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Die ausserordentliche Mitgliederversammlung der Schweizer Filmakademie hat am Freitag in Bern einstimmig dem Antrag des Vorstandes zugestimmt, ab dem nächsten Jahr das Nominierungs- und Jurierungsverfahren des Schweizer Filmpreises eigenverantwortlich zu übernehmen. Dies entspricht den von Anfang an geäusserten Intentionen der Akademie wie auch denen des BAK.
Einstimmig abgelehnt hat die Akademie hingegen, die Organisation und Durchführung des Schweizer Filmpreises zu übernehmen, wie es das Bundesamt für Kultur (BAK) vorgeschlagen hatte. Dies widerspricht dem Grundauftrag der Akademie – nämlich die Jurierung für den Schweizer Filmpreis durchzuführen - der im Zweckartikel des Vereins festgelegt ist und ein unabhängiges Nominierungs- und Jurierungsverfahren für den Schweizer Filmpreis vorsieht.
Gleichzeitig erwartet die Akademie Perspektiven von mindestens 5 Jahren, die Sicherung der Nominationsgelder für diese Frist im bisherigen Umfang sowie eine Anschubfinanzierung.
Nähere Informationen zur Akademie, die Anträge der Mitgliederversammlung und das Angebot des Bundesamtes für Kultur sind unter „Filmakademie“ am Ende dieser Seite zu finden.
Bern, 29. Mai 2009