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Jeder fünfte Deutsche (20 Prozent) würde den Besuch des Weihnachtsgottesdienstes vermissen, sollte er wegen der Corona-Situation nicht möglich sein. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des in Erfurt ansässigen Meinungsforschungsinstituts „INSA Consulere“, die im Auftrag der „Tagespost“ durchgeführt wurde. Gleichzeitig gaben 65 Prozent der Befragten an, dass sie den Besuch des Weihnachtsgottesdienstes nicht vermissen würden. 8 Prozent wissen nicht, wie sie dazu stehen.
Im Westen ist der Anteil derjenigen, die den Besuch des Weihnachtsgottesdienstes vermissen würden, etwas höher als im Osten (21 zu 18 Prozent). Sowohl bei katholischen wie auch bei protestantischen Befragten ist die Sorge um den Weihnachtsgottesdienst in Corona-Zeiten überdurchschnittlich hoch: 29 Prozent der Katholiken und 31 Prozent der Protestanten gaben an, die heilige Messe zu vermissen, sollte ein Besuch aufgrund der Corona-Situation nicht möglich sein. Dagegen gaben 58 Prozent der Katholiken und 59 Prozent der Protestanten an, dass dies ihnen nichts ausmachen würde. Am höchsten ist der Anteil derjenigen, die den Besuch eines Weihnachtsgottesdienste vermissen würden, unter freikirchlichen Befragten (40 Prozent).
Die Erhebung, für die 2074 erwachsene Personen im Zeitraum zwischen dem 16. und dem 19. Oktober befragt wurden, schlüsselt die Frage auch nach Partei-Affinität auf. Demnach gaben Anhänger der Union am häufigsten (30 Prozent) an, dass sie den Besuch des Weihnachtsgottesdienstes vermissen würden. Darauf folgen FDP-Wähler mit 28 Prozent. Am seltensten gaben Wähler der Linken an, dass sie den Weihnachtsgottesdienst vermissen würden (15 Prozent).
Die Aussage, zu der die Teilnehmer der Umfrage Stellung beziehen sollten, lautete: „Ich würde den Besuch des Weihnachtsgottesdienstes vermissen, sollte er wegen der Corona-Situation nicht möglich sein.“
Medienmitteilung „Die Tagespost“ vom 22. Oktober 2020