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avanti donne, die Interessenvertretung behinderter Frauen und Mädchen in der Schweiz, hat am 5. Mai, dem europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, das Memorandum „für einen wirksamen Schutz vor Mehrfachdiskriminierung“ verabschiedet.
Es gebe verschiedene Formen von Mehrfachdiskriminierung, hält avanti donne fest, etwa wenn neben der Behinderung auch Diskriminierungen aufgrund des Geschlechts, der sozialen Stellung, der sexuellen Orientierung, des Alters oder der Herkunft erfolgten.
Im Memorandum, das an der zehnten Jahresversammlung von avanti donne verabschiedet wurde, fordert die Kontaktstelle einen wirksamen Schutz vor Mehrfachdiskriminierung. Dazu brauche es Forschung, vernetztes Arbeiten, Aufklärung und die Partizipation der Betroffenen.
Der Druck auf Frauen mit Behinderung habe seit der IV-Revision 6a noch zugenommen. Umso wichtiger sei es, Mehrfachdiskriminierungen zu erkennen und vorbeugende Massnahmen zu treffen, schreibt die Vereinigung. Das Memorandum kann online unterzeichnet werden und wird zum Abschluss des Jubiläumsjahres den mit Gleichstellung befassten AkteurInnen übergeben.