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Der Flughafen Genf legte am Donnerstag, den 26. September, in Anwesenheit von Serge Dal Busco, Staatsrat für Infrastruktur, Corine Moinat, Präsidentin des Verwaltungsrates von Genève Aéroport, und André Schneider, Generaldirektor, den Grundstein für sein neues Logistikzentrum für Gepäcksortierung. Die Plattform investiert 270 Millionen Franken in dieses hochkomplexe Projekt, das für die Sicherheit der Passagiere unerlässlich ist.
Ein leistungsfähiges, innovatives und umweltfreundlicheres Gepäcksortierzentrum erwartet Genève Aéroport bis Ende 2022. Das Handling von aufgegebenem Gepäck ist ein wesentliches Element innerhalb der Plattform, da ihr Betrieb davon abhängt. Das aktuelle System muss jedoch erneuert werden.
Die Überalterung einiger Anlagen wird in den kommenden Jahren zu Wartungsproblemen führen. So stammt beispielsweise die wichtigste Sortieranlage aus dem Jahr 1994. Darüber hinaus muss Genève Aéroport die europäischen Sicherheitsvorschriften erfüllen, indem er sich mit Scannern der neuesten Generation (EDS-Standard 3) ausstattet. Tatsächlich werden die derzeitigen Geräte (Standard 2) ab dem 1. September 2022 nicht mehr den neuen Anforderungen an die Durchleuchtung von aufgegebenem Gepäck entsprechen.
Innovatives Sortierzentrum
Der Flughafen investiert daher 270 Millionen Franken in sein neues Gepäcksortierzentrum, das sich zwischen dem Terminal und dem heutigen Gepäcksortierzentrum befindet. Das System wird neue Funktionen wie Early Bag Storage (EBS) beinhalten, um Gepäck im Voraus aufzugeben. Das Baggage Reconciliation System (BRS), eine Lösung zur Echtzeit-Verfolgung von Koffern, wird ebenfalls mit der Optical Character Recognition (OCR) Steuerung verbessert. Dieser Prozess reduziert den Anteil an nicht erkanntem Gepäck.
Genève Aéroport verfolgt eine engagierte Umweltpolitik, um den ökologischen Fussabdruck der Flughafenaktivitäten zu kontrollieren. Das Gepäcksortierzentrum ist ein perfektes Beispiel dafür, denn die Gebäude- und Industrietechnik wurde nach einem globalen Energiekonzept ausgearbeitet, das nach dem Anschluss an GeniLac 90 % des Wärmebedarfs deckt. Darüber hinaus werden 100 Erdwärmesonden sowie 1.100 m2 Solarmodule und 7.718 m2 Gründächer installiert.
Dieses Projekt, das am 8. April 2019 gestartet wurde, ist sehr komplex und wird unabhängig finanziert. Neben den technischen Herausforderungen findet es unter Beibehaltung der aktuellen Gepäcksortierung und aller Operationen auf der Plattform statt. Letztendlich muss der Zeitplan eingehalten werden, damit die Anlage spätestens bis zum 1. September 2022 den Normen entspricht.
Pressemappe verfügbar auf www.gva.ch/tri-bagages
Contact presse:
Madeleine von Holzen,
Porte-parole
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+41 22 717 70 13