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Geschichte
Die FSD agiert seit über 25 Jahren im Dienste der Minenbekämpfung.
Irak: 2018. Kinder beobachten eine Einsatzmaschine der FSD bei der Arbeit.
Historischer Überblick
Seit ihrem ersten Projekt in Bosnien und Herzegowina hat sich die FSD in rund 30 Ländern weiterentwickelt, immer mit dem gleichen Ziel, humanitäre Hilfe dort zu leisten, wo sie am dringendsten benötigt wird.
2019
FSD-Teams beginnen mit dem Bau und der Instandhaltung von Operationszentren, die für den langfristigen Einsatz von Friedenstruppen in der Zentralafrikanischen Republik im Auftrag der Europäischen Kommission vorgesehen sind.
2018
Die FSD beginnt mit dem Einsatz ihres ersten rein weiblichen Entminungsteam im Irak. Zudem veröffentlicht die FSD ihren ersten konsolidierten Abschluss, mitsamt der Association FSD France.
2015
Mit Unterstützung des US-Aussenministeriums nimmt die FSD ihr Minenräumprogramm im Irak wieder auf. In der Zentralafrikanischen Republik initiiert die FSD ein Projekt zur Reform des Sicherheitssektors, rehabilitiert Einsatzzentralen der Regierungsarmee (FACA) und führt zahlreiche Seminare zur Risikoaufklärung durch.
2014
Mit Unterstützung der kanadischen Regierung startet die FSD ein neues Minenräumprogramm in der Ukraine. Ausserdem etabliert die FSD ihr erstes Sicherheitssektor-Programm in der Zentralafrikanischen Republik und erhält ihre erste ISO 9001-Zertifizierung.
2013
Die FSD analysiert die Fähigkeiten der malischen Armee im Bereich der physischen Sicherheit und des Lagerbestandsmanagements. Zudem wurden Schulungen für den Umgang mit Munition und auch für das Management von Munitionsdepots durchgeführt.
2012
Die FSD startet ein neues Programm zur Unterstützung der armenischen Minenräumungsbehörden. Ausserdem endet der gross angelegte Einsatz in Sri Lanka, an dem zeitweise mehr als tausend Minenräumerinnen und Minenräumer beteiligt waren.
2011
Die FSD beginnt mit der Begutachtung von Minen in Kirgisistan und entsendet ihre ersten Teams für Mineneinsätze in das vom Krieg gezeichnete Libyen sowie in den neu gegründeten Südsudan.
2010
Die FSD sammelt erste Erfahrungen mit dem Einsatz von Drohnen. In Tadschikistan werden Umweltprojekte gestartet, die die Radioaktivität im Umfeld ehemaliger Uranproduktionsstätten eindämmen sollen. Zudem beginnt die FSD in Myanmar mit dem Aufbau von Infrastruktur für Binnenflüchtlinge.
2008
Die FSD-Handelstochter Crosstech SA wird beauftragt, mit einem Team von rund 40 philippinischen und internationalen Experten den Austausch von potenziell gefährlichen Batterien zahlreicher Telekom-Türme in Malaysia durchzuführen.
2007
Beginn der Minenräumung in Angola. Die FSD wird von der angolanischen Regierung beauftragt, die Kapazitäten und Expertise zur Minenräumung landesweit mit einem Team internationaler Fachleute zu bewerten.
2006
FSD initiiert ein Programm zur Ausbildung von mosambikischen Minenräumbehörden. Zudem wird das FSD-Unterstützungsbüro in Manila eingerichtet, das Buchhaltung, Einkauf und administrative Funktionen für die FSD weltweit übernimmt.
2005
FSD-Teams in Sri Lanka stellen ihre Arbeit für mehrere Monate ein, um sich auf die Hilfe für die Überlebenden des Tsunamis zu konzentrieren. Zudem gründet die FSD in Frankreich die Association franco-suisse de déminage und ruft den FSD Risk Fund ins Leben.
2004
Die FSD erhält als eine der ersten NGOs in der französischsprachigen Schweiz, eine ZEWO-Zertifizierung, welche Spendenwürdigkeit bescheinigt. Minenräumaktionen in Burundi und in Laos werden gestartet.
2003
Die FSD führt einen Minenräumeinsatz zur Unterstützung des Welternährungsprogramms (WFP) im Irak durch. Dieser Einsatz endete nachdem der Sitz des WFP in Bagdad bombadiert wurde. Die FSD startet zudem Minenbekämpfungsprogramme im Sudan und in der Demokratischen Republik Kongo.
2002
Beginn der gross angelegten Minenräumaktion in Sri Lanka. Erste Unterzeichnung eines Abkommens mit der tadschikischen Regierung, welches den Einsatz von FSD-Entminungsteams ins Leben ruft.
2001
Die FSD unterzeichnet eine Bereitschaftsvereinbarung mit dem Welternährungsprogramm und entsendet Expertenteams zur Unterstützung an verschiedene Standorte in Afghanistan. Beginn des FSD-Entminungsprogramms im Libanon.
2000
Die FSD beginnt mit der Entsendung seiner ersten Risikoaufklärungs- und Analysesteams nach Pakistan. Start des ersten grossen Entminungsprogramms der FSD an der albanischen Grenze zum Kosovo mit Schweizer Finanzierung.
1999
Einsatz von Teams zur Aufklärung über Minenrisiken und zur Unterstützung des Roten Kreuzes im Kosovo.
1998
Beginn des ersten Minenbekämpfungsprojekts in Bosnien-Herzegowina zur Räumung eines Teils des olympischen Dorfes Dobrinja von Landminen. Ausserdem beginnt die Räumung von Landminen in der Nähe einer Schule in Kroatien.
1997
Michel Diot macht einen ersten Aufruf im Schweizer Radio, kosovarische Flüchtlinge als Minenräumer auszubilden, bevor diese in ihr Land zurückgeschickt werden, da der Kosovo unter einer massiven Präsenz von Landminen leidet. Dies führt zur Gründung der Fédération Suisse de déminage mit Michel Diot, Henri Leu und Hansjörg Eberle als Mitbegründer.
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