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Im 80-minütigen Dokumentarfilm gehe es um zwei ehemalige Mitglieder der antikapitalistischen Westschweizer Gruppierung La Bande à Fasel, wie aus der Medienmitteilung der Filmtage vom Samstagabend hervorging. Die Gruppierung treffe an einem Lagerfeuer auf Aktivistinnen. Dabei würden sie der Frage nachgehen, wie weit man für seine Ideale gehen dürfe.
«Es ist ein mutiger und riskanter Film», wurde die Jury in der Mitteilung zitiert. Der mit 20'000 Franken dotierte Jurypreis wurde erstmals vergeben. Er zeichnet laut Mitteilung Filme aus, die kühne Entscheidungen in Bezug auf Form oder Inhalte treffen. In der Jury sassen die Regieperson Elene Naveriani, die Direktorin des Instituto Svizzero in Rom, Joëlle Comé und der österreichische Produzent Johannes Rosenberger.
Nachwuchspreis für «Sarebbe statu»
Der Nachwuchspreis Sussimage/SSA ging an den 14-minütigen Dokumentarfilm von Ella Rocca «Sarebbe statu», wie es weiter hiess. Der Film handle vom Zuhause der Grosseltern Roccas in Italien. Der mit 10'000 Franken dotierte Preis geht gemäss den Veranstaltern jeweils an Studierende einer Filmschule.
Zudem nominierten die Solothurner Filmtage fünf Musikvideos. Sie gehen ins Rennen um den Hauptpreis «Best Swiss Video Clip», der am 23. März am Festival m4music verliehen wird.