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Was sind buddhistische Schulen?
Der Überlieferung nach haben sich die Schülerinnen und Schüler des Buddhas nach dessen Tod getroffen und diskutiert, was sie von ihm gelernt und erfahren hatten. Schon damals kam es zu ersten Meinungsverschiedenheiten. Bald entstanden verschiedene sogenannte Schulen, die unterschiedliche Ideen vertraten und religiöse Wege propagierten.
Im 1. Jahrhundert kam es zu einer Aufspaltung in zwei grosse Lehrrichtungen, die als Theravada und Mahayana bezeichnet werden.
Grundsätzlich betonen die verschiedenen Schulen des Theravada das Ideal des Mönch- und Nonnentums und betrachten den Buddha als Vorbild und Lehrer.
In den verschiedenen Schulen des Mahayana wird der Buddha nicht mehr als Mensch angesehen, sondern als Verkörperung der absoluten vollkommenen Weisheit.
Eine dritte grosse Lehrrichtung – das Vajrayana – entwickelte sich im 6./7. Jahrhundert in Nordindien aus dem Mahayana. Es ist von komplexen Ritualen geprägt, die Körper, Geist und Emotionen miteinbeziehen.
Erfahre in diesem Thema mehr zu den unterschiedlichen Schulrichtungen und gewinne Einblicke in die Lehrtraditionen des Zen-Buddhismus oder der Schule des Reinen Landes.