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Die russische Wirtschaft wird wegen einer Verlangsamung des Investitionstempos in diesem Jahr weniger stark wachsen als erwartet. Wirtschaftsministerin Elvira Nabjulina nahm deshalb die Wachstumsprognose am Freitag auf 3,4 nach 3,7 Prozent zurück.
Im vergangenen Jahr hatte das Bruttoinlandprodukt des grössten Flächenstaates der Erde noch um 4,3 Prozent zugelegt. Nabjulina erklärte, die Prognose müsse gesenkt werden, weil die Investitionen nur um 6,6 statt der bisher angenommenen 7,8 Prozent zunehmen werden.
Im Februar, dem Monat vor der Präsidentenwahl, war das russische BIP im Jahresvergleich noch um 4,8 Prozent nach 3,9 Prozent im Januar gewachsen. Im vierten Quartal 2011 hatte die Wirtschaft dank höherer Staatsausgaben vor der Parlamentswahl im Dezember sogar um 4,9 Prozent zugelegt.
(muv/awp)