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Auswirkungen eines schulbasierten Gesundheitsinterventionsprogramms in marginalisierten Communities in Südafrika
Das KaziBantu-Projekt hat zum Ziel, die Auswirkungen einer schulbasierten Gesundheitsintervention auf Risikofaktoren für nichtübertragbare Krankheiten, das Gesundheitsverhalten und die psychosoziale Gesundheit von Grundschulkindern in stark benachteiligten Gemeinden in Port Elizabeth, Südafrika, zu untersuchen.
Hintergrund dieser Massnahmen ist die Tatsache, dass die Belastungen durch armutsbedingte Infektionskrankheiten in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen weiterhin hoch sind. Hinzu kommt, dass nicht-übertragbare Krankheiten (NCDs) rasch an Bedeutung gewinnen. Um dieser doppelten Belastung zu begegnen, strebt das KaziBantu-Projekt an, die Gesundheitskompetenzen vernachlässigter Kinder zu stärken und einen gesunden und aktiven Lebensstil zu fördern. Das dazu entwickelte KaziKidz-Lehrmaterial ist ein ganzheitliches Lehr- und Unterrichtsmittel für Lehrpersonen, die nicht für das Fach ‚physical education‘ ausgebildet wurden und denen in ihrer täglichen Arbeit kaum Ressourcen und Infrastruktur zur Verfügungen stehen. Das Lehrmittel wurde u.a. von Masterstudierenden des DSBG in enger Kooperation mit südafrikanischen Lehrpersonen und Experten entwickelt. Es steht in Einklang mit den südafrikanischen Lehrplänen.
Das Studienprotokoll hierzu wurde im Journal of Medical Internet Research veröffentlicht: https://www.researchprotocols.org/2019/7/e14097/