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Der russische Schriftsteller Boris Poplawski, geboren 1903 in Moskau, emigrierte während des Bürgerkriegs und siedelte sich 1921 in Paris an. Mit nur 32 Jahren starb er, vermutlich an einer Überdosis Heroin. Das Werk des Autors der »nicht bemerkten Generation« erschien in Russland erst nach der Perestroika.
Seine Übersetzerin Olga Radetzkaja und der Verleger der deutschen Ausgabe Sebastian Guggolz stellen seinen in der Pariser Emigration angesiedelten, metaphysischen Roman »Apoll Besobrasow« vor. »Es genügt, dieses merkwürdige und schöne Buch an einer fast beliebigen Stelle aufzuschlagen, um von der Qualität seiner symbolistisch-surrealistischen Sprachmusik geradezu körperlich getroffen zu werden […].« (taz)
Moderation: Sieglinde Geisel