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Karl Ritter von Schönhals (1788-1857)
Aquarellierte Lithografie von Josef Kriehuber von 1849. Kriehuber war der bedeutendste Porträtist des österreichischen Biedermeier und ein Pionier des Lithografierens. Seine Auftraggeber stammten vor allem aus hochadeligen Kreisen und aus dem Kaiserhaus. 1860 hat Kriehuber als erster Künstler überhaupt den Franz-Josef-Orden erhalten. Der Grossteil von Josef Kriehubers lithografischem Nachlass ist heute im Besitz der Wiener Albertina und der Österreichischen Nationalbibliothek.
Die Abbildung von Schönhals als k.u.k Feldmarschall-Leutnant in dekorierter Uniform mit Umhang. 1807 trat er als Kadett ins k.u.k. Jägerregiment ein, nahm bereits zwei Jahre später an der Schlacht bei Aspern teil und wurde schwer verwundet. Ähnliches widerfuhr ihm 1813 in der Schlacht bei Dresden. Ab 1821 war Schönhals hauptsächlich in Italien stationiert und durchlief seine militärische Laufbahn. 1832 wurde er Oberst, noch im selben Jahr Generalmajor und im Revolutionsjahr 1848 schliesslich Feldmarschall-Leutnant. Für seine Verdienste für die k.u.k. Armee wurde er geehrt. Nach seiner Beförderung zum Feldzeugmeister im Dezember 1858 setzte sich Schönhals zur Ruhe und verbrachte seinen Lebensabend in Graz.
Die aufwendig handkolorierte Lithografie ist in der Lithographischen Anstalt Johann Höfelich gedruckt worden und beim bekannten Wiener Verlag von Leopold Theodor Neumann erschienen. Die mit (1)849 datierte Lithografie ist im Druck mit der Signatur Josef Kriehubers und dem Vermerk "nach der Natur" sowie derjenigen des Abgebildeten versehen. Mittig unten im Papier der Prägestempel des Verlages L.T. Neumann.
Der Zustand des hinter Glas gerahmten Blattes ist sehr gut. Eine leichte Wellung des Papiers ist nur in entsprechendem Licht zu erkennen.
Lichtmasse: 51x38cm
Masse Total: 55x43cm
CHF 210.00Preis