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Als Sohn eines afroamerikanischen Vaters und einer koreanischen Mutter wurde Randall Goosby 1996 in San Diego geboren. Früh erhielt er Klavier- und bald auch Violinunterricht, feierte schon mit neun Jahren sein Debut als Geiger mit dem Jacksonville Symphony und trat mit dreizehn erstmals mit dem New York Philharmonic auf. Im selben Jahr gewann er die Sphinx Competition in Detroit, wo er als jüngster Preisträger aller Zeiten mit dem Isaac Stern Award ausgezeichnet wurde. Sein Violinstudium absolvierte Goosby bei Itzhak Perlman und Catherine Cho an der New Yorker Juilliard School of Music. Er absolvierte das Perlman Music Program, die Akademie des Verbier Festivals und die Sommerakademie des Salzburger Mozarteums. Seine internationale Karriere eröffnete er 2018 als Sieger der Young Concert Artists International Auditions in New York. Daraufhin konzertierte er mit dem New York Philharmonic sowie dem Cleveland Orchestra und gab Rezitale im Kennedy Center in Washington D.C., im Kravis Center in West Palm Beach und in der Londoner Wigmore Hall. In der Saison 2021/22 trat er mit dem Los Angeles Philharmonic und Gustav Dudamel in der Hollywood Bowl auf; er gastierte beim Baltimore und beim Detroit Symphony Orchestra, beim London Philharmonic und beim Philharmonia Orchestra. 2022/23 debutiert er mit zwei Violinkonzerten von Florence Price beim Philadelphia Orchestra unter Yannick Nézet-Séguin, bringt Bruchs Erstes Violinkonzert mit dem London Philharmonic sowie dem Utah Symphony zur Aufführung und spielt das Tschaikowsky-Konzert mit dem Cincinnati Symphony und dem Los Angeles Philharmonic. 2021 erschien unter dem Titel Roots sein erstes Solo-Album bei Decca Classics, das Werken schwarzer Komponist*innen gewidmet ist. 2022 wurde Randall Goosby mit dem renommierten Avery Fisher Career Grant ausgezeichnet.
Juni 2022