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Nach zwei schwächeren Rennen kehrte die Schweizer Biathletin Lena Häcki beim Weltcup in Oberhof in die Top Ten zurück. Die 24-jährige Engelbergerin lief im Massenstartrennen trotz acht Schiessfehlern auf den 8. Platz.
Nach ihrem ersten Podestplatz vor Weihnachten war Häcki in den folgenden Wettkämpfen nur 28. und am Donnerstag im Sprint 51. geworden. Nun zeigte sie eine starke Reaktion, die umso höher einzustufen ist, da sie über den Jahreswechsel noch erkältet war. Auf der letzten Schlaufe verbesserte sich Häcki noch um zwei Positionen vom 10. in den 8. Rang.
Die Schwierigkeiten im Schiessstand kamen für die Schnellschützin aus dem Kanton Obwalden nicht von ungefähr. In Thüringen wehte ein starker und vor allem unregelmässiger Wind. Den Sieg holte sich die routinierte Finnin Kaisa Mäkäräinen, die sich trotz der schwierigen Verhältnisse lediglich einen Fehlschuss leistete und ihren 27. Erfolg im Weltcup feierte. Dahinter folgten mit Tiril Eckhoff und Marte Olsbu Röiseland zwei Norwegerinnen.
Auch bei den Männern kam ein Routinier am besten zurecht. Mit zwei Fehlern holte sich der Franzose Martin Fourcade in Abwesenheit des bisherigen Dominators Johannes Thingnes Bö, der Vaterfreuden entgegensieht, seinen 79. Weltcupsieg, den dritten in dieser Saison. Der einzige Schweizer Benjamin Weger musste sechs Fehlschüsse in Kauf nehmen und klassierte sich im 20. Rang.