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Die Zukunft und das Wohlsein eines Kindes werden von den ersten Tagen, Wochen und Monaten seines Lebens bestimmt. Man weiss heutzutage, dass der Zugang der Familien zu Pflege-, Bildungs- und Unterstützungszentren positive Auswirkungen auf die zukünftige Entwicklung und Lernfähigkeit des Kindes hat. Trotzdem sterben immer noch 6,6 Millionen Kinder bevor sie 5 Jahre alt werden und 125 Millionen Kinder haben schwere Entwicklungsrückstände, die auf Unterernährung zurückzuführen sind. Man schätzt, dass fast 200 Millionen Kinder keinen Zugang zu Pflege-, Entwicklungs- und Bildungsprogrammen für Kleinkinder haben.
Die Aide et Action Projekte, die sich mit dem Thema Kleinkinder befassen, versuchen die Entwicklung der Kinder mit den Eltern zusammen zu begleiten. Dieser Wille spiegelt sich in Projekten wieder, deren Ziel es ist, einerseits die Kindersterblichkeit zu reduzieren, aber andererseits auch die Gehirne der Kinder zu stimulieren und ihnen die bestmöglichen Lernbedingungen zu bieten, sowohl zu Hause bei der Familie, wie auch in der Krippe und im Kindergarten.
Der Verein setzt sich dafür ein, die Kompetenzen der professionellen Arbeiter zu stärken, die in den Entwicklungszentren für Kleinkinder tätig sind, und die Gesundheit der Kinder zu überwachen und zu garantieren, insbesondere durch Impfkampagnen. Aide et Action führt auch Aktionen im Vorschulalter durch, wenn möglich in der Muttersprache der Kinder, um sie und ihre Familien so früh wie möglich auf die Vorteile der Bildung aufmerksam zu machen. Der dritte Schwerpunkt der Aide et Action Einsätze liegt bei der Sensibilisierung und Bildung der Eltern in Sachen körperliche Entwicklung (bestimmte Ernährungsbedürfnisse, elementare Hygieneregeln, Vorbeugung der Übertragung von ansteckenden Krankheiten, usw.), psychologische Entwicklung (spezifische Bedürfnisse von Kleinkindern, was Kommunikation, Austausch und Umgang zwischen Kind und Eltern betrifft) und kognitive Entwicklung (Aufwachen, frühes lernen, usw.) der Kinder.
Die Aide et Action Strategien zum Thema Bildung für Kleinkinder basieren auf der aktiven Teilnahme der Gemeinschaften, und insbesondere der Eltern.
Quelle der Schlüsselzahlen : Unesco 2013