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Wellhausen, J: Israelitische und Jüdische Geschichte
Beschreibung
In diesem Werk begibt sich Julius Wellhausen, einer der bedeutendsten Gelehrten des 19. Jahrhunderts, zurück zu den Anfängen des jüdischen Volkes und verfolgt dessen Entwicklung bis zur Zeit Jesu.
Wellhausen nimmt den Leser mit auf eine Reise zur ersten Ansiedelung der Israeliten in Palästina und ihrer dortigen Gründung eines Königtums, das sich schon bald Streitereien und damit einhergehenden häufigen Machtwechseln ausgesetzt sieht. Eindringlich schildert er den das jüdische Volk prägenden Untergang der beiden jüdischen Staaten Israel und Juda, dem das Babylonische Exil folgt, bis zum ersehnten Wiederaufbau des Tempels fünfzig Jahre später. Wellhausens Ausführunten enden mit der erneuten Zerstörung des Tempels in Jerusalem und der einsetzenden Entstehung des Christentums.
Verständlich und eingehend erzählt, ist Julius Wellhausen mit vorliegendem Werk eine zeitlose Darstellung eines wichtigen Teils jüdischer Geschichte gelungen.
Der Theologe und Historiker Julius Wellhausen (1844-1918) gilt als einer der bedeutendsten Denker des 19. Jahrhunderts. Er hat vor allem massgeblich die Forschung zum Alten Testament beeinflusst und die moderne Bibelkritik vorangebracht. Nach ihm benannt ist die Wellhausen Schule .Seine beruflichen Stationen waren: seit 1870 Tätigkeit als Privatdozent in Göttingen, zwei Jahre später Ernennung zum ordentlichen Professor für Altes Testament in Greifswald, seit 1882 ausserordentlicher Professor für semitische Sprachen in Halle/Saale und 1885 in Marburg. Seit 1892 lehrte er an der Universität Göttingen. Neben der Theologie war die Orientalistik Wellhausens Hauptgebiet.