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Noemi Lerch hat sechs Monate im Heim und in der Schule des Roten Kreuz Nigeria gearbeitet (unsereRegion berichtete: Noemi Lerch erzählt von ihrem Praktikum an einer Schule in Nigeria). Dabei hat sie eine starke Beziehung zu den Einheimischen und den Kindern im Heim aufgebaut. Die Menschen in Nigeria leiden stark unter den Folgen des Coronavirus. Der Lockdown ist vorbei und damit ist das soziale Leben ausgestorben. Die Nigerianer leben vom Sozialleben, da sie Essen und andere Habseligkeiten verkaufen, die im Alltag gebraucht werden. Da sich Niemand mehr Habseligkeiten und Essen leisten kann, haben sie keine Arbeit mehr. Keine Arbeit bedeutet für sie kein Geld, um ihre Familien zu ernähren. Die Kriminalität ist höher als vorher. Die Menschen kämpfen um ihr Überleben.
Mit Kleinem Grosses bewirken
Seit einigen Tagen ist Noemi Lerch am Sammeln von Spenden für ihr Projekt. Mit dem Geld sollen 250 Familien und deren Kinder, die im Roten Kreuz Nigeria in die Schule gehen, während eines halben Jahres ernährt werden. Jede Woche werden Grundnahrungsmittelpakete im Wert von fünf Franken verteilt. Einmal im Monat wird zusätzlich Öl zum Kochen abgegeben. Das erste Paket wird grösser sein, da es noch Hygieneartikel wie Seifen und Masken enthält. Eine Familie kann mit nur 160.- während sechs Monaten ernährt werden. Der Start der Verteilung ist am Mittwoch, 14. Oktober 2020. Spenden werden bis zum Ende der sechs Monate entgegengenommen. Je mehr Geld zusammenkommt, desto länger kann das Projekt durchgeführt und die Nigerianerinnen und Nigerianer von Hunger und Existenzängsten befreit werden.
Olajumoke Awonuga wird die Pakete mit ihrem Mann Wande verteilen. Oluwajumoke ist Lehrerin in der Schule des Roten Kreuz Nigeria. Noemi Lerch hat eng mit Olajumoke zusammengearbeitet, als sie in Lagos war und auch bereits ein kleineres Hilfsprojekt mit ihr durchgeführt. Diese Vertrauensbeziehung ist wichtig für die erfolgreiche Durchführung dieses Projekts.
Hier können Sie spenden: Covid19-Notpakete für Nigeria