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An Christrose (Helleborus) tritt recht regelmäßig die durch Coniothyrium hellebori hervorgerufene Schwarzfleckenkrankheit auf. Auf den Blättern, häufig vom Blattrand beginnend, treten braune bis schwarze (Namensgebung) bis zu 1 cm große, teils konzentrisch wirkende Flecken auf, die später auch von der Mitte her eintrocknen, dort ausfallen und somit ein löchriges Aussehen besitzen. Auch Triebe können von dem Pilz befallen werden. Innerhalb des Gewebes gebildete Fruchtkörper (Pyknidien) sorgen über die später darin gebildeten Konidien nach der Überwinterung im Laub für Neuinfektionen. Förderlich für einen Befall sind geringe pH-Werte als auch eine erhöhte Stickstoff-Versorgung.