Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/126172

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Bericht vorzulegen, in dem aufgezeigt wird, wie sich die Unternehmenssteuerreform II (USTR II) im Jahr 2011 auf die Steuereinnahmen von Bund, Kantonen und Gemeinden ausgewirkt hat und wie sie sich mittelfristig auswirkt. </p><p>Gestützt auf statische und dynamische Berechnungen sind insbesondere die Auswirkungen der neugeregelten Teilbesteuerung, der Ausweitung des Beteiligungsabzugs und der Einführung des Kapitaleinlageprinzips darzustellen. </p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat stimmt dem Anliegen des Postulates zu, verweist aber gleichzeitig auf die Schwierigkeiten bei der Erhebung der notwendigen Daten. Tatsächlich ist eine aufwendige Erhebung bei den kantonalen Steuerverwaltungen notwendig, zudem müssen für die nötigen Berechnungen Einzelfalldaten der Bundessteuer, verschiedener kantonaler Steuern sowie Daten aus dem AHV-Register miteinander verknüpft werden. Da zudem ein längerer Beobachtungszeitraum erforderlich ist, dürfte der geforderte Bericht erst 2016 vorliegen. Trotz dieser Vorbehalte geht der Bundesrat mit der Postulantin einig, dass eine Ex-post-Evaluation der Auswirkungen der Unternehmenssteuerreform II durchgeführt werden soll.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.