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Aus vier Sarganserländer Gemeinden trafen sich am 12. September Interessierte in Sargans zu einer Neophyten-Exkursion in Sargans. Das Aussehen und die Eigenheiten dieser eingewanderten bzw. eingeführten und manchmal Pflanzen wurde an verschiedenen Standorten besprochen.
Neben dem Sommerflieder, dem Einjährigen und dem Kanadischen Berufskraut, welche die einheimische Flora bedrängen konnte auch die Fächrige Zwergmispel in der freien Natur beobachtet werden. Diese Pflanze ist seit 2002 in der Schweiz verboten und darf nicht verkauft werden, weil sie als wichtige Wirtspflanze für den Feuerbrand gilt.
Bei unbewohnten Liegenschaften musste festgestellt werden, dass in den verwilderten Gärten für die Artenvielfalt gefährliche Neophyten wie die Armenische Brombeere oder die Kanadische Goldrute in grosser Zahl wuchern. Sie stellen eine grosse Gefahr für wertvolle einheimische Pflanzengemeinschaften in der Umgebung dieser Liegenschaften dar.
Neben den gefährlichen Pflanzen wurden beispielsweise mit dem Zimbelkraut auch Neophyten gesichtet, deren Eigenschaften als ungefährlich eingestuft werden. Das Zimbelkraut besiedelt Mauerritzen ohne dabei andere einheimische Arten zu verdrängen.