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In Frakturschrift
Insel-Bücherei Nr. 232, 11. - 15. Tausend
Friedrich des Grossen Tagewerk - Auf Befehl des Kaisers Pauls I. aufgezeichnet vom Baron von. Diebitsch.
Textrevision und Nachwort von Friedrich M. Kircheisen
Leseprobe aus dem Nachwort:
Nach den sieben schweren Jahren des Kriegs, die Friedrich der Grosse zu überstehen gehabt hatte, zog er sich wieder in sein stilles Schloss Sanssouci zurück, von dem er einst im Jahre 1759 an d'Argens schrieb: "Fast weiss ich nicht mehr, ob es ein Sanssouci noch in der Welt gibt; der Ort sei, wie er wolle, für mich ist er nicht mehr passend. Ich rede auftrichtig mit Ihnen: ich habe meinen frohen Sinn, mein Feuer, meine Lebhaftigkeit verloren. Alles das sind die Wirkungen nicht sowohl der Jahre, als die der Sorgen."
Es war wahr: der Krieg hatte Friedrich zum alten Manne gemacht. Was aber hatte er auch alles vollbracht! Was je ein Mensch leisten konnte, das hat Friedrich der Grosse im Siebenjährigen Kriege geleistet, den er gegen eine Koalition von vierzehn Fürsten zu bestehen hatte. Manchmal war er nahe daran, alles zu verlieren, nur nicht sein Genie.