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Die Hitzewelle in Europa in der vergangenen Woche mit vielen Temperaturrekorden in der Schweiz und den Niederlanden war auch auf den anthropogenen Klimawandel zurückzuführen – darin sind sich die Klimaforscher des „World Weather Attribution Project“ (WWA) sicher. Allerdings sind die unterschiedlichen Klimamodelle keineswegs so eindeutig, wenn es darum geht, den ursächlichen Anteil der treibhausbedingten Erderwärmung genau zu beziffern. Klar ist: Menschengemachte Klimagase in der Luft, vor allem Kohlendioxid aus der Verbrennung von Kohle, Öl und Gas, haben einen beträchtlichen Anteil, Extremwetter auszulösen, indem sie nämlich die Erde erwärmen und die Dynamik der Luftströmungen verändern. Im konkreten Fall der Hitzewelle, bei der Sahara-Luft aus Nordafrika nach Europa gelangte, sind die Zweifel jedenfalls nun geringer, seitdem das WWA-Team nachgerechnet hat: Um mindestens das Fünffache und höchstens das Hundertfache sei die Wahrscheinlichkeit gestiegen, dass es zu dieser Hitzewelle kam, das teilte die «Attribution»-Gruppe am mit.
Wie der Körper mit der Hitze umgeht, erfährst Du im neuen Podcast.