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Enttäuschung bei Volero Zürich im japanischen Kobe: Die Schweizer Volleyball-Meisterinnen haben den Einzug in den Final der Klub-WM nach einer 1:3-Niederlage gegen Rio de Janeiro einmal mehr verpasst.
Es soll nicht sein für Volero. Zum fünften Mal in Folge hatten die Zürcherinnen an der Klub-WM die Runde der letzten vier erreicht, zum fünften Mal hintereinander verloren sie den Halbfinal. Stattdessen bleibt ihnen erneut nur die Partie um die Bronzemedaille, in der sie am Sonntag auf Eczacibasi Istanbul treffen.
Die Niederlage gegen Rio ist der Kategorie unnötig zuzuordnen. In den ersten beiden Sätzen (13:25, 16:25) kam Volero überhaupt nicht auf Touren. Trainer Zoran Terzic reagierte und wechselte für den dritten Durchgang gleich vier Spielerinnen aus, unter ihnen Topskorerin Alessja Rychljuk.
Die Massnahme schien zu wirken. Volero gewann Satz 3 mit 25:21 und lag in der Endphase des vierten Durchgangs (24:26) zwischenzeitlich mit drei Punkten vorne. Nachdem Volero den ersten Ball zum Satzausgleich nicht hatte verwerten können, besiegelte ein Annahmefehler von Mari Paraiba und ein Angriff ins Aus von Kenia Carcaces Opon die Niederlage.
Die Bronzemedaille sicherte sich Volero zum bisher einzigen Mal an der Heim-WM 2015 in der Zürcher Saalsporthalle. Um sich zum zweiten Mal Edelmetall umhängen zu lassen, ist ein Sieg gegen einen der Istanbuler Topklubs notwendig.
In den Gruppenspielen hatte Volero Eczacibasi, das die Klub-WM zuletzt zweimal gewonnen hatte, 3:0 bezwungen. In den Halbfinals unterlag Eczacibasi Stadtrivale und Champions-League-Sieger Vakifbank Istanbul ebenfalls 1:3.
SDA-ATS