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«Die Gerichtsverhandlungen mit Sauber waren nie eine Last-Minute-Angelegenheit», schreibt Giedo van der Garde in seinem Statement, das er via Facebook am Montagmorgen veröffentlicht. «Der Prozess startete bereits 2014, doch publik wurde er erst in den letzten Wochen.» Weiter behauptet der Holländer: «Ich hatte einen gültigen Fahrervertrag für die ganze Saison 2015 und habe gegen Ende alles gegeben, dass ich zum Startplatz komme, der mir rechtlich auch zustand.»
Van der Garde erklärt in seinem Statement auch, weshalb er die ganze Sache nicht durchgezogen und letzten Endes doch auf seinen Cockpit-Platz verzichtet hat. «Ich hätte nicht nur die Karriere von Marcus Ericsson und Felipe Nasr ruiniert, sondern auch den Gp von Melbourne zerstört. Zumal die beiden Autos von Sauber vom Gericht hätten beschlagnahmt werden müssen.»
Doch Van der Garde hat nicht nur Rücksicht auf die Fahrer genommen, auch mit Sauber-Chefin Monisha Kaltenborn hatte er letzten Endes Nachsicht: «Vielleicht hätte die Sauber-Chefin wegen mir ins Gefängnis müssen. Mit dieser Vorstellung hätte ich nicht leben können. Auch wenn das Sauber-Management letzten Endes für die bizarre Situation verantwortlich war, in der ich mich befand.»
(cma)
Schaut man nur auf die Startliste und das Klassement nach Zieleinfahrt, könnte man meinen, dass es ein langweiliges Rennen war. Dass Verstappen wieder einmal alleine seine Runden gedreht hat und bei seinem Heim-Grand-Prix in Zandvoort unbedrängt gewonnen hat. Doch das könnte nicht weiter von der Realität entfernt sein.