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Willensfreiheit?
Neue Argumente in einem alten Streit
Rezension aus Deutschland vom 5. August 2012:
Ganz werden.
Eine praktische Einführung in die Psychologie von C. G. Jung. Sphinx Verlag, Basel 1993. Nur noch antiquarisch erhältlich.
Das Buch habe ich verfasst, weil ich alle übrigen Einführungen in die Psychologie von Jung zu abstrakt (ohne genügend viele Beispiele) und zu theoretisch fand. Meine Darstellung hat sich im Unterricht bewährt. Ich habe sie 'praktisch' genannt, denn sie soll das eigene Leben besser verstehen helfen, man soll anhand der Beispiele Jungs Behauptungen verstehen und beurteilen und die Theorie damit eben praktisch anwenden können.
Heinrich IV. Moser und seine Mütter.
Roman, Amman, Zürich 1993. Nur noch antiquarisch erhältlich.
Schildert auf tragikomische Weise das Heranwachsen eines modernen Menschen, der wie wir alle einer unglaublichen Vielzahl verschiedenster Einflüsse ausgesetzt ist. Er kommt in einem Taxi zur Welt, gewissermassen heimatlos, wird von mehr als einer 'Mutter' erzogen, verbringt seine ersten Jahre in mehr als einem Land und versucht aus all dem klug zu werden.
Der Satz der Bestimmtheit
Die Unverträglichkeit wissenschaftlicher Erkenntnis und metaphysischer Skepsis. Schwabe, Basel 1981.
Der seltsame Titel wurde vom Verlag bestimmt. Das Buch zeigt zunächst die mannigfachen Einschränkungen auf, denen unser Denken unterworfen ist: individuelle Denkgebundenheiten, Einschränkungen durch die unbewusste Beeinflussung, welche die Muttersprache auf das Denken ausübt, historische und schliesslich allgemeinmenschliche Denkgebundenheiten. Danach wird stringent bewiesen, dass trotz dieser mannigfachen Einschränkungen die Überzeugung bestimmter Philosophen (z.B. Kant und Jaspers), über Metaphysisches lasse sich überhaupt keine gültige Aussage machen, nur kompatibel ist mit einer Skepsis gegenüber sämtlichen theoretischen Aussagen, also gegenüber jeder Wissenschaft. Andernfalls verstrickt man sich in einen unhaltbaren Widerspruch. Schliesslich wird ein Lösungsvorschlag für das Universalienproblem geliefert.
Polarität
Ihre Bedeutung für die Philosophie der modernen Physik, Biologie und Psychologie.
Duncker und Humblot, Berlin 1972.
Zeigt die mannigfachen Polaritäten auf, die in der Physik, Biologie und Psychologie vorkommen (z.B. Materie – Energie; Raum – Zeit; Welle – Teilchen), bleibt aber im Grunde bei einer Auflistung stehen, ohne eine theoretische Deutung des eigenartigen Phänomens liefern zu können.
Bedeutungszusammenhänge und Bedeutungsverschiebungen als inhaltliche Stilmittel bei Sallust
Dissertation. Herbert Lang, Bern 1971.
Liefert eine neue Interpretation der Werke Sallusts für klassische Philologen (keinen fortlaufenden Kommentar, sondern problembezogen).