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Übersicht
Nach Paris bei «Unity» kommt mit London bei «Syndicate» die zweite grosse europäische Weltstadt als Schauplatz der «Assassin's Creed»-Reihe zum Zug. Ebenfalls neu: Zum ersten Mal besitzt das Spiel zwei Protagonisten. Die Geschwister Jacob und Evie Frye kommen im Jahr 1868 in die britische Hauptstadt. Dort geht gerade die Industrielle Revolution zu Ende, und in der Unterwelt bekämpfen sich verschiedene Verbrecher-Syndikate. Diese sind aber nur Stellvertreter für Assassinen und Templer, die sich bereits seit dem 12. Jahrhundert einen erbitterten Krieg liefern.
Gameplay
An der Gamescom konnten wir zum ersten Mal mit Evie Frye eine Mission absolvieren. Im hochbewachten Tower muss sie die Templerin Lucy Thorne umbringen. Diese ist genau wie die Assassinen auf der Suche nach einem mächtigen Artefakt, das im Tower versteckt sein soll. Zunächt muss Evye einen eingezeichneten Aussichtpunkt erreichen, um die Mission zu beginnen. Da es an den offiziellen Eingängen nur so von Wachen wimmelt, schlüpft Evie durch ein unbewachtes Tor in der Mauer durch und zieht sich danach mit ihrem Greifhaken zum Aussichtspunkt hoch.
Hier beginnt dann die sogenannten Blackbox-Mission mit einer kurzen Zwischensequenz, die verschiedene Möglichkeiten zur Lösung anzeigt. So kann Evie einen entführten Constable befreien und mit ihm und weiteren Polizisten im Templer-Versteck aufräumen. Oder Evie klaut dem Wachkommandanten den Hauptschlüssel, klettert auf die Turmspitze des Towers, öffnet dort die Tür und schleicht sich zu Lucy vor, die man mit einem Sprungattentat von einem der Balken über dem Raum erledigt.
Die letzte und raffinierteste Möglichkeit ist, einen als Wache verkleideten Assassinen zu kontaktieren. Von ihm erfährt man, dass sich unter den Wächtern auch zwei Templer befinden, die man ausschalten soll. Dank Evies Adlerblick lassen sich die Gegner sofort erkennen. Hat man den Auftrag ausgeführt, lässt man sich vom anderen Assassinen scheinbar gefangennehmen und kommt so ungehindert zu Lucy Thorne, die man dann erledigen kann. Jede der sogenannten Blackbox-Missionen soll komplett unterschiedliche Wege zum Ziel bieten.
Egal für welche Option man sich entscheidet: Zumindest zu Beginn sollte man möglichst unerkannt durch die Anlage um den Tower kommen. Dabei hilft Evies sogenannte Chamäleon-Fähigkeit. Bleibt sie im geduckten Gang stehen, verschmilzt sie automatisch mit der Umgebung und lässt sich nur von Leuten entdecken, die schon fast über sie drüberstolpern. Im Vergleich zu ihrem Zwillingsbruder kann Evie auch besser mit Wurfmessern umgehen. So führt sie mehr davon mit als Jacob und beim Ausschalten der verkledeideten Templer reicht ein einziger «Kopfwurf», um diese ins Jenseits zu befördern. Mit dem Tod von Lucy Thorne, der natürlich serientypisch von einem kurzen Nahtod-Gespräch begleitet wird, endete schliesslich der spielbare Abschnitt.Publiziert am 25.08.2015 | Aktualisiert am 25.08.2015