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In Form eines abgestuften Reliefs sind violette und blaue glänzende Flächen zu erkennen. Das Motiv erinnert an eine Szene aus der Science-Fiction, genauer an ein Raumschiff bei der Landung. Während im Frühwerk Carl Buchers vermehrt das Motiv des Wagens zu erkennen ist, wandelt sich sein Fokus in der aufkommenden Euphorie der Raumfahrten zu den sogenannten «Landings», denen er sich zwischen 1963-1972 widmet. Im Gegensatz zu den erdfarbenen, archaisch anmutenden Wagendarstellungen sind die «Landings» in bunten Farben dargestellt. Der Künstler und Autodidakt führt das Motiv weiter – so entstehen unter dem Titel «Landing Package» auch plastische, phosphoreszierende Gebilde sowie mit «Landings to Wear» tragbare, weiche Kleiderplastiken, die er zusammen mit seiner Frau, der Künstlerin Heidi Bucher, herstellt und mit denen das Ehepaar im Ausland erste Erfolge erlebt. Der Höhepunkt der Landings-Serie ist die symbolische Einverleibung des Künstlers in das Motiv, indem er sich für 365 Tage das Pseudonym Carl Lander gibt.
Katrin Sperry
Der Titel Landing sagt uns:
Hier landet ein Flug-objekt.
Ist es ein Ufo?
Wo landet es?
Das Bild entstand, als die Raum-fahrt wichtig wurde.
Es war die Zeit der Pop Art*.
Das Bild ist ein Relief.
Das bedeutet:
Holzflächen ragen hervor.
Das Bild ist nicht flach.
*Pop-Art
Pop-Art ist eine Kunst-richtung.
Vor allem in Amerika und England
in den 50er und 60er Jahren.
Die Bilder und Skulpturen haben kräftige Farben.
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