Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03577.jsonl.gz/1067

Sehenswerter Film mit ein paar bekannten Akteuren des Internets und einigen tollen Zitaten:
Die meisten Gründer des Internet[s] haben LSD genommen.
Die Informatik diente ebenso wie LSD der Bewusstseinserweiterung.
Handeln, ohne vorher um Erlaubnis zu fragen.
Das einzige, was mich nervt, ist ihr permanent falsch ausgesprochenes
«Des Internet». Es heisst «Des Internets», oh mein Gentitiv! Und das für eine grosse *deutsche* Sendeanstalt… -.-
Schönes Essay von Fefe über Softwareentwicklung:
Ich habe früh in meinem Leben mit Softwareentwicklung angefangen. Ich erinnere mich noch, wie ich in den 80er Jahren Weihnachtslieder in GW-BASIC programmiert habe, und eine sehr coole Benutzeroberfläche gebaut habe, bei der man mit den Pfeiltasten in einem Menü herumnavigieren konnte. Auf unserem Monochrom-Bildschirm in 80×25 sah das verdammt cool aus. Viel cooler als ein Großteil der anderen Software, die wir so im Einsatz hatten.
Damals wie heute nagte der Gedanke in mir, irgendwo könnte das irgendjemand irgendwo besser können als ich. Also nicht im Sinne von: Der hat mehr Zeit investiert und mehr Erfahrung und ist daher effizienter. Nein. Besser im Sinne von: Wenn der sähe, wie ich hier herumkrautern muss, um zu meinen Ergebnissen zu kommen, dann würde der ein lautes Lachen nur mit Mühe unterdrücken können.
Every friend I have with a job that involves picking up something heavier than a laptop more than twice a week eventually finds a way to slip something like this into conversation: „Bro,1 you don’t work hard. I just worked a 4700-hour week digging a tunnel under Mordor with a screwdriver.“
They have a point. Mordor sucks, and it’s certainly more physically taxing to dig a tunnel than poke at a keyboard unless you’re an ant. But, for the sake of the argument, can we agree that stress and insanity are bad things? Awesome. Welcome to programming.
Ohne Tim Berners-Lee gäbe es das Internet, so wie wir es kennen, heute nicht. Er ist der Vater des World Wide Web. Am 29. April erhielt der Forscher den renommierten Gottlieb-Duttweiler-Preis als Anerkennung für sein Lebenswerk.
Ich erinnere mich, dass ich diese Handörgeli-Frau mal auf einer Website eingebettet hab. Damals, 1997, als das Internet noch aus 640×480 Pixeln bestand. Dieselbe Handörgeli-Frau, die damals für das animierte GIF-Bild vor die Kamera gestanden ist, steht jetzt vor dem Rednerpult und erzählt uns etwas über die Geschichte und Kunst, Websites zu erschaffen.
Making webpages is one of the most conscious activities that computer users can do in this world. You learn how things work, you write the code. Also, making a webpage means to answer some existential questions, so it is also a philosophical exercise and philosophy. Because you have to answer questions like „Who am I? What do I have to say to the world? What should my page be about?“ This is a bit more than to answer the question of today like „What are you doing today?“ or „Who is on this photo?“.
„It’s very important to keep this activity alive, in order to resist the algorithmical communication and self-representation that we have today.“
Die Digitale Gesellschaft erhebt Beschwerde gegen Vorratsdatenspeicherung.
«Die Anbieterinnen sind verpflichtet, die für die Teilnehmeridentifikation notwendigen Daten sowie die Verkehrs- und Rechnungsdaten während sechs Monaten aufzubewahren.»
Ich bin eigentlich ganz froh, dass es sowas wie die Vorratsdatenspeicherung und Überwachung gibt, und die Leute darüber informiert werden. Denn: Je mehr das Internet kaputt geht, desto grösser ist die Chance, dass die Leute sich nach Alternativen wie zum Beispiel unserem verschlüsselten Netzwerk umsehen.
Everybody in this country should learn how to program a computer…
because it teaches you how to think.
-Steve Jobs
Whether you try to make a lot of money, or you just want to change the world, computer programming is an incredibly empowering skill to learn.
Software is really about humanity, that it’s really about helping people, by using computer technology.
Ich hätte nicht gedacht, was alles passieren wird, als ich im April 2012 ein paar Verbesserungen am Open Source Pastebin Stikked veröffentlicht habe.
Stikked ist ein Pastebin – eine Webanwendung, die es Benutzern ohne Anmeldung erlaubt, beliebige Textschnipsel zu veröffentlichen. Darüber habe ich berichtet.
Stikked sieht im Vergleich zu anderen Pastebins gut aus, hat ein paar nette Features wie „Paste replies“ und basiert auf CodeIgniter. Das freut mich besonders, denn mit CodeIgniter habe ich schon ein paar Projekte gemacht.
Doch der ursprüngliche Autor hat das Projekt aufgegeben. Es ist wie ein Haus, dass langsam Risse bekommt. Da fallen ein paar Ziegel ab, die Haustür schliesst nicht mehr richtig – es bedarf einer Renovation. Alle stören sich daran, ein paar Patches fliegen in Foren umher, doch niemand kümmert sich darum, sie einzubauen und eine neue Version zu veröffentlichen. Ich glaube, da kann ich euch helfen.
Man sitzt im Starbucks oder im Zug, und das einzige Internet, dass es dort gibt, ist ein kostenpflichtiger Wifi Hotspot. Der macht das Internet erst auf, wenn man sich anmeldet und zahlt. Pfeiffendeckel! Hier eine Anleitung, wie man darüber surfen kann, ohne sich anzumelden und etwas dafür zu bezahlen.
Bei einem öffentlichen WLAN sind die DNS-Abfragen offen.