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Für das laufende Jahr wird die IV zum ersten Mal seit vielen Jahren keinen Verlust einfahren. Und sie muss weiterhin sparen: Das Parlament hat sie beauftragt, bis 2014 weitere 4500 Renten zu streichen. An dieser Stelle geht es mir nicht darum, in Frage zu stellen, ob weitere Einsparungen nötig sind, und falls ja, ob sie am sinnvollsten in Form von Rentenstreichungen zu erfolgen haben. Für meine weiteren Überlegungen gehe ich davon aus, dass beide Fragen mit ja beantwortet werden können.
An diesem Punkt stellt sich die Frage, welche Renten gestrichen werden sollen. Das Bundesamt für Sozialversicherungen gibt uns eine Antwort: “vor allem […] jüngere Personen und auch […] Personen mit psychischen Krankheiten” (Quelle). Zum möglichen Vorwurf, dass junge IV-Rentner gegenüber Älteren diskriminiert werden, kann zu Gunsten des Herrn Rossier, Direktor des Bundesamtes für Sozialversicherungen, angenommen werden, dass man auf die Wiedereingliederung von über 55-jährigen verzichtet, selbst wenn sie möglich wäre, weil der wirtschaftliche Nutzen gering wäre, dafür der Aufwand erheblich grösser als bei Jüngeren. Weiterlesen