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Helle Aufregung in einem abgeschiedenen Dorf: Auf dem Friedhof wurde die Leiche eines Unbekannten gefunden – eine Leiche, die dort nicht hingehört. Wer kennt den Toten? Wer hat ihn so zugerichtet? Warum musste er sterben? Amateurdetektiv Lord Peter Wimsey, der auf schneeverwehten Strassen vom Wege abkommt und in dem gastfreundlichen Pfarrhaus Obdach findet, wird vom liebenswerten Ortspfarrer um Hilfe bei der Aufklärung des seltsamen Falles gebeten. Tatsächlich benehmen sich einige Dorfbewohner auffallend merkwürdig. Als Wimsey die Zusammenhänge endlich erkennt, verdankt er die Lösung des Falles nicht zuletzt dem grossartigen Glockenschlag der kleinen Pfarrkirche.
Portrait
Dorothy L. Sayers, Jahrgang 1893, legte als eine der ersten Frauen an der Universität ihres Geburtsortes Oxford ihr Examen ab. Mit ihren mehr als zwanzig Detektivromanen schrieb sie Literaturgeschichte, und sie gehört neben Agatha Christie und P.D. James zur Trias der grossen englischen «Ladies of Crime». Schon in ihrem 1923 erschienenen Erstling «Ein Toter zu wenig» führte sie die Figur des eleganten, finanziell unabhängigen Lord Peter Wimsey ein, der aus moralischen Motiven Verbrechen aufklärt. Dieser äusserst scharfsinnige Amateurdetektiv avancierte zu einem der populärsten Krimihelden des Jahrhunderts.
Bevor sie die Übersetzung von Dantes «Göttlicher Komödie» vollenden konnte, starb die Autorin 1957 in Witham/Essex.