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Am Ende der finalen Etappe 3 des Sachplans geologische Tiefenlager steht die Erteilung einer oder zwei Rahmenbewilligungen für die geologischen Tiefenlager. In Frage kommen noch drei Regionen, namentlich Jura Ost, Nördlich Lägern und Zürich Nordost.
Die Nagra vervollständigt ab 2019 ihre geologischen Kenntnisse in den drei in Etappe 3 weiter zu untersuchenden Standortgebieten, u. a. mit Sondierbohrungen. Die Lagerprojekte werden unter Einbezug der Standortregionen konkretisiert und Auswirkungen der Lager auf Gesellschaft und Wirtschaft vertieft untersucht. Die Nagra gibt 2022 ihre Standortwahl bekannt und reicht für die gewählten Standorte Ende 2024 Rahmenbewilligungsgesuche für geologische Tiefenlager ein. Diese werden von den Behörden geprüft. 2029 entscheidet der Bundesrat über die Bewilligung der Gesuche. Dieser Entscheid muss vom Parlament genehmigt werden. Der Parlamentsbeschluss untersteht dem nationalen fakultativen Referendum. Falls dieses zustande kommt, entscheiden die Schweizer Stimmbürger/innen voraussichtlich Anfang der 2030er Jahre über die Rahmenbewilligungen. Erst bei einer Annahme durch das Volk stehen die Standorte für geologische Tiefenlager definitiv fest.