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Das Spiel wurde live im Staatsfernsehen übertragen, der Ton in manchen Phasen aber heruntergedreht und ganz abgestellt, so die iranischen User. Das waren ihren Angaben nach die Phasen, wo die regimekritischen Slogans gerufen worden.
Iranische Medien berichteten von Auseinandersetzungen zwischen Fans beider Teams, nicht aber über Proteste. Eine unabhängige Überprüfung der Internetberichte war nicht möglich.
Wegen der akuten Wirtschaftskrise nach dem Rückzug der USA aus dem Wiener Atomabkommen von 2015 und der Verhängung neuer US-Sanktionen kommt es Berichten zufolge seit einigen Tagen in iranischen Städten immer wieder zu Protesten. Nach Demonstrationen zur Jahreswende und im Juni ist dies bereits die dritte Protestwelle. Die Proteste richten sich sowohl gegen die Wirtschaftspolitik von Präsident Hassan Ruhani als auch gegen den Klerus und den obersten Führer Chamenei./str/fmb/DP/he
(AWP)