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Die Ausgleichsfonds von AHV, IV und EO wiesen im letzten Jahr - trotz schwierigem Finanzmarktumfeld und Turbulenzen an den Aktienmärkten - leicht positive Anlageergebnisse aus.
Die Nettorendite auf dem Gesamtvermögen der Schweizer Sozialwerke belief sich im Jahr 2011 auf 1,2%. Das Ergebnis auf dem Anlagevermögen, welches Liquidität nicht einbezieht, betrug +1,53%, wie der Ausgleichsfonds AHV/IV/EO mitteilte.
Beim grössten Sozialwerk, der AHV, belief sich die Netto-Anlagerendite im letzten Jahr auf +1,37%, bei der IV auf +0,4% und bei der EO auf +1,68%. „Aufgrund der unterschiedlichen finanziellen Verpflichtungen der drei Sozialwerke ergeben sich individuelle Anlagestrategien, die zu ungleichen Anlageergebnissen führen“, schreibt der Ausgleichsfonds.
Die erzielten Resultate seien als erfreulich einzustufen, so der Fonds weiter. Zu den vergleichsweise guten Renditen hätten insbesondere die im Verlaufe des Jahres getroffenen Massnahmen beim Riskmanagements sowie bei der Währungsabsicherung beigetragen.
Die Ausgleichsfonds AHV/IV/EO werden von einem gemeinsamen Verwaltungsrat geführt, der vom Bundesrat gewählt wird. Die Geschäftsstelle mit einem Personalbestand von rund 35 Personen ist in Genf angesiedelt. Der Verwaltungsrat ist verantwortlich für die Bewirtschaftung der drei Vermögen, die Sicherstellung der jederzeitigen Zahlungsbereitschaft sowie für die Rechnungslegung und den Jahresbericht dieser drei Sozialwerke.