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Psoriasis / Schuppenflechten
Die Psoriasis (Schuppenflechten) kann in jedem Lebensalter auftreten und ist eine häufig auftretende gutartige Hauterkrankung. Frauen und Männer sind etwa gleich häufig betroffen, wobei die Hauterkrankung vor allem bei hellhäutigen Personen auftritt. Zugrunde liegt der Psoriasis eine Autoimmunreaktion, das heisst, dass das Immunsystem seine Abwehrreaktion gegen Zellen des eigenen Körpers richtet. Die Psoriasis ist nicht ansteckend.
Scharf begrenzte, rote, erhabene, mit silberweissen Schuppen bedeckte Hautstellen, die teilweise jucken, besonders an Ellenbogen und Knien, am Kreuzbein und an den behaarten Bereichen des Kopfes. Auch Gelenke und Nägel können betroffen sein.
Viele Faktoren können zur Entstehung beitragen. Dazu gehören neben der genetischen Veranlagung auch das Zusammenspiel einer Reihe von Risikofaktoren. Haben beide Elternteile Psoriasis, liegt die Wahrscheinlichkeit zwischen 60-70%, dass ihr Kind ebenfalls eine Psoriasis entwickelt. Bei nur einem Elternteil liegt die Wahrscheinlichkeit bei etwa 30%.
Typ I: Ist die häufigste Form der Schuppenflechte, die etwa 80% der Menschen mit Psoriasis betrifft. Der Verlauf ist häufig schwer und beginnt meistens im Alter zwischen 10 und 25 Jahren.
Typ II: Kommt seltener vor, verläuft meist leichter als Typ I und tritt später, etwa zwischen dem 35. und 60. Lebensjahr, auf.
Betrifft etwa 10-20% der Betroffenen mit Schuppenflechten. Meistens sind die Gelenke sowie auch die Haut von der Autoimmunerkrankung betroffen.
Bei dieser Form der Psoriasis entstehen Pusteln auf der Haut.
Bis heute ist es nicht möglich, Psoriasis zu heilen. Durch eine Therapie können die Symptome so reduziert werden, dass ein weitgehend normales Leben geführt werden kann.
Die geeignete Therapie zu finden, ist nicht immer einfacht. Sie werden häufig auch kombiniert: