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Schwingerverband
Rigischwinger waren massgebend an der Gründung von wichtigen Schwingerorganisationen beteiligt
Dass unsere Region stets als schwingerische Hochburg bezeichnet wurde, beweist die Tatsache, dass fast durchwegs Rigi-Schwinger massgebend bei der Gründung von wichtigen Schwingerverbandsorganisationen mit von der Partie waren. Wenn die Ausübung des Schwingens auch sehr weit zurückreicht, so liess die Gründung einer Organisation, die diese Sportart in geordnete Bahnen lenkte, lange auf sich warten. Der jubilierende Schwingerverband am Rigi ist stolz darauf, in seinen Reihen Pioniere zu haben, die damals vehement für eine gute Sache eingestanden sind und sogar energisch dafür gekämpft haben.
Die erste Gründung des Innerschweizer Schwingerverbandes (ISV) ist gescheitert
Die erste Gründung des Innerschweizer Schwingerverbandes geht auf das Jahr 1884 zurück. Die drei Initianten waren der nachmalige Nationalrat Josef Bürgi, Arth, Alfred Schärli und Ferdinand Wenger aus Kriens. Als eigentliche Pioniere galten Josef Bürgi und Alfred Schärli. Die Gründung des ISV war sicher gut gemeint, doch wegen fehlender Unterstützung war diesem Verband nur eine vierjährige Lebensdauer beschieden. Der damalige Freiheits- und Unabhängigkeitsdrang der Schwinger vermied jegliche geordnete Organisation.
1893 hat es alsdann geklappt; der zweite Anlauf einer Verbandsgründung, die das gesamte Gebiet der Innerschweiz umfasste, war vom Erfolg gekrönt. Am 2. Januar 1893 erfolgte sie in Luzern. Und wiederum mischelte Josef Bürgi, Arth, bei der Gründung des Innerschweizer Schwingerverbandes kräftig mit und nahm im Vorstand als erster Beisitzer Einsitz.
1895 folgte die Gründungdes Eidgenössischen Schwingerverbandes
Vor 1895 zeichneten sich vermehrt Bestrebungen ab, die den Zusammenschluss der Schwinger im ganzen Schweizerlande zum Ziele hatten. Dieser Zusammenschluss drängte sich geradezu auf, war es doch höchste Zeit, in die Organisationen der eidgenössischen Anlässe Ordnung zu bringen und diesbezügliche Richtlinien aufzustellen. Ebenso musste das Kurswesen geordnet werden und für die Beurteilung der schwingerischen Arbeit musste ein einheitliches Bewertungssystem gefunden werden. Anlässlich des im Jahre 1894 in Zürich stattgefundenen eidgenössischen Schwingfestes wurde ein Komitee gebildet, in welches je zwei Delegierte der vertretenen Verbände abgeordnet wurden. Die Schwingervereinigung der Urschweizer (später ISV) wurde durch Josef Bürgi, Arth, und A. Schärli, Luzern, vertreten. Am 11. März 1895 vollzog sich in Bern die Konstituierung der Vorsteherschaft. Dabei wurde Josef Bürgi zum Säckelmeister gewählt. Im Jahre 1895 erfolgte demnach auch die offizielle Gründung des Eidgenössischen Schwingerverbandes. Josef Bürgi, Arth - ein Rigiverbändler -, war demzufolge Mitbegründer der obersten Schwingerorganisation unseres Landes.
1923 wurde der Schwyzer Kantonale Schwingerverband aus der Taufe gehoben
Am 29. April 1923 fand im Gasthaus zum Adler in Rothenthurm die Gründung des Schwyzer Kantonalen Schwingerverbandes statt. Und wiederum waren es wackere Rigi-Schwinger, die dieser Organisation uneigennützig ihre Kraft zur Verfügung stellten. So wurde Karl Bürgi, Arth, zum ersten Verbandspräsidenten gewählt. Ebenso nahm auch Mathias Bürgi, Arth, im ersten Verbandsvorstand Einsitz. An der Generalversammlung vom 16. Januar 1927 wählte das Schwingerparlament das bisherige Vorstandsmitglied Mathias Bürgi zum Präsidenten.Dank und Anerkennung diesen umsichtigen Vorfahren und Pionieren. Ihr Wirken im Interesse der edlen Schwingersache bleibt unvergesslich..