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Gemäss Zahlen des Marktforschungsinstituts IDC erzielten die Hersteller im dritten Quartal dieses Jahres in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) einen Gesamtumsatz von 4,07 Milliarden Dollar, 3,3 Prozent mehr als vor einem Jahr. Das Umsatzwachstum hat sich damit verglichen mit vorangegangenen Quartalen deutlich abgeschwächt.
In Westeuropa ging der Umsatz sogar um ein Prozent zurück, obwohl acht Propzent mehr Server verkauft wurden. Der Verfall der durchschnittlichen Verkaufspreise wurde gemäss IDC unter anderem durch eine weitere Zunahme des Anteils der x86-Server verursacht. Neue technologische Entwicklungen wie Quad-Core-CPUs und Virtualisierung eröffnen ihnen neue Einsatzmöglichkeiten. Speziell die Virtualisierungstechnologie führt ausserdem dazu, dass heute auch die bereits seit vielen Jahren existierenden Blade-Server einen verstärkten Boom erleben.
Auchd er weitere Vormarsch von Windows ist eng mit den x86-Servern verbunden. Im dritten Quartal blieb gemäss IDC in der Region EMEA der Umsatz mit Servern, auf denen Unix betrieben wird, ungefähr gleich. Sowohl für Windows- als auch bei Unix-basierten Servern stieg dagegen der Absatz im Bereich von rund 15 Prozent. Windows ist damit nun bereits mit einem grossen Abstand auf Unix das am häufigsten verwendete Betriebssystem im Serverbereich. Das Wachstum bei Windows- und Linux-Servern ging anscheinend hauptsächlich auf Kosten der Mainframes: Der Absatz von z/OS und i5/OS-Servern ging gemäss IDC im dritten Quartal um 34 respektive 25 Prozent zurück. (hjm)