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Dieses Jahr findet die «Dublin Horse Show» das 144. Mal statt. Seit 1864 wird dieser Anlass ausgetragen und ist eine feste und wichtige Institution in Dublin geworden.
Ein Pferdefest
Es ist ein Fest, welches Irlands Liebe zu den Pferden zeigt und dies umfasst nationale Prüfungen bis hin zum CSIO, an welchem sich die besten internationalen Reiter messen. Die «Dublin Horse Show» ist einer der grössten Anlässe des Landes und begrüsst jedes Jahr Zehntausende von Gästen aus Irland und der ganzen Pferdewelt.
«Dublin Horse Show» vom 9. bis 13. August 2017
Der Sport
Speziell ist die Wichtigkeit des Nationenpreises in Irland. Das grosse Stadion ist ausverkauft und die heimischen Reiter werden zu Helden, wenn sie die «Aga Khan Trophy» gewinnen. Die Schweiz konnte diesen prestigeträchtigen Preis in «früheren» Zeiten, 1926, 1927 und 1930, auch schon gewinnen. Damals schrieb das Reglement vor, dass lediglich drei Reiter pro Nation an den Start gehen durften. Diese Diskussion, ob pro Team 4 oder 3 Reiter zugelassen werden, hatte man in der Pferdesportgeschichte also schon einmal…... Alle Reiter hatten militärische Grade: Leutnant, Captain und Major. In der «neueren» Zeit siegte unsere Equipe nur einmal und zwar 1983. Die damalige Besetzung: Mr Walter Gabathuler mit Beethoven, Mrs Heidi Robbiani (Hauri) mit Jessica, Mr Willi Melliger mit Van Gogh und Mr Thomas Fuchs mit Willors Carpets.
Die zweitwichtigste Prüfung ist die Puissance. Auch hier ist das Stadion jeweils ausverkauft und es findet eine Riesenparty statt. Als drittes Highlight und zum Abschluss der «Dublin Horse Show» wird der Grand Prix ausgetragen.
Unser Equipe in Dublin
Das Schweizer Team in diesem Jahr sieht wie folgt aus: Steve Guerdat, Werner Muff, Niklaus Rutschi, Edwin Smits und Arthur Da Silva als voraussichtlich fünfter Reiter. Das Team wird begleitet vom Veterinär Martin Kummer und mir als Equipenchef. Unser Technischer Coach Thomas Fuchs wird die Junioren und Jungen Reiter an deren Europameisterschaften im slowakischen Samorin unterstützen und daher nicht mit von der Partie sein.
Rückblick auf Hickstead (GBR)
Rückblickend auf Hickstead bin ich sehr stolz auf das Team, welches den dritten Platz erreichte und somit auch die definitive Qualifikation für den Final in Barcelona schaffte. Es war toll zu sehen, wie unser Team mit Romain Duguet, Beat Mändli, Nadja Peter Steiner und Philipp Züger bei misslichsten äusseren Bedingungen gekämpft und sein Bestes gegeben hat.
Sportliche Grüsse
Andy Kistler
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