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In manchen Fällen muss die Reinigung und Freihaltung des Nasen-Rachenraums von Sekret unterstützt werden. Dazu erfolgt das Absaugen durch die Nase und wenn nötig durch den Mund. Es ist insbesondere dann erforderlich, wenn ein ausreichendes oder selbständiges Schnäuzen nicht möglich ist oder wenn der Mund nicht gespült werden kann.
Auch Trachealkanülen werden mindestens 2-3 Mal täglich zur Kontrolle der Durchgängigkeit abgesaugt – bei Sekret, das nicht abgehustet werden kann, auch häufiger. Absaugen ist notwendig
Absaugen ist ein unangenehmer Vorgang. Personen, die diese Intervention durchführen, müssen gut geschult werden, damit es nicht zu Sauerstoffmangel (durch zu langes Absaugen), zu Schleimhautverletzung und Blutung (durch zu starken Sog) oder zu einer Keimeinschleppung (durch mangelnde Hygiene) kommt. Auch müssen sie die Symptome einer Vagus-Stimulation kennen (Verlangsamung der Herzfrequenz bis hin zu lebensbedrohlichen Rhythmusstörungen), die durch ein Absaugen erfolgen kann.
Je nach Lokalisation des Absaugens benötigt man unterschiedliche Materialien. Neben einer Absaugvorrichtung sind dies:
Absaugen in der Nase:
Absaugen in der Kanüle/Luftröhre:
aktualisiert: Oktober 2016