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Die Playoffs als realistisches Szenario
Es ist für die Schweiz ein realistisches Szenario, die WM-Endrunde über die Playoffs im kommenden März erreichen zu müssen. Dort könnten nach aktuellem Stand unbequeme Gegner warten.
Durch das 0:0 in Nordirland hat die Schweiz bei Halbzeit ihres Pensums die gute Ausgangslage in der Gruppe C verspielt. Sie liegt bei zwei Spielen weniger sechs Punkte und acht Tore hinter Europameister Italien. Selbst wenn sie im Oktober die Partien gegen Nordirland in Genf und auswärts gegen Litauen gewinnt, wird sie am 12. November in Rom im zweitletzten Spiel mit grösster Wahrscheinlichkeit gezwungen sein, Italien zu schlagen, um sich zum Abschluss im Heimspiel gegen Bulgarien aus eigener Kraft als Gruppensieger direkt für die WM-Endrunde in Katar zu qualifizieren.
Die Schweiz ist also im Kampf um Platz 1 in Rücklage geraten, doch immerhin bringt sie das Unentschieden gegen die drittplatzierten Nordiren dem 2. Platz und damit den Playoffs näher. Diese könnte die Schweiz allerdings auch sonst erreichen, da sie sich über das Ranking der Nations League 2020 dafür qualifizieren dürfte.
Es rücken nämlich die besten zwei Teams aus dieser Rangliste in die Playoffs nach, die sich nicht als Gruppensieger direkt für die WM oder als Gruppenzweite für die Playoffs qualifizieren. Die Schweiz wird im Nations-League-Ranking als Nummer 11 geführt - nur Polen (10.) ist im Moment als besser klassiertes Team nicht Erster oder Zweiter seiner Qualifikationsgruppe.
Die zwölf Playoff-Teilnehmer (zehn Gruppenzweite sowie zwei Teams aus dem Nations-League-Ranking) spielen in drei Vierer-Poules mit Halbfinal und Final (ohne Hin- und Rückspiel) die drei letzten WM-Plätze Europas aus. Im Moment wären neben der Schweiz folgende Länder in den Playoffs vom nächsten März dabei: Serbien, Schweden, Ukraine, Norwegen, Schottland, Armenien, Tschechien, Russland und Albanien als Gruppenzweite der WM-Qualifikation sowie Polen und Bosnien-Herzegowina über das Ranking der Nations League.
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