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|Autor/Urheber :||Aman, Elisabeth (1888 - 1966)|
|Titel :||Briefnachlass Elisabeth Aman-Volkart|
|Eckdaten der Dokumente :||1937-1965|
|Umfang :||5 Archivschachteln|
|Signatur :||SLA-Aman|
|Elisabeth Aman, um 1960

Elisabeth Aman-Volkart ist 1888 in Winterthur geboren und 1966 in Kilchberg bei Zürich gestorben. Als jüngere Schwester von Nanny Wunderly-Volkart, die in den Jahren 1919 bis 1926 Vertraute und Mäzenin des Dichters Rainer Maria Rilke war, kam auch sie in Kontakt mit Rilke und anderen bedeutenden Schriftstellern. Sie selbst begann erst spät mit dem Schreiben. Bekannt ist vor allem der 1951 erschienene Roman Das Vermächtnis, in dem sie das Schicksal des Comte d’Egrenay literarisch verarbeitet, der zu Unrecht als Mörder verurteilt worden ist.
Bis auf ein kleines Gedicht-Typoskript sind keine Manuskripte oder Typoskripte von Werken mehr vorhanden. Der Nachlass besteht daher aus den Briefen, die Elisabeth Aman an Dr. Wolfhart Klee schrieb, und zwar in den Jahren 1951 bis 1965. Es sind hauptsächlich maschinenschriftliche, teilweise auch handschriftliche Briefe. Die Korrespondenz ist fein säuberlich nach Jahrgängen geordnet, wobei der Sohn von Elisabeth Aman zu jedem Jahr eine Zusammenfassung des Inhalts angefertigt hat. Inhaltlich werden sowohl persönliche Erlebnisse geschildert als auch Reflexionen zum Literaturschaffen, so z.B. zum Literaturbetrieb in England, Äusserungen zu Max Picard und Carl Seelig, zu Flaubert und zur Parallelität von Keller, Kleist und Walser. Von besonderem Interesse sind die Bezüge zu Rilke, z.B. der Erinnerungsbesuch 1956 in Muzot und weitere Reminiszenzen an Rilke (häufig im Zusammenhang mit Nanny Wunderly-Volkart).
Konsultation nur im Lesesaal SLA. Einschränkungen vor allem aus urheber- und persönlichkeitsrechtlichen Gründen.
Schweizerisches Literaturarchiv (SLA): Sammlung Elisabeth Aman
Das SLA erhielt den Briefnachlass 2013 als Schenkung. Bis zur Übernahme befand sich der Briefnachlass im Besitz der Nachkommen in Zürich.
Dieses Online-Inventar wurde aus HelveticArchives generiert. Es unterscheidet sich in seinem Erscheinungsbild von „normalen“ Online-Inventaren hauptsächlich durch die beiden folgende Merkmale: das Datum wird mit Punkt (statt Trennstrich) angezeigt, es gibt - strukturell bedingt - mehr „Darin“-Auflistungen im Bemerkungsfeld. In ihrem Inhalt sind die beiden Inventarformen jedoch identisch.
|A||Werke|
|B||Korrespondenz, 1951-1965|