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In der Schlussetappe des Giro della Regione Friuli Venezia Giulia (UCI Kategorie 2.2) verteidigte Colin Stüssi vom Gerlafinger Team Roth-Skoda seinen dritten Rang im Gesamtklassement und das grüne Trikot des besten U23-Fahrers souverän, indem er als guter 12. im Ziel eintraf. Nachdem der 22-jährige Glarner mit dem zweiten Platz in der ersten Etappe die ersten UCI-Punkte in dieser Saison erobern konnte, stieg sein Konto damit bereits auf 21 Punkte.
„In dieser Saison hatte ich bisher kein Glück“, sagte Colin Stüssi. „Ich brach mir im Frühling eine Schulter und vor zwei Wochen hatte ich einige gesundheitliche Probleme, weshalb ich nicht so gut trainieren konnte. Sonst hätte ich stärker um den Gesamtsieg gekämpft. Aber jetzt bin ich zufrieden, das grüne Trikot ist ein schöner Erfolg nach dem bisherigen Pech.“
Der Belgier Gaetan Bille gewann die Rundfahrt mit 10 Sekunden Vorsprung auf den Österreicher Stephan Rabitsch und 39 Sekunden auf Colin Stüssi.
Die letzte Etappe wurde von der Leadermannschaft kontrollieret. Dennoch setzte sich eine Gruppe mit sechs Fahrern ab, die bis zu vier Minuten Vorsprung herausfuhr. Der gefährlichste Fahrer dieser Spitzengruppe lag über zwei Minuten hinter dem Leader und 1. 30 hinter Stüssi zurück. Beim letzten Berg 30 Kilometer vor dem Ziel war der Vorsprung auf 1.20 reduziert worden. Bis zum letzten 2,5 Kilometer langen Schlussaufstieg lagen noch zwei Fahrer mit 40 Sekunden in Front. Nun machte die Mannschaft um den auf Rang 4 platzierten Italiener Tempo, um Stüssi noch vom Podest zu verdrängen. Das Team Roth-Skoda reagierte prompt und unterstützte Stüssi, der sich so in der Schlusssteigung immer in den ersten Position halten konnte. Als 12. überquerte er zeitgleich mit den Verfolgern die Ziellinie. So verteidigte Stüssi seinen Vorsprung von vier Sekunden feierte seinen ersten Podestplatz in einem 2.2 Rennen.
Für Colin Stüssi und das Team Roth-Skoda geht es nun weiter mit den WM-Vorbereitungsrennen der Italiener, dem Piccolo Giro di Lombardia.