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Der Eintritt in die US-Streitkräfte bleibt Transgendern vorerst verwehrt. Das Pentagon erklärte am Freitag (Ortszeit), die Armee werde sich frühestens im Januar für Menschen öffnen, die sich nicht eindeutig einem Geschlecht zuordnen liessen. Die Regierung von Präsident Barack Obama hatte ursprünglich angeordnet, das Transgender-Verbot zum 1. Juli aufzuheben.
Die Öffnung sei jedoch in Verzug geraten, sagte eine Sprecherin von Verteidigungsminister James Mattis. Einige Kommandeure hätten um mehr Zeit gebeten. Nach Schätzungen sollen bereits bis zu 7000 Transgender in der US-Armee dienen. Allerdings drohte ihnen bisher ein Ausschluss aus den Streitkräften, falls sie ihre sexuelle Präferenz öffentlich machten.
Transgender ist ein Oberbegriff für Menschen, die sich im falschen Körper geboren fühlen und solche, die sich keinem eindeutigen Geschlecht zuordnen können. Seit dem Jahr 2011 steht die US-Armee bereits Lesben und Schwulen offen. (sda/afp)