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Mit Blick auf Saudi-Arabien sagte Trump: "Sie sind ein sehr wichtiger Verbündeter." Das gelte etwa für den Kampf gegen den Terror oder die Iran-Frage, aber auch für grosse Rüstungsgeschäfte. Der US-Präsident wehrte sich zugleich gegen den Vorwurf, dass er die Saudis in dem Fall gegen Vorwürfe in Schutz nehme, und betonte, auch er wolle wissen, was in dem saudischen Konsulat in Istanbul passiert sei.
Khashoggi war am 2. Oktober in der Türkei in das saudische Konsulat gegangen, um dort Papiere für seine geplante Hochzeit abzuholen. Seitdem ist er verschwunden. Die türkischen Behörden gehen nach Medienberichten davon aus, dass Khashoggi im Konsulat von einem aus Saudi-Arabien angereisten Spezialkommando getötet wurde.
Die "Washington Post" hatte berichtet, türkische Regierungsvertreter hätten ihren US-Kollegen versichert, im Besitz kompromittierender Ton- und Videoaufnahmen aus dem Konsulat zu sein. Die saudische Führung beteuert, nichts davon zu wissen, was mit Khashoggi geschehen sei.
Trump hatte in den vergangenen Tagen wiederholt auf die Dementis des saudischen Königshauses verwiesen und diese als sehr nachdrücklich bezeichnet. Zu den möglichen Audio- und Videoaufnahmen sagte er nun, er wisse nicht, ob diese existierten, "vermutlich tun sie das"./jac/DP/jha
(AWP)