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Für die Einhaltung der Sicherheitsmassnahmen während der Gesundheitskrise wurde die Telearbeit in der Kantonsverwaltung sehr schnell umgesetzt, wodurch diese ihren Auftrag für die Freiburger Bevölkerung weiter erfüllen konnte. Vor der Pandemie arbeitete nur 13 % des Personals der Zentralverwaltung im Home Office; von Mitte März bis Mitte August führten über 80 % der Mitarbeitenden ihre Aufgaben in Telearbeit aus. Um Rückmeldungen zu dieser neuen Arbeitsweise zu erhalten, führte das Amt für Personal und Organisation beim betroffenen Personal eine Umfrage durch: 62 % der Mitarbeitenden (2263 von 3658) äusserten sich zu ihrer Erfahrung in Verbindung mit den ergriffenen Massnahmen für die Flexibilisierung der Arbeit während der Pandemie.
Über 50 % wünscht Telearbeit
Das Personal ist der Ansicht, dass der Übergang zur Telearbeit gut funktionierte und es die Aufgaben problemlos ausführen konnte. Die Zufriedenheit der Mitarbeitenden in Bezug auf ihre berufliche Situation wurde von 52 % des Verwaltungspersonals als weder besser noch schlechter, von 36 % als besser und von 12 % als schlechter eingestuft. Heute möchten 56 % der Teilnehmenden an der Umfrage die Möglichkeit haben, einen bis zwei Tage pro Woche im Home Office oder mit einer anderen mobilen Arbeitsform zu arbeiten. Sie sind der Ansicht, dass dies die Ausübung der täglichen Aufgaben weder einschränkt noch ihr schadet. Nur 13 % denken, dass sie in Zukunft nicht mobil arbeiten werden können.
Vorbereitung auf die Zukunft
An der Sitzung vom 17. August 2020 hat der Staatsrat die neuen Richtlinien über die während der Coronazeit von den Reglementen bezüglich das Staatspersonal abweichenden Bestimmungen verabschiedet. Diese sehen namentlich ab Mitte August die Rückkehr an den Arbeitsplatz sowie einen erleichterten Zugang zur Telearbeit vor. Die Freiburger Regierung hat zudem die Ergebnisse der oben erwähnten Studie zur Kenntnis genommen, die auch weitere Punkte in Bezug auf das Personal umfasst (Aufhebung der Blockzeiten und Ausdehnung der täglichen Rahmenarbeitszeit). In Absprache mit den Sozialpartnern wird der Staatsrat diese Anliegen im Rahmen der Umsetzung der Personalpolitik prüfen, und zwar bei der Revision der entsprechenden Verordnungen und bei der Umsetzung von spezifischen Aktionen. Die Aktionen der Personalpolitik zielen darauf ab, die Innovation, die Vereinbarung von Beruf und Privatleben und die Eigenständigkeit der Mitarbeitenden zu fördern.

Personalpolitik
Am 18. Februar 2020 hat der Staatsrat die neue Personalpolitik verabschiedet, mit der die künftigen Herausforderungen gemeistert werden sollen. Bis 2026 werden zahlreiche Aktionen umgesetzt, namentlich um:
Detaillierte Informationen finden Sie auf der Seite «Eine HR-Politik für engagierte und motivierte Mitarbeitende».

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