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Bei der Milchanalyse werden die Gehalte an Fett, Eiweiss und Laktose sowie andere qualitäts- und quantitätsbestimmende Bestandteile oder Eigenschaften der Milch (z.B. Zellzahl- und Milchharnstoffgehalt) ermittelt. Die umfassende Analyse der Proben und die umgehende Rückmeldung der Resultate ermöglichen dem Viehzüchter ein optimales Herdenmanagement.
Laktose
Der Laktosegehalt in der Milch ist nicht konstant und steigt tendenziell gegen Ende der Laktation an. Grundsätzlich ist der Laktosegehalt gegen Laktationsende bei älteren Tieren und bei Mastitis tiefer. Hier besteht ein Zusammenhang zur Tiergesundheit. Der Laktosegehalt steigt vor der eigentlichen Euterentzündung an. Hohe Zellzahlen verursachen einen tieferen Laktosegehalt. Die Mineralstoffe in der Milch stehen im direkten Zusammenhang zur Laktose und verhalten sich entgegengesetzt. Ende Laktation beispielsweise sind die Mineralstoffe höher konzentriert, während die Laktose tiefer ist.