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Erektile Dysfunktion
Synonym: erektile Impotenz, Erektionsstörung
Bei einer erektilen Dysfunktion erreicht der Mann keine Erektion, die für einen Geschlechtsverkehr ausreicht. Der Penis wird nicht steif oder erschlafft bereits nach kurzer Zeit. Erst wenn diese Probleme über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten bestehen und bei mehr als zwei Dritteln der Versuche, eine Erektion zu bekommen, auftauchen, handelt es sich um eine Störung, die behandelt werden muss. Gibt es nur gelegentlich Erektionsprobleme, ist das völlig normal.
Je älter ein Mann ist, umso grösser ist sein Risiko, an einer erektilen Dysfunktion zu erkranken. Es gibt viele körperliche und psychische Ursachen. In den meisten Fällen kann die Potenzstörung erfolgreich mit Medikamenten, mechanischen Hilfsmitteln oder einer Psychotherapie behandelt werden.
Umgangssprachlich wird die erektile Dysfunktion auch als Impotenz bezeichnet. Dabei handelt es sich allerdings nur um eine Form der Impotenz, der sogenannten erektilen Impotenz (Impotentia coeundi). Der Begriff Impotenz bezieht sich jedoch auch auf die Unfruchtbarkeit (Impotentia generandi).
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Symptome
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Wird Ihr Penis für den Geschlechtsverkehr nicht steif genug?Lässt Ihre Erektion zu schnell wieder nach?Haben Sie häufig Erektionsprobleme?
Dann kann es sich um eine erektile Dysfunktion handeln. Dabei wird der Penis nicht steif genug, um den Geschlechtsverkehr vollziehen zu können. Mitunter wird diese erektile Impotenz von anderen sexuellen Funktionsstörungen begleitet. Dazu gehören der vorzeitige Samenerguss (Ejaculatio praecox) und der verzögerte Samenerguss (Ejaculatio retarda).
Erektionsprobleme wirken sich schnell auf das Selbstwertgefühl des Mannes aus. Klappt es im Bett nicht, steigt der Druck enorm, dass es beim nächsten Mal funktioniert. Das wirkt sich auf die Lebensqualität der Betroffenen aus. Auch die Beziehung der Männer leidet oft unter den Erektionsstörungen.
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Behandlung
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Eine erektile Dysfunktion, die körperliche Ursachen hat, wird mit Medikamenten oder verschiedenen Hilfsmitteln behandelt. Ist der Auslöser der Erektionsstörung eine andere Erkrankung, muss diese therapiert werden. In seltenen Fällen wird die Impotenz mit einer Operation behoben. Bei Erektionsstörungen, die auf psychische Ursachen zurückgehen, empfiehlt sich eine psychologische Sexualtherapie – eventuell sogar mit dem Partner zusammen.
Medikamentöse Therapie
Um die Durchblutung des Penis zu verbessern, verschreibt der Arzt häufig einen sogenannten Phosphodiesterase-5-Hemmer. Dazu zählen die Wirkstoffe Avanafil, Sildenafil, Tadalafil und Vardenafil. Avanafil ist als einziger noch nicht in der Schweiz registriert. Alle Medikamente mit diesen Wirkstoffen hemmen das Enzym Phosphodiesterase-5 in seiner Arbeit. Es baut einen Botenstoff ab, der bei sexueller Erregung die Durchblutung im Penis steigert. Wird es dabei durch das Medikament gestört, bleibt mehr von dem Botenstoff und damit der Erektion erhalten. Bei Tadalafil setzt die Wirkung nach gut einer halben Stunde ein und hält 24 bis 36 Stunden. Der Arzt kann Medikamente mit diesem Wirkstoff auch zur regelmässigen Einnahme, verschreiben, im Rahmen von einer Tablette pro Tag. Bei Avanafil, Sildenafil und Vardenafil hält der erektionsfördernde Effekt 4 bis 12 Stunden an. Die Phosphodiesterase-5-Hemmer sind keine lustfördernden Medikamente, sie helfen beim Erektionsaufbau nur dann, wenn der Mann sexuell erregt ist. Zu den Nebenwirkungen zählen Kopfschmerzen, Schwindel, Magenbrennen, verstopfte Nase, Gesichtsrötungen mit Hitzegefühl, Rücken- und Muskelschmerzen sowie Sehstörungen.
Phosphodiesterase-5-Hemmer können blutdrucksenkend wirken. Daher sollten sie auf keinen Fall gleichzeitig mit Nitraten genommen werden, wie sie zum Beispiel Herzpatienten verschrieben bekommen – dabei kann nämlich der Blutdruck lebensbedrohlich tief fallen. Auch Krankheiten wie ein überstandener Schlaganfall, Leber- oder Herzleiden können gegen die Gabe eines Phosphodiesterase-5-Hemmers sprechen.Ärzte raten dringend davon ab, sich angeblich potenzsteigernde Medikamente aus dem Internet zu bestellen. Untersuchungen haben gezeigt, dass hier oft andere Inhaltsstoffe enthalten sind als angegeben oder die Dosierhinweise nicht stimmen.
Hormonelle Therapie
Dass der Testosteronspiegel bei Männern mit zunehmendem Alter sinkt, ist völlig normal und muss nicht behandelt werden. Leidet ein Mann unter einer Erektionsstörung, kann es jedoch hilfreich sein, den Testosteronmangel (Hypogonadismus) zu beheben. Mitunter wirkt sich das positiv auf die Potenz aus. Auch wirken die Phosphodiesterase-5-Hemmer häufig besser, wenn sie zusammen mit einer Hormontherapie eingenommen werden. Testosteron kann in grösseren Abständen gespritzt oder als Gel auf die Haut aufgetragen werden. Diese Form der Therapie war eine Weile umstritten, da sie das Risiko eines Herzinfarkts oder von Prostatakrebs zu erhöhen schien. Aktuellen Studien zufolge ist das aber nicht der Fall.
SKAT – Schwellkörper-Autoinjektionstherapie
Wirken die verschriebenen Tabletten nicht ausreichend oder dürfen keine Phosphodiesterase-5-Hemmer eingenommen werden, kann der Arzt einen gefässerweiternden Wirkstoff (Alprostadil) direkt in einen der beiden Penisschwellkörper spritzen. Diese Schwellkörper-Autoinjektionstherapie, kurz SKAT, kann der Mann mit etwas Übung selbst vornehmen. Sie ist normalerweise nicht schmerzhaft. Der Wirkstoff sorgt dafür, dass mehr Blut in den Penis gelangt. Etwa 15 Minuten nach der Injektion entsteht eine Erektion, die eine gute Stunde anhält. Nebenwirkungen können Blutergüsse, Penisschmerzen und Infektionen der Schwellkörper sein. Nicht angebracht ist die SKAT, wenn der Patient unter bestimmten Krankheiten wie Leukämie, Sichelzellanämie oder Leber- und Nierenfunktionsstörungen leidet oder innerhalb des vergangenen Jahres einen Herzinfarkt hatte. Wichtig ist, dass der Mann sich genau an die vorgeschriebene Dosierung hält. Überdosierungen können zu einer über Stunden anhaltenden Dauererektion (Priapismus) führen, die vom Arzt behandelt werden muss, da sonst der Penis dauerhaft geschädigt wird.
MUSE – medikamentöses urethrales System zur Erektion
Bringt die Tabletteneinnahme nicht den gewünschten Erfolg, ist das sogenannte medikamentöse urethrale System zur Erektion (MUSE), auch transurethrale Therapie, eine weitere Möglichkeit zur Behandlung. Dabei führt der Mann den Wirkstoff Alprostadil in Form eines Minizäpfchens in seine Harnröhre ein. Dabei hilft ihm ein kleines Stäbchen, der Applikator. Über die Wand der Harnröhre gelangt der Wirkstoff in die Schwellkörper. Nach rund 15 Minuten sorgt der stärkere Blutfluss für eine Erektion, die eine gute Stunde anhält. Nebenwirkungen können Schmerzen im Penis oder in der Harnröhre, Brennen beim Wasserlassen, Schwindel, Blutdruckabfall und Kopfschmerzen sein. Ist die Partnerin schwanger, sollte auf die transurethrale Therapie verzichtet werden, da Alprostadil das Ungeborene gefährden kann. Auch Krankheiten wie Leukämie, Sichelzellanämie, Blutgerinnungsstörungen oder eine Harnröhrenentzündung sprechen gegen die Anwendung.
Vakuumpumpen
Eine rein mechanische Hilfe bei einer erektilen Dysfunktion ist die Vakuumtherapie. Der Mann setzt dabei kurz vor dem Geschlechtsverkehr einen durchsichtigen Zylinder aus Plastik auf den Penis, der über einen Schlauch mit einer Pumpe verbunden ist. Damit erzeugt er einen Unterdruck, die Schwellkörper füllen sich mit Blut, und es entsteht eine Erektion. An der Peniswurzel sitzt ein Gummiring, der verhindert, dass das Blut wieder abfliesst. Spätestens nach 30 Minuten muss dieser Ring entfernt werden, sonst kann es zu Durchblutungsstörungen kommen, und der Penis kann geschädigt werden. Männer mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen sollten diese Methode nur nach Rücksprache mit ihrem Arzt anwenden.
Penisimplantate
Bleiben die medikamentösen und mechanischen Therapieversuche erfolglos, gibt es in besonders schweren Fällen der erektilen Dysfunktion die Möglichkeit, Schwellkörperimplantate in den Penis einzusetzen. Da bei diesem Eingriff die Schwellkörper teilweise entfernt werden, ist die Operation nicht rückgängig zu machen und sollte gut überlegt sein. Derzeit gibt es zwei Varianten der künstlichen Schwellkörper:
- Bei der hydraulischen Penisprothese bekommt der Mann zusätzlich zum Implantat im Penis eine kleine Pumpe im Hodensack und ein Reservoir mit Kochsalzlösung in den Unterbauch eingepflanzt. Bei Bedarf kann er die Pumpe bedienen, sodass Wasser in die Schwellkörperprothesen gelangt, es entsteht eine Erektion. Nach dem Geschlechtsverkehr wird das Wasser per Knopfdruck wieder zurück ins Reservoir befördert, der Penis erschlafft. Es kann mitunter zu Infektionen oder auch technischen Defekten kommen.
- Die zweite Variante ist die sogenannte biegsame Penisprothese. Die Schwellkörper werden hierbei durch Silikonimplantate ersetzt. Der Penis wird im Alltag nach unten und vor dem Geschlechtsverkehr in die gewünschte Position gebogen. Die Silikonimplantate sorgen allerdings auch im «nicht erigierten» Zustand dafür, dass der optische Eindruck einer Erektion entsteht – das kann in manchen Situationen wie im Schwimmbad oder der Sauna für Irritationen sorgen. Mögliche Nebenwirkungen der biegsamen Penisprothese sind Infektionen, Schwellungen und nach längerer Tragedauer der Implantate auch eine arterielle Verkalkung oder absterbendes Penisgewebe.
Psychotherapie
Hat die erektile Dysfunktion psychische Ursachen, sollte der Betroffene das Gespräch mit einem Sexualtherapeuten suchen. Da auch eine körperlich bedingte Erektionsstörung zu einer psychischen Belastung für den Mann werden kann, ist hier ebenfalls eine Beratung oder Psychotherapie begleitend zu empfehlen.
Nehmen Sie Medikamente zur Behandlung Ihrer Erektionsstörung nur in Rücksprache mit Ihrem Arzt. Arzneimittel, die über das Internet bestellt werden, sind oft nicht sicher und enthalten andere Inhaltsstoffe als angegeben. Dadurch und durch Dosierfehler riskieren Sie Ihre Gesundheit.
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Verlauf, Komplikationen, Besonderheiten
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Eine erektile Dysfunktion mit körperlicher Ursache entwickelt sich meist allmählich. Betroffene haben sowohl beim Geschlechtsverkehr als auch bei der Selbstbefriedigung Erektionsprobleme. Gesunde Männer haben nachts in bestimmten Schlafphasen und mitunter auch morgens spontane Erektionen. Fehlen diese, deutet das auf eine körperliche Ursache hin.
Erektionsstörungen, die durch psychische Belastungen ausgelöst werden, treten hingegen oft plötzlich und nur in bestimmten Situationen auf. Diese Männer haben zum Beispiel kein Problem bei der Selbstbefriedigung – beim Sex mit dem Partner oder der Partnerin bekommen sie jedoch keine Erektion.
Der Verlauf einer erektilen Dysfunktion hängt entscheidend davon ab, wie sie behandelt wird. Dabei gilt: Je früher die Therapie beginnt, umso erfolgsversprechender ist sie. Steht die Störung in Zusammenhang mit einer anderen Erkrankung, kann deren Therapie sich wiederum positiv auf die Potenz auswirken. Erektionsstörungen, die eine psychische Ursache haben, treten in den meisten Fällen nur vorübergehend auf.
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Ursachen, Risikofaktoren und Häufigkeit
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Wie viele Männer von Erektionsstörungen betroffen sind, weiss niemand so genau. Weil die erektile Dysfunktion ein Tabuthema ist und viele Männer aus Scham nicht zum Arzt gehen, ist die Dunkelziffer vermutlich sehr hoch. Experten schätzen daher vorsichtig, dass rund 5% der Männer betroffen sind. Das Risiko einer erektilen Dysfunktion steigt mit zunehmendem Alter an. Bei den 40- bis 49-Jährigen ist demnach etwa jeder zehnte Mann betroffen, bei den 60- bis 69-Jährigen jeder dritte.
Eine erektile Dysfunktion kann viele Ursachen haben. Zu den möglichen körperlichen Auslösern gehören Gefässerkrankungen, hormonelle Störungen, Nervenstörungen, schwere Krankheiten oder Nebenwirkungen von Medikamenten. Psychische Auslöser können Stress, Depression oder Versagensängste sein. In rund 70%der Fälle geht die erektile Dysfunktion auf körperliche Ursachen zurück, oft auch auf eine Kombination aus körperlicher und psychischer Ursache. Bei jüngeren Männern kommt es häufig vor, dass der Auslöser der Erektionsstörung rein psychisch ist.
Am häufigsten ist die Durchblutung des Penis gestört. Sind die Arterien, die für die Blutversorgung des Penis zuständig sind, mit Ablagerungen verkalkt, kommt nicht genug Blut im Penis an. Die Schwellkörper werden nur unzureichend gefüllt, die Erektion wird nicht hart genug oder erschlafft schnell wieder. Mitunter ist auch die Penismuskulatur erkrankt. Betroffene sollten unbedingt abklären, ob eine Arteriosklerose (Gefässverkalkung) die Ursache für ihre Erektionsprobleme ist. Das könnte nämlich ein Hinweis auf weitere Gefässverkalkungen sein, die im schlimmsten Fall einen Herz- oder einen Hirninfarkt auslösen können. Gefässverkalkungen werden durch einen ungesunden Lebensstil gefördert. Übergewicht, Rauchen, Bewegungsmangel und eine einseitige Ernährung schaden den Blutgefässen und können sich dadurch negativ auf die Erektionsfähigkeit auswirken. Umgekehrt zeigen Studien, dass regelmässige Bewegung und ein gesunder Lebenswandel sich positiv auf die Potenz auswirken. Auch Krankheiten können Durchblutungsstörungen verursachen. Dazu zählen unter anderem Diabetes, Bluthochdruck und Störungen des Fettstoffwechsels.
Ein Testosteronmangel (Hypogonadismus) kann sich ebenfalls auf die Potenz auswirken. Neueren Studien zufolge trägt ein ausreichend hoher Hormonspiegel zu einer befriedigenden Erektion bei. Mit zunehmendem Alter sinkt der Testosteronspiegel bei Männern. Der Arzt sollte bei einer erektilen Dysfunktion also einen entsprechenden Mangel als Ursache mit in Betracht ziehen.
Es gibt viele Medikamente, die Potenzstörungen verursachen können. Solche Nebenwirkungen stehen zum Beispiel auf dem Beipackzettel von Lipidsenkern, Betablockern, entwässernden und entzündungshemmenden Medikamenten sowie Arzneimitteln gegen Depressionen. Wer ein solches Mittel nimmt und den Verdacht hat, dass seine Erektionsstörungen damit im Zusammenhang stehen, sollte jedoch keinesfalls das Medikament eigenständig absetzen oder wechseln. Der Arzt kann nach Rücksprache oft ein anderes Präparat verschreiben.
An der Entstehung einer Erektion sind nicht nur Gefässe, Muskeln und Hormone beteiligt: Auch Nerven leisten ihren Beitrag. Sind auf dem Weg vom Penis zum Gehirn Nerven beschädigt, kann das zu einer erektilen Dysfunktion führen. Diese Nervenbahnen können zum Beispiel bei Operationen oder Bestrahlungen im Beckenraum oder durch einen Bandscheibenvorfall geschädigt werden. Auch chronischer Alkoholmissbrauch und Diabetes können sich negativ auf Nerven auswirken. Ebenso Krankheiten, die das zentrale Nervensystem betreffen, wie beispielsweise Morbus Parkinson, Alzheimer oder multiple Sklerose.
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Vorbeugung
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Zu den Risikofaktoren der erektilen Dysfunktion gehört ein ungesunder Lebenswandel. Dazu zählen Rauchen, Übergewicht, Drogen- und Alkoholmissbrauch sowie eine einseitige, ungesunde Ernährung. Ausreichend Bewegung und ein ausgewogener Speiseplan halten die Gefässe gesund und minimieren die Gefahr, an einer Erektionsstörung zu erkranken. Darüber hinaus sollten Stress und sexueller Leistungsdruck in der Partnerschaft vermieden werden.
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Wirkstoffe
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