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Erneuerbare Energien (regenerative Energien) sind Energieträger die sich relativ schnell erneuern.
Photovoltaikanlagen wandeln Sonnenenergie direkt in elektrische Energie um. Hauptbestandteil dieser Anlagen sind sind Solarzellen, die zu Solarmodulen zusammengeschaltet werden.
Die Stromerzeugung einer Photovoltaikanlage schwankt, da die Sonne je nach Wetter und Jahreszeit unterschiedlich stark scheint.
Bei wolkenlosem Himmel und senkrechter Sonneneinstrahlung beträgt die Energieeinstrahlung in Mitteleuropa etwa 1000 Watt pro Quadratmeter.
Zum Vergleich: Das Atomkraftwerk Leibstadt leistet rund 1275000000 W bei jedem Wetter, Tag und Nacht, auch im Winter.
Windenergieanlagen entziehen dem Wind Energie mit Rotoren, die selten mit vertikaler, meistens mit horizontaler Achse gebaut werden. Die Drehbewegung des Rotors bewirkt ein Drehmoment an der Rotorwelle, das über ein Getriebe an den Generator übertragen wird.
Die elektrische Leistung des Generators ist windabhängig.
In Deponie- oder Biogasanlagen nutzt man das bei der Verrottung von Müll oder beim Ausfaulen tierischer bzw. pflanzlicher Rückstände entstehende, für die Umwelt schädliche Gas Methan. Führt man das gesammelte Gas einem Verbrennungsmotor mit Generator zu, lassen sich aus einer Tonne Hausmüll etwa 30 kWh elektrische Arbeit gewinnen.
Buch "Fachkunde Elektrotechnik" (31. überarbeitete und erweiterte Auflage).
Europa Nr. 30138 / ISBN 978-3-8085-3479-3
Seite 280 bis 286.