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Eine Strahlenbehandlung oder eine Behandlung mit erbgutverändernden Medikamenten vor Eintritt einer Schwangerschaft, z.B. im Rahmen einer Therapie bei Krebs, kann zu Schäden im Erbgut führen. Bei Kenntnis der eingenommenen Medikamente bzw. Strahlenbehandlung und des Zeitraums, in dem die Behandlung erfolgte, kann ein mögliches Fehlbildungsrisiko für Kinder vor Eintritt einer Schwangerschaft ermittelt und abgeschätzt werden.
Haben nach Eintritt der Schwangerschaft möglicherweise schädigende Einflüsse auf das Kind eingewirkt wie Infektionen, Medikamente, Chemikalien, Drogen oder Strahlen (z.B. Röntgenstrahlen), sind negative Einflüsse auf das ungeborene Kind zu befürchten. Bei Kenntnis der Art und Menge der Belastung und des Zeitraums, in dem die Exposition erfolgte, sind Feststellung und Bewertung eines allfälligen Risikos für Fehlbildungen beim ungeborenen Kind möglich.