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Der US-Amerikaner McLain Ward hat den mit einer Million Euro dotierten Rolex Grand Slam Grand Prix in ’s-Hertogenbosch (NED) gewonnen. Im Sattel von HH Azur verwies er mit 0/37.86 im Stechen Julien Epaillard (FRA) mit Donatello d’Auge (0/38.06) und Henrik von Eckermann (SWE) mit King Edward (0/38.52) auf die weiteren Podestplätze. Steve Guerdat (0/38.53) verpasste das Podest nur knapp und wurde Vierter direkt vor Teamkollege Martin Fuchs (0/38.79).
Nebst dem Siegpreisgeld von 330’000 Euro konnte McLain Ward zudem den Bonus von 500'000 Euro für zwei aufeinanderfolgende GP-Siege einstreichen. Dies gelang vor ihm erst einem Reiter, nämlich Scott Brash (GBR) in den Jahren 2014 und 2015. Ward hat nun die Chance in Aachen bei einem neuerlichen Sieg zusätzlich eine Million Euro zu gewinnen für drei Siege in Serie.
Der Weg zum Sieg für Ward war anspruchsvoll. 36 Reiter versuchten den Aufstieg in die Barrage, die dann deren 16 erreichten. Mit dabei auch Martin Fuchs mit Leone Jei (Besitzer: Adolfo Juri) und Steve Guerdat mit Dynamix de Belheme (Sabina Cartossi/Gianluca Agustoni). Eröffnet wurde die Entscheidung von der Weltnummer 1 Henrik von Eckermann, der mit seinem Ergebnis den Tarif für die nachfolgenden Paare durchgab. Epaillard, bekannt für seine schnelle Barragerunden, schlug ihn aber bereits. Fuchs begann stark, doch die erste Wendung glückte nicht ganz optimal; der Zürcher schnupperte an der Bestzeit, verpasste diese aber (Schlussrang 5). Nach ihm folgte McLain Ward, der mit einem unglaublichen Ritt die Spitze übernahm. Noch folgten aber ein Dutzend Paare. Auch Steve Guerdat versuchte es. Er ritt stark, musste sich aber auch knapp geschlagen geben (Schlussrang 4).
Der Puls von Ward stieg nur noch einmal ganz kräftig, nämlich beim zweitletzten Starter Simon Delestre (FRA) mit Cayman Jully Jumper. Er war sowohl bei der ersten wie auch bei der zweiten Zwischenzeit vor Ward und auf der Schlusslinie sah alles nach einem Sieg aus, doch dann erwischte es ihn am letzten Sprung – die Zeit hätte gereicht. Damit war der Sieg und der Bonus für den US-Amerikaner im Trockenen.
Die ersten Jahre des letzten Jahrhunderts, bis zum Ersten Weltkrieg (1914 bis 1918), sahen auf Europas Turnierplätzen ein buntes Teilnehmerfeld. Da waren die Kavallerie- und Artillerieoffiziere, die...[weiter...]
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