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Viele Blumen haben tatsächlich Heilwirkungen. Auch Rosen. Deshalb wurden sie im Europa des Mittelalters zunächst nur als Heilpflanzen gezogen. Schon die alten Römer hatten herausgefunden, dass die Rose gegen Zahnschmerzen hilft. Und römische Legionäre hatten dafür gesorgt, dass nicht nur die wenigen damals existierenden Rosen, sondern auch das damit verbundene Wissen in Richtung Norden über die Alpen gelangte.
Ende des 8. Jh. trug dann Karl der Grosse wesentlich dazu bei, dass sie in den kaiserlichen und klösterlichen Apothekergärten als Nutzpflanzen Einzug hielten. In seiner Landesgüterverordnung empfahl er den Rosenanbau, weil man vor allem die Blütenblätter der Rosa gallica als Mittel zum Gurgeln sowie für Bäder bei schlecht heilenden Wunden und bei entzündeten Augen nutzte.
Heute sagen Heilkräuter-Kundige über die Rosa centifolia und Rosa gallica übrigens, dass diese u. a. gut gegen Heuschnupfen seien und Kopfschmerzen linderten.