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Für eine rasche Wiederbegrünung mit wertvollen Futterpflanzen empfiehlt sich parallel zur Regulierung in der Regel eine Einsaat mit einer standortangepassten Mischung einheimischer Arten (z. B. Standardmischung SM 481 für Weiden über 900 m. ü. M.) oder eine standortan-gepasste, sogenannte «Heumahdsaat». Das ist eine Übertragung der Heumahd, welche reife, aber blackenfreie Samen von benachbarten Standorten enthält (www.regioflora.ch/de/direktbegrünung.html). Wichtig ist, dass das Saatgut an nährstoffreiche Standorte angepasst ist, sonst können sich die Futterpflanzen auf den nährstoffreichen Flächen nur schwer entwickeln. Ohne Einsaat dauert die Wiederbegrünung meist länger und die Alpenblacke bekommt eher die Gelegenheit, aus dem Samendepot erneut auszutreiben. Eine einfache Einsaat (Trockensaat) sollte auf Alpweiden so früh wie möglich in der Vegetationsperiode erfolgen um einerseits die kurze Vegetationsperiode und andererseits die Winterfeuchte optimal auszunutzen. Über 1'400 M. ü M. und in Lagen mit ausreichend Schneebedeckung kann auch eine sogenannte «Schlafsaat» im Herbst / Winter durchgeführt werden. Der Saatzeitpunkt liegt möglichst spät im Jahr und möglichst knapp bevor der Schnee dauerhaft liegen bleibt. Damit wird ein Keimen des Saatgutes vor dem Winter verhindert. Das Saatgut verbindet sich über den Winter gut mit dem Boden und kann im Frühjahr zeitig keimen und austreiben.