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Einmal mehr werden die Läufer und Läuferinnen aus Afrika den Sieg beim 75. Murtenlauf unter sich ausmachen. Grosser Favorit bei den Männern ist sicherlich der Vorjahressieger und Sieger von 2003, Tolossa Chengere. In einem eindrücklichen Solo-Lauf gewann der Äthiopier vor einem Jahr in der Zeit von 52:25 Minuten. Heuer will er den Streckenrekord von Jonathan Wyatt (Nzl) aus dem Jahr 2004 (51:18) knacken. Damit das Unterfangen gelingt, hat Tolossa Chengere sogar einen «Hasen» engagiert, der die ersten zehn Kilometer Tempo für ihn machen wird.
Nicht am Start wird Rekordhalter Wyatt sein, der tags zuvor den Weltcup-Final der Bergläufer bestreiten wird. Murtenlauf-Direktor Laurent Meuwly erklärt: «Wir hätten Wyatt nur engagiert, wenn er den Berglauf nicht bestritten hätte.» Zu den grössten Rivalen Chengeres dürften die Äthiopier Weyessa und Tadessa zählen. Aus Schweizer Sicht ist mit Tarcis Ançay zu rechnen. Die besten Aussichten im Feld der Freiburger haben Adrian Jenny, David Girardet, Michel Brügger, Daniel Brodard und Stephen Staehli.
Die 147 cm kleine Kenianerin Helen Musyoka hat beste Chancen, ihren Sieg aus dem Vorjahr zu verteidigen. Gespannt darf man auf die Leistungen der Bahrainerin Sara Yaqoob und Angéline Joly (2006 Zweite, 2005 Dritte) sein. In Abwesenheit von Marie-Luce Romanens (sie wird zum zweiten Mal Mutter) dürfte die Krone der besten Freiburgerin an Regula Zahno gehen. fs