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Der Mitfahrdienst Uber will der «Financial Times» zufolge eine Milliarde Dollar in seine Expansion in Indien stecken. Damit wären die Investitionen dort so hoch wie in China, berichtete die Zeitung. Demnach will das Unternehmen in Indien bis März auf eine Millionen Fahrten täglich kommen. Indien-Chef Amit Jain wird mit den Worten zitiert, er sei «extrem optimistisch», was den dortigen Markt angeht.
In diesem Monat hatte ein indisches Gericht ein von der Regierung gegen Uber verhängtes Verbot aufgehoben. Es war im Dezember nach Vergewaltigungsvorwürfen gegen einen Fahrer in der Hauptstadt Neu-Delhi verhängt worden. Der Fahrdienst nahm allerdings schon bald seinen Betrieb wieder auf und beantragte entsprechende Zulassungen.
Bewertung mit 40 Milliarden Dollar
Uber ist in 57 Ländern tätig, wird aber in vielen Märkten juristisch ausgebremst. Das Taxigewerbe macht gegen den neuen Konkurrenten massiv Front. In Deutschland hatte das Frankfurter Landgericht Anfang des Jahres den Dienst Uberpop gestoppt. Das 2010 gegründete US-Unternehmen wurde zuletzt mit rund 40 Milliarden Dollar bewertet.
(reuters/me/ise)