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Nach den Niederlagen gegen Lettland (0:2), USA (1:5) und Deutschland (1:3) siegten die Kanadier zuletzt dreimal hintereinander: Gegen Norwegen (4:2), Kasachstan (4:2) und eben Italien.
Stellvertretend für den Aufschwung der Kanadier steht Andrew Mangiapane. Seit der Verteidiger der Calgary Flames zum Team stiess, gewannen die Kanadier nur noch. Gegen Italien steuerte der 25-jährige Offensivverteidiger zwei Tore und zwei Assists bei.
Auch nach dem dritten Sieg präsentiert sich Kanadas Ausgangslage als delikat. Die Kanadier müssen am Dienstagmittag gegen Weltmeister Finnland gewinnen, um sich im Rennen zu halten. Und nicht einmal bei einem Erfolg über die bereits für die Viertelfinals qualifizierten Finnen in der regulären Spielzeit können sich die Kanadier sicher sein.
Denn wenn Kasachstan gegen Norwegen gewinnt und Deutschland gegen Lettland und die USA noch drei Punkte holt, dann helfen dem Team Canada auch drei Punkte gegen Finnland nicht mehr weiter. Kanada verpasste noch nie an Titelkämpfen die ersten acht.
In einer ähnlichen Situation verbleibt auch Schweden. Die Schweden gewannen dank zwei späten Toren gegen die Slowakei nach Rückstand mit 3:1. Auch Schweden verpasste die Top 8 an einer WM fast noch nie (nur 1937). Die Schweden müssen am Montagabend aber auch das Spitzenspiel gegen Russland noch gewinnen, um im Rennen um die Viertelfinalplätze zu verbleiben.
Vor den letzten zwei Vorrunden-Spieltagen löste einzig Finnland schon das Viertelfinal-Ticket. Die Finnen besiegten übers Wochenende Deutschland (2:1) und Gastgeber Lettland (3:2 nach Verlängerung).