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Im ersten Teil dieser mehrteiligen Serie führten wir in die Grundprinzipien von Maschinen- und Assemblerbefehlen ein und zeigten, was hinter Anti-Disassembly steckt. Es wurde kein Code ausgeführt, weshalb wir von statischer Analyse sprachen. Heute beschäftigen wir uns mit der Störung der dynamischen Analyse, im speziellen mit Debugging, und daher heisst diese Folge Anti-Debugging.
Was ist eigentlich eine ausführbare Datei? Wie erkennt ein Betriebssystem, dass abzuarbeitende Maschinenbefehle vorliegen und es sich nicht um ein Bild handelt? Das hat etwas mit dieser Folge zu tun? Ganz bestimmt.
Es ist nicht einfach, eine geschlossene Definition für den Begriff Ausführbare Datei zu geben [1], da je nach Situation unterschiedliche Konzepte greifen. Eine Datei mit der Endung .bat (Batchdatei) wird von einem Windows-Betriebssystem als Kommandozeilen-Skript interpretiert – und ausgeführt. Eine Datei mit keiner Endung aber bestimmten Bytes am Anfang wird wiederum als PE-Datei erkannt – und ausgeführt. PE-Dateien sind den meisten PC-Benutzern bekannt: Diese Dateien haben typischerweise die Endung .exe.