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Seine Sommerferien hatte sich ein Mann aus Italien vermutlich anders vorgestellt. Neun Tage nach seiner Rückkehr von einem Kurztrip nach Spanien bekam er Fieber, einen trockenen Hals, Müdigkeit und Kopfschmerzen. Forschende der Universität von Catania berichten, dass der Urlauber daraufhin positiv auf das Coronavirus, die Affenpocken und auf HIV getestet wurde.
Der Tourist, dessen Identität nicht öffentlich bekannt gegeben wurde, soll doppelt gegen Covid geimpft sein und im Januar bereits eine Corona-Erkrankung überstanden haben. Zeitgleich mit seinem positiven Corona-Test am 2. Juli habe er einen Ausschlag am Arm bemerkt, schreiben die Forschenden im Fachmagazin «Journal of Infection».
Am 3. Juli habe der Spanien-Reisende schmerzende Bläschen auf verschiedenen Stellen am Körper entdeckt. Nach deren Ausbreitung sei er am 5. Juli in die Notaufnahme der Universitätsklinik in Catania gegangen, von wo aus er in die Abteilung für ansteckende Krankheiten verlegt worden sein.
Im Krankenhaus erklärte der Patient, er habe während seines Spanien-Kurztrips «Sex ohne Kondom mit mehreren Männern» gehabt. Daraufhin wurde er nicht nur auf die Affenpocken, sondern auch auf weitere sexuell übertragbare Krankheiten getestet. Neben einem positiven Affenpocken-Test sei auch der Test auf das HI-Virus positiv gewesen, berichten die Forschenden. Am 11. Juli konnte der Mann aus dem Krankenhaus entlassen werden.
Die Wissenschaftler der Universität Catania warnen nun vor der Möglichkeit einer Co-Infektion aus Affenpocken, Coronavirus und HIV. «Die Gesundheitssysteme müssen sich darauf einstellen, entsprechende Tests bei Patientinnen und Patienten aus Risikogruppen durchzuführen», schreiben sie im «Journal of Infection». Diese Tests seien unerlässlich, um die Ausbreitung der Affenpocken einzudämmen – vor allem, weil es weder Behandlung noch Prophylaxe gegen die Krankheit gäbe.
Verwendete Quellen:
Im Juni 2017 wird der damalige Justizminister der USA, Jeff Sessions, vor einem Geheimdienstausschuss des US-Senats zu seinen Verbindungen zu Russland verhört. Die Vorwürfe sind happig: Sessions soll mit dem russischen Botschafter die Präsidentschaftswahlen besprochen haben.