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CHRONIK
0912D: Schlacht bei Marathon
- Athen und die verbündeten Griechenstädte besiegen die Perser unter Dareios I. in der Schlacht bei Marathon entscheidend und beenden damit den Ersten Perserzug. Das genaue Datum der Schlacht ist jedoch strittig.
- Die Schlacht bei Marathon resultierte aus dem Versuch des persischen Großkönigs Dareios I., mit einem Expeditionskorps in Athen zu intervenieren und einen Herrschaftswechsel zu bewirken. Das Perserreich trat damals erstmals militärisch im griechischen Mutterland auf, wo es seinen Einfluss ausweiten wollte. Die persischen Bogenschützen waren dem massierten Sturmlauf der anrückenden griechischen Phalanx nicht gewachsen. Nach der Schlacht soll das athenische Heer in einem Eilmarsch nach Athen marschiert sein, um die Stadt gegen einen vermuteten weiteren persischen Angriff zu sichern. Der Bericht über einen athenischen Läufer, der den Sieg sterbend in Athen verkündet haben soll, ist eine Erfindung aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. Dieselbe Legende wird als Entstehungslegende für wichtige Waffenläufe in fast allen Teilen der griechischen Welt erzählt, sodass die Vermutung naheliegt, dass auch die Erzählung vom Marathonläufer aufkam, um einen Waffenlauf als Wettbewerb historisch zu begründen. (Artikel des Tages)
- Die Schlacht bei Marathon wirkt noch für das heutige Griechenland identitätsstiftend. Die Athener kämpften gegen die übermächtigen Truppen der Perser. Die Athener gewannen, doch die Perser waren nicht besiegt. (dradio.de)
QUELLEN
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14.09.2010 Artikel eröffnet