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Trotz Protesten von Tierschützern ist der Hund der an Ebola erkrankten spanischen Krankenpflegerin eingeschläfert worden. «Wir hatten leider keine andere Wahl», sagte der Gesundheitsminister der Madrider Regionalregierung, Javier González, am Mittwoch.
Als ein Expertenteam vor der Wohnung in der Madrider Vorstadt Alcorcón anrückte, um den Hund abzuholen, versperrten etwa 50 Demonstranten ihm den Zutritt. Polizisten machten den Experten den Weg frei. Auch beim Abtransport des Hundes kam es zu einem Gerangel zwischen Tierschützern und der Polizei.
Um das Schicksal des Tieres mit dem Namen «Excalibur» war in Spanien ein Streit ausgebrochen. Die Behörden hatten angeordnet, die Wohnung des Ehepaares in der Madrider Vorstadt Alcorcón zu desinfizieren und das Tier zu töten. «Wir dürfen kein Risiko eingehen», sagte der Präsident der Madrider Veterinärvereinigung, Felipe Vilas. «Es ist logisch, das Tier zu eliminieren.»
Experten wiesen darauf hin, dass die Gefahr einer Ebola-Infektion bei Hunden bisher kaum erforscht sei. Unter dem Hashtag #SalvemosaExcalibur forderten Tierschützer, den Hund zu verschonen sowie den Rücktritt von Gesundheitsministerin Ana Mato.
Die «Bild»-Zeitung hat zu diesem «Hundeelend» eine klare Meinung: «In Westafrika sterben die Menschen an Ebola. Tausende hat das Virus bislang getötet. Und in Europa machen wir uns Gedanken um das Schicksal eines einzelnen Hundes.»
Tiermediziner wiesen darauf hin, dass die Gefahr einer Ebola-Infektion bei Hunden bisher kaum erforscht sei. «Wir dürfen kein Risiko eingehen», sagte der Präsident der Madrider Veterinärvereinigung, Felipe Vilas, der Zeitung. «Es ist logisch, das Tier zu eliminieren.» Ein Madrider Gericht billigte die Entscheidung der Gesundheitsbehörden, den Hund einzuschläfern. (pbl/tat/sda/dpa)