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Stören Sie sich auch an lästigen Fettröllchen am Bauch und Extra-Kilos auf der Hüfte? Auch, wenn unser Live-Chat zum Thema "Wie bekomme ich mein Bauchfett weg?" vorüber ist, können Sie hier die interessantesten Fragen und Antworten noch einmal nachlesen.
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Elisabeth - Frage aus dem Expertenchat
Leider funktioniert das Abnehmen nicht so gezielt. Generell gilt, essen Sie weniger als Ihr Körper verbraucht. Dann greift der Körper auf seine Reserven zurück u.a. auch das Bauchfett. Das schaffen Sie, in dem Sie mindestens 1-2 Liter Wasser oder ungesüssten Tee trinken, versuchen Sie möglichst auf Süssgetränke, Fruchtsäfte, Smoothies und Alkohol zu verzichten. Ernähren Sie sich ausgewogen. Füllen Sie mindestens 50% Ihres Tellers beim Mittag-und Abendessen mit Gemüse/Salat, schöpfen Sie immer mind 25% des Tellers mit Eiweiss (Fleisch, Fisch, Eier, Tofu, Käse, Quark,…) und eine Portion Kohlenhydrate, die etwa so gross ist wie Ihre Faust. Essen Sie zwischendurch möglichst wenig, bei Bedarf eine Frucht oder ein Naturejoghurt. Daneben braucht Ihr Körper Bewegung und mit gezielten Bauch- und Rückenübungen können Sie Ihr Ziel bestimmt unterstützen.
Man sollte etwa 55 Prozent der Kalorien pro Tag durch Kohlenhydrate decken. Bei einem Bedarf von beispielsweise 1’800 kcal pro Tag wären das 990 kcal, die durch Kohlenhydrate gedeckt werden müssen. Das sind etwa 250 g Kohlenhydrate. Als Aufnahme an einfachen Zuckern (wie in Süssigkeiten) werden maximal 10 Prozent der täglich aufgenommenen Kalorien empfohlen. Das wären dann bei einem Bedarf von 1'800 kcal etwa 45 g Zucker pro Tag.
Simone - Frage aus dem Expertenchat
Während des Stillens sollten Sie noch nicht an Gewicht abnehmen. Ihr Körper benötigt die Energie für die Milch. Ihr Kind soll ausserdem alle nötigen Stoffe bekommen, die es für seine Entwicklung braucht. Auch Sie müssen alles bekommen, was Sie brauchen. Würden Sie während des Stillens eine Diät machen, so holt sich der Körper die nötigen Stoffe für das Baby aus dem Speicher der Mutter. So ist es zum Beispiel beim Calcium, dass dann aus den Knochen der Mutter freigesetzt wird.
Nach der Stillzeit können Sie dann anfangen abzunehmen. Das sollte aber auch langsam und dadurch nachhaltig passieren.
Mélanie G.
Generell wird bei Frauen eine Gesamtaufnahme von 60 g Fett pro Tag empfohlen. Etwa 30 % der Kalorien pro Tag sollten vom Fett herrühren. Die Aufnahme von sogenannten «schlechten» Fetten (gesättigte Fette: enthalten in tierischen Produkten) sollte auf unter 10 % der Gesamtkalorien pro Tag reduziert werden. Am besten decken Sie den Bedarf an den restlichen «gesunden» Fetten durch fettreichen Fisch wie Lachs oder Makrele, Nüsse und Avocado. Für eine Gewichtszunahme ist es wichtig, dass Sie mehr Kalorien aufnehmen, als Sie verbrauchen. Dafür müssen Sie nicht unbedingt nur mehr Fett zu sich nehmen. Da Fett aber pro Gramm im Vergleich zu Kohlehydraten und Eiweissen am meisten Kalorien enthält, ist es am einfachsten mit Fett zuzunehmen. Steigern Sie die Kalorienanzahl am besten mithilfe gesunder Lebensmittel und am besten nicht durch mehr Süssigkeiten und Fast Food. Sie können auch die Häufigkeit der Mahlzeiten erhöhen, beispielsweise von 3 auf 5 Mahlzeiten pro Tag. Die empfohlene zusätzliche Kalorienaufnahme pro Tag liegt bei etwa 500 kcal. Falls sich Ihr Gewicht nicht erhöhen sollte, so kann das Untergewicht auch andere Ursachen haben. Am besten probieren Sie die Gewichtszunahme einmal aus und kontaktieren ansonsten Ihren Hausarzt.
Mrietveld - Frage aus dem Expertenchat
Mit einer leichten Laktoseintoleranz lässt es sich trotzdem abnehmen. Achten Sie auf jeden Fall auf eine ausreichende Zufuhr an Calcium. Das können Sie durch calciumreiches Mineralwasser oder mit Calcium angereicherte Sojamilch erreichen. Nehmen Sie durch eine dauerhafte Ernährungsumstellung ab. Essen Sie Vollkornprodukte, Früchte und Gemüse, fettarme Milchprodukte (die, die sie nicht vertragen, können Sie auch durch die laktosefreie Alternative ersetzen), Poulet und Fisch. Bewegen Sie sich ausreichend.
Trix - Frage aus dem Expertenchat
Super, dass Sie sich schon so viel bewegen und so bewusst ernähren. Weiter so. Wie gross sind Sie denn? Mit der Grösse und dem Gewicht können Sie Ihren BMI ausrechnen und ihr Gewicht grob einschätzen.
Achten Sie darauf, dass Sie nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig essen. Ansonsten könnte ihr Körper auf Sparflamme umstellen. Mit dem Kalorienbedarfsrechner können Sie Ihren ungefähren Kalorienbedarf ausrechnen.
Sunshine - Frage aus dem Expertenchat
Es kommt vor allem darauf an wie viele Kalorien Sie aufnehmen. Oder essen Sie vielleicht zu wenig? Werden zu wenig Kalorien aufgenommen, so stellt sich der Körper um und der Energieverbrauch ist verringert. Der Körper versucht so Energie zu sparen. Essen Sie also kalorienbewusst, ausgewogen und genug. Essen Sie viel Obst und Gemüse, Vollkornprodukte statt Weissmehlprodukte, fettarme Milchprodukte und Proteinquellen (Fisch, Poulet, Hüttenkäse). Proteine und Ballaststoffe (aus den Vollkornprodukten) sättigen auch gut. Zur Sättigung können Sie auch noch Wasser vor dem Essen trinken oder einen leichten Vorspeisesalat vor der eigentlichen Mahlzeit einplanen. Die Sättigung tritt meist etwa 20 Minuten nach dem Essen ein. Essen Sie deshalb langsam und kauen Sie gut. Nach dem Essen kann sofortiges Zähneputzen vor dem Naschen schützen. Ausserdem können Sie sich für Zwischendurch, damit der Hunger bis zur nächsten Mahlzeit nicht zu gross wird, Früchte oder Gemüse vorbereiten, eine Handvoll Nüsse, eine kleine Portion Hüttenkäse oder fettarmen Quark essen.
Sonya - Frage aus dem Expertenchat
Beim Abnehmen kommt es hauptsächlich auf eine negative Kalorienbilanz an. Nehmen Sie also weniger Kalorien auf, als Sie verbrauchen. In erster Linie kommt es nicht darauf an, woher die Kalorien stammen.
Bewegen Sie sich weiterhin viel. Das ist super so. Essen Sie viel Früchte, Gemüse, Vollkornprodukte, fettarme Milchprodukte und Proteinquellen (Fisch, Poulet, Hüttenkäse). Der Körper braucht Kohlenhydrate. Kohlenhydratfrei sollten Sie sich also nicht ernähren. Sie können den Kohlenhydratanteil aber etwas reduzieren, wenn Sie möchten. Achten Sie vor allem darauf, dass Sie Zucker aus zuckerhaltigen Getränken und Süssigkeiten möglichst vermeiden. Komplexe Kohlenhydrate aus Vollkornprodukten oder Hülsenfrüchten sättigen gut und erhöhen den Blutzucker- und Insulinspiegel nicht so stark und nicht so schnell wie einfache Kohlenhydrate und Weissmehlprodukte. Das können Sie weiterhin beachten.
Sarina - Frage aus dem Expertenchat
Ja, das könnte an der Schilddrüsenunterfunktion liegen. Durch eine Unterfunktion der Schilddrüse kann der Energieverbrauch verringert sein. Sprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt. Er kann Sie ganz genau untersuchen und beraten.
TK74
Mit Ihrem Gewicht und Ihrer Grösse haben Sie einen BMI von 25,7. Das wird zwar als leichtes Übergewicht bezeichnet, wenn Sie jedoch gesund sind und sich wohl fühlen ist es noch kein Grund 10-15 Kilogramm abzunehmen. Würden Sie zum Beispiel auf 62 kg abnehmen, so läge Ihr BMI im unteren Normalbereich. So viel müssen Sie gar nicht abnehmen. Überlegen Sie sich vielleicht auch kleinere, gut erreichbare Ziele und Zwischenziele. Das motiviert.
Ein schnelles Abnehmen durch strikte Diäten ist nicht zu empfehlen. Meist wird am Anfang viel Wasser, statt Fett verloren, das dann schnell wieder drauf ist. Ausserdem werden eher Proteine als Fett zur Energieverwendung verbraucht. Daher ist es wichtig, langsam und nachhaltig abzunehmen.
Super, dass Sie schon so viel Sport machen. Versuchen Sie vielleicht im Alltag noch etwas mehr Bewegung einzubauen, zum Beispiel durch Spaziergänge, Treppensteigen und Velofahren. Essen sie bewusst und ausgewogen. Versuchen Sie möglichst auf zuckerhaltige Getränke, Alkohol und Süssigkeiten zu verzichten. Essen Sie viel Gemüse und Früchte, Vollkornprodukte statt Weissmehlprodukte, fettarme Milchprodukte, Proteinquellen wie Fisch, Poulet und Hüttenkäse oder Magerquark.
Deborah - Frage aus dem Expertenchat
Sie sollten nicht unter Ihrem Grundumsatz essen. Wenn Sie weniger essen, hat Ihr Körper zu wenig Energie für die wichtigen Funktionen (Organe, Körpertemperatur regulieren). Um dieses Defizit wieder auszugleichen, baut unser Körper Muskelmasse ab. So gewinnt er Energie für die wichtigen Funktionen, andererseits kann der den Energiebedarf reduzieren. Denn je mehr Muskeln wir haben, um so mehr Energie verbrauchen wir. Der Effekt der reduzierten Muskelmasse hält lange an, auch wenn Sie wieder normal essen und dann nehmen Sie umso schneller zu. Ihr Körper läuft also auf Sparflamme, wenn Sie zu wenig essen. Aus diesem Grund funktioniert der Stoffwechsel nicht mehr richtig und Abnehmen geht auch schlechter. Ich rate Ihnen dringend, genügend Energie zu sich zu nehmen!
Hallo Moonrise, zusammen mit Insulin, einem anabolen Hormon, ist Abnehmen sehr schwer. Besprich das Thema am besten mit deiner Ernährungsberaterin und deinem Endokrinologen.
Hallo Catia, das ist egal. Sowohl Kokosöl, als auch Olivenöl haben den gleichen Kalorienwert. Wenn du etwas für deine Gesundheit tun willst, verzichte auf Kokosöl und nimm Olivenöl.
Nick - Frage aus dem Expertenchat
Leider funktioniert das Abnehmen nicht so gezielt. Generell gilt, essen Sie weniger als Ihr Körper verbraucht. Dann greift der Körper auf seine Reserven zurück u.a. auch das Bauchfett. Das schaffen Sie in dem Sie mindestens 1-2 Liter Wasser oder ungesüssten Tee trinken, versuchen Sie möglichst auf Süssgetränke, Fruchtsäfte, Smoothies und Alkohol zu verzichten. Ernähren Sie sich ausgewogen. Füllen Sie mindestens 50% Ihres Tellers beim Mittag-und Abendessen mit Gemüse/Salat, schöpfen Sie immer mind 25% des Tellers mit Eiweiss (Fleisch, Fisch, Eier, Tofu, Käse, Quark,…) und eine Portion Kohlenhydrate, die etwa so gross ist wie ihre Faust. Essen Sie zwischendurch möglichst wenig, bei Bedarf eine Frucht oder ein Naturejoghurt. Daneben braucht Ihr Körper Bewegung und mit gezielten Bauch- und Rückenübungen können Sie Ihr Ziel bestimmt unterstützen.
Sebastian - Frage aus dem Expertenchat
Diese Variante ist nicht generell schlecht und kann bei einigen Personen bestimmt funktionieren. Auf lange Frist gesehen ist diese Art von Ernährung wohl wenig gesellschaftsfähig. Gesellschaftliche Anlässe, die ja meistens mit gutem Essen verbunden sind, fallen nicht immer auf den «Cheat day». Zudem können Personen mit entsprechender Veranlagung an den alles ist erlaubt Tagen in ein massloses Essverhalten geraten, was auch nicht gesund ist. Ich bevorzuge die Variante, jeden Tag aufs neue anzugehen und versuchen, möglichst gesund und ausgewogen zu essen. Bei dieser Variante muss man sich mit seinem Ess- und Trinkverhalten intensiver auseinandersetzen. Doch auf lange Frist lernen Sie für jede Situation eine Strategie, die für Sie persönlich funktioniert.
Doris - Frage aus dem Expertenchat
Es gibt keine wissenschaftlich fundierten Studien, welche beweisen, dass der Mensch gewisse Lebensmittel nicht oder schlecht verwerten kann. Der Mensch ist ein Allesesser. Aus meiner Sicht ist die Paleo-Ernährung mit deutlichen Einschränkungen verbunden, und ich frage mich, ob diese Ernährung auf lange Zeit eingehalten werden kann. Denn das Ziel sollte sein, seine Ernährung so umzustellen, dass sie ein Leben lang umsetzbar ist. Gewisse Ansätze der Paleo-Ernährung sind sinnvoll und werden auch von der gesunden Ernährung empfohlen: reichlich Gemüse und Obst, auch Eiweiss in Form von Fleisch, Fisch und Eiern sind gesund. Es macht auch Sinn, den Konsum von Zucker und Weissmehl einzuschränken, diese enthalten deutlich weniger Nährstoffe und machen auch nicht lange satt. Aus meiner Sicht spricht aber nichts gegen 3 Portionen Getreideprodukte am Tag. Diese kann unser Körper sehr gut verwerten. Auch Milchprodukte sind sinnvoll, denn sie liefern neben Eiweiss auch viele wichtige Mineralstoffe wie Calcium.
Andrea H - Frage aus dem Expertenchat
Gemäss den ersten Studien lässt sich ein Erfolg vermuten. Blutzucker- und Blutfettwerte werden verbessert. Jedoch ist diese Kostform nur bedingt sozialverträglich. Wer verzichtet schon gern auf ein schönes Abendessen mit der Familie? Aus meiner Sicht ist es für eine langfristige Gewichtsabnahme nicht geeignet. Zudem gibt es keine Empfehlungen, was gegessen werden soll.
Nathalie - Frage aus dem Expertenchat
Aus ernährungsmedizinischer Sicht ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung nach Lebensmittelpyramide am sinnvollsten. Hier werden ca. 30% des täglichen Energiebedarfs Fett empfohlen. Dies sind durchschnittlich ca. 60 g. Diese setzen sich zur Hälfte aus sichtbaren Fetten wie Öl, Butter, Nüssen zusammen, das entspricht ca. 3 EL Öl und Butter pro Tag. Die andere Hälfte wird in versteckter Form aufgenommen, z.B. in Milchprodukten.
Enza - Frage aus dem Expertenchat
Beim Abnehmen kommt es hauptsächlich auf die pro Tag aufgenommenen Kalorien an. Ist Ihre Kalorienbilanz negativ (nehmen Sie also weniger Kalorien auf, als Sie verbrauchen) nehmen Sie ab. Das können Sie durch die Kalorienaufnahme, aber auch durch den Kalorienverbrauch durch Bewegung und Sport regulieren. Essen Sie viel Obst und Gemüse, Vollkornprodukte, fettarme Milchprodukte und Proteinquellen, wie Fisch, Poulet oder Hüttenkäse.
Giusy74 - Frage aus dem Expertenchat
Geben Sie Ihrem Körper Zeit. Es ist tatsächlich so, dass gewisse Hormone und Hormonschwankungen einen Einfluss auf das Gewicht haben und das braucht seine Zeit bis sich alles wieder eingespielt hat. Ich empfehle eine Gewichtsreduktion von ca. 500 gr pro Woche, alles andere ist zu schnell. Ich rate Ihnen, einmal Ihr Ess- und Trinkverhalten zu protokollieren. Was essen Sie wann, wo und weshalb (Hunger, Gluscht, Emotionen,…). Vielleicht fällt Ihnen so etwas auf, an das Sie bis jetzt noch gar nicht gedacht haben. Aus meiner Erfahrung schleichen sich ab und zu kleine Snacks (mal ein Schöggeli im Vorbeilaufen im Büro etc.) unbewusst ein. Bleiben Sie weiter am Ball mit der Bewegung und gehen regelmässig ins Fitnessstudio. Das ist wirklich super!
Marlis - Frage aus dem Expertenchat
Sie können auch bei erhöhten Cholesterinwerten durchaus zu normalen Milchprodukten greifen. Die Forschung fand heraus, dass das gemessene Cholesterin im Blut zu 80% von unserer Leber selbst produziert ist und gar nicht über die Lebensmittel aufgenommen wurde. Das Ziel soll daher sein, die Produktion von der Leber etwas zu reduzieren und das machen Sie bereits sehr gut. Ich rate Ihnen zu kleinen Kohlenhydratportionen (d.h. Kartoffeln, Brot, Reis, Pasta, Polenta, Frühstücksflocken). Essen Sie 2-3 Portionen pro Tag, wobei eine Portion so gross ist wie Ihre Faust. Brauchen Sie «gutes Fett», nehmen Sie Oliven- oder Rapsöl und Butter, verwenden Sie alles sparsam. Versuchen Sie grosse, fettreiche Speisen zu reduzieren (Pommes, Chips, Rahmsaucen, Würste, Aufschnitt, etc.). Im Rahmen einer gesunden Ernährung sind 3 Portionen Milchprodukte erlaubt, eine Portion entspricht 2 dl Voll- oder Drinkmilch, 150-200 g normales Joghurt/Quark/Hüttenkäse oder ca. 30 g Käse und ca.60 g Weichkäse.
Vannessa - Frage aus dem Expertenchat
Führen Sie über eine Woche ein Ess- und Trinktagebuch und beobachten Sie, was, wann und weshalb (Hunger, Gluscht, Emotionen,..) Sie essen. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass sich vor allem auch im strengen Mami-Alltag immer wieder unterbewusst kleinere Snacks einschleichen, oder Gewohnheiten wie schnelles Essen, Essen ohne Hunger, Teller aufessen etc. Ich finde es genial, dass Sie sich schon so mit der Ernährung auseinandergesetzt haben. Versuchen Sie mindesten 50% Prozent Ihres Tellers mit Gemüse/Salat zu füllen beim Mittag- und Abendessen. Essen Sie 2-3 Portionen Kohlenhydrate pro Tag, wobei eine Portion der Grösse Ihrer Faust entspricht. Und achten Sie darauf, dass Sie bei jeder Mahlzeit entweder Fleisch, Fisch, Eier, Tofu, Käse, Quark dabeihaben. Denn ohne ausreichend Proteinversorgung, kann Ihr Körper keine Muskelmasse aufbauen und Ihr Stoffwechsel funktioniert nur schlecht. Versuchen Sie zwischendurch maximal eine Frucht, Gemüse oder ein Naturejoghurt zu essen. Trinken Sie 1-2 Liter kalorienfreie Getränke. Vielleicht braucht es aber auch etwas mehr Bewegung. Versuchen Sie täglich mindestens 10'000 Schritte zu machen und versuchen Sie an 2-3 Tagen der Woche sich für 30 Minuten so intensiv zu bewegen, dass sie etwas «ins Schnaufen» kommen.
Claudia Vogt (links) ist Ernährungsberaterin Bsc, Schweizerischer Verband der Ernährungsberater/innen. Sie verfügt über mehrjährige Berufserfahrung. Zur Zeit arbeitet sie als Ernährungsberaterin bei Medbase in Winterthur und schreibt zudem für migros-impuls.ch.
Pia Teichmann ist Ökotrophologin (M.Sc.) und war bereits für verschiedene Unternehmen als Ernährungsberaterin tätig. Dort gehörten auch die Beantwortung von Kundenanfragen zum Thema Ernährung zu Ihren Aufgaben. Jetzt arbeitet sie als Ernährungsberaterin beim Migros-Genossenschafts-Bund. Pia Teichmann ist u.a. für iMpuls sowie den iMpuls Coach zuständig und schreibt für die Rubrik «Heute koche ich gesund».