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Bakterien astrologisch gesehen
von Silvia Colman
Prüfungsarbeit medizinisches Seminar in Belek 2011
Der Holländer Antoni van Leeuwenhoek Forscher und Entdecker ist nicht sehr bekannt und ein wenig in Vergessenheit geraten. Er entdeckte die Bakterien schon 1675.
Astrologisch werden Bakterien der Zahl 8, dem 8. Zeichen, dem Pluto und dem Skorpion zugeschrieben. Sie sind Bestandteil eines komplexen Verarbeitungs- und Überlebensystems, welches wiederum an die elektronisch gesteuerte Chemiefabrik des Immunsystems gekoppelt ist, welches astrologisch die selbe Zugehörigkeit hat.
Bakterien sind einzellige Mikroorganismen, eigenständige Lebewesen mit einem eigenen Stoffwechsel (einen eigenen Zellkern mit Genmaterial) und können Energie produzieren. Sie sind lebensfähig, unterhalten sich selber und haben eine Hülle. In dieser Hülle sind eigene Systeme für Sauerstoff, Glukose, Porteinsynthesen zuständig. Sie enthalten eine DNA die im Zellkern liegt. Im Vergleich zu Viren können die Bakterien sich selber vermehren (wenn die Lebensbedingungen gut sind, sehr schnell). Die Vermehrung erfolgt asexuell durch Zellteilung. Das kann durch Querteilung, durch Knospung, durch Sporenbildung oder auf andere Weise geschehen. Alle Nachkommen weisen ein identisches Genom auf und bilden daher einen Klon.
Es gibt kugelförmige Bakterien „die Kokken“, stäbchenförmige „die Bazillen“ und schraubenförmige die„Spiren“.
Beispiele für Krankheiten:
Der Kokkentyp Streptokokken erzeugt z.B. Angina, Scharlach,
Kolibakterien erzeugen Durchfall,
Stäbchenförmige Bakterien Salmonellen: Typhus, Durchfallerkrankungen,
Tuberkelbakterien: Tuberkulose,
Der schraubenförmige Typ Borrelia Burgdorfer: Borreliose.
Aerobier und Anaerobier:
Interessant ist, die „ Aerobier“ Bakterienart brauch zum Leben Sauerstoff. Beispiel: Aerobe Bakterien findet man in der Atmung, Nitrifikation und Kompostierung. Die „Anaerobier“ sterben wenn sie Sauerstoff ausgesetzt sind. Wir finden sie an Orten ohne Sauerstoff: sie können verschiedene Krankheitsbilder hervorrufen wie z.B. Wundinfektionen, Abszesse, Infektionen im Bauch- Harn- Genitaltrakt oder im Kieferbereich.
Dann gibt es Bakterin die sich erst ab 100 Grad Celsius pudelwohl fühlen und die unter 60 Grad Celsius absterben. Wegen ihrer Vorliebe für archaische Standorte, die den Lebensbedingungen der Ur-Erde gleichen, nennt die Wissenschaft diese Lebenskünstler heute Archaebakterien oder auch Extremophilen. Bestimmte Arten sind in der Lage bei Temparturen über den Siedepunkt zu leben, auch in sehr salzig, sauer oder alkalischer Umwelt. Archaebakterien haben eine Grösse zwischen 1:10 von einem Mikrometer bis zu über 15 Mikrometer (ein menschliches Haar ist vergleichsmässig 100 Mikrometer breit)!
Die kleinste Bakterie stammt aus der Urzeit des Lebens. Entdeckt wurde dieser Reitende Zwerg vom deutschen Forscher Professor Karl Otto Stetter vor Island. Er ist 400 Nanometer gross, d.h., 0.4 tausendstel Millimeter und somit das kleinsten Lebewesen der Erde. Den Namen Reitender Zwerg hat er erhalten, weil er auf anderem Bakterium herumreitet. Archaeen unterscheiden sich von herkömmlichen Bakterien die man auch Eubakterien nennt. Die beiden Entwicklungslinien dieser beiden Bakterienarten wurden im Stammbaum des Lebens sehr früh voneinander abgezweigt.
Einige Bakterien bilden auch Sporen. In der Gestalt von Sporen können sie sehr resistente Dauerformen bilden die sehr lange unter ungünstigen Lebensbedingungen überleben können weil sie praktisch keinen Stoffwechsel haben, kommen diese Sporen z.B. über Staub in ein ungünstiges Umfeld so werden sie wieder aktiv und vermehren sich. Eine Wunde ist dann ein idealer Nährboden für Sporen. Sporen sind kleine Kügelchen die sich auf Bakterien bilden, sind sehr resistent auch hitzebeständig. Sie sind versehen mit einem Genmaterial und sind Nährmaterial für neue Bakterien. Beispiel: Mitzbrand, Schimmel auf eingemachter Marmelade etc.
Bakterien gibt es überall in unserem Körper. Im Darm z. B. zuständig für die Darmflora. Wenn nützliche Bakterien überhand nehmen aufgrund eines geschwächten Immunsystems können sie auch zu Krankheitserregern werden.
Ein Mensch besteht aus etwa 10 Billionen Zellen. Auf ihm und in ihm befinden
sich ca. 100 Billionen Bakterien. Auf der Haut befinden sich ca. 1 Billion
harmloser Bakterien die die Hautflora bilden, allerdings sehr
unterschiedlich verteilt: An den Armen nur wenige tausend, in fettigeren
Regionen wie der Stirn schon einige Millionen und in feuchten Regionen wie
z.B. Achseln mehrere Milliarden pro Quadratcentimeter, dort ernähren sie
sich von rund zehn Millarden Hautschuppen die täglich abgegeben werden sowie
von Mineralien und Lipiden die aus den Hautporen abgeschieden werden. Sehr
viele Bakterien leben im Mund, die meisten aber leben im Verdauungstrackt,
vorallem im sauerstoffarmen Dickdarm und bilden die Darmflora.
Entdeckung der Bakterien durch Antoni van Leeuwenhoek
Antoni van Leeuwenhoek niederländischer Naturforscher und Mikroskopbauer ist am 24. Oktober 1632 in Delft NL geboren und verstarb am 27. August 1723.
Nur kurz zu seiner Person: Sein Vater verstarb früh und Antoni wurde von seiner Mutter (Tochter eines Bierbauers) aufgezogen. Von seinem Onkel lernte er Mathematik und Physik. Ausser sechs Jahre die er bei einem Tuchhändler in Schottland arbeitete blieb er sein ganzes Leben in Delft.
Er eröffnete in Delft einen Tuchladen und nahm die Stelle eines Kammerherrn des städtischen Gerichtshofs an. Als zuverlässige und kluge Person wurde er 1679 zum Eichmeister für alkoholische Getränke ernannt.
Antoni van Leeuwenhoek konnte es sich leisten seinem grossen Hobby der Mikroskopie nachzugehen. Kein Mensch vor Leeuwenhoek kam auf die Idee, mit Mikroskopen nach Strukturen oder Objekten zu suchen, die so klein sind, dass sie mit blossem Auge nicht sichtbar sind. Van Leeuwenhoek erlernte die Kunst des Linsenschleifens und baute seine eigenen Mikroskope. Das Mikroskop aus zusammengesetzten Linsen, wie wir es heute kennen war zwar schon vor Leeuwenhoeks Geburt in Gebrauch, vor allem die Linsen wiesen jedoch Mängel auf. Sie waren unzureichend geschliffen, so dass die Mikroskope vor allem im höheren Auflösungsbereich schlechte Ergebnisse lieferten; er aber baute solche, die aus jeweils nur einer winzigen Linse bestanden, die dafür von perfekter Qualität waren. Mit diesen erreichte er Vergrösserungen bis zum 750-fachen, was die Leistung der ersten mehrlinsigen Mikroskope bei weitem übertraf.
1675 beobachtete er Protozoen und Bakterien im Teichwasser, Regenwasser und im menschlichen Speichel und nannte beide Animalcules. 1683 entdeckte er Bakterien im eigenen Zahnbelag und dem von Kontrollpersonen. Er beschrieb in Berichten an die Royal Society of London drei Bakterienformen: Kugelbakterien, Stäbchenbakterien und Spirillen und hütete die Kunst des Linsenherstellens jedoch als Geheimnis, so dass Bakterien erst wieder beobachtet werden konnten, als es im 19. Jahrhundert gelang, bessere mehrlinsige Mikroskope zu bauen. Sein Mond in den Fischen förderte das Interessen an medizinischen Themen besonders weil der Mond so Herrscher des 10. Hauses ist. Bakteriologe wurde er weil er 5 Gestirne im Skorpion hat. Bakterien sind erzeugte Lebewesen und gehören zum Skorpion. Ein Teil seines Genies ist auf die Konjunktion Nessus Saturn zurück zu führen, welches ihm auch den beharrlichen Forschungstrieb gab.
Es gibt keine genaue Zeitangabe über die Geburt von Antoni van Leeuwenhoek. Auf einer französischen Seite habe ich die Zeit 04.45 h gefunden. Dies würde bedeuten, dass er Aszendent Waage hatte. Das kann ich aufgrund seines Porträts und aufgrund seines Alters nachvollziehen. Van Leeuwenhoek wurde stattliche 91 Jahre alt und dies im 17 Jahrhundert als die Menschen im allgemeinen keine grosse Lebenserwartung hatten. Sagt man doch, das Waage Menschen Tendenz haben alt zu werden. Seine Bilder, die im Whipple Museum Cambridge ausgestellt sind, wurden vom Maler Jan Vermeer mit dem Van Leeuwenhoek befreundet war, gemalen. Van Leeuwenhoek wurde nach dessen Tod 1675, sein Nachlassverwalter (Venus im Skorpion und zweitem Haus). Aber auch die applikative Konjunktion Jupiter Pluto im 8. Haus und im Zeichen des Geldes in Opposition mit Saturn im 2. Haus im Skorpion zeigt auf, dass er im Alter durch fremdes Geld sehr vermögend war. Saturn im 2. Haus weisst oft auch auf Geiz (Altersgeiz) hin.
Sein rundes harmonisch wirkendes Gesicht könnte ebenfalls auf den Azendent Waage hinweisen. Seine weit herausgezogenen Augen zeugen von Extravertiertheit. Die Augen sind stechend, die Augenbrauen buschig (Skorpion), die Augenform ist fischig, Neptun im Skorpion im 1. Haus: die Lebensaufgabe vom Ich war ein skorpionisches Lebewesen mit einem Neptunischen Blick durch eine Linse (Neptun Konjunktion Venus im Skorpion und sein Fischmond) zu finden. Seine konischen Hände zeugen davon, dass er keinen handwerklichen Beruf ausübte sondern er war Wissenschaftler. Seinen Vater verlor er als er noch Kind war (Sonne im Todeszeichen Skorpion). Mond im Fisch : er selber wie auch seine Mutter war gutmütig und feinfühlig da noch im 6. Haus im Trigon zum MC, wirkt diese Konstellation sich auch sehr günstig auf die Karriere aus.
Van Leeuwenhoek hat 5 Planeten im Skorpion. Die Sonne im Skorpion und im 1. Haus bedeutet, das Ich hat eine plutonische Lebensaufgabe. Nessus (als Neugeburt von etwas) in Konjuktion mit Saturn applikativ im Skorpion und im Trigon zu Uranus, d.h auch, ein schon seit der Urzeit (Ur Uranus und Saturn die Zeit) existierendes plutonisches Lebewesen welches die Welt verändern wird, wurde durch ihn entdeckt. Der Fleissplanet Chiron steht zusammen mit dem aufsteigendem MK im DU Haus im feurigen Zeichen des Widders. Er hatte somit eine Pionieraufgabe. Chiron ist auch für das Kleine zuständig. Er entdeckte die kleinsten Lebewesen und das für die Medizin und die Allgemeinheit, dem DU.
Jupiter Konjuktion mit Pluto im achten Haus heisst auch tiefes Bedürfnis nach Wissen. Da es noch im Stier ist im Zeichen des Geldes heisst es auch, er wurde reich, vor allem im Alter da Saturn in Opposition steht im Geldhaus. Vergessen wir nicht, er war in der zweiten Lebenshälfte noch Nachlassverwalter des Niederländischen Malers Jan Vermeer (Glücksplanet Jupiter läuft auf Pluto zu im Geldzeichen Stier und dies noch im 8 Haus des Erbens).
Pholus Konjuktion Uranus zwar separativ, in der Jungfrau Zeichen des Fleisses aber im 12. Haus der Prüfung, dies heisst auch, er hatte wirkliche Probleme sein Wissen dem Partner (Royal Society of London) bekannt zu geben, sie wollten ihm es zuerst nicht glauben (12. Haus, nicht fassbar), das heisst, er wurde lange nicht als überzeugend angesehen. Und doch, 1683 kam der Durchbruch, seine Entdeckung wurde von der Royal Society of London anerkannt (Jupiter Konjuktion Pluto im Trigon zu Pholus Konjuktion Uranus (Uranus auch das Plötzliche)) und sogar bedeutende Persönlichkeiten wie die britische Königin Anne (wichtige reiche bedeutende Leute) kamen ihn besuchen.
Lillte im 8. Haus in Opposition zu Saturn zwar separativ: die Astrale Welt wollte nicht, dass er seine Entdeckung der Bakterien durch die von ihm gebauten Mikroskope der Nachwelt hinterliess. Die Zeit war noch nicht reif, Saturn (Zeit) in Konjuktion mit Nessus (Neu) im Haben und nicht Haben Zeichen Skorpion. Die Bakterien durften noch nicht für die Nachwelt entdeckt werden, die Medizin war noch nicht so weit.
Bilder die im Whipple Museum Cambridge ausgestellt sind.
Über zweihundert Jahre nach der ersten Beschreibung von Bakterien durch Antoni van Leeuwenhoek und trotz unzähliger schon beschriebener und katalogisierter Arten ist nach heutigem Kenntnisstand anzunehmen, dass die grosse Mehrheit, über 95 Prozent aller auf unserem Planeten existierenden Bakterienarten noch nicht näher bekannt ist und beschrieben wurde (Stand 2006). Daher ist es nicht verwunderlich dass immer wieder neue und aufregende Entdeckungen gemacht werden.
1999 wurde bisher das grösste bekannte Bakterium entdeckt: Die so genannte Schwefelperle von Namibia ist mit einem Durchmesser von bis zu einem dreiviertel Millimeter ein bereits mit blossem Auge sichtbares Schwefelbakterium.
Es gäbe noch so viel zu erzählen über Bakterien - zu guter Letzt noch folgendes: Alle Bakterien zusammen zersetzen Tonnen von wieder verwertbarem Material und schaffen so den Nährboden für unser Dasein. Unvorstellbar, ohne sie gäbe es kein Leben. Die Seelen könnten sich nicht wieder materialisieren beziehungsweise reinkarnieren, durch die Zahl Neun (Neu, der Geist ist nicht von dieser Welt) um durch den Skorpion die Zahl Acht, wieder irdisch zu werden. Alles oder Nichts das leidige Skorpion- Pluto Thema, die ewige Acht, die Lemniskate, der Sehnsucht nach dem wiedereintauchen in das Irdische, der Achtung und Beachtung, das Leben und das Sterben, ein Ganzes welches Beachtung zwischen Himmel und Erde braucht.
Belek, April 2011, Silvia Colman