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Chinese-Loop, Avalanche und Rückenvrille sind nur ein kleiner Teil der Kunstflugfiguren, die vom 4. bis 7. September über dem Flugplatz Courtelary lautlos in den strahlend blauen Himmel gemalt wurden.
Die Figuren werden von den Piloten in einem durch Bodenmarkierungen festgelegten Luftraum von einem Kilometer Kantenlänge in vorgegebener Reihenfolge geflogen und von einer internationalen Jury bewertet. In diesem Jahr war schon das Pflichtprogramm aufgrund der vielen Figuren mit Negativbelastung, also mit «Kopf nach unten» sehr fordernd, die den Piloten erst kurz vor dem Flug übergebenen unbekannten Programme toppten diese in der Schwierigkeit noch.
Von der SGN hat Mike Hürlimann am Freitag und Samstags teilgenommen und mit insgesammt 4 Flügen den fünften Rang erreicht. Geflogen wurde eine bekannte Pflicht, eine selbst zusammengestellte Kür, und drei teilweise sehr anspruchsvolle Unbekannte Programme. Die meisten Piloten kamen bei den zuvor nicht bekanten Figuren auf die Welt, denn gewisse Hyroglyfen waren ihnen offensichtlich nicht bekannt. Das anspruchsvolle Programm beinhaltete unter anderem Looping mit einer 2 Zeitenrolle im oberen Teil, halbe Rollen aus dem Rücken 45° steigend etc...
Die Box in der man sich bewegt misst 1000x1000x1000m, fliegt man über diese hinaus, gibt es Strafpunkte von den Linienrichtern, unter 300m Grund wird man disqualifiziert.
Laut Mike war es durch den starken Wind besonders schwierig die Programme bei gegebener Richtung so zu fliegen, dass sie in die Box passten. Schliesslich sollten die Kunstflugfiguren auch noch schön sein, denn dafür verteilte die Vierköpfige Jury Noten.