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Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon. Mit dem Autorenporträt aus dem Metzler Lexikon Weltliteratur. Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK. Die Stadt Göttingen, »berühmt durch ihre Würste und Universität«, verlässt Heinrich Heine zur Reise in den Harz. Unterwegs begegnet er fast der gesamten Gelehrtenschaft des 19. Jahrhunderts, die er mit Scharfsinn und Biss karikiert wofür er in der Realität schon mal Prügel einstecken muss. So entsteht nicht nur ein teils präziser, teils lyrisch-stimmungsvoller Reisebericht, sondern auch ein gesellschaftliches Panorama des bürgerlichen und akademischen Miefs im Biedermeier. Immerhin: »Wie ist doch die Natur im allgemeinen so schön!«
Autorentext
Heinrich Heine, der als Vollender und Überwinder der Romantik gilt, wurde vermutlich am 13. Dezember 1797 als Sohn jüdischer Eltern in Düsseldorf geboren. Er studierte von 1819 bis 1825 Jura in Bonn, Berlin und Göttingen. Am 25. Juni 1825 wurde Heine, dessen Vorname Harry lautete, protestantisch getauft, und er nahm den Vornamen Heinrich an. 1831 siedelte er dauerhaft nach Paris über. Heine, der ab 1848 wegen Krankheit an die »Matratzengruft« gefesselt war, starb am 17. Februar 1856 in Paris.