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und warum es so schwierig ist mit Wado Ryu Katas international erfolgreich zu sein.
Im Jahr 2010 fing Lea Huber mit dem Karate an, nachdem sie eine Freundin zu einem Probetraining mitgenommen hatte. Seitdem konnte sie viele Erfolge in dem Kampfsport feiern, unter anderem ist Lea 2019 Schweizermeisterin im Kumite geworden. Und das, obwohl sie normalerweise mehr Erfolg in der Kata hat. Dazu meint Lea, dass bei diesem Sieg auch etwas Glück mit dabei war: Sie war motiviert, hatte einen guten Tag und so hat sie am Morgen den 2. Platz in Kata erreicht und am Nachmittag im Kumite gesiegt. In Zukunft hat sie vor, auch im Kumite wieder mehr zu trainieren und sich zu verbessern.
Ausserdem ist Lea das erste Mitglied des Karatecenters, welche es in die Kata Nationalmannschaft schaffte. Erreicht hat sie dies durch die Unterstützung von Reto und indem sie der Kata treu geblieben ist, obwohl dies manchmal ungewohnt war im Karatecenter.
Auf das Training mit der Nationalmannschaft war Lea sehr gespannt, da sie noch nicht wusste, was alles auf sie zukommen und wie es sein würde. Andererseits hat sie sich aber auch darauf gefreut und war stolz, «neues Land» zu betreten und mit der Nationalmannschaft zu trainieren. Wie die Kumite Mitglieder war Lea in einem Stützpunkt in Zürich, bevor sie nach Biel wechselte, wohin sie nun auch jeden Freitag zum Training fährt. Die Reisezeit nutzt sie meist, um für die Schule zu lernen.
Die Atmosphäre im Training in Biel beschreibt Lea als sehr gut und herausfordernd, da sie immer gepusht wird. Da die SportlerInnen neben ihr ein hohes Niveau haben, wolle sie sich selbst verbessern, um dieses Niveau ebenfalls zu erreichen. Motivieren tut sie dabei vor allem das Feedback, das sie dort erhält und durch das sie gut an sich arbeiten kann.
Gewechselt hat Lea nicht nur nach Biel, sondern auch von der Sportschule NET an die PMS, an der sie drei Jahre verbracht und einen grossen Fortschritt im Karate gemacht hat. Den Wechsel an die PMS empfindet sie als optimal, da sie ihr Training immer noch gut mit der Schule vereinbaren kann, auch wenn es schulisch nun anstrengender ist als zuvor.
Im Frühling dieses Jahres bestand Lea sogar die 1. Dan Prüfung in Wado Ryu. Dieser Erfolg machte sie sehr stolz und glücklich und es bestätigte all die Jahre, auf die sie aufgebaut hatte. Ausserdem ist sie sich der grösseren Verantwortung bewusst, die ein 1. Dan mit sich bringt. Zum Beispiel ist sie somit ein Vorbild, wenn sie Trainings leitet. Dies macht ihr vor allem Spass, weil sie die jüngeren SportlerInnen auf ihrem Weg begleiten und ihre Fortschritte sehen kann.
Mittlerweile gehört das Karate zu Lea und sie kann sich ihr Leben gar nicht mehr ohne vorstellen.
(In der Zwischenzeit hat Lea entschieden an den Wettkämpfen wieder unter der Kategorie Kumite zu starten)
Interview unter folgendem Link:
(Text und Interview von Elena Näpflin)