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Bilanz
Die Bilanzsumme hat gegenüber dem Vorjahr um rund CHF 366'000 abgenommen.
Massgeblich dafür verantwortlich ist die Abnahme der flüssigen Mittel um CHF 586'000, resultierend aus Mehrausgaben für das Personal und einem höheren Verwaltungs- und Vertriebsaufwand.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um CHF 62'000 gestiegen, da diverse Kostenbeteiligungen von Dritten im Vorjahr zu diesem Zeitpunkt bereits bezahlt waren. Ausserdem konnten die Delkredere-Reserven um CHF 15'000 reduziert werden.
Die Aktiven Rechnungsabgrenzungen sind aufgrund der Guthaben aus dem alle 2 Jahre durchgeführten H+ Kongress und einer noch nicht erhaltenen Kostenbeteiligung an externen Beratungskosten um CHF 114'000 angestiegen.
Die Beteiligungen enthalten neu einen 25%-Anteil an der «solutions tarifaires suisses SA» im Betrag von CHF 25'000.
Die Zunahme der Mobilen Sachanlagen von rund CHF 29'000 ist diversen Anschaffungen von Einrichtungen geschuldet. Bei der Liegenschaft der Geschäftsstelle (Immobile Sachanlagen) wurden Abschreibungen in der Höhe von CHF 50'000 (inklusive Umbau) vorgenommen.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten haben zugenommen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Dritten stiegen gegenüber dem Vorjahr um CHF 371'000.
Gegenüber der Branchenlösung Arbeitssicherheit besteht ein Kontokorrent, welches das kumulierte Ergebnis dieses Bereichs abbildet. Der diesjährige Verlust (und damit die Abnahme der Verbindlichkeit) betrug CHF 32'000.
Die Passiven Rechnungsabgrenzungen umfassen vorwiegend ausstehende Spesenforderungen der Mitglieder sowie einen Kostenbeitrag an die «solutions tarifaires suissses SA» (CHF 94'000).
Die Langfristigen verzinslichen Verbindlichkeiten bestehen nicht mehr, da die Festzinshypothek im März 2021 zurückbezahlt wurde.
Die Rückstellungen zeigen eine Abnahme gegenüber dem Vorjahr. Für alle Positionen in der Bilanz gilt, dass für erkennbare Risiken entsprechende Rückstellungen vorhanden sind.
Der Jahresverlust wird mit CHF 141'327 ausgewiesen, was zusammen mit dem Vereinskapital und den Gebundenen Kapitalreserven ein Eigenkapital von rund 2,16 Mio. CHF ergibt.
Erfolgsrechnung
Der betriebliche Gesamtertrag hat gegenüber dem Vorjahr insgesamt um CHF 209'000 zugenommen (+3.2%) und liegt mit CHF 60'000 leicht über dem Budget (+0.1%).
Bei den ordentlichen Mitgliederbeiträgen ist aufgrund leicht höherer Betriebsaufwände der Mitglieder eine positive Abweichung im Vergleich zu Vorjahr (CHF 25'000) und Budget (CHF 60'000) zu verzeichnen.
Die Verkäufe beinhalten diverse Fachbücher, Richtlinien und Formulare. Diese bewegen sich 2021 leicht unter dem erwarteten Niveau.
Die Erlöse aus den auswärtigen Spitalstatistiken (Obligatorische Bundesstatistik und SOMED-Statistik) sind wie erwartet ausgefallen, haben aufgrund des Austritts des Kantons Thurgau gegenüber dem Vorjahr jedoch abgenommen.
Bei den Printmedien setzt sich der allgemeine Trend hin zu Online-Formaten fort. Die Einnahmen zeigen den erwarteten Rückgang bei der Fachzeitschrift Competence bei den Abo-Verkäufen, der Inserate-Ertrag stieg hingegen verglichen mit 2020, wenn auch nicht auf das budgetierte Niveau.
Die Diversen Erlöse sind leicht über Budget und zeigen eine Zunahme um rund CHF 202'000 gegenüber dem Vorjahr, da Einnahmen aus dem alle zwei Jahre durchgeführten H+ Kongress zu verzeichnen sind (CHF 63'000). Ausserdem umfasst der Ertrag in diesem Jahr diverse Kostenbeteiligungen (Beteiligung an der Nein-Kampagne zur Pflegeinitiative und andere) die im letzten Jahr nicht angefallen sind.
Der Personalaufwand ist im Vergleich mit 2020 um rund 7.6% gestiegen, liegt aber 2.5% unter Budget.
Die übrigen Betriebsaufwände bewegen sich im Rahmen von Vorjahr und Budget.
Die Rechts- und Beratungskosten beinhalten die Ausgaben für die Nein-Kampagne zur Pflegeinitiative, die aber durch Beiträge Dritter zum Teil finanziert wurden (diverse Erlöse). Zusammen mit leicht gestiegenen Ausgaben für Verbandsbeiträge (CHF +10'000) führte dies zu höheren Verwaltungs- und Vertriebsaufwänden gegenüber Vorjahr (CHF 193'000) und Budget (CHF 369'000).
Die Abschreibungen entsprechen dem Vorjahr und Budget.
Der Finanzaufwand und der -ertrag sind leicht über Budget und unter den Vorjahreswerten.
Bei den Ausserordentlichen, einmaligen und periodenfremden Erträgen liegt der Anstieg über den Erwartungen (+145'000 zum Budget) jedoch im Rahmen des Vorjahres. Grund dafür sind die zusätzlichen Auflösungen von Rückstellungen für die Kosten von «solutions tarifaires suisses SA» und Beratungskosten PWC.
H+ schliesst das Berichtsjahr 2021 mit einem Jahresverlust von CHF 141'327 ab, dies verglichen mit einem budgetierten Verlust von CHF 249'889.