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Die spanische Polizei hat einen Menschenschmuggler-Ring zerschlagen, der hunderte Migranten von Marokko aus illegal ins Land gebracht haben soll. Der Ring habe «wie ein Reisebüro gearbeitet», teilte die Polizei am Montag mit.
Er habe in der nordmarokkanischen Stadt Larache um «Kunden» geworben, diese über das Mittelmeer an die spanische Küste gebracht und von dort in bereitstehenden Autos zum gewünschten Endziel transportiert.
Nach Schätzungen der Internationalen Organisation für Migration kamen seit Jahresbeginn mehr als 55'000 Migranten illegal über das Mittelmeer nach Spanien. Mindestens 743 Migranten starben auf der gefährlichen Fahrt in Richtung Europa oder verschwanden spurlos. (sda/afp)