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Semesterarbeiten Masterstudiengang Architektur
Das zweijährige Masterstudium Architektur ist gegliedert in drei Studio-Semester und ein abschliessendes Thesis-Semester. Es führt zum international anerkannten Diplom als Master of Arts in Architektur ZFH.
In den Master-Studios werden in jahrgangsdurchmischten vertikalen Ateliers Entwurfsaufgaben aus den Themenbereichen «Urban Landscape» des Instituts Urban Landscape IUL und «Konstruktives Entwerfen» des Instituts Konstruktives Entwerfen IKE bearbeitet.
Die Master-Thesis ist eine frei gewählte und selbstständig durchgeführte Entwurfsarbeit, welche von Dozierenden sowie von Fachexpertinnen und Fachexperten begleitet wird.
Für den Abschluss des auf zwei Jahre angelegten Masterstudienganges werden die in den vorangehenden Semestern erworbenen Fertigkeiten im Rahmen einer theoretisch und methodisch breit abgestützten Entwurfsrecherche erprobt. Das individuell gewählte Thema ist innerhalb der Themenbereiche der Institute Urban Landscape IUL oder Konstruktives Entwerfen IKE angesiedelt.
In den Master-Studios Constructive Project steht die eigenständige Entwurfsarbeit und der Umgang mit komplexen Bedingungen im Mittelpunkt. Die oft heterogenen Bedingungen des Bauens werden in einer Laborsituation simuliert. Im Gegensatz zum reinen Erfüllen von Raumprogrammen stehen im Master eigentliche architektonische Fragestellungen im Vordergrund. Dies erlaubt es, die im realen Bauwesen oft sehr eng gesetzten Leitplanken von Baugesetzen, Kosten sowie Ansprüchen an Funktionalität und konstruktive Realitäten, aufzuweichen. Es entsteht Spielraum für neue Interpretationen und Innovationen.
Durch das Parallelschalten unterschiedlicher Parameter, d.h. das gleichzeitige Bearbeiten unterschiedlicher Entwurfsaspekte und Massstabsebenen, wird das Bewusstsein um die vielschichtige Vernetzung beim Entwerfen gestärkt. Die Methode des «Synchronen Entwerfens» zielt auch darauf, konstruktive Fragestellungen zu einem frühen Zeitpunkt in den Entwurf einzuarbeiten, um eine fruchtbare Recherche jenseits von Standardlösungen zu ermöglichen. Der konstruktive Entwurf denkt die materiellen Bedingungen des Bauens mit und schöpft daraus den unmittelbaren und sinnlichen Ausdruck.
Dozierende: Alain Roserens, Valentin Loewensberg
Im Master-Studio «Hardau revisited» wurde darüber nachgedacht, wie man am Beispiel eines grossen städtischen Wohnbauprojektes aus den Siebzigerjahren mittels einer gemischten Wohn- und Gewerbenutzung den Ort nachverdichten und gleichzeitig zu einer nachhaltigen Aktivierung der bisher vom Stadtraum abgekoppelten Aussenräume beitragen kann.
Die markanten Wohnhochhäuser der Zürcher Siedlung Hardau II, die 1977 im Geist einer autogerechten Stadt entstanden sind, zeichnen sich durch eine konsequent funktionsgetrennte Aufteilung von Erdgeschoss und erhöhter Fussgängerebene aus. Im Nachhinein hat sich diese zeittypische, der modernistischen Verkehrsideologie geschuldete Systemtrennung der Verkehrsträger als Irrtum herausgestellt und hat im vorliegenden Fall dazu beigetragen, dass die Siedlung sich auf Stadtebene nie richtig ins Quartier integriert hat.
Die vom Stadtraum abgekoppelte, landschaftlich geprägte Fussgängerebene wollten wir atmosphärisch verdichten, um mit der höheren Interaktions- und Begegnungsdichte deren Urbanität zu steigern.
Neben der Definition eines adäquaten Raumprogramms für den spezifischen Ort galt es herauszufinden, mit welchen architektonischen, konstruktiven und atmosphärischen Mitteln auf die bestehende Struktur reagiert werden kann, damit ein möglichst vielfältig nutzbares und zum Bestand komplementäres Angebot an Wohn-, Aufenthalts- und Arbeitsräumen entstehen kann.
|Verfasser / -in||Projektpräsentation|
|Marlene Teimel||Präsentation(PDF 28,3 MB)|
|Kim Burri||Präsentation(PDF 14,2 MB)|
|Joram Stähli||Präsentation(PDF 17,6 MB)|
|Jan Wägeli||Präsentation(PDF 4,7 MB)|
|Michael Zingg||Präsentation(PDF 28,0 MB)|
Dozierende: Ron Edelaar, Philipp Esch
Bauliche Verdichtung findet naturgemäss vor allem dort statt, wo die Dichte heute gering ist, also in den peripher gelegenen Siedlungen, in denen die Gebäude locker stehen, niedrig sind und der Freiraum stark durchgrünt ist. Dies sieht auch der kommunale Richtplan 2040 für das Zürcher Stadtgebiet vor. Die dort quantifizierte Verdichtung greift stark in die Qualitäten der existierenden und weitgehend geschätzten Struktur der Zürcher «Gartenstadt» ein. Eine nennenswerte Erhöhung der baulichen Dichte ist hier nur mit anderen und neuen Typologien erreichbar.
Vor dem Hintergrund einer vom Amt für Städtebau Zürich initiierten Entwicklungsstudie zur Zürcher «Gartenstadt» soll die weiterführende Recherche zur durchgrünten Stadt – oder eben auch «Ville Verte» – und die Entwurfsaufgabe dieses Semesters nah am Boden der Wirklichkeit stattfinden. Und sei es, um sich kühn davon abstossen zu können!
Wir interessieren uns für baurechtlichen Aspekte – z.B. welche Dichte ist wo verträglich? Wir möchten wissen, welche Faktoren Bäume im Stadtraum wachsen und gedeihen lassen. Wir möchten den ökologischen und ökonomischen Impact von Untergeschossen kritisch betrachten, tragkonstruktiv das Gewicht von Häusern mit der Beschaffenheit des Bodens in Beziehung setzen, mehr erfahren über das Thema der zunehmenden Hitze im Stadtraum aber auch die Zukunftsversprechen von gestern kennenlernen, die hinter der «Ville Verte» stehen, wie wir sie heute kennen. Nicht zuletzt stellt sich auch die Frage, wie lebt und wohnt es sich ganz unmittelbar unter und zwischen den Bäumen?
|Verfasser / -in||Projektpräsentation|
|Stefan Hausherr||Präsentation(PDF 26,6 MB)|
|Jeannine Jordi||Präsentation(PDF 25,1 MB)|
|Corina Suter||Präsentation(PDF 25,6 MB)|
|Iso Tambornino||Präsentation(PDF 28,8 MB)|
|Elias von Dombrowski||Präsentation(PDF 10,4 MB)|
Dozierende: Ron Edelaar, Marc Loeliger
Unsere gebaute Umwelt wird immer kurzlebiger. Während Häuser früher in Europa für Jahrhunderte gebaut wurden, werden Gebäude heute oft schon nach wenigen Jahrzehnten wieder abgerissen und ersetzt. Die Gründe für die dynamisierte bauliche Erneuerung sind vielfältig: Der anhaltende Verdichtungsdruck, energetische Mängel oder neue Komfort- und Raumanforderungen der Nutzer. Aber nicht alle Quartiere und Bauten unterliegen dem gleichen Wandel. Gibt es städtebauliche Anordnungen, die den sich wandelnden Ansprüchen besser gerecht werden? Häuser, die sich dem Wandel der Zeit entgegenstellen oder anpassen können?
Die Untersuchung widerstandsfähiger Verdichtungsprozesse fand anhand des Neuwiesenquartiers statt, einem typischen Quartier der locker bebauten Winterthurer Gartenstadt mit starkem Verdichtungsdruck. Wie können diese als Prozess mit langem Horizont erfolgen, ohne räumliche Qualitäten aufzugeben und wie können noch intakte Gebäude so lange erhalten bleiben bis sie das Ende ihres Lebenszyklus erreicht haben? Welche Bebauungsmuster und Gebäudetypologien können eine zukünftige Gartenstadt abbilden? Und wie kann dies vor dem Hintergrund der aktuellen Klimadebatte möglichst ressourcenschonend und CO2-neutral geschehen?
|Verfasser / -in||Projektpräsentation|
|Fabio Cavelti||Präsentation(PDF 26,5 MB)|
|Sandro Hauser||
Präsentation(PDF 26,4 MB)

Film (auf Youtube)
|Adrian Ulrich||Präsentation(PDF 29,2 MB)|
Dozierende: Valentin Loewensberg, Silva Ruoss
«Diese Ideen sind wie kleine Schmetterlinge. Sie fliegen herum, und man muss ihnen nachsetzen, um sie zu berühren oder zu fangen. Dabei muss man aber sehr vorsichtig sein, um sie nicht zu zerstören. Und sie müssen lange genug leben, bis man sich richtig hinsetzen, aus ihnen schlau werden und sie bearbeiten, also in eine Struktur einfügen kann.»
Ian Anderson, Jethro Tull
Angelehnt an Boccaccios Erzählreigen Decameron spannt das Master-Studio einen erzählerischen Rahmen auf, in welchem wir uns der Ideenfindung im Entwurfsprozess und der Kreativität unter Homeoffice-Bedingungen widmen. Zehn zeitgemässe und relevante Themen gilt es in kürzeren und längeren Arbeitsschnitten miteinander zu verknüpfen und zu einem zusammenhängenden, nachvollziehbaren Ganzen zu entwickeln.
Als Experimentierfeld für unsere Ideen dient uns Sursee, die goldene Kleinstadt im Herzen der Schweiz. Das Studio ermöglicht sowohl planerische wie auch konstruktive Aufgabenstellungen.
|Verfasser-/in||Projektpräsentation|
|Remo Eicher (CP)||Präsentation(PDF 14,4 MB)|
|Adriana Di Comun (UP)||Präsentation(PDF 10,7 MB)|
|Pascal Lauclair (UP)||Präsentation(PDF 17,4 MB)|
Die Entwurfsaufgaben im Master-Studio Urban Project werden durch die drei thematischen Schwerpunkte des Instituts Urban Landscape bestimmt: «Stadtlandschaften verdichten – städtischer Raum und Interaktionen», «Stadtlandschaften entwickeln – ländlicher Raum und Wertschöpfung» und «Stadtlandschaften transformieren – Freizeitraum und Infrastrukturen».
Dozierende: Thomas Hildebrand, Peter Jenni
Orte und Städte werden seit jeher entlang von Strassen und Kreuzungen gebaut. Strassen und Plätze dienen dem Transport von Menschen, Tieren und Gütern und waren für den Handel und als Treffpunkte wichtig. In den letzten Jahrzehnten wurden die Einfallsachsen kontinuierlich für den motorisierten Individualverkehr ausgebaut und haben ihre Funktion als öffentlicher Raum weitgehend verloren.
Zurzeit diskutiert die Stadt Winterthur, wie die Räume entlang der Schaffhauser- und Lindstrasse entwickelt werden könnten. Auf den Analysen aufbauend, fragten wir uns, inwiefern wir diese Strassen wieder als öffentliche Räume imaginieren können. Gleichzeitig überlegten wir uns, wie wir an Strassen leben und arbeiten wollen. Die Studierenden erarbeiteten städtebauliche Strategien und darauf aufbauende Testprojekte für verschiedene Abschnitte der Schaffhauser- und Lindstrasse. Diese zeigen, wie die Räume entlang der Strassen mit Bauten und Freiräumen parzellenübergreifend geprägt, gestalterisch aufgewertet, neu programmiert und mit den benachbarten Quartieren optimal vernetzt werden können.
|Strategien und Testprojekte||Verfasser / -in||Projektpräsentation|
|Strategie «Strasse Kunterbunt»||
Sandro Hauser

Michael Kälin
Stephanie Müller
Mathilde Portier
|Präsentation(PDF 20,6 MB)|
|Testprojekt «Vorstadt»||Stephanie Müller||Präsentation(PDF 17,6 MB)|
|Strategie «Szenischer Einstieg»||
Etienne Geiser

Lorenz Jeuch
Julian Roduit
|Präsentation(PDF 24,4 MB)|
|Testprojekt «Wohnallee»||Julian Roduit||Präsentation(PDF 10,4 MB)|
|Strategie «Rosenberg»||
Flavio Häseli

Aleksandra Rachwal
Jonas Rüttimann
|Präsentation(PDF 24,3 MB)|
|Testprojekt «Kulturaustauschstation»||
Flavio Häseli

Jonas Rüttimann
|Präsentation(PDF 16,3 MB)|
|Strategie und Testprojekte «Lindspitz»||
Sindusan Balasingam

Ronny Biedermann
Stefano De Santis
Luka Preradovic
|Präsentation(PDF 19,9 MB)|
Dozierende: Andri Gerber, Urs Primas
«Die Stadt ist gebaut. Sie muss nicht neu-, sondern umgebaut werden.» Die Herausforderung, welche die ehemalige Zürcher Stadträtin Ursula Koch vor mehr als dreissig Jahren in einer berühmt gewordenen Rede umriss, hat bis heute nichts an Aktualität eingebüsst: Wie können wir die Stadt respektvoll, aber auch vorausschauend weiterentwickeln, ohne dabei in die Extreme der technokratischen Utopie einerseits oder einer bloss noch konservierenden Resignation andererseits zu verfallen?
Vier Szenarien
In diesem Semester sind wir ausgegangen von einer strukturellen Untersuchung der kontinuierlichen Umbauprozesse, welche die Entwicklung des Zürcher Stadtkerns über einen sehr langen Zeitraum – rund 1100 Jahre – geprägt haben. Daraus haben wir vier in der langen Geschichte des Ortes verankerte und zugleich in eine ungewisse Zukunft vorausweisende Szenarien entwickelt. Aus der Betrachtung von historischen Wachstums- und Formbildungsprozessen, von Zentralitäts- und Bedeutungsverlagerungen destillierten wir vier Themen heraus, die anschliessend in Form spekulativer Geschichten in die Zukunft weitergeschrieben wurden.
So bezieht sich «Zürich im Wasser» auf die wichtige Rolle der Wasserläufe und Kanäle in der historischen Stadt und skizziert die Vision eines im Zeitalter des Klimawandels erneut von kühlenden Wasserläufen durchzogenen Stadtkörpers.
Das Szenario «Pandemie» verknüpft die lange Geschichte der Seuchenbekämpfung und Hygiene mit der Frage, welche städtebaulichen Antworten die aktuelle Herausforderung möglicherweise wiederkehrender Pandemien auslösen könnte.
Unter dem Titel «Aufhebung der Wassergrenze» wird das von kontinuierlichen Umdeutungen geprägte Verhältnis der Stadt zur Limmat untersucht und es wird ein erneuter Paradigmenwechsel hin zu einem zugänglichen und intensiv genutzten Stadtfluss propagiert.
Die «Digitale Stadt» schliesslich knüpft an die lange Geschichte der städtischen Logistik, von Warenhandel, Finanzwesen und Kommunikation an und fragt sich, welche städtebaulichen und typologischen Folgen die zunehmende Automatisierung und Digitalisierung dieser zentralen, städtischen Funktionen haben könnte.
|Szenario||Verfasser / -in||Projektpräsentation|
|Zürich im Wasser||
Vanessa Berni, Antonio Ciullo, Simeon Muhl,

Lars Schriever, Helena Serdyukova
|Präsentation(PDF 18,0 MB)|
|Pandemie||
Leonie Frommenwiler, Marie Hartmann, Nadia Kuhn-Prohic,

Laura Nussbaumer, Mike Oesch
|Präsentation(PDF 16,6 MB)|
|Aufhebung der Wassergrenze||
Tobias Bosshard, Sean Hoskyn, Thomas Papritz,

Aaron Wiederkehr, Andrin Wörwag
|Präsentation(PDF 27,8 MB)|
|Digitale Stadt||
Adrian Gross, Rose Haberstich, Luca Hänni,

Bardhyl Krasniqi, Anastasia Ott
|Präsentation(PDF 22,5 MB)|
Dozierende: Andri Gerber, Reto Pfenninger
Auf Antrag der Gemeinde Wallisellen vom 7. Juli 2020 beschliesst die Baudirektion des Kantons Zürich die Festsetzung einer Planungszone für das Gebiet «Wallisellen Südost». Damit sollen die notwendige Zeit für eine planungsrechtliche Umsetzung, u.a. für die Anpassung der kommunalen Richt- und Nutzungsplanung, gewonnen und bauliche Entwicklungen, die den planerischen Absichten widersprechen, unterbunden werden können.
Bereits ein halbes Jahr später, an der Gemeindeversammlung vom 2. Dezember 2020 in Wallisellen, wird dem Hochbau- und Planungsamt der Auftrag zur Ausarbeitung eines Masterplans für das Gebiet Geeren - Im Schwanen - Glatt Ost und Hof, das sogenannte «Wallisellen Südost» erteilt. Dieser Masterplan soll die Grundlage für die Festlegung der zukünftigen Siedlungsentwicklung werden.
Im ersten Kapitel seines Buches «Sechs Vorschläge für das nächste Jahrtausend» beschreibt Italo Calvino die Leichtigkeit als einen ganz besonderen und oftmals unterschätzten Wert.
Wir möchten uns seinen Feststellungen anschliessen und gehen die Zukunft für «Wallisellen Südost» unter dem Aspekt der Leichtigkeit an. Wie verbindet sich dieser Begriff mit der städtebaulichen Fragestellung einer ressourcen- und umweltschonenden Planung? Wie vermag der Gedanke der Leichtigkeit das unreflektierte Nebeneinander von Kunstbauten der Mobilität, von Gewerbeclustern und isolierten Wohnwelten in ein hochwertiges, heterogenes Ganzes zu transformieren, ohne dabei «versteinerte» Leitbilder eines Wohn- und Arbeitsumfeldes anzuwenden?
Mit der ausdrücklichen Erlaubnis der Gemeinde Wallisellen entwickeln wir im Master-Studio Urban Project Institut Urban Landscape im Frühlingssemester 2021 zeitgleich zum behördlichen Testplanungsverfahren städtebauliche Leitbilder für das Gebiet «Wallisellen Südost».
Das Dreieck «Wallisellen Südost» grenzt südlich an die Autobahn A1 mit der Aus- und Einfahrt 65 Wallisellen und westlich mit der Glatttalbahnlinie an das Einkaufszentrum Glatt und an das «Richtiareal». Entlang der südöstlichen Seite des Dreiecks liegt die Eisenbahnlinie nach Dübendorf. Die Neue Winterthurerstrasse und die Neugutstrasse kreuzen sich im Innern des Areals und legen die Teilgebiete Geeren, Im Schwanen, Glatt Ost und Hof frei. Alle Bereiche kennzeichnen sich durch ein buntes Gemisch aus Wohnen, Dienstleistung und Gewerbe, welches auch weiterhin bestehen bleiben soll.
|Verfasser||Projektpräsentation|
|Adrian Kiesel, Iso Tambornino, Roman Scheuber, Stefan Hausherr||Präsentation(PDF 23,8 MB)|
Dozierende: Valentin Loewensberg, Silva Ruoss
«Diese Ideen sind wie kleine Schmetterlinge. Sie fliegen herum, und man muss ihnen nachsetzen, um sie zu berühren oder zu fangen. Dabei muss man aber sehr vorsichtig sein, um sie nicht zu zerstören. Und sie müssen lange genug leben, bis man sich richtig hinsetzen, aus ihnen schlau werden und sie bearbeiten, also in eine Struktur einfügen kann.»
Ian Anderson, Jethro Tull
Angelehnt an Boccaccios Erzählreigen Decameron spannt das Master-Studio einen erzählerischen Rahmen auf, in welchem wir uns der Ideenfindung im Entwurfsprozess und der Kreativität unter Homeoffice-Bedingungen widmen. Zehn zeitgemässe und relevante Themen gilt es in kürzeren und längeren Arbeitsschnitten miteinander zu verknüpfen und zu einem zusammenhängenden, nachvollziehbaren Ganzen zu entwickeln.
Als Experimentierfeld für unsere Ideen dient uns Sursee, die goldene Kleinstadt im Herzen der Schweiz. Das Studio ermöglicht sowohl planerische wie auch konstruktive Aufgabenstellungen.
|Verfasser-/in||Projektpräsentation|
|Remo Eicher (CP)||Präsentation(PDF 14,4 MB)|
|Adriana Di Comun (UP)||Präsentation(PDF 10,7 MB)|
|Pascal Lauclair (UP)||Präsentation(PDF 17,4 MB)|
Die Master-Thesis ist eine frei gewählte und selbstständig durchgeführte Entwurfsarbeit, welche von Dozierenden sowie von Fachexpertinnen und Fachexperten begleitet wird.
Für den Abschluss des auf zwei Jahre angelegten Masterstudienganges werden die in den vorangehenden Semestern erworbenen Fertigkeiten im Rahmen einer theoretisch und methodisch breit abgestützten Entwurfsrecherche erprobt. Das individuell gewählte Thema ist innerhalb der Themenbereiche der Institute Urban Landscape IUL oder Konstruktives Entwerfen IKE angesiedelt.
Zur Vorbereitung der Master-Thesis wird, im dritten Entwurfssemester, die individuelle Fragestellung unter Anleitung der Dozierenden in Form einer schriftlichen Arbeit dargelegt. Das vierte und letzte Semester des Studiums ist der eigentlichen Entwurfsrecherche gewidmet, welche mit einer öffentlichen Schlusspräsentation abgeschlossen wird. Die Master-Thesis-Arbeit endet schliesslich mit der Nachbearbeitung des gewählten Themas in Form einer Broschüre zur Darstellung und Auswertung der gewonnenen Erkenntnisse.
Dozierende: Regula Iseli, Reto Pfenninger
|Verfasser / -in||Titel||Projektpräsentation|
|Lukas Degen||
Eine Stadtmembran für Biel / Bienne –

Wie aus Autobahnausfahrten Knotenpunkte wurden.
|Präsentation(PDF 28,8 MB)|
|Timon Schmid||Corippo – Ein Ort in Erwartung||Präsentation(PDF 18,9 MB)|
|Jeremiah Schwery*||Vicus Fiesch – Ein Dorf im Wandel zwischen Tradition und Moderne||Präsentation(PDF 12,1 MB)|
|Gierin Toneatti||Die Kraft des dichten Ensembles – In der Kleinstadt Schwarzenburg||Präsentation(PDF 18,5 MB)|
*ausgezeichnet mit dem SIA-Preis der Sektion Winterthur für die beste Master-Thesis-Arbeit.
Dozierende: Ingrid Burgdorf, Andreas Sonderegger
|Verfasser / -in||Titel||Projektpräsentation|
|Janine Hanselmann||
Von der Scheune zum Flarzhaus –

Wiederentdeckung der Bohlenständerkonstruktion

Kurzbeschrieb(PDF 49,4 KB)

Präsentation(PDF 12,2 MB)
|Nico Mäder||
Freiheit im Knoten –

Eine Untersuchung des gefügten Holzbaus in unterschiedlichen
Spannweiten am Beispiel eines Weinbauernhauses

Kurzbeschrieb(PDF 9,7 KB)

Präsentation(PDF 19,5 MB)
|Dorela Mustafai||
Wohnlichkeit dank Raumsuffizienz –

Exemplarischer Entwurf für Wohnungen in Winterthur-Töss

Kurzbeschrieb(PDF 52,6 KB)

Präsentation(PDF 7,9 MB)
|Jeran Rüeger||
Das Tragwerk als unmittelbarer Träger des Ausdrucks –

Eine entwerferische Untersuchung zur Expressivität des
Tragwerks anhand eines Projekts am Bahnhofplatz Zürich

Kurzbeschrieb(PDF 51,4 KB)

Präsentation(PDF 20,4 MB)