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Mariss Jansons: «Man muss neben der Arbeit an den technischen Dingen immer auch eine künstlerische Aufgabe geben.»
Bild: Marco Borggreve
Mariss Jansons über das Wiener Neujahrskonzert und sein Münchner Orchester, über Gefühlstiefe und Sentimentalität bei Rachmaninow
«Ich bin älter geworden…»
Mariss Jansons dirigiert an dieser Jahreswende das berühmte Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker, und zu Ostern gastiert er mit «seinem» Orchester, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, für zwei Konzerte beim Lucerne Festival. Doch noch vorher entscheidet sich, wo der neue Konzertsaal in München, um den weit über zehn Jahre gestritten und gekämpft wurde, (nun doch!) zu stehen kommen soll.
Der Countertenor Valer Sabadus spricht im Interview zum Beispiel über Kastraten bei Mozart. Unser Autor sinniert über Antonio Caldaras Botschaften aus der Alten Welt und unternimmt ein kleines Gedankenexperiment.
Steven Isserlis ist einer der unkonventionellsten Musiker in der Klassikwelt. Ein herausragender Cellist, ein intelligenter und vielseitiger Kammermusiker, darüber hinaus aber auch ein begabter Schriftsteller, ein akribischer Forscher und ein passionierter Entdecker verschütteter Repertoire-Perlen.
Sébastien Daucé und das Ensemble Correspondances rekonstruieren das «Ballet Royal de la Nuit» von 1653, ein vielstündiges Spektakel, in dem der «Roi Soleil» Louis XIV., der vor 300 Jahren gestorben ist, selbst die Sonne getanzt hat.
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