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Erneut basierend auf einer autobiografischen Romanvorlage (in diesem Fall von Hannah Green), zeigt I Never Promised You a Rose Garden den therapeutischen Wandel, der einerseits durch die Psychoanalyse, andererseits durch die Anti- Psychiatrie-Bewegung in den Sechzigerjahren ausgelöst wurde. Eine an Schizophrenie leidende Patientin, die in einer erfundenen Parallelwelt lebt, erfährt durch die Ärztin Dr. Fried eine empathische Behandlung. Die Rolle von Dr. Fried basiert auf dem Leben und den therapeutischen Ansätzen der Psychiaterin und Psychoanalytikerin Frieda Fromm-Reichmann, die als deutsch-jüdische Emigrantin die amerikanische Psychiatrie nachhaltig beeinflussen konnte. Weniger auf Sanktionen, denn durch das Bemühen um das Verständnis der Patienten und Patientinnen angelegt, setzte sich die soziale und empathische Therapie zum Vorteil vieler durch. Der Film bemüht sich ernsthaft um heterogene Perspektiven und diskutiert neben der Betroffenenperspektive auch die der Familienangehörigen.