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Ladakh befindet sich in einer Hochgebirgswüste und ist von Trockenheit sowie extremen Temperaturschwankungen geprägt. Diese zeigen sich nicht nur im Wechsel von Sommer zu Winter, sondern auch zwischen Tag und Nacht. Wärmende Kleidung ist deshalb zu jeder Jahreszeit empfehlenswert, ein Schutz gegen starke Sonneneinstrahlung in den Höhen ebenfalls. Die Sommer in Ladakh sind kurz und bescheren zwischen Ende Juni und Ende August Tagestemperaturen von bis zu 35° Celsius. Dies ist die Hauptreisezeit in Ladakh. Dann kommen die meisten Reisenden, um die Klöster zu besichtigen, Gebetszeremonien und Prozessionen beizuwohnen und den Gesängen der in rote Gewänder gehüllten Mönche zu lauschen. Hochgebirgstreks über die Pässe Ladakhs sind ohnehin erst im Sommer möglich. Bereits im Oktober ist in der Bergregion mit Kälteeinbrüchen und Sandstürmen zu rechnen. In den Wintermonaten zwischen Dezember und Februar herrschen gar arktische Verhältnisse und die Temperaturen sinken mancherorts auf bis zu -40° Celsius ab. Heftige Schneefälle machen die Pässe dann unpassierbar. Gleichzeitig ist es die ideale Zeit, um an Klosterfesten teilzunehmen, wie etwa in Karsha Ende Dezember oder Tongde Anfang Januar. In Ladakh eine Reise zu unternehmen, empfiehlt sich aber auch im Frühling, wenn in den grünen Oasen des Nubra-Tals Aprikosenbäume blühen, sowie im milden Herbst bis Mitte September.