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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2016.00226 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Annaheim Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Gerichtsschreiberin Schleiffer Marais Urteil vom 7. September 2017 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Dr. iur. Roger Bollag Dreifuss & Bollag, Law Office Splügenstrasse 11, Postfach 1594, 8027 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Der 1977 geborene X.___, ohne Berufsausbildung, war seit Oktober 2000 als Gebäudereiniger bei der Y.___ AG tätig (6/9). Am 19. Oktober 2004 fiel dem Versicherten gemäss eigenen Angaben bei der Arbeit eine Autotür auf den Kopf (Urk. 6/17/62-63), worauf er sich unter Hin weis auf eine mnestische Störung nach contusio cerebri am 9. Dezember 2005 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug anmeldete (Urk. 6/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach dem Versi cherten mit Verfügung vom 29. Oktober 2009 (Urk. 6/80-81) mit Wirkung ab 1. Oktober 2005 eine halbe Rente der Invalidenversicherung zu. Im Juni 2012 leitete die IV-Stelle ein Revisionsverfahren ein (Urk. 6/136 S. 1), klärte die erwerblichen und medizinischen Verhältnisse ab und veranlasste un ter anderem eine polydisziplinäre Begutachtung durch die Medizinische Abklä rungsstelle Z.___ (Medas; Expertise vom 17. November 2014, Urk. 6/133/1-49). Mit Vorbescheid vom 16. April 2015 (Urk. 6/137) stellte die IV-Stelle unter Hinweis auf eine Verbesserung des Gesundheitszustands die Aufhebung der Rente in Aussicht. Dagegen erhob der Versicherte unter Beilage der Emails von Dr. med. A.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, vom 6. Juli und 11. Oktober 2015 (Urk. 6/145 und Urk. 6/160) sowie der Berichte von Dr. med. B.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 3. Juli 2015 (Urk. 6/146) und von Dr. med. C.___, FMH Neurologie, und Dr. phil. D.___, Neuropsychologin, vom 1. Oktober 2015 (Urk. 6/158) Einwand (Urk. 6/161). Mit Verfügung vom 13. Januar 2016 (Urk. 2) hob die IV-Stelle die Rente mit Wirkung ab 1. März 2016 auf. 2. Dagegen erhob der Versicherte am 15. Februar 2016 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, es seien ihm die gesetzlichen Leistungen gemäss IVG auszurichten und ihm insbesondere eine seiner tatsächlichen Erwerbsunfähigkeit entspre chende IVG-Rente zuzusprechen. Eventuell seien weitere medizinische Abklä rungen zu tätigen und die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurück zuweisen. Subeventuell sei er persönlich vorzuladen (S. 2). Mit Beschwerdeant wort vom 15. März 2016 (Urk. 5) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abwei sung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 17. März 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 7). Am 15. August 2017 verzichtete der Rechts vertreter des Beschwerdeführers auf dessen persönliche Anhörung durch das Gericht (Urk. 8). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Sie kann Folge von Ge burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Nach Art. 17 ATSG sind laufende Renten für die Zukunft zu erhöhen, herabzuset zen oder aufzuheben, wenn sich der Invaliditätsgrad in einer für den Anspruch erheblichen Weise ändert. Anlass zur Rentenrevision gibt jede we sentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den In validitätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Ob eine solche Änderung eingetreten ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhaltes, wie er im Zeitpunkt der ursprünglichen Rentenverfügung bestanden hat, mit demje nigen zur Zeit der streitigen Revisionsverfügung (BGE 105 V 29). Fehlen die in Art. 17 ATSG genannten Voraussetzungen, so kann die Rentenverfü gung lediglich nach den für die Wiedererwägung rechtskräftiger Verwaltungsverfügungen geltenden Regeln abgeändert werden. Danach ist die Verwaltung befugt, auf eine formell rechtskräftige Verfügung, welche nicht Ge genstand materieller richterlicher Beurteilung gebildet hat, zurückzukommen, wenn sich diese als zweifellos unrichtig erweist und ihre Berichtigung von er heblicher Bedeutung ist (Art. 53 A bs. 2 ATSG; BGE 110 V 176 E. 2a mit Hin weisen). Das Gericht kann eine zu Unrecht ergangene Revisionsverfügung gege benenfalls mit der substituierten Begründung schützen, dass die ursprüngliche Rentenverfügung zweifellos unrichtig und die Berichtigung von erheblicher Be deutung ist (BGE 125 V 368 E. 2 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 128 V 272 E. 5b/bb; Urteile des Bundesgerichts 9C_121/2014 vom 3. September 2014 E. 3.2.2, 9C_762/2013 vom 24. Juni 2014 E. 4.2 und 9C_562/2008 vom 3. November 2008 E. 2.2 je mit Hinweisen). 1.4 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These ab stellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beant wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder ver unmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversiche rung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gut achten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete ihre rentenaufhebende Verfügung (Urk. 2) damit, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers verbessert habe und ihm seit der Begutachtung im September 2014 angepasste Tätigkeiten unter Vermeidung von körperlichen Arbeiten mit Kraftanforderung für manuelle Ar beiten rechts zu 100 % zumutbar seien. Im Rahmen des Einkommensvergleichs resultiere unter Berücksichtigung eines Leidensabzugs von 10 % wegen der Unmöglichkeit der Ausführung von Schwerarbeiten ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 3 %. Die Beschwerdegegnerin führte weiter aus, dass die zusammen mit dem Einwand eingereichten Arztberichte keine neuen medizini schen Tatsachen enthielten, sondern lediglich eine andere Sichtweise des glei chen Sachverhalts beschrieben. Das Ganser-Syndrom könne nicht genau defi niert und die einzelnen Symptome beim Beschwerdeführer nicht klar aufgezeigt werden. Letzterer arbeite zudem halbtags, weise ein hohes Aktivitätsniveau auf und habe soziale Kontakte, weshalb eine schwere Beeinträchtigung des funktio nellen Leistungsvermögens nicht ausreichend nachvollziehbar sei (S. 2 f.). In der Beschwerdeantwort (Urk. 5) wies die Beschwerdegegnerin sodann auf das ver kehrsmedizinische Gutachten vom 6. Oktober 2011 hin, gemäss welchem ins besondere objektiv keine relevanten kognitiven Störungen festgestellt worden seien, was in einem Spannungsverhältnis zu den anlässlich der Medas-Begut achtung festgestellten Erinnerungslücken stehe. 2.2 Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber in seiner Beschwerde (Urk. 1) auf den Standpunkt, es bestünden Widersprüche betreffend die Diagnose zwi schen dem psychiatrischen Medas-Gutachter und den Dres. B.___, C.___ und D.___. Der Einschätzung des Arztes des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) der Beschwerdegegnerin könne zudem nicht gefolgt werden, da dieser den Beschwerdeführer nicht persönlich begutachtet habe, was bei der in Frage stehenden Diagnose indessen unerlässlich sei. Entsprechend seien weitere medizinische Abklärungen zu treffen und es könne nicht auf das Medas-Gut achten abgestellt werden (S. 4 ff. Ziff. 3-7). Im Weiteren sei in der Medas-Ex pertise keine Verbesserung des Gesundheitszustands postuliert, sondern ledig lich eine andere Einschätzung des Sachverhalts vorgenommen worden, weshalb kein Revisionsgrund gegeben sei (S. 6 Ziff. 8). Ferner sei die neue Rechtspre chung zu den psychosomatischen Krankheitsbildern nicht berücksichtigt wor den, so dass weitere medizinische Abklärungen (bei einem anderen Sachver ständigen) zu tätigen seien (S. 7 Ziff. 9 f.). Im Übrigen sei beim Beschwerde führer gemäss den Auffassungen des psychiatrischen Medas-Gutachters sowie der Dres. B.___, C.___, D.___ und A.___ keine verwertbare Arbeitsfähig keit auf dem ersten Arbeitsmarkt vorhanden (S. 8 f. Ziff. 12 ff.). 3. 3.1 Grundlage für die ursprüngliche Rentenverfügung vom 29. Oktober 2009 (Urk. 6/80-81) bildete der Untersuchungsbericht des RAD-Arztes Prof. Dr. med. E.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 17. Februar 2009 (Urk. 6/56 und Urk. 6/79 S. 3 f.). 3.2 3.2.1 Der RAD-Arzt stellte im besagten Bericht folgende Diagnosen (Urk. 6/56 S. 3): - rezidivierende depressive Störung in gegenwärtig schwerer Episode mit psy chotischen Zeichen (ICD-10 F33.3) - Differentialdiagnose: posttraumatisches Psychosyndrom nach Schädel-Hirn-Trauma (ICD-10 F07.2) - Anpassungsprobleme bei Veränderungen der Lebensumstände (ICD-10 Z60.0) Dr. E.___ führte aus, der Beschwerdeführer berichte von ständigem Schwin del und rasenden Kopfschmerzen. Hinsichtlich Ort, Zeit und Person sei er voll orientiert, wobei ihm die Daten seiner Lebensgeschichte nicht erinnerbar seien. Bei der Prüfung der Merkfähigkeit ergäben sich deutliche Schwächen. Der Be schwerdeführer wirke introvertiert und sein gesamtes Verhalten zeige sich zu rückgenommen und eingeengt. Formale Denk- und Sprachstörungen seien nicht erkennbar und der Denk- und Redefluss erschienen inhaltlich zusammenhän gend. Der Beschwerdeführer berichte von „wirren Gedanken im Kopf“ tagsüber, vor allem, wenn er an seine aktuelle Situation im Hinblick auf seine Arbeitslo sigkeit denke. Affektiv und emotional wirke er differenziert, aber durch die Nie dergeschlagenheit deutlich eingeengt. Psychomotorisch und hinsichtlich seiner Bewegungen mache er einen „von aussen gesteuerten Eindruck“, fast wie eine Marionette. Mit den wiederholten Darstellungen der inneren Verzweiflung und Unzufriedenheit mit der momentanen Lebenssituation erscheine er in seinem Verhalten aktuell stark eigengefährdend (S. 3). Im Weiteren hielt der RAD-Arzt fest, der Beschwerdeführer leide an einem chro nischen psychischen Gesundheitsschaden mit erheblichem Krankheitswert, der sich im Nachgang an zwei Unfälle mit einem Schädel-Hirn-Trauma (1999 und 2004) bislang und trotz lege artis durchgeführter Therapie als weitgehend the rapieresistent gezeigt habe. Durch eine gezielte psychiatrisch-psychotherapeu tische Behandlung, welche die spezifischen Lebensumstände des Beschwerde führers miteinbeziehe, sei zunächst eine Stabilisierung von dessen Verhalten und Persönlichkeit anzustreben (S. 4). Der Beschwerdeführer sei aufgrund des psychischen Gesundheitsschadens mit Krankheitswert in seiner angestammten Tätigkeit vollständig eingeschränkt. Aus Sicherheitsgründen sei es aufgrund der auftretenden Schwindelanfälle nicht zu verantworten, dass er weiterhin bei einer Reinigungsfirma tätig sei, bei welcher er auf Leitern zu steigen habe. Medizintheoretisch sei er in einer angepassten Tätigkeit etwa hälftig (= vier Stunden) arbeitsfähig, sofern mit der Arbeitsauf nahme geeignete Eingliederungsmassnahmen (Arbeitsplatzgestaltung und flan kierende therapeutische Massnahmen) ergriffen würden (S. 4; vgl. auch Urk. 6/79 S. 3 f.). 3.2.2 Am 20. Februar 2009 präzisierte der RAD-Arzt seinen Untersuchungsbericht (vgl. E. 3.2) dahingehend, dass die medizintheoretisch begründete Arbeitsfähig keit primär an einem geeigneten Arbeitsplatz auf dem freien Arbeitsmarkt aus serhalb eines geschützten Rahmens umgesetzt werden sollte (Urk. 6/79 S. 4). 4. 4.1 Bei Erlass der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) präsentierte sich die medizini sche Aktenlage im Wesentlichen wie folgt: 4.2 4.2.1 In der von der Beschwerdegegnerin eingeholten interdisziplinären Medas-Exper tise vom 17. November 2014 (Urk. 6/133/1-49) nannten die Gutachter Prof. Dr. med. F.___, Facharzt für Neurologie FMH und Facharzt für Psy chiatrie und Psychotherapie FMH, Dr. med. G.___, Fachärztin Allgemeine In nere Medizin FMH, Dr. med. H.___, Facharzt für Neurologie, Dr. med. I.___, Assistenzärztin Neurologie, Dr. med. J.___, Facharzt Allgemeine Innere Medi zin und Rheumatologie FMH, und med. prakt. K.___, Eidg. Facharzt für Psy chiatrie und Psychotherapie, folgende Diagnosen (S. 39): - mit Einschränkungen auf die Arbeitsfähigkeit: - chronische Arthralgie MCP V rechts nach aktenanamnestischem Kontu sionstrauma der Vorderhand rechts am 29.10.08 - MRI 22.09.09 unauffällig - 3-Phasen-Skelett-Szintigrafie 23.09.09: keine fokale Mehranreicherung im MCP V rechts, diskrete diffuse Aktivitätsanreicherung der ganzen rechten Hand. Differenzialdiagnose: leichte Algodystrophie - Untersuchung unter BV 16.03.09: erhaltene Gelenkskongruenz MCP V rechts bei vermehrter Beweglichkeit dorsopalmar im Seitenvergleich - konventionell radiologisch leicht erhöhte Weichteildichte MCP V rechts ulnar, aktuell fehlender Nachweis ossärer Pathologien - keine serologische Entzündungsaktivität - ohne Einschränkungen auf die Arbeitsfähigkeit: - Verdacht auf medikamenteninduzierten Kopfschmerz - Verdacht auf chronischen Spannungskopfschmerz - Ganser-Syndrom (ICD-10 F44.80) - chronisches thorakolumbovertebrales Schmerzsyndrom - arterielle Hypertonie 4.2.2 Der psychiatrische Gutachter med. prakt. K.___ wies darauf hin, dass sich im Explorationsgespräch Inkonsistenzen zeigten, wie sie in den Akten wiederholt beschrieben worden seien. Der Beschwerdeführer könne zu vielen früheren und aktuellen Lebensereignissen keine Auskunft geben, berichte von schweren Kon zentrations- und Gedächtnisstörungen, habe aber angegeben, dass Autofahren für ihn kein Problem sei. Seine Äusserungen wirkten einerseits debil und kind lich-naiv, andererseits sei er vor der Handverletzung in der Lage gewesen, sei ner Arbeit an verschiedenen Orten nachzugehen, wobei bezüglich des Aufsu chens dieser Orte keine Probleme bestanden hätten. Ein weiteres schwer nach vollziehbares Merkmal sei der Umstand, dass der Beschwerdeführer trotz seiner geäusserten schweren mnestischen Defizite seit etwa fünf Jahren in einer Bezie hung lebe und dabei keine Auffälligkeiten bestünden (S. 21). Med. prakt. K.___ hielt weiter fest, dass aufgrund der neuropsychologischen Testuntersuchungen am ehesten von einem Ganser-Syndrom ausgegangen wer den könne, obwohl eine strukturelle hirnorganische Störung nicht habe nach gewiesen werden können. Beim Beschwerdeführer zeige sich zudem eine sehr einfache Schulbildung, was erklären könne, dass er schnell überfordert sei und „an den Anschlag“ komme. Entsprechend sei davon auszugehen, dass der Be schwerdeführer mit grösster Wahrscheinlichkeit an einem Ganser-Syndrom leide, das von einer einfachen Schulbildung begleitet werde. Im Weiteren wies der psychiatrische Gutachter darauf hin, dass in Fachkreisen umstritten sei, ob es sich beim Ganser-Syndrom um eine psychische Störung, eine Täuschung oder eine „Schlitzohrigkeit“ handle. Aufgrund der aktuellen Begutachtung gehe er nicht davon aus, dass eine Erkrankung aus dem depressiven Formenkreis vorhanden sei (S. 21). Was die Prüfung der Försterkriterien betreffe, so bestehe aktuell weder eine chro nische körperliche Begleiterscheinung noch ein ausgewiesener Rückzug in allen Belangen des Lebens. Der Beschwerdeführer lebe in einer Beziehung und gehe regelmässig zu seinem Arbeitgeber Kaffee trinken. Ebenso wenig bestün den ein verfestigter, therapeutisch nicht mehr angehbarer innerseelischer Ver lauf einer an sich missglückten, psychisch aber entlastenden Konfliktbewälti gung oder unbefriedigende Behandlungsergebnisse, da sich der Beschwerde führer nur zum Teil auf eine Behandlung eingelassen habe (S. 22). Zusammenfassend sei von einem Zustandsbild auszugehen, welches schwierig einzuordnen sei. Am ehesten handle es sich um eine dissoziative Störung im Sinne eines Ganser-Syndroms bei einfacher Schulbildung (S. 22). Unter dem Titel Arbeitsfähigkeit hielt med. prakt. K.___ fest, dass er aus rein psychiatrischer Hinsicht unter Berücksichtigung der Försterkriterien nicht davon ausgehe, dass im IV-rechtlichen Sinne eine Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen oder in einer adaptierten Tätigkeit bestehe (S. 22). Im Weiteren verneinte er eine Veränderung des Gesundheitszustands oder der funktionellen Leistungsfähigkeit seit 2005 und wies darauf hin, dass nicht von einer bewussten Selbstlimitierung des Beschwerdeführers auszugehen sei (S. 24). 4.2.3 Der rheumatologische Gutachter Dr. J.___ führte aus, dass es sich bei der loka len Druckdolenz des dorsalen MCP V rechts mit Weichteilschwellung der dor salen Gelenkskapsel MCP V rechts um eine chronisch persistierende Arthralgie des MCP V rechts unklarer Ätiologie nach aktenanamnestischem Kontusions trauma der rechten Vorderhand am 29. Oktober 2008 handle. Für die vom Be schwerdeführer geschilderten Hemikranien, die Schmerzen im thorakolumbalen Übergangsbereich und distal lumbal sowie die Knie- und Fussschmerzen rechts fände sich weder ein adäquates klinisches, radiologisches noch laborchemisches Korrelat (S. 29). Im Weiteren wies Dr. J.___ darauf hin, dass eine Arbeitsunfähigkeit in Tätigkei ten ohne kraftanfordernde manuelle Arbeiten rechts aus rheumatologi scher Sicht nicht attestiert werden könne. Insbesondere liege in der vom Be schwerdeführer zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Raumpfleger in rheumatologi scher Hinsicht keine Arbeitsunfähigkeit vor. Körperlich adaptierte Tätigkeiten ohne kraftanfordernde manuelle Arbeiten rechts könne der Beschwerdeführer vollschichtig und auf dem ersten Arbeitsmarkt ausführen (S. 30). Schliesslich habe keine Veränderung des Gesundheitszustands oder der funktionellen Leis tungsfähigkeit seit 2005 stattgefunden (S. 31). 4.2.4 Die neurologischen Gutachter Dres. H.___ und I.___ hielten fest, es bestehe ein Verdacht auf einen medikamenteninduzierten Kopfschmerz beziehungsweise auf einen schmerzmittelinduzierten Kopfschmerz laut IHS Klassifikation II, da noch kein Schmerzmittelentzug stattgefunden habe und damit die Kriterien noch nicht erfüllt seien. Der Beschwerdeführer könne ausserdem keine Angaben zur Dauer der Schmerzmitteleinnahme machen, wobei erst ab einer Einnahme von mehr als drei Monaten das entsprechende Kriterium erfüllt sei. Eventuell liege auch ein chronischer Spannungskopfschmerz vor. Aufgrund der täglichen Schmerzmitteleinnahme sei dieser jedoch aktuell nicht zu differenzieren und müsste nach einem Entzug neu evaluiert werden (S. 36). Die Dres. H.___ und I.___ führten weiter aus, in der Untersuchung sei auffal lend, dass der Beschwerdeführer betreffend alle weiter in der Vergangenheit zurückliegenden Ereignisse angebe, keine Erinnerung zu haben. Eine neurolo gische Erklärung für diese Amnesie gebe es nicht, insbesondere seien organische Abklärungen inklusive cMRT, Lumbalpunktion und EEG 10/2004 unauffällig gewesen, weshalb diesbezüglich auf das psychiatrische Gutachten verwiesen werde (S. 36). Unter dem Titel Arbeitsfähigkeit wiesen die Gutachter darauf hin, dass die zu letzt ausgeübte Tätigkeit in der Arbeit als Reinigungskraft mit einem Pensum von 4 Stunden pro Tag an 5 Tagen pro Woche bestanden habe. Aus neurologi scher Sicht sei der Beschwerdeführer zu 100 % für diese Tätigkeit arbeitsfähig (S. 37). 4.2.5 Im Rahmen der hauptgutachterlichen Beurteilung und der polydisziplinären Zusammenfassung wurde festgehalten, dass sich aufgrund der vorhandenen Be richte ein sehr widersprüchliches und schwer einordbares phänomenologisches Zustandsbild zeige. Aus den Akten gehe nicht hervor, dass ein schwerwiegender Unfall passiert sei, bei welchem der Beschwerdeführer strukturelle Verletzungen erlitten habe. Es scheine sich eher um zwei Bagatelltraumata zu handeln, welche aber weder beobachtet noch dokumentiert worden seien. In sämtlichen Akten werde darauf hingewiesen, dass es immer wieder zu widersprüchlichen Angaben und Verhalten gekommen sei. Phänomenologisch gehe man von einer dissozia tiven Störung mit einer antero- und retrograden Amnesie aus, wobei diese nicht wirklich erfasst werden könne und auch in den neuropsychologischen Gutach ten nicht bestätigt werde. In den Beurteilungen werde von keiner nennenswer ten psychiatrischen Erkrankung, von einer Simulation, einem Ganser-Syndrom sowie von einer schwerwiegenden dissoziativen Störung unklarer Genese aus gegangen. Neu sei in den letzten zwei Berichten eine depressive Erkrankung hinzugekommen, die als remittiert betrachtet respektive als mittelgradige de pressive Episode interpretiert worden sei (S. 42). Bezüglich der Arbeitsfähigkeit wurde festgehalten, dass sich aus allgemein-inter nistischer Sicht keine Einschränkungen des Leistungsbilds ergäben, welche die berufliche Leistungsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit limitierten. Eine Ar beitsunfähigkeit in Tätigkeiten ohne kraftanfordernde manuelle Arbeiten rechts respektive in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit könne aus rheumatologischer Sicht nicht attestiert werden. In neurologischer Hinsicht sei der Beschwerde führer in seiner angestammten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig. Aus psychiatri scher Sicht sei unter Berücksichtigung der Försterkriterien davon auszugehen, dass im IV-rechtlichen Sinne keine Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen und in einer adaptierten Tätigkeit bestehe. In polydisziplinärer Hinsicht liege somit eine 100%ige Arbeitsfähigkeit vor (S. 45), wobei die Prognose als insgesamt gut zu beurteilen sei (S. 46). Betreffend das Vorliegen psychosozialer Faktoren wiesen die Gutachter darauf hin, dass der Beschwerdeführer über eine rudimentäre Schulbildung verfüge und die deutsche Sprache nicht beherrsche. Dies könne dazu führen, dass er schnell überfordert sei, vieles nicht verstehe und an den „Anschlag“ komme, und dadurch auch Angstsymptome habe. Schliesslich sei nicht davon auszuge hen, dass sich der Beschwerdeführer bewusst selbst limitiere (S. 47). 4.2.6 Dr. phil. L.___, Fachpsychologin für Neuropsychologie FSP, hielt in ihrem Teilgutachten vom 9. Oktober 2014 (Urk. 6/133/50-58) fest, beim Be schwerdeführer stünden deutliche autobiographische und semantische Gedächt nisstörungen im Vordergrund. Auffallend seien sodann Schwierigkeiten in der Schriftsprache, Zahlenverarbeitung und in der Rechenfähigkeit, verminderte Kurzzeit- und Langzeitgedächtnisleistungen sowie eine deutlich verminderte psychische Belastbarkeit (S. 5). Die objektivierten Befunde respektive beobach teten Beeinträchtigungen stimmten sodann weitgehend mit den subjektiven Klagen überein und erklärten die vom Beschwerdeführer angegebenen Schwie rigkeiten im Alltag (S. 6). Die neuropsychologische Gutachterin wies weiter darauf hin, dass, obwohl ein genauer Vergleich der aktuellen Befunde mit den neuropsychologischen Vor befunden aufgrund teilweise unterschiedlicher beziehungsweise nicht standar disierter Verfahren/Aufgaben erschwert sei, die aktuell objektivierten Befunde und Beobachtungen mit der neuropsychologischen Voruntersuchung vom 9. November 2005 vergleichbar seien und es seither zu keiner signifikanten Veränderung gekommen sei (S. 6). Unter Berücksichtigung der Aktenlage sei die objektivierte und beobachtete teil weise deutliche Beeinträchtigung nicht mit einer hirnorganischen Ursache (Läsi onen) vereinbar. Als Diagnose könne in neuropsychologischer Hinsicht ein Ganser-Syndrom in Betracht gezogen werden, wobei die Diagnosestellung aus medizinischer Sicht im Rahmen der Gesamtbegutachtung vorgenommen werden sollte (S. 6). Die Gutachterin wies weiter darauf hin, dass aufgrund der deutlichen kognitiven Minderleistungen in mehreren Bereichen (unter anderem visuelle Wahrneh mung, Gedächtnis, Schriftsprache), der dadurch geringen Ressourcen respektive Kompensationsmöglichkeiten und der geringen psychischen Belastbarkeit aus neuropsychologischer Sicht seit Oktober 2004 keine Arbeitsfähigkeit in der zu letzt ausgeübten Tätigkeit bestehe. Arbeiten mit geringen kognitiven Anforde rungen, mithin mit einfachen, dem Beschwerdeführer bekannten Tätigkeiten und Abläufe (Tätigkeiten mit äusserst geringen Anforderungen an Altgedächt nis/Wissen, Schriftsprache, Zahlenverarbeitung, Rechenfähigkeit) seien rein the oretisch denkbar. Aufgrund der Beeinträchtigungen, der geringen Ressourcen und Kompensationsmöglichkeiten, der Schwierigkeiten und des Leidensdrucks im Alltag sowie der geringen psychischen Belastbarkeit sei eine Arbeitsfähigkeit in adaptierten Tätigkeiten indessen fraglich (S. 7). Dabei sei nicht davon auszu gehen, dass spezifische neuropsychologische Therapiemassnahmen zu einer sig nifikanten Verbesserung führten. Aufgrund des mehrjährig unveränderten Zu standsbilds sei von keiner wesentlichen Veränderung auszugehen (S. 8). 4.3 Dr. B.___ nannte in seinem Bericht vom 3. Juli 2015 (Urk. 6/146) fol gende Diagnose (S. 4): - Schizophrenia simplex (ICD-10 F20.6) Der Arzt führte aus, es bestünden infantile, schizoide, zwanghafte, abhängige, selbstschädigende und passiv-aggressive Persönlichkeitszüge, wobei die Intelli genz in der unteren Norm liege. Diese Persönlichkeitszüge träten hinter der übergeordneten Diagnose einer Schizophrenie zurück respektive seien Teil der genannten Symptomatik. Anlässlich einer psychosozialen Überforderung bilde ten zwei Bagatell-Unfälle Anlass, einen klassischen, für Schizophrenien oft ty pischen „Knick in der Lebenslinie“ auszulösen. Das von anderen Ärzten festge stellte auffällige Dissoziieren sei teilweise als „dissoziative Störung“ und/oder „Ganser-Syndrom“ benannt worden, wobei die zugrundeliegende schizophrene Entwicklung verkannt und die prämorbide Persönlichkeitsauffälligkeit nicht beschrieben worden sei. Die übrige Symptomatik sei diagnostisch nicht berück sichtigt worden, es sei nur das auffälligste Symptom – die Vergesslichkeit – di agnostiziert worden (S. 4). Im Verlauf habe sich die Symptomatik chronifiziert. Bei der Dissoziation (forcier tes Vergessen; möglicherweise unbewusst, teilbewusst oder gar sehr be wusstseinsnah) handle es sich nur um ein Teil-Symptom der Schizophrenia simplex. Andere Symptome seien unter anderem die Auffälligkeiten der Persön lichkeit, das Bagatellisieren des Schweregrads der psychischen Erkrankung, das starke Misstrauen gegenüber Personen ausserhalb der Familie, die soziale Ab schottung, das Angewiesensein auf einen geschützten Arbeitsplatz innerhalb der Familie und auf eine Freundin, welche selber offensichtliche Probleme habe und auf einen eigenen Lebensvollzug verzichte, der Willens- und Motivationsman gel, die verstärkte Ermüdbarkeit und geringe Durchhaltefähigkeit, das unlogi sche, kreisende, ausweichende, blockierende und gekränkte Denken, die Ver schlossenheit, der fehlende affektive Rapport, das infantile Appellieren an Hilfe, das Verschieben der seelischen Problematik auf den Körper und die Einnahme einer Opferhaltung. Vor diesem Hintergrund treffe die Beschreibung der bei der Schizophrenia simplex vorherrschenden Symptome auf den Beschwerdeführer ziemlich präzise zu. Differentialdiagnostisch seien keine Anzeichen für eine Si mulation, eine isolierte Depression und Angststörung oder eine Organizität (beispielsweise Demenz) zu erheben (S. 4 f.). Dr. B.___ hielt schliesslich fest, dass aufgrund der Hauptdiagnose keine verwertbare Arbeitsfähigkeit auf dem freien Arbeitsmarkt bestehe. Mit täglich zwei bis vier Stunden Arbeit unter der direkten Aufsicht des Bruders (dabei fragliche Leistungsfähigkeit) sei der Beschwerdeführer vollständig integriert und seine Arbeitsfähigkeit (an einem sozusagen vom Bruder bereitgestellten ge schützten Arbeitsplatz) vollständig ausgeschöpft (S. 5). 4.4 Dr. A.___ ging in seinen Emails vom 6. Juli und 11. Oktober 2015 (Urk. 6/145 und Urk. 6/160) von einer schweren Form einer dissoziativen Störung respek tive einer dissoziativen Amnesie (ICD-10 F44) aus. Das in der Medas-Expertise erwähnte Ganser-Syndrom gehöre ebenfalls in diesen Formenkreis, wobei der Gutachter zwar fast die richtige Diagnose gestellt, diese aber nicht adäquat ge wichtet habe. Der Experte glaube, eine dissoziative Störung sei bewusst steuer bar und mit Willensfunktionen überwindbar, was indessen falsch sei. Die disso ziativen Phänomene gehörten zu den schwer behandelbaren und häufig invali disierenden Störungen. Der Beschwerdeführer leide deshalb an einer schweren, invalidisierenden Krankheit, welche die aktuelle Arbeitsunfähigkeit hinreichend begründe. 4.5 In ihrem Bericht vom 1. Oktober 2015 (Urk. 6/158) hielten die Dres. C.___ und D.___ fest, dass beim nur reduziert belastbaren sowie autobiographisch- und zeitlich-kalendarisch unvollständig orientierten Beschwerdeführer im Rah men der verhaltensneurologisch-neuropsychologischen Untersuchung Minder leistungen betreffend die Frontalhirnfunktion, die Sprache und das Altgedächt nis im Vordergrund stünden. Auf Verhaltensebene seien leichte Schwankungen der allgemeinen Aufmerksamkeit und leichte Schwierigkeiten beim Lernen von neuen verbalen episodischen Informationen bei erhaltener kurzfristiger Erinne rungsleistung erkennbar. Ein simulatives/bewusstseinsnahes Verhalten könne aufgrund der Phänomenologie der Befunde ausgeschlossen werden (S. 2 f.). Im Weiteren wurde ausgeführt, dass die festgestellten Defizite gut mit einer disso ziativen amnestischen Störung erklärbar seien, möglicherweise begünstigt durch das tiefe prämorbide Leistungsniveau, differentialdiagnostisch auf der Basis einer frühkindlichen cerebralen Entwicklungsstörung mit dadurch einge schränkten kognitiven Ressourcen und verminderten Kompensationsmöglich keiten. Die Defizite seien nicht überwindbar und wiesen einen hohen Krank heitswert auf, weshalb der Beschwerdeführer auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht vermittelbar sei und künftig geschützte Arbeitsbedingungen benötige (S. 5). 5. 5.1 Vorwegzuschicken ist, dass das Medas-Gutachten (vgl. E. 4.2) den praxisgemäs sen Anforderungen an den Beweiswert einer Expertise entspricht. So ist es für die streitigen Belange umfassend, gibt es doch Antwort auf die Frage nach dem Gesundheitszustand des Beschwerdeführers und der verbleibenden Arbeitsfähig keit. Es beruht sodann auf den notwendigen Untersuchungen in psychiatrischer, rheumatologischer, neurologischer und neuropsychologischer Fach richtung. Die Gutachter berücksichtigen detailliert die geklagten Beschwerden und setzen sich damit auseinander (Urk. 6/133/1-49 S. 11, S. 15, S. 21, S. 25, S. 28 f., S. 32, S. 34 und S. 43 f. sowie Urk. 6/133/50-58 S. 2 und S. 5 ff.). Die Expertise wurde sodann in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben, wobei sich die Gutach ter zur Krankheitsentwicklung äusserten und Bezug auf di e medizinischen Vorakten nahmen (Urk. 6/133/1-49 S. 2-8 und S. 40 ff. sowie Urk. 6/133/50-58 S. 6). Sie setzten sich insbesondere mit abweichenden Diagnosen in anderen Arztberichten auseinander und würdigten diese in nachvollziehbarer Weise (Urk. 6/133/1-49 S. 19 ff., S. 35 f. und S. 39 ff.). Schliesslich leuchtet das Gut achten in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beur teilung der medizinischen Situation ein und die Schlussfolgerungen in der Ex pertise sind begründet. In diesem Sinne ging der psychiatrische Gutachter med. prakt. K.___ nachvoll ziehbar von einem Ganser-Syndrom aus, wobei beim Beschwerdeführer sowohl in der bisherigen wie auch in einer angepassten Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsfähigkeit besteht. Med. prakt. K.___ verneinte zudem eine Verände rung des Gesundheitszustands seit 2005 (Urk. 6/133/1-49 S. 21 f. und S. 24). In rheumatologischer Hinsicht beschrieb Dr. J.___ einleuchtend, dass beim dor salen MCP V rechts eine chronisch persistierende Arthralgie unklarer Ätiologie vorliegt und der Beschwerdeführer in Tätigkeiten ohne kraftanfordernde manu elle Arbeiten rechts inklusive in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Raumpfle ger zu 100 % arbeitsfähig ist, wobei seit 2005 keine Veränderung des Gesund heitszustands stattgefunden hat (S. 29 ff.). Die neurologischen Gutachter Dres. H.___ und I.___ legten schlüssig dar, dass es für die beklagte Amnesie keine neurologische Erklärung gibt und beim Beschwerdeführer in der zuletzt ausge übten Tätigkeit als Reinigungskraft eine 100%ige Arbeitsfähigkeit besteht (S. 36 f.). Die Expertise erfüllt demnach die praxisgemässen Kriterien an den Beweiswert eines ärztlichen Gutachtens (BGE 125 V 351 E. 31; 122 V 157 E 1c), weshalb für die Entscheidfindung darauf abzustellen ist. 5.2 Nachdem die Medas-Gutachter eine Veränderung des Gesundheitszustands des Beschwerdeführers seit 2005 (Urk. 6/80-81) übereinstimmend verneinten (vgl. E. 5.1), ist – entgegen der Auffassung der Beschwerdegegnerin und des RAD (vgl. Urk. 2 S. 2 und Urk. 6/136 S. 4) - weder in psychischer noch organischer Hinsicht eine massgebliche Veränderung des Gesundheitszustands (vgl. E. 1.3) seit Erlass der ursprünglichen Rentenverfügung vom 29. Oktober 2009 (Urk. 6/80-81) ausgewiesen. Ebenso wenig machte der Beschwerdeführer eine entsprechende Veränderung geltend (vgl. Urk. 1 S. 6 f. Ziff. 8) und wurde eine solche auch nicht in den Berichten der Dres. B.___, A.___, C.___ und D.___ erwähnt (vgl. Urk. 6/145-146, Urk. 6/158 und Urk. 6/160). Damit fehlt der erforderliche Revisionsgrund und es kann keine revisionsweise Rentenaufhebung erfolgen. Demzufolge ist zu prüfen, ob die angefochtene Rentenaufhebung mit der substituierten Begründung der anfänglichen Unrich tigkeit der Rentenzusprache zu schützen ist (vgl. E. 1.3). 6. 6.1 Die Einschätzung des RAD-Arztes Prof. Dr. E.___, auf welche sich die Be schwerdegegnerin bei der ursprünglichen Rentenzusprache abstützte (vgl. E. 3), wurde angesichts der höchstgradigen Diskrepanz in der Diagnostik und der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit zwischen dem Gutachten von Dr. med. O.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, vom 22. Februar 2008 (vgl. Urk. 6/41/1-32) und dem Bericht von med. pract. M.___, Oberarzt des Psychiat rie-Zentrums N.___, vom 22. Oktober 2008 (vgl. Urk. 6/50/2-6) zwecks entspre chender Plausibilisierung eingeholt (Urk. 6/79 S. 3). Eine Anamnese und eine Auseinandersetzung mit dem erwähnten Gutachten und Arztbericht sowie mit den übrigen Vorakten (vgl. unter anderem Urk. 6/5/5-6, Urk. 6/5/9-26, Urk. 6/5/33-37, Urk. 6/5/40-41, Urk. 6/6/11-28, Urk. 6/16/5-10 und Urk. 6/29/2-5) erfolgte nicht respektive wurde vom RAD-Arzt in seinem Unter suchungsbericht vom 17. Februar 2009 (Urk. 6/56) nicht dokumentiert. Wenn schon die RAD-Beurteilung zur Plausibilisierung der Einschätzungen von Dr. O.___ und med. pract. M.___ hätte massgebend sein sollen, so wäre eine fundierte Auseinandersetzung mit deren teilweise abweichenden Diagnosen, Befunden und Bewertungen der Arbeitsfähigkeit unabdingbar gewesen. Abgese hen davon wies der RAD-Arzt auf auffallende kognitive Schwächen hin, wobei sich der Beschwerdeführer nicht an die Daten seiner Lebensgeschichte erinnern könne respektive er deutliche Schwächen bei der Merkfähigkeit zeige (Urk. 6/56 S. 3). Darüber, wie sich diese kognitiven Defizite bei der Ausübung beruflicher Tätigkeiten konkret auswirken, machte der RAD-Arzt keine Angaben, sondern hielt lediglich in pauschaler Weise fest, dass der Beschwerdeführer aufgrund des psychischen Gesundheitsschadens mit Krankheitswert in seiner angestammten Tätigkeit vollständig eingeschränkt sei (S. 4). Im Weiteren ging der RAD-Arzt davon aus, dass der Beschwerdeführer in einer leidensangepassten Tätigkeit mit einem Arbeitspensum von vier Stunden pro Tag arbeitsfähig sei, wobei er das von ihm postulierte Pensum nicht näher begründete. Ebenso wenig äusserte er sich - mit der Ausnahme betreffend das Besteigen von Leitern (S. 4) - zum kon kreten Belastungsprofil der behinderungsangepassten Arbeiten. Die Schlussfol gerungen bezüglich der dem Beschwerdeführer verbleibenden Arbeitsfähigkeit sind damit nicht nachvollziehbar. Gleiches gilt für den Hinweis, wonach sich der Gesundheitsschaden trotz lege artis durchgeführter Therapie als weitgehend therapieresistent gezeigt habe (S. 4), nachdem sich der Beschwerdeführer im Zeitpunkt der RAD-Untersuchung in keiner psychiatrischen Behandlung befand und lediglich Medikamente gegen Bluthochdruck sowie Schmerz-, Schlaf- und Beruhigungsmittel einnahm (S. 2) und der RAD-Arzt zudem eine „gezielte psy chiatrisch-psychotherapeutische Behandlung“ empfahl (S. 4). Im Weiteren ist darauf hinzuweisen, dass die drei von der Beschwerdegegnerin respektive vom Krankentaggeldversicherer beauftragten unabhängigen Gutach ter Dr. med. P.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, Dr. med. dipl.-psych. Q.___ und Dr. O.___ allesamt eine versicherungsrelevante psychische Stö rung verneinten und von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit ausgingen (Urk. 6/6/11-28 S. 17, Urk. 6/16/5-10 S. 5 sowie Urk. 6/41/1-32 S. 27 und S. 29). Abgesehen vom RAD-Arzt Prof. Dr. E.___ postulierten einzig die Ärzte des Psychiatrie-Zentrums N.___ eine Arbeitsunfähigkeit (Urk. 6/50/2-6 S. 4), wobei in diesem Zusammenhang die Erfahrungstatsache zu berücksichti gen ist, dass behandelnde Ärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). 6.2 Nach dem Gesagten erfüllt der RAD-Untersuchungsbericht die Beweisan- forderun gen an eine rechtsgenügende medizinische Entscheidgrund lage, auf deren Basis eine Leistungszusprache erfolgen kann, nicht (BGE 125 V 351 E. 3a), weshalb sich die ursprüngliche Rentenzusprache vom 29. Oktober 2009 (Urk. 6/80-81) als zweifellos unrichtig im wiedererwägungsrechtlichen Sinne erweist (vgl. E. 1.3). Ausser Frage steht, dass ihre Berichtigung von er heblicher Bedeutung ist (BGE 119 V 475 E. 1c und Urteil des Bundesgerichts 9C_11/2008 vom 29. April 2008 E. 4.2 mit Hinweisen). 7. 7.1 Steht die zweifellose Unrichtigkeit der ursprünglichen Rentenverfügung fest, so ist wie bei einer materiel len Revision nach Art. 17 Abs. 1 ATSG auf der Grund lage eines richtig und vollständig festgestellten Sachverhalts der Invaliditäts grad im Zeitpunkt der Verfügung zu ermitteln (in diesem Sinne auch Urteil des Bundesgerichts 9C_11/2016 vom 22. Februar 2016 E. 5 mit Hinwei sen ), woraus sich die Anspruchsberechtigung und allenfalls der Umfang des Anspruchs erge ben ( Art. 28 Abs. 1 IVG; Urteil des Bundesgerichts 9C_11/2008 vom 2 9. April 2008 E. 4.2.1). 7.2 7.2.1 Gestützt auf das Medas-Gutachten ist aus somatischer und psychiatrischer Sicht von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in Tätigkeiten ohne kraftanfordernde ma nuelle Arbeiten rechts respektive in der angestammten Tätigkeit als Raumpfle ger auszugehen (vgl. E. 5.1). 7.2.2 Die gutachterliche Beurteilung der Medas steht im Einklang mit den Expertisen der Dres. P.___, Q.___ und O.___ (vgl. E. 6.1) sowie der verkehrsmedizini schen Begutachtung von med. pract. R.___, Assistenzarzt, und Dr. med. S.___, Fachärztin für Rechtsmedizin des Instituts für Rechtsmedizin der T.___, vom 6. Oktober 2011 (Urk. 6/119), welche objektiv keine relevan ten kognitiven Störungen feststellten und die Fahreignung des Be schwerdeführers unter Hinweis auf regelmässige ärztliche Kontrollen und die Einnahme allfälliger Medikamente bestätigten (S. 3 und S. 5). Die Dres. R.___ und S.___ führten aus, dass der Beschwerdeführer über die Gesamt dauer der fast 45minütigen Exploration in der Lage gewesen sei, aktiv an der Untersuchung teilzunehmen, adäquate Angaben gemacht habe und insbeson dere seinen Berufsalltag adäquat habe schildern können (S. 4). Der Beschwer deführer habe unter anderem darauf hingewiesen, dass er aufgrund seiner Tä tigkeit im Bereich Reinigung einen Führerausweis benötige, da er zu verschie denen Objekten gelangen müsse und er meistens alleine arbeite (S. 2). Des Wei teren vermochte er unter anderem das Datum seiner Einreise in die Schweiz und der Ehetrennung sowie das Alter seines Sohnes zu nennen (S. 1 f.). Im ver kehrsmedizinischen Gutachten wurde sodann auf die Berichte der Hausärztin des Beschwerdeführers, Dr. med. U.___, Allgemeine Medizin, vom 14. März sowie 4. Oktober 2011 hingewiesen, wonach sich die retrograde Amnesie soweit erholt habe und der Beschwerdeführer für kurze Strecken innerhalb des Kantons Zürich fahrtauglich sei. Die Hausärztin hielt weiter fest, dass der Beschwerde führer immer korrekt sei und zudem wisse, wie er sich zu verhalten habe res pektive er ein Kurzzeitgedächtnis habe und das Langzeitgedächtnis besser werde und er sich, was die Fahreignung betreffe, konzentrieren könne (S. 3). Im Übri gen ist darauf hinzuweisen, dass der Beschwerdeführer im Jahre 2007 mit sei nem Bruder die V.___ GmbH gründete (Urk. 6/114 S. 4). 7.2.3 Die nach dem Erlass des Vorbescheids (Urk. 6/137) vom Rechtsvertreter des Be schwerdeführers eingeholten Emails respektive Berichte der Dres. A.___, B.___, C.___ und D.___ (Urk. 6/145-146, Urk. 6/158 und Urk. 6/160) vermö gen an dieser Beurteilung nichts zu ändern. Diesbezüglich ist einmal mehr die auftragsrechtliche Vertrauensstellung der behandelnde Ärzte zu ihren Patientin nen und Patienten zu berücksichtigen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). Im Weiteren stellte Dr. A.___ in seiner Email vom 6. Juli 2015 (Urk. 6/145) weder eine konkrete Diagnose noch äusserte er sich zu den psychischen Defiziten des Beschwerdeführers und deren allfällige Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit, sondern beschränkte sich im Wesentlichen auf allgemeine Hinweise betreffend dissoziative Störungen. In der Email vom 11. Oktober 2015 (Urk. 6/160) nannte Dr. A.___ zwar die Diagnose einer dissoziativen Amnesie (ICD-10 F44.0) und wies darauf hin, dass die aktuelle Arbeitsunfähigkeit hinreichend fundiert sei, eine Begründung für diese Diagnose sowie Angaben darüber, wie sich die psychische Störung konkret auf die Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers auswirkt, fehlen indessen. Ähnlich verhält es sich betreffend die von Dr. B.___ in seinem Bericht vom 3. Juli 2015 (Urk. 6/146) postulierte Unverwertbarkeit der Arbeitsfähigkeit auf dem freien Arbeitsmarkt (S. 5), zumal der Arzt nicht darlegte, inwiefern die psychischen Beeinträchtigungen den Beschwerdeführer bei der Ausübung be ruflicher Tätigkeiten konkret einschränkten. Es ist ferner darauf hinzuweisen, dass die Schizophrenia simplex einzig von Dr. B.___ diagnostiziert wurde und es sich dabei um ein ungewöhnliches und seltenes Zustandsbild respektive um eine nur sehr schwer sicher zu diagnostizierende Störung handelt, weshalb die Stellung einer solchen Diagnose gemäss den diagnostischen Leitlinien der Weltgesundheitsorganisation nicht empfohlen wird ( Dilling H. / Mombour W. /Schmidt M.H. [Hrsg.], Internationale Klassifikation psychischer Störungen, ICD-10 Kapitel V, Klinisch-diagnostische Leitlinien, 10. Aufl., Bern 201 5, S. 138 ). Die Dres. C.___ und D.___ begründeten die von ihnen am 1. Oktober 2015 erwähnte Unvermittelbarkeit des Beschwerdeführers auf dem ersten Arbeits markt mit unüberwindbaren Defiziten in den Frontalhirnfunktionen (verbale und frontale Ideenproduktion, Handlungsplanung, Konzeptdenken, inhibitori sche Kontrolle), der Sprache (Lesen, Schreiben und Rechnen) sowie im Altge dächtnis. Wie sich diese Defizite auf die Ausübung der bisherigen Tätigkeit als Raumpfleger im Einzelnen auswirken, ist nicht ersichtlich, zumal der Beschwer deführer bei dieser Arbeit nur in geringem Masse auf Lese-, Schreib- und Re chenfähigkeiten sowie sein Altgedächtnis angewiesen ist. Die Dres. C.___ und D.___ erwähnten zudem nur leichte Schwankungen der allgemeinen Aufmerk samkeit, geringe Schwierigkeiten beim Lernen neuer verbaler episodischer In formationen bei erhaltener kurzfristiger Erinnerungsleistungen respektive un auffällige Leistungen in den Bereichen der Visuokonstruktion, der visuellen Wahrnehmung sowie im kurzfristigen Erinnern nonverbaler episodischer Infor mationen (Urk. 6/158 S. 2 und S. 3). 7.2.4 Was den vom Beschwerdeführer erhobenen Einwand betrifft, es bestünden Wi dersprüche betreffend die Diagnose, weshalb weitere Abklärungen zu treffen seien und nicht auf das Medas-Gutachten abgestellt werden könne (Urk. 1 S. 6 Ziff. 7), ist Folgendes zu bemerken: Rechtsprechungsgemäss kommt es im Rah men der Invaliditätsbemessung grundsätzlich nicht auf die Diagnose, sondern einzig darauf an, welche Auswirkungen eine Erkrankung auf die Arbeitsfähig keit hat. Massgebend ist der psychopathologische Befund und der Schweregrad der Symptomatik (Urteil des Bundesgerichts 9C_361/2016 vom 22. August 2016 E. 4.2.1). 7.2.5 Im Übrigen ist zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer ab März 2010 mit einem täglichen Pensum von vier Stunden als Raumpfleger arbeitete. Im ent sprechenden Arbeitgeberbericht wurde darauf hingewiesen, dass der Beschwer deführer sämtliche Reinigungsarbeiten ausführe, hauptsächlich bei den Kunden sei und deren Häuser sauber mache sowie eine Bereicherung für das Team sei (Urk. 6/102 Ziff. 2.9 und Ziff. 5). Davon, dass der Beschwerdeführer in der Aus übung seiner Tätigkeit in irgendeiner Weise – insbesondere in psychischer Hin sicht – eingeschränkt war oder besonderer Beaufsichtigung bedurfte, ist im Be richt keine Rede. Gegenüber der Unfallversicherung gab der Beschwerdeführer ferner am 25. Juni 2009 an, dass die Arbeitsfähigkeit vor September 2008 we gen „Problemen mit dem Kopf, welche auf einen Schlag im Jahre 2004“ zurück zuführen seien, eingeschränkt gewesen sei, dass er mittlerweile deswegen aber wieder voll arbeiten könne (Urk. 6/75/17-19 S. 1, siehe dazu auch Urk. 6/116 S. 5). 8. 8.1 Die Medas-Gutachter sind in Anwendung der bisherigen Rechtsprechung zu den somatoformen Schmerzstörungen und den sogenannten pathogenetisch-ätiolo gisch unklare n syndromale n Beschwerdebilder n ohne nachweisbare organische Grundlage zum Ergebnis gelangt, dass das psychische Leiden des Beschwerde führers als überwindbar zu gelten habe und er zu 100 % arbeitsfähig sei (Urk. 6/133/1-49 S. 22). Der Beschwerdeführer machte diesbezüglich geltend, die neue Rechtsprechung zu den psychosomatischen Krankheitsbildern sei nicht berücksichtigt worden und es seien gestützt darauf weitere medizinische Ab klärungen zu tätigen (Urk. 1 S. 7 Ziff. 9 f.). In diesem Zusammenhang ist zu berücksichtigen, dass bereits vor der mit BGE 141 V 281 erfolgten Rechtspre chungsänderung (vgl. nachfolgend E. 8.2) eingeholte Gutachten gemäss Bun desgericht nicht per se ihren Beweiswert verlieren. Vielmehr ist im Rahmen ei ner gesamthaften Prüfung des Einzelfalls entscheidend, ob eine schlüssige Be urteilung im Lichte der vom Bundesgericht genannten Indikatoren möglich ist o der nicht (BGE 141 V 281 E. 8). Es stellt sich sodann die Frage, ob das Ganser-Syndrom unter die erwähnten unklaren syndromalen Beschwerdebilder fällt. Diese vom Bundesgericht bisher noch nicht beurteilte Frage kann letztlich of fenbleiben, da die Prüfung der Standardindikatoren keinen invalidenversiche rungsrechtlich relevanten Gesundheitsschaden ergibt. 8.2 Mit BGE 141 V 281 hat das Bundesgericht seine bisherige Rechtsprechung zur Invaliditätsbemessung bei Schmerzstörungen ohne erkennbare organische Ursa che und vergleichbaren psychosomatischen Leiden (BGE 130 V 352 u nd an schliessende Urteile) ange passt und festgehalten, dass die Invaliditätsbemessung stärker als bisher den Aspekt der funktionellen Auswirkungen zu berücksichti gen hat, was sich schon in den diagnostischen Anforderungen niederschlagen muss. Auf der Ebene der Arbeitsunfähigkeit bezweckte die durch BGE 130 V 352 begründete Rechtspre chung die Sicherstellung eines gesetzmässigen Versi cherungsvollzuges mittels der Regel/Ausnahme-Vorgabe beziehungsweise (seit E. 7.3 von BGE 130 V 396 und BGE 131 V 49) der Überwindbarkeitsvermutung. Deren Rechtsnatur kann offen bleiben. Denn an dieser Rechtsprechung ist nicht festzuh alten. Das bishe rige Regel/Ausnahme-Modell wird durch ein st rukturier tes Beweisverfahren er setzt. An der Rechtsprechung zu Art. 7 Abs. 2 ATSG – ausschliessliche Berücksichtigung der Folgen der gesundheitlichen Beeinträchti gung und objektivierte Zumutbarkeitsprüfung bei materieller Beweisl ast der rentenansprechenden Per son (Art. 7 Abs. 2 ATSG) – ändert sich dadurch nichts. An die Stelle des bishe rigen Kriterienkatalogs (bei anhaltender somatoformer Schmerzstörung und vergleichbaren psychosomatischen Leiden) trete n im Re gelfall beachtliche Stan dardindikatoren. Diese lassen sich in die Ka tegorien Schweregrad und Konsis tenz der funktionellen Auswirkungen einteilen. Auf den Begriff des primären Krankheitsgewinnes und die Präponderanz der psychiatri schen Komorbidität ist zu verzichten. Der Prüfungsraster ist rechtlich er Natur. Recht und Medizin wir ken sowohl bei der Formulierung der Standardindikato ren wie auch bei deren – rechtlich gebotener – Anwendung im Einzel fall zu sammen. Im Grunde konkre tisieren die in E. 4 und 5 formulierten Beweisthemen und Vorgehensweisen für die Invaliditätsbemessung bei psychosomatischen Leiden die gesetzgeberischen Anordnungen nach Art. 7 Abs. 2 ATSG. Die Aner kennung eines rentenbegrün denden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, w enn die funktionellen Auswirkun gen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nach gewiesen sind. Fehlt e s da ran, hat die Folgen der Beweislosigkeit nach wi e vor die materiell beweisbelas tete versicherte Person zu tragen (E. 6). Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei Vorliegen einer anhaltenden somato formen Schmerzstörung oder eines damit vergleichbaren psychosomati schen Leidens (BGE 141 V 281 E. 4.2) sind Indikatoren beachtlich, die das Bun desgericht wie folgt systematisiert hat ( BGE 141 V 281 E. 4.3.1): - Kategorie „funktioneller Schweregrad" - Komplex „Gesundheitsschädigung" - Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde - Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resistenz - Komorbiditäten - Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen) - Komplex „Sozialer Kontext" - Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens) - gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver gleich baren Lebensbereichen - behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Lei dens druck Diese Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshindern der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotenzialen (Ressourcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzu schätzen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2.1). 8.3 8.3.1 Was den Komplex „Gesundheitsschädigung“ respektive den Indikator der „Ausprä gung der diagnoserelevanten Befunde“ betrifft, klagte der Beschwerde führer über unter Belastung auftretende rechtsseitige Körperschmerzen respek tive tägliche, morgens akzentuierte, dauerhafte und pulsierende Kopfschmerzen (Hemikranien). Der Beschwerdeführer gab die Intensität der Kopfschmerzen mit aktuell und minimal 3, maximal 7-8 auf der Schmerzskala (Minimum 0, Maxi mum 10) an (Urk. 6/133/1-49 S. 11, S. 25, S. 32 und S. 36). Der psychiatrische Gutachter ging von einer dissoziativen Störung im Sinne eines Ganser-Syn droms aus, welcher er jedoch keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit zu mass (S. 22). In rheumatologischer Hinsicht diagnostizierte Dr. J.___ eine chronische persistierende Arthralgie des MCP V rechts unklarer Ätiologie und schloss Tätigkeiten mit kraftanfordernden manuellen Arbeiten rechts aus. Im Übrigen wies er darauf hin, dass sich für die beklagten Hemikranien und die rechtsseitigen Körperschmerzen kein adäquates klinisches, radiologisches oder laborchemisches Korrelat finde (S. 29 und S. 30). Gleichermassen verneinten die Dres. H.___ und I.___ eine neurologische respektive organische Erklärung für die beklagten Beschwerden und nannten lediglich einen Verdacht auf einen medikamenteninduzierten Kopfschmerz, einen schmerzmittelinduzierten Kopf schmerz laut IHS Klassifikation II respektive auf einen chronischen Spannungs kopfschmerz (S. 36). Vor diesem Hintergrund ist nicht von ausgeprägten diag noserelevanten Befunden auszugehen. 8.3.2 Bezüglich des Indikators „Behandlungs- und Eingliederungserfolg“ ist zu berück sichtigen, dass der Beschwerdeführer bisher einmal (vom 24. Oktober bis 15. November 2005) im Psychiatrie-Zentrum N.___ stationär behandelt worden ist (Urk. 6/133/1-49 S. 19) und sich danach keiner ambulanten psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung unterzog. Im Weiteren nahm er Schmerz mittel und Antidepressiva ein (S. 11) und begab sich aufgrund der Beschwerden in der rechten Hand in Physiotherapie (S. 25). In psychiatrischer und neurolo gischer Hinsicht empfahlen die Gutachter eine psychiatrisch-psychotherapeuti sche Behandlung, einen ambulanten oder stationären Schmerzmittelentzug, die Einnahme eines schmerzdistanzierenden Medikaments, Ausdauersport sowie Ni kotinkarenz (S. 23 und S. 37). Dies deutet auf eine nicht besonders ausgeprägte Behandlungsresistenz hin. 8.3.3 Was den Indikator „Komorbiditäten“ betrifft, so besteht kein gravierendes körperli ches Leiden. Objektivierbar ist lediglich eine lokale Druckdolenz des dorsalen MCP V rechts mit Weichteilschwellung der dorsalen Gelenkskapsel MCP V, welche lediglich die Ausübung kraftanfordernder manueller Tätigkeiten rechts limitiert (Urk. 6/133/1-49 S. 29). Der dissoziativen Störung wurde sodann keine Einschränkung der Leistungsfähigkeit beigemessen (S. 22) und der Be schwerdeführer befindet sich seit mehreren Jahren nicht in psychiatrisch-psy chotherapeutischer Behandlung. 8.3.4 Beim Komplex „Persönlichkeit“ und „sozialer Kontext“ ergibt sich Folgendes: Der Beschwerdeführer lebt seit mehreren Jahren mit seiner Freundin zusammen und sieht seinen aus erster Ehe stammenden Sohn (geboren 2002, Urk. 6/82/1-3 S. 1) jedes zweite Wochenende (Urk. 6/133/1-49 S. 9). Zu seinen Brüdern, deren Ehefrauen und seinen Eltern hat er regelmässigen Kontakt, wobei ihn sein älte rer Bruder jeden Morgen anruft (S. 14). Der Tagesablauf des Beschwerdeführers gestaltet sich wie folgt: Nach dem Frühstück chauffiert die Freundin den Be schwerdeführer zu ihrer Arbeitsstelle, von wo letzterer allein per Auto zu sei nem Arbeitsort weiterfährt. Nach der Arbeit fährt er nach Hause, wo er zu Mit tag isst und schläft. Danach holt er seine Freundin von der Arbeit ab und kehrt wieder nach Hause zurück, wo sie gemeinsam den Tag besprechen, kochen, es sen, die Küche aufräumen und Radio hören respektive fernsehen (S. 9). Seit drei Wochen vor der gutachterlichen Untersuchung geht der Beschwerdeführer um 9 Uhr in die Firma seines Bruders, wo er mit den anderen Angestellten Kaffee trinkt. Danach kehrt er nach Hause zurück, schläft und bereitet sich danach ei nen Salat zu oder stellt das vorgekochte Mittagessen in die Mikrowelle, wäscht ab und legt sich wieder hin. Wenn die Freundin um 16 Uhr nach Hause kommt, reden sie und bereiten gemeinsam das Nachtessen vor (S. 14). Damit verfügt der Beschwerdeführer über intakte persönliche und soziale Ressourcen. 8.3.5 In der Kategorie „Konsistenz“ (bezüglich Abgrenzung und gegenseitigen Bezü gen zu den Komplexen „Persönlichkeit“ und „sozialer Kontext“ eingehend Mi chael E. Meier, Ein Jahr neue Schmerzrechtsprechung, in: Jusletter vom 11. Juli 2016, S. 28 ff.). zielt d er Indikator „gleichmässige Einschränkung des Aktivi tätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen“ auf die Frage ab, ob die diskutierte Einschränkung in Beruf und Erwerb (bzw. bei Nichterwerbstätigen im Aufgabenbereich) einerseits und in den sonstigen Lebensbereichen (z.B. Frei zeitgestaltung) anderseits gleich ausgeprägt ist, wobei das Aktivitätsniveau der versicherten Person stets im Verhältnis zur geltend gemachten Arbeitsunfähig keit zu sehen ist (BGE 141 V 281 E. 4.4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.1). Der Beschwerdeführer sieht sich nicht mehr in der Lage, einer verwertbaren Ar beit nachzugehen (vgl. Urk. 1 S. 9 Ziff. 16). Seine Tagesaktivitäten (vgl. E. 8.3.4) entsprechen indessen nicht der von ihm geltend gemachten 100%igen Arbeits unfähigkeit. Des Weiteren verbrachte der Beschwerdeführer im August 2014 drei Wochen Ferien in Portugal (Urk. 6/133/1-49 S. 16). Damit zeigen sich in der Alltagsgestaltung inklusive Freizeit keine ausgeprägten Einschränkungen. 8.3.6 Im Rahmen des Indikators „behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausge wiesener Leidensdruck“ (zur Abgrenzung vom Indikator „Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz“ vgl. Michael E. Meier, aa.O, S. 25 Rz 60) weist d ie Inanspruchnahme von therapeutischen Optionen, das heisst das Ausmass, in welchem Behandlungen wahrgenommen oder eben vernachlässigt werden (ergänzend zum Gesichtspunkt Behandlungs- und Eingliede rungserfolg oder -resistenz unter dem Komplex „Gesundheitsschädigung") auf den tatsächli chen Leidensdruck hin. In ähnlicher Weise zu berücksichtigen ist das Verhalten der versicherten Person im Rahmen der beruflichen (Selbst-) Eingliederung. In konsistentes Verhalten ist auch hier ein Indiz dafür, die geltend gemachte Ein schränkung sei anders begründet als durch eine versicherte Gesundheitsbeein trächtigung (BGE 141 V 281 E. 4.4.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.2). Der Beschwerdeführer nimmt wie dargelegt Schmerzmittel sowie ein Anti- depressi vum ein. Seit dem stationären Aufenthalt im Psychiatrie-Zentrum N.___ im Herbst 2005 befindet sich der Beschwerdeführer in keiner psychiatri schen Behandlung (vgl. E. 8.3.2). Dies deutet auf einen nicht besonders ausge prägten beziehungsweise ausgewiesenen Leidensdruck hin. 8.4 Die Prüfung der verschiedenen Indikatoren ergibt, dass diese nicht als in ausge prägtem Umfang gegeben erachtet werden können. Demzufolge ist eine Unüber windbarkeit der Auswirkungen des psychosomatischen Leidens zu verneinen und im Einklang mit dem Medas-Gutachten von einer 100%igen Arbeitsfähig keit in der angestammten Tätigkeit auszugehen. Damit erweist sich die Verfügung vom 13. Januar 2016 (Urk. 2) als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt. 9. Die Kosten des Verfahrens gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind ermessensweise auf Fr. 800.-- festzusetzen und entsprechend dem Ausgang des Verfahrens de m unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Dr. iur. Roger Bollag - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubSchleiffer Marais

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2016.00226 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Annaheim Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Gerichtsschreiberin Schleiffer Marais Urteil vom 7. September 2017 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Dr. iur. Roger Bollag Dreifuss & Bollag, Law Office Splügenstrasse 11, Postfach 1594, 8027 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Der 1977 geborene X.___, ohne Berufsausbildung, war seit Oktober 2000 als Gebäudereiniger bei der Y.___ AG tätig (6/9). Am 19. Oktober 2004 fiel dem Versicherten gemäss eigenen Angaben bei der Arbeit eine Autotür auf den Kopf (Urk. 6/17/62-63), worauf er sich unter Hin weis auf eine mnestische Störung nach contusio cerebri am 9. Dezember 2005 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug anmeldete (Urk. 6/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach dem Versi cherten mit Verfügung vom 29. Oktober 2009 (Urk. 6/80-81) mit Wirkung ab 1. Oktober 2005 eine halbe Rente der Invalidenversicherung zu. Im Juni 2012 leitete die IV-Stelle ein Revisionsverfahren ein (Urk. 6/136 S. 1), klärte die erwerblichen und medizinischen Verhältnisse ab und veranlasste un ter anderem eine polydisziplinäre Begutachtung durch die Medizinische Abklä rungsstelle Z.___ (Medas; Expertise vom 17. November 2014, Urk. 6/133/1-49). Mit Vorbescheid vom 16. April 2015 (Urk. 6/137) stellte die IV-Stelle unter Hinweis auf eine Verbesserung des Gesundheitszustands die Aufhebung der Rente in Aussicht. Dagegen erhob der Versicherte unter Beilage der Emails von Dr. med. A.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, vom 6. Juli und 11. Oktober 2015 (Urk. 6/145 und Urk. 6/160) sowie der Berichte von Dr. med. B.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 3. Juli 2015 (Urk. 6/146) und von Dr. med. C.___, FMH Neurologie, und Dr. phil. D.___, Neuropsychologin, vom 1. Oktober 2015 (Urk. 6/158) Einwand (Urk. 6/161). Mit Verfügung vom 13. Januar 2016 (Urk. 2) hob die IV-Stelle die Rente mit Wirkung ab 1. März 2016 auf. 2. Dagegen erhob der Versicherte am 15. Februar 2016 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, es seien ihm die gesetzlichen Leistungen gemäss IVG auszurichten und ihm insbesondere eine seiner tatsächlichen Erwerbsunfähigkeit entspre chende IVG-Rente zuzusprechen. Eventuell seien weitere medizinische Abklä rungen zu tätigen und die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurück zuweisen. Subeventuell sei er persönlich vorzuladen (S. 2). Mit Beschwerdeant wort vom 15. März 2016 (Urk. 5) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abwei sung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 17. März 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 7). Am 15. August 2017 verzichtete der Rechts vertreter des Beschwerdeführers auf dessen persönliche Anhörung durch das Gericht (Urk. 8). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Sie kann Folge von Ge burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Nach Art. 17 ATSG sind laufende Renten für die Zukunft zu erhöhen, herabzuset zen oder aufzuheben, wenn sich der Invaliditätsgrad in einer für den Anspruch erheblichen Weise ändert. Anlass zur Rentenrevision gibt jede we sentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den In validitätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Ob eine solche Änderung eingetreten ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhaltes, wie er im Zeitpunkt der ursprünglichen Rentenverfügung bestanden hat, mit demje nigen zur Zeit der streitigen Revisionsverfügung (BGE 105 V 29). Fehlen die in Art. 17 ATSG genannten Voraussetzungen, so kann die Rentenverfü gung lediglich nach den für die Wiedererwägung rechtskräftiger Verwaltungsverfügungen geltenden Regeln abgeändert werden. Danach ist die Verwaltung befugt, auf eine formell rechtskräftige Verfügung, welche nicht Ge genstand materieller richterlicher Beurteilung gebildet hat, zurückzukommen, wenn sich diese als zweifellos unrichtig erweist und ihre Berichtigung von er heblicher Bedeutung ist (Art. 53 A bs. 2 ATSG; BGE 110 V 176 E. 2a mit Hin weisen). Das Gericht kann eine zu Unrecht ergangene Revisionsverfügung gege benenfalls mit der substituierten Begründung schützen, dass die ursprüngliche Rentenverfügung zweifellos unrichtig und die Berichtigung von erheblicher Be deutung ist (BGE 125 V 368 E. 2 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 128 V 272 E. 5b/bb; Urteile des Bundesgerichts 9C_121/2014 vom 3. September 2014 E. 3.2.2, 9C_762/2013 vom 24. Juni 2014 E. 4.2 und 9C_562/2008 vom 3. November 2008 E. 2.2 je mit Hinweisen). 1.4 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These ab stellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beant wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder ver unmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversiche rung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gut achten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete ihre rentenaufhebende Verfügung (Urk. 2) damit, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers verbessert habe und ihm seit der Begutachtung im September 2014 angepasste Tätigkeiten unter Vermeidung von körperlichen Arbeiten mit Kraftanforderung für manuelle Ar beiten rechts zu 100 % zumutbar seien. Im Rahmen des Einkommensvergleichs resultiere unter Berücksichtigung eines Leidensabzugs von 10 % wegen der Unmöglichkeit der Ausführung von Schwerarbeiten ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 3 %. Die Beschwerdegegnerin führte weiter aus, dass die zusammen mit dem Einwand eingereichten Arztberichte keine neuen medizini schen Tatsachen enthielten, sondern lediglich eine andere Sichtweise des glei chen Sachverhalts beschrieben. Das Ganser-Syndrom könne nicht genau defi niert und die einzelnen Symptome beim Beschwerdeführer nicht klar aufgezeigt werden. Letzterer arbeite zudem halbtags, weise ein hohes Aktivitätsniveau auf und habe soziale Kontakte, weshalb eine schwere Beeinträchtigung des funktio nellen Leistungsvermögens nicht ausreichend nachvollziehbar sei (S. 2 f.). In der Beschwerdeantwort (Urk. 5) wies die Beschwerdegegnerin sodann auf das ver kehrsmedizinische Gutachten vom 6. Oktober 2011 hin, gemäss welchem ins besondere objektiv keine relevanten kognitiven Störungen festgestellt worden seien, was in einem Spannungsverhältnis zu den anlässlich der Medas-Begut achtung festgestellten Erinnerungslücken stehe. 2.2 Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber in seiner Beschwerde (Urk. 1) auf den Standpunkt, es bestünden Widersprüche betreffend die Diagnose zwi schen dem psychiatrischen Medas-Gutachter und den Dres. B.___, C.___ und D.___. Der Einschätzung des Arztes des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) der Beschwerdegegnerin könne zudem nicht gefolgt werden, da dieser den Beschwerdeführer nicht persönlich begutachtet habe, was bei der in Frage stehenden Diagnose indessen unerlässlich sei. Entsprechend seien weitere medizinische Abklärungen zu treffen und es könne nicht auf das Medas-Gut achten abgestellt werden (S. 4 ff. Ziff. 3-7). Im Weiteren sei in der Medas-Ex pertise keine Verbesserung des Gesundheitszustands postuliert, sondern ledig lich eine andere Einschätzung des Sachverhalts vorgenommen worden, weshalb kein Revisionsgrund gegeben sei (S. 6 Ziff. 8). Ferner sei die neue Rechtspre chung zu den psychosomatischen Krankheitsbildern nicht berücksichtigt wor den, so dass weitere medizinische Abklärungen (bei einem anderen Sachver ständigen) zu tätigen seien (S. 7 Ziff. 9 f.). Im Übrigen sei beim Beschwerde führer gemäss den Auffassungen des psychiatrischen Medas-Gutachters sowie der Dres. B.___, C.___, D.___ und A.___ keine verwertbare Arbeitsfähig keit auf dem ersten Arbeitsmarkt vorhanden (S. 8 f. Ziff. 12 ff.). 3. 3.1 Grundlage für die ursprüngliche Rentenverfügung vom 29. Oktober 2009 (Urk. 6/80-81) bildete der Untersuchungsbericht des RAD-Arztes Prof. Dr. med. E.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 17. Februar 2009 (Urk. 6/56 und Urk. 6/79 S. 3 f.). 3.2 3.2.1 Der RAD-Arzt stellte im besagten Bericht folgende Diagnosen (Urk. 6/56 S. 3): - rezidivierende depressive Störung in gegenwärtig schwerer Episode mit psy chotischen Zeichen (ICD-10 F33.3) - Differentialdiagnose: posttraumatisches Psychosyndrom nach Schädel-Hirn-Trauma (ICD-10 F07.2) - Anpassungsprobleme bei Veränderungen der Lebensumstände (ICD-10 Z60.0) Dr. E.___ führte aus, der Beschwerdeführer berichte von ständigem Schwin del und rasenden Kopfschmerzen. Hinsichtlich Ort, Zeit und Person sei er voll orientiert, wobei ihm die Daten seiner Lebensgeschichte nicht erinnerbar seien. Bei der Prüfung der Merkfähigkeit ergäben sich deutliche Schwächen. Der Be schwerdeführer wirke introvertiert und sein gesamtes Verhalten zeige sich zu rückgenommen und eingeengt. Formale Denk- und Sprachstörungen seien nicht erkennbar und der Denk- und Redefluss erschienen inhaltlich zusammenhän gend. Der Beschwerdeführer berichte von „wirren Gedanken im Kopf“ tagsüber, vor allem, wenn er an seine aktuelle Situation im Hinblick auf seine Arbeitslo sigkeit denke. Affektiv und emotional wirke er differenziert, aber durch die Nie dergeschlagenheit deutlich eingeengt. Psychomotorisch und hinsichtlich seiner Bewegungen mache er einen „von aussen gesteuerten Eindruck“, fast wie eine Marionette. Mit den wiederholten Darstellungen der inneren Verzweiflung und Unzufriedenheit mit der momentanen Lebenssituation erscheine er in seinem Verhalten aktuell stark eigengefährdend (S. 3). Im Weiteren hielt der RAD-Arzt fest, der Beschwerdeführer leide an einem chro nischen psychischen Gesundheitsschaden mit erheblichem Krankheitswert, der sich im Nachgang an zwei Unfälle mit einem Schädel-Hirn-Trauma (1999 und 2004) bislang und trotz lege artis durchgeführter Therapie als weitgehend the rapieresistent gezeigt habe. Durch eine gezielte psychiatrisch-psychotherapeu tische Behandlung, welche die spezifischen Lebensumstände des Beschwerde führers miteinbeziehe, sei zunächst eine Stabilisierung von dessen Verhalten und Persönlichkeit anzustreben (S. 4). Der Beschwerdeführer sei aufgrund des psychischen Gesundheitsschadens mit Krankheitswert in seiner angestammten Tätigkeit vollständig eingeschränkt. Aus Sicherheitsgründen sei es aufgrund der auftretenden Schwindelanfälle nicht zu verantworten, dass er weiterhin bei einer Reinigungsfirma tätig sei, bei welcher er auf Leitern zu steigen habe. Medizintheoretisch sei er in einer angepassten Tätigkeit etwa hälftig (= vier Stunden) arbeitsfähig, sofern mit der Arbeitsauf nahme geeignete Eingliederungsmassnahmen (Arbeitsplatzgestaltung und flan kierende therapeutische Massnahmen) ergriffen würden (S. 4; vgl. auch Urk. 6/79 S. 3 f.). 3.2.2 Am 20. Februar 2009 präzisierte der RAD-Arzt seinen Untersuchungsbericht (vgl. E. 3.2) dahingehend, dass die medizintheoretisch begründete Arbeitsfähig keit primär an einem geeigneten Arbeitsplatz auf dem freien Arbeitsmarkt aus serhalb eines geschützten Rahmens umgesetzt werden sollte (Urk. 6/79 S. 4). 4. 4.1 Bei Erlass der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) präsentierte sich die medizini sche Aktenlage im Wesentlichen wie folgt: 4.2 4.2.1 In der von der Beschwerdegegnerin eingeholten interdisziplinären Medas-Exper tise vom 17. November 2014 (Urk. 6/133/1-49) nannten die Gutachter Prof. Dr. med. F.___, Facharzt für Neurologie FMH und Facharzt für Psy chiatrie und Psychotherapie FMH, Dr. med. G.___, Fachärztin Allgemeine In nere Medizin FMH, Dr. med. H.___, Facharzt für Neurologie, Dr. med. I.___, Assistenzärztin Neurologie, Dr. med. J.___, Facharzt Allgemeine Innere Medi zin und Rheumatologie FMH, und med. prakt. K.___, Eidg. Facharzt für Psy chiatrie und Psychotherapie, folgende Diagnosen (S. 39): - mit Einschränkungen auf die Arbeitsfähigkeit: - chronische Arthralgie MCP V rechts nach aktenanamnestischem Kontu sionstrauma der Vorderhand rechts am 29.10.08 - MRI 22.09.09 unauffällig - 3-Phasen-Skelett-Szintigrafie 23.09.09: keine fokale Mehranreicherung im MCP V rechts, diskrete diffuse Aktivitätsanreicherung der ganzen rechten Hand. Differenzialdiagnose: leichte Algodystrophie - Untersuchung unter BV 16.03.09: erhaltene Gelenkskongruenz MCP V rechts bei vermehrter Beweglichkeit dorsopalmar im Seitenvergleich - konventionell radiologisch leicht erhöhte Weichteildichte MCP V rechts ulnar, aktuell fehlender Nachweis ossärer Pathologien - keine serologische Entzündungsaktivität - ohne Einschränkungen auf die Arbeitsfähigkeit: - Verdacht auf medikamenteninduzierten Kopfschmerz - Verdacht auf chronischen Spannungskopfschmerz - Ganser-Syndrom (ICD-10 F44.80) - chronisches thorakolumbovertebrales Schmerzsyndrom - arterielle Hypertonie 4.2.2 Der psychiatrische Gutachter med. prakt. K.___ wies darauf hin, dass sich im Explorationsgespräch Inkonsistenzen zeigten, wie sie in den Akten wiederholt beschrieben worden seien. Der Beschwerdeführer könne zu vielen früheren und aktuellen Lebensereignissen keine Auskunft geben, berichte von schweren Kon zentrations- und Gedächtnisstörungen, habe aber angegeben, dass Autofahren für ihn kein Problem sei. Seine Äusserungen wirkten einerseits debil und kind lich-naiv, andererseits sei er vor der Handverletzung in der Lage gewesen, sei ner Arbeit an verschiedenen Orten nachzugehen, wobei bezüglich des Aufsu chens dieser Orte keine Probleme bestanden hätten. Ein weiteres schwer nach vollziehbares Merkmal sei der Umstand, dass der Beschwerdeführer trotz seiner geäusserten schweren mnestischen Defizite seit etwa fünf Jahren in einer Bezie hung lebe und dabei keine Auffälligkeiten bestünden (S. 21). Med. prakt. K.___ hielt weiter fest, dass aufgrund der neuropsychologischen Testuntersuchungen am ehesten von einem Ganser-Syndrom ausgegangen wer den könne, obwohl eine strukturelle hirnorganische Störung nicht habe nach gewiesen werden können. Beim Beschwerdeführer zeige sich zudem eine sehr einfache Schulbildung, was erklären könne, dass er schnell überfordert sei und „an den Anschlag“ komme. Entsprechend sei davon auszugehen, dass der Be schwerdeführer mit grösster Wahrscheinlichkeit an einem Ganser-Syndrom leide, das von einer einfachen Schulbildung begleitet werde. Im Weiteren wies der psychiatrische Gutachter darauf hin, dass in Fachkreisen umstritten sei, ob es sich beim Ganser-Syndrom um eine psychische Störung, eine Täuschung oder eine „Schlitzohrigkeit“ handle. Aufgrund der aktuellen Begutachtung gehe er nicht davon aus, dass eine Erkrankung aus dem depressiven Formenkreis vorhanden sei (S. 21). Was die Prüfung der Försterkriterien betreffe, so bestehe aktuell weder eine chro nische körperliche Begleiterscheinung noch ein ausgewiesener Rückzug in allen Belangen des Lebens. Der Beschwerdeführer lebe in einer Beziehung und gehe regelmässig zu seinem Arbeitgeber Kaffee trinken. Ebenso wenig bestün den ein verfestigter, therapeutisch nicht mehr angehbarer innerseelischer Ver lauf einer an sich missglückten, psychisch aber entlastenden Konfliktbewälti gung oder unbefriedigende Behandlungsergebnisse, da sich der Beschwerde führer nur zum Teil auf eine Behandlung eingelassen habe (S. 22). Zusammenfassend sei von einem Zustandsbild auszugehen, welches schwierig einzuordnen sei. Am ehesten handle es sich um eine dissoziative Störung im Sinne eines Ganser-Syndroms bei einfacher Schulbildung (S. 22). Unter dem Titel Arbeitsfähigkeit hielt med. prakt. K.___ fest, dass er aus rein psychiatrischer Hinsicht unter Berücksichtigung der Försterkriterien nicht davon ausgehe, dass im IV-rechtlichen Sinne eine Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen oder in einer adaptierten Tätigkeit bestehe (S. 22). Im Weiteren verneinte er eine Veränderung des Gesundheitszustands oder der funktionellen Leistungsfähigkeit seit 2005 und wies darauf hin, dass nicht von einer bewussten Selbstlimitierung des Beschwerdeführers auszugehen sei (S. 24). 4.2.3 Der rheumatologische Gutachter Dr. J.___ führte aus, dass es sich bei der loka len Druckdolenz des dorsalen MCP V rechts mit Weichteilschwellung der dor salen Gelenkskapsel MCP V rechts um eine chronisch persistierende Arthralgie des MCP V rechts unklarer Ätiologie nach aktenanamnestischem Kontusions trauma der rechten Vorderhand am 29. Oktober 2008 handle. Für die vom Be schwerdeführer geschilderten Hemikranien, die Schmerzen im thorakolumbalen Übergangsbereich und distal lumbal sowie die Knie- und Fussschmerzen rechts fände sich weder ein adäquates klinisches, radiologisches noch laborchemisches Korrelat (S. 29). Im Weiteren wies Dr. J.___ darauf hin, dass eine Arbeitsunfähigkeit in Tätigkei ten ohne kraftanfordernde manuelle Arbeiten rechts aus rheumatologi scher Sicht nicht attestiert werden könne. Insbesondere liege in der vom Be schwerdeführer zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Raumpfleger in rheumatologi scher Hinsicht keine Arbeitsunfähigkeit vor. Körperlich adaptierte Tätigkeiten ohne kraftanfordernde manuelle Arbeiten rechts könne der Beschwerdeführer vollschichtig und auf dem ersten Arbeitsmarkt ausführen (S. 30). Schliesslich habe keine Veränderung des Gesundheitszustands oder der funktionellen Leis tungsfähigkeit seit 2005 stattgefunden (S. 31). 4.2.4 Die neurologischen Gutachter Dres. H.___ und I.___ hielten fest, es bestehe ein Verdacht auf einen medikamenteninduzierten Kopfschmerz beziehungsweise auf einen schmerzmittelinduzierten Kopfschmerz laut IHS Klassifikation II, da noch kein Schmerzmittelentzug stattgefunden habe und damit die Kriterien noch nicht erfüllt seien. Der Beschwerdeführer könne ausserdem keine Angaben zur Dauer der Schmerzmitteleinnahme machen, wobei erst ab einer Einnahme von mehr als drei Monaten das entsprechende Kriterium erfüllt sei. Eventuell liege auch ein chronischer Spannungskopfschmerz vor. Aufgrund der täglichen Schmerzmitteleinnahme sei dieser jedoch aktuell nicht zu differenzieren und müsste nach einem Entzug neu evaluiert werden (S. 36). Die Dres. H.___ und I.___ führten weiter aus, in der Untersuchung sei auffal lend, dass der Beschwerdeführer betreffend alle weiter in der Vergangenheit zurückliegenden Ereignisse angebe, keine Erinnerung zu haben. Eine neurolo gische Erklärung für diese Amnesie gebe es nicht, insbesondere seien organische Abklärungen inklusive cMRT, Lumbalpunktion und EEG 10/2004 unauffällig gewesen, weshalb diesbezüglich auf das psychiatrische Gutachten verwiesen werde (S. 36). Unter dem Titel Arbeitsfähigkeit wiesen die Gutachter darauf hin, dass die zu letzt ausgeübte Tätigkeit in der Arbeit als Reinigungskraft mit einem Pensum von 4 Stunden pro Tag an 5 Tagen pro Woche bestanden habe. Aus neurologi scher Sicht sei der Beschwerdeführer zu 100 % für diese Tätigkeit arbeitsfähig (S. 37). 4.2.5 Im Rahmen der hauptgutachterlichen Beurteilung und der polydisziplinären Zusammenfassung wurde festgehalten, dass sich aufgrund der vorhandenen Be richte ein sehr widersprüchliches und schwer einordbares phänomenologisches Zustandsbild zeige. Aus den Akten gehe nicht hervor, dass ein schwerwiegender Unfall passiert sei, bei welchem der Beschwerdeführer strukturelle Verletzungen erlitten habe. Es scheine sich eher um zwei Bagatelltraumata zu handeln, welche aber weder beobachtet noch dokumentiert worden seien. In sämtlichen Akten werde darauf hingewiesen, dass es immer wieder zu widersprüchlichen Angaben und Verhalten gekommen sei. Phänomenologisch gehe man von einer dissozia tiven Störung mit einer antero- und retrograden Amnesie aus, wobei diese nicht wirklich erfasst werden könne und auch in den neuropsychologischen Gutach ten nicht bestätigt werde. In den Beurteilungen werde von keiner nennenswer ten psychiatrischen Erkrankung, von einer Simulation, einem Ganser-Syndrom sowie von einer schwerwiegenden dissoziativen Störung unklarer Genese aus gegangen. Neu sei in den letzten zwei Berichten eine depressive Erkrankung hinzugekommen, die als remittiert betrachtet respektive als mittelgradige de pressive Episode interpretiert worden sei (S. 42). Bezüglich der Arbeitsfähigkeit wurde festgehalten, dass sich aus allgemein-inter nistischer Sicht keine Einschränkungen des Leistungsbilds ergäben, welche die berufliche Leistungsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit limitierten. Eine Ar beitsunfähigkeit in Tätigkeiten ohne kraftanfordernde manuelle Arbeiten rechts respektive in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit könne aus rheumatologischer Sicht nicht attestiert werden. In neurologischer Hinsicht sei der Beschwerde führer in seiner angestammten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig. Aus psychiatri scher Sicht sei unter Berücksichtigung der Försterkriterien davon auszugehen, dass im IV-rechtlichen Sinne keine Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen und in einer adaptierten Tätigkeit bestehe. In polydisziplinärer Hinsicht liege somit eine 100%ige Arbeitsfähigkeit vor (S. 45), wobei die Prognose als insgesamt gut zu beurteilen sei (S. 46). Betreffend das Vorliegen psychosozialer Faktoren wiesen die Gutachter darauf hin, dass der Beschwerdeführer über eine rudimentäre Schulbildung verfüge und die deutsche Sprache nicht beherrsche. Dies könne dazu führen, dass er schnell überfordert sei, vieles nicht verstehe und an den „Anschlag“ komme, und dadurch auch Angstsymptome habe. Schliesslich sei nicht davon auszuge hen, dass sich der Beschwerdeführer bewusst selbst limitiere (S. 47). 4.2.6 Dr. phil. L.___, Fachpsychologin für Neuropsychologie FSP, hielt in ihrem Teilgutachten vom 9. Oktober 2014 (Urk. 6/133/50-58) fest, beim Be schwerdeführer stünden deutliche autobiographische und semantische Gedächt nisstörungen im Vordergrund. Auffallend seien sodann Schwierigkeiten in der Schriftsprache, Zahlenverarbeitung und in der Rechenfähigkeit, verminderte Kurzzeit- und Langzeitgedächtnisleistungen sowie eine deutlich verminderte psychische Belastbarkeit (S. 5). Die objektivierten Befunde respektive beobach teten Beeinträchtigungen stimmten sodann weitgehend mit den subjektiven Klagen überein und erklärten die vom Beschwerdeführer angegebenen Schwie rigkeiten im Alltag (S. 6). Die neuropsychologische Gutachterin wies weiter darauf hin, dass, obwohl ein genauer Vergleich der aktuellen Befunde mit den neuropsychologischen Vor befunden aufgrund teilweise unterschiedlicher beziehungsweise nicht standar disierter Verfahren/Aufgaben erschwert sei, die aktuell objektivierten Befunde und Beobachtungen mit der neuropsychologischen Voruntersuchung vom 9. November 2005 vergleichbar seien und es seither zu keiner signifikanten Veränderung gekommen sei (S. 6). Unter Berücksichtigung der Aktenlage sei die objektivierte und beobachtete teil weise deutliche Beeinträchtigung nicht mit einer hirnorganischen Ursache (Läsi onen) vereinbar. Als Diagnose könne in neuropsychologischer Hinsicht ein Ganser-Syndrom in Betracht gezogen werden, wobei die Diagnosestellung aus medizinischer Sicht im Rahmen der Gesamtbegutachtung vorgenommen werden sollte (S. 6). Die Gutachterin wies weiter darauf hin, dass aufgrund der deutlichen kognitiven Minderleistungen in mehreren Bereichen (unter anderem visuelle Wahrneh mung, Gedächtnis, Schriftsprache), der dadurch geringen Ressourcen respektive Kompensationsmöglichkeiten und der geringen psychischen Belastbarkeit aus neuropsychologischer Sicht seit Oktober 2004 keine Arbeitsfähigkeit in der zu letzt ausgeübten Tätigkeit bestehe. Arbeiten mit geringen kognitiven Anforde rungen, mithin mit einfachen, dem Beschwerdeführer bekannten Tätigkeiten und Abläufe (Tätigkeiten mit äusserst geringen Anforderungen an Altgedächt nis/Wissen, Schriftsprache, Zahlenverarbeitung, Rechenfähigkeit) seien rein the oretisch denkbar. Aufgrund der Beeinträchtigungen, der geringen Ressourcen und Kompensationsmöglichkeiten, der Schwierigkeiten und des Leidensdrucks im Alltag sowie der geringen psychischen Belastbarkeit sei eine Arbeitsfähigkeit in adaptierten Tätigkeiten indessen fraglich (S. 7). Dabei sei nicht davon auszu gehen, dass spezifische neuropsychologische Therapiemassnahmen zu einer sig nifikanten Verbesserung führten. Aufgrund des mehrjährig unveränderten Zu standsbilds sei von keiner wesentlichen Veränderung auszugehen (S. 8). 4.3 Dr. B.___ nannte in seinem Bericht vom 3. Juli 2015 (Urk. 6/146) fol gende Diagnose (S. 4): - Schizophrenia simplex (ICD-10 F20.6) Der Arzt führte aus, es bestünden infantile, schizoide, zwanghafte, abhängige, selbstschädigende und passiv-aggressive Persönlichkeitszüge, wobei die Intelli genz in der unteren Norm liege. Diese Persönlichkeitszüge träten hinter der übergeordneten Diagnose einer Schizophrenie zurück respektive seien Teil der genannten Symptomatik. Anlässlich einer psychosozialen Überforderung bilde ten zwei Bagatell-Unfälle Anlass, einen klassischen, für Schizophrenien oft ty pischen „Knick in der Lebenslinie“ auszulösen. Das von anderen Ärzten festge stellte auffällige Dissoziieren sei teilweise als „dissoziative Störung“ und/oder „Ganser-Syndrom“ benannt worden, wobei die zugrundeliegende schizophrene Entwicklung verkannt und die prämorbide Persönlichkeitsauffälligkeit nicht beschrieben worden sei. Die übrige Symptomatik sei diagnostisch nicht berück sichtigt worden, es sei nur das auffälligste Symptom – die Vergesslichkeit – di agnostiziert worden (S. 4). Im Verlauf habe sich die Symptomatik chronifiziert. Bei der Dissoziation (forcier tes Vergessen; möglicherweise unbewusst, teilbewusst oder gar sehr be wusstseinsnah) handle es sich nur um ein Teil-Symptom der Schizophrenia simplex. Andere Symptome seien unter anderem die Auffälligkeiten der Persön lichkeit, das Bagatellisieren des Schweregrads der psychischen Erkrankung, das starke Misstrauen gegenüber Personen ausserhalb der Familie, die soziale Ab schottung, das Angewiesensein auf einen geschützten Arbeitsplatz innerhalb der Familie und auf eine Freundin, welche selber offensichtliche Probleme habe und auf einen eigenen Lebensvollzug verzichte, der Willens- und Motivationsman gel, die verstärkte Ermüdbarkeit und geringe Durchhaltefähigkeit, das unlogi sche, kreisende, ausweichende, blockierende und gekränkte Denken, die Ver schlossenheit, der fehlende affektive Rapport, das infantile Appellieren an Hilfe, das Verschieben der seelischen Problematik auf den Körper und die Einnahme einer Opferhaltung. Vor diesem Hintergrund treffe die Beschreibung der bei der Schizophrenia simplex vorherrschenden Symptome auf den Beschwerdeführer ziemlich präzise zu. Differentialdiagnostisch seien keine Anzeichen für eine Si mulation, eine isolierte Depression und Angststörung oder eine Organizität (beispielsweise Demenz) zu erheben (S. 4 f.). Dr. B.___ hielt schliesslich fest, dass aufgrund der Hauptdiagnose keine verwertbare Arbeitsfähigkeit auf dem freien Arbeitsmarkt bestehe. Mit täglich zwei bis vier Stunden Arbeit unter der direkten Aufsicht des Bruders (dabei fragliche Leistungsfähigkeit) sei der Beschwerdeführer vollständig integriert und seine Arbeitsfähigkeit (an einem sozusagen vom Bruder bereitgestellten ge schützten Arbeitsplatz) vollständig ausgeschöpft (S. 5). 4.4 Dr. A.___ ging in seinen Emails vom 6. Juli und 11. Oktober 2015 (Urk. 6/145 und Urk. 6/160) von einer schweren Form einer dissoziativen Störung respek tive einer dissoziativen Amnesie (ICD-10 F44) aus. Das in der Medas-Expertise erwähnte Ganser-Syndrom gehöre ebenfalls in diesen Formenkreis, wobei der Gutachter zwar fast die richtige Diagnose gestellt, diese aber nicht adäquat ge wichtet habe. Der Experte glaube, eine dissoziative Störung sei bewusst steuer bar und mit Willensfunktionen überwindbar, was indessen falsch sei. Die disso ziativen Phänomene gehörten zu den schwer behandelbaren und häufig invali disierenden Störungen. Der Beschwerdeführer leide deshalb an einer schweren, invalidisierenden Krankheit, welche die aktuelle Arbeitsunfähigkeit hinreichend begründe. 4.5 In ihrem Bericht vom 1. Oktober 2015 (Urk. 6/158) hielten die Dres. C.___ und D.___ fest, dass beim nur reduziert belastbaren sowie autobiographisch- und zeitlich-kalendarisch unvollständig orientierten Beschwerdeführer im Rah men der verhaltensneurologisch-neuropsychologischen Untersuchung Minder leistungen betreffend die Frontalhirnfunktion, die Sprache und das Altgedächt nis im Vordergrund stünden. Auf Verhaltensebene seien leichte Schwankungen der allgemeinen Aufmerksamkeit und leichte Schwierigkeiten beim Lernen von neuen verbalen episodischen Informationen bei erhaltener kurzfristiger Erinne rungsleistung erkennbar. Ein simulatives/bewusstseinsnahes Verhalten könne aufgrund der Phänomenologie der Befunde ausgeschlossen werden (S. 2 f.). Im Weiteren wurde ausgeführt, dass die festgestellten Defizite gut mit einer disso ziativen amnestischen Störung erklärbar seien, möglicherweise begünstigt durch das tiefe prämorbide Leistungsniveau, differentialdiagnostisch auf der Basis einer frühkindlichen cerebralen Entwicklungsstörung mit dadurch einge schränkten kognitiven Ressourcen und verminderten Kompensationsmöglich keiten. Die Defizite seien nicht überwindbar und wiesen einen hohen Krank heitswert auf, weshalb der Beschwerdeführer auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht vermittelbar sei und künftig geschützte Arbeitsbedingungen benötige (S. 5). 5. 5.1 Vorwegzuschicken ist, dass das Medas-Gutachten (vgl. E. 4.2) den praxisgemäs sen Anforderungen an den Beweiswert einer Expertise entspricht. So ist es für die streitigen Belange umfassend, gibt es doch Antwort auf die Frage nach dem Gesundheitszustand des Beschwerdeführers und der verbleibenden Arbeitsfähig keit. Es beruht sodann auf den notwendigen Untersuchungen in psychiatrischer, rheumatologischer, neurologischer und neuropsychologischer Fach richtung. Die Gutachter berücksichtigen detailliert die geklagten Beschwerden und setzen sich damit auseinander (Urk. 6/133/1-49 S. 11, S. 15, S. 21, S. 25, S. 28 f., S. 32, S. 34 und S. 43 f. sowie Urk. 6/133/50-58 S. 2 und S. 5 ff.). Die Expertise wurde sodann in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben, wobei sich die Gutach ter zur Krankheitsentwicklung äusserten und Bezug auf di e medizinischen Vorakten nahmen (Urk. 6/133/1-49 S. 2-8 und S. 40 ff. sowie Urk. 6/133/50-58 S. 6). Sie setzten sich insbesondere mit abweichenden Diagnosen in anderen Arztberichten auseinander und würdigten diese in nachvollziehbarer Weise (Urk. 6/133/1-49 S. 19 ff., S. 35 f. und S. 39 ff.). Schliesslich leuchtet das Gut achten in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beur teilung der medizinischen Situation ein und die Schlussfolgerungen in der Ex pertise sind begründet. In diesem Sinne ging der psychiatrische Gutachter med. prakt. K.___ nachvoll ziehbar von einem Ganser-Syndrom aus, wobei beim Beschwerdeführer sowohl in der bisherigen wie auch in einer angepassten Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsfähigkeit besteht. Med. prakt. K.___ verneinte zudem eine Verände rung des Gesundheitszustands seit 2005 (Urk. 6/133/1-49 S. 21 f. und S. 24). In rheumatologischer Hinsicht beschrieb Dr. J.___ einleuchtend, dass beim dor salen MCP V rechts eine chronisch persistierende Arthralgie unklarer Ätiologie vorliegt und der Beschwerdeführer in Tätigkeiten ohne kraftanfordernde manu elle Arbeiten rechts inklusive in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Raumpfle ger zu 100 % arbeitsfähig ist, wobei seit 2005 keine Veränderung des Gesund heitszustands stattgefunden hat (S. 29 ff.). Die neurologischen Gutachter Dres. H.___ und I.___ legten schlüssig dar, dass es für die beklagte Amnesie keine neurologische Erklärung gibt und beim Beschwerdeführer in der zuletzt ausge übten Tätigkeit als Reinigungskraft eine 100%ige Arbeitsfähigkeit besteht (S. 36 f.). Die Expertise erfüllt demnach die praxisgemässen Kriterien an den Beweiswert eines ärztlichen Gutachtens (BGE 125 V 351 E. 31; 122 V 157 E 1c), weshalb für die Entscheidfindung darauf abzustellen ist. 5.2 Nachdem die Medas-Gutachter eine Veränderung des Gesundheitszustands des Beschwerdeführers seit 2005 (Urk. 6/80-81) übereinstimmend verneinten (vgl. E. 5.1), ist – entgegen der Auffassung der Beschwerdegegnerin und des RAD (vgl. Urk. 2 S. 2 und Urk. 6/136 S. 4) - weder in psychischer noch organischer Hinsicht eine massgebliche Veränderung des Gesundheitszustands (vgl. E. 1.3) seit Erlass der ursprünglichen Rentenverfügung vom 29. Oktober 2009 (Urk. 6/80-81) ausgewiesen. Ebenso wenig machte der Beschwerdeführer eine entsprechende Veränderung geltend (vgl. Urk. 1 S. 6 f. Ziff. 8) und wurde eine solche auch nicht in den Berichten der Dres. B.___, A.___, C.___ und D.___ erwähnt (vgl. Urk. 6/145-146, Urk. 6/158 und Urk. 6/160). Damit fehlt der erforderliche Revisionsgrund und es kann keine revisionsweise Rentenaufhebung erfolgen. Demzufolge ist zu prüfen, ob die angefochtene Rentenaufhebung mit der substituierten Begründung der anfänglichen Unrich tigkeit der Rentenzusprache zu schützen ist (vgl. E. 1.3). 6. 6.1 Die Einschätzung des RAD-Arztes Prof. Dr. E.___, auf welche sich die Be schwerdegegnerin bei der ursprünglichen Rentenzusprache abstützte (vgl. E. 3), wurde angesichts der höchstgradigen Diskrepanz in der Diagnostik und der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit zwischen dem Gutachten von Dr. med. O.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, vom 22. Februar 2008 (vgl. Urk. 6/41/1-32) und dem Bericht von med. pract. M.___, Oberarzt des Psychiat rie-Zentrums N.___, vom 22. Oktober 2008 (vgl. Urk. 6/50/2-6) zwecks entspre chender Plausibilisierung eingeholt (Urk. 6/79 S. 3). Eine Anamnese und eine Auseinandersetzung mit dem erwähnten Gutachten und Arztbericht sowie mit den übrigen Vorakten (vgl. unter anderem Urk. 6/5/5-6, Urk. 6/5/9-26, Urk. 6/5/33-37, Urk. 6/5/40-41, Urk. 6/6/11-28, Urk. 6/16/5-10 und Urk. 6/29/2-5) erfolgte nicht respektive wurde vom RAD-Arzt in seinem Unter suchungsbericht vom 17. Februar 2009 (Urk. 6/56) nicht dokumentiert. Wenn schon die RAD-Beurteilung zur Plausibilisierung der Einschätzungen von Dr. O.___ und med. pract. M.___ hätte massgebend sein sollen, so wäre eine fundierte Auseinandersetzung mit deren teilweise abweichenden Diagnosen, Befunden und Bewertungen der Arbeitsfähigkeit unabdingbar gewesen. Abgese hen davon wies der RAD-Arzt auf auffallende kognitive Schwächen hin, wobei sich der Beschwerdeführer nicht an die Daten seiner Lebensgeschichte erinnern könne respektive er deutliche Schwächen bei der Merkfähigkeit zeige (Urk. 6/56 S. 3). Darüber, wie sich diese kognitiven Defizite bei der Ausübung beruflicher Tätigkeiten konkret auswirken, machte der RAD-Arzt keine Angaben, sondern hielt lediglich in pauschaler Weise fest, dass der Beschwerdeführer aufgrund des psychischen Gesundheitsschadens mit Krankheitswert in seiner angestammten Tätigkeit vollständig eingeschränkt sei (S. 4). Im Weiteren ging der RAD-Arzt davon aus, dass der Beschwerdeführer in einer leidensangepassten Tätigkeit mit einem Arbeitspensum von vier Stunden pro Tag arbeitsfähig sei, wobei er das von ihm postulierte Pensum nicht näher begründete. Ebenso wenig äusserte er sich - mit der Ausnahme betreffend das Besteigen von Leitern (S. 4) - zum kon kreten Belastungsprofil der behinderungsangepassten Arbeiten. Die Schlussfol gerungen bezüglich der dem Beschwerdeführer verbleibenden Arbeitsfähigkeit sind damit nicht nachvollziehbar. Gleiches gilt für den Hinweis, wonach sich der Gesundheitsschaden trotz lege artis durchgeführter Therapie als weitgehend therapieresistent gezeigt habe (S. 4), nachdem sich der Beschwerdeführer im Zeitpunkt der RAD-Untersuchung in keiner psychiatrischen Behandlung befand und lediglich Medikamente gegen Bluthochdruck sowie Schmerz-, Schlaf- und Beruhigungsmittel einnahm (S. 2) und der RAD-Arzt zudem eine „gezielte psy chiatrisch-psychotherapeutische Behandlung“ empfahl (S. 4). Im Weiteren ist darauf hinzuweisen, dass die drei von der Beschwerdegegnerin respektive vom Krankentaggeldversicherer beauftragten unabhängigen Gutach ter Dr. med. P.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, Dr. med. dipl.-psych. Q.___ und Dr. O.___ allesamt eine versicherungsrelevante psychische Stö rung verneinten und von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit ausgingen (Urk. 6/6/11-28 S. 17, Urk. 6/16/5-10 S. 5 sowie Urk. 6/41/1-32 S. 27 und S. 29). Abgesehen vom RAD-Arzt Prof. Dr. E.___ postulierten einzig die Ärzte des Psychiatrie-Zentrums N.___ eine Arbeitsunfähigkeit (Urk. 6/50/2-6 S. 4), wobei in diesem Zusammenhang die Erfahrungstatsache zu berücksichti gen ist, dass behandelnde Ärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). 6.2 Nach dem Gesagten erfüllt der RAD-Untersuchungsbericht die Beweisan- forderun gen an eine rechtsgenügende medizinische Entscheidgrund lage, auf deren Basis eine Leistungszusprache erfolgen kann, nicht (BGE 125 V 351 E. 3a), weshalb sich die ursprüngliche Rentenzusprache vom 29. Oktober 2009 (Urk. 6/80-81) als zweifellos unrichtig im wiedererwägungsrechtlichen Sinne erweist (vgl. E. 1.3). Ausser Frage steht, dass ihre Berichtigung von er heblicher Bedeutung ist (BGE 119 V 475 E. 1c und Urteil des Bundesgerichts 9C_11/2008 vom 29. April 2008 E. 4.2 mit Hinweisen). 7. 7.1 Steht die zweifellose Unrichtigkeit der ursprünglichen Rentenverfügung fest, so ist wie bei einer materiel len Revision nach Art. 17 Abs. 1 ATSG auf der Grund lage eines richtig und vollständig festgestellten Sachverhalts der Invaliditäts grad im Zeitpunkt der Verfügung zu ermitteln (in diesem Sinne auch Urteil des Bundesgerichts 9C_11/2016 vom 22. Februar 2016 E. 5 mit Hinwei sen ), woraus sich die Anspruchsberechtigung und allenfalls der Umfang des Anspruchs erge ben ( Art. 28 Abs. 1 IVG; Urteil des Bundesgerichts 9C_11/2008 vom 2 9. April 2008 E. 4.2.1). 7.2 7.2.1 Gestützt auf das Medas-Gutachten ist aus somatischer und psychiatrischer Sicht von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in Tätigkeiten ohne kraftanfordernde ma nuelle Arbeiten rechts respektive in der angestammten Tätigkeit als Raumpfle ger auszugehen (vgl. E. 5.1). 7.2.2 Die gutachterliche Beurteilung der Medas steht im Einklang mit den Expertisen der Dres. P.___, Q.___ und O.___ (vgl. E. 6.1) sowie der verkehrsmedizini schen Begutachtung von med. pract. R.___, Assistenzarzt, und Dr. med. S.___, Fachärztin für Rechtsmedizin des Instituts für Rechtsmedizin der T.___, vom 6. Oktober 2011 (Urk. 6/119), welche objektiv keine relevan ten kognitiven Störungen feststellten und die Fahreignung des Be schwerdeführers unter Hinweis auf regelmässige ärztliche Kontrollen und die Einnahme allfälliger Medikamente bestätigten (S. 3 und S. 5). Die Dres. R.___ und S.___ führten aus, dass der Beschwerdeführer über die Gesamt dauer der fast 45minütigen Exploration in der Lage gewesen sei, aktiv an der Untersuchung teilzunehmen, adäquate Angaben gemacht habe und insbeson dere seinen Berufsalltag adäquat habe schildern können (S. 4). Der Beschwer deführer habe unter anderem darauf hingewiesen, dass er aufgrund seiner Tä tigkeit im Bereich Reinigung einen Führerausweis benötige, da er zu verschie denen Objekten gelangen müsse und er meistens alleine arbeite (S. 2). Des Wei teren vermochte er unter anderem das Datum seiner Einreise in die Schweiz und der Ehetrennung sowie das Alter seines Sohnes zu nennen (S. 1 f.). Im ver kehrsmedizinischen Gutachten wurde sodann auf die Berichte der Hausärztin des Beschwerdeführers, Dr. med. U.___, Allgemeine Medizin, vom 14. März sowie 4. Oktober 2011 hingewiesen, wonach sich die retrograde Amnesie soweit erholt habe und der Beschwerdeführer für kurze Strecken innerhalb des Kantons Zürich fahrtauglich sei. Die Hausärztin hielt weiter fest, dass der Beschwerde führer immer korrekt sei und zudem wisse, wie er sich zu verhalten habe res pektive er ein Kurzzeitgedächtnis habe und das Langzeitgedächtnis besser werde und er sich, was die Fahreignung betreffe, konzentrieren könne (S. 3). Im Übri gen ist darauf hinzuweisen, dass der Beschwerdeführer im Jahre 2007 mit sei nem Bruder die V.___ GmbH gründete (Urk. 6/114 S. 4). 7.2.3 Die nach dem Erlass des Vorbescheids (Urk. 6/137) vom Rechtsvertreter des Be schwerdeführers eingeholten Emails respektive Berichte der Dres. A.___, B.___, C.___ und D.___ (Urk. 6/145-146, Urk. 6/158 und Urk. 6/160) vermö gen an dieser Beurteilung nichts zu ändern. Diesbezüglich ist einmal mehr die auftragsrechtliche Vertrauensstellung der behandelnde Ärzte zu ihren Patientin nen und Patienten zu berücksichtigen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). Im Weiteren stellte Dr. A.___ in seiner Email vom 6. Juli 2015 (Urk. 6/145) weder eine konkrete Diagnose noch äusserte er sich zu den psychischen Defiziten des Beschwerdeführers und deren allfällige Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit, sondern beschränkte sich im Wesentlichen auf allgemeine Hinweise betreffend dissoziative Störungen. In der Email vom 11. Oktober 2015 (Urk. 6/160) nannte Dr. A.___ zwar die Diagnose einer dissoziativen Amnesie (ICD-10 F44.0) und wies darauf hin, dass die aktuelle Arbeitsunfähigkeit hinreichend fundiert sei, eine Begründung für diese Diagnose sowie Angaben darüber, wie sich die psychische Störung konkret auf die Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers auswirkt, fehlen indessen. Ähnlich verhält es sich betreffend die von Dr. B.___ in seinem Bericht vom 3. Juli 2015 (Urk. 6/146) postulierte Unverwertbarkeit der Arbeitsfähigkeit auf dem freien Arbeitsmarkt (S. 5), zumal der Arzt nicht darlegte, inwiefern die psychischen Beeinträchtigungen den Beschwerdeführer bei der Ausübung be ruflicher Tätigkeiten konkret einschränkten. Es ist ferner darauf hinzuweisen, dass die Schizophrenia simplex einzig von Dr. B.___ diagnostiziert wurde und es sich dabei um ein ungewöhnliches und seltenes Zustandsbild respektive um eine nur sehr schwer sicher zu diagnostizierende Störung handelt, weshalb die Stellung einer solchen Diagnose gemäss den diagnostischen Leitlinien der Weltgesundheitsorganisation nicht empfohlen wird ( Dilling H. / Mombour W. /Schmidt M.H. [Hrsg.], Internationale Klassifikation psychischer Störungen, ICD-10 Kapitel V, Klinisch-diagnostische Leitlinien, 10. Aufl., Bern 201 5, S. 138 ). Die Dres. C.___ und D.___ begründeten die von ihnen am 1. Oktober 2015 erwähnte Unvermittelbarkeit des Beschwerdeführers auf dem ersten Arbeits markt mit unüberwindbaren Defiziten in den Frontalhirnfunktionen (verbale und frontale Ideenproduktion, Handlungsplanung, Konzeptdenken, inhibitori sche Kontrolle), der Sprache (Lesen, Schreiben und Rechnen) sowie im Altge dächtnis. Wie sich diese Defizite auf die Ausübung der bisherigen Tätigkeit als Raumpfleger im Einzelnen auswirken, ist nicht ersichtlich, zumal der Beschwer deführer bei dieser Arbeit nur in geringem Masse auf Lese-, Schreib- und Re chenfähigkeiten sowie sein Altgedächtnis angewiesen ist. Die Dres. C.___ und D.___ erwähnten zudem nur leichte Schwankungen der allgemeinen Aufmerk samkeit, geringe Schwierigkeiten beim Lernen neuer verbaler episodischer In formationen bei erhaltener kurzfristiger Erinnerungsleistungen respektive un auffällige Leistungen in den Bereichen der Visuokonstruktion, der visuellen Wahrnehmung sowie im kurzfristigen Erinnern nonverbaler episodischer Infor mationen (Urk. 6/158 S. 2 und S. 3). 7.2.4 Was den vom Beschwerdeführer erhobenen Einwand betrifft, es bestünden Wi dersprüche betreffend die Diagnose, weshalb weitere Abklärungen zu treffen seien und nicht auf das Medas-Gutachten abgestellt werden könne (Urk. 1 S. 6 Ziff. 7), ist Folgendes zu bemerken: Rechtsprechungsgemäss kommt es im Rah men der Invaliditätsbemessung grundsätzlich nicht auf die Diagnose, sondern einzig darauf an, welche Auswirkungen eine Erkrankung auf die Arbeitsfähig keit hat. Massgebend ist der psychopathologische Befund und der Schweregrad der Symptomatik (Urteil des Bundesgerichts 9C_361/2016 vom 22. August 2016 E. 4.2.1). 7.2.5 Im Übrigen ist zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer ab März 2010 mit einem täglichen Pensum von vier Stunden als Raumpfleger arbeitete. Im ent sprechenden Arbeitgeberbericht wurde darauf hingewiesen, dass der Beschwer deführer sämtliche Reinigungsarbeiten ausführe, hauptsächlich bei den Kunden sei und deren Häuser sauber mache sowie eine Bereicherung für das Team sei (Urk. 6/102 Ziff. 2.9 und Ziff. 5). Davon, dass der Beschwerdeführer in der Aus übung seiner Tätigkeit in irgendeiner Weise – insbesondere in psychischer Hin sicht – eingeschränkt war oder besonderer Beaufsichtigung bedurfte, ist im Be richt keine Rede. Gegenüber der Unfallversicherung gab der Beschwerdeführer ferner am 25. Juni 2009 an, dass die Arbeitsfähigkeit vor September 2008 we gen „Problemen mit dem Kopf, welche auf einen Schlag im Jahre 2004“ zurück zuführen seien, eingeschränkt gewesen sei, dass er mittlerweile deswegen aber wieder voll arbeiten könne (Urk. 6/75/17-19 S. 1, siehe dazu auch Urk. 6/116 S. 5). 8. 8.1 Die Medas-Gutachter sind in Anwendung der bisherigen Rechtsprechung zu den somatoformen Schmerzstörungen und den sogenannten pathogenetisch-ätiolo gisch unklare n syndromale n Beschwerdebilder n ohne nachweisbare organische Grundlage zum Ergebnis gelangt, dass das psychische Leiden des Beschwerde führers als überwindbar zu gelten habe und er zu 100 % arbeitsfähig sei (Urk. 6/133/1-49 S. 22). Der Beschwerdeführer machte diesbezüglich geltend, die neue Rechtsprechung zu den psychosomatischen Krankheitsbildern sei nicht berücksichtigt worden und es seien gestützt darauf weitere medizinische Ab klärungen zu tätigen (Urk. 1 S. 7 Ziff. 9 f.). In diesem Zusammenhang ist zu berücksichtigen, dass bereits vor der mit BGE 141 V 281 erfolgten Rechtspre chungsänderung (vgl. nachfolgend E. 8.2) eingeholte Gutachten gemäss Bun desgericht nicht per se ihren Beweiswert verlieren. Vielmehr ist im Rahmen ei ner gesamthaften Prüfung des Einzelfalls entscheidend, ob eine schlüssige Be urteilung im Lichte der vom Bundesgericht genannten Indikatoren möglich ist o der nicht (BGE 141 V 281 E. 8). Es stellt sich sodann die Frage, ob das Ganser-Syndrom unter die erwähnten unklaren syndromalen Beschwerdebilder fällt. Diese vom Bundesgericht bisher noch nicht beurteilte Frage kann letztlich of fenbleiben, da die Prüfung der Standardindikatoren keinen invalidenversiche rungsrechtlich relevanten Gesundheitsschaden ergibt. 8.2 Mit BGE 141 V 281 hat das Bundesgericht seine bisherige Rechtsprechung zur Invaliditätsbemessung bei Schmerzstörungen ohne erkennbare organische Ursa che und vergleichbaren psychosomatischen Leiden (BGE 130 V 352 u nd an schliessende Urteile) ange passt und festgehalten, dass die Invaliditätsbemessung stärker als bisher den Aspekt der funktionellen Auswirkungen zu berücksichti gen hat, was sich schon in den diagnostischen Anforderungen niederschlagen muss. Auf der Ebene der Arbeitsunfähigkeit bezweckte die durch BGE 130 V 352 begründete Rechtspre chung die Sicherstellung eines gesetzmässigen Versi cherungsvollzuges mittels der Regel/Ausnahme-Vorgabe beziehungsweise (seit E. 7.3 von BGE 130 V 396 und BGE 131 V 49) der Überwindbarkeitsvermutung. Deren Rechtsnatur kann offen bleiben. Denn an dieser Rechtsprechung ist nicht festzuh alten. Das bishe rige Regel/Ausnahme-Modell wird durch ein st rukturier tes Beweisverfahren er setzt. An der Rechtsprechung zu Art. 7 Abs. 2 ATSG – ausschliessliche Berücksichtigung der Folgen der gesundheitlichen Beeinträchti gung und objektivierte Zumutbarkeitsprüfung bei materieller Beweisl ast der rentenansprechenden Per son (Art. 7 Abs. 2 ATSG) – ändert sich dadurch nichts. An die Stelle des bishe rigen Kriterienkatalogs (bei anhaltender somatoformer Schmerzstörung und vergleichbaren psychosomatischen Leiden) trete n im Re gelfall beachtliche Stan dardindikatoren. Diese lassen sich in die Ka tegorien Schweregrad und Konsis tenz der funktionellen Auswirkungen einteilen. Auf den Begriff des primären Krankheitsgewinnes und die Präponderanz der psychiatri schen Komorbidität ist zu verzichten. Der Prüfungsraster ist rechtlich er Natur. Recht und Medizin wir ken sowohl bei der Formulierung der Standardindikato ren wie auch bei deren – rechtlich gebotener – Anwendung im Einzel fall zu sammen. Im Grunde konkre tisieren die in E. 4 und 5 formulierten Beweisthemen und Vorgehensweisen für die Invaliditätsbemessung bei psychosomatischen Leiden die gesetzgeberischen Anordnungen nach Art. 7 Abs. 2 ATSG. Die Aner kennung eines rentenbegrün denden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, w enn die funktionellen Auswirkun gen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nach gewiesen sind. Fehlt e s da ran, hat die Folgen der Beweislosigkeit nach wi e vor die materiell beweisbelas tete versicherte Person zu tragen (E. 6). Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei Vorliegen einer anhaltenden somato formen Schmerzstörung oder eines damit vergleichbaren psychosomati schen Leidens (BGE 141 V 281 E. 4.2) sind Indikatoren beachtlich, die das Bun desgericht wie folgt systematisiert hat ( BGE 141 V 281 E. 4.3.1): - Kategorie „funktioneller Schweregrad" - Komplex „Gesundheitsschädigung" - Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde - Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resistenz - Komorbiditäten - Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen) - Komplex „Sozialer Kontext" - Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens) - gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver gleich baren Lebensbereichen - behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Lei dens druck Diese Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshindern der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotenzialen (Ressourcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzu schätzen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2.1). 8.3 8.3.1 Was den Komplex „Gesundheitsschädigung“ respektive den Indikator der „Ausprä gung der diagnoserelevanten Befunde“ betrifft, klagte der Beschwerde führer über unter Belastung auftretende rechtsseitige Körperschmerzen respek tive tägliche, morgens akzentuierte, dauerhafte und pulsierende Kopfschmerzen (Hemikranien). Der Beschwerdeführer gab die Intensität der Kopfschmerzen mit aktuell und minimal 3, maximal 7-8 auf der Schmerzskala (Minimum 0, Maxi mum 10) an (Urk. 6/133/1-49 S. 11, S. 25, S. 32 und S. 36). Der psychiatrische Gutachter ging von einer dissoziativen Störung im Sinne eines Ganser-Syn droms aus, welcher er jedoch keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit zu mass (S. 22). In rheumatologischer Hinsicht diagnostizierte Dr. J.___ eine chronische persistierende Arthralgie des MCP V rechts unklarer Ätiologie und schloss Tätigkeiten mit kraftanfordernden manuellen Arbeiten rechts aus. Im Übrigen wies er darauf hin, dass sich für die beklagten Hemikranien und die rechtsseitigen Körperschmerzen kein adäquates klinisches, radiologisches oder laborchemisches Korrelat finde (S. 29 und S. 30). Gleichermassen verneinten die Dres. H.___ und I.___ eine neurologische respektive organische Erklärung für die beklagten Beschwerden und nannten lediglich einen Verdacht auf einen medikamenteninduzierten Kopfschmerz, einen schmerzmittelinduzierten Kopf schmerz laut IHS Klassifikation II respektive auf einen chronischen Spannungs kopfschmerz (S. 36). Vor diesem Hintergrund ist nicht von ausgeprägten diag noserelevanten Befunden auszugehen. 8.3.2 Bezüglich des Indikators „Behandlungs- und Eingliederungserfolg“ ist zu berück sichtigen, dass der Beschwerdeführer bisher einmal (vom 24. Oktober bis 15. November 2005) im Psychiatrie-Zentrum N.___ stationär behandelt worden ist (Urk. 6/133/1-49 S. 19) und sich danach keiner ambulanten psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung unterzog. Im Weiteren nahm er Schmerz mittel und Antidepressiva ein (S. 11) und begab sich aufgrund der Beschwerden in der rechten Hand in Physiotherapie (S. 25). In psychiatrischer und neurolo gischer Hinsicht empfahlen die Gutachter eine psychiatrisch-psychotherapeuti sche Behandlung, einen ambulanten oder stationären Schmerzmittelentzug, die Einnahme eines schmerzdistanzierenden Medikaments, Ausdauersport sowie Ni kotinkarenz (S. 23 und S. 37). Dies deutet auf eine nicht besonders ausgeprägte Behandlungsresistenz hin. 8.3.3 Was den Indikator „Komorbiditäten“ betrifft, so besteht kein gravierendes körperli ches Leiden. Objektivierbar ist lediglich eine lokale Druckdolenz des dorsalen MCP V rechts mit Weichteilschwellung der dorsalen Gelenkskapsel MCP V, welche lediglich die Ausübung kraftanfordernder manueller Tätigkeiten rechts limitiert (Urk. 6/133/1-49 S. 29). Der dissoziativen Störung wurde sodann keine Einschränkung der Leistungsfähigkeit beigemessen (S. 22) und der Be schwerdeführer befindet sich seit mehreren Jahren nicht in psychiatrisch-psy chotherapeutischer Behandlung. 8.3.4 Beim Komplex „Persönlichkeit“ und „sozialer Kontext“ ergibt sich Folgendes: Der Beschwerdeführer lebt seit mehreren Jahren mit seiner Freundin zusammen und sieht seinen aus erster Ehe stammenden Sohn (geboren 2002, Urk. 6/82/1-3 S. 1) jedes zweite Wochenende (Urk. 6/133/1-49 S. 9). Zu seinen Brüdern, deren Ehefrauen und seinen Eltern hat er regelmässigen Kontakt, wobei ihn sein älte rer Bruder jeden Morgen anruft (S. 14). Der Tagesablauf des Beschwerdeführers gestaltet sich wie folgt: Nach dem Frühstück chauffiert die Freundin den Be schwerdeführer zu ihrer Arbeitsstelle, von wo letzterer allein per Auto zu sei nem Arbeitsort weiterfährt. Nach der Arbeit fährt er nach Hause, wo er zu Mit tag isst und schläft. Danach holt er seine Freundin von der Arbeit ab und kehrt wieder nach Hause zurück, wo sie gemeinsam den Tag besprechen, kochen, es sen, die Küche aufräumen und Radio hören respektive fernsehen (S. 9). Seit drei Wochen vor der gutachterlichen Untersuchung geht der Beschwerdeführer um 9 Uhr in die Firma seines Bruders, wo er mit den anderen Angestellten Kaffee trinkt. Danach kehrt er nach Hause zurück, schläft und bereitet sich danach ei nen Salat zu oder stellt das vorgekochte Mittagessen in die Mikrowelle, wäscht ab und legt sich wieder hin. Wenn die Freundin um 16 Uhr nach Hause kommt, reden sie und bereiten gemeinsam das Nachtessen vor (S. 14). Damit verfügt der Beschwerdeführer über intakte persönliche und soziale Ressourcen. 8.3.5 In der Kategorie „Konsistenz“ (bezüglich Abgrenzung und gegenseitigen Bezü gen zu den Komplexen „Persönlichkeit“ und „sozialer Kontext“ eingehend Mi chael E. Meier, Ein Jahr neue Schmerzrechtsprechung, in: Jusletter vom 11. Juli 2016, S. 28 ff.). zielt d er Indikator „gleichmässige Einschränkung des Aktivi tätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen“ auf die Frage ab, ob die diskutierte Einschränkung in Beruf und Erwerb (bzw. bei Nichterwerbstätigen im Aufgabenbereich) einerseits und in den sonstigen Lebensbereichen (z.B. Frei zeitgestaltung) anderseits gleich ausgeprägt ist, wobei das Aktivitätsniveau der versicherten Person stets im Verhältnis zur geltend gemachten Arbeitsunfähig keit zu sehen ist (BGE 141 V 281 E. 4.4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.1). Der Beschwerdeführer sieht sich nicht mehr in der Lage, einer verwertbaren Ar beit nachzugehen (vgl. Urk. 1 S. 9 Ziff. 16). Seine Tagesaktivitäten (vgl. E. 8.3.4) entsprechen indessen nicht der von ihm geltend gemachten 100%igen Arbeits unfähigkeit. Des Weiteren verbrachte der Beschwerdeführer im August 2014 drei Wochen Ferien in Portugal (Urk. 6/133/1-49 S. 16). Damit zeigen sich in der Alltagsgestaltung inklusive Freizeit keine ausgeprägten Einschränkungen. 8.3.6 Im Rahmen des Indikators „behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausge wiesener Leidensdruck“ (zur Abgrenzung vom Indikator „Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz“ vgl. Michael E. Meier, aa.O, S. 25 Rz 60) weist d ie Inanspruchnahme von therapeutischen Optionen, das heisst das Ausmass, in welchem Behandlungen wahrgenommen oder eben vernachlässigt werden (ergänzend zum Gesichtspunkt Behandlungs- und Eingliede rungserfolg oder -resistenz unter dem Komplex „Gesundheitsschädigung") auf den tatsächli chen Leidensdruck hin. In ähnlicher Weise zu berücksichtigen ist das Verhalten der versicherten Person im Rahmen der beruflichen (Selbst-) Eingliederung. In konsistentes Verhalten ist auch hier ein Indiz dafür, die geltend gemachte Ein schränkung sei anders begründet als durch eine versicherte Gesundheitsbeein trächtigung (BGE 141 V 281 E. 4.4.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.2). Der Beschwerdeführer nimmt wie dargelegt Schmerzmittel sowie ein Anti- depressi vum ein. Seit dem stationären Aufenthalt im Psychiatrie-Zentrum N.___ im Herbst 2005 befindet sich der Beschwerdeführer in keiner psychiatri schen Behandlung (vgl. E. 8.3.2). Dies deutet auf einen nicht besonders ausge prägten beziehungsweise ausgewiesenen Leidensdruck hin. 8.4 Die Prüfung der verschiedenen Indikatoren ergibt, dass diese nicht als in ausge prägtem Umfang gegeben erachtet werden können. Demzufolge ist eine Unüber windbarkeit der Auswirkungen des psychosomatischen Leidens zu verneinen und im Einklang mit dem Medas-Gutachten von einer 100%igen Arbeitsfähig keit in der angestammten Tätigkeit auszugehen. Damit erweist sich die Verfügung vom 13. Januar 2016 (Urk. 2) als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt. 9. Die Kosten des Verfahrens gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind ermessensweise auf Fr. 800.-- festzusetzen und entsprechend dem Ausgang des Verfahrens de m unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Dr. iur. Roger Bollag - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubSchleiffer Marais

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2016.00226

IV.2016.00226 III. Kammer

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Annaheim Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Gerichtsschreiberin Schleiffer Marais

Urteil vom 7. September 2017

Urteil vom 7. September 2017 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Dr. iur. Roger Bollag

vertreten durch Dr. iur. Roger Bollag Dreifuss & Bollag, Law Office

Dreifuss & Bollag, Law Office Splügenstrasse 11, Postfach 1594, 8027 Zürich

Splügenstrasse 11, Postfach 1594, 8027 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. Der 1977 geborene X.___, ohne Berufsausbildung, war seit Oktober 2000 als Gebäudereiniger bei der Y.___ AG tätig (6/9). Am 19. Oktober 2004 fiel dem Versicherten gemäss eigenen Angaben bei der Arbeit eine Autotür auf den Kopf (Urk. 6/17/62-63), worauf er sich unter Hin weis auf eine mnestische Störung nach contusio cerebri am 9. Dezember 2005 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug anmeldete (Urk. 6/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach dem Versi cherten mit Verfügung vom 29. Oktober 2009 (Urk. 6/80-81) mit Wirkung ab 1. Oktober 2005 eine halbe Rente der Invalidenversicherung zu.

1. Der 1977 geborene X.___, ohne Berufsausbildung, war seit Oktober 2000 als Gebäudereiniger bei der Y.___ AG tätig (6/9). Am 19. Oktober 2004 fiel dem Versicherten gemäss eigenen Angaben bei der Arbeit eine Autotür auf den Kopf (Urk. 6/17/62-63), worauf er sich unter Hin weis auf eine mnestische Störung nach contusio cerebri am 9. Dezember 2005 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug anmeldete (Urk. 6/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach dem Versi cherten mit Verfügung vom 29. Oktober 2009 (Urk. 6/80-81) mit Wirkung ab 1. Oktober 2005 eine halbe Rente der Invalidenversicherung zu. Im Juni 2012 leitete die IV-Stelle ein Revisionsverfahren ein (Urk. 6/136 S. 1), klärte die erwerblichen und medizinischen Verhältnisse ab und veranlasste un ter anderem eine polydisziplinäre Begutachtung durch die Medizinische Abklä rungsstelle Z.___ (Medas; Expertise vom 17. November 2014, Urk. 6/133/1-49). Mit Vorbescheid vom 16. April 2015 (Urk. 6/137) stellte die IV-Stelle unter Hinweis auf eine Verbesserung des Gesundheitszustands die Aufhebung der Rente in Aussicht. Dagegen erhob der Versicherte unter Beilage der Emails von Dr. med. A.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, vom 6. Juli und 11. Oktober 2015 (Urk. 6/145 und Urk. 6/160) sowie der Berichte von Dr. med. B.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 3. Juli 2015 (Urk. 6/146) und von Dr. med. C.___, FMH Neurologie, und Dr. phil. D.___, Neuropsychologin, vom 1. Oktober 2015 (Urk. 6/158) Einwand (Urk. 6/161). Mit Verfügung vom 13. Januar 2016 (Urk. 2) hob die IV-Stelle die Rente mit Wirkung ab 1. März 2016 auf.

Im Juni 2012 leitete die IV-Stelle ein Revisionsverfahren ein (Urk. 6/136 S. 1), klärte die erwerblichen und medizinischen Verhältnisse ab und veranlasste un ter anderem eine polydisziplinäre Begutachtung durch die Medizinische Abklä rungsstelle Z.___ (Medas; Expertise vom 17. November 2014, Urk. 6/133/1-49). Mit Vorbescheid vom 16. April 2015 (Urk. 6/137) stellte die IV-Stelle unter Hinweis auf eine Verbesserung des Gesundheitszustands die Aufhebung der Rente in Aussicht. Dagegen erhob der Versicherte unter Beilage der Emails von Dr. med. A.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, vom 6. Juli und 11. Oktober 2015 (Urk. 6/145 und Urk. 6/160) sowie der Berichte von Dr. med. B.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 3. Juli 2015 (Urk. 6/146) und von Dr. med. C.___, FMH Neurologie, und Dr. phil. D.___, Neuropsychologin, vom 1. Oktober 2015 (Urk. 6/158) Einwand (Urk. 6/161). Mit Verfügung vom 13. Januar 2016 (Urk. 2) hob die IV-Stelle die Rente mit Wirkung ab 1. März 2016 auf. 2. Dagegen erhob der Versicherte am 15. Februar 2016 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, es seien ihm die gesetzlichen Leistungen gemäss IVG auszurichten und ihm insbesondere eine seiner tatsächlichen Erwerbsunfähigkeit entspre chende IVG-Rente zuzusprechen. Eventuell seien weitere medizinische Abklä rungen zu tätigen und die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurück zuweisen. Subeventuell sei er persönlich vorzuladen (S. 2). Mit Beschwerdeant wort vom 15. März 2016 (Urk. 5) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abwei sung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 17. März 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 7). Am 15. August 2017 verzichtete der Rechts vertreter des Beschwerdeführers auf dessen persönliche Anhörung durch das Gericht (Urk. 8).

2. Dagegen erhob der Versicherte am 15. Februar 2016 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, es seien ihm die gesetzlichen Leistungen gemäss IVG auszurichten und ihm insbesondere eine seiner tatsächlichen Erwerbsunfähigkeit entspre chende IVG-Rente zuzusprechen. Eventuell seien weitere medizinische Abklä rungen zu tätigen und die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurück zuweisen. Subeventuell sei er persönlich vorzuladen (S. 2). Mit Beschwerdeant wort vom 15. März 2016 (Urk. 5) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abwei sung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 17. März 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 7). Am 15. August 2017 verzichtete der Rechts vertreter des Beschwerdeführers auf dessen persönliche Anhörung durch das Gericht (Urk. 8). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Sie kann Folge von Ge burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Sie kann Folge von Ge burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:

1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Nach Art. 17 ATSG sind laufende Renten für die Zukunft zu erhöhen, herabzuset zen oder aufzuheben, wenn sich der Invaliditätsgrad in einer für den Anspruch erheblichen Weise ändert. Anlass zur Rentenrevision gibt jede we sentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den In validitätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Ob eine solche Änderung eingetreten ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhaltes, wie er im Zeitpunkt der ursprünglichen Rentenverfügung bestanden hat, mit demje nigen zur Zeit der streitigen Revisionsverfügung (BGE 105 V 29).

1.3 Nach Art. 17 ATSG sind laufende Renten für die Zukunft zu erhöhen, herabzuset zen oder aufzuheben, wenn sich der Invaliditätsgrad in einer für den Anspruch erheblichen Weise ändert. Anlass zur Rentenrevision gibt jede we sentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den In validitätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Ob eine solche Änderung eingetreten ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhaltes, wie er im Zeitpunkt der ursprünglichen Rentenverfügung bestanden hat, mit demje nigen zur Zeit der streitigen Revisionsverfügung (BGE 105 V 29). Fehlen die in Art. 17 ATSG genannten Voraussetzungen, so kann die Rentenverfü gung lediglich nach den für die Wiedererwägung rechtskräftiger Verwaltungsverfügungen geltenden Regeln abgeändert werden. Danach ist die Verwaltung befugt, auf eine formell rechtskräftige Verfügung, welche nicht Ge genstand materieller richterlicher Beurteilung gebildet hat, zurückzukommen, wenn sich diese als zweifellos unrichtig erweist und ihre Berichtigung von er heblicher Bedeutung ist (Art. 53 A bs. 2 ATSG; BGE 110 V 176 E. 2a mit Hin weisen). Das Gericht kann eine zu Unrecht ergangene Revisionsverfügung gege benenfalls mit der substituierten Begründung schützen, dass die ursprüngliche Rentenverfügung zweifellos unrichtig und die Berichtigung von erheblicher Be deutung ist (BGE 125 V 368 E. 2 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 128 V 272 E. 5b/bb; Urteile des Bundesgerichts 9C_121/2014 vom 3. September 2014 E. 3.2.2, 9C_762/2013 vom 24. Juni 2014 E. 4.2 und 9C_562/2008 vom 3. November 2008 E. 2.2 je mit Hinweisen).

Fehlen die in Art. 17 ATSG genannten Voraussetzungen, so kann die Rentenverfü gung lediglich nach den für die Wiedererwägung rechtskräftiger Verwaltungsverfügungen geltenden Regeln abgeändert werden. Danach ist die Verwaltung befugt, auf eine formell rechtskräftige Verfügung, welche nicht Ge genstand materieller richterlicher Beurteilung gebildet hat, zurückzukommen, wenn sich diese als zweifellos unrichtig erweist und ihre Berichtigung von er heblicher Bedeutung ist (Art. 53 A bs. 2 ATSG; BGE 110 V 176 E. 2a mit Hin weisen). Das Gericht kann eine zu Unrecht ergangene Revisionsverfügung gege benenfalls mit der substituierten Begründung schützen, dass die ursprüngliche Rentenverfügung zweifellos unrichtig und die Berichtigung von erheblicher Be deutung ist (BGE 125 V 368 E. 2 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 128 V 272 E. 5b/bb; Urteile des Bundesgerichts 9C_121/2014 vom 3. September 2014 E. 3.2.2, 9C_762/2013 vom 24. Juni 2014 E. 4.2 und 9C_562/2008 vom 3. November 2008 E. 2.2 je mit Hinweisen). 1.4 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These ab stellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beant wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder ver unmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversiche rung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gut achten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).

1.4 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These ab stellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beant wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder ver unmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversiche rung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gut achten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete ihre rentenaufhebende Verfügung (Urk. 2) damit, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers verbessert habe und ihm seit der Begutachtung im September 2014 angepasste Tätigkeiten unter Vermeidung von körperlichen Arbeiten mit Kraftanforderung für manuelle Ar beiten rechts zu 100 % zumutbar seien. Im Rahmen des Einkommensvergleichs resultiere unter Berücksichtigung eines Leidensabzugs von 10 % wegen der Unmöglichkeit der Ausführung von Schwerarbeiten ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 3 %. Die Beschwerdegegnerin führte weiter aus, dass die zusammen mit dem Einwand eingereichten Arztberichte keine neuen medizini schen Tatsachen enthielten, sondern lediglich eine andere Sichtweise des glei chen Sachverhalts beschrieben. Das Ganser-Syndrom könne nicht genau defi niert und die einzelnen Symptome beim Beschwerdeführer nicht klar aufgezeigt werden. Letzterer arbeite zudem halbtags, weise ein hohes Aktivitätsniveau auf und habe soziale Kontakte, weshalb eine schwere Beeinträchtigung des funktio nellen Leistungsvermögens nicht ausreichend nachvollziehbar sei (S. 2 f.). In der Beschwerdeantwort (Urk. 5) wies die Beschwerdegegnerin sodann auf das ver kehrsmedizinische Gutachten vom 6. Oktober 2011 hin, gemäss welchem ins besondere objektiv keine relevanten kognitiven Störungen festgestellt worden seien, was in einem Spannungsverhältnis zu den anlässlich der Medas-Begut achtung festgestellten Erinnerungslücken stehe.

2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete ihre rentenaufhebende Verfügung (Urk. 2) damit, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers verbessert habe und ihm seit der Begutachtung im September 2014 angepasste Tätigkeiten unter Vermeidung von körperlichen Arbeiten mit Kraftanforderung für manuelle Ar beiten rechts zu 100 % zumutbar seien. Im Rahmen des Einkommensvergleichs resultiere unter Berücksichtigung eines Leidensabzugs von 10 % wegen der Unmöglichkeit der Ausführung von Schwerarbeiten ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 3 %. Die Beschwerdegegnerin führte weiter aus, dass die zusammen mit dem Einwand eingereichten Arztberichte keine neuen medizini schen Tatsachen enthielten, sondern lediglich eine andere Sichtweise des glei chen Sachverhalts beschrieben. Das Ganser-Syndrom könne nicht genau defi niert und die einzelnen Symptome beim Beschwerdeführer nicht klar aufgezeigt werden. Letzterer arbeite zudem halbtags, weise ein hohes Aktivitätsniveau auf und habe soziale Kontakte, weshalb eine schwere Beeinträchtigung des funktio nellen Leistungsvermögens nicht ausreichend nachvollziehbar sei (S. 2 f.). In der Beschwerdeantwort (Urk. 5) wies die Beschwerdegegnerin sodann auf das ver kehrsmedizinische Gutachten vom 6. Oktober 2011 hin, gemäss welchem ins besondere objektiv keine relevanten kognitiven Störungen festgestellt worden seien, was in einem Spannungsverhältnis zu den anlässlich der Medas-Begut achtung festgestellten Erinnerungslücken stehe. 2.2 Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber in seiner Beschwerde (Urk. 1) auf den Standpunkt, es bestünden Widersprüche betreffend die Diagnose zwi schen dem psychiatrischen Medas-Gutachter und den Dres. B.___, C.___ und D.___. Der Einschätzung des Arztes des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) der Beschwerdegegnerin könne zudem nicht gefolgt werden, da dieser den Beschwerdeführer nicht persönlich begutachtet habe, was bei der in Frage stehenden Diagnose indessen unerlässlich sei. Entsprechend seien weitere medizinische Abklärungen zu treffen und es könne nicht auf das Medas-Gut achten abgestellt werden (S. 4 ff. Ziff. 3-7). Im Weiteren sei in der Medas-Ex pertise keine Verbesserung des Gesundheitszustands postuliert, sondern ledig lich eine andere Einschätzung des Sachverhalts vorgenommen worden, weshalb kein Revisionsgrund gegeben sei (S. 6 Ziff. 8). Ferner sei die neue Rechtspre chung zu den psychosomatischen Krankheitsbildern nicht berücksichtigt wor den, so dass weitere medizinische Abklärungen (bei einem anderen Sachver ständigen) zu tätigen seien (S. 7 Ziff. 9 f.). Im Übrigen sei beim Beschwerde führer gemäss den Auffassungen des psychiatrischen Medas-Gutachters sowie der Dres. B.___, C.___, D.___ und A.___ keine verwertbare Arbeitsfähig keit auf dem ersten Arbeitsmarkt vorhanden (S. 8 f. Ziff. 12 ff.).

2.2 Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber in seiner Beschwerde (Urk. 1) auf den Standpunkt, es bestünden Widersprüche betreffend die Diagnose zwi schen dem psychiatrischen Medas-Gutachter und den Dres. B.___, C.___ und D.___. Der Einschätzung des Arztes des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) der Beschwerdegegnerin könne zudem nicht gefolgt werden, da dieser den Beschwerdeführer nicht persönlich begutachtet habe, was bei der in Frage stehenden Diagnose indessen unerlässlich sei. Entsprechend seien weitere medizinische Abklärungen zu treffen und es könne nicht auf das Medas-Gut achten abgestellt werden (S. 4 ff. Ziff. 3-7). Im Weiteren sei in der Medas-Ex pertise keine Verbesserung des Gesundheitszustands postuliert, sondern ledig lich eine andere Einschätzung des Sachverhalts vorgenommen worden, weshalb kein Revisionsgrund gegeben sei (S. 6 Ziff. 8). Ferner sei die neue Rechtspre chung zu den psychosomatischen Krankheitsbildern nicht berücksichtigt wor den, so dass weitere medizinische Abklärungen (bei einem anderen Sachver ständigen) zu tätigen seien (S. 7 Ziff. 9 f.). Im Übrigen sei beim Beschwerde führer gemäss den Auffassungen des psychiatrischen Medas-Gutachters sowie der Dres. B.___, C.___, D.___ und A.___ keine verwertbare Arbeitsfähig keit auf dem ersten Arbeitsmarkt vorhanden (S. 8 f. Ziff. 12 ff.). 3.

3. 3.1 Grundlage für die ursprüngliche Rentenverfügung vom 29. Oktober 2009 (Urk. 6/80-81) bildete der Untersuchungsbericht des RAD-Arztes Prof. Dr. med. E.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 17. Februar 2009 (Urk. 6/56 und Urk. 6/79 S. 3 f.).

3.1 Grundlage für die ursprüngliche Rentenverfügung vom 29. Oktober 2009 (Urk. 6/80-81) bildete der Untersuchungsbericht des RAD-Arztes Prof. Dr. med. E.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 17. Februar 2009 (Urk. 6/56 und Urk. 6/79 S. 3 f.). 3.2

3.2 3.2.1 Der RAD-Arzt stellte im besagten Bericht folgende Diagnosen (Urk. 6/56 S. 3):

3.2.1 Der RAD-Arzt stellte im besagten Bericht folgende Diagnosen (Urk. 6/56 S. 3): - rezidivierende depressive Störung in gegenwärtig schwerer Episode mit psy chotischen Zeichen (ICD-10 F33.3)

rezidivierende depressive Störung in gegenwärtig schwerer Episode mit psy chotischen Zeichen (ICD-10 F33.3) - Differentialdiagnose: posttraumatisches Psychosyndrom nach Schädel-Hirn-Trauma (ICD-10 F07.2)

Differentialdiagnose: posttraumatisches Psychosyndrom nach Schädel-Hirn-Trauma (ICD-10 F07.2) - Anpassungsprobleme bei Veränderungen der Lebensumstände (ICD-10 Z60.0)

Anpassungsprobleme bei Veränderungen der Lebensumstände (ICD-10 Z60.0) Dr. E.___ führte aus, der Beschwerdeführer berichte von ständigem Schwin del und rasenden Kopfschmerzen. Hinsichtlich Ort, Zeit und Person sei er voll orientiert, wobei ihm die Daten seiner Lebensgeschichte nicht erinnerbar seien. Bei der Prüfung der Merkfähigkeit ergäben sich deutliche Schwächen. Der Be schwerdeführer wirke introvertiert und sein gesamtes Verhalten zeige sich zu rückgenommen und eingeengt. Formale Denk- und Sprachstörungen seien nicht erkennbar und der Denk- und Redefluss erschienen inhaltlich zusammenhän gend. Der Beschwerdeführer berichte von „wirren Gedanken im Kopf“ tagsüber, vor allem, wenn er an seine aktuelle Situation im Hinblick auf seine Arbeitslo sigkeit denke. Affektiv und emotional wirke er differenziert, aber durch die Nie dergeschlagenheit deutlich eingeengt. Psychomotorisch und hinsichtlich seiner Bewegungen mache er einen „von aussen gesteuerten Eindruck“, fast wie eine Marionette. Mit den wiederholten Darstellungen der inneren Verzweiflung und Unzufriedenheit mit der momentanen Lebenssituation erscheine er in seinem Verhalten aktuell stark eigengefährdend (S. 3).

Dr. E.___ führte aus, der Beschwerdeführer berichte von ständigem Schwin del und rasenden Kopfschmerzen. Hinsichtlich Ort, Zeit und Person sei er voll orientiert, wobei ihm die Daten seiner Lebensgeschichte nicht erinnerbar seien. Bei der Prüfung der Merkfähigkeit ergäben sich deutliche Schwächen. Der Be schwerdeführer wirke introvertiert und sein gesamtes Verhalten zeige sich zu rückgenommen und eingeengt. Formale Denk- und Sprachstörungen seien nicht erkennbar und der Denk- und Redefluss erschienen inhaltlich zusammenhän gend. Der Beschwerdeführer berichte von „wirren Gedanken im Kopf“ tagsüber, vor allem, wenn er an seine aktuelle Situation im Hinblick auf seine Arbeitslo sigkeit denke. Affektiv und emotional wirke er differenziert, aber durch die Nie dergeschlagenheit deutlich eingeengt. Psychomotorisch und hinsichtlich seiner Bewegungen mache er einen „von aussen gesteuerten Eindruck“, fast wie eine Marionette. Mit den wiederholten Darstellungen der inneren Verzweiflung und Unzufriedenheit mit der momentanen Lebenssituation erscheine er in seinem Verhalten aktuell stark eigengefährdend (S. 3). Im Weiteren hielt der RAD-Arzt fest, der Beschwerdeführer leide an einem chro nischen psychischen Gesundheitsschaden mit erheblichem Krankheitswert, der sich im Nachgang an zwei Unfälle mit einem Schädel-Hirn-Trauma (1999 und 2004) bislang und trotz lege artis durchgeführter Therapie als weitgehend the rapieresistent gezeigt habe. Durch eine gezielte psychiatrisch-psychotherapeu tische Behandlung, welche die spezifischen Lebensumstände des Beschwerde führers miteinbeziehe, sei zunächst eine Stabilisierung von dessen Verhalten und Persönlichkeit anzustreben (S. 4).

Im Weiteren hielt der RAD-Arzt fest, der Beschwerdeführer leide an einem chro nischen psychischen Gesundheitsschaden mit erheblichem Krankheitswert, der sich im Nachgang an zwei Unfälle mit einem Schädel-Hirn-Trauma (1999 und 2004) bislang und trotz lege artis durchgeführter Therapie als weitgehend the rapieresistent gezeigt habe. Durch eine gezielte psychiatrisch-psychotherapeu tische Behandlung, welche die spezifischen Lebensumstände des Beschwerde führers miteinbeziehe, sei zunächst eine Stabilisierung von dessen Verhalten und Persönlichkeit anzustreben (S. 4). Der Beschwerdeführer sei aufgrund des psychischen Gesundheitsschadens mit Krankheitswert in seiner angestammten Tätigkeit vollständig eingeschränkt. Aus Sicherheitsgründen sei es aufgrund der auftretenden Schwindelanfälle nicht zu verantworten, dass er weiterhin bei einer Reinigungsfirma tätig sei, bei welcher er auf Leitern zu steigen habe. Medizintheoretisch sei er in einer angepassten Tätigkeit etwa hälftig (= vier Stunden) arbeitsfähig, sofern mit der Arbeitsauf nahme geeignete Eingliederungsmassnahmen (Arbeitsplatzgestaltung und flan kierende therapeutische Massnahmen) ergriffen würden (S. 4; vgl. auch Urk. 6/79 S. 3 f.).

Der Beschwerdeführer sei aufgrund des psychischen Gesundheitsschadens mit Krankheitswert in seiner angestammten Tätigkeit vollständig eingeschränkt. Aus Sicherheitsgründen sei es aufgrund der auftretenden Schwindelanfälle nicht zu verantworten, dass er weiterhin bei einer Reinigungsfirma tätig sei, bei welcher er auf Leitern zu steigen habe. Medizintheoretisch sei er in einer angepassten Tätigkeit etwa hälftig (= vier Stunden) arbeitsfähig, sofern mit der Arbeitsauf nahme geeignete Eingliederungsmassnahmen (Arbeitsplatzgestaltung und flan kierende therapeutische Massnahmen) ergriffen würden (S. 4; vgl. auch Urk. 6/79 S. 3 f.). 3.2.2 Am 20. Februar 2009 präzisierte der RAD-Arzt seinen Untersuchungsbericht (vgl. E. 3.2) dahingehend, dass die medizintheoretisch begründete Arbeitsfähig keit primär an einem geeigneten Arbeitsplatz auf dem freien Arbeitsmarkt aus serhalb eines geschützten Rahmens umgesetzt werden sollte (Urk. 6/79 S. 4).

3.2.2 Am 20. Februar 2009 präzisierte der RAD-Arzt seinen Untersuchungsbericht (vgl. E. 3.2) dahingehend, dass die medizintheoretisch begründete Arbeitsfähig keit primär an einem geeigneten Arbeitsplatz auf dem freien Arbeitsmarkt aus serhalb eines geschützten Rahmens umgesetzt werden sollte (Urk. 6/79 S. 4). 4.

4. 4.1 Bei Erlass der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) präsentierte sich die medizini sche Aktenlage im Wesentlichen wie folgt:

4.1 Bei Erlass der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) präsentierte sich die medizini sche Aktenlage im Wesentlichen wie folgt: 4.2

4.2 4.2.1 In der von der Beschwerdegegnerin eingeholten interdisziplinären Medas-Exper tise vom 17. November 2014 (Urk. 6/133/1-49) nannten die Gutachter Prof. Dr. med. F.___, Facharzt für Neurologie FMH und Facharzt für Psy chiatrie und Psychotherapie FMH, Dr. med. G.___, Fachärztin Allgemeine In nere Medizin FMH, Dr. med. H.___, Facharzt für Neurologie, Dr. med. I.___, Assistenzärztin Neurologie, Dr. med. J.___, Facharzt Allgemeine Innere Medi zin und Rheumatologie FMH, und med. prakt. K.___, Eidg. Facharzt für Psy chiatrie und Psychotherapie, folgende Diagnosen (S. 39):

4.2.1 In der von der Beschwerdegegnerin eingeholten interdisziplinären Medas-Exper tise vom 17. November 2014 (Urk. 6/133/1-49) nannten die Gutachter Prof. Dr. med. F.___, Facharzt für Neurologie FMH und Facharzt für Psy chiatrie und Psychotherapie FMH, Dr. med. G.___, Fachärztin Allgemeine In nere Medizin FMH, Dr. med. H.___, Facharzt für Neurologie, Dr. med. I.___, Assistenzärztin Neurologie, Dr. med. J.___, Facharzt Allgemeine Innere Medi zin und Rheumatologie FMH, und med. prakt. K.___, Eidg. Facharzt für Psy chiatrie und Psychotherapie, folgende Diagnosen (S. 39): - mit Einschränkungen auf die Arbeitsfähigkeit:

mit Einschränkungen auf die Arbeitsfähigkeit: - chronische Arthralgie MCP V rechts nach aktenanamnestischem Kontu sionstrauma der Vorderhand rechts am 29.10.08

chronische Arthralgie MCP V rechts nach aktenanamnestischem Kontu sionstrauma der Vorderhand rechts am 29.10.08 - MRI 22.09.09 unauffällig

MRI 22.09.09 unauffällig - 3-Phasen-Skelett-Szintigrafie 23.09.09: keine fokale Mehranreicherung im MCP V rechts, diskrete diffuse Aktivitätsanreicherung der ganzen rechten Hand. Differenzialdiagnose: leichte Algodystrophie

3-Phasen-Skelett-Szintigrafie 23.09.09: keine fokale Mehranreicherung im MCP V rechts, diskrete diffuse Aktivitätsanreicherung der ganzen rechten Hand. Differenzialdiagnose: leichte Algodystrophie - Untersuchung unter BV 16.03.09: erhaltene Gelenkskongruenz MCP V rechts bei vermehrter Beweglichkeit dorsopalmar im Seitenvergleich

Untersuchung unter BV 16.03.09: erhaltene Gelenkskongruenz MCP V rechts bei vermehrter Beweglichkeit dorsopalmar im Seitenvergleich - konventionell radiologisch leicht erhöhte Weichteildichte MCP V rechts ulnar, aktuell fehlender Nachweis ossärer Pathologien

konventionell radiologisch leicht erhöhte Weichteildichte MCP V rechts ulnar, aktuell fehlender Nachweis ossärer Pathologien - keine serologische Entzündungsaktivität

keine serologische Entzündungsaktivität - ohne Einschränkungen auf die Arbeitsfähigkeit:

ohne Einschränkungen auf die Arbeitsfähigkeit: - Verdacht auf medikamenteninduzierten Kopfschmerz

Verdacht auf medikamenteninduzierten Kopfschmerz - Verdacht auf chronischen Spannungskopfschmerz

Verdacht auf chronischen Spannungskopfschmerz - Ganser-Syndrom (ICD-10 F44.80)

Ganser-Syndrom (ICD-10 F44.80) - chronisches thorakolumbovertebrales Schmerzsyndrom

chronisches thorakolumbovertebrales Schmerzsyndrom - arterielle Hypertonie

arterielle Hypertonie 4.2.2 Der psychiatrische Gutachter med. prakt. K.___ wies darauf hin, dass sich im Explorationsgespräch Inkonsistenzen zeigten, wie sie in den Akten wiederholt beschrieben worden seien. Der Beschwerdeführer könne zu vielen früheren und aktuellen Lebensereignissen keine Auskunft geben, berichte von schweren Kon zentrations- und Gedächtnisstörungen, habe aber angegeben, dass Autofahren für ihn kein Problem sei. Seine Äusserungen wirkten einerseits debil und kind lich-naiv, andererseits sei er vor der Handverletzung in der Lage gewesen, sei ner Arbeit an verschiedenen Orten nachzugehen, wobei bezüglich des Aufsu chens dieser Orte keine Probleme bestanden hätten. Ein weiteres schwer nach vollziehbares Merkmal sei der Umstand, dass der Beschwerdeführer trotz seiner geäusserten schweren mnestischen Defizite seit etwa fünf Jahren in einer Bezie hung lebe und dabei keine Auffälligkeiten bestünden (S. 21).

4.2.2 Der psychiatrische Gutachter med. prakt. K.___ wies darauf hin, dass sich im Explorationsgespräch Inkonsistenzen zeigten, wie sie in den Akten wiederholt beschrieben worden seien. Der Beschwerdeführer könne zu vielen früheren und aktuellen Lebensereignissen keine Auskunft geben, berichte von schweren Kon zentrations- und Gedächtnisstörungen, habe aber angegeben, dass Autofahren für ihn kein Problem sei. Seine Äusserungen wirkten einerseits debil und kind lich-naiv, andererseits sei er vor der Handverletzung in der Lage gewesen, sei ner Arbeit an verschiedenen Orten nachzugehen, wobei bezüglich des Aufsu chens dieser Orte keine Probleme bestanden hätten. Ein weiteres schwer nach vollziehbares Merkmal sei der Umstand, dass der Beschwerdeführer trotz seiner geäusserten schweren mnestischen Defizite seit etwa fünf Jahren in einer Bezie hung lebe und dabei keine Auffälligkeiten bestünden (S. 21). Med. prakt. K.___ hielt weiter fest, dass aufgrund der neuropsychologischen Testuntersuchungen am ehesten von einem Ganser-Syndrom ausgegangen wer den könne, obwohl eine strukturelle hirnorganische Störung nicht habe nach gewiesen werden können. Beim Beschwerdeführer zeige sich zudem eine sehr einfache Schulbildung, was erklären könne, dass er schnell überfordert sei und „an den Anschlag“ komme. Entsprechend sei davon auszugehen, dass der Be schwerdeführer mit grösster Wahrscheinlichkeit an einem Ganser-Syndrom leide, das von einer einfachen Schulbildung begleitet werde. Im Weiteren wies der psychiatrische Gutachter darauf hin, dass in Fachkreisen umstritten sei, ob es sich beim Ganser-Syndrom um eine psychische Störung, eine Täuschung oder eine „Schlitzohrigkeit“ handle. Aufgrund der aktuellen Begutachtung gehe er nicht davon aus, dass eine Erkrankung aus dem depressiven Formenkreis vorhanden sei (S. 21).

Med. prakt. K.___ hielt weiter fest, dass aufgrund der neuropsychologischen Testuntersuchungen am ehesten von einem Ganser-Syndrom ausgegangen wer den könne, obwohl eine strukturelle hirnorganische Störung nicht habe nach gewiesen werden können. Beim Beschwerdeführer zeige sich zudem eine sehr einfache Schulbildung, was erklären könne, dass er schnell überfordert sei und „an den Anschlag“ komme. Entsprechend sei davon auszugehen, dass der Be schwerdeführer mit grösster Wahrscheinlichkeit an einem Ganser-Syndrom leide, das von einer einfachen Schulbildung begleitet werde. Im Weiteren wies der psychiatrische Gutachter darauf hin, dass in Fachkreisen umstritten sei, ob es sich beim Ganser-Syndrom um eine psychische Störung, eine Täuschung oder eine „Schlitzohrigkeit“ handle. Aufgrund der aktuellen Begutachtung gehe er nicht davon aus, dass eine Erkrankung aus dem depressiven Formenkreis vorhanden sei (S. 21). Was die Prüfung der Försterkriterien betreffe, so bestehe aktuell weder eine chro nische körperliche Begleiterscheinung noch ein ausgewiesener Rückzug in allen Belangen des Lebens. Der Beschwerdeführer lebe in einer Beziehung und gehe regelmässig zu seinem Arbeitgeber Kaffee trinken. Ebenso wenig bestün den ein verfestigter, therapeutisch nicht mehr angehbarer innerseelischer Ver lauf einer an sich missglückten, psychisch aber entlastenden Konfliktbewälti gung oder unbefriedigende Behandlungsergebnisse, da sich der Beschwerde führer nur zum Teil auf eine Behandlung eingelassen habe (S. 22).

Was die Prüfung der Försterkriterien betreffe, so bestehe aktuell weder eine chro nische körperliche Begleiterscheinung noch ein ausgewiesener Rückzug in allen Belangen des Lebens. Der Beschwerdeführer lebe in einer Beziehung und gehe regelmässig zu seinem Arbeitgeber Kaffee trinken. Ebenso wenig bestün den ein verfestigter, therapeutisch nicht mehr angehbarer innerseelischer Ver lauf einer an sich missglückten, psychisch aber entlastenden Konfliktbewälti gung oder unbefriedigende Behandlungsergebnisse, da sich der Beschwerde führer nur zum Teil auf eine Behandlung eingelassen habe (S. 22). Zusammenfassend sei von einem Zustandsbild auszugehen, welches schwierig einzuordnen sei. Am ehesten handle es sich um eine dissoziative Störung im Sinne eines Ganser-Syndroms bei einfacher Schulbildung (S. 22).

Zusammenfassend sei von einem Zustandsbild auszugehen, welches schwierig einzuordnen sei. Am ehesten handle es sich um eine dissoziative Störung im Sinne eines Ganser-Syndroms bei einfacher Schulbildung (S. 22). Unter dem Titel Arbeitsfähigkeit hielt med. prakt. K.___ fest, dass er aus rein psychiatrischer Hinsicht unter Berücksichtigung der Försterkriterien nicht davon ausgehe, dass im IV-rechtlichen Sinne eine Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen oder in einer adaptierten Tätigkeit bestehe (S. 22). Im Weiteren verneinte er eine Veränderung des Gesundheitszustands oder der funktionellen Leistungsfähigkeit seit 2005 und wies darauf hin, dass nicht von einer bewussten Selbstlimitierung des Beschwerdeführers auszugehen sei (S. 24).

Unter dem Titel Arbeitsfähigkeit hielt med. prakt. K.___ fest, dass er aus rein psychiatrischer Hinsicht unter Berücksichtigung der Försterkriterien nicht davon ausgehe, dass im IV-rechtlichen Sinne eine Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen oder in einer adaptierten Tätigkeit bestehe (S. 22). Im Weiteren verneinte er eine Veränderung des Gesundheitszustands oder der funktionellen Leistungsfähigkeit seit 2005 und wies darauf hin, dass nicht von einer bewussten Selbstlimitierung des Beschwerdeführers auszugehen sei (S. 24). 4.2.3 Der rheumatologische Gutachter Dr. J.___ führte aus, dass es sich bei der loka len Druckdolenz des dorsalen MCP V rechts mit Weichteilschwellung der dor salen Gelenkskapsel MCP V rechts um eine chronisch persistierende Arthralgie des MCP V rechts unklarer Ätiologie nach aktenanamnestischem Kontusions trauma der rechten Vorderhand am 29. Oktober 2008 handle. Für die vom Be schwerdeführer geschilderten Hemikranien, die Schmerzen im thorakolumbalen Übergangsbereich und distal lumbal sowie die Knie- und Fussschmerzen rechts fände sich weder ein adäquates klinisches, radiologisches noch laborchemisches Korrelat (S. 29).

4.2.3 Der rheumatologische Gutachter Dr. J.___ führte aus, dass es sich bei der loka len Druckdolenz des dorsalen MCP V rechts mit Weichteilschwellung der dor salen Gelenkskapsel MCP V rechts um eine chronisch persistierende Arthralgie des MCP V rechts unklarer Ätiologie nach aktenanamnestischem Kontusions trauma der rechten Vorderhand am 29. Oktober 2008 handle. Für die vom Be schwerdeführer geschilderten Hemikranien, die Schmerzen im thorakolumbalen Übergangsbereich und distal lumbal sowie die Knie- und Fussschmerzen rechts fände sich weder ein adäquates klinisches, radiologisches noch laborchemisches Korrelat (S. 29). Im Weiteren wies Dr. J.___ darauf hin, dass eine Arbeitsunfähigkeit in Tätigkei ten ohne kraftanfordernde manuelle Arbeiten rechts aus rheumatologi scher Sicht nicht attestiert werden könne. Insbesondere liege in der vom Be schwerdeführer zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Raumpfleger in rheumatologi scher Hinsicht keine Arbeitsunfähigkeit vor. Körperlich adaptierte Tätigkeiten ohne kraftanfordernde manuelle Arbeiten rechts könne der Beschwerdeführer vollschichtig und auf dem ersten Arbeitsmarkt ausführen (S. 30). Schliesslich habe keine Veränderung des Gesundheitszustands oder der funktionellen Leis tungsfähigkeit seit 2005 stattgefunden (S. 31).

Im Weiteren wies Dr. J.___ darauf hin, dass eine Arbeitsunfähigkeit in Tätigkei ten ohne kraftanfordernde manuelle Arbeiten rechts aus rheumatologi scher Sicht nicht attestiert werden könne. Insbesondere liege in der vom Be schwerdeführer zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Raumpfleger in rheumatologi scher Hinsicht keine Arbeitsunfähigkeit vor. Körperlich adaptierte Tätigkeiten ohne kraftanfordernde manuelle Arbeiten rechts könne der Beschwerdeführer vollschichtig und auf dem ersten Arbeitsmarkt ausführen (S. 30). Schliesslich habe keine Veränderung des Gesundheitszustands oder der funktionellen Leis tungsfähigkeit seit 2005 stattgefunden (S. 31). 4.2.4 Die neurologischen Gutachter Dres. H.___ und I.___ hielten fest, es bestehe ein Verdacht auf einen medikamenteninduzierten Kopfschmerz beziehungsweise auf einen schmerzmittelinduzierten Kopfschmerz laut IHS Klassifikation II, da noch kein Schmerzmittelentzug stattgefunden habe und damit die Kriterien noch nicht erfüllt seien. Der Beschwerdeführer könne ausserdem keine Angaben zur Dauer der Schmerzmitteleinnahme machen, wobei erst ab einer Einnahme von mehr als drei Monaten das entsprechende Kriterium erfüllt sei. Eventuell liege auch ein chronischer Spannungskopfschmerz vor. Aufgrund der täglichen Schmerzmitteleinnahme sei dieser jedoch aktuell nicht zu differenzieren und müsste nach einem Entzug neu evaluiert werden (S. 36).

4.2.4 Die neurologischen Gutachter Dres. H.___ und I.___ hielten fest, es bestehe ein Verdacht auf einen medikamenteninduzierten Kopfschmerz beziehungsweise auf einen schmerzmittelinduzierten Kopfschmerz laut IHS Klassifikation II, da noch kein Schmerzmittelentzug stattgefunden habe und damit die Kriterien noch nicht erfüllt seien. Der Beschwerdeführer könne ausserdem keine Angaben zur Dauer der Schmerzmitteleinnahme machen, wobei erst ab einer Einnahme von mehr als drei Monaten das entsprechende Kriterium erfüllt sei. Eventuell liege auch ein chronischer Spannungskopfschmerz vor. Aufgrund der täglichen Schmerzmitteleinnahme sei dieser jedoch aktuell nicht zu differenzieren und müsste nach einem Entzug neu evaluiert werden (S. 36). Die Dres. H.___ und I.___ führten weiter aus, in der Untersuchung sei auffal lend, dass der Beschwerdeführer betreffend alle weiter in der Vergangenheit zurückliegenden Ereignisse angebe, keine Erinnerung zu haben. Eine neurolo gische Erklärung für diese Amnesie gebe es nicht, insbesondere seien organische Abklärungen inklusive cMRT, Lumbalpunktion und EEG 10/2004 unauffällig gewesen, weshalb diesbezüglich auf das psychiatrische Gutachten verwiesen werde (S. 36).

Die Dres. H.___ und I.___ führten weiter aus, in der Untersuchung sei auffal lend, dass der Beschwerdeführer betreffend alle weiter in der Vergangenheit zurückliegenden Ereignisse angebe, keine Erinnerung zu haben. Eine neurolo gische Erklärung für diese Amnesie gebe es nicht, insbesondere seien organische Abklärungen inklusive cMRT, Lumbalpunktion und EEG 10/2004 unauffällig gewesen, weshalb diesbezüglich auf das psychiatrische Gutachten verwiesen werde (S. 36). Unter dem Titel Arbeitsfähigkeit wiesen die Gutachter darauf hin, dass die zu letzt ausgeübte Tätigkeit in der Arbeit als Reinigungskraft mit einem Pensum von 4 Stunden pro Tag an 5 Tagen pro Woche bestanden habe. Aus neurologi scher Sicht sei der Beschwerdeführer zu 100 % für diese Tätigkeit arbeitsfähig (S. 37).

Unter dem Titel Arbeitsfähigkeit wiesen die Gutachter darauf hin, dass die zu letzt ausgeübte Tätigkeit in der Arbeit als Reinigungskraft mit einem Pensum von 4 Stunden pro Tag an 5 Tagen pro Woche bestanden habe. Aus neurologi scher Sicht sei der Beschwerdeführer zu 100 % für diese Tätigkeit arbeitsfähig (S. 37). 4.2.5 Im Rahmen der hauptgutachterlichen Beurteilung und der polydisziplinären Zusammenfassung wurde festgehalten, dass sich aufgrund der vorhandenen Be richte ein sehr widersprüchliches und schwer einordbares phänomenologisches Zustandsbild zeige. Aus den Akten gehe nicht hervor, dass ein schwerwiegender Unfall passiert sei, bei welchem der Beschwerdeführer strukturelle Verletzungen erlitten habe. Es scheine sich eher um zwei Bagatelltraumata zu handeln, welche aber weder beobachtet noch dokumentiert worden seien. In sämtlichen Akten werde darauf hingewiesen, dass es immer wieder zu widersprüchlichen Angaben und Verhalten gekommen sei. Phänomenologisch gehe man von einer dissozia tiven Störung mit einer antero- und retrograden Amnesie aus, wobei diese nicht wirklich erfasst werden könne und auch in den neuropsychologischen Gutach ten nicht bestätigt werde. In den Beurteilungen werde von keiner nennenswer ten psychiatrischen Erkrankung, von einer Simulation, einem Ganser-Syndrom sowie von einer schwerwiegenden dissoziativen Störung unklarer Genese aus gegangen. Neu sei in den letzten zwei Berichten eine depressive Erkrankung hinzugekommen, die als remittiert betrachtet respektive als mittelgradige de pressive Episode interpretiert worden sei (S. 42).

4.2.5 Im Rahmen der hauptgutachterlichen Beurteilung und der polydisziplinären Zusammenfassung wurde festgehalten, dass sich aufgrund der vorhandenen Be richte ein sehr widersprüchliches und schwer einordbares phänomenologisches Zustandsbild zeige. Aus den Akten gehe nicht hervor, dass ein schwerwiegender Unfall passiert sei, bei welchem der Beschwerdeführer strukturelle Verletzungen erlitten habe. Es scheine sich eher um zwei Bagatelltraumata zu handeln, welche aber weder beobachtet noch dokumentiert worden seien. In sämtlichen Akten werde darauf hingewiesen, dass es immer wieder zu widersprüchlichen Angaben und Verhalten gekommen sei. Phänomenologisch gehe man von einer dissozia tiven Störung mit einer antero- und retrograden Amnesie aus, wobei diese nicht wirklich erfasst werden könne und auch in den neuropsychologischen Gutach ten nicht bestätigt werde. In den Beurteilungen werde von keiner nennenswer ten psychiatrischen Erkrankung, von einer Simulation, einem Ganser-Syndrom sowie von einer schwerwiegenden dissoziativen Störung unklarer Genese aus gegangen. Neu sei in den letzten zwei Berichten eine depressive Erkrankung hinzugekommen, die als remittiert betrachtet respektive als mittelgradige de pressive Episode interpretiert worden sei (S. 42). Bezüglich der Arbeitsfähigkeit wurde festgehalten, dass sich aus allgemein-inter nistischer Sicht keine Einschränkungen des Leistungsbilds ergäben, welche die berufliche Leistungsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit limitierten. Eine Ar beitsunfähigkeit in Tätigkeiten ohne kraftanfordernde manuelle Arbeiten rechts respektive in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit könne aus rheumatologischer Sicht nicht attestiert werden. In neurologischer Hinsicht sei der Beschwerde führer in seiner angestammten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig. Aus psychiatri scher Sicht sei unter Berücksichtigung der Försterkriterien davon auszugehen, dass im IV-rechtlichen Sinne keine Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen und in einer adaptierten Tätigkeit bestehe. In polydisziplinärer Hinsicht liege somit eine 100%ige Arbeitsfähigkeit vor (S. 45), wobei die Prognose als insgesamt gut zu beurteilen sei (S. 46).

Bezüglich der Arbeitsfähigkeit wurde festgehalten, dass sich aus allgemein-inter nistischer Sicht keine Einschränkungen des Leistungsbilds ergäben, welche die berufliche Leistungsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit limitierten. Eine Ar beitsunfähigkeit in Tätigkeiten ohne kraftanfordernde manuelle Arbeiten rechts respektive in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit könne aus rheumatologischer Sicht nicht attestiert werden. In neurologischer Hinsicht sei der Beschwerde führer in seiner angestammten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig. Aus psychiatri scher Sicht sei unter Berücksichtigung der Försterkriterien davon auszugehen, dass im IV-rechtlichen Sinne keine Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen und in einer adaptierten Tätigkeit bestehe. In polydisziplinärer Hinsicht liege somit eine 100%ige Arbeitsfähigkeit vor (S. 45), wobei die Prognose als insgesamt gut zu beurteilen sei (S. 46). Betreffend das Vorliegen psychosozialer Faktoren wiesen die Gutachter darauf hin, dass der Beschwerdeführer über eine rudimentäre Schulbildung verfüge und die deutsche Sprache nicht beherrsche. Dies könne dazu führen, dass er schnell überfordert sei, vieles nicht verstehe und an den „Anschlag“ komme, und dadurch auch Angstsymptome habe. Schliesslich sei nicht davon auszuge hen, dass sich der Beschwerdeführer bewusst selbst limitiere (S. 47).

Betreffend das Vorliegen psychosozialer Faktoren wiesen die Gutachter darauf hin, dass der Beschwerdeführer über eine rudimentäre Schulbildung verfüge und die deutsche Sprache nicht beherrsche. Dies könne dazu führen, dass er schnell überfordert sei, vieles nicht verstehe und an den „Anschlag“ komme, und dadurch auch Angstsymptome habe. Schliesslich sei nicht davon auszuge hen, dass sich der Beschwerdeführer bewusst selbst limitiere (S. 47). 4.2.6 Dr. phil. L.___, Fachpsychologin für Neuropsychologie FSP, hielt in ihrem Teilgutachten vom 9. Oktober 2014 (Urk. 6/133/50-58) fest, beim Be schwerdeführer stünden deutliche autobiographische und semantische Gedächt nisstörungen im Vordergrund. Auffallend seien sodann Schwierigkeiten in der Schriftsprache, Zahlenverarbeitung und in der Rechenfähigkeit, verminderte Kurzzeit- und Langzeitgedächtnisleistungen sowie eine deutlich verminderte psychische Belastbarkeit (S. 5). Die objektivierten Befunde respektive beobach teten Beeinträchtigungen stimmten sodann weitgehend mit den subjektiven Klagen überein und erklärten die vom Beschwerdeführer angegebenen Schwie rigkeiten im Alltag (S. 6).

4.2.6 Dr. phil. L.___, Fachpsychologin für Neuropsychologie FSP, hielt in ihrem Teilgutachten vom 9. Oktober 2014 (Urk. 6/133/50-58) fest, beim Be schwerdeführer stünden deutliche autobiographische und semantische Gedächt nisstörungen im Vordergrund. Auffallend seien sodann Schwierigkeiten in der Schriftsprache, Zahlenverarbeitung und in der Rechenfähigkeit, verminderte Kurzzeit- und Langzeitgedächtnisleistungen sowie eine deutlich verminderte psychische Belastbarkeit (S. 5). Die objektivierten Befunde respektive beobach teten Beeinträchtigungen stimmten sodann weitgehend mit den subjektiven Klagen überein und erklärten die vom Beschwerdeführer angegebenen Schwie rigkeiten im Alltag (S. 6). Die neuropsychologische Gutachterin wies weiter darauf hin, dass, obwohl ein genauer Vergleich der aktuellen Befunde mit den neuropsychologischen Vor befunden aufgrund teilweise unterschiedlicher beziehungsweise nicht standar disierter Verfahren/Aufgaben erschwert sei, die aktuell objektivierten Befunde und Beobachtungen mit der neuropsychologischen Voruntersuchung vom 9. November 2005 vergleichbar seien und es seither zu keiner signifikanten Veränderung gekommen sei (S. 6).

Die neuropsychologische Gutachterin wies weiter darauf hin, dass, obwohl ein genauer Vergleich der aktuellen Befunde mit den neuropsychologischen Vor befunden aufgrund teilweise unterschiedlicher beziehungsweise nicht standar disierter Verfahren/Aufgaben erschwert sei, die aktuell objektivierten Befunde und Beobachtungen mit der neuropsychologischen Voruntersuchung vom 9. November 2005 vergleichbar seien und es seither zu keiner signifikanten Veränderung gekommen sei (S. 6). Unter Berücksichtigung der Aktenlage sei die objektivierte und beobachtete teil weise deutliche Beeinträchtigung nicht mit einer hirnorganischen Ursache (Läsi onen) vereinbar. Als Diagnose könne in neuropsychologischer Hinsicht ein Ganser-Syndrom in Betracht gezogen werden, wobei die Diagnosestellung aus medizinischer Sicht im Rahmen der Gesamtbegutachtung vorgenommen werden sollte (S. 6).

Unter Berücksichtigung der Aktenlage sei die objektivierte und beobachtete teil weise deutliche Beeinträchtigung nicht mit einer hirnorganischen Ursache (Läsi onen) vereinbar. Als Diagnose könne in neuropsychologischer Hinsicht ein Ganser-Syndrom in Betracht gezogen werden, wobei die Diagnosestellung aus medizinischer Sicht im Rahmen der Gesamtbegutachtung vorgenommen werden sollte (S. 6). Die Gutachterin wies weiter darauf hin, dass aufgrund der deutlichen kognitiven Minderleistungen in mehreren Bereichen (unter anderem visuelle Wahrneh mung, Gedächtnis, Schriftsprache), der dadurch geringen Ressourcen respektive Kompensationsmöglichkeiten und der geringen psychischen Belastbarkeit aus neuropsychologischer Sicht seit Oktober 2004 keine Arbeitsfähigkeit in der zu letzt ausgeübten Tätigkeit bestehe. Arbeiten mit geringen kognitiven Anforde rungen, mithin mit einfachen, dem Beschwerdeführer bekannten Tätigkeiten und Abläufe (Tätigkeiten mit äusserst geringen Anforderungen an Altgedächt nis/Wissen, Schriftsprache, Zahlenverarbeitung, Rechenfähigkeit) seien rein the oretisch denkbar. Aufgrund der Beeinträchtigungen, der geringen Ressourcen und Kompensationsmöglichkeiten, der Schwierigkeiten und des Leidensdrucks im Alltag sowie der geringen psychischen Belastbarkeit sei eine Arbeitsfähigkeit in adaptierten Tätigkeiten indessen fraglich (S. 7). Dabei sei nicht davon auszu gehen, dass spezifische neuropsychologische Therapiemassnahmen zu einer sig nifikanten Verbesserung führten. Aufgrund des mehrjährig unveränderten Zu standsbilds sei von keiner wesentlichen Veränderung auszugehen (S. 8).

Die Gutachterin wies weiter darauf hin, dass aufgrund der deutlichen kognitiven Minderleistungen in mehreren Bereichen (unter anderem visuelle Wahrneh mung, Gedächtnis, Schriftsprache), der dadurch geringen Ressourcen respektive Kompensationsmöglichkeiten und der geringen psychischen Belastbarkeit aus neuropsychologischer Sicht seit Oktober 2004 keine Arbeitsfähigkeit in der zu letzt ausgeübten Tätigkeit bestehe. Arbeiten mit geringen kognitiven Anforde rungen, mithin mit einfachen, dem Beschwerdeführer bekannten Tätigkeiten und Abläufe (Tätigkeiten mit äusserst geringen Anforderungen an Altgedächt nis/Wissen, Schriftsprache, Zahlenverarbeitung, Rechenfähigkeit) seien rein the oretisch denkbar. Aufgrund der Beeinträchtigungen, der geringen Ressourcen und Kompensationsmöglichkeiten, der Schwierigkeiten und des Leidensdrucks im Alltag sowie der geringen psychischen Belastbarkeit sei eine Arbeitsfähigkeit in adaptierten Tätigkeiten indessen fraglich (S. 7). Dabei sei nicht davon auszu gehen, dass spezifische neuropsychologische Therapiemassnahmen zu einer sig nifikanten Verbesserung führten. Aufgrund des mehrjährig unveränderten Zu standsbilds sei von keiner wesentlichen Veränderung auszugehen (S. 8). 4.3 Dr. B.___ nannte in seinem Bericht vom 3. Juli 2015 (Urk. 6/146) fol gende Diagnose (S. 4):

4.3 Dr. B.___ nannte in seinem Bericht vom 3. Juli 2015 (Urk. 6/146) fol gende Diagnose (S. 4): - Schizophrenia simplex (ICD-10 F20.6)

Schizophrenia simplex (ICD-10 F20.6) Der Arzt führte aus, es bestünden infantile, schizoide, zwanghafte, abhängige, selbstschädigende und passiv-aggressive Persönlichkeitszüge, wobei die Intelli genz in der unteren Norm liege. Diese Persönlichkeitszüge träten hinter der übergeordneten Diagnose einer Schizophrenie zurück respektive seien Teil der genannten Symptomatik. Anlässlich einer psychosozialen Überforderung bilde ten zwei Bagatell-Unfälle Anlass, einen klassischen, für Schizophrenien oft ty pischen „Knick in der Lebenslinie“ auszulösen. Das von anderen Ärzten festge stellte auffällige Dissoziieren sei teilweise als „dissoziative Störung“ und/oder „Ganser-Syndrom“ benannt worden, wobei die zugrundeliegende schizophrene Entwicklung verkannt und die prämorbide Persönlichkeitsauffälligkeit nicht beschrieben worden sei. Die übrige Symptomatik sei diagnostisch nicht berück sichtigt worden, es sei nur das auffälligste Symptom – die Vergesslichkeit – di agnostiziert worden (S. 4).

Der Arzt führte aus, es bestünden infantile, schizoide, zwanghafte, abhängige, selbstschädigende und passiv-aggressive Persönlichkeitszüge, wobei die Intelli genz in der unteren Norm liege. Diese Persönlichkeitszüge träten hinter der übergeordneten Diagnose einer Schizophrenie zurück respektive seien Teil der genannten Symptomatik. Anlässlich einer psychosozialen Überforderung bilde ten zwei Bagatell-Unfälle Anlass, einen klassischen, für Schizophrenien oft ty pischen „Knick in der Lebenslinie“ auszulösen. Das von anderen Ärzten festge stellte auffällige Dissoziieren sei teilweise als „dissoziative Störung“ und/oder „Ganser-Syndrom“ benannt worden, wobei die zugrundeliegende schizophrene Entwicklung verkannt und die prämorbide Persönlichkeitsauffälligkeit nicht beschrieben worden sei. Die übrige Symptomatik sei diagnostisch nicht berück sichtigt worden, es sei nur das auffälligste Symptom – die Vergesslichkeit – di agnostiziert worden (S. 4). Im Verlauf habe sich die Symptomatik chronifiziert. Bei der Dissoziation (forcier tes Vergessen; möglicherweise unbewusst, teilbewusst oder gar sehr be wusstseinsnah) handle es sich nur um ein Teil-Symptom der Schizophrenia simplex. Andere Symptome seien unter anderem die Auffälligkeiten der Persön lichkeit, das Bagatellisieren des Schweregrads der psychischen Erkrankung, das starke Misstrauen gegenüber Personen ausserhalb der Familie, die soziale Ab schottung, das Angewiesensein auf einen geschützten Arbeitsplatz innerhalb der Familie und auf eine Freundin, welche selber offensichtliche Probleme habe und auf einen eigenen Lebensvollzug verzichte, der Willens- und Motivationsman gel, die verstärkte Ermüdbarkeit und geringe Durchhaltefähigkeit, das unlogi sche, kreisende, ausweichende, blockierende und gekränkte Denken, die Ver schlossenheit, der fehlende affektive Rapport, das infantile Appellieren an Hilfe, das Verschieben der seelischen Problematik auf den Körper und die Einnahme einer Opferhaltung. Vor diesem Hintergrund treffe die Beschreibung der bei der Schizophrenia simplex vorherrschenden Symptome auf den Beschwerdeführer ziemlich präzise zu. Differentialdiagnostisch seien keine Anzeichen für eine Si mulation, eine isolierte Depression und Angststörung oder eine Organizität (beispielsweise Demenz) zu erheben (S. 4 f.).

Im Verlauf habe sich die Symptomatik chronifiziert. Bei der Dissoziation (forcier tes Vergessen; möglicherweise unbewusst, teilbewusst oder gar sehr be wusstseinsnah) handle es sich nur um ein Teil-Symptom der Schizophrenia simplex. Andere Symptome seien unter anderem die Auffälligkeiten der Persön lichkeit, das Bagatellisieren des Schweregrads der psychischen Erkrankung, das starke Misstrauen gegenüber Personen ausserhalb der Familie, die soziale Ab schottung, das Angewiesensein auf einen geschützten Arbeitsplatz innerhalb der Familie und auf eine Freundin, welche selber offensichtliche Probleme habe und auf einen eigenen Lebensvollzug verzichte, der Willens- und Motivationsman gel, die verstärkte Ermüdbarkeit und geringe Durchhaltefähigkeit, das unlogi sche, kreisende, ausweichende, blockierende und gekränkte Denken, die Ver schlossenheit, der fehlende affektive Rapport, das infantile Appellieren an Hilfe, das Verschieben der seelischen Problematik auf den Körper und die Einnahme einer Opferhaltung. Vor diesem Hintergrund treffe die Beschreibung der bei der Schizophrenia simplex vorherrschenden Symptome auf den Beschwerdeführer ziemlich präzise zu. Differentialdiagnostisch seien keine Anzeichen für eine Si mulation, eine isolierte Depression und Angststörung oder eine Organizität (beispielsweise Demenz) zu erheben (S. 4 f.). Dr. B.___ hielt schliesslich fest, dass aufgrund der Hauptdiagnose keine verwertbare Arbeitsfähigkeit auf dem freien Arbeitsmarkt bestehe. Mit täglich zwei bis vier Stunden Arbeit unter der direkten Aufsicht des Bruders (dabei fragliche Leistungsfähigkeit) sei der Beschwerdeführer vollständig integriert und seine Arbeitsfähigkeit (an einem sozusagen vom Bruder bereitgestellten ge schützten Arbeitsplatz) vollständig ausgeschöpft (S. 5).

Dr. B.___ hielt schliesslich fest, dass aufgrund der Hauptdiagnose keine verwertbare Arbeitsfähigkeit auf dem freien Arbeitsmarkt bestehe. Mit täglich zwei bis vier Stunden Arbeit unter der direkten Aufsicht des Bruders (dabei fragliche Leistungsfähigkeit) sei der Beschwerdeführer vollständig integriert und seine Arbeitsfähigkeit (an einem sozusagen vom Bruder bereitgestellten ge schützten Arbeitsplatz) vollständig ausgeschöpft (S. 5). 4.4 Dr. A.___ ging in seinen Emails vom 6. Juli und 11. Oktober 2015 (Urk. 6/145 und Urk. 6/160) von einer schweren Form einer dissoziativen Störung respek tive einer dissoziativen Amnesie (ICD-10 F44) aus. Das in der Medas-Expertise erwähnte Ganser-Syndrom gehöre ebenfalls in diesen Formenkreis, wobei der Gutachter zwar fast die richtige Diagnose gestellt, diese aber nicht adäquat ge wichtet habe. Der Experte glaube, eine dissoziative Störung sei bewusst steuer bar und mit Willensfunktionen überwindbar, was indessen falsch sei. Die disso ziativen Phänomene gehörten zu den schwer behandelbaren und häufig invali disierenden Störungen. Der Beschwerdeführer leide deshalb an einer schweren, invalidisierenden Krankheit, welche die aktuelle Arbeitsunfähigkeit hinreichend begründe.

4.4 Dr. A.___ ging in seinen Emails vom 6. Juli und 11. Oktober 2015 (Urk. 6/145 und Urk. 6/160) von einer schweren Form einer dissoziativen Störung respek tive einer dissoziativen Amnesie (ICD-10 F44) aus. Das in der Medas-Expertise erwähnte Ganser-Syndrom gehöre ebenfalls in diesen Formenkreis, wobei der Gutachter zwar fast die richtige Diagnose gestellt, diese aber nicht adäquat ge wichtet habe. Der Experte glaube, eine dissoziative Störung sei bewusst steuer bar und mit Willensfunktionen überwindbar, was indessen falsch sei. Die disso ziativen Phänomene gehörten zu den schwer behandelbaren und häufig invali disierenden Störungen. Der Beschwerdeführer leide deshalb an einer schweren, invalidisierenden Krankheit, welche die aktuelle Arbeitsunfähigkeit hinreichend begründe. 4.5 In ihrem Bericht vom 1. Oktober 2015 (Urk. 6/158) hielten die Dres. C.___ und D.___ fest, dass beim nur reduziert belastbaren sowie autobiographisch- und zeitlich-kalendarisch unvollständig orientierten Beschwerdeführer im Rah men der verhaltensneurologisch-neuropsychologischen Untersuchung Minder leistungen betreffend die Frontalhirnfunktion, die Sprache und das Altgedächt nis im Vordergrund stünden. Auf Verhaltensebene seien leichte Schwankungen der allgemeinen Aufmerksamkeit und leichte Schwierigkeiten beim Lernen von neuen verbalen episodischen Informationen bei erhaltener kurzfristiger Erinne rungsleistung erkennbar. Ein simulatives/bewusstseinsnahes Verhalten könne aufgrund der Phänomenologie der Befunde ausgeschlossen werden (S. 2 f.).

4.5 In ihrem Bericht vom 1. Oktober 2015 (Urk. 6/158) hielten die Dres. C.___ und D.___ fest, dass beim nur reduziert belastbaren sowie autobiographisch- und zeitlich-kalendarisch unvollständig orientierten Beschwerdeführer im Rah men der verhaltensneurologisch-neuropsychologischen Untersuchung Minder leistungen betreffend die Frontalhirnfunktion, die Sprache und das Altgedächt nis im Vordergrund stünden. Auf Verhaltensebene seien leichte Schwankungen der allgemeinen Aufmerksamkeit und leichte Schwierigkeiten beim Lernen von neuen verbalen episodischen Informationen bei erhaltener kurzfristiger Erinne rungsleistung erkennbar. Ein simulatives/bewusstseinsnahes Verhalten könne aufgrund der Phänomenologie der Befunde ausgeschlossen werden (S. 2 f.). Im Weiteren wurde ausgeführt, dass die festgestellten Defizite gut mit einer disso ziativen amnestischen Störung erklärbar seien, möglicherweise begünstigt durch das tiefe prämorbide Leistungsniveau, differentialdiagnostisch auf der Basis einer frühkindlichen cerebralen Entwicklungsstörung mit dadurch einge schränkten kognitiven Ressourcen und verminderten Kompensationsmöglich keiten. Die Defizite seien nicht überwindbar und wiesen einen hohen Krank heitswert auf, weshalb der Beschwerdeführer auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht vermittelbar sei und künftig geschützte Arbeitsbedingungen benötige (S. 5).

Im Weiteren wurde ausgeführt, dass die festgestellten Defizite gut mit einer disso ziativen amnestischen Störung erklärbar seien, möglicherweise begünstigt durch das tiefe prämorbide Leistungsniveau, differentialdiagnostisch auf der Basis einer frühkindlichen cerebralen Entwicklungsstörung mit dadurch einge schränkten kognitiven Ressourcen und verminderten Kompensationsmöglich keiten. Die Defizite seien nicht überwindbar und wiesen einen hohen Krank heitswert auf, weshalb der Beschwerdeführer auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht vermittelbar sei und künftig geschützte Arbeitsbedingungen benötige (S. 5). 5.

5. 5.1 Vorwegzuschicken ist, dass das Medas-Gutachten (vgl. E. 4.2) den praxisgemäs sen Anforderungen an den Beweiswert einer Expertise entspricht. So ist es für die streitigen Belange umfassend, gibt es doch Antwort auf die Frage nach dem Gesundheitszustand des Beschwerdeführers und der verbleibenden Arbeitsfähig keit. Es beruht sodann auf den notwendigen Untersuchungen in psychiatrischer, rheumatologischer, neurologischer und neuropsychologischer Fach richtung. Die Gutachter berücksichtigen detailliert die geklagten Beschwerden und setzen sich damit auseinander (Urk. 6/133/1-49 S. 11, S. 15, S. 21, S. 25, S. 28 f., S. 32, S. 34 und S. 43 f. sowie Urk. 6/133/50-58 S. 2 und S. 5 ff.). Die Expertise wurde sodann in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben, wobei sich die Gutach ter zur Krankheitsentwicklung äusserten und Bezug auf di e medizinischen Vorakten nahmen (Urk. 6/133/1-49 S. 2-8 und S. 40 ff. sowie Urk. 6/133/50-58 S. 6). Sie setzten sich insbesondere mit abweichenden Diagnosen in anderen Arztberichten auseinander und würdigten diese in nachvollziehbarer Weise (Urk. 6/133/1-49 S. 19 ff., S. 35 f. und S. 39 ff.). Schliesslich leuchtet das Gut achten in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beur teilung der medizinischen Situation ein und die Schlussfolgerungen in der Ex pertise sind begründet.

5.1 Vorwegzuschicken ist, dass das Medas-Gutachten (vgl. E. 4.2) den praxisgemäs sen Anforderungen an den Beweiswert einer Expertise entspricht. So ist es für die streitigen Belange umfassend, gibt es doch Antwort auf die Frage nach dem Gesundheitszustand des Beschwerdeführers und der verbleibenden Arbeitsfähig keit. Es beruht sodann auf den notwendigen Untersuchungen in psychiatrischer, rheumatologischer, neurologischer und neuropsychologischer Fach richtung. Die Gutachter berücksichtigen detailliert die geklagten Beschwerden und setzen sich damit auseinander (Urk. 6/133/1-49 S. 11, S. 15, S. 21, S. 25, S. 28 f., S. 32, S. 34 und S. 43 f. sowie Urk. 6/133/50-58 S. 2 und S. 5 ff.). Die Expertise wurde sodann in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben, wobei sich die Gutach ter zur Krankheitsentwicklung äusserten und Bezug auf di e medizinischen Vorakten nahmen (Urk. 6/133/1-49 S. 2-8 und S. 40 ff. sowie Urk. 6/133/50-58 S. 6). Sie setzten sich insbesondere mit abweichenden Diagnosen in anderen Arztberichten auseinander und würdigten diese in nachvollziehbarer Weise (Urk. 6/133/1-49 S. 19 ff., S. 35 f. und S. 39 ff.). Schliesslich leuchtet das Gut achten in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beur teilung der medizinischen Situation ein und die Schlussfolgerungen in der Ex pertise sind begründet. In diesem Sinne ging der psychiatrische Gutachter med. prakt. K.___ nachvoll ziehbar von einem Ganser-Syndrom aus, wobei beim Beschwerdeführer sowohl in der bisherigen wie auch in einer angepassten Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsfähigkeit besteht. Med. prakt. K.___ verneinte zudem eine Verände rung des Gesundheitszustands seit 2005 (Urk. 6/133/1-49 S. 21 f. und S. 24). In rheumatologischer Hinsicht beschrieb Dr. J.___ einleuchtend, dass beim dor salen MCP V rechts eine chronisch persistierende Arthralgie unklarer Ätiologie vorliegt und der Beschwerdeführer in Tätigkeiten ohne kraftanfordernde manu elle Arbeiten rechts inklusive in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Raumpfle ger zu 100 % arbeitsfähig ist, wobei seit 2005 keine Veränderung des Gesund heitszustands stattgefunden hat (S. 29 ff.). Die neurologischen Gutachter Dres. H.___ und I.___ legten schlüssig dar, dass es für die beklagte Amnesie keine neurologische Erklärung gibt und beim Beschwerdeführer in der zuletzt ausge übten Tätigkeit als Reinigungskraft eine 100%ige Arbeitsfähigkeit besteht (S. 36 f.). Die Expertise erfüllt demnach die praxisgemässen Kriterien an den Beweiswert eines ärztlichen Gutachtens (BGE 125 V 351 E. 31; 122 V 157 E 1c), weshalb für die Entscheidfindung darauf abzustellen ist.

In diesem Sinne ging der psychiatrische Gutachter med. prakt. K.___ nachvoll ziehbar von einem Ganser-Syndrom aus, wobei beim Beschwerdeführer sowohl in der bisherigen wie auch in einer angepassten Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsfähigkeit besteht. Med. prakt. K.___ verneinte zudem eine Verände rung des Gesundheitszustands seit 2005 (Urk. 6/133/1-49 S. 21 f. und S. 24). In rheumatologischer Hinsicht beschrieb Dr. J.___ einleuchtend, dass beim dor salen MCP V rechts eine chronisch persistierende Arthralgie unklarer Ätiologie vorliegt und der Beschwerdeführer in Tätigkeiten ohne kraftanfordernde manu elle Arbeiten rechts inklusive in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Raumpfle ger zu 100 % arbeitsfähig ist, wobei seit 2005 keine Veränderung des Gesund heitszustands stattgefunden hat (S. 29 ff.). Die neurologischen Gutachter Dres. H.___ und I.___ legten schlüssig dar, dass es für die beklagte Amnesie keine neurologische Erklärung gibt und beim Beschwerdeführer in der zuletzt ausge übten Tätigkeit als Reinigungskraft eine 100%ige Arbeitsfähigkeit besteht (S. 36 f.). Die Expertise erfüllt demnach die praxisgemässen Kriterien an den Beweiswert eines ärztlichen Gutachtens (BGE 125 V 351 E. 31; 122 V 157 E 1c), weshalb für die Entscheidfindung darauf abzustellen ist. 5.2 Nachdem die Medas-Gutachter eine Veränderung des Gesundheitszustands des Beschwerdeführers seit 2005 (Urk. 6/80-81) übereinstimmend verneinten (vgl. E. 5.1), ist – entgegen der Auffassung der Beschwerdegegnerin und des RAD (vgl. Urk. 2 S. 2 und Urk. 6/136 S. 4) - weder in psychischer noch organischer Hinsicht eine massgebliche Veränderung des Gesundheitszustands (vgl. E. 1.3) seit Erlass der ursprünglichen Rentenverfügung vom 29. Oktober 2009 (Urk. 6/80-81) ausgewiesen. Ebenso wenig machte der Beschwerdeführer eine entsprechende Veränderung geltend (vgl. Urk. 1 S. 6 f. Ziff. 8) und wurde eine solche auch nicht in den Berichten der Dres. B.___, A.___, C.___ und D.___ erwähnt (vgl. Urk. 6/145-146, Urk. 6/158 und Urk. 6/160).

5.2 Nachdem die Medas-Gutachter eine Veränderung des Gesundheitszustands des Beschwerdeführers seit 2005 (Urk. 6/80-81) übereinstimmend verneinten (vgl. E. 5.1), ist – entgegen der Auffassung der Beschwerdegegnerin und des RAD (vgl. Urk. 2 S. 2 und Urk. 6/136 S. 4) - weder in psychischer noch organischer Hinsicht eine massgebliche Veränderung des Gesundheitszustands (vgl. E. 1.3) seit Erlass der ursprünglichen Rentenverfügung vom 29. Oktober 2009 (Urk. 6/80-81) ausgewiesen. Ebenso wenig machte der Beschwerdeführer eine entsprechende Veränderung geltend (vgl. Urk. 1 S. 6 f. Ziff. 8) und wurde eine solche auch nicht in den Berichten der Dres. B.___, A.___, C.___ und D.___ erwähnt (vgl. Urk. 6/145-146, Urk. 6/158 und Urk. 6/160). Damit fehlt der erforderliche Revisionsgrund und es kann keine revisionsweise Rentenaufhebung erfolgen. Demzufolge ist zu prüfen, ob die angefochtene Rentenaufhebung mit der substituierten Begründung der anfänglichen Unrich tigkeit der Rentenzusprache zu schützen ist (vgl. E. 1.3).

Damit fehlt der erforderliche Revisionsgrund und es kann keine revisionsweise Rentenaufhebung erfolgen. Demzufolge ist zu prüfen, ob die angefochtene Rentenaufhebung mit der substituierten Begründung der anfänglichen Unrich tigkeit der Rentenzusprache zu schützen ist (vgl. E. 1.3). 6.

6. 6.1 Die Einschätzung des RAD-Arztes Prof. Dr. E.___, auf welche sich die Be schwerdegegnerin bei der ursprünglichen Rentenzusprache abstützte (vgl. E. 3), wurde angesichts der höchstgradigen Diskrepanz in der Diagnostik und der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit zwischen dem Gutachten von Dr. med. O.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, vom 22. Februar 2008 (vgl. Urk. 6/41/1-32) und dem Bericht von med. pract. M.___, Oberarzt des Psychiat rie-Zentrums N.___, vom 22. Oktober 2008 (vgl. Urk. 6/50/2-6) zwecks entspre chender Plausibilisierung eingeholt (Urk. 6/79 S. 3). Eine Anamnese und eine Auseinandersetzung mit dem erwähnten Gutachten und Arztbericht sowie mit den übrigen Vorakten (vgl. unter anderem Urk. 6/5/5-6, Urk. 6/5/9-26, Urk. 6/5/33-37, Urk. 6/5/40-41, Urk. 6/6/11-28, Urk. 6/16/5-10 und Urk. 6/29/2-5) erfolgte nicht respektive wurde vom RAD-Arzt in seinem Unter suchungsbericht vom 17. Februar 2009 (Urk. 6/56) nicht dokumentiert. Wenn schon die RAD-Beurteilung zur Plausibilisierung der Einschätzungen von Dr. O.___ und med. pract. M.___ hätte massgebend sein sollen, so wäre eine fundierte Auseinandersetzung mit deren teilweise abweichenden Diagnosen, Befunden und Bewertungen der Arbeitsfähigkeit unabdingbar gewesen. Abgese hen davon wies der RAD-Arzt auf auffallende kognitive Schwächen hin, wobei sich der Beschwerdeführer nicht an die Daten seiner Lebensgeschichte erinnern könne respektive er deutliche Schwächen bei der Merkfähigkeit zeige (Urk. 6/56 S. 3). Darüber, wie sich diese kognitiven Defizite bei der Ausübung beruflicher Tätigkeiten konkret auswirken, machte der RAD-Arzt keine Angaben, sondern hielt lediglich in pauschaler Weise fest, dass der Beschwerdeführer aufgrund des psychischen Gesundheitsschadens mit Krankheitswert in seiner angestammten Tätigkeit vollständig eingeschränkt sei (S. 4). Im Weiteren ging der RAD-Arzt davon aus, dass der Beschwerdeführer in einer leidensangepassten Tätigkeit mit einem Arbeitspensum von vier Stunden pro Tag arbeitsfähig sei, wobei er das von ihm postulierte Pensum nicht näher begründete. Ebenso wenig äusserte er sich - mit der Ausnahme betreffend das Besteigen von Leitern (S. 4) - zum kon kreten Belastungsprofil der behinderungsangepassten Arbeiten. Die Schlussfol gerungen bezüglich der dem Beschwerdeführer verbleibenden Arbeitsfähigkeit sind damit nicht nachvollziehbar. Gleiches gilt für den Hinweis, wonach sich der Gesundheitsschaden trotz lege artis durchgeführter Therapie als weitgehend therapieresistent gezeigt habe (S. 4), nachdem sich der Beschwerdeführer im Zeitpunkt der RAD-Untersuchung in keiner psychiatrischen Behandlung befand und lediglich Medikamente gegen Bluthochdruck sowie Schmerz-, Schlaf- und Beruhigungsmittel einnahm (S. 2) und der RAD-Arzt zudem eine „gezielte psy chiatrisch-psychotherapeutische Behandlung“ empfahl (S. 4).

6.1 Die Einschätzung des RAD-Arztes Prof. Dr. E.___, auf welche sich die Be schwerdegegnerin bei der ursprünglichen Rentenzusprache abstützte (vgl. E. 3), wurde angesichts der höchstgradigen Diskrepanz in der Diagnostik und der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit zwischen dem Gutachten von Dr. med. O.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, vom 22. Februar 2008 (vgl. Urk. 6/41/1-32) und dem Bericht von med. pract. M.___, Oberarzt des Psychiat rie-Zentrums N.___, vom 22. Oktober 2008 (vgl. Urk. 6/50/2-6) zwecks entspre chender Plausibilisierung eingeholt (Urk. 6/79 S. 3). Eine Anamnese und eine Auseinandersetzung mit dem erwähnten Gutachten und Arztbericht sowie mit den übrigen Vorakten (vgl. unter anderem Urk. 6/5/5-6, Urk. 6/5/9-26, Urk. 6/5/33-37, Urk. 6/5/40-41, Urk. 6/6/11-28, Urk. 6/16/5-10 und Urk. 6/29/2-5) erfolgte nicht respektive wurde vom RAD-Arzt in seinem Unter suchungsbericht vom 17. Februar 2009 (Urk. 6/56) nicht dokumentiert. Wenn schon die RAD-Beurteilung zur Plausibilisierung der Einschätzungen von Dr. O.___ und med. pract. M.___ hätte massgebend sein sollen, so wäre eine fundierte Auseinandersetzung mit deren teilweise abweichenden Diagnosen, Befunden und Bewertungen der Arbeitsfähigkeit unabdingbar gewesen. Abgese hen davon wies der RAD-Arzt auf auffallende kognitive Schwächen hin, wobei sich der Beschwerdeführer nicht an die Daten seiner Lebensgeschichte erinnern könne respektive er deutliche Schwächen bei der Merkfähigkeit zeige (Urk. 6/56 S. 3). Darüber, wie sich diese kognitiven Defizite bei der Ausübung beruflicher Tätigkeiten konkret auswirken, machte der RAD-Arzt keine Angaben, sondern hielt lediglich in pauschaler Weise fest, dass der Beschwerdeführer aufgrund des psychischen Gesundheitsschadens mit Krankheitswert in seiner angestammten Tätigkeit vollständig eingeschränkt sei (S. 4). Im Weiteren ging der RAD-Arzt davon aus, dass der Beschwerdeführer in einer leidensangepassten Tätigkeit mit einem Arbeitspensum von vier Stunden pro Tag arbeitsfähig sei, wobei er das von ihm postulierte Pensum nicht näher begründete. Ebenso wenig äusserte er sich - mit der Ausnahme betreffend das Besteigen von Leitern (S. 4) - zum kon kreten Belastungsprofil der behinderungsangepassten Arbeiten. Die Schlussfol gerungen bezüglich der dem Beschwerdeführer verbleibenden Arbeitsfähigkeit sind damit nicht nachvollziehbar. Gleiches gilt für den Hinweis, wonach sich der Gesundheitsschaden trotz lege artis durchgeführter Therapie als weitgehend therapieresistent gezeigt habe (S. 4), nachdem sich der Beschwerdeführer im Zeitpunkt der RAD-Untersuchung in keiner psychiatrischen Behandlung befand und lediglich Medikamente gegen Bluthochdruck sowie Schmerz-, Schlaf- und Beruhigungsmittel einnahm (S. 2) und der RAD-Arzt zudem eine „gezielte psy chiatrisch-psychotherapeutische Behandlung“ empfahl (S. 4). Im Weiteren ist darauf hinzuweisen, dass die drei von der Beschwerdegegnerin respektive vom Krankentaggeldversicherer beauftragten unabhängigen Gutach ter Dr. med. P.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, Dr. med. dipl.-psych. Q.___ und Dr. O.___ allesamt eine versicherungsrelevante psychische Stö rung verneinten und von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit ausgingen (Urk. 6/6/11-28 S. 17, Urk. 6/16/5-10 S. 5 sowie Urk. 6/41/1-32 S. 27 und S. 29). Abgesehen vom RAD-Arzt Prof. Dr. E.___ postulierten einzig die Ärzte des Psychiatrie-Zentrums N.___ eine Arbeitsunfähigkeit (Urk. 6/50/2-6 S. 4), wobei in diesem Zusammenhang die Erfahrungstatsache zu berücksichti gen ist, dass behandelnde Ärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc).

Im Weiteren ist darauf hinzuweisen, dass die drei von der Beschwerdegegnerin respektive vom Krankentaggeldversicherer beauftragten unabhängigen Gutach ter Dr. med. P.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, Dr. med. dipl.-psych. Q.___ und Dr. O.___ allesamt eine versicherungsrelevante psychische Stö rung verneinten und von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit ausgingen (Urk. 6/6/11-28 S. 17, Urk. 6/16/5-10 S. 5 sowie Urk. 6/41/1-32 S. 27 und S. 29). Abgesehen vom RAD-Arzt Prof. Dr. E.___ postulierten einzig die Ärzte des Psychiatrie-Zentrums N.___ eine Arbeitsunfähigkeit (Urk. 6/50/2-6 S. 4), wobei in diesem Zusammenhang die Erfahrungstatsache zu berücksichti gen ist, dass behandelnde Ärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). 6.2 Nach dem Gesagten erfüllt der RAD-Untersuchungsbericht die Beweisan- forderun gen an eine rechtsgenügende medizinische Entscheidgrund lage, auf deren Basis eine Leistungszusprache erfolgen kann, nicht (BGE 125 V 351 E. 3a), weshalb sich die ursprüngliche Rentenzusprache vom 29. Oktober 2009 (Urk. 6/80-81) als zweifellos unrichtig im wiedererwägungsrechtlichen Sinne erweist (vgl. E. 1.3). Ausser Frage steht, dass ihre Berichtigung von er heblicher Bedeutung ist (BGE 119 V 475 E. 1c und Urteil des Bundesgerichts 9C_11/2008 vom 29. April 2008 E. 4.2 mit Hinweisen).

6.2 Nach dem Gesagten erfüllt der RAD-Untersuchungsbericht die Beweisan- forderun gen an eine rechtsgenügende medizinische Entscheidgrund lage, auf deren Basis eine Leistungszusprache erfolgen kann, nicht (BGE 125 V 351 E. 3a), weshalb sich die ursprüngliche Rentenzusprache vom 29. Oktober 2009 (Urk. 6/80-81) als zweifellos unrichtig im wiedererwägungsrechtlichen Sinne erweist (vgl. E. 1.3). Ausser Frage steht, dass ihre Berichtigung von er heblicher Bedeutung ist (BGE 119 V 475 E. 1c und Urteil des Bundesgerichts 9C_11/2008 vom 29. April 2008 E. 4.2 mit Hinweisen). 7.

7. 7.1 Steht die zweifellose Unrichtigkeit der ursprünglichen Rentenverfügung fest, so ist wie bei einer materiel len Revision nach Art. 17 Abs. 1 ATSG auf der Grund lage eines richtig und vollständig festgestellten Sachverhalts der Invaliditäts grad im Zeitpunkt der Verfügung zu ermitteln (in diesem Sinne auch Urteil des Bundesgerichts 9C_11/2016 vom 22. Februar 2016 E. 5 mit Hinwei sen ), woraus sich die Anspruchsberechtigung und allenfalls der Umfang des Anspruchs erge ben ( Art. 28 Abs. 1 IVG; Urteil des Bundesgerichts 9C_11/2008 vom 2 9. April 2008 E. 4.2.1).

7.1 Steht die zweifellose Unrichtigkeit der ursprünglichen Rentenverfügung fest, so ist wie bei einer materiel len Revision nach Art. 17 Abs. 1 ATSG auf der Grund lage eines richtig und vollständig festgestellten Sachverhalts der Invaliditäts grad im Zeitpunkt der Verfügung zu ermitteln (in diesem Sinne auch Urteil des Bundesgerichts 9C_11/2016 vom 22. Februar 2016 E. 5 mit Hinwei sen ), woraus sich die Anspruchsberechtigung und allenfalls der Umfang des Anspruchs erge ben ( Art. 28 Abs. 1 IVG; Urteil des Bundesgerichts 9C_11/2008 vom 2 9. April 2008 E. 4.2.1). 7.2

7.2 7.2.1 Gestützt auf das Medas-Gutachten ist aus somatischer und psychiatrischer Sicht von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in Tätigkeiten ohne kraftanfordernde ma nuelle Arbeiten rechts respektive in der angestammten Tätigkeit als Raumpfle ger auszugehen (vgl. E. 5.1).

7.2.1 Gestützt auf das Medas-Gutachten ist aus somatischer und psychiatrischer Sicht von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in Tätigkeiten ohne kraftanfordernde ma nuelle Arbeiten rechts respektive in der angestammten Tätigkeit als Raumpfle ger auszugehen (vgl. E. 5.1). 7.2.2 Die gutachterliche Beurteilung der Medas steht im Einklang mit den Expertisen der Dres. P.___, Q.___ und O.___ (vgl. E. 6.1) sowie der verkehrsmedizini schen Begutachtung von med. pract. R.___, Assistenzarzt, und Dr. med. S.___, Fachärztin für Rechtsmedizin des Instituts für Rechtsmedizin der T.___, vom 6. Oktober 2011 (Urk. 6/119), welche objektiv keine relevan ten kognitiven Störungen feststellten und die Fahreignung des Be schwerdeführers unter Hinweis auf regelmässige ärztliche Kontrollen und die Einnahme allfälliger Medikamente bestätigten (S. 3 und S. 5). Die Dres. R.___ und S.___ führten aus, dass der Beschwerdeführer über die Gesamt dauer der fast 45minütigen Exploration in der Lage gewesen sei, aktiv an der Untersuchung teilzunehmen, adäquate Angaben gemacht habe und insbeson dere seinen Berufsalltag adäquat habe schildern können (S. 4). Der Beschwer deführer habe unter anderem darauf hingewiesen, dass er aufgrund seiner Tä tigkeit im Bereich Reinigung einen Führerausweis benötige, da er zu verschie denen Objekten gelangen müsse und er meistens alleine arbeite (S. 2). Des Wei teren vermochte er unter anderem das Datum seiner Einreise in die Schweiz und der Ehetrennung sowie das Alter seines Sohnes zu nennen (S. 1 f.). Im ver kehrsmedizinischen Gutachten wurde sodann auf die Berichte der Hausärztin des Beschwerdeführers, Dr. med. U.___, Allgemeine Medizin, vom 14. März sowie 4. Oktober 2011 hingewiesen, wonach sich die retrograde Amnesie soweit erholt habe und der Beschwerdeführer für kurze Strecken innerhalb des Kantons Zürich fahrtauglich sei. Die Hausärztin hielt weiter fest, dass der Beschwerde führer immer korrekt sei und zudem wisse, wie er sich zu verhalten habe res pektive er ein Kurzzeitgedächtnis habe und das Langzeitgedächtnis besser werde und er sich, was die Fahreignung betreffe, konzentrieren könne (S. 3). Im Übri gen ist darauf hinzuweisen, dass der Beschwerdeführer im Jahre 2007 mit sei nem Bruder die V.___ GmbH gründete (Urk. 6/114 S. 4).

7.2.2 Die gutachterliche Beurteilung der Medas steht im Einklang mit den Expertisen der Dres. P.___, Q.___ und O.___ (vgl. E. 6.1) sowie der verkehrsmedizini schen Begutachtung von med. pract. R.___, Assistenzarzt, und Dr. med. S.___, Fachärztin für Rechtsmedizin des Instituts für Rechtsmedizin der T.___, vom 6. Oktober 2011 (Urk. 6/119), welche objektiv keine relevan ten kognitiven Störungen feststellten und die Fahreignung des Be schwerdeführers unter Hinweis auf regelmässige ärztliche Kontrollen und die Einnahme allfälliger Medikamente bestätigten (S. 3 und S. 5). Die Dres. R.___ und S.___ führten aus, dass der Beschwerdeführer über die Gesamt dauer der fast 45minütigen Exploration in der Lage gewesen sei, aktiv an der Untersuchung teilzunehmen, adäquate Angaben gemacht habe und insbeson dere seinen Berufsalltag adäquat habe schildern können (S. 4). Der Beschwer deführer habe unter anderem darauf hingewiesen, dass er aufgrund seiner Tä tigkeit im Bereich Reinigung einen Führerausweis benötige, da er zu verschie denen Objekten gelangen müsse und er meistens alleine arbeite (S. 2). Des Wei teren vermochte er unter anderem das Datum seiner Einreise in die Schweiz und der Ehetrennung sowie das Alter seines Sohnes zu nennen (S. 1 f.). Im ver kehrsmedizinischen Gutachten wurde sodann auf die Berichte der Hausärztin des Beschwerdeführers, Dr. med. U.___, Allgemeine Medizin, vom 14. März sowie 4. Oktober 2011 hingewiesen, wonach sich die retrograde Amnesie soweit erholt habe und der Beschwerdeführer für kurze Strecken innerhalb des Kantons Zürich fahrtauglich sei. Die Hausärztin hielt weiter fest, dass der Beschwerde führer immer korrekt sei und zudem wisse, wie er sich zu verhalten habe res pektive er ein Kurzzeitgedächtnis habe und das Langzeitgedächtnis besser werde und er sich, was die Fahreignung betreffe, konzentrieren könne (S. 3). Im Übri gen ist darauf hinzuweisen, dass der Beschwerdeführer im Jahre 2007 mit sei nem Bruder die V.___ GmbH gründete (Urk. 6/114 S. 4). 7.2.3 Die nach dem Erlass des Vorbescheids (Urk. 6/137) vom Rechtsvertreter des Be schwerdeführers eingeholten Emails respektive Berichte der Dres. A.___, B.___, C.___ und D.___ (Urk. 6/145-146, Urk. 6/158 und Urk. 6/160) vermö gen an dieser Beurteilung nichts zu ändern. Diesbezüglich ist einmal mehr die auftragsrechtliche Vertrauensstellung der behandelnde Ärzte zu ihren Patientin nen und Patienten zu berücksichtigen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc).

7.2.3 Die nach dem Erlass des Vorbescheids (Urk. 6/137) vom Rechtsvertreter des Be schwerdeführers eingeholten Emails respektive Berichte der Dres. A.___, B.___, C.___ und D.___ (Urk. 6/145-146, Urk. 6/158 und Urk. 6/160) vermö gen an dieser Beurteilung nichts zu ändern. Diesbezüglich ist einmal mehr die auftragsrechtliche Vertrauensstellung der behandelnde Ärzte zu ihren Patientin nen und Patienten zu berücksichtigen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). Im Weiteren stellte Dr. A.___ in seiner Email vom 6. Juli 2015 (Urk. 6/145) weder eine konkrete Diagnose noch äusserte er sich zu den psychischen Defiziten des Beschwerdeführers und deren allfällige Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit, sondern beschränkte sich im Wesentlichen auf allgemeine Hinweise betreffend dissoziative Störungen. In der Email vom 11. Oktober 2015 (Urk. 6/160) nannte Dr. A.___ zwar die Diagnose einer dissoziativen Amnesie (ICD-10 F44.0) und wies darauf hin, dass die aktuelle Arbeitsunfähigkeit hinreichend fundiert sei, eine Begründung für diese Diagnose sowie Angaben darüber, wie sich die psychische Störung konkret auf die Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers auswirkt, fehlen indessen.

Im Weiteren stellte Dr. A.___ in seiner Email vom 6. Juli 2015 (Urk. 6/145) weder eine konkrete Diagnose noch äusserte er sich zu den psychischen Defiziten des Beschwerdeführers und deren allfällige Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit, sondern beschränkte sich im Wesentlichen auf allgemeine Hinweise betreffend dissoziative Störungen. In der Email vom 11. Oktober 2015 (Urk. 6/160) nannte Dr. A.___ zwar die Diagnose einer dissoziativen Amnesie (ICD-10 F44.0) und wies darauf hin, dass die aktuelle Arbeitsunfähigkeit hinreichend fundiert sei, eine Begründung für diese Diagnose sowie Angaben darüber, wie sich die psychische Störung konkret auf die Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers auswirkt, fehlen indessen. Ähnlich verhält es sich betreffend die von Dr. B.___ in seinem Bericht vom 3. Juli 2015 (Urk. 6/146) postulierte Unverwertbarkeit der Arbeitsfähigkeit auf dem freien Arbeitsmarkt (S. 5), zumal der Arzt nicht darlegte, inwiefern die psychischen Beeinträchtigungen den Beschwerdeführer bei der Ausübung be ruflicher Tätigkeiten konkret einschränkten. Es ist ferner darauf hinzuweisen, dass die Schizophrenia simplex einzig von Dr. B.___ diagnostiziert wurde und es sich dabei um ein ungewöhnliches und seltenes Zustandsbild respektive um eine nur sehr schwer sicher zu diagnostizierende Störung handelt, weshalb die Stellung einer solchen Diagnose gemäss den diagnostischen Leitlinien der Weltgesundheitsorganisation nicht empfohlen wird ( Dilling H. / Mombour W. /Schmidt M.H. [Hrsg.], Internationale Klassifikation psychischer Störungen, ICD-10 Kapitel V, Klinisch-diagnostische Leitlinien, 10. Aufl., Bern 201 5, S. 138 ).

Ähnlich verhält es sich betreffend die von Dr. B.___ in seinem Bericht vom 3. Juli 2015 (Urk. 6/146) postulierte Unverwertbarkeit der Arbeitsfähigkeit auf dem freien Arbeitsmarkt (S. 5), zumal der Arzt nicht darlegte, inwiefern die psychischen Beeinträchtigungen den Beschwerdeführer bei der Ausübung be ruflicher Tätigkeiten konkret einschränkten. Es ist ferner darauf hinzuweisen, dass die Schizophrenia simplex einzig von Dr. B.___ diagnostiziert wurde und es sich dabei um ein ungewöhnliches und seltenes Zustandsbild respektive um eine nur sehr schwer sicher zu diagnostizierende Störung handelt, weshalb die Stellung einer solchen Diagnose gemäss den diagnostischen Leitlinien der Weltgesundheitsorganisation nicht empfohlen wird ( Dilling H. Mombour W. /Schmidt M.H. [Hrsg.], Internationale Klassifikation psychischer Störungen, ICD-10 Kapitel V, Klinisch-diagnostische Leitlinien, 10. Aufl., Bern 201 5, S. 138 ). Die Dres. C.___ und D.___ begründeten die von ihnen am 1. Oktober 2015 erwähnte Unvermittelbarkeit des Beschwerdeführers auf dem ersten Arbeits markt mit unüberwindbaren Defiziten in den Frontalhirnfunktionen (verbale und frontale Ideenproduktion, Handlungsplanung, Konzeptdenken, inhibitori sche Kontrolle), der Sprache (Lesen, Schreiben und Rechnen) sowie im Altge dächtnis. Wie sich diese Defizite auf die Ausübung der bisherigen Tätigkeit als Raumpfleger im Einzelnen auswirken, ist nicht ersichtlich, zumal der Beschwer deführer bei dieser Arbeit nur in geringem Masse auf Lese-, Schreib- und Re chenfähigkeiten sowie sein Altgedächtnis angewiesen ist. Die Dres. C.___ und D.___ erwähnten zudem nur leichte Schwankungen der allgemeinen Aufmerk samkeit, geringe Schwierigkeiten beim Lernen neuer verbaler episodischer In formationen bei erhaltener kurzfristiger Erinnerungsleistungen respektive un auffällige Leistungen in den Bereichen der Visuokonstruktion, der visuellen Wahrnehmung sowie im kurzfristigen Erinnern nonverbaler episodischer Infor mationen (Urk. 6/158 S. 2 und S. 3).

Die Dres. C.___ und D.___ begründeten die von ihnen am 1. Oktober 2015 erwähnte Unvermittelbarkeit des Beschwerdeführers auf dem ersten Arbeits markt mit unüberwindbaren Defiziten in den Frontalhirnfunktionen (verbale und frontale Ideenproduktion, Handlungsplanung, Konzeptdenken, inhibitori sche Kontrolle), der Sprache (Lesen, Schreiben und Rechnen) sowie im Altge dächtnis. Wie sich diese Defizite auf die Ausübung der bisherigen Tätigkeit als Raumpfleger im Einzelnen auswirken, ist nicht ersichtlich, zumal der Beschwer deführer bei dieser Arbeit nur in geringem Masse auf Lese-, Schreib- und Re chenfähigkeiten sowie sein Altgedächtnis angewiesen ist. Die Dres. C.___ und D.___ erwähnten zudem nur leichte Schwankungen der allgemeinen Aufmerk samkeit, geringe Schwierigkeiten beim Lernen neuer verbaler episodischer In formationen bei erhaltener kurzfristiger Erinnerungsleistungen respektive un auffällige Leistungen in den Bereichen der Visuokonstruktion, der visuellen Wahrnehmung sowie im kurzfristigen Erinnern nonverbaler episodischer Infor mationen (Urk. 6/158 S. 2 und S. 3). 7.2.4 Was den vom Beschwerdeführer erhobenen Einwand betrifft, es bestünden Wi dersprüche betreffend die Diagnose, weshalb weitere Abklärungen zu treffen seien und nicht auf das Medas-Gutachten abgestellt werden könne (Urk. 1 S. 6 Ziff. 7), ist Folgendes zu bemerken: Rechtsprechungsgemäss kommt es im Rah men der Invaliditätsbemessung grundsätzlich nicht auf die Diagnose, sondern einzig darauf an, welche Auswirkungen eine Erkrankung auf die Arbeitsfähig keit hat. Massgebend ist der psychopathologische Befund und der Schweregrad der Symptomatik (Urteil des Bundesgerichts 9C_361/2016 vom 22. August 2016 E. 4.2.1).

7.2.4 Was den vom Beschwerdeführer erhobenen Einwand betrifft, es bestünden Wi dersprüche betreffend die Diagnose, weshalb weitere Abklärungen zu treffen seien und nicht auf das Medas-Gutachten abgestellt werden könne (Urk. 1 S. 6 Ziff. 7), ist Folgendes zu bemerken: Rechtsprechungsgemäss kommt es im Rah men der Invaliditätsbemessung grundsätzlich nicht auf die Diagnose, sondern einzig darauf an, welche Auswirkungen eine Erkrankung auf die Arbeitsfähig keit hat. Massgebend ist der psychopathologische Befund und der Schweregrad der Symptomatik (Urteil des Bundesgerichts 9C_361/2016 vom 22. August 2016 E. 4.2.1). 7.2.5 Im Übrigen ist zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer ab März 2010 mit einem täglichen Pensum von vier Stunden als Raumpfleger arbeitete. Im ent sprechenden Arbeitgeberbericht wurde darauf hingewiesen, dass der Beschwer deführer sämtliche Reinigungsarbeiten ausführe, hauptsächlich bei den Kunden sei und deren Häuser sauber mache sowie eine Bereicherung für das Team sei (Urk. 6/102 Ziff. 2.9 und Ziff. 5). Davon, dass der Beschwerdeführer in der Aus übung seiner Tätigkeit in irgendeiner Weise – insbesondere in psychischer Hin sicht – eingeschränkt war oder besonderer Beaufsichtigung bedurfte, ist im Be richt keine Rede. Gegenüber der Unfallversicherung gab der Beschwerdeführer ferner am 25. Juni 2009 an, dass die Arbeitsfähigkeit vor September 2008 we gen „Problemen mit dem Kopf, welche auf einen Schlag im Jahre 2004“ zurück zuführen seien, eingeschränkt gewesen sei, dass er mittlerweile deswegen aber wieder voll arbeiten könne (Urk. 6/75/17-19 S. 1, siehe dazu auch Urk. 6/116 S. 5).

7.2.5 Im Übrigen ist zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer ab März 2010 mit einem täglichen Pensum von vier Stunden als Raumpfleger arbeitete. Im ent sprechenden Arbeitgeberbericht wurde darauf hingewiesen, dass der Beschwer deführer sämtliche Reinigungsarbeiten ausführe, hauptsächlich bei den Kunden sei und deren Häuser sauber mache sowie eine Bereicherung für das Team sei (Urk. 6/102 Ziff. 2.9 und Ziff. 5). Davon, dass der Beschwerdeführer in der Aus übung seiner Tätigkeit in irgendeiner Weise – insbesondere in psychischer Hin sicht – eingeschränkt war oder besonderer Beaufsichtigung bedurfte, ist im Be richt keine Rede. Gegenüber der Unfallversicherung gab der Beschwerdeführer ferner am 25. Juni 2009 an, dass die Arbeitsfähigkeit vor September 2008 we gen „Problemen mit dem Kopf, welche auf einen Schlag im Jahre 2004“ zurück zuführen seien, eingeschränkt gewesen sei, dass er mittlerweile deswegen aber wieder voll arbeiten könne (Urk. 6/75/17-19 S. 1, siehe dazu auch Urk. 6/116 S. 5). 8.

8. 8.1 Die Medas-Gutachter sind in Anwendung der bisherigen Rechtsprechung zu den somatoformen Schmerzstörungen und den sogenannten pathogenetisch-ätiolo gisch unklare n syndromale n Beschwerdebilder n ohne nachweisbare organische Grundlage zum Ergebnis gelangt, dass das psychische Leiden des Beschwerde führers als überwindbar zu gelten habe und er zu 100 % arbeitsfähig sei (Urk. 6/133/1-49 S. 22). Der Beschwerdeführer machte diesbezüglich geltend, die neue Rechtsprechung zu den psychosomatischen Krankheitsbildern sei nicht berücksichtigt worden und es seien gestützt darauf weitere medizinische Ab klärungen zu tätigen (Urk. 1 S. 7 Ziff. 9 f.). In diesem Zusammenhang ist zu berücksichtigen, dass bereits vor der mit BGE 141 V 281 erfolgten Rechtspre chungsänderung (vgl. nachfolgend E. 8.2) eingeholte Gutachten gemäss Bun desgericht nicht per se ihren Beweiswert verlieren. Vielmehr ist im Rahmen ei ner gesamthaften Prüfung des Einzelfalls entscheidend, ob eine schlüssige Be urteilung im Lichte der vom Bundesgericht genannten Indikatoren möglich ist o der nicht (BGE 141 V 281 E. 8). Es stellt sich sodann die Frage, ob das Ganser-Syndrom unter die erwähnten unklaren syndromalen Beschwerdebilder fällt. Diese vom Bundesgericht bisher noch nicht beurteilte Frage kann letztlich of fenbleiben, da die Prüfung der Standardindikatoren keinen invalidenversiche rungsrechtlich relevanten Gesundheitsschaden ergibt.

8.1 Die Medas-Gutachter sind in Anwendung der bisherigen Rechtsprechung zu den somatoformen Schmerzstörungen und den sogenannten pathogenetisch-ätiolo gisch unklare n syndromale n Beschwerdebilder n ohne nachweisbare organische Grundlage zum Ergebnis gelangt, dass das psychische Leiden des Beschwerde führers als überwindbar zu gelten habe und er zu 100 % arbeitsfähig sei (Urk. 6/133/1-49 S. 22). Der Beschwerdeführer machte diesbezüglich geltend, die neue Rechtsprechung zu den psychosomatischen Krankheitsbildern sei nicht berücksichtigt worden und es seien gestützt darauf weitere medizinische Ab klärungen zu tätigen (Urk. 1 S. 7 Ziff. 9 f.). In diesem Zusammenhang ist zu berücksichtigen, dass bereits vor der mit BGE 141 V 281 erfolgten Rechtspre chungsänderung (vgl. nachfolgend E. 8.2) eingeholte Gutachten gemäss Bun desgericht nicht per se ihren Beweiswert verlieren. Vielmehr ist im Rahmen ei ner gesamthaften Prüfung des Einzelfalls entscheidend, ob eine schlüssige Be urteilung im Lichte der vom Bundesgericht genannten Indikatoren möglich ist o der nicht (BGE 141 V 281 E. 8). Es stellt sich sodann die Frage, ob das Ganser-Syndrom unter die erwähnten unklaren syndromalen Beschwerdebilder fällt. Diese vom Bundesgericht bisher noch nicht beurteilte Frage kann letztlich of fenbleiben, da die Prüfung der Standardindikatoren keinen invalidenversiche rungsrechtlich relevanten Gesundheitsschaden ergibt. 8.2 Mit BGE 141 V 281 hat das Bundesgericht seine bisherige Rechtsprechung zur Invaliditätsbemessung bei Schmerzstörungen ohne erkennbare organische Ursa che und vergleichbaren psychosomatischen Leiden (BGE 130 V 352 u nd an schliessende Urteile) ange passt und festgehalten, dass die Invaliditätsbemessung stärker als bisher den Aspekt der funktionellen Auswirkungen zu berücksichti gen hat, was sich schon in den diagnostischen Anforderungen niederschlagen muss. Auf der Ebene der Arbeitsunfähigkeit bezweckte die durch BGE 130 V 352 begründete Rechtspre chung die Sicherstellung eines gesetzmässigen Versi cherungsvollzuges mittels der Regel/Ausnahme-Vorgabe beziehungsweise (seit E. 7.3 von BGE 130 V 396 und BGE 131 V 49) der Überwindbarkeitsvermutung. Deren Rechtsnatur kann offen bleiben. Denn an dieser Rechtsprechung ist nicht festzuh alten. Das bishe rige Regel/Ausnahme-Modell wird durch ein st rukturier tes Beweisverfahren er setzt. An der Rechtsprechung zu Art. 7 Abs. 2 ATSG – ausschliessliche Berücksichtigung der Folgen der gesundheitlichen Beeinträchti gung und objektivierte Zumutbarkeitsprüfung bei materieller Beweisl ast der rentenansprechenden Per son (Art. 7 Abs. 2 ATSG) – ändert sich dadurch nichts. An die Stelle des bishe rigen Kriterienkatalogs (bei anhaltender somatoformer Schmerzstörung und vergleichbaren psychosomatischen Leiden) trete n im Re gelfall beachtliche Stan dardindikatoren. Diese lassen sich in die Ka tegorien Schweregrad und Konsis tenz der funktionellen Auswirkungen einteilen. Auf den Begriff des primären Krankheitsgewinnes und die Präponderanz der psychiatri schen Komorbidität ist zu verzichten. Der Prüfungsraster ist rechtlich er Natur. Recht und Medizin wir ken sowohl bei der Formulierung der Standardindikato ren wie auch bei deren – rechtlich gebotener – Anwendung im Einzel fall zu sammen. Im Grunde konkre tisieren die in E. 4 und 5 formulierten Beweisthemen und Vorgehensweisen für die Invaliditätsbemessung bei psychosomatischen Leiden die gesetzgeberischen Anordnungen nach Art. 7 Abs. 2 ATSG. Die Aner kennung eines rentenbegrün denden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, w enn die funktionellen Auswirkun gen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nach gewiesen sind. Fehlt e s da ran, hat die Folgen der Beweislosigkeit nach wi e vor die materiell beweisbelas tete versicherte Person zu tragen (E. 6).

8.2 Mit BGE 141 V 281 hat das Bundesgericht seine bisherige Rechtsprechung zur Invaliditätsbemessung bei Schmerzstörungen ohne erkennbare organische Ursa che und vergleichbaren psychosomatischen Leiden (BGE 130 V 352 u nd an schliessende Urteile) ange passt und festgehalten, dass die Invaliditätsbemessung stärker als bisher den Aspekt der funktionellen Auswirkungen zu berücksichti gen hat, was sich schon in den diagnostischen Anforderungen niederschlagen muss. Auf der Ebene der Arbeitsunfähigkeit bezweckte die durch BGE 130 V 352 begründete Rechtspre chung die Sicherstellung eines gesetzmässigen Versi cherungsvollzuges mittels der Regel/Ausnahme-Vorgabe beziehungsweise (seit E. 7.3 von BGE 130 V 396 und BGE 131 V 49) der Überwindbarkeitsvermutung. Deren Rechtsnatur kann offen bleiben. Denn an dieser Rechtsprechung ist nicht festzuh alten. Das bishe rige Regel/Ausnahme-Modell wird durch ein st rukturier tes Beweisverfahren er setzt. An der Rechtsprechung zu Art. 7 Abs. 2 ATSG – ausschliessliche Berücksichtigung der Folgen der gesundheitlichen Beeinträchti gung und objektivierte Zumutbarkeitsprüfung bei materieller Beweisl ast der rentenansprechenden Per son (Art. 7 Abs. 2 ATSG) – ändert sich dadurch nichts. An die Stelle des bishe rigen Kriterienkatalogs (bei anhaltender somatoformer Schmerzstörung und vergleichbaren psychosomatischen Leiden) trete n im Re gelfall beachtliche Stan dardindikatoren. Diese lassen sich in die Ka tegorien Schweregrad und Konsis tenz der funktionellen Auswirkungen einteilen. Auf den Begriff des primären Krankheitsgewinnes und die Präponderanz der psychiatri schen Komorbidität ist zu verzichten. Der Prüfungsraster ist rechtlich er Natur. Recht und Medizin wir ken sowohl bei der Formulierung der Standardindikato ren wie auch bei deren – rechtlich gebotener – Anwendung im Einzel fall zu sammen. Im Grunde konkre tisieren die in E. 4 und 5 formulierten Beweisthemen und Vorgehensweisen für die Invaliditätsbemessung bei psychosomatischen Leiden die gesetzgeberischen Anordnungen nach Art. 7 Abs. 2 ATSG. Die Aner kennung eines rentenbegrün denden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, w enn die funktionellen Auswirkun gen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nach gewiesen sind. Fehlt e s da ran, hat die Folgen der Beweislosigkeit nach wi e vor die materiell beweisbelas tete versicherte Person zu tragen (E. 6). Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei Vorliegen einer anhaltenden somato formen Schmerzstörung oder eines damit vergleichbaren psychosomati schen Leidens (BGE 141 V 281 E. 4.2) sind Indikatoren beachtlich, die das Bun desgericht wie folgt systematisiert hat ( BGE 141 V 281 E. 4.3.1):

Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei Vorliegen einer anhaltenden somato formen Schmerzstörung oder eines damit vergleichbaren psychosomati schen Leidens (BGE 141 V 281 E. 4.2) sind Indikatoren beachtlich, die das Bun desgericht wie folgt systematisiert hat ( BGE 141 V 281 E. 4.3.1): - Kategorie „funktioneller Schweregrad"

Kategorie „funktioneller Schweregrad" - Komplex „Gesundheitsschädigung"

Komplex „Gesundheitsschädigung" - Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde

Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde - Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resistenz

Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resistenz - Komorbiditäten

Komorbiditäten - Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen)

Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen) - Komplex „Sozialer Kontext"

Komplex „Sozialer Kontext" - Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens)

Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens) - gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver gleich baren Lebensbereichen

gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver gleich baren Lebensbereichen - behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Lei dens druck

behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Lei dens druck Diese Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshindern der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotenzialen (Ressourcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzu schätzen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2.1).

Diese Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshindern der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotenzialen (Ressourcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzu schätzen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2.1). 8.3

8.3 8.3.1 Was den Komplex „Gesundheitsschädigung“ respektive den Indikator der „Ausprä gung der diagnoserelevanten Befunde“ betrifft, klagte der Beschwerde führer über unter Belastung auftretende rechtsseitige Körperschmerzen respek tive tägliche, morgens akzentuierte, dauerhafte und pulsierende Kopfschmerzen (Hemikranien). Der Beschwerdeführer gab die Intensität der Kopfschmerzen mit aktuell und minimal 3, maximal 7-8 auf der Schmerzskala (Minimum 0, Maxi mum 10) an (Urk. 6/133/1-49 S. 11, S. 25, S. 32 und S. 36). Der psychiatrische Gutachter ging von einer dissoziativen Störung im Sinne eines Ganser-Syn droms aus, welcher er jedoch keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit zu mass (S. 22). In rheumatologischer Hinsicht diagnostizierte Dr. J.___ eine chronische persistierende Arthralgie des MCP V rechts unklarer Ätiologie und schloss Tätigkeiten mit kraftanfordernden manuellen Arbeiten rechts aus. Im Übrigen wies er darauf hin, dass sich für die beklagten Hemikranien und die rechtsseitigen Körperschmerzen kein adäquates klinisches, radiologisches oder laborchemisches Korrelat finde (S. 29 und S. 30). Gleichermassen verneinten die Dres. H.___ und I.___ eine neurologische respektive organische Erklärung für die beklagten Beschwerden und nannten lediglich einen Verdacht auf einen medikamenteninduzierten Kopfschmerz, einen schmerzmittelinduzierten Kopf schmerz laut IHS Klassifikation II respektive auf einen chronischen Spannungs kopfschmerz (S. 36). Vor diesem Hintergrund ist nicht von ausgeprägten diag noserelevanten Befunden auszugehen.

8.3.1 Was den Komplex „Gesundheitsschädigung“ respektive den Indikator der „Ausprä gung der diagnoserelevanten Befunde“ betrifft, klagte der Beschwerde führer über unter Belastung auftretende rechtsseitige Körperschmerzen respek tive tägliche, morgens akzentuierte, dauerhafte und pulsierende Kopfschmerzen (Hemikranien). Der Beschwerdeführer gab die Intensität der Kopfschmerzen mit aktuell und minimal 3, maximal 7-8 auf der Schmerzskala (Minimum 0, Maxi mum 10) an (Urk. 6/133/1-49 S. 11, S. 25, S. 32 und S. 36). Der psychiatrische Gutachter ging von einer dissoziativen Störung im Sinne eines Ganser-Syn droms aus, welcher er jedoch keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit zu mass (S. 22). In rheumatologischer Hinsicht diagnostizierte Dr. J.___ eine chronische persistierende Arthralgie des MCP V rechts unklarer Ätiologie und schloss Tätigkeiten mit kraftanfordernden manuellen Arbeiten rechts aus. Im Übrigen wies er darauf hin, dass sich für die beklagten Hemikranien und die rechtsseitigen Körperschmerzen kein adäquates klinisches, radiologisches oder laborchemisches Korrelat finde (S. 29 und S. 30). Gleichermassen verneinten die Dres. H.___ und I.___ eine neurologische respektive organische Erklärung für die beklagten Beschwerden und nannten lediglich einen Verdacht auf einen medikamenteninduzierten Kopfschmerz, einen schmerzmittelinduzierten Kopf schmerz laut IHS Klassifikation II respektive auf einen chronischen Spannungs kopfschmerz (S. 36). Vor diesem Hintergrund ist nicht von ausgeprägten diag noserelevanten Befunden auszugehen. 8.3.2 Bezüglich des Indikators „Behandlungs- und Eingliederungserfolg“ ist zu berück sichtigen, dass der Beschwerdeführer bisher einmal (vom 24. Oktober bis 15. November 2005) im Psychiatrie-Zentrum N.___ stationär behandelt worden ist (Urk. 6/133/1-49 S. 19) und sich danach keiner ambulanten psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung unterzog. Im Weiteren nahm er Schmerz mittel und Antidepressiva ein (S. 11) und begab sich aufgrund der Beschwerden in der rechten Hand in Physiotherapie (S. 25). In psychiatrischer und neurolo gischer Hinsicht empfahlen die Gutachter eine psychiatrisch-psychotherapeuti sche Behandlung, einen ambulanten oder stationären Schmerzmittelentzug, die Einnahme eines schmerzdistanzierenden Medikaments, Ausdauersport sowie Ni kotinkarenz (S. 23 und S. 37). Dies deutet auf eine nicht besonders ausgeprägte Behandlungsresistenz hin.

8.3.2 Bezüglich des Indikators „Behandlungs- und Eingliederungserfolg“ ist zu berück sichtigen, dass der Beschwerdeführer bisher einmal (vom 24. Oktober bis 15. November 2005) im Psychiatrie-Zentrum N.___ stationär behandelt worden ist (Urk. 6/133/1-49 S. 19) und sich danach keiner ambulanten psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung unterzog. Im Weiteren nahm er Schmerz mittel und Antidepressiva ein (S. 11) und begab sich aufgrund der Beschwerden in der rechten Hand in Physiotherapie (S. 25). In psychiatrischer und neurolo gischer Hinsicht empfahlen die Gutachter eine psychiatrisch-psychotherapeuti sche Behandlung, einen ambulanten oder stationären Schmerzmittelentzug, die Einnahme eines schmerzdistanzierenden Medikaments, Ausdauersport sowie Ni kotinkarenz (S. 23 und S. 37). Dies deutet auf eine nicht besonders ausgeprägte Behandlungsresistenz hin. 8.3.3 Was den Indikator „Komorbiditäten“ betrifft, so besteht kein gravierendes körperli ches Leiden. Objektivierbar ist lediglich eine lokale Druckdolenz des dorsalen MCP V rechts mit Weichteilschwellung der dorsalen Gelenkskapsel MCP V, welche lediglich die Ausübung kraftanfordernder manueller Tätigkeiten rechts limitiert (Urk. 6/133/1-49 S. 29). Der dissoziativen Störung wurde sodann keine Einschränkung der Leistungsfähigkeit beigemessen (S. 22) und der Be schwerdeführer befindet sich seit mehreren Jahren nicht in psychiatrisch-psy chotherapeutischer Behandlung.

8.3.3 Was den Indikator „Komorbiditäten“ betrifft, so besteht kein gravierendes körperli ches Leiden. Objektivierbar ist lediglich eine lokale Druckdolenz des dorsalen MCP V rechts mit Weichteilschwellung der dorsalen Gelenkskapsel MCP V, welche lediglich die Ausübung kraftanfordernder manueller Tätigkeiten rechts limitiert (Urk. 6/133/1-49 S. 29). Der dissoziativen Störung wurde sodann keine Einschränkung der Leistungsfähigkeit beigemessen (S. 22) und der Be schwerdeführer befindet sich seit mehreren Jahren nicht in psychiatrisch-psy chotherapeutischer Behandlung. 8.3.4 Beim Komplex „Persönlichkeit“ und „sozialer Kontext“ ergibt sich Folgendes: Der Beschwerdeführer lebt seit mehreren Jahren mit seiner Freundin zusammen und sieht seinen aus erster Ehe stammenden Sohn (geboren 2002, Urk. 6/82/1-3 S. 1) jedes zweite Wochenende (Urk. 6/133/1-49 S. 9). Zu seinen Brüdern, deren Ehefrauen und seinen Eltern hat er regelmässigen Kontakt, wobei ihn sein älte rer Bruder jeden Morgen anruft (S. 14). Der Tagesablauf des Beschwerdeführers gestaltet sich wie folgt: Nach dem Frühstück chauffiert die Freundin den Be schwerdeführer zu ihrer Arbeitsstelle, von wo letzterer allein per Auto zu sei nem Arbeitsort weiterfährt. Nach der Arbeit fährt er nach Hause, wo er zu Mit tag isst und schläft. Danach holt er seine Freundin von der Arbeit ab und kehrt wieder nach Hause zurück, wo sie gemeinsam den Tag besprechen, kochen, es sen, die Küche aufräumen und Radio hören respektive fernsehen (S. 9). Seit drei Wochen vor der gutachterlichen Untersuchung geht der Beschwerdeführer um 9 Uhr in die Firma seines Bruders, wo er mit den anderen Angestellten Kaffee trinkt. Danach kehrt er nach Hause zurück, schläft und bereitet sich danach ei nen Salat zu oder stellt das vorgekochte Mittagessen in die Mikrowelle, wäscht ab und legt sich wieder hin. Wenn die Freundin um 16 Uhr nach Hause kommt, reden sie und bereiten gemeinsam das Nachtessen vor (S. 14). Damit verfügt der Beschwerdeführer über intakte persönliche und soziale Ressourcen.

8.3.4 Beim Komplex „Persönlichkeit“ und „sozialer Kontext“ ergibt sich Folgendes: Der Beschwerdeführer lebt seit mehreren Jahren mit seiner Freundin zusammen und sieht seinen aus erster Ehe stammenden Sohn (geboren 2002, Urk. 6/82/1-3 S. 1) jedes zweite Wochenende (Urk. 6/133/1-49 S. 9). Zu seinen Brüdern, deren Ehefrauen und seinen Eltern hat er regelmässigen Kontakt, wobei ihn sein älte rer Bruder jeden Morgen anruft (S. 14). Der Tagesablauf des Beschwerdeführers gestaltet sich wie folgt: Nach dem Frühstück chauffiert die Freundin den Be schwerdeführer zu ihrer Arbeitsstelle, von wo letzterer allein per Auto zu sei nem Arbeitsort weiterfährt. Nach der Arbeit fährt er nach Hause, wo er zu Mit tag isst und schläft. Danach holt er seine Freundin von der Arbeit ab und kehrt wieder nach Hause zurück, wo sie gemeinsam den Tag besprechen, kochen, es sen, die Küche aufräumen und Radio hören respektive fernsehen (S. 9). Seit drei Wochen vor der gutachterlichen Untersuchung geht der Beschwerdeführer um 9 Uhr in die Firma seines Bruders, wo er mit den anderen Angestellten Kaffee trinkt. Danach kehrt er nach Hause zurück, schläft und bereitet sich danach ei nen Salat zu oder stellt das vorgekochte Mittagessen in die Mikrowelle, wäscht ab und legt sich wieder hin. Wenn die Freundin um 16 Uhr nach Hause kommt, reden sie und bereiten gemeinsam das Nachtessen vor (S. 14). Damit verfügt der Beschwerdeführer über intakte persönliche und soziale Ressourcen. 8.3.5 In der Kategorie „Konsistenz“ (bezüglich Abgrenzung und gegenseitigen Bezü gen zu den Komplexen „Persönlichkeit“ und „sozialer Kontext“ eingehend Mi chael E. Meier, Ein Jahr neue Schmerzrechtsprechung, in: Jusletter vom 11. Juli 2016, S. 28 ff.). zielt d er Indikator „gleichmässige Einschränkung des Aktivi tätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen“ auf die Frage ab, ob die diskutierte Einschränkung in Beruf und Erwerb (bzw. bei Nichterwerbstätigen im Aufgabenbereich) einerseits und in den sonstigen Lebensbereichen (z.B. Frei zeitgestaltung) anderseits gleich ausgeprägt ist, wobei das Aktivitätsniveau der versicherten Person stets im Verhältnis zur geltend gemachten Arbeitsunfähig keit zu sehen ist (BGE 141 V 281 E. 4.4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.1).

8.3.5 In der Kategorie „Konsistenz“ (bezüglich Abgrenzung und gegenseitigen Bezü gen zu den Komplexen „Persönlichkeit“ und „sozialer Kontext“ eingehend Mi chael E. Meier, Ein Jahr neue Schmerzrechtsprechung, in: Jusletter vom 11. Juli 2016, S. 28 ff.). zielt d er Indikator „gleichmässige Einschränkung des Aktivi tätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen“ auf die Frage ab, ob die diskutierte Einschränkung in Beruf und Erwerb (bzw. bei Nichterwerbstätigen im Aufgabenbereich) einerseits und in den sonstigen Lebensbereichen (z.B. Frei zeitgestaltung) anderseits gleich ausgeprägt ist, wobei das Aktivitätsniveau der versicherten Person stets im Verhältnis zur geltend gemachten Arbeitsunfähig keit zu sehen ist (BGE 141 V 281 E. 4.4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.1). Der Beschwerdeführer sieht sich nicht mehr in der Lage, einer verwertbaren Ar beit nachzugehen (vgl. Urk. 1 S. 9 Ziff. 16). Seine Tagesaktivitäten (vgl. E. 8.3.4) entsprechen indessen nicht der von ihm geltend gemachten 100%igen Arbeits unfähigkeit. Des Weiteren verbrachte der Beschwerdeführer im August 2014 drei Wochen Ferien in Portugal (Urk. 6/133/1-49 S. 16). Damit zeigen sich in der Alltagsgestaltung inklusive Freizeit keine ausgeprägten Einschränkungen.

Der Beschwerdeführer sieht sich nicht mehr in der Lage, einer verwertbaren Ar beit nachzugehen (vgl. Urk. 1 S. 9 Ziff. 16). Seine Tagesaktivitäten (vgl. E. 8.3.4) entsprechen indessen nicht der von ihm geltend gemachten 100%igen Arbeits unfähigkeit. Des Weiteren verbrachte der Beschwerdeführer im August 2014 drei Wochen Ferien in Portugal (Urk. 6/133/1-49 S. 16). Damit zeigen sich in der Alltagsgestaltung inklusive Freizeit keine ausgeprägten Einschränkungen. 8.3.6 Im Rahmen des Indikators „behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausge wiesener Leidensdruck“ (zur Abgrenzung vom Indikator „Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz“ vgl. Michael E. Meier, aa.O, S. 25 Rz 60) weist d ie Inanspruchnahme von therapeutischen Optionen, das heisst das Ausmass, in welchem Behandlungen wahrgenommen oder eben vernachlässigt werden (ergänzend zum Gesichtspunkt Behandlungs- und Eingliede rungserfolg oder -resistenz unter dem Komplex „Gesundheitsschädigung") auf den tatsächli chen Leidensdruck hin. In ähnlicher Weise zu berücksichtigen ist das Verhalten der versicherten Person im Rahmen der beruflichen (Selbst-) Eingliederung. In konsistentes Verhalten ist auch hier ein Indiz dafür, die geltend gemachte Ein schränkung sei anders begründet als durch eine versicherte Gesundheitsbeein trächtigung (BGE 141 V 281 E. 4.4.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.2).

8.3.6 Im Rahmen des Indikators „behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausge wiesener Leidensdruck“ (zur Abgrenzung vom Indikator „Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz“ vgl. Michael E. Meier, aa.O, S. 25 Rz 60) weist d ie Inanspruchnahme von therapeutischen Optionen, das heisst das Ausmass, in welchem Behandlungen wahrgenommen oder eben vernachlässigt werden (ergänzend zum Gesichtspunkt Behandlungs- und Eingliede rungserfolg oder -resistenz unter dem Komplex „Gesundheitsschädigung") auf den tatsächli chen Leidensdruck hin. In ähnlicher Weise zu berücksichtigen ist das Verhalten der versicherten Person im Rahmen der beruflichen (Selbst-) Eingliederung. In konsistentes Verhalten ist auch hier ein Indiz dafür, die geltend gemachte Ein schränkung sei anders begründet als durch eine versicherte Gesundheitsbeein trächtigung (BGE 141 V 281 E. 4.4.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.2). Der Beschwerdeführer nimmt wie dargelegt Schmerzmittel sowie ein Anti- depressi vum ein. Seit dem stationären Aufenthalt im Psychiatrie-Zentrum N.___ im Herbst 2005 befindet sich der Beschwerdeführer in keiner psychiatri schen Behandlung (vgl. E. 8.3.2). Dies deutet auf einen nicht besonders ausge prägten beziehungsweise ausgewiesenen Leidensdruck hin.

Der Beschwerdeführer nimmt wie dargelegt Schmerzmittel sowie ein Anti- depressi vum ein. Seit dem stationären Aufenthalt im Psychiatrie-Zentrum N.___ im Herbst 2005 befindet sich der Beschwerdeführer in keiner psychiatri schen Behandlung (vgl. E. 8.3.2). Dies deutet auf einen nicht besonders ausge prägten beziehungsweise ausgewiesenen Leidensdruck hin. 8.4 Die Prüfung der verschiedenen Indikatoren ergibt, dass diese nicht als in ausge prägtem Umfang gegeben erachtet werden können. Demzufolge ist eine Unüber windbarkeit der Auswirkungen des psychosomatischen Leidens zu verneinen und im Einklang mit dem Medas-Gutachten von einer 100%igen Arbeitsfähig keit in der angestammten Tätigkeit auszugehen.

8.4 Die Prüfung der verschiedenen Indikatoren ergibt, dass diese nicht als in ausge prägtem Umfang gegeben erachtet werden können. Demzufolge ist eine Unüber windbarkeit der Auswirkungen des psychosomatischen Leidens zu verneinen und im Einklang mit dem Medas-Gutachten von einer 100%igen Arbeitsfähig keit in der angestammten Tätigkeit auszugehen. Damit erweist sich die Verfügung vom 13. Januar 2016 (Urk. 2) als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.

Damit erweist sich die Verfügung vom 13. Januar 2016 (Urk. 2) als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt. 9. Die Kosten des Verfahrens gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind ermessensweise auf Fr. 800.-- festzusetzen und entsprechend dem Ausgang des Verfahrens de m unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen.

9. Die Kosten des Verfahrens gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind ermessensweise auf Fr. 800.-- festzusetzen und entsprechend dem Ausgang des Verfahrens de m unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden dem Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Dr. iur. Roger Bollag

Dr. iur. Roger Bollag - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

GräubSchleiffer Marais