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Einführung
Unter Gregorianischem Choral
oder Gregorianischem Gesang
versteht man den einstimmigen, ursprünglich unbegleiteten, liturgischen Gesang der Römisch-katholischen Kirche in lateinischer Sprache. Als gesungenes Wort Gottes war er ein wesentlicher Bestandteil der liturgischen Handlung.
Der Gregorianische Choral ist nach Papst Gregor I. († 604)
benannt, der auch Gregor der Große genannt wird. Ungefähr in seiner Zeit wurde in Rom die Schola cantorum gegründet, die für die Pflege und Weiterentwicklung der liturgischen Gesänge und des Repertoires von großer Bedeutung war.
Das Zweite Vatikanische Konzil
empfahl den Gregorianischen Choral zwar deutlich, doch wurde er im Zuge der Liturgiereform mehr und mehr durch volkssprachliche Gemeindegesänge ersetzt. Der Gregorianische Gesang erklingt nur noch in wenigen Kirchen, und auch dort nur vereinzelt in der Liturgie.
In Seewen
wird der Choralgesang von einer kleinen Gruppe unter der Leitung von Peter Fröhlich hochgehalten. Regelmässig kann man hier im Gottesdienst die ursprünglichen, zum Teil über tausendjährigen Klänge hören und geniessen.
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