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Collaborative Law and Practice (CLP)
Das CLP-Verfahren ist wie die Mediation ein Verfahren, das nach den Interessen der Parteien sucht. Basierend darauf werden Lösungen erarbeitet. Im Unterschied zur Mediation ist jede Partei durch einen Anwalt vertreten. Jeder Anwalt ist den Interessen seiner Partei verpflichtet, hat aber den Auftrag, in einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit der anderen Seite eine ausgeglichene Lösung zu suchen.
Dadurch, dass jede Partei ihren Vertreter hat, kann auch ein allfälliges Ungleichgewicht zwischen den Parteien (z.B. in Bezug auf Einkommen, Ausbildung, Finanzwissen, Erziehungsfragen etc.) ausgeglichen werden.
CLP arbeitet interdisziplinär. Falls nötig können weitere im CLP-Verfahren ausgebildete Fachpersoen (für Kinder, für Fianzen, Coaches etc.) beigezogen werden, um die Parteien bei der Lösungsfindung zu unterstützen.
Sollte keine Einigung zustande kommen, stehen die Vertreter für ein Gerichtsverfahren nicht zur Verfügung. Damit wird sichergestellt, dass sich die Parteien im Verfahren vertrauensvoll beteiligen können, ohne zu fürchten, dass der Gegenanwalt Zusagen oder Eigeständnisse gegen einen verwendet.
Weiterführende Informationen und eine Liste mit weiteren CLP-Fachpersonen finden Sie auf der Internetseite des Schweizerischen Dachverbands für Collaborative Law and Practice sowie auf den Internetseiten des European Network for Collaboratice Practice (ENCP) sowie der International Academy of Collaborative Professionals (IACP).
Info-Video: