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Die deutsche und schweizerische Wirtschaft sind ausserordentlich stark miteinander verflochten. Dabei sprechen wir nicht von zwei Regionen innerhalb eines einzigen Wirtschaftsraums, sondern von zwei unmittelbar benachbarten Gebieten mit unterschiedlichen Rechtssystemen. Trotzdem: Haben Sie etwa gewusst, dass:
- Deutschland mit nur 8 Mio. Konsumenten mehr in die Schweiz verkauft als etwa nach Russland, der Türkei, Japan, Brasilien oder Indien?
- die Schweiz Deutschlands acht-wichtigster Kunde ist?
- das tägliche Handelsvolumen 210 Mio. EUR übersteigt?
- der Aussenhandelssaldo über 11 Mrd. EUR zugunsten von Deutschland liegt?
In der Tat sind deutsche Exporteure im schweizerischen Markt direkt und indirekt sehr prominent vertreten. Um diese Position zu halten, sind indessen häufig immer anspruchsvollere Anstrengungen gefragt. Kundennähe spielt hierbei eine ganz wichtige Rolle. Wir beobachten, dass viele Unternehmen – durchaus auch kleine – vermehrt zur Gründung von Niederlassungen neigen. Auf diese Weise sind sie immer im Markt anstatt nur am Markt, wie dies bei grenzüberschreitenden Massnahmen der Fall ist.
Eine Niederlassung kombiniert nicht nur auf geradezu ideale Weise zwei Märkte und erleichtert die Durchlässigkeit, sondern bietet auch neue Chancen - die häufig gar nicht bedacht werden. Je nach Ausgangslage kann etwa ein Standbein in zwei Währungszonen oder der Zugang zu Freihandelszonen ein solcher Vorteil sein.
Eine Gründung ist oft einfacher zu bewerkstelligen als gedacht. Im Workshop beleuchten wir die grundlegenden Aspekte einer Unternehmensgründung. Fachleute aus unterschiedlichen Richtungen stehen für Gespräche zur Verfügung.