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Die 3km lange Bergkette erhebt sich stolz zwischen dem Val d'Illiez und dem Rhonetal. Seine 7 Gipfel von mehr als 3000m Höhe lassen sich sogar vom Genfer See aus bewundern.
Ambitionierte Bergwanderer können die gesamte Kette in 2-4 Tagen umrunden und werden dabei die ganze Zeit von spektakulären Aussichten und überwältigenden Landschaften voller Kontraste begleitet: www.dentsdumidi.ch
Lange Zeit war das Massiv unter dem Namen "Dents de Tsallen" bekannt und erst am Ende des XIX. Jahrhunderts erhielt es seinen heutigen Namen "Dents du Midi".
Am Morgen des 30. Oktobers 2006 erschütterte ein gewaltiger Bergsturz die Region. 1 Millionen Kubikmeter Fels lösten sich von der Flanke des Haute Cime und stürzten bis auf eine Höhe von ungefähr 3000m hinunter. Auch wenn für die Gemeinden des Tals keine Gefahr bestand, so wurden aus Sicherheitsgründen einige Straßen und Forstwege gesperrt. Grund für den Felssturz waren laut Geologen des Kanton Wallis Abtauprozesse hervorgerufen durch die warmen Sommer der vorangegangenen Jahre.
Im Verlauf der vergangenen Jahrhunderte hatte jeder Gipfel teilweise mehrere Namen:
Cime de l'Est
Bis Mitte des XVII. Jahrhunderts wurde der Gipfel "Mont de Novierre" genannt. Nach den Erdrutschen 1635 und 1636 bekam er den Namen "Mont Saint Michel" und schließlich bis zum XIX. Jahrhundert den Namen "Dent Noire".
La Dent Jaune
Noch bis ins Jahr 1879 wurde die Dent Jaune „Dent Rouge“ genannt.
Les Doigts
Ab 1882 wurde der „Doigt de Champéry“ nur nur „Les Doigts“ genannt. Im Jahre 1886 gesellte sich der Gipfel „Le doigt de Salanfe“ dazu.
La Haute Cime
Auch die Haute Cime hatte bereits mehrere Namen: „Dent de l'Ouest“ (1784), „Dent du Midi“, „Dent de Tsallen“ und „Dent de Challent“.
L'Éperon
Mehrere Felsstürze änderten die Form der Gipfel und so passten sich auch die Namen den unterschiedlichen geologischen Struktur an. Man nimmt an, dass l'Éperon ursprünglich aus zwei Gipfeln bestand, welche aber bei einem Felsabbruch im Mittelalter signifikant verändert wurden.