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Mit Musik aus dem 20. Jh. für Violine und Klavier
Mit Anne-Françoise Schmid, Violine; Werner Schmid, Klavier
Die das Konzert einleitende Sonatine von Jean Françaix aus dem Jahr 1934 zeichnet sich durch Leichtigkeit, Phantasiereichtum und Witz aus. "Musique pour faire plaisir" war das Lebensmotto des Komponisten. Die polnische Komponistin und Geigerin Grazyna Bacewicz schrieb Sinfonien, 5 Violinkonzerte, Kammermusik, Klavierkompositionen und Lieder. Die 1958 komponierte zweite Solosonate für Violine bricht mit der traditionellen Sonatenform. An ihre Stelle treten kontrastreiche Episoden. Der Aarauer Komponist Werner Wehrli schrieb 1940 als opus 53 vier Sonatinen für Klavier. Die dritte daraus durchschreitet in drei Sätzen mit insgesamt nur 83 Takten eine reiche Palette an Gefühlen, deren Ausdruckstiefe den frühen Tod des Komponisten vorausahnen lässt. Der etwas ältere Othmar Schoeck sagte über seinen Kollegen: "Immer, wenn ein neues Werk von Werner Wehrli angekündigt wurde, wusste man, dass etwas Eigenes, nach innen Gerichtetes, nichts mühsam Geborgenes kommt." Bei Schoecks Violinsonate op. 16 handelt es sich um das Jugendwerk eines 24-jährigen, das er der ungarischen Geigerin Stefi Geyer widmete.
Kein Vorverkauf, Abendkasse
Veranstalter: Werner Schmid