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DORNIER
Hinweis: bei Click auf unterstrichene Projekttypen siehst Du das passende Bild ( click on Proj-Nr.)
Basic-History
Die Dornier-Werke GmbH war einer der bedeutenden deutschen Flugzeughersteller. Ursprünglich Zeppelin Werk Lindau GmbH –von 1922 bis 1938 Dornier-Metallbauten GmbH, danach Dornier-Werke GmbH hatte sich in den 1930er Jahren durch Zweigbetriebe in Neuaubing und Oberpfaffenhofen sowie in Wismar stark erweitert. Die Dornier-Werke GmbH entwickelten und bauten die Muster Do 17, Do 18, den Großbomber Do 19 und die Do 217. Nicht mehr zum Einsatz kam der schwere Mehrzweckjäger Do 335 Pfeil (1943), mit 765 km/h schnellstes kolbenmotorgetriebenen Serienflugzeug der Welt. Nach dem verlorenen Krieg wurde der Wehrwirtschaftsführer Dornier zwar als „entlastet“ entnazifiziert, stand aber vor dem wirtschaftlichen Aus, da die Werke vollständig zerstört waren. Weil der Flugzeugbau im Nachkriegsdeutschland zunächst verboten war, verlegte Dornier seinen Wohnsitz nach Zug CH. In Deutschland begann der Neuanfang des Unternehmens am Bodensee. In Lindau konnte Dornier mit Kurzstartflugzeugen und Senkrechtstartern wieder an frühere wirtschaftliche Erfolge anknüpfen
Claude Honoré Desiré Dornier (* 14. Mai 1884 in Kempten; † 5. Dezember 1969 in Zug) Da sein Vater Franzose war, war er zunächst französischer Staatsbürger. 1913 wurde er auf ausdrücklichen Wunsch des Grafen Zeppelin in Württemberg eingebürgert, behielt daneben aber seine französische Staatsbürgerschaft. Er war Mitarbeiter von Ferdinand Graf von Zeppelin und bekam eine eigene Abteilung im Zeppelin-Konzern. Später wurde er Teilhaber und Geschäftsführer eines Zweigwerkes für Flugzeugbau, das er 1932 voll übernahm und aus dem sich die Dornier-Werke entwickelten. Dort baute er vor allem Ganzmetallflugzeuge, insbesondere Landflugzeuge und Flugboote: Wal, Superwal, Do 18/24, Do X. Der Name Dornier ist unvergänglich verknüpft mit diesen legendären Flugbooten. Auf der Basis dieser Flugboote entstand auch ein Entwurf eines 60m grossen Flugbootes, der Do 214. Im nationalsozialistischen Deutschen Reich wurden hauptsächlich Bomber für die deutsche Luftwaffe hergestellt.
PROJEKTE
Dornier zeichnete deutlich weniger Projekte als die anderen Hersteller. Mit den Planungen beschritt man eher konservative Wege. Mit der Do335 gelang ein Neukonzept das sich vorzüglich für weiterreichende Projekte eignete, betrachtet man die Projekte genauer, stellt man fest dass alle rund um dieses weltberühmte Flugzeug projektiert und gezeichnet wurden.
Die P.238 war eine schlanke, einsitzige und schnelle Version mit grossen Kanonen in den Flügelwurzeln.. Die P.247 wurde dann mit reinem Heckantrieb mit 2000PS entworfen. Auf der Zelle der 247/252 gab es auch einen sehr interessantes Konzept mit Heckrotor und zwei Jumo Triebwerke an den Flügeln. Ob die Bez. P.251 richtig ist, scheint nicht ganz klar zu sein. Die P.252 (Bild oben) sogar mit 2x 1750PS und Doppel-Heckrotor! Das Projekt P.254 wurde später als Do 435 bezeichnet, vorne ein BMW- Motor und hinten ein Strahltriebwerk Jumo >eigentlich die Endvariante der 335. Mit der P.256 (hier Variante1, ganz oben Variante2) wurde auf dieser Zelle ein konventioneller aber überaus kräftiger Strahljäger projektiert. Mit einer Kampfkraft von 4 Kanonen in der Nase ein wahrlich starker Gegner! Bemerkenswert ist die 335Z, eine Doppelrumpfvariante mit beachtlichen Spannweite von 28Meter. Aus Kapazitätsgründen wurde dieses Model von Junkers (Ju635) weiterentwickelt.
Die Flugboote sind legendär. Auf der Basis von anfänglich zivilen Pasagierflugbooten wurden auch zwei richtige Hochsse- Aufklärer und Seebomber entworfen: Das RLM stoppte 1942 die Entwicklung, da es sich um ein ziviles Projekt handelte. Um die Arbeiten dennoch fortführen zu können, wurde die Do 214 in ein militärisches Projekt gewandelt. So sollte ein Einsatz für die Kriegsmarine, z. B. als fliegender U-Bootstützpunkt, erfolgen. Im darauffolgenden Jahr wurde das Projekt kriegsbedingt endgültig eingestellt. Aus diesen Überlegungen heraus entstand das Projekt der Dornier Do 216, ein Transportflugboot mit 4 oder 6 Motoren (Auslegung: 4x nach vorne-2xnach hinten). Doch alle Projekte wurden gestrichen, da kein Bedarf vorhanden war.
konventionelle Projekte/ spezielle Studien:
Wenig ist über die Studien der Dornier Schnellbomber bekannt. Vergleichbar mit den Romeo&Julia Studien erinnert diese Studie an Fernlenkwaffen oder die V1. Bekannt wurde hingegen der Entwurf Volksjäger welcher nie über die ersten Zeichnungen hinwegkam. Ein kleiner, einfacher Jet direkt vergleichbar mit den andern Volksjägern. Kurz vor Kriegsende entstand ein absolut genialer Entwurf Entenflügel - Strahljäger mit drei He011 Triebwerken am Rumpfende. Näheres wurde nie bekannt, doch scheint dieses Project zukunftsweisend.
Erwähnt werden sollten noch die Flugboot-Projekte welche in Air46 abgebildet sind.
projects >liste/overview
P.59 Fighter project (Vorstudie zu Do335)
P.174 Project number for Do 216
P.192 Project number for Do 214
P.231 Fighter project, wurde zu Do 335
P.232 Mixed propulsion fighter project
P.238 Fighter project
P.247 Pusher propeller fighter project
P.252 Night fighter project
P.254 Mixed propulsion heavy fighter
P.256 Night fighter project
P.273 High altitude fighter
P.1075 Do 335Z heavy fighter project
335Z Twin Do 335 project
technische daten / datenblätter / factsheets:

The Dornier P 256 (from wikipedia)
was a turbojet nightfighter proposed by Dornier for the Luftwaffe toward
the end of the Second World War.
Designed armament was four 30 mm (1.2 in) MK 108 cannon in the nose; a field
conversion kit was to retrofit two MK 108s in a Schräge Musik
configuration.A fighter-bomber variant would have carried two 500 kg (1,100
lb) bombs.
Its loaded weight would have included 3,750 kg (8,300 lb) of fuel, giving a
wing loading of 276 kg/m2 (56.5 lb/ft2). Maximum speed was achieved at 8,000
m (26,000 ft), maximum range at 6,000 m (20,000 ft).[1] Endurance with 4,000
kg (8,800 lb) fuel was calculated as 2.6 hours.
|The Dornier P 256 (from
wikipedia)

Crew: three (pilot, radar operator, and navigator)

Do 222 Do 238 P 247 P 252
|besondere Projekte nach 1945 welche bereits in den Kriegsjahren auf dem Reissbrett entstanden:|
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erich streit 4410 Liestal 11.4.2012