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Markus Jenzer wurde 1926 in Bern geboren, wo er einen grossen Teil seines Lebens verbrachte. Ursprünglich Geschäftsmann mit künstlerischen Neigungen, liess er sich erst ab 1964 systematisch in der Malerei ausbilden. Inspiriert vom Impressionismus widmete er sich zuerst vorwiegend der Landschaftsmalerei. Ab Anfang der 70er Jahre war er vollberuflich als Kunstmaler tätig. An zahlreichen Einzelausstellungen stiessen seine Bilder in den 70er und 80er Jahren auf reges Interesse.
Daneben bahnte sich in seinem Schaffen ein Wandel an. In zahlreichen Experimenten tauchte er mittels Makrofotografie in die mikroskopische Welt des Pinselstrichs und von Farbstrukturen ein und kehrte mit dem Entdeckten auf die grosse Leinwand zurück. Werke aus dieser Zeit wurden u.a. 1978 an der Art in Basel gezeigt. Parallel dazu entstanden weitere Landschaftsbilder, welche in separaten Ausstellungen gezeigt wurden.
Im Laufe von zwei Jahrzehnten entwickelte sich seine ungegenständliche Malerei bis hin zur Symmetrie. In den Jahren von 1992-2011 lebten Markus Jenzer und seine Frau in der Gegend des Genfersees, wo ein grosser Teil seiner symmetrischen Werke entstand, denen er sich jetzt ausschliesslich widmete.
Der meditative Charakter dieser Bilder und ihre minutiöse Ausarbeitung erforderten ein hohes Mass an Konzentration und eine gewisse Zurückgezogenheit. Bis jetzt wurde daher erst ein kleiner Teil des umfangreichen Spätwerks der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.