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Die Beiträge sollen von 200'000 auf 500'000 Franken erhöht werden. So sieht es der Gesetzesentwurf vor, den die Thurgauer Kantonsregierung dem Parlament unterbreitet. Damit würden die Gemeinden der Region Frauenfeld verpflichtet, sich finanziell an der Kantonsbiblitothek zu beteiligen.
Bei den Gemeinden stösst dies auf Widerstand. Die Bibliothek werde von vielen Besuchern genutzt, die nicht aus der Region stammten. Darum brauche es für die Verteilung der Kosten einen neuen Schlüssel, fordert Anna-Rita Dutly, Präsidentin der Organisation Regio Frauenfeld im.
Die zuständige Regierungsrätin Monika Knill winkt ab. Für die Region Frauenfeld nehme die Kantonsbibliothek auch die Aufgaben einer Regionalbibliothek wahr. Darum sei es gerechtfertigt, dass die umliegenden Gemeinden von Frauenfeld einen grösseren Beitrag leisteten.