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Seit den 1980er Jahren sind neue Siedlungsflächen in der Grösse des Genfersees entstanden. Die Zunahme schreitet weiter voran, wenn auch etwas verlangsamt. Die Siedlungsflächen wachsen jedoch nach wie vor rascher als die Bevölkerung, was nicht nachhaltig ist.
Die Siedlungsflächen dehnen sich seit Jahrzehnten sehr rasch aus. Die neuesten Zahlen der Arealstatistik zeigen, dass die Siedlungsflächen seit der ersten Hälfte der 1980er Jahre innerhalb von 24 Jahren um fast 24 % gewachsen sind. Absolut betrachtet sind in dieser Zeitspanne 584 km² neue Siedlungsflächen dazugekommen. Dies entspricht der Fläche des Genfersees.
In der Schweiz geht jede Sekunde über ein Quadratmeter Landwirtschaftsfläche verloren. Der Wandel der Flächennutzung schreitet damit weiter voran. Laufend entstehen neue Gebäude, Strassen oder Schienenwege auf Kosten von landwirtschaftlich genutztem Boden.
Die Siedlungsflächen wachsen nach wie vor schneller als die Bevölkerung. Die pro Person beanspruchte Fläche ist daher angestiegen. Anfangs der 1980er Jahre lag der Wert noch bei 387 m² pro Person. Gemäss der aktuellsten Arealstatistik (2004/09) beträgt dieser Wert mittlerweile 407 m². Damit wurde der Wert von 400 m² pro Person überschritten, der vom Bundesrat in der Nachhaltigkeitsstrategie 2012-15 als Maximum definiert worden war.