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Biografie
Willy Wimpfheimer wächst in Zürich in deutsch-französischem Elternhaus auf.
Nach dem Besuch der Schulen kommt er durch Künstlerfreunde in Kontakt mit dem Restaurationsbildhauer Willy Stadler.
Bei diesem tritt er im Alter von 17 Jahren eine vierjährige Lehre als Steinbildhauer an und besucht daneben die Zürcher Kunstgewerbeschule.
Beeinflusst durch seinen eher konservativen Lehrmeister, interessieren den Lehrling anfänglich figürliche Arbeiten, besonders Maillols Plastiken.
1960, ein Jahr nach seinem Lehrabschluss, findet der junge Bildhauer eine Anstellung im Atelier des arrivierten Künstlers Hans Aeschbacher.
Dessen Umfeld wirkt sich positiv auf Wimpfheimers Entwicklung aus: Hinwendung zum Geometrisch-Konstruktiven.
1964 Schritt in die Selbständigkeit, einige Auftragsarbeiten; 1965 erster Ankauf des Kantons Zürich; 1967 erster öffentlicher Auftrag für das Schulhaus Stettbach, Zürich (Figurengruppe, bestehend aus fünf stelenartigen Steinskulpturen).
Ab 1968 verdrängt das Motiv des Bogens die monolithisch-statische Formgebung. 1969 erste Einzelausstellung in der Städtischen Kunstkammer zum Strauhof, Zürich; mehrere Preise und Stipendien.
In den 70er und 80er Jahren zahlreiche Werkankäufe durch Stadt und Kanton Zürich.
1976 sechsmonatiger Aufenthalt in Genua, 1978 drei Monate New York. Ab Mitte der 70er Jahre Bevorzugung der Werkstoffe Stahl und Eisen.
Seit den 80er Jahren: bündelstrangartig formierte Eisen- oder Stahlstäbe.
Brunnenanlagen für das Institut für Sonderpädagogik in Zürich (1983) und das Taubblindenheim in Langnau am Albis (1991–92).
Bisher letztes öffentliches Auftragswerk: Eisenplastik für den Bahnhof Birmensdorf (1993–96).
Seit Beginn des neuen Jahrtausends entstehen Arbeiten in Bronce; Wandreliefs, Skulpturen in verschiedenen Dimensionen bis zu Grossplastiken.
Willy Wimpfheimer lebt und arbeitet in Zürich und Suvereto, Italien.