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Kann es der internationalen Zusammenarbeit gelingen, die Resilienz der Bevölkerung im Globalen Süden gegenüber dem Klimawandel zu stärken?
Das Ziel unserer Klimaanpassungsprojekte ist es, Armut zu lindern und die Lebensgrundlagen der am stärksten von der Klimakrise betroffenen Menschen im Globalen Süden nachhaltig zu sichern. Das tun wir, in dem wir die lokalen Ökosyteme wiederherstellen, rehabilitieren und zu deren nachhaltigen Verwaltung beitragen.
Wird es der internationalen Zusammenarbeit gelingen, die Resilienz der Bevölkerung im Globalen Süden – beispielsweise durch klimaresiliente und agrarökologische landwirtschaftliche Produktionssysteme – zu stärken?
Ich denke, dies hängt stark davon ab, ob wir im Globalen Norden und auch in der Schweiz endlich unsere Verantwortung in der Klimafrage wahrnehmen und unsere Emissionen drastisch reduzieren. Wir sind uns der Notstand-Situation vielleicht bewusst, aber wir verhalten uns nicht entsprechend.
Wichtig ist insbesondere auch, dass die internationalen Gelder für die Anpassung an den Klimawandel aufgestockt werden, denn momentan machen sie nur knapp einen Fünftel der totalen Klimagelder aus. Dies, obwohl Anpassungsprojekte nicht nur den Menschen ermöglichen, trotz Klimawandel ein Einkommen zu erwirtschaften, sondern auch natürliche Kohlenstoffsenken wie Wälder, Feuchtgebiete oder Weiden– schaffen. So tragen sie auch massgeblich zum Klimaschutz selbst bei.