Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/110631

<h2>SubmittedText<h2><p>In den Verwaltungsräten der vom Bund kontrollierten Unternehmen gibt es keine Mitglieder aus der italienischen Schweiz mehr.</p><p>- Ist der Bundesrat nicht der Ansicht, dass so eine unzulässige Lücke entsteht, die die betreffenden Unternehmen schwächt?</p><p>- Wie will er dieses Problem lösen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Über die Vertretung der italienischsprachigen Schweiz in den Verwaltungsräten der öffentlichen Unternehmen wurde im Herbst des Jahres 2009 ein Briefwechsel zwischen dem Staatsrat des Kantons Tessin und dem Bundesrat geführt. Der Bundesrat hat in seiner Antwort an den Tessiner Staatsrat darauf hingewiesen, dass die italienischsprachige Schweiz auch heute in wichtigen Unternehmen vertreten ist (Alp-Transit, SRG SSR idée suisse), dass es aber zutrifft, dass gegenwärtig in den drei grossen Unternehmen SBB, Post und Swisscom kein italienischsprachiger Vertreter Einsitz hat.</p><p>Der Bundesrat hat zugesichert, dass er bei zukünftigen Vakanzen ein besonderes Augenmerk darauf richten wird, im Rahmen des bestehenden Anforderungsprofils italienischsprachige Persönlichkeiten zu suchen. Ich habe als Vorsteher des UVEK die Verwaltungsratspräsidenten von SBB, Post und Swisscom schriftlich aufgefordert, diese Anstrengungen aktiv zu unterstützen. Bei den gegenwärtig laufenden Erneuerungswahlen für den Verwaltungsrat der Post geniesst denn auch die Suche nach italienischsprachigen Vertretern eine hohe Priorität.</p>