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Ein amerikanischer Psychologe hat einmal die Pyramide der Bedürfnisse gezeichnet. Die Basis seiner Zeichnung repräsentiert primäre Bedürfnisse wie Nahrung, Luft, Sicherheit und Sex, während der obere Teil höhere Bedürfnisse wie Selbstwertgefühl, soziale Integration und persönliche Erfüllung darstellt. Unabhängig von der Höhe des Bedarfs entsteht er nur, wenn eine Lücke zwischen dem aktuellen Zustand und einem Gleichgewichtszustand besteht. Da die Position auf dieser Pyramide individuell ist und sich verschiebt, ist jedes Bedürfnis legitim.
Wichtig ist, den Raum, den Moment und die Person zu finden, die die Be– friedigung dieses Bedürfnisses erleichtern kann. Ich möchte mich als diese Vertrauensperson vorschlagen. Eine nicht urteilende Person, die Erwartungen, Frustrationen und versteckte Wünsche versteht. Ein Körper, der absorbiert, kompensiert, erforscht und entlastet. Es ist wichtig, diesen Raum und Moment mit einer Mischung aus Menschlichkeit, Professionalität und Exotismus zu schaffen. Ein intimer Ort zum Zuhören und Austauschen. Eine schwebende Temporalität, die Raum für Kreativität und Vertrauen schafft.
Im Französischen stellen wir oft “être” (sein) und “paraître” (Schein) gegenüber. Das Ungleichgewicht der Bedürfnisse zeigt sich am deutlichsten im “Schein”. Es kommt mir grundlegend vor, der Freiheit des “Seins”, jetzt, Platz zu machen.
Ich freue mich darauf, deine Freiheit gemeinsam zu entdecken.
À bientôt JB