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Das unter dem Namen "Murmansk Initiative RF" bekannte Projekt wurde 1994 aufgegleist. Sein Ziel ist, die Jahreskapazität der bestehenden Anlage der russischen Flotte von 1200 auf 5000 Kubikmeter flüssige Abfälle zu bringen. Die Abfälle stammen aus dem Betrieb wie auch aus der Stilllegung russischer Eisbrecher und Unterseeboote mit Nuklearantrieb. In der Anlage werden sie eingedickt, mit Beton verfestigt und für die Langzeitlagerung in Betonbehälter verpackt. Zusammen mit einer ähnlichen Einheit in Wladiwostok bietet die nachgerüstete und erweiterte Konditionierungsanlage in Murmansk genügend Kapazität, damit Russland künftig keine flüssigen radioaktiven Abfälle aus Schiffen und Unterseebooten mehr ins Meer einzuleiten braucht.
Quelle
P.B. nach NucNet, 20. Juni 2001