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| Apostolische Väter - Der Hirte des Hermas

III. Gleichnisse
Neuntes Gleichnis
7. Kap. Die ausgeschiedenen Steine sollen für den Turmbau hergerichtet werden.
1. Als dies der herrliche Mann, der Herr des ganzen Turmes, vollendet hatte, rief er den Hirten zu sich, übergab ihm sämtliche Steine, die neben dem Turme lagen und von dem Bau ausgeschieden waren, und sprach zu ihm: 2. „Reinige diese Steine sorgfältig und verwende sie für den Bau des Turmes, soweit sie sich den übrigen anpassen lassen; was nicht passen will, wirf weit weg vom Turme.“ 3. [Nachdem er dem Hirten diese Weisungen gegeben hatte, entfernte er sich vom Turme] mit allen, [die mit ihm gekommen waren]. Die Jungfrauen aber standen rings um den Turm, um ihn zu bewachen. 4. Da fragte ich den Hirten: „Wie können diese Steine in den Turm kommen, da sie doch verworfen sind?“ Er gab zur Antwort: „Siehst du diese Steine?“ „Ja, Herr.“ „Ich werde den größten Teil dieser Steine behauen und sie dem Bau einfügen, und sie werden zu den anderen Steinen passen.“ 5. „Wie aber können sie, Herr, wenn sie doch rings behauen sind, den gleichen Platz ausfüllen?“ Darauf erwiderte er: „Die sich als zu klein erweisen, werden in den mittleren Teil der Mauer geworfen, die größeren aber werden außen hinkommen und die anderen zusammenhalten.“ 6. Nach diesen Worten fuhr er fort: „Wir wollen jetzt gehen [S. 264] und in zwei Tagen wiederkommen; dann wollen wir diese Steine reinigen und sie in den Bau einfügen; denn rings um den Turm muss alles gereinigt werden, damit der Herr nicht einmal plötzlich komme und die Sachen beim Turm schmutzig finde und dann zürne; dann werden diese Steine nicht in den Bau des Turmes kommen, und mein Herr wird mich für nachlässig halten.“ 7. Als wir nach zwei Tagen zum Turme kamen, sagte er mir: „Nun wollen wir uns die Steine anschauen und sehen, welche in den Bau kommen können.“ Ich sagte: „Ja, Herr, wir wollen nachsehen.“