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Das Wichtigste in Kürze
- Die EMA spricht sich für einen kürzeren Zeitraum bei der Booster-Impfung aus.
- Laut der Europäischen Arzneimittelbehörde reichen drei Monate nach der Erstimmunisierung.
Vor der Booster-Impfung gibt es keinen Grund zur Furcht. Denn laut der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) ist diese «sicher und wirksam». «Die derzeit verfügbaren Daten unterstützen die sichere und wirksame Verabreichung einer Auffrischungsimpfung bereits drei Monate nach Abschluss der Erstimmunisierung.» Dies sagte der Chef der EMA-Impfstoffstrategie, Marco Cavaleri.
Cavaleri fügte hinzu, dass die Booster-Impfung auch nach drei Monaten verabreicht werden könne: «Falls ein so kurzer Zeitraum aus Sicht der öffentlichen Gesundheit wünschenswert ist.» Nach Auffassung führender Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts lässt sich die derzeitige Corona-Welle in Deutschland durch schnelle Auffrischungsimpfungen stoppen. Derzeit liegt die allgemeine Empfehlung für Booster-Impfungen jedoch noch bei fünf oder sechs Monaten.
Angesichts der sich ausbreitenden Omikron-Variante des Coronavirus betonte Cavaleri auch: Es sei «zu früh, um zu sagen, ob die Zusammensetzung der Impfstoffe geändert werden muss». Die EU-Regulierungsbehörde hatte kürzlich angedeutet, dass sie in drei bis vier Monaten angepasste Impfstoffe gegen die neue Variante zulassen könnte. Bisherige Ergebnisse deuteten jedoch auf einen grösstenteils «leichten» Krankheitsverlauf bei Infektionen mit der Omikron-Variante hin.