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Beim ersten Weltcup der Saison 2018/19 in Lake Placid (USA) schaffte Pirmin Werner den Sprung bis in die grosse Schlussrunde. Beim Nachtfinale unter Flutlicht gelang Werner bei seiner Weltcup-Premiere einen starken Auftritt und wurde Sechster.
Am Samstagabend fand im Olympic Jumping Complex der Weltcup-Auftakt der Aerials-Spezialisten statt. Für Werner war es der erste Weltcup überhaupt.
«Dass Pirmin bei seinem ersten Weltcup bereits derart abliefert und auf dem 6. Platz landet, war so nicht zu erwarten. Das ist ein sensationelles Ergebnis», berichtete ein stolzer Michel Roth, Cheftrainer, nach dem Wettkampf.
Bereits in der Qualifikation deutete Pirmin Werner sein grosses Potenzial an: Die Höchstschwierigkeiten packten die Athleten zwar noch nicht aus, doch mit einem perfekten Dreifach-Salto mit drei Schrauben klassierte sich der 19-jährige Skiakrobat auf den 3. Platz.
Im ersten Finaldurchgang zeigte Werner den gleichen Sprung und klassierte sich im 5. Zwischenrang, der ihn ins grosse Finale der sechs besten führte. Dort vermochte er seinen Sprung nicht sauber zu landen und wurde Sechster.
Die weiteren Schweizer – Dimitri Isler, Nicolas Gygax und Noé Roth – klassierte sich auf den Plätzen 13, 18 und 21. «Alle vier Jungs haben während der ganzen Trainingszeit und auch jetzt am ersten Weltcup super Sprünge gezeigt», so Roth.
Den Sieg holte sich der Russe Maxim Burov, der mit seinem perfekt ausgeführten back Double Full-Full-Full zeigte, wer an diesem Abend der Stärkste war.
Bei den Frauen kostete ein kleiner Griff in den Schnee der 21-jährige Carol Bouvard den Einzug in ihr erstes Finale. Sie beendet den Weltcup-Auftakt im 17. Schlussrang. Für einen Dreifachsieg sorgten die Chinesinnen Mengtao Xu, Qi Shao und Nuo Xu.
Nächster Halt im Wettkampfkalender der Aerials Athleten: Die Weltmeisterschaften in Deer Valley, die vom 5. bis 7. Februar stattfinden.
Moguls Weltcup: Nicole Gasparini ausserhalb der Top 20
Vor dem Aerials-Showdown fand am Freitag der Weltcup der Moguls-Athleten statt. Für die Schweiz am Start stand Nicole Gasparini, die im 30. Schlussrang den Wettkampf beendete.