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Tic-Störung und Tourettesyndrom
Die Tic-Störung ist eine neurologische Erkrankung, die durch wiederkehrende, unwillkürliche und schnelle Bewegungen oder Lautäusserungen gekennzeichnet ist, die als Tics bezeichnet werden. Tics können motorisch sein (motorische Tics) und sich in plötzlichen Bewegungen wie Blinzeln, Kopfschütteln oder Grimassieren äussern, oder vokal sein (vokale Tics) und unwillkürliche Laute wie Schnauben, Räuspern oder Worte produzieren. Wenn die Tic-Störung von motorischen und vokalen Tics begleitet wird, die mindestens ein Jahr lang bestehen und vor dem 18. Lebensjahr beginnen, spricht man von Tourettesyndrom.