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Die Aufnahme von über 50´000 Kriegsvertriebenen aus der Ukraine habe gezeigt, dass die Schweiz Geflüchteten rasch und grosszügig Schutz bieten könne, wenn der politische Wille da sei, so die Schweizerische Flüchtlingshilfe in einer Medienmitteilung. Dank des Status S erhielten Ukrainerinnen und Ukrainer etwa sofortigen Zugang zum Arbeitsmarkt, hätten Anspruch auf Familienzusammenführung und könnten ohne Bewilligung ins Ausland reisen.
Die Schweizerische Flüchtlingshilfe setze sich dafür ein, dass allen Schutzberechtigten gleichen Zugang zu grundlegenden Rechten hätten, so die Mitteilung. Insbesondere bei den vorläufigen Aufnahmen sehe man Handlungsbedarf. Es brauche einen positiven Schutzstatus anstelle der vorläufigen Aufnahme. Dieser Status erschwere die soziale und berufliche Integration.
Geflüchteten müsse zudem die gesellschaftliche Teilnahme ermöglicht werden. Dazu brauche es Unterkunftsmöglichkeiten in der Mitte der Gesellschaft, zum Beispiel in Gastfamilien. Dies verhindere eine Isolation in Asylzentren und fördere die Integration. Ausserdem sollten Sprach- und Integrationskurse gezielt gefördert sowie der Zugang zu Ausbildung und Arbeitsmarkt erleichtert werden. Schutzberechtigte sollten im gleichen Umfang Sozialhilfe erhalten wie anerkannte Flüchtlinge.