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Zum Erwerb von Wohneigentum benötigen Sie in der Regel eigene finanzielle Mittel im Umfang von 20% des Kaufpreises. Als Ergänzung zu Ihren finanziellen Mitteln können auch Ihre Vorsorgegelder der privaten (Säule 3a) und der beruflichen (2. Säule) Vorsorge verwendet werden. Mindestens 10% des Kaufpreises müssen aber aus Ihren übrigen flüssigen Mitteln stammen.
Dabei kann das Kapital auf zwei verschiedene Arten eingesetzt werden:
Vorbezug von Kapital
Sie können Ihr Kapital, das Sie bisher einbezahlt haben, zum Erwerb von selbst genutztem Wohneigentum beziehen.
Verpfänden von Kapital
Sie können Ihr Kapital als Sicherheit, zugunsten eines Darlehensgebers (zum Beispiel unserer Bank) verpfänden.
Finanzierung mit Kapital aus der Säule 3a
Nutzen Sie ein Vorsorgekonto der Säule 3a (PRIVOR Vorsorgekonto), um Kapital für Ihr Wohneigentum anzusparen. Sie können dieses wie folgt verwenden:
- Sie beziehen Vorsorgekapital aus Ihrer Säule 3a und verwenden dieses als Eigenkapital.
- Sie verpfänden Vorsorgekapital aus Ihrer Säule 3a zu Gunsten Ihres Darlehensgebers.
Finanzierung mit Kapital aus der 2. Säule (Pensionskasse)
Zur Finanzierung von selbstbewohntem Wohneigentum kann angespartes Kapital aus der 2. Säule entnommen werden:
- Sie beziehen Kapital aus Ihrer 2. Säule und verwenden dieses als Eigenkapital.
- Sie verpfänden Kapital aus Ihrer 2. Säule zu Gunsten Ihres Darlehensgebers.