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Kupferstich
Der Kupferstich war vom 16. bis ins 19. Jahrhundert das wichtigste Verfahren zur Kartenherstellung. Die zu druckenden Teile wurden bei dem Tiefdruckverfahren vom Kupferstecher in die Platte gestochen oder graviert. Gegenüber dem Holzschnitt hatte der Kupferstich entscheidende Vorteile: Er erlaubte feinere Linien und grössere Kartenformate. Zudem konnten Fehler korrigiert und neue Elemente in die Karte eingefügt werden. Kupferstichkarten enthalten häufig barocke, dekorative Elemente, die von spezialisierten Stechern oder Radierern ausgeführt wurden. Mehrfarbige Kupferstichkarten wurden von Hand koloriert.
Abbildung: «Helvetia cum finitimis regionibus confoederatis», Gerhard Mercator, 1585, e-rara