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In Turin wollen mehr als 700 Zivilkläger am Asbest-Verfahren gegen den Schweizer Milliardär Stephan Schmidheiny teilnehmen. Schmidheiny hatte zusammen mit dem belgischen Baron de Cartier vier Asbest-Fabriken betrieben. Dabei sollen sie Sicherheitsmassnahmen am Arbeitsplatz unterlassen haben und darum für zahlreiche asbestbedingte Krankheiten und Todesfälle verantwortlich sein. Die Richterin will bis am 22.April entscheiden, wer als Zivilkläger am Prozess zugelassen werden soll.