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Auszeichnungen und Preise
Anlässlich der Diplomfeiern und des Dies Academicus verleiht die Rechtswissenschaftliche Fakultät Preise für hervorragende Leistungen.
Anlässlich der Diplomfeiern und des Dies Academicus verleiht die Rechtswissenschaftliche Fakultät Preise für hervorragende Leistungen.
Beim Alumni IUS Frilex Preis handelt es sich um den Preis, der vom Alumni-Verein, Alumni IUS Frilex, jeweils für den Studienabschluss (Master summa cum laude) mit dem höchsten Notendurchschnitt vergeben wird.
Anlässlich des 250-jährigen Jubiläums der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Freiburg im Jahr 2013 haben die Anwaltskanzlei Niederer Kraft & Frey (NKF) und die Rechtswissenschaftliche Fakultät entschieden, jedes Jahr den "Prix d'Excellence NKF im Wirtschaftsrecht" zu verleihen. Mit dem Preis werden exzellente schriftliche Arbeiten im nationalen oder internationalen Wirtschaftsrecht ausgezeichnet, die an der Universität Freiburg für den Master verfasst wurden.
Mit der Auszeichnung möchte die Anwaltskanzlei NKF einen Beitrag zur Nachwuchsförderung und zur Verbindung von Lehre und Praxis im Bereich des Wirtschaftsrechts leisten. Der Prix d'Excellence NKF soll eine herausragende, für den Master zählende schriftliche Arbeit des betreffenden Kalenderjahrs im Bereich des nationalen oder internationalen Wirtschaftsrechts (im weiteren Sinne) auszeichnen.
Zugelassen sind alle auf Französisch, Deutsch und Englisch verfassten schriftlichen Arbeiten, die für den Master zählen, während des betreffenden Kalenderjahrs von Studierenden der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Freiburg verfasst und von der Fakultät angenommen worden sind.
Der Prix d'Excellence NKF ist mit 5000 Franken dotiert.
Die Peter-Jäggi-Gedächtnisstiftung zeichnet jedes akademische Jahr die beste privatrechtliche Dissertation, die an der Freiburger Rechtswissenschaftlichen Fakultät verfasst wurde, mit dem Peter-Jäggi-Preis aus. Dieser Preis ist mit Fr. 10'000.- dotiert.
Mit den 1908 gestifteten Joseph Vigener-Preisen, die mit 2'000 Franken dotiert sind, werden jährlich herausragende Diplom-, Master- oder Doktorarbeiten ausgezeichnet. Am Dies Academicus verleihen die Fakultäten der Universität Freiburg jährlich die Vigener-Preise für wissenschaftliche Arbeiten.
Mit den Professor Walther Hug Preisen (Dissertationspreise) werden rechtswissenschaftliche Dissertationen zum schweizerischen Recht prämiert, die bereits an den Universitäten die höchste Auszeichnung erfahren haben und sich zusätzlich durch besondere wissenschaftliche Qualitäten auszeichnen. Die Arbeit muss schweizerisches Recht betreffen oder einen Bezug zum schweizerischen Recht aufweisen. Der Professor Walther Hug Preis beträgt 3000 CHF. Er wird zusammen mit einer Urkunde im Namen der Stiftung an einer offiziellen Feier der Universität oder der Fakultät überreicht.
2016/2017
2014/2015
2013/2013
Alle Preisträgerinnen und Preisträger >>
Informationen zur Stiftung Professor Walther Hug >>
Mit dem Prix Gottlob (Dissertationspreis) wird die beste rechtswissenschaftliche Dissertation an der Universität Freiburg prämiert.
Der Fürst von Liechtenstein-Preis wurde 1993 von Fürst Franz Josef II. gestiftet, ist mit 10’000 Franken dotiert und wird von der Universität Freiburg alle zwei Jahre für wissenschaftliche Arbeiten verliehen, die sich mit einer christlichen Welt- und Menschenanschauung auseinandersetzen.
Den Fürst von Liechtenstein-Preis erhält 2015 Wossen Aregay für seine Dissertation zum Thema «Verwaltete Vielfalt. Ist der Nationalitätenstaat die Antwort auf den Pluralismus? Eine rechtstheoretische Analyse und ihre Veranschaulichung am äthiopischen Beispiel». In dieser Arbeit beschäftigte sich der Laureat mit einer grundlegenden Frage: Kann der Nationalitätenstaat die Antwort auf den ethnischen Pluralismus sein? Mit seiner originellen und scharfsinnigen Analyse zeigt der Autor, der äthiopischen Ursprungs ist, dass das Modell des Nationalstaats durchaus eine kollektive Identitätenvielfalt kennt, ohne dass dadurch die ebenfalls für den Nationalstaat grundlegenden einheits- und autoritätsbildenden Elemente infrage gestellt würden. Aregays überzeugende Ergebnisse werden nicht nur für Wissenschaftler in Äthiopien, sondern auch für die internationale Föderalismusforschung nützlich sein.