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Nach den verheerenden Unwettern in Norditalien haben in den betroffenen Ortschaften die Aufräumarbeiten begonnen. «Ich lebe hier seit meiner Geburt, aber so etwas habe ich noch nie gesehen», sagte Simona Matassoni, Besitzerin des Hotels «Savio» in der Kleinstadt Cesena, der Nachrichtenagentur AFP.
Bürgermeister Enzo Lattuca rief alle Einwohnerinnen und Einwohner dazu auf, unter keinen Umständen in Untergeschosse oder Keller zu gehen und sich nach Möglichkeit auch nicht im Erdgeschoss aufzuhalten. Denn: Für die nächsten Tage ist bereits neuer Regen für die bereits überschwemmten Gebiete angekündigt.
Insgesamt sind durch die schlammigen Fluten und Erdrutsche mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen. In der am stärksten betroffenen Region Emilia-Romagna gilt angesichts der Flussübertritte und Erdrutsch-Gefahr auch heute Freitag Alarmstufe Rot, wie Sky TG24 meldete.
«Die Zahl der Vertriebenen beträgt etwa 10'000», erklärte Irene Priolo, Vizepräsidentin der Region Emilia-Romagna. Dabei müsse unterschieden werden zwischen denjenigen, die Häuser in der Ebene haben, und denjenigen, die in den Bergen leben. Die Menschen aus der Ebene können laut Priolo für ein paar Tage oder schlimmstenfalls Wochen nicht zurück in ihre Häuser. Anders präsentiere sich die Situation für die Menschen in den Berggebieten. weil dort ganze Hänge eingestürzt seien und die Gefahr von weiteren Erdrutschen drohe.