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Ein Testament ist ein Dokument, in dem jemand seinen Willen darlegt, der nach seinem Tod unabänderlich vollzogen werden soll. Als Gott Seinen Sohn Jesus in diese unsere Welt schickte, hat er damit den Willen ausgedrückt, alle Menschen, die an den Sohn glauben, zum ewigen Leben zu retten. Durch den Tod des Herrn Jesus erhielt dieser Vorsatz seine volle Verbindlichkeit, so wie ein Testament durch den Tod des Erblassers rechtskräftig wird. Weil die Schriften, um die es hier geht, wesentlich von diesem Rettungswillen Gottes und vom Tod des Herrn Jesus handeln, werden sie mit Recht als ein Testament bezeichnet. (Lassen Sie sich bitte nicht davon irritieren, dass Testamente nach heutiger Gewohnheit meist ganz anders aussehen.)
Neu ist das Testament des Herrn Jesus, weil es sich klar und nachdrücklich von der Lehre abhebt, die zuvor gegolten hatte. Diese frühere Lehre war das göttliche Gesetz, welches dem Volk Israel einige Jahrhunderte zuvor durch den Propheten Moses verkündet worden war. Gemäss den Offenbarungen, die Moses von Gott erhielt, beruhte die Gerechtigkeit eines Menschen darauf, dass er das Gesetz ohne jedwede Übertretung oder Abweichung einhielt und erfüllte. Daher stellen wir fest, dass die Lehre von Jesus tatsächlich neu ist, verglichen mit dem Gesetz des Moses.