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Alles rund um das Schwein
Hausschweine sind in vielen verschiedenen Rassen heute fast auf der ganzen Welt zu finden. Sie werden von Menschen gehalten und sind unter anderem wichtige Fleischlieferanten. Die Hausschweine stammen vom europäisch-asiatischen Wildschwein ab. Schweine können sehr gut riechen und hören, sehen aber schlecht.
Schweinearten
Weltweit gibt es fünf verschiedene Gattungen in der Familie der Schweine: Wildschweine, Warzenschweine, Riesenwaldschweine, Flussschweine und Hirscheber. Vom Hausschwein selbst gibt es weltweit unzählige Rassen.
Das Hängebauchschwein
Das Hängebauchschwein stammt ursprünglich aus Vietnam. Wie die Rasse nach Europa gekommen ist, ist nicht ganz klar. Ihren Namen haben sie durch ihren Körperbau erhalten. Hängebauchschweine haben im Verhältnis zur Beinlänge einen sehr langen Körper und vor allem einen voluminösen Bauch, der meist den Boden berührt.
Angler Sattelschwein
Das Angler Sattelschwein stammt aus Schleswig-Holstein. Seinen Namen hat es durch sein Aussehen erhalten. Der Kopf des Tieres ist schwarz, während an der hinteren Körperhälfte ein weisser Gürtel (Sattel) über der Vorhand zu sehen ist. Die Angler Sattelschweine sind zudem schlappohrig.
Fortpflanzung und Aufzucht
Eine Sau kann zweimal im Jahr Junge bekommen. Ungefähr 114 Tage nach der Paarung bringt die Sau 8-14 Ferkel zur Welt. Nach der Geburt besitzen die Ferkel keine eigenen Abwehrstoffe, weshalb sie so schnell wie möglich Muttermilch trinken müssen. Die in der Muttermilch enthaltenen Stoffe helfen den Ferkeln, ein intaktes Immunsystem aufzubauen. In den ersten Tagen nach der Geburt verlassen die Jungen nicht ihr Nest, da sie eine Umgebungstemperatur von etwa 33 Grad benötigen.
Bereits in der ersten Lebenswoche beginnen die Ferkel Wasser zu trinken. In der zweiten Woche fressen sie auch schon langsam feste Nahrung. Dennoch ist es wichtig, dass die Ferkel frühestens mit sechs Wochen von der Mutter getrennt werden. Idealerweise dauert das Absetzen von der Mutter drei bis vier Monate.
Nach etwa 10 bis 14 Lebenstagen können die jungen Ferkel mit gleichaltrigen Ferkeln vergesellschaftet werden.