Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03175.jsonl.gz/2163

Snowboardcross:
Kaum in die Saison gestartet, muss Sina Siegenthaler den nächsten Rückschlag hinnehmen. Nach einem Sturz wird sie von zwei Knieverletzungen ausgebremst.
Voller Tatendrang erzählte die Snowboardcross-Fahrerin Sina Siegenthaler Anfang Saison, wie sie, nach überstandenem Pfeifferschen Drüsenfieber, wieder im Weltcup reüssieren wolle. Der erste grosse Lauf, die Hauptprobe für die Olympischen Spiele in China, gelang der 21-jährigen Schangnauerin auf Anhieb. Sie wurde 8. in der Qualifikation und als 11. im Rennen beste Schweizerin. Doch dann, kurz bevor es im österreichischen Montafon an das zweite Weltcuprennen gegangen wäre, stürzte Sina Siegenthaler im Training. Die Folgen: eine Kreuzband- und eine Knorpelverletzung. «Zwischendurch schmerzt es höllisch und dann wiederum merke ich gar nichts und würde am liebsten voll belasten», beschreibt sie, was sie in ihrem Knie fühlt. Sie stehe kurz vor der Entscheidung, ob ein Eingriff zur Entfernung des Knorpelstücks nötig ist oder nicht.
«Im Moment ist das Knie noch stark geschwollen, deshalb kann man nicht entscheiden, was sinnvoll wäre. Wenn die Schmerzen weg wären, könnte ich relativ schnell wieder auf dem Brett stehen», gibt sich Sina Siegenthaler optimistisch. Aber auch im Falle einer Operation wolle sie an ihrem Ziel, die Olympischen Spiele, festhalten. «Ich gebe nicht auf, bis das Flugzeug abgehoben ist.» Sie hoffe, im Fall eines Eingriffs, im Januar in Italien wieder am Start stehen zu können, um dort die nötigen Selektionspunkte zu holen. Für die Olympia-Selektion braucht Siegenthaler mindestens eine Top-12-Platzierung an einem Weltcuprennen.