Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03145.jsonl.gz/1525

Kaum ein Spieler prägte die Fussballwelt wie er: Diego Armando Maradona. Der argentinische Weltmeister von 1986 wurde am 2. November in eine Klinik in Buenos Aires eingeliefert, dort wurde ein Blutgerinsel im Gehirn entdeckt und entfernt. Am 11. November wurde Maradona aus dem Spital entlassen.
Seither befand er sich zur Erholung in seinem Haus in Tigre. Jetzt ist der Fussballgott im Alter von 60 Jahren an einem Herzinfarkt gestorben. Das berichten argentinische Medien, sein Anwalt bestätigt die Meldungen.
Maradona wurde sechs Mal Südamerikas Fussballer des Jahres, wurde Weltsportler des Jahres, und auch Fussballer des Jahrhunderts der Fifa. Allerdings musste er diesen Titel mit Pelé teilen, da dieser besser vermarktet werden konnte.
Erfolge als Nationalspieler und im Verein
Mit der Nationalmannschaft Argentiniens gewann Maradona 1986 die Weltmeisterschaft nach einem 3:2-Sieg über Deutschland. Den denkwürdigsten Auftritt im Turnier hatte der Argentinier jedoch im Viertelfinal gegen England, als er in der 51. Minute dank seiner Hand das erste Tor der Partie schoss. Der Schiedsrichter gab das irreguläre Goal, da er einen Kopfball vermutete. Maradona zeigte in den anschliessenden Interviews keine Reue und meinte nur: «Es war ein bisschen Maradonas Kopf und ein bisschen die Hand Gottes.»
Grosse Erfolge feierte Maradona auch als Vereinsspieler. Er wurde mit den Boca Juniors argentinischer Meister, mit dem FC Barcelona gewann er den Pokal, den Ligapokal und den Supercup, mit der SSC Napoli wurde er zwei Mal italienischer Meister, Pokalsieger, Supercupsieger und Uefa-Pokal-Sieger.
Der Fall einer Legende
Die Legende hatte in der Vergangenheit mit verschiedenen Gesundheitsproblemen zu kämpfen. Er erlitt zwei Herzinfarkte, erkrankte an Hepatitis und liess sich wegen Übergewicht einen Magenbypass legen. Ausserdem war Maradona drogensüchtig und begab sich in Behandlung.
Maradona musste sich auch wegen Steuerhinterziehung verantworten. Die italienischen Behörden forderten rund 40 Millionen Euro von ihm, Maradona bestritt stets, Steuerbetrüger zu sein.
Reaktionen auf Twitter
Kurz nach der Bekanntgabe von Maradonas Tod gingen auf Twitter bereits etliche Reaktionen ein.
La Asociación del Fútbol Argentino, a través de su Presidente Claudio Tapia, manifiesta su más profundo dolor por el fallecimiento de nuestra leyenda, Diego Armando Maradona.— AFA (@afa) November 25, 2020
Siempre estarás en nuestros corazones 💙 pic.twitter.com/xh6DdfCFed
DIEGO ETERNO pic.twitter.com/WVX7hYDxQh— Argentinos Juniors (desde 🏡) (@AAAJoficial) November 25, 2020
Eternas gracias. Eterno Diego. pic.twitter.com/SZVNOJnZ1j— Boca Jrs. Oficial (desde 🏡) (@BocaJrsOficial) November 25, 2020
Per Sempre 💙— Official SSC Napoli (@sscnapoli) November 25, 2020
Ciao Diego pic.twitter.com/LzppqlBqLV
Always a delight to be in his company. 🙌🏻 https://t.co/SfTo8SLqlR— Gary Lineker (@GaryLineker) November 25, 2020
Reports from Argentina that Diego Armando Maradona has died. By some distance the best player of my generation and arguably the greatest of all time. After a blessed but troubled life, hopefully he’ll finally find some comfort in the hands of God. #RipDiego— Gary Lineker (@GaryLineker) November 25, 2020
Se ne va il dio del calcio.. grazie di tutto Diego pic.twitter.com/tOvyQxqWnT— Andrea Pirlo (@Pirlo_official) November 25, 2020
Privileged to have met him. Very sad news. RIP Diego Maradona. pic.twitter.com/x2LcIeQPqr— Harry Kane (@HKane) November 25, 2020
Probably the best to ever play the game and an absolute gentleman. Rest in peace, Diego Maradona. pic.twitter.com/Pzr5zMZda2— Kasper Schmeichel (@kschmeichel1) November 25, 2020
Gracias por todo, Diego pic.twitter.com/hB18LnCkpn— FC Barcelona (@FCBarcelona_es) November 25, 2020
(rr)