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Nach einer fast zu langen
Sommerpause trafen sich 18 Piraten bei heissem Spätsommerwetter zur
Zugerseemeisterschaft. Die Regatten wurden gemeinsam mit den Klassen der
Drachen und Surprise durchgeführt.
Anfänglich wartete man an Land auf den fehlenden Wind. Ein Sommergewitter,
das Abkühlung und Wind bringen sollte, wurde erwartet. Das Gewitter
liess auf sich warten. Mit leichtem Ostwind segelte das Piratenfeld schliesslich
zum Startgebiet. Während des ersten Laufs drehte der Wind und gewittrige
Böen brachen von Westen doch noch über den See und ermöglichten
den Piraten tolle Gleitfahrten. Leider wurde dieser Lauf wegen eines Formfehlers
der Wettfahrtleitung später anulliert (inkorrektes Startprozedere).
Böse Zungen behaupten: In Zug sollte man den ersten Lauf an Land
verbringen, weil jedes Jahr die erste Regatta durch einen Formfehler der
Wettfahrtleitung später anulliert würde. Der einzige und reguläre
1. Lauf am Samstag wurde mit Nordwestwind bestritten. Die Geschwister
Widmer auf SUI 513 setzen sich auf der Zielkreuz, fernab des Feldes, als
erste ins Ziel ab.
Abends genossen die "Piratenfamilie"
im Clubhaus ein feines Nachtessen, während draussen sintflutartiger
Dauerregen herrschte.
Am nächsten Morgen bot sich anfänglich nur eine Fortsetzung
des Regens von Samstagnacht. Danach folgten leichte Aufhellungen mit etwas
nachlassendem Regen. Diese Wetterveränderung brachte uns am Sonntag
den erhofften Südwestwind (2-3 Beaufort) und liess das "schlechte"
Wetter schnell vergessen. Den 2. Lauf hätte man als Familien-Doppelsieg
werten können Nicolas Maire SUI 516 (Platz 1) und Felix Maire SUI
522 (Platz 2). Den anschliessenden 3. Lauf beherrschte die frischgebackene
Steuerfrau Renée Grandjean auf SUI 518. Im 4. und letzten Lauf,
wurde der lange führende Daniel Rainer auf seinem neuen Piraten "Epaninondas"
SUI 529 auf Platz 3 gedrängt. Er konnte den Konkurrenten Nicolas
SUI 516 (Platz 1) und Barbara SUI 513 (Platz 2) nicht die Stirn bieten
und landete schliesslich auf Platz 3. Diese drei Läufe am Sonntag
wurden bei fast identischen Bedingungen gesegelt.
Bei den insgesamt vier gewerteten Regatten, führte dies für
manche Teams zum glücklichen Streichresultat und für ein spannend
durchmischtes Endresultat.
Die Basler Nicolas Maire und Nina Klingler beherrschten den Titel des
Zugerseemeisters auch dieses Jahr wieder.
Ein grosser Dank gebührt dem Regattateam
des Yacht Club Zug unter der Leitung von Bruno Oldani.
Stormboy, SUI 500