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Eine Frage, mit der du dich nicht nur beschäftigen solltest, bevor du anfängst. In diesem Artikel erfährst du, welche Ziele mit der Nutzung von LinkedIn verfolgt werden können.
Selbst Unternehmen, die schon eine Weile in den sozialen Medien aktiv sind, haben oft keine zufriedenstellenden Antworten auf die Frage nach dem Zweck. Du wirst Dinge hören wie: «Es bringt nichts, aber man muss heutzutage mitmachen» oder «Ich bin schon lange dabei, aber niemand kauft etwas auf LinkedIn». Wer so etwas sagt, hat in der Regel keine Strategie und irrt einfach ziellos auf der Datenautobahn umher, in der Hoffnung, dass sich der Erfolg von selbst einstellt.
Erfolg in Bezug auf was? Du hast dir kein Ziel gesetzt, ergo kannst du es nicht erreichen. Also lass uns zum Anfang zurückkehren und eine Strategie aufstellen. Die Ziele sind ein wesentlicher Bestandteil davon und ihre Erreichung sollte in regelmässigen Abständen überprüft werden, um geeignete Massnahmen festlegen zu können. Im Übrigen: Etwas zu tun, nur weil deine Konkurrenten es auch tun, ist kein erstrebenswertes Ziel. Gemeint sind hier ausschließlich deine eigenen Unternehmensziele, die du mit Social Selling-Massnahmen unterstützen willst.
Niemand muss bei etwas mitmachen, nur weil ANDERE es tun!
Natürlich gehört es zu einer Strategieentwicklung, einen Blick darauf zu werfen, was deine Konkurrenten in Sachen Social Selling bereits tun. Wie sehen ihre LinkedIn-Seiten aus? Betreiben sie einen Unternehmensblog oder veröffentlichen sie Videos auf YouTube? Was kannst du daraus lernen, was kannst du besser machen. Die blosse Tatsache, dass andere Unternehmen soziale Medien nutzen, sollte jedoch nicht dein einziger Anreiz sein, selbst damit anzufangen.
Konzentriere dich auf deine eigenen Unternehmensziele und leite daraus deine Strategie ab!
Das bringt uns zum zweiten Beispiel des Social-Media-Blues: «Es kauft sowieso niemand etwas, nur weil ich auf LinkedIn bin». Wenn du etwas schnell und direkt verkaufen willst, musst du die richtige Plattform finden. Tatsache ist:
LinkedIn ist kein Webshop!
Gemeint sind eigentlich die Inhalte, die in den Beiträgen und Artikeln veröffentlicht werden und die auf jeden Fall mehr bieten sollten als ein Produktbild und einen «Kauf mich – Call 2 Action». An dieser Stelle kommt der Begriff «Customer Journey» ins Spiel. Einfach ausgedrückt, bezeichnet er die Reise eines potenziellen Kunden vom ersten Kontakt mit einer Marke, einem Produkt oder einem Unternehmen bis zum Kauf oder einer anderen Zielhandlung. Auf dieser Reise durchläuft der Kunde verschiedene Kontaktpunkte.
Für ein Unternehmen geht es also darum, am Anfang Aufmerksamkeit zu erregen und anschliessend Interesse und Bedürfnisse zu wecken. LinkedIn Beiträge und Artikel können dabei wunderbar helfen. Dazu musst du jedoch zunächst wissen, wie LinkedIn genutzt wird:
Unternehmen erstellen LinkedIn-Profile nicht, um dort etwas zu verkaufen, sondern:
Du als Unternehmensinhaber/ CEO oder dein/e Social Media-Beauftragte/r oder im besten Fall dein/e Social Selling Manager/in. Du bist es, der das Gespräch mit deinen Wunschkunden führt.
Die Nutzer/innen im Netzwerk fragen sich gegenseitig gerne um Rat oder lassen sich Dinge empfehlen. Spätestens hier sollte klar sein, dass LinkedIn und andere Social-Media-Plattformen für Unternehmen durchaus interessant sein können.
Über die Bedeutung des LinkedIn-Feeds kannst du hier lesen
Dialog mit Kunden: Kontaktstelle LinkedIn
Wenn es Fragen, Beschwerden oder Lob zu bestimmten Produkten oder Dienstleistungen gibt, dienen die sozialen Profile der betreffenden Personen / Unternehmen oft als erste Anlaufstelle für Kunden. Übrigens: Kritik ist nichts «Schlechtes», wenn sie konstruktiv ist. Hier erfährst du mehr darüber, wie du mit Kritik im Internet umgehen kannst
Wenn du deinen Followern gut zuhörst, kannst du Optimierungspotenzial in deinem eigenen Unternehmen erkennen und dich verbessern, was sich wiederum auf die Kundenzufriedenheit auswirkt.
Wenn sich Follower gut betreut und ernst genommen fühlen, wird zusätzliches Vertrauen aufgebaut. Auf diese Weise steigt auch die Loyalität zu einer Marke/einem Personal Branding oder einem Unternehmen, was sich wiederum längerfristig auf die Verkaufszahlen auswirken kann. Kundenbetreuung und -bindung ist jedoch nur eines von vielen möglichen Zielen, die mit LinkedIn verfolgt werden können.
10 Ziele, die du mit LinkedIn erreichen kannst
In einer Online-Umfrage, die Statista durchgeführt hat, wurden insgesamt 5.086 Marketingverantwortliche weltweit gefragt, was Social Media für ihr Unternehmen tun kann. Auch wenn die Umfrage nicht mehr brandaktuell ist, liefert sie immer noch gute Hinweise darauf, welche Unternehmensziele mit Social Media unterstützt werden können:
▶ Erhöhung der Aufmerksamkeit (Sichtbarkeit)
▶ Besucherzahlen erhöhen
▶ Kundentreue fördern
▶ Verbesserte Markenbekanntheit
▶ Generierung von Leads
▶ Besseres Ranking in Suchmaschinen
▶ Neue Geschäftskontakte
▶ Etablierte Vordenkerrolle
▶ Gesteigerter Umsatz
▶ Geringere Marketingkosten
Laut Statista gaben 50 Prozent der Befragten an, dass sie ihre Marketingkosten durch die Nutzung sozialer Medien gesenkt haben.
Wie sieht es bei dir aus? Hast du deine Ziele schon definiert?
Vielleicht nutzt du LinkedIn aus ganz anderen Gründen? Falls Verkaufen das Thema ist, sollten wir sprechen.
Happy Social Selling