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Damit die Schraubverbindung hält was sie verspricht, gilt es einige Punkte zu beachten, um das ungewollte Lösen der Schraube zu verhindern. Dazu gehören etwa die Festigkeitsklassen oder das Schraubenzubehör.
Damit die Schraubverbindung hält was sie verspricht, gilt es einige Punkte zu beachten, um das ungewollte Lösen der Schraube zu verhindern. Dazu gehören etwa die Festigkeitsklassen oder das Schraubenzubehör.
Unter anderem durch Korrosion kann die Zuverlässigkeit der Schraubverbindung nachlassen.
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Wenn sich eine Schraubverbindung löst, kann das zu erheblichen Schäden führen. Umso bedeutsamer ist es, dass die wichtigsten Faktoren für eine zuverlässige Verschraubung bekannt sind und auch eingehalten werden. Wer die folgenden kennt, ist bestimmt auf der sicheren Seite.
Bei der Zugfestigkeit handelt es sich um die maximale Spannung, die das Material aushält, ohne sich dauerhaft zu verformen oder zu reissen.
Bei der Festigkeitsklasse handelt es sich um eine Zahlenkombination, die es ermöglicht, Schraubenarten miteinander zu vergleichen, indem sowohl die Zugfestigkeit als auch die Streckgrenze berechnet werden können. Das geht so: Wenn zum Beispiel bei einer Schraube mit dem Wert 10.9 (siehe Abbildung oben) die erste Zahl mal 100 multipliziert wird, erhält man die Mindestzugfestigkeit (Nennzugfestigkeit) in Newton pro Quadratmillimeter (siehe Beispiele in der nachfolgenden Tabelle). Multipliziert man beide Zahlen zusätzlich noch mit 10, erhält man die Streckgrenze (siehe Beispiele in der nachfolgenden Tabelle). Die Festigkeitsklasse ist meistens auf den Verpackungen oder auf dem Schraubenkopf angegeben. Der Hersteller ist nicht verpflichtet, sie an einem bestimmten Punkt anzubringen, sondern vermittelt diese Information an der am besten geeigneten Stelle.
Die Dehngrenze gibt an, welche Spannung erreicht werden muss, um eine dauerhafte Dehnung von 0,2 % der Schraube zu erreichen. Somit ist die Streckgrenze an dem Punkt erreicht, an dem sich das Metall nicht mehr in die ursprüngliche Form zurückbewegt.
In dieser Tabelle sind die dazugehörigen Werte einfach abzulesen:
Die Ursache dafür, dass sich Schraubverbindungen lösen, ist das Nachlassen der Vorspannkraft. Allerdings gibt es verschiedene Faktoren, die eine Minderung der Vorspannkraft zwischen Aussen- und Innengewinde verursachen:
Vibrationen: Durch Vibrationen entsteht eine minimale Reibung in der Schraubverbindung, die mit der Zeit zur Glättung der Gewindeoberfläche führt.
Korrosion: Wirken Bedingungen wie Kälte, Nässe oder Hitze dauerhaft auf die Schraubverbindung ein, kann Rost entstehen. Dieser zersetzt das Material, was die Vorspannkraft reduziert und somit negativ beeinflusst.
Sicherheit durch Schraubensicherungen: Im Verlauf der Zeit kann bei der Schraubverbindung die Vorspannkraft nachlassen. Um dennoch eine sichere, langfristige Schraubverbindung zu gewährleisten, empfiehlt es sich, diese zusätzlich zu sichern. Zu diesem Zweck gibt es verschiedene Schraubensicherungen, die sich grob in drei Arten unterteilen lassen und kurz in dieser Tabelle zusammengefasst sind: