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27.11.2018
Um 8h40 fanden sich die Junioren (Jeyan, Lauri, Jerome, Roque, Vincent, Joshua, Lou) und Trainer in der Umkleidekabine ein. Die Jungs zogen sich die weissen Tenues an. Im Anschluss, Arm in Arm, formierten sie sich zu einem Kreis und nahmen die Instruktionen von Trainer Janne an. Nachdem die Jungs ihre sanitären Pflichten wahrgenommen hatten, sah man sie auf dem Spielfeld zum Einwärmen einlaufen.
Das erste Spiel des Turniers fand um 9h statt. Stäfa war um 9h22 dran und wie schon eine Woche zuvor wurde dieses Spiel gegen Thalwil B verschlafen und somit sinnlos verloren. Dabei spielte Stäfa mit leichtem Vorteil, jedoch wurden keine wirklich gefährlichen Torchancen erarbeitet. Thalwil B ging entgegen dem Spielverlauf mit 1:0 in Führung. Darauf brachte Jerome die Stäfner mit einem Warnschuss wieder zurück ins Rennen. Stäfa spielte von nun an eindeutig besser, konnte aber die Torchancen nicht verwerten. Josh versuchte es mit einem anderen Rezept und fand es in seinem schwächeren linken Fuss zum 1:1 Ausgleich. Kurz darauf wurde das Spiel kurz abgebrochen, weil zwei Spieler aufeinandergestossen waren. Und als die Stäfa Abwehr sich einen völlig unnötigen Fauxpas leistete, kullerte der Ball in letzter Sekunde hinter Stäfa’s Torlinie. Hier bestand auch der Verdacht, dass der Ball beim Abpfiff sogar vor der Torlinie befand, da Janne neben dem Pfosten stand und dies besser beurteilen konnte. Nun kamen Erinnerungen an das Turnier in Effretikon auf, als Stäfa einen verschlafenen und noch nicht im Hallen-Modus angekommenen Eindruck machte. Wie auch immer, dieser Match wurde mit eigenem Verschulden mit 2:1 aus der Hand gegeben.
Das zweite Spiel um 10h17 gegen Adliswil Juniorinnen musste nun unbedingt gewonnen werden. Stäfa machte von Anfang Druck, doch die Chancen-Auswertung liess zu wünschen übrig. Dann setzte Josh aus der Verteidigung zu einem Dribbel in Richtung gegnerisches Tor an und musste nur noch zum 1:0 einschieben. Auch nach dieser Führung war der Sieg alles andere als sicher, da die Torchancen-Ausbeute immer noch dürftig war und somit der Ausgleich des Gegners jederzeit hätte fallen können. Zum Glück eliminierte Jeyan diese Gefahr und sorgte mit dem 2:0 für die Erlösung, was auch den Endstand markierte.
Um 11h01 fand das letzte Qualifikationsspiel gegen Rüti statt. Zur gleichen Zeit kam der erste Sonnenschein des Tages durch die Fenster rein und erhellte die ganze Halle. Dies musste Helios gewesen sein, der damit offensichtlich für die Erleuchtung der Stäfa Junioren sorgte. Denn von nun an spielten sie wie ausgewechselt.
Stäfa ging schnell mit 1:0 durch Jerome nach Passspiel von Jeyan in Führung. Kurz darauf bedankte sich Jerome mit einem Pass zu Jeyan, der das 2:0 durch einen Direktschuss erzielte. Und fast fällt das 3:0 von Jerome, als sein Schuss an den Pfosten prallt. Das Glück kehrte schnell zurück und Roque erhöhte auf 3:0 und kurze Zeit später fielen das 4:0 und das 5:0. Dies bedeutete Platz 2 bei der Qualifizierung und somit den Einzug ins Halbfinale.
Dieses war auf 11h22 angesetzt und zwar gegen Thalwil A. Dieses hart umkämpfte Spiel wurde mit 1:0 gewonnen, in dem Lou dem Leiden an vergebenen Torchancen ein Ende setzte. Wer hätte nach dem ersten Spiel noch ans Finale gedacht? So kann es kommen, auch umgekehrt. Also nie aufgaben und bis zur letzten Sekunde kämpfen.
Um 12h17 fand das begehrte Finalspiel gegen Wädenswil statt. Roque traf zum 1:0, wobei der Gegner schnell auf 1:1 ausglich und später mit 2:1 in Führung ging. Stäfa liess sich davon nicht beindrucken und glich mit Jerome zum 2:2 aus. Bei einem Zweikampf stiess Vincent mit einem bereits in vorherigen Spielen aggressiv auffallenden und vom Schiedsrichter verwarnten Spieler zusammen. Beide beklagten Schmerzen und mussten für die restliche Spielzeit pausieren. Was nun geschah war wirklich Pech: 3 Lattenschüsse und ein Pfostenschuss von Stäfa, der Ball wollte einfach nicht ins Tor. Ein Sieg hätte drin gelegen und wäre auch verdient gewesen. So kam es zum Penalty-Schiessen. Dafür vorgesehen waren je 3 Spieler.
Trainer Janne fragte nach drei Junioren, wonach Lauri, Jeyan und Jerome sich zur Verfügung stellten. Wädenswil durfte starten und ging mit 3:2 in Führung. Lauri glich zum 3:3 aus. Der Gegner verwertete auch seinen 2. Penalty zum 4:3, wobei Jeyan leider nicht zum 4:4 ausgleichen konnte, weil der Schuss unplatziert war. So konnte der Gegner mit seinem letzten Penalty mit 5:3 in Führung gehen und das Spiel für sich entscheiden. Stäfa musste nicht mehr zum 3 Schuss antreten, dass potentiell nur noch an 5:4 herankommen hätte können.
Abschliessend kann gesagt werden, dass Stäfa im Hallen-Modus angekommen ist, jedoch die Torchancen-Auswertung immer noch ungenügend ist. Des Weiteren drängt sich der Verdacht auf, dass kleinere Hallen bzw. kleine Spielfelder (4 statt 5 Feldspieler) noch nicht so in der Gunst liegen.
Spieler des Tages waren Josh und Lauri. Josh fiel nebst seinen Dribbelkünsten auch mit Super-Pässen auf. Und Lauri stellte sich voll in den Dienst der Mannschaft. (hs)