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Stand: 22. April 2021
Aufrechterhaltung des Forschungsbetriebs unter zusätzlichen Pandemie-Einschränkungen
Ab Montag, 18. Januar 2021, arbeiten die Mitarbeitenden der UZH im Home-Office. Daher muss alle Forschung, welche im Home-Office möglich ist, im Home-Office durchgeführt werden. Forschungsarbeiten, die eine physische Präsenz in Räumlichkeiten der UZH erfordern, sind in begrenztem Umfang erlaubt. Die entsprechenden Bestimmungen werden nachfolgend spezifiziert.
1. Forschung in UZH-Räumlichkeiten
Forschungsarbeiten, die eine physische Präsenz erfordern, sind in begrenztem Umfang erlaubt, wenn die Einhaltung der BAG-Richtlinien zur Verhinderung der Verbreitung des Coronavirus sowie des Schutzkonzepts der UZH gewährleistet werden kann.
Schutzkonzept für die Universität Zürich unter Covid-19
Die Belegung von Labors bis zur Biosicherheitsstufe 2 darf maximal die Hälfte der normalen Kapazität betragen. Die Belegung ist zudem so zu gestalten, dass sich die Teilgruppen nicht mischen.
Die Belegung von Laboren, in denen mit Schutzkleidung gearbeitet wird, oder in Tierhaltungen kann dichter sein. Die Belegungsdichte in diesen Räumen wird von den verantwortlichen Vorgesetzten festgelegt und garantiert die Vermeidung der Virusübertragung.
Die für das Forschungsprojekt verantwortlichen Professorinnen, Professoren oder Gruppenleitenden organisieren die Durchführung von Forschungsprojekten in den ihnen zugeteilten Forschungsflächen in eigener Verantwortung. Sie beachten dabei jedoch zwingend die Bestimmungen für Mitarbeitende.
Informationen für Mitarbeitende
2. Tierhaltungen und Tierversuche
Die Direktion LASC unternimmt in Absprache mit der LASC Task Force geeignete Massnahmen, um die Anzahl der Tiere in Versuchen und in den Zuchten angemessen zu reduzieren.
3. Forschung an und mit Menschen
Forschung mit Menschen findet soweit möglich virtuell statt (beispielsweise Befragungen und Interviews). Forschung, die physischen Kontakt mit Probanden erfordert, kann nur unter strikter Einhaltung der Schutzmassnahmen des BAG erfolgen (Hygiene- und Abstandsregeln sowie Maskenpflicht bei direkten Kontakten). Forschung mit physischer Präsenz von Probanden, die zur Gruppe der besonders gefährdeten Personen gehören, ist generell untersagt. Ausnahmen in einem klinischen Umfeld können beantragt werden (Anträge an <email-pii>). Über Bewilligungen entscheiden die Prorektorin Forschung und die Direktorin Universitäre Medizin Zürich gemeinsam.
Bundesamt für Gesundheit: Wer ist besonders gefährdet und muss besonders geschützt werden?
4. Betrieb und Ressourcen von Unterstützungsorganisationen
Forschungsarbeiten, die auf Ressourcen von Unterstützungsorganisationen (wie Technologie- und Forschungsplattformen, LASC etc.) angewiesen sind, können nur fortgeführt werden, wenn die für die Forschung Verantwortlichen vorgängig von den betreffenden Dienstleistungseinheiten direkt die Zusicherung erhalten haben, dass die benötigten Leistungen erbracht werden können.
Die Unterstützungsorganisationen offerieren nach ihren besten Möglichkeiten und Kapazitäten und unter den eingeschränkten Arbeitsbedingungen, welche Dienstleistungen sie den Forschenden anbieten können. Ein generelles Bezugsrecht auf diese Dienstleistungen kann nicht gewährt werden.
5. Zutritt zu den UZH-Gebäuden für Forschungsprojekte, Tierhaltung oder den Unterhalt einer Forschungsinfrastruktur
Mitarbeitende der UZH dürfen ihren Arbeitsplatz in Absprache mit ihren Vorgesetzten betreten, falls sie das für ihre Forschungseinheit geltende spezifische Schutzkonzept zur Kenntnis genommen haben und einhalten und die Bestimmungen zur Maskentragepflicht an der UZH befolgen.
Informationen für Mitarbeitende
6. Forschung in den universitären Spitälern
Forschung der UZH in universitären Spitälern unterliegen den gleichen Bestimmungen wie Forschung in Räumlichkeiten der UZH. Die Spitalleitungen können aber Forschungsaktivitäten aus Gründen des Wohlergehens von Mensch und Tier untersagen.
7. Forschung ausserhalb UZH in der Schweiz
Es gelten dieselben Bestimmungen wie für Forschung in Räumlichkeiten der UZH.
8. Forschung im Ausland
Dienst- und Forschungsreisen im Namen der UZH sind erlaubt, sofern die nötigen Sicherheits- und Schutzmassnahmen eingehalten werden und für die Reise eine Bewilligung des zuständigen Dekanats bzw. der zuständigen ZDU-Leitung vorliegt.
Bewilligungsformular für Dienstreisen (PDF, 145 KB)
Gebäude und Bibliotheken für Öffentlichkeit geschlossen, Museen geöffnet
Die universitären Gebäude und Bibliotheken sind für die Öffentlichkeit weiterhin geschlossen. Der Zutritt für UZH-Studierende, UZH-Mitarbeitende sowie berechtigte Personen aus Forschung und Lehre bleibt gewährleistet. Die universitären Museen sowie die Botanischen Gärten sind zu den regulären Öffnungszeiten geöffnet.