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In 1936
Direkt neben dem Waldanfang steigt der Besucher durch den alten Graben herab, der das Dorf in Richtung Osten verteidigte. Der kleine Wiederaufstieg führt zum Tor und zum Wall, dessen Überreste gut sichtbar sind. Der Weg führt an zwei Hausreihen links und rechts vorbei. Am westlichen Ende geht der Weg durch das westliche Tor zum Turm, der noch heute steht. Seine Mauern zeigen eindeutig die Technik der Konstruktion des 12. und 13. Jahrhunderts, die als Wohlstandsperiode des Dorfes galt.
Geschichte
Das Zentrum der Herrschaft von Arconciel, das heisst, der Standort von Arconciel in der Schleife der Sarine und das Schloss von Illens auf der anderen Uferseite auf dem Gipfel eines Kaps, musste eine wichtige Furt kontrollieren und hat vermutlich mit der Stadt Freiburg unerfolgreich rivalisiert. Die ganze Herrschaft umfasste mehrere Kirchengemeinden der Region. Nach dem Schloss erhielt das Dorf in 1251 eine Freiheits-Charta von Peter II aus Savoyen, damals in voller Expansionspolitik. Das Dorf konnte sich nicht weiter entwickeln und fiel ab dem 14. Jahrhundert zusehends in den Ruin. Durch Bern und Freiburg während der Burgund Kriege erobert, wird die Herrschaft schliesslich an die Freiburger, die letzten einer langen Liste von Lehensherren, die die Herrschaft entweder durch Ehe, Verkauf oder Erbe erwarben, zugeteilt. Das Dorf und sein Schloss wurden zum Steinbruch der Stadt Freiburg und der Kirchen der Umgebung.
Photos de Fabrice Ducrest
Bibliographie