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Der Schweizer UNO-Sondergesandte für Vertriebene hat Irak aufgerufen, Binnenflüchtlinge nicht erneut zu vertreiben. In Bagdad und weiteren Städten lebt rund eine halbe Million Menschen in provisorischen Unterkünften.
"Ich rufe die irakischen Behörden auf, ein Moratorium zu erlassen, bis es eine Strategie für die Wiedereingliederung der Vertriebenen gibt", teilte der Berner Staatsrechtler in einem Communiqué mit. Niemand solle gezwungen werden, in seine Herkunftsregion zurückzukehren.
Kälin forderte weiter, dass die Rückgabe von Häusern vereinfacht werde. Nach Angaben der irakischen Regierung wurden seit 2006 rund 1,5 Mio. Menschen innerhalb des Landes vertrieben.
swissinfo.ch und Agenturen