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In Strassburg in eine Musikerfamilie mit russischen und uruguayanischen Wurzeln geboren, beginnt Maxime Ganz seine Violoncellostudien schon im Alter von fünf Jahren; mit acht wird er von Jean Deplace in dessen Celloklasse am Straßburger Staatskonservatorium aufgenommen, wo er im Alter von 16 Jahren mit der Goldmedaille für Violoncello ausgezeichnet wird ; im selben Jahr erkennt man ihm auch am Konservatoriums von Colmar einstimmig und mit den Glückwünschen der Jury die Goldmedaille für Kammermusik zu.
Zwischen 2000 und 2002 besucht er die Meisterkurse von Mikhaïl Milman, dem Solisten der «Moskauer Virtuosen», um dann von 2002 bis 2007 seine Ausbildung an der «Escuela Superior de Musica Reina Sofía» in der Klasse von Natalia Shakhovskaya in Madrid fortzusetzen.
Im Juni 2010 erhält er an der «Hochschule der Künste Bern», wo Antonio Meneses sein Lehrer ist, das Konzertdiplom mit Auszeichnung; im September des selben Jahres beginnt er in der Klasse von Conradin Brotbek den Lehrgang «Master Specialized in Performance», den er mit dem Prädikat «sehr gut» im Juni 2012 abschließt.
Während seiner Studienjahre nützt Maxime Ganz ausgiebig die Gelegenheit, Meisterkurse bei bedeutenden Solisten und herausragenden Pädagogen wie Natalia Gutman, Frans Helmersson, Truls Mørk, Ivan Monighetti, Philippe Müller, Tsuyoshi Tsutsumi, Miklós Perényi, Christophe Coin, Mario Brunello, Veronika Hagen, Diemut Poppen, Walter Levin, Menahem Pressler und Ralf Gothoni zu besuchen. Außerdem sammelt er unter der Leitung von Dirigenten wie Rudolf Barshai, Sir Colin Davis oder Vladimir Ashkenazy in mehreren Kammerorchestern zusätzliche wertvolle Erfahrungen.
Maxime Ganz war im Dezember 2007 auch als Solist in Tschaikovskys «Rokoko-Variationen» mit der Philharmonie de Strasbourg unter der Leitung von Etienne Bardon zu hören. Im Juni 2008 folgte er dann einer erneuten Einladung nach Uruguay, wo er zusammen mit seinem Vater Amiram Ganz mit dem Orquesta Filarmónica de Montevideo das Doppelkonzert von Johannes Brahms interpretierte. Auch das Festival de Strasbourg lädt ihn im selben Monat ein, um mit der Cappella Istropolitana (Bratislava) unter dem Dirigenten Theodor Guschlbauer Beethovens Tripelkonzert zusammen mit Alexandra Soumm und Jean-Frédéric Neuburger zu musizieren.
2009 tritt Maxime Ganz als Gast beim Festival «Radio France» in Montpellier sowie beim Festival «Nancyphonies» auf. Außerdem nimmt er am 17. Juli 2009 an der von Lionel Esparza präsentierten Direktübertragung des «Magazine des festivals» in France Musique teil.