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Wahrscheinlich sind es rationale Persönlichkeiten, die sich gerne irrational geben, die mit ihrem schillernden Wesen das Volk beeindrucken. Nicht nur Christoph Blocher ist ein solcher Fall, auch der ehemalige Zürcher Stapi Elmar Ledergerber verfügte über dieses Talent. Gegen alle Proteste vermietete er eine städtische Villa mit Seeanstoss an seinen damaligen „Freund“ Matthias Hartmann, den Chef des Zürcher Schauspielhauses. Die Billigmiete unter Kunstfreunden, die später Feinde wurden, war ein Beispiel dafür, dass man sich in der Politik nicht nur unter englischen Parlamentariern begünstigt, sondern dies auch in der Schweiz häufig der Fall ist. In praktisch jedem Kanton verschaffen Politiker ihren Freunden in der Wirtschaft Vorteile, um dann in die entsprechenden Verwaltungsräte gewählt zu werden; ein sehr prominenter Fall ist Kaspar Villiger, der sich aber nichts daraus macht. Das Haus am See wurde nach dem Abgang von Matthias Hartmann nun neu vermietet – für CHF 20 833.– pro Monat. Man könnte auch sagen, alt Stapi Ledergerber habe zusammen mit dem Zürcher Gemeinderat Steuergeld verschleudert. Zu deren Entschuldigung lässt sich nur sagen, dass die unglücklich zu Ende gegangene Aera Hartmann künstlerisch sehr ansprechende Produktionen brachte. In Zürich ist man es gewohnt, kleinere Verluste zu tragen.