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Diese faszinierenden Bestäuber, die unter dem Einsatz von Pestiziden und dem Verschwinden ihres Lebensraums leiden, verdienen es, in unseren Gärten und auf unseren Balkonen Asyl zu erhalten.
Wer sind sie?
Es gibt allein in der Schweiz Hunderte von Arten. Wir können hier nur die bekanntesten nennen, zum Beispiel die Maurerbienen, die große Zimmermannsbiene oder die Blattschneiderbiene. Auch wenn alle diese Arten ihre eigenen Besonderheiten haben, haben sie doch viel gemeinsam. Sie produzieren keinen Honig, leben nicht in einer organisierten Gesellschaft und sind wichtige Bestäuber, die die Arbeit der Honigbienen vervollständigen.
Die meisten von ihnen sind früh im Jahr aktiv und lassen Blumen und frühe Obstbäume Früchte tragen. Sie sind daher wertvolle Verbündete der Baumpfleger. Sie bestäuben aber auch bestimmte Pflanzen, die die Honigbienen auslassen.
Diese vergessenen Solitärs sind daher wichtige Akteure für die Erhaltung der Artenvielfalt.
Ein faszinierender Lebenszyklus
Zusätzlich zu diesen gnädig angebotenen Diensten haben diese Bienen den Vorteil, nicht aggressiv zu sein. Besonders leicht angelockt und beobachtet werden können, Osmien, die in hohlen Stängel nisten und aufwachsen. Ihr Lebenszyklus ist spannend. Die Weibchen wählen eine Röhre in Ihrem Insektenhotel und beginnen, von hinten nacheinander kleine Kammern zu bauen. In jede dieser Kammern legt die Mutter ein Ei und lagert Pollen vermischt mit Nektar als Nahrung ein. Wenn die Röhre fast voll ist, lässt sie die erste Kammer leer, um mögliche Fressfeinde zu täuschen. Nachdem sie den Eingang sorgfältig verschlossen hat, stirbt sie auf natürliche Weise. Der Nachwuchs wächst dann von der Larve zur Puppe heran. In den hinteren Kammern entwickeln sich Weibchen und in der zweitfordersten ein Männchen. Die kleinen Kokons werden überwintern, und im folgenden Frühjahr werden die Männchen, gefolgt von den Weibchen, aus den Röhren herauskommen und einen neuen Zyklus beginnen.
Wildbienennistplätze sind immer schwieriger zu finden, weil Hecken und Blumenwiesen verschwinden und unsere gepflegten Gärten zu sauber sind.
Wie kann man diesen nützlichen und friedlichen Insekten helfen?
Es gibt spezielle geeignete Nistplätze. Jeder kann sie installieren, da ein Fensterbrett, ein Balkon oder ein Garten in der Stadt oder auf dem Land genügt. Alle unsere Modelle finden Sie in unserem Online-Shop hier.
Das Hotel sollte wettergeschützt nach Süden ausgerichtet sein, idealerweise an einer Fassade, zum Beispiel etwas geschützt unter einem Vordach. Ein Hotel an einem Ort, der keine Nahrungsquellen in der Nähe anbietet, ist jedoch nicht die optimale Lösung. Maurerbienen haben einen Lebensraum von lediglich etwa 200 Metern um den Nistkasten. Achten sie darauf, wenn möglich eine Wiese, Obstbäumen oder wenigstens geeignete Blütenpflanzen in der Nähe zu haben. Um allen solitären Bienen im Allgemeinen zu helfen, lassen Sie einen kleinen Haufen totes Holzes am Rand des Gartens und idealerweise auch eine kleine Schlammecke. Dort holen sich die Bienen das Material zum Verstopfen der Nester. Dieser Schlamm ist auch für Schwalben nützlich).
Wir hoffen, dass wir Sie überzeugen konnten, diesen schönen Hymenopteren die Hand zu reichen. Für eine optimale Auslastung im nächsten Frühling, sollten Sie die Rüsche Ihrer Wahl so schnell wie möglich installieren. Wenn Sie Fragen haben, stehen wir Ihnen per E-Mail gerne zur Verfügung.