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Seit der englische Begriff Gender für die Bezeichnung des sozialen Geschlechts und der Gender-Ansatz für die Analyse sozial konstruierter Geschlechtsunterschiede landläufig geworden sind, wächst die Zahl von gendersensiblen Politikerinnen, Bürokraten, Beamtinnen und Projektmanagern. Wer hantiert mit Gender, von welchem Standort aus, mit welchem Ziel? Wie operieren Weltbank, EU oder Schweizer Gemeindeverwaltungen, wenn sie auf die Gleichstellungsforderungen von Frauen mit „Gender mainstreaming“ antworten?
Diesen Fragen gehen die Autorinnen des neuen cfd-Dossiers nach. Sie analysieren die Begriffs- und Gebrauchsgeschichte von Gender, zeigen wie die Genderdebatte die Entwicklungszusammenarbeit und die Friedenspolitik beeinflusst oder wie Genderaspekte zusammen mit Zuschreibungen über Tradition und Kultur benutzt werden, um Migrantinnen als Inbegriff weiblicher Unterdrückung zu stereotypisieren.
Auf vielen Fahnen steht auch der Begriff Empowerment, eine Bezeichnung, die ursprünglich Feministinnen im Süden geprägt haben, um ihre Strategien, Politiken und Projekte zu benennen. Empowerment benennt bereits das Ziel - als Methode ist Empowerment offen und muss in jedem Kontext neu definiert werden. Zwei Projektpartnerinnen des cfd aus Gaza und der Westsahara beschreiben ihr Verständnis und ihre Praxis. Was Empowerment für Migrantinnen in der Schweiz bedeuten und bewirken könnte, zeigen die Frauen des cfd-Projekts „nina“ für junge Migrantinnen zwischen Schule und Beruf.
Das cfd-Dossier kostet Fr.12.- und kann bestellt werden bei:
cfd, Postfach, 3001 Bern;
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