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05.06.2019, 11:44 Uhr - 05.06.2019, 11:44 Uhr
Frankreich mit Anzeige gegen Ghosn
Frankreich hat angekündigt, gegen Carlos Ghosn, den früheren Chef der Autohersteller Renault und Nissan, Anzeige zu erstatten, nachdem neue Vorwürfe in den Niederlanden bekannt wurden. Es geht um zweifelhafte Ausgaben von rund 11 Millionen Euro bei Renault, etwa für Flugreisen von Ghosn. Der französische Staat als Aktionär von Renault müsse sicherstellen, dass die Führung gut funktioniere, begründet der Wirtschaftsminister den Schritt. Frankreich hält 15 Prozent an Renault. Gegen Carlos Ghosn läuft in Japan ein Verfahren. Er sass dort mehrere Monate in Untersuchungshaft und darf das Land derzeit nicht verlassen. Er bestreitet die Vorwürfe.
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