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Quelle: imago/UPI Photo
Seine Republikaner haben die Mehrheit im Repräsentantenhaus verloren, Donald Trump feiert das Ergebnis trotzdem und freut sich, zur Arbeit zurückzukehren.
Nein, er hat die Sprache nicht verloren. Donald Trump (72) wäre nicht Donald Trump, wenn er die republikanische Niederlage bei den Midterm-Wahlen für das Repräsentantenhaus eingestehen würde. Als sich in der Wahlnacht die demokratische Mehrheit im Abgeordneten-Parlament und der republikanische Erfolg im US-Senat abzeichneten, twitterte der US-Präsident grossspurig: „Grossartiger Erfolg heute Abend. Danke an alle!“
Tremendous success tonight. Thank you to all!
— Donald J. Trump (@realDonaldTrump) November 7, 2018
Trump hatte sich mit der First Lady Melania (48) und seiner Familie in den „Sitroom“ des Weissen Hauses zurückgezogen, um gemeinsam mit Freunden die Ergebnisse der Kongresswahlen im Fernsehen zu verfolgen. Es zeichnete sich bald ab, dass der US-Präsident mit einem blauen Auge davonkommen würde. Noch in der Wahlnacht gratulierte er in einem Akt unerwarteter Höflichkeit der demokratischen Fraktionschefin Nancy Pelosi (78) telefonisch zu ihrem Wahlsieg im Repräsentantenhaus.
„Grosser Sieg“
Wenige Stunden später twitterte Trump nach kurzer Bettruhe: Er habe „sehr viele Gratulationen von vielen Menschen für den grossen Sieg“ erhalten, auch von „ausländischen Nationen (Freunde)“, die auf Handelsverträge mit den USA hofften. Jetzt könne er „zur Arbeit zurückkehren und Dinge hinbekommen“.
Received so many Congratulations from so many on our Big Victory last night, including from foreign nations (friends) that were waiting me out, and hoping, on Trade Deals. Now we can all get back to work and get things done!
— Donald J. Trump (@realDonaldTrump) November 7, 2018
Dagegen hatte sich einen Tag vor der Wahl ein ungewöhnlich stiller und selbstkritischer Donald Trump zu Wort gemeldet. Auf die Frage, ob es etwas gebe, was er in seiner Amtszeit bereue, antwortete er der Sinclair-Sendergruppe: „Ich hätte gerne einen viel sanfteren Umgangston. Ich habe das Gefühl, dass ich bis zu einem gewissen Grad keine Wahl habe. Aber vielleicht habe ich die.“