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Langsameres Wachstum in diesen Ländern habe die Weltwirtschaft bereits erheblich gebremst, heisst es in einem Bericht der Europäischen Zentralbank (EZB). "Eine weitere grossangelegte und ausgeprägte Abkühlung der Wirtschaft in den Schwellenländern könnte beträchtliche negative Folgen für die Aussichten der globalen Wirtschaft haben", schreiben die Experten.
Dem EZB-Bericht zufolge hat eine schwächere Nachfrage in Schwellenländern bereits die Exporte aus der Euro-Zone gedämpft. Negative Folgen seien zwar durch gesunkene Rohstoffpreise teilweise wettgemacht worden. Denn die verfügbaren Einkommen seien dadurch gestiegen, schreiben die Experten. Insgesamt würden bei der Betrachtung der Schwellenländer aber die Gefahren überwiegen.
Seit dem Jahr 2000 trugen Schwellenländer im Schnitt etwa drei Viertel zum globalen Wachstum bei. Doch die einstige Konjunkturlokomotive ist inzwischen beträchtlich ins Stottern geraten. In China - immerhin die zweitgrösste Volkswirtschaft nach den USA - betrug 2015 das Wachstum lediglich 6,9 Prozent. Damit wuchs die Wirtschaft im Reich der Mitte so langsam wie seit einem Vierteljahrhundert nicht mehr.
(Reuters)