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Am 10. Januar um 02:50 Uhr ost-australischer Sommerzeit (AEDT) gab Peter Hammarstedt, Kapitän der Bob Barker, bekannt, dass sein Schiff soeben, 200 Meilen von der Macquarieinsel entfernt, die Grenze der Ausschließlichen Wirtschaftszone Australiens (AWZ) überschritten hatte. Doch die Yushin Maru No. 3, die die Bob Barker verfolgte, hatte eine Meile außerhalb des Gebietes angehalten.
Bob Brown, Vorsitzender von Sea Shepherd Australien, gratulierte dem australischen Umweltminister Greg Hunt. Er hatte sich mit den japanischen Behörden in Verbindung gesetzt, nahdem klar wurde, dass das Harpunenschiff in das Australische Walschutzgebiet, zu dem die AWZ gehört, eindringen könnte.
"Zum wiederholten Mal ist es Sea Shepherd gelungen, die Pläne der japanischen Walfangflotte zu durchkreuzen, doch uns ist bewusst, dass sie nach wie vor dem Ziel verpflichtet sind, weitere 931 Zwergwale, 50 Finnwale und 50 Buckelwale zu töten", sagte Dr. Brown weiter.
Jeff Hansen, Sea Shepherd Australiens leitender Direktor, führte ein Telefonat mit Minister Greg Hunt und bedankte sich im Namen unserer Kapitäne und der gesamten Crew für seine Bemühungen. Die Jagd nach dem Fabrikchiff der Flotte, die Nisshin Maru, kann nun fortgesetzt werden.
Die zwei weiteren Sea Shepherd-Schiffe, die Steve Irwin und die Sam Simon, fahren im Moment im Walschutzgebiet des Südpolarmeeres Patrouille und verfolgen die Nisshin Maru, die sich seit fünf Tagen auf der Flucht befindet und so höchstwahrscheinlich nicht in der Lage ist, anzuhalten, um Wale zu töten.
Auch Captain Peter Hammarstedt brachte seine Dankbarkeit zum Ausdruck: "Heute ist die australische Regierung den Forderungen ihrer Bürger nachgekommen und hat diesen verabscheuungswürdigen Wilderern den Zutritt zum australischen Walschutzgebiet verweigert. Nun, da uns kein Schiff der japanischen Walfangflotte mehr verfolgt, wird die Bob Barker sich nun darauf konzentrieren, unser oberstes Ziel, die Nisshin Maru und ihre Gleitbahn, einzuholen."
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