Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03646.jsonl.gz/2471

Der vorliegende Artikel beschreibt eine Einkapselungstechnik für Kartoffelknoten-Segmente zur Erhaltung des Wachstumspotenzials während einer langen Konservierungszeit. Knotensegmente mit je einer Achselknospe wurden in einer Kalzium-Alginat-Matrix eingekapselt, die mit einem Murashige und Skoog–Nährmedium angereichert war. Diese Segmente oder Mikrokugeln wurden danach während 3 bis 12 Monaten bei einer Temperatur von +4 °C aufbewahrt, um ihre Regenerierungsfähigkeit zu überprüfen. Beim Anbau unter konventionellen Kulturbedingungen nach einem Konservierungsjahr konnten bei der Sorte Matilda mehr als 90% des eingekapselten Pflanzenmaterials ihr Regenerierungsvermögen normal entwickeln, während bei den Sorten Bintje und Charlotte 80% respektive nur 40% des Materials überlebten. Nebst anderen Vermehrungstechniken kann diese neuartige Technik für die Vorstufenproduktion von Kartoffelpflanzgut und zur Konservierung von der agronomisch bedeutenden Genotyp-Sammlungen verwendet werden.
Herbizidresistenzen bei Unkräutern sind weltweit ein zunehmendes Problem. Das Herbizidresistenz-Monitoring in der Schweiz soll dazu beitragen, die Mechanismen, die zu diesen Resistenzen führen, besser zu verstehen und den Herbizideinsatz besser zu steuern.
Agroscope hat Pflanzenschutzstrategien im Apfelanbau verglichen. Durch die Reduktion von Pflanzenschutzmitteln verminderten sich die lokalen ökotoxikologischen Risiken, es ergaben sich aber andere Zielkonflikte bezüglich Umwelt und Wirtschaftlichkeit.
Bt-Mais ist durch Eiweisse des Bakteriums Bacillus thuringiensis vor Frass durch bestimmte Insekten geschützt. Eine neue, systematische Auswertung von weltweiten Felddaten bestätigt, dass Nichtzielorganismen in Bt-Mais weitgehend geschont werden.