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Teilzeit/Jobsharing beim Staat Wallis
Teilzeit/Jobsharing
Immer mehr Mitarbeitende suchen nach einem Gleichgewicht zwischen der Erwerbsarbeit und anderen Lebensbereichen. Vermehrt werden Arbeitsformen nachgefragt, welche eine optimale Übereinstimmung dieser Bereiche ermöglichen.
Mit der Schaffung von Teilzeitarbeit in qualifizierten Positionen wird Frauen und Männern, die nur Teilzeit arbeiten können oder wollen, die Möglichkeit geboten, eine anspruchsvolle Tätigkeit auszuüben und eine attraktive berufliche Laufbahn zu beschreiten. Die Durchführung einer Weiterbildung oder anderer ausserberuflicher Aktivitäten wird dadurch erleichtert und Müttern und Vätern in Kaderpositionen ermöglicht, Karriere und Familie besser miteinander zu verbinden.
Mit neuen Arbeitszeitformen können aber nicht nur die Bedürfnisse von einzelnen Personen befriedigt werden; neue Arbeitszeitformen können auch einen Beitrag zur Veränderung und Entwicklung der Unternehmenskultur und des Führungsverständnisses leisten und Gelegenheit bieten, bestehende Aufgabengebiete und Arbeitsabläufe neu zu überdenken.
Wie unterscheiden sich Teilzeitarbeit und Jobsharing?
Unter Teilzeitarbeit werden Arbeitsformen verstanden, welche zu weniger Arbeitsstunden pro Jahr führen als die Vollzeitarbeit (100%). Die Arbeit wird stunden-, halbtage-, tage- oder wochenweise, kontinuierlich oder in Intervallen geleistet.
Jobsharing stellt eine Sonderform der Teilzeitbeschäftigung dar. Eine Funktion bzw. ein Arbeitspensum werden auf zwei oder mehr Personen aufgeteilt. Im Verhältnis zur Arbeitgeberseite übernimmt das Team gesamtverantwortlich die Erfüllung der vereinbarten Aufgabe. Die Aufteilung erfolgt nicht nur zeitlich, sondern auch inhaltlich. Eine Stelle zu 100% wird zwischen zwei Teilzeitarbeitenden aufgeteilt.