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Historische Aspekte
Seit dem Beginn des Buchdrucks im 15. Jahrhundert wird das Quellenmaterial umfangreicher. In Wörterbüchern und Enzyklopädien, Inventar- und Geschenklisten, Handels-, Waren- und Zollverzeichnissen, Auktions- und Verkaufskatalogen finden sich Hinweise auf die Verwendung bestimmter Begriffe und Bezeichnungen und deren Bedeutungsveränderungen im Laufe der Jahrhunderte – auch die Muschelseide gehört dazu.
Die Oeconomische Encyclopädie von Johann Georg Krünitz (1728-1796) gilt heute noch als wichtige Quelle zu Wirtschaft und Technik der Zeit zwischen Aufklärung und Industrialisierung.
Das Gesamtwerk in 242 Bänden in der Oberlausitzischen Bibliothek der Wissenschaften (© Ralf Roletschek)
Unzählige antike und mittelalterliche Gewebebezeichnungen wurden mit Muschelseide assoziiert. Einige wurden verworfen, z.B. cloth of gold. Andere können – mit einiger Sicherheit – bestätigt werden.