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Die Weltstillwoche fördert das natürliche Stillen. Mütter sollten ihre Säuglinge idealerweise während der ersten sechs Lebensmonaten stillen. Oft endet es aber schon früher. Die Stillwoche findet dieses Jahr vom 3.-7. August statt und beinhaltet zahlreiche Veranstaltungen und Konferenzen mit dem Ziel, die Öffentlichkeit für dieses Thema zu sensibilisieren.
Stillen verbessert die Gesundheit von Müttern und Säuglingen. Denn ausschliessliches und natürliches Stillen liefert wichtige Nährstoffe, schützt vor tödlichen Krankheiten wie Lungenentzündung und fördert Wachstum und Entwicklung von Säuglingen. Um das natürliche Stillen zu fördern, haben die «World Alliance for Breastfeeding» (WABA), die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und UNICEF die Initiative zur Weltstillwoche ins Leben gerufen, die dieses Jahr vom 3.-7. August stattfindet.
Anlässlich der Stillwoche drehen sich zahlreiche Veranstaltungen und Konferenzen nebst dem Themenschwerpunkt Stillen auch um die Kinderbetreuung während der ersten Lebensmonaten. Dazu gehört etwa die Einführung eines bezahlten Mutterschaftsurlaubs von mindestens 18 Wochen und ein vergüteter Vaterschaftsurlaub, um die gemeinsame Verantwortung für die Kinderbetreuung zu fördern. Weiter sollen Unternehmen einen sicheren, privaten und hygienischen Ort am Arbeitsplatz schaffen, um das Stillen nach der Rückkehr an den Arbeitsplatz zu unterstützen.
Vermehrtes Stillen rettet nicht nur das Leben von Kindern unter sechs Monaten, sondern senkt auch das Riskio von Müttern, an Brustkrebs, Eierstockkrebs, Typ-2-Diabetes und Herzerkrankungen zu leiden. Schätzungen zufolge könnten durch vermehrtes Stillen jedes Jahr 20.000 Todesfälle von Müttern durch Brustkrebs vermieden werden. Die Weltgesundheitsversammlung (WHA) hat sich zum Ziel gesetzt, die weltweite Stillrate bis 2025 auf mindestens 50 Prozent zu erhöhen. Heute werden weltweit etwas mehr als 40 Prozent der Kinder unter sechs Monaten gestillt.
Auch UNICEF Schweiz und Liechtenstein steht im Rahmen der Weltstillwoche für die Verbreitung der Stillkultur und die Sicherstellung einer ausreichenden Ernährung aller Kinder.
Mehr Informationen zur Stillwoche gibt es hier.
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