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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2018.00099 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiber Schetty Urteil vom 6. März 2019 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Silvio Riesen schadenanwaelte.ch AG Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich gegen Suva Rechtsabteilung Postfach 4358, 6002 Luzern Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Die im Jahre 1968 geborene X.___ war seit dem 1. Januar 1999 als Redaktorin Kultur bei der Y.___ AG angestellt und als solche bei der Suva obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 3 0. September 2000 wurde die Versicherte als Fussgängerin beim Übe rqu e ren eines Fussgängerstreifens von einem Auto angefahren und zog sich multiple Ver letzungen zu ( Urk. 9/5). Die Suva nahm in der Folge ihre Leistungspflicht wa h r und liess die Versicherte im Zuge der weiteren Abklärungen neurologisch, ortho pädisch und neuropsychologisch abklären ( Urk. 9/41 -42, Urk. 9/50). Mit Verfü gung vom 2 2. November 2005 sprach sie der Versicherten ausgehend von einer Erwerbsunfähigkeit von 28 % eine Rente der Unfallversicherung zu, neben einer Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 35 % ( Urk. 9/84). Im September 2016 leitete die Suva eine revisionsweise Überprüfung des Renten anspruchs in die Wege ( Urk. 9/104). Nach Abklärung des beruflichen Sachver halts ( Urk. 9/118) reduzierte die Suva die Rente mit Verfügung vom 2 0. Novem ber 2017 rückwirkend per 1. Juli 2014 auf 18 %, unter Rückforderung der zu viel ausbezahlten Leistungen in der Höhe von Fr. 23'834.20 ( Urk. 9/133). An dieser Einschätzung hielt sie mit Einspracheentscheid vom 2 3. April 2018 fest ( Urk. 9/154 = Urk. 2). 2. Dagegen erhob der Vertreter der Versicherten am 8. Mai 2018 Beschwerde und beantragte, es sei der Beschwerdeführerin die Invalidenrente weiterhin im glei chen Betrag auszurichten und die Rückforderung von angeblich zu viel ausge richteten Leistungen aufzuheben; eventualiter sei die Sache zwecks Vornahme weiterer Abklärungen an die Vorinstanz zurückzuweisen ( Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 3 1. Juli 2018 beantragte die Beschwerdegegnerin die teilweise Gutheissung der Beschwerde im Sinne des Eventualbegehrens (Urk. 8 S. 2). Mit Beschluss vom 1 8. September 2018 wurde der Beschwerdeführerin eine Frist von 20 Tagen angesetzt, um zu der vom Gericht in Aussicht gestellten Rück weisung der Sache an die Verwaltung zu weiteren Abklärungen und des damit verbundenen Risikos einer möglichen Schlechterstellung Stellung zu nehmen oder die Beschwerde zurückzuziehen ( Urk. 10). Mit Schreiben vom 5. Oktober 2018 hielt der Vertreter der Beschwerdeführerin an den gestellten Anträgen fest ( Urk. 12), was der Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 1 2. Oktober 2018 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 13). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Zur Bestimmung des Invaliditätsgrades wird gemäss Art. 16 des Bundesgesetz es über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) das Erwerbsein kommen, das die versicherte Person nach Eintritt der (unfallbedingten) Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede rungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Ar beitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid gewor den wäre (sog. Valideneinkommen ). 1.2 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Revision einer Invalidenrente im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente (zum massgeblichen Vergleichszeitpunkt vgl. BGE 133 V 108 E. 5.4), die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beein flussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesund heitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebenem Ge sundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbsbereich von Bedeu tung; dazu gehört die Verbesserung der Arbeitsfähigkeit aufgrund einer Ange wöhnung oder Anpassung an die Behinderung. Hingegen ist die lediglich unter schiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinwei sen). Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in rechtli cher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen und E. 6.1). Entsprechend ist gegebenenfalls nicht nur der natürliche Kausalzu sammenhang, sondern auch dessen Adäquanz für die Zukunft neu zu prüfen, wobei die im Zeitpunkt der erwogenen revisionsweisen Leistungsanpassung ge gebenen tatsächlichen Verhältnisse massgebend sind (Urteil des Bundesgerichts 8C_248/2017 vom 24. Mai 2018 E. 3.3 mit Hinweisen). Zeitlicher Ausgangspunkt für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Ände rung des Invaliditätsgrades ist die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachver haltsabklärung, Beweiswürdigung und – sofern Anhaltspunkte für eine Verände rung der erwerblichen Auswirkungen einer Gesundheitsschädigung bestehen – Durchführung eines Einkommensvergleichs beruht (BGE 134 V 131 E. 3, 133 V 108 E. 5.3.1 und E. 5.4). 1.3 Für die Festsetzung des trotz Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch rea lisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) ist nach der Rechtsprechung pri mär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versi cherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstä tigkeit aus, bei der – kumulativ – besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbliebene Arbeitsfähigkeit in zumut barer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Ar beitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tat sächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn (BGE 139 V 592 E. 2.3; 135 V 297 E. 5.2; 129 V 472 E. 4.2.1; 126 V 75 E. 3b/ aa ). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Einspracheentscheid ( Urk. 2) damit, dass aufgrund der Pensumssteigerung von 60 auf 70 % ab 1. Juli 2014 (S. 3) von einem höheren Invalideneinkommen auszugehen sei, welches sich per 2014 auf Fr. 83'140.15 belaufe. Das ursprünglich ermittelte Valideneinkom men von Fr. 87'533.45 sei an die No minallohnentwicklung anzupassen, was zu einem Valideneinkommen von Fr. 101'344.30 und zu einem Invaliditätsgrad von 18 % führe (S. 6). Die für den Zeitraum vom 1. Juli 2014 bis 3 1. Oktober 2017 erbrachten Leistungen in der Höhe von Fr. 23'834.20 seien dabei zurückzufordern (S. 3). 2.2 Demgegenüber machte der Vertreter der Beschwerdeführerin im Wesentlichen geltend, dass das ohne Invalidität erzielbare hypothetische Erwerbseinkommen mit 100 % zu bewerten sei. Demgegenüber sei das Valideneinkommen sowohl aktuell als auch im Rahmen der Erstbeurteilung im Jahr 2005 fälschlicherweise gestützt auf ein 80 % Pensum festgesetzt worden ( Urk. 1 S. 4 f.). Zudem habe bereits dannzu m al die Ab sicht bestanden, in einem 100 % - Pensum zu arbeiten (S. 6). Entgegen der Einschätzung der Beschwerdegegnerin lasse im vorliegenden Fall die Invalidenkarriere klare Rückschlüsse auf den Validenlohn in einem 100 % Pensum zu, worauf die Beschwerdegegnerin trotz einspracheweiser Geltendma chung mit keinem Wort eingegangen sei (S. 6). Dies führe je nach Berechnung des massgebenden Valideneinkommen s anhand des aktuellen oder damaligen Lohnes zu einem Invaliditätsgrad von 30 bzw. 35 %, sodass eine Herabsetzung des Invaliditätsgrades in jedem Fall nicht rechtens sei (S. 7 f.). 2.3 Im Rahmen der Beschwerdeantwort führte die Beschwerdegegnerin aus, dass bei der Ermittlung des Valideneinkommens eine Aufrechnung auf 100 % zu erfolgen habe, sodass die Sache zu weiteren Abklärungen an die Suva zurückzuweisen sei. Bezüglich des Invalideneinkommens sei dabei weiter beachtlich, dass auch der medizinische Sachverhalt, insbesondere bezüglich der Frage, ob die Beschwerde führerin ihre verbleibende Restarbeitsfähigkeit voll ausschöpft, ergänzend abzu klären sei ( Urk. 8 S. 3 f.). 2.4 Vergleichsbasis im vorliegenden Revisions verfahren bildet die Verfügung der Be schwerdegegnerin vom 2 5. November 2005 ( Urk. 9/84), welche sich in medizi ni scher Hinsicht insbesondere auf das neuropsychologische Gutachten vom 8. April 2005 stützte. Dr. phil. Z.___ führte dannzumal aus, dass die von der Beschwer deführerin vorgenommene Reduktion des Pensums auf 60 % dringend erforder lich sei; diese stehe am Limit ( Urk. 9/50 S. 2 und 4). Bei einem Valideneinkommen von Fr. 87'533.45 sei aufgrund des tatsächlich erzielten Einkommens von einem Invalideneinkommen von Fr. 63'116.50 auszugehen, was zu einer Erwerbsein busse von 28 % führe ( Urk. 9/ 77, Urk. 9/84). 3. 3.1 Unbestritten ist mittlerweile, dass bei vor dem Unfall teilzeitlich erwerbstätigen Versicherten die Ermittlung des Valideneinkommen s unter Aufrechnung auf ein 100%iges Pensum zu erfolgen hat; die Leistungskorrektur erfolgt über den versi cherten Verdienst ( Urk. 1 S. 4 ff., Urk. 8 S. 3, vgl. etwa auch Rumo -Jungo /Holzer, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bunde sgesetz über die Unfallversicher ung, 4. Auflage, S. 127 ). Schon allein zu dieser Neu ermittlung des massgebenden Valideneinkommens ist die Sache entsprechend dem Antrag in der Beschwerdeantwort sowie dem Eventualantrag in der Be schwerde an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Dabei wird sich diese auch mit den einsprache - und beschwerdeweise geltend gemachten Argumenten be züglich der Entwicklung des Valideneinkommen s (Invalidenkarriere) auseinan derzusetzen haben (vgl. Urk. 1 S. 6 f.). 3.2 Darüber hinaus ist der Einwand der Beschwerdegegnerin berechtigt, dass auch in medizinischer Hinsicht weitere Abklärungen nötig sind. Auf das tatsächlich er zielte Einkommen darf bei der Ermittlung des Inv alideneinkommens nur dann abgestellt werden, wenn eine versicherte Person die ihr verbleibende Restarbeits fähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft. Diese Frage kann aufgrund der vorliegenden Akten nicht beantwortet werden, da es insbesondere an den mass gebenden medizinischen Unterlagen fehlt. Aufgrund der Pensumssteigerung auf 70 % per Juli 2014 bestehen dabei Anhaltspunkte für eine leichte Verbesserung der gesundheitlichen Situation, sodass die Notwendigkeit einer fundierten medi zinischen Abklärung der Sachlage nicht in Frage zu stellen ist. Auch dazu ist die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. 3.3 Zusammenfassend führt dies zur Gutheissung der Beschwerde im Sinne einer Rückweisung der Sache an die Beschwerdegegnerin zur weiteren Abklärung des Sachverhaltes in beruflicher und medizinischer Hinsicht. Der angefochtene Ein spracheentscheid ist dementsprechend aufzuheben. 4. Die Rückweisung einer Sache kommt einem Obsiegen der Beschwerdeführerin gleich. Ausgangsgemäss ist die Beschwerdegegnerin demnach zu verpflichten, der Beschwerdeführerin eine angemessene Prozessentschädigung zu bezahlen, wel che in Anwendung von Art. 61 lit. g ATSG, namentlich unter Berück - sichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses auf Fr. 2'000.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen ist. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass der Einspracheentscheid vom 2 3. April 2018 aufgehoben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägun gen, über die Renten revision neu verfüge. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent schädigung von Fr. 2’000.-- ( inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Silvio Riesen - Suva - Bundesamt für Gesundheit 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber GräubSchetty

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2018.00099 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiber Schetty Urteil vom 6. März 2019 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Silvio Riesen schadenanwaelte.ch AG Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich gegen Suva Rechtsabteilung Postfach 4358, 6002 Luzern Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Die im Jahre 1968 geborene X.___ war seit dem 1. Januar 1999 als Redaktorin Kultur bei der Y.___ AG angestellt und als solche bei der Suva obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 3 0. September 2000 wurde die Versicherte als Fussgängerin beim Übe rqu e ren eines Fussgängerstreifens von einem Auto angefahren und zog sich multiple Ver letzungen zu ( Urk. 9/5). Die Suva nahm in der Folge ihre Leistungspflicht wa h r und liess die Versicherte im Zuge der weiteren Abklärungen neurologisch, ortho pädisch und neuropsychologisch abklären ( Urk. 9/41 -42, Urk. 9/50). Mit Verfü gung vom 2 2. November 2005 sprach sie der Versicherten ausgehend von einer Erwerbsunfähigkeit von 28 % eine Rente der Unfallversicherung zu, neben einer Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 35 % ( Urk. 9/84). Im September 2016 leitete die Suva eine revisionsweise Überprüfung des Renten anspruchs in die Wege ( Urk. 9/104). Nach Abklärung des beruflichen Sachver halts ( Urk. 9/118) reduzierte die Suva die Rente mit Verfügung vom 2 0. Novem ber 2017 rückwirkend per 1. Juli 2014 auf 18 %, unter Rückforderung der zu viel ausbezahlten Leistungen in der Höhe von Fr. 23'834.20 ( Urk. 9/133). An dieser Einschätzung hielt sie mit Einspracheentscheid vom 2 3. April 2018 fest ( Urk. 9/154 = Urk. 2). 2. Dagegen erhob der Vertreter der Versicherten am 8. Mai 2018 Beschwerde und beantragte, es sei der Beschwerdeführerin die Invalidenrente weiterhin im glei chen Betrag auszurichten und die Rückforderung von angeblich zu viel ausge richteten Leistungen aufzuheben; eventualiter sei die Sache zwecks Vornahme weiterer Abklärungen an die Vorinstanz zurückzuweisen ( Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 3 1. Juli 2018 beantragte die Beschwerdegegnerin die teilweise Gutheissung der Beschwerde im Sinne des Eventualbegehrens (Urk. 8 S. 2). Mit Beschluss vom 1 8. September 2018 wurde der Beschwerdeführerin eine Frist von 20 Tagen angesetzt, um zu der vom Gericht in Aussicht gestellten Rück weisung der Sache an die Verwaltung zu weiteren Abklärungen und des damit verbundenen Risikos einer möglichen Schlechterstellung Stellung zu nehmen oder die Beschwerde zurückzuziehen ( Urk. 10). Mit Schreiben vom 5. Oktober 2018 hielt der Vertreter der Beschwerdeführerin an den gestellten Anträgen fest ( Urk. 12), was der Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 1 2. Oktober 2018 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 13). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Zur Bestimmung des Invaliditätsgrades wird gemäss Art. 16 des Bundesgesetz es über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) das Erwerbsein kommen, das die versicherte Person nach Eintritt der (unfallbedingten) Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede rungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Ar beitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid gewor den wäre (sog. Valideneinkommen ). 1.2 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Revision einer Invalidenrente im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente (zum massgeblichen Vergleichszeitpunkt vgl. BGE 133 V 108 E. 5.4), die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beein flussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesund heitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebenem Ge sundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbsbereich von Bedeu tung; dazu gehört die Verbesserung der Arbeitsfähigkeit aufgrund einer Ange wöhnung oder Anpassung an die Behinderung. Hingegen ist die lediglich unter schiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinwei sen). Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in rechtli cher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen und E. 6.1). Entsprechend ist gegebenenfalls nicht nur der natürliche Kausalzu sammenhang, sondern auch dessen Adäquanz für die Zukunft neu zu prüfen, wobei die im Zeitpunkt der erwogenen revisionsweisen Leistungsanpassung ge gebenen tatsächlichen Verhältnisse massgebend sind (Urteil des Bundesgerichts 8C_248/2017 vom 24. Mai 2018 E. 3.3 mit Hinweisen). Zeitlicher Ausgangspunkt für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Ände rung des Invaliditätsgrades ist die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachver haltsabklärung, Beweiswürdigung und – sofern Anhaltspunkte für eine Verände rung der erwerblichen Auswirkungen einer Gesundheitsschädigung bestehen – Durchführung eines Einkommensvergleichs beruht (BGE 134 V 131 E. 3, 133 V 108 E. 5.3.1 und E. 5.4). 1.3 Für die Festsetzung des trotz Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch rea lisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) ist nach der Rechtsprechung pri mär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versi cherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstä tigkeit aus, bei der – kumulativ – besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbliebene Arbeitsfähigkeit in zumut barer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Ar beitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tat sächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn (BGE 139 V 592 E. 2.3; 135 V 297 E. 5.2; 129 V 472 E. 4.2.1; 126 V 75 E. 3b/ aa ). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Einspracheentscheid ( Urk. 2) damit, dass aufgrund der Pensumssteigerung von 60 auf 70 % ab 1. Juli 2014 (S. 3) von einem höheren Invalideneinkommen auszugehen sei, welches sich per 2014 auf Fr. 83'140.15 belaufe. Das ursprünglich ermittelte Valideneinkom men von Fr. 87'533.45 sei an die No minallohnentwicklung anzupassen, was zu einem Valideneinkommen von Fr. 101'344.30 und zu einem Invaliditätsgrad von 18 % führe (S. 6). Die für den Zeitraum vom 1. Juli 2014 bis 3 1. Oktober 2017 erbrachten Leistungen in der Höhe von Fr. 23'834.20 seien dabei zurückzufordern (S. 3). 2.2 Demgegenüber machte der Vertreter der Beschwerdeführerin im Wesentlichen geltend, dass das ohne Invalidität erzielbare hypothetische Erwerbseinkommen mit 100 % zu bewerten sei. Demgegenüber sei das Valideneinkommen sowohl aktuell als auch im Rahmen der Erstbeurteilung im Jahr 2005 fälschlicherweise gestützt auf ein 80 % Pensum festgesetzt worden ( Urk. 1 S. 4 f.). Zudem habe bereits dannzu m al die Ab sicht bestanden, in einem 100 % - Pensum zu arbeiten (S. 6). Entgegen der Einschätzung der Beschwerdegegnerin lasse im vorliegenden Fall die Invalidenkarriere klare Rückschlüsse auf den Validenlohn in einem 100 % Pensum zu, worauf die Beschwerdegegnerin trotz einspracheweiser Geltendma chung mit keinem Wort eingegangen sei (S. 6). Dies führe je nach Berechnung des massgebenden Valideneinkommen s anhand des aktuellen oder damaligen Lohnes zu einem Invaliditätsgrad von 30 bzw. 35 %, sodass eine Herabsetzung des Invaliditätsgrades in jedem Fall nicht rechtens sei (S. 7 f.). 2.3 Im Rahmen der Beschwerdeantwort führte die Beschwerdegegnerin aus, dass bei der Ermittlung des Valideneinkommens eine Aufrechnung auf 100 % zu erfolgen habe, sodass die Sache zu weiteren Abklärungen an die Suva zurückzuweisen sei. Bezüglich des Invalideneinkommens sei dabei weiter beachtlich, dass auch der medizinische Sachverhalt, insbesondere bezüglich der Frage, ob die Beschwerde führerin ihre verbleibende Restarbeitsfähigkeit voll ausschöpft, ergänzend abzu klären sei ( Urk. 8 S. 3 f.). 2.4 Vergleichsbasis im vorliegenden Revisions verfahren bildet die Verfügung der Be schwerdegegnerin vom 2 5. November 2005 ( Urk. 9/84), welche sich in medizi ni scher Hinsicht insbesondere auf das neuropsychologische Gutachten vom 8. April 2005 stützte. Dr. phil. Z.___ führte dannzumal aus, dass die von der Beschwer deführerin vorgenommene Reduktion des Pensums auf 60 % dringend erforder lich sei; diese stehe am Limit ( Urk. 9/50 S. 2 und 4). Bei einem Valideneinkommen von Fr. 87'533.45 sei aufgrund des tatsächlich erzielten Einkommens von einem Invalideneinkommen von Fr. 63'116.50 auszugehen, was zu einer Erwerbsein busse von 28 % führe ( Urk. 9/ 77, Urk. 9/84). 3. 3.1 Unbestritten ist mittlerweile, dass bei vor dem Unfall teilzeitlich erwerbstätigen Versicherten die Ermittlung des Valideneinkommen s unter Aufrechnung auf ein 100%iges Pensum zu erfolgen hat; die Leistungskorrektur erfolgt über den versi cherten Verdienst ( Urk. 1 S. 4 ff., Urk. 8 S. 3, vgl. etwa auch Rumo -Jungo /Holzer, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bunde sgesetz über die Unfallversicher ung, 4. Auflage, S. 127 ). Schon allein zu dieser Neu ermittlung des massgebenden Valideneinkommens ist die Sache entsprechend dem Antrag in der Beschwerdeantwort sowie dem Eventualantrag in der Be schwerde an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Dabei wird sich diese auch mit den einsprache - und beschwerdeweise geltend gemachten Argumenten be züglich der Entwicklung des Valideneinkommen s (Invalidenkarriere) auseinan derzusetzen haben (vgl. Urk. 1 S. 6 f.). 3.2 Darüber hinaus ist der Einwand der Beschwerdegegnerin berechtigt, dass auch in medizinischer Hinsicht weitere Abklärungen nötig sind. Auf das tatsächlich er zielte Einkommen darf bei der Ermittlung des Inv alideneinkommens nur dann abgestellt werden, wenn eine versicherte Person die ihr verbleibende Restarbeits fähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft. Diese Frage kann aufgrund der vorliegenden Akten nicht beantwortet werden, da es insbesondere an den mass gebenden medizinischen Unterlagen fehlt. Aufgrund der Pensumssteigerung auf 70 % per Juli 2014 bestehen dabei Anhaltspunkte für eine leichte Verbesserung der gesundheitlichen Situation, sodass die Notwendigkeit einer fundierten medi zinischen Abklärung der Sachlage nicht in Frage zu stellen ist. Auch dazu ist die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. 3.3 Zusammenfassend führt dies zur Gutheissung der Beschwerde im Sinne einer Rückweisung der Sache an die Beschwerdegegnerin zur weiteren Abklärung des Sachverhaltes in beruflicher und medizinischer Hinsicht. Der angefochtene Ein spracheentscheid ist dementsprechend aufzuheben. 4. Die Rückweisung einer Sache kommt einem Obsiegen der Beschwerdeführerin gleich. Ausgangsgemäss ist die Beschwerdegegnerin demnach zu verpflichten, der Beschwerdeführerin eine angemessene Prozessentschädigung zu bezahlen, wel che in Anwendung von Art. 61 lit. g ATSG, namentlich unter Berück - sichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses auf Fr. 2'000.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen ist. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass der Einspracheentscheid vom 2 3. April 2018 aufgehoben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägun gen, über die Renten revision neu verfüge. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent schädigung von Fr. 2’000.-- ( inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Silvio Riesen - Suva - Bundesamt für Gesundheit 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber GräubSchetty

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich UV.2018.00099 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiber Schetty Urteil vom 6. März 2019

UV.2018.00099

UV.2018.00099

UV.2018.00099 III. Kammer

III. Kammer

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiber Schetty

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiber Schetty

Urteil vom 6. März 2019

Urteil vom 6. März 2019 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Silvio Riesen

vertreten durch Rechtsanwalt Silvio Riesen schadenanwaelte.ch AG

schadenanwaelte.ch AG Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich

Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich gegen

gegen Suva

Suva Rechtsabteilung

Rechtsabteilung Postfach 4358, 6002 Luzern

Postfach 4358, 6002 Luzern Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. Die im Jahre 1968 geborene X.___ war seit dem 1. Januar 1999 als Redaktorin Kultur bei der Y.___ AG angestellt und als solche bei der Suva obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 3 0. September 2000 wurde die Versicherte als Fussgängerin beim Übe rqu e ren eines Fussgängerstreifens von einem Auto angefahren und zog sich multiple Ver letzungen zu ( Urk. 9/5). Die Suva nahm in der Folge ihre Leistungspflicht wa h r und liess die Versicherte im Zuge der weiteren Abklärungen neurologisch, ortho pädisch und neuropsychologisch abklären ( Urk. 9/41 -42, Urk. 9/50). Mit Verfü gung vom 2 2. November 2005 sprach sie der Versicherten ausgehend von einer Erwerbsunfähigkeit von 28 % eine Rente der Unfallversicherung zu, neben einer Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 35 % ( Urk. 9/84).

1. Die im Jahre 1968 geborene X.___ war seit dem 1. Januar 1999 als Redaktorin Kultur bei der Y.___ AG angestellt und als solche bei der Suva obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 3 0. September 2000 wurde die Versicherte als Fussgängerin beim Übe rqu e ren eines Fussgängerstreifens von einem Auto angefahren und zog sich multiple Ver letzungen zu ( Urk. 9/5). Die Suva nahm in der Folge ihre Leistungspflicht wa h r und liess die Versicherte im Zuge der weiteren Abklärungen neurologisch, ortho pädisch und neuropsychologisch abklären ( Urk. 9/41 -42, Urk. 9/50). Mit Verfü gung vom 2 2. November 2005 sprach sie der Versicherten ausgehend von einer Erwerbsunfähigkeit von 28 % eine Rente der Unfallversicherung zu, neben einer Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 35 % ( Urk. 9/84). Im September 2016 leitete die Suva eine revisionsweise Überprüfung des Renten anspruchs in die Wege ( Urk. 9/104). Nach Abklärung des beruflichen Sachver halts ( Urk. 9/118) reduzierte die Suva die Rente mit Verfügung vom 2 0. Novem ber 2017 rückwirkend per 1. Juli 2014 auf 18 %, unter Rückforderung der zu viel ausbezahlten Leistungen in der Höhe von Fr. 23'834.20 ( Urk. 9/133). An dieser Einschätzung hielt sie mit Einspracheentscheid vom 2 3. April 2018 fest ( Urk. 9/154 = Urk. 2).

Im September 2016 leitete die Suva eine revisionsweise Überprüfung des Renten anspruchs in die Wege ( Urk. 9/104). Nach Abklärung des beruflichen Sachver halts ( Urk. 9/118) reduzierte die Suva die Rente mit Verfügung vom 2 0. Novem ber 2017 rückwirkend per 1. Juli 2014 auf 18 %, unter Rückforderung der zu viel ausbezahlten Leistungen in der Höhe von Fr. 23'834.20 ( Urk. 9/133). An dieser Einschätzung hielt sie mit Einspracheentscheid vom 2 3. April 2018 fest ( Urk. 9/154 = Urk. 2). 2. Dagegen erhob der Vertreter der Versicherten am 8. Mai 2018 Beschwerde und beantragte, es sei der Beschwerdeführerin die Invalidenrente weiterhin im glei chen Betrag auszurichten und die Rückforderung von angeblich zu viel ausge richteten Leistungen aufzuheben; eventualiter sei die Sache zwecks Vornahme weiterer Abklärungen an die Vorinstanz zurückzuweisen ( Urk. 1 S. 2).

2. Dagegen erhob der Vertreter der Versicherten am 8. Mai 2018 Beschwerde und beantragte, es sei der Beschwerdeführerin die Invalidenrente weiterhin im glei chen Betrag auszurichten und die Rückforderung von angeblich zu viel ausge richteten Leistungen aufzuheben; eventualiter sei die Sache zwecks Vornahme weiterer Abklärungen an die Vorinstanz zurückzuweisen ( Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 3 1. Juli 2018 beantragte die Beschwerdegegnerin die teilweise Gutheissung der Beschwerde im Sinne des Eventualbegehrens (Urk. 8 S. 2). Mit Beschluss vom 1 8. September 2018 wurde der Beschwerdeführerin eine Frist von 20 Tagen angesetzt, um zu der vom Gericht in Aussicht gestellten Rück weisung der Sache an die Verwaltung zu weiteren Abklärungen und des damit verbundenen Risikos einer möglichen Schlechterstellung Stellung zu nehmen oder die Beschwerde zurückzuziehen ( Urk. 10). Mit Schreiben vom 5. Oktober 2018 hielt der Vertreter der Beschwerdeführerin an den gestellten Anträgen fest ( Urk. 12), was der Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 1 2. Oktober 2018 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 13).

Mit Beschwerdeantwort vom 3 1. Juli 2018 beantragte die Beschwerdegegnerin die teilweise Gutheissung der Beschwerde im Sinne des Eventualbegehrens (Urk. 8 S. 2). Mit Beschluss vom 1 8. September 2018 wurde der Beschwerdeführerin eine Frist von 20 Tagen angesetzt, um zu der vom Gericht in Aussicht gestellten Rück weisung der Sache an die Verwaltung zu weiteren Abklärungen und des damit verbundenen Risikos einer möglichen Schlechterstellung Stellung zu nehmen oder die Beschwerde zurückzuziehen ( Urk. 10). Mit Schreiben vom 5. Oktober 2018 hielt der Vertreter der Beschwerdeführerin an den gestellten Anträgen fest ( Urk. 12), was der Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 1 2. Oktober 2018 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 13). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Zur Bestimmung des Invaliditätsgrades wird gemäss Art. 16 des Bundesgesetz es über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) das Erwerbsein kommen, das die versicherte Person nach Eintritt der (unfallbedingten) Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede rungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Ar beitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid gewor den wäre (sog. Valideneinkommen ).

1.1 Zur Bestimmung des Invaliditätsgrades wird gemäss Art. 16 des Bundesgesetz es über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) das Erwerbsein kommen, das die versicherte Person nach Eintritt der (unfallbedingten) Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede rungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Ar beitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid gewor den wäre (sog. Valideneinkommen ). 1.2 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG).

1.2 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Revision einer Invalidenrente im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente (zum massgeblichen Vergleichszeitpunkt vgl. BGE 133 V 108 E. 5.4), die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beein flussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesund heitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebenem Ge sundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbsbereich von Bedeu tung; dazu gehört die Verbesserung der Arbeitsfähigkeit aufgrund einer Ange wöhnung oder Anpassung an die Behinderung. Hingegen ist die lediglich unter schiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinwei sen).

Anlass zur Revision einer Invalidenrente im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente (zum massgeblichen Vergleichszeitpunkt vgl. BGE 133 V 108 E. 5.4), die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beein flussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesund heitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebenem Ge sundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbsbereich von Bedeu tung; dazu gehört die Verbesserung der Arbeitsfähigkeit aufgrund einer Ange wöhnung oder Anpassung an die Behinderung. Hingegen ist die lediglich unter schiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinwei sen). Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in rechtli cher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen und E. 6.1). Entsprechend ist gegebenenfalls nicht nur der natürliche Kausalzu sammenhang, sondern auch dessen Adäquanz für die Zukunft neu zu prüfen, wobei die im Zeitpunkt der erwogenen revisionsweisen Leistungsanpassung ge gebenen tatsächlichen Verhältnisse massgebend sind (Urteil des Bundesgerichts 8C_248/2017 vom 24. Mai 2018 E. 3.3 mit Hinweisen).

Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in rechtli cher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen und E. 6.1). Entsprechend ist gegebenenfalls nicht nur der natürliche Kausalzu sammenhang, sondern auch dessen Adäquanz für die Zukunft neu zu prüfen, wobei die im Zeitpunkt der erwogenen revisionsweisen Leistungsanpassung ge gebenen tatsächlichen Verhältnisse massgebend sind (Urteil des Bundesgerichts 8C_248/2017 vom 24. Mai 2018 E. 3.3 mit Hinweisen). Zeitlicher Ausgangspunkt für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Ände rung des Invaliditätsgrades ist die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachver haltsabklärung, Beweiswürdigung und – sofern Anhaltspunkte für eine Verände rung der erwerblichen Auswirkungen einer Gesundheitsschädigung bestehen – Durchführung eines Einkommensvergleichs beruht (BGE 134 V 131 E. 3, 133 V 108 E. 5.3.1 und E. 5.4).

Zeitlicher Ausgangspunkt für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Ände rung des Invaliditätsgrades ist die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachver haltsabklärung, Beweiswürdigung und – sofern Anhaltspunkte für eine Verände rung der erwerblichen Auswirkungen einer Gesundheitsschädigung bestehen – Durchführung eines Einkommensvergleichs beruht (BGE 134 V 131 E. 3, 133 V 108 E. 5.3.1 und E. 5.4). 1.3 Für die Festsetzung des trotz Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch rea lisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) ist nach der Rechtsprechung pri mär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versi cherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstä tigkeit aus, bei der – kumulativ – besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbliebene Arbeitsfähigkeit in zumut barer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Ar beitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tat sächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn (BGE 139 V 592 E. 2.3; 135 V 297 E. 5.2; 129 V 472 E. 4.2.1; 126 V 75 E. 3b/ aa ).

1.3 Für die Festsetzung des trotz Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch rea lisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) ist nach der Rechtsprechung pri mär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versi cherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstä tigkeit aus, bei der – kumulativ – besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbliebene Arbeitsfähigkeit in zumut barer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Ar beitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tat sächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn (BGE 139 V 592 E. 2.3; 135 V 297 E. 5.2; 129 V 472 E. 4.2.1; 126 V 75 E. 3b/ aa ). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Einspracheentscheid ( Urk. 2) damit, dass aufgrund der Pensumssteigerung von 60 auf 70 % ab 1. Juli 2014 (S. 3) von einem höheren Invalideneinkommen auszugehen sei, welches sich per 2014 auf Fr. 83'140.15 belaufe. Das ursprünglich ermittelte Valideneinkom men von Fr. 87'533.45 sei an die No minallohnentwicklung anzupassen, was zu einem Valideneinkommen von Fr. 101'344.30 und zu einem Invaliditätsgrad von 18 % führe (S. 6). Die für den Zeitraum vom 1. Juli 2014 bis 3 1. Oktober 2017 erbrachten Leistungen in der Höhe von Fr. 23'834.20 seien dabei zurückzufordern (S. 3).

2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Einspracheentscheid ( Urk. 2) damit, dass aufgrund der Pensumssteigerung von 60 auf 70 % ab 1. Juli 2014 (S. 3) von einem höheren Invalideneinkommen auszugehen sei, welches sich per 2014 auf Fr. 83'140.15 belaufe. Das ursprünglich ermittelte Valideneinkom men von Fr. 87'533.45 sei an die No minallohnentwicklung anzupassen, was zu einem Valideneinkommen von Fr. 101'344.30 und zu einem Invaliditätsgrad von 18 % führe (S. 6). Die für den Zeitraum vom 1. Juli 2014 bis 3 1. Oktober 2017 erbrachten Leistungen in der Höhe von Fr. 23'834.20 seien dabei zurückzufordern (S. 3). 2.2 Demgegenüber machte der Vertreter der Beschwerdeführerin im Wesentlichen geltend, dass das ohne Invalidität erzielbare hypothetische Erwerbseinkommen mit 100 % zu bewerten sei. Demgegenüber sei das Valideneinkommen sowohl aktuell als auch im Rahmen der Erstbeurteilung im Jahr 2005 fälschlicherweise gestützt auf ein 80 % Pensum festgesetzt worden ( Urk. 1 S. 4 f.). Zudem habe bereits dannzu m al die Ab sicht bestanden, in einem 100 % - Pensum zu arbeiten (S. 6). Entgegen der Einschätzung der Beschwerdegegnerin lasse im vorliegenden Fall die Invalidenkarriere klare Rückschlüsse auf den Validenlohn in einem 100 % Pensum zu, worauf die Beschwerdegegnerin trotz einspracheweiser Geltendma chung mit keinem Wort eingegangen sei (S. 6). Dies führe je nach Berechnung des massgebenden Valideneinkommen s anhand des aktuellen oder damaligen Lohnes zu einem Invaliditätsgrad von 30 bzw. 35 %, sodass eine Herabsetzung des Invaliditätsgrades in jedem Fall nicht rechtens sei (S. 7 f.).

2.2 Demgegenüber machte der Vertreter der Beschwerdeführerin im Wesentlichen geltend, dass das ohne Invalidität erzielbare hypothetische Erwerbseinkommen mit 100 % zu bewerten sei. Demgegenüber sei das Valideneinkommen sowohl aktuell als auch im Rahmen der Erstbeurteilung im Jahr 2005 fälschlicherweise gestützt auf ein 80 % Pensum festgesetzt worden ( Urk. 1 S. 4 f.). Zudem habe bereits dannzu m al die Ab sicht bestanden, in einem 100 % Pensum zu arbeiten (S. 6). Entgegen der Einschätzung der Beschwerdegegnerin lasse im vorliegenden Fall die Invalidenkarriere klare Rückschlüsse auf den Validenlohn in einem 100 % Pensum zu, worauf die Beschwerdegegnerin trotz einspracheweiser Geltendma chung mit keinem Wort eingegangen sei (S. 6). Dies führe je nach Berechnung des massgebenden Valideneinkommen s anhand des aktuellen oder damaligen Lohnes zu einem Invaliditätsgrad von 30 bzw. 35 %, sodass eine Herabsetzung des Invaliditätsgrades in jedem Fall nicht rechtens sei (S. 7 f.). 2.3 Im Rahmen der Beschwerdeantwort führte die Beschwerdegegnerin aus, dass bei der Ermittlung des Valideneinkommens eine Aufrechnung auf 100 % zu erfolgen habe, sodass die Sache zu weiteren Abklärungen an die Suva zurückzuweisen sei. Bezüglich des Invalideneinkommens sei dabei weiter beachtlich, dass auch der medizinische Sachverhalt, insbesondere bezüglich der Frage, ob die Beschwerde führerin ihre verbleibende Restarbeitsfähigkeit voll ausschöpft, ergänzend abzu klären sei ( Urk. 8 S. 3 f.).

2.3 Im Rahmen der Beschwerdeantwort führte die Beschwerdegegnerin aus, dass bei der Ermittlung des Valideneinkommens eine Aufrechnung auf 100 % zu erfolgen habe, sodass die Sache zu weiteren Abklärungen an die Suva zurückzuweisen sei. Bezüglich des Invalideneinkommens sei dabei weiter beachtlich, dass auch der medizinische Sachverhalt, insbesondere bezüglich der Frage, ob die Beschwerde führerin ihre verbleibende Restarbeitsfähigkeit voll ausschöpft, ergänzend abzu klären sei ( Urk. 8 S. 3 f.). 2.4 Vergleichsbasis im vorliegenden Revisions verfahren bildet die Verfügung der Be schwerdegegnerin vom 2 5. November 2005 ( Urk. 9/84), welche sich in medizi ni scher Hinsicht insbesondere auf das neuropsychologische Gutachten vom 8. April 2005 stützte. Dr. phil. Z.___ führte dannzumal aus, dass die von der Beschwer deführerin vorgenommene Reduktion des Pensums auf 60 % dringend erforder lich sei; diese stehe am Limit ( Urk. 9/50 S. 2 und 4). Bei einem Valideneinkommen von Fr. 87'533.45 sei aufgrund des tatsächlich erzielten Einkommens von einem Invalideneinkommen von Fr. 63'116.50 auszugehen, was zu einer Erwerbsein busse von 28 % führe ( Urk. 9/ 77, Urk. 9/84).

2.4 Vergleichsbasis im vorliegenden Revisions verfahren bildet die Verfügung der Be schwerdegegnerin vom 2 5. November 2005 ( Urk. 9/84), welche sich in medizi ni scher Hinsicht insbesondere auf das neuropsychologische Gutachten vom 8. April 2005 stützte. Dr. phil. Z.___ führte dannzumal aus, dass die von der Beschwer deführerin vorgenommene Reduktion des Pensums auf 60 % dringend erforder lich sei; diese stehe am Limit ( Urk. 9/50 S. 2 und 4). Bei einem Valideneinkommen von Fr. 87'533.45 sei aufgrund des tatsächlich erzielten Einkommens von einem Invalideneinkommen von Fr. 63'116.50 auszugehen, was zu einer Erwerbsein busse von 28 % führe ( Urk. 9/ 77, Urk. 9/84). 3.

3. 3.1 Unbestritten ist mittlerweile, dass bei vor dem Unfall teilzeitlich erwerbstätigen Versicherten die Ermittlung des Valideneinkommen s unter Aufrechnung auf ein 100%iges Pensum zu erfolgen hat; die Leistungskorrektur erfolgt über den versi cherten Verdienst ( Urk. 1 S. 4 ff., Urk. 8 S. 3, vgl. etwa auch Rumo -Jungo /Holzer, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bunde sgesetz über die Unfallversicher ung, 4. Auflage, S. 127 ). Schon allein zu dieser Neu ermittlung des massgebenden Valideneinkommens ist die Sache entsprechend dem Antrag in der Beschwerdeantwort sowie dem Eventualantrag in der Be schwerde an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Dabei wird sich diese auch mit den einsprache - und beschwerdeweise geltend gemachten Argumenten be züglich der Entwicklung des Valideneinkommen s (Invalidenkarriere) auseinan derzusetzen haben (vgl. Urk. 1 S. 6 f.).

3.1 Unbestritten ist mittlerweile, dass bei vor dem Unfall teilzeitlich erwerbstätigen Versicherten die Ermittlung des Valideneinkommen s unter Aufrechnung auf ein 100%iges Pensum zu erfolgen hat; die Leistungskorrektur erfolgt über den versi cherten Verdienst ( Urk. 1 S. 4 ff., Urk. 8 S. 3, vgl. etwa auch Rumo -Jungo /Holzer, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bunde sgesetz über die Unfallversicher ung, 4. Auflage, S. 127 ). Schon allein zu dieser Neu ermittlung des massgebenden Valideneinkommens ist die Sache entsprechend dem Antrag in der Beschwerdeantwort sowie dem Eventualantrag in der Be schwerde an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Dabei wird sich diese auch mit den einsprache - und beschwerdeweise geltend gemachten Argumenten be züglich der Entwicklung des Valideneinkommen s (Invalidenkarriere) auseinan derzusetzen haben (vgl. Urk. 1 S. 6 f.). 3.2 Darüber hinaus ist der Einwand der Beschwerdegegnerin berechtigt, dass auch in medizinischer Hinsicht weitere Abklärungen nötig sind. Auf das tatsächlich er zielte Einkommen darf bei der Ermittlung des Inv alideneinkommens nur dann abgestellt werden, wenn eine versicherte Person die ihr verbleibende Restarbeits fähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft. Diese Frage kann aufgrund der vorliegenden Akten nicht beantwortet werden, da es insbesondere an den mass gebenden medizinischen Unterlagen fehlt. Aufgrund der Pensumssteigerung auf 70 % per Juli 2014 bestehen dabei Anhaltspunkte für eine leichte Verbesserung der gesundheitlichen Situation, sodass die Notwendigkeit einer fundierten medi zinischen Abklärung der Sachlage nicht in Frage zu stellen ist. Auch dazu ist die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.

3.2 Darüber hinaus ist der Einwand der Beschwerdegegnerin berechtigt, dass auch in medizinischer Hinsicht weitere Abklärungen nötig sind. Auf das tatsächlich er zielte Einkommen darf bei der Ermittlung des Inv alideneinkommens nur dann abgestellt werden, wenn eine versicherte Person die ihr verbleibende Restarbeits fähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft. Diese Frage kann aufgrund der vorliegenden Akten nicht beantwortet werden, da es insbesondere an den mass gebenden medizinischen Unterlagen fehlt. Aufgrund der Pensumssteigerung auf 70 % per Juli 2014 bestehen dabei Anhaltspunkte für eine leichte Verbesserung der gesundheitlichen Situation, sodass die Notwendigkeit einer fundierten medi zinischen Abklärung der Sachlage nicht in Frage zu stellen ist. Auch dazu ist die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. 3.3 Zusammenfassend führt dies zur Gutheissung der Beschwerde im Sinne einer Rückweisung der Sache an die Beschwerdegegnerin zur weiteren Abklärung des Sachverhaltes in beruflicher und medizinischer Hinsicht. Der angefochtene Ein spracheentscheid ist dementsprechend aufzuheben.

3.3 Zusammenfassend führt dies zur Gutheissung der Beschwerde im Sinne einer Rückweisung der Sache an die Beschwerdegegnerin zur weiteren Abklärung des Sachverhaltes in beruflicher und medizinischer Hinsicht. Der angefochtene Ein spracheentscheid ist dementsprechend aufzuheben. 4. Die Rückweisung einer Sache kommt einem Obsiegen der Beschwerdeführerin gleich. Ausgangsgemäss ist die Beschwerdegegnerin demnach zu verpflichten, der Beschwerdeführerin eine angemessene Prozessentschädigung zu bezahlen, wel che in Anwendung von Art. 61 lit. g ATSG, namentlich unter Berück - sichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses auf Fr. 2'000.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen ist.

4. Die Rückweisung einer Sache kommt einem Obsiegen der Beschwerdeführerin gleich. Ausgangsgemäss ist die Beschwerdegegnerin demnach zu verpflichten, der Beschwerdeführerin eine angemessene Prozessentschädigung zu bezahlen, wel che in Anwendung von Art. 61 lit. g ATSG, namentlich unter Berück sichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses auf Fr. 2'000.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen ist. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass der Einspracheentscheid vom 2 3. April 2018 aufgehoben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägun gen, über die Renten revision neu verfüge.

1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass der Einspracheentscheid vom 2 3. April 2018 aufgehoben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägun gen, über die Renten revision neu verfüge. 2. Das Verfahren ist kostenlos.

2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent schädigung von Fr. 2’000.-- ( inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer ) zu bezahlen.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent schädigung von Fr. 2’000.-- ( inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Silvio Riesen

Rechtsanwalt Silvio Riesen - Suva

Suva - Bundesamt für Gesundheit

Bundesamt für Gesundheit 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

GräubSchetty