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Pferde sind soziale Wesen und bilden gleichsam einen „Familienverband“. Solch eine „Pferdefamilie“ besteht aus dem männlichen Leittier, mehreren weiblichen Tieren (bei Wildpferden drei bis fünf) und deren gemeinsamen Nachwuchs. Die Pferdezucht basiert auf der sorgfältigen Auswahl und Zertifizierung geeigneter Hengste; diese werden als Deckhengste bzw. Schälhengste, bezeichnet (nach „decken“, „beschälen“ für begatten). Deckhengste erzielen auf dem modernen „Pferdemarkt“ hohe Preise; darunter der beliebte Irish Cob Deckhengst. Ein Marktsegment sind Deckhengst Ponys. Angebote zum kaufen erfolgen u.a. über Inserate in Pferdezeitschriften sowie auf speziellen Internetplattformen.
Einen attraktiven Markt für Deckhengste bildet die Schweiz; entsprechende Kaufangebote (Deckhengste kaufen) bei anibis.ch. Das männliche Pferd trägt die Bezeichnung Hengst, seine weiblichen Begleiterinnen heissen Stuten und die gemeinsamen Kinder Fohlen. Ist der „Pferdemann“ kastriert, spricht man von einem Wallach. Der aber zeigt sich dann im Gegensatz zum Hengst den „Pferdefrauen“ gegenüber uninteressiert.Die Geschlechtsreife erlangen Hengste zwischen dem zwölften und zwanzigsten, Stuten zwischem dem zwölften und achtzehnsten Lebensmonat, die Zuchtreife je nach Rasse frühestens zwischen dem vierundzwanzigsten und dreissigsten Lebensmonat. Die Geburt der Fohlen erfolgt nach einer durchschnittlichen Tragzeit der Stute von rund elf Monaten, wobei die Einzelgeburt die Regel ist. Mit der Domestizierung der Wildpferde (Beginn vielleicht schon im 5. Jahrtausend v. Chr.) ist auch der Anfangspunkt systematischer Pferdezucht gesetzt worden.