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„Die Pferdesportverbände der Niederlande und der Schweiz bedauern die Zusammenarbeit der FEI mit HH Sheikh Mohammed und die Zusammensetzung der neuen FEI Endurance Task Force“
So lautet die Überschrift der neusten Medienmitteilung des SVPS, die am 15. April 2014 publiziert wurde.
Seit längerem gibt es schon Missstände in der Kategorie Endurance und die Verbände sind froh, dass die Fédération Equestre Internationale FEI diese Sitaution ernst nimmt und etwas unternehmen möchte. Diskutiert wird seit einem Jahr, geändert habe sich noch kaum etwas. Es geht den Verbänden nicht darum ein neues Gremium aufzustellen, neue Komitees oder Kommissionen zu schaffen, sondern nur eine Front zu haben, die aus unbestechlichen Offiziellen besteht, denen das Wohl des Pferdes sowie die Gleichbehandlung am Herzen liegen.
Deswegen wird der Entschluss HH Sheikh Mohammed (auch als Scheich Mohammed al Maktoum bekannt) als Berater für die Dopingbekämpfung zu nehmen, so stark kritisiert. Er selbst hat eine sechsmonatige Sperre wegen eines Dopingfalls kassiert. Aber leider war es nicht nur ein Fehltritt. Wir sprechen hier von mehr als 24 Fällen in den letzten Jahren. An dieser Stelle versteht jeder die enttäuschten Verbände. Wer will schon einen Berater haben, der selbst Substanzen zur Steigerung der Leistung der Pferde braucht mit an vorderster Front haben? HH Sheikh Mohammed ist vielleicht amtierender Weltmeister, aber auch nicht ganz ein fairer.
Dazu kommt noch die Wahl der sechs Mitglieder, der neuen „Task Force“. Die Zusammensetzung besteht aus zwei Mitgliedern, die HH Sheikh Mohammed nahe stehen. Ausserdem sollen in diesem Gremium weder Europäer noch US-Amerikaner vertreten sein, obwohl der Grundstein für diesen Sport in Amerika gelegt wurde sowie die Bewegung gegen die Missstände ihren Ursprung in Europa haben.
Weiter haben die Verbände zu bemängelnd, dass der FEI eine geringe Bereitschaft aufweist eine bessere Ausbildung von Reitern, Trainern und Offiziellen zu unterstützen. Diese Aufgabe wird auch nicht der „Task Force“ gestellt, damit diese eventuell eine gute Lösung findet. Die „Task Force“ wurde ins Leben gerufen, damit die Entfaltung von „neuen Technologien“ vorbereitet wird, mehr Transparenz bei den Rapporten ersichtlich und vieles mehr. Beide nationale Pferdesportverbände sehen darin einen grossen sowie schwerwiegenden Interessenkonflikt.
Des Weiteren ist die Besorgnis bei den Verbänden gross in Bezug auf Entwicklungsrichtung des Sports. Die Variante „Endurance-Flachrennen“ gewinnt immer mehr an Bedeutung. Die Verbände verlangen aber, dass die klassische Art der Endurance in ihrer ursprünglichen Form bestehen bleibt, zum Wohle des Pferdes.
Die Medienmitteilung findet ihr auf der Homepage des SVPS (Link).