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Männliche Benachteilung
Gleichstellungsgesetze wurden formuliert, um der Diskriminierung von Frauen entgegen zu wirken resp. die Gleichstellung von Frauen zu fördern. Damit sie selbst nicht diskriminierend wirken, erlaubt ihre geschlechtsneutrale Formulierung aber auch die Anwendung auf männliches Diskriminierungserleben. In seinem Beitrag spürt Markus Theunert, Fachmann für Männer- und Geschlechterfragen, der Denkfigur der „männlichen Benachteiligung“ nach: Wie ist sie diskursiv zu verorten? Wie berechtigt ist sie? In welchen Spannungsfeldern bewegt sie sich? Und was lässt sich daraus lernen, um den damit verbundenen Herausforderungen in der juristischen Praxis gerecht zu werden?