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Auf der Dauerbeobachtungsfläche „Oberacker“ am Inforama Rütti werden seit 1994 die beiden Anbausysteme „Direktsaat“ (DS) und „Pflug“ (PF) auf einer tiefgründigen, mittelschweren, grundfeuchten Braunerde miteinander verglichen. Die im Rahmen der kantonalen Bodenbeobachtung (KABO) zwischen 1999 und 2004 durchgeführten bodenphysikalischen Untersuchungen liefern Angaben zum Gefügeaufbau, zum Verschlämmungsverhalten und zum Wasserinfiltrationsvermögen des Bodens. Mit Begleituntersuchungen wurde der Einfluss der Anbausysteme auf das Matrixpotential und den volumetrischen Wassergehalt bzw. auf das Abtrocknungsverhalten des Bodens während der Vegetationsperiode erfasst.Es wurde festgestellt, dass der Wasserhaushalt vor allem im ungelockerten, meist mit Pflanzenresten bedeckten Oberboden des Systems DS kleineren Schwankungen unterworfen ist als beim System PF. Eine kleinere Evapotranspirationsrate im System DS führt zu geringerem Bodenwasserverlust, was mit einer höheren Trockensubstanzproduktion der Pflanzenbestände in Verbindung gebracht werden kann.
Wer Biodiversität in der Landwirtschaft mittels ergebnisorientierter Programme fördern will, braucht aussagekräftige Indikatoren. Ein Überblick über vorgeschlagene und verwendete Indikatoren zeigt Entwicklungen und Herausforderungen auf.
Sind tierische Lebensmittel Freund oder Feind? Dies hängt von den Bedürfnissen der Konsumierenden und von den lokalen Produktionsbedingungen ab, wie eine grosse Übersichtsstudie mit Beteiligung von Agroscope aufzeigt.
Im Gemüsebau ist es üblich, Ernterückstände auf dem Feld zu belassen. Werden sie entfernt, so sinkt die Stickstoffauswaschung deutlich. Dies zeigen Messungen von Agroscope.