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Die Merian Gärten beherbergen rund 100 verschiedene Wildiris. Diese bekommen nach dem Umbau einen neuen Standort in der Nähe der Hohen Bartiris – so ist die gesamte, weltweit einzigartige Irissammlung beieinander zu besichtigen.
Da die neuen Beete erst noch angelegt werden müssen, die Irispflanzen aber nur jetzt im Spätsommer oder Frühherbst umgepflanzt werden können, werden sie teilweise bereits ausgegraben und an einem Zwischenstandort eingepflanzt.
Beim Umpflanzen der Iris geht man ähnlich vor wie beim Teilen und Vermehren: Zuerst wird die komplette Pflanze mitsamt Wurzeln ausgegraben. Anschliessend wird das Speicherorgan, dass sogenannte Rhizom, mit einem sauberen Schnitt mit der Gartenschere gekürzt. Aus diesem Rhizom treiben im Frühling wieder neue Wurzeln aus. Anschliessend werden die Blätter in Form von einem Fächer zurückgeschnitten, damit die Pflanze stabiler ist. Die Iris, die keine Rhizome haben, werden komplett ausgegraben und mit Spaten oder Messer geteilt.
Nachdem die Pflanze den gewünschten Rückschnitt erhalten hat, wird sie eingetopft. Dabei gilt es, die entsprechenden Anforderungen an die Erde zu berücksichtigen – manche Irisarten mögen es feucht, andere eher trocken oder sandig. Mit einer Namensetikette beschriftet, wird die Iris nun ins geschützte Zwischenquartier gebracht, wo sie überwintern wird.