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Rassige Melodien mit einer Prise Spiritualität
Der Musikverein Zürich-Höngg freut sich, seine Fans am 23. März im Toni-Areal an der Zürcher Hochschule der Künste zu begrüssen.
13. März 2024 — Eingesandter Artikel
Das diesjährige Konzertprogramm der «Hönggermusik» setzt sich mit den spirituellen Hintergründen musikalischer Werke auseinander. So steht die Konzertouvertüre «Where Eagles Soar» von Steven Reineke als Sinnbild dafür, welch mentale Kraft es in einem Menschen auslösen kann, wenn er sich seines einzigartigen Potenzials bewusst wird.
Es folgt der ruhige «Canterbury Choral» von Jan Van der Roost, den er anlässlich eines Besuchs der berühmten englischen Kathedrale komponierte und der dem Blasorchester orgelartige Töne entlockt. Nach dem Konzertmarsch aus der Filmmusik «1941» des legendären Filmmusikkomponisten John Williams folgt das Werk «Give Us This Day» von David Maslanka: eine buddhistische Inspiration, in der vertonte Elemente des Vaterunser-Gebets eingeflochten sind.
«La Mezquita de Córdoba»
Nach der Pause werden einige Werke mit erkennbar spanischen Melodien gespielt. Auf den Paso Doble «Yukka» von José Rafael Pascual-Vilaplana folgt das Hauptwerk des Abends: «La Mezquita de Córdoba» von einer der raren Blasmusikkomponistinnen Julie Giroux.
Die Komposition erzählt die bewegte Wandlung des andalusischen Bauwerkes von einem römischen Tempel über eine christliche Kirche zu einer Moschee. Zuletzt wurde diese schliesslich wieder geweiht und dient bis heute als Kathedrale.
Abgerundet wird der fulminante Abend mit einem Medley der Filmmusik des bekannten Kinoklassikers «The Mask of Zorro», in dem ein geheimnisvoller maskierter Ritter Rache nehmen will für die Ermordung seiner Frau und die Gefangenschaft seiner Tochter.