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Rumänien exportierte 2013 Agrargüter im Wert von 41 Millionen Euro (50 Mio. Franken), davon mit 34 Millionen Euro (41 Mio. Franken) am meisten Getreide sowie Saatgut und Industriepflanzen. Diese Güter sind auf der russischen Verbotsliste jedoch nicht aufgeführt, wie Fruchthandel Online schreibt. So betreffen die Verbote nur gut eine Million Euro (1,2 Mio. Franken), davon in erster Linie Obst.
Auch Bulgarien, das 2013 vor allem Wein, Spirituosen, Tabak sowie Konservenobst und –gemüse im Wert von 58 Millionen Euro (70 Mio. Franken) nach Russland ausführte, erwartet relativ geringe finanzielle Einbussen von fünf bis zehn Millionen Euro (6 bis 12 Mio. Franken). Dies durch gestoppte Exporte von Frischobst sowie gekühltem und tiefgefrorenem Fisch.
Mehr Sorgen bereiten den Balkanländern die indirekten Wirkungen des Embargos. Denn die anderen EU-Länder drängen aggressiv auf neue Märkte, was zu Preisverfällen führt. Bereits Mitte August drängten etwa polnische Tomaten auf bulgarische Märkte, wodurch die Preise um rund ein Fünftel sanken.