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Gewerblichen Kleinbetrieben im Berg- und Sömmerungsgebiet werden Beiträge und Investitionskredite gewährt für Bauten und Einrichtungen für die Verarbeitung, Lagerung und Vermarktung regionaler landwirtschaftlicher Produkte. Gewerbliche Kleinbetriebe im Talgebiet erhalten ausschliesslich Investitionskredite. Sie müssen eigenständige Unternehmen sein und ihre Tätigkeit muss mindestens die erste Verarbeitungsstufe landwirtschaftlicher Rohstoffe umfassen. Die gewerblichen Kleinbetriebe dürfen vor der Investition Mitarbeiter und Mittarbeiterinnen im Umfang von höchstens 2000 Stellenprozenten beschäftigen oder einen Gesamtumsatz von höchstens 10 Millionen Franken ausweisen.
Zur Sicherstellung der Wettbewerbsneutralität von Investitionshilfen an gewerbliche Kleinbetriebe müssen die Gesuche nach Artikel 13 SVV im kantonalen Amtsblatt publiziert werden. Investitionshilfen werden nur gewährt, wenn im wirtschaftlich relevanten Einzugsgebiet keine direkt betroffenen Gewerbebetriebe zum Zeitpunkt der Publikation bereit und in der Lage sind, die vorgesehenen Aufgaben gleichwertig zu erbringen.