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Das Projekt für Aidswaisen in Uganda, im Süden des Landes um den Viktoria-See, war eines der grössten von CO-OPERAID durchgeführten Projekte. Es hat in mehreren Phasen von 1999-2009 über 100'000 Menschen unterstützt – Kinder, Mütter, Familien.
CO-OPERAID realisiert seit über 30 Jahren Projekte der Entwicklungszusammenarbeit in Afrika und Asien. Hier eine Auswahl von wichtigen abgeschlossenen Projekten der Jahre ab 2000. Die Projekte wirken nachhaltig - nach Abschluss der Projektdauer werden die Schulen und Ausbildungsstätten vom jeweiligen Staat oder der lokalen Initiative, welche durch das Projekt unterstützt wurde, weiter geführt.
Das Trincomalee Vocational Training Centre-Projekt war eine Initiative zum Wiederaufbau nach dem Bürgerkrieg und dem Tsunami (2004). Das Bildungsangebot richtete sich insbesondere an durch den Krieg intern Vertriebene und an Tsunami-Opfer. In der Stadt Trincomalee wurde eine Berufsschule gebaut, ein Kursprogramm gestartet, und Friedensarbeit an der Schule geleistet.
Die Projekte «Tumaini la Vijana» (2008-2011) und «Vijana na Ujuzi» (2012-2014) realisierten ein besseres Berufsbildungs-Angebot für Jugendliche aus armen Familien in sechs Distrikten der Provinz Rift Valley - Nakuru, Koibatek, Baringo, Rongai, Molo und Njoro. Sie verbesserten im Einklang mit der Jugendstrategie der kenianischen Bildungsbehörde 18 gemeindeeigene ländliche Berufsschulen (sog. «Youth Polytechnics»).
Das Projekt unterstützte Kinder von Flüchtlingen und Immigranten - mehrheitlich Angehörige von «hill tribes» aus Myanmar, Laos und Thailand - in der Stadt Mae Sai in Nord-Thailand. Viele der Familien leben in prekären Verhältnissen. Das Projekt schützte ihre Kinder insbesondere vor Menschenhandel (human trafficking) für Kinderarbeit und Sexgewerbe, indem es ihnen mit dem Bildungszentrum einen Lern- und Aufenthaltsort bot.
In den Jahren 1999-2009 wurde in Mukono, Uganda, eine Berufsschule für jugendliche Aidswaisen unterstützt. Das Projekt wurde von den Alt-Pfadfindern aus Zollikon, Zürich, lanciert. Die Berufsschule bekam darum den Namen Zollikon Vocational Training Centre. Sie hat bis Projektschluss Berufsausbildungen für rund 500 Aidswaisen durchgeführt.
Von 1999-2007 konnte CO-OPERAID ein umfassendes Bildungsprojekt in Kenia, in der Region Nakuru, realisieren. Rund 4000 Schulkinder pro Jahr wurden beim Besuch der Primarschule unterstützt. Die geförderten Primarschulen haben vielfältige Aktivitäten entwickelt, so Mädchenförderung, HIV/Aids-Prävention, Sportanlässe oder Schulfonds zur Unterstützung von landwirtschaftlichen Kleinprojekten von Gemeindeeinwohnern.
Nach 30 Jahren ist der Bürgerkrieg in Sri Lanka im Frühjahr 2009 durch eine Regierungsoffensive entschieden worden. Vor allem die Bevölkerung im Norden und Osten des Landes litt unter dem Krieg. Sie hat ein schweres Erbe zu bewältigen: Armut, menschliche Verluste, psychische Belastungen.
Das CO-OPERAID Projekt auf den Philippinen in der Gemeinde Luna, im Norden der Insel Luzon, förderte die Bildung von Kindern aus Fischer- und Bauernfamilien und linderte deren Armut durch Einkommensförderung (Viehzucht, Gartenbau). Im besonderen bekämpfte es die Unterernährung, an der viele Kinder der Partnerschule Nalvo Norte litten. Ein Ernährungsprogramm an der Schule und Einkommensprojekte für die Familien verbesserte die Lebensgrundlage und damit die Ernährung.
Der Nordosten der Demokratischen Republik Kongo, mit der Provinz Nord-Kivu und der Stadt Goma im Zentrum, ist seit vielen Jahren ein Konfliktgebiet. Unzählige Kinder haben ihre Familie verloren, die umgekommen ist oder von der sie in den Kriegswirren getrennt wurden. Das Projekt Paerna half solchen Kriegswaisen, indem sie in Pflegefamilien vermittelt wurden.