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In der Stadt Rikuzen-Takata entsteht eine erhöhte Fläche für Wohnungen und Geschäfte. Seit Ende Januar läuft die Bauarbeit im Bezirk Shimowano auf Hochtouren. Hier wird einen Erdsockel von drei bis sechs Meter geschafft. Auf der Meeresseite, die leicht absteigt, muss die Erde zehn bis zwölf Meter hoch aufgeschüttet werden.
Die Bewohner haben im Mai eine Gelegenheit erhalten, mit eigenen Augen die Höhe des zukünftigen neuen Stadtteils zu prüfen. Die Lokalzeitung Tohkai-Shimpo stellte die Stimme der Bewohner vor: „Ich kann mir es noch nicht richtig vorstellen, wie hier am Schluss aussehen würde. Aber ich habe nicht das Gefühl, dass es sicher geworden ist, wenn wieder ein Tsunami heimsuchen würde.“
In diesem Bezirk werden 120 Stadtwohnungen gebaut, welche für die Betroffenen, die durch Tsunami vom 11. März 2011 den Wohnsitz verloren haben, gedacht sind.
Das Grundstück der Stadt Rikuzen-Takata wird höher, Foto: Keiichi Usui
Der Bau der Gebäude wird im August beginnen und im September 2014 fertig sein. Das Erdgeschoss des Gebäudes, das vier bis sechs Stockwerke haben soll, ist nicht zum Wohnen sondern für Geschäfte und Wohlfahrtseinrichtungen bestimmt. Im obersten Stockwerk wird ein Treffpunkt eingerichtet, welcher bei einem Katastrophenfall als Evakuierungsort benutzt werden soll. Auch eine Notstromversorgung ist im Plan, ca.100 Personen sollen im Haus drei Tage lang überleben können.