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«WIR MÜSSEN DIE UMFASSENDE GLEICHHEIT ALLER MENSCHEN VOR GOTT, VOR DEM GESETZ UND VOR DEN INSTITUTIONEN DER REGIERUNGEN ERREICHEN. WIR MÜSSEN DIES NICHT TUN, WEIL ES WIRTSCHAFTLICH GESEHEN VORTEILHAFT IST, OBWOHL ES DIES IST; NICHT, WEIL GOTTES GESETZE ES VERLANGEN, OBWOHL SIE ES TUN; NICHT, WEIL DIE MENSCHEN IN ANDEREN LÄNDERN SICH DIES WÜNSCHEN. WIR MÜSSEN ES AUS EINEM EINZIGEN UND ELEMENTAREN GRUND TUN: WEIL ES DAS RICHTIGE IST»
Leben
Robert F. Kennedy, bekannt unter seinen Initialen «RFK», war ein amerikanischer Politiker und ein prominentes Mitglied der Kennedy-Familie. Er war von 1965 bis zu seinem Tod 1968 Mitglied des US-Senates. Dort repräsentierte er den Staat New York. Vor seiner Wahl in den Senat amtete er von 1961 bis 1964 als Justizminister unter seinem Bruder, dem Präsidenten John F. Kennedy, sowie dessen Nachfolger Lyndon B. Johnson. Er war ein Symbol des modernen amerikanischen Liberalismus und ein vielversprechender Kandidat für die Präsidentschaftswahlen 1968. Am 5. Juni 1968 wurde Robert F. Kennedy im Alter von nur 42 Jahren erschossen. In der selben Nacht hatte er die wichtigen demokratischen Vorwahlen in Kalifornien für sich entscheiden können.
Einsatz für Menschenrechte
Robert F. Kennedy setzte sich vor allem für die Armen, Jungen, Rassenminderheiten und die Indianer ein. Er versuchte, das amerikanische Volk über die Armut zu informieren und reiste in die städtischen Ghettos, nach Appalachia, ins Mississippi Delta sowie in die Lager der Migrantenarbeiter. Sodann versuchte er, der Armut mittels neuer Gesetze zu begegnen. Er bemühte sich darüber hinaus, die private Industrie davon zu überzeugen, sich in von Armut geplagten Gebieten einzurichten und dadurch Arbeitsplätze zu schaffen. Ferner betonte er den Vorrang der Arbeit gegenüber der Fürsorge. Schliesslich setzte sich Robert F. Kennedy auch für den Fortschritt der Menschenrechte im Ausland ein.