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Die staatliche Hilfe für Bauern ist in den Industrieländern auf den niedrigsten Stand seit den 1980er Jahren gesunken. Dies teilte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung OECD mit. In den 30 Mitgliedstaaten der OECD habe die staatliche Unterstützung im vergangenen Jahr 21 Prozent des Einkommens ausgemacht. Noch vor drei Jahren lag dieser Wert bei 26 Prozent. Grund sei jedoch nicht ein bewusstes Zurückfahren der Subventionen, sondern der starke Anstieg der Marktpreise für Agrarprodukte. Die OECD geht zudem davon aus, dass die Wirtschaftskrise die Landwirtschaft weniger stark treffen wird. Der Agrarbereich sei weniger stark abhängig vom Kreditmarkt und die Nachfrage nach Lebensmitteln reagiere weniger stark auf Einkommensrückgänge.