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Treffsicherheit hat in der Geschichte des Menschen eine grosse Rolle gespielt, sowohl für das Überleben als auch für die Verteidigung.
Auch heute noch basieren viele Sportarten auf der Kunst des Treffens, wie Bogenschiessen, Darts, Ballspiele, Golf oder Billard. In allen diesen Sportarten geht es darum, ein Objekt mit Geschick ins Ziel zu lenken.
Eine Pistole ist eine Handfeuerwaffe, die oft als Sportgerät verwendet wird. Sie hat eine kurze Visierung aus Kimme und Korn und wird in der Regel mit einer Hand gehalten. Es gibt verschiedene Typen von Pistolen, wie Ordonanz-, Randfeuer- und Zentralfeuerpistolen. Die Distanzen für den Einsatz von Pistolen variieren, sind jedoch in der Regel zwischen 10, 25 und 50 Meter. Es kann unterschiedlich gehalten werden, je nachdem, ob die Waffe für Präzision oder schnelle Schussfolgen verwendet wird.
Das Gewehr hat eine rund 700-jährige Geschichte. Im sportlichen Bereich kann man Druckluftgewehre, Kleinkalibergewehre (KK), Grosskalibergewehre und Dienstgewehre unterscheiden. Die Entfernungen auf die geschossen werden hängen vom Typ der Waffe ab. Luftgewehre werden üblicherweise auf 10m, KK-Gewehre auf 50 oder 100m geschossen. Bei Grosskalibergewehre und Dienstgewehre sind 300m üblich. Das Visier besteht in der Regel aus Diopter (hintere Visierung) und Korn/Ringkorn (vordere Visierung). Optische Hilfsmittel zur (Zielfernrohre) sind üblicherweise verboten.
IPSC IPSC ist ein dynamischer Schiesssport, bei dem Schützen sich frei bewegen und Schusspositionen selbst wählen. Die Bewertung berücksichtigt nicht nur die Schusspräzision, sondern auch den Zeitbedarf. Das Motto des IPSC-Schiesssports ist: „DVC“ (lateinisch Diligentia, Vis, Celeritas), übersetzt „Präzision, Kraft, Schnelligkeit“.
Folgende Disziplinen sind im IPSC vertreten:
Biathlon (lateinisch/griechisch für Zweifach-Kampf) ist eine Kombination aus Skilanglauf und Schiessen, die vor allem im Winter ausgetragen wird. Es handelt sich um eine Ausdauer- und Präzisionssportart. Beim Schiessen werden abwechselnd liegend und stehend geschossen. Der Biathlon-Weltcup umfasst sieben Disziplinen, einschließlich Einzel, Sprint, Verfolgung, Massenstart, Staffel und Mixed- und Single-Mixed-Staffel. Diese Disziplinen sind Teil des Wettkampfprogramms bei Weltmeisterschaften und Olympischen Winterspielen, mit Ausnahme der Single-Mixed-Staffel.
Tontaubenschiessen ist ein Präzisionssport, bei dem mit Flinten und Schrotmunition auf Wurftauben geschossen wird. Es ist ein Teil der Olympischen Spiele und umfasst die Disziplinen Trap und Skeet. Die beiden Disziplinen unterscheiden sich in der Art, wie die Wurfscheibe abgefeuert wird, beim Trap variieren die Richtungen, beim Skeet sind die Richtungen fest vorgegeben.
Target Sprint (Ziel Sprint) ist eine sportliche Disziplin, die Mittelstreckenlauf (3 × 400 m) und Luftgewehrschiessen kombiniert. Die Regeln orientieren sich am Biathlon.
Bei uns in der Drucksport Anlage Lachmatt sind entsprechende Klappscheiben vorhanden.
Langstreckenschiessen (Englisch: Long Range Shooting) bezeichnet das sportliche Gewehrschiessen auf grosse Distanzen. Die Wettkampfentfernungen reichen bis 1000 Yard (915 Meter) oder 1000 Meter. Beim Long Range Shooting muss der Schütze eine komplexe Ballistik berechnen, insbesondere unter Berücksichtigung von Wind, Temperatur, Luftdruck, Luftfeuchtigkeit, Ausgleich der Erdrotation (Corioliskraft) und Mirage (Luftspiegelung). Die Entfernungen, die normalerweise als Long Range betrachtet werden, sind vom Kaliber abhängig. Verwendet werden häufig grosskalibrige Präzisionsgewehre, und Munition, die exakt auf die Anforderungen angepasst wurden.
Bünig Indoor
Schweizerische Mittelkaliber-Schützengesellschaft
Der Vorderlader ist die ursprüngliche Form der Feuerwaffe. Ein gezogener oder glatter Lauf wird mit Treibladung und Projektil durch die Mündung geladen. Das hintere Ende des Laufes ist fest verschlossen und verfügt nur über ein kleines Zündloch, durch das ein mittels Lunte (Luntenschloss), Feuerstein (Steinschloss), Radschloss oder Zündhütchen (Perkussionswaffe) erzeugter Funke oder Feuerstrahl die Treibladung zündet. Vorderladerfeuerwaffen werden klassisch mit Schwarzpulver und einem Bleigeschoss geladen. Dazu kommt oft noch ein Schusspflaster zur Abdichtung.
Jagdliches Schiessen ist das Übungsschiessen mit Jagdwaffen. Dabei sind der Kugelschuss und der Schrotschuss die beiden Hauptkategorien des jagdlichen Schiessens. Es kann auf Zielscheiben oder scheibenähnlichen Gegenständen stattfinden und umfasst auch das Üben des sicheren Umgangs mit der Waffe.
Der Schiesssport ist auch für Menschen mit Behinderung möglich. Dabei gibt es diverse Kategorien je nach körperlichen Beeinträchtigung.