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Bierherstellung
Gerstenmalz mahlen
Das Malz wird in der Mühle geschrotet. Anschliessend erfolgt das Maischen in der Maischpfanne. Darunter versteht man das Vermischen von Malzschrot und warmem Brauwasser.
Maische
Die sogenannte Maische wird nun langsam und unter Einhaltung bestimmter Temperaturschritte auf ca. 78 °C erhitzt. Die Stärke (Mehl) wird dabei Malzzucker umgewandelt.
Läuterung
Die Maische wird danach im Läuterbottich filtriert (geläutert). Zurück bleibt der Treber, dieser findet als Viehfutter seine Verwendung.
Kochung
Die gewonnene Flüssigkeit ist die Würze. Die Bierwürze, wird Hopfen versetzt und gekocht.
Whirlpool
Die noch heisse Bierwürze fliesst anschliessend zur Klärung durch den Whirlpool (letzter Behälter).
Die Würze wird anschliessend abgekühlt.
Gären
Der abgekühlten Würze wird im Gärkeller die Hefe beigegeben. Im Verlauf der Gärung wandelt diese den Malzzucker in Alkohol, Kohlensäure und Aromastoffe um.
Im Gärtank formen sich durch die Gärung nach einigen Stunden prächtige Schaumgebilde auf der Oberfläche, Kräusen genannt. Nach etwa einer Woche ist die Hauptgärung beendet, aus der Würze ist Jungbier entstanden.
Lagern
Im Lagertank folgt die Nachgärung, Reifung und Klärung des Jungbieres. Das Bier wird während der Lagerung auf Temperaturen um den Gefrierpunkt abgekühlt.
Filtrieren
Nach einigen Wochen, kurz vor der Abfüllung wird das BIer glanzfein filtriert oder naturbelassen (die Hefe ist noch im Bier enthalten).