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Das abgeschlossene Projekt war ein Beitrag zur Kartierung der Stickstoffdeposition im Rahmen des Verbundvorhabens StickstoffBW, in welchem die unerwünschten Auswirkungen von Stickstoff in Baden-Württemberg (BW) erhoben werden.
Methodisch wurde in BW ähnlich vorgegangen wir für die Ammoniak-Karten der Schweiz, die von Meteotest im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) erstellt wurden. Allerdings ist das Ammoniak-Messnetz in BW nicht so dicht wie in der Schweiz, was die Kalibrierung der Konzentrationskarte erschwerte. Jedoch erlaubte der Vergleich der Karten von BW und der Schweiz an der gemeinsamen Grenze sowie in erhöhten Lagen (Schwarzwald und Jura) eine unabhängige Qualitätskontrolle.
Modellierte Ammoniak-Konzentrationen und Messtationen in der Schweiz und in Baden-Württemberg. Die dominierende Quelle von Ammoniak ist die landwirtschaftliche Tierhaltung.
Eine ähnliche Plausibilitätsprüfung konnte für die Konzentrationskarten der Salpetersäure (HNO3) gemacht werden. In BW standen keine Messungen zur Verfügung, jedoch eine von EURAD modellierte Karte. In der Schweiz wurde die HNO3-Konzentration ausgehend von Messungen kartiert. Auch hier passen die beiden Karten an der Grenze gut zusammen.
Modellierte Konzentration von Salpetersäure (HNO3) und Messtationen in der Schweiz.
Das Projekt wurde im Auftrag der Universität Stuttgart (Thomas Gauger) und der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) bearbeitet.
Kontaktperson:
Fachexperte Luftreinhaltung