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Als gemeinnützige Stiftung besteht sie rechtlich selbständig neben Rotary International (RI) und hat als Auftrag, RI in seinen Zielen und Aufgaben zu unterstützen. Insbesondere soll Rotariern geholfen werden, über Projekte zur Gesundheitsförderung, zur Vermittlung von Elementarbildung und zur Verringerung der Armut einen Beitrag zu Frieden und Völkerverständigung zu leisten.
Im letzten Rotary Jahr erhielt TRF Spenden in Höhe von 223.8 Mio. USD und gab zur Unterstützung von humanitären und Bildungsprogrammen, sowie des Polio-Plus Programms 187.8 Mio. USD aus. Seit 1947 wurden mehr als 2 Mrd. USD zur Unterstützung der verschiedenen Projekte aufgebracht.
TRF ist auf Spenden angewiesen, die in die folgenden Fonds fliessen:
Jährlicher Programm Fonds (APF)
Basierend auf Spenden der Rotarier, die im Rahmen des SHARE-Systems zwischen TRF und den Distrikten geteilt werden, unterstützt er die verschiedenen TRF Programme.
Permanenter Fonds (PF)
Der langfristig angelegte Stiftungsfonds dient der Zukunftssicherung von TRF und ergänzt den APF dadurch, dass ein Teil der PF Erträge zur Finanzierung der TRF Programme eingesetzt wird.
Polio-Plus Fonds
Er unterstützt Rotary’s Ziel einer poliofreien Welt. Besonders sind hier die Spenden der Bill & Melinda Gates Stiftung aus den Jahren 2007 und 2009 in Höhe von 355 Mio. USD zu erwähnen, die unter der Bedingung erfolgten, dass Rotary bis zum 30.Juni 2012 selbst zusätzliche 200 Mio. USD aufbringt. Bis jetzt wurden davon 147 Mio. USD erreicht.
Für das Rotary Jahr 2010/11 hat TRF folgende Ziele vorgegeben:
1. Ausrottung der Kinderlähmung
2. Unterstützung des APF
Dem Motto „Every Rotarian, Every Year“ folgend wird jeder Rotarier gebeten, jedes Jahr mindestens 100 USD zu spenden. Für unseren Distrikt beträgt die jährliche, durchschnittliche per capita Spende weniger als 50 USD, und ich möchte hiermit alle Klubs herzlichst um grosszügige Unterstützung dieses Ziels bitten, zumal ja die Hälfte der Spenden im Rahmen des SHARE-Systems für Projekte der Klubs unseres Distrikts zur Verfügung stehen werden.
3. Weiterer Aufbau des PF
4. Vorbereitung auf Einführung des Future Vision Plans (FVP)
Wie Sie wissen, wurde unser Distrikt wurde durch TRF als einer von 100 Distrikten ausgewählt, um im Rahmen eines dreijährigen Pilotprojektes die weltweite Einführung des FVP als neue Organisationsstruktur von TRF im Jahr 2013/14 vorzubereiten. Durch den FVP sollen u.a. die Programme von TRF vereinfacht, Entscheidungen verstärkt auf Klub- und Distriktebene verlagert und ein besseres Verständnis für die Arbeit von TRF und ein verbessertes Bild von Rotary in der Öffentlichkeit erreicht werden. Der FVP bietet zur Unterstützung von Projekten nur noch zwei Arten von Grants an: District Grants und Global Grants. Während es sich bei District Grants um „Block“- Zuwendungen an Distrikte aus dem District Dedicated Fund (DDF) handelt, mit denen Distrikte die Aktivitäten ihrer Klubs unterstützen können, die dem Auftrag von TRF entsprechen, unterstützen Global Grants grössere Projekte, mit denen nachhaltige Resultate innerhalb der folgenden 6 Schwerpunktbereiche erzielt werden sollen:
• Frieden und Konfliktvermeidung/-lösung
• Krankheitsverhütung und –behandlung
• Wasser und Hygiene
• Gesundheit von Mutter und Kind
• Elementarbildung
• Wirtschafts- und Kommunalentwicklung
Die Einführung der FVP Organisation in unserem Distrikt ist auf gutem Weg. Bis jetzt haben 51 Klubs an 3 Ausbildungsseminaren teilgenommen und 14 Klubs davon haben sich bereits durch das Abschliessen einer Absichtserklärung mit dem Distrikt den Zugang zu Fördergeldern aus den „District“ und „Global Grant“ Mitteln eröffnet. 11 Klubs haben uns Projekte vorgestellt, die nach der Auffassung der Distrikt Grant Kommission den District Grant Anforderungen entsprechen, und somit haben wir bei TRF den 2010/11 District Grant Antrag in Höhe von 49‘000 USD eingereicht.
Ich möchte hiermit all den Klubs danken, die bereits durch die Teilnahme und Mitarbeit an den Fortbildungsseminaren, sowie die Unterbreitung von Projekten helfen, dass wir unserer Verantwortung als Pilotdistrikt gerecht werden können. Ich würde mich freuen, wenn sich auch die verbleibenden Klubs zur aktiven Mitarbeit entschliessen könnten.
Edgar K.Theusinger, Foundation Präsident D1990
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