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Das ISFSF befindet sich einen Kilometer vom endgültig abgeschalteten Kernkraftwerk Ignalina entfernt. Es wird rund 190 Behälter mit insgesamt 16ʼ000 Brennelementen des Typs RBMK-1500 der Einheiten Ignalina-1 und -2 aufnehmen und während 50 Jahren lagern.
Die jetzt erteilte Betriebsbewilligung ermöglicht die Durchführung der Warmtests an zehn Behältern. Die Behälter werden mit ausgedienten Brennelementen beladen und zum ISFSF transportiert, wo sie unter Bedingungen geprüft werden, die beim späteren Betrieb auftreten. Die Tests müssen erfolgreich durchgeführt werden, damit das Vatesi den kommerziellen Betrieb des Zwischenlagers erlaubt.
Die INPP plant, bis 2022 alle ausgedienten Brennelemente ins ISFSF transferiert zu haben.
Das auch als B1-Projekt bekannte ISFSF wird vom Ignalina International Decommissioning Support Fund (IISDF) finanziell unterstützt, den die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) verwaltet. Die Geldmittel stammen von der Europäische Kommission und 15 europäischen Staaten, darunter der Schweiz.
Quelle
M.A. nach Vatesi, Medienmitteilung, 21. September 2016
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