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Wie das 'Wall Street Journal' berichtet, fühlt sich eine Reihe von Internetunternehmen durch Google behindert und möchten heute bei einem Antikartell-Hearing des Senats gegen den Suchmaschinenriesen aussagen. Die drei Unternehmen Expedia, Yelp und Nextag haben sich bereits im Vorfeld des Hearings zu ihren Vorwürfen geäussert. Alle drei sind in ihren Spezialgebieten Konkurrenten von Google und werfen dem Suchmaschinenbetreiber vor, seine Marktmacht zu missbrauchen und sie bei Suchresultaten zu benachteiligen.
Yelp, eine Entsprechung beispielsweise zu Local.ch, bietet Informationen zu allen Arten von Geschäften wie Restaurants, Shops, Handwerkern usw. und wirft Google vor, den eigenen Service "Places" zu bevorzugen. Ähnlich gelagert sind auch die Vorwürfe der Online-Reiseagentur Expedia. Noch einen Schritt wieter geht Nextag. Der CEO dieser Produktvergleichsseite beklagt, dass Google Nextag nicht in den sogenannten "Product Listing Ads" werben lässt. Diese werden in Suchresultaten prominenter platziert als die normalen Google Ads. Google verteidigt sich dagegen mit dem Argument, dass User erwarten würden, bei einem Klick auf eine solche Anzeige direkt auf einer Seite zu landen, auf der man das entsprechende Produkt auch kaufen kann. Nextag dagegen sei nur eine weitere Vergleichsseite ohne direkte Bestellmöglichkeit. (hjm)