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Abstimmungen vom 18. Mai 2014 Winterthur
Einmalige Investitionen von 870 000 Franken und jährlich wiederkehrende Betriebskosten von 770 000 Franken für ein zweites Rechenzentrum der Stadt Winterthur.
Damit die Verwaltung der Stadt Winterthur ihre Aufgaben für die Bevölkerung wahrnehmen kann, ist sie auf funktionierende Informatikdienstleistungen angewiesen. Heute verfügt die Stadt lediglich über ein einziges Rechenzentrum mitten in der Altstadt. Von hier aus werden die gesamte Stadtverwaltung und mehrere Gemeinden mit Informatikdienstleistungen bedient. Das Risiko, dass bei einem grösseren Schaden am Gebäude durch Feuer, Wasser oder eine andere Katastrophe die Stadt und die angeschlossenen Gemeinden während längerer Zeit nicht mehr handlungsfähig sind, ist gross. Aus diesem Grund ist die Realisierung eines zweiten Rechenzentrums nötig.
Nach eingehender Prüfung hat sich der Stadtrat entschieden, nicht selber ein zweites Rechenzentrum zu errichten, sondern sich in einem bestehenden Zentrum einer anderen Organisation einzumieten. Mit dem Informatikunternehmen von Kanton und Stadt Schaffhausen konnte für die Stadt Winterthur eine überzeugende und finanziell vorteilhafte Lösung erzielt werden.
Für die Einrichtung des zweiten Rechenzentrums der Stadt Winterthur in Schaffhausen sind einmalige Investitionen in der Höhe von 870'000 Franken nötig. Die jährlich wiederkehrenden Betriebskosten belaufen sich für die Stadt Winterthur auf 770'000 Franken, weshalb über das Vorhaben abgestimmt werden muss. Der Stadtrat und der Grosse Gemeinderat (mit 55 zu 0 Stimmen) beantragen, der Vorlage zuzustimmen.