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Der Bundesrat möchte für 8 Milliarden Franken neue Kampfjets und Flugabwehr-Raketen kaufen. Wir haben uns ein paar Gedanken dazu gemacht, was man sich mit dieser Summe sonst noch leisten könnte.
Am Mittwoch hat der Bundesrat den finanziellen Rahmen für die Beschaffung neuer Kampfjets und eines Fliegerabwehr-Systems festgelegt: 8 Milliarden Franken. Wie viele Flieger die Schweiz dafür kaufen soll, konnte SVP-Bundesrat Guy Parmelin noch nicht beziffern.
Ein paar Rechenbeispiele zeigen jedoch, was man mit 8 Milliarden Franken sonst alles anstellen könnte:
Die SRG steht derzeit im Fokus der Aufmerksamkeit. Am 4. März 2018 stimmt das Volk über die No-Billag-Initiative und damit über den «Gebührenzwang» ab. Tatsächlich könnte man die SRG nach heutigem Standard bis 2024 gebührenfrei betreiben.
Die SBB trug 2016 mit Billett- und Trassenerlösen jährlich 1,4 Milliarden Franken zur Finanzierung der Bahninfrastruktur bei. Mit 8 Milliarden könnte man diese Erlöse knapp sechs Jahre lang ersetzen, also gratis mit den SBB fahren.
Elon Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX bietet kommerzielle Raketenstarts für ungefähr 65 Millionen an. Mit 8 Milliarden wäre es also möglich, 120 solcher Starts zu buchen.
Ein Söldner des Blackwater-Unternehmens kostet ungefähr 180'000 Franken im Jahr. Mit dem Geld könnte die Schweiz vier Jahre lang 10'000 Blackwater-Söldner anheuern. Die USA setzt seit Jahren solche private Soldaten im Irak ein.
Alle mittelamerikanischen Länder hatten 2016 zusammengenommen 7,8 Milliarden Franken Militärausgaben. Diese wären mit dem Budget der Schweiz für Kampfflugzeuge und Flugabwehrraketen gedeckt.
Mit 8 Milliarden ist in den USA hingegen erst 1,3 Prozent der gesamten Militärausgaben gedeckt.
Dann wird's bestimmt was mit der Qualifikation für die Weltmeisterschaft.
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