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AlpFoodway entwickelt speziell für periphere Berggebiete ein nachhaltiges Entwicklungsmodell, das auf der Bewahrung und der Inwertsetzung der alpinen Esskultur sowie innovativen Instrumenten für die Vermarktung und Governance basiert. Das Projekt wird außerdem die Entstehung einer grenzüberschreitenden alpinen Identität fördern, die auf Basis der gemeinsamen kulturellen Werte der Esskultur zum Ausdruck kommt. Als zukünftige Perspektive sollte die alpine Gemeinschaft die Möglichkeit eines Antrags zur Aufnahme der traditionellen alpinen Esskultur in die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes anstreben.
Zudem werden auf traditionsreiche Lebensmittel ausgerichtete lokale Betriebe mit anderen Unternehmen im Alpenraum verknüpft und so gefördert.
In der Schweiz trägt AlpFoodway zur Generierung von Wertschöpfung aus natürlichen Ressourcen und kulturellen Gütern bei. Das Ausschöpfen des Potentials des kulinarischen Erbes im Alpenraum stärkt die Wettbewerbsfähigkeit lokaler Unternehmen und den Bekanntheitsgrad der Natur- und Kulturgüter (gastronomisches Erbe des Alpenraums).
Polo Poschiavo wird als Lead Partner des Projekts die Tätigkeiten des gesamten Konsortiums koordinieren und auch massgeblich zur Entwicklung eines transnationalen Berufsbildungsmoduls beitragen. Das Regionale Studienzentrum für Alpine Bevölkerungen (CREPA), ein weiterer Schweizer Projektpartner, wird im Wallis Pilotmassnahmen mit verschiedenen Veranstaltungen durchführen. Schliesslich beweist die Anzahl Schweizer Beobachter das lebhafte Interesse vieler schweizerischer Interessensträger an diesem Thema. Zum Beispiel ist Valais/Wallis Promotion daran interessiert, die Ergebnisse des Projekts für die eigene Strategie 2020 zu nutzen.