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Nach seiner 4:6, 3:6, 4:6-Niederlage gegen Mischa Zverev machte Bernard Tomic keinen Hehl daraus, eine Verletzung vorgetäuscht zu haben.
Als der 24-Jährige von einem Journalisten nach der Art des Problems gefragt wurde, antwortete dieser: «Ich dachte mir, ich nehme [die Pause] als eine Art Strategie, weil ich sehr schlecht gespielt und ich mich mies gefühlt habe. (...) Ich weiss nicht warum, aber ich habe mich etwas gelangweilt.»
Aus dieser ungeschminkten Antwort entwickelte sich ein reger Schlagabtausch. Hier ein Auszug:
Haben Sie daran gedacht, das Geld zurückzugeben?
Bernard Tomic: Welches Geld?
Das Preisgeld für die erste Runde.
Wenn Sie Federer fragen würden, ob er 500 Millionen zurückzahlt, würde er es tun oder nicht?
Sie haben eben gesagt, dass Sie sich gelangweilt hätten...
Wir arbeiten alle fürs Geld. Mit 34 kann ich vielleicht auch etwas für den guten Zweck spenden. Wenn Sie Roger fragen und er es tun würde, dann tu ich es auch.
Würden Sie es für einen guten Zweck spenden?
Wenn Roger und Novak und all diese Jungs das tun werden, dann kein Problem.
Haben Sie sich schon einmal so gefühlt in einem Spiel?
Schon ganz oft in meiner Karriere, das wisst ihr alle.
Ich werde noch 10 Jahre spielen und werde nach meiner Karriere nicht mehr arbeiten müssen.
Das Gespräch dauerte anschliessend noch eine ganze Weile und Tomic hielt mit klaren Aussagen nicht zurück. So sagte er unter anderem: «Ich werde noch 10 Jahre spielen und werde nach meiner Karriere nicht mehr arbeiten müssen.»
Weder seine Sponsoren noch der australische Tennisverband dürften Freude an Tomics Aussagen haben. Ob diese Konsequenzen nach sich ziehen werden, wird sich zeigen...
Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 4.7.17, 14:00 Uhr