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In der Studie wurden 46'551 Teilnehmer im Alter von 50 bis 80 Jahren zum jährlichen oder zweijährlichen Screening auf okkultes Blut im Stuhl oder zur üblichen Versorgung, aber ohne Stuhltest (Kontrollgruppe) randomisiert. Primärer Endpunkt war die Mortalität durch Kolorektalkarzinome nach 30 Jahren.
Während der Beobachtungszeit starben insgesamt 33'020 Teilnehmer, 732 davon an einem Kolorektalkarzinom - 200 in der Gruppe mit jährlichem Stuhltest, 237 mit zweijährlichem Stuhltest und 295 in der Kontrollgruppe. Damit verringerte sich im Zeitraum von 30 Jahren das Risiko an einem Kolonkarzinom zu sterben mit dem jährlichen Stuhltest um 32% und mit dem zweijährlichen Stuhltest um 22% im Vergleich zur Kontrollgruppe. Männer profitierten stärker als Frauen, insbesondere in der Gruppe mit zweijährlichem Screening (p=0.04). Auf die Gesamtmortalität hatte das Screening keinen Effekt.
Konklusion der Autoren: Ein regelmässiges Screening auf okkultes Blut im Stuhl senkt das Risiko an einem Kolorektalkarzinom zu sterben auch noch nach 30 Jahren. Bei der Gesamtmortalität wurde keine Reduktion beobachtet.
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