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Dekubitus
Unter einem Dekubitus versteht man ein Druckgeschwür. Dieses entsteht durch eine lokalisierte Schädigung der Haut und des darunterliegenden Gewebes, verursacht durch die Einwirkung von Druck, Scherkräften, Reibung oder einer Kombination dieser Faktoren.
Der arterielle und venöse Blutfluss wird unterbrochen, es entsteht eine Ischämie (Minderdurchblutung) die zur Schädigung in verschiedenen Hautschichten führt. An der Druckstelle wird das Gewebe nicht mehr ausreichend versorgt und stirbt ab. Je nach Tiefe wird ein Dekubitus in verschiedene Stadien (1-4) eingeteilt. Dekubitalulcera bilden sich, je nach Lage des Patienten, an den Hauptauflageflächen. Insbesondere gefährdete Stellen sind der Sakralbereich, die Fersen und der Trochanter.
Prophylaxe
Um die Entstehung eines Dekubitus zu vermeiden, sind routinemässige Prophylaxemassnahmen entscheidend. Hierzu hat das Deutsche Netzwerk für Qualitätsentwicklung un der Pflege einen Expertenstandart Dekubitusprophylaxe erstellt. Die Braden Skala zur Einstufung des individuellen Dekubitusrisikos von Erwachsenen und Kindern unter fünf Jahren finden Sie im folgenden PDF:
Therapie
Bei der Behandlung eines Dekubitus stehen die Druckentlastung und eine Gewährleistung einer funktionierenden Mikrozirkulation im Vordergrund. Auch eine ausgewogene eiweissreiche Ernährung und eine ausreichende Trinkmenge muss gewährleistet werden. Parallel sollte eine phasengerechte, lokale Wundbehandlung durchgeführt werden.

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