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Das heutige Falera entstand im Mittelalter und war dem Kloster Disentis abgabepflichtig. Zwar begannen erste touristische Entwicklungen in den Dreissigerjahren, doch erst mit dem Ausbau der Strasse von Laax nach Falera (1950-54) konnte sich das Bauerndorf dem Tourismus öffnen. Erste Ferienhäuser stammen aus den Fünfzigerjahren, in den Siebzigerjahren wurden Skilifte und eine Sesselbahn errichtet. Falera gehört heute zum „Winterresort Laax“ und zur Sommerdestination „Flims“.
Den Parc la Mutta erreicht man von der Postautohaltestelle in Falera zu Fuss in 5 Minuten. Autos müssen auf einem grossen Parkplatz beim Dorfeingang parkiert werden. Falera liegt am Wanderweg Senda Sursilvana. 2003 wurde auf dem ersten Teil des Panoramawegs von Falera nach Laax ein 1.4 km langer Planetenweg erstellt. Die Sternwarte Mirasteilas liegt etwas oberhalb der Gemeinde in Falera und wurde 2007 eröffnet. Ihr Prunkstück ist ein anderthalb Tonnen schweres Teleskop mit einem Durchmesser 90 Zentimetern.