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Von zehn wichtigen Wiesenpflanzen wurde der Energie- (NEL und NEV) und Proteinwert (APDE und APDN) auf der Grundlage der Verdaulichkeit der organischen Substanz berechnet, die nach der Methode von Tilley und Terry bestimmt wurde. Von den untersuchten Arten weist der Wiesenfuchsschwanz den insgesamt tiefsten (5,5 ± 1,0 MJ NEL/kg TS) und der Weissklee den höchsten Energiewert (6,4 ± 0,5 MJ) auf. Bei den Gräsern des ersten Aufwuchses variiert der Energiewert vorab mit dem Alter, dessen Einfluss bei den Leguminosen und den Folgeaufwüchsen kleiner wird. Die NEL-Gehaltsabnahme im ersten Aufwuchs erreicht bei Wiesenfuchsschwanz den Spitzenwert von -0,54 MJ/kg TS und Woche, während bei Weissklee mit -0,19 MJ NEL/Woche die Energieeinbusse am geringsten ausfällt. Der Alterseffekt übt auf die APDE- und APDN-Gehalte einen mit den Energiegehalten beobachteten, analogen Einfluss aus. Der APDN-Gehalt fällt gegenüber dem APDE-Gehalt rascher ab und limitiert dadurch bei den Gräsern recht früh das Milchleistungspotenzial. Hingegen weisen die Leguminosen und besonders Weissklee bis in fortgeschrittene Entwicklungsstadien einen APDN-Überschuss auf. Diese unterschiedlichen Eigenschaften zeigen deutlich die Vorteile einer mit Gräsern und Leguminosen ausgewogenen Wiesenzusammensetzung auf.
Herbizidresistenzen bei Unkräutern sind weltweit ein zunehmendes Problem. Das Herbizidresistenz-Monitoring in der Schweiz soll dazu beitragen, die Mechanismen, die zu diesen Resistenzen führen, besser zu verstehen und den Herbizideinsatz besser zu steuern.
Agroscope hat Pflanzenschutzstrategien im Apfelanbau verglichen. Durch die Reduktion von Pflanzenschutzmitteln verminderten sich die lokalen ökotoxikologischen Risiken, es ergaben sich aber andere Zielkonflikte bezüglich Umwelt und Wirtschaftlichkeit.
Bt-Mais ist durch Eiweisse des Bakteriums Bacillus thuringiensis vor Frass durch bestimmte Insekten geschützt. Eine neue, systematische Auswertung von weltweiten Felddaten bestätigt, dass Nichtzielorganismen in Bt-Mais weitgehend geschont werden.