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Die Medizin unterscheidet grob zwischen fokalen Anfällen und generalisierten Anfällen.
Bei fokalen Anfällen sind nur bestimmte Abschnitte des Gehirns am Anfall beteiligt und entsprechend zeigt sich der Anfall nur durch Bewegungen oder Empfindungen an einzelnen Körperregionen.
Alle anderen Hirnzellen in den anderen Arealen bleiben vom Anfall ungestört. Somit können gewisse Tätigkeiten, die Betroffene verrichten, während des Anfalles “weiterlaufen”. Zum Beispiel kann bei einem fokalen Anfall nur das Augenlid zucken, oder sich der Arm oder ein Bein unwillkürlich bewegen, während die betroffene Person ganz normal am Tisch sitzen bleibt.
Unterschieden werden fokale Anfälle mit Bewusstseinsstörung und solche ohne Bewusstseinsstörung. Eine Bewusstseinsstörung kann sich als kurze Umdämmerung äussern, wobei dies Aussenstehenden meist nicht auffällt. In der Regel haben Betroffene keine Erinnerung an den Anfall.