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Schweiz will 100 Millionen für den Klimaschutz geben
An einem ausserordentlichen Klimagipfel in New York rief Bundesrätin Doris Leuthard dazu auf, endlich ein weltweites Abkommen für den Klimaschutz abzuschliessen. Als nächste Ziele der Schweiz formulierte sie eine weitere Senkung der CO2-Emissionen und Einzahlungen in einen Klimafonds.
Der Bundesrat plane, im Rahmen einer zweiten Verpflichtungsperiode unter dem Kyoto-Protokoll, die CO2-Emissionen der Schweiz bis 2020 um 20 Prozent zu senken. Zudem erklärte Leuthard, dass die Schweiz gerade die Investition von mindestens 100 Mio. US-Dollar in den «Green Climate Fund» prüfe, aus dem Klimaschutz-Projekte in Entwicklungsländern finanziert werden.
Leuthard betonte aber auch, dass der drohende Klimawandel nur durch eine weltweite Zusammenarbeit abgewendet werden könne. «Wir alle müssen handeln - gefordert sind vor allem die grossen Emittenten.» Um das zu erreichen, bräuchte es ein globales, verbindliches Klima-Abkommen, für welches der ausserordentliche Klimagipfel in New York die Weichen stellen sollte, an dem sich 100 Staats- und Regierungschefs beteiligten.
Ausgearbeitet werden soll das Klima-Abkommen in der folgenden UN-Klimakonferenz im Dezember diesen Jahres in Peru. Den Abschluss plant UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon für den Klimagipfel im Dezember 2015.