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Hundeerziehung ist weder vom Alter des Hundes noch vom Alter des Halters abhängig!
Hunde sind seit Beginn der Geschichte Rudeltiere. Das hat sich auch in der Entwicklung zum Haustier nicht verändert. Sie streben nach wie vor nach einer Rudelstruktur und fühlen sich nur mit einem starken Rudelführer (Ihnen!) wohl und überlebensfähig.
Wenn der Mensch die Position des Rudelführers nicht einnimmt, übernimmt der Hund diese Rolle, denn aus seiner Sicht hängt sein Überleben davon ab.
Ein Hund wird nie unsere Sprache verstehen, wir müssen seine lernen. Er kann zwar Worte mit Handlungen verknüpfen, die Anzahl ist aber begrenzt.
Der Mensch hat im Laufe der Zeit verlernt, den Hund wie einen Hund zu behandeln, weshalb er dazu neigt, mit ihm wie mit einem Menschen zu kommunizieren. Der Hund aber orientiert sich an unserem Handeln.
Missverständnisse erschweren oft das Zusammenleben und können zu weitverbreiteten Problemen führen wie:
Leinenziehen, Angstverhalten, Jagdverhalten (Katzen, Radfahrer, Autos, etc.), mangelnde Bindung, schlechte Abrufbarkeit, Verteidigung von Herrchen, Verbellen von Menschen und Hunden, Zerstörungswut im Haus, Aggressionsverhalten gegenüber Menschen und Hunden, um nur einige zu nennen.
Wir arbeiten auf der Basis der Rudelstruktur (keine Leckerlis, Motivationshilfen oder Kommandos nötig).