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Daraufhin adoptierte Galba Piso, was diesen zu seinem Nachfolger gemacht hätte. Das wiederum verärgerte Otho, der sich eigentlich Hoffnungen gemacht hatte, Nachfolger von Galba zu werden. Und so bestach Otho die Prätorianergarde und brachte diese dazu, ihn zum Kaiser auszurufen. Otho wurde vom Senat bestätigt, und Galba wurde von den Aufständischen umgebracht.
Da waren es also noch zwei, die den Kaiserthron beanspruchten: Vitellius und Otho. Es kann aber nur einer Kaiser sein, und daher kam es zwischen diesen beiden und ihren Heeren zu einer Entscheidungsschlacht. Vitellius gewann, und Otho brachte sich selbst um.
Nun hatten aber alle die Rechnung ohne Vespasian gemacht, der im Osten des römischen Reiches im jüdischen Krieg sich grosse Verdienste erworben hatte. Ein mächtiger und erfahrener Mann. Schliesslich wurde er von seinen Truppen zum Kaiser ausgerufen. Darauf setzte er die Truppen Richtung Rom in Marsch, um die Entscheidung gegen Vitellius zu suchen. Und so kam es heute vor 1950 Jahren zur entscheidenden Begegnung, in der Vitellius besiegt und ermordet wurde. Vespasian war nun unumstrittener Kaiser. Galba, Otho, Vitellius und Vespasian – vier Kaiser in einem Jahr. Einer folgte auf den anderen, wobei dies stets den gewaltsamen Tod des Vorgängers bedeutete.
Die vier Kerzen am Adventskranz dagegen bedeuten kommendes, werdendes Leben. Nun, wir können es auch heute noch gebrauchen, das Licht in der Dunkelheit. Zünden wir also auch die vierte Kerze an! Ich wünsche Ihnen frohe und helle Weihnachten.