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Selbstvertrauen – Atta Dipa ist eines der grossen Kernthema von Buddhas Lehre. Die Überlieferung ist reich an Texten dazu. Ein im Zen sehr bekannter ist das Lied vom Vertrauen in den Geist, Shinjinmei.
Adi Shankaracharya war ein Hindu-Philosoph im 8. Jahrhundert. Ihm wird die Vereinheitlichung des fundamentalen Gedankenguts des Hinduismus zugeschrieben. Er schrieb zahlreiche Kommentare zum Vedischen Kanon.
Es wird erzählt, dass er als achtjähriger Junge durch das Himalajagebirge wanderte und dort einem Heiligen begegnete, der ihn fragte: «Wer bist du?» Adi antwortete mit dieser Stanze, die als das Atma Shaktam (Lied des Selbst) bekannt geworden ist.
Wer heutzutage Zen studiert, kommt nicht am Urvater Bodhidharma (jap. Bodaidharuma, gest. 525 od. 532) vorbei. Im fernen Osten kennt ihn jedes Kind. Vielleicht nicht so sehr als Gründer des Zen, sondern als Gründer der Kampfkunst Kung Fu, welche er im berühmten Tempel Shaolin entwickelt haben soll. In den künstlerischen Darstellungen des fernüstlichen Zen-Buddhismus nimmt Bodhidharma eine ähnlich zentrale Stellung ein, wie der Buddha selbst. Man erkennt ihn sofort an seinen weit offenen, starr blickenden Augen und seinem mächtigen Vollbart. Diese beiden Merkmale machen ihn unverwechselbar.
Es gibt ein altes Sprichwort, das besagt, dass man sich etwas Zeit nehmen sollte, um „anzuhalten und die Rosen zu riechen“. Für viele ist sogar „innehalten, um die Rosen zu sehen“ eine monumentale Aufgabe. Wir sind so sehr in unser eigenes armseliges, vom Ego getriebenes Leben vertieft und blähen unser elendes „Ich“ immer wieder mit der Fiktion unserer Gedanken auf, dass unsere Welt auf die Größe einer getrockneten Pflaume geschrumpft ist… und dann sterben wir. Ist es das, worum es im Leben geht?