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Das Bundesamt für Strassen hat 2017 eine interessante Studie veröffentlicht zur Lärmwirkung von Tempo 30.
Link zur Studie:
Gemessen wurde unter Anderem Am Wasser 55 beim Schulhaus, Seite 87 im Dokument.
Grafik zur Antriebsgeräusch Seite 43 im Dokument
Grafik zur Rollgeräusch Seite 42 im Dokument
Fazit
Die Messungen wurden in einer Entfernung von 7,5 Meter gemacht, dies entspricht in vielen Fällen hier an der AWB nicht der Realität.
Die beiden Grafiken zeigen, dass der Hauptlärmverursacher das Rollgeräusch ist. Das heisst, dass mit Elektrofahrzeugen das Lärmproblem wohl verbessert, aber nicht definitiv gelöst würde.
Bei der Grafik zum Rollgeräusch ist der Unterschied zwischen Tempo 50 und Tempo 30 bei rund 5 dB. Schon 3 dB mehr bedeutet Verdopplung des Lärms (Link Wikipedia)
Wikipedia schreibt zu Lärm (Link Wikipedia)
Die folgenden Lärmpegel haben Auswirkungen auf das menschliche Verhalten:
- Bereits bei 45 dB(A) ist eine entspannte Konversation erschwert.
- Bei 50 dB(A) heben Betroffene die Stimme an.
- Bei 60 dB(A) müssen Betroffene laut sprechen.
- Bei mehr als 65 dB(A) Außenbelastung ändern Anwohner ihr Verhalten, d. h., sie halten Fenster geschlossen und Balkone werden nicht mehr genutzt.
Wir sind bei 65 dB in 7,5 Meter Abstand und halten die Fenster geschlossen!