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Eine erste Version ihres Rankings teilte die Bewegung am Donnerstagmorgen mit. Die Klimastreikenden haben vier Listen erstellt: Eine Grüne, eine Hellgraue, eine Graue, und zuletzt die Schwarze Liste. Auf der Grünen Liste stehen die Institutionen, die sich zu den Klimastreik-Forderungen bekennen. Aktuell sind dies zwei: die Basellandschaftliche Kantonalbank sowie Forma Futura.
Auf der Hellgrauen Liste ordnet die Bewegung Firmen ein, sich zu gewissen Initiativen wie der «Net-Zero Asset Owner Alliance», die auf dem UN-Klimagipfel in New York im September 2019 gegründet wurde, bekennen. Auf der Liste stehen zurzeit acht Finanzinstitute, darunter die Alternative Bank, der Rückversicherer Swiss-Re und die Versicherung AXA.
Auf der Grauen Liste sind bereits 15 Institute eingetragen. Sie hätten Initiativen wie die Investoren-Initiative Climate Action 100+ unterzeichnet, würden jedoch «insgesamt noch deutlich zu wenig für das das Klima tun», wie die Klimabewegung schreibt.
Die meisten stehen noch auf der Blauen Liste
Auf der Schwarzen Liste sind überraschend nur vier Namen aufgeführt, darunter die UBS und die Credit Suisse. Dort sollen diese Institute aufgelistet werden, die keine Abkommen unterzeichnet hätten und sich nicht zur Umsetzung der Klimastreik-Forderungen bekennen. Vorläufig habe man nur die Institute dort aufgelistet, welche «in internationalen Reports als Klimasünder auftauchen», heisst es.
Die restlichen Institute stehen noch auf einer provisorischen Blauen Liste. Die konnten die Klimastreikenden wegen zu wenig Informationen noch nicht einteilen, oder es stehen noch Austauschtreffen an. Im Juni wollen sie die Listen aktualisieren, und fordern die Finanzinstitute auf, bis dahin konkrete Massnahmen und Ziele vorzulegen.
Die fertige Liste solle einerseits den Handlungsdruck auf alle Akteure erhöhen, gleichzeitig aber auch als Orientierung für Privatpersonen dienen.