Document ID: /roh_data/filtered/swiss_laws_in_ROHinterleaved.jsonl.gz/141

This text was translated from DE into Rumantsch Grischun.

input-de831.10Bundesgesetz über die Alters- und Hinterlassenenversicherung(AHVG)vom 20. Dezember 1946 (Stand am 1. Januar 2024) Abkürzung beigefügt gemäss Ziff. I des BG vom 24. Juni 1977 (9. AHV-Revision),  in Kraft seit 1. Jan. 1979 (AS 1978 391; BBl 1976 III 1).Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft,gestützt auf Artikel 112 Absatz 1 der Bundesverfassung, nach Einsicht in die Botschaften des Bundesrates vom 24. und 29. Mai und vom 24. September 1946,beschliesst: SR 101 Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Juni 2022 (Modernisierung der Aufsicht), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1).BBl 1946 II 365 589 III 590Erster Teil:  Die VersicherungErster Abschnitt: Anwendbarkeit des ATSG Eingefügt durch Anhang Ziff. 7 des BG vom 6. Okt. 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523).Art. 1 Die Bestimmungen des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) sind auf die im ersten Teil geregelte Alters- und Hinterlassenenversicherung anwendbar, soweit das vorliegende Gesetz nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht. Das ATSG ist, mit Ausnahme der Artikel 32 und 33, nicht anwendbar auf die Gewährung von Beiträgen zur Förderung der Altershilfe (Art. 101). SR 830.1 Fassung gemäss Ziff. I der V der BVers vom 21. Juni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003  (AS 2002 3453; BBl 2002 803).Erster Abschnitt  a: Die versicherten Personen Ursprünglich Erster Abschn.Art. 1a Obligatorisch Versicherte Versichert nach diesem Gesetz sind:a. die natürlichen Personen mit Wohnsitz in der Schweiz;b. die natürlichen Personen, die in der Schweiz eine Erwerbstätigkeit ausüben;c. Schweizer Bürger, die im Ausland tätig sind:1. im Dienste der Eidgenossenschaft,2. im Dienste der internationalen Organisationen, mit denen der Bundesrat ein Sitzabkommen abgeschlossen hat und die als Arbeitgeber im Sinne von Artikel 12 gelten,3. im Dienste privater, vom Bund namhaft subventionierter Hilfsorganisationen nach Artikel 11 des Bundesgesetzes vom 19. März 1976 über die internationale Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe. Der Bundesrat regelt die Einzelheiten von Absatz 1 Buchstabe c. Nicht versichert sind:a. ausländische Staatsangehörige, die Privilegien und Immunitäten gemäss den Regeln des Völkerrechts geniessen;b. Personen, die einer ausländischen staatlichen Alters- und Hinterlassenenversicherung angehören, sofern der Einbezug in die Versicherung für sie eine nicht zumutbare Doppelbelastung bedeuten würde;c. Selbstständigerwerbende und Arbeitnehmer nicht beitragspflichtiger Arbeitgeber, welche die in Absatz 1 genannten Voraussetzungen nur für eine verhältnismässig kurze Zeit erfüllen; der Bundesrat regelt die Einzelheiten. Die Versicherung können weiterführen:a. Personen, die für einen Arbeitgeber mit Sitz in der Schweiz im Ausland tätig sind und von ihm entlöhnt werden, sofern dieser sein Einverständnis erklärt;b. nicht erwerbstätige Studierende, die ihren Wohnsitz in der Schweiz aufgeben, um im Ausland einer Ausbildung nachzugehen, bis zum 31. Dezember des Jahres, in welchem sie das 30. Altersjahr vollenden. Der Versicherung können beitreten:a. Personen mit Wohnsitz in der Schweiz, die auf Grund eines internationalen Abkommens nicht versichert sind;b. Schweizer Angestellte eines institutionellen Begünstigten nach Artikel 2 Absatz 1 des Gaststaatgesetzes vom 22. Juni 2007, die Vorrechte, Immunitäten und Erleichterungen geniessen, sofern sie aufgrund eines Abkommens mit diesem Begünstigten nicht obligatorisch in der Schweiz versichert sind;c. im Ausland wohnhafte nicht erwerbstätige Ehegatten von erwerbstätigen Personen, die nach Absatz 1 Buchstabe c, Absatz 3 Buchstabe a oder auf Grund eines internationalen Abkommens versichert sind. Der Bundesrat bestimmt im Einzelnen die Bedingungen für die Weiterführung der Versicherung nach Absatz 3 und für den Beitritt nach Absatz 4; ferner legt er die Einzelheiten bezüglich Rücktritt und Ausschluss fest. Ursprünglich Art. 1.Gemäss Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), in Kraft seit 1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1), wurden sämtliche Randtitel in Sachüberschriften umgewandelt.Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 23. Juni 2000, in Kraft seit 1. Jan. 2001  (AS 2000 2677; BBl 1999 4983). SR 974.0 Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 23. Juni 2000, in Kraft seit 1. Jan. 2001  (AS 2000 2677; BBl 1999 4983).Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Juni 2011 (Verbesserung der Durchführung), in Kraft seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision) (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 23. Juni 2000, in Kraft seit  1. Jan. 2001 (AS 2000 2677; BBl 1999 4983). Ausdruck gemäss Ziff. I des BG vom 17. Juni 2022 (Modernisierung der Aufsicht), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1). Diese Änd. wurde im ganzen Erlass berücksichtigt Fassung gemäss Anhang Ziff. II 10 des Gaststaatgesetzes vom 22. Juni 2007, in Kraft seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 6637; BBl 2006 8017). SR 192.12 Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision) (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1). Fassung gemäss Ziff. I der V der BVers vom 21. Juni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3453; BBl 2002 803). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 23. Juni 2000, in Kraft seit 1. Jan. 2001  (AS 2000 2677; BBl 1999 4983).Art. 2 Freiwillige Versicherung Schweizer Bürger und Staatsangehörige der Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft oder der Europäischen Freihandelsassoziation, die nicht in einem Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaft oder der Europäischen Freihandelsassoziation leben, können der freiwilligen Versicherung beitreten, falls sie unmittelbar vorher während mindestens fünf aufeinander folgenden Jahren obligatorisch versichert waren. Die Versicherten können von der freiwilligen Versicherung zurücktreten. Versicherte, welche die nötigen Auskünfte nicht erteilen oder ihre Beiträge nicht fristgerecht bezahlen, werden aus der freiwilligen Versicherung ausgeschlossen. Die Beiträge der erwerbstätigen Versicherten betragen 8,7 Prozent des massgebenden Einkommens. Die Versicherten müssen aber in jedem Fall den Mindestbeitrag von 844 Franken im Jahr entrichten. Nichterwerbstätige bezahlen einen Beitrag nach ihren sozialen Verhältnissen. Der Mindestbeitrag liegt bei 844 Franken pro Jahr. Der Höchstbeitrag entspricht dem 25‐fachen Mindestbeitrag. Der Bundesrat erlässt ergänzende Vorschriften über die freiwillige Versicherung; er bestimmt insbesondere die Frist und die Modalitäten des Beitritts, des Rücktritts und des Ausschlusses. Ferner regelt er die Festsetzung und Erhebung der Beiträge sowie die Gewährung von Leistungen. Er kann die Bestimmungen betreffend die Dauer der Beitragspflicht, die Berechnung der Beiträge sowie den Beitragsbezug den Besonderheiten der freiwilligen Versicherung anpassen. Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 23. Juni 2000, in Kraft seit 1. Jan. 2001  (AS 2000 2677; BBl 1999 4983). Fassung gemäss Ziff. I 3 des BG vom 14. Dez. 2001 betreffend die Bestimmungen über die Personenfreizügigkeit im Abk. zur Änd. des Übereink. zur Errichtung der EFTA,  in Kraft seit 1. Juni 2002 (AS 2002 685; BBl 2001 4963). Betrag gemäss Art. 2 Abs. 2 der V 23 vom 12. Okt. 2022 über Anpassungen an die Lohn- und Preisentwicklung bei der AHV/IV/EO, in Kraft seit 1. Jan. 2023 (AS 2022 604). Fassung gemäss Ziff. I 5 des BG vom 28. Sept. 2018 über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung, in Kraft seit 1. Jan. 2020 (AS 2019 2395 2413; BBl 2018 2527). Betrag gemäss Art. 2 Abs. 2 der V 23 vom 12. Okt. 2022 über Anpassungen an die Lohn- und Preisentwicklung bei der AHV/IV/EO, in Kraft seit 1. Jan. 2023 (AS 2022 604). Fassung gemäss Ziff. I 5 des BG vom 28. Sept. 2018 über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung, in Kraft seit 1. Jan. 2020 (AS 2019 2395 2413; BBl 2018 2527).Zweiter Abschnitt:  Die BeiträgeA.  Die Beiträge der VersichertenI.  Die BeitragspflichtArt. 3 Beitragspflichtige Personen Die Versicherten sind beitragspflichtig, solange sie eine Erwerbstätigkeit ausüben. Für Nichterwerbstätige beginnt die Beitragspflicht am 1. Januar nach Vollendung des 20. Altersjahres. Sie dauert bis zum Ende des Monats, in dem die Nichterwerbstätigen das Referenzalter nach Artikel 21 Absatz 1 erreichen. Von der Beitragspflicht sind befreit:a. die erwerbstätigen Kinder bis zum 31. Dezember des Jahres, in welchem sie das 17. Altersjahr zurückgelegt haben;b. und c. ...d. mitarbeitende Familienglieder, die keinen Barlohn beziehen, bis zum 31. Dezember des Jahres, in welchem sie das 20. Altersjahr vollendet haben.e. ... Die eigenen Beiträge gelten als bezahlt, sofern der Ehegatte Beiträge von mindestens der doppelten Höhe des Mindestbeitrages bezahlt hat, bei:a. nichterwerbstätigen Ehegatten von erwerbstätigen Versicherten;b. Versicherten, die im Betrieb ihres Ehegatten mitarbeiten, soweit sie keinen Barlohn beziehen. Absatz 3 findet auch Anwendung für die Kalenderjahre, in denen:a. die Ehe geschlossen oder aufgelöst wird;b. der erwerbstätige Ehegatte eine Altersrente bezieht oder aufschiebt. Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Dez. 2021 (AHV 21), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 17. Dez. 2021 (AHV 21), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305).Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 21. Dez. 1956, in Kraft seit 1. Jan. 1957  (AS 1957 262; BBl 1956 I 1429).Aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), mit Wirkung seit 1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 24. Juni 1977 (9. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1979 (AS 1978 391; BBl 1976 III 1).Aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 30. Sept. 1953, mit Wirkung seit 1. Jan. 1954  (AS 1954 211; BBl 1953 II 81).Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 17. Juni 2011 (Verbesserung der Durchführung), in Kraft seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543).II.  Die Beiträge der erwerbstätigen VersichertenArt. 4 Bemessung der Beiträge Die Beiträge der erwerbstätigen Versicherten werden in Prozenten des Einkommens aus unselbständiger und selbständiger Erwerbstätigkeit festgesetzt. Der Bundesrat kann von der Beitragsbemessung ausnehmen:a. das Erwerbseinkommen aus einer im Ausland ausgeübten Tätigkeit;b. das nach Erreichen des Referenzalters nach Artikel 21 Absatz 1 erzielte Erwerbseinkommen bis zur Höhe des anderthalbfachen Mindestbetrages der Altersrente nach Artikel 34 Absatz 5; der Bundesrat räumt den Versicherten die Möglichkeit ein, auf die Ausnahme von der Beitragsbemessung zu verzichten.Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 24. Juni 1977 (9. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1979 (AS 1978 391; BBl 1976 III 1). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Dez. 2021 (AHV 21), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305).Art. 5 Beiträge von Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit 1. Grundsatz Vom Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit, im folgenden massgebender Lohn genannt, wird ein Beitrag von 4,35 Prozent erhoben. Als massgebender Lohn gilt jedes Entgelt für in unselbständiger Stellung auf bestimmte oder unbestimmte Zeit geleistete Arbeit. Der massgebende Lohn umfasst auch Teuerungs- und andere Lohnzulagen, Provisionen, Gratifikationen, Naturalleistungen, Ferien- und Feiertagsentschädigungen und ähnliche Bezüge, ferner Trinkgelder, soweit diese einen wesentlichen Bestandteil des Arbeitsentgeltes darstellen. Als massgebender Lohn für mitarbeitende Familienglieder gilt nur der Barlohn:a. bis zum 31. Dezember des Jahres, in welchem sie das 20. Altersjahr vollendet haben; sowieb. nach dem letzten Tag des Monats, in welchem sie das Referenzalter nach Artikel 21 Absatz 1 erreicht haben. Der Bundesrat kann Sozialleistungen sowie anlässlich besonderer Ereignisse erfolgende Zuwendungen eines Arbeitgebers an seine Arbeitnehmer vom Einbezug in den massgebenden Lohn ausnehmen. ...Fassung gemäss Ziff. I 5 des BG vom 28. Sept. 2018 über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung, in Kraft seit 1. Jan. 2020 (AS 2019 2395 2413; BBl 2018 2527). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Dez. 2021 (AHV 21), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305).Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. Dez. 1956 (AS 1957 262; BBl 1956 I 1429). Aufgehoben durch Anhang Ziff. 6 des BG vom 17. Juni 2005 gegen die Schwarzarbeit, mit Wirkung seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 359; BBl 2002 3605).Art. 6 2. Beiträge der Arbeitnehmer nicht beitragspflichtiger Arbeitgeber Arbeitnehmer, deren Arbeitgeber nicht beitragspflichtig ist, bezahlen auf ihrem massgebenden Lohn Beiträge von 8,7 Prozent. Die Beiträge der Arbeitnehmer, deren Arbeitgeber nicht beitragspflichtig sind, können gemäss Artikel 14 Absatz 1 erhoben werden, wenn der Arbeitgeber dem zustimmt. In diesem Falle beträgt der Beitragssatz für den Arbeitgeber und den Arbeitnehmer je 4,35 Prozent des massgebenden Lohnes. Fassung gemäss Ziff. I 5 des BG vom 28. Sept. 2018 über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung, in Kraft seit 1. Jan. 2020 (AS 2019 2395 2413; BBl 2018 2527).Art. 7 3. GloballöhneDer Bundesrat kann für mitarbeitende Familienmitglieder in der Landwirtschaft Globallöhne festsetzen. Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Juni 2011 (Verbesserung der Durchführung), in Kraft seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543).Art. 8 Beiträge von Einkommen aus selbstständiger Erwerbstätigkeit1. Grundsatz Vom Einkommen aus selbstständiger Erwerbstätigkeit wird ein Beitrag von 8,1 Prozent erhoben. Das Einkommen wird für die Berechnung des Beitrages auf die nächsten 100 Franken abgerundet. Beträgt es weniger als 58 800, aber mindestens 9 800 Franken im Jahr, so vermindert sich der Beitragssatz nach einer vom Bundesrat aufzustellenden sinkenden Skala bis auf 4,35 Prozent. Beträgt das Einkommen aus selbstständiger Erwerbstätigkeit 9 700 Franken oder weniger im Jahr, so hat der Versicherte den Mindestbeitrag von 422 Franken im Jahr zu entrichten, es sei denn, dieser Betrag sei bereits auf seinem massgebenden Lohn entrichtet worden. In diesem Fall kann er verlangen, dass der Beitrag für die selbstständige Erwerbstätigkeit zum untersten Satz der sinkenden Skala erhoben wird. Fassung gemäss Ziff. I 5 des BG vom 28. Sept. 2018 über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung, in Kraft seit 1. Jan. 2020 (AS 2019 2395 2413; BBl 2018 2527). Betrag gemäss Art. 1 Bst. a der V 23 vom 12. Okt. 2022 über Anpassungen an die Lohn- und Preisentwicklung bei der AHV/IV/EO, in Kraft seit 1. Jan. 2023 (AS 2022 604). Betrag gemäss Art. 1 Bst. b der V 23 vom 12. Okt. 2022 über Anpassungen an die Lohn- und Preisentwicklung bei der AHV/IV/EO, in Kraft seit 1. Jan. 2023 (AS 2022 604). Betrag gemäss Art. 2 Abs. 1 der V 23 vom 12. Okt. 2022 über Anpassungen an die Lohn- und Preisentwicklung bei der AHV/IV/EO, in Kraft seit 1. Jan. 2023 (AS 2022 604). Betrag gemäss Art. 2 Abs. 2 der V 23 vom 12. Okt. 2022 über Anpassungen an die Lohn- und Preisentwicklung bei der AHV/IV/EO, in Kraft seit 1. Jan. 2023 (AS 2022 604).Art. 9 2. Begriff und Ermittlung Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit ist jedes Erwerbseinkommen, das nicht Entgelt für in unselbständiger Stellung geleistete Arbeit darstellt. Das Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit wird ermittelt, indem vom hierdurch erzielten rohen Einkommen abgezogen werden:a. die zur Erzielung des rohen Einkommens erforderlichen Gewinnungskosten;b. die der Entwertung entsprechenden, geschäftsmässig begründeten Abschreibungen und Rückstellungen geschäftlicher Betriebe;c. die eingetretenen und verbuchten Geschäftsverluste;d. die vom Geschäftsinhaber in der Berechnungsperiode vorgenommenen Zuwendungen an Vorsorgeeinrichtungen zugunsten des eigenen Personals, sofern jede zweckwidrige Verwendung ausgeschlossen ist, sowie Zuwendungen für ausschliesslich gemeinnützige Zwecke;e. die persönlichen Einlagen in Einrichtungen der beruflichen Vorsorge, soweit sie dem üblichen Arbeitgeberanteil entsprechen;f. der Zins des im Betrieb eingesetzten eigenen Kapitals; der Zinssatz entspricht der jährlichen Durchschnittsrendite der Anleihen der nicht öffentlichen inländischen Schuldner in Schweizer Franken.Der Bundesrat ist befugt, nötigenfalls weitere Abzüge vom rohen Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit zuzulassen. Das Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit und das im Betrieb eingesetzte eigene Kapital werden von den kantonalen Steuerbehörden ermittelt und den Ausgleichskassen gemeldet. Die steuerrechtlich zulässigen Abzüge der Beiträge nach Artikel 8 des vorliegenden Gesetzes sowie nach Artikel 3 Absatz 1 des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversicherung (IVG) und nach Artikel 27 Absatz 2 des Erwerbsersatzgesetzes vom 25. September 1952 sind von den Ausgleichskassen zum von den Steuerbehörden gemeldeten Einkommen hinzuzurechnen. Das gemeldete Einkommen ist dabei nach Massgabe der geltenden Beitragssätze auf 100 Prozent aufzurechnen.Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Juni 2011 (Verbesserung der Durchführung), in Kraft seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543).Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision) (AS 1996 2466;  BBl 1990 II 1). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Juni 2011 (Verbesserung der Durchführung), in Kraft seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543).Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1). SR 831.20 SR 834.1Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Juni 2011 (Verbesserung der Durchführung), in Kraft seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543). Siehe auch die UeB dieser Änd. am Schluss des Textes.Art. 9 Anpassung der sinkenden Beitragsskala und des MindestbeitragesDer Bundesrat kann die Grenzen der sinkenden Beitragsskala nach Artikel 8 sowie den Mindestbeitrag nach den Artikeln 2, 8 und 10 dem Rentenindex nach Artikel 33 anpassen. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 24. Juni 1977 (9. AHV-Revision) (AS 1978 391;  BBl 1976 III 1). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Juni 2011 (Verbesserung der Durchführung), in Kraft seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543).III.  Die Beiträge der nichterwerbstätigen VersichertenArt. 10 Nichterwerbstätige bezahlen einen Beitrag nach ihren sozialen Verhältnissen. Der Mindestbeitrag beträgt 422 Franken, der Höchstbeitrag entspricht dem 50-fachen Mindestbeitrag. Erwerbstätige, die im Kalenderjahr, gegebenenfalls mit Einschluss des Arbeitgeberbeitrages, weniger als 422 Franken entrichten, gelten als Nichterwerbstätige. Der Bundesrat kann den Grenzbetrag nach den sozialen Verhältnissen des Versicherten erhöhen, wenn dieser nicht dauernd voll erwerbstätig ist. Den Mindestbeitrag bezahlen:a. nichterwerbstätige Studierende bis zum 31. Dezember des Jahres, in welchem sie das 25. Altersjahr vollenden;b. Nichterwerbstätige, die ein Mindesteinkommen oder andere Leistungen der öffentlichen Sozialhilfe erhalten;c. Nichterwerbstätige, die von Drittpersonen finanziell unterstützt werden. Der Bundesrat kann den Mindestbeitrag für weitere Nichterwerbstätige vorsehen, denen höhere Beiträge nicht zuzumuten sind. Der Bundesrat erlässt nähere Vorschriften über den Kreis der Personen, die als Nichterwerbstätige gelten, und über die Bemessung der Beiträge. Er kann bestimmen, dass vom Erwerbseinkommen bezahlte Beiträge auf Verlangen des Versicherten an die Beiträge angerechnet werden, die dieser als Nichterwerbstätiger schuldet. Der Bundesrat kann Lehranstalten verpflichten, der zuständigen Ausgleichskasse alle Studierenden zu melden, die als Nichterwerbstätige beitragspflichtig sein könnten. Die Ausgleichskasse kann den Bezug der geschuldeten Beiträge der Lehranstalt übertragen, falls diese zustimmt.Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 24. Juni 1977 (9. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1979 (AS 1978 391; BBl 1976 III 1). Betrag gemäss Art. 2 Abs. 2 der V 23 vom 12. Okt. 2022 über Anpassungen an die Lohn- und Preisentwicklung bei der AHV/IV/EO, in Kraft seit 1. Jan. 2023 (AS 2022 604). Fassung gemäss Ziff. I 5 des BG vom 28. Sept. 2018 über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung, in Kraft seit 1. Jan. 2020 (AS 2019 2395 2413; BBl 2018 2527). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Juni 2011 (Verbesserung der Durchführung), in Kraft seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 17. Juni 2011 (Verbesserung der Durchführung), in Kraft seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543).Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).IV.  Herabsetzung und Erlass von BeiträgenArt. 11 Beiträge nach den Artikeln 6, 8 Absatz 1 oder 10 Absatz 1, deren Bezahlung einem obligatorisch Versicherten nicht zumutbar ist, können auf begründetes Gesuch hin für bestimmte oder unbestimmte Zeit angemessen herabgesetzt werden; sie dürfen jedoch nicht geringer sein als der Mindestbeitrag. Der Mindestbeitrag, dessen Bezahlung für einen obligatorisch Versicherten eine grosse Härte bedeutet, kann erlassen werden, wenn ein begründetes Gesuch vorliegt und eine vom Wohnsitzkanton bezeichnete Behörde angehört worden ist. Für diese Versicherten bezahlt der Wohnsitzkanton den Mindestbeitrag. Die Kantone können die Wohnsitzgemeinden zur Mittragung heranziehen.Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 24. Juni 1977 (9. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1979 (AS 1978 391; BBl 1976 III 1).B.  Die Beiträge der ArbeitgeberArt. 12 Beitragspflichtige Arbeitgeber Als Arbeitgeber gilt, wer obligatorisch versicherten Personen Arbeitsentgelte gemäss Artikel 5 Absatz 2 ausrichtet. Beitragspflichtig sind alle Arbeitgeber, die in der Schweiz eine Betriebsstätte haben oder in ihrem Haushalt obligatorisch versicherte Personen beschäftigen. Vorbehalten bleiben internationale Abkommen und völkerrechtliche Übung hinsichtlich:a. der Unterstellung unter die Beitragspflicht von Arbeitgebern ohne Betriebsstätte in der Schweiz;b. der Befreiung von der Beitragspflicht von Arbeitgebern mit einer Betriebsstätte in der Schweiz.Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Juni 2011 (Verbesserung der Durchführung), in Kraft seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543).Art. 13 Höhe des ArbeitgeberbeitragesDer Arbeitgeberbeitrag beträgt 4,35 Prozent der Summe der an beitragspflichtige Personen bezahlten massgebenden Löhne. Fassung gemäss Ziff. I 5 des BG vom 28. Sept. 2018 über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung, in Kraft seit 1. Jan. 2020 (AS 2019 2395 2413; BBl 2018 2527).C.  Der Bezug der BeiträgeArt. 14 Bezugstermine und -verfahren Die Beiträge vom Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit sind bei jeder Lohnzahlung in Abzug zu bringen und vom Arbeitgeber zusammen mit dem Arbeitgeberbeitrag periodisch zu entrichten. Die Beiträge vom Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit, die Beiträge der Nichterwerbstätigen sowie die Beiträge der Arbeitnehmer ohne beitragspflichtige Arbeitgeber sind periodisch festzusetzen und zu entrichten. Der Bundesrat bestimmt die Bemessungs- und Beitragsperioden. Die Beiträge von Asylsuchenden, vorläufig Aufgenommenen und Schutzbedürftigen ohne Aufenthaltsbewilligung, die keine Erwerbstätigkeit ausüben, sind erst dann festzusetzen und unter Vorbehalt von Artikel 16 Absatz 1 zu entrichten, wenn:a. diese Personen als Flüchtlinge anerkannt wurden;b diesen Personen eine Aufenthaltsbewilligung erteilt wird; oder c. auf Grund des Alters, des Todes oder der Invalidität dieser Personen ein Leistungsanspruch im Sinne dieses Gesetzes oder des IVG entsteht. In der Regel werden die von den Arbeitgebern zu entrichtenden Beiträge im formlosen Verfahren nach Artikel 51 ATSG eingefordert. Dies gilt in Abweichung von Artikel 49 Absatz 1 ATSG auch für erhebliche Beiträge. Der Bundesrat erlässt Vorschriften über:a. die Zahlungstermine für die Beiträge;b. das Mahn- und Veranlagungsverfahren;c. die Nachzahlung zu wenig bezahlter Beiträge;d. den Erlass der Nachzahlung, auch in Abweichung von Artikel 24 ATSG;e. .... Der Bundesrat kann bestimmen, dass auf einem jährlichen massgebenden Lohn bis zum Betrag der maximalen monatlichen Altersrente keine Beiträge entrichtet werden müssen; er kann diese Möglichkeit für bestimmte Tätigkeiten ausschliessen. Der Arbeitnehmer kann jedoch in jedem Fall verlangen, dass der Arbeitgeber die Beiträge entrichtet. Der Bundesrat kann zudem bestimmen, dass auf einem jährlichen Einkommen aus einer nebenberuflich ausgeübten selbstständigen Erwerbstätigkeit bis zum Betrag der maximalen monatlichen Altersrente nur auf Verlangen des Versicherten Beiträge erhoben werden.Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 30. Sept. 1953, in Kraft seit 1. Jan. 1954  (AS 1954 211; BBl 1953 II 81). SR 831.20 Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 16. Dez. 2005, in Kraft seit 1. Jan. 2007  (AS 2006 4817; BBl 2002 6845). SR 830.1 Fassung gemäss Anhang Ziff. 7 des BG vom 6. Okt. 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523). Fassung gemäss Anhang Ziff. 7 des BG vom 6. Okt. 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523). Fassung gemäss Anhang Ziff. 7 des BG vom 6. Okt. 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523). Aufgehoben durch Anhang Ziff. 7 des BG vom 6. Okt. 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, mit Wirkung seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3371;  BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523).Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 24. Juni 1977 (9. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1979 (AS 1978 391; BBl 1976 III 1). Eingefügt durch Anhang Ziff. 6 des BG vom 17. Juni 2005 gegen die Schwarzarbeit,  in Kraft seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 359; BBl 2002 3605). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 17. Juni 2011 (Verbesserung der Durchführung), in Kraft seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543).Art. 14 Zuschläge Beschäftigt ein Arbeitgeber Arbeitnehmer, ohne deren Löhne mit der Ausgleichskasse abzurechnen, so erhebt diese einen Zuschlag von 50 Prozent auf den geschuldeten Beiträgen. Im Wiederholungsfall erhöht die Ausgleichskasse den Zuschlag bis auf höchstens 100 Prozent der geschuldeten Beiträge. Der Zuschlag darf dem Arbeitnehmer nicht vom Lohn abgezogen werden. Die Erhebung von Zuschlägen setzt voraus, dass der Arbeitgeber wegen eines Vergehens oder einer Übertretung im Sinne der Artikel 87 und 88 verurteilt worden ist. Die Zuschläge werden von der Ausgleichskasse dem AHV-Ausgleichsfonds überwiesen. Der Bundesrat legt den Anteil fest, den die Ausgleichskassen zur Deckung ihres Aufwandes behalten dürfen. Eingefügt durch Anhang Ziff. 6 des BG vom 17. Juni 2005 gegen die Schwarzarbeit,  in Kraft seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 359; BBl 2002 3605). Ausdruck gemäss Ziff. I des BG vom 17. Juni 2011 (Verbesserung der Durchführung), in Kraft seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543). Diese Änd. wurde im ganzen Text berücksichtigt.Art. 15 Vollstreckung von Beitragsforderungen Beiträge, die auf erfolgte Mahnung hin nicht bezahlt werden, sind ohne Verzug auf dem Wege der Betreibung einzuziehen, soweit sie nicht mit fälligen Renten verrechnet werden können. Die Beiträge werden in der Regel auch gegenüber einem der Konkursbetreibung unterliegenden Schuldner auf dem Wege der Pfändung eingetrieben (Art. 43 des Bundesgesetzes vom 11. April 1889 über Schuldbetreibung und Konkurs).SR 281.1Art. 16 Verjährung Werden Beiträge nicht innert fünf Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, für welches sie geschuldet sind, durch Erlass einer Verfügung geltend gemacht, so können sie nicht mehr eingefordert oder entrichtet werden. In Abweichung von Artikel 24 Absatz 1 ATSG endet die Verjährungsfrist für Beiträge nach den Artikeln 6 Absatz 1, 8 Absatz 1 und 10 Absatz 1 erst ein Jahr nach Ablauf des Kalenderjahres, in welchem die massgebende Steuerveranlagung rechtskräftig wurde. Wird eine Nachforderung aus einer strafbaren Handlung hergeleitet, für welche das Strafrecht eine längere Verjährungsfrist festsetzt, so ist diese Frist massgebend. Die gemäss Absatz 1 geltend gemachte Beitragsforderung erlischt fünf Jahre nach Ablauf des Kalenderjahres, in welchem sie rechtskräftig wurde. Während der Dauer eines öffentlichen Inventars oder einer Nachlassstundung ruht die Frist. Ist bei Ablauf der Frist ein Schuldbetreibungs- oder Konkursverfahren hängig, so endet die Frist mit dessen Abschluss. Artikel 149a Absatz 1 des Bundesgesetzes vom 11. April 1889 über Schuldbetreibung und Konkurs ist nicht anwendbar. Bei Entstehung des Rentenanspruches nicht erloschene Beitragsforderungen können in jedem Fall gemäss Artikel 20 Absatz 3 noch verrechnet werden. Der Anspruch auf Rückerstattung zuviel bezahlter Beiträge erlischt mit Ablauf eines Jahres, nachdem der Beitragspflichtige von seinen zu hohen Leistungen Kenntnis erhalten hat, spätestens aber fünf Jahre nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Beiträge bezahlt wurden. Für Beiträge nach den Artikeln 6 Absatz 1, 8 Absatz 1 und 10 Absatz 1 endet die Frist in Abweichung von Artikel 25 Absatz 3 ATSG in jedem Fall erst ein Jahr nach Ablauf des Kalenderjahres, in welchem die massgebende Steuerveranlagung rechtskräftig wurde. Sind Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträge von Leistungen bezahlt worden, die der direkten Bundessteuer vom Reingewinn juristischer Personen unterliegen, so erlischt der Anspruch auf Rückerstattung in Abweichung von Artikel 25 Absatz 3 ATSG ein Jahr nach Ablauf des Kalenderjahres, in welchem die Steuerveranlagung rechtskräftig wurde.Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 30. Sept. 1953, in Kraft seit 1. Jan. 1954  (AS 1954 211; BBl 1953 II 81). SR 830.1 Fassung des ersten und zweiten Satzes gemäss Ziff. I des BG vom 17. Juni 2011 (Verbesserung der Durchführung), in Kraft seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543).Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1). SR 281.1 Fassung des vierten Satzes gemäss Ziff. I des BG vom 17. Juni 2011 (Verbesserung der Durchführung), in Kraft seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543).Dem Art. 20 Abs. 3 in der Fassung vom 30. Sept. 1953 entspricht heute Art. 20 Abs. 2  in der Fassung vom 7. Okt. 1994.Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Juni 2011 (Verbesserung der Durchführung), in Kraft seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543).Art. 17Aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 4. Okt. 1968, mit Wirkung seit 1. Jan. 1969  (AS 1969 111; BBl 1968 I 602).Dritter Abschnitt:  Die RentenA.  Der RentenanspruchI.  AllgemeinesArt. 18 Rentenberechtigung Anspruch auf Alters- und Hinterlassenenrenten haben Schweizer Bürger, Ausländer und Staatenlose gemäss den nachfolgenden Bestimmungen. ... Ausländer sowie ihre Hinterlassenen ohne Schweizer Bürgerrecht sind nur rentenberechtigt, solange sie ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz haben. Dieses Erfordernis ist von jeder Person, für die eine Rente ausgerichtet wird, einzeln zu erfüllen. Vorbehalten bleiben die besonderen bundesrechtlichen Vorschriften über die Rechtsstellung der Flüchtlinge und der Staatenlosen sowie abweichende internationale Abkommen, insbesondere mit Staaten, deren Gesetzgebung den Schweizer Bürgern und ihren Hinterlassenen Vorteile bietet, die denjenigen dieses Gesetzes ungefähr gleichwertig sind.  Bei Personen, die mehrere sich ablösende Staatsangehörigkeiten besessen haben, ist für die Rentenberechtigung die Staatsangehörigkeit während des Rentenbezugs massgebend. Den Ausländern, die ihren Wohnsitz im Ausland haben und mit deren Heimatstaat kein internationales Abkommen besteht, sowie ihren Hinterlassenen können die gemäss den Artikeln 5, 6, 8, 10 oder 13 bezahlten Beiträge rückvergütet werden. Der Bundesrat regelt die Einzelheiten, insbesondere das Ausmass der Rückvergütung. Fassung gemäss Ziff. II des BG vom 19. Dez. 1963, in Kraft seit 1. Jan. 1964  (AS 1964 285; BBl 1963 II 517).Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1). Zweiter Satz aufgehoben durch Anhang Ziff. 7 des BG vom 6. Okt. 2000 über den  Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, mit Wirkung seit 1. Jan. 2003  (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523). SR 830.1 Fassung gemäss Anhang Ziff. 7 des BG vom 6. Okt. 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523).Satz eingefügt durch Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 30. Juni 1972, in Kraft seit 1. Jan. 1973  (AS 1972 2483; BBl 1971 II 1057). Siehe auch die SchlB Änd. 7. Okt. 1994 am Ende dieses Textes. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 17. Juni 2011 (Verbesserung der Durchführung), in Kraft seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543).Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Siehe auch die SchlB Änd. 7. Okt. 1994 am Ende dieses Textes.Art. 19Aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 19. Dez. 1963, mit Wirkung seit 1. Jan. 1964  (AS 1964 285; BBl 1963 II 517).Art. 20 Zwangsvollstreckung und Verrechnung bei Renten Der Rentenanspruch ist der Zwangsvollstreckung entzogen. Mit fälligen Leistungen können verrechnet werden:a. die Forderungen aufgrund dieses Gesetzes, des IVG, des Erwerbsersatzgesetzes vom 25. September 1952 und des Bundesgesetzes vom 20. Juni 1952 über die Familienzulagen in der Landwirtschaft;b. Rückforderungen von Ergänzungsleistungen zur Alters‐, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung;c. die Rückforderung von Renten und Taggeldern der obligatorischen Unfallversicherung, der Militärversicherung, der Arbeitslosenversicherung und der Krankenversicherung.Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 19. Dez. 1963, in Kraft seit 1. Jan. 1964  (AS 1964 285; BBl 1963 II 517). Fassung gemäss Anhang Ziff. 7 des BG vom 6. Okt. 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523). Fassung gemäss Anhang Ziff. 7 des BG vom 6. Okt. 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523).SR 831.20 SR 834.1SR 836.1Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).II.  Der Anspruch auf AltersrenteArt. 21 Referenzalter und Altersrente Personen, die das 65. Altersjahr vollendet haben (Referenzalter), haben Anspruch auf eine Altersrente ohne Abzüge und Zuschläge. Der Anspruch entsteht am ersten Tag des Monats, welcher dem Erreichen des Referenzalters folgt. Er erlischt mit dem Tod. Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Dez. 2021 (AHV 21), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305).Art. 22Aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), mit Wirkung seit 1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Art. 22 Zusatzrente Männern und Frauen, die bis zur Entstehung des Anspruchs auf die Altersrente eine Zusatzrente der Invalidenversicherung bezogen haben, wird diese Rente weitergewährt, bis ihr Ehegatte einen Anspruch auf eine Altersrente oder eine Invalidenrente erwirbt. Eine geschiedene Person ist der verheirateten gleichgestellt, sofern sie für die ihr zugesprochenen Kinder überwiegend aufkommt und selbst keine Invaliden- oder Altersrente beanspruchen kann. In Abweichung von Artikel 20 ATSG ist die Zusatzrente dem nicht rentenberechtigten Ehegatten auszuzahlen:a. auf sein Verlangen, wenn der rentenberechtigte Ehegatte seiner Unterhaltspflicht gegenüber der Familie nicht nachkommt;b. auf sein Verlangen, wenn die Ehegatten getrennt leben;c. von Amtes wegen, wenn die Ehegatten geschieden sind. Abweichende zivilrichterliche Anordnungen bleiben in den Fällen von Absatz 2 vorbehalten.Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 19. Dez. 1963 (AS 1964 285; BBl 1963 II 517). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Siehe auch die SchlB Änd. 7. Okt. 1994 am Ende dieses Textes. SR 830.1 Fassung gemäss Anhang Ziff. 7 des BG vom 6. Okt. 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523). Eingefügt durch Anhang Ziff. 7 des BG vom 6. Okt. 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523).Art. 22 Kinderrente Personen, welchen eine Altersrente zusteht, haben für jedes Kind, das im Falle ihres Todes eine Waisenrente beanspruchen könnte, Anspruch auf eine Kinderrente. Für Pflegekinder, die erst nach der Entstehung des Anspruchs auf eine Altersrente oder auf eine ihr vorausgehende Rente der Invalidenversicherung in Pflege genommen werden, besteht kein Anspruch auf Kinderrente, es sei denn, es handle sich um Kinder des andern Ehegatten. Die Kinderrente wird wie die Rente ausbezahlt, zu der sie gehört. Vorbehalten bleiben die Bestimmungen über die zweckgemässe Verwendung (Art. 20 ATSG) und abweichende zivilrichterliche Anordnungen. Der Bundesrat kann die Auszahlung für Sonderfälle in Abweichung von Artikel 20 ATSG regeln, namentlich für Kinder aus getrennter oder geschiedener Ehe.Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 30. Juni 1972 (AS 1972 2483; BBl 1971 II 1057). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1). SR 830.1 Fassung des zweiten und dritten Satzes gemäss Anhang Ziff. 7 des BG vom 6. Okt. 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, in Kraft seit 1. Jan. 2003  (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523).III. Der Anspruch auf Witwen- und WitwerrenteFassung gemäss Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Art. 23 Witwen- und Witwerrente Anspruch auf eine Witwen- oder Witwerrente haben Witwen oder Witwer, sofern sie im Zeitpunkt der Verwitwung Kinder haben. Kindern von Witwen oder Witwern sind gleichgestellt:a. Kinder des verstorbenen Ehegatten, die im Zeitpunkt der Verwitwung mit der Witwe oder dem Witwer im gemeinsamen Haushalt leben und von ihr oder ihm als Pflegekinder im Sinne von Artikel 25 Absatz 3 aufgenommen werden;b. Pflegekinder im Sinne von Artikel 25 Absatz 3, die im Zeitpunkt der Verwitwung mit der Witwe oder dem Witwer im gemeinsamen Haushalt leben und von ihr oder ihm adoptiert werden. Der Anspruch auf die Witwen- oder Witwerrente entsteht am ersten Tag des dem Tod des Ehemannes oder der Ehefrau folgenden Monats, im Falle der Adoption eines Pflegekindes gemäss Absatz 2 Buchstabe b am ersten Tag des der Adoption folgenden Monats. Der Anspruch erlischt:a. mit der Wiederverheiratung;b. mit dem Tode der Witwe oder des Witwers. Der Anspruch lebt auf, wenn die neue Ehe geschieden oder ungültig erklärt wird. Der Bundesrat regelt die Einzelheiten.Siehe auch die SchlB Änd. 7. Okt. 1994 am Ende dieses Textes.Art. 24 Besondere Bestimmungen Witwen haben überdies Anspruch auf eine Witwenrente, wenn sie im Zeitpunkt der Verwitwung keine Kinder oder Pflegekinder im Sinne von Artikel 23, jedoch das 45. Altersjahr vollendet haben und mindestens fünf Jahre verheiratet gewesen sind. War die Witwe mehrmals verheiratet, so wird auf die Gesamtdauer der Ehen abgestellt. Zusätzlich zu den in Artikel 23 Absatz 4 aufgezählten Beendigungsgründen erlischt der Anspruch auf die Witwerrente, wenn das letzte Kind des Witwers das 18. Altersjahr vollendet hat.Siehe auch die SchlB Änd. 7. Okt. 1994 am Ende dieses Textes.Art. 24a Geschiedene Ehegatten Eine geschiedene Person ist einer verwitweten gleichgestellt, wenn:a. sie eines oder mehrere Kinder hat und die geschiedene Ehe mindestens zehn Jahre gedauert hat;b. die geschiedene Ehe mindestens zehn Jahre gedauert hat und die Scheidung nach Vollendung des 45. Altersjahres erfolgte;c. das jüngste Kind sein 18. Altersjahr vollendet hat, nachdem die geschiedene Person ihr 45. Altersjahr zurückgelegt hat. Ist nicht mindestens eine der Voraussetzungen von Absatz 1 erfüllt, so besteht ein Anspruch auf eine Witwen- oder Witwerrente nur, wenn und solange die geschiedene Person Kinder unter 18 Jahren hat.Siehe auch die SchlB Änd. 7. Okt. 1994 am Ende dieses Textes.Art. 24b Zusammentreffen von Witwen- oder Witwerrenten mit Alters- oder InvalidenrentenErfüllt eine Person gleichzeitig die Voraussetzungen für eine Witwen- oder Witwerrente und für eine Altersrente oder für eine Rente gemäss dem IVG, so wird nur die höhere Rente ausbezahlt.SR 831.20IV.  Der Anspruch auf WaisenrenteArt. 25 Waisenrente Kinder, deren Vater oder Mutter gestorben ist, haben Anspruch auf eine Waisenrente. Sind Vater und Mutter gestorben, so haben sie Anspruch auf zwei Waisenrenten. Findelkinder haben Anspruch auf eine Waisenrente. Der Bundesrat regelt den Anspruch der Pflegekinder auf Waisenrente. Der Anspruch auf die Waisenrente entsteht am ersten Tag des dem Tode des Vaters oder der Mutter folgenden Monats. Er erlischt mit der Vollendung des 18. Altersjahres oder mit dem Tod der Waise. Für Kinder, die noch in Ausbildung sind, dauert der Rentenanspruch bis zu deren Abschluss, längstens aber bis zum vollendeten 25. Altersjahr. Der Bundesrat kann festlegen, was als Ausbildung gilt.Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Art. 26–28Aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), mit Wirkung seit 1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Art. 28 Zusammentreffen von Waisenrenten mit anderen RentenErfüllt eine Waise gleichzeitig die Voraussetzungen für eine Waisenrente und eine Witwen- oder Witwerrente oder für eine Rente gemäss dem IVG, so wird nur die höhere Rente ausbezahlt. Sind beide Elternteile gestorben, so wird für den Vergleich auf die Summe der beiden Waisenrenten abgestellt.Eingefügt durch Art. 82 des BG vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversicherung  (AS 1959 827; BBl 1958 II 1137). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994  (10. AHV-Revision), in Kraft seit 1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).SR 831.20B.  Die ordentlichen RentenArt. 29 Bezügerkreis. Voll- und Teilrenten Anspruch auf eine ordentliche Alters- oder Hinterlassenenrente haben die rentenberechtigten Personen, denen für mindestens ein volles Jahr Einkommen, Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften angerechnet werden können, oder ihre Hinterlassenen. Die ordentlichen Renten werden ausgerichtet als:a. Vollrenten für Versicherte mit vollständiger Beitragsdauer;b. Teilrenten für Versicherte mit unvollständiger Beitragsdauer.Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).I.  Grundlagen der Berechnung der ordentlichen RentenArt. 29 Allgemeine Bestimmungen für die Rentenberechnung Die Rente wird bei Erreichen des Referenzalters berechnet. Für die Rentenberechnung werden Beitragsjahre, Erwerbseinkommen sowie Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften der rentenberechtigten Person zwischen dem 1. Januar nach Vollendung des 20. Altersjahres und dem 31. Dezember vor Eintritt des Versicherungsfalles (Referenzalter oder Tod) berücksichtigt. Hat die rentenberechtigte Person nach Erreichen des Referenzalters AHV-Beiträge entrichtet, so kann sie einmal eine neue Berechnung ihrer Rente verlangen. Bei der Neuberechnung werden die Erwerbseinkommen berücksichtigt, welche die rentenberechtigte Person während der zusätzlichen Beitragsdauer erzielt und auf denen sie Beiträge entrichtet hat. Nach Erreichen des Referenzalters entrichtete Beiträge begründen keinen Anspruch auf eine Rente.  Beitragslücken können geschlossen werden mit den Beiträgen, die die rentenberechtigte Person zwischen dem Erreichen des Referenzalters und fünf Jahre danach einzahlt, wenn sie in dieser Zeit:a. ein Einkommen erzielt, das mindestens 40 Prozent des ungeteilten Erwerbseinkommens entspricht, das in der Periode nach Absatz 2 durchschnittlich erzielt wurde; und b. Beiträge aus diesem Einkommen einzahlt, die dem jährlichen Mindestbeitrag entsprechen. Der Bundesrat regelt die Anrechnung:a. der Beitragsmonate im Jahr der Entstehung des Rentenanspruchs; b. der Beitragszeiten vor dem 1. Januar nach Vollendung des 20. Altersjahres;c. der Zusatzjahre; und d. der nach dem Referenzalter zurückgelegten Beitragszeiten. Er regelt zudem, wann der Anspruch auf die neu berechnete Rente nach Absatz 3 beginnt.Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision) (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Dez. 2021 (AHV 21), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305). Siehe auch die UeB dieser Änd. am Schluss des Textes.Art. 29 Vollständige Beitragsdauer Die Beitragsdauer ist vollständig, wenn eine Person gleich viele Beitragsjahre aufweist wie ihr Jahrgang. Als Beitragsjahre gelten Zeiten:a. in welchen eine Person Beiträge geleistet hat;b. in welchen der Ehegatte gemäss Artikel 3 Absatz 3 mindestens den doppelten Mindestbeitrag entrichtet hat;c. für die Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften angerechnet werden können.Ursprünglich Art. 29. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. Dez. 1956  (AS 1957 262; BBl 1956 I 1429). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994  (10. AHV-Revision), in Kraft seit 1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Art. 29 Durchschnittliches Jahreseinkommen1. GrundsatzDie Rente wird nach Massgabe des durchschnittlichen Jahreseinkommens berechnet. Dieses setzt sich zusammen aus:a. den Erwerbseinkommen;b. den Erziehungsgutschriften;c. den Betreuungsgutschriften.Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Art. 29 2. Erwerbseinkommen sowie Beiträge nichterwerbstätigerPersonen Bei erwerbstätigen Personen werden nur die Einkommen berücksichtigt, auf denen Beiträge bezahlt wurden. Die Beiträge von nichterwerbstätigen Personen werden mit 100 vervielfacht, durch den doppelten Beitragsansatz gemäss Artikel 5 Absatz 1 geteilt und als Erwerbseinkommen angerechnet. Einkommen, welche die Ehegatten während der Kalenderjahre der gemeinsamen Ehe erzielt haben, werden geteilt und je zur Hälfte den beiden Ehegatten angerechnet. Die Einkommensteilung wird vorgenommen:a. wenn beide Ehegatten das Referenzalter erreicht haben;b. wenn eine verwitwete Person das Referenzalter erreicht;c. bei Auflösung der Ehe durch Scheidung;d. wenn beide Ehegatten Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung haben; odere. wenn ein Ehegatte einen Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung hat und der andere Ehegatte das Referenzalter erreicht. Der Teilung und der gegenseitigen Anrechnung unterliegen jedoch nur Einkommen:a. aus der Zeit zwischen dem 1. Januar nach Vollendung des 20. Altersjahres und dem 31. Dezember vor Eintritt des Versicherungsfalles beim Ehegatten, welcher zuerst rentenberechtigt wird, mit Ausnahme der vorbezogenen Rente (Art. 40); undb. aus Zeiten, in denen beide Ehegatten in der schweizerischen Alters- und Hinterlassenenversicherung versichert gewesen sind. Absatz 4 ist nicht anwendbar für das Kalenderjahr, in dem die Ehe geschlossen oder aufgelöst wird. Der Bundesrat regelt das Verfahren. Er bestimmt insbesondere, welche Ausgleichskasse die Einkommensteilung vorzunehmen hat.Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1). Siehe auch die UeB dieser Änd. am Schluss des Textes. Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Dez. 2021 (AHV 21), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Dez. 2021 (AHV 21), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 17. Dez. 2021 (AHV 21), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 17. Dez. 2021 (AHV 21), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Dez. 2021 (AHV 21), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Juni 2011 (Verbesserung der Durchführung), in Kraft seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Juni 2011 (Verbesserung der Durchführung), in Kraft seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 17. Juni 2011 (Verbesserung der Durchführung), in Kraft seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543).Art. 29 3. Erziehungsgutschriften Versicherten wird für diejenigen Jahre eine Erziehungsgutschrift angerechnet, in welchen ihnen die elterliche Sorge für eines oder mehrere Kinder zusteht, die das 16. Altersjahr noch nicht erreicht haben. Dabei werden Eltern, die gemeinsam Inhaber der elterlichen Sorge sind, jedoch nicht zwei Gutschriften kumulativ gewährt. Der Bundesrat regelt die Einzelheiten, insbesondere die Anrechnung der Erziehungsgutschrift, wenn:a. Eltern Kinder unter ihrer Obhut haben, ohne dass ihnen die elterliche Sorge zusteht;b. lediglich ein Elternteil in der schweizerischen Alters- und Hinterlassenenversicherung versichert ist;c. die Voraussetzungen für die Anrechnung einer Erziehungsgutschrift nicht während des ganzen Kalenderjahres erfüllt werden;d. geschiedenen oder unverheirateten Eltern gemeinsam die elterliche Sorge zusteht. Die Erziehungsgutschrift entspricht dem Betrag der dreifachen minimalen jährlichen Altersrente gemäss Artikel 34 im Zeitpunkt der Entstehung des Rentenanspruchs. Bei verheirateten Personen wird die Erziehungsgutschrift während der Kalenderjahre der Ehe hälftig aufgeteilt. Der Teilung unterliegen aber nur die Gutschriften für die Zeit zwischen dem 1. Januar nach Vollendung des 20. Altersjahres und dem 31. Dezember vor dem Tag, an dem der erste Ehegatte das Referenzalter erreicht.Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1). Fassung gemäss Anhang Ziff. 5 des BG vom 26. Juni 1998, in Kraft seit 1. Jan. 2000  (AS 1999 1118 1144; BBl 1996 I 1). Fassung gemäss Anhang Ziff. 5 des BG vom 26. Juni 1998, in Kraft seit 1. Jan. 2000  (AS 1999 1118 1144; BBl 1996 I 1). Eingefügt durch Anhang Ziff. 5 des BG vom 26. Juni 1998, in Kraft seit 1. Jan. 2000  (AS 1999 1118 1144; BBl 1996 I 1). Fassung des zweiten Satzes gemäss Ziff. I des BG vom 17. Dez. 2021 (AHV 21), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305).Art. 29 4. Betreuungsgutschriften Versicherte, welche Verwandte in auf- oder absteigender Linie oder Geschwister mit einem anerkannten Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung der AHV, der IV, der obligatorischen Unfallversicherung oder der Militärversicherung betreuen, haben Anspruch auf Anrechnung einer Betreuungsgutschrift, wenn sie die betreuten Personen für die Betreuung leicht erreichen können. Sie müssen diesen Anspruch jährlich schriftlich anmelden. Verwandten gleichgestellt sind Ehegatten, Schwiegereltern und Stiefkinder sowie die Lebenspartnerin oder der Lebenspartner, die oder der seit mindestens fünf Jahren ununterbrochen mit der versicherten Person einen gemeinsamen Haushalt führt. Für Zeiten, in welchen gleichzeitig ein Anspruch auf eine Erziehungsgutschrift besteht, kann keine Betreuungsgutschrift angerechnet werden. Der Bundesrat kann das Erfordernis der leichten Erreichbarkeit nach Absatz 1 näher umschreiben. Er regelt das Verfahren sowie die Anrechnung der Betreuungsgutschrift für die Fälle, in denen:a. mehrere Personen die Voraussetzungen der Anrechnung einer Betreuungsgutschrift erfüllen;b. lediglich ein Ehegatte in der schweizerischen Alters- und Hinterlassenenversicherung versichert ist;c. die Voraussetzungen für die Anrechnung einer Betreuungsgutschrift nicht während des ganzen Kalenderjahres erfüllt werden. Die Betreuungsgutschrift entspricht dem Betrag der dreifachen minimalen jährlichen Altersrente gemäss Artikel 34 im Zeitpunkt der Entstehung des Rentenanspruchs. Sie wird im individuellen Konto vermerkt. Wird der Anspruch auf Betreuungsgutschrift nicht innert fünf Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres angemeldet, in welchem eine Person betreut wurde, so wird die Gutschrift für das betreffende Jahr nicht mehr im individuellen Konto vermerkt. Bei verheirateten Personen wird die Betreuungsgutschrift während der Kalenderjahre der Ehe hälftig aufgeteilt. Der Teilung unterliegen aber nur die Gutschriften für die Zeit zwischen dem 1. Januar nach Vollendung des 20. Altersjahres und dem 31. Dezember vor dem Tag, an dem der erste Ehegatte das Referenzalter erreicht.Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1). Fassung gemäss Ziff. I 3 des BG vom 20. Dez. 2019 über die Verbesserung der Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Angehörigenbetreuung, in Kraft seit 1. Jan. 2021 (AS 2020 4525; BBl 2019 4103). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Juni 2011 (Verbesserung der Durchführung), in Kraft seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543). Fassung des zweiten Satzes gemäss Ziff. I des BG vom 17. Dez. 2021 (AHV 21), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305).Art. 30 5. Ermittlung des durchschnittlichen Jahreseinkommens Die Summe der Erwerbseinkommen wird entsprechend dem Rentenindex gemäss Artikel 33 aufgewertet. Der Bundesrat lässt die Aufwertungsfaktoren jährlich feststellen. Die Summe der aufgewerteten Erwerbseinkommen sowie die Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften werden durch die Anzahl der Beitragsjahre geteilt.Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Art. 30 BerechnungsvorschriftenDer Bundesrat erlässt Vorschriften zur Berechnung der Renten. Dabei kann er die anrechenbaren Einkommen und die Renten auf- oder abrunden. Er kann Vorschriften erlassen über die Anrechnung der Bruchteile von Jahren und der entsprechenden Einkommen und vorsehen, dass Beitragsjahre und Erwerbseinkommen für die Zeit, in der eine Invalidenrente bezogen wurde, nicht angerechnet werden.Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 4. Okt. 1968 (AS 1969 111; BBl 1968 I 602). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 24. Juni 1977 (9. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1979 (AS 1978 391; BBl 1976 III 1). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Juni 2011 (Verbesserung der Durchführung), in Kraft seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Juni 2011 (Verbesserung der Durchführung), in Kraft seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543).Fassung des Satzes gemäss Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), in Kraft seit 1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Fassung des Satzes gemäss Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), in Kraft seit 1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Art. 30 Individuelle Konten Für jeden beitragspflichtigen Versicherten werden individuelle Konten geführt, in welche die für die Berechnung der ordentlichen Renten erforderlichen Angaben eingetragen werden. Der Bundesrat ordnet die Einzelheiten. Die von einem Arbeitnehmer erzielten Erwerbseinkommen, von welchen der Arbeitgeber die gesetzlichen Beiträge abgezogen hat, werden in das individuelle Konto eingetragen, selbst wenn der Arbeitgeber die entsprechenden Beiträge der Ausgleichskasse nicht entrichtet hat. Die beitragspflichtigen Einkommen von Arbeitnehmern werden im individuellen Konto unter dem Jahr eingetragen, in dem sie ausbezahlt wurden. Die Einkommen werden jedoch im Erwerbsjahr eingetragen, wenn der Arbeitnehmer:a. zum Zeitpunkt der Lohnauszahlung nicht mehr für den Arbeitgeber tätig ist;b. den Beweis erbringt, dass das beitragspflichtige Einkommen von einer Erwerbstätigkeit stammt, die in einem früheren Jahr ausgeübt wurde und für die weniger als der Mindestbeitrag entrichtet wurde. Die Einkommen der Selbstständigerwerbenden, der Arbeitnehmer nicht beitragspflichtiger Arbeitgeber und der Nichterwerbstätigen werden immer unter dem Jahr eingetragen, für das die Beiträge festgesetzt werden.Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 4. Okt. 1968, in Kraft seit 1. Jan. 1969  (AS 1969 111; BBl 1968 I 602).Eingefügt durch Anhang Ziff. 13 des BG vom 16. Dez. 1994, in Kraft seit 1. Jan. 1997 (AS 1995 1227 1307; BBl 1991 III 1). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 17. Juni 2011 (Verbesserung der Durchführung), in Kraft seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 17. Juni 2011 (Verbesserung der Durchführung), in Kraft seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543).Art. 31 Neufestsetzung der RenteMuss eine Altersrente neu festgesetzt werden, weil der Ehegatte rentenberechtigt oder die Ehe aufgelöst wird, so bleiben die im Zeitpunkt der erstmaligen Rentenberechnung geltenden Berechnungsvorschriften massgebend. Die aufgrund dieser Bestimmungen neu festgesetzte Rente ist in der Folge auf den neuesten Stand zu bringen.Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Siehe auch die SchlB Änd. 7. Okt. 1994 am Ende dieses Textes.Art. 32Aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), mit Wirkung seit 1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Art. 33 Hinterlassenenrente Für die Berechnung der Witwen‐, Witwer- und Waisenrente sind die Beitragsdauer und das aufgrund der ungeteilten Einkommen der verstorbenen Person sowie ihrer Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften ermittelte durchschnittliche Jahreseinkommen massgebend. Absatz 2 bleibt vorbehalten. Sind die Eltern gestorben, so sind für die Berechnung der beiden Waisenrenten die Beitragsdauer jedes Elternteils und die nach den allgemeinen Grundsätzen (Art. 29 ff.) ermittelten durchschnittlichen Jahreseinkommen der Verstorbenen massgebend. Hat die verstorbene Person bei ihrem Tode das 45. Altersjahr noch nicht vollendet, so wird für die Berechnung der Hinterlassenenrente ihr durchschnittliches Erwerbseinkommen prozentual erhöht. Der Bundesrat setzt die Prozentsätze nach dem Alter der verstorbenen Person fest.Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Siehe auch die SchlB Änd. 7. Okt. 1994 am Ende dieses Textes.Art. 33 Ablösung einer Invalidenrente Für die Berechnung von Alters- oder Hinterlassenenrenten, die an die Stelle einer Rente gemäss dem IVG treten, ist auf die für die Berechnung der Invalidenrente massgebende Grundlage abzustellen, falls dies für den Berechtigten vorteilhafter ist. Bei verheirateten Personen ist die Rentenberechnung gemäss Absatz 1 anzupassen, wenn die Voraussetzungen für die Teilung und die gegenseitige Anrechnung der Einkommen erfüllt sind. Ist die Invalidenrente gemäss Artikel 37 Absatz 2 des IVG bemessen worden, so gilt diese Bestimmung sinngemäss auch für die Alters- oder Hinterlassenenrente, die auf der für die Invalidenrente massgebenden Grundlage berechnet wird. Treten an die Stelle der gemäss den Artikeln 39 Absatz 2 und 40 Absatz 3 des IVG bemessenen ausserordentlichen Invalidenrenten ordentliche Alters- oder Hinterlassenenrenten, so betragen diese bei vollständiger Beitragsdauer mindestens 133/3 Prozent der Mindestansätze der zutreffenden Vollrenten. Für die Berechnung der Altersrente einer Person, deren Ehegatte eine Invalidenrente bezieht oder bezogen hat, wird das im Zeitpunkt der Entstehung der Invalidenrente massgebende durchschnittliche Jahreseinkommen des invaliden Ehegatten während der Dauer des Bezuges der Invalidenrente wie ein Erwerbseinkommen im Sinne von Artikel 29 berücksichtigt. Beträgt der Invaliditätsgrad weniger als 60 Prozent, so wird nur ein entsprechend herabgesetzter Teil des durchschnittlichen Jahreseinkommens berücksichtigt. Der Bundesrat regelt die Einzelheiten und das Verfahren.Eingefügt durch Art. 82 des BG vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversicherung, in Kraft seit 1. Jan. 1960 (AS 1959 827; BBl 1958 II 1137).Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).SR 831.20Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 30. Juni 1972, in Kraft seit 1. Jan. 1973  (AS 1972 2483; BBl 1971 II 1057).Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 30. Juni 1972, in Kraft seit 1. Jan. 1973  (AS 1972 2483; BBl 1971 II 1057). Fassung gemäss Anhang Ziff. 3 des BG vom 21. März 2003 (4. IV-Revision), in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 3837; BBl 2001 3205).Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Art. 33 Anpassung der Renten an die Lohn- und Preisentwicklung Der Bundesrat passt die ordentlichen Renten in der Regel alle zwei Jahre auf Beginn des Kalenderjahres der Lohn- und Preisentwicklung an, indem er auf Antrag der Eidgenössischen Kommission für die Alters‐, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung den Rentenindex neu festsetzt. Der Rentenindex ist das arithmetische Mittel des vom Bundesamt für Statistik ermittelten Lohnindexes und des Landesindexes der Konsumentenpreise. Der Bundesrat stellt je nach der finanziellen Lage der Versicherung Antrag auf Änderung des Verhältnisses zwischen den beiden Indexwerten nach Absatz 2. Der Bundesrat passt die ordentlichen Renten früher an, wenn der Landesindex der Konsumentenpreise innerhalb eines Jahres um mehr als 4 Prozent angestiegen ist. Der Bundesrat kann ergänzende Vorschriften erlassen, den Rentenindex auf- oder abrunden und das Verfahren der Rentenanpassung regeln.Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 24. Juni 1977 (9. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1979 (AS 1978 391; BBl 1976 III 1). Die Bezeichnung der Verwaltungseinheit wurde in Anwendung von Art. 16 Abs. 3 der Publikationsverordnung vom 17. Nov. 2004 (SR 2004 4937) angepasst.Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 13. Dez. 1991 (AS 1992 1286; BBl 1991 I 217).II.  Die VollrentenArt. 34 Berechnung und Höhe der Vollrenten1. Die Altersrente Die monatliche Altersrente setzt sich zusammen aus (Rentenformel):a. einem Bruchteil des Mindestbetrages der Altersrente (fester Rententeil);b. einem Bruchteil des massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommens (variabler Rententeil). Es gelten folgende Bestimmungen:a. Ist das massgebende durchschnittliche Jahreseinkommen kleiner oder gleich dem 36fachen Mindestbetrag der Altersrente, so beträgt der feste Rententeil 74/100 des Mindestbetrages der Altersrente und der variable Rententeil 13/600 des massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommens.b. Ist das massgebende durchschnittliche Jahreseinkommen grösser als das 36fache des Mindestbetrages der Altersrente, so beträgt der feste Rententeil 104/100 des Mindestbetrages der Altersrente und der variable Rententeil 8/600 des massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommens. Der Höchstbetrag der Altersrente entspricht dem doppelten Mindestbetrag. Der Mindestbetrag wird gewährt, wenn das massgebende durchschnittliche Jahreseinkommen höchstens zwölfmal grösser ist, und der Höchstbetrag, wenn das massgebende durchschnittliche Jahreseinkommen wenigstens zweiundsiebzigmal grösser ist als der Mindestbetrag. Der Mindestbetrag der vollen Altersrente von 1225 Franken entspricht dem Rentenindex von 222,7 Punkten.Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1). Betrag und Indexstand gemäss Art. 3 und 4 der V 23 vom 12. Okt. 2022 über Anpassungen an die Lohn- und Preisentwicklung bei der AHV/IV/EO, in Kraft seit 1. Jan. 2023  (AS 2022 604).Art. 35 2. Summe der beiden Renten für Ehepaare Die Summe der beiden Renten eines Ehepaares beträgt maximal 150 Prozent des Höchstbetrages der Altersrente, wenn:a. beide Ehegatten Anspruch auf eine Altersrente oder einen Teil davon haben;b. ein Ehegatte Anspruch auf eine Altersrente oder einen Teil davon und der andere Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung hat. Die Kürzung entfällt bei Ehepaaren, deren gemeinsamer Haushalt richterlich aufgehoben wurde. Die beiden Renten sind im Verhältnis ihrer Anteile an der Summe der ungekürzten Renten zu kürzen. Der Bundesrat regelt die Einzelheiten, insbesondere die Kürzung der beiden Renten bei Versicherten mit unvollständiger Beitragsdauer sowie bei Bezug lediglich eines Teils der Rente.Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Dez. 2021 (AHV 21), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305). Fassung des zweiten Satzes gemäss Ziff. I des BG vom 17. Dez. 2021 (AHV 21), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305).Art. 35 3. Zuschlag für verwitwete Bezügerinnen und Bezüger von AltersrentenVerwitwete Bezügerinnen und Bezüger von Altersrenten haben Anspruch auf einen Zuschlag von 20 Prozent zu ihrer Rente. Rente und Zuschlag dürfen den Höchstbetrag der Altersrente nicht übersteigen.Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 19. Dez. 1963 (AS 1964 285; BBl 1963 II 517). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Siehe auch die SchlB Änd. 7. Okt. 1994 am Ende dieses Textes.Art. 35 4. Kinderrente Die Kinderrente beträgt 40 Prozent der dem massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommen entsprechenden Altersrente. Haben beide Elternteile einen Anspruch auf Kinderrente, so sind die beiden Kinderrenten zu kürzen, soweit ihre Summe 60 Prozent der maximalen Altersrente übersteigt. Für die Durchführung der Kürzung ist Artikel 35 sinngemäss anwendbar. Wird ein Teil der Altersrente nach Artikel 39 Absatz 1 aufgeschoben, so wird die Kinderrente im gleichen prozentualen Umfang aufgeschoben.Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 17. Dez. 2021 (AHV 21), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305).Art. 36 5. Witwen- oder WitwerrenteDie Witwen- oder Witwerrente beträgt 80 Prozent der dem massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommen entsprechenden Altersrente.Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Art. 37 6. Waisenrente Die Waisenrente beträgt 40 Prozent der dem massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommen entsprechenden Altersrente. Die Waisenrente von Kindern, die nur zum verstorbenen Elternteil in einem Kindesverhältnis standen, beträgt 60 Prozent der dem massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommen entsprechenden Altersrente. Sind die Eltern gestorben, so sind die Waisenrenten zu kürzen, soweit ihre Summe 60 Prozent der maximalen Altersrente übersteigt. Für die Durchführung der Kürzung ist Artikel 35 sinngemäss anwendbar. Findelkinder erhalten eine Waisenrente in Höhe von 60 Prozent der maximalen Altersrente.Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Art. 37 7. Zusammentreffen von Waisen- und KinderrentenSind für das gleiche Kind sowohl die Voraussetzungen für eine Waisenrente als auch für eine Kinderrente erfüllt, so beträgt die Summe der beiden Renten höchstens 60 Prozent der maximalen Altersrente. Für die Durchführung der Kürzung ist Artikel 35 sinngemäss anwendbar.Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).III.  Die TeilrentenArt. 38 Berechnung Die Teilrente entspricht einem Bruchteil der gemäss den Artikeln 34–37 zu ermittelnden Vollrente. Bei der Berechnung des Bruchteils werden das Verhältnis zwischen den vollen Beitragsjahren des Versicherten zu denjenigen seines Jahrganges sowie die eingetretenen Veränderungen der Beitragsansätze berücksichtigt. Der Bundesrat erlässt nähere Vorschriften über die Abstufung der Renten.Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 19. Juni 1959, in Kraft seit 1. Jan. 1960  (AS 1959 854; BBl 1958 II 1137).Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 30. Juni 1972, in Kraft seit 1. Jan. 1973  (AS 1972 2483; BBl 1971 II 1057). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 30. Juni 1972 (AS 1972 2483; BBl 1971 II 1057). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).IV. Flexibler RentenbezugFassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Dez. 2021 (AHV 21), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305). Siehe auch die UeB dieser Änd. am Schluss des Textes.Art. 39 Aufschub des Bezugs der Altersrente Personen, die Anspruch auf eine Altersrente haben, können den Beginn des Bezugs der ganzen Rente oder eines Anteils zwischen 20 und 80 Prozent davon um mindestens ein Jahr, höchstens aber um fünf Jahre aufschieben. Innerhalb dieser Frist können sie die Rente jederzeit auf den Anfang des Folgemonats abrufen. Personen, die den Bezug eines Anteils der Rente aufgeschoben haben, können einmal die Senkung des Anteils verlangen. Die Erhöhung des aufgeschobenen Anteils ist ausgeschlossen.  Die aufgeschobene Altersrente beziehungsweise der Anteil davon wird um den versicherungsmathematischen Gegenwert der aufgeschobenen Leistungen erhöht.  Der Bundesrat setzt die Erhöhungsfaktoren einheitlich fest und ordnet das Verfahren. Er kann einzelne Rentenarten vom Aufschub ausschliessen. Er überprüft die Erhöhungsfaktoren mindestens alle zehn Jahre.Art. 40 Vorbezug der Altersrente Personen, welche die Voraussetzungen für den Anspruch auf eine Altersrente erfüllen, können ab dem vollendeten 63. Altersjahr die ganze Rente oder einen Anteil zwischen 20 und 80 Prozent davon vorbeziehen. Sie können den Vorbezug der Rente jederzeit auf den Anfang des Folgemonats beantragen. Der Vorbezug gilt nur für zukünftige Leistungen. Der Bundesrat regelt die Einzelheiten, insbesondere den möglichen Widerruf der vorbezogenen Altersrente im Falle einer nachträglich zugesprochenen Invalidenrente. Personen, die einen Anteil der Rente vorbezogen haben, können einmal die Erhöhung des Anteils verlangen. Die Erhöhung gilt nur für zukünftige Leistungen. Sie kann nicht widerrufen werden. Während der Dauer des Rentenvorbezugs werden keine Kinderrenten ausgerichtet. In Abweichung von Artikel 29 Absatz 1 ist bei einem Rentenvorbezug die Beitragsdauer nicht vollständig. Die vorbezogene Rente beruht auf der Anzahl Beitragsjahre bei Beginn des Rentenvorbezugs und entspricht einer Teilrente mit unvollständiger Beitragsdauer. Die vorbezogene Rente wird berechnet anhand der Beitragsjahre, der Erwerbseinkommen sowie der Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften der rentenberechtigten Person zwischen dem 1. Januar nach Vollendung des 20. Altersjahres und dem 31. Dezember vor dem Vorbezug der ganzen oder eines Teils der Rente. Die Rente wird bei Erreichen des Referenzalters nach Artikel 29 Absätze 1 und 2 neu berechnet.Art. 40a Kürzung bei Vorbezug der Altersrente Die vorbezogene Altersrente wird um den versicherungsmathematischen Gegenwert der vorbezogenen Leistung gekürzt. Der Bundesrat legt die Kürzungssätze nach versicherungsmathematischen Grund-sätzen einheitlich fest und ordnet das Verfahren. Er überprüft die Kürzungssätze mindestens alle zehn Jahre. Ist das massgebende durchschnittliche Jahreseinkommen tiefer als oder gleich hoch wie der Betrag der vierfachen minimalen jährlichen Altersrente nach Artikel 34, so werden die Kürzungssätze um 40 Prozent reduziert.Art. 40b Kombination von Vorbezug und Aufschub der Altersrente  Personen, die einen Teil ihrer Altersrente vorbezogen haben, können den restlichen Teil ihrer Rente bis längstens fünf Jahre nach Erreichen des Referenzalters aufschieben.  Der aufgeschobene Teil der Rente kann nicht gesenkt werden, wenn der vorbezogene Teil während der Vorbezugsdauer bereits einmal erhöht worden ist.V.  Die Kürzung der ordentlichen RentenUrsprünglich als Ziff. IV vor Art. 39 und später 40.Art. 41 Kürzung wegen Überversicherung In Abweichung von Artikel 69 Absätze 2 und 3 ATSG werden Kinder- und Waisenrenten gekürzt, soweit sie zusammen mit der Rente des Vaters oder derjenigen der Mutter 90 Prozent des für diese Rente jeweils massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommens übersteigen. Der Bundesrat setzt jedoch einen Mindestbetrag fest. Der Bundesrat ist befugt, die Einzelheiten zu regeln und für die Teilrenten besondere Vorschriften zu erlassen.Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 30. Juni 1972, in Kraft seit 1. Jan. 1973  (AS 1972 2483; BBl 1971 II 1057).  SR 830.1 Fassung gemäss Anhang Ziff. 3 des BG vom 6. Okt. 2006 (5. IV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 2008 (AS 2007 5129; BBl 2005 4459).Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 24. Juni 1977 (9. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1980 (AS 1978 391, 1979 1365 Art. 1; BBl 1976 III 1).C.  Die ausserordentlichen RentenFassung des Tit. gemäss Ziff. I des BG vom 19. Juni 1959, in Kraft seit 1. Jan. 1960  (AS 1959 854; BBl 1958 II 1137).Art. 42 Bezügerkreis Anspruch auf eine ausserordentliche Rente haben Schweizer Bürger mit Wohnsitz und gewöhnlichem Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz, die während der gleichen Zahl von Jahren versichert waren wie ihr Jahrgang, denen aber keine ordentliche Rente zusteht, weil sie bis zur Entstehung des Rentenanspruchs nicht während eines vollen Jahres der Beitragspflicht unterstellt gewesen sind. Der Anspruch steht auch ihren Hinterlassenen zu. Das Erfordernis des Wohnsitzes und des gewöhnlichen Aufenthalts ist von jedem Versicherten, für den eine Rente ausgerichtet wird, einzeln zu erfüllen. Der Ehegatte, der mit einem obligatorisch versicherten Schweizer Bürger verheiratet ist und im Ausland lebt, aber gemäss internationalem Abkommen oder völkerrechtlicher Übung der Alters‐, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung seines Wohnsitzstaates nicht angehört, ist dem in der Schweiz wohnhaften Ehegatten von Schweizer Bürgern gleichgestellt.Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1). SR 830.1 Fassung gemäss Anhang Ziff. 7 des BG vom 6. Okt. 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523).Art. 43 Höhe der ausserordentlichen Renten Die ausserordentlichen Renten entsprechen dem Mindestbetrag der zutreffenden ordentlichen Vollrenten. Vorbehalten bleibt Absatz 3. ... In Abweichung von Artikel 69 Absätze 2 und 3 ATSG werden die ausserordentlichen Kinder- und Waisenrenten gekürzt, soweit sie zusammen mit den Renten des Vaters und der Mutter einen vom Bundesrat festzusetzenden Höchstbetrag übersteigen.Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision) (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1). SR 830.1Fassung gemäss Anhang Ziff. 7 des BG vom 6. Okt. 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523).D.  Die Hilflosenentschädigung, der Assistenzbeitrag und die HilfsmittelEingefügt durch Ziff. I des BG vom 4. Okt. 1968 (AS 1969 111; BBl 1968 I 602). Fassung gemäss Anhang Ziff. 4 des BG vom 18. März 2011 (6. IV-Revision, erstes Massnahmepaket), in Kraft seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 5659; BBl 2010 1817).Art. 43 Hilflosenentschädigung Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung haben Personen, die ihre ganze Altersrente beziehen, oder Bezüger von Ergänzungsleistungen mit Wohnsitz und gewöhnlichem Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz, die in schwerem, mittlerem oder leichtem Grad hilflos (Art. 9 ATSG) sind. Der Anspruch auf die Entschädigung für eine Hilflosigkeit leichten Grades entfällt bei einem Aufenthalt im Heim. Der Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung entsteht am ersten Tag des Monats, in dem sämtliche Voraussetzungen erfüllt sind und die Hilflosigkeit schweren, mittleren oder leichten Grades ununterbrochen während mindestens sechs Monaten bestanden hat. Er erlischt am Ende des Monats, in dem die Voraussetzungen nach Absatz 1 nicht mehr gegeben sind. Die monatliche Entschädigung für eine Hilflosigkeit schweren Grades beträgt 80 Prozent, für eine Hilflosigkeit mittleren Grades 50 Prozent und für eine Hilflosigkeit leichten Grades 20 Prozent des Mindestbetrages der Altersrente nach Artikel 34 Absatz 5. Hat eine hilflose Person am Ende des Monats, in dem sie das Referenzalter erreicht, oder bis zum Zeitpunkt, ab dem sie eine ganze Rente vorbezieht, eine Hilflosenentschädigung der Invalidenversicherung bezogen, so wird ihr die Entschädigung mindestens im bisherigen Betrag weiter gewährt. Der Bundesrat kann eine anteilmässige Leistung an die Hilflosenentschädigung der Unfallversicherung vorsehen, falls die Hilflosigkeit nur zum Teil auf einen Unfall zurückzuführen ist. Für die Bemessung der Hilflosigkeit sind die Bestimmungen des IVG sinngemäss anwendbar. Die Bemessung der Hilflosigkeit zuhanden der Ausgleichskassen obliegt den Invalidenversicherungs-Stellen. Der Bundesrat kann ergänzende Vorschriften erlassen.Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 22. Dez. 1955 (AS 1956 651; BBl 1955 II 1088). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 4. Okt. 1968, in Kraft seit 1. Jan. 1969  (AS 1969 111; BBl 1968 I 602).Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 24. Juni 1977 (9. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1979 (AS 1978 391; BBl 1976 III 1). SR 830.1 Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Dez. 2021 (AHV 21), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305). Eingefügt durch Ziff. I 1 des BG vom 13. Juni 2008 über die Neuordnung der Pflegefinanzierung, in Kraft seit 1. Jan. 2011 (AS 2009 3517 6847 Ziff. I; BBl 2005 2033). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Dez. 2021 (AHV 21), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305).Fassung gemäss Ziff. I 1 des BG vom 13. Juni 2008 über die Neuordnung der Pflegefinanzierung, in Kraft seit 1. Jan. 2011 (AS 2009 3517 6847 Ziff. I; BBl 2005 2033). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Dez. 2021 (AHV 21), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305).Eingefügt durch Ziff. 2 des Anhangs zum BG vom 20. März 1981 über die Unfallversicherung, in Kraft seit 1. Jan. 1984 (AS 1982 1676 1724 Art. 1 Abs. 1; BBl 1976 III 141). SR 831.20 Fassung gemäss Anhang Ziff. 7 des BG vom 6. Okt. 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523).Ausdruck gemäss Ziff. II des BG vom 22. März 1991 (3. IV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1992 (AS 1991 2377; BBl 1988 II 1333).Art. 43 AssistenzbeitragHat eine Person am Ende des Monats, in dem sie das Referenzalter erreicht, oder bis zum Zeitpunkt, ab dem sie eine ganze Rente vorbezieht, einen Assistenzbeitrag der Invalidenversicherung bezogen, so wird ihr der Assistenzbeitrag höchstens im bisherigen Umfang weiter gewährt. Für den Anspruch und den Umfang gelten die Artikel 42–42 IVG sinngemäss. Eingefügt durch Anhang Ziff. 4 des BG vom 18. März 2011 (6. IV-Revision, erstes Massnahmepaket (AS 2011 5659; BBl 2010 1817). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom  17. Dez. 2021 (AHV 21), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305). SR 831.20Art. 43 Hilfsmittel Der Bundesrat bestimmt, unter welchen Voraussetzungen Bezügerinnen und Bezüger von Altersrenten oder Ergänzungsleistungen mit Wohnsitz und gewöhnlichem Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz, die für die Fortbewegung, für die Herstellung des Kontaktes mit der Umwelt oder für die Selbstsorge kostspieliger Geräte bedürfen, Anspruch auf Hilfsmittel haben. Er bestimmt, in welchen Fällen Bezügerinnen und Bezüger von Altersrenten oder Ergänzungsleistungen mit Wohnsitz und gewöhnlichem Aufenthalt in der Schweiz Anspruch auf Hilfsmittel für die Ausübung einer Erwerbstätigkeit oder der Tätigkeit in ihrem Aufgabenbereich haben. Er bezeichnet die Hilfsmittel, welche die Versicherung abgibt oder an welche sie einen Kostenbeitrag gewährt; er regelt die Abgabe sowie das Verfahren und bestimmt, welche Vorschriften des IVG anwendbar sind.Ursprünglich Art. 43. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 4. Okt. 1968 (AS 1969 111; BBl 1968 I 602). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 24. Juni 1977 (9. AHV-Revision), in Kraft seit 1. Jan. 1979 (AS 1978 391; BBl 1976 III 1). SR 830.1 Fassung gemäss Anhang Ziff. 3 des BG vom 21. März 2003 (4. IV-Revision), in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 3837; BBl 2001 3205). Fassung gemäss Anhang Ziff. 3 des BG vom 21. März 2003 (4. IV-Revision), in Kraft seit 1. Jan. 2004 (AS 2003 3837; BBl 2001 3205).SR 831.20E. Verschiedene BestimmungenNummerierung gemäss Ziff. I des BG vom 4. Okt. 1968, in Kraft seit 1. Jan. 1969  (AS 1969 111; BBl 1968 I 602).Art. 43 Überwachung des finanziellen GleichgewichtesDer Bundesrat lässt periodisch prüfen und durch die Eidgenössische Kommission für die Alters‐, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung begutachten, ob sich die finanzielle Entwicklung der Versicherung im Gleichgewicht befindet. Er stellt nötigenfalls Antrag auf Änderung des Gesetzes.Urspünglich Art. 43. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 24. Juni 1977 (9. AHV-Revision), in Kraft seit 1. Jan. 1979 (AS 1978 391; BBl 1976 III 1).Art. 44 Auszahlung von Renten und Hilflosenentschädigungen Die Renten und Hilflosenentschädigungen werden in der Regel auf ein Bank- oder Postkonto überwiesen. Auf Antrag des Bezügers können sie ihm direkt ausbezahlt werden. Der Bundesrat regelt das Verfahren. Renten, deren Betrag 20 Prozent der minimalen Vollrente nicht übersteigen, werden in Abweichung von Artikel 19 Absätze 1 und 3 ATSG einmal jährlich ausbezahlt. Die berechtigte Person kann die monatliche Auszahlung verlangen. Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Juni 2011 (Verbesserung der Durchführung), in Kraft seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543). SR 830.1 Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Dez. 2021 (AHV 21), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305).Art. 45 Aufgehoben durch Anhang Ziff. 7 des BG vom 6. Okt. 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, mit Wirkung seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3371;  BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523).Art. 46 Nachzahlung nicht bezogener Renten und Hilflosenentschädigungen Der Anspruch auf Nachzahlung richtet sich nach Artikel 24 Absatz 1 ATSG. Macht ein Versicherter den Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung mehr als zwölf Monate nach dessen Entstehung geltend, so wird die Entschädigung in Abweichung von Artikel 24 Absatz 1 ATSG lediglich für die zwölf Monate ausgerichtet, die der Geltendmachung vorangehen. Weiter gehende Nachzahlungen werden erbracht, wenn der Versicherte den anspruchsbegründenden Sachverhalt nicht kennen konnte und die Anmeldung innert zwölf Monaten nach Kenntnisnahme vornimmt. Der Bundesrat kann die Nachzahlung ordentlicher Altersrenten, für die der Aufschub in Betracht kommt, in Abweichung von Artikel 24 Absatz 1 ATSG einschränken oder ausschliessen. Fassung gemäss Anhang Ziff. 7 des BG vom 6. Okt. 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523). SR 830.1Art. 47 Aufgehoben durch Anhang Ziff. 7 des BG vom 6. Okt. 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, mit Wirkung seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3371;  BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523).Art. 48Aufgehoben durch Ziff. 2 des Anhangs zum BG vom 20. März 1981 über die Unfallversicherung, mit Wirkung seit 1. Jan. 1984 (AS 1982 1676 1724 Art. 1 Abs. 1;  BBl 1976 III 141).Art. 48–48Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 24. Juni 1977 (9. AHV-Revision) (AS 1978 391;  BBl 1976 III 1). Aufgehoben durch Anhang Ziff. 7 des BG vom 6. Okt. 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523).Vierter Abschnitt:  Die OrganisationA.  AllgemeinesArt. 49 GrundsatzDie Durchführung der Alters- und Hinterlassenenversicherung erfolgt unter der Aufsicht des Bundes (Art. 76 ATSG) durch die Arbeitgeber und Arbeitnehmer sowie durch die Verbandsausgleichskassen, kantonalen Ausgleichskassen, Ausgleichskassen des Bundes und eine zentrale Ausgleichsstelle (Durchführungsstellen). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Juni 2022 (Modernisierung der Aufsicht), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1). SR 830.1Art. 49a Informationssysteme und Anforderungen Die Durchführungsstellen betreiben Informationssysteme, die den elektronischen Informationsaustausch und die Datenbearbeitung ermöglichen. Sie stellen sicher, dass ihre Informationssysteme jederzeit die notwendige Stabilität und Anpassungsfähigkeit sowie die Informationssicherheit und den Datenschutz gewährleisten. Die Fachorganisationen der Durchführungsstellen erarbeiten Regeln zur Umsetzung der Anforderungen nach Artikel 72a Absatz 2 Buchstabe b. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 17. Juni 2022 (Modernisierung der Aufsicht), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1).Art. 49b Informationssysteme für die Durchführung internationaler AbkommenDer Bundesrat kann die Durchführungsstellen verpflichten, Informationssysteme zu verwenden, die für die Erfüllung der Aufgaben nach Anhang II des Abkommens vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit (Freizügigkeitsabkommen) sowie anderer internationaler Abkommen über die soziale Sicherheit und nach Anhörung der betroffenen Stellen entwickelt wurden. Ursprünglich: Art. 49a. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 23. Juni 2000 (AS 2000 2749; BBl 2000 255). Fassung gemäss Anhang 2 Ziff. 5 des Datenschutzgesetzes vom  25. Sept. 2020, in Kraft seit 1. Sept. 2023 (AS 2022 491; BBl 2017 6941). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Juni 2022 (Modernisierung der Aufsicht), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1). SR 0.142.112.681Art. 49c Register der laufenden Geldleistungen Die Zentrale Ausgleichsstelle nach Artikel 71 führt ein zentrales Register der laufenden Geldleistungen, einschliesslich der verfügbaren Angaben über die Gewährung ausländischer Leistungen, mit dem Zweck:a. den Bezug von unrechtmässigen Geldleistungen zu vermeiden;b. Transparenz über die gewährten Geldleistungen herzustellen;c. die Anpassungen der Geldleistungen zu unterstützen. Sie erfasst darin: a. die laufenden Geldleistungen;b. Todesfälle und Zivilstandsänderungen von rentenberechtigten Personen und, sofern vorhanden, das Geburtsdatum des Ehegatten oder des eingetragenen Partners. Sie meldet den Ausgleichskassen Todesfälle und Zivilstandsänderungen und stellt den Stellen nach Artikel 50b Absatz 1 die erforderlichen Daten zur Verfügung. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 17. Juni 2022 (Modernisierung der Aufsicht), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1).Art. 49d Versichertenregister Die Zentrale Ausgleichsstelle führt ein zentrales Versichertenregister mit dem Zweck:a. den versicherten Personen eine AHV-Nummer nach Artikel 50c zuzuweisen;b. sicherzustellen, dass im Rentenfall alle individuellen Konten einer Person berücksichtigt werden. Sie erfasst darin:a. die Versicherten und deren AHV-Nummer;b. die Ausgleichskassen, die für eine versicherte Person ein individuelles Konto führen;c. die ausländischen Versichertennummern, die für die Durchführung internationaler Sozialversicherungsabkommen notwendig sind. Sie stellt den Stellen nach den Artikeln 50b Absatz 1 und 153c Absatz 1 die erforderlichen Daten zur Verfügung. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 17. Juni 2022 (Modernisierung der Aufsicht), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1).Art. 49e Ausführungsbestimmungen zum Register der laufenden Geldleistungen und zum VersichertenregisterDer Bundesrat regelt:a. die Verantwortung für den Datenschutz;b. die zu erfassenden und die zu meldenden Daten;c. die Aufbewahrungsfristen;d. den Zugriff auf die Daten;e. die Zusammenarbeit unter den Nutzern;f. die Datensicherheit;g. die Kostenbeteiligung der Unfallversicherer und der Militärversicherung. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 17. Juni 2022 (Modernisierung der Aufsicht), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1).Art. 49f Bearbeiten von Personendaten Die mit der Durchführung, der Kontrolle oder der Beaufsichtigung der Durchführung dieses Gesetzes betrauten Organe sind befugt, die Personendaten, einschliesslich besonders schützenswerter Daten, zu bearbeiten oder bearbeiten zu lassen, die sie benötigen, um die ihnen nach diesem Gesetz oder im Rahmen von internationalen Abkommen übertragenen Aufgaben zu erfüllen, namentlich um:a. die Versicherungsbeiträge zu berechnen und zu erheben;b. Leistungsansprüche zu beurteilen sowie Leistungen zu berechnen, zu gewähren und mit Leistungen anderer Sozialversicherungen zu koordinieren;c. Beitragsansprüche zu beurteilen sowie Beiträge zu berechnen, zu gewähren und deren Verwendung zu überwachen;d. ein Rückgriffsrecht gegenüber einem haftpflichtigen Dritten geltend zu machen;e. die Aufsicht über die Durchführung dieses Gesetzes auszuüben;f. Statistiken zu führen;g. die AHV-Nummer zuzuweisen oder zu verifizieren. Zur Erfüllung dieser Aufgaben sind sie darüber hinaus befugt, Personendaten, die namentlich die Beurteilung der Gesundheit, der Schwere des physischen oder psychischen Leidens, der Bedürfnisse und der wirtschaftlichen Situation der versicherten Person erlauben, zu bearbeiten oder bearbeiten zu lassen. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 23. Juni 2000 (AS 2000 2749; BBl 2000 255).  Fassung gemäss Ziff. IV Abs. 2 des BG vom 17. Juni 2022 (Modernisierung der Aufsicht), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1).Art. 50 Aufgehoben durch Ziff. I der V der BVers vom 21. Juni 2002, mit Wirkung seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3453; BBl 2002 803).Art. 50a Datenbekanntgabe Sofern kein überwiegendes Privatinteresse entgegensteht, dürfen Organe, die mit der Durchführung, der Kontrolle oder der Beaufsichtigung der Durchführung dieses Gesetzes betraut sind, Daten in Abweichung von Artikel 33 ATSG bekannt geben:a. anderen mit der Durchführung sowie der Kontrolle oder der Beaufsichtigung der Durchführung dieses Gesetzes betrauten Organen, wenn die Daten für die Erfüllung der ihnen nach diesem Gesetz übertragenen Aufgaben erforderlich sind;b. Organen einer anderen Sozialversicherung, wenn sich in Abweichung von Artikel 32 Absatz 2 ATSG eine Pflicht zur Bekanntgabe aus einem Bundesgesetz ergibt;b. Organen einer anderen Sozialversicherung und weiteren Stellen oder Institutionen, die zur Verwendung der AHV-Nummer berechtigt sind, wenn die Daten für die Zuweisung oder Verifizierung dieser Nummer erforderlich sind;b. den für den Betrieb der zentralen Datenbank zur Beurkundung des Personenstandes oder für die Führung des Informationssystems für den Ausländer- und den Asylbereich zuständigen Stellen, wenn die Daten für die Zuweisung oder Verifizierung dieser Nummer erforderlich sind;c. den Organen der Bundesstatistik, nach dem Bundesstatistikgesetz vom 9. Oktober 1992;c. den kantonalen Krebsregistern und dem Kinderkrebsregister, nach dem Krebsregistrierungsgesetz vom 18. März 2016;d. den Strafuntersuchungsbehörden, wenn die Anzeige oder die Abwendung eines Verbrechens die Datenbekanntgabe erfordert;d. dem Nachrichtendienst des Bundes (NDB) oder den Sicherheitsorganen der Kantone zuhanden des NDB, wenn eine konkrete Bedrohung der inneren oder äusseren Sicherheit nach Artikel 19 Absatz 2 des Nachrichtendienstgesetzes vom 25. September 2015 gegeben ist;e. im Einzelfall und auf schriftlich begründetes Gesuch hin:1. Sozialhilfebehörden, wenn die Daten für die Festsetzung, Änderung oder Rückforderung von Leistungen beziehungsweise für die Verhinderung ungerechtfertigter Bezüge erforderlich sind,2. Zivilgerichten, wenn die Daten für die Beurteilung eines familien- oder erbrechtlichen Streitfalles erforderlich sind,3. Strafgerichten und Strafuntersuchungsbehörden, wenn die Daten für die Abklärung eines Verbrechens oder eines Vergehens erforderlich sind,4. Betreibungsämtern, nach den Artikeln 91, 163 und 222 des Bundesgesetzes vom 11. April 1889 über Schuldbetreibung und Konkurs,5. Steuerbehörden, wenn die Daten für die Anwendung der Steuergesetze erforderlich sind,6. den Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden nach Artikel 448 Absatz 4 ZGB,7. ...8. den Migrationsbehörden nach Artikel 97 Absatz 1 des Ausländer- und Integrationsgesetzes vom 16. Dezember 2005. Die zur Bekämpfung der Schwarzarbeit erforderlichen Daten dürfen von den betroffenen Behörden des Bundes, der Kantone und der Gemeinden nach den Artikeln 11 und 12 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 gegen die Schwarzarbeit bekannt gegeben werden. Daten, die von allgemeinem Interesse sind und sich auf die Anwendung dieses Gesetzes beziehen, dürfen in Abweichung von Artikel 33 ATSG veröffentlicht werden. Die Anonymität der Versicherten muss gewahrt bleiben. In den übrigen Fällen dürfen Daten in Abweichung von Artikel 33 ATSG an Dritte wie folgt bekannt gegeben werden:a. nicht personenbezogene Daten, sofern die Bekanntgabe einem überwiegenden Interesse entspricht;b. Personendaten, sofern die betroffene Person im Einzelfall schriftlich eingewilligt hat oder, wenn das Einholen der Einwilligung nicht möglich ist, diese nach den Umständen als im Interesse des Versicherten vorausgesetzt werden darf. Es dürfen nur die Daten bekannt gegeben werden, welche für den in Frage stehenden Zweck erforderlich sind. Der Bundesrat regelt die Modalitäten der Bekanntgabe und die Information der betroffenen Person. Die Daten werden in der Regel schriftlich und kostenlos bekannt gegeben. Der Bundesrat kann die Erhebung einer Gebühr vorsehen, wenn besonders aufwendige Arbeiten erforderlich sind. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 23. Juni 2000, in Kraft seit 1. Jan. 2001 (AS 2000 2749; BBl 2000 255). SR 830.1 Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 23. Juni 2006 (Neue AHV-Versichertennummer),  in Kraft seit 1. Dez. 2007 (AS 2007 5259; BBl 2006 501). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 23. Juni 2006 (Neue AHV-Versichertennummer),  in Kraft seit 1. Dez. 2007 (AS 2007 5259; BBl 2006 501). Ausdruck gemäss Ziff. I des BG vom 18. Dez. 2020 (Systematische Verwendung der AHV-Nummer durch Behörden), in Kraft seit 1. Jan. 2022 (AS 2021 758;  BBl 2019 7359). Diese Änd. wurde in den in der AS genannten Bestimmungen vorgenommen. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 23. Juni 2006 (Neue AHV-Versichertennummer),  in Kraft seit 1. Dez. 2007 (AS 2007 5259; BBl 2006 501). SR 431.01 Eingefügt durch Art. 36 des Krebsregistrierungsgesetzes vom 18. März 2016, in Kraft seit  1. Jan. 2020 (AS 2018 2005; BBl 2014 8727). SR 818.33 Eingefügt durch Anhang Ziff. 8 des BG vom 23. Dez. 2011 (AS 2012 3745;  BBl 2007 5037, 2010 7841). Fassung gemäss Anhang Ziff. II 14 des Nachrichtendienstgesetzes vom 25. Sept. 2015, in Kraft seit 1. Sept. 2017 (AS 2017 4095; BBl 2014 2105). SR 121 SR 281.1 Eingefügt durch Anhang Ziff. 26 des BG vom 19. Dez. 2008 (Erwachsenenschutz, Personenrecht und Kindesrecht), in Kraft seit 1. Jan. 2013 (AS 2011 725; BBl 2006 7001). SR 210 Eingefügt durch Anhang Ziff. 8 des BG vom 23. Dez. 2011 (AS 2012 3745;  BBl 2007 5037, 2010 7841). Aufgehoben durch Anhang Ziff. II 14 des Nachrichtendienstgesetzes vom 25. Sept. 2015, mit Wirkung seit 1. Sept. 2017 (AS 2017 4095;  BBl 2014 2105). Eingefügt durch Anhang Ziff. 4 des BG vom 14. Dez. 2018 (Verfahrensregelungen und Informationssysteme), in Kraft seit 1. Juni 2019 (AS 2019 1413; BBl 2018 1685). SR 142.20 Fassung gemäss Ziff. I der V der BVers vom 21. Juni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003  (AS 2002 3453; BBl 2002 803). SR 822.41 Fassung gemäss Anhang Ziff. 6 des BG vom 17. Juni 2005 gegen die Schwarzarbeit, in Kraft seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 359; BBl 2002 3605). Fassung gemäss Ziff. I der V der BVers vom 21. Juni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003  (AS 2002 3453; BBl 2002 803). Fassung gemäss Ziff. I der V der BVers vom 21. Juni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003  (AS 2002 3453; BBl 2002 803).Art. 50b Abrufverfahren Das Register der laufenden Geldleistungen (Art. 49c) sowie das Versichertenregister (Art. 49d) sind folgenden Stellen durch Abrufverfahren zugänglich:a. der Zentralstelle 2. Säule, im Rahmen von Artikel 24d des Freizügigkeitsgesetzes vom 17. Dezember 1993;b. den Ausgleichskassen, den von ihnen bezeichneten Zweigstellen, den IV-Stellen und dem zuständigen Bundesamt für diejenigen Daten, die sie benötigen, um die ihnen nach diesem Gesetz und dem IVG übertragenen Aufgaben zu erfüllen;c. den Unfallversicherern nach dem Bundesgesetz vom 20. März 1981 über die Unfallversicherung zur Überprüfung der Bezugsberechtigungen für laufende Renten;d. der Militärversicherung zur Überprüfung der Bezugsberechtigungen für laufende Renten;e. den für die Ergänzungsleistungen zuständigen Durchführungsstellen. ... Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 23. Juni 2000, in Kraft seit 1. Jan. 2001  (AS 2000 2749; BBl 2000 255). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Juni 2022 (Modernisierung der Aufsicht), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1). SR 831.42 Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Juni 2022 (Modernisierung der Aufsicht), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1). SR 831.20 Eingefügt durch Anhang Ziff. 1 des BG vom 25. Sept. 2015 (Unfallversicherung und Unfallverhütung), in Kraft seit seit 1. Jan. 2017 (AS 2016 4375; BBl 2008 5395,  2014 7911). SR 832.20 Eingefügt durch Anhang Ziff. 1 des BG vom 25. Sept. 2015 (Unfallversicherung und Unfallverhütung), in Kraft seit seit 1. Jan. 2017 (AS 2016 4375; BBl 2008 5395,  2014 7911). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 17. Juni 2022 (Modernisierung der Aufsicht), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1). Aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 17. Juni 2022 (Modernisierung der Aufsicht), mit Wirkung seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1).Art. 50c AHV-Nummer Eine AHV-Nummer wird jeder Person zugewiesen, die:a. in der Schweiz Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt hat (Art. 13 ATSG);b. im Ausland wohnt und Beiträge entrichtet oder Leistungen bezieht oder beantragt. Eine AHV-Nummer wird einer Person überdies zugewiesen, wenn dies notwendig ist:a. für die Durchführung der AHV; oder b. im Verkehr mit einer Stelle oder Institution, die zur systematischen Verwendung der Nummer berechtigt ist ausserhalb der AHV. Die Zusammensetzung der AHV-Nummer darf keine Rückschlüsse auf die Person zulassen, der die Nummer zugewiesen wird. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 23. Juni 2006 (Neue AHV-Versichertennummer),  in Kraft seit 1. Dez. 2007 (AS 2007 5259; BBl 2006 501). SR 830.1 Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 18. Dez. 2020 (Systematische Verwendung der AHV-Nummer durch Behörden), in Kraft seit 1. Jan. 2022 (AS 2021 758;  BBl 2019 7359). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 18. Dez. 2020 (Systematische Verwendung der AHV-Nummer durch Behörden), in Kraft seit 1. Jan. 2022 (AS 2021 758;  BBl 2019 7359).Art. 50d–50g Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 23. Juni 2006 (Neue AHV-Versichertennummer)  (AS 2007 5259; BBl 2006 501). Aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 18. Dez. 2020 (Systematische Verwendung der AHV-Nummer durch Behörden), mit Wirkung seit  1. Jan. 2022 (AS 2021 758; BBl 2019 7359).B.  Die ArbeitgeberArt. 51 Aufgaben Die Arbeitgeber haben von jedem Lohn im Sinne von Artikel 5 Absatz 2 den Beitrag des Arbeitnehmers abzuziehen. ...  Die Arbeitgeber haben die von den Arbeitnehmern in der Anmeldung zum Bezug eines Versicherungsausweises gemachten Angaben auf Grund amtlicher Ausweispapiere zu überprüfen. Sie rechnen mit der Ausgleichskasse über die abgezogenen und die selbst geschuldeten Beiträge sowie über die ausbezahlten Renten und Hilflosenentschädigungen periodisch ab und machen die erforderlichen Angaben für die Führung der individuellen Konten der Arbeitnehmer. Der Bundesrat kann den Arbeitgebern weitere Aufgaben, die mit dem Beitragsbezug oder der Rentenauszahlung in Zusammenhang stehen, übertragen.Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 4. Okt. 1968, in Kraft seit 1. Jan. 1969  (AS 1969 111; BBl 1968 I 602).Aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), mit Wirkung seit 1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Siehe auch die SchlB Änd. 7. Okt. 1994 am Ende dieses Textes.Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 30. Juni 1972, in Kraft seit 1. Jan. 1973  (AS 1972 2483; BBl 1971 II 1057). Art. 52 Haftung Fügt ein Arbeitgeber durch absichtliche oder grobfahrlässige Missachtung von Vorschriften der Versicherung einen Schaden zu, so hat er diesen zu ersetzen. Handelt es sich beim Arbeitgeber um eine juristische Person, so haften subsidiär die Mitglieder der Verwaltung und alle mit der Geschäftsführung oder Liquidation befassten Personen. Sind mehrere Personen für den gleichen Schaden verantwortlich, so haften sie für den ganzen Schaden solidarisch. Der Schadenersatzanspruch verjährt nach den Bestimmungen des Obligationenrechts über die unerlaubten Handlungen. Die zuständige Ausgleichskasse macht den Schadenersatz durch Erlass einer Verfügung geltend. In Abweichung von Artikel 58 Absatz 1 ATSG ist für die Beschwerde das Versicherungsgericht des Kantons zuständig, in welchem der Arbeitgeber seinen Wohnsitz hat. Die Haftung nach Artikel 78 ATSG ist ausgeschlossen. Fassung gemäss Anhang Ziff. 7 des BG vom 6. Okt. 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Juni 2011 (Verbesserung der Durchführung), in Kraft seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543). SR 220 Fassung gemäss Anhang Ziff. 21 des BG vom 15. Juni 2018 (Revision des Verjährungsrechts), in Kraft seit 1. Jan. 2020 (AS 2018 5343; BBl 2014 235). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Juni 2011 (Verbesserung der Durchführung), in Kraft seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543). SR 830.1C.  Die AusgleichskassenI.  Die VerbandsausgleichskassenArt. 53 1. Voraussetzungen a. Errichtung von Ausgleichskassen der Arbeitgeber Befugt zur Errichtung von Verbandsausgleichskassen sind ein oder mehrere schweizerische Berufsverbände sowie ein oder mehrere schweizerische oder regionale zwischenberufliche Verbände von Arbeitgebern oder von Selbständigerwerbenden, wenn:a. aufgrund der Zahl und Zusammensetzung der Verbandsmitglieder anzunehmen ist, dass die zu errichtende Ausgleichskasse mindestens 2000 Arbeitgeber beziehungsweise Selbständigerwerbende umfassen oder Beiträge von mindestens 50 Millionen Franken im Jahr einnehmen wird;b. der Beschluss über die Errichtung einer Ausgleichskasse von dem zur Statutenänderung zuständigen Verbandsorgan mit einer Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen gefasst und öffentlich beurkundet worden ist. Die Verbandsausgleichskassen sind als selbstständige öffentlich-rechtliche Anstalten zu errichten. Errichten mehrere der in Absatz 1 genannten Verbände gemeinsam eine Ausgleichskasse oder will sich ein solcher Verband an der Führung einer bestehenden Ausgleichskasse beteiligen, so ist über die gemeinsame Kassenführung von jedem Verband gemäss Absatz 1 Buchstabe b Beschluss zu fassen.Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 30. Sept. 1953, in Kraft seit 1. Jan. 1954  (AS 1954 211; BBl 1953 II 81).Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 17. Juni 2022 (Modernisierung der Aufsicht), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1).Art. 54 b. ... Aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 17. Juni 2022 (Modernisierung der Aufsicht), mit Wirkung seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1).Art. 55 2. Sicherheitsleistung Verbände, welche eine Ausgleichskasse errichten wollen, haben zur Deckung allfälliger Schäden, für die sie gemäss Artikel 78 ATSG und Artikel 70 dieses Gesetzes haften, Sicherheit zu leisten. Die Sicherheit ist nach Wahl der Verbände zu leisten:a. durch Hinterlegung eines Geldbetrages in schweizerischer Währung;b. durch Verpfändung schweizerischer Wertpapiere;c. durch Beibringung einer Bürgschaftsverpflichtung. Die Sicherheit ist zu leisten in der Höhe eines Zwölftels der Summe der Beiträge, welche die Ausgleichskasse voraussichtlich im Jahre vereinnahmen wird; sie muss jedoch mindestens 200 000 Franken betragen und darf 500 000 Franken nicht übersteigen. Weicht die tatsächliche Beitragssumme um mehr als 10 Prozent von der Schätzung ab, so ist die Sicherheit entsprechend anzupassen. Der Bundesrat erlässt die näheren Vorschriften über die Sicherheitsleistung. SR 830.1 Fassung gemäss Anhang Ziff. 7 des BG vom 6. Okt. 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523).Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 4. Okt. 1968, in Kraft seit 1. Jan. 1969  (AS 1969 111; BBl 1968 I 602).Art. 56 3. Verfahren Verbände, die eine Ausgleichskasse errichten wollen, haben dem Bundesrat ein schriftliches Gesuch einzureichen unter Beilage des Entwurfes zu einem Kassenreglement. Gleichzeitig haben sie den Nachweis zu erbringen, dass die Voraussetzungen des Artikels 53 und gegebenenfalls des Artikels 54 erfüllt sind. Der Bundesrat erteilt die Bewilligung zur Errichtung einer Verbandsausgleichskasse, sofern die Voraussetzungen des Artikels 53 und gegebenenfalls des Artikels 54 erfüllt sind und Sicherheit gemäss Artikel 55 geleistet ist. Die Verbandsausgleichskasse gilt als errichtet und erlangt das Recht der Persönlichkeit mit der Genehmigung des Kassenreglementes durch den Bundesrat.Art. 57 4. Kassenreglement Das Kassenreglement wird von den Gründerverbänden aufgestellt. Diese sind auch ausschliesslich zu dessen Abänderung zuständig. Das Kassenreglement und allfällige Abänderungen desselben bedürfen der Genehmigung des Bundesrates. Das Reglement muss Bestimmungen enthalten über:a. den Sitz der Ausgleichskasse;b. die Zusammensetzung und die Wahlart des Kassenvorstandes;c. die Aufgaben und Befugnisse des Kassenvorstandes und des Kassenleiters;d. die interne Kassenorganisation;e. die Errichtung von Zweigstellen sowie deren Aufgaben und Befugnisse;f. die Grundsätze, nach welchen die Verwaltungskostenbeiträge erhoben werden;g. die Arbeitgeberkontrolle;h. falls mehrere Gründerverbände bestehen, deren Beteiligung an der Sicherheitsleistung gemäss Artikel 55 und die Regelung des Rückgriffes für den Fall der Inanspruchnahme gemäss Artikel 78 ATSG und Artikel 70 dieses Gesetzes. Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Juni 2022 (Modernisierung der Aufsicht), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1). Fassung gemäss Anhang Ziff. 7 des BG vom 6. Okt. 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523). SR 830.1Art. 58 Organisation 1. Der Kassenvorstand Oberstes Organ einer Verbandsausgleichskasse ist der Kassenvorstand. Der Kassenvorstand setzt sich zusammen aus Vertretern der Gründerverbände und gegebenenfalls aus Vertretern von Arbeitnehmerorganisationen, sofern diesen insgesamt mindestens 10 Prozent der von der Ausgleichskasse erfassten Arbeitnehmer angehören. Der Präsident sowie die Mehrzahl der Vorstandsmitglieder werden von den Gründerverbänden, die übrigen Mitglieder, jedoch mindestens ein Drittel, von den beteiligten Arbeitnehmerorganisationen nach Massgabe der Zahl der durch sie vertretenen, von der Ausgleichskasse erfassten Arbeitnehmer gewählt. Zu Vorstandsmitgliedern dürfen nur Personen gewählt werden, die der Ausgleichskasse als Versicherte oder Arbeitgeber angeschlossen sind. ... Dem Kassenvorstand obliegen:a. die interne Organisation der Kasse;b. die Ernennung des Kassenleiters;b. die Wahl der Revisionsstelle;c. die Festsetzung der Verwaltungskostenbeiträge;d. die Anordnung der Kassenrevisionen und der Arbeitgeberkontrollen;e. die Genehmigung von Jahresrechnung und Geschäftsbericht.... Dem Kassenvorstand können durch das Reglement weitere Aufgaben und Befugnisse übertragen werden. Fassung des dritten Satzes gemäss Ziff. I des BG vom 17. Juni 2022 (Modernisierung der Aufsicht), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1). Aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 17. Juni 2022 (Modernisierung der Aufsicht), mit Wirkung seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 17. Juni 2022 (Modernisierung der Aufsicht), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Juni 2022 (Modernisierung der Aufsicht), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1). Satz aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 17. Juni 2022 (Modernisierung der Aufsicht), mit Wirkung seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 17. Juni 2022 (Modernisierung der Aufsicht), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1).Art. 59 2. Der Kassenleiter Der Kassenleiter führt die Geschäfte der Ausgleichskasse, soweit dafür nicht der Kassenvorstand zuständig ist. Der Kassenleiter hat dem Kassenvorstand jährlich über die Abwicklung der Geschäfte Bericht zu erstatten und ihm eine Jahresabrechnung vorzulegen.Art. 60 Auflösung Der Beschluss über die Auflösung einer Verbandsausgleichskasse ist von dem zur Statutenänderung zuständigen Verbandsorgan mit einer Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen zu fassen, öffentlich beurkunden zu lassen und dem Bundesrat unverzüglich zur Kenntnis zu bringen. Der Bundesrat bestimmt darauf den Zeitpunkt der Auflösung. Die Verbandsausgleichskassen bilden Reserven, die es erlauben, die Folgekosten einer Auflösung zu decken. Wird eine Verbandsausgleichskasse aufgelöst, so kann der Bundesrat eine oder mehrere andere Verbandsausgleichskassen dazu verpflichten, deren Versicherte und Rentenbezüger ganz oder teilweise zu übernehmen, falls keine andere Lösung gefunden werden kann. Die übernehmende Kasse wird dafür angemessen entschädigt. Die Entschädigung geht zulasten der aufgelösten Kasse, subsidiär zulasten ihrer Gründerverbände. Ist eine der in den Artikeln 53 und 55 genannten Voraussetzungen während längerer Zeit nicht erfüllt oder haben sich die Organe einer Ausgleichskasse wiederholt schwerer Pflichtverletzungen schuldig gemacht, so wird die Ausgleichskasse vom Bundesrat aufgelöst. Vor dem 1. Januar 1973 errichtete Ausgleichskassen werden wegen Nichterreichens der Mindestbeitragssumme nur aufgelöst, wenn sie Beiträge von weniger als 1 Million Franken im Jahr einnehmen. Für die seit dem 1. Januar 1973 bis zum Inkrafttreten dieser Bestimmung errichteten Ausgleichskassen gilt ein Grenzbetrag von 10 Millionen Franken. Der Bundesrat erlässt die näheren Vorschriften über die Reserven, ihre Höhe sowie über die Auflösung von Verbandsausgleichskassen. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 17. Juni 2022 (Modernisierung der Aufsicht), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 17. Juni 2022 (Modernisierung der Aufsicht), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1).Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Juni 2022 (Modernisierung der Aufsicht), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1).II.  Die kantonalen AusgleichskassenArt. 61 Kantonale Erlasse Jeder Kanton errichtet durch einen Erlass eine kantonale Ausgleichskasse als selbstständige kantonale öffentlich-rechtliche Anstalt. Vorbehalten bleibt Absatz 1. Die kantonale Ausgleichskasse kann einer kantonalen Sozialversicherungsanstalt angeschlossen sein, sofern diese als selbstständige öffentlich-rechtliche Anstalt ausgestaltet ist und über eine vom Kanton unabhängige Verwaltungskommission verfügt. Der kantonale Erlass bedarf der Genehmigung des Bundes und muss Bestimmungen enthalten über:a. die Aufgaben und Befugnisse des Kassenleiters;b. die interne Kassenorganisation;c. ...d. die Grundsätze, nach welchen die Verwaltungskostenbeiträge erhoben werden;d. die Wahl der Revisionsstelle;e. die Arbeitgeberkontrolle;f. die Genehmigung von Jahresrechnung und Geschäftsbericht der Ausgleichskasse;g. die Errichtung der Verwaltungskommission und über deren Grösse, Zusammensetzung und Zuständigkeiten. Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Juni 2022 (Modernisierung der Aufsicht), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1). Siehe auch die SchlB am Schluss dieses Textes. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 17. Juni 2022 (Modernisierung der Aufsicht), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1). Siehe auch die SchlB am Schluss dieses Textes.Ausdruck gemäss Ziff. III des BG vom 15. Dez. 1989 über die Genehmigung kantonaler Erlasse durch den Bund, in Kraft seit 1. Febr. 1991 (AS 1991 362; BBl 1988 II 1333). Aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 17. Juni 2022 (Modernisierung der Aufsicht), mit Wirkung seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 17. Juni 2022 (Modernisierung der Aufsicht), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Juni 2022 (Modernisierung der Aufsicht), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 17. Juni 2022 (Modernisierung der Aufsicht), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 17. Juni 2022 (Modernisierung der Aufsicht), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1).III.  Die Ausgleichskassen des BundesArt. 62 Errichtung und Aufgaben Der Bundesrat errichtet eine Ausgleichskasse für das Personal der Bundesverwaltung und der Bundesanstalten. Er errichtet eine Ausgleichskasse, welche die freiwillige Versicherung durchführt, die Aufgaben wahrnimmt, die ihr durch internationale Abkommen zugewiesen werden, und die Leistungen an Personen im Ausland ausrichtet. Die Ausgleichskasse erfasst ferner die nach Artikel 1a Absatz 3 Buchstabe b versicherten Studenten. Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 30. Sept. 1953, in Kraft seit 1. Jan. 1954  (AS 1954 211; BBl 1953 II 81). Fassung des zweiten Satzes gemäss Ziff. I der V der BVers vom 21. Juni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3453; BBl 2002 803). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 23. Juni 2000, in Kraft seit 1. Jan. 2001  (AS 2000 2677; BBl 1999 4983).IV.  Gemeinsame VorschriftenArt. 63 Aufgaben der Ausgleichskassen Den Ausgleichskassen obliegen insbesondere die folgenden Aufgaben:a. die Festsetzung, die Herabsetzung und der Erlass der Beiträge;b. die Festsetzung der Renten und Hilflosenentschädigungen;c. der Bezug der Beiträge sowie die Auszahlung der Renten und Hilflosenentschädigungen;d. die Abrechnung über die bezogenen Beiträge und die ausbezahlten Renten und Hilflosenentschädigungen mit den ihnen angeschlossenen Arbeitgebern, Selbständigerwerbenden und Nichterwerbstätigen einerseits und mit der Zentralen Ausgleichsstelle anderseits;e. der Erlass von Veranlagungsverfügungen und die Durchführung des Mahn- und Vollstreckungsverfahrens;f. die Führung der individuellen Konten;g. der Bezug von Verwaltungskostenbeiträgen. Den kantonalen Ausgleichskassen obliegt überdies die Kontrolle über die Erfassung aller Beitragspflichtigen. Der Bundesrat kann den Ausgleichskassen im Rahmen dieses Gesetzes weitere Aufgaben übertragen. Er regelt die Zusammenarbeit zwischen den Ausgleichskassen und der Zentralen Ausgleichsstelle. ... ... Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Juni 2022 (Modernisierung der Aufsicht), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1).Ausdruck gemäss Ziff. II Bst. b des BG vom 4. Okt. 1968, in Kraft seit 1. Jan. 1969  (AS 1969 111; BBl 1968 I 602).Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Ausdruck gemäss Ziff. II Bst. b des BG vom 4. Okt. 1968, in Kraft seit 1. Jan. 1969  (AS 1969 111; BBl 1968 I 602).Ausdruck gemäss Ziff. II Bst. a des BG vom 4. Okt. 1968, in Kraft seit 1. Jan. 1969  (AS 1969 111; BBl 1968 I 602).Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 19. Dez. 1963, in Kraft seit 1. Jan. 1964  (AS 1964 285; BBl 1963 II 517). Fassung des zweiten Satzes gemäss Ziff. I des BG vom 17. Juni 2022 (Modernisierung der Aufsicht), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1). Aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 17. Juni 2022 (Modernisierung der Aufsicht), mit Wirkung seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1).Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 24. Juni 1977 (9. AHV- Revision) (AS 1978 391;  BBl 1976 III 1). Aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 17. Juni 2022 (Modernisierung der Aufsicht), mit Wirkung seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1).Art. 63a Übertragung weiterer Aufgaben auf die Ausgleichskasse Den Ausgleichskassen können durch den Bund und, mit Genehmigung des Bundesrates, durch die Kantone und die Gründerverbände weitere Aufgaben übertragen werden. Die Genehmigung kann an Bedingungen geknüpft und mit Auflagen verbunden werden. Die Übertragung von Aufgaben darf die ordnungsgemässe Durchführung der Alters- und Hinterlassenenversicherung nicht beeinträchtigen. Wer Aufgaben überträgt, stellt sicher, dass die Kosten, die den Ausgleichskassen durch die Erfüllung dieser Aufgaben entstehen, vollständig gedeckt werden. Für den Vollzug der vom Bund übertragenen Aufgaben unterstehen die Ausgleichskassen ausschliesslich den Weisungen der Aufsichtsbehörde nach Artikel 72. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 17. Juni 2022 (Modernisierung der Aufsicht), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1).Art. 63b Übertragung von Kassenaufgaben auf Dritte Die Ausgleichskassen können mit Genehmigung des Bundesrates Dritte mit bestimmten Aufgaben im Sinne der Artikel 63 Absatz 1 und 63a Absatz 1 beauftragen. Die Genehmigung kann an Bedingungen geknüpft und mit Auflagen verbunden werden. Die beauftragten Dritten und ihr Personal haben die Vorschriften dieses Gesetzes, namentlich die Bestimmungen zur Datenbearbeitung und -bekanntgabe, zu beachten. Sie unterstehen für von ihnen ausgeführte Kassenaufgaben der Schweigepflicht nach Artikel 33 ATSG. Die Haftung nach Artikel 78 ATSG und nach Artikel 70 des vorliegenden Gesetzes für Kassenaufgaben, die von diesen beauftragten Dritten ausgeführt werden, bleibt bei den Gründerverbänden oder den Kantonen. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 17. Juni 2022 (Modernisierung der Aufsicht), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1). SR 830.1Art. 64 Kassenzugehörigkeit und Meldepflicht Den Verbandsausgleichskassen werden alle Arbeitgeber und Selbständigerwerbenden angeschlossen, die einem Gründerverband angehören. Arbeitgeber oder Selbständigerwerbende, die sowohl einem Berufsverband wie einem zwischenberuflichen Verband angehören, werden nach freier Wahl der Ausgleichskasse eines der beiden Verbände angeschlossen. Den kantonalen Ausgleichskassen werden alle Arbeitgeber und Selbständigerwerbenden angeschlossen, die keinem Gründerverband einer Verbandsausgleichskasse angehören, ferner die Nichterwerbstätigen und die versicherten Arbeitnehmer nicht beitragspflichtiger Arbeitgeber. Versicherte, welche ihre Erwerbstätigkeit vor Erreichen des Referenzalters aufgeben, bleiben als Nichterwerbstätige der bisher zuständigen Ausgleichskasse angeschlossen, sofern sie die erforderliche Altersgrenze erreicht haben; der Bundesrat legt diese Altersgrenze fest. Der Bundesrat kann bestimmen, dass nichterwerbstätige beitragspflichtige Ehegatten dieser Versicherten derselben Ausgleichskasse angehören. Die Kassenzugehörigkeit eines Arbeitgebers erstreckt sich auf alle Arbeitnehmer, für die er den Arbeitgeberbeitrag zu leisten hat. Die nach Artikel 1a Absatz 4 Buchstabe c versicherten Personen gehören der gleichen Ausgleichskasse an wie ihr Ehegatte. Der Bundesrat erlässt die Vorschriften über die Kassenzugehörigkeit von Arbeitgebern und Selbstständigerwerbenden, die mehr als einem Berufsverband angehören oder deren Tätigkeit sich auf mehr als einen Kanton erstreckt. Arbeitgeber, Selbständigerwerbende, Nichterwerbstätige und versicherte Arbeitnehmer nicht beitragspflichtiger Arbeitgeber, die von keiner Ausgleichskasse erfasst wurden, haben sich bei der kantonalen Ausgleichskasse zu melden. In Abweichung von Artikel 35 ATSG entscheidet bei Streitigkeiten über die Kassenzugehörigkeit das zuständige Bundesamt. Sein Entscheid kann von den beteiligten Ausgleichskassen und vom Betroffenen innert 30 Tagen nach Erhalt der Mitteilung über die Kassenzugehörigkeit angerufen werden.Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 30. Juni 1972, in Kraft seit 1. Jan. 1973  (AS 1972 2483; BBl 1971 II 1057).  Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Dez. 2021 (AHV 21), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 17. Juni 2011 (Verbesserung der Durchführung), in Kraft seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 23. Juni 2000 (AS 2000 2677; BBl 1999 4983). Fassung gemäss Ziff. I der V der BVers vom 21. Juni 2002, in Kraft seit 1. Jan. 2003  (AS 2002 3453; BBl 2002 803).Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Juni 2011 (Verbesserung der Durchführung), in Kraft seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543).Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 30. Juni 1972, in Kraft seit 1. Jan. 1973  (AS 1972 2483; BBl 1971 II 1057). SR 830.1 Eingefügt durch Anhang Ziff. 7 des BG vom 6. Okt. 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523).Art. 64a Zuständigkeit für die Festsetzung und Auszahlung der Renten von EhepaarenZuständig für die Festsetzung und Auszahlung der Renten von Ehepaaren ist die Ausgleichskasse, welcher die Auszahlung der Rente des Ehegatten obliegt, der die Altersrente zuerst bezieht; Artikel 62 Absatz 2 bleibt vorbehalten. Der Bundesrat regelt das Verfahren.Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision) (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Dez. 2021 (AHV 21), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305).Art. 65 Zweigstellen Die Verbandsausgleichskassen können in einzelnen Sprachgebieten oder in Kantonen, in denen sich eine grössere Zahl ihnen angeschlossener Arbeitgeber und Selbständigerwerbender befindet, Zweigstellen errichten. Sofern in einem Sprachgebiet oder einem Kanton eine grössere Anzahl der Ausgleichskasse angeschlossener Arbeitgeber und Selbständigerwerbender dies verlangt, ist daselbst eine Zweigstelle zu errichten. Die kantonalen Ausgleichskassen können Zweigstellen errichten. Die Kantonsregierungen sind befugt, für das Personal der kantonalen Verwaltungen und Betriebe sowie für die Angestellten und Arbeiter der Gemeinden Zweigstellen der kantonalen Ausgleichskasse zu errichten. Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Juni 2022 (Modernisierung der Aufsicht), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1).Art. 66 Risiko- und Qualitätsmanagement, internes Kontrollsystem Die Ausgleichskassen erfassen, begrenzen und überwachen die wesentlichen Risiken (Risikomanagement). Sie betreiben ein Qualitätsmanagementsystem und richten ein internes Kontrollsystem ein. Beide sind angemessen auf ihre Grösse und den Umfang ihrer Aufgaben auszurichten. Der Bundesrat kann Vorschriften zu den Mindestanforderungen erlassen, die das Risikomanagement, das Qualitätsmanagement und das interne Kontrollsystem erfüllen müssen. Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Juni 2022 (Modernisierung der Aufsicht), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1). Siehe auch die SchlB am Schluss dieses Textes.Art. 66a Gewähr für eine einwandfreie GeschäftstätigkeitFolgende Personen müssen einen guten Ruf geniessen, Gewähr für eine einwandfreie Geschäftstätigkeit bieten und ihre Interessenbindungen offenlegen:a. die Mitglieder des Kassenvorstandes einer Verbandsausgleichskasse;b. die Mitglieder der Verwaltungskommission einer kantonalen Ausgleichskasse;c. der Kassenleiter, seine Stellvertretung sowie die weiteren Personen, die mit Geschäftsleitungsaufgaben betraut sind. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 17. Juni 2022 (Modernisierung der Aufsicht), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1).Art. 66b Berichterstattung der AusgleichskasseDie Ausgleichskassen legen der Aufsichtsbehörde jährlich einen Geschäftsbericht vor und stellen ihr die für die Ausübung der Aufsicht erforderlichen Kennzahlen zur Verfügung. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 17. Juni 2022 (Modernisierung der Aufsicht), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1).Art. 67 Rechnungslegung Für die Rechnungslegung der Ausgleichskassen gilt der Grundsatz der Transparenz. Der Bundesrat erlässt Vorschriften über die Art und Weise, wie die Transparenz gewährleistet werden muss. Er regelt insbesondere, wie:a. der Abrechnungs- und Zahlungsverkehr der Ausgleichskassen mit den angeschlossenen Arbeitgebern, Selbstständigerwerbenden, Nichterwerbstätigen und Rentenbezügern einerseits und mit der Zentralen Ausgleichsstelle andererseits zu gestalten ist;b. die Verwaltungskosten und ihre Finanzierung auszuweisen sind;c. die Buchführung und die Rechnungslegung der Ausgleichskassen zu gestalten sind;d. die Buchführung und die Rechnungslegung der kantonalen Sozialversicherungsanstalt, der nach Artikel 61 Absatz 1 eine kantonale Ausgleichskasse angeschlossen ist, zu gestalten sind. Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Juni 2022 (Modernisierung der Aufsicht), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1). Siehe auch die SchlB am Schluss dieses Textes.Art. 68 Anforderungen an die Revisionsstelle und den leitenden Revisor Jede Ausgleichskasse, einschliesslich der Zweigstellen, muss von einem nach dem Revisionsaufsichtsgesetz vom 16. Dezember 2005 (RAG) als Revisionsexperte zugelassenen Revisionsunternehmen revidiert werden. Als leitender Revisor tätig sein dürfen natürliche Personen, die als Revisionsexperten nach dem RAG zugelassen sind. Für die Unabhängigkeit der Revisionsstelle gilt sinngemäss Artikel 728 des Obligationenrechts mit Ausnahme der Absätze 2 Ziffer 2 und 6 bezüglich der zu prüfenden Gesellschaft (erster Halbsatz). Der Bundesrat kann weitere Kriterien für die Unvereinbarkeit mit dem Prüfmandat der Revisionsstelle festlegen. Der Bundesrat erlässt nähere Vorschriften über die Anforderungen an die Revisionsstelle und den leitenden Revisor, die über die Zulassungsvoraussetzungen nach den Absätzen 1 und 2 hinausgehen. Ist eine Ausgleichskasse einer kantonalen Sozialversicherungsanstalt angeschlossen, so muss die Revisionsstelle dieser Sozialversicherungsanstalt die Voraussetzungen der Absätze 1–4 erfüllen und auch die Ausgleichskasse revidieren. Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Juni 2022 (Modernisierung der Aufsicht), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1). SR 221.302 SR 220Art. 68a Aufgaben der Revisionsstelle Die Revisionsstelle prüft, ob die Jahresrechnung nach Massgabe von Artikel 67 erstellt wurde. Zusätzlich prüft sie, ob:a. die Buchführung den gesetzlichen Bestimmungen entspricht;b. die Organisation und die Geschäftsführung den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen;c. die Informationssysteme die Anforderungen nach Artikel 72a Absatz 2 Buchstaben b erfüllen;d. das Risikomanagement, das Qualitätsmanagementsystem und das interne Kontrollsystem die Anforderungen nach Artikel 66 erfüllen;e. die Wahrnehmung der übertragenen Aufgaben nach Artikel 63a Absatz 1 der Genehmigung des Bundesrates entspricht. Sie erstattet der Aufsichtsbehörde nach deren Weisungen über die Revision Bericht. Ist die Ausgleichskasse einer kantonalen Sozialversicherungsanstalt angeschlossen, so muss die Revisionsstelle der Aufsichtsbehörde auch den Bericht über die Revision der Sozialversicherungsanstalt einreichen. Sie meldet der Aufsichtsbehörde unverzüglich, wenn sie Straftaten, schwerwiegende Unregelmässigkeiten oder Verstösse gegen die Grundsätze einer einwandfreien Geschäftstätigkeit feststellt. Der Bundesrat kann die Aufsichtsbehörde mit dem Erlass näherer Vorschriften über die Durchführung der Revisionen beauftragen. Die Ausgleichskassen sind zu diesen Vorschriften anzuhören. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 17. Juni 2022 (Modernisierung der Aufsicht), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1).Art. 68b Arbeitgeberkontrolle Die Ausgleichskasse kontrolliert ihre angeschlossenen Arbeitgeber periodisch auf die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen hin. Sie kann die Kontrolle durch folgende Stellen durchführen lassen:a. ein Revisionsunternehmen und einen leitenden Revisor, welche die Anforderungen von Artikel 68 erfüllen;b. eine besondere Abteilung der Ausgleichskasse oder eine Fachorganisation der Ausgleichskassen;c. einen Versicherungsträger oder ein Durchführungsorgan einer Sozialversicherung nach dem ATSG. Die mit der Durchführung der Arbeitgeberkontrolle betrauten Stellen haben der Ausgleichskasse Bericht zu erstatten. Sie melden der Ausgleichskasse unverzüglich, wenn sie Straftaten oder schwerwiegende Unregelmässigkeiten feststellen. Der Bundesrat kann die Aufsichtsbehörde mit dem Erlass näherer Vorschriften über die Durchführung der Arbeitgeberkontrolle beauftragen. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 17. Juni 2022 (Modernisierung der Aufsicht), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1). SR 830.1Art. 69 Deckung der Verwaltungskosten Zur Deckung ihrer Verwaltungskosten erheben die Ausgleichskassen von ihren Mitgliedern (Arbeitgebern, Selbstständigerwerbenden, Arbeitnehmern nicht beitragspflichtiger Arbeitgeber, Nichterwerbstätigen und freiwillig Versicherten nach Art. 2) besondere Beiträge, die nach der Leistungsfähigkeit der Pflichtigen abzustufen sind. Artikel 15 findet Anwendung. Der Bundesrat ist befugt, die nötigen Massnahmen zu treffen, um zu verhindern, dass die Ansätze für die Verwaltungskostenbeiträge bei den einzelnen Ausgleichskassen allzu sehr voneinander abweichen. Den Ausgleichskassen können an ihre Verwaltungskosten Zuschüsse aus dem AHV-Ausgleichsfonds gewährt werden, deren Höhe unter angemessener Berücksichtigung der Struktur und des Aufgabenbereiches der einzelnen Kasse vom Bundesrat zu bestimmen ist. Für die Durchführung des vereinfachten Abrechnungsverfahrens nach den Artikeln 2 und 3 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 gegen die Schwarzarbeit werden den Ausgleichskassen Entschädigungen aus dem AHV-Ausgleichsfonds gewährt, deren Höhe vom Bundesrat festgesetzt wird. Die Verwaltungskostenbeiträge gemäss Absatz 1 und die Zuschüsse gemäss Absatz 2 sind ausschliesslich zur Deckung der Verwaltungskosten der Ausgleichskassen und ihrer Zweigstellen sowie zur Deckung der Revisions- und Kontrollkosten zu verwenden. Die Ausgleichskassen haben darüber besonders Buch zu führen. ... Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Juni 2011 (Verbesserung der Durchführung), in Kraft seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543). SR 822.41 Eingefügt durch Anhang Ziff. 6 des BG vom 17. Juni 2005 gegen die Schwarzarbeit,  in Kraft seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 359; BBl 2002 3605). Aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 17. Juni 2022 (Modernisierung der Aufsicht), mit Wirkung seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1).Art. 70 Haftung für Schäden Die Gründerverbände, der Bund und die Kantone haften der Alters- und Hinterlassenenversicherung für Schäden, die von ihren Kassenorganen oder einzelnen Kassenfunktionären durch strafbare Handlungen oder durch absichtliche oder grob fahrlässige Missachtung von Vorschriften zugefügt wurden. Ersatzforderungen werden vom zuständigen Bundesamt durch Verfügung geltend gemacht. Das Verfahren wird durch das Verwaltungsverfahrensgesetz vom 20. Dezember 1968 geregelt. Ersatzforderungen von Versicherten und Dritten nach Artikel 78 ATSG sind bei der zuständigen Ausgleichskasse geltend zu machen; diese entscheidet darüber durch Verfügung. Die Schadenersatzforderung erlischt:a. im Falle von Absatz 1, wenn das zuständige Bundesamt nicht innert eines Jahres nach Kenntnis des Schadens eine Verfügung erlässt, auf alle Fälle zehn Jahre nach der schädigenden Handlung;b. im Falle von Absatz 2, wenn der Geschädigte sein Begehren nicht innert eines Jahres nach Kenntnis des Schadens einreicht, auf alle Fälle zehn Jahre nach der schädigenden Handlung. Schäden, für welche die Gründerverbände einer Verbandsausgleichskasse haften, sind aus der geleisteten Sicherheit zu decken. Die Sicherheit ist nötigenfalls innerhalb von drei Monaten auf den vorgeschriebenen Betrag zu ergänzen. Soweit der Schaden die geleistete Sicherheit übersteigt, haften die Gründerverbände der Ausgleichskasse solidarisch. Schäden, für welche die Kantone haften, können mit Bundesbeiträgen verrechnet werden. Fassung gemäss Anhang Ziff. 7 des BG vom 6. Okt. 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523). SR 172.021 SR 830.1D.  Die Zentrale AusgleichsstelleArt. 71 Errichtung und Aufgaben Der Bundesrat errichtet im Rahmen der Bundesverwaltung eine Zentrale Ausgleichsstelle. Die Zentrale Ausgleichsstelle ist für die Rechnungsführung der Sozialversicherungen Alters- und Hinterlassenenversicherung, Invalidenversicherung und Erwerbsersatzordnung verantwortlich. Sie führt die Rechnungen der drei Sozialversicherungen getrennt und erstellt jährliche sowie monatliche Bilanzen und Erfolgsrechnungen. Die Zentrale Ausgleichsstelle rechnet periodisch mit den Ausgleichskassen über die vereinnahmten Beiträge und die ausbezahlten Renten und Hilflosenentschädigungen ab. Sie überwacht den Abrechnungsverkehr und kann zu diesem Zweck bei den Ausgleichskassen die Abrechnungen an Ort und Stelle prüfen oder Belege einverlangen. Die Zentrale Ausgleichsstelle sorgt dafür, dass die sich aus den Abrechnungen ergebenden Saldi von den Ausgleichskassen dem AHV-Ausgleichsfonds überwiesen bzw. aus diesem den Ausgleichskassen vergütet werden. Zu diesem Zweck sowie zur Gewährung von Vorschüssen an die Ausgleichskassen ist sie befugt, direkt Anweisungen auf den AHV-Ausgleichsfonds auszustellen. Die Zentrale Ausgleichsstelle ist für den Betrieb und die Weiterentwicklung des Registers der laufenden Geldleistungen (Art. 49c) und des Versichertenregisters (Art. 49d) zuständig. Sie kann auf Antrag und in Zusammenarbeit mit den Fachorganisationen der Durchführungsstellen der Alters- und Hinterlassenenversicherung, der Invalidenversicherung, der Erwerbsausfallentschädigung und der Familienzulagen in der Landwirtschaft ein Informationssystem entwickeln und betreiben, das die Übermittlung von Daten durch die Versicherten an die Durchführungsstellen und den Austausch von Daten zwischen den Durchführungsstellen ermöglicht. Die Zentrale Ausgleichsstelle sorgt dafür, dass bei Eintritt eines Rentenfalles alle individuellen Konten der versicherten Person berücksichtigt werden. Die Zentrale Ausgleichsstelle vervollständigt und beantwortet die Informationsanfragen, die ihr von der Zentralstelle 2. Säule nach Artikel 58a des Bundesgesetzes vom 25. Juni 1982 über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG) übermittelt werden. Eingefügt durch Anhang Ziff. II 4 des Ausgleichsfondsgesetzes vom 16. Juni 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2019 (AS 2017 7563; BBl 2016 311).Ausdruck gemäss Ziff. II Bst. b des BG vom 4. Okt. 1968, in Kraft seit 1. Jan. 1969  (AS 1969 111; BBl 1968 I 602). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Juni 2022 (Modernisierung der Aufsicht), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 17. Juni 2022 (Modernisierung der Aufsicht), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 23. Juni 2000, in Kraft seit 1. Jan. 2001  (AS 2000 2749; BBl 2000 255). SR 831.40 Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 17. Juni 2022 (Modernisierung der Aufsicht), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1).Art. 71a HaftungFür die Haftung gilt Artikel 70 Absätze 1–3 sinngemäss. Eingefügt durch Anhang Ziff. 7 des BG vom 6. Okt. 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523).E.  Die Aufsicht des BundesArt. 72 AufsichtsbehördeDer Bundesrat bezeichnet die Aufsichtsbehörde. Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Juni 2022 (Modernisierung der Aufsicht), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1).Art. 72a Aufgaben der Aufsichtsbehörde Die Aufsichtsbehörde überwacht den Vollzug dieses Gesetzes, um eine qualitativ hochstehende und einheitliche Durchführung der Alters- und Hinterlassenenversicherung sicherzustellen. Insbesondere erfüllt sie folgende Aufgaben:a. Sie wertet die Berichte der Revisionsstellen und die Geschäftsberichte der Ausgleichskassen systematisch aus und leitet allenfalls die erforderlichen Massnahmen ein.b. Sie legt nach Anhörung der Durchführungsstellen Anforderungen an die Informationssicherheit und den Datenschutz fest, welche nach Artikel 49a Absatz 2 von den Informationssystemen gewährleistet werden müssen.c. Sie erlässt Weisungen, die den einheitlichen Vollzug sicherstellen.d. Sie erlässt Weisungen zur Berechnung von Beiträgen und Leistungen.e. Sie holt Kennzahlen bei den Ausgleichskassen und der Zentralen Ausgleichsstelle ein und erstellt Statistiken. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 17. Juni 2022 (Modernisierung der Aufsicht), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1).Art. 72b Massnahmen der AufsichtsbehördeDie Aufsichtsbehörde kann:a. von den Ausgleichskassen alle für die Aufsichtstätigkeit notwendigen Auskünfte oder Unterlagen verlangen;b. einer Ausgleichskasse im Einzelfall Zielvorgaben machen;c. einer Ausgleichskasse im Einzelfall Weisungen erteilen;d. auf Kosten der Ausgleichskasse eine Arbeitgeberkontrolle anordnen;e. eine ergänzende Revision durchführen oder auf Kosten der Ausgleichskasse eine ergänzende Revision anordnen;f. vom zuständigen Wahlorgan verlangen, dass Verantwortungsträger im Sinne von Artikel 66a, welche keine Gewähr für eine einwandfreie Geschäftstätigkeit bieten, abberufen werden;g. vom zuständigen Wahlorgan verlangen, dass der Kassenleiter, seine Stellvertretung und die weiteren Personen, die mit Geschäftsleitungsaufgaben betraut sind, ermahnt, verwarnt oder in Fällen schwerer Pflichtverletzung abberufen werden, wenn sie ihre Obliegenheiten nicht ordnungsgemäss erfüllen;h. in Fällen wiederholter schwerer Missachtung der gesetzlichen Vorschriften eine kommissarische Verwaltung der Ausgleichskasse anordnen; i. in begründeten Fällen vom zuständigen Wahlorgan die Abberufung der Revisionsstelle verlangen;j. die Ausrichtung allfälliger Zuschüsse aus dem AHV-Ausgleichsfonds einstellen. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 17. Juni 2022 (Modernisierung der Aufsicht), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1).Art. 73 Eidgenössische Kommission für die Alters‐, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung Der Bundesrat ernennt eine Eidgenössische Kommission für die Alters‐, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung, in welcher die Versicherten, die schweizerischen Wirtschaftsverbände, die ... Versicherungseinrichtungen, der Bund und die Kantone angemessen vertreten sein müssen. Die Kommission kann zur Behandlung besonderer Geschäfte Ausschüsse bilden. Der Kommission obliegt ausser den in diesem Gesetz ausdrücklich genannten Aufgaben die Begutachtung von Fragen über die Durchführung und Weiterentwicklung der Alters- und Hinterlassenenversicherung zuhanden des Bundesrates. Der Bundesrat kann ihr weitere Aufgaben übertragen. Sie hat das Recht, dem Bundesrat von sich aus Anregungen zu unterbreiten.Bezeichnung gemäss Ziff. II Bst. a des BG vom 4. Okt. 1968, in Kraft seit 1. Jan. 1969 (AS 1969 111; BBl 1968 I 602).Bezeichnung gemäss Ziff. II Bst. a des BG vom 4. Okt. 1968, in Kraft seit 1. Jan. 1969 (AS 1969 111; BBl 1968 I 602).Wort gestrichen durch Anhang Ziff. 5 des BG vom 25. Juni 1982 über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge, mit Wirkung seit 1. Jan. 1985 (AS 1983 797 827; BBl 1976 I 149).Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 4. Okt. 1968, in Kraft seit 1. Jan. 1969  (AS 1969 111; BBl 1968 I 602).Fünfter Abschnitt:  ...Art. 74–83Aufgehoben durch Anhang Ziff. 5 des BG vom 25. Juni 1982 über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge, mit Wirkung seit 1. Jan. 1985 (AS 1983 797 827; BBl 1976 I 149).Sechster Abschnitt:  Die RechtspflegeArt. 84 Besondere ZuständigkeitÜber Beschwerden gegen Verfügungen und Einspracheentscheide kantonaler Ausgleichskassen entscheidet in Abweichung von Artikel 58 Absatz 1 ATSG das Versicherungsgericht am Ort der Ausgleichskasse. Fassung gemäss Anhang Ziff. 7 des BG vom 6. Okt. 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523). SR 830.1Art. 85 Aufgehoben durch Anhang Ziff. 7 des BG vom 6. Okt. 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, mit Wirkung seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3371;  BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523).Art. 85 Eidgenössische Rekursbehörde Über Beschwerden von Personen im Ausland entscheidet in Abweichung von Artikel 58 Absatz 2 ATSG das Bundesverwaltungsgericht. Der Bundesrat kann vorsehen, dass diese Zuständigkeit dem Versicherungsgericht des Kantons zugewiesen wird, in welchem der Arbeitgeber des Versicherten seinen Wohnsitz oder Sitz hat. Bei Streitigkeiten über Leistungen ist das Verfahren für die Parteien kostenlos; einer Partei, die sich mutwillig oder leichtsinnig verhält, können jedoch Kosten auferlegt werden. Bei anderen Streitigkeiten richten sich die Kosten nach Artikel 63 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. Dezember 1968. Ergibt die Vorprüfung vor oder nach einem Schriftenwechsel, dass die Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht unzulässig oder offensichtlich unbegründet ist, so kann ein Einzelrichter mit summarischer Begründung auf Nichteintreten oder Abweisung erkennen.Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 24. Juni 1977 (9. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Mai 1978 (AS 1978 391; BBl 1976 III 1). SR 830.1 Fassung gemäss Anhang Ziff. 107 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005,  in Kraft seit 1. Jan. 2007 (AS 2006 2197 1069; BBl 2001 4202). SR 172.021 Fassung gemäss Anhang Ziff. 1 des BG vom 21. Juni 2019, in Kraft seit 1. Jan. 2021  (AS 2020 5137; BBl 2018 1607). Fassung gemäss Anhang Ziff. 107 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005,  in Kraft seit 1. Jan. 2007 (AS 2006 2197 1069; BBl 2001 4202).Art. 86 Aufgehoben durch Anhang Ziff. 107 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005, mit Wirkung seit 1. Jan. 2007 (AS 2006 2197 1069; BBl 2001 4202).Siebenter Abschnitt:  Strafbestimmungen des ersten Teiles Ab 1. Jan. 2007 sind die angedrohten Strafen und die Verjährungsfristen in Anwendung von Art. 333 Abs. 2–6 des Strafgesetzbuches (SR 311.0) in der Fassung des BG vom  13. Dez. 2002 (AS 2006 3459; BBl 1999 1979) zu interpretieren beziehungsweise umzurechnen.Art. 87 VergehenWer durch unwahre oder unvollständige Angaben oder in anderer Weise für sich oder einen anderen eine Leistung auf Grund dieses Gesetzes erwirkt, die ihm nicht zukommt,wer sich durch unwahre oder unvollständige Angaben oder in anderer Weise der Beitragspflicht ganz oder teilweise entzieht,wer es als Arbeitgeber unterlässt, sich einer Ausgleichskasse anzuschliessen und die beitragspflichtigen Löhne seiner Arbeitnehmer innert der Frist abzurechnen, die der Bundesrat gestützt auf Artikel 14 bestimmt,wer als Arbeitgeber einem Arbeitnehmer um die Beiträge gekürzte Löhne ausrichtet und, anstatt die der Ausgleichskasse geschuldeten Arbeitnehmerbeiträge zu bezahlen, die Beiträge selber verbraucht oder damit andere Forderungen begleicht,wer die Schweigepflicht verletzt oder bei der Durchführung dieses Gesetzes seine Stellung als Organ oder Funktionär zum Nachteil Dritter oder zum eigenen Vorteil missbraucht,wer die ihm obliegende Meldepflicht (Art. 31 Abs. 1 ATSG) verletzt,wer als Revisor oder Revisionsgehilfe die ihm bei der Durchführung einer Revision bzw. Kontrolle oder bei Abfassung oder Erstattung des Revisions- bzw. Kontrollberichtes obliegenden Pflichten in grober Weise verletzt,...wird, sofern nicht ein mit einer höheren Strafe bedrohtes Verbrechen oder Vergehen des Strafgesetzbuches vorliegt, mit Geldstrafe bis zu 180 Tagessätzen bestraft. Eingefügt durch Ziff. II 1 des BG vom 17. März 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2018  (AS 2017 5521; BBl 2016 157). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Juni 2011 (Verbesserung der Durchführung), in Kraft seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543). SR 830.1 Eingefügt durch Anhang Ziff. 3 des BG vom 6. Okt. 2006 (5. IV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 2008 (AS 2007 5129; BBl 2005 4459). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 23. Juni 2006 (Neue AHV-Versichertennummer)  (AS 2007 5259; BBl 2006 501). Aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 18. Dez. 2020 (Systematische Verwendung der AHV-Nummer durch Behörden), mit Wirkung seit  1. Jan. 2022 (AS 2021 758; BBl 2019 7359). SR 311.0 Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 23. Juni 2006 (Neue AHV-Versichertennummer),  in Kraft seit 1. Dez. 2007 (AS 2007 5259; BBl 2006 501).Art. 88 ÜbertretungenWer die Auskunftspflicht verletzt, indem er wissentlich unwahre Auskunft erteilt oder die Auskunft verweigert,wer sich einer von der zuständigen Stelle angeordneten Kontrolle widersetzt oder diese auf andere Weise verunmöglicht,wer die vorgeschriebenen Formulare nicht oder nicht wahrheitsgetreu ausfüllt,...wird, sofern nicht ein Tatbestand von Artikel 87 erfüllt ist, mit Busse bestraft.Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1). Aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 18. Dez. 2020 (Systematische Verwendung der AHV-Nummer durch Behörden), mit Wirkung seit 1. Jan. 2022 (AS 2021 758;  BBl 2019 7359). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 23. Juni 2006 (Neue AHV-Versichertennummer),  in Kraft seit 1. Dez. 2007 (AS 2007 5259; BBl 2006 501).Art. 89 Aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 18. Dez. 2020 (Systematische Verwendung der AHV-Nummer durch Behörden), mit Wirkung seit 1. Jan. 2022 (AS 2021 758;  BBl 2019 7359).Art. 90 Zustellung von Urteilen und EinstellungsverfügungenDie Urteile sowie die Einstellungsverfügungen sind in vollständiger Ausführung unverzüglich der Ausgleichskasse zuzustellen, welche die strafbare Handlung angezeigt hat. Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Juni 2011 (Verbesserung der Durchführung), in Kraft seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543).Art. 91 Ordnungsbussen Wer Ordnungs- und Kontrollvorschriften verletzt, ohne dass die Verletzung gemäss Artikel 87 oder 88 unter Strafe gestellt ist, wird von der Ausgleichskasse nach vorausgegangener Mahnung mit einer Ordnungsbusse bis zu 1000 Franken belegt. Im Wiederholungsfall innert zweier Jahre kann eine Ordnungsbusse bis zu 5000 Franken ausgesprochen werden. 2Die Bussenverfügung ist zu begründen.Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 30. Juni 1972, in Kraft seit 1. Jan. 1973  (AS 1972 2483; BBl 1971 II 1057). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1). Fassung gemäss Anhang Ziff. 1 des BG vom 21. Juni 2019, in Kraft seit 1. Jan. 2021  (AS 2020 5137; BBl 2018 1607).Achter Abschnitt:  Verschiedene BestimmungenArt. 92 Aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 23. Juni 2000, mit Wirkung seit 1. Jan. 2001  (AS 2000 2677; BBl 1999 4983).Art. 92aEingefügt durch Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision) (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1). Aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 23. Juni 2006 (Neue AHV-Versichertennummer), mit Wirkung seit 1. Dez. 2007 (AS 2007 5259; BBl 2006 501).Art. 93 Meldungen an die ArbeitslosenversicherungDie Zentrale Ausgleichstelle gleicht die ihr gemeldeten Taggeldbezüge der Arbeitslosenversicherung mit den ihr von den Ausgleichskassen gemeldeten Einträgen in den individuellen Konten ab. Stellt sie dabei fest, dass eine Person, die ein Taggeld der Arbeitslosenversicherung bezogen hat, für die gleiche Periode ein Einkommen aus Erwerbstätigkeit erzielt hat, so meldet sie dies von Amtes wegen der zuständigen Stelle der Arbeitslosenversicherung zur weiteren Abklärung. Fassung gemäss Anhang Ziff. 6 des BG vom 17. Juni 2005 gegen die Schwarzarbeit, in Kraft seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 359; BBl 2002 3605).Art. 93 Meldungen an das Staatssekretariat für Migration Die Zentrale Ausgleichstelle gleicht die ihr vom Staatssekretariat für Migration (SEM) übermittelten AHV-Nummern von Personen aus dem Asyl- und Ausländerbereich, für welche die Kantone Pauschalabgeltungen erhalten, periodisch mit den ihr von den Ausgleichskassen gemeldeten Einträgen in den individuellen Konten ab. Stellt sie dabei fest, dass eine gemeldete Person ein Einkommen aus einer Erwerbstätigkeit erzielt hat, so meldet sie dies von Amtes wegen dem SEM zur Überprüfung der ausgerichteten Pauschalabgeltungen und der korrekten Abrechnung der Sonderabgabe. Der Bund zahlt einen Pauschalbeitrag zur anteilsmässigen Abgeltung der Aufwendungen, die der Zentralen Ausgleichstelle und den Ausgleichskassen aus dem Datenabgleich, der Datenübermittlung und der Datenpflege entstanden sind. Eingefügt durch Anhang Ziff. 3 des BG vom 25. Sept. 2015, in Kraft seit 1. Okt. 2016  (AS 2016 3101; BBl 2014 7991).Art. 94 Aufgehoben durch Anhang Ziff. 7 des BG vom 6. Okt. 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, mit Wirkung seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3371;  BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523).Art. 95 Vergütung und Übernahme der Kosten Der AHV-Ausgleichfonds vergütet dem Bund die Kosten:a. der Zentralen Ausgleichsstelle;b. der in Artikel 62 Absatz 2 genannten Ausgleichskasse für die Durchführung der Alters- und Hinterlassenenversicherung; die Kosten für die Durchführung der freiwilligen Versicherung werden nur bis zu dem Betrag vergütet, der durch die Verwaltungskostenbeiträge nicht gedeckt ist; c. die ihm aus der Wahrnehmung der Aufsicht, der Durchführung der Alters- und Hinterlassenenversicherung und einer allgemeinen Information der Versicherten über die Beiträge und Leistungen der Versicherung erwachsen;d. die ihm für wissenschaftliche Auswertungen entstehen, die er im Zusammenhang mit der Umsetzung und der Überprüfung der Wirksamkeit dieses Gesetzes erstellt oder erstellen lässt, um die Durchführung der Versicherung zu verbessern; unde.  die ihm aus der Vollzugs- und Aufsichtstätigkeit im Zusammenhang mit der Beitragsgewährung nach Artikel 101 entstehen. Der AHV-Ausgleichsfonds vergütet der Zentralen Ausgleichsstelle im Rahmen von Absatz 1 Buchstabe a die durch den Betrieb und die Weiterentwicklung des Registers der laufenden Geldleistungen, des Versichertenregisters sowie des Informationssystems nach Artikel 71 Absatz 4 entstehenden Kosten. Er übernimmt:a. die Kosten für die Entwicklung und den Betrieb von gesamtschweizerisch anwendbaren Informationssystemen, sofern sie für die Ausgleichskassen, die Versicherten oder die Arbeitgeber Erleichterungen bringen;b. die ausgewiesenen Posttaxen, die sich aus der Durchführung der Alters- und Hinterlassenenversicherung ergeben. Der Bundesrat erlässt Vorschriften über den Umfang der Aufwendungen, die durch den AHV-Ausgleichsfonds übernommen werden, und legt den Betrag fest, der für die allgemeine Information der Versicherten verwendet werden darf.Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Juni 2022 (Modernisierung der Aufsicht), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1).Art. 95a Vergütung weiterer KostenDer AHV-Ausgleichsfonds vergütet dem Bund neben den Kosten nach Artikel 95 die Kosten für die Entwicklung und den Betrieb von Informationssystemen, die der Erfüllung der Aufgaben nach Anhang II des Freizügigkeitsabkommens dienen.Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 7. Okt. 1994 (10. AHV-Revision) (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1). Fassung gemäss Anhang Ziff. 1 des BG vom 21. Juni 2019, in Kraft seit  1. Jan. 2021 (AS 2020 5137; BBl 2018 1607). SR 0.142.112.681Art. 96Aufgehoben durch Anhang Ziff. 7 des BG vom 6. Okt. 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523).Art. 97 Aufgehoben durch Anhang Ziff. 1 des BG vom 21. Juni 2019, mit Wirkung seit  1. Jan. 2021 (AS 2020 5137; BBl 2018 1607).Art. 98Aufgehoben durch Art. 18 des BG vom 19. März 1965 über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung, mit Wirkung seit 1. Jan. 1966  (AS 1965 537; BBl 1964 II 681).Art. 99Aufgehoben durch Anhang Ziff. 13 des BG vom 16. Dez. 1994, mit Wirkung seit  1. Jan. 1997 (AS 1995 1227; BBl 1991 III 1).Art. 100Aufgehoben durch Ziff. II 409 des BG vom 15. Dez. 1989 über die Genehmigung  kantonaler Erlasse durch den Bund, mit Wirkung seit 1. Febr. 1991 (AS 1991 362;  BBl 1988 II 1333).Art. 101Aufgehoben durch Ziff. I 1 des BG vom 5. Okt. 1984, mit Wirkung seit 1. Jan. 1986  (AS 1985 2002; BBl 1981 III 737).Art. 101 Beiträge zur Förderung der Altershilfe Die Versicherung kann gesamtschweizerisch tätigen gemeinnützigen privaten Institutionen Beiträge an die Personal- und Organisationskosten für die Durchführung folgender Aufgaben zugunsten Betagter gewähren:a. Beratung, Betreuung und Beschäftigung;b. Kurse, die der Erhaltung oder Verbesserung der geistigen oder körperlichen Fähigkeiten, der Selbstsorge sowie der Herstellung des Kontaktes mit der Umwelt dienen;c. Koordinations- und Entwicklungsaufgaben;d. Weiterbildung von Hilfspersonal. Die Beitragsgewährung erfolgt mittels Leistungsverträgen. Der Bundesrat bestimmt die Subventionskriterien und setzt die Höchstgrenzen der Beiträge fest. Er legt eine Prioritätenordnung fest und kann die Ausrichtung der Beiträge von weiteren Voraussetzungen abhängig machen oder mit Auflagen verbinden. Das zuständige Bundesamt schliesst die Leistungsverträge ab und regelt die Berechnung der Beiträge sowie die Einzelheiten der Anspruchsvoraussetzungen. ... Soweit auf Grund anderer Bundesgesetze Beiträge an Aufwendungen im Sinne von Absatz 1 gewährt werden, richtet die Versicherung keine Beiträge aus.Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 24. Juni 1977 (9. AHV-Revision), in Kraft seit  1. Jan. 1979 (AS 1978 391; BBl 1976 III 1). Fassung gemäss Ziff. II 24 des BG vom 6. Okt. 2006 zur Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA), in Kraft seit  1. Jan. 2008 (AS 2007 5779; BBl 2005 6029). Siehe auch die UeB dieser Änd. am Ende dieses Textes. Fassung gemäss Ziff. II 24 des BG vom 6. Okt. 2006 zur Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA), in Kraft seit  1. Jan. 2008 (AS 2007 5779; BBl 2005 6029). Fassung gemäss Ziff. II 24 des BG vom 6. Okt. 2006 zur Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA), in Kraft seit  1. Jan. 2008 (AS 2007 5779; BBl 2005 6029). Die Änd. gemäss BG vom 20. Juni 2014 über die Weiterbildung, in Kraft seit 1. Jan. 2017, betrifft nur den französischen und den italienischen Text (AS 2016 689; BBl 2013 3729). Fassung des dritten Satzes gemäss Anhang Ziff. 2 des BG vom 19. Juni 2020 (Weiterentwicklung der IV), in Kraft seit 1. Jan. 2022 (AS 2021 705; BBl 2017 2535). Fassung gemäss Ziff. II 24 des BG vom 6. Okt. 2006 zur Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA), in Kraft seit  1. Jan. 2008 (AS 2007 5779; BBl 2005 6029). Aufgehoben durch Ziff. II 24 des BG vom 6. Okt. 2006 zur Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA), mit Wirkung seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 5779; BBl 2005 6029).Art. 101 Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 21. Juni 2002 (AS 2002 3475; BBl 2002 803).  Aufgehoben durch Anhang Ziff. 107 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005, mit Wirkung seit 1. Jan. 2007 (AS 2006 2197 1069; BBl 2001 4202).Zweiter Teil:  Die FinanzierungErster Abschnitt:  Die Aufbringung der MittelArt. 102 Grundsatz Die Leistungen der Alters- und Hinterlassenenversicherung werden finanziert durch:a. die Beiträge der Versicherten und der Arbeitgeber;b. den Beitrag des Bundes;c. die Vermögenserträge des AHV-Ausgleichsfonds;d. die Einnahmen aus dem Rückgriff auf haftpflichtige Dritte;e. die Erträge zugunsten der Versicherung aus der Erhöhung der Mehrwertsteuersätze nach Artikel 130 Absätze 3 und 3 BV;f. den Ertrag aus der Spielbankenabgabe. Die Hilflosenentschädigung wird ausschliesslich durch den Bund finanziert.Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 19. Dez. 1963, in Kraft seit 1. Jan. 1964  (AS 1964 285; BBl 1963 II 517).Fassung gemäss Ziff. II Bst. c des BG vom 4. Okt. 1968, in Kraft seit 1. Jan. 1969  (AS 1969 111; BBl 1968 I 602). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Dez. 2021 (AHV 21), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Dez. 2021 (AHV 21), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305).Eingefügt durch Ziff. I 1 des BG vom 5. Okt. 1984, in Kraft seit 1. Jan. 1986  (AS 1985 2002; BBl 1981 III 737). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 17. Dez. 2021 (AHV 21), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 17. Dez. 2021 (AHV 21), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305).Fassung gemäss Ziff. II 24 des BG vom 6. Okt. 2006 zur Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA), in Kraft seit  1. Jan. 2008 (AS 2007 5779; BBl 2005 6029).Art. 103 BundesbeitragDer Bundesbeitrag beläuft sich auf 20,2 Prozent der jährlichen Ausgaben der Versicherung; davon wird der Beitrag an die Hilflosenentschädigung nach Artikel 102 Absatz 2 abgezogen. Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Dez. 2021 (AHV 21), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305).Art. 104 Finanzierung des Bundesbeitrags Zur Finanzierung des Bundesbeitrags werden zuerst die Erträge aus der Belastung des Tabaks und der gebrannten Wasser verwendet. Der fehlende Betrag wird mit allgemeinen Mitteln gedeckt. Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 17. Dez. 2021 (AHV 21), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305).Art. 105 und 106Aufgehoben durch Ziff. I 1 des BG vom 5. Okt. 1984, mit Wirkung seit 1. Jan. 1986  (AS 1985 2002; BBl 1981 III 737).Zweiter Abschnitt:  Der Ausgleichsfonds der Alters- und HinterlassenenversicherungArt. 107 Bildung Unter der Bezeichnung «Ausgleichsfonds der Alters- und Hinterlassenenversicherung» (AHV-Ausgleichsfonds) wird ein Fonds gebildet, dem alle Einnahmen gemäss Artikel 102 gutgeschrieben und alle Leistungen gemäss dem dritten Abschnitt des ersten Teils, die Zuschüsse gemäss Artikel 69 Absatz 2 dieses Gesetzes sowie die Ausgaben aufgrund des Regresses nach den Artikeln 72–75 ATSG belastet werden. Der Bund leistet seinen Beitrag monatlich an den AHV-Ausgleichsfonds. Der AHV-Ausgleichsfonds darf in der Regel nicht unter den Betrag einer Jahresausgabe sinken. SR 830.1 Fassung gemäss Ziff. II 4 des Ausgleichsfondsgesetzes vom 16. Juni 2017, in Kraft seit  1. Jan. 2019 (AS 2017 7563; BBl 2016 311).Fassung gemäss Ziff. II 24 des BG vom 6. Okt. 2006 zur Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA), in Kraft seit  1. Jan. 2008 (AS 2007 5779; BBl 2005 6029).Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 4. Okt. 1968 (AS 1969 111; BBl 1968 I 602). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 30. Juni 1972, in Kraft seit 1. Jan. 1973  (AS 1972 2483; BBl 1971 II 1057).Art. 108 Aufgehoben durch Anhang Ziff. II 4 des Ausgleichsfondsgesetzes vom 16. Juni 2017, mit Wirkung seit 1. Jan. 2019 (AS 2017 7563; BBl 2016 311).Art. 109 VerwaltungDie Verwaltung des AHV-Ausgleichsfonds richtet sich nach dem Ausgleichsfondsgesetz vom 16. Juni 2017. Fassung gemäss Anhang Ziff. II 4 des Ausgleichsfondsgesetzes vom 16. Juni 2017, in Kraft seit 1. Jan. 2019 (AS 2017 7563; BBl 2016 311). SR 830.2Art. 110 Aufgehoben durch Anhang Ziff. II 4 des Ausgleichsfondsgesetzes vom 16. Juni 2017, mit Wirkung seit 1. Jan. 2019 (AS 2017 7563; BBl 2016 311).Dritter Abschnitt:  ...Art. 111Aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 17. Dez. 2021 (AHV 21), mit Wirkung seit  1. Jan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305).Art. 112Aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 19. Dez. 1963, mit Wirkung seit 1. Jan. 1964  (AS 1964 285; BBl 1963 II 517).Vierter Abschnitt:  ...Art. 113–153Aufgehoben durch Art. 46 Bst. a des BG vom 21. März 1969 über die Tabakbesteuerung, mit Wirkung seit 1. Jan. 1970 (AS 1969 645; BBl 1968 II 345).Dritter Teil: Verhältnis zum europäischen Recht Eingefügt durch Ziff. I 4 des BG vom 8. Okt. 1999 zum Abk. zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der EG sowie ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit, in Kraft seit 1. Juni 2002 (AS 2002 701; BBl 1999 6128).Art. 153a In Bezug auf Personen, für die die Rechtsvorschriften der sozialen Sicherheit der Schweiz oder eines oder mehrerer EU-Mitgliedstaaten gelten oder galten und die Staatsangehörige der Schweiz oder eines EU-Mitgliedstaates sind, auf Flüchtlinge oder Staatenlose mit Wohnort in der Schweiz oder einem EU-Mitgliedstaat sowie auf die Familienangehörigen und Hinterlassenen dieser Personen sind auf die Leistungen im Geltungsbereich des vorliegenden Gesetzes folgende Erlasse in der für die Schweiz verbindlichen Fassung von Anhang II, Abschnitt A, des Abkommens vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit (Freizügigkeitsabkommen) anwendbar:a. Verordnung (EG) Nr. 883/2004;b. Verordnung (EG) Nr. 987/2009;c. Verordnung (EWG) Nr. 1408/71;d. Verordnung (EWG) Nr. 574/72. In Bezug auf Personen, für die die Rechtsvorschriften der sozialen Sicherheit der Schweiz, Islands, Norwegens oder Liechtensteins gelten oder galten und die Staatsangehörige der Schweiz, Islands, Norwegens oder Liechtensteins sind oder die als Flüchtlinge oder Staatenlose Wohnort in der Schweiz oder auf dem Gebiet Islands, Norwegens oder Liechtensteins haben, sowie auf die Familienangehörigen und Hinterlassenen dieser Personen sind auf die Leistungen im Geltungsbereich des vorliegenden Gesetzes folgende Erlasse in der für die Schweiz verbindlichen Fassung von Anlage 2 zu Anhang K des Übereinkommens vom 4. Januar 1960 zur Errichtung der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA-Übereinkommen) anwendbar:a. Verordnung (EG) Nr. 883/2004;b. Verordnung (EG) Nr. 987/2009;c. Verordnung (EWG) Nr. 1408/71;d. Verordnung (EWG) Nr. 574/72. Der Bundesrat passt die Verweise auf die in den Absätzen 1 und 2 aufgeführten Rechtsakte der Europäischen Union jeweils an, wenn eine Anpassung des Anhangs II des Freizügigkeitsabkommens und der Anlage 2 zu Anhang K des EFTA-Übereinkommens beschlossen wurde. Die Ausdrücke «Mitgliedstaaten der Europäischen Union», «Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft», «Staaten der Europäischen Union» und «Staaten der Europäischen Gemeinschaft» im vorliegenden Gesetz bezeichnen die Staaten, für die das Freizügigkeitsabkommen gilt. Fassung gemäss Anhang Ziff. 1 des BB vom 17. Juni 2016 (Ausdehnung des Freizügigkeitsabkommens auf die Republik Kroatien), in Kraft seit 1. Jan. 2017 (AS 2016 5233; BBl 2016 2223). Siehe auch die UeB am Schluss dieses Textes. SR 0.142.112.681  Verordnung (EG) Nr. 883/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit (SR 0.831.109.268.1).  Verordnung (EG) Nr. 987/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. September 2009 zur Festlegung der Modalitäten für die Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 883/2004 über die Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit (SR 0.831.109.268.11). Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 des Rates vom 14. Juni 1971 zur Anwendung der Systeme der sozialen Sicherheit auf Arbeitnehmer und Selbstständige sowie deren Familienangehörige, die innerhalb der Gemeinschaft zu- und abwandern; in der jeweils gültigen Fassung des Freizügigkeitsabkommens (AS 2004 121, 2008 4219 4273, 2009 4831) bzw. des revidierten EFTA-Übereinkommens.  Verordnung (EWG) Nr. 574/72 des Rates vom 21. März 1972 über die Durchführung der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 zur Anwendung der Systeme der sozialen Sicherheit auf Arbeitnehmer und Selbstständige sowie deren Familienangehörige, die innerhalb der Gemeinschaft zu- und abwandern; in der jeweils gültigen Fassung des Freizügigkeitsabkommens (AS 2005 3909, 2008 4273, 2009 621 4845) bzw. des revidierten EFTA-Übereinkommens. SR 0.632.31Vierter Teil: Systematische Verwendung der AHV-Nummer ausserhalb der AHV Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 18. Dez. 2020 (Systematische Verwendung der AHV-Nummer durch Behörden), in Kraft seit 1. Jan. 2022 (AS 2021 758;  BBl 2019 7359).Art. 153b BegriffDie Verwendung der AHV-Nummer nach Artikel 50c gilt als systematisch, wenn die ganze AHV-Nummer, ein Teil davon oder eine geänderte Form dieser Nummer mit Personendaten verbunden wird und diese Daten in strukturierter Form gesammelt werden.Art. 153c Berechtigte Nur folgende Behörden, Organisationen und Personen sind berechtigt, die AHV-Nummer systematisch zu verwenden:a.  soweit sie zur Erfüllung ihrer gesetzlichen Aufgaben erforderlich ist:1. die eidgenössischen Departemente und die Bundeskanzlei,2. die dezentralisierten Einheiten der Bundesverwaltung,3. die Einheiten der Kantons- und Gemeindeverwaltungen,4. die Organisationen und Personen des öffentlichen oder privaten Rechts, die nicht den Verwaltungen nach den Ziffern 1–3 angehören und die durch Bundesrecht, kantonales Recht oder kommunales Recht oder durch Vertrag mit Verwaltungsaufgaben betraut sind, sofern das anwendbare Recht die systematische Verwendung der AHV-Nummer vorsieht,5. die Bildungsinstitutionen;b. die privaten Versicherungsunternehmen in Fällen nach Artikel 47a des Versicherungsvertragsgesetzes vom 2. April 1908;c. die Organe, die beauftragt sind, die in einem allgemeinverbindlich erklärten Gesamtarbeitsvertrag vorgesehenen Kontrollen durchzuführen. Sie dürfen die AHV-Nummer nicht systematisch verwenden in den Bereichen, in denen das anwendbare Recht dies ausdrücklich ausschliesst. SR 221.229.1Art. 153d Technische und organisatorische MassnahmenDie zur systematischen Verwendung der AHV-Nummer berechtigten Behörden, Organisationen und Personen dürfen diese Nummer nur verwenden, wenn sie folgende technische und organisatorische Massnahmen getroffen haben:a. Sie beschränken den Zugang zu Datenbanken, welche die AHV-Nummer enthalten, auf die Personen, welche die AHV-Nummer zur Erfüllung ihrer Aufgaben benötigen und schränken bei elektronischen Datenbanken die Lese- und Schreibrechte entsprechend ein.b. Sie bezeichnen eine für die systematische Verwendung der AHV-Nummer zuständige Person.c. Sie sorgen dafür, dass die zugangs- und zugriffsberechtigten Personen in Aus- und Weiterbildung darin geschult werden, dass die AHV-Nummer nur aufgabenbezogen verwendet und nur entsprechend den gesetzlichen Vorgaben bekannt gegeben werden darf.d. Sie treffen Massnahmen zur Wahrung der Informationssicherheit und des Datenschutzes, die der Risikolage angepasst sind und dem Stand der Technik entsprechen; sie sorgen insbesondere für eine dem Stand der Technik entsprechende Verschlüsselung von Datensätzen, welche die AHV-Nummer enthalten und über ein öffentliches Netz übertragen werden.e. Sie legen fest, wie im Falle eines missbräuchlichen Zugriffs auf Datenbanken oder einer missbräuchlichen Nutzung derselben vorzugehen ist. Siehe auch die SchlB Änd. 18.12.2020 am Ende des Textes.Art. 153e Risikoanalyse Die folgenden Einheiten führen periodisch eine Risikoanalyse durch, die insbesondere dem Risiko einer unerlaubten Zusammenführung von Datenbanken Rechnung trägt:a. die eidgenössischen Departemente und die Bundeskanzlei für Datenbanken, die sie selber führen, und für Datenbanken, welche die Behörden, Organisationen und Personen nach Artikel 153c Absatz 1 Buchstabe a Ziffern 2 und 4, die Bildungsinstitutionen in ihrem Zuständigkeitsbereich und die privaten Versicherungsunternehmen nach Artikel 153c Absatz 1 Buchstabe b führen;b. die Kantone für Datenbanken, die von Einheiten der kantonalen und kommunalen Verwaltung und von Organisationen und Personen nach Artikel 153c Absatz 1 Buchstabe a Ziffern 4 und 5 geführt werden, sofern das kantonale oder kommunale anwendbare Recht die systematische Verwendung der AHV-Nummer vorsieht. Sie führen im Hinblick auf die Risikoanalyse ein Verzeichnis der Datenbanken, in denen die AHV-Nummer systematisch verwendet wird.Art. 153f MitwirkungspflichtenDie Behörden, Organisationen und Personen, welche die AHV-Nummer systematisch verwenden, müssen der Zentralen Ausgleichsstelle bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben behilflich sein. Sie haben insbesondere folgende Mitwirkungspflichten:a. Sie erstatten der Zentralen Ausgleichsstelle Meldung über die systematische Verwendung der AHV-Nummer.b. Sie lassen Kontrollen durch die Zentrale Ausgleichsstelle zu, stellen dieser die für die Verifizierung der AHV-Nummer notwendigen Daten zur Verfügung und erteilen ihr die diesbezüglich benötigten Auskünfte.c. Sie nehmen die von der Zentralen Ausgleichsstelle angeordneten Korrekturen bei der AHV-Nummer vor.Art. 153g Bekanntgabe der AHV-Nummer beim Vollzug von kantonalem oder kommunalem RechtDie Behörden, Organisationen und Personen, die beim Vollzug von kantonalem oder kommunalem Recht die AHV-Nummer systematisch verwenden, dürfen die AHV-Nummer bekannt geben, wenn keine offensichtlich schutzwürdigen Interessen der betroffenen Person entgegenstehen und:a. die Bekanntgabe für die Erfüllung ihrer Aufgaben, insbesondere zur Verifizierung der AHV-Nummer, erforderlich ist;b. die Bekanntgabe für die Empfängerin oder den Empfänger für die Erfüllung ihrer oder seiner gesetzlichen Aufgaben unentbehrlich ist; oderc. die betroffene Person im Einzelfall der Bekanntgabe zugestimmt hat.Art. 153h GebührenDer Bundesrat kann Gebühren vorsehen für die Dienstleistungen, welche die Zentrale Ausgleichsstelle im Zusammenhang mit der systematischen Verwendung der AHV-Nummer ausserhalb der AHV erbringt.Art. 153i Strafbestimmungen des vierten Teils Wer die AHV-Nummer systematisch verwendet, ohne dazu nach Artikel 153c Absatz 1 berechtigt zu sein, wird mit Geldstrafe bestraft. Wer die AHV-Nummer verwendet, ohne die technischen und organisatorischen Massnahmen nach Artikel 153d zu treffen, wird mit Busse bestraft. Artikel 79 ATSG ist anwendbar. SR 830.1Fünfter Teil: Schlussbestimmungen Ursprünglich Dritter bzw. Vierter Teil.Art. 154 Inkrafttreten und Vollzug Dieses Gesetz tritt am 1. Januar 1948 in Kraft. Der Bundesrat ist befugt, nach Aufnahme des Gesetzes in die eidgenössische Gesetzessammlung einzelne Bestimmungen organisatorischer Natur schon vor dem 1. Januar 1948 in Kraft zu setzen. Der Bundesrat ist mit dem Vollzug beauftragt und erlässt die hiezu erforderlichen Verordnungen. Die Art. 9, Abs. 4, 17, 50, 51, Abs. 4, 53–58, 61–69, 71–73, 75, 77, Abs. 1, letzter Satz, 80, Abs. 1, 82, 85, 91, 93, 94, 96, 97, 100, 101 und 109 traten am 1. Aug. 1947 in Kraft  (BRB vom 28. Juli 1947; AS 63 895).Art. 155Eingefügt durch Ziff. I 1 des BG vom 5. Okt. 1984 (AS 1985 2002; BBl 1981 III 737). Aufgehoben durch Ziff. II 39 des BG vom 20. März 2008 zur formellen Bereinigung des Bundesrechts, mit Wirkung seit 1. Aug. 2008 (AS 2008 3437; BBl 2007 6121).Schlussbestimmungen der Änderung vom 28. Juni 1974AS 1974 1589. Aufgehoben durch Ziff. II 39 des BG vom 20. März 2008 zur formellen Bereinigung des Bundesrechts, mit Wirkung seit 1. Aug. 2008 (AS 2008 3437;  BBl 2007 6121).Schlussbestimmungen der Änderung vom 24. Juni 1977 (9. AHV-Revision)AS 1978 391 III 1; BBl 1976 III 1a.  Erste Anpassung der Renten durch den BundesratDiese Anpassung erfolgte auf 1. Jan. 1980 (Art. 2 der V vom 17. Sept. 1979 über die vollständige Inkraftsetzung der 9. AHV-Revision – AS 1979 1365). Die erste Rentenanpassung erfolgt, nachdem der Landesindex der Konsumentenpreise den Stand von 175,5 Punkten erreicht hat. In diesem Zeitpunkt wird der Rentenindex nach Artikel 33 Absatz 2 AHVG auf 100 Punkte gesetzt, ebenso seine Komponenten Preisindex und Lohnindex. Der Mindestbetrag der vollen einfachen Altersrente nach Artikel 34 Absatz 2 AHVG ist alsdann auf den nächstmöglichen Zeitpunkt auf 550 Franken festzusetzen. Bis dahin setzt der Bundesrat den Aufwertungsfaktor nach Artikel 30 Absatz 4 jährlich auf Grund des Indexstandes von 167,5 fest. Frühestens auf den gleichen Zeitpunkt kann er auch die Einkommensgrenzen nach Artikel 42 Absatz 1 AHVG und Artikel 2 Absatz 1 des Bundesgesetzes vom 19. März 1965 über die Ergänzungsleistungen zur Alters‐, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG) sowie die sinkende Skala nach Artikel 6 und 8 AHVG entsprechend anpassen.Diese Anpassung erfolgte auf 1. Jan. 1980 (Art. 2 der V vom 17. Sept. 1979 über die vollständige Inkraftsetzung der 9. AHV-Revision – AS 1979 1365).[AS 1965 537; 1971 32; 1972 2483 Ziff. III; 1974 1589; 1978 391 Ziff. II 2; 1985 2017;  1986 699; 1996 2466 Anhang Ziff. 4; 1997 2952; 2000 2687; 2002 685 Ziff. I 5, 701  Ziff. I 6, 3371 Anhang Ziff. 9, 3453; 2003 3837 Anhang Ziff. 4; 2006 979 Art. 2 Ziff. 8; 2007 5259 Ziff. IV. AS 2007 6055 Art. 35]. Siehe heute: das BG vom 6. Okt. 2006  (SR 831.30).b.–d. ... Aufgehoben durch Ziff. II 39 des BG vom 20. März 2008 zur formellen Bereinigung des Bundesrechts, mit Wirkung seit 1. Aug. 2008 (AS 2008 3437; BBl 2007 6121).e. Anwendung des Rückgriffs auf haftpflichtige Dritte Fassung gemäss Anhang Ziff. 7 des BG vom 6. Okt. 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, in Kraft seit 1. Jan. 2003 (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523).Die Artikel 72–75 ATSG gelten für Fälle, in denen das ersatzbegründende Ereignis nach dem Inkrafttreten dieser Bestimmungen eingetreten ist. SR 830.1f.  Anwendung des neuen Artikels 30 Absätze 2 und 2 AHVGArtikel 30 Absätze 2 und 2 AHVG gilt für die nach seinem Inkrafttreten neu entstehenden Renten. Für die in diesem Zeitpunkt laufenden Renten gelten die bisherigen Bestimmungen weiterhin, selbst wenn die Rentenart ändert. SR 831.10g.  ... Aufgehoben durch Ziff. II 39 des BG vom 20. März 2008 zur formellen Bereinigung des Bundesrechts, mit Wirkung seit 1. Aug. 2008 (AS 2008 3437; BBl 2007 6121).Schlussbestimmungen der Änderung vom 20. März 1981AS 1982 1676 Anhang Ziff. 2. Aufgehoben durch Ziff. II 39 des BG vom 20. März 2008 zur formellen Bereinigung des Bundesrechts, mit Wirkung seit 1. Aug. 2008  (AS 2008 3437; BBl 2007 6121).Schlussbestimmung der Änderung vom 7. Oktober 1983AS 1984 100. Aufgehoben durch Ziff. II 39 des BG vom 20. März 2008 zur formellen Bereinigung des Bundesrechts, mit Wirkung seit 1. Aug. 2008 (AS 2008 3437;  BBl 2007 6121).Schlussbestimmungen der Änderung vom 7. Oktober 1994 (10. AHV-Revision)AS 1996 2466 Ziff. II 1; BBl 1990 II 1a.  Unterstellung unter die Versicherungspflicht Für Personen, die nach dem bisherigen Artikel 1 Absatz 1 Buchstabe c versichert sind, gilt weiterhin altes Recht. Sie können jedoch erklären, dass sie nach dem neuen Recht behandelt werden wollen. Bei einem Arbeitgeberwechsel gilt neues Recht. Personen nach Artikel 1 Absatz 3, die weniger als drei Jahre nicht versichert waren, können im Einvernehmen mit dem Arbeitgeber innert eines Jahres seit Inkrafttreten dieser Gesetzesänderung der Versicherung beitreten.b.  ... Aufgehoben durch Ziff. II 39 des BG vom 20. März 2008 zur formellen Bereinigung des Bundesrechts, mit Wirkung seit 1. Aug. 2008 (AS 2008 3437; BBl 2007 6121).c.  Einführung des neuen Rentensystems Die neuen Bestimmungen gelten für alle Renten, auf die der Anspruch nach dem 31. Dezember 1996 entsteht. Sie gelten auch für laufende einfache Altersrenten von Personen, deren Ehegatte nach dem 31. Dezember 1996 einen Anspruch auf eine Altersrente erwirbt oder deren Ehe nach diesem Zeitpunkt geschieden wird. Bei der Berechnung der Altersrenten von verwitweten und geschiedenen Personen, die vor dem 1. Januar 1953 geboren sind, wird eine Übergangsgutschrift berücksichtigt, wenn ihnen nicht während mindestens 16 Jahren Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften angerechnet werden konnten. Die Übergangsgutschrift entspricht der Höhe der halben Erziehungsgutschrift. Sie wird wie folgt abgestuft:JahrgangÜbergangsgutschrift in der Höhe der halben Erziehungsgutschrift für1945 und älter16 Jahre194614 Jahre194712 Jahre194810 Jahre1949  8 Jahre1950  6 Jahre1951  4 Jahre1952  2 JahreDie Übergangsgutschrift darf jedoch höchstens für die Anzahl der Jahre angerechnet werden, welche für die Festsetzung der Rentenskala der rentenberechtigten Person berücksichtigt werden. Bei der Berechnung der Altersrente von geschiedenen Personen wird Artikel 29 Absatz 3 auch angewendet, wenn die Ehe vor dem 1. Januar 1997 geschieden wurde. Laufende Ehepaar-Altersrenten werden vier Jahre nach dem Inkrafttreten dieser Gesetzesänderung nach folgenden Grundsätzen durch Altersrenten nach neuem Recht ersetzt:a. Die bisherige Rentenskala wird beibehalten.b. Jedem Ehegatten wird die Hälfte des bisherigen für die Ehepaarrente massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommens angerechnet.c. Jedem Ehegatten wird eine Übergangsgutschrift gemäss Absatz 3 angerechnet. Falls dies für das Ehepaar höhere Renten ergibt, kann eine Ehefrau ab dem 1. Januar 1997 verlangen, dass die Ehepaarrente ihres Mannes nach den Grundsätzen von Absatz 5 durch zwei einfache Renten ersetzt wird, und dass ihre Rente aufgrund der Rentenskala, die sich aus ihrer Beitragsdauer ergibt, festgesetzt wird. Laufende einfache Altersrenten an Verwitwete und Renten an geschiedene Personen, die unter Berücksichtigung der Einkommen von Mann und Frau festgesetzt worden sind, werden vier Jahre nach dem Inkrafttreten dieser Gesetzesänderung nach folgenden Grundsätzen durch Altersrenten nach neuem Recht ersetzt:a. Die bisherige Rentenskala wird beibehalten.b. Das für die bisherige Rente massgebende durchschnittliche Jahreseinkommen wird halbiert.c. Den Berechtigten wird eine Übergangsgutschrift gemäss Absatz 3 angerechnet.d. Verwitwete Personen erhalten einen Zuschlag gemäss Artikel 35. Artikel 31 gilt auch für Altersrenten an verwitwete und geschiedene Personen, die nach altem Recht festgesetzt wurden, wenn dies zu einer höheren Rente führt. Er ist sinngemäss anwendbar auf Renten, die infolge Scheidung oder Wiederverheiratung unter dem alten Recht neu festgesetzt werden mussten. Die höheren Renten werden jedoch nur auf Antrag und ab dem Inkrafttreten dieser Gesetzesänderung ausgerichtet. Geschiedene Personen, deren bisherige einfache Altersrente ausschliesslich aufgrund ihrer eigenen Einkommen und ohne Berücksichtigung von Erziehungsgutschriften festgesetzt wurde, erhalten vier Jahre nach dem Inkrafttreten dieser Gesetzesänderung eine Übergangsgutschrift gemäss Absatz 3. Die neuen massgebenden Einkommen dürfen nicht zu tieferen Leistungen führen. Der Bundesrat erlässt dafür Berechnungsvorschriften.d.  Erhöhung des Rentenalters der Frauen und Einführung des Rentenvorbezuges Das Rentenalter der Frau wird vier Jahre nach Inkrafttreten der zehnten AHV-Revision auf 63 Jahre und acht Jahre nach dem Inkrafttreten auf 64 Jahre erhöht. Der Rentenvorbezug wird eingeführt:a. im Zeitpunkt des Inkrafttretens der zehnten AHV-Revision nach Vollendung des 64. Altersjahres für Männer;b. vier Jahre nach Inkrafttreten nach Vollendung des 63. Altersjahres für Männer sowie des 62. Altersjahres für Frauen. Die Renten von Frauen, welche zwischen dem 1. Januar 2001 und dem 31. Dezember 2009 vom Rentenvorbezug Gebrauch machen, werden um die Hälfte des Kürzungssatzes gemäss Artikel 40 Absatz 3 gekürzt.e.  Aufhebung der Zusatzrente für die Ehefrau in der AHV Die untere Altersgrenze der Ehefrau für den Anspruch auf die Zusatzrente gemäss dem bisherigen Artikel 22 Absatz 1 wird wie folgt angepasst: Für jedes Kalenderjahr nach Inkrafttreten des neuen Artikels 22 Absatz 1 wird die bisherige Grenze von 55 Jahren um ein Jahr erhöht. Hat ein Versicherter, der seine Altersrente vorbezieht, Anspruch auf eine Zusatzrente für seine Ehefrau, so ist die Zusatzrente nach Artikel 40 Absatz 3 zu kürzen.f.  Neue Bestimmungen über die Witwenrente und Einführung der Witwerrente Der Anspruch auf Witwenrenten für geschiedene Frauen, welche am 1. Januar 1997 das 45. Altersjahr zurückgelegt haben, richtet sich nach den bisherigen Bestimmungen, sofern kein Anspruch nach dem neuen Artikel 24a besteht. Sofern aufgrund der neuen Bestimmungen ein Leistungsanspruch entsteht, sind die Artikel 23–24a sowie 33 auch für Versicherungsfälle anwendbar, die vor dem 1. Januar 1997 eingetreten sind. Die Leistungen werden jedoch nur auf Antrag und frühestens vom Zeitpunkt des Inkrafttretens an ausgerichtet.g.  Weitergeltung des bisherigen Rechts Artikel 2 des Bundesbeschlusses vom 19. Juni 1992 über Leistungsverbesserungen in der AHV und der IV sowie ihre Finanzierung gilt für Renten, auf die der Anspruch vor dem 1. Januar 1997 entstanden ist, auch nach dem 31. Dezember 1995. Artikel 2 gilt sinngemäss auch für ledige Versicherte. Der bisherige Artikel 29 Absatz 2 gilt für Beitragsjahre vor dem 1. Januar 1997 auch für Renten, die nach dem Inkrafttreten der zehnten AHV-Revision festgesetzt werden. Arbeitgeber, welche am 1. Januar 1997 die Renten gestützt auf Artikel 51 Absatz 2 selbst an ihre Arbeitnehmer oder deren Hinterlassene ausbezahlt haben, können die Rentenauszahlungen auch weiterhin unter den bisherigen Voraussetzungen vornehmen.[AS 1992 1982; 1995 510, 872, 3517 Ziff. I 5]h.  Leistungen an Angehörige von Staaten ohne Sozialversicherungsabkommen mit der SchweizArtikel 18 Absatz 2 gilt auch für Versicherungsfälle, die vor dem 1. Januar 1997 eingetreten sind, sofern die AHV-Beiträge nicht rückvergütet worden sind. Ein Anspruch auf ordentliche Renten entsteht aber frühestens im Zeitpunkt des Inkrafttretens. Artikel 18 Absatz 3 ist auf Personen anwendbar, denen noch keine AHV-Beiträge rückvergütet worden sind und deren Rückvergütungsanspruch noch nicht verjährt ist.Schlussbestimmungen der Änderung vom 19. März 1999 AS 1999 2374 Ziff. I 9, 2385 Abs. 2 Ziff. 2 Bst. d; BBl 1999 4 Der Bundesbeschluss vom 4. Oktober 1985 über den Beitrag des Bundes und der Kantone an die Finanzierung der Alters- und Hinterlassenenversicherung wird aufgehoben. ... [AS 1985 2006; 1996 3441] Aufgehoben durch Ziff. I 12 des BG vom 19. Dez. 2003 über das Entlastungsprogramm 2003, mit Wirkung seit 1. Jan. 2005 (AS 2004 1633; BBl 2003 5615).Schlussbestimmungen der Änderung vom 23. Juni 2000 AS 2000 2677; BBl 1999 4983 Schweizer Bürger, die in einem Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaft leben und bei Inkrafttreten dieses Gesetzes der freiwilligen Versicherung angehören, können ihr während höchstens sechs aufeinander folgenden Jahren ab dem Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Gesetzes weiterhin angeschlossen bleiben. Diejenigen Personen, die das 50. Altersjahr bei Inkrafttreten dieses Gesetzes bereits vollendet haben, können die Versicherung bis zum Eintritt des ordentlichen Rentenalters weiterführen. Schweizer Bürger, die in einem Staat ausserhalb der Europäischen Gemeinschaft leben und zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Gesetzes der freiwilligen Versicherung angehören, können so lange versichert bleiben, als sie die Versicherungsbedingungen erfüllen. Laufende Fürsorgeleistungen für schweizerische Staatsangehörige im Ausland werden auch nach dem Inkrafttreten des vorliegenden Gesetzes im bisherigen Betrag ausgerichtet, solange sie die einkommensmässigen Voraussetzungen dafür erfüllen. In Kraft seit dem 1. April 2001 (AS 2000 2677). In Kraft seit dem 1. April 2001 (AS 2000 2677).Schlussbestimmungen der Änderung vom 14. Dezember 2001 AS 2002 685; BBl 2001 4963 Personen, die in Island, Liechtenstein oder Norwegen leben und bei Inkrafttreten des Bundesgesetzes betreffend die Bestimmungen über die Personenfreizügigkeit im Abkommen vom 21. Juni 2001 zur Änderung des Übereinkommens zur Errichtung der Europäischen Freihandelsassoziation der freiwilligen Versicherung angehören, können ihr während höchstens sechs aufeinander folgenden Jahren ab dem Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung vom 14. Dezember 2001 weiterhin angeschlossen bleiben. Personen, die das 50. Altersjahr bei Inkrafttreten dieser Änderung bereits vollendet haben, können die Versicherung bis zu ihrem Eintritt in das ordentliche Rentenalter weiterführen. Laufende Fürsorgeleistungen an schweizerische Staatsangehörige in Island, Liechtenstein oder Norwegen werden auch nach dem Inkrafttreten der Änderung vom 14. Dezember 2001 im bisherigen Betrag ausgerichtet, solange die einkommensmässigen Voraussetzungen dafür erfüllt sind. SR 0.632.31 In Kraft seit dem 1. Juni 2002 (AS 2002 685).Schlussbestimmung der Änderung vom 19. Dezember 2003 AS 2004 1633. Aufgehoben durch Ziff. II 39 des BG vom 20. März 2008 zur formellen Bereinigung des Bundesrechts, mit Wirkung seit 1. Aug. 2008 (AS 2008 3437;  BBl 2007 6121).Schlussbestimmungen der Änderung vom 17. Dezember 2004 AS 2006 979; BBl 2004 5891 6565 Personen, die in der Tschechischen Republik, in Estland, Zypern, Lettland, Litauen, Ungarn, Malta, Polen, Slowenien oder in der Slowakischen Republik leben und bei Inkrafttreten des Protokolls vom 26. Oktober 2004 über die Ausdehnung des Freizügigkeitsabkommens auf die neuen EG-Mitgliedstaaten der freiwilligen Versicherung angehören, können ihr ab dem Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Protokolls während höchstens sechs aufeinander folgender Jahre weiterhin angeschlossen bleiben. Personen, die bei Inkrafttreten dieser Änderung das 50. Altersjahr bereits vollendet haben, können die Versicherung bis zu ihrem Eintritt in das Referenzalter weiterführen. Laufende Fürsorgeleistungen für schweizerische Staatsangehörige in der Tschechischen Republik, in Estland, Zypern, Lettland, Litauen, Ungarn, Malta, Polen, Slowenien und in der Slowakischen Republik werden auch nach Inkrafttreten des Protokolls vom 26. Oktober 2004 über die Ausdehnung des Freizügigkeitsabkommens auf die neuen EG-Mitgliedstaaten im bisherigen Betrag ausgerichtet, solange die Empfänger die einkommensmässigen Voraussetzungen dafür erfüllen. AS 2006 995 Ausdruck gemäss Ziff. I des BG vom 17. Dez. 2021 (AHV 21), in Kraft seit 1. Jan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305). Diese Änd. wurde in den in der AS genannten Bestimmungen vorgenommen.Schlussbestimmungen der Änderung vom 23. Juni 2006 AS 2007 5259; BBl 2006 501 Allen Personen, denen im Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Änderung Versichertennummern nach bisherigem Recht zugeteilt sind, wird eine neue Versichertennummer zugeteilt. Der Bundesrat regelt die Fälle, in denen nach dem Inkrafttreten dieser Änderung eine Versichertennummer nach bisherigem Recht zugewiesen werden kann. Stellen und Institutionen, welche die Voraussetzungen zur systematischen Verwendung der Versichertennummer nach neuem Recht nicht erfüllen, dürfen die Versichertennummer nach bisherigem Recht noch fünf Jahre weiter verwenden.Übergangsbestimmung der Änderung vom 6. Oktober 2006 AS 2007 5779; BBl 2005 6029 Bis zum Inkrafttreten einer kantonalen Finanzierungsregelung für die Hilfe und Pflege zu Hause setzen die Kantone den Subventionsbetrag an gemeinnützige private Institutionen (Spitex-Träger), die nach Artikel 101 bisherigen Rechts AHV-Subventionen erhielten, auf Grund der Löhne des Vorjahres und des massgebenden Prozentsatzes für die Beitragshöhe im Kalenderjahr vor Inkrafttreten des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2006 über die Schaffung und die Änderung von Erlassen zur Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA) fest. Sie bezahlen zudem pro Aufenthaltstag im Tagesheim dreissig Franken und pro ausgelieferte Mahlzeit einen Franken. ... AS 2007 5779 Aufgehoben durch Ziff. I 4 des BG vom 22. Juni 2007 über den Übergang zur Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA), mit Wirkung seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 5953; BBl 2007 645).Übergangsbestimmungen der Änderung vom 13. Juni 2008 AS 2009 2411; BBl 2008 2135 Personen, die in Bulgarien oder Rumänien leben und bei Inkrafttreten des Protokolls vom 27. Mai 2008 über die Ausdehnung des Freizügigkeitsabkommens vom 21. Juni 1999 auf die neuen EG-Mitgliedstaaten Bulgarien und Rumänien der freiwilligen Versicherung angehören, können ihr ab dem Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Protokolls während höchstens sechs aufeinanderfolgender Jahre weiterhin angeschlossen bleiben. Personen, die bei Inkrafttreten dieser Änderung das 50. Altersjahr bereits vollendet haben, können die Versicherung bis zu ihrem Eintritt ins Referenzalter weiterführen. Laufende Fürsorgeleistungen für schweizerische Staatsangehörige in Bulgarien und Rumänien werden auch nach Inkrafttreten des Protokolls vom 27. Mai 2008 über die Ausdehnung des Freizügigkeitsabkommens auf die neuen EG-Mitgliedstaaten Bulgarien und Rumänien im bisherigen Betrag ausgerichtet, solange die Empfänger die einkommensmässigen Voraussetzungen dafür erfüllen. SR 0.142.112.681.1Übergangsbestimmung der Änderung vom 17. Juni 2011 AS 2011 4745; BBl 2011 543Aufrechnung steuerrechtlich zulässiger AbzügeArtikel 9 Absatz 4 gilt für alle Einkommen aus selbstständiger Erwerbstätigkeit, die nach dem Inkrafttreten dieser Änderung von den Steuerbehörden gemeldet werden.Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 17. Juni 2016 AS 2016 5233; BBl 2016 2223 Personen, die in Kroatien leben und bei Inkrafttreten des Protokolls vom 4. März 2016 zum Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit im Hinblick auf die Aufnahme der Republik Kroatien als Vertragspartei infolge ihres Beitritts zur Europäischen Union der freiwilligen Versicherung angehören, können ihr ab dem Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Protokolls während höchstens sechs aufeinanderfolgender Jahre weiterhin angeschlossen bleiben. Personen, die bei Inkrafttreten dieser Änderung das 50. Altersjahr bereits vollendet haben, können die Versicherung bis zu ihrem Eintritt ins Referenzalter weiterführen. Laufende Fürsorgeleistungen für schweizerische Staatsangehörige in Kroatien werden auch nach Inkrafttreten dieses Protokolls im bisherigen Betrag ausgerichtet, solange die Empfänger die einkommensmässigen Voraussetzungen dafür erfüllen. AS 2016 5251 SR 0.142.112.681Schlussbestimmungen zur Änderung vom 18. Dezember 2020 AS 2021 758; BBl 2019 7359Stellen und Institutionen, welche die AHV-Nummer nach bisherigem Recht verwenden, müssen die technischen und organisatorischen Massnahmen nach Artikel 153d innert eines Jahres nach Inkrafttreten der Änderung vom 18. Dezember 2020 getroffen haben.Übergangbestimmungen zur Änderung vom 17. Dezember 2021 (AHV 21) AS 2023 92; BBl 2019 6305a. Referenzalter der Frauen Das Referenzalter liegt bei: a. 64 Jahren für Frauen bis und mit Jahrgang 1960;b. 64 Jahren und drei Monaten für Frauen mit Jahrgang 1961;c. 64 Jahren und sechs Monaten für Frauen mit Jahrgang 1962;d. 64 Jahren und neun Monaten für Frauen mit Jahrgang 1963;e. 65 Jahren für Frauen ab Jahrgang 1964.b. Berücksichtigung der nach Erreichen des Referenzalters geleisteten BeiträgePersonen, die im Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung vom 17. Dezember 2021 das 70. Altersjahr noch nicht vollendet haben und über das Alter von 65 Jahren hinaus Beiträge entrichtet haben, können eine Neuberechnung ihrer Rente nach Artikel 29 Absätze 3 und 4 beantragen.c. Kürzungssätze für Frauen beim Vorbezug der AltersrenteFür Altersrenten von Frauen, deren Vorbezug im Zeitpunkt des Inkrafttretens von Artikel 40c läuft, gilt während der Vorbezugsdauer weiterhin das bisherige Recht. Sobald die versicherte Person das Referenzalter erreicht, wird ihre Altersrente nach Artikel 29 unter Berücksichtigung der in Artikel 40c vorgesehenen Kürzungssätze neu berechnet.d. Vorbezugsalter Im Jahr des Inkrafttretens der Änderung vom 17. Dezember 2021 können die Frauen die Altersrente ab dem vollendeten 62. Altersjahr vorbeziehen.e. Anpassung der Erhöhungs- und KürzungssätzeDer Bundesrat legt die Erhöhungssätze gemäss Artikel 39 Absatz 3 und die Kürzungssätze gemäss Artikel 40a Absätze 1 und 3 frühestens auf den 1. Januar 2027 neu fest. In Kraft vom 1. Jan. 2025 bis 31. Dez. 2032.Schlussbestimmungen zur Änderung vom 17. Juni 2022 (Modernisierung der Aufsicht) AS 2023 688; BBl 2020 1 Die Kantone nehmen die organisatorischen Anpassungen, die sich für sie aus Artikel 61 ergeben, innert fünf Jahren nach Inkrafttreten der Änderung vom 17. Juni 2022 vor. Die Ausgleichskassen ergreifen die erforderlichen Massnahmen, die sich für sie aus Artikel 66 ergeben, innert zwei Jahren nach Inkrafttreten dieser Änderung.AnhangTarif der TabakzölleAufgehoben durch Art. 46 Bst. a des BG vom 21. März 1969 über die Tabakbesteuerung (AS 1969 645; BBl 1968 II 345).

input-rm831.10 Rumantsch è ina lingua naziunala, ma ina lingua parzialmain uffiziala da la Confederaziun, numnadamain en la correspundenza cun persunas da lingua rumantscha. La translaziun d’in decret federal serva a l’infurmaziun, n’ha dentant nagina validitad legala.Lescha federaladavart l’assicuranza per vegls e survivents(LAVS)dals 20 da december 1946 (versiun dal 1. da schaner 2024) Agiuntà l’abreviaziun tenor la cifra I da la LF dals 24 da zer. 1977 (9. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1979 (AS 1978 391; BBl 1976 III 1).L’Assamblea federala da la Confederaziun svizra,sa basond sin l’artitgel 112 alinea 1 da la Constituziun federala,suenter avair gì invista da las missivas dal Cussegl federal dals 24 e 29 da matge dals 24 da settember 1946,concluda: SR 101 Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2022 (modernisaziun da la surveglianza), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1).BBl 1946 II 365 589 III 590Emprima part L’assicuranzaEmprim chapitel Applitgabladad da la LPGA Integrà tras la cifra 7 da l’agiunta da la LF dals 6 d’oct. 2000 davart la part generala dal dretg d’assicuranza sociala, en vigur dapi il 1. da schan. 2003 (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523).Art. 1 Las disposiziuns da la Lescha federala dals 6 d’october 2000 davart la part generala dal dretg d’assicuranza sociala (LPGA) èn applitgablas per l’assicuranza per vegls e survivents ch’è reglada en l’emprima part, nun che questa lescha prevesia expressivamain ina divergenza da la LPGA. La LPGA n’è, cun excepziun dals artitgels 32 e 33, betg applitgabla per la concessiun da contribuziuns per promover l’agid a persunas attempadas (art. 101). SR 830.1 Versiun tenor la cifra I da l’O da l’AF dals 21 da zer. 2002, en vigur dapi il 1. da schan. 2003 (AS 2002 3453; BBl 2002 803).Emprim chapitel  aLas persunas assicuradas Oriundamain emprim chapitel.Art. 1a Persunas assicuradas obligatoricamain Assicurads tenor questa lescha èn:a. las persunas natiralas che han lur domicil en Svizra;b. las persunas natiralas che han in’activitad da gudogn en Svizra;c. burgais svizzers che lavuran a l’exteriur:1. en servetsch da la Confederaziun svizra,2. en servetsch da las organisaziuns internaziunalas, cun las qualas il Cussegl federal ha fatg ina convenziun da sedia e che valan sco patruns en il senn da l’artitgel 12,3. en servetsch d’organisaziuns d’agid privatas subvenziunadas en moda relevanta da la Confederaziun svizra tenor l’artitgel 11 da la Lescha federala dals 19 da mars 1976 davart la cooperaziun da svilup e l’agid umanitar sin plaun internaziunal. Il Cussegl federal regla ils detagls da l’alinea 1 litera c. Betg assicuradas n’èn:a. persunas estras che giaudan privilegis ed immunitads tenor las reglas dal dretg internaziunal;b. persunas che fan part d’ina assicuranza per vegls e survivents d’in stadi ester, sche l’integraziun en l’assicuranza fiss per ellas ina chargia dubla betg supportabla;c. persunas cun activitad da gudogn independenta sco er lavurants da patruns che n’èn betg obligads da pajar contribuziuns, che adempleschan las premissas ch’èn menziunadas en l’alinea 1 mo per in temp relativamain curt; il Cussegl federal regla ils detagls. Cuntinuar cun l’assicuranza pon:a. persunas che lavuran a l’exteriur per in patrun cun sedia en Svizra e che vegnan salarisadas da quel, sch’il patrun dat ses consentiment;b. students senza activitad da gudogn che bandunan lur domicil en Svizra per far ina scolaziun a l’exteriur, fin ils 31 da december da l’onn ch’els cumpleneschan 30 onns. Sa participar a l’assicuranza pon:a. persunas cun domicil en Svizra che n’èn betg assicuradas sin basa d’ina cunvegna internaziunala;b. emploiads svizzers d’ina instituziun privilegiada tenor l’artitgel 2 alinea 1 da la Lescha davart il stadi ospitant dals 22 da zercladur 2007 che giaudan privilegis, immunitads e facilitaziuns, nun ch’els sajan assicurads obligatoricamain en Svizra sin basa d’ina cunvegna cun questa instituziun;c. conjugals senza activitad da gudogn domiciliads a l’exteriur da persunas cun activitad da gudogn ch’èn assicuradas tenor l’alinea 1 litera c, l’alinea 3 litera a u sin basa d’ina cunvegna internaziunala. Il Cussegl federal determinescha en detagl las cundiziuns per la cuntinuaziun da l’assicuranza tenor l’alinea 3 e per la participaziun tenor l’alinea 4; plinavant fixescha el ils detagls areguard la retratga ed areguard l’exclusiun. Oriundamain art. 1.Tenor la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1), èn tut las marginalas vegnidas transfurmadas en titels.Versiun tenor la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Versiun tenor la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 23 da zer. 2000, en vigur dapi il 1. da schan. 2001 (AS 2000 2677; BBl 1999 4983). SR 974.0 Integrà tras la cifra I da la LF dals 23 da zer. 2000, en vigur dapi il 1. da schan. 2001 (AS 2000 2677; BBl 1999 4983).Versiun tenor la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2011 (meglieraziun da la realisaziun), en vigur dapi il 1. da schan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543). Integrà tras la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS) (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 23 da zer. 2000, en vigur dapi il 1. da schan. 2001 (AS 2000 2677; BBl 1999 4983). Expressiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2022 (modernisaziun da la surveglianza), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1). Questa midada è vegnida resguardada en l’entir decret. Versiun tenor la cifra II 10 da l’agiunta da la Lescha davart il stadi ospitant dals 22 da zer. 2007, en vigur dapi il 1. da schan. 2008 (AS 2007 6637; BBl 2006 8017). SR 192.12 Versiun tenor la cifra I da l’O da l’AF dals 21 da zer. 2002, en vigur dapi il 1. da schan. 2003 (AS 2002 3453; BBl 2002 803). Integrà tras la cifra I da la LF dals 23 da zer. 2000, en vigur dapi il 1. da schan. 2001 (AS 2000 2677; BBl 1999 4983).Art. 2 Assicuranza facultativa Ils burgais da la Svizra e dals stadis commembers da la Communitad europeica u da l’Associaziun europeica da commerzi liber che na vivan betg en in dals stadis commembers da la Communitad europeica u da l’Associaziun europeica da commerzi liber, pon sa participar a l’assicuranza facultativa, sch’els eran assicurads obligatoricamain directamain ordavant durant almain 5 onns consecutivs. Las persunas assicuradas pon sa retrair da l’assicuranza facultativa. Las persunas assicuradas che na dattan betg las infurmaziuns necessarias u che na pajan betg a temp lur contribuziuns, vegnan exclusas da l’assicuranza facultativa. Las contribuziuns da las persunas assicuradas cun activitad da gudogn importan 8,7 pertschient da l’entrada decisiva. Las persunas assicuradas ston dentant pajar en mintga cas la contribuziun minimala dad 844 francs per onn. Las persunas senza activitad da gudogn pajan ina contribuziun tenor lur relaziuns socialas. La contribuziun minimala importa 844 francs per onn. La contribuziun maximala correspunda a 25 giadas la contribuziun minimala. Il Cussegl federal decretescha prescripziuns cumplementaras davart l’assicuranza facultativa; el fixescha en spezial il termin e las modalitads da la participaziun, da la retratga e da l’exclusiun. Plinavant regla el la fixaziun e l’incassament da las contribuziuns sco er la concessiun da prestaziuns. El po adattar a las particularitads da l’assicuranza facultativa las disposiziuns concernent la durada da l’obligaziun da pajar contribuziuns, la calculaziun da las contribuziuns sco er l’incassament da las contribuziuns. Versiun tenor la cifra I da la LF dals 23 da zer. 2000, en vigur dapi il 1. da schan. 2001 (AS 2000 2677; BBl 1999 4983). Versiun tenor la cifra I 3 da la LF dals 14 da dec. 2001 concernent las disposiziuns davart la libra circulaziun da persunas en la cunvegna per midar la Convenziun davart la constituziun da la AECL, en vigur dapi il 1. da zer. 2002 (AS 2002 685; BBl 2001 4963). Import tenor l’art. 2 al. 2 da l’O 23 dals 12 d’oct. 2022 davart adattaziuns al svilup dals salaris e dals pretschs tar la AVS/AI/CG, en vigur dapi il 1. da schan. 2023 (AS 2022 604). Versiun tenor la cifra I 5 da la LF dals 28 da sett. 2018 davart la refurma fiscala e la finanziaziun da la AVS, en vigur dapi il 1. da schan. 2020 (AS 2019 2395 2413; BBl 2018 2527). Import tenor l’art. 2 al. 2 da l’O 23 dals 12 d’oct. 2022 davart adattaziuns al svilup dals salaris e dals pretschs tar la AVS/AI/CG, en vigur dapi il 1. da schan. 2023 (AS 2022 604). Versiun tenor la cifra I 5 da la LF dals 28 da sett. 2018 davart la refurma fiscala e la finanziaziun da la AVS, en vigur dapi il 1. da schan. 2020 (AS 2019 2395 2413; BBl 2018 2527).Segund chapitel Las contribuziunsA.  Las contribuziuns da las persunas assicuradasI.  L’obligaziun da pajar contribuziunsArt. 3 Persunas obligadas da pajar contribuziuns Las persunas assicuradas èn obligadas da pajar contribuziuns, uscheditg ch’ellas han in’activitad da gudogn. Per persunas senza activitad da gudogn cumenza l’obligaziun da pajar contribuziuns il 1. da schaner suenter la cumplenida dal 20. onn da vegliadetgna. Ella dura fin la fin dal mais, en il qual la persuna senza activitad da gudogn cuntanscha la vegliadetgna da referenza tenor l’artitgel 21 alinea 1. Deliberads da l’obligaziun da pajar contribuziuns èn:a. ils uffants cun activitad da gudogn fin ils 31 da december da l’onn ch’els cumpleneschan 17 onns;b. e c. ...d. confamigliars che collavuran e che na retiran nagin salari en daner blut, fin ils 31 da december da l’onn ch’els cumpleneschan 20 onns;e. ... Las atgnas contribuziuns valan sco pajadas, sch’il conjugal ha pajà contribuziuns en l’import d’almain duas giadas la contribuziun minimala, en cas da:a. conjugals senza activitad da gudogn da persunas assicuradas cun activitad da gudogn;b. persunas assicuradas che collavuran en il manaschi da lur conjugal, sch’ellas na retiran nagin salari en daner blut. L’alinea 3 vegn er applitgà per ils onns chalendars, en ils quals:a. la lètg vegn serrada u schliada;b. il conjugal cun activitad da gudogn retira u suspenda ina renta da vegliadetgna. Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da dec. 2021 (AVS 21), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305). Integrà tras la cifra I da la LF dals 17 da dec. 2021 (AVS 21), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305).Versiun tenor la cifra I da la LF dals 21 da dec. 1956, en vigur dapi il 1. da schan. 1957 (AS 1957 262; BBl 1956 I 1429).Abolì tras la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), cun effect dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Versiun tenor la cifra I da la LF dals 24 da zer. 1977 (9. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1979 (AS 1978 391; BBl 1976 III 1).Abolì tras la cifra I da la LF dals 30 da sett. 1953, cun effect dapi il 1. da schan. 1954 (AS 1954 211; BBl 1953 II 81).Integrà tras la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1). Integrà tras la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2011 (meglieraziun da la realisaziun), en vigur dapi il 1. da schan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543).II.  Las contribuziuns da las persunas assicuradas cun activitadda gudognArt. 4 Calculaziun da las contribuziuns Las contribuziuns da las persunas assicuradas cun activitad da gudogn vegnan fixadas en pertschients da l’entrada or da l’activitad da gudogn dependenta ed independenta. Il Cussegl federal po excluder da la calculaziun da las contribuziuns:a. las entradas da gudogn or d’ina activitad pratitgada a l’exteriur;b. las entradas da gudogn realisadas suenter la cumplenida da la vegliadetgna da referenza tenor l’artitgel 21 alinea 1 fin a l’autezza dad ina giada e mez l’import minimal da la renta da vegliadetgna tenor l’artitgel 34 alinea 5; il Cussegl federal pussibilitescha a las persunas assicuradas da desister da l’exclusiun da la calculaziun da las contribuziuns.Versiun tenor la cifra I da la LF dals 24 da zer. 1977 (9. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1979 (AS 1978 391; BBl 1976 III 1). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da dec. 2021 (AVS 21), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305).Art. 5 Contribuziuns d’entradas or da l’activitad da gudogn dependenta1. Princip Da l’entrada or da l’activitad da gudogn dependenta, numnà salari decisiv en quai che suonda, vegn incassada ina contribuziun da 4,35 pertschient. Sco salari decisiv valan tut las remuneraziuns per lavurs prestadas en ina plazza dependenta durant in temp determinà u nundeterminà. Il salari decisiv cumpiglia er supplements da chareschia ed auters supplements da salari, provisiuns, gratificaziuns, prestaziuns en natiralias, indemnisaziuns da vacanzas e da firads sco er autras prestaziuns, plinavant bunamauns, sche quels correspundan ad ina part essenziala dal salari. Per confamigliars che collavuran vala sco salari decisiv mo il salari en daner blut:a. fin ils 31 da december da l’onn ch’els cumpleneschan 20 onns; sco erb. las entradas da gudogn realisadas suenter la cumplenida da la vegliadetgna da referenza tenor l’artitgel 21 alinea 1 fin a l’autezza dad ina giada e mez l’import minimal da la renta da vegliadetgna tenor l’artitgel 34 alinea 5; il Cussegl federal pussibilitescha a las persunas assicuradas da desister da l’exclusiun da la calculaziun da las contribuziuns. Il Cussegl federal po excluder dal salari decisiv prestaziuns socialas sco er pajaments ch’in patrun ha fatg a ses lavurants a chaschun d’eveniments spezials. ...Versiun tenor la cifra I 5 da la LF dals 28 da sett. 2018 davart la refurma fiscala e la finanziaziun da la AVS, en vigur dapi il 1. da schan. 2020 (AS 2019 2395 2413; BBl 2018 2527). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da dec. 2021 (AVS 21), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305).Versiun tenor la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Integrà tras la cifra I da la LF dals 21 da dec. 1956 (AS 1957 262; BBl 1956 I 1429). Abolì tras la cifra 6 da l’agiunta da la Lescha dals 17 da zer. 2005 davart la lavur illegala, cun effect dapi il 1. da schan. 2008 (AS 2007 359; BBl 2002 3605).Art. 6 2. Contribuziuns dals lavurants da patruns che n’èn betg obligads da pajar contribuziuns Ils lavurants d’in patrun che n’è betg obligà da pajar contribuziuns, pajan contribuziuns dad 8,7 pertschient sin lur salari decisiv. Las contribuziuns dals lavurants da patruns che n’èn betg obligads da pajar contribuziuns, pon vegnir incassadas tenor l’artitgel 14 alinea 1, sch’il patrun dat ses consentiment. En quest cas importa la tariffa da contribuziun per il patrun e per il lavurant mintgamai 4,35 pertschient dal salari decisiv. Versiun tenor la cifra I 5 da la LF dals 28 da sett. 2018 davart la refurma fiscala e la finanziaziun da la AVS, en vigur dapi il 1. da schan. 2020 (AS 2019 2395 2413; BBl 2018 2527).Art. 7 3. Salaris globalsIl Cussegl federal po fixar salaris globals per confamigliars che collavuran en l’agricultura. Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2011 (meglieraziun da la realisaziun), en vigur dapi il 1. da schan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543).Art. 8 Contribuziuns d’entradas or da l’activitad da gudogn independenta1. Princip Da l’entrada or da l’activitad da gudogn independenta vegn incassada ina contribuziun dad 8,1 pertschient. Per calcular la contribuziun vegn l’entrada arrundada giu sin ils proxims 100 francs. Sche quella importa main che 58 800, dentant almain 9800 francs per onn, sa reducescha la tariffa da contribuziun fin a 4,35 pertschient tenor ina scala degressiva che vegn fixada dal Cussegl federal. Sche l’entrada or da l’activitad da gudogn independenta importa 9700 francs per onn u damain, sto la persuna assicurada pajar la contribuziun minimala da 422 francs per onn, nun che quest import saja gia vegnì pajà sin ses salari decisiv. En quest cas po ella pretender che la contribuziun per l’activitad da gudogn independenta vegnia incassada tenor la tariffa la pli bassa da la scala degressiva. Versiun tenor la cifra I 5 da la LF dals 28 da sett. 2018 davart la refurma fiscala e la finanziaziun da la AVS, en vigur dapi il 1. da schan. 2020 (AS 2019 2395 2413; BBl 2018 2527). Import tenor l’art. 1 lit. a da l’O 23 dals 12 d’oct. 2022 davart adattaziuns al svilup dals salaris e dals pretschs tar la AVS/AI/CG, en vigur dapi il 1. da schan. 2023 (AS 2022 604). Import tenor l’art. 1 lit. b da l’O 23 dals 12 d’oct. 2022 davart adattaziuns al svilup dals salaris e dals pretschs tar la AVS/AI/CG, en vigur dapi il 1. da schan. 2023 (AS 2022 604). Import tenor l’art. 2 al. 1 da l’O 23 dals 12 d’oct. 2022 davart adattaziuns al svilup dals salaris e dals pretschs tar la AVS/AI/CG, en vigur dapi il 1. da schan. 2023 (AS 2022 604). Import tenor l’art. 2 al. 2 da l’O 23 dals 12 d’oct. 2022 davart adattaziuns al svilup dals salaris e dals pretschs tar la AVS/AI/CG, en vigur dapi il 1. da schan. 2023 (AS 2022 604).Art. 9 2. Noziun ed eruida Entradas or da l’activitad da gudogn dependenta èn tut las entradas da gudogn che na derivan betg d’ina indemnisaziun per lavurs prestadas en plazza dependenta. Per eruir las entradas or da l’activitad da gudogn independenta vegnan deducids da l’entrada brutta:a. ils custs ch’èn necessaris per realisar l’entrada brutta;b. las amortisaziuns e las retenziuns motivadas da la fatschenta dal manaschi commerzial, che correspundan a la svalitaziun;c. las perditas da fatschenta effectivas e cudeschadas;d. las contribuziuns ch’il possessur d’ina fatschenta ha pajà durant la perioda da calculaziun ad instituziuns da provediment a favur da l’agen persunal, sch’igl è exclus che quellas vegnian duvradas cuntrari a l’intent, sco er contribuziuns per intents exclusivamain d’utilitad publica;e. ils apports persunals ad instituziuns dal provediment professiunal, sch’els correspundan a la part usitada dal patrun;f. il tschains da l’agen chapital ch’è vegnì investì en il manaschi; la tariffa da tschains correspunda a la rendita media annuala en francs svizzers dals emprests dals debiturs naziunals betg publics.Il Cussegl federal è autorisà da permetter sche necessari ulteriuras deducziuns da l’entrada brutta or da l’activitad da gudogn independenta. Las entradas or da l’activitad da gudogn independenta e l’agen chapital ch’è vegnì investì en il manaschi vegnan eruids da las autoritads chantunalas da taglia e communitgads a las cassas da cumpensaziun. Las deducziuns admessas tenor il dretg fiscal da las contribuziuns tenor l’artitgel 8 da questa lescha sco er tenor l’artitgel 3 alinea 1 da la Lescha federala dals 19 da zercladur 1959 davart l’assicuranza d’invaliditad (LAI) e tenor l’artitgel 27 alinea 2 da la Lescha federala dals 25 da settember 1952 davart l’urden da cumpensaziun dal gudogn per persunas che prestan servetsch ed en cas d’ina maternitad ston vegnir adidas da las cassas da cumpensaziun tar las entradas communitgadas da las autoritads da taglia. Las entradas communitgadas ston vegnir messas a quint 100 pertschient a norma da las tariffas da contribuziun vertentas.Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2011 (meglieraziun da la realisaziun), en vigur dapi il 1. da schan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543).Versiun tenor la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Integrà tras la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS) (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2011 (meglieraziun da la realisaziun), en vigur dapi il 1. da schan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543).Versiun tenor la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1). SR 831.20 SR 834.1Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2011 (meglieraziun da la realisaziun), en vigur dapi il 1. da schan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543). Guardar disp. trans. da questa midada a la fin da quest text.Art. 9 Adattaziun da la scala degressiva da las contribuziuns e da la contribuziun minimalaIl Cussegl federal po adattar a l’index da las rentas tenor l’artitgel 33 ils cunfins da la scala degressiva da las contribuziuns tenor l’artitgel 8 sco er la contribuziun minimala tenor ils artitgels 2, 8 e 10. Integrà tras la cifra I da la LF dals 24 da zer. 1977 (9. revisiun da la AVS) (AS 1978 391; BBl 1976 III 1). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2011 (meglieraziun da la realisaziun), en vigur dapi il 1. da schan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543).III.  Las contribuziuns da las persunas assicuradas senza activitad da gudognArt. 10 Las persunas senza activitad da gudogn pajan ina contribuziun tenor lur relaziuns socialas. La contribuziun minimala importa 422 francs, la contribuziun maximala correspunda a 50 giadas la contribuziun minimala. Las persunas cun activitad da gudogn che pajan l’onn chalendar – eventualmain inclusiv la contribuziun dal patrun – main che 422 francs, valan sco persunas senza activitad da gudogn. Il Cussegl federal po augmentar l’import minimal tenor las relaziuns socialas da la persuna assicurada, sche quella n’ha betg permanentamain in’activitad da gudogn cumplaina. La contribuziun minimala pajan:a. students senza activitad da gudogn fin ils 31 da december da l’onn ch’els cumpleneschan 25 onns;b. persunas senza activitad da gudogn che survegnan in’entrada minimala u autras prestaziuns da l’agid social public;c. persunas senza activitad da gudogn che vegnan sustegnidas finanzialmain da terzas persunas. Il Cussegl federal po prevair la contribuziun minimala per ulteriuras persunas senza activitad da gudogn, sch’i n’è betg raschunaivel da pretender dad ellas contribuziuns pli autas. Il Cussegl federal decretescha prescripziuns pli detagliadas davart il circul da persunas che valan sco persunas senza activitad da gudogn sco er davart la calculaziun da las contribuziuns. El po fixar che las contribuziuns pajadas or da las entradas da gudogn vegnian quintadas sin giavisch da la persuna assicurada tar las contribuziuns che quel debitescha sco persuna senza activitad da gudogn. Il Cussegl federal po obligar scolas d’annunziar a la cassa da cumpensaziun cumpetenta tut ils students che pudessan esser obligads da pajar contribuziuns sco persunas senza activitad da gudogn. La cassa da cumpensaziun po delegar a la scola l’incumbensa d’incassar las contribuziuns debitadas, sche quella dat ses consentiment.Versiun tenor la cifra I da la LF dals 24 da zer. 1977 (9. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1979 (AS 1978 391; BBl 1976 III 1). Import tenor l’art. 2 al. 2 da l’O 23 dals 12 d’oct. 2022 davart adattaziuns al svilup dals salaris e dals pretschs tar la AVS/AI/CG, en vigur dapi il 1. da schan. 2023 (AS 2022 604). Versiun tenor la cifra I 5 da la LF dals 28 da sett. 2018 davart la refurma fiscala e la finanziaziun da la AVS, en vigur dapi il 1. da schan. 2020 (AS 2019 2395 2413; BBl 2018 2527). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2011 (meglieraziun da la realisaziun), en vigur dapi il 1. da schan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543). Integrà tras la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2011 (meglieraziun da la realisaziun), en vigur dapi il 1. da schan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543).Integrà tras la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).IV.  Reducziun e relasch da contribuziunsArt. 11 Las contribuziuns tenor ils artitgels 6, 8 alinea 1 u 10 alinea 1, che na pon betg vegnir pretendidas da las persunas assicuradas obligatoricamain, pon vegnir reducidas sin dumonda motivada adequatamain per in temp determinà u nundeterminà; ellas na dastgan però betg esser pli bassas che la contribuziun minimala. Sch’i fiss ina gronda direzza per ina persuna assicurada obligatoricamain da pajar la contribuziun minimala, vegn quella relaschada, sch’igl è avant maun ina dumonda motivada e sch’ina autoritad designada dal chantun da domicil è vegnida consultada. Per questas persunas assicuradas paja il chantun da domicil la contribuziun minimala. Ils chantuns pon obligar las vischnancas da domicil da gidar a pajar la contribuziun minimala.Versiun tenor la cifra I da la LF dals 24 da zer. 1977 (9. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1979 (AS 1978 391; BBl 1976 III 1).C.  L’incassament da las contribuziunsArt. 14 Termins e procedura da l’incassament Las contribuziuns da las entradas or da l’activitad da gudogn dependenta ston vegnir deducidas da mintga salari pajà. Ellas ston vegnir pajadas dal patrun periodicamain ensemen cun la contribuziun dal patrun. Las contribuziuns da l’entrada or da l’activitad da gudogn independenta, las contribuziuns da las persunas senza activitad da gudogn sco er las contribuziuns dals lavurants d’in patrun che n’è betg obligà da pajar contribuziuns, ston vegnir fixadas e pajadas periodicamain. Il Cussegl federal fixescha las periodas da calculaziun e da contribuziun. Las contribuziuns da requirents d’asil, da persunas admessas provisoricamain e da persunas cun basegn da protecziun senza permissiun da dimora e senza activitad da gudogn, ston vegnir fixadas cun resalva da l’artitgel 16 alinea 1 pir, cura:a. che questas persunas èn vegnidas renconuschidas sco fugitivs;b che questas persunas han survegnì ina permissiun da dimora; uc. ch’i cumenza in dretg d’ina prestaziun en il senn da questa lescha u da la LAI pervia da la vegliadetgna, da la mort u da l’invaliditad da questas persunas. Per regla vegnan las contribuziuns che ston vegnir pajadas dals patruns, incassadas en ina procedura nunformala tenor l’artitgel 51 LPGA. Quai vala en divergenza da l’artitgel 49 alinea 1 LPGA er per contribuziuns considerablas. Il Cussegl federal decretescha prescripziuns davart:a. ils termins da pajament per las contribuziuns;b. la procedura d’admoniziun e da taxaziun;c. il pajament posteriur da contribuziuns pajadas memia pauc;d. il relasch dal pajament posteriur, er en divergenza da l’artitgel 24 LPGA;e. ... Il Cussegl federal po fixar ch’i na ston vegnir pajadas naginas contribuziuns sin in salari decisiv annual fin a l’import da la renta da vegliadetgna mensila maximala; el po excluder questa pussaivladad per activitads determinadas. Il lavurant po dentant pretender en mintga cas ch’il patrun paja las contribuziuns. Il Cussegl federal po ultra da quai fixar che contribuziuns sin in’entrada annuala or d’ina activitad da gudogn independenta exequida en occupaziun accessorica fin a l’import da la renta da vegliadetgna mensila maximala vegnian incassadas mo sin dumonda da la persuna assicurada.Versiun tenor la cifra I da la LF dals 30 da sett. 1953, en vigur dapi il 1. da schan. 1954 (AS 1954 211; BBl 1953 II 81). SR 831.20 Integrà tras la cifra I da la LF dals 16 da dec. 2005, en vigur dapi il 1. da schan. 2007 (AS 2006 4817; BBl 2002 6845). SR 830.1 Versiun tenor la cifra 7 da l’agiunta da la LF dals 6 d’oct. 2000 davart la part generala dal dretg d’assicuranza sociala, en vigur dapi il 1. da schan. 2003 (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523). Versiun tenor la cifra 7 da l’agiunta da la LF dals 6 d’oct. 2000 davart la part generala dal dretg d’assicuranza sociala, en vigur dapi il 1. da schan. 2003 (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523). Versiun tenor la cifra 7 da l’agiunta da la LF dals 6 d’oct. 2000 davart la part generala dal dretg d’assicuranza sociala, en vigur dapi il 1. da schan. 2003 (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523). Abolì tras la cifra 7 da l’agiunta da la LF dals 6 d’oct. 2000 davart la part generala dal dretg d’assicuranza sociala, cun effect dapi il 1. da schan. 2003 (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523).Versiun tenor la cifra I da la LF dals 24 da zer. 1977 (9. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1979 (AS 1978 391; BBl 1976 III 1). Integrà tras la cifra 6 da l’agiunta da la Lescha dals 17 da zer. 2005 davart la lavur illegala, en vigur dapi il 1. da schan. 2008 (AS 2007 359; BBl 2002 3605). Integrà tras la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2011 (meglieraziun da la realisaziun), en vigur dapi il 1. da schan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543).Art. 14 Supplements Sch’in patrun occupa lavurants senza scuntrar lur salaris cun la cassa da cumpensaziun, pretenda quella in supplement da 50 pertschient sin las contribuziuns debitadas. En cas da repetiziun augmenta la cassa da cumpensaziun il supplement fin a maximalmain 100 pertschient da las contribuziuns debitadas. Il supplement na dastga betg vegnir deducì dal salari dal lavurant. L’incassament da supplements premetta ch’il patrun saja vegnì sentenzià pervia d’in delict u pervia d’in surpassament en il senn dals artitgels 87 ed 88. Ils supplements vegnan pajads da la cassa da cumpensaziun al Fond da cumpensaziun da la AVS. Il Cussegl federal fixescha la part che las cassas da cumpensaziun dastgan salvar per cuvrir lur custs. Integrà tras la cifra 6 da l’agiunta da la Lescha dals 17 da zer. 2005 davart la lavur illegala, en vigur dapi il 1. da schan. 2008 (AS 2007 359; BBl 2002 3605). Expressiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2011 (meglieraziun da la realisaziun), en vigur dapi il 1. da schan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543). Questa midada è vegnida resguardada en l’entir text.Art. 15 Execuziun da pretensiuns da contribuziun Contribuziuns che na vegnan betg pajadas malgrà in’admoniziun, ston vegnir incassadas senza retard sin la via da scussiun, nun ch’ellas possian vegnir scuntradas cun rentas debitadas. Las contribuziuns vegnan per regla er incassadas sin la via d’impegnaziun envers in debitur ch’è suttamess a la scussiun da concurs (art. 43 da la Lescha federala dals 11 d’avrigl 1889 davart scussiun e concurs).SR 281.1Art. 16 Surannaziun Sche contribuziuns na vegnan betg fatgas valair cun decretar ina disposiziun entaifer 5 onns suenter la scadenza da l’onn chalendar, per il qual ellas vegnan debitadas, na pon ellas betg pli vegnir pretendidas u pajadas. En divergenza da l’artitgel 24 alinea 1 LPGA finescha il termin da surannaziun per contribuziuns tenor ils artitgels 6 alinea 1, 8 alinea 1 e 10 alinea 1 pir 1 onn suenter la scadenza da l’onn chalendar che la taxaziun decisiva da la taglia è entrada en vigur. Sch’ina pretensiun posteriura vegn deducida d’in malfatg, per il qual il dretg penal prescriva ina surannaziun pli lunga, è decisiva questa surannaziun. La pretensiun da contribuziuns fatga valair tenor l’alinea 1 finescha 5 onns suenter la scadenza da l’onn chalendar ch’ella è entrada en vigur. Il termin vegn suspendì per la durada d’in inventari public u d’in moratori da relasch. Sch’ina procedura da scussiun u da concurs è pendenta cur ch’il termin scada, finescha il termin cun la conclusiun da questa procedura. L’artitgel 149a alinea 1 da la Lescha federala dals 11 d’avrigl 1889 davart scussiun e concurs na po betg vegnir applitgà. Pretensiuns da contribuziun che n’èn betg extinguidas il mument ch’il dretg d’ina renta cumenza, pon en mintga cas anc vegnir scuntradas tenor l’artitgel 20 alinea 3. Il dretg da restituziun da contribuziuns pajadas memia bler finescha cun la scadenza da l’onn che la persuna ch’è obligada da pajar contribuziuns ha survegnì enconuschientscha da sias prestaziuns memia autas, il pli tard dentant 5 onns suenter la scadenza da l’onn chalendar che las contribuziuns èn vegnidas pajadas. Per contribuziuns tenor ils artitgels 6 alinea 1, 8 alinea 1 e 10 alinea 1 finescha il termin – en divergenza da l’artitgel 25 alinea 3 LPGA – en mintga cas pir 1 onn suenter la scadenza da l’onn chalendar che la taxaziun decisiva da la taglia è entrada en vigur. Sche contribuziuns dal patrun e dal lavurant èn vegnidas pajadas da prestaziuns ch’èn suttamessas a la taglia federala directa or dal retgav net da persunas giuridicas, finescha il dretg da restituziun – en divergenza da l’artitgel 25 alinea 3 LPGA – 1 onn suenter la scadenza da l’onn chalendar che la taxaziun da la taglia è entrada en vigur.Versiun tenor la cifra I da la LF dals 30 da sett. 1953, en vigur dapi il 1. da schan. 1954 (AS 1954 211; BBl 1953 II 81). SR 830.1 Versiun da l’emprima e da la segunda frasa tenor la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2011 (meglieraziun da la realisaziun), en vigur dapi il 1. da schan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543).Versiun tenor la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1). SR 281.1 Versiun da la quarta frasa tenor la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2011 (meglieraziun da la realisaziun), en vigur dapi il 1. da schan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543).A l’art. 20 al. 3 en la versiun dals 30 da sett. 1953 correspunda oz l’art. 20 al. 2 en la versiun dals 7 d’oct. 1994.Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2011 (meglieraziun da la realisaziun), en vigur dapi il 1. da schan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543).Art. 17Abolì tras la cifra I da la LF dals 4 d’oct. 1968, cun effect dapi il 1. da schan. 1969 (AS 1969 111; BBl 1968 I 602).B.  Las contribuziuns dals patrunsArt. 12 Patruns obligads da pajar contribuziuns Sco patrun vala tgi che paja a persunas assicuradas obligatoricamain indemnisaziuns per lavurs tenor l’artitgel 5 alinea 2. Obligads da pajar contribuziuns èn tut ils patruns che han in manaschi en Svizra u che occupan persunas assicuradas obligatoricamain en lur tegnairchasa. Resalvadas restan cunvegnas internaziunalas e praticas da dretg internaziunal areguard:a. l’obligaziun da pajar contribuziuns da patruns senza manaschi en Svizra;b. la deliberaziun da l’obligaziun da pajar contribuziuns da patruns cun in manaschi en Svizra.Versiun tenor la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2011 (meglieraziun da la realisaziun), en vigur dapi il 1. da schan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543).Art. 13 Autezza da la contribuziun dal patrunLa contribuziun dal patrun importa 4,35 pertschient da la summa dals salaris decisivs ch’èn vegnids pajads a las persunas ch’èn obligadas da pajar contribuziuns. Versiun tenor la cifra I 5 da la LF dals 28 da sett. 2018 davart la refurma fiscala e la finanziaziun da la AVS, en vigur dapi il 1. da schan. 2020 (AS 2019 2395 2413; BBl 2018 2527).Terz chapitel Las rentasA.  Il dretg d’ina rentaI.  Disposiziuns generalasArt. 18 Dretg d’ina renta Il dretg da rentas da vegliadetgna e per survivents han burgais svizzers, persunas estras e persunas senza naziunalitad tenor las suandantas disposiziuns. ... Las persunas estras sco er lur survivents senza dretg da burgais svizzer han il dretg da rentas, uschè ditg ch’els han lur domicil e lur dimora ordinaria (art. 13 LPGA) en Svizra. Questa premissa sto vegnir ademplida persunalmain da mintga persuna che survegn ina renta. Resalvadas restan las prescripziuns spezialas dal dretg federal davart il status dals fugitivs e da las persunas senza naziunalitad sco er las cunvegnas internaziunalas divergentas, en spezial cun stadis, dals quals la legislaziun conceda als burgais svizzers ed a lur survivents avantatgs ch’èn circa equivalents a quels da questa lescha.  Per il dretg d’ina renta en cas da persunas che han gì successivamain pliras naziunalitads è decisiva la naziunalitad durant la retratga da la renta. A las persunas estras che han lur domicil a l’exteriur e che derivan d’in stadi, cun il qual i n’è vegnida fatga nagina cunvegna internaziunala, sco er a lur survivents pon vegnir restituidas las contribuziuns ch’els han pajà tenor ils artitgels 5, 6, 8, 10 u 13. Il Cussegl federal regla ils detagls, en spezial la dimensiun da la restituziun. Versiun tenor la cifra II da la LF dals 19 da dec. 1963, en vigur dapi il 1. da schan. 1964 (AS 1964 285; BBl 1963 II 517).Versiun tenor la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1). Abolì la segunda frasa tras la cifra 7 da l’agiunta da la LF dals 6 d’oct. 2000 davart la part generala dal dretg d’assicuranza sociala, cun effect dapi il 1. da schan. 2003 (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523). SR 830.1 Versiun tenor la cifra 7 da l’agiunta da la LF dals 6 d’oct. 2000 davart la part generala dal dretg d’assicuranza sociala, en vigur dapi il 1. da schan. 2003 (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523).Integrà la frasa tras la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Versiun tenor la cifra I da la LF dals 30 da zer. 1972, en vigur dapi il 1. da schan. 1973 (AS 1972 2483; BBl 1971 II 1057). Guardar er disp. fin. dals 7 d’oct. 1994 a la fin da quest text. Integrà tras la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2011 (meglieraziun da la realisaziun), en vigur dapi il 1. da schan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543).Versiun tenor la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Guardar er disp. fin. dals 7 d’oct. 1994 a la fin da quest text.Art. 19Abolì tras la cifra I da la LF dals 19 da dec. 1963, cun effect dapi il 1. da schan. 1964 (AS 1964 285; BBl 1963 II 517).Art. 20 Execuziun sfurzada e cumpensaziun da las rentas Il dretg d’ina renta n’è betg suttamess a l’execuziun sfurzada. Cun prestaziuns pajablas pon vegnir cumpensadas:a. las pretensiuns sin fundament da questa lescha, da la LAI, da la Lescha federala dals 25 da settember 1952 davart l’urden da cumpensaziun dal gudogn per persunas che fan servetsch en l’armada, servetsch civil e da protecziun civila sco er da la Lescha federala dals 20 da zercladur 1952 davart ils supplements da famiglia en l’agricultura;b. las restituziuns da prestaziuns supplementaras tar l’assicuranza per vegls, survivents ed invaliditad;c. las restituziuns da rentas e da diarias da l’assicuranza obligatorica cunter accidents, da l’assicuranza militara, da l’assicuranza cunter la dischoccupaziun sco er da l’assicuranza da malsauns.Versiun tenor la cifra I da la LF dals 19 da dec. 1963, en vigur dapi il 1. da schan. 1964 (AS 1964 285; BBl 1963 II 517). Versiun tenor la cifra 7 da l’agiunta da la LF dals 6 d’oct. 2000 davart la part generala dal dretg d’assicuranza sociala, en vigur dapi il 1. da schan. 2003 (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523). Versiun tenor la cifra 7 da l’agiunta da la LF dals 6 d’oct. 2000 davart la part generala dal dretg d’assicuranza sociala, en vigur dapi il 1. da schan. 2003 (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523).SR 831.20SR 834.1. Oz: LF davart l’urden da cumpensaziun dal gudogn per persunas che prestan servetsch ed en cas d’ina maternitad.SR 836.1Versiun tenor la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).II.  Il dretg d’ina renta da vegliadetgnaArt. 21 Vegliadetgna da referenza e renta da vegliadetgna Persunas che han cumplenì 65 onns (vegliadetgna da referenza) han il dretg d’ina renta da vegliadetgna senza deducziuns e senza supplements. Il dretg cumenza l’emprim di dal mais che suonda il mais, en il qual la persuna cuntanscha la vegliadetgna da referenza. El finescha cun la mort. Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da dec. 2021 (AVS 21), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305).Art. 22Abolì tras la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), cun effect dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Art. 22 Renta supplementara Dunnas ed umens che han retratg ina renta supplementara da l’assicuranza d’invaliditad fin al cumenzament dal dretg d’ina renta da vegliadetgna, survegnan vinavant questa renta, fin ch’il conjugal acquista il dretg d’ina renta da vegliadetgna u d’ina renta d’invaliditad. Ina persuna divorziada ha il medem status sco ina persuna maridada, sch’ella procura predominantamain per ils uffants ch’èn attribuids ad ella e sch’ella na po pretender nagina renta d’invaliditad u da vegliadetgna per sasezza. En divergenza da l’artitgel 20 LPGA sto la renta supplementara vegnir pajada al conjugal che n’ha betg il dretg da la renta:a. sin sia dumonda, sch’il conjugal che ha il dretg da la renta n’ademplescha betg sia obligaziun da mantegniment envers la famiglia;b. sin sia dumonda, sch’ils conjugals vivan separadamain;c. d’uffizi, sch’ils conjugals èn divorziads. Ordinaziuns divergentas da la dretgira civila restan resalvadas en ils cas da l’alinea 2.Integrà tras la cifra I da la LF dals 19 da dec. 1963 (AS 1964 285; BBl 1963 II 517). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Guardar er disp. fin. da la midada dals 7 d’oct. 1994 a la fin da quest text. SR 830.1 Versiun tenor la cifra 7 da l’agiunta da la LF dals 6 d’oct. 2000 davart la part generala dal dretg d’assicuranza sociala, en vigur dapi il 1. da schan. 2003 (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523). Integrà tras la cifra 7 da l’agiunta da la LF dals 6 d’oct. 2000 davart la part generala dal dretg d’assicuranza sociala, en vigur dapi il 1. da schan. 2003 (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523).Art. 22 Renta per uffants Persunas che retiran ina renta da vegliadetgna han il dretg d’ina renta per uffants, e quai per mintga uffant che pudess far valair ina renta per orfens, sch’ellas murissan. Per uffants confidads che vegnan prendids en tgira pir suenter il cumenzament dal dretg d’ina renta da vegliadetgna u d’ina renta da l’assicuranza d’invaliditad precedenta a la renta da vegliadetgna, n’exista nagin dretg d’ina renta per uffants, nun ch’i sa tractia d’uffants da l’auter conjugal. La renta per uffants vegn pajada ora sco la renta, a la quala ella sa referescha. Resalvadas restan las disposiziuns davart l’utilisaziun tenor l’intent (art. 20 LPGA) ed ordinaziuns divergentas da la dretgira civila. Il Cussegl federal po reglar il pajament per cas spezials en divergenza da l’artitgel 20 LPGA, particularmain per uffants da geniturs separads u divorziads.Integrà tras la cifra I da la LF dals 30 da zer. 1972 (AS 1972 2483; BBl 1971 II 1057). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1). SR 830.1 Versiun da la segunda e da la terza frasa tenor la cifra 7 da l’agiunta da la LF dals 6 d’oct. 2000 davart la part generala dal dretg d’assicuranza sociala, en vigur dapi il 1. da schan. 2003 (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523).III. Il dretg d’ina renta per vaivas u vaivsVersiun tenor la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Art. 23 Renta per vaivas u vaivs Il dretg d’ina renta per vaivas u vaivs han vaivas e vaivs che han uffants il mument ch’il conjugal mora. Il medem status sco uffants da vaivas u vaivs han:a. uffants dal conjugal mort che vivan – il mument da la mort – en la medema chasada cun la vaiva u il vaiv e che vegnan recepids da la vaiva u dal vaiv sco uffants confidads en il senn da l’artitgel 25 alinea 3;b. uffants confidads en il senn da l’artitgel 25 alinea 3 che vivan – il mument da la mort – en la medema chasada cun la vaiva u il vaiv e che vegnan adoptads da la vaiva u dal vaiv. Il dretg d’ina renta per vaivas u vaivs cumenza l’emprim di dal mais che suonda il mais da la mort dal conjugal, en cas da l’adopziun d’in uffant confidà tenor l’alinea 2 litera b l’emprim di dal mais che suonda il mais da l’adopziun. Il dretg finescha:a. cun ina remaridaglia;b. cun la mort da la vaiva u dal vaiv. Il dretg recumenza, sche la nova lètg vegn divorziada u declerada per nunvalaivla. Il Cussegl federal regla ils detagls.Guardar er disp. fin. da la midada dals 7 d’oct. 1994 a la fin da quest text.Art. 24 Disposiziuns spezialas Vaivas han ultra da quai il dretg d’ina renta per vaivas, sch’ellas n’han – il mument da la mort dal conjugal – nagins uffants e nagins uffants confidads en il senn da l’artitgel 23, ma sch’ellas han cumplenì 45 onns ed èn stadas maridadas durant almain 5 onns. Sche la vaiva è stada maridada pliras giadas, vegn quintada la durada totala da las lètgs. Ultra da las cundiziuns da finiziun menziunadas en l’artitgel 23 alinea 4 finescha il dretg da la renta per vaivs, sche l’ultim uffant dal vaiv ha cumplenì 18 onns.Guardar er disp. fin. da la midada dals 7 d’oct. 1994 a la fin da quest text.Art. 24a Conjugals divorziads Ina persuna divorziada ha il medem status sco ina vaiva u in vaiv, sche:a. ella ha in u plirs uffants e la lètg ha durà almain 10 onns;b. la lètg ha durà almain 10 onns ed è vegnida divorziada suenter che la persuna divorziada ha cumplenì 45 onns;c. l’uffant il pli giuven ha cumplenì 18 onns suenter che la persuna divorziada ha cumplenì 45 onns. Sche la persuna divorziada n’ademplescha betg almain ina da las premissas da l’alinea 1, exista il dretg d’ina renta per vaivas u vaivs mo, sche ed uschè ditg che la persuna divorziada ha uffants sut 18 onns.Guardar er disp. fin. da la midada dals 7 d’oct. 1994 a la fin da quest text.Art. 24b Concurrenza tranter rentas per vaivas u vaivs e rentas da vegliadetgna u d’invaliditadSch’ina persuna ademplescha a medem temp las premissas per ina renta per vaivas u vaivs e per ina renta da vegliadetgna u per ina renta tenor la LAI, vegn pajada ora mo la renta pli auta.SR 831.20IV.  Il dretg d’ina renta per orfensArt. 25 Renta per orfens Uffants, dals quals il bab u la mamma è mort, han il dretg d’ina renta per orfens. Sche tuts dus geniturs èn morts, han els il dretg da duas rentas per orfens. Uffants chattads han il dretg d’ina renta per orfens. Il Cussegl federal regla il dretg d’ina renta per orfens per uffants confidads. Il dretg d’ina renta per orfens cumenza l’emprim di dal mais che suonda il mais da la mort dal bab u da la mamma. El finescha cun la cumplenida dal 18. onn u cun la mort da l’orfen. Per uffants ch’èn anc en scolaziun dura il dretg da questa renta fin ch’els han terminà la scolaziun, maximalmain dentant fin ch’els han cumplenì 25 onns. Il Cussegl federal po fixar, tge che vala sco scolaziun.Versiun tenor la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Art. 26–28Abolì tras la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), cun effect dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Art. 28 Concurrenza tranter rentas per orfens ed autras rentasSch’in orfen ademplescha a medem temp las premissas per ina renta per orfens e per ina renta per vaivas u vaivs u per ina renta tenor la LAI, vegn pajada ora mo la renta pli auta. Sche tuts dus geniturs èn morts, vegn fatga la cumparegliaziun sin basa da la summa da las duas rentas per orfens.Integrà tras l’art. 82 da la LF dals 19 da zer. 1959 davart l’assicuranza d’invaliditad (AS 1959 827; BBl 1958 II 1137). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).SR 831.20B.  Las rentas ordinariasArt. 29 Circul dals retschaviders. Rentas cumplainas e parzialas Il dretg d’ina renta da vegliadetgna u per survivents han persunas, a las qualas pon vegnir messas a quint entradas, bunificaziuns d’educaziun u bunificaziuns da tgira per almain in entir onn, u lur survivents. Las rentas ordinarias vegnan pajadas sco:a. rentas cumplainas per persunas assicuradas cun ina durada da contribuziun cumpletta;b. rentas parzialas per persunas assicuradas cun ina durada da contribuziun incumpletta.Versiun tenor la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Versiun tenor la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).I.  Basas per calcular las rentas ordinariasArt. 29 Disposiziuns generalas per calcular las rentas La renta vegn calculada il mument che la vegliadetgna da referenza vegn cuntanschida. Per calcular las rentas vegnan resguardads ils onns da contribuziun, las entradas da gudogn sco er las bunificaziuns d’educaziun u da tgira da la persuna che ha il dretg da la renta, e quai davent dal 1. da schaner suenter la cumplenida dal 20. onn da vegliadetgna fin ils 31 da december avant ch’il cas assicurà capita (vegliadetgna da referenza u mort). Sche la persuna che ha il dretg da la renta ha pajà contribuziuns da la AVS suenter la cumplenida da la vegliadetgna da referenza, po ella dumandar ina giada che sia renta vegnia calculada da nov. Per la nova calculaziun vegnan resguardadas las entradas da gudogn che la persuna che ha il dretg da la renta ha realisà durant la perioda da contribuziun supplementara e sin las qualas ella ha pajà contribuziuns. Per contribuziuns pajadas suenter la cumplenida da la vegliadetgna da referenza na resulta nagin dretg d’ina renta.  Largias da contribuziun pon vegnir serradas cun las contribuziuns che la persuna che ha il dretg da la renta paja a partir dal mument ch’ella cuntanscha la vegliadetgna da referenza fin 5 onns suenter, sch’ella, durant quest temp:a. realisescha entradas che correspundan ad almain 40 pertschient da las entradas da gudogn betg divididas ch’èn vegnidas realisadas en media durant la perioda tenor l’alinea 2; e b. paja, sin questas entradas, contribuziuns che correspundan a la contribuziun minimala annuala. Il Cussegl federal regla l’imputaziun:a. dals mais da contribuziun durant l’onn ch’il dretg da la renta cumenza; b. da las periodas da contribuziun avant il 1. da schaner suenter la cumplenida dal 20. onn da vegliadetgna;c. dals onns supplementars; e d. da las periodas da contribuziun realisadas suenter la cumplenida da la vegliadetgna da referenza. Il Cussegl federal regla plinavant il cumenzament dal dretg da la renta calculada da nov tenor l’alinea 3.Integrà tras la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS) (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da dec. 2021 (AVS 21), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305). Guardar er disp. trans. da questa midada a la fin dal text.Art. 29 Durada da contribuziun cumpletta La durada da contribuziun è cumpletta, sch’ina persuna ha tuttina blers onns da contribuziun sco sia annada. Sco onns da contribuziun valan las periodas:a. durant las qualas ina persuna ha pajà contribuziuns;b. durant las qualas il conjugal tenor l’artitgel 3 alinea 3 ha pajà almain la contribuziun minimala dubla;c. per las qualas pon vegnir messas a quint bunificaziuns d’educaziun u da tgira.Oriundamain art. 29. Integrà tras la cifra I da la LF dals 21 da dec. 1956 (AS 1957 262; BBl 1956 I 1429). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Art. 29 Entradas medias annualas1. PrincipLa renta vegn calculada a norma da las entradas medias annualas. Quellas sa cumponan:a. da las entradas da gudogn;b. da las bunificaziuns d’educaziun;c. da las bunificaziuns da tgira.Integrà tras la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Art. 29 2. Entradas da gudogn sco er contribuziuns da persunas senza activitad da gudogn En cas da persunas cun activitad da gudogn vegnan resguardadas mo las entradas, per las qualas èn vegnidas pajadas contribuziuns. Las contribuziuns da persunas senza activitad da gudogn vegnan multiplitgadas cun 100, divididas tras la tariffa da contribuziun dubla tenor l’artitgel 5 alinea 1 e lura quintadas sco entradas da gudogn. Las entradas ch’ils conjugals han cuntanschì durant ils onns chalendars da la lètg cuminaivla vegnan divididas ed attribuidas mintgamai per la mesadad als dus conjugals. Las entradas vegnan divididas:a. sche tuts dus conjugals han cuntanschì la vegliadetgna da referenza;b. sch’ina persuna vaiva cuntanscha la vegliadetgna da referenza;c. sche la lètg vegn schliada tras divorzi;d. sche tuts dus conjugals han il dretg d’ina renta da l’assicuranza d’invaliditad; ue. sch’in conjugal ha il dretg d’ina renta da l’assicuranza d’invaliditad e l’auter conjugal cuntanscha la vegliadetgna da referenza. A la divisiun ed a l’imputaziun vicendaivla èn dentant suttamessas mo entradas:a. che derivan dal temp tranter il 1. da schaner suenter la cumplenida dal 20. onn da vegliadetgna ed ils 31 da december avant ch’il cas assicurà capita tar il conjugal che survegn sco emprim il dretg da la renta, cun excepziun da la renta retratga anticipadamain (art. 40); eb. che derivan da temps, nua che tuts dus conjugals èn stads assicurads tar l’assicuranza svizra per vegls e survivents. L’alinea 4 n’è betg applitgabel per l’onn chalendar, en il qual la lètg vegn serrada u schliada. Il Cussegl federal regla la procedura. El fixescha en spezial, tge cassa da cumpensaziun che sto reparter las entradas.Integrà tras la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da dec. 2021 (AVS 21), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da dec. 2021 (AVS 21), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305). Integrà tras la cifra I da la LF dals 17 da dec. 2021 (AVS 21), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305). Integrà tras la cifra I da la LF dals 17 da dec. 2021 (AVS 21), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da dec. 2021 (AVS 21), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2011 (meglieraziun da la realisaziun), en vigur dapi il 1. da schan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2011 (meglieraziun da la realisaziun), en vigur dapi il 1. da schan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543). Integrà tras la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2011 (meglieraziun da la realisaziun), en vigur dapi il 1. da schan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543).Art. 29 3. Bunificaziuns d’educaziun A persunas assicuradas vegn messa a quint ina bunificaziun d’educaziun per quels onns, durant ils quals ellas han la tgira genituriala per in u plirs uffants da main che 16 onns. Ma a geniturs che han cuminaivlamain la tgira genituriala, na vegnan betg concedidas duas bunificaziuns cumulativas. Il Cussegl federal regla ils detagls, en spezial l’imputaziun da la bunificaziun d’educaziun, sche:a. geniturs han quità d’uffants, senza avair la tgira genituriala per tals;b. mo in genitur è assicurà tar l’assicuranza svizra per vegls e survivents;c. las premissas per metter a quint ina bunificaziun d’educaziun na vegnan betg ademplidas durant l’entir onn chalendar;d. geniturs divorziads u nunmaridads han cuminaivlamain la tgira genituriala. La bunificaziun d’educaziun correspunda a l’import da la renta da vegliadetgna annuala minimala traidubla tenor l’artitgel 34 il mument ch’il dretg da la renta cumenza. En cas da persunas maridadas vegn la bunificaziun d’educaziun attribuida – durant ils onns chalendars da la lètg – mintgamai per la mesadad als dus conjugals. A la divisiun èn dentant suttamessas mo las bunificaziuns per il temp tranter il 1. da schaner suenter la cumplenida dal 20. onn da vegliadetgna ed ils 31 da december avant il di che l’emprim conjugal cuntanscha la vegliadetgna da referenza.Integrà tras la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1). Versiun tenor la cifra 5 da l’agiunta da la LF dals 26 da zer. 1998, en vigur dapi il 1. da schan. 2000 (AS 1999 1118 1144; BBl 1996 I 1). Versiun tenor la cifra 5 da l’agiunta da la LF dals 26 da zer. 1998, en vigur dapi il 1. da schan. 2000 (AS 1999 1118 1144; BBl 1996 I 1). Integrà tras la cifra 5 da l’agiunta da la LF dals 26 da zer. 1998, en vigur dapi il 1. da schan. 2000 (AS 1999 1118 1144; BBl 1996 I 1). Versiun da la segunda frasa tenor la cifra I da la LF dals 17 da dec. 2021 (AVS 21), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305).Art. 29 4. Bunificaziuns da tgira Persunas assicuradas che tgiran parents en lingia ascendenta u descendenta u fragliuns che han in dretg renconuschì d’ina indemnisaziun da la AVS, da la AI, da l’assicuranza obligatorica cunter accidents u da l’assicuranza militara a persunas dependentas d’agid, han il dretg da l’imputaziun d’ina bunificaziun da tgira, sch’ellas pon cuntanscher facilmain las persunas ch’ellas tgiran. Ellas ston far valair quest dretg mintga onn en scrit. Ils conjugals, ils sirs ed ils uffants figliasters sco er il partenari da vita che maina dapi almain 5 onns nuninterruttamain ina chasada cuminaivla cun la persuna assicurada, han il medem status sco ils parents. Sch’igl exista durant la medema perioda in dretg d’ina bunificaziun d’educaziun, na po vegnir messa a quint nagina bunificaziun da tgira. Il Cussegl federal po circumscriver pli detagliadamain il criteri da la cuntanschibladad facila tenor l’alinea 1. El regla la procedura sco er l’imputaziun da la bunificaziun da tgira per ils cas che:a. pliras persunas adempleschan las premissas per metter a quint ina bunificaziun d’educaziun;b. mo in conjugal è assicurà tar l’assicuranza svizra per vegls e survivents;c. las premissas per metter a quint ina bunificaziun da tgira na vegnan betg ademplidas durant l’entir onn chalendar. La bunificaziun da tgira correspunda a l’import da la renta da vegliadetgna annuala minimala traidubla tenor l’artitgel 34 il mument ch’il dretg da la renta cumenza. Ella vegn registrada en il conto individual. Sch’il dretg d’ina bunificaziun da tgira na vegn betg fatg valair entaifer 5 onns suenter la fin da l’onn chalendar, en il qual ina persuna è vegnida tgirada, na vegn la bunificaziun per l’onn respectiv betg pli registrada en il conto individual. En cas da persunas maridadas vegn la bunificaziun da tgira attribuida – durant ils onns chalendars da la lètg – mintgamai per la mesadad als dus conjugals. A la divisiun èn dentant suttamessas mo las bunificaziuns per il temp tranter il 1. da schaner suenter la cumplenida dal 20. onn da vegliadetgna ed ils 31 da december avant il di che l’emprim conjugal cuntanscha la vegliadetgna da referenza.Integrà tras la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1). Versiun tenor la cifra I 3 da la LF dals 20 da dec. 2019 davart la meglieraziun da la cumpatibilitad da l’activitad da gudogn cun la tgira da confamigliars, en vigur dapi il 1. da schan. 2021 (AS 2020 4525; BBl 2019 4103). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2011 (meglieraziun da la realisaziun), en vigur dapi il 1. da schan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543). Versiun da la segunda frasa tenor la cifra I da la LF dals 17 da dec. 2021 (AVS 21), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305).Art. 30 5. Eruida da las entradas medias annualas La summa da las entradas da gudogn vegn revalitada confurm a l’index da las rentas tenor l’artitgel 33. Il Cussegl federal lascha eruir annualmain ils facturs da revalitaziun. La summa da las entradas da gudogn revalitadas sco er las bunificaziuns d’educaziun e da tgira vegnan divididas tras il dumber d’onns da contribuziun.Versiun tenor la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Art. 30 Prescripziuns per calcular las rentasIl Cussegl federal decretescha prescripziuns per calcular las rentas. Per quest intent po el arrundar si u giu las entradas imputablas e las rentas. El po decretar prescripziuns per metter a quint parts dad onns e las entradas correspundentas e prevair che onns da contribuziun ed entradas da gudogn per la perioda, entaifer la quala ina renta d’invaliditad è vegnida retratga, na vegnian betg mess a quint.Integrà tras la cifra I da la LF dals 4 d’oct. 1968 (AS 1969 111; BBl 1968 I 602). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 24 da zer. 1977 (9. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1979 (AS 1978 391; BBl 1976 III 1). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2011 (meglieraziun da la realisaziun), en vigur dapi il 1. da schan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2011 (meglieraziun da la realisaziun), en vigur dapi il 1. da schan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543).Versiun da la frasa tenor la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Versiun da la frasa tenor la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Art. 30 Contos individuals Per mintga persuna assicurada obligada da pajar contribuziuns vegnan manads contos individuals, en ils quals vegnan inscrittas las indicaziuns necessarias per calcular las rentas ordinarias. Il Cussegl federal regla ils detagls. Las entradas da gudogn cuntanschidas d’in lavurant, da las qualas il patrun ha deducì las contribuziuns legalas, vegnan registradas en il conto individual, er sch’il patrun n’ha betg pajà las contribuziuns correspundentas a la cassa da cumpensaziun. Las entradas, per las qualas ils lavurants ston pajar contribuziuns, vegnan registradas en il conto individual sut quel onn ch’ellas èn vegnidas pajadas ora. Las entradas vegnan dentant registradas sut l’onn ch’ellas èn vegnidas cuntanschidas, sch’il lavurant:a. na lavura betg pli per il patrun il mument ch’il salari vegn pajà;b. cumprova che l’entrada, per la quala el sto pajar contribuziuns, deriva d’ina activitad da gudogn ch’el ha exequì durant in onn precedent e per la quala igl è vegnì pajà pli pauc che la contribuziun minimala. Las entradas da las persunas cun activitad da gudogn independenta, dals lavurants da patruns che n’èn betg obligads da pajar contribuziuns sco er da las persunas senza activitad da gudogn vegnan adina registradas sut quel onn, per il qual las contribuziuns vegnan fixadas.Integrà tras la cifra I da la LF dals 4 d’oct. 1968, en vigur dapi il 1. da schan. 1969 (AS 1969 111; BBl 1968 I 602).Integrà tras la cifra 13 da l’agiunta da la LF dals 16 da dec. 1994, en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1995 1227 1307; BBl 1991 III 1). Integrà tras la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2011 (meglieraziun da la realisaziun), en vigur dapi il 1. da schan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543). Integrà tras la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2011 (meglieraziun da la realisaziun), en vigur dapi il 1. da schan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543).Art. 31 Fixaziun d’ina nova rentaSch’ina renta da vegliadetgna sto vegnir fixada da nov, perquai ch’il conjugal survegn il dretg da la renta u perquai che la lètg vegn schliada, èn decisivas las prescripziuns da calculaziun che valevan cur che la renta è vegnida calculada per l’emprima giada. La renta fixada da nov sin basa da questas disposiziuns sto vegnir actualisada.Versiun tenor la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Guardar er disp. fin. da la midada dals 7 d’oct. 1994 a la fin da quest text.Art. 32Abolì tras la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), cun effect dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Art. 33 Renta per survivents Per calcular la renta per vaivas u vaivs e la renta per orfens èn decisivas la durada da contribuziun e las entradas medias annualas dal defunct, eruidas sin basa da las entradas betg partidas sco er sin basa da sias bunificaziuns d’educaziun u da tgira. L’alinea 2 resta resalvà. Sch’ils geniturs èn morts, èn decisivas per la calculaziun da las duas rentas per orfens la durada da contribuziun da mintga genitur e las entradas medias annualas dals defuncts, eruidas tenor ils princips generals (art. 29 ss.). Sch’il defunct n’ha betg anc 45 onns, cur ch’el mora, vegn la media da sias entradas da gudogn augmentada procentualmain per calcular la renta per survivents. Il Cussegl federal fixescha las procentualas tenor la vegliadetgna dal defunct.Versiun tenor la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Guardar er disp. fin. da la midada dals 7 d’oct. 1994 a la fin da quest text.Art. 33 Remplazzament d’ina renta d’invaliditad Rentas da vegliadetgna u per survivents che remplazzan in renta tenor la LAI, vegnan calculadas sin basa dals medems criteris sco per la renta d’invaliditad, sch’i resulta uschia in avantatg per la persuna che ha il dretg da la renta. En cas da conjugals sto la calculaziun da las rentas vegnir adattada tenor l’alinea 1, sche las premissas per la divisiun e per l’imputaziun vicendaivla da las entradas èn ademplidas. Sche la renta d’invaliditad è vegnida calculada tenor l’artitgel 37 alinea 2 LAI, vala questa disposiziun tenor il senn er per la renta da vegliadetgna u per survivents che vegn calculada sin basa dals medems criteris sco per la renta d’invaliditad. Sche rentas ordinarias da vegliadetgna u per survivents remplazzan las rentas extraordinarias d’invaliditad calculadas tenor ils artitgels 39 alinea 2 e 40 alinea 3 LAI, importan quellas – en cas d’ina durada da contribuziun cumpletta – almain 133/3 pertschient da las tariffas minimalas da las rentas cumplainas respectivas. Per calcular la renta da vegliadetgna d’ina persuna, da la quala il conjugal retira u ha retratg ina renta d’invaliditad, vegnan las entradas medias annualas dal conjugal invalid, ch’eran decisivas il mument dal cumenzament da la renta d’invaliditad, resguardadas sco entradas da gudogn en il senn da l’artitgel 29 durant la retratga da la renta d’invaliditad. Sch’il grad d’invaliditad importa main che 60 pertschient, vegn resguardada mo in part correspundenta da las entradas medias annualas. Il Cussegl federal regla ils detagls e la procedura.Integrà tras l’art. 82 da la LF dals 19 da zer. 1959 davart l’assicuranza d’invaliditad, en vigur dapi il 1. da schan. 1960 (AS 1959 827; BBl 1958 II 1137).Versiun tenor la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).SR 831.20Integrà tras la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Integrà tras la cifra I da la LF dals 30 da zer. 1972, en vigur dapi il 1. da schan. 1973 (AS 1972 2483; BBl 1971 II 1057).Integrà tras la cifra I da la LF dals 30 da zer. 1972, en vigur dapi il 1. da schan. 1973 (AS 1972 2483; BBl 1971 II 1057). Versiun tenor la cifra 3 da l’agiunta da la LF dals 21 da mars 2003 (4. revisiun da la AI), en vigur dapi il 1. da schan. 2004 (AS 2003 3837; BBl 2001 3205).Integrà tras la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Art. 33 Adattaziun da las rentas al svilup dals salaris e dals pretschs Il Cussegl federal adattescha – per regla mintga 2 onns per il cumenzament da l’onn chalendar – las rentas ordinarias al svilup dals salaris e dals pretschs, tras quai ch’el fixescha da nov l’index da las rentas sin proposta da la Cumissiun federala per l’assicuranza per vegls, survivents ed invaliditad. L’index da las rentas è la media aritmetica da l’index naziunal determinà da l’Uffizi federal da statistica e da l’index naziunal dals pretschs da consum. Tut tenor la situaziun finanziala da l’assicuranza propona il Cussegl federal da midar la relaziun tranter las duas valurs dals dus indexs tenor l’alinea 2. Il Cussegl federal adattescha pli baud las rentas ordinarias, sche l’index naziunal dals pretschs da consum è s’augmentà entaifer 1 onn per dapli che 4 pertschient. Il Cussegl federal po decretar prescripziuns cumplementaras, arrundar si u giu l’index da las rentas e reglar la procedura per l’adattaziun da las rentas.Integrà tras la cifra I da la LF dals 24 da zer. 1977 (9. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1979 (AS 1978 391; BBl 1976 III 1). La designaziun da l’unitad administrativa è vegnida adattada applitgond l’art. 16 al. 3 da l’O dals 17 da nov. 2004 davart las publicaziuns uffizialas (AS 2004 4937).Versiun tenor la cifra I da la LF dals 13 da dec. 1991 (AS 1992 1286; BBl 1991 I 217).II.  Las rentas cumplainasArt. 34 Calculaziun ed autezza da las rentas cumplainas1. La renta da vegliadetgna La renta mensila da vegliadetgna (furmla da las rentas) sa cumpona:a. d’ina part da l’import minimal da la renta da vegliadetgna (part fixa);b. d’ina part da las entradas medias annualas decisivas (part variabla). Valair valan las suandantas disposiziuns:a. sche las entradas medias annualas decisivas èn pli pitschnas u tuttina grondas sco l’import minimal da la renta da vegliadetgna multiplitgà cun 36, importa la part fixa 74/100 da l’import minimal da la renta da vegliadetgna e la part variabla 13/600 da las entradas medias annualas decisivas;b. sche las entradas medias annualas decisivas èn pli grondas che l’import minimal da la renta da vegliadetgna multiplitgà cun 36, importa la part fixa 104/100 da l’import minimal da la renta da vegliadetgna e la part variabla 8/600 da las entradas medias annualas decisivas. L’import maximal da la renta da vegliadetgna correspunda al dubel da l’import minimal. L’import minimal vegn concedì, sche las entradas medias annualas decisivas èn maximalmain 12 giadas pli autas che l’import minimal, e l’import maximal vegn concedì, sche las entradas medias annualas decisivas èn almain 72 giadas pli autas che l’import minimal. L’import minimal da la renta da vegliadetgna cumplaina da 1225 francs correspunda ad in index da las rentas da 222,7 puncts.Versiun tenor la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1). Import e stadi da l’index tenor ils art. 3 e 4 da l’O 23 dals 12 d’oct. 2022 davart adattaziuns al svilup dals salaris e dals pretschs tar la AVS/AI/CG, en vigur dapi il 1. da schan. 2023 (AS 2022 604).Art. 35 2. Summa da las duas rentas per conjugals La summa da las duas rentas dals dus conjugals importa maximalmain 150 pertschient da l’import maximal da la renta da vegliadetgna, sche:a. tuts dus conjugals han il dretg d’ina renta da vegliadetgna u d’ina part d’ina tala;b. in conjugal ha il dretg d’ina renta da vegliadetgna u d’ina part d’ina tala e l’auter ha il dretg d’ina renta da l’assicuranza d’invaliditad. La reducziun croda tar conjugals, dals quals la chasada cuminaivla è vegnida schliada en consequenza d’ina decisiun giudiziala. Las duas rentas ston vegnir reducidas en proporziun da lur parts vi da la summa da las rentas betg reducidas. Il Cussegl federal regla ils detagls, en spezial la reducziun da las duas rentas en cas da persunas assicuradas cun ina durada da contribuziun incumpletta sco er en cas ch’i vegn retratg mo ina part da la renta.Versiun tenor la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da dec. 2021 (AVS 21), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305). Versiun da la segunda frasa tenor la cifra I da la LF dals 17 da dec. 2021 (AVS 21), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305).Art. 35 3. Supplement per vaivas e vaivs che retiran ina renta da vegliadetgnaVaivas e vaivs che retiran rentas da vegliadetgna han il dretg d’in supplement da 20 pertschient sin lur renta. La renta ed il supplement na dastgan betg surpassar l’import maximal da la renta da vegliadetgna.Integrà tras la cifra I da la LF dals 19 da dec. 1963 (AS 1964 285; BBl 1963 II 517). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Guardar disp. fin. da la midada dals 7 d’oct. 1994 a la fin da quest text.Art. 35 4. Renta per uffants La renta per uffants importa 40 pertschient da la renta da vegliadetgna che correspunda a las entradas medias annualas decisivas. Sche tuts dus geniturs han in dretg d’ina renta per uffants, ston las duas rentas per uffants vegnir reducidas, uschenavant che lur summa surpassa 60 pertschient da la renta da vegliadetgna maximala. Per reducir las rentas è applitgabel l’artitgel 35 tenor il senn. Sch’ina part da la renta da vegliadetgna vegn suspendida tenor l’artitgel 39 alinea 1, vegn suspendida er la renta per uffants en la medema dimensiun procentuala.Integrà tras la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1). Integrà tras la cifra I da la LF dals 17 da dec. 2021 (AVS 21), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305).Art. 36 5. Renta per vaivas u vaivsLa renta per vaivas u vaivs importa 80 pertschient da la renta da vegliadetgna che correspunda a las entradas medias annualas decisivas.Versiun tenor la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Art. 37 6. Renta per orfens La renta per orfens importa 40 pertschient da la renta da vegliadetgna che correspunda a las entradas medias annualas decisivas. La renta per orfens dals uffants che avevan ina relaziun da figlialanza mo cun il genitur defunct, importa 60 pertschient da la renta da vegliadetgna che correspunda a las entradas medias annualas decisivas. Sche tuts dus geniturs èn morts, ston las rentas per orfens vegnir reducidas, uschenavant che lur summa surpassa 60 pertschient da la renta da vegliadetgna maximala. Per reducir las rentas è applitgabel l’artitgel 35 tenor il senn. Uffants chattads survegnan ina renta per orfens da 60 pertschient da la renta da vegliadetgna maximala.Versiun tenor la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Art. 37 7. Concurrenza tranter rentas per orfens e rentas per uffantsSch’i vegnan ademplidas per il medem uffant tant las premissas per ina renta per orfens sco er per ina renta per uffants, importa la summa da las duas rentas maximalmain 60 pertschient da la renta da vegliadetgna maximala. Per reducir las rentas è applitgabel l’artitgel 35 tenor il senn.Integrà tras la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).III.  Las rentas parzialasArt. 38 Calculaziun La renta parziala correspunda ad ina part da la renta cumplaina, calculada tenor ils artitgels 34–37. Per calcular questa part vegnan resguardadas la relaziun tranter ils onns da contribuziun cumplains da la persuna assicurada ed ils onns da contribuziun da sia annada sco er las midadas ch’igl ha dà tar las tariffas da contribuziun. Il Cussegl federal decretescha prescripziuns pli detagliadas davart la graduaziun da las rentas.Versiun tenor la cifra I da la LF dals 19 da zer. 1959, en vigur dapi il 1. da schan. 1960 (AS 1959 854; BBl 1958 II 1137).Versiun tenor la cifra I da la LF dals 30 da zer. 1972, en vigur dapi il 1. da schan. 1973 (AS 1972 2483; BBl 1971 II 1057).Integrà tras la cifra I da la LF dals 30 da zer. 1972 (AS 1972 2483; BBl 1971 II 1057). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).IV. Retratga flexibla da la rentaVersiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da dec. 2021 (AVS 21), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305). Guardar er disp. trans. da questa midada a la fin dal text.Art. 39 Suspensiun da la retratga da la renta da vegliadetgna Las persunas che han il dretg d’ina renta da vegliadetgna pon suspender il cumenzament da la retratga da l’entira renta u d’ina part tranter 20 ed 80 pertschient da tala per almain 1 onn, maximalmain dentant per 5 onns. Entaifer quest termin pon ellas retrair la renta da tut temp per il cumenzament dal proxim mais. Las persunas che han suspendì la retratga d’ina part da la renta pon pretender ina giada la reducziun da questa part. L’augment da la part suspendida è exclus.  La renta da vegliadetgna suspendida respectivamain la part suspendida da tala vegn augmentada per la cuntravalur che las prestaziuns betg retratgas han tenor la matematica d’assicuranza.  Il Cussegl federal fixescha en moda unitara las tariffas d’augmentaziun e regla la procedura. El po excluder singuls tips da rentas da la suspensiun. El controllescha las tariffas d’augmentaziun almain mintga 10 onns.Art. 40 Retratga anticipada da la renta da vegliadetgna Las persunas che adempleschan las premissas per survegnir ina renta da vegliadetgna pon retrair, a partir dal 63. onn da vegliadetgna cumplenì, anticipadamain l’entira renta u ina part tranter 20 ed 80 pertschient da tala. Ellas pon dumandar da tut temp la retratga anticipada da la renta per il cumenzament dal mais suandant. La retratga anticipada vala mo per prestaziuns futuras. Il Cussegl federal regla ils detagls, en spezial la pussaivladad da revocar la retratga anticipada da la renta da vegliadetgna en cas ch’ina renta d’invaliditad vegn concedida posteriuramain. Las persunas che han retratg anticipadamain ina part da la renta pon pretender ina giada l’augment da questa part. L’augment vala mo per prestaziuns futuras. El na po betg vegnir revocà. Durant la retratga anticipada da la renta na vegnan pajadas naginas rentas per uffants. En divergenza da l’artitgel 29 alinea 1 n’è la durada da contribuziun betg cumpletta en cas d’ina retratga anticipada da la renta. La renta retratga anticipadamain sa basa sin il dumber dad onns da contribuziun al cumenzament da la retratga anticipada da la renta e correspunda ad ina renta parziala cun durada da contribuziun incumpletta. La renta retratga anticipadamain vegn calculada sin basa dals onns da contribuziun, da las entradas da gudogn sco er da las bunificaziuns d’educaziun u da tgira da la persuna che ha il dretg da la renta, e quai davent dal 1. da schaner suenter la cumplenida dal 20. onn da vegliadetgna fin ils 31 da december avant la retratga anticipada da l’entira renta u d’ina part da tala. Il mument che la vegliadetgna da referenza vegn cuntanschida, vegn la renta calculada da nov tenor l’artitgel 29 alineas 1 e 2.Art. 40a Reducziun da la renta da vegliadetgna en cas d’ina retratga anticipada La renta da vegliadetgna retratga anticipadamain vegn reducida per la cuntravalur che la prestaziun retratga anticipadamain ha tenor la matematica d’assicuranza. Il Cussegl federal fixescha las tariffas da reducziun en moda unitara tenor princips da la matematica d’assicuranza e regla la procedura. El controllescha las tariffas da reducziun almain mintga 10 onns. Sche las entradas medias annualas decisivas èn pli pitschnas u tuttina grondas sco l’import da la renta da vegliadetgna annuala minimala quatterdubla tenor l’artitgel 34, vegnan las tariffas da reducziun reducidas per 40 pertschient.Art. 40b Cumbinaziun da la retratga anticipada e da la suspensiun da la renta da vegliadetgna  Las persunas che han retratg anticipadamain ina part da lur renta da vegliadetgna pon suspender la part restanta da lur renta fin maximalmain 5 onns suenter la cumplenida da la vegliadetgna da referenza.  La part suspendida da la renta na po betg vegnir reducida, sche la part retratga anticipadamain è gia vegnida augmentada ina giada durant la perioda da la retratga anticipada.V.  La reducziun da las rentas ordinariasOriundamain sco cifra IV avant l’art. 39 e pli tard avant l’art. 40.Art. 41 Reducziun pervia da surassicuranza En divergenza da l’artitgel 69 alineas 2 e 3 LPGA vegnan reducidas las rentas per uffants e per orfens, uschenavant ch’ellas surpassan ensemen cun la renta dal bab u cun la renta da la mamma 90 pertschient da las entradas medias annualas ch’èn mintgamai decisivas per questa renta. Il Cussegl federal fixescha dentant in import minimal. Il Cussegl federal po reglar ils detagls e decretar prescripziuns spezialas per las rentas parzialas.Versiun tenor la cifra I da la LF dals 30 da zer. 1972, en vigur dapi il 1. da schan. 1973 (AS 1972 2483; BBl 1971 II 1057). SR 830.1 Versiun tenor la cifra 3 da l’agiunta da la LF dals 6 d’oct. 2006 (5. revisiun da la AI), en vigur dapi il 1. da schan. 2008 (AS 2007 5129; BBl 2005 4459).Versiun tenor la cifra I da la LF dals 24 da zer. 1977 (9. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1980 (AS 1978 391, 1979 1365 art. 1; BBl 1976 III 1).C.  Las rentas extraordinariasVersiun dal titel tenor la cifra I da la LF dals 19 da zer. 1959, en vigur dapi il 1. da schan. 1960 (AS 1959 854; BBl 1958 II 1137).Art. 42 Circul dals retschaviders Il dretg d’ina renta extraordinaria han burgais svizzer che han lur domicil e lur dimora ordinaria (art. 13 LPGA) en Svizra, ch’èn stads assicurads tuttina blers onns sco lur annada, ma che n’han betg il dretg d’ina renta ordinaria, perquai ch’els n’èn – fin al cumenzament dal dretg d’ina renta – betg stads suttamess durant in entir onn a l’obligaziun da pajar contribuziuns. Quest dretg han er lur survivents. La premissa dal domicil e da la dimora ordinaria sto vegnir ademplida persunalmain da mintga persuna assicurada che survegn ina renta. Il conjugal ch’è maridà cun ina persuna svizra assicurada obligatoricamain e che viva a l’exteriur, ma che na fa – sin basa d’ina cunvegna bilaterala u d’ina isanza internaziunala – betg part da l’assicuranza per vegls, survivents ed invaliditad da ses stadi da domicil, ha il medem status sco ils conjugals da burgais svizzers che abitan en Svizra.Versiun tenor la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1). SR 830.1 Versiun tenor la cifra 7 da l’agiunta da la LF dals 6 d’oct. 2000 davart la part generala dal dretg d’assicuranza sociala, en vigur dapi il 1. da schan. 2003 (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523).Art. 43 Autezza da las rentas extraordinarias Las rentas extraordinarias correspundan a l’import minimal da las rentas ordinarias cumplainas respectivas. Resalvà resta l’alinea 3. ... En divergenza da l’artitgel 69 alineas 2 e 3 LPGA vegnan reducidas las rentas extraordinarias per uffants e per orfens, uschenavant ch’ellas surpassan ensemen cun las rentas dal bab e da la mamma in import maximal che vegn fixà dal Cussegl federal.Versiun tenor la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Abolì tras la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), cun effect dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1). SR 830.1Abolì tras la cifra I da la LF dals 21 da dec. 1956 (AS 1957 262; BBl 1956 I 1429). Versiun tenor la cifra 7 da l’agiunta da la LF dals 6 d’oct. 2000 davart la part generala dal dretg d’assicuranza sociala, en vigur dapi il 1. da schan. 2003 (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523).D.  L’indemnisaziun a persunas dependentas d’agid, la contribuziun d’assistenza ed ils meds auxiliarsIntegrà tras la cifra I da la LF dals 4 d’oct. 1968 (AS 1969 111; BBl 1968 I 602). Versiun tenor la cifra 4 da l’agiunta da la LF dals 18 da mars 2011 (6. revisiun da la AI, emprim pachet da mesiras), en vigur dapi il 1. da schan. 2012 (AS 2011 5659; BBl 2010 1817).Art. 43 Indemnisaziun a persunas dependentas d’agid Il dretg d’ina indemnisaziun a persunas dependentas d’agid han persunas che retiran lur entira renta da vegliadetgna u persunas che retiran prestaziuns supplementaras, sch’ellas han lur domicil e lur dimora ordinaria (art. 13 LPGA) en Svizra ed han ina inabilitad da gidar sasezzas d’in grad grev, mesaun u lev (art. 9 LPGA). Il dretg d’ina indemnisaziun per ina inabilitad da gidar sasez d’in grad lev croda en cas d’ina dimora en ina chasa da tgira. Il dretg d’ina indemnisaziun a persunas dependentas d’agid cumenza l’emprim di dal mais, en il qual tut las premissas èn ademplidas, premess che l’inabilitad da gidar sasezzas d’in grad grev, mesaun u lev haja existì nuninterruttamain durant almain 6 mais. El finescha a la fin dal mais, en il qual las premissas tenor l’alinea 1 n’èn betg pli ademplidas. L’indemnisaziun mensila per ina inabilitad da gidar sasez d’in grad grev importa 80 pertschient, per ina inabilitad da gidar sasez d’in grad mesaun 50 pertschient e per ina inabilitad da gidar sasez d’in grad lev 20 pertschient da l’import minimal da la renta da vegliadetgna tenor l’artitgel 34 alinea 5. Sch’ina persuna dependenta d’agid ha retratg ina indemnisaziun a persunas dependentas d’agid da l’assicuranza d’invaliditad a la fin dal mais, en il qual ella cuntanscha la vegliadetgna da referenza, u fin il mument ch’ella retira anticipadamain in’entira renta, survegn ella vinavant l’indemnisaziun almain en la dimensiun vertenta. Il Cussegl federal po prevair ina prestaziun proporziunala a l’indemnisaziun a persunas dependentas d’agid da l’assicuranza cunter accidents, en cas che l’inabilitad da gidar sasez è d’attribuir mo per part ad in accident. Per calcular l’inabilitad da gidar sasez èn applitgablas las disposiziuns da la LAI tenor il senn. La calculaziun da l’inabilitad da gidar sasez per mauns da las cassas da cumpensaziun è chaussa dals uffizis da l’assicuranza d’invaliditad. Il Cussegl federal po decretar prescripziuns cumplementaras.Integrà tras la cifra I da la LF dals 22 da dec. 1955 (AS 1956 651; BBl 1955 II 1088). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 4 d’oct. 1968, en vigur dapi il 1. da schan. 1969 (AS 1969 111; BBl 1968 I 602).Versiun tenor la cifra I da la LF dals 24 da zer. 1977 (9. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1979 (AS 1978 391; BBl 1976 III 1). SR 830.1 Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da dec. 2021 (AVS 21), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305). Integrà tras la cifra I 1 da la LF dals 13 da zer. 2008 davart la reordinaziun da la finanziaziun da la tgira, en vigur dapi il 1. da schan. 2011 (AS 2009 3517 6847 cifra I; BBl 2005 2033). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da dec. 2021 (AVS 21), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305).Versiun tenor la cifra I 1 da la LF dals 13 da zer. 2008 davart la reordinaziun da la finanziaziun da la tgira, en vigur dapi il 1. da schan. 2011 (AS 2009 3517 6847 cifra I; BBl 2005 2033). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da dec. 2021 (AVS 21), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305).Integrà tras la cifra 2 da l’agiunta da la LF dals 20 da mars 1981 davart l’assicuranza d’accidents, en vigur dapi il 1. da schan. 1984 (AS 1982 1676 1724 art. 1 al. 1; BBl 1976 III 141). SR 831.20 Versiun tenor la cifra 7 da l’agiunta da la LF dals 6 d’oct. 2000 davart la part generala dal dretg d’assicuranza sociala, en vigur dapi il 1. da schan. 2003 (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523).Expressiun tenor la cifra II da la LF dals 22 da mars 1991 (3. revisiun da la AI), en vigur dapi il 1. da schan. 1992 (AS 1991 2377; BBl 1988 II 1333).Art. 43 Contribuziun d’assistenzaSch’ina persuna ha retratg ina contribuziun d’assistenza da l’assicuranza d’invaliditad a la fin dal mais, en il qual ella cuntanscha la vegliadetgna da referenza, u fin il mument ch’ella retira anticipadamain in’entira renta, survegn ella vinavant la contribuziun d’assistenza maximalmain en la dimensiun vertenta. Per il dretg e per la dimensiun valan ils artitgels 42–42 LAI tenor il senn. Integrà tras la cifra 4 da l’agiunta da la LF dals 18 da mars 2011 (6. revisiun da la AI, emprim pachet da mesiras) (AS 2011 5659; BBl 2010 1817). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da dec. 2021 (AVS 21), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305). SR 831.20Art. 43 Meds auxiliars Il Cussegl federal fixescha, sut tge cundiziuns che persunas che retiran rentas da vegliadetgna u prestaziuns supplementaras, che han lur domicil e lur dimora ordinaria (art. 13 LPGA) en Svizra e che basegnan apparats chars per sa muventar, per stabilir contacts cun l’ambient u per garantir l’atgna independenza, han il dretg da meds auxiliars. El fixescha, en tge cas che persunas che retiran rentas da vegliadetgna u prestaziuns supplementaras, che han lur domicil e lur dimora ordinaria en Svizra, han il dretg da meds auxiliars per exercitar in’activitad da gudogn u lur lavurs usitadas. El designescha ils meds auxiliars che vegnan consegnads da l’assicuranza u per ils quals l’assicuranza conceda ina contribuziun als custs; el regla la consegna sco er la procedura e fixescha, tge prescripziuns da la LAI ch’èn applitgablas.Oriundamain art. 43. Integrà tras la cifra I da la LF dals 4 d’oct. 1968 (AS 1969 111; BBl 1968 I 602). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 24 da zer. 1977 (9. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1979 (AS 1978 391; BBl 1976 III 1). SR 830.1 Versiun tenor la cifra 3 da l’agiunta da la LF dals 21 da mars 2003 (4. revisiun da la AI), en vigur dapi il 1. da schan. 2004 (AS 2003 3837; BBl 2001 3205). Versiun tenor la cifra 3 da l’agiunta da la LF dals 21 da mars 2003 (4. revisiun da la AI), en vigur dapi il 1. da schan. 2004 (AS 2003 3837; BBl 2001 3205).SR 831.20E. Differentas disposiziunsNumeraziun tenor la cifra I da la LF dals 4 d’oct. 1968, en vigur dapi il 1. da schan. 1969 (AS 1969 111; BBl 1968 I 602).Art. 43 Surveglianza da l’equiliber finanzialIl Cussegl federal lascha examinar periodicamain, sch’il svilup finanzial da l’assicuranza è equilibrà, e suttametta il resultat da questa examinaziun a la Cumissiun federala per l’assicuranza per vegls, survivents ed invaliditad. Sche necessari propona el da midar la lescha.Oriundamain art. 43. Integrà tras la cifra I da la LF dals 24 da zer. 1977 (9. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1979 (AS 1978 391; BBl 1976 III 1).Art. 44 Pajament da rentas e d’indemnisaziuns a persunas dependentas d’agid Las rentas e las indemnisaziuns a persunas dependentas d’agid vegnan per regla assegnadas sin in conto da banca u da posta. Sin dumonda dal retschavider al pon ellas vegnir pajadas ora directamain. Il Cussegl federal regla la procedura. Rentas, da las qualas l’import na surpassa betg 20 pertschient da la renta cumplaina minimala, vegnan pajadas ora – en divergenza da l’artitgel 19 alineas 1 e 3 LPGA – ina giada per onn. La persuna che ha il dretg da la renta po pretender il pajament mensil. Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2011 (meglieraziun da la realisaziun), en vigur dapi il 1. da schan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543). SR 830.1 Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da dec. 2021 (AVS 21), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305).Art. 45 Abolì tras la cifra 7 da l’agiunta da la LF dals 6 d’oct. 2000 davart la part generala dal dretg d’assicuranza sociala, cun effect dapi il 1. da schan. 2003 (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523).Art. 46 Pajament posteriur da rentas e d’indemnisaziuns a persunas dependentas d’agid betg retratgas Il dretg d’in pajament posteriur sa drizza tenor l’artitgel 24 alinea 1 LPGA. Sch’ina persuna assicurada fa valair il dretg d’ina indemnisaziun a persunas dependentas d’agid pli che 12 mais suenter il cumenzament dal dretg, vegn pajada l’indemnisaziun – en divergenza da l’artitgel 24 alinea 1 LPGA – mo per ils 12 mais che precedan la dumonda. Pajaments posteriurs per periodas pli lungas vegnan concedids, sche la persuna assicurada na pudeva betg enconuscher ils fatgs che motiveschan il dretg da l’indemnisaziun e sch’ella inoltrescha sia dumonda entaifer 12 mais a partir dal mument ch’ella ha survegnì enconuschientscha da quests fatgs. En divergenza da l’artitgel 24 alinea 1 LPGA po il Cussegl federal restrenscher u excluder il pajament posteriur da rentas ordinarias da vegliadetgna, per las qualas la suspensiun vegn en dumonda. Versiun tenor la cifra 7 da l’agiunta da la LF dals 6 d’oct. 2000 davart la part generala dal dretg d’assicuranza sociala, en vigur dapi il 1. da schan. 2003 (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523). SR 830.1Art. 47 Abolì tras la cifra 7 da l’agiunta da la LF dals 6 d’oct. 2000 davart la part generala dal dretg d’assicuranza sociala, cun effect dapi il 1. da schan. 2003 (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523).Art. 48Abolì tras la cifra 2 da l’agiunta da la LF dals 20 da mars 1981 davart l’assicuranza d’accidents, cun effect dapi il 1. da schan. 1984 (AS 1982 1676 1724 art. 1 al. 1; BBl 1976 III 141).Art. 48–48Integrà tras la cifra I da la LF dals 24 da zer. 1977 (9. revisiun da la AVS) (AS 1978 391; BBl 1976 III 1). Abolì tras la cifra 7 da l’agiunta da la LF dals 6 d’oct. 2000 davart la part generala dal dretg d’assicuranza sociala (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523).Quart chapitel L’organisaziunA.  Disposiziuns generalasArt. 49 PrincipL’assicuranza per vegls e survivents vegn exequida sut la surveglianza da la Confederaziun (art. 76 LPGA) tras ils patruns e tras ils lavurants sco er tras las cassas da cumpensaziun da las federaziuns, tras las cassas chantunalas da cumpensaziun, tras las cassas da cumpensaziun da la Confederaziun e tras in uffizi central da cumpensaziun (posts executivs). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2022 (modernisaziun da la surveglianza), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1). SR 830.1Art. 49a Sistem d’infurmaziun e pretensiuns Ils posts executivs mainan sistems d’infurmaziun che pussibiliteschan il barat electronic d’infurmaziuns e l’elavuraziun da datas. Els procuran che la stabilitad e l’adattabilitad necessaria da lur sistems d’infurmaziun sco er la segirezza da las infurmaziuns e la protecziun da datas sajan garantidas da tut temp. Las organisaziuns spezialisadas dals posts executivs elavuran reglas per ademplir las pretensiuns tenor l’artitgel 72a alinea 2 litera b. Integrà tras la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2022 (modernisaziun da la surveglianza), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1).Art. 49b Sistems d’infurmaziun per realisar cunvegnas internaziunalasSuenter avair tadlà ils posts pertutgads po il Cussegl federal obligar ils posts executivs d’utilisar sistems d’infurmaziun ch’èn vegnids sviluppads per ademplir las incumbensas tenor l’agiunta II da la Cunvegna dals 21 da zercladur 1999 tranter la Confederaziun svizra e la Communitad europeica cun ses stadis commembers davart la libra circulaziun da persunas (Cunvegna davart la libra circulaziun) sco er autras cunvegnas internaziunalas davart la segirezza sociala. Oriundamain: art. 49a. Integrà tras la cifra I da la LF dals 23 da zer. 2000 (AS 2000 2749; BBl 2000 255). Versiun tenor la cifra 5 da l’agiunta 2 da la LF dals 25 da sett. 2020 davart la protecziun da datas, en vigur dapi il 1. da sett. 2023 (AS 2022 491; BBl 2017 6941). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2022 (modernisaziun da la surveglianza), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1). SR 0.142.112.681Art. 49c Register da las prestaziuns currentas en daners L’Uffizi central da cumpensaziun tenor l’artitgel 71 maina in register central da las prestaziuns currentas en daners, che cuntegna er las indicaziuns disponiblas davart la concessiun da prestaziuns estras, cun l’intent:a. d’evitar la retratga da prestaziuns illegalas en daners;b. da procurar per transparenza davart las prestaziuns en daners concedidas;c. da sustegnair las adattaziuns da las prestaziuns en daners. En quest register inscriva el: a. las prestaziuns currentas en daners;b. ils mortoris e las midadas dal stadi civil da las persunas che han il dretg d’ina renta e, sche quai è enconuschent, la data da naschientscha dal conjugal u dal partenari registrà. El annunzia ils mortoris e las midadas dal stadi civil a las cassas da cumpensaziun e metta a disposiziun las datas necessarias als posts tenor l’artitgel 50b alinea 1. Integrà tras la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2022 (modernisaziun da la surveglianza), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1).Art. 49d Register da las persunas assicuradas L’Uffizi central da cumpensaziun maina in register central da las persunas assicuradas cun l’intent:a. d’attribuir a las persunas assicuradas in numer da la AVS tenor l’artitgel 50c;b. da procurar che tut ils contos individuals d’ina persuna vegnian resguardads, en cas ch’igl è da pajar ina renta. En quest register inscriva el:a. las persunas assicuradas e lur numer da la AVS;b. las cassas da cumpensaziun che mainan in conto individual per ina persuna assicurada;c. ils numers d’assicuranza esters necessaris per realisar cunvegnas internaziunalas d’assicuranza sociala. El metta a disposiziun las datas necessarias als posts tenor ils artitgels 50b alinea 1 e 153c alinea 1. Integrà tras la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2022 (modernisaziun da la surveglianza), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1).Art. 49e Disposiziuns executivas per il register da las prestaziuns currentas en daners e per il register da las persunas assicuradasIl Cussegl federal regla:a. la responsabladad per la protecziun da datas;b. las datas ch’èn da registrar e d’annunziar;c. ils termins da conservaziun;d. l’access a las datas;e. la collavuraziun tranter ils utilisaders;f. la segirezza da las datas;g. la participaziun dals assicuraders cunter accidents e da l’assicuranza militara als custs. Integrà tras la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2022 (modernisaziun da la surveglianza), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1).Art. 49f Elavuraziun da datas persunalas Ils organs ch’èn incumbensads da realisar, da controllar u da survegliar la realisaziun da questa lescha èn autorisads d’elavurar u da laschar elavurar las datas persunalas, inclusiv datas spezialmain sensiblas, ch’els dovran per ademplir las incumbensas confidadas ad els tenor questa lescha u en il rom da cunvegnas internaziunalas, numnadamain per:a. calcular ed incassar las contribuziuns d’assicuranza;b. giuditgar dretgs da prestaziuns sco er calcular, garantir e coordinar cun prestaziuns d’autras assicuranzas socialas;c. giuditgar dretgs da contribuziuns sco er calcular e garantir contribuziuns e survegliar l’utilisaziun da talas;d. far valair il dretg da prender regress sin ina terza persuna responsabla;e. exequir la surveglianza davart la realisaziun da questa lescha;f. far statisticas;g. attribuir u verifitgar il numer da la AVS. Per ademplir questas incumbensas èn els ultra da quai autorisads d’elavurar u da laschar elavurar datas persunalas, che permettan en spezial da giuditgar la sanadad, la grevezza da la suffrientscha fisica u psichica, ils basegns e la situaziun economica da la persuna assicurada. Integrà tras la cifra I da la LF dals 23 da zer. 2000 (AS 2000 2749; BBl 2000 255). Versiun tenor la cifra IV al. 2 da la LF dals 17 da zer. 2022 (modernisaziun da la surveglianza), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1).Art. 50 Abolì tras la cifra I da l’O da l’AF dals 21 da zer. 2002, cun effect dapi il 1. da schan. 2003 (AS 2002 3453; BBl 2002 803).Art. 50a Communicaziun da datas Uschenavant che nagins interess privats predominants na s’opponan a quai, dastgan organs ch’èn incumbensads da realisar, da controllar u da survegliar la realisaziun da questa lescha, communitgar datas en divergenza da l’artitgel 33 LPGA:a. ad auters organs ch’èn incumbensads da realisar sco er da controllar u da survegliar la realisaziun da questa lescha, sche las datas èn necessarias per ademplir las incumbensas surdadas ad els tras questa lescha;b. ad organs d’ina autra assicuranza sociala, sch’ina obligaziun da render enconuschentas questas datas resulta tras ina lescha federala en divergenza da l’artitgel 32 alinea 2 LPGA;b. ad organs d’ina autra assicuranza sociala ed ad ulteriurs posts u instituziuns che han il dretg d’utilisar il numer da la AVS, sche las datas èn necessarias per attribuir u per verifitgar quest numer;b. als posts ch’èn incaricads cun la gestiun da la banca da datas centrala per la documentaziun publica dal stadi civil u cun la gestiun dal sistem d’infurmaziun per il sectur da persunas estras e d’asil, sche las datas èn necessarias per attribuir u per verifitgar quest numer;c. als organs da la statistica federala, tenor la Lescha da statistica dals 9 d’october 1992;c. als registers chantunals da cancer ed al register da cancer d’uffants, tenor la Lescha federala dals 18 da mars 2016 davart la registraziun da las malsognas da cancer;d. a las autoritads d’inquisiziun penala, sche la denunzia u l’impediment d’in crim pretenda da communitgar las datas;d. al Servetsch d’infurmaziun da la Confederaziun (SIC) u als organs da segirezza dals chantuns per mauns dal SIC, sch’igl è avant maun ina smanatscha concreta per la segirezza interna u externa tenor l’artitgel 19 alinea 2 da la Lescha federala dals 25 da settember 2015 davart il servetsch d’infurmaziun;e. en il cas singul e sin ina dumonda motivada en scrit:1. ad autoritads d’agid social, sche las datas èn necessarias per determinar, midar u pretender enavos prestaziuns respectivamain per impedir retratgas betg giustifitgadas,2. a dretgiras civilas, sche las datas èn necessarias per giuditgar ina dispita da dretg da famiglia u d’ierta,3. a dretgiras penalas ed ad autoritads d’inquisiziun penala, sche las datas èn necessarias per sclerir in crim u in delict,4. ad uffizis da scussiun, tenor ils artitgels 91, 163 e 222 da la Lescha federala dals 11 d’avrigl 1889 davart scussiun e concurs,5. ad autoritads da taglia, sche las datas èn necessarias per applitgar las leschas da taglia,6. a las autoritads per la protecziun d’uffants e da creschids tenor l’artitgel 448 alinea 4 CCS,7. ...8. a las autoritads da migraziun tenor l’artitgel 97 alinea 1 da la Lescha federala dals 16 da december 2005 davart las persunas estras e l’integraziun. Las datas ch’èn necessarias per cumbatter la lavur illegala dastgan vegnir communitgadas da las autoritads federalas, chantunalas e communalas pertutgadas sin fundament dals artitgels 11 e 12 da la Lescha federala dals 17 da zercladur 2005 davart la lavur illegala. Las datas ch’èn d’in interess general e che sa refereschan a l’applicaziun da questa lescha, dastgan vegnir publitgadas en divergenza da l’artitgel 33 LPGA. L’anonimitad da las persunas assicuradas sto restar garantida. En ils ulteriurs cas dastgan datas vegnir communitgadas a terzas persunas – en divergenza da l’artitgel 33 LPGA – sco suonda:a. datas che na sa refereschan betg a persunas, sche la communicaziun correspunda ad in interess predominant;b. datas persunalas, sche la persuna pertutgada ha dà ses consentiment en scrit en il cas singul u, sch’i n’è betg pussaivel d’obtegnair il consentiment, sch’i dastga vegnir premess tenor las circumstanzas che lur communicaziun saja en l’interess da la persuna assicurada. I dastgan vegnir communitgadas mo las datas ch’èn necessarias per l’intent che stat en dumonda. Il Cussegl federal regla las modalitads da la communicaziun e l’infurmaziun da la persuna pertutgada. Per regla vegnan las datas communitgadas en scrit e gratuitamain. Il Cussegl federal po prevair l’incassament d’ina taxa, sch’i ston vegnir fatgas lavurs che dovran spezialmain bler temp. Integrà tras la cifra I da la LF dals 23 da zer. 2000, en vigur dapi il 1. da schan. 2001 (AS 2000 2749; BBl 2000 255). SR 830.1 Versiun tenor la cifra I da la LF dals 23 da zer. 2006 (nov numer d’assicuranza da la AVS), en vigur dapi il 1. da dec. 2007 (AS 2007 5259; BBl 2006 501). Integrà tras la cifra I da la LF dals 23 da zer. 2006 (nov numer d’assicuranza da la AVS), en vigur dapi il 1. da dec. 2007 (AS 2007 5259; BBl 2006 501). Expressiun tenor la cifra I da la LF dals 18 da dec. 2020 (diever sistematic dal numer da la AVS tras las autoritads), en vigur dapi il 1. da schan. 2022 (AS 2021 758; BBl 2019 7359). Questa midada è vegnida fatga en las disposiziuns numnadas en la AS. Integrà tras la cifra I da la LF dals 23 da zer. 2006 (nov numer d’assicuranza da la AVS), en vigur dapi il 1. da dec. 2007 (AS 2007 5259; BBl 2006 501). SR 431.01 Integrà tras l’art. 36 da la LF dals 18 da mars 2016 davart la registraziun da las malsognas da cancer, en vigur dapi il 1. Jan. 2020 (AS 2018 2005; BBl 2014 8727). SR 818.33 Integrà tras la cifra 8 da l’agiunta da la LF dals 23 da dec. 2011 (AS 2012 3745; BBl 2007 5037, 2010 7841). Versiun tenor la cifra II 14 da l’agiunta da la LF dals 25 da sett. 2015 davart il servetsch d’infurmaziun, en vigur dapi il 1. da sett. 2017 (AS 2017 4095; BBl 2014 2105). SR 121 SR 281.1 Integrà tras la cifra 26 da l’agiunta da la LF dals 19 da dec. 2008 (protecziun da creschids, dretg da persunas e dretg dals uffants), en vigur dapi il 1. da schan. 2013 (AS 2011 725; BBl 2006 7001). SR 210 Integrà tras la cifra 8 da l’agiunta da la LF dals 23 da dec. 2011 (AS 2012 3745; BBl 2007 5037, 2010 7841). Abolì tras la cifra II 14 da l’agiunta da la LF dals 25 da sett. 2015 davart il servetsch d’infurmaziun, cun effect dapi il 1. da sett. 2017 (AS 2017 4095; BBl 2014 2105). Versiun tenor la cifra 4 da l’agiunta da la LF dals 14 da dec. 2018 (regulaziuns da procedura e sistems d’infurmaziun), en vigur dapi il 1. da zer. 2019 (AS 2019 1413; BBl 2018 1685). SR 142.20 Versiun tenor la cifra I da l’O da l’AF dals 21 da zer. 2002, en vigur dapi il 1. da schan. 2003 (AS 2002 3453; BBl 2002 803). SR 822.41 Abolì la cifra I da l’O da l’AF dals 21 da zer. 2002 (AS 2002 3453; BBl 2002 803). Versiun tenor la cifra 6 da l’agiunta da la Lescha dals 17 da zer. 2005 davart la lavur illegala, en vigur dapi il 1. da schan. 2008 (AS 2007 359; BBl 2002 3605). Versiun tenor la cifra I da l’O da l’AF dals 21 da zer. 2002, en vigur dapi il 1. da schan. 2003 (AS 2002 3453; BBl 2002 803). Versiun tenor la cifra I da l’O da l’AF dals 21 da zer. 2002, en vigur dapi il 1. da schan. 2003 (AS 2002 3453; BBl 2002 803).Art. 50b Procedura d’invista Il register da las prestaziuns currentas en daners (art. 49c) sco er il register da las persunas assicuradas (art. 49d) èn accessibels als suandants posts tras ina procedura d’invista:a. a l’Uffizi central da la 2. pitga, en il rom da l’artitgel 24d da la Lescha dals 17 da december 1993 davart la libra circulaziun;b. a las cassas da cumpensaziun, a las filialas ch’ellas han inditgà, als uffizis da la AI ed a l’uffizi federal cumpetent, per las datas ch’els dovran per ademplir las incumbensas attribuidas ad els tenor questa lescha e tenor la LAI;c. als assicuraders cunter accidents tenor la Lescha federala dals 20 da mars 1981 davart l’assicuranza d’accidents, per examinar ils dretgs da las persunas che retiran rentas currentas;d. a l’assicuranza militara, per examinar ils dretgs da las persunas che retiran rentas currentas;e. als posts executivs ch’èn cumpetents per las prestaziuns supplementaras. ... Integrà tras la cifra I da la LF dals 23 da zer. 2000, en vigur dapi il 1. da schan. 2001 (AS 2000 2749; BBl 2000 255). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2022 (modernisaziun da la surveglianza), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1). SR 831.42 Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2022 (modernisaziun da la surveglianza), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1). SR 831.20 Integrà tras la cifra 1 da l’agiunta da la LF dals 25 da sett. 2015 (assicuranza cunter accidents e prevenziun d’accidents), en vigur dapi il 1. da schan. 2017 (AS 2016 4375; BBl 2008 5395, 2014 7911). SR 832.20 Integrà tras la cifra 1 da l’agiunta da la LF dals 25 da sett. 2015 (assicuranza cunter accidents e prevenziun d’accidents), en vigur dapi il 1. da schan. 2017 (AS 2016 4375; BBl 2008 5395, 2014 7911). Integrà tras la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2022 (modernisaziun da la surveglianza), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1). Abolì tras la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2022 (modernisaziun da la surveglianza), cun effect dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1).Art. 50c Numer da la AVS In numer da la AVS vegn attribuì a mintga persuna che:a. ha ses domicil u sia dimora ordinaria (art. 13 LPGA) en Svizra;b. abita a l’exteriur e retira u dumonda contribuziuns u prestaziuns. In numer da la AVS vegn ultra da quai attribuì ad ina persuna, sche quai è necessari:a. per realisar la AVS; ub. per il contact cun in post u cun ina instituziun che ha il dretg d’utilisar sistematicamain il numer ordaifer la AVS. La cumposiziun dal numer da la AVS na dastga betg pussibilitar da trair conclusiuns a la persuna, a la quala il numer vegn attribuì. Integrà tras la cifra I da la LF dals 23 da zer. 2006 (nov numer d’assicuranza da la AVS), en vigur dapi il 1. da dec. 2007 (AS 2007 5259; BBl 2006 501). SR 830.1 Versiun tenor la cifra I da la LF dals 18 da dec. 2020 (diever sistematic dal numer da la AVS tras las autoritads), en vigur dapi il 1. da schan. 2022 (AS 2021 758; BBl 2019 7359). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 18 da dec. 2020 (diever sistematic dal numer da la AVS tras las autoritads), en vigur dapi il 1. da schan. 2022 (AS 2021 758; BBl 2019 7359).Art. 50d–50g Integrà tras la cifra I da la LF dals 23 da zer. 2006 (nov numer d’assicuranza da la AVS) (AS 2007 5259; BBl 2006 501). Abolì tras la cifra I da la LF dals 18 da dec. 2020 (diever sistematic dal numer da la AVS tras las autoritads), cun effect dapi il 1. da schan. 2022 (AS 2021 758; BBl 2019 7359).B.  Ils patrunsArt. 51 Incumbensas Ils patruns ston deducir la contribuziun dal lavurant da mintga salari en il senn da l’artitgel 5 alinea 2. ...  Sin basa da documents d’identitad uffizials ston ils patruns examinar las indicaziuns ch’ils lavurants han fatg en la dumonda da survegnir in certificat d’assicuranza. Els quintan giu periodicamain cun la cassa da cumpensaziun las contribuziuns deducidas e las contribuziuns ch’els debiteschan sezs sco er las rentas e las indemnisaziuns a persunas dependentas d’agid ch’els han pajà ora, e fan las indicaziuns necessarias per manar ils contos individuals dals lavurants. Il Cussegl federal po delegar als patruns ulteriuras incumbensas en connex cun l’incassament da las contribuziuns u cun il pajament da las rentas.Versiun tenor la cifra I da la LF dals 4 d’oct. 1968, en vigur dapi il 1. da schan. 1969 (AS 1969 111; BBl 1968 I 602).Abolì tras la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), cun effect dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Guardar disp. fin. da la midada dals 7 d’oct. 1994 a la fin da quest text.Versiun tenor la cifra I da la LF dals 30 da zer. 1972, en vigur dapi il 1. da schan. 1973 (AS 1972 2483; BBl 1971 II 1057).Art. 52 Responsabladad Sch’in patrun chaschuna – intenziunadamain u per greva negligientscha – in donn a l’assicuranza cun betg observar prescripziuns, sto el reparar quest donn. Sch’il patrun è ina persuna giuridica, stattan buns subsidiarmain ils commembers da l’administraziun e tut las persunas ch’èn incumbensadas cun la gestiun u cun la liquidaziun. Sche pliras persunas èn responsablas per il medem donn, stattan ellas bunas per tut il donn en moda solidarica. Il dretg d’indemnisaziun surannescha tenor las disposiziuns dal Dretg d’obligaziuns davart ils acts illegals. La cassa da cumpensaziun cumpetenta fa valair l’indemnisaziun cun decretar ina disposiziun. En divergenza da l’artitgel 58 alinea 1 LPGA è cumpetenta en cas da recurs la dretgira d’assicuranzas dal chantun, en il qual il patrun ha ses domicil. La responsabladad tenor l’artitgel 78 LPGA è exclusa. Versiun tenor la cifra 7 da l’agiunta da la LF dals 6 d’oct. 2000 davart la part generala dal dretg d’assicuranza sociala, en vigur dapi il 1. da schan. 2003 (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2011 (meglieraziun da la realisaziun), en vigur dapi il 1. da schan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543). SR 220 Versiun tenor la cifra 21 da l’agiunta da la LF dals 15 da zer. 2018 (revisiun dal dretg da surannaziun), en vigur dapi il 1. da schan. 2020 (AS 2018 5343; BBl 2014 235). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2011 (meglieraziun da la realisaziun), en vigur dapi il 1. da schan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543). SR 830.1C.  Las cassas da cumpensaziunI.  Las cassas da cumpensaziun da las federaziunsArt. 53 1. Premissasa. Constituziun da cassas da cumpensaziun dals patruns La cumpetenza da constituir cassas da cumpensaziun per lur federaziuns han ina u pliras federaziuns professiunalas svizras sco er ina u pliras federaziuns interprofessiunalas svizras u regiunalas da patruns u da persunas cun activitad da gudogn independenta, sche:a. igl è da supponer – sin basa dal dumber e da la cumposiziun dals commembers da la federaziun – che la cassa da cumpensaziun ch’è da constituir, cumpiglia almain 2000 patruns respectivamain persunas cun activitad da gudogn independenta u ch’ella vegnia ad incassar contribuziuns d’almain 50 milliuns francs per onn;b. il conclus per constituir ina cassa da cumpensaziun è vegnì prendì da l’organ da la federaziun ch’è cumpetent per midar ils statuts cun ina maioritad da trais quarts da las vuschs consegnadas, e documentà publicamain. Las cassas da cumpensaziun da las federaziuns ston vegnir constituidas sco instituts autonoms da dretg public. Sche pliras da las federaziuns numnadas en l’alinea 1 constitueschan cuminaivlamain ina cassa da cumpensaziun u sch’ina tala federaziun vul sa participar a la gestiun d’ina cassa da cumpensaziun existenta, ha mintga federaziun da prender ina decisiun tenor l’alinea 1 litera b davart la gestiun cuminaivla da la cassa.Versiun tenor la cifra I da la LF dals 30 da sett. 1953, en vigur dapi il 1. da schan. 1954 (AS 1954 211; BBl 1953 II 81).Versiun tenor la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Versiun tenor la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Versiun tenor la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1). Integrà tras la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2022 (modernisaziun da la surveglianza), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1).Art. 54 b. ... Abolì tras la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2022 (modernisaziun da la surveglianza), cun effect dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1).Art. 55 2. Prestaziun d’ina garanzia Federaziuns che vulan constituir ina cassa da cumpensaziun, ston prestar ina garanzia per cuvrir eventuals donns, per ils quals ellas ston star bunas tenor l’artitgel 78 LPGA e tenor l’artitgel 70 da questa lescha. La garanzia sto vegnir prestada tenor libra decisiun da las federaziuns:a. cun depositar in import da daners en valuta svizra;b. cun impegnar vaglias svizras;c. cun preschentar in’obligaziun da garanzia. La garanzia sto vegnir prestada en l’autezza d’in dudeschavel da la summa da las contribuziuns che la cassa da cumpensaziun vegn probablamain ad incassar durant l’onn; ella sto dentant importar almain 200 000 francs e na dastga betg surpassar 500 000 francs. Sche la summa da contribuziun effectiva divergescha per dapli che 10 pertschient da la summa stimada, sto la garanzia vegnir adattada correspundentamain. Il Cussegl federal decretescha las prescripziuns detagliadas davart la prestaziun da la garanzia. SR 830.1 Versiun tenor la cifra 7 da l’agiunta da la LF dals 6 d’oct. 2000 davart la part generala dal dretg d’assicuranza sociala, en vigur dapi il 1. da schan. 2003 (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523).Versiun tenor la cifra I da la LF dals 4 d’oct. 1968, en vigur dapi il 1. da schan. 1969 (AS 1969 111; BBl 1968 I 602).Art. 56 3. Procedura Federaziuns che vulan constituir ina cassa da cumpensaziun ston inoltrar ina dumonda en scrit al Cussegl federal, agiuntond il sboz d’in reglament da cassa. Il medem mument ston ellas cumprovar che las premissas tenor l’artitgel 53 ed eventualmain tenor l’artitgel 54 èn ademplidas. Il Cussegl federal conceda la permissiun per constituir ina cassa da cumpensaziun per la federaziun, uschenavant che las premissas tenor l’artitgel 53 ed eventualmain tenor l’artitgel 54 èn ademplidas e la garanzia tenor l’artitgel 55 è prestada. La cassa da cumpensaziun da la federaziun vala sco constituida e survegn la persunalitad giuridica cun l’approvaziun dal reglament da la cassa tras il Cussegl federal.Art. 57 4. Reglament da la cassa Il reglament da la cassa vegn stabilì da las federaziuns fundaturas. Quellas èn er sulettas cumpetentas da midar quel. Il reglament da la cassa ed eventualas midadas da quel ston vegnir approvads dal Cussegl federal. Il reglament sto cuntegnair disposiziuns davart:a. la sedia da la cassa da cumpensaziun;b. la cumposiziun da la suprastanza da la cassa e la moda da tscherner tala;c. las incumbensas e las cumpetenzas da la suprastanza da la cassa e dal manader da la cassa;d. l’organisaziun interna da la cassa;e. la constituziun da filialas sco er las incumbensas e las cumpetenzas da quellas;f. ils princips per incassar las contribuziuns als custs d’administraziun;g. la controlla dals patruns;h. en cas da pliras federaziuns fundaturas, lur participaziun a la prestaziun da la garanzia tenor l’artitgel 55 e la regulaziun dal regress en cas che la garanzia stuess vegnir prestada tenor l’artitgel 78 LPGA e tenor l’artitgel 70 da questa lescha. Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2022 (modernisaziun da la surveglianza), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1). Versiun tenor la cifra 7 da l’agiunta da la LF dals 6 d’oct. 2000 davart la part generala dal dretg d’assicuranza sociala, en vigur dapi il 1. da schan. 2003 (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523). SR 830.1Art. 58 Organisaziun1. La suprastanza da la cassa L’organ suprem d’ina cassa da cumpensaziun d’ina federaziun è la suprastanza da la cassa. La suprastanza da la cassa sa cumpona da represchentants da las federaziuns fundaturas ed eventualmain da represchentants da las organisaziuns da lavurants, uschenavant che almain 10 pertschient dals lavurants registrads tar la cassa da cumpensaziun fan part da questas organisaziuns. Il president sco er la maioritad dals commembers da la suprastanza vegnan tschernids da las federaziuns fundaturas, ils ulteriurs commembers, però almain in terz, da las organisaziuns da lavurants ch’èn participadas, e quai a norma dal dumber da lavurants ch’èn registrads tar la cassa da cumpensaziun e che vegnan represchentads da talas organisaziuns. Sco commembers da la suprastanza dastgan vegnir elegidas mo persunas ch’èn attribuidas a la cassa da cumpensaziun sco persunas assicuradas u sco patruns. ... La suprastanza da la cassa ha las suandantas incumbensas:a. organisar internamain la cassa;b. nominar il manader da la cassa;b. eleger il post da revisiun;c. fixar las contribuziuns als custs d’administraziun;d. ordinar las revisiuns da la cassa e las controllas dals patruns;e. approvar il quint annual ed il rapport da gestiun.... Il reglament po surdar ulteriuras incumbensas e cumpetenzas a la suprastanza da la cassa. Versiun da la terza frasa tenor la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2022 (modernisaziun da la surveglianza), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1). Abolì tras la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2022 (modernisaziun da la surveglianza), cun effect dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1). Integrà tras la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2022 (modernisaziun da la surveglianza), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2022 (modernisaziun da la surveglianza), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1). Abolì la frasa tras la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2022 (modernisaziun da la surveglianza), cun effect dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1). Integrà tras la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2022 (modernisaziun da la surveglianza), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1).Art. 59 2. Il manader da la cassa Il manader da la cassa maina las fatschentas da la cassa da cumpensaziun, nun che la suprastanza da la cassa saja cumpetenta per quai. Il manader da la cassa sto preschentar a la suprastanza da la cassa mintga onn in rapport davart las fatschentas liquidadas e preschentar a quella in rendaquint annual.Art. 60 Dissoluziun Il conclus davart la dissoluziun d’ina cassa da cumpensaziun d’ina federaziun sto vegnir prendì da l’organ da la federaziun ch’è cumpetent per la midada dals statuts cun ina maioritad da trais quarts da las vuschs consegnadas, sto vegnir laschà documentar publicamain e sto vegnir communitgà immediatamain al Cussegl federal. Il Cussegl federal fixescha alura il termin da la dissoluziun. Las cassas da cumpensaziun da las federaziuns furman reservas che permettan da cuvrir ils custs che resultan d’ina dissoluziun. En cas che la cassa da cumpensaziun d’ina federaziun vegn dissolvida, po il Cussegl federal obligar ina u pliras autras cassas da cumpensaziun da federaziuns da surpigliar tuttas u ina part da las persunas assicuradas e da las persunas che retiran ina renta, sch’i n’è betg pussaivel da chattar in’autra soluziun. La cassa che surpiglia las persunas assicuradas e las persunas che retiran rentas, vegn indemnisada commensuradamain per quai. L’indemnisaziun va a quint da la cassa dissolvida, subsidiarmain a quint da las federaziuns che avevan fundà la cassa. Sch’ina da las premissas numnadas en ils artitgels 53 e 55 n’è betg ademplida per in temp pli lung u sch’ils organs d’ina cassa da cumpensaziun han violà repetidamain en greva moda lur obligaziuns, vegn la cassa da cumpensaziun dissolvida dal Cussegl federal. Sche cassas da cumpensaziun constituidas avant il 1. da schaner 1973 na cuntanschan betg la summa minimala da contribuziuns, vegnan ellas dissolvidas mo, sch’ellas incasseschan contribuziuns da main che 1 milliun francs per onn. Per las cassas da cumpensaziun constituidas dapi il 1. da schaner 1973 fin a l’entrada en vigur da questa disposiziun vala ina limita da 10 milliuns francs. Il Cussegl federal decretescha las prescripziuns detagliadas davart las reservas, davart l’autezza da talas sco er davart la dissoluziun da cassas da cumpensaziun da federaziuns. Integrà tras la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2022 (modernisaziun da la surveglianza), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1). Integrà tras la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2022 (modernisaziun da la surveglianza), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1).Versiun tenor la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2022 (modernisaziun da la surveglianza), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1).II.  Las cassas da cumpensaziun chantunalasArt. 61 Decrets chantunals Mintga chantun constituescha, tras in decret, ina cassa da cumpensaziun chantunala sco institut chantunal autonom da dretg public. Resalvà resta l’alinea 1. La cassa da cumpensaziun chantunala po far part d’in institut chantunal d’assicuranza sociala, sche quel è concepì sco institut chantunal autonom da dretg public e sch’el dispona d’ina cumissiun administrativa independenta dal chantun. Il decret chantunal sto vegnir approvà da la Confederaziun e sto cuntegnair disposiziuns davart:a. las incumbensas e las cumpetenzas dal manader da la cassa;b. l’organisaziun interna da la cassa;c. ...d. ils princips per incassar las contribuziuns als custs d’administraziun;d. l’elecziun dal post da revisiun;e. la controlla dals patruns;f. l’approvaziun dal quint annual e dal rapport da gestiun da la cassa da cumpensaziun;g. l’instituziun da la cumissiun administrativa e sia grondezza, sia cumposiziun e sias cumpetenzas. Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2022 (modernisaziun da la surveglianza), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1). Guardar er disp. fin. a la fin da quest text. Integrà tras la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2022 (modernisaziun da la surveglianza), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1). Guardar er disp. fin. a la fin da quest text.Expressiun tenor la cifra III da la LF dals 15 da dec. 1989 davart l’approvaziun da decrets chantunals tras la Confederaziun, en vigur dapi il 1. da favr. 1991 (AS 1991 362; BBl 1988 II 1333). Abolì tras la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2022 (modernisaziun da la surveglianza), cun effect dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1). Integrà tras la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2022 (modernisaziun da la surveglianza), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2022 (modernisaziun da la surveglianza), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1). Integrà tras la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2022 (modernisaziun da la surveglianza), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1). Integrà tras la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2022 (modernisaziun da la surveglianza), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1).III.  Las cassas da cumpensaziun da la ConfederaziunArt. 62 Constituziun ed incumbensas Il Cussegl federal constituescha ina cassa da cumpensaziun per il persunal da l’administraziun federala e dals instituts federals. El constituescha ina cassa da cumpensaziun che exequescha l’assicuranza facultativa, che ademplescha las incumbensas che vegnan attribuidas ad ella tras cunvegnas internaziunalas e che paja prestaziuns a persunas a l’exteriur. Plinavant surpiglia la cassa da cumpensaziun ils students assicurads tenor l’artitgel 1a alinea 3 litera b. Versiun tenor la cifra I da la LF dals 30 da sett. 1953, en vigur dapi il 1. da schan. 1954 (AS 1954 211; BBl 1953 II 81). Versiun da la segunda frasa tenor la cifra I da l’O da l’AF dals 21 da zer. 2002, en vigur dapi il 1. da schan. 2003 (AS 2002 3453; BBl 2002 803). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 23 da zer. 2000, en vigur dapi il 1. da schan. 2001 (AS 2000 2677; BBl 1999 4983).IV.  Prescripziuns cuminaivlasArt. 63 Incumbensas da las cassas da cumpensaziun Las cassas da cumpensaziun han en spezial las suandantas incumbensas:a. fixar, reducir u relaschar las contribuziuns;b. fixar las rentas e las indemnisaziuns a persunas dependentas d’agid;c. incassar las contribuziuns sco er pajar las rentas e las indemnisaziuns a persunas dependentas d’agid;d. far il rendaquint davart las contribuziuns incassadas e davart las rentas e las indemnisaziuns a persunas dependentas d’agid pajadas ora, d’ina vart cun las persunas affiliadas (patruns, persunas cun activitad da gudogn independenta e persunas senza activitad da gudogn) e da l’autra vart cun l’Uffizi central da cumpensaziun;e. decretar disposiziuns da taxaziun ed exequir la procedura d’admoniziun e d’execuziun;f. manar ils contos individuals;g. incassar las contribuziuns als custs d’administraziun. Las cassas da cumpensaziun chantunalas han ultra da quai l’incumbensa da controllar, che tut las persunas obligadas da pajar contribuziuns sajan registradas. Il Cussegl federal po surdar a las cassas da cumpensaziun ulteriuras incumbensas en il rom da questa lescha. El regla la collavuraziun tranter las cassas da cumpensaziun e l’Uffizi central da cumpensaziun. ... ... Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2022 (modernisaziun da la surveglianza), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1).Expressiun tenor la cifra II lit. b da la LF dals 4 d’oct. 1968, en vigur dapi il 1. da schan. 1969 (AS 1969 111; BBl 1968 I 602).Versiun tenor la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1).Expressiun tenor la cifra II lit. b da la LF dals 4 d’oct. 1968, en vigur dapi il 1. da schan. 1969 (AS 1969 111; BBl 1968 I 602).Expressiun tenor la cifra II lit. a da la LF dals 4 d’oct. 1968, en vigur dapi il 1. da schan. 1969 (AS 1969 111; BBl 1968 I 602).Versiun tenor la cifra I da la LF dals 19 da dec. 1963, en vigur dapi il 1. da schan. 1964 (AS 1964 285; BBl 1963 II 517). Versiun da la segunda frasa tenor la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2022 (modernisaziun da la surveglianza), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1). Abolì tras la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2022 (modernisaziun da la surveglianza), cun effect dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1).Integrà tras la cifra I da la LF dals 24 da zer. 1977 (9. revisiun da la AVS) (AS 1978 391; BBl 1976 III 1). Abolì tras la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2022 (modernisaziun da la surveglianza), cun effect dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1).Art. 63a Delegaziun d’ulteriuras incumbensas a la cassa da cumpensaziun La Confederaziun e, cun approvaziun dal Cussegl federal, ils chantuns e las federaziuns fundaturas pon delegar ulteriuras incumbensas a las cassas da cumpensaziun. L’approvaziun po vegnir suttamessa a cundiziuns ed a pretensiuns. Tras la delegaziun d’incumbensas na dastga l’execuziun regulara da l’assicuranza per vegls e survivents betg vegnir disturbada. Tgi che deleghescha incumbensas, procura ch’ils custs, che resultan per las cassas da cumpensaziun tras l’adempliment da questas incumbensas, vegnian cuvrids cumplainamain. Per l’execuziun da las incumbensas delegadas da la Confederaziun èn las cassas da cumpensaziun suttamessas unicamain a las instrucziuns da l’autoritad da surveglianza tenor l’artitgel 72. Integrà tras la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2022 (modernisaziun da la surveglianza), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1).Art. 63b Delegaziun d’incumbensas da la cassa a terzas persunas Cun l’approvaziun dal Cussegl federal pon las cassas da cumpensaziun delegar tschertas incumbensas en il senn dals artitgels 63 alinea 1 e 63a alinea 1 a terzas persunas. L’approvaziun po vegnir suttamessa a cundiziuns ed a pretensiuns. Las terzas persunas incumbensadas e lur persunal ston observar las prescripziuns da questa lescha, en spezial las disposiziuns davart l’elavuraziun e la communicaziun da datas. Per las incumbensas da la cassa ch’els exequeschan èn els suttamess a l’obligaziun da discreziun tenor l’artitgel 33 LPGA. La responsabladad tenor l’artitgel 78 LPGA e tenor l’artitgel 70 da questa lescha per incumbensas che las cassas han delegà a terzas persunas, resta tar las federaziuns fundaturas u tar ils chantuns. Integrà tras la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2022 (modernisaziun da la surveglianza), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1). SR 830.1Art. 64 Appartegnientscha a las cassas ed obligaziun d’annunzia A las cassas da cumpensaziun da las federaziuns vegnan affiliads tut ils patruns e tut las persunas cun activitad da gudogn independenta che fan part d’ina federaziun fundatura. Ils patruns u las persunas cun activitad da gudogn independenta che fan part tant d’ina federaziun professiunala sco er d’ina federaziun interprofessiunala vegnan affiliads tenor libra tscherna a la cassa da cumpensaziun d’ina da questas duas federaziuns. A las cassas da cumpensaziun chantunalas vegnan affiliads tut ils patruns e tut las persunas cun activitad da gudogn independenta che na fan betg part d’ina federaziun fundatura d’ina cassa da cumpensaziun da las federaziuns, plinavant las persunas senza activitad da gudogn ed ils lavurants assicurads da patruns che n’èn betg obligads da pajar contribuziuns. Las persunas assicuradas che smettan lur activitad da gudogn avant la cumplenida da la vegliadetgna da referenza, restan affiliadas, sco persunas senza activitad da gudogn, a la cassa da cumpensaziun ch’è stada cumpetenta per ellas fin a quel mument, uschenavant ch’ellas han cuntanschì la limita da vegliadetgna prescritta; il Cussegl federal fixescha questa limita da vegliadetgna. Il Cussegl federal po fixar ch’ils conjugals da questas persunas assicuradas fetschian part da la medema cassa da cumpensaziun, sch’els n’han nagina activitad da gudogn ed èn obligads da pajar contribuziuns. L’appartegnientscha d’in patrun ad ina cassa s’extenda sin tut ils lavurants, per ils quals el sto pajar la contribuziun da patrun. Las persunas assicuradas tenor l’artitgel 1a alinea 4 litera c fan part da la medema cassa da cumpensaziun sco lur conjugals. Il Cussegl federal decretescha las prescripziuns davart l’appartegnientscha ad ina cassa da patruns e da persunas cun activitad da gudogn independenta che fan part da dapli che ina federaziun professiunala u dals quals l’activitad s’extenda sin dapli ch’in chantun. Sch’els n’èn registrads en nagina cassa da cumpensaziun, ston patruns, persunas cun activitad da gudogn independenta, persunas senza activitad da gudogn e lavurants assicurads da patruns che n’èn betg obligads da pajar contribuziuns, s’annunziar tar la cassa da cumpensaziun chantunala. En divergenza da l’artitgel 35 LPGA decida l’uffizi federal cumpetent en cas da dispitas davart l’appartegnientscha ad ina cassa. Cunter sia decisiun pon appellar las cassas da cumpensaziun participadas e las persunas pertutgadas entaifer 30 dis dapi ch’ellas han survegnì la communicaziun da l’appartegnientscha a la cassa.Versiun tenor la cifra I da la LF dals 30 da zer. 1972, en vigur dapi il 1. da schan. 1973 (AS 1972 2483; BBl 1971 II 1057). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da dec. 2021 (AVS 21), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305). Integrà tras la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2011 (meglieraziun da la realisaziun), en vigur dapi il 1. da schan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543). Integrà tras la cifra I da la LF dals 23 da zer. 2000 (AS 2000 2677; BBl 1999 4983). Versiun tenor la cifra I da l’O da l’AF dals 21 da zer. 2002, en vigur dapi il 1. da schan. 2003 (AS 2002 3453; BBl 2002 803).Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2011 (meglieraziun da la realisaziun), en vigur dapi il 1. da schan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543).Integrà tras la cifra I da la LF dals 30 da zer. 1972, en vigur dapi il 1. da schan. 1973 (AS 1972 2483; BBl 1971 II 1057). SR 830.1 Integrà tras la cifra 7 da l’agiunta da la LF dals 6 d’oct. 2000 davart la part generala dal dretg d’assicuranza sociala, en vigur dapi il 1. da schan. 2003 (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523).Art. 64a Cumpetenza per fixar e per pajar las rentas da conjugalsCumpetenta per fixar e per pajar las rentas da conjugals è la cassa da cumpensaziun ch’è incumbensada da pajar la renta dal conjugal che retira la renta da vegliadetgna sco emprim; l’artitgel 62 alinea 2 resta resalvà. Il Cussegl federal regla la procedura.Integrà tras la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS) (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da dec. 2021 (AVS 21), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305).Art. 65 Filialas Las cassas da cumpensaziun da las federaziuns pon constituir filialas en singuls territoris linguistics u en chantuns, en ils quals sa chatta in dumber pli grond da patruns e da persunas cun activitad da gudogn independenta. Sch’in dumber pli grond da patruns e da persunas cun activitad da gudogn independenta che fa part da la cassa da cumpensaziun pretenda quai en in territori linguistic u en in chantun, sto vegnir constituida là ina filiala. Las cassas da cumpensaziun chantunalas pon endrizzar filialas. Las regenzas chantunalas èn autorisadas da constituir filialas da la cassa da cumpensaziun chantunala per il persunal da las administraziuns chantunalas e dals manaschis chantunals sco er per ils emploiads e per ils lavurants da las vischnancas. Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2022 (modernisaziun da la surveglianza), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1).Art. 66 Management da las ristgas e da la qualitad, sistem da controlla intern Las cassas da cumpensaziun erueschan, limiteschan e surveglian las ristgas essenzialas (management da las ristgas). Ellas mainan in sistem da management da la qualitad ed endrizzan in sistem da controlla intern. Quests dus sistems ston esser accordads a la grondezza da las cassas ed a la dimensiun da lur incumbensas. Il Cussegl federal po decretar prescripziuns davart las pretensiuns minimalas ch’il management da las ristgas, il management da la qualitad ed il sistem da controlla intern ston ademplir. Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2022 (modernisaziun da la surveglianza), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1). Guardar er disp. fin. a la fin da quest text.Art. 66a Garanzia per ina gestiun irreproschablaLas suandantas persunas ston avair ina buna reputaziun, porscher la garanzia per ina gestiun irreproschabla ed inditgar lur relaziuns d’interess:a. ils commembers da la suprastanza d’ina cassa da cumpensaziun d’ina federaziun;b. ils commembers da la cumissiun administrativa d’ina cassa da cumpensaziun chantunala;c. il manader da la cassa, sia substituziun sco er las ulteriuras persunas ch’èn incaricadas cun incumbensas da direcziun. Integrà tras la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2022 (modernisaziun da la surveglianza), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1).Art. 66b Rapport da la cassa da cumpensaziunLas cassas da cumpensaziun suttamettan mintga onn in rapport da gestiun a l’autoritad da surveglianza e la mettan a disposiziun ils indicaturs necessaris per la surveglianza. Integrà tras la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2022 (modernisaziun da la surveglianza), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1).Art. 67 Rendaquint Per il rendaquint da las cassas da cumpensaziun vala il princip da transparenza. Il Cussegl federal decretescha prescripziuns davart la moda e maniera, co che la transparenza sto vegnir garantida. El regla en spezial las modalitads davart:a. la concepziun da la regulaziun dals quints e dals pajaments da las cassas da cumpensaziun cun ils patruns, cun las persunas cun activitad da gudogn independenta, cun las persunas senza activitad da gudogn e cun las persunas che retiran ina renta d’ina vart, sco er cun l’Uffizi central da cumpensaziun da l’autra vart;b. l’indicaziun dals custs d’administraziun e da lur finanziaziun;c. la concepziun da la contabilitad e dal rendaquint da las cassas da cumpensaziun;d. la concepziun da la contabilitad e dal rendaquint da l’institut chantunal d’assicuranza sociala, al qual ina cassa da cumpensaziun chantunala tenor l’artitgel 61 alinea 1 fa part. Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2022 (modernisaziun da la surveglianza), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1). Guardar er disp. fin. a la fin da quest text.Art. 68 Pretensiuns al post da revisiun ed al caporevisur Mintga cassa da cumpensaziun, inclusiv las filialas, sto vegnir revedida d’ina interpresa da revisiun ch’è admessa sco experta da revisiun tenor la Lescha dals 16 da december 2005 davart la surveglianza da la revisiun (LSR). Caporevisurs dastgan esser persunas natiralas ch’èn admessas sco experts da revisiun tenor la LSR. Per l’independenza dal post da revisiun vala analogamain l’artitgel 728 dal Dretg d’obligaziuns, cun excepziun dals alineas 2 cifra 2 e 6 areguard la societad che duai vegnir controllada (emprima part da la frasa). Il Cussegl federal po fixar ulteriurs criteris per l’incumpatibilitad cun il mandat da controlla dal post da revisiun. Cumplementarmain a las premissas d’admissiun tenor ils alineas 1 e 2 decretescha il Cussegl federal prescripziuns pli detagliadas davart las pretensiuns al post da revisiun ed al caporevisur. Sch’ina cassa da cumpensaziun fa part d’in institut chantunal d’assicuranza sociala, sto il post da revisiun da quest institut d’assicuranza sociala ademplir las premissas dals alineas 1–4 e reveder er la cassa da cumpensaziun. Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2022 (modernisaziun da la surveglianza), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1). SR 221.302 SR 220Art. 68a Incumbensas dal post da revisiun Il post da revisiun controllescha, sch’il quint annual è vegnì fatg a norma da l’artitgel 67. Supplementarmain controllescha el:a. sche la contabilitad correspunda a las disposiziuns legalas;b. sche l’organisaziun e la gestiun correspundan a las disposiziuns legalas;c. sch’ils sistems d’infurmaziun adempleschan las pretensiuns tenor l’artitgel 72a alinea 2 litera b;d. sch’il management da las ristgas, il management da la qualitad ed il sistem da controlla intern adempleschan las pretensiuns tenor l’artitgel 66;e. sche las incumbensas delegadas tenor l’artitgel 63a alinea 1 vegnan ademplidas confurm a l’approvaziun dal Cussegl federal. Il post da revisiun suttametta a l’autoritad da surveglianza, tenor las instrucziuns da tala, in rapport davart la revisiun. Sche la cassa da cumpensaziun fa part d’in institut chantunal d’assicuranza sociala, sto il post da revisiun inoltrar a l’autoritad da surveglianza er il rapport davart la revisiun da l’institut d’assicuranza sociala. Il post da revisiun annunzia a l’autoritad da surveglianza immediatamain constata-ziuns da malfatgs, d’irregularitads gravantas u da cuntravenziuns cunter ils princips d’ina gestiun irreproschabla. Il Cussegl federal po incumbensar l’autoritad da surveglianza da decretar prescripziuns pli detagliadas per la realisaziun da las revisiuns. Las cassas da cumpensaziun ston vegnir tadladas en connex cun questas prescripziuns. Integrà tras la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2022 (modernisaziun da la surveglianza), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1).Art. 68b Controlla dals patruns La cassa da cumpensaziun controllescha periodicamain, sche ses patruns affiliads observan las disposiziuns legalas. Ella po delegar questa controlla als suandants posts:a. ad ina interpresa da revisiun ed ad in caporevisur che adempleschan las pretensiuns da l’artitgel 68;b. ad ina partiziun speziala da la cassa da cumpensaziun u ad in’organisaziun spezialisada da las cassas da cumpensaziun;c. ad in assicurader u ad in organ executiv d’ina assicuranza sociala tenor la LPGA. Ils posts incumbensads cun la controlla dals patruns ston suttametter in rapport a la cassa da cumpensaziun. Els annunzian a la cassa da cumpensaziun immediatamain constataziuns da malfatgs u d’irregularitads gravantas. Il Cussegl federal po incumbensar l’autoritad da surveglianza da decretar prescripziuns pli detagliadas per la controlla dals patruns. Integrà tras la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2022 (modernisaziun da la surveglianza), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1). SR 830.1Art. 69 Cuvrida dals custs d’administraziun Per cuvrir ils custs da lur administraziun incasseschan las cassas da cumpensaziun da lur commembers (patruns, persunas cun activitad da gudogn independenta, lavurants da patruns che n’èn betg obligads da pajar contribuziuns, persunas senza activitad da gudogn e persunas assicuradas facultativamain tenor l’art. 2) contribuziuns spezialas che ston vegnir graduadas tenor la capacitad finanziala da las parts obligadas da pajar questas contribuziuns. L’artitgel 15 è applitgabel. Il Cussegl federal è autorisà da prender las mesiras necessarias per impedir che las tariffas da las contribuziuns als custs d’administraziun divergeschian memia fitg d’ina cassa da cumpensaziun a l’autra. Per lur custs d’administraziun pon vegnir concedids pajaments supplementars a las cassas da cumpensaziun or dal Fond da cumpensaziun da la AVS. L’autezza da quels vegn fixada dal Cussegl federal resguardond commensuradamain la structura ed il champ d’incumbensas da la singula cassa. Per realisar la procedura da rendaquint simplifitgada tenor ils artitgels 2 e 3 da la Lescha federala dals 17 da zercladur 2005 davart la lavur illegala vegnan concedidas a las cassas da cumpensaziun indemnisaziuns or dal Fond da cumpensaziun da la AVS; l’autezza da questas indemnisaziuns vegn fixada dal Cussegl federal. Las contribuziuns als custs d’administraziun tenor l’alinea 1 ed ils pajaments supplementars tenor l’alinea 2 ston vegnir duvrads exclusivamain per cuvrir ils custs d’administraziun da las cassas da cumpensaziun e da lur filialas sco er per cuvrir ils custs da revisiun e da controlla. Las cassas da cumpensaziun ston manar in quint separà davart questas contribuziuns e davart quests pajaments. ... Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2011 (meglieraziun da la realisaziun), en vigur dapi il 1. da schan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543). SR 822.41 Integrà tras la cifra 6 da l’agiunta da la Lescha dals 17 da zer. 2005 davart la lavur illegala, en vigur dapi il 1. da schan. 2008 (AS 2007 359; BBl 2002 3605). Abolì tras la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2022 (modernisaziun da la surveglianza), cun effect dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1).Art. 70 Responsabladad per donns Las federaziuns fundaturas, la Confederaziun ed ils chantuns stattan buns envers l’assicuranza per vegls e survivents per donns ch’èn vegnids chaschunads da lur organs da la cassa u da singuls funcziunaris da la cassa cun commetter acts chastiabels u cun violar intenziunadamain u per greva negligientscha prescripziuns. Pretensiuns d’indemnisaziun vegnan fatgas valair da l’uffizi federal cumpetent cun ina disposiziun. La procedura vegn reglada tras la Lescha federala dals 20 da december 1968 davart la procedura administrativa. Pretensiuns d’indemnisaziun da persunas assicuradas e da terzas persunas tenor l’artitgel 78 LPGA ston vegnir fatgas valair tar la cassa da cumpensaziun cumpetenta; quella decida en chaussa cun ina disposiziun. La pretensiun d’indemnisaziun finescha:a. en cas da l’alinea 1, sche l’uffizi federal cumpetent na decretescha betg ina disposiziun entaifer 1 onn dapi ch’el ha survegnì enconuschientscha dal donn, en mintga cas 10 onns suenter l’acziun donnegianta;b. en cas da l’alinea 2, sch’il donnegià n’inoltrescha betg sia pretensiun entaifer 1 onn dapi ch’el ha survegnì enconuschientscha dal donn, en mintga cas 10 onns suenter l’acziun donnegianta. Donns, per ils quals stattan bunas las federaziuns fundaturas d’ina cassa da cumpensaziun d’ina federaziun, ston vegnir cuvrids or da la garanzia prestada. La segirezza sto, sche quai è necessari, vegnir cumplettada entaifer 3 mais sin l’import prescrit. Las federaziuns fundaturas da la cassa da cumpensaziun stattan solidaricamain bunas per in donn che surpassa la garanzia prestada. Donns, per ils quals stattan buns ils chantuns, pon vegnir scuntrads cun contribuziuns federalas. Versiun tenor la cifra 7 da l’agiunta da la LF dals 6 d’oct. 2000 davart la part generala dal dretg d’assicuranza sociala, en vigur dapi il 1. da schan. 2003 (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523). SR 172.021 SR 830.1D.  L’Uffizi central da cumpensaziunArt. 71 Constituziun ed incumbensas Il Cussegl federal constituescha in Uffizi central da cumpensaziun en il rom da l’administraziun federala. L’Uffizi central da cumpensaziun è responsabel per la contabilitad da las assicuranzas socialas assicuranza per vegls e survivents, assicuranza d’invaliditad ed urden da cumpensaziun dal gudogn. El maina separadamain ils quints da las trais assicuranzas socialas e fa bilantschas annualas sco er mensilas e quints economics annuals sco er mensils. L’Uffizi central da cumpensaziun fa periodicamain giu quint cun las cassas da cumpensaziun concernent las contribuziuns incassadas e concernent las rentas e las indemnisaziuns a persunas dependentas d’agid pajadas ora. El surveglia la regulaziun dals quints e po per quest intent controllar sin il plaz ils rendaquints da las cassas da cumpensaziun u pretender mussaments. L’Uffizi central da cumpensaziun procura ch’ils saldos che resultan dals rendaquints vegnian assegnads da las cassas da cumpensaziun al Fond da cumpensaziun da la AVS respectivamain ch’els vegnian bunifitgads a las cassas da cumpensaziun or da quest fond. Per quest intent sco er per conceder pajaments anticipads a las cassas da cumpensaziun po el ordinar pajaments directamain sin il Fond da cumpensaziun da la AVS. L’Uffizi central da cumpensaziun è cumpetent per manar e per sviluppar vinavant il register da las prestaziuns currentas en daners (art. 49c) ed il register da las persunas assicuradas (art. 49d). Sin dumonda ed en collavuraziun cun las organisaziuns spezialisadas dals posts executivs da l’assicuranza per vegls e survivents, da l’assicuranza d’invaliditad, da l’indemnisaziun da la perdita da gudogn e dals supplements da famiglia en l’agricultura po l’Uffizi central da cumpensaziun sviluppar e manar in sistem d’infurmaziun che permetta a las persunas assicuradas da transmetter datas als posts executivs e che pussibilitescha als posts executivs da barattar datas in cun l’auter. L’Uffizi central da cumpensaziun procura ch’i vegnian resguardads tut ils contos individuals da la persuna assicurada il mument ch’il dretg da sia renta cumenza. L’Uffizi central da cumpensaziun cumplettescha e respunda dumondas d’infurmaziun ch’el survegn da l’Uffizi central da la 2. pitga tenor l’artitgel 58a da la Lescha federala dals 25 da zercladur 1982 davart il provediment professiunal per vegls, survivents ed invaliditad (LPP). Integrà tras la cifra II 4 da l’agiunta da la LF dals 16 da zer. 2017 davart il fond da cumpensaziun, en vigur dapi il 1. da schan. 2019 (AS 2017 7563; BBl 2016 311).Expressiun tenor la cifra II lit. b da la LF dals 4 d’oct. 1968, en vigur dapi il 1. da schan. 1969 (AS 1969 111; BBl 1968 I 602). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2022 (modernisaziun da la surveglianza), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1). Integrà tras la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2022 (modernisaziun da la surveglianza), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1). Integrà tras la cifra I da la LF dals 23 da zer. 2000, en vigur dapi il 1. da schan. 2001 (AS 2000 2749; BBl 2000 255). SR 831.40 Integrà tras la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2022 (modernisaziun da la surveglianza), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1).Art. 71a ResponsabladadPer la responsabladad è applitgabel tenor il senn l’artitgel 70 alineas 1–3. Integrà tras la cifra 7 da l’agiunta da la LF dals 6 d’oct. 2000 davart la part generala dal dretg d’assicuranza sociala, en vigur dapi il 1. da schan. 2003 (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523).E.  La surveglianza da la ConfederaziunArt. 72 Autoritad da surveglianzaIl Cussegl federal designescha l’autoritad da surveglianza. Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2022 (modernisaziun da la surveglianza), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1).Art. 72a Incumbensas da l’autoritad da surveglianza L’autoritad da surveglianza surveglia l’execuziun da questa lescha, per garantir che l’assicuranza per vegls e survivents vegnia realisada en moda unitara e cun auta qualitad. Ella ademplescha en spezial las suandantas incumbensas:a. ella evaluescha sistematicamain ils rapports dals posts da revisiun ed ils rapports da gestiun da las cassas da cumpensaziun ed instradescha eventualas mesiras necessarias;b. ella fixescha, suenter avair tadlà ils posts executivs, las pretensiuns a la segirezza da las infurmaziuns ed a la protecziun da datas, ch’ils sistems d’infurmaziun ston garantir tenor l’artitgel 49a alinea 2;c. ella decretescha directivas che garanteschan in’execuziun unitara;d. ella decretescha directivas per la calculaziun da las contribuziuns e da las prestaziuns;e. ella sa procura ils indicaturs da las cassas da cumpensaziun e da l’Uffizi central da cumpensaziun e fa statisticas. Integrà tras la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2022 (modernisaziun da la surveglianza), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1).Art. 72b Mesiras da l’autoritad da surveglianzaL’autoritad da surveglianza po:a. pretender da las cassas da cumpensaziun tut las infurmaziuns u tut ils documents ch’èn necessaris per l’activitad da surveglianza;b. fixar finamiras per ina cassa da cumpensaziun en il cas singul;c. dar directivas ad ina cassa da cumpensaziun en il cas singul;d. ordinar ina controlla dals patruns sin donn e cust da la cassa da cumpensaziun;e. far ina revisiun cumplementara u ordinar ina tala sin donn e cust da la cassa da cumpensaziun;f. pretender da l’organ electoral cumpetent che las persunas responsablas en il senn da l’artitgel 66a, che na porschan nagina garanzia per ina gestiun irreproschabla, vegnian revocadas;g. pretender da l’organ electoral cumpetent ch’il manader da la cassa, sia substituziun e las ulteriuras persunas ch’èn incaricadas cun incumbensadas da direcziun vegnian appellads a l’urden, admonids u – en cas d’ina greva violaziun da las obligaziuns – revocads, sch’els n’adempleschan betg lur obligaziuns confurm a l’urden;h. surdar l’administraziun da la cassa da cumpensaziun ad in cumissari, en cas che las prescripziuns legalas vegnan violadas grevamain e repetidamain; i. pretender da l’organ electoral cumpetent, en cas motivads, ch’il post da revisiun vegnia revocà;j. suspender il pajament d’eventualas contribuziuns dal fond da cumpensaziun da la AVS. Integrà tras la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2022 (modernisaziun da la surveglianza), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1).Art. 73 Cumissiun federala per l’assicuranza per vegls, survivents ed invaliditad Il Cussegl federal nominescha ina Cumissiun federala per l’assicuranza per vegls, survivents ed invaliditad, en la quala ston esser represchentads adequatamain las persunas assicuradas, las federaziuns economicas svizras, las instituziuns d’assicuranza ..., la Confederaziun ed ils chantuns. Per tractar fatschentas spezialas po la cumissiun furmar giuntas. Ultra da las incumbensas menziunadas explicitamain en questa lescha ha la cumissiun l’incumbensa da giuditgar per mauns dal Cussegl federal dumondas davart l’execuziun e davart l’ulteriur svilup da l’assicuranza per vegls e survivents. Il Cussegl federal po surdar ad ella ulteriuras incumbensas. Ella ha il dretg da suttametter da sai anora propostas al Cussegl federal.Designaziun tenor la cifra II lit. a da la LF dals 4 d’oct. 1968, en vigur dapi il 1. da schan. 1969 (AS 1969 111; BBl 1968 I 602).Designaziun tenor la cifra II lit. a da la LF dals 4 d’oct. 1968, en vigur dapi il 1. da schan. 1969 (AS 1969 111; BBl 1968 I 602).Stritgà il pled tras la cifra 5 da l’agiunta da la LF dals 25 da zer. 1982 davart il provediment professiunal per vegls, survivents ed invaliditad, cun effect dapi il 1. da schan. 1985 (AS 1983 797 827; BBl 1976 I 149).Versiun tenor la cifra I da la LF dals 4 d’oct. 1968, en vigur dapi il 1. da schan. 1969 (AS 1969 111; BBl 1968 I 602).Tschintgavel chapitel ...Art. 74–83Abolì tras la cifra 5 da l’agiunta da la LF dals 25 da zer. 1982 davart il provediment professiunal per vegls, survivents ed invaliditad, cun effect dapi il 1. da schan. 1985 (AS 1983 797 827; BBl 1976 I 149).Sisavel chapitel La giurisdicziunArt. 84 Cumpetenza spezialaDavart recurs cunter disposiziuns e cunter decisiuns da protesta da cassas da cumpensaziun chantunalas decida – en divergenza da l’artitgel 58 alinea 1 LPGA – la dretgira d’assicuranzas al lieu da la cassa da cumpensaziun. Versiun tenor la cifra 7 da l’agiunta da la LF dals 6 d’oct. 2000 davart la part generala dal dretg d’assicuranza sociala, en vigur dapi il 1. da schan. 2003 (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523). SR 830.1Art. 85 Abolì tras la cifra 7 da l’agiunta da la LF dals 6 d’oct. 2000 davart la part generala dal dretg d’assicuranza sociala, cun effect dapi il 1. da schan. 2003 (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523).Art. 85 Autoritad federala da recurs Davart recurs da persunas a l’exteriur decida – en divergenza da l’artitgel 58 alinea 2 LPGA – il Tribunal administrativ federal. Il Cussegl federal po prevair che questa cumpetenza vegnia attribuida a la dretgira d’assicuranzas dal chantun, en il qual il patrun da la persuna assicurada ha ses domicil u sia sedia. En cas da dispitas davart prestaziuns è la procedura gratuita per las partidas; ad ina partida che sa cumporta nunponderadamain u da levsenn pon però vegnir adossads custs. Per las autras dispitas sa drizzan ils custs tenor l’artitgel 63 da la Lescha federala dals 20 da december 1968 davart la procedura administrativa. Sch’i resulta da l’examinaziun preliminara avant u suenter ina correspundenza ch’il recurs al Tribunal administrativ federal è inadmissibel u apparentamain nunmotivà, po in derschader singul decider cun ina motivaziun summarica da betg entrar en quest recurs u d’al refusar.Integrà tras la cifra I da la LF dals 24 da zer. 1977 (9. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da matg 1978 (AS 1978 391; BBl 1976 III 1). SR 830.1 Versiun tenor la cifra 107 da l’agiunta da la LF dals 17 da zer. 2005 davart il TAF, en vigur dapi il 1. da schan. 2007 (AS 2006 2197 1069; BBl 2001 4202). SR 172.021 Versiun tenor la cifra 1 da l’agiunta da la LF dals 21 da zer. 2019, en vigur dapi il 1. da schan. 2021 (AS 2020 5137; BBl 2018 1607). Versiun tenor la cifra 107 da l’agiunta da la LF dals 17 da zer. 2005 davart il TAF, en vigur dapi il 1. da schan. 2007 (AS 2006 2197 1069; BBl 2001 4202).Art. 86 Abolì tras la cifra 107 da l’agiunta da la LF dals 17 da zer. 2005 davart il TAF, cun effect dapi il 1. da schan. 2007 (AS 2006 2197 1069; BBl 2001 4202).Settavel chapitel Disposiziuns penalas da l’emprima part Dapi il 1. da schan. 2007 ston ils chastis smanatschads ed ils termins da surannaziun vegnir interpretads resp. midads applitgond l’art. 333 al. 2–6 dal Cudesch penal (SR 311.0) en la versiun da la LF dals 13 da dec. 2002 (AS 2006 3459; BBl 1999 1979).Art. 87 DelictsTgi che obtegna – tras indicaziuns faussas u incumplettas u en autra moda – per sasez u per in auter ina prestaziun sin basa da questa lescha, da la quala el n’ha nagin dretg,tgi che sa retira – tras indicaziuns faussas u incumplettas u en autra moda – dal tuttafatg u per part da l’obligaziun da pajar contribuziuns,tgi che tralascha sco patrun da s’affiliar ad ina cassa da cumpensaziun e da far il rendaquint dals salaris da ses lavurants, per ils quals i ston vegnir pajadas contribuziuns, entaifer il termin ch’il Cussegl federal fixescha sa basond sin l’artitgel 14,tgi che paja, sco patrun, ad in lavurant salaris, dals quals el ha reducì las contribuziuns e las dovra sez u paja cun talas autras pretensiuns empè da pajar las contribuziuns dal lavurant che vegnan debitadas a la cassa da cumpensaziun,tgi che violescha l’obligaziun da discreziun u surdovra, exequind questa lescha, sia posiziun sco organ u sco funcziunari per dischavantatg da terzas persunas u per ses agen avantatg,tgi che violescha sia obligaziun d’annunzia (art. 31 al. 1 LPGA),tgi che violescha sco revisur u sco assistent dal revisur en moda gravanta las obligaziuns ch’el sto observar cun far ina revisiun respectivamain ina controlla u cun rediger ubain cun conceder il rapport da revisiun respectivamain da controlla,...vegn chastià cun in chasti pecuniar fin a 180 taxas per di, nun ch’i sa tractia d’in crim u d’in delict tenor il Cudesch penal che vegn chastià cun in chasti pli grev. Integrà tras la cifra II 1 da la LF dals 17 da mars 2017, en vigur dapi il 1. da schan. 2018 (AS 2017 5521; BBl 2016 157). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2011 (meglieraziun da la realisaziun), en vigur dapi il 1. da schan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543). SR 830.1 Integrà tras la cifra 3 da l’agiunta da la LF dals 6 d’oct. 2006 (5. revisiun da la AI), en vigur dapi il 1. da schan. 2008 (AS 2007 5129; BBl 2005 4459). Integrà tras la cifra I da la LF dals 23 da zer. 2006 (nov numer d’assicuranza da la AVS) (AS 2007 5259; BBl 2006 501). Abolì tras la cifra I da la LF dals 18 da dec. 2020 (diever sistematic dal numer da la AVS tras las autoritads), cun effect dapi il 1. da schan. 2022 (AS 2021 758; BBl 2019 7359). SR 311.0 Versiun tenor la cifra I da la LF dals 23 da zer. 2006 (nov numer d’assicuranza da la AVS), en vigur dapi il 1. da dec. 2007 (AS 2007 5259; BBl 2006 501).Art. 88 SurpassamentsTgi che violescha l’obligaziun da dar infurmaziuns, dond sapientivamain infurmaziuns faussas ubain refusond da dar infurmaziuns,tgi che s’oppona ad ina controlla ordinada dal post cumpetent u impedescha ina tala en autra moda,tgi che n’emplenescha betg ils formulars prescrits u als emplenescha en ina moda che na correspunda betg a la vardad,...vegn chastià cun multa, nun ch’i saja ademplì in causal tenor l’artitgel 87.Versiun tenor la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1). Abolì tras la cifra I da la LF dals 18 da dec. 2020 (diever sistematic dal numer da la AVS tras las autoritads), cun effect dapi il 1. da schan. 2022 (AS 2021 758; BBl 2019 7359). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 23 da zer. 2006 (nov numer d’assicuranza da la AVS), en vigur dapi il 1. da dec. 2007 (AS 2007 5259; BBl 2006 501).Art. 89 Abolì tras la cifra I da la LF dals 18 da dec. 2020 (diever sistematic dal numer da la AVS tras las autoritads), cun effect dapi il 1. da schan. 2022 (AS 2021 758; BBl 2019 7359).Art. 90 Consegna da sentenzias e da disposiziuns da sistidaLas sentenzias sco er las disposiziuns da sistida ston vegnir consegnadas immediatamain ed integralmain a la cassa da cumpensaziun che ha atgisà l’act chastiabel. Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2011 (meglieraziun da la realisaziun), en vigur dapi il 1. da schan. 2012 (AS 2011 4745; BBl 2011 543).Art. 91 Multas disciplinaras Tgi che violescha prescripziuns disciplinaras e da controlla, senza che la violaziun saja chastiabla tenor l’artitgel 87 u 88, vegn chastià da la cassa da cumpensaziun cun ina multa disciplinara fin a 1000 francs, suenter ch’el è vegnì admonì. En cas da repetiziun entaifer 2 onns po vegnir pronunziada ina multa disciplinara fin a 5000 francs. La disposiziun da multa sto vegnir motivada.Versiun tenor la cifra I da la LF dals 30 da zer. 1972, en vigur dapi il 1. da schan. 1973 (AS 1972 2483; BBl 1971 II 1057).Versiun tenor la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1). Versiun tenor la cifra 1 da l’agiunta da la LF dals 21 da zer. 2019, en vigur dapi il 1. da schan. 2021 (AS 2020 5137; BBl 2018 1607).Otgavel chapitel Differentas disposiziunsArt. 92 Abolì tras la cifra I da la LF dals 23 da zer. 2000, cun effect dapi il 1. da schan. 2001 (AS 2000 2677; BBl 1999 4983).Art. 92aIntegrà tras la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS) (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1). Abolì tras la cifra I da la LF dals 23 da zer. 2006 (nov numer d’assicuranza da la AVS), cun effect dapi il 1. da dec. 2007 (AS 2007 5259; BBl 2006 501).Art. 93 Annunzia a l’assicuranza cunter la dischoccupaziunL’Uffizi central da cumpensaziun cumpareglia las retratgas da diarias da l’assicuranza cunter la dischoccupaziun, ch’èn vegnidas annunziadas ad el, cun las registraziuns en ils contos individuals, ch’èn vegnidas annunziadas ad el da las cassas da cumpensaziun. Sch’el constatescha en quest connex ch’ina persuna, che ha retratg ina diaria da l’assicuranza cunter la dischoccupaziun, ha realisà per la medema perioda entradas cun in’activitad da gudogn, annunzia el quai d’uffizi al post cumpetent da l’assicuranza cunter la dischoccupaziun per in scleriment supplementar. Abolì tras la cifra 7 da l’agiunta da la LF dals 6 d’oct. 2000 davart la part generala dal dretg d’assicuranza sociala (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523). Versiun tenor la cifra 6 da l’agiunta da la Lescha dals 17 da zer. 2005 davart la lavur illegala, en vigur dapi il 1. da schan. 2008 (AS 2007 359; BBl 2002 3605).Art. 93 Annunzia al Secretariat da stadi per migraziun L’Uffizi central da cumpensaziun cumpareglia periodicamain ils numers da la AVS che al vegnan transferids dal Secretariat da stadi per migraziun (SEM) per persunas dal sectur d’asil e d’esters, per las qualas ils chantuns survegnan indemnisaziuns pauschalas, cun las endataziuns en ils contos individuals che al vegnan annunziadas da las cassas da cumpensaziun. Sch’el constatescha ch’ina persuna annunziada ha realisà entradas cun in’activitad da gudogn, annunzia el quai d’uffizi al SEM per laschar controllar las indemnisaziuns pauschalas pajadas e per laschar far in rendaquint correct da la taxa speziala. La Confederaziun paja ina contribuziun pauschala per indemnisar proporziunalmain ils custs ch’èn resultads a l’Uffizi central da cumpensaziun ed a las cassas da cumpensaziun tras la cumparegliaziun da las datas, tras il transferiment da las datas e tras la tgira da las datas. Integrà tras la cifra 3 da l’agiunta da la LF dals 25 da sett. 2015, en vigur dapi il 1. d’oct. 2016 (AS 2016 3101; BBl 2014 7991).Art. 94 Abolì tras la cifra 7 da l’agiunta da la LF dals 6 d’oct. 2000 davart la part generala dal dretg d’assicuranza sociala, cun effect dapi il 1. da schan. 2003 (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523).Art. 95 Indemnisaziun e surpigliada dals custs Il Fond da cumpensaziun da la AVS indemnisescha a la Confederaziun:a. ils custs da l’Uffizi central da cumpensaziun;b. ils custs da la cassa da cumpensaziun numnada en l’artitgel 62 alinea 2 per realisar l’assicuranza per vegls e survivents; ils custs per realisar l’assicuranza facultativa vegnan indemnisads mo fin a l’import che n’è betg cuvrì tras las contribuziuns als custs d’administraziun; c. ils custs che resultan per ella tras l’adempliment da la surveglianza, tras la realisaziun da l’assicuranza per vegls e survivents e tras ina infurmaziun generala da las persunas assicuradas davart las contribuziuns e davart las prestaziuns da l’assicuranza;d. ils custs che resultan per ella tras evaluaziuns scientificas, ch’ella fa u lascha far en connex cun la realisaziun e cun la controlla da l’efficacitad da questa lescha, cun l’intent da meglierar la realisaziun da l’assicuranza; ede. ils custs che resultan per ella tras l’activitad d’execuziun e da surveglianza en connex cun la concessiun da contribuziuns tenor l’artitgel 101. En il rom da l’alinea 1 litera a indemnisescha il Fond da cumpensaziun da la AVS a l’Uffizi central da cumpensaziun ils custs che resultan cun manar e cun sviluppar vinavant il register da las prestaziuns currentas en daners, il register da las persunas assicuradas sco er il sistem d’infurmaziun tenor l’artitgel 71 alinea 4. Il Fond da cumpensaziun da la AVS surpiglia:a. ils custs per sviluppar e per manar sistems d’infurmaziun utilisabels en l’entira Svizra, uschenavant ch’els portan facilitaziuns a las cassas da cumpensaziun, a las persunas assicuradas u als patruns;b. las taxas postalas cumprovadas che resultan tras la realisaziun da l’assicuranza per vegls e survivents. Il Cussegl federal decretescha prescripziuns davart la dimensiun dals custs che vegnan surpigliads dal Fond da cumpensaziun da la AVS e fixescha l’import che dastga vegnir duvrà per l’infurmaziun generala da las persunas assicuradas.Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da zer. 2022 (modernisaziun da la surveglianza), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 688; BBl 2020 1).Art. 95a Indemnisaziun d’ulteriurs custsIl fond da cumpensaziun da la AVS indemnisescha a la Confederaziun – ultra dals custs tenor l’artitgel 95 – ils custs per sviluppar e per manar sistems d’infurmaziun che servan ad ademplir las incumbensas tenor l’agiunta II da la Cunvegna davart la libra circulaziun.Integrà tras la cifra I da la LF dals 7 d’oct. 1994 (10. revisiun da la AVS) (AS 1996 2466; BBl 1990 II 1). Versiun tenor la cifra 1 da l’agiunta da la LF dals 21 da zer. 2019, en vigur dapi il 1. da schan. 2021 (AS 2020 5137; BBl 2018 1607). SR 0.142.112.681Art. 96Abolì tras la cifra 7 da l’agiunta da la LF dals 6 d’oct. 2000 davart la part generala dal dretg d’assicuranza sociala (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523).Art. 97 Abolì tras la cifra 1 da l’agiunta da la LF dals 21 da zer. 2019, cun effect dapi il 1. da schan. 2021 (AS 2020 5137; BBl 2018 1607).Art. 98Abolì tras l’art. 18 da la LF dals 19 da mars 1965 davart las prestaziuns supplementaras tar l’assicuranza per vegls, survivents ed invaliditad, cun effect dapi il 1. da schan. 1966 (AS 1965 537; BBl 1964 II 681).Art. 99Abolì tras la cifra 13 da l’agiunta da la LF dals 16 da dec. 1994, cun effect dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1995 1227; BBl 1991 III 1).Art. 100Abolì tras la cifra II 409 da la LF dals 15 da dec. 1989 davart l’approvaziun da decrets chantunals tras la Confederaziun, cun effect dapi il 1. da favr. 1991 (AS 1991 362; BBl 1988 II 1333).Art. 101Abolì tras la cifra I 1 da la LF dals 5 d’oct. 1984, cun effect dapi il 1. da schan. 1986 (AS 1985 2002; BBl 1981 III 737).Art. 101 Contribuziuns per promover l’agid da vegliadetgna L’assicuranza po conceder ad instituziuns privatas d’utilitad publica ch’èn activas en l’entira Svizra contribuziuns als custs da persunal e d’organisaziun per exequir las suandantas incumbensas a favur da persunas attempadas:a. cussegliar, tgirar ed occupar persunas attempadas;b. dar curs che servan a mantegnair ed a meglierar las abilitads spiertalas e corporalas, a segirar l’independenza sco er a crear contacts cun ils conturns;c. surpigliar incumbensas da coordinaziun e da svilup;d. realisar furmaziuns supplementaras per il persunal d’agid. Contribuziuns vegnan concedidas sin basa da contracts da prestaziuns. Il Cussegl federal determinescha ils criteris da subvenziun e fixescha las limitas maximalas da las contribuziuns. El fixescha in urden da prioritads e po suttametter il pajament da las contribuziuns ad ulteriuras premissas u cundiziuns. L’uffizi federal cumpetent fa ils contracts da prestaziun e regla la calculaziun da las contribuziuns sco er ils detagls da las premissas per il dretg da contribuziuns. ... Uschenavant ch’i vegnan concedidas contribuziuns ad expensas en il senn da l’alinea 1 sin basa d’autras leschas federalas, na paja l’assicuranza naginas contribuziuns.Integrà tras la cifra I da la LF dals 24 da zer. 1977 (9. revisiun da la AVS), en vigur dapi il 1. da schan. 1979 (AS 1978 391; BBl 1976 III 1). Versiun tenor la cifra II 24 da la LF dals 6 d’oct. 2006 davart la nova concepziun da la gulivaziun da finanzas e da la repartiziun da las incumbensas tranter la Confederaziun ed ils chantuns (NGF), en vigur dapi il 1. da schan. 2008 (AS 2007 5779; BBl 2005 6029). Guardar er disp. trans. da questa midada a la fin da quest text. Versiun tenor la cifra II 24 da la LF dals 6 d’oct. 2006 davart la nova concepziun da la gulivaziun da finanzas e da la repartiziun da las incumbensas tranter la Confederaziun ed ils chantuns (NGF), en vigur dapi il 1. da schan. 2008 (AS 2007 5779; BBl 2005 6029). Versiun tenor la cifra II 24 da la LF dals 6 d’oct. 2006 davart la nova concepziun da la gulivaziun da finanzas e da la repartiziun da las incumbensas tranter la Confederaziun ed ils chantuns (NGF), en vigur dapi il 1. da schan. 2008 (AS 2007 5779; BBl 2005 6029). La midada tenor la LF dals 20 da zer. 2014 davart la furmaziun supplementara, en vigur dapi il 1. da schan. 2017, concerna mo il text franzos e talian (AS 2016 689; BBl 2013 3729). Versiun da la terza frasa tenor la cifra 2 da l’agiunta da la LF dals 19 da zer. 2020 (ulteriur svilup da la AI), en vigur dapi il 1. da schan. 2022 (AS 2021 705; BBl 2017 2535). Versiun tenor la cifra II 24 da la LF dals 6 d’oct. 2006 davart la nova concepziun da la gulivaziun da finanzas e da la repartiziun da las incumbensas tranter la Confederaziun ed ils chantuns (NGF), en vigur dapi il 1. da schan. 2008 (AS 2007 5779; BBl 2005 6029). Abolì tras la cifra II 24 da la LF dals 6 d’oct. 2006 davart la nova concepziun da la gulivaziun da finanzas e da la repartiziun da las incumbensas tranter la Confederaziun ed ils chantuns (NGF), cun effect dapi il 1. da schan. 2008 (AS 2007 5779; BBl 2005 6029).Art. 101 Integrà tras la cifra I da la LF dals 21 da zer. 2002 (AS 2002 3475; BBl 2002 803). Abolì tras la cifra 107 da l’agiunta da la LF dals 17 da zer. 2005 davart il TAF, cun effect dapi il 1. da schan. 2007 (AS 2006 2197 1069; BBl 2001 4202).Segunda part La finanziaziunEmprim chapitel La procuraziun dals meds finanzialsArt. 102 Princip Las prestaziuns da l’assicuranza per vegls e survivents vegnan finanziadas tras:a. las contribuziuns da las persunas assicuradas e dals patruns;b. la contribuziun da la Confederaziun;c. ils retgavs da facultad dal Fond da cumpensaziun da la AVS;d. las entradas dal regress sin terzas persunas responsablas;e. ils retgavs a favur da l’assicuranza ord l’augment da las tariffas da la taglia sin la plivalur tenor l’artitgel 130 alineas 3 e 3 Cst.;f. il retgav da la taxa sin casinos. L’indemnisaziun a persunas dependentas d’agid vegn finanziada unicamain tras la Confederaziun.Versiun tenor la cifra I da la LF dals 19 da dec. 1963, en vigur dapi il 1. da schan. 1964 (AS 1964 285; BBl 1963 II 517).Versiun tenor la cifra II lit. c da la LF dals 4 d’oct. 1968, en vigur dapi il 1. da schan. 1969 (AS 1969 111; BBl 1968 I 602). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da dec. 2021 (AVS 21), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da dec. 2021 (AVS 21), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305).Integrà tras la cifra I 1 da la LF dals 5 d’oct. 1984, en vigur dapi il 1. da schan. 1986 (AS 1985 2002; BBl 1981 III 737). Integrà tras la cifra I da la LF dals 17 da dec. 2021 (AVS 21), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305). Integrà tras la cifra I da la LF dals 17 da dec. 2021 (AVS 21), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305).Abolì tras la cifra I da la LF dals 4 d’oct. 1968 (AS 1969 111; BBl 1968 I 602). Versiun tenor la cifra II 24 da la LF dals 6 d’oct. 2006 davart la nova concepziun da la gulivaziun da finanzas e da la repartiziun da las incumbensas tranter la Confederaziun ed ils chantuns (NGF), en vigur dapi il 1. da schan. 2008 (AS 2007 5779; BBl 2005 6029).Art. 103 Contribuziun federalaLa contribuziun federala importa 20,2 pertschient da las expensas annualas da l’assicuranza; da quest import vegn deducida la contribuziun a l’indemnisaziun a persunas dependentas d’agid tenor l’artitgel 102 alinea 2. Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da dec. 2021 (AVS 21), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305).Art. 104 Finanziaziun da la contribuziun federala La contribuziun federala vegn finanziada l’emprim tras ils retgavs da las taglias sin il tubac e sin las bavrondas destilladas. La summa mancanta vegn cuvrida tras meds finanzials generals. Versiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da dec. 2021 (AVS 21), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305).Art. 105 e 106Abolì tras la cifra I 1 da la LF dals 5 d’oct. 1984, cun effect dapi il 1. da schan. 1986 (AS 1985 2002; BBl 1981 III 737).Segund chapitel Il Fond da cumpensaziun da l’assicuranza per vegls e surviventsArt. 107 Constituziun Sut la designaziun «Fond da cumpensaziun da l’assicuranza per vegls e survivents» (Fond da cumpensaziun da la AVS) vegn constituì in fond, al qual vegnan bunifitgadas tut las entradas tenor l’artitgel 102 ed il qual vegn engrevgià cun tut las prestaziuns tenor il terz chapitel da l’emprima part, cun ils pajaments supplementars tenor l’artitgel 69 alinea 2 da questa lescha sco er cun las expensas sin basa dal regress tenor ils artitgels 72–75 LPGA. La Confederaziun paja mintga mais sia contribuziun al Fond da cumpensaziun da la AVS. Il Fond da cumpensaziun da la AVS na dastga per regla betg sa sbassar sut l’import d’ina expensa annuala. SR 830.1 Versiun tenor la cifra II 4 da la LF dals 16 da zer. 2017 davart il fond da cumpensaziun, en vigur dapi il 1. da schan. 2019 (AS 2017 7563; BBl 2016 311).Versiun tenor la cifra II 24 da la LF dals 6 d’oct. 2006 davart la nova concepziun da la gulivaziun da finanzas e da la repartiziun da las incumbensas tranter la Confederaziun ed ils chantuns (NGF), en vigur dapi il 1. da schan. 2008 (AS 2007 5779; BBl 2005 6029).Integrà tras la cifra I da la LF dals 4 d’oct. 1968 (AS 1969 111; BBl 1968 I 602). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 30 da zer. 1972, en vigur dapi il 1. da schan. 1973 (AS 1972 2483; BBl 1971 II 1057).Art. 108 Abolì tras la cifra II 4 da l’agiunta da la LF dals 16 da zer. 2017 davart il fond da cumpensaziun, cun effect dapi il 1. da schan. 2019 (AS 2017 7563; BBl 2016 311).Art. 109 AdministraziunL’administraziun dal fond da cumpensaziun da la AVS sa drizza tenor la Lescha dals 16 da zercladur 2017 davart il fond da cumpensaziun. Versiun tenor la cifra II 4 da l’agiunta da la LF dals 16 da zer. 2017 davart il fond da cumpensaziun, en vigur dapi il 1. da schan. 2019 (AS 2017 7563; BBl 2016 311). SR 830.2Art. 110 Abolì tras la cifra II 4 da l’agiunta da la LF dals 16 da zer. 2017 davart il fond da cumpensaziun, cun effect dapi il 1. da schan. 2019 (AS 2017 7563; BBl 2016 311).Terz chapitel ...Art. 111Abolì tras la cifra I da la LF dals 17 da dec. 2021 (AVS 21), cun effect dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305).Art. 112Abolì tras la cifra I da la LF dals 19 da dec. 1963, cun effect dapi il 1. da schan. 1964 (AS 1964 285; BBl 1963 II 517).Quart chapitel ...Art. 113–153Abolì tras l’art. 46 lit. a da la LF dals 21 da mars 1969 davart l’imposiziun da taglia sin il tubac, cun effect dapi il 1. da schan. 1970 (AS 1969 645; BBl 1968 II 345).Terza part Relaziun cun il dretg europeic Integrà tras la cifra I 4 da la LF dals 8 d’oct. 1999 tar la Cunvegna tranter la Confederaziun svizra e la Communitad europeica cun ses stadis commembers davart la libra circulaziun da persunas, en vigur dapi il 1. da zer. 2002 (AS 2002 701; BBl 1999 6128).Art. 153a Per las persunas, per las qualas valan u valevan las prescripziuns giuridicas da la segirezza sociala da la Svizra ubain d’in u da plirs stadis commembers da l’Uniun europeica e ch’èn burgaisas da la Svizra u d’in stadi commember da l’Uniun europeica, per fugitivs u per persunas senza naziunalitad cun domicil en Svizra u en in stadi commember da l’Uniun europeica sco er per lur confamigliars e per ils survivents da questas persunas pon vegnir applitgads – areguard las prestaziuns en il champ d’applicaziun da questa lescha – ils suandants decrets en la versiun ch’è lianta per la Svizra da l’agiunta II, secziun A da la Cunvegna dals 21 da zercladur 1999 tranter la Confederaziun svizra d’ina vart e l’Uniun europeica e ses stadis commembers da l’autra vart davart la libra circulaziun da persunas (Cunvegna davart la libra circulaziun):a. Ordinaziun (CE) nr. 883/2004;b. Ordinaziun (CE) nr. 987/2009;c. Ordinaziun (CEE) nr. 1408/71;d. Ordinaziun (CEE) nr. 574/72. Per persunas, per las qualas valan u valevan las prescripziuns giuridicas da la segirezza sociala da la Svizra, da l’Islanda, dal Liechtenstein u da la Norvegia e ch’èn burgaisas da la Svizra, da l’Islanda, dal Liechtenstein u da la Norvegia u vivan sco fugitivs u sco persunas senza naziunalitad en Svizra u en il territori da l’Islanda, dal Liechtenstein u da la Norvegia, sco er per lur confamigliars e per ils survivents da questas persunas pon vegnir applitgads – areguard las prestaziuns en il champ d’applicaziun da questa lescha – ils suandants decrets en la versiun ch’è lianta per la Svizra da l’appendix 2 da l’agiunta K da la Convenziun dals 4 da schaner 1960 davart la constituziun da l’Associaziun europeica da commerzi liber (Convenziun AECL):a. Ordinaziun (CE) nr. 883/2004;b. Ordinaziun (CE) nr. 987/2009;c. Ordinaziun (CEE) nr. 1408/71;d. Ordinaziun (CEE) nr. 574/72. Il Cussegl federal adatta mintgamai ils renviaments als acts giuridics da l’Uniun europeica menziunads en ils alineas 1 e 2, sch’ina adattaziun da l’agiunta II da la Cunvegna davart la libra circulaziun e da l’appendix 2 da l’agiunta K da la Convenziun AECL è vegnida concludida. Las noziuns «stadis commembers da l’Uniun europeica», «stadis commembers da la Communitad europeica», «stadis da l’Uniun europeica» e «stadis da la Communitad europeica» en la lescha qua avant maun designeschan ils stadis, per ils quals vala la Cunvegna davart la libra circulaziun. Versiun tenor la cifra 1 dal COF dals 17 da zer. 2016 (extensiun da la Cunvegna davart la libra circulaziun sin la Republica da la Croazia), en vigur dapi il 1. da schan. 2017 (AS 2016 5233; BBl 2016 2223). Guardar er disp. trans. a la fin da quest text. SR 0.142.112.681 Ordinaziun (CE) nr. 883/2004 dal Parlament europeic e dal Cussegl dals 29 d’avr. 2004 concernent la coordinaziun dals sistems da la segirezza sociala (SR 0.831.109.268.1). Ordinaziun (CE) nr. 987/2009 dal Parlament europeic e dal Cussegl dals 16 da sett. 2009 concernent la fixaziun da las modalitads per realisar l’Ordinaziun (CE) nr. 883/2004 davart la coordinaziun dals sistems da la segirezza sociala (SR 0.831.109.268.11). Ordinaziun (CEE) nr. 1408/71 dal Cussegl dals 14 da zer. 1971 concernent l’applicaziun dals sistems da la segirezza sociala sin ils lavurants, sin las persunas cun activitad da gudogn independenta sco er sin lur famiglias che immigreschan ed emigreschan entaifer la Communitad; mintgamai en la versiun valaivla da la Cunvegna davart la libra circulaziun da persunas (AS 2004 121, 2008 4219 4273, 2009 4831) resp. da la cunvegna revedida da la AECL. Ordinaziun (CEE) nr. 574/72 dal Cussegl dals 21 da mars 1972 davart l’execuziun da l’Ordinaziun (CEE) nr. 1408/71 concernent l’applicaziun dals sistems da la segirezza sociala sin ils lavurants, sin las persunas cun activitad da gudogn independenta sco er sin lur famiglias che immigreschan ed emigreschan entaifer la Communitad; mintgamai en la versiun valaivla da la Cunvegna davart la libra circulaziun da persunas (AS 2005 3909, 2008 4273, 2009 621 4845) resp. da la cunvegna revedida da la AECL. SR 0.632.31Quarta part Diever sistematic dal numer da la AVS ordaifer la AVS Integrà tras la cifra I da la LF dals 18 da dec. 2020 (diever sistematic dal numer da la AVS tras las autoritads), en vigur dapi il 1. da schan. 2022 (AS 2021 758; BBl 2019 7359).Art. 153b DefiniziunIl diever dal numer da la AVS tenor l’artitgel 50c vala sco sistematic, sche l’entir numer, ina part da tal u ina furma modifitgada da tal vegn collià cun datas persunalas che vegnan rimnadas en furma structurada.Art. 153c Parts autorisadas Mo las suandantas autoritads, organisaziuns e persunas èn autorisadas da duvrar sistematicamain il numer da la AVS:a. uschenavant ch’el vegn duvrà per ademplir lur incumbensas legalas:1. ils departaments federals e la Chanzlia federala,2. las unitads decentralisadas da l’administraziun federala,3. las unitads da las administraziuns chantunalas e communalas,4. las organisaziuns e las persunas da dretg public u privat che n’appartegnan betg a las administraziuns tenor las cifras 1–3 e che adempleschan incumbensas administrativas sin basa dal dretg federal, chantunal u communal u sin basa d’in contract, uschenavant ch’il dretg applitgabel prevesa il diever sistematic dal numer da la AVS,5. las instituziuns da furmaziun;b. las interpresas d’assicuranza privatas en ils cas tenor l’artitgel 47a da la Lescha dals 2 d’avrigl 1908 davart il contract d’assicuranza;c. ils organs che han l’incumbensa da far las controllas previsas en in contract collectiv da lavur cun vigur lianta. Ellas na dastgan betg duvrar sistematicamain il numer da la AVS en il secturs, nua ch’il dretg applitgabel excluda quai expressivamain. SR 221.229.1Art. 153d Mesiras tecnicas ed organisatoricasLas autoritads, organisaziuns e persunas ch’èn autorisadas da duvrar sistematicamain il numer da la AVS dastgan duvrar quest numer mo, sch’ellas han prendì las suandantas mesiras tecnicas ed organisatoricas:a. limitar l’access a las bancas da datas che cuntegnan il numer da la AVS, a las persunas che dovran il numer da la AVS per ademplir lur incumbensas, e restrenscher correspundentamain ils dretgs da leger e da scriver en las bancas da datas electronicas;b. designar ina persuna ch’è responsabla per il diever sistematic dal numer da la AVS;c. procurar che las persunas cun dretg d’access vegnian instruidas – en il rom da scolaziuns e da furmaziuns supplementaras – davart il fatg ch’il numer da la AVS dastga vegnir duvrà mo per ademplir lur incumbensas e communitgà mo confurm a las prescripziuns legalas;d. prender mesiras che correspundan a la situaziun da ristga ed al stadi da la tecnica per garantir la segirezza da las infurmaziuns e la protecziun da datas; en spezial procurar che las unitads da datas, che cuntegnan il numer da la AVS e che vegnan transmessas sur ina rait publica, vegnian codadas confurm al stadi da la tecnica;e. fixar, co ch’igl è da proceder en cas d’in access abusiv a las bancas da datas u en cas d’in diever abusiv da talas. Guardar er disp. fin. da la midada dals 18 da dec. 2020 a la fin da quest text.Art. 153e Analisa da las ristgas Las suandantas unitads fan periodicamain in’analisa da las ristgas che resguarda en spezial la ristga d’ina colliaziun inadmissibla da bancas da datas:a. ils departaments federals e la Chanzlia federala per las bancas da datas ch’els mainan sezs sco er per las bancas da datas che vegnan manadas da las autoritads, organisaziuns e persunas tenor l’artitgel 153c alinea 1 litera a cifras 2 e 4, da las instituziuns da furmaziun en lur champ da cumpetenza e da las interpresas d’assicuranza privatas tenor l’artitgel 153c alinea 1 litera b;b. ils chantuns per las bancas da datas che vegnan manadas da las unitads da l’administraziun chantunala e communala sco er da las organisaziuns e persunas tenor l’artitgel 153c alinea 1 litera a cifras 4 e 5, uschenavant ch’il dretg chantunal u communal applitgabel prevesa il diever sistematic dal numer da la AVS. En vista a l’analisa da las ristgas mainan questas unitads ina glista da las bancas da datas, en las qualas il numer da la AVS vegn duvrà sistematicamain.Art. 153f Obligaziuns da cooperaziunLas autoritads, organisaziuns e persunas che dovran sistematicamain il numer da la AVS ston gidar l’Uffizi central da cumpensaziun ad ademplir sias incumbensas. Ellas han en spezial las suandantas obligaziuns da cooperaziun:a. infurmar l’Uffizi central da cumpensaziun davart il diever sistematic dal numer da la AVS;b. permetter a l’Uffizi central da cumpensaziun da far controllas, al metter a disposiziun las datas necessarias per verifitgar il numer da la AVS ed al dar las infurmaziuns necessarias en quest reguard;c. curreger ils numers da la AVS tenor las ordinaziuns da l’Uffizi central da cumpensaziun.Art. 153g Communicaziun dal numer da la AVS en il rom da l’execuziun dal dretg chantunal u communalLas autoritads, organisaziuns e persunas che dovran sistematicamain il numer da la AVS en il rom da l’execuziun dal dretg chantunal u communal dastgan communitgar il numer da la AVS, sche nagins interess da la persuna pertutgada ch’èn evidentamain degns da vegnir protegids na s’opponan a quai e sche:a. la communicaziun è necessaria per ademplir lur incumbensas, en spezial per verifitgar il numer da la AVS;b. la communicaziun è indispensabla per il retschavider per ademplir sias incumbensas legalas; uc. la communicaziun è vegnida approvada en il cas singul tras la persuna pertutgada.Art. 153h TaxasIl Cussegl federal po prevair taxas per ils servetschs che l’Uffizi central da cumpensaziun furnescha en connex cun il diever sistematic dal numer da la AVS ordaifer la AVS.Art. 153i Disposiziuns penalas da la quarta part Tgi che dovra sistematicamain il numer da la AVS senza l’autorisaziun respectiva tenor l’artitgel 153c alinea 1, vegn chastià cun in chasti pecuniar. Tgi che dovra sistematicamain il numer da la AVS senza prender las mesiras tecnicas ed organisatoricas tenor l’artitgel 153d, vegn chastià cun ina multa. L’artitgel 79 LPGA è applitgabel. SR 830.1Tschintgavla part Disposiziuns finalas Oriundamain terza part resp. quarta part.Art. 154 Entrada en vigur ed execuziun Questa lescha entra en vigur il 1. da schaner 1948. Il Cussegl federal è autorisà, cur che la lescha è publitgada en la Collecziun uffiziala da las leschas federalas, da metter en vigur singulas disposiziuns da natira organisatorica gia avant il 1. da schaner 1948. Il Cussegl federal vegn incumbensà cun l’execuziun e decretescha las ordinaziuns necessarias per quest intent. Ils art. 9, al. 4, 17, 50, 51, al. 4, 53–58, 61–69, 71–73, 75, 77, al. 1, ultima frasa, 80, al. 1, 82, 85, 91, 93, 94, 96, 97, 100, 101 e 109 èn entrads en vigur il 1. d’avust 1947 (COCF dals 28 da fan. 1947; AS 63 895).Art. 155Integrà tras la cifra I 1 da la LF dals 5 d’oct. 1984 (AS 1985 2002; BBl 1981 III 737). Abolì tras la cifra II 39 da la LF dals 20 da mars 2008 davart la rectificaziun formala dal dretg federal, cun effect dapi il 1. d’avust 2008 (AS 2008 3437; BBl 2007 6121).Disposiziuns finalas da la midada dals 28 da zercladur 1974AS 1974 1589. Abolì tras la cifra II 39 da la LF dals 20 da mars 2008 davart la rectificaziun formala dal dretg federal, cun effect dapi il 1. d’avust 2008 (AS 2008 3437; BBl 2007 6121).Disposiziuns finalas da la midada dals 24 da zercladur 1977(9. revisiun da la AVS)AS 1978 391 III 1; BBl 1976 III 1a.  Emprima adattaziun da las rentas tras il Cussegl federalQuesta adattaziun ha gì lieu per il 1. da schan. 1980 (art. 2 da l’O dals 17 da sett. 1979 davart l’entrada en vigur cumpletta da la 9. revisiun da la AVS – AS 1979 1365). L’emprima adattaziun da las rentas ha lieu suenter che l’index naziunal dals pretschs da consum ha cuntanschì il stadi da 175,5 puncts. Per quest mument vegn fixà l’index da las rentas tenor l’artitgel 33 alinea 2 LAVS sin 100 puncts, medemamain sias cumponentas index dals pretschs ed index dals salaris. L’import minimal da la renta da vegliadetgna simpla cumplaina tenor l’artitgel 34 alinea 2 LAVS sto alura vegnir fixà sin 550 francs per il proxim termin pussaivel. Fin a quel mument fixescha il Cussegl federal mintga onn il factur da revalitaziun tenor l’artitgel 30 alinea 4 sin basa dal stadi da l’index da 167,5. Il pli baud per il medem mument po el er adattar correspundentamain las limitas d’entradas tenor l’artitgel 42 alinea 1 LAVS e tenor l’artitgel 2 alinea 1 da la Lescha federala dals 19 da mars 1965 davart las prestaziuns supplementaras tar l’assicuranza per vegls, survivents ed invaliditad (LPS) sco er la scala degressiva tenor ils artitgels 6 ed 8 LAVS.Questa adattaziun ha gì lieu per il 1. da schan. 1980 (art. 2 da l’O dals 17 da sett. 1979 davart l’entrada en vigur cumpletta da la 9. revisiun da la AVS – AS 1979 1365).[AS 1965 537; 1971 32; 1972 2483 cifra III; 1974 1589; 1978 391 cifra II 2; 1985 2017; 1986 699; 1996 2466 agiunta cifra 4; 1997 2952; 2000 2687; 2002 685 cifra I 5, 701 cifra I 6, 3371 agiunta cifra 9, 3453; 2003 3837 agiunta cifra 4; 2006 979 art. 2 cifra 8; 2007 5259 cifra IV. AS 2007 6055 art. 35]. Guardar oz: LF dals 6 d’oct. 2006 (SR 831.30).b.–d.  ... Abolì tras la cifra II 39 da la LF dals 20 da mars 2008 davart la rectificaziun formala dal dretg federal, cun effect dapi il 1. d’avust 2008 (AS 2008 3437; BBl 2007 6121).e. Applicaziun dal regress sin terzas persunas responsablas Versiun tenor la cifra 7 da l’agiunta da la LF dals 6 d’oct. 2000 davart la part generala dal dretg d’assicuranza sociala, en vigur dapi il 1. da schan. 2003 (AS 2002 3371; BBl 1991 II 185 910, 1994 V 921, 1999 4523).Ils artitgels 72–75 LPGA valan per cas, en ils quals l’eveniment che motivescha la cumpensaziun è capità suenter l’entrada en vigur da questas disposiziuns. SR 830.1f.  Applicaziun dal nov artitgel 30 alineas 2 e 2 LAVSL’artitgel 30 alineas 2 e 2 LAVS vala per las rentas che resultan da nov suenter sia entrada en vigur. Per las rentas che curran quel mument valan vinavant las disposiziuns vertentas, er sch’il gener da la renta sa mida. SR 831.10g. ... Abolì tras la cifra II 39 da la LF dals 20 da mars 2008 davart la rectificaziun formala dal dretg federal, cun effect dapi il 1. d’avust 2008 (AS 2008 3437; BBl 2007 6121).Disposiziuns finalas da la midada dals 20 da mars 1981AS 1982 1676 agiunta cifra 2. Abolì tras la cifra II 39 da la LF dals 20 da mars 2008 davart la rectificaziun formala dal dretg federal, cun effect dapi il 1. d’avust 2008 (AS 2008 3437; BBl 2007 6121).Disposiziun finala da la midada dals 7 d’october 1983AS 1984 100. Abolì tras la cifra II 39 da la LF dals 20 da mars 2008 davart la rectificaziun formala dal dretg federal, cun effect dapi il 1. d’avust 2008 (AS 2008 3437; BBl 2007 6121).Disposiziuns finalas da la midada dals 7 d’october 1994(10. revisiun da la AVS)AS 1996 2466 cifra II 1; BBl 1990 II 1a.  Subordinaziun sut l’obligaziun da s’assicurar Per persunas ch’èn assicuradas tenor l’artitgel 1 alinea 1 litera c da fin ussa, vala vinavant il dretg vegl. Ma ellas pon declerar ch’ellas vulan vegnir tractadas tenor il dretg nov. En cas d’ina midada dal patrun, vala il dretg nov. Las persunas tenor l’artitgel 1 alinea 3 ch’èn stadas assicuradas durant main che 3 onns, pon – en enclegientscha cun il patrun – sa participar a l’assicuranza entaifer 1 onn dapi l’entrada en vigur da questa midada da lescha.b. ... Abolì tras la cifra II 39 da la LF dals 20 da mars 2008 davart la rectificaziun formala dal dretg federal, cun effect dapi il 1. d’avust 2008 (AS 2008 3437; BBl 2007 6121).c.  Introducziun dal nov sistem da rentas Las novas disposiziuns valan per tut las rentas ch’ins po far valair suenter ils 31 da december 1996. Ellas valan er per rentas da vegliadetgna simplas currentas da persunas, da las qualas il conjugal ha il dretg sin ina renta da vegliadetgna suenter ils 31 da december 1996 u da las qualas la lètg vegn separada suenter quest termin. Per calcular las rentas da vegliadetgna da persunas vaivas e divorziadas ch’èn naschidas avant il 1. da schaner 1953, vegn resguardada ina bunificaziun transitorica, sche n’han betg pudì vegnir attribuidas ad ellas bunificaziuns d’educaziun u da tgira durant almain 16 onns. La bunificaziun transitorica correspunda a l’import da la mesa bunificaziun d’educaziun. Ella vegn graduada sco suonda:AnnadaBunificaziun transitorica en l’import da la mesa bunificaziun d’educaziun per1945 e pli vegl16 onns194614 onns194712 onns194810 onns1949  8 onns1950  6 onns1951  4 onns1952  2 onnsLa bunificaziun transitorica dastga dentant vegnir attribuida maximalmain per il medem dumber dad onns che quels che vegnan resguardads per determinar la scala da la renta da la persuna che ha il dretg da survegnir ina renta. Per calcular la renta da vegliadetgna da persunas divorziadas vegn applitgà l’artitgel 29 alinea 3 er, sche la lètg è vegnida separada avant il 1. da schaner 1997. Las rentas da vegliadetgna currentas per conjugals vegnan remplazzadas 4 onns suenter l’entrada en vigur da questa midada da lescha cun rentas da vegliadetgna tenor il dretg nov tenor il suandants princips:a. La scala da la renta vertenta vegn mantegnida.b. A mintga conjugal vegn attribuida la mesadad da las entradas medias annualas vertentas ch’èn stadas decisivas per la renta per conjugals.c. A mintga conjugal vegn attribuida ina bunificaziun transitorica tenor l’alinea 3. Sch’i resulta da quai ina renta pli auta per ils conjugals, po la dunna pretender a partir dal 1. da schaner 1997 che la renta per conjugals da ses um vegnia remplazzada cun duas rentas simplas tenor ils princips da l’alinea 5 e che sia renta vegnia determinada sin fundament da la scala da la renta che correspunda a sia atgna durada da contribuziun. Las rentas da vegliadetgna simplas currentas a persunas vaivas e las rentas a persunas divorziadas, ch’èn vegnidas determinadas resguardond las entradas da l’um e da la dunna, vegnan remplazzadas cun rentas da vegliadetgna tenor il dretg nov 4 onns suenter l’entrada en vigur da questa midada da lescha tenor ils suandants princips:a. La scala da la renta vertenta vegn mantegnida.b. Las entradas medias annualas ch’èn stadas decisivas per la renta vertenta vegnan smesadas.c. A las persunas che han il dretg da la renta vegn attribuida ina bunificaziun transitorica tenor l’alinea 3.d. Las persunas vaivas survegnan in supplement tenor l’artitgel 35. L’artitgel 31 vala er per rentas da vegliadetgna a persunas vaivas e divorziadas ch’èn vegnidas determinadas tenor il dretg vegl, sche quai chaschuna rentas pli autas. El è applitgabel tenor il senn per rentas che han stuì vegnir determinadas da nov tenor il dretg vegl pervia d’in divorzi u pervia d’ina remaridaglia. Las rentas pli autas vegnan dentant pajadas mo sin dumonda ed a partir da l’entrada en vigur da questa midada da lescha. Las persunas divorziadas, da las qualas la renta da vegliadetgna simpla vertenta è vegnida determinada exclusivamain sin basa da lur atgnas entradas e senza resguardar las bunificaziuns d’educaziun, survegnan ina bunificaziun transitorica tenor l’alinea 3 4 onns suenter l’entrada en vigur da questa midada da lescha. Las novas entradas decisivas na dastgan betg chaschunar prestaziuns pli bassas. Il Cussegl federal decretescha prescripziuns da calculaziun en chaussa.d.  Auzament da la vegliadetgna da renta da las dunnas ed introducziun da la retratga anticipada da la renta La vegliadetgna da renta da la dunna vegn auzada sin 63 onns 4 onns suenter l’entrada en vigur da la dieschavla revisiun da la AVS e sin 64 onns 8 onns suenter l’entrada en vigur. La retratga anticipada da la renta vegn introducida:a. il mument da l’entrada en vigur da la dieschavla revisiun da la AVS, per ils umens, suenter avair cumplenì il 64. onn da vegliadetgna;b. 4 onns suenter l’entrada en vigur da la dieschavla revisiun da la AVS, per ils umens, suenter avair cumplenì il 63. onn da vegliadetgna e per las dunnas, suenter avair cumplenì il 62. onn da vegliadetgna. Las rentas da las dunnas che fan diever da la retratga anticipada da la renta tranter il 1. da schaner 2001 ed ils 31 da december 2009, vegnan scursanidas per la mesadad da la tariffa da reducziun tenor l’artitgel 40 alinea 3.e.  Aboliziun da la renta supplementara per la conjugala en la AVS La vegliadetgna minimala che la conjugala sto avair per survegnir la renta supplementara tenor l’artitgel 22 alinea 1 vertent, vegn adattada sco suonda: Per mintga onn chalendar passà suenter l’entrada en vigur dal nov artitgel 22 alinea 1, vegn augmentada l’anteriura limita da vegliadetgna da 55 onns per 1 onn. Sch’in assicurader che retira anticipadamain sia renta da vegliadetgna ha il dretg da survegnir ina renta supplementara per sia conjugala, sto vegnir reducida la renta supplementara tenor l’artitgel 40 alinea 3.f.  Novas disposiziuns davart la renta per vaivas ed introducziun da la renta per vaivs Il dretg d’ina renta per vaivas per las dunnas divorziadas che han cumplenì lur 45. onn da vegliadetgna il 1. da schaner 1997, sa drizza tenor las disposiziuns vertentas, nun ch’i na resultia nagin dretg tenor il nov artitgel 24a. Sch’i resulta in dretg da prestaziun da las novas disposiziuns, vegnan applitgads ils artitgels 23–24a sco er 33 er per cas assicurads ch’èn capitads avant il 1. da schaner 1997. Ma las prestaziuns vegnan pajadas mo sin dumonda ed il pli baud a partir dal mument da l’entrada en vigur.g.  Ulteriura valaivladad dal dretg vertent L’artitgel 2 dal Conclus federal dals 19 da zercladur 1992 concernent la meglieraziun da las prestaziuns da la AVS e da la AI sco er lur finanziaziun vala er suenter ils 31 da december 1995 per rentas, da las qualas il dretg è resultà avant il 1. da schaner 1997. L’artitgel 2 vala tenor il senn er per persunas assicuradas nubilas. L’artitgel 29 alinea 2 da fin ussa vala per ils onns da contribuziun avant il 1. da schaner 1997 er sche la renta vegn determinada suenter l’entrada en vigur da la dieschavla revisiun da la AVS. Ils patruns che han pajà ora – sin basa da l’artitgel 51 alinea 2 – il 1. da schaner 1997 sezs las rentas a lur lavurants u als survivents da quels, pon pajar er vinavant las rentas sut las medemas premissas sco fin ussa.[AS 1992 1982; 1995 510, 872, 3517 cifra I 5]h.  Prestaziuns a burgais da stadis senza cunvegnas davart las assicuranzas socialas cun la SvizraL’artitgel 18 alinea 2 vala er per cas assicurads ch’èn capitads avant il 1. da schaner 1997, sche las contribuziuns da la AVS n’èn betg vegnidas restituidas. Ma in dretg da rentas ordinarias resulta il pli baud il mument da l’entrada en vigur. L’artitgel 18 alinea 3 po vegnir applitgà per persunas, a las qualas n’èn anc vegnidas restituidas naginas contribuziuns da la AVS e da las qualas il dretg da restituziun n’è anc betg surannà.Disposiziuns finalas da la midada dals 19 da mars 1999 AS 1999 2374 cifra I 9, 2385 al. 2 cifra 2 lit. d; BBl 1999 4 Il conclus federal dals 4 d’october 1985 davart la contribuziun da la Confederaziun e dals chantuns a la finanziaziun da l’assicuranza per vegls e survivents vegn abolì. ... [AS 1985 2006; 1996 3441] Abolì tras la cifra I 12 da la LF dals 19 da dec. 2003 davart il program da distgargia 2003, cun effect dapi il 1. da schan. 2005 (AS 2004 1633; BBl 2003 5615).Disposiziuns finalas da la midada dals 23 da zercladur 2000 AS 2000 2677; BBl 1999 4983 Ils burgais svizzers che vivan en in pajais da la Communitad europeica e che appartegnan – il mument da l’entrada en vigur da questa lescha – a l’assicuranza facultativa, pon restar assicurads vinavant durant maximalmain 6 onns consecutivs a partir dal mument da l’entrada en vigur da questa lescha. Quellas persunas che han gia cumplenì 50 onns il mument che questa lescha entra en vigur, pon restar assicuradas vinavant, fin ch’ellas cuntanschan la vegliadetgna ordinaria da renta. Ils burgais svizzers che vivan en in pajais ordaifer la Communitad europeica e che appartegnan – il mument da l’entrada en vigur da questa lescha – a l’assicuranza facultativa, pon restar assicurads uschè ditg ch’els adempleschan las cundiziuns d’assicuranza. Prestaziuns d’assistenza currentas per burgais svizzers a l’exteriur vegnan pajadas en la medema dimensiun er suenter l’entrada en vigur da questa lescha, e quai uschè ditg ch’els adempleschan en quest reguard las premissas concernent las entradas. En vigur dapi il 1. d’avr. 2001 (AS 2000 2677). En vigur dapi il 1. d’avr. 2001 (AS 2000 2677).Disposiziuns finalas da la midada dals 14 da december 2001 AS 2002 685; BBl 2001 4963 Las persunas che vivan en Islanda, en il Liechtenstein u en Norvegia e che appartegnan – il mument da l’entrada en vigur da la Lescha federala concernent las disposiziuns davart la libra circulaziun da persunas en la Cunvegna dals 21 da zercladur 2001 per midar la Convenziun per la fundaziun da l’Associaziun europeica da commerzi liber – a l’assicuranza facultativa, pon restar assicuradas vinavant durant maximalmain 6 onns consecutivs a partir dal mument da l’entrada en vigur da la midada dals 14 da december 2001. Persunas che han gia cumplenì 50 onns il mument che questa midada entra en vigur, pon restar assicuradas vinavant, fin ch’ellas cuntanschan la vegliadetgna ordinaria da renta. Prestaziuns d’assistenza currentas per burgais svizzers en Islanda, en il Liechtenstein u en Norvegia vegnan pajadas en la medema dimensiun er suenter l’entrada en vigur da la midada dals 14 da december 2001, e quai uschè ditg ch’els adempleschan en quest reguard las premissas concernent las entradas. SR 0.632.31 En vigur dapi il 1. da zer. 2002 (AS 2002 685).Disposiziun finala da la midada dals 19 da december 2003 AS 2004 1633. Abolì tras la cifra II 39 da la LF dals 20 da mars 2008 davart la rectificaziun formala dal dretg federal, cun effect dapi il 1. d’avust 2008 (AS 2008 3437; BBl 2007 6121).Disposiziuns finalas da la midada dals 17 da december 2004 AS 2006 979; BBl 2004 5891 6565 Persunas che vivan en la Republica Tscheca, en Estonia, en Cipra, en Lettonia, en Lituania, en Ungaria, a Malta, en Pologna, en Slovenia u en la Republica Slovaca e che appartegnan – il mument da l’entrada en vigur dal protocol dals 26 d’october 2004 concernent l’extensiun da la Cunvegna davart la libra circulaziun da persunas sin ils novs stadis commembers da la CE – a l’assicuranza facultativa, pon restar assicuradas vinavant durant maximalmain 6 onns consecutivs a partir da l’entrada en vigur da quest protocol. Persunas che han gia cumplenì 50 onns il mument che questa midada entra en vigur, pon restar assicuradas vinavant, fin ch’ellas cuntanschan la vegliadetgna da referenza. Prestaziuns d’assistenza currentas per burgais svizzers en la Republica Tscheca, en Estonia, en Cipra, en Lettonia, en Lituania, en Ungaria, a Malta, en Pologna, en Slovenia ed en la Republica Slovaca vegnan pajadas en la medema dimensiun er suenter l’entrada en vigur dal protocol dals 26 d’october 2004 concernent l’extensiun da la Cunvegna davart la libra circulaziun da persunas sin ils novs stadis commembers da la CE, e quai uschè ditg ch’ils retschaviders adempleschan en quest reguard las premissas concernent las entradas. AS 2006 995 Expressiun tenor la cifra I da la LF dals 17 da dec. 2021 (AVS 21), en vigur dapi il 1. da schan. 2024 (AS 2023 92; BBl 2019 6305). Questa midada è vegnida fatga en las disposiziuns numnadas en la AS.Disposiziuns finalas da la midada dals 23 da zercladur 2006 AS 2007 5259; BBl 2006 501 A tut las persunas, a las qualas èn attribuids numers d’assicuranza tenor il dretg vegl il mument da l’entrada en vigur da questa midada, vegn attribuì in nov numer d’assicuranza.Il Cussegl federal regla ils cas, en ils quals po vegnir attribuì in numer d’assicuranza tenor il dretg vegl suenter l’entrada en vigur da questa midada. Ils servetschs e las instituziuns che n’adempleschan betg las premissas per duvrar sistematicamain il numer d’assicuranza tenor il dretg nov, dastgan duvrar anc durant 5 onns il numer d’assicuranza tenor il dretg vegl.Disposiziun transitorica da la midada dals 6 d’october 2006 AS 2007 5779; BBl 2005 6029 Fin a l’entrada en vigur d’ina regulaziun chantunala per finanziar la tgira ed assistenza a chasa determineschan ils chantuns – sin basa dals salaris da l’onn precedent e sin basa da la procentuala ch’è decisiva per l’autezza da las contribuziuns da l’onn chalendar – la summa da las subvenziuns che vegnan pajadas ad instituziuns privatas d’utilitad publica (instituziuns responsablas per la spitex) che han survegnì subvenziuns da la AVS tenor l’artitgel 101 dal dretg vegl. Els ston far quai avant l’entrada en vigur da la Lescha federala dals 6 d’october 2006 davart il relasch e la midada da decrets tar la nova concepziun da la gulivaziun da finanzas e da la repartiziun da las incumbensas tranter la Confederaziun ed ils chantuns (NGF). Ultra da quai ston els pajar 30 francs per mintga di da dimora en in center da di ed 1 franc per mintga past che vegn repartì. ... AS 2007 5779 Abolì tras la cifra I 4 da la LF dals 22 da zer. 2007 davart la midada a la nova concepziun da la gulivaziun da finanzas e da la repartiziun da las incumbensas tranter la Confederaziun ed ils chantuns (NGF), cun effect dapi il 1. da schan. 2008 (AS 2007 5953; BBl 2007 645).Disposiziuns transitoricas da la midada dals 13 da zercladur 2008 AS 2009 2411; BBl 2008 2135 Persunas che vivan en Bulgaria u en Rumenia e che appartegnan – il mument da l’entrada en vigur dal protocol dals 27 da matg 2008 concernent l’extensiun da la cunvegna dals 21 da zercladur 1999 davart la libra circulaziun da persunas sin ils novs stadis commembers da la CE Bulgaria e Rumenia – a l’assicuranza facultativa, pon restar assicuradas vinavant durant maximalmain 6 onns consecutivs a partir da l’entrada en vigur da quest protocol. Persunas che han gia cumplenì 50 onns il mument che questa midada entra en vigur, pon restar assicuradas vinavant fin ch’ellas cuntanschan la vegliadetgna da referenza. Prestaziuns d’assistenza currentas per burgais svizzers en Bulgaria ed en Rumenia vegnan pajadas en la medema dimensiun er suenter l’entrada en vigur dal protocol dals 27 da matg 2008 concernent l’extensiun da la cunvegna davart la libra circulaziun da persunas sin ils novs stadis commembers da la CE Bulgaria e Rumenia, e quai uschè ditg ch’ils retschaviders adempleschan en quest reguard las premissas concernent las entradas. SR 0.142.112.681.1Disposiziun transitorica da la midada dals 17 da zercladur 2011 AS 2011 4745; BBl 2011 543Scuntrada da deducziuns admessas tenor il dretg fiscalL’artitgel 9 alinea 4 vala per tut las entradas or d’activitad da gudogn independenta, ch’èn vegnidas annunziadas da las autoritads fiscalas suenter l’entrada en vigur da questa midada.Disposiziuns transitoricas tar la midada dals 17 da zercladur 2016 AS 2016 5233; BBl 2016 2223 Persunas che vivan en Croazia e che appartegnan – il mument da l’entrada en vigur dal protocol dals 4 da mars 2016 tar la Cunvegna dals 21 da zercladur 1999 tranter la Confederaziun svizra d’ina vart e la Communitad europeica e ses stadis commembers da l’autra vart davart la libra circulaziun da persunas – a l’assicuranza facultativa, pon restar assicuradas vinavant durant maximalmain 6 onns consecutivs a partir da l’entrada en vigur da quest protocol en vista a l’admissiun da la Republica da la Croazia sco part contractanta pervia da sia participaziun a l’Uniun europeica. Persunas che han gia cumplenì 50 onns il mument che questa midada entra en vigur, pon restar assicuradas vinavant fin ch’ellas cuntanschan la vegliadetgna da referenza. Prestaziuns d’assistenza currentas per burgais svizzers en Croazia vegnan pajadas en la medema dimensiun er suenter l’entrada en vigur da quest protocol, e quai uschè ditg ch’ils retschaviders adempleschan en quest reguard las premissas concernent las entradas. AS 2016 5251 SR 0.142.112.681Disposiziuns finalas da la midada dals 18 da december 2020 AS 2021 758; BBl 2019 7359Ils posts e las instituziuns che dovran il numer da la AVS tenor il dretg vertent, ston avair prendì las mesiras tecnicas ed organisatoricas tenor l’artitgel 153d entaifer 1 onn suenter l’entrada en vigur da la midada dals 18 da december 2020.Disposiziuns transitoricas da la midada dals 17 da december 2021 (AVS 21) AS 2023 92; BBl 2019 6305a. Vegliadetgna da referenza da las dunnas La vegliadetgna da referenza importa: a. 64 onns per dunnas fin e cun l’annada 1960;b. 64 onns e 3 mais per dunnas da l’annada 1961;c. 64 onns e 6 mais per dunnas da l’annada 1962;d. 64 onns e 9 mais per dunnas da l’annada 1963;e. 65 onns per dunnas a partir da l’annada 1964.b. Resguard da las contribuziuns pajadas suenter la cumplenida da la vegliadetgna da referenzaLas persunas che n’han anc betg cumplenì 70 onns il mument da l’entrada en vigur da la midada dals 17 da december 2021 e che han pajà contribuziuns suenter ch’ellas avevan cumplenì 65 onns, pon dumandar che lur renta vegnia calculada da nov tenor l’artitgel 29 alineas 3 e 4.c. Tariffas da reducziun per dunnas en cas d’ina retratga anticipada da la renta da vegliadetgnaDurant la perioda da la retratga anticipada da las rentas da vegliadetgna da las dunnas vala vinavant il dretg vertent, sche la retratga anticipada cuntinuescha il mument da l’entrada en vigur da l’artitgel 40c. Uschespert che la persuna assicurada cuntanscha la vegliadetgna da referenza, vegn sia renta da vegliadetgna calculada da nov tenor l’artitgel 29, resguardond las tariffas da reducziun da l’artitgel 40c.d. Vegliadetgna per la retratga anticipada L’onn da l’entrada en vigur da la midada dals 17 da december 2021 pon las dunnas retrair anticipadamain la renta da vegliadetgna a partir dal 62. onn da vegliadetgna cumplenì.e. Adattaziun da las tariffas d’augmentaziun e da reducziunIl Cussegl federal fixescha las tariffas d’augmentaziun tenor l’artitgel 39 alinea 3 e las tariffas da reducziun tenor l’artitgel 40a alineas 1 e 3 il pli baud per il 1. da schaner 2027. En vigur dal 1. da schan. 2025 fin ils 31 da dec. 2032.Disposiziuns finalas da la midada dals 17 da zercladur 2022 (modernisaziun da la surveglianza) AS 2023 688; BBl 2020 1 Entaifer 5 onns suenter l’entrada en vigur da la midada dals 17 da zercladur 2022 fan ils chantuns las adattaziuns organisatoricas che resultan per els tras l’artitgel 61. Entaifer 2 onns suenter l’entrada en vigur da questa midada prendan las cassas da cumpensaziun las mesiras necessarias che resultan per ellas tras l’artitgel 66.AgiuntaTariffa dals dazis sin il tubacAbolì tras l’art. 46 lit. a da la LF dals 21 da mars 1969 davart l’imposiziun da taglia sin il tubac, cun effect dapi il 1. da schan. 1970 (AS 1969 645; BBl 1968 II 345).