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Das Wichtigste in Kürze
- Montenegros früherer Präsident Djukanovic meldet sich zurück in der Politik.
- Er verkündet seine Teilnahme an den Präsidentschaftswahlen vom 15. April.
- Djukanovic nennt persönliche, politische und öffentliche Verpflichtungen als Motivationsgründe.
Montenegros langjähriger Präsident und Regierungschef Milo Djukanovic will nach seinem selbst verordneten Rückzug nun doch wieder in die Politik. Er werde bei der Präsidentenwahl am 15. April antreten, teilte der 56-Jährige am Montagabend mit.
Von 1991 bis 2016 im Amt
Djukanovic hatte von 1991 bis 2016 entweder als Ministerpräsident oder als Präsident die politischen Geschicke Montenegros geleitet. 2006 löste er die damalige Teilrepublik Montenegro aus dem Staatenbund mit Serbien und steuerte das kleine Land weg von seinem traditionellen Partner Russland hin zu einer engeren Anbindung an den Westen. 2017 wurde Montenegro in die NATO aufgenommen.
Eigentlich habe er nicht wieder eine politische Führungsrolle übernehmen wollen. Doch «persönliche, politische und öffentliche Verpflichtungen» hätten ihn angespornt, sagte Djukanovic.