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Blanca Imboden,
geb. 1962 in Ibach, war als Kind eine richtig wahnsinnig gute Schülerin. Ehrenwort. Schon in der Primarschule schrieb sie spannende Fortsetzungsromane. In der Mittelstufe veränderte sich ihr Notenbild besorgniserregend, weil sie andere Prioritäten setzte: Sie nahm Gesangsunterricht, lernte mehrere Instrumente spielen, verliebte sich. Später führte sie nur noch Berufe mit S aus: Sie wurde zuerst Sängerin, dann Sekretärin, dann Seilbahnfahrerin und schliesslich Schriftstellerin. Heute schreibt sie für Wörterseh Bücher wie »Wandern ist doof«, »Drei Frauen im Schnee«, »Anna & Otto« und »Matterhörner« oder eben »Schule ist doof«. Alle ihre Bücher standen wochenlang auf der Bestsellerliste.
»Schule ist doof – Sara Super« ist ihr zweites Jugendbuch; sie hat es (wie schon Band 1) zusammen mit Frank Baumann ausgebrütet. Es ist damit zu rechnen, dass auch Sara Super supergern gelesen wird. Sollte dies nicht der Fall sein, überlegt sich Blanca Imboden schon neue Berufe mit S. Wie würde sie sich wohl als Souffleuse oder Skilehrerin machen? Da du jetzt dieses Buch gekauft hast, werden wir das wohl nie erfahren.
Frank Baumann, geb. 1957 in Zürich, war ein ausgesprochen fauler Schüler, weshalb er Journalist wurde. Heute ist er Buchautor, Illustrator, TV-Produzent, Kolumnist und Direktor des Arosa Humorfestivals. Für Wörterseh schrieb das Multitalent bereits die amüsanten Golfbestseller »Single in 365 Tagen« und »Die Partherapie« sowie das Kinderbuch »König Alphons und Kurt, das Kamel«.
Nach dem Erfolg von »Schule ist doof 1« war für ihn schnell klar, dass er auch Band 2 zusammen mit Blanca Imboden schreiben und illustrieren würde. Baumann gewann mit seinen Arbeiten zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen. Unter anderem wurde er 1999 am Festival der »Rose d’Or« für seine schräge TV-Sendung »Ventil« ausgezeichnet. Und 2009 wurde »Ein Fisch für 2« gar für den renommierten Adolf-Grimme-Preis (den »Oscar« der Fernsehunterhaltung) nominiert.
Wenn Frank Baumann nicht gerade wie ein Verrückter auf der Tastatur seines Computers herumtippt und für seine Enkelin haarsträubende Geschichten erfindet, schreibt er auf seinen Telemark-Skiern elegante Spuren in den Tiefschnee.
Der Vater zweier erwachsener Kinder ist glücklich verheiratet, spielte in seiner Jugend sehr laut Schlagzeug und miserabel Saxofon – und übt seit neuestem leider auch Posaune und Trompete. Er lebt in der Nähe von Zürich und in Vals.
Hier wäre noch ein aufschlussreiches Porträt über Frank Baumann in der Schweizer Familie (2016) zu lesen.
Und hier kommt das Interview mit dem Kulturjournal des Fernsehens.