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Wie aus einer Mitteilung im Blog von Lexar hervorgeht, will sich der Hersteller der Lexar Speichermedien aus diesem Geschäft zurückziehen und sich auf ertragsreichere B2B-Lösungen konzentrieren. Zur Zeit wird geprüft, ob die Marke verkauft wird und der erfolgreiche Name weiter im Markt bleibt. Die kommenden drei Monate sollen die Produkte unverändert verfügbar sein.
Das Geschäft mit den Speichermedien, Speicherkarten, USB-Sticks, Kartenleser und ähnliche Produkte, ist einem enormen Preisdruck unterworden. Da überlegt sich Micron, die ja 2006 den Speicherkartenbereich von Kodak übernommen hatte, ob es sich noch lohnt weiterhin Produkte für Endkunden zu produzieren oder ob man sich nicht besser auf die preisstabileren B2B-Produkte, wie Flash-Massenspeicher für Serverapplikationen, konzentriert.
Derzeit scheint Micron einen Käufer für den Geschäftsbereich der Endkunden-Produkte zu suchen, welcher diesen Bereich im Idealfall unter der etablierten Marke «Lexar» weiterführen soll. Insider rechnen damit, dass sich in den nächsten drei Monaten mit der Marktpräsenz der Lexar-Produkte nichts ändern wird. Tm