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Gut zwei Monate nach ihrer Operation wegen eines gebrochenen Unterarms ist die Downhillbikerin Janine Hübscher auf die europäischen Rennstrecken zurückgekehrt. Die Weltcup-Fahrerin startete am Wochenende zwar «nur» iXS European Downhill Cup, schaffte es im österreichischen Brandnertal aber gleich aufs Podest. Als Dritte büsste die Plaffeierin 7,2 Sekunden auf die Siegerzeit der Italienerin Veronika Widmann ein.
Eine Woche nach der enttäuschend verlaufenen Schweizer Meisterschaft (Rang 5) ist der 22-Jährigen damit wieder ein positives Resultat gelungen. «Ich wollte noch einmal ein Rennen fahren, die gute Stimmung auf den Rennplätzen aufsaugen und in die Winterpause mitnehmen. Ich hatte mir keinen Rang als Ziel gesetzt und war ziemlich erstaunt, als ich aufs Podest gefahren bin», freute sich Hübscher über ihr gelungenes Comeback im Europacup.
Neben dem guten Resultat freute sich die Senslerin über die gewonnene Gewissheit, dass der Sturz, den sie Mitte Juli beim Weltcup-Rennen in Andorra erlitten hatte, keine Nachwirkungen mehr hat. «Die Strecke in Brandnertal ist extrem schnell und mit hohen Sprüngen gespickt. Ich spürte auf meiner Fahrt weder körperliche Schmerzen noch hatte ich ein mentale Blockade.»
Baechler gerät von der Strecke
Weniger gut lief es beim letzten Europacup-Rennen der Saison den beiden Giffersner Nachwuchsfahrer Yannick und Nicolas Baechler. Yannick, der am Samstag in der Kategorie Pro U19 die Qualifikation gewonnen hatte, kam tags darauf im Rennen von der Strecke ab und musste sich mit dem 27. Rang begnügen.
Sein jüngerer Bruder Nicolas – seit letzter Woche Schweizer Meister der Kategorie Pro U17 – fuhr in seiner Alterskategorie auf Rang sechs und beendete damit die Europacup-Gesamtwertung auf dem guten vierten Rang. Yannick Baechler, der verletzungsbedingt nicht alle EC-Rennen hatte bestreiten können, wurde in der Gesamtwertung Zehnter.