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Klassische Massage
Berührungen sind lebensnotwendig. Die Massage beeinflusst den ganzen Körper, regt etwa die Ausschüttung von Hormonen im Verdauungstrakt an, so dass Nährstoffe besser verarbeitet werden können. Auch Kranke genesen schneller, wenn sie häufiger berührt werden.
Dass Massagen Verkrampfungen lösen können und gleichzeitig in Haut und Muskeln die Durchblutung und den Stoffwechsel anregen, ist auch Laien bekannt. Das Geheimnis der uralten Heilmethoden liegt aber auch in ihre Wirkung auf das vegetative Nervensystem.
Nach Vorstellungen der westlichen Medizin wird bei der Massage Haut und Bindegewebe mit feinen Fingerstrichen so gegeneinander verschoben, dass bestimmte Hautrezeptoren gereizt werden. Sie senden Nervensignale an das Gehirn, die dort verarbeitet und reflektorisch an jene vegetativen Nervenfasern weitergeleitet werden, die unsere Organe versorgen.
Die klassische Massage dient vor allem zur Vorbeugung und Behandlung von Verspannungen der Muskulatur sowie der allgemeinen Entspannung.
Anwendungsbereiche
- Rheumatische Beschwerden
- Rückenschmerzen
- Kopfschmerzen bei verspannter Rücken- und Nackenmuskulatur
- Verhärtete Muskulatur nach grösseren sportlichen Leistungen
- Bewegungseinschränkungen, die durch eine verspannte oder verkürzte Muskulatur bedingt sind.
Bei den folgenden Erkrankungen sollte eine Massage erst nach Rücksprache mit dem Arzt erfolgen:
- Gefässerkrankungen
- Akute Entzündungen und Infektionskrankheiten
- Krebserkrankungen
- Fieberhafte Erkrankungen
- Herz-Kreislauf-Probleme
- Blutungsneigung
- Venenentzündungen