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Marc Faber kennt man einfach, seit er viermal richtig den Zusammenbruch der Börsen vorausgesagt hat. Jetzt sieht er einen grossen Zusammenbruch folgen, will sich aber nicht – klug wie er ist – auf einen Termin festlegen lassen. Der Grund: Die grosse Verschuldung, in erster Linie ausgelöst durch die Amerikaner und die US-Regierung. Faber hat in der Schweiz einen kongenialen Co-Denker, der weniger bekannt ist: Dirk Schröder, Herausgeber des „Bieler Wirtschaftsbriefes“. Der Privatgelehrte aus dem Berner Seeland fällt durch originelles Denken und lesenswerte Schriften auf. Vor wenigen Tagen meinte er, der „Schwarze Obelisk“ von Ninive, ein Roman von E.M.Remarque, worin er die Inflationsjahre 1923-24 beschrieb, sei eine Parallele zur PE-Firma „Blackstone“, die mit ihrem „going public“ grandios Geld machte, während der Rest der Welt zugrunde geht. Das Schweizer Fernsehen bereite mit seiner Pfahlbauer-Sendung uns alle auf die kommende neue Armut vor. Merke: Auch hinter dem verrücktesten Gedanken steckt ein Stück Wahrheit. Faber und Schröder denken weitaus komplexer als die meisten von uns.