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Die PKSPF wäre gezwungen, den aktuellen Rentensatz von 1,6 % auf 1,3 % senken. Das entspricht einer durchschnittlichen Senkung der Renten, von der alle Angestellten betroffen wären und die höher ausfallen würde als die durchschnittliche Senkung, die im Rahmen der vom Staatsrat ausgearbeiteten Vorlage zu erwarten ist. Die Senkung der Renten um 10 bis 25 % würde bedeuten, dass die Kosten der Reform vollumfänglich zu Lasten der Versicherten gehen. Übergangsmassnahmen würden nur für Personen über 60 Jahre gewährt, alle anderen Personen würden keine Kompensationen erhalten. Die Folgen für Personen ab 45 Jahren wären schwerwiegend, da sie nicht von den zusätzlichen Übergangs- und Kompensationsmassnahmen profitieren könnten, welche in der vom Staatsrat ausgearbeiteten Vorlage vorgesehen sind.
Nein. Das Scheitern der Reform wäre für keine Kategorie der versicherten Angestellten von Vorteil. Im Fall, dass die Reform scheitert und das Leistungsprimat beibehalten wird, würden die Renten der Versicherten je nach Alter um 10 bis 25 % sinken. Ausserdem wären weitere Leistungskürzungen in den kommenden Jahren nicht ausgeschlossen. Einzig Personen ab 60 Jahren würden im Falle eines Scheiterns von den Übergangsmassnahmen profitieren. Wenn sich diese Personen jedoch frühzeitig pensionieren lassen, können sie nicht mehr von den heutigen Bedingungen profitieren, welche den Verlust begrenzen, der mit der vorzeitigen Pensionierung einhergeht. Die PKSPF beschloss, diesem Mechanismus ein Ende zu setzen, der de facto Personen mit hohem Einkommen begünstigt. Die Renten würden bei vorzeitiger Pensionierung für alle Personen um 5 % pro Jahr gekürzt. Diese sogenannte versicherungsmathematische Kürzung wurde vom Renten-Rechner, der 2019 auf der Webseite aufgeschaltet wurde, nicht berücksichtigt. In der neuen Version des Renten-Rechners wurde dieser Aspekt mittlerweile korrigiert. Es zeigt sich, dass auch Personen ab 60 Jahren nicht von einem Scheitern der Reform profitieren würden.
Viele Parameter der Reform liegen in der Kompetenz des Grossen Rates und der Bevölkerung des Kantons Freiburg. Der Grosse Rat wird voraussichtlich im Frühling 2020 zur Vorlage Stellung nehmen. Entsprechend der Kantonsverfassung unterliegt dieser Gesetzesentwurf dem obligatorischen Finanzreferendum. Das Inkrafttreten des neuen Vorsorgeplans ist per 1. Januar 2022 geplant. Die aktuellen Bestimmungen bleiben daher bis am 31. Dezember 2021 in Kraft.
Nein, die aktuellen Bedingungen bleiben bis Ende des Jahres 2021 bestehen.