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Die Schweizer Triathleten klassieren sich in München über die olympische Distanz ausserhalb der EM-Medaillenränge. Beim Triumph des Franzosen Léo Bergère wird Simon Westermann Neunter.
Der 24-jährige Winterthurer zeigte einen starken Wettkampf. Nach den 1,5 km Schwimmen fand er – im Gegensatz zu seinen Landsleuten Max Studer und Sylvain Fridelance – Unterschlupf in der zunächst 13 Athleten umfassenden Spitzengruppe. Diese harmonierte auf dem Rad während den 40 km sehr gut und hielt den Abstand zu den Verfolgern immer bei rund einer Minute.
Beim zweiten Wechsel betrug der Vorsprung der Spitzenleute – mit Westermann als Fünftem – noch 45 Sekunden. Auf den abschliessenden 10 km konnte der Schweizer zwar nicht ganz mit den stärksten Läufern mithalten. Doch Westermann, der am Ende um eineinhalb Minuten hinter Bergère lag, hielt sich bis am Schluss in den Top 10.
Hingegen für Studer, der trotz beeinträchtigter Vorbereitung mit einem Medaillengewinn geliebäugelt hatte, war das im Schwimmen eingehandelte Handicap zu gross. Der 26-jährige Solothurner stieg mit rund einer Minute Rückstand aus dem Wasser, beim Wechsel auf die Laufstrecke lag er 51 Sekunden zurück. In seiner stärksten Disziplin konnte sich der Olympia-Neunte Studer anschliessend nur noch rangmässig leicht verbessern, von Position 24 auf 22 (3:03 Minuten zurück). Fridelance klassierte sich im 36. Rang.
Hinter dem 26-jährigen Bergère sorgten Pierre le Corre, der auf seinen Landsmann acht Sekunden einbüsste, und Dorian Coninx für einen französischen Dreifach-Triumph.