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Marktbeobachter sprachen von einer Gegenbewegung am Ölmarkt nach kräftigen Gewinnen in der Vorwoche. Am Freitag hatte der US-Ölpreis bei 59,05 Dollar den höchsten Stand seit Mitte 2015 erreicht. Preistreiber war unter anderem ein Agenturbericht über eine mögliche Verlängerung der Förderkürzung wichtiger Ölstaaten.
Experten gehen davon aus, dass der Beschluss über eine Verlängerung der Produktionssenkung bereits auf dem kommenden Treffen der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) am Donnerstag (30. November) gefasst werden könnte. Rohstoffexperten der Commerzbank sprechen von einer "grossen Erwartungshaltung im Vorfeld der Opec-Sitzung".
"Alles andere als eine Verlängerung des Kürzungsabkommens wäre eine grosse Überraschung und würde zu einem massiven Preisrückgang führen", hiess es weiter von den Commerzbank-Experten. Ihrer Einschätzung nach haben spekulative Finanzanleger mittlerweile stark auf höhere Ölpreise gesetzt. In der Commerzbank wird das Risiko von Gewinnmitnahmen daher als "beträchtlich" eingeschätzt./jsl/she
(AWP)