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Die Negev-Wüste nimmt mit etwa 12‘000 Quadratkilometern rund 60 Prozent von Israel ein. Im Norden und Westen ist sie eine staubige Ebene, im Süden findet man dank Gebirge, Tälern und Erosionskratern eine grössere Abwechslung. Kommt es im Winter und Frühling zu Regenfällen, verwandeln sich die ausgetrockneten Wadis in reissende Sturzbäche. Trotz der geringen Niederschlagsmenge wird die Existenz von Nadelwäldern im nördlichen Negev möglich, wie etwa dem Lahaw-Wald oder dem Yatir-Wald. Baumpflanzungen im Negev begrenzen zudem die Ausweitung von Wanderdünen. Das vom KKL initiierte und gebaute Hochwasserreservoir Betarim optimiert die Lebensqualität der Bewohner der Negev-Wüste, reduziert das Überschwemmungsrisiko und verbessert die Wasserqualität in dieser Trockenzone.
Im Jahr 2011 formulierte der KKL einen Fünfjahresplan für den Negev. Ziel ist es dabei, möglichst viele Menschen zu motivieren, sich im Negev niederzulassen und ihnen auch entsprechende Mittel zu bieten. Der Plan umfasst u.a. die Förderung von Infrastruktur im Bereich Wohnen und Arbeiten, das Vorantreiben von landwirtschaftlichen Zonen und Wasserquellen, die Aufforstung von Trockengebieten sowie die Entwicklung der touristischen Infrastruktur.
KKL hat neun Hektaren Land bereitgestellt, um im Ort Idan Landwirtschaftsaktivitäten voranzutreiben. In den Treibhäusern wachsen Peperoni, Zucchetti, Auberginen und Melonen. Dieses Projekt fördert nachhaltiges Wachstum und ermöglicht die weitere Aufnahme von Einwanderern. Das Dorf Idan befindet sich in der Arawa und wurde 1980 von Immigranten aus den USA und Kanada gegründet.