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Die Kanthölzer zur Herstellung des Rahmengestells habe ich, wie die übrigen Holzwerkstoffe auch, im Baumarkt besorgt. Ich habe bereits beim Kauf darauf geachtet, dass die Kanthölzer möglichst nicht verzogen sind, da es sich hierbei um Bauholz handelt. Bauholz hat eine Restfeuchte von etwa 10%. Im Möbelbereich werden üblicherweise Hölzer verwendet die eine Restfeuchte von ca. 7% haben. Dies hat in diesem Fall zur Folge, dass die Hölzer sich später noch mehr verziehen können. Wenn man dem vorbeugen möchte, hätte man die Möglichkeit, das Holz vor der Verarbeitung etwa eine Woche im Raum zu lagern, in dem das Möbel stehen wird.
Die Eckverbindungen habe ich aus Zeitgründen mit einer Maschine hergestellt, die man hauptsächlich aus dem Profibereich kennt. Es handelt sich hierbei um eine Lamellendübelfräsmaschine zur Herstellung der sogenannten "Domino-Dübel-Verbindung": Flache, breite Holzdübel die in ein Langloch versenkt werden, welches passgenau, oder mit etwas Spiel, gefräst wird. Von der Stabilität her sind Dominos vergleichbar mit klassischen Holzdübeln, die Verbindung lässt sich allerdings viel schneller herstellen.
Vor dem Verleimen habe ich die Innenflächen des Rahmens geschliffen, da man danach schlechter dazu kommt.
Das Gestell habe ich zuerst in drei Teilen verleimt, um die Einzelteile mit meinem kleinen Bus transportieren zu können. Keine Angst, ich habe bei der Planung darauf geachtet, dass das Möbel durch die Türe passt, sollte ich mal umziehen.
Nach dem Verschleifen des Gestells hat meine Verlobte, nach meiner Anleitung, dieses mit Ölfarbe aus nachwachsenden Rohstoffen gestrichen. Das sieht jetzt richtig super aus!