Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03300.jsonl.gz/2302

Abduljalil Kutaib und seine Frau Salwa Mohamad Ali fanden vor zwei Jahren in Jaramana, einer Vorstadt von Damaskus, Zuflucht. Die ständigen Repressalien der Islamisten hatten sie zur Flucht aus Deir-ez-Zor gezwungen. Nach dem Tod ihrer Tochter, deren Leben durch einen Schuss aus dem Hinterhalt ein jähes Ende fand, verliessen sie ihre Stadt von heute auf morgen. Ihr jetziges Zuhause ist eine Wohnung ohne Fenster, feucht und im Winter eisig kalt. Hier leben sie jetzt mit ihren vier Grosskindern, die zwischen drei und neun Jahren alt sind. Zwei Kinder stammen von ihrer getöteten Tochter, die zwei weiteren Enkel vertraute ihnen ihre zweite Tochter an, die ihren krebskranken Mann pflegt.
Als ehemaliger Staatsangestellter bezieht der Grossvater eine Rente von 30'000 syrischen Pfund (60 Franken). Doch allein die Miete verschlingt 80 Franken monatlich. Die Grosseltern sind krank und auch die Kinder leider immer häufiger an Atemwegserkrankungen. Überleben können sie nur dank der Solidarität der Nachbarinnen und Nachbarn und der Hilfe von Caritas und anderen Organisationen.
Bild oben: Die Grosseltern und ihre vier Grosskinder Yamen, Taim, Aya und Mohamed. (c) Alexandra Wey/Caritas Schweiz
Bild rechts: Der jüngste Bub ist krank. Die Kinder sind in der feuchten und im Wetter eiskalten Wohnung ständig am Husten. (c) Alexandra Wey/Caritas Schweiz
Text: Fabrice Boulé, Verantwortlicher Kommunikation Suisse Romande bei Caritas Schweiz