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OECD-Bericht: Fischerei ist nicht nachhaltig
Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zeigt in ihrem diesjährigen «Review of Fisheries», dass Fischbestände vielerorts überfischt sind.
Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zeigt in ihrem diesjährigen «Review of Fisheries», dass Fischbestände vielerorts überfischt sind.
Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) ist eine internationale Organisation, die sich insbesondere mit internationaler Wirtschaftspolitik auseinandersetzt. Für die Landwirtschaft ist die OECD wichtig, weil sie in jährlichen Berichten agrarpolitische Entwicklungen abbildet und bewertet. So wird sichtbar, welche Ziele die verschiedenen OECD-Mitglieder mit ihrer Agrarpolitik verfolgen.
Die OECD wurde 1961 von Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Kanada, Luxemburg, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden, der Schweiz, Spanien, der Türkei den Vereinigten Staaten von Amerika und dem Vereinigten Königreich gegründet. Die OECD ist die Nachfolgeorganisation der OEEC, der Organisation für europäische wirtschaftliche Zusammenarbeit, die nach der Abwicklung des Mashallplans und dem Wiederaufbau Europas als Forum für wirtschaftpolitische Fragen dient.
Im Laufe der letzten Jahre sind Japan, Finnland, Australien, Neuseeland, Mexiko, Tschechien, Südkorea, Ungarn, Polen, die Slowakei, Chile, Slowenien, Israel, Estland, Lettland und Litauen der OECD beigetreten.
Die OECD versteht sich als Forum, in dem Lösungen erarbeitet werden können. Die Organisation will zu einer optimalen Wirtschaftsentwicklung, hoher Beschäftigung und einem steigenden Lebensstandard in ihren Mitgliedsstaaten beitragen, das Wirtschaftswachstum fördern und zu einer Ausweitung des Welthandels auf multilateraler Basis beitragen. Entsprechend orientieren sich auch die Analysen, die die OECD über die Marktsysteme ihrer Mitgliedsstaaten macht, an einer liberalen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung. Die OECD teilt ihre Tätigkeit in sieben Arbeitsbereiche auf: Wirtschaft, Gesellschaft, Innovation, Finanzen, Governance, Nachhaltigkeit sowie Entwicklung.
Die Bedeutung der OECD für die Schweizer Landwirtschaftspolitik ist gross. Einerseits, weil die OECD mit verschiedenen Berichten jeweils die Agrarpolitiken ihrer Mitgliedsstaaten untersucht und so Hinweise für mögliche Anpassungen liefert. Andererseits, weil die OECD-Kennzahlen, insbesondere das sogenannte Producer Support Estimate (PSE), gerne auch im politischen Prozess eingesetzt werden, um die im Vergleich zum Ausland hohe staatliche Unterstützung der Landwirtschaft zu kritisieren oder zu rechtfertigen. Denn neben Island, Japan, Korea und Norwegen hat die Schweiz eine der höchsten Agrarstützungen.
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