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Eine der meist genannten Management-Aufgaben für die Gestaltung und Umsetzung von Innovation ist die Vermittlung von Sinn (Pircher-Friedrich, 2005. Frey et al. 2006, S. 14. Böckmann, 1996). Diese Aufgabe ist keineswegs so trivial, wie sie in der Managerliteratur suggerieren wird. Wie der Sinn von Innovationen entsteht, welche Hürden genommen werden müssen, welche Ressourcen in den Unternehmen entdeckt werden müssen um die Innovationen erfolgreicher zu gestalten, wird Gegenstand einer vertieften Forschungs- und Entwicklungsarbeit sein.
Dabei müssen drei Faktoren beleuchtet werden: Der Manager als Person, das Management als Gremium und das Management als Funktion.
Mögliche Fragen lauten somit:
wie kann die Innovationskraft des Managements erhöht werden durch Sinnfindung und Hoffung?
Welches sind die Faktoren einer höheren Innovationskraft, welche gleichzeitig die Gesundheit aller Beteiligten gewährleistet?
Der sinnzentrierten Psychologie geht es ursprünglich nicht darum, Organisationen erfolgreicher zu machen, sondern es geht ihr vor allem um die psychische, körperliche, soziale und geistige Gesundheit der Menschen. Pircher-Friedrich und Friedrich (2009) zeigen vor allem Manager auf, wie sie durch eine sinnzentrierte Arbeitstätigkeit, Gesundheit, Erfolg und Erfüllung im Leben erreichen können. (Klerk, 2005, S 68) hat bereits den Zusammenhang zwischen Sinnerfüllung und Gesundheit aufgezeigt. Umgekehrt korreliert Sinnlosigkeit und Hoffnungslosigkeit mit einem Mangel an Gesundheit, der sich in Form von Lustlosigkeit, Burnout, Depression, Suchtverhalten u.v.m. äussern kann (Längle 2003). Antonovsky, gibt ebenso der Sinnhaftigkeit und die Hoffnung am meisten Gewicht für das salutogenetische Kohärenzgefühl und lehnt mit seinem Konzept an Frankl (1979, S. 37f).