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2017/18
13 Spieler an Olympia
Nach der nahezu perfekten Saison 2016/17 (Rang 1 in der Qualifikation/Meistertitel) wurde der SCB auch in der Saison 2017/18 erneut Qualifikationssieger und erreichte danach in den Playoffs mit einem sicheren 4:1-Sieg über Genf-Servette den Halbfinal. Dort unterlag das Team von Kari Jalonen nach einer hart umkämpften Serie dem späteren Meister ZSC Lions 2:4.
Erstmals begann der SCB eine Saison mit fünf Ausländern. Dazu gehörten nebst den bereits in der Meistersaison 2016/17 engagierten Mark Arcobello, Andrew Ebbett und Maxim Noreau neu Mika Pyörälä und Mason Raymond. Gleich drei langjährige SCB-Spieler (David Jobin, Martin Plüss und Marc Reichert) waren nach dem Gewinn des 15. Meistertitels zurückgetreten. Neu zum SCB stiessen die Stürmer Gaëtan Haas und Marc Kämpf sowie Back up-Torhüter Pascal Caminada. Aus dem eigenen Nachwuchs wurden Verteidiger Yanik Burren und Stürmer André Heim fix ins Kader der ersten Mannschaft aufgenommen. Im Verlauf der Saison wurden mit Jeremy Morin (vorübergehend) und Juhamatti Aaltonen zwei weitere Ausländer verpflichtet.
Nachdem die Umstellung auf das Spielsystem von Kari Jalonen in der Saison 2016/17 einige Zeit benötigt hatte, startete die Mannschaft in der Saison 2017/18 gut und erfolgreich und übernahm bereits Mitte Oktober die Tabellenspitze, die sie bis am Ende der Saison nicht mehr abgab. Der SCB erzielte in der Regular Season nach 2016/17 (109 Punkte/5 Punkte Vorsprung auf die ZSC Lions) erneut eine dreistellige Punktzahl (102), wobei der Vorsprung auf den zweitplatzierten EV Zug diesmal 11 Punkte betrug. Zwischenzeitlich hatte das Team von Kari Jalonen zu Weihnachten gar 18 Punkte Vorsprung. In der Champions Hockey League gewann der SCB in der Gruppenphase seine drei Heimspiele, verlor aber ebenso oft auswärts. Im Achtelfinal setzte sich der SCB nach einer 2:3-Heimniederlage gegen Red Bull München auswärts mit einer starken Leistung und einem 5:2-Sieg durch. Wie im Jahr zuvor bedeutete dann der Viertelfinal gegen Växjö Lakers (3:2 und 2:4) Endstation. Im Schweizer Cup erreichte der SCB ebenfalls den Viertelfinal, in dem er auswärts dem EHC Biel 3:5 unterlag.
Nach dem Jahreswechsel konnte das Team nicht mehr an die teilweise überragenden Leistungen vor Weihnachten anknüpfen. Einen Einfluss darauf hatte nicht zuletzt die Tatsache, dass der SCB sowohl in der Altjahrswoche am Spengler Cup als auch im Februar an den Olympischen Spielen eine grosse Zahl Spieler an verschiedene Nationalmannschaften stellte. Jedenfalls konnten zahlreiche Leistungsträger in den folgenden Playoffs nicht mehr ganz an ihre Bestform anknüpfen. Dennoch setzte sich der SCB im Viertelfinal gegen Genf-Servette sicher mit 4:1 durch und war den ZSC Lions in der intensiven Halbfinalserie ein fast ebenbürtiger Gegner, unterlag aber am Ende 2:4.
Mit 16'437 Zuschauern im Durchschnitt der 31 Spiele in der PostFinance-Arena und total 8 ausverkauften Heimspielen übertraf der SCB zum 11. Mal in Serie den Zuschauerdurchschnitt von 16’000 und war zum 17. Mal hintereinander Europas Publikumsmagnet Nummer 1.