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Die besten Teams Europas duellierten sich heute am ersten Wettkampftag der Kunstturn-Junioren an den Europameisterschaften in München. Das Niveau war, wie bereits bei der Elite, sehr hoch. Die Top-5-Teams machten nahezu keine Fehler. Erfreulicherweise kam auch das Schweizer Team, abgesehen von einem Sturz am Sprung, ohne Patzer durch. Die Equipe mit Mario Brand, Matteo Giubellini, Jan Imhof, Mirco Riva und Kilian Schmitt zeigten, dass sie vom Trainerteam gut vorbereitet worden waren auf die europäischen Titelkämpfe. Sie turnten an allen Geräten sehr stabil, auch wenn sich zwischendurch ein paar kleinere Unsicherheiten einschlichen.
Mit 234,763 konnten sie das starke Team von Nachbar Deutschland um knapp zwei Zehntelspunkte distanzieren und sich den sehr guten vierten Rang sichern. Den Teams aus Italien, Frankreich und Grossbritannien musste die Eidgenossen aber im Klassement den Vortritt lassen. Das Trio turnte insgesamt etwas schwieriger und präziser und machte die Medaillenränge verdienterweise unter sich aus.
Der starke Schweizer Auftritt zeigte sich auch im Mehrkampfklassement. Mit 78,665 Punkten verpasste der Aargauer Matteo Giubellini nur um gerade drei Zehntelspunkte die Bronzemedaille. Der zweite Schweizer Mehrkämpfer, der Baselbieter Jan Imhof, konnte sich mit guten 77,766 Punkten den 10. Rang erturnen. Giubellini wird in den Gerätefinals nochmals um Medaillen kämpfen können. Als Siebter qualifizierte er sich für den Final der besten acht Reckturner.
Jan Imhof sorgte am Schlussgerät, den Ringen, für ein Raunen im Olympia-Stadion in München. Während seiner Ringübung riss ihm das Ringleder. Glücklicherweise konnte er sich mit dem anderen Arm festhalten und kam so mit dem Schrecken davon. Dank einer neuen Regelung im Code de Pointage durfte Imhof seine Übung aber nochmals starten und turnte diese dann sicher durch.