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Eishockey-WM 2026 findet in der Schweiz statt
Einen Tag nach dem enttäuschenden Out in den Viertelfinals feiert Swiss Ice Hockey an der WM in Finnland einen sportpolitischen Erfolg. Wie erwartet vergibt der Weltverband die WM 2026 an die Schweiz.
Nach der pandemiebedingten Absage der Titelkämpfe von 2020 in Zürich und Lausanne wird es das erste WM-Turnier auf Schweizer Eis seit 2009 sein. Damals wurde in Bern und Kloten gespielt, in vier Jahren sind Zürich (mit der neuen ZSC-Arena) und Freiburg als Austragungsorte vorgesehen.
Dass die Wahl am Kongress des internationalen Eishockey-Verbandes IIHF auf die Schweiz fiel, war letztlich reine Formsache, denn der einzige Gegenkandidat Kasachstan hatte seine Bewerbung kurzfristig zurückgezogen. Patrick Bloch, der CEO von Swiss Ice Hockey, bedankte sich nach der per Akklamation erfolgten Wahl bei der Versammlung für das Vertrauen.
Tampere und Riga springen 2023 ein
Eine kurzfristige Kandidatur für die wegen Russlands Krieg in der Ukraine freigewordenen WM 2023 kam für den Schweizer Eishockeyverband nicht in Frage. Das im nächsten Jahr vom 12. bis 25. Mai in St. Petersburg geplante Turnier findet nun erneut im finnischen Tampere sowie in Lettlands Hauptstadt Riga statt.
Auch hier hatte der Spielort der dies- und letztjährigen WM am IIHF-Kongress keine Konkurrenz, da die als Aufsteiger feststehenden Ungarn und Slowenien mit der gemeinsamen Bewerbung kurzfristig einen Rückzieher machten.
Zwei U18-WM in der Schweiz
WM-Medaillen werden im nächsten Jahr trotzdem in der Schweiz vergeben, und zwar im April auf Stufe U18. Swiss Ice Hockey wird zum dritten Mal nach 2000 und 2015 die Titelkämpfe der zweithöchsten Nachwuchskategorie ausrichten. Noch zu bestimmen sind die beiden Spielorte in der Nordwestschweiz. Auch für die U18-WM der Frauen im Januar 2024 erhielt der Schweizer Verband von der IIHF den Zuschlag.