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1915 Reise nach Ascona.
Jakob Flach berichtete von seiner ersten Reisen nach Ascona, die er während des Militärdienstes 1915 mit dem Fahrrad absolvierte: "Von der Station Sant'Antonio führte damals ein Pfad quer durch die Felder zur Maggiabrücke. Wo heute in einem Netz von Strassen sich Häuser jeder Gattung und Ungattung breitmachen, stand nur ein mächtiger, bizarrer Weidenbaum, sonst nichts, was einem ehrgeizigen Fahrrad- oder Radfahrerlehrling hätte in die Quere kommen können. () Über die alte Brücke, die wie eine mächtige eiserne Pergola gegen den Himmel stand, benahm sich das Rad noch leicht betrunken, aber durch die holprige Hauptstrasse von Ascona sauste ich sicher und halb hochmütig ohne zu bremsen zum See. Und vergass vor Staunen fast abzusteigen... Wie oft sass ich später auf dem Mäuerchen und spürte jedesmal dieses seltsame Etwas ins Herz schleichen: die Sehnsucht nach dem Süden und das Gefangensein im Norden, hier trafen sie sich zu glücklicher Einheit."