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Menschen haben vor Tausenden von Jahren ein grosses Höhlensystem im heutigen Frankreich als Grabstätte genutzt. In dem mehr als einen Kilometer langen System hat man unter anderem Knochen und Schädel von Menschen, Töpferwaren und den Fussabdruck eines Kindes gefunden.
Bei der Stätte nordöstlich von Bordeaux handele sich um eine der grössten Grabhöhlen in Frankreich überhaupt, teilte Frankreichs Kulturministerium mit. Sie sei in der Bronzezeit genutzt worden: mutmasslich zwischen 2200 und 800 vor Beginn unserer Zeitrechnung.
Die Archäologen hätten bislang nur einen Bruchteil des Höhlensystems rund 20 Meter unter der Erde erforscht, sagte eine Sprecherin des Ministeriums. In den kommenden Jahren könnten noch Erkenntnisse über mögliche andere Nutzungsformen dazukommen.
Die unterirdische Struktur wurde bereits im Februar 2021 zufällig bei Strassenbauarbeiten bei La Rochefoucauld-en-Angoumois entdeckt, wie es hiess. Nun teile das Ministerium erstmals Informationen darüber mit der Öffentlichkeit. (aeg/sda/dpa)
Der frühere Pop-Superstar R. Kelly ist in einem Missbrauchsprozess zu einer Haftstrafe von 30 Jahren verurteilt worden. Kellys Verbrechen seien «kalkuliert, sorgfältig geplant und über einen Zeitraum von fast 25 Jahren regelmässig ausgeübt worden», sagte Richterin Ann Donnelly am Mittwoch an einem Gericht in New York. Sie verhängte zudem eine Strafe von 100 000 Dollar (etwa 95 000 Euro). Bereits im vergangenen Jahr hatte eine Jury den Musiker nach mehrwöchigem Prozess in allen neun Anklagepunkten – darunter sexuelle Ausbeutung Minderjähriger, Kidnapping und Bestechung – für schuldig befunden. Kelly hatte die Vorwürfe stets zurückgewiesen.