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Stiftskirche Notre-Dame de l’Assomption
Die Stiftskirche Notre-Dame de l’Assomption in Romont ist ein wunderschönes gotisches Bauwerk. Sie birgt Schätze aus Stein, Eisen und Glas.
Die örtliche Molasse diente als Baumaterial, allerdings besteht nur der Glockenturm aus muschelhaltigem Sandstein aus den ursprünglichen Steinen. Die Stiftskirche ist der Jungfrau gewidmet.
Die Kirche ist Teil der Geschichte der Glasmalerei. Rechts zeigen die alten Kirchenfenster das Neue Testament, in der an den Chor angrenzenden Kapelle können eine prachtvolle Verkündigung und eine Himmelfahrt von Agnus Drapeir (1460) bewundert werden. Die Glasarbeiten in der Apsis stellen den Marientod dar und wurden Ende des 19. Jahrhunderts durch das Atelier Berbig realisiert. Daneben zeigt ein Werk von Henri Broillet (1917) die Verehrung der Jungfrau durch die Einwohner von Romont. An den hohen Fenstern des Schiffs ist eine Serie bunter Apostel von Alexandre Cingria (1938) zu sehen. Links wurde sie 1980 von den Propheten von Sergio de Castro vollendet.
Auf den Rückenlehnen der 12 sich gegenüberstehenden Chorstühle aus dem 15. Jahrhundert sind Propheten zu sehen, mit Schuhen und orientalisch anmutenden Kopfbedeckungen, sowie Apostel mit einem Heiligenschein und nackten Füssen. Das Tabernakel aus Bronze von Remo Rossi (1955) zeigt die Jungfrau, die von zwei musizierenden Engeln umgeben ist. Das moderne liturgische Mobiliar wurde 1996 von Madeline Diener angefertigt.
Seit 1968 schmücken drei Fenster des in Romont geborenen Künstlers Yoki die Kapelle des Portals rechts neben dem Eingang, die das Leben der Jungfrau zeigen. Die Statue von Notre-Dame wurde Ende des XIII. Jahrhunderts aus einem einzigen Molasse-Block gehauen.
In dieser Kirche kann man unterschiedliche Stile, Ausschmückungen, Gewölbehöhen, Säulenformen, Kapitell-Skulpturen und Masswerksarbeiten bewundern. Jedes Fenster im rechten Seitenschiff ist einzigartig. Diese Kontraste sind auf die viele Jahre andauernden Arbeiten zurückzuführen.