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Er jagt schon fast sein ganzes Leben lang Mäuse. Früher war die Prämie für ihn ein willkommener Zustupf, heute geht er nur noch hobbymässig auf die Jagd. In einem Monat fängt Bruno Keller gut und gerne 270 Mäuse.
Joshua Moser
Man merkt ihm die Routine sofort an: Gemächlich geht Bruno Keller auf das grüne, nasse Feld hinaus und steuert auf einen langen, dünnen Ast zu, den er vor einigen Tagen in den Boden gesteckt hat. Dieser Ast markiert den Eingang eines Mauselochs – ein scheinbar endloses Tunnelsystem, das sich unter der Erdoberfläche erstreckt.
Er zieht den Ast aus dem Boden und geht zu einem Hügel aus aufgewühlter Erde. Mit dem Ast stochert er in der Erde, um den Eingang des Tunnels zu finden. Sobald er die Öffnung entdeckt hat, legt er sie mit blossen Händen frei. Aus einem…