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Wohnüberbauung mit 14-16 Wohnungen.Verdichtetes Bauen inmitten Einfamilienhausquartier. Element entwickeln, das neben den technischenAusstattungen zur Energieeffizienz, Ökologie und den sozialen Aspekten beitragen kann. Das Element muss später im Richtplan festgehalten werden können. Finden einer modernen Wohnform, die zum Ort passt. Anknüpfen an den Kontext. Baufeld gegenüber römisch katholischer Kirche.
Die Region gehört zum historischen Schweizer Kornland, in dem bis ins 18. Jahrhundert hauptsächlich Getreide angebaut wurde. Charakteristisch für das Dorfbild waren die weit herabgezogenen, steilen Walmdächer der Strohdachhäuser. Ein Zeuge dieser längst vergangen Zeiten ist das heutige Dorfmuseum, das „Salzmehus“. Die Grundrisse solcher Häuser weisen ein „Tenn“ auf, ein Durchstich durch das Haus. Das „Tenn“ wurde als Zugang zu den Wohnräumen, aber auch als Einfahrt für Pferd und Wagen und zum Trocknen des Kornes gebraucht. Ein multifunktioneller Raum, der manchmal sogar zwei Wohnungen, eine links und eine rechts erschlossen hat. Dieses Element wurde hier aufgenommen. Es entsteht ein passiver Zwischenbau, der multifunktionell agiert und die „Adresse“ und den Eingang der Häuser beinhaltet. Es handelt sich um einen offenen und hellen Raum, der in den Dämmperimeter eingeschlossen,aber unbeheizt ist.
Zwei Zeilen mit zwei mal drei Häusern und jeweils zwei Zwischenbauten spannen einen Zwischenraum auf, der in seiner Nutzung und Gestaltung an alte Dorfplätze erinnert. Der Raum ist definiert, intim genug für die Bewohner, aber auch ans Quartier angebunden und öffentlich. Dieser Raum prägte früher schon das dörfliche Leben und war ein Treffpunkt für die Nachbarschaft, er bildet die Adresse.