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Der amerikanische Bürgerkrieg (1861–1865) hat Ambrose Bierce entscheidend geprägt. Er war Teilnehmer und damit Zeuge eines der ersten modernen Kriege des Industriezeitalters. Lakonisch, aber nicht gleichgültig berichtet er von seinen schrecklichen Erlebnissen. Die Erzählungen zeigen prägnant, welche seelischen Zerstörungen die totale Gewalt auf den Einzelnen ausübt.
Mit den «Geschichten aus dem Bürgerkrieg» beginnt der Elster Verlag mit der Wiederveröffentlichung der vierbändigen Ambrose-Bierce-Ausgabe, die von Gisbert Haefs herausgegeben wurde.
Ergänzt um Bierces' vielleicht bedeutendste Erzählung «Was ich in Shiloh sah».
«Zwanzig Jahre hat Ambrose Bierce gebraucht, bis er Worte fand. Er war der erste, der das Schweigen brach, dieses lähmende schlechte Gewissen einer ganzen Nation. Erst Jahre nach ihm brachten die Kriegshelden beider Seiten ihre Memoiren zu Papier; als das Kriegsministerium 1901 eine offizielle Version der Schlacht von Shiloh veröffentlichte, waren sogar vier Jahrzehnte vergangen. Gibt es im Krieg eine Wahrheit? Bierce fand nichts als nacktes Grauen.»
Die Zeit
300 Seiten, gebunden
Mit einem Vorwort von Prof. Elisabeth Bronfen
Elster Verlag, Zürich 2011
Ambrose Bierce