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Die kleine Gemeinde Wintersingen hat knapp 700 Einwohner und gehört zum Bezirk Sissach im oberen Teil des Kantons Baselland.
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GeografieDie Gemeinde Wintersingen grenzt im Nordosten an Maisprach, im Osten an Buus, im Südosten an Rickenbach, im Südwesten an Sissach, im Westen an Nusshof und im Nordwesten an Magden (AG). Der Chienberg ist mit seinen 720 M.ü.M. der höchste Punkt, und die Gemeinde- und Kantonsgrenze beim Iglingerhof (370 M.ü.M) der tiefste Punkt Wintersingens.
Geschichte1196 wird Wintersingin erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsname auf -ingen deutet auf eine frühe Siedlung hin, die möglicherweise nach einem Winitheri benannt wurde. Bodenfunde und Flurnamen bezeugen eine ältere Besiedlung der Gegend. Um 1880 sollen noch Überreste eines römischen Gutshofes auf Breitfeld zu sehen gewesen sein. Im frühen Mittelalter gab es unterhalb des Dorfes offenbar einen Freihof, der in königlichem Besitz war und Flüchtlingen Unterkunft und Verpflegung bot. Im 14. Jahrhundert gehörten Freihof und Dorf den Thiersteinern. Mit der Herrschaft Farnsburg wurde Wintersingen 1461 baslerisch. Es blieb bis 1814 beim Farnsburger Amt, kam dann zum Bezirk Liestal und nach der Trennung von Stadt und Land zum Bezirk Sissach. Seit dem Mittelalter bilden Wintersingen und Nusshof eine Kirchgemeinde.
SehenswürdigkeitenDenkmal des Sängervaters Heinrich Grieder (1821-1913).Winkelkirche WintersingenDorfkirche, 1676 als Winkelhakenkirche erbaut, 1920 im Barockstil renoviert, Gesamtrenovation 1979-1981Pfarrhaus mit über 200jähriger Linde
WirtschaftDas Gewerbegebiet im Unter Dorf bietet verschiedenen Firmen wie Flückinger Landmaschinen, Sägesser Reisen und Belatec einen geeigneten Standort.
WappenDas Wappen zeigt in einem rotem Feld schweben schräg übereinander drei silberne Pfeile. Es ist das Wappen von Rudolfs von Wintersingen (1284).
Weitere InfosFläche: 6.95 km²
Einwohner: 636
Bezirk: Sissach