Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/161984

<h2>SubmittedText<h2><p>Die Frankenstärke zeigt einmal mehr, dass die Schweizer Wirtschaft, insbesondere die Exportindustrie, noch produktiver und innovativer werden muss. Anstrengungen in den Bereichen Bildung, Forschung und Innovation (BFI) sind dafür notwendig. Die KTI als wirksames Innovationsförderungsinstrument des Bundes hat 2011 schon einmal bewiesen, dass sie in wirtschaftlich schwierigen Zeiten hilfreich sein kann.</p><p>Teilt der Bundesrat die Auffassung, dass dem BFI-Bereich im Moment eine besondere Rolle zukommt?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat teilt die Ansicht, dass dem BFI-Bereich in der Schweiz in der aktuellen Situation, aber auch grundsätzlich eine zentrale Rolle zukommt. Mittels Bildung, Forschung und Innovation werden wichtige Voraussetzungen für eine innovative und produktive Schweizer Wirtschaft geschaffen. Entsprechend bejaht der Bundesrat die Frage und wird diese Bereiche auch in der kommenden BFI-Periode trotz Spardruck prioritär behandeln.</p><p>Bei Forschung und Innovation ist die Schweiz traditionell stark. Dabei nehmen die privaten Akteure mit mehr als 70 Prozent aller Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen die wichtigste Rolle ein. Die KTI ergänzt die privaten Aufwendungen, was gerade für KMU von grosser Bedeutung ist. Diese Bedeutung nimmt in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, in denen Unternehmen die Mittel für Investitionen in die Entwicklung neuer Produkte fehlen, noch zu. In diesem Sinne teilt der Bundesrat auch die Auffassung, dass die sogenannten Frankenmassnahmen 2011 der KTI wirksam waren. Die Reform der KTI sowie der Mittelanstieg in der laufenden BFI-Periode zeigen die Bedeutung, die der Bundesrat der KTI beimisst.</p>