Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03284.jsonl.gz/1961

Beiträge
Unter „Mash“ verstehen wir eine aus England stammende Futterart, die vor allem in den Jagd- und Rennställen an Reitpferde mit großem Erfolg verfüttert wurde. Das original englische Rezept wurde von uns vor 35 Jahren übernommen und wird mit den folgenden Bestandteilen gemischt:
Gerstenflocken, Weizenkleie, Leinsamen, Leinextraktionsschrot, Obsttrester, Pflanzenöl, Calziumcarbonat und Natriumchlorid
Durch die modernen Fertigungstechniken sind wir heute in der Lage, die im Mash wichtigen Leinsamen „vorzukochen“ und damit die Abspaltung von Blausäure zu verhindern. Die Mashmischung muss nur noch mit „hahnenheißem“ Wasser übergossen werden und kann bereits nach 20 Minuten handwarm an die Pferde verabreicht werden. Wir empfehlen die Mashfütterung 1- 2 mal pro Woche. Ideal ist die Abgabe am Abend und möglichst vor einem Ruhetag.
Zur Entlastung des Verdauungstraktes ist es bei kolikanfälligen Pferden vorteilhaft, die ganze Tagesfuttermenge anstelle von 2 - oder 3 Rationen auf 4 Fütterungen aufzuteilen und pro Woche vier- bis fünfmal Mash zu füttern.
Eine wichtige Bedeutung im Mash nehmen die Leinsamen ein. Diese weisen einen hohen Fettgehalt von über 30% auf. Als Besonderheit ist der hohe Anteil an Schleimstoffen zu nennen, die im Wasser leicht aufquellen. Sie können im Darm Wassermengen binden (bis zum Verhältnis 1:8) und die Schleimhaut von Magen und Darm mit einem schützenden Film überziehen.
Nebst seiner unübertroffenen Eigenschaft als Verdauungsregulator fördern Leinsamen auch den Stoffwechsel. Somit ist Mash, auch in Zeiten des Haarwechsels, ein sehr wertvolles Zusatzfutter.