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Liechtensteins Regierungsrätin Aurelia Frick erklärte sich bezüglich des Amtsmissbrauchs für nicht schuldig und bestritt bei der Befragung, ihre Kompetenzen überschritten zu haben.
Die ehemalige Liechtensteiner Aussenministerin Aurelia Frick, Erbprinz Alois verfügte die sofortige Amtsenthebung der Regierungsrätin Aurelia Frick.
Aurelia Frick, Liechtensteins Aussen- und Kulturministerin von 2009 bis 2019, stand am Mittwoch erneut am Pranger. Nach dem Misstrauensvotum des Parlaments vom 2. Juli 2019, das mit ihrer Amtsenthebung endete, hatte die Staatsanwaltschaft eine Anklage «wegen des Verbrechens des Missbrauchs der Amtsgewalt» erhoben. Mit der Ex-Ministerin musste sich auch ihr Generalsekretär René Schierscher vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft warf ihnen vor, in den Jahren 2018 und 2019 wissentlich ihre Befugnisse bei Amtsgeschäften missbraucht zu haben. Konkret geht es in der Anklage um Zahlungen für Beratungsdienstleistungen an externe Firmen, ohne dafür die erforderlichen Regierungsbeschlüsse eingeholt zu haben.