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Stan Wawrinka steht nach seinem Halbfinal-Sieg über Gilles Muller unmittelbar vor seinem 4. ATP-Triumph in diesem Jahr. Und wenn die Statistik ihren Lauf nimmt, dann hat der Lausanner den Titel so gut wie in der Tasche: Wawrinka feierte den 3. Sieg in diesem Jahr über Muller. Und jedesmal, wenn er den Luxemburger geschlagen hat, gewann er anschliessend auch das Turnier (Chennai und Rotterdam).
Paire wartet im Final
In Tokio greift der Romand nach seinem 11. Titel auf der ATP-Tour. Dabei bekommt er es im Final am Sonntag mit Benoit Paire (ATP 32) zu tun. Der Franzose setzte sich gegen Lokalmatador Kei Nishikori (ATP 6) mit 1:6, 6:4 und 6:2 durch. Wawrinka hat 4 von 5 Direktbegegnungen gegen Paire gewonnen.
Wawrinka stark, Muller fehleranfällig
Wawrinka hatte im Halbfinal gegen Muller eigentlich alles im Griff und zeigte über weite Strecken eine starke Leistung. Ihm gelangen 31 direkte Gewinnschläge bei lediglich 13 unerzwungenen Fehlern. Dennoch benötigte Wawrinka auch die Unterstützung des Gegners. Muller schlug bei weitem nicht mehr so gut auf wie beim Viertelfinalerfolg über Gilles Simon.
Den 1. Satz entschied Wawrinka mit dem Break zum 4:3. Im 2. Umgang hätte sich der 30-jährige Schweizer den Umweg über das Tiebreak gleich zweimal sparen können. Wawrinka führte zweimal mit Break und konnte beim Stand von 5:4 zum Matchgewinn aufschlagen. In der entscheidenden Phase des Tiebreaks unterliefen Muller gleich 3 Fehler hintereinander, beim Matchball setzte er einen scheinbar einfachen Volley neben die Linie.
Sendebezug: Radio SRF 3, Nachrichten, 10.10.2015, 07:30 Uhr