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Craniosacraltherapie ist eine sanfte, manuelle bzw. mentale Technik um das Pferd in sein natürliches Gleichgewicht zu bringen.
Grundlage ist die Erkenntnis dass die Schädelnähte beweglich miteinander verbunden sind. Die Bewegung entsteht durch den Fluss des Liquors, der
Hirn-Rückenmarkflüssigkeit, die in einem eigenen Rhythmus schwingt und eine Bewegung am Schädel und entlang der Wirbelsäule entstehen lässt.
Dieser Fluss kann durch Krankheiten, Unfälle, Infektionen und Schock gestört werden. Das craniosacrale System steht in ständiger Beziehung mit dem Nerven-, Gefäss-,
Lymph-, endokrinen und dem respiratorischen System. Störungen des craniosacralen Systems können sich deshalb auch auf diese Systeme auswirken und so zum Beispiel Kopfschmerzen, Rückenschmerzen,
Lymphstau, Probleme mit dem Bewegungsapparat und des physiologischen Gleichgewichts verursachen.
Craniosacrale Techniken setzen selbstregulierende Impulse in dieses System frei, wobei der Körper entscheidet in welcher Form und zu welchem Zeitpunkt eine
Veränderung stattfindet.