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Seit 2013 soll Jonathan Rhys Meyers seine Alkoholsucht im Griff haben, wie er einst in einem Interview erklärte. Das war einmal. Vergangene Woche torkelte der Schauspieler mit fleckigem T-Shirt und offenem Hosenstall volltrunken durch London - ein blauer Plastiksack in der einen, eine Flasche Wodka in der anderen Hand.
Auf den Fotos ist deutlich zu erkennen, wie er auf offener Strasse immer wieder den Deckel der Flasche mit dem Hochprozentigen füllt und sich einen Schluck gönnt. Mehrere Male lässt der 37-Jährige dabei den Deckel auf den Boden fallen. Laut der britischen Zeitung «Sun on Sunday», soll der Kioskbesitzer, bei dem Meyers den Alkohol kaufte, den «Die Tudors»-Star zweimal abgewiesen haben. Nachdem der Schauspieler weiter gebettelt habe, habe er ihm den Wodka doch verkauft.
Dass Jonathan Rhys Meyers ein Alkoholproblem hat, ist kein Geheimnis. Immer wieder haben die Medien über seine Abstürze - seit er im Jahr 2002 mit dem Film «Bend It Like Beckham» über Nacht berühmt wurde - berichtet. Bereits ein halbes Dutzend Mal begab er sich deswegen in Behandlung. Unter anderem checkte er im Mai 2005 in einer Klinik in Malibu, Kalifornien, ein. 2007 besuchte er dasselbe Zentrum ein zweites Mal.
Genützt haben die Aufenthalte in der Rehab aber nichts. Im Februar 2009 liess er sich erneut behandeln, wie die «Daily Mail» schreibt. Bisheriger Höhepunkt seiner Sucht: 2011 versuchte er sich mit Tabletten, das Leben zu nehmen. Im Nachhinein stritt Meyers seinen Suizidversuch jedoch ab. Ein Freund verteidigte ihn damals: «Es war kein Selbstmordversuch. Er wurde rückfällig und deshalb kurzzeitig ins Krankenhaus eingeliefert, aber er wurde schon entlassen.»