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Was weisst du über Menschen mit dem Down-Syndrom? Weisst du, woher der Name „Trisomie 21“ kommt? Wir wollen versuchen, ein bisschen Licht ins Dunkle zu bringen.
Wenn du dich einmal umschaust, fällt dir sicher schnell auf: Da sitzen Personen neben dir, die grösser oder kleiner sind als du, die besser oder weniger gut sehen, die Fussball spielen oder tanzen, die braune oder blonde Haare haben. Jemand, der genau gleich ist wie du, wirst du mit Sicherheit nicht finden.
Aber weisst du eigentlich, woher diese ganzen Unterschiede kommen? Dafür nehmen wir uns Menschen ein bisschen genauer unter die Lupe:
In jeder Zelle in unserem Körper befinden sich 23 so genannte Chromosomenpaare. Über diese Chromosomen geben unsere Eltern verschiedene Informationen an uns weiter. Diese Informationen nennt man Erbgut. Darauf ist zum Beispiel gespeichert, welche Farbe unsere Augen und Haare haben und ob wir, wenn wir erwachsen sind, gross gewachsen sein werden oder nicht.
Das zusätzliche Chromosom
Manchmal passiert es, dass eine Zelle aber nicht 46 Chromosomen aufweist, sondern eines mehr. Das Chromosom Nummer 21 ist in jeder Körperzelle dreimal statt zweimal vorhanden. In diesem Fall spricht man von „Trisomie 21“. Das bedeutet so viel wie „dreimal das Chromosom 21“. Vielleicht kennst du diesen Vorgang auch unter einem anderen Namen: Häufig wird diese genetische Veranlagung auch das „Down-Syndrom“ genannt. Dieser Ausdruck kommt von einem Arzt namens John Langdon Down, der das Syndrom als einer der ersten vor über 150 Jahren ganz genau beschrieben hat.
Menschen mit dem Down-Syndrom kommen mit geistigen und körperlichen Besonderheiten auf die Welt. Häufig ist zum Beispiel die Form ihrer Augen ein wenig anders und in vielen Fällen lernen die Kinder später laufen, weil sie nicht so schnell Muskeln aufbauen können. Auch in der Schule kann es sein, dass Personen mit dem Down-Syndrom länger Zeit benötigen, um etwas Neues zu lernen.
Keine Krankheit – eine Besonderheit
Menschen mit Trisomie 21 sind genauso verschieden, wie du und deine Freunde es sind. Jeder von ihnen hat eigene Talente und Begabungen. Zwar sind sie sich äusserlich ähnlicher durch das eine Chromosom, das sie mehr besitzen. Das hat aber nichts mit ihrer Persönlichkeit zu tun. Häufig sind sie sogar viel aufgeschlossener und fröhlicher als viele andere. Es sind nicht Menschen, die eine Krankheit haben und von ihr geheilt werden müssen. Das Down-Syndrom entsteht durch Zufall ganz früh, bei der Verschmelzung von Samen und Eizelle, wenn ein neuer Mensch entsteht – und bisher kann niemand ganz genau sagen, warum das so passiert.
Arbeitsmaterial
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