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Methodistenkirchen setzen sich für Beilegung des Falkland-Konfliktes ein
Zum dreissigsten Jahrestag der Beendigung des Falkland-Krieges stossen die Methodistenkirchen von Grossbritannien und Argentinien einen Dialog in der UNO zur endgültigen Beilegung der weiterhin schwelenden Konfliktes um die Falklandinseln an.
Dem Ende des Krieges zwischen Grossbritannien und Argentinien um die Souveränität über die Inseln gedenkend, sandte Pfarrer Joaquín Thomas Quenet, Beauftragter für die Beziehungen zwischen den lateinamerikanischen Methodistenkirchen und der Methodistenkirche von Grossbritannien, ein Schreiben an den Bischof der argentinischen Methodistenkirche, Frank De Nully Brown. Er erneuerte darin das Engagement gemeinsam im Gebet für eine friedliche Lösung des Konflikts zwischen den beiden Staaten einzustehen.
Bedauern über die Opfer des Krieges sowie die Notwendigkeit Konflikte ohne Waffengewalt beizulegen waren Inhalt des Schreibens. Joaquín Thomas Quenet rief auf zum Gebet, damit Grossbritannien und Argentinien gemeinsam mit der UNO eine definitive und friedliche Lösung ihrer Differenzen anstreben und die Bewohner der Falkland Inseln in Frieden leben können.
Bischof Frank De Nully Brown anerkannte daraufhin in seinem Antwortschreiben, dass der Tod und Schmerz, der so viele Familien getroffen hatte, heute einen entschiedenen und friedlichen Einsatz fordere, um gerechte und brüderliche Beziehungen zwischen allen Parteien zu etablieren. Der Dialog zwischen den beiden Staaten gemeinsam mit der UNO sei der richtige Weg um den Konflikt definitiv beizulegen.
Im April 1982 hatte Argentinien die vor seiner Küste liegenden - aber zu Grossbritannien gehörenden - Falklandinseln militärisch besetzt. Der Krieg dauerte bis Juni 1982 und endete mit einem Sieg Grossbritanniens. Die Inseln blieben so in britischer Hand, was dem Wunsch der Bevölkerung entsprach. In Argentinien führte der verlorene Krieg zum Sturz der damaligen Militärjunta und zur Wiederherstellung des demokratischen Systems. Argentinien erhebt weiterhin Anspruch auf die Souveränität über die Inseln.
Quelle: Connexio