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Marcel Hirscher gewinnt in Adelboden 24 Stunden nach seinem Triumph im Riesenslalom auch den Slalom. Aber ein weiteres Mal wurde es knapp: Am Ende rettete der Dominator nur 13 Hundertstel ins Ziel.
Marcel Hirscher ist der König von Adelboden! Nach dem Triumph im Riesenslalom von gestern, gewinnt der sechsfache Gesamtweltcupsieger am «Chuenisbärgli» auch den Slalom. Hirscher verweist seinen Landsmann Michael Matt und den Norweger Henrik Kristoffersen auf die Plätze 2 und 3.
Kristoffersen reichte es zum neunten Mal in diesem Winter aufs Podium, auf den ersten Saisonsieg wartet er aber noch immer. In Adelboden hatte der Norweger die letzten beiden Jahre den Slalom gewonnen, doch im Moment sprechen die Hundertstel eben für Hirscher.
Für Hirscher ist es der 52. Weltcupsieg. In Adelboden steht der 28-jährige Österreicher nun mit sieben Siegen zu Buche, drei im Riesenslalom, vier im Slalom.
Bester Schweizer wird Loic Meillard, der im zweiten Lauf dank einer tollen Fahrt einen Sprung von Rang 14 auf Position 8 vorstösst. Für den Bruder von Mélanie Meillard ist es das drittbeste Weltcup-Resultat nach zwei sechsten Rängen zu Saisonbeginn in Levi (Slalom) und Beaver Creek (Riesenslalom).
Die Top 10 verpassen dagegen Luca Aerni und Daniel Yule, die sich nach dem ersten Lauf als 7. und 8. noch Hoffnungen auf einen Podestplatz machen durften. Den zweiten Durchgang verbremsen sie aber komplett und fallen auf Position 12 (Yule) respektive 17 (Aerni) zurück.
Die definitive Olympia-Qualifikation schafft Ramon Zenhäusern. Der Walliser, der Halbzeit auf Rang 12 lag, brauchte dafür einen weiteren Top-15-Platz gebraucht, um in Pyeongchang sicher dabei zu sein und schaffte das mit Rang 15 exakt. (pre)