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Die Goldrute wurde 1758 aus Nordamerika als Zierpflanze eingeführt. Ab 1950 hat sie sich explosionsartig ausgebreitet und auf vielen Flächen etabliert. Die Goldruten vermehren sich durch Flugsamen oder an Ort und Stelle vegetativ durch Rhizome. Durch ihre hochwachsende Form und ihr enormes Verbreitungspotential verdrängen sie die heimische Vegetation und besiedeln dadurch Naturschutzflächen oder extensiv genutzte Flächen wie Brachen usw. Blütenstände müssen vor der Samenbildung geschnitten werden (1. Schnitt im Juni, 2. Schnitt im September) oder Pflanzen mitsamt dem Wurzelwerk ausreissen.