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Für Arbeitnehmende, welche für einen Schweizerischen Arbeitgebenden in einem Land tätig sind, welches nicht zu den Vertragsstaaten gehört, besteht die Möglichkeit, die obligatorische Versicherung für die AHV/IV/EO und ALV weiterzuführen.
Voraussetzungen
Das Beitrittsgesuch muss vom Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden innerhalb von sechs Monaten nach Erfüllung der Voraussetzungen der Ausgleichskasse eingereicht werden.
Für Arbeitnehmende die in einem EU/EFTA-Land bzw. in einem Land, mit welchem die Schweiz ein Sozialversicherungsabkommen abgeschlossen hat, erwerbstätig sind, gilt grundsätzlich das Erwerbsortsprinzip. Das heisst, dass der Arbeitnehmende im Erwerbsland versichert und beitragspflichtig ist. Der Arbeitnehmende kann aber aufgrund des Wohnsitzes in der Schweiz der obligatorischen AHV/IV/EO und ALV beitreten. Der Beitritt zur AHV/IV/EO und ALV befreit den Arbeitnehmenden jedoch nicht von der Beitragszahlung im Beschäftigungsland.
Wenn der Arbeitnehmende die Beitrittserklärung innerhalb von sechs Monaten an die kantonale Ausgleichskasse einreicht, so beginnt die Versicherung mit dem Tag, an dem das ausländische Recht angewendet wird. Wird sie später eingereicht, beginnt die Versicherung am ersten Tag des der Beitrittserklärung folgenden Monats.
Ehepartner, eingetragene Partner und Kinder, die eine erwerbstätige Person ins Ausland begleiten, können ebenfalls die obligatorische Versicherung für die AHV/IV/EO und ALV weiterführen.
Voraussetzungen
Das Beitrittsgesuch ist der Ausgleichskasse der erwerbstätigen Person innerhalb von 6 Monaten nach Erfüllung der Voraussetzungen einzureichen.