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Die peruanische Regierung hat in Abstimmung mit der Leitung des Nationalen Archäologischen Parks Machu Picchu eine Kapazitätserhöhung beschlossen. Bis zum 22. Dezember 2022 dürfen 4'044 anstelle von 3'044 Besuchern täglich das Weltkulturerbe besuchen, schreibt die Latina Press.
Roberto Sánchez, peruanischer Minister für Aussenhandel und Tourismus freut sich in einer am 18. Juli veröffentlichten Erklärung darüber: «Dies ist eine grossartige Nachricht für den peruanischen Tourismus (…) Wie Sie wissen, ist Machu Picchu ein Weltkulturerbe und der Stolz Perus. Mit dieser Massnahme kurbeln wir die gesamte Tourismuskette an: mehr Beschäftigung und wirtschaftliche Reaktivierung auf regionaler und nationaler Ebene».
Die Massnahme sei „im Rahmen des uneingeschränkten Respekts für die Erhaltung der Llaqta (Anm. der Red.: Zitadelle) von Machu Picchu“ getroffen wurde. Das Kulturministerium sei verpflichtet, die „Unesco“ über diesen Beschluss zu unterrichten, die Verpflichtungen weiterzuverfolgen und alle zwei Monate einen Bericht über die Erfüllung der Verpflichtungen und die Bewertung ihrer Auswirkungen vorzulegen.
Die Entscheidung gehe auf eine Studie zurück, die gemeinsam mit den regionalen und lokalen Behörden von Cusco durchgeführt wurde. Diese hatte eine Erhöhung der Kapazitätsgrenze gefordert, um den Tourismus in diesem Anden-Departement Perus zu fördern.
Vor der COVID-19-Pandemie seien täglich 5’800 Touristen nach Machu Picchu gereist. Die UNESCO hatte empfohlen, für 2020 auf maximal 2’244 Besucher zu reduzieren.