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Genormt wird überall, ob es nun fiktive oder reale Gegenstände sind. Nur mithilfe von Normen können Konzepte verglichen, bewertet und in Relation gestellt werden. Und dafür sorgt u. a. die ISO. Die International Organization for Standardization mit Sitz in Genf überwacht diese Normierungen. (ISO ist kein Akronym, das Kürzel stammt vom Griechischen Wort „isos“ und bedeutet „gleich“.) Neben Sprachen (ISO 639) oder Korrekturzeichen für Texte (ISO 5776), die für uns täglich wichtig sind, definiert sie auch scheinbar Banales wie die Woche.
Dinge, die für uns selbstverständlich sind.
Im Artikel 8601 wird beschrieben, was eine Woche zu einer Woche macht. So wird der Sonntag zum letzten Tag der Woche (klar!) und eine Kalenderwoche beginnt zwingend mit einem Montag (logo!?). Komplexer wirds damit: Die erste Kalenderwoche des Jahres ist diejenige, die mindestens vier Tage des neuen Jahres enthält. Anders gesagt ist der Donnerstag für die Bestimmung der ersten Kalenderwoche ausschlaggebend. Liegt er im neuen Jahr, ist es die KW 1. Jedes Jahr hat entweder 52 oder 53 Kalenderwoche (gewusst), wobei ein Normaljahr immer dann 53 Kalenderwochen hat, wenn es mit einem Donnerstag beginnt (gewusst?). Ein Schaltjahr hingegen beginnt entweder mit einem Mittwoch und endet mit einem Donnerstag oder es beginnt mit einem Donnerstag und endet mit einem Freitag.
Der 4. Januar liegt immer in Kalenderwoche 1.
Super, wenn man sich darauf verlassen kann! Dank der ISO bekommt Abstraktes einen Rahmen und wird so (be-)greifbar. Wenn sogar so etwas Simples wie die Woche bis auf die letzte Unsicherheit definiert ist, wie ausgeklügelt muss wohl ein komplexeres Konzept zu normieren sein? Auf jeden Fall sind ISO-Standards hilfreich und nötig für unseren Alltag. Kennen Sie noch andere witzige, verblüffende, unverständliche oder banale Gegenstände, die durch die ISO normiert wurden? Lassen Sie es uns wissen!