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Fünf Jahre nach seinem ersten Weltcupspringen feierte der norwegische Skispringer Anders Fannemel (23) in Nischni Tagil (Russ) seinen ersten Sieg. Fannemel übernahm auch gleich die Führung im Weltcup.
Fannemels Sieg war zwar eine Premiere, aber gewiss keine Überraschung. In den ersten fünf Weltcupveranstaltungen der neuen Saison hatte er stets Klassierungen zwischen Platz 2 (Lillehammer) und 6 belegt. Auf der vor zwei Jahren als russische Trainingsstätte mitten im Uralgebirge erstellten Schanzenanlage, auf der erstmals ein Weltcupspringen stattfand, dominierte Fannemel bereits am Freitag die Qualifikation. Im samstäglichen Springen stand er in beiden Durchgängen die grössten Weiten. Den Österreicher Gregor Schierenzauer, den zweimaligen Sieger der Vierschanzentournee (2012 und 2013), verwies er um mehr als sechs Punkte auf Platz 2. Dritter wurde der Deutsche Severin Freund. (si/cma)
14. Februar 1988: Der legendärste Skispringer der Geschichte betritt die olympische Bühne. «Eddie the Eagle» hat die dicksten Brillengläser und hüpft mehr, als er springt – der Brite ist bis heute ein unumstrittener Publikumsliebling.
Er ist der lebende Beweis, dass es bei Olympischen Spielen nicht nur um Medaillen geht: Michael Edwards. Seit er ein kleiner Bub ist, träumt er davon, einmal an den Spielen teilzunehmen. Er versucht sich als Skifahrer, verpasst die Olympiaqualifikation für Sarajevo 1984. Leider ist der weitsichtige Michael nicht mit übermässig grossem sportlichen Talent gesegnet. Dafür mit einer grossen Portion Bauernschläue.
Als Edwards in Lake Placid, der Olympiastadt von 1980, ist, entdeckt er die …