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2. Wahlgang Staatsrat und Oberämter - darum geht es
Heute wählt die Freiburger Stimmbevölkerung ihre Regierung der nächsten fünf Jahre. In drei Bezirken gibt es zudem ein Oberamts-Duell.
Staatsrat
Am 7. November ist keiner Kandidatin und keinem Kandidaten der Sprung in die Regierung gelungen. Das Linksbündnis schnitt stark ab und platzierte gleich vier Kandidierende in den ersten sieben Rängen. Die bürgerlichen Parteien FDP, SVP und die Mitte traten mit getrennten Listen an. Während den beiden FDP-Kandidaten ein gutes Resultat gelang, lief es weniger gut für die Mitte und die SVP. So hätte der bisherige Staatsrat Jean-Pierre Siggen (die Mitte) im ersten Wahlgang die Wiederwahl verpasst. Die Mitte hat in der Folge bekannt gegeben, auf einen ihrer drei Staatsratssitze zu verzichten.
Für den zweiten Wahlgang tun es die Bürgerlichen den linken Parteien gleich und haben sich zu einem Bündnis zusammengeschlossen. Dieses tritt mit fünf Personen an - Olivier Curty und Jean-Pierre Siggen von der Mitte (beide bisher), Didier Castella (bisher) und Romain Collaud von der FDP und Philippe Demierre von der SVP. Ziel der Bürgerlichen ist es, fünf Sitze in der Regierung zu halten.
Das Mitte-links-Bündnis der SP, der Grünen und der Mitte Links-CSP schickt vier Personen ins Rennen - Jean-François Steiert (bisher) und Valérie Piller Carrard von der SP, Sylvie Bonvin-Sansonnens von den Grünen und Sophie Tritten von der Mitte Links-CSP. Ziel der linken Parteien ist es, mindestens einen dritten Sitz dazuzugewinnen.
Oberamt
In drei Bezirken sind die bisherigen Oberamtmänner nicht mehr angetreten - im Seebezirk Daniel Lehmann (FDP), im Saanebezirk Carl-Alex Ridoré (SP) und im Greyerzbezirk Patrice Borcard (die Mitte). Im Seebezirk haben im ersten Wahlgang Julia Senti von der SP und Christoph Wieland von der FDP das beste Resultat der vier Kandidierenden erreicht. Im Saanebezirk lag Lise-Marie Graden der SP vor dem Mitte-Kandidaten Christian Clément und im Greyerzbezirk der FDP-Kandidat Vincent Bosson vor Grégoire Kubski von der SP.