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Der erzielte Gewinn aus dem Verkauf eines Grundstücks oder von Rechten an einem Grundstück wird mit der Grundstücksgewinnsteuer belastet. Diese Steuer kommt grundsätzlich beim Verkauf von Liegenschaften im Privatvermögen zur Anwendung. In gewissen Kantonen (ZH, BE, UR, SZ, NW, BS, BL, TI und JU) wird auch der Grundstückgewinn auf Grundstücken des Geschäftsvermögens mit der Grundstückgewinnsteuer erfasst. In den übrigen Kantonen unterstehen diese Gewinne der Einkommenssteuer oder Gewinnsteuer.
Die Besteuerung der Grundstückgewinne ist kantonal unterschiedlich geregelt. Viele Kantone kennen Ermässigungen für eine längere Besitzdauer. Die Höhe der Grundstückgewinnsteuer hängt somit nicht nur vom erzielten Gewinn, sondern auch vom jeweiligen Kanton und der Besitzdauer ab.
Verkaufserlös
- Anlagekosten (Zu den Anlagekosten gehören: der Erwerbspreis / mit dem Kauf verbundene Aufwendungen wie Notariats- und Grundbuchgebühren / wertvermehrende Aufwendungen, die nicht zum Unterhaltskostenabzug zugelassen wurden / Vermittlungsgebühren / Bewilligungsgebühren / Anwaltskosten / Verkaufskosten für Inserate etc.)
= Gewinn
Bei den folgenden Fällen können die Parteien von einer Aufschiebung der Grundstückgewinnsteuer profitieren:
Die Grundstückgewinnsteuer muss grundsätzlich innert 30 Tagen seit dem Handwechsel deklariert werden. Auch hier sind die kantonalen Regelungen zu konsultieren. Ist die Zeit knapp, so kann ein Fristverlängerungsgesuch gestellt werden.