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DIEMTIGEN Vier Personen starben beim Niedergang von zwei Lawinen, drei wurden am Montagabend noch immer vermisst. Aufgrund der Erfahrung sei die Chance, bei Minusgraden zwei Nächte und einen Tag unter den Schneemassen zu überleben, «sehr, sehr gering». Das sagte Theo Maurer, Chef Ausbildung der Alpinen Rettung Schweiz, am Montag in Spiez an einer Medienkonferenz.
Bei den Vermissten handelt es sich um eine Schweizerin, einen Schweizer und einen Deutschen im Alter zwischen 38 und 48 Jahren. Bei den tot geborgenen oder im Spital verstorbenen Opfern handelt es sich um zwei Schweizer und einen Deutschen. Das vierte Todesopfer ist noch nicht formell identifiziert. Am Dienstag wollen die Retter erneut versuchen, an den Fuss des Drümännler zu gelangen, wo sich das Drama am Sonntag abgespielt hatte. Am Montag war wegen des schlechten Wetters kein Rettungseinsatz möglich.
Bedingung für einen neuen Einsatz ist, dass ein Helikopter das Gebiet überfliegen kann. Nur so ist es möglich, die Lawinengefahr für die Retter abzuschätzen. Wenn nötig sollen am Dienstag mittels Sprengung künstlich Lawinen ausgelöst werden, damit die Retter gefahrlos auf die Suche nach den Vermissten gehen können.
Klarheit besteht nunmehr über den Ablauf des Unglücks am Sonntagmittag. sda
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