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Profil
Basels drittältester Laienchor, soeben 100-jährig geworden, präsentiert sich heute als jung gebliebener moderner Konzertchor mit rund hundert Sängerinnen und Sängern aus der ganzen Region. Sein musikalisches Engagement gilt einem sorgfältig gepflegten traditionellen Oratorien-Repertoire mit Johann Sebastian Bach als Schwerpunkt, dem bekannte und auch weniger bekannte Chormusik des 17. bis 20. Jahrhunderts sowie Uraufführungen zeitgenössischer Schweizer Komponisten gegenübergestellt werden.
Seit 1986 steht der Chor unter der erfolgreichen künstlerischen Leitung von Joachim Krause. Seine kompetente und kontinuierliche Aufbauarbeit zeigt sich u.a. darin, dass der Chor trotz seiner Grösse sehr agil wirkt und immer wieder durch grosse Intonationssicherheit, deutliche Artikulation und rhythmische Klarheit auffällt.
Eigene Konzerte
Unter Mitwirkung renommierter Basler Orchester und international bekannter Solisten führt der Chor jährlich mindestens zwei Konzerte auf, die jeweils in der Basler Martinskirche oder im Stadtcasino stattfinden. Dass diesen Konzerten regelmässig ein hohes musikalisches und künstlerisches Niveau attestiert wird, spricht für die gründliche Auseinandersetzung mit den erarbeiteten Werken und deren Interpretation, die Qualität der Probenarbeit und die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Orchestern und Solisten.
Konzerte mit dem Gemischten Chor Zürich
In Zusammenarbeit mit dem Gemischten Chor Zürich – seit 1996 ebenfalls unter der Leitung von Joachim Krause – realisierte der Basler Bach-Chor verschiedene grosse Projekte wie das War Requiem von Benjamin Britten, das Requiem von Antonín Dvořák und das Buch mit sieben Siegeln von Franz Schmidt. Anfang Januar 2013 gelangte als Gemeinschaftsproduktion des Capriccio Barockorchesters und der beiden Chöre die Neunte Symphonie von Ludwig van Beethoven zur Aufführung.
Kompositionsaufträge des Basler Bach-Chors
Der Basler Bach-Chor hat verschiedentlich Kompositionsaufträge an zeitgenössische Schweizer Komponisten vergeben und deren Werke anschliessend uraufgeführt: An Jost Meier für dessen dramatische Kantate Vom Ende der Zeit, an Matthias Heep für Ergänzungen zu Bachs fragmentarischer Markus-Passion, an Paul Suits für jüngst und einst, an Martin Derungs für …eingeschlossen… und zum 100-Jahr-Jubiläum an Andrea Lorenzo Scartazzini für Viaggiatori.