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Im Wallis sind die Weinberge ominpräsent. Die grösste Rebfläche der Schweiz von knapp 4800 Hektaren wird von über 20’000 Eigentümern zumeist im Nebenerwerb bewirtschaftet. Von Martigny bis Visp erstrecken sich die kleinen Rebparzellen an den steilen Berghängen bis hoch nach Visperterminen auf 1150 Meter über Meer, was diese Parzelle zu einem der höchstgelegenen Weinberge Europas macht. Das Wetter ist kontinental geprägt; kalte Winter wechseln sich mit heissen, trockenen Sommern ab. In den Rebbergen finden sich etwas rote (61%) als weisse (39%) Rebsorten wider. Die wichtigsten sind Pinot Noir und Fendant (Chasselas), die von einem schier unerschöpflichen Fundus an autochthonen und internationalen Rebsorten ergänzt werden.