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Kapverden - Insel Fogo
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Fogo, die Feuerinsel, wurde nach dem gleichnamigen Vulkan, dem Pico do Fogo benannt. Sie gehört zur Gruppe der Sotavento-Inseln. Mit einer Fläche von 476 km2 ist sie die viertgrösste Insel der Kapverden. Wer nach Fogo reist, tut dies meistens nur wegen des Vulkans. Der Pico do Fogo ist mit 2'829 m der höchste Berg der Kapverden und der zweithöchste Berg im Nordatlantik. Dass der Vulkan noch immer aktiv ist beweisen die letzten Ausbrüche im Jahr 1995 und 2014. Nach einer gewaltigen Explosion im Jahr 1995, welche Gesteinsbrocken in bis zum 4000 Metern Höhe schleuderte, spuckte der Vulkan Asche und überdeckte damit fast die ganze Insel. Anschliessend strömte noch 2 Monate lang Lava aus, welche eine Fläche von 5 km2 fruchtbarstes Land überdeckte. Bei diesem Ausbruch entstand auch der Pico Pequenho (1'950 m), der kleine Krater. Am Fusse des Vulkans befindet sich die Chã das Caldeiras. Die Talebene breitet sich über eine Länge von 9 km aus und ist fruchtbares Land. Hier wird der berühmte Fogo-Wein angebaut, Kaffeepflanzen gezogen und hier befinden sich auch die einfachen Schlafstätten, welche für die Nacht vor der Besteigung des Vulkans erforderlich sind. Diese beginnt in der Regel früh morgens, wenn die Sonne den schwarzen Vulkansand noch nicht aufgeheizt hat. Wer Abwechslung zum Vulkan sucht, der geht nach Sao Filipe an der Westküste der Insel. Die mit ca. 8'000 Einwohnern grösste Stadt der Insel ist beschaulich und gemütlich. Wunderschöne Kolonialbauten und ruhige Strassen und Gassen erwarten den Besucher. Wieder ein ganz anderes Bild erhält man, wenn man der Strasse von Sao Filipe nach Osten folgt. Von Landwirtschaft geprägte Dörfer, Kuhherden und Erinnerungen an Vulkanausbrüche in Form von verhärteten Lavaströmen prägen das Landschaftsbild. In Mosteiros, im Nordosten der Insel, dominieren Plantagen voller Bananen, Papayas, Mangos und Kaffeesträuchern.
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