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MEINUNG Es ist wieder diese Jahreszeit: Die Straßen von Portland über St. Paul bin nach Philadelphia sind mit einem vertrauten Anblick vollgestopft. Nein, ich meine nicht die schmutzigen, grauen Schlammpfützen, die sich auf den Bürgersteigen bilden, sondern die rot-weiß-blaue arktische Landschaft auf diesen Bürgersteigen. Genauer gesagt, beziehe ich mich auf den kleinen, kreisrunden Fleck am linken Arm vieler Menschen - prominent und erkennbar: Das Canada Goose-Logo. Die Parkas der Marke sind so allgegenwärtig in den Vereinigten Staaten, dass es oft so aussieht, als würde ein uniformiertes Regiment aus allen Himmelsrichtungen einmarschieren.
Für die NYC-Einheit der Frauen scheint die Uniform aus den Modellen Shelburne, Victoria und Rossclair zu bestehen; für die Herren sind es die Modelle Langford, Expedition und Carson. Geschlechterübergreifend heißt jedoch der Marschbefehl: Schwarz. All diese Modelle werden für rund 950 Dollar verkauft. Alle sind mit Entendaunen gefüllt. Alle haben einen abnehmbaren Kojoten-Pelz, der um die Kapuze herum angebracht ist, und fast jeder, den ich sehe, hat sich dafür entschieden, das Fell nicht zu abzunehmen.
Wer diese Mäntel trägt, tut dies mit einem scheinbar unanzweifelbaren Pragmatismus. Stadtbewohner betrachten sich gerne als Problemlöser; sie wissen wie man auf den Straßen überlebt. Wenn es also draußen kalt ist - und das war in diesem besonders kalten Winter nicht nur im Nordosten, sondern landesweit in den USA so - warum sollten Sie etwas anderes als Canada Goose wählen, die Marke, die behauptet: "Unsere Produkte sind so entworfen, dass sie selbst den widrigsten Wetterphänomenen der Welt trotzen. Leuchtet ein, oder?
Eine veraltete Lösung
Doch darüber lässt sich streiten. Im vergangenen Herbst fügte Gucci seinen Namen zur Liste der Unternehmen hinzu, die keinen Pelz mehr verwenden. Das Modehaus trat der Fur Free Alliance bei und selbst Marco Bizzari, CEO und Präsident von Guccis Muttergesellschaft Kering sagte zum Thema Pelz: "Ich glaube nicht, dass es modern ist ... es ist ein ein wenig veraltet.“ Im Dezember folgte das Unternehmen Jimmy Choo und dessen Muttergesellschaft Michael Kors, die das gleiche Engagement versprachen. Andere, die Pelz ebenfalls abgeschworen haben, sind Ralph Lauren, Giorgio Armani, Tommy Hilfiger, Calvin Klein, Net-a-Porter und Selfridges. Tatsächlich war das vierte Quartal 2017 ein sehr erfolgreiches für PETA (the People for the Ethical Treatment for Animals) und andere Pelz-Gegner, da sich weltweit bekannte Luxusmarken scharenweise von der Ausbeutung und Tötung von Tieren zugunsten von Kleidung und Accessoires abwandten.
Heutzutage ist es relativ einfach, Alternativen zu Pelz zu finden. So gewann das Amsterdamer Label HoodLamb, dessen Designs "von der wildesten Natur und dem schlechtesten Wetter“ inspiriert sind und die von sich behaupten, die erste Marke gewesen zu sein, die Hanf-Oberbekleidung fertigte, den PETA Award für die vegane Marke des Jahres 2017: Ihr "nordischer Parka" hat ein Innenfutter, das mit Thermore®EcoDown® isoliert ist - ein Daunenmantel ohne Entendaune, der mit 7mm dickem Leinenflor und einem Kunstfell aus recyceltem PET gefüttert ist. Der Parka ist quasi identisch mit dem Victoria Modell von Canada Goose, kostet aber einige hundert Dollar weniger.
Mode oder Pelz?
Im vergangenen Jahr, als Canada Goose mit dem angesagten, rebellischen Pariser Label Vetements zusammenarbeitete, konnte das als ein Schritt des Unternehmens gewertet werden, ein neues, modisches Territorium auszukundschaften. Die andauernde Abhängigkeit des Labels von Pelz repräsentiert jedoch genau das Gegenteil von dem, wo die Mode hingeht. Trotz des Erfolgs von Guccis Bestseller, eines mit Känguru-Pelz-gefütterten Loafers von vor zwei Jahren (der ungefähr zum gleichen Preis wie ein Canada-Goose-Parka erhältlich war, der zu einem Statussymbol wurde, der die Kassen des Unternehmens endlos zum klingeln brachte), war dies für Gucci kein Grund, nicht das Richtige zu tun. Aber auf Anfrage von FashionUnited, ob der Einsatz von Tierfellen und Entendaunen noch zeitgemäß sei, antwortete Canada Goose: „Bei Canada Goose verwenden wir Pelz und Daune für die Funktion. Wir wollen sicherstellen, dass wir ein Produkt liefern, das genau dann funktioniert, wenn es am dringendsten nötig ist. Wir sind eine Firma, die sich der Funktion verschrieben hat und haben uns seit Langem der verantwortungsvollen und ethischen Beschaffung unserer Materialien verpflichtet, was sich in unseren Transparenz-Standards widerspiegelt. Alle unsere Materialien stammen von Lieferanten, die strenge staatliche und regulatorische Standards sowie unsere eigenen hohen Standards einhalten.“
Statussymbol
Man könnte argumentieren, dass der Kunde des Labels sich nicht mit Mode befasst, sondern alleine mit dem Statussymbol, das das Koyotenfell mit sich bringt - selbst wenn es ihn zu einem Duplikat jeder vierten Person auf der Straße macht. Vielleicht gibt es ihm ein Gefühl der Zugehörigkeit zu einer wohlhabenden Clique, obgleich diese sicherlich nicht sehr exklusiv ist. Man könnte die Konsumenten dieses Labels auch als die ‚dummen Gänse von Canada Goose‘ bezeichnen, und dennoch würden sie sich im Glanze dieser Hollywood-freundlichen Premium-Marke sonnen (Das Unternehmen führte eine Praxis ein, bei der es Mäntel kostenlos an Prominente verteilte. Darunter insbesondere Schauspieler, die in extremen Wetterlagen filmten, zum Beispiel Daniel Craig und Emma Stone.)
Aber diese Argumente würden neben den Protesten, die sich regelmäßig vor dem 2016 eröffneten US-amerikanischen Flagship-Store in Soho abspielen, kaum ins Gewicht fallen. Das Unternehmen erfreut sich an einer Welle von Erfolgen nach einer Kapitalspritze von der Private-Equity-Firma BainCapital, die ihm den Bau des Flagshipstores und zweier Fabriken ermöglichte. Seither wächst die Marke eindrucksvoll. Business Insider schätzte die Umsätze im Jahr 2001 auf 3 Millionen Dollar, welche im Jahr 2014 bereits auf 200 Millionen Dollar gestiegen waren – und das war noch vor der Finanzspritze. Im März vergangenen Jahres ging das Unternehmen an die Börse. Gleichzeitig erschienen auf den Immobilien von Manhattan Plakate, die blutige Tierleichen neben den Bildern der Mäntel zeigten. Der Multi-Brand-Store Kith auf der Lafayette Street, der auch Canada Goose führt, wird seither regelmäßig von Demonstranten angegriffen.
Fragen an den Konsumenten
Vielleicht wären die Fragen, die an das Unternehmen gestellt werden, besser an die klugen New Yorker und ihre internationalen Pendants in kalten Städten gerichtet. Glauben Sie ernsthaft, dass Tierfelle unerlässlich sind, um Sie ohne zu erfrieren vom Büro bis zu Trader Joe's an der Ecke zu bringen, oder vor Matschspritzern der vorbeifahrenden gelben Taxis zu bewahren? Sind Sie nicht schlau genug, um sich aus der gleichgeschalteten Schar dummer Gänse zu befreien und das Fell am Kojoten zu lassen und die Daunen an den Enten? Können Sie sich nicht stattdessen alternative Innovationen für den Schutz gegen Ihr kaltes Wetter suchen? Die Modeindustrie würde es willkommen heißen.
Dies ist eine Übersetzung eines englischen Beitrags von Jackie Mallon. Jackie Mellon lehrt Mode in NYC und ist die Autorin des Buches ‚Silk for the Feed Dogs’, ein Roman, der in der internationalen Modeindustrie spielt. Übersetzung und Bearbeitung: Barbara Russ
Straßenfotos: Jackie Mallon. Logo Canada Goose: Facebook-Seite und HoodLamb.com.
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- Konsumklima: Chinas Wirtschaft wächst um 6,9%
- 1.210 Aussteller aus 21 Ländern und Regionen auf der CHIC March
- Premieren: die Polish Investment and Trade Agency fördert “Fashion from Poland”, die International Fur Federation präsentiert 8 Unternehmen aus 6 Ländern
- Business-Einblick: CHIC Shows, Seminare, CHIC TALK
- Umsetzung eines intensiven Besuchermarketings für alle Retailkonzepte
Das Branchenmeeting Nr. 1 für die „Profashionals“ in China
Mehr als 1.200 nationale und internationale Modemarken präsentieren sich vom 14. bis 16. März 2018 auf Asiens größter und einflussreichste Modemesse CHIC Shanghai auf mehr als 100.000 m² Ausstellungsfläche auf dem weltweit größten Messegelände, dem New Exhibition & Convention Center, Shanghai.
Chinas Wirtschaft ist nach sieben Jahren wieder auf Wachstumskurs: 6,9% Wirtschaftswachstum in 2017; die chinesischen Konsumenten blicken optimistisch in die Zukunft, 2018 wird es in China mehr Millionäre geben als in jedem anderen Land einer aktuellen McKinsey-Studie zufolge. Bis 2025 soll ihr Anteil 44% der Käufe im weltweiten Luxusmarkt ausmachen, damit umgerechnet auf rund 131 Mrd. EUR anwachsen. Allgemein ist wieder eine klare Konsumlaune zu spüren, die sich auch bei mittleren und höheren Einkommen bemerkbar macht. Qualität ist dabei wichtiger als Quantität.
Die Ausgaben für die "Key Desires" in China steigen, das Angebot hierfür soll erhöht werden. Einfuhrzölle für Konsumgüter, darunter auch Bekleidung und Schuhe, werden gesenkt, um Platz für internationale Marken zu machen, die eine ausländische Preisgestaltung anbieten können, vergleichbar mit den Preisen in ihren Heimatmärkten. Wichtige Triebfeder des Konsums sind Chinas Millennials, für sie zählen Authentizität, Individualität und Nachhaltigkeit. "Sustainability" und Gesundheit sind zentrale Themen für die Konsumenten geworden.
Dem Wunsch nach individuellem Angebot und Kollektionen wird auf der CHIC Rechnung getragen: der Bereich für junges Designs wird erweitert und erneuert; der Handel, der sich auf Lifestyle-Konzepte und exklusive und kreative Marken konzentriert, die Multibrand-Stores und Boutiquen sind intensiv beworben worden und Kooperationspartner der CHIC.
Für viele Bereiche der CHIC gibt es Wartelisten - ein Zeichen der positiven wirtschaftlichen Entwicklung Chinas.
CHIC Segmente
Die komplette Nordeingangshalle (North Registration Hall) der CHIC steht im Zeichen des Fashiondesigns. IMPULSES ist ausgebucht und wird die gesamte Fläche belegen. Namhafte chinesische Designer wie MU by Frank, Hua Mu Shen und Tuffcan zeigen ihre neuesten Kollektionen auf der CHIC. Ebenso Wang Yutao, ehemals Elle-Stilbotschafter und Gewinner von Chinas wichtigstem Fashion Award Jin Ding, mit seinem Label B+ und Shi Jie, der international auf Designerforen in Paris ausstellt, mit seiner Kollektion SHI JIE & JANIQUE. Der IMPULSES-Bereich ist neu gestaltet und bietet der Modeklientel ein besonderes, kreatives Modeambiente.
In der Menswear URBAN VIEW ist SHANDONG RUYI, eine der größten Modefirmen Chinas, mit der Linie SAINT ANGELO auf der CHIC vertreten, genauso wie die SEMIR GRUPPE mit ihrer Brand GSON. Bespoke-Marken wie DALIAN LONGSHENG oder HAISIBAO aus Shandong stellen ebenfalls hier aus. Die Womenswear NEW LOOK glänzt mit bekannten jungen Marken wie FANTASTIC FIVE, 5 SECS, FAMORY, CAYLAR aus Frankreich oder KELLY YEUNG. Im KID'S PARADISE präsentieren sich neben den chinesischen Marktführern NONO&CO aus den Niederlanden, THE BEAR'S SCHOOL aus Japan und die trendigen Kindermodenmarken LIKEA SCRIBBLE, MOIMOI, KAMPPI aus Südkorea.
Im internationalen Bereich FASHION JOURNEY nutzen 248 Aussteller aus 14 Nationen die CHIC als Präsentations- und Serviceplattform für ihren Einstieg in den chinesischen Konsumentenmarkt oder die Erweiterung ihrer Geschäftsfelder. Die größte Beteiligung stellt traditionell Italien, im März mit 40 Marken wie ACCADEMIA, AMINA RUBINACCI, EBARRITO - RE-THINKING FASHION, FERRUCCIO VECCHI, SPERNANZONI, SUPREMA, in Kooperation mit Sistema Moda Italiana und Assocalzaturifici und der Italian Trade Agency ITA, die die Beteiligung mit flankierenden Promotionsmaßnahmen unterstützt. „Wir stecken viel Energie in die Vorbereitungen für dieses neueste Rendezvous mit La Moda Italiana@CHIC“, sagt Alberto Scaccioni, CEO von EnteModa Italia, „um ein Angebot an Marken und Unternehmen aufzubauen, die sich durch die Auswahl und Qualität ihrer Produkte auszeichnen, und so ein möglichst vollständiges Panorama des Stils italienischer Mode zu zeigen. Zusätzlich, dank der Unterstützung von ICE, werden wir eine noch strategischere
Präsentation des italienischen Bereichs umsetzen: im Zentrum der Ausstellungswege und im Herzen des internationalen Pavillons, mit einem eleganten und funktionalen Layout um ein vereintes und schlüssiges Bild des italienischen Lifestyles zu geben. La Moda Italiana@CHIC hat sich als ideale Geschäftsplattform in der asiatischen Messeszene bestätigt, ein essentieller Treffpunkt um Einkäufer der key sectors und Mitglieder des Handels auf hochwertige italienische Kollektionen aufmerksam zu machen und eine einzigartige Gelegenheit für all jene kleinen und mittleren italienischen Unternehmen, die die außerordentlichen Möglichkeiten, die der chinesische Markt bietet, ergreifen möchten.“
Vielfalt zeichnet die französischen Modemarken aus, die sich im Pavillon Paris Forever mit Bekleidung, Accessoires, Schuhen und Taschen zeigen, darunter Marken wie GEORGIO & MARIO, URBAHIA, LENER CORDIER etc. Deutsche Firmen präsentieren sich unter dem Dach MADE IN GERMANY im Rahmen des Auslandsmesseprogrammes des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, durchgeführt von der Messe Düsseldorf. Das Angebot reicht von Bekleidung, Lingerie, über Taschen bis hin zu Accessoires und Schuhen. Zum ersten Mal dabei sind u.a. die exklusive Hemdenmarke IGN.JOSEPH oder ESCORA aus dem Lingeriebereich.
Die Polish Investment and Trade Agency ist das erste Mal mit einer Länderpräsentation zur Förderung von "Fashion from Poland" in China und nutzt das weit gespannte Netzwerk der CHIC in den chinesischen Handel.
Südkorea, China Hongkong, China Taiwan und Peru sind mit eigenen Gruppenbeteiligungen vertreten.
Individuelle Aussteller kommen aus Brasilien, Dänemark, Frankreich, Hongkong, Indien, Japan, Korea, Schweden und UK.
Bekannte asiatische Streetwear-Labels dominieren die Show-in-Show CHIC YOUNG BLOOD, angeführt von Korea mit 20 Marken wie SOUP, ROMISTORY und BALLOP. Neben anderen chinesischen Brands nutzen JPE und ILITI die Messe als unerlässliche Businessplattform.
Wartelisten verzeichnet die Area HERITAGE, der Leder- und Pelzbereich in der
Halle 1. Neben den nationalen Brands präsentiert sich erstmals die International Fur Federation mit MANAKAS aus Deutschland, einer griechischen Gruppe darunter MANTZIARIS ABEE, BOURTSOS BROS S.A., JONEVON FURS, SAGA FURS aus Finnland, LANGIOTTI aus den USA, NAFA, NORTH AMERICAN FUR AUCTIONS aus Kanada und SHUHAO FURRIER aus China. Die Türkei bietet in ihrer von Istanbul Leather Products Exporters´ Association (IDMIB) organisierten Gruppenbeteiligung 10 Marken aus dem Ledermodenbereich eine Plattform auf der CHIC.
Früh ausgebucht waren der Bereich SECRET STARS, der Accessoires-Bereich in Halle 4 mit mehr als 100 Brands, und SHANGAI BAG mit Taschen und Schuhen ebenfalls in Halle 4 , u.a. präsentiert sich hier zum ersten Mal die deutsche Marke DNBO mit wasserfesten Outdoortaschen.
Schauen, Seminare und Service-Angebot
Die CHIC Shows informieren über aktuelle Modetrends in China und sind ein Besuchermagnet, mehr als 15 chinesische und internationale Brands nutzen die Bühne zur Präsentation auf Asiens Leitmesse für Fashion und Lifestyle.
Im Rahmen von CHIC TALK referieren Marktexperten und Trendanalysten zu aktuellen Entwicklungen des Modebusiness in China, sowohl für das Offline- als auch das Online-Business. WGSN berichtet über die Trends für Herbst/Winter 2018/19, das Thema ökologische Mode wird vom ersten China International Healthy T-Shirt Summit aufgegriffen.
Erweiterte Service-Maßnahmen der CHIC
Einen besonderen Fokus legt die CHIC auf das Besuchermarketing. Im Vorfeld der Messe wird ein Match-Making speziell für die internationalen Aussteller durchgeführt, ein selektierter Kundenkreis von nahezu 50.000 Kontakten erhält detaillierte Informationen über die internationalen Marken auf der CHIC; die CHIC App ermöglicht den Besuchern sich vor Ort zielgerichtet über das Angebot auf der Messe zu informieren; die CHIC Homepage bietet den Besuchern die Möglichkeit, zu der Messe Termine mit den Herstellern zu vereinbaren.
Beim traditionellen Overseas Exhibitors´ Dinner werden Agenten internationaler auf dem chinesischen Markt bereits etablierter Unternehmen ihre Erfahrungen teilen und weitere Markteinblicke eröffnen.
Landesweite Besucher-Round-Table-Meetings, Einkäuferseminare und Konferenzen für Modeagenturen in Chinas Metropolen wurden von der CHIC im Vorfeld durchgeführt. Online-Händler wie Yan Xuan, der sich auf hochwertige ausländische Marken konzentriert, bekannte Multibrand-Shops wie Water Stone, The Fashion Door, Dong Liang, HengShanHeJi, oder QingYuTian sind bereits als Besucher für die CHIC im März vorregistriert. Genauso wie weitere Modeketten mit bis zu 300 Einzelhandelsläden.
Das Multibrand-Store-Konzept erfährt in China ein rasantes Wachstum. Eine aktuelle Studie von TUDOO, einem der bekanntesten chinesischen Showroom-Betreiber für internationale Fashion-Labels, zeigt, dass ein Anstieg von 100 Boutiquen im Jahr 2013 auf 5.000 im Jahr 2017 stattgefunden hat. Das Wachstum ist ungebremst und erstreckt sich bereits von den Metropolen der Ostküste auch auf Millionenstädte wie Chongqing oder Chengdu. Ein Mix von internationalem und nationalem Angebot ist wichtig, der Kunde sucht ein diversifiziertes Angebot, die Nachfrage nach internationaler Mode liegt zu einem Drittel höher als die nach einheimischen Marken. Lifestyle-Labels sind gefragt, 2017 stieg der Anteil von Designerlabels, Streetwear- und Sport-Brands um 36%, Jugendlichkeit ist kein Status, sondern Lifestyle, das modische Mix und Match ist extrem gefragt. In Chinas neuer Retail-Ära bieten Boutiquen den Kunden exklusives Einkaufserlebnis, individuelle Marken und Produkte.
Die VIP-Buyers-Lounge in der Area FASHION JOURNEY ist der Meeting-Point für Aussteller und Besucher in entspannter Atmosphäre.
Mehr Informationen:
JANDALI MODE.MEDIEN.MESSEN
EUROPEAN REPRESENTATIVE OFFICE
CHIC SHANGHAI (EXCEPT FRANCE AND ITALY)
CHINA NATIONAL GARMENT ASSOCIATION
FASHION HOUSE 2 . OFFICE 2A013
DANZIGER STRASSE 111 . 40468 DÜSSELDORF
FON +49-211 3026 4337 FAX 0211-58588566
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- Vivian Hendriksz |
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London - Christopher Bailey, Präsident und Chief Creative Officer bei Burberry, wird seine letzte Kollektion für das Luxus-Modehaus der lesbischen, schwulen, bisexuellen, transsexuellen und queeren (LGBTQ +) Community widmen. Außerdem will Burberry sein Engagement zur Förderung der Vielfalt auf der ganzen Welt weiter ausbauen.
Bailey, der seine Doppelrolle bei Burberry bis Ende 2018 aufgeben wird, hat ein neues Regenbogen-Karo, das die Unterstützung des Heritage-Labels von LGBTQ+-Communities ausdrücken soll, mit in die neue Kollektion aufgenommen. „Meine letzte Kollektion hier bei Burberry ist einigen der besten Organisationen gewidmet, die Jugendliche, die der LGBTQ+-Community angehören, auf der ganzen Welt unterstützen", sagte Christopher Bailey. „Es gab noch nie eine wichtigere Zeit als heute, um zu bekräftigen, dass in der Vielfalt unsere Stärke und Kreativität liegt."
Burberry demonstriert Unterstützung für LGBTQ+-Communities durch Einführung eines neuen Rainbow Checks
Der neue Rainbow Check, die neueste Version von Burberrys ikonischem Karomuster, basiert auf dem Regenbogen, ein LGBTQ+-Symbol für Optimismus und Inklusivität. Der Rainbow Check soll in der kommenden Kollektion von Burberry, und somit der letzten Kollektion von Bailey für die Modemarke, „prominent" zu sehen sein. Die Kollektion wird während der Londoner Fashion Week am 17. Februar auf dem Laufsteg vorgestellt. Alle Rainbow Check-Stücke in der Kollektion können sofort nach der Show in Burberry-Stores weltweit und online erworben werden.
Die Einführung des neuen Rainbow Checks geht mit der kontinuierlichen Unterstützung der LGBTQ+-Community durch Burberry einher. Das Luxus-Modehaus hat kürzlich eine Reihe von Spenden an drei Wohltätigkeitsorganisationen - den Albert Kennedy Trust, das Trevor Project und die ILGA - getätigt, die sich alle für die Verbreitung von Wissen, Mentoring und Ressourcen in diesen Gemeinschaften auf der ganzen Welt einsetzen. Der Albert Kennedy Trust ist die britische LGBT+-Wohltätigkeitsorganisation für junge Menschen, die Bedürftigen ein sicheres Zuhause bietet, während das Trevor Project die einzige akkreditierte nationale Organisation ist, die LGBTQ-Jugendliche unter 25 Jahren mit Krisenintervention und Suizidprävention versorgt. Die Internationale Vereinigung für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle und Intersexuelle (International Lesbian, Gay, Bisexual, Trans and Intersex Association, oder kurz ILGA) ist eine weltweite Vereinigung von Organisationen, die sich für gleiche Menschenrechte für LGBTI-Menschen einsetzen.
Alle drei Wohltätigkeitsorganisationen beabsichtigen, die Spenden von Burberry zur Unterstützung ihrer weiteren Arbeit zu verwenden. „Diese großzügige Spende wird weiterhin die Bemühungen stärken, die Stimmen von LGBTI-Leuten hörbar zu machen und zu mobilisieren", sagten Ruth Baldacchino und Helen Kennedy, die Co-Generalsekretäre der ILGA. „Sie wird uns dabei helfen, AktivistInnen zu unterstützen, die sich bei den Vereinten Nationen für die Aufhebung diskriminierender Gesetze einsetzen, LGBTI - MenschenrechtlerInnen in Afrika, Asien und Lateinamerika auszustatten und auszubilden, um Bewegungen in diesen Regionen zu unterstützen, gesellschaftlichen Wandel herbeizuführen und Gesetze und Einstellungen zu untersuchen, die unsere Gemeinschaften beeinflussen, sowie die ungleiche Behandlung von LGBTI-Menschen in den Mittelpunkt rücken."
Bailey, mit dem Burberry zu einem der führenden Luxus-Modehäuser der Branche aufstieg, wurde der erste offen schwule Kopf eines Unternehmens, das in Londons FTSE 100-Index geführt wird, als er 2014 zum Chief Executive Officer ernannt wurde. Nach einer Phase der raschen Expansion unter Baileys Führung stagnierten zuletzt die Umsätze bei Burberry und so wurde er im vergangenen Jahr von seiner Doppelrolle enthoben. Burberry ernannte Marco Gobbetti, den ehemaligen Celine-Chef, zum neuen CEO.
Dieser Artikel wurde zuvor auf FashionUnited.uk veröffentlicht. Übersetzung und Bearbeitung: Barbara Russ
Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Burberry
- Simone Preuss |
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Die internationale Modekette C&A setzt verstärkt auf nachhaltig produzierte Kleidung, damit Verbraucher Bekleidung ohne schlechtes Gewissen kaufen können. Zu diesem Zweck wurde Ende letzter Woche unter dem Motto #WearTheChange eine neue Kampage gestartet, die die Nachhaltigkeitsbemühungen des Konzerns unterstreichen will.
Konkret bedeutet dies, dass die neue nachhaltig produzierte Kollektion Leder verwendet, das ohne Chrom gegerbt wurde, sowie Jeans aus recycelter Baumwolle, Oberbekleidung aus recyceltem Polyester und Gold Level zertifizierte Cradle-to-Cradle-T-Shirts aus 100 Prozent Biobaumwolle, die mit erneuerbaren Energien, einem besseren Wasserhaushalt und besseren Abwassersäuberungstechniken hergestellt wurden.
C&As #WearTheChange setzt auf Fair Fashion
“Wir möchten toll aussehen und uns dabei toll fühlen – jeden Tag. Deshalb entscheiden wir uns für Kleidung, die uns nicht nur ein gutes Gefühl gibt, sondern auch vermeidet, die Lebensqualität der Menschen zu beeinträchtigen, die sie herstellen, und dem Planeten zu schaden, der uns die nötigen Rohstoffe liefert”, heißt es auf C&As #WearTheChange-Webseite.
C&A ist derzeit der größte Abnehmer und Benutzer von Biobaumwolle in der textilen Branche und erhielt für seine Cradle-to-Cradle-T-Shirts im letzten Jahr den 'Sustainable Innovation of the Year Award' der Thomson Reuters Foundation.
“All diese Attribute sind unter #WearTheChange zusammengefasst, einer Kollektion, die Damen, Herren, Babys und Kinder umfasst”, kommentierte Kristina Büttner, Marken- und Marketing-Chefin bei C&A Europe. “Wir möchten, dass unsere Kunden sehen, wie viel unserer modischen Kollektion nachhaltiger ist; bereits mehr als die Hälfte unserer Produkte im Geschäft.”
Zwei Ziele, die sich C&A bis 2020 gesetzt hat, sind, dass 100 Prozent der Baumwolle und zwei Drittel der Rohstoffe, die das Unternehmen bezieht, aus nachhaltigeren Quellen stammt. Laut Angaben des Unternehmens wurden im letzten Jahr (März bis August) bereits mehr als die Hälfte der verkauften Kleidungsstücke nachhaltiger produziert.
Die neue #WearTheChange-Kampagne wurde im Februar 2018 gestartet und die Kollektion wird ab sofort in allen C&A-Geschäften und auch online erhältlich sein. Die Preise liegen zwischen 5 Euro für Cradle-to-Cradle zertifizierte T-Shirts für Kleinkinder und 19 Euro für eine Weste aus 100 Prozent recycelten Plastikflaschen.Fotos: C&A
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INTERAKTIV Jason Wu hat am Dienstag in New York seine Abschiedsvorstellung als Womenswear-Designer der Hugo Boss AG gegeben. Seit 2013 entwarf der Modemacher die Womenswear-Kollektionen für das Metzinger Unternehmen, dem er so zu weiterem internationalem Renommee verhalf.
Auf fast hundert Jahre Geschichte darf das Unternehmen Hugo Boss zurückblicken - so lange bestehen wenige andere deutsche Bekleidungsfirmen. Von der Kleiderfabrik zum internationalen Lifestyle-Konzern durchlief es viele bewegte Jahrzehnte und muss sich natürlich auch der Verantwortung seiner NS-Zeit und der Beschäftigung von Zwangsarbeitern stellen. Dies hat das Unternehmen mit großer Transparenz gemeistert. Die Unternehmensstudie ‚Hugo Boss, 1924-1945. Eine Kleiderfabrik zwischen Weimarer Republik und „Drittem Reich“’ von Roman Köster untersucht die Geschichte des Unternehmens kritisch. Aber auch die neuere Geschichte des Unternehmens bleibt trotz wachsender Internationalität mit Deutschland eng verknüpft.
FashionUnited hat sich die beinahe 100 Jahre in der Geschichte von Hugo Boss genau angesehen und die wichtigsten Meilensteine für Sie zusammengefasst. Klicken Sie auf die Pfeile, um sich durch die Ereignisse in der Unternehmenshistorie zu navigieren.Fotos: Hugo Boss
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Die New Yorker Modewoche verabschiedet sich mit Glanz und Glitter: Metallic-Effekte sind auch im kommenden Winter ein Hingucker. Gleichzeitig setzen die Modehäuser auf Pink als Power-Farbe für starke Frauen. An #MeToo kommt aber auch die Fashion Week nicht ganz vorbei.
Pink und Rosa geben bei der New Yorker Fashion Week den Ton an. Die Trendfarben des kommenden Winters stechen aus dem Schwarz der Herbst- und Winterkollektionen hervor: Ob militärische Strenge in Knallpink bei Alexander Wang, klassisch elegant bei Carolina Herrera, fließendes Blassrosa bei Calvin Klein, Aufsehen erregende Schärpen von Naeem Khan oder Street-Style von Philip Lim und Ralph Lauren.
Animal Prints
Von 8. bis 14. Februar zeigten Modeschöpfer in Dutzenden angesagten Locations in ganz New York ihre Kreationen für die kommende Wintersaison. Die Modemacher kamen auf der viertgrößten Modewoche der Welt nicht an der #MeToo-Debatte vorbei. Einige Designer wie Tom Ford thematisierten die Proteste in ihren Shows, Opfer sexuellen Missbrauchs zeigten #MeToo-Mode.
Im kommenden Winter ist Tierisches weiter gefragt. Animal-Prints bleiben ein fixer Bestandteil der Kollektionen; etwa in kompletten Outfits von Victoria Beckham. Tierische Motive finden sich auch auf den fließenden Maxikleidern von Oscar de la Renta. Tom Ford hingegen interpretiert die 80er neu und zeigt Leoparden- oder Schlangen-Prints auf Hosen, Kleidern, Strumpfhosen und Taschen, allerdings in knalligem Grün oder Pink mit Neon-Akzenten.
Auf knallige Farben setzen auch Diane von Fürstenberg mit fließenden Kleidern in Gelb und Adam Selman, der seine Models in kräftigem Lila oder Lackrot über den Laufsteg schickt. Und auch hier wieder: Pink. Accessoires wie farbige Strumpfhosen oder Socken feiern ebenfalls ein Comeback.
Bei Oscar de la Renta darf es glitzern. Pailletten- und Strassapplikationen mit floralen Motiven befinden sich auf zarten Kleidern genauso wie auf Mänteln und Jacken. In seiner Herrenkollektion setzt auch Tom Ford auf Glanzeffekte. In metallischen Grau- und Blautönen schimmern Jacken und Anzüge. Anleihen beim Science-Fiction-Kino und dem Film-Klassiker «Matrix» nahmen sich mehrere Modehäuser für ihre Damen- oder Herrenkollektionen. Versionen des legendären schwarzen Leder-Outfits fanden sich bei Philipp Plein und Alexander Wang.
Designer verabschieden sich von New York
Wang ist auch einer jener Designer, die der New Yorker Modewoche in Zukunft den Rücken kehren werden. Der Mode-Revolutionär bleibt zwar der Stadt treu, die seine Karriere begründet hat. Er kündigte für die Zukunft seine eigene Fashion Week mit Events im Dezember und Juni an. Mit einer neuen Produktionsstrategie sollen Kunden mehr Alexander Wang bekommen.
Victoria Beckham sagt New York ebenfalls Adieu. Auch die Labels Proenza Schouler, Rodarte, Delpozo, Thom Browne und Altuzarra hatten angekündigt, ihre Kollektionen in Zukunft in Europa zeigen zu wollen, also in Paris oder London.
Diese Abwanderungen lassen in New York die Alarmglocken schrillen. Mit einem Schwenk in Richtung exklusivere Events und größere Social-Media-Tauglichkeit versucht die Modewoche, auch in Zeiten von immer rascher wechselnden Trends und sich änderndem Konsumverhalten ihre Relevanz zu verteidigen.
Mit den Shows der großen US-Labels Marc Jacobs und Michael Kors verabschiedet sich die Fashion Week bis zum September. Doch auch hier bekommt die Modewelt die Auswirkungen der Enthüllungen über sexuelle Belästigung zu spüren. Das Label Marchesa sagte Ende Januar die für Mittwoch angesetzte Schau ab. Mitbegründerin Georgina Chapman ist (noch) mit Hollywood-Produzent Harvey Weinstein verheiratet, dem zahlreiche Frauen sexuelle Übergriffe vorwerfen. (dpa)Fotos: 1) Calvin Klein AW18, © 2018 Giovanni Giannoni | 2) Tom Ford AW18: Angela Weiss / AFP| 3) Ralph Lauren AW18/ Catwalkpictures | 4) Philip Plein AW18, Catwalkpictures
- Simone Preuss |
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Der britische Online-Modehändler Asos hat seine Partnerschaft mit der britischen Wohltätigkteitsorganisation Beat erneuert, die sich dem Thema Essstörungen widmet. Als Teil der neuen Aufgaben liegt der Schwerpunkt besonders auf Essstörungen bei Männern.
Asos und Beat sind bereits seit fünf Jahren Partner. Die neu zur Verfügung gestellten Mittel sollen dazu genutzt werden, um die Zeiten der landesweiten Helpline zu verlängern und einen neuen individuellen Unterstützungsservice anzubieten, der den Betroffenen gezielte praktische aber auch emotionale Hilfestellungen bietet.
Darüber hinaus wird Beat Informationen und Ratschläge über Essstörungen mit Asos teilen sowie die Bedeutung von psychischer Gesundheit und einem positiven Körperbild. Dies wird den Einzelhändler mit Best-Practice-Wissen ausstatten, um seine Kunden und Mitarbeiter zu unterstützen. Letztere erhalten außerdem die Möglichkeit, sich ehrenamtlich zu engagieren und ihre Fähigkeiten auf unterschiedliche Weise an die Wohltätigkeitsorganisation weiterzugeben. Dazu gehören die Betreuung von Beats 'Young Ambassadors', die Unterstützung von Online-Selbsthilfegruppen sowie die Teilnahme an Forschung und Kampagnen.
“Wir wissen, dass Essstörungen sowohl Männer als auch Frauen betreffen und je früher Betroffene Zugang zu unserer Unterstützung haben, desto besser sind ihre Chancen auf eine vollständige Genesung”, sagte Beat-Geschäftsführer Andrew Radford in einer Stellungnahme. “Bis 2021 wollen wir zehn Mal so viele Menschen unterstützen wie wir es heute tun, und die Partnerschaft mit Asos ist entscheidend, um uns dabei zu helfen, dieses Ziel zu erreichen.”
“Bei Asos sind wir bestrebt, unseren Kunden und Kollegen ein gesundes, positives Körperbild zu vermitteln, sodass es für uns absolut sinnvoll ist, Beat und seine unschätzbare Arbeit weiterhin zu unterstützen”, fügte Louise McCabe hinzu, Direktorin für Unternehmensverantwortung bei Asos.
Asos unterstützt auch #MYSENSEOFSELF, eine Initiative in Partnerschaft mit dem Diana Award, die ein positives Körpergefühl fördert.Foto: Asos-Website
- Vivian Hendriksz |
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CEO INTERVIEW Es gibt nicht viele Marken, die behaupten können, etwas so Wichtiges, Bahnbrechendes und Funktionelles erfunden zu haben, wie die moderne Unterhose. Das aber ist eine Erfindung, auf die die französische Traditionsmarke Petit Bateau stolz ist.
Vor 100 Jahren beschloss Étienne Valton zusammen mit seinen Brüdern André und Xavier, Erben der Strickerei Valton & Sons, die "Long-John" Unterwäsche, die damals unter der Kleidung getragen wurde, abzuschneiden. So entstand die erste Version des modernen Höschens. „Die Panty wurde damals als radikale Innovation gesehen, denn vorher trugen Adlige und Kinder lange Unterwäsche", erklärte Patrick Pergament, CEO von Petit Bateau, einer der ältesten Modemarken Frankreichs. „Diese Innovation geschah zu einer Zeit, in der Frauen sich die Haare kurz schnitten und die Männer sich die Bärte abrasierten. Es war eine entscheidende Zeit in der Geschichte, in der viele soziale Veränderungen stattfanden - von der Art, wie Menschen sich anzogen bin hin zur Art, wie sie sich politisch engagierten.“
Das Höschen war ein sofortiger Verkaufsschlager, vor allem bei Kindern, und Petit Bateau verkaufte zwischen 1921 und 1930 mehr als 30 Millionen Teile seines Höschens mit dem Namen"400". Die Höschen von Petit Bateau sind heute noch sehr gefragt bei Müttern und Kindern. Die Marke hat anlässlich des Geburtstags eines seiner meistverkauften Produkte eine spezielle Capsule-Kollektion kreiert, die auf einigen ihrer Archiv-Slips basiert. Die Kollektion wurde am 6. Februar bei einer besonderen Veranstaltung im Palais de Tokyo und am 7. Februar in den Geschäften vorgestellt. Die Kollektion umfasst Petit Bateaus originale Panty mit hohem Bund in 2x2-Ripp und ihre klassische Panty in 1x1-Ripp. „Wir wollten uns die Zeit nehmen, dieses Jubiläum gebührend zu feiern. Die Erfindung der Panty war die Einführung der Marke Petit Bateau. Wir haben uns entschieden, in unser Archiv zu schauen und drei verschiedene Arten von Panty auszuwählen, die früher von der Marke und hergestellt wurden. So standen diese historischen Höschen Pate für unsere Jubiläumskollektion."
Petit Bateau lanciert Pantykollektion zum 100-jährigen Jubiläum
Petit Bateau hat nicht nur eine besondere Jubiläumskollektion kreiert, sondern im vergangenen Monat auch einen Online-Wettbewerb gestartet, in dem die Kunden gebeten wurden, eigene Designs für die ikonischen Slips zu entwickeln. „Wir waren sehr überrascht von der Begeisterung unserer Kunden für die Marke. Wir haben mehr als 11.000 Bewerbungen für Slip-Designs erhalten." Eine besondere Jury aus Brune de Margerie von Elle France, Bertrand Guyon von Schiaparelli und Influencer Elsa Muse, die ebenfalls ein Panty-Design kreiert hat, wählt daraus die sechs Gewinner aus, die einen Geldpreis erhalten und die Fabrik des Unternehmens in Troyes, Frankreich besuchen dürfen. Dieses Jubiläum ist besonders wichtig für Petit Bateau, da es eine der ältesten Marken in Frankreich ist, die immer noch eigene Strickwaren und Produkte herstellen. „Dieses Jubiläum markiert nicht nur die Geburt der Panty, es zelebriert auch unser reiches Erbe und erinnert uns daran, dass wir aus dieser Zeit in der Geschichte stammen."
Petit Bateau hat seit der Markteinführung seiner Hüfthose sicherlich einen langen Weg zurück gelegt. Im Laufe der Jahre führte dieser von Unterwäsche und Nachtwäsche für Kinder und Mütter bis hin zu Bekleidung für Männer und Frauen sowie Accessoires. „Die Mütter kamen ursprünglich zu Petit Bateau, um Pyjamas und Pantys zu kaufen, und wir verkaufen immer noch viele dieser Produkte. Aber wir haben auch mehr Tageskleidung im Sortiment. Die neuen Mütter und Großmütter von heute kaufen wirklich komplette Looks von uns", bemerkt Pergament. Obwohl die französische Brand sich einer zunehmenden Konkurrenz durch Fast-Fashion-Einzelhändlern gegenübersieht, geht es ihr weiterhin gut. Das Geschäft wachse jedes Jahr stetig, so der CEO. „Wir haben aus vielen Gründen eine starke Position auf dem Bekleidungsmarkt. Einmal, weil die Menschen uns kennen - wir sind eine starke Marke. Zum anderen, weil die Leute der Marke vertrauen. Aber das garantiert nicht den weiteren Erfolg der Marke." Das Erfolgsrezept sieht Pergament in der Aufrechterhaltung der Marken-DNA von Petit Bateau, die ihre Wurzeln als Strickhersteller betont und gleichzeitig dafür sorgt, dass ihr Produktangebot modern, kreativ und relevant bleibt. „In diesem Sinne sind wir auf dem Modemarkt sehr präsent, denn wir produzieren die Mehrzahl unserer Produkte selbst und verkaufen sie in unseren eigenen Läden."
Petit Bateau will in Japan und China wachsen
Dieses Alleinstellungsmerkmal hat auch dazu beigetragen, die Beliebtheit der Marke in Asien voranzutreiben. Japan ist schnell zum zweitgrößten Markt von Petit Bateau nach Frankreich herangewachsen. Die Marke hat es geschafft, ihr Geschäft in Japan zu verdoppeln und will dies innerhalb der nächsten fünf Jahre noch einmal wiederholen.
Petit Bateau hat außerdem Pläne, in China schnell zu wachsen: „Wir haben vor zwei Jahren unser erstes Geschäft in China eröffnet und bis Ende 2017 hatten wir 34 Geschäfte", sagt Pergament. „Bis Ende nächsten Jahres wollen wir 64 Filialen in dem Land betreiben." Insgesamt rechnet er damit, dass Asien innerhalb der nächsten fünf Jahre der stärkste Markt der Marke werden wird. Die französische Marke wächst ebenfalls in ihren reiferen Märkten und will Läden in der Schweiz, in Russland, Katar, Ägypten und im Nahen Osten eröffnen. So eröffnete Petit Bateau kürzlich in der Rue des Francs Bourgeois in Paris ein neues Geschäft und stellte sein neues Ladenkonzept in seinem Flagship-Store in der Rue de Sèvres vor.
Aber die Marke investiert nicht nur in die Stärkung ihrer stationären Einzelhandelspräsenz. Auch E-Commerce zählt weiterhin zu einem großen Teil des Geschäfts. „Die E-Commerce-Seite des Unternehmens ist in letzter Zeit wirklich gewachsen - sie hat sich in den letzten vier Jahren mehr als verdoppelt." Petit Bateau erzielt in fast jedem seiner Märkte jedes Jahr ein zweistelliges Wachstum durch seinen Online-Kanal, insbesondere in Japan und Deutschland.
Eines der größten Probleme, mit denen die Marke derzeit konfrontiert ist, ist daher die Frage, wie viel sie in den Einzelhandel und wie viel sie in digitale Investitionen investieren sollte. „Wir sehen deutlich, dass sich der Konsum in Richtung digitaler Raum verlagert, aber wir müssen auch unsere Filialen erweitern. Der richtige Mix aus stationären Geschäften und digitalen Produkten ist eine der wichtigsten Strategien, an denen wir gerade arbeiten. Es ist wichtig, zu verstehen, was wir priorisieren sollten und wie wir den Umsatz zwischen den beiden Kanälen verknüpfen können." Deshalb arbeitet Pergament an der Feinabstimmung der Omnichannel-Strategie der Marke und der Annäherung ihrer Online- und Offline-Kanäle. Um zum Beispiel die Umsätze zwischen den Kanälen zu konvertieren, weitet das französische Label seine Click-and-Collect-Services auf mehr Filialen aus und bietet seinen Kunden die Möglichkeit, Artikel online im Geschäft zu bestellen.
Petit Bateau plant neues Ladenkonzept im März 2018
„Mütter, Väter und Großeltern kaufen immer mehr online ein, so dass Einzelhändler den Kunden eine andere Art von Einkaufserfahrung bieten müssen, betont Pargament. „Wir stellen uns Petit Bateau als eine einzigartige Marke vor, also wollen wir diese beiden Hauptelemente unserer Markengeschichte vermitteln. Wir möchten etwas entwickeln, das die Erfahrung unserer Kunden verbessert und unsere Geschichte widerspiegelt. Im Moment haben wir noch nicht das Gefühl, dass unsere Geschäfte dies tun, und wir werden daran arbeiten ", fügt er hinzu. Obwohl Pargament nicht in der Lage ist, mehr Details über das neue Storekonzept der Marke zu offenbaren - abgesehen davon, dass es das Online- und Offlineshopping-Erlebnis der Marke zu einem nahtlosen Erlebnis verbinden soll - ist Petit Bateau bestrebt, sowohl die Geschichte der Marke, als auch Kindheitsnostalgie zu vermitteln. Dies sei für die Geschäfte, „die wichtigste Quelle der Kreativität".
Die Marke möchte ihre nachhaltigen Richtlinien auch den Kunden im Laden vermitteln, da Nachhaltigkeit für Petit Bateau ein wichtiger Aspekt bleibt. „Wir haben lange Zeit nachhaltig gearbeitet, ohne zu wissen, dass wir es tun. Ein sehr interessantes Wort, das ich kürzlich gelernt habe, ist "Greenhiding", etwas, von dem ich denke, dass wir es getan haben", fügt er lachend hinzu. "Natürlich, wenn Sie extrem hochwertige Produkte entwickeln, dann stellen Sie sicher, dass Sie überall Qualität haben. Daher ist es für uns wichtig, den Kunden zu vermitteln, was wir tun, wo wir es tun und wie wir es tun. Wir versuchen dieses Jahr eine Datenbank mit all unseren Produkten und Zertifizierungen zu erstellen, um unseren Kunden mehr Informationen zu liefern."
Fotos: Mit freundlicher Genehmigung von Petit Bateau
Dieser Artikel wurde zuvor auf FashionUnited.uk veröffentlicht. Übersetzung und Bearbeitung: Barbara Russ
- DPA |
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Der belgische Modedesigner Raf Simons hat harte Drogen zum Thema seiner aktuellen Kollektion gemacht und setzt dabei auch auf die Deutsche Christiane F., die mit dem Bestseller «Wir Kinder vom Bahnhof Zoo» berühmt wurde. Simons zeigte bei der New York Fashion Week am Mittwoch Shirts mit einem Foto der deutschen Schauspielerin Natja Brunckhorst, die Christiane F. in Uli Edels Buchverfilmung von 1981 spielte.
In dem Buch geht es um die authentische Geschichte der 14-jährigen F., die mit 12 Jahren Haschisch rauchte und später auf den Kinderstrich ging, um ihre Heroin-Abhängigkeit zu finanzieren. «Christiane F. bleibt am Ende eine warnende Geschichte, die die Wirklichkeit des Drogenkonsums und der -abhängigkeit schamlos und kompromisslos darstellt», teilte das Label Medienberichten zufolge mit. Christiane F. und ihr Freund Detlev seien «Anti-Helden».
Dem Label gehe es auch darum, auf die «fast allgegenwärtigen Betäubungsmittel» aufmerksam zu machen, ob verschreibungspflichtig oder anderer Art. Die USA kämpfen seit einigen Jahren mit einem verheerenden Anstieg der Drogentoten - vor allem durch Heroin und andere Opioide. Jeden Tag sterben nach Angaben der Gesundheitsbehörde CDC im Schnitt 91 Menschen an einer Opioid-Überdosis. Dazu gehören auch Mittel, die als Medikamente eingesetzt werden. (dpa)Foto: Catwalkpictures
- Danielle Wightman-Stone |
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Das Commonwealth feiert mit seinen 52 Ländern zum ersten Mal die Mode. Mit dem Start des Commonwealth Fashion Exchange, einer Initiative von Liv Firths Eco-Age, sollen die Macht und das Potenzial handwerklicher Modekompetenzen hervorgehoben, neue Netzwerke geschaffen und Handelsbeziehungen sowie Nachhaltigkeit gestärkt werden.
Die Initiative wird Modetalente und Kunsthandwerksproduzenten aus 52 Ländern in London zusammenbringen, bevor sich die Regierungsoberhäupter der Commonwealth-Länder im April dieses Jahres in London treffen. Dabei soll die Vielfalt an Design- und Kunsthandwerkstalenten im Commonwealth aufgezeigt werden.
Zu den Designtalenten gehören unter anderem Burberry und Stella McCartney, die das Vereinigte Königreich vertreten, Karen Walker, die Neuseeland vertritt, und Bibi Russell für Bangladesch.
Die ersten Looks der Partnerschaft werden im Rahmen einer speziellen Empfangsveranstaltung im Buckingham Palace während der London Fashion Week im Februar gezeigt, an der HRH The Duchess of Cambridge und HRH The Countess of Wessex teilnehmen werden.
Die Looks werden dann ab dem 21. Februar im Australia House in London und an anderen Orten in London gezeigt, wo die Ausstellung im Vorfeld des Treffens der Commonwealth-Regierungschefs im April der Öffentlichkeit zugänglich sein wird.
Zusätzlich wird der Commonwealth Fashion Exchange eine eigene Plattform für Google Arts and Culture einrichten, die einem globalen Publikum Zugang zu den Looks in einer Online-Ausstellung bietet, zusammen mit den Geschichten dieser außergewöhnlichen Partnerschaften und einem Verzeichnis voller zusätzlicher Ressourcen.
Der Commonwealth Fashion Exchange geht an den Start, um Modetalente und -produzenten zu fördern
Die ehrenwerte Patricia Scotland QC, Generalsekretärin des Commonwealth, sagte: „Das moderne Commonwealth ist jung und kreativ. Es stellt ein Drittel der Weltbevölkerung, 60 Prozent von ihnen sind jünger als 30 Jahre. So stellt Mode neben Musik und Sport eine mächtige gemeinsame Sprache und Plattform dar, durch die junge Menschen in entscheidenden Belangen beeinflusst werden können. Im Zentrum des Fashion Exchange steht eine enge Zusammenarbeit und Partnerschaft, die neue Netzwerke bildet und die Commonwealth-Summit-Themen wie Wohlstand, Nachhaltigkeit und Fairness sehr real und greifbar macht."
Die Commonwealth Fashion Exchange wurde in Zusammenarbeit mit Swarovski, The Woolmark Company und Matches Fashion gegründet. Im September dieses Jahres soll bei Matches Fashion eine neue Kollektion lanciert werden, während Firths Eco-Age die Initiative leitet.
Livia Firth, Gründerin und Creative Director von Eco-Age, fügte hinzu: „Dies ist ein Projekt, das reich an Partnerschaft und kreativer Zusammenarbeit ist. Beispielsweise arbeitet einer unserer sehr talentierten Designer aus Indien mit einer Handwerkergruppe in Tuvalu zusammen. Sie können sich sicher vorstellen, wie aufregend es für uns als Organisation, der es am Herzen liegt, Fäden der globalen Mode zusammenlaufen zu lassen und echte Partnerschaften zu schaffen, ist, hier involviert zu sein.“
Daniel Hatton, Geschäftsführer und Gründer des Commonwealth Fashion Council, sagte: „Der Commonwealth Fashion Exchange ist das wunderbare Ergebnis der Zusammenkunft der Kulturen. Dieses Projekt hat eine gemeinsame nachhaltige Plattform geschaffen, die Netzwerke erweitert und die Entdeckung neuer Freundschaften und Prozesse ermöglicht, welche die Kreativität bereichern können."
Bild: Eco-Age Website
Dieser Artikel wurde zuvor auf FashionUnited.uk veröffentlicht. Übersetzung und Bearbeitung: Barbara Russ