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Chronische Erkrankung: Lebenslange Erkrankung, die oft in Schüben verläuft und nur symptomatisch behandelt werden kann.
Abszess: Abgekapselte Eiteransammlung in Geweben, die durch Enzündung hervorgerufen wird.
Acne inversa ist eine chronisch entzündliche Hauterkrankung, die sich durch schmerzhafte Knötchen und Abszesse in den Achselhöhlen, im Brust- oder Leistenbereich äussert. Die Entzündungen tauchen immer wieder auf und haben einen grossen Einfluss auf die Lebensqualität der Betroffenen.
Für gewöhnlich treten die Hautveränderungen in der Nähe bestimmter Schweissdrüsen und an Körperstellen auf, an denen sich die Haut aneinander reibt. Neben den Achselhöhlen, der Leistengegend und dem Leistenbereich, können daher auch das Gesäss, der Bereich unter der Brust sowie die Innenseiten der Oberschenkel betroffen sein.
Die entzündeten Hautveränderungen sind meist sehr unangenehm und können auch heftige Schmerzen verursachen.
Acne inversa ist NICHT ansteckend, sollte aber möglichst früh umfassend behandelt werden, um die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern und eine Verschlimmerung der Symptome und Langzeitfolgen, wie Vernarbungen, zu vermeiden.
Acne inversa zeigt sich in unterschiedlichen Ausprägungen. Dermatologen teilen die Erkrankung anhand einer Skala in drei Schweregrade ein: leichte, mittelschwere und schwere Acne inversa.
Acne inversa kann in jedem Lebensalter auftreten. Am häufigsten tritt die Erkrankung bei jungen Erwachsenen bis zum 30. Lebensjahr auf. Mit zunehmendem Alter, das heisst ab dem 50. Lebensjahr, sinkt die Wahrscheinlichkeit, an Acne inversa zu erkranken. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Möglicherweise liegt die Dunkelziffer, aufgrund der fehlenden Bekanntheit und Scham der Betroffenen, höher. Denn viele Acne inversa Betroffene sprechen ungern über ihre Krankheit und warten lange bis sie einen Arzt aufsuchen.
Nicht alle Fälle der Acne inversa sind progressiv, das heisst nicht immer nimmt die Schwere der Erkrankung im Laufe der Zeit zu. Jedoch kann Acne inversa im Laufe der Zeit an Schwere zunehmen. Folglich sind eine Diagnose und richtige Behandlung zu einem frühen Zeitpunkt extrem wichtig.
Obwohl die genauen Ursachen der Acne inversa noch nicht klar sind, lassen Forschungsergebnisse darauf schliessen, dass Veränderungen der Haarwurzel und eine Fehlsteuerung im Abwehrsystem der Haut eine Rolle spielen. Andere aktuelle Studien zeigen, dass die Krankheitsanzeichen auf der Haut vermehrt dann auftreten, wenn die Haarwurzeln blockiert und die umliegenden Schweissdrüsen entzündet sind. Bei Blockierung einer Haarwurzel kann der Bereich anschwellen und entweder aufplatzen oder eine Eiterbeule bilden und sich stark entzünden.
Auch eine genetische Komponente kann eine Rolle spielen. Das bedeutet, dass das Risiko zu erkranken höher ist, wenn bereits ein Verwandter an der Krankheit leidet.MEHR
Schmerzhafte Knoten und Abszesse können auf eine Acne inversa hindeuten. Unser Experte erklärt dir, was es mit dieser Hauterkrankung auf sich hat.
Acne inversa kommt bei Frauen 3x öfter vor.
1/3 der Betroffenen haben Verwandte mit Acne inversa.
Erstes Auftreten von Acne inversa meist ab anfangs 20.
Symptome gehen meistens nach dem Alter von 50 zurück.
Rauchen und Übergewicht gelten als Risikofaktoren.
Ca. 1% der Schweizer Bevölkerung ist an Ance inversa erkrankt.
Reibung an betroffenen Körperstellen fördert Entzündungen.
Acne inversa ist ansteckend.
Acne inversa wird durch mangelnde Hygiene verursacht.
Acne inversa ist eine seltene Krankheit.
Acne inversa ist eine Geschlechtskrankheit.
Acne inversa kann nicht behandelt werden.
Die chronisch-entzündliche Hauterkrankung Acne inversa ist von vielen Mythen umgeben. Unser Experte und ein Betroffener beantworten die Fragen, die am häufigsten gestellt werden.
Eine frühzeitige Diagnose und entsprechende Therapie wirken sich positiv auf den Krankheitsverlauf aus. Es gibt jedoch Behandlungsmöglichkeiten, mit denen die Beschwerden deutlich gelindert werden können. Wenn du vermutest, deine Beschwerden könnten durch Acne inversa verursacht sein, wende dich an einen erfahrenen Hautarzt.