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Ein Mini-Tornado hat eine französischen Ortschaft an der Mittelmeerküste heimgesucht. Mit einer Geschwindigkeit von rund 165 Kilometern pro Stunde zerstörte der Wirbelsturm in Sérignan-Plage bei Béziers Häuser und einen Campingplatz. Bei den Unwettern starben in Südfrankreich zudem mindestens vier Menschen.
Bei La Londe-les Maures fanden Taucher eine 68-Jährige im Flüsschen Maravenne, das sich nach heftigen Niederschlägen in einen reissenden Strom verwandelt hatte. Nach Angaben von Innenminister Bernard Cazeneuve wurde dort später eine weitere Leiche geborgen. Zeugen hatten zuvor berichtet, ein Fahrzeug sei von den Fluten weggespült worden. Zwei Menschen wurden noch vermisst.
Zudem starb eine Frau in Hyères, das ebenfalls westlich von Toulon an der Mittelmeerküste liegt. In der benachbarten Gemeinde Cogolin wurde ein etwa 50 Jahre alter Mann tot in einem Fluss gefunden.
Die Region ist bereits zum achten Mal seit Beginn des Herbstes von heftigen Unwettern mit Stürmen, Schauern und Überschwemmungen heimgesucht worden. Schwere Regenfälle gibt es in dieser Jahreszeit im Südosten Frankreichs häufig. Grund sind warme und feuchte Luft aus dem Mittelmeerraum, die in der Höhe auf zunehmend kältere Luft stösst.