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Die Spieler schlüpfen in die Rolle der Kommissare. Jeder hat einen Verdächtigen befragt und muss den Mitspielern dsa Ergebnis vorstellen. Verhörkarten helfen dabei. Die Spieler müssen einander gut zuhören, da jeder kleinste Hinweis Aufschluss über den Täter gibt. Denn wenn das Dossier aus der Gerichtsmedizin kommt, müssen die Spieler überlegen, auf welchen Verdächtigen die Spuren hinweisen. Wer das gut kann, bekommt die meisten Punkte und gewinnt. Für 3-6 Spieler. Ab 12 Jahren.
Kooperatives Deduktionsspiel für 3-5 Spieler ab 12 Jahren von Johannes Krenner.
von einer Kundin/einem Kunden
am 15.09.2015
Die Spieler müssen als Kommissare gemeinsam einen vorliegenden Fall lösen, dabei ihre Ergebnisse zu unterschiedlichen Verdächtigen vergleichen und schliesslich durch ein ausgeklügeltes Ausschlussverfahren den Täter überführen.
Spielvorbereitung:
Die Karten werden nach "Verdächtigen"- sowie "Fall-" und "Verhör"-Karten getrennt sortiert und in der Tischmitte abgelegt. Die Rotfolie kommt zunächst zur Seite, da sie...Die Spieler müssen als Kommissare gemeinsam einen vorliegenden Fall lösen, dabei ihre Ergebnisse zu unterschiedlichen Verdächtigen vergleichen und schliesslich durch ein ausgeklügeltes Ausschlussverfahren den Täter überführen.
Spielvorbereitung:
Die Karten werden nach "Verdächtigen"- sowie "Fall-" und "Verhör"-Karten getrennt sortiert und in der Tischmitte abgelegt. Die Rotfolie kommt zunächst zur Seite, da sie erst zum Ende hin gebraucht wird.
Die Spieler erhalten jeder ein Blatt vom Ermittlerblock und eine Verdächtigen-Karte, die sie offen vor sich ablegen. Nun entscheiden sie sich noch gemeinsam für eine der Fall-Karten und der älteste Spieler wird diese dann vorlesen. Passend zur Fall-Karte werden die 30 Verhör-Karten (diese verfügen über Symbole, die sie den Fällen zuordenbar machen) herausgesucht, gemischt und an die Spieler verteilt.
Schliesslich notiert sich jeder noch auf seinem Ermittlerblatt den Namen des ausliegenden Verdächtigen und die Nummern der erhaltenen Verhörkarten.
Spielziel:
Den Fall zu lösen und dabei die meisten Punkte zu erhalten!
Spielablauf:
Der älteste Kommissar hat den Fall ja schon vorgelesen und trägt nun im ersten Ermittlungsschritt als Erster seinen Bericht zu seinem Verdächtigen vor. Dazu nimmt er sich die Verhörkarten vor und liest dort die zum Verdächtigen passenden Textbausteinen (per Buchstabenkennung) und konstruiert daraus einen kleinen (max. 1min.) Vortrag, damit nicht nur stur abgelesen wird^^.
Die mitspielenden Kollegen dürfen sich hierbei keine Notizen machen und sollten daher gut zuhören, denn alle Hinweise dieser Verhörkarten werden ja nun vorgetragen.
Mit jeweils kleinen Pausen folgen nun die Mitspieler und tragen ihrerseits einen "Bericht" vor.
Im zweiten Schritt nun wurden derweil von externen Mitarbeitern die Obduktionsberichte, psychologischen Gutachten und die Auswertung der Spurensicherung fertiggestellt.
Um jetzt die ausschlaggebenden Berichte zu erhalten, werden alle Verhörkarten der Spieler gemischt und von diesen dann 7 nebeneinander in der Tischmitte mit der roten (unkenntlichen) Seite nach oben abgelegt - die Reihenfolge muss fortan beachtet und darf nicht verändert werden.
Wieder liest der älteste Kommissar die Karten nun nacheinander mit Hilfe der roten Folienkarte vor und macht dabei nach jeder Karte ein kurze Pause, damit sich alle einen Verdächtigen auf ihrem Blatt notieren können, der ihrer Meinung nach zu dem dargestellten Bericht passt - daher darf auch die Reihenfolge der Karten auf keinen Fall geändert werden.
Wer bei den Vorträgen der Kollegen zuvor gut aufgepasst hat, wird sich bestimmt an einige der Details erinnern und kann diese nun hier mit den Berichten in Zusammenhang bringen und den entsprechenden Namen des Verdächtigen aufschreiben.
Wurden alle Berichte vorgelesen, sollte jeder in der Lage sein, einen Verdächtigen herauszustellen - dies ist meist derjenige, der gerade am häufigsten notiert wurde. Dessen Name wird nun ebenfalls aufgeschrieben und anschliessend im dritten Ermittlungsschritt mit den anderen Spielern verglichen.
Dazu werden die ausliegenden Verhörkarten wieder auf ihre Textbaustein-Seite gedreht - Achtung! Reihenfolge! - und deren Nummern vom ältesten Kommissar vorgelesen. Jeder Spieler kreist nun auf seinem Ermittlerblatt die vorgelesene Nummer ein, die er bei sich wiederfindet - diese wurden eingangs ja auf dem Blatt notiert.
Nun ist auch für jeden ersichtlich, welche Verhörkarte zu welchem Spieler gehört.
Jeden Verdächtigen, den ein Spieler korrekt zugeordnet hat, bringt diesem 2 Punkte - bei einer falschen Zuordnung 0 Punkte. Gehört ein Beweis zum eigenen Verdächtigen und niemand hat dies bemerkt, dann gibt es hierfür 1 Minuspunkt, da der eigene Bericht den Kollegen offenbar keine Hilfe war^^.
Für den richtigen Täter gibt es 2 Punkte, für den Falschen 1 Minuspunkt.
Um den tatsächlichen Täter schliesslich und endlich zu ermitteln, wird auf allen Ermittlerblättern zusammengezählt, welcher Verdächtige am häufigsten genannt/eingekreist/markiert wurde, dies ist dann der Täter!
Spielende:
Das Spiel endet nach o.g. letzten Ermittlungsschritt und es gewinnt der Spieler mit den meisten Punkten.
Fazit:
"Das Verhör" ist ein tolles Spin-Off aus der Black Stories - Reihe und passt daher wunderbar in das rabenschwarze Spieluniversum. Die kleine Verhörbox ist super passend gestaltet, sehr stabil und fasst alle Materialien gut zusammen, einzig ein paar kleine Bleistifte wären noch das Tüpfelchen auf dem "i" gewesen, aber leider fehlen solche.
Die Karten sind natürlich auch allesamt Black Stories - typisch gehalten.
Die Regeln sind schnell gelesen und verstanden und die Rundenabläufe simpel, zumindest, wenn nicht zu schüchterne oder bockige Mitspieler *G* die Berichterstattungen erschweren.
Ein wenig Flair sollte man dem Spiel schon zugeben und sich somit ein wenig mit den Vorträgen mühen^^.
Die Abfolge der Ermittlungsschritte ist gut durchdacht, relativ realistisch umgesetzt und auch die letztliche Auflösung ist nachvollziehbar.
"Das Verhör" ist nun kein Deduktions-Schwergewicht, aber es machte in den Testrunden viel Spaß und allein durch die Aufmachung schon viel her. Die Texte aber schlieslich brachten das Black Stories - Ambiente gut auf den Tisch und da waren alle Spieler sehr angetan und vertieften sich gerne in den jeweiligen Fall - 4 stehen zur Verfügung.
Eine Langzeitmotivation nach Lösen der 4 Fälle besteht noch in der Varianz der Karten im dritten Ermittlungsschritt, aber es wird bestimmt auch mal eine Erweiterung mit neuen Fällen erscheinen^^.
Insgesamt für Black Stories - Fans eh ein Pflichtkauf und alle anderen, sollte mit genügend Neugier auf jeden Fall eine Partie probespielen, um sich gänzlich überzeugen zu lassen.