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Der grösste Schweizer Banken-Konzern, die UBS, meldet für das Jahr 2000 einen neuen Rekordgewinn. Er beträgt nach Steuern und Minderheits-Anteilen genau 7,792 Mrd. Franken.
Berücksichtige man die Sonderfaktoren, mache der Reingewinn sogar 8,132 Mrd. Franken aus, sagt die UBS am Donnerstag (22.02.). Das sei ein Gewinnsprung von 74 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Prognosen übertroffen
Der Abschluss übertrifft die Prognosen der Finanzanalysten. Die Übernahme des US-Wertschriftenhauses PaineWebber liess auch die verwalteten Vermögen in die Höhe schnellen, nämlich um 725 Milliarden auf 2'469 Mrd. Franken.
Aktienrückkauf
Um der Zunahme des Kapital-Überschusses entgegenzuwirken, will die UBS im März beginnen Aktien zurückzukaufen. Damit soll das Kapital herabgesetzt werden. Der Verwaltungsrat hat den Gesamtwert des Programmes auf maximal 5 Mrd. Franken festgelegt.
Sei das Jahr 2000 für die UBS ein ausgezeichnetes Jahr gewesen, seien die Prognosen für das laufende Geschäftsjahr schwierig. Die grösste Chance im laufenden Jahr liege darin, den Zusammenschluss mit PaineWebber vollumfänglich zu nutzen und damit das weltweit führende Vermögens-Verwaltungshaus zu schaffen, sagt die Bank.
Regine Anhorns Meinung
Mit Ausnahme der verwalteten Vermögen seien die Zahlen gut, sagte Analystin Regina Anhorn von Lombard Odier. Die Zunahme der verwalteten Vermögen von mehr als 40% auf 2,469 Billionen Franken verdankte die UBS einzig und allein der Übernahme von PaineWebber.
Im angestammten Geschäft kam es zu einem weiteren Kundenabfluss. Anhorn räumte ein, dass es im vierten Quartal angesichts der schlechten Verfassung der Finanzmärkte nicht leicht gewesen sei, brillante Ergebnisse in der Vermögensverwaltung vorzulegen. "Aber dieses Jahr müssen sie etwas liefern - das ist klar", sagte die Analystin.
swissinfo und Agenturen