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Entstanden ist Französisch aus dem keltischen Dialekt Gallisch und Latein. Durch die Eroberungsfeldzüge der Römer und die Einverleibung Galliens ins Römische Reich entstand eine ganz neue Sprache mit der Zeit. Allerdings sprach man offiziell lange Zeit im heutigen Frankreich Latein. Es waren vermutlich die Menschen auf dem Land, die ihre eigene Sprache nicht so einfach aufgeben wollten, aber sich dennoch mit der Herrschaft der Römer abfanden, die den Grundstein für das heutige Französisch legten. Auf der Welt – in Politik und Wirtschaft – hat Französisch heute eine eher untergeordnete Bedeutung, auch wenn noch viele Organisationen Französisch als eine der Amtssprachen ansehen. Wirtschaftlich gesehen spielt Französisch dann eine Rolle, wenn Unternehmen in einem Land investieren wollen, das einst Frankreich als Kolonialmacht beherrschte, wie Algerien.
Sprache des Adels
Dass Französisch aber einst einmal die Sprache des europäischen Adels werden würde, daran hat wohl keiner geglaubt. Doch dank der Vereinheitlichung der französischen Sprache und auch deren Einfachheit beim Erlernen war es sehr schnell so, dass die europäischen Königs- und Fürstenhäuser Französisch zur Hof-Sprache machten. Selbst im Zarenpalast in St. Petersburg in Russland sprach man ab ca. dem 18. Jahrhundert Französisch. Und auch in England, London im Buckingham Palast hielt nicht nur das Spanische Hofzeremoniell Einzug, sondern auch die französische Sprache.Heute spricht man Französisch in mehr als 50 Ländern, darunter im Fürstentum Monaco, in Teilen der Schweiz, in Belgien und in Luxemburg sowie in auch außerhalb von Europa. Schüler in Deutschland wählen heute allerdings heute immer weniger Französisch als Zweitsprache.