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Es wurde 2001 von 13 Staaten ins Leben gerufen, darunter der Schweiz. Heute gehören ihm 21 Mitglieder an, welche die Finanzierung sichern. Die Annahme der Resolution erlaubt es der IAEO, an das Projekt weitere Beiträge zu leisten.
Das Projekt Inpro läuft parallel zur Initiative "Generation IV", geht indessen von einem anderen Ansatz aus. Das Inpro hat ein Verfahren entwickelt, um die Aussichten verschiedener innovativer Kernenergiesysteme unter den Gesichtspunkten Wirtschaftlichkeit, Sicherheit, Abfall, Proliferation, Sicherung, Schutz und Nachhaltigkeit zu beurteilen. Das Verfahren wird jetzt in 14 Fallstudien angewendet und verfeinert. Dazu gehören das argentinische Carem-X-Kernenergiesystem, der chinesische gasgekühlte Hochtemperaturreaktor, der tschechische Salzschmelzereaktor, der indische fortgeschrittene Schwerwasserreaktor, der russische natriumgekühlte Schnelle Reaktor und der südkoreanische Dupic-Brennstoffkreislauf. Nach Abschluss dieser Evaluationsphase sieht die Inpro-Planung vor, ab 2006 technische Unterlagen über die nötigen Infrastrukturen zur Lancierung der aussichtsreichsten Systeme und über die Voraussetzungen zur Anpassung an die Bedürfnisse von Entwicklungsländern zu erarbeiten.
Quelle
P.B. nach NucNet, 24. September 2004