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Regina Dürig und Laura Vogt
Romi entschliesst sich für eine polyamouröse Beziehung und muss sich als Mutter, Frau und Tochter neu definieren. Sibylla hingegen träumt davon, ihre Gebärmutter loszuwerden, um in Ruhe aussterben zu können. Als ihre Freundin Nora plötzlich jede Kommunikation einstellt, bricht die Wucht der Konventionen über die beiden herein. Laura Vogt stellt in ihrem dritten Romanprojekt mit dem Arbeitstitel «Die liegende Frau» anhand dreier Protagonistinnen die Frage, was das ist, «die Familie». Und was sind «die Frau», «der Mann», «die Mutter», «der Vater» in heutiger Zeit? Was ist zu verstehen unter «Liebe»? Inwieweit kann es gelingen, sich als Individuum von gesellschaftlichen Normen abzugrenzen? Und was hat das alles mit der Familie zu tun, in der man aufgewachsen ist? Die Erzählungen aus der jeweiligen Ich-Perspektive ermöglicht Direktheit und Dringlichkeit; auch die changierenden Textformen (z.B. Dialog, Tagebuch) lassen unterschiedliche Zugänge zu. Im „Double“-Mentorat soll der Text kritisch überdacht und weitergesponnen werden.