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Geboren in Neu-Ulm und aufgewachsen in Davos. Marc Forster war ein ganz normales Kind und ein Teenager mit Träumen. Bis zu seinem 21. Lebensjahr. Danach lernten seine Träume fliegen. Nach seiner Matura zu Beginn der Neunziger zog Forster nach New York und studierte an der renommierten Tisch School of the Arts. 1995 drehte er mit bescheidenem Budget seinen ersten Film "Loungers" und gewann damit den Publikumspreis am Slamdance Film Festival. Seine nächsten Filme erhielten höchste Anerkennung aus Hollywood. Schauspielerin Halle Berry gewann den Oscar für ihre Rolle in Forsters Film "Monster’s Ball", sein zweiter Kinoerfolg "Wenn Träume fliegen lernen" war siebenmal für den Oscar nominiert und erhielt den Oscar für die beste Filmmusik.
Erfolg um Erfolg und doch blieb Forster bescheiden – und mit Davos verbunden. Er trug stets seine Heimat Davos im Herzen, wie er an der Feier anlässlich seiner Ehrenbürgerschaft schwärmte. In seiner Kindheit verbrachte Forster viel Zeit im Mattawald. Dort fand er Inspiration und Ideen. Seiner Heimat verdanke er einen Grossteil seiner Kreativität. Nicht zuletzt deshalb, weil er sich im Landwassertal immer zuhause fühlte. Marc Forsters Erfolgsgeschichte ist daher wie der Rhein – entsprungen aus Bündner Bergen.