Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03137.jsonl.gz/1215

In den vergangenen zwei Märzwochen wurden wir mit viel Sonne verwöhnt bei Tageshöchstwerten bis zu 17°C. Die Ursache war ein kräftiges Hochdruckgebiet über Mitteleuropa. Solche Hochdruckgebiete lenken beinahe alle Tiefdruckgebiete nach Norden ab und bleiben lange bestehen. Dafür schaffen sie es selten, sich in Mitteleuropa festzusetzen.
Am Samstag schob sich aber ein Tiefdruckkeil von Nordwesten nach Südosten über Mitteleuropa, gefolgt von recht viel Regen. Auf dessen Rückseite gab es in der von Norden her einfliessenden Kaltluft sogar Schneeflocken. Nun wurde das Hoch nach Skandinavien zurückgedrängt und es gibt einen Wechsel zwischen Hochs und Tiefs. Bei einer teils starken Nordwestströmung gelangen für die Jahreszeit durchschnittliche temperierte und teils feuchte Lufmassen zu uns. Zum Start in die kommende Woche wird es voraussichtlich auch recht windig mit stürmischen Böen, die exakte Entwicklung muss aber noch abgewartet werden.
Solche „Frühlingsstürme“ sind eher selten, aber eigentlich darf definitionsgemäss nicht von einem Sturm gesprochen werden, sondern er müsste als mässiger Wind mit stürmischen Böen bezeichnet werden.
Die Temperaturhöchstwerte schwanken zwischen 8 und 16°C.
Eine Frühlingshaft milde und sonnige Wetterlage ist derzeit bis auf weiteres nicht zu erwarten. Häufige nordwestliche bis nördliche Winde bringen häufige Niederschläge, es wird zwischen milden Tagen auch immer wieder nasskalt und einzelne nasse Schneeflocken sind im Bereich des Möglichen.