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Die Waffenbörse in Luzern ist immer noch Aufrüstungsort für Rechtsextreme.
Hans Biland, Verwaltungsratspräsident und Direktor der Zentralschweizer Fachmessen AG und damit Organisator der Luzerner Waffenbörse (heute offiziell «Antik-Waffensammlerbörse»), mimte im Messeprogramm wieder einmal den Ehrenmann. Nicht gestattet sei, so die abgedruckten «speziellen Auflagen», unter anderem das Ausstellen und der Verkauf von «Kampf- und Tarnanzeugen», weiter auch «von Gegenständen der ehemaligen deutschen Wehrmacht, insbesondere Embleme, Bücher und Zeitschriften, Uniformen und Teile dazu».
Hat Biland also auf die Kritik an der Waffenbörse reagiert? "Luzern heute" hatte im vergangenen Jahr berichtet, dass an vier Ständen nazistische Literatur und Devotionalien angeboten worden sei, obwohl Biland sich gegenüber der Stadt, Inhaberin der Festhalle, verpflichtet hatte, solches Material nicht zuzulassen. Stadtrat Werner Schnieper (SP) versprach damals gegenüber "luzern heute" : «Die Stadt wird reagieren». Anfang September 1998 war Messe-Veranstalter Hans Biland einer Ausladung durch die Stadt zuvorgekommen und war in die private und kleinere Luga-Halle ausgewichen.