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Eintritt: CHF 55.–/45.–/35.–
(Stud./Lehrl.: CHF 25.–; Kinder bis zwölf Jahre: frei)
Pioniere
Sonntag, 30. Juni 2019, 11.00 UhrPhillippe Tondre Oboe
Timothy Ridout Viola
Chiara Enderle Violoncello
Lea Magdalena Knecht Harfe
Maximilian Randlinger Flöte
casalQuartett
Wolfgang Amadé Mozart (1756–1791)
Quartett F-Dur für Oboe, Violine, Viola und Violoncello KV 370
Claude Debussy (1862–1918)
Sonate für Flöte, Viola und Harfe
Alexander Konstantinowitsch Glasunow (1865–1936)
Streichquintett A-Dur op. 39
Als Claude Debussy 1889 die Pariser Weltausstellung besuchte, lauschte er einem Gamelan, einem traditionellen javanischen Orchester, dessen Besetzung vor allem aus Metallophonen, Gongs und Trommeln besteht. Debussy liess sich von den exotischen Klängen zu einer musikalischen Entwicklung inspirieren, die in ihrer neuen Klanglichkeit als «Impressionismus» bezeichnet wurde.
In der Folge wurde Debussy zum vielleicht prägendsten Wegbereiter an der Schnittstelle von der Romantik zur Moderne – so bedeutend wie Wolfgang Amadé Mozart hundert Jahre vor ihm. Dieser schuf mit seinem einzigen Oboenquartett ein Meisterwerk, inspiriert vom virtuosen Spiel des deutschen Oboisten Friedrich Ramm, eines der grössten Instrumentalisten seiner Zeit.
Das musikalische Genie des noch blutjungen Alexander Glasunow begeisterte den russischen Holzhändler Mitrofan Petrowitsch Beljajew so sehr, dass dieser sich aus dem Geschäft zurückzog, um künftig als Verleger und Mäzen Musiktalente zu fördern. Sein legendärer Musikverlag M. P. Belaieff, 1885 in Leipzig gegründet, trug mit über 1200 publizierten Werken wesentlich zur Verbreitung russischer Komponisten des 19. Jahrhunderts bei. Eine Perle aus Beljajews Sortiment: Glasunows Streichquintett in der seltenen Besetzung mit zwei Celli.
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