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Die Schulanlage Saatlen in Zürich-Schwamendingen befindet sich in einem schlechten baulichen Zustand. Da sie zudem den steigenden Bedarf an Schulraum langfristig nicht mehr decken kann, soll sie durch einen grösseren Neubau ersetzt werden. Mit 24 Primar- und 12 Sekundarklassen sowie 4 Kindergärten würde die Schulanlage Saatlen zur grössten Schulanlage der Stadt Zürich. Ausserdem sollen die Schule für Kinder und Jugendliche mit Körper- und Mehrfachbehinderung und das Zentrum Schwamendingen der Musikschule Konservatorium Zürich in der Schulanlage Saatlen untergebracht werden.
Da die Schule als Tagesschule konzipiert wird, sind Mensaräume vorgesehen, in denen für die Schulkinder und das Personal insgesamt täglich rund 1100 Mahlzeiten aufbereitet werden können. Für den Schul- und Vereinssport sind zudem ein Rasenspielfeld, drei Allwetterplätze, eine Schulschwimmanlage sowie eine Einfach- und eine Dreifachsporthalle geplant, letztere mit Infrastruktur für bis zu 600 Zuschauerinnen und Zuschauer.
Zur Durchführung eines Architekturwettbewerbs bewilligt der Stadtrat einen Projektierungskredit von 850 000 Franken in eigener Kompetenz und beantragt dem Gemeinderat zur Ausarbeitung eines detaillierten Projekts gleichzeitig dessen Erhöhung um 13,55 Millionen Franken auf 14,4 Millionen Franken. Der Wettbewerbsentscheid ist für 2021 vorgesehen, 2024 soll die Stadtzürcher Stimmbevölkerung über das ausgearbeitete Projekt entscheiden. Bei einem Ja an der Urne wäre der Baubeginn für 2025, der Bezug des Neubaus ab 2027 geplant. Um den Schulunterricht während der Bauzeit weiterführen zu können, sind Provisorien notwendig.
Die aus zwei Haupttrakten, zwei Turnhallengebäuden sowie je einem Kindergarten- und Betreuungsgebäude bestehende Schulanlage Saatlen beherbergt heute unter anderem 13 Primar- und 2 Aufnahmeklassen sowie 5 Kindergärten. Sie wurde zwischen 1948 und 1957 erstellt, ist seit 2002 mit zwei Züri-Modular-Pavillons ergänzt und ist nicht im Inventar der kunst- und kulturhistorischen Schutzobjekte enthalten.