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geb. --.--.----
Levofloxacin und Tacrolimus beeinflussen sich gegenseitig
Monitorisierung
Risiko
Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Rhythmusstörungen
Mechanismus
Additive Verlängerung der QT-Zeit.
Effekt
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand. Wird Tacrolimus gleichzeitig mit Flourchinolon-Antibiotika angewendet, kann es zu einem verstärkten Auftreten nephro- und neurotoxischer Effekte kommen. Unter gleichzeitiger Gabe von Levofloxacin kam es in einer Studie mit Nierentransplantations-Patienten, die mit Tacrolimus behandelt wurden zu einem Anstieg der AUC von Tacrolimus um ca. 25% [Federico S, 2006].
Empfehlung
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. Zudem ist eine Überwachung der Elektrolytkonzentrationen (insbesondere Kalium, Magnesium) und der Nierenfunktion notwendig. Eine Kontrolle der Tacrolimus-Konzentration sollte patientenindividuell erwogen werden.
Literatur
Klassifikation
Die Grundlage für die Klassifikation ist die referenzierte Literatur und ein validiertes und nachvollziehbares Entscheidungsmodell. Die getroffenen Entscheidungen für die Einteilung des Schweregrads werden durch den Flowchart visualisiert.
Letzte Aktualisierung des Textes am 29.05.2018