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Die „Legacy Series“ des American Alpine Club ist ein Projekt von Jim McCarthy und Tom Hornbein – beide ehemalige Präsidenten des AAC und selbst Bergsteigerlegenden – und ehrt die visionären Bergsteiger, welche den Klettersport zu dem gemacht haben, was er heute ist.
Episode 1: Glen Denny
Glen Denny, Autor, Bergsteiger und ikonischer Fotograf des Goldenen Zeitalters des Yosemite, dokumentierte die Besteigungen und Ausschweifungen der visionären „Dirtbags“ von Camp 4 in den späten 1950er bis 1960er Jahren.
Episode 4: John Gill
John Gill gilt weithin als Vater des modernen Boulderns und als derjenige, der Magnesium und die dynamische Bewegung in den Klettersport eingeführt hat. Als Turner begann Gill Mitte der 1950er Jahre, sich auf kurze, schwierige Kletterrouten zu spezialisieren und damit an die Grenze dessen zu gehen, was der menschliche Körper an Felsgriffen zu leisten vermag. Er betonte die ästhetische Form und die Anmut der Bewegung gegenüber der einfachen Effizienz beim Klettern und stellte damit viele populäre Normen in Frage, die zu jener Zeit in diesem Sport galten. 1957 kletterte Gill V8, 1959 V9 und 1961 5.12a, all dies ohne die Vorteile moderner Kletterfinken. Er war zwar nicht der erste Mensch, der auf Felsen kletterte, aber er war sicherlich der erste, der die Idee als eine an sich würdige Sportart populär machte. Im Jahr 1969 veröffentlichte Gill „The Art of Bouldering“ im American Alpine Journal.