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Lebensgeschichte des Lügenbarons
Diese Biografie wurde aus den bruchstückhaften Erzählungen von St. Schnorrer zusammengestellt und beruht deshalb auf Hörensagen. Leider sind wir nicht in der Lage, den Wahrheitsgehalt zu überprüfen, weshalb die Möglichkeitsform verwendet wird.
St. Schnorrer sei als Kind eines drogensüchtigen Pärchens unter weniger glücklichen Umständen geboren worden. Seine Eltern seien gestorben, als er noch klein gewesen sei; zuerst sein Vater an einer Überdosis, nur wenig später seine Mutter an AIDS. Er habe das Glück gehabt, während der Schwangerschaft nicht angesteckt worden zu sein. Dies sei auch der Grund dafür, weshalb er einmal jährlich einen HIV-Test machen lasse.
Er sei danach in eine Pflegefamilie gegeben worden, wo er es aber gar nicht gut getroffen habe. Er sei während mehrerer Jahre von seinem Pflegevater missbraucht worden. Dank eines guten Psychologen habe er dies heute überwunden.
Als sein Götti, der übrigens der Bruder seines verstorbenen Vaters sein soll, vom Missbrauch erfahren habe, habe er dem Pflegevater beinahe den Schädel eingeschlagen. Sein Götti habe ihn dann bei sich aufgenommen, wofür er ihm ewig dankbar sei.
Von der Existenz seiner Schwester habe er gerade erst erfahren, sie habe ihn gesucht, ihn vor wenigen Wochen gefunden und gleich kontaktiert. Stolz zeigt er einem ihr Foto.
Erwiesen ist, dass St. Schnorrer während einiger Wochen im AH Basel lebte und danach für rund ein Jahr auf einer Farm in Namibia. Ebenfalls sicher ist, dass er etwas später noch einmal für Ferien nach Namibia zurückkehrte.
Fragt man ihn nach seiner Ausbildung, gibt er an, eine (kaufmännische) Lehre gemacht zu haben. Vindicta erachtet das schon aus zeitlichen Gründen als unmöglich.
Er verliebe sich schnell, sei schon zweimal verlobt gewesen, habe aber mit beiden Frauen grosses Pech gehabt.