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Die Mitglieder der königlichen Familie werden bei dem Trauergottesdienst für Prinz Philip (1921-2021) am heutigen Dienstag keine Militäruniformen tragen. Das berichtet «The Telegraph». Die Kleiderordnung in der Londoner Westminster Abbey soll demnach die «bescheidene» Art des Herzogs von Edinburgh zeigen. Die Gäste des Gottesdienstes, einschliesslich Mitglieder des Königshauses, werden offenbar gebeten, in Anzügen beziehungsweise Kleidern zu erscheinen. Erwartet werden auch zahlreiche hochrangige europäische Royals.
Die Kleiderordnung für die Familie von Queen Elizabeth II. (95) löst wohl auch das Dilemma um Prinz Andrew (62), der ebenfalls erscheinen soll. Er hat die meisten seiner militärischen Titel verloren. Der Sohn von Prinz Philip und Queen Elizabeth II. wurde von Virginia Giuffre (38) in den USA wegen sexuellen Missbrauchs verklagt, inzwischen gab es eine aussergerichtliche Einigung. Der Herzog von York, der die Vorwürfe stets abstritt, soll Giuffre eine Millionensumme gezahlt haben. Der Gottesdienst ist sein erster öffentlicher Auftritt seit der Einigung.
Prinz Harry kommt nicht
Eine Quelle sagte laut «The Telegraph», die Kleiderordnung für den Dankgottesdienst soll den «dezenten und bescheidenen» Stil von Prinz Philip widerspiegeln. Bei der Beerdigung des Herzogs im April 2021 trugen die Männer ebenfalls Anzüge. Der Grund soll damals gewesen sein, dass Prinz Harry (37) der einzige hochrangige Royal sein könnte, der keine Uniform trägt. Der Enkel der Queen war zuvor von seinen offiziellen Pflichten als hochrangiges Mitglied des Königshauses zurückgetreten.
Zum heutigen Gottesdienst wird Prinz Harry nicht erscheinen. Das bestätigte laut «People» ein Sprecher des Royals, der 2020 mit seiner Frau, Herzogin Meghan (40), nach Kalifornien gezogen ist. Zuvor hatte es eine Diskussion um Polizeischutz für Prinz Harry in Grossbritannien gegeben. Sein juristisches Team soll Medienberichten zufolge vorgebracht haben, dass der Herzog von Sussex sich «nicht sicher dabei fühlt», seine Familie nach Grossbritannien zu bringen.
Der heutige Gedenkgottesdienst soll Vertretern der vielen Organisationen, mit denen Prinz Philip zusammengearbeitet hat, die Gelegenheit bieten, sich zu verabschieden. Seine Beerdigung im April 2021 war aufgrund der Corona-Beschränkungen auf 30 Personen begrenzt.