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Softcover, 180 Seiten, Wiesbaden 2001, neu
|Menge:||1|
Die chinesische Büchersammlung der Berliner Staatsbibliothek geht in die Zeit des Großen Kurfürsten zurück und wurde in der Folgezeit aus zahlreichen Quellen bereichert. 1908 wurde der Sinologe Otto Franke (1863-1946) beauftragt, in China eine Reihe von Desiderata für die Bibliothek zu erwerben. Das Ergebnis waren 114 Werke in 774 Bänden, darunter etliche umfangreiche Sammelwerke (congshu). Während des Zweiten Weltkrieges nach Pommern ausgelagert, kam die Sammlung nach dem Krieg nicht wieder zurück und dürfte als verloren gelten. Die „Sammlung Franke“ (so lautet die Signatur) hat nur in den Katalogzetteln überlebt, und dadurch gewinnen wir ein genaues Bild dieser sorgsam ausgewählten Kollektion. Die Titelaufnahmen enthalten chinesische Zeichen und Kurzbeschreibungen, so dass der Katalog zugleich eine nützliche Bibliographie darstellt. Namen- und Titelregister erleichtern den Zugang zu den Daten.
|Autor:||Helga Keller; Hartmut Walravens|