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Der Vorläufer des Calypso ist der “Kaiso“, dieser geht auf die Sklavenzeit zurück und entwickelte sich vom Arbeitslied zur allgemeinen musikalischen Ausdrucksweise der Schwarzen. Nach der Sklavenbefreiung 1833 flossen diese Lieder in den Carnival ein. Der Carnival war ursprünglich ein Fest der französischen Oberschicht, nach der Sklavenbefreiung wurde jedes Jahr am 1. August der “Canboulay“ als schwarzer Carnival gefeiert und der “Kaiso“ gesungen, begleitet von afrikanischen Trommeln und auf den Boden geschlagenen Bambusstöcken.
Später von den Engländern verboten, wurde Carnival bis zur Jahrhundertwende nur mit Verkleidungen, Masken und Gesang gefeiert. Dann wurde der “Kaiso“ wieder mit Schlaginstrumenten aus Holz und Bambus rhythmisch begleitet. Diese Bands hiessen “Tamboo Bamboo“ und zählten oft bis zu 100 Spielern, durch Rivalität zwischen den Bands kam es immer wieder zu Prügeleien so dass die englische Regierung die Bandstärke auf 10 Spieler reduzierte. Man sah sich nach anderen Klangmaterialien um.