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Helene Ringgenberg ist seit 1986 Dirigentin des christkatholischen Kirchenchors.
Aufgewachsen im Berner Oberland schloss sie Ihre Ausbildung am Konservatorium Bern ab mit den Lehrdiplomen für Orgel (bei Edwin Peter) und
Chorleitung (bei Martin Flämig); es folgten Lehr- und Konzertdiplom für Cembalo bei Jörg Ewald Dähler, Meisterkurse bei Ton Koopman und Tini Mathot und weitere Studien (Hammerflügel) bei Johann Sonnleitner.
Sie konzertiert regelmässig
als Organistin, Cembalistin und Chorleiterin. Sie ist Mitgründerin des Barockensembles il dolcimelo. Sowohl als Instrumentalistin als auch mit ihren Vokalensembles altricanti und voces laudis (siehe weiter unten) pflegte sie
neben dem gängigen Repertoire mit Vorliebe Unbekanntes aus allen Epochen.
Helene Ringgenberg studierte Musikwissenschaften an der Universität Bern und promovierte mit einer Arbeit über Albert Moeschinger. Ihre Dissertation ist die erste
Biografie des Basler Komponisten (1897-1985); sie speist sich hauptsächlich aus dessen sehr umfangreichem Briefwechsel (über 5000 Briefe erhaltene Briefe) mit Persönlichkeiten aus dem musikalischen Umfeld, aber auch aus Literatur und Malerei.
Von 1999 bis 2015 war Helene Ringgenberg Leiterin des Schweizerischen Bistumschors voces laudis, mit dem sie sich vor allem der christkatholischen Kirchenmusik annahm; drei CDs zeugen von dieser intensiven Beschäftigung mit Komponisten wie
Jost Meier, Carl Attenhofer oder Theodor Sack. Auch ihre eigene Messe „veni et ostende“ ist auf einem Tonträger zu hören.
Als erstes entstand 2004 eine Aufnahme der Eucharistia (der Christkatholischen Messliturgie mit
slawischen Melodien nach orthodoxer Tradition, mittlerweile mit neuem, angepasstem Notenheft).
Als Vizepräsidentin des Verbandes schweizerischer christkatholischer Kirchenchöre und Präsidentin von dessen Musikkommission ist sie verantwortlich
für die musikalischen Programme von Fortbildungswochenenden und Chortagen.