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Für die Studie wurden 6310 ED-Patienten mit 31'550 Kontrollen auf das Vorliegen von Hämorrhoiden vor ED-Diagnose verglichen.
In der ED-Gruppe waren bei 24.9% (1572 Personen) Hämorrhoiden vorhanden, in der Kontrollgruppe waren es nur 14.2% (4491 Personen).
Das Risiko bestehender Hämorrhoiden vor ED-Diagnose war bei den ED-Betroffenen nahezu verdoppelt (OR 1.90) im Vergleich zu den Kontrollen. Bei dieser Berechnung wurden bereits andere häufige Faktoren berücksichtigt, die ebenfalls einen negativen Einfluss auf die Potenz haben. Zu diesen Faktoren zählen u.a. Bluthochdruck, Diabetes, Erkrankung der Herzkranzgefässe (Koronalre Herzkrankheit), erhöhte Blutfette, Übergewicht und Alkoholmissbrauch.
Insbesondere in der jüngeren Altersgruppe war der Zusammenhang zwischen Hämorrhoiden und ED deutlicher ausgeprägt: Bei den ED-Betroffenen unter 30 Jahren war das Risiko um das fast Vierfache höher als bei den Kontrollen.
Fazit der Autoren: Hämorrhoiden können das Risiko für eine Erektionsstörung erhöhen.