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Untersuchung von Temperatureinflüssen und Visualisierung des Temperaturverlaufs in Fliessgewässern / Ableitung von Massnahmenvorschlägen zur Kühlung unserer Fliessgewässer im Hinblick auf die Klimaerwärmung.
Daten zum Klimawandel zeigen, dass nicht nur die Lufttemperaturen ansteigen, sondern auch die Wassertemperaturen unserer Fliessgewässer. Im vorliegenden Projekt wurden die Wassertemperaturen kleiner bis mittlerer Fliessgewässer an heissen Sommertagen untersucht. Dabei konnten erstmals Wassertemperaturen im gesamten Längsverlauf eines Fliessgewässers quantifiziert und dargestellt werden. Untersucht wurden der Erusbach und die Wyna (beide Kanton Aargau) sowie die Jonen und die Sihl (beide Kanton Zürich). Die Resultate der Messungen erlauben vielfältige Aussagen. Die Ergebnisse decken sich weitgehend mit den Erfahrungen anderer Autoren. Sie zeigen deutlich, dass auch in der Schweiz an kleinen und mittleren Gewässern eine Verringerung der Wassertemperaturen im Bereich von 4°C bis allenfalls sogar 5°C möglich ist, sofern die Gewässer stark beschattet und nach Möglichkeit von Wald oder einem breiten Gehölzstreifen umgeben sind.
(Vgl. die ausführliche Version "Temperaturverlauf in Fliessgewässern", 2020, und das Leporello "Fliessgewässer im Hitzestress", 2021).