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Bei der Durchführung einer Literaturrecherche treffen Sie auf verschiedene Publikationstypen. Je besser Sie diese unterscheiden können, desto gezielter können Sie danach suchen und desto einfacher können Sie sie in Ihrer Arbeit richtig zitieren. Die wichtigsten drei sind Monografien, Aufsatzsammlungen/Sammelbände und Artikel in Fachzeitschriften:
Monografien
Als Monografie bezeichnet man eine selbständige, abgeschlossene Publikation über einen einzelnen Gegenstand, ein einzelnes Werk, ein spezielles Problem oder eine einzelne Persönlichkeit. Sie kann von einer Autorschaft oder auch mehreren Verfasserinnen oder Verfassern gemeinsam geschrieben sein.
Besondere Formen von wissenschaftlichen Monografien sind:
- Handbücher
- Lehrbücher
- Hochschulschriften (Masterarbeiten, Dissertationen, Habilitationsschriften, etc.)
- Projekt- und Forschungsberichte
Aufsatzsammlungen/Sammelbände
Eine Aufsatzsammlung (wir verwenden auch synonym den Begriff «Sammelband») ist eine Publikation mit Beiträgen von zwei oder mehr Verfassern. Die Beiträge sind in sich abgeschlossen, stehen aber thematisch zueinander in Beziehung. Daher haben Aufsatzsammlungen oft einen den gesamten Inhalt charakterisierenden Titel. Zusammengeführt werden die Beiträge durch einen oder mehrere Herausgeber.
Beiträge von individuellen Autoren innerhalb eines Sammelwerks werden generell einzeln als solche zitiert.
Besondere Formen von Aufsatzsammlungen sind:
- Festschriften: Publikationen, die zu einem festlichen Anlass oder Jubiläum herausgegeben werden oder – im akademischen Umfeld – Sammlungen von Aufsätzen, die einem oder einer Gelehrten gewidmet sind.
- Kongressberichte, Konferenzschriften, Tagungsbände (englisch Proceedings): Publikationen, die nach einem Kongress herausgegeben werden und die von den Vortragenden schriftlich ausgearbeiteten Beiträge einhalten.
Artikel in Fachzeitschriften (Journals)
Fachzeitschriften erscheint regelmässig und bestehen aus einzelnen Artikeln von unterschiedlichen Autorinnen und Autoren. Die Artikel stehen nicht zwingend thematisch zueinander in Beziehung. Der Publikationsvorgang ist stets ähnlich: eine Einzelperson oder eine Gruppe von Forschenden verfasst einen Artikel, den sie bei einer Fachzeitschrift einreichen. Der Artikel wird mittels Peer-Review-Verfahren von anderen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler anonym begutachtet, sodass eine anonyme Qualitätssicherung stattfindet.