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„Du bist irgendwie anders! Du gehörst nicht zu uns!“ hört ein kleines pelziges Wesen von seinen Kollegen, von Hasen, Giraffen, Kranichen und anderen klar identifizierbaren Tieren. Das Wesen ist nicht eindeutig identifizierbar, etwas pelzig, grosse Hundeaugen, und es isst in der Pause einen grünen Schleim aus einer Papiertüte. Es gibt sich grosse Mühe, so zu sein wie die anderen, schafft es aber nicht ganz.
Im Bilderbuch Irgendwie Anders nimmt die Geschichte des Pelzwesens ein hoffnungsvolles Ende.
In Schulklassen kommt es vor, dass einzelne ausgeschlossen werden. Lehrpersonen sollten sich dann Zeit nehmen und das in einem gruppendynamischen Prozess aufarbeiten. In kirchlichen Gruppen kommt es vor, dass diese relativ einheitlich zusammengesetzt sind. An Menschen, die irgendwie anders sind, wird gar nicht gedacht. Zum Beispiel sind Elternabende oft so angesetzt, dass sie für Alleinerziehende nur schwierig wahrzunehmen sind. Sonntagmorgenfeiern sind selten so gestaltet, dass Menschen ohne viel Training im Zuhören viel verstehen und mitnehmen können. Wenn Informationsbriefe verschickt werden, sind diese häufig so wortreich, dass sie für Fremdsprachige und Leseschwache kaum verständlich sind. Und Formulare für die Trauung sind vielerorts noch so aufgesetzt, dass es einen Bräutigam und eine Braut dafür braucht.
Wenn wir auch Menschen dazu nehmen, die irgendwie anders sind, könnten wir gewinnen. Vielfalt gewinnen.
Das alles können wir ändern. Wenn wir auch Menschen dazu nehmen, die irgendwie anders sind, könnten wir gewinnen. Vielfalt gewinnen. Menschen gewinnen.