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Es werde weiter nach Vermissten in der Anlage im Bundesstaat Madhya Pradesh gesucht, berichtete die indische Nachrichtenagentur ANI unter Berufung auf örtliche Behörden am Freitag. Der Boden des hinduistischen Tempels in der Millionenstadt Indore war am Donnerstag eingestürzt. Die Opfer fielen in ein tiefes Brunnenbauwerk. Viele der Geretteten seien mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht worden, hiess es. Angesichts des hinduistischen Fests Ram Navami sei der Andrang in dem Tempel sehr gross gewesen.
In den vergangenen Jahren starben in Indien Dutzende Menschen wegen Unglücken im Zusammenhang mit der Infrastruktur. In solchen Fällen gibt es jeweils eine Untersuchung und Entschädigungen für die Familien der Opfer. In diesem Fall kündete der Regierungschef des Bundesstaats Madhya Pradesh, Shivraj Singh Chouhan, an, dass es für die Familien der Toten je 500 000 Rupien (5584 Euro) und für die Verletzten je 50 000 Rupien (558 Euro) geben soll.
(sda)