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Der mexikanische Starregisseur Alejandro González Iñárritu wird für seinen Virtual-Reality-Film «Carne y Arena» mit einem Ehren-Oscar ausgezeichnet. Das gab die Oscar-Akademie in Los Angeles am Freitag bekannt.
Iñárritu und sein Kameramann Emmanuel Lubezki hätten mit ihrem «stark emotionalen» Werk über Migranten «neue Türen für filmische Wahrnehmung» geöffnet, sagte Akademie-Chef John Bailey. Iñárritu («Birdman», «The Revenant») ist bereits mehrfacher Oscarpreisträger.
Den Kurzfilm «Carne y Arena» hat er erstmals im Mai bei den Filmfestspielen in Cannes präsentiert. Er beruht auf Erfahrungen von Menschen, die es geschafft haben, aus Mexiko in die USA zu fliehen. Derzeit wird «Carne y Arena» als Installation im Los Angeles County Museum of Art sowie im Tlatelolco Museum in Mexico City gezeigt.
Die Trophäe soll am 11. November im Rahmen der Governors-Awards-Gala in Los Angeles übergeben werden, wenn unter anderem auch der kanadische Schauspieler Donald Sutherland und die französische Regisseurin Agnès Varda einen Ehren-Oscar erhalten. (sda/dpa)