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Wasserbruch (Hydrozele)
Ist der Patient durch einen grösser werdenden Wasserbruch gestört kann dieser mit einer stationären Operation entfernt werden. Je nach Befund kann gleichzeitig der Nebenhoden entfernt werden.
Operationsmethode
In Teil- oder Vollnarkose erfolgt ein Schnitt am Hodensack, anschliessend wird die Hülle des Wasserbruches zirkulär entfernt, so dass sich keine erneute Wasseransammlung bilden kann. Je nach Befund kann gleichzeitig der Nebenhoden entfernt werden, dies jedoch nur bei Patienten mit abgeschlossener Familienplanung. Am Ende der Operation wird teilweise eine kleine Drainage eingelegt, so dass Wundwasser in den ersten zwei Tagen problemlos abfliessen kann.
Nach der Operation
Nach der Operation befindet sich der Patient meist für 2-3 Tage im Spital, wobei der Hodensack konsequent gekühlt werden muss um eine Schwellung nach der Operation zu vermeiden. Der Patient sollte sich nach der Operation für 2-3 Wochen schonen und auf starke körperliche Aktivitäten verzichten.