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Das Wetter war unberechenbar und wechselhaft in Budapest. Dank des verstellbaren Heckflügels (DRS) und des Bremsenergie-Rückgewinnungssystems (KERS) war es ein Rennen, das für Hungaroring-Verhältnisse – ungewöhnlich viele Überholmanöver bot.
Bereits nach dem Start setzte McLaren-Pilot Lewis Hamilton (GBR) den Polesetter Sebastian Vettel (GER) im Red Bull-Renault unter Druck. Hamiltons McLaren-Teamkollege Jenson Button hielt konstant den dritten Platz.
Als Vettel auf einer feuchten Stelle der Piste wegrutschte, konnte ihn Hamilton überholen und hielt daraufhin lange souverän die Führung. Es sah ganz danach aus, als würde Hamilton erneut das Rennen gewinnen. Doch Hamilton verspekulierte sich beim Boxenstopp bei der Reifenwahl, woraufhin er einige Plätze verlor.
Beide Lotus-Piloten, sowohl Jarno Trulli (ITA) als auch Heikki Kovalainen (FIN), schieden aufgrund eines Wasserlecks aus. Mercedes-Pilot Michael Schumacher (GER) musste das Auto wegen eines Getriebeschadens abstellen. Dessen Landsmann, der Renault-Pilot Nick Heidfeld konnte wenige Runden zuvor gerade noch aus seinem brennenden Boliden flüchten, bevor dieser explodierte. Der Renault hatte beim Boxenstopp Feuer gefangen.
Am Schluss war es Jenson Button, der aufgrund der richtigen Reifenwahl und seiner rutschsicheren Fahrweise das Rennen gewann. Es war der 11. Sieg im 200. Rennen in der Karriere des McLaren-Mercedes Piloten. Dahinter reihten sich Sebastian Vettel im Red Bull-Renault und Fernando Alonso (ESP) im Ferrari ein.
Vierter wurde Buttons Teamkollege Lewis Hamilton vor Mark Webber (AUS) im zweiten Red Bull-Renault. Auf dem sechsten Platz folgte Ferrari-Pilot Felipe Massa (BRA) vor dem sensationellen Rookie Paul di Resta (GBR) im Force India-Mercedes.
Sebastién Buemi konnte diesmal mit Rang acht endlich wieder punkten. Der Schweizer Toro Rosso-Fahrer verwies Nico Rosberg (GER) im Mercedes auf Rang neun und seinen Erzrivalen und Toro Rosso-Teamkollegen Jaime Alguersuari auf den zehnten Platz.
Knapp vorbei an den Punkten fuhr Sauber-Pilot Kamui Kobayashi (JAP). Sein Teamkollege Sergio Pérez (MEX) wurde gar nur Fünfzehnter.
Die direkten Konkurrenten des Sauber-Teams – Force India und Toro Rosso – konnten in der Konstrukteur-WM einige Punkte auf das Team aus Hinwil aufholen.
Ein enttäuschendes Rennen war es auch für das Renault-Team. Neben dem Ausfall von Heidfeld schaffte es sein Teamkollege Witali Petrow (RUS) nur auf Rang 12. Ebenfalls punktelos blieb Adrian Sutil (GER) im Force India. Der Münchner belegte den 14. Rang. Das Williams-Team musste mit Rubens Barrichello (BRA) als Dreizehnter und Pastor Maldonado (VEN) als Sechzehnter ebenfalls auf Punkte verzichten.
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