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Der Klosterpatron St. Vinzenz
Die Beinwiler Mönche haben den hl. Vinzenz als Patron „mitgenommen“, als sie 1648 ihr Kloster nach Mariastein verlegten. Das ursprüngliche Patrozinium des Klosters Beinwil waren Alle Heiligen (1147); um 1150 kam es zu einem Patroziniumswechsel. Das dürfte mit dem Erwerb einer grossen Armreliquie des hl. Vinzenz zu tun haben, die noch heute im Besitz des Klosters ist und die durch alle Krisen der Klostergeschichte hindurch den Konvent auch in die Exilsorte begleitete.
Der hl. Vinzenz war Archidiakon des sprechbehinderten Bischofs Valerius von Sargossa in Spanien. In der Diokletianischen Verfolgung wurde er mit seinem Bischof nach Valencia verbannt. Dort erlitt er mit seinem Bischof ein grausames Martyrium. Man röstete ihn auf einem glühenden Eisenrost. Das geschah am22. Januar um 304. Sein Attribut ist denn auch der Eisenrost zusammen mit einem Raben, der in seiner Legende eine Rolle spielte. Patronatsfest in Mariastein: 22.Januar.