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Die Bekämpfung ist fast aussichtslos
Seit anderthalb Jahren sieht sich Ostafrika mit einer riesigen Heuschreckenplage konfrontiert. Die betroffenen Länder wie Äthiopien, Südsudan und Somaliland unternehmen grosse Anstrengungen, um die immense Invasion einzudämmen. Die Menschen versuchen, die Heuschrecken mit Stöcken, Rauch und Lärm zu vertreiben. Die Regierungen setzen Flugzeuge ein, die ganze Landstriche mit Pestiziden besprühen. Doch die Insekten vermehren sich rasend schnell. In drei Monaten kann sich die Anzahl verzwanzigfachen, in neun Monaten kann es unter günstigen Bedingungen sogar 8000 mal so viele Heuschrecken geben. Während der Trockenzeit im ersten Halbjahr 2021 konnten die Schwärme etwas dezimiert werden. Ende Mai 2021 wurde in Ost-Äthiopien aber erneut eine steigende Anzahl von sich formierenden Jungtieren ausgemacht. Laut Expertinnen und Experten könnte der Ausbruch zwei bis drei Jahre andauern.