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Der Diskuswurf (engl. discus throw) , auch Diskuswerfen ist eine olympische Disziplin für Männer und Frauen, bei der eine linsenförmige Scheibe möglichst weit zu werfen ist.
Den Diskuswurf als Wettkampf gibt es seit der Antike (sog. Diskos). Der Diskuswerfer selbst wurde als der Inbegriff des Athleten angesehen. Damals wurde von einem 60 mal 70 Zentimeter grossen Podest geworfen.
Seit 1907 werfen die Männer mit einem absolut runden, zwei Kilogramm schweren Diskus, der einen Radius von elf Zentimetern besitzt. Der Diskus der Frauen wiegt die Hälfte. Von 1928 an wurde aus einem Wurfkreis mit 2,5 Metern Durchmesser geworfen. Heute besteht ein Wettkampf aus sechs Versuchen. Nur die beste gültige Weite eines Athleten zählt. Nach drei Runden qualifizieren sich die besten acht Athleten für die drei Finalrunden.
Der Athlet muss den Diskus in einen vorgegebenen Sektor werfen, der in der Länge immer breiter wird. Der Sektor hat die Form eines gleichschenkligen Dreiecks, welches am Wurfkreismittelpunkt mit einem Winkel von 34,92° ansetzt und sich dann immer weiter öffnet. Der Wurfring hat einen Durchmesser von 2,5 m und wird von einem ca. 70–80 mm hohem Metallring umgeben. In der Mitte des Wurfringes befinden sich auf beiden Seiten eine mind. 70 cm lange Linie, welche rechtwinklig zur Wurfrichtung gezeichnet sind. Sie dienen als Markierung. Der Werfer muss nach dem Wurf nach hinten links oder rechts von den Linien herausgehen. Falls der Werfer eine Linie berührt oder überschreitet ist der Wurf ungültig.
Die Technik des Diskuswurfes besteht aus einer 1 1/2 fachen Drehung um die eigene Achse. Um den Diskus unter den eben genannten Bedingungen möglichst kräftig zu beschleunigen, müssen viele Aspekte beachtet werden. Ausserdem kann man die relativ flüssig aussehende Drehbewegung in verschiedene Phasen unterteilen.