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Ein bebildeter Bericht über dieses erneute von Co$ inszenierte Affentheater ist unter <http://www.xenutv.com/trust/tro.htm>
From: Stacy Brooks <<email-pii>>
Newsgroups: alt.religion.scientology
Subject: Cult v. Minton: TRO Hearing in St. Petersburg
Date: Mon, 15 Nov 1999 19:03:51 -0500
Bob wurde letzten Mittwoch mit einem Temporary Restraining Order belegt, der ihm vorschreibt, nicht näher als 140 m an 18 Gebäude von Scientology in Clearwater, an Mitarbeiter oder Gläubige bei Flag zu treten. (Gerard Renna, DSA Boston, wartete am Mittwochmorgen mit einem Sheriff und einem Gerichtsangestellten an Bobs Gate auf dem Flughafen von Boston. Wie konnte Gerard wissen, welchen Flug Bob nach Tampa nehmen wollte?)
Der TRO wurde ex parte gewährt, das bedeutet, ohne Bobs Anwesenheit. Für heute Mittag wurde im Gericht von St. Petersburg eine von Richter Thomas E. Penick präsidierte Anhörung angesetzt (Montag, 15. November).
Bob wünschte von Denis de Vlaming, ein im Bezirk Pinellas sehr geachteter Anwalt, vertreten zu werden, aber Mr. de Vlaming war auswärts und konnte sich erst am Morgen kurz vor der Anhörung mit Bob treffen. Wir fuhren zum Gerichtsgebäude in St. Pete und trafen ihn für zwanzig Minuten in der Bibliothek, gerade lange genug um uns mit ihm zu verabreden und ihn kurz über die Belästigungen von Bob durch Scientology zu unterrichten, einschliesslich den gegenwärtigen Umständen. Letzte Woche beschlossen wir, für Mr. de Vlaming einen Aufschub zu beantragen um ihm die Möglichkeit zu geben, die Anhörung vorzubereiten, es sollte eine möglichst kurze Frist sein, da Bob den TRO rechtzeitig zur Lisa McPherson Memorial Demonstrationswoche in der ersten Dezemberwoche aufgehoben haben will.
Dann war es Zeit, an der Anhörung teilzunehmen. Wir waren überrascht zu sehen, wie viele Scientologen und Anwälte von Scientology anwesend waren. Zu den Anwälten gehörten Paul Johnson, Lee Fugate und Michael Hertzberg. Richard Howd (der "Antragssteller") und Ben Shaw sassen mit Howds Anwalt Paul Johnson an einem Tisch.
Mike Rinder sass in der ersten Reihe mit Michael Hertzberg, Lee Fugate und einer blonden OSA Vertreterin, einer Frau, die ich bereits bei früheren Anhörungen sah aber deren Name ich nicht kenne. Einer der OSA Handhaber, der bei mehreren Demonstrationen in Clearwater auf Bob angesetzt war, derjenige den wir Spencer nennen, sass in der nächsten Reihe zusammen mit einem langjährigen Mitglied der OSA Rechtsabteilung, deren Vorname Joyce ist, den Nachnamen habe ich jedoch vergessen.
In dieser Reihe sass auch Steve Marlowe. Steve war damals in den frühen 80ern einer von DMs blonden Boys, wurde aber aus dem innersten Kreis hinausgeschmissen und ins RPF geschickt, weil er mit DM unzufrieden war, er war seitdem im Fegefeuer. Das letzte Mal sah ich ihn vor mehreren Monaten in Clearwater. Damals schien er zum RPF-Bauteam für das Gebäude gegenüber dem Ft. Harrison zu gehören. Seine Anwesenheit an der heutigen Anhörung war ein klares Zeichen dafür, dass er im Rang wieder zu steigen begann.
Steves heutiger Auftrag schien zu sein, zu versuchen mich zu introvertieren und zusammenbrechen zu lassen. Jedesmal wenn ich mich ihm zuwendete starrte er mich verächtlich grindend an, was immer sein Erkennungszeichen war seit ich ihn kannte. Ich erzählte Bob, dass Steve mich mit TR 0 Grinsen bearbeitet. Bob versuchte, von berühmten Steve Marlowe Grinden eine Foto zu schiessen, sobald jedoch Steve die Kamera sah, wandte er sich ab.
In der nächsten Reihe sass der grosse, dünne grauhaarige Mann, der zur Scientologenbande gehörte, die Bob und mich letzte Woche belästigte. Er war einer der drei Leute die mich auf Video aufnahmen als ich beim Postamt umzingelt wurde und er war einer der Videofilmer als Bob und ich nach der Sitzung mit dem CPA wegen dem Gebäude zu unseren Wagen im Parkhaus gingen.
Neben ihm sass eine Frau die einmal eine meiner besten Freundinnen war, Rhea Smith. Sie war die Treasury Secretary für OSA US als ich für die 'Freedom' Abteilung arbeitete. Damals im Jahr 1985 ordnete DM die Auflösung der Church of Scientology of California (CSC) an um sicherzustellen, dass Lawrence Wollersheim kein Geld bekommen würde falls er sein summarisches Verfahren gewann. Die beiden einzigen Teile die überiggelassen wurden waren OSA US Treasury und die 'Freedom' Abteilung. Alles andere wurde in eine neue Gesellschaft überführt, die Church of Scientology Western United States (CS WUS).
So blieben Rhea und ich an einem Abend zusammen die ganze Nacht auf um die Büros aus dem Komplex an der N. Catalina über die Strasse zu transportieren. Danach wurde Treasury und Freedom meist in Ruhe gelassen und Rhea und ich verbrachten viel Zeit zusammen. Sie hatte, ich glaube es war 1988, einen schrecklichen Unfall und wurde schwer verletzt. Heute sah ich sie zum ersten Mal wieder auf den Beinen seit ich 1989 wegging. Es tat mir wirklich gut sie zu sehen. Ich sagte "Hallo" zu ihr, aber antwortete mir nicht.
Auf unserer Seite des Gerichtssaals waren Ken Dandar und sein Berater Michael Garko, der ehemalige Detektiv der Polizei von Clearwater Ray Emmons und Duncan (DW) Pierce, er extra anflog um der Anhörung beizuwohnen.
Bob und ich sassen zusammen mit Denis de Vlaming am Tisch der "Angeklagten".
Der Richter kam etwa um 12.15 Uhr heraus und was sehr aufgestellt und freundlich. Scientology hatte einen Fernsehapparat mit Videorekorder bereitgestellt und war offensichtlich bereit, "in den Ring zu treten". Aber Mr. de Vlaming stand auf und bat den Richter um einen Aufschub mit der Begründung, dass er seinen Klienten nur gerade während zwanzig Minuten vor der Anhörung sprechen konnte. Mr. de Vlaming hielt auch fest, dass sein Klient natürlich weiss, dass der TRO in Kraft bleibt. Der Richter meinte, das wäre zu machen solange die Gegenpartei keine Einwände hat.
Paul Johnson stand auf und sagte, ein Aufschub wäre ihm recht, dass aber sein Terminkalender so voll sei, dass er nicht in der Lage sei, eine Neuansetzung der Anhörung vor Mitte Dezember oder anfangs Januar auszumachen.
Mr. de Vlaming stand dann erneut auf und erklärte dem Richter, dass das Warten bis Mitte Dezember für seinen Klienten nicht annehmbar sei. Zum einen erklärte er dem Richter, dass in der ersten Woche des Dezembers eine wichtige Protestaktion stattfinde an der sich Mr. Minton beteiligen will. Als zweiten Grund nannte Mr. de Vlaming, Mr. Minton habe im Zentrum von Clearwater ein Gebäude gekauft, das er als persönlichen Wohnsitz wie auch für ein Geschäft zu verwenden beabsichtige und dass ihm nicht der Zutritt zu seinem eigenen Besitz verboten werden kann. Das wirkte wie eine Bombe im Lager der Scientologen.
An dieser Stelle sagte der Richter, nun gut, er müsse seine Termine überprüfen. Er machte eine kurze Unterbrechung und als er zurückkam erklärte er, OK, die Anhörung wird am 29. November stattfinden. Ob eine Stunde ausreiche? Paul Johnson schüttelte seinen Kopf, ebenso Mr. de Vlaming, also sagte der Richter, nun gut, ich werde den Oberrichter bitten meine vorgerichtlichen Sitzungen neu einzuteilen damit ich den ganzen Nachmittag für diese Anhörung frei haben kann.
Dann kündigte der Richter an, er habe noch etwas für das Protokoll beizufügen. Er erklärte, dass er zusammen mit Denis de Vlaming die gleiche juristische Fakiltät besuchte und dass er beide, Paul Johnson und Denis de Vlaming seit vielen Jahren kenne. Er führte noch einige andere Verbindungen auf, die er zu de Vlaming hat und sagte dann, er wolle nicht dass später irgendjemand auftrete und ihn beschuldige, irgendeine seiner Verbindungen mit dem einen oder anderen der beiden Anwälte zu verheimlichen, darum wolle er von beiden Parteien, dass sie sich eine Momente Zeit nehmen um zu überlegen, ob sie von ihm verlangen den Fall abzutreten. Er verliess der Gerichtssaal für kurze Zeit und als er zurückkehrte erklärte ihm Paul Johnson dem Richter, er wäre geehrt wenn er die Anhörung präsidieren würde und Mr. de Vlaming sagte "dito".
Der Richter war darüber offensichtlich erleichtert und ohne weiteres Aufheben verschob er die Anhörung.
Der TRO ist bis zur Anhörung am 29. November noch in Kraft.
Stacy Brooks