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Aruba ist nicht nur für Surfer ein Eldorado, weil der Ost-Nord-Ost-Passat fast immer starke Windströmungen erzeugt. Im Südwesten der Insel haben sich zahlreiche Luxushotels an einem zwölf Kilometer langen Sandstrand angesiedelt. Die überschaubare Metropole Oranjestad mauserte sich in den letzten Jahren zu einem Shoppingparadies.
Flüge aus der Schweiz starten in Zürich und Basel. Allerdings sind durchweg Zwischenstationen erforderlich – unter anderem in Amsterdam, Miami oder Caracas. Die Flugzeit beträgt dann etwa elf Stunden. Der einzige Flughafen der Insel (Reina Beatrix Airport) befindet sich in der Nähe von Oranjestad.
Schweizer Bürger benötigen ausschliesslich ihren Pass für eine Aruba Reise. Er sollte noch eine Laufzeit von mindestens sechs Monaten haben. Häufig verlangen die Behörden das Vorzeigen eines Rückflug-Tickets. In allen Fällen ist ein Aufenthalt von bis zu dreissig Tagen ohne Visum möglich.
Aruba ist ein Ganz-Jahres-Ziel. Als günstige Reisezeit werden die Monate Dezember bis April genannt, weil dann die Temperaturen nicht so hoch sind. Die Wasser-Temperatur beträgt zwischen 26 und 28 Grad. Wie auf den übrigen Inseln der Karibik sind die Temperatur-Schwankungen im Verlauf eines Jahres relativ gering. Die Passatwinde verhindern in den Sommermonaten eine höhere Luftfeuchtigkeit und Regen ist auf Aruba eher eine Seltenheit.
Ein Karibik Familienurlaub auf Aruba bietet sich aus vielerlei Gründen an. Etliche Hotels haben sich auf den Besuch von Eltern mit ihren Kindern eingestellt. Ausserdem sind die weissen Strände ein riesiger Sandkasten – auch für Kleinkinder.
80 Prozent der Einwohner von Aruba bekennen sich zur römisch-katholischen Kirche. Der Rest sind Protestanten, Hindus, Moslime, Konfuzianer und Juden.
Niederländisch ist auf Aruba die Amtssprache. In der Bevölkerung ist aber auch Papiamento weit verbreitet. Dabei handelt es sich um ein Gemisch aus spanisch, holländisch und portugiesisch, versetzt mit indisch, englisch und französisch.
110 Volt bei einem 60 Hertz Wechselstrom. Um europäische Geräte zu benutzen, benötigt der Urlauber einen zweipoligen Adapter.
Es wird empfohlen (aber nicht verlangt), sich vor der Reise nach Aruba gegen folgende Krankheiten impfen zu lassen: Diphterie, Hepatitis A, Masern, Polio und Tetanus. Bei Einreisen aus Infektionsgebieten, die innerhalb der letzten sieben Tage besucht wurden, ist eine Impfung gegen Gelbfieber vorgeschrieben. Eine grössere Sicherheitsproblematik besteht auf Aruba nicht. Das Trinkwasser wird aus Meerwasser-Entsalzungsanlagen gewonnen und ist sehr erfrischend.
Das Handy-Netz ist ausgezeichnet, allerdings sind die Gespräche recht teuer. Preiswerter sind die Telefonkarten (Tillincard), die in zahlreichen Kiosken oder Supermärkten zu haben sind.
Üblich sind Trinkgeld-Aufschläge in Höhe von zehn bis fünfzehn Prozent. Weist die Rechnung einen Service-Aufschlag aus, entfällt das Trinkgeld. Den täglichen Bedarf decken viele Urlauber in den Supermärkten.
Es herrscht Rechtsverkehr auf Aruba. Die Verkehrszeichen entsprechen der europäischen Norm. Innerorts beträgt die Höchstgeschwindigkeit 40 km/h, ansonsten 50 km/h und auf Überlandstrassen 60 km/h. Wer einen Mietwagen benötigt, sollte 21 Jahre alt sein.
Offizielle Währung ist der Aruba-Florin, auch Aruba-Gulden genannt. Er ist mit dem US-Dollar gekoppelt und hat eine Unterteilung von 100 Cent.
Auf der Insel werden Kreditkarten fast überall akzeptiert. Wer im Besitz einer Maestro-Card ist, kann Geld auch an Automaten erhalten. Reiseschecks sollten in Dollar-Notierungen gekauft werden.
Aruba hat die Atlantic Standard Time (AST). Das bedeutet: Sechs Stunden minus zur Mitteleuropäischen Sommerzeit (im Winter fünf Stunden minus).