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Im Jahre 1993 kamen die Hintergründe einer Affäre ans Licht, die lange geheim gehalten wurde: Die «Camillagate»-Tapes erschienen. In der Telefonunterhaltung war damals unter anderem zu hören, wie Prinz Charles, 67, zu Camilla, 69, sagt: «Ich wäre gerne dein Tampon.» Die Veröffentlichung dieser Affäre wurde Teil des Scheidungskriegs, den Diana und der Royal fortan durch die Medien austrugen. Im Jahr 1996 endete die Ehe. Im Anschluss konnte Prinz Charles dem Wunsch seines Herzens folgen und nahm im Jahr 2005 Camilla zur Frau.
Nun kommen weitere Details dieser verwinkelten Geschichte ans Tageslicht. Wie die «Daily Mail» berichtet, soll Prinz Charles der Schwester von Camilla, Annabel Elliot, rund 1.8 Millionen Franken zukommen lassen haben.
Die Rolle der Annabel Elliot
Die heute 67-Jährige spielte in der Liebesbeziehung des Paares eine wichtige Rolle. Im Haus von Annabel Elliot sollen sich Charles und Camilla über Jahre hinweg heimlich getroffen haben. Als Prinz Charles die Scheidung von Diana einreichte und die Paparazzi Camillas Heim belagerten, war es Annabel, die ihre Schwester in ihrem Auto in Sicherheit brachte. Sogar als Diana Camilla konfrontierte, stand die Innenarchitektin an ihrer Seite. Dieser Zwist fand in deren Londoner Zuhause an Annabels 40. Geburtstag statt.
Und Prinz Charles ist ein schlauer Fuchs: Das Geld sollte Elliot nicht grundlos erhalten. Der Prinz von Wales organisierte der Innenarchitektin diverse Aufträge, die sie für ihn erledigen konnte. Vielleicht könnte man den finanziellen Zustupf auch als eine Art «Dankeschön» bezeichnen.
Das Projekt, für das Annabel heute arbeitet, ist das «The Duchess of Cornwall Inn» in Poundbury, der Modellstadt von Charles. Die Gestaltung der Räumlichkeiten soll der des Ritz Hotels in London ähneln. Für Charles und Camilla ein spezieller Ort, denn an Annabels 50. Geburtstag zeigten sie sich dort zum ersten Mal gemeinsam in der Öffentlichkeit.