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1973 wurde unter Mithilfe von Roger Penske das International Race of Champions (IROC) gegründet, ein amerikanischer Motorsportverband welcher sich auf die Veranstaltung von All-Star Rennen fokussierte. In der ersten Saison 1974 war es der Porsche Carrera der für die vier Rennen eingesetzt wurde welche auch finanziell lukrativ waren und somit bekannte Fahrer anlockten wie Mark Donohue oder den Formel 1 Fahrer Emerson Fittipaldi. Dazu lieferte Porsche 15 technisch identische Fahrzeuge wobei drei davon als Ersatzfahrzeuge angedacht waren. Die restlichen 12 Carreras wurden von bekannten Rennfahrern pilotiert, wobei jeder Wagen in einer anderen Farbe lackiert war um den Zuschauern eine bessere Unterscheidbarkeit zu bieten. Die Fahrzeuge basierten auf dem strassenzugelassenen Porsche Carrera 3.0 RS wobei nur der grosse Heckspoiler vom RSR entlehnt wurde. Ein 3-Liter V6 Aggregat mit Doppelzündung produzierte 315 PS und sorgte somit für entsprechend Schub.
Vor jedem Rennen wurden die Fahrzeuge per Losentscheid den einzelnen Piloten zugewiesen was jedem Wagen seine eigene Rennhistorie bescherte. Einer dieser Wagen fand später auch seinen Weg nach Kolumbien wobei der damalige Eigentümer – Pable Escobar – diesen bei bei lokalen Rennen einsetzen liess. In der Zwischenzeit wurden diese wenigen Porsche 911 Carrera IROC RSR begehrte Sammlerobjekte. Es toll ist das eine oder andere Fahrzeug, auch als Replik, noch immer bei Rennen eingesetzt wird so wie wieder kürzlich beim Bernina Gran Turismo oder bei der ClassicCar Arosa.