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Gesellschaftliche, ökologische und technologische Veränderungen akzentuieren sich in dichten Räumen. Dadurch werden Städte und Metropolitanregionen bei der Bewältigung komplexer politischer Probleme wichtige und innovative politische Akteure. Die Politik von Städte ist von globaler Bedeutung, weil innovative und progressive Lösungsansätze in Reaktion auf ökologischen Veränderungen, die wirtschaftlichen Globalisierung, Migrationsbewegungen, Verteilungsfragen, technologischen Wandel oder auf die begrenzte Verfügbarkeit von Flächen in dichten Räumen entwickelt werden. Dies bedeutet auch, dass die aktuelle politische Konfrontationen zwischen öffentlichem und privatem Eigentum und Land, zwischen Partizipation und Ausgrenzung, Reichtum und Armut, neuen Technologien und bestehenden wirtschaftlichen, sozialen und politischen Strukturen mehrheitlich in Städten ausgefochten werden. Städte und ihre Politik sind daher wesentliche Untersuchungsobjekte, wenn wir aktuelle globale Transformationen verstehen wollen.
In diesem breit angelegten Forschungsprojekt untersuchen wir Stadtpolitik aus einer empirischen und einer konzeptionellen Perspektive. Konzeptionell untersuchen wir, was es bedeutet, Politik und den politischen Prozess auf der städtischen Ebene im Vergleich z.B. zur nationalen Ebene zu untersuchen. Empirisch untersuchen wir die Städtepolitik als Reaktion auf die globalen ökologischen, ökonomischen und demographischen Veränderungen. Zu diesen städtischen Massnahmen gehören die städtische Umweltpolitik und CO2-Reduktionsmassnahmen, die wirtschaftliche Entwicklung und die Standortförderungspolitik von Städten unterschiedlicher Grössen sowie die städtische Politik zur Unterstützung und zum Schutz von irregulärer Migrantinnen und Migranten (sogenannte Sanctuary Cities).