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HANSHI 8. DAN
TIBERIO ABATEGIOVANNI
Tiberio Abategiovanni, der am 28.05.1961 in Flawil SG geborene Italiener, begann im Alter von 14 Jahren mit dem Karatetraining und blieb in den vergangenen 39 Jahren dem Shorin Ryu Seibukan Karate Stil treu. Zu Beginn seiner Trainingszeit lernte er Chin Mok Sung, den Gründer des Shorin Ryu Seibukan Karate Stil, und seinen Bruder Endru Mok Sung (†) kennen. Obwohl er damals nicht wusste, mit welchen Persönlichkeiten er es zu tun hatte, war er vom ersten Moment an fasziniert von den beiden Meistern. So kam es, dass er fortan nach dem Moto: "die Übungen sind nur gut, wenn man sie übt", mindestens 3 mal pro Woche bei Meister Endru Mok Sung, und einmal pro Woche bei Meister Chin Mok Sung, trainierte. Nach gut 6 Jahren kehrten die 2 Lehrer wieder in ihre Heimat Malaysia zurück und hinterliessen mehere Lehrer in Deutschland, Dänemark und in der Schweiz. So auch Miguel Alvarez - bei ihm trainierte Tiberio Abategiovanni für ca. 4 Jahre nur reduziert (ca. 3 - 4 Trainingseinheiten pro Monat). Miguel Alvarez bewegte ihn nach mehreren Gesprächen dazu das Training wieder vermehrt aufzunehnen . Nach weiteren 5 Jahren intensivem Training konnte er dann im Jahre 1991 die Prüfung zum 1. Dan im Shorin Ryu Seibukan Karate bei Miguel Alvarez und Grossmeister Meister Chin Mok Sung antreten, und hatte somit die erste grosse Hürde in der Kampfkunst hinter sich gebracht. Seine Offenheit gegenüber anderen asiatischen Kampfsportarten bewegten ihn dazu in den nächsten Jahren bei verschiedenen Meistern auch Kobudo, Krav Maga, Jiu Jitsu, Iaido, Qin Na Kung Fu, Tai Chi und Qi Gong zu erlernen. So dass er seit 2001 auch als Krav Maga, Tai Chi und Qi Gong Instruktor tätig ist.
2002 gründete er zusammen mit Dominique Bettsehen und Bernd Baumhöfer die IOMF (International Old Martial Art Federation), welche sich zum Ziel gesetzt hat, die Interessen der traditionellen Kampfkunst zu wahren und in der alten Form und Technik weiterzugeben. Seit 2003 unterrichtet Sensei Tiberio Abategiovanni nicht nur im Budo Center Oberuzwil Karate und Krav Maga, sondern auch in Frauenfeld, wo er an verschiedenen provisorischen Standorten Trainingsräume einrichtete. Doch war die Lage und Situation nie befriedigend genug, so dass im August 2006 nach achtmonatiger Umbauzeit die Kampfkunst Akademie ins Leben gerufen wurde.
Unterdessen hat Hanshi Tiberio Abategiovanni in verschiedenen Kampfkünsten höhere Dangradierungen erreicht u.a. den 3. Dan Shorin Ryu Seibukan Karate, 6. Dan Hachi Do Ryu Tai Jitsu, 8.Dan Ju Shin Ryu Kenpo, Int. Chief Instructor Tate Krav Maga, CH chief Instructor IPTS erreicht, sowie im Jahr 2011 die Zertifizierung durch die MAA um Schoolmaster des Ju Shin Ryu Kenpo. 2022 gründete Tiberio Abategiovanni zusammen mit Giuseppe Pace 8. Dan den Verband BKI (Bushi Kyodai International). Zweck der BKI ist es Kampfkünste und Kampfkünstler aus aller Welt zusammen zu fürhen, und dessen Traditionen am Leben zu erhalten. Tai Chi und Qi Gong Instruktor tätig ist.
Er unterrichtet weiterhin in der Kampfkunst Akademie und auf zahlreichen Lehrgängen Karate, Kenpo, Krav Maga, Kobudo, Tai Chi und Qi Gong. Die Kampfkunst Akadeimie erfreut sich wachsender Mitgliederzahlen in den verschiedenen Kampfkünsten. Erwachsene wie auch Kinder finden hier einen Ort des Lernens für Körper und Geist. Nicht allein der Kampf als solcher liegt im Mittelpunkt, sondern auch die körperliche und geistige Beweglichkeit, Koordination, Konzentration, Reaktion, Durchhaltewille, respektvoller Umgang untereinander, Bildung der Persönlichkeit und nicht zuletzt ein gesundes Mass an Selbstvertrauen. Seit 2003 geniesst er internationale Anerkennung, verleiht durch den Grossmeister des Shorin Ryu Seibukan Karate Chin Mok Sung in Malaysia ISSKA (International Shorin Ryu Seibukan Karate Association). Auch die Anerkennung durch die WKF (World Kobudo Federetion) im 2004 führten zu vielen Einladungen an Internationale Lehrgänge, wo er nicht nur unterrichtete sondern auch immer von den anwesenden Grossmeistern lehrreiche Lektionen erhielt.
Dankend und mit grossem Respekt erwähnt er bei dieser Gelegenheit folgende Meister, die ihn auf seinem Budoweg begleitet und geformt haben: Chin Mok Sung, Endru Mok Sung (†) Alvarez Miguel, Yaw Hwa Chin, Andy Delios, Campana Markus, Billy Doak (†), Joachim Peters Albert Low, Sauli Nikunen (†), Daniel Glowacki, Laurent Haag, Keith Morgan, Herbert Possendiede, Harald Heinz, Victor Dmitriev, Bernd Baumhöfer, Dominik Bettschen, Erik Karlsson, Leif Hermansson, Franz Strauss (†), Richard Morris (†), Massimo Curti Giardina, Giuseppe Pace, Salvatore Bramante, Phillipp Schleucher, Claudio Comotto, Chin Boon Chung, Sensei Lim und viele andere. Regelmässige gegenseitige Besuche sorgen für einen regen Austausch und stetige Qualitätskontrollen.
Durch diese Kontakte ergab sich im Jahre 2008 auch der Eintritt in die MAA (Martial Arts Alliance), wo er im Jahre 2010 mit viel Freude und Elan die Leitung für die Schweiz übernehmen durfte. An dieser Stelle bedankt er sich bei der Leitung der MAA für das grosse Vertauen, dass in ihn gesetzt wird. Wie bei vielen anderen grossen Vorhaben kommt auch Tiberio Abategiovanni nicht ohne Hilfe aus. Inzwischen kann er sich auf einen gut von ihm ausgebildeten und treuen Trainerstab verlassen, welcher ihm einen grossen Teil der gut besuchten Trainingsstunden abnimmt.
Seit 1993 ist ihm auch seine Frau Alessandra eine grosse Stütze. Sie hilft ihm in administrativen Belangen und verbringt viel Zeit mit Arbeiten im Hintergrund. Der Alltag der Familie Abategiovanni unterscheidet sich im Wesentlichen kaum von anderen. Die Leidenschaft zur asiatischen Kampfkunst und somit zu einer uralten, fremden Kultur lehrt sie Respekt und Toleranz im Umgang mit ihren Mitmenschen. Weltweite Freundschaften und regelmässige Events bereichern ihr Leben. Im Jahr 2020 betreiligte sich Tiberio Abategiovannis zusammen mit Giuseppe Pace an der Gründung des internationalen Verbandes BKI (Bushi Kyodai International). im Jahr 2022 wurde er zum Vize Präsident der BKI ernannt. Tiberio Abategiovannis Wunsch für die Zukunft ist es, weiterhin täglich dazu zu lernen, und für die Erhaltung der alten Kampfkünste und ihre schönen effizienten Techniken in seinen Möglichkeiten einen Beitrag leisten zu können. Weiter, dass auch in der Schweiz und weltweit die BKI sich einem grossen Wachstum erfreuen kann, so dass auch bei uns die Idee einer Alliance der Kampfkünste, Begeisterung findet, und so mit grossem Erfolg fortgeführt werden kann.