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Emmi Ausblick aus dem Geschäftsbericht
Die Corona-bedingten Unsicherheiten, die Sorge um die wirtschaftliche Entwicklung in den für Emmi wichtigen Märkten sowie der anhaltende Preisdruck bei Milchprodukten im Heimmarkt prägen den Ausblick auf das laufende Jahr. Die Prognosen für den Geschäftsgang von Emmi im laufenden Jahr basieren auf der Annahme, dass sich die Situation in den für Emmi relevanten Märkten ab dem zweiten Quartal 2021 stabilisiert, eine Rückkehr zur Normalität sich aber erst ab 2022 wieder einstellen wird. Die organische Umsatzentwicklung auf Konzernstufe dürfte unter diesen Umständen 2021 eine vergleichbare Dynamik wie im abgeschlossenen Jahr erfahren (1?% bis 2?%). Je nach Dauer der Krise und sicherlich bis zum Halbjahr ist jedoch mit hohen Umsatzschwankungen zu rechnen. Für den Heimmarkt Schweiz ist aus Emmi Sicht mit einer Verschlechterung zu rechnen. Der anhaltende Import- und Preisdruck bei Milchprodukten in Verbindung mit einer zu erwartenden schrittweisen Rückkehr zu früheren Konsummustern dürfte sich in einer negativen Umsatzentwicklung von 1 % bis 2?% niederschlagen. Auch in der Division Europa dürften vergleichbare Gründe zu einer Verlangsamung des Umsatzwachstums (1?% bis 3?%) führen. Die in Teilen bereits im vierten Quartal 2020 eingesetzte Erholung bei der stark von der Corona-Krise betroffenen Division Americas dürfte sich hingegen beschleunigen und die Division damit wieder zum Wachstumstreiber werden (4?% bis 6?%). Mit Kontinuität darf auch bei der EBIT-Entwicklung (CHF 275 Millionen bis 290 Millionen) und bei der Reingewinnmarge (5.2?% bis 5.7 %) gerechnet werden.