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Lesezeit: < 1 MinuteAbbas Zaki, Mitglied des Fatah-Zentralkomitees, sagte, dass die Osloer Verträge zwischen der PLO und Israel an dem Tag aufhören werden zu existieren, an dem die UN zugunsten einer Statusänderung eines palästinensischen Staates zum Nicht-Mitgliedstaat stimme.
Nach Angaben in einem Beitrag der Jerusalem Post überlege Abbas, eine UN-Abstimmung am 29. November, dem „internationalen Tag der Solidarität mit den Palästinensern“ zu ersuchen.
Sollte die UN-Abstimmung zu ihren Gunsten ausfallen, werde der erste Schritt, den Palästinenser unternehmen sollten, sein, Israel wegen „Kriegsverbrechen“ am Internationalen Gerichtshof anzuklagen, bestätigte Zaki.
In einem Interview mit der Londoner Tageszeitung Al-Quds Al-Arabi sagte Zaki ferner, dass im Fall eines positiven Ausgangs der Abstimmung, „der Fall Osloer Abkommen und Palästinensische Autonomiebehörde erledigt ist.“
Saleh Ra’fat, Mitglied des PLO Exekutiv-Komitees, sagte, dass die PA-Führung gegenwärtige Wirtschafts- und Sicherheitsabkommen mit Israel annullieren würde, sollte die israelische Regierung als Antwort auf die Anfrage zur Eigenstaatlichkeit Sanktionen über Palästinenser verhängen.
Die PA sehe sich frei von allen Verpflichtungen, die aus den mit Israel unterzeichneten Abkommen herrühren, darunter auch Wirtschafts- und Sicherheitsverpflichtungen.
Siehe Beitrag in der Jerusalem Post: Fatah: Oslo Accords will cease to exist after UN bid by Khaled Abu Toameh © Jerusalem Post, November 8, 2012.