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Systematik
|Ordnung||Blattodea|
|Familie||Blaberidae|
|Unterfamilie|
|Gattung||Archimandrita|
|Art||Archimandrita tessellata|
Beschreibung
Die Pfefferschabe ist eine der größten Schabenarten. Sie ist zwischen 5 und 8 cm groß. Die Weibchen sind in der Regel größer als die Männchen. Der Körper der Pfefferschabe ist oval, massiv und flach. Sie besitzt Flügel, die ihren Körper bedecken. Die Farbe ist beige mit schwarzen Sprenkeln, was den Eindruck erweckt, dass sie mit Pfeffer bedeckt ist. Aus diesem Grund sagt man auch, dass sie eine pfefferbeige Farbe hat. Auf dem Halsschild (Pronotum), das ihren Kopf bedeckt, befindet sich meist ein dunklerer Bereich.
Biologie
Pfefferschaben sind nachtaktiv. Sie leben meist in Gruppen. Obwohl sie Flügel haben, sind sie zum Fliegen zu schwer. Sie klettern normalerweise nicht auf glatten Oberflächen wie Glasscheiben. Bei Gefahr können sie zur Verteidigung einen pfefferartigen Geruch absondern.
Die Pfefferschabe ist ein Allesfresser und Opportunist. Sie ernährt sich von Früchten, Samen, Blättern und Insektenkadavern. Als Zersetzer spielt sie eine wichtige Rolle in der Nahrungskette.
Diese Art ist ovovivipar. Die Weibchen produzieren keine Ootheken, sondern behalten die Eier aufgereiht in ihrem Körper. Nach sechs Monaten schlüpfen zwischen 12 und 25 Jungtiere. Sie sind direkt selbstständig und leben eingegraben im Substrat. Nach 6-9 Monaten sind sie ausgewachsen.
Lebensraum
Die Pfefferschabe ist in Mittelamerika beheimatet. Sie kommt auch im nördlichen Südamerika vor. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Guatemala bis nach Kolumbien.
Sie lebt in der Regel auf dem Boden tropischer Wälder.
Bedrohung
Der natürliche Bestand dieser Art ist nicht bekannt. Daher ist sie nicht auf der Roten Liste der bedrohten Arten der IUCN aufgeführt