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wurde in Budapest geboren und begann seine musikalische Ausbildung bereits früh auf der Geige, es folgte ein Studium an der Universität für Theater und Film seiner Heimatstadt im Schauspielfach, bevor sich nach privatem Gesangsunterricht bei Magda Nádor auf seine Gesangskarriere konzentrierte. Als Ensemblemitglied des Budapester Operetten Theaters war er auf Tourneen in Deutschland, den Niederlanden, Japan und den USA in zahlreichen Musicals und Operetten auf der Bühne zu erleben, bevor er sich dem Opernrepertoire zuwandte. Im Festengagement an der Budapester Oper sang er Partien wie Lenski in Eugen Onegin, Prinz in Rusalka, Hoffmann in Contes d’Hoffmann, Cavaradossi in Tosca, Rodolfo in La Bohème oder Alfredo in La Traviata. 2009 gewann er den 1. Preis bei der Mezzo Television Opera Competition in Szeged und war anschliessend in Le dernier jour d’un condamné von D. Alagna in Debrecen und in Emmeline von T. Picker in New York zu hören. Er gastiert regelmässig an der Semperoper Dresden, zuletzt als Don José in Carmen und als Prinz in Rusalka. Ebenfalls als Prinz gab er in der Saison 2013.2014 sein Debüt an der Oper Frankfurt. Bereits 2011 debütierte er im Rahmen des Budapester Frühlingsfestivals als Paul in Korngolds Oper Die tote Stadt und war 2014.2015 auch in der Neuinszenierung von Johannes Erath an der Oper Graz zu hören. 2016 war er an der Komischen Oper Berlin als Edgar Aubry in Marschners Der Vampyr zu erleben, nachdem er dort bereits in dessen Oper Die Herzogin von Chicago als Sándor Boris sowie in Kalmans Die Zirkusprinzessin als Mister X zu Gast war. In jüngster Zeit wendete sich Zoltán Nyári verstärkt dem Wagnerfach zu: So sang er u.a. Erik in Der fliegende Holländer, Aegist in Elektra, Don José in Carmen, Eisenstein in Die Fledermaus oder Froh in Das Rheingold in Budapest. An der Oper Malmö war er als Erik in Der fliegende Holländer und Cyprian in Parken auf der Bühne zu erleben. 2016.2017 debütierte er als Tristan an der Oper Graz, gefolgt vom Theater Hagen. In der Spielzeit 2017.2018 sang er am Oldenburgischen Staatstheater seinen ersten Siegmund, ein Jahr später folgte dort sein Debüt als Siegfried und erneut Siegmund in Chemnitz.