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Auf dem Gemeindegebiet von Olivone stehen etliche reich ausgestattete Kapellen. Zum Teil wurden die Kunstschätze in den Museen des Bleniotals in Olivone und Lottigna untergebracht. Das Oratorium San Rocco in Marzano geht auf das 17. Jahrhundert zurück. Der Chor ist mit Barockfresken geschmückt. Das Altarbild zeigt die Jungfrau Maria mit den Heiligen Rochus, Christophorus, Sebastian und Martin. In Sallo ist die dem heiligen Bartholomäus gewidmete Kapelle zu beachten. Sie stammt, wie auch die Fresken, aus dem 17. Jahrhundert. Das Oratorium San Colombano in Scona wurde schon 1205 erwähnt, in seiner jetzigen Form stammt es aus dem 17. Jahrhundert. Im Chor sind Fresken der Tarilli zu sehen, der Glockenturm verrät romanischen Ursprung. Die Kapelle Madonna delle Grazie in Sommascona wurde im 18. Jahrhundert an der Stelle eines früheren Gotteshauses errichtet. Die Fresken an der Fassade sind von Carlo Biucchi. Die Fresken in der Madonnenkapelle, ebenfalls von den Tarilli, tragen die Jahrzahl 1586. Das Relief aus bemaltem Stuck stellt die Jungfrau Maria mit Kind dar. Das dem heiligen Jakob geweihte Oratorium in Lavorceno weist Fresken auf, die aus dem 17. Jahrhundert stammen, an der Aussenwand die Heiligen Jakob und Christophorus, im Innern Johannes der Täufer mit einem Bischof. Die Maria Magdalena gewidmete Kapelle in Solario trägt über dem Eingang die Jahrzahl 1611. Die Fresken im Innenraum sind wenige Jahre später entstanden. Auch der Weiler Camperio ein Kirchlein, das San Defendente geweiht ist.