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Die Lehrperson übergibt das Lernen den Schülerinnen und Schülern. Sie übernimmt nicht die Verantwortung für Kinder zu lernen und ihnen das Material in kleinen Stücken präsentieren zu müssen. Sie „muss diese Tätigkeit an die delegieren, die viel besser individualisieren können als [sie] es jemals können wird: die Schüler”. Dadurch ermöglicht sie den Kindern einen freien Zugang zu Material und Sache. Die Lehrperson gibt vielmehr Impulse, verstärkt Schüleraktivitäten und ist als Ansprechpartner vorhanden.
Im Offenen Unterricht hat auch die Lehrperson das Recht auf Selbstregulation. Insgesamt ist für diese Art von Unterricht eine hohe Fachkompetenz notwendig, denn die Lehrperson muss sich im Stoff sicher sein, um kompetent auf Fragen der Kinder reagieren zu können, auf die sie sich nicht vorbereiten konnte. Zumindest muss die Lehrperson eine Faszination für produktives Arbeiten in den einzelnen Teilgebieten aufbringen können. Sie verlässt im Offenen Unterricht ihre vermeintlich sichere Position und muss sich mit den verschiedensten Fragen und Problemen auseinandersetzten. (Peschel 2005a, 172-177)