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Das Wohn- und Geschäftshaus war für seine zeitgenössischen Befürworter das Wahrzeichen von Basels modernstem Platz. Um dieser Modernität Willen wurde eine spezielle Bauvorschrift erlassen, welche für den markanten Kopfbau gegenüber der Clara-Kirche das Flachdach verlangte. Er bildet auch die Stirnseite des bis an den Klingentalgraben reichenden Gevierts gleichzeitig errichteter Bauten zwischen der Unteren Rebgasse und dem Claragraben. Dieses ist neben der Aeschenvorstadt und der Steinentorstrasse eines der wenigen grossflächigen Zeugnisse des modernen Städtebaus in der Basler City, weit entfernt von Idealstadtentwürfen wie sie zum Beispiel Architekten der Künstlergruppe 33 oder Hans Schmidt auch für Teile Kleinbasels zur Diskussion stellten.
Das in Skelettbauweise erstellte Gebäude erhält durch die Gliederung in einen turmähnlichen und einen langgezogenen Trakt städtebauliche Präsenz. Die Gruppierung des Volumens wie auch die betont plastische Ausformung der Teile mindert die Dominanz der Baumasse und dient der Verbindung des Gebäudes mit seiner Umgebung. Weitere, für den Stil der 1950er Jahre typischen Elemente sind das zurückspringende Ladengeschoss, das geöffnete oberste Geschoss des Längsbaus, das raumbildende Vordach und die Rasterfassade.
Baujahr: 1952-54
Architektur: Fritz Rickenbacher und Walter Baumann
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Wohn- und Geschäftshaus am Claraplatz
AdresseClaraplatz 1, 2, 3, 4000 Basel
Datenquelle: Schweizer Heimatschutz