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Das Wichtigste in Kürze
- Sharon Stone schreibt in ihrer Autobiografie über berüchtigte «Basic Instinct»-Szene.
- Sie sei dazu gebracht worden, ohne Unterwäsche zu drehen.
- Jetzt spricht Direktor Paul Verhoeven: Er habe dies anders in Erinnerung als Stone.
Paul Verhoeven hat die Behauptung von Sharon Stone dementiert, dass sie in ihrer berüchtigten «Basic Instinct»-Szene keine Unterwäsche tragen durfte.
Die 63-jährige Schauspielerin spielte in dem Film von 1992 neben Hollywood-Star Michael Douglas die Rolle der Catherine Tramell. In ihrer Autobiografie 'The Beauty Of Living Twice' erwähnte die Hollywood-Schönheit Sharon Stone kürzlich die berühmt-berüchtigte Unten-ohne-Szene. Sie sei von Regisseur Paul Verhoeven dazu gebracht worden, diese ohne Unterwäsche zu drehen.
Sharon erzählte, ihr wurde gesagt, dass sie in der Szene keine Unterwäsche tragen sollte, da diese das Licht reflektieren würde. Jedoch habe man ihr versicherte, dass man ihre Intimzone in dem Filmmaterial nicht sehen würde.
Verhoevens Erinnerung anders als die von Sharon Stone
Nun meldet sich Verhoeven (82) selbst zu Wort und erklärt, dass er eine völlig andere Erinnerung an die Verhör-Szene habe. «Meine Erinnerung unterscheidet sich radikal von der Erinnerung von Sharon», erzählt der Filmemacher dem «Variety»-Magazin.
«Das spielt für mich keine Rolle und hat nichts mit der wunderbaren Art zu tun, wie sie Catherine Tramell darstellte. Sie ist absolut phänomenal», so Verhoeven weiter und verdeutlicht: «Wir haben immer noch eine angenehme Beziehung und tauschen Textnachrichten aus – aber ihre Version ist nicht möglich. Sie wusste genau, was wir taten.»
Die Szene basiere «auf einer realen Frau»
Er habe Stone gesagt, die Szene basiere auf einer realen Frau, die «auf Partys» ihre Beine ohne Unterwäsche übereinandergeschlagen habe.
Er fügte hinzu: «Ich sagte ihr, dass es auf der Geschichte einer Frau basiert, die ich als Student kannte. Sie schlug regelmässig auf Partys ihre Beine ohne Höschen übereinander. Als mein Freund ihr erzählte, dass man ihre Vagina sehen konnte, sagte sie: ‹Natürlich, deshalb mache ich es ja auch›. Daraufhin beschlossen Sharon und ich, eine ähnliche Sequenz zu machen.»