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Ein neues biotechnologisches Verfahren ermöglicht die Gewinnung von Kakaopulver aus den Kakaoschalen, welche bis anhin meist als Abfallstoff galten.
Pro Tag werden über 5'000 Munt-Stängeli verkauft. Doch wie werden diese hergestellt? Das Video von Maestranis Chocolarium gibt einen einzigartigen Einblick.
Die Jahre zwischen 1890 und 1920 waren eine wahre Blütezeit der schweizerischen Schokoladeindustrie. Sie fiel mit der grossen Zeit des schweizerischen Tourismus zusammen.
Herr Durig, ist Schoggi für Sie Beruf oder Berufung?
Wenn man seine Arbeit gut machen will, dann ist sie besser Berufung als Beruf. Es braucht Konzentration und Zufriedenheit. Meine Berufung habe ich von meinem Vater geerbt.
In welchem Bereich des Schokoladenhandwerks sind Sie tätig?
Ich bin Maître Chocolatier und in dieser Funktion verantwortlich für die Entwicklung neuer Produkte. Zudem bin ich CEO und führe das Unternehmen.
Welche Erinnerungen verbinden Sie mit Schokolade?
Mein Vater arbeitete in einer Schokoladefabrik. Auf meinem Schulweg sah ich die Fabrik jeweils aus der Ferne schimmern. Bei Besuchen war ich vom Geruch der Schokolade und den Geräuschen der Herstellung von Schokoladenhasen, die mein Vater gemacht hat, verzaubert.
Welche Schokolade essen wir in der Zukunft?
Bei weiter steigender Nachfrage, werden tendenziell Bäume mit höheren Erträgen gepflanzt. Ein (utopischer) Traum von mir wäre aber, Bäume ausschliesslich nach ihrem Geschmackswert zu pflanzen.
Was bedeutet für Sie Nachhaltigkeit?
Für mich ist es der ökologische und faire Handel, der sich positiv auf die Umwelt und auf die Lebensbedingungen der Kakaobauern auswirkt.