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Die Jugendsession 2017 fordert den Bundesrat dazu auf, dem Parlament eine Vorlage zum „Mehrfachtarif mit alternativer Steuerberechnung“, gemäss den Schlussforderungen des Berichts der Eidgenössischen Steuerverwaltung ESTV vom 31. August 2016, vorzulegen.
Der Bundesrat legte dem Parlament mit dem Bericht der Eidgenössischen Steuerverwaltung vom 31. August 2016 in den Kapiteln <ip-pii> und <ip-pii> eine Alternative zur aktuellen Besteuerungspraxis vor. Seither wurde der Bericht nicht mehr behandelt. Das in diesem Bericht präsentierte Modell „Mehrfachtarif mit alternativer Steuerberechnung“ sieht vor, dass für verheiratete Paare das im Einzelfall jeweils günstigere Steuermodell aus gemeinsamer Veranlagung oder Individualbesteuerung angewendet wird. Heute sind die Hindernisse für einen Zweitverdienst aufgrund der gemeinsamen Deklaration und der Steuerprogression gross. Ein Teil der bisherig nicht arbeitenden Bevölkerungsschicht, heute vor allem Frauen, kann unter dem neuen System ohne finanzielle Benachteiligung einer Erwerbstätigkeit nachgehen, die beispielsweise in einem Bereich, der auf Fachkräfte angewiesen ist, liegt. Somit reiht sich diese Forderung auch in die „Fachkräfteinitiative“ von Bundesrat Johann Schneider-Ammann ein. Die Gleichstellung der Geschlechter wird mit dem hier vorgeschlagenen Ansatz verbessert und die Lohnungleichheit gesenkt.
|Einkommens_Vermögensungleichheit.pdf|
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