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Schweizer Abwassserreinigung - eine Erfolgsgeschichte
Die Schweizer Abwasserreinigung ist eine Erfolgsgeschichte: Noch vor 60 Jahren konnte die Bevölkerung nicht sorglos in Schweizer Gewässern baden. Dass dies heute ganz anders ist, ist dem Aufbau der heutigen Kanalisationen, Abwasserreinigungsanlagen und weiteren Bauwerken der Abwasserentsorgung zu verdanken, die der Bund mitfinanziert hat. Insgesamt 5.3 Milliarden CHF an Subventionen wurden an die Gemeinden bezahlt. 2017 wird der Bund die letzten 10 Millionen auszahlen. Am 22. März ist internationaler Tag des Wassers.
Noch in den 1950er Jahren waren die Schweizer Gewässer stark durch Siedlungs-, Gewerbe-, und Industrieabwasser verschmutzt. Schäumende und stinkende Bäche, Fischsterben, Abfälle in Fliessgewässern und Seen waren an der Tagesordnung. Die Wasserqualität war zum Teil so schlecht, dass das Baden aus gesundheitlichen Gründen verboten war. Damals wurden unsere Abwässer grossenteils ungereinigt in die Gewässer eingeleitet.
Die Schweizer Bevölkerung forderte Massnahmen. So wurde die Eidgenössische Volksinitiative „Schutz der Gewässer gegen Verunreinigung“ lanciert. Auch die Politik nahm das Anliegen ernst und realisierte, dass der Bau von Kanalisationen und Abwasserreinigungsanlagen (ARA) dringend notwendig war. Die Wasserqualität und somit der Schutz der Wasserlebewesen und der Bevölkerung verbesserten sich durch das Generationenwerk in den letzten 60 Jahren massiv.
Bauen, Raum & Umwelt - Schweizer Abwassserreinigung - eine Erfolgsgeschichte (21.03.2017 10:36)