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Ureinwohner
Die
Indianer bewohnten einst ein weites Land, dass sich in Nordamerika
von Küste zu Küste erstreckte.
Heute sind nur noch zwei Prozent der US-Amerikaner indianischen
Ursprungs. Ihnen sind nicht mehr als einige wenige Reservate geblieben,
die oft auf unfruchtbarem Land liegen und nur manchmal - wie das
Monument Valley - eine Touristenattraktion sind, mit der sich
Geld verdienen läßt.
Das Bild, das Europäer von den Indianern haben, ist von
den Geschichten Winnetous oder den Westernfilmen bestimmt: federgeschmückte
Krieger, die durch die Prärie reiten und sich wilde Gefechte
mit den Weißen liefern.
In
Wirklichkeit gibt es hunderte von verschiedenen Indianer-Stämmen,
und ihre Kulturen und Sprachen sind so unterschiedlich wie die
von Briten, Franzosen, Griechen und Deutschen. Trotzdem sind alle
Europäer.
Und bei den Indianern ist es ähnlich. Sie sind ein Volk,
allerdings - ebenso wie die Europäer - mit verschiedenen
Sprachen und Traditionen.