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ExxonMobil ist der einzige Ölmulti, der sich noch keinen nennenswerten Zugang zu den riesigen Erdölvorkommen vor der brasilianischen Atlantikküste gesichert hat. Der französische Total-Konzern sowie die norwegische Statoil haben sich in Partnerschaften mit Petrobras zusammengetan, auch Shell will in den nächsten Jahren milliardenschwer in Brasilien investieren. Das Land könnte nach Einschätzung von Experten bis 2025 zum fünftgrössten Erdölproduzenten weltweit werden.
Der Petrobras-Konzern stand im Zentrum des ausufernden Korruptionsskandals in Brasilien, der unter anderem die Rezession im Land verstärkte und Ex-Präsidentin Dilma Rousseff zu Fall brachte. Das Unternehmen schleppt eine riesige Schuldenlast von 118 Milliarden US-Dollar (111 Mrd Euro) mit sich herum und verkauft daher Unternehmensteile. In den vergangenen Monaten besserte sich die Wirtschaftslage im Land, Analysten halten zu den Präsidentschaftswahlen im kommenden Jahr aber eine erneute Trendumkehr für möglich./men/nas/das
(AWP)