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Downtempo ist eine Sammlung von hauptsächlich elektronischer Musik mit einem durchschnittlichen Tempo niedriger als üblich (unter 110 bpm). Wegen des langsamen Tempos ist die Musik generell nicht zum Tanzen gedacht und wird selten live aufgeführt. Downtempo ist Musik, die man in einer natürlichen (nicht-musikalischen) Umgebung hört. Downtempo-Musik wird oft in Film-Soundtracks, auf Alben zum Zuhören, an öffentlichen Orten oder auch an Universitäten aufgeführt. Frühes Downtempo entstand aus akademischen Experimenten mit den ersten elektronischen Musikinstrumenten. Dies kann sogar bis in die 1920er Jahre zurückverfolgt werden, als der erste elektronische Klang dank Léon Theremin und seinem gleichnamigen Instrument produziert wurde. Downtempo war für seine Entwickler nicht besonders langsam. Erst viele Jahrzehnte später, nach dem Aufkommen von viel schnelleren, elektronischen Beats, wurde der Begriff „Downtempo“ für diese Musikrichtung verwendet. Manchmal wird Downtempo einfach als „Electronic“ im Gegensatz zu (Electronic) Dance bezeichnet.
Downtempo legt eher Wert auf Klänge und Klangexperimente als die meisten allgemeinen Musikstile. In der gesamten Geschichte von Downtempo ging es darum, neue Techniken und Klänge zu erforschen, zu entdecken und seine Entdeckungen allmählich zu erweitern. Downtempo unterscheidet nicht zwischen akustisch oder elektronisch, sondern es beinhaltet alles was möglich ist, um den perfekten Sound zu erzeugen.