Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03454.jsonl.gz/630

2B4. Verifizierung - wissenschaftliche Überprüfung der Huterschen Erkenntnisse
1. Huters praktische Arbeit
Über Huters praktische Tätigkeiten liegen mehrere Dutzend Zeugnisse, Hunderte von Zeitungsberichte und zahlreiche Fachartikel vor.
Carl Huter hat viele davon in seinen Schriften veröffentlicht, z.B. in
- Freunde der Huterschen Wissenschaft (Hrsg.): Aus eigener Kraft;
- Carl Huter: Das Empfindungsvermögen der Materie;
- Carl Huter: Katechismus der Huterschen Wissenschaft
Diese Schriften in online verfügbar oder werden von der Carl-Huter-Stiftung auf Anfrage in digitaler Form ausgehändigt, siehe 11D. Bibliothek & Downloads .
Einige Zeugnisse sind in einzelnen Rubriken dieser Internetsite wiedergegeben, namentlich in den Rubriken
- 2A3 Diagnose-Kunst I
- 2A4. Diagnose-Kunst II
- 2A5. Anerkennungen
- 5G. Zitate: Innen und Aussen
- 6. Physik , Ziffer 4.1
Man beachte auch die Erläuterungen über die Forschungs-Instrumente, Rubrik 2B1. Forschungs-Instrumente; Zitate.
Unter Berücksichtigung
- der grossen Anzahl von Zeugnissen und Zeitungsberichten in denen Huters Leistungen grosse Anerkennung finden, darunter von vielen Personen, die aufgrund ihres Berufes gute Menschenkenner waren wie Schuldirektoren, Ärzte, Hochschulprofessoren im juristischen Bereich
- der vielen Einzelheiten, die aus den Berichten ersichtlich sind und ein Zeichen sind, dass sie unvoreingenommen, sorgfältig und mit der nötigen Distanz erstellt worden sind,
kann nicht ernsthaft daran gezweifelt werden, dass Huter tatsächlich in der Lage war
- mittels der Huterschen Psycho-Physiognomik den Charakter zu erkennen und zwar in meisterhafter Weise;
- mittels Hellfühlen gesundheitliche Schwächen, den Charakter, etc. zu erfühlen, etc.;
- mit seiner Heilmethode, beruhend auf der Aktivierung der Zellen mittels Helioda-Strahlen, in volle Heilung zu erzielen, auch bei schweren Erkrankungen und dies innerhalb von wenigen Wochen.
Anmerkung:
1. In einigen anderen Fällen gelang dies nur teilweise. Entweder hätte die Therapie noch länger dauern müssen oder die Krankheit war so schwer und weit fortschritten, dass dies kaum möglich war. Viele der Huterschen Patienten hatten zuvor trotz jahrelanger ärztlicher Behandlung keine Besserung erzielt. In manchen Fällen hat die ärztliche Behandlung sogar zu einer Verschlechterung geführt.
2. Huter hat viele Heilungsverläufe photographisch dokumentiert.
Zu Lebzeiten Huters gab es die Bereitschaft, einerseits von Huter und andererseits von universitären Forschern, die obgenannten Fähigkeiten Huters wissenschaftlich zu überprüfen. Leider ist es nicht dazu gekommen, vgl. mit nachstehender Ziffer 2.1.
Eine Überprüfung wäre damals in jedem Fall sehr aufwändig und vielleicht für Huter sehr mühevoll gewesen, denn:
a. Die Fachpersonen im naturwissenschaftlichen Bereich hatten viel zu geringe Kenntnisse über die Huterschen Erkenntnisse im Bereich des Empfindungsvermögens, der Heliodastrahlung, etc.
b. Die Fachpersonen im Bereich der Psychologie waren sehr theoretisch orientiert und es handelte sich dabei oft um Personen, die stark philosophisch oder theologisch orientiert waren.
c. Huter wäre für seinen zeitlichen Aufwand kaum entschädigt worden: Arbeiten für die Versuchsplanung, Durchführung der Versuche an mehreren Tagen und Arbeiten für die Auswertung und Diskussion und diese alles mit Personen, deren Vorkenntnisse eher gering waren. Huter war selbständig erwerbend. Er besass keine Gönner und sein Vermögen war bescheiden.
Nach dem Tode Huters scheint es unter den Fachpersonen der Huterschen Lehren, z.B. Amandus Kupfer, niemanden gegeben zu haben, der eine wissenschaftliche Überprüfung angestrebt hat. Die Verhältnisse resp. die Gründe waren wohl diesselben.
2. Verifizierung an Hochschul-Instituten durch wissenschaftliche Fachpersonen
2.1 Geplante Überprüfung 1901
Freunde der Huterschen Wissenschaft (Hrsg): Aus eigener Kraft, 1911. 14. Kapitel: Die wichtigsten Entdeckungen von Carl Huter
Zitat Anfang
Ein namhafter Physiker, Professor W., der ebenfalls von Huters Experimenten überzeugt worden war, hatte ihn daraufhin zum Deutschen Naturforscher- und Ärztekongress, welcher desselben Jahres, im Sommer 1901, in Hamburg stattgefunden hat, eingeladen, um Carl Huter experimentieren zu lassen und anknüpfend an seine neuen Entdeckungen einen Vortrag zu halten.
Es wurden einige Wochen Vorbereitungen ausgemacht. Als die Zeit herannahte hatte Herr Huter derart mit materiellen Hindernissen zu kämpfen, dass es ihm unmöglich war, der Einladung Folge zu leisten.
Dieses war der Grund, dass nicht schon im Jahre 1901 auf dem Deutschen Naturforscher- und Ärztekongress zu Hamburg die Huterschen Entdeckungen zur Sprache gekommen sind. Hätte sich damals ein wohltätiger Gönner gefunden, welcher der Sache für Demonstrations-Apparate und sonstige Spesen einige tausend Mark geopfert hätte, so wäre damals, 1901, die ganze wissenschaftlich gebildete Welt über Carl Huters Lebensstrahlen-Entdeckungen aufgeklärt worden.
Zitat Ende.
2.2 Geplante Überprüfung 1907
Zeitschrift "Psychische Studien", August 1907, S. 498. Fussnote im Artikel von O. Büsing über drei Vorträge im Berliner Künstlerhaus mit dem Titel: Huter: Neuentdeckte Formgesetze und Lebensstrahlen.
Zitat Anfang
Herr Huter, Privatgelehrter und Schriftsteller in Detmold, (Elisabethstrasse 29) teilt uns mit, dass die von unserer Seite schon vor einigen Jahren für wünschenswert erklärte Bestätigung seiner Entdeckung durch einen kompetenten Arzt oder Physiker in letzterer Zeit wiederholt mündlich und nun auch schriftlich erfolgt sei.
Zitat Ende.
Anmerkung: Nähere Einzelheiten sind der Carl-Huter-Stiftung nicht bekannt. Ist die Broschüre Dr. Gottlieb Brandt: Carl Huters Helioda-Lebensstrahlen und Bernhard Corvey: Die Lösung der Lebensrätsel, beide sind 1907 erschienen, als Teil der Überprüfung durch eine Fachperson zu verstehen?
3. Zitate Huters über die Verifizierung
3.1 Exakte Überprüfung und genaue Erforschung der Huterschen Erkenntnisse
Carl Huter: Welt- und Menschenkenntnis, 1905, II. Lehrbrief, neunte Lektion, 1905
Zitat Anfang:
- Bei allen Elementarstrahlen habe ich auch beobachtet, dass die darin vorkommenden kleinsten Spaltteile der Atome nicht wieder zum Grundstoff, von dem sie ausgingen, zurückkehrten, sondern neue Stoffe oder Elemente bildeten. Die Idionen der Elementarstrahlen nenne ich Elementarstrahlisionen.
- Ich stehe immer noch, trotz jahrelanger Forschungen, am Anfange der Erkenntnis dieser wunderbaren Vorgänge.
- Es werden Menschenalter mit Männern von eiserner Geduld und Ausdauer dazu gehören, die diese neuen Tatsachen, die ich fand und die unsere ganze Weltanschauung erweiterten und auf neue Grundlagen stellten, mit allen Mitteln analytischer Forschung wissenschaftlich weiter nachweisen.
Zitat Ende.
3.2 Unvoreingenommene Überprüfung durch die einzelne Person und durch Fachpersonen
Carl Huter: Katechismus der Huterschen Wissenschaft, 1909.
45. a) Frage: Ist es möglich, den Menschen schneller und leichter die Überzeugung beizubringen von der Huter'schen Entdeckung der Helioda und ihrer geistigen Grund-Energie der Liebe, der Schöpferkraft, der Form- und Willens- und Gedankenkraft? Ist es möglich, die Überzeugung zu verbreiten, dass das Od, der Magnetismus und anderes nicht dasselbe ist, wie die Helioda, um verhängnisvolle Irrtümer zu beseitigen oder vorzubeugen?
45. b) Antwort: Wenn jemand sich nicht durch die Logik überzeugen kann, dass die Helioda ist und so ist, wie sie Carl Huter entdeckt und erforscht hat, so mag er selbst zum Experiment übergehen. Experimente sind aber langwierig. Es gehört zum Experimentieren viel Zeit, Willenskraft und Geduld.
Jeder trägt Helioda in sich, jeder kann also damit experimentieren lernen, sobald er seine Helioda oder Lebensenergie stärkt, sie zu leiten und zu hemmen, zu strahlen und zu verteilen weiss.
Dieses will praktisch geübt sein und es gehören auch Medien dazu, an denen geübt werden kann. Geeignete Medien sind feinfühlende Menschen mit sensiblem Gewebe, sie sind gute Versuchsobjekte zu den Heliodaversuchsexperimenten.
45. c) Begründung: Es werden sich besonders wissenschaftliche Männer mit diesen Experimenten beschäftigen müssen, insbesondere Biologen, Theologen, Physiologen, Physiker, Mediziner, Philosophen, Pädagogen, Künstler, Anthropologen und Psychologen.
Durch methodische und vereinte Forscherarbeit aus den Kreisen der verschiedensten Spezialwissenschaftler, wird die Gewähr gegeben, dass nicht eine einseitige Forschung zu einer einseitigen Ideenfärbung führt, wie etwa eine einseitige medizinische Forscherarbeit Gefahr laufen würde, dass die Helioda auf Jahrhunderte materialisiert würde und ihres eigentlichen Wesens, des geistigen Grundcharakters beraubt.
Weil man mit dem in diesen Kreisen herrschenden Materialismus zu rechnen hat, er kämpft jede neue Wahrheit vom Lebensgeist nieder und ist dogmatischer und fanatischer und daher der Wahrheit mindestens so gefährlich, wie der ultraorthodoxe Kirchenglaube mancher theologischen und anderer kirchlicher Kreise.
Biologen, Physiker, Künstler, Philosophen, Schulmänner, selbst Theologen und Juristen und Kunstforscher haben das Recht, sich mit Heliodaforschungen zu beschäftigen. Ein Recht auf Wissenschaft und Wahrheit hat eigentlich ein jeder.
Darum soll auch jedermann möglichst mit Heliodaexperimenten über das Wesen dieser Kraft sich sichtbare Gewissheit verschaffen.
Wer planmässig nach meiner Kraftrichtungsordnung experimentiert und genau das Wesen und die Kraftäusserungen der verschiedenen Kräfte zu beobachten und zu unterscheiden gelernt hat, wird auch sehr bald die Unterschiede vom Od, Magnetismus, Elektrizität und Helioda genau unterscheiden lernen.
Wer aber denken gelernt hat, dem genügen die Ausführungen in der Huter'schen Lehre über die Helioda. Denn mehr als hier alles auf Grund von Tatsachen durch Erfahrung, Experiment und Logik nachgewiesen ist, mehr wird auch in keiner Nachprüfung mehr zu Tage gefördert werden.
Aber die Nachprüfung muss kommen, sie bringt erst durch ihre gleichen Resultate Irrtum, Unglauben, Kritik und Anfeindung zur siegreichen Überwindung.
Anmerkung
1. Aus den drei letzten Abschnitten ergibt sich: In Bezug auf die Natur- und Lebenskräfte, also Od, Magnetismus, Elektrizität und Helioda, rät Huter einzig zur Nachprüfung und dies zwecks Beseitigung von Unglauben, Kritik, Anfeindung.
2. In Bezug auf Huters Erkenntnissen, die er im II. Lehrbrief darlegt, also Äther, Idionen, Isionen, etc. - sind dagegen umfangreiche weitere Forschungen notwendig. Huter schreibt wörtlich: "mit allen Mitteln analytischer Forschung wissenschaftlich weiter nachzuweisen" und "Männer (und Frauen?) mit eiserner Geduld und Ausdauer".
Es sei daran erinnert, dass es im Bereich der Quantenphysik und der Relativitätstheorie viele Erscheinungen gibt, die sich lediglich mit mathematischen Formeln einwandfrei beschreiben lassen. Wie sie im Einzelnen tatsächlich zustande kommen, lässt sich dagegen kaum anschaulich und nachvollziehbar erklären. Man denke an die Verschränkung und die Unbestimmtheit (Quantenmechanik) und an die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit und die Zeit-Dilatation (Relativitätstheorie).
Amandus Kupfer schreibt in "Steht der Kampf um die Macht bevor" (1951):
- "In der Theorie hatte Huter, wie er betonte, das Problem, die Atomenergien zu verwerten, gelöst, und er sagte, die Physik würde, wenn sie auf seine Atomforschung und Lehren stösst, das Problem praktisch lösen."
- "Huter sagte aber auch, dass die klügsten Denker der Welt seine Lehre zuerst annehmen würden."
Diese Aussagen stammen ungefähr aus dem Jahr 1908. Aus heutiger Sicht ist es erstaunlich, dass jemand schon im Jahre 1908 mit Sicherheit sagen konnte, dass in der Materie eine grosse Energie enthalten ist und man sie später einmal praktisch verwerten kann.
3.3 Zukünftige Forschung
Carl Huter schreibt in einem knapp 2-seitigen Artikel "Der Zweck und die Bedeutung der idealen bildenden Kunst im Sinne der Psycho-Physiognomik", veröffentlicht in "Der gute Menschenkenner", Juni 1960; vermutlich die Erstveröffentlichung dieses Textes; das Entstehungsjahr des Textes oder andere Einzelheiten werden darin nicht genannt:
Drei gewaltige Erscheinungen der Gegenwart werden mit der Zeit zwangsläufig zu einer diesbezüglichen Harmonie führen. Es sind
1. die Entfaltung und internationale Förderung der Naturwissenschaften,
2. die Verkehrsentwicklung mit dem Austausch der materiellen und idealen Güter und
3. die wissenschaftliche Durchleuchtung und Prüfung überall beobachteter okkulter Geschehnisse, ein unvoreingenommener Experimentalspiritualismus, der die Existenz einer höhergeistigen Welt und ein individuelles Fortleben nach dem Tode zur Evidenz erweist und den angeblich wissenschaftlichen Materialismus überwindet, so dass höhere Ideale wieder Wert und Ansehen erhalten.
4. Ausblick
1. Die Carl-Huter-Stiftung ist bestrebt, in den nächsten 3 bis 5 Jahren
- die praktischen Teile der Huterschen Lehren in Etappen überprüfen zu lassen, namentlich die Hutersche Psycho-Physiognomik.
- Richtlinien über die Qualitätssicherung in der Anwendung der Huterschen Lehren auszuarbeiten, namentlich für die Anwendung der Huterschen Psycho-Physiognomik.
2. Schlussbemerkung zur Verifizierung: Es ist erwünscht und notwendig, dass
- sich alle wissenschaftlichen Fachbereiche an der genauen Überprüfung der Huterschen Lehren beteiligen oder sich wenigstens kritisch damit befassen und eine Stellungnahme abgeben;
- sich alle staatlichen und nicht staatlichen Organisationen kritisch mit den Huterschen Lehren befassen und eine Stellungnahme abgeben;
- sich alle berufsständischen und anderen Organisationen kritisch mit den Huterschen Lehren befassen und eine Stellungnahme abgeben.
History
Diese Seite wurde vom 21. bis 24. August 2022 erstellt. Sie wird regelmässig geprüft und überarbeitet, letztmals am 16. November 2022, am 27. November 2022 und am 2. Dezember 2022.
Alle Rechte vorbehalten!