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Die Genossenschaftsidee ist schon alt. So wurden schon vor vielen hundert Jahren die Alpen genossenschaftlich bewirtschaftet. Einen neuen Aufschwung nahm das Genossenschafts- wesen im 19. Jahrhundert u.a. durch die Industrialisierung, die in den Städten zu Wohnungsnot und Verelendung der Arbeiterschaft führte. So entstanden gegen Ende des 19. Jahrhunderts in der Schweiz die ersten Genossenschaften. Die Grundlage der Genossen- schaften ist das Schweizerische Obligationenrecht, das die Regeln der Genossenschaften, aber auch der Aktiengesellschaften etc. festhält.
Heute existieren in der Schweiz ca. 1700 gemeinnützige Genossenschaften mit einer durchschnittlichen Grösse von 100 Wohnungen. Insgesamt hat es in der Schweiz daher ca. 170’000 Genossenschaftswohnungen. Davon umfasst der Verband WOHNEN SCHWEIZ mit Sitz in Luzern ca. 30’000 Wohnungen und der Verband wohnbaugenossenschaften schweiz (wbg schweiz) mit Sitz in Zürich Ca. 140’000 Wohnungen. Gemeinnützig ist eine Genossenschaft, wenn sie ihre Gewinne reinvestiert und vom Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) erlassene Richtlinien einhält, so dass das Kapital der Genossenschaft in ihr verbleibt (Verbot der Auszahlung von Dividenden, Tantiemen etc.)