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Wie wird das Bevölkerungswachstum in der Schweiz gemessen und welche Faktoren sind dafür verantwortlich?
Die Bevölkerung der Schweiz wächst rasant und unaufhaltsam, grösstenteils getrieben von der Wirtschaft, bedingt durch die Personenfreizügigkeit mit der EU. Ein Ende ist nicht in Sicht. Das spaltet die Menschen, nicht alle befürworten diese Entwicklung, zumal die Nachteile daraus je länger je mehr spürbar werden und die Vorteile, so diese denn überhaupt nachweisbar vorhanden sind, überschatten.
Im folgenden wird die Bevölkerungsentwicklung in der Schweiz aufgezeigt. Während Jahrhunderten nahm die Einwohnerzahl nur sehr gering zu, dann aber beginnt ab 1800 eine Entwicklung, die sich von der Bevölkerungsexplosion der Welt in keiner Weise unterscheidet.
Die Bevölkerung der Schweiz wächst pro Jahr um 1%. Man lasse sich durch den relativ geringen Wert nicht täuschen. Denn damit verdoppelt sich die Bevölkerung alle 57 Jahre. Schon im Jahr 2050 würde die Bevölkerung der Schweiz demzufolge gegen 12 Millionen betragen.
Das Bevölkerungswachstum der Schweiz wird an der ständigen Wohnbevölkerung gemessen. Die nachfolgende Darstellung zeigt auf, wie diese definiert ist und durch welche Grössen sie beeinflusst wird:
Die nachfolgenden Grafiken beziehen sich auf den Stand der ständigen Wohnbevölkerung am 31. Dezember des jeweiligen Jahres.
Seit 1930 hat sich die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz beinahe verdoppelt.
Seit der Einführung der Personenfreizügigkeit mit der EU im Jahr 2007 hat sich das Wachstum der ständigen Wohnbevölkerung der Schweiz beinahe verdoppelt.
Von Januar 2007 bis Ende Dezember 2021 ist die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz um 1’230’000 Menschen gewachsen. Zum Vergleich, der Kanton Bern zählt Ende 2019 1’035’000 Einwohner. Das Bevölkerungswachstum der Schweiz beträgt somit 1% pro Jahr im Langzeittrend. Falls dieses Wachstum anhält, wird die Bevölkerung der Schweiz im Jahr 2050 11.8 Millionen betragen.
Aktualisiert am 21.12.2022