Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03195.jsonl.gz/1785

Wahnsinn, diese Schlitzohrigkeit! Der erst 18-jährige Frances Tiafoe tritt in der ersten Runde des Challenger Turniers von Dallas gegen den Australier Sam Groth an. Als der junge Amerikaner sich im ersten Durchgang einen Satzball erarbeitet, offenbart er uns seine ganze Genialität. Die Nummer 181 der Welt spielt den Ball übers Netz, gibt den Punkt scheinbar verloren und dreht sich ab. Als Groth den gelben Filz allerdings zurückbringt, kehrt sich Tiafoe blitzschnell um und passiert seinen verdutzten Gegner eiskalt. Am Ende gewinnt der 18-Jährige die Partie in zwei Sätzen 6:3, 6:3. (ole)
7. Juni 2015: Es ist nicht Stan Wawrinkas erster Grand-Slam-Titel, aber wohl der wichtigste. Der Waadtländer sorgt am French Open in Paris mit grandiosem Tennis für Schlagzeilen – und mit einer seltsamen Hose.
Der Schlusspunkt war ein «Wawrinka spezial». Wie von einem Laser gezogen flog die Rückhand des Schweizers der Linie entlang ins Feld von Novak Djokovic, der keine Chance mehr hatte, an den Ball zu kommen. Es war nicht übertrieben, als Stan Wawrinka an der Siegerehrung vom «Spiel des Lebens» sprach. Nie war der damals 30-jährige Lausanner besser als am French Open 2015.
Und nie unterhielt er das Publikum besser. Am Ende jubelten ihm die 15'000 Fans auf dem Court Philippe-Chatrier begeistert zu.
In …