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Zum Verkauf hatte die Axpo das Schloss und das dazugehörige Land bereits Anfang März 2016 ausgeschrieben. Seit Anfang Juli ist Schloss Böttstein nun im Besitz einer nicht namentlich genannten Privatperson aus dem Raum Zürich.
Der neue Inhaber verfüge über langjährige Erfahrung im Bereich Gastronomie und Hotellerie, schreibt die Axpo. Er habe zugesichert, dass er den Hotel- und Restaurationsbetrieb im Schloss erhalten und mit bestehendem Personal weiterführen möchte.
Der Verkauf ist, wie bereits früher kommuniziert, eine Konsequenz des Entscheids von Axpo, strategisch nicht zentrale Anlagen zu veräussern. Der Konzern kämpft mit schwierigen Zeiten. Im vergangenen Geschäftsjahr erlitt Axpo einen Verlust von 1,25 Milliarden Franken. Im Geschäftsjahr 2014/15 betrug der Verlust bereits 990 Millionen Franken.
Das Schloss wurde 1964 von der NOK, wie die Axpo damals noch hiess, im Hinblick auf den Bau des AKW Beznau erworben. Während den Bauarbeiten war dort zwischen 1965 und 1972 der technische Stab untergebracht.
Danach wurde das Schloss zu einem Hotel mit Restaurant umgebaut und 1974 eröffnet. Schloss und Kapelle stehen unter Denkmalschutz. Auf dem Areal des Schloss Böttstein stand schon im 11. Jahrhundert eine Burg. Die heutigen Gebäude mit Herrenhaus und Kapelle wurde zwischen 1615 und 1617 erbaut. Das Schloss stand lange im Besitz einer Familie Schmid, die mit Karl von Schmid (1827-1889) auch einen National- und Ständerat hervorbrachte.
(SDA)