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"Die Ölpreise profitieren vom erneut kräftigen Rückgang der US-Rohöllagerbestände", erklärten Rohstoffexperten der Commerzbank den Anstieg. Die US-Regierung hatte am Vortag gemeldet, dass die amerikanischen Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche um 6,5 Millionen Barrel gesunken waren. Analysten hatten im Schnitt nur einen Rückgang um 2,4 Millionen Barrel erwartet.
Ein Rückgang der amerikanischen Reserven kann ein Hinweis auf ein geringeres Angebot oder eine steigende Nachfrage sein. Beides stützt in der Regel die Ölpreise.
Seit März sind die US-Ölreserven in der Tendenz gesunken. Mittlerweile haben sie wieder das Niveau vom vergangenen Herbst erreicht. Diese Entwicklung dürfte bei der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) "mit Wohlwollen zur Kenntnis genommen werden", hiess es weiter in der Analyse der Commerzbank. Das Ölkartell will die Ölpreise stützen und hat deshalb seit geraumer Zeit die Fördermenge gekürzt./jkr/jsl/fbr
(AWP)