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Wir haben für Sie einige faszinierende Farbgeschichten gesammelt. Welches Geheimnis versteckt sich hinter Ihrer Lieblingsfarbe?
ROT
Rot drosselt den Appetit. Versuche zeigen, dass zum Beispiel in Krankenhäusern aus roten Tellern und bei roten Tabletts weniger gegessen wurde als bei anderen Farben.
Männer und Frauen sehen Rot anders. Dank einem speziellen Gen gibt es Frauen, die ein grösseres Spektrum der Farbe Rot wahrnehmen können. Hummer werden erst beim Kochen rot. Ihre natürliche Farbe variiert zwischen einem kräftigen Blau und dunklen Violetttönen. Der Panzer der Tiere setzt sich aus unterschiedlichen Farbpigmenten zusammen. Wird ein Hummer gekocht, werden diese zerstört. Nur das feuerrote Astaxanthin bleibt erhalten und gibt dem Panzer seine neue Farbe.
Rot ist eine der Hauptfarben der BEKB. 1991 wurde die Kantonalbank von Bern mit der Hypothekarkasse des Kantons Bern zusammengeschlossen. Zwei Berner Gestalter schufen die neue Corporate Identity und das neue Logo in den Kantonsfarben Rot und Schwarz, das die Verbundenheit mit Bern und zugleich die Mitwirkung der Berner Kantonalbank im Verbund der Schweizerischen Kantonalbanken unterstreicht. Die Kurzform BEKB | BCBE wurde übrigens erst 1996 eingeführt.
GELB
Gelb macht hungrig. Es ist erwiesen, dass die Nuancen dieser Farbe den Appetit anregen. Deshalb verwenden viele Fast-Food-Restaurants in ihren Logos die Farbe Gelb.
GRÜN
Es gibt keine grünen Säugetiere. Während die Farbe Grün bei Vögeln, Insekten und Reptilien weitverbreitet ist, sucht man sie bei Säugern vergebens. Nur das Fell von Faultieren schimmert grün: Auf ihrem Fell wachsen Algen.
Das menschliche Auge erkennt Grün am besten. Es nimmt in diesem Farbbereich die meisten Nuancen wahr. Deshalb wird Grün zum Beispiel bei Nachtsichtgeräten verwendet.
LILA
Lila war lange die kostbarste Farbe der Welt. Die aufwendige Herstellung des Farbstoffes aus Purpurschnecken führte dazu, dass sich nur die Oberschicht Kleidung in Lila, Purpur und Violett leisten konnte.
ORANGE
Kakao schmeckt in orangefarbenen Bechern am besten. Studien zeigen, dass die Farbe des Geschirrs den Geschmack beeinflusst.
Karotten waren nicht immer orange. Darauf deutet unter anderem die Wortherkunft hin. Der Name leitet sich von «Carota» ab. Das bedeutet in der deutschen Sprache «verbrannt»: In der Antike war das Wurzelgemüse purpurfarben.
ROSA
Rosa beruhigt. Es kommt zum Beispiel in Ausnüchterungszellen zum Einsatz. Das sogenannte Baker-Miller-Pink wirkt muskelentspannend und baut Aggressionen ab. Doch Vorsicht! Wird man der Farbe zu lange ausgesetzt, kehren die Effekte um.
SCHWARZ
Schwarze Trikots sind im Sport ein Risiko. Es ist statistisch erwiesen: Im Zweifelsfall entscheiden Schiedsrichter eher gegen Teams in schwarzer Kleidung.
WEISS
Segelflugzeuge sind fast immer weiss. Durch den hellen Anstrich wird verhindert, dass die Sonne den Glasfaserkunststoff aufweicht.
BLAU
Menschen mit blauen Augen sterben langsam aus. Vor ca. 10 000 Jahren mutierte am Schwarzen Meer ein Gen: Blauäugige Kinder wurden geboren. Da es damals üblich war, innerhalb derselben Ethnie zu heiraten, verbreitete sich die helle Augenfarbe rasch. In der heutigen Zeit der Globalisierung vermischen sich die Genpools immer mehr. Die dominante braune Augenfarbe wird vererbt. Die Gruppe der blauäugigen Menschen wird immer kleiner.
Das Facebook-Logo ist blau, weil Mark Zuckerberg an einer Rotgrünschwäche leidet. Menschen mit diesem Handicap erkennen die Farbe Blau am deutlichsten. In der Schweiz leidet fast jeder zehnte Mann an derselben Sehschwäche wie Zuckerberg. Frauen sind davon seltener betroffen.
Die Welt liebt Blau. Vierzig Prozent der Menschheit geben Blau als ihre Lieblingsfarbe an. An zweiter und dritter Stelle folgen Grün und Violett. Kraken haben blaues Blut. Anstelle des Hämoglobins, welches das menschliche Blut rot färbt, enthält das Blut der Kopffüssler das Pigment Hämozyanin.
BUNT
In der Berner Altstadt sind die Strassenschilder bunt. Die circa 360 weissen, schwarzen, grünen, roten und gelben Emailschilder sind – wenn man der Legende Glauben schenkt – ein Überbleibsel des Einmarschs der Truppen Napoleons. 1798 war die heutige Altstadt kaum beschildert. Angeblich wurden die farbigen Schilder von den fremden Soldaten angebracht: Mit ihrer Hilfe fanden sie nach dem Trinkgelage den Weg in ihr Nachtquartier.
Text: Florian Kurz / Barbara Zesiger
BEKB – Ort der Begegnung
Bewusster Einsatz von Farben in den Filialen
Im Mai 2019 eröffnete mit dem Begegnungszentrum Interlaken der erste BEKB-Standort mit dem neuen Betriebskonzept. Unsere Kundinnen und Kunden sollen sich auf Anhieb wohlfühlen. Ganz nach dem Motto: «Bei meiner Bank zu Hause.» Ende März 2021 erstrahlen bereits 15 Filialen im neuen Kleid.
Seit den 1990er-Jahren erwartete die Bankkundinnen und -kunden in den eingerichteten BEKB-Filialen eine funktionale, zeitlos anmutende Schalterhallenatmosphäre. Die strahlend weissen Wände standen in Kontrast zu den dunklen Böden und den modularen USM-Möbeln in einheitlichem Schwarz.
Heute ist vieles anders: Die Möbel und Böden sind hell und in Naturtönen gehalten, die Wände in erdigen und warmen Farben. Das neue Einrichtungskonzept der BEKB soll frisch, aber dennoch nicht ausgefallen wirken. Zu den warmen und leicht aufgehellten Holztönen wurden drei Grautöne als Standardfarben gewählt. Diese unterscheiden sich in ihrem Gehalt der Farbe Rot – unserer Hausfarbe. Die Polsterbezüge sind in Grau sowie Aubergine gehalten und schaffen eine wohnliche Atmosphäre. Farben werden dezent, aber bewusst eingesetzt. Mit dem Einsatz von dunklen Hintergründen oder Holz rücken unsere Finanzcoaches und die neuen Elemente wie der Marktplatz oder die Digital Bar auch farblich in den Vordergrund.
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