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SIA Ordnungen 142/143 zukunftstauglich
Die Überarbeitung der Ordnungen 142 / 143 des SIA machen Vorgaben für eine aktuelle + qualitätvolle Durchführung von Studienaufträgen und Wettbewerben. Uns ist aufgefallen, dass eine wichtige gesellschaftliche Forderung in der Überarbeitung nicht berücksichtigt, wird: Inklusion und Diversität.
Wir haben festgestellt, dass bereits ein Teil der Norm inklusiv formuliert wurde. Die zentralen Bezeichnungen der relevanten Personen in den Verfahren werden aber nicht inklusiv formuliert. Und der Disclaimer zur Sprache entspricht in keiner Weise der gesellschaftlichen Aktualität und unserem Verständnis eines chancengerechten Berufsumfelds.
Das Bauen, verstanden in einem kulturellen Kontext, hat immer Einfluss auf gesellschaftliche, soziale wie ökonomische Aspekte. Dies sollte in der Präamble zum Ausdruck kommen. Ein Schwerpunkt bei Ökologie und Klima ist hinsichtlich der Dringlichkeit nachvollziehbar, aber nicht ausreichend. Hier ist es sinnvoll auf die 3 Säulen der Nachhaltigkeit zu verweisen.
Die in der Ordnung benannten Prinzipien, die in den Verfahren zu definieren sind, sollten neben den unmittelbaren Festlegungen zu Teambeteiligung und möglichen Folgeaufträgen auch die mögliche Definition wichtiger integrativer und partizipativer Prozessschritte hervorheben. Solche ermöglichen es, integrale, gesellschaftliche Lösungen in den Verfahren zu finden.
Diversität der Zusammensetzung der Jurys kann über den Passus «in Bezug auf Alter, Geschlecht und Region» noch konkretisiert werden, indem insbesondere zwingend eine Frauenquote benannt wird, um dies Ziel zu erreichen.