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Die diagonal zur Strassenachse verlaufende Bebauungsstruktur ist charakteristisch für das umgebende Quartier.
Resultierend aus dieser Betrachtungsweise wurden auf Basis der vorhandenen Muster die neuen Volumen entwickelt. Zwei höhengestaffelte, dunkle Baukörper mit abgerundeten Ecken formen den neu geschaffenen, zentralen Ort. Die beiden Gebäudepaare sind in sich wiederum verschränkt und formen damit weitere qualitätsvolle Rücksprünge in der Strassenflucht. Die Setzung dieser Baukörper mit unterschiedlicher Nutzung und die Schaffung eines umfliessenden, öffentlichen Raumes erzeugen einen Ort von hoher sozialer und kultureller Vielfalt. Der dadurch geschaffene Aussenraum mit kurzen Wegen und Querungsmöglichkeiten verwebt sich mit der angrenzenden Bebauung und wird zum zentralen Ort. Die Gebäude integrieren sich subtil in die örtliche Bebauung. Die holzverkleideten Baukörper werden in fein nuancierten, unterschiedlichen Brauntönen gestrichen. Dies führt zu einer visuellen Belebung der Bauten und des Ortes. Die Trennung von Mantelnutzung und Saalbau in zwei separate Gebäude erscheint auch aus Sicht der Umsetzbarkeit des Projektes und dessen künftiger Bauträgerschaft als vorteilhaft.
Wettbewerb Gemeindesaal Arlesheim
Die diagonal zur Strassenachse verlaufende Bebauungsstruktur ist charakteristisch für das umgebende Quartier.
Wettbewerb: 2018 2. Preis
Mitarbeit: Iara Praiola, Leopold Dostal