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Ricardo Rodriguez wird der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft in der EM-Ausscheidungspartie gegen Litauen am Samstag nicht zur Verfügung stehen. Der linke Aussenverteidiger muss sich an den verletzten und entzündeten Stellen seiner hinteren linken Oberschenkelmuskulatur behandeln lassen. «Wir haben alles versucht. Ich wollte unbedingt spielen, aber leider müssen wir kapitulieren», sagte Rodriguez.
Damit wird der 22-jährige Wolfsburg-Profi erstmals seit über einem Jahr nicht zur Schweizer Startformation gehören. Seit dem Amtsantritt von Vladimir Petkovic verpasste Rodriguez keine Minute. An der WM-Endrunde bestritt er das gesamte Pensum, und in der Qualifikations-Periode für das Turnier in Brasilien stand er in neun von zehn Partien während 90 Minuten auf dem Rasen. Für ihn wird wohl der A-Team-Debütant François Moubandje (Toulouse) in die Startelf nachrücken. (ram/si)
8. Oktober 2010: Dass die Schweiz in Montenegro mit 0:1 verliert, gerät beinahe zur Nebensache. Für Aufsehen sorgt vielmehr der unkonventionelle Jubel des einzigen Torschützen Mirko Vucinic.
Nach dem enttäuschenden Ausscheiden in der Gruppenphase an der WM 2010 will es die Schweizer Nati am nächsten Turnier besser machen. Doch die EM 2012 verpasst sie – weil der Start völlig in die Hose geht.
Zuerst ein 1:3 in Basel gegen England, dann eine unerwartete 0:1-Niederlage auswärts gegen Montenegro. In Podgorica fehlt es der Schweiz an Durchschlagskraft, sie hat keine Ideen, wie sie den Gegner überwinden kann. So fällt das einzige Tor auf der anderen Seite. In der 67. Minute vernascht …