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CBD, auch bekannt als Cannabidiol, stammt aus chemischen Verbindungen der weiblichen Hanfpflanze. Diese hat in den letzten Jahren immer mehr Aufmerksamkeit als alternative Behandlungsmethode für eine Vielzahl von gesundheitlichen Problemen suggeriert. Eine mögliche Anwendung von CBD ist bei Depressionen, einer weitverbreiteten psychischen Erkrankung, die das Leben von Betroffenen massgeblich beeinflusst. Um herauszufinden, in welcher Form CBD eine vielversprechende Heilungsmethode gegen Depressionen darstellen kann, bekommst du hier die wichtigsten Infos und Wissen aus fundierten Forschungsergebnissen.
CBD erwirkt positive Veränderung auf endocannabinoides System
Das Endocannabinoidsystem (ECS) ist ein biologisches System im menschlichen Körper, das aus Cannabinoidrezeptoren, Endocannabinoiden und Enzymen besteht. Es spielt eine wichtige Rolle bei der Regulierung vieler körperlicher Funktionen, einschliesslich Stimmung, Schlaf, Appetit, Schmerzempfindung und Immunfunktion. Die beiden Cannabinoidrezeptoren im ECS sind dabei jeweils CB1 und CB2. CB1-Rezeptoren sind hauptsächlich im Gehirn und Nervensystem lokalisiert und CB2-Rezeptoren laufen in Immunzellen und einigen anderen Körpergeweben.
CBD interagiert mit diesem System, indem es die Wirkung von Enzymen hemmt, die Endocannabinoide abbauen. Dies kann zu einer erhöhten Verfügbarkeit von Endocannabinoiden im Körper führen, was wiederum zu einer besseren Regulation von Stimmung und anderen körperlichen Funktionen beitragen kann. Es wird angenommen, dass ein Ungleichgewicht im ECS mit verschiedenen Gesundheitsproblemen in Verbindung steht, einschliesslich Depressionen und Angstzuständen. Durch die Interaktion mit diesem System kann CBD dazu beitragen, dieses Ungleichgewicht auszugleichen und somit zur Verbesserung der Symptome beitragen.
In einer Studie von „The Permanente Journal“ wurden 72 Probanden getestet, welche an Stimmungsschwankungen, Angst- und Schlafproblemen litten. Nach der Einnahme mit CBD verbesserten sich deren Werte signifikant. Bereits innerhalb eines Monats wurden die Zustände verringert und blieben im Verlauf der gesamten dreimonatigen Dauer der Studie gering [1].
Serotonin-Synthese beeinflusst Gehirn und Patienten mit Epilepsie
Theorien besagen, dass CBD die Serotonin-Synthese im Gehirn beeinflussen kann. Serotonin ist ein Neurotransmitter, das für die Regulierung der Stimmung wie Schlaf oder Appetit und andere körperliche Funktionen verantwortlich ist. Es wird daher vermutet, dass ein geringer Serotoninspiegel im Gehirn mit Depressionen einhergehen kann. Durch die Einnahme von CBD sollen Entzündungsreaktionen im Gehirn reduziert werden, die mit Depressionen und anderen psychischen Störungen in Verbindung stehen.
Patienten mit Epilepsie leiden häufig an derartigen Begleiterscheinungen und somit vermehrt an Depressionen. Im Test mit männlichen Mäusen konnten Schlussfolgerungen eine positive Wirkung feststellen. Hierbei wurde CBD in Intervallen von 30 Minuten verabreicht. In Verbindung mit 2 Milligramm THC beobachtete man diese Effekte bei einem Einsatz von 30 und 120 Milligramm CBD. Eine Kombination aus CBD und THC ist demnach nachweislich wirksam bei getesteten Probanden. Möglicherweise könnten diese auch im Umgang mit Depressionen von Patienten mit Epilepsie hilfreich sein [2].
CBD bei Depressionen nur selten öffentlich anerkannt
Dass weitere Forschungen und Aufklärungsmethoden auf dem Gebiet über die Wirksamkeit von CBD bei Depressionen notwendig sind, bewies eine Studie der „PubMed“.
In einer Umfrage wurden Menschen im Alter zwischen 16 und 69 Jahren untersucht, die CBD zur Selbstbehandlung von Depressionen einsetzten. Anhand eines sozialdemografischen Fragebogens und einer Angst- und Depressionsskala konnten die Ergebnisse statistisch ausgewertet werden. Die meisten Teilnehmer hatten Abitur, lebten in Grossstädten und besitzen Vollzeitjobs. Etwa 19 Prozent aller Befragten kontaktieren Ihren Arzt oder Apotheker bezüglich der Einnahme des Produkts. Bei psychiatrischen Patienten erzählten lediglich 49 Prozent der Probanden ihrem behandelnden Arzt von der Einnahme. Es wird demnach klar ersichtlich, welcher Bedarf an Aufklärung und Forschung bezüglich der Wirksamkeit sowie Sicherheit von CBD bei psychischen Störungen besteht [3].
Cannabidiol als möglicher Erfolgsgarant für psychosomatische Erkrankungen
Insgesamt gibt es eine wachsende Anzahl von Studien, die auf einen positiven Einfluss von CBD bei Depressionen hindeuten. Die meisten Erkenntnisse weisen darauf hin, dass CBD eine entzündungshemmende und neuroprotektive Wirkung zeigt, die dazu beitragen kann, die Symptome von Depressionen zu lindern. Andere Studien deuten darauf hin, dass CBD einen Einfluss auf das Endocannabinoid-System und die Gehirnaktivität hat, was ebenfalls einen positiven Effekt auf die Heilung von Depressionen haben könnte.
Es ist wichtig zu betonen, dass CBD allein keine vollständige Behandlung für Depressionen ist und du es in der Regel als Ergänzung zu anderen Behandlungsmethoden einsetzen solltest. Auch wenn CBD als sicher gilt, solltest du vor der Einnahme von CBD-Produkten stets deinen Arzt konsultieren, um sicherzustellen, dass es keine Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten gibt. Darüber hinaus kannst du auf vertrauenswürdige Quellen setzen, die bereits erste Erfolge vermitteln. Ein möglicher Erfolgsgarant für die Zukunft der Alternativmedizin.
Quellen: National Library of Medicine: Cannabidiol: A Potential New Alternative for the Treatment of Anxiety, Depression, and Psychotic Disorders https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7699613/
CBD Vital Magazin: https://www.cbd-vital.de/magazin/cbd-allgemein/cbd-studien-forschung
Studien & Forschungen
- Cannabidiol in Anxiety and Sleep: A Large Case Series
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30624194/
- The effects of CBD and THC in an animal model of depression – Further data from the FST
https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S1388245721005137
- Cannabidiol (CBD) in the Self-Treatment of Depression-Exploratory Study and a New Phenomenon of Concern for Psychiatrists
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35392393/