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Hilfe für verunfallte Kinder
Mit der Auflösung der kantonalen Schülerunfallversicherung ist ein Fonds mit sechs Millionen Franken errichtet worden. Der Staatsrat hat ein Reglement verabschiedet, das die Verwendung der Mittel regelt.
Die bereitgestellten Mittel werden vorrangig für die Übernahme aller Behandlungskosten infolge eines Unfalls, der vor dem 1. September 2006 eingetreten ist, dienen. Ebenfalls garantiert sind die entsprechenden Entschädigungen bei Tod und Invalidität, wie es in einer Pressemitteilung der Direktion für Gesundheit und Soziales (GSD) vom Freitag heisst.Familien mit einem Kind, das nach dem 1. September 2006 mit nach- haltiger Invaliditätsfolge verunfallt ist, können ebenfalls unter bestimmten Voraussetzungen eine finanzielle Unterstützung aus diesem Fonds erhalten (höchstens 25000 Franken je Fall). Dadurch sollen die Le- bensbedingungen des verunfallten Kindes verbessert, seine Unabhängigkeit und die Fortsetzung sei- ner Ausbildung gefördert werden. Bauliche Anpassungen oder die Anschaffung von Hilfsmitteln könnten übernommen werden. Diese Unterstützung richtet sich gemäss Reglement an Familien in einer schwierigen Situation, die sich Ausgaben gegenüber sehen, welche nicht durch andere Instanzen gedeckt werden.
Gesuche an Amt für Gesundheit
Leistungsgesuche sind an das Amt für Gesundheit zu richten. Dieses Amt ist für die Verwaltung des Fonds verantwortlich und befasst sich mit der Beurteilung der Gesuche von nach dem 1. September 2006 verunfallten Kindern. Das Reglement über die Verwendung des Fonds aus der Auflösung der Schülerunfallversicherung ist einsehbar auf der Website der GSD: http://admin.fr.ch/gsd/ (Seite Schülerunfallversicherung).wb