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Die Achillessehne ist eine der grössten und stärksten Sehnen im menschlichen Körper. Sie stellt die Verbindung zwischen der Wadenmuskulatur (M. gastrocnemius , M. soleus) und der Ferse dar und überträgt die Kontraktion der Muskulatur auf die Ferse.
Die Läufergemeinschaft ist die von der Achillessehnenschmerzen am stärksten betroffenen Gruppe, da die Sehne beim rennen, mit dem 10fachen des eigenen Körpergewichtes belastet wird. Die Achillessehnenschmerzen entstehen oft als Folge einer Trainingsänderung wie zum Beispiel einer Erhöhung der Laufdistanz, Erhöhung der Laufgeschwindigkeit, vermehrtes bergauf laufen, Änderungen des Laufuntergrundes oder sogar durch neue Laufschuhe.Aber auch Sportarten wie zum Beispiel Fussball oder Handball, die schnelle und viele Richtungsänderung beinhalten, erhöhen die Gefahr einer Achillessehnenentzündung oder im schlimmsten Fall eines Risses.
Die häufigste Entzündungsstelle befindet sich 2-6cm oberhalb der Ferse an der sogenannten „Achillessehnentaille“. Diese Stelle hat eine eingeschränkte Durchblutung was sich in einer schlechteren Elastizität niederschlägt und so anfälliger für Überdehnungsverletzungen wird.
Achillessehnenschmerzen / Entzündungen manifestieren sich schleichend. Sie zeigen sich oft bei Belastung, im Bereich der Ferse im Übergang des Fersenbeins zum Achillessehnenansatz.
Zusätzlich zu den Schmerzen kommen auch noch Schwellungen der Sehne hinzu. Auch Knirschen kann bei der Bewegung des Fussgelenkes wahrgenommen werden. Weitere Symptome wie Steifheit am Morgen bei den ersten Schritten oder nach langem Sitzen und Ruhepausen, Steifheit die sich verringert durch das warm werden der Sehne aber wiederkommen bei sportlicher Betätigung können bei einer Achillessehnenentzündung auch noch auftreten.
Ursachen für Achillessehnenschmerze /-entzündung nach der Traditionellen Chinesischen Medizin
Aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) sind Achillessehnenschmerzen / -entzündungen, Energie- (Qi) und Blutblockaden in den Muskel, Sehnen und Energieleitbahnen des Unterschenkels. Zu den häufigsten Ursachen die zu diesen Blockaden führen gehören, plötzliche Überdehnung, chronische Überbelastung, Trauma, unangemessene Operation oder auch eine allgemeine Schwäche des Körpers.
1. Plötzliche Überdehnung, Trauma und unangemessene Operation:
Durch eine plötzliche Überdehnung, Trauma oder einer unangemessenen Operation kann die Achillessehne direkt verletzt werden, was zur Folge hat das sich der Blutfluss verlangsamt, stockt und somit die Energieleitbahnen verlegt und sich Schmerzen und Schwellungen in der Sehne bilden.
2. Energiemangel und allgemeiner körperlicher Schwäche:
Durch Überlastung, schwacher Konstitution, chronische Erkrankung oder ungesunder Ernährungsweise, kann das Qi (Lebensenergie) vermindert werden was zur Folge hat dass, die Muskulatur und Sehnen des Unterschenkels nicht mehr ausreichend versorgt werden und so anfälliger für Verletzungen sind.
Behandlungsprinzipen
Nach einer ausführlichen Befunderhebung mittels Gespräch, Muskel- und Gelenk Tests, Zungen- und Pulsdiagnose wird eine spezifische Therapie für den Patienten zusammengestellt
Die Behandlungsprinzipen sehen so aus.
Für Achillessehnenschmerzen die durch plötzliche Überdehnung, Überbelastung oder Trauma entstanden sind:
Wiederherstellung des Energie- und Blutflusses der Muskulatur und Achillessehne, mittels Akupunktur, Kr舫ter und Tuina (chinesische Heilmassage).
Für Achillessehnenschmerzen die durch allgemeine Schwäche und Energiemangel verursacht worden sind:
Allgemeine Stärkung des Körper mittels Akupunktur, Kräuter und Umstellung der Ernährungsgewohnheiten um die Energieversorgung und Rekonvaleszenz der Muskeln und Sehnen im Unterschenkel zu verbessern.
Es ist klar zu verstehen das die oben erwähnte Behandlungsprinzipen sehr stark vereinfacht sind und das jeder Fall von Achillessehnenschmerz individuell für sich gesehen und therapiert werden muss.
Lumbo-sakrale Rückenschmerzen / untere Rückenschmerzen aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin
Als Lumbo-sakrale Rückenschmerzen sind Rückenschmerzen zu verstehen die einerseits beidseitig auftreten und vom ersten Lendenwirbel bis zum dritten Sakralwirbel gehen.
Aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin sind die unteren Rückenschmerzen (Lumbago) Energieblockaden (Qi-Stase und Blut-Stase) in den Leitbahnen die durch den unteren Rücken verlaufen. Äussere Faktoren wie Kälte, Feuchtigkeit oder auch Verletzungen können den Energiefluss in den Leitbahnen negativ beeinflussen. Eine allgemeine Schwäche des Körpers, in der Traditionellen Chinesischen Medizin als Disharmonie der Inneren Organe bezeichnet kann auch zu einer Beeinträchtigung der Rücken-Leitbahnen führen, die wiederum sich in einer schmerzhaften Energieblockade äussern, die in der TCM als Qi- oder Blut-Stagnation in den Leitbahnen bezeichnet wird.
Unter westlichen medizinischen Gesichtspunkten lassen sich die unteren Rückenschmerzen den folgenden Krankheitsbildern zu ordnen:
Nierenerkrankungen
Rückwärtsneigung der Gebärmutter
Spondylitis (Wirbelentzündung)
lumbaler Bandscheibenvorfall
Blockierung der Lendenwirbelsäule
Muskelzerrung oder Verletzung im Lumbalbereich
Fehlstellung oder Verletzung der Wirbelsäule
Ursachen für die lumbo-sakrale Rückenschmerzen nach der Traditionellen Chinesischen Medizin
Das eindringen von Kälte und Feuchtigkeit in die Leitbahnen
Die Kälte zeichnet sich durch die zusammenziehende und verlangsamende Wirkung auf den Energiefluss sprich Qi-Flusses aus. Dringt Kälte in den unteren Rücken verlangsamt sich der Qi-Fluss in den Leitbahnen und der Muskulatur was zu einer schmerzhaften Blockade führt.
Dringt Feuchtigkeit in den Rücken ein, so hat das die gleichen Folgen für die Leitbahnen und Muskeln wie bei der Kälte, nämlich die Zirkulation von Qi und Blut verlangsamt sich und es entstehen Schmerzen.
Diese Art von Rückenschmerzen wird häufig von einem Schwere- und Kältegefühl im Lumbalbereich begleitet der sich bei kalter und feuchter Witterung verschlechtert.
Energiemangel, allgemeine Schwäche
Durch Überlastung, schwache Konstitution, chronischen Erkrankungen oder ungesunder Ernährungsweise kann das Qi aufgebraucht werden was zur Folge hat das die Rücken-Leitbahnen, die Rückenmuskulatur und andere Strukturen des Rückens nicht mehr ausreichend versorgt werden und so anfälliger für Verletzungen oder auch äusseren Einflüssen wie Kälte und Feuchtigkeit.
Emotionale Faktoren
Kommt es durch Stress, Wut, Frustration, Trauer oder anderen emotionalen Ungleichgewichten , zu einer Energieblockade in Rücken-Leitbahnen, können sich durch die daraus entstandene Unterversorgung der Wirbel, Muskel und Sehnen wiederum Rückenschmerzen entwickeln.
Verletzungen, Traumas
Durch ein Trauma, unangemessener Operation, falsch gesetzter epiduraler Injektion kann sich der Energiefluss in den Leitbahnen verlangsamen und so eine Blockade hervorrufen, die sich in lumbalen Rückenschmerzen äussert.
Behandlungsprinzipien
Nach einer ausführlichen Befunderhebung mittels Gespräch, Muskel- und Gelenk Tests, Zungen- und Pulsdiagnose wird eine spezifische Therapie für den Patienten zusammengestellt
Die Behandlungsprinzipen sehen so aus.
Untere Rückensschmerzen verursacht durch das eindringen von Kälte:
Kälte ausleiten mittels Wärme, Akupunktur, Kräuter und Tuina (chinesische Heilmassage)
Untere Rückenschmerzen verursacht durch das eindringen von Feuchtigkeit:
Feuchtigkeit ausleiten mittels Wärme, Akupunktur, Kräuter und Tuina (chinesische Heilmassage)
Untere Rückenschmerzen verursacht durch Energiemangel und allgemeiner Schwäche:
Allgemeine Stärkung des Körpers und Konstitution mittels Akupunktur und Kräuter um die Energieversorgung des Rückens zu verbessern.
Untere Rückenschmerzen verursacht durch Emotionale Faktoren:
Erstellung der allgemeinen Harmonie und inneren Gleichgewichtes durch Akupunktur, Kräuter und Tuina (chinesische Heilmassage)
Untere Rückenschmerzen verursacht durch Verletzungen, Traumas und Operationen:
Wiederherstellung des Energie- und Blutfusses der durch die Verletzung ins stocken geraden ist mittels Akupunktur, Kräuter und Tuina (chinesische Heilmassage)
Es ist klar zu verstehen das die oben erwähnte Behandlungsprinzipien sehr stark vereinfacht sind und das jeder Fall von lumbalen Rückenschmerz individuell für sich gesehen und therapiert werden muss.
Allergische Reaktionen die in der Regel Anfang Februar und manchmal bis Herbst andauern, werden allgemein als allergische Rhinitis bzw. Heuschnupfen bezeichnet.
Ausgelöst wird der saisonale Heuschnupfen durch Eiweisse (Proteine) welche in den Pflanzenpollen zu finden sind. Diese Pollen lagern sich in den Schleimhäute des Rachens, Augen, Nase und Lungen ein und lösen so die bekannten Reaktionen wie Niesen, tränende Augen und abnormer Nasensekretfluss aus.
Was hat das tierische Eiweiss mit dem Heuschnupfen zu tun?
Der Abbauvorgang in den Verdauungsorganen besteht darin, die verschiedenen durch die Nahrung aufgenommenen Eiweisse (Proteine) z.B. aus Fleisch, Milch, Käse, Wurst... mittels Magensäure und Pepsin in ihre kleinste Bestandteile zu zerlegen und somit für den Körper über Darm und Leber brauchbar zu machen.
Fehlt es an genügender Magensäure wird das Eiweiss unzureichend verdaut, was zu negativen Folgen für den weiteren Abbauprozess der Proteine hat. Diese unvollständig verdauten Eiweisse, landen dann im Dickdarm, wo sie von den vorhandenen Darmbakterien nicht richtig abgebaut werden können und so zu einem Fäulnisprozess im Darm führen. Die so entstandenen Fäulnisprodukte werden vom Darm aufgenommen und gelangen durch die Darmwand in den Körper. Das Immunsystem erkennt sie richtigerweise als „Fremdsubstanzen“ und löst so eine Abwehrreaktion aus. Die Folgen dieses Abwehrkampfes sind dann z.B. Allergien oder Hautausschläge.
Für die Überempfindlichkeitsreaktion bei Heuschnupfen-Patienten können aber nicht unvollständig verdaute Polleneiweisse verantwortlich gemacht werden, da sie nicht im Verdauungstrakt, sondern in den Schleimhäuten der Nase, der Augen, des Rachens und der Lunge landen. Der Grund für diese Überreaktion des Organismus liegt in der unvollständigen Verstoffwechselung der zu viel eingenommenen Proteine und den daraus resultierenden Fäulnisprodukten. Der so überforderte Körper betrachte die Polleneiweisse fälschlicherweise als Bedrohung und löst so eine Immunabwehr aus die zu den uns bekannten allergischen Symptomen führen.
Daraus lässt sich schliessen, dass der erhöhte Eiweisskonsum des modernen Menschen die eigentliche Hauptursache für den Heuschnupfen und anderer Allergien ist . Andere mögliche Gründe für eine Fehlleistung des Stoffwechseln, können ein erhöhter Eiweisskonsum in der Kindheit, oder andere stark belastende Stoffe wie Medikamente sein.
Der Heuschnupfen aus der Sicht der chinesischen Medizin und Behandlung
Aus Sicht der chinesischen Medizin geht einer allergischen Reaktion, ein Energiemangel (Qi-Mangel) im Körper voraus. Der so geschwächte Körper reagiert unverhältnismässig heftig (Niesen, tränende Augen, Atemnot, usw.) bei jeder Unregelmässigkeit. Der Energiemangel kann konstitutioneller Natur sein, oder ausgelöst durch eine Unterfunktion eines oder mehreren Organen als Folge falscher Lebensgewohnheiten und Ernährung.
Auch für die Chinesen ist ein übermässiger Konsum von tierischen Eiweissen wie Fleisch, Käse und Milchprodukten schädlich für die Verdauungsorgane und tragen so zur Verschleimung (westlich gesehen Verschlackung) des Körpers bei. Der mit diesen „Schlacken“ belastete und energieschwache Körper reagiert den unverhältnismässig mit den bekannten des Heuschnupfens.
Als Behandlung helfen eiweissfreie Kuren mit viel Frischkost die den Organismus entlasten und den Körper die Gelegenheit geben sich wieder zu regenerieren. Unterstützend dazu Akupunktur und chinesische Kräuter die den Regenerations- und Entschlackungsprozess beschleunigen.
Narbenentstörung mit der Traditionellen Chinesischen Medizin
Als Narbe wird Gewebe bezeichnet das nach einer Verletzung der Haut, bei einer normalen und gesunden Wundheilung entsteht. Die Vernarbung ist somit ein natürlicher Bestandteil des Heilungsprozesses.
Am Anfang des Heilungsprozesses weist die Narbe noch eine sehr kräftige rote Farbe auf, was durch die erhöhte Aktivität (Durchblutung) zustande kommt. Mit dem weiteren Verlauf bilden sich die Blutgefäße zurück, während sich der Anteil des fasrigen Bindegewebes (kollagenen Fasern) zunimmt. Damit steigert sich die mechanische Belastbarkeit (Reissfestigkeit) der Narbe. Trotz der neuen Gewebebildung stellt die Narbe ein “minderwertiges” Gewebe dar.
Wie sich eine Narbe entwickelt hängt von vielen Faktoren ab. Die häufigsten sind Art und Schwere der Verletzung, das handwerkliche Geschick des Chirurgen, die angewendeten Operationstechnik, die individuelle Wundheilung und die Blutversorgung des verletzten Areales.
Betrachtung der Narben aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM)
Narben werden aufgrund ihrer Entstehung wie die Verletzung der Haut, Muskeln und anderem Gewebe als eine mögliche Ursache für die Blockierung des freien Energieflusses (Qi) in den Energieleitbahnen des Körpers betrachtet. Aufgrund der inneren und äusseren Energiebahnverläufe können diese Energieblockaden je nach Grösse und Standort, Schmerzen oder andere Beeinträchtigungen an den verschiedensten Stellen des Körpers hervorrufen.
Ab wann muss eine Narbe behandelt werden?
Nicht alle Narben verursachen Probleme. Manche sind nur oberflächlich, oder sind so verheilt das der Energiefluss nicht beeinträchtigt wurde. Im allgemeinen sind es Faktoren wie Narbenlänge, abnormale Narbenfärbung, Taubheitsgefühle, Schmerzen, Missempfindungen oder Bewegungseinschränkungen nach Narbenbildung Indikationen für eine Behandlung.
Wie wird die Narbe behandelt?
Es gibt viele Möglichkeiten die Narben zu behandeln. In der Traditionellen Chinesischen Medizin werden Kräutersalben und Akupunktur verwendet.
Wie sieht eine Narbenbehandlung aus?
Die Narbe wird nach schmerzhaften Stelle untersucht, desinfiziert und mit sehr dünnen Nadeln entlang des Narbenrandes gestochen. Die Nadeln verbleiben etwa 30min. drin.
Es ist klar zu verstehen das die oben erwähnte Behandlung sehr stark vereinfacht ist und das jeder Fall von Narbenentstörung individuell für sich gesehen und therapiert werden muss. Trotzdem ist die Narbenbehandlung mit TCM ist eine sehr einfache und effektive Methode
Schulterschmerzen aus der Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin
Unter Schulterschmerzen sind Schmerzen zu verstehen, die im Allgemeinen vom Schultergelenk und den dazugehörenden Strukturen wie Sehnen, Muskeln, Schleimbeutel und dem Schulterblatt ausgehen. Sie können einseitig oder beidseits auftreten, mit oder ohne Ausstrahlungsschmerzen in Richtung Brust, Oberarm oder gesamten Arm.
Aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) entstehen Schulterschmerzen durch Blockaden des Qi (Lebensenergie) und Blutes, in den Schulter-, Hand- und Arm- Leitbahnen. Faktoren wie, Kälte, Feuchtigkeit, Verletzungen oder auch eine allgemeine Schwäche des Körpers, können zu einer negativen Beeinträchtigung der Schulter-Leitbahnen führen, die sich wiederum in Schmerzen äussern , die dann in der TCM als Qi- oder Blut-Stagnation in den Leitbahnen bezeichnet wird.
Unter westlichen medizinischen Gesichtspunkten lassen sich Schulterschmerzen den folgenden Krankheitsbildern zu ordnen:
Subakromionale Bursitis (Schleimbeutelentzündung im Schultergelenk)
Synovitis im Schultergelenk (Entzündung des Schultergelenkes)
Periarthritis (Entzündung der Weichteile rund um das Schultergelenk)
Tendinitis (Entzündung der Sehnen)
Verkalkung der Sehnen,
Schulter-Hand Syndrom,
Verkalkung der Sehnen des Musculus Supraspinatus,
Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis sowie Trauma.
Ursachen für Schulterschmerzen nach der Traditionellen Chinesischen Medizin
1. Das eindringen von Kälte und Feuchtigkeit in die Leitbahnen:
Die Kälte zeichnet sich durch die zusammenziehende und verlangsamende Wirkung auf den Energiefluss sprich Qi-Flusses aus. Dringt Kälte in die Schulter verlangsamt sich der Qi-Fluss in den Schulter-Leitbahnen und der Muskulatur, was dann zu einer schmerzhaften Blockade führt.
Dringt Feuchtigkeit in die Schulter ein, hat das die gleichen Folgen für die Leitbahnen und Muskeln wie bei der Kälte, die Zirkulation von Qi und Blut verlangsamt sich und es entwickeln sich Schmerzen.
2. Energiemangel, allgemeine Schwäche
Durch Überlastung, schwacher Konstitution, chronischer Erkrankung oder ungesunder Ernährungsweise, kann das Qi aufgebraucht werden was zur Folge hat das die Leitbahnen und die Muskulatur der Schulter nicht mehr ausreichend mit Energie versorgt werden. Somit werden diese Strukturen für Verletzungen oder für den Befall von Kälte und Feuchtigkeit anfälliger, die wiederum sich in Schulterschmerzen äussern.
3. Emotionale Faktoren
Kommt es durch Stress, Wut, Frustration, Trauer oder anderen emotionalen Ungleichgewichten , zu einer Energieblockade in den Arm- und Hand-Leitbahnen, können sich daraus Schulterschmerzen entwickeln.
4. Verletzungen, Traumas
Durch ein Trauma oder einer unangemessenen Operation können die Muskeln, Sehnen und Blutgefässe an der Schulter direkt verletzt werden. Chinesisch gesehen hat das zur Folge das sich der Blut-Fluss in den Schulter-Leitbahnen verlangsamt und sich eine Blut-Stagnation bildet, die wiederum sich zu Schulterschmerzen entwickeln kann.
Befunderhebung, Behandlungsprinzipien
Nach einer ausführlichen Befunderhebung mittels Befragung, Muskel- und Gelenktests der Schulter, wird eine individuelle Therapie basierend auf Folgenden Prinzipien zusammengestellt.
Schulterschmerzen verursacht durch das eindringen von Kälte: Kälte mittels Wärme und Akupunktur ausleiten.
Schulterschmerzen verursacht durch das eindringen von Feuchtigkeit: Feuchtigkeit mittels Wärme ausleiten und Bewegung der Energie in den Schulter-Leitbahnen mit Akupunktur fördern.
Schulterschmerzen verursacht durch Energiemangel und allgemeiner Schwäche: Allgemeine Stärkung des Körpers und der Konstitution mittels Akupunktur und Kräuter, um die Energieversorgung der Schulter zu verbessern.
Schulterschmerzen verursacht durch Emotionale Faktoren: Erstellung der allgemeinen Harmonie und inneren Gleichgewichtes durch Akupunktur und Kräuter.
Schulterschmerzen verursacht durch Verletzungen, Traumas und Operationen: Wiederherstellung des Energie- und Blutflusses in der Schulter mittels Akupunktur, Kräuter und Tuina (chinesische Heilmassage).
Es ist klar zu verstehen das die oben erwähnten Behandlungsprinzipen sehr stark vereinfacht sind und das jeder Fall von Schulterschmerz individuell für sich gesehen und therapiert werden muss.
Myofasziales-Taping / Aku-Taping ist eine Weiterentwicklung des kinesiologischen Tapings und eine innovative und sehr erfolgreiche Therapiemethode, die Bewegung wieder herstellt und Schmerzen sofort deutlich lindert.
Wie wirkt das Taping?
Durch spezielle Klebetechniken wird das Tape auf bestimmte Bereiche des Körpers (Muskel-, Faszienketten und Akupunkturpunkte) angelegt. Muskel-, Sehnen-, und Schmerzrezeptoren werden so dazu gebracht, verspanntes und schmerzhaftes Muskelgewebe wieder zu entspannen um so die normale Funktionen wieder herzustellen. Der betroffene Bereich wird sofort beweglicher und man kann sich schmerzfreier.
Wie lange braucht das Taping bis es wirkt?
Die Schmerzlinderung tritt in der Regel sofort ein und nicht erst nach ein paar Stunden oder Tagen. Je nach Problematik, Erkrankungs-, bzw. Verletzungsdauer wird das Tape mehrere Tage getragen und gegebenenfalls erneuert um langfristig schmerzfrei und mobil zu bleiben.
Einsatzbereich des Tapings
Das Tape kann bei fast allen Verletzungen und Schmerzzuständen eingesetzt werden, die eine Therapie oder Rehabilitation erfordern, wie zum Beispiel:
Rückenschmerzen
Bandscheibenvorfall
Muskelverspannungen, Muskelzerrungen
Muskelverletzungen, Muskelfaserrisse
Meniskusriss
ISG-Blockaden
Tendinopathien
Achillessehnenreizung
Tennisellbogen / Golferellbogen
Kopfschmerzsyndrome, Migräne
Schultersschmerzen & Nackenschmerzen
Impingement-Syndrome
Gelnkarthrosen
Knieproblemen
Verletzungen am Gelenk- Bandapparat
Postoperativ: Kreuzband-OP, Meniskus-OP
Taping im Sport
Athleten können nach Verletzungen meist deutlich schneller zum Training oder Wettkampf übergehen. Das Verletzungsrisiko wird verringert, da die erzielten Effekte beim Sport, während jeder Bewegung erhalten bleiben und zwar während 24 Stunden am Tag.
Allgemeine Informationen zum Tape und Tapematerial.
Das Tape ist ein elastisches und selbstklebendes Tape aus Baumwolle. Während des Tragens ist es kaum spürbar, stört den Bewegungsablauf nicht, ist schnell appliziert und ebenso mühelos wieder entfernt. Das Tape wirkt auf natürliche Weise und ohne chemische Hilfsmittel oder Medikamente aus.