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Auroville - Die Stadt der Morgenröte
Wir fahren von Chennai der Küste entlang. Linkerhand der indische Ozean, welcher im Jahre 2004 zur Weihnachtszeit extreme Flutwellen bildete und die ganze Gegend verwüstete. Noch heute sieht man die Spuren des Tsunamis. Am Ufer liegen alte Bamubusboote, die von der Zeit vor der Katastrophe erzählen und neben ihnen viele neue, farbige Fischerboote, von den Spenden der Menschen an die Fischer. Nach einigen Stunden Fahrt wird es grüner und die Strasse führt einen zu einem Eingangstor – Auroville liegt vor uns. Zwischen den Baumblätter hindurch vermag ich die goldene Kugel – das Matrimandier - zu sehen, mein Herz ist offen vor Freude.
Worauf verweist Auroville?
Auroville entstand als "Universelle Stadt"; geboren aus den Visionen und Ideen von Sri Aurobindo und der Mutter, Mira Alfassa, welche zu Beginn des Aufbaus dieses spirituellen Ortes tätig war. Im Jahr 1968 wurde Auroville vom indischen Präsidenten und Vertretern aus 124 Nationen und 23 Indischen Staaten eröffnet und eingeweiht. Im Jahre 1966 beschloss die UNESCO eine Resolution, in der Anerkennung und Unterstützung des Projekts unterstützt wird. (Quelle: Wikipedia)
Die Vision eines integralen Zusammenlebens
Auroville manifestiert die Vision eines integralen Zusammenlebens und Lebens von Der Mutter und Sri Aurobindo.
In der Charta heisst es:
1. Auroville gehört niemandem im besonderen. Auroville gehört der ganzen Menschheit. Aber um in Auroville leben zu können, muss man bereit sein, dem Göttlichen Bewusstsein zu dienen.
2. Auroville wird der Ort einer Erziehung ohne Ende, ständigen Fortschritts und einer Jungend sein, die niemals altert.
3. Auroville möchte die Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft sein. Durch Nutzung aller äusseren und inneren Entdeckungen wird Auroville zukünftigen Verwirklichungen kühn entgegenschreiten.
4. Auroville wird der Platz materieller und spiritueller Forschung für eine lebendige Verkörperung einer wirklichen menschlichen Einheit sein.
Love in its depths
is a contact of the
Divine Possibility or Reality
in oneselft with the
Divine Possibility or Reality
in the loved.
(Sri Aurobindo)