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Gerauchter Tabak
Zigaretten: Zusammensetzung
Beim Rauchen werden zwischen 4’000 und 6’000 Giftstoffe inhaliert, 40 davon sind krebserregend. Dazu gehören beispielsweise:
- Nikotin
- Kohlenmonoxid
- Teer
- Reizende Substanzen: Aceton, Phenol, Zyanid, Formalin, Ammoniak, Arsen usw.
- Schwermetalle: Kadmium, Quecksilber, Nickel, Blei, Chrom usw.
- Lösungsmittel
- Insektizide
- Zusatzstoffe: Geschmacksstoffe, Bleichmittel, Strukturbildungsmittel, Konservierungsstoffe, Farbstoffe usw.
Obwohl die Liste dieser Stoffe sehr lang ist, werden auf Zigarettenpackungen nur 3 Substanzen und ihre Mengen aufgeführt: Nikotin, Teer und Kohlenmonoxid.
Selbstgedrehte Zigaretten
Selbstgedrehte Zigaretten verführen im Besonderen junge Raucher. Sie sind günstiger als herkömmliche Zigaretten, die in Packungen verkauft werden, aber genauso gesundheitsschädlich oder sogar noch schädlicher, wenn eine grosse Menge Tabak ohne Filter verwendet wird.
"Light"-Zigaretten
«Light»- oder «leichte» Zigaretten verdanken ihren Namen dem im Vergleich zu herkömmlichen Zigaretten niedrigeren Nikotin- und Teergehalt. Diese Bezeichnungen sind zwar verboten, die Packungen können jedoch durch ihre Farben unterschieden werden, die jeweils für einen anderen Gehalt an diesen Stoffen stehen. Sie vermitteln den Eindruck, weniger gesundheitsschädlich zu sein, obwohl sie genauso schädlich sind wie herkömmliche Zigaretten. Raucher müssen stärker an diesen Zigaretten ziehen, um die gewünschte Nikotindosis zu erhalten. Der Rauch wird tiefer inhaliert. Die Lunge ist den Giftstoffen stärker ausgesetzt und die daraus entstehenden Krebserkrankungen sind schwerer zu behandeln.
Zigaretten "ohne Zusatzstoffe"
Zigaretten «ohne Zusatzstoffe» werden auch als «natürlich» oder «biologisch» bezeichnet. Sie werden im Vergleich zu herkömmlichen Zigaretten als weniger schädlich wahrgenommen. Es ist jedoch nicht belegt, dass sie tatsächlich weniger schädlich sind. Ob mit oder ohne Zusatzstoffe, Zigaretten enthalten tausende von gesundheitsgefährdenden Stoffen.
Zigarren
Zigarren werden im Vergleich zu Zigaretten mitunter als weniger gefährlich wahrgenommen. Sie enthalten jedoch mehr Nikotin und mehr Giftstoffe als Zigaretten. Die Folgen für die Gesundheit sind schwerwiegend.
Shisha
Die Shisha, auch Hooka genannt, ist eine Wasserpfeife, mit der Tabak geraucht wird. Diese Art, zu rauchen, ist bei Jugendlichen sehr beliebt, besonders wegen der zugesetzten Aromen. Sie gilt fälschlicherweise als weniger gefährlich. Im Gegensatz zu dem weit verbreiteten Eindruck filtert das Wasser am Boden der Shisha die Giftstoffe nicht aus dem Rauch heraus. Es kühlt den Rauch vielmehr ab, was zu einer tieferen und längeren Inhalation führt. Die Menge der Giftstoffe ist viel höher als in Zigarettenrauch. Da Shishas bis zu einer Stunde lang geraucht werden, entspricht der inhalierte Rauch dem von zwei Packungen Zigaretten.
Shishas werden zudem in Gruppen geraucht und das Mundstück wird nicht bei jedem Raucherwechsel ersetzt, was die Übertragung von Krankheitserregern wie Hepatitis- und Herpes-Viren und Tuberkulose-Bakterien fördert.