Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03644.jsonl.gz/2618

Ekaterina wohnt mit ihrem kleinen Sohn Andrej bei ihren Eltern im Dorf Stepowoje. Auch ihr Bruder Nikolaj (15), der noch zur Schule geht, wohnt dort. Ihr Ehemann hat sie verlassen. Andrej hat eine kranke Leber (angeborene Leberfibrose) und eine Venenvarikose der Speiseröhre. Wegen seines schwachen Immunsystems kränkelt der Junge ständig an Bronchitis oder Erkältungen. Die Venenvarikose verursacht bei der kleinsten Anstrengung sowie bei starkem Husten innere Blutungen. Zweimal pro Jahr fährt Ekaterina mit dem Kind in die ukrainische Hauptstadt Kiew für eine ärztliche Untersuchung. Letztes Mal verschrieben ihm die Ärzte teure Injektionen, die seine neue innere Blutung ohne Operation stillen sollten. Das dafür benötige Medikament – 5 Ampullen braucht es pro Tag – ist sehr teuer und wäre für Ekaterina unerschwinglich gewesen. Sie ist Köchin von Beruf, doch sie kann nicht arbeiten, weil ihr Sohn eine durchgehende Betreuung braucht. Wäre er gesund, dann könnte er den Kindergarten besuchen. Die Eltern von Ekaterina verdienen sehr wenig, und ihr Ehemann zahlt keine Alimente. Die verzweifelte Mutter wandte sich an gutherzige Menschen mit der Hoffnung auf Hilfe für ihren kranken Sohn.
Dank der Spende erhielt Ekaterina die Mittel, um die Arzneien, eine Bluttransfusion und die Behandlung für Andrej zu bezahlen. Ausserdem brauchte das Kind eine spezielle Ernährung. Durch die Unterstützung barmherziger Schweizerinnen und Schweizer konnte eine Verschlimmerung der Krankheit abgewendet werden. Jetzt hoffen Ekaterina und ihr Sohn auf eine bessere Zukunft.