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KENIA 01/2023
Kenia 01/2023
Bauhilfe für das Ausbildungs- und Mutterhaus einer neuen einheimischen Kongregation
Die Diözese Kisumu liegt in einem besonders armen Teil Kenias. Hunger, Analphabetismus, fehlende medizinische Versorgung, desolate Strassen und der Mangel an sauberem Trinkwasser machen das Leben schwer. Von elektrischem Strom können die meisten Einwohner nicht einmal träumen. Traditionelle Gebräuche bringen zudem viel Leid mit sich.
Mädchen werden oft schon mit 12 Jahren verheiratet, und Witwen werden nicht selten von einem Bruder ihres verstorbenen Ehemannes „übernommen“. Da nicht selten aber der Ehemann an AIDS gestorben ist und auch die Frau infiziert ist, wird das Virus weiterverbreitet. Die AIDS-Rate ist insgesamt sehr hoch. Es gibt aber auch noch zahlreiche andere Probleme. Die meisten Familien leben von dem wenigen, was ihre Felder hergeben. In der Trockenzeit wandern viele Menschen in die Städte ab, um dort Arbeit zu suchen, da in dieser Zeit nichts angebaut werden kann.