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Der Autor, Günter Zint * 27. Juni 1941 in Fulda, ist ein deutscher Fotograf. 1959 begann er ein Volontariat bei der Deutschen Presse-Agentur (DPA) in Frankfurt am Main, wo er zum Bildjournalisten und Redakteur ausgebildet wurde. Anschließend arbeitete er als Reporter für Quick und twen, bevor er 1962 nach Schweden und nach England ging. 1964 kehrte er nach Deutschland zurück und ließ sich in Hamburg nieder. Von 1967 bis 1971 arbeitete er fest für das Magazin Der Spiegel und anschließend als freier Pressefotograf. (…) Neben weiteren Aufträgen für Stern, Spiegel, konkret sowie Gewerkschafts- und Auslandszeitungen konzentrierte sich Zint immer mehr auf die ihm wichtig gewordenen Schwerpunkte Umwelt, Soziales, Kiez usw.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnter_Zint
Günter Zint ist Berufsfotograf. Aber er ist kein Polizeibeamter. Und er besitzt darum kein Fotografenprivileg. Das bekommt er seit 1968 regelmäßig zu spüren. »Packt den Burschen!«hieß es, als er am 12. April 1968 vor dem Westberliner RIAS-Gebäude aufnahm, wie Polizisten erbarmungslos Demonstranten zusammenknüppelten. Zint wurde von mehreren Polizisten niedergeschlagen, seine Kamera zertrümmert. Wenige Stunden später wird er vor dem Springer-Hochhaus in der Koch-Straße von Polizeibeamten verprügelt und am Fotografieren gehindert. Zwei Tage später, als Zint die Freilassung von Gefangenen in Tempelhof aufnehmen will, bekommt diesmal seine Frau die Prügel - er wird durch ständige Ausweiskontrollen am Fotografieren gehindert.
Zum Buch <ip-pii>. Gegen den Atomstaat (1979)
Zum Thema 20. Widerstand
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