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1961 erwarb die Zürcher Desco von Schulthess AG im jurassischen Saignelégier einen Assemblagebetrieb für die Fertigung von privaten Label-Uhren für den nationalen und internationalen Markt. 1975 wurde in Österreich die ersten Uhren unter dem Namen Maurice Lacroix verkauft. Im Herbst 2001 wurde die Maurice Lacroix S.A., bislang eine Division der Desco von Schulthess AG, zur eigenständigen juristischen Einheit. Seit Juli 2011 hält DKSH die Mehrheit an Maurice Lacroix.
Seit Beginn der 1990er Jahre konzentriert sich die Marke auf die Entwicklung ebenso attraktiver wie überraschender Zusatzfunktionen für mechanische Uhren. Heute verfügt Maurice Lacroix insbesondere in den Bereichen retrograde Anzeigen, Chronographen und Mondphasenanzeigen über eine herausragende Kompetenz. Untermauert wird dies nicht zuletzt durch das Manufakturwerk ML 106, ein exklusives Chronographenkaliber, doch vor allem auch durch das Memoire 1: Mit dieser Memory-Funktion, die ursprünglich in einem Chronographen in streng limitierter Auflage zum Einsatz kam, präsentierte Maurice Lacroix im Jahr 2008 offiziell eine komplett neue Grande Complication. Seit Ende Oktober 2006 fertigt Maurice Lacroix in eigenen Werkstätten in der Nähe von Saignelégier zudem komplexe Werkkomponenten für mechanische Kaliber. Damit reiht sich die Marke in die exklusive Riege der Schweizer Uhrenmanufakturen ein.