Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03482.jsonl.gz/949

China hat keine Hoheitsansprüche auf Inseln im Südchinesischen Meer. Das entschied das ständige Schiedsgericht in Den Haag am Dienstag. Der Konflikt hat die Spannungen in der Region verschärft und auch das Verhältnis Chinas zu den USA belastet.
Der Schiedshof war zum Schluss gekommen, es gebe «keine rechtliche Grundlage» dafür, dass China «historische Rechte» auf die Ressourcen in dem Seegebiet beanspruche. Der Schiedshof gab damit nach mehrjähriger Verhandlung einer Klage der Philippinen Recht.
Es ist das erste internationale Urteil in dem Streitfall. Die fünf internationalen Richter gaben den Philippinen, die den Fall vorgebracht hatten, zum grossen Teil recht. China beansprucht mehr als 80 Prozent des rohstoffreichen Gebietes. Dagegen protestieren fünf Anrainerstaaten.
China erkennt die Zuständigkeit des Schiedsgerichts nicht an und kündigte an, das Urteil zu ignorieren. (dwi/sda/dpa/afp)
(sda/dpa/reu)
Naomi Osaka, Novak Djokovic, Chris Evert – die Tenniselite ist derzeit in ihrer Sorge um Peng Shuai verbunden. Seit Anfang November gibt es kein Lebenszeichen mehr von der früheren Wimbledon- und US-Open-Siegerin. Die 38-jährige Doppel-Spezialistin hatte den hochrangigen Politiker Zhang Gaoli, zwischenzeitlich Vizeministerpräsident, im chinesischen Twitter-Pendant Weibo Vergewaltigung vorgeworfen. Nach nicht einmal einer halben Stunde hatten Chinas Zensoren den Post gelöscht.