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Die HSK äussert sich im Gutachten zum Entsorgungsnachweis im Kapitel 2.5.2 „Hebungen und Hebungsraten“ zu diesem Thema. Die Frage der zukünftigen Hebung des Gebietes Zürcher Weinland wird in den Unterlagen der Nagra sehr breit abgehandelt. Es wurden mehrere unabhängige Ansätze zur Ermittlung von Hebungsraten gewählt. Die verschiedenen Methoden zeichnen sich durch unterschiedliche Zeitmassstäbe aus:
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Beckenmodellierungen, hier wird ein Zeitraum von rund 200 Mio. Jahren einbezogen.
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Geomorphologische Analysen, dieser Ansatz beurteilt das Geschehen in den vergangenen 5 Mio. Jahren.
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Geodätische Messungen, hier wird das Geschehen der vergangenen 100 Jahre erfasst.
Die ermittelten Hebungsraten im Zürcher Weinland (resp. in der Bohrung Benken) liegen für die drei unterschiedlichen Methoden in der Grössenordnung von 0.1 mm/Jahr. Die unterschiedliche Herkunft der geologischen Information und die sehr unterschiedliche zeitliche Dauer belegen deshalb eine langfristige Konstanz der Hebungs- und Absenkraten des Untersuchungsgebietes. Dies ist aus geologischer Sicht einleuchtend, werden doch die betrachteten Hebungen und Absenkungen durch grossräumige Umgestaltungen der Erdkruste und des Erdmantels verursacht, die sehr träge ablaufen (siehe Frage 64). Aus den erwähnten Fakten geht hervor, dass zwischen den aus langfristigen Datensätzen erhobenen Hebungsraten und den Hebungsraten aus geodätischen Messungen der vergangenen 100 Jahre keine wesentlichen Differenzen auftreten.