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Die Bezeichnung Euroland ist kein spezifischer Fachbegriff, sondern ein umgangssprachlicher Ausdruck für alle Teilnehmerländer an der europäischen Gemeinschaftswährung des Euro
Das Euroland (amtlich Eurozone, Euro-Währungsgebiet oder Euro-Raum) umfasst 19 EU-Staaten. Ein weiterer häufig benutzter Ausdruck für das Euroland ist der Begriff Europäische Wirtschafts- und Währungsunion (EWWU). Allerdings ist damit eher der allgemeine Politikbereich der EU gemeint. Im Grunde entsprechen alle Mitglieder der EWWU formal auch allen EU-Mitgliedstaaten. Jedoch werden diejenigen EU-Staaten, die den Euro nicht als Währung verwenden, im EU-Vertragstext nur als Mitgliedstaaten beschrieben. Für diese gilt eine Ausnahmeregelung. Euroland wird auch als Euro-19 bezeichnet. Dazu gehören Belgien, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, die Niederlande, Österreich, Portugal, die Slowakei, Slowenien, Spanien und die Republik Zypern. Letzter Neuzugang war am 1. Januar 2015 das EU-Land Litauen. Es ist das 19. EU-Land, das den Euro als offizielle Währung aufgenommen hat. Von den übrigen acht verbleibenden EU-Staaten haben sich nach dem Erreichen der Konvergenzkriterien sieben EU-Staaten verpflichtet, die Gemeinschaftswährung des Euro einzuführen. Dänemark kann den Euro einführen, ist aber dazu nicht verpflichtet. Die Europäische Zentralbank ist für die Geldpolitik in Euroland verantwortlich und bildet mit den nationalen Zentralbanken das so genannte Eurosystem. Innerhalb dieser Gruppe sind die Staaten der Eurozone angehalten, ihre Wirtschaftspolitik untereinander abzustimmen. Wobei es dazu keine formale Entscheidungsbefugnis gibt.