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Das Wissen über Ort und Zeitpunkt von Lawinenabgängen ist von zentraler Bedeutung für die Erstellung des Lawinenbulletins sowie für Lawinendienste oder Skigebiete. Derzeit werden Informationen zur Lawinenaktivität hauptsächlich durch Beobachtungen gewonnen, welche aber bei schlechten Sichtverhältnissen oder in abgelegenen Regionen nicht durchgeführt werden können.
Um diese Datenlücke zu füllen können Lawinendetektionssysteme genutzt werden. Wenn sich eine Lawine in Bewegung setzt, erzeugt sie Erschütterungen im Untergrund, die mit Seismometern gemessen werden können. Weiterhin werden als Infraschall bekannte niederfrequente akustische Signale generiert, welche von speziellen Mikrophonen (Infraschallsensoren) aufgenommen werden. In diesem Innosuisseprojekt soll in Zusammenarbeit mit Geopraevent und Altecno ein kombiniertes System aus Seismik- und Infraschallsensoren entwickelt werden, welches die Detektion und Lokalisierung von Lawinen im Umkreis von einigen Kilometern ermöglicht.
Details zum Projekt
Projektdauer
2021 - 2024