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Blauweiss würde 34 und der Likud 31 Sitze erhalten.
Laut einer Umfrage des israelischen TV-Kanals 12 betrachten die israelischen Wähler Premier Netanyahu und dessen Rivale Benny Gantz (Blauweiss) als gleichermassen geeignet für das Amt des Premierministers. Die Umfrage zeigt zudem, dass Blauweiss mit 34 Mandaten (-1 im Vergleich zur letzten Umfrage) die grösste Partei bleiben würde, im Gegensatz zum Likud, der von 33 auf 31 Sitze zurückfallen würde. Das unterstreicht die wachsende Kluft zwischen den beiden Parteien, während Netanyahu den Kampf um seine Immunität in den drei Strafbeständen gegen seine Person beginnt.
Die Gemeinsame Arabische Liste bleibt laut der Umfrage mit 13 Sitzen die drittgröste Partei des Landes. Die Fusion IAP-Gesher-Meretz wird vom Volk mit neun Mandaten belohnt, gleichviel wie diese Parteien getrennt erhalten hätten. Relativ stabil bleiben die ultra-orthodoxen Parteien: Shas mit acht und das Vereinte Torajudentum mit sieben Sitzen. Avigdor Liebermans «Israel Beiteinu hingegen müsste den Verlust eines Mandates hinnehmen und käme auf deren sieben. Die «Neue Rechte» von Naftali Bennett und Ayelet Shaked könnten nur noch auf sechs Sitze zählen (-2), die Union rechtsgerichteter Parteien (Rabbi Rafi Peretz plus die Kahanisten-Partei Otzma Jehudit) auf deren fünf, nachdem sie in den früheren Umfragen an der Mindestklausel scheiterten.