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Sie wies darauf hin, dass Investoren und Agrarholdings mittlerweile über fast 15% der Landwirtschaftsfläche in Frankreich verfügten und dies zu Lasten der Entwicklungsmöglichkeiten aktiver Landwirte gehe. Steigende Pacht- und Bodenpreise seien bei einem Mangel an Eigenkapital ein grosses Problem für die Bauern und gefährdeten die Weiterbewirtschaftung der Betriebe. Wichtige Reformansätze sieht Béliard in einer flexibleren, liberalisierten Bodenordnung sowie verbesserten Regelungen für den Verkauf, die Vererbung und Besteuerung.
So müsse beispielsweise die Übertragung von Flächen im Familienbesitz steuerlich begünstigt werden. Zudem würden eine flexiblere Gestaltung der Pachtverträge mit kürzeren Vertragslaufzeiten, der Möglichkeit kollektiver Besitzstrukturen in Form der gemeinschaftlichen landwirtschaftlichen Eigentümergesellschaften (GFA) und eine Pachtpreisgestaltung in Abhängigkeit von den Erträgen zu einer verbesserten Wettbewerbsfähigkeit der Landwirte führen.
In Fragen der Raumplanung, beispielsweise bei der Erstellung von Landnutzungsplänen, erwarte die Gruppe der Landeigentümer, angehört und einbezogen zu werden, erklärte Béliard.