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Tragische Todesfälle im Schweizer Sport
Der tragische Tod von Gino Mäder bewegt auch die Menschen ausserhalb der Welt des Sports.
Der tragische Tod von Gino Mäder bewegt auch die Menschen ausserhalb der Welt des Sports.
Sein Ableben reiht sich ein in eine Reihe von unnatürlichen Todesfällen von Schweizer Sportlerinnen und Sportlern, die ebenfalls grosse Anteilnahme auslösten.
Am 30. April 2006 erschoss Gerold Stadler seine Frau, die Skirennfahrerin Corinne Rey-Bellet, und ihren Bruder in der Küche des Familienchalets in Les Crosets VS. Zwei Tage später richtete sich der Mörder selber. Corinne Rey-Bellet gewann fünf Weltcuprennen und holte als Höhepunkt in der Abfahrt der WM 2003 in St. Moritz Silber.
Auch kurz nach ihrem Rücktritt verstarb Franziska Rochat-Moser. Die Siegerin des New-York-Marathons 1997 kam 2002 bei einem Lawinenabgang ums Leben. Die Juristin war ab 1995 mit dem Schweizer Spitzenkoch Philipp Rochat verheiratet und erlangte auch als Gastgeberin in einem Gault-Millau-Restaurant Bekanntheit.
Vor zwei Jahren erlag der junge Motorradfahrer Jason Dupasquier nach einem Sturz im Qualifying der Moto3-Klasse in Mugello seinen Kopfverletzungen. Die Schweizer Nachwuchshoffnung wurde nur 19 Jahre alt.
Auch einem gefährlichen Sport frönte Clay Regazzoni. Das Schicksal schlug beim Formel-1-Fahrer gleich zweimal zu. 1980 beendete ein schwerer Unfall seine Karriere - Regazzoni war querschnittgelähmt. Der populäre Tessiner fuhr weiter in Autos mit Handgas-Vorrichtung und verunfallte im Dezember 2006 auf einer Schnellstrasse in Italien tödlich.
Kein eigentlicher Spitzensportler, aber einer, der Höchstleistungen vollbrachte, war der Kletterer Ueli Steck. Der 40-jährige Berner Extrembergsteiger stürzte im April 2017 in der Nähe des höchsten Bergs der Welt, des Mount Everest, in den Tod.
Der Australier Peter Carter hatte einen sehr engen Bezug zum berühmtesten Schweizer Sportler aller Zeiten. Er war für Roger Federer zu Beginn der Profikarriere nicht nur der Coach, sondern auch ein enger Freund und die wichtigste Bezugsperson. Am 1. August 2002 verunfallte Carter in Südafrika tödlich. Roger Federer hatte auch spät in seiner Karriere Mühe, über Carters Tod hinwegzukommen.
Auch in die Kategorie Ausländer mit Schweizer Bezug gehört Bryan Lefley. Der Kanadier wurde 1997 als Headcoach mit dem SC Bern Schweizer Meister. Im Oktober des gleichen Jahres starb er mit 48 Jahren bei einem Autounfall in Bozen.