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bj Gefäss 1
Der Beamte hiess ihn vorwärts gehen.
Er solle sich beeilen.
Der Beamte blieb, während er dies sagte, freundlich.
Der Gang war von jener Art, die kein Interesse weckt, weil er künstlerisch rein nichts bewirken will.
Der Beamte hiess seinen Begleiter am Ende des Ganges rechts abbiegen.
Der Gang stiess auf eine Tür, die geschlossen war. Zur Rechten führte er hingegen weiter.
Der Beamte befand sich nach wie vor im Rücken des Geführten.
Der Gang führte auch in dieser Geraden zu beiden Seiten Türen.
Der Beamte machte nicht Anstalt, vor einer dieser Türen stoppen zu wollen.
Der Gang traf geradeaus wieder auf eine Tür, und die Gruppe, die aus dem Beamten und Kabar Extas zusammengesetzt war, musste erneut um eine Ecke biegen, diesmal nach links.
Der Beamte hiess den vor ihm her Gehenden die Treppe hinunter steigen.
Der Gang, der ab dieser Stelle tatsächlich als Treppe gestaltet war, führte nach der untersten Stufe wieder ebenerdig weiter.
Der Beamte forderte seinen Mitgeher auf, weiter geradeaus dem Gang zu folgen.
Das Gebäude schien sehr weitläufig zu sein.
Der Gang verzeichnete in der Länge bedeutende Ausmasse. In dem Gebäude hielt sich vermutlich auch irgendwo Welm auf. Dachte Kabar Extas an all die Türen, an welchen er bereits vorbei gekommen war, dann war guter Rat teuer, wo sich Welm befand. Wo sollte er hinter all diesen Mauern Welm finden. Kabar Extas ging, vorwärts, gejagt von dem Beamten. Dieser wusste, wohin sich der Herbeigeführte zu begeben hatte.
Der Beamte strebte mit sicherem Gefühl der Bestimmung entgegen.
Der Gang hatte an architektonischem oder künstlerischem Ausdruck nichts gewonnen.
Der Beamte drängte seinen Begleiter vorwärts.
Der Gang wirkte rein zweckmässig.
Der Beamte machte eine Bemerkung, auf die Kabar Extas nicht achtete.
Der Gang erstreckte sich als kurze Gerade vor den beiden dahin Schreitenden. Am Ende lag aller Wahrscheinlichkeit nach wieder eine Abbiegung.
Der Beamte murmelte hinter dem voraus Gehenden etwas, das wie in ein Funkgerät hinein gesprochen tönte.
Der Gang gab kein Echo von dem, was gesagt wurde.
Der Beamte beendete sein Gespräch.
Der Gang gab den Aufschlag eines Schuhs wieder.
Der Beamte befahl, am Ende des Ganges nach rechts zu gehen.
Der Gang setzt sich auch an diesem Ort als sehr kurze Gerade fort.
Der Beamte befahl am Ende des Ganges, nach rechts zu gehen, wo doch auch die Möglichkeit bestanden hätte, nach links abzubiegen.
Der Gang öffnete sich erneut auf eine längere Strecke.
Der Beamte hielt etwas Abstand zum Mann, der vor ihm her schritt.
Der Gang führte über eine Treppe, die beide erstiegen, wieder ein Stockwerk hinauf.
Kabar Extas sagte sich: Das ist ja ungeheuerlich, diese Gänge. Ein Schachbrett bot bei weitem viel mehr Übersicht. Zudem war ein Schachbrett zweidimensional und verlor sich nicht auf verschiedenen Ebenen, so dass man das Gefühl hatte, man bewege sich eher durch eine durchlöcherte Pyramide als durch ein Amtshaus von Rang, Name und Ordnung. Auf dem Brett ging es nicht Kräfte erschöpfend treppauf, treppab. Der so Überlegende wurde den Eindruck nicht los, er würde durch diese Gänge hindurch gewalkt, um schliesslich als sauberer Bericht glattgewalzt auf einem Schreibtisch zu enden. Reduziert auf eine einfache Fläche gewann er nichts, kam diese als einfaches, beschriebenes Blatt doch nicht an die Güte der durchdachten Konstruktion eines Schachbretts heran. Das ganze Gewirk an Gängen in diesem Gebäude bestand zwar auch aus Flächen, diese wechselten jedoch in Höhen und Tiefen und war alles andere als regelmässig. Das Haus wirkte zusammen gewürfelt.
Der Beamte grüsste einen Kollegen, der entgegenkam.
Der Gang war knapp genug breit, um den dreien eine unbeschwerte Kreuzung zu erlauben.
Der Beamte beschleunigte seinen Schritt und rückte bedrohlich auf seinen Vor–Geher auf.
Der Gang bot keine Fluchtmöglichkeit.
Der Beamte verhinderte jede Rückzugsmöglichkeit.
Der Gang führte den Begleiteten immer weiter vorwärts.
Der Beamte schien zufrieden damit, wie sich die Dinge entwickelten, denn er sagte kein Wort.
Der Gang endete wieder mit einer Biegung. Nur zweigte er nicht um eine Ecke ab, sondern führte in einem weiten Bogen von der Gerade weg.
Der Beamte achtete darauf, dass der Geführte auf der rechten Seite des Ganges ging.
Der Gang war nun solcherart ausgeweitet, dass jemand, der entgegengekommen wäre, die beiden ohne weiteres hätte kreuzen können.
Der Beamte blieb vor einer Tür stehen.
Der Gang hielt noch weitere Türen bereit.
Der Beamte ging weiter.
Der Gang führte das Paar erneut als Gerade weiter.
Der Beamte sagte der Person, die er begleitete, sie solle gerade aus gehen und nicht die Treppe hinauf steigen.
Der Gang verlief leicht abfallend.
Dem uninformierten Gehenden bekam das Gewirr von Gängen zusehends weniger. Ein Gang mündete in den nächsten, und kam ein neuer Gang in den eben begangenen, dann führte von diesem Gang garantiert ein anderer weiter. Labyrinthischer konnte es in dem Haus nicht zu und her gehen. Wusste ein Beamter eigentlich, was der andere tat? Musste Kabar Extas künftig wie ein Irrlicht durch dieses Gängemonstrum irren? Er werde vermutlich nach Canossa geführt, sagte sich der vom Uniformierten Begleitete. Der Gang durch die Gänge stutzte den Gehenden zurecht. Der Gang nach Canossa erwies sich als lang. Das muss bekanntlich so sein. Die Gänge eigneten sich schlecht für ein schnelles Gehen. Die Gangart förderte einen langsamen Gang. Stillstand im Gang überträgt sich auf die angrenzenden Büros. Von diesen kam kein Ton. Das Gebäude unterschied sich von einem Gefängnis insofern, als keine Gitter die Gänge sperrten.
Der Beamte meldete zum Begleiteten, er solle nicht zu schnell gehen.
Der Gang machte eine scharfe Biegung nach rechts.
Der Beamte sagte nichts, denn es bot sich kein anderer Weg, als dieser Biegung zu folgen.
Der Gang war wieder auf beiden Seiten mit Türen gesäumt.