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Konsensverfahren sind ein entscheidendes Element eines jeden Blockchain-Netzwerkes, da sie für die Aufrechterhaltung der Integrität und Sicherheit dieser dezentralen Systeme sorgen. Der erste für Kryptowährungen entwickelte Konsensalgorithmus war Proof of Work (PoW).
Der Proof of Work Algorithmus wurde 2004 von Hal Finney dazu verwendet, digitales Geld sicher und zuverlässig zu versenden, ohne eine Drittperson dabei zu involvieren. Die erste grösser verbreitete Anwendung, welche dieses System erfolgreich nutzte, war mit der Entstehung des Bitcoinnetzwerks 2009. Es nutzt den die Verschlüsselung SHA-256 und wird heutzutage auch für von vielen anderen Kryptowährungen verwendet.
Der Konsensmechanismus wird hauptsächlich dafür eingesetzt, um entweder Transaktionen zu validieren oder neue Token zu schürfen (auch bekannt als Mining). Da keine dritte Autorität involviert werden muss, können die Transaktionen einfach und auf sichere Weise über Peer-To-Peer (P2P) mit einer dezentralen Basis getätigt werden. In der Praxis wird die Sicherheit dann durch die Lösung mathematischer Rätsel validiert, welche einen Hash generieren. Dieser Hash kann danach nicht mehr verändert werden, da ansonsten von den anderen Teilnehmern des Systems bemerkt werden würde, dass etwas im Netzwerk nicht stimmt, wodurch Doppelverwendungen von Tokens vermieden werden können. Mit der Zeit bildeten sich weitere Konsensalgorithmen heraus wie beispielsweise Proof of Stake (PoS) oder Proof of History (PoH), der von der Solana-Blockchain benutzt wird.