Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03394.jsonl.gz/1775

Your query returned no results. Please change your search criteria and try again.
Prix du Public UBS - in Piazza Grande, the audience is the jury
Since 2000 the Prix du public UBS, the only official award of the Festival to be awarded by the Piazza Grande audience, has been presented to films that are destined to become part of film history. After a year in which the Festival had to cancel the Piazza Grande screenings, the Prix du Public UBS will return to make the audience its protagonist, allowing those in Locarno to rate the Piazza Grande films digitally, using the Locarno Film Festival app.
Der Regisseur, Dokumentarfilmer und Drehbuchautor Fulvio Bernasconi (Lugano, 1969) konnte in mehr als zwanzig Jahren Karriere verschiedene Sprachen und Formen des audiovisuellen Bereichs ergründen: Er realisierte Dokumentarfilme, Spielfilme, Fernsehfilme, Kurzfilme und Fernsehserien. Nach seinem Abschluss in Politikwissenschaft an der Universität Genf absolvierte Bernasconi das DAVI (Département d'Audiovisuel de l'École Cantonale d'Art de Lausanne), die erste Filmhochschule der Schweiz.
Seine Verbundenheit als Autor mit dem Locarno Film Festival geht auf das Jahr 1995 zurück, als er dort seinen Debütfilm Voie de garage (1995) präsentierte, eine Reportage über die Obdachlosen von Genf. Im darauffolgenden Jahr wurde sein Kurzfilm Bad Trip to Mars in der Sektion Pardi di domani ausgezeichnet.
Die Frische und Originalität seiner Inszenierungen weckten sofort Interesse: 1999 wurde er mit Hopp Schwyz zur Teilnahme am Projekt ID Swiss (eine Dokumentarfilmreihe über die verschiedenen Kulturen in der Schweiz) eingeladen und 2002 schuf er SwissLove für die Expo.02. Eine vielschichtige Karriere, die sich an mehreren Fronten und zu vielen Themen entwickeln sollte: vom Entzug bis zum Alkoholismus, von Umweltkatastrophen bis zu persönlicheren Tragödien, mit manchem Exkurs in die Komödie. Der Dokumentarfilm Powerful Men (2005) und der Spielfilm Fuori dalle corde (2007), die beide in Locarno präsentiert wurden, machten ihn auch im Ausland bekannt.
Im Jahr 2016 realisierte er seine ehrgeizigste Arbeit: Miséricorde, eine schweizerisch-kanadische Koproduktion (in Kanada gedreht), die am Zurich Film Festival ihre Premiere feierte. Nach dem Dokumentarfilm Dick Marty – Un grido per la giustizia (2018), der für RSI produziert und auf verschiedenen Festivals präsentiert wurde, ist er auch wieder an der zweiten Staffel der erfolgreichen französisch-belgischen Fernsehserie Quartier des banques (2017 – …) als Mitschöpfer am Werk.
Cristina Trezzini – Präsidentin der Jury