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Der spanische Cellist Pablo Ferrández, geboren 1991 als Kind einer Musikerfamilie aus Madrid, nahm als 13-Jähriger sein Studium bei Natalia Shakhovskaya an der Escuela Superior de Música Reina Sofía auf und schloss seine Ausbildung bei Frans Helmerson an der Kronberg Academy ab. Schon früh ging er als Preisträger aus der International Paulo Cello Competition (2013) und dem Moskauer Tschaikowsky-Wettbewerb (2015) hervor. Beim International Classical Music Award wurde er 2016 als Young Artist of the Year ausgezeichnet. Anne-Sophie Mutter förderte ihn als Stipendiaten in ihrer Stiftung und tritt seither regelmässig mit ihm auf: Mit ihr interpretierte Ferrández das Brahms’sche Doppelkonzert u. a. mit dem London Philharmonic Orchestra und der Tschechischen Philharmonie und legte es im Herbst 2022 auch auf CD vor. Pablo Ferrández hat inzwischen mit Orchestern wie dem Los Angeles Philharmonic, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Rotterdam und dem Israel Philharmonic Orchestra und dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia zusammengearbeitet. Im Sommer 2022 debutierte er mit Schostakowitschs Erstem Cellokonzert und dem ORF Symphonieorchester bei den Salzburger Festspielen, im Herbst gab er mit dem Schumann-Konzert seinen Einstand bei der Filarmonica della Scala unter Riccardo Chailly. Als Kammermusiker war Ferrández u. a. mit den Geiger*innen Joshua Bell, Janine Jansen, Gidon Kremer und Anne-Sophie Mutter sowie den Pianist*innen Martha Argerich, Denis Kozhukhin, Nikolai Lugansky, Alice Sara Ott und Yuja Wang zu hören. Er gastierte in der Londoner Wigmore Hall, in der Berliner Philharmonie und im Pierre Boulez Saal, im Wiener Musikverein und in der New Yorker Carnegie Hall. Sein Debut-Album Reflections erhielt 2021 den Opus Klassik. Pablo Ferrández spielt auf den Violoncelli «Lady Aylesford» (1696) und «Archinto» (1689), die beide aus der Werkstatt von Antonio Stradivari stammen.
Debut bei Lucerne Festival am 5. September 2019 bei einem Debutkonzert mit Werken von Bruch, Franck und Schostakowitsch.
März 2023