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Geschichte der UBS Polybahn
1886
Konzession wird für 80 Jahre erteilt. Erst nachdem ein 1:1 Holzmodell erstellt wurde, stimmt der Stadtrat dem Viadukt und damit der bis heute aktuellen Linienführung zu.
1889
Die Zürichbergbahn (wie sie zuerst hiess) nimmt den Betrieb auf. Das Urteil von Publikum und Presse: "Die Bahn debütiert mit Glanz!"
1897
Die bis dahin mit Wasser angetriebene Bahn stellt auf elektrischen Antrieb um.
1923
Ende 1923 kann die Zürichbergbahn ihren millionsten Passagier im gleichen Jahr vermelden.
1950
Die Bahn fährt erstmals in die roten Zahlen. Die Löwenbräu AG kauft die Liegenschaft, in der sich die Talstation befindet und wird Hauptaktionärin der Zürichbergbahn.
1966
Bern verlängert die Konzession ein letztes Mal um zehn Jahre. Nach ein paar Jahren mit hohem Betriebsdefizit beschliesst die Zürichbergbahn-Gesellschaft, die Konzession nicht weiter zu erneuern. Der 1972 gegründete Verein pro Polybahn versucht die Bahn zu erhalten.
1976
Die SBG rettet die Bahn in letzter Minute und gründet eine eigene Gesellschaft "SBG-Polybahn AG". Um den Anforderungen für eine Konzession für weitere 20 Jahre zu genügen, wird die Bahnanlage in nur zwölf Wochen saniert und die beiden Bahnwagen vollständig renoviert. Die VBZ verpflichten sich als betriebsführende Unternehmung.
1990
Im 101. Betriebsjahr wird die Polybahn das kleinste Mitglied im Zürcher Verkehrsverbund.
1996
Die letzte Fahrt der alten Polybahn. Nach 107 Jahren wird die Bahn totalsaniert. Die Bahn wird am 21.10.1996 wieder eröffnet. Unter anderem wurde der Betrieb auf Vollautomatik umgestellt und die Gleisanlage von drei auf zwei Schienen umgebaut.
1998 Neuer Rekord - über 2 Millionen Passagiere im zweiten vollen Betriebsjahr! Die Bahn kann pro Richtung alle 2½ Minuten 50 Personen befördern.
2001
Die Bergstation wird umfassend renoviert und erhält wieder ihren ursprünglichen sienaroten Anstrich.