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Im Kampf gegen Fettleibigkeit von Kindern hat die World Health Organization (WHO) für das Stillen von Säuglingen geworben. In Teilen Europas sei eine vergleichsweise hohe Rate der kindlichen Fettleibigkeit weiter ein Problem, teilte das Europabüro der WHO Ende April mit. Babys, die niemals oder nur unregelmässig gestillt worden seien, wiesen dabei ein erhöhtes Risiko auf, im Kindesalter übergewichtig zu werden.
Royal Philips veranstaltete am 15. und 16. März das dritte jährliche Philips Avent Global Scientific Symposium in Berlin (D) zum Thema «Proven and practical approaches to breastfeeding; from hospital to home» (Bewährte und praktische Ansätze des Stillens; vom Spital nach Hause). Mehr als 60 Gesundheitsfachpersonen aus etwa 15 Ländern diskutierten aktuelle Erkenntnisse im Bereich Stillen.
Viele Mütter mit Typ-1-Diabetes haben Angst, dass sie durch das Stillen ihres Säuglings eine Unterzuckerung erleben. In einigen Ratgebern wird empfohlen, dass die Mütter immer dann, wenn sie ihr Kind stillen, eine kleine Mahlzeit mit Kohlenhydraten zu sich nehmen sollen, insbesondere in der Nacht. Weil wissenschaftliche Belege fehlen, die diese Empfehlung rechtfertigen, beschäftigten sich nun Forscher aus Dänemark mit dieser Problematik.
Dass Neugeborene in den ersten zwei bis drei Tagen bis zu 7% ihres Geburtsgewichts verlieren, gilt als physiologisch und ist verbreitet. Sollten sie jedoch unter diese Grenze fallen, wird empfohlen, das Stillmanagement zu überprüfen und frühzeitig sinnvolle Massnahmen einzuleiten, um einem weiteren Gewichtsverlust entgegenzuwirken.