Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/234952

<h2>SubmittedText<h2><p>Von den AHV Geldern werden 17 Milliarden von Compenswiss intern verwaltet. Durch externe Mandate werden 7 Milliarden von Banken und Instituten mit Sitz in der Schweiz und 11,5 Milliarden von Banken und Instituten mit Sitz im Ausland (London und USA) verwaltet. D.h. ein Drittel des AHV-Vermögens, rund 11,5 Milliarden, wird in London, New York, San Francisco, Pasadena, usw. verwaltet (vgl. Geschäftsbericht 2019). </p><p>- Was ist der Grund? </p><p>- Können die Schweizer Bankinstitute die Gelder nicht verwalten?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Es ist Aufgabe von Compenswiss, im Interesse der Versicherten von AHV, IV und EO die beste Performance zu den bestmöglichen Kosten zu erbringen. Der Vorschlag, Verwaltungsmandate nur noch in der Schweiz ansässigen Vermögensverwaltern zu übertragen, hätte zur Folge, dass es nur noch eine sehr kleine Anzahl von Dienstleistern gäbe. Es wäre nicht mehr möglich, die qualifiziertesten Vermögensverwalter auszuwählen und die Verhandlungsmacht von Compenswiss gegenüber diesen wäre ebenfalls eingeschränkt, was sicherlich auch zu einem deutlichen Anstieg der Kosten für das externe Management der Fonds führen würde. Für bestimmte Anlagesegmente von </p><p>Compenswiss gibt es in der Schweiz überhaupt keine Vermögensverwalter. Auch wenn Compenswiss so weit wie möglich mit externen Managern mit Sitz in der Schweiz arbeitet, wird daher ein Teil ihres Vermögens von Vermögensverwaltern im Ausland verwaltet, die über die notwendige Erfahrung für einige sehr spezifische Mandate verfügen.</p>