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2016 sei ein sehr schwieriges Jahr gewesen, meldet die Vereinigung Österreichischer Milchverarbeiter. Das Russland-Embargo, Mehranlieferungen infolge der Abschaffung der Milchquoten sowie die verhaltene Nachfrage auf wichtigen Exportmärkten hätten zu einer tiefen Krise mit Preisrückgängen geführt. Eine Erholung sei erst eingetreten, als in wichtigen Produktionsländern der EU die Milchmengen deutlich zurückgingen. Die österreichische Milchwirtschaft habe die Milchkrise im Vergleich zu anderen EU-Ländern aber besser gemeistert, heisst es weiter. So seien die Preise weniger stark zurückgegangen als in anderen Ländern.
Die österreichische Milchanlieferung lag 2016 mit 3,2 Mio. Tonnen um 3 Prozent über dem Wert des Vorjahres. Die Produzentenpreise sind 2016 von 37,78 Cent auf 35,41 Cent (38.2 Rp./kg) um 6,3 Prozent gesunken. Trotz des Rückgangs lagen die Preise in Österreich im letzten Jahr über den EU-Preisen und zwar um ca. 3 Cent je kg. Die Zahl der Milchlieferanten ging im Jahr 2016 um 3,1 Prozent auf 28'500 zurück. Die durchschnittliche jährliche Milchanlieferung stieg hingegen von 105,5 auf 112,2 Tonnen (plus 6,3 Prozent). Der durchschnittliche Milchbetrieb in Österreich hat im Mittel 18,9 Kühe, die Milchleistung je Kuh liegt bei 5'922 kg.