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Man kann sagen, dass man erst ab den frühen 50er Jahren des letzten Jahrhunderts von einer wirklichen Restaurierung sprechen kann, als der Maler und Restaurator Mario Gilardi von der Gemeindeverwaltung beauftragt wurde, die “Tore” und die Malereien von Bagutti einer allgemeinen Erhaltungsmassnahme zu unterziehen, aufgrund einer Familientradition, an der bereits sein Vater Silvio, der Schöpfer unzähliger Transparente, der auch Restaurator war, beteiligt war.
Ab dieser Zeit und vor allem nach der Zentralisierung des Lagers in dem folgenden Jahrzehnt wurden der Erhalt, die Restaurierung und Instandhaltung zu einer regelmässigen Verpflichtung der Gemeindeverwaltung und der Experten.
Wie im Falle der Maltechnik musste auch die Restaurierungstechnik sich an die Besonderheiten wie Transparenz, Wasserundurchlässigkeit und mechanische Resistenz usw. anpassen, die sicher nicht den Arbeiten bei “normalen” Gemälden auf Leinwand, die in geschlossenen, kontrollierten Räumen gezeigt werden, entsprechen. Darüber hinaus ist es aufgrund des Lehrcharakters nicht möglich, die “Trasparenti” wie Museumsobjekte zu behandeln; sie müssen weiterhin ihre Aufgabe erfüllen, dank einer Leseweise, die keine neutralen Unterbrechungen ermöglicht, auch angesichts fehlender grosser Flächen.
Glücklicherweise stehen heutzutage Materialien und Methoden zur Verfügung, die sich im Vergleich zu den bis in die vor 40-50 Jahren angewendeten Methoden besser an die Anforderungen dieser so besonderen Objekte anpassen: synthetische, robuste, aber fast vollständig transparente Leinwände, Transparentkleber, die heiss oder kalt verwendet werden können, usw.
Bei den ältesten Gemälden– vor allem den “Toren” und Gemälden von San Giovanni – hat man sich zur definitiven Unterbringung in geschützter Atmosphäre und Ersatz durch Fotoreproduktionen, Kopien oder Interpretationen durch Maler entschlossen.