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Worum geht es?
Der Ich-Erzähler lebt in Deutschland. Als sein Vater schwer erkrankt, kehrt er – nach langer Abwesenheit – nach Argentinien zurück, wo ihn die Schatten der Vergangenheit einholen. Während sein Vater im Spital liegt, rollt er anhand von Zeitungsartikeln, die der Vater gesammelt hatte, jene furchtbare Zeit der argentinischen Militärdiktatur wieder auf, als Tausende von Unschuldigen spurlos verschwanden und Morden an der Tagesordnung war.
Wer ist der Autor?
Patricio Pron, 37, ist ein argentinischer Schriftsteller, der in Göttingen (D) in Romanistik promoviert hat und heute in Spanien lebt. Er gehört zu den besten spanischsprachigen Autoren der jüngeren Generation.
Welcher der Sätze bleibt?
«Niemand hat gekämpft, alle haben wir verloren, und fast niemand ist der Sache, an die er einmal glaubte, treu geblieben, was es auch war, dachte ich.»
Für wen?
Der Roman wurde gegen das Vergessen geschrieben – somit geht er uns alle an. Nach der Lektüre? Man fühlt sich etwas bedrückt, trotz der wunderbaren Erzählkunst von Patricio Pron.