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Zur Geschichte unserer Pfarrei
Schon um 1180 ist von einer "Kapelle unserer Lieben Frau" in Ebikon zu lesen. Im 13. Jahrhundert finden wir Hinweise auf eine Begräbnisstätte und eine Kirche. Um 1400 wurde eine Kirche in gotischem Stil erbaut, die 1790 abgerissen wurde. Baumeister Josef Singer errichtete damals die noch heute stehende Pfarrkirche. Allerdings wurde in den Jahren 1926/27 das Kirchenschiff abgebrochen, um eine Verlängerung und Erweiterung zu ermöglichen. Seither zeigt sich die Kirche in der heutigen äusseren Form.
Die Seelsorge wurde lange Zeit vom Stift St. Leodegar im Hof zu Luzern betreut. Regelmässig kam der Leutpriester für Gottesdienste nach Ebikon. Im Jahre 1518 wurde eine Kuratkaplanei gestiftet und ein eigener Kaplan angestellt. Dieser war aber weiterhin Luzern unterstellt. Nach drei gescheiterten Versuchen zur Errichtung einer eigenen Pfarrei war es endlich im Jahre 1875 soweit: Die Kaplanei Ebikon wurde zur Pfarrei Ebikon.
Erwähnenswert ist die Tatsache, dass die Pfarreigrenzen bis ins Jahr 1809 zurückgehen. Erst am 1. Januar 2007 kam auch jener Teil, der unmittelbar an die Stadt grenzt (Innerschachen), von der Luzerner Pfarrei St. Josef-Maihof zur Kirchgemeinde und Pfarrei Ebikon.
Die letzten Jahrzehnte brachten auch unserer Pfarrei eine rasche Entwicklung. So konnte im Jahre 1964 das Pfarreiheim an der Dorfstrasse eröffnet werden. 1977 folgte die Einweihung des Kirchenzentrums Höfli, das für die Pfarreiengehörigen und das Quartier zu einem Treffpunkt wurde. Heute umfasst unsere Pfarrei rund 7500 Gläubige.