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Feldarbeit
Nach der Theorie ging es in die Wälder in der Region. Thomy, der Trüffelsuchhund der Rasse Lagotto Romagnolo wurde angewiesen, Trüffel zu suchen. Diese Hunderasse wurde ursprünglich gezüchtet, um geschossene Wasservögel wie Enten zu suchen und dem Jäger zu bringen. Mit dem Verschwinden der Feuchtgebiete in Italien wurde die Rasse mit der exzellenten Nase auf Trüffelsuche umgeschult.
Thomy durchkreuzt das Waldstück mit der Nase über dem leicht gefrorenen und mit Reif bedeckten Boden, prustet zwischendurch, schnäuzt sich die Nüstern von Duftwellen frei. Der Hund bleibt stehen, stemmt die Vorderbeine auseinander, hält die Nase an den Boden und beginnt mit den Vorderbeinen kräftig zu graben. Der Trüffelsucher zieht den Hund von der Grabstelle weg, gräbt den Trüffel aus und belohnt den Hund mit einem Hundebiskuit. Schon nach kurzer Zeit hat der Hund etwa 10 Stück nussgrosse Burgundertrüffel gefunden. Mit zunehmender Suche findet der Hund immer grössere Trüffel bis hin zu tennisballgrossen Exemplaren. Für die Kursteilnehmerinnen und Teilnehmer ein spannendes und ungewohntes Schauspiel und alle wollten einmal einen frischen, mit Erde bedeckten Trüffel in den Händen halten und beschnuppern. Nach etwa einer Stunde kamen gegen 800 g Trüffel zusammen.