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Stell dir vor, du willst bei einer Verkehrskontrolle ein Auto wegen eines vermutlich defekten Lichts anhalten, doch es sitzt niemand am Steuer. Und als du dich dem Fahrzeug näherst, fährt es wie von Geisterhand gesteuert davon. So ist es kürzlich einem Streifenpolizisten in San Francisco passiert.
Es handelt sich natürlich um ein autonom fahrendes Auto, das zur Robotertaxi-Flotte der US-Firma Cruise gehört.
Via Twitter liess Cruise wissen, dass das eigene Fahrzeug dem Polizeifahrzeug ausgewichen sei und dann wie vorgesehen an der nächsten sicheren Stelle für die Verkehrskontrolle angehalten habe. «Ein Beamter kontaktierte das Cruise-Personal und es wurde keine Vorladung ausgesprochen.»
In dem am 1. April bei Instagram veröffentlichten Video fährt das Cruise-Auto zunächst an den Strassenrand und hält an. Als sich ein Beamter der Fahrerseite nähert, beschleunigt es plötzlich wieder, um eine Kreuzung zu überqueren und rollt dann weiter die Strasse hinunter.
Cruise teilte dem US-Sender CNBC mit, dass die Polizeibehörde von San Francisco jederzeit eine spezielle Telefonnummer habe, die Beamte anrufen könnten, wenn die fahrerlosen Fahrzeuge des Unternehmens angehalten werden.
Cruise, eine Tochtergesellschaft von General Motors (GM), habe Anfang dieses Jahres in San Francisco damit begonnen, der Öffentlichkeit Nachtfahrten in fahrerlosen Autos anzubieten. Vorläufig würden noch keine Gebühren verlangt und es gebe eine Warteliste für Interessierte.
PS: Bei YouTube erklärt das Unternehmen, was Streifenpolizisten und andere «First Reponder» wissen müssen, wenn sie ein autonom fahrendes Auto auf der Strasse antreffen.
(dsc)