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Das Wichtigste in Kürze
- Gemäss der SNB sind die Grossbanken CS und UBS im aktuellen Umfeld gut aufgestellt.
- Das Verlustpotenzial der Banken sei jedoch unter Stressszenarien weiterhin beträchtlich.
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) sieht die beiden Schweizer Grossbanken UBS und Credit Suisse im aktuellen Umfeld gut aufgestellt. Trotzdem brauche es die Kapitalanforderungen, um eine angemessene Widerstandsfähigkeit zu gewährleisten.
«Die beiden Banken sind gut aufgestellt, um die Herausforderungen des aktuellen Umfelds zu meistern und die Realwirtschaft zu unterstützen.» Das schreibt die SNB in ihrem am Donnerstag veröffentlichten Bericht zur Finanzstabilität 2021.
Verlustpotenzial von Credit Suisse und UBS weiterhin beträchtlich
Gleichzeitig sei das Verlustpotenzial der beiden Banken unter Stressszenarien weiterhin beträchtlich. Dies insbesondere im Szenario einer Rezession in den USA und einer lang anhaltenden Rezession im Euroraum.
Darüber hinaus habe die Pandemie erneut gezeigt, dass massive Schocks und unerwartete Unsicherheitsspitzen ein wiederkehrendes Merkmal des Bankgeschäfts seien. So habe der Archegos-Vorfall gezeigt, dass grosse Verluste auch ohne einen makroökonomischen oder systemweiten Finanzschock eintreten könnten. Beim Vorfall musste die Credit Suisse bekanntlich einen Milliarden-Verlust verbuchen.
Dies wiederum unterstreiche: Die Kapitalanforderungen seien gemäss dem «Too-Big-to-Fail»-Regime (TBTF) notwendig, um eine angemessene Widerstandsfähigkeit dieser beiden Banken zu gewährleisten.