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Wie ist es möglich, dass ein Tennisspieler mit 37 Jahren noch immer mit seinen viel jüngeren Konkurrenten mithalten kann? Roger Federer ist ein Ausnahmekönner, klar. Der «Maestro» bewegt sich aber nicht nur physisch noch immer auf einem hohen Level. Auch seine Leidenschaft zum Tennis hat der Baselbieter nicht verloren, im Gegenteil.
Konditionstrainer Pierre Paganini verrät, weshalb sein Schützling die Bälle mit der Passion eines Juniors übers Netz schlägt.
Ich warte auch immer wieder darauf, dass er mir plötzlich die Türe vor die Nase knallt und mir sagt: ‹Pierre, es reicht jetzt›. Aber er kommt mit diesem Funkeln in den Augen.
- Pierre Paganini spricht im Interview zudem über Stan Wawrinkas harten Weg zurück: «Es war wichtig, dass Stan spürt, dass er überhaupt noch Tennis spielen kann.»
- Nach Wawrinkas Operation sei nicht klar gewesen, ob der 33-Jährige jemals wieder wettkampfmässig spielen kann.
- Und: Der 61-Jährige verrät, weshalb er sich vor dem Fernseher manchmal unheimlich aufregen kann.
Zur Person
- Pierre Paganini (61) war von 1985 bis 2002 Konditionstrainer von Marc Rosset.
- Roger Federer lernte er als 14-Jährigen im nationalen Tennis-Zentrum in Ecublens kennen.
- Seit 2000 ist der Waadtländer für die Fitness von Roger Federer verantwortlich, seit 2003 auch für jene von Stan Wawrinka.
Hinweis: Das Interview wurde vor Beginn der Australian Open geführt.
Sendebezug: SRF zwei, sportpanorama, 13.01.19, 18:30 Uhr.