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Neben den Maissilagen mit einer Standardhäcksellänge von 5 bis 10 mm werden heute auch Shredlage mit einer längeren Häcksellänge (26 bis 30 mm) und Powermais mit einem höheren Kolbenanteil hergestellt. Bei Agroscope wurden mit diesen neuen Ernteverfahren Silagen hergestellt und in Verdauungsversuchen mit Schafen und Fütterungsversuchen mit Mastmunis mit Standardmaissilagen verglichen. Der Silomais wurde bei den verschiedenen Verfahren entweder in Ballen und/oder in Hochsilos einsiliert. Gleichzeitig wurden mit diesem Material auch die Gärqualität, die mikrobiologische Qualität und die aerobe Stabilität der Silagen untersucht. Der Powermais wies im Vergleich zu den übrigen Verfahren, bedingt durch den höheren Kolbenanteil und den späteren Silierzeitpunkt, höhere Trockensubstanz (TS)-Gehalte auf, was zu tieferen Milchsäuregehalte führte. Insgesamt wiesen alle Silagen eine sehr gute Gärqualität auf. Bezüglich der Gehalte an Hefen, Bakterien und Schimmelpilzen lagen die durchschnittlichen Werte im Normalbereich. Dennoch zeichnete sich die Shredlage und die Standardmaissilagen aus dem Hochsilo durch einen höheren Hefekeimbesatz aus, was sich auch negativ auf die aerobe Stabilität auswirkte.
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Neue Erntetechniken beim Silomais: Einfluss auf die Silagequalität