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Wer optimalen Nutzen aus einem Training ziehen will, sollte zu bestimmten Zeiten trainieren. Das legen Studien mit Mäusen nahe.
Bewegung ist bei Übergewicht und verschiedenen Krankheiten eine der besten Therapien – die aber nicht zu jeder Zeit gleich gut wirkt. Unter welchen Umständen bringt sie den grössten Effekt? Vermutlich, wenn morgens trainiert wird, lautet die Antwort eines US-skandinavischen Forscherteams.
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«Unsere Ergebnisse weisen klar darauf hin, dass die Tageszeit ein kritischer Faktor ist, der die positive Wirkung von Training verstärkt», sagt Paolo Sassone-Corsi von der University of California in Irvine. «Training zur richtigen Zeit – also vormittags – führt zu mehr Sauerstoff in den Zellen und einem stärker verjüngenden Effekt auf den Körper.»
Die Forscher ziehen diese Schlüsse aus Versuchen mit Mäusen, die sie zu unterschiedlichen Tageszeiten auf ein Laufband setzten, entweder zu Beginn ihrer aktiv verbrachten Tageszeit oder am Anfang der Zeit, in der die (nachtaktiven) Mäuse normalerweise ruhen. (Lesen Sie unten weiter...)
Training zu Beginn der aktiven Phase – das entspricht beim Menschen dem Morgen – kurbelt in den Beinmuskeln Stoffwechselvorgänge an, die zum verstärkten «Verbrennen» von Zucker, Fett und Aminosäuren führen. Das fanden die Forscher heraus, indem sie Mäuse, die gerannt waren, verglichen mit Mäusen, die auf dem ausgeschalteten Laufband gesessen hatten.
Eine entscheidende Rolle dabei spielt ein HIF1ɑ genannter Faktor im Zellstoffwechsel, der je nach Tageszeit unterschiedlich stark aktiviert wird. HIF1ɑ steuert den Abbau von Zucker und andere wichtige Veränderungen im Energiehaushalt.
Quelle: «Cell Metabolism»