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04.
U-Nationalmannschaften standen im Einsatz
Am vergangenen Wochenende standen die beiden U17-Nationalteams in Finnland im Einsatz. Die Frauen gewannen drei von vier Spielen, die Männer kamen in drei Partien auf eine insgesamt neutrale Bilanz. Die U19-Männer bestritten ihrerseits zwei Spiele in Tschechien.
Nicht weniger als 24 Tore gelang dem U19-Nationalteam von Headcoach Simon Meier beim Drei-Länder-Turnier im tschechischen Kutna Hora. Dennoch fiel die Bilanz nicht nur positiv aus. Im Spiel gegen Tschechien gaben die Schweizer nach einer 3:2-Führung im Mitteldrittel die Kontrolle über das Spiel völlig ab und kassierten innerhalb von weniger als 15 Minuten sechs Tore. Trotz einer Aufholjagd im Schlussdrittel reichte es knapp nicht mehr zum Sieg. Mit dem spektakulären Resultat von 8:9 musste sich die Schweiz geschlagen geben. Einen Tag später, gegen die Slowakei, waren es dann die Schweizer die im Mitteldrittel brillierten. Mit acht Toren führten sie die Entscheidung herbei. Am Ende gab es ein klares 16:3.
U17 mit je einer Niederlage
Die Nationalteams der Männer und Frauen U17 bestritten in Eerikkilä das Turnier "FB Future Stars". Für die Auswahl der Frauen waren es die ersten offiziellen Länderspiele überhaupt, für die U17 Männer die ersten nach ihrem Debüt 2019. Die Männer setzten sich zum Turnierauftakt gegen Deutschlands U19 knapp mit 6:5 durch. Die Vorentscheidung fiel dabei zu Beginn des dritten Drittels, als das Team von Olli Oilinki mit einem Doppelschlag von 3:3 auf 5:3 davonzog. Es folgten zwei Spiele gegen Finnland, das mit zwei U17-Teams vertreten war. Auf ein 5:5 am Samstag folgte am Sonntag eine 1:12-Klatsche. Bei den Finnen kamen jedoch auch Spieler mit Jahrgang 2005 zum Einsatz, die für die Schweiz bereits in der U19 spielen.
Die U17 Frauen spielten ein Turnier gegen Deutschlands U19 und die finnische U17, wobei jeder zweimal gegen jeden Gegner spielte. Zum Turnierauftakt siegte die Schweiz gegen Finnland mit 4:3. Einen Tag später folgten zwei Siege gegen Deutschland, mit 10:2 und 4:2 setzte sich die Mannschaft von Cheftrainerin Sarah Renggli durch. Am frühen Sonntagmorgen wartete erneut Finnland, die Schweiz konnte in der 7. Minute mit 1:0 in Führung gehen. Die Finninnen drehten das Skore dann aber noch im Startdrittel und gingen mit einem 3:1-Vorsprung in die erste Pause. Den Schweizerinnen gelang es nicht mehr, den Rückstand zu verkürzen - im Gegenteil. Am Ende setzte sich die finnische U17 mit 7:1 durch. So holten sich die Finninnen punktgleich, aber mit dem besseren Torverhältnis, den Turniersieg.