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Linde wurde Schüler der Abteilung für Photographie der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt in Wien. Von 1887 bis 1889 war er als Fotograf und Kolorist bei Ignaz Heimann in Kairo tätig. Von 1891 bis 1894 studierte er an der Münchener Akademie bei Gabriel von Hackl und Paul Hoecker, von 1895 bis 1898 in Paris an der Acadèmie Julian. Anschlissﬂend reiste er nach Schweden, in die Niederlande und nach Spanien.
Seit 1900 lebte er in Berlin, wurde 1902 Mitglied der Berliner Secession und später auch Mitglied im Deutschen Künstlerbund. 1905 folgte eine weitere Spanienreise. Bis 1914 hielt er sich jährlich in Paris und in der Normandie auf. 1919 und 1928 hatte er Einzelausstellungen in Lübeck.
Bekanntheit erlangte der Künstler vor allem durch Landschaftsbilder und Stillleben, ferner durch zahlreiche Kinderportraits, welche häufig im Kundenauftrag entstanden und daher meist in Privatbesitz verblieben sind.
Linde-Walther war auch als Buchillustrator tätig.