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Einer der geheimnisvollsten Orte des Reiches ist das Mito-Tal, das umgangssprachlich als Friedhof der Türme bezeichnet wird. Seine steilen Klippen und Flussbetten sind voll von hohen, verfallenen Gebäuden von mysteriöser Bauart und Zweckbestimmung. Sie alle sind mit bröckelnden Treppen versehen, die zu hohen Abstürzen führen, was darauf schließen lässt, dass sie nie als Teile von Häusern genutzt wurden. Es dauerte Jahrzehnte, bis Gelehrte zu dem Schluss kamen, dass außer den Türmen keine Artefakte, Grabhügel oder andere Spuren der Zivilisation im Tal gefunden werden konnten. Nur eine einzige mündlich überlieferte Geschichte über Mito ist erhalten geblieben. Darin heißt es, dass das Tal die «Spitze» beherbergt, einen unsichtbaren Turm, der sich bis in den Himmel erstreckt. Wer seinen Zenit erreicht, erhält die Macht, seinen Willen in der Welt zu manifestieren. Wer jedoch nicht aufsteigt, ist dazu verdammt, bis in alle Ewigkeit durch die «Spitze» zu wandern. Angeblich genügt es, eine der Treppen im Tal hinaufzusteigen und dabei den Blick zum Himmel zu richten, um die «Spitze» zu erreichen. Die Anweisungen klingen zwar vielversprechend, aber einige tödliche Abstürze haben die meisten Menschen davon überzeugt, dass die Anweisung eine Allegorie für Hybris oder Entschlossenheit ist. Doch wenn das so ist, warum verschwinden dann immer wieder Abenteurer aus dem Tal, ohne eine Spur zu hinterlassen?
In diesem 6- bis 12-stündigen One-Shot-Abenteuer findet sich eine Gruppe von Charakteren der 4. bis 5. Stufe am Fuße der mysteriösen «Spitze» wieder. Jeder von ihnen hat viel geopfert, um so weit zu kommen. Sie alle wissen, dass sie noch mehr opfern müssen, um weiterzukommen. Erschlagen und verflucht zu werden – das ist das potenzielle Schicksal eines jeden, der töricht genug ist, den «Sturm auf die Spitze» zu wagen.