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|Datum:||7. April 2017 bis 8. April 2017|
|Zeit:||09.00 Uhr bis 11.45 Uhr|
|Ort:||4.B55|
In der Schweiz und in Deutschland haben der Bundesrat bzw. die Bundesregierung die sogenannte Energiewende beschlossen. Diese Strategie soll den Übergang von nicht nachhaltigen fossilen bzw. nuklearen Energiequellen hin zu nachhaltigeren erneuerbaren Energiequellen einläuten. In den Vereinigten Staaten von Amerika hat die Umweltschutzagentur (Environmental Protection Agency, EPA) den Plan für saubere Energie (Clean Power Plan) entwickelt. Der Plan sieht vor, den CO2-Ausstoss durch eine strategische Nutzung fossiler Brennstoffe und die Förderung erneuerbarer Energiequellen zu reduzieren. Aus rechtsökonomischer Perspektive stellen sich hierzu eine Menge Fragen: Wie stark können wir uns auf die Selbstregulierung der Märkte und den technologischen Fortschritt verlassen, insbesondere mit Blick auf den Abbau nicht nachwachsender Rohstoffe? Wie stark sollen Staaten die Energiemärkte regulieren? Falls sich Regulierung in bestimmten Rechtsgebieten als notwendig erweist, welche Instrumente und Methoden fördern dann nachhaltigen Konsum und nachhaltige Produktion am effektivsten, mit gleichzeitig geringer Auswirkung auf die wirtschaftliche Entwicklung? Liefern uns Neoklassizismus und Verhaltensökonomie zuverlässige Modelle, um die Reaktion komplexer Märkte auf Regulierung im Energiebereich vorherzusagen? An dieser Konferenz sollen Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen, insbesondere Recht, Ökonomie und Philosophie, zusammen kommen und diese Fragen diskutieren sowie vielleicht Antworten darauf finden.