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Federer benötigte für seinen 6:2, 6:2, 6:3-Erfolg 101 Minuten. «Wenn man in drei Sätzen gewinnt, kann man immer zufrieden sein», freute sich der Schweizer. «Ich habe nicht zuviel Energie verprasst und kann voller Selbstvertrauen in die zweite Woche starten.»
Der Schweizer zeigte sich gegenüber seinen ersten beiden Auftritten «Down Under» nochmals verbessert. Der 17-fache Grand-Slam-Gewinner spielte variantenreich und entschlossen gegen einen Gegner, der vor allem bei den langen Ballwechseln gut mitzuhalten wusste.
Federers Vorteile beim Service
Auch wenn Gabaschwili zahlreiche sehenswerte Schläge gelangen, hatte er nie eine Chance auf den Sieg. Beim Service- und beim Return-Spiel war Federer mindestens eine Klasse besser als der 28-jährige Russe.
Federer schlug zwar nur 6 Asse, insgesamt wurden aber mehr als 40 Prozent seiner Aufschläge von Gabaschwili nicht retourniert. Seinerseits erspielte sich der Schweizer 14 Breakchancen, wovon er 5 nutzen konnte.
Federers Steigerungsläufe
Gabaschwili kam anfangs des 1. und 3. Satzes zu Breakbällen. «Ich musste zu Satzbeginn jeweils kämpfen und konnte den Unterschied erst im Satzverlauf machen», räumte der Baselbieter ein.
Im 1. und 2. Durchgang gewann er nach dem 2:2 jeweils 5 Games in Folge, im letzten Umgang realisierte er das vorentscheidende Break beim Stand von 2:1. Nur wenige Ballwechsel später verwertete der vierfache Australian-Open-Gewinner seinen zweiten Matchball zum nie gefährdeten Sieg. Es war sein insgesamt 71. Erfolg in Melbourne, wo er in den letzten 10 Jahren stets die Halbfinals erreicht hatte.
Nun wartet Tsonga
In den Achtelfinals trifft Federer am Montag auf Jo-Wilfried Tsonga. Die französische Nummer 10 der Welt bezwang Landsmann Gilles Simon (ATP 19) 7:6 (7:5), 6:4, 6:2.
Federer führt gegen Tsonga in den Direktduellen mit 9:4. Letztes Jahr setzte sich der Schweizer im Melbourne-Viertelfinal in 5 Sätzen durch.