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Junior High School
1957 entsandte Russland (ehemalige Sowjetunion) mit dem Sputnik-Programm die ersten Satelliten ins Weltall. Der kugelförmige Satellit hatte einen Durchmesser von 58 cm und vier externe Antennen an Bord um Funkwellen zu übertragen. Die Ära der Weltraumforschung hatte begonnen!
Seit damals wurden hunderte Satelliten ins Weltall geschickt um den Menschen beim Lösen täglicher Probleme behilflich zu sein. Dabei verbringt jeder Satellit nur eine bestimmte Zeit in der Erdumlaufbahn und stürzt danach ins Meer oder verschwindet in den Tiefen des Weltalls und kehrt niemals zur Erde zurück.
Dennoch kommt es immer wieder zu Zusammenstössen von Satelliten mit anderen Objekten im Weltall. Wissenschaftlern zufolge existieren in der rund 2.000km entfernten Erdumlaufbahn mehr als 100.000 Fremdkörper mit einer Grösse von 1x1cm, insgesamt mit einem Gewicht von mehr als 5000 Tonnen. Wenn man zusätzlich all die winzig kleinen Objekte betrachtet, kommt man auf mehr als 300 Millionen Fremdkörper in der Erdumlaufbahn. Die Kollision mit einem 10-15 km/s schnellen 1mm grossen Teilchen kann eine ganze Raumstation zerstören.
Um das Problem des Weltraumschrotts zu lösen, sollen vollautomatische Werkstatt-Satelliten in der Gegend um die Erde den Weltraumschrott sammeln und recyceln. Spezielle Roboter erkunden das Weltall um künstliche Objekte zu finden und müssen dabei funktionierende Satelliten von Trümmerteilen unterscheiden können.
Bei der diesjährigen Aufgabe der Altersklasse Junior baut und programmiert ihr einen Roboter, der auf der Erdumlaufbahn ausgefallene Satelliten und Trümmerteile findet und zum Recyceln in die Weltraumfabrik bringt.
Dokumente
Anleitungen zum Bau der Wettbewerbstische:
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