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Auf einer Pressekonferenz aus Anlass der Jahrestagung des Volkskongresses am Sonntag in Peking verwies der Gouverneur am Sonntag auf eine "sehr turbulente Weltwirtschaft", den anhaltenden Handelskrieg zwischen China und den USA sowie viele Gefahren im chinesischen Finanzsystem. China stehe in diesem Jahr vor "mehr Herausforderungen und Veränderungen".
In den Verhandlungen mit den USA über ein Ende des Handelskrieges habe - ähnlich wie schon bei früheren Gesprächen zwischen beiden Ländern - auch wieder der Wechselkurs der chinesischen Währung eine Rolle gespielt, berichtete der Zentralbankchef. "Unsere beiden Länder haben Konsens in wichtigen Fragen erreicht", sagte der Zentralbankchef, ohne Details zu nennen.
Er verwies nur darauf, dass beide Seiten dabei unter anderem über ihre Verpflichtung im Rahmen der Gruppe der grossen Wirtschaftsnationen (G20) gesprochen hätten, ihre Währungen nicht abzuwerten, um sich im Handelswettbewerb Vorteile zu sichern.
In den USA wird immer wieder der Vorwurf laut, dass China seine Währung schwäche, um seine Exporte zu fördern. Dabei bemüht sich Peking nach Ansicht von Experten vielmehr, dass der Wechselkurs des Yuan gegenüber dem US-Dollar nicht noch schneller fällt.
(AWP)