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Zeha Schuhfabrik
1897 gründete Carl Hässner im thüringischen Weida eine Schuhfabrik, welche als Leder-Manufaktur galt für Damen- und Herrenschuhe. Die Auslieferung erfolgte mit Bahn und Fahrrad bis nach Berlin. Dort waren die Schuhe auf Grund der Qualität und Raffinesse bald von den Künstlern und der Grossstadt-Bohème beliebt. Ab 1947 spezialisieren sich Vater und Sohn Hässner auf Sportschuhe, da beide begeisterte Fussballspieler waren.
Was bedeutet Zeha?
Der Name geht zurück auf die Initialen von Carl Hässner: C (Aussprache „ze“) und H (Aussprache „ha“).
Markenzeichen der Schuhe waren zwei Doppelstreifen, die in einem Winkel zueinander angeordnet waren. 1954 wurde das Warenzeichen Zeha gegründet und eingetragen.
Ab den 1960er Jahren war die Marke sogar offizieller Ausstatter für Olympia-, Welt- und Europameisterschaften in über 60 Disziplinen. 1972 wurde Hässners Firma in Volkseigentum überführt. Ein Jahr nach dem Mauerfall übernimmt die Treuhand den Betrieb. Anfang 1992 wird die Produktion endgültig eingestellt.
Im Jahre 2002 entdeckte der Berliner Alexander Barré im Heimatmuseum Weida den Sportschuh seiner Jugend – der Traum vom Revial war geboren. Als Hommage an den Gründervater entstand die Carl Hässner-Kollektion. Weihnachten 2003 wurden die ersten Zeha Berlin Paare verkauft. Genäht werden die Zeha Berlin-Schuhe heute in einer portugiesischen Manufaktur – im Retrolook und in höchster Qualität. So wie anno dazumal.