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Mit zwei an Militärflugzeugen der Luftwaffe (Typ Tiger) befestigten Filtern werden in der oberen Troposphäre und der unteren Stratosphäre, d.h. zwischen 8'000 und 15'000 Meter Höhe, Aerosolproben erhoben. Die Filter werden anschliessend im URA-Labor in Liebefeld mittels Gammaspektrometrie analysiert. Diese Methode erlaubt es, die Radioaktivität in den höheren Luftschichten in kleinsten Konzentrationen nachzuweisen. Da sich die schnellen Luftmassenbewegungen (Jetstreams) primär in den höheren Luftschichten abspielen, können so sehr weiträumige Verfrachtungen von Radioaktivität rasch erfasst werden, bevor sich die Radioaktivität auf Boden und Pflanzen ablagert.
Die Messresultate sind in den Jahresberichten publiziert : Umweltradioaktivität und Strahlendosen in der Schweiz