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Ukraine
Handicap International (HI) hat seit August 2015 in der Ukraine gearbeitet. Wir unterstützten besonders schutzbedürftige Menschen sowie Menschen mit Behinderung, für die es aufgrund des Konflikts schwer war, Zugang zu angemessener Pflege zu erhalten. Wir arbeiteten auf lokaler und nationaler Ebene, um die Kapazitäten der Gesundheitsdienstleister zu stärken. Ausserdem arbeiteten wir mit humanitären Akteuren vor Ort daran, besonders schutzbedürftige Menschen in die Nothilfeprogramme aufzunehmen. HI hat die Aktivitäten in der Ukraine beendet.
Kinder, die während einer Minenaufklärungsschulung gefährliche Situationen nachzeichnen | © Handicap International
Laufende aktivitäten
Wir wurden vom ukrainischen Gesundheitsministerium gebeten, dabei zu helfen, die Organisation der Pflege für Menschen mit Behinderung und Opfer des Konflikts zu verbessern. Wir boten unter anderem Hausbesuche für Reha-Massnahmen an, um die Entwicklung von Behinderungen bei Verletzten zu beschränken und älteren Menschen mit eingeschränkter Mobilität, die aufgrund des Konflikts einen erschwerten Zugang zu Pflege hatten, zu helfen. Ausserdem bauten wir medizinische Einrichtungen aus, bildeten Pflegekräfte aus und versorgten sie mit Material für Rehabilitationsmassnahmen und lieferten Mobilitätshilfen (Prothesen, Rollstühle, Krücken etc.).
Auf nationaler Ebene identifizierten wir besonders schutzbedürftige Gruppen (ältere Menschen, Menschen mit Behinderung etc.), klärten die Autoritäten über die Bedürfnisse auf und erklärten ihnen, wie die Menschen in die Nothilfeprogramme aufgenommen werden können.
Zwischen Oktober 2015 und Februar 2016 haben wir mit der Unterstützung von UNICEF Kinder und Jugendliche über das Risiko von Minen und explosiven Kriegsresten an den Frontlinien zwischen Regierungstruppen und Unabhängigkeitskämpfer/-innen aufgeklärt.
Handicap International (HI) hat die Aktivitäten in der Ukraine beendet.