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Pfirsichköpfchen
Agapornis fischeri
LEBENSRAUM
Pfirsichköpfchen bewohnen die Savannen südlich des Viktoriasees im ostafrikanischen Tansania.
LEBENSWEISE
Pfirsichköpfchen leben nicht nur in monogamen Beziehungen, sondern sitzen auch oft nah bei ihrem Partner. Dies hat ihnen den klingenden wissenschaftlichen Namen Agapornis eingebracht, was so viel wie Liebesvogel heisst. Mehrere Paare zusammen bilden kleine Schwärme, die auf der Suche nach Samen, Früchten, Knospen und Beeren durch die Savanne streifen und sich auch gerne mal in Getreidefeldern bedienen. Ihre Brutsaison ist stark an die Regenzeit gebunden. Die Wildpopulationen der Pfirsichköpfchen wurden stark dezimiert, da diese beliebten Ziervögel zu Hundertausenden gefangen und exportiert wurden. Seit 1995 ist dies nun verboten, die Art ist aber weiterhin gefährdet, da sie sich mit aus Gefangenschaft entflohenen Schwarzköpfchen mischt (Hybridisierung).
BEDROHUNG
Das Pfirsichköpfchen wird als potenziell gefährdet eingestuft.