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Sportliche Betätigungen oder alltägliche Bewegung stärken den Beckenboden und beugen einer Harnkontinenz vor, das ist bekannt. Es gibt aber auch Sportarten, die sich eher negativ auf die Beckenbodenmuskulatur auswirken.
In einer Studie untersuchten Physiotherapeuten die Aktivität des Beckenbodens von Reiterinnen. Sie stellten fest, dass beim Reiten die aktive Kontraktion des Beckenbodens beim Reiten etwa bei bis zu 60% liegt – das heisst die Muskelkraft wird gestärkt.
In einer anderen Studie untersuchten dieselben Forscher die Wirkung des Fahrradfahrens auf die Beckenbodenmuskulatur. Mittels einer Analsonde konnten sie die Aktivität der Beckenbodenmuskulatur messen. Auch beim Fahrradfahren erreicht die Beckenbodenmuskulatur eine Kontraktion um bis zu 60%, stellten die Forscher fest. Bereits eine geringe Aktivität auf dem Fahrrad aktivierte die entsprechenden Muskeln.
Zu den wirkungsvollsten Geräteübungen für ein effektives Beckenbodenmuskulaturtraining zählen die Forscher die „Leg-Press“ (Gewicht drücken mit den Beinen). Auch sehr effektiv seien Crunchübungen (Training der Bauchmuskeln ohne Beteiligung der der Rückenmuskulatur). Hier muss allerdings ein zu hoher Bauchinnendruck vermieden werden.
Zu den Leistungssportarten, die sich eher ungünstig auf die Beckenbodenmuskulatur auswirken (hohe Gefahr von Inkontinenz) zählen die Forscher Tennis, Volleyball und Trampolinspringen sowie Turnübungen, mit hohen Hüpf-und Bremsfrequenzen.
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