Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/142154

<h2>SubmittedText<h2><p>Regelmässig veröffentlichen italienische Zeitungen schwarzmalende Artikel über das Ende des Schweizer Bankgeheimnisses und über andere Änderungen wie den Zwangsabzug von 1 Prozent auf allen Konten mit mehr als 250 000 Euro. Dies beeinträchtigt den Finanzplatz Tessin, der doch ohnehin schon in einer schwierigen Lage ist, in erheblichem Ausmass.</p><p>Gedenkt der Bundesrat, dazu öffentlich Stellung zu nehmen und so diesen falschen und schädlichen Spekulationen einen Riegel zu schieben?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat setzt sich für Rahmenbedingungen ein, welche die Qualität, Stabilität und Integrität des Finanzplatzes sicherstellen. Mit Italien führt der Bundesrat Verhandlungen zu verschiedenen Finanz- und Steuerfragen mit dem Ziel, gute Rahmenbedingungen für den Wirtschafts- und Finanzverkehr zwischen beiden Staaten zu gewährleisten. Der Bundesrat nimmt grundsätzlich nicht Stellung zu Spekulationen in den Medien.</p>