Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03512.jsonl.gz/736

Vettel und auch sein Teamkollege Charles Leclerc, der am Sonntag von Platz 3 starten wird, hatten schon in den letzten zwei Trainings mit je einem ersten und einem zweiten Platz aufgezeigt, dass die Hochgeschwindigkeitsstrecke in Montreal dem Aerodynamik-Konzept von Ferrari entgegenkommt. Auch dank dem starken Antrieb waren die Fahrer in den roten Autos eine Macht. Die Konkurrenz in den Mercedes vermochte den in jenen Passagen eingehandelten Rückstand in den Kurven der ersten beiden Sektoren nicht wettzumachen. Valtteri Bottas, der seinen ersten Versuch im Finale nach einem Dreher abbrechen musste, musste sich sogar mit Startplatz 6 bescheiden.
56. Pole-Position
Vettel sicherte sich seine insgesamt 56. Pole-Position. Darauf hatte er sehr lange warten müssen. Letztmals von ganz vorne war er im vergangenen Juli in Hockenheim losgefahren. Seither war er in 16 Anläufen stets gescheitert, sich den besten Startplatz zu sichern.
Das interne Duell der Fahrer des Teams Alfa Romeo entschied Antonio Giovinazzi für sich. Der Italiener wird am Sonntag auf Startplatz 13 stehen, Kimi Räikkönen, der schon im ersten Teil des Qualifyings hängen geblieben war, auf Position 17.