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Das Strassenbild der Ottikerstrasse und der Scheuchzerstrasse wird stark geprägt durch die imposanten Wohnbauten aus den ersten zwanzig Jahren des 20. Jahrhunderts. Zu ihrer Gestaltung gehören unter anderem Vorgärten, die mit dekorativen Einfassungen entlang der Grundstücksgrenze von der Strasse abgetrennt werden. Sie sind typischerweise bepflanzt mit zierenden Blütensträuchern und immergrünen Gehölzen wie Scheinzypressen. Die Hauszugänge und Zufahrten zu Garagen oder Autoabstellplätzen liegen seitlich der Gebäude, sodass die Hauptfassade von aussen betrachtet vollständig hinter dem grünen Filter des Vorgartens liegt. Auch das 1926 als letztes freie Grundstück bebaute Objekt folgt diesem Prinzip. Die Bebauung der Ottikerstrasse folgte dabei einer einheitlichen Gestaltung. Die südliche Strassenseite (gerade Hausnummern) wurde mit repräsentativen Mehrfamilienhäusern mit Vorgärten und aufwändiger Einfassung bebaut. Entlang der nördlichen Strassenseite (ungerade Hausnummern) wurden ebenfalls Mehrfamilienhäuser gebaut, allerdings mit Ladenlokalen im Erdgeschoss, dafür ohne Vorgärten. Diese Gestaltung des gesamten Strassenzuges ist vor Ort deutlich ablesbar.
Gutachten
2015
Ort
Zürich-Oberstrass