Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03659.jsonl.gz/275

Die zwölf Apostel in den Schriften Maria Valtortas
In den Evangelien erfährt man relativ wenig über sie. Dank dem von Jesus gewollten zwölfbändigen Werk «Der Gottmensch», das Maria Valtorta 1943-1947 anhand von Visionen und Diktaten niederschrieb, lernt man die Zwölf als Menschen mit ihren Stärken und Schwächen viel besser als bisher kennen, man vernimmt ihre ernsten oder humorvollen Gedanken, die sie untereinander austauschen, vor allem aber auch, wie Jesus mit seinen Aposteln umgeht und wie er immer wieder versucht, sie zum Glauben hinzuführen.
Auf abwechslungsreiche Art kann man die drei Jahre des öffentlichen Lebens Jesu mitverfolgen: Was Jesus und die Apostel erlebten, wo sie schliefen, was sie aßen, ihr erstes Wirken…Im 2. Teil erfährt man einiges über die ersten Jünger und Jüngerinnen Jesu und über allererste Eucharistiefeiern; eine noch in Anwesenheit des Auferstandenen und eine zweite unter dem Vorsitz von Petrus.
Im 3. Teil sind Zitate zusammengestellt, in denen Jesus seinen Aposteln in aller Deutlichkeit erklärt, wie er seine Kirche haben möchte. Viele dieser Unterweisungen erfolgten in der Zeit zwischen Auferstehung und Himmelfahrt.
Die zahlreichen tiefgründigen Äußerungen des Erlösers können das eigene Glaubensleben wesentlich bereichern.
Ist das Werk Maria Valtortas von Gott inspiriert? In seiner 2012 erschienenen Untersuchung «L’Enigme Valtorta» stellt Jean-François Lavère eine erstaunliche Übereinstimmung zwischen den neuen Entdeckungen der Forschung und diesem Werk fest; dazu zitiert er die positiven Urteile bedeutender Theologen, allen voran dasjenige von Papst Pius XII. oder von Pater Pio.