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Spektakuläre Penaltyschiessen, Niederländer in Torlaune und ein Stammgast: Das solltest du über Viertelfinalspiele bei Europameisterschaften wissen.
Der erste EM-Viertelfinal liegt noch gar nicht so lange zurück: Beim Turnier 1996 in England traf der Gastgeber auf Spanien (1992 wurde die Endrunde noch mit acht Mannschaften gespielt, nach der Gruppenphase gab es direkt die Halbfinals). Sowohl in der regulären Spielzeit als auch in der Verlängerung fiel kein Treffer. Und – kein Scherz – England gewann 4:2 nach Penaltyschiessen!
Seit 1996 hat es ein Land bei jedem Turnier mindestens bis in die Viertelfinals geschafft: Portugal.
Von den bislang 20 EM-Viertelfinalspielen gingen acht in die Verlängerung. Doch nur einmal fiel dort die Entscheidung – 2008 beim 1:3 der Niederlande gegen Russland. Die übrigen sieben Partien endeten mit Elfmeterschiessen.
Den höchsten Sieg in einem Viertelfinal feierten die Niederländer im Jahr 2000 in Rotterdam. Sie gewannen 6:1 gegen Jugoslawien durch drei Tore von Patrick Kluivert, zwei Treffer von Marc Overmars und ein Eigentor von Dejan Govedarica.
Deutlich spektakulärer war da der Viertelfinal zwischen Portugal und England bei der EM 2004. Nach 120 Minuten stand es 2:2, im Penaltyschiessen zog der portugiesische Torhüter Ricardo seine Handschuhe aus, bevor der letzte englische Schütze antrat. Ricardo hielt – und verwandelte anschliessend selbst den entscheidenden Elfmeter.
Deutschland, das am Samstag auf Italien trifft, kassierte in den vergangenen beiden Viertelfinals jeweils zwei Gegentreffer, erzielte selbst aber insgesamt sieben Tore – 2012 beim 4:2 gegen Griechenland und 2008 beim 3:2 gegen Portugal.