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Neben der unverändert fortbestehenden Strukturkrise durch weltweite Überkapazitäten sorge sich die Branche um wachsende protektionistische Tendenzen und die Bedrohung der Wettbewerbsfähigkeit durch den Emissionsrechtehandel. "Fortschritte bei der Bewältigung der globalen Strukturkrise können nur dann erzielt werden, wenn vor allem China seine Bemühungen um eine stärkere Konsolidierung der eigenen Stahlindustrie intensiviert", sagte Kerkhoff. Die aktuellen Stilllegungspläne der chinesischen Regierung reichten dabei nicht aus.
Eine verstärkte Abschottung der USA als grösstem Importmarkt der Welt durch höhere Aussenzölle oder verschärfte "Buy American"-Vorschriften durch die neue Regierung unter Präsident Donald Trump könne auch die Stahlindustrie in Deutschland und Europa treffen. "Die Auswirkungen wären gravierend", so Kerkhoff. Hintergrund seien auch befürchtete Umlenkungen der Handelsströme sowie reduzierte Exporte auch in Drittmärkte./uta/DP/stb
(AWP)