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Worum geht es?
Die Brüder Subhash und Udayan wachsen in Kalkutta auf. Bald trennen sich ihre Wege: Der eine geht zum Studieren nach Rhode Island, USA. Der andere schliesst sich in Indien der militanten Naxaliten-Bewegung an und wird erschossen. Udayan hinterlässt eine schwangere Frau, Gauri, die seinem Bruder nach Amerika folgt, um dort als Familie zu leben.
Wer ist die Autorin?
Jhumpa Lahiri, 47, wurde in London geboren und wuchs in Rhode Island auf. Ihre Eltern stammen aus der Gegend um Kalkutta. Sie lebt zurzeit mit ihrer Familie in Rom, wird aber in die USA zurückkehren, wo sie eine Stelle als Professorin an der Princeton University antreten wird.
Der schönste Satz?
«Er sehnte sich nach Schlaf, aber der Schlaf wollte ihn nicht umfangen; das Wasser, in dem er Ruhe suchte, war in jener Nacht tief genug, um hineinzuwaten, aber nicht tief genug zum Schwimmen.»
Das Drama?
Im Zentrum des Romans steht die kleine Familie, die eigentlich keine ist. Subhash, Gauri und ihre Tochter Bela integrieren sich erfolgreich im fremden Land. Sie schaffen es aber nicht, die Fremdheit untereinander zu überwinden.
Nach der Lektüre?
Ein melancholisches Buch, doch am Ende finden die Protagonisten auf stille, unaufgeregte Weise ihr Glück.
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