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Von allen drei Abstimmungsvorlagen steht die Fair-Food-Initiative im Fokus, und zwar einiges mehr als die Initiative zur Ernährungssouveränität. Typisch in den Medien sind Bezüge zwischen den so genannten «Agrar-Initiativen» und oftmals werden beide Vorlagen gemeinsam thematisiert. Doch während die Fair-Food-Initiative auch alleine für sich thematisiert und teilweise auch positiv bewertet wird, wird die Ernährungssouveränität kaum für sich behandelt. Im Kontext der Fair-Food-Initiative wird sie negativ bewertet und in manchen Fällen negativ von ihr abgegrenzt.
Bauern sind bei der Ernährungssouveränität medial präsenter als bei Fair Food, wo neben den Grünen auch die Wirtschaft stark in Erscheinung tritt. Gerade das mediale Bild von Fair Food entspricht nicht einer reinen «Agrar»-Vorlage; ebenfalls geht es um Lifestyle- und Konsumentenfragen.
Beim Gegenvorschlag zur Velo-Initiative ist das Spektrum der Befürworter breit. Doch die Resonanz ist schwach und keiner der Befürworter tritt medial als «Kopf» der Kampagne in Erscheinung.
Analysezeitraum: 2. Juli 2018 bis 2. September 2018