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Wegen einer Häufung von positiven Fällen bekommen einige Teams im Moment kaum noch die Mindestzahl von acht einsatzfähigen Spielern zusammen. Die Partie der Boston Celtics gegen die Miami Heat vom Sonntag wurde abgesagt. Bei den Celtics waren sieben Akteure wegen positiver Tests oder Kontakten mit infizierten Personen verhindert (und zwei verletzt). Entscheidend für die Absage war indes, dass bei den Miami Heat wegen eines unklares Testergebnisses gar kein Spieler einsatzberechtigt war.
Tags zuvor waren die Philadelphia 76ers gegen die Denver Nuggets (103:115) mit dem Minimum von acht Spielern angetreten. «Wir fangen an zu sehen, dass das, was in unserem Land vor sich geht, die NBA direkt betrifft, weil wir nicht mehr länger im Sicherheitsnetz einer Blase sind», sagte der Trainer der Denver Nuggets, Michael Malone. Er muss wegen der Corona-Regeln seit sechs Spielen auf Michael Porter Jr. verzichten.
In US-Medien mehren sich (bislang anonyme) Stimmen, die ihre Sorge zum Ausdruck bringen und einen Unterbruch der Saison thematisieren. Davon will die Liga aber nichts wissen. «Wir haben erwartet, dass es zu Verschiebungen kommen würde und haben die Saison und den Spielplan entsprechend geplant», sagte ein NBA-Sprecher nach Angaben von ESPN. Eine Pause sei nicht geplant.
Als die Liga am 7. Januar letztmals Zahlen veröffentlichte, hatten 63 der etwa 550 NBA-Spieler bereits einen positiven Corona-Test abgelegt. Das sind mehr als zehn Prozent aller Spieler.
Zwei weitere Spiele mussten in der Zwischenzeit wegen zu vielen Coronafällen verschoben werden: Dallas gegen New Orleans, das in der Nacht auf Dienstag vorgesehen war, und Chicago gegen Boston der Nacht auf Mittwoch.