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Fünf Jahre nach seinem ersten Weltcupspringen feiert der norwegische Skispringer Anders Fannemel (23) im russischen Nischni Tagil seinen ersten Sieg. Fannemel übernimmt auch die Führung im Weltcup.
Fannemels Sieg war zwar eine Premiere, aber gewiss keine Überraschung. In den ersten fünf Weltcupveranstaltungen der neuen Saison hatte er stets Klassierungen zwischen Platz 2 (Lillehammer) und 6 belegt. Auf der vor zwei Jahren als russische Trainingsstätte mitten im Uralgebirge erstellten Schanzenanlage, auf der erstmals ein Weltcupspringen stattfand, dominierte Fannemel bereits am Freitag die Qualifikation. Im samstäglichen Springen stand er in beiden Durchgängen die grössten Weiten. Den Österreicher Gregor Schlierenzauer, den zweimaligen Sieger der Vierschanzentournee (2012 und 2013), verwies er um mehr als sechs Punkte auf Platz 2.
Anders Fannemel führt das Weltcupklassement nach sechs Springen mit 56 Punkten Vorsprung auf Peter Prevc (Sln) an. Fannemel profitierte bei seinem ersten Sieg davon, dass mit Simon Ammann, Roman Koudelka (Tsch), Noriaki Kasai und Daiki Ito (Jap) vier der formstärksten Skispringer auf die Reise nach Russland verzichtet hatten. Simon Ammann und die Schweizer Springer trainierten letzte Woche noch in Lillehammer, ehe sie vorzeitig in die Schweiz zurückkehrten, wo am nächsten Wochenende die Heimveranstaltung in Engelberg auf de Programm steht.
SDA-ATS