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Bei Macrons Vorgänger François Hollande waren zum gleichen Zeitpunkt nach seiner Wahl 2012 noch 46 Prozent der Befragten zufrieden mit der Zwischenbilanz des Präsidenten.
"Die Franzosen erwarten Ergebnisse und eine Klärung der Reformen", sagte der Ifop-Experte Jérôme Fourquet dem "Figaro" vom Samstag. In den vergangenen Wochen hatten mehrere Umfrageinstitute bereits einen Absturz der Beliebtheitswerte Macrons festgestellt.
"Die Franzosen haben verstanden, dass sofort Anstrengungen verlangt werden und dass die Belohnungen eventuell später kommen", so Fourquet. Mehrere Vorhaben des sozialliberalen Präsidenten und der Regierung werden in der Umfrage überwiegend negativ beurteilt.
Besonders schlecht kommt die angekündigte Senkung des Wohngelds für Geringverdiener um fünf Euro im Monat an - 60 Prozent der Befragten sind damit nicht zufrieden, 26 Prozent äusserten sich zufrieden.
Mit der umstrittenen Lockerung des Arbeitsrechts, die die Regierung bis zum Herbst umsetzen will, sind 51 Prozent unzufrieden, 31 Prozent äussern sich positiv.
Über die Sparmassnahmen in vielen Ministerien, um in diesem Jahr die europäische Defizitgrenze von drei Prozent der Wirtschaftskraft einzuhalten, zeigte sich dagegen eine klare Mehrheit von 57 Prozent zufrieden (28 Prozent nicht zufrieden).