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Der Verurteilte hatte zugegeben, vom Sommer 2017 bis Dezember 2018 in den Kantonen Luzern, Nidwalden, Zug und Aargau insgesamt neun Mal in Einfamilienhäuser eingestiegen zu sein und dies weitere zwei Mal versucht zu haben. Der Wert der Beute – vor allem Bargeld und Schmuck – belief sich auf 46'000 Franken, der Sachschaden summierte sich auf 19'000 Franken.
Der Albaner kam als zweijähriger nach Griechenland, wo er auch die Schule besuchte. In Albanien begann er ein Informatikstudium, dann schlug er sich in Griechenland mit verschiedenen Jobs durch. Als die Situation im Zuge der Wirtschaftskrise immer prekärer wurde, reiste er illegal in die Schweiz, arbeitete schwarz auf dem Bau und kaufte Autos, die er nach Albanien fuhr und dort verkaufte.
Vor zwei Jahren festgenommen
Einen Teil seines Einkommens bestritt der Beschuldigte mit Einbrüchen. Die Staatsanwaltschaft stufte das Einbrechen als einen «Teilzeitberuf» ein, den der Beschuldigte ausgeübt habe, weil der Autohandel nur unregelmässige Einkünfte einbrachte.
Vor zwei Jahren wurde der Beschuldigte in der Luzerner Agglomeration festgenommen. Die Festnahme fand im Zuge von Ermittlungen der Kantonspolizei Aargau statt, die sich gegen Einbrecher, die die Dämmerung für ihr Tun nutzten, richteten.
Der Verurteilte wurde 2019 nach Albanien ausgeschafft. Für den Prozess, der im abgekürzten Verfahren stattfand, war er dispensiert. Das Urteil ist rechtskräftig.