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Diese Woche berichteten verschiedene Medien, dass ein islamischer Extremist in einem Gefängnis in Basel auf seine Ausschaffung wartet: Der 24-jährige A.J., wegen seines Pharmazie-Stuidiums auch der «Apotheker» genannt. Nun kommt aus, dass A.J. während seiner Gymnasialzeit zweien Lehrerinnen den Handschlag verweigert hat. Dies bestätigt das Basler Erziehungsdepartement gegenüber der «Neuen Zürcher Zeitung».
Der 24-Jährige, der 1999 aus dem Irak in die Schweiz gekommen ist, ging am Basler Kirschgarten-Gymnasium zur Schule und machte dort die Matura. An seinen mündlichen Maturaprüfungen vor drei Jahren hat er gemäss Erziehungsdepartement zweimal den Handschlag verweigert. Die Beweggründe seien unklar gewesen, da der Schüler nicht durch radikale Aktionen aufgefallen sei. Weil sich die Vorfälle am Ende der Schulzeit ereignet haben, wurden sie nicht weiterverfolgt.
Rückblickend liegt die Vermutung nahe, dass A.J. den Handschlag aus religiösen Gründen verweigert hat. Auch, da er enge Kontakte zur Basler König-Faysal-Moschee pflegte, wo der Vater der beiden Jungen aus Therwil, die ihrer Lehrerin nicht die Hand schütteln wollen. (rey)Publiziert am 23.09.2016 | Aktualisiert am 23.09.2016