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Ein mündliches oder schriftliches Gesuch um Sozialhilfe muss vom zuständigen Sozialdienst abgeklärt und innert nützlicher Frist entschieden werden.
Alle Sozialhilfeentscheide können in schriftlicher Form verlangt werden. Falls der Sozialdienst Ihrer Bitte nicht entsprechen sollte, finden Sie unten einen Musterbrief an die vorgesetzte Sozialhilfebehörde. Der schriftliche Entscheid enthält eine Rechtsmittelbelehrung, in dem Sie erkennen, wo, wann und wie Sie eine Einsprache eingeben können, falls Sie damit nicht einverstanden sind. Die erste Instanz für eine Einsprache ist der Gemeinderat.
Falls Sie innert ungefähr 4 Wochen von der Sozialhilfebehörde (also dem Gemeinderat) keine Antwort erhalten sollten, können Sie beim Regierungsstatthalter Ihres Amtes eine Aufsichtsbeschwerde einreichen und den Regierungsstatthalter bitten, er möge abklären, ob nicht der Tatbestand der Rechtsverweigerung oder der Rechtsverzögerung gegeben sei.
Falls Sie mit dem Einsprache-Entscheid des Gemeinderates nicht einverstanden sind, können Sie beim Gesundheits- und Sozialdepartement des Kantons Luzern (Bahnhofstrasse 15, 6002 Luzern) eine Verwaltungsbeschwerde einreichen.
Sie können Ihre Akten einsehen und haben das Recht, sich zum Sachverhalt zu äussern. Sie haben Anspruch auf einen sorgfältigen Umgang mit persönlichen Daten (die erfassten Sozialhilfedaten sind gemäss Datenschutzgesetz besonders schützenswerte Daten / Ihr Persönlichkeitsschutz ist durch das Amtsgeheimnis gewährt).