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Was wäre eigentlich, wenn sich die Franzosen 1814 nicht aus Aachen zurückgezogen hätten?
Hätte, wenn und aber! Es kam mir grad so einfach in den Kopf geschossen, als ich bei Wikipedia ein paar Fakten zur Öcher Geschichte las. Was wäre denn eigentlich, wenn die Franzosen noch in Aachen wären und Aachen, dann unter dem Namen Aix-la-Chapelle, zu Frankreich gehören würde? Wäre ja nicht auszudenken … 😉
Zumindest wären wir, wie vor über 200 Jahren, Landeshauptstadt des Départements Roer mit den dazugehörigen vier Arrondissements. Der Landesvater wäre aktuell mit Sarkozy, wie Napoleon, ein kleinwüchsiger Zeitgenosse. Die Amtssprache wäre selbstverständlich Französisch und die Währung weiter der Euro. Allerdings hieße es dann wohl nicht mehr Pontstraße oder Hansemannplatz. Wir würden es wohl Rue de Pont und Place ‘ansemann nennen. Nobis oder Leo`s gäbe es dann auch, allerdings mit weitaus besseren Baguettes und Croissants.
Die Alemannia hieße dann auch eher Football Club Aix-la-Chapelle oder Association de la Jeunesse Allemande und auf dem Tivoli würde man entsprechend Paris Saint-Germain, Olympique Lyon und den AS Monaco begrüßen dürfen. Und klar, Robert Moonen würde in feinstem Französisch die Gäste begrüßen: „Nous souhaitons la bienvenu à nos visiteurs …“ (zugegeben: mein Französisch war mal besser und ich hoffe ich habe das noch richtig übersetzt :D) Außerdem würden wir in der „région de l’Est“ eher Marokkaner und Algerier beheimaten und die Belgier wären wohl weniger auf unseren, in diesem Fall dann maroden, Straßen unterwegs.
Aber machen wir uns nix vor. Der Ausblick von „le Lousberg“ (alternativ: „la Belvedere“) auf die Stadt wäre auch dann traumhaft und „chez“ Else gäbe es trotzdem den besten Sauerbraten!
Au revoir wa
(mit bestem Dank an Steffen für die Unterstützung)