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Wort des Monats: Christkind
«Liebes Christkind
Ich wünsche mir… Stopp. Wer ist das Christkind eigentlich und woher kommt dieser Name?» 🤔
Die Bezeichnung geht auf den Schenkungsbrauch zurück, welcher zwei Ursprünge hat.
Einerseits wurden in der römischen Kultur zu Jahresbeginn Geschenke als Glücksbringer 🍀 verteilt. Andererseits glaubte man in vorchristlicher Zeit, dass zur Mittwinterzeit beschenkende Dämonen 👻 die Menschen heimsuchten.
Es gibt drei unterschiedliche Vorstellungen dieser Gestalt: einen Engel 👼🏼, einen alten Mann mit Mantel, Kapuze und Bart 🎅🏼 sowie ein Kind, oft als Knäblein 👦🏼 dargestellt.
In der Deutschschweiz wird diese Figur, die Geschenke meist unsichtbar bringt, Christkind oder Weihnachtskind genannt. Im Appenzell ist die Gestalt des St. Niklaus als Begleiter des Christkinds besonders präsent.
Die Bezeichnung “Weihnachtskind” findet man vorwiegend in Teilen der westlichen Schweiz. Der Typ Bambino wurde in südlichen Walserorten aus dem Italienischen übernommen. Die Namen Weihnachtskind und Christkind werden oft in der Verkleinerungsform “-il / -ji” verwendet.
Es gab auch lautliche Veränderungen in den Bezeichnungen, wie den Ausfall des “t” in Chrischchindli und den zusätzlichen “ch”-Ausfall in Chrischindli. Die Abschwächung von Wienacht- zu Wiene- ist ebenfalls zu beobachten. 🔎
Kinder wurden früher im Glauben gelassen, dass das geheimnisvolle Christkind die Geschenke bringt. Dies führte dazu, dass “noch an das Christkind glauben” eine Redewendung wurde, um besondere Naivität oder Gutgläubigkeit auszudrücken. Das Weihnachtsgeschenk selbst wird traditionell als “öppis zum Chrischchindli übercho” umschrieben.” 🎁