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Lütolf in den Halbfinals ausgeschieden - Zwei Schweizer Rekorde
12.12.2004 - Felix Gmünder:
(si) Dem letztjährige Silbermedaillen-Gewinner Remo Lütolf ist an den Kurzbahn-EM in Wien über 50 m Brust kein erneuter Exploit gelungen. Der St. Galler Rheintaler schied in den Halbfinals als Neunter aus. Für die Schweizer Rekorde Nummer 4 und 5 im mobilen und nur vorübergehend installierten 25-m-Becken in der Wiener Stadthalle sorgten Flori Lang über 100 m Rücken sowie die 4-mal-50-m-Lagenstaffel der Frauen. Remo Lütolf fehlten in seiner Lieblingsdisziplin 50 m Brust mit 27,71 sechs Hundertstel zum direkten Einzug in den Final. Das Ausscheiden war umso bitterer, als der Schwimmer des SC Uster-Wallisellen im Vorlauf am Morgen in 27,48 eine klar bessere Zeit erzielt hatte. Flori Lang, der am Freitag über 50 m Rücken die Bronzemedaille lediglich um ein Hundertstel verpasst hatte, präsentierte sich auch über die doppelte Distanz in ausgezeichneter Verfassung. Mit 53,93 verbesserte der 21-jährige Zürcher im Halbfinal die eigene vor anderthalb Jahren in Uster aufgestellte nationale Bestleistung um 14 Hundertstel. Es war bereits der dritte Schweizer Rekord für Lang in Wien nach den beiden Bestmarken über 50 m Rücken. Trotz der starken Leistung fehlte ihm als 14. beinahe eine halbe Sekunde zum Einzug in den Final. Carla Stampfli (15.) und Dominique Diezi (16.) blieben über 50 m Delfin in der Runde der letzten 16 ebenfalls chancenlos. Die Lagenstaffel der Frauen mit Carla Stampfli, Carmela Schlegel, Luana Calore und Dominique Diezi unterbot in 1:54,50 den zwei Jahre alten Schweizer Rekord um 58 Hundertstel, dennoch verpasste das Quartett mit Rang 9 den Endlauf.