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Der Blues Caravan von Ruf Records ist nicht zu stoppen. Vor 15 Jahren zog die erste Karawane durch die Lande. Das erfolgreiche Konzept dahinter: Man nehme drei aufstrebende und talentierte MusikerInnen und toure durch die Lande. Mit dem Line-up, das jedes Jahr aus der Palette von Ruf-Künstler/innen ausgewählt wird, hat jeder Caravan einen frischen Vibe, eine prickelnde Atmosphäre und lässt die Funken nur so fliegen. Dieses Jahr sind es Jeremiah Johnson, Whitney Shay und Ryan Perry, die durch Europa ziehen. Im April werden sie auch in der Schweiz vier Konzerte geben.
Der gebürtige Bostoner Bob Margolin, begann im Alter von 15 Jahren mit dem Gitarrenspiel und trat sofort in lokalen Rock- und Blues-Bands auf. Im Jahr 1973 wurde er von Muddy Waters engagiert. Mit Muddy's Band tourte er um die Welt und jammte mit vielen grossartigen Blues- und Rockmusikern, "aber der grösste Nervenkitzel war mit Muddy's Blues zu spielen".
Im Jahr 2016 gewann Margolin zwei Blues Blast Magazine Awards, einen als bester männlicher Blueskünstler und einen als bestes traditionelles Bluesalbum für sein neues Album "My Road". Im Jahr 2013 wurde Bob für den Blues Music Award «for Traditional Male Blues Artist» der Blues Foundation nominiert. Er hat zudem die Blues Music Awards für Gitarre in 2008 und 2005 gewonnen.
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Keb' Mo', der vierfache Grammy Award Winner und renommierte amerikanische Blues-Roots Musiker kommt mit Band nach Zürich. Er präsentiert sein neues Album "OKLAHOMA". Seit 1980 tourt Keb' Mo' um die Welt.
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Das Abfahrtssignal erklingt. Die Lokomotive setzt sich in Bewegung. Schlagzeug und Bass stampfen den Rhythmus. Klavier und Hammondorgel zeichnen die Landschaft, die schneller und schneller am inneren Auge vorbeizieht. Von der Dampflock, die sich durch die Südstaaten des 19. Jahrhunderts schlängelt, steigt man um in eine modernere Eisenbahn. Immer wilder tanzt die Welt vor dem Fenster. Der eigene Fuss hüpft mit. Über die Lautsprecher singt der Zugführer einen rauen, verträumten Blues. Hat man eine Landesgrenze überquert?
Groove und Harmonien schmecken plötzlich nach Lateinamerika. Umsteigen. Boogie-Woogie. Finger rasen über Tasten wie Räder eines Hochgeschwindigkeitszuges über Bahnschwellen. Es ist eine abwechslungsreiche, äusserst unterhaltsame, oft irrwitzig temporeiche Fahrt, auf welche die Elias Bernet Band ihre Zuhörer mitnimmt. Aber keine Angst, das Trio springt nie aus den Schienen.
Das Gartenbad am Rotsee, dem Rudermekka vor den Toren Luzern, präsentiert seit einigen Jahren neben Sonnenöl und Sprungturm ein ambitioniertes und abwechslungreiches Unterhaltungsprogramm. Am 29. Mai, dem Mittwoch vor Auffahrt, war die «Blues-Night am Rotsee» an der Reihe, und trotz kaltem und unfreundlichem Wetter war das Event ausverkauft. Luzernerinnen und Luzerner sind in Sachen Bluesmusik sicher verwöhnter als Einwohner anderer Städte, aber dies wollten sie sich nicht entgehen lassen, und so kamen ab 18 Uhr zahlreiche Gäste, um ein bemerkenswertes Lineup zu sehen und bestens gespielter Bluesmusik zu lauschen. Das Ganze wurde zusammengestellt vom Luzerner Schlagzeuger Charlie Weibel, der mithilfe einiger wohl erprobter Mitmusiker das Fundament schuf, auf dem dann im Halbstundentakt die wechselnden Solisten ihre Fassung des Blues spielten.
Erstmals von Bluesfreunden in der Schweiz ausserhalb seiner Heimat wahrgenommen wurde er vor fünf Jahren. An der Promo Blues Night 2014, der Nachwuchsförderung des Bluesfestivals Basel, elektrisierte Marc Amacher zusammen mit Dominik Liechti als Chubby Buddy die Jury, welche das Duo einstimmig zum Sieger erklärte. Genauso elektrisiert waren dann 2016 die Coaches der Castingshow «Voice Of Germany» und er schaffte es bis ins Finale. Von nun an ging’s bergab. Es war nicht die Tatsache, dass er den Final nicht gewann, das wäre womöglich für den Berner Oberländer eher fatal gewesen. Auch die durch die Teilnahme entstandene Popularität über die Grenzen der Blueswelt hinaus waren bestimmt nützlich für seine Karriere. Aber er geriet in die Hände eines Managers, der erfolglos war.