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«Hatte zwei Nadeln, eine im Schoner und eine in der Hand»
Federico Allende vom viertklassigen SC Pacifico wird garantiert nie einen Fairplay-Preis abräumen. Er gibt zu, in der Copa-Partie gegen den Erstligisten Estudiantes, mit unfairen Mitteln gekämpft zu haben. Das Ganze wird auch noch belohnt, der Underdog gewinnt das Spiel mit 3:2 und wirft den Favoriten aus dem Pokal.
So etwas haben wir auch noch nicht gehört. Viertliga-Profi Federico Allende sagt in einem Radio-Interview mit dem Sender «Vorterix Cordoba» nach dem Überraschungssieg: «Wir wussten, dass wir unfair gegen sie spielen müssen.» Doch er beliess es nicht etwa bei überhartem Einsteigen. Allende trägt im Spiel eine «Waffe» auf sich: «Ich hatte zwei Nadeln, eine im Schienbeinschoner und eine in der Hand.» Damit habe er Estudiantes-Stürmer Juan Otero mehrmals gestochen.
Estudiantes' Juan Otero bestätigt, dass er gestochen wurde. Der Schiedsrichter habe seine Beschwerden aber ignoriert. Der Unparteiische meinte, im Spielverlauf sei es unmöglich gewesen, dies festzustellen. Otero fordert nun eine Bestrafung Allendes: «In unserem Fussball darf es keine Spieler geben, die so etwas machen.»
Auch der Präsident ist entsetzt
Pacífico-Vereinspräsident Héctor Moncada duldet das Verhalten seines Spielers nicht: «Ich werde ihn aus dem Verein werfen», sagte er «Radio Late». Allende muss sich nun einen neuen Klub suchen – aber immerhin hat er seine fünf Minuten Ruhm gehabt.