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Der Technologie-Konzern Unaxis hat den Verkauf der Pilatus Flugzeugwerke AG abgeschlossen. Der Kaufpreis für 100 Prozent der Pilatus-Aktien liegt bei 250 Millionen Franken, wie Unaxis mitteilte. Käufer ist eine Schweizer Investoren-Gruppe.
Mit der Transaktion sei der Umbau des ehemaligen Industrie-Konglomerats Oerlikon-Bührle in den High-Tech-Konzern Unaxis abgeschlossen, heisst es in der Mitteilung. Als Käufer wurden die beiden Investoren Joerg F. Burkart und Karl Nicklaus sowie die IHAG Holding AG in Zürich und die Pensionskasse von F.Hoffmann-LaRoche genannt.
Einer der früher bekannt gegebenen Investoren, der Isländer Hilmar Hilmarsson, habe sich aus persönlichen Gründen aus den Verhandlungen zurückgezogen.
Unaxis wird bis auf weiteres einen Anteil von zehn Prozent an Pilatus halten. Diese Beteiligung soll zu einem späteren Zeitpunkt an zukünftige Anleger verkauft werden.
Pilatus soll in Zukunft als selbstständiges Unternehmen geführt und bis in einigen Jahren an die Börse gebracht werden. Die rund 1'100 Arbeitsplätze, davon rund 1'000 am Hauptsitz in Stans (NW), bleiben erhalten.
swissinfo und Agenturen