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Die beiden Buben Sölvi Reyr Magnússon und Tristan Marri Elmarsson hatten einen lustigen Tag im «Laugardalslaug» Schwimmbad in Reykjavik (Island). Die beiden 13-jährigen Jungs hätten eigentlich von Tristans Mutter abgeholt werden sollen, aber die war plötzlich verhindert und die Buben somit in der Badi gestrandet.
Die verzweifelten Teenager wussten nicht so richtig, was sie tun sollten, als sie unverhofft Guðni Th. Jóhannesson in der Badi erblickten – den Präsidenten von Island! Mutig ging Tristan zum ihm rüber und fragte ihn prompt, ob er sie vielleicht nach Hause fahren könnte. «Kein Problem!», sagte der Präsident von Island.
Der Präsident scheint ein ziemlich lockerer Typ zu sein:
Jóhannesson verlieh in der Badi gerade einen Schwimmpreis, als die Jungs ihn um Hilfe baten. Er sagte ihnen, dass er kurz noch ein paar Sachen erledigen müsse, dass er aber sie in einer Minute heimfahren werde – natürlich standesgemäss im Präsidentenauto.
Tristans Mutter, Rakel Ósk, bestätigt die Aushilfe des Präsidenten. «Tristan ist ein sehr gesprächiger Junge und überhaupt nicht schüchtern. Er rief mich an und sagte, dass er den Präsidenten kennengelernt hat und dieser sie nach Hause fährt», sagt Ósk gegenüber dem Iceland Monitor.
Tristans Mutter dachte, dass ihr Sohn Witze macht, aber einige Augenblicke später taucht tatsächlich das Präsidentenauto vor ihrem Haus auf – mit den beiden Buben als Ehrengäste.
Ósk kann über den skurrilen Vorfall nur lachen: «Wo sonst auf der Welt könnte sowas passieren ausser in Island!»