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Sobald die seismischen Stationen in der Lage sind, die Bodenbewegungen eines Erdbebens aufzuzeichnen, lassen sich aus den Wellenformen der Ort und die Stärke des Bebens ermitteln. Alle registrierten Beben fliessen in lokale, regionale oder weltweite Erdbebenkataloge ein. Diese bestehen aus Listen, in denen die Zeit, der Ort und die Stärke aller registrierten Beben festgehalten sind (siehe ECOS-09).
In der Schweiz und im grenznahen Ausland zeichnet der Erdbebendienst jedes Jahr knapp 100 Beben mit einer Magnitude von 2 oder grösser auf (in direkter Nähe spürbar), in Kalifornien sind es über 5‘000. Auch hierzulande ereignen sich in Tat und Wahrheit mehr Beben, die jedoch zu schwach sind, um vom seismischen Netzwerk erfasst zu werden. Einzig extrem sensible, lokale Netzwerke, die beispielsweise im Rahmen von Industrieprojekten installiert werden, vermögen auch winzige Brüche aufzeichnen und zu lokalisieren.