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Auch Nigeria hat einen Staatsfonds zur Anlage der Öleinnahmen geschaffen. Dieser wird nun unter anderem mit Hilfe der UBS verwaltet.
Uche Orji arbeitet derzeit als Aktienexperte bei der UBS Investmentbank in New York, und zwar im Range eines Managing Director. Nun wird er Managing Director und CEO des neu geschaffenen nigerianischen Staatsfonds. Vorsitzender des Fonds wird Alhaji Mahey Rasheed, Verwaltungsratsmitglied der First Bank; dies berichtet die Nachrichtenagentur «Reuters».
Der Staatsfonds wird vorerst mit einer Milliarde Dollar an Bargeldreserven Nigerias finanziert. Mit der Schaffung eines eigenen Staatsfonds will Nigeria einerseits attraktiver für Investoren werden, andererseits die angesparten Cash-Bestände aus den Erdöleinnahmen effizienter anlegen.
KMPG als Königsmacher
Bis anhin war Nigeria eines von drei OPEC-Ländern, das über keinen eigenen Staatsfonds verfügte. Der Fonds wurde mit Hilfe des Beratungsunternehmens KPMG ins Leben gerufen, das auch bei der Auswahl der Fonds-Manager geholfen hat.
Die rechtliche Grundlage für den Fonds wurde bereits im Mai durch Präsident Goodluck Jonathan gegeben, indem er die Bildung des Staatsfonds autorisierte. Damit stiess er aber auf Widerstand seitens einiger Gouverneure, die behaupteten, dass ein Staatsfonds gegen die Verfassung verstosse.