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Volken wird im Jahre 1044 erstmals unter dem Namen «Volchinoven» (alemannische Siedlung) erwähnt. Bereits im Mittelalter ist Volken ein stark zersplitterter Grundbesitz. Als Besitzer erscheinen u.a. die Klöster Rheinau und St. Katharinental, Allerheiligen Schaffhausen, die Chorherrenstifte Embrach und Heiligberg Winterthur sowie die Herren von Eschlikon. Volken war Bestandteil der Gerichtsherrschaft Flaach, mit der es 1694 an Zürich kam. Im Jahre 1798 bildete Volken mit Flaach eine Munizipalgemeinde. 1803 wählte es den ersten Friedensrichter und 1805 erhielt die Gemeinde die volle Selbstständigkeit.
Bis 1604 gingen die Volkemer nach Andelfingen zur Kirche. Daran erinnert heute noch ein Wanderweg, der den Namen «Chileweg» trägt und über die Egg nach Andelfingen führt. Seit 1610 ist Volken der näheren Kirchgemeinde Flaach zugeteilt.
Das Dorfbild wird durch das 1892 gebaute alte Schulhaus mit seinem Glockenturm geprägt. Den Turm mit der Uhr erhielt er beim Umbau 1932. Für den Glockenturm üben Bewohner bei Hochzeiten, Trauerfeierlichkeiten usw. die Funktionen des Glöckners aus. Heute beherbert das alte Schulhaus zwei Wohnungen, nachdem 1982 die neue Schulanlage «Ankacker» entstand.