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Gangulfkapelle
Die Kapelle St. Gangulf wurde unter Abt Embrich im Jahr 1031 erbaut. Sie ist somit das älteste erhaltene Gebäude Einsiedelns. Die Kapelle wurde am alten Pilgerweg (Jakobsweg) erbaut als letzter Halt vor dem Besuch der Klosterkirche und der Gnadenkapelle. Eine Besonderheit der Kapelle war das ursprünglich fehlende Hauptportal an der Westseite. Die Pilger betraten die Kapelle durch ein nördliches Portal und verliessen sie auf der Südseite.
Im Mittelalter und in der Barockzeit wurde die Kapelle mehrmals restauriert und umgestaltet. Im Jahr 1798 wurde sie von französischen Truppen beschädigt. Erst 1814 erfolgte eine umfassende Restaurierung und die Kapelle wurde neu geweiht. 1942-44 fanden archäologische Untersuchungen statt und die Kapelle wurde in den vermeintlich „mittelalterlichen“ Zustand zurückversetzt.
Die Pfarrei Einsiedeln feiert jeweils am Gedenktag des heiligen Gangulf (11. Mai) eine Eucharistiefeier in der Kapelle.