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Die Schweizerische Volkspartei (SVP) von Schaffhausen hat am Sonntag erfolgreich ihren Regierungsratssitz verteidigt. Ernst Landolt wurde mit 12'619 Stimmen zum Nachfolger von Erhard Meister (SVP) gewählt. Matthias Frick (Alternative Liste) unterlag mit 4636 Stimmen.
Das absolute Mehr betrug 9050 Stimmen, die Wahlbeteiligung lag bei 55,3%, wie die Staatskanzlei des Kantons Schaffhausens am Sonntag mitteilte.
Im fünfköpfigen Schaffhauser Regierungsrat ändert sich damit bei der Sitzverteilung nichts: SVP und Freisinnige (FDP) stellen je zwei Regierungsräte, die Sozialdemokratische Partei (SP) hält einen Sitz.
Der 57-jährige Landolt gilt als gemässigter Vertreter der SVP. Der ausgebildete Agronomie-Ingenieur ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. Er bewirtschaftet einen eigenen landwirtschaftlichen Betrieb und ist seit 1994 Bauernsekretär.
Landolt wurde nicht nur von der eigenen Partei unterstützt, sondern auch von den Christdemokraten (CVP), der Evangelischen Volkspartei (EVP), der ÖBS (Ökoliberale Bewegung), der Eidg. Demokratischen Union (EDU) und auch von der FDP.
Dies obwohl die SVP bei der letzten Regierungsratsersatzwahl dem - inzwischen gewählten - FDP-Kandidaten Christian Amsler die Unterstützung verweigerte.
Der unterlegene Kandidat der Alternativen Liste (AL) war neben seiner eigenen Partei von der SP unterstützt worden. Der 25-jährige ist Student und Kantonsrat aus Trasadingen SH.
swissinfo.ch und Agenturen