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DENSO druckt eine Reglerklappe mit 2 Komponenten
Zur Simulation der Strömungseigenschaften einer Autoklimaanlage wurde die Fertigung einer Reglerklappe im FDM-Verfahren gefordert. Mit einem 3ntr 3D-Drucker mit 3 Düsen gelang es DENSO Automotive, 2 Komponenten in einem Druckauftrag zu verarbeiten und die Bauteilkosten dabei zu senken.
Die Denso Corporation ist ein globaler Automobilzulieferer, insbesondere für Automobilelektronik und Automobilmechatronik. Zur Simulation der Strömungseigenschaften einer Autoklimaanlage fertigte DENSO Automotive ursprünglich eine Reglerklappe in einem Vakuumgussverfahren.
Da die Reglerklappe aus zwei Komponenten (robust und flexibel) bestehen sollte, mussten zwei Urmodelle erstellt werden, welche dann in eine Silikonform gegossen wurden. Die Bauteilkosten betrugen 480 Euro pro Bauteil.
DENSO entschied sich, die Bauteilkosten zu senken und dafür einen FDM-3D-Drucker mit zwei Düsen für die Fertigung der Prototypen auszuprobieren. Hier gab es auch mehrere Fertigungsschritte, da man zwei Teile aus zwei verschiedenen Materialien (ASA und TPU) erstmal separat drucken und abschließend miteinander kleben musste. Im Vergleich zum Vakuumguss hat sich die Fertigungszeit deutlich verkürzt und die Bauteilkosten sind um ein Fünffaches (93 Euro pro Bauteil) gesunken.
Es ging aber noch einfacher und kostengünstiger: Mit der Anschaffung des 3ntr FDM-3D-Druckers mit 3 Düsen gelang es DENSO, zwei Komponenten in einem Druckauftrag zu verarbeiten und in einem Fertigungsschritt die Bauteilkosten um ein Achtfaches zu senken (59 Euro pro Bauteil).