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In Erinnerung an den Beginn des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren sind am Montagabend in Grossbritannien für eine Stunde die Lichter ausgegangen. Grossbritannien erinnerte mit der Aktion an ein Zitat des damaligen Aussenministers Edward Grey.
Dieser hatte am Vorabend des Kriegs erklärt: «In ganz Europa gehen die Lichter aus; wir werden es nicht mehr erleben, dass sie wieder leuchten werden».
In Häusern, Geschäften, öffentlichen Gebäuden und bei zahlreichen Sehenswürdigkeiten wurde von 22 Uhr (23 Uhr MESZ) an die Beleuchtung abgeschaltet und durch einzelne Kerzen ersetzt. Auf den Stufen vor dem Dienstsitz von Premier David Cameron in der Downing Street Nummer 10 brannte ein Windlicht.
Deutschland hatte am 1. August 1914 Russland den Krieg erklärt und zwei Tage später Frankreich. Nach dem deutschen Einmarsch in Belgien erklärte Grossbritannien am 4. August um 23 Uhr Deutschland den Krieg. Damit begann der erste weltweite bewaffnete Konflikt.
Von 1914 bis 1918 beteiligten sich mehr als 70 Staaten und damalige Kolonialgebiete an dem Krieg, unter ihnen auch die USA und Japan. Insgesamt wurden fast 70 Millionen Soldaten mobilisiert und mehr als 16 Millionen Menschen getötet. (kad/sda/afp)