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Das Handwerk bildet die Grundlage. Imagination und Kreativität vermitteln den Werken die künstlerisch
einnehmende Gestalt. Bis ein Werk entsteht sind viele Zeichnungen, Studien und Entwürfe voraus-
gegangen. Erste Ideen werden mit Papier und Bleistift "weitergedacht". Ausdehnung in drei Koordinaten
und räumliche Abläufe werden in feineren Strichen visualisiert. Es folgen Skizzen als präzise Bild-
verfestigungen sowie Festlegungen des handwerklichen Vorgehens. Darauf schliessen sich Materialversuche
an, wenn nötig werden sie wieder verworfen, nochmals angegangen und weiterverfolgt...
Alle Stufen von Material-Erkundung bis zum Material-Entscheid und zur Form-Entschiedenheit müssen bis
zum Optimum erreicht werden. Dieser Prozess führt also vom Entwurf bis zum fertigen Werk. Neben
Karton, Holz, Gips, Stein, Metall werden auch neue Materialien einbezogen, die sogenannten Kunststoffe:
Polyester als Gussmaterial oder in Zusammenhang mit Glasgewebe oder Glasmatten, Araldite usw..
Die vorerst einfachen Formen, die gewählt wurden, ermöglichten eine genaue Licht- und Farbkontrolle.
Dann folgten Arbeiten mit freieren Formen und Lichtvarianten, einbezüglich diverser Neonsysteme,
Circline-Leuchtstoffröhren, Schwarzglas-Leuchtstoffröhren, Sparlampen usw..
Kunstwerke sind Verdichtungen menschlicher Erfahrungen. Die Zeit macht aus Bestehendem Altes und
aus diesem wiederum Neues. Es entsteht die EigenART der Werke mit charakteristischer Dimension.