Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03265.jsonl.gz/2827

Novak Djokovic hat erneut unter Beweis gestellt, dass er den harten 5-Satz-Kampf gegen Stanislas Wawrinka bestens verdaut hat. Wie im Viertelfinal gegen Tomas Berdych zeigte er auch gegen die Weltnummer 5 David Ferrer eine hervorragende Leistung.
Gegen den Spanier musste der Serbe keinen einzigen Breakball abwehren. Selbst allerdings verwertete er sämtliche seiner 7 Möglichkeiten zum Service-Durchbruch. Das erste Mal beim Stand von 2:2 im ersten Satz. Mit 85 Punkten verbuchte er mehr als doppelt so viele wie Ferrer (41) - eine auf diesem Niveau fast vergleichslose Dominanz.
Djokovic: «Eine meiner besten Leistungen»
Nach dem Spiel gab Djokovic zu Protokoll, dass dies «eine der besten Leistungen meiner Karriere» gewesen sei, «ich habe mich von Beginn an sehr gut gefühlt, voller Selbstvertrauen.» Beeindruckend war insbesondere, wie Djokovic den pfeilschnellen Ferrer immer wieder ausspielte (30 Winner). Gerade im Vergleich zum Wawrinka-Spiel hat die Weltnummer 1 punkto Aggressivität deutlich zugelegt.
In Ruhe den Federer-Halbfinal schauen
Djokovic bietet sich am Sonntag die Chance, die Australian Open zum 3. Mal hintereinander zu gewinnen. Das gelang bislang erst Jack Crawford (1931 bis 1933) und Roy Emerson (1963 bis 1967). Im Final trifft der Titelverteidiger auf den Gewinner der Partie zwischen Andy Murray und Roger Federer, die ihren Halbfinal am Freitagmorgen um 09:30 Uhr Schweizer Zeit austragen.
Auf die Frage, ob er das Spiel anschauen werde, meinte Djokovic lachend: «Natürlich, wer will denn Federer gegen Murray nicht sehen! Ich freue mich sehr darauf.»