Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/195259

<h2>SubmittedText<h2><p>Diesen Sommer sind Fische in den (zu) heissen Flüssen verendet. Bei der Aare kam eine zusätzliche Wärmequelle hinzu: das Kühlwasser des AKW Beznau.</p><p>- Wäre statt einem Bericht an das Bundesamt für Umwelt, wie er per Verfügung verlangt wird, nicht ein Einschreiten vonseiten des Bundes möglich gewesen, um das AKW Beznau vorübergehend abzuschalten und die Einleitung des warmen Kühlwassers zu stoppen?</p><p>- Wenn nein, wäre das nicht sinnvoll gewesen?</p><p>- Braucht es eventuell eine Verordnungsänderung für künftige Hitzesommer?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Während der Hitzeperiode standen die betroffenen Bundesbehörden, das Bundesamt für Energie (BFE) und das Bundesamt für Umwelt (Bafu), mit der Axpo AG, der Betreiberin des Kernkraftwerks Beznau (KKB), in ständigem Kontakt. Die Betreiberin ist aufgrund der bestehenden Einleitungsbewilligung aus dem Jahr 1997 verpflichtet, bei hohen Gewässertemperaturen die Leistung des KKB zu drosseln. Entsprechend wurde diesen Sommer die Leistung des KKB zeitweise zurückgefahren. Mit der am 1. Juni 2018 in Kraft getretenen Teilrevision der Gewässerschutzverordnung wurden die Bestimmungen betreffend Kühlwassereinleitung angepasst. Unter anderem deshalb prüfen das BFE und das Bafu zurzeit, ob die genannte Einleitungsbewilligung angepasst werden muss.</p>