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Die Knaben- und Mädchenmusik Basel 1841 (KMB) ist eine in Basel verwurzelte musikalische Bildungsinstitution und weist ein Orchester sowie eine Tambourenformation auf. Der Basler Jugendfestverein zeichnet sich für die Gründung der KMB anno 1841 verantwortlich. Dokumentiert ist, dass bereits im folgenden Jahr, im Sommer 1842, wo die Knabenmusik erstmals am Jugendfest aufspielte und dabei vom Jugendfestverein gleich auch noch eine Fahne geschenkt erhielt.
Fritz Siegin, der von 1886 bis 1936 als Musiker und Dirigent der KMB angehörte, wirkte als strenge Leitfigur und sorgte für den heute noch sehr geläufigen Knabenmusik-Übernahmen „Knute“ , nach dem Motto „was man liebt, das züchtigt man“ (er hatte seine Zöglinge unter der „Gnute“). Pius E. Kissling, der von 1957 bis 1990 als musikalischer Leiter tätig war, verstand es in idealer Weise, Kunst und Pädagogik zu verbinden. Er führte die breite Öffnung des Repertoires ein und erweckte damit aussergewöhnliche Begeisterung bei den jugendlichen Musikern.
An der Generalversammlung 1990 wurde schliesslich beschlossen, dass inskünftig auch Mädchen am Unterricht in der KMB teilnehmen und mitmusizieren durften. 2012 wurde letztlich auch der Name in “Knaben- und Mädchenmusik Basel 1841″ geändert. Auch heute ist die KMB immer noch der Tradition und der musikalischen Bildung verbunden, aber mit festem Stand in der Moderne.
Die KMB führt eine eigene Trommelschule für Jungtambouren der Unterstufe, Mittelstufe und Oberstufe (“Konzerttambouren”). Die Unterrichtszeit für die Konzerttambouren beginnt nach Ostern und dauert bis zum Jahreskonzert im November. In der Fasnachtszeit verbringen die Jungen die Zeit in ihren Cliquen.
Leitung Tambouren
Urs Gehrig
Kontakt
Knaben- und Mädchenmusik Basel 1841
Utengasse 13
4005 Basel
http://www.kmb.ch