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Die Gemeindepolizei Yverdon-les-Bains wird am Samstag, 12. Februar 2011, 11:20, alarmiert. Ein Mann treibe regungslos und auf dem Bauch liegend in der Thièle. Fünf Minuten später trifft eine Patrouille der Polizei an der Unglücksstelle ein. Zu dieser Patrouille gehört die junge Emmanuelle Giuliacci. Sie zögert nicht, entledigt sich eines Teils ihrer schweren Uniform und eilt dem Opfer entgegen. Der Fluss ist an dieser Stelle fast zwei Meter tief. Die Polizistin ist gezwungen, zu schwimmen. Es gelingt ihr, den benommenen Mann aus dem 4 °C kalten Fluss zu ziehen und ihn am Ufer ihren Kollegen und der inzwischen eingetroffenen Ambulanz zu übergeben.
In seinem Anerkennungsschreiben verdankt der Kommandant der Gemeindepolizei den Rettungseinsatz von Emmanuelle Giuliacci, den sie unter Gefährdung ihres eigenen Lebens ausgeführt habe.