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Zwischen 1912 und 1971 gab es an der Bruchstrasse in der Stadt Luzern jeweils am Dienstag einen Viehmarkt. Die Ausstrahlung des Marktes war gross, denn die Tiere stammten nicht nur aus der Zentralschweiz, sondern auch aus dem Aargau, aus Bern, Freiburg und der Waadt. Käufer kamen auch aus der Ostschweiz oder aus dem Tessin. In den Spitzenzeiten, in den 1950er- und 1960er-Jahren, wurden rund 60‘000 Tiere verkauft pro Jahr.
Im Frühjahr 1971 wurde der Viehmarkt an der Bruchstrasse aufgehoben und neu in Sursee platziert worden. Die jeweils bis zu 300 Fahrzeuge, die Tiere und der Dreck hatten sich immer weniger mit dem zunehmenden Verkehr und der städtischen Umgebung vertragen.