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«Kitten Summer Games»
Die Büsi-Olympiade ist im Gange
Während das Schweizer Team in Rio Erfolge feiert, sind auch die Büsis mit ihrer Olympiade beschäftigt. Neben Medaillen gibt's für sie auch ein neues Zuhause.
Hissing Bolt, Cat Lewis, Felina Williams – so heissen einige der in den «Kitten Summer Games» startenden Kätzchen. Wie ihre berühmten Namesgeber treten sie in der Büsi-Olympiade in den entsprechenden Disziplinen an. Hissing Bolt («hiss» ist englisch für fauchen) im 100-Meter-Sprint, Cat Lewis im Weitsprung und Felina Williams spielt Tennis.
Wie in den Videos zu sehen ist, wurden alle Sportarten büsigerecht angepasst. So können die Kätzchen in der Arena nach Herzenslust spielen. «Mit diesen Athleten studiert niemand das Regelbuch», sagt die Moderatorin der Kitten Games und ehemalige Profi-Tennispielerin Mary Carillo zu «Vanity Fair» und auf der Webseite der Büsi-Spiele.«Sie tun, was immer sie gerade wollen. Sie machen einfach Sachen. Und wenn sie müde sind, schlafen sie ein.» Gefilmt und zusammengeschnitten sieht das Ganze dann wirklich aus, als würden die Tiere sich sportliche Wettkämpfe liefern.
Durchgeführt werden die Kitten Summer Games vom amerikanischen TV-Sender «Hallmark Channel». Die Spiele haben einen ernsten Hintergrund. Der Sender arbeitet mit zwei Tierschutzorganisationen zusammen, alle beteiligten Kätzchen kommen aus Tierheimen. «Hallmark Channel» hat versprochen, für alle ein neues Zuhause zu finden. Ausserdem finden gleichzeitig mit der Büsi-Olympiade «Adoptions-Partys» in Tierheimen in den ganzen Vereinigten Staaten statt. So sollen möglichst viele Tiere ein neues Plätzchen bekommen.
Anders als sein menschliches Vorbild, holt Hissing Bolt keine Goldmedaille. Er verliert den 100-Meter-Lauf knapp und wird Zweiter.
Nadia Come N Scratch Me zeigt ihr Können an den Ringen. Ihre Namensgeberin ist die rumänische Kunstturnerin Nadia Comaneci, die bei den Olympischen Spielen 1976 in Montréal und 1980 in Moskau insgesamt fünf Goldmedaillen gewann.
Im Weitsprung brillieren die Büsis – auch Cat Lewis ist dabei. Sein Namenspartron, der Amerikaner Carl Lewis, wurde 1999 vom Weltleichtathletikverband zum Leichtathlet des Jahrhunderts geehrt.