Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03365.jsonl.gz/682

Der vierte Teil führt eine Typologie von Räumlichkeiten vor, die verbunden sind mit bestimmten menschlichen Verhaltensweisen ('Der hodologische Raum', 'der Handlungsraum', 'der präsentische Raum'), oder sich mehr auf Umweltbedingungen beziehen ('der Tagraum und der Nachtraum'), oder zwischen beiden stehen ('der gestimmte Raum' und 'der Raum menschlichen Zusammenlebens').
Der Begriff hodologischer Raum ist vom griechischen Wort hodos ('Pfad', 'Weg') abgeleitet. Im Gegensatz zum mathematischen Konzept des Raums, wie er in Karten, Plänen und dergleichen dargestellt wird, baut sich der hodologische Raum auf faktisch-topologischen, physischen, sozialen und psychologischen Beding- ungen auf und wird auf dem Weg von A nach B erlebt, sei dies nun in offener Landschaft oder im urbanen Raum mit dominant architektonischen Bedingungen. Bollnow führt zahlreiche Beobachtungen zu kulturellen Bedingungen entlang hodologischer Linien auf, oft im Vergleich und in Gegenüberstellung zum geometrischen Aequivalent (Sprache und Kultur in Bergtälern; traditionelle Verkehrsbedingungen in Bergregionen; Wahrnehmung einer Landschaft, in der Krieg herrscht mit ihrem absoluten Brennpunkt, der Front). Von ganz besonderem Interesse ist die Beschreibung des Höhlencharakters der Wohnung. Im Plan eines Architekten können zwei Punkte zweier verschiedener Wohnungen ganz nahe, nur durch eine Mauer getrennt, nebeneinander liegen. Was es aber jemanden unter Umständen an physischem und sozialem Aufwand kostet, um vom einem dieser beiden zum andern Punkt zu gelangen, das beschreibt Bollnow sehr eindrücklich und überzeugend. Die "lebendige Geometrie" der "hodologischen" Verbindung sieht ganz anders aus, als dies sich der Architekt denkt. Kurz, Bollnow präsentiert hier ein Lehrstück für Designer und Architekten, das sie anhalten sollte, ihre Bleistiftstriche etwas vermehrt zu reflektieren!
In Erweiterung des hodologischen Konzepts unterscheidet Bollnow 'den Handlungsraum' und beschreibt diesen als dreidimensionales ergologisch geprägtes Raumkonzept. Das heisst, der Handlungsraum organisiert und strukturiert sich entsprechend der menschlichen Arbeit (Vorratsraum, Magazin, Werkstätte, Studierplatz, Bibliothek usw.; siehe hierzu Heideggers Begriff der "Zuhandenheit").
Bemerkenswert in diesem Sinne sind Bollnows genetische Beobachtungen zu diesem Raumtyp: räumliche Umgebungen sind nur in beschränktem Umfang vom menschlichen Individuum selbst geordnet. Wir alle sind in solche Ordnungen hineingeboren, lernen sie, und die immanenten Werte, die sie bedingen, kennen, lernen uns in Form von "Ordentlichkeit" an sie anzupassen. Jeder von uns kennt diese Forderungen der "guten Erziehung", der "guten Kinderstube". Dilthey hat diesen geordneten Raum im Sinne Hegels als "objektivierten Geist" aufgefasst und zweifellos ist dies besonders für die Architektur von Bedeutung. Doch, wird Architektur als Kontinuum in anthropologischen Dimensionen interpretiert, so kann dies natürlich nicht mehr bloss auf der philosophischen Ebene abgehandelt werden.
Tagraum ist Sichtraum, Nachtraum ist wesentlich Tast- (oder Berührungs-)raum und Hörraum (die Sicht ist ausgeschaltet). Innerhalb dieser Extreme beschreibt Bollnow sehr eindrücklich das differenzierte Spektrum von Zwielicht-, Dämmerungs- und Halblichträumen. Faszinierend ist vor allem der paradoxe Charakter des Waldes. Man ist in der Bewegung in jeder Richtung frei, doch die Sicht ist eng beschränkt. Wie ein Schatten begleitet ein mehr oder weniger enger Kreis den Wanderer. Aehnlich verhält es sich im Nebel, bei starkem Schneefall und in der Dämmerung. Die Raumbedingungen können sich je nachdem ganz grundlegend verändern. "Die Nacht erschafft tausend Ungeheuer" sagt Goethe.
47/Der euphorische und der deprimierende oder beengende Raum bezieht sich auf verschiedene äussere Bedingungen (Enge und Weite, die sinnlich-sittliche Wirkung der Farbe, Innenräume) und innere Bedingungen (der beengende Raum des bangenden Herzens, der euphorische Raum). Bollnow belebt diese Konzepte reich mit Zitaten aus der Literatur, wissenschaftlichen Diskussionen (Binswanger) und mit seinen eigenen Reflexionen.
Dieses Kapitel beschäftigt sich vor allem mit dem Phänomen des Tanzes und wie dies die räumliche Wahrnehmung prägt oder verändert.
Dieser Untertitel im Kapitel 'Der Raum menschlichen Zusammenlebens' ist etwas vom Eindrücklichsten an Bollnows Beobachtungen und Reflexionen. Da ist auf der einen Seite der gnadenlose Kampf um den Lebensraum, der klare räumliche Barrieren setzt und auch unter Menschen oft zu erbitterten Rivalitäten führt. Und auf der anderen Seite gibt es jene 'raumschaffende Kraft der Liebe' und das seltsame Phänomen des 'liebenden Zusammenseins', wie es Bollnow beschreibt. Das heisst: bei Liebenden vergrössert sich der Raumbedarf quantitativ nicht wesentlich, "Liebende teilen sich in den selben Raum, sie schaffen sich ein Heim."
50/Der fünfte Hauptteil gibt eine theoretische Synthese des in den vorgehenden Teilen Erarbeiteten. Drei Kapitel mit den Titeln 'Im-Raum-sein und Raum-haben', 'Formen des Eigenraums' und 'Zusammenfassung und Ausblick'. Bollnow stellt vorerst den 'intentionalen Raum' der Psychologie in Frage und bringt seine eigene Definition des Raums als mehrdeutiges "Medium", das sich dialektisch zwischen Subjekt und Umgebung, zwischen (physischen und psychischen) Dispositionen und Umweltbedingungen aufbaut.
Die Hauptdiskussion stellt die existentialistische Position hauptsächlich Heideggers und Sartres in Frage: das "in die Welt geworfen sein". Seine eigenen Einsichten zusammenfassend stellt er ihnen die Bedingung des Wohnens entgegen als irgendwo verwurzelt sein, an einem bestimmten Ort geschützt sein, zuhause, daheim zu sein. Heidegger betont, dass man die Räumlichkeit des Menschen überhaupt ganz allgemein als "Wohnen" interpretieren könne. Er führt seine eigene Typologie des 'Eigenraums' an, die aus 'drei Domänen des Wohnens besteht (Leib, Haus, offener Raum) und findet seinen Standpunkt bestätigt durch die zoologische und Tier-psychologische Verhaltensforschung (Uexküll, Hediger, Peters, Portmann). Tiere leben nicht frei im homogenen Raum, sondern haben vielmehr Fixpunkte innerhalb definierter Territorien, von denen sie ausgehen und zu welchen sie zum Schutz und zur Ruhe immer wieder zurückkehren.
Die Zusammenfassung bringt vier Bereiche menschlicher Räumlichkeit: ein primäres naives räumliches Vertrauen, das Gefühl der Sicherheit wie das eines Kindes. Diesem entgegengesetzt ist eine Angst der Heimatlosigkeit, die das Gefühl des Verlorenseins vermittelt. Dem steht wiederum die Institution des Hauses entgegen, indem sie gesellschaftlich sanktioniert Schutz bieten kann. Aber da jede Art solchen Schutzes immer relativ ist, ist eine höhere Ebene von Sicherheit in grösseren Raumeinheiten von Bedeutung.
Offensichtlich stellt sich Bollnow in seinem philosophischen Standpunkt wesentlich auch gegen den Existentialismus, indem er dem Raum in seinen schützenden und differenzierenden Bedeutungen Priorität einräumt. Zusammen mit Bachelard veranschlagt er die "bewusste Metaphysik" des Existentialismus als sekundär: Bevor er "in die Welt geworfen wird, ... ist der Mensch in die Krippe des Hauses gelegt."
Wir sind den wichtigesten Gedankengängen der Studie Bollnows 'Mensch und Raum' gefolgt und versuchten einen Eindruck seiner breit und tief angelegten Untersuchungen zu vermitteln, soweit dies bei einem Buch mit mehr als 300 Seiten möglich ist. Es wurde deutlich, dass Bollnow in der Philosophie zu Hause ist, insbesondere in der Phänomenologie, und dass er es brilliant verstand, mit ihrer definierten Neugier für die zahllosen Aspekte dieses wichtigen Themas gleichsam wie auf einem Instrument zu spielen. Andersrum hat uns Bollnow auch ganz klar gezeigt, dass es sich bei der Untersuchung menschlicher Erfahrung des Raums nicht bloss um ein philosophisches Problem handelt. Im Gegenteil, er hat seine Bemühungen in die Psychologie ausgedehnt, in die menschliche Verhaltensforschung, ja sogar in die angestammten Bereiche der Architektur. Er behandelt das Wohnen in einem Bau, in einer Wohnung, in einem Haus.
Zu Beginn unserer Rezension haben wir auf den Umstand hingewiesen, dass Bollnows Untersuchung der Beziehung von Mensch und Raum, zusammen mit Untersuchungen Mircea Eliades und Dagobert Freys, unter Vermittlung von Christian Norberg-Schulz auch in der Architekturtheorie eine gewisse Wirkung hatte. Entsprechend sollen im folgenden zum Abschluss kurz seine wichtigsten Ergebnisse, nun aber mehr im Rahmen der Architekturtheorie, herausgearbeitet werden.
Zweifellos, in dieser Linie der Architekturtheorie liegt Bollnows wichtigster Beitrag. Dies, indem er einer 'Raumanthropologie' den Grund legte und auch bereits eine Art Forschungsprogramm zu einer 'Anthropologie des Wohnens', zu einer 'Bau- oder Architektur-Anthropologie' anklingen liess. Im folgenden deshalb eine kurze Aufstellung seiner wichtigsten Ansätze und Errungenschaften.
1 Das archaische Raumkonzept ist bezogen auf die Gründung von Siedlung und Wohnung. Gestützt auf die deutschsprachigen Etymologien um das Wort Raum und verwandter Begriffe zeigt Bollnow plausibel, dass das Raumbewusstsein ursprünglich eng der Umgebung des Wohnens und der Siedlungsgründung (räumen) verhaftet war. Auch der alltägliche Gebrauch des Wortfelds zeigt enge Beziehungen zur Wohnung, zu gebauten Objekten, zum Bauen allgemein.
2 Globale und kosmologische Raumkonzepte sind sekundäre Entwicklungen. Das globale und kosmisch unbegrenzte Raumverständnis ist eine sehr späte Entwicklung der europäischen Geschichte. Sie beginnt im 14. Jhdt. und weitet sich aus mit der modernen Geschichte der weltweiten Entdeckungen und der Wissenschaft. Entsprechend werden weiträumliche Ursprünge zur Fiktion. Frühe Ideologien müssen entsprechend im eng begrenzten lokalen Umraum rekonstruiert werden. Metaphysische Begründungen werden höchst fragwürdig. Die Untersuchung archaischer Siedlungen wird entsprechend ausserordentlich wichtig sein, auch im Hinblick auf nicht- eurozentrische Zugänge zur Kulturanthropologie.
3 Raum im anthropologischen Sinne ist nicht homogen. Bollnow stellt den Raum als perzeptive Entwicklung zwischen Mensch und Umwelt dar. Das konventionelle (historistisch deduktiv postulierte) Raumkonzept wird zur Fiktion. Es gibt unzählige Räume. Bollnow beschreibt ein weites Spektrum von Räumen bezogen auf Ruhe und Wohn-Ort, auf Bewegung entlang von Pfaden und Wegen, spricht ausführlich von Tag- und Nacht-Räumen, vom euphorischen Raum, vom momentanen Raum usw. Er entwickelt so nicht nur ein umfassendes Gerüst von Bezügen, er breitet einen reichen Katalog von Beschreibungen, Fragestellungen, Annahmen und Hypothesen zur Erforschung der räumlichen Konzepte des Menschen.
4 Raum ist grundlegend auf das Wohnen bezogen und zeigt existentielle Pole. Das Haus oder die Wohnung ist das wichtigste Zentrum des Menschen in seinem täglichen Leben, gegensätzlich zu seinen Bewegungen im anonymen und bewegten Aussen. Der Mensch braucht die Zentrierung im Heim absolut, besonders auch im Hinblick auf seinen nächtlichen Schlaf. Seine Wohnung formt den Fixpunkt in seiner mehr oder weniger stationären Existenz, ist Punkt der täglichen Rückkehr nach täglichen Beschäftigungen ausserhalb des Hauses. Auch hier legt uns Bollnow einen ganzen Katalog von überzeugenden Hypothesen vor über die Viel-Räumlichkeit des Lebens und Wohnens im und um das Haus.
5 Die Anthropologie des Raumes drückt sich in polaren Beziehungen aus. Bollnow benützt eine recht überraschende, neue Art des Denkens in komplementären oder relationalen Bezügen. Raum wird nicht klar als dies oder jenes definiert, es kommt vielmehr an auf die wechselseitigen Beziehungen verschiedener Domänen der menschlichen Existenz. Die menschliche Existenz erscheint so gleichsam als rhythmisches Pulsieren zwischen kontrastierenden Polen. Bollnow erarbeitet eigentlich eine "Relativitäts-Theorie" des Raums, eine Theorie, in welcher polare oder komplementäre Beziehungen räumlicher Aktivitäten und Erfahrungen von ausschlagebender Bedeutung sind. Umweltliche und menschliche Bedingungen strukturieren den Raum in polaren Beziehungen. Es scheint, dass Bollnow damit auf eine sehr alte und tief wurzelnde Wahrheit unserer räumlichen Existenz gestossen ist.
6 In engen Bezügen zu Mircea Eliade, aber im Gegensatz zu dessen religiöser Interpretation, betont Bollnow die Mittung des archaischen Raums und, dass solche "Mitte der Welt"- Bereiche objektiv markiert waren. Als Religionshistoriker hat Mircea Eliade Strukturprinzipien in der Weltvorstellung verschiedener Religionen herausgearbeitet, hat sie aber grundlegend theologisch als "Offenbarung" (Hierophanie) gedeutet und blieb so den konventionellen Bereichen der Metaphysik und der Theologie verhaftet. In scharfem Kontrast zu Eliade rückt Bollnow im Zuge seiner siedlungsgenetischen These des Umwelt-Ursprungs der Raumperzeption die räumlichen Aspekte religiöser Phänomene in den Vordergrund und bringt ein weites Spektrum objektiver und architektonischer Elemente mit solchen "Mitte der Welt"- oder "Axis Mundi"-Bereichen zusammen. Er baut damit die Grundlage für objektive oder induktive topographische und architektonische Studien der Religion.
7 Raum, einschliesslich das Wohnen und Bauen, ist ein wichtiges Objekt philosophischer und anthropologischer Forschung. Bollnows reiche und ausführliche Untersuchungen vermitteln eine starke Faszination. Absolut fundamentale philosophische und anthropologische Einsichten werden entwickelt. Dabei wird von einfachen Beobachtungen der menschlichen Umgebung ausgegangen. Die Argumente sind zwingend. Wir begreifen plötzlich, dass der quasi-religiöse Eifer des Historikers uns daran gehindert hat, eine der wohl wichtigsten menschlichen Bedingungen ernsthaft zu untersuchen: das Wohnen im Umraum als weltweit menschliche und kulturelle Wirklichkeit.
Falls viele von uns in naher Zukunft auf breiter Ebene begreifen sollten, wie sehr zahlreiche vermeintlich etablierte Wahrheiten im Grunde auf räumlichen "Explosionen" der Neuzeit fussen und entsprechend geistig inkommensurable Fiktionen der europäischen Geisteswissenschaften erzeugten, so wird vielleicht Bollnow als wohl der wichtigste Vorläufer, ja Begründer einer räumlich "implodierten" Anthropologie gefeiert werden. Dem jedenfalls, der den Reichtum seines 1963 erstmals veröffentlichten Buches kennt, für den steht es ausser Frage: Bollnow hat als eigentlicher Vater der Raumanthropologie und zweifellos auch der Bau- oder Architektur-Anthropologie zu gelten.
1
Die vorliegende Untersuchung wurde erstmals unter dem Titel >Otto Friedrich Bollnow's Anthropological Concept of Space< am 5. Internationalen Kongress der >International Association for the Semiotics of Space<, 29. - 31 Juni 1992, Hochschule der Künste Berlin, vorgelesen. Kurz danach wurde eine leicht modifizierte Version am Symposium >The Ancient Home and the Modern Internationalized Home: Dwellling in Scandinavia< an der Universität Trondheim, Norwegen, 20. - 23. August 1992 präsentiert. Dessen Titel lautete: >Otto Friedrich Bollnow and the Ontology of Home and Movement outside. Euclidian Space, human behavioural Space and the harmonious or polar Space Concept. Suggestions for the revival of fundamental discussion of concepts of space<.
2
Der Autor dieses Buches ist von der anthropologischen Bedeutung dieses Raumkonzeptes überzeugt und ist in seinen eigenen Untersuchungen zu ähnlichen Resultaten gelangt sowohl ethnographisch (semantische und symbolische Architektur im Rahmen zyklischer Bau-Rituale des japanischen Dorfschinto) wie ethnologisch (Konzepte des Wohnens, Territoriums und des Raums bei einer Jäger- und Sammlerkultur, den Ainu imNorden Japans) und primatologisch (Untersuchung grundlegender Architekturphänomene wie der Nestbau der höheren Menschenaffen).
3
Siehe R. Meringer: Etymologien zum geflochtenen Haus. In: Abhandlungen zur germanischen Philologie. Festgabe für Richard Henzel. Halle a. S., 1898
4
Man muss hier anmerken, dass das deutsche Wort 'Mitte', im Unterschied zum englischen 'centre', nicht notwendigerweise Zentralität im Sinne eines Kreises bedeutet. Mitte kann auch halbwegs einer linearen Ausdehnung oder Mitte zwischen zwei Feldern oder zwei Räumen bedeuten.
5
Auch methodologisch ist dies sehr wichtig. Bollnows Methode ist prinzipiell induktiv. Er stellt das herkömmliche deduktive Konzept des homogenen Raumes fundamental in Frage, indem er das ganze Spektrum möglicher menschlicher Raumerfahrung analysiert. Diese Methode bringt ihn in eine enorme Vielfalt räumlicher Bedingungen, die jedoch auch gemeinsame Züge zeigen, sich somit - im Sinne der induktiven Methode - verallgemeinert sehen lassen.