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Lutz, Jean-Paul
Roman
Softcover, 640 Seiten, 14.7 x 22.1 cm
1. Auflage 2020
Jean ist auf der Suche nach seinem verlorenen weiblichen Selbst.
Jean reist mit seinem afrikanischen Begleiter in den Osten Malis zur Falaise de Bandiagara.
Dort wohnt das alte Volk der Dogon.
Jahre zuvor hatte er Traum, von dem er annahm, er hätte dort stattgefunden. Im Albtraum begegnete er einer Löwin, einer Sphinx. Nach einer schweren Erkrankung spürte er, dass ihm etwas fehlte, mit dem er fest verbunden war. Das schmerzte ihn sehr. Da kam ihm die Löwin wieder in den Sinn und er suchte nach ihr.
Seit seiner Kindheit war er ein kritischer und suchender Geist. Als er älter wurde, interessierten ihn Fragen der Religion, Gott und die Gründe für seine Herkunft, Werden und Existenz sehr. Von Dogmen und
ewigen Wahrheiten hielt er nichts.
Der Himmel ist offen. Es gibt weder einen Gott noch eine "Göttliche Ordnung". Und doch war gerade diese "Ordnung" aus den Vorstellungen von vorwiegend männlichen Menschen geboren worden. Aus dem patrizentrischen Denken.
Für Jean war dieses Denken inakzeptabel. Denn er wollte und musste den verlorenen weiblichen Teil seines Selbst wiederfinden. Nur so konnte er Teil eines umfassenden göttlichen Ganzen werden.
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