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Sind Sie auch dem Irrtum erlegen, die dreieckige Form der berühmten Schweizer Schokolade würde vom mächtigen Berg Matterhorn inspiriert? Na ja, dann muss ich Sie enttäuschen. Das Matterhorn kam erst 1970 auf die Verpackung. Die besondere Form müsste also eine andere Inspirationsquelle gehabt haben. Und zwar: die verführerischen Tänzerinnen in Paris.
Theodor Tobler besuchte gelegentlich die Folies Bergères in Paris. Die eine dreieckförmige Pyramide bildenden Tänzerinnen sollen der Legende nach die Inspiration gewesen sein.
Das Matterhorn schaffte es, wie gesagt, erst 1970 auf die Verpackung. Wie sah sie aber davor aus? Zierten etwas die schönen Pariser Mädchen die Verpackung? Nicht doch :-) Diese waren nur auf den Werbeplakaten zu sehen. Die Verpackung selbst schmückte zunächst ein Adler, der 12 Jahre später vom Berne Bär abgelöst wurde.
Dieser ist übrigens immer noch auf der Verpackung zu sehen. Zwar gut versteckt, dennoch bei näherem Betrachten gut erkennbar. Können Sie diesen ausfindig machen? Wenn nein, ist es ein guter Grund, sich eine leckere Toblerone zu besorgen, den Bär zu suchen und die Schokolade zu einem Espresso zu geniessen...
P.S. Der Name TOBLERONE ist ein Wortspiel aus den Namen "Tobler" (Jean Tobler – der Gründer der Schokoladenfabrik) und "Torrone", der italienischen Bezeichnung für Honig-Mandel-Nougat.
Quellen: Müller, R. / Zäch, G.C. "Swiss brands", 2020; https://www.toblerone.ch/geschichte