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Die Regierung von Graubünden sieht derzeit keinen Anlass, die Skigebiete zu schliessen: «Die Situation wird täglich beurteilt», sagt Regierungsrat Marcus Caduff. Derzeit sei die Entwicklung der Fallzahlen jedoch stabil, wenn auch auf einem hohen Niveau.
Caduff: «Die Regionalspitäler verfügen aktuell über genügend Kapazitäten. Auch für Sportverletzungen.» Damit seien die Voraussetzungen gegeben, die Skigebiete offen zu lassen.
Alkoholverbot und Kapazitätsbegrenzungen
Um das Risiko zu minimieren gibt es jedoch einige Anpassungen. Der Konsum und der Ausschank von Alkohol in den Skigebieten ist verboten. Zudem werden nur noch eingeschränkt Tageskarten verkauft, um weniger Leute auf den Pisten zu haben.
Caduff: «Die Leute kommen über die Festtage nach Graubünden. Egal ob die Skigebiete offen sind oder nicht.» Eine weitere Beurteilung der Lage gibt es am 29. Dezember, ausser die Situation erfordere schnelleres Handeln.
Kein «Wettlauf unter den Kantonen»
Wie Regierungsrat Peter Peyer sagt, solle bereits am 4. Januar mit den ersten Impfungen begonnen werden. Voraussetzung sei, dass der Impfstoff und die Logistik sichergestellt ist. «Der Kanton wird sich nicht an einem Wettrennen unter den Kantonen beteiligen. Denn obwohl der Impfstoff zugelassen ist, bestehen noch zahlreiche Herausforderungen», so Peyer.
Graubünden wird im Januar nur etwa 9000 Impfdosen bekommen, das entspricht einer Impfung für rund 4500 Personen. Deshalb werden auch hier zuerst die besonders gefährdeten Personen zuerst geimpft. Eine Impfpflicht gibt es nicht.
Quelle: tvo
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(red.)