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Die Damaskus Bourgeoise vor dem Krieg, Frühjahr 2011: die 25-jährige Nahla ist hin- und hergerissen zwischen ihrem brennenden Wunsch nach Freiheit und der Hoffnung, Syrien und die tägliche Kriegsbedrohung zurück zu lassen.
Eine arrangierte Ehe mit Samir könnte sie in die sichere USA führen. Aber Nahla sucht die wahre Liebe, und sucht Zuflucht bei einer geheimnisvollen Nachbarin. Auf den Spuren von Belle de Jour und Tausendundeiner Nacht zeigt der Film offen und kühn und mit feinfühlig komponierten Bildern voller Fantasie die Umbrüche der Vorstellungen von Weiblichkeit und Männlichkeit im Nahen Osten.
Manchmal ist die Schweiz eben doch eine Insel: mitten im chilenischen Archipel liegt die kleine Robinson Crusoe Insel, mit Internetverbindung, Fernsehen und sogar ein paar wenigen Fahrzeugen für die 600 Insulaner. Alle sind sie Nachkommen eines Berner Aristokraten. Der Grossteil der Bevölkerung lebt vom Langustenfang und vom Tourismus. Die Insulaner lieben ihre unwirtliche und von Stürmen umtoste Insel, sind stolz auf ihre helvetische Abstammung und halten seit Generationen an der Schweizer Kultur fest, die Alfred von Rodt 1877 als erster helvetischer Kolonialherr mitbrachte. Als Sündenbock des Berner Adels brach er mit seiner Familie, eroberte als Söldner ferne Welten und gründet sein eigenes kleines Königreich – die Robinson Crusoe Insel.
INSULANER ist eine sanfte Hymne der Eroberung mit Pedro Lenz’ Erzählstimme, die schmunzelnd auf uns Schweizer blickt – von ganz weit her.