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Dazu zähle Werbung in Zeitungen und Zeitschriften, im Internet und Kino, auf Plakaten und Produkten sowie an Verkaufsstellen und Veranstaltungen, so die EKKJ in einer Medienmitteilung.
Damit könnten junge Menschen vor den langfristigen gesundheitlichen Folgen von Tabakkonsum geschützt und die immensen Folgekosten im Gesundheitsbereich eingedämmt werden, so die Mitteilung.
Fast 24 Prozent der 17-Jährigen rauchen in der Schweiz demnach bereits regelmässig. Wer bis zum 18. Lebensjahr nicht raucht, werde mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch nie damit anfangen. Deshalb zielten wirksame Präventionsmassnahmen auf die Verhinderung des Einstiegs.
Der Konsum von Tabakwaren verursache jährlich rund 9´500 tabakbedingte Todesfälle und direkte Kosten im Gesundheitswesen von 3 Milliarden Franken. Aus Sicht der EKKJ sei logisch, dass Produkte, die aufgrund ihrer Gesundheitsschädlichkeit nicht an Minderjährige verkauft werden dürften, auch nicht beworben würden.
Das im Herbst 2021 im Parlament verabschiedete Tabakproduktegesetz erlaubt weiterhin Werbung für Tabakprodukte im Internet und in Gratiszeitungen sowie das Sponsoring von Festivals durch Tabakkonzerne.
Aus diesem Grund haben Gesundheitsorganisationen, Sport- und Jugendverbände die Initiative «Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung» lanciert, so die Kommission. Die Initiative wolle jegliche Form von Werbung für Tabakprodukte verbieten, die Kinder und Jugendliche erreiche.
Die EKKJ habe einen Auftrag zum Schutz von Kindern und Jugendlichen. Die Expertinnen und Experten in der Kommission empfehlen aus fachlichen Überlegungen die Annahme der Initiative, über die am 13. Februar 2022 abgestimmt wird.