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Park-and-ride-Anlagen seien ein wesentliches Element einer nachhaltigen Verkehrspolitik, schreibt die grüne Kantonsrätin Korintha Bärtsch in der Motion. Sie fordert von der Regierung eine Gesamtbetrachtung mit Anreizen und Massnahmen, die zur Nutzung solcher Anlagen motivieren.
Für den Erfolg von Park-and-ride-Anlagen brauche es eine Kombination von Massnahmen, schreibt die Regierung in ihrer am Dienstag veröffentlichten Antwort. Und diese gesamtheitliche Betrachtung solle mit dem Projekt Zukunft Mobilität im Kanton Luzern (Zumolu) sichergestellt werden.
Im Rahmen des Programms Gesamtmobilität ab Mitte 2023 würden die in der Motion angesprochenen Park-and-ride-Anlagen respektive die Weiterentwicklung und Realisierung von Verkehrsdrehscheiben behandelt, schreibt die Regierung. Dies müsse jedoch abgestimmt mit der zweiten Phase des Projekts Zumolu erfolgen.
Das Programm Gesamtmobilität will die Regierung dem Kantonsrat "zu gegebener Zeit" unterbreiten. Die Erarbeitung eines separaten Planungsberichts zu Park-and-ride-Anlagen lehnt die Regierung deshalb ab und beantragt, die Motion nur teilweise erheblich zu erklären.
Zumolu ist auch der Grund, weshalb die Regierung die Motion von Maurus Frey ablehnt. Der grüne Kantonsrat möchte den Regierungsrat beauftragen, die gesetzlichen Voraussetzungen zu schaffen, um Mobility-as-a-Service so weit zu fördern, dass kantonsweit ein flächendeckendes und leicht zugängliches Angebot zu geteilten Verkehrsmitteln entsteht.
Mobility-as-a-Service bezeichnet die einfache Bereitstellung verschiedener Mobilitätsangebote mit der Idee, keine Verkehrsmittel mehr zu besitzen, sondern sie nach Bedarf geteilt zu nutzen.
Das Teilen und Nutzen von Mobilitätsdienstleistungen solle ebenfalls im Rahmen von Zumolu unterstützt und weiterentwickelt werden, schreibt die Regierung in der ebenfalls am Dienstag veröffentlichten Antwort. Sie sehe die Möglichkeit, sich auf nationaler Ebene dafür einzusetzen, dass die Chancen der Digitalisierung für entsprechende Lösungen im Sinne von Zumolu weiter vorangetrieben werden können. Eigene kantonale Lösungen seien aber zu aufwendig und zu teuer.
(sda)