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Mit Ziegen und Kleinhandel aus absoluter Armut heraus
Ketline lebt mit 4 ihrer Kinder in Ba Kamas, im Norden Gwomòns. Gemeinsam mit ihrem Partner hat sie 7 Kinder. Als dieser die Familie verliess, versuchte sie sich und ihre Kinder mit Wäschewaschen der Nachbarn und dem Verkauf von Süssigkeiten vor dem Haus, über Wasser zu halten. Meistens reichte es grade, um genug zu Essen für die Familie zu kaufen. Doch dann kamen Tage, an denen es nichts zu essen gab und auch kein Geld vorhanden war, um die Kinder zur Schule zu schicken. Drei der Kinder wurden zu Familienmitgliedern gebracht. Ketine weiss, dass es ihnen dort gut geht.
Sianna ist eine von rund 900 Boutik Sante-Unternehmerinnen, die mit einer kleinen «Apotheke», eine Boutik Sante führt. Vor zwei Jahren wurde Sianna Teil eines
Programmes, das Kleinstunternehmerinnen durch Schulung und Begleitung befähigt,
Grundwissen zu Hygiene und Gesundheit zu erhalten, dieses an ihre Dorfgemeinschaft
weiterzugeben und ihr Sortiment mit Gesundheitsprodukten zu erweitern.
Von ganzem Herzen will ich die Ausbildung schaffen!
Durch einen Nachbarn hörte Frank vom YAP-Programm, bewarb
sich und war überglücklich, dass er angenommen wurde. Von 450 Bewerbern der
Region Cape Coast konnten nur 300 Bewerber berücksichtigt werden. Der Rest kam
auf eine Warteliste und kann nur teilnehmen, wenn jemand die Ausbildung
abbricht. Frank wählte die Ausbildung zum Schneider und ist sehr zufrieden mit seinem
Lehrmeister Ebo. Um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, arbeitet er weiter im Laden
von Frau Fati. Morgens vor der Arbeit im Schneiderladen, abends nach der Arbeit
und am Wochenende.
Dann wurde Nolita ins CLM-Programm aufgenommen und sie
wählte Ziegen und ein Schwein als einkommensgenerierende Aktivität. Schon nach
kurzer Zeit wuchs die Anzahl der Ziegen auf acht. Vor wenigen Wochen konnte
Nolita das Programm erfolgreich abschliessen und ist dabei, einen ersten Mikrokredit
zu bekommen, um ihr kleines Geschäft zu vergrössern.
David aus Lubira in Uganda gehört zu den 6'000 glücklichen Jugendlichen (davon 36% weiblich) aus der Region Mytyana in Uganda, die an dem Programm Jugendförderung in der Landwirtschaft teilnehmen können. Mit Schulungen, Kleinkrediten und Zugang zu
Wertschöpfungsketten werden sie gefördert, die lokalen landwirtschaftlichen
Möglichkeiten zu nutzen und selber Kleinunternehmen zu gründen.
Zum besonderen Anlass unseres ersten Livestreams, möchten wir 65 weiteren Jugendlichen in Ghana eine dreijährige Berufsausbildung ermöglichen. Das Besondere: jede Spende wird durch den Einsatz unseres Stiftungsrates und einzelner Firmen bis zu einem Gesamtbetrag von 50.000 Fr. verdoppelt.
Mit verdoppelten 50.000 Fr. können 65 Jugendliche über drei Jahre in einem handwerklichen Beruf ausgebildet werden und erhalten in ihrem Land eine hoffnungsvolle Perspektive.
Durch die Ausbildung von 100 Gesundheitsberaterinnen soll die Gesundheits- und Hygienesituation in Nordindien verbessert werden. Zudem erhalten die Gesundheitsberaterinnen Schulungen zu einkommensfördernden Aktivitäten.