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Auszug aus dem Legislaturziel 5: Zum Erhalt des Wettbewerbsvorteils im Bereich Bildung betrachtet der Bundesrat die Pflege und Weiterentwicklung des dualen Bildungssystems als wichtigen Erfolgsfaktor. Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, soll das Bildungssystem dynamischer und stärker auf die Anforderungen des Marktes ausgerichtet werden.
Bedeutung des Indikators: Das wirtschaftliche System soll den Jugendlichen – wie allen anderen Personen, die einer Erwerbstätigkeit nachgehen möchten – eine Arbeit ermöglichen, dank der sie ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Das Bildungswesen muss daher in möglichst effizienter Weise Wissen und Kompetenzen vermitteln, die auf dem Arbeitsmarkt von Nutzen sind. Bei den Jugendlichen ist die Erwerbslosigkeit mit der Frage der Berufsausbildung und des Lehrstellenangebots für Schulabgängerinnen und Schulabgänger gekoppelt. Bund, Kantone und Organisationen der Arbeitswelt haben Massnahmen geschaffen, um ein ausreichendes Lehrstellenangebot fördern. Die Brückenangebote zwischen obligatorischer Schulzeit und Berufswelt dienen zur Vorbereitung auf die berufliche Grundbildung und tragen dazu bei, die Jugenderwerbslosigkeit zu verringern.
Die Erwerbslosenquote der Jugendlichen gemäss Definition der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) zeigt den Anteil der Erwerbslosen an der 15- bis 24-jährigen Erwerbsbevölkerung.
Quantifizierbares Ziel: Im hochstehenden und durchlässigen Bildungssystem werden Berufs- und Allgemeinbildung als wichtige Pfeiler für die Förderung des qualifizierten Nachwuchses gestärkt. Die Abschlussquote auf der Sekundarstufe II erhöht sich, die Jugendarbeitslosigkeit bleibt im internationalen Vergleich tief.