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Marcel Proust: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit (Originaltitel: ›À la recherche du temps perdu‹)
• Neu editiert, mit aktualisierter Rechtschreibung, voll verlinkt, und mit eBook-Inhaltsverzeichnis
• Mit einem aktuellen Vorwort des Herausgebers (Nov/2014)
• Enthält den 1919 mit dem wichtigsten französischen Literaturpreis ausgezeichneten zweiten Band ›Im Schatten junger Mädchenblüte‹ (›À l’ombre des jeunes filles en fleurs‹) sowie den kompletten dritten Band in der Übersetzung von Walter Benjamin und Franz Hessel.
»Markiert den Beginn des modernen Romans im 20. Jahrhundert«
Wie auf einem schmalen Grat war er in seinem Leben dahin gewandert: Auf der einen Seite ein bequemes Luxusleben, Urlaub in mondänen Badeorten, Frauen-(und Männer-)geschichten – auf der anderen Seite die Aussicht auf Ruhm und Ehre, auf den einen großen Roman, der alles enthält. Der Ich-Erzähler macht sich, stellvertretend für den Autor, auf die Suche nach der verlorenen Zeit, erlebt vergangene Krisen, Liebschaften und Wirrungen wieder, wandert mit ihm auf dem Pfad der Unentschlossenheit – bis er sich endlich zum Schreiben entschließt. Dort endet das Werk. Welch genialer literarischer Kunstkniff. »Prousts ›Recherche‹ (Originaltitel: ›À la recherche du temps perdu‹) markiert den Beginn des modernen Romans im 20. Jahrhundert«; er ist nicht nur ein Werk, sondern zugleich »eine Theorie des Kunstwerks« (zit. nach: Der große Brockhaus Literatur, 2007).
© eClassica, 2014
Inhalt dieser Teilausgabe
Marcel Proust schrieb ›Auf der Suche nach der verlorenen Zeit‹ in sieben Bänden zwischen 1908 und 1922. Veröffentlicht wurde der Roman zwischen 1913 und 1927.
Für den zweiten Band, ›Im Schatten junger Mädchenblüte‹ erhielt er den Prix Goncourt, den wichtigsten französischen Literaturpreis. Diesen, ebenso wie die beiden Teile des dritten Bandes, ›Die Welt der Guermantes‹, enthält dieses eBook.
Über den Autor:
Valentin Louis Georges Eugène Marcel Proust, (1871–1922) kam im noblen Pariser Stadtviertel Auteuil in der Nähe des Bois de Boulogne zur Welt. Nach einem Studium der Rechts- und Literaturwissenschaften und einer kurzen Beschäftigung in der Bibliothek Mazarine in Paris, führte er – durch die Erbschaft der innig geliebten Mutter wohlhabend – zunächst ein Salonleben, das nur von gelegentlichen Reisen unterbrochen wurde. Zwar hatte er bereits zu Schulzeiten literarische Versuche gewagt, doch lange deutete nichts darauf hin, dass er einer der bedeutendsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts werden sollte. Er war nun fast 40 Jahre alt, seine ständige Krankheit, das Asthma, plagte ihn immer mehr. Er dachte an das Danach, und es schien nichts zu bleiben. Oder konnte er etwas Großes, etwas Ewiges schaffen? Endlich entschied er sich für eine Seite, setzte sich in einen verdunkelten, schallisolierten Raum und machte sich auf die Suche nach der verlorenen Zeit. © eClassica, 2014
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