Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03108.jsonl.gz/1592

Paul Hindemith — provokante KlängeBy lena / 20th Oktober 2019 / Klassische Musik / 0 Comments
Paul Hindemith wurde 1895 in Hanau geboren und ist ein Komponist des 20. Jahrhunderts. Seine Erziehung durch den Vater war durch Härte geprägt. Hintergrund des sogenannten strengen Drills war es, Paul und seinen Geschwistern den sozialen Aufstieg zu sichern, welcher dem Vater versagt gewesen war.
Paul Hindemith war Initiator der „Donaueschinger Kammermusiktage“ und hier gelangte er zum Durchbruch. Gewissermaßen über Nacht rückte er in die erste Riege der musikalischen Vorreiter in Deutschland. Er fundierte seinen Ruf als international namhafter Bratschist. Paul Hindemith schockierte sein Konzertpublikum mit provozierenden Einklängen, teils unter Einbezug von Jazz-Elementen, und bekam dafür den Beinamen „Bürgerschreck“. Der Komponist Paul Hindemith hat in Frankfurt am Main Komposition und Violine studiert und war Konzertmeister des Frankfurter Opernhauses, Bratschist des Amar-Quartetts und Kompositionslehrer an der Berliner Musikhochschule. Er zog 1938 in die Schweiz. Von 1940 bis 1953 unterrichtete er an den Yale University, kehrte aber 1953 in die Schweiz zurück.
Werke von Paul Hindemith
- 1918 Violinsonate D-Dur
- 1920 schrieb er die Musik zum Film „Im Kampf mit dem Berge“
- 1925 entstandene musikalische Parodie, Ouvertüre zum „Fliegenden Holländer“
- 1926 entstand die Oper „Cardillac“
Bis zu seinem Tod 1967 blieb Paul Hindemith als Komponist und Dirigent tatkräftig am Werk.