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Imhof
Alte Schreibweisen In Curia,
In Aula, Im Hoff, Imhoff und Hofer. Alte, im ganzen Oberwallis
verbreitete Familien verschiedenen Ursprungs.
Die im 14. Jh. im Obergoms
erwähnten Imhof stammen vermutlich aus Uri. Sie lebten in Münster und
Reckingen und sind dort schon im 16. Jh. ausgestorben. Nachkommen lebten
im 19. Jh. in Niedernen und in Lax.
Ausgestorben
sind die Imhof von Lötschen, Mund, Salgesch, Leukerbad
und Sitten. Letztere waren Nachkommen eines im 17. Jh. aus Uri eingewanderten
Goldschmieds.
Noch heute lebende Nachkommen haben die im
14. Jh. in Binn und Mörel erstmals erwähnten Imhof. Ihre Nachkommen
zogen nach Ernen, Grengiols, Glis, Ried-Brig, Naters, Sitten und Selkingen.
Stammvater der Imhof von Selkingen ist Johann Joseph Imhof. Er ist 1814
in Ernen
geboren, heiratete in Selkingen und erwarb dort das Burgerecht.
Aus dem Kanton Schwyz eingewanderte Imhof wurden 1911 Burger
von Brig und aus dem Kanton Waadt eingewanderte Imhof wurden 1919 Burger
von Fiesch.
Quellen:
Die Angaben zur Geschichte der Imhof im Wallisstammen aus dem
Walliserjahrbuch, Jg. 1988.
Die auf dieser Website gezeigte Genealogie der Imhof von Selkingen stammt
u. a. aus einem 1872 von Pfarrer Joseph Maria Schmid
erstellten Stammbaum.