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Fischer gewann an den Europameisterschaften im April 2013 in Moskau die Silbermedaille am Barren und gehörte an seinem Paradegerät zur Weltelite.
Allerdings hatte Fischer während seiner Karriere auch immer wieder mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Er erlitt im Jahr 2010 einen ersten epileptischen Anfall und musste deswegen ständig Medikamente zu sich nehmen. Seither folgten mindestens sieben weitere Anfälle. Doch Fischer zeigte sich stets kämpferisch. Ende des letzten Jahres sagte er in einem Interview mit der Aargauer Zeitung, er wolle bis 2020 weitermachen. Sein grosses Ziel waren die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro.
Nach dem EM-Silbermedaillengewinn wurde Fischer zudem von einer komplizierten Knieverletzung gebremst. Ein erster operativer Eingriff im Oktober 2013 war nicht wunschgemäss verlaufen, so dass sich der Barren-Spezialist im Februar 2014 einer erneuten Operation unterziehen musste.
Seither befand sich Fischer im mühseligen Aufbau. An den Schweizer Mannschafts-Meisterschaften vom kommenden Wochenende in Lenzburg hätte er sein Comeback geben sollen. Dazu wird es nicht kommen. Über die Gründe für seinen Rücktritt wird der Aargauer am Dienstag an einer Pressekonferenz in Aarau orientieren.