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Herbstlich anmutend
Stellenweise zeigte sich der heutige Morgen von einer herbstlich anmutenden Seite. Ansonsten verlief der Brückentag meist sonnig.
Höhentief Mittelmeer
Was aus den Satellitenbildern – im Gegensatz zur Bodenwetterkarte – auch noch deutlicher ersichtlich wird: Über dem Mittelmeerraum war heute ebenfalls nicht überall eitel Sonnenschein. In Anbetracht der Linksdrehung der Wolken musste dort ein Höhentief aktiv sein. Ein Blick auf die Höhenwetterkarte bestätigt dies:
Ansonsten sonniger Vormittag
Zurück zur Schweizer Bewölkung: Diese lockerte sich sowohl im Nordwesten wie auch in den Alpentälern auf und liess so auch die Sonne zu Wort kommen. In den übrigen Gebieten verlief der Vormittag trotz Cirren und flachen Quellwolken weitgehend sonnig.
Unterschiede zwischen Alpennord- und Alpensüdseite
Auf der Alpensüdseite lag heute noch eine deutlich wärmere, feuchtere und auch etwas instabilere Luftmasse als auf der Nordseite. Die Taupunkte lagen auf der Alpennordseite bei 10 bis 12 Grad, im Tessin hingegen bei 14 bis 17 Grad. Einzig in den oberen Alpentälern – wo der Nordwind durchgriff – sanken die Taupunkte auf Werte unter 10 Grad.
Die Temperaturunterschiede werden noch grösser
Mit der kaum wetteraktiven Kaltfront werden die Unterschiede morgen noch grösser. Während es auf der Alpensüdseite nochmals zu einem Hitzetag kommen dürfte, werden auf der Alpennordseite noch 18 bis 22 Grad erreicht. Am Sonntag geht dann auch auf der Alpensüdseite die Temperatur deutlich zurück.