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In der vorliegenden Studie wird das „Universitätsspital Bern“ verglichen mit einem hypothetischen „Kantonsspital Bern“, mit eingeschränkter Breite der Behandlungen und ohne den Bereich Lehre und Forschung. Die Studie untersucht den Unterschied zwischen der medizinischen Versorgung der Bevölkerung durch ein hypothetisches grosses „Kantonsspital Bern“, vergleichbar beispielsweise mit den Kantonsspitälern Aarau, Luzern oder St. Gallen, auf der einen Seite und mit dem Status Quo des Inselspitals auf der anderen Seite, bei dem der Kanton Bern ein Universitätsspital samt den entsprechenden Leistungen seitens medizinischer Fakultät betreibt.
Das Inselspital erzielt im Verhältnis zur Gesamtwirtschaft sehr hohe Gesamteinkommenseffekte und schafft damit direkt und indirekt sehr viele Arbeitsstellen. Mit dem errechneten Delta des Staatsbeitrags im Vergleich zwischen dem Referenzzustand „Kantonsspital Bern“ und dem Status Quo „Universitätsspital Bern“ werden gemäss Modellrechnungen über 3000 Vollzeitstellen geschaffen.