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Vor etwas über einer Woche konnte ich beim Deutschen Wirtschaftsklub in Almaty einer Präsentation über die Tätigkeiten der OSZE in Zentralasien beiwohnen.
Frau Kloetzer erzählte von einem Projekt, das vor Kürze in Armenien durchgeführt wurde. Die dortige Regierung rief die OSZE um Unterstützung, weil die Russen nach dem Zusammenbruch der cccp hochgiftigen Raketentreibstoff in fast allen ehemaligen Republiken hinterlassen haben. Mehr als 1000 Tonnen dieser “Melange” genannten Flüssigkeit lagen in Armenien. Die Behälter hatten Schäden und das Gift konnte in die Natur entweichen. Mit Wissenschaftlicher Unterstützung konnte die OSZE das Material mit einem simplen chemischen Prozess in Dünger umwandeln, welcher problemlos auf die umliegenden Farmen verstreut werden konnte. Die folgenden Bilder stammen aus einer 20Minütigen Filmreportage, welche ebenfalls beim Deutschen Wirtschaftsklub gezeigt wurde:
Interessant waren auch die Ausführungen von Frau Kloetzer über den anstehenden Vorsitz über die OSZE Kasachstan im folgenden Jahr. Welche Vorbereitungen hier laufen, und wie viel Kasachstan auch im Austausch steht mit ehemaligen Ländern, die den Vorsitz geleitet haben. Auf Jedenfall, so wurde gesagt hat Kasachstan eine grosse Aufgabe, neben dem OSZE Vorsitz, auch Innenpolitische Veränderungen durchzuführen und wie versprochen rasch Demokratische Reformen umzusetzen!
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