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Nebst dem, dass heute „World Snowboard Day“ ist, stehe ich nun schon genau 30 Jahre auf dem Snowboard. Im Dezember 1988 begann meine Snowboard-Geschichte im Hoch-Ybrig, wo ich mit meinem Vater Snowboard-Unterricht nahm. Seither gab es kaum was anderes als Snowboarden für mich. Auch heute ist meine Begeisterung für diesen Sport geblieben. Als SSBS Experte bin ich im Verband tätig als Ausbildner und biete unter Snowboardcoach Splitboard Touren an. Die Berge sind ein wichtiger Teil meines Lebens.
Die Geschichte vom Boarden
Laut einer Anekdote aus dem Rauristal ritten bereits im 16. Jahrhundert Goldgräber auf langen Holzbrettern, versehen mit einer Lenkstange, von den Gebirgsstollen ins Tal.
Wer nun Wirklich das Snowboarden erfunden hat, ist nach wie vor unklar. Ausgrabungen Österreichischer Wissenschaftler aus dem Klostertal beweisen jedoch, dass schon in der Steinzeit, also schon wesentlich früher als bisher angenommen, „geshreddet“ wurde. Die nächste technologische Neuerung kam, einige tausend Jahre später, gegen Ende der sechziger Jahre von einem amerikanischen Surfer namens Sherman Poppen. Da er es satt hatte, während der kalten Wintermonate immer nur vor dem Kamin zu sitzen und ans sommerliche Wellenreiten zu denken, kam ihm die Idee, gleiches doch einmal auf „gefrorenen“ Wellen zu tun. Dadurch hätte er doch eine Outdoor-Beschäftigung, die ihn während der kalten Tage im Winter ein wenig auf den kommenden Sommer vertrösten könnte.
Seine ersten Versuche machte er auf einem ca. 1,20 Meter langen Wasserski mit aufgebogener Schaufel, den er zusammen mit einem Bowling-Kugel- Hersteller entwickelte und an dem er eine Leine zum Lenken befestigte. Der geschäftstüchtige Poppen beginnt schnell davon zu träumen, dass bald alle Wellenreiter sich auch im Winter mit Surfen vergnügen sollten. Aus den Worten Surfer und Snow entsteht der Name Snurfer, den er bald darauf als Markenname registrieren lässt. Die Produktionsrechte verkauft er an die Firma Brunswick Sporting Goods, deren Leuten die Idee vom Surfen im Schnee gefällt.
Der sagenhafte Preis von nur 15 Dollar lässt den Snurfer in den USA zu einem Verkaufsschlager werden. Dieses „aufgebogene Bügelbrett“ ist jedoch sehr einfach gebaut: Fehlende Bindungen, Kanten und Finne machen Surfen auf hartem Schnee unmöglich. Dennoch gehen mehrere hunderttausend Snurfer über die Ladentische. Die erhoffte Wintersportrevolution bleibt aber aus, da es keine Perspektiven zum Pistenfahren hat.
Weitere Infos über die Geschicht vom Snowboarden unter: https://www.snowboardcoach.ch/2018/snowboard-geschichte/