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Die NZZ berichtet in einem Hintergrundartikel über den Weltenergiekongress, der dieses Jahr in Abu Dhabi stattfindet. In den Golfanrainerstaaten wird massiv in Solarenergie investiert, auch wenn die Erdöl- und Gasproduktion nach wie vor auf Hochtouren läuft. So will beispielsweise Saudi-Arabien bis 2030 mehr als 35 Solar- und Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 58,7 Gigawatt installieren.
Thema an der Konferenz ist auch die Klimapolitik. Global betrachtet, hängt eine erfolgreiche Reduktion des CO2-Ausstosses vom weltweiten Ausstieg aus der Stromproduktion mit Kohle ab. «Nicht das, was die westlichen Länder verkünden, wird die Klimaerwärmung bremsen, sondern ob und wie rasch sich Indien und China von der Kohle verabschieden», schreibt Autor Giorgio V. Müller. Sein Fazit: Anstatt in Europa Extremlösungen zu forcieren, wäre der Umwelt mehr geholfen, wenn die westlichen Länder dazu beitragen würden, dass die Stromproduktion weltweit sauberer wird.