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oder Faro, eins der gewöhnlichsten Hasardspiele, das seinen Namen von dem König Pharao hat, der sonst auf einem
der Kartenblätter abgebildet war und in diesem Spiel für ein sehr glückliches Blatt
[* 2] galt. Das Pharao wird mit zwei vollen franz.
Karten gespielt, von deren einer der Bankhalter nach Entfernung des obersten und untersten Blattes regelmäßig
abzieht, während aus der andern jeder Spieler ein Buch von 13 Blättern erhält (von 1 bis 10 und die 3 Bilder), von denen er
eine oder mehrere offen besetzt. Hierbei wird, wenn man einen Gewinn nicht einzieht, entweder ein Lappé, ein nach innen
gekniffenes Ohr,
[* 3] oder ein Paroli, ein Bruch über die ganze Karte, gebogen, wodurch der Satz demnächst
doppelt oder dreifach verloren oder gewonnen wird. Vom Paroli kann man weiter auf Six Leva (le va, der Satz), oder Sept Leva,
hiervon wieder auf Douze Leva und Quinze Leva u.s.w. übergehen, wodurch das Spiel sehr gewagt wird.