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Ungekürzte und überarbeitete Übersetzung von 1938 »Nach einer angemessenen Zeit komme ich nach London und bringe Sie um.« So beginnt diese Sammlung neuer Geschichten um den Rächer und Meisterverbrecher Henry Arthur Milton, der von Scotland Yard und der Unterwelt nur der »Hexer« genannt wird. Wo die Justiz versagt, greift der »Hexer« ein, er überstellt Erpresser, Räuber, Frauenschänder und Mörder der Gerechtigkeit - und manchmal erlöst er die Sünder auch von ihrem irdischen Dasein. Doch diesmal sind ihm die Inspektoren Bliss und Mander dicht auf den Fersen. Werden sie den »Hexer« endlich erwischen? »Ich bin über den Vorfall genau orientiert, Mr. Guild«, entgegnete Bliss ruhig, »und möchte nicht gern mit Ihnen darüber sprechen. Aber eins muss ich Ihnen sagen: Ich kenne den Hexer und seine Methoden wohl am besten, und ich kann Ihnen versichern, dass er sein Wort unter allen Umständen hält. Wir müssen Sie also beschützen. Stellen Sie kein neues Personal ein, ohne mich zu verständigen, und benachrichtigen Sie mich täglich, wohin Sie gehen und was Sie unternehmen wollen. Der Hexer ist meines Wissens der einzige Verbrecher auf der Welt, der sich nur auf seine Verkleidungskunst verlässt. Wir haben in Scotland Yard kein Foto von ihm, und ich bin einer der wenigen, die ihn jemals ganz ohne Maske gesehen haben.« »Neues vom Hexer« wurde 1965 mit Heinz Drache, Brigitte Horney, Eddi Arent und Klaus Kinski erfolgreich verfilmt. Spannend, in der Tradition alter, britischer "Whodunit"-Krimis.
Portrait
Am 1. April 1875 wird Richard Horatio Edgar Wallace in London geboren. Seine leiblichen Eltern, ein unverheiratetes Schauspielerpaar, geben das Kind zur Adoption frei. Weshalb sich ausgerechnet der Fischhändler George Freeman entschliesst, den Säugling als Sohn aufzunehmen? Wer weiss... Allzu wohlhabend ist er jedenfalls nicht. Der kleine Dick Freeman nimmt schon im Alter von elf Jahren Gelegenheitsarbeiten an und wird sich während der ersten Jahre seines Erwerbslebens mehr schlecht als recht durchschlagen. Es dauert noch etwas, bis der Schulabbrecher zu jenem Mann wird, den das Publikum als Erfolgsautor kennt, wohlgenährt und mit einer Vorliebe für lange Zigarettenspitzen.