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Teilnehmer
Sergey Kuznetsov
- Sergey Kuznetsov
- Russische Föderation
- Alter:
- männlich
- Profilaufrufe: 1735
- Concours (Platzierung): 2003 (2.)
- Über mich:
«Die Teilnahme am Concours Géza Anda war für mich im eigentlichen Sinn eine unschätzbare Bereicherung - künstlerisch wie auch ganz generell. Einzigartig ist auch die Betreuung der Preisträger danach. Das hat mir enorm geholfen und mir viele neue Möglichkeiten eröffnet. Durch die vielen Konzertauftritte hat sich mein Spiel qualitativ stark verbessert. Ich freue mich sehr, dass ich als Folge des Preises künstlerisch an die Géza Anda-Stiftung gebunden bin. Ich konnte spüren, dass die auf die Kunst ausgerichteten Zielsetzungen der Géza Anda-Stiftung von den Konzertveranstaltern erkannt und geschätzt werden.»
Sergey Kuznetsov wurde am 18. Juli 1978 in Moskau geboren. Im Alter von 6 Jahren erhielt der aus einer Musikerfamilie stammende Sergey ersten Klavierunterricht bei Valentina Aristova an der Moskauer Gnessin-Spezialschule fur Musik. Ab 1996 studierte er bei Prof. Mikhail Voskressensky am Konservatorium von Moskau, wo er 2001 seine Ausbildung mit Auszeichnung abschloss. Seit 2001 absolviert er ein Nachdiplomstudium bei Prof. Oleg Maisenberg an der Universitat fur Musik und Darstellende Kunst in Wien und bei Prof. Mikhail Voskressensky in Moskau.
Er gewann Preise bei verschiedenen internationalen Klavierwettbewerben; 1999 erhielt er den 1. Preis beim A.M.A.-Wettbewerb in Kalabrien, 2000 gehorte er zu den Preistragern beim Alicia de Larrocha-Concours in Andorra. Im Sommer 2003 sprach ihm die Jury des 9. Concours Geza Anda in Zurich den 2. Preis zu. Mit der Interpretation von Prokofievs Klavierkonzert Nr. 3 in Begleitung des Tonhalle-Orchesters Zurich unter Theodor Guschlbauer verstand er das Zurcher Tonhalle-Auditorium so zu begeistern, dass es ihm den Geza Anda-Publikumspreis vergab.
Er trat und tritt in Rezitalen erfolgreich in Russland, Spanien, England, Frankreich, Italien, Deutschland, Osterreich, Japan, Holland und in der Schweiz auf. Er konzertierte verschiedentlich mit dem Moskauer Tschaikowsky Symphonie- Orchester. Ausserdem spielte er mit dem Orchester Musikkollegium Winterthur unter Janos Furst, dem Ysaye- und dem Schostakovitsch- Streichquartett. Zahlreiche Einladungen erhielt er u.a. vom St. Petersburg Philharmonic Orchestra unter Vsevolod Polonsky, dem Berliner Sinfonie-Orchester fur ein dreifach gefuhrtes Konzert unter der Leitung von Walter Weller im Konzerthaus Berlin, vom Munchner Kammerorchester im Herkulessaal Munchen, dem Orchestre Philharmonique de Luxembourg im Centre des Arts Pluriels in Ettelbruck, dem Orchester von Moldavien unter Volker Schmidt-Gertenbach, den Festival Strings Lucerne und von internationalen Musik-festivals in Japan (Kyoto), Österreich (Lockenhaus) Zypern, Italien (Meran), Russland (Arkhipova), Tschechien (Cesky Krumlov) und der Schweiz (Lucerne Festival).
2002 hat Kuznetsov eine CD bei "Classical Records" mit Werken von Brahms, Liszt und Skrjabin eingespielt. Radio-Aufnahmen entstanden mit ihm beim Schweizer Radio DRS2 und RSR Espace 2, beim NDR Hannover und beim Russischen Rundfunk Orpheus.
Künstlerische Bewertung durch die Jury 2003
Mit dem aus Moskau kommenden Sergey Kuznetsov stellte sich in Zurich ein entscheidend fortentwickelter Musiker vor, der sich technisch vollig stabilisiert und mu-sikalisch auf einer glucklichen Woge des Suchens und des Findens zu bewegen schien. Kuznet-sovs packende, im rechten Mo-ment rauschende, in den lyrischen Passagen umsichtige, kantable Wiedergabe der h-Moll-Sonate von Chopin (op. 58), sein farbiges, be-dachtes, aber auch unwirsches Schumann-Spiel (¡ìAufschwung¡í op. 12!), seine Souveranitat und sein Charakterisierungswille im Verlauf der Chopin-Etuden bestatigten literarische Hintergrundkenntnisse, den Willen zu eigenen, nicht nur Motivbezogenen Definitionen und . man denke an das im Finale brillant gegebene Prokofiev-Konzert op. 26! . auch betrachtliches kommunikatives Vermogen, namlich eine Zuhorerschaft zu begeistern, ohne dabei mit sozusagen gezinkten Karten zu spielen.
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