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Gebweiler (Guebwiller) am Beginn des Blumentals (Florival) an der Lauch.
Auf der Rue de la République (Fussgängerzone) Richtung Rathausplatz.
Das Rathaus (mit Türmchen und Erker) im spätgotischen Flamboyantstil stammt aus dem Jahr 1514.
Das Rathaus 2006, bevor mit dem Umbau des Platzes begonnen wurde und im Herbst 2017.
Die Kirche St. Leodegar im Morgenrot. Lieferautos bringen Ware für den Markt.
Mit dem Bau der spätromanischen Kirche Saint-Léger (St. Leodegar) wurde 1182 an der Stelle einer bereits vorhandenen Kapelle begonnen. Der vom Fürstabt des mächtigen Klosters Murbach in Auftrag gegebene Kirchenbau war 1235 vollendet. Die Fassade mit den beiden Türmen, der Narthex des dreiteiligen Portals und der oktogonale Vierungsturm sind seit Anfang erhalten.
Die grossartige Westfassade mit den zwei Türmen der Kirche von Guebwiller ist typisch für den Übergang vom romanischen zum gotischen Stil. Die harmonische Wirkung der Fassade wird noch unterstrichen durch den angenehm-weichen Ton des rötlichen Sandsteins. Das Tympanon zeigt die Jungfrau Maria und den heiligen Leodegar neben Christus.
Das Portal mit seinen hervortretenden Säulen weist grosse Ähnlichkeit mit der berühmten Galluspforte des Basler Münsters auf. Das Münster in Basel war zu jener Zeit die Dombaustelle, an der sich Einflüsse aus dem Süden mit denen aus dem Westen Europas vermengten. Dies gilt nicht nur für Form und Konstruktion der Fassade, sondern ebenso für die Anordnung der Innenausstattung der Kirche.
Grundriss der Kirche: lateinisches Kreuz. Stützenwechsel im 3-schiffigen Langhaus: Pfeiler und Säulen wechseln sich ab.
Im Laufe der Jahrhunderte erfuhr das Bauwerk einige Erweiterungen und Veränderungen, wie beispielsweise die fünfteilige Apsis und überhaupt der gesamte Chorbereich, der 1336 gotisch umgestaltet wurde.
Unser Morgenritual hielten wir im Narthex der Kirche St. Leodegar ab.