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Erstes Geisterspiel in der Schweiz
Das Spiel FC Sion gegen Servette Genf musste wegen eines Petardenwurfs Richtung Servette-Keeper Pédat unterbrochen werden. Die Disziplinarkommission entscheid, die Partie unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu wiederholen – das erste Geisterspiel im Schweizer Fussball.
Dieses erste Geisterspiel in der Schweiz fand am 19. April 2001 als Wiederholungsspiel zwischen dem FC Sion und Servette Genf statt. Im ursprünglichen Spiel der beiden Mannschaften vom 18. März 2001 war der Genfer Torwart Eric Pédat von einer aus dem gegnerischen Fanblock geworfenen Petarde getroffen worden. Er verletzte sich dabei und musste sich wegen Gleichgewichtsstörungen und Ohrenschmerzen zur Halbzeit auswechseln lassen.
Servette spielte unter Protest weiter; das Spiel endete 2:1 für Sion. Die Disziplinarkommission der Liga ordnete eine Neuauflage der Begegnung als Geisterspiel an, dieses endete 1:1. Der Franzose Julien Poueys brachte die Walliser in der Reprise in der 4. Minute in Front, Léonard Thurre glich für die Genfer mit einem satten Schuss in der 63. Minute aus. Beide Spieler hatten bereits beim abgebrochenen Spiel getroffen…