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Eine solche Serie war ihm in der besten Liga der Welt noch nie gelungen. Nachdem er in der 21. Minute die Vorarbeit zum 1:0 von Erika Haula geleistet hatte, traf er in der 28. Minute in typischer Manier zum 2:0. Niederreiter passte von hinter dem Tor zu Mikael Granlund, zog vors Gehäuse, wo er via Jordan Schröder erneut an den Puck kam und die Chance eiskalt nutzte. Mit nun 18 Toren und 22 Assists hat der Bündner erstmals in einer NHL-Qualifikation 40 Skorerpunkte erreicht. Sein bisheriger Bestwert waren 37 Punkte in der Saison 2014/2015.
Die 2:0-Führung hielt allerdings nur während 94 Sekunden, dann gelang Andrew Shaw der Anschlusstreffer für die Gastgeber. In der 34. Minute glich Richard Panik aus. Deshalb musste ein Penaltyschiessen entscheiden, in dem Minnesotas Charlie Coyle als einziger reüssierte. Dies war insofern wichtig, als für die Wild derzeit jeder Punkt zählt. Neun Runden vor dem Ende der Regular Season liegen sie ausserhalb der Playoff-Plätze, wobei der Rückstand auf die Colorado Avalanche bloss einen Zähler beträgt.
Für Montreal dagegen dürfte der Playoff-Zug abgefahren sein. Die Canadiens verloren zu Hause gegen die Calgary Flames 1:4 und erlitten die dritte Niederlage in den letzten vier Spielen. Der Rückstand auf die in der Eastern Conference achtplatzierten Detroit Red Wings beträgt elf Punkte. Montreal musste ohne Sven Andrighetto antreten. Der Zürcher Stürmer hatte sich im Spiel zuvor gegen die Ottawa Senators eine Verletzung am Oberkörper zugezogen. Bei Calgary, das die Playoffs ebenfalls verpassen dürfte, war Torhüter Jonas Hiller immerhin wieder Ersatz.
(SDA)