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Die Schweiz liegt mitten in Europa und grenzt im Norden an Deutschland, im Westen an Frankreich, im Süden an Italien und im Osten an Österreich und an das Fürstentum Lichtenstein. Als Binnenstaat hat die Schweiz keinen direkten Zugang zum Meer. Die Gesamtfläche des Landes beträgt 41’285 km2; davon ist 30’753 km2 Siedlungs- und Landwirtschaftsfläche (sog. produktive Fläche). Die restliche Fläche des Landes besteht aus Gewässern, Gebirge und unproduktiver Vegetationsfläche. Die Landschaft der Schweiz ist geprägt von Gebirgs- und Hügelketten, Flüssen und Seen. Damit bietet die Schweiz auf kleinem Raum eine grosse landschaftliche Vielfalt.
Im Süden der Schweiz liegen die Alpen, welche einen Anteil von 60.9% ausmachen und Höhen von über 4’000 Metern erreichen. Im Norden und Westen befinden sich die Bergketten des Juras. So werden die geografischen Haupträume der Schweiz vom Jura, dem Mittelland und den Alpen gebildet.
Bildquelle: Bundesamt für Landestopografie swisstopo | swisstopo.admin.ch
Die Schweiz ist mit einer Bevölkerungsdicht von 193 Einwohnern / km2 produktive Fläche dicht besiedelt. Durch die Alpen ist die Verteilung der Besiedlung über das Land jedoch sehr unterschiedlich. So leben im Alpenraum der Schweiz nur gerade 10% der Landesbevölkerung.
Der sich von West nach Ost erstreckende Alpenkamm prägt den Natur- und Kulturraum der Schweiz entscheidend, da sie auch eine Klimaschranke darstellen. Während nördlich der Alpen ein gemässigtes, mitteleuropäisches Klima herrscht, ist das Klima südlich der Alpen eher mediterran. Im Gebiet nördlich der Alpen lieg die Durchschnittstemperatur im Januar bei 1° C und im Juli bei 17° C. Südlich der Alpen sind die entsprechenden Durchschnittstemperaturen 2-3° C höher.