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Lauchmotte
Die Lauchmotte (Acrolepiopsis assectella) ist ein unauffälliger Kleinschmetterling. Der braungraue Falter hat eine Flügelspannweite von 16 bis 18 mm und ist nachtaktiv. Die Lauchmotte legt zwei- bis dreimal jährlich an den Blättern ihrer Wirtspflanze Eier ab. Die erste Ablage findet meist im Juni statt. Die daraus entstehenden 16 mm langen, gelblichen Larven fressen insbesondere junge Pflanzenteile an und verpuppen sich anschliessend. Die nächste Eiablage erfolgt dann im August. Die Überwinterung der Lauchmotten findet als Falter und z.T. auch als Puppe im Kokon statt.
Durch einen Lauchmotten-Befall im Gemüsegarten kommt es zu erheblichen Frassschäden. Diese betreffen zunächst die jüngeren Blattspitzen der Lauchpflanzen und später die gesamten Pflanzen. Diese werden bis in ihr Inneres durchfressen, wodurch sich typische Frassgänge zeigen, die zum Herz des Lauchs führen. In Folge der Verletzungen der Blätter kommt es häufig zu Fäulen.
Neben Lauch können auch Zwiebel, Knoblauch und Schnittlauch befallen werden.
Schutz und Vorbeugung steht im Fokus
Wer Lauchmottenbefall vermeiden will, sollte die Pflanzen mit engmaschigen Gemüsefliegen- und Kulturschutznetzen abdecken.