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28.03.2012
1994 brachte die Industrial-Band Nine Inch Nails um den Songwriter Trent Reznor das viel gerühmte Album "The Downward Spiral" heraus. The Downward Spiral ist ein Konzeptalbum über den Verfall eines Menschen in selbstmörderische Depressionen. Trent Reznor steht dem Mainstream in etwa so nah wie seinem langjährigen Erzfeind George W. Bush. Trotzdem wird alles, was der ultimative Antiheld anfasst, zu Gold.
Das Album erreichte Platz 2 der amerikanischen Album Charts und die Single "Closer" wurde ein internationaler Discohit. Damit hatte wohl niemand gerechnet, denn die Texte drehen sich nicht um den Dancfloor und schon gar nicht um die schöne Welt. Sie zeigen die harte Realität eines Menschen mit Selbstmordgedanken, der sich mit Hilfe von Sex und Gewalt der Realität zu enziehen versucht. Am Schluss des Albums steht das Lied "Hurt", eine beklemmend ruhige Selbstbetrachtung, welche 2002 von Johnny Cash gecovert wurde und so zu neuen Ehren kam.
Klar ist der zerstörende Kraftakt, den "The Downward Spiral" seinem Hörer zumutet, nicht für jeden etwas. Aber er wird weltweit verstanden. Millionenfach.