Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/199916

<h2>SubmittedText<h2><p>Mit dieser Motion wird der Bundesrat beauftragt, keine neuen Massnahmen mehr vorzuschlagen, welche die Autofahrerinnen und Autofahrer benachteiligen. Dies angefangen bei den Massnahmen, die in der Studie zu nachhaltigem Strassenverkehr aufgeführt sind, welche vom Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) in Auftrag gegeben wurde.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Vielerorts in der Schweiz ist das Verkehrssystem zu gewissen Zeiten überlastet. Die Verkehrszunahme ist auch eine der wichtigsten Ursachen für den CO2-Ausstoss in der Schweiz. Der Bund sucht gemeinsam mit Kantonen, Städten und Gemeinden nach Lösungen für eine effiziente Ausgestaltung des Verkehrssystems. Dank den Mitteln aus dem NAF (Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds) und dem BIF (Bahninfrastrukturfonds) ist der Bund in der Lage, das Verkehrssystem laufend zu verbessern. Ausgehend von Studien und immer präziseren Grundlagendaten werden weitere Massnahmen geprüft, die es erlauben, die Stärken der verschiedenen Verkehrsträger miteinander zu kombinieren. Die Umsetzung von Massnahmen erfordert natürlich stets auch entsprechende politische Prozesse. Der Bundesrat sieht indessen keinen Anlass, seinen bisherigen Ansatz zu ändern.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.