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HRV-Messung
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HRV ist die medizinische Abkürzung für Herzfrequenzvariabilität. Sie spiegelt den Zustand des vegetativen Nervensystems wieder. Das vegetative Nervensystem besteht aus zwei wesentlichen Anteilen, dem Sympathikus und dem Parasympathikus.
Der Parasympathikus, auch bekannt unter dem Namen „Ruhenerv“, bewirkt insbesondere eine Reduktion von Herz- und Atemfrequenz. Unter seinem Einfluss tritt Entspannung und Regeneration ein.
Der Sympathikus hingegen wird in Stress- und Notfallsituationen aktiv und sorgt in diesem Zusammenhang für eine Leistungssteigerung. Der Organismus wechselt in den „Fight-Flight-Zustand“, wobei die Herz- und Atemfrequenz zunehmen, der Blutdruck ansteigt, die Verdauungsleistung abnimmt und die Schlafqualität nachhaltig leidet.
Im Alltag ist es wünschenswert, wenn der Parasympathikus eine dominante Rolle einnimmt, was bei den meisten Menschen jedoch nicht gegeben ist - der Sympathikus ist Chef im Ring!
Mit Hilfe der HRV-Messung wird die Aktivität des vegetativen Nervensystems gemessen. Die Frequenz und das Muster der Herzschläge wird dabei über einen bestimmten Zeitraum hinweg aufgezeichnet und analysiert.
Zentrale Punkte in der Auswertung der HRV-Messung sind:
Überwachung des allgemeinen Gesundheitszustandes und der Belastungstoleranz
Beurteilung der kardiovaskulären Gesundheit
Diagnose von Erkrankungen
Stress- und Burnout-Prävention
Leistungssteigerung im Alltag, Arbeitsalltag und Sport