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Unter dem Dach der Linux Foundation ist eine neue Stiftung gegründet worden: die eBPF-Foundation. Die Abkürzung eBPF steht für "extended Berkeley Packet Filter". Die Technologie wurde entwickelt, um Sandbox-Programme im Linux-Kernel auszuführen, ohne den Quellcode ändern oder Kernelmodule laden zu müssen.
Heute werde eBPF umfassend verwendet, um eine Vielzahl von Anwendungsfällen zu fördern, erklärt die Stiftung: "Die Möglichkeiten sind endlos und die Innovation, die eBPF erschliesst, hat gerade erst begonnen."
Die Gründungsmitglieder sind Google, Microsoft, Facebook, Netflix sowie Isovalent, ein von Google unterstütztes Startup, das die Cilium Enterprise Plattform entwickelt. Sie alle setzen die eBPF-Technologie bereits ein. So nutzen Google und Microsoft die Technik auf ihren Cloud-Plattformen. Facebook verwendet eBPF in seinen Rechenzentren als Teil seines eigenen Open-Source-Load-Balancers Katran.
Microsoft hatte bereits zuvor eine neue Open-Source-Initiative angekündigt, damit eBPF unter Windows funktioniert. Aufgrund dieses kontinuierlichen Wachstums sei es "logisch, eine übergreifende Instanz einzurichten", um die Kompatibilität und Portabilität von eBPF nicht nur über Linux und Windows, sondern auch auf alle zukünftigen Plattformen, auf die es sich erweitern könnte, zu gewährleisten, erklärte der Konzern zum Start der Stiftung.
Zweck der Stiftung sei, "Mittel zur Unterstützung verschiedener Open-Source-, Open-Data- und/oder Open-Standards-Projekte im Zusammenhang mit eBPF-Technologien, einschlisslich der damit verbundenen Infrastruktur und Unterstützungsinitiativen zu beschaffen, zu budgetieren und auszugeben", heisst es auf der Website
der eBPF-Foundation.