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Das richtige Aufwärmen hat verschiedene Vorteile. Neben dem Erhöhen der physischen Leistung kann es auch das Verletzungspotenzial verringern (Ehlert & Wilson 2019). Im Speziellen sollte das dynamische Dehnen ein fixer Bestandteil vor dem Golfspielen sein. Auf das statische Dehnen sollte vor der Golfrunde verzichtet werden. Denn im Vergleich zum dynamischen Dehnen wird mit dem statischen Dehnen die Schlägerkopfgeschwindigkeit (-4.19 %), die Distanz (-5.62 %), die Genauigkeit (-31.04 %) und die Konstanz des Ballkontaktes (-16.34 %) reduziert (Gergley 2009). Die Muskelfaser-Einheiten werden zu stark auseinandergezogen, was die Fähigkeit des Speicherns der elastischen Energie in den Muskeln reduziert und die neuromuskuläre Sensitivität hemmt.
Beim Golfschwung werden in einer kurzen Zeitperiode grosse Kräfte und Momente von den Beinen über den Rumpf, dem Rücken, den Armen und den Händen an den Schläger weitergegeben. Der aktive Bewegungsapparat muss dabei einen grossen Bewegungsumfang mitmachen. Um auch das Verletzungsrisiko zu reduzieren, ist eine korrekte Funktionsweise der Muskulatur von grosser Bedeutung.
Das dynamische Dehnen bereitet die Muskelfasern auf die Dehnbelastungen vor, ohne sie zu weit auseinander zu strecken und die Gelenkstabilität zu vermindern. Ausserdem wird die Fähigkeit erhöht, elastische Energie zu speichern.
Das statische Dehnen sollte an separaten Zeitpunkten in der Woche beispielsweise gleich nach einer lockeren Belastung durchgeführt werden, um den Bewegungsumfang zu erhöhen. Wichtig ist dabei, dass die Muskeln vor dem statischen Dehnen aufgewärmt sind. Möglich ist hier die Anwendung der “Blackroll”.