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Die Universität Bern ficht den ablehnenden Entscheid des Bundes für eine Studie zum legalen Verkauf von Cannabis nicht an. Die Universität und mit ihr verschiedene Städte sehen allenfalls andere Lösungen.
Ein langwieriges Beschwerdeverfahren ist aus Sicht der Universität nicht zweckmässig, wie sie am Dienstag in einer Mitteilung festhält. Dieser Entscheid sei auch vor der aktuellen politischen Initiative zur raschen Einführung eines sogenannten Experimentierartikels zu sehen.
Um das Verbot von Cannabis zu Genusszwecken befristet und beschränkt auf gewisse Kreise aufzuheben, bräuchte es einen so genannten Experimentierartikel im Betäubungsmittelgesetz.
Weiterhin prüft die Studienleitung eine Neuausrichtung des Projekts mit verändertem Studiendesign, wie die Universität weiter mitteilte.
Eine Beschwerde würde die auf Seiten des Bundes angelaufenen Arbeiten zur Schaffung der nötigen gesetzlichen Grundlagen für eine solche Studie blockieren. Die Städte unterstützen die Schaffung eines Experimentierartikels und möchten, dass der politische Prozess dahin beschleunigt werden kann. (sda)