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*** Nutzen der natürlichen Elemente ***
Bäume in der Umgebung helfen bei Heilungsprozessen.
Grüne Bäume stärken aber nicht nur die seelische Widerstandskraft,
sondern auch die körperliche:
Sie haben einen direkten Einfluss auf das Immunsystem.
Schon im Jahr 1984 hatte der Gesundheitswissenschaftler Roger Ulrich in einer Studie beobachtet, dass bei Patienten, die nach einer Gallenblasenoperation einen Baum vor ihrem Krankenhausfenster stehen hatten, Wunden schneller heilten, und sie früher nach Hause entlassen werden konnten.
Auch brauchten sie im Schnitt weniger Schmerzmittel als die Patienten,
die keinen Baum vor dem Fenster hatten.
In einer späteren Studie zeigte der Mediziner Qing Li nach einer Analyse von Gesundheitsdaten der gesamten japanischen Bevölkerung,
dass in Waldgebieten deutlich weniger Menschen an einer Krebserkrankung sterben als in unbewaldeten Gebieten – und das,
nachdem viele andere mögliche Einflussfaktoren auf das Sterberisiko
herausgerechnet worden waren.
In der Natur muss man nicht ständig Reize abwehren.
Killerzellen sind Zellen des Immunsystems,
die kranke oder infizierte Körperzellen erkennen und zerstören.
Die Wissenschaftler sahen in Laborversuchen auch,
dass die Killerzellen durch sogenannte Phytonzyden angeregt wurden:
Substanzen, die Bäume bilden,
um sich selbst vor Krankheitserregern zu schützen.
Wer im Wald herumspaziert, profitiert also davon.
In der Natur wird die Aufmerksamkeit ohne Anstrengung auf nur wenige Reize gelenkt.
Wer gedankenverloren den dahinziehenden Wolken nachsieht oder singenden Vögeln lauscht,
kuriert den Forschern zufolge die mentale Erschöpfung,
die aus der ständigen Reizüberflutung im Alltag verursacht wird.