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Oliver Riemenschneider, Senior Manager
AWP. Dort soll oberhalb von Grengiols der bestehende Stausee im Chummibort ausgebaut werden. Oberhalb von Zermatt ist geplant, im Gebiet Gorner einen neuen Speichersee zu bauen, und in der Gemeinde Anniviers soll die Staumauer des Moirysees erhöht werden.
Dasselbe ist geplant beim Griessee in der Gemeinde Obergoms, dazu der Bau eines neuen Ausgleichsbeckens. In den Gemeinden Salvan und Finhaut soll die Staumauer des Lac d'Emosson aufgestockt werden und bei Bourg-St-Pierre jene des Lac des Toules. Dasselbe gilt für den Staudamm des Mattmarksees bei Saas Almagell.
In der Gemeinde Naters soll zudem das Wasser eines durch Gletscherrückgang entstehenden Sees für die Stromproduktion genutzt werden, in einer unterirdischen Zentrale.
Im Kanton Bern soll das Fassungsvermögen des Grimselsees mit einer Erhöhung der beiden Staumauern dieses Sees gesteigert werden. Auch der Oberaarsee in der Nähe dieses Sees soll eine höhere Mauer erhalten. Zudem soll im Gebiet Trift, wo sich ein Gletscher zurückgezogen hat, ein neuer Stausee entstehen.
Im Kanton Graubünden sollen die Vorhaben Curnera-Nalps und Lai de Marmorera vom beschleunigten Verfahren gemäss Energie-Mantelerlass profitieren. In beiden Fällen geht es um die Erhöhung von Staumauern. Höhere Staumauern sind auch auf der Göscheneralp im Kanton Uri und beim Lago del Sambuco im Tessin geplant.
Ende des Jahres 2021 einigten sich die Akteure der Wasserkraft an Rundtischgesprächen, zu denen die frühere Bundesrätin Simonetta Sommaruga eingeladen hatte, auf eine Liste mit 15 zu fördernden Wasserkraftprojekten.
Eine gemeinsame Erklärung unterzeichneten Vertreterinnen und Vertreter von Umweltverbänden, der kantonalen Energiedirektoren, der Regierungskonferenz der Gebirgskantone sowie der Konferenz der Bau-, Planungs- und Umweltdirektoren. Vertreten waren auch der Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen, der Schweizerische Wasserwirtschaftsverband, Swiss Small Hydro, Swisspower und die Axpo.