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Die Aktion "Licht" war der grösste Raubzug in der Geschichte der DDR. In einer Nacht- und Nebelaktion wurden die Banken "überfallen", alle Schliessfächer von DDR-Bürgern und Ausländern überprüft und die aufgefundenen Wertsachen einkassiert. Auch Firmen-Safes wurden kontrolliert oder gar aufgebrochen. Die meisten Betroffenen mussten den Raub stillschweigend über sich ergehen lassen, denn sie hatten keine andere Wahl, waren abwesend oder konnten sich nicht wehren.Der Autor zeigt am Bespiel des Bezirkes Gera auf, welch erstaunlichen Umfang die Aktion Licht hatte. Nachdem der Überfall auf die Banken so erfolgreich verlaufen war, wurde beschlossen, die Aktion auf eine Kontrolle von privaten Villen, Burgen, Schlössern und Bergwerken auszudehnen. Ein flächendeckender, einzigartiger Raub am Volk.In diesem Buch sind alle nachweisbaren Objekte gelistet, die im Bezirk Gera untersucht wurden. Auch die Ergebnisse der Untersuchungen sind aufgeführt.
Das Erstlingswerk von Henry Hatt, Ignorierte Geheimobjekte Hitlers, wurde 1995 ein grosser Erfolg. Seitdem folgten "Deckname Kaulquappe" und "Die Kunstsammlung des Geheimdienst-Offiziers Albrecht Focke". Weitere Titel sind in Vorbereitung, darunter der lange erwartete Titel "Deckname Rotbutt" und "Deckname Zingel" (Steinbock). Neben diesen dokumentarischen Werken folgt bald auch das Buch "Das Bernsteinzimmer ist in Thüringen", welches wie der erste Titel im Erzählstil geschrieben sein wird. Henry Hatt ist Geschichtsforscher und Autor. Er lebte in Deutschland, Costa Rica und Florida, USA. Sein Hauptthema ist der Kunstraub der Nazis, welchen er seit 25 Jahren akribisch ermittelt. Die Ergebnisse lassen sich sehen, doch die Bergung der ermittelten Verstecke gestaltet sich schwierig, da die Grundbesitzer Genehmigungen verwehren.