweiz vorkommenden Neophyten Problempflanzen.