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Es habe keine Anzeichen für Unregelmässigkeiten gegeben, berichtete eine Passagierin. «Aber plötzlich stürzte es (das Flugzeug) ins Wasser», sagte sie. Die über 100 Insassen einer Boeing 737 der indonesischen Billig-Fluggesellschaft Lion Air sind am Samstag nur knapp einer Katastrophe entkommen.
Der Pilot der Maschine wollte auf der Ferieninsel Bali landen – stattdessen setzte er vor der Landebahn im flachen Gewässer auf. Die Maschine brach auseinander. Warum der Pilot zu früh landete, ist bisher noch unklar.
Alle Fluggäste und Besatzungsmitglieder konnten sich aus dem Flugzeug retten. 40 Menschen erlitten Verletzungen, darunter Knochenbrüche und Kopfwunden.
Lion Air gilt als unsicher
Lion Air ist der grösste Billigflieger Indonesiens. Laut Aviation Safety Network sind seit 2002 sechs Lion-Air-Unfälle verzeichnet. Bei einem dieser Unfälle sind Menschen ums Leben gekommen. 2007 wurde Lion Air wegen zu laxer Sicherheitsstandards untersagt, den Luftraum in der EU zu nutzen. Seit 2009 wurde dieses Verbot nach und nach aufgehoben.