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Nicht auslachen, dies ist eine Anfängerfrage. Hab vorhin nach Antworten gesucht, aber nichts gefunden.
Grundsätzlich ist es ja so, dass bei Inflation alle Arten von Zinsen steigen, richtig? Warum verliert man denn aber sein Erspartes bei einer Inflation? Ist es so, dass die Sparzinsen verzögert und weniger stark steigen als die Geldentwertung stattfindet und man deshalb real immer weniger Erspartes hat?
Genauer interessieren mich zwei Szenarien: a) leichte Inflation (ca. 3% pro Jahr), b) mittlere bis starke Inflation (5-10%).
Ich stelle mir das so vor, dass bei einer leichten Inflation die Sparzinsen annähernd so schnell und stark steigen wie die Geldentwertung und sich deshalb die Verluste auf dem Sparkonto in Grenzen halten. Bei einer starken Inflation hingegen hält die Zinsentwicklung nicht Schritt mit der Geldentwertung und das Ersparte ist immer weniger wert. Kommt das so ungefähr hin?
Zusatzfrage: Was haltet ihr für die Schweiz für ein realistisches Szenario? Dem globalen Währungsentwertungswettrennen werden wir uns auf Dauer nicht entziehen können, oder?
Danke für eure Antworten!