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Ein Harvard-Absolvent und Hedge-Fund-Manager sprengte letztes Jahr den Einkommensrekord in seiner Altersklasse. Das Wasserskifahren war einer der Türöffner für seine Karriere.
Levin wurde hauptsächlich mit Aktien entschädigt. Er bezog ausser einer begrenzten Geldleistung von knapp 65'000 Dollar kein eigentliches Gehalt oder eine andere Barabfindung, wie aus den entsprechenden SEC-Daten hervorgeht.
Ein Deal – 2 Milliarden Dollar Gewinn
Der Chef eines 14-köpfigen Teams bei der Firma des bekannten Hedge-Fund-Managers Daniel Och absolvierte ein Informatik-Studium an der renommierten Harvard University.
Levin wurde bekannt, als er 2012 mehr als 7,5 Milliarden Dollar auf strukturierte Kredite wettete. Das war ein Viertel des Geldes, das seine Firma damals verwaltete. Die Wette zahlte sich aus: Der Hedge Fund machte einen Gewinn von 25 Prozent – knapp 2 Milliarden Dollar. Das dürfte einer der besten Deals des Jahres 2012 an der Wall Street gewesen sein.
Levin und sein Team habe im vergangenen Jahr zudem für mehr als die Hälfte der Gewinne der Firma Och-Ziff mit 468 Mitarbeitenden gesorgt.
Im Ferienlager Och kennengelernt
Vertraute beschreiben James «Jimmy» Levin als aufgeschlossenen und nachdenklichen Menschen. Levin arbeite eng mit David Windreich, dem amerikanischen Investmentchef von Och-Ziff Capital Management und Firmengründer Daniel Och zusammen.
Levin lernte Och vor einigen Jahren kennen, als er dessen Sohn in einem Ferienlager das Wasserskifahren beibrachte.
Nachdem Levin sein Studium abgeschlossen hatte, half Och ihm, seine erste Stelle bei Sagamore Hill Capital Management zu finden. Nach einer Zeit bei Dune Capital heuerte Levin 2006 dann bei Och-Ziff in New York an.