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Dieser kleinste europäische Specht hat nur etwa die Grösse eines Sperlings. Verglichen mit seinen grösseren und lauteren Vettern ist der Kleinspecht eine unauffällige Art. Gerne klettert er flink an der Unterseite von Ästen umher und wirkt dabei eher wie ein Baumläufer oder Kleiber. Gelegentlich startet er von dort aus auch kurze Flugmanöver, bei denen er Insekten aus der Luft erbeutet. Er ernährt sich fast ausschliesslich mit tierischer Nahrung. Da sein Schnabel zu klein ist (kein Hackspecht) sucht er Zweige und Blätter nach Insekten und deren Larven ab. Im Winter ernährt er sich hauptsächlich von Insekten (Käfern) und Larven, die in und unter der Rinde überwintern.
Das Rietli bietet ihm einen idealen Lebensraum. Der Kleinspecht fühlt sich in lichten Laub- und Mischwäldern zu Hause, die optimalerweise in Wassernähe liegen. Ein hohes Angebot an stehendem Totholz scheint wichtig zu sein.
Zum Brüten bevorzugt er selbst gezimmerte Baumhöhlen, meistens in morschem oder totem Holz.
Gefährdung
Der Kleinspecht ist in der Schweiz noch nicht gefährdet, in Deutschland steht er auf der Vorwarnliste (Rote Liste).
Weiterführende Informationen www.vogelwarte.ch