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Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat in ihrem Bericht zur letzten Konferenz der Tabakrahmenkonvention (Framework Convention on Tobacco Control, FCTC) Anweisungen ohne jegliche Grundlagen gegeben [1].
Diesem Bericht zufolge untergräbt das E-Dampfen die geplante “Denormalisierung“ des Tabakkonsums, da es diesen nachahme und damit vor allem Jugendliche anspreche. Im Bericht werden die Parteien aufgefordert, sich für ein Verbot des E-Dampfens auszusprechen. Für den Fall dass dies nicht möglich sein sollte, wird eine Strategie zur strengen Regulierung des E-Dampfens vorgeschlagen, um die Verbreitung so weit als möglich einzuschränken. Dies wäre durch eine Regulierung des E-Dampfens als Tabak- oder Medizinprodukt zu erreichen. Das Ziel ist offensichtlich dem E-Dampfen eine möglichst enge und behindernde Regulierung aufzwingen. Ohne Rücksicht auf die Gesundheit der Bevölkerung soll die Verbreitung so weit als möglich eingeschränkt werden.
Es ist bedauerlich dass die Weltgesundheitsorganisation nicht verstanden hat was auf dem Spiel steht und welche Chance das E-Dampfen bietet. Das Ziel der Tabakrahmenkonvention, nämlich den Tabakkonsum zu verringern, kann nur erreicht werden wenn Raucher eine funktionierende Alternative haben. Je mehr E-Dampfer es gibt, desto mehr Raucher werden den Ausstieg aus dem Tabakkonsum suchen.
Die Auswirkungen auf die Jugend können somit nur positiv sein. Der Umstieg auf das E-Dampfen hat für die Gesundheit eines jugendlichen Tabakrauchers genauso positive Auswirkungen wie auf einen älteren Raucher. Je früher der Umstieg erfolgt desto besser. Das Argument, dass Jugendliche vom Dampfen auf das Rauchen umgestiegen sind, wurde niemals wissenschaftlich belegt.
Viele E-Dampfer berichten dass sie den Geruch oder den Geschmack von Zigaretten verabscheuen, und das, obwohl sie davor jahrzehntelang geraucht haben. Man kann sich demnach ausmalen, dass ein jugendlicher Dampfer, dies noch viel stärker empfinden würde, falls er es denn wirklich einmal ausprobieren sollte. Es liegt auch nicht im Interesse eines Nichtrauchers, nikotinhaltige Flüssigkeiten zu verdampfen, da er sich in keiner Abhängigkeit befindet. Es ist doch – wenn überhaupt – bei weitem sicherer, wenn junge Menschen dampfen anstatt höchst schädlichen und süchtig machenden Rauch einzuatmen.
Quellenangaben :
[1] Conference of the Parties to the WHO Framework Convention on Tobacco Control, Report by the Convention Secretariat (2012) : Electronic nicotine delivery systems, including electronic cigarettes, FCTC/COP/5/13. http://apps.who.int/gb/fctc/PDF/cop5/FCTC_COP5_13-en.pdf