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Capgemini hat am 8. März 2005 die fünfte Studie "Online-Verfügbarkeit der Dienstleistungen der öffentlichen Hand publiziert. Sie wird im Auftrag der EU-Kommission jährlich durchgeführt. Die Schweiz liegt auf Platz 20 von 28 (Vorjahr 15 von 18). Bei der Schweiz gibt es eine grosse Diskrepanz zwischen dem Fortschritt im Bereich eGovernment und der vollständigen Onlinefähigkeit. Als Grund für den Stillstand nennt die Studie die föderale Struktur. Der fehlende politische Wille dürfte ein weiterer Grund sein.
Die Studie umfasste ursprünglich 17 Länder: die damaligen 15 Mitgliedsstaaten der EU, Norwegen und Island. Die Schweiz nimmt auf Initiative des Informatikstrategieorgans Bund ISB seit der zweiten Messung teil. In der fünften Messung 2004 werden die 10 neuen EU Mitgliedsländer berücksichtigt. Für diese 28 Länder haben die Europäische Kommission und die Mitgliedsländer eine Liste von 20 grundlegenden öffentlichen Diensten definiert. Zwölf dieser Dienste haben die Bürger zur Zielgruppe, während die übrigen acht Dienstleistungen auf die Unternehmen zielen.
In der Rangliste des online-Umsetzungsgrades der 20 Dienstleistungen nimmt die Schweiz Rang 20 von 28 ein (2003 15 von 18). Die Schweiz hat weiterhin an Terrain verloren, während zahlreiche andere Länder enorme Fortschritte erzielen: z.B. Österreich, das neu den zweiten Platz belegt und ebenfalls eine föderale Struktur kennt.