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Die wachsende Produktion resultierte dabei ausschliesslich aus der höheren Milchleistung der Kühe, die im Mittel um 4,9% auf 2'485 kg je Tier anstieg. Der Milchkuhbestand wurde zum Stichtag 1. Juni 2016 von den Moskauer Statistikern mit 3,35 Millionen Tieren angegeben, was innerhalb von zwölf Monaten einer Abnahme von 1,4% entsprach. Nicht berücksichtigt sind bei diesen Zahlen die Hofwirtschaften, die gut 40% der russischen Rinderhaltung auf sich vereinigen.
Laut Daten der Nationalen Union der Milchproduzenten (Soyuzmoloko) nahm die Herstellung von Molkereierzeugnissen von Januar bis April 2016 gegenüber der Vorjahresperiode um 3,1% auf rund 4 Mio. t Milchäquivalent zu. Mitverantwortlich dafür war die Steigerung der Käse- und Quarkerzeugung um 2,8% auf 457'000 t. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum hatte die Wachstumsrate bei diesen Produkten allerdings noch bei fast 15% gelegen.
Die russischen Molkereien stellten in den ersten vier Monaten 2016 mit 72'400 t gut 4% weniger Butter und auch 8% weniger Magermilchpulver her. Russischen Marktanalysen zufolge hängt die Verringerung der Pulver- und Buttererzeugung sowie die Verlangsamung des Wachstums bei der Produktion von Käse und Quark mit dem Mangel an Rohmilch in geeigneter Qualität, dem Preiswettbewerb mit den weissrussischen Verarbeitern sowie mit der schwächeren Nachfrage für relativ teure Milchprodukte zusammen.
Stärker gefragt seien aufgrund des Kaufkraftverlustes in Russland günstigere Butterersatzprodukte wie Margarine oder andere fetthaltigen Brotaufstriche, deren Erzeugung entsprechend zunehme.