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Cologna trotz frühem Out zufrieden
Im Skating-Sprint vom Sonntag war Jovian Hediger, der nur knapp den Final-Einzug verpasste, der beste Schweizer. Für Dario Cologna war der Wettkampf (erwartungsgemäss) schon nach dem Prolog zu Ende. Der Münstertaler hatte angekündigt, nicht ans Limit gehen zu wollen, um seine Lunge zu schonen. Auch bei einem Ausscheiden im Viertelfinal hätte es für die Gesamtwertung nur wenige Bonussekunden gegeben. «Es lief eigentlich besser als erwartet. Ich konnte den Rückstand in Grenzen halten», so Cologna gegenüber SRF, «vor allem ist auch das Gefühl nach dem Rennen gut, das ist das Wichtigste.»
Den Sieg sicherte sich Topfavorit Johannes Kläbo. Der Norweger setzte sich im Final vor dem Italiener Federico Pellegrino und dem Franzosen Richard Jouve durch. Kläbo übernahm dank den 60 Bonussekunden die Führung in der Gesamtwertung, Cologna liegt mit einem Rückstand von 1:16 Minuten auf Platz 15.
Bei den Frauen überzeugte die Bündnerin Laurien van der Graaff als Neunte des Prologs. Nach einem Sturz hatte sie im Viertelfinal dann aber keine Chance mehr.
Der Tour-Tross übersiedelt nun nach Toblach, wo am Dienstag bei den Männern (15 km) und den Frauen (10 km) Skating-Rennen auf dem Programm stehen.
(Bild: Federico Modica)