Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03394.jsonl.gz/644

Schon bei der Befruchtung wird festgelegt, ob ein Mensch weiblich oder männlich sein wird. Dies wird durch die Gene (das Vererbungsmaterial in den Zellen) bestimmt. Danach entwickelt sich ein Embryo zu einem Mädchen oder einem Knaben. Bereits ab der 15. Woche ist erkennbar, ob ein Kind ein Mädchen oder ein Junge wird.
Eine Zeit der Veränderung
Unter dem Einfluss von Sexualhormonen entwickeln sich Mädchen dann zu Frauen. Wann diese Entwicklung beginnt und wie schnell sie abläuft, ist bei jedem Mädchen anders. Die Zeit dieser Veränderung nennt man Pubertät. Nach der Pubertät ist man körperlich und biologisch eine Frau. Meist ist die Pubertät abgeschlossen, bevor man auch in der Gesellschaft als erwachsen gilt und bevor man sich auch geistig oder seelisch erwachsen und unabhängig fühlt. Aber man fühlt sich auch nicht mehr als Kind, und Gleichaltrige werden zu wichtigen Bezugspersonen.
Die Hirnanhang-Drüsen produzieren ab der Pubertät Hormone, welche über die Hormone im Eierstock die körperlichen Veränderungen an Brüsten, Körperhaaren und Fettverteilung bewirken.
Legende
1. Hirnanhang-Drüsen
2. Achselhaare
3. Brüste
4. Schamhaare
5. Fettverteilung