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HCD will Drei-Weg-Finanzierung
Die vom Hockey Club Davos auf dem Areal der offenen Kunsteisbahn Davos geplante Trainingshalle soll aus Holz und lichtdurchlässigen Wandelementen bestehen.
Die vom Hockey Club Davos auf dem Areal der offenen Kunsteisbahn Davos geplante Trainingshalle soll aus Holz und lichtdurchlässigen Wandelementen bestehen.
Jetzt steht fest, wie sich die vom Hockey Club Davos (HCD) geplante Trainingshalle präsentieren soll. An einer Medienorientierung des HCD wurde der Bau, der auf dem Areal der offenen Davoser Kunsteisbahn neben dem Eisstadion geplant ist, vorgestellt.
Noch im laufenden Monat soll das Baugesuch für das vom Churer Architekturbüro Fanzun entworfene Projekt bei der Gemeinde Davos eingereicht werden. «Wir haben die Halle spartanisch geplant», hielt HCD-Präsident Gaudenz F. Domenig anlässlich der Präsentation fest.
Projekt dringlich geworden
Die Trainingshalle soll aus Holz erstellt werden. Alle Fassaden wären aus lichtdurchlässigem Kunststoff. Der Halle vorgelagert wäre ein überdeckter Vorbau (siehe Visualisierung). Dieser würde Sicht, und damit einen Einbezug, auf den an das Areal angrenzenden Sportplatz bieten. Die Trainingshalle selbst hätte eine Höhe von zehn Metern.
Dem HCD schwebt eine Trainingshalle auf dem Areal der offenen Davoser Kunsteisbahn schon seit geraumer Zeit vor. Dadurch, dass das Davoser Eisstadion von 2018 bis 2020 saniert werden soll (Ausgabe vom 7. Juli), sei das Projekt nun aber dringlicher geworden, hiess es am Freitag. Dies deshalb, weil die Eishalle während der in drei Etappen vorgesehenen Erneuerungsarbeiten monatelang nicht zur Verfügung stehen würde. Während dieser Zeit könnte der HCD sowie seine Nachwuchsteams sonst nicht trainieren.
Geld durch Kapitalerhöhung
Sofern keine Einsprachen das Projekt verzögern, soll die Trainingshalle von Mai 2018 bis September 2018 erstellt werden. Die Investition, Domenig sprach gestern von maximal sechs Millionen Franken, muss der HCD aus eigenen Mitteln bestreiten. Laut Domenig sollen zwei Millionen Franken über eine Kapitalerhöhung beschafft werden. Drei Millionen Franken will man über Bankkredite finanzieren und eine weitere Million Franken erhofft man sich vom Bund aus dem Topf des nationalen Sportanlagenkonzepts.
Würde die Trainingshalle gebaut, dann könnte in Zukunft das Eisstadion vermehrt für touristische Anlässe genutzt werden. Darauf wies Reto Branschi, CEO der Destination Davos Klosters, an der Medienorientierung hin.
Béla Zier ist Redaktor der gemeinsamen Redaktion Online/Zeitung «Südostschweiz» und «suedostschweiz.ch» und berichtet über die Region Davos und das Prättigau. Er ist seit 1993 für die Medienfamilie Südostschweiz tätig und arbeitet dort, wo er auch wohnt. In Davos. Mehr Infos