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Als Band 426 erschien in der AB Nadeschda Mandelstams erster Band ihrer Autobio grafie. Die Neuübersetzung ist bewusst ohne Kürzungen und in der Form gehalten, wie die Aufzeichnungen ursprünglich in den Westen gelangt sind. Die Dichterwitwe blickt auf eine Epoche des Terrors zurück, die ihr Mann, der Lyriker Ossip Mandelstam, in einem seiner Gedichte als «Wolfshund-Jahrhundert» bezeichnet hat. 1934 wird Ossip abgeholt und Nadeschda begleitet ihn in die drei Jahre der Verbannung in das sibirische Lager nach Woronesch. Mit wertvollen Anmerkungen und einem Nachwort der Übersetzerin Ursula Keller versehen.
Susanne Bühler