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Die Psoriasis ist eine häufige, chronisch-entzündliche, multifaktorielle Hauterkrankung.
Zu den Symptomen der Psoriasis können gehören [7]:
Die Diagnose der Psoriasis wird meist klinisch gestellt. Laborbefunde sind bei der Differenzierung zwischen Psoriasis-Arthritis und rheumatoider Arthritis essentiell und ein typischer Laborbefund bei Psoriasis-Arthritis zeigt [8]:
Die Flüssigkeit aus Pusteln ist steril mit neutrophilem Infiltrat. In Fällen von Psoriasis an Händen und Füßen mit Verwendung von topischen Steroiden sollte bei Verschlechterung der Beschwerden eine Pilzinfektion ausgeschlossen werden.
Die Behandlung der Psoriasis kann durch verschiedene Methoden wie Salben mit rückfettender und pflegender Wirkung, topische und systemische Medikamente, Lichttherapie, Stressabbau und Klimatherapie stattfinden und variiert von Fall zu Fall [9]. Für die Behandlung moderater bis schwerer Plaque-Psoriasis wird empfohlen:
Die Erkrankung ist im allgemeinen nicht lebensbedrohend, verursacht jedoch in den meisten Fällen starke Beschwerden [6]. Psoriasis ist eine chronische Erkrankung mit einer hohen Rate an Rezidiven. Die Läsionen führen zu Schmerzen und können einen Verlust des Selbstwertgefühls mit sich bringen. Daher wirkt sich die Psoriasis oft stark auf die Lebensqualität eines Patienten aus.
Die genaue Ätiologie der Psoriasis ist bis heute unbekannt. Es ist jedoch erwiesen, dass Umwelteinflüsse, immunologische und genetische Faktoren eine Rolle in der Entwicklung der Erkrankung [2] spielen.
Umweltfaktoren
Stress scheint eine der Hauptursachen zu sein, aber abgesehen davon, können andere Faktoren ebenso eine Verschlimmerung der Erkrankung auslösen. Dazu gehören Traumata, Infektionen, Alkohol- und Drogenkonsum. Eine erhöhte Inzidenz von Psoriasis konnte auch bei Patienten beobachtet werden, die mit einer chronischen Gingivitis diagnostiziert wurden. Nach Behandlung der Gingivitis verbesserte sich die Symptomatik der Psoriasis, aber der langfristige Verlauf wurde nicht beeinflusst.
Genetische Faktoren
Patienten mit Psoriasis haben eine genetische Veranlagung für die Erkrankung. Es ist noch nicht bekannt, was das auslösende Ereignis ist, aber es wird angenommen, dass es immunologischer Natur sein könnte. Die erste Läsion tritt zum Beispiel häufig nach einer Infektion der oberen Atemwege auf. Diese Krankheit ist eng mit einigen HLA (Human Leukocyte Antigenen )-Typen, vor allem HLA-Cw6, verbunden. Psoriasis kann auch autosomal-dominant in einigen Familien auftreten [3]. Auf autoimmune Mechanismen deutet erhöhter dermaler und zirkulierender Tumornekrosefaktor-α (TNF-α) hin und eine Behandlung mit TNF-α-Inhibitoren hat sich in einigen Fällen bewährt. Die Läsionen bei Psoriasis sind mit einer erhöhten T-Zell-Aktivität unter der betroffenen Hautstelle verbunden. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass 2,5% der HIV-Patienten eine Verschlechterung der Psoriasis mit dem Absinken der CD4-Lymphozyten beobachten.
Es treten weltweit etwa 970 bis 2300 Fälle pro 100.000 Menschen auf, die Inzidenz beträgt 1% bis 3%. Psoriasis kann sich in jedem Alter erstmals manifestieren, ist aber am häufigsten bei Erwachsenen im Alter von 20 bis 30 Jahren [4]. Die Erkrankung tritt gleich häufig bei Männern und Frauen auf und ist selten bei Menschen afrikanischer Abstammung. Einer von 3 Patienten hat eine positive Familienanamnese, was auf die familiäre Häufung hinweist. Das Risiko an Psoriasis zu erkranken erhöht sich mit einem betroffenen Verwandten ersten Grades und steigt auf 60%, wenn beide Eltern betroffen sind oder in der Vergangenheit betroffen waren.
Wie bereits erwähnt ist die Entstehung der Psoriasis multifaktoriell, komplex und scheint von immunologischen als auch genetische Komponenten beeinflusst zu werden. Die Pathogenese der Erkrankung ist nach wie vor nicht geklärt. Es gibt verschiedene Theorien darüber, was die Krankheit verursacht und Trauma, belastende Lebensereignisse und Infektionen werden vermutet. Bei vielen Patienten bestehen jedoch keine offensichtlichen Auslöser.
Zu Beginn der Erkrankung kommt es zu einer erheblichen Leukozytenrekrutierung in Dermis und Epidermis wodurch die charakteristischen psoriatischen Plaques entstehen, da Keratinozytenproliferation auftritt, wenn die Epidermis von einer erhöhten Anzahl von aktivierten T-Zellen [5] infiltriert wird. Diese kann durch histologische Untersuchung und immunhistochemische Färbung von psoriatischen Plaques bestätigt werden, da große T-Zellpopulationen in psoriatischen Läsionen gefunden werden. Schließlich beginnt eine deregulierte Entzündungskaskade, gefolgt von der Produktion von verschiedenen Zytokinen.
Es gibt keine Richtlinien für die Prävention von Psoriasis.
Die Psoriasis ist eine chronische, schubweise verlaufende Systemerkrankung, welche durch isoliert oder generalisiert auftretende, oft symmetrische, stark infiltrierte Schuppenherde auf erythematösen Plaques gekennzeichnet ist [1]. Eine Beteiligung anderer Organe, wie zum Beispiel bei Psoriasisarthritis ist möglich. Die Ätiologie der Psoriasis ist derzeit nicht vollständig geklärt. Die Erkrankung tritt familiär gehäuft auf. Die Psoriasis geht meist mit Pruritus einher.
Nach Sterry und Paus wird die Erkrankung wie folgt unterteilt:
Der Übergang der verschiedenen Formen ist oft fließend. Auch Mischformen sind möglich.
Die Psoriasis ist eine Hauterkrankung, die relativ häufig ist. Die Krankheit verändert die Lebenszyklen von Hautzellen und es werden zusätzliche Hautzellen gebildet, die juckende, gerötete, schuppende, juckende Hautareale produzieren. Die Plaques die sich bilden, können in einigen Fällen schmerzhaft sein. Diese Krankheit ist chronisch (dauerhaft) aber die Ausprägung der Symptome kann schwanken. In der Behandlung der Psoriasis, liegt der Fokus darauf, die zu schnell wachsenden Zellen der Haut zu stoppen. Zwar gibt es keine Heilung für diese Krankheit, aber die richtige und konsequente Behandlung bietet oft erhebliche Erleichterung.