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Um zu vergessen, hat Marcus Schwartz, der als Jugendlicher Auschwitz überlebte, seine jüdischen Wurzeln lange Jahre verleugnet: Er hat seinen Namen Menachem Teitelbaum abgelegt, jeglichen Kontakt zu Juden vermieden und nie eine Synagoge besucht. Doch eines Tages holt ihn die Vergangenheit unerwartet ein. Auf einem jüdischen Friedhof überkommt Marcus der Wunsch, dort begraben zu werden – dafür muss er allerdings beweisen, dass er Jude ist. Ein fast unmögliches Unterfangen, denn alle Verwandten und Freunde sind tot. Und so begibt sich der Achtzigjährige kurzerhand mit der jungen Deutschtürkin Gül, mit der er sich angefreundet hat, auf einen abenteuerlichen und wahrlich Grenzen überschreitenden Roadtrip in seine alte Heimat ... Eine tragikomische Geschichte über eine ungewöhnliche, generationenübergreifende Freundschaft und die Suche nach Identität und Heimat.
Rezension
»Pierre-Henry Salfati und Alexander Schuller haben mit Der letzte Mentsch einen erzählerisch ergreifenden wie humorvollen Roman geschaffen.« börsenblatt 03.01.2014
Portrait
Pierre Henry Salfati, 1953 geboren, ist ein französischer Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler. Sein Spielfilm Tolérance (1989) wurde für den französischen Filmpreis César nominiert. Seit den späten 1990er Jahren dreht Salfati vorwiegend Dokumentarfilme über jüdische Themen und Persönlichkeiten, u. a. den Dokumentarfilm Talmud und die Serge Gainsbourg-Dokumentation Je Suis Venu Vous Dire.