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Das Schweizer Asylwesen ist ausser Rand und Band. Beispiel 1: Mitten im Stadtzürcher Kreis 5, der jetzt schon eine hohe Kriminalität aufweist, soll ein neues Asylzentrum mit 500 Plätzen durchgeboxt werden. Beispiel 2: Die von Bundesrätin Sommaruga als erfolgreich zelebrierte «Migrationspartnerschaft» mit Nigeria, seit dem Frühjahr 2011 in Kraft, ist eine teure Pleite; die Asylgesuche von Nigerianern sind von 1895 im Jahr 2011 auf 2746 (2012) explodiert, bei einer Flüchtlings-Anerkennungsquote von 0 bis 1 Promille. Die wenigen Nigerianer, die «freiwillig» in ihr Land zurückgekehrt sind, haben dies nur deshalb getan, weil sie von der Schweiz «Rückkehrhilfen» von bis zu 6000 Franken (!) erhalten haben. Frau Sommaruga hat kürzlich auch mit Angola und der Demokratischen Republik Kongo solche Migrationspartnerschaften (das Unwort des Jahres!) unterzeichnet.
Die zuständigen Bundesrätinnen Widmer-Schlumpf und Sommaruga haben das Problem verwaltet, statt zu handeln.
Beispiel 3: Im Jahr 2012 haben 2468 Serben und Kosovaren (aus verfolgungssicheren Ländern stammend) im Asylparadies Schweiz ein Gesuch gestellt; Anerkennungsquote der Serben 1 Promille. Beispiel 4: Die Zahl angeblicher Militärdienstverweigerer aus Eritrea ist von 1799 im Jahr 2010 auf 3356 (2011) und schliesslich auf 4407 (2012) explodiert, weil die zuständigen Bundesrätinnen Widmer-Schlumpf und Sommaruga das Problem «verwaltet» haben, statt mit Dringlichkeitsrecht zu handeln. Beispiel 5: Frau Sommaruga will abgewiesenen Asylbewerbern sogar eine unentgeltliche Rechtsberatung gewähren; damit würde jeder Asylbewerber das Verfahren erst recht endlos weiterziehen.
Die neuen Asylgesuche haben sich innert weniger Jahre von jährlich rund 10’000 auf fast 30’000 (im Jahr 2012) verdreifacht. Gleichzeitig konnten 2012 laut Mario Gattiker, Direktor des Bundesamtes für Migration, nur 13’801 abgewiesene Asylbewerber «kontrolliert ausser Landes gebracht werden», davon 178 zwangsweise per Sonderflug, was pro Platz 13’000 Franken kostet. Die Asylverfahren dauern im Durchschnitt mehrere Jahre, die Kriminalität von Asylbewerbern hat erschreckend zugenommen genauso wie die jährlichen Kosten im Asylbereich. Das ist der wahre «Leistungsausweis» von Frau Bundesrätin Sommaruga!
Es gibt nur ein taugliches Mittel, um dem Chaos Einhalt zu gebieten: Die Attraktivität der Schweiz für Scheinflüchtlinge muss drastisch gesenkt werden. Frau Sommaruga muss endlich ihre Führungsverantwortung wahrnehmen und das kürzlich verschärfte Asylgesetz sowie die dringlich beschlossenen Massnahmen (Dienstverweigerung ist kein Asylgrund mehr; Renitente sind in besonderen Unterkünften unterzubringen) konsequent durchsetzen. Weil aber bei den Verantwortlichen wohl einmal mehr der politische Wille fehlt, ist eine Volksinitiative mit folgender Stossrichtung ins Auge zu fassen:
1. Die Asylverfahren sind innert 4 bis 6 Wochen in geschlossenen Bundeszentren – vorab in den fünf bestehenden Empfangs- und Verfahrenszentren Chiasso, Vallorbe, Basel, Kreuzlingen und Altstätten – durchzuführen und abzuschliessen. Grössere Zentren werden von der Bevölkerung nur akzeptiert, wenn sie geschlossen sind.
2. Statt der endlosen Beschwerdemöglichkeiten ist nur noch eine einzige Beschwerde an eine verwaltungsinterne Instanz zulässig, wie dies früher der Fall war. Nur so wird die Schweiz für Scheinasylanten und für die menschenverachtende Schlepperindustrie unattraktiv. Profitieren werden die echten an Leib und Leben bedrohten Flüchtlinge, denen wir weiterhin Asyl gewähren wollen.