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Groß angelegtes globales Register zur Untersuchung der Behandlungsmuster und Krankheitsbelastung von Patienten mit venöser Thromboembolie (VTE)
-- Vierjähriges GARFIELD-VTE-Register soll 10.000 Patienten aus aller Welt verfolgen, bei denen venöse Blutgerinnsel vorliegen und die für eine Antikoagulantientherapie in Frage kommen --
Amsterdam (ots/PRNewswire) - Das Thrombosis Research Institute (TRI) gab heute den Beginn des GARFIELD-VTE-Registers (Global Anticoagulant Registry in the FIELD) bekannt, eine innovative Forschungsinitiative, welche über die akute und langfristige Behandlung und die Therapieergebnisse von Patienten mit symptomatischer venöser Thromboembolie (VTE) Aufschluss geben soll. Das von einem internationalen Lenkungsausschuss unter der Schirmherrschaft des TRI geleitete Register wird 10.000 Patienten mit akuter VTE im realen Behandlungsalltag verfolgen. GARFIELD VTE wird von Bayer HealthCare mit unbegrenzten Forschungsmitteln unterstützt.
VTE ist ein Krankheitsvorgang, der zwei voneinander abhängige Befunde umfasst: eine tiefe Venenthrombose (DVT), bei der sich ein Blutgerinnsel in einer tiefen Vene, wie zum Beispiel im Bein, bildet, und eine Lungenembolie (PE), einer lebensbedrohlichen Krankheit, bei sich der ein Teil des Gerinnsels löst und durch das Herz in die Lunge gespült wird, wo es die Blutzufuhr behindert. In westlichen Ländern ereignet sich alle 37 Sekunden ein Todesfall infolge von VTE.
"Die venöse Thromboembolie ist weiterhin eine wichtige klinische Herausforderung und stellt eine schwere Belastung für die Patienten und die Gesundheitssysteme dar", sagte Professor Lord Kakkar, Professor für Chirurgie am University College London und Direktor des Thrombosis Research Institute, London, Großbritannien. "Eine robuste Ergebnisforschung wird wichtige Beiträge zu einem besseren Verständnis der Methode leisten, welche die besten Patientenergebnisse erzielen kann. Wir sind dankbar, dass Bayer Healthcare das Garfield-VTE-Register mit einem unbegrenzten Zuschuss unterstützt. Mit dieser Arbeit knüpfen wir an unser verbessertes Verständnis der realen Herausforderungen bei der Bereitstellung von Antikoagulantien zur Verhinderung thromboembolischer Schlaganfälle an, das wir durch das Garfield-AF-Register gewonnen haben."
Informationen zu GARFIELD de.newsaktuell.mb.nitf.xml.Br@3ff3a695GARFIELD ist eine bahnbrechende Ergebnisforschungsinitiative unter der Schirmherrschaft des TRI, das von Bayer HealthCare mit einem uneingeschränkten Forschungszuschuss unterstützt wird. Das Programm besteht aus zwei groß angelegten Registern: GARFIELD AF und GARFIELD VTE. Das globale Beobachtungsprogramm untersucht die reale Belastung die diese Krankheiten verursachen, liefert ein besseres Verständnis der antithrombotischen Behandlungsmuster und identifiziert potenzielle Gelegenheiten zur Verbesserung der Therapie und klinischen Ergebnisse.
GARFIELD AF (Atrial Fibrillation, Vorhofflimmern, VHF) ist das größte prospektive Register von schlaganfallgefährdeten VHF-Patienten. Es wird voraussichtlich 50.000 neu diagnostizierte VHF-Patienten aus mindestens 1000 Behandlungszentren in 34 Ländern im amerikanischen Raum, Ost- und Westeuropa, Asien, Afrika und Australien erfassen. Aus den bisherigen Ergebnissen geht hervor, dass Antikoagulantientherapien, insbesondere Vitamin-K-Antagonisten (VKA) mit nachgewiesener schlaganfallverhindernder Wirkung, bei VHF-Patienten mit hohem Schlaganfallrisiko zu selten genutzt werden, während sie bei Patienten mit geringem Risiko zu häufig zum Einsatz kommen.
GARFIELD VTE wird 10.000 für Antikoagulantien indizierte Patienten mit akuter VTE an 500 zufällig ausgewählten Behandlungsstandorten in 20-25 Ländern über vier Jahre hinweg verfolgen. Das Register wird sich insbesondere auf die Behandlungsdauer, die Häufigkeit von Komplikationen, praktische und gesundheitsökonomische Aspekte sowie die Ergebnisforschung konzentrieren.
Informationen zum Thrombosis Research Institute (TRI) de.newsaktuell.mb.nitf.xml.Br@153da100Das TRI ist eine gemeinnützige Stiftung und ein multidisziplinäres Forschungsinstitut, das sich der Erforschung von Thrombosen und artverwandter Krankheiten widmet. Ziel des TRI ist es, Spitzenleistungen in Forschung und Bildung über Thrombosen zu erbringen und neue Strategien für deren Prävention und Behandlung zu entwickeln, um die Qualität der Patientenversorgung zu steigern, bessere Behandlungsergebnisse zu erzielen und die im Gesundheitswesen anfallenden Kosten zu senken. Das TRI ist ein Mitglied des University College London Partners Academic Health Science System.
Web site: http://www.tri-london.ac.uk/
Kontakt:
KONTAKT: Gloria Kayani, Chief Operating Officer, TRI, Tel.:
+44-207-351-8390, <email-pii>