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Meret Schneider (GPS/ZH) forderte mit ihrer am 17. Juni 2020 eingereichten Motion 20.3647, die Tierschutzverordnung dahingehend anzupassen, dass die routinemässig praktizierte Tötung männlicher Küken in der Legehennenzucht unterbunden wird.
Dies mit der Begründung, dass die Erzeugung und Tötung von sogenannten Eintagsküken als «Nebenprodukte» der hochspezialisierten Eierindustrie einer verfassungswidrigen Tierwürdemissachtung höchsten Grades entspricht. Ausserdem wird der Eigenwert der männlichen Tiere aus der Hybrid-Legehennenzucht durch die unmittelbare Tötung nach dem Schlupf vollständig negiert. Rund 2 Millionen Küken fallen dieser unethischen und rechtlich höchst problematischen Praxis jährlich zum Opfer.
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