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Der Verlauf der Messwerte ohne die mit ① markierten Spitzen (Funktionstests) bestätigt, dass die Abgabelimiten jederzeit eingehalten wurden. Dies geht auch aus den bereits im Strahlenschutzbericht 2015 publizierten Gesamtmengen an jährlichen radioaktiven Abgaben hervor.
Radioaktive Edelgase
Die Messwerte liegen im Mittel in der Grössenordnung der doppelten bis dreifachen Nachweisgrenze von 2.50E+09 Bq/h.
Radioaktive Aerosole
Die Messwerte liegen im Mittel in der Grössenordnung der doppelten Nachweisgrenze von 8.90E+04 Bq/h.
Radioaktives Iod
Die Messwerte liegen im Mittel in der Grössenordnung der Nachweisgrenze von 2.0E+05 Bq/h.
Erklärungen zu den Spitzenwerten und dem Verlauf
- Bei den mit ① markierten Spitzen handelt es sich um Funktionstests der Edelgas-, Aerosol- und Iodmonitore. Dabei wird durch die Einspeisung von elektrischen Prüfsignalen oder mit einer radioaktiven Prüfquelle die Funktionstüchtigkeit des Geräts nachgewiesen.
- Die Edelgasspitze ② am frühen Morgen des 18. Oktobers wurde durch die Inbetriebnahme der gefilterten Vakuumhaltung des Kondensators verursacht, nachdem der Reaktor am 17. Oktober abgefahren worden war.
- Die Iod- und die Edelgasspitze, die mit ③ markiert wurden, wurden am 18. Oktober um 11:00 Uhr durch die Belüftung des Kondensators verursacht.
- Der wöchentliche Wechsel der Iodpatrone führt zu einer sprunghaften Erniedrigung der Anzeige, die sich jeweils im Laufe der Woche wie erwartet wieder normalisiert.
- Kleine Spitzen bei den Iod- und Aerosolabgaben über der Nachweisgrenze werden durch Kleinstleckagen von Wasser oder Dampf mit Übertrag in die Raumluft verursacht.
Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass alle festgestellten Effekte radiologisch unbedeutend sind.