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Grossmutter Brocha-Perl floh 1907 aus Brahin vor den zaristischen Juden-Pogromen in die Schweiz. Sie konnte weder lesen noch schreiben und brachte sich und ihre zwei kleinen Kinder mit dem Verkauf von Eiern durch. Ihr Sohn Mordechaj Beer, Isidors Vater, wäre eigentlich lieber Sänger oder Künstler geworden, aber um seine Familie zu ernähren, lernte er das Schneiderhandwerk. Immerhin nähte er die Fräcke für die Mitglieder des Völkerbundes in Genf. Und Isidor, der 1928 in Bern zur Welt kam, wuchs in Zürich auf, begann ein Jura-Studium, wurde dann aber doch nicht Anwalt sondern Arzt. Isidor Pugatsch erzählt hier von seiner Kindheit, von seiner Jugend- und Studentenzeit im Zürich der Kriegs- und Nachkriegsjahre. Ein Beitrag von Gabriela Kaegi.