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Der Bundesrat hat Entschädigungen eingeführt, um die wirtschaftlichen Folgen der Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus abzufedern.
Bund und Kantone haben mit dem neuen COVID-19-Gesetz die Kompetenz, Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus zu erlassen. Die wirtschaftlichen Folgen dieser Massnahmen werden mit dem Corona-Erwerbsersatz abgedeckt.
Hier finden Sie wichtige Informationen rund um die Corona-Erwerbsausfallentschädigung sowie die online Anmeldemöglichkeiten. Sie können den Anspruch rückwirkend auf den 17. September 2020 bis spätestens am 31. März 2022 geltend machen. Der Anspruch endet spätestens am 31. März 2022.
Wer hat Anspruch auf eine Entschädigung?
- Eltern mit Kindern, die ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen müssen, weil die Fremdbetreuung der Kinder nicht mehr gewährleistet ist.
- Personen, die wegen einer Quarantänemassnahme ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen müssen.
- Selbständigerwerbende, Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung sowie mitarbeitende Ehegatten resp. eingetragene Partner von Selbständigerwerbenden oder Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung, die
- ihren Betrieb wegen kantonal oder auf Bundesebene festgelegten Massnahmen schliessen müssen;
- vom Veranstaltungsverbot betroffen sind oder deren Veranstaltung wegen kantonal oder auf Bundesebene festgelegten Massnahmen abgesagt wurde;
- ihre Erwerbstätigkeit aufgrund von Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus massgeblich einschränken müssen und einen Erwerbsausfall erleiden.
- Besonders gefährdete Personen, sofern sie ihre Arbeit nicht von zu Hause aus verrichten können. Diese Regelung gilt vom 18. Januar 2021 bis 31. Oktober 2021.