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Die Fichte («Rottanne») besiedelt fast alle waldfähigen Standorte und dominiert über einen weiten Standortbereich. Unter dem anthropogenen Einfluss ist die Fichte in der Schweiz besonders in tieferen Lagen über ihr natürliches Areal hinaus verbreitet.
In den subalpinen Lagen ging dagegen nach den Kahlschlägen bis Ende des 19. Jahrhunderts und der folgenden natürlichen Lärchenausbreitung der Fichtenanteil vielerorts zurück. Die Verbreitungsschwerpunkte liegen heute in den Regionen Alpen, Voralpen und im westlichen Jura. Selten ist die Fichte nur im Südtessin sowie in der Region Genf.
Die vertikale Verbreitung erstreckt sich von 250 bis über 2200 m ü.M. Deutlich höher steigen nur Lärche, Arve und Bergföhre.