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News 14.12.1999, 09:15 Uhr
Microsoft: Finding of facts nur Gerede
Microsoft spurt den im Februar beginnenden Prozess gegen Caldera vor.
Microsoft beantragt, die am 5. November von Richter Penfield Jackson veröffentlichte Tatsachenerklärung zum Kartellverfahren nicht in anderen Prozessen gegen das Unternehmen zu verwenden. Der Bericht, in dem Microsoft als Monopolist bezeichnet wird, könnte dem Software-Riesen nämlich speziell in einem anderen Kartellverfahren schaden: dem im Februar eröffneten Prozess gegen den DR-DOS-Hersteller Caldera.
Nach Ansicht von Steve Aeschbacher, Microsoft-Anwalt im Caldera-Prozess, sind die finding of facts von Richter Jackson nicht viel mehr als "Gerede". Es sei "unfair", damit die Jury zu beeinflussen.
Während das US-Justizministerium die Kopplung des Internet Explorer mit Windows als illegal bezeichnet, hat Caldera das Unternehmen wegen der Kopplung von MS-DOS und Windows 95 verklagt. Caldera fordert 1,6 Milliarden Dollar Schadensersatz von Microsoft.
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