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James Conlon, Jahrgang 1950, studierte Dirigieren an der Juilliard School seiner Heimatstadt New York und gab bereits 1974 seinen Einstand beim New York Philharmonic. Bald danach folgten Auftritte an zahlreichen internationalen Opernbühnen wie der Metropolitan Opera, wo er seither mehr als 250 Aufführungen dirigiert hat, am Londoner Covent Garden, an der Mailänder Scala und der Chicago Lyric Opera. 1979 wurde James Conlon zum Music Director des Cincinnati May Festival berufen, das er bis heute leitet. Weitere Chefpositionen führten ihn zum Rotterdams Philharmonisch Orkest (1983–91), an die Bühnen der Stadt Köln (1989–2002), wo er zugleich dem Gürzenich-Orchester vorstand, und an die Opéra National de Paris (1995–2004). Seit September 2006 ist James Conlon Musikdirektor der Los Angeles Opera. Dort ist ihm vor allem die Pflege des Wagner-Repertoires ein Anliegen: So nahm er in der Saison 2008/09 eine Neuproduktion der Nibelungen-Tetralogie in Angriff, die 2010 zum Abschluss gelangen wird. Ausserdem initiierte er die Reihe «Recovered Voices», in der Komponisten vorgestellt werden, die vom Nazi-Regime verfolgt wurden. Als Gastdirigent leitete James Conlon Konzerte mit den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem London Philharmonic, dem Boston Symphony, dem Cleveland und dem Philadelphia Orchestra. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem Chicago Symphony Orchestra, dessen Sommersaison beim Ravinia Festival er verantwortet. Intensiv engagiert sich Conlon für das Schaffen von Alexander Zemlinsky, dessen Bühnen- und Orchesterwerke er auf CD einspielte. Der DVD-Mitschnitt seiner Interpretation von Weills Mahagonny wurde 2009 mit einem Grammy ausgezeichnet. James Conlon ist «Commandeur de l’Ordre des Arts et des Lettres» und Ehrendoktor der Juilliard School.
Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 23. August 1986 mit Liszts Faust-Sinfonie, gespielt vom Schweizerischen Festspielorchester.
September 2009