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Blutspenden und Laufen
Wenn du völlig gesund bist, kannst du regelmässig Blut spenden - und damit Leben retten.
Nach einer Blutspende ist zwar deine Leistungsfähigkeit herabgesetzt, aber die Spende regt die Blutneubildung an, was vor allem das Hämoglobin - der Sauerstoffträger im Blut - betrifft. Nach rund zwei bis drei Wochen hast du die gleiche Blutmenge und -zusammensetzung wie vor der Spende erreicht. Die Erneuerung der roten Blutkörperchen (Hämoglobin) führt dazu, dass etwas mehr Sauerstoff transportiert werden kann.
Genügend trinken
Vor und nach der Blutspende ist es sehr wichtig, dass du genügend Flüssigkeit zu dir nimmst. An der Farbe deines Urins kannst du das gut kontrollieren: er sollte fast farblos sein. Eine ausgewogene Ernährung unterstütz deinen Körper, möglichst schnell die Blutzusammensetzung (Beispiel: Eisen) wie vor der Spende zu erreichen.
Training nach der Blutspende
Bei der Bluspende verlierst du Wasser, Eiweiss, Eisen, rote Blutkörperchen und Blutplättchen. Den Flüssigkeitsverlust gleicht dein Körper innerhalb von 24 Stunden aus. Auch die anderen Werte normalisieren sich recht schnell wieder, mit Ausnahme des Eisens und der Bildung von roten Blutkörperchen. Deshalb ist es in der Schweiz nur erlaubt, alle 3 Monate zu spenden.
Durch die fehlenden Sauerstoffträger - die roten Blutkörperchen - steigt dein Puls an. Dein Körper versucht, durch schnelleren Herzschlag mehr Sauerstoff zu transportieren. Nach einigen Wochen ist die Menge der Blutkörperchen wieder ausgeglichen.
In den ersten zwei Tagen nach der Spende trainierst du locker und gemütlich. Ab dem dritten Tag kannst du die Intensität wieder langsam steigern. Ab der dritten, vierten Woche ist beinahe die volle Leistungsfähigkeit wieder hergestellt.
Während etwa sechs bis acht Wochen nach der Spende solltest du jedoch keinen Wettkampf bestreiten, da du in der Zeit nach der Spende nicht optimal trainieren kannst.
Die Spende vor einem Marathon sollte sogar drei Monate zurückliegen.