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Da will man nicht Roberto Bautista Agut heissen, wenn man derart klar von Roger Federer bezwungen wird, wie es ihm heute widerfuhr. Ein aalglatter Sieg des Schweizers, ohne dass man etwas bemängeln könnte, abgesehen von den vier Matchbällen, die der Basler bei Aufschlag Agut benötigte, um das Match zu gewinnen. Der auf Rang 22 der ATP-Weltrangliste gelistete Spanier war zwar sichtlich bemüht, doch Federer platzierte entschlossen, raffiniert, wusste mit straighten Winnern und starken Aufschlägen zu überzeugen. Er wirkte sehr stark und gab Gas, als wollte er wie ein Schnellzug ins Endspiel rasen. Bei der aktuellen Verfassung ist dies Federer ohne weiteres zuzutrauen und zu wünschen. Er will wohl den unschlagbaren 8. Wimbledon-Titel einfahren und damit Pete Sampras hinter sich lassen, der wie er selbst das Wimbledon-Turnier ebenfalls sieben Mal gewonnen hat. Auf ihn wartet im Viertelfinale der Franzose Gilles Simon, der gerade den Tschechen Tomas Berdych aus dem Turnier geschossen hat. Die Weltnummer 13 ist ein schwieriger Gegner und könnte unangenehm werden, denn er spielt sein aktuell bestes Wimbledon-Turnier seit Jahren. Federer muss gegen so spielen wie heute gegen Agut, dann kann nichts schiefgehen.
Wimbledon 2015: Federer zeigt starke Dominanz
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