Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03242.jsonl.gz/804

Zoé teilt mit ihren Freundinnen gern Bilder von ihrem Hobby Reiten. Immer häufiger setzt sie sich aber an ihren Schminktisch, probiert aus, fotografiert sich und möchte die Bilder zeigen. Was sollte sie beachten?
Führen Sie einmal im Monat einen Verwöhntag ein: mit duschen oder baden, Haare waschen, Füsse eincremen, Nägel lackieren, frisieren, schminken. Ihr Kind verwöhnt Sie und umgekehrt. Dazu gehören ein feines Getränk und Lieblingsmusik. Fotografieren Sie jeweils das Ergebnis und hängen Sie die Fotos zu Hause auf, zum Beispiel in einer wachsenden Collage.
Oder: Vergleichen Sie Bilder Ihrer Tochter mit Bildern von Ihnen in ihrem Alter. Das gibt sicher einiges zu berichten und zu schmunzeln.
Setzen Sie sich mit Ihrer Tochter hin und fotografieren Sie das Schminken Schritt für Schritt – für eine Bildanleitung oder ein Lernvideo. Schauen Sie nun die Bilder zusammen an und stärken Sie so das Bewusstsein für die Wirkung von Bildern. Wie wirken sie als Serie? Einzeln aus dem Zusammenhang gerissen? Und was bedeutet das fürs Zeigen der Bilder? Wer darf welche Bilder sehen? Wie schauen Pädophile Bilder an?
Gibt es Unstimmigkeiten bei einem Bild: Sie finden es unangemessen, Ihre Tochter möchte es unbedingt posten? Schlagen Sie vor, das Bild an die Wohnungstüre zu heften, und diskutieren Sie den Vergleich: Hier sehen es weniger Leute als etwa auf Facebook oder dem Bildernetzwerk Instagram und man kann es jederzeit wieder entfernen.