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Rémy Cointreau hat im abgelaufenen Geschäftsjahr, das bis zum 31. März lief, einen autonomen Umsatzanstieg verzeichnet, sein langfristiges Ziel bekräftigt und zudem ein neues Aktienkaufprogramm angekündigt. Dies geht aus den am Donnerstag veröffentlichten Zahlen des französischen Brenners hervor.
Der Umsatz lag mit gut einer Milliarde Euro um 1,8 Prozent höher. Auf gemeldeter Basis sank der Umsatz um 1,4 Prozent.
Der Bruttogewinn stieg autonom um 2,9 Prozent auf 680,1 Millionen Euro mit einer entsprechenden Marge, die von 66,0 auf 67,3 Prozent stieg.
Der Nettogewinn ohne Sonderposten betrug 148,2 Millionen Euro, ein autonomes Plus von 20,6 Prozent. Ein Jahr zuvor verdiente Rémy Cointreau 124,2 Millionen Euro.
Bei den Cognac-Labels stieg der Umsatz autonom um 3,7 Prozent auf 735 Millionen Euro mit einem autonomen Anstieg des Betriebsergebnisses um 11,3 Prozent auf 221,0 Millionen Euro. Der Umsatz mit Likören sank dagegen autonom um 3,2 Prozent auf 248,3 Millionen Euro. Die Partnerlabels verzeichneten ein Minus von 1,5 Prozent auf einen Umsatz von 26,9 Millionen Euro.
Das französische Unternehmen wird bis zu 1 Million eigene Aktien kaufen, die 1,98 Prozent des ausstehenden Grundkapitals ausmachen. Der Kauf muss bis zum 8. Dezember dieses Jahres abgeschlossen sein.
Der Destillateur erwartet für das laufende Geschäftsjahr einen guten Start, teilweise auf der Grundlage einer strukturellen Verbesserung des Verbraucherumfelds in den USA, da die Coronavirus-Maßnahmen gelockert werden.
Die Ziele wiederholte Rémy Cointreau mit einer Bruttomarge von 72 Prozent und einer operativen Marge von 33 Prozent im Jahr 2030.