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Die Preise würden ab 8. Juli im Schnitt um 11 Prozent reduziert, teilte Wyeth Nutrition am Mittwoch über den Mutterkonzern mit. Für manche Produkte würden die Konsumenten künftig um bis zu 20 Prozent weniger bezahlen. Die Massnahme werde bis ins Jahr 2014 fortgesetzt, und die Preise für neue Produkte würden ein Jahr lang nicht erhöht.
«Als Folge dieser Untersuchung hat Wyeth Nutrition seine Methoden zur Preisgestaltung bewertet und entschieden, gewisse Verkaufs- und Vertriebspraktiken zu verbessern», erklärte die Nestlé-Tochter.
Auch Mutterkonzern betroffen?
Die chinesischen Behörden ermitteln gegen mehrere, grösstenteils ausländische Hersteller von Babymilchpulver. Inwieweit der Schweizer Lebensmittelkonzern Nestlé von der Untersuchung betroffen ist, ist weiterhin unklar.
Reuters meldete, dass auch der Mutterkonzern in die Untersuchungen involviert sei. Der Nachrichtenagentur sda teilte Nestlé mit, dass die Tochterfirma Wyeth Nutrition aktiv mit der NDRC kooperiere. Zu den weiteren Details nahm Nestlé keine Stellung.
Grosser Markt
Babymilchpulver von westlichen Firmen ist in China heiss begehrt, seit der Skandal um verseuchtes Milchpulver 2008 das Vertrauen in einheimische Produkte schädigte. Sechs Babys waren damals gestorben.
Inzwischen kommt fast die Hälfte des in China verkauften Babymilchpulvers aus dem Ausland. Laut Marktforschungsunternehmen Euromonitor ist China weltweit der grösste Markt für Milchpulver.