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Gemäss Medinside Portal plant der Bundesrat, 120 Spitäler zu schliessen. Ein Rechtsgutachten kommt zu folgendem Schluss: ” Kritisch zu beurteilen ist der Umstand, dass sich der Bundesrat bei der Definition der neuen Vorgaben soweit erkennbar nicht von fundierten, datenbasierten Analysen leiten lässt und er offenbar auch keine Folgeabschätzung vorgenommen hat (solche werden jedenfalls in den erläuternden Dokumenten nicht erwähnt).
Das der Bundesrat nicht sachgerecht vorgeht, ist auch dem Gutachten des VEMS zu entnehmen.
Es legt sich der Verdacht nahe: Der Zweck der Wirtschaftlichkeitsprüfung der Spitäler bestand von Anfang an darin, das Spitalsterben mit einer mathematischen Maschinerie – losgelöst von Versorgungsnotwendigkeit und notwendigen Versorgungskosten – zu befördern. Die systematische Erzeugung von wissenschaftlich nicht validierten Benchmarks mit dem Zweck, die Spitallandschaft zu dezimieren, erinnert stark an die irrationalen Vorgehensweisen bei der Wirtschaftlichkeitsprüfung von Ärztinnen und Ärzten in der ambulanten Versorgung.