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Kleiner Dämpfer für die Schweizer Hockey-Nati und Trainer Patrick Fischer vor dem WM-Auftakt gegen Italien am Samstag: NHL-Verteidiger Roman Josi wird die Mannschaft nicht verstärken.
Roman Josi wird definitiv nicht an der diesjährigen Eishockey-WM in Finnland auflaufen. Wie Swiss Ice Hockey am Donnerstag mitteilt, verzichtet der Verteidiger der Nashville Predators aus familiären Gründen auf eine Teilnahme. Josis Frau erwartet im Juni das zweite Kind.
«Der Entscheid ist mir nicht leichtgefallen», sagt der 31-Jährige und verweist auf den unglücklichen Zeitpunkt. «Ich möchte meine hochschwangere Frau momentan nicht alleine lassen.» Das sei kein Entscheid gegen die Nati, sondern ein Entscheid für die Familie.
Aus Sicht des Schweizer Teams ist die Absage nach Josis überragender Saison sehr zu bedauern. Mit 23 Toren und 73 Assists ist der 31-jährige Berner erst der neunte Verteidiger in der NHL-Geschichte, der in der Qualifikation die 90-Punkte-Marke geknackt hat – der erste seit Ray Bourque (91 Punkte) in der Saison 1993/94. Die Chancen stehen gut, dass Josi zum zweiten Mal nach 2020 die Auszeichnung zum wertvollsten Verteidiger der Regular Season in der NHL (Norris Trophy) erhält.