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Die beiden ehemaligen studentischen Aktivisten verbüssten in Laos seit 1999 eine 20-jährige Gefängnisstrafe. Sie wurden im März 2016 freigelassen.
Thongpaseuth Keuakoun und Seng-Aloun Phengphanh versuchten 1999 Transparente aufzuhängen, auf denen sie politische, soziale und wirtschaftliche Reformen im Land forderten. Die beiden Studenten gehörten zu 30 Mitgliedern der laotischen Studierendenbewegung für Demokratie, die davon abgehalten wurden, die Poster auszurollen.
2003 erfuhr Amnesty International, dass die beiden Männer wegen Landesverrats zu jeweils zehn Jahren Gefängnis verurteilt worden waren. 2010, als sie hätten freikommen müssen, gaben die Behörden jedoch an, es sei eine 20-jährige Haftstrafe gegen die Männer ergangen. Im Jahr 2001 starb Khamphouvieng Sisaath, der zusammen mit den beiden Männern festgenommen worden war, an einem Hitzeschlag, nachdem man ihn mit gespreizten Armen und Beinen an einen Pfeiler gefesselt und mehrere Stunden lang der prallen Sonne ausgesetzt hatte.
Thongpaseuth Keuakoun und Seng-Aloun Phengphanh wurden im Samkhe-Gefängnis der laotischen Hauptstadt Vientiane festgehalten.