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Trotz schwierigen Trainingswochen verlief der Saisonstart am Chile Pepper Festival in Fayetteville, Arkansas äusserst zufriedenstellend.
Die vergangenen Trainingswochen liefen nicht ganz so gut wie erhofft: Beschwerden mit dem linken Aussenband (IT) führten dazu, dass ich mein Training etwas anpassen musste und auf das erste Rennen der Saison zu verzichten. Doch seit rund zwei Wochen kann ich endlich wieder ein solides Lauftraining absolvieren und so entschieden wir uns, am Chile Pepper Cross Country Festival in die Saison zu starten. Logischerweise freute ich sehr darüber, denn ich gniesse es Wettkämpfe zu laufen und dieses Rennen ist eines der grössten, an welchem ich je teilgenommen habe. Der ganze Event ist auf zwei Renntage aufgeteilt und meine Kategorie, die Universitätsrennen, wurde in zwei Serien ausgetragen, da 80 Teams gemeldet waren! Ein weiterer Anreiz lag darin, dass ein Grossteil der Regionalen Team gemeldet waren, welches mir die Möglichkeit gab, zu sehen, wo ich im Vergleich mit der Regionalen Spitze stehe.
Wie geplant erwischte ich einen äusserst guten Start, was bei 300 Läufer auf einem schmalen Rundkurs sehr entscheidend sein kann. Der aggressive Start ermöglichte mir, dass ich die ersten Kurven mit nur wenig Läufern um mich herum passieren konnte. Nach einigen 90-Grad-Kurven und hügligen Geraden passierte ich die ersten Meile auf dem 16. Rang in 4:44. Da ich noch kaum Intervalls in Wettkampfpace in den Beinen habe, entschied ich mich auf den nächsten Kilometern etwas vorsichtig zu laufen und noch einige Körner für die zweite Runde zu sparen.
Was speziell ist in diesen grossen Rennen in den USA: es kaum Gruppen. Das Feld wird zwar langsam in die Länge gezogen, doch es ist immer ein Läufer direkt vor dir an dem du dich orientieren kannst und es sind mindestens 5 Läufer hinter dir, die dich überholen wollen. So fokussierte ich mich auf den Mann vor mir und versuchte mich auf der zweiten Rennhälfte wieder an Läufern vorbeizuarbeiten. Ich kämpft bis auf den letzten Meter und belegte schlussendlich den 33. Rang in einer Zeit von 24:35.
Mit diesem Resultat kann ich sicher zufrieden sein. Trotz etwas schwierigen Wochen, war ich rund 30 Sekunden schneller als noch im vergangenen Jahr, was zeigt, dass ich auf einem guten Weg bin. Es sind zwar aktuell noch einige regionale Athleten vor mir, doch es bleiben mir noch sechs Wochen bis zur Regionalen Meisterschaft, wo es um die Qualifikation für die NCAA Nationals geht. Nun liegt der Fokus wieder auf dem Training und ich werde in zwei Wochen eine weitere Chance bekommen an einem stark besetzen Rennen in College Station, Texas meine Fortschritte zu sehen.