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Damit dürften in China nur noch Getränke als Champagner vermarktet werden, die in der gleichnamigen Region unter genau vorgeschriebenen Methoden und mit bestimmten Traubensorten gekeltert würden. Bisher sei der Name «Champagner» in China nicht nur für Schaumweine verwendet worden, sondern auch für andere Produkte wie Kerzen oder Hundespielzeug, erläuterte CIVC-Sprecher Thibaut Le Mailloux.
Nun gebe es in China ein «optimales Schutzniveau» für Champagner. Das Komitee werbe hingegen immer noch für eine Anerkennung der Ursprungskennzeichnung durch die USA und Russland. «China gewährt uns einen Schutz, den die USA und Russland verweigern», betonte Le Mailloux.
Die zuständige chinesische Aufsichtsbehörde erläutert auf ihrer Webseite, welche Trauben aus welchen Anbaugebieten für echten Champagner verwendet werden dürfen. Der Behörde zufolge erkannte Peking bisher nur drei andere geschützte Ursprungskennzeichnungen an - für Cognac aus der gleichnamigen Region im Südwesten Frankreichs, für Weine aus dem US-Anbaugebiet Napa Valley und für schottischen Whisky.
China gilt als Zukunftsmarkt für die Weinbranche. Der Konsum ist von 2001 bis 2010 von 50'000 auf eine Million Flaschen gestiegen. Seit 2010 hat er sich noch mal verdoppelt - im vergangenen Jahr wurden in China rund zwei Millionen Flaschen Wein verkauft. Damit war China ausserhalb der EU der fünftgrösste Markt für Weinkellereien.