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Vor der (geschlossenen) Hospitality des Stop-and-Go-Teams steht ein Motorrad mit der Nummer 39 mit einem schwarzen Trauerband umhüllt, die Box Nummer 33 ist verschlossen, praktisch alle Teammitglieder haben sich auf dem Weg nach Barcelona ins Spital gemacht, um Luis Saloms Mutter Maria Antonina in dieser schweren Stunde beizustehen.
Die Trauer im Fahrerlager ist gross. Auch die Superstars haben ihre Anteilnahme auf irgendeinen Social-Media-Kanal gestellt. So twitterte etwa MotoGP-Champion Jorge Lorenzo «Mir fehlen die Worte, meine Gedanken sind bei der Familie».
Tom Lüthi erklärte, dass seine Probleme mit dem Grip «rein gar nichts sind im Vergleich zum Drama von Luis Salom». Jesko Raffin, der Teamkollege von Salom, ist völlig am Boden zerstört. Der Zürcher sagte kurz nach der Todesnachricht zur Nachrichtenagentur sda: «Ich weiss nicht, was das Team entscheiden wird, aber ich habe im Moment gar keine Lust, hier ein Rennen zu fahren.»
Die Rennleitung hat nicht nur mit Worten der Anteilnahme reagiert, sondern nach einem Meeting mit zehn MotoGP-Stars, unter ihnen auch Marc Marquez, mit Taten: So wird schon heute an der Unfallstelle jene Schikane gebaut, wie sie auch bei Formel-1-Rennen benutzt wird. Die Layout-Änderung war schon vor zwei Jahren nach einem ähnlichen Unfall an gleicher Stelle (Niccolo Antonelli) geplant, aber nach speziellen Tests mit der Begründung «zu unattraktiv» wieder verworfen worden. Für Luis Salom kommt die Einsicht der Verantwortlichen zu spät. (sda)