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Ausserdem werde Stellantis statt eines geplanten Abbaus von 5000 Jobs in der mehrjährigen Laufzeit des Tarifvertrags 5000 neue Arbeitsplätze in den USA schaffen, sagte UAW-Präsident Shawn Fain in einer Videobotschaft am Samstag.
Stellantis ist in Europa mit Marken wie Peugeot, Opel und Fiat vertreten, in den USA gehören unter anderem Chrysler, Dodge und Jeep dazu. Ford hatte sich am Mittwoch mit der UAW auf ein Gehaltsplus von 25 Prozent über die mehr als vierjährige Laufzeit des neuen Tarifvertrags verständigt. Die Einigungen müssen allerdings noch von den Gewerkschaftsmitgliedern abgesegnet werden.
Druck auf General Motors steigt
Die Vereinbarungen mit Ford und Stellantis erhöhen den Druck auf den dritten US-Autoriesen General Motors, da bestreikte Werke seiner Konkurrenten nun die Produktion wieder aufnehmen.
Die ursprüngliche Forderung der UAW hatte bei 40 Prozent gelegen - mit der Begründung, dass in dieser Grössenordnung die Einkommen des Top-Managements der grossen Autokonzerne gewachsen seien. Die Autobauer waren vor Beginn des Streiks zu Zuwächsen von bis zu 20 Prozent über eine Laufzeit von viereinhalb Jahren bereit. Die Gewerkschaft entschied sich dafür, die Streiks nach und nach auf weitere Werke auszuweiten. Damit wussten die Unternehmen nicht, welche ihrer Fabriken als nächste betroffen sein könnten.