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Im Jahr 2008 kam es zum Bruch, die damalige SVP Graubünden fiel auseinander. Beim Aufbau der neuen SVP Graubünden war Valérie Favre Accola mit dabei. Als Parteisekretärin liefen die Fäden auch bei ihr zusammen.
Valérie Favre Accola
- Valérie Favre Accola ist in Fribourg geboren und in Davos aufgewachsen.
- In Fribourg hat sie deutsche Literatur, germanische Philologie, Ethik und politische Philosophie sowie zeitgenössische Philosophie studiert.
- Seit 2017 ist Valérie Favre Accola Mitglied des Kleinen Landrats, der Davoser Regierung. Dort ist sie für das Departement Bildung und Energie zuständig.
- Im vergangenen Jahr wurde sie in den Bündner Grossen Rat gewählt, wo sie als Fraktions-Vizepräsidentin der SVP tätig ist.
- Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Davos.
Seit 2017 sitzt Favre Accola in der Davoser Regierung und ist zuständig für Bildung und Energie. Im Grossen Rat politisiert sie seit 2018. Ein Thema, für das sie sich engagiert, ist der Opferschutz. Es brauche mehr Mittel, um von Gewalt betroffene Frauen und Kinder besser zu schützen.
Politische Ziele
Als Begründung für ihre Kandidatur führt Valérie Favre Accola die tiefe Frauenquote im Ständerat an. Politisch macht sie sich für den Opferschutz stark. Es brauche beispielsweise in Graubünden eine Anlaufstelle für Täter: «Wir müssen potentiellen Tätern, die Hilfe suchen, diese auch anbieten». Die Kosten dafür solle die öffentliche Hand übernehmen, denn «wir investieren besser vorher Geld als nachher, wenn die Tat bereits geschehen ist».
Im Gegensatz zu ihrer Partei der SVP anerkennt Favre den Klimawandel: «Klimawandel ist Fakt und verdient höchste Beachtung». Änderungen müssten über eine Anreizpolitik erreicht werden. Eine Lenkungsabgabe auf Benzin oder Diesel sei der falsche Weg. Statt «Zwangsabgaben» sei es zielführender, auf Innovation zu setzen. Persönlich verzichte die Familie Favre Accola beispielsweise auf einen Tumbler, «auch wenn ich froh darum wäre».
Klimawandel ist Fakt und verdient höchste Beachtung.
Wahlchancen
Favre Accola und die SVP setzen für diese Wahlen auf eine Doppelstrategie. Neben dem Ständerat kandidiert sie auch für den Nationalrat. Die SVP-Kandidatin konnte sich in den letzten Jahren einen Namen machen, auch über Davos hinaus.
Trotzdem sind ihre Wahlchancen gegen die zwei Bisherigen als gering einzustufen. Sie selbst sagt, sie wolle einen Achtungserfolg erzielen.