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Die Blutegeltherapie ist eine Jahrtausende alte Heilmethode! Blutegel gehören somit zu den ältesten Heilmitteln die wir kennen. Während des Blutsaugens sondern die Egel verschiedene Stoffe ins Blut und Gewebe ab. Diese Stoffe sind nützlich für die Behandlung verschiedener Erkrankungen, wie zum Beispiel bei Entzündungen und Schmerzen.
Das Wort Egel kommt vom griechischen Wort "echis" = kleine Schlange. Sie gehören zur Gattung der Ringelwürmer; ihr nächster Verwandter ist also der Regenwurm. Er ernährt sich ausschließlich nur von Blut.
Wie funktioniert die Blutegeltherapie?
Der Blutegel wird so nah wie möglich an der zu Behandelte Stelle angesetzt. Wenn der Egel eine für sich passende Stelle gefunden hat sägt er sich durch die Haut in Form eines Mercedes-Sterns. Anschließend fängt er an Blut zu saugen und gibt gleichzeitig Speichel ab. Mit dem Speichel (Salvia) gibt der Egel dabei mindestens 30 verschiedene Substanzen ins Blut. Einige dieser Substanzen sind Hirudin, Calvin, Hyaluronidase, Egline A,B,C. Der Blutegel saugt je nach Grösse 10-30 ml Blut. Selten kann er auch bis max. 50ml Blut saugen. Nachdem der Egel losgelassen hat fliesst die selbe Menge Blut nach. Das kann bis zu 3 Tage noch Nachbluten.
Die Blutegel können an den Tieren fast bei allem eingesetzt werden. Bei allen Beschwerden des Bewegungsapparats sowie bei Durchblutungsstörungen.
Zum Beispiel: