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Hallen-Schweizermeisterschaft in Magglingen
Dreimal Gold für die Bogenschützen Juventas
Adrian Faber ist Elite-Hallen-Schweizermeister mit dem olympischen Recurve-Bogen,
Florian Faber holte Bronze,
Olga Fusek war beste Juniorin
und zu dritt holten sie den Team-Schweizermeistertitel.
Die Juventas-Recurve-Schützen, hinten:
Florian Faber; Mitte von links: Adrian Faber, Olga Fusek, Nadine Baunach, Filippo Castagnaro, Rajan Kalapurayil; vorne: Samuele Duso.
Mit acht Schützinnen und Schützen waren die Bogenschützen Juventas an der Hallen-Schweizermeisterschaft in Magglingen am Start und schlossen dabei äusserst erfolgreich ab.
Am Samstag fanden die Wettkämpfe mit dem olympischen Recurve-Bogen statt, am Sonntag waren die Compound-Schützen an der Reihe.
Der Recurve-Wettkampf begann mit einer Qualifikationsrunde von 60 Pfeilen auf 18 Meter Distanz. Die Ergebnisse dienen zum Erstellen eines KO-Tableaus und sind gleichzeitig die Basis zur Vergabe der Mannschaftstitel.
Bei den Männer Elite belegte Adrian Faber mit starken 577 Punkten den dritten Qualifikationsrang – seine persönliche Bestleistung liegt bei 578 Punkten. Qualifikationsbeste waren die beiden ehemaligen Nationalkaderschützen Thomas Rufer und Thomas Aubert mit je 578 Punkten. Florian Faber war mit 566 Punkten Qualifikationsvierter, Juventas-Schütze Rajan Kalapurayil folgte als Elfter mit 533 Punkten.
Olga Fusek mit starkem Resultat
Die junge Riehenerin Olga Fusek war klar beste Juniorin.
Mit 557 Punkten erreichte sie das zweitbeste Ergebnis aller Frauen und blieb nur fünf Punkte hinter der besten Elite-Schützin. Wegen zu wenig Teilnehmerinnen wurden bei den U21 Damen keine Finals geschossen.
Zusammen mit den Faber-Brüdern wurde Olga Fusek aber Schweizer Meisterin mit dem Juventas-Team.
Das Total von 1700 Punkten lag nur neun Punkte unter dem Schweizerrekord. Das Juventas-Team gewann mit neun Punkten Vorsprung auf Lausanne.
Bei den Kadetten (U18) schufen sich der Riehener Filippo Castagnaro und Samuele Duso mit 522 beziehungsweise 517 Punkten als Dritter und Fünfter der Qualifikation eine gute Ausgangslage.
Die jüngste Riehenerin, Nadine Baunach, war bei den Mädchen U15 mit 388 Qualifikations-Fünfte.
Quirin Knaack, als einziger Compound-Schütze von Juventas am Start, belegte bei der Elite mit einer starken Leistung von 588 Punkten den dritten Rang in der Qualifikation, nur zwei Punkte hinter dem Qualifikationssieger.
Die Entscheidung in den Finalrunden
In den Direktbegegnungen musste sich Nadine Baunach im Viertelfinal knapp mit 4:6 geschlagen geben und beendete ihren Wettkampf als Fünfte.
Zwei Halbfinalisten bei den U18
Stark traten die U18-Jungs auf. Samuele Duso gewann seinen Achtelfinal mit 6:2 und den Viertelfinal mit 6:4. Im Halbfinal verlor er gegen den Kaderschützen Valentin Choffat mit 2:6. Im Bronze-Match musste er sich Keziah Chabin knapp mit 4:6 beugen und wurde schliesslich guter Vierter.
Filippo Castagnaro gewann seinen Viertelfinal souverän mit 6:0, schlug im Halbfinal Keziah Chabinmit 6:4 und qualifizierte sich damit für den Gold-Final. Dort forderte er Valentin Choffat bis in den letzten Satz, musste sich schlussendlich doch mit 4:6 geschlagen geben und durfte die Silbermedaille entgegen nehmen.
Zwei Riehener Elite-Medaillen
Bei der Elite genossen Adrian und Florian Faber in den Sechzehntelfinals ein Freilos, ihr Vereinskollege Rajan Kalapurayil setzte sich mit 6:0 durch.
In den Achtelfinals gewannen Florian und Adrian Faber mit 6:0, Rajan Kalapurayil musste gegen den Kaderschützen Jefferson Baudin ran und verlor trotz einer sehr starken Leistung 2:6.
In den Viertelfinals schoss Florian mit 90 die Maximalpunktzahl und gewann erneut mit 6:0, Adrian konnte sich gegen seinen Kaderkollegen Jefferson Baudin mit 7:3 durchsetzen.
In den Halbfinals trat Florian gegen den Qualifikationsersten Thomas Aubert an und erzielte in einem hochstehenden Match ein 5:5 Unentschieden.
Beim Entscheidungspfeil musste er sich dann knapp geschlagen geben, da sein Gegner seinen Pfeil direkt aufs Kreuz setzte.
Adrian Faber traf auf Sirko Hartmann, der zuvor den Qualifikationszweiten Thomas Rufer eliminiert hatte. Trotz starker Performance von Hartmann konnte Adrian mit 7:1 gewinnen.
Den Gold-Final gegen Thomas Aubert entschied Adrian Faber trotz enormer Anspannung überraschend klar mit 6:0 für sich.
Damit gewann er sein erstes Elite-Gold in einem Einzelwettbewerb und wurde Nachfolger seines Bruders Florian, der im Bronze-Match viermal 30 Punkte schoss und sich damit durchsetzte.
Damit holte der letztjährige Schweizermeister Florian Faber dieses Jahr die Bronzemedaille.
In der Kategorie Compound Elite scheiterte Quirin Knaack in den Achtelfinals gegen Lukas Gautschi nach einem Unentschieden von 145:145 Punkten im Stechen mit dem schlechteren Entscheidungspfeil und wurde als Neunter klassiert
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Impressionen vom Arbeitstag im Oktober 2016
Am Samstag 22. Oktober fanden sich um 9 Uhr bei wunderschönem Sonnenschein über 20 Aktive zum Arbeitstag ein. Stefano unser Platzwart und Thomas begrüssten die Anwesenden und erklärten kurz welche Arbeiten auf dem Programm stehen.
Eine Gruppe wechselte bei den Scheiben die defekten Abdeckplanen aus, eine andere Gruppe begann mit dem Vorbereiten für das Verlegen der Bodenplatten bei der Schiesslinie zu den 10m-Scheiben, 2 Mann begannen das Hallendach zu putzen und innen wurde die Halle durch unsere Damen einer gründlichen Reinigung unterzogen.
Um 11 Uhr gab es Kaffi und Gipfeli zum Znüni.
Nach der kurzen Stärkung wurde fleissig weiter gearbeitet. Der Rasen vor und hinter der Halle wurde gemäht, beim Weg zur Halle wurde bei den Sickersteinen die Löcher wieder mit Kies aufgefüllt.
Danach wurde der Baumstrunk hinter den 30m-Scheiben heraus gebuddelt um künftig das Rasenmähen zu erleichtern. Die Clubhütte wurde aufgeräumt und aufgewischt. Es wurde noch die Vorder- und Seitenwand der Halle gereinigt.
Um ca. 3 Uhr, als alles wieder sauber aufgeräumt war gab es Kaffee und Kuchen, Mauro hat noch selbst gebackene Brownies mitgebracht und Nadine, unsere Jüngste Mitarbeiterin, hat extra einen Zitronencake gebacken, wunderbar verziert mit BJB.
Bereits im Vorfeld hatten Mitglieder die am Samstag entschuldigt abwesend waren elektrisch von der Halle zum Clubhaus verlegt, diverse Lampen mit Bewegungsmelder für den Weg zur Halle montiert und Licht und Steckdosen im Clubhaus installiert
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Drei Titel für Juventas-Bogenschützen
Drei Gold-, zwei Silber- und zwei Bronzemedaillen gewannen die Bogenschützen Juventas an den Outdoor-Schweizer-Meisterschaften vom vergangenen Wochenende in Sion.
Adrian Faber verzichtete nach der langen Saison auf eine Teilnahme und betreute den Nachwuchs. Mit dem Olympischen Bogen egalisierte Florian Faber in der U21-Qualifikation seinen U21-Schweizer-Rekord von 660 Punkten und wurde überlegen Schweizer-Meister.
Bei den Damen U21 konnte sich Olga Fusek gegen die ebenfalls für Juventas startende Anina Hug durchsetzen und den Titel gewinnen. In der Kategorie U15 belegte Samuele Duso in der Qualifikation den zweiten Platz, musste sich dann aber in den Viertelfinal unglücklich mit 4:6 geschlagen geben. Mehr Wettkampfglück hatte Nadine Baunach. Sie gewann als Qualifikationsvierte ihren Viertelfinal mit 6:2, unterlag im Halbfinal der Qualifikationsersten mit 0:6 und konnte sich schliesslich im kleinen Final mit 6:0 durchsetzen und die Bronzemedaille gewinnen.
Ein Juventas-Quintett am SM-Vorwochenende in Bern (von links): Anina Hug,
Olga Fusek, Florian Faber, Samuele Duso und Nadine Baunach.
Florian Faber, Olga Fusek und Anina Hug gewannen für Juventas die U21-Teamwer
RESULTATE: Championnats Suisse Jeunes Outdoor
Bei der Elite gewann Florian Faber die Qualifikation mit 658 Punkten, nur zwei Punkte unter seinem U21-Schweizer-Rekord, vor Thomas Rufer (647) und Thomas Aubert (640).
Dominik Faber war Qualifikationssechster, Rajan Kalapurayil Dreizehnter.
In der Elite-Teamwertung gewann das Juventas-Trio Silber.
In den K.o.-Runden belegte Rajan Kalapurayil an seiner ersten SM den neunten Platz.
Dominik Faber scheiterte nach einem 5:5-Unentschieden im Viertelfinal im Stechen an Thomas Aubert und wurde Fünfter.
Florian Faber konnte sein hohes Niveau weitgehend durchziehen und gewann in den Achtelfinals mit 6:0 und in den Viertelfinals mit 7:1. In den Halbfinals musste er sich nach einem kleinen, aber gravierenden Fehler in einem hochstehenden Match mit 4:6 geschlagen geben.
Im Bronzefinal geriet er gegen Thomas Aubert schnell mit 0:4 und 3:5 in Rücklage, konnte sich aber zurückkämpfen und gewann nach einem 5:5 im Shoot-off die Bronzemedaille.
Mit dem Compound-Bogen konnte der für Juventas startende Quirin Knaack die Qualifikation bei der Elite mit tollen 696 für sich entscheiden, musste sich aber in den Viertelfinals um nur einen Punkt geschlagen geben und belegte den siebten Schlussrang.
RESULTATE: Championnats Suisse Outdoor
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Junioren- Europameisterschaften in Bukarest
Dreimal an den Besten gescheitert
Florian Faber und Olga Fusek aus Riehen zeigten an den Junioren-EM in Bukarest gute Leistungen, scheiterten aber im KO-Wettkampf sowohl in ihren Einzeln als auch als Mixed-Team jeweils am späteren Sieger.
Von den Bogenschützen Juventas nahmen Olga Fusek und Florian Faber an den Junioren-Europameisterschaften in Bukarest teil, beide starteten in der Altersklasse U21
Im Mixed-Team-Wettbewerb waren 21 Nationen am Start. Unter den Teilnehmenden befand sich eine ganze Reihe von Schützen, die bei der Elite Weltcupturniere und Meisterschaften bestreiten oder sich auf die Olympischen Spiele von Rio vorbereiten.
Olga Fusek startete gut in die Qualifikation, liess dann aber in der zweiten Runde ein paar Punkte liegen. Sie beendete die Qualifikation an ihrer ersten internationalen Meisterschaft mit 581 Punkten auf dem 30. Platz. Angeführt wurde die Qualifikations-Rangliste von der Türkin Yasemin Anagoz vor der Polin Sylwia Zyzanska und der Spanierin Adriana Martin.
Bei den Junioren belegte Florian Faber im Qualifikationswettkampf als bester Schweizer mit 643 Punkten den guten 16. Platz. Auch er vergab in der zweiten Hälfte unnötig ein paar Punkte, nachdem er zwischenzeitlich auf Platz 8 hatte vordringen können. Es führte der Russe Arsalan Baldanov mit 671 Punkten vor dem Franzosen Thomas Koenig mit 658 und dem Moldawier Dan Olaru mit 654 Punkten. Das Feld nach Platz drei war sehr eng und, wie sich später zeigen sollte, war Platz 16 etwas unglücklich in Bezug auf die Zusammensetzung des Tableaus. Als beste Schweizer qualifizierten sich Olga Fusek und Florian Faber mit dem 14. Platz auch für den Final der besten 16 Mixed-Teams. Hier führte Frankreich vor Russland und der Türkei.
In den KO-Runden konnte Olga Fusek in den 1/24-Finals die Weissrussin Natallia Ulasiuk mit 6:2 bezwingen, scheiterte aber in den 1/16-Ffinals an der späteren Europameisterin Adriana Martin und belegte den 17. Schlussrang.
Glück und Pech für Faber
Florian Faber gewann seinen 1/24-Final gegen den Serben Nikohi Stevanovic mit einer starken Leistung (29, 27, 28, 28) mit 7:1.
In den 1/16-Finals gegen den Türken Onur Tezel war es sehr eng und stand nach fünf Sets 5:5. Florian konnte das Stechen mit 9:8 für sich entscheiden.
In den 1/8-Finals musste er dann bereits gegen den Qualifikationsersten antreten. Der Russe Arsalan Baldanov war nicht nur in der Qualifikation überlegen, er konnte in allen Finalrunden hervorragende Leistungen abrufen, gewann den 1/8-Final gegen Florian Faber mit 7:1 (28,27,29,29) und wurde später verdient Europameister.
Florian Faber belegte den guten neunten Schlussrang.
Nachdem beide Riehener schon im Einzel gegen die späteren Europameister ausgeschieden waren, mussten sie im Mixed-Team gleich zu Beginn gegen die starken Türken antreten. Diese schossen in den 1/8-Finals mit einem Durchschnitt von über 36 Punkten (von 40 Punkten, jeweils vier Pfeile, zwei pro Schütze und Set) ihre stärkste Runde und entschieden das Match gleich mit 6:0 für sich. In der Folge konnten sich die Türken mit Ergebnissen in Reichweite der Schweizer bis zum Final durchkämpfen und holten sich dort mit einem Sieg über Deutschland den Titel.
Die Riehener belegten den neunten Schlussrang und waren zum dritten Mal am späteren Europameister gescheitert
Nachdem Adrian Faber, der ältere Bruder von Florian Faber, im Rahmen des Weltcupturniers von Antalya die sichere Olympiaqualifikation nur um einen Platz verpasst hatte hoffte man noch darauf dass der Riehener als erster Ersatz zum Zug kommen könnte da mit dem für Tonga startenden Arne Jensen ein Athlet die Mindestanforderungen des Internationalen Bogenschützenverbandes nicht erfüllte. Tonga hatte sich einen Quotenplatz innerhalb Ozeaniens gesichert. Weil nun aber der internationale Verband entschieden hat, Jensen trotz nicht erfüllter Leistungslimite doch zuzulassen, wird Adrian Faber definitiv nicht nach Rio reisen können.
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