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Der Waadtländer verlor die Partie gegen den Schweden Elias Ymer 2:6, 4:6. Er habe eine gute Trainingswoche gehabt, hatte Wawrinka vor dem Einsatz in Andalusien gesagt. Aber er sei nach der über einjährigen Verletzungspause natürlich noch nicht auf dem gewünschten Niveau. Wenn er am Anfang verliere, sei dies nicht schlimm. Er warte mit Ungeduld darauf, «die Maschine auf das Maximum» zu führen.
Im ersten Satz musste Wawrinka dem elf Jahre jüngeren Schweden, dem 131. der Weltrangliste, Breaks zum 0:2 und zum 2:6 zugestehen. Im zweiten Satz lief es für Wawrinka anfänglich wesentlich besser. Er zog mit zwei Breaks auf 4:1 davon. Von dort weg jedoch glückte ihm kein Spielgewinn mehr.
Die Niederlage, die der dreifache Grand-Slam-Turniersieger gegen den soliden Schweden bezog, war nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass er noch vor einem Monat nicht springen konnte. Dennoch gab es schon Lichtblicke. Solche waren die erwähnte 4:1-Führung im zweiten Umgang und die Tatsache, dass er sechs von elf Breakbällen des Schweden abwehren konnte.
In Marbella bestreitet Stan Wawrinka zusammen mit dem Spanier Pablo Andujar auch das Doppel.
Wawrinka wird in den nächsten Wochen weiter so geduldig sein müssen, wie er es in der durch zwei Operationen am linken Fuss verursachten Zwangspause war. Auch an dem am 10. April beginnenden Masters-1000-Turnier in Monte Carlo, zu dem er ebenfalls eingeladen ist, kann er keine sportlichen Wunder erwarten.