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Wettbewerbsaufgabe
Die Aufgabe besteht darin, einen Gedenkort zu entwerfen, der mit einem würdigen, der Thematik angepassten Erscheinungsbild wahrgenommen wird und sich für verschiedene Nutzungen eignet. Diese werden sich einerseits im Rahmen militärischer Zeremonien abspielen,ste hen andererseits aber auch für den individuellen Besuch offen, etwa von Angehörigen der Gewürdigten, Kameradinnen und Kameraden, weiteren Betroffenen oder Anteilnehmenden und auch Ruhesuchenden. Im Sinne eines Kollektivdenkmals soll ein symbolischer Ort des Respekts, der Dankbarkeit, des Andenkens und der Versöhnung entstehen. Aufgrund der regionalen Verankerung der Armee innerhalb der Schweiz liegt zudem ein Einbezug der Thematik der sprachlichen und kulturellen Vielfalt der Schweiz auf der Hand.
Wettbewerbsverfahren
Das Gesamtverfahren erfolgt über zwei Phasen: Eine erste Phase (November 2020 bis Februar 2021) ist als Ideenwettbewerb im offenen Verfahren konzipiert. Von einer Jury ausgewählte Projekte werden danach in einer zweiten Phase (März bis Juli 2021) mittels eines Studienauftrages weiterbearbeitet. Beide Phasen werden juriert. Das Preisgericht / das Beurteilungsgremium vergibt Preisgelder für die erste Phase und eine Pauschalentschädigung für die zweite Phase. Das Siegerprojekt wird schliesslich umgesetzt.
Teilnahmeberechtigung
Teilnahmeberechtigt sind professionell tätige Personen und Teams aus den Fachrichtungen bildende Kunst und (Landschafts-) Architektur. Die Bildung von interdisziplinären Teams (unter der Federführung der Fachrichtung Kunst) wird empfohlen.
Unterlagen
Anmeldung
Die Wettbewerbsausschreibung und -anmeldung für interessierte Kunstschaffende und Architekten erfolgen über das Informationssystem über das öffentliche Beschaffungswesen in der Schweiz, www.simap.ch. Die Verfahrensschritte und die Anforderungen sind im Wettbewerbsprogramm detailliert aufgeführt.