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Der Staat solle die gesamte Freiburger Kulturlandschaft stärker finanziell unterstützen. Das fordern die beiden Grossräte Pierre Mauron (SP, Riaz) und Eric Collomb (CVP, Lully) in einer kürzlich eingereichten Motion. Sie denken dabei an die Möglichkeit, die Kulturbeiträge jährlich leicht zu erhöhen oder aber einen Fonds einzurichten, in den jährlich Staatsgelder fliessen sollen.
Entwicklung seit 2001
In ihrer Motion zeigen die beiden Grossräte auf, dass sich seit dem Jahr 2001, als der Kanton aufgrund eines Postulats von Solange Berset und Isabelle Chassot drei Millionen Franken für die Kulturförderung gesprochen hatte, einiges getan hat. So entstanden verschiedene Theatersäle im Kanton: das Equilibre in Freiburg, das Nuithonie in Villars-sur-Glâne oder der Saal CO2 in La Tour-de-Trême. Auch hätten sich in der Zwischenzeit dank finanzieller Unterstützung zahlreiche Tanz- und Theatergruppen, aber auch Musikgruppen, Chöre und Blaskapellen gebildet. Die beiden Grossräte halten zudem fest, dass die Bevölkerung des Kantons von 240 000 Einwohnern im Jahr 2001 auf 300 000 gewachsen ist.
Mauron und Collomb schreiben, dass die Kulturförderung Früchte trage. Und dass insbesondere die Gemeinden und die Agglomeration Freiburg die Verantwortung wahrgenommen hätten. Denn sie hätten die Infrastrukturen gebaut und würden sie nun unterhalten. «Nur der Kanton nimmt seine Aufgabe nicht vollständig wahr», schreiben die beiden. Der Kanton habe seit 2001 seine Beiträge nicht erhöht, was aber notwendig sei für qualitativ hochstehende Projekte. mir