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Basics
Die Schleimhaut der Speiseröhre ist ein sogenanntes Plattenepithel, wie die Mund- und Rachenschleimhaut. In diesem Bereich kann sich ein Plattenepithelkarzinom bilden. Nur der Übergang der Speiseröhre in den Magen ist von einem Zylinderepithel ausgekleidet. In dieser Zone kann das Adenokarzinom entstehen. Als Ursache für die Entwicklung eines Plattenepithelkarzinoms werden genetische und diätetische Faktoren diskutiert, vor allem für das regional gehäufte Vorkommen in gewissen Provinzen von China, im Norden des Iran und im Süden der Türkei. Assoziiert sind ein hoher Alkoholkonsum und regelmässiger Tabakgenuss. Möglicherweise spielen auch HPV Viren eine ursächliche Rolle.
Symptome
In der Regel verursacht erst das fortgeschrittene Karzinom Beschwerden. Diese äussern sich mit Schluckstörungen oder Schmerzen beim Schlucken infolge Einengung der Speiseröhre durch den Tumor.
Therapie
Frühstadien können wie beim Barrettkarzinom endoskopisch reseziert werden. Leider werden solche Frühformen in der Regel nur zufällig entdeckt bei endoskopischen Untersuchungen aus anderem Grund. In der Regel liegt bereits ein fortgeschrittenes Stadium vor, das mit chirurgischer Resektion behandelt werden muss. Bei weit fortgeschrittenen Stadien ist die chirurgische Therapie oft nicht mehr sinnvoll. Dann bietet sich eine Radio- oder Radio- Chemotherapie an. Wenn auch diese zu belastend erscheint, kann die Durchgängigkeit der Speiseröhre durch endoskopische Einlage eines Stents wieder hergestellt werden, damit sich der Patient ernähren kann.
Patienten mit einem Karzinom des Nasenrachenraumes sollten jährlich endoskopiert werden, da sich in ca. 10-15 % der Fälle gleichzeitig oder verzögert ein Plattenpithelkarzinom der Speiseröhre entwickeln kann.