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Wie beim Andeergneis haben sich die Mineralien in eine Richtung eingeregelt, weil das ursprüngliche Gestein, welches wohl vulkanischen Ursprungs war, während der Alpenfaltung unter sehr hohem Druck und hoher Temperatur stand. Das Gestein, welches aus der Roflaschlucht stammt, hat ein Alter von etwa 270 Millionen Jahren.
Die grossen variszischen Intrusivkörper erlebten bei der Alpenbildung eine Deformation und Metamorphose, welche sie selektiv und in höchst unterschiedlichem Mass erfassten. In verschonten Bereichen konnten magmatische Gefüge und Mineralien praktisch vollständig bis heute „überleben“. Darum herum fliessen zunehmend vergneiste Partien, bis hin zu eigentlichen Myloniten nahe den Deckenkontakten.
Der Rofnakomplex besteht aus einem ehemals unteren, subvulkanisch–porphyrischen Teil (= Rofnaporphyr) mit teilweise erhaltenen magmatischen Gefügen und einem darüberliegenden grobporphyrischen Granit, welcher durchwegs zu Augengneis umgewandelt wurde. Der Rofnakomplex umfasst die ganze Gebirgsgruppe zwischen Andeer/Roflaschlucht bis zum Splügenpass/Surettahorn, mit einer Fläche von rund 80 km2.
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