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Jedermann Collection – Set 5 aus der Sammlung des Fotomuseum Winterthur
Das Fotomuseum Winterthur konnte im vergangenen Jahr die hochkarätige amerikanische Jedermann Collection erwerben. Sie umfasst 177 Werke von 62 KünstlerInnen mit total 340 Fotografien. Die Künstlerliste liest sich wie ein „Who is Who“ der zeitgenössischen Kunst und Fotografie. Der Hauptteil der Sammlung konzentriert sich auf die konzeptionelle Fotografie der sechziger und siebziger Jahre, mit Werken von Vito Acconci, John Baldessari, Bernd & Hilla Becher, Victor Burgin, Hamish Fulton, Michael Heizer, Richard Long, Gordon Matta-Clark, Sol LeWitt, Robert Smithson u.v.m.
Ein zweiter Teil umfasst die medienreflektierende, postmoderne Fotografie der achtziger Jahre mit Werken von Barbara Bloom, Sarah Charlesworth, Louise Lawler, Sherrie Levine, Cindy Sherman und Elaine Sturtevant u.v.m., die das Einwirken der Massenmedien wie Kino, Zeitschriften, Werbung usw. auf unsere Gesellschaft untersuchten. Dieser Ankauf stärkt das Profil der Sammlung des Fotomuseum Winterthur entscheidend. Die Ausstellung Jedermann Collection präsentiert zentrale künstlerische Positionen des 20. Jahrhunderts, der Land Art, Concept Art und der Appropriation Art.
Der Ankauf der Jedermann Collection ist möglich geworden durch namhafte Beiträge von folgenden Stiftungen, Firmen und Privatpersonen: Artephila Stiftung, Volkart Stiftung, Georg und Bertha Schwyzer-Winiker Stiftung, Hulda und Gustav Zumsteg Stiftung, Baugarten Stiftung, Hans Barlach/Claus Grossner, Maja Hoffmann (Luma Stiftung), Thomas Koerfer und Ringier AG.
Die Ausstellung wurde von Thomas Seelig und Urs Stahel kuratiert.
Hauptsponsor: Swiss Re