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Kaffee und Härte15.03.2018
Im Wasser gelöste Magnesium- und Kalziumverbindungen werden als Härtebildner bezeichnet.
Wird das Wasser auf 60°C und darüber erhitzt wandeln sich diese löslichen Verbindungen zum grossen Teil in unlösliche um, die zu einer Trübung des Wassers führen.
Die dabei entstanden Kalk- und Magnesiumverbindungen setzten sich am Boden des Kochgefässes ab, verstopfen die Komponenten einer Kaffeemaschine und führen beim Kaffee zu einem Grauschleier. Je höher der ursprüngliche Mineraliengehalt (hohe Härte) umso grössere Mengen an Abscheidungen. Aber nicht nur das Aussehen des Kaffees ändert sich, sondern auch sein Aroma entwickelt sich negativ.
Damit sich im Kaffee ein optimales Aroma entwickeln kann, muss das Wasser aber noch Reste von Magnesium- und Kalziumverbindungen enthalten. Eine vollständige Enthärtung ist nicht wünschenswert. Wasser mit einer Resthärte von ca. 8-12 °dH ist optimal.
Moderne Ionentauschersysteme entfernen die Magnesium- und Kalziumionen also nicht vollständig, sondern lassen den für die optimale Aromaentwicklung nötigen Anteil zurück.keyboard_arrow_leftzurück