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Die Eremitenklause oder Waldbruderklause
Eremitenklause
Von aussen ganz mit Baumrinde verkleidet, das Zuhause des Eremiten, einer lebensgrossen hölzernen Puppe mit einer Automatik ausgestattet, die ihn fast lebendig macht.
1789 wird die Figur des Eremiten, der ehemals in der heutigen Gessnergrotte lag, in ihr jetziges Domizil verlegt. Die Klause war ursprünglich an den Fels angelehnt und nach ihrer Zerstörung 1812 am jetzigen Standort neu aufgebaut. Auch die Figur des Waldbruders wurde neu interpretiert und mit einer Automatik ausgestattet, wie es in dieser Zeit nicht selten war. Nun konnte der kunstvoll von einem Geistlichen Namens Aubry aus le Noirmont geschnitzte Eremit die Besucher der Klause mit einem Kopfnicken begrüssen, seine Augen bewegen sowie den Arm heben. Der heutige Waldbruder ist eine Nachbildung des alten, der leider altershalber sehr zerbrechlich geworden ist. Seine Ueberreste sind konserviert und werden bei der Gemeinde Arlesheim aufbewahrt. Dank Francois Junod aus Sainte-Croix, der die Automatik gebaut hat, und vielen anderen Handwerkern und Künstlern sowie Sonsoren ist der Waldbruder 2014 in einem neuen Körper in seine Klause zurückgekommen.
Der heutige Glockenstuhl kam erst nach 1840 auf das Dach, die Glocke jedoch ist noch aus der Anfangszeit der Ermitage und erinnert mit ihrer Inschrift an die Erbauerin der Ermitage MARIA ANNA BALBINA CONRADINA VON STAAL ZU SULZ UND BUBENDORF, ANNO 1785.