Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03123.jsonl.gz/2160

Hoch auf dem Hügel thront unverkennbar das Schloss Thun, umgeben von einer mächtigen Stadtmauer, die klare Schatten legt. Das bunte Treiben findet auf dem Viehmarktplatz statt: Männer mit Stöcken und Hüten begutachten das Vieh, diskutieren und handeln miteinander. Die Lithografie von Etienne Clare zeigt einen Einblick in das frühlingshafte Treiben auf dem Markt in Thun. Immer wieder hält der Künstler Sehenswürdigkeiten der Stadt fest und wird auch aufgrund seiner Plakate bekannt, die er in den 1930er-Jahren für den Schweizer Tourismus herstellt. Zudem wird ihm zugeschrieben, dass er bereits in Kindesjahren seine Schulhefte bebildert hat, wobei ihn vor allem Ferdinand Hodlers Werke an der Landesausstellung von 1914 inspirierten. Der Besuch der Kunstgewerbeschule lag auf der Hand. Sein künstlerisches Schaffen ist jedoch hauptsächlich von grafischen Arbeiten geprägt, zumal er auch eine Ausbildung zum Lithografen absolvieren konnte.
Katrin Sperry
Das Schloss thront über der Stadt Thun.
Die dunkle Stadt-Mauer trennt das Schloss von der Menge.
Viele Leute versammeln sich auf dem Markt-Platz.
Sie handeln mit Kühen.
Der Künstler wird für seine Plakate bekannt.
Sie werben für den Tourismus.