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Hunger, Gewalt und ein bedrohtes Ökosystem
Der Zustand der Strassen in der abgelegenen Region Kasai ist so schlecht, dass man das Projektgebiet nur zu Fuss oder mit dem Motorrad erreichen kann. Nach mehreren gewalttätigen Konflikten, auch in jüngster Zeit, ist die Ernährung der Bevölkerung immer noch prekär, selbst eiweisshaltige Bohnen und Linsen sind Mangelware. Der Klimawandel und die Abholzung belasten das Ökosystem zusätzlich. Die Bevölkerung verfügt kaum über Möglichkeiten zusätzlich Geld zu verdienen.
Aus eigener Kraft die Lebensbedingungen verbessern
In dieser schwierigen Situation setzt sich die Kooperative Coobidiep für Bildung, Gesundheit und Landwirtschaft ein. Sie führt mehrere Gesundheitszentren, eine Universität und etwa 100 Schulen – dies in Zusammenarbeit mit dem kongolesischen Staat. Das Zentrum für Landwirtschaft von Coobidiep ist ein langjähriger Partner der Fastenaktion. Dank Gemeinschaftsarbeit, verbessertem Saatgut und angepassten landwirtschaftlichen Techniken gelingt es dem Projekt, sowohl Qualität wie Quantität der Nahrungsmittel zu erhöhen. Zudem wird die biologische Landwirtschaft gefördert. Die Fischzucht in Teichen wird eingeführt, um die Vielfalt der Nahrung zu erhöhen. Ein jährlich durchgeführter Wettbewerb animiert junge Landwirte, diese anspruchsvollen Projekte in Angriff zu nehmen.
Ausbildung, Frauenförderung und Ersatz für das während des Krieges im Kongo degenerierte Saatgut fördert eine vielfältige, gesunde und ausreichende Ernährung.
Ich unterstütze das Engagement der Fastenaktion für Bildung, Gesundheit und nachhaltige Landwirtschaft im Kongo
Frauen und Mädchen werden speziell gefördert
Coobidiep setzt sich im Rahmen des Projekts dafür ein, dass Mädchen eingeschult werden und Minderjährige nicht gegen ihren Willen verheiratet werden. An den Schulungen werden Frauen und Männer gleichermassen beteiligt. Dabei werden unter anderem die Rechte der Frauen thematisiert, die Aufteilung der Arbeitslast in den Haushalten oder die gewaltfreie Bearbeitung von Konflikten. Dies ist wichtig in einer Region, die vor kurzem einen grossen ethnischen Konflikt erlebt hat.
So können Sie unsere Arbeit im Kongo unterstützen:
Mit 50 Franken für mehr qualitative Nahrungsmittel
Sie fördern die Landwirtschaft durch verbessertes Saatgut und neue Anbautechniken. Dies ermöglicht eine grössere Vielfalt an Lebensmitteln und fördert die Gesundheit der Bevölkerung.
Mit 80 Franken für Frauenrechte
Sie ermöglichen die Einschulung und verhindern die Zwangsheirat von Mädchen. Die Förderung von Frauenrechten führt zu faireren Arbeitsverhältnissen und vermindert Konflikte und Gewalt.
Mit 150 Franken für Bildung und Gesundheit
Sie unterstützen die Zusammenarbeit mit dem Staat, welches zu mehr Gesundheitszentren, Schulen und Universitäten führt. Dies fördert die Lebensbedingungen der Bevölkerung nachhaltig.