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Der geplante Umbau der Commerzbank soll laut dem "Handelsblatt" bis 2020 dauern und einen Restrukturierungsaufwand von bis zu einer Milliarde Euro verursachen. In den kommenden Jahren sollten rund 9000 Jobs wegfallen. Die Ressorts der Bank sollen auf zwei Säulen stehen: eine Sparte für Firmenkunden und eine für Privatkunden. Noch habe der Aufsichtsrat der Bank die neue Strategie nicht abgesegnet. Die Bank habe die Informationen der Zeitung nicht kommentieren wollen.
Bereits in der vergangenen Woche hatte das "Wall Street Journal" auf seiner Internetseite unter Berufung auf mit den Planungen vertraute Personen berichtet, dass mindestens 5000 der derzeit konzernweit rund 50 000 Jobs gestrichen werden sollen. Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" hatte sogar von einer fünfstelligen Zahl von wegfallenden Arbeitsplätzen berichtet.
Der seit Mai amtierende Vorstandschef Martin Zielke arbeitet seit seinem Amtsantritt an einer neuen Strategie für die Bank, um den von den Folgen der Niedrigzinsen und der deutlich verschärften Auflagen der Aufseher ausgelösten Verfall der Gewinne zu stoppen. Dem Vernehmen nach will der Manager in der laufenden Woche dem Aufsichtsrat seine Pläne vorlegen und anschliessend die Öffentlichkeit informieren./mis/he
(AWP)