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Am letzten Wochenende dem 31.03.11-02.04.11 fand das Red Bull NordiX in Davos statt. Dies ist eine Art Skicross mit Langlaufskiern. Wir mussten über richtige Schanzen springen und Steilwandkurven bewältigen. Ganz ohne Merkmale eines normalen Langlaufrennens ging das Event doch nicht über die Bühne, denn es hatte auch einen sehr steilen und ziemlich langen Anstieg den es zu bewältigen gab.
An diesem Event nahmen zahlreiche Top-Stars der Szene teil, wie Dario Cologna, Marcus Hellner, Alex Harvey oder Martin Koukal. Unter diesen klangvollen Namen konnte auch ich an den Start gehen. Am Freitag fand die Qualifikation statt. Es waren 69 Athleten auf der Startliste und 64 konnten sich für die 16telfinals vom Samstag qualifizieren, es schieden also nur sehr wenige aus. Ich konnte mich dann auch problemlos für die 16telfinals qualifizieren und wurde 43 in der Qualifikation. Ich merkte, dass ich während der ganzen Woche krank war und auch immernoch nicht ganz gesund war, die Abfahrt mit den Sprüngen und Steilwandkurven waren kein Problem, als es aber in den Aufstieg ging hatte ich überhaupt keine Power.
Am Samstag standen die 16telfinals an und ich war gespannt gegen wen ich alles in meinem Heat treffen würde. Als ich auf dem Wettkampfgelände ankam und mir die Heats anschaute, war es für mich ziemlich klar, dass ich wahrscheinlich schon im ersten Heat rausfliegen würde, denn ich musste gegen den Gesamtweltcup Sieger Dario Cologna und dem Team Sprint Weltmeister Alex Harvey antreten, zudem war noch mein Teamkollege von Ftan Curdin Kindschi mit mir im Heat. Ich freute mich auf diesen Heat, weil ich zum ersten Mal ein Kräftemessen mit diesen Top-Stars machen konnte.
Der Start gelang mir nicht nach Wunsch und ich musste mich an dritter Stelle einreihen, knapp hinter den beiden Favoriten. Die Abfahrt mit den Sprüngen und den Steilwandkurven waren kein Problem und ich konnte den Anschluss ohne Probleme halten. Unten am Wendepunkt vor dem Anstieg war ich knapp hinter Harvey und gleichauf mit Dario. Als allerdings die Steigung anfing, war es schnell vorbei und ich konnte nur noch schauen wie der Abstand grösser und grösser wurde. Ich schloss den Heat dann als dritter, mit einem grossen Abstand nach vorne aber auch einen grossen Abstand nach hinten ab. Da dies sowieso nur ein Showevent war, war ich nicht traurig, dass ich rausgeflogen war, sondern verfolgte danach die weiteren spektakulären Läufe der anderen.
Es war ein Event, dass viel Spass gemacht hat und ich hoffe, dass dieser auch im nächsten Jahr in Davos stattfindet. Dann gibt es Revanche! 😉