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Aus den Wirtschafts- und Gesellschaftskrisen nach dem Ersten Weltkrieg entstanden in den folgenden Jahrzehnten Königs- oder Militärdiktaturen.
Italien und Österreich errichteten Diktaturen mit berufsständischen (korporativen) Strukturen. In der kleinen Alpenrepublik, die sich auf den Trümmern der Habsburgermonarchie erhob, wurde 1932 der Christlichsoziale Engelbert Dollfuss Kanzler. Seit 1933 führte er das Land als Diktator. Von Berlin gesteuert, unternahmen die illegalen österreichischen Nationalsozialisten 1934 einen Putschversuch. Dollfuss wurde ermordet. Sein Nachfolger Kurt Schuschnigg versuchte verzweifelt, die Unabhängigkeit zu retten. Doch im März 1938 vollzog Hitler den «Anschluss» seiner Heimat an das Deutsche Reich. Die «Ostmark» zeichnete sich durch einen fanatischen Nationalsozialismus aus, sah sich aber nach dem Zweiten Weltkrieg als «erstes Opfer» von Hitlers Gewaltpolitik.
Dr. phil. Kurt Büchi war Lehrer für Geschichte und Kunstgeschichte am Seminar Musegg Luzern und Dozent für Zeitgeschichte am Schweizerischen Institut für Berufspädagogik Bern/Zollikofen.
160 CHF für Vereinsmitglieder
Die Teilnahme bedingt eine Mitgliedschaft beim Verein der Seniorenuniversität Luzern