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Die Wettbewerbskommission (Weko) pfeift ihr eigenes Sekretariat zurück und genehmigt die mit dem Uhrenkonzern Swatch abgeschlossene Regelung über Lieferreduktionen nicht. Die Behörde ist damit einverstanden, dass Swatch die Lieferung von mechanischen Uhrwerken stufenweise reduzieren kann, hält dies aber bei den Assortiments für verfrüht.
Die im Frühjahr abgeschlossene Regelung sah vor, dass Swatch die Lieferung von mechanischen Uhrwerken wie auch von Schlüsselkomponenten für Uhrwerke (Assortiments) an andere Uhrenhersteller reduzieren darf. Zuvor hatte die Weko dem Konzern mit vorsorglichen Massnahmen eine Reduktion auf 85 Prozent der 2010 gelieferten Menge mechanischer Uhrwerke zugestanden. Für das Jahr 2014 erachtet sie eine weitere Reduktion auf 75 Prozent als angemessen.
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Marktentwicklung abwarten
Im Falle der Assortiments sei eine Reduktion «aufgrund der derzeitigen Marktverhältnisse sowie der unsicheren weiteren Entwicklung in diesem Bereich» jedoch verfrüht. Die Weko will zunächst die Entwicklungen im Markt in den nächsten Jahren abwarten. Sollten sich das Sekretariat der Weko und die Swatch erneut auf eine Regelung einigen, müsste diese wieder der Weko zur Genehmigung vorgelegt werden.
(jev/aho/sda)