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Bei einem Erdrutsch in China sind am Samstagmorgen nach ersten Angaben mehr als 100 Menschen verschüttet worden. Das berichten das Parteiorgan «Volkszeitung» und das Staatsfernsehen. Das Unglück ereignete sich im Kreis Mao in der südwestchinesischen Provinz Sichuan.
Die Rettungsarbeiten seien mit einer Vielzahl von Helfern angelaufen. Der Erdrutsch sei durch heftige Regenfälle ausgelöst worden, berichtete die «Volkszeitung». Auf Bildern von der Unglücksstelle war zu sehen, wie Rettungstrupps in den Geröllmassen nach Vermissten suchten. Auch Schaufellader waren bereits im Einsatz.
Nach Angaben der Staatsmedien wurde ein Dorf mit rund 40 Haushalten verschüttet. «Es wird befürchtet, dass rund 100 Menschen verschüttet sind», schrieb die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua.
Die Erdmassen von einem hohen Berg seien auf das Dorf Xinmo gefallen. Auch sei ein Fluss über zwei Kilometer Länge blockiert worden, berichtete die Staatsagentur.
Seit Wochen gehen in China bereits heftige sommerliche Regenfälle nieder, die jedes Jahr schwere Überschwemmungen und häufig auch Erdrutsche auslösen. Das Unglück passierte in einer hügeligen Gegend von Sichuan, die von Tibetern und der anderen Minderheit der Qiang bewohnt wird. (sda/dpa)