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Eine Untersuchung bei 215 Grosskonzernen habe ergeben, dass die Unternehmen wegen steigender Temperaturen, starker Wetterschwankungen und der Einpreisung von Treibhausgas-Emissionen zusätzliche Kosten von insgesamt 970 Milliarden Dollar erwarten, wie die Organisation CDP diese Woche mitteilte. Ein Grossteil davon werde bereits in den kommenden fünf Jahren erwartet. Etwa die Hälfte der zusätzlichen Ausgaben werde als "wahrscheinlich bis praktisch sicher" angesehen.
Zugleich sahen viele Unternehmen der Studie zufolge auch grosse Chancen beim Übergang zu einer klimafreundlicheren Wirtschaft. Das zusätzliche Potenzial wurde von den Firmen mehr als doppelt so hoch wie die zusätzlichen Kosten gesehen. Darin enthalten sind etwa eine schneller als erwartet steigende Nachfrage nach Elektro-Fahrzeugen oder Investitionen in erneuerbare Energien. Die meisten Firmen hätten aber immer noch Schwierigkeiten, die Auswirkungen des Klimawandels sachgemäss einzuschätzen.
Die britische Organisation CDP setzt auf Transparenz bei den Klimakosten, um Investitionen in umweltfreundliche Industrien zu fördern. Die Studie umfasst Firmen wie Apple, Microsoft, Unilever, UBS, Nestle, China Mobile, Infosys, Sony und BHP. Zusammen kommen die Konzerne auf einen Börsenwert von rund 17 Billionen Dollar.
(Reuters)