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Ihm gehört die Zukunft!
Der Ort des Interviews beim früheren Wankdorf-Stadion weckt für mich Erinnerungen: Als Jugendlicher begleitete ich häufig meinen Vater hierher, einen leidenschaftlichen Fan des Fussballclubs der Bundeshauptstadt. Wurst mit Brot und der Sieg von YB reichten für sein Glück. Inzwischen ist das Stadion dem beeindruckenden Stade de Suisse gewichen. Auch die klingenden Namen sind nicht mehr dieselben: Adieu Conz, Castella, Siegenthaler, Andersen, Müller, Trümpler…
Eine neue Generation hat Einzug gehalten. Heute treffe ich den 18-jährigen talentierten Stürmer Michael Frey.
Weshalb haben Sie Fussball als Sport gewählt?
Dafür sind wohl meine Gene verantwortlich. Mein Grossvater und mein Vater spielten Fussball, und mein Bruder ist in der Super League beim FC Thun.
Bei welchem Club haben Sie angefangen? Wie verlief Ihr rasanter Aufstieg?
Angefangen habe ich beim FC Münsigen, danach folgte
der FC Thun. International spielte ich mit der U15, der U17 und jetzt mit der U19. Zum BSC Young Boys kam ich mit 15 Jahren.
Wann spielten Sie Ihren ersten Match in der Super League und in der UEFA Europa League?
2012 spielte ich mit 17 Jahren mein erstes Spiel in der Schweizer Meisterschaft gegen den FC Thun. Im gleichen Jahr gab ich mein Debüt in der Europa League und freute mich zum Beispiel riesig über meinen Einsatz gegen den legendären FC Liverpool.
Sie sind 18 Jahre alt und haben glänzende Zukunftsaussichten. Welches ist die schönste Erinnerung in Ihrer noch jungen Karriere?
Die Spiele in der Europa League haben mich natürlich geprägt. Meine allerschönste Erinnerung ist aber mein erster Treffer in der Super League für YB gegen Sion.
Schweizer Fussballer sind bei ausländischen Clubs begehrt. Was sind Ihre Ziele?
Sich bei einem grossen ausländischen Club durchzusetzen, ist natürlich für jeden Schweizer Spieler erstrebenswert. Daran denke ich im Moment aber noch nicht. Ich will mich einfach ständig weiterentwickeln … und mich hundertprozentig für meinen aktuellen Club einsetzen. Ich möchte mit guten Leistungen zum Erfolg von YB beitragen und mich so mittelfristig für die Schweizer A-Nationalmannschaft empfehlen.
Was für ein Verhältnis haben Sie zu Ihrer Gesundheit?
Ich bin sehr gesundheitsbewusst. Ich achte darauf, was ich esse, und bin fast nie in Fast-Food-Lokalen anzutreffen. Um meine Leistungsfähigkeit zu optimieren, arbeite ich zum Beispiel auch mit Experten aus den Bereichen Ernährungswissenschaften und Mentaltraining zusammen.