Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03379.jsonl.gz/1177

Cold Steel - Rapier mit geriffeltem Griffkorb
Historikern zufolge erschien der Rapier erstmals im späten 14. Jahrhundert in der Schwertszene und hielt bis zum Ende des 16. Jahrhunderts in weiten Teilen Europas Einzug, außer in Spanien, wo er bis ins 18. Jahrhundert hinein deutlich blieb. Der Grund für seine lange Regierungszeit als zivile Waffe der Wahl für Selbstverteidigung und Duellierung kann mit seinen beiden großen Vorteilen verbunden werden: Zuerst war seine lange, schlanke, zweischneidige Klinge ideal, um den Punkt über große Entfernungen zu erreichen. Und zweitens bot sein aufwendiger Griff (von Ringen, Stäben und Quillons bis hin zu Muscheln und gemeißelten Körbchen)eines Rapiers hervorragenden Schutz und fing oder lenkte Schläge mit Leichtigkeit ab.
Leider erlag der Rapier, obwohl er sich nie als unwirksam oder obsolet erwiesen hatte, schließlich dem Diktat der Mode und musste Platz machen für kleineren Schwertern.
Glücklicherweise hat sich Cold Steel dafür entschieden, diesen historischen Klassiker mit einer eigenen, modernen Interpretation von Dave Baker wiederzubeleben. Die lange, schmale Klinge des Rapier Schwert ist vollständig geschliffen und wunderschön poliert, mit einem einzigen breiten Hohlkehle an der Vorderseite, um eine perfekte Balance zu gewährleisten. Der Griff des Rapiers spiegelt auch das Beste an Handwerkskunst und Materialien wider, hergestellt aus Edelstahl mit einer klassischen geriffelte Griffkorb und mehreren Stäben, Quillons und einem Knöchelbogen für unvergleichlichen Handschutz. Der Griff selbst besteht aus Holz, das mit reichlich schwarzer Rochenhaut und dekorativem Draht überzogen ist. Es endet in einem schweren geriffelten Knauf, der als perfektes Gegengewicht zur langen Klinge des Greifers dient.