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Wo ist der Lerneffekt bei den Menschen, den all die Grossaquarien da draussen als Beteuerung so fett auf ihre Fahnen schreiben mit «Bildung» und «Sensibilisierung» für die Ozeane? Sicher ist: Um die Weltmeere ist es zurzeit schlecht bestellt. Offensichtlich braucht es neue Wege, die Menschen zu sensibilisieren und aufzuklären. Die Fondation Franz Weber arbeitet daran und präsentiert ein zeitgemässes Konzept.
Überfischung, Lärm, Verschmutzung, Plastikmüll, Ausplünderung, Klimawandel. Dies sind nur einige Stichworte, die den gegenwärtigen Zustand und die Bedrohungen der Meere dieser Welt illustrieren.
Der Mensch benutzt die Ozeane nicht nur als Selbstbedienungsladen, sondern fällt über sie her, um alles auszuplündern und das Letzte herauszuholen. Gleichzeitig missbraucht er die Meere als Müllkippe für alles.
Würde die von all den Grossaquarien stets so laut beteuerte «Umweltbildung» und «Nachhaltigkeit» wirklich greifen, dann wäre es um den Ozean wohl besser bestellt.
Grossaquarien wie das geplante «Ozeanium» in Basel sind ein antiquiertes Konzept des letzten Jahrhunderts. Es ist alles andere als nachhaltig, sondern trägt durch den Fang von Meerestieren selber zur Ausplünderung bei und setzt damit völlig verkehrte Signale.
Die Fondation Franz Weber präsentiert den zeitgemässen Gegenentwurf: Vision NEMO, das erste multimdiale und interaktive Tor zum Ozean.