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Das Beste kam zum Schluss. Die Achtelfinals des englischen Cup endeten mit einer Sensation. Manchester City, der souveräne Leader der Premier League, der vor einer Woche den FC Basel in der Champions League 4:0 deklassiert hatte, verlor in Unterzahl (Rote Karte gegen Verteidiger Delph) gegen den Drittligisten Wigan Athletic 0:1 – trotz 83 Prozent Ballbesitz, 26:4 Torschüssen, 831:182 Pässen und 14:0 Cornern.
Für das entscheidende Tor, das den Spielverlauf völlig auf den Kopf stellte, war der wohl bekannteste Spieler der unteren englischen Ligen besorgt. Wigans nordirischer Stürmer Will Grigg, durch den Fan-Gesang der Fans von Nordirland an der EM 2016 weltberühmt geworden, schoss in der 78. Minute das 1:0 für den tief gefallenen Cupsieger von 2013.
Dass Wigan Athletic überhaupt zu diesem Spiel gegen die Nummer 1 des Landes kam, hatte es ebenfalls Will Grigg zu verdanken. Der Nordire hatte seinem Team in den 1/16-Finals mit zwei Toren gegen den Fünftligisten AFC Fylde zum schmeichelhaften 3:2-Sieg verholfen.
Manchesters Trainer Pep Guardiola hatte übrigens die Aufgabe beim Drittligisten keineswegs unterschätzt. Anders als andere Trainer von Top-Favoriten setzte er im K.o.-Wettbewerb nicht die zweite Garde ein. Vom Stamm fehlten nur die Belgier Vincent Kompany und Kevin de Bruyne. Spieler wie Sergio Agüero, Ilkay Gündogan, Fernandinho, Bernardo Silva, David Silva oder Leroy Sané standen in Wigan allesamt auf dem Platz. (sda)