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Die Betreibergesellschaft des Eurotunnels zwischen Frankreich und England hat ihre Gefahrgutvorschriften aktualisiert. Die „Richtlinie für den Transport von Gefahrgut im Eurotunnel 2017“ enthält in deutscher Sprache alle Regelungen, die über die ADR-Vorschriften hinausgehen. Sie ist gegliedert nach den Gefahrklassen 1 bis 9 und berücksichtigt die spezifischen Sicherheitseigenschaften der Infrastruktur des Kanaltunnels.
Grundsätzlich dürfen gefährliche Güter, die nicht in der Richtlinie genannt sind, nicht mit Eurotunnel Fracht befördert werden. Dazu gehören etwa alle Stoffe der Klassen 4.2, 4.3 und 5.2. Eine Ausnahme bilden Güter mit UN-Nummern, die nicht den Vorschriften des ADR unterliegen. Dies betrifft unter anderem Stroh (UN1327) und Trockeneis (UN1845), Güter, die in begrenzten oder freigestellten Mengen gemäß ADR Kapitel 3.4 und 3.5 verpackt sind sowie Güter, die unter einer Sonderbestimmung wie etwa SP188 transportiert werden.
Änderungen gibt es beispielsweise bei
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Solange noch nicht entschieden ist, ob und wann die Vereinigten Staaten ihre Gefahrgutvorschriften (Hazardous Materials Regulations HMR) an die Versionen 2017-2018 der ICAO-T.I. und des IMDG-Codes anpassen, werden die US-Behörden die Verwendung der neuen Fassungen dieser Regelwerke tolerieren. Dies geht aus einer Mitteilung der zuständigen Pipeline and Hazardous Materials Safety Administration PHMSA im Department of Transportation hervor.
Die Behörde gestattet mit ihrem Schreiben ausdrücklich die Nutzung sowohl der Fassungen 2015-2016 als auch der aktuellen Versionen für Transporte per Flugzeug oder Seeschiff von, nach und in den USA. Diese Anweisung gilt solange, bis sie widerrufen oder geändert wird. (gg/gh)
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