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Martus-Gemeinde Bubikon
Die Martus-Gemeinde Bubikon ist aus einem Hauskreis innerhalb der reformierten Landeskirche herausgewachsen, dem der 1944 geborene Architekt Peter Keller leitend angehörte. Keller und seine Hauskreis-Glieder empfanden ums Jahr 1982 zunehmend Unbehagen mit der reformierten Kirche, deren Verkündigung sie als verwässert wahrnahmen. Insbesondere die Frage der Allversöhnung war Keller ein Dorn im Auge.
Im Jahr 1997 nahm die Gemeinde den Namen „Martus“ an, was eine schweizerdeutsche Variante des griechischen Wortes „martys“ = „Zeuge“ sein soll. 2001 wurde der Verein Martus gegründet.
Die Martus-Gemeinde ist einer charismatischen Theologie mit weitgehend pfingstlerischer Lehre verpflichtet. Die Geistestaufe als zweiter, von der Wiedergeburt getrennter Schritt ist notwendig und wird in der Regel von Zungenrede begleitet.
Heilungsdienst wird durch die Gemeindeleiter geübt, Befreiungsdienst kommt dem Vernehmen nach bei Neueintretenden recht häufig vor.
Die Gemeindeleitung liegt in der Hand von vier Ehepaaren.
Die Martus-Gemeinde wirkt in der Evangelischen Allianz Rüti-Tann-Dürnten mit.
International ist sie verbunden mit der Bethel Church in Redding, Kalifornien, und mit deren School of Supernatural Ministry.