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Ein Dr. B. in Wien hat es in Gestapohaft durch Selbststudium zu einer gewissen Meisterschaft im Schachspiel gebracht. Bei dem Versuch allerdings, gegen sich selbst anzutreten, hat er sich eine "Schachvergiftung" zugezogen und ist zusammengebrochen.
Wenig später, als Emigrant auf der Fahrt von New York nach Buenos Aires, lässt er sich auf eine Partie gegen ein "sonderbares Specimen intellektueller Eingleisigkeit", den roboterhaft spielenden Schachweltmeister Mirko Czentovic, ein, um festzustellen, ob das in der Zelle damals noch Schachspiel oder schon Wahnsinn gewesen ist. Die Schachnovelle ist die letzte abgeschlossene Prosaarbeit Stefan Zweigs. Der Autor war 61 Jahre alt, als sie, wenige Monate vor seinem Freitod, in Buenos Aires veröffentlicht wurde.