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In Solothurn feierten am 22. Juni die versammelten GSoA-AktivistInnen den historischen Sieg in der Gripen-Abstimmung. Drei ReferentInnen thematisierten die Friedensbewegungen und die Kriegsdienstverweigerung während des Ersten Weltkrieges. Die Abstimmungskampagne für das Gripen- Nein erforderte viel Energie. Dank der tatkräftigen Mithilfe vieler AktivistInnen konnte die GSoA am 18. Mai einen historischen Sieg feiern. Sechs Jahre haben wir auf diesen Sieg hingearbeitet: Wir haben über 100'000 Unterschriften für eine Initiative gesammelt. Diese Initiative ermöglichte eine referendumsfähige Vorlage, wofür wir wiederum einen grossen Teil der Unterschriften sammelten. Doch auf diesen Lorbeeren können wir uns nicht aus- ruhen: Der Verteilkampf innerhalb des Bundeshaushaltes geht weiter. Die GSoA engagiert sich aktiv dafür, dass diese Gripen-Gelder nicht doch noch in der Armee versanden, sondern für sinnvolle Aufgaben verwendet wer- den können. Symbolisch dafür gestalteten wir an der Vollversammlung eine Aktion, bei der wir Geld aus einem grossen Armee-Sparschwein ausschütteten. Gegen den Weltkrieg Im zweiten Teil der Vollversammlung widmeten wir uns ganz dem Ersten Weltkrieg. Einleitend betonte Jo Lang, dass die von vielen Ländern betriebene Aufrüstung und die Spannungspolitik die Hauptursachen des Krieges waren. In drei weiteren Referaten erschlossen wir das grosse Thema weiter: Das erste Referat hielt die Historikerin Stéfanie Prezioso, Professorin an der Universität Lausanne, zu Patriotismus und Nationalismus. Im zweiten Teil referierte der Historiker Christoph Jahr von der Universität Düsseldorf über Kriegsdienstverweigerung. Im letzten Referat berichtete die GSoA-Sekretärin Daniela Fischer über die Verknüpfungen der Frauenbewegung mit der internationalen Friedensbewegung und die Reaktionen dieser Bewegungen auf den Weltkrieg.