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Es wird argumentiert: "Der Bund hat viele Waffen unters Volk gebracht. Nun soll er mit finanziellen und anderen Anreizen wieder dafür sorgen, dass nicht mehr gebrauchte Waffen eingesammelt und vernichtet werden."
Für Waffen, die nicht mehr gebraucht werden, kann auch kein Bedarf nachgewiesen werden. Der Besitz dieser einstmals legal erworbenen und besessenen Waffen soll mit dieser Initiative sowieso verboten werden. Ein Besitzverbot ist eine Eigentumsbeschränkung, die einer Enteignung gleichkommt, da damit das Recht, über das Eigentum nach Belieben zu verfügen (Art. 641 ZGB) aufgehoben wird. Also müssen diese Waffen sowieso enteignet und voll entschädigt werden (Art. 26 BV). Einsammelaktionen sind also total sinnlos, da sie nur Waffen betreffen könnten, für die ein Bedarf nachgewiesen ist, und die werden sicher nicht freiwillig abgegeben werden!
Dieses Hauptelement der Initiative ist also nicht dazu geeignet, den Schutz vor Waffengewalt zu verbessern!
Unser Fazit:
Die Initiative "Schutz vor Waffengewalt" taugt nichts, kostet Milliarden und fördert den Schwarzmarkt und damit die Waffenverfügbarkeit für Jugendliche und Kriminelle!