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Das Instrument des Internetprangers erfreut sich wachsender Beliebtheit. Im Internet tauchen immer häufiger schwarze Listen, auch Blacklists genannt, auf, mit denen Personen veröffentlicht werden, die nicht im Sinne des Verfassers gehandelt oder entschieden haben. Nicht selten werden dabei auch Privatadressen und/oder Fotografien der fraglichen Personen publiziert.Mit solchen Internetprangern werden Personendaten bearbeitet und Dritten weitergegeben. Diese Daten müssen so bearbeitet werden, dass die Persönlichkeitsrechte der betroffenen Personen nicht widerrechtlich verletzt werden. Was dies konkret bedeutet, wird im Folgenden ausgeführt.