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Westscheizer Siedlungsfläche nahm um knappes Drittel zu
In der Westschweiz hat die Siedlungsfläche innerhalb von 33 Jahren um 31 Prozent zugenommen. Zum Opfer fielen ihr vor allem Landwirtschaftsflächen. Dies geht aus der Arealstatistik des Bundesamts für Statistik (BFS) hervor.
Die Statistik umfasst die Kantone Freiburg, Solothurn, Basel-Stadt und -Landschaft, Waadt, Neuenburg, Genf und Jura, inklusive ihrer jeweils angrenzenden Gebiete. Sie betrifft einen den Zeitraum zwischen zwischen 1982 und 2015. Für die Erhebung wurde dieser in drei Zeitintervalle gegliedert: 1982 bis 1994, 1994 bis 2006 sowie 2006 bis 2015.
Es zeigte sich, dass sich die Siedlungsfläche in der Westschweiz zwischen 1982 und 1992 pro Jahr um ein Prozent ausdehnte. Zwischen 1994 und 2006 verlangsamte sich diese Entwicklung, die Siedlungsfläche wuchs lediglich noch um 0.8 Prozent pro Jahr und zwischen 2006 und 2015 nahm sie nur noch um jährlich 0.7 Prozent zu.
Am stärksten abgenommen hat das Wachstum im Kanton Jura: zwischen 1982 und 1992 mit 1.8 Prozent, zwischen 1994 und 2006 nahm es um 0.8 Prozent ab, in den Jahren zwischen 2006 und 2015 lediglich noch um 0.75 Prozent. Augenfällig ist auch der Kanton Basel-Stadt: Hier konnte sich die Siedlungsfläche über alle drei Intervalle hinweg nicht mehr vergrössern.
Das Siedlungsflächenwachstum ging zur Hauptsache zulasten der Landwirtschaftsflächen. Sie gingen in den 33 Jahren um 5.9 Prozent zurück. Damit hat sich ihr Anteil an der Gesamtfläche des westlichen Drittels der Schweiz verringert. Es handelt sich dabei vor allem um Ackerland. Weiden haben hingegen im Zuge neuer Vorschriften zur naturnahen Viehhaltung zugenommen. (mai/mgt)