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Eine Niederlage die keine sein sollte
Zur dritten Runde der Schweizer Mannschaftsmeisterschaft, kurz der SMM waren Gäste von ganz weit her nach Aadorf ins Restaurant Heidelberg geladen. Eingeladen in ihre Heimatregion dem Hinterthurgau hatte der Schachklub Aadorf, von dem vier starken Spieler auf ihre Gäste aus dem Engadin warteten. Was zuerst wie ein sicherer Sieg aussah, verwandelte sich vor den verzweifelten Aadorfer in eine knappe Niederlage.
Unentschieden nach Dauerschach am vierten Brett
Raphael Golder wählte mit den Schwarzen Steinen die ersten Züge der Sizilianischen Verteidigung in den ersten Zügen. Der etwa gleich starke Engadiner drängte den Verteidiger im Anschluss in eine Stellung die von der französischen Verteidigung, in der sich der Aadorfer glücklicherweise auch sehr wohl fühlte. Nach einigem Ringen um das Sagen auf den 64 Feldern endete die Partie nach ca. vier Stunden im Endspiel mit einem Dauerschach.
Gleich danach klärte Marcel, der als klar stärkster Spieler das Raiffeisen-Team von Aadorf i.d.R. am 1.Brett anführt.
Marcel Eberle spielte mit Weiss gegen die Holländische Verteidigung. Nach der Eröffnungsphase entstand ein ausgeglichenes Mittelspiel. Zuerst musste Eberle einen Königsangriff abwehren, danach konnte er sich auf den Gegenangriff konzentrieren. Schliesslich wurde der Druck auf seinen Gegner zu gross, wodurch dieser Materialverlust nicht mehr vermeiden konnte, und die Partie aufgab. 1½: ½ für Aadorf
Unglückliche Niederlage am zweiten Brett, Ausgleich für Engadin!
Eine unglückliche Niederlage erlitt Karl Brunner, der nach einer ausgeglichenen Eröffnungsphase seinen Gegner vor heikle Aufgaben stellen konnte. Leider verpasste er aber zu Beginn des Endspiels einen Leichtfigurenabtausch, der ihm wohl zumindest das Unentschieden gesichert hätte. Anstelle des erhofften Angriffes erwies sich der Konter des Gegners als erfolgreicher, wonach der Aadorfer aufgab. 1½: 1½
Elendige Niederlage lies Aadorf erneut punktelos zurück!!
Pau Frischknecht sah sich mit einer Eröffnung konfrontiert, bei der es eigentlich nur eine Devise gibt: vehementer Angriff auf dem Königsflügel, gegen den feindlichen König gerichtet. Daran hielt sich der Aadorfer auch und konnte den Gegner mit permanenten Abwehraufgaben beschäftigen. Nach einem kurzen Aufflammen eines gegnerischen Gegenangriffs auf der anderen Brettseite, konnte sich Frischknecht wieder seinem Angriff widmen. Leider verpasste Frischknecht gleich mindestens drei Mal die gewinnbringende Fortsetzung und übersah zu allem Elend auch noch eine versteckte gegnerische Mattdrohung. So musste der Aadorfer eine seiner bittersten Niederlagen hinnehmen. 1½: 2½ für Engadin
Aadorf – Engadin 1½: 2½