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Das Gebäude wurde in den Jahren 1898 / 1899 von Theodor Schlatter für den Verein Taubstummenbildung im Heimatstil erbaut. Es bildet zusammen mit dem Mädchenhaus eine markante Gebäudegruppe auf dem Rosenberg.
Sprachheilschule St. Gallen
Ursprünglich beinhaltete das Gebäude neben Unterrichtsräumen einen Turnsaal, einen Schlafsaal und eine Wohnung für den Schulleiter. Im Laufe der Zeit erfolgten verschiedenen Renovationen.
Sprachheilschule St. Gallen
Die aktuelle Innenrenovation beinhaltet drei Schwerpunkte:
Rhythmikraum mit Garderoben im Untergeschoss
Der neue Rhytmikraum wurde innen gedämmt, mit Bodenheizung ausgestattet und Holz ausgekleidet.
Sprachheilschule St. Gallen
Klassenzimmer und Gruppenräume im 2. Obergeschoss
Im ehemaligen Schlafsaal wurden zwei Klassenzimmer und ein Gruppenraum eingebaut. Der ursprüngliche massive Holzboden konnte wieder aufgefrischt werden. Die Wände wurden innen mit Zellulosefasern gedämmt. Die Decken erhielten eine akustisch wirksame Lochplatte. Der Ausbau mit Schränken, Arbeitsflächen und Fächern ist schlicht und modern.
Sprachheilschule St. Gallen
Lifteinbau
Das Gebäude erhielt im Untergeschoss einen behindertengerechten Zugang. Im Korridor wurde ein Lift über fünf Geschosse eingebaut. Der Liftschacht wurde in Glas und Stahl gestaltet und mit Brandabschnittstüren kombiniert.
Die Glasflächen des Liftschachts und die Aussenseite der Liftkabine wurden von Hans Thomann künstlerisch bearbeitet.