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Zwischen Anfang Januar und Ende September 2018 wurden in der Schweiz 11'484 Asylgesuche eingereicht, was im Vergleich zur Vorjahresperiode einem Rückgang von 17,5 Prozent entspricht. Dies ist der tiefste Wert für die ersten neun Monate seit dem Jahr 2010, wie das Staatssekretariat für Migration am Dienstag mitteilt.
Diese Entwicklung sei darauf zurückzuführen, dass sich die Migration über das zentrale Mittelmeer stark reduziert hat. Gleichzeitig sei die Schweiz nicht primäres Zielland der Menschen, die auf diesem Weg nach Westeuropa gelangen.
Im September 2018 wurden 1097 Gesuche registriert, was einem Rückgang von 22,1 Prozent gegenüber September vor einem Jahr entspricht. 496 Personen sind kontrolliert aus der Schweiz ausgereist oder wurden rückgeführt. Die Schweiz hat bei 469 Personen einen anderen Dublin-Staat um Übernahme angefragt, 161 Personen konnten in den zuständigen Dublin-Staat überführt werden. Gleichzeitig wurde die Schweiz von anderen Dublin-Staaten um Übernahme von 475 Personen ersucht, 96 Personen wurden der Schweiz überstellt.
Die wichtigsten Herkunftsländer von Asylsuchenden im September waren Eritrea mit 155 Gesuchen (−54), die Türkei mit 113 Gesuchen (+15), Afghanistan mit 111 Gesuchen (+12), Syrien mit 107 Gesuchen (−2) und Iran mit 77 Gesuchen (+17). (whr)
Die Schweiz schwingt beim Kampf um Fachkräfte weiter obenaus. In der Vergleichsstudie World Talent Ranking der Businessschule IMD Lausanne behauptete die Schweiz auch in der Ausgabe 2019 ihren Spitzenplatz vor Dänemark und Schweden - ausruhen kann sie sich darauf aber nicht.
Bei allen drei untersuchten Faktoren belegt die Schweiz den ersten oder zweiten Platz: So ist sie unangefochten der stärkste Magnet für ausländische Fachkräfte. Beim landeseigenen Talentpool musste sie sich zwar von …