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Auf Grund einzelner Funde von Karl Heid (1937 Ziegelbrennofen, 1953 Tempel am Fischerweg) gelangten die Forscher zur Annahme, dass es sich um einen vicus , ein Strassendorf handelte.
Im Zuge einer im Jahre 1984 durch die Kantonsarchäologie begonnenen grossräumigen Untersuchung wurde diese Annahme revidiert.
Mit dem Herrenhaus im Bereich der Kirche St. Agatha und dem Ökonomieteil, der sich gegen Nordwesten bis über die Vorstadt hinaus erstreckte, liess sich das Areal eines sehr gross angelegten Gutshofes fassen. Dieser bestand bis ca. 300 n. Chr. Anhand des Modells und verschiedener Ausgrabungsobjekte kann die spannende Entwicklungsgeschichte der römischen Siedlung im eigens dafür eingerichteten „Römerzimmer“ nachvollzogen werden.