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Künftig soll es nur noch eine Notierung pro Woche geben. Bis vor deren Aussetzenwaren es zwei gewesen. Ferner haben sich die Akteure auf die Abschaffung des Preises, unter dem keine Verkäufe mehr stattfinden, verständigt. Ausserdem soll nun die maximale Preisschwankung nach oben oder unten bei 6 Cent/kg Schlachtgewicht (SG) (7 Rp.) liegen.
Der Präsident der Schweineproduzenten innerhalb der bretonischen Fleischerzeugergemeinschaften (UGPVB), Michel Bloc’h, betonte am vergangenen Donnerstag vor Journalisten, dass zunächst bei den Auktionen am MPB eine kleinere Tierzahl in einer Grössenordnung von 30'000 Stück pro Woche gehandelt werden solle. Das sei etwa die Hälfte des gewöhnlichen Volumens vor Beginn der Krise, so Bloc’h.
Im August war der Streit um den französischen Schlachtschweinepreis durch das Fehlen von drei wichtigen Käufern, darunter Cooperl und die Bigard-Gruppe, eskaliert. In der vergangenen Woche belief sich der Basispreis für Schlachtschweine ohne Zuschläge auf etwa 1,13 Euro/kg (1,22 Fr./kg). Fachleute gehen davon aus, dass er aber bis zur Wiederaufnahme der Notierung am MPB noch um 4 Cent oder 5 Cent sinken dürfte. Als Grund dafür geben sie die negativen Preisentwicklungen bei direkten Konkurrenten in Deutschland und in Spanien an.