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Der neue Kinomonat steht an! Und damit du deinen Sitzplatz bereits jetzt reservieren kannst, gibt's hier eine Übersicht aller Filmstarts im September.
Der Künstler und Junkie Karl Schmidt hat die Wiedervereinigung Deutschlands nicht gut verkraftet und wird in eine Anstalt eingeliefert. Als er diese endlich wieder verlassen darf, hat sich sein Deutschland verändert. Allem voran seine ehemaligen Kollegen, die nun als Techno-Musiker tätig sind. Kurzerhand heuern sie ihn als Fahrer an, denn sie wollen eine Magical-Mystery-Tour durch Deutschland machen und brauchen einen nüchternen Fahrer ...
«Magical Mystery» basiert auf dem gleichnamigen Roman von Sven Regener, der erst 2013 erschien – ging also ziemlich zackig mit der Verfilmung. Für diese ist Arne Feldhusen verantwortlich, der zuvor der Serie «Stromberg» als Regisseur seinen Stempel aufgedrückt hat.
Schweizer Filmstart: 1. September 2017
Filmlänge: 111 Minuten
Philip Ashley ist am Boden zerstört, als er vom Tod seines Cousins und Vormunds Ambrose hört. Ein Brief lässt ihn vermuten, dass dessen Ehefrau Rachel etwas damit zu schaffen hat. Als Rachel plötzlich bei ihm auftaucht, kann er sie allerdings nicht abweisen, da er das ganze Vermögen geerbt hat und die Witwe völlig verarmt ist. Voller Hass für die Frau lässt er sie in seinem Haus wohnen und nach und nach geraten seine Rachepläne ins Wanken, bis er sich schliesslich in sie verliebt.
Rachel wird von Rachel Weisz gespielt. Praktisch! «Meine Cousine Rachel» ist alles, was heutzutage in Hollywood in ist: ein Remake, das einen Roman als Vorlage hat. Das Buch selbst ist von Daphne du Maurier, erschien 1951 und wurde bereits ein Jahr später verfilmt. 1983 folgte dann noch eine vierteilige BBC-Miniserie. Mit dabei ist übrigens auch Sam Claflin, den die Romantiker unter euch sicher aus «Ein ganzes halbes Jahr» kennen.
Schweizer Filmstart: 7. September
Filmlänge: 106 Minuten
Eine Gruppe deutscher Bauarbeiter wird in die bulgarische Provinz auf eine Baustelle versetzt. Dort sehen sie sich nicht nur mit einer fremden Kultur und Sprache konfrontiert, sondern auch mit den Vorurteilen der Dorfbewohner. Vor allem Meinrad und sein Kollege Vincent versuchen, die Anerkennung der Einheimischen zu gewinnen – mit Geschichten, die so wahnsinnig wie erfunden sind.
«Western» wurde komplett in Bulgarien gedreht. Regie führte die Deutsche Valeska Grisebach, welche damit ihren dritten Spielfilm abliefert. Wer vor dem Kinogang ein bisschen in ihre Arbeit hineinschnuppern möchte, kann das mit «Mein Stern» und «Sehnsucht» tun.
Schweizer Filmstart: 7. September 2017
Filmlänge: 119 Minuten
«The Promise» spielt im Jahr 1914, kurz vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Dabei konzentriert sich die Handlung auf die Dreiecksbeziehung zwischen Michael, Christopher und Ana. Während Christopher Amerikaner ist, sind Michael und Ana Armenier und sehen sich schon bald mit dem Völkermord an ihrem eigenen Volk konfrontiert.
Bevor Oscar Isaac im Dezember wieder als Rebellen-Pilot in den Sternenkrieg zieht, sehen wir ihn neben Christian Bale in diesem historischen Film. Das ambitionierte Projekt ist der bisher teuerste Film, der sich mit der Thematik des Völkermords an den Armeniern auseinandersetzt. Gleichzeitig ist es nach «Hotel Ruanda» der zweite Film von Regisseur Terry George, der sich mit der Thematik des Völkermords beschäftigt.
Schweizer Filmstart: 7. September 2017
Filmlänge: 134 Minuten
Der Junge Adam will endlich das Rätsel hinter seinem verschollenen Vater lüften. Tatsächlich findet er ihn und staunt nicht schlecht, als sich dieser als Bigfoot entpuppt. Papa Bigfoot muss sich verstecken, um seine Familie zu beschützen. Denn richtig böse Bösewichte sind hinter ihm her.
«Bigfoot Junior» stammt aus der belgischen Animationsschmiede nWave, welche vor allem durch Animationsfilme wie «Sammys Abenteuer», «Das magische Haus» und «Robinson Crusoe» bekannt wurde. Solide Kinderfilme, die genug einspielen, um weiterzumachen.
Schweizer Filmstart: 7. September 2017
Filmlänge: 92 Minuten
Einst war Barry Seal ein ganz ehrenwerter Fluglinienpilot. Doch als die 80er-Jahre anbrechen, fängt er an, für die Drogenbosse Nicaraguas per Flugzeug Stoff zu schmuggeln und wird damit steinreich. Dann allerdings fliegen seine Geschäfte auf. Um einer Strafe zu entgehen, lässt er sich von der CIA als Spion anheuern.
Tom Cruise mag man oder eben nicht. Aber auch wer ihn nicht mag, muss eines zugeben: In 80er-Jahre-Klamotten sieht er ziemlich lustig aus. Und Barry Seal hat es übrigens tatsächlich gegeben. Der Film basiert also auf wahren Begebenheiten. Wenn ihr euch nicht selber spoilern wollt, geht lieber nicht auf Wikipedia nachlesen, wer Barry Seal ist.
Schweizer Filmstart: 7. September 2017
Filmlänge: 115 Minuten
In einem abgeschiedenen Landhaus führt ein Ehepaar ein zurückgezogenes Leben. Das ändert sich schlagartig durch die Ankunft unerwarteter Gäste. Diese quartieren sich im Haus ein und sorgen beim sonst so harmonischen Ehepaar schon bald für erste Risse.
Regisseur Darren Aronofsky ist dafür bekannt, gute wie auch ziemlich komplizierte Filme zu drehen. Michelle Pfeiffer, die im Film eine grössere Rolle einnimmt, hat zugegeben, dass sie das Drehbuch nach dem ersten Mal Lesen nicht verstanden hatte. Mitgespielt hat sie dann aber trotzdem.
Für alle JLaw-Schwärmer: Jennifer Lawrence und Darren Aronofsky sind sich während der Dreharbeiten nähergekommen und jetzt zusammen. Ihr seht also, was ihr mitbringen müsst, um Lawrence zu beeindrucken: einen sehr kreativen Geist.
Schweizer Filmstart: 14. September 2017
Filmlänge: 115 Minuten
Der linke Politiker Jean-Etienne Fougerole ist nicht nur äusserst wohlhabend, sondern gibt sich auch sehr offen gegenüber Armen und Hilfsbedürftigen. Als in einer Talkshow seine Glaubwürdigkeit angezweifelt wird, sagt er, dass jede Romafamilie bei ihm willkommen sei. Er glaubt nicht, dass seine Aussage Konsequenzen hat – bis die ersten Roma vor seiner Tür stehen.
Regisseur Philippe de Chauveron greift mit seinem neusten Film erneut die Thematik von Franzosen und ihrem Verhältnis zu Ausländern auf. Dieses Konzept hat zuletzt mit «Alles unter Kontrolle!» und «Monsieur Claude und seine Töchter» funktioniert. Warum etwas ändern?
Schweizer Filmstart: 14. September 2017
Filmlänge: 92 Minuten
Zwei Brüder, die gegensätzlicher nicht sein könnten, raufen sich zusammen, um bei einem NASCAR-Rennen ein krummes Ding zu drehen. Doch bereits nach den ersten Plänen stellen sich auch erste Probleme ein. Also bitten sie Joe Bang um Hilfe. Aber dieser sitzt im Knast.
Regisseur Steve Soderberghs Filmportfolio ist eine Achterbahn der Gefühle. Da findet man neben Top-Filmen wie «Erin Brockovich» oder «Ocean's Eleven» auch solche wie «Magic Mike». Dennoch ist Soderbergh meist ein sicherer Wert, was auch den hochkarätigen Cast um Channing Tatum, Adam Driver, Daniel Craig und Hilary Swank erklären dürfte.
Fun Fact: Soderbergh hatte eigentlich 2013 bekannt gegeben, sich aus dem Filmgeschäft zurückziehen zu wollen ...
Schweizer Filmstart: 14. September 2017
Filmlänge: 119 Minuten
Anabel von Schlacht ist in eine wohlhabende Familie geboren worden und weiss das auch auszunutzen. Doch dann kommt raus, dass sie bei ihrer Geburt vertauscht wurde und plötzlich findet sich Anna in einer alten Plattenbauwohnung bei ihrer richtigen Familie wieder.
Der Film stammt von Drehbuchautorin Anika Decker, die unter anderem die Skripte zu «Keinohrhasen» und «Rubbeldiekatz» verfasst hat. «High Society» ist nun ihre zweite Regiearbeit. Ihr könnt den Trailer gucken – dann wisst ihr aber schon, wie der Film ausgeht.
Schweizer Filmstart: 14. September 2017
Filmlänge: 120 Minuten
Mae Holland kann es kaum fassen, als sie beim renommiertesten Online-Unternehmen schlechthin einen Job erhält. The Circle möchte das Sozialleben revolutionieren, indem es die vollkommene Transparenz propagiert. Nachdem Mae zu Beginn vom Rausch der ganzen neuen Eindrücke mitgerissen wird, trifft sie schon bald auf den mysteriösen Kalden. Dieser ist von den Zielen des Unternehmens überhaupt nicht angetan.
«The Circle» basiert auf dem gleichnamigen Buch, das 2013 erschien. Tom Hanks war von dem Roman, der eine dystopische Zukunft zeichnet, so begeistert, dass er gleich als Produzent und Schauspieler einstieg. Die weibliche Hauptrolle sollte ursprünglich eigentlich Alicia Vikander («Ex Machina») spielen, bevor Emma Watson für sie einsprang.
Schweizer Filmstart: 14. September 2017
Filmlänge: 110 Minuten
Sechs junge Ninjas haben den Auftrag, ihre Insel Ninjago vor Feinden zu beschützen. Angeführt werden sie dabei von Lloyd. Doof nur, wenn der grösste Bösewicht aller Zeiten der eigene Vater ist.
Lego haut in Zusammenarbeit mit Warner Bros. einen Lego-Film nach dem anderen raus. Bisher ging das gut, denn Kritiker und Publikum waren gleichermassen angetan. Ob Ninjago da mithalten kann? Zumindest verrät der Trailer bereits, dass die Macher auch für den neusten Teil einiges an schrägen Ideen parat haben.
Schweizer Filmstart: 21. September 2017
Filmlänge: 100 Minuten
Aurore Tabort hat sich gerade von ihrem Mann getrennt, ihren Job verloren und erfährt jetzt auch noch, dass sie bald Grossmutter wird. Sie fühlt sich immer mehr als Aussenseiterin der Gesellschaft, doch dann trifft sie ihre grosse Jugendliebe wieder.
Ein Film, den du dir nur anschauen solltest, wenn du des Französischen mächtig bist. Denn so wie es scheint, wird er nur in wenigen Arthouse-Kinos mit deutschem Untertitel zu sehen sein.
Schweizer Filmstart: 21. September 2017
Filmlänge: 90 Minuten
Die 13-jährige Ava wird ihr Sehvermögen verlieren. Als sie in den Ferien am Meer ist, erfährt sie, dass das früher geschehen wird als zuerst diagnostiziert. Ihre Mutter beschliesst, so zu tun als hätte sich nichts geändert. Also beschliesst Ava, mit dem Problem auf ihre ganz eigene Art und Weise umzugehen: Indem sie einen schwarzen Hund klaut.
«Ava» ist die erste Regiearbeit der Französin Léa Mysius. Ansonsten ist Mysius vor allem als Drehbuchautorin tätig. So hat der Film «Ismael's Ghost», für welchen sie das Drehbuch geschrieben hatte, in diesem Jahr das Filmfestival Cannes eröffnet.
Schweizer Filmstart: 21. September 2017
Filmlänge: 105 Minuten
Als ihr Hauptquartier zerstört wird, führen die Nachforschungen die Kingsmen zu einer parallelen Geheimorganisation in den USA. Die Statesmen schliessen sich daraufhin mit ihnen zusammen, denn die Welt will wieder einmal gerettet werden.
«Kingsman 2» steht in den Startlöchern und wir dürfen uns wieder auf «Eggsy» und jede Menge Agentenspielzeug freuen. Regisseur Matthew Vaughn hat gleich wieder selbst Regie geführt, sodass wir hoffentlich wieder einen visuell wie erzählerisch schrägen Action-Film zu sehen bekommen.
Schweizer Filmstart: 28. September 2017
Filmlänge: 120 Minuten
Ende des 19. Jahrhunderts freundet sich Königin Victoria mit einem ihrer indischen Diener an. Fortan entsteht zwischen ihr und Abdul Karim eine enge, platonische Freundschaft. Am Königshof beäugt man dies mit äusserster Missgunst, doch Königin Victoria besteht darauf, Abdul als Vertrauten überallhin mitzunehmen.
Die Geschichte basiert auf tatsächlichen Begebenheiten. So ist bekannt, dass Abdul 1887 als einer von nur zwei Indern eine Anstellung am Königshof in England erhielt. Wie viel aus dem Film allerdings wirklich den Tatsachen entspricht, ist nicht klar, da die Korrespondenz zwischen Abdul und der Königin nach deren Tod vernichtet wurde.
Schweizer Filmstart: 28. September 2017
Filmlänge: 106 Minuten
Abgehängt von einer neuen Generation von Rennwagen, fühlt sich Lightning McQueen aus seinem Lieblingssport verdrängt. Um zurückzukehren, schliesst er sich mit der passionierten Mechanikerin Cruz Ramirez zusammen, die auch vom Sieg am Piston Cup träumt.
Bevor uns Pixar Ende November mit «Coco» wieder mit einer Original-Story beehrt, flimmert zuerst noch «Cars 3» über die Kinoleinwände. Der erste Teaser-Trailer sorgte vor einigen Monaten in den USA für Schlagzeilen, da er ungewöhnlich düster wirkte und von Eltern kritisiert wurde. Der Nachfolgetrailer stellte dann aber schnell klar, dass es noch immer ein Film für Kinder ist.
Schweizer Filmstart: 28. September 2017
Filmlänge: 109 Minuten
In der Kleinstadt Derry verschwinden immer wieder Leute, insbesondere Kinder. Eine Gruppe Kinder macht sich darum auf, der Ursache auf den Grund zu gehen. Schon bald werden sie mit ihren grössten Ängsten konfrontiert und treffen auf einen bösen Clown, der irgendetwas damit zu tun hat.
Der wohl meisterwartete Horrorfilm des Jahres. Erfüllt der Film die finanziellen Erwartungen des Studios, werden wir laut Produzent Roy Lee auch noch einen zweiten Teil zu sehen bekommen. Dieser wird die Geschichte aus Sicht der Erwachsenen erzählen.
Schweizer Filmstart: 28. September 2017
Filmlänge: 135 Minuten