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Im 1. OG des Hauptbaus gibt es Neues zu entdecken: acht Porträts und ein Blumenstilleben von Künstlerinnen des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts, von denen einige noch nie gezeigt wurden. Neben Paula Modersohn-Becker oder Ottilie Roederstein sind mit Louise Amans, Augusta Roszmann oder Louise Breslau auch heute unbekanntere Malerinnen vertreten. Zu Lebzeiten feierten sie jedoch einige Erfolge: Louise Breslau etwa galt als die bekannteste Frauen- und Kinderporträtistin Frankreichs. Alle vertretenen Künstlerinnen hielten sich länger in Paris auf. Dort lernten sich Amans und Roszmann kennen und bezogen 1895 in Basel eine gemeinsame Wohnung.
Auch Irène Zurkinden und Meret Oppenheim pflegten eine Freundschaft. Beide schlossen sich der Gruppe 33 an, einer Gruppierung, die nicht aufgrund einer Kunstrichtung, sondern eines politischen Programms gegründet worden war und in ihrer Kunst die Möglichkeit sah, sich antifaschistisch zu positionieren.
Diesen Frauen und ihren Freundschaften ist nun ein Raum in der Sammlung des Kunstmuseums gewidmet.