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HERZLICH WILLKOMMEN BEI DER BAUGENOSSENSCHAFT FAMILIA ZUG
Von Gesetzes wegen ist die Genossenschaft eine als Körperschaft organisierte Verbindung einer nicht geschlossenen Zahl von Personen oder Handelsgesellschaften, die in der Hauptsache die Förderung oder Sicherung bestimmter wirtschaftlicher Interessen ihrer Mitglieder in gemeinsamer Selbsthilfe bezweckt (Art. 828 Abs. 1 OR).
Die Baugenossenschaft Familia Zug ist eine solche Genossenschaft im Sinne von Art. 828 ff. OR und ihr Hauptzweck besteht darin, preisgünstige Wohnungen, vor allem für Familien, zur Verfügung zu stellen. Die Baugenossenschaft Familia Zug legt Wert darauf, dass sie ihren Mieterinnen und Mietern attraktive Wohnungen, welche ein zeitgemässes Wohnen in einem angenehmen Umfeld ermöglichen, anbieten kann. Ein familiäres Klima in den verschiedenen Liegenschaften soll Sicherheit und Geborgenheit vermitteln.
Die Baugenossenschaft Familia Zug wurde 1958 gegründet. Bereits ein Jahr später konnten die ersten 12 Wohnungen am Ibelweg 7 und 9 bezogen werden, wobei sich die Anfangsmieten für eine 4-Zimmerwohnung auf CHF 115.00 respektive für eine 5-Zimmerwohnung auf CHF 135.00 pro Monat beliefen. In den 60er-Jahren konnten Mehrfamilienhäuser an der General-Guisan-Strasse 31-37 sowie an der St. Johannesstrasse 12-18 errichtet werden. Mit dem Erwerb der Liegenschaften Aabachstrasse 33 und Hertistrasse 57-59, mit verschiedenen Aufbauten sowie schliesslich mit der Realisierung der Mehrfamilienhäuser Eichwaldstrasse 2-8 im Rahmen der Überbauung Herti 6 konnte der Wohnungsbestand bis 2004 auf total 172 Einheiten vergrössert werden. Eine 4 1/2-Zimmerwohnung in der jüngsten Überbauung kann heute ab CHF 1'559.00 respektive nach Abzug einer allfälligen Vergünstigung gemäss Wohnraumförderungsgesetz bereits ab CHF 1'105.00 netto monatlich gemietet werden. Die Mieter profitieren vom Grundsatz der reinen Kostenmiete und sie haben Gewähr dafür, dass keine Maximalgewinne abgeschöpft, sondern dass die Erträge in den Werterhalt der Bauten, in die Erstellung von Ersatzneubauten oder - so ist jedenfalls zu hoffen - in die Realisierung von Neubauten investiert werden. Dem genossenschaftlichen Gedanken kann dadurch generationenübergreifend Rechnung getragen werden.