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Eltern mit elterlicher Sorge haben das Recht und die Pflicht, die für das Wohl des minderjährigen Kindes wichtigen Entscheidungen zu treffen. Haben beide Eltern die elterliche Sorge, was heutzutage der Regelfall ist, müssen sie solche Entscheide gemeinsam treffen.
Die Frage, ob ein Kind geimpft werden soll oder nicht, gehört zu den Entscheidungen, die die sorgeberechtigten Eltern zu treffen haben. Wenn beide Eltern jedoch unterschiedliche Ansichten darüber haben und sich nicht einigen können, entsteht eine Pattsituation. Keiner der Eltern hat von Gesetzes wegen den Stichentscheid. Es stellt sich dann die Frage, wer an ihrer Stelle entscheidet.weiterlesen
Gemäss diesem noch aus dem früheren Scheidungsrecht stammenden Grundsatz galt bei langjährigen, lebensprägenden Ehen die Vermutung, dass einem Ehegatten, der während der Ehe nicht erwerbstätig gewesen war, ein (Wieder-)einstieg ins Erwerbsleben nicht mehr zumutbar war, wenn er bei der Trennung der Ehegatten das 45. Altersjahr vollendet hatte. Dies hatte zur Konsequenz, dass der andere Ehegatte, in der Regel der Ehemann, für den Unterhalt des nicht erwerbstätig gewesenen Ehegatten, in der Regel die Ehefrau, nach der Scheidung aufzukommen hatte und zwar bis zur Pensionierung, zum Teil darüber hinaus. Die Altersschwelle von 45 Jahren wurde mit der Zeit in der kantonalen Gerichtspraxis bis zum Alter 50 ausgedehnt.weiterlesen