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Dieses Projekt liefert die Grundlagen für die nachhaltige Regulierung von Kartoffel-, Getreide- und Maiskrankheiten. Voraussetzung dafür ist eine vertiefte Kenntnis der Biologie der Schaderreger durch Labor-, Klimakammer- und Feldversuche. Dadurch werden präventive und bio-kompatible Strategien entwickelt, die den Produzenten ermöglichen, qualitativ hochstehende und sichere Nahrungsmittel zu produzieren.
Dem integrierten Pflanzenschutz steht heute eine Vielzahl an Instrumenten zur Verfügung, um die Anwendung chemischer Pflanzenschutzmittel zu minimieren und Ernteerträge zu sichern. Das tatsächliche Potential dieser nicht-chemischen Alternativen für die Praxis ist jedoch noch zu wenig untersucht. Das Projekt entwickelt innovative Lösungen zur Bekämpfung der wichtigsten Schädlinge im Ackerbau und trägt damit zur Weiterentwicklung des nachhaltigen Pflanzenschutzes bei.
Ziel des Projekts DigiPhyto ist es, den Produzenten eine Reihe relevanter Informationen zur Verfügung zu stellen, die einen nachhaltigen und wirksamen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln ermöglichen. Diese Informationen stammen aus verschiedenen Risikovorhersagemodellen, die auf einem Netzwerk von meteorologischen Messstationen sowie von verschiedenen Einrichtungen zur Überwachung von Krankheiten und Schädlingen basieren.
«IP+» sucht nach der Umsetzung von Anbaumethoden, mit denen der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln bestmöglich reduziert werden kann, indem biologische Schädlingsbekämpfungsmittel einbezogen und kombiniert werden.