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Für besondere Infusionstherapien werden dauerhafte und sichere Zugänge zum Blutkreislauf benötigt. Dafür gibt es heutzutage verschiedene Methoden. Für die Hämodialyse werden arterio-venöse Fistel angelegt, für Chemotherapien so genannte Portkatheter.
Dialyse – AV-Shunt
Für eine Blutwäsche – die Hämodialyse – müssen pro Minute etwa 200 ml Blut durch die Dialysemaschine geleitet werden. Dazu braucht es einen speziellen Gefässzugang, bei dem eine Arterie direkt mit einer Vene verbunden wird. Dies ist eine Art Kurzschluss, der auch arterio-venöse Fistel oder kurz AV-Shunt genannt wird. Dieser Shunt ist leicht punktierbar, da er oberflächlich wie eine Vene liegt und den hohen Blutdruck einer Arterie hat. Ein solcher Dialyseshunt wird durch einen Gefässchirurgen angelegt.
Chemotherapien – Port-A-CAT
Der Portkatheter ist ein subkutaner, dauerhafter Zugang zum venösen oder arteriellen Blutkreislauf. Ein Port besteht aus einer Kammer mit einer dicken Silikonmembran sowie einem angeschlossenen oder anschliessbaren Schlauch. Über diesen zentralvenösen Zugang werden Medikamente oder Infusionen für onkologische Behandlungen verabreicht. Der Portkatheter wird in Lokalanästhesie und ambulant eingelegt.