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© CEVA
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© Jean Nouvel
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Bahnverbindung CEVA, Genf
Die Bahnverbindung CEVA soll den Hauptbahnhof von Genf mit dem Bahnhof Eaux-Vives im Süden der Stadt und mit Annemasse in Frankreich ab Ende 2019 verbinden.
Für dieses ehrgeizige, bereits im 19. Jahrhundert geplante Projekt ist der Neubau einer 8.8 km langen, zweigleisigen, meist unterirdischen Strecke und der Ausbau der bestehenden Anlagen über 7.3 km Länge erforderlich. Besonders anspruchsvoll ist der Bau dieser Anlage im dichtbebauten Stadtgebiet mit vielen setzungsempfindlichen Bauten und zum Teil sehr kompressiblen Baugrundschichten.
Das Projekt umfasst fünf Bahnhöfe davon vier unterirdische, zwei bergmännisch erstellte Tunnels, mehrere Tagbautunnels und eine Brücke.
Die unterirdischen Bahnhöfe und die Tagbautunnels wurden zumeist in Deckelbauweise erstellt. Die bergmännisch aufgefahrenen Tunnels wurden in Spritzbetonbauweise hergestellt. In Abhängigkeit der Geologie wurden sie zum Teil in Vollausbruchquerschnitt mit Ortsbrustsicherung und zum Teil in Teilquerschnitten aufgefahren. Viel sensible Altbausubstanz konnte dank den diversen vorauseilenden Massnahmen ohne Schäden unterfahren werden.
Die Leistungen der Gruner AG, Abteilung Geotechnik umfassen:
- Prüfingenieurmandat für die fünf Bahnhöfe, die Tagbautunnels und die zwei bergmännischen Tunnels (Phase Auflageprojekt und Ausführung).
- Verifizierung Grundlage und Hydrogeologie, Prüfung Bauverfahren und statische Berechnungen.
- Erarbeitung von Vergleichsberechnungen, u.a. für diverse Setzungs- und Verformungsprognose des Tragwerks, des Baugrunds und des Bestands (3D Finite-Elemente-Methode).