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Drei Jahre nach der ersten und ein Jahr nach der zweiten Auflage befindet sich der neue Ortsplan der Gemeinde Villars-sur-Glâne auf der Zielgeraden. Das zumindest hofft Gemeinderat Bruno Marmier: Er gehe davon aus, dass die Gemeinde den Ortsplan diesen Herbst endlich beim Kanton einreichen könne, sagte er auf Anfrage.
Gegenüber der zweiten Version habe sich nichts Substanzielles verändert, so Marmier weiter. «Wir haben formelle Details angepasst und einige Fragen mit Einsprechern geklärt.» Einsprachen hatte es vor allem gegen die geplanten Überbauungen in den Sektoren Vallon de Villars und Croset gegeben (die FN berichteten). Die Gemeinde habe jetzt Garantien bezüglich der maximalen Grösse der geplanten Gebäude formuliert und im Falle von Vallon de Villars die Höhe einiger Gebäude reduziert. «Es ist ein Kompromiss, der einige Quadratmeter Wohnfläche kostet», sagte Marmier. Weitere Änderungen betreffen die Parkplätze an verschiedenen Orten.
Sanfte Entwicklung
Die von der Gemeinde formulierte Strategie für ihren neuen Ortsplan bleibe aber unverändert, so der Gemeinderat. Diese sieht nach einer Phase des raschen Wachstums eine sanfte Entwicklung vor. Die bestehenden Grünzonen sollen erhalten und die Wohnquartiere langsam verdichtet werden. Wachsen will die Gemeinde vor allem in den Zonen Bertigny-West (zwischen Villars-Vert und Autobahn) und Croset (südlich des Quartiers Les Dailles). Bertigny-West soll zusammen mit der Agglomeration und dem Kanton Freiburg als Arbeitszone für Unternehmen mit hoher Wertschöpfung entwickelt werden; in Croset soll ein Ökoquartier entstehen.
Der veränderte Ortsplan und der abgeänderte Detailbebauungsplan für Vallon de Villars liegen seit Freitag öffentlich auf. Gegen die Änderungen sind bis zum 23. Juli Einsprachen möglich.