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Jury
Aleksander Madzar
- Aleksander Madzar
- Belgien
- Alter:
- männlich
- Profilaufrufe: 1338
- Concours (Platzierung): 2018 (Jury)
- Über mich:
Aleksander Madžar
Aleksander Madžar wurde 1968 in Belgrad geboren und studierte Klavier an der dortigen Musikhochschule, zunächst bei Gordana Matinovic, später bei Arbo Valdma. 1987 wechselte er zu Elisso Virsaladzé nach Moskau, 1989 zu Edouard Mirzoian an das Konservatorium in Strassburg und zu Daniel Blumenthal in Brüssel.
Die Times schrieb anlässlich seines Konzertes als Preisträger des Leeds-Klavierwettbewerbs 1996 über ihn: “Der phantasievollste Musiker unter den Finalisten 1996.” Das Interesse der großen Orchester, darunter auch die Berliner Philharmoniker, war durch den Preis schnell geweckt. Angesichts der erstklassigen Engagements und des wachsenden Erfolgsdrucks, der sich dadurch schon früh in seiner Karriere einstellte, entschied er, sich vorerst weiteren Studien zu widmen. Während der folgenden Jahre konzertierte er sehr ausgewählt und arbeitete an Interpretation und Stil. Außerdem übernahm er Professuren am Königlich-Flämischen Konservatorium in Brüssel und an der Hochschule für Musik und Theater Bern. Unter den Orchestern, mit denen er in dieser Zeit auftrat, sind u.a. das Royal und das BBC Philharmonic Orchestra, das Scottish Chamber Orchestra und das BBC National Orchestra of Wales unter Dirigenten wie Paavo Berglund, Ivan Fischer, Paavo Järvi, Carlos Kalmar, John Nelson, Libor Pesek, André Previn und Marcello Viotti zu erwähnen. 2004 entschloss sich Madžar, seine Karriere als Konzertpianist wieder voll aufzunehmen. Seither gab er Soloabende in Berlin (Philharmonie), London, Rom, Florenz, Mailand, Hamburg, Duisburg und ging auf Tournée nach Japan und Kolumbien. Er ist gern gesehener Gast bei internationalen Festivals, wie dem Kissinger Sommer, dem Schleswig-Holstein-Musikfestival, dem Ruhr-Klavierfestival, den Salzburger Festspielen und dem Aldeburgh Festival.
Er ist ein hochgeschätzter Kammermusik-Partner von der Sopranistin Juliane Banse, dem Trompeter Håkan Hardenberger, dem Geiger Ilya Gringolts und dem Klarinettisten Martin Fröst.
Seine Diskographie umfasst Einspielungen der beiden Konzerte von Chopin mit dem Symphonieorchester des Hessischen Rundfunks unter Dmitri Kitajenko (BMG Classics) und dem Oeuvre für 2 Klaviere von Chabrier (Arion). Zusammen mit der Cellistin Louise Hopkins spielte er Werke von Elliot Carter, Rachmaninow und Schnittke ein (Intim Musik). CD-Aufnahmen für Klavier solo erschienen mit Werken von Bartók und Ravel. Ein Liedprogamm mit Juliane Banse wurde bei ECM herausgegeben.
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