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Henriette Grindat (1923–1986), in Lausanne geboren, gehört zu den herausragenden Frauen in der Schweizer Fotografie des 20.Jahrhunderts. Nach ihrer Ausbildung an der Fotoschule von Vevey trat sie mit ihren Arbeiten Ende der Vierzigerjahre erstmals an die Öffentlichkeit. In den Fünzigerjahren stand sie zunächst der Pariser Surrealistenszene um André Breton nahe – Albert Camus und René Char schrieben Texte zu ihren Bildern. Später wandte sie sich eher einem poetischen Realismus zu. 1986 nahm sich Henriette Grindat das Leben. Ihr Nachlass wird von der Fotostiftung Schweiz betreut.