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"Manchmal und wie aus heiterem Himmel habe ich diese schrecklichen Bilder wieder vor mir, zusammen mit den Gefühlen von Panik und Hilflosigkeit, ähnlich wie ich das damals erlebt habe!"
Das Wort Trauma kommt aus dem Griechischen und bedeutet allgemein eine "Verletzung". In der Psychologie ist damit eine überwältigende und bedrohliche Erfahrung gemeint, die Angst, Panik, Hilflosigkeit oder das Gefühl von Lebensgefahr auslöst. Solche Erlebnisse können unterschiedlicher Art sein, z.B. Verlust eines wichtigen Menschen, Unfälle, Krankheit, Gewalterfahrung, Bedrohung oder sexueller Missbrauch.
Traumatische Erlebnisse und die damit verbundenen belastenden Erinnerungen können sich (müssen aber nicht) zu einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) entwickeln, mit zum Beispiel depressiven Symptomen, Schlafstörungen und Angstzuständen, aber auch zu körperlichen Beschwerden, wenn man sie nicht behandelt.
Die Symptome einer PTBS können sich in Form von unkontrollierten Bildern und Gedanken sowie in starken körperlichen Reaktionen bei der Erinnerung an das Ereignis ausdrücken. Andere Folgen können Alpträume und Schlafstörungen sein. Darüber hinaus haben die Folgen eines Traumas oft Auswirkungen auf den zwischenmenschlichen Bereich. Das Gefühl der Entfremdung erschwert es den Betroffenen manchmal, befriedigende Beziehungen zu leben. Sie fühlen sich unsicher und isoliert. Oft werden die von einem Trauma betroffenen von unangenehmen Erinnerungen überflutet, so dass friedliche und angenehme Momente selten sind.