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Seit 2006 strebt die Schweiz eine Verbesserung der Arbeitsmethoden des UNO-Sicherheitsrats an. In Übereinstimmung mit dem Schlussdokument des UNO-Weltgipfels von 2005 ist es das Ziel, die Beteiligung von Staaten, die nicht Ratsmitglieder sind, zu fördern, die Rechenschaftspflicht des Rates gegenüber allen UNO-Mitgliedstaaten zu erhöhen und die Transparenz sowie die Effizienz seiner Arbeit zu verbessern.
Die Schweiz setzt sich als Koordinatorin der Gruppe «Accountability, Coherence and Transparency» (ACT) für die Verbesserung der Arbeitsmethoden des Rates ein. Diese Gruppe wurde im Mai 2013 gegründet und baut auf der Arbeit einer früheren kleineren Gruppe von fünf Ländern (Costa Rica, Jordanien, Liechtenstein, Schweiz, Singapur) auf, die als «Small 5» bezeichnet wurde. ACT umfasst 25 Staaten aus allen Weltregionen.
ACT anerkennt die bisherigen Bemühungen des Sicherheitsrats zur Verbesserung der Arbeitsmethoden, ist aber der Ansicht, dass die derzeitige Umsetzung der bereits beschlossenen Massnahmen nicht einheitlich und unbefriedigend ist. Zusätzliche Massnahmen sind nötig, damit der Rat sein Mandat vollumfänglich erfüllen kann (siehe Faktenblatt, nur auf Englisch verfügbar).