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Erste Spuren von menschlicher Anwesenheit an diesem Ort stammen aus dem Neolithikum. Eine effektive Besiedelung begann zum Ende der Bronzezeit (9. bis 8. Jahrhundert v. Chr.).
In der ersten Hälfte des 6. Jahrhunderts v. Chr. gründeten Griechen aus Phocaea auf einer Landenge eine Siedlung. In den Archäologischen Quellen wird deren Name als Emporion (Markt) überliefert. Die einheimische Siedlung blieb dabei bestehen. Diese erste griechische Stadt wird Palaià Pólis (erste Siedlung) genannt.
Um die Mitte des 6. Jahrhunderts wurde der Siedlungsplatz zu klein. Deshalb wurde eine neue Stadt gegründet (Néa Pólis). Die Palaià Pólis scheint jedoch besiedelt geblieben zu sein.
Im Jahr 218 v. Chr. - zu Beginn des 2. punischen Krieges - landeten die Römer unter Gnaeus Cornelius Scipio in Emporion, um den Landweg der Punier nach Italien zu sperren. Im Jahr 195 v. Chr. wurde oberhalb der Néa Pólis ein römisches Kastell erstellt. Hier entstand im 1. Jahrhundert v. Chr. die römische Stadt.
Unter Augustus (27. v. Chr. bis 14. n. Chr.) wurde der Status und Name der Stadt geändert: Municipium Emporiae. Später verlor die Stadt langsam an Bedeutung. In der zweiten Hälfte des 3. Jahrhunderts n. Chr. waren die römische Stadt und die Néa Pólis verlassen. Die Menschen siedelten nur noch in der Palaià Pólis, welche heute Sant Martí d'Empúries genannt wird. Hier befand sich in der ganzen Spätantike ein Bischofsitz. Der Nordteil der Néa Pólis wurde als Friedhof genutzt, hier befand sich auch eine Begräbniskappelle.
Im Jahr 715 wurde die Stadt von den Maueren erobert. Im Jahr 785 erfolgte die Rückeroberung durch die Karolinger.
Heute sind noch viele Spuren der antiken Vergangenheit zu sehen: