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Die Gesamtleistung sank um 7,3% auf 102,4 Mio CHF, wie das Unternehmen am Freitag mitteilt. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT stieg auf 4,8 Mio CHF von 3,3 Mio im Vorjahreszeitraum und die entsprechende Marge auf 4,7% von 2,9%. Der Unternehmensgewinn betrug 3,7 Mio CHF, nach einem Gewinn von 2,2 Mio CHF im Vergleichszeitraum.
Die Gesamtleistung wurde durch den geänderten Konsolidierungskreis verzerrt. Im Vorjahreswert von 110,5 Mio CHF war noch ein Beitrag aus der verkauften Sparte Molds von 35,3 Mio enthalten. Zum andern sind die Zahlen der Fischer IMF im Semesterergebnis 2017 vollumfänglich enthalten, während sie im Vorjahreszeitraum nur für drei Monate einflossen.
Die erfreulichen Resultate seien dank der Massnahmen zur rigorosen Kostenkontrolle, zur Erhöhung der Produktivität, zur Eliminierung von Doppelspurigkeiten und zur konsequenten Nutzung von Synergien erreicht worden. Der Margendruck sei weiter hoch und die Entwicklung des Franken zum Euro könne diesen Druck allenfalls leicht entschärfen, schreibt das Unternehmen.
Die Situation im Hauptabsatzmarkt Automobilindustrie sei immer noch uneinheitlich und die weitere Entwicklung nur schwer abschätzbar. Das zweite Halbjahr werde von den verschiedenen Produktionsverlagerungen innerhalb der Adval Tech Gruppe geprägt sein. Dabei sind etwa Verlagerungen von der Schweiz nach Deutschland, innerhalb Deutschlands sowie nach Ungarn geplant. Die Vorbereitungen für verschiedene Neuanläufe in Mexiko, Brasilien, China und Deutschland würden im zweiten Halbjahr ebenfalls eine grosse Herausforderung darstellen. Das Management von Adval Tech verzichtet deshalb darauf, konkrete Ergebniserwartungen zu formulieren.
(AWP)