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- Madison Keys (WTA 51) setzt sich im Viertelfinal der Australian Open überraschend gegen Barbora Krejcikova (WTA 4) durch.
- Während die US-Amerikanerin ihr formidables Jahr fortsetzt, hat die Tschechin mit der Hitze in der Rod Laver Arena zu kämpfen.
- Keys trifft im Melbourne-Halbfinal auf die Einheimische Ashleigh Barty (WTA 1), die Jessica Pegula (WTA 21) in 63 Minuten düpiert.
Madison Keys (WTA 51) hat als 1. Spielerin die Halbfinals im Melbourne Park erreicht. Dafür setzte sich die US-Amerikanerin gegen die favorisierte Tschechin Barbora Krejcikova (WTA 4) mit 6:3, 6:2 durch. Krejcikova hatte eine medizinische Auszeit nehmen müssen, als sie im 1. Satz mit 2:5 zurücklag, was möglicherweise auf Hitzestress zurückzuführen war, da die Temperaturen 30 Grad Celsius überstiegen. Während des 2. Satzes, der 35 Minuten dauerte, wirkte die French-Open-Siegerin zeitweise lethargisch.
Céline Naef übersteht 2. Runde
Die Schwyzerin Céline Naef ist in der Juniorinnen-Konkurrenz der Australian Open in die 3. Runde eingezogen. Die 16-jährige Weltnummer 1024 setzte sich gegen die gleichaltrige Serbin Tiajna Sretenovic klar 6:1, 6:2 durch. Im Achtelfinal trifft Naef auf Sofia Costoulas (BEL/WTA 905).
Keys so erfolgreich wie im gesamten 2021
Keys ihrerseits hatte erst Mühe mit der Situation und konnte wenig Profit schlagen aus den Problemen ihrer Gegnerin. Ihr Aufschlag brachte Keys aber schliesslich über die Runden und unter die letzten 4. Mit dem Sieg setzt Keys ihre Aufholjagd im Jahr 2022 fort, nachdem sie im gesamten Jahr 2021 nur 11 Spiele gewonnen hatte. Mit je 5 Siegen bei den Australian Open und dem Adelaide International sowie einem Erstrundensieg bei einem Turnier in Melbourne hat sie diese Marke nun bereits nach knapp 4 Wochen erreicht.
Im Halbfinal trifft Keys auf die topgesetzte Ashleigh Barty. Die Australierin, von der die Fans den ersten Heimsieg am «Happy Slam» seit Chris O’Neil 1978 erhoffen, kam in ihrem Viertelfinal weitgehend problemlos durch. In nur 63 Minuten liess sie der bedauernswerten und fehlerhaften Jessica Pegula beim 6:2, 6:0 nicht den Hauch einer Chance. 5 ihrer 9 Breakchancen nutzte Barty, während Pegula ihre einzige Gelegenheit nicht verwerten konnte.
In ihren bisherigen 5 Partien gab die Weltnummer 1 Barty insgesamt gerade einmal 17 Games ab. Kein Wunder, sind «Down Under» die Hoffnungen auf die Krönung der «Barty-Party» gross.