Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/201479

<h2>SubmittedText<h2><p>Eine Massnahme zur Reduktion des CO2-Ausstosses durch Fahrzeuge könnte darin bestehen, dass ein Teil der Transporte in den Städten, die mit Lastwagen ausgeführt werden, durch andere Transportmittel ersetzt wird. Man hört immer öfter, dass 25 bis 50 Prozent der Güter, die heute in den Innenstädten von Lieferwagen oder Lastwagen transportiert werden, mit Transportvelos befördert werden könnten. Eine spezielle Stadtlogistik könnte die Problematik der letzten Meile des Gütertransports für die Zukunft lösen, und dabei könnten Transportvelos die nachhaltigsten Player sein.</p><p>Es gäbe auch die Möglichkeit, Kinder mit einem Velobus (elektrische Velotaxis) zu befördern, anstatt dass die Eltern oder Schulbusse sie mit herkömmlichen Fahrzeugen herumfahren.</p><p>Es gibt gegenwärtig allerdings ein Hindernis: Es ist unmöglich, diese sehr speziellen Velos durch die staatliche Zulassung zu bringen, dies wegen der gesetzlichen Beschränkungen hinsichtlich des Gewichts und der Länge der Fahrzeuge.</p><p>Ich stelle dem Bundesrat daher folgende Frage:</p><p>Ist der Bundesrat bereit, die Bestimmungen der Verordnung über die technischen Anforderungen an Strassenfahrzeuge (VTS, Art. 135) zu ändern, sodass diese Fahrzeuge zugelassen werden können?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Mit der Annahme des Postulates Burkart 18.4291, "Langsamverkehr. Eine Gesamtsicht ist erforderlich", hat das Parlament den Bundesrat beauftragt, einen Bericht über den heutigen und künftigen Einsatz der Fahrzeuge im Bereich des sogenannten Langsamverkehrs (E-Bikes, Fahrräder, fahrzeugähnliche Geräte und elektrische fahrzeugähnliche Geräte) zu erstellen. Im Rahmen dieser Gesamtsicht sollen auch die Abmessungen und Leistungsobergrenzen von Transportfahrrädern überprüft werden. Bis dahin sollen keine präjudizierenden Änderungen erfolgen.</p>  Antwort des Bundesrates.