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Die kurze, aber umso heiklere Szene spielte sich im Zusatz-End des entscheidenden Vorrundenspiels zwischen den nachmaligen Meistern Martin Rios/Jenny Perret aus Glarus und Mario Freiberger/Michèle Jäggi vom CC Limmattal ab.
Die Frage lautet: Kick oder nicht?
Rios wischte den letzten Stein seines Teams. Der Versuch schien zu missraten, bis der Stein doch noch die Richtung änderte.
Dass Rios/Perret im April an der WM in Lethbridge/CAN (22. bis 29. April) um die Olympia-Teilnahme kämpfen, stösst Simon Strübin (Bronze-Gewinner in Vancouver 2010) sauer auf:
Rios sagte aus, er habe den Stein nicht berührt, respektive er habe nichts von einer Berührung gespürt:
Auf den Bildern sieht es in der Tat so aus, als ob eine Berührung stattgefunden haben könnte. Da ich aber keine solche wahrgenommen habe, habe ich auch keine zugegeben. Wir haben uns beim Verband und den Umpires informiert, ob wir ein Forfait anbieten und damit das Klassement ändern lassen könnten.
Die Regel besagt, dass das spielende Team einen – absichtlich oder unabsichtlich – berührten Stein je nach Situation sofort aus dem Spiel nehmen oder den Fehler dem gegnerischen Team melden muss.
Der Schweizer Curling-Verband hat bereits reagiert und eine Untersuchung eingeleitet.