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Kastration oder Beschneidungen aus religiösen Gründen
Bereits im Alten Ägypten (viertes Jahrtausend vor bis 400 n. Chr.) wurde bei der Beschneidung die Penisvorhaut entfernt wurde die Penisvorhaut entfernt; von 2300 v. Chr. ist die älteste Darstellung bekannt, auf der erwachsene Männer beschnitten werden. Die Entfernung der Vorhaut nach jüdischem Ritus wird Brit Mila genannt, die Entfernung der Vorhaut nach islamischem Ritus Chitan (Khitan).
Im Christentum wird das Kirchenfest „Beschneidung des Herrn“ (Beschneidungsfest) am 1. Januar gefeiert.
Die Priester der antiken Göttin Kybele waren Eunuchen. Der Kult hatte sich aus Kleinasien über das gesamte Römische Reich verbreitet. Jedes Jahr zur Zeit des Frühlingsfestes fanden rauschhafte Feste statt, bei denen sich Anhänger des Kultes selbstverstümmelten. Sie schnitten sich mit einem Zeremonienschwert oder auch einem scharfkantigen Gegenstand die Genitalien ab und warfen diese in die Menge der Zuschauer. Der Betreffende musste den Eunuchen-Neuling mit Frauenkleidern versorgen. Viele Eunuchen-Priester litten infolge der stümperhaft durchgeführten Kastration unter Infektionen der Harnröhre und unter dauerhafter Blasenschwäche.
Früher wurde von den Klöstern als Nachwuchs vor allem der älteste Sohn einer Familie bevorzugt. Er bekam die versprochene Ausbildung, aber er wurde auch kastriert und konnte somit keine Nachkommen mehr zeugen. Da zu dieser Zeit das Erbe an den erstgeborenen Sohn ging, war es nur eine Frage der Zeit, bis das Kloster den Hof oder das Vermögen erbte.
Wenn die Seele so eine Kastration aus einem früheren Leben mitbringt, dann singt der Mann nur wann er alleine ist, z.B. unter der Dusche oder im Auto, aber sicher nicht gerne in der Öffentlichkeit. Hodenhochstand kann aber auch bereits seit der Geburt vorhanden sein.
Bei Frauen kann es zu genitalen Wucherungen kommen, wenn eine Beschneidung als Information mitgekommen ist. Durch solch eine karmische Belastung kann es z.B. zu einem Damenschnauz im Gesicht und oft auch zu einer tiefen Stimme wie auch zu einem männlichen Körperbau kommen. Wenn sich die Seele z.B. an eine frühere Kastration erinnert, sagt sie sich, “dieses Mal werde ich eine Frau, damit man mich nicht kastrieren kann”.