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Aufgrund von anhaltender Gewalt und fehlender Sicherheit in Haiti haben viele der ärmsten Familien keine andere Wahl, als verschmutztes Wasser zu trinken. Die Familien können keine Seife kaufen, um sich die Hände zu waschen, der Müll wird nicht abgeholt und viele Krankenhäuser sind geschlossen. All diese Faktoren haben Haiti zu einer Zeitbombe für Cholera gemacht.
Mit dem Beginn der Hurrikan-Saison und starken Regenfällen anfangs Oktober kam es nun tatsächlich zu einem Choleraausbruch in Haiti. Im Horyzon Projekt «Espace sûr» wurde deshalb kurzfristig eine Aufklärungskampagne zur Choleraprävention lanciert. Die Mädchen und jungen Frauen werden im Jugendzentrum über Cholera informiert und erhalten Hygiene-Sets, welche Mittel zur Desinfektion von Wasser beinhalten.
Horyzon trägt somit dazu bei, dass die Jugendlichen des Projekts Zugang zu sauberem Trinkwasser haben und so das Risiko vermindert wird, dass sich Cholera in ihren Familien ausbreitet.