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Zwei Offiziere der napoleonischen Armee, die einander immer wieder zum Duell fordern; ein chilenischer Bauer mit überdurchschnittlichen Kräften, der aus Liebe zu einer Tochter aus gutem Hause zum Bandenführer im Krieg der Südamerikaner gegen die Spanier wird; ein Arbeiter aus Paris, der im Rausch aufrührerische Reden hält und unter die Anarchisten gerät; ein an Rheuma leidender Graf, der aus Angst vor der Camorra das gesunde Klima Neapels verlässt; ein Schiff, das auf jeder Reise jemanden umbringt; ein Meisterspitzel, der sich in London in eine Anarchistengruppe einschleicht und dessen Entlarvung bei einer Razzia einer Bürgertochter das Herz bricht – sie sind die Helden der sechs Erzählungen, die Joseph Conrad 1908 veröffentlichte.
»Mehr noch als der Dichter des Meeres ist Joseph Conrad der Künder der Tugenden, die das Meer erzeugt. Die Norm, die er aufstellt - und darin steht er Cechov sehr nahe -, ist ein tätiger Pessimismus.«André Maurois
»Joseph Conrad ist in meinen Augen einer der größten Erzähler und - wenn man ihn zu den englischen Schriftstellern zählt - einer der sehr wenigen wirklichen Romanciers, die England besitzt. Er besaß jedoch eine Art Reife und politische Einsicht, die man bei einem geborenen englischen Schriftsteller wohl zu jener Zeit vergeblich gesucht hätte.«George Orwell
»Still und vollendet, sehr keusch und sehr schön, so steigen diese Geschichten in der Erinnerung auf, wie in jenen heißen Sommernächten auf ihrem langsamen und feierlichen Weg zuerst ein Stern und dann noch einer hervortritt. « Virginia Woolf