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«Der übliche Blödsinn»: So hat Mitch Winehouse auf die Pläne eines Milliardärs reagiert, seine Tochter Amy als Hologramm zu reanimieren und auf Welttournee zu schicken.
Mitch Winehouse, Taxifahrer aus Camden und Vater der 2011 an einer Alkoholvergiftung gestorbenen Sängerin Amy Winehouse, kommentierte die in der englischen Presse verbreiteten Pläne, seine Tochter als Hologramm auf Welttournee zu schicken, trocken: «No truth in the Hologram story. Utter rubbish as usual. Mitch». Also: «Nichts Wahres dran. Totaler Blödsinn, wie üblich.»
Dem englischen Boulevardblatt The Sun zufolge plant der Milliardär Alki David mit Hilfe von 3D-Computertechnologie und einem Orchester ein Hologramm-Comeback für die «Back to Black»-Sängerin. Der Unternehmer wolle dieselbe Technik anwenden, die schon Rapper Tupac Shakur vor zwei Jahren auf die Bühne des Coachella Festivals in Kalifornien zurückbrachte.
Was die Geschichte zunächst plausibel erscheinen liess, war die Tatsache, dass Mitch Winehouse selbst 2012 noch anders gesprochen hatte. Ebenfalls der «Sun» sagte der Mann, der eine Stiftung leitet, die nach Amy Winehouse benannt ist: «Für Amy war die Musik immer das Wichtigste in ihrem Leben und ich bin mir sicher, dass viele Leute sie gerne noch einmal ihre Songs singen hören wollen. Aber das hängt alles von den Fans ab, was sie wollen - ein Buch, ein Album oder ein Hologramm. Dann soll es so sein.»
Nun soll es also doch nicht so sein. Wobei die typischen Fan-Reaktionen auf Mitch Winehouse' Absage eher erleichtert als enttäuscht klangen: Der Twitter-Nutzer @dontcallmeJJ sagte «Good. Amy's talent came from her soul. Can't be computer generated.» Amys Talent könne nicht computergeneriert werden. Und @A_P_65, eine Bekannte der Winehouse-Familie, betrieb Medienschelte: «It just never ceases to amaze me how the media continues to fabricate stories about 'our Amy'. Unfathomable.»
(feb)