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Mandala - Der Mittelpunkt und seine Kreise.
Vom 23. bis 28. August wurde im RomeroHaus öffentlich ein Mandala gestreut. Interessierte können Mönch Lama Wangdü aus Lo Manthang (Nepal) bei seiner Arbeit zuschauen. Täglich von 9 bis 12 und von 15 bis 18 Uhr.
„Ein Mandala ist ein „streng symmetrisches, auf die Mitte konzentriertes, zumeist in vier gleich grosse Sektoren geteiltes Diagramm, aufgebaut auf konzentrischen Kreisen und Quadraten, deren Mitte mit dem Mittelpunkt des Kreises zusammenfällt.“ (Zitat aus M. Brauen „Das Mandala“)
Sand-Mandalas haben im tibetischen Buddhismus eine uralte Tradition. Sie werden auf streng rituelle Weise hergestellt und dienen zur Meditation, bzw. als Hilfe auf dem Weg zur Erleuchtung. Sie werden immer als Palast dargestellt, dessen Tore in die 4 Himmelsrichtungen gehen. Im Zentrum hält sich die transzendente Gottheit auf. Das Mandala will also dreidimensional verstanden werden.
Bei Sand-Mandalas werden die Motive aus feinem, mit Farben vermischtem Sand gestreut. Sie symbolisieren unter anderem die Vergänglichkeit alles Lebens und die Loslösung von der materiellen Welt, denn nach Fertigstellung eines Sand-Mandalas wird es wieder zusammen gewischt und in einen Fluss gestreut – also der Erde wiedergegeben.
Vgl. Fotoreportage