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Tesla-CEO Elon Musk soll mit einem Tweet gegen Auflagen verstossen haben.
(Reuters) Die US-Börsenaufsicht SEC wirft dem Tesla (TSLA 1'145.45 +5.61%)-Gründer Elon Musk vor, gegen Auflagen eines Vergleichs nach umstrittenen Twitter-Botschaften verstossen zu haben. Sie beantragte am Montag bei einem Richter, Musk der Missachtung des Gerichts für schuldig zu befinden. Die SEC verwies auf einen Tweet vom 19. Februar, in dem Musk geschrieben hatte: «Tesla baute 0 Autos 2011, wird aber 2019 etwa 500k herstellen».
Für die Botschaft habe Musk keine Erlaubnis eingeholt, hiess es. Zudem sei der Tweet an mehr als 24 Mio. Menschen irreführend. Eine Stellungnahme von Tesla lag zunächst nicht vor. Die Tesla-Aktie fiel im nachbörslichen Handel 5%.
Musk und die SEC hatten im Oktober mit einem Vergleich einen Rechtsstreit beigelegt, in dem er die Erlaubnis zum Führen börsennotierter Unternehmen hätte verlieren können. Er hatte im August auf Twitter (TWTR 49.97 +27.12%) geschrieben, er werde das Unternehmen vielleicht von der Börse nehmen und dabei 420 $ je Aktie zahlen, die Finanzierung sei gesichert. Dies stellte sich später als nicht zutreffend heraus.