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Alle Welt redet von Klimaschutz und dass dringender Handlungsbedarf geboten ist, ein Umdenken Not tut, um letztliche noch schlimmere Folgen - versunkene Inselstaaten, überschwemmte und dicht bevölkerte Küstenregionen, grosse Flüchtlingsströme - zu vermeiden.
Seit der ersten Weltklimakonferenz 1979 in Genf und den seit 1995 in Berlin jährlich an wechselnden Orten abgehaltenen COP treffen sich die Staaten der Welt, um über Gefahren, Probleme, Folgen des seit 1990 durch die IPCC allgemein bekannten und anerkannten Klimawandels zu debattieren.
Bemerkenswert ist sicher, dass dieses Weltforum besteht, und dass man miteinander redet. Das schafft Vertrauen und erstellt eine Grundlage für gemeinsames Handeln. Welches sind aber die konkreten Ergebnisse?
Das Pariser Klimaabkommen sei unfair, benachteilige die USA wie kein anderes Land, sei wirtschaftsschädlich und zerstöre Arbeitsplätze. So argumentiert der eben vor gerade mal einem Jahr gewählte neue US-Präsident und hat sich deshalb -wider besseres Wissen seines Beratungsumfelds, aber offenbar aus reinen Opportunitätsgründen - entschieden, das Pariser Klimaabkommen aufzukündigen. Wirksam wird dieser Akt zwar erst in rund zwei Jahren, aber das Zeichen ist negativ - die Auswirkungen ebenfalls?
Welche Folgen hat der Klimawandel auf die Menschen, die in den stark betroffenen Gebieten leben? Wie lange können sie noch in ihrer Heimat bleiben bis diese unbewohnbar wird?