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Die Tierschutz-Organisation Peta protestierte gegen die Aktion. "Tiere haben keinen Platz in der Kunst", erklärte Peta. Küken seien sensible Lebewesen, die "genau wie wir Leid und Schmerz empfinden" könnten, fügte Peta hinzu. Die Küken würden niemals ihre Mütter kennenlernen. Die Organisation hat nach eigenen Angaben bereits einen Brief an den Künstler geschrieben.
Das Kunstmuseum betonte dagegen, die neun Küken seien nun "auf dem Weg zu einem Bauernhof in der Normandie, wo sie glückliche Tage verbringen werden". Der Hof gehört Poinchevals Vater.
Während seiner gut dreiwöchigen Performance als "menschliche Henne" sass der Künstler umhüllt von einer dicken Decke auf einem Stuhl mit einer Kuhle, in der die Eier lagen. Das Plexiglasgehäuse, in dem Essen und Trinken bereitstanden, verliess er jeden Tag nur für eine halbe Stunde.
Der Extremkünstler hat in der Vergangenheit bereits mehrfach durch ausgefallene Aktionen von sich reden gemacht. Zuletzt liess er sich im Februar eine Woche lang in einen tonnenschweren Felsen einsperren. Davor lebte er zwei Wochen lang im Inneren eines ausgestopften Bären.