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Die MWIA wurde 1919 als Folge des 1. Weltkrieges in New York als Dachorganisation für verschiedene Ärztinnenvereinigungen gegründet. Der rechtliche Sitz der Organisation befindet sich heute in Genf, das Generalsekretariat unter der Leitung von Dr. Waltraud Diekhaus in Dortmund.
Über siebzig nationale Ärztinnenvereinigungen sowie Einzelmitglieder weltweit sind in der MWIA zusammengefasst. Die MWIA wird von der UNO als beratende Nichtregierungs-
organisation (NGO) anerkannt. Das bedeutet, dass Delegierte aus den verschiedenen Ärztinnenvereinigungen – auch der mws ärztinnen schweiz – an den Generalversammlungen der WHO in Genf teilnehmen können. Via MWIA ist die mws auch an den Impfprogrammen der Unicef beteiligt.
Seit August 2010 (bis 2013) ist Dr. Afua Hesse aus Ghana Präsidentin der MWIA. Prof. Atsuko Heshiki aus Japan ist Past President. President Elect ist Dr. Kyung Ah Park, Südkorea. Dr. Shelley Ross aus Kanada bleibt Generalsekretärin. Aus organisatorischen Gründen sind die Mitglieder der MWIA in acht Weltregionen eingeteilt, denen jeweils eine Vizepräsidentin vorsteht. Die Schweiz gehört zur Region Mitteleuropa. Die momentane Vizepräsidentin für diese Region ist Dr. Waltraud Diekhaus aus Deutschland.
In jeder Weltregion finden regelmässig Kongresse statt. Ausserdem wird alle drei Jahre ein Weltkongress organisiert (2001 in Sydney, 2004 in Tokio, 2007 in Accra/Ghana, 2010 in Münster, Deutschland und 2013 in Seoul, Südkorea).
2001 - 2007 war Dr. Marianna Bodenmann-Zanetti, bis Juli 2009 Andrea Gilomen Verbindungsfrau (National Coordinator) der mws ärztinnen schweiz bei der MWIA. Nach Annette Thommen hat Adelheid Schneider im September 2011 diese Aufgabe übernommen. Die internationale Atmosphäre an den Kongressen ist sehr bereichernd. Ausserdem haben die Mitgliedsländer einer Weltregion häufig ähnliche Probleme. Und Ärztinnen aus hoch entwickelten Ländern müssen häufig gegen dieselben Widrigkeiten ankämpfen, wie beispielsweise ihre Kolleginnen aus Afrika. Das ermöglicht der mws, ihre Lösungsstrategien mit anderen Ärztinnenvereinigungen zu vergleichen, von anderen zu lernen und sich gegenseitig zu unterstützen.
Die MWIA gibt vierteljährlich die Zeitschrift Update heraus. Eine Zusammenfassung aus dieser Zeitschrift wird jeweils dem mws-Quartalsbrief beigelegt, so dass auch die Schweizer Ärztinnen erfahren, was ihre Kolleginnen in anderen Ländern bewegt.