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Letzten Freitag war bekannt geworden, dass die Sprint-Europameisterschaften im Orientierungslauf im Mai 2021 in Neuenburg ausgetragen werden. Dies, da sich Russland als ursprünglicher Organisator aufgrund der finanziellen Unsicherheiten wegen der Corona-Pandemie zurückgezogen hat.
OL-Europameisterschaften sind vor allem im Bereich Kommunikation und Marketing eine deutlich grössere Sache.
Das Besondere daran: In der Westschweiz wäre nächstes Jahr «nur» ein Weltcup-Anlass vorgesehen gewesen. Gemäss OK-Präsident Matthias Niggli hat man sich vom internationalen OL-Verband 4 Wochen Bedenkzeit erbeten, bevor man sich zur Übernahme der EM von Russland entschieden habe.
Eine Herausforderung fürs OK
Der Grund: «OL-Europameisterschaften sind vor allem im Bereich Kommunikation und Marketing eine deutlich grössere Sache», so Niggli. Dies werde eine Herausforderung. Gleichzeitig hoffen die Organisatoren in Neuenburg, dass sie so Synergien schaffen können.
Denn 2023 werden in Flims die Weltmeisterschaften ausgetragen. Während dann eine sogenannte Wald-WM mit den Disziplinen Mittel- und Langdistanz sowie Staffel ansteht, ist der Anlass 2021 in Neuenburg eine Sprint-EM; das heisst, dass ausschliesslich kurze Distanzen in der Stadt absolviert werden.
Was es mit der noch jungen Disziplin Knockout auf sich hat, erfahren Sie in obenstehendem Audio-Beitrag.