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Auch wenn es am Samstag ungefähr gleich warm wird wie am Freitag, erhöht sich der Taupunkt, bzw. wird die Luft feuchter, und übersteigt an vielen Orten die Schwüle-Grenze von ungefähr 16 Grad. Somit wird es «tüppig» und die Luft fühlt sich wärmer oder sogar drückend an. Am Sonntag gehen die Höchstwerte auf der Alpennordseite auf 28 bis 24 Grad zurück, aber die Luftfeuchtigkeit, sprich der Taupunkt, sinkt kaum. Somit empfinden wir diese Temperaturen auch am Sonntag noch als schwülwarm.
Auf und während der nächsten Woche sinkt auf der Alpennordseite neben der Lufttemperatur auch die Taupunkttemperatur. Mit Taupunktwerte am Mittwoch um 10 Grad fühlt es sich angenehm kühl an.
Taupunkt für Wärmeempfinden mitentscheidend
Wie warm oder heiss sich die Luft anfühlt, hängt nicht nur von der Temperatur, sondern hauptsächlich von deren Feuchte-Gehalt ab. Feuchte Luft empfinden wir bei gleichbleibender Temperatur als wärmer als trockene Luft. Der Grund dafür ist, dass der kühlende Effekt beim Schwitzen nicht mehr so effizient ist, wenn die Luftfeuchtigkeit hoch ist. Ein Mass für die Luftfeuchtigkeit ist der sogenannte Taupunkt.
Taupunkt
Der Taupunkt, oder auch die Taupunkttemperatur, wird in derselben Masseinheit wie die Temperatur angegeben. Er zeigt an, auf welche Temperatur sich die Luft abkühlen muss, bis Kondensation der Luftfeuchtigkeit eintritt. Sind also die Lufttemperatur und der Taupunkt gleich, ist die Luft gesättigt und die Luftfeuchtigkeit liegt bei 100%, es können Wolken oder Nebel enstehen.