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Qin Gang äusserte sich in dem Zusammenhang kritisch zu neuen Russland-Sanktionen der EU. Man sei "strikt dagegen", dass Länder nach ihren eigenen inländischen Gesetzen einseitige Sanktionen gegenüber China oder anderen Ländern einleiteten, sagte er laut Übersetzung. "Wenn das der Fall wäre, werden wir auch strikt und streng darauf reagieren. Und wir werden auch die legitimen Interessen unseres Landes und unserer Unternehmen verteidigen."
Aussenministerin Annalena Baerbock (Grüne) betonte, es sei wichtig, dass Sanktionen nicht über Umwege unterwandert würden. "Besonders kritisch ist es, wenn dabei russische Rüstungsunternehmen an kriegsrelevante Güter gelangen", sagte sie. Deswegen prüfe die EU sehr zielgenaue Massnahmen, die sicherstellen sollten, dass sanktionierte Güter nicht in falsche Hände gerieten. "Das richtet sich nicht gegen irgendein spezifisches Land, sondern das bezieht sich speziell auf diese sanktionierten Güter", betonte sie. Sie erwarte aber von China, dass es auf seine Firmen entsprechend einwirke./tam/DP/nas
(AWP)