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Das Westschweizer Netzwerk Le Réseau hat ein Manifest mit Massnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für Jungunternehmen publiziert. Die Vertreter wichtiger Startups aus der Romandie hätten das Manifest bereits unterzeichnet, darunter Jurgi Camblong (Sophia Genetics), Nicolas Durand (Abionic), Patrick Thévoz (Flyability), Jean-Marc Wismer (Mindmaze) und Raphael Gindrat (Bestmile). Auch Professoren und Investoren gehören zu den Mitunterzeichnenden. Gelistet werden etwa Edouard Bugnion (Vizepräsident der EPFL) oder Patrick Aebischer (Nanodimension, Novartis Venture Fund und ehemaliger EPFL-Präsident).
Le Réseau hat sich nun mit der Swiss Entrepreneurs Foundation, Digitalswitzerland und dem Swiss Economic Forum zusammengetan, um das Manifest im ganzen Land zu verbreiten, wie es in einer Mitteilung heisst. Ziel sei es, das Manifest im Frühjahr an den neuen Wirtschaftsminister Guy Parmelin zu übergeben. Es soll ein "konstruktiver Austausch" zwischen dem Bundesrat und den "wichtigsten innovativen Unternehmern" initiiert werden.
Arbeitskräfte, Kapital und Steuern
Das Manifest umfasst zehn Massnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen der Schweizer Startups. Die Forderungen drehen sich im Wesentlichen um die Klassifizierung, Finanzierung und Besteuerung der Jungunternehmen. Auch soll der Zugang zum öffentlichen Beschaffungswesen erleichtert werden und die Verwaltung soll Jungunternehmen bei der Ausarbeitung von Gesetzen konsultieren. Zudem steht die Forderung nach einem "Startup-Visa" für Talente, Unternehmer und Investoren steht auf der Liste sowie eine nationale Förderstrategie, insbesondere mit Blick auf eine verbesserte Sichtbarkeit im Ausland.
Die Initianten hoffen dem Manifest mit der Unterschriftensammlung mehr Gewicht zu verleihen. Aktuell haben es knapp 350 Personen online unterzeichnet. (kjo)