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Im ersten Spiel des ATP-Masters in Schanghai hat der Schweizer Tennisprofi gegen den Franzosen Gilles Simon eine 6:4, 4:6, 3:6-Startniederlage bezogen.
Zwar ist der Franzose die ATP-Nummer 9 der Welt, dennoch kommt sein Sieg gegen den Schweizer Olympiasieger im Doppel und die aktuelle Nummer 2 überraschend.
Anfänglich schien auf dem Hartplatzbelag alles für den Basler zu laufen: Er gewann den ersten Satz in 41 Minuten. Den zweiten Durchgang entschied dann Simon zu seinen Gunsten.
Im dritten und entscheidenden Satz führte der aufstrebende Franzose die Entscheidung mit zwei Breaks herbei. Nach gut zwei Stunden verwertete Simon den ersten Matchball.
Am Mittwoch trifft Federer auf Andy Roddick, am Freitag auf Andy Murray. Der Schotte gewann am Montag das Direktduell gegen den Amerikaner 6:4, 1:6, 6:1.
Ursprünglich war der schmächtige Franzose Simon gar nicht für das Masters qualifiziert. Erst nach dem verletzungsbedingten Forfait des Weltranglisten-Ersten Rafael Nadal war er in das achtköpfige Teilnehmerfeld gerutscht.
Auch mit der Startniederlage ist für Federer in China noch nichts verloren. Mit Siegen gegen Roddick und Murray kann er immer noch die Halbfinal-Qualifikation schaffen. Auch bei seinem Masters-Sieg 2007 hatte Federer die Auftaktpartie verloren.