Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03123.jsonl.gz/1194

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Das Gesuch um Drittauszahlung von Ergänzungsleistungen ist von der leistungsberechtigten Person zu stellen.
Bitte beachten Sie: Nur zukünftige Leistungen können direkt dem Heim oder Spital ausgezahlt werden.
Das Heim oder das Spital kann gestützt auf den Auszahlungsbetrag gewisse Rückschlüsse auf die Einkommens- und Vermögenssituation der leistungsberechtigten Person ziehen. Die leistungsberechtigte Person nimmt dies zur Kenntnis.
Die Durchführungsstelle ist gesetzlich verpflichtet, EL zurückzufordern, auf die kein Anspruch oder nur ein solcher in geringerer Höhe bestand. Eine solche Situation tritt dann ein, wenn die leistungsberechtigte Person beispielsweise Änderungen in den Einkommens- und Vermögensverhältnissen nicht rechtzeitig der Durchführungsstelle meldet und deshalb zu hohe EL bezieht. Dies kann auch die direkt dem Heim oder dem Spital ausgerichtete EL beeinflussen und eine Rückerstattungspflicht des Heims oder des Spitals auslösen.
Das Heim oder das Spital verpflichtet sich ausserdem, Änderungen der Tagestaxe oder ein Austritt aus dem Heim bzw. dem Spital unverzüglich der Durchführungsstelle zu melden, um rückwirkende Anpassungen möglichst zu vermeiden. Auch solche Änderungen beeinflussen direkt die Höhe oder den Bestand der an das Heim oder das Spital ausgerichteten EL und können zu einer Rückerstattung führen.