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President of the United States
ZWISCHENLUEGETEN 3
HASCHI GYR
Wenn ich, Haschi Automech downtown zurich, zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt worden wäre, wüsste ich schon, was zu tun wäre. In der ersten Woche würde ich Millers Beer durch das viel bessere Einsiedler Lagerbier ersetzen. Landesweit. Von einem Tag auf den anderen gäbe es keine Republikaner mehr und keine Demokraten, sondern nur noch glückliche Amerikaner. Oh yeah: One beer – one nation.
In der zweiten Woche würde ich in Detroit die Pontiac-Produktion wiederbeleben, die Strassen verbreitern und ausserorts die Tempolimiten aufheben.
In meiner dritten Regierungswoche würde ich American Football durch richtigen Fussball ersetzen. American Football ist doch kein Sport. Im Gegenteil: Den Teams fällt nichts besseres ein, als die anderen am Spielen zu hindern. Und die Regeln versteht eh’ niemand. Deshalb gehen sie sich ja auch dauernd an die Gurgel.
In der vierten Woche würde ich Melania Trump in meinen engsten Beraterstab berufen. Und dann eine richtig lange Sitzung einberufen.
In der fünften Woche würde ich meine erste Auslandreise als Präsident der USA unternehmen. Ich denke, die Malediven wären ein guter Auftakt. Ich würde dort eine Botschaft eröffnen und gleich noch einen neuen Flughafen bauen und so lange dort bleiben, bis er fertig ist.
Und in der sechsten Woche würde ich mit Uncle Sam einen zünftigen Jass klopfen.
Ich bin überzeugt, damit meine zweite Amtszeit frühzeitig gesichert zu haben. Oh yeah.
* Über seine Stammbeiz hinaus ist Herr Hanspeter Gyr mit seinen politischen Ambitionen nicht gekommen. Nicht einmal die Hälfte der Gäste hat für ihn gestimmt. Doch ein Gyr gibt nicht auf: Er hat bereits eine Nachzählung der Stimmen angeordnet …