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EIN EXOTISCHER MIX
Channing Tatum, geboren am 26. April 1980, wuchs auf einer Farm im Bundesstaat Alabama auf, lebte in Mississippi und später in Florida. Sein Vater arbeitete auf dem Bau, seine Mutter für eine Fluggesellschaft. Er soll englische, irische, französische, deutsche und auch indianische Vorfahren haben. Dieser Mix machts offenbar aus, dass Tatum heute als Sex-Symbol gefeiert wird. Auch wenn er sich mal ernstere Rollen wünschen würde, als die des sich aussziehenden Mike in «Magic Mike XXL» (Fortsetzung von «Magic Mike»).
Uns störts wenig und so sieht Letzteres in etwa aus:
SPORT, SPORT und nochmals SPORT
Hinter solch einem Sixpack steckt viel Arbeit. In einem Interview mit «Gala» sagte der 35-Jährige: «Wir haben sehr viel Zeit im Gym verbracht und ich bin zudem viel gelaufen. Und das Tanztraining war natürlich auch nicht zu unterschätzen. Aber ich bin generell ein sehr sportlicher Typ, von daher ging alles.» Nur auf Junk Food zu verzichten, sei ihm schwer gefallen.
Schon seit seiner Kindheit war Tatum eine Sportskanone. Er machte Martial Arts, spielte Fussball, American Football und Baseball. Er war so gut im Sport, dass ihm sogar ein Stipendium an einem College angeboten wurde - doch er lehnte ab. Letztes Jahr gestand der 35-Jährige: «Ich habe mich nie als wahnsinnig gescheit betrachtet.» Channing war Legastheniker und hatte ADHS, bekam deshalb Medikamente verschrieben und wurde in die Sonderschule geschickt.
DER SEXY TÄNZER
Zu seinen Leidenschaften und Talenten zählt auch das Tanzen. Was er drauf hat, zeigte er vor kurzem der «Vanity Fair»:
VOM STRIPPER ZUM SEXIEST MAN ALIVE
Vom Tellerwäscher zum Millionär - so könnte man Channing Tatums Karriere bezeichnen. Er verdiente sein Geld als Bauarbeiter, war Verkäufer und Hypothekenmakler. Als die Familie nach Florida zog, machte er sich als Chan Crawford einen Namen - als Stripper. Damals wusste er wohl noch nicht, dass er wenige Jahre später als Schauspiel-Stripper Millionen verdient und Frauen weltweit um den Verstand bringt. In Miami wurde er schliesslich als Model - wegen seines ach so trainierten Sixpacks - entdeckt. Inzwischen dreht er einen Film nach dem anderen und wurde 2012 zum «Sexiest Man Alive» gewählt.
GILBERT, SEIN BESTES STÜCK
Heidi Klum nennt ihre Brüste Hans und Franz. Wieso soll also nicht auch ein Mann seinem besten Stück einen Namen geben? Eben. Channing Tatum nennt ihn Gilbert - warum auch immer. Er, also Channing, hatte vor einigen Jahren wohl einen Schutzengel, als er sich seinen Gilbert verbrannte. Es geschah bei Drearbeiten 2011 in Schottland. Es war kalt, Tatum trug zwar einen Neoprenanzug, fror trotzdem. Ein Mitarbeiter am Set hatte die glorreiche Idee, ihn mit warmen Wasser zu übergiessen. Dumm, war das Wasser heiss - zu heiss für seinen Penis. Der Schauspieler erzählte einst im «GQ»-Magazin: «Ich habe geheult und vor Schmerzen geschrien. Ich werde nie vergessen, was der Sanitäter sagte: ‹Ich weiss, dass das jetzt kein Trost ist, Kumpel. Aber es ist gut, dass es so weh tut, sonst hätten Sie einen Nervenschaden und dann ein richtiges Problem.›» Und so hatte Tatum nur einen mit Brandblasen übersäten Penis namens Gilbert.
SORRY MÄDELS...
Wer sich jetzt Hoffnungen gemacht hat, kann die gleich wieder begraben: Channing Tatum ist seit 2009 mit der Schauspielerin Jenna Dewan verheiratet. Das Paar hat eine gemeinsame Tochter, die zweijährige Everly. Wenn er von seiner Frau spricht, gerät er ins Schwärmen, wie in der August-Ausgabe der «Vanity Fair». «Sie ist eine grossartige Mutter.» Was sie Tag für Tag leiste, sei unbeschreiblich. «Wir Männer glauben ja immer, dass wir stark sind und mit jeder Situation umgehen können. Aber die Wahrheit ist: Frauen sind viel stärker als wir. Es gibt einen Grund, warum wir nicht dazu auserkoren wurden, Kinder zu bekommen.» Ach, und ein Frauenversteher ist er also auch noch...