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Randregion mit Potential
Zwischen den ‚tektonischen Platten‘ der Energiesupermacht Russland einerseits und der sich erweiternden EU gelegen, gehörte Moldawien nach der Auflösung der Sowjetunion vom wirtschaftlichen Gesichtspunkt her zu den Verlierern. Die Durchschnittseinkommen der Bevölkerung sind heute merklich tiefer als in den umliegenden Ländern, und fast ein Viertel der Bevölkerung arbeitet im Ausland. Die Integration des Landes in die internationalen Produktionsnetzwerke muss noch erfolgen. Dennoch befindet sich das Land seit ein paar Jahren auf Wachstumskurs, und die Immobilienpreise steigen rasant.
Die tiefen Arbeitskosten beinhalten für westliche Investoren die Chance, an der Grenze zur EU zu Kosten zu produzieren, die mit denjenigen asiatischer Länder vergleichbar sind. Heute sind es daher vor allem die in Lohnveredelung arbeitenden Firmen die nach Moldawien drängen.