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Aufgeben ist bekanntlich nicht die Stärke der Südkurve. Jetzt hat sie es geschafft. Heute morgen fällte der Stadtrat von Zürich auf Antrag von Sportminister Gerold Lauber den Entscheid, im Letzigrund künftig Stehplätze zuzulassen. Damit wird einer alten Forderung der Südkurve entsprochen.
Der Umbau ist an die Bedingung gekoppelt, dass sich die Zürcher Fussballklubs an den Gesamtkosten von 2,64 Millionen Franken mit je einem Beitrag von 350’000 Franken beteiligen. Der FCZ hat sich bereits für die Beitragszahlung ausgesprochen. Auch die Zürcher Südkurve soll sich daran beteiligen.
Die Errichtung von Stehplatztribünen und die Erhöhung der Sicherheit verlangen den Einbau von Wellenbrechern, die Verbreiterung der Treppenstufen und zusätzliche Fluchttore sowie eine verbesserte Einzäunung zu den benachbarten Sektoren und gegen das Spielfeld hin.
Der Umbau im Letzigrund ist in der Sommerpause 2011 geplant. Einen Strich durch diese Rechnung kann nur der FCZ selbst noch machen. Qualifiziert sich der Verein für die Champions League, soll der Umbau bis zum Ausscheiden aus der Champions League verschoben werden. In der Mitteilung des FCZ liest sich das so: „Sollte sich einer der Vereine für die Champions- bzw. Europa-League qualifizieren, würden die Arbeiten bis zum Beginn der Winterpause (Dezember 2011) – bzw. so lange bis beide Vereine definitiv aus den internationalen Wettbewerben ausgeschieden sind – aufgeschoben.“
Mit anderen Worten: Use mit de Stüehl könnte noch dauern. Im Besten Fall bis zur Sommerpause 2012.