Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03170.jsonl.gz/866

Im Zusammenhang mit dem Übergang zum Eigenbetrieb bestellte die Birseckbahn AG (BEB) im Juli 1915 bei der Schweizerischen Industrie-Gesellschaft vier offene Sommeranhänger. Die Fahrzeuge trafen im Frühjahr 1916 als C 41–44 in Arlesheim ein und trugen einen grünen Anstrich. Sie waren waren rund einen Meter länger ausgeführt wie die vergleichbaren Sommerwagen der Basler Strassenbahnen (B.St.B.). Im Gegensatz zu diesen besassen sie auch eine Druckluftbremse und Stirnwandtüren mitsamt Übergangseinrichtungen.
Es waren acht durchgehende Quersitzbänke ohne umlegbare Rückenlehnen vorhanden. Ein Mittelgang erleichterte ab 1949 dem Billeteur das Zirkulieren (neu 24 Sitz- und 19 Stehplätze). 1918 wurden Dachrutenkupplungen nachgerüstet. Der Anstrich wechselte später von grün auf gelb.
In den Dreissigerjahren beabsichtigte die BEB, die vier Sommerwagen in geschlossene Anhänger umzubauen, um die Transportkapazität in den Wintermonaten steigern zu können. Dieses Vorhaben wurde jedoch fallengelassen, nachdem sich die Möglichkeit bot, bereits vorhandene geschlossene Anhänger zu verlängern und mit einem Lenkachs-Untergestell auszurüsten.
Die C 41–44 standen bis in die Fünfzigerjahre im Liniendienst, vor allem an schönen Wochenenden mit regem Ausflugsverkehr. Anfang 1962 wurden sie ausgemustert. Drei Wagen (B2 42–44) wurden bis 1971 abgebrochen bzw. verkauft, nachdem sie zuvor vorübergehend Verwendung als Spielobjekte für Kinder oder bahninterne Transportwagen dienten.
Der B2 41 blieb von diesem Schicksal verschont und sollte ursprünglich an die Museumsbahn Blonay–Chamby in der Westschweiz abgegeben werden. Dazu kam es jedoch nicht. Der Wagen wurde remisiert und ging 1974 nicht betriebsfähig an die neu gegründete Baselland Transport AG (BLT) über (siehe B2 41).