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Der afrikanische Wermut ist eine der beliebtesten und bekanntesten Heilpflanze auf dem afrikanischen Kontinent. Er wird dort neben der Verwendung als Heilpflanze auch sehr gerne für die Gartengestaltung eingesetzt. Er kann, wie unser einheimischer Beifuß, bis zu 2m hoch werden, manchmal bleibt er aber auch nur 60 cm klein. Er bevorzugt einen sonnigen Standort mit durchlässiger Erde, welche nicht austrocknen sollte. Es ist eine klassische Staude, die etwa -23°C verträgt und im Frühjahr aus dem Wurzelstock neu austreibt.
Verwendung
Die Liste der Beschwerden für die er verwendet wird ist schier endlos, von Husten, Erkältungen, Fieber, Influenza, Appetitlosigkeit, Koliken, Keuchhusten, Gicht, Asthma, Krämpfe, Blasen- und Nierenerkrankungen, Herzentzündungen, Rheuma, Menstruationsbeschwerden, Diabetes, Ohrenschmerzen, Kopfschmerzen , Zahnschmerzen, Darmwürmern bis hin zur Prophylaxe und Behandlung von Malaria. Ebenso zur Behandlung von Schweißfüßen und verstopften Nasen. Der Afrikanische Wermut gilt auch als Insektizid und wird gegen Motten verwendet.
Die Art der Verwendung dieser Pflanze ist fast so vielseitig wie die Anwendungsbereiche, für die sie Verwendet wird. Am häufigsten ist wohl die Verwendung als Tee, der 10 min ziehen und mit Honig gesüßt werden sollte, um ihn für die meisten der oben genannten Beschwerden einzusetzen. Bei verstopfter oder blutender Nase kann man sich die frischen Blätter einfach in die Nasenlöcher stecken. Ebenso wie unseren einheimischen Beifuß wird er bei müden Füßen oder Fußschweiß einfach in die Socken gegeben. Auch Umschläge und Waschungen sind sehr verbreitet und üblich, sowie alkoholische Auszüge zur Einnahme.