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1. Was bedeutet der Name QR-Code?
QR ist die Abkürzung von «Quick Response» und bedeutet zu Deutsch «schnelle Antwort».
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Wir scannen sie jeden Tag mit unseren Handys, aber was ist das eigentlich für ein quadratisches Wirrwarr auf der Speisekarte? Das steckt hinter den QR-Codes und darauf musst du achten.
QR ist die Abkürzung von «Quick Response» und bedeutet zu Deutsch «schnelle Antwort».
Ein Strichcode kann nur höchstens 20 Zahlen oder Buchstaben speichern, der QR-Code mit seinem zweidimensionalen Muster hingegen 4296 Zahlen und Buchstaben oder 7089 Zahlen zwischen 0 und 9. Der QR-Code umfasst also viel mehr Informationen – für einen solchen wären etliche Strichcodes nötig. Zudem können in einem QR-Code sowohl Daten wie auch Adressen, ein Geburtsdatum oder das Alter, aber auch Links von Websites gespeichert werden.
Das System wurde bereits 1994 vom japanischen Unternehmen Denso Wave für den Autohersteller Toyota entwickelt. Er sollte den bis dahin üblichen Strichcode ablösen. Der Erfinder Masahiro Hara und sein Team erhielten dafür 2014 den Europäischen Erfinderpreis. Die Codes waren vor der Pandemie vor allem in Japan noch stark präsent, in Europa wurden sie bereits totgesagt. Erst durch Corona fand man für die Codes wieder breite Verwendung.
Der Code besteht aus vielen schwarzen und weissen Quadraten. Diese stellen die gewünschten Daten binär dar. Auf jedem Code befinden sich in drei Ecken die gleichen kleinen Quadrate (rot im Bild). Sie markieren die Grenze des Codes für das Lesegerät. Am fehlenden Quadrat in der vierten Ecke erkennt das Lesegerät die Ausrichtung. Die gleiche Funktion erfüllt auch das kleine Quadrat (gelb). Es leistet bei unebenen Unterlagen und grossen Codes gute Dienste. Die drei Eckquadrate sind mit einer Linie verbunden (grün). Diese sogenannten Synchronisationslinien, die aus einer Abfolge von schwarzen und weissen Elementen bestehen, zeigen dem Scanner, wie viele Datenfelder auf dem Code sind. Die Versionsfelder (braun) schliessen weisen auf die verwendete QR-Version hin. Es gibt heute gut 40 davon. Der Code beziehungsweise die eigentlichen Infos befinden sich in den Punkten und Leerstellen innerhalb der drei Quadrate und können vom Lesegerät entschlüsselt werden. Der Code ist so konstruiert, dass er auch gelesen werden kann, wenn er bis zu 30 Prozent beschädigt ist.
Am 30. September 2022 verschwinden die roten und orangen Einzahlungsscheine und werden ganz durch Rechnungen mit einem QR-Code ersetzt. Neu scannt man den Code ein, und beim E-Banking werden alle Rechnungsinformationen automatisch übertragen. Das mühsame Abtippen hat also ein Ende. Wer sich dem Prozedere jedoch entziehen will, kann Empfängerdaten, die IBAN oder die Referenznummer sowie den Rechnungsbetrag dem Einzahlungsschein entnehmen und trotzdem manuell eingeben – oder die Rechnung persönlich am Postschalter begleichen.
Da der Inhalt ja von blossem Auge nicht ersichtlich ist, kann ein Code nach dem Einlesen auch auf dubiose Webseiten führen. Im schlimmsten Fall könnte sogar eine schädliche Software auf Ihr Handy gelangen. Um das zu vermeiden, zeigen die meisten Lesegeräte den verschlüsselten Link zuerst an, bevor er geöffnet wird. Überprüfe deshalb immer, auf welche Website du weitergeleitet wirst.
Ja. Aber die Codes für Covid-Zertifikate enthalten eine elektronische Signatur des Bundes, die fälschungssicher ist.
Ja, die Codes kann jeder lizenz- und kostenfrei benutzen. Im Internet gibt es diverse Seiten, auf denen man einen gewünschten Link gratis in einen QR-Code verwandeln kann. Man kann sogar Farbe, Design oder den Rahmen auswählen und ein Logo in der Mitte einfügen.
Die Grösse des Codes spielt keine Rolle, wenn der Kontrast, also der Unterschied zwischen den schwarzen und den weissen Punkten, ausreicht. Es wurden bereits riesige Exemplare auf Gebäude projiziert; in diesem Fall muss das Lesegerät aus genügend grosser Distanz auf den Code gehalten werden, damit es den ganzen Code erfasst.
Ja, solange der Kontrast gut genug ist, können auch ausgedruckte QR-Codes eingelesen werden.
Nein, zur Entschlüsselung braucht es zwingend ein Lesegerät. Die meisten Smartphones und Tablets haben ein solches in ihrer Kamera integriert.
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