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Diskussionsforum
"Viele Leute wettern über den Staat. Zu bedenken aber ist, dass die Mehrheit der Bevölkerung das ergibt, was wir 'Staat' nennen."
"Die heutige Gesetzgebung ist in weiten Bereichen nicht objektiv-gerecht, sondern besteht aus Interessengesetzen. Wer mehr Geld und Macht hat, hat mehr Recht."
"Was Geld einbringt, ist gut - immaterielle Werte zählen wenig oder gar nichts. Das sah und sieht man bei allen Gesprächen rund um's GATT."
"Der Staat sollte lediglich gute Rahmenbedingungen festlegen. Das würde genügen. Heutzutage wird jedoch das hinterste und letzte Detail noch behördlich geregelt."
"Man steuert weiterhin voll in Richtung Sozialstaat. Der Bürger wird immer mehr geschröpft. Mich nimmt es wunder, wer das alles eines Tages noch finanzieren soll!"
"Von manchen Leuten hört man etwa: 'Wir haben zu viele Gesetze.' Dass wir zuviele Gesetze haben, das stimmt. Man muss aber auch sehen, dass nur wenige Leute zur echten, positiven Freiheit fähig wären."
"Wir haben genauso viele Gesetze, wie es braucht. Je freiheitsfähiger ein Volk ist, desto weniger Gesetze sind nötig - je freiheitsunfähiger ein Volk ist, desto mehr Gesetze braucht es."
"Gesundes Rechtsempfinden würde im praktischen Zusammenleben mehr nützen als Gesetzesbuchstaben."
"Wir müssen uns bewusst sein, dass das menschliche Zusammenleben gesetzlich klar geregelt sein muss. Hätten wir einen gesetzlosen Raum, herrschte Chaos."
"Was macht der Staat falsch? Er gibt Geld aus, das er nicht hat."
"Um einen gerechten Staat zu haben, müsste die Masse aus gerechten, freiheitsfähigen, vernünftigen Einzelindividuen bestehen."
"Staat und Staatsgewalt gehören auf unserer sozial-ökonomischen Entwicklungsstufe zusammen. Politische Aufgabe muss es sein, den Staat nicht unbedingt stärker, dafür aber glaubwürdiger zu machen. Der Bürger sollte Vertrauen in seine Behörden haben können."
"Du kommst in einer staatlichen Klinik zur Welt, besuchst den staatlichen Kindergarten, die staatliche Schule, die staatliche Universität, du arbeitest als staatlicher Beamter, bekommst eine staatliche Pension und wirst staatlich kremiert. Dein Leben gleicht der Fahrt eines Zuges auf vorgegebenen Schienen. Das einzige, was du tun musst, ist dich anpassen."
"Eigentlich hätte der Staat dafür zu sorgen, dass es allen gut geht. In der Praxis sieht das leider oft anders aus."
"Heute ist doch jeder dumm, wenn er noch hart arbeitet. Die Fleissigen arbeiten für die Faulen. Und was sich einer mühsam erarbeitet hat, nimmt ihm nachher sowieso der Staat weg."
"Der persönliche Freiraum des Menschen wird je länger je mehr eingeschränkt. Das Resultat eines solchen Systems sind unmündige Bürger. Und diese unmündigen Bürger bedürfen wiederum eines bevormundenden Staates."
"Jeder Quatsch wird vom Staat vorgeschrieben, aber dort, wo es wirklich darauf ankommt - beim Umwelt- und Tierschutz - wird an die 'Eigenverantwortung' appelliert. Sehr bequem!"
"Der Staat ist heutzutage eine gewaltige Umverteilungsmaschine. Ich frage wozu? Wäre es nicht viel gescheiter, jeder würde mit seinem Geld selber vernünftig haushalten? Wäre das nicht im Interesse aller? Müssen wir unbedingt noch einen grossen Beamtenapparat mitfinanzieren?"
"Ab und zu wird über Behörden und Staatsbetriebe gewettert. Es gibt tatsächlich Ämter, wo Beamte wenig oder gar noch Negatives leisten. Es gibt aber auch Behörden, wo die Beamten besser arbeiten als in vielen privaten Betrieben. Dasselbe gilt für die sogenannten Staatsbetriebe. Viele von ihnen verfügen über ausgezeichnetes Personal und grosses technisches Know How."
"Es heisst, die Schweiz sei eine Demokratie. Für mich ist sie je länger je mehr eine Schein-Demokratie. Bundesrat und Parlament machen, was sie wollen. Das Volk wird von wichtigen Entscheidungsprozessen ausgeschlossen. Damit muss Schluss sein!"
"Was wir brauchen, ist mehr Föderalismus und Transparenz. Es darf nicht einfach nur 'beschlossen' werden. Die Fakten müssen vorher auf den Tisch gelegt und öffentlich diskutiert werden können."
"Man muss sehen, was der Staat alles Positive für den Bürger macht: Schulen, Strassen, Gesundheitswesen, Forschung, Altersvorsorge usw."
"Wichtig ist, dem Bürger klar zu machen, was mit seinem Geld gemacht wird. Der Bürger muss Vertrauen zum Staat haben können."