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Der Sänger des in China bereits tausendfach geteilten Musikvideos mit dem Titel "Das ist China" beginnt mit den Worten, er wolle "den Eindruck korrigieren", den Ausländer von seinem Land hätten. Ein "falsches Bild" sei von "den internationalen Medien verbreitet" worden, dichtet er auf Englisch. Dann beschreibt der Song zahlreiche Probleme Chinas.
Genannt werden Umweltsorgen, der Kampf gegen Korruption oder der grosse Milchskandal aus dem Jahr 2008. Auch werden Bilder von einem Erdrutsch in der südchinesischen Stadt Shenzhen gezeigt, bei dem im vergangenen Jahr mehr als 70 Menschen ums Leben kamen.
"Ein grosses Land ist wirklich schwer zu managen", singt er dann. Doch trotzdem liebten die Chinesen ihr Land noch immer. Der "rote Drache ist kein Übel" und China ein "friedlicher Ort", heisst es weiter im Refrain des Liedes, der von einer Jungendorganisation der Partei ins Netz gestellt wurde.
Neben Chinas technologischen Errungenschaften geht es in dem Song auch um die Aussenpolitik des Landes. Zum Nachbarn Taiwan, der sich als eigenständige Demokratie sieht, aber von Peking als abtrünnige Provinz betrachtet wird, heisst es: "Normale Bürger wollen einfach, dass wir vereinigt sind, weil wir zur gleichen Familie gehören." Ein Wunsch, den zumindest viele Taiwaner so nicht teilen würden.
(SDA)