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Entwicklung eines universellen Liegeradkoffers mit CAD-CAM Technologie
Silvan Schuler hat im Rahmen seiner Maturitätsarbeit einen aerodynamischen Gepäckkoffer in Leichtbau für Liegeräder entwickelt und gestaltet. Obschon er mittlerweile ein Architekturstudium an der ETH begonnen hat, möchte er das Projekt weiterführen, mit dem Ziel, das entwickelte Produkt herzustellen.
Inhalt dieser Maturitätsarbeit war es, einen aerodynamischen Gepäckkoffer für Liegeräder zu entwickeln. Das angestrebte Resultat war ein solides 3D-CAD Modell der Kofferform, mit welchem die Urformen CNC gefräst werden können. Denn es sollte nicht nur beim Entwurf bleiben – das Projekt zielt auf ein brauchbares Produkt hin. Deshalb musste neben den funktionalen und ästhetischen Anforderungen auch die spätere Herstellung, von den Negativformen bis hin zur Materialwahl, und zum fertigen Koffer, in die Planung mit einbezogen werden.
Neben geringem Gewicht, Stabilität und Dauerhaftigkeit, war ein grosser Gepäckraum, eine möglichst grosse, einfach zu bedienende Öffnung, die einfache Demontage und die Integration eines Rücklichts erwünscht. Der Koffer sollte zudem durch geeignete Formgebung den Luftwiderstand des Liegerades verringern. Die Anforderungen an die Funktionen eines solchen Koffers sind vielfältig und überschneiden sich teilweise. Es galt, einen Kompromiss zu finden und diesen in eine Form umzusetzen.
Um einen breiten Einsatzbereich dieses Koffers zu sichern, wurde bei der Entwicklung darauf geachtet, dass der Koffer mit möglichst vielen Liegerädern kompatibel ist. Grundsätzlich wurde der Koffer aber auf zwei bestimmte Liegeräder abgestimmt, mit deren Hersteller eng zusammengearbeitet wurde. Für diese beiden Liegeräder, welche die gleiche Sitzschalenform aufweisen, wurde ein neues Sitz-Koffersystem entwickelt, bei welchem die Sitzlänge verstellbar ist und der Sitz in den Koffer integriert ist.
Die Gestaltung der Form war der zweite Schwerpunkt dieser Arbeit. Beginnend bei einfachen, zweidimensionalen Schnittansichten, bzw. Längs und Querprofilen, dann mit dreidimensionalen Plastilin Modellen, fanden Annäherungen an die Form statt. Im CAD wurden schliesslich mehrere Formvarianten entworfen und beurteilt. Dies führte immer wieder zu neuen Ideen und Erkenntnissen.
Mehr zum Projekt können Sie in diesem PDF-Dokument nachlesen.
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