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Das Zweite Helvetische Bekenntnis
Heinrich Bullinger, der Nachfolger von Ulrich Zwingli, fasste 1561 seinen reformierten Glauben zusammen. Bullingers Bekenntnis wurde vom Zürcher Rat genehmigt und als Zweites Helvetisches Bekenntnis von den eidgenössischen reformierten Kirchen anerkannt. In viele Sprachen übersetzt, fand es in den reformierten Kirchen in ganz Europa grosse Zustimmung. 1566 wurde es gedruckt, und zwar unter dem Titel Confessio Helvetica Posterior. Die deutsche Übersetzung ist z.B. hier elektronisch aufbereitet.
Als weltweit einzige Kirchen sind die reformierten Kirchen in der Schweiz bekenntnisfrei: Seit dem 19. Jahrhundert können Schweizer Reformierte selbst entscheiden, wie sie ihren Glauben ausdrücken wollen. Eine Auswahl an Bekenntnissen bietet unser Gesangbuch (Nrn. 261 bis 282), darunter auch das bekannteste Glaubensbekenntnis, das Apostolikum (Nr. 263).