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Zwischen Risiko und Möglichkeiten: migrierende Kinder in Westafrika schützen
Terre des hommes ruft das neue CORAL-Projekt ins Leben, um migrierenden Kindern während ihren Reisen in Westafrika Unterstützung und Schutz zu bieten. Zusammen mit einer afrikanischen Jugendarbeiterbewegung sind wir entlang der Route Abidjan-Lagos (von der Elfenbeinküste nach Nigeria via Ghana, Togo und Benin) aktiv.
Die urbanisierte Strecke zwischen der Elfenbeinküste und Nigeria ist eine Schlüsselregion für Migranten, von denen die meisten noch nicht volljährig sind. In der Hoffnung auf bessere Lebensbedingungen, siedeln Kinder entweder in Städte oder auf Agrar- oder Produktionsgelände über, wie zum Beispiel Goldminen oder Kakaoplantagen. Auch wenn Chancen auf eine Arbeit bestehen, so droht gleichzeitig das Risiko von Ausbeutung, Missbrauch und Menschenhandel. „Mit diesem Projekt verfolgen wir das bestimmte Ziel, Kinder auf der Reise von ihrem zu Hause bis hin zur Zieldestination zu begleiten und zu beschützen”, erklärt Moussa, einer der jungen Kommunikationsverantwortlichen bei AMWCY (African Movement of Working Children and Youth).
Die Route entlang der Küste von Abidjan in der Elfenbeinküste bis nach Lagos in Nigeria verknüpft diese fünf Länder.
Der Projektstart, der in der Stadt Cotonou in Benin stattgefunden hat, galt gleichzeitig als Beginn einer vielversprechenden Zusammenarbeit. „Ich bin sehr glücklich über dieses Projekt, denn es wird uns dabei helfen, migrierenden Kindern Schutz zu bieten. Es kann die Auswanderung aus ihren Ländern einschränken und sie können sich während der Migration besser selber schützen“, sagt Naomi, die Kommunikationsverantwortliche für Ghana bei AMWCY.
Bildnachweis: © Laurent Crottet