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Dieses Buch erschien 2012 anlässlich des 70.Geburtstags von Bernard Tagwerker und würdigt sein originales und einzigartiges Werk. Die konsistente Grundlage seines Werks ist die Zufallsmethode, die benutzt wird, um regelbasiert einen Prozess zur Formgebung einzuleiten, dessen Ausgang ungewiss ist. In to whom it may concern verarbeitet Tagwerker Textfragmente von Autorinnen und Autoren, die für ihn und seine Arbeit von besonderer Bedeutung sind.
In einem ersten Schritt transferierte er die Textfragmente in Zahlensysteme, um sie dann im Buch zusammenzuführen.
Der erste Text ist von Seite 9 bis Seite 200 gedruckt. Der zweite Text beginnt auf Seite 25 und überdruckt die Seiten 25 bis 200. Dieses Prinzip des Überdruckens wird konsequent bis zum zwölften Text durchgehalten, sodass sich das Buch zum Ende immer mehr verdichtet. Der Effekt, der durch den zwölffachen Überdruck und die dadurch resultierenden Mischfarben entsteht, unterliegt dem Zufallsprinzip und kann weder vorausgesehen noch gesteuert werden. Doch auch wenn der Künstler nach dem Zufallsprinzip arbeitet, überlässt er bei der Ausarbeitung seiner Konzepte nichts dem Zufall.