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Am Donnerstag diskutierte der Zuger Kantonsrat über einen Beitrag, den der Kanton fürs OYM (On Your Marks) sprechen soll. Dabei ging es weniger um die Frage, ob, sondern darum, wie hoch dieser Beitrag sein soll.
Der Regierungsrat beantragte im Vorfeld, einen Beitrag von einer Million Franken an die Institution zu leisten. Die vorberatende Kommission hingegen wollte den Betrag zum Aufbau des OYM auf 1,2 Millionen Franken anheben.
«Rahmenbedingung für künftige Weltmeister»
Der Grundtenor ist bei allen Parteien ähnlich. Die Förderung von Leistungssportlern finden alle gut. Dass dies künftig in Cham mit dem entstehenden OYM-College noch gezielter gemacht werden kann, ebenfalls. «Verbessern wir die Rahmenbedingungen für künftige Olympiasieger und Weltmeister», befand etwa CVP-Kantonsrätin Manuela Käch. Ein Votum, das so von allen Parteien hätte kommen können.
Auch, wenn man nicht unendlich Mittel dafür einsetzen wollte, wie die abschliessende Abstimmung zeigte.
Eine Mehrheit von 49 Räten setzte sich für einen Beitrag von einer Million Franken ein. Nur 26 Räte gedachten, einen Betrag von 1,2 Millionen Franken für das Projekt zu sprechen.