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«Dieses Thema beschäftigt mich häufig in der Praxis», sagt Hausarzt Christoph Stirnimann. «Die Patienten klagen über Atemnot bei Belastung, geschwollene Beine, Kraftlosigkeit, kalte Hände und Füsse, Fieber, erhöhter Herzschlag oder Gewichtszunahme.»
Man muss sich das Herz wie eine Pumpe vorstellen. Wird diese Pumpe schwach, wirft sie ein kleineres Volumen aus. So kommt es zu einem Blutrückstau vor dem Herzen und zu einer Unterdurchblutung der Organe.
«So verschieden die Symptome sind, so verschieden können auch die Gründe für eine Herzinsuffizienz sein: eine Narbe im Herzmuskelgewebe nach einem Herzinfarkt, eine Herzklappenerkrankung, eine Entzündung des Herzmuskels oder Stoffwechselerkrankungen.»
Für Ärzte wie Christoph Stirnimann erfordert die Behandlung der Herzinsuffizienz eine gute und intensive Zusammenarbeit mit dem Patienten. Ziel ist es, das Herz so zu entlasten, dass es die bestmögliche Leistung erbringen kann.