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Centovalli, Tessin, 2020: Seilbahn, Berg- und Talstation, eingeladener Wettbewerb.
Die beiden Stationen der Seilbahn von Verdasio nach Rasa im Centovalli wurden so konzipiert, dass die bestehende Infrastruktur so weit wie möglich erhalten bleibt. Dabei steht die Ausstellung der Seilbahntechnik im Vordergrund.
Die Talstation in Verdasio funktioniert als Kreuzung und Piazza, wo der Zug anhält und die Autos entschleunigt werden, um Fussgänger und Langsamverkehr, die zur Erkundung des Centovalli aufbrechen, passieren zu lassen. Die Architektur ist den Bedürfnissen der Infrastruktur untergeordnet und zielt darauf ab, die verschiedenen Bahnsteige, Schienensysteme und Verkehrswege, welche die Wahrnehmung des Ortes bestimmen, zu organisieren und für die Nutzung durch Gäste und Passagiere zu optimieren.
Die Bergstation von Rasa hingegen fügt sich in die Landschaft ein und bildet einen geschlossenen Hof, wo die Fahrgäste empfangen und über einen einzigen Ausgang in die Bergwelt entlassen werden. Dieser Hof und die Nebengebäude der Anlage nehmen Dimensionen und Typologien der Umgebung an und dienen als „Vorraum“ für das Dorf Rasa.