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Prognose 2020 für die Schweizer Konjunktur bietet keinen Grund für Jubel
Im Jahr 2019 konnte die Wirtschaft in der Schweiz einen leichten Wachstum von rund 1 Prozent verbuchen. Im Jahr 2020 werden es wohl eher 1,5 Prozent sein, was jedoch bei Weitem nicht auf soliden Beinen steht.
Es wird mit hoher Wahrscheinlichkeit lediglich ein leichter Anstieg sein, den die Schweizer Wirtschaft im Jahr 2020 für sich verbuchen kann. Allgemeinhin geht der Bund eher davon aus, dass es eine Steigerung der Arbeitslosenquote gibt. Dies wird sich auf die Konsumfreude der Bevölkerung auswirken.
Eine getrübte Konsumfreude wiederum hat Einfluss auf die Handlungsstrategien der grossen Industrieunternehmen, welche dann für gewöhnlich mit Kurzarbeit oder Stellenstreichungen reagieren. Da die Schweiz sehr stark von dem Exportgeschäft abhängig ist, dürfte auch die Konjunkturschwäche der anderen Staaten kaum Aussicht auf eine Verbesserung mit sich bringen.
Dies bekamen die Schweizer Zulieferer bereits im Jahr 2019 zu spüren, da die Auftragslage rückläufig ist. Die Lage ist zwar derzeitig noch nicht bedrohlich, allerdings bietet das kommende Jahr 2020 kaum Anlass für einen ungetrübten Optimismus. Zwar kann die Schweiz mit Lizenzeinnahmen aus den sportlichen Ereignissen wie der Fussball-Europameisterschaft sowie den Olympischen Sommerspielen rechnen, die Austragungsorte sind jedoch für diese Ereignisse jeweils im Ausland.
Dementsprechend werden die Schweizer Wirtschaftstreiber, sprich die Touristikanbieter, kaum davon tangiert werden.