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Der 29-jährige Profi-Orientierungsläufer Matthias Kyburz aus dem Fricktal hängte seine ersten Verfolger Kevin Blackney (London Western) und Mekonen Tefera (Äthiopien/TV Länggasse) bereits in der vierten von neun Runden ab und baute seinen Vorsprung bis ins Ziel auf über 60 Meter aus. Wie schon im Vorjahr musste Tefera wegen einer leichten Verletzung in der achten Runde aufgeben. Platz 3 holte sich mit Joey Hadorn von den All Blacks Thun ein weiterer Läufer aus dem nationalen OL-Kader.
Zufrieden mit seiner Leistung war Matthias Kyburz, der im Orientierungslauf insgesamt vier Weltmeistertitel sowie je fünf Europameistertitel und Gesamtweltcupsiege auf dem Konto hat: «Ich bin gut in Form und trainiere 15 bis 20 Stunden in der Woche. Nun werde ich noch einige Cross-Läufe in der Region Basel bestreiten, aber der Orientierungslauf bleibt mein Hauptsport. Der OL-Verband arbeitet ausgezeichnet, aber wir haben nächstens einige Aussteiger, die es zu ersetzen gilt.»
Freiburger-Meister-Titel an Piller und Buchs
Bester Freiburger im Leimacker war der 29-jährige Gymnasiallehrer Jari Piller (TSV Düdingen) auf Platz 6, der sich damit den Titel des Freiburger Cross-Meisters erkämpfte. Er war sehr zufrieden mit den Verhältnissen in Düdingen und verrät: «Ich werde noch den Crosslauf in Farvagny, die Cross-Schweizer-Meisterschaften, den Bösinger Waldlauf und den Kerzerslauf bestreiten.» Und weiter meint der Lehrer für Mathematik und Physik im Gymnasium Heilig Kreuz: «Kyburz ist heute brutal gut gelaufen und hat niemandem eine Chance gelassen.»
Nach Piller, Pascal Berset (11.) und Ismail Abdirisak (15.) lief Adrian Jenny (17.) als viertbester Freiburger ins Ziel. «Ich bin zufrieden, dass ich bei der Elite gestartet bin und nicht bei den M40 über 6300 Meter. Ich trainiere nur noch 50 bis 60 km pro Woche, fühle mich aber gut in Form.» Der teils schneebedeckte Boden sei in diesem Jahr teilweise sehr tief und schlammig gewesen, erklärt Jenny, der in diesem Frühjahr noch die Läufe in Payerne, Bösingen und Kerzers bestreiten wird.
Sehr zufrieden war auch Adrian Jennys Frau Inge, die erstmals seit ihrer Fussverletzung vor gut einem Jahr an den Start gegangen war, und dies bei der Elite, wo sie den guten zehnten Rang belegte. Damit holte sie Silber in der Freiburger Cross-Meisterschaft hinter Rachel Buchs (LAT Sense), die unmittelbar vor ihr im neunten Rang klassiert ist. In ihrer Alterskategorie F40 hätte Jenny mit grossem Vorsprung gewonnen. «Ich bin happy. Ich habe meinen Rhythmus rasch gefunden, und es lief viel besser als erwartet. Zudem war ich glücklich, dass es wenig Schnee auf der Strecke hatte und kaum Schlamm.» Auch sie wird die Läufe in Payerne, Bösingen und Kerzers bestreiten.
Egger distanziert Müller
An der Spitze des Elite-Felds der Frauen lieferten sich vorerst die Langenthalerin Nicole Egger und Christine Müller (LC Scharnachtal) einen harten Zweikampf. In der dritten Runde setzte sich die favorisierte Oberaargauerin dann ab und siegte am Ende mit rund 20 Sekunden Vorsprung. Platz 3 belegte mit Céline Aebi eine weitere Athletin aus Langenthal.
«Ich bin gut
in Form und
trainiere 15 bis 20 Stunden in der Woche.»
Matthias Kyburz
OL-Weltmeister