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Die Mannschaft von Trainer Rolf Kern setzt sich im Spiel um Rang 3 gegen Tschechien 5:2 durch. Corin Rüttimann brachte die Schweizerinnen mit einem Doppelschlag innert 102 Sekunden 2:0 in Führung (10.). Als die Tschechinnen in der 24. Minute mit zwei Toren innerhalb von 36 Sekunden ausglichen, schien die Partie zu kippen. Doch fingen sich die Schweizerinnen wieder auf. Dank einem weiteren Doppelschlag, Isabelle Gerig (36.) und Michelle Wiki (37.) trafen innert 66 Sekunden, lagen sie auch zur zweiten Pause mit zwei Treffern vorne.
In der 46. Minute zeichnete erneut Wicki mit ihrem zehnten Tor an diesem Turnier für die Vorentscheidung verantwortlich. In der Vorrunde hatten die Schweizerinnen gegen die Tschechinnen mit dem gleichen Resultat verloren. Deshalb mussten sie im Halbfinal am Samstag gegen die hochfavorisierten Schwedinnen antreten, gegen die sie mit 1:14 die höchste Niederlage überhaupt in der Schweizer Länderspiel-Historie kassierten.