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Einen Steinwurf von Saint-Paul de Vence und der Maeght-Stiftung entfernt findet man La Vague de Saint Paul in einem in den 1970er Jahren von André Minangoy entworfenen Gebäude. Es zeichnet sich durch einen nüchternen und eleganten Stilaus und bildet einen perfekten Rahmen für die dort ausgestellte zeitgenössiche Kunst.
Chefkoch Akhara Chay blickt auf 26 Jahre Berufserfahrung zurück. Er lernte bei den bedeutendsten Küchenchefs wie Ghislaine Arabian, Alain Ducasse oder Eric Provos. Zusammen mit Patissier Frédéric Benvenuti, Restaurantleiter Nicolas Chauvet und Sommelier Jérémy Allégretti bildet Akhara Chay ein hochmotiviertes Team.
Akhara Chay wurde am 12. September 1979 in Paris als Sohn eines thailändischen Vaters und einer kambodschanischen Mutter geboren. Seine Mutter war Hebamme im Trousseau Hospital in Paris und sein Vater Juwelier. Das Kochen in der Familie war ein Fest der Düfte, Aromen und Texturen. Seine Mutter starb als er 11 Jahre alt war und so kochte er für seinen kleinen Bruder und seinen Vater. Nach der Lehre am CFA in Marne la Vallée wechselte er dann in den Pavillon Ledoyen wo sein Onkel als Parkserviceleiter arbeitete. Dort arbeitete er mit Ghislaine Arabian und Eric Provost zusammen.
Nach zwei Jahren bei Alain Ducasse au Park kam Akhara Chay zu Eric Provost in die Royal Barrière in Deauville. Nach drei Jahren erhielt die Royal Barrière einen Michelin-Stern. Nach sechs Jahren bei Eric Provost besuchte Akhara Chay die Kochschule am Paul Bocuse Institute in Ecully. Danach folgten fünf Jahre als Stellvertreter neben Serge Gouloumès und David Chauvac am Mas Candille in Mougins.
Seine erste Stelle als Koch war im Mas des Herbes Blanches in Gordes im Luberon, wo er fünf Jahre lang blieb. Eine Reise nach La Croix-Valmer und Monaco führte Akhara Chay zu Guillaume Puiger. Er fragte ihn, ob er zu La Vague de Saint-Paul kommen wolle. Es ist nun schon seine dritte Saison hier.
Maître Restaurateur Akhara Chay praktiziert eine lokale Küche. Die Produkte sind alle saisonal und das Angebot wird an lokale Produzenten wie Philippe Auda in Roquebrune sur Argens angepasst. Die Karte berücksichtigt die saisonale Verfügbarkeit.
Der Titel Maître Restaurateur wurde 2007 ins Leben gerufen. Er wird vom französischen Staat über die Präfekten auf der Grundlage einer Prüfung durch eine unabhängige Stelle verliehen. Es ist der einzige offizielle Titel für die Gastronomie, der gesetzlich verankert ist. Der Titel betont anerkannte Fachkenntnisse und die Verpflichtung, hauptsächlich mit frischen Rohstoffen zu arbeiten.