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Die korrekte Bezeichnung ist "Karate Do", der Weg der leeren Hand. Im Zusammenhang mit der Kampfkunst ist "Do" zu verstehen als der Weg zur körperlichen und geistigen Meisterung des Ichs.
"Karate Do" ist die Kunst des unbewaffneten Kampfes und ein ausgezeichnetes System zur Erlangung von Fitness und Körperbeherrschung.
Die traditionelle japanische Kampfkunst setzt sich aus drei verschiedenen Elementen zusammen:
- dem Kihon (der Grundschule mit Basisübungen)
- den Kata (traditionelle Bewegungsabläufe, Kampf gegen imaginäre Gegner)
- dem Kumite (Partnerübungen und Zweikampf).
Traditionsgemäss stark gewichtet werden Höflichkeit, Selbstsicherheit, Wachsamkeit und Respekt.
Karate wird heute unter drei Gesichtspunkten betrieben:
- als Weg zur körperlichen und geistigen Meisterung des Ichs und Fitness
- als Sport
- zur Selbstverteidigung.
Das zeigt schon, dass das wahre Wesen des Karate weit tiefer liegt als nur etwa darin, sich verteidigen zu können. Karate ist - wenn es ernst genommen und verantwortungsbewusst betrieben wird - ein Erziehungsmittel allererster Güte im Sinne unseres Leitspruches:
«Oberstes Ziel in der Kunst des Karate ist weder Sieg noch Niederlage - der wahre Karatekämpfer erstrebt die Vervollkommnung seines Charakters».