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In ihrem Schreiben vom 21. März forderten die engagierten jungen Urwaldschützerinnen und Urwaldschützer Bundesrätin Leuthard auf, sich bei der Weltbank im Namen der Schweiz dafür einzusetzen, dass die Weltbank in der Demokratischen Republik Kongo mit der industriellen Holznutzung nicht die gleichen Fehler wiederholt, die sie in Kamerun gemacht hat. Die Regenwälder im Kongobecken spielen für die lokale Bevölkerung, für die Artenvielfalt und das Klima eine unverzichtbare Rolle.
Zwei Schweizer Vertreter der Kids-for-Forests haben im April 2007 am Internationalen Wiederaufforstungscamp CRI in Kamerun teilgenommen. Sie haben mit eigenen Augen gesehen, dass die von der Weltbank unterstützte Forstwirtschaft in Kamerun weder zur Armutsbekämpfung noch zum Schutz der Urwälder beiträgt. Rund dreissig Jugendliche pflanzten in einer Woche 1000 Bäume und setzten so ein symbolisches Zeichen für den Urwaldschutz. Zudem haben sie die Erklärung von Mbalmayo (in Kamerun) verfasst, in der sie ihre Ängste und ihre Forderungen festgehalten haben. Diese Erklärung haben mittlerweile mehr als 42’0000 Afrikaneinnen und Afrikaner aus Kamerun und der Demokratischen Republik Kongo sowie 2000 Personen aus der Schweiz als Petition unterschrieben. Sie wird im Vorfeld des Frühjahrs-Meetings der Weltbank in Washington übergeben werden.
Die Petition ist an den Präsidenten der Weltbank, Herrn Robert Zoellick, an das Führungsgremium der Weltbank und an die Regierungen der zentralafrikanischen Länder mit Regenwäldern gerichtet. Denn die Weltbank ist mit ihrer Kreditvergabe die Hauptförderin der zerstörerischen industriellen Holznutzung im Kongo-Becken.