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Dampflok zieht von Landquart ins Verkehrshaus
Am Mittwoch ist der Abschluss der Revisionsarbeiten der Dampflokomotive SCB 41 gefeiert worden. Die historische Dampflokomotive wurde von ihrem Standort Landquart nach Luzern ins Verkehrshaus transportiert.
Im Jahr 1901 baute man in der Schweizerischen Lokomotive- und Maschinenfabrik Winterthur SLM, für die damalige Schweizerische Centralbahn SCB die Dampflokomotive, die bis am Mittwoch noch in Landquart stand. Ein Jahr später wurde die heutige SBB gegründet. Diese übernahm die Lokomotive und gab ihr die Bezeichnung E3/3 8410.
Knapp 40 Jahre lang war die Lokomotive in den ehemaligen SBB- Kreisen im Einsatz. Zuletzt wurde sie im Stahlwerk von Moos gebraucht, aber vor knapp 50 Jahren wurde sie endgültig ausrangiert und ging anschliessend in den Privatbesitz über.
Revision der Dampflokomotive
Pascal Troller ist auf die Erhaltung von historischen Kulturgütern spezialisiert. Er setzte sich dafür ein, dass die Dampflokomotive auf dem Areal der ehemaligen Moss AG in Emmenbrücken abgestellt und konserviert wird. Das wurde so auch getan. Fünf Jahre später überführten die Verantwortlichen die Lokomotive von Luzern nach Landquart, in die Hauptwerkstätten der Rhätischen Bahn.
Innerhalb der letzten zwei Jahren wurde die Dampflokomotive schliesslich revidiert. Die Finanzierung stellte Troller selbst sicher. Die Lokomotive ist die einzig vorhandene, welche von der SLM Winterthur für die SCB gebaut wurde. Sie ist ein Überbleibsel aus der Zeit der Schweizer Industrialisierung. Aufgrund dieser historischen Bedeutung wird die SCB 41 in die nationale Sammlung des Verkehrshauses in Luzern aufgenommen, wohin sie am Mittwoch auch reiste.