Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03603.jsonl.gz/3751

Externer Inhalt
Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.
Giulia Steingruber gelang ihr Wettkampf-Comeback an den Schweizer Meisterschaften in Morges. Die 23-jährige Ostschweizerin holte im Mehrkampf den siebten Titel in Folge.
Nach dem Gewinn von Olympia-Bronze am Sprung im August 2016 in Rio de Janeiro bestritt Steingruber in Morges ihren ersten Wettkampf seit über einem Jahr. Bei ihrer achten Teilnahme an Schweizer Meisterschaften holte die Gossauerin den siebten Titel in Folge und überholte damit Romi Kessler, die zwischen 1978 und 1983 sechs Mal in Serie triumphiert hatte.
Schon nach zwei von vier Geräten lag Steingruber 0,8 Punkte vorne. Dies, obwohl sie auf ihren Paradesprung, den Tschussowitina, verzichtete und stattdessen einen gebückten Salto-Überschlag mit halber Schraube zeigte, und mit dem Stufenbarren ihr schwächstes Gerät schon absolviert hatte. Danach musste Steingruber nicht mehr viel riskieren, um den 28. Schweizer Meistertitel ihrer Karriere einzufahren. Die abschliessende Bodenübung überstand auch der operierte rechte Fuss unbeschadet. Steingruber blieb 2,95 Punkte vor der 16-jährigen Bernerin Fabienne Studer. Bronze sicherte sich Jessica Diacci.
Yusof zum zweiten Mal nach 2014
Eddy Yusof wurde nach 2014 zum zweiten Mal Schweizer Meister im Mehrkampf. Der 23-jährige Zürcher setzte sich mit 4,6 Punkten vor dem 18-jährigen Samir Serhani durch. Reck-Europameister Pablo Brägger vergab seine Titel-Chancen mit einer misslungenen Boden-Übung (zwei Übertretungen, ein Sturz) bereits zum Auftakt. Er musste sich mit Platz 3 begnügen. Oliver Hegi, der an der EM hinter Brägger Silber geholt hatte, verzichtete in Morges auf Einsätze am Boden und Sprung sowie an den Ringen und damit auch auf die Titelverteidigung.
SDA-ATS