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Am 24.06. – meinem Geburtstag – frühstückten wir erstmal gemütlich auf der Furnace Creek Ranch, ehe wir uns nun endlich auf den Weg ins Death Valley machten.
Das Tal erhielt seinen Namen, nachdem 1849 zwei Gruppen von Reisenden mit insgesamt etwa 100 Wagen eine Abkürzung des Old Spanish Trail suchten und dabei in das Tal gerieten. Nachdem sie wochenlang keinen Ausweg aus dem Tal gefunden hatten und bereits gezwungen waren, mehrere ihrer Ochsen zu verspeisen (wobei sie das Holz ihrer Wagen als Brennholz verwendeten), ließen sie ihre restlichen Wagen zurück und verließen das Tal über den Wingate Pass. Dabei drehte sich eine der Frauen aus der Gruppe um und rief dem Tal ein „Goodbye, Death Valley“ hinterher.
Nachdem wir das Death Valley glücklich hinter uns gelassen hatten, fuhren wir durch die Sierra Nevada – Ich genoss die Aussicht, während mein Mann immer ruhiger wurde (er redet ja nie viel – aber SOOO ruhig? DAS war nicht normal.
Auf meine Nachfrage hin, erklärte er mir, dass wir kaum noch Benzin hätten und er Angst hätte, dass wir mitten im „Nichts“ liegen bleiben würden- keine Tankstelle weit und breit.
Irgendwann kam eine Baustelle und wir fragten ob die Bauarbeiter uns mit Benzin aushelfen könnten. Leider NEIN! Aber sie sagten uns, dass nach ca 20 Meilen eine Ortschaft mit einer Tankstelle käme….
…. in unseren Köpfen spielten sich sämtliche Horrorszenarien aus Filmen ab, aber buchstäblich mit dem letzten Tropfen kamen wir an…
Also bin ich doch nicht am 50. Geburtstag in der Sierra Nevada verdurstet!! 🙂
Übrigens gehört die Sierra Nevada zu den drei Gebirgszügen, die im Westen der USA von Nord nach Süd parallel zur Pazifikküste verlaufen. Das Gebirge befindet sich überwiegend auf dem Gebiet des US-Bundesstaats Kalifornien, nur ein kleiner Teil, die Carson Range östlich des Lake Tahoe, befindet sich auf dem Gebiet des Bundesstaats Nevada.
Wir unterbrachen unsere Fahrt in Bishop – einem wunderschönen kleinen Dorf am Nordende des Owens Valley unter der Ostflanke der Sierra Nevada im kalifornischen Inyo County.
Wir fanden einen kleinen Levis Laden – dort musste ich unbedingt einen Original Cowboyhut probieren und kaufen. 🙂
Nach der kleinen Pause ging es zu den
Mammoth Lakes — um am nächsten Tag den Yosemite Nationalpark zu besuchen,
Übrigens ein ganz schöner Temperaturunterschied – im Death Valley um die 50 ° und an den Mammoth Lakes um die 20 ° – dort kann man bis Ende Mai noch Skifahren – aber dazu mehr im nächsten Bericht. 🙂