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Mit Fiber to the Street möchte Swisscom auch ausserhalb der Ballungszentren für schnelles Internet sorgen.
Swisscom setzt weiterhin alles daran, möglichst die ganze Schweiz mit Glasfaseranschlüssen auszurüsten. Dafür investiert der ehemalige Telekom-Monopolist Milliarden
. Heute informierte Swisscom darüber, dass der Glasfaserausbau ausserhalb der Ballungszentren forciert werden soll. Swisscom werde Wohnungen und Geschäfte ausserhalb der Ballungszentren noch rascher als ursprünglich geplant mit ultraschnellen Festnetz-Internetanschlüssen erschliessen, heisst es in einer Mitteilung.
2008 begann Swisscom mit dem Glasfaserausbau bis in die Wohnungen und Geschäfte (Fiber to the Home, FTTH). Swisscom hat darüber hinaus bis jetzt 90 Prozent der Bevölkerung mit Glasfaser bis in die Quartiere (Fiber to the Curb, FTTC) erschlossen. Neu will Swisscom auch Glasfasern bis kurz vor die Gebäude (Fiber to the Street, FTTS) verlegen.
Swisscom will Ende 2013 damit beginnen, Glasfasern bis rund 200 Meter vor die Häuser und damit wesentlich näher
zum Kunden zu bauen. Für die verbleibende Strecke bis in die Wohnungen werde die bestehende Kupferverkabelung eingesetzt, so die Mitteilung. Dadurch soll die Länge des Kupferkabels von maximal 750 Meter auf rund 200 Meter sinken. Diese Glasfaser-Hybridtechnologie soll Bandbreiten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde ermöglichen. In den kommenden drei bis vier Jahren würden sogar Bandbreiten von 400 Megabit pro Sekunde und höher möglich sein. Swisscom hat jetzt drei FTTS-Pilotversuche in den Gemeinden Charrat (VS), Grandfontaine (JU) und Flerden (GR) begonnen. Im November sollen dort die ersten Kunden Dienste auf der neuen Technologie beziehen können.
Swisscom betont, dass auch im Fall von FTTS andere Provider als Wiederverkäufer der Dienste auftreten können. (mim)