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3.1
Einführung und Definitionen
Bis vor Kurzem beschrieb «Blended Learning» alle Lehr-/Lernkonzepte, die eine didaktisch sinnvolle Verknüpfung von Präsenzveranstaltungen und virtuellem Lernen auf der Basis neuer Informations- und Kommunikationsmedien vorsehen.
Auf dem Portal www.e-teaching.org des Leibniz-Instituts für Wissensmedien steht:
«Alle Lehrszenarien, die nicht ausschliesslich face-to-face oder online stattfinden, können als Blended Learning oder hybrides Lernen bezeichnet werden, also als Kombination von virtuellen und nicht-virtuellen Lernsettings und Methoden».1
Da in Pandemie-Zeiten oder bei standortübergreifenden Lehrkooperationen physische Präsenzveranstaltungen nicht oder nur eingeschränkt möglich sind, verstehen wir im Folgenden unter Blended Learning die didaktisch sinnvolle Verknüpfung von:
- synchronen2 «Präsenz»-Veranstaltungen im virtuellen oder physischen Lehrraum (oder ggf. auch im hybriden Lehrraum, d.h. Präsenz im physischen Lehrraum mit Live-Übertragung für nicht Anwesende)
- mit selbstgesteuertem asynchronen3 Lernen auf der Basis neuer Informations- und Kommunikationsmedien.
1 Quelle: www.e-teaching.org, 15.06.2020
2 Synchron: zur gleichen Zeit an einem gemeinsamen, physisch, hybrid oder virtuell geteilten Ort
3 Asynchron: unabhängig von Zeit und Ort