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IVSE
Interkantonale Vereinbarung für Soziale Einrichtungen (IVSE)
Die interkantonale Vereinbarung für Soziale Einrichtungen (IVSE) regelt die Finanzierungsmodalitäten für den Aufenthalt von Personen in sozialen Einrichtungen ausserhalb ihres Wohnkantons.
Die Grundlagen und Bestimmungen der IVSE sowie die Datenbank mit allen in der Schweiz betriebenen IVSE-Einrichtungen sind unter folgendem Link einsehbar:
Einrichtungen, die der IVSE unterstellt sind, haben vor der Aufnahme eines ausserkantonalen Klienten oder einer ausserkantonalen Klientin ein entsprechendes Gesuch um Kostenübernahmegarantie (KÜG) zu stellen. Eine Zürcher Einrichtung, die eine Person mit ausserkantonalem Wohnsitz aufnehmen will, muss über die IVSE-Verbindungsstelle des Kantons Zürich eine KÜG einholen. Eine ausserkantonale Einrichtung, die eine Person mit Wohnsitz im Kanton Zürich aufnehmen will, muss das Gesuch über die IVSE-Verbindungsstelle des Standortkantons der Einrichtung stellen.
Die Zürcher Einrichtungen erfassen die zur Aufnahme vorgesehene Person im ASBB (Erfassungssystem für Einrichtungen im Kanton Zürich) und tragen die für das Gesuchsformular benötigte Daten entsprechend ein. Eine IBB-Einstufung (IBB = Individueller Betreuungsbedarf) ist vorzunehmen. Das Gesuch ist auszudrucken und die notwendigen Unterschriften sind einzuholen. Danach ist das Gesuch der IVSE-Verbindungsstelle des Kantons Zürich schriftlich einzureichen.
Mutationen und Austritte können aus dem ASBB generiert werden und sind schriftlich der IVSE-Verbindungsstelle des Kantons Zürich einzureichen.