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2007 hat die Europäische Union eine neue Handelsstrategie beschlossen. Diese Strategie setzt, so der offizielle Jargon, „auf eine aktive Politik der Öffnung sowohl innerhalb der EU als auch gegenüber Drittländern, die Europa in die Lage versetzen soll, im globalen Wettbewerb zu bestehen.“ Ein Ansatz zur Durchsetzung dieser Strategie stellen die sogenannten Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Entwicklungsländern dar, die seit 2002 verhandelt werden. Ein solches wird derzeit u.a. mit der Sambischen Regierung verhandelt. Warum die sambischen Kleinbauern dieses Abkommen fürchten erklärte die sambische Handelsexpertin Angela Mulenga auf einer Veranstaltung der Organisation FIAN in Tübingen.
Autor: Harald Petermann und Christoph Gommel
Radio: WW-TÜ
Datum: 23.10.2008