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Ein Skeletonfahrer stürzt sich mit bis zu 140 km/h Kopf voran, auf dem Bauch liegend, den Eiskanal hinunter.
Geschichte
Der Skeletonsport hat seinen Ursprung in meiner Heimat, dem wunderschönen Engadin. Genauer in St. Moritz, wo ein paar verrückte Engländer sich bäuchlings auf einen Schlitten legten und in hohem Tempo den Hang hinab brausten. Die ganze Veranstaltung fand auf der damaligen Hauptstrasse zwischen St. Moritz und Celerina statt und war somit auch mit grossen Risiken verbunden. 1884 wurde dann die erste Skeleton Bahn gebaut - der heutige Cresta Run war geboren. Heutzutage sind die beiden Arten des Skeletonsports, der Cresta Skeleton und der Bobbahn Skeleton, klar auseinander zu halten. Skeleton wurde, vom IOC 1926 zur olympischen Sportart erklärt. Die ersten – und für längere Zeit letzten – olympischen Skeleton-Wettkämpfe konnten die Fahrer bei den Spielen 1928 in St. Moritz feiern. Erst 20 Jahre später wurde Skeleton wiederum an seiner Geburtsstätte, St. Moritz, erneut ins Programm der Olympischen Spiele 1948 aufgenommen, jedoch erneut nicht beibehalten. Es dauerte diesmal noch länger, bis die rasante Sportart wieder zu olympischen Ehren gelangte. Nach 54 Jahren Pause ist Skeleton seit den Olympischen Winterspielen 2002 in Salt Lake City wieder Bestandteil der olympischen Wettbewerbe.
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