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Teig:
150 g flüssige Butter
80 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
3 Eigelb
250 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
2 Teelöffel geriebene Schale einer unbehandelten Orange
Füllung:
200 g gemahlene Mandeln
100 g Zucker
1,5 dl Orangensaft
2 Teelöffel geriebene Schale einer unbehandelten Orange
2 Esslöffel Orangenlikör (oder Cognac)
Glasur
100 g Puderzucker
4 Esslöffel Orangensaft
Zubereitung
Die Eigelb mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen, die flüssige Butter sowie die Orangenschale darunterrühren. Mehl und Backpulver mischen und in die Butter-Ei-Masse einarbeiten. Den Teig halbieren, getrennt in Frischhaltefolie wickeln und 2 Stunden im Kühlschrank kühlen.
Für die Füllung alle Zutaten miteinander vermischen.
Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, eine Teig-Kugel auf ein bemehltes Backpapier geben und auf ca 25 x 25 cm auswallen. Die Füllung auf den ausgewallten Teig streichen und dabei rundherum 1 cm Rand frei lassen. Dann die zweite Teigkugel auf die gleiche Weise und Grösse auswallen und auf die Füllung legen. Den Teig an allen Seiten gut andrücken und auf der Oberseite einige Male mit einer Gabel einstechen.
Im Backofen bei 200 Grad (Mitte) 25 Minuten backen.
Den „Kuchen“ aus dem Ofen nehmen, die Glasur anrühren und den Kuchen damit gleichmässig bestreichen. Das noch warme Gebäck in Rechtecke oder Rhomben (ca 3 x 5 cm) schneiden und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Am zweiten Tag sind die Orangenschnitten noch viel besser !
Sie lassen sich in einer Büchse gut aufbewahren.
Bild : Orange mit Blüten (wiki)
Der Name „Grittibänz“ setzt sich aus den zwei Wörtern Gritten und Bänz zusammen. Bänz ist die Kurzform von Benedikt. Einst war dieser Name derart verbreitet, dass man ihn als Synonym für Mann verwendete. Im Berndeutschen versteht man jedoch unter einer „Gritte“ bzw. „Grittele“ eine Grätsche oder Astgabel. Tatsächlich kommt die Grundform des „Grittibänz“ mit gespreizten Beinen daher. Siehe auch: Stutenkerl (wikipedia) und zu Grittibenz (Schweizerisches Idiotikon).
In der französischen und der italienischen Schweiz gibt es Nikolaus-Kolleginnen, die „Befana“ sowie die „Chauche-vieille“ sind zwar Hexen, aber bringen meistens Gutes. Schlimmstenfalls finden unartige Kinder im italienisch dominierten Schweizer Kanton Tessin am Morgen des 6. Dezember ein Stück Kohle statt der erhofften Süßigkeiten im Wunschstrumpf.
Zur Homepage des St. Nikolaus und der Legende
Bild: M.C. Briner 6.12.2013
Bild: Stiefelgeiss (M.C. Briner 2013)
Alkuin, der Abt des Klosters St. Martin in Tours, war der Lehrer und Ratgeber Karls des Großen. Er hat ein Buch mit Rechen- und Denkaufgaben verfasst und erzählt darin diese Geschichte:
Am Ufer eines Flusses steht ein Mann mit einem Wolf, einer Ziege und einem Kohlkopf. Er findet ein winziges Boot, worin außer ihm selbst als Ruderer immer nur eines der drei mitgeführten Dinge Platz hat.
Der Mann steht nun also nicht nur am Ufer, sondern auch vor einem großen Problem: Den Wolf und die Ziege kann er nicht allein lassen, sonst zerreißt der eine die andere. Die Ziege und der Krautkopf dürfen aber auch nicht zusammen an einem Ufer bleiben, sonst frisst die Ziege das Gemüse.
Was tun?
Die Lösung
Im Konzert vom 16. Mai 2012 am Bachfest Schaffhausen spielte das «Concerto di Viole» Werke von Samuel Scheidt, Johann Rosenmüller, Lukas Langlotz und Johann Sebastian Bach:
Gambenconsort „Concerto di Viole“ (Radio SRF Kultur)