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Alcaraz mit Mühe in den Achtelfinal
Der Weltranglistenerste Carlos Alcaraz überzeugt in Wimbledon noch nicht wirklich, doch er erfüllt seine Aufgaben bisher mühevoll, aber erfolgreich.
Der Weltranglistenerste Carlos Alcaraz überzeugt in Wimbledon noch nicht wirklich, doch er erfüllt seine Aufgaben bisher mühevoll, aber erfolgreich.
Nach einem Vier-Satz-Sieg in fast vier Stunden gegen den Chilenen Nicolas Jarry (ATP 28), im Mai Sieger des Geneva Open, steht der 20-jährige Spanier erstmals im Rasenmekka in den Achtelfinals. Dort wird er sich weiter steigern müssen, wenn der von allen gewünschte Traumfinal gegen den bisher wesentlich dominanter auftretenden Titelverteidiger und Topfavoriten Novak Djokovic Tatsache werden soll. Alcaraz trifft am Montag auf Matteo Berrettini, den Finalisten von 2021. Der Italiener hatte in diesem Jahr vor Wimbledon wegen verschiedener Verletzungen erst sieben Partien gewonnen, ist nur noch die Nummer 38 und deshalb ungesetzt, kommt aber auf dem seiner Lieblingsunterlage immer besser in Form.
Eubanks bei Debüt im Achtelfinal
In grosser Form präsentiert sich der Amerikaner Christopher Eubanks (ATP 45). Vor einer Woche gewann der 27-Jährige aus Atlanta auf Mallorca sein erstes Turnier auf ATP-Stufe, nun steht er bei seinem Wimbledon-Debüt im Achtelfinal, in dem er sich mit der Weltnummer 5 Stefanos Tsitsipas misst. Der Grieche liess seinem emotionalen Fünf-Satz-Sieg gegen Andy Murray einen souveränen Erfolg gegen den serbischen Aussenseiter Laslo Djere (ATP 60) folgen.
Rune wehrt zwei Matchbälle ab
Den Kopf gerade noch aus der Schlinge ziehen konnte Holger Rune. Der Weltranglisten-Sechste aus Dänemark wehrte gegen den unberechenbaren, als Nummer 31 gesetzten Spanier Alejandro Davidovich Fokina zwei Matchbälle ab, ehe er sich im Match-Tiebreak des fünften Satzes 10:8 durchsetzte. Bei 8:8 schlug Davidovich Fokina von unten auf. «Das war gut und schlecht für mich», stellte Rune, eines der grössten Talente der letzten Jahre, fest. «So war es ein Vorteil, aber wenn ich den Return verschlagen hätte, wäre ich schön blöd dagestanden.»