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Ziel dieses Portfolios ist der langfristige Kapitalaufbau durch Kombination einer möglichst stetigen, konservativen Anlage mit einer risikoreicheren (sogenannten „riskanten“) Anlage durch konsequente Anwendung der „Modernen Portfoliotheorie“.
Wie kann dieses Ziel erreicht werden? Woraus können die konservative und die risikoreichere Anlage bestehen und wie können sie miteinander kombiniert werden?
Die konservative Anlage kann aus einem Portfolio von Misch-, Renten- und Aktienfonds gebildet werden kann. Sie unterliegt zwar einer Volatilität, über einen Zeitraum von mehreren Jahren kann meines Erachtens jedoch eine positive Wertentwicklung erwartet werden.
Die risikoreichere Anlage kann wie folgt gebildet werden:
Aus einer Datenbank mit Aktien aus dem DAX, MDAX, TECDAX, SDAX, sonstige Aktien Deutschland sowie aus dem EUROSTOXX50 über alle Branchen soll ein Portfolio mit möglichst geringem Risiko (das sogenannte varianzminimale bzw. auch das Tangentialportfolio) berechnet werden. Mit diesem angestrebten Portfolio lässt sich meiner Meinung nach die bestmögliche Rendite (Gewinn) erzielen. Basis der Berechnungen sollen die Aktienschlusskurse (genauer gesagt die Renditen) der jeweils letzten 53 Wochen sein.
Nach einigen Wochen kann nach dem gleichen Verfahren mit den dann neuen Aktienkursen wiederum das entsprechende Portfolio als risikoreicher Teil des Gesamt-Portfolios mit Aktien berechnet und der Bestand im Mawero Musterdepot entsprechend angepasst werden.
Im Falle einer ungünstigen Marktsituation, die durch die Berechnung eines Indikators deutlich werden soll, können alle Wertpapiere des Mawero Musterdepots verkauft und der Erlös als Cash Position bzw. in einem Geldmarktfonds im Mawero Musterdepot gehalten werden. Die konservative Anlage kann bestehen bleiben.
In die konservative Anlage soll ca. 60%, in die risikoreichere Anlage ca. 40% des Anfangskapitals des Portfolios investiert werden. Dieses Verhältnis kann etwa jährlich, ggf. auch häufiger angeglichen werden.
Grundlage der Mawero-Strategie ist die Absicht, die gesamte Aktienauswahl für ein Portfolio ausschließlich auf Basis von Algorithmen und mathematischen Berechnungen zu treffen. Der Mensch mit seinem erfahrungsgeprägtem, subjektiven Empfinden sollte bei dieser Strategie keine Rolle spielen.
Im Portfolio befinden sich in der Regel Aktien, Renten-, Misch-, Aktien- und Geldmarktfonds sowie Cash, keine Leerverkäufe, keine Hebelung (Leverage). Dadurch sollen künstlich erhöhte Risiken vermieden werden.