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Massage Praxis Kuri Kloten
Unter Sportmassage verstehen wir die spezifischen Anwendungen der Massage im Sportbetrieb. Sie hat es vorwiegend mit dem gesunden Sporttreibenden zu tun. Durch Sportmassage kann die Effektivität des Trainings erhöht werden. Sie spielt eine besondere Rolle bei der Vorbereitung für Training und Wettkampf und im Anschluss an die körperliche Anstrengung zur Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit. Gleichzeitig wird durch die Sportmassage das allgemeine Wohlbefinden des Sportlers gefördert, und sie kann ein wichtiger Teil der psychologischen Wettkampfvorbereitung sein. Die Massage vermittelt im direkten Bewusstsein, dass mir geholfen wird und dass ich etwas zusätzliches für meine Leistungsfähigkeit getan habe, was insgesamt zur Stärkung des Selbstvertrauens führen dürfte.
Körperbewegungen werden durch Muskelkraft ausgelöst. Dabei unterscheiden wir zwischen Arbeitsmuskel (Aginisten) und Gelenkmuskeln (Antagonisten, „Bremsmuskulatur“). Die Anspannung (der Tonus) der Gelenkmuskulatur gleicht mit ihrer Wirkung dem „ Fahren mit angezogener Handbremse“. Eine besondere Aufgabe der Sportmassage besteht darin, den Muskeltonus herabzusetzen, um die Bremswirkung zu verringern und so das Leistungsvermögen, „die Spritzigkeit“ des Sportlers, zu erhöhen.
Massage kann die aktive Aufwärmarbeit (das Warmlaufen usw.) eines Sportlers zur Erzielung einer optimalen Mehrdurchblutung (Hyperämie) gut unterstützen, nie aber ersetzen. Sie muss zu dieser Unterstützung entsprechend vorgeschlagen werden. Der Ablauf der Mehrdurchblutung ist in Bezug auf Dauer und Intensität individuell und lokal zwar verschieden, zeigt aber immer ein typisches Bild mit einem regelmässigen Durchblutungsmaximum etwa 15 bis 20 Minuten nach Beendigung der Massage. Die Gesamtdauer dieses Effektes kann je nach Temperatur und Massagedauer zwischen 40 und 70 Minuten schwanken. Ebenso wesentlich ist auch die Erkenntnis der optimalen Massagedauer bei einer mittelstärken Massage von drei bis vier Minuten an einer Körperstelle.