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Cicor sagt, das Unternehmen habe keine Verfehlungen begangen, und die Interessen der Anleger seien zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewesen.
(AWP) Die Elektronik-Gruppe Cicor sieht sich mit einer Untersuchung der Börsenaufsicht konfrontiert. Die SIX Exchange Regulation sei wegen einem möglichen Informationsleck bei der Publikation des Halbjahresberichts 2018 tätig geworden, teilte Cicor am Mittwoch mit.
Das Unternehmen hält die Untersuchung für überflüssig, wie es betonte. Denn Cicor habe selbst keine Verfehlungen begangen, und die Interessen der Anleger seien zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewesen.
Konkret habe ein Drittunternehmen, das mit dem Versand des Berichts beauftragt war, den Halbjahresbericht weisungswidrig einigen Aktionären einen Tag zu früh per Post zustellen lassen, schrieb Cicor weiter. Nachdem das Versehen kurz nach Handelsbeginn festgestellt worden sei, habe Cicor umgehend die zuständigen Stellen bei der SIX informiert und die Medienmitteilung und der Halbjahresbericht innert weniger Stunden publiziert.