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"Wenn das Umtauschangebot nicht erfolgreich ist, könnte es sehr schwierig für das Unternehmen werden, die fälligen Schulden zum vereinbarten Zeitraum zu bezahlen", teilte das Unternehmen mit.
Das komplett im Staatsbesitz befindliche Unternehmen ist so etwas wie Venezuelas Lebensversicherung - das Land ist in sehr hohem Masse vom Ölexport abhängig und mit den Einnahmen werden die milliardenschweren Sozialprogramme finanziert. PDVSA hat rund 150 000 Mitarbeiter - das Land hat die grössten Ölreserven der Welt - aber es fehlt Geld für moderne Fördertechnik. Der Ölpreisverfall und Misswirtschaft haben PDVSA in eine existenzielle Krise gebracht. Das Land leidet zudem unter einer tiefen Rezession und der höchsten Inflation der Welt.
Es fehlen Devisen, um Medikamente und Lebensmittel einzuführen, lange Schlangen prägen das Bild. Der sozialistische Präsident Nicolás Maduro hat schon vor Monaten einen Ausnahmezustand verhängt und stemmt sich gegen Versuche, ihn per Referendum absetzen zu lassen./ir/DP/he
(AWP)