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Die indonesischen Zollbeamten dürften ihren Augen nicht getraut haben: Die Schmuggelware, die sie entdeckt hatten, bestand aus 24 lebenden Kakadus. Jeden der Vögel hatten die Schmuggler in eine leere Plastikflasche gesteckt, um die Tiere so durch den Flughafenzoll in Surabaya zu schleusen.
Die Vögel wurden von einem Tierarzt untersucht, nachdem die Beamten sie aus ihrem viel zu engen Gefängnis befreit hatten, berichtet die britische Zeitung «Daily Mail». Bei den Vögeln handelt es sich um Gelbwangenkakadus, einen mittelgrossen Papagei, der auf mehreren indonesischen Inseln heimisch ist.
Die Papageienart ist vom Aussterben bedroht; es soll nur noch etwa 7000 Exemplare geben. Ein einziger Vogel bringt auf dem Schwarzmarkt mehr als 900 Franken ein. (dhr)
Einst gab es bis zu einer Million Lachse im Rhein, heute versperren Kraftwerke die Rückkehr der Fische an ihre ursprünglichen Laichplätze. Ein Beschluss der Rheinstaaten weckt nun Hoffnungen.
Lachs in der Schweiz? Der nicht aus einer Zucht kommt? Ja, das gab's einmal. Es ist aber schon lange her. Historische Quellen belegen laut dem Bundesamt für Umwelt (BAFU) die Verbreitung des Atlantischen Lachses vor allem in grösseren Gewässern der Schweiz.
Was ist aus der Population geworden? Verkürzt gesagt: Die Industrialisierung vertrieb den Lachs. Kraftwerke am Rhein unterbanden die Wanderroute zwischen Atlantik und den Gewässern der Schweiz. Dazu kamen Flusslaufkorrekturen, Verschmutzung …