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Für die meisten Frauen ist es selbstverständlich, einmal im Monat ihre Tage zu haben – auch wenn es manchmal lästig sein kann. Während der Zeit zwischen der ersten Menstruation und der Menopause verlieren Frauen ungefähr 30 Liter Blut, das sind etwa 70 Milliliter im Monat.
Was ist die Menstruation?
Monat für Monat baut die Gebärmutter Schleimhaut auf, um einer befruchteten Eizelle die Möglichkeit zu geben, sich einzunisten. Ohne Befruchtung wird diese Schleimhaut durch die Vagina ausgeschieden: Das ist die Periodenblutung, Menstruation, Tage oder Regel.
Diese Tage sind für manche Frauen mit Beschwerden verbunden, denn das Ausstossen der Schleimhaut ist nur durch das Zusammenziehen der Gebärmutter möglich. Krämpfe im Unterbauch kennen darum viele Frauen. Ausserdem können folgende Beschwerden auftreten:
Kopfschmerzen und Migräne
allgemeines Schwächegefühl und Schwindel
Schmerzen im unteren Rücken oder in den Beinen
Stimmungsschwankungen
Appetitlosigkeit, Unwohlsein und Übelkeit
Menstruationsbeschwerden treten unterschiedlich stark auf, manche Frauen bemerken kaum etwas, andere fühlen sich während dieser Tage richtig krank.
Umfragen haben gezeigt, dass eine Mehrheit der Frauen gerne auf ihre monatliche Regelblutung verzichten würde. Nur jede vierte Frau möchte ihre Menstruation gerne beibehalten, dies vor allem darum, um deutlich zu sehen, ob eine Schwangerschaft eingetreten ist oder nicht.
Geht es auch ohne Mens?
Durch die konstante – also pausenlose – Einnahme von hormonellen Verhütungsmittel oder der Anwendung der Hormonspirale kann die Häufigkeit der Menstruation angepasst werden. Die Frau kann also selbst bestimmen, wie oft und wann ihre Menstruation eintreten soll.
Gerade bei Frauen mit starken Blutungen und Menstruationsbeschwerden kann dies zu einer Verbesserung der Lebensqualität und Erhaltung der Leistungsfähigkeit führen. Im Langzyklus haben Frauen weniger Beschwerden wie Kopf- und Bauchschmerzen oder eine Eisenmangelanämie durch den Blutverlust.
Die regelmässige Monatsblutung während der Pilleneinnahme wurde von den Erfindern der Pille in den 60-er Jahren bewusst geplant, um einen natürlichen Zyklus zu imitieren und damit die Einführung dieser neuen Form von Empfängnisverhütung zu erleichtern. Mit der echten Periode, also der Ablösung der Gebärmutterschleimhaut, hat die Blutung während der 7-tägigen Pause wenig zu tun. Der Hormonspiegel fällt durch den Hormonentzug ab, die wenige Gebärmutterschleimhaut, die sich in den 21 Tagen der Pilleneinnahme aufgebaut hat, wird abgestossen und eine meist etwas schwächere Blutung tritt ein.