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Das Museum: Mit dem Geld soll der Hänggiturm ausgebaut werden, wie das Museum mitteilt. Der Turm wurde Mitte des 19. Jahrhunderts gebaut und diente als Trocknungsturm. Er ist schlecht isoliert und nicht beheizt. Deshalb ist das Anna Gödli Museum über die Wintermonate von November bis März jeweils geschlossen. Der Turm soll künftig beheizt werden. Dadurch soll das Museum über das ganze Jahr offen sein. Auch der Einbau einer Bibliothek wird evaluiert. Ziel der Museumsleitung ist es, den Ausbau bis im Jahr 2019 zu realisieren.
Die Spenderin: Das Geld stammt von einer Kulturmäzenin. Diese sei mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut und habe eine enge Beziehung zur glarnerischen Kultur und zum historisch bedeutenden Hänggiturm, heisst es in der Mitteilung.
Zum Museum:
Das Anna Göldi Museum ist im August 2017 eröffnet worden. Zuvor war es in Mollis auf Boden der Gemeinde Glarus Nord angesiedelt, als Teil des Ortsmuseums. Das Museum zeigt die Geschichte der Magd Anna Göldi, die 1782 von der Glarner Justiz als «letzte Hexe Europas» hingerichtet wurde. Im Museum werden die Besucher durch die Vergangenheit der alten Eidgenossenschaft geführt. Die Ausstellung thematisiert aber auch die heutigen Menschenrechte sowie die Erinnerungskultur.