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(Wie genau muss etwas sein?)
Es gibt in SketchUp ein Kreiswerkzeug. Radius und Anzahl Segmente lassen sich jederzeit nachträglich ändern. Im vorliegenden Beispiel hat jeder Kreis einen Radius von 1 m und somit einen (theoretischen) Umfang von 6.283185 m2 (Durchmesser x Pi). So weit so gut (sprach Edeltrud).
Interessant wird es, wenn Sie die jeweilige (weisse) Fläche messen. Je nach gewählter Anzahl Segmente, variiert die gemessene (sichtbare) Fläche. Im Minimum lassen sich 3 Segmente angeben, im Maximum 881 (danach erscheint eine Fehlermeldung!).
Je mehr Segmente ich angebe, desto näher kommt man der idealen Fläche des Kreises (R² x Pi).
Was hat das alles mit digitalem Bauen zu tun?
Sehr viel!
Es gibt berechnete Werte und angegebene (notierte) Werte. CAD-Software muss berechnete Inhalte auf dem Bildschirm darstellen, was zwangsläufig über Vereinfachung geschieht. Ein Kreis auf dem Bildschirm besteht aus tausenden von (quadratischen) Pixeln.
Wie genau muss ein 3D-Modell sein?
Kann ich ein „mieses“ 3D-Modell trotzdem brauchen?
Wie robust muss ein Prozess sein?
Hat der Prozess einen Nutzen, wenn er nicht konsequent umgesetzt wird?
Im Bereich BIM sind diese Fragen entscheidend! Ich glaube an die Robustheit. Allerdings können entscheidende Details einen Prozess ganz schön ins Schwitzen bringen.
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