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Im Rahmen der Evaluation der Ökomassnahmen in der schweizerischen Landwirtschaft werden anhand einer Nitratdatenreihe für den Kanton Bern die Veränderungen des Nitratgehalts im Grundwasser erfasst. Damit wird in den Regionen Jura, Mittelland, Voralpen und Alpen überprüft, ob das Reduktionsziel erreicht werden kann, wonach der durchschnittliche Nitratgehalt des Grundwassers von 1990 bis 2005 um 5 mg NO3/l gesenkt werden soll. Bis 2001 nahm der Nitratgehalt bei 214 Wasserfassungen mit vollständig oder teilweise landwirtschaftlicher Nutzung im Einzugsgebiet im Mittel um 1,8 mg NO3/l auf 18 mg NO3/l ab. Im Vergleich dazu ging der Nitratgehalt bei 49 Fassungen mit Wald und vegetationslosen Flächen im Einzugsgebiet um 0,3 auf 7 mg NO3/l zurück. Im Mittelland und in den Voralpen nahm der Nitratgehalt der Fassungen mit landwirtschaftlicher Nutzung im Einzugsgebiet signifikant ab, im Jura und in den Alpen jedoch nicht. Das Reduktionsziel kann bei gleich bleibendem Trend nur in den Voralpen erreicht werden.
Ein Vergleich unterschiedlicher Verfahren für die Stickstoffdüngung von Winterweizen zeigte, dass sich mittels ortsspezifischer, variabler Stickstoffdüngung die Stickstoffüberschüsse deutlich reduzieren lassen.
Umwelt
Fabian Y., Roberti G., Jacot K., Gramlich A., Benz R., Szerencsits E., Churko G., Prasuhn V., Leifeld J., Zorn A., Walter T. (ꝉ), Herzog F.
Viele Drainagen von Ackerflächen sind erneuerungsbedürftig. Nun erhalten Kantone und Betroffene eine Entscheidungshilfe, um solche Flächen umfassend zu beurteilen und nachhaltige Lösungen zu finden.
Die Ammoniakemissionen der Schweizer Landwirtschaft haben in den letzten 20 Jahren wenig abgenommen. Denn die Faktoren, die zu einer Emissionszunahme bzw. -abnahme führen, haben sich zwischen 2000 und 2020 weitestgehend gegenseitig aufgehoben.