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Insgesamt würden vier Menschen vermisst, berichtete der Sender weiter. Zwar hatte es Sonntagmorgen in weiten Teilen Kyushus aufgehört zu regnen, dennoch warnten die Behörden weiter vor der Gefahr durch Überschwemmungen und Erdrutschen in Folge der aufgeweichten Böden. In der Präfektur Saga war ein Krankenhaus von den Wassermassen eingeschlossen, die Patienten konnten aber laut Medien in höhere Stockwerke in Sicherheit gebracht werden. Mehr als ein Dutzend Flüsse in sieben Präfekturen waren über die Ufer getreten. In Saga waren ganze Strassenzüge von Wasser überschwemmt. Rettungskräfte brachten Bewohner mit Booten in Sicherheit.
In mehreren Präfekturen Japans wurde innerhalb eines Monats das Dreifache an normalen Niederschlägen gemessen. Hunderttausende Menschen waren am Wochenende aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen. Auch im Grossraum Tokio regnete es stark. Dort warnten die Behörden in von Überschwemmungen gefährdeten Gebieten die Anwohner über Lautsprecher und per Nachrichten auf Smartphones. Auch für die nächsten Tage wird mit starken Regenfällen gerechnet.
Infolge der globalen Klimaerwärmung wird das Inselreich Japan zunehmend von solchen starken Regenfällen heimgesucht. Dadurch kommt auf dem bergigen Archipel auch immer häufiger zu Erdrutschen.