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Anlässlich des Internationalen Tages der Kinderrechte am 20. November organisierte Enfants du Monde das Festival La parole aux enfants, in Anwesenheit der Goodwill-Botschafter der Vereinigung: der Pressekarikaturist Patrick Chappatte und die Sängerin und Autorin Licia Chery sowie Professor Philip Jaffé, Mitglied des Ausschusses der Vereinten Nationen für die Rechte des Kindes.
Die Ausgabe 2020, die auf dem Place des Nations stattfinden sollte, einem symbolträchtigen Ort, der jedes Jahr von Enfants du Monde investiert wird, fand aufgrund des Fortschreitens der COVID-19-Epidemie in der Schweiz ausnahmsweise in teilnehmenden Klassen und in digitalem Format statt.
Wie können die kinderrechte in der Schweiz verbessert werden?
Der Internationale Tag der Kinderrechte markiert den Jahrestag der Konvention über die Rechte des Kindes, die das Kind nicht nur als Subjekt von Rechten mit spezifischen Schutzbedürfnissen anerkennt, sondern auch als Bürger und Akteur, einschliesslich des Rechts auf Partizipation.
In der Schweiz betont der Ausschuss für die Kinderrechte, dass die Ansichten der Kinder zu Fragen, die sie betreffen, nicht ausreichend berücksichtigt werden, und empfiehlt, wirksame Mechanismen zur Beteiligung zu institutionalisieren.
Die Beteiligung von Kindern als Akteure ihrer Rechte zu fördern
Das Festival La parole aux enfants will Kindern die Möglichkeit geben, sich zu ihren Rechten zu äussern, indem es sich auf ein aktuelles Thema konzentriert, das sie betrifft: Dieses Jahr wurde das Recht auf Gleichheit gewählt.
Etwa hundert Genfer Schülerinnen und Schüler im Alter von 6 bis 12 Jahren, die mit ihrem Lehrer im Unterricht über Kinderrechte gearbeitet haben, haben am Festival im Unterricht und virtuell teilgenommen.
Sehen Sie sich das Video mit den Highlights des Tages an:
Kreativ-Workshops mit Patrick Chappatte und Licia Chery
Lied, Zeichnung, Foto, Geschichten erzählen: In Workshops und Aktivitäten wurden verschiedene Ausdrucksmittel eingesetzt, um die Kinder zu ermutigen, sich den ganzen Tag über auszudrücken. Der Genfer Pressekarikaturist Gérald Herrman hat die Schülerinnen und Schüler anleiten, ein riesiges Fresko zu schaffen, das das Recht auf Gleichheit darstellt. Die Sängerin und Autorin Licia Chery leitete eine Lesung und Debatte über ihre Erzählung "Tichéri a les cheveux crépus", die Kinder mit der Realität der Vielfalt in der Welt vertraut machen soll.
Am Ende des Tages konnten die Kinder ihre Ansichten über ihre Rechte in digitaler Form vor Prof. Philip Jaffé, Mitglied des UNO-Ausschusses für die Kinderrechte, und Dr. Jean Zermatten, der diesem Ausschuss viele Jahre vorsass, sowie vor den Genfer Behörden zum Ausdruck bringen.
Die Kinder können auf dem Virtuellen Globe, der aus 5'000 Fotos von Schülerinnen und Schülern aus der ganzen Welt besteht, die ihre Rechte veranschaulichen, auch ihre zuvor im Unterricht entstandenen Kreationen entdecken und so ihre Arbeit mit Kindern aus anderen Ländern teilen.