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Wolle
Der Yak verfügt als einzige Rinderart über ein mehrschichtiges, besonders dichtes Haarkleid. Es lassen sich von aussen nach innen festeres Deckhaar1, gröbere Wolle (Übergangshaar) und feines, spinnfähiges Unterhaar (Feinwolle, Flaum) unterscheiden.
Der Wollertrag unterliegt wie bei anderen Wolllieferanten einer Vielzahl von beeinflussenden Faktoren. Er ist abhängig von Geschlecht und Alter der Tiere, von Art und Menge des Nahrungsangebotes sowie von den ökologischen Bedingungen des Standortes, auf dem die Yaks gehalten werden.
Das Winterfell, welches zum Grossteil aus Flaum besteht, löst sich dabei in grossen Placken ab. Der Ausfall beginnt vorn am Hals und setzt sich über den Rücken, bauchwärts endend, fort.
Die drei Haararten weisen unterschiedliche Dicken und Längen auf.
Die langen Deckhaare sind markhaltig, grob, nicht gekräuselt und zwischen 88 und 210mm lang. Ihre Hauptfunktion liegt im Schutz vor Kälte und Regen.
Die groben Wollhaare liegen in ihrer Dicke zwischen den beiden anderen Typen und weisen eine Länge von 52 bis 130 mm auf. Sie sind nur zum Teil markhaltig und wenig gekräuselt.
Flaum: Die Fasern weisen eine unregelmässige Kräuselung auf, sind marklos und zwischen 36 und 41 mm lang. Der Yakflaum stellt eine seltene Faser in der Tierwelt dar.
1) Unter Deckhaar versteht man die äusseren langen Haare an der Brust sowie die Bauchmähne
(Quelle: www.yaks.ch)