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Tunesische Behörden haben vier junge weisse Tiger entdeckt, die nach Libyen geschmuggelt werden sollten. Die seltenen Tiere wurden im Auto eines libyschen Fahrers im Grenzort Ras Jedir gefunden, wie der tunesische Zoll am Samstag mitteilte.
Der Fahrer gab demnach an, er habe die Tiger in einem privaten Zoo in der östlichen Region Enfidha gekauft. Der genannte Zoo hatte vor rund zwei Monaten die Geburt zweier weisser Tiger bekanntgegeben. Der Libyer habe aber «keine Dokumente bei sich gehabt, die den Kauf bewiesen» und auch nicht die notwendige Genehmigung, tunesisches Gebiet zu verlassen, erklärte der Zoll.
Weisse Tiger und Löwen sind extrem selten, weltweit gibt es nur wenige hundert. Weisse Tiger sind keine eigene Unterart. Vielmehr haben sie ihr weisses Fell mit den schwarzen Streifen wegen einer seltenen Genmutation, die vor allem bei in Gefangenschaft geborenen Tigern vorkommt. Die Umweltschutzorganisation WWF schätzt, dass die Zahl der in Wildnis lebenden Tiger seit 1900 von 100'000 auf 3900 zurückgegangen ist. Die Art sei vom Aussterben bedroht.
Die in Tunesien beschlagnahmten weissen Jungtiere wurden an eine Abteilung im Landwirtschaftsministerium in der Provinz Medenine übergeben. Eine gerichtliche Ermittlung gegen den Fahrer wurde eingeleitet, er wurde aber nicht festgenommen. (sda/afp)
Heute morgen kam es in London zu tumultartigen Szenen am Bahnhof Canning Town. Zwei Aktivisten der Klimaschutzbewegung «Extinction Rebellion», die letzten Monat bereits dafür verantwortlich war, dass unsere Limmat plötzlich giftgrün schimmerte, stiegen auf die U-Bahn und rollten ein Banner aus. Darauf stand der Schriftzug «Business as usual = death».
Damit stiessen die beiden Rebellen auf reges Interesse der Pendler. Nicht, weil diese so angetan waren von der Aktion, sondern weil die U-Bahn nicht …