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Im Jahre 1923 wurde die Wasserversorgung von Bärschwil Dorf und dem Wiler realisiert. Die Wasserversorgung auf der Schmelzi wurde von der SBB und der Terazzo Kalkfabrik finanziert.
Bis zu diesem Zeitpunkt waren die Brunnen die einzige Versorgungsquelle mit Trinkwässer. Sie dienten nicht bloss der Trinkwasserversorgung, sondern auch als Tränke fürs Vieh und als Löschwasserreserve.
Die drei grossen Brunnen im Dorf wurden im Jahre 1833 neu erstellt. Sie wurden damals von der Gemeinde Bärschwil den Steinhauern Johannes Meyer und Johannes Burger aus Laufen in Auftrag gegeben. Der Transport der tonnenschweren Natursteinstücke, der vermutlich mit Schlitten und vorgespannten Ochsen durchgeführt wurde, erwies sich bei den damaligen schlechten Wegverbindungen als heikles Unterfangen. Zu diesem Zeitpunkt war es noch nicht möglich die Birs auf einer befahrbaren Brücke zu überquert.
Die Brunnen auf der Holle (Oberdorf) und bei der alten Käserei (Mitteldorf) wurden von der Modlenquelle gespiesen. Der im Dorf bei der alten Post wurde von der Baumenquelle versorgt, wie auch der kleinere Brunnen an der Kirchstrasse im Unterdorf.
Der Brunnen an der Weberstrasse war die einzige Wasserversorgung für den Wiler bis zur flächendeckenden Wasserversorgung 1923. Er wurde von der sehr ergiebigen Weberquelle gespiesen, die heute als Hauptversorgungsquelle (Luxenhofquelle) der Wasserversorgung dient.
Der erste Brunnen auf dem Oberwiler wurde erst bei dem Bau der Wasserversorgung im Jahre 1923 installiert und von der Wasserversorgung gespiesen. Er wurde im Jahre 1953 durch den heute noch erhaltenen Brunnen ersetzt. Dieser Brunnen stammte aus der Parkanlage vom Bad Bärschwil, der beim Bau der Bahn entfernt werden musste. Der Stein stammte aus dem in den 40er Jahren stillgelegten Steinbruch hinter dem Eisenbahntunnel an der Birs Richtung Liesberg. Der Brunnen stand bis 1952 bei den Stallungen hinter dem Bad, wo bis in die 50er Jahre ein Bauernbetrieb geführt wurde.
Die Restauration der Dorfbrunnen erfolgte in den Jahren 2002/2003 und wurde mit einem Brunnen-Fest im September 2003 erfolgreich abgeschlossen.
Hauptlieferant der heutigen Wasserversorgung ist wie schon erwähnt die Luxenhofquelle. Sie liefert im Schnitt 320 Liter pro Minute. Der Verbrau der Gemeinde entspricht etwa einem Viertel dem Quellergusses. Trotz sehr guter Wasserversorgung, qualitativ wie quantitativ, hat die Gemeinde Bärschwil Wasserlieferungsverträge mit der Stadt Laufen für die Notwasserversorgung.