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Das Stimmrecht der in der Schweiz wohnhaften Ausländerinnen und Ausländer ist ganz unterschiedlich geregelt. Auf nationaler Ebene können nur Schweizer Staatsangehörige ab 18 Jahren an Abstimmungen und Wahlen teilnehmen.
Anders sieht es auf Gemeinde- und Kantonsebene aus: In der französischsprachigen Schweiz haben ausser dem Wallis alle Kantone das Stimm- und Wahlrecht für Ausländerinnen und Ausländer auf Gemeindeebene eingeführt (Im Kanton Jura seit 2014 auch das passive Wahlrecht, das heisst, man kann in eine Behörde oder in ein politisches Amt gewählt werden, sofern man mindestens zehn Jahre in der Schweiz gelebt hat). Im Jura und in Neuenburg können Ausländerinnen und Ausländer auch auf kantonaler Ebene abstimmen und wählen.
In der Deutschschweiz können nur die Gemeinden der Kantone Graubünden und Appenzell Ausserrhoden das Stimmrecht für Ausländer fakultativ einführen. Erst wenige haben das bisher gemacht. In den Kantonen Bern und Basel-Stadt sind Abstimmungen über die Einführung des Ausländerstimmrechts im September 2010 gescheitert.
Insgesamt haben ausländische Staatsangehörige bisher nur in knapp einem Drittel der 26 Kantone die eine oder andere Möglichkeit, mit ihrer Stimme am politischen Prozess teilzunehmen.
Schweizerinnen und Schweizer, die im Ausland leben und an Abstimmungen und Wahlen in der alten Heimat teilnehmen möchten, können sich auf der Website des Aussenministeriums über Details informieren, wo unter anderem diverse Publikationen zum Thema Leben im Auslandexterner Link zu finden sind.
swissinfo.ch