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AL IMFELD
14. Januar 1935 in Lachen SZ; † 14. Februar 2017 in Zürich.
Als intimer Kenner Afrikas hat Imfeld viel zum Verständnis von Schwarzafrika in Europa beigetragen. Al Imfeld hat über 50 Buchtitel veröffentlicht und als freischaffender Journalist zahlreiche Berichte über afrikanische und entwicklungspolitische Themen in Presse und Rundfunk verfasst.
Als Ältester von dreizehn Kindern ist Al Imfeld in einer Bauernfamilie bei Ruswil im Napfgebiet aufgewachsen. Nach der Matura im Gymnasium Immensee trat er in die Missionsgesellschaft Bethlehem ein. Nach der Priesterweihe studierte er katholische Theologie und Philosophie, zuletzt an der Gregoriana im Vatikan, von der er wegen seiner kritischen Ansichten verwiesen wurde. Daraufhin doktorierte er in den USA in evangelischer Theologie. Er kam mit der schwarzen Bürgerrechtsbewegung um Martin Luther in Kontakt, worauf er von Kardinal Spellmann vom Priesteramt suspendiert und exkommuniziert wurde. Es folgten weitere Studienabschlüsse in Vergleichender Religionswissenschaft, Entwicklungssoziologie, Journalismus und Tropenlandwirtschaft. Er lebte über 40 Jahre an der Konradstrass 23 in Zürich. (sth)