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Auf Wunsch Frankreichs fand am 8. Januar 2001 in Bern eine Besprechung zwischen einer französischen und einer schweizerischen Delegation zum zukünftigen Vorgehen statt.
Von französischer Seite nahmen Vertreter der betroffenen Ministerien, der Sicherheitsbehörde, der Cogema - sie betreibt die Wiederaufarbeitungsanlage La Hague - sowie des Transporteurs Transnucléaire teil. Die schweizerische Delegation setzte sich aus Vertretern des Bundesamtes für Energie (BFE), der Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen (HSK), der Kernkraftwerksbetreiber und der Zwilag zusammen. Zur Diskussion standen Fragen der Sicherheitsanforderungen und -massnahmen sowie die Bewilligungs- und Meldeverfahren.
Abgebrannte Brennelemente aus schweizerischen Kernkraftwerken werden zur Wiederaufarbeitung nach La Hague oder Sellafield gebracht. Die Verträge sehen vor, dass die dabei entstehenden Abfälle in die Schweiz zurückgeführt werden. Mit dem Bau des zentralen Zwischenlagers für radioaktive Abfälle in Würenlingen steht die erforderliche Lagerkapazität zur Aufnahme der Wiederaufarbeitungsabfälle zur Verfügung. Die Betreiberin des Zwischenlagers rechnet damit, von der HSK in der ersten Jahreshälfte die Freigaben zur Betriebsaufnahme der Lagerhallen zu erhalten.
Quelle
M.S. nach Medienmitteilung Uvek, 8. Januar 2001