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In seiner Verquickung von Skurrilität und Tragik muten die Umstände von Ödön von Horváths Tod an, als stammten sie aus einer seiner Geschichten. Nachdem ein Wahrsager ihm prophezeit hatte, in den ersten Tagen des Juni 1938 stehe ihm “das bedeutendste Ereignis seines Lebens” bevor, benutzte er den Lift nicht mehr und lehnte es am 1. Juni ab, mit dem Auto in sein Pariser Hotel gefahren zu werden, weil das zu gefährlich sei. Er machte sich zu Fuss auf den Weg und wurde während eines Gewitters von einem herabstürzenden Ast erschlagen.
Das Matterhorn, der Schweizer liebster Hausberg, drang bei der Erstbesteigung am 14. Juli 1865 durch den Engländer Edward Whymper, verbunden mit einer Tragödie, gross an die Öffentlichkeit und hat seither Weltberühmtheit erlangt. In allen möglichen Formen wurde das Matterhorn schon nachgebildet, sogar aus Schokolade.
In einem Monat, am 17. Februar, steht die Uraufführung des Musicals «Matterhorn» auf dem Spielplan des Theaters St. Gallens. Bis dahin laufen die Proben auf Hochtouren. Michael Kunze und Albert Hammond haben ein Schweizer Thema angepackt und zu einem Musical verarbeitet.
Am Donnerstag, 14. September eröffnet das Theater St.Gallen mit Felicia Zellers Schauspiel X-Freunde die neue Saison in der Lokremise. Mit viel Wortwitz und bissigem Humor nimmt die Autorin unsere workaholisierte Gesellschaft ins Visier, in welcher der Zwang zu ständiger Verfügbarkeit die zwischenmenschlichen Beziehungen verkümmern lässt.