Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03323.jsonl.gz/523

Sind Sie drogenabhängig
und möchten den Weg aus der Sucht finden?
OPIOSTOP FÜR DROGENPATIENTEN
In den meisten Fällen resultiert eine Opiatabhängigkeit aus dem Konsum von nicht ärztlich verschriebenen Opiaten, einem illegalen Drogenkonsum. In diesem Fall sprechen wir von Drogenpatienten. Die Einstiegsdroge ist meist Heroin, die Ursachen für den Einstieg sind vielfältig: Häufig spielt Neugier eine Rolle oder der Wunsch, dazuzugehören. Manchmal werden quälende Probleme oder erlebte Defizite unter der Droge viel erträglicher. Zu Beginn haben die Konsumenten oftmals das Gefühl, alles kontrollieren zu können, bis sie merken, dass sie in der Droge gefangen sind. Danach folgen erste Abstinenzphasen, die oft scheitern.
Anhaltende Abhängigkeit bei Substitution
In der Folge wird häufig ein staatliches Substitutionsprogramm in Anspruch genommen, der illegale Konsum wird damit legalisiert. Dadurch entfallen der tägliche Beschaffungsstress oder zusätzliche Schäden infolge verunreinigter Drogen oder Infektionen. Häufig erfolgt eine Stabilisierung der Lebensumstände, eine Reintegration in die Arbeitswelt ist möglich. Aber dies ändert nichts an der anhaltenden Abhängigkeit. Ein illegales Opioid wird durch ein legales Opioid ersetzt. Die Chance auf Heilung und ein Leben in Abstinenz wird damit nicht wahrscheinlicher. Viele Drogenpatienten haben auch nach langer Abhängigkeit den anhaltenden Wunsch nach Abstinenz, aber die Vorerfahrungen mit vielen gescheiterten Entzugsversuchen lassen sie resignieren.
Abhängig von Schmerzmitteln
Über die letzten zwei Jahrzehnte findet sich neu eine Opiatabhängigkeit auf Grund ärztlich verschriebener Schmerzmittel. In diesen Fällen sprechen wir von Schmerzpatienten. Die Anzahl dieser Patienten wächst ständig und hat in den USA bereits ein endemisches Ausmass erreicht, so dass der nationale Notstand erklärt wurde. OPIOSTOP ist als Behandlung für beide Arten der Opiatabhängigkeit geeignet. Nicht zu den Opiaten gehören Kokain, Amphetamine (Crystal Meth), Cannabis, Alkohol, Benzodiazepine, Ecstasy (MDMA) oder andere halluzinogene Partydrogen.
OPIATABHÄNGIGKEIT
Der dauerhafte Gebrauch von Opiaten erzeugt nicht nur eine körperliche Abhängigkeit, die sich in massiven körperlichen Entzugserscheinungen bei Absetzen der Substanz äussert. Sie führt auch zu starken biochemischen Veränderungen im Nervensystem. Das Gleichgewicht zwischen unseren körpereigenen, natürlichen Opioiden (den Endorphinen) und den Opioidrezeptoren wird massiv gestört. Die Vorstellung, dass ein erfolgreicher Entzug und die Abstinenz vom Opioid die Krankheit unmittelbar heilt, ist falsch. Die gestörte Balance im Gehirn wird damit nicht behoben, es bleibt über Jahre hinweg ein Verlangen nach dem Opioid, da die positiven Eigenschaften der Endorphine aufgrund dieses Ungleichgewichtes ihre volle Wirkung nicht entfalten können.
Typisch bei Drogenpatienten
Die Abhängigkeit dominiert das Leben der Betroffenen und setzt häufig eine Abwärtsspirale mit einer zunehmenden Perspektivlosigkeit in Gang. Typisch sind Verlust der Lebensqualität und Selbstbestimmung, Verlust der Arbeit, Isolation, psychiatrische Folgeerkrankungen, Infektionen und finanzielle Probleme.
Angst vor dem Entzug
Das früher erlebte Hochgefühl, die Wärme und das Gefühl der Vollständigkeit und Liebe verschwinden mit Dauer der Abhängigkeit. Am Ende geht es nur noch darum, einen Entzug unter allen Umständen zu vermeiden, da er grosses körperliches Leid auslöst. Was bleibt, ist die Angst vor dem Entzug.
SUCHT VS. ABHÄNGIGKEIT
Wichtig für das Verständnis der OPIOSTOP-Behandlung ist die strikte Unterscheidung zwischen Abhängigkeit (dependency) und Sucht (addiction). Abhängigkeit entspricht dem nicht unterdrückbaren «Hunger», der direkten körperlichen Abhängigkeit. Sucht hingegen entspricht der willentlich steuerbaren «Lust» auf die euphorisierenden Wohlfühleffekte der Opioide, resp. dem «Kick» oder dem «Flash».
OPIOSTOP behandelt nur die Abhängigkeit
Mittels der OPIOSTOP-Behandlung kann ausschliesslich die Abhängigkeit behandelt werden. Der Behandlungserfolg steht in direktem Zusammenhang zu den jeweiligen Anteilen Abhängigkeits- oder eben Suchtmechanismen des Konsumverhaltens des Betroffenen.
START IN EIN DROGENFREIES LEBEN
Die Erfahrungen zeigen, dass bei der Mehrheit der Patienten das Phänomen der Abhängigkeit überwiegt. Durch die individuelle Blockade der Opioidrezeptoren während der Narkose wird die natürliche Balance zwischen Opioid und Rezeptor neu etabliert und damit das sonst typische «Craving» oder «Reissen» das unstillbare Verlangen nach dem Opioid, fast vollständig verhindert.
Dies dürfte die Erklärung für die guten Resultate der OPIOSTOP-Behandlung sein. Fast alle erfolgreich behandelten Patienten hatten bereits mehrere Entzugsbehandlungen und -therapien hinter sich. Erst durch OPIOSTOP gelang aber der erfolgreiche Start in ein drogenfreies Leben.
EIGNEN SIE SICH FÜR EINE BEHANDLUNG?
Sowohl Betroffene als auch Angehörige dürfen jederzeit Kontakt mit uns aufnehmen, um sich unverbindlich über das Verfahren zu informieren. Gerne beantworten wir Ihre Fragen.
Interessieren Sie sich bereits konkret für den Opiatentzug unter Narkose? Um festzustellen, ob Sie sich für die OPIOSTOP-Behandlung eignen, können Sie unseren ärztlichen Fragebogen ausfüllen und einsenden, damit wir Ihre Situation realistisch einschätzen können.