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Nach dem Eklat bei ihrem Konzert in Belgrad hat die britische Soul-Sängerin Amy Winehouse weitere Auftritte in der Türkei und in Griechenland abgesagt. Die 27-Jährige könne nicht ihre "bestmögliche" Leistung bringen, erklärte ein Sprecher am Sonntag.
Daher müsse sie die in Kürze geplanten Auftritte in Istanbul und in Athen leider absagen. Weil sie offenbar zu betrunken war um zu singen, war Winehouse am Samstag bei dem Konzert in Belgrad zum Auftakt ihrer Europa-Tournee ausgebuht worden.
Vor rund 20'000 teils von weither angereisten Fans brachte die skandalumwitterte Sängerin während ihres anderthalbstündigen Auftritts gerade mal einige gemurmelte Song-Fetzen zustande, schwankte deutlich und konnte ihrer Band nicht folgen. Serbische Medien bezeichneten Winehouses Auftritt als Katastrophe.
Die Eintrittskarten kosteten umgerechnet fast 49 Franken, ein hoher Preis in einem Land, in dem der monatliche Durchschnittslohn bei etwa 365 Franken liegt. Winehouse ("Rehab") verbrachte erst kürzlich wieder eine Woche in einem Entzugsprogramm.
Ihr Album "Back to Black" von 2006 gewann fünf Grammys. Später machte sie allerdings mehr mit Alkohol und Drogeneskapaden als mit ihrer Musik auf sich aufmerksam. Am 15. Juli wird die Sängerin in Locarno am Moon and Stars erwartet, am 23. Juli am Paléo Festival in Nyon.
SDA-ATS