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Beschreibung
Was für ein toller Name für einen Pfeffer. Aber eigentlich ist es kein Pfeffer, sondern es ist der Samen eines Ingwergewächses.
Das Gewürz aus Westafrika mit dem wohlklingenden Namen war ab dem 13. Jahrhundert in Europa ein sehr beliebter Pfefferersatz. Die Bezeichnung entstammt vermutlich der mittelalterlichen Vorstellung von einem irdischen Paradies, in dem die damals sündhaft teuren Gewürze paradiesische Zustände schaffen sollten.
Die Paradieskörner sind fast geruchlos. Erst durch das Reiben entsteht der wohlig riechende Duft und er schmeckt leicht nussig. Die Schärfe kommt heraus, aber nicht zu intensiv.
Meleguetapfeffer bzw, die Paradieskörner sollten in einer Mühle gemahlen werden oder kurz angestossen in einem Mörser.
Verwendet werden kann er in afrikanischen Würzmischungen, für Lamm, Fisch, Chutneys oder Ragouts. Ebenso in Gebäck mit scharf nussigem Geschmack oder, wer es mag, in Marmeladen bzw. Konfitüren.