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Die weltweit gültige und verbindliche Fassung des Tagebuchs der Anne Frank, autorisiert vom Anne Frank Fonds, Basel.
Das Tagebuch von Anne Frank ist Symbol und Dokument zugleich. Symbol für den Völkermord an den Juden durch die Nazi-Verbrecher und Dokument der Lebenswelt einer einzigartig begabten jungen Schriftstellerin.
Die vorliegende Ausgabe ist die einzige vom Anne Frank Fonds in Basel autorisierte Fassung des Tagebuchs, von dem es eine erste und eine zweite, spätere Version gibt, die beide von Anne Frank selbst stammen. Sie hatte das von ihr über mehr als zwei Jahre geführte Tagebuch zu einem späteren Zeitpunkt überarbeitet, weil die erste Fassung ihren schriftstellerischen Ansprüchen nicht mehr genügte.
Diese Ausgabe enthält den von Anne Frank überarbeiteten Tagebuchtext samt den unverändert aus der ersten Fassung übernommenen Teilen, ohne jene Auslassungen, die Annes Vater Otto Frank aus Diskretion vorgenommen hatte. Mirjam Pressler hat dafür eine neue, dem ungekünstelten Stil des Originals adäquate Übersetzung erarbeitet.
Dieser vollständige Text, dessen Authentizität seit der kompletten Wiedergabe aller Werkfassungen in der kritischen Ausgabe der ›Tagebücher der Anne Frank‹ (S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 1988) unbestritten ist, vermittelt ein eindrucksvolles Bild von Anne Franks Gefühls- und Gedankenwelt und nicht zuletzt von ihren Fortschritten als Schriftstellerin.
»…werde ich jemals Journalistin und Schriftstellerin werden? Ich hoffe es, ich hoffe es so sehr! Mit Schreiben kann ich alles ausdrücken, meine Gedanken, meine Ideale und meine Phantasien.« Anne Frank, 5. April 1944
Mirjam Pressler, geboren 1940 in Darmstadt, besuchte die Hochschule für Bildende Künste in Frankfurt am Main und lebt heute als Übersetzerin und Schriftstellerin in der Nähe von München. Sie ist die Übersetzerin des Tagebuchs der Anne Frank, hat eine Biographie Anne Franks veröffentlicht (›Ich sehne mich so. Die Lebensgeschichte der Anne Frank‹) und mit grossem Erfolg insgesamt fast vierzig Bücher publiziert. Mirjam Pressler ist mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden, so u.a. 1995 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis für ›Wenn das Glück kommt, muss man ihm einen Stuhl hinstellen‹, 2001 mit der Carl-Zuckmayer-Medaille für Verdienste um die deutsche Sprache, 2002 mit dem Deutschen Bücherpreis (Kinderbuch) für ›Malka Mai‹, 2004 mit dem Deutschen Bücherpreis für ihr literarisches Lebenswerk, 2010 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis Sonderpreis Gesamtwerk und 2015 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse sowie dem Internationalen Literaturpreis in der Kategorie Übersetzung.
Literaturpreise:
Shortlist Hans Christian-Andersen-Preis 2016
Also ich finde das anne frank wirklich eine sehr gute schriftstellerin geworden wäre.. ich fand dieses buch wirklich sehr schön ich hatte es in der schule gelesen und in ruhe noch ein mal zu hause.... man kann sich ein gutes bild davon machen ...
Wie ich dieses Buch bewerten soll beziehungsweise was ich schreiben soll, muss ich mir echt genau überlegen, denn und das will ich gleich zu Anfang sagen: Ich möchte nicht falsch verstanden werden. Ich finde dieses Buch echt toll, nicht wegen der Dinge um die es geht, mir wird auch ganz... Wie ich dieses Buch bewerten soll beziehungsweise was ich schreiben soll, muss ich mir echt genau überlegen, denn und das will ich gleich zu Anfang sagen: Ich möchte nicht falsch verstanden werden. Ich finde dieses Buch echt toll, nicht wegen der Dinge um die es geht, mir wird auch ganz schlecht wenn ich daran denke. Ich habe mir nur vor Augen geführt, dass dieses interessante Buch ja von einem Teenager oder viel mehr einem Kind geschrieben wurde und da ist es echt super... Wenn ich da so an meine Tagebuchzeiten denke... Es ist ja auch nicht ohne Grund in den Lehrplan aufgenommen wurden. Anfangs hatte ich ein paar Probleme beim lesen. Ich musste mich erst rein finden, aber danach ging es richtig schnell mit dem Lesen. Dieses Buch ist nur zu empfehlen...
"Liebe Kitty!...[E]s muss ... nach dem Krieg schon seltsam erscheinen, wenn erzählt wird, wie wir Juden hier gelebt, gegessen und gesprochen haben. Auch wenn ich dir viel von uns erzähle, weißt du trotzdem nur ein kleines bisschen von unserem Leben." (S. 233) Die Tagebuchaufzeichnungen, die die junge Jüdin Anne Frank,... "Liebe Kitty!...[E]s muss ... nach dem Krieg schon seltsam erscheinen, wenn erzählt wird, wie wir Juden hier gelebt, gegessen und gesprochen haben. Auch wenn ich dir viel von uns erzähle, weißt du trotzdem nur ein kleines bisschen von unserem Leben." (S. 233) Die Tagebuchaufzeichnungen, die die junge Jüdin Anne Frank, die zusammen mit ihren Eltern, ihrer Schwester, einer weiteren Familie und einem Junggesellen im Hinterhaus einer Firma in den Niederlanden versteckt wird, an ihre imaginäre Brieffeundin Kitty schreibt, sind so lebensnah und bedrückend wie es ein Buch nur sein kann. Wie der Alltag in dieser Zweckgemeinschaft aussah, wieviel die Versteckten von der Welt draußen mitbekamen und wie mutig ihre Helfer sie bis zur Erschöpfung in den zwei Jahren unterstützten wird berichtet Anne aus der Perspektive einer 13-Jährigen, die viel zu schnell Erwachsen werden muss. Ebenfalls empfehlenswert: "Der Junge im gestreiften Pyjama" von John Boyne und "Als Hitler das rosa Kaninchen stahl" von Judith Kerr.