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Der japanische Begriff Koan (Chin. gongan) bezeichnet eine kurze Anekdote oder Sentenz aus dem Leben und der Lehre berühmter MeisterInnen. Solche Koans spielen bei der Unterrichtung der SchülerInnen in verschiedenen Lehrrichtungen der- oder Meditations-Schule in China und Japan eine wichtige Rolle. Die MeisterInnen wählen für ihre SchülerInnen ein passendes Koan aus und stellen es ihnen als Aufgabe. Die Geschichten und Fragen wirken auf den ersten Blick unsinnig und unverständlich. Sie können mit dem normalen rationalen Denken nicht entschlüsselt werden. Aber sie können aufzeigen, wie begrenzt unsere Art des Denkens und des Wahrnehmens ist und damit zu einer tieferen Erkenntnis führen.