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Windkraftanlagen: Bedrohung für den Jura
Ich beglückwünsche den Zentralvorstand dafür, dass er sich zur Gefahr der Landschaftsverschandelung geäussert hat, welche die Windparkprojekte für die Gegenden darstellen, die den SAC interessieren. Der klare, präzise und perfekt mit Fakten dokumentierte Artikel von Stefan Hartmann («Die Alpen», 1/2013) dürfte dazu beitragen, in allen Sektionen des Clubs die Alarmglocken läuten zu lassen. Ich begrüsse die vom SAC festgehaltenen Prioritäten: zuerst Energie sparen und effizient verwenden, dann erst produzieren. Und bei der Produktion grosse Zurückhaltung in Bezug auf Windenergie wahren. Allerdings bleibt das Problem mit der Festlegung der Zone, für welche sich der SAC als kompetent erachtet. Da man ja irgendwo eine Grenze ziehen muss, hat man die Höhe von 1400 Metern und darüber gewählt. Das bedeutet für den Jurabogen, dass nur die allerhöchsten Punkte von Windkraftanlagen verschont blieben. Es würde heissen, dass das Massiv des Weissensteins zum Beispiel der Energieerzeugung durch Windturbinen zum Opfer fallen würde und dass der SAC widerstandslos akzeptieren könnte, dass das wunderbare Gebiet zwischen Creux du Van und Chasseron mit rund 60 Windkraftanlagen überstellt wird. Diese Grenze von 1400 Metern, verständlich zwar, aber willkürlich, hat keinen Sinn für zahlreiche ausgesetzte Landschaften der Jurahöhen unterhalb von 1400 Metern. Ich appelliere deshalb an die Mitglieder der Sektionen des Jurabogens: Interessiert euch dafür, was in Sachen Windkraftanlagen in eurer Region im Tun ist, und erhebt eure Stimme, freundlich, aber bestimmt, um die letzten nicht oder kaum überbauten Räume unseres Landes vor der keineswegs absolut notwendigen, zerstörerischen Windenergiebranche zu retten.