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In Teil 9 hatte Sascha von dem schlimmen Brand im Jahr 1962 erfahren. Noch immer ist er erschüttert ab diesem tragischen Schicksalsschlag. Umso grösser war die Erleichterung, als der goldene Kopf ihm berichtete, dass die Bülacher Stimmbürger nur kurze Zeit später den Wiederaufbau beschlossen. Schon im Dezember 1962 konnte der erste Auftrag erteilt werden: die Restaurierung der Gemälde.
«Phuu, bin ich froh, dann war ja bald darauf alles wieder so wie vorher», freute sich Sascha über den schnellen Wiederaufbau. Doch der goldene Kopf schüttelte traurig den Kopf und erzählte seinem Schützling, dass sich der Gemeinderat im Jahr 1963 gegen die finanzielle Beteiligung an den Restaurationskosten für das Goethe-Stübli entschied. Niedergeschlagen entfernte sich Sascha und setzte sich zum Nachdenken an ein ruhiges Plätzchen.
Mit einem Mal wurde es schwarz vor seinen Augen. Als der Junge allmählich sein Augenlicht zurückgewann, drang die Stimme des goldenen Kopfs aus weiter Ferne zu ihm: «Willkommen im Jahr 1965!», tönte es. Kurz darauf begann die Büste auch schon zu erzählen: «Das Goethe-Stübli blieb dank dem damaligen Denkmalpfleger R.A. Wagner erhalten. Im Jahr 1965 fanden wir endlich Unterstützung für die Restaurationsarbeiten.» Sascha hatte sich mittlerweile von den traurigen Neuigkeiten Anfang der 60er-Jahre erholt. Seine Augen leuchteten wieder. Neugierig fragte der aufmerksame Junge: «Und das Goethe-Stübli sah danach noch genauso aus?» Der goldene Kopf lächelte und verneinte: «Nein, genau gleich konnte das Stübli nicht rekonstruiert werden, aber zu einem grossen Teil konnte es getreu nachgebildet werden.»
«Komm mit Sascha, ich zeige dir das umgebaute Goethe-Stübli», rief der goldene Kopf dem Jungen zu. Zusammen liefen sie zum Restaurant hinauf ins Stübli. «Siehst du diese Gemälde an der Decke?», fragte der goldene Kopf. «Klar», bejahte Sascha, «die sind ja riesig.» «Die Deckengemälde und Täferbilder sind Original-Exemplare», teilte der goldene Kopf seinem Schützling stolz mit.
Ende des zehnten Teils. Wie geht es wohl mit den restlichen Sanierungen und Renovationen weiter? Das erfahren Sie im elften Teil von «Saschas Abenteuer». Bleiben Sie gespannt!