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Wie viel darf ich arbeiten?
Staatsangehörige EU/EFTA
Studierende können ab dem ersten Aufenthaltstag einen Nebenerwerb von bis zu 15 Stunden pro Woche ausüben. Der Nebenerwerb ist durch den Arbeitgeber den für die Ausweiserteilung zuständigen Behörden zu melden. Stellen Sie sicher, dass dies auch getan wird.
Die Arbeitszeit darf während des Studiensemesters 15 Stunden pro Woche nicht überschreiten. Eine Vollzeitbeschäftigung während der Semesterferien ist ebenfalls möglich, sofern sie durch den Arbeitgeber gemeldet wird.
Für EU-Angehörige aus Rumänien und Bulgarien muss der Arbeitgeber vor Aufnahme der Tätigkeit ein Gesuch einreichen.
Staatsangehörige aus anderen Ländern
Studierende dürfen frühestens sechs Monaten nach Beginn der Ausbildung eine Nebenerwerbstätigkeit nachgehen, wenn:
- die Studiengangsleitung bestätigt, dass diese Tätigkeit im Rahmen der Ausbildung verantwortbar ist und den Ausbildungsabschluss nicht verzögert;
- die wöchentliche Arbeitszeit ausserhalb der Ferien 15 Stunden nicht überschreitet;
- das Gesuch eines Arbeitgebers nach Artikel 18 Buchstabe b des Ausländergesetztes vorliegt;
- die Lohn- und Arbeitsbedingungen nach Artikel 22 des Ausländergesetzes eingehalten werden.
Der Arbeitgeber muss in jeden Fall vor Aufnahme der Tätigkeit ein Gesuch einreichen.
Welche Versicherungen sind bei einem Arbeitsverhältnis vorhanden?
Gehen Sie in der Schweiz einer Arbeit nach, so versichert Sie Ihr Arbeitgeber automatisch ausreichend für die berufliche Haftpflicht und Sie sind unfallversichert. Wenn im Arbeitsvertrag ein bestimmter Lohn vereinbart wird, versteht sich dieser als Bruttobetrag, von dem noch die Abgaben an Sozialversicherungen abgezogen werden. Diese Abzüge bestehen aus Beiträgen an:
- die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV), Invalidenversicherung (IV) und Erwerbsersatzversicherung (EO)
- die Arbeitslosenversicherung (ALV)
- die berufliche Vorsorge (BVG)
- die Berufs- und Nichtberufsunfallversicherung (BUV/NBUV)
Habe ich mich mit der Landessprache genügend auseinandergesetzt?
Kenntnisse der lokalen Landessprache sind immer wichtig! Falls Sie in einem deutschsprachigen Gebiet nach Arbeit suchen, lernen Sie zuerst Hochdeutsch, um eine gute Grundlage zu haben, das Schweizerdeutsch später zu verstehen. Je nach Arbeitsstelle genügt es, wenn Sie die jeweilige Sprache verstehen und ein wenig sprechen können. Für anspruchsvollere Arbeiten müssen Sie meist bessere Sprachkenntnisse besitzen. Informieren Sie sich bei Ihren potentiellen Arbeitgebern, welches Sprachniveau erwartet wird.
Welche Job-Vorstellungen habe ich?
Machen Sie sich Gedanken, was für Jobs Sie bereit sind, in der Schweiz anzunehmen. Suchen Sie nach einer Tätigkeit, die Ihrem Studiengang entspricht oder geht es Ihnen prinzipiell darum, Ihr Konto aufzustocken und sind bereit, auch andere Jobs anzunehmen? Die Arbeitssuche ist nicht immer einfach, vor allem wenn Sie nur für eine befristete Anstellung zur Verfügung stehen. Seien Sie deshalb flexibel, auch Arbeiten anzunehmen, die vielleicht nicht Ihren fachlichen und beruflichen Anforderungen entsprechen.
Entspricht meine Bewerbungsmappe dem Schweizer Standard?
Informieren Sie sich, wie man sich in der Schweiz bewirbt.
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