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Die Freiburger Schützen André Devaud und Ueli Blatti konnten sich im Final der Junioren- und Veteranen-Einzelmeisterschaft in Thun jeweils eine Medaille sichern.
465 Gewehr- und 61 Pistolenschützen durften nach einer Heimqualifikationsrunde am Samstag am Schweizer-Junioren- und Veteranen-Final in Thun teilnehmen. Erstmals wurden an diesem Final auch Wettkämpfe mit dem Kleinkalibergewehr auf der Distanz 50 m durchgeführt. Der Kanton Freiburg war mit 17 Junioren und Juniorinnen sowie 8 Veteranen vertreten. Nach einer zusätzlichen Qualifikationsrunde am Morgen erreichten die Besten den Meisterfinal, bei dem jeweils die zehn Einzel- oder Serienschüsse über Sieg und Niederlage entschieden.
Bereits in der Qualifikation deutete André Devaud (Villars-sur-Glâne) seine Medaillenambitionen mit dem Kleinkalibergewehr an. Er gewann die Qualifikation mit 195 Punkten vor André-Claude Cotting (Avry-sur-Matran), der ebenfalls sehr gute 194 Punkte erzielte. Im Meisterfinal vergab Devaud mit einer Wertung von 9,4 Punkten im letzten Schuss den Titel. Dieser ging hauchdünn mit 0,4 Punkten Vorsprung an Armin Mani (Tamins), der insgesamt 102,6 Punkte erzielte. Cotting konnte im Final nicht mehr ganz mithalten und belegte am Schluss den 6. Rang.
Der für die Pistolenschützen Schmitten schiessende Ueli Blatti qualifizierte sich hauchdünn für den Meisterfinal, in dem alles wieder bei null begann. Auch nach den ersten fünf Schüssen deutete nach einer 47er-Passe nichts auf einen Medaillengewinn von Blatti hin. Dieser konnte sich jedoch steigern und den Wettkampf als Einziger mit einer 50er-Passe abschliessen. Da bei Punktgleichheit die letzte Passe entschied, konnte Blatti die Silbermedaille mit 97 Punkten vor drei punktgleichen Schützen entgegennehmen. Gold ging mit 98 Punkten an Stephan Krauer (Malters), ein ehemaliger Nationalkaderschütze, Schweizermeister und Schützenkönig auf der Distanz 25 m.