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Der Genfer Konzern hat den Schuhersteller Gianvito Rossi zu einer Mehrheit aufgekauft. Der Gründer von Rossi bleibt dem Unternehmen erhalten.
Richemont kauft Anteile von Gianvito Rossi. – keystone
Richemont übernimmt 70 Prozent der Aktien und damit eine Mehrheit an der italienischen Luxusschuhmarke Gianvito Rossi.
Finanzielle Details wurden nicht bekannt gegeben.
Gianvito Rossi, das bei der Transaktion von Rothschild & Co beraten wurde, wurde im Jahr 2006 gegründet. Im vergangenen Jahr beliefen sich die Einnahmen auf rund 100 Millionen Euro (110 Millionen Dollar), bei einem Kerngewinn von 23 Millionen Euro.
Die Transaktion habe allerdings keinen materiellen Einfluss auf die Finanzlage und Ergebnisse, erklärte die Luxusgütergruppe am Freitag in einem Communiqué.
Gianvito Rossi, Gründer, CEO und Creative Director der gleichnamigen Marke, wird einen nicht näher bezifferten Anteil am Unternehmen behalten. Rossi wird das Haus in Partnerschaft mit Richemont weiter führen.
Das 2006 gegründete Unternehmen mit Sitz in Mailand zähle zu den weltweit führenden Luxusschuhmachereien, heisst es. Der Leistungsausweis des Schuherstellers wird künftig im Richemont-Segment «Andere» verbucht.
Neben dem grossen Schmuck- und Uhrengeschäft macht das Segment nur einen geringen Teil des Genfer Konzerns aus. Es umfasst vor allem Kleidermode und Accessoires. Die Transaktion unterliege noch den üblichen rechtlichen Bedingungen. Finanzielle Angaben zum Deal werden im Communiqué nicht gemacht.
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