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Zink
Zink ist ein essentielles Spurenelement. Wir müssen es deshalb über die Nahrung aufnehmen. Höhere Zinkkonzentrationen haben wir in unseren roten Blutkörperchen, in den Augen, der Haut, in den Haaren sowie in der Prostata und der Leber.
Worin ist Zink enthalten?
In gekeimtem Getreide, in Sonnenblumenkernen, Nüssen, Brokkoli, Rosenkohl, Kräutern wie Petersilie, Schnittlauch, Rettich, Kohlrabi, Sellerie, Spargel, Kürbis, Himbeeren, Erdbeeren und Rhabarber.
Wozu dient Zink?
Zink ist notwenig, damit etwa 300 Enzyme im menschlichen Körper ihre Funktion ausüben können; in 50 Enzymen ist Zink sogar selbst enthalten. Zink überwacht und dirigiert den ordnungsgemäßen Ablauf vieler körperlicher Prozesse, die Steuerung des Enzymsystems und die Erhaltung der Zellen. Das Spurenelement wird außerdem für den Ablauf der Zellteilung benötigt und ist somit sowohl für das Wachstum als auch für die Zellerneuerung wichtig. Auch die Immunzellen benötigen Zink, um ihren Aufgaben nachkommen zu können.
Weiterhin nimmt es Zink mit aggressiven freien Radikalen auf, die die Zellen schädigen. Man vermutet, dass Zink auch wesentlich bei der Herstellung, Ausschüttung und Wirkung der Sexualhormone, des Insulins und der Wachstumshormone beteiligt ist.
Tipp:
Verfeinern Sie zinkhaltigen Saft immer mit ein paar Spritzern Zitronensaft! Denn Zitronensäure erhöht genau wie Eiweiß die Verwertbarkeit von Zink. Vermeiden Sie hingegen die Kombination mit Calcium, Eisen, sowie Kaffee und Tee. Durch die in pflanzlichen Lebensmitteln enthaltene Phytinsäure, durch in Kaffee und Tee enthaltene Tannine sowie durch hohe Calcium- und Eisenzufuhr wird die Zinkaufnahme gehemmt.