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Superhelden sind heutzutage nicht mehr aus der Populärkultur wegzudenken. Einen grossen Anteil daran hat der am 12. November verstorbene Stan Lee. Doch welche Filme interessierten eigentlich einen Mann, der für einige der populärsten Blockbuster der Welt die Geschichten geliefert hat?
Tatsächlich hat Stan Lee in einem Interview von 2009 mit der Kritikerplattform Rotten Tomatoes über das Thema Lieblingsfilme gesprochen. Gegenüber dem Journalisten Matt Atchity sagte er:
Dennoch konnte sich Lee dazu durchringen, fünf Filme zu empfehlen.
Der Sprachwissenschaftler Professor Higgins ist davon überzeugt, dass die Sprache auch den Charakter eines Menschen formt. Dafür geht er sogar eine Wette mit seinem Freund Colonel Pickering ein: Innerhalb von wenigen Wochen will Higgins aus der ungebildeten und derben Blumenverkäuferin Eliza eine feine Dame der Gesellschaft machen. Eliza ist zuerst überhaupt nicht angetan von dieser Idee. Doch als sie erfährt, dass sie dank des Experiments endlich ein Dach über dem Kopf haben wird, stimmt sie doch zu.
Peter Blood ist ein irischer Mediziner, dem seine ärztliche Pflicht wichtiger ist als politische Ansichten. Als er daher ein paar Rebellen behandelt, wird er zum Tode verurteilt. Doch Blood hat Glück: Wegen Sklavenmangels wird das Todesurteil aufgehoben und er in die Karibik verschifft. Schliesslich gelingt es ihm, zusammen mit ein paar Kameraden, ein spanisches Schiff zu entern und so zu fliehen. Fortan verdingt er sich als Pirat.
Ein amerikanisches Filmteam und die Diva Ann Darrow reisen für Dreharbeiten auf eine mysteriöse Insel. Dort gibt es nicht nur jede Menge urzeitlicher Tiere, sondern auch einen gigantischen Affen namens King Kong. Tatsächlich schafft es die Crew, den Riesenaffen zu betäuben und nach New York zu bringen. Dort wollen sie ihn als Attraktion ausstellen. Doch King Kong kann sich befreien und flieht mit Ann als Geisel durch die Grossstadt.
Der erfolglose Broadway-Produzent Max und der undurchsichtige Buchprüfer Leo hecken einen fiesen Plan aus, um an Geld zu kommen: Sie wollen bei Investoren Geld für ein Theaterstück sammeln, nur um dieses dann absichtlich in den Sand zu setzen. Mit dem Differenzbetrag möchten sie sich dann nach Brasilien absetzen. Damit auch sicher nichts schiefgeht, engagieren sie für das Musical über Hitler nur das scheinbar inkompetenteste Personal. Doch dann wird das Stück unerwartet zu einem Erfolg.
Der Junge Elliott kann es kaum glauben, als er in einem Schuppen einen schrumpeligen Ausserirdischen findet. E.T. wurde von seinen Kollegen auf der Erde zurückgelassen, weil sie Gefahr liefen, von Menschen entdeckt zu werden. Elliott versucht, seinen neuen Freund vor seiner Familie und der Regierung zu verstecken. Gleichzeitig muss er es irgendwie schaffen, dass E.T. sein Raumschiff anfunken kann, denn vor lauter Heimweh wird er immer schwächer.
Bleibt natürlich noch die Frage, welches eigentlich der Lieblingsfilm von Stan Lee ist, wenn es um Superhelden geht. Auch dazu hat sich Stan Lee geäussert. 2016 lüftete er dieses Geheimnis bei einer Frage-und-Antworten-Runde auf Facebook:
Obwohl gemeinhin der Film «X-Men» aus dem Jahr 2000 als Grundstein für das heutige Superheldenfieber angesehen wird, war es «Spider-Man», der 2002 zum ersten Superhelden-Blockbuster avancierte. Er war der erste Film in der Geschichte Hollywoods, der am Eröffnungswochenende mehr als 100 Millionen Dollar einspielen konnte. Dieser Rekord wurde erst vier Jahre später gebrochen – von Disneys «Fluch der Karibik 2». Insgesamt spielte der erste Spider-Man-Film weltweit 821 Millionen Dollar ein.