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Suche dir ein Bild aus, bei dem der Makro-Aspekt berücksichtigt wird.
Schalte das WiFi aus, stell Dein Telefon in den Flugmodus, frag Deine Familie,
Dein Freund, oder wer mit Dir wohnt, dasselbe zu tun oder Dich für die nächsten 30 Minuten nicht zu stören.
Schaue das gewählte Bild an und behalte es in deiner Nähe.
Wenn Du Dich bereit fühlst:
i.) Nimm Dir 15 Minuten Zeit um Deine Sinne zu beruhigen: Mache es Dir bequem, ohne jeden anderen Input als den der Natur. Vielleicht hast Du das Fenster offen und hörst Kinder spielen, Vögel zwitschern, Autos fahren vorbei, Glocken läuten, Wind in den Bäumen… Lass all das in seinem Makro-Aspekt fließen und tauche in Deinen Mikro-Aspekt.
Fange an bei Deinem Gehörsinn: Beruhige Deinen Atem und beschäftige Dich nicht mit dem, was draußen geschieht. Wende Dein Gehör an Deinen Herzschlag. Sei geduldig und liebevoll, ohne zu urteilen oder zu bewerten. Gib Deinem Hörsinn Raum und lass Dich immer näher an Dein Herz heranführen. Irgendwann wirst Du Deinen Herzschlag deutlicher spüren. Bedanke Dich für seine beständige Arbeit.
Mach einen Schritt weiter zum Tastsinn: Spüre die Botschaften Deiner Haut im Kontakt mit Deinem Hemd, spürst Du die Bewegung Deines Herzens? Spürst Du den Kontakt Deiner Haut mit Deiner Hose, die Empfindungen Deiner Hände, Deiner Füße, Deines Rückens, wo sie ruhen? Spürst Du, wie sie sich bei jedem Ein- und Ausatmen bewegen? In einem bestimmten Moment wirst Du spüren, dass die Bewegung Deines Herzens und die Bewegung Deines Atems mit einem natürlichen Rhythmus zusammenspielen. Bedanke Dich für dieses beständige Spiel.
Mach noch einen Schritt weiter zum Geschmackssinn: Spürst Du, wie Deine Zunge mit diesem natürlichen Rhythmus tanzen will? Spürst Du wie Deine Zunge am Gaumen haftet? Spürst Du die Flüssigkeit in Deinem Mund? Bedanke Dich für dieses beständige Arbeit.
Mach noch einen Schritt weiter zum Geruchssinn: Fühlst Du die Luft, die durch Deine Nasenlöcher aus- und einströmt, fühlst Du die Temperatur der Luft, was es an Gerüchen gibt, ihre Feuchtigkeit? Folge ihrem Weg von den Nasenlöchern zu den Lungen, die den Sauerstoff aufnehmen, der im natürlichen Rhythmus Deines Herzens und Deiner Atmung in den Körper transportiert wird. Sei Deiner Nase dankbar.
Mach noch einen letzten ganz bewussten Schritt weiter zur Sehkraft: Nimm das Bild und lass die Empfindungen der 5 Sinne in Erinnerung auftauchen. Nimm Dir die Zeit, es zu beobachten, und sei nicht beschäftigt mit den Gefühlen und von den Erinnerungen, die in diesem Moment in ihm stecken. Beobachte ohne zu beurteilen, zu vergleichen oder zu bewerten. Schliesse langsam die Augen und erlaub den äußeren Makro-Aspekt mit dem inneren Makro-Aspekt in Resonanz zu treten. Lass die Erinnerungen den gleichen natürlichen Rhythmus Deines Atems und Deines Herzens annehmen, lass sie mit den Empfindungen von Geruch, Geschmack, Berührung und Gehör mitschwingen. Sei Deiner Augen dankbar.
ii.) Nimm Dir 5 Minuten für die Emotionen: Beachte, wie sich Deine Atmung und Dein Herzschlag verändert haben. Beachte, ob Du in einer Emotion feststeckst oder ob eine Emotion mehr Aufmerksamkeit benötigt. Wenn Du dich überfordert fühlst, wiederhole i.) und beruhige Deine Sinne oder zähle von 5 rückwärts (5, 4, 3, 2, 1, 0). Lass diese Emotionen frei und im natürlichen Rhythmus Deiner inneren Makrowelt fließen.
iii.) Nimm Dir 5 Minuten Zeit, um zu beschreiben: Folge jetzt Deinem Bedürfnis, vielleicht willst Du aufstehen, oder tanzen, oder zeichnen, oder schreiben, oder singen, oder lachen, oder all diese Dinge zusammen. Lasse Dich vom Rhythmus Deines Atems und Deines Herzens leiten.
iv.) Nimm Dir 5 Minuten Zeit, um es noch einmal zu tun: i.)
v.) Nimm Dir Zeit um Deine Mitte zu spüren, Deine innere Welt wahrzunehmen und zu spüren. Wie kümmerst Du Dich um Dein HEIM? Dein Heim, das aus Gefühlen, Emotionen und Erinnerungen gestaltet ist. Spüre die Qualität der Energie, die aus jedem einzelnen Ziegelstein in Deinem HEIM herauskommt, und lass Dich durch das von Deinem gewählte Bild daran erinnern. Nimm Dir die Zeit, um Deinem Körper dankbar zu sein, der es geschafft hat, genug Energie zu haben, um diese Empfindungen abrufen und sie wieder an die Oberfläche zu bringen… all das ist das HEIM, es ist der ORT, in dem Du lebst, der ORT, der es Dir erlaubt, Nahrung aufzunehmen, der ORT, der beim letzten Ferientag Deine Tränen auf dem Strandtuch willkommen heißt, der Dein Lachen hört, der Dir all sein Wissen gibt und Dich nach Respekt bittet beim gehört, berührt, geschmeckt, gerochen und gesehen werden. All das ohne zu beurteilen. Nimm Dir Zeit, um Dich um Deine Makrowelt in Dir und die Mikrowelt um dich herum zu kümmern.
Bemerkungen:
Wenn Du eine aufgenommene Version haben möchtest, sende mir bitte eine E-Mail. Ich schicke Dir gerne die Aufnahme über wetransfer.com in zwei Dateien 11MB+35MB.
Shiatsu schenkt einen Raum für Selbstwahrnehmung. Ohne Beurteilungen, Annahmen und Erwartungen