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Das Wichtigste in Kürze
- TSMC plant den Bau ihres ersten Halbleiterwerks in Japan.
- Mit dabei wäre Sony.
- Auch anderen Unternehmen würde das Halbleiterwerk zugutekommen.
TSMC plant Grosses: Zusammen mit Sony und der japanischen Regierung soll der Bau eines neuen lokalen Halbleiterwerks realisiert werden. Wie die Nachrichtenagentur «Nikkei Asia» ausführt, würde es sich dabei um TSMCs erste Produktionsstätte in Japan handeln.
Der Bau kostet demnach rund 800 Milliarden Yen (etwa 6,5 Milliarden Franken).
Die Hälfte des Baus soll von der japanischen Regierung finanziert werden. Dies, um die lokale Wirtschaft zu fördern. Sony soll demnach der Hauptabnehmer der dort produzierten Halbleiterbauelemente sein.
Wie «Nikkei Asia» betont, soll TSMC für Sony insbesondere Bildsensoren für Kameras und Smartphones herstellen. Denn als Marktführer verkauft Sony Bildsensoren an zahlreiche Dritthersteller.
Aussergewöhnliche TSMC-Produktionsstätte
Vom Bau des Halbleiterwerks könnte ebenfalls Denso profitieren. So könnte der japanische Automobilzulieferer Automotive-Chips produzieren. Aussergewöhnlich mutet zudem an, dass für den Unterhalt eine weitere Firma gegründet werden soll. An dieser ist auch Sony beteiligt.
Die Produktion könnte 2024 starten.
28-Nanometer-Technik
Wie «Nikkei Asia» bereits berichtete, will TSMC das Halbleiterwerk mit 28-Nanometer-Technik ausstatten. Bisher benötigen Bildsensoren und Automotive-Chips noch nicht feinere Strukturbreiten.
Bereits 2011 bestätigte TSMCs Geschäftsführer CC. Wei, dass der Bau eines Halbleiterwerks in Japan eine Option sei. Im Jahr 2021 beschloss TSMC die Gründung eines Forschungszentrums in Japan.