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Busuri Adan aus Worb ging für ein besseres Leben durch die Hölle
Der 25-jährige Busuri Adan wuchs in Äthiopien in einer Nomadenfamilie auf. Er hatte also kein festes Zuhause und ging nicht zur Schule. Als ihm dann als Jugendlicher die politische Lage zu schwierig wurde, entschied er sich, das Land zu verlassen. Die Flucht über den Sudan, die Sahara und Lybien kostete ihn fast das Leben. Heute lebt er mit seiner Freundin und seinem Sohn in Worb und arbeitet in der Pflege.
Der aufgestellte, sympathische junge Mann hat seine Familie, seine Freunde und sein ganzes Leben hinter sich gelassen und 2015 die ungewisse Reise nach Europa angetreten. "Ich wusste nicht ob ich irgendwo gesund ankommen werde. Ich ging einfach, weil ich es nicht mehr sah, dort zu bleiben." Mit verschiedenen Schlepper-Organisationen flüchtete er über die Grenze von Sudan über die Sahara bis Lybien. Von insgesamt 18 Flüchtenden in seiner Gruppe überlebten nur 13 den Weg dorthin. Via Schiff landete Busuri Adan dann in Italien und von dort schaffte er es irgendwie in die Schweiz.
Der Kampf gegen die Schweizer Behörden
Nach einiger Zeit in der Schweiz hat Busuri Adan Schweizer Freunde gefunden, welche ihm sowohl eine Wohnung, wie auch einen Job vermittelt haben. Zwei Jahre hat er bereits in der Schweiz gelebt und gearbeitet, als er vom Staatssekretariat für Migration SEM eine Aufforderung erhielt, das Land zu verlassen. Gegen diese hat er Berufung eingereicht und ist nach langem Kampf damit durchgekommen. Heute besitzt er den B-Ausweis und darf so lange bleiben, wie er arbeitet oder studiert.
Spendenkampagne für seine Heimat
Um seiner Familie in Äthiopien ein besseres Leben zu ermöglichen, hat Busuri Adan eine Spendenkampagne ins Leben gerufen: Sauberes Trinkwasser für das Dorf Warsayso. Aus der vorhandenen Wasserquelle in Warsayso trinken Menschen sowie Tiere. In der Region gibt es viel Wildtiere wie zum Beispiel Rehe, Wildschweine und diverse Vogelarten. Diese baden darin und scheiden ins Wasser aus, was grosse gesundheitliche Probleme verursacht und vor allem für kleine Kinder und ältere Menschen gefährlich ist. Deshalb sammelt er Geld für ein Brunnenprojekt.
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