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Allgemeines
Die Transformative Carbon Asset Facility (TCAF) ist ein neues Klimaschutz-Instrument der Weltbank, an dem sich die Stiftung Klimarappen und das Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) gemeinsam mit jeweils 12,5 Mio. US-Dollar beteiligen. Weitere Investoren sind die Regierungen Deutschlands (2 Mio. USD), Grossbritanniens (60 Mio. GBP), Kanadas (3 Mio CAD), Norwegens (80 Mio. USD) und Schwedens (25 Mio. USD). Der Fonds ist mit insgesamt ca. 210 Mio. US-Dollar dotiert.
Das Übereinkommen von Paris hat zum Ziel erklärt, den Temperaturanstieg in Folge des menschenverursachten Klimawandels auf deutlich unter zwei Grad zu begrenzen. Dazu müssen die globalen Treibhausgasemissionen in den nächsten Jahrzehnten rapide sinken, so dass ab der zweiten Jahrhunderthälfte praktisch keine Treibhausgase mehr ausgestossen werden. Dies wird sich nur im Rahmen einer starken internationalen Zusammenarbeit erreichen lassen.
An diesem Punkt setzt die TCAF an. Studien zeigen, dass die Treibhausgasemissionen von Schwellenländern – aufgrund starken Wirtschaftswachstums und fortschreitender Industrialisierung – in den nächsten Jahren weiter ansteigen werden. Die TCAF will Schwellenländer bei der Umsetzung von Massnahmen zur Bepreisung von CO₂-Emissionen und sektoralen Emissionsreduktionsmassnahmen unterstützen, um den Trend steigender Treibhausgasemissionen zu durchbrechen. Konkret wird die TCAF innovative CO₂-Kreditierungs- und Quantifizierungsmechanismen – wie z.B. policy-crediting – entwickeln und pilotieren. Damit soll aufgezeigt werden, wie Treibhausgasreduktionen günstig und im grossen Stil bewirkt werden können.
Aktueller Stand
Die TCAF ist seit März 2017 operativ und evaluiert derzeit verschiedene mögliche Aktivitäten. Es wird erwartet, dass die ersten Verträge 2019 unterzeichnet werden können.
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