Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/200634

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, die in der Schweiz und den EU-Ländern geltenden Best Practices hinsichtlich des Konsums von lokal angebautem Obst und Gemüse zu verbreiten.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der ausreichende Konsum von Früchten und Gemüse ist ein wichtiges Element, um nichtübertragbaren Krankheiten vorzubeugen. Dennoch essen nur rund 12 Prozent der Bevölkerung täglich die empfohlenen fünf Portionen Früchte und Gemüse. Auch aus diesem Grund setzt sich der Bund mit der Schweizer Ernährungsstrategie für eine ausgewogenere Ernährung der Bevölkerung ein. Rechtliche Grundlage bildet Artikel 24 Absatz 2 des Lebensmittelgesetzes (SR 817.0), der den zuständigen Bundesbehörden die Kompetenz einräumt, der Öffentlichkeit und der obligatorischen Schule ernährungswissenschaftliche Erkenntnisse von allgemeinem Interesse zu vermitteln, welche namentlich für die Gesundheitsvorsorge, den Gesundheitsschutz und die nachhaltige Ernährung von Bedeutung sind. Die Ernährungsstrategie 2017-2024 legt den Fokus auf die folgenden drei Ziele: die Ernährungskompetenz stärken, die Rahmenbedingungen verbessern, die Lebensmittelwirtschaft einbinden. Gemeinsam mit Akteuren aus Wirtschaft, Nichtregierungsorganisationen, Behörden und Bildung hat das zuständige Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen einen Aktionsplan ausgearbeitet. Dieser konkretisiert die Umsetzungsmassnahmen der Ernährungsstrategie in vier Handlungsfeldern, u. a. Information und Bildung, Rahmenbedingungen, Koordination und Kooperation.</p><p>Gestützt auf seine gesetzlichen Grundlagen und die obenerwähnten Erwägungen erachtet der Bundesrat die Anliegen der Motion als erfüllt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.