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Private Heimtierhaltung
Als Heimtiere gelten alle Tiere, die aus Interesse am Tier oder als Gefährte im Haushalt gehalten werden. Neben den zu den Haustieren gehörenden Hunde, Katzen, Kaninchen, Tauben, Hühner, Enten und anderes Geflügel umfassen die Heimtiere auch verschiedenste Wildtierarten. Dies sind z.B. Meerschweinchen, Mäuse, Ratten und Hamster, Ziervögel und kleinere Papageien, aber auch verschiedenste Zier- und Teichfischarten sowie Reptilien.
Die private Haltung von Heimtieren erfordert keine Bewilligung. Benötigt eine Tierart, z.B. Frettchen, Grosspapageien, grüne Leguane oder Giftschlangen, auch für die private Haltung eine Wildtierhaltebewilligung, kann nicht mehr von einer Heimtierhaltung gesprochen werden.
Als wichtigster Grundsatz muss in der Heimtierhaltung dem Sozialverhalten Rechnung getragen werden. Sozial lebende Tierarten dürfen nicht ohne Artgenossen gehalten werden. Die Einzelhaltung z.B. von Ziervögeln und Papageien, Meerschweinchen, Mäusen und Ratten gehört deshalb der Vergangenheit an. Ausnahmen betreffen unverträgliche Tiere sowie im Haushalt gehaltene Hunde und Katzen.
Details zu den Haltungsanforderungen der Heimtiere finden Sie unter dem Tierschutzportal des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV (siehe "Mehr zum Thema" weiter unten).
Private Heimtierhaltungen werden auf Grund von Meldungen von Polizei und Behörden sowie auf Grund von schriftlichen Beschwerden von Tierschutzorganisationen oder von Privaten kontrolliert. Oft reicht eine Information zur Mängelbehebung aus, während in schweren Fällen Massnahmen bis hin zum Tierhalteverbot verfügt werden müssen. Haltungen mit Mängeln werden in der Regel einer späteren Nachkontrolle unterstellt.