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29.11.2017:
In den vergangenen Wochen wurden der Polizei diverse sogenannte «CEO Fraud» gemeldet. Wir erklären Ihnen, um was es sich dabei handelt und wie Sie sich schützen können.
Bei der Betrugsmasche «CEO Fraud» erhält eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter einer Firma, oft mit direkter Zahlungsermächtigung, ein E-Mail von der Adresse seines Chefs, in der dieser bittet, eine Zahlung an eine bestimmte Adresse sofort auszulösen. Nur ist der Absender nicht wirklich seine vorgesetzte Person, sondern ein Betrüger, der sein E-Mail im Namen des Firmenchefs versandt hat.
Die Betrugsmasche «CEO Fraud» – auch bekannt als «Chefbetrug» – ist nicht neu. Die ersten Fälle traten in den USA auf. «CEO» steht für Chief Executive Officer und bedeutet sinngemäss Geschäftsführer, «Fraud» ist das englische Wort für Betrug. Inzwischen ist das Phänomen weltweit zu beobachten.
Wenn Sie Ihr Vorgesetzter per E-Mail zu einer sofortigen Zahlung auffordert, die vorher nicht angekündigt beziehungsweise bekannt gewesen ist, ist erhöhte Vorsicht angebracht. In solchen Fällen empfehlen wir, den Vorgesetzten direkt (persönlich oder mindestens via Telefon) zu kontaktieren und abzuklären, ob diese E-Mail wirklich von ihm verschickt wurde und die Zahlung tatsächlich ausgeführt werden soll.
Melden Sie solche Betrugsversuche ausserdem umgehend der Polizei.