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Detroit-Coach Mike Babcock mochte nach der deutlichen Auftaktniederlage gar nicht nach Ausreden suchen. «St. Louis war von Anfang bis zum Ende schlicht besser als wir», sagte Babcock nach der 0:6-Abfuhr. «Wir schenkten ihnen gleich vier Tore mit grossen Fehlern.» Erstmals seit 1955 blieb Detroit in einem Auftaktspiel ohne Tor.
«Das hatten wir uns anders vorgestellt»
Brunner durfte wie erwartet in der ersten Linie mit den Superstars Henrik Zetterberg und Pawel Datsjuk ran und spielte auch im Powerplay. Immerhin gingen 3 der nur 14 Schüsse der Red Wings aufs Konto des Schweizers. Zetterberg zeigte sich enttäuscht nach der Partie: «Das war nicht der Start, den wir uns vorgestellt hatten.»
Diaz mit Skorerpunkt
Besser starteten Jonas Hiller und Luca Sbisa in die Saison. Mit den Anaheim Ducks siegten die beiden Schweizer gegen die Vancouver Canucks mit 7:3. Für den ersten Skorerpunkt eines Schweizers in der neuen Saison sorgte Rafael Diaz. Bei der 1:2-Niederlage seiner Montreal Canadiens gegen die Toronto Maple Leafs gab Diaz im Powerplay den entscheidenden Pass zum einzigen Canadiens-Tor.
Einen schwachen Start in die neue Saison erlebte Titelverteidiger Los Angeles. Die Kings unterlagen zuhause den Chicago Blackhawks mit 2:5. Patrick Kane, während des Lockouts beim EHC Biel tätig, steuerte ein Tor und einen Assist zum Sieg der Blackhawks bei.