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Die Ausgangslage hätte kaum schlechter sein können. Simon Vitzthum zog sich im Vorfeld bei Stürzen innert weniger Monate gleich drei Schlüsselbeinbrüche zu, zudem erlitt Noah Bögli unmittelbar vor den Weltmeisterschaften die gleiche Verletzung. Aufgrund der geringen Kaderbreite war es nicht möglich, das Verletzungspech zu überdecken. Das hatte unter anderem zur Folge, dass der Bahnvierer sich auf Rang 11 einreihte, was im Hinblick auf die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2024 in Paris einem Rückschlag gleichkommt.
In positiver Erinnerung bleiben werden der couragierte Auftritt von Alex Vogel im Scratch (10.) und der 7. Rang von Claudio Imhof im Ausscheidungsfahren. Die Leistung war in beiden Fällen ausgezeichnet, das Ergebnis ansprechend. Am Schlussabend resultierten Platz 17 für Vitzthum im Punktefahren und Rang 22 für die gesundheitlich leicht angeschlagene Aline Seitz im Omnium.
«Das war sicherlich keine gute WM von uns. Aber wenn unsere Fahrer alle gesund und in guter Form sind, haben wir sehr wohl das Potenzial, uns für Olympia zu qualifizieren», resümierte Tristan Marguet, welcher das Nationalteam gemeinsam mit Julien Bossens interimistisch betreut. «Ich hoffe, dass wir Verstärkung von der Strasse erhalten. Wenn wir mehr Fahrer haben, können wir Ausfälle kompensieren.»