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Der geplante Erweiterungsbau umfasst 14 Klassenzimmer, wie die Staatskanzlei am Freitag informierte. Sechs dieser Klassenzimmer können bei Bedarf zu drei grossen multifunktionalen Räumen zusammengefasst werden. Solche Räume würden unter anderem für Unterricht im Vorlesungsstil benötigt, hiess es.
Neben den Klassenzimmern gehören vier Gruppenräume und die üblichen Nebenräume zum Raumprogramm des Projekts. Der Neubau ergänzt das aus dem Jahr 1911 stammende Hauptgebäude der Kantonsschule und ein weiteres Gebäude, das 1993 gebaut wurde. Einige Klassenzimmer sind heute zudem in eingeschossigen Baracken untergebracht.
Dieses Provisorium soll abgebrochen werden. Mit dem Neubau soll die Kantonsschule zeitgemässe Räume und Platz für die voraussichtlich steigenden Schülerzahlen erhalten. Bis 2035 rechnet der Thurgau mit einem Bevölkerungswachstum. Baubeginn für den Neubau ist frühestens Mitte 2024 möglich.