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Die Biathletin Lena Häcki überzeugt beim Weltcup in Östersund mit einem 11. Rang im Sprint.
Lena Häcki legte den Grundstein für ihr zweitbestes Resultat im Weltcup nicht im Schiessstand, sondern in der Loipe. Die 22-Jährige überzeugte mit der drittbesten Laufzeit der über 100 Konkurrentinnen. Deshalb reichte es trotz zwei Strafrunden zu einem starken Resultat - Häcki erfüllte die Olympianorm.
"Mir ist läuferisch ein Top-Rennen gelungen. Auch das Material war sensationell, zudem liegt mir diese Strecke", sagte die Frau aus Engelberg, die in Östersund vor einem Jahr mit einem 4. Rang in der Verfolgung ihr bisheriges Highlight gesetzt hat. Ganz ungetrübt war die Freude allerdings nicht: "Beim Blick auf die Rangliste weiss ich nun nicht, ob ich mich freuen oder ärgern soll. Es wäre heute sehr viel drin gelegen." Die beiden Fehlschüsse kamen bei den Scheiben neun und zehn.
Häcki war nicht nur in der Loipe schnell, sondern gab auch ihre zehn Schüsse rassig ab. So verbrachte sie im Schiessstand 17 Sekunden weniger als beispielsweise die Top-Athletin Kaisa Mäkäräinen. Dies entspricht nicht ganz einer Strafrunde, für die in Regel 25 Sekunden veranschlagt werden.
Selina Gasparin (36.) und Elisa Gasparin (51.) qualifizierten sich für die Verfolgung vom Sonntag, Irene Cadurisch hingegen verpasste die Top 60 (77.).
Premiere für Herrmann
Die Deutsche Denise Herrmann gewann in ihrer zweiten Saison als Biathletin, 19 Monate nach ihrem Wechsel vom Langlauf, ihr erstes Weltcup-Rennen. Als Langläuferin mit Qualitäten im Sprint hatte dies die 28-Jährige nicht geschafft. Herrmann stellte die klar beste Laufzeit auf und hielt in dieser Sparte Mäkäräinen und Häcki um 15 beziehungsweise 22 Sekunden in Schach. Die Deutsche gewann trotz einer Strafrunde vor Justine Braisaz aus Frankreich und Julia Dschima aus der Ukraine.
2014 hatte Herrmann bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi mit der Langlauf-Staffel noch Bronze gewonnen. In Pyeongchang wird sie im Februar erneut dabei sein - als Biathletin.
SDA-ATS