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Klimarisiken
Im Zusammenhang mit dem Klimawandel können Risiken sowohl aus den möglichen Auswirkungen des Klimawandels als auch aus den menschlichen Reaktionen auf den Klimawandel entstehen. Dabei unterscheidet man zwischen zwei Kategorien von Klimarisiken:
– Übergangsrisiken (Transition Risks) ergeben sich aus den menschlichen Reaktionen und Bemühungen zur Bewältigung des Klimawandels, wie z.B. neue Regulierungen, veränderte Investoren- bzw. Mieterpräferenzen oder neue technologische Entwicklungen. Bei Immobilien besteht das Risiko, dass sie zu sogenannten Stranded Assets werden, sprich, dass es zu einer Wertverminderung kommt – z.B. weil das Gebäude zukünftige Standards und Regulierungen nicht erfüllt und/oder weil aufgrund einer CO2-Steuer zukünftig Mehrkosten anfallen werden. Für die Bewertung der Übergangsrisiken eignen sich bei Immobilien die beiden Metriken ITR und CVaR (Carbon Value at Risk).
– Physikalische Risiken ergeben sich durch extreme Wetterereignisse oder sich verändernde klimatische Bedingungen. Physikalische Risiken für Immobilien sind z.B. Überschwemmungen, welche zu grossen Sachschäden führen können, oder Hitzewellen, welche zu einer Überhitzung in Gebäuden und somit gesundheitlichen Risiken führen.
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