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«Nach dem massiven Rechtsrutsch am Sonntag gilt es nun, die ökologischen und sozialen Kräfte zu bündeln, um die rot-grüne Vertretung des Kantons Bern im Ständerat zu sichern», schreibt Brigitte Hilty Haller, Co-Präsidentin Grüne Kanton Bern in einer Mitteilung.
Am Dienstagnachmittag hatte Sandra Hess, Ständeratskandidatin der FDP, bereits angekündigt, auf den zweiten Wahlgang zu verzichten, wenn Bernhard Pulver dies auch machen würde.
Am Montagmorgen vermeldeten Jürg Grossen (GLP), Lorenz Hess (Die Mitte) und Marc Jost (EVP) bereits, auf eine Teilnahme am zweiten Wahlgang zu verzichten.
SVP und SP halten Sitze
Die Berner Ständeratssitze bleiben damit in den Händen von SVP und SP. Der SVP-Mann Werner Salzmann ist seit 2019 in der kleinen Kammer. Bei der SP löst Flavia Wasserfallen ihren Parteikollegen Hans Stöckli ab, der nicht mehr zur Wahl antrat.
Quelle: TeleBärn / BärnToday
Beide Berner Ständeratssitze waren jahrzehntelang in bürgerlicher Hand. Das änderte sich 2003, als Simonetta Sommaruga einen Sitz für die SP eroberte. Seither verteidigte die Partei ihren Sitz in der kleinen Kammer, abgesehen von einem mehrmonatigen Unterbruch im Jahr 2011.
(sda/raw)