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“Ich kann mich an keinen Sieg an einem meiner Geburtstage erinnern”, meinte Murray nach seinem Halbfinal-Sieg gegen Lucas Pouille (WTA 52) lachend. “Das ist kein gutes Zeichen. Hoffentlich ändert sich das morgen.” Der Gegner des Schotten im Römer Foro Italico ist wie schon zuletzt in Madrid Novak Djokovic. Der etwas angeschlagene Serbe besiegte in einem äusserst ausgeglichenen Halbfinal den grossartig spielenden Japaner Kei Nishikori, Nummer 6 des Turniers, 2:6, 6:4, 7:6 (7:5). Djokovic verwertete seinen dritten Matchball.
Im Halbfinal gegen den überraschenden Franzosen Pouille, der eigentlich bereits in der Qualifikation ausgeschieden war und von der Absage Jo-Wilfried Tsongas profitierte, geriet Murray nie in die Nähe einer Niederlage. Bei regnerischem Wetter verlor er beim 6:2, 6:1-Sieg bei eigenem Aufschlag nur fünf Punkte.
Im Final der Frauen kommt es zu einem amerikanischen Duell. Während die Weltranglistenerste Serena Williams, die in diesem Jahr noch auf einen Turniersieg wartet, gegen die Rumänin Irina-Camelia Begu (WTA 35) standesgemäss das Endspiel erreichte, überraschte Madison Keys (WTA 24) mit ihrem Erfolg gegen Garbiñe Muguruza, die Weltnummer 4 und Bezwingerin von Timea Bacsinszky.
(SDA)