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Sein Leben hat er in zwei Bestsellern niedergeschrieben, die vom Regisseur Martin Scorsese verfilmt wurden. In der Hauptrolle kein geringerer als Leonardo DiCaprio. Jordan Belfort verdiente mit Betrügereien mehr als 50 Millionen Dollar im Jahr - und wird zurecht der «Wolf der Wallstreet» genannt.
Ende der 1980er-Jahre baute er aus dem Nichts mehr als 30 Firmen im Millionenwert auf und beschäftigte über 1’000 Anlageberater in seinem Brokerunternehmen Stratton Oakmont. Als Börsenmakler zockte er tausende von Anlegern ab - wofür er zu einer Haftstrafe von vier Jahren verurteilt wurde.
First Class Tickets
Stratton Oakmont war eine der dynamischsten und erfolgreichsten Vertriebsorganisationen in der Geschichte der Wallstreet. Durch den Handel mit Ramschaktien verursachte Belfort den Anlegern einen Schaden von über 200 Millionen US-Dollar. Viele Jahre wickelte er seine Geschäfte unbemerkt von der Börsenaufsicht ab. Sie kam ihm erst in den späten 1990er-Jahren auf die Schliche und schloss das Unternehmen im Jahr 1998.
Die Firma Stratton Oakmont ist das Synonym für Wertpapierbetrug, denn niemand anderer ausser Belfort verkaufte so viele Ramschaktien an die Anleger. Heute arbeitet er als Unternehmensberater und Motivationstrainer und hält weltweit Vorträge, in denen er sein Erfolgsrezept preisgibt.
Im nächsten Jahr haben die Schweizer die Möglichkeit, zu erfahren, ob Kokain und Huren das «wahre Ticket zur Wallstreet» sind, oder ob es doch einer bestimmten Strategie bedarf, um an die Erfolge des New Yorkers anzuknüpfen.Publiziert am 10.12.2016 | Aktualisiert am 14.12.2016