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«Meine Eltern sind sehr stolz auf mich»
Farzana Ahmadi, 26, aus Umiken AG, ist Assistentin Gesundheit und Soziales EBA. Sie vermisst ihre Heimat Iran und sagt, die Menschen im Pflegeheim hälfen ihr, sich weniger allein zu fühlen.
«Ich bin im Iran aufgewachsen, meine Familie stammt aus Afghanistan. Vor fünf Jahren kam ich in die Schweiz. Im Iran hatte ich das Gymnasium besucht, musste es aber zwei Jahre vor Abschluss abbrechen, weil mein Vater das Schulgeld nicht mehr bezahlen konnte.
In der Schweiz lernte ich zuerst Deutsch und interessierte mich für eine Ausbildung im medizinischen Bereich. Ich hätte eine Lehre als Pharmaassistentin machen können, traute es mir aber wegen meiner Deutschkenntnisse nicht zu. An einer Berufsmesse lernte ich die zweijährige Lehre zur Assistentin Gesundheit und Soziales und meine heutige Berufsbildnerin kennen. Nach einem Praktikum im Pflegeheim Süssbach konnte ich die Lehre beginnen, welche ich diesen Sommer abschliesse. Mir gefällt der Kontakt zu alten Menschen, ich höre ihnen gerne zu.
Am Anfang hatte ich Mühe, Schweizerdeutsch zu verstehen, aber das geht nun immer besser. Ich vermisse meine Eltern, die im Iran leben. Die Menschen im Pflegeheim helfen mir, dass ich mich weniger allein fühle. Nach der Lehre möchte ich arbeiten, um meinen Lebensunterhalt selber finanzieren zu können. In zwei bis drei Jahren würde ich gerne die Lehre zur Fachangestellten Gesundheit machen. Aber schon jetzt sind meine Eltern sehr stolz auf mich.»