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Mildere Temperaturen ab etwa fünf Grad während der Nacht und Regenschauer locken die Amphibien ins Freie, nachdem sie den Winter in Kältestarre, geschützt unter Laub oder Erdhaufen, verbracht haben. Um ihren Laich abzulegen, suchen bestimmte Amphibienarten jene Gewässer auf, wo sie selber zur Welt kamen. Die gefährliche Wanderung führt sie oft kilometerweit durch Siedlungen, über Wege und Strassen, und viele von ihnen finden dabei den Tod.
In der Gemeinde Gossau hat es vor allem in Bertschikon viele Amphibien. Entlang der Bertschikerstrasse zwischen Bertschikon und Gossau werden die Amphibien auf ihren nächtlichen Wanderungen mit einem Zaun abgefangen und von Freiwilligen täglich zwei Mal auf die andere Strassenseite getragen.
An der Männetsrietstrasse, neben dem Schulhaus und mitten im Quartier sowie an der Heusbergstrasse ist dies nicht möglich. Damit die Amphibien gefahrlos zu ihren Laichenplätzen gelangen können, bittet die Gemeinde Gossau die Automobilisten im Monat März besonders vorsichtig zu fahren. An den betroffenen Orten wird mit Hinweistafeln auf die Amphibien aufmerksam gemacht.