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Transzendenz hat zwei Adjektiv: transzendent und transzendental und wird in der Philosophie in verschiedenen Bedeutungen verwendet, die aber normalerweise etwas mit "meta" oder "beyond" im Sinne von "übersteigen" oder "hyper" zu tun haben.
Als Transzendenz bezeichne ich - in einem vagen erkenntnistheoretischen Sinn - was nur durch "Denken" oder "feinstofflich", also nicht durch Wahrnehmung (im Sinne sinnlicher Erkenntnis) erschlossen werden kann.
Als Transzendenz bezeichne ich - in Anlehnung an J. Ratzinger - was an keine Kategorien gebunden ist und sei es der Vernünftigkeit.
Im Unterschied zur christlichen sei in der muslimischen Lehre Gott "absolut transzendent". J. Ratzinger bezeichnete in seiner stark kritisierten Rede den islamischen Gott als ein Wesen der Willkür: "Sein Wille ist an keine unserer Kategorien gebunden und sei es der Vernünftigkeit." Gott sei durch nichts verpflichtet, nicht einmal durch und an sein eigenes Wort ? offenbart für Christen in Jesus Christus, für Muslime in den im Koran niedergeschriebenen Worten Mohammeds.
J. Ratzinger sprach vielleicht über den Glauben, aber eigentlich spricht er sich gegen jede Theorie aus, resp. für eine Deutungshoheit kraft seines Amtes (als Papst).
siehe auch Immanenz,

D. Hume argumentiert skeptisch, so dass der Schluss von Beobachtungen auf Gesetzmäßigkeiten nur Verifikation darstellt, die dann auch K. Popper verworfen hat. Naturgesetze beruhen darauf, dass der Verstand das wiederholte Wahrnehmen überinterpretiert.
Viele - mehr oder weniger vemeintliche Kantianer - wie K. Lorenz oder K. Holzkamp haben dann das "a -priori" durch eine Evolutionstheorie ersetzt, während im Radikalen Konstruktivismus von E. von Glasersfeld die kantsche "Notwendigkeit" als viable Möglichkeit begriffen wird.