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Spitalschiff Africa Mercy
Im Jahr 1999 wurde die ehemalige Eisenbahnfähre „Dronning Ingrid“ durch Spenden erworben und zum Spitalschiff umgebaut. Nach einer langen Umbauphase ging sie 2007 in den Einsatz. Die Africa Mercy verfügt über fünf Operationssäle und einen Raum mit 82 Betten. Diese ehemalige Fähre, die zu einem schwimmenden Spital umgebaut wurde, ermöglicht es, Afrika chirurgische Eingriffe auf einem Niveau anzubieten, das demjenigen in der Schweiz entspricht. Sie ist nicht nur ein Krankenhaus, sondern auch ein richtiges Dorf mit einer Schule für die Kinder der freiwilligen Helfer, einer Bank, einem Kiosk und sogar einem Friseursalon! Die Africa Mercy ist dem afrikanischen Kontinent gewidmet.
Geschichte
Die 1999 durch eine Spende der Balcraig Foundation erworbene ehemalige dänische Eisenbahnfähre Droning Ingrid wurde im April 2000 von Frau Norma Major in Africa Mercy umbenannt.
Die 30 Millionen Pfund teuren Umbauarbeiten wurden durch Spenden der Oak Foundation und die weitere Unterstützung der Balcraig Foundation und anderer Trusts, Sachspenden von Unternehmen und einzelnen Beitragszahlern finanziert. Die Umnutzung wurde im März 2007 in der A&P-Werft in Newcastle-upon-Tyne abgeschlossen und war die größte Umnutzung dieser Art in Großbritannien.
Ausstattung und Eigenschaften
Medizinische Ausstattung
Das Krankenhaus belegt den größten Teil des ehemaligen Fährdecks – rund 1.200 Quadratmeter. Es besteht aus fünf Operationsräumen, der Intensivpflege sowie der allgemeinen Station mit insgesamt 82 Betten. Außerdem befinden sich ein Computertomograph, Röntgengeräte, ein eigenes Labor, eine Apotheke und ein Nikon „Coolscope“, mit dem Ferndiagnosen in der Pathologie erstellt werden können, an Bord. Wenn nötig, werden Diagnosen über das bordeigene Satellitensystem an Ärzte in einem westlichen Land zur Beurteilung übermittelt.
Unterkunft für unsere Crew
Die Africa Mercy bietet soziale Treffpunkte, Arbeitsplätze und Kojen für eine durchschnittliche Besatzung von ca. 450 Personen aus 45 Nationen. Die 474 Kojen sind aufgeteilt auf 26 Familienkabinen, 25 Zwei-Bett-Kabinen für Paare sowie Gemeinschafts- und Einzelkabinen für Einzelpersonen.
Sicherheitssyteme an Bord
Das Schiff ist ausgestattet mit einem automatischen Sprinklersystem im gesamten Unterkunfts- und Hospitalbereich. Ein programmierbares Rauchmeldesystem zeigt den genauen Standort jeder möglichen Feuerquelle an. Der Maschinenraum ist durch modernste und hocheffektive Brandschutz- und Brandbekämpfungssysteme geschützt. Dazu gehören eine CO2 Gaslöschanlage sowie ein sogenanntes „Hi Fog“-System. Wachleute besetzen die Gangway 24 Stunden am Tag mit Metalldetektoren und anderen Durchsuchungsgeräten. Unterstützt werden sie von einer Kameraüberwachungsanlage rund um das Schiff.
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Platz für 450 Crewmitglieder aus: Medizin, Technik und anderen Bereichen mit ihren Familien.
Technische Daten zur Africa Mercy
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