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Der Zugangsstollen Süd
Sie wird nun durch die 80 m lange Startröhre zum Felsen vorgeschoben und mit den restlichen Nachläufer-Elementen bestückt. Diese Startröhre ist aus geologischen und bautechnischen Gründen im Lockergesteinsvortrieb aufgefahren worden. Die dort angetroffene Geologie hat sich als äusserst schlecht herausgestellt. Aus diesem Grund mussten sieben der acht ursprünglich geplanten Rohrschirm-Etappen mit dem aufwändigeren Groutjetting-Verfahren gesichert werden.
Ab dem Sommer arbeitet sich die TBM in nördlicher Fahrtrichtung zu einer Störzone, der sogenannten «Guspis-Zone», rund 5 km vom Portal in Airolo entfernt. Diese Störzone wird später durch das Hauptlos 341 durchörtert und gesichert. Damit wird gewährleistet, dass die grosse Tunnelbohrmaschine (Ø 12.6 m) für den Strassentunnel diesen Bereich ohne Komplikationen durchqueren kann. Nach der Fertigstellung des Strassentunnels wird dieser Zugangsstollen unter Betrieb als Lüftungs- und Drainagestollen genutzt.
Das Los 343 Zugangsstollen Gotthard Süd ist ein Teilprojekt der zweiten Röhre des Gotthard-Strassentunnels (2TG). Die Bauarbeiten werden durch das Consorzio Cunicolo Gottardo, bestehend aus der Marti Tunnel AG, Mancini & Marti SA und Ennio Ferrari SA.bewältigt.