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In der zentralen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem begann eine Zeremonie im Beisein des US-Aussenministers John Kerry und des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu.
Knapp sieben Jahrzehnte nach Ende des Zweiten Weltkriegs leben heute in Israel noch etwa 192'000 Holocaust-Überlebende. Die Meisten von ihnen überlebten als Minderjährige in Lagern oder im Versteck.
Sechs Millionen Juden ermordet
Die israelische Regierung billigte die Zahlung von 50 Millionen Schekel (knapp 13 Millionen Franken) an eine Stiftung für hilfsbedürftige Holocaust-Überlebende. Weitere 15 Millionen Schekel sollen bei der Finanzierung von Medikamenten für ältere Menschen und Überlebende helfen.
Während des Zweiten Weltkriegs (1939 bis 1945) ermordeten die deutschen Nationalsozialisten und ihre Helfer nach Schätzungen etwa sechs Millionen Juden. Yad Vashem bemüht sich in akribischer Arbeit um die Identifikation jedes einzelnen Opfers und hat nach eigenen Angaben bereits zwei Drittel der Namen dokumentiert.
Kerry setzt Nahost-Besuch fort
US-Aussenminister John Kerry bemüht sich weiter um eine Annäherung zwischen Israel und den Palästinensern im Nahost-Konflikt. Am zweiten Tag seines Besuchs will Kerry den palästinensischen Ministerpräsidenten Salam Fajad und Israels Staatspräsidenten Schimon Peres treffen.