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P. Rüst (2001), MS 18 S., http://www.aneste.ch/files/EntLebVf.pdf
(in den Hauptpunkten auf den neuesten Stand gebrachte Übersetzung aus dem englischen P. Rüst (1992), "How has Life and its Diversity been Produced?", Perspectives on Science and Christian Faith 44/2, 80-
Vgl. P. Rüst (1994), "Die Herkunft des Lebens -
Zusammenfassung:
Eine voll harmonisierte Interpretation der Bibel und der Natur ist grundsätzlich möglich, wenn diese als komplementäre Erkenntnisquellen gesehen werden. Sowohl atheistischer Evolutionismus als auch Jung-
Makroevolution im Sinne der Entstehung grundsätzlich neuer Funktionen ist zwar noch völlig spekulativ, die bekannten Evolutionsmechanismen genügen dafür nicht, und Evolutionsbeweise wären nur unter atheistischen Voraussetzungen eindeutig. Die transastronomische Grösse des kombinatorischen Raumes der möglichen Genomsequenzen und die Zufälligkeit der Elementarereignisse stellen fundamentale Grenzen für die empirische Forschung dar.
Andererseits aber erlaubt das Zeugnis der Bibel die Möglichkeit biologischer Evolution. Die göttliche Vorsehung umfasst alles und hat eine andauernde Wirkung. Die Menschen wurden mit Persönlichkeitswürde erschaffen. Es wird vorgeschlagen, dass diese beiden theologischen Erkenntnisse Hinweise darauf darstellen, dass Evolution Gottes Schöpfungsmethode sein könnte.
Kanarische Inseln (vor Westafrika), Spanien: Garajonay-
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