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Arosa, Foto: Thomas Link
Die Region Lenzerheide verfügt über ein hohes Potenzial für Sommer- und Wintertourismus. Die Region ist allerdings einzig über die Kantonsstrasse Chur – Lenzerheide – Tiefencastel erschlossen. Vor allem der Teilabschnitt Chur – Lenzerheide ist an den Wochenenden im Winter hoch ausgelastet. Eine attraktive Alternative fehlt.
Um die Region in ihrer Entwicklung zu unterstützen, prüft der Kanton Graubünden Verbesserungen für die Erschliessung mit alternativen, wenn möglich strassenunabhängigen Lösungen. Die Aufgabe umfasst:
Betrachtet wurden Varianten mit Eisenbahnen in Normal- und Schmalspur mit und ohne Zahnrad, eine Metro sur Pneu sowie verschiedene Monorail- und Seilbahnen. Die untersuchten Linienführungen verlaufen von Chur zur Lenzerheide einmal auf der linken, einmal auf der rechten Talseite. Eine erweiterte Betrachtung führte bis ins Domleschg und nach Arosa.
Darstellung: Grundsätzliche Systemübersicht (EBP)
Die Varianten wurden hinsichtlich ihres Beitrags zur nachhaltigen Entwicklung der Region bewertet. Dabei wurde auch die Bedeutung der Verkehrsanbindung auf das regionale Einkommen berücksichtigt. Der Vergleich der Nutzen-Kosten-Differenzen ermöglichte schliesslich eine Priorisierung der Varianten. Das beste Resultat erzielten folgende Varianten:
Wegen der guten Steigungsfähigkeit und der damit möglichen direkten Linienführung fallen die Kosten sowohl bei der gemischten Zahnrad- und Adhäsionsbahn als auch bei der Metro sur Pneu geringer aus als bei übrigen Varianten. Zudem lassen sich mit diesen beiden Systemen attraktive Fahrzeiten realisieren. Damit entsteht sowohl für Touristen als auch für Pendler ein hoher Nutzen.