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Ausserirdisch
Feuerstein als Treibstoff?
Zwischen Aachen (D) und Maastricht (NL) liegt Rijckholt. 1910 entdeckten Mönche des Dominikanerklosters von Rijckholt Schächte im Boden, die mit Kalkschutt aufgefüllt waren. Die Brüder vermuteten einen versteckten Schatz und begannen zu buddeln. Ausser Feuersteinen fanden sie nichts. 1966 nahm sich die Holländische geologische Gesellschaft der Sache an. Bis heute wurden knapp 5000 Schächte lokalisiert. Es liess sich errechnen, dass in der Steinzeit rund 41 500 Kubikmeter Feuersteinknollen gefördert wurden. Das würde 153 Millionen Äxten aus Feuerstein entsprechen. Wer organisierte vor über 5000 Jahren den Stollenbau? Mit welchen Werkzeugen wurde gegraben? Wie funktionierte der Vertrieb von Millionen von Feuersteinknollen, die ja irgendwohin geliefert werden mussten? Wer benötigte Unmengen von dem Material?
Seltsam. In mehreren altindischen Texten wird von den «Vimanas» berichtet, das waren die Fluggeräte der Götter. Angetrieben wurden diese Vehikel durch ein Treibstoffgemisch aus verschiedenen Zutaten, von denen sich einige bis heute nicht übersetzen lassen. Mehrere Komponenten sind uns allerdings vertraut, darunter Quecksilber und Pulver aus geriebenen Feuersteinen.