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Ein starkes Beben hat das gebirgige Zentrum von Taiwan erschüttert. Die nationale Wetterbehörde ordnete das Beben bei einer Stärke von 6,3 ein, die US-Erdbebenwarte USGS bei 6,2.
Die Erdstösse lösten Erdrutsche aus. Ein Bergsteiger wurde laut Taiwans Nationaler Feuerwehrbehörde von herabstürzendem Gestein erschlagen. Zwei weitere Kletterer wurden schwer verletzt. Lokale Medien berichteten von zerstörten Autos, zersplittertem Fensterglas in Gebäuden und Gas-Lecks im Inselzentrum.
Die Insel liegt am sogenannten Pazifischen Feuerring, wo mehrere Erdplatten aneinandergrenzen. Verschiebungen jener Platten entladen sich häufig mit Erdbeben und Vulkanausbrüchen.
Auch im Süden der Philippinen, ebenfalls auf dem Feuerring, bebte die Erde. Acht Kinder wurden laut Polizei in Cotabato von fallenden Trümmern und Erdrutschen verletzt. Auf der Hauptinsel Luzon befindet sich der äusserst aktive Vulkan Mayon. Dieser zeigte Zeichen einer möglichen Eruption. Kraterglühen, ein erhöhter Gas-Ausstoss sowie Steinfall wurden beobachtet.