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Der Park im Norden, die Hanglage und die Bahnlinie im Süden definieren das Grundstück an der Leimeneggstrasse. Die Nachbarschaft auf der Südseite der Strasse wird durch Reihenwohnhäuser aus den 30er und 40er Jahren geprägt. Auffallend sind die Flachdachbauten von Hermann Siegrist welche diesen Strassenabschnitt stark prägen.
Der zweigeschossige Neubau nimmt den Rhytmus der bestehenden Bauten auf und gliedert sich in seiner klaren Erscheinung in die bestehende Silhouette des Strassenzuges ein. Die Setzung des Gebäudes auf die Strassenbaulinie stärkt den Strassenraum. Wie alle benachbarten Gebäude ist die Strassenfassade als Lochfassade ausgebildet. Mit dem Flachdach, dem niedrigen Volumen ohne Attikageschoss und der Klinkerfassade vermittelt das Gebäude zwischen den verschiedenen Gebäudetypologien in der näheren und mittleren Nachbarschaft. Das Gebäude präsentiert sich gegen die Strasse streng und einfach und löst sich gegen den Garten in einem fliessenden Übergang von Innen nach Aussen auf.
Man betritt das Haus über die überdachte Vorzone wo sich auch die Veloabstellplätze befinden. Von der Eingangshalle aus geht es bereits mit Blick ins Grüne, geradeaus weiter an Garderobe und Gäste-WC vorbei, ein Niveau tiefer in den Koch- und Essbereich mit Blick in den Garten. Räumlich fliessend, nochmals ein Niveau tiefer, ist der Wohnbereich mit direkten Ausgang so angeordnet, dass man über einen gedeckten, privaten Aussensitzplatz in den Garten tritt.
Das Haus nimmt die Hangsituation auf und es entstehen verschieden hohe, grosszügige, lichtdurchflutete Wohnräume mit unterschiedlichen Qualitäten.