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Die Demokratische Republik Kongo ist reich an natürlichen Ressourcen. Dennoch ist die Armut in der Bevölkerung sehr gross. Zudem ist die gesellschaftliche und politische Situation wegen schlechter staatlicher Führung und Kriegen sehr instabil. Die Kriminalitätsrate ist hoch und Gewalt gegen Frauen weit verbreitet. Auch Landkonflikte führen immer wieder zu Gewalt und ethnischen Spannungen. HEKS leistet einen Beitrag zur Prävention und Lösung von Konflikten und unterstützt Bauernfamilien bei der Sicherung ihres Rechts auf eigenes Land sowie bei der Steigerung der landwirtschaftlichen Produktion.
Seit mehr als 20 Jahren tobt in der Demokratischen Republik Kongo ein bewaffneter Konflikt. Die schlechte Sicherheitslage führte zu einer schweren und langanhaltenden humanitären Krise. Infolge von Vertreibungen und Zerstörung von Eigentum und Infrastruktur lebt die Mehrheit der 89 Millionen KongolesInnen unter prekärsten Bedingungen. Die Fluchtbewegungen und Gewalt haben auch soziale Netzwerke zerstört. HEKS leistet in der besonders betroffenen Provinz Nord-Kivu Nothilfe.
Fakten
Armut und kriegerische Konflikte prägen noch immer den Ost-Kongo. 2020 unterstützte HEKS rund 600'000 stark betroffene Menschen in abgelegenen Gebieten mit Landwirtschaftsgeräten, Saatgut und Cash-Programmen sowie mit dem Bau von sanitären Anlagen. Zudem sicherte HEKS zusammen mit 800 BewohnerInnen 209 Hektaren Land, bot für 9'500 Menschen Weiterbildungen zum Thema Landrechte an und förderte die agro-ökologische Produktion sowie den Marktzugang für 3’260 Bauernfamilien.