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Luka Doncic hat die Dallas Mavericks mit einem Rekord zu einem Heimerfolg über die New York Knicks in der NBA geführt. Der Slowene erzielte beim 126:121 mit 60 Punkten nach Verlängerung eine Team-Bestmarke. Die alte hatte bislang der Deutsche Dirk Nowitzki mit 53 Zählern gehalten.
Dank 21 Rebounds und zehn Assists kam Doncic zum siebten Mal in dieser Saison auf ein sogenanntes Triple Double mit zweistelligen Werten in drei statistischen Kategorien. Der 23-Jährige ist der erste Akteur der NBA-Geschichte, der in einer Partie die Werte von 60 Punkten, 20 Rebounds und zehn Assists erreicht hat. Letztmals war Wilt Chamberlain 1968 ein Triple Double mit 50 Punkten und 20 Rebounds gelungen.
Den «Mavs» gelang ein furioses Comeback im vierten Viertel: Bei 33 Sekunden auf der Uhr lagen die Gastgeber mit neun Zählern Differenz zurück, retteten sich aber noch in die Verlängerung. In den Schlusssekunden ging Doncic bei einem Drei-Punkte-Rückstand an die Freiwurflinie. Der Aufbauspieler traf den ersten Versuch, vergab absichtlich den zweiten, holte sich den Rebound und traf in der Luft zum Ausgleich. In der Verlängerung setzten sich die Texaner dann ab.
Doncic, der 2018 in die NBA gedraftet wurde, wurde bereits früh als Wunderkind gefeiert. Im Alter von 19 Jahren gewann er mit Real Madrid die EuroLeague, das Basketball-Äquivalent zur Champions League im Fussball, und wurde dort zum wertvollsten Spieler gewählt. In der NBA feierte er direkt Erfolge und wurde als bester Neuling des Jahres ausgezeichnet. Seither gehört er zu den besten Spielern in der nordamerikanischen Basketball-Liga.
Die Atlanta Hawks verlieren in der NBA gegen die Indiana Pacers 114:129 und müssen die zweite Niederlage in den letzten fünf Spielen hinnehmen. Das Team aus Georgia musste erneut auf Clint Capela verzichten. Nachdem der Genfer Center am 23. Dezember nach drei verpassten Partien gegen Detroit aufs Parkett zurückgekehrt war, setzte ihn in der Nacht auf Mittwoch eine Zerrung in der rechten Wade ausser Gefecht. Von 34 Spielen hat der 28-Jährige in dieser Saison bisher sieben verletzungsbedingt verpasst.
(nih/sda/dpa)
Simon Bodenmann würde wohl am liebsten nur noch gegen Kloten spielen. Nicht, weil der ZSC-Stürmer seine Juniorenzeit am Schluefweg verbracht und mehrere Jahre für den Kantonsrivalen der Lions gespielt hat. Sondern weil sich der 34-Jährige im Kantonsderby zuletzt besonders treffsicher zeigte. Beim 3:1-Erfolg am Mittwoch traf Bodenmann doppelt, und bei der Reprise am Freitag netzte der Flügel wiederum doppelt ein. Seine beiden Powerplaytreffer innert anderthalb Minuten gegen Ende des zweiten Spielabschnitts zum zwischenzeitlichen 4:1 sollten beim 4:3-Sieg entscheidend sein. Bodenmann steht nun bei 14 Saisontoren.