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Hierbei handelt es sich nicht um eine Farbe und Merle kommt auch nicht bei einer komischen Kreuzung zustande. Merle ist ein Gen, welches bei Mäusen, aber auch bei Hunden vorkommt. Woher das Merle-Gen genau kommt, wird derzeit in den Vereinigten Staaten gründlich erforscht. Das Gen verursacht Pigmentverteilungen im Haar, in den Augen oder auf der Haut, aber auch eine Fellscheckung mit Depigmentierung.
Wenn er Verantwortung übernimmt, dann liegt die gesunde Zucht bei jedem Züchter selbst!
Was darf man nicht verpaaren?
Man sollte niemals Merleträger mit Merleträger verpaaren und auch nicht Merle mit Merleträger. Gleiches gilt ausserdem für Merle mit Merle.
Alle Tiere, welche in ihren Abstammungen «Merle» aufgeführt haben, sind Merleträger. Das gilt nicht nur für die erste Generation, sondern auch bis in die achte Genration hinein. Es können bei solchen Zuchten wirklich kranke Welpen entstehen, mit z.B. Augenproblemen, Unfruchtbarkeit, Herzproblemen oder auch Defekten am Innenohr. (Taubheit)
Wenn man verantwortungsvoll züchtet, dann wird immer sehr sorgfältig der Stammbaum und die Ahnentafeln überprüft.