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Kunst- und Naturrasen: worin unterscheiden sich die beiden Rasenarten? Der Kunstrasen ist langfristig kostengünstiger. Denn im Gegensatz zum Kunstrasen muss echter Rasen gedüngt, gemäht und bewässert werden. Manche Stadien haben bereits umgerüstet und lassen ihre Mannschaften nur noch auf Kunstrasen spielen. Auch dürfen alle Turnier-Spiele – ausser die Europa- und Weltmeisterschaften – auf künstlichem Gras ausgetragen werden.
Strapazierfähiges Nylon
Woraus besteht Kunstrasen? Der am häufigsten dafür verwendete Kunststoff heisst Polyamid. Er ist besser bekannt unter dem Namen Nylon. Weil Nylon sehr reissfest ist und in Form bleibt, wird es nicht nur für Kunstrasen, sondern auch für andere Kleidungsstücke oder Gebrauchsgegenstände wie zum Beispiel Nylonstrümpfe oder Schnürsenkel verwendet.
Die zur Herstellung von Polyamid benötigten Chemikalien werden aus Erdöl gewonnen. In aufwendigen, chemischen Prozessen verwandelt man diese Chemikalien dann in körnerförmigen Kunststoff. Die Körner werden anschliessen in einer Flüssigkeit aufgelöst und erhitzt. Es entsteht eine sirupähnliche und zähflüssige Masse, die durch Düsen gepresst wird. Je nach Wahl der Düsen und der chemischen Zusätze, erhält man unterschiedlich dicke Polyamid-Fasern mit unterschiedlichen Eigenschaften.