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Alle Enden an dieser Kuh sind schwarz: von der Nase über die Ohrenränder zu den Klauen bis zur Schwanzquaste. (Foto: zVg)
Man könnte tatsächlich meinen, die Tiere seien geschminkt. Der Rand der Augenlider und die Wimpern der Aubrac-Kühe sind schwarz und von Weiss umgeben, was ihren Blick betont. Kein Wunder, dass die Leute in der Herkunftsregion der Aubrac (scherzhaft) sagen, die Rinder haben die schöneren Augen als die Mädchen.
Dem Aubrac-Rind wird nachgesagt, dass es schönere Augen habe als die Mädchen. (Foto: Rebekka Strub)
Die Aubrac haben ihre Heimat auf dem gleichnamigen Hochplateau im Südwesten des Massif central in Frankreich. Noch heute werden dort die Tiere unter Festlichkeiten für die Sommermonate in die Berge getrieben, um Kräuter und Gras abzuweiden. Die Rasse ist bestens angepasst an raue klimatische Bedingungen und verwandelt auch karges Raufutter bestens in wertvolle Milch und Fleisch.
Ursprünglich wurden die Aubrac-Kühe zur Milchproduktion und als Zugtiere gehalten. Aus der Milch wurde eine Käsespezialität «Laguiole» hergestellt. Heute hat sich die Rasse einen Namen in der Mutterkuhhaltung gemacht. Auch für das Grasland Schweiz ist sie bestens geeignet, allerdings sieht man hier die Kühe mit den hübschen Augen trotz ihrer guten Qualitäten noch nicht allzu häufig.
In der Höhe fühlen sie sich wohl. Die Rasse Aubrac stammt ursprünglich vom gleichnamigen Hochplateau in Frankreich im südwestlichen Zentralmassivs. (Foto: Rebekka Strub)