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AUSGANGSLAGE
Im Südlichen Afrika ist sauberes Trinkwasser ein knappes Gut. Millionen leben ohne sicheren Zugang zu sauberem Trinkwasser oder elementaren sanitären Anlagen. Ohne eine funktionierende Wasserversorgung fehlt der Bevölkerung die Basis für persönliche und wirtschaftliche Entwicklung.
Der Grund dafür liegt oftmals nicht im natürlichen Vorkommen von Wasser, sondern in mangelhafter Infrastruktur und Verteilung, fehlendem Know-how sowie ausbleibenden Investitionen, um die Situation nachhaltig zu verbessern.
Über ein Drittel der Menschen im Südlichen Afrika haben keine Grundversorgung mit Wasser.
Jeder vierte Mensch hat keinen Zugang zu sanitärer Grundversorgung.
Über 443 Millionen Schultage gehen jährlich weltweit aufgrund von wasserbürtigen Krankheiten verloren.
Bis zu 2,5 % der wirtschaftlichen Leistung gehen aufgrund von mangelhaften Sanitäranlagen verloren.
URBANISIERUNG
17 der 20 Länder mit den weltweit höchsten Urbanisierungsraten liegen im Südlichen Afrika. Voraussichtlich leben im Jahr 2030 mehr Afrikaner*innen in städtischen als in ländlichen Gebieten. Das Städtewachstum erfolgt jedoch häufig dereguliert und ungeplant. Gezielte Massnahmen sollen ermöglichen, dass in Zukunft von dem enormen Potenzial der Urbanisierung profitiert werden kann.
KLIMAWANDEL
Der Klimawandel hat extremere Wetterlagen, vermehrte Dürren und Überschwemmungen zur Folge. Insbesondere in ländlichen Regionen erschwert dies die Nahrungsmittelproduktion und erhöht die Arbeitslosigkeit. In der Hoffnung, sich eine Lebensgrundlage zu schaffen, ziehen viele Leute in die Städte.
MANGELHAFTE ENTWÄSSERUNG
In weiten Teilen des Südlichen Afrikas herrschen tropische Wetterlagen mit intensiver Regen- und ausgedehnter Trockenzeit. Städte, insbesondere ungeregelt bebaute Quartiere wie Compounds (Sambia) oder Bairros (Mosambik), können den schweren Niederschlägen nicht standhalten, da Infrastruktur für die Entwässerung fehlt. Dies führt oft zu folgenreichen Überschwemmungen.
DEMOGRAPHISCHE ENTWICKLUNG
Die Bevölkerung des Südlichen Afrikas ist sehr jung. Aufgrund hoher Geburtenraten in den letzten 30 Jahren ist die Hälfte jünger als 18 Jahre. Das enorme Potenzial dieser demographischen Dividende soll zukünftig ausgeschöpft werden.
TÄTIGKEITEN
WfW trägt zusammen mit seinen lokalen Partnerorganisationen zur langfristigen Verbesserung der Wasser-, Abwasser- und Hygienesituation (WASH) in den ärmsten Quartieren urbaner Räume bei.
LÄNDER
WfW arbeitet in wirtschaftlich benachteiligten, urbanen Gebieten von Sambia und Mosambik. Beide Länder liegen im südöstlichen Teil Afrikas und sind mit enormen Herausforderungen in der Wasser- und Sanitärversorgung konfrontiert.
PROJEKTE
WfW-Projekte verbessern die WASH-Situation von tausenden Menschen und stärken den lokalen Wassersektor nachhaltig.
ERFOLGE
1
über 115'000 Menschen mit verbessertem Wasserzugang
2
über 500 Student*innen mit abgeschlossener Berufsbildung im Wassersektor
3
Bau von über 37 km Leitungen, 43 Wasserkiosken und 1’506 Haushaltsanschlüssen
WfW-PROJEKTARBEIT SAMBIA & MOSAMBIK UNTERSTÜTZEN
WASSERVERSORGUNG NACHHALTIG VERBESSERN
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