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Die mexikanischen und peruanischen Nackthunde haben einen gemeinsamen Ursprung vor ca. 4’000 Jahren im Gebiet des heutigen Mexikos. Für Laien sehen die beiden Rassen zum verwechseln ähnlich aus. Mit etwas Übung sind die Unterschiede aber gut zu erkennen.
Der mexikanische Nackthund (Xoloitzcuintle) hat ein Format von 10 zu 9, ist also etwas länger als hoch. Er ist muskulös gebaut mit kräftigen Beinen und einem tiefen Brustkorb. Auf dem langen Hals sitzt ein kräftiger Kopf mit langer Schnauze, mandelförmigen Augen und grossen Fledermausohren. Weitere Rassemerkmale sind im FCI Standard Nr. 234 beschrieben.
Der peruanische Nackthund (Perro sin pelo del Perú) hat ein quadratisches Format, ist also etwa gleich hoch wie lang. Sein Körperbau ist feingliedrig mit langen Beinen und einem sehr tiefen Brustkorb. Auf dem langen, schlanken Hals sitzt ein eleganter Kopf mit langer Schnauze, runden Augen und spitzen Stehohren. Weitere Rassemerkmale sind im FCI Standard Nr. 310 beschrieben.