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Praxisbeispiel wegbegleitende Mauern Balmermatte Bürglen (UR)
Wegbegleitende instabile Trockenmauer vor der Instandstellung (Foto: F. Bieri, Basler & Hofmann)
Instandgestellte vermörtelte Mauer. Die weisse Farbe stammt vom hohen Kalkanteil im Mörtel (Foto: F. Bieri, Basler & Hofmann)
IVS-Objekt: UR 7.1.1 Hellgasse–Hartolfingen und UR 317, Hartolfingen–Bittleten–Eggbergen
Bedeutung nach NHG: regional, mit Substanz und mit viel Substanz
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Die beiden betroffenen Wegstücke bei Hartolfingen werden von Trockenmauern und auch von vermörtelten Bruchsteinmauern begleitet. Die Mauern trennen Siedlungs- und Landwirtschaftsland.
Der Zustand der Mauern war unterschiedlich. An einigen Stellen bestand dringender Handlungsbedarf, da sich Steine aus der Mauerkrone lösten und auf die Strasse fielen. 2009–2011 wurden die Mauern daher instandgestellt. Um dem historischen Mauerbild gerecht zu werden, wurde der ursprüngliche Charakter der trocken gebauten sowie der gemörtelten Mauern jeweils beibehalten. Einige Trockenmauern mussten abgebaut und anschliessend neu aufgeschichtet werden. Die gemörtelten Mauern wurden mit einem hellen Mörtel mit hohem Kalkanteil saniert.
Die instandgestellten Wegstücke werden gerne begangen und sind Teil eines Hauptwanderweges.
Ausführung: 2009–2011