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InDesign kann seit der Version 13.1 von Haus aus Seiten einzeln als PDF ausgeben. Die Einzeldateien können mit Nummern, Seitenzahlen usw. in ein Verzeichnis exportiert werden. Dieses Skripts berücksichtigten jedoch die Vergabe eines Dateinamens auf Basis eines Textes in einem frei definierbaren Absatzformates pro Seite. Ausserdem gibt es zusätzlich ein Skript für den Export der Seiten als JEPG- oder PNG-Dateien.
Download Skript
Achtung: Anwendung des Skripts auf eigene Verantwortung, Anleitung und Hinweise beachten.
Funktion
Per Dialog bestimmt man den Ausgabeordner für die Dateien. Dann wählt man ein existierendes Absatzformat aus, welches für den Dateinamen verwendet werden soll sowie alle üblichen Exporteinstellungen.
Zu beachten (Dateinamen):
- Existiert kein Text mit dem gewählten Absatzformat auf der Seite, wird der Standard-Dateiname «_KeinDateiname_Seitex.pdf» verwendet. Das x entspricht der jeweiligen Seitenzahl.
- Existieren mehrere Textrahmen, die das gewählte Absatzformat enthalten, wird der zuletzt eingefügte Textrahmen verwendet.
- Existieren mehrere Absätze mit dem gewählten Absatzformat in einem Textrahmen, wird der erste Absatz für den Dateinamen verwendet.
- «/» im «Dateinamen» werden mit «_» ersetzt, da das Zeichen zu Problemen mit der Pfadangabe des Zielordners führt. Weitere Zeichen können im Skript einfach mit der Funktion «RegExp» ebenfalls ersetzt werden (z.B. Leerschläge, Umlaute, Sonderzeichen …).
- Der «Dateiname» wird auf 64 Zeichen gekürzt, falls versehentlich ein umfangreicher Text mit dem gewählten Absatzformat formatiert wurde.
- Ist der «Dateiname» nicht eindeutig, kommt also der gleiche Absatz auf mehreren Seiten vor, wird die Datei jeweils vom nächsten Export überschrieben ausser man wählt zusätzliche bei der Option «Seitenzahl» «davor einfügen» oder «dahinter einfügen».
Tipp
Sind die Informationen für den Dateinamen noch nicht auf den Seiten enthalten, so erstellt man am besten ein Absatzformat mit einem Namen wie «Dateiname» und erweitert in den Dokumenteinstellungen den Infobereich oben oder unten an der Seite und platziert einen Textrahmen mit dem Dateinamen im entsprechenden Absatzformat. So ist der Dateiname in der «normalen» Ansicht in InDesign sichtbar, aber bei der Ausgabe von PDFs ohne Infobereich nicht.
Vorteil
Die exportierten Dateien erhalten mit diesem Skript Dateinamen, die allenfalls bereits auf den Seiten als Text in einem Absatzformat existieren wie zum Beispiel bei Visitenkarten. Die Dateien müssen also nicht nochmals umbenannt werden. Auch das Definieren eines Skriptetikettes für jede Seite entfällt auf diese Weise. Ein Vorteil gegenüber Skriptetiketten ist übrigens, dass auch die Dateinamen per Suchen&Ersetzen korrigiert werden können und sie in der «normalen» Ansicht in InDesign immer sichtbar sind. Skriptetiketten finde ich für diesen Zweck unpraktisch.