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Der peruanische Präsident Pedro Pablo Kuczynski hat ein Amtsenthebungsverfahren im Parlament überstanden. Die Opposition wollte ihn wegen seiner Verbindungen zum brasilianischen Baukonzern Odebrecht aus dem Amt jagen.
Nur 78 Kongressabgeordnete stimmten am Donnerstagabend (Ortszeit) für eine Amtsenthebung des 79-Jährigen - neun Stimmen weniger als benötigt. Kuczynski ist mutmasslich in den Korruptionsskandal um den brasilianischen Baukonzern Odebrecht verwickelt.
Dem Staatschef wird vorgeworfen, dass die Beratungsfirma Westfield Capital zwischen 2004 und 2006 Zahlungen von Odebrecht erhalten haben soll, als er Minister im Kabinett von Präsident Alejandro Toledo war. Gegen Toledo liegt wegen des Skandals um Schmiergeldzahlungen von Odebrecht ein Haftbefehl vor, er hält sich in den USA auf. Sowohl Odebrecht als auch Kuczynski bestreiten, dass es in seinem Fall um Schmiergeld ging. (sda/afp)