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Filmkritik: Der amerikanische Traum des britischen Gentleman16. Zurich Film Festival 2020
In den Achtzigerjahren lässt Rory O'Hara (Jude Law) das amerikanische Vorstadtleben hinter sich und zieht mit seiner Ehefrau Alison (Carrie Coon) und den beiden Kindern zurück ins Vereinigte Königreich, wo er geboren ist. Weil es bereits der vierte Umzug innerhalb der letzten zehn Jahre ist, hat Alison dabei ihre Bedenken. Doch Rory ist fest davon überzeugt, dass das Jobangebot, welches er von seinem ehemaligen Arbeitgeber erhalten hat, ihm und seiner Familie vielversprechende finanzielle Möglichkeiten bietet. Der Rohstoffhändler hat grosse Ambitionen und ist in seiner Denkweise stark geprägt vom American Dream.
Im neuen zu Hause angekommen, sind Alison und die beiden Kinder überwältigt. Voller Stolz und Enthusiasmus führt Rory sie durch die riesige Villa hinaus in den weitflächigen Garten. Für Reitlehrerin Alison ist der Platz optimal, um ihrem Training und der Pferdedressur nachzugehen. Doch bereits in den ersten Tagen geschehen am neuen Wohnort merkwürdige Dinge, welche bei Alison wieder Zweifel aufkommen lassen. Zudem bekommt sie den Eindruck, dass Rory Geheimnisse verbirgt und ihr nicht immer die Wahrheit erzählt.