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Seine Haltung stiess nicht nur bei den Demokraten, sondern auch bei prominenten Republikanern auf Kritik: Die Senatoren John McCain, Lindsey Graham und Marco Rubio warfen Trump vor, es Putin nach dessen Wahleinmischung viel zu leicht gemacht zu haben.
Trump wies auf Twitter darauf hin, dass er Putin bei dem Treffen wiederholt "energisch" auf die Vorwürfe einer gezielten Einmischung in die US-Wahl angesprochen habe. Der russische Präsident habe die Anschuldigungen vehement zurückgewiesen.
Als Beispiel für eine konstruktive Kooperation mit Moskau führte Trump die zusammen mit Russland und Jordanien ausgehandelte Waffenruhe im Südwesten Syriens an, die am Sonntag in Kraft trat. Auch hätten er und Putin über die Bildung einer gemeinsamen Arbeitsgruppe zur Cybersicherheit gesprochen.
Nach russischer Darstellung hat Trump bei dem Treffen mit dem Kremlchef dessen Verneinung einer Wahleinmischung "akzeptiert" - was Trump in seinem Tweet am Sonntag nicht dementierte. Aussenminister Rex Tillerson hatte nach der Begegnung geschildert, dass sich Trump entschlossen habe, zu anderen Dingen überzugehen, da von Russland kein Schuldeingeständnis zu erwarten sei.
Der republikanische Senator Graham nannte das Treffen zwischen Trump und Putin "katastrophal". Trump sei auf einem Auge blind, wenn es um Putin gehe, sagte Graham dem Sender NBC News. Man könne in diesem Fall nicht einfach "vergessen und vergeben". Zu den Plänen für eine gemeinsame Arbeitsgruppe zur Cybersicherheit meinte Graham, es sei zwar nicht die dümmste Idee, die er bisher gehört habe, "aber sie kommt nahe daran".
Grahams Senatskollege Rubio twitterte zu dem Vorhaben, das wäre so, als würde man eine gemeinsame Arbeitsgruppe mit dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad über chemische Waffen bilden. Senator McCain sagte dem Sender CBS News, Russland müsse für die Wahleinmischung einen "Preis zahlen".
Zuvor hatten bereits die Fraktionschefs der Demokraten im Abgeordnetenhaus und Senat, Nancy Pelosi und Chuck Schumer, Trumps Verhalten scharf kritisiert./ch/DP/zb
(AWP)