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Bundesrat Ueli Maurer will auf die geplante 24-Stunden-Einsatzfähigkeit der Luftwaffe verzichten, falls das Schweizer Volk den Kauf neuer Gripen-Kampfjets ablehnt.
Ohne neue Flugzeuge lohne sich die Ausbildung 40 bis 50 zusätzlicher Piloten nicht, sagte Maurer in einem Interview mit der Zeitung «Nordwestschweiz». Ohne neue Kampfjets würden diese Piloten womöglich nicht mehr gebraucht, wenn die F/A-18-Jets ungefähr 2025 ausgemustert würden, so Maurer weiter. Nebst den neuen Piloten wäre auch zusätzliches Bodenpersonal notwendig. Die Kosten für die insgesamt 100 neuen Stellen beziffert Maurer auf 30 Millionen Franken pro Jahr.
Die Luftwaffe ist heute nur während Bürozeiten interventionsbereit. In der Nacht und am Wochenende wird der Luftraum überwacht, für einen allfälligen Einsatz ist die Armee aber auf Nachbarländer angewiesen. Dies sorgte im Februar für internationale Häme, als ein äthiopischer Pilot ein Passagierflugzeug nach Genf entführte.