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Die Umweltorganisation Bund für Umweltschutz und Naturschutz Deutschland BUND moniert hingegen, dass die Auswirkungen auf den CO2-Haushalt, gemessen an den negativen Auswirkungen an Natur und Landschaft, zu gering seien. Um genügend Biotreibstoff zu produzieren, müsse die Landwirtschaft die Produktion intensivieren. Dies wiederum werde die Preise für Nahrungsmittel in die Höhe treiben.
Nach der UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft FAO (Food and Agriculture Organisation) erhöhte sich der Nahrungsmittelindex im Januar um 3,4 Prozent und erreichte damit den höchsten Wert seit dem Start des Indexes Anfang der 1990er Jahre. So stiegen die Indexes für Getreide um 3 Prozent, für Ölsaaten um 5,6 Prozent, für Milchprodukte um 6,2 Prozent sowie für Zucker um 5,4 Prozent. Während an den Rohstoffbörsen munter weiter spekuliert wird, haben die Bewohner von Entwicklungsländern unter den steigenden Lebensmittelpreisen zu leiden.
Auf der anderen Seite verarbeitet allein die amerikanische Industrie bereits 35 Prozent der Maisernte der USA (wohl Gentech-Mais) zu „Bioethanol". Wäre es nicht besser organische Abfälle oder Kehricht zu Ethanol zu vergären, anstatt Nahrungsmittel Zweck zu entfremden.