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Wegen der besonderen Lage äusserten sich die 20 Klubs der Swiss Football League (SFL) schriftlich zu den Geschäften der ordentlichen Generalversammlung. Sie stimmten einer neuen Regelung für Spielverschiebungen zu. Es gab nur eine Gegenstimme, wie die SFL mitteilt. Bis anhin konnten die Klubs ein Gesuch auf Verschiebung stellen, wenn mindestens sechs Spieler wegen der gleichen ansteckenden Krankheit (inklusive Quarantäne) nicht zur Verfügung standen. Mit der neuen Bestimmung kann ein Spielverschiebungsgesuch nur noch eingereicht werden, wenn bei einem Klub nachweisbar weniger als 14 Feldspieler und zwei Torhüter einer vorgängig eingereichten Spielerliste einsatzfähig sind.
Diese Liste umfasst in der Raiffeisen Super League (RSL) mindestens 30 Spieler und in der Brack.ch Challengue League (BCL) mindestens 25 Spieler.
Anpassung Ausnahmebewilligung beim Stadionneubau
Ebenfalls mit einer Gegenstimme sprachen sich die Klubs für eine Änderung im Lizenzreglement der SFL aus, die von den Klubs FC Aarau und FC Lugano beantragt worden war. Es geht um die Ausnahmebewilligung für die Austragung von Profispielen in einem Stadion, welches eigentlich nicht den Vorgaben entspricht. Diese kann jeweils um ein Jahr verlängert werden, wenn der betroffene Klub nachweisen kann, dass er alles ihm Zumutbare getan hat, um das Projekt voranzutreiben.
(red.)