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In einer am 27. September eingereichten Motion fordert sie, dass die Pflanzenschutzmittelverordnung so zu ändern sei, dass keine Pestizide mehr zugelassen würden, für die eine höhere Konzentration eines Metaboliten als 0,1 Mikrogramm pro Liter im Sickerwasser vorhergesagt werde.
Ausgenommen sollten Stoffe sein, die auch in der Natur vorkommen würden. Es gebe viele weitere Metaboliten von Pflanzenschutzmitteln, die heute von der Zulassungsbehörde als nicht relevant eingestuft seien und die in Konzentrationen von mehr als 0,1 pg/l im Grundwasser auftreten könnten oder bereits dementsprechend im Grundwasser gefunden worden seien, so Moser.
«Auch darunter können sich solche befinden, die in Zukunft aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse ebenfalls von nicht relevant auf relevant umgestuft werden müssen.» Um eine Wiederholung des Falls «Chlorothalonil-Sulfonsäure» zu verhindern, müsse die Zulassungsbehörde «nur» die gleichen Kriterien für alle Metaboliten anwenden.