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LID. Die Produzentenpreise für Agrarprodukte haben in der EU im Jahr 2001 gegenüber dem Vorjahr real um 1,9 Prozent zugenommen. Dies meldete der österreichische Agrarpressedienst AIZ gestützt auf Angaben des EU-Statistikamtes EUROSTAT. Die grössten Preissteigerungen gab es bei Kartoffeln und Rüben, Obst sowie bei Schweine-, Schaf- und Lammfleisch. Die massivsten Preiseinbrüche wurden bei Rind- und Kalbfleisch auf Grund der nachlassenden Nachfrage der Konsumenten nach der BSE-Krise verzeichnet. Die Produzentenpreise für Rindfleisch gaben um 14,7 Prozent nach, jene für Kälber um 8,5 Prozent. Abgesehen von Finnland, Belgien und Luxemburg stiegen die Preise real in allen 15 EU-Ländern an. Die höchsten Preisanstiege erfolgten in Grossbritannien (+ 6,6 Prozent) und Dänemark (5,1 Prozent). Die Preise für pflanzliche Produkte stiegen 2001 real um 1,5 Prozent, jene für tierische Produkte um 2,3 Prozent. 2001 erhöhten sich auch die Preise für landwirtschaftliche Betriebsmittel um ein Prozent. Die Preise für Düngemittel stiegen um 7,2 Prozent, jene für Futtermittel um 3,6 Prozent.
Mediendienst Nr. 2576 vom 25. Juli 2002