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Könnten die Chinesen im November in den Vereinigten Staaten wählen würden sie ganz sicher ihr Kreuzchen für Joe Biden machen.
Joe Biden hat sich in der Vergangenheit häufig als Freund Chinas gezeigt und seine Unterstützung des Reichs der Mitte ist lang und anhaltend. Als es in den 90er jahren darum ging ob China in die Welthandelsorganisation aufgenommen werden sollte, war es Biden der als ranghöchster Demokrat im Ausschuss für Aussenbeziehungen des Senats China zur Mitgliedschaft verhalf. Biden war auch derjenige der Bedenken anderer Senatoren über Menschrechte oder Arbeitsbedingungen intensiv zerstreute. Im Februar 2012 lobte Biden China mit freundlichen Worten als einen «neuen Partner», der bei der Bewältigung «globaler Herausforderungen» helfen würde, und sagte, die Amerikaner «begrüssen diesen Wettbewerb», was für Peking Wasser auf die Mühlen bedeutete.
China sagt Danke
Schon im Dezember 2013 landete Joe Biden mit seinem Sohn Hunter an Bord der Air Force Two in Peking. Weniger als zwei Wochen später wurde Hunters Firma, Rosemont Seneca, Partner in einer neuen Investmentfirma, die von der staatlichen Bank of China mit einer Milliarde Dollar unterstützt wurde. Die Partner tauften die neue Firma Bohai Harvest RST (BHR). Im Jahr 2017, wenige Monate nach dem Ausscheiden seines Vaters aus dem Amt des Vizepräsidenten, investierte er einen beträchtlichen Teil seines eigenen Geldes in das Unternehmen.
Peking kann sich darauf verlassen, dass Joe Biden immer auf Chinas Seite steht und der strategische und wirtschaftliche Wettberwerb zwischen den beiden Nationen, wird das nächste Jahrhundert bestimmen. Das geht aber nur mit Joe Biden und nicht mit Präsident Trump, weil der dazu beitrug, einen neuen nationalen Konsens über China zu bilden, bei dem es ihm um Menschrechte, Arbeitsbedingungen, Chinas wachsendes Interesse an Taiwan und auch um die Demokratiebewegung in Hong Kong geht. Ganz klar, dass Peking auf der Seite Bidens steht, was sich auch in der finanziellen Unterstützung Chinas für linke Medien in den Vereinigten Staaten zeigt.
China sponsert Bidens linke Medien
Aus neuen Dokumenten, die beim amerikanischen Justizministerium eingereicht wurden, geht hervor, dass die kommunistische Zeitung China Daily seit November 2016 über 4,6 Millionen Dollar an die Post und fast 6 Millionen Dollar an das Wall Street Journal gezahlt hat. Bedingung war, dass die Anzeigen wie Nachrichtenberichte aussehen sollten.