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Die Erkenntnisse bei Medienauftritten von früheren
Präsidentschaftswahlen wurden von beiden 2000 Kandidaten
gezielt umgesetzt. Die Pattsituation am Wahltag wird auch durch
die Analogie der Medienstrategien und Auftritte veranschaulicht:

- Anpassen der Art und Weise des Auftritts.
Einsatz von künstlichen oder echten Emotionen.
- Benutzung von ausdruckstarken Mitteln (Gestik, Mimik, Betonungen,
Umarmungen, Küsse).
- Fokussierung auf die Kernbotschaft und Vermeiden
extremer Positionen. Die Haltung verschob sich von der konservativen
und progressiven Seite Richtung gemässigte Mitte.
Beide Kandidaten liessen heisse Eisen liegen.
- Anpassen der Wahlkampfthemen
(Demokrat Gore will z.B. in zehn Jahren rund 440 Milliarden
Franken ins Medicare-System aufzunehmen, während der Republikaner
Bush auf den freien Markt setzt und 260 Milliarden Dollar zum
Kauf privater Versicherungen ausschütten will.)
- Nutzung jeder Chance zu Medienauftritten - denn ohne den
Multiplikationseffekt der Medien kann heute keine Wahl gewonnen
werden.