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Anlässlich des Jahresmeetings des Swiss Institute of Particle Physics (CHIPP) in der Kartause Ittingen wurde dem 28jährigen Franz Herzog der CHIPP-Preis 2012 verliehen. Herzog erhielt den Preis für seine Doktorarbeit, mit der er in diesem Sommer bei Prof. Anastasiou an der ETH Zürich promoviert hat.
Herzog hat in seiner Dissertation eine neue mathematische Methode entwickelt, die für die Berechnung der Higgs-Produktion im Teilchenbeschleuniger LHC am CERN von Bedeutung ist. Wenn das Higgs-Boson im LHC erzeugt wird, zerfällt es nach kurzer Zeit wieder - zum Beispiel in Photonen. In den Detektoren des LHC lassen sich aber nicht nur diese Photonen beobachten, sondern auch Photonen anderen Ursprungs. "Man muss ganz genau wissen, wieviele Photonen mehr produziert werden, dadurch dass das Higgs-Boson ganz kurz da war", erläutert Herzog und ergänzt: "Um die Berechnung präziser auszuführen, braucht man neue mathematische Methoden."
Vor seiner Tätigkeit an der ETH Zürich studierte Herzog an der Universität Edinburgh, unter anderem bei dem dort lehrenden Schweizer Physikprofessor Franz Muheim.
Veröffentlicht: 13. September 2012