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Die Rückerstattungspflicht für bezogene Sozialhilfeleistungen ist in allen kantonalen Sozialhilfegesetzen enthalten wenn auch in unterschiedlicher Form.
In den meisten Kantonen ist die Rückforderung möglich, wenn sie «zumutbar» ist was immer das auch heissen mag. In einigen Kantonen kommt die Rückforderung nur dann in Frage, wenn «günstige finanzielle Verhältnisse» vorliegen beispielsweise ein beträchtlicher Vermögenszuwachs dank einer Erbschaft oder überdurchschnittlicher Arbeitsverdienst.
Bei derart vagen Formulierungen ist der Ermessensspielraum der Behörden naturgemäss gross. Und er wird immer restriktiver gehandhabt. Immerhin wird die Anwendung der gesetzlichen Bestimmungen in den Richtlinien der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) konkretisiert.