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Laut Homepage ist die Voith Group mit einem Anteil von 25,1 Prozent der grösste Anteilseigner von Kuka. Branchenkreisen zufolge ist es unwahrscheinlich, dass sich einer der Grossaktionäre von Anteilen getrennt hat. Es gebe keine zweite Stimmrechtsmitteilung, hiess es zur Begründung.
Derzeit finden Beteiligungen oder gar Übernahmen von chinesischen Unternehmen an europäischen Firmen viel Beachtung. So hatte erst am Mittwoch der chinesische Staatskonzern ChemChina eine 43 Milliarden Dollar schwere Übernahmeofferte für den schweizerischen Agrarchemie-Konzern Syngenta vorgelegt. Am Donnerstag dann wurde bekannt, dass der Investor EQT den niedersächsischen Abfallkonzern EEW an eine chinesische Holding verkauft hat.
Die Investmentbank Oddo Seydler hatte sich im August bereits positiv zum Einstieg der Chinesen bei Kuka geäussert. Die Nachfrage ausserhalb der Autoindustrie, vor allem aus China, dürfte in den kommenden Jahren das Wachstum des Roboterherstellers antreiben, schrieb Analyst Carsten Kunold zu dem Zeitpunkt./jha/stw/stb
(AWP)