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Nach der plötzlichen Aufgabe des Mindestkurses des Franken gegenüber dem Euro im Januar schrumpften die Exporte der Liechtensteiner Unternehmen im letzten Jahr um 6,9%, wie das Amt für Statistik am Dienstag mitteilte. Gegen Ende des Jahres erholten sich die Ausfuhren aber wieder, und im ersten Quartal 2016 übertrafen sie den Vorjahreswert um 8,4%.
Der währungsbedingte Einbruch der Warenexporte habe damit weitgehend wettgemacht werden können, schrieb das statistische Amt. Die Statistik klammert die Exporte in die Schweiz aus, da die Schweiz und Liechtenstein eine Zollunion bilden. Liechtenstein gehört seit 1924 zum schweizerischen Zollgebiet.
LEICHTES BESCHÄFTIGUNGSWACHSTUM
Positiv entwickelte sich zudem die Beschäftigung. Ende 2015 waren im Fürstentum 36'870 Personen beschäftigt. Gegenüber dem Vorjahresstand bedeutet dies einen Zuwachs um 0,5%. Im Vorjahr war die Beschäftigung noch um 1,3% gewachsen.
Der Wirtschaftsbereich Industrie und warenproduzierendes Gewerbe wies 2015 einen Beschäftigungsrückgang von 1,3% auf, während die allgemeinen Dienstleistungen eine Zunahme um 0,9% verzeichneten. Bei den Finanzdienstleistern erhöhte sich die Beschäftigtenzahl um 1,4%.
cp/
(AWP)