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Spondylolyse und -listhesis
Spondylolisthese („Wirbelgleiten“)
Die Spondylolisthese bezeichnet das sogenannte Wirbelgleiten. Diese Krankheit tritt meistens an der Lendenwirbelsäule auf, kommt entweder im Alter aufgrund starker Degeneration (Abnutzung) oder im jüngeren Alter durch einen angeborenen Defekt der Verknöcherung der Wirbelsäulenstrukturen zustande.
Symptome
Das Wirbelgleiten führt zu einer Einengung des Nervenkanals der Wirbelsäule und kann zu einer Kompression der Nervenfasern führen. Darüber hinaus kommt es zu einer schmerzhaften Überbeanspruchung der Facettengelenke.
Die Symptome der Spondylolisthese bestehen hauptsächlich aus Schmerzen im Lendenwirbelsäulenbereich sowie ausstrahlenden Schmerzen im Bereich beider Beine in Belastungssituationen. Bei ausgeprägten Befunden kann es jedoch auch zu Gefühlsstörungen und Lähmungserscheinungen kommen.
Therapie
Die Therapie besteht im Anfangsstadium aus der Gabe von Schmerzmedikamenten und Physiotherapie zur Stärkung der Muskulatur im Lendenwirbelsäulenbereich, um die bestehende Instabilität auszugleichen. Bei ausgeprägten Befunden mit starkem Wirbelgleiten oder falls Lähmungserscheinungen auftreten, besteht die Therapie aus einer Stabilisierungsoperation. Hierbei werden Schrauben im Bereich der beiden Wirbelkörper angebracht und diese mit Haltestäben verbunden. Eine solche Operation kann minimalinvasiv mit der Unterstützung einer intraoperativen Computertomografie durchgeführt werden. Eine solche Operation bedingt einen Spitalaufenthalt von circa einer Woche und anschliessende Physiotherapie zur Stärkung der Muskulatur im Lendenwirbelsäulenbereich.