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Überragend im Schweizer Team waren Wendy Holdener und Reto Schmidiger, die alle ihre Duelle gewannen und so jeweils für den Unterschied sorgten. Die Schweiz schaltete auf dem Weg zum Sieg zunächst Norwegen und Schweden aus, und im Final schlug das Quartett von Swiss-Ski auch Deutschland. In der finalen Begegnung wurde es allerdings knapp: Nur vier Hundertstel sprachen schliesslich für die Schweiz.
Stets lautete das Ergebnis 2:2, doch da in diesem Parallelslalom jeweils die beiden besten Zeiten pro Geschlecht und Nation zählten, war das Verdikt immer dasselbe: Dank den starken Laufzeiten von Holdener und Schmidiger behielt die Schweiz immer die Oberhand.
Vor allem Wendy Holdener behagt der Zweikampf, in dem sie derzeit wohl die Weltbeste ist. Bereits im Februar hatte sie in Stockholm den nach dem gleichen Format ausgetragenen Parallelslalom gewonnen und den ersten Weltcupsieg feiern können. Bereits 2014 in der Lenzerheide und 2015 in Méribel war es hauptsächlich der Innerschweizerin zu verdanken gewesen, dass der Sieg an die Schweiz ging.
Die Österreicher, immerhin Weltmeister in der Disziplin Team-Wettkampf, waren schon in den Viertelfinals gescheitert. Dort verloren sie gegen die Schweden, die in der Runde danach gegen die Schweiz ausschieden, 1:3.
St. Moritz. Weltcup-Finale. Team-Wettkampf (Parallelslalom): 1. Schweiz. 2. Deutschland. 3. Schweden. 4. Frankreich. 5. Österreich, Norwegen, USA und Italien. 9. Kanada, Tschechien und Slowenien.
Final: Schweiz s. Deutschland 2*:2. Wendy Holdener (21,74) s. Katrin Hirtl-Stangassinger. Daniel Yule u. Stefan Luitz (20,86). Michelle Gisin u. Lena Dürr (21,94). Reto Schmidiger (21,02) s. Dominik Stehle.
(SDA)