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Das Basler Leitungsgremium der HPSL Basel-Freiburg
Vorsitzende des Leitungsgremiums
Miriam A. Locher started her position as Professor of the Linguistics of English at the University of Basel in 2008. She teaches in the BA English, MA English and the MA Language and Communication and is a member of the eucor Hermann-Paul School of Linguistics for PhD students.
Her research is on interpersonal pragmatics, linguistic politeness, relational work, the exercise of power, disagreements, advice-giving (in health contexts), the pragmatics of fiction and computer-mediated communication.
She supervised the research project Life (Beyond) Writing: Illness Narratives (SNF 2009–2012) and Language and Health Online (SNF 2012–2016), and worked on a project on Relational work in Facebook. Currently, she is working on a project on Pragmatics of Fiction: Lay subtitling and online communal viewing.
Her publications comprise monographs, edited collections and special issues as well as a numerous articles in journals and collections. Her collaborators are Jo Angouri (Warwick), Brook Bolander (Hong Kong), Derek Bousfield (Manchester), Sage Graham (Memphis), Franziska Gygax (Basel), Andreas H. Jucker (Zurich), Andreas Langlotz (Basel), Holger Limberg (Flensburg), Martin Luginbühl (Basel), Thomas Messerli (Basel), Barbara Pizziconi (SOAS), M.-T. Rudolf von Rohr (Basel, FHNW), Jürg Strässler (Zurich) and Franziska Thurnherr (Basel). She is active in giving talks at conferences and workshops.
She administers the SWELL (Swiss Works in English Language and Linguistics) mailing list, which is used for the networking of all Swiss doctoral and habilitation researchers.
Stellvertretende Vorsitzende des Leitungsgremiums
Sandra Schlumpf-Thurnherr studierte Iberoromanische Philologie, Neuere allgemeine Geschichte und Allgemeine Geschichte des Mittelalters an den Universitäten Basel und Valencia. Zwischen 2010 und 2018 arbeitet sie als Assistentin für Spanische Sprachwissenschaft am Seminar für Iberoromanistik der Universität Basel und besetzt momentan die Assistenzprofessur für Iberoromanische Sprachwissenschaft.
Sandra Schlumpf-Thurnherr ist Mitglied der Forschungsgruppe Judenspanisch (Ladino - Judenspanisch Forschungsgruppe). In diesem Rahmen schloss sie im Oktober 2014 ihr Doktorat in Iberoromanischer Sprachwissenschaft zum Thema Konditionalität und Konzessivität im schriftlichen modernen Judenspanisch ab.
Momentan ist ihr Hauptforschungsgebiet das Spanische in und von Afrika, insbesondere in Äquatorialguinea. Sie erarbeitet ihr Habilitationsprojekt zur soziolinguistischen Situation der Immigrantinnen/Immigranten aus Äquatorialguinea in Madrid, Spanien. Dieses Projekt wurde offiziell anerkannt als Assoziierte Forschungsgruppe (ECUATOGUINEANOS_MADRID) des Projekts "La población migrante de la Comunidad de Madrid: estudio multidisciplinar y herramientas para la integración sociolingüística" ["Die Migrationsbevölkerung in der Autonomen Region Madrid: interdisziplinäre Untersuchung und Massnahmen zur soziolinguistischne Integration"] (IN.MIGRA2-CM) (dir. Florentino Paredes García).
Zu ihren Hauptinteressensgebieten zählen: Soziolinguistik, Spanisch in Afrika (insbesondere in Äquatorialguinea), Sprach- und Varietätenkontakte, Sprache im Kontext von Migration und Integration, Sprachideologien und glottopolitische Fragestellungen, Syntax und Diachronie der spanischen Sprache, Judenspanisch, Geschichte und Kultur der sephardischen Juden, Spanischdidaktik.
Sandra Schlumpf-Thurnherr ist Mitglied des Editionskomitees der philologischen Serie "Pliegos Hispánicos" (dir. Matteo de Beni) und Mitglied des wissenschaftlichen Komitees der Reihe "Diwan-África" (dir. Juan Riochí Siafá).
Seit August 2019 ist sie Mitglied des Leitungsgremiums des Doktoratsprogramms.
Mitglied des Leitungsgremiums
Prof. Martin Luginbühl ist seit 2016 Professor für deutsche Sprachwissenschaft an der Universität Basel. Er studierte an der Universität Zürich deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft sowie Allgemeine Geschichte, Wirtschafts- und Sozialgeschichte; dort dissertierte er 1998 über verbale Gewalt in politischen Fernsehdiskussionen am Beispiel der «Arena». Am Deutschen Seminar in Zürich war er Lehrbeauftragter und wissenschaftlicher Mitarbeiter in Forschungsprojekten, daneben arbeitete er als Deutschlehrer an einem Gymnasium. Von 2003 bis 2006 forschte er unter anderem am Communication Department der University of California San Diego (USA). 2011 habilitierte er in germanistischer Linguistik, von 2012 – 2016 war er ordentlicher Professor für deutsche Sprachwissenschaft an der Universität Neuchâtel.
Martin Luginbühls Forschungsschwerpunkte liegen neben der Medienlinguistik in der Textlinguistik, der Stilistik, der Gesprächsanalyse und in den Bereichen Sprache und Kultur sowie Deutschdidaktik. In seiner Habilitationsschrift von 2011 untersuchte und verglich er Fernsehnachrichten in der Schweiz und den USA von deren Anfängen bis heute; seine Analyse gilt als wichtige Arbeit an der Schnittstelle von Textlinguistik, Medienlinguistik und kulturvergleichender Kommunikationsgeschichte. Aktuell forscht er zu Kompetenzniveaus mündlichen Argumentierens unter Schulkindern (SNF-Projekt KompAS).
Doktorierendenvertretung im Leitungsgremium
Marta Rodríguez García studierte Übersetzung und Dolmetschen an der Universität Pablo de Olavide (Sevilla, Spanien). 2019 absolvierte sie den Master in Spanischer Sprachwissenschaft mit einer doppelten Spezialisierung in Englischer Sprachwissenschaft an der Universität New Mexico State University (New Mexico, Vereinigte Staaten), wo sie auch als Lehrassistentin für das Departement Sprach- und Literaturwissenschaften arbeitete. Sie war Verlegerin der fünfzehnten Ausgabe der Zeitung „Arenas Blancas“ und forschte in Sprachideologien an der Grenze zwischen den USA und Mexiko und für den Sprachkontakt zwischen Englisch und Spanisch. Sie schrieb ihre Masterarbeit mit dem Titel „El Uso de los Marcadores Discursivos en el Discurso Bilingüe Gibraltareño“ über den Englisch-Spanischen Sprachkontakt und die Verwendung multimodaler diskursiver Partikel in Gibraltar. Im Rahmen dieser Forschungsarbeit arbeitete sie mit einer Datenbank aus der University of Essex im Projekt „Bordering on Britishness“ (Canessa, 2017).
Momentan ist sie mit der Redaktion ihres Doktoratsprojektes über die sprachliche Situation in Gibraltar beschäftigt und analysiert den Sprachgebrauch und die Ideologien der jugendlichen Bevölkerung in Gibraltar.
Koordination
Philipp Dankel studierte Interkulturelle- Europa und Amerikastudien (B.A.) an der Universität Halle-Wittenberg und Romanistik (M.A.) an der Universität Freiburg i.Br. Nach dem Abschluss im Jahr 2009 promovierte er zu Evidentialitätsstrukturen im Andenspanisch im DFG-GRK 1624 "Frequenzeffekte" in Freiburg, betreut von Prof. Dr. Stefan Pfänder (mehr). Seit 2013 ist er als Koordinator für den Masterstudiengangs Sprache & Kommunikation und das Doktoratsprogramm Sprachwissenschaft an der Universität Basel tätig.
Seine Forschungsinteressen liegen in den Bereichen, Sprachkontakt, Sprachwandel und Grammatikalisierung, Soziolinguistik, Evidentialität und Epistemizität, Interaktionale Linguistik und Multimodalität. Sein Hauptaugenmerk gilt dabei dem Spanischen in den Anden. Im Moment forscht er zu verschiedenen Aspekten des Sprachkontaktes im Andenraum, zum Beispiel zum Einfluss von Sprachkontakt auf Anredeformen im Spanischen von Cusco (zusammen mit Miguel Gutiérrez Maté), und im Rahmen seines Habilitationsprojektes zu Listenstrukturen in spanischen und französischen Alltagsgesprächen (mehr).
Mit der Übernahme der Koordination für das Doktoratsprogramm Sprachwissenschaft im Januar 2013 hat Philipp Dankel eine beratende Funktion im Leitungsgremium inne.