Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03181.jsonl.gz/1745

Die schuttbeladenen Hochwasser haben dem Bach
links seitwärts dieses heutigen Hindernisses, am Fuss der Hänge des
Haut,
Benjier und der
Balmes, ein neues
Bett geschaffen.
Mündet 600 m unterhalb der grossen
Steinbrücke von
Châble nach 5,5 km langem
Lauf von S.-N. in die
Dranse. Um den mit Vernichtung
der Ernten verbundenen häufigen Ueberschwemmungen vorzubeugen, hat man mit Bundesunterstützung den
Unterlauf des
Baches kanalisiert und im Oberlauf bedeutende Verbauungsarbeiten vorgenommen.
Das Hochwasser von 1642 fügte
dem Dorf
Châble grossen Schaden zu und füllte dessen weite Pfarrkirche mit Schlamm und
Schutt an;
1855 und besonders wieder 1877 mussten
die Bewohner der tiefer gelegenen
Dörfer während ganzer Wochen die Ufer des
Baches überwachen.
Seinen ältesten Sitz hatte das mit der ersten Zeit der Stadt
Bern ruhmvoll
verknüpfte Rittergeschlecht der Bubenberg nicht hier, sondern auf dem linken Hochufer der
Aare im Gebiet der jetzigen Gemeinde
Frauenkappelen.
Deshalb heisst die hiesige Ruine auch wohl Neu-Bubenberg. Es sind dürftige Mauerreste
eines bescheidenen festen
Hauses, über dessen Bauart und Zerstörungszeitpunkt Näheres nicht bekannt ist.
(Kt.
Baselland, Bez. Liestal).
390 m. Gem. und Pfarrdorf, an der Strasse
Liestal-Reigoldswil, am
Eingang zum Thal der Hinteren
Frenke oder Reigoldswilerthal, nahe dem Zusammenfluss beider
Frenken, 1 km s. der Station
Bubendorf-Bad
der Linie
Liestal-Waldenburg. Postwagen Bubendorf-Bad-Reigoldswil. Postbureau, Telegraph, Telephon. Gemeinde: 160
Häuser, 1376 reform.
Ew.; Dorf: 132
Häuser, 1185 Ew. Seidenbandweberei. Gräber mit Armspangen aus Bronze und römischen Aschenurnen.