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L'historique du Consilium est présenté d'après les
présidences successives
(à ce jour seulement en allemand)
Voir aussi la liste
des anciens membres
Période Heinrich Ganz, de Winterthur, 1945 - 1962
Am
24.4.1945 wurde in Basel auf Anregung des damaligen Zentralpräsidenten des
Verbandes Schweiz. Philatelistenvereine, Heinrich Ganz aus Winterthur, das
Consilium gegründet. Er übernahm auch gleich das Präsidium.
Gründungsmitglieder:
Heinrich
Ganz, amtierender Zentralpräsident
die
Alt-Zentralpräsidenten:
Prof.
Dr. Jules Suter
Dr. Heinrich Kubli
Emile Friedrich
Hans Roth
ferner:
Adolf
Gribi, Alt-Zentralsekretär
Henri Broillet, Alt-Beisitzer Zentralkomitee
Die
Mitgliederzahl war am Anfang auf 10 beschränkt und wurde 1954 auf 12 erhöht.
Mitgliederaufnahmen konnten nur einstimmig erfolgen, ebenso die Änderung des
Grundprotokolls.
Anlässlich
der Sitzungen wurden die Geschäfte des Verbandes, Geschäftsvorfälle der
Sammlerschutzstelle und allgemeine philatelistische Fragen behandelt. Man
besuchte Briefmarkenausstellungen, nahm an den Delegiertenversammlungen des
Verbandes teil und beriet das Zentralkomitee, bei der Behandlung komplexer
Probleme. Die Sitzungen schlossen jeweils mit einem
"Freundschaftsessen". Protokolle über die Sitzungen wurden in der
Regel keine erstellt.
Période Peter Halter, de Lucerne, 1963 - 1977
Wie
üblich wurden die Geschäfte der Delegiertenversammlungen besprochen. Die
ineffiziente Arbeit der Verbandprüfungskommission bildete ein besonderes
Thema.
Zu
den Sitzungen waren hin und wieder auch die amtierenden Zentralpräsidenten
eingeladen. So konnten viele Anregungen und gute Ratschläge direkt und
unkompliziert dem Zentralkomitee übermittelt werden. Man besuchte die
Delegiertenversammlungen und Ausstellungen. Auch die Pflege der Freundschaft kam
nicht zu kurz.
Es
wurden nur wenige Protokolle über abgehaltene Sitzungen verfasst.
Période
Hans Baumberger, de Buchs, puis Aarau, 1978 - 1992
Auch
in dieser Periode wurden hauptsächlich die Delegiertenversammlungen und
Ausstellungen besucht und an den Sitzungen Verbandsprobleme und philatelistische
Fragen behandelt. Als Neuerung sind zweitägige Treffen zu nennen, die neben der
Philatelie auch andere Horizonte vermittelten und die Freundschaft förderten.
So z.B. 25./26.11.1978 in St. Gallen: Die dabei vom Präsidenten vorgeschlagene
Änderung des Grundprotokolls auf Abschaffung der Einstimmigkeit fand nicht die
nötige Zustimmung.
8.11.1979
in Bern: Anwesend war der Zentralpräsident. Die Mitgliederzahl wurde auf 14 erhöht.
Vorlage der unter neuen Gesichtspunkten gestalteten Motivsammlung "Die
Schweiz in der Pinzette" unseres Helmuth Portmann.
27./28.5.1982
in Biel: Von dieser Sitzung bleibt in Erinnerung, dass damals Händler als
Mitglieder in unserem Kreis nicht willkommen waren.
13.12.1982
in Zürich: Auf eine indirekte Anfrage des Zentralpräsidenten, ob man das
Consilium in den Verband einbinden wolle, wird nicht eingegangen.
27.11.1983
in Basel: Die Frage, ob ältere oder durch Krankheiten verhinderte Mitglieder
einen anderen Status erhalten sollen, der ihre Rechte nicht schmälert, wird vom
Präsidenten gestellt. Eine Lösung dieser Frage brächte es mit sich, dass 14
Mitglieder aktiv mitmachen könnten. Diese Frage wird als Hausaufgabe gestellt
und an einer späteren Versammlung diskutiert und gelöst.
11.11.1984
in Winterthur: Händler können ab jetzt aufgenommen werden, als erster Max
Hertsch.
16.12.1985
in Bern: Diskussion und Verabschiedung der neuen Satzungen an Stelle des
Grundprotokolls von 1945.
Neuerungen:
Das Consilium kann von sich aus aktiv werden durch Publikationen in der
Verbandszeitung, Anregungen an den Verband schweiz. Philatelistenvereine und den
Fonds zur Förderung der Philatelie. Mitglieder, die 80 Jahre alt oder schwer
krank geworden sind, werden Ehrenmitglieder mit allen Rechten der aktiven
Mitglieder. Sie zählen aber nicht mehr zum Bestand. Beschlüsse werden
verbindlich, wenn die Mehrheit der an der Sitzung Anwesenden zustimmt. Beschlüsse
über Mitgliederaufnahmen und Änderung der Satzungen müssen von der Mehrheit
aller Mitglieder angenommen werden, allenfalls auf dem Zirkularweg. Mit dieser
Änderung wurde ein demokratisches Regime eingeführt. Ein einzelnes Mitglied
kann nicht mehr wie bisher eine Neuaufnahme oder die Änderung der Satzungen
verhindern.
18.6.1986
in Dübendorf: Genehmigung der redaktionell überarbeiteten Satzungen.
In
den Jahren 1988 und 1990 fanden keine Sitzungen statt, da der Präsident wegen
familiären Problemen nicht abkömmlich war. Auch
sein Stellvertreter, Männi Gutzwiller, erklärte sich aus beruflichen Gründen
ausserstande, Sitzungen zu organisieren.
2.2.1991
in Liestal: Diskussion über Jugendphilatelie und Prüferfragen. Es wird eine
Kommission über Aktivierung und Profilierung des Consiliums unter Leitung des
Präsidenten bestimmt, mit Paolo Vollmeier, Theo Dahinden und Pierre Guinand.
20.8.1992
in Bern: Diskussion und Beschlussfassung über neue Statuten. Rücktritt des Präsidenten.
Zum neuen Präsident wurde einstimmig Paolo Vollmeier gewählt.
1992
- 1995: Vers de nouveaux horizons
Das
Jahr 1992 leitete eine neue Aera der Tätigkeit des Consiliums ein. Dem
scheidenden Präsidenten, Hans Baumberger, war es in erster Linie zu verdanken,
dass das Consilium die schwierigen Achtzigerjahre unbeschadet überwinden
konnte.
Im
Oktober 1992 zählte das Consilium 16 Mitglieder. Drei von ihnen hatten das 80.
Altersjahr überschritten und genossen damit den Veteranen-Status. Vier weitere
standen an der Schwelle zum 70. Altersjahr, die neun restlichen waren schon
wesentlich jünger. Man konnte deshalb kaum mehr wie vordem von einem
"Alt-Herren-Verein" sprechen, wie man dies bei Gesprächen unter
Philatelisten zuweilen zu hören bekam.
Die
Verjüngung im Mitgliederbestand hatte denn auch unmittelbar ihre Auswirkungen
auf die Zielsetzungen und die Tätigkeit des Consiliums, die in den am 20.
August 1992 in Kraft getretenen neuen Statuten ihre Grundlage fanden.
Das
Consilium war nunmehr nicht mehr ein loser Freundeskreis, dem zur Hauptsache
die ehemaligen Zentralpräsidenten des Verbandes
Schweizerischer Philatelisten-Vereine (VSPhV)
angehören, sowie einige verdiente Mitglieder aus dem Kreis der Sammlervereine; es
wurde ein Verein im Sinne des ZGB, mit einem geschäftsführenden
Vorstand. Sein Zweck wurde es, die Philatelie und ihr Studium zu fördern
und dafür Öffentlichkeitsarbeit zu leisten. Hierzu arbeitete es eng mit dem
VSPhV zusammen, im Weiteren mit dem Schweiz. Briefmarken-Händlerverband (SBHV),
dem Schweizerischen Briefmarkenprüfer-Verband (SBPV), dem Fonds zur Förderung
der Philatelie, den Schweiz. PTT-Betrieben sowie wissenschaftlichen
Institutionen. Alle diese Organisationen sind seither neu mit je einem Delegierten im
Consilium vertreten. Das Consilium stellt den vorerwähnten Institutionen das
Wissen und die Erfahrung seiner Mitglieder beratend zur Verfügung, enthält
sich jedoch strikt jeglicher Einmischung in deren Angelegenheit.
Um
auf den verschiedenen Gebieten effizienter arbeiten zu können, erhöhte das
Consilium seine Mitgliederzahl auf maximal 40 Personen.
Veteranen, d.h. Mitglieder, die das 80. Altersjahr überschritten haben, werden in
dieser Zahl nicht eingerechnet.
Période
Paolo Vollmeier, de Castagnola, 1993 - 1998
Ab
dem 20. August präsidierte Paolo Vollmeier das Consilium; als Vizepräsident standen ihm Henri Grand, als Sekretär Alfred Guggisberg, als Kassier Pierre
Guinand sowie drei Beisitzer zur Seite.
An
der Generalversammlung vom 27. März 1993 in Bern wurden 14 neue Mitglieder
aufgenommen, darunter als erstes Auslandsmitglied Albert Fillinger aus Mulhouse,
der mit den Schweizer Philatelisten, insbesondere der Regio Basiliensis, einen
regen Kontakt pflegt und durch seine Beiträge in der Fachpresse der Schweiz
bekannt ist.
Im
Weiteren wurden Arbeitsgruppen gebildet, die sich mit folgenden Fragen befassten:
- Public Relations -
Television - Radio - Presse
- Vorträge in Vereinen,
an Ausstellungen und weiteren Philatelie-Veranstaltungen
- Förderung der
Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Institutionen (z.B. Bibliotheken,
Staatsarchive usw.)
- Förderung der
Schweizer Philatelie auf internationaler Ebene
- Zusammenarbeit mit dem
Prüferverband
- Preise und Ehrungen an
Ausstellungen
- Förderung der
philatelistischen Literatur z.B. durch Bearbeitung von philatelistisch wenig
bekannten und erforschten Gebieten
- Zusammenarbeit mit
internationalen philatelistischen Vereinigungen
- Philatelie für
Jugendliche und Pensionäre attraktiv gestalten
Eine
erste erfolgreiche Arbeit konnte die Arbeitsgruppe für philatelistische Literatur
melden: sie hat in Zusammenarbeit mit dem Staatsarchiv Zürich und der
Generaldirektion PTT, Bibliothek die Posttraktatenbücher der Postdirektion Zürich
aus dem Zeitraum 1724 bis 1849 auf Mikrofilm kopiert und in 5 Bänden auf 2334
Seiten im Format A3 herausgegeben.
Hierauf
wurde die "Memoria Istoria, Generale e Cronologica sovra La Introduzione
delle Poste Pontificie 1743" herausgegeben; das Original befindet sich in der
PTT-Bibliothek in Bern.
Am
12. Juni 1993 hielt Emil Rellstab ein aufschlussreiches Referat zum Thema
"Prüfer - Händler - Sammler", zugleich ein Résumé seiner über 20jährigen
Prüfertätigkeit; war damals Präsident des internationalen Prüferverbandes
(AIEP).
1995 war für
das Consilium ein reich befrachtetes Jahr. An der Ausstellung "Basler Taube
'95" hat es sich einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt
und einen schönen Ehrenpreis gestiftet. Aus Anlass des 50. Jubiläums erhielten alle
Mitglieder eine Bestätigungsurkunde, Mitglied des CONSILIUMs zu sein; ebenso
unterzeichneten alle das GOLDENE BUCH DER PHILATELIE.
Auch wurde ein schöner Pin mit dem Logo des Consiliums geschaffen.
Période
Ernst Schlunegger, d'Allschwill, 1999 - 2001
Anlässlich
der
zum 3. Mal durchgeführten Tagung in Spiez wurde der Wunsch nach der
Dokumentation von grossen Sammlungen geäussert. Die Realisierung eines
solchen Projekts erwies sich allerding als schwierig, weil die gelagerten
Kopien einem möglichst grossen Kreis zugänglich gemacht werden müssten.
Auch zeigte sich, dass keines der sechs grossen Auktionshäuser der
Schweiz auf eine entsprechende Anfrage hin Interesse an einer solchen
Dokumentation zeigte.
Während
der NABA 2000 in St. Gallen wurde erstmals nicht nur ein grosser Preis in
Form einer Musikdose gespendet, sondern auch die Anerkennungsmedaille des
CONSILIUMS vergeben, und zwar an Michael Rutherfoord, der mit seinen
fundierten Veröffentlichungen über die Schweizer Philatelie ein
international anerkannter Philatelist ist. Gleichzeitig fand ein Treffen
mit Mitgliedern der Académie Européenne sowie der American Helvetia
Society statt.
Ein
Angebot an das Museum für Kommunikation, diesem das Wissen unserer
Mitglieder zur Verfügung zu stellen, wurde zwar verdankt, aber
anschliessend nie genutzt.
Im
Jahre 2001 trafen sich die Mitglieder wieder zur inzwischen zur Tradition
gewordenen Tagung in Spiez, sowie kurze Zeit darauf anlässlich der GABRA
IV in Burgdorf.
Période
Robert Wightman, de Winterthur, 2002 - 2007
Das
Jahr 2002 war durch vier Ausstellungen gekennzeichnet, welche alle mit
einem Ehrenpreis bedacht wurden: die
-
LIBA '02 in Vaduz mit einer Musikdose,
-
philexpo '02 in Wettingen mit einer Wappenscheibe,
-
Fricktalia 2002 sowie LYSS-PHILA 2002 mit je einer Tisch-Leuchte.
Zusätzlich
wurde Andreas Grünewald anlässlich der LIBA '02 die CONSILIUM-Medaille für
sein Buch "Die
Helvetische Republik 1798 - 1803" verliehen. Am anschliessenden
Apéro mit dem Verein der Liechtensteinsammler nahmen 10 Mitglieder teil.
Der
Präsident nahm am 29./30. Juni auf Einladung am 103. Deutschen
Philatelistentag in Garmisch-Partenkirchen teil, und als Gast an der
Spiezer Tagung konnte Dr. Heinz Jaeger, Präsident des deutschen
CONSILIUMS, begrüsst werden.
Eine
von Georges Schild zusammengestellte Referentenliste wurde den Vereinen
zur Verfügung gestellt.
Anlässlich
der GV 2005 wurde der Antrag gutgeheissen, das STRUBEL-Buch von Urs
Herrmann mit Fr. 5'000.- mitzufinanzieren, wobei in der Folge das
CONSILIUM als Dank 10 Exemplare erhielt. Diese wurden in der Folge
verschenkt an
-
Académie de Philatélie in Paris
-
Bund Deutscher Philatelisten
-
American Philatelic Research Library
-
Collectors Club, New York
-
Royal Philatelic Society, London
-
ArGe Schweiz in Deutschland
-
PHILATELIE, Verbandszeitschrift des VPhV
Auf
Anregung von Erich Brenzikofer wurden die Frühjahrsausflüge des
CONSILIUMS eingeführt, wobei der erste in das Schloss Jegenstorf führte.
Im
Mai 2006 besuchten auf Einladung hin 11 Mitglieder die Académie de Philatélie
(Paris), wo drei Consilium-Mitglieder einen Vortrag
hielten.
Période
Georges Schild, de Berne, 2008 - 2010
2008
legte Hans-Ulrich Sieber sein Mandat als Leiter der Arbeitsgruppe "Förderung
der Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Institutionen" nieder. Da
diese Arbeitsgruppe nach den vielen Veröffentlichungen Jahren inaktiv
geworden war, wurde auf eine Wiederbesetzung verzichtet. Die grosse Arbeit
von Hans-Ulrich wurde gebührend verdankt.
Der
Frühlingsausflug führte dieses Mal in das Reich von Giovanni Balimann,
der Schokoladenfabrik Frey AG, was ganz besonders von den eingeladenen
Damen geschätzt wurde.
2009
waren es 100 Jahre her, seit das Weltpostdenkmal in Bern eingeweiht worden
war. Der Präsident nahm dieses Ereignis zum Anlass, um an der
gleichzeitig stattfindenden von ihm mit organisierten Ausstellung GABRA
V die Mitglieder des deutschen CONSILIUMS, der Académie (Frankreich) und
der Académie Européenne de Philatélie als Aussteller und Referenten für
ein Symposium über die Post im 2. Weltkrieg in der Aula der Kaserne
einzuladen. Der Anlass wurde gekrönt von einem Bankett in den Räumen des
Äusseren Standes, in welchen 1874 die Grundlagen zum Weltpostverein
gelegt worden waren. 80 Gäste fanden sich zu diesem Anlass zusammen,
darunter auch die Präsidenten der drei eingeladenen philatelistischen
Organisationen, die Herren Dr. Heinz Jaeger, Robert Abensur mit Gattin,
Henk Slabbink sowie der Generaldirektor des Büros des Weltpostvereins mit
seiner Gattin, Herr Edouard Dayan. Gleichzeitig durften wir den 80.
Geburtstag von Paolo Vollmeier feiern; ihm wurde ein Zinnteller mit Postläufer
und entsprechender Widmung überreicht.
Die
Gäste sowie die Mitglieder waren alle eingeladen worden, was den grössten,
aber ordentlich bewilligten "Aderlass" der Kasse seit der Gründung
des CONSILIUMS zur Folge hatte.
2010
schied unser langjähriges, sehr aktives Mitglied Hans-Ulrich Sieber auf
eigenen Wunsch aus dem CONSILIUM aus, um sich voll und ganz einer anderen
Welt zu widmen. Die von ihm ins Leben gerufene Spiezer Tagung wird sein
Wirken für das Consilium aber noch lange in Erinnerung bleiben lassen.
Verlassen
hat uns wegen seiner Pensionierung leider auch Jean-Claude Lavanchy, die
gute Seele des Postmuseums, der immer geduldig und zuvorkommend versuchte,
unseren Wünschen nach Einsicht in Unterlagen gerecht zu werden.