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Geschichte
Das Schloss ist das historische Zentrum des Ortsteils Köniz. Im 11. oder 12. Jahrhundert liessen sich Augustiner Chorherren auf dem Kirchenhügel nieder und errichteten die ersten Gebäude. 1226 gingen sie an den Deutschen Orden über, in dessen Besitz sie rund 500 Jahre blieben. Zwar wurde die kirchliche Nutzung nach der Reformation eingeschränkt, als Wirtschaftseinheit wurde das Areal aber bis 1729 benutzt.
Bis 1798 nutzte der Staat Bern das Schloss als Sitz für die Berner Landvögte. Im 19. und 20. Jahrhundert bot das Schloss verschiedenen Heimen und Anstalten für Kinder Platz; der Wirtschaftshof wurde als Gutsbetrieb verpachtet. 1996 verkaufte der Kanton Schloss und Pfarrhaus an die reformierte Kirchgemeinde Köniz, den Wirtschaftshof an die Einwohnergemeinde Köniz. Trotz vieler Umbauten und Umnutzungen legen Schlosskomplex und Wirtschaftshof noch heute Zeugnis ab über die architektonische Gestalt einer Deutschordenskommende.
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