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Wenn kurzfristig Nachdrehs angeordnet werden, ist das selten ein gutes Zeichen. So geschehen aber bei Rise of the Planet of the Apes, dem Sommer-Blockbuster, der beim Publikum und bei den Kritikern sehr gut weggekommen ist und weltweit 409 Millionen Dollar eingespielt hat.
Eine Spoiler-Warnung sei vorausgeschickt.
Wie THR berichtet, hat man James Franco über das Wochenende des 4. Juli eingeflogen, um mit Andy Seriks ein alternatives Ende zu drehen, das es schlussendlich auch in den fertigen Film geschafft hat. Darin entschuldigt sich Will Rodman (Franco) bei Caesar (Serkis) für alles was passiert ist und er versucht den Affen zu überreden, wieder nach Hause zu kommen. Caesar lehnt ab und sagt: “Caesar is home.”
Der Film, dessen Kinostart nur einen Monat später für den 5. August vorgesehen war, sah ursprünglich aber vor, Will sterben zu lassen, indem er Caesar das Leben rettet. Bei The Playlist kann ein Auszug der Szene eingesehen werden. Darin folgt das Militär den Affen in die Wälder, nimmt Caesar ins Visier und drückt hab, während sich Will vor den Affen schiebt. Die Angreifer werden von den Affen überwältigt und Will stirbt in Caesars Armen:
Will tries to speak. He looks up at Caesar. Caesar takes him in his arms, cradles him with love. Will looks into Caesar’s green eyes. He relaxes. Lets go. Then the life passes out of him.
Die Gründe für die kurzfristige Änderung zum etwas positiveren Finale sind nicht bekannt. Für ein potentielles Sequel ist eine zurückkehrende, bereits bekannte und menschliche Identifikationsfigur, zu der die Zuschauer eine emotionale Bindung aufgebaut haben, aber sicherlich förderlich. Zudem bietet ein lebender Will, bei einem späteren Aufeinandertreffen mit dem Affen, spannendes Konfliktpotential, bei dem die Freundschaft auf die Probe gestellt werden wird.