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Die Post erhöht die Löhne für die Mitarbeitenden zweier Tochterfirmen, die unadressierte Werbung wie Prospekte oder Flyer verteilen. Die Angestellten von Epsilon und Direkt Mail Company (DMC) erhalten ab 2022 fünf Prozent mehr Lohn.
Die Mitarbeitenden erhalten damit mindestens 18.27 Franken pro Stunde, wie die Post am Donnerstag mitteilte. Wenn alle Zuschläge wie Ferien und Feiertage hinzugezählt werden, erhalten die Verträgerinnen und Verträger gemäss Post mindestens 19.86 Franken pro Stunde.
Beim Fixbetrag handelt es sich gemäss Mitteilung um den gesetzlichen Mindestlohn für Postdienstleistungen. Die Post mache die Anpassung aber unabhängig von gesetzlichen Vorgaben, schreibt die Post, da das Vertragen von unadressierten Prospekten und Gratiszeitungen laut Postgesetz nicht als Postdienstleistung gelte.
Die Post passe die Löhne überall dort an, wo die kantonalen Vorgaben tiefere Löhne zulassen würden und nicht bereits höhere Löhne bezahlt würden, wie beispielsweise im Kanton Genf.
Die Gewerkschaft Syndicom beurteilt dies als «kleinen Schritt in die richtige Richtung», wie sie in einer Mitteilung schreibt. Die Löhne blieben weiterhin tief. Syndicom werde den Fokus nun auf Verhandlungen über einen Gesamtarbeitsvertrag mit den beiden Firmen legen.