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Facebook und Co. bekommen Konkurrenz: Mitte September startet das von einer Gruppe US-Studenten gegründete freie Social-Network-Projekt Diaspora.Die Entwicklung von Diaspora wurde durch Spenden finanziert und hat den Studenten diesen Sommer ihre gesamte Freizeit in Anspruch genommen.Die Unterschiede zu anderen sozialen Netzwerken ist unter anderem, dass die Software als Open Source freigegeben wird und somit jedermann den Quellcode der Software herunterladen sowie studieren, modifizieren und weiterverteilen darf.
Diaspora soll das "bessere Facebook" werden.Ausserdem werden Datenschutz und Privatsphäre bei Diaspora grossgeschrieben. Im Gegensatz zu Facebook wird bei Diaspora nämlich jeder Benutzer die vollständige Kontrolle über seine Daten haben.Meine Meinung zum freien sozialen NetzwerkIch warte gespannt auf das erste Release. Mich würde interessieren, wie viele Benutzer von Facebook auf Diaspora umsteigen. Sobald die Plattform in deutscher Sprache verfügbar ist, wird der Kampf um Marktanteile gegen die anderen Social Networks beginnen.Wichtig ist, dass die Öffentlichkeit auf Diaspora aufmerksam gemacht wird. Meines Erachtens kann die Facebook-Alternative nur Erfolg haben, wenn die Benutzer ihren Freundeskreis dazu bewegen, Diaspora anstelle von Facebook zu verwenden. Wenn jedoch nur einzelne Benutzer wechseln und der Grossteil der Leute bei Facebook und Myspace bleibt, dann wird das Projekt wahrscheinlich ein Flop.Die Entwickler müssen sich wohl etwas einfallen lassen, denn die Konkurrenz arbeitet mit Partnern zusammen, welche die Benutzer mit Browser-Spielen wie Farmville an sich binden.Desweiteren werden die meisten User ihr Facebook-Konto wohl behalten. Denn die grosse Mehrheit macht sich leider keine Gedanken über den Schutz ihrer privaten Daten.