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Im August 2003 wurden die kanadische Provinz Ontario und acht US-Bundesstaaten von grossflächigen "Black-outs" betroffen.
Diese Massnahme wurde im April-Bericht einer kanadisch-amerikanischen Einsatzgruppe zum Thema "Ausfall des Stromversorgungssystems" vorgeschlagen. Im April 2004 sollte dies eigentlich der Schlussbericht der "Canadian-US Power System Outage Task Force" werden. In der Folge kamen die Regierungen der beiden Ländern überein, die Tätigkeit dieser Einsatzgruppe um ein Jahr zu verlängern. Damit wollte man die Entschlossenheit zeigen, sicherzustellen, dass die Berichts-Empfehlungen auch umgesetzt werden. Der neuste Bericht der Gruppe datiert vom 13. August 2004 und zeigt 12 Monate nach dem "Blackout", welche Herausforderungen es zu meistern galt und was erreicht wurde. Demnach soll die neue Notstromversorgung per August 2004 voll einsatzfähig und in der Lage sein, die gesamte CNSC-Notstands-Operationszentrale mit Strom zu versorgen. Diese Zentrale konnte während des Blackouts von 2003 ihre Tätigkeit nicht aufnehmen. Aus dem Bericht geht weiter hervor, dass die CNSC sich auch die andern kerntechnischen Empfehlungen zu Herzen nimmt. So soll die CNSC die Betriebsprozeduren und Operateur-Trainings im Zusammenhang mit dem Einsatz von Steuerstäben bei den Candu-Reaktoren überprüfen. Das Ziel sei, die Wiederanfahrvorgänge nach Blackouts zu beschleunigen.
Der neue Bericht betont ausserdem die Notwendigkeit, dass der US-Kongress die hängigen Gesetzesvorlagen über Vorkehrungen für die Stromversorgungssicherheit in Kraft setzt. So sei es wesentlich, der "US Fédéral Energy Regulatory Commission" rechtliche Sanktionsmöglichkeiten gegen alle Beteiligten im US-Bereich des nordamerikanischen Stromverbundes in die Hände zu geben. Damit soll die solide rechtliche Grundlage gebildet werden, um eine Organisation für Stromversorgungssicherheit zu zertifizieren. Diese soll fundierte Zuverlässigkeitsnormen entwickeln.
Quelle
H.K. nach NucNet, 17. August 2004