Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03408.jsonl.gz/2076

Autsch, das hat weh getan! Im vierten Spiel der Playoff-Serie gegen die Colorado Avalanche kassierte Kevin Fiala einen knallharten Check von Nikita Zadorov. Der 23-jährige Russe traf den Schweizer Stürmer mit der Schulter wuchtig am Kopf, worauf dieser benommen zu Boden ging.
So brutal der Check auch aussah: Eine Verletzungsabsicht kann man Zadorov nicht unterstellen. Mit 1,96 Meter ist er 18 Zentimeter grösser als der Predators-Flügel Fiala, der den Kopf bei der Puckübernahme auch noch leicht senkte.
Fiala wurde zur Kontrolle kurz in die Garderobe gebracht, er kam im zweiten Drittel nicht mehr zum Einsatz. Doch der 21-jährige St.Galler scheint hart im Nehmen zu sein. Für den Schlussabschnitt kehrte er wieder aufs Eis zurück und musste hautnah miterleben, wie die Avalanche von einem 0:3-Rückstand noch auf 2:3 herankamen. Mehr lag für Colorado und Sven Andrighetto allerdings nicht drin. Damit können die Predators mit einem Sieg zuhause bereits die zweite Playoff-Runde klar machen.
Das Eishockey-Nationalteam steht an der WM in Dänemark in den Halbfinals. Die Schweizer besiegten Finnland nach einem 0:1-Rückstand bis zur 30. Minute mit 3:2. Im Halbfinal trifft die Schweiz am Samstag auf Kanada.
In magischen 235 Sekunden wurde das Fundament für den historischen Sieg gelegt. Gegen Finnland hatte die Schweiz an Weltmeisterschaften seit 1972 nie mehr gewonnen. In den 46 Jahren seither gab es bloss an den Olympischen Winterspielen 1988 in Calgary einen glückhaften 2:1-Sieg über die Suomi.
Mit Glück und Fortune hatte der Schweizer Sieg in Herning wenig zu tun. Die Schweizer rissen im zweiten Abschnitt die Initiative vehement an sich und wurden für ihre mutige Spielweise mit drei Toren …