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Der Artikel beschäftigt sich mit Aussagen des langjährigen Vertrauten und Biographen von Papst Benedikt XVI., Peter Seewald. Kardinal Joseph Ratzinger, bevor er Papst wurde, habe sich bereits als Präfekt der Glaubenskongregation Sorgen um die deutsche Kirche gemacht. Er habe dem katholischen Establishment in Deutschland vorgeworfen, eher geschäftig und eigenwerbend zu sein, anstatt den Glauben voranzutreiben. Seewald kritisiert die Entwicklung der katholischen Kirche in Deutschland, besonders den "Synodalen Weg", und erklärt, dass Papst Benedikt XVI. besorgt darüber war, wie viele Diözesen in Deutschland noch als katholisch bezeichnet werden könnten.
Seewald behauptet, dass die Beziehung zwischen Papst Franziskus und seinem Vorgänger enttäuschend war. Trotz netter Briefe von Franziskus sei Benedikt XVI. mehrmals bitter enttäuscht worden. Franziskus habe Entscheidungen autokratisch getroffen und wichtige Aspekte der katholischen Lehre, die Benedikt wichtig waren, vernachlässigt. Seewald kritisiert auch personelle Veränderungen, insbesondere die Entlassung von Erzbischof Gänswein und anderen, die Ratzingers Kurs unterstützten.
Der Artikel hebt die Bedenken von Benedikt XVI. hervor, dass die Kirche durch Veränderungen in der Lehre gefährdet sei. Die Veröffentlichung der Vatikanerklärung "Fiducia supplicans" wird kritisiert, besonders in Bezug auf ihre spaltende Wirkung und den Zeitpunkt der Veröffentlichung. Der neue Präfekt des Dikasteriums für die Glaubenslehre, Kardinal Víctor Manuel Fernández, wird als ungeeignet betrachtet, da er angeblich den Katechismus ändern und das Zölibat in Frage stellen möchte.
Zusammenfassend zeigt der Artikel, dass Seewald die Auffassung vertritt, dass Papst Franziskus nicht in Kontinuität mit seinen Vorgängern bleibt und dass es Unstimmigkeiten und Bedenken hinsichtlich der Entwicklungen in der katholischen Kirche gibt.