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Die Trense, die in der Fachsprache eigentlich nur das Mundstück bezeichnet, wird umgangssprachlich aber zumeist auf den kompletten Trensenzaum bezogen. Der Trensenzaum ist das komplette Kopfstück des Pferdes, das wiederum aus Stirnriemen, Genickstück und Backenstücken, der Trense, also dem Gebiss, Kehl, Stirn- und Sperrriemen besteht. Hier vervollständigt das Reithalter mit dem breiten Nasenriemen das Ganze und all diese Elemente gemeinsam bilden den Trensenzaum.
Der Trensenzaum an sich kann also durch verschiedene Variationen des eigentlichen Reithalfters verändert werden, die Trense ist mit ihren Elementen aber auch unbedingt notwendig, um das Reithalfter überhaupt verwenden zu können.
Obwohl die Trense fachlich gesehen lediglich das jeweilige Gebiss für das Pferd bezeichnet, wird umgangssprachlich meist das ganze Zaumzeug als Trense bezeichnet, wir beziehen uns hier auch auf die Trense als das Zaumzeug. Welche Trense sich am besten für dich eignet, kannst du individuell für dein Pferd festlegen, wenn du die unterschiedlichen Merkmale der Trensen betrachtest.
Wenn dein Pferd am Kopf ein wenig empfindlich ist oder du ihm etwas ganz besonders Gutes tun möchtest, ist ein anatomisches Zaumzeug zu empfehlen, das speziell an den Pferdekopf angepasst ist und für besonders viel Tragekomfort sorgt.
Bei Pferden mit empfindlichen Nasenrücken eignet sich ein mexikanischer Trensenzaum ganz hervorragend, da dieser über eine zusätzliche Polsterung am Nasenrücken verfügt. Pferde mit kurzen Nasen sollten mit einer normalen, englischen Trense geritten werden, bei großen Pferden mit langem Nasenrücken kann auch gut ein hannoveranischer Zaum eingesetzt werden.
Dir stehen unzählige Möglichkeiten an Trensen zur Verfügung, die du genau abgestimmt auf die Bedürfnisse deines Pferdes verwenden kannst.