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Koliken – Wie Sie ihr Baby beruhigen
Wenn es vorkommt, dass Ihr Baby häufig anfängt heftig zu weinen und sich nicht beruhigen lässt, kann es sein, dass es unter Koliken leidet. Ein Indiz, dass Ihr Baby vermutlich unter Koliken leidet, ist, wenn es beim Weinen seine Beine in Richtung Bauch einzieht und den Rücken krümmt.
Am schlimmsten sind Koliken normalerweise im zweiten und dritten Lebensmonat. Es ist nachvollziehbar, dass Sie sich hilflos fühlen und nicht weiterwissen.
Die gute Nachricht ist:
Studien haben gezeigt, dass Babys, die in den ersten Wochen Ihres Lebens besonders viel Körperkontakt haben, später weniger lange weinen. Sorgen Sie also dafür, dass Sie und Ihr Baby so viel Körperkontakt haben wie nur möglich!
Richtiger Umgang mit einem Baby, das unter Koliken leidet
Wenn Ihr Baby anfängt zu weinen, versuchen Sie die folgenden Techniken, um es zu beruhigen:
Schaukeln Sie es.
Halten Sie es in Ihren Armen.
Pucken Sie ihr Baby. Das enge Gefühl erinnert Ihr Kind an den Zustand in Ihrem Bauch und beruhigt es
Üben Sie behutsam und sanft Druck auf seinen Bauch aus. Eine Bauchmassage im Uhrzeigersinn hilft, dass sich Luft und eventueller Stuhlgang entleert.
Singen Sie
Schalten Sie einen Ventilator oder Staubsauger ein.
Machen Sie einen Spaziergang, Bewegung ist eine Regulationshilfe.
Lassen Sie es ein Bäuerchen machen.
Geben Sie ihm ein wenig Raum. Viele Babys genießen es, nackt auf dem Wickeltisch unter der Wärmelampe zu strampeln und beruhigen sich dabei.
Geben Sie Ihrem Kind einen Schnuller. Saugen beruhigt die Babys und das Saugbedürfnis muss nicht nur an der Brust oder der Flasche befriedigt werden. Wenn es mit dem Stillen gut klappt, spricht nichts gegen einen Schnuller. Manche Kinder sind sehr häufig an der Brust (um sich zu regulieren) und haben deshalb Bauchprobleme.
Probieren Sie die oben genannten Techniken aus und beobachten Sie, wie Sie sich auf das Weinverhalten Ihres Babys auswirken. In der Regel sind Koliken nicht der einzige Grund dafür, dass Babys in den ersten Lebenswochen sehr unruhig sind. Aufgrund der vielen körperlichen und geistigen Entwicklungsschritte, die Ihr Baby durchläuft, braucht es in den ersten Wochen viel Unterstützung durch die Eltern. Achten Sie darauf, dass Ihr Baby nicht überreizt ist und genügend Schlaf bekommt. Auch das können Gründe für häufiges Weinen sein. Beim Weinen schluckt Ihr Baby viel Luft, was wiederum zu Koliken führen kann.