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An den
Taekwondo-Weltmeisterschaften im Formenlaufen (Poomsae) qualifizierte sich
Maria Gilgen von der Taekwondo-Schule Riehen in der Altersklasse Frauen bis 50
Jahre unter Teilnehmerinnen aus 18 Nationen für den Final der besten acht
Athletinnen, unterlag in den Viertelfinals der späteren Vizeweltmeisterin Leila
Kocheida aus Frankreich mit 6,930 zu 7,110 Punkten und wurde hervorragende Fünfte.
Auf diese Leistung war sie mit Recht stolz. Sie hatte sich zum Ziel gesetzt,
sich für die Finals zu qualifizieren. Weltmeisterin wurde in dieser Kategorie
die Koreanerin Kim Yeon- Blu, Bronze gewannen Wu Chi Liu aus Taipei und die
spanische Europameisterin Jo Lee Soo Mi.
Die
Poomsae-Weltmeisterschaften wurden vom 15. bis 18. November in Taipei
ausgetragen. Das Schweizer Nationalkader hatte sich unter der Leitung von
Nationaltrainer Fredy Wüthrich während Monaten auf diesen Höhepunkt
vorbereitet. Fredy Wüthrich selbst amtete als Schiedsrichter und wurde am Ende
des Turniers als «best Referee» ausgezeichnet.
Unter der Verantwortung
und Leitung von Walid Younes war das Schweizer Nationalteam bereits drei Tage
vor Beginn der Wettkämpfe angereist, um sich optimal akklimatisieren zu können.
Das Schweizer Wettkampfkader bestand aus Steve Marro (4. Dan), Maria Gilgen (3.
Dan) und Katia Parroche (3. Dan). Alle drei bestätigten ihre guten
Saisonleistungen und erreichten in den Konkurrenzen, die auf extrem hohem
Niveau standen, gute Ergebnisse. Für einen Medaillenplatz fehlten Maria Gilgen
in ihrem Viertelfinalwettkampf nur zwei Zehntelpunkte. Nach anfänglicher Enttäuschung
über ihr Ausscheiden kam bald die grosse Freude über diesen fünften Platz, der
zeigt, dass sie sportlich den richtigen Weg eingeschlagen hat. Bereits jetzt
schaut sie voraus auf die nächste Weltmeisterschaft, die in zwei Jahren
stattfinden wird. Das Schweizer Kader schnitt so gut ab wie noch nie an einer
WM. Katia Parroche wurde bei den Frauen bis 30 Jahre (Senior 1) Fünfte, Steve
Marro bei den Männern U30 (Senior 1) Neunter.
Es folgt
nun eine kurze Winterpause, bis im Februar das internationale Turnier in Lille
(Frankreich) folgt. Maria Gilgen wird mit ihrem Trainer, dem Riehener
Schulleiter Daniel Liederer, Anfang Januar wieder mit dem Aufbau- und Leistungstraining
beginnen.
Die ganze Schule gratuliert Maria zu diesem Erfolg.
Maria Gilgen, Co-Leiterin der Taekwondo Schule Riehen, ist vom Schweizer Verband für die Poomsae-Weltmeisterschaften 2018 aufgeboten
worden, die vom 15. bis 18. November
in Taipei stattfinden werden. Maria
Gilgen wird in der Altersklasse bis 50
Jahre antreten. Sie erhielt das Aufgebot am 18. August vom Schweizer Nationaltrainer Fredy Wühtrich aufgrund ihrer sehr guten Resultate
dieses Jahres.
Zusammen mit Schulleiter und
Trainer Daniel Liederer wird sich
Maria Gilgen mit einem speziellen
Trainingsplan auf ihren ersten WM-
Einsatz vorbereiten. Als letztes Vorbereitungsturnier dient ihr die Schweizermeisterschaft vom 15. September
in Wattwil, an welcher sie zusammen
mit weiteren Schülerinnen und Schülern der Taekwondo-Schule Riehen
teilnehmen wird.
Nominiert wurden Maria Gilgen (3. Dan)
für die Kategorie Master (U 50), und Katia Parroche (3. Dan) sowie Steve Marro (4. Dan) für die Kategorien Senioren1 (U 30) weiblich und männlich. Katia
Parroche und Steve Marro gehen außerdem im Paar-Wettbewerb an den Start.
Die letzenden Monate und Wochen vor dem
Turnier werden noch dazu genutzt, im Kadertraining unter der Leitung von Nationaltrainer Fredy Wüthrich das Feintuning einzustellen sowie sich im heimischen Dojang
auf diesen Anlass vorzubereiten.
SWISS Taekwondo wünscht dem Team in
der Vorbereitung und bei der Weltmeisterschaft jetzt schon alles Gute.
Am vergangenen Samstag fand in
Wattwil die 21. Poomsae-Schweizermeisterschaft statt. Aus der ganzen
Schweiz reisten 18 Schulen und Vereine an, um sich in der Taekwondo-
Disziplin des Formenlaufens zu messen. Für die Taekwondo-Schule Riehen
unter der Leitung von Daniel Liederer
und Maria Gilgen nahmen 24 Wettkämpferinnen und Wettkämpfer am
Turnier teil. Meistertitel gab es dabei
in den Einzelwettkämpfen für Maria
Gilgen, Dominik Helbling, Florian
Kaufmann, Claudia Machaj, Jonathan
Michaelis, Daniel Morath, Mathien
Tanael und Liv van Aarhem. Als Paar
erfolgreich waren Clara Michaelis/
Mathien Tanael und Laura Fasciano/
Daniel Morath. Einen Team-Titel holten sich Cleo Kaufmann, Madlaina
Dietrich und Laura Fasciano. Schulleiter Daniel Liederer war als Referee
im Schiedsrichter-Komitee vertreten.
Die Xing Wu Guan Kampfkunstschule
Wattwil organisierte die Meisterschaft und schuf durch eine perfekte
Organisation optimale Wettkampfbedingungen.
Insgesamt gewann die Taekwondo-
Schule Riehen 11 Gold, 2 Silber- und
6 Bronzemedaillen und sicherte sich
vor Kim Taekwondo Biel/Bienne und
der Kim Taekwondo Schule Basel verdient den Sieg in der Schulwertung.
Für Maria Gilgen, die Meisterin der
höchsten Kategorie A bei den Frauen
Masters 41+ wurde, war die Schweizermeisterschaft das letzte Turnier
vor der Weltmeisterschaft, die vom
15. bis 18. November in Taipei stattfindet. Nun liegt ihr Fokus voll auf
der WM. Die Trainings werden noch
intensiver, damit alles auf den Punkt
vorbereitet ist, stellt ihr Trainer Daniel
Liederer fest.
Bild v.l.n.r. : Daniel Liederer, Fredy Wühtrich, Gabriel
Tonazzo, Thomas Kläy, Dr. Jean-Marie Ayer, Dr. Walid Younes, Sabrina
Biondi, Mark Sandmeier und Peer Steinkellner
Am Samstag 10. Februar 2018 fand die
alljährliche Delegiertenversammlung von
SWISS Taekwondo im Haus des Sportes
von SWISS Olympic statt.
Eingeladen wurden alle Schulleiter, Co-
Leiter oder ihre Vertretungen.
Zahlreiche wichtige Schwerpunkte für den
Verband wurden in der Sitzung behandelt:
Auf der Tagesordnung standen der Jahresbericht des Präsidenten, die Abnahme des
Revisionsberichts und Genehmigung der
Jahresrechnung 2017, die Annahme neuer
Statuten, Wahlen des Vorstandes, sowie
die Genehmigung des Budgets 2018. Alle
Traktanden wurden zum Teil einstimmig
genehmigt und so dem Vorstand das Vertrauen ausgesprochen.
Der Vorstand freut sich auf eine produktive
und harmonische Zusammenarbeit und
möchte für die nächsten vier kommende
Jahre viele kleinere und größere Veränderungen vornehmen, sowohl im Bereich
Poomsae und Kyorugi.