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In «monototal» setzt sich Cornelia Lüthi mit ihrer Gruppe «halsundbeinbruch» mit folgenden zwei Wahrnehmungsformen auseinander: Das Visuelle (Tanz) und das Auditive (Musik). Ein Pianist vermag es, eine komplexe, vierstimmige Fuge mit nur zehn Fingern zu spielen! So möchte es ihm die Tänzerin gleichtun und stürzt sich in das Abenteuer, die Fuge mit ihren vier Stimmen verteilt auf Arme und Beine so exakt wie möglich für den Zuschauer zu visualisieren. Und was passiert, wenn die Musik, die das Publikum hört, um 180° anders ist als das, was die Tänzerin auf der Bühne tanzt? Oder wenn die Tänzerin zwei sich komplett unterscheidende Musikstücke, welche parallel ablaufen, gleichzeitig vertanzt? Das Solostück «monototal» stellt sich den gegebenen Aufgaben mit Genauigkeit, Skurrilität und Humor.