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Thurgau – Für drei kantonseigene Zwecke hat der Regierungsrat 1,6 Millionen Franken aus dem Lotteriefonds entnommen. Es handelt sich um Beiträge für die Thurgauer Kulturstiftung, die Verwaltung des Lotteriefonds sowie für humanitäre Hilfsaktionen.
Der Regierungsrat spricht der Kulturstiftung des Kantons Thurgau für die Jahre 2013, 2014 und 2015 einen jährlichen Beitrag von 1,1 Mio. Franken aus dem Lotteriefonds zu. Dieser Beitrag für die Tätigkeiten der Kulturstiftung wurde im Rahmen der Revision des kantonalen Kulturkonzepts 2013 bis 2015 festgelegt, ebenso der Übertrag von 250 000 Franken aus dem Lotteriefonds in die Staatsrechnung. Dieser Betrag wird für die Verwaltung des Lotteriefonds mit Administration und Rechnungsführung, Abklärungen, Beratungen, Entschädigungen von Fachexpertinnen und -experten sowie zur Abgeltung verschiedener Beitragsleistungen an kulturelle und gemeinnützige Trägerschaften verwendet.
Weitere 150’000 Franken hat der Regierungsrat für humanitäre Hilfsaktionen für das Jahr 2013 aus dem Lotteriefonds bewilligt. Über die Empfänger bestimmt jeweils das Departement für Finanzen und Soziales (DFS). Gleichzeitig informiert das DFS den Regierungsrat über die Verwendung dieser Spenden.
Lotteriefonds-Beitrag für Oberthurgauer Festspiele