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21. - 22. April 2013
Reiseroute
Madonna della Caravina - Sondrio - Morbegno - Como
Geistliche Leitung / Begleitung: Bischofsvikar Christoph Casetti
Preise
Pauschalpreis pro Person Doppelzimmer: CHF 245.00
Zuschlag Einzelzimmer: CHF 35.00
inkl. Vollpension
Einsteigeorte und allg. Infos ersehen Sie bitte unter Reisehinweise
Sonntag, 21. April
Fahrt durch den Gotthard und auf der Panoramastrasse am Luganersee entlang, über die Grenze der Lombardei, zur Wallfahtskirche Madonna della Caravina bei Gandria. Wir lassen den Comersee hinter uns und gelangen nach Sondrio, Hotelbezug und Mittagessen. Nachmittags Teilnahme an den Feierlichkeiten mit Pontifikalamt zur Seligsprechung des Tessiners Don Nicolò Rusca.
Montag, 22. April
In Morbegno Besuch der Pfarrkirche, wo der sel. Andrea Grego von Peschiera ruht. Er gründete das hiesige Dominikanerkloster und auf seine Fürbitte wurde die Stadt 1641 von der Pest verschont. Rückfahrt dem Comersee entlang bis Como. Dombesuch und Mittagessen. Anschliessend Heimfahrt durch den Gotthard an unsere Ausgangsorte zurück.
Informationen zu den Reisezielen
Sondrio / I
Don Nicolò Rusca (* 20. April 1563 in Bedano; † 4. September 1618 in Thusis), war adeliger Herkunft und studierte 1580 bis 1587 am Collegium Helveticum in Mailand. 1588 war er Pfarrer in Sessa und ab 1590 Erzpriester in Sondrio. Rusca spielte eine aktive Rolle in der Gegenreformation und bekämpfte im Auftrag des Comer Bischofs die geplante reformierte Landesschule. 1617 wurde er von den Bündner Behörden unter Mitwirkung von Jörg Jenatsch verhaftet, in Thusis vor Gericht gestellt und im folgenden Jahr zu Tode gefoltert; dieses Verbrechen wurde zu einer der Ursachen für den Veltliner Mord von 1620. Von 1619 bis 1845 wurden Ruscas Gebeine im Kloster Pfäfers aufbewahrt; heute in der Stiftskirche von Sondrio. (Wikipedia)
Como / I
Die Legende berichtet, die hl. Faustina und Liberata waren die beiden Töchter eines Adligen aus der Nähe von Piacenza. Sie verließen heimlich das elterliche Haus und legten vor Bischof Agrippinus in Como die Ordensgelübde ab. Der Vater war zunächst erzürnt über die Entscheidung seiner Töchter, akzeptierte sie jedoch nach einer Weile und stattete Faustina und Liberata mit einem ansehnlichen Vermögen aus. Davon gründeten die beiden Schwestern in Como ein kleines Oratorium, aus dem sich bald ein blühendes Kloster entwickelte. Faustina und Liberata starben innerhalb weniger Tage im Jahr 580. Ihre Reliquien werden seit ihrer Erhebung im Jahre 1317 im Hochaltar des Domes von Como aufbewahrt.