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Die orthomolekulare Medizin dient der Erhaltung von Gesundheit, wie auch der Behandlung von Krankheiten, in dem die Konzentration körpereigener, für die Gesundheit wichtiger Substanzen erhöht werden (nach Linus Pauling).
Die eingesetzten Substanzen sind überwiegend Vitamine und Mineralstoffe, aber auch Aminosäuren, Fettsäuren, Enzyme oder vitaminähnliche Substanzen.
Mit der erhöhten Zufuhr dieser Substanzen, die über die Nahrung oder in isolierter Form erfolgen kann, sollen Mangelzustände ausgeglichen werden.
Der ausreichenden Versorgung mit Mikronährstoffen wird im Rahmen präventiver Massnahmen zur Gesunderhaltung des Organismus ein hoher Stellenwert gewidmet.
Obwohl wir in einer "Überflussgesellschaft" leben, reicht die meist technisch veränderte Nahrung nicht mehr aus, den vollen Umfang sämtlicher Vitalstoffe dem Individuum zuzuführen. Es kommt zwar zu keinen Vitaminmangelerkrankungen mehr, jedoch der chronische Vitalstoffmangel wird heute als pathogenetischer Faktor für die Entstehung zahlreicher Erkrankungen eingestuft.
Von zentraler Bedeutung ist in diesem Zusammenhang die Bildung von Sauerstoffradikalen, die bei diversen Stoffwechselreaktionen im Körper erzeugt werden. Deren Aktivität zu begrenzen ist Aufgabe der Vitalstoffe.
Von der Weltgesundheitsorganisation wird die tägliche Zufuhr von 5 bis 7 Obst-Gemüseportionen pro Tag empfohlen, wobei diese aus verschiedenen manigfaltigen Sorten bestehen sollten. Die Vitalstofftherapie ist eine Möglichkeit die Zufuhr wichtiger Mikronährstoffe zu gewährleisten, um Mangelerscheinungen vorzubeugen.