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Mitte schlägt Carmelia Maissen als Regierungsratskandidatin vor
Die Ilanzer Gemeindepräsidentin Carmelia Maissen will für die Regierungsratswahlen kandidieren. Über ihre endgültige Nomination entscheiden die Mitte-Delegierten im Dezember.
Nebst den amtierenden Regierungsräten Marcus Caduff und Jon Domenic Parolini schlägt die Geschäftsleitung der Mitte Graubünden ihren Delegierten eine Frau zur Wahl in die Regierung vor: Carmelia Maissen. Mit dieser Wahl übernehme die Mitte die Verantwortung gegenüber der Bündner Bevölkerung. Die anderen Parteien hätten ihren Delegierten keine Frau als Kandidatin vorgeschlagen, heisst es in der Mitteilung.
Mit Maissen stelle sich eine «äusserst kompetente und erfahrene Frau» zur Verfügung. «Eine Regierungsratswahl ohne eine Frauenkandidatur ist für uns undenkbar», lässt sich Kevin Brunold, Co-Präsident der Mitte Graubünden, zitieren.
Maissen sei es gelungen, die schwierige Finanzsituation der Gemeinde Ilanz/Glion nach der Gemeindefusion in den Griff zu bekommen.
Die Nominationsversammlung findet in der ersten Dezemberhälfte statt. Dort wird den Delegierten die Kandidatur Maissens vorgeschlagen, wie es in der Mitteilung heisst. (so)