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Der FCZ hat am Donnerstag in Luzern sein 18. Testspiel der Saison gespielt. Auf der Basis der Daten von dbfcz.ch ist dies die höchste Zahl seit der Saison 1992/1993. Damals gab es 20 Freundschaftsspiele unter anderem mit einem Trainingslager in Österreich im Juni und eines in den USA im Februar, wo Grassi, Sesa, Mazzarelli und Co. gegen eine „Auswahl Los Angeles“, „LRI Malev SC“, die „USA“ und „San Diego Surf“ spielten. Die 20 Testspiele waren so bereits im Februar erreicht. Im Frühling gab es keine solche Partien mehr – wie im Schnitt in etwa zwei von drei Jahren ebenfalls nicht.
In den 18 Testspielen der aktuellen Saison gab es 13 Siege, 5 Niederlagen und noch kein einziges Unentschieden. Drei der fünf Niederlagen wurden zu Beginn der Sommervorbereitung innerhalb von sechs Tagen gegen Altach, Schaffhausen und Regensburg hingenommen, die vierte zum Ende der Sommertestphase gegen Galatasaray, und die fünfte im Wintertrainingslager gegen Bundesliga-Aufstiegskandidat Dynamo Dresden. Von den 18 Gegnern kamen acht aus der Schweiz, fünf aus Deutschland, drei aus Österreich, einer aus der Türkei und einer aus Rumänien. Bei den Schweizer Gegnern (sieben Siege, eine Niederlage) waren drei Super League-Teams dabei (Vaduz, St.Gallen, Luzern). Bei den Gegnern aus Deutschland (drei Siege, zwei Niederlagen) war von der 1.Bundesliga bis Regionalliga alles vertreten. Gegen Schaffhausen (auf der Breite und im LIPO Park) und Rapperswil-Jona (Allmend Brunau und Grünfeld) konnte zwei Mal gespielt werden.
Moussa Koné ist auch Stand März in allen statistischen Kategorien vorne anzutreffen: 8 Tore, 11 Assists und 994 Spielminuten sind klare Spitzenwerte. Auch bei den Anzahl Minuten pro Skorerpunkt ist Koné von den regelmässig eingesetzten Spielern der Beste. Die in dieser Wertung vor dem Senegalesen liegenden Shpetim Sulejmani (drei Skorerpunkte gegen Dietikon, dazu ein weiterer Kurzeinsatz gegen Vaduz) und Khalil Elnouby (eine Halbzeit gegen Vaduz) haben weniger als eine Stunde gespielt. Koné gehört zusammen mit Armin Alesevic, Nicolas Stettler und Michael Kempter zu einer Gruppe von Spielern, bei welchen sich die Spielminuten in Pflichtspielen und Testspielen in etwa die Waage halten, mit zur Zeit jeweils noch etwas mehr Einsatzzeit in Freundschaftspartien. Die drei Spieler mit den meisten Testspielminuten sind die FCZ-„Joker“ direkt hinter der Stammelf. Sie sind bei der Anzahl Einwechslungen in Wettbewerbsspielen unter den ersten vier. Moussa Koné wurde bisher 15 Mal eingewechselt, Marco Schönbächler 13 Mal und Antonio Marchesano 10 Mal. An zweiter Stelle in der Einwechselstatistik ist Dzengis Cavusevic (14), der in der Sommervorbereitung erst relativ spät zum Team stiess, und später auch noch teilweise verletzt war.