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|Hamilton (Pierre Etienne Auguste Chocat)

1812-1877 (F)
Hamilton begann mit 38 als Assistent von Robert-Houdin zu arbeiten. 1852 machte Robert-Houdin ihn zu seinem Nachfolger und verkaufte ihm 1852 sein Theater mit dem gesamten Inventar und den meisten seiner Apparate. Hamilton leitete das Theater bis 1864.
|Hamilton, Steve >> Lindsay, Steve

Hamman, Brother John
1927-2000 (USA)
John Hamman war katholischer Geistlicher. Ab 26 war er infolge Kinderlähmung an den Rollstuhl gefesselt. In den 60er- und 70er-Jahren gab er zahlreiche Seminare. Mit Griffen und Effekten, die zu Klassikern wurden, trug er massgebend zur Kartenkunst bei. Viele seiner Techniken und Kunststücke wurden im 1989 erschienen Buch "The Secrets of Brother John Hamman" von Richard Kaufmann beschrieben.

Handy-Bandy (Fuad Makarius)
1899-1933 (Ägypten)
Der in Ägypten geborene Handy-Bandy kam Anfang der Zwanzigerjahre nach Berlin, wo er auch seine spätere Frau ("Nadja-Nadir") kennen lernte, die bei Horster arbeitete.
Zuerst trat er mir japanischer Zauberei auf, suchte dann jedoch etwas Neues und baute eine Illusionsshow in altägyptischem Stil auf, mit drei kompletten Bühnenbildern - eines zeigte den Blick aus dem Tempel von Luxor auf eine Pyramidenlandschaft - und speziellen Lichteffekten.

Han, Ping Chien
um 1900-1920 (China)
Han Ping Chiens Vorfahren waren seit Generationen Zauberkünstler gewesen.
Han Ping Chien war Akrobat, Jongleur und Zauberkünstler. Er zeigte unter anderem auf der Bühne ein Papierzerreissen, das Erscheinen von Aquarien mit Fischen, Verbrennen der Mitte von zwei Bändern und deren Wiederherstellung, das Ringspiel, das wiederholte Verschwinden eines weissen Balles, der immer wieder aus seinem Mund erschien.
han Ping Chien war ausserdem ein exzellenter Close-up-Magier. Die Münzen durch den Tisch (mit dem jedem Zauberkünstler bekannten Han Ping Chien-Griff) und das Becherspiel führte er meisterhaft vor. Er hatte auch im Westen grossen Erfolg, so in den USA, England und Frankreich.

Hansen, Rolf (Rolf Holba)
1895-1959 (A)
Rolf Hansen wurde als Sohn eines Lederwarenhändlers in Wien geboren. Sein Interesse für die Zauberkunst wurde durch den Besuch von Vorstellungen von Nelson Downs und Carl Hertz bereits als Schüler geweckt.
Während seiner Lehre als Graveur beschäftigte er sich intensiv mit der Zauberei und trat als Amateur so oft auf, wie er konnte, bevor er die Zauberkunst zu seinem Beruf machte.
Eine für den Sommer 1914 geplante USA-Tournee kam wegen Ausbruch des ersten Weltkrieges nicht zustande. Als Soldat trat Hansen in Fronttheatern auf und nach dem Krieg mit einer Manipulationsnummer als gefragter Varieté-Künstler.
1959 starb er in Hamburg.

Hanson, Herman
1882-1973 (S)
In Schweden geboren kam Hanson mit 15 Jahren nach Amerika. Ab 1901 begann er in Boston öffentlich aufzutreten, vorwiegend in Clubs und an privaten Veranstaltungen. Nach einem Auftritt im Theater wurde er 1907 für Vaudeville-Tourneen in kleineren Theatern engagiert.
1912 hatte er die Idee, Musik und Magie zu kombinieren und reiste während der nächsten vier Jahre als Zauberkünstler mit einer Truppe von Tänzern und Sängern umher. Danach kürzte er seine Vorstellung auf einen 12-Minuten-Nummer mit zwei Partnerinnen und ging als "The Hanson Trio" nach New York.
Ab 1918 wurde er in die Grossen Vaudeville-Theater engagiert. Er heiratete eine seiner Partnerinnen, Lillian Burton und die andere Partnerin wurde durch die Schwester seiner Frau ersetzt, worauf sie unter dem Namen "Hanson and the Burton Sisters" auftraten.
1921 wurde Lillians Schwester durch eine andere Partnerin ersetzt, worauf der Name in "Mystic Hanson and His Mystery Maids" abgeändert wurde. Unter diesem Namen traten sie bis 1928 auf.
Danach arbeiteten sie für Thurston, wo Hanson verschiedene Funktionen wahrnahm. Unter anderem gab er als Thurstons "Lehrling" 27 Vorstellungen, bei denen nur wenige Zuschauer realisierten, dass sie nicht Thurston selbst sahen. Hanson blieb bis zum Ende seiner Karriere bei Thurston.
Nach Thurstons Tod 1936 plante Jane Thurston, dessen Show weiterzuführen und Hanson hätte wie bisher mitgearbeitet. Diese Pläne wurden aber nie umgesetzt und Hanson liess sich in Boston nieder. 1960 zog er sich von der Bühne zurück.

Hapner, Max
1930-2011 (USA)
Max Hapner wurde in Caldwell in Kansas geboren. Er begann sich mit 10 Jahren für die Zauberkunst zu interessieren, nachdem er in der Schule eine Vorstellung von George Staples gesehen hatte. Während seines Sportstudiums in Wichita arbeitete er während drei Jahren in Lloyd Chamber's Magic Shop.
Seinen Militärdienst absolvierte er als Angehöriger der Air Force in Las Vegas, wo er einige Showgrössen der Zauberkunst zu sehen bekam. Zurück in Kansas arbeitete er für die Armee als Sportdirektor in Fort Levenworth. Dort traf er die Kunststudentin Salli, die teilzeitlich für ihn arbeitete und bald mit ihm zusammen auftrat. Zwei Jahre später heirateten sie.
Als die Universität Minnesota ein Ersatzprogramm für eine Showtournee durch die Schulen brauchte, übernahmen die Hapners den Part. Während den folgenden acht Jahren gaben sie in den ganzen USA Vorstellungen an Schulversammlungen.
1961 zogen Max und Salli nach Colorado, wo sie In den Sommermonaten in Santa's Workshop, einem Vergnügungspark in North Pole, acht Shows am Tag zeigten. Daneben traten sie weiterhin mit bis zu 13 Shows pro Woche an Schulen auf und gaben so während drei Jahren über tausend Vorstellungen pro Jahr. Die Zusammenarbeit mit Santa's Workshop, wo Max die Stellung des Personalchefs angenommen hatte, dauerte 11 Jahre lang.
Mit ihrer Show "Bubbles, bangles and Beads", in der Salli in einer grossen Seifenblase erschein, Seifenblasen erschienen und verschwanden, sich vermehrten und schwebten und sich mit den Konfetti des "Schneesturms in China" vermischten, traten die Hapners in den Sechziger- und Siebzigerjahren an verschiedenen Zauberkongressen in Amerika auf, 1972 auch in Milt Larsens "It's Magic" in Hollywood..
Mit 78 Jahren zog sich Max von der Bühne zurück.

Harbin, Robert (Edward Richard Charles Williams)
1909-1978 (GB)
Robert Harbin trat mit allgemeiner Magie und Illusionen auf. In den 50er-Jahren passte er verschiedene Illusionen den Vorführbedingungen im Kabarett (umringt vorführbar) an. Harbin war der erfinder der Zig-Zag-Illusion, die er 1965 erstmals vorführte.
Später trat er vor allem auf Kreuzfahrten auf, wo er sieben verschiedene 30-minütige Programme zeigte.
Er veröffentlichte rund 280 Beiträge in Zeitschriften und verfasste mehrere Bücher, das grösste davon war "The Magic of Robert Harbin."
Biografie: LEWIS, E. The Genius of Robert Harbin. Mike Caveney’s Magic Words, Pasadena, CA , 1997
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Harcourt, Fred
1867-1906 (GB)
Fred Harcourt gab sein Debut als Zauberkünstler bereits mit 8 Jahren. Er wurde professioneller Illusionist. 1901 führte er im Empire Theatre in Hull eine schwebende Dame vor.
Rameses kaufte alle Geräte und Ilusionen von Harcourts Witwe.

Hardeen (Ferencz Deszo Weisz)
1876-1945 (H)
Ferencz Weisz wurde in Budapest geboren. Nachdem er 1878 mit seiner Mutter und seinen Brüdern in den USA ausgewandert war, nannte er sich Theodore W. Weiss. Er erlernte die Zauberei und insbesondere die Entfesselungskunst von seinem Bruder Houdini, mit dem er eine Zeitlang zusammenarbeitete.
1900 machte er sich selbständig, nahm den Namen Harden an und änderte ihn schliesslich in Hardeen. Diesen Namen behielt er bei und machte 1900 bis 1907 als Entfesselungskünstler und „König der Handschellen“ eine Tournee durch Europa. Dabei war er der Erste, der die Befreiung aus einer Zwangsjacke in voller Sicht des Publikums vorführte.
Seinen Erfolg verdankte Hardeen nur sich selber und nützte seine Beziehung zu Houdini nie aus. Im Gegensatz zu Houdini war er ein wahrer Riese. Mit seinen grossen Händen soll er imstande gewesen sein, 72 Spielkarten zu palmieren.
1922-1926 trat er nicht mehr auf, sondern führte Houdinis ziemlich erfolglose Filmproduktionsfirma, die unter anderem Nachrichtenfilme produzierte.
1929- 1930 war er Präsident der S. A. M.
In den 1940er-Jahren trat er als Zauberkünstler in Olson & Johnsons Broadway Comedy Show „Hellzapoppin‘“ auf.
Hardeen verfasste “Hardeen: 20 Years of an Eventful Career on Stage“ (ca. 1926).

Harrington, Professor Jonathan
1809-1881 (USA)
Harrington begann mit 12 Jahren das Bauchreden und Zaubern zu erlernen und trat bereits mit 17 öffentlich auf. Er wurde zur traditionellen Figur in Boston und begeisterte während Jahrzehnten das Publikum in New England mit seinen humorvollen Darbietungen. Von seinen Berufskollegen wurde ihm der Titel "Autocrat of the Magic Table" verliehen

Hart, Johnny (John Bernard Hart)
1945-2018 (GB)
Johnny Hart wurde zwei Jahre vor Ende des zweiten Weltkrieges in Lytham St Annes geboren. Er wuchs zusammen mit seiner Mutter, seinem Stiefvater, einem Busfahrer, und seinem Bruder Peter in Preston auf. Er begann bereits in der Schule zu zaubern und trat mit 15 der Modern Mystic League in Blackburn, dem Blackpool Magician's Club und der Preston Magic Society bei. Bereits mit 17 Jahren gab er seine erste öffentliche Vorstellung. 1961 gewann er den Wettbewerb "Young Magician of the Year" des Magic Circle mit Kartenmanipulationen, der Produktion von Tauben und Wellensittichen. Danach nahm ihn Harry Stanley unter seine Fittiche und half mit, Johnnys Nummer durch das Herausarbeiten der einzelnen Effekte sowie die passende Auswahl von Kleidung und Musik zu perfektionieren.
Johnny Hart wurde berühmt durch die Produktion von Wellensittichen, die er von einem Züchter in einem lokalen Zoogeschäft kaufte. In seiner Nummer produzierte er ausserdem Spielkarten, eine Taube, einen Kakadu und eine Katze, die er am Schluss der Nummer aus einer Kiste verschwinden liess.
1961 trat Johnny Hart erstmals im London Palladium in der von 1955-1967 laufenden "Sunday Night at the London Palladium" auf, 1962 zum zweiten Mal, zusammen mit Lorna Sneezum, die sich als seine Assistentin beworben hatte und die er 1963 heiratete. 1964 bekamen sie ihre Tochter Sally. Die Show fand auch in Amerika Beachtung und Johhny Hart wurde in die Ed Sullivan Show eingeladen. Seine Nummer fand so grossen Anklang, dass er später noch fünfmal in der Show auftreten konnte.
Nach dem Auftritt bei Ed Sullivan folgten in 1960-1970 zahlreiche weitere Auftritte in den USA und in anderen Ländern.
1973 wurde er für drei Jahre im Londoner Prince of Wales Theater verpflichtet. 1975 und 1976 trat er mehrmals in der BBC Fernsehshow "For My Next Trick" auf.
Als Lorna sich um die inzwischen vier Kinder kümmern musste, engagierte Johnny 1978 Vinnie Barnum aus Kopenhagen, die er bei seinen Auftritten im Benneweis Circus getroffen hatte, als seine Assistentin und liess sich mit ihr Mitte der 1980er-Jahre in Kopenhagen nieder. Anfang der 1990er-Jahre liess er sich von Lorna scheiden.
Ein Highlight waren 1978-1980 seine Auftritte in der gigantischen Show "Hello Hollywood, Hello!" mit über 100 Künstlern aus aller Welt, die 1978-1989 im MGM Grand Hotel in Reno lief und ein Publikum von über 7 Millionen Zuschauern erreichte. Johnny Hart liess dabei unter anderem ein Auto mitten in der Luft verschwinden und wiedererscheinen.
1985 übernahm er auf den Bahamas für ein halbes Jahr die Show von Richiardi Jr., der unerwartet an den Folgen einer Beinoperation verstorben war.
In den 1990er-Jahren trat Johnny Hart mit Vinnie auf Kreuzfahrtschiffen und auf magischen Kongressen auf. Mitte der 1990er-Jahre zog er sich von der Bühne zurück. 2002 trennte er sich nach dem unerwarteten Tod ihres gemeinsamen Sohnes Richard von Vinnie und zog nach England zurück, wo er den Rest seines Lebens in Lancashire verbrachte.
2011 wurde Johnny Hart vom Magic Circle die Honorary Professional Membership of the Inner Magic Circle verliehen, 2017 wurde er mit der Liftime Membership der Modern Mystic League ausgezeichnet.
Biografie: Short, S. Johnny Hart – International Star Of Magic. Star Publishing UK, o. O., 2018
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Hartz, Joseph Michael
1836-1903 (GB)
Als Sohn eines Uhrmachers in Liverpool geboren machte Hartz er eine Lehre als Uhrmacher. Als er mit 12 Jahren eine Vorstellung von Robert-Houdin sah, beschloss er Zauberkünstler zu werden.
1854 gab er, assistiert von seinem Bruder, in London seine erste Vorstellung. Vom Erfolg beflügelt, beschloss er, all seine Apparate aus Glas zu konstruieren und führte 1859 seine "Crystal Magic" vor.
Während 6 Jahren verblüffte er sein Publikum mit "durchsichtigen Illusionen".
1866 reiste er mit seinem Bruder nach Amerika. Nach längeren Reisen eröffnete er in New York City ein Zaubergeschäft.
1881 kehrte er nach England zurück, während sein Bruder in Amerika blieb, wo er den Titel "Professor Hartz" annahm, um nicht mit seinem Bruder verwechselt zu werden.
Joseph Hartz trat unter dem Namen "Le Sorcier Americain" in England und in den nächsten zwanzig Jahren in ganz Europa auf, unter anderem auch vor vielen gekrönten Häuptern wie dem König von Spanien, dem Bey von Tunis, den Königen von Dänemark, Griechenland, Sachsen und Holland.
Da ihm das schauspielerische Talent eines John Anderson fehlte, entsprach der Erfolg von Hartz beim Publikum nicht seinem eigentlichen Wissen und Können. Er erfand jedoch Kunststücke und Hilfsmittel, die von vielen Zauberkünstlern eingesetzt wurden und verbesserte viele bereits existierende Kunststücke.
1903 Während der Proben zu seinem geplanten Auftritt im Palace Theatre in London erkrankte Hartz und verstarb dreieinhalb Monate später an einer Nierenkrankheit.

Haselmayer, Louis
1839-1885 (A)
In Wien geboren widmete Haselmayer bereits die ganze Freizeit der letzten Schuljahre seiner Leidenschaft, dem Bau von mechanischen Apparaten und Illusionen.
1857 bis 1861 gab er Zaubervorstellungen für die aristokratischen Kreise Wiens und trat mehrmals auch vor Kaiser Joseph auf, der ihm für seine zahlreichen Erfindungen eine Kunstmedaille verlieh.
1865 traf er Compars Herrmann, der sein musikalisches Talent bewunderte und ihn aufforderte, ihm nach Amerika zu folgen. Dort tourte Haselmayer durch die vereinigten Staaten und Kanada.
Er bereiste auch Australien, Indien, Japan, Südafrika. Sein Agent in Südamerika war Francis J. Martinka, der später den Palace of Magic in New York City gründete.
Haselmeyer veröffentlichte "Haselmeyer's New Book of Magic".

Haslingen, Gert Graf von
1901-1995 (D)
Gert Graf von Haslingen begann sich bereits im Alter von 12 Jahren für die Zauberkunst, zu interessieren, insbesondere für Gedächtnis- und Rechenkunst.
Als Exportkaufmann wurde er 1932 Mitglied im Magischen Zirkel von Deutschland. Nachdem er im Krieg all seine Besitztümer verloren hatte, machte er sein Hobby zum Beruf und trat ab Ende 1945 zusammen mit seiner Frau "Cora, die Frau, die alles weiss" und seiner Tochter "Corita, das Zahlenwunder" mit Gedankenübertragung und Gedächtniskunst während zwanzig Jahren in Deutschland, Holland und der Schweiz auf.
Mitte der Sechzigerjahre zogen sie sich von der Bühne zurück. Ab 1967 veröffentlichte Gert Graf von Haslingen in der Magischen Welt eine 57-teilige, insgesamt mehr als 200 Seiten umfassende Serie "Q-E-D" , einen Lehrgang über Zahlenspielereien, Schnellrechnen, Rechen- und Gedächtnisexperimente.

Heller, Robert (William Henry Palmer)
1826-1878 (GB)
Ursprünglich Konzertpianist wandte Robert heller sich der Zauberkunst zu, nachdem er Robert-Houdin in London gesehen hatte. 1851 gab er seine erste Vorstellung, eine fast exakte Kopie von Robert-Houdin. Nachdem er mit seiner Show durch die Provinz gereist war, ging er nach Amerika, wo er nach ein paar Jahren die Zauberei aufgab und als Musiklehrer und Chorleiter arbeitete.
Seine Liebe zur Zauberkunst veranlasste ihn jedoch, zur Bühne zurückzukehren. 1861 schaffte er in New York den grossen Durchbruch mit einer Partnerin, die von der Bühne aus beliebige Gegenstände benennen konnte, die Heller vom Publikum erhielt. Heller verwendete bei dieser Nummer sowohl einen Sprachcode als auch die elektrische Übermittlung von Signalen durch einen eingeweihten Assistenten (telefonisch und telegrafisch in das Sofa, auf dem die Assistentin sass oder lag), was die Effekte für das Publikum unerklärlich machte.
1968 trat er in London auf und reiste anschliessend durch Australien und Indien und kehrte 1875 in die USA zurück.

Hellström, Axel (Axel Vogt)
1893-1933 (D)
Axel Hellström war ein deutscher Mentalist, der in Amerika grosser Erfolge feierte. Seine Vorführungen wurden als "Hellstromism" bekannt.
Die Technik des "Contact Mind Reading" oder Muskellesens wurde im Buch von Robert A. Nelson "Hellstromism" (1935) beschrieben.
Nach seinem Tod führte sein Neffe Anton Vogt den Namen Axel Hellström weiter.

Hellström, Axel (Anton Vogt)
1921-1994 (D)
Anton Vogt war der Neffe des Mentalisten Axel Hellström (Axel Vogt). Er begann bereits als Jugendlicher, seinem Onkel nachzueifern. Als dieser 1933 verstarb, nahm er sich vor, den berühmten Namen seines Onkels weiterzuführen.
Nach der Berufslehre als Elektriker betrieb er die Zauberkunst zunächst als Hobby. Als er im zweiten Weltkrieg in Kriegsgefangenschaft geriet, zauberte er für seine gefangenen Kameraden.
Nach dem Krieg begann er mit seiner Frau Svea mit einer Manipulationsnummer mit Spazierstöcken, Bällen, Zigaretten, Fingerhüten, Tüchern und Kerzen in Varietés und Nachtclubs aufzutreten.
Axel Hellström trat in ganz Europa in Varietés und an Galas mit Weltstars der Unterhaltungsbranche zusammen auf.

Henning, Doug
1947-2000 (USA)
Studierte bei Vernon und Slydini. Produzierte "Spellbound" und danach "The Magic Show", die 4 Jahre am Broadway lief. Seine Show "Merlin" lief neun Monate. Seine vom ihm als Hippie und Blumenkind zu Musik dargebotenen Shows beeinflussten und veränderten die moderne Zauberkunst.
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Hercat (R. D. Chater)
1843-1913 (USA)
Hercat war Illusionist, Bauchredner und Komiker. Er begann seine berufliche Laufbahn als Journalist. Danach wurde er Schauspieler, 1868 Zauberkünstler. Er trat in viele grossen Häusern in England auf, der Egyptian Hall, dem Crystal Palace, der Gallery of Mystery, der Albert Hall und St. George's Hall.
Hercat verfasste "Card Tricks and Conjuring Up-to-Date" (1895), "Hercat's Ventriloquist and Ventriloquial Dialogues" (1905), "Latest Sleights, Illusions, Mind-Reading and New Card Effects" (1906), "Chapeaugraphy, Shadowgraphy and Paper-Folding" (1909), "Hercat's Simple Tricks" (1912).

Hermalin (Robert Jackson
1886- ? (GB)
Hermalin wurde durch die komischen Zauberkünstler Walton & Lester inspiriert. Bereits mit 14 Jahren wurde er professioneller Zauberkünstler und trat mit allgemeiner Magie in den grossen Music Halls von London auf.
Hermalin verfasste das Buch "Workable Wizardry" (1923).

Herrmann, Adelaide (Adelaide Scarsez)
1854-1932 (GB)
Adelaide herrmann trat zunächst als Tänzerin in den USA und Europa auf. Anlässlich ihrer zweiten Reise nach Amerika lernte sie Alexander Herrmann kennen, den sie zwei Monate später heiratete. Von da an trat sie als seine Partnerin in Alexander Herrmanns Show auf.
Nach Alexander Herrmanns Tod studierte sie mit dessen Neffen, Leon Herrmann, die Präsentation der letzten zweistündigen Show Alexander Herrmanns ein und ging mit ihm auf Tournee.
Nach der Trennung von Leon trat Adelaide als "Cleopatra: Enchantress of the Nile" und mit ihrer Illusionsshow "A Night in Japan" auf und wurde die erste prominente und national bekannte Zauberkünstlerin der USA. Kurz vor ihrem Tod verlor sie 1932 beim Brand eines Warenlagers alle ihre Utensilien.

Herrmann, Alexander
1844-1896 (D)
Alexander Herrmanns Vater war ein deutscher Jude, Doktor der Medizin und ein begabter Amateurzauberkünstler, der vor hochstehenden Persönlichkeiten auftrat. Alexander wurde als eines von 16 Kindern, als jüngster von 8 Brüdern in Paris geboren. Bereits mit 10 Jahren begann er als Assistent seine Bruders Carl zu arbeiten, bis er sich 1862 selbständig machte. 1860 und 1867 trat er zusammen mit seinem Bruder Carl in New York auf, danach tourte Carl durch Amerika während Alexander in den europäischen Hauptstädten auftrat.
Herrmann Alexander wurde bekannt als "Alexander the Great". Um 1870 war er weltweit der bekannteste Illusionist. Seine Tourneen führten ihn durch Europa und Südamerika. Von 1871-1874 trat er über tausendmal in der Egyptian Halll in London auf. 1875 heiratete er in New York die Balletttänzerin Adelaide Scarsez, die von da an seine wichtigste Assistentin war. 1876 wurde Alexander amerikanischer Staatsbürger.
Wie sein Bruder Carl war er im Besitz zahlreicher wertvoller Geschenke, die ihm von berühmten Persönlichkeiten überreicht worden war, und sammelte auf seinen Tourneen Juwelen, Antiquitäten, Teppiche, Waffen, Bücher usw.
Alexander konnte sich nicht nur in sieben Sprachen verständigen, er besass auch umfassende Kenntnisse in Physik und Chemie. Er war ein hochrangiger Freimaurer und Mitglied des Benevolent Protective Order of Elks und anderer Vereinigungen.
Als sich die Brüder 1885 in Paris trafen, einigten Sie sich darauf, dass Compars künftig nur noch in Europa und Alexander in Amerika auftreten würden.
1896 verstarb Herrmann Alexander infolge seit längerer Zeit bestehender Herzprobleme in Great Valley, New York.

Herrmann, Carl Compars
1816-1887 (D)
Carl Herrmanns Vater war ein deutscher Jude, Doktor der Medizin und ein begabter Amateurzauberkünstler, der vor hochstehenden Persönlichkeiten auftrat. Carl wurde in Hannover als eines von 16 Kindern, als ältester von 8 Brüdern geboren. Seine Familie zog nach Paris, als er noch ein Knabe war. In Paris studierte er Medizin und lebte in ärmlichen Verhältnissen, bis er seine Karriere als Zauberkünstler begann, die ihm schliesslich Ruhm und Reichtum brachten.
Carl Herrmann kann als Nachfolger Robert-Houdins angesehen werden, von dessen Kunststücken er viele weiterentwickelte und selber zahlreiche neue Kunststücke erfand.
Er bereiste Mitteleuropa, England, Frankreich und Amerika, und es gab wohl keinen Königshof in Europa, an dem er nicht auftrat. Von den Grossen und Reichen dieser Welt erhielt er zahlreiche wertvolle Geschenke. Obwohl er verschiedentlich sein Vermögen verlor, kam er immer wieder zu Reichtum und verstarb als Millionär.
Seine erste Frau, mit der er eine Tochter hatte und von der er sich später scheiden liess, war eine Prima Donna aus Wien. Seine zweite Frau war eine Französin.
1865 wurde er Österreichischer Staatsbürger und zog sich für eine Weile aus dem Showgeschäft zurück. Ab 1867 bis wenige Jahre vor seinem Tod ging er wieder auf Tournee durch Europa, Rumänien, Serbien, Russland.

Herrmann, Felix
1882-1938 (GB)
Felix - als ältester Sohn von Adelaide Herrmanns Schwester in London geboren - und sein Bruder John arbeiteten als Assistenten in der Leon Herrmann Show.
Felix begann seine eigene Karriere als Zauberkünstler 1903 in New York. Er trat in den Vaudeville-Theatern auf und ging danach auf eine Welttournee. Mit seiner Frau Gladys Martinez kehrte er in die USA zurück.
Felix Herrmann trat unter dem Namen "The Great and Only Herrmann, the last of the celebrated Herrmann Family" auf und verwendete sogar Bilder von Compars, Alexander und Leon in seiner Werbung, was Adelaide Herrmann ihm zu verbieten versuchte.
1914 stellte Felix Herrmann eine neue Truppe zusammen und reiste mit einer abendfüllenden Show durch die USA. Er wurde von Kritikern als würdiger Nachfolge von Alexander Herrmann bezeichnet. Während ein paar Saisons trat auch James W. Elliott mit ihm auf.
Seinen letzten Auftritt hatte Felix Herrmann 1937 in New Orleans, wo er 1938 starb.

Herrmann, Leon
1867-1909 (F)
Leon Herrmann war der Neffe von Compars Herrmann. Er lernte von diesem zaubern und hatte 1891 sein Debut in den Folies-Bergères.
1897 übernahm er die Show seines Onkels und reiste mit Adelaide Hermann 1897-1899 durch die USA.
Danach reiste er mit einer eigenen Show durch die USA mit alljährlichen Gastspielen in Paris und kurzen Europatourneen.
1908 holte er sich in Moskau eine Lungenentzündung, die ihn zur Rückkehr nach Paris zwang, wo er 1909 starb.

Hertz, Carl (Louis Morgenstern)
1849-1924 (USA)
Carl Hertz zauberte bereits als er noch die Schule besuchte. Nach schwierigen Anfängen wurde er Illusionist und bereiste auf einer Welttournee Amerika, England, Südafrika, Australien, Neuseeland, Indien, Ceylon, Java, Sumatra, Borneo, China, Japan. Bis Anfang des Zwanzigsten Jahrhunderts war er während beinahe zwanzig Jahren der unangefochtene König der Vaudeville-Magier, bis Horace Goldin in Erscheinung trat.

Heubeck, Georg
1829-1899 (A)
Wurde von Hofzinser ausgebildet. Verfügte über grosse Handfertigkeit. Arbeitete mit Kratky-Baschik zusammen. Bereiste hauptsächlich Österreich-Ungarn, die Balkanländer und Deutschland. Verstarb 1899 erblindet und verarmt in Wien. In seinen letzten Jahren half ihm Ottokar Fischer, dem Heubeck viele von Hofzinsers Kartenkunststücken beschrieb, so dass dieser sie in seinem Buch "J. N. Hofzinsers Kartenkünste" für die Nachwelt festhalten konnte.

Heverly, Linden Vernon
1888-1929 (USA)
Linden Heverly trat bereits mit 13 Jahren als Zauberkünstler auf und ging mit 14 als "Zartola, The Boy Hypnotist and Mindreader" auf Tournee.
1907 ging er unter seinem Namen Heverly als Entfesselungskünstler in den Südstaaten auf Tournee.
1909-1911 trat er mit einer zweistündigen Show in Schulen auf, 1912 reiste er mit einer Zauber- und Musikshow umher.
Zu Beginn der Kriegsjahre trat er in Kanada als Schauspieler und Zauberkünstler auf. In die USA zurückgekehrt wurde er in die Armee eingezogen.
Nach dem Krieg stellte er erneut eine Show zusammen, mit der er in Kanada und den südlichen Staaten der USA auftrat.
Danach trat er mit der musikalisch-magischen Revue "From Bombay to Broadway" in Varietés auf.
Wenn Heverly nicht bereits mit 40 Jahren gestorben wäre, hätte er möglicherweise den Durchbruch bis ganz an die Spitze geschafft.

Hiam, Frank
1841-1899 (GB)
Der in London geborene Frank Hiam verlor bereits als kleines Kind seine Eltern und wurde von seinem Grossvater aufgezogen, der selber Zaubertricks herstellte. Frank fand gefallen an der Tätigkeit und stellte mit 11 Jahren sein erstes Kunststück her. 1866 erbte er das Geschäft von seinem Grossvater und führte es unter dem Namen The London Conjuring Tricks Works weiter.

Hierling, Thomas
1962-1991 (D)
Nach der Schule nahm Thomas Hierling verschiedene Jobs an und verdiente sich unter anderem sein Geld als Disc-Jockey und als Skateboard-Fahrer in Saketeboard-Shows. Mit zwanzig trat er in die Bundewehr ein. Um sich die Freizeit zu vertreiben, kaufte er sich ein paar Zaubertricks und investierte schliesslich alles bei der Bundewehr verdiente Geld in Zaubertricks und nutzte jede freie Minute zum Üben. Bereits nach ein paar Jahren erzielte er beachtliche Erfolge mit der Zauberei. Schon in seiner Anfangszeit lernte er einen Zauberfreund kennen, mit dem er unter dem Namen "Die Zwei" auftrat.
1984 gewann er bei den Meisterschaften der Nordlichter den ersten Preis in Kartenmagie, nahm jedoch an keinem weiteren Wettbewerb teil, da er der Ansicht war, dass Wettbewerbe etwas für Amateure seien und wenig mit der Realität des Zauberns vor Laien zu tun hätten.
Mit 24 wurde er Profizauberer und spezialisierte sich nach mehreren Aufenthalten in Amerika auf die Close-up-Zauberei. Zu seinen Lieblingszauberkünstlern zählten David Williamson, Tom, Mullica, David Copperfield, Daryl, Greg Otto, Michael Finney und John Carney. Thomas Hierling war einer der ersten, die in Deutschland die Close-up-Zauberei kommerziell betrieb und förderte. Sein Anspruch war die Erneuerung und Weiterentwicklung der Zauberkunst, die in den Achzigerjahren allzu oft ein verstaubtes Image hatte.
1987 veröffentlichte er sein Aufsehen erregendes Buch "New Wave Close-up", in dem er 23 Routinen Karten- und Close-up-Kuntststücken beschrieb, die er selber mit zahlreichen Zeichnungen nach dem Vorbild von Richard Kaufmann versah.
Leider verlief sein Privatleben nicht so erfolgreich wie seine Karriere als Zauberkünstler. Nach finanziellen Schwierigkeiten und Beziehungsproblemen nahm er sich mit einem Sprung aus dem Fenster mit nur 28 Jahren das Leben.

Hilliar, William John
1876-1936 (GB)
John Hilliar sah als Kind zum ersten Mal eine Zaubervorstellung in der Egyptian Hall in London, wo er später selber auftrat.
1902 wanderte er nach den USA aus. Dort war er Gründer und erster Herausgeber der Zeitschrift Sphinx.
Als meisterhafter Showman trat er in Varietés und Zirkussen auf und wusste sich und viele der grossen amerikanischen Zauberkünstler stets in der Presse ins rechte Licht zu rücken.
1902 veröffentlichte er das über 400 Seiten umfassende, mit rund 300 Abbildungen illustrierte "Modern Magician's Handbook", das eine breite Palette von zeitgenössischen Kunststücken von Billardballmanipulationen über das Becherspiel, Karten-, Münzen-, Ring-, Uhren-, Balancier- und Mentalkunststücke sowie das schwarze Kabinett und Schattenspiele enthält.
1936 beging Hilliar Selbstmord.

Hilliard, John Northern
1872-1935 (USA)
John Northerbn Hilliard lernte als Reporter u. a. Thurston, Downs und Prof. Herrmann kennen und veröffentlichte 1909 das Buch "The Art of Magic".
Er begleitete Thurston als dessen Presseagent durch Amerika und lernte viele der grossen Zauberkünstler und ihre Kunststücke kennen.
1932 begann er ein zweites Buch zu schreiben, mit Beiträgen von über 100 Zauberkünstlern aus allen Bereichen der Zauberei. Als er 1935 starb, übergab Thurston die Manuskripte an C. W. Jones, der das Buch unter Mitarbeit von Jean Hugard und Harlan Tarbell fertig stellte und unter dem Titel "Greater Magic" veröffentlichte.

Himber, Richard Herbert
1900-1966 (USA)
Richard Himber wurde als eines von vier Kindern eines Metzgers in Newark, New Jersey geboren. Aufgezogen wurde er von seiner Grossmutter, da seine Mutter meist ausser Haus war und sich nicht um die Kinder kümmerte. Bereits mit fünf Jahren begann er, Geige zu spielen. Schon mit 7 Jahren spielte er seinem Geigenlehrer die ersten Streiche. Wegen Streichen wurde er von zwei Schulen verwiesen. Auch als Erwachsener liebte er es über alles, anderen Streiche zu spielen.
Als Jugendlicher trat er ohne Wissen seiner Eltern in Kabaretts als Geigenspieler und Sänger auf.
Bekannt wurde er als erfolgreicher Bandleader, der als "The Suave Stylist of the Dance” einen grossen Einfluss auf die Musikszene der 30er hatte.
Bereits im Alter von 10 Jahren interessierte er sich auch für die Zauberei. Von Jack Merlin lernte er Karten- und Münzengriffe. Er erfand unter anderem den Himber Milk Pitcher, den Himber Ring (nach einer Idee von Persi Diaconis) und die Himber Brieftasche.
Biografie: Zolotow, Maurice. It Takes All Kinds. New York, Random House, 1952
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Histed, Louis
1897-1965 (GB)
Louis Histed war Amateurzauberkünstler und genialer Erfinder von Zaubergeräten. Er erfand unter anderem "Square Circle" (um 1930), "Pom Pom Prayer Stick" , "Rainbow Cards", "Pocket Pass", "Shifting Sands", "Pagoda-Screen-Girl Illusion".
"The Magic of Louis Histed" (1947) enthält die Beschreibungen genialer magischer Apparate und mechanischer Prinzipien des aussergewöhnlichen Erfinders.

Hoffmann, Charles
1896- ? (USA)
Hoffmann machte ab 1929 mit Blindfahrten, Entfesselungen und ähnlichen Stunts Werbung für Mel Roys Zelt-Show in Texas. Danach trat er in Kalifornien in Clubs für Grössen des Filmgeschäfts auf, anschliessend begann er durch die Staaten des Westens und Mittelamerikas zu reisen. Zu dieser Zeit führte er Karten- und Fingerhutmanipulationen und Kunsttücke wie die zerrissene und wiederhergestellte Zeitung vor.
Seine Bar- Nummer entwickelte er nach 1936. Damit wurde er bekannt als "Think-a-Drink-Hoffmann", da er jedes von einem Zuschauer nur gedachte Getränk aus seinem Cocktail Shaker produzierte. Mit dieser Nummer trat er in allen grossen Theatern in Washington, Chicago, Philadelphia und New York auf und wurde 1940 der bestverdienende Zauberkünstler Amerikas.
1848 heiratete er und ging nach England, wo er unter anderem während vier Wochen im Palladium in London auftrat.
Ab Ende 1949 trat er in Amerikas Vaudeville Theatern und Hotels auf, die Möglichkeiten für Live-Auftritte verringerten sich jedoch immer mehr und viele Theater wurden geschlossen.

Hoffmann, Professor (Angelo Lewis)
1839-1923 (GB)
Einflussreicher magischer Schriftsteller und Übersetzer. Veröffentlichte 1876 "Modern Magic". Ehren-Vizepräsident des 1905 gegründeten Magic Circle und eines der ersten Mitglieder des Inner Circle. Zusammen mit "More Magic" (1890) und Later Magic (1902) bildete die sogenannte "Hoffmann Trilogie" die klassische Enzyklopädie, der manche berühmte Zauberkünstler zu Beginn des 20. Jahrhunderts ihren Einstieg in die Zauberkunst verdanken.

Hofzinser, Johann Nepomuk
1806-1875 (A)
Johann Nepomuk Hofzinser wurde als jüngster von vier Söhnen eines Seiden- und Kurzwarenhändlers in Wien geboren. Er besuchte das Gymnasium, begann 1824 als Praktikant im väterlichen Geschäft, 1825 trat er in den Staatsdienst, 1939 wurde er Registrant in der allgemeinen Hofkammer. Hofzinser, der sich selbst als Geigenspieler versuchte, dies jedoch mangels Talent wieder aufgab, schrieb bereits in jungen Jahren Gedichte und Zeitungskritiken über Konzerte.
Auch über Bosco und Döbler verfasste Hofzinser Zeitungskritiken. Bereits zu Beginn der Vierzigerjahre war Hofzinser, der seinen Vorgängern Bosco und Döbler nacheiferte, dem Wiener Publikum als hervorragender Zauberkünstler bekannt und nahm an zahllosen gesellschaftlichen Anlässen teil.
1854 heiratete er mit 48 Jahren die 21 Jahre jüngere Wilhelmine Bergmann. 1857 eröffnete Wilhelmine Hofzinser nach dem Vorbildern von Bosco und Döbler einen Zaubersalon, in welchem sie als Hellseherin auftrat, während Hofzinser vor allem durch seine Kartenkunststücke brillierte. Der Salon Hofzinser wurde zu einem der vielen gesellschaftlichen Mittelpunkte Wiens, deren Besuch zum guten Ton der oberen Zehntausend gehörte. Bis zu viermal pro Woche wurden Vorstellungen gegeben unter der Bezeichnung "Eine Stunde der Täuschung".
1859 wurde der Salon geschlossen und Hofzinser bemühte sich, in einem bekannten Café einen neune Auftrittsort zu finden, erhielt jedoch von den Behörden nicht die erforderliche Erlaubnis dafür.
1961 eröffnet er einen neuen prachtvollen Salon und knüpfte wieder an seine bisherigen Erfolge an, 1862 eröffnete er an einem neuen Standort seinen dritten Salon, 1865 zog er zum letzten Mal in ein neues Lokal.
1865 liess sich Hofzinser pensionieren und ging auf Reisen durch Österreich-Ungarn, Tschechien, Polen, Deutschland wo er vorwiegend für Privatvereine und in Casinos auftrat.
1875 starb er nach sechswöchiger Krankheit. Über sein Ableben wurde in allen Zeitungen berichtet und er wurde im Beisein zahlreicher Bekannter und Freunde am 14. März in Wien beigesetzt.
Hofzinser hat die Zauberkunst im wahrsten Sinne des Wortes "Salonfähig" gemacht. Die kreativen Ideen des "Vaters der modernen Kartenkunst" beeinflussen noch heute die Zauberkunst. Durch Georg Heubeck lernte Ottokar Fischer viele der hofzinserschen Kunststücke kennen und veröffentlichte zwei Bücher darüber: "Kartenkünste" (1910) und "Zauberkünste" (1942). Diese Beschreibungen bilden noch heute die Grundlage für viele Kartenkunststücke von Künstlern in der ganzen Welt.
Siehe dazu auch: Magic Christian, NON PLUS ULTRA, 1998, http://www.magicchristian.com/
Biografie: MAGIC CHRISTIAN. Johnann Nepomuk Hofzinser. Non Plus Ultra. Band I. Edition Volker Huber, Offenbach am Main, 1998

L'Homme Masqué, (José Antenor Gago y Zavala)
1835-1913? (Peru)
L0Homme Masqué wurde von seinen Eltern nach Frankreich geschickt, um Medizin zu studieren, wo er sich jedoch entschloss, professioneller Zauberkünstler zu werden.
Er wurde der geschickteste Künstler um die Jahrhundertwende. Er zeigte auf leerer Bühne Manipulationen mit Münzen, Karten, Uhren, Eiern, Zigarren, Seidentüchern usw. Führte als einer der ersten das Riesengedächtnis mit fünfzig zugerufenen Wörtern vor.
Als sich seine finanzielle Lage nach Tourneen durch ganz Europa verschlechterte, beging der von seiner Familie verstossene verarmte Künstler in Paris Selbstmord.

Hösch, Joe
1899-1972 (D)
Joe Hösch studierte am Konservatorium Musik und Gesang. Nach dem Militärdienst widmete er sich nach Ende des ersten Weltkrieges der Malerei. Von seinem Vater, einem Fotografen und Amateurzauberkünstler lernte er die ersten Kunststücke.
1920-1921 besuchte er die Berliner "Magische Akademie" von Horster und stellte schon bald ein eigenes Programm zusammen. Als professioneller Zauberkünstler bereiste er ganz Europa mit einem abendfüllenden Programm. Dank seiner lebensbejahenden Art, seinem Wortwitz und seinem Humor wurde er als "der lachende Philosoph" bekannt.
Nach Ausbruch des zweiten Weltkrieges bereiste er bis zu dessen Ende mit seiner Show alle Fronten ausser Afrika. Kurz vor Kriegsende verlor er bei einem Fliegerangriff seine ganzen Requisiten, baute jedoch erneut eine abendfüllende Vorstellung ohne viel Requisiten auf, die er in Deutschland zeigte.
Daneben führte er kritisch fundierte Experimentalabende grenzpsychologischer Art durch, die auf grosses Interesse und Anerkennung stiessen.

Houdini, Harry (Erich Weiss)
1874-1926 (H)
Harry Houdini wurde als drittes von fünf Kindern eines Rabbiners in Ungarn geboren. Die Familie wanderte nach Amerika aus, wo Houdini aufwuchs.
Schon als Kind lernte er Schlösser ohne Schlüssel zu öffnen. Als Teenager beschäftigte er sich mit Kartenkunststücken und Entfesselungen und gab als "Cardo" oder "Eric the Great" Vorstellungen in der Nachbarschaft .
Mit 16 entdeckte er ein Buch über das Leben Robert-Houdins, das er in einem Zug durchlas und das in ihm den Entschluss reifen liess, seinen Lebensunterhalt als Zauberkünstler zu verdienen. Er änderte seinen Künstlernamen in "Harry Houdini".
Als "The Houdini Brothers" traten Harry und sein Bruder Theo überall auf, wo sich die Gelegenheit dazu bot. Mit 19 heiratete er Wilhelmina Beatrice Rahner, genannt Bess, die künftig als seine Partnerin auftrat, während Theo eine eigene Nummer aufbaute.
Da Houdini keine Engagements in Theatern bekam, reiste er umher und trat in Schaubuden und im Zirkus auf. Während dieser Zeit begann er sich intensiv mit den Möglichkeiten der Befreiung aus allen Arten von Handschellen zu befassen und erreichte, dass Zeitungen über seine Befreiung aus Polizeihandschellen berichteten.
Als Houdini in Dr. Hill's California Concert Company arbeitete, überzeugte ihn Dr. Hill, eine spiritistische Vorstellung zu geben. Houdini führte das Geisterkabinett vor und gab vor, in Kontakt mit Verstorbenen zu sein, die ihm Botschaften für die Anwesenden übermittelten. Die nötigen Kenntnisse hatte er vorher bei einem alten Einwohner der Stadt erworben. Nach sechs Monaten hörte Houdini mit den Séancen auf, da er sich nicht wohl fühlte bei dem Gedanken, dass die Leute an seine spiritistischen Fähigkeiten glaubten.
Um mehr Geld zu verdienen schrieb Houdini ein sechzehnseitiges Heft "Magic Made Easy", wofür sich jedoch kaum jemand interessierte. Auch als er Zeitungen anbot, seine Geheimnisse zu verkaufen, wie er sich aus Handschellen befreien konnte, stiess er auf kein Interesse. So begann er erneut herumzureisen.
Eines Tages riet ihm Martin Beck, der Leiter des Orpheum Circuit, der grössten Kette von Theatern im Westen Amerikas, in seinem Auftritt die Zahl seiner Kunststücke zu reduzieren und sich auf die Befreiung aus Handschellen zu konzentrieren. Von da an ging es aufwärts. Houdini liess sich jeweils am Auftrittsort von Polizisten mit Handschellen fesseln und befreite sich in Anwesenheit von Reportern, die dann in Schlagzeilen von seinen Entfesselungen berichteten. Da er ein Jahr später in New York noch immer an keinem grossen Theater engagiert wurde. entschloss er sich, nach Europa zu reisen. Wenn es ihm gelingen würde, sich in London, Paris und Berlin einen Namen zu machen, würde man ihn auch in New York engagieren.
In London befreite er sich aus Polizeihandschellen und wurde darauf während sechs Monaten engagiert. In Berlin gelang es ihm, sich in wenigen Minuten aus einer von Zimmerleuten zugenagelten Packkiste zu befreien. Daraufhin wurde er der bekannteste Showman in Deutschland. Nach erneuten Auftritten in England und Schottland kehrte er 1905 nach New York zurück, wo er sich ein grosses Haus mit Zauberbüchern, Apparaten und Hunderten von Schlössern, Handschellen und Ketten einrichtete. Mit 38 war Houdini der bestbekannte und bestverdienende Zauber- und Entfesselungskünstler Amerikas.
Ein Jahr nach dem Tod seiner Mutter führte Houdini ein neues Kunststück, den Gang durch die Backsteinmauer, vor.
1918 zeigte er den verschwindenden Elefanten. In dieser Zeit begann sich Houdini für die Aufdeckung falscher spiritistischer Medien zu interessieren, hoffte aber gleichzeitig, ein echtes Medium zu finden, das mit seiner verstorbenen Mutter kommunizieren könnte. In seinen Vorstellungen begann er, über spiritistische Medien zu sprechen und zeigte eine schwebende Hand, einen schwebenden Tisch und eine schwebende Trompete.
1925 bot Houdini jedem, der einen wahrhaftigen Geist herbeirufen könnte, $ 10'000. Aber es meldete sich niemand.
1926 starb der grösste Entfesselungskünstler aller Zeiten an geplatztem Blinddarm in Folge eines Schlages in den Unterleib.
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Huber, Henry
1886-1946 (Elsass-Lothringen)
Henry Huber wandte sich entgegen dem Wunsch seines Vaters, im Hotelfach Karriere zu machen, mit 28 Jahren der Zauberkunst zu. Nach dem Versuch, in Europa als Zauberkünstler Fuss zu fassen, ging er nach einem Jahr nach Amerika, wo er zunächst als halbprofessioneller Zauberkünstler arbeitete.
Thurston empfahl ihm, sich ganz der Zauberkunst zu widmen, da er sehr professionell arbeite. Huber begann darauf in Kino-Theatern zu arbeiten. Er führte an einem Seil hängend die Befreiung aus der Zwangsjacke vor, um Leute anzulocken und zeigte auf der Bühne ein Geisterkabinett.
1937 trat er zusammen mit Carl Rosini in einer "Battle of Magic" auf, bei der sie abwechselnd Kunststücke vorführten und die Zuschauer animierten, ihren Favoriten zu unterstützen.
1938 heiratete Huber Dolly, die Schwester von Rosinis Frau Peggy. Während des zweiten Weltkrieges traten Dolly und Henry Huber für die amerikanischen Truppen unter anderem auf den Aleuten und in Alaska auf.
1946 starb Huber in New York an Krebs.

Hugard, Jean (John Gerard Rodney Boyce)
1871-1959 (AUS)
Jean Hugard wurde als drittes von zehn Kindern eines Beamten in Queensland geboren und begann sich für die Zauberkunst zu interessieren, nachdem er zu Beginn der 1880er Jahre eine Vorstellung von Haselmayer gesehen hatte. Sein erstes Zauberbuch war Professor Hoffmanns Übersetzung von Robert-Houdins Secrets of Conjuring and Magic.
Nach der Schule trat er in eine Bank ein, danach stieg er ins Fleischgeschäft ein und als er dabei sein Geld verlor, wurde er mit 24 professioneller Zauberkünstler. Zunächst trat er in Australien udn Neuseeland unter dem Künstlernamen Oscar Kellmann auf, ab 1905 als Hugarde, nach 1911 nur noch unter seinem Namen Hugard. 1906 führte er zum ersten Mal den Kugelfang mit einem Gewehr vor.
Nachdem er Chung Ling Soo gesehen und von dessen Vorstellung tief beeindruckt war, imitierte er diesen unter den Namen Ching Ling Foo und Chin(g) Sun(g) Loo mit einer Show "Night in a Chinese Palace", mit der er in Australien und Neuseeland auftrat. Er verwendete sogar Poster von Chung Ling Soo, die er mit seinem Namen versah.
1916 verliess er Australien und kam nach diversen Zwischenstationen nach Amerika. Dort fand er keine Möglichkeit, seine grosse Show zu zeigen und trat in Varietés auf. Ab 1919 mietete er in Coney Island ein kleines Theater im Luna Park, wo er seine Show "A Night in Pekin" bis 1929 präsentierte.
Danach verdiente er sich seinen Lebensunterhalt als Zauberlehrer, Autor und Herausgeber der Zeitschrift "Hugard's Magic Monthly", die während 17 Jahren erschien.
Hugard Veröffentlichte zahlreiche Bücher, unter anderem "Card Manipulations. Series 1-5". (1934-36), "Mental Magic with Cards (1935), "Coin Magic" (1935), "More Card Manipulations. Series 1-4" (1938-41), , "Encyclopedia of Card Tricks" (1937), "Modern Magic Manual" (1939), zusammen mit Fred Braue "Show Stoppers with Cards" (1948) und die beiden Klassiker "Expert Card Technique" (1940) und "Royal Road to Card Magic"(1948).
Biografie: ALFREDSON, J.B., Jean Hugard. David Meyer Magic Books, Glenwood, Illinois, 1997

Hügli, Fritz
1870-1940 (CH)
Fritz Hügli war Amateurzauberkünstler. Er begann sich mit 12 für die Zauberkunst zu interessieren. Er verfasste Artikel für Willmanns Die Zauberwelt, Conradis Der Zauberspiegel, die Magie und den Linking Ring. 1925 wurde er zum Ehrenmitglied des Magischen Zirkels von Deutschland ernannt.
Fritz Hügli verfasste viele Schriften, u .a. "Moderne Magie" (1902), "Zwölf Schlager der Magie" (1922), "Magische Miniaturen" (1926), "Leichte Zauberei" (1927), "Zauber- und Kartenkunststücke ohne Apparate" (1930)

Hull, Burlingame Gilbert Gault, „Volta“
1889-1982 (USA)
Burling Hull begann schon früh zu zaubern. Schon als Teenager trat er unter dem Namen Clif Westfield als Zauberkünstler, Schattenspieler, Tänzer und Bauchredner auf. Bereits zu dieser Zeit erfand er die ersten Kunststücke, mit 15 unter anderem das Svengali-Spiel (von ihm "Cards Mysterious" genannt, von Zaubergerätehändlern kopiert und als Svengali-Spiel verkauft), das er 1909 patentieren liess.
1910 publizierte er das mit rund 200 Fotos versehene „Expert Billardball Manipulation“, eines der besten je über Billardballmanipulationen veröffentlichten Bücher.
1915 erschien ein weiterer Klassiker „33 Rope Ties and Chain Releases“.
Ab 1932 trat er als "Volta - the Man with the Radar Mind" vor allem in Hotels und Clubs auf. Hull, einer der kreativsten Zauberkünstler aller Zeiten, verfasste Dutzende von Büchern und erhob den Anspruch, 500 Kunststücke erfunden zu haben.
Nachdem er wiederholt für Thomas Alva Edison aufgetreten war, erhielt er von diesem die Erlaubnis, sich "The Edison of Magic" zu nennen.
1955 zog er nach Florida, wo er sich der Herstellung von Zaubergeräten widmete.
Biografie: HULL, B. V. The Edison of Magic And his incredible Creations. Burling Volta Hull. Samuel & Lee Smith, Tavares, Florida, 1977

Hull, Ralph W.
1883-1943 (USA)
In Deaverton, Ohio geboren spezialisierte sich Ralph Hull auf Kartenkunststücke. Er erfand u. a. "The Mirage Deck" (1934), "The Mental Photography Deck/ Nudist Deck" (1934), "Mental Discernment", "Famous Vanishing Knot", "Pop-Eyed Eye-Popper" (1935), "Joker Spelling Trick", "Homing Ball", "N.R.A. Deck" (1933), "Juggling Knives" (1935, nach Walter Jeans' "Color Changing Knife").
Biografie: HULL, B. V. The Edison of Magic And his incredible Creations. Burling Volta Hull. Samuel & Lee Smith, Tavares, Florida, 1977

Hummer, Bob
1905-1981 (USA)
Bob Hummer wuchs als Sohn eines Heilsarmisten in Easton, Pennsylvania auf. Mit 12 Jahren las er sein erstes Zauberbuch, mit 14 sah er eine Vorstellung von Thurston. Mit 19 begann er im Land herum zu reisen und als Strassenkünstler Kartenspiele zu verkaufen. In dieser Zeit erfand er die ersten Kunststücke.
1930 kehrte er nach Hause zurück, wo er feststellen musste, das seine Mutter einen Monat zuvor verstorben war. Zwei Jahre später stellte er eine exzentrische Bühnennummer zusammen mit der er einigen Erfolg hatte.
Bob Hummer erfand unter anderem die Kunststücke "Whirling Card", "Mind Reader", "Predictable Parity", "Dead Parity Sketch".
Biografische Angaben: Bob Hummer's Collected Secrets (1980) by Karl Fulves

Hunter, George W.
1850-1936 (GB)
Wurde von einem Zauberkünstler inspiriert, als er selber als Komiker in der Chicago Music Hall arbeitete.
G. W. Hunter erfand den GW Hunter False Shuffle, den GW Puzzling Knot, Acrobatic Matchbox und eine Version des Kümmelblättchens mit drei Riesenkarten. Seine Seilkunststücke erschienen in der "Encyclopedia of Rope Tricks."
1936 wurde er als korrespondierendes Mitglied in den New Yorker "Inner Circle" aufgenommen.
Biografie: HULL, B. V. The Edison of Magic And his incredible Creations. Burling Volta Hull. Samuel & Lee Smith, Tavares, Florida, 1977
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