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Ziel 1 Die vom Zyklon Idai betroffenen Menschen werden darin geschult, sichere Unterkünfte für sich und ihre Familien zu bauen.
Nothilfe und Unterstützung beim Wiederaufbau
Wir arbeiten in Abstimmung mit den lokalen Regierungsbehörden, dem Institut für Katastrophenmanagement, den lokalen Gemeinschaften und anderen lokalen Partnern zusammen. Gemeinsam unterstützen wir die vom Zyklon Idai in der Provinz Manica betroffenen Gemeinschaften beim Wiederaufbau ihrer Lebensgrundlage.
Durch den Zyklon Idai wurden allein im ländlichen Bezirk Sussundenga über 17’000 Häuser vollständig und weitere 9’000 Häuser teilweise zerstört. Mit unserem Projekt unterstützen wir etwa 200 Familien, die durch den Zyklon obdachlos geworden sind. Wir arbeiten mit Frauen und Männern aus den lokalen Gemeinschaften zusammen, um Trümmer zu beseitigen, das Land zu räumen und Arbeiten im Zusammenhang mit dem Bau von semi-permanenten sicheren Unterkünften durchzuführen. So schulen wir sie im Aufbau von sicheren Unterkünften, damit sie für zukünftige Naturkatastrophen besser geschützt sind.
Ausgangslage
Über 1,85 Millionen Menschen sind von dem Zyklon betroffen, darunter etwa 1 Million Kinder. Fast 240’000 Häuser wurden beschädigt und mindestens 400’000 Menschen wurden aus ihrem zu Hause vertrieben.
Der Mangel an grundlegenden Einrichtungen, insbesondere an sanitären und gesundheitlichen Einrichtungen sowie an funktionierenden Schulen, setzt die Bevölkerung weiterhin zahlreichen Schutzrisiken aus. So zum Beispiel sexueller und geschlechtsspezifischer Gewalt und Ausbeutung. Eine sichere Unterkunft und somit ein Stück Privatsphäre ist ein erster Schritt, damit sich betroffene Familien erholen können.
Das Projekt ist in der ländlichen Provinz Manica angesiedelt, wo über 58’000 Häuser beschädigt oder zerstört wurden und die Menschen an 14 temporären Siedlungen in der ganzen Provinz leben. Wir unterstützen damit betroffene Familien beim Wiederaufbau ihres Hauses und schulen sie beim Bau sicherer Gebäude.
Durch Treffen der gesamten Gemeinschaften stellen wir sicher, dass die Bedürfnisse der Begünstigten bestmöglich erfüllt werden und die Umsetzung gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung nachhaltig ist.
Umsetzung
Das im Rahmen des Projekts geplante Haus besteht aus Wänden aus verdichteten Erdziegeln, einem festen Dach, einem Betonfundament und einem Boden aus verdichteter Erde. Die Reparaturen für nicht vollständig zerstörte Häuser umfassen hauptsächlich Dachreparaturen und teilweise Verstärkungen Fundaments des Hauses.
Mit diesem auf den lokalen Gemeinschaften ausgerichteten Ansatz sind die betroffenen Haushalte in der Lage, ihre Häuser eigenständig zu reparieren oder semi-permanente Häuser selbst zu bauen. Die Gebäude bieten Schutz vor Witterung durch die angemessene und sachkundige Bereitstellung von Baumaterialien und Werkzeugen.