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Nicht unerwartet reagiert Chinas scharf auf das Eintreffen der Amerikanerin Pelosi in Taipeh. Die chinesische Armee begann noch am 2. August 2022 mit sechs Manövern im scharfen Schuss. Diese sollen bis Sonntag, 7. August, dauern. Pelosi widerstand Warnungen aus Peking, wonach die Isnel Taiwan Chinas 23. Provinz sei. Das Aussenministerium und die Streitkräfte reagierten nicht einmal eine halbe Stunde nach Pelosis Landung: Die USA spiele “mit dem Feuer“.
Das Pentagon rechnete mit Pelosis Festhalten an ihrer Absicht. Die US Navy stationierte drei Schiffe im Südchinesischen Meer:
- den Flugzeugträger USS Ronald Reagan (CVN-76)
- und die beiden grossen amphibischen Landungsschiffe USS America (LHA-6) und USS Tripoli (LHA-7).
Nach Pelosis Landung warnte das Weisse Haus die Chinesen vor einer Eskalation. Pelosis Besuch stehe in der Tradition der amerikanischen Politik und biete keinen Anlass dazu, die Lage zu eskalieren. John Kirby, der Sprecher des Pentagons, führte aus, die USA liessen sich nicht einschüchtern und vermieden gleichzeitig ein Säbelrasseln.
Am Mittwoch will Pelosi in Taipeh die Staatspräsidentin Tsai Ingwen treffen – für Peking eine besondere Provokation.
Chinas Warnungen
Chinas Staatsmedien erwogen am 2. August kurz vor Pelosis Flug bereits militärische Reaktionen
- Begleitung von Pelosis Flugzeug durch Chinas Luftwaffe.
- Grossmanöver in der Nähe Taiwans. sogar bis zur
- Einrichtung einer Flugverbotszone über der Insel Taiwan
- Raketentests.
Die Beziehungen zwischen China und den USA stünden “fast auf des Messers Schneide“, twitterte die Zeitung Global Times: „Die Gegenmassnahmen, die das Oberkommando für Pelosis Besuch vorsieht, müssen um ein Vielfaches rigoroser und umfassender sein, als man es sich vorstellen kann. Chinas Warnung an die USA ist kein leeres Gerede.“