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| Hippolytus von Rom († um 235) - Widerlegung aller Häresien (Refutatio omnium haeresium)

Buch VI.
44.
Nach dieser Aufklärung habe die Vierzahl ihm gesagt: „Nun will ich dir auch die Aletheia selbst zeigen: ich habe sie nämlich aus den Wohnungen oben herabgebracht, auf daß du sie nackt sehest und ihre [S. 183] Schönheit würdigest, daß du sie aber auch sprechen hörest und ihre Weisheit bewunderest. So betrachte zuerst das Haupt oben, Alpha Omega, den Nacken Beta Psi, die Schulter zugleich mit den Händen Gamma Chi, die Brust Delta Phi, das Zwerchfell Epsilon Ypsilon, den Bauch Zeta Tau, die Scham Etha Sigma, die Lenden Teta Ro, die Knie Jota Pi, die Schienbeine Kappa Omikron, die Knöchel Lambda Xi, die Füße My Ny.“ Dies ist nach Markus der Leib der Aletheia, dies die Gestalt des Urstoffes, dies der Charakter des Zeichens. Und diesen Urstoff nennt er Mensch; er sei die Quelle jeden Wortes und das Prinzip jeden Lautes und der Ausdruck jedwedes Unaussprechlichen und der Mund der verschwiegenen Sige. „So viel über ihren Leib. Du aber wecke des Geistes erhabenes Verständnis und höre das selbsterzeugende und vaterschaffende1 Wort der Aletheia!“
1: Gö. nach Iren.