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Rottaler Rapsfelder
Im April und Mai blühen beidseits der Rot ausgedehnte Rapsfelder. Seit etwa Mitte der 1970er-Jahren enthält der Raps nur noch geringe Mengen der bitter schmeckenden Erucasäure. So kann einerseits das Rapsöl für die menschliche Ernährung und das ausgepresste Rapsschrot als Tiernahrung genutzt werden, was seine Beliebtheit steigerte. Zuvor fand das Öl dieser Kreuzung zwischen Rübse und Speisekohl z.B. für Öllampen und Seifen nur technische Verwendung. Der Raps wird im Herbst ausgesägt, überwintert in der Regel als ca. 10-20 cm hohe Pflanze und treibt seinen Blütenstand im Frühling in wenigen Wochen in die Höhe. Anschliessend reifen in den Schoten die Samen. Das darin enthaltene Öl ist dem Olivenöl sehr ähnlich, die Anteile an essentiellen Fettsäuren und speziell der Alpha-Linolensäure ist sogar um ein Mehrfaches höher.