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Die Eosinophile Oesophagitis (EoE) wurde erstmals 1993 beschrieben und wird zunehmend häufig diagnostiziert. Aktuell leidet etwa eine Person unter 2'000 Einwohnern in der Schweiz an einer eosinophilen Oesophagitis. Betroffene Patienten leiden vor allem an Schluckbeschweren (vor allem für feste Speisen) und/oder Brustschmerzen (unabhängig oder abhängig von der Mahlzeiteneinnahme). Der Grossteil der Patienten hat Allergien (Asthma, Nahrungsmittelallergien), Männer sind 3x häufiger als Frauen von der EoE betroffen.
Die Erkrankung kann folgendermassen behandelt werden: Schlucken von in der Speiseröhre wirksamem steroid-haltigen Sirup oder Puder (gleiches Medikament wird auch zur Asthma-Behandlung in Form eines inhalierten Sprays eingesetzt), Diäten, oder Erweiterungsbehandlungen der Speiseröhre anlässlich einer Spiegelung. Bisher existiert keine von den Behörden zugelassene Therapie für die Behandlung der EoE, unter anderen deshalb, weil bis vor kurzem keine Instrumente (Fragebogen) existierten mit welchen die Aktivität der Entzündung zuverlässig erhoben werden konnte. Unsere Forschungsgruppe hat über die letzten Jahre Instrumente entwickelt mit deren Hilfe die Erkrankungs-Aktivität auf Ebene der Symptome, der Lebensqualität, des Spiegelungsbefundes (Speiseröhrenspiegelung), sowie der Mikroskopie erfasst werden kann.
Unser Projekt verfolgt die folgenden Ziele: 1. Erfassung welche krankheitsbedingten Veränderungen für die Patienten und die behandelnden Aerzte wichtig sind; 2. Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Symptomenschwere und Lebensqualität, Spiegelungsbefund, und Mikrosokopie; 3. Untersuchung der Effektivität einer neuen Behandlungsstrategie mit einem entzündungshemmendem Sirup.
Dieses Projekt hat das Potenzial die Zulassung von spezifischen Therapien für die eosinophile Oesophagitis zu beschleunigen.