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Genks Trainer Emilio Ferrera muss sich nach einer Pleite zum Saisonauftakt bereits einen neuen Job suchen. Auch andere Klubs haben in der Vergangenheit bewiesen, dass sie nur wenig Geduld mit ihren leitenden Angestellten haben.
Der Erstligist Genk aus Belgien hat Emilio Ferrera im Februar eingestellt. Die Leistung des Teams bei der 1:3-Pleite gegen KV Mechelen erzürnt die Klub-Bosse derart, dass sie den Trainer schon nach dem ersten Siel der neuen saison kurzerhand entlassen.
Die kurze Begründung auf der Klubwebseite: «Wir haben alle auf einen Neustart gehofft. Aber das erste Spiel gegen Mechelen war überraschend schlecht.»
Ferrara darf sich aber immerhin damit trösten, ganze 14 Spiele dem Team vorgestanden zu haben. Denn einige Berufskollegen erhielten wesentlich weniger Zeit.
Der damals 46-jährige Gomes führt Vasco da Gama zum Pokalsieg. Grund genug für die Verbandsspitze von Saudi Arabien, dem ehemaligen Nationalspieler Brasiliens ein 3-Jahres-Angebot als Nationaltrainer zu machen, bei welchem er 6,5 Millionen Euro einsacken soll.
Gomes unterschreibt, die Saudis lösen die Vereinbarung jedoch noch vor Dienstantritt auf. Der Grund: Gomes bittet um eine kleine Verschiebung, damit er seinen Vertrag mit Vasco da Gama einhalten kann. Die saudischen Funktionäre fackeln nicht lange und vergeben den Trainerjob andersweitig.
Bevor die Unterschrift von Leroy Rosenior trocken ist, ist er beim englischen Fünftligisten Torquay United schon wieder entlassen. Zehn Minuten nach seiner Verpflichtung übernimmt 2007 ein lokales Konsortium den Verein und installiert einen anderen Trainer. Roseniors Kommentar gegenüber dem Nachrichtensender BBC News 24: «Ich denke, dass ich hier einen guten Job gemacht habe.»
Neun Meisterschaftstitel, drei Cupsiege und zwei UEFA-Cup-Erfolge feiert der Abwehrspieler in seiner 16 Jahre langen Karriere bei Real Madrid. Als Trainer beim gleichen Verein darf der Mann, welcher für die Königlichen in über 400 Partien seine Knochen hinhält, 2004 nur für spärliche 22 Tage im Amt verbleiben.
Der Norweger beendet seine Spielerkarriere bei Zürich, Lugano und Locarno in der Schweiz. Auch beendet wird 2009 sein Engagement beim FSV Mainz, obwohl ihm mit dem damaligen Zweitligisten der Aufstieg in die Bundesliga und der Einzug in den DFB-Pokal-Halbfinal gelingt.
Fünf Tage vor Saisonbeginn entlässt der Verein den erfolgreichen Trainer aufgrund «interner Unstimmigkeiten». Will heissen: Die Spieler rebellieren gegen den Disziplinfanatiker.