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Software
Fassaden, vor allem die von Hochhäusern, bieten vielfach mehr Platz für Solarzellen als Dächer und können so erheblich mehr Strom erzeugen, auch wenn sie nicht optimal zur Sonne hin ausgerichtet sind. Dass dennoch nur wenige dieser Flächen als Kraftwerke dienen, liegt nicht zuletzt daran, dass die Kosten-Nutzen-Rechnung so aufwendig ist, dass sich kaum ein Architekt herantraut. Rebecca Yang von der RMIT University hat mit ihrem Team eine Software entwickelt, die alle Fragen des Einsatzes von Solarzellen an Fassaden bereits bei der Bauplanung beantwortet.
Das Software-Tool "RADR" von Forschern des Pacific Northwest National Laboratory (PNNL) erfasst binnen weniger Stunden nach einer Naturkatastrophe oder einem anderen Notfall die Lage exakt und stellt Schadensbewertungen bereit. Das System kombiniert dabei Bildauswertungstechnologie, Künstliche Intelligenz (KI) und Cloud Computing, um Schäden zu bewerten und Risiken vorherzusagen.
"Zoho Survey" heisst eine Software, mit der Unternehmen jeder Grösse schnell individuelle Online-Umfragen erstellen können. Diese können ihnen datengestützte Erkenntnisse über ihre Zielgruppen und wichtige Daten für strategische Entscheidungen ermöglichen, wie das Online-Portal Small Business Trends kürzlich berichtet hat.
Die auf Analytik spezialisierte Software-Enwicklerin SAS Institute mit Zentrale in Cary im US-Bundesstaat North Carolina will in den nächsten drei Jahren eine Milliarde Dollar in die Weiterentwicklung von auf Branchen abgestimmten Analytiklösungen investieren. Alle Industrielösungen werden gemäss Mitteilung auf der Cloud-nativen, extrem parallelen KI- und Analytik- Plattform SAS Viya von SAS laufen.
Forscher des Augmented Listening Laboratory an der University of Illinois passen Schallwellen in Hörgeräten so an, als würden sie vom "richtigen" Ohr empfangen. Dazu stellen sie menschliche Köpfe aus Kunststoff mit einem 3D-Drucker her. Sie sind mit "Ohren" ausgestattet und können sprechen. Diese Dummys dienen dazu, die Algorithmen, die den Schall im Hörgerät verarbeiten, so zu optimieren, dass er optimal aufgenommen wird.
Forscher der University of Surrey haben eine Software entwickelt, die überprüft, welche und wie viele Informationen eine Künstliche Intelligenz (KI) aus der digitalen Datenbank eines Unternehmens gewonnen hat. Die neue Verifizierungs-Software lässt sich demnach als Teil des Online-Sicherheitsprotokolls eines Unternehmens verwenden und hilft zu verstehen, ob eine KI zu viel gelernt oder sogar auf sensible Daten zugegriffen hat.
Die Sicherheits-App "Driver" führt zu einem sichereren und verantwortungsvolleren Autofahren. Das gleichnamige Unternehmen hat die Daten von mehr als 17.000 Autofahrern über einen Zeitraum von 20 Stunden analysiert. Teilnehmer ignorierten demnach viermal weniger wahrscheinlich Stoppschilder und fuhren dreimal weniger wahrscheinlich einem anderen Fahrzeug zu dicht auf oder bremsten scharf. Die wesentlichste Verbesserung betrifft jedoch die Geschwindigkeit. Die Anwender rasten mit einer um elfmal geringeren Wahrscheinlichkeit.
Mit "Einstein GPT for Commerce" hat die US-amerikanische CRM-SaaS-Spezialistin Salesforce eine neue generative KI-Technologie für den Handel angekündigt. Die neuen Funktionen sollen Händler dabei unterstützen, über personalisierte Erlebnisse, die auf Echtzeitdaten basieren, mit ihren Kunden in Kontakt zu treten, und zwar auf einer einheitlichen Plattform.
Die Ukraine setzt bei zielgerichteten Angriffen auf die Datenanalyse-Software des US-Unternehmens Palantir mit Sitz im kalifornischen Palo Alto. Gemäss den Aussagen von CEO Alex Karp ist Palantir "für den grössten Teil der Zielerfassung in der Ukraine verantwortlich". Auf die Frage zum Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) weist Karp darauf hin, dass bei Software, die eigenständig handeln kann, ethische Aspekte berücksichtigt werden müssten.