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|Esoterische Astrologie (Sieben Strahlen III), Seite 37 ff. (engl.)|

verbunden, die ihrerseits eine Beziehung zum dritten Strahl der Aktiven
Intelligenz hat. Es war das Ergebnis des ersten Sonnensystems. Die Entwicklung
der Erleuchtung durch eine erwachte Intelligenz ist das erste Ziel der
Menschheit.

9. Die fünfte Schöpferische Hierarchie (auch als Nr. 8 gezählt) steht vor der Befreiung. Sie ist in besonderer Weise mit der zehnten Hierarchie, mit dem Sternbild Steinbock und mit der menschlichen Persönlichkeit verbunden, welche das Christus-Prinzip hinter der Form und dem Denkvermögen verhüllt und zeitweilig verbirgt. Die Acht wird in einigen Zahlensystemen als die Zahl des Christus angesehen.
10. Die Tätigkeit der Grossen Erbauer und der Kleineren Erbauer (Bildekräfte), die auf der zweiten und dritten Ebene unseres Sonnensystems wirken, spiegelt sich wider im Wirken der Lunar-Herren und der Elementarwesen.
11. Man wird bemerken, dass der menschlichen Hierarchie (in der Tabelle 9 - IV - 4) kein spezielles Element zugeordnet ist, da sie diese alle zu verschmelzen und zur Synthese zu bringen hat. Dies ist ein Teil der grossen Prüfungen der Einweihung im Skorpion.
12. Diese Tabelle ist nur in Beziehung zur vierten Schöpferischen Hierarchie - der menschlichen - aufgestellt, nicht aber in Beziehung zu den anderen planetarischen Manifestationen.
(Die Tabelle wurde [38] zusammengestellt aus dem sehr begrenzten Wissensstoff, der bisher über dieses Thema bekanntgegeben wurde, und sie ist unter den gegebenen Umständen so genau wie möglich.)
Jede der sieben Hierarchien von grossen Wesen, unter den zwölfen, welche die Erbauer oder die anziehenden Wirkkräfte sind, spielt (auf ihrer Stufe) die Rolle eines Vermittlers. Alle verkörpern eine der Kraftarten, die von den sieben Sternbildern ausgehen. Ihr Vermittlungswerk ist daher zweifach:
1. Sie sind die Mittler zwischen Geist und Materie.
2. Sie sind die Übermittler von Kraft, die aus Quellen von ausserhalb kommt, an Formen innerhalb des Sonnensystems.
Jede dieser Gruppen ist ebenfalls von siebenfacher Art, und die 49 Feuer Brahmas sind die niederste Manifestation ihrer Feuernatur. Jede Gruppe kann auch als im kosmischen Sinne «gefallen» angesehen werden, weil sie an den Aufbau-Prozessen beteiligt ist oder Formen verschiedenartiger Dichte in Besitz nimmt.
Hierarchie I. Die erste grosse Hierarchie ist vom Herzen der zentralen Geistessonne ausgegangen. Sie ist der Sohn Gottes selbst, der Erstgeborene im kosmischen Sinne, gleichwie Christus «der Älteste in einer riesigen Familie von Brüdern» und die «erste Blüte an der Menschheitspflanze» war. Das Symbol dieser Hierarchie ist der goldene Lotos mit seinen zwölf gefaltenen Blättern. Geheimlehre, Bd. I S. 233-250, Bd. III, 565)
Man sollte beachten, dass diese Hierarchie in Wirklichkeit die sechste ist, denn fünf Hierarchien sind weiter vorangekommen. Sie waren das Ergebnis eines früheren Systems, dessen Ziel Intelligenz oder Manas war. Die fünf befreiten Hierarchien sind in ihrer Gesamtheit der Inbegriff des Manas. Die Hierarchie (die fünfte in der Reihe), von der uns gesagt wird, sie stehe vor der endgültigen Befreiung, da sie [39] jetzt die vierte Einweihung erlangt, ist die Ursache für gewisse Erscheinungen auf unserem Planeten, die ihm den Namen eines «Sterns des Leidens» eingetragen haben. Es gibt ein karmisches Bindeglied zwischen dem Tierreich und der fünften Schöpferischen Hierarchie des früheren Systems, das sich im Menschen in der notwendigen Kreuzigung der tierisch-physischen Natur zeigt, besonders in bezug auf das Geschlechtsleben. Wir müssen daran denken, dass die Hierarchien nach dem Gesetz der Anziehung wirken. Es ist das Gesetz der Bildekräfte.
Diese erste (sechste) Hierarchie hat als Energieart den ersten Aspekt des sechsten Typus kosmischer Elektrizität und besitzt daher eine spezielle Macht in Verbindung mit dem niedersten Feuer, dem «Feuer durch Reibung», das sich auf der sechsten Ebene bemerkbar macht. Diese Wesenheiten werden «die brennenden Söhne des Verlangens» genannt und waren die Söhne der Notwendigkeit. Von ihnen wird im Alten Kommentar gesagt: «Sie brannten darauf, zu wissen. Sie stürmten in die Sphären. Sie sind das Sehnen des Vaters nach der Mutter. Daher leiden, brennen und sehnen sie sich mittels der sechsten Sinnes-Sphäre (des Gefühls)».
Hierarchie II. Die zweite Hierarchie ist eng mit dem Grossen Bären verbunden. Es wird uns gesagt, dass diese Wesen durch die zweite Kammer des Heiligen Herzens eintraten, und dass sie (wie es in der «Geheimlehre» heisst) die Urbilder der Monaden sind. Diese Wesen sind die Quelle des monadischen Lebens, nicht aber selbst Monaden, denn sie stehen viel höher.
Diese Hierarchie, in Wirklichkeit die siebente, ist der Zustrom jener Wesen in unser System, die im ersten Sonnensystem auf ihrer eigenen Ebene blieben, da sie zu rein und zu heilig waren, um in jener sehr materiellen und intellektuellen Evolution eine Gelegenheit für sich zu finden. Aber auch in dieser Evolution können sie unmöglich mehr tun, als die sich inkarnierenden Jivas zu beeinflussen und ihnen die Fähigkeit zu verleihen, das Wesen des Gruppenbewussteins, die Qualität der sieben Himmlischen Menschen, zu [40] erkennen; sie können sich aber nicht voll zum Ausdruck bringen. Einige Aufschlüsse über dieses Mysterium werden sich einstellen, wenn der Studierende sorgfältig berücksichtigt, dass wir in unserem Sonnensystem und den sieben Ebenen nur den physischen Körper des Logos vor uns sehen, und dass dieser physische Körper die Wesensäusserung seiner dreifachen Natur beeinträchtigt. Man könnte so sagen: die erste (sechste) Hierarchie ist bestrebt, die mentale Schwingung des Logos zum Ausdruck zu bringen, während die zweite seine emotionelle oder kosmisch-astrale Natur auszudrücken sucht.
Diese zweite (siebte) Hierarchie hat als Kraftart den zweiten Aspekt des siebenten Kraft-Typus aus der Zahl der vielen anderen. Einen Begriff von der relativen Evolutionsstufe des Sonnenlogos kann man vielleicht dadurch gewinnen, dass man die mannigfachen Kraftaspekte studiert, die er in dieser speziellen Inkarnation manifestiert. Diese Energie ist es, welche die Monaden in die Inkarnation treibt, denn sie macht sich auf der siebenten Ebene bemerkbar. Die jetzt wirkenden Energien sind jene, die der Logos zur Entfaltung gebracht hat, und sie sind der Gewinn früherer Inkarnationen. Lücken treten notwendigerweise auf, und es fehlen bestimmte Kraftarten, da er kosmisch noch viel zu erreichen hat.
Die Energie dieser Hierarchie bewirkt die Manifestation des Göttlichen Androgynen Wesens und die sieben Kraftzentren, welche die sieben Geistigen Energien sind.
Hierarchie III. Die dritte Schöpferische Hierarchie (oder die achte) ist besonders interessant. Sie wird «Die Triaden» genannt, denn sie birgt in sich die Wirkkräfte zur dreifachen Evolution - der mentalen, psychischen und spirituellen. Diese Triaden des Lebens sind ihrem Wesen nach die drei Personen der Trinität, und sie sind von einem gewissen Gesichtspunkt aus die Blüte eines früheren Systems. Wenn man sie von einem anderen Gesichtspunkt als «Blüte der früheren Acht» studiert, sind sie die achtfachen Punkte, welche die Gelegenheit zum Aufflammen erwarten. Sie sind die Devas, die zu dem Dienst bereit sind, einer anderen Hierarchie [41] bestimmte fehlende Qualitäten zu verleihen. Man betrachtet diese Hierarchie als den grossen Geber der Unsterblichkeit, während sie selbst «weitab von der Inkarnation steht.» Diese Wesen sind die Herren des Opfers und der Liebe, aber sie können nicht aus dem Äther-Körper des Logos heraus- und in den grobphysischen Körper übergehen.
Die dritte Hierarchie beherrscht und handhabt den dritten Aspekt elektrischer Kraft vom ersten kosmischen Energie-Typus. Mit ihr kehrt ein Zyklus dieses ersten Typus wieder, der durch die Zahl 8 symbolisiert wird. Die Formeln für diese elektrischen Energien sind zu kompliziert, als dass sie hier angegeben werden könnten; der Studierende sollte aber beachten, dass die Hierarchien folgendes zum Ausdruck bringen:
1. Siebenfache kosmische Energie.
2. Das kosmische Prana.
3. Sonnen-Energie oder elektrisches Feuer, Sonnenfeuer und Feuer durch Reibung.
Jede Hierarchie manifestiert eine dreifache Energie oder je einen Aspekt der oben genannten Energien; das bedingt eine neunfache Differenzierung, denn die beiden ersten Hierarchien sind ebenso, wie die dritte ihrem Wesen nach dreifach. Die Zurückweisung der triadischen Wesenheiten durch Glieder der vierten Hierarchie (der Hierarchie der menschlichen Monaden) stürzt einen Menschen schliesslich in die achte Sphäre. Er weigert sich, ein Christus, ein Erlöser zu werden und bleibt egozentrisch.
Wir haben uns mit den drei ersten Hierarchien beschäftigt, von denen man sagt, dass sie «das Antlitz des Herrschers der Tiefe schauen», oder dass sie so rein und heilig seien, dass ihre Kräfte in bewusst-verwirklichtem Kontakt mit ihrer Ausgangsquelle stehen.
Wir wollen nun kurz zwei Hierarchien betrachten, die für uns, die menschlichen eigenbewussten Wesenheiten, von besonderem Interesse sind. Diese zwei Gruppen sind eigentlich drei, denn die fünfte Hierarchie ist zweifach; eben dies hat zu einiger Verwirrung geführt und ist der okkulte Sinn hinter der unheilverkündenden Zahl Dreizehn. Diese Wesenheiten sind die «Sucher nach Befriedigung» und die Ursache für den zweiten Fall in die Zeugung, also [42] dafür, dass das Ego eine niedere Natur annimmt. Die vierte und fünfte Hierarchie sind die neunte und zehnte, oder die «Eingeweihten» und die «Vollkommenen». Menschen oder «Unvergängliche Jivas» sind alle diejenigen, die sich durch eine Stufenfolge von Einweihungen entwickeln, entweder aus sich selbst heraus oder durch äussere Hilfe auf unserem Planeten. Sie werden vollkommen durch eine «Hochzeit» mit der nächsthöheren Ordnung, der fünften. Sie sind dann vollständig oder vollkommen, und dieser okkulten Tatsache ist es zuzuschreiben, dass die vierte Hierarchie als männlich und die fünfte als weiblich angesehen wird.
Hierarchie IV. Die vierte Schöpferische Hierarchie ist die Gruppe, in welcher der höchste Aspekt des Menschen, sein «Vater im Himmel», seinen Platz hat. Diese Wesen sind die feurigen Punkte, die zur Flamme werden müssen. Dies geschieht durch die Vermittlung der fünften Hierarchie und der vier Dochte, das heisst der zwei niederen, zweifachen Hierarchien. So kann man sehen, dass die vierte, fünfte, sechste und siebente Hierarchie, soweit es den Menschen betrifft, während des Inkarnationszyklus geradezu sein Selbst sind. Sie sind die «Herren des Opfers» und die «Herren der Liebe «, die Blüte von Atma-Buddhi.
Beim Studium dieser Hierarchien ist die Stellung und Bedeutung des Menschen in dem Gesamtplan eine der wertvollsten Lehren, die erfasst werden müssen. Die Hierarchie z.B., die den Wesenskern des unberührbaren Lebens des Geistes, das Buddhi-Prinzip, verkörpert, ist die esoterische Ursache für die kosmische Hochzeit (von Geist und Materie), deren Grundlage die Liebe und das Verlangen des Logos ist; aber jede Hierarchie bringt sich ebenfalls durch eine spezielle Manifestation zum Ausdruck, und diese Manifestation wird vom endlichen, begrenzten Denken des Menschen as die Hierarchie selbst angesehen. Dies ist nicht der Fall, und man muss sorgfältig zwischen diesen Hierarchien unterscheiden.
Sie sind verborgene Keime von Kraftzentren und manifestieren sich auf subjektive Weise. Sie erwärmen und beleben [43] die Formgruppen; sie blühen auf und äussern sich mit Hilfe einer Form oder einer anderen Hierarchie. Alle diese Hierarchien stehen untereinander in Verbindung und sind gegeneinander negativ oder positiv, wie es sich gerade ergibt.
Wie in der «Geheimlehre» Bd. I., 238 (engl.) behauptet wird, ist diese Hierarchie die Pflegestätte für die sich inkarnierenden Jivas. Sie trug in sich die Keime jener Wesen, die in einem anderen Sonnensystem zwar die Menschenstufe erreichten, aber nicht darüber hinauskommen konnten, weil das Pralaya kam, das sie in einen Ruhezustand versetzte. Die Hierarchie ist - allerdings auf kosmischer Ebene - in einer ähnlichen Situation wie die menschlichen
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