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Bundesbahnen vergeben weiteren Teil des Workplace-Outsourcings.
T-Systems Schweiz hat am Donnerstag einen Auftrag der SBB gewonnen. Es geht dabei laut Ausschreibung um Infrastructure-as-a-Service (IaaS) für Computing- und Storage-Leistungen, sowie den Betrieb von Datenbanken, Middleware und Applikationen auf dieser Plattform. Inhalt der Ausschreibung ist zudem die Überführung von bestehenden dedizierten oder bereits auf anderen Plattformen virtualisierten Systemen. Die Überführung wird nicht im Rahmen eines einzigen Projektes, sondern im Rahmen des üblichen Life-Cycle der Applikationen über die nächsten drei Jahre umgesetzt. Der Deal hat einen Wert von 12,7 Millionen Franken.
Wie üblich läuft jetzt noch eine Due-Diligence-Phase, in der die Annahmen aus der Ausschreibung geprüft werden. Sollte sich herausstellen, dass T-Systems die Leistungen nicht erbringen kann, stehen Swisscom und CSC bereit. Diese beiden IT-Dienstleister hatten ebenfalls am selektiven Verfahren teilgenommen, konnten sich aber nicht bis zuletzt durchsetzen. In einer Anfangsphase war auch IBM im Rennen gewesen.
Die Ausschreibung "Virtual Infrastructure & Application Services" (VIAS) hatte die SBB im Mai publiziert. Sie ist Teil der Beschaffung "Workplace 2016". Erst im August hatte sich Swisscom den PC-Deal der SBB geschnappt
. Mit der nun (sehr wahrscheinlich) von T-Systems erstellten und betriebenen Plattform will die SBB ihre Anzahl dedizierter Systeme reduzieren und ihre Agilität bei der Bereitstellung von Systemen erhöhen. (mim)