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Coronaviren verursachen oft harmlose Erkrankungen wie Erkältungen - allerdings gehören auch Erreger gefährlicher Atemwegskrankheiten wie Sars und Mers dazu. Es wird vermutet, dass das neuartige Virus aus der Tierwelt kommt. Bislang gab es laut WHO aber „keine klaren Beweise“ für eine Übertragung von Mensch zu Mensch.
Der neue Erreger ist nach Angaben von Experten dem Sars-Virus sehr ähnlich. Sars steht für „Severe Acute Respiratory Syndrome“, also Schweres Akutes Atemwegssyndrom. Bei der Sars-Pandemie waren 2002/2003 von China ausgehend weltweit rund 8000 Menschen an der Lungenseuche erkrankt. Knapp 800 starben.
Nach dem Ausbruch der neuen Lungenkrankheit in Wuhan wurden bereits Verdachtsfälle aus Hongkong, Taiwan, Südkorea, Singapur, Vietnam und Nepal gemeldet. Mindestens drei verdächtige Patienten gibt es auch in den chinesischen Städten Shenzhen und Shanghai, wie die Hongkonger Zeitung „South China Morning Post“ berichtete.
Die 17 neuen Infektionsfälle in Wuhan seien bei der Untersuchung von weiteren Patienten festgestellt worden, die in verschiedenen Krankenhäusern der Stadt mit Lungenleiden unbekannter Ursache behandelt worden seien, berichtete das Gesundheitsamt. Drei von ihnen seien ernsthaft erkrankt. Der Rest sei stabil. Somit steigt die Gesamtzahl der Patienten im kritischen Zustand auf acht.
Das Alter der neu entdeckten Patienten reiche von 30 bis 79 Jahren, hieß es. Gesucht wird nach Kontaktpersonen bzw. weiteren Verdachtsfällen. Von den 62 bestätigten Patienten seien bisher 19 als geheilt entlassen worden, verlautete aus dem Gesundheitsamt.
ls/dpa/mt