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Zugriffs - LukenWenn auf einer Anlage Gleisbereiche nicht vom Rand her zugänglich sind, müssen Zugriffsluken eingeplant werden.
Bei mir ist es so, dass alle verdeckten Geleise von hinten her zugänglich sind. Im sichtbaren Bereich allerdings habe ich nur auf die Geleise der vordersten Ebene direkten Zugriff. Aus diesem Grunde habe ich mehrere Zugriffs-Luken eingeplant.
Da ich in E-Mails bereits mehrmals darauf angesprochen wurde, wie und ob ich denn zu diesen verdeckten Bereichen Zugriff hätte, möchte ich dies hier aufzeigen.Vom Anlagenrand vorne habe ich einen Durchgang in den hinteren Bereich vor dem Abstellbahnhof der südlichen Einfahrt.
Von dort führt ein Gang nach rechts in die westliche Wendel, und ein anderer dem Abstellbahnhof entlang zur grossen östlichen Wendel.
Die Durchgangshöhe beträgt an der niedrigsten Stelle 90 cm. Dies ist der Fall beim Zugang am Anlagenrand.
Alle anderen Durchgänge unter den Trassebrettern und den Gerüststangen sind über einen Meter hoch.
Einzig der Zugang in die grosse Wendel hinein (im Bild-Hintergrund) ist nur 75 cm über Grund und bedingt eine kleine Turnübung.
In der Wendel drin allerdings (unter der Gondelbahn) kann ich problemlos stehen. Auf dem Bild links sind wir an der "Kreuzung". Rechts ist der Schattenbahnhof, links ist die Felswand, welche hinter der obersten Brücke liegt. Hinten ist die grosse Wendel zu sehen.
Im Vordergrund ist der rollende Hocker zu sehen.
Rechts am Bildrand stehen zur Zeit unter dem Schattenbahnhof noch Teile des Stellpultes, welche hier zwischengelagert sind. Später wird der Zugang völlig frei sein.
Die Stellen, an denen "Kollisionsgefahr" besteht, wurden mit Rohrisolationen gepolstert.
Damit ich in diesen Zugängen nicht kriechen muss (Man bleibt nicht immer jung ☺) habe ich mir einen fahrbaren Hocker gebaut.
Die Räder sind auf alle Seiten drehbar. Damit ist das Verschieben völlig problemlos. Ich setze mich drauf und "gehe" mit den Füssen vorwärts oder schiebe. Das klappt bestens.
Unter dem Hocker führe ich die wichtigsten Werkzeuge und Schrauben mit, so dass immer alles zur Hand ist.
Das sind doppelwandige Kästen mit einem Innenmass von 50 - 60 cm. (Für meinen Bauch ausreichend ☺)
Die Ecken des absenkbaren Innenkastens werden verstärkt. Sie dienen gleichzeitig als Höhen-Anschlag beim wiedereinfügen.
Der Kasten wird mit je einem Haltezapfen (Dübelstäbchen mit Astlochrondelle oder rundem Holzknopf) pro Seite arretiert.
Der innere Kasten sollte ein "Spiel" von etwa 1 - 2 mm haben.

Querschnitt durch die Zugriffs-Luke. Der rote äussere Rahmen wird fest eingebaut. Der blaue Innenkasten lässt sich nach dem Entfernen der Stifte absenken und gibt die Öffnung frei.

Die Zugriffs-Luke. Der absenkbare Innenkasten ist eingefügt.
Wichtig ist, dass Innen- und Aussenwand genau dasselbe Profil aufweisen. Aus diesem Grunde bin ich so verfahren, dass ich die Kastenwände auf die maximale Höhe zuschnitt. Dann wurde der Kasten zusammengeschraubt, eingebaut und das Profil an der Aussenwand angezeichnet.
Es ist wichtig, dass beim Montieren der Innenkasten eingefügt ist. Nur so lässt er sich später auch wirklich problemlos absenken, denn der äussere Rahmen muss genau im Winkel bleiben. Aus diesem Grunde habe ich für die Montage das seitliche "Spiel" mit Kartonstreifen blockiert.
Eine Luke mit abgesenktem Innenkasten. Die Wände des Kastens haben das gewünschte Profil.
Das mag auf den ersten Blick etwas umständlich erscheinen, erspart aber später viel Arbeit, wenn es darum geht, die Spalten zu verstecken, weil dann die Übergänge schön plan sind.
Nun werden die Teile wieder zusammengeschraubt und verleimt. Dann wird die Luke an ihrem Platz wieder montiert. Auch diesmal blockiere ich das "Spiel" wieder mit den Kartonstreifen.
Nun werden noch die Löcher für die Arretierungen gebohrt und die Kartonstreifen wieder entfernt. Jetzt müsste sich der Innenkasten ganz leicht absenken und wieder einfügen lassen.