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Der Vorstand hat die Umwandlung des Vereins arboRise in eine gemeinnützige Stiftung nach dem Beschluss der Generalversammlung vom 12. Dezember 2022 umgesetzt. Die arboRise Stiftung verfolgt genau die gleichen Ziele wie der Verein:
- Bekämpfung der globalen Erwärmung durch Wiederaufforstung [1] im Einklang mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung 13 und 15 der Vereinten Nationen.
- Experimentieren mit natürlichen Wiederaufforstungsmethoden, die die Biodiversität fördern, und Austausch der Ergebnisse dieser Experimente [2]
- Die lokale Bevölkerung für die Wiederaufforstung interessieren und ihr Waldvermögen aufwerten [3]
- Menschen in Ländern mit hohem Einkommen für den Nutzen der Wiederaufforstung als Mittel zur Bekämpfung der globalen Erwärmung zu sensibilisieren [4]
Die Stiftung verfolgt keine wirtschaftlichen Ziele und ist nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtet.
Die Wiederaufforstungskampagnen der Stiftung werden in den südlichen Ländern Westafrikas (insbesondere Guinea, Elfenbeinküste, Ghana, Togo, Benin) durchgeführt, um einen Korridor für Flora und Fauna zu schaffen, der durch Agroforste die Naturparks dieser Länder miteinander verbindet. Die Ausgangsregion, von der aus der aufgeforstete Streifen schrittweise ausgedehnt werden soll, besteht aus den Unterpräfekturen Linko, Damaro und Konsankoro in der Präfektur Kérouané in der Republik Guinea.
- [1] Um die aufgeforsteten Flächen zu maximieren, ist der Ansatz der arboRise Stiftung „low-tech“ und „low-cost“.
- [2] Die Absicht der arboRise Foundation ist es, dass andere Akteure der Wiederaufforstung dadurch ihre Kosten pro Hektar senken und die aufgeforsteten Flächen maximieren können.
- [3] Der Großteil der Einnahmen aus den Kohlenstoffgutschriften soll an die lokalen Gemeinschaften zurückfließen.
- [4] Sensibilisierungsaktivitäten sind subsidiär zu den drei vorgenannten Zielen und dürfen nicht mehr als 5% der Stiftungsressourcen binden.
Die Steuerbehörden des Kantons Waadt haben die Gemeinnützigkeit der Stiftung arboRise bestätigt, so dass sie von der Körperschaftssteuer befreit ist. Spenden an die Stiftung sind ebenfalls steuerbefreit.
Da die Stiftung arboRise im Ausland tätig ist, unterliegt sie der Kontrolle der Eidgenössischen Stiftungsaufsicht. Da arboRise aller Wahrscheinlichkeit nach mit erheblichen Geldströmen zu tun haben wird, muss sichergestellt werden, dass diese Ressourcen sinnvoll eingesetzt werden. Die Eidgenössische Stiftungsaufsicht wird überprüfen, ob ihre Mittel gemäß den satzungsgemäßen Zielen verwendet werden (für den Verein wäre eine solche Kontrolle nicht verpflichtend gewesen).
Die Stiftung arboRise ist nun im Handelsregister des Kantons Waadt unter der Nummer CHE-210.113.196 eingetragen.
Dieser rechtliche Rahmen bietet unseren Partnern und Geldgebern mehr Sicherheit und Stabilität. Dies ist von entscheidender Bedeutung, denn um die Nachhaltigkeit unserer Aufforstungsaktivitäten zu gewährleisten, werden wir über mehrere Jahrzehnte hinweg dauerhafte Beziehungen zu unseren zukünftigen Geldgebern aufbauen. Wir brauchen Stabilität, um in Kontinuität zu arbeiten.
Der Stiftungsrat der arboRise-Stiftung verfügt über vielfältige und relevante Kompetenzen, um die satzungsgemäßen Ziele zu erfüllen:
- Eric Bettens, Gemeinderat der Stadt Lausanne (Grüne) und Mitglied des Finanzausschusses, wird als Präsident des Stiftungsrats die Arbeit des Rates erleichtern.
- Mariame Camara, ehemalige Vizepräsidentin des Vereinsvorstands, aus der Präfektur Kérouané in Guinea, wird ihre Kenntnisse der guineischen Gesellschaft und des lokalen Kontexts einbringen.
- Laurent Douek, ehemaliges aktives Mitglied des Vereinsvorstands und Mitglied des Stiftungsrats der Swiss Philanthropy Foundation, wird dem Stiftungsrat sein umfassendes Netzwerk und seine Kompetenzen im Bereich der Stiftungsführung zur Verfügung stellen.
- Anne Giger Dray, Spezialistin für nachhaltiges Management von erneuerbaren Ressourcen an der ETHZ, wird dem Rat Erkenntnisse aus Forschungsprojekten (Landnutzungsänderungen, Lebensgrundlagen, Nachhaltigkeit, Governance und partizipatives Management) zur Verfügung stellen.
- Alice de Benoît, Gemeinderätin der Stadt Lausanne (Grünliberale) und Juristin, wird den Rat im juristischen Bereich unterstützen und die bereichsübergreifende Zusammenarbeit fördern.
- John Pannell, Professor für Pflanzenevolution an der UNIL, wird zur wissenschaftlichen Robustheit der von arboRise durchgeführten Experimente beitragen.
Der Stiftungsrat traf sich am 6. März 2023, um seine Arbeitsweise festzulegen.
Was Philippe Nicod, den Gründer von arboRise, betrifft, so wird er sein ehrenamtliches Engagement als Direktor der Stiftung fortsetzen, bis diese über ausreichende Ressourcen verfügt, um die Person, die ihm nachfolgen wird, zu entlohnen.