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Inhalt:
Die vier borg haben sich inzwischen gut eingelebt, vor allem Icheb zeigt viel Begeisterung für die Technik der Voyager, er hat sogar eine neue Sensoren-Phalanx entwickelt, mit der sich Wurmlöcher aufspüren lassen. Dies könnte vielleicht eines Tages die Heimreise der Voyager verkürzen.
Die Voyager fliegt Ichebs Heimatplaneten an. Icheb hat nach seinem Borgaufenthalt keine Erinnerungen mehr an seine Eltern. Er gehört zum Volk der Brunali, die nach ständigen Borgangriffen nur noch über wenige Raumschiffe verfügen. Janeway, Tuvok und Seven begleiten Icheb auf den Planeten. Sie treffen auf Ichebs Eltern, Leucon und Yifay. Doch Icheb möchte nicht viel mit ihnen zu tun haben und will wieder zurück auf die Voyager.
Seven macht kein Geheimnis daraus, dass sie Icheb nicht auf den Planeten zurückkehren lassen möchte. Der Planet der Numari befindet sich in der Nähe einer Borg-Subraumroute und ist daher ständigen Angriffen ausgeliefert. Sie befürchtet, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis Icheb erneut assimiliert wird. Sie beschuldigt sogar Ichebs Eltern, so verantwortungslos wie ihre eigenen Eltern zu sein und Icheb einer unnötigen Gefahr auszusetzen, wenn sie sich weigern, den Planeten zu verlassen. Ichebs Eltern geben zu, dass sie sich große Vorwürfe machen. Sie waren nicht in der Gegend, als ein Teil der Planeten mit Icheb assimiliert wurde.
Schließlich lernt Icheb seine Eltern besser kennen und möchte nun doch auf dem Planeten bleiben und beim Wiederaufbau mithelfen. Da erfährt Seven von Mezoti, dass Icheb während seiner Assimilierung keineswegs auf dem Planeten war, er war auf einem Raumschiff. Und er war dort allein. Die Voyager kehrt zum Planeten zurück, wo Seven Ichebs Eltern zur Rede stellt. Doch die beiden verweigern jede Auskunft. Sie erlauben Seven auch nicht, mit Icheb zu sprechen. Seven scannt ein Brunali-Schiff in der Nähe. An Bord befindet sich Icheb. Janeway erkennt, dass die Brunali offenbar ihre Kinder mit einem Virus infizieren und sie dann im All aussetzen, damit sie von Borgschiffen assimiliert werden.
Die Voyager spürt das Schiff auf, auf das gerade ein Borgschiff aufmerksam wurde. Als die Crew den bewusstlosen Icheb in Sicherheit beamt, wird auch die Voyager von dem Traktorstrahl der Borg erfasst. Doch es gelingt, einen Photonentorpedo in die Öffnung des Borgwürfels zu feuern und zu entkommen. Icheb bleibt jetzt endgültig auf der Voyager.
Kritik:
Im Finale des "Borgdreiteilers" werden die Ereignisse um die Borgkinder noch einmal sehr dramatisch. Auch gab es endlich wieder einige spannende Wortgefechte zwischen Seven of Nine und Janeway. Die Chemie zwischen den beiden Charakteren funktioniert noch immer.
Natürlich könnte man bei dieser Episode die zynische Frage nach der Hauptdirektive stellen. Wenn die Brunali ihre Kinder opfern, um die Gesellschaft zu retten, hat die Voyagercrew das Recht, sich nicht nur einzumischen, sondern auch dafür zu sorgen, dass die Brunali den tödlichen Gegner nicht wie geplant vernichten kann? Immerhin wurde durch das Eingreifen der Voyager das Borgschiff nicht zerstört, und die Brunali sind der enormen Gefahr eines weiteren Borgangriffs ausgesetzt. Auch wenn die Rettung von Icheb sicher die einzig richtige Handlung war, so ist es doch eine kleine Schwäche der Episode, dass das Verhalten der Brunali überhaupt nicht erörtert wurde. Insgesamt aber ist "Child's Play" ein eindrucksvoller und fesselnder Abschluss dieser kleinen Borg-Rahmenhandlung.
In "Child's Play" erleben wir den ernormen Karrieresprung von Mark A Sheppard, der in der Serie "Deep Space Nine" jahrelang Quarks Stammgast Morn spielte, dort aber zu einer stummen Statistenrolle verdammt war. Hier durfte er in "Star Trek" nun endlich eine Sprechrolle als Ichebs Vater Leucon übernehmen.