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Im Rahmen des Vergleichs äussert sich das Unternehmen nicht dazu, ob es die Vorwürfe zugibt oder bestreitet. Nach Auffassung der SEC hatten Mitarbeiter einer AstraZeneca-Tochter im chinesischen Gesundheitswesen Bargeld und Geschenke verteilt, um den Verkauf der hauseigenen Pharmaprodukte anzukurbeln oder Strafen zu reduzieren. Auch in Russland habe AstraZeneca seine Verkäufe mit unzulässigen Zahlungen vorangetrieben.
Die Ermittlungen hätten ergeben, dass diese Praktiken "über mehrere Jahre" liefen, erklärte die SEC. Manager verschiedener Hierarchiestufen hätten die Schmiergeldzahlungen entweder organisiert oder geduldet. Der Konzern habe ausserdem kein hinreichendes internes Programm zur Verhinderung von Korruption gehabt.
In den vergangenen Monaten hatten sich bereits drei andere Pharmahersteller auf Vergleiche mit den US-Behörden in Zusammenhang mit Korruptionsvorwürfen in China geeinigt. Novartis stimmte im März der Zahlung von 25 Millionen Dollar zu.
Im Februar erklärte sich SciClone Pharmaceuticals aus Kalifornien zu einer Zahlung von zwölf Millionen Dollar bereit. Und ein Vergleich des US-Konzerns Bristol-Meyers Squibb im vergangenen Oktober hatte ein Volumen von 14 Millionen Dollar.
(AWP)