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Die ersten beiden Weltcuprennen in Harbin (China) und in Nagano (Japan) sind nun vorüber. Besonders mit den beiden Ergebnissen im Massenstart bin ich sehr zufrieden. Mein Ziel vor der Saison war es beim neuen Modus mit Vorläufen und Final regelmässig zu den besten 16 Finalläufern zu gehören. Dass mir dies gleich zweimal gelungen ist, kann ich allerdings noch nicht als Selbstverständlichkeit ansehen. Umso erstaunter war ich dann, wie gut die Rennen im Final liefen. Sowohl in Harbin als auch in Nagano konnte ich jeweils einen Punkte-Sprint gewinnen und dabei einen 6. und einen 5. Platz einfahren. So gut diese Ergebnisse auch aussehen, ganz zufrieden bin ich mit den Rennen jedoch noch nicht. In Nagano wäre an einem besseren Tag sogar noch ein Podest möglich gewesen, da ich mich mit KC Boutiette (USA) und Jorrit Bergsma (NED) vom Feld absetzten konnte. Leider gelang es mir nicht nach dem Punktgewinn Boutiette und Bergsma zu folgen. So wurde ich auf den letzten Runden noch von einer Gruppe von Fahrern eingeholt.
Bei den Wettkämpfen in den EInzeldistanzen bin ich noch nicht auf dem Level des Massenstarts angelangt. Sowohl in China als auch in Japan lief ich die 1'500 Meter und die 5'000 Meter. Auf der längeren Distanz platzierte ich mich in der B-Serie jeweils im Mittelfeldbereich, wobei ich mit dem Rennen in Japan schon einigermassen zufrieden war. Zuvor in China hatte ich noch grosse Mühe mit der Zeitumstellung und auch der sehr langsamen Bahn. Auch die 1'500 Meter Rennen waren etwas durchzogen. Nicht schlecht, aber ich hätte mir etwas mehr erhofft. Bei beiden Rennen hatte ich am Start Mühe in die Gänge zu kommen und so verlor ich auf meine direkten Konkurrenten bereits auf den ersten 300 Meter viel Zeit, die ich anschliessen nicht mehr in der Lage war aufzuholen.
Grundsätzlich bin ich mit dem Weltcup Auftakt allerdings zufrieden. Trotz der geringen Vorbereitungszeit auf dem Eis konnte ich einigermassen die Leistung bringen, die ich mir vorgestellt habe. Nun bin ich für gut eine Woche wieder in Europa. Anschliessend geht es dann gleich wieder Richtung Osten, genauer gesagt nach Astana, der Hauptstadt Kasachstans, wo der dritte Weltcup stattfinden wird. Dort hoffe ich, im Massenstart wieder an die sehr gute Leistung anknüpfen zu können und in den Einzeldistanzen noch etwas zulegen zu können.