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Hirntumor ist nicht gleich Hirntumor. Das Spektrum ist breit. Ziele der Neurochirurgie sind die Ermöglichung der definitiven histopathologischen Diagnosestellung durch Gewebsentnahme, die Symptomverbesserung durch Entlastung der Raumforderung sowie eine Verbesserung der Prognose durch die Reduktion der Tumorlast.
Für Narbenbehandlung gibt es nach wie vor keine einheitlich definierte Standardtherapie, oft werden verschiedene nicht-invasive und/oder invasive Methoden eingesetzt. Die jeweilige Wirksamkeit wird indikationsspezifisch unterschiedlich beurteilt und ist abhängig von mehreren Faktoren.
Minimalinvasive und roboterunterstützte Ansätze, Interdisziplinarität und Zentralisierung haben die operative Therapie von Tumorpatienten in den letzten Jahren verändert. Auch der Spitalaufenthalt lässt sich optimieren. Rückblick auf die Entwicklungen der letzten Jahre.
Der Nutzen des Lungenkrebs-Screenings in definierten Risikogruppen wurde in zwei grossen Studien nachgewiesen. In den Frühstadien der Erkrankung ist die limitierte Resektion mit Lymphadenektomie Therapie der Wahl.
Die metabole Chirurgie stellt für die Behandlung der morbiden Adipositas eine vielversprechende Therapieoption dar. Denn es gibt eine hohe Evidenz dafür, dass sie bei schlecht einstellbarem Typ 2-Diabetes mellitus und BMI auch unter 35 kg/m2 wirksamer als eine konservative Therapie ist.
Zur Therapie der Wahl beim Ewing-Sarkom gehören eine neoadjuvante Chemotherapie, eine Tumorresektion und eine postoperative Chemotherapie mit/ohne Radiotherapie. Dabei ist das interdisziplinäre Management an einem entsprechenden Zentrum von entscheidender Bedeutung.