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Refresher
Livesendung vom 30. Dezember 2013
Kannst du dich gut unterordnen? Kannst du nachgeben, ohne dich dabei schlecht zu fühlen? Ich meine natürlich nicht jene Situationen, wo du zu kurz kommst durchs Nachgeben, nein, sondern jene Situationen, wo das Nachgeben an sich das Problem ist. Das ist der Normalfall.
Wenn du damit Probleme hast, wirst du das auch von deinen Kindern erwarten. Die Gefahr, dass du Druck machst, um dem vorzubeugen, ist gross. Wenn du mit dem Widerstand in ihren Herzen rechnest, weil du selber im Widerstand bist gegen Menschen oder Aufgaben, wirst du mit hoher Wahrscheinlichkeit Widerstand in deinen Kindern provozieren. Was also tun?
Trainiere dich im Nachgeben. Trainiere dich darin, dich mit guten Gefühlen unterzuordnen (Ich weiss wovon ich rede!!). Du hast niemanden über dir? Kein Problem: Übe dich darin, dich Gott unterzuordnen und Seinem Wort, dann wirst du plötzlich überall Möglichkeiten sehen, dich unterzuordnen und Widrigkeiten ein- und wegzustecken ohne schlechte Gedanken und Gefühle.
Ja, und dann geht es darum, deine Kinder zu ehren, sie höher zu achten als dich selbst. In dieser Haltung werden sie sich eher unterordnen. Du denkst, das sei paradox? Ist es! Wie so vieles, das Jesus gesagt hat. Oder doch nicht? Umgekehrt ist es leichter nachzuvollziehen: Wem ordnest du dich lieber unter? Einem Chef, der dominant auftritt, weil er immer mit deinem Widerstand rechnet, oder jenem, der dich achtet, deine Bedürfnisse ernst nimmt und seine eigenen oft hintan stellt (Ich denke an jene Patrons, die für ihre Bude alles geben und wie Väter zu ihren Leuten schauen.)?
Und schliesslich lehre deine älteren Kinder diesen Führungsstil. Mache auch ihnen bewusst, dass die kleineren Geschwister schnell mit ihnen ins Join-up kommen, wenn sie ihrerseits im Join-up sind mit dir.