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Der Ursprung der Capoeira geht auf die Befreiungsbewegung der afrikanischen Sklaven in Brasilien zurück. Diese entwickelten den als rituellen Tanz getarnten Kampf, um sich zu verteidigen und letztlich unabhängig werden zu können.
Wie kam Capoeira zu seinem Namen?
Die Sklaven, die von den Fazendas entkommen konnten, flohen in den Wald. Die Senhores schickten ihre Aufseher hinterher, um die Entflohenen zurückzuholen. Diese trafen auf einer Waldlichtung (portugiesisch: Capoeira) auf die Sklaven, die ihnen mit Händen, Füssen und Köpfen einen wilden Kampf lieferten. Als die Aufseher zu den Fazendas zurückkehrten, fragten die Senhores: «Wo habt ihr die Sklaven gefunden?» und die Antwort war: «Na Capoeira»
1600–1695 gilt als die Zeit der Quilombos. Quilombos waren Festungen, welche die entflohenen Sklaven im Urwald bauten. Dort lebten sie während 95 Jahren mehr oder weniger sicher vor den Angriffen der weissen Gutsbesitzer.
1888 wurde die Sklaverei in Brasilien endlich gesetzlich verboten. Capoeira blieb jedoch noch jahrzehntelang die Kampfform der Unterdrückten, der Aussenseiter und Vagabunden. Capoeira war verboten und die Capoeiristas wurden von der Polizei verfolgt.
Mestre Bimba
1937 wurde das Capoeira-Verbot aufgehoben. Mestre Bimba eröffnete die erste offizielle und registrierte Capoeira Academia und von da an begann der soziokulturelle Aufstieg zum Nationalsport Brasiliens. Heute ist Capoeira ein wichtiger Teil der afrobrasilianischen Kulturgeschichte.
Vivarte Capoeira sempre mais***
Mestre Moreno