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Projektleiterin - Bauingenieur - Qualitätsmanagerin
Schule von Heitera
- Wettbewerb
- Projektierung
- Ausführung
- Realisation
Die Grundschule von Heitera ist wegen des starken Zustroms zu klein geworden, und die Stadt Fribourg hat beschlossen, den bestehenden Schulkomplex durch den Anbau eines neuen Gebäudes mit zehn Klassenräumen zu erweitern.
Das Projekt, das den Architektenwettbewerb gewonnen hat, schlägt einen Schulkomplex vor, der aus zwei Schachteln besteht, die sich der Neigung des Geländes anpassen und die verschiedenen Innenbereiche wie einen «split-floor» einteilen. Die Verteilung erfolgt über ein Treppenhaus und einen Aufzugschacht im Zentrum des Gebäudes.
Für die Konstruktion ist ebenfalls ein Ingenieurwettbewerb durchgeführt worden. Dabei wurde eine tragende Konstruktion mit grossen Aussenmauern aus Sichtbeton und mit grosszügigen Öffnungen und Beton-Holz-Verbunddecken vorgeschlagen. Der Eingang der Schule, der durch eine grosse Auskragung gekennzeichnet ist, die einen überdachten Hof freigibt, wird von Verkleidungen aus vorgespanntem Beton gestützt. Die Belastungen der Auskragung werden von vorgespannten Stangen aufgenommen, die in den Mauern eingebaut sind.
Die Holz-Beton-Verbunddecken sind zur Überbrückung der freien Spannweiten von 11 m und 8.50 m vorgeschlagen worden. Die Verbindung Decke-Balken ist durch Einschnitte in den Holzträgern sichergestellt, die als Schubverzahnung fungieren und mit der Betonplatte verbetoniert werden. Die Stützung der Balken auf den Betonmauern erfolgt durch metallische Pufferkonsolen im Beton. Die Konsolen stützen nicht nur die Balken, sondern sie sollen auch die thermischen Phänomene dort unterdrücken, wo die thermische Gebäudehülle vom Tragwerk durchbrochen wird.Teilen