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Das natürliche Verbreitungsgebiet (mittel- und südeuropäische montane Wälder) der wärmeliebenden und frostempfindlichen Tanne ist viel enger begrenzt, als dasjenige der Fichte, was auf ihre geringere Standorttoleranz schliessen lässt. Die Tanne bevorzugt gut mit Wasser versorgte Böden; in Einzelfällen findet man sie jedoch auch auf trockenen Standorten (z.B. im Wallis).
In der Schweiz kommen Tannen vor allem im westlichen Jura, dem zentralen Mittelland und den Voralpen vor. Einige Gebiete sind vollständig frei von Tannen (Engadin, Rheinwald, Obergoms, Mattertal, Region Davos, Teile des Südtessins), während sie andernorts besonders dicht wachsen (Emmental, Napf).
Die meisten Tannen stocken in einer Höhe von 600 bis 1200 m ü.M.; der höchste Tannenanteil ist zwischen 800 und 1000 m ü.M. zu finden.
Die Tanne gedeiht bis in etwas höhere Lagen, als die Buche und wächst in den südlichen Alpentälern weiter nach oben, als im Norden.
selten (nach WELTEN und SUTTER 1982)
häufig (nach WELTEN und SUTTER 1982)
sehr häufig (LFI-Probeflächen mit Vorkommen)