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Das «Nationale Programm zur Prävention und Bekämpfung von Armut» wurde Anfang 2014 gestartet und läuft bis Ende 2018. Das Programm will die Bildungschancen von armutsgefährdeten und armutsbetroffenen Menschen erhöhen, Menschen mit geringen Chancen auf dem Arbeitsmarkt bei deren Eingliederung unterstützen, die Wohnsituation, den Informationszugang für Armutsbetroffene und die Situation von Familien in Armut verbessern sowie Massnahmen der Prävention und Bekämpfung von Armut monitoren. Hierfür stellt der Bund 9 Millionen Franken zur Verfügung. Zusammen mit Kantonen, Gemeinden und Städten sowie Sozialpartnern und Nicht-Regierungsorganisationen setzt das Bundesamt für Sozialversicherungen das Programm um.
Das nationale Programm zur Bekämpfung und Prävention von Armut will die Wirkung der bestehenden Präventions- und Bekämpfungsmassnahmen verstärken und dazu beitragen, dass die Massnahmen besser koordiniert sind. Es dient dem Austausch unter Fachpersonen und es stellt Informationen bereit zu Themen wie der frühen Förderung bis zum Übergang in den Beruf aber auch zur beruflichen Mobilität, zur sozialen und beruflichen Integration, zum Wohnen, zur Informationszugang der Armutsbetroffenen, zur Familienarmut und zum Monitoring.
Ergebnisse des Nationalen Programms zur Prävention und Bekämpfung von Armut 2014-2018
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 18.4.2018 eine positive Bilanz gezogen über das Nationale Programm gegen Armut, das 2018 nach fünf Jahren endet. Die Massnahmen sowie die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Bund, Kantonen, Städten, Gemeinden und Organisationen der Zivilgesellschaft haben sich bewährt. Der Bundesrat beurteilt den Problemdruck angesichts der aktuellen Armutsquote und des fortschreitenden Strukturwandels in der Wirtschaft weiterhin als hoch und will sein Engagement fortführen.