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Während der späten 50er Jahren, also noch bevor die Studentenbewegung im Jahr 1968 soziale Umstrukturierungen fordern sollte, formierte sich in Westeuropa eine neuartige, transnationale Jugendkultur, die das Gesellschaftsbild der „Spiessbürger“ anprangerte. Auch in Zürich machten sich die „Halbstarken“ breit und sorgten für Aufruhr. Doch war ihr Verhalten politisch motiviert oder ging es ihnen in erster Linie darum, ein modisches Statement abzugeben?
Counter Cultures
Viele Zürcherinnen und Zürcher empfinden ihre Stadt heute als „Grossstadt“. Möglich gemacht wurde das im 19. Jahrhundert: Die Stadtmauern fielen, die Stadt wurde erweitert und ausgebaut. Aber diese Aufwertung kostete Opfer. Ein ganzes Quartier wurde dafür abgerissen und von den Stadtbewohnern Schritt für Schritt vergessen: dä Chratz.
In den späten 1970er und 1980er Jahren ging es der Zürcher Jugend vor allem um das eine: Räume. Unter dem Motto „Wir wollen die ganze… Weiterlesen »„Wir wollen die ganze Stadt!“ – Musik in den 1980ern.