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Auf lange Zeit kann die erhöhte Lärmbelastung durch schlechte Akustik die Mitarbeiter krank machen und die vielfältigsten Symptome hervorrufen. Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, erhöhte Gereiztheit, Kopfschmerzen Schlafstörungen, Tinitus, Burn-out sind nur einige davon. Erhöhter Stress kann auf Dauer auch körperlich schwächen und macht den Menschen anfälliger für Krankheiten.
So führt z.B. nächtlicher Lärm bereits bei Einzelpegeln von unter 45 dB(A) zu Gesundheitsgefährdungen, wenn sich die Einzelpegel um mehr als 3 dB vom Geräuschhintergrund unterscheiden. Nach übereinstimmenden wissenschaftlichen Untersuchung wird eine Erhöhung um 10 dB als Verdopplung der Lautstärke empfunden!
Bereits bei einem Schalldruckpegel ab 55 dB(A) werden Geräusche vermehrt als Lärmbelästigung wahr genommen.
Halten diese über einen längeren Zeitraum an, werden die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden verringert.
Schon Geräusche von 65 bis 75 dB(A), welche in einem grösseren Büroraum durchaus erreicht werden können, bewirken im Körper Stress. Dieser kann zu arterieller Hypertonie (hohem Blutdruck), Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Myokardinfarkt (Herzinfarkt) führen. Lärm kann auch für eine Verminderung der Magensekretbildung sorgen und Ursache von Magengeschwüren sein.
(siehe auch: Lärm)