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Einer Antenne obliegt die Aufgabe, einem elektromagnetischen Feld Energie zu entnehmen, bzw. die von einem HF-Generator (Sender) gelieferte Energie in Form eines elektromagnetischen Feldes abzustrahlen.
Die Urform einer Antenne und gleichzeitig weit verbreitet ist der Halbwellendipol. Er hat, wie schon der Name sagt, eine Längenausdehnung, welche der halben Wellenlänge der Bemessungsfrequenz entspricht. In diesem Fall befindet sich der Dipol in Resonanz. Die nachfolgenden Ausführungen gelten aber auch für abgewandelte Antennenformen wie Yagis, Ground Plane Systeme, Loops usw.
Die Resonanz einer Antenne ist dadurch charakterisiert, dass die Antennenimpedanz reel ist. Das heisst: Die der Antenne zugeführte Leistung trifft auf einen rein ohmschen Widerstand. Dieser setzt sich zusammen aus dem Strahlungswiderstand und allfälligen ohmschen Verlustwiderständen. Der Resonanzfall ist nur bei der Bemessungsfrequenz und deren Harmonischen gegeben. In allen anderen Fällen treten neben dem reellen Widerstand zusätzlich sogenante Blindwiderstände oder Reaktanzen auf. Diese sind als in Serie zum Strahlungswiderstand liegende Induktivitäten, bzw. Kapazitäten zu sehen, welche sich im Resonanzfall allerdings selbst kompensieren.
Eine Antenne kann demzufolge durchaus als Schwingkreis betrachtet werden, auch dort heben sich im Resonanzfall die Reaktanzen von L und C auf, sind also quasi nicht mehr vorhanden. Und wie beim Schwingkreis gilt auch bei Antennen, dass eine hohe Güte einem hohen Wirkungsgrad gleichkommt. Leider gilt aber auch die Regel: Je höher die Güte, desto schmaler der Resonanzbereich.
Betrieb ausserhalb der Resonanzfrequenz führt also zu reaktiven Lasten. Diese sind zu vermeiden, da diese nichts zum Prozess der Umwandlung in Strahlung beitragen. Einem weiteren Aspekt ist aber ebenfalls Beachtung zu schenken, nähmlich dem der generellen Speiseimpedanz der Antenne.
Die Antennenimpedanz sollte nicht nur möglichst reell sein, zwecks Vermeidung eines je nachdem recht hohen Übertragungsverlustes auf der Speiseleitung sollte sie auch der Impedanz der Speiseleitung entsprechen. Kann dies nicht gewährleistet werden, ergibt sich durch den physikalisch bedingten Transformationseffekt einer fehlangepassten Speiseleitung eine Lastimpedanz für den speisenden Sender, welche von dessen Ausgangsgliedern oft nicht mehr angepasst werden kann. Die Folge sind u.U. drastische Auskopplungsverluste von unzumutbarer Höhe, welche durchaus auch zu Schäden an Geräten führen können.
Antennenanpassgeräte dienen dem Zweck, Antennen an Leitungs-, bzw. Geräteimpedanzen anzupassen. Vorzugsweise findet diese Anpassung möglichst nahe an der Antenne statt, unser SAMS (Swiss Antenna Matching System) bietet diesbezüglich die komfortabelsten Möglichkeiten. Eine andere und oft auch zielführende Variante ist der Einsatz eines Desktop-Antennenanpassgerätes von Palstar, welches wir ebenfalls im Sortiment führen.
Ganz besonders interessante Möglichkeiten bietet unser SAMS bei der Anpassung von Titanex-Vertikalantennen für die Bänder 30...160m. Bitte fragen Sie uns an, wenn Sie an einer durchstimmbaren Anpassung Ihrer Vertical interessiert sind.
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