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Ein paar Informationen zu den Bildern:
Während meiner Ausbildung zur Shiatsu-Therapeutin und speziell während ich die Diplomarbeit schrieb, zeigte sich mir die Limitierung in der Sprache. Obwohl unsere Sprache reich an Worten und Bildern ist, erschien das Vokabular nicht mehr ausreichend für die vielen Energiequalitäten, die es zu beschreiben galt.
Auch fielen mir bei Streifzügen durch die Natur u.a. Formen auf, die nach einer Spiegelung riefen.
Manchmal heisst das auch, das Photo zu drehen und/oder zu wenden, um so den entsprechenden Ausschnitt auswählen und spiegeln zu können.
Bei dieser Art von “cut-copy-paste“ (ausschneiden – kopieren – spiegeln) zeigte sich auch vermehrt das Phänomen, dass 1 + 1 = 3 ergibt und das neue Bild wiederum zum spiegeln einlädt. So kann es vorkommen, dass der Originalausschnitt 4-fach, 8-fach, 16-fach, usw. im neuen Bild enthalten ist.
Neben den Formen, die ich in der Natur entdecke, liefert mir die Natur selbst wiederum einen Spiegel und zeigt mir weitere Facetten von Resonanz und Energiequalitäten.
Victor Hugo sagte “Musik drückt das aus, was nicht beschrieben werden kann“. Die Melodie auf dem Notenblatt zu sehen, sagt noch nichts über die Klangfarbe des Instruments oder die Akustik des Raums am Tag X aus. Die Bilder sind für mich eine Möglichkeit, etwas sichtbar zu machen, was nicht adäquat beschrieben werden kann. Dieses Etwas ist für mich die Klangfarbe der Resonanz – sei es von einer Blume, einem Baum, einem Raum – drinnen wie draussen, wie es sich mit seiner Geschichte im hier und jetzt zeigt. Und ja, meine musikalischen Talente dürfen als bescheiden bezeichnet werden.
Hinweis zu möglichen Nebenwirkungen:
In seltenen Fällen oder bei einer Überdosierung (ab ca. 50 Bilder) kann das Gefühl der Verwirrung auftauchen, da diese Art des Sehens für das Gehirn ungewohnt ist. Es braucht etwas Übung, damit sich neue neuronale Netze bilden können.