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Installiert werden drei grosse Batterieeinheiten mit einer Leistung von 10,5 Megawatt, wie die Technischen Betriebe Glarus am Mittwoch schrieben. Dies entspreche der Leistung einer grossen Elektrolokomotive.
Herrscht ein Überfluss an erneuerbarem Strom, komme den Batterien die Aufgabe zu, diesen kurzfristig zu speichern. Bei steigendem Strombedarf kann dieser dann wieder von den Batterien bezogen werden.
«Stellt beispielsweise eine PV-Anlage am Mittag zu viel Strom her, speichert die Batterie den überschüssigen Strom, um ihn nach Sonnenuntergang wieder zur Verfügung zu stellen», schrieben die Technischen Betriebe Glarus.
Überlastungen des Stromnetzes vermeiden
Damit werde sichergestellt, dass das Stromnetz nicht überlastet werde. Die Aufgaben von Langzeitspeichern würden weiterhin durch Pumpspeicherwerke übernommen.
Beim Speicher in Netstal handle es sich um eine Lithium-Eisenphosphat-Batterie. Die Arbeiten am Projekt sollen im Frühling 2024 starten, Ende September sollen die Batterien in Netstal eintreffen und schliesslich im November am Netz sein.