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Einen Tag nach dem Unfall-Tod ihres Mitspielers Jerry Brown haben die Dallas Cowboys mit einem knappen Sieg ihre Playoff-Hoffnungen aufrechterhalten. Den Texanern gelang bei den Cincinnati Bengals mit dem knappen 20:19 ein sehr emotionaler Erfolg, durch den die Cowboys weiter Dritter der NFC East sind.
Brown war am frühen Samstagmorgen als Beifahrer bei einem Auto-Unfall verstorben, den offenbar sein Teamkollege Josh Brent verursacht hatte.
Der 24-Jährige war wegen fahrlässiger Tötung zunächst verhaftet worden, nach Zahlung einer Kaution in Höhe von 500.000 Dollar (umgerechnet 390.000 Euro) durfte er aber das Gefängnis verlassen. Brent wird vorgeworfen, unter Alkoholeinfluss die Kontrolle über das Auto verloren zu haben.
Das Spiel in Cincinnati, das mit einer Schweigeminute für den verstorbenen 25-jährigen Brown begann, war für die Mannschaft "sehr schwierig", wie Headcoach Jason Garrett betonte: "Es war für alle sehr emotional. Wir haben unser Team gebeten, irgendwie alle Gefühle so zu kanalisieren, dass sie mit ihrer Leistung Jerry ehren."
Es war die zweite Tragödie im Umfeld der NFL binnen einer Woche, nachdem am Wochenende zuvor Jovan Belcher von den Kansas City Chiefs erst seine Lebensgefährtin und dann sich selbst erschossen hatte.
Derweil feierten die New York Giants im Rennen um den Titel in der NFC East einen deutlichen 52:27-Erfolg gegen die New Orleans Saints.
Dabei glänzte Star-Quarterback Eli Manning mit vier Touchdown-Pässen, der 21 Jahre alte Rookie David Wilson steuerte als Running Back zwei Touchdowns bei und erzielte insgesamt 327 Yards Raumgewinn.