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Negatives Denken:
Immer wiederkehrende negative Gedanken («Ich bin eine Zumutung für meine Familie, ich habe keine Zukunft» etc.) drängen sich auf (Grübeln). Die eigene, einseitige Wahrnehmung und Bewertung der Dinge wird zur Realität, man sieht vieles schwarz - viel schwärzer als es in Wirklichkeit ist. Gedanken oder Absichten betreend Selbsttötung (Suizid) treten auf.
Psychomotorische Symptome: Bewegung und Haltung sind gehemmt, verlangsamt, die Mimik fehlt, die Gestik wirkt lustlos, schmerzbetont. Andere Depressive wiederum leiden unter einer stark quälenden inneren Angetriebenheit mit einem ziellosen Bewegungs- und Beschäftigungs drang.
Körperliches Befinden:
Eine gesteigerte Selbstbeobachtung führt oft zu übertrieben anmutenden Befürchtungen krank zu sein. Dies kann zu einer weiteren Isolation der Betroffenen beitragen. Stehen körperliche Symptome ganz im Vordergrund, spricht man von einer maskierten Depression (wenn die Seele schweigt, schreit der Körper). Zu den Symptomen gehören Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, sexuelle Lustlosigkeit, Verdauungsstörungen, Druck auf der Brust, Kopfschmerzen, Schwindel etc.