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Die Staats- und Regierungschefs der EU haben den Schlussbericht der European Nuclear Regulators Safety Group (ENSREG) über die Stresstests in den europäischen Kernkraftwerken zur Kenntnis genommen und die Mitgliedstaaten dazu angehalten, die vollständige und zeitgerechte Umsetzung der im Bericht aufgeführten Empfehlungen sicher zu stellen. Der Rat hat ebenfalls zur Kenntnis genommen, dass die Kommission noch im Verlauf dieses Jahres eine umfangreiche Mitteilung vorlegen will.
Der Rat rief auch dazu auf, die Empfehlungen der Ad Hoc Group on Nuclear Security (AHGNS) rasch umzusetzen und die Zusammenarbeit mit allen Nachbarn der EU bezüglich der nuklearen Sicherheit und Sicherung zu verbessern.
Die ENSREG und die Europäische Kommission kamen im Mai 2011 überein, die Nuklearsicherheit in einem doppelspurigen Prozess zu untersuchen: Die Überprüfung der nuklearen Sicherheit (nuclear safety) begann am 1. Juni und untersuchte ausserordentliche Ereignisse wie Erdbeben und Überflutung und die Konsequenzen anderer Einflüsse, die zu einem Verlust der Sicherheitsfunktionen führen können und ein Unfallmanagement unter Einbezug menschlicher und organisatorischer Faktoren nötig macht. Die AHGNS wurde im Juli 2011 von der COREPER (Ausschuss der Ständigen Vertreter der Mitgliedstaaten) eingesetzt und damit beauftragt, Fragen der nuklearen Sicherung (nuclear security) zu beantworten in Bezug auf Diebstahl, Sabotage, unbefugten Zutritt, unerlaubtes Bewegen von Nuklearmaterial und andere böswillige Aktivitäten.