Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03129.jsonl.gz/210

Lidfehlstellungen (Ptosis/Blepharochalasis) – Für gestraffte Lider!
Die Ptosis mit Blepharochalasis ist der medizinische Begriff für eine fortgeschrittene Erschlaffung der Lidmuskulatur und der Lidhaut.
Die Ptosis mit Blepharochalasis ist der medizinische Begriff für eine fortgeschrittene Erschlaffung der Lidmuskulatur und der Lidhaut.
Herabhängen des Oberlides, dadurch Verengung der Lidspalte. Im fortgeschrittenen Zustand der Krankheit ist die Pupille mehr oder weniger verdeckt und dadurch die Sicht vor allem im oberen Gesichtsfeldbereich eingeschränkt. Kompensatorisch kommt es zu einer Kontraktion der Stirnmuskulatur.
Die Krankheit verläuft langsam progredient und ohne Schmerzen. Deswegen wird sie von den Patienten häufig erst in sehr fortgeschrittenem Zustand bemerkt. Der Druck, welcher durch die erschlaffte Lidhaut auf die Augenlider ausgeübt wird, verstärkt das Krankheitsbild. Der Muskel, der das Augenlid bewegt, wird zunehmend schwächer; es ist dadurch nicht mehr möglich, das Auge richtig zu öffnen.
Blutverdünner, Aspirin Derivate, Echinacin.
Um den Druck, welcher durch die überschüssige Lidhaut auf das Augenlid ausgeübt wird, zu beheben und somit eine weitere Verschlechterung des Krankheitsbildes zu verhindern, ist die operative Entfernung der erschlafften Haut erforderlich. Falls die Operation in diesem Stadium durchgeführt wird, ist der Eingriff einfach und risikoarm. Es handelt sich auf keinen Fall um eine ästhetische Operation. Postoperativ sind die Lider für wenige Tage geschwollen und bläulich verfärbt. Die Erholungsphase ist aber kurz und für den Patienten nicht belastend.
Wurde der Lidmuskel durch den Druck der erschlafften Lidhaut bereits geschwächt, ist die Operation technisch aufwendiger und die postoperative Erholungsphase verlängert sich um einige Tage. Da in einem fortgeschrittenen Stadium des Krankheitsbildes die Operation technisch aufwendiger wird, ist es sicher nicht sinnvoll, eine Verschlechterung abzuwarten.
Trockenes Auge, tränendes Auge, leicht verschwommenes Sehen. Diese Veränderungen bilden sich rasch zurück. 7-10 Tage nach der Operation werden die Fäden entfernt. Während der Heilungsphase könnten in einzelnen Fällen leichte Depressionen (Traurigkeitsphasen) auftreten. Diese Stimmungsschwankungen hängen mit Bewegungsmangel, dem Vorhandensein lokaler Rötung und Schwellung sowie spezifischen, familiären Situationen zusammen.
Die meisten Patienten nehmen innerhalb von 7-10 Tagen ihre Arbeit wieder auf.
Die Risiken der oben genannten operativen Eingriffe sind im Vergleich zu anderen Operationen gering (sehr geringes Risiko einer Entzündung oder einer leichten postoperativen Blutung). Vor allem ist es beruhigend, dass das postoperative Ergebnis nie schlechter als die Ausgangssituation ist, der Zustand bessert sich nach der Operation auf jeden Fall.
Die Kosten für diese Operation werden im fortgeschrittenen Stadium der Krankheit in der Regel zumindest zum Teil von den Krankenkassen übernommen. Es ist empfehlenswert, in diesem Zusammenhang mit Ihrer Krankenkasse vorgängig Rücksprache zu nehmen. Mehr über unsere Preise erfahren Sie hier.