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Im Nordwesten der Türkei sind nach neuen Angaben mindestens 50 Menschen bei einem Erdbeben verletzt worden.
Es hatte laut der Katastrophenschutzbehörde eine Stärke von 5,9. Das Epizentrum lag demnach in der Schwarzmeerprovinz Düzce. Die Erdstöße waren auch im etwa 200 Kilometer entfernten Istanbul sowie in der Hauptstadt Ankara zu spüren. Viele Menschen in der Erdbeben-Region verbrachten die Nacht auf Straßen und öffentlichen Plätzen. Die Stromversorgung wurde zu Kontrollzwecken unterbrochen.
In der Türkei gibt es öfter Erdbeben, weil dort mehrere tektonische Platten aneinandergrenzen. Im Oktober 2020 waren in der Provinz Izmir mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen.