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Am 4. März soll Ramiro Rubi Ibarra (66) durch den US-Bundesstaat Texas hingerichtet werden, wegen Mordes an einer jungen Frau im Jahr 1987. Seit rund 1/4 Jahrhundert erlebt er die schrecklichen und unmenschlichen Bedingungen im Todestrakt von Texas und hat sich dort zu einem anderen Menschen entwickelt.
Seit dem Mord, den Ramiro Ibarra begangen hat sind 34 Jahre vergangen. Jahrzehnte hat er darum im Gefängnis verbracht. Er lebt dort in völliger Isolation in einem Raum der gerade mal 2,70 m x 1,20 misst. Allein dieser Umstand, einen Menschen so lange in Einzelhaft zu halten und ihn jeder menschlichen Wärme und Zuspruch zu berauben, ist Folter von der schlimmsten Sorte. „Rubi“, so möchte er genannt werden, hat sich dabei sehr verändert und ist heute ein absolut friedlicher, liebevoller und bescheidener Mensch. Sollte er tatsächlich hingerichtet werden, wird der Staat Texas einen absolut anderen Menschen ermorden als den, der vor Jahrzehnten verurteilt wurde.
ch, der Autor dieser Zeilen, bin selbst in ständigem Kontakt mit meinem Brieffreund