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Die Aare (aus dem Keltische AARA „die Fliessende“)
Die Aare ist der längste gänzlich innerhalb der Schweiz verlaufende Fluss. Ihre Gesamtlänge beträgt 288 km, das Gefälle 1565 m, ihr Einzugsgebiet 17.779 km² und der mittlere Abfluss 560 m³/s. Die Aare ist der wasserreichste Nebenfluss des Rheins, noch vor der Maas, und sie führt mehr Wasser als Mosel und Main zusammen. Die Aare entspringt in den beiden Aargletschern in den östlichen Berner Alpen am Finsteraarhorn, westlich des Grimselpasses im zentralen Süden der Schweiz.
Im Grimselgebiet als junger Fluss entspringend – mündet die Aare 288 km bei Koblenz mit einer Breite von 200m und 6m Tiefe und einer Wassermenge von im Durchschnitt 560m3/s Wasser in den Rhein. Die Luftlinie beträgt nur 115 km. Bei Niedrigwasser <200m3 / bei Hochwasser > 2000m3. 1 m3 = 1 Tonne, so sind das bei Normalwasser 55 Eisenbahnwagen Wasser pro Sekunde! Auch behält der Rhein bei Koblenz, (lateinisch / Confluentia) die nördliche Flussrichtung der Aare bei, erst bei Waldshut 2 km später biegt er nach Westen ab. In Fortsetzung der Nordrichtung finden wir noch den Aarberg!
Vor 15 Millionen Jahren war der Ur-Ursprung der Aare im Raume Domodossola-Griessee angesiedelt. Die Alpen waren noch nicht so hoch ausgebildet.
Die Aare entwässert 17’779 km2 Fläche oder 43% des Schweizer Territoriums. 19 Kantone sind Wasserlieferanten, nur Genf, Jura, Basel-Stadt, Schaffhausen, Thurgau und beide Appenzell liefern kein Wasser an die Aare.
Wann fliesst die Aare in den Lac Leman? Wenn die Gelände-Bewegung in der jetzigen Zwischeneiszeit die Nordwestschweiz einige Millimeter pro Jahr anheben lässt, dauert es bescheidene 15000 Jahre und die Aare biegt im Seeland in Richtung Westen ab.