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Die Kinesiologie ist eine Behandlungsmethode der alternativen Medizin. Damit behandelt man den psychischen Stress auch bei Kindern, der etwa durch den Leistungsdruck in der Schule sowie durch andere, persönliche Probleme ausgelöst wird. Durch den Stress können sich Blockaden beim Lernen entwickeln, die den Leistungsdruck weiter verstärken, wenn das Kind an den schulischen Herausforderungen scheitert. Das kann eine Spirale an Frust und Misserfolgen nach sich ziehen. Der Druck kann sich negativ auf die gesamte persönliche Entwicklung des Kindes auswirken und es daran hindern, zu einem glücklichen Menschen heranzuwachsen. Die Kinesiologie behandelt ebenfalls die seelischen Belastungen, die durch Probleme im familiären oder sozialen Umfeld entstehen können. Die Folgen können vielfältig sein:
Die Kinesiologie zielt darauf ab, das Wohlergehen des Kindes zu fördern und damit den stressbedingten Knoten in der Psyche zu lösen. Das Wort setzt sich aus den griechischen Wörtern für „Bewegung“ und „Lehre“ zusammen. Generell ist die Kinesiologie in den Bereich der Körpertherapie zu verordnen. Der Begründer dieser alternativmedizinischen Lehre ist der Amerikaner George Joseph Goodheart.
Manchmal versteht das Kind den Lernstoff einfach nicht. Es kann aber auch eine Blockade dahinter stecken, wenn das Kind beim Lernen nicht vorwärts kommt. Um solche Blockaden zu erkennen, solltest du das Kind beim Lernen unterstützen und es weiter üben lassen. Sollte sich überhaupt kein Erfolg einstellen, dann könnte möglicherweise eine Blockade dahinterstecken. Lernblockaden lassen sich mit weiteren Übungen und Lernen nicht beheben. Ihre Ursache kann der Stress der bisherigen negativen Erfahrungen sein. Der Stress schaltet bestimmte Areale im Gehirn ab, die linke und die rechte Gehirnhälfte kommunizieren miteinander nur noch erschwert. Dann kann sich das Kind noch so sehr anstrengen: Das Lernen, Üben und Konzentrieren wird zu einer Qual, die durch die weitere Misserfolge noch verstärkt wird.
Die Kinesiologie hilft dem Kind, positive Erfahrungen zu machen. Dein Kind kann durch Übungen sein Selbstbewusstsein sowie seine psychischen Ressourcen aktivieren. Er oder sie realisieren, dass man sie liebt, und sie machen positive Erfahrungen. Verschiedene Methoden helfen dem Kind dabei, stressbedingte Ängste zu überwinden und einen positiven Bezug zu sich selbst aufzubauen. Die Ursachen für den Stress lassen sich mit den Übungen nicht immer beseitigen, doch kann das Kind dadurch lernen, besser mit ihnen umzugehen. Im besten Fall gewinnt es wieder Lebensfreude und Mut zurück. Zunächst beginnen die Sitzungen mit einem umfassenden Gespräch. Der Physiotherapeut fragt nach den Beschwerden und Problemen des Kindes. Anschliessend geht es an die Übungen, bei der die Bewegung eine wichtige Rolle spielt.
Um Blockaden und Ängste zu lösen, setzt die Kinesiologie verstärkt auf Bewegung und ein gesundes Körperbewusstsein. Nach dem Gespräch kommen die Muskeltests. Dafür übt der Therapeut sanft Druck auf die Muskeln des Kindes auf. Ein Symptom von Stress ist, dass Muskeln, die nach unten gedrückt werden, sich problemlos bewegen lassen. Sie befinden sich in einem Ungleichgewicht und verhalten sich anders als „stressfreie“ Muskeln. Dabei sei gesagt, dass es sich um einen sehr sanften Druck handelt. Das Kind soll sich bei der Therapie wohlfühlen und auch Spass haben. Anschliessend bringt der Therapeut die Muskeln wieder in die Balance.
Sollte der Therapeut ein Ungleichgewicht bei den Muskeln bemerken, dann wendet er verschiedene Methoden an, um die Balance wiederherzustellen. Infrage kommen etwa die Akupressur oder das Meridianstreichen. In ihren Ursprüngen setzte die Kinesiologie verstärkt auf die Traditionelle Chinesische Medizin. Das Meridianstreichen basiert auf den „Meridianen“, den Energieleitbahnen im Körper. Andere Behandlungsmethoden sind in der Chiropraktik begründet. Gymnastische Übungen finden ebenfalls Verwendung. Welche Therapien der behandelnde Arzt anwendet, hängt letztlich von den Tests und seiner Diagnose ab. Einige Übungen lassen sich auch zuhause durchführen. Dazu gehört das Massieren der Gehirnknöpfe. Die Gehirnknöpfe sind Akupunkturpunkte, die im Zusammenhang mit den Ängsten stehen. Durch ein Massieren dieser Punkte sollen sich die Ängste lösen. Bei den Punkten handelt es sich um kleine Einbuchtungen, die sich etwa zwei Zentimeter rechts und links vom Brustbein befinden. Mit Hand und Zeigefinger berührt das Kind diese Punkte, die andere Hand legt es auf den Bauch. Dann folgt eine leichte Massage der kleinen Einbuchtungen. Nach etwa einer Minute wechselt das Kind die Hände.
Die Übungen lassen sich bereits ab dem Kindergarten durchführen. Wichtig ist, dass sich das Kind bereits artikulieren und erklären kann. Andernfalls ist es nicht möglich, die Ursachen und Probleme der Blockaden beim Gespräch richtig festzustellen. Die Eltern können hierbei helfen. Sie haben einen anderen Blick auf die Probleme der Kinder. Ein gutes Alter, um mit der Kinesiologie zu beginnen, wäre etwa das sechste Lebensjahr. Ab hier ist das Kind in der Lage, sich auf die Übungen zu konzentrieren. Für Kinder unter sechs Jahren gibt es die Möglichkeit, die Eltern als „Surrogat“ zu verwenden. Dabei schaltet man die Eltern als Vermittler zwischen dem Kind und dem Therapeuten.
Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für eine Kinesiologie für Kinder in der Regel nicht. Diese Behandlungsmethode gilt allgemein nicht als medizinisch anerkannt. Dennoch empfehlen Krankenkassen sie häufig als eine Option, um die persönliche Entwicklung des Kindes zu unterstützen und Stress abzubauen. Ärzte, Therapeuten und Heilpraktiker bieten die Kinesiologie für Kinder an. Auf unserer Vergleichswebseite findest du geeignete Kinesiologen in deiner Nähe.
Seit Jahrhunderten schon hat die Komplementärmedizin, andernorts auch als Alternativmedizin bekannt, ihren festen Platz in der schweizerischen Medizingeschichte: Die Heilkräfte der Natur erkundete der Arzt Paracelsus bereits in der Renaissance, die erste anthroposophische Klinik öffnete auf Schweizer Boden ihre Pforten. Seit 2012 sind einige Verfahren der Komplementärmedizin auch im Rahmen der Grundversicherung vorgesehen: Die Kasse zahlt eine Reihe von Methoden, die aus diesem Bereich kommen. Doch was genau ist Komplementärmedizin und wie wird man Therapeut für diese Methoden? Wir haben uns die wichtigsten Fragen rund um den Komplementärtherapeuten und seine Ausbildung angesehen.
Hast schon einmal von Spagyrik gehört? Auch wenn du ein gesundheitsbewusster Mensch bist und verschiedene komplementärmedizinische Heilverfahren kennst, begegnest du diesem Begriff hier vielleicht zum ersten Mal. Die Spagyrik geht aber auf eine sehr alte Tradition zurück. Allein schon aus diesem Grund lohnt es, sich damit näher zu befassen.
Pathologie – was ist das eigentlich? Was machen Pathologen und was bedeutet der Begriff? Die Pathologie beschäftigt sich mit der Entstehung, den Ursachen und dem Verlauf von Krankheiten – sowie den hierfür oft durchgeführten Gewebeuntersuchungen. Das heisst, die Pathologie ist vor allem ein Teilbereich der Medizin, der zur Erklärung und Abklärung von Erkrankungen wichtig ist. Auch die Obduktion einer Leiche wird von einem Pathologen vorgenommen, der nach den natürlichen Todesursachen sucht. Diese Aufgabe ist nicht zu verwechseln mit der Tätigkeit eines Rechtsmediziners. Pathologen sind somit spezialisierte Fachärzte.
Du leidest an Gelenkschmerzen, Arthrose oder ähnlichen Erkrankungen? Dann hast du sicher schon einmal von der positiven Wirkung der Teufelskralle gehört. Möchtest du auf schulmedizinische Präparate weitestgehend verzichten und stattdessen auf pflanzliche Produkte setzen, sind Mittel mit dem Wirkstoff der Teufelskralle sehr zu empfehlen. Natürlich sind diese Präparate nicht so effektiv wie die vom Arzt verschriebenen Medikamente. Für die dauerhafte Einnahme ist der Wirkstoff der Teufelskralle aber durchaus geeignet, denn Nebenwirkungen musst du keine befürchten.
Die Diskussion um Phytoöstrogene hat vor allem mit dem steigenden Verzehr von Sojabohnen Fahrt aufgenommen, obwohl die Pflanzenstoffe mit der hormonähnlichen Wirkung schon seit Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts bekannt sind. Wie förderlich oder schädlich die Phytohormone sind, nährt bis heute viele kritische Debatten, was wohl auch an der unterschiedlichen Wirkung der Stoffe liegt. Vom uneingeschränkten Glauben an die Heilkraft der Phytoöstrogene bis hin zur dramatischen Warnungen vor möglichen Gesundheitsschäden sind alle Meinungen vertreten. Wo sich die Phytoöstrogene auf der Skala von Heilsbringer bis Teufelszeug befinden, lässt sich dabei recht einfach anhand der wissenschaftlichen Fakten einordnen.
Rooibostee, in der Fachsprache Aspalathus linearis genannt, ist beliebt: Die Teesorte gilt als aromatisch, ist von Natur aus etwas süss im Geschmack und wunderbar mit einem Schuss Milch kombinierbar. Eine Besonderheit des Tees liegt in der regionalen Einzigartigkeit und Herkunft, denn die echte Rotbuschpflanze existiert lediglich in Südafrika. Bei der Buschpflanze handelt es sich jedoch nicht um eine klassische Teepflanze, sondern um eine zu den Hülsenfrüchten zählende Pflanzenart. Wie Rooibostee sich auf den Körper auswirkt und was er für deine Gesundheit tut, erfährst du hier.