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Zur Konservierung von Feuchtheu werden in der Schweiz auf einigen Betrieben chemische Konservierungsmittel eingesetzt. Dabei sind genaue Kenntnisse bezüglich dem TS-Gehalt des Futters und die richtige Dosierung entscheidend für den Erfolg. In einem Versuch wurde die Wirksamkeit des Konservierungsmittels Selko Heu geprüft, das bei zwei verschiedenen TS-Gehalten jeweils bei drei unterschiedlichen Dosierungen eingesetzt wurde. Als Negativkontrolle diente eine unbehandelte Variante. Bei diesen Negativkontrollen wurden zusätzlich noch unterschiedliche Verdichtungen untersucht. Als Parameter wurden während der 30-tägigen Versuchsdauer kontinuierlich die Temperaturen gemessen sowie vor und nach dieser Periode die TS-Gehalte und verschiedene weitere Parameter analysiert. Bei beiden TS-Stufen erwärmte sich das unbehandelte Futter stark und war total verschimmelt. Die unterschiedlichen Verdichtungen zeigten, dass je stärker das Futter verdichtet ist, desto höher ist die Erwärmung und der Futterverderb. Im Gegensatz zur Negativkontrolle konnte durch den Zusatz von Selko Heu die Erwärmung und der Verderb des Futters bei den zwei geprüften TS-Stufen ganz oder teilweise verhindert werden. Die richtig Dosierung ist wichtig für den Erfolg.
Sowohl im Sport als auch in der alternativen Landwirtschaft werden Pferde wieder vermehrt als Zugtiere eingesetzt. Auch bei Zugpferden kommt der effizienten Kraftübertragung eine wichtige Rolle hinsichtlich des Wohlbefindens zu.
Eine Vetsuisse-Studie zeigt, dass mit dem Konzept Freiluftkalb der Antibiotikaverbrauch in der Käl-bermast um 80 % reduziert wird. AGRIDEA hat die Wirtschaftlichkeit der Freiluftkalbhaltung geprüft und festgestellt, dass sie nicht mit der herkömmlichen Kälbermast mithalten kann.
Im Gegensatz zu Schweinen wird Milchvieh bisher kaum proteinreduziert gefüttert. Studien zeigen, dass es auch beim Rindvieh Potential zur Proteineinsparung und damit zur Reduktion von Ammoniak-Emissionen gibt.