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Herrenmode
Der Herrenanzug war figurbetont, das heisst, die Jacken waren tailliert und die Hosen wurden nach unten eng. Damit der Schuh voll sichtbar blieb, waren die Hosen relativ kurz (heute würde man „Hochwasserhosen“ dazu sagen). Der Tagesanzug war aus hellen, meist gestreiften Stoffen gearbeitet, im Gegenteil zum Abendanzug, der bevorzugt in dunklen Farben getragen wurde. Bei besonders festlichen Anlässen waren jedoch der schwarze Smoking die passende Kleidung, zu dem man Smokinghemden mit Biesen- oder Rüscheneinsätzen trug. Mitte der sechziger Jahre kamen dann dünne weisse Rollkragenpullover auf.
Tipps:
- Hemden immer in den Hosen (nie aussen)
- Offene Hemden waren ein „no go“
- Hosenträger oder Gürtel waren wichtig
- Männer der Oberschicht trugen Hut zu Anzug und Mantel
- Im Innenraum trugen die Herren keine Hüte
- Auch „in“ wurden Schlaghosen, weite Hosen, Westen, Kravatten
- Für die modernen Leute später auch erste Blue-Jeans, mit Lederjacke oder auch mal mit einem Shirt
Selbstverständlich wurde damals kein moderner Schmuck, keine der heute aktuellen Armbanduhren, keine Ohrstecker oder Ähnliches getragen.
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