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Die Postwagenkurse (Diligence)
Dieser Brief von Küsnacht nach Egg stammt vom 6. Dezember 1843. Der Brief wurde mit einer für die Kantonaltaxe üblichen «Züri Sächs»-Marke frankiert. Die Marke wurde mit einer schwarzen Zürcher Rosette entwertet. Oben ist der nach französischem Muster gestaltete schwarze Zweikreisstempel angebracht worden.
Der Transport erfolgte mittels Postkutsche über Meilen nach Egg.
Briefe wurden nur innerhalb des Kantonsgebietes mit Marken versehen, lokal mit der «Züri Vier», regional mit der «Züri Sächs», während außerkantonale Briefe wie früher austaxiert, d. h. mit handschriftlichen Taxzahlen versehen wurden.
Brief vom 1. Juli 1852 nach Zürich-Unterstrass, frankiert mit einer hellblauen Dayon-I-Marke, welche mit einer schwarzen eidgenössischen Raute entwertet wurde.
Brief vom 23. Februar 1854 von Küsnacht nach Ürikon. Von 1854 bis 1869 wurden in Küsnacht die sogenannten Fingerhutstempel auf die Belege und Briefmarken für die Ortsbezeichnung bzw. Entwertung verwendet.
Brief vom 1. September 1856 von Stäfa nach Küsnacht. Der Brief ist mit einer 10-Rappen-Strubelmarke ( =sitzende Helvetia ungezähnt) frankiert (Zumstein 23 F).
Brief von Küsnacht nach Männedorf vom 17. Januar 1862, mit zwei 5-Rappen-Strubelmarken mit verschiedenen Farbnuancen frankiert.