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Jil Teichmann (WTA 24) übersteht zum ersten Mal die Startrunde am French Open. Die 25-jährige Seeländerin setzt sich gegen die Amerikanerin Bernarda Pera (WTA 116) in einer Stunde 6:2, 6:1 durch.
Die nächste Gegnerin der Schweizer Nummer 2, die erstmals an einem Grand-Slam-Turnier zu den gesetzten Spielerinnen gehört, ist die serbische Qualifikantin Olga Danilovic (WTA 172).
Zwar hat Teichmann ihre bisherigen zwei Turniersiege auf Sand gefeiert, am French Open lief es ihr aber bislang noch nicht nach Wunsch. In den ersten drei Anläufen blieb sie in der Qualifikation hängen, 2020 scheiterte sie in der 1. Runde, 2021 fehlte sie wegen einer Fussverletzung.
Neun Tage nach dem Forfait im Viertelfinal von Rom glückte Teichmann der Einstand in Paris wunschgemäss. Sie diktierte das Geschehen bei leichtem Regen auf Court 7 sowohl als Aufschlägerin als auch mit dem Return. Lediglich bei Peras erstem Service lagen die Vorteile knapp nicht bei Teichmann, die keine Anzeichen der jüngst erlittenen Adduktorenverletzung erkennen liess.
Zuversichtlich dürfte Teichmann nicht nur ihre Performance gegen die Auftaktgegnerin stimmen, die in den vorangegangenen vier Jahren fast ausnahmslos in den Top 100 klassiert war und Platz 59 als beste Rangierung vorweist. Auch der Blick aufs Tableau verspricht einiges: In der 2. Runde wird Teichmann erneut als Favoritin antreten, und die erste mögliche gesetzte Gegnerin wäre in der 3. Runde die 32-jährige ehemalige Weltnummer 1 Viktoria Asarenka, die der Form ihrer besten Tage seit längerem hinterherhinkt. (zap/sda)
Bild: keystone