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geb. --.--.----
Dronedaron und Fluoxetin beeinflussen sich gegenseitig
Monitorisierung
Risiko
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Mechanismus
Additive Verlängerung der QT-Zeit. Dronedaron kann von seinem Wirkprinzip her die QT-Zeit verlängern und es wurden Fälle von Torsades de pointes beschrieben [Huemer M, 2015]. Zudem wird Dronedaron über CYP3A4 metabolisiert und der aktive Metabolit von Fluoxetin hemmt CYP3A4 schwach, so dass theoretisch auch ein (aber eher nicht klinisch relevanter) Plasmakonzentrationsanstieg von Dronedaron auftreten können.
Effekt
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand.
Empfehlung
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie, sind empfohlen. Die Serumelektrolyte (Kalium, Magnesium) sollten hochnormal eingestellt werden. Verlängert sich die QTc auf über 500msec oder um mehr als 60msec im Vergleich zur Baseline, ist die Therapie umzustellen.
Literatur
Klassifikation
Die Grundlage für die Klassifikation ist die referenzierte Literatur und ein validiertes und nachvollziehbares Entscheidungsmodell. Die getroffenen Entscheidungen für die Einteilung des Schweregrads werden durch den Flowchart visualisiert.
Letzte Aktualisierung am 29.05.2018