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Die Geschichte des Kunstvereins in Hamburg geht zurück in das Jahr 1817. Seitdem trafen sich regelmäßig eine kleine Gruppe von Hamburgern Bürgern, um sich gemeinsam Stiche und Zeichnungen altdeutscher und zeitgenössischer Künstler aus den eigenen Sammlungen anzusehen. 1826 wird die erste öffentliche Ausstellung veranstaltet. Gezeigt werden 161 Werke, außerdem 39 Kopien nach alten Meistern und 20 Arbeiten von Laien-Künstlern. Diese Ausstellung markiert den Anfang eines systematischen Ausstellungswesens in Hamburg. Bürger schaffen Künstlern die Möglichkeit zur öffentlichen Präsentation und zum Verkauf. Durch Schenkungen wächst die Sammlung beständig an. 1848 gibt es den Namen Kunstverein in Hamburg. 1850 eröffnet der Kunstverein eine Städtische Galerie in den Börsenarkaden und präsentiert dort seine Sammlung (ab 1852 findet dort auch die Permanente Ausstellung statt). Die Räume werden von der Stadt zur Verfügung gestellt. Diese Permanente Kunstausstellung ist nun auch der breiten Öffentlichkeit zugänglich und nicht mehr nur Mitgliedern vorbehalten. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelt sich daraus eine umfangreiche Kunstbibliothek, die 1891 zusammen mit der Kupferstichsammlung der Hamburger Kunsthalle geschenkt wird. 1868 wird die Hamburger Kunsthalle eröffnet. Grundstock bildet die ständig wachsende Städtische Gemäldegalerie des Kunstvereins. 1963 eröffnet der Kunstverein sein neues Haus neben der Kunsthalle am Ferdinandstor mit der Ausstellung „Cézanne, Gauguin, van Gogh, Seurat – Wegbereiter der modernen Kunst".