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Der Schweizer Basketball-Profi Thabo Sefolosha beteuert nach seiner Festnahme und Wiederfreilassung in New York seine Unschuld. Er verpasst nach einem Wadenbeinbruch den Rest der Saison.
Zunächst war am Donnerstagabend von einem Knöchelbruch die Rede, nun stellte sich die Verletzung Sefoloshas als Wadenbeinbruch heraus. Das Resultat ist dasselbe. Der 30-jährige Waadtländer verpasst die restlichen vier Spiele der Qualifikation sowie die Playoffs mit den erstplatzierten Atlanta Hawks.
Wie Sefoloshas Anwalt Alex Spiro gegenüber der Nachrichtenagentur AP erklärte, verletzte sich der Schweizer, als er am späten Mittwochabend vor einem Nachtklub in Manhattan von der Polizei festgenommen wurde. Gemäss Polizei hatten sich Sefolosha und sein mazedonischer Teamkollege Pero Antic geweigert, den Tatort im Fall um den niedergestochenen NBA-Profi Chris Copeland von den Indiana Pacers zu verlassen. Sie wurden deshalb wegen Behinderung der Ermittlungen angeklagt. Das Duo der Hawks habe sich sechsmal geweigert, den Tatort in Manhattan zu verlassen, und es sei bedrohlich aufgetreten. Sefolosha soll sich gewehrt haben, als ihm die Polizisten Handschellen anlegen wollten.
Der Defensivspezialist entschuldigte sich zwar gemeinsam mit Antic in einem Communiqué für sein «Verhalten, das in negativer Hinsicht Aufsehen erregt hat», beteuerte aber seine Unschuld. Anwalt Spiro betonte, die beiden hätten keine Straftat begangen und er gehe davon aus, dass die Anklage fallengelassen werde. Sefolosha und Antic waren noch in der gleichen Nacht ohne Kaution aus der Haft entlassen worden. (fox/si)