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Der Faire Handel trifft das KonsumentInnenbedürfnis, sich beim Einkaufen für nachhaltig produzierte und gehandelte Produkte entscheiden zu können. Aufgrund des Erfolgs des Fairen Handels wird der Begriff «fair» heute breit und in allen möglichen Zusammenhängen verwendet. Seit Jahren fordern immer wieder auch Bäuerinnen und Bauern in der Schweiz einen fairen Preis für ihre Produkte. Es gibt in Europa verschiedene (über)regionale Projekte mit dem Ziel, lokal produzierte Waren im Rahmen von fairen Handelsbeziehungen zu vermarkten.
Swiss Fair Trade begrüsst Initiativen für gerechtere Handelsbeziehungen – auch im Norden
Swiss Fair Trade als Dachverband der Fair Trade-Organisationen in der Schweiz begrüsst Initiativen für gerechtere Handelsbeziehungen auch in den Ländern des Nordens. Sie sind komplementär, indem sie ein gemeinsames Ziel verfolgen: Handelsbeziehungen sind so gerecht, direkt und kurz wie möglich gestaltet und garantieren ProduzentInnen ein existenzsicherndes Einkommen. Besonders willkommen sind Initiativen, die von ProduzentInnen- oder KonsumentInnenorganisationen mit zivilgesellschaftlicher Basis ausgehen.
Swiss Fair Trade will Anwalt der Produzent/-innen im Süden sein
Der Faire Handel nimmt seit seinen Anfängen Ende der 1960er Jahre in Anspruch, ein entwicklungspolitisches Konzept für die „Länder des Südens“ zu sein. Der Faire Handel will das internationale Wirtschaftssystem und den Handel gerechter ausgestalten, um die Arbeits- und Lebensbedingungen im Weltsüden zu verbessern, und zur Armutsreduktion beitragen. Die Mitglieder von Swiss Fair Trade setzen sich dafür ein, dass benachteiligte ProduzentInnen im Süden über faire Handelsbedingungen die notwendigen Ressourcen erwirtschaften können, um ihren Entwicklungsweg zunehmend selbst zu bestimmen und ein Leben in Würde zu führen. Als Dachverband hat Swiss Fair Trade für seine Mitglieder die Grundsätze und Standards des Fairen Handels klar definiert.
Swiss Fair Trade legt den Finger auf Handelsgerechtigkeit
Swiss Fair Trade legt grossen Wert auf umfassende Handelsgerechtigkeit und Solidarität über Grenzen hinweg. Initiativen für gerechte Handelsbeziehungen im Norden sollen keine Konkurrenz darstellen für fair gehandelte Produkte aus dem Süden; sie dürfen nicht dazu beitragen, deren Absatz zu verringern oder sie gar vom Markt auszuschliessen.