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Die Dissertation ist kumulativer Natur: Sie besteht aus unterschiedlichen Publikationen und Artikel, die einen Zusammenhang haben und eine Einheit bilden.
Von 2013 bis 2016 konnte ein Team der Universität Zürich Ausgrabungen am bekannten hallstattzeitlichen Fürstensitz von Vix/Mont Lassois durchführen. Die Auswertung der Befunde und Funde dieser Ausgrabung bilden die Basis der Dissertation. Es handelt sich um eine Grabung eines Siedlungsareals innerhalb der Befestigungsanlagen der Höhensiedlung. Dabei konnten verschiedene Spuren von handwerklichen Aktivitäten identifiziert werden. Weitere Teile der Dissertation beziehen sich auf das Handwerk in der Hallstattzeit. Es werden hauptsächlich theoretisch-methodische sowie forschungsgeschichtliche Aspekte behandelt. Diese Artikel befassen sich mit der Spezialisierung, dem Einfluss der Forschungsgeschichte auf Interpretationen und mit gesellschaftlichen Phänomenen wie Mobilität. Die jeweiligen Überlegungenbeziehen sich dabei auf das hallstattzeitliche Handwerk. Schlussendlich rundet ein Artikel über die Resultate Analyse der Keramikinhalte die Arbeit ab. Dabei wurden im Rahmen eines internationalen Projektes (BEFIM) Proben aus der Zürcher Grabung am Mont Lassois ausgewertet. Die Resultate ermöglichen weitergehende Aussagen zum Handel und Konsum von Wein sowie zur gesellschaftlichen Stellung der Bewohner des Siedlungsareals. Die verschiedenen Bestandteile bilden eine breit gefächerte Betrachtung zum hallstattzeitlichen Handwerk anhand eines Fallbeispiels.