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In jeweils zwölf verschiedenen Untersuchungsfeldern mit je einer Buntbrache, einer extensiv genutzten Wiese und einer Weide wurden von Ende Mai bis Ende September 2003 mittels über dem Boden aufgestellten Fallen Kleinsäuger gefangen und registriert. Weil der in der Falle verabreichte Köder offenbar schmeckte, gingen Mäuse mehrmals in die Falle. Um die Zählung nicht zu verfälschen, wurden die Tiere gekennzeichnet.
In Buntbrachen wurden pro Hektare durchschnittlich 234 Kleinsäuger gezählt. In extensiv genutzten Wiesen waren es 16 und in Weiden 5 Mäuse. In Buntbrachen stellt die Feldmaus mit durchschnittlich 179 Individuen die höchste Population dar; Waldmäuse wurden 36 und Hausspitzm
Bei welcher Dichte
liegt die Schadenschwelle?
Die Waldmäuse richten in den Kulturen wenig Schäden an, führte Imesch aus. Sie können ausgesäte Samen fressen, aber ernähren sich auch von Insekten und Schnecken. Die Hausspitzmaus ernährt sich von Insekten, Spinnen und Schnecken. Hingegen Feldmäuse können bei sehr grosser Dichte Schäden verursachen. Solange sie sich in den Buntbrachen befinden und nicht in grossem Ausmass in andere Felder migrieren, sind sie für die Landwirtschaft tragbar, fasst er zusammen. Um die potenziell schädlichen Feldmauspopulationen zu regulieren, rät Imesch für Buntbrachen zu einer geringeren Saat-gutmenge (höchstens 110 Gramm Saatgut pro Are). In einer lichten Buntbrache sei nicht nur die Mäusepopulation geringer, sondern sie biete auch für Raubvögel wie Turmfalken, Milane, Bussarde und Eulen einen besseren Zugang.