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Die fri-tic Ausbildung ist ein kostenloses Angebot für alle Lehrpersonen des Kantons Freiburg zum Erwerb von IKT-Kompetenzen und zur ihrer Integration in den Unterricht. Die Ausbildung ist nicht obligatorisch, hingegen müssen alle Lehrpersonen über die erforderlichen Kompetenzen verfügen; sie sind Bestandteil des Pflichtenheftes; siehe Richtlinien des EKSD vom 20.12.2004:
Die Fachstelle fri-tic stellt einen Selbstevaluationsbogen zur Verfügung, damit die Lehrpersonen ihre IKT-Kompetenzen einschätzen können.
Ihre Schuldirektion (Sekundarstufe 1 und 2) oder Ihr Inspektorat (Primarstufe) sind Ihre direkten Vorgesetzten. Der/die direkte Vorgesetzte ist verantwortlich für die Weiterbildung der Lehrpersonen.
Erachten Sie die fri-tic Ausbildung als nicht notwendig, da Sie bereits über die erforderlichen Kompetenzen verfügen, wenden Sie sich an Ihre/n direkte/n Vorgesetzte/n; er/sie entscheidet dann - auf der Basis des Selbstevaluationsbogens - über die zu treffenden Fortbildungsmassnahmen.
Ein pädagogisches Szenario besteht aus konkreten Unterrichtssequenzen und hat seinen inhaltlichen Schwerpunkt in der praktischen Anwendung und Nutzung der IKT mit den Schülerinnen und Schülern. Der Umfang dieser Unterrichtssequenz ist variabel, von 3-4 Lektionen bis zu einem grösseren (interdisziplinären) Projekt.
Das Szenario wird im regulären Unterricht realisiert, in Übereinstimmung mit den Zielen des Lehrplanes.
Das pädagogische Szenario ist sehr wichtig, denn es gewährleistet den Transfer der Kursinhalte in den Unterricht.
Für Lehrpersonen, die keine fri-tic-Ausbildung besuchen, dient das Szenario als Nachweis für ihre IKT-Kompetenzen.
Die Integration der IKT ist ein relativ neues Anliegen der heutigen Schule. Unterrichtsideen in Verbindung mit dem Lehrplan sind wenig zahlreich. Die Szenarien werden in der fri-tic-Datenbank veröffentlicht, um den Austausch solcher Unterrichtsideen im Kanton Freiburg zu fördern.
Es geht bei diesen Szenarien nicht darum, pfannenfertige Lektionen oder perfekte Vorlagen zu liefern, sondern den Kolleginnen und Kollegen gangbare Wege aufzuzeigen.
Nein, die Szenarien werden nicht bewertet. Wichtig sind die gemachten Lernprozesse beim Erarbeiten eines Szenarios sowie die im Unterricht gemachten Erfahrungen.
Die fri-tic-Datenbank dient dem Ideen-Austausch, ohne Wertung. Alle Szenarien werden veröffentlicht, sofern sie die Autorenrechte respektieren. Wir gehen davon aus, dass jede Lehrperson in der Lage ist, selber über die Qualität und Relevanz der von ihr vorgeschlagenen Sequenzen zu urteilen.
Die Szenarien werden vorgestellt, um den direkten Austausch von Unterrichtsideen zu fördern und um eine gemeinsame Reflexion über die geleistete Arbeit und die IKT-Integration zu ermöglichen.
Wer den fri-tic-Lehrgang besucht, präsentiert sein Szenario Ende Schuljahr, auf der Primarstufe anlässlich einer dafür organisierten MiU-Tagung (Medien im Unterricht), auf der Sekundarstufe 1 und 2 in den jeweiligen Lehrgangsgruppen.
Wer keinen fri-tic-Lehrgang besucht, wird, nachdem die Fachstelle das Szenario erhalten hat, eingeladen, seine Arbeit mit anderen Lehrpersonen in der gleichen Situation an der Fachstelle zu präsentieren.
Aus organisatorischen Gründen ist es leider nicht möglich, Präsentationen auf Verlangen durchzuführen. Präsentations-Tage werden jeweils im Frühling und im Herbst organisiert.
Wenn Sie den fri-tic Lehrgang besuchen, vervollständigen Sie die offizielle Vorlage, welche sie zusammen mit ausgewählten Zusatzdokumenten (Beispiele, etc.) elektronisch Ihrem Kursleiter / Ihrer Kursleiterin übergeben (für Sekundarstufe 1 und 2). Lehrpersonen der Primarstufe senden die Dokumentation an Eliane Aebischer.
Wenn Sie keinen Lehrgang besuchen, gehen Sie vor wie im Validierungsverfahren beschrieben. Ihr/e Direktor/in, Ihr/e Inspektor/in sendet die Dokumentation dann an die Fachstelle fri-tic.
Nachdem Ihr Szenario vorgestellt und in der fri-tic Datenbank veröffentlicht wurde, erhalten Sie Ihre Bestätigung. Darin werden alle besuchten Kurse und der Titel Ihres Szenarios aufgeführt.
Die Bestätigungen werden Ende September (für das vorangehende Schuljahr) ausgestellt. Die Schuldirektionen und die Inspektorate werden durch die Fachstelle informiert, welche Lehrpersonen ihre fri-tic Ausbildung abgeschlossen haben.
Das Mandat der Ansprechpersonen sieht vor, dass sie in den einzelnen Schulorten den Lehrpersonen Hilfe und Unterstützung bieten, damit diese die IKT in ihrem Unterricht gewinnbringend einsetzen können. Zögern Sie deshalb nicht, Ihre Ansprechperson um Unterstützung bei der Realisierung Ihres Szenarios zu bitten.
So oder so empfehlen wir Ihnen, Ihr Szenario mit Ihrer Ansprechperson zu besprechen, um sicher zu gehen, dass Ihre Dokumentation vollständig ist und die elektronischen Dokumente den formalen Hinweisen entsprechen. Es ist auch ein Anliegen der Ansprechpersonen zu wissen, was punkto IKT-Integration an ihren Schulen realisiert wird.