Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03243.jsonl.gz/250

An der Athletissima die in Lausanne am Mittwochabend (04.07.) beginnt, werden Prominente Sportlerinnen und Sportler erwartet: Die Sprint-Olympiasieger Marion Jones und Maurice Greene führen das 13-köpfige Feld der Goldmedaillen-Gewinner von Sydney an. Erwartet werden entsprechend gute Leistungen.Dieser Inhalt wurde am 04. Juli 2001 - 11:21 publiziert
Marion Jones trifft nach ihrem Triumph in Rom, wo sie trotz eines Fehlstarts in 10,96 gestoppt wurde, über 100 m auf Schanna Pintusewitsch aus Weissrussland, die dieses Jahr schon 10,93 gelaufen ist. Am Start sind auch die drei Ersten der US- Trials, von denen Jones als Weltmeisterin entbunden war. Auf die Frage, welche Zeit sie in Lausanne zu laufen gedenke, gab Jones keine konkrete Antwort. "Ich mache keine Zeit- und Medaillenvorgaben mehr. Diese Lehre habe ich aus Sydney gezogen." Dort hatte sie "nur" drei von fünf angekündigten
Goldmedaillen gewonnen.
Greene leicht angeschlagen
Im 100-m-Sprint der Männer trifft der leicht angeschlagene Olympiasieger Maurice Greene auf den Olympia-Zweiten und -Dritten, Ato Boldon und Obadele Thompson. Der Amerikaner leidet an einer Sehnen-Entzündung im linken Knie. "Sie schmerzt zwar nach dem Rennen. Aber während des Wettkampfs darf ich nicht daran denken, denn ich habe meinen Job zu tun", sagte Greene.
Sepeng als stärkster Gegner
Aus Schweizer Sicht ist im Grand-Prix-I-Meeting das 800-m-Rennen mit dem Vorjahrssieger und aktuellen Jahres-Weltbestzeit-Inhaber André Bucher am interessantesten. Für Bucher, der in Rom die Jahres-Weltbestzeit auf 1:44,01 gesenkt hatte, wird wohl der Olympia-Fünfte Hezekiel Sepeng aus Südafrika der stärkste Gegner sein. Daneben starten unter anderen sechs Kenianer, so auch William Chirchir, der in Rom Sechster war.
In seinem erst zweiten grossen internationalen Einsatz wird der Luzerner Bucher wohl erneut sehr schnell laufen können. Ein Sprinttest über 200 m in Genf fiel jedenfalls zufriedenstellend aus. Im Vorjahr hatte Bucher für seinen grossen Sieg vom Publikum am meisten Applaus erhalten.
Auch dieses Jahr ist ein Klaptometer im Einsatz, das darüber bestimmen wird, welcher Athlet den Bonus für den grössten Zuschauerzuspruch erhält.
Nur wenige Schweizer
Von den übrigen bereits feststehenden Schweizer WM-Teilnehmern starten neben Bucher nur Peter Philipp (1500 m) und Anita Brägger (800 m). Die 800-m-Olympiasiegerin Maria Mutola (Moz) figuriert nicht mehr auf der Teilnehmerliste. Sabine Fischer geht am nächsten Montag in Nizza über 1500 m an den Start, weil in Lausanne nur ein 3000-m-Rennen auf dem Programm steht. Christian Belz (3000 m Steeple) bereitet sich schon auf die WM vor.
Um die WM-Limite kämpfen in der Waadt die Langhürdler Alain Rohr und Marcel Schelbert. Der Berner ist am letzten Sonntag in Genf nur um acht Hundertstel über dem geforderten Wert von 49,50 geblieben. Noch weiter davon entfernt ist der WM-Dritte Marcel Schelbert (50,21). Für den Zürcher ist Lausanne das erste Qualifikations-Meeting. Erst nachher wird entschieden, wie es im Hinblick auf die WM weitergeht, falls er die Limite nicht schaffen sollte. Über 110 m Hürden kämpfen Ivan Bitzi (LV Horw) und Thomas Keller (OB Basel) zum letzten Mal um die WM-Teilnahme.
swissinfo und Agenturen
Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: <email-pii>