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Im März diesen Jahren wurde der Balbertswilbach in Düdingen durch ein Öl-Wasser-Gemisch verunreinigt. Die Freiburger Staatsanwaltschaft hat nun den Verursacher wegen fahrlässigen Vergehens gegen das Bundesgesetz über den Schutz der Gewässer verurteilt. Das Strafmass besteht in einer Busse von 300 Franken und einer Geldstrafe von zehn Tagessätzen à 60 Franken. Diese wurde jedoch bedingt ausgesprochen, mit einer Probezeit von zwei Jahren.
Aus einem alten Öltank
Das mit Heizöl verschmutzte Abwasser lief aus einem vollen Auffangbecken in den Bach. Dieses gehörte zu einem nicht mehr benützten, aber noch nicht ganz leeren Öltank. Das Auffangbecken hatte sich im Laufe der Jahre aufgrund eines Lochs im Dach mit Wasser gefüllt. Als der per Strafbefehl verurteilte Mann das volle Auffangbecken bemerkte, pumpte er das Wasser und somit auch das darin enthaltene Restheizöl in das Abwasserreservoir. Da der oberste Ring des Schachts undicht war, floss das Öl-Wasser-Gemisch in die Drainageleitungen, die in den Balbertswilbach münden.
Fachpersonen müssen ran
Wie die Staatsanwaltschaftin ihren Ausführungen schreibt,hätte das Ausfliessen des Heizöls in den Bach verhindert werden können, wenn der Öltank von einer dazu spezialisierten Firma entsorgt worden wäre. Das Aufbewahren des Tanks in diesem Zustand sei unrechtmässig, stattdessen hätten Fachpersonen für wassergefährdende Flüssigkeiten beigezogen werden müssen. ak