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Die Vereinigte Bundesversammlung wählt Doris Leuthard heute zur Bundespräsidentin für das nächste Jahr. Nach 2010 wird es das zweite Präsidialjahr sein. Leuthard hat als Bundesrätin Höhen und Tiefen erlebt.
Höhepunkte
- Leuthard leitet die Energiewende ein und verkündet zehn Wochen nach der Atomkatastrophe in Fukushima den Ausstieg aus der Atomenergie (2011).
- Eröffnung des Gotthardbasistunnels 2016 (als Verkehrsministerin).
- 2016 muss Bundesrätin Leuthard an allen vier Abstimmungssonntagen Vorlagen vor dem Volk verteidigen – und gewinnt durchs Band: die Sanierung des Gotthard-Strassentunnel, die Milchkuh-Initiative, die Service-public-Initiative, die Initiative für eine Grüne Wirtschaft sowie die Atomausstiegs-Initiative.
Tiefschläge
- Bundesrätin Leuthard verliert zwei gewichtige Abstimmungen: jene über die 100-Franken-Vignette (2013) und jene über die Zweitwohnungs-Initiative (2012).
- Sie bringt die neue Radio- und Fernsehabgabe vor dem Volk nur haarscharf über die Ziellinie (2015).
- Leuthard scheitert im Parlament mit dem indirekten Gegenvorschlag zur Initiative für eine Grüne Wirtschaft.