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„Bewerber müssen sich ans Vergabeverfahren halten“, sagt Ständerat Hans Hess, wenn es um den Kauf eines neuen Kampfflugzeuges geht. Der Schweizer liebt ein geordnetes Verfahren auch dann, wenn die Welt längst nicht mehr „ordentlich“ ist. Das haben wir im Falle des Finanzplatzes erlebt, wo die US-Behörden sich nicht an unsere „ordentlichen Verfahren“ halten wollen. Das erleben wir mit den bilateralen Verhandlungen, die für uns ein „ordentliches Verfahren“ sind, für die EU aber nicht (mehr). Das erleben wir im Fall des Gripen, wo mit einem „ordentlichen Verfahren“ die Staatsfirma RUAG begünstigt werden soll, während wir mit einem dynamischen Verfahren bessere Flugzeuge günstiger einkaufen könnten.
Die Schweizer Ordnung, die im wesentlichen eine Ordnung der Deutschschweizer ist, hat in einer wenig ordentlichen Welt keine Zukunft.