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Ob ein Mineralwasser mit Kohlensäure versetzt ist oder nicht, hat keinen Einfluss auf seinen Mineralstoffgehalt. Wer zu Luftschlucken, Magenentzündungen oder Durchfall neigt, tut jedoch gut daran, die Kohlensäure möglichst zu meiden.
Unterschiedlich ist bei den verschiedenen Mineralquellen vor allem der Gehalt an Mineralstoffen und Spurenelementen. Man unterscheidet grundsätzlich die Mineralwässer mit geringem von denjenigen mit hohem oder mittlerem Mineralstoffgehalt.
Mineralwasser mit geringem Gehalt an Mineralien ist bekömmlicher und wird deshalb von Personen mit Verdauungsproblemen bevorzugt. Es kann auch bei Hypertonie, Nierenstein usw. bedenkenlos genossen werden und lässt sich weiter für die Zubereitung von Säuglingsnahrung benutzen. Aufgrund seines neutralen Geschmacks wird es manchmal den mineralstoffreicheren Sorten vorgezogen.
Wasser für jeden Bedarf
Letztere wiederum haben den Vorteil, die Nahrung ohne zusätzliche Kalorien um wertvolle Mineralstoffe zu bereichern. Kalziumreiches Mineralwasser (Aproz, Contrex, Valser, Adelbodner usw) ist insbesondere Jugendlichen, Schwangeren, Stillenden, Frauen in den Wechseljahren, Sportlern sowie all denen zuträglich, die wenig Milchprodukte zu sich nehmen. Personen mit Kalzium-Harnsteinen hingegen sollten auf solches Wasser verzichten.
Magnesiumreiches Wasser (Badoit, San Pellegrino, Contrex usw.) empfiehlt sich bei intensivem sportlichem Training, Schlankheitskuren und in Stressphasen.
Schwefelreiches Mineralwasser entschlackt und stärkt Haut, Haare und Nägel. Die meisten kalziumreichen Mineralwässer haben gleichzeitig einen hohen Schwefelgehalt. Dass Hypertoniker und Personen mit Wasserretention kein natriumreiches Mineralwasser trinken sollten versteht sich von selbst. Niedriger Blutdruck und sportliches Training bei grosser Hitze sind hingegen Umstände, in denen eine erhöhte Natriumzufuhr durchaus nützlich sein kann.