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Baumgartner Stephan (1946)

Baumgartner Stephan
Hinterbergstrasse 15
CH-8044 Zürich
Schweiz
Tel. +41 (0)44 251 54 57
Fax +41 (0)44 251 54 57
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Internet: www.hinterberg.ch

Biographie
Stephan Baumgartner wurde in Zürich geboren. Als Sechsjähriger erhielt er den ersten Geigenunterricht. Mit zehn Jahren begann er Schulhefte voll zu komponieren, ohne Taktstriche zu setzen. Mit siebzehn Jahren hörte er das Fagottkonzert von Mozart und wollte Fagottist werden. Es dauerte zwei Jahre bis er in das Konservatorium Zürich aufgenommen wurde.
1967 schickte ihn sein Lehrer Rudolf Leuzinger nach Prag zu Prof Jaroslav Rezác und Prof. Karel Pivonka. Auch Prof Ladislav Cerny wurde prägend. Böhmen übte eine starke Wirkung auf Stephan Baumgartner aus. Er begann sich mit der Kultur und den Künstlern des Landes auseinanderzusetzen. Prag wurde für ihn zu einer kulturellen Wahlheimat. 1972 hatte er die Akademie der Musischen Künste mit dem Solistendiplom für Fagott absolviert und studierte ein Jahr bei Prof Karel Janecek Komposition.
1973-75 besuchte er die Musikhochschule in Freiburg/Br, hörte auch eine kurze Zeit bei Klaus Huber. Nach dem Studium war er vier Jahre lang nicht imstande zu komponieren. Die Improvisation half ihm, eine eigene musikalische Sprache zu finden. Für Stephan Baumgartner ist die mitteleuropäische Tradition in Form einer erweiterten Tonalität keineswegs erschöpft. Seine Musik ist von der Intuition getragen und macht die menschliche Empfindung in allen ihren Formen sichtbar. 1979 eröffnete er in Zürich die Galerie am Hinterberg, aus dem Bedürfnis, Musik, bildende Kunst, Literatur, Künstler und Publikum einander näher zu bringen. Die Galerie wurde ohne öffentliche Hilfe zu einer festen und beliebten Institution in Zürich. Über 2500 Veranstaltungen mit vorwiegend jungen Künstlern und 750 Uraufführungen fanden dort schon statt.
Stephan Baumgartner lebt als freischaffender Musiker in Zürich. In zahlreichen Tourneen im In- und Ausland tritt er als Kammermusiker und Solofagottist auf. Besonderen Wert legt er auf die Interpretation zeitgenössischer Kompositionen, die ihm oft gewidmet werden. Erwähnenswert sind auch seine Meditationskonzerte in grossen Kirchen wie dem Kloster Einsiedeln, dem Dom von Mosta (Malta) u.a. 1999 erhielt Stephan Baumgartner den Ehrenpreis der Stadt Zürich für sein unermüdliches Engagement.
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