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03.
Schweizerinnen im Halbfinal der F-Liiga
Während in der SSL bei den Frauen noch eine Runde der Qualifikation zu spielen bleibt, schiesst Manuel Maurer im letzten Spiel vor den Playoffs beim Sieg gegen Falun ein Tor. In Finnland stehen hingegen bereits die Halbfinalpaarungen der Frauen fest. Alle drei Schweizerinnen kamen eine Runde weiter, derweil stehen Stefan Hutzli und Happee bei den Männern mit dem Rücken zur Wand.
Stefan Hutzli bestreitet mit dem Quali-Siebten Happee den Viertelfinal gegen das zweitplatzierte Classic. Im ersten Spiel der Serie best-of-7 geriet Happee früh mit 0:3 in Rückstand, konnte sich aber noch einmal zurückkämpfen. In der 49. Minute verkürzte Hutzlis Team auf 3:4, danach fielen allerdings keine Treffer mehr. Hutzli spielte als Flügel im dritten Block und hatte eine ausgeglichene Bilanz. Im zweiten Spiel sah es lange gut aus für Happee, nach zwei Dritteln führten sie mit 3:2. Dann drehte Classic aber mächtig auf, gewann das dritte Drittel mit 6:1 und holte sich so einen 8:4-Sieg. Diesmal musste auch Hutzli eine Minus-2-Bilanz notieren.
Niemelä hext ihr Team zum Sieg
Erfreulicher ist die bisherige Playoff-Bilanz aus Schweizer Sicht bei den Frauen. Seraina Fitzi und TPS kamen mit 3:0-Siegen in den Halbfinal. Nach dem klaren 8:0 zum Auftakt der Serie gegen SB-Pro verliefen die folgenden zwei Spiele etwas weniger eindeutig. Auswärts gewann TPS mit 5:1, holte sich damit ein Break und den ersten Matchball. Im dritten Spiel führten die Gegnerinnen von SB-Pro nach einem Drittel mit 1:0, doch der Titelverteidiger drehte die Partie und setzte sich knapp mit 3:2 durch. Seraina Fitzi blieb in diesen beiden Spielen ohne Skorerpunkte.
Flavia Niemelä und Annique Meyer schafften mit SSRA die Überraschung und eliminierten das in der Qualifikation besser klassierte SaiPa. Besonders im dritten Spiel war die Schweizer Torhüterin überragend: Obwohl sie doppelt so viele Schüsse zu halten hatte als ihr Gegenüber, führte sie SSRA zu einem 3:1-Sieg. Mit 24 Paraden bei 25 Abschlüssen zeigte die Berner Oberländerin eine überragende Leistung. Zudem steuerte Annique Meyer das wichtige Tor zum 1:1-Ausgleich im Mitteldrittel bei. Spiel 4 war eine extrem enge Angelegenheit. SSRA rettete sich dank einem Treffer zum 4:4 in der 56. Minute in die Verlängerung. Da diese torlos blieb, kam es zum Penaltyschiessen, wo Torhüterin Niemelä erneut zur grossen Figur avancierte. Sie wehrte sämtliche Versuche ab, während SSRA zweimal traf. Somit gewinnt SSRA die Serie mit 3:1 Siegen und steht im Halbfinal gegen Classic, während TPS auf FBC Loisto trifft.
Direktduell vor Playoffs
In der Frauen SSL wurde die vorletzte Runde vor den Playoffs gespielt. Bereits ist klar, dass Pixbo auf dem zweiten Rang landen wird. Lara Heini musste sich beim 9:3-Sieg auswärts gegen Karlstad erst in der 42. Minute ein erstes Mal bezwingen lassen, als Pixbo sich bereits eine 6:0-Führung erarbeitet hatte. Auf dem dritten Rang wird Västeras Rönnby mit Monika Schmid landen, die Schweizer Torhüterin verbrachte beim 9:1 gegen IBK Lund ebenfalls einen ruhigen Abend. Auf den Rängen 5 und 6 - höchstwahrscheinlich in dieser Reihenfolge - landen Falun und Endre. Beide Teams mussten am Wochenende als Verliererinnen vom Feld. Endre verlor gegen Thorengruppen mit 4:8 und brachte den Favoriten vor allem im Mitteldrittel mit drei Toren innerhalb von nur 42 Sekunden etwas ins Wanken. Chiara Gredig blieb in dieser Partie ohne Skorerpunkte. Falun verlor auswärts 4:6 gegen Akersberga, das im Abstiegskampf dringend Punkte braucht. Sereina Zwissler verteidigte im dritten Block und konnte keine Skorerpunkte verbuchen. In der letzten Runde kommt es nun zum Duell zwischen Falun und Endre, wobei Endre Falun mit einem sehr hohen Sieg noch überholen könnte. Falun hat drei Punkte mehr und das um 16 Einheiten bessere Torverhältnis.
Bei den Männern endete eine höchst spannende Qualifikation mit vier Spitzenteams innerhalb von nur zwei Punkten. Storvreta und Falun belegen dabei einmal mehr die ersten beiden Ränge, obwohl beide in der letzten Runde eine Niederlage kassierten. Die Växjö Vipers setzten sich auswärts mit 8:5 gegen Falun durch, wobei Manuel Maurer in der 34. Minute das 4:1 für sein Team schoss. Mit fünf Strafen und zwei verschossenen Penaltys hatten es die ersten 40 Minuten in sich - im Schlussdrittel fielen dann nicht weniger als acht Tore, je vier für Falun und Växjö. Die Vipers werden somit Dritte nach der Qualifikation und treffen im Viertelfinal auf Kalmarsund.
Resultate und Statistiken F-Liiga Frauen (Playoff)
Resultate und Statistiken F-Liiga Männer (Playoff)