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Im Gespräch mit Schweizer Regierungsmitglieder habe Klitschko einen Satz besonders oft gehört: «Wir sind ein neutrales Land», sagte er im am Donnerstag publizierten Interview von «Blick».
Einerseits würde er die Schweizer Neutralität verstehen. Dennoch wiederholte Klitschko, was er schon am WEF 2022 im Mai gesagt hatte: «Man muss Haltung zeigen.» In der heutigen Zeit könne man nicht neutral sein.
Luftabwehrsysteme aus der Schweiz
Im Interview bittet Klitschko die Schweiz um die Lieferung von Verteidigungswaffen, die das Leben der Menschen schützen. Als Beispiel erwähnte er Luftabwehrsysteme. Allein in Kiew seien über 150 Menschen durch russische Raketen- und Drohnenangriffe gestorben.
Bereits am vergangenen Montag kritisierte Klitschko im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Keystone-SDA, dass internationale Waffenlieferungen zu langsam vorwärts gingen. Am Mittwoch kündigte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg an, dass die Ukraine schwerere Waffen für den Kampf gegen Russland erhalten wird.
Sein Leben für sein Land zu geben, sei grösste Ehre für einen Mann
Klitschko würde selbst zur Waffe greifen, um die Ukraine zu verteidigen. Sein Vater war General und habe ihm beigebracht, dass es «die grösste Ehre ist für einen Mann, sein Leben für sein Land zu geben». Im Vergleich zum letzten WEF vor acht Monaten sei die Situation um Kiew noch immer schwierig, aber stabil, sagte der Bürgermeister weiter.
(sda/bza)