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«Heaven» ist einer meiner Lieblingssongs auf dem Debütalbum «Blue Neighbourhood» von Troye Sivan. Die Botschaft stimmt: «Without losing a piece of me/How do I get to heaven?/Without changing a part of me/How do I get to heaven? […] So if I’m losing a piece of me/Maybe I don’t want heaven?», heisst es in dem Song. Nun endlich bringt der 21-Jährige, der 2013 ein Coming-out-Video auf seinem YouTube-Kanal veröffentlicht hat, einen Clip dazu. «Wir waren schon immer hier. Wir werden immer hier sein», schreibt Troye dazu auf YouTube. «Das Video ist allen gewidmet, die vor mir gekommen sind und für unsere Sache gekämpft haben und denjenigen, die jetzt den Kampf fortsetzen. In dunklen wie auch in hellen Zeiten. Lasst uns für immer lieben.» Das in schwarz-weiss gehaltene Video zeigt Stationen und Bilder der LGBTQ-Geschichte, etwa des Bürgerrechtlers Harvey Milk oder der Proteste für die gleichgeschlechtliche Ehe in den USA. Auf Twitter bedankt sich der in Südafrika geborene Australier bei seinen musikalischen Mitstreitern für den «wichtigsten Song, den ich gemacht habe.» Und nein: Es ist kein Zufall, dass der Clip genau am Inauguration Day des 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten, Donald Trump, und dessen konservativen Vizepräsidenten Mike Pence erschienen ist.