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Permeation Pharmakokinetik
synonym: Drug permeationDefinition
In der Pharmakokinetik bezieht sich die Permeation auf den Übertritt eines Wirkstoffs durch eine Zellmembran. Der Begriff wird oft im Zusammenhang mit der intestinalen Absorption im Verdauungstrakt verwendet. Dabei gelangen die Wirkstoffmoleküle nach der Freisetzung aus der Arzneiform aus dem Darmlumen über die Zellmembranen der Enterozyten (Darmzellen) in den Blutkreislauf. Die Permeation spielt aber bei allen pharmakokinetischen Prozessen eine zentrale Rolle.
Wirkstoffe gelangen primär durch die passive Diffusion, über Transporter, Kanäle sowie eine Endo- und Exozytose mit Vesikeln über Membranen. Der parazelluläre Transport bezieht sich auf den Weg neben den Zellen vorbei.
Zu den Einflussfaktoren für die Permeation gehören:
- Physikochemische Eigenschaften des Wirkstoffs, z.B. Lipophilie, Polarität, Ladung
- pH-Wert des Lösungsmittels
- Oberfläche des Darms
- Konzentrationsgradient
Transportmechanismen für Wirk- und Nährstoffe an Darmzellen, zum Vergrössern anklicken. Illustration © PharmaWikisiehe auchLiteratur
- Fachliteratur
- Lehrbücher der Pharmakologie
Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.