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Stauffer, Fred
Fred Stauffer, auch: Friedrich Arnold Stauffer (* 29. August 1892 in Gümligen; † 6. September 1980 in Thörishaus) war ein Schweizer Maler, Zeichner und Grafiker
Tritt ab 1917 gelegentlich als Mundartdichter an die Öffentlichkeit
Inhaltsverzeichnis
Leben
Fred Stauffer wuchs als Sohn eines Lehrers und einer Bäuerin in Gümligen und Bern auf.[1] Ursprünglich wurde Fred Stauffer als Lehrer ausgebildet. 1914 besuchte er die Zeichenklasse von Walter Georgi an der Kunstakademie Karlsruhe, 1915-1916 die Kunstakademie München. Nach seiner Rückkehr in die Schweiz hatte er verschiedene Wohnsitze in den Kantonen Basel und Bern. 1921 heiratete er die Bernerin Ruth Classen, die 1936 ebenfalls eine Laufbahn als Malerin einschlug.
Er unternahm Reisen nach Frankreich, der Niederlande, Deutschland und Italien. Seit den 1940er Jahren war er in der Stadt Bern wohnhaft. Er nahm an der Ausstellung „Premio il Fiorino“ 1959 in Florenz teil. Neben der freien Malerei und Grafik übernahm er Aufträge für Wandbilder und Glasgemälde in öffentlichen Gebäuden (1949 „Bergfest bei Lauenen“ im Bundeshaus), Wohnsiedlungen, Kirchen und Privathäusern.
Werk
Viele von Stauffers Bildern drücken seine Heimatverbundenheit aus. Er malte vorwiegend Landschaften, sowie Szenen aus dem städtischen Alltag und Porträts Einheimischer. Dabei verwendete er verschiedene Techniken wie die Ölmalerei, Gouache, Aquarell und Farblithografie.
Stauffer spielte eine bedeutende Rolle in der schweizerischen Landschaftsmalerei nach Ferdinand Hodler. Seine Werke werden dem späten Schweizer Expressionismus zugeordnet. Sie sind heute beispielsweise im Aargauer Kunsthaus, der Kunsthalle Basel und Kunsthaus Zürich ausgestellt.
Ausstellungen (Auszug)
- 1952 Einzelausstellung, Kunsthalle Bern
- 1962 Einzelausstellung, Kunsthalle Bern
- 1972 Doppelausstellung Ruth und Fred Stauffer, Kunstsammlung Thun
- 2007 Einzelausstellung, Fondation Saner in Studen bei Biel
Einzelnachweise
Bestände UB Bern
Quellen