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Der Verlauf einer Mondfinsternis, aufgenommen auf einem Schulhausplatz (mit Fernrohr):
Das Zentrum unserer Milchstraße: Ein gigantisches Schwarzes Loch:
Schon länger haben Astronomen die Radioquelle Sagittarius A* (Sgr A*) im Sternbild Schütze in Verdacht, das im Zentrum unserer Milchstraße vermutete supermassive schwarze Loch zu sein. Jetzt wurde ein Stern entdeckt, der sich Sgr A* bis auf 17 Lichtstunden, dem dreifachen Abstand Pluto-Sonne, nähert. Die Umlaufdaten dieses Sterns lassen keinen Zweifel mehr daran, dass Sgr A* ein supermassives schwarzes Loch mit 2,6- millionenfacher Sonnenmasse ist.
Veranschaulichung eines Schwarzen Loches:
Du drückst die Erdkugel auf die Grösse eines Tennisballes zusammen. Die Masse bleibt dabei gleich und daher auch die Anziehungskraft. Aber man ist jetzt statt ca. 6'300 km nur noch ca 4 cm (= 0.00004 km) vom Schwerpunkt entfernt. Dein Gewicht ist demnach (6'300 : 0.00004)^2 mal grösser! Das ist eine 25 mit 15 Nullen. Du bist also dort 25'000'000'000'000'000 oder 25 Billiarden mal schwerer als auf der Erde. Das ist eine so gewaltige Anziehungskraft, dass nicht einmal Lichtwellen dort 'wegkommen' können. Es gibt also nichts zu sehen: Daher der Name Schwarzes Loch. Wenn aber ein anderer Stern um ein "Nichts" kreist, kann man ein Schwarzes Loch indirekt erkennen und darum geht es diesem VideoClip.
Meteoriten / Asteroiden:
Auf der Erde werden immer wieder Mondgestein(!) und Marsgestein(!) gefunden.
Bild:
Marsmeteorit Sayh al Uhaymir 094 (SaU 094) auf Oman-Wüstenboden (Süd-Arabien). Gefunden von Marc Hauser und Lorenz Moser am 8. Februar 2001.
Naturhistorisches Museum Bern.
Aber wie kommen diese Steine von fremden Himmelskörpern auf die Erde?
Bei Asteroiden-Einschlägen auf dem Mond, Mars usw. werden Steine in die Höhe geschleudert, zum Teil derart hoch, dass sie den wirksamen Anziehungsbereich des entsprechenden Himmelskörpers verlassen und zum Beispiel von der Erde angezogen werden.
Beispiel: Der berühmte Mondeinschlag von 1178, beobachtet von Mönchen in Canterbury
In den Klosteraufzeichnungen der Kathedrale von Canterbury findet sich eine Beschreibung des heute als zuverlässig angesehenen Chronisten ("Tagebuchführers") Gervais von Canterbury.
Nebenstehendes Bild zeigt die Mönche vor dem Hintergrund der Kathedrale Canterbury bei der Beobachtung der Erscheinung:
Bei diesem Meteoriten-Einschlag soll auch der Mond-Krater "Giordano Bruno" entstanden sein.
(Bild dazu von Apollo 8: Die weisse "verspritzte" Fläche ist der Krater Giordano Bruno knapp hinter dem Mondhorizont von der Erde aus).
(Gegenwärtig wird auch versucht, diese Beobachtung der Mönche [die an sich niemand bezweifelt] anders zu deuten [Paul Withers]. Aber erst radiometrische Messungen an Original-Material des Kraters Giordano Bruno werden eine endgültige Entscheidung bringen, weil so das Alter dieses geologisch jungen Kraters bestimmt werden kann.
Wenn auch nur ein einziger Grossmeteorit vom Kollisionskurs zur Erde abgelenkt werden kann, haben sich alle Aufwendungen der Raumfahrt gelohnt, zumal alle Raumfahrtbudgets der Erde nur einen Bruchteil des Umsatzes der Drogenindustrie ausmachen.