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Für die schweizerische chemisch-pharmazeutische Industrie sind die multilateralen Verträge, insbesondere im Rahmen der WTO, das effizienteste Instrument für den gegenseitigen Zollabbau, die Vereinfachung der Handelsverfahren sowie die Gewährleistung eines starken und einheitlichen Schutzes der geistigen Eigentumsrechte.
Der Kooperationsrat der arabischen Golf-Staaten (GCC) wurde 1981 gegründet. 1983 errichteten die GCC-Staaten (Bahrain, Katar, Kuwait, Oman, Saudiarabien, Vereinigte Arabische Emirate) unter sich eine Freihandelszone. 2003 trat die GCC-Zollunion in Kraft. Die Errichtung eines Binnenmarktes und einer Währungsunion sind geplant.
Die EFTA und die Golfstaaten diskutierten in einer ersten Phase im Februar 2006 das Ziel und die Rahmenbedingungen für ein FHA. Es wurde beschlossen, dass im Juni 2006 die Verhandlungen aufgenommen werden. Diese konnten im Jahre mit der Unterzeichnung des Abkommens im Juni 2009 abgeschlossen werden.
Nachdem der Ratifizierungsprozess in den GCC-Staaten abgeschlossen werden konnte, wurde das Abkommen am 01.07.2014 in Kraft gesetzt.
scienceindustries setzte sich für eine rasche Umsetzung des Abkommens ein.
Ägypten ist im Export der 35. wichtigste und im Import der 69. wichtigste Handelspartner der Schweiz. 2015 wurden Waren im Werte von 805 Mio. CHF (davon 595 Mio. CHF Chemikalien und verwandte Erzeugnisse) nach Ägypten exportiert und Waren im Werte von 74.5 Mio. CHF (davon 6.4 Mio. CHF Chemikalien und verwandte Erzeugnisse) aus Ägypten in die Schweiz importiert.
Die Urheber der «Trinkwasser-Initiative» verlangen, dass nur noch Landwirte staatlich unterstützt werden, welche kein Futter zukaufen und weder Pestizide noch vorbeugend Antibiotika einsetzen. Der Bundesrat beantragt dem Parlament, die Trinkwasserinitiative ohne Gegenvorschlag abzulehnen. Dies zu Recht. Denn bei einer Annahme wären die Folgen für die Schweiz gravierend.
Bei chemischen Produktionsverfahren spielen Katalysatoren eine entscheidende Bedeutung. Diese Substanzen erleichtern ganz gezielt die gewünschten chemischen Reaktionen. Sie ermöglichen so erhebliche Einsparungen an Energie, Chemikalien und anderen Ressourcen, und reduzieren Abfälle.
Wirksame, massgeschneiderte Katalysatoren leisten einen erheblichen Beitrag zu nachhaltigeren chemischen Prozessen. Die neue, breit abgestützte Forschungsinitiative suchcat (sustainable chemical processes through catalysis) strebt durch eine enge Zusammenarbeit der wichtigsten Forschungsgruppen der Schweiz auf diesem Gebiet die Entwicklung neuartiger, verbesserter Katalysatoren an. Die Resultate können der Chemie-, Pharma- und Life Sciences Industrie der Schweiz in ihrem laufenden Streben nach Verbesserungen der Nachhaltigkeit behilflich sein. scienceindustries unterstützt die Initiative suchcat daher.