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Biografie
Dr. Clemente Minonne hat eine Forschungsdozentur an der Hochschule Luzern / Technik und Architektur inne. Am Institut für Innovation und Technologiemanagement (IIT) leitet er die Forschungsgrupppe "Digital Business Engineering (DBE)" und forscht und lehrt zu diesem Thema. Mit seiner Dissertation "Towards an integrative approach for managing implicit and explicit knowledge" (2004-2008) untersuchte Dr. Clemente Minonne im Sinne der Grounded Theory und mittels Action Research die Implikationen des Wandels von produktfokussierten Unternehmen in Richtung wissensorientierter Geschäftsmodelle und den Wandel zur Digitalwirtschaft (Digital Economy) und der Digitalgesellschaft (Digital Society). Dr. Clemente Minonne widmet sich in seiner aktuellen Forschungstätigkeit dem Thema "Digital Business Ecosystems" . Sein Grundverständlich des Unterschiedes von Produkt und Dienstleistung definiert er wie folgt:
"Eine Dienstleistung ist die Erfahrung, respektive der Wert, den die beteiligten Akteure wahrnehmen, wenn sie ihr implizites Wissen in den jeweiligen (Geschäfts-)Prozess einbringen, was asynchron geschehen kann. Das eigentliche Gut/Produkt ist nur ein Mittel zum Zweck, ja sozusagen das erforderliche Werkzeug oder eine Art Kanal, um diese Erfahrung, oder eben diesen Wert, zu ermöglichen. " (Minonne, 2008)
Im wissenschaftlichen Kontext fokussiert er sich auf die empirische Sozialforschung und arbeitet methodisch im Sinne der Grounded Theory mit Action Research, um mittels Analysen komplexer Geschäftsprozesse die Grundlage für die Servitisation und Smartification von Geschäftsprozessen oder Produkten in Unternehmen zu ermöglichen.
Dr. Clemente Minonne ist Gründer und Verwaltungsrat der iProcess AG und Gründer der iBridge GmbH. Als Organisationsberater konnte er über viele Jahre Unternehmen bei der Beurteilung von "servicedominanten Geschäftsmodellen" hinsichtlich der Konsequenzen zu den Optionen "make", "buy" oder "build" begleiten und so ein grosses Erfahrungswissen aufbauen. Dr. Clemente Minonne ist Autor diverser Fachartikel und Bücher, welche sich unterschiedlichen Aspekten des „Digital Business Ecosystems“ widmen. In seinen Publikationen legt er grossen Wert auf die Vermittlung stringenter methodischer Ansätze, um das Potenzial von Digitalisierungsmassnahmen zu eruieren. Er ist der Autor des aktuellen Fachbuchs „Business-Analyse: Konzepte, Methoden und Instrumente zur Optimierung der Business-Architektur“. Er ist von der Praxisgemeinde international für seine erprobten und ausgeprägten methodischen Kompetenzen im Kontext von „Digital Business Ecosystems“ anerkannt, welche nicht nur harte, sondern auch weiche Faktoren berücksichtigen. Namhafte nationale und internationale privatwirtschaftliche Unternehmen sowie Öffentliche Verwaltungen arbeiten regelmässig mit ihm zusammen und lassen sich so nicht nur von ihm coachen und beraten, sondern berichten auch regelmässig über ihre eigenen Erfahrungen in der Umsetzung von Initiativen des Digital Business Ecosystems.
Dr. Clemente Minonne studierte von 1990 bis 1995 Elektrotechnik (Dipl. El. Ing.) an der damaligen Ingenieurschule Zürich, welche heute zur School of Engineering der ZHAW gehört. Nach beruflichen Stationen in internationalen Unternehmen (Ascom, Zurich Insurance, u.a.) studierte er von 2000 bis 2002 Betriebswirtschaft mit Vertiefung „General Strategic Management“ (Master) an der staatlichen Strathclyde University in Glasgow. Nach weiteren beruflichen Stationen in Management und Unternehmensberatung (Storage Technology, Hewlett Packard, u.a.) und intensiver Forschung promovierte er 2008 in Wirtschaftswissenschaften (Dr. oec.) an der staatlichen University of South Australia in Adelaide.
Mitglied des akademischen Forschungskommitees und Gutachter der folgenden akademischen Konferenzen:
Davos Digital Forum (DDF)
European Conference on Innovation & Entrepreneurship (ECIE)
European Conference on Digital Government (ECDG)
European Conference on Intangibles and Intellectual Capital (ECIIC)
European Conference on the Impact of Artificial Intelligence and Robotics (ECIAIR)
European Conference on Knowledge Management (ECKM)