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Die Digitalisierung ist zu einem der beliebtesten Trends auch im öffentlichen Sektor geworden. Viele Städte auf der ganzen Welt haben begonnen, Experimente und Projekte mit verschiedenen Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT), Internet der Dinge, Big Data, Sensornetzwerken und künstlicher Intelligenz durchzuführen. Diese digitalen Technologien bilden auch den Eckstein für Smart-City-Initiativen, die darauf abzielen, kommunalen Dienstleistungen wie Verkehr, Wasserversorgung und Abfallwirtschaft ökologische, soziale und wirtschaftliche Werte zu verleihen.
Das Projekt verfolgt zwei Hauptziele, die sich jeweils auf Städte bzw. Gemeinden fokussieren. Das erste besteht darin, die Determinanten der digitalen Innovation in Schweizer Städten herauszufinden und zu erläutern, warum manche Städte fortgeschrittener sind, indem man ihren Einsatz für «Smart City» Projekte analysiert. Die Studie wird auch Einblicke in die Gestaltung und Steuerung dieser Smart-City-Projekte geben, einschließlich der Einbeziehung privater Akteure, Forschungsinstitute, Nutzer und zivilgesellschaftlicher Organisationen.
Das zweite Ziel besteht darin, die potenzielle Verwendung eines bestimmten Online-Tools, PlaNet, zu bewerten, das den Gemeinden beim Management der Beteiligung von Interessengruppen an umwelt- und infrastrukturbezogenen Projekten erleichtern soll. Die Studie wird versuchen, die Einstellung der Nutzer zur Einführung des PlaNet-Tools zu ermitteln und damit die Möglichkeit seiner Umsetzung in den Gemeinden zu bewerten. Die Analyse wird auch aufdecken, welche Programmeigenschaften für die Bestimmung der Einstellungen der Nutzer zur Umsetzung des Tools entscheidend sind.
Zusammenfassend wird das Projekt dazu beitragen, das Verständnis der organisatorischen und institutionellen Determinanten von digitalen Innovationen in Städten und Gemeinden zu vertiefen.