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Die normale Legedauer einer Henne erstreckt sich über rund ein Jahr. Danach nimmt die Legeleistung stark ab, und die Eischale wird dünn und zerbrechlich. Mit rund 1 1/2 Jahren wird die Henne als Suppenhuhn geschlachtet und durch eine Junghenne ersetzt.
Der Name «Suppenhuhn» stammt aus der Zeit, als man diese Tiere nach dem Legen für die Zubereitung von Speisen wie Hühnerbouillon und Saucen verwendete, weil das Fleisch dieser Tiere hochwertig, schmackhaft und fettarm ist. Heute sprechen wir von Althennen. Mit dem Trend zu Fertiggerichten (convenience foods) und rasch zuzubereitenden Speisen sowie den heute verfügbaren Fleischalternativen ist die Nachfrage nach Suppenhühnern stark zurückgegangen. Das hat dazu geführt, dass Althennen nach dem Schlachten vermehrt in Form von Fleischkäse, Lyonerwurst und Ähnlichem genutzt werden. Findige Leute bringen z. B. Würste aus Althennenfleisch auf den Markt und finden dankbare Abnehmer. Zuwanderer, z. B. aus moslemisch ausgerichteten Ländern, tun ein Übriges dazu, dass der Nutzen dieses wertvollen Fleisches wiederentdeckt wird.
Für Liebhaber von Gerichten mit dem Fleisch von Suppenhühnern hat der GalloSuisse spezielle Rezepte bereit gestellt.