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Der Weltmeister aus Schweden legte im Stechen eine Zeit vor, die nicht mehr erreicht wurde. Die beste Schweizer Klassierung schaffte Pius Schweizer mit Platz 3 im Sattel von Vancouver.
Die Schweizer Farben im Stechen, das bloss 7 Paare in Angriff nahmen, vertrat neben dem 60-jährigen Schwizer aus Oensingen auch Edouard Schmitz im Sattel von Gamin. Der 23-jährige Genfer griff als letzter Reiter voll an und hätte die Siegerzeit unterboten. Doch ein Abwurf warf ihn in den 7. Rang zurück.
Die mit 330'000 Franken dotierte Weltcupprüfung fand zum dritten Mal in Basel statt - zuvor CSI Zürich. Erstmals setzte sich kein Schweizer durch, nachdem Martin Fuchs mit Clooney 2019 und Steve Guerdat auf Victorio 2020 gewonnen hatten.
Bryan Balsiger, der den Weltcupauftakt in Oslo gewann, seither aber mit Blick auf eine Final-Qualifikation in Omaha im April in den USA kaum mehr punktete, verpasste im Sattel von Dubai das Stechen nur knapp. Auch bloss ein Versehen verzeichneten Aurelia Loser (Molly Mallone) und Elian Baumann (Little Lumpi).
Einen enttäuschenden Auftritt musste der Co-Favorit Fuchs im Sattel von Leone Jei hinnehmen. Die Nummer 1 der Schweizer Equipe brach den Umgang nach zwei Fehlern frühzeitig ab. Der Zürcher kann die Niederlage verkraften, zumal er als Titelverteidiger von Leipzig 2022 für den Weltcupfinal 2023 gesetzt ist. Guerdat setzte erstmals in einer Weltcupprüfung Double Jeu ein. Das zehnjährige Pferd war mit 32 Strafpunkten der Aufgabe (noch) nicht gewachsen.
(sda)