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Die Formel 1 und der Motorsport-Weltverband FIA haben am Mittwoch Einblicke in das neue Reglement der Königsklasse gegeben, das ab der Saison 2021 zum Tragen kommen soll.
Wenn man dann einen Charles Leclerc oder Max Verstappen in einem Mittelfeld-Team hat, kann das einen Unterschied machen. Im Moment hilft das nichts.
Im Mittelpunkt des Regelwerks, dessen offizielle Vorstellung für Oktober geplant ist, stehen demnach 4 Aspekte:
- Die Autos sowie die Reifen sollen zweikampffreundlicher werden.
- Der Abstand zwischen den Teams muss kleiner werden.
- Die Konkurrenzfähigkeit darf nicht vom Geld abhängen.
- Die Boliden sollen einen «Wow-Faktor» erhalten.
«Wir haben im Moment 3 Teams, die Rennen gewinnen können, das ist alles», sagte Formel-1-Sportdirektor Ross Brawn, der das für die Reform verantwortliche Team leitet.
«In den nächsten Jahren wird die Formel 1 einen besseren Weg einschlagen, in dem ein gutes Team mit moderaten Mitteln vorne mitmischen kann. Das wollen wir erreichen. Wenn man dann einen Charles Leclerc oder Max Verstappen in einem Mittelfeld-Team hat, kann das einen Unterschied machen. Im Moment hilft das nichts.»
Umstrittene Reform
Im Zuge der Massnahmen soll Reifen-Lieferant Pirelli in die Pflicht genommen, zudem dürften die Fahrhilfen für die Piloten reduziert werden. Die Kosten sollen vor allem durch eine Vielzahl an Einheitsteilen gesenkt werden, das Team-Budget wäre gedeckelt. Optische Verbesserungen planen die Reformer besonders an der Front-Partie der Boliden.
Die vor allem bei den Topteams nicht unumstrittene Reform umfasst den Zeitraum zwischen 2021 und 2025 und soll der Königsklasse den Weg in die Zukunft ebnen. Das Massnahmenpaket soll den Einstieg anderer Hersteller erleichtern.
Sendebezug: Radio SRF 3, Bulletin von 07:30 Uhr, 18.07.19