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Der französische Bauernverband (FNSEA), der Junglandwirteverband (JA), der Dachverband der Landwirtschaftskammern (APCA) und die nationale Schafzüchtervereinigung (FNO) verliessen die Versammlung und brachten Ihren Unmut in einer gemeinsamen Deklaration zum Ausdruck. Darin wandten sich die Verbände gegen das im Plan deklarierte Ziel, den Wolf stärker zu schützen.
Das bedrohe die Existenz der Tierhalter, die unter den Wolfsattacken auf ihre Herden auch physisch und psychisch litten. Die jährlichen Kosten der Angriffe belaufen sich den Verbänden zufolge auf mehr als 26 Mio. Euro (29.6 Mio. Fr.), die anteilig von den Landwirten selbst getragen würden. Die im Plan vorgesehene Einschränkung des Handlungsspielraumes der Tierhalter wollen die Verbände nicht hinnehmen. Geschossen werden darf demnach nur noch zur Abschreckung und aus Notwehr, nicht mehr jedoch zur Bestandsregulierung.
Diese soll dem Entwurf zufolge nur noch nach Genehmigung und Kontrolle durch einen koordinierenden Präfekten möglich sein, und zum Schutz der Wolfspopulationen erst nach dem Ende des Sommers. Diese zentrale Zuständigkeit rief ebenfalls Kritik hervor. Die landwirtschaftlichen Verbände sehen diese Aufgabe bei den lokalen Präfekten besser aufgehoben, denn diese könnten die Situation vor Ort besser einschätzen.
Auch die Koppelung von Schadensersatzleistungen bei Wolfsattacken an zuvor getroffene Schutzmassnahmen halten sie für unzumutbar. Der weitreichende Schutz des Wolfes nehme den Tierhaltern und besonders den Junglandwirten die beruflichen Perspektiven, da deren Leistungen für die Landschaftspflege dauerhaft gefährdet würden, so die Landwirtschaftsverbände.