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Jean Gallatin hatte sich als Händler ein Vermögen gemacht und war im Rat der 200. Er hinterliess bei seinem Tod 1756 seinem minderjährigen Sohn Albert, dem zukünftigen Finanzminister der USA, einen Anteil an seiner Plantage „Le Mas Rouge“ in Surinam. Da die Weiterführung der Plantage für den jungen Erben als zu schwierig betrachtete, reichte sein Vormund bei der Genfer Regierung ein Gesuch ein, die Plantage zu verkaufen. Dies begründete er unter anderem dadurch, dass das Risiko für häufige Verluste durch Erkrankungen der Sklaven und Sklavenaufstand zu gross sei.
Fässler Hans, Reise in Schwarz-Weiss. Schweizer Ortstermine in Sachen Sklaverei, Zürich 2005, S. 236.
Streckeisen Sylvie, La Place de Genève dans le Commerce avec les Amériques aux XVIIe et XVIIIe siècles, in: Mémoires d'esclaves, Musée d'ethnographie, Genève 1997, S. 40.