Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03227.jsonl.gz/588

Hummel - Sie ist die pelzige Wildbiene und lebt in einen Staat, welche ein paar hunderte Individuen umfasst. Ihr Nest legt sie in unterirdische Mäusetunnels oder in Spalten von Baumhöhlen an. Hummeln haben einen längeren Rüssel und kommen so auch an Blüten mit langen Kronröhren an, welche z.B. von den Honigbienen nicht bestäubt werden können. Auch sind die Hummeln die ersten Wildbienen welche im Frühling unterwegs sind und sie fliegen auch bei schlechten Wetterbedingungen, die Königinnen fliegen bereits bei 2 Grad. Hummeln sind bis zu 18 Stunden am Tag unterwegs. Diese Gründe machen die Hummeln für die Bestäubung vieler Pflanzen oder auch Ernten unersetzlich. Alle Arbeiterinnen sowie die Männchen (Drohnen) leben ca. 3-4 Wochen und sterben vor dem Wintereinbruch, nur die Jungköniginnen welche im Spätsommer begattet wurden, überwintern und bilden im nächsten Frühling einen neuen Staat. Der Lebenszyklus einer Königin dauert ca. 1 Jahr. Weibliche Hummeln, Königinnen und Arbeiterinnen, besitzen einen Stachel. Sie setzen diesen jedoch nur ein, wenn sie sich bedroht fühlen . Anders als bei den Honigbienen, stirbt die Hummel nicht nachdem sie den Stachel verloren hat, das heisst, sie kann mehrmals in ihrem Leben stechen. In den letzten Jahrzehnten sind in der Schweiz 3 Hummelarten verschwunden und mehrere Arten sind selten geworden unter anderem ist auch der intensive Gebrauch von Pflanzenschutzmittel dafür verantwortlich.
Blaue Holzbiene - Sie ist mit einer Grösse von fast 3 cm, die grösste heimische Wildbiene und hat einen schwarz behaarten Körper sowie schimmernde Flügel in den Farben blau bis blau-violett und lebt solitär. Holzbienen treffen sich nur zur Paarung. Das Weibchen hat eine höhere Lebenserwartung als andere Wildbienenarten und hat damit die Möglichkeit die Nachkommen kurz kennenzulernen. Das Weibchen sucht kurz nach der Begattung im Frühling nach trockenem und festem Totholz um mit ihrem kräftigen Beisswerkzeug, Gänge darin zu nagen. Dort legt sie in einer Linie ihre Brutzellen sowie als Proviant eine Mischung aus Pollen und Nektar ab und trennt diese in einzelne Brutkammern mit einer Zwischenwand aus Sägemehl und Speichel. Die Holzbienen sind sehr standortstreu und nisten meistens dort wo sie selber geschlüpft sind. Dies geschieht bis das Totholz ganz durchbohrt ist. Ein paar Wochen später schlüpft die neue Generation. Ihre Flugzeit dauert bis in den Herbst um danach (beide Geschlechter) als erwachsene Holzbiene in schützenden Hohlräumen wie Holzgängen, Mauerspalten oder in selbst gegrabenen Erdlöchern zu überwintern. Sobald im nächsten Frühjahr die Temperaturen steigen, verlassen sie das Versteck für die Paarung und es startet wieder die Suche des Weibchens nach einem geeigneten Nistplatz um die Brutzellen abzulegen. Die überwinterten Holzbienen leben bis kurz nach dem Schlüpfen der neuen Generation. Die Weibchen haben eine Stachel, setzen ihn jedoch nur ein, wenn sie sich in grosser Not befinden.
Pelzbiene - folgt bald
Hosenbiene - folgt bald
Mauerbiene - folgt bald
Sandbiene - folgt bald
Seidenbiene - folgt bald
Nistplätze bauen - folgt bald