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Insgesamt nehmen rund neun von zehn Personen im Alter von 25 bis 54 Jahren am Erwerbsleben teil. Die Erwerbsquote wird allerdings massgeblich vom Geschlecht und der Familiensituation beeinflusst. Frauen ohne Kinder sind öfter erwerbstätig als Mütter. Die Erwerbsbeteiligung von Müttern nimmt mit dem Alter des jüngsten Kindes zu. Bei Männern liegt die Erwerbsquote – unabhängig von ihrer Familiensituation – bei 90% oder mehr.
Rund 60% der 25- bis 54-jährigen erwerbstätigen Frauen arbeiten Teilzeit; diese Arbeitsform ist insbesondere bei Müttern mit Partner/in (und jüngstem Kind unter 25 Jahren) stark verbreitet. Männer besetzen vergleichsweise selten Teilzeitstellen: Insgesamt arbeitet gut jeder zehnte erwerbstätige Mann Teilzeit.
In Paarhaushalten mit Kindern ist das Modell mit vollzeiterwerbstätigem Vater und teilzeiterwerbstätiger Mutter am häufigsten, gefolgt vom Modell mit vollzeiterwerbstätigem Vater und nicht erwerbstätiger Mutter. Leben keine Kinder unter 25 Jahren im Haushalt, arbeiten bei gut der Hälfte der Paare beide Partner Vollzeit.
Die meisten Frauen nehmen ihre berufliche Tätigkeit innerhalb eines Jahres nach der Geburt wieder auf. Ihr Bildungsniveau beeinflusst die Wiederaufnahme der Erwerbstätigkeit.
Haus- und Familienarbeit
Die Hauptverantwortung für die Hausarbeit und Kinderbetreuung liegt in den meisten Haushalten bei den Frauen. In fast zwei Dritteln der Paarhaushalte wird die Hausarbeit hauptsächlich von der Frau erledigt. Bei rund 5% ist hauptsächlich der Mann zuständig.
In vier Fünftel der Paarhaushalte mit Kindern unter 13 Jahren bleibt hauptsächlich die Mutter zuhause wenn eines der Kinder krank ist. Ebenfalls mehrheitlich Aufgabe der Mütter ist es, die Kinder anzuziehen und sie in die Krippe, in die Schule oder zu Freizeitaktivitäten zu bringen.
Weiterführende Informationen
Tabellen
Publikationen
Grundlagen und Erhebungen