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Eine grosse Anzahl von Schwärmen in Kenia konnte kontrolliert werden, sagt Dominique Burgeon, Leiter der Notfallabteilung der Uno-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft FAO gemäss der Nachrichtenagentur SDA. So seien von den einst 29 betroffenen Bezirken heute noch zwei oder drei von der Wüstenheuschrecke geplagt.
In den Nachbarländern Äthiopien und Somalia seien jedoch noch Schwärme, die sich nach Kenia wieder ausbreiten könnten. Im weiter nördlich gelegenen Jemen sei die Bekämpfung der Heuschrecken aufgrund des Konflikts schwierig, gibt Dominique Burgeon zu Bedenken. Die Insekten könnten sich von dort aus zum Horn von Afrika (Somalia, Äthiopien, Dschibuti und Eritrea) und nach Südwest-Asien ausweiten.
Seit Ende 2019 wüten die Wüstenheuschrecken über den Äckern und Weiden Ostafrikas. Ein Schwarm von einem Quadratkilometer könne laut der Nachrichtenagentur SDA so viel fressen wie 35'000 Menschen – und das an einem Tag.
Folgender Tweet zeigt einen Überfall der Heuschrecken in den Himalaya.