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Gerald Genta war ein Genie, er hat die Uhrenindustrie geprägt wie kein anderer. Ganz schlaue Köpfe meinen nun, dass man aus dem Markennamen Gerald Genta weiteres Kapial schlagen kann, praktisch eine kommerzielle Vermarktung posthum. Zuvorderst seine Witwe Evelyne Genta, Präsidentin der Stiftung, die als Honorarkonsul (also untouchable – keine Verhaftungen, keine Mahnbescheide etc – für die Strafverfolgungsbehörden) von Monaco in London wirkt. Meine unzähligen Emails an die Witwe wurden nie beantwortet. Dies obwohl ich die Witwe von den ersten Ausstellungen an der Baselworld früher MUBA Uhren & Schmuck kenne.
Yves Romestan, General Sekretär der Stiftung mit Sitz in Paris, konnte ich telefonisch erreichen, er war jedoch zu sehr beschäftigt, und sicherte mir einen Rückruf “as soon as I can” zu, ich warte heute noch auf diesen Rückruf.
Die Schatzmeisterin Giorgia Rowe nahm das Telefon ab, als ich Yves Romestan erreichen wollte. Der Ton von Giorgia Rowe war unfreundlich und abweisend, obwohl ich Gerald Genta über Jahrzehnte begleitetet. “Was ich mir denn erlaube, die Stiftung zu kontaktieren”, dies obwohl Monate – am 5. Februar 2019 – zuvor eine Pressemitteilung der Stiftung versandt wurde.
Die Personen, die das Honoray Committee repräsentieren, sind alle bestens bekannt. Beim Namen Nick Foulkes, der als Journalist & Author aufgelistet ist, werde ich sofort stutzig. Denn Kollege Foulkes lässt sich sein ganzes Leben von der Luxusuhrenindustrie durchsponsern, egal ob Aston Martin, seine feine Massbekleidung, all diese Zuwendungen sind mit einer Leistung verbunden.
Hingegen Namen wie Osvaldo Patrizzi, Laurent Picciotto und mein langjähriger Bekannter und Freund Alain-Dominique Perrin (er war der Erfinder von Les must de Cartier und brachte Cartier ans Handgelenk) sind über alle Zweifel erhaben.
Auf die anderen Mitglieder des Honorary Committee’s möchte ich nicht eingehen, da ich zuviel über diese Personen weiss.
Lesen Sie die Coverstory in der TOURBILLON #58. Aufgrund der nachträglichen Recherchen werden wir im Tick-Talk einen follow up bringen.