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Im Gegensatz zu den Bob-Fahrern sind die Schlittler nur seltene Gäste in der Schweiz. Da in China wegen der Corona-Pandemie derzeit keine Sport-Wettkämpfe stattfinden können, kommt der Olympia Bobrun nun unverhofft zum Handkuss.
Als 2012 letztmals ein Weltcup im Engadin stattfand, war Natalie Maag 14-jährig, nun kommt die Zürcher Oberländer zu ihrer Heimpremiere. Sie musste in dieser Saison einen Rückschritt hinnehmen und schaffte es nur zweimal in die Top 12. Als aktuell 15. der Weltcup-Gesamtwertung muss sich Maag am Freitag erst für den Wettkampf am Sonntag qualifizieren, was aber kein Problem darstellen sollte.
Andi Langenhan und Tatjana Hüfner, die Sieger von 2012, sind nicht mehr aktiv. Die damalige Zweite Natalie Geisenberger hat aber in der ersten Saison nach einer Babypause bereits wieder den Sieg im Gesamt-Weltcup vor Augen. Diesen hat ihr deutscher Landsmann Felix Loch bereits auf sicher.
Der 31-jährige Thüringer freut sich auf ein kleines Heimspiel: "Ich bin früher oft in St. Moritz gerodelt und liebe diese Bahn.“ Grund für die zahlreichen Fahrten auf dem Natureis der Olympiabahn von 1928 und 1948 ist die Trainingsgemeinschaft des deutschen Teams mit den Schlittlern aus der Schweiz. Zum Saisonabschluss fanden in der Vergangenheit öfter Trainingsfahrten und Abschlussrennen mit den Schweizern statt.
Bei den Männern, die am Samstag im Einsatz stehen, sind diesmal allerdings keine Schweizer am Start.