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BESCHREIBUNG
Der Pferdeeppich wächst als zweijährige krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 50 bis 150, selten bis zu 180 Zentimetern. Die stark riechende Hauptwurzel ist verdickt und reicht 50 bis 60 Zentimeter in die Tiefe, dünnere Seitenwurzeln verlaufen knapp unter der Erdoberfläche. Herkunft: Mittelmeerraum bis Kanarische Inseln. In Irland und Grossbritannien ist Smyrnium olusatrum ein Neophyt. Der Pferdeeppich wächst in Mitteleuropa in Gebüschen und Unkrautfluren in Küstennähe und ist auch zum Schnitt geeignet.
Verwendung:
Der Pferdeeppich wird in Südeuropa, Nordafrika und auf den Kanarischen Inseln als Nutzpflanze angebaut. Die nach Sellerie riechenden unterirdischen Pflanzenteile, Laubblätter und junge Sprosse können als Salat oder Gemüse genutzt werden. Im Mittelalter wurde der Pferdeeppich auch im mitteleuropäischen Raum genutzt. Noch um 1600 wurde diese Pflanzenart nach Johann Bauhin viel angepflanzt und diente roh und gekocht als Speise, als Gemüse und Salat.
Die Samen werden als Gewürz verwendet.
Aussaat:
Kaltkeimer. Aussaat der Samen mit sandigem Anzuchtsubstrat im Herbst. Die Aussaat dann im geschützten Freien aufbewahren und konstant feucht (nicht nass) halten. Durch den natürlichen Temperaturverlauf über den Winter beginnen enzymabbauenden Prozesse an der Samenschale, welche die Keimung im Frühjahr begünstigen. Bedeckung der Aussaatschalen während Winter mit Schnee ist von Vorteil. Keimung im Frühling.
Pflege:
Der Pflanzabstand sollte 40 cm betragen. Moderate Selbstaussaat an geeigneten Standorten. Einfach zu kultivieren.
Bodenansprüche: feucht, humusreich, nährstoffreich
Topfgrösse für 1 Jungpflanze: 8/9 cm
Kulinarischer Hinweis: Sellerie-Ersatz. Die Blätter, Wurzeln und Triebe können wie Sellerie verwendet werden. Die Samen können gemahlen als Suppen- und Eintopfgewürz verwendet werden.
Quellen u.a. Wikipedia