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John Bøhmer aus Norwegen hat mit seinem Solar-Wassererwärmer den «Climate Change Challenge 2009» gewonnen. Der von der Financial Times und Hewlett Packard ausgeschriebene Wettbewerb prämiert Erfinder von Projekten, welche grüne Zukunftstechniken gegen den Klimawandel entwickelt haben. Das Preisgeld von $75'000 ist vorrangig eine finanzielle Hilfe, um das Gewinnerprojekt serientauglich zu machen und auf den Markt zu bringen. Der Solar-Wassererwärmer an sich ist eigentlich nichts neues, weil er eine bereits bekannte Technik zum Wassererhitzen nutzt. Der Grund, warum das Projekt dennoch den ersten Preis gewonnen hat, liegt vielmehr darin, dass diese Technik mit einfachsten und kostengünstigsten Mitteln realisierbar ist. Und sie hat zwei wichtige Vorteile:
Zum einen wird kein Feuerholz zum Wasserkochen mehr benötigt (der Abbau des Regenwaldes kann so verlangsamt werden) und zum anderen können nun mehr Menschen abgekochtes und damit bakterienfreies Wasser trinken.
Den zweiten Preis des FT CCC gewann ein Futterzusatz auf Basis von Knoblauch für Kühe und Schafe, durch den die Methanproduktion in den Tiermägen um 15 % verringert wird. Auf dem dritten Platz landete eine in England entwickelte neue Deckenkühltechnik, die den Effekt der Verdunstungskühlung nutzt.