Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/104432

<h2>SubmittedText<h2><text><p>Der Bundesrat wird beauftragt, dem Parlament mit dem Verlagerungsbericht 2011 eine Strategie zur Reduktion des Strassentransitverkehrs im Alpengebiet zu unterbreiten. Diese Strategie bestimmt u. a. die zu erreichenden Zwischenziele sowie die hierfür notwendigen Massnahmen wie sie im Güterverkehrsverlagerungsgesetz vorgesehen sind. Zudem sind Massnahmen, zur Vermeidung einer Verkehrszunahme auf anderen Achsen unseres Landes zu treffen.</p></text><h2>FederalCouncilResponseText<h2><text><p>Der Bundesrat unterstützt das Anliegen der Motion. Der Verlagerungsbericht hat gezeigt, dass die bisherigen Massnahmen nicht ausreichen, um das Verlagerungsziel zu erreichen. Die Einführung zusätzlicher Massnahmen braucht Zeit. Dies gilt insbesondere für die im Güterverkehrsverlagerungsgesetz vorgesehene Alpentransitbörse. Dieses Instrument muss mit den anderen Alpenländern und der EU abgestimmt werden. Der Bundesrat ist jedoch bereit, weitere Massnahmen zu prüfen. Er wird im Rahmen des nächsten Verlagerungsberichts die vom Motionär verlangte Strategie zur Reduktion des Strassentransitverkehrs im Alpengebiet vorlegen, die sich an den aufgezeigten politischen, aber auch finanziellen Rahmenbedingungen orientieren muss. In diesem Sinne ist der Bundesrat auch bereit, Massnahmen zu treffen, damit der Güterverkehr von den alpenquerenden Hauptachsen Grosser St. Bernhard, Simplon, Gotthard, San Bernardino nicht auf andere alpenquerende Achsen wie z. B. Forclaz, Lukmanier, Splügen oder Maloja verlagert wird. Der nichtalpenquerende Verkehr ist aus der Sicht des Bundesrates durch diese Motion nicht betroffen.</p></text>