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WALO meistert schwierige Bedingungen bei der Sanierung des Oberwasserkanals in Österreich und sorgt für eine optimale Leistung des Wasserkraftwerks.
Hintergrund
Der 3.700 m lange Oberwasserkanal in St. Pantaleon wird von den Ennskraftwerken, Steyr, zur Stromerzeugung in einem ihrer Wasserkraftwerke betrieben. Der Kanal, der 25 km südlich von Linz in Österreich liegt, musste nach 45 Jahren Dauerbetrieb saniert werden, um weiterhin eine optimale Leistung zu gewährleisten. Lediglich die oberen, freiliegenden Teile der Auskleidung mussten gewartet werden, während der Kanal während der Arbeiten in Betrieb blieb.
WALO wurde mit der Durchführung der Sanierungsarbeiten beauftragt, die darin bestanden, die alte 60 mm dicke Asphaltbetonschicht (DAC) entlang der Kanalböschungen abzufräsen und eine neue 60 mm dicke DAC-Schicht einzubauen. Die zu sanierende Gesamtfläche betrug 45'000 m2 und umfasste auch verschiedene Brücken und Fugenkonstruktionen entlang des Kanals. Wie bei jedem WALO-Projekt hat das Team die DAC-Mischung mit speziellen Verlege- und Verdichtungstechniken in einem speziellen Mischgut verarbeitet.
Die Herausforderung
Die besondere Herausforderung bei diesem Projekt bestand darin, dass alle horizontalen Fräs- und Pflasterarbeiten an den Hängen mit einer Neigung von 34° über dem Wasser ausgeführt werden mussten, das während der gesamten Bauzeit im Kanal blieb. Ausserdem war die einzige Zufahrt über die schmale Kammstraße möglich und somit sehr begrenzt. Dies bedeutete, dass die Bewegungen der schweren Maschinen und Geräte sorgfältig koordiniert werden mussten, um jederzeit ein Höchstmass an Sicherheit und Effizienz zu gewährleisten. Der Wasserstand im Kanal wurde für nur zehn Wochen abgesenkt, damit die Arbeiten durchgeführt werden konnten, während das gesamte Projekt in vier Monaten abgeschlossen wurde.
Wir freuen uns über Ihr Interesse an der WALO Gruppe und beantworten gerne Ihre Fragen.