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Die mit den neuen Detektoren ausgestatteten Drohnen werden im Rahmen des Überwachungsprogramms, bei Stilllegungsprojekten oder der Notfallplanung eingesetzt, um radiologische Messungen ohne menschliches Zutun durchzuführen. «Das wird zu einem deutlichen Fortschritt im Strahlenschutz führen», sagte Eric van Walle, Generaldirektor des SCK-CEN.
An der Drohne ist ein Szintillationszähler angebracht. «Dieses Gerät misst die Radioaktivität, indem es die Lichtblitze zählt, die durch das Einströmen ionisierender Strahlung entstehen, was wiederum die Höhe der Strahlendosis anzeigt. Je mehr Licht, desto mehr Strahlung», erklärte Johan Camps, Leiter der Abteilung Krisenmanagement und Entscheidungsunterstützung des SCK-CEN.
Ohne die hochmoderne Drohnentechnologie des belgischen Luftfahrtspezialisten Sabca wäre dieses Projekt nicht möglich, so das SCK-CEN. Die Sabca bietet zwei Drohnentypen an: Eine Starrflügler-Drohne, die stundenlang autonom in der Luft schweben kann, und den Multicopter, der schwerere Detektoren tragen kann, ohne an Flexibilität einzubüssen.
Beide Projektpartner betonen, dass es sich um ein Demonstrationsprojekt handelt, mit dem sie zeigen wollen, wie Drohnen eingesetzt werden können und welchen Nutzen sie bieten. Das SCK-CEN und die Sabca sind davon überzeugt, dass der Einsatz von Drohnen es dem Nuklearsektor ermöglichen wird, präzise Messungen in grossflächigen Gebieten durchzuführen.
Die Sabca (Société Anonyme Belge de Constructions Aéronautiques) gehört der französischer Flugzeugherstellerin Dassalt Group und dem niederländischen Raumfahrtunternehmen Fokker Technologies, das seit 2015 eine Tochtergesellschaft der britischen GKN plc ist.
Quelle
A.D. nach SCK-CEN und Sabca, Medienmitteilungen, 18. Mai 2021