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Die Regierung in Peking sollte das geplante Finanzstabilitätsgesetz schneller verabschieden und Regelungen zur Verhinderung von Finanzrisiken verbessern, heisst es in einem am Sonntag veröffentlichten Beitrag dreier Mitarbeiter der "Volksbank von China" in "China Finance", einer der Zentralbank angeschlossenen Publikation. Die Finanzbehörden sollten die Daten der Banken genauer überwachen, um Risiken vorzubeugen, heisst es in dem Artikel.
Die Autoren fordern, Lehren aus der Krise der Silicon Valley Bank (SVB) zu ziehen. Das Einlagensicherungssystem sollte ohne Einschränkungen angewandt werden. Notfalls sollten problematische Banken schnell abgewickelt werden, um systemischen Risiken vorzubeugen. Eine akute Gefahr sehen die Mitarbeiter der Notenbank aber nicht. Chinas Geschäftsbanken seien insgesamt solide und stabil, heisst es in dem Artikel.
China sollte aber die Kapitalreserven für finanzielle Risiken festigen, um damit genügend Ressourcen zu haben, um Risiken rechtzeitig zu beseitigen, schreiben die chinesischen Notenbanker. Der Kollaps der amerikanischen SVB, die über im Wert geminderte Staatsanleihen durch höhere Zinsen in ihrem Portfolio stolperte, hatte an den Märkten Schockwellen ausgelöst.
(Reuters)