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Der spanische Prinzessin-von-Asturien-Preis geht in der Sparte "Wissenschaft" dieses Jahr an vier Informatiker, die zu den wichtigsten Pionieren im Bereich der künstlichen Intelligenz zählen. Namentlich erhalten die Briten Geoffrey Hinton (74) und Demis Hassabis (45) sowie der Franzose Yann Le Cun (61) und der Kanadier Yoshua Bengio (58) die mit 50'000 Euro dotierte Auszeichnung, wie die Jury der Stiftung Fundacin Princesa de Asturias in Oviedo verkündete.
Wie die Jury heraushob, gelten Hinton, LeCun und Bengio "als die Väter einer grundlegenden Technik der künstlichen Intelligenz, des Deep Learning, das auf der Verwendung neuronaler Netze für die Spracherkennung, für Computer Vision und für die Verarbeitung natürlicher Sprache basiert". Hassabis wiederum ist ein Neurowissenschaftler sowie Computerspiel- und Softwareentwickler, der in jungen Jahren auch als Schachspieler sehr erfolgreich war. Er ist CEO und Mitbegründer von Deepmind, einem der weltweit grössten Forschungsunternehmen für künstliche Intelligenz. 2011 gegründet, wurde Deepmind 2014 von Google übernommen. Mit Deepmind habe der 45-Jährige aus London der Asturien-Preis-Jury zufolge "ein neuronales Netzwerkmodell geschaffen, das die Fähigkeiten eines künstlichen neuronalen Netzwerks mit der algorithmischen Leistung eines programmierbaren Computers kombiniert".
Die Prinzessin-von-Asturien-Preise sind nach der spanischen Thronfolgerin benannt, werden alljährlich in acht Sparten vergeben und sind mit jeweils 50.000 Euro dotiert. Alle Gewinner erhalten zudem eine Skulptur von Joan Miro. Die Anerkennungen werden Ende Oktober von Kronprinzessin Leonor (16) und ihrem Vater, König Felipe VI. (54), im nordspanischen Oviedo überreicht.
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