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Homöopathische Arzneimittel werden aus folgenden Substanzen hergestellt
Die Ausgangsstoffe werden nach genau vorgeschriebener Herstellungsanweisung verdünnt und bei jedem Verdünnungsschritt potenziert. Die Potenzierung erfolgt durch Schütteln oder Verreiben der Ausgangssubstanz mit der Trägersubstanz (Milchzucker oder Alkohollösung) und dient der Verstärkung und Vertiefung der Arzneiwirkung.
Bei jedem Potenzierungschritt wird die Information des Arzneistoffes verstärkt. Das heisst, je stärker verdünnt und potenziert ein Arzneimittel ist, umso tiefer und intensiver wirkt es.
Die Verdünnung wird in Buchstaben angegeben. D Potenzen sind im Verhältnis 1:10, C Potenzen im Verhältnis 1:100 verdünnt. Ab einem gewissen Verdünnungsgrad sind keine Moleküle des Arzneiwirkstoffes mehr nachweisbar.
Homöopathische Medikamente können als Globuli oder Tropfen verabreicht werden.
Die Wirkung von homöopathischen Arzneimitteln wird nach Anweisung von S. Hahnemann an gesunden Prüfern geprüft.
Die Prüflinge erhalten das zu prüfende Arzneimittel so viele Male, bis sie Krankheits-Symptome entwickeln. Diese Symptome werden von den Prüfern erfasst und ausgewertet.
Nach dem Ähnlichkeitsprinzip, heilt ein Arzneimittel diejenigen Symptome beim Kranken, die auch bei der Arzneimittelprüfung bei Gesunden entstanden sind.