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Anne Bäbi und Hansli Jowäger, Besitzer eines stattlichen Hofes im Emmental, haben einen einzigen, umsorgten Sohn, Jakobli. Aus Übervorsicht hatten Anne Bäbi und Hansli ihn nicht impfen lassen. Jakobli bekam auch prompt die Pocken. Zwar kam der Knabe mit dem Leben davon, aber er blieb gezeichnet.
Anne Bäbi und dessen Magd Mädi hatten mehr vertraut auf eigene Eingebungen und Mittel, die Quacksalber ihnen verschrieben, als auf die Ratschläge des Arztes. Noch heute ist der mittlerweile zum jungen Mann Herangewachsene kränklich, und Anne Bäbi sucht nach Mitteln und Wegen, wie es ihm wieder zu voller Kraft verhelfen könnte.
Schliesslich verfällt es auf die Idee, Jakobli eine Frau zu suchen. Als Kandidatin wird ihr Lisi empfohlen, die währschafte älteste Bauerntochter vom Ziberlihoger. Die beiden Familien kommen überein, die Heiratsabsicht von Jakobli und Lisi in einem Ehevertrag festzuhalten. Diesen soll Jakobli auf den Ziberlihoger bringen. Jakobli bekommt die Reise auf den Ziberlihoger schlecht. Alles Doktern hilft nichts.
Als letzten Ausweg schickt Anne Bäbi zu einer Wahrsagerin. Diese liest aus den Karten, Jakobli habe sich in ein anderes Mädchen verliebt. Anne Bäbi begreift, dass es die Heirat mit Lisi nicht erzwingen kann, und Hansli unternimmt im Stillen die nötigen Schritte, um einem glücklichen Ausweg den Weg zu bahnen.