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Um das Prinzip zu verstehen, das hinter der Behandlung mit allerkleinsten Nadeln steht, muss man wissen, dass jede Hautverletzung dazu führt, dass der Organismus einen Reparaturmechanismus in Gang setzt, um die entstandenen Gewebsdefekte schnellstmöglich zu beheben. Jeder kennt das Phänomen, dass die Haut an Stellen, die vorher verletzt waren, viel frischer und rosiger wieder zum Vorschein kommt als vorher.
Diesen Vorgang macht man sich beim Microneedling zu nutze und fügt der Haut mit mikrofeinen Nadeln aus chirurgischem Stahl absichtlich allerkleinste Verletzungen zu. Dies geschieht bei der Needling-Behandlung, bei der innerhalb weniger Minuten tausende von kleinen Kanälchen setzt.
Beim Roller gleiten die Nadeln in einem Winkel von 15-20 Grad in die Haut. Beim Verlassen haben die Nadeln dann 30-40 Grad weiter zurückgelegt, was zu unvermeidlichen intradermalen Verletzungen und Blutungen führt. Dieses kann z.B. mit dem Lifting Pen, wo die Nadeln senkrecht auf die Haut kommen, vermieden werden.
Durch die Einstiche werden Wachstumshormone ausgeschüttet, die Gewebszellen aktiviert sowie die Hyaluron-, Kollagen- und Elastinproduktion angeregt. Falten, Narben, erschlaffte Haut sowie Pigmentstörungen und Dehnungsstreifen erfahren eine deutliche Besserung durch diese Vortäuschung einer großflächigen Verletzung des Gewebes.