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Vital Albin von Startposition 61 auf Rang 6
Dritter Tag, dritte Goldmedaille für die Schweiz: Alessandra Keller hat an der Mountainbike-WM in Lenzerheide Gold in der U23-Kategorie gewonnen – vor Teamkollegin Sina Frei. Der Tersnauser Vital Albin fuhr auf Platz 6.
Vital Albin war an der Mountainbike-WM in Lenzerheide im U23-Rennen der Männer als Sechster der beste Schweizer. Der 20-jährige Bündner, 2016 WM-Zweiter bei den Junioren und wie Nino Schurter aus der 50-Seelen-Gemeinde Tersnaus, hatte nach einer durchzogenen Saison eine schlechte Startposition (61), zeigte dann aber ein starkes Rennen. Zum Podest fehlten ihm schliesslich 42 Sekunden. Den grössten Teil seines Rückstands von 1:47 Minuten auf den Sieger Alan Hatherly aus Südafrika rührte von der Startrunde her. Silber ging an den Amerikaner Christopher Blevins, Bronze an den Niederländer David Nordemann.
Die nominelle Nummer 1 der Schweizer in der U23, der Tessiner Filippo Colombo, führte das Rennen zu Beginn an, wurde aber auf den 16. Schlussrang durchgereicht. Drei Plätze vor ihm klassierte sich Noah Blöchlinger.
Medaillen bei den Frauen
Die 22-jährige Alessandra Keller ist neue Cross-Country-Weltmeisterin in der U23-Kategorie. Die Nidwalderin, die im Weltcup bereits seit drei Saisons bei der Elite fährt, entschied das Schweizer Duell mit der 21-jährigen Titelverteidigerin Sina Frei klar für sich. Keller nahm ihrer härtesten Widersacherin in der zweiten Rennhälfte 1:22 Minuten ab. Dritte wurde die Italienerin Marika Tovo mit 1:40 Minuten Rückstand.
Die beiden Schweizerinnen setzten sich früh vom Rest des Feldes ab. Der Attacke Kellers nach Rennhälfte konnte dann auch Frei nicht folgen - vielleicht auch deshalb nicht, weil sich die Zürcherin zwei Tage zuvor beim Triumph im Team-Wettkampf verausgabt hatte.
Für Keller, die an der ETH Pharmazeutik studiert, ist es der bislang grösste Erfolg. 2013 war sie Weltmeisterin und Gesamtweltcupsiegerin bei den Juniorinnen, 2016 und 2017 WM-Dritte in der U23-Kategorie. Im Weltcup klassierte sie sich schon diverse Male in den Top 6, zweimal verpasste sie den ersten Podestplatz als Vierte knapp. (sda)