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Das übergeordnete Ziel des Projekts ist es, die Komplexität des europaweiten Vogelzugs zu beschreiben, sowie Wechselwirkungen mit der Entwicklung sowie dem Betrieb erneuerbarer Energien zu analysieren. Da ein Zuwachs erneuerbarer Energien unverkennbar ist und diese einen negativen Einfluss auf Vogelpopulationen haben (z.B. durch Kollisionen von Vögeln mit Windturbinen), sollen Gebiete und Zeiträume mit hohem Kollisionsrisiko identifiziert werden. Dies soll zur Nachhaltigkeit erneuerbarer Energien beitragen. Ein seit Kurzem verfügbares europaweites Netz von Radardaten über die Anzahl und Flughöhe der Zugvögel ermöglicht es realistische Ausgangsbedingungen der Simulation zu definieren und die Simulationsresultate zu validieren. Die Resultate erlauben eine zeitliche und räumliche Quantifizierung des Vogelzuges und des damit verbundenen Kollisionsrisikos. Eine Verfeinerung der räumlichen Auflösung wird im Anschluss an das Projekt den praktischen Nutzen des Modells verbessern.
Das Projekt liefert Erkenntnisse zum generellen Verständnis von Biomassen-Verschiebungen über den europäischen Kontinent und schafft durch die Nutzung kostspielig erhobener Umweltdaten (Wetterradar-Netzwerk) einen gesellschaftlichen Mehrwert für diese Investitionen. Die Ergebnisse sind geeignet Massnahmen zu unterstützen um Kollisionen von Vögeln mit Windkraftanlagen, aber auch mit Flugzeugen möglichst effizient zu reduzieren.