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Der US-Konzern General Electric holt sich beim geplanten Zusammengehen mit Alstom möglicherweise auch Ärger ins Haus. Gegen die Franzosen werde in den USA wegen Korruptionsverdachts ermittelt, berichtet der «Spiegel» in seiner neuen Ausgabe. Dem Unternehmen drohten hohe Bussgelder.
Hintergrund sei ein Geschäft zur Lieferung von Komponenten für ein Kraftwerk auf der indonesischen Insel Sumatra im Volumen von rund 118 Millionen Dollar. Nach Erkenntnissen der US-Behörden sollen Manager eines US-Ablegers von Alstom zwischen 2002 und 2009 Millionenbeträge an Berater geschleust haben, um Politiker oder hochrangige Angestellte des Auftraggebers zu bestechen.
Teil des E-Mail-Verkehr gefilzt
Wie der «Spiegel» weiter berichtet, haben die US-Behörden grosse Teile des E-Mail-Verkehrs von Alstom gefilzt. Dabei hätten sie Hinweise auf andere fragliche Geschäfte entdeckt. Die Untersuchungen seien auf Projekte in Indien, China, Argentinien, Südkorea und Taiwan ausgeweitet worden. Es habe bereits Verhaftungen und erste Anklagen gegeben.
Alstom erklärte, die Summen seien «reine Spekulation». Ausserdem arbeite man eng mit den Behörden zusammen.
(awp/vst)