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Zum Wochenbeginn gab es Signale der leichten Entspannung der Lage am Persischen Golf. Der Iran hatte einen seit Mitte Juli in der Strasse von Hormus beschlagnahmten britischen Öltanker wieder freigegeben. "Allzu grosse Hoffnungen sollte man aber nicht haben, dass sich dadurch die aktuellen Spannungen zwischen den USA und Iran verringern", kommentierte Rohstoffexperte Carsten Fritsch von der Commerzbank.
Am Markt bleiben die Spannungen in der ölreichen Region am Persischen Golf das bestimmende Thema. Irans Aussenminister Mohammed Dschawad Sarif hatte am Wochenende erneut versichert, der Iran sei trotz gegenteiliger Vorwürfe der US-Regierung nicht der Urheber der Angriffe auf Ölanlagen vom 14. September. Der Iran würde eine unabhängige Untersuchung der Angriffe unter Führung der Vereinten Nationen unterstützen, erklärte er. Dies würde Teherans Unschuld beweisen.
Zuvor hatte Irans Präsident Hassan Ruhani eine Initiative für Sicherheit und Frieden in der Strasse von Hormus angekündigt. Mit der "Koalition der Hoffnung" will der Iran allein mit einer Koalition der Golfstaaten für die Sicherheit der kommerziellen Schifffahrt sorgen./jkr/bgf/fba
(AWP)