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Ich gebe Ihnen insofern recht, als dass (Im)Migration neben Freiheiten und allgemeinem Wohlstand auch durchaus negative Auswirkungen hat. Ebenso, dass es neben einer breiten Schicht von Gewinnern zahlreiche Verlierer gibt, welche Sie hier Klassenkampf-romantisch zur alleinig arbeitenden Bevölkerung verklären.
ABER: Die Steuerung und die verschiedenen Herausforderungen der Migration sind eine interne Debatte, die die Bürger eines Landes im Rahmen der Politik und der demokratischen Prozesse führen müssen. Es ist unwürdig, diese Diskussion auf dem Rücken der ausländischen Bevölkerung auszutragen, mit dem Schüren von Ressentiments wie im Artikel beschrieben.
Mit Ihrer pauschalisierten Sichtweise und Ihrer nationalistischen Polemik verhindern Sie genauso eine vernünftige Diskussion, wie es die Ignoranz und Tabuisierung durch die "Linke" tut, welche Sie kritisieren.
In der aktuellen wirtschaftlichen Situation müsste es uns doch möglich sein, gleichwohl mit den Verlierern wie mit den Migrantinnen solidarisch zu sein, ohne diese gegeneinander auszuspielen. Ich denke das gilt für Deutschland, Österreich, wie auch die Schweiz.