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Die Kindererziehung stellt eine gewisse Herausforderung für die Eltern dar und wirft häufig die Frage auf, wie man aus seinem Kind einen glücklichen, zufriedenen Menschen machen kann. Laut der Forschung bedarf es dreier Fähigkeiten: Selbstvertrauen, Empathie und Optimismus.
Kindererziehung – was bedeutet das überhaupt?
Eine gute Kindererziehung – was steckt dahinter und wie erziehe ich mein Kind zu einem guten Menschen? Wie ist und verhält sich überhaupt ein guter Mensch? Diese Fragen lassen sich nicht beantworten, allerdings steht fest, dass es wichtig ist, dass Eltern die Persönlichkeit ihrer Kinder unterstützen und fördern, damit sie in ihrem späteren Leben eine glückliche und stabile Basis haben und erfolgreich sind. Um dies zu erreichen, spielen drei Fähigkeiten eine wichtige Rolle. Welche dies sind und was sie bewirken, erläutern wir euch in den nächsten Abschnitten.
Kindererziehung und Selbstvertrauen
Kinder mit Selbstvertrauen werden nicht so schnell zum Opfer – so die Ansicht von Psychologen. Als Eltern könnt ihr das Selbstvertrauen beim Kind fördern und stärken, ihm Anerkennung und Aufmerksamkeit schenken und es dazu ermuntern, die eigenen Fertigkeiten und Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Das beginnt bereits beim Turm bauen mit Bauklötzchen. Lasst euer Kind selbst probieren, wie hoch der Turm wird, denn so lernt es, dass es die Fähigkeiten besitzt, die es zum Ziel bringen. Und dadurch wird das Selbstvertrauen gestärkt.
Wichtig ist, dass ihr das, was euer Kind gut kann, entsprechend mit Lob honoriert. Konzentriert euch nicht auf das, was es nicht kann und ärgert euch vielleicht noch darüber. Es ist wichtiger, die Fähigkeiten, die euer Kind hat, zu fördern und zu fordern.
Optimismus
Der amerikanische Nobelpreisträger und Psychologe Dr. Daniel Kahnemann sagte: „Wenn Ihnen das Schicksal einen Wunsch für Ihr Kind gewähren würde: Wünsche Sie ihm Optimismus!“ Der Grund für seine Aussage ist, dass Optimisten mit eventuellen Rückschlägen und Niederlagen besser umgehen. Das Immunsystem von Optimisten ist stärker und besser und auch verschiedene Studien zeigen, dass Kinder mit einem guten Optimismus in der Schule besser sind und es später im Job leichter haben und erfolgreicher sind.
Familien, in denen eine optimistische Stimmung herrscht, leben ihrem Kind den Optimismus vor, so dass die Wahrscheinlichkeit gross ist, dass die Kinder später ebenfalls optimistisch durchs Leben gehen.
Die richtige Kritik und die richtige Einstellung sind für die Entwicklung und Kindererziehung ganz wichtig. Das heisst, auch Schimpfen muss mal sein, wobei ihr als Eltern darauf achten solltet, wie ihr die Botschaft des Schimpfens verpackt. Denn dies gibt vor, wie euer Kind später denkt: Positiv oder negativ. Bleiben Eltern trotz auftretender Probleme optimistisch und versuchen das Gute aus diesem Problem herauszuholen, gehen sie mit gutem Beispiel voran. Kinder lernen durch das, was sie sehen und fühlen – was sie von den Eltern vorgelebt bekommen.
Kindererziehung und die Empathie
In der heutigen Gesellschaft spielt die Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen, eine wichtige Rolle. Kinder, die empathisch sind, sind weniger aggressiv, nicht so egoistisch und können sich besser innerhalb einer Gruppe einfügen und arrangieren. Auch das Kooperieren mit anderen klappt bei diesen Kindern wesentlich besser.
Emotionale Gespräche mit eurem Kind können die Empathie eures Kindes fördern. Dies könnt ihr, indem ihr mit eurem Kind über die Gefühle anderer Menschen redet. Lest ihr beispielsweise eurem Kind eine Gute-Nacht-Geschichte vor, könnt ihr über die Gefühle, die bei den im Buch vorkommenden Personen, reden. So lernen die Kinder, sich in andere hineinzuversetzen und zu überlegen, was diese Menschen nun fühlen könnten.
Auch in Konfliktsituationen ist es sinnvoll, das Kind zu fragen, wie es sich fühlen würde, wenn es an der Stelle des anderen stehen würde. So lernen die Kinder, zu überlegen, ob das, was sie machen, gegenüber anderen richtig und fair ist.
Mit diesen drei Fähigkeiten ist die Kindererziehung der Schlüssel für einen glücklichen Menschen. Natürlich gibt es auch Rückschläge oder Situationen, in denen euer Kind nicht glücklich über seine gefällte Entscheidung ist. Doch das gehört zum Leben und zum Lernen dazu und hat es genug Selbstvertrauen, wirft diese Aktion es nicht direkt aus der Bahn.