Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03527.jsonl.gz/1566

Cadillac DeVille 7.0 V8 Cabriolet 1964, 4. Generation, 3-Stufen Automat, elektrische Fensterheber vorne und hinten, elektrisches Cabrioverdeck, weisse Unilackierung, weisses Interieur, Servolenkung, Servobremsen, 6 Sitzplätze, elektrisch verstellbare Sitzbank vorne, mechanische Dreiecksfenster vorne, 7.0Liter V8 Motor mit 7025ccm Hubraum und 340PS, Fahrzeuglänge 5715mm, Breite 1965mm, Höhe1391mm, Veteranen MFK.|
Der Cadillac Deville, anfangs auch Cadillac Sedan DeVille, (bis 1993 lautete die Schreibweise offiziell DeVille) war jahrzehntelang das Volumenmodell der US-amerikanischen Automarke Cadillac und wurde von 1956 bis 2005 hergestellt. Der Hauptkonkurrent des Deville war der Lincoln Town Car (vorher Lincoln Continental). Während der Town Car ein weicheres Fahrgefühl und einen erheblich größeren Innenraum bot, war der DeVille eine etwas sportlichere Version der traditionellen amerikanischen Luxuslimousine.
Bekannt wurde das Fahrzeug auch durch die Nutzung als gepanzerte Limousine des US-Präsidenten. Angeboten wurden viertürige Limousinen (Sedan DeVille), zweitürige Coupés (Coupe DeVille, lange Zeit der meistverkaufte US-Luxuswagen überhaupt) und zeitweise auch ein Cabriolet. Die Bezeichnungen leiten sich von den klassischen Coupé-de-Ville- und Sedanca-de-Ville-Karosserieversionen der zwanziger und dreißiger Jahre ab, bei denen der Fahrer im Freien saß und sich nur über die Passagiere ein Dach spannte; die Bezeichnung des Lincoln Town Car geht auf dieselbe Bedeutung zurück. In der jahrzehntelang bis Ende der siebziger Jahre üblichen Cadillac-Modellhierarchie rangierte der DeVille zumeist als mittleres Modell über der Series 62 (später Calais) und unter den exklusiven Fleetwood-Modellen. Nach Einführung der ersten, im Gefolge der Ölkrise von 1973, in den Abmessungen reduzierten Modellgeneration 1976 (Downsizing), erfolgte im Frühjahr 1984 der Wechsel zum Frontantrieb in einer nochmals kleineren Karosserie. Beim neuerlichen Modellwechsel 1993 entfiel das einst so populäre Coupe deVille mangels Nachfrage. 1996 wurde der DeVille zum Topmodell von Cadillac.
1959 wurde die DeVille-Baureihe überarbeitet und als eigene ‘’Series 63’’ herausgebracht. Beim neuen Modell waren die Hinterräder von den Kotflügeln abgedeckt und der Vorderwagen war schlanker gestaltet. Die Heckflossen waren spitz ausgelegt und trugen Rücklichter in Raketenform. Zusätzlich trug der breite hintere Stoßfänger im Grilldesign an der Seite noch Rückleuchten, die an die Auslässe von Raketendüsen erinnerten. Neu war der 6,4 l-V8-Motor mit 325 bhp (239 kW) Leistung. 1960 gab es wenig Veränderungen, nur die raketenförmigen Rückleuchten wichen einfacheren, vertikal ausgerichteten Ovalen. 1961 kam eine erneut flachere Front. Reichte vorher der Kühlergrill noch unter die Doppelscheinwerfer, so stellten diese nun seine Begrenzung dar. 1962 wurde der Grill erneut flacher und erhielt einen breiten, verchromten, horizontalen Mittelsteg. 1963 gab es einen komplett neuen Kühlergrill, der horizontal geteilt war. Die Doppelscheinwerfer, immer noch nebeneinander angeordnet, waren kleiner und darunter waren Park- und Blinkleuchten angeordnet. Die Heckflossen wurden kleiner und die ovalen Rückleuchten nahmen eine längliche, vertikale Form an. 1964 gab es wenig stilistische Veränderungen, aber dafür einen neuen Motor mit 7.030 cm³, der 340 bhp (250 kW) bei 4.600 min-1 abgab. Das Coupe DeVille wuchs, wie die anderen Cadillac-Modelle, zwischen 1949 und den frühen 1970er-Jahren beträchtlich und legte auch an Motorleistung zu. 1973 hatten die Wagen einen um 102 mm größeren Radstand, waren 432 mm länger und mehr als 400 kg schwerer geworden. Ihre V8-Motoren waren von 5,4 l Hubraum auf 7,7 l gewachsen.