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Geschichte
Mit dem Bau einer eigenen Kirche im Jahre 1475 wurde der Grundstein für die Entstehung der selbständigen Gemeinde Grub im Land Appenzell gelegt, wobei auch die Bevölkerung im äbtischen Grub zur Kirche gehörte. Nach der Reformation entstand hieraus ein paritätisches Verhältnis, das viel Streit mit sich brachte. Deshalb trennte man sich in den 1750er-Jahren.
In beiden Grub wurde eine neue Kirche gebaut. Das Land Appenzell Ausserrhoden erlebte in jenen Jahren eine Hochblüte im Textilgewerbe. Schöne Bürgerhäuser, teilweise reich bemalt, zeugen vom Reichtum in jener Zeit, als Ausserrhoden zum dichtest besiedelten Gebiet Europas zählte.
Die andauernde Krise im Textilgewerbe nach dem 1. Weltkrieg verursachte eine massive Abwanderung der Bevölkerung, welche erst nach langen Bemühungen insbesondere nach der regen Bautätigkeit in den Jahren 1980 bis 1990 aufgefangen werden konnte.