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|/ Organisation / Beratungsstellen / Ombudsstelle|
3. Zusammensetzung und Wahl der Omudsstelle
4. Rechte und Pflichten der verschiedenen Instanzen
5. Fortbildung der Mitglieder der Ombudsstelle
6. Entschädigung der Mitglieder der Ombudsstelle
7. Mitglieder der Ombudsstelle
2.1. Konflikte werden im Folgenden verstanden als Differenzen, die im Zusammenhang mit der Schule stehen.
2.2. Die Ombudsstelle behandelt Konflikte zwischen Lehrerinnen/Lehrern einerseits und einzelnen oder allen Schülerinnen/Schülern einer Klasse andrerseits, sofern eine der beiden Parteien an sie gelangt.
2.3. Die Ombudsstelle kann auch Konflikte unter Schülerinnen/Schülern oder unter Lehrerinnen/Lehrern behandeln, sofern sich die Parteien an sie wenden.
2.4. Die Ombudsstelle kann im Einverständnis mit beiden Parteien andere Schülerinnen/Schüler und Lehrerinnen/Lehrer oder Fachleute beiziehen.
3.1. Die Ombudsstelle umfasst drei Personen. Wählbar sind alle Lehrkräfte der AKSA ausser den Mitgliedern der Schulleitung.
3.2. Der Vorstand des Schülerrats bestimmt aufgrund von Vorschlägen der Schülerschaft höchstens 6 Lehrkräfte als Kandidatinnen/Kandidaten. Die Schulleitung unterbreitet ihrerseits höchstens 6 Kandidaturen. In gemeinsamer Sitzung erarbeiten Schulleitung und Vorstand des Schülerrats einen Wahlvorschlag (höchstens 6 Personen) zu Handen der allgemeinen Lehrerkonferenz. Diese wählt die Mitglieder der Ombudsstelle.
3.3. Eine Amtsperiode beträgt zwei Jahre.
4.1. Ombudsstelle
4.1.1. Die Ombudsstelle kann die Behandlung des Konflikts an die Parteien zurückweisen, vor allem, wenn zwischen diesen kein Gespräch stattgefunden hat.
4.1.2. Sie hat das Recht, die beteiligten Parteien einzeln oder gemeinsam zu Gesprächen aufzufordern.
4.1.3. Sie erarbeitet einen Vergleich zwischen den Konfliktparteien.
4.1.4. Sie überweist die Behandlung des Konflikts an die Schulleitung,
4.1.5. Gegenüber Unbeteiligten ist sie zu Stillschweigen verpflichtet.
4.1.6. Sie erstattet jährlich über den Arbeitsaufwand und die Anzahl der behandelten Fälle Bericht an die Schulleitung.
4.2. Parteien
4.2.1. Die Parteien wenden sich nach freier Wahl an eines der Mitglieder der Ombudsstelle.
4.2.2. Die Parteien können verlangen, dass die Ombudsstelle den Konflikt an die Schulleitung überweist.
4.3. Schulleitung
Sie behandelt Konflikte, die von der Ombudsstelle an sie überwiesen werden.
4.4. Abteilungslehrerin/Abteilungslehrer
Die Rechte und Pflichten der Abteilungslehrerin/des Abteilungslehrers gemäss Verordnung über die Mittelschulen § 1, Abs. 2, und dem schulinternen Merkblatt "Abteilungslehreramt" werden durch die Ombudsstelle nicht berührt.
5.1. Die Mitglieder der Ombudstelle besprechen regelmässig im Sinne der Intervision die an die Stelle herangetragenen Konflikte.
5.2. Die Mitglieder der Ombudsstelle haben die Möglichkeit, Supervision zu beanspruchen. Diese muss beim Rektor beantragt werden.
5.3. Die Mitglieder der Ombudsstelle beschäftigen sich im Rahmen der Fortbildung mit Konfliktregelung.
Übersteigt die zeitliche Belastung der Mitglieder der Ombudsstelle ein gewisses Mass, können sie nach Rücksprache mit dem Rektor von schulischen Verpflichtungen, die ausserhalb des eigentlichen Unterrichts liegen (z.B. Teilnahme an Lagern und Schulänlässen), befreit werden.
Folgende Persönlichkeiten sind bereit, Sie in einer Konfliktsituation mit Lehrkräften oder Mitschülerinnen und Mitschülern zu beraten: