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Okay, das ist ja jetzt ein riesen Theater wegen der Uni-Basel-Finanzierung. So wie alle anderen fehlt auch mir der Durchblick, um die Sache abschliessend bewerten zu können.
Ich denke aber, wenn Regierungsräte wegen Geld derart heftig auf die Barrikaden steigen und gar den Bund verklagen wollen, ist es durchaus möglich, dass vielleicht diese Regierungen etwas verbockt haben.
Es ist schliesslich nicht das erste Mal, dass Kantonsregierungen wegen Trödelei Bundessubventionen verlustig gingen.
Auf der anderen Seite ist da der Herr Baader. Und der ist halt genau so, wie er ist. Und weil er der Adjudant Unteroffizier seiner Partei ist, handelt er halt so. Seine Nichtwahl als Ständerat war bis gestern definitiv.
Jetzt ist sie einfach noch definitiver.
Interessant ist nun einzig die Frage, ob es für die SVP Baselland insgesamt einen Baader-Delle absetzen wird.
Doch nochmals zu den Fakten, dem Ratsprotokoll:
Jans Beat (S, BS): Geschätzter Herr Bundesrat, bei diesem Geschäft kommt ein normaler Mensch nicht mehr draus. Die Buchhalter und Juristen der betroffenen Kantone behaupten exakt das Gegenteil dessen, was Ihre Buchhalter und Juristen offenbar sagen. Was wir hier brauchen, ist Klarheit. Können Sie garantieren, dass bei den betroffenen Universitäten und den entsprechenden Kantonen keine riesigen Löcher in der Finanzierung entstehen?
Burkhalter Didier, conseiller fédéral: Oui, je peux vous garantir qu’il n’y a pas de “riesen Löcher”. Je viens de vous le dire. Et vous devez admettre que ce qui est dit là est peut-être répété, mais cela ne va pas changer. Donc je vous le redis encore une fois: chaque année la Confédération versera la subvention aux cantons; la problématique est uniquement comptable. S’il y a une synchronisation, alors il y a une différence au bilan. Pour les cantons qui ne veulent pas de la synchronisation – encore une fois, deux cantons ont créé la problématique dans la période durant laquelle ils ne devaient pas la créer, soit dans ces dix dernières années -, nous leur avons proposé une solution qui sort de la solution “buchhaltérienne” mais qui est une solution “burkhaltérienne”, si vous me passez l’expression. C’est une solution qui n’est pas comptable, mais qui est politique.
Also – irgendetwas ist da in Basel schief gelaufen. Oder die Zürcher und St. Galler haben ihre Buchhaltung einfach besser im Griff.
PS: Der NZZ ist diese Abstimmung keine Zeile wert. Die Uni Zürich scheint kein derartiges Problem zu plagen.