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Vor zwei Wochen gaben Biontech und Pfizer bekannt, einen Impfstoff gegen das Coronavirus entwickelt zu haben. US-Präsident Donald Trump wirft den Pharmaunternehmen nun Korruption vor. Er glaubt, dass absichtlich mit der Bekanntgabe gewartet wurde, um ihm zu schaden. An einer Pressekonferenz am Freitag im Weissen Haus sprach der amtierende Präsident von «korrupten Spielchen». Laut Trump sei seine Absicht, die Arzneimittelpreise zu senken, einer der Gründe für die vermeintlich späte Bekanntgabe. Zum anderen, um ihm bei der US-Wahl zu schaden.
— The White House (@WhiteHouse) November 20, 2020
Der eigentliche Plan habe laut Trump vorgesehen, dass Pfizer die Daten bereits im Oktober, also noch vor den Präsidentschaftswahlen, bekanntgibt. Anstatt dessen hätte das Unternehmen jedoch «gewartet und gewartet und gewartet». Ob eine frühere Bekanntgabe einen Unterschied gebracht hätte: «Vielleicht, vielleicht auch nicht», so Trump am Freitag. Millionen seien von grossen Pharmafirmen investiert worden, um ihn im Wahlkampf zu verunglimpfen, fährt der Präsident fort. Auch seine Wahlniederlage scheint er noch immer nicht eingesehen zu haben. Trump beharrte an der Pressekonferenz weiterhin darauf, dass er die Wahl gewonnen habe: «Das werden sie schon noch herausfinden.»
Seitens Pfizer werden laut «New York Post» sämtliche Vorwürfe einer absichtlich verspäteten Bekanntgabe dementiert.