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Franz Lindenmayr
Am Nordende des Lago Maggiore im Tessin befindet sich in der Hügellandschaft oberhalb von Ascona der kleine Ort Arcegno. Von dort ist es nicht weit bis zur einsam gelegenen Gräserhöhle, eigentlich nur eine kleine Versturzhöhle. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts machte sich eine kleine Gruppe junger Leute von München aus zu Fuß auf, um in der Südschweiz ein neues Leben zu beginnen. Das wurde der Beginn der Monte-Verità-Bewegung. Einer aus der Gruppe, Gusto Gräser, später als Literat, Philosoph und Lebenskünstler bezeichnet, wurde hinausgedrängt und wurde zeitweise dort zum Höhleneremiten.
Eine spannende Frage ist, ob er in dieser Zeit Besuch von Hermann Hesse, der sich zu einer Entziehungskur auf dem Monte Veritá aufhielt, erhalten hat, ob sie vielleicht sogar längere Zeit dort gemeinsam verbracht haben und ob das Spuren im Werk des Literaturnobelpreisträgers hinterlassen hat.
Es gibt dazu ganz unterschiedliche Ansichten, die kritisch vorgestellt werden.