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Maigrets längste Ermittlung: Erst nach zwanzig Jahren, kurz vor seiner Pensionierung, löst er den Fall.
Mit 53, nur zwei Jahre vor seiner Pensionierung bei der Pariser Kriminalpolizei, beginnt Kommissar Maigret Bilanz zu ziehen. Besonders wurmt ihn, dass er in zwanzig Jahren eine Serie von Raubüberfällen auf Pariser Juweliergeschäfte nicht aufklären konnte. Schon lange vermutet Maigret, dass ein gewisser Manuel Palmari dahintersteckt, der früher in der Unterwelt Informationen für den Kommissar gesammelt hat. Allerdings fehlen Maigret die nötigen Beweise gegen den Mann, der nach einem Attentat im Rollstuhl sitzt, seine Wohnung in der Rue des Acacias nicht mehr verlassen kann und keinerlei Kontakte pflegt, außer zu seiner jungen Freundin Aline, einem ehemaligen Straßenmädchen. Dann wird Palmari erschossen. Und es bleibt nicht bei diesem einen Mord im Haus in der Rue des Acacias.
Maigrets 64. Fall spielt im 9. Arrondissement von Paris.
GEORGES SIMENON
Maigret lässt sich Zeit
Originaltitel: La patience de Maigret
Roman
Deutsch von Hansjürgen Wille, Barbara Klau und Julia Becker
Grundlegend überarbeitete Übersetzung
Mit einem Nachwort von Clemens Meyer
224 Seiten | Pappband mit Farbschnitt
€ (D) 18,90 | sFr 25,50 | € (A) 19,40
ISBN 978 3 311 12520 4 | Auch als E-Book
lieferbar