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Chronik der SRG seit 1931
Franz von Ernst
Franz von Ernst ist der vierte Präsident der SRG. Seine Amtszeit dauert von 1937 bis 1950.
Rätoromanisch wird vierte Landessprache
Das Rätoromanische wird von den Schweizer Stimmberechtigten als vierte Landessprache anerkannt. Das Radiostudio Zürich sendet vermehrt Beiträge in rätoromanischer Sprache.
Ausbau des Kurzwellensenders
Die Eidgenössischen Räte bewilligen Kredite für den Ausbau des nationalen Kurzwellensenders (Schweizer Radio International, später swissinfo.ch) in Schwarzenburg.
Die beiden Orchester von Lausanne und Genf fusionieren
Die Orchester von Genf und Lausanne fusionieren zum Orchestre de la Suisse Romande (OSR) unter der Leitung von Ernest Ansermet. Das OSR steht sowohl für öffentliche Konzerte wie auch dem Radio zur Verfügung.
Geschäftsbericht 1938
Präsentation der Fernsehtechnik an der Landesausstellung
An der Landesausstellung führt die ETH Zürich in der Schweiz erstmals Fernsehtechnik öffentlich vor. Die SRG engagiert eine Schauspielgruppe, deren Spiel von der Kamera gefilmt und auf dem Bildschirm des Fernsehapparates übertragen wird.
Radio wird von Armee kontrolliert
Aufgrund des Kriegsausbruchs wird die der SRG erteilte Konzession ab dem 2. September 1939 bis auf weiteres ausser Kraft gesetzt. Der neu benannte «Schweizerische Rundspruchdienst» wird der Generaldirektion PTT angeschlossen und durch die Armee kontrolliert. Pro Landessender wird der Programmdienst einem einzelnen Studio übertragen: Bern für Beromünster, Lausanne für Sottens und Lugano für Monte Ceneri.
Ausländische Sendungen werden abgehört
Die militärische Abteilung «Sektion Ohr» hört die Sendungen der ausländischen Stationen ab. Diese Abhörprotokolle sind im Zentralarchiv der GD SRG erhalten.
Vier Nachrichtenbulletins täglich
Die Nachrichtensendungen der Schweizerischen Depeschenagentur (SDA) werden aufgrund des Kriegsausbruchs auf täglich vier Nachrichtenbulletins erhöht.