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Das am Dienstagabend in Peru registrierte Erdbeben mit einer Stärke von 7,6 auf der Richter-Skala hat in drei Bundesstaaten Brasiliens Panik ausgelöst. In mehreren Städten der Amazonas-Region Brasiliens sind Begleitbeben zu spüren gewesen. In Manaus sind hunderte von Menschen aus Angst vor einem stärkeren Beben auf die Straßen gelaufen. In einer privaten Universität ist es dabei zu Tumulten gekommen.
Erdbeben werden in Brasilien selten verzeichnet. Die meisten sind zudem nur leichte Beben. Als in Manaus gegen 19 Uhr die Erde leicht zitterte, hat dies jedoch bei etlichen Bewohnern der Stadt eine Panik ausgelöst. Bei den Feuerwehren sind in kürzester Zeit über 30 Notrufe eingegangen. Mehrere Gebäude wurden im Zentrum der Amazonas-Hauptstadt und in anderen Stadtteilen evakuiert.
In dem an Peru angrenzenden brasilianischen Bundesstaat Acre war das Beben in mehreren Städten zu spüren. In der Hauptstadt Rio Branco ist es zu Evakuierungen gekommen. In einer Universität soll es einen Tumult unter den Studenten gegeben haben.
Auch aus dem Bundesstaat Rondônia und seiner Hauptstadt Porto Velho wurde von den Beben berichten. Insgesamt sind bis Dienstagnacht leichte Beben in 14 Städten in drei Bundesstaaten der Amazonas-Region verzeichnet worden.
Auslöser war ein Erdbeben in Peru. Das wurde an der Grenze zu Brasilien vom United States Geological Survey (USGS) mit einer Stärke von 7,6 auf der Richter-Skala angegeben und hat sich in einer Tiefe von etwa 600 Kilometern ereignet. Die in Brasilien zu spürenden Erschütterungen werden von Experten als Begleitbeben bezeichnet.