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ISO 24762 Richtlinien für Notfalldienste der IT
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Was ist Ziel und Inhalt der Norm?
ISO 24762 Richtlinien für Notfalldienste der Informations- und Kommunikationstechnologie
ISO/IEC 24762 ist die internationale Norm, die Richtlinien für die Bereitstellung von ICT Disaster Recovery (ICT DR) Diensten im Rahmen des Business Continuity Managements (BCM) enthält.
Das Informationssicherheitsmanagement ist der Prozess, mit dem das Management darauf abzielt, eine wirksame Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Informationen und Diensten zu erreichen. Wenn ein Unternehmen ein ISMS einführt, sollten die Risiken von Unterbrechungen der Geschäftstätigkeit aus irgendeinem Grund immer erkannt werden. ISO/IEC 27001 und ISO/IEC 27002 beinhalten ein Kontrollziel für Informationssicherheitsaspekte des Business Continuity Managements (siehe BS ISO/IEC 27002), dessen Umsetzung diese Risiken reduzieren wird.
Dieses Kontrollziel wird durch Kontrollen unterstützt, die im Rahmen des ISMS-Prozesses ausgewählt und umgesetzt werden. Business Continuity Management ist ein integraler Bestandteil eines ganzheitlichen Risikomanagementprozesses, der die Interessen der wichtigsten Interessengruppen, die Reputation, die Marke und die wertschöpfenden Aktivitäten eines Unternehmens schützt, indem er potenzielle Bedrohungen identifiziert, die nachteilige Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb eines Unternehmens und die damit verbundenen Risiken haben können, einen Rahmen für den Aufbau von Widerstandsfähigkeit für den Geschäftsbetrieb schafft, Fähigkeiten, Einrichtungen, Prozesse, Aktionspläne usw. für eine effektive Reaktion auf Katastrophen und Ausfälle bereitstellt.
Bei der Planung der Business Continuity werden die Rückfalleinrichtungen für Informationsverarbeitungs- und Kommunikationseinrichtungen in Zeiten kleinerer Ausfälle vorteilhaft und unerlässlich, um die Verfügbarkeit von Informationen und Diensten bei einer Katastrophe oder einem Ausfall der (vollständigen) Wiederherstellung von Aktivitäten über einen bestimmten Zeitraum sicherzustellen. Solche Rückforderungsvereinbarungen können Vereinbarungen mit Dritten in Form von Gegenseitigkeitsvereinbarungen oder kommerziellen Abonnementdiensten umfassen.
Sie legt die Anforderungen an die Implementierung, den Betrieb, die Überwachung und die Wartung von ICT-DR-Diensten und -Einrichtungen, die Fähigkeiten, über die ausgelagerte ICT-DR-Dienstanbieter verfügen sollten, und die Praktiken fest, die sie befolgen sollten.
Es gibt auch Hinweise zur Auswahl eines Wiederherstellungsstandortes und Ratschläge zur kontinuierlichen Verbesserung des Service.
Die Norm eignet sich besonders für interne und ausgelagerte ICT-DR-Dienstleister von physischen Einrichtungen und Diensten, da sie die grundlegenden Praktiken beschreibt, die ICT-DR-Dienstleister berücksichtigen sollten.
Es deckt die Anforderungen ab, die Dienstleister erfüllen sollten, wobei anerkannt wird, dass einzelne Unternehmen zusätzliche Anforderungen haben können, die spezifisch für sie sind (die in den Vereinbarungen/Vereinbarungen mit Dienstleistern geregelt werden müssten).
Beispiele für solche Unternehmensanforderungen können spezielle Verschlüsselungssoftware und gesicherte Betriebsverfahren, Ausrüstung, sachkundiges Personal und Anwendungsdokumentation sein.
Solche zusätzlichen unternehmensspezifischen Anforderungen werden, falls erforderlich, in der Regel von Fall zu Fall ausgehandelt und sind Gegenstand detaillierter Vertragsverhandlungen zwischen Unternehmen und ihren ICT DR-Dienstanbietern und fallen nicht in den Geltungsbereich dieser Internationalen Norm.
Bezugsmöglichkeiten:
BSI UK