Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03123.jsonl.gz/624

Im Zentrum sieht man eine Collage der stolz posierenden Hauptfiguren: Parteipräsident Thierry Burkart ist in der Mitte, den Blick in die Ferne gerichtet, flankiert wird er vom Wahlkampfleiter Philippe Nantermod, der lässig mit der Brille in der Hand dasteht, sowie Vize-Präsident Andri Silberschmidt am Rednerpult. Fehlt nur noch, dass Bundesrat Ignazio Cassis nebenan mit der Pistole in Bond-Pose dasteht. Im Hintergrund wird der Schauplatz angedeutet: links das Matterhorn, oben das Bundeshaus und rechts das Schloss Chillon in Montreux. Das lässt grosse Teile der Schweiz aussen vor. Aber Bundesrätin Karin Keller-Sutter repräsentiert immerhin die Ostschweiz.
Und unter all dem prominent der Titel «Tag der FDP». Die Schrift erinnert ein wenig an einen Auto-Film, leicht schräg und verwischt, eine «schnelle Schrift» gewissermassen. Vielleicht weniger «Fast & Furious» und mehr «Freedom & Freisinn». Der Post ist eigentlich sogar besser als die üblichen Filmplakate, denn die Reihenfolge der Namen der Personen stimmt mehr oder weniger mit der auf dem Bild überein! Wann gibt es das in Hollywood? Alles in allem vergeben wir 9 von 10 Punkten (Abzug gab es für die nicht erfüllte Frauenquote).
An dem «Tag der FDP» will die Partei den Wahlkampf lancieren. Ist das also vielleicht sogar ein Vorgeschmack auf die Strategie der FDP in den eidgenössischen Wahlen 2023? Bleibt nur noch die Frage: Wer ist der Bösewicht? (mg)