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Brendah ist 12 Jahre alt und lebt mit ihrer Familie in der Region Moyo, im Süden Sambias. Sie ist Debbys beste Freundin, obwohl die zwei Mädchen fünf Jahre trennen. Brendah ist kein Patenkind, sie und ihre Familie profitieren aber von der Unterstützung, die Debby und ihre Familie erhält – beispielsweise vom Zugang zu sauberem Wasser.
Entlang staubiger Strassen kämpfte sich Brendah früher zur nächsten Wasserstelle – einem grossen Fluss. Während der Regenzeit, führte er Hochwasser: «Ich hatte Angst beim Wasserholen zu ertrinken», berichtet Brendah. Einige Kinder sind dort bereits ertrunken, nur weil sie einen Eimer Wasser holen wollten. Das Wasser war ausserdem schmutzig – eine Quelle für Durchfallerkrankungen, Cholera und andere lebensbedrohliche Krankheiten. Auch Brendah verpasste schon die Schule, weil sie sich am verdreckten Wasser mit einer Krankheit angesteckt hatte. Bevor World Vision mit den Bohrungen von Wasserlöchern begann, hatten nur wenige Menschen in Moyo Zugang zu sauberem Wasser.
Wasser marsch
IN IHRER HAND HÄLT BRENDAH EINEN BECHER MIT FRISCHEM WASSER. KEINE SELBSTVERSTÄNDLICHKEIT.
2016 konnte durch ein World Vision-Projekt in der Nähe von Brendahs Hütte ein Brunnen gebaut werden. Brendah muss jetzt keine Angst mehr vor Hochwasser oder Übergriffen auf dem langen Weg zum Fluss mehr haben und sie hat mehr Zeit und Kraft für andere Dinge. Rund 250 weitere Bewohner sind durch das saubere Wasser aus dem Brunnen vor häufigen Krankheiten geschützt. «Ich fühle mich so gut, weil mich das Wasser nicht mehr krankmacht», freut sich Brendah.
BRENDAH WÄSCHT SICH IHR GESICHT MIT KLAREM, SAUBEREM WASSER.
«World Vision hat viel Arbeit in Moyo geleistet», sagt Joseph, World Vision-Koordinator für das WASH-Programm vor Ort: «Wir haben über 60 Brunnen gebaut, die 250 Menschen versorgen können. Und wir haben Wassersysteme errichtet, mit denen wir über 2500 Menschen erreichen.» World Vision arbeitet mit Schulen und Gesundheitsstationen vor Ort zusammen, um den Menschen Hygienemassnahmen näherzubringen. «Jedes Mal, wenn wir Brunnen bauen, ergänzen wir sie durch Hygiene- und Sanitäranlage», ergänzt Joseph, so dass jedes Haus in der Umgebung über eine Latrine, eine Handwaschstation, eine Geschirrablage, eine Abfallgrube und einen Badeunterstand verfügt.
Sauer macht glücklich
GEMEINSAM MIT IHREN FREUNDEN PFLÜCKT BRENDAH FRISCHE ZITRONEN.
Bei der Ernährung hat Brendah einen klaren Favoriten: Zitronen! Sie schneidet sie gerne in ihren Porridge oder gibt sie in den Tee. «Es schmeckt ein bisschen sauer, aber ich mag den Geschmack», sagt Brendah.
Schenken Sie einem Kind wie Brendah, seiner Familie und dem ganzen Dorf eine hoffnungsvolle Zukunft. Und jemandem, der Ihnen nahesteht, ein Abenteuer mit Sinn und Herz: Mit einer Kinderpatenschaft!