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Besnoitiose wird durch den Einzeller Besnoitia besnoiti verursacht. Die Krankheit befällt Rinder. Sie kann bei chronisch infizierten Tieren zu verhärteter und übermässig verhornter Haut sowie zu Haarausfall führen. Die Besnoitiose ist für den Menschen ungefährlich.
Betrifft: Rinder
Die Krankheit ist für den Menschen ungefährlich.
Krankheitsanzeichen
Der Erreger bildet in der Haut zahlreiche Zysten, was zu massiven Hautschäden und Leistungseinbussen in betroffenen Herden führen kann, Stiere können unfruchtbar werden.
Ansteckung durch Insekten
Die Ansteckung erfolgt meist über blutsaugende Insekten (Bremsen, Wadenstecherfliegen), die direkt Parasiten von einem Rind auf ein anderes übertragen können. Eine weitere Möglichkeit besteht in der Übertragung der Parasiten durch Geräte und Instrumente, z.B. Injektionskanülen. In seltenen Fällen infizieren sich Rinder auch über die Aufnahme von infektiösen Oozysten.
Wo? Früher im Süden, rückt in Mitteleuropa vor - erste Fälle in der Schweiz
Die Besnoitiose kannte man bis vor wenigen Jahren vor allem in Afrika und im Mittelmeerraum. In den letzten Jahren wurde die Krankheit in Frankreich über infizierte Tiere nach Norden verschleppt. Im Februar 2009 wurde die Besnoitiose erstmals in Deutschland festgestellt, die Einschleppung erfolgte vermutlich bereits 2005 oder 2006 mit importierten Tieren aus Frankreich. In der Schweiz ist die Krankheit bei einigen aus dem Ausland importierten Rindern im Juni 2012 festgestellt worden.
Erreger: Einzeller
Der Erreger Besnoitia besnoiti ist ein Einzeller und gehört zu den „zystenbildenden Kokzidien" (wie Toxoplasma, Neospora oder Sarkozystis).
Was tun?
Halten Sie die allgemeinen vorbeugenden Massnahmen gegen Tierseuchen ein. Die beste Vorbeugemassnahme ist die Verhinderung der Einschleppung durch importierte Trägertiere. Es gibt keine vorbeugende Impfung.
Die Besnoitiose ist nicht meldepflichtig.
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