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Henry Dunant war ein Vordenker der humanitären Arbeit in Kriegszeiten. Als Visionär gestaltete er Mitte des 19. Jahrhunderts die Idee des Roten Kreuzes. Durch neutrale Freiwillige sollte die Versorgung von Verwundeten und Kranken im Krieg sichergestellt werden.
Seine Vision wurde durch die Entwicklung der Genfer Konvention im Jahr 1864 umgesetzt. Sein Werk lebt fort: Die Genfer Konventionen werden laufend weiterentwickelt. Die Grundprinzipien von 1864 sind aber bis heute dieselben geblieben.
Dunants einmalige Leistung besteht darin, dass er seine Vision vom Roten Kreuz gestaltete, bekannt machte und mit Gleichgesinnten aus privater Initiative heraus verwirklichte. Er bewegte Grossmächte dazu, völkerrechtliche Verträge zu ratifizieren, die bis heute Gültigkeit besitzen.