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Konkordatliche Fachkommission (KoFako)
Die konkordatliche Fachkommission (KoFako) ist ein unabhängiges, nicht weisungsgebundenes, interdisziplinäres Gremium, bestehend aus Vertretern der Strafverfolgungsbehörden, der Vollzugsbehörden sowie der forensischen Psychiatrie. Sie beurteilt auf Antrag der einweisenden Behörde die Gefährlichkeit von erwachsenen und jugendlichen Straftätern, klärt das Rückfallrisiko und gibt Empfehlungen zum Vollzug ab.
Als gemeingefährlich vor dieser Kommission gelten Personen, bei denen aufgrund ihrer Persönlichkeit oder infolge psychischer Störungen eine unmittelbare Gefahr für eine weitere schwerwiegende Straftat besteht, durch die sie die physische, psychische oder sexuelle Integrität einer anderen Person schwer beeinträchtigen.
Das Reglement für die konkordatliche Fachkommission (KoFako) enthält Bestimmungen über die Arbeitsweise und die Organisation der Fachkommission.