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Die echte Elektroporation arbeitet im Gegensatz zur Iontophorese oder auch Elektrophorese mit deutlich höheren, kurzzeitigen Spannungsimpulsen. Bei der Elektroporation benötigt man zudem keine Gegenelektrode am Körper des Kunden. Das Revolutionäre Prinzip bei der Elektroporation ist, dass der Transport von Substanzen und damit die Wirkstoffaufnahme nicht nur über die Haarfolikel - also transfollikular wie bei der Iontophorese - sondern auch transzelluar (durch die Haut) erfolgt, sondern gegebenenfalls auch über zusärtzliche Porenkanäle erfolgen kann. Laut einer veröffentlichten Studie (Aesthetic Buyers Guide, Oct. 2007) ist die Aufnahmefähigkeit der Haut bei der Elektroporation gegenüber der Iontophorese mittels der zusätzlichen Porenkanäle um das 500-fache höher.
Wie biophysikalische Untersuchungen zur nadellosen transdermalen Gewebetherapie zeigen, bedarf es zur Generierung einer sogenannten Porenöffnung einer präzise angepassten Serie von Hochspannungsimpulsen. Den Untersuchungen zufolge ist bei der Anwendung geringerer Spannungsfelder indes keine Porenöffnung festzustellen, die Permeabilitätserhöhung entsprechend auf die Haarfolikel und Schweißdrüsen begrenzt.