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Wie weit der Papst hier danebengreift und mit seinem Missgriff das innere Gefüge der katholischen Morallehre verbeult, zeigt sich darin, dass die neuen Präparate von Pfizer und Co. den Gläubigen kirchlicherseits als „moralisch akzeptabel“ präsentiert werden, obwohl für ihre Herstellung – jedenfalls im Falle der Präparate von Pfizer, Johnson & Johnson, AstraZeneca und Moderna – Zelllinien von abgetriebenen menschlichen Embryonen verwendet wurden und die Kirche seit der päpstlichen Instruktion Donum vitae aus dem Jahr 1987 zur Verwertung embryonalen Materials eindeutig Nein gesagt hat. In Donum vitae heißt es dazu in Abschnitt I,4: „Den menschlichen Embryo oder den Fötus als Gegenstand oder Mittel für Experimente zu benutzen, stellt ein Verbrechen gegen deren Würde als menschliche Wesen dar.“ Und der folgende Abschnitt I,5 stellt klar, dass das auch für in-vitro-befruchtete und dann zerstörte Embryonen gilt, mit denen man beispielsweise chirgurgische oder pharmakologische Forschungen betreiben will.
Das entspricht der allgemeinen Lehre der Kirche, den Augenblick der Empfängnis als den entscheidenden Moment der Entstehung menschlichen Lebens zu betrachten. Genau ab diesem Augenblick hat der Mensch die Würde einer Person, wie der Katechismus der Katholischen Kirche unter Nummer 2274 klarstellt: „Da der Embryo schon von der Empfängnis an wie eine Person behandelt werden muss, ist er wie jedes andere menschliche Wesen im Rahmen des Möglichen unversehrt zu erhalten, zu pflegen und zu heilen.“ Weshalb der Katechismus in Nummer 2275 dann auch prompt Donum vitae zitiert, um gentechnische Eingriffe zum Zwecke der Produktion erwünschter menschlicher Eigenschaften im besonderen und die Verwertung embryonalen „Materials“ im allgemeinen als unmoralisch zu qualifizieren.
ARD-Mitarbeiter kritisierte zu einseitige Corona-Berichterstattung
https://www.servustv.com/aktuelles/v/aa-298arm9xh2111/
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Mit einem offenen Brief kritisierte ARD-Mitarbeiter Ole Skambraks scharf eine zu einseitige Corona-Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Medien, beim Talk im Hangar-7 berichtete er nun auch von einem Schleier der Angst unter den Mitarbeitern und forderte eine ehrlich interne Analyse.
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