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Prinz Harry (35) und Herzogin Meghan (38) wollen nach ihrem Rücktritt als hochrangige Royals finanziell unabhängig sein. Nun soll Harry Gespräche mit der US-amerikanischen Bank Goldman Sachs führen, wie «Mirror» schreibt. Um Millionen in der Geschäftswelt zu verdienen, habe er sich über eine Zusammenarbeit mit der umstrittenen US-Finanzfirma unterhalten.
Laut einer königlichen Quelle besteht der Kontakt zu Goldman Sachs seit November 2019. Ein ungenannter PR-Guru behauptet, dass die beiden 1,3 Milliarden Franken mit Unternehmensgeschäften und als Markenbotschafter verdienen könnten. Harry könnte wie Fussball-Ikone David Beckham (44), Schauspielerin Gwyneth Paltrow (47) oder Model Karlie Kloss (27), als Gastreferent beim Diskussionspodium der Bank «Talk at GS» auftreten.
Bis zu einer Million Franken für Rede bei JP Morgan
Goldman Sachs bezahlt die Sprecher zwar nicht für das Talk-Format, aber Quellen meinen, es könnte Harry und Meghan den Weg für eine künftige lukrative Beziehung ebnen. Vergangene Woche sprach Harry bereits an einem Event über alternative Investitionen in Miami (USA), das von einer anderen Grossbank, JP Morgan gesponsert wurde. Experten gehen davon aus, dass JP Morgan den Sussexes bis zu einer Million Franken für die Teilnahme an der Veranstaltung gezahlt hat.
Die Zusammenarbeit wird von königliche Kreise kritisch beäugt. Sie befürchten, dass das Paar die königliche Marke besudeln könnte. Harry und Meghan haben sich für ihre Zusammenarbeit nicht gerade die Banken mit dem besten Ruf ausgesucht. Goldman Sachs und JP Morgan wurden beschuldigt, Tausende von Hausbesitzern mit unfairen Hypotheken um Milliarden gebracht zu haben. Goldman Sachs soll mitschuldig an der Finanzkrise von 2008 gewesen sein. Die Bank stimmte deshalb zu, eine Strafe in der Höhe von 5 Milliarden Franken zu zahlen.
JP Morgan unterstützt fossile Brennstoffe
Ausserdem finanziert JP Morgan Unternehmen für fossile Brennstoffe. Harry und Meghan sollte das stören, denn die beiden Royals setzen sich für den Umweltschutz ein. Das scheint der grössten Bank der USA egal zu sein. JP Morgan wird beschuldigt, 77 Milliarden Franken in Unternehmen zu pumpen, die hinter dem Fracking und der arktischen Öl- und Gasförderung stehen. Die US-amerikanische Wohltätigkeitsorganisation Rainforest Action Network hat diesen Vorwurf drei Monate vor dem Gipfel in Miami in ihrem Bericht Banking on Climate Change 2019 erhoben.
PR-Guru Mark Borkowski (61) sagte, dass Harrys und Meghans Verbindung mit JP Morgan kein gutes Licht auf sie werfe: «Wie sie Geld annehmen und von wem, wird in Zukunft eine Herausforderung sein.» Auch der königliche Kommentator Richard Fitzwilliams meint, sie müssen vorsichtig sein. «Sie sollten ihren Worten Taten folgen lassen. Wenn es um die Reichen und Berühmten geht, gibt es eine Menge Heuchelei in Bezug auf den Klimawandel.» (bsn)