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Unwetter im Rückblick
Das Orkantief "Oralie"
Böen bis 140 Stundenkilometer
Das Tief "Oralie" hat am Abend des 21.03. und in der Nacht zum 22.03.2004 in Norddeutschland für Orkanböen gesorgt. Im Flachland traten Windspitzen bis zu 140 km/h auf (Windstärke 12). Noch stärker tobte der Sturm auf den Gipfeln der Mittelgebirge. Auf dem Brocken im Harz wurden Böen bis 187 km/h registriert.
Durch den Sturm wurden Baugerüste umgerissen, Bäume entwurzelt sowie Dächer beschädigt, teilweise auch abgedeckt. Folglich mussten Straßenabschnitte gesperrt werden, außerdem war der Schienenverkehr gebietsweise beeinträchtigt. Vielerorts waren die Feuerwehren im Dauereinsatz.
Das Zentrum des Tiefs hat sich von den Britischen Inseln über die Nordsee bis nach Südschweden verlagert. Da die größten Windgeschwindigkeiten immer am Südrand des Kerns auftreten, war besonders der Norden Deutschlands betroffen.