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Glossar
Ein bisschen verständlicheR
Es ist uns wichtig, mit unseren Patientinnen und Patienten eine Sprache zu sprechen, die sie verstehen. Um präzise und korrekt zu bleiben, ist es manchmal aber unvermeidlich, medizinische Fachbegriffe zu verwenden. Hier erfahren Sie von einigen der wichtigsten Begriffe in der Urologie, was sie bedeuten.
Aktive Beobachtung einer Krankheit, zum Beispiel eines Prostatakrebses, mit der Absicht, bei Fortschreiten der Krankheit rechtzeitig eine heilende Therapie einsetzen zu können.
Gutartige Geschwulst. In der Urologie meist der gutartig vergrösserte Teil der Vorsteherdrüse (Prostataadenom).
Entnahme von Gewebeproben, ultraschallgesteuert durch den Enddarm unter lokaler Betäubung.
Strahlentherapie, bei der kleine Strahlenquellen (Seeds) direkt im Tumor, meist der Prostata, platziert werden.
Abtasten der Prostata mit dem in den Enddarm eingeführten Finger. Auch DRE: digital-rektale Examination.
In den Körper schauen, zum Beispiel Zystoskopie (in die Harnblase schauen).
Früher Impotenz genannt. Beeinträchtigte Fähigkeit zur Versteifung des Penis.
Ein Mass zur Quantifizierung und Einteilung der Aggressivität von Prostatakrebs anhand des mikroskopischen Gewebebildes. Punktzahl von 2 bis 10.
Ungewollter Harnverlust. Kann bei Belastung (Husten, Heben, Niesen usw.) oder durch Drang entstehen. Mischformen sind häufig.
Im Rahmen der Prostatakrebsbehandlung ist damit die Veränderung der männlichen Hormone (Androgene) gemeint, die den Prostatakrebs am Wachsen hindern soll.
Krebs, bösartige Geschwulst.
Im weiteren Sinne Schlüssellochchirurgie. Im engeren Sinne Bauchspiegelung.
Ableger, Tochtergeschwulst einer bösartigen Geschwulst.
Entzündliche Erkrankung der Prostata, mit oder ohne Nachweis eines Infekts.
Die komplette Entfernung der Prostata als Therapie bei Prostatakrebs.
Eine Nebenhodenzyste. Kommt häufig vor, ist kaum störend und kann meist als wenige Millimeter grosses Knötchen oben am Hoden ertastet werden. Eine Spermatozele kann, wenn sie störend ist bzw. wird, bei abgeschlossener Familienplanung isoliert oder mitsamt dem Nebenhoden entfernt werden.
Feststellung der Tumorausbreitung im Körper. Dient zur Einteilung in Stadien und damit zur Therapiefindung. Meist mittels Computertomographie oder Kernspintomographie erreicht.
Überbegriff der Verwendung von hochenergetischen Strahlen zur Tumorbehandlung.
Durch den Enddarm.
Durch die Harnröhre (Urethra).
Durch den Harnleiter (Ureter).
Ultraschalluntersuchung meist der Prostata mit einer speziellen Sonde, die in den Enddarm eingeführt wird und durch die Enddarmwand (transrektal) die Prostata abbilden kann.
Transurethrale Resektion der Prostata. Operative Entfernung von Prostatagewebe durch die Harnröhre.
Harnröhre. Nicht zu verwechseln mit Ureter (Harnleiter).
Harnleiter. Nicht zu verwechseln mit Urethra (Harnröhre).
Unterbindung beim Mann: Durchtrennung der Samenleiter am Hodensack zur Schwangerschaftsverhütung. Die Uroclinic führt die Vasektomie als minimal-invasiven Eingriff ambulant durch. Sie kann mit einem aufwendigen Eingriff rückgängig gemacht werden.
Wird meist durch Infektionen mit Bakterien, Pilzen oder Viren verursacht – beispielsweise durch sexuelle Übertragung. In der Regel verbunden mit brennenden Schmerzen, Juckreiz und Ausschlag an Vorhaut und Eichel.
Abwartende Haltung bei Erkrankungen der Prostata ohne therapeutische Interventionen. Siehe auch Active Surveillance.
Heilend, zum Beispiel kurative Therapie, von einer Krankheit vollständig heilend.
Benigne Prostatahyperplasie - gutartige Vergrösserung der Prostata (Vorsteherdrüse).
Prostata-spezifisches Antigen. Im Blut messbares Eiweiss, das von der Prostata gebildet wird. Ein wichtiger Tumormarker.
In die Harnblase schauen.