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Nur 13 Jahre ist Rayssa Leal alt. Sie ist die jüngste brasilianische Olympia-Athletin aller Zeiten und sie ist seit Montag (26.) Medaillenträgerin. Beim Skate Street hat sie nach einem spannenden Wettkampf Silber errungen. Gemeinsam mit den beiden Japanerinnen Funa Nakayama (Bronze 16 Jahre) und Momiji Nishiya (Gold,13 Jahre) hat sie zudem das wahrscheinlich jüngste Podium aller olympischen Spiele gebildet.
Zum ersten Mal ist Skate Street eine olympische Disziplin. Bei der haben gleich zwei Brasilianer Medaillen geschafft. Nachdem am Sonntag (25.) Kelvin Hoefler beim Skate Street Silber geholt hatte, hat am Montag Rayssa Leal ebenso das Siegerpodium bestiegen. Mit ihren zarten 13 Jahren und sieben Monaten ist sie die jüngste Medaillenträgerin Brasiliens überhaupt.
Ihr geringes Alter hat sie aber nicht daran gehindert, sich bei den Weltbesten einzureihen. Spielerisch ist sie die Ausscheidungsrunden angegangen, tanzte in den Pausen und gab dann ihr Bestes auf der Bahn.
Im Finale kam dann ein wenig Nervosität hinzu, es gab Stürze und Fehler, aber auch Kalkül, Treffer und hohe Noten. Mit ihrem Können und Mut hat Rayssa letztlich dann auch viele wesentlich ältere Skaterinnen besiegt und sich auf den zweiten Platz geskatet.
Einen kleinen Wermutstropfen gab es aber doch für sie. Ihr großes Idol und Freundin, die 28-jährige Letícia Bufoni war im Vorfeld knapp am Einzug ins Finale gescheitert. Auch die dritte brasilianische Skaterin im Bunde, die 21-Jährige Pâmela Rosa hatte es nicht ins Finale geschafft.
Sie hatte sich beim Aufwärmen am Knöchel verletzt. Sie war zwar dennoch angetreten, konnte aber keine ausreichende Leistungen präsentieren.
Mit der von Rayssa erzielten Silbermedaille dürfte sich in Brasilien in Bezug auf den Skatesport künftig einiges ändern. Bisher hat dieser eher am Rande existiert und wurde nicht ernst genommen.