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Die aufstrebende spanische Linkspartei Podemos («Wir können») hat den Madrider Politikdozenten Pablo Iglesias mit grosser Mehrheit zu ihrem Parteichef gewählt. Der 36-Jährige gehört nach Umfragen zu den beliebtesten Politikern im Lande.
Der bisherige Parteisprecher erhielt bei der Abstimmung im Internet 88 Prozent der abgegebenen Stimmen, wie die Partei am Samstag weiter mitteilte. Für die Wahl hatten sich mehr als 250'000 Sympathisanten als Stimmberechtigte registrieren lassen.
Die aus der Bewegung der «Empörten» hervorgegangene Partei hatte bei der Europawahl im Mai - nur zwei Monate nach ihrer Gründung - auf Anhieb fünf Sitze im Europaparlament gewonnen. Iglesias ist den Spaniern durch seine Teilnahme an zahllosen Diskussionsrunden im Fernsehen bekannt.
Im Oktober kündigte er bei einem Treffen von 7000 Parteianhängern in Madrid an, dass Podemos die politische Mitte erobern und die Parlamentswahl im Herbst 2015 gewinnen wolle. Nach einer Umfrage des staatlichen Forschungsinstituts CIS liegt die Partei in der Wählergunst nur knapp hinter der konservativen Volkspartei (PP) von Ministerpräsident Mariano Rajoy und den Sozialisten (PSOE). (sda/dpa)
In der Ukraine-Affäre um US-Präsident Donald Trump gerät die Gasfirma Burisma ins Blickfeld: Die ukrainischen Justizbehörden haben am Freitag angekündigt, die Geschäfte des Konzerns erneut unter die Lupe zu nehmen, für den der Sohn des früheren US-Vizepräsidenten und demokratischen Präsidentschaftsbewerbers Joe Biden gearbeitet hat.
Der Generalstaatsanwalt verwies allerdings darauf, dass die zu untersuchenden Affären nicht zwangsläufig mit Hunter Biden zu tun hätten.
Burisma ist nach eigenen …