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Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.
Stan Wawrinka ist der Start in die Rasensaison geglückt. Im Londoner Queen's Club bezwang der Waadtländer den 22-jährigen Briten Cameron Norrie (ATP 80) mit 6:2, 6:3.
In den Achtelfinals bekommt es Wawrinka, der im ATP-Ranking nach seinem Erstrunden-Out am French Open bis auf Position 261 zurückgefallen ist, entweder mit dem als Nummer 5 gesetzten Amerikaner Sam Querrey (ATP 13) oder mit dem Briten Jay Alexander Clarke (ATP 223) zu tun. (sda/qae)
Federers Vorsprung beträgt 150 Punkte. Insgesamt nimmt er seine 310. Woche als Weltranglisten-Erster in Angriff. Allerdings bleibt er nur dann top, wenn er in dieser Woche in Halle den Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigt. Der erste Gegner in Nordrhein-Westfalen ist der Slowene Aljaz Bedene (ATP 70). Federer hat auf Rasen nun 16 Partien in Serie gewonnen.
Stan Wawrinka verbesserte sich um zwei Positionen in den 263. Rang. Zweitbester Schweizer im Ranking ist Henri Laaksonen auf Platz 136. (abu/sda)
Dank einer guten 68er-Schlussrunde hat der amerikanische Golfprofi Brooks Koepka wie schon vor einem Jahr das US Open gewonnen. Er siegte in Shinnecock Hills bei New York einen Schlag vor dem Engländer Tommy Fleetwood.
Der 28-jährige Floridaner Koepka ist nunmehr der erste erfolgreiche Titelverteidiger am US Open seit 29 Jahren. Sein Landsmann Curtis Strange gewann das zweite Majorturnier des Jahres 1988 und 1989. In der Nachkriegszeit gab es nur noch einen weiteren Golfer mit zwei aufeinanderfolgenden Triumphen: Der legendäre Ben Hogan siegte in den Jahren 1950 und 1951. (abu/sda)
Stefan Küng hat an der Tour de Suisse aus der Sicht der Einheimischen für den perfekten Abschluss gesorgt. Der Thurgauer gewann zum Abschluss das 34,1 Kilometer lange Einzelzeitfahren in Bellinzona und feierte seinen ersten Etappensieg im Rahmen der Schweizer Rundfahrt.
Küng, zu Beginn der Tour de Suisse nach dem Sieg von BMC im Mannschaftszeitfahren bereits vier Tage lang Leader, setzte sich 19 Sekunden vor dem Dänen Sören Kragh Andersen und 23 Sekunden vor dem Amerikaner Tejay van Garderen durch. Richie Porte liess sich den Gesamtsieg wie erwartet nicht mehr nehmen. Der Australier, Küngs Teamkollege, gewann die Tour de Suisse vor dem Dänen Jakob Fuglsang und dem Kolumbianer Nairo Quintana. (ram/sda)
Sébastien Buemi ist Le-Mans-Sieger. Der Waadtländer gewann den 24-Stunden-Klassiker im überlegenen Toyota an der Seite des zweifachen Formel-1-Weltmeisters Fernando Alonso und des Japaners Kazuki Nakajima. Buemi und seine Kollegen setzten sich gegen Mike Conway, Kamui Kobayashi und José Maria Lopez im anderen Toyota durch.
Alonso darf sich darüber freuen, den zweiten Teil des ambitiösen Unterfangens «Triple Crown» erfüllt zu haben. Die «Triple Crown» erreicht, wer Siege im Formel-1-Rennen in Monte Carlo, in Le Mans und bei den 500 Meilen von Indianapolis vorweisen kann. Geschafft hat dies bislang erst der Engländer Graham Hill. Alonso hat den GP von Monaco 2006 und 2007 gewonnen. Bei seinem Debüt beim «Indy 500» im Vorjahr wurde er nach zwischenzeitlicher Führung von einem Motorschaden gestoppt. (ram/sda)
Für Tom Lüthi verlief auch das siebente Rennen in der Königsklasse enttäuschend. Der 31-jährige Emmentaler stürzte im GP von Katalonien in Montmeló auf seiner KTM in der vierten von 24 Runden und muss in der MotoGP weiter auf seine ersten WM-Punkte warten.
Gewonnen wurde das von nur 13 Fahrern beendete Rennen von Jorge Lorenzo. Der spanische Ducati-Fahrer gewann vor Weltmeister Marc Marquez (Honda) und Valentino Rossi (Yamaha). In der Gesamtwertung führt Marquez mit 115 Punkten vor Rossi mit 88. (ram/sda)
Dominique Aegerter verpasst im Grand Prix von Katalonien in Montmeló die Punkteränge deutlich um knapp zehn Sekunden. Der von Position 24 aus gestartete KTM-Fahrer klassierte sich trotz neun Ausfällen nur im 20. Rang. In der Gesamtwertung büsste der 27-jährige Oberaargauer drei Ränge ein und liegt mit 20 Zählern 14. Rang.
Gewonnen wurde das Rennen vom 19-jährigen Franzosen Fabio Quartararo. Der Pole-Setter holte für Speed Up den ersten Sieg seit 2015. Er gewann mit über zwei Sekunden vor dem Portugiesen Miguel Oliveira. Der in der Auslaufrunde noch gestürzte KTM-Fahrer startete nur von 17. Position aus und liegt nach seiner Aufholjagd nur noch einen Zähler hinter dem WM-Leader Francesco Bagnaia (118:119).
Im Moto3-Rennen stürzten nicht weniger als elf Fahrer, unter ihnen auch Jorge Martin. Der in Führung liegende Spanier verpasste damit die WM-Führung, die Marco Bezzecchi mit seinem zweiten GP-Sieg verteidigen konnte. (pre/sda)
Nach fast einjähriger Verletzungspause gibt Tennisprofi Andy Murray beim Rasenturnier im Londoner Queen's Club sein Comeback. Der 31-jährige Schotte wird beim Wimbledon-Vorbereitungsturnier vom 18. bis 24. Juni für das Hauptfeld ausgelost, teilten die Veranstalter am Samstag via Twitter mit.
Sein letztes Match auf der ATP-Tour hatte der zweifache Olympiasieger Murray am 12. Juli 2017 bei seinem Viertelfinal-Aus in Wimbledon bestritten. Im Januar unterzog sich der ehemalige Weltranglisten-Erste einer Hüftoperation. Murray ist seit 2005 Profi und hat in seiner Karriere bereits 45 Turniersiege gefeiert. Das Grand-Slam-Turnier in Wimbledon beginnt am 2. Juli. (pre/sda)