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Die Anzahl der im Raum Zürich von Fluglärm geplagten Menschen hat letztes Jahr zugenommen. Rund 46'300 Personen litten unter Lärm, das sind 8,3% mehr als im 2006.
Der am Dienstag veröffentliche Zürcher Fluglärm-Index (ZFI) liegt somit nur noch 700 Personen unter dem Höchstwert von 47'000 Lärmgeplagten.
Im November 2007 hatte das Zürcher Stimmvolk den ZFI gutgeheissen, an Stelle einer drastischen Beschränkung der Flugbewegungen: Steigt die Zahl jener, die sich betroffen fühlen, über 47'000, muss der Regierungsrat Massnahmen treffen.
Besonders zugenommen hat die Anzahl der in der Nacht Betroffenen. 15'600 Personen fühlten sich 2007 regelmässig im Schlaf gestört (+23,9%). Die Anzahl der tagsüber gestört fühlenden Personen wuchs um 500 (+1,8%).
Dass die Zahlen derart zunahmen, liegt nicht nur an den vermehrten Flugbewegungen, sondern auch am Bevölkerungswachstum in der Flughafenregion, das mit 2,2% deutlich über den kantonalen Durchschnitt liegt.
Die Bevölkerung zieht also vermehrt in die Flughafenregion, obschon sie dort ein Lärmproblem erwartet. Eine Lösung sieht die Regierung im technologischen Fortschritt bei den Flugzeugen und bei den Rahmenbedingungen für den Flughafen (Nachflugsperre).