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Wegen der Corona-Pandemie ist die Generalversammlung der Konferenz der Europäischen Rabbiner (CER) erneut verschoben worden. Nun ist das Treffen vom 30. Mai bis zum 1. Juni in München geplant, wie die CER am Freitag in Bonn mitteilte. Im November war die 32. Generalversammlung zunächst auf den 7. bis 9. März verlegt worden.
“Damals waren wir voller Hoffnung, dass wir im März dieses Jahres bereits wieder in einer unbeschwerten Atmosphäre hätten tagen können”, hiess es. Angesichts der weiterhin dynamischen Pandemielage, der Sicherheit und des gesundheitlichen Wohls der Gäste sei die Zusammenkunft mehrerer hundert Rabbiner erneut verlegt worden. Zum Abschluss der Generalversammlung ist für den 1. Juni eine gemeinsame Gedenkveranstaltung in der KZ-Gedenkstätte Dachau geplant.
Als Europäisches Rabbinat vertritt die CER nach eigenen Angaben rund 1.000 Rabbiner und damit die grössten jüdischen Gemeinden Europas. Die CER tritt für die religiösen Rechte der Juden in Europa ein sowie für Religionsfreiheit, den interkulturellen und interreligiösen Dialog mit Muslimen und Christen. Damit will sie einer wachsenden Radikalisierung in der Gesellschaft entgegentreten. Präsident der CER ist seit 2011 der Oberrabbiner von Moskau, Pinchas Goldschmidt.
KNA/lwi/chw/cas