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Die US-Regierung hat sich mit einem weiteren mittelamerikanischen Land auf ein Migrationsabkommen geeinigt. Mit Honduras sei vereinbart worden, die irreguläre Migration durch Mittelamerika mit erweiterten bilateralen Initiativen anzugehen.
So hiess es in einer gemeinsamen Mitteilung am Mittwoch. Auch würden die "Asyl- und Schutzkapazitäten" in Honduras gestärkt, damit Schutzbedürftige nicht Schmugglern zum Opfer fielen. Einzelheiten wurden jedoch nicht genannt. Die Vereinbarung wurde am Rande der Uno-Generalversammlung in New York im Beisein der Staatspräsidenten Donald Trump und Juan Orlando Hernández unterzeichnet.
Die USA hatten vor zwei Monaten mit Guatemala und vergangenen Freitag mit El Salvador ebenfalls Abkommen unterschrieben, um die Migration an der US-Südgrenze einzudämmen. Beide Vereinbarungen sehen vor, dass Migranten in den jeweiligen mittelamerikanischen Ländern Asyl beantragen sollen, wenn sie diese auf dem Weg in die USA betreten. Tun sie das nicht, können sie dorthin zurückgeschickt werden. Beide Abkommen traten bisher nicht in Kraft.
Drohung mit Strafzöllen
Der Grossteil derjenigen, die in den USA beim illegalen Übertritt der Grenze mit Mexiko festgesetzt werden, stammt aus den Ländern des "Nördlichen Dreiecks": Guatemala, Honduras und El Salvador. Die Gewaltraten dort gehören zu den höchsten der Welt. Menschenrechtler warnen, die Länder kämen keinesfalls als sogenannte sichere Drittstaaten infrage. Auch Migranten aus Ländern wie Kuba und Haiti sowie aus Afrika reisen auf dem Weg in die USA durch Mittelamerika.
Bereits im Juni hatten die USA auch mit Mexiko eine Vereinbarung getroffen, nachdem Trump mit Strafzöllen gedroht hatte. Mexiko verpflichtete sich, durch den Einsatz seiner Nationalgarde die Migration aus Mittelamerika in die USA zu begrenzen. Die Zahl der illegalen Grenzübertritte in den USA sank seitdem deutlich.