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Jedes Tennisracket, egal welcher Marke, unterliegt einer Fertigungstoleranz bei der Herstellung. So spielen sich die gleichen Rackets trotz Neukauf meist unterschiedlich. Darum lassen ambitionierte Spieler ihre Rackets auf Gewicht, Balance und Schwunggewicht angleichen. Erweitert besteht die Möglichkeit das Racket so zu tunen, dass es zum individuellen Spielstil des Spielers passt.
Was sind die Unterschiede zwischen Angleichen und Tuning?
Angleichen:
Das Ziel des Rackets-Angleichen liegt darin, dass sich jedes einzelne Racket identisch spielt. Durch die Fertigungstoleranz bei der Herstellung hat jedes Racket vom selben Typ eine meist andere Balance, ein anderes Gewicht und ein anderes Schwunggewicht.
Beim Angleichen der Rackets werden zu Beginn alle Daten der Rackets ermittelt, um die restlichen Rackets dem schwersten Racket anzupassen.
Tuning:
Beim Rackettuning wird das Racket auf bestimmte Daten des Spielers angepasst, welche seinen Spielstil unterstützen.
Ein Racket wird immer im "nackten" Zustand angepasst. Overgrip und Bespannung werden entfernt, um Toleranzen in Saiten und Material zu minimieren. Oft ist es nicht möglich nur ein Racket anzugleichen, um alle drei Werte präzise anpassen zu können. In der Regel müssen alle Rackets bearbeitet werden.
Es besteht die Möglichkeit das Bleiband, mit welchem gearbeitet wird, unter dem Ösenband zu verstecken. Bei dieser Variante wird ein neues Ösenband benötigt (Ausnahmen sind neue Rackets ab Werk). Ohne ein neues Ösenband wird das Blei sichtbar am Rahmen angebracht.