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Der venezolanische Oppositionsführer und selbsternannte Interimspräsident Juan Guaidó ist nach Kolumbien gereist, obwohl das Regime von Präsident Nicolás Maduro gegen ihn ein Ausreiseverbot erlassen hat. Guaidó will am Montag an einem lateinamerikanischen Ministertreffen zum Thema Terrorismus teilnehmen, zu dem auch US-Aussenminister Mike Pompeo erwartet wird. Inzwischen wird Guaidó von rund 50 Staaten als Präsident anerkannt, kann sich im Land selber aber nicht durchsetzen. Präsident Maduro blieb dank der Armee an der Macht. Die Lage in Venezuela ist kritisch, 4,5 Millionen Menchen haben das Land bereits verlassen.
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