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«Hirtenbrief» aus der Haft
Das Justizministerium in Melbourne hat Ermittlungen wegen eines auf Twitter veröffentlichten Briefes des wegen sexuellen Missbrauchs verurteilten Kardinals George Pell eingeleitet. Häftlingen sei es nicht erlaubt, etwas in Sozialen Medien zu posten oder andere um Postings in ihrem Namen zu bitten. Am 9. August hatte eine Gruppierung mit dem Namen «Unterstützer von Kardinal George Pell» das Schreiben des prominenten Häftlings auf Twitter hochgeladen. Laut australischen Medien ist unklar, ob Pell seine Unterstützer zur Veröffentlichung des Briefes aufgefordert hat oder ob diese ohne Wissen des Kardinals gehandelt haben. Auf Twitter war das Schreiben als «Hirtenbrief» von Pell bezeichnet worden.