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Kaiser Kompaktlösung, Versionen 1 bis 3
Die ersten drei Versionen der „Kaiser Kompaktlösung“ wurden unter DOS mit Turbo Pascal entwickelt. Dazu mussten wir eine eigene Fensterverwaltung, eine relationale Datenbank und ein Hilfesystem schaffen. Schon das Entwickeln der Mausbedienung erforderte einen nicht unerheblichen Programmieraufwand von unserer Seite.
Da der Hauptspeicher unter DOS mit maximal 640 Kilobytes sehr begrenzt war und in den ersten Versionen die Speichererweiterungen EMS und XMS noch nicht verwendet werden konnten, wurde für jede Funktion ein Programm entwickelt. Die Module Adressverwaltung, Finanzbuchhaltung, Auftragsbearbeitung etc. mussten einzeln aufgerufen werden.
Mercator 1
In den Jahren 1993 bis 1995 schufen wir die erste Windows-Version unserer Applikation mit Turbo Pascal für Windows. Die Entwicklung mit diesem Werkzeug war alles andere als lustig; es bot keine visuelle Hilfe an, alle Fenster und Menus mussten mit abstrakten Systemnachrichten verwaltet werden. Die Windows-Versionen von damals konnten auch keineswegs zuverlässig genannt werden, Systemabstürze mit ominösen Meldungen waren an der Tagesordnung. Da entgegen der Herstelleraussagen die Betriebssysteme Microsoft Windows 3.11, Windows 95, Windows NT sowie OS/2 von IBM keineswegs kompatibel zueinander waren, mussten wir bestimmte Funktionen an jede dieser Versionen anpassen.
Unsere eigene relationale Datenbank wurde mit der deutlich schnelleren, aber auch etwas weniger verlässlichen Paradox Engine von Borland abgelöst. Wegen der nach wie vor knappen Systemressourcen mussten auch hier die Module einzeln aufgerufen werden.
Mercator 2-3 und Mentor 4
Endlich hatten wir mit Borland Delphi ein praktisches Werkzeug, das eine schnelle und zuverlässige Entwicklung von Software ermöglichte. Alle Module konnten in einem Programm vereinigt werden.
Allerdings setzte der Kampf mit den Systemressourcen unter Windows 95 und später Windows 98 und ME nicht aus. Den Speicher für die Fenster, der im Stack von nur 16 Kilobytes abgelegt war, mussten wir im Programm teilweise selber verwalten, um einem Absturz wegen erschöpften Ressourcen vorzubeugen.
Aus rechtlichen Gründen nahmen wir für die vierte Version unserer Windows-Applikation eine Namensänderung vor und liessen den neuen Begriff „Mentor“ für Software weltweit schützen.
Mentor 5
Mit Einführung von SQL (wahlweise MySQL oder Microsoft SQL) konnten wir eine schnelle und höchst zuverlässige Datenbank anbieten. Dank den neuen Betriebssystemen Windows 2000, XP und Vista wurde der alte Grabenkampf mit Ressourcen und Systemstabilität endlich zu unseren Gunsten entschieden.
Nebst einer Menge von neuen Funktionen und Erweiterungen wurde ein Berichtgenerator implementiert, mit dem eigene Auswertungen über verknüpfte Tabellen erstellt werden können. Zudem wurden die Schnittstellen um eine Vielzahl von Formaten erweitert (PDF, XML etc.).
Mentor 6-7
Der Schwerpunkt beim Entwickeln dieser Programmgeneration lag in der Ästhetik und der Verbesserung der Verarbeitungsgeschwindigkeit. Alle Piktogramme, die in der Zwischenzeit auch schon über 10 Jahre auf dem Buckel hatten, wurden durch hochauflösende Graphiken ersetzt.
Mit neuen, raffinierten Algorithmen und einem vorgangsorientierten Buffersystem konnten die Datenbankzugriffe massiv beschleunigt werden. Natürlich beinhaltete auch diese Version eine Menge an neuen Funktionen (Zahlungswege, Kundenhistorie, Arsenal etc.).
Neuer Web-Auftritt für Mentor Q.