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Der Gesamtregierungsrat befasste sich im Rahmen einer Krisenübung mit den Auswirkungen eines länger dauernden, flächendeckenden Stromunterbruchs für den Kanton Zürich.
Nicht erst seit den Ereignissen im Umfeld des Wirbelsturms «Sandy» in Nordamerika ist bekannt, dass ein länger dauernder grossflächiger Stromunterbruch erhebliche Auswirkungen haben kann auf den Alltag einer hoch technisierten, städtisch geprägten Infrastruktur und Gesellschaft wie jene des Kantons Zürich.
Auch in einer solch ausserordentlichen Lage muss der Regierungsrat jederzeit strategisch führen können. Eine wesentliche Voraussetzung dafür ist eine funktionierende Zusammenarbeit des Regierungsrates mit der Kantonalen Führungsorganisation (KFO), die mit der Bewältigung ausserordentlicher Krisenlagen beauftragt ist. Der Regierungsrat hat 2005 beschlossen, diese Zusammenarbeit einmal pro Legislatur zu üben. Mit der letzte Woche durchgeführten Übung «Break 12», die den fläckendeckenden, europaweiten Zusammenbruch der Stromversorgung als Grundlage hatte, nahm sich der Regierungsrat zusammen mit der KFO insbesondere Herausforderungen an, welche die Kommunikation in einer ausserordentlichen Lage und Krisensituation mit sich bringt. An der Übung des Regierungsrates beteiligten sich neben Vertretern der die Übung leitenden Kantonspolizei auch Vertreter des AWEL und des EKZ.
Als Grundlage für «Break 12» dienten dem Regierungsrat Erkenntnisse aus einer vorgängig durchgeführten, mehrtägigen Übung. An dieser beteiligten sich im Herbst unter Leitung der Kantonspolizei bereits die Sprecherin des Regierungsrates, Vertreter diverser kantonaler Ämter, der Städte Zürich, Winterthur und weiterer Gemeinden sowie der EKZ und des öffentlichen Verkehrs.