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Die Kandidatur Pellatons von der Bewegung «Moutier à venir» wurde am Freitagmorgen eine Stunde vor Fristenschluss eingereicht, wie aus einer Mitteilung der Gemeinde hervorgeht. Zum gleichen Duell war es schon bei einer Ersatzwahl im Jahre 2016 gekommen. Damals obsiegte Winistoerfer mit mehr als 70 Prozent der Stimmen.
Auch bei der kommenden Wahl ist der bisherige Stadtpräsident der klare Favorit. Winistoerfer (Mitte) hatte sich stark für den Wechsel der bernjurassischen Städtchens zum Kanton Jura eingesetzt. Er wird von der Entente jurassienne unterstützt, die alle autonomistischen Parteien vereint.
Pellaton ist der einzig verbliebene Proberner im Stadtrat, dies nachdem die Abgeordneten von SVP, FDP und PSJB noch vor Ende der Legislatur en bloc aus dem Stadtrat zurückgetreten sind. Für die neue Amtsperiode tritt das antiseparatistische Lager auf der Liste «Moutier à venir» mit zehn Kandidierenden an.
Die SVP ihrerseits stellt eine Liste für den Gemeinderat. Dieser setzt sich - nebst dem Stadtpräsidenten - bislang aus drei Antiseparatisten und fünf Autonomisten zusammen plus dem Stadtpräsidenten.
Letzte Kommunalwahl als bernische Gemeinde
Der am 27. November Gewählte wird der letzte Gemeindepräsident mit einer bernischen Verwaltung sein. Winistoerfer hat das Amt seit 2016 inne, als er auf Maxime Zuber folgte. 2018 gewann er die Wiederwahl gegen Patrick Tobler (SVP). Der Amtsinhaber liess verlauten, dass es sich um seine Legislatur handeln dürfte.
Die kommunalen Wahlen in Moutier gelten im Prinzip für ein die Amtsperiode 2023-2026. Im Kanton Jura ist dieser Kalender um ein Jahr verschoben (2024-2027). Um beim Kantonswechsel den Übergang zu vereinfachen, sieht der Entwurf des Konkordates vor, dass die Amtsdauer von Moutiers Gewählten bis Ende 2027 verlängert wird.
Vorgesehen ist, dass Moutier per 1. Januar 2026 zum Kanton Jura wechselt.