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Eero Saarinens Tulip Chair hat wie die gleichermassen erfolgreichen und bedeutenden ‘Plastic Side Chairs’ und ‘Plastic Armchair’ der Eames (für Vitra bzw. Herman Miller) auf den gemeinsam von Eames und Saarinen während derer Cranbook-Academy-Zeit entwickelten Organic Chair zurück (ebenfalls als Vitra-Miniatur erhältlich). Dieser stellte das 1. Konzept eines erschwinglicher, 3-dimensional verformten Schalen-Stuhls dar, welchen auch der Tulip Chair Saarinens darstellt. Die wichtigesten und bekanntesten Stühle der Eames lauten auf die Namen DSW und RAR udn werden für Europa und en Nahemn Osten von Vitra und den Rest der Welt von Herman Miller (USA) hergestellt. Saarinens Tulip Chair von Knoll International baut auf dem Organic Chair von 1944 auf, verwedent aber erstmals die tragenden Unter.-Konstruktion charakteristischen für diese Serie ist die Reduzierung der auf einen zentralen Stützfuß. Dadurch gelang es Saarinen mit seinen Tulip Stühlen, einen formal leichten und überaus eleganten Stuhl zu konzipieren. In der Serie mit Tischen (Tulip Table bzw. Dining Table, ebenfalls von Knoll) und Beistelltischen (Tulip Coffee Table, bzw. Tulip Side Table) um die Einheitlichkeit der Form bei Tisch und Stuhl hervorzuheben. Die Tulip Stühle und Side Table Knolls werden seit über einem halben Jahrhundert unverändert hergestellt.
Erstmals war die Liege LC4 1929 als Teil der Innen-Einrichtung (parallel zum Fauteuil LC2 u. den Stühlen LC7 u. LC8) auf dem »Salon d’Automne« in Paris vorgestellt worden. Das Modell sollte auf Anhieb zum Archetypen seiner Gattung avancieren und darf auch mehr als 80 Jahre später als solcher gelten. Nachdem Thonet France um 1930 Le Corbusiers Kollektion im Programm hatte (u.a. mit lizenzierter Produktion bei Embru/ Rüti) verschwanden alle Corbusier-Möbel für 3 Jahrzehnte vom Markt, bis Heidi Weber/ Zürich eine mit Le Corbusier abgestimmte Neuauflage im klein-
eren Rahmen lancierte. Seit den frühen 1960er-Jahren wird Le Corbusiers Möbel-Oeuvre von Cassina hergestellt u. vertrieben, welche nach Le Corbusiers Tod sämtliche Rechte an der Liege wier auch den übrigen Möneln wie dem Sessel LC1, dem Sofa-Programm LC2 und LC3 sowie den Stühlen LC7 und LC8.
Eine der erstaunlichsten Gegebenheiten an den Möbeln AG Fronzonis wie Fronzoni Tisch 64 für Cappellini ist deren planarer Aufbau gemäss strengem Meter-Raster: Fronzonis Bett 64 ist 2m lang und exakt 1 Meter breit. Cappelinis kleiner Tisch 64 von AG Fronzoni 1m lang und 1m breit. Der Grosse Fronzoni-Tisch 64 deren 2m lang bei 1m Tiefe. Der Cappellini 64 Stuhl Fronzonis ist ein halber Meter breit und ebenso tief. Der Sessel AG Fronzoni 64 für Cappellini wiederum einen Meter tief und 1m breit. Der Bestseller des Fronzoni-Sortiments ist der grosse Tisch Fronzoni 64, der speziell als Esstisch bzw. Arbeitstisch sehr beliebt ist, daneben biete Cappellini aber auch die kompakte Tisch-Variante Fronzoni 64 an, die exakt 1m mal 1m misst. Alle Frononi 64 Möbel aus dem Hause Cappellini sind in weiss oder schwarz erhältlich. Bei Fragen zu den Cappellini-Möbeln sind wir gerne für Sie da.
Der Stuhl 3107 Fritz Hansens, den Arne Jacobsen 1950 entworfen hatte, zählt zu den erfolgreichsten Möbel-Entwürfen des 20. Jahrhundertse. Angeblich sollen über 5 Millionen Stück des Siebners hergestellt worden sein. Im weiteren umfasst die Stuhl-Serie Jacobsens auch die Ameise (den Stuhl mit der Ziffer 3100 und Fritz Hansen 3101) aber Jacobsens 3107 ist mit Abstand der bekannteste und beliebteste unter allen Stühlen im Sortiment des dänischen Herstellers Fritz Hansen. Und seit kurzem ist der 3107er auch mit lackierten Beinen verfügbar; bis anhin war der Siebener Jacobsens nur mit verchromten Beinen erhältlich. Nebst den Furnier-Holzschalen in den gängigsten Hölzern wie Eiche, Buche und Esche ist der Stuhl 3107 von Fritz Hansen auch Leder-ummantelt verfügbar, mit Kernleder und Aussennaht, die sehr dekorativ am 3107 Fritz Hansens wirkt. Nach dem grossen Anfangserfolg hat Fritz Hansen den Stuhl 3107 natürlich durchdekliniert, als 3207 und Jacobsens 32107 (mit Armlehne respektive Rollen). Und später kam eine noch tailliertere Variante dazu, der Stuhl ”Lilie” Jacobsens, welcher auch ”Achter” genannt wird (Fritz Hansens 3108). Allen Jacobsen-Stühlen gemeinsam ist der federnde Rücken und die filigrane Machart, welche den Stühlen Arne Jacobsens gemein haben. Bei Fragen zum Stuhl Siebener Arne Jacobsens sind wir gerne jederzeit für Sie in Rorschach verfügbar bzw. gerne für Sie da.
Die verfügbaren Bezüge des Butterfly Chairs variieren stark: die ersten Exemplare waren aus Kernleder gefertigt worden, welche bei einem lokalen Sattlermeister in Buenos Aires hergestellt worden waren, welche u.a. auch Polo-Ausrüstung der Argentinier fertigte und dadurch mit hochwertiges Verarbeitung und dem entspannten Lebensgefühl vertraut war, das den Butterfly Chair auszeichnet. Nebst des sünhaft teuren Sattelleders, welches unbehandelt war und darum ohne Defekte sein musste wurde der Butterfly Chair Hardoys bald auch mit Segeltuch ausgestattet: dies war die erschwinglichere Variante und der uni-farbene Stoff wirkte auch moderner, luftiger und leichter als der schwere Sattelleder-Bezug der ersten Exemplare des Butterfly Chairs Hardoys. Diese Segeltuch-Hussen wurden daraufhin auch in Synthetik-Tuch hergestellt (Polyacryl-Gewebe), das wetterfest war, nicht einlief, auch nicht bei warmem Waschen, welches nach dem Gebrauch des Butterfly Chairs im Freien und der Verschmutzungen, welchen der Butterfly Chair Hardoys ausgesetzt ist, schnell einmal passieren. In den letzten Jahren hat sich aber der Trend verstärkt, Möbel wieder in der Ursprungs-Konfiguration des Originals aufzulegen, wodurch der Butterfly Chair nun auch wieder im ursprünglichen Sattelleder erhältlich ist. Im Gegensatz zu den Sattelleder-Bezüge für den Butterfly Chair, welche eingefärbt sind und einen UV- und Wasser-Schutz aufweisen, verfügt der originale Sattelleder-Bezug über keinerlei Finishes und wurde nur pflanzlich gegerbt. Im Gegensatz zu den Blankleder-Bezügen mit ihrer zusätzlichen Bordüre sieht man beim hochwertigen und dickeren Sattelleder des Butterfly Sessels ans Leder. Die Bezüge des Butterfly Chairs sind einmalig, da sich mit diesen die Anmutung des Butterfly Sessels beliebig steuern lässt. Im Sommer lässt sich der Butterfly Chair mit einem weissen oder ecru-farbenem Bezug perfekt als Freiluftsessel einsetzen. Kommt Regen oder Gewitter, lassen sich die Hussen innert Sekunden-Bruchteilen abnehmen. Des winters liefert der Butterfly Chair mit einem Lederbezug einen warm anmutenden Sessel. Ein zusätzlich aufgelegtes Schaffell sorgt für den nötigen Kuschelfaktor des Butterfly Chairs. Ein Tipp von uns zum Hardoy Chair, wie der Butterfly Chair oftmals auch genannt wird: das die dreieckigen Beine im Innern visuell etwas hart wirken können, kommt der Butterfly Chair auf einem runden Hochflor-Teppich am besten zur Geltung.
Hans Gugelots Bett GB1085 wird seit vielen jahren vom deutschen Hersteller Habit produziert – nebst Gugelots Hocker, welcher dieser zusammen mit Max Bill für die Ulmer Hochschule in Ulm entwickelt hatte. Und so geht auch die Entwicklung des Gugelot Bettes GB1085 auf die berüchtigt-legendäre Hochschule in Ulm zurück: Hans Gugelot unterrichtete dort als Lehrer und machte die Entwicklung eines zeitgemässen Bettes zur Aufgabe – dass daraus einer der bekanntesten Bett-Klassiker der Geschichte resultieren sollte, konnte damals niemand wissen. Denn das Gugalot-Bett besteht lediglich aus einem in den Ecken verschweissten L-Profil aus Metall, welches gleichzeitig die Matratze birgt als auch dem innen lose aufliegenden Lattenrost Halt gibt. Ursprünglich war das Gugelot Bett GB1085 von Habit mit aussenbündigen Beinen versehen, diese machten dann aber unterseitig eingeschraubten Rundbeinen Platz, welche sich abschrauben und nach dem Transport wieder anschrauben laussen – so können Transport-Schäden am Gugelot-Bett massiv reduziert werden. Das Gugelot-Bett war damals das erste Bett mit einem Lattenrost aus Holz (massiver Esche, um genau zu sein, da Eschenholz beim Gugelot Bett für beste Feder-Eigenschaften führt; Esche war darum früher bei Pfeilbogen verwendet worden, denn nur mit Eschenholz und seiner Flexibilität bei gleichgzeitiger Steifigkeit konnte weit geschossen werden). Der Eschenrost des Bettes von Hans Gugelot ist roh, was zum spartanischen und puristischen Charakter des Gugeltot-Bettes beiträgt. Das Gugelot Bett GB1085 von Habit wird in den üblichen Breiten angeboten (20cm-Schritte, und passt somit zu allen handelsüblichen Matratzen) und wird seriell in der Länge 200cm hergestellt. Auf Sonderanfrage hin fertigt Habit für einen geringen Aufpreis aber auch Überlängen des Gugelotbettes an (z.B. 210cm oder 220cm Läneg des GB1085). Bei Fragen zum Bett GB1085 von Habit sind wir gerne jederzeit unter der Telefonnummer 071 845 44 43 oder per Mail unter <email-pii> für Sie da. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme mit Betreff Gugelot Bett.
Mies van der Rohes Barcelona Chair für Knoll gehört zu den überragenden Entwürfen des 20. Jahrhunderts.
Nebst des Barcelona Chairs hat Mies van der Rohe für Knoll auch das Barcelona Bed (teils Barcelona Couch Knolls genannt) oder den Barcelona Tisch entworfen. Letzterer ist genau genommen gar nicht 1929 in Barcelona ausgestellt worden, zumindest nicht in der tiefen Variante, sondern nur als normal-hoher Tisch mit Höhe ca. 73cm. Der Barcelona Tisch Mies van der Rohes kam nämlich bei dessen berühmtem Villen-Entwurf für den Philosophen Tugendhat zur Anwendung, welche Mies zeitgleich mit dem Barcelona Pavillon geplant hatte. Dort setzte Mies auch die weniger bekannten Stühle Brno Chairs für Knoll ein.
Das Mags Sofa von Hay zählt zu den wenigen reinen Modular-Sofas auf dem Markt der modernen Sofas mit hohem Design-Anspruch. Das Sofa ”Mags’ besteht dabei aus rund 20 Modulen, welche sich durch untenliegende Klammern zusammenfassen lassen. Die Klammern von Hays Mags lassen sich auch nachträglich wieder lösen, wodurch eine bestehende Konfiguration des Sofas Mags im Nachhinein aufbrechen und neu zusammensetzen lässt. Druch diese hohe Variabilität des Mags Sofas kann das Sofa z.B. nach einem Umzug um neue Module aus den 20 Mags-Modulen erweitert werden, und zwar unabhängig von geometrischen Einschränkungen, da alle Mags Module untereinander kompatibel sind. Dadruch gewinnt der Käufer von Mags einen noch nie dagewesene Flexibilität im BEzug auf die Sofa-GEstaltung und dieses lässt sich bis auf ca. 10cm genau auf einen Raumnsituation zuschneidern, das die Module bei Mags immer breit und schmal verfügbar sind; und so hat man lange Freude am Mags Sofa, das in dieser Hinsicht einzigartig ist. Seit einigen Jahren gibt es das Sofa Mags aus Dänemark zudem auch in supersofter Variante mit Gänsedaunen unterpolstert und Sichtnähten, wodurch das Sofa Mags von HAY noch loungiger wird. Alle Modul-Abmessungen sind mit dem regulären Sofa Mags aus dem Hause HAY identisch und auch die Preise unterscheiden sich nicht. Somit hat der Mags-Kunde die Qual der Wahl, ob er lieber das straffere, klassische Sofa Mags von HAY wählt oder doch lieber das loungige, supersofte MAGS Sofa. Wir haben auf jeden Fall beide Sofas in unserem Showroom in Rorschach ausgestellt und freuen uns auf Ihren Besuch, um das Sofa Mags von Hay probezusitze. Zudem haben wir alle verfügbaren Stoff-Kollektionen vor Ort, welche Ihnen bei der Auswahl des optimalen Bezugs Ihrs Mags-Sofas helfen werden. Wir freuen uns auf Ihren Anruf unter 071 845 44 43, um einen Temrin mit uns zu vereinbaren. Mit besten Grüssen aus Rorschac am Bodensee.
Der ursprüngliche Butterfly Chair von 1938, der durch Ferrari Hardoy zu dessen Pariser Zeit an der rue de Sèvres bei Le Corbusier entworfen worden war und welchen der Argentinier nach seiner Rückkehr nach Buenos Aires umsetzte, war aus schwarz lackiertem Stahl gefertigt gewesen. Dabei kam beim Butterfly Chair kein Stahlrohr zum Einsatz, wie bei allen Stahlmöbeln der Zeit wie jenen Marcel Breuers, derer Le Corbusiers selbst (CL4, LC2 etc.), sondern Ferrari Hardoy setzte auf massive runde Stahlstangen. Dadurch liess sich der Durchmesser des Gestelles des Butterfly Chairs minimieren als auch engere Radien der gebogenen Spangen realisieren – beide tragen massgeblich zur einzigartigen Anmutung Hardyos Butterfly Chair von 1938 bei. Heute bieten etliche Hersteller den Butterfly Chair mit geschliffenen Edelstahl-Stangen an, nebst der immer noch erhältlichen schwarz lackierten Variante des Gestelles des Butterfly Chairs, der ja oft auch BKF oder Mariposa Sessel genannt wird. Daneben gibt es aber auch einige wenige Hersteller wie z.B. OX Denmarq aus Dänemark, welche den Butterfly Chair mit weiss lackiertem Gestell anbieten, dies ist speziell mit helleren Leder-Hussen wunderschön, obwohl so von Hardoy für den Butterfly Chair nicht geplant. Archetypen beschränkt seine Auswahl auf die schwarze Version des Rahmen für den Butterfly Chair (speziell für drinnen) sowie die CNS-Version des Gestelles des Butterfly Chairs, die wetterfest ist und sich so speziell für den Einsatz im Freien eignet. Gerne können Sie beide Varianten des Butterfly Chairs bei uns im Showroom in Rorschach probesitzen, wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Der Ball Chair Eero Aarnios ist zugleich Ausdruck des Popart und zeitloses Möbelstück in einem. Diese Kombination wie im Ball Chair von Adelta ist selten und trifft nur auf herausragen konzipierte Möbelstücke der 1960er Jahre zu, wie etwa Zanottas Throw-Away Sofa. Die perfekte, nur angeschnittene Kugel des Ball Chairs sorgt für einmalig abgeschirmtes Sitzerlebnis in der drehbar gelagerten Kugel und hat Aarnios Möbel zusammen mit dessen Bubble Chair (ebenfalls von Adelta) zu einem zeitlosen Möbel-Klassiker gemacht.