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Jedes Jahr führt die NAZ eine Messkampagne Aeroradiometrie durch. Dabei wird aus der Luft die Radioaktivität am Boden gemessen. Im Auftrag der Aufsichtsbehörde werden die Schweizer Kernanlagen im Turnus alle zwei Jahre vermessen. Hinzu kommen jeweils ausgewählte Gebiete in verschiedenen Regionen der Schweiz.
Der Aeroradiometrie-Bericht wird jeweils auf dem Internet der öffentlichkeit zugänglich gemacht. Für weitere Informationen über die Aeroradiometrie empfehlen wir die Internetseiten der Fachgruppe Aeroradiometrie (FAR).
- Die internationale Zusammenarbeit im Einsatz mit Teams aus Deutschland, Frankreich und Tschechien hat gut funktioniert.
- Bei der Quellensuche in einem grossen Gebiet demonstrierten die Teams die Fähigkeit, nach kurzer Absprache gemeinsam ein Gebiet von ca. 2900 km2 innerhalb eines Flugtages zu kartographieren. Die ausgelegten radioaktiven Quellen wurden detektiert.
- In der Umgebung der Kernkraftwerke Mühleberg und Gösgen konnten in allen bereits in früheren Jahren gemessenen Gebieten keine Veränderung festgestellt werden.
- Zum Zeitpunkt des Überflugs war im Kernkraftwerk Mühleberg die Fassmessanlage in Betrieb. Beim Verschieben der Fässer vom Zwischenlager zur Fassmessanlage und wieder zurück waren die Abschirmungen zum Zugangsschacht des Zwischenlagers geöffnet. Dadurch waren die Abfälle im Zwischenlager von oben detektierbar.