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Die Rotatorenmanschette ist eine Muskel-Sehnenplatte, die sich wie eine Hülle über das Schultergelenk spannt. Die Muskeln haben ihren Ursprung am Schulterblatt und finden ihren Ansatz am Oberarmkopf. Die vier Sehnen dienen zur Beweglichkeit und Stabilisierung des Schultergelenks.
Unter einem Rotatorenmanschettenriss versteht man eine Schädigung oder Verletzung einer oder mehrerer Sehnen dieser Muskel-Sehnenplatte. Ein Riss kann einen Teil der Sehne oder die komplette Sehne betreffen. Risse sind zum Teil ein Ergebnis von Verschleiß. Wenn man z. B. alle 60-Jährigen in eine MRI Untersuchung schicken würde, würde man bei ca. 50 % einen Riss/Einriss in der Rotatorenmanschette finden. Diese Risse verursachen nicht immer Beschwerden und benötigen in diesen Fällen keine Behandlung. Bei vollständigen Rissen handelt es sich um eine Ablösung der Sehnen vom Knochen.
Einrisse können innerhalb der Sehne (intratendinös), an der Oberseite der Sehne (bursaseitiger Teilriss) oder an der Unterseite der Sehne (gelenkseitiger Teilriss, auch als PASTA-Läsion bekannt) entstehen.