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Mit Lebensgefahr rettete er in jener Zeit die gemalten
Fenster des
KölnerDoms. Er starb Seine reichhaltige und
wertvolle Sammlung von Gegenständen der
Kunst und
Wissenschaft vermachte er der Stadt
Köln, dieselbe bildet
den Grundstock des
KölnerMuseums ((Wallraf-Richartz-Museum«). Wallraf war auch gründlicher
Numismatiker; über seine lokalhistorischen Forschungen berichtet er in der »Sammlung
von Beiträgen zur Geschichte der Stadt
Köln«.
Vgl. Smets, Biographischer
Versuch über Wallraf
(Köln 1825).
Ferd. Franz, der Begründer des nach ihm genannten Museums in Köln, geb. daselbst,
studierte Theologie, erhielt 1773 die Priesterweihe und wurde Mitglied der philos. Fakultät an der Universität zu Köln, 1786 aber
ord. Professor der Naturgeschichte, Botanik und Ästhetik, Aufseher über den BotanischenGarten.
[* 5] Er wurde 1794 Rektor der Universität;
doch legte er dieses Amt nieder, weil er den von den Priestern geforderten Eid nicht schwören wollte.
Nach Aufhebung der Universität erhielt er 1799 eine Professur der Geschichte und der schönen Wissenschaften an der neu errichteten
Zentralschule und starb Als Numismatiker machte er sich bekannt namentlich durch «Beschreibung der Münzsammlung
des Domherrn von Mörle» (Köln 1792). Die Resultate seiner histor. Forschungen findet man in der «Sammlung
von Beiträgen zur Geschichte der Stadt Köln» (Köln 1818). Von 1799 bis 1804 gab er das an kunstgeschichtlichen
Aufsätzen reichhaltige «Taschenbuch der Ubier» heraus. Seine an seltenen Gegenständen der Kunst und Wissenschaft reichen Sammlungen
vermachte er der Stadt Köln; dieselben bilden den Grund des Wallraf-Richartz-Museums in Köln.