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Jean-Claude Wolf war von 1993 bis 2018 Professor für Ethik und politische Philosophie an der Universität Fribourg. Im Interview spricht er über die Veränderung der Universitäten, die Herausforderung der Zweisprachigkeit und das zwiespältige Verhältnis der Philosophie zur Öffentlichkeit.
Sie haben in Bern doktoriert sowie promoviert und sind dann 1993 als Professor für Ethik und politische Philosophie nach Fribourg gekommen. Was hat Sie dazu bewogen?
Es war eine überaus günstige Gelegenheit: Die Stelle wurde frei, da mein Vorgänger, Professor Otfried Höffe, nach Tübingen berufen wurde. In dieser Zeit sind generell viele Ethikstellen geschaffen worden. Ich hätte gleichzeitig auch einen Ruf nach Münster gehabt und dachte zunächst, das sei interessanter. Doch dann hat mir ein Kollege geraten, nach Fribourg zu kommen, weil dort das Betreuungsverhältnis besser sei. Es ist keine Massenuniversität, bei den Prüfungen kennt man die Studierenden. Das hat mich schliesslich überzeugt.
Fribourg ist bekannt für seine Theologiefakultät. Haben Sie davon etwas gespürt?
Ja, anlässlich meiner Bewerbung. Ich musste vor den Erziehungsdirektor, der mich ziemlich lang und penetrant ausgefragt hat, warum ich mit 17 aus der katholischen Kirche ausgetreten war. Ich habe ihm wiederholt geantwortet, ich hätte dort eine religiöse Krise durchlebt und sei in der Zwischenzeit der evangelischen Landeskirche beigetreten.
Das hat gewirkt. Erstens hatten sie eher Angst vor Leuten, die in gefährlichen Sekten sein könnten – insbesondere bei einem Fach wie Ethik. Und zweitens ist in dieser Zeit sehr viel für Ökumene gelaufen.
Wie war es nach Ihrer Berufung?
Da habe ich gar nichts mehr gespürt. Ich bin immer sehr froh gewesen um die Zusammenarbeit mit der Theologie, die sich auch stetig verbessert hat. Es war sehr viel Wohlwollen und Entgegenkommen da und auch keinerlei Konfessionalismus. Ich habe das Gefühl gehabt, ich sei immer ein erwünschter und beliebter Alibi-Protestant. (lacht)
Sie haben mit Bern und Fribourg die Philosophie-Departemente zweier Universitäten von innen gesehen. Konnten Sie nebst dem religiösen Aspekt signifikante Unterschiede ausmachen?
Durchaus. Ein zentraler Punkt ist sicherlich die offizielle Zweisprachigkeit: Es war mir vorgeschrieben, 50% auf Französisch und 50% auf Deutsch zu unterrichten.
Zudem war die Struktur der Departemente sehr unterschiedlich. In Bern gab es keine klare Zuweisung von Professuren zu Fächern. In Fribourg war das anders: Mit der Berufung wurde ich dazu verpflichtet, Ethik und politische Philosophie zu lehren. Was ich vorher gemacht hatte – zum Beispiel mich für Augustinus interessiert – habe ich zurückgestellt. Das war bereits durch einen anderen Lehrstuhl abgedeckt. Bei der Forschung hingegen war ich völlig frei.
Was die ideologische Ausrichtung des Departements oder die Universität allgemein betrifft, konnte ich jedoch keine Unterschiede ausmachen.
Sie haben die Zweisprachigkeit angesprochen: Was für Herausforderungen oder Chancen waren damit verbunden?
Anfangs habe ich darunter gelitten, da ich das Französisch lange nicht praktiziert hatte. Nach meiner Berufung habe ich deshalb zuerst einen Monat in Nizza an einer Sprachschule verbracht. Zudem habe ich absichtlich und gern meinen Wohnsitz nach Fribourg verlegt, wo man im Alltag eigentlich immer Französisch spricht.
Ich muss aber auch sagen, dass ich von Anfang an sehr gute Mitarbeitende hatte, die mir zum Teil ganze Skripte übersetzt haben. Das hat den Einstieg massgeblich erleichtert. Mein Französisch hat sich kontinuierlich verbessert, bis ich am Schluss frei reden konnte. Das war natürlich kein hochstehendes Französisch, aber eines, das den Studierenden zugänglich war.
Zudem gab es durchaus auch Vorteile: In einer Fremdsprache kann man nicht gleichermassen rhetorisch ausschweifen und muss mehr beim Punkt bleiben. Mir wurde oft gesagt, die französische Vorlesung sei besser verständlich als die deutsche.
Bezog sich die Zweisprachigkeit vorwiegend auf die Unterrichtssprache oder haben Sie auch kulturelle Unterschiede bemerkt – wie zum Beispiel, dass die frankophonen Studierenden eher an «französischer» Philosophie interessiert waren und umgekehrt?
Die Sprache selbst ist sicherlich verbunden mit einer Sprachkultur. Aber ich habe diesbezüglich keine grossen Unterschiede festgestellt. Die Französischsprachigen sind nicht automatisch geprägt durch die französische Philosophie, das ist lediglich ein Klischee. Ich denke, es hängt davon ab, was die Studierenden lesen.
Als ich angefangen habe, kamen frankophone Studierende zu mir und haben gesagt, sie würden gerne etwas zu Marcüüs machen. Ich habe gedacht «Gopf, wer ist das, ist mir der entgangen?». Bis sich herausgestellt hat, dass sie Herbert Marcuse meinten und sie etwas über die Frankfurter Schule machen wollten. Das haben wir dann gemacht.
Wie nehmen Sie die Unterschiede im Hinblick auf die Philosophiedepartemente in der Romandie und in der Deutschschweiz wahr? Sind sie vorwiegend sprachlicher Natur?
Ich weiss nicht, ob es nur auf die Sprache zurückzuführen ist. Wahrscheinlich hat es auch mit der Soziologie von Gruppen zu tun. Die Romands sind häufig lieber unter sich, da die meisten von ihnen Komplexe haben, weil sie nicht gut Deutsch können. Wir in der Deutschschweiz haben da viel weniger Hemmungen.
Andererseits spielt sich der grösste Teil der Forschung sowieso in der englischsprachigen Welt ab. Dadurch ist es wieder einfacher.
Wie erlebten Sie den Austausch der verschiedenen Landesteile in Bezug auf die Philosophie?
Es hat in dieser Hinsicht immer wieder organisatorisch-strukturelle Versuche gegeben, diesen Austausch zu fördern. Zumeist haben sich diese Initiativen aber nach kurzer Zeit wieder im Sand verlaufen.
Da gab es beispielsweise die Doktorandenschulen. Das waren Spezialveranstaltungen, die konzipiert wurden, um Doktorierende aus der ganzen Schweiz auf hohem Niveau zu unterrichten. Aber letztendlich mündete es jeweils darin, dass dies dann doch nur innerhalb der frankophonen Schweiz gemacht wurde.
Wie war in diesem Zusammenhang die Rolle der Schweizerischen Philosophischen Gesellschaft, die sich explizit mehrsprachig versteht?
Ich muss sagen, ich habe nicht viel bekommen von denen. Sie wäre offiziell mehrsprachig, aber de facto ist es jeweils darauf hinausgelaufen, dass dort niemand Deutsch gesprochen hat. Ich möchte aber keinerlei Schuldzuweisungen machen. Der zusätzliche Aufwand ist häufig gross und da überlegt man sich, ob man dazu bereit ist.
In Fribourg ist der Anteil der französischsprachigen Studierenden derzeit ungefähr doppelt so hoch wie jener der deutschsprachigen, das Lehrangebot ist aber bei 50/50. Da liegt der Gedanke nahe, Veranstaltungen auf Englisch anzubieten.
Es besteht dort ein gewisses Dilemma. Auf der einen Seite ist die Vorstellung, dass man sich mehr in Richtung einer Top-Universität entwickelt, die Eliten ausbildet. Da wird das Englische sehr wichtig. Andererseits gibt man sich universitätspolitisch die Rolle vor, eine Art Brückenfunktion zwischen den Sprachregionen zu bilden.
Eine weitere Überlegung betrifft mein Lehrfach, die politische Philosophie. Diese hat auch exoterische Aspekte: Sie richtet sich nicht nur an Spezialistinnen und Spezialisten, sondern auch an die Öffentlichkeit. Dort hat man versucht, manchmal so zu publizieren, dass es auch Menschen mit einem staatsbürgerlichen Interesse lesen könnten. Dann ist natürlich Englisch auch nicht günstig.
Sie scheinen gegenüber dem Englisch eher kritisch.
Heute haben viele Menschen das Gefühl, es lohne sich nicht, zu viel in die zweite Landessprache zu investieren, weil wir das Englisch haben. Das finde ich schade. Ich habe immer gedacht, ich muss auch ein bisschen für das Deutsche kämpfen. Es ist immerhin eine bedeutende Philosophie- und Wissenschaftssprache bis ins 20. Jahrhundert hinein.
Ich habe manchmal absichtlich sogenannte schwierige deutsche Texte gelesen – zum Beispiel einen mühsamen frühen Hegeltext. Es waren trotzdem immer einige Leute mit grossem Elan dabei. Aber klar, das geht dann ein bisschen in Richtung Sprachpolitik innerhalb der Universität.
Apropos Politik: Während der 25 Jahre, in denen Sie als Professor in Fribourg amteten, haben die Universitäten einen grossen Wandel durchgemacht. Wie haben Sie die Entwicklungen erlebt?
Es ist ziemlich verbreitet unter Kollegen, dass wir uns eher beklagt haben über die Veränderungen. Der grosse Einbruch war wohl Bologna. Man muss dies sicherlich differenziert sehen, das System hat nicht nur Nachteile gebracht. Aber wenn man sich vorher an die freien Strukturen gewöhnt war, hat man die Reform als Verschulung empfunden. Es hat jedoch sowohl von der Professorenschaft als auch von den Studierenden aus kaum organisierten Widerstand gegeben. Wahrscheinlich hing das mit der Annahme zusammen, dass man damit ohnehin keinen Erfolg haben würde.
Eine weitere Veränderung betraf die Grösse unserer Fakultät. Es kamen zwar immer wieder Vorschläge auf, sie aufzuteilen, doch es ist nie zustande gekommen, da einige Fächer Angst hatten, dadurch abgeschnitten zu werden.
Was war das Problem mit der Fakultätsgrösse?
Dadurch, dass die Versammlungen immer grösser wurden, gestaltete es sich immer schwieriger, etwas zu entscheiden. Um dem entgegenzuwirken hat man beispielsweise den Departementen mehr Autonomie gegeben. De facto resultierten daraus aber immer mehr Stunden, in denen man durch Sitzungen und administrative Arbeiten absorbiert war. Das ist zu einer Last geworden.
Eine andere Schwierigkeit besteht darin, dass die meisten im Gremium Laien waren. Man hat zwar einige Schritte in Richtung Professionalisierung unternommen, aber es ist immer eine Mischung geblieben. Es ist jeweils eine Abwägung. Einerseits wird man durch bürokratische Aufgaben beansprucht, was auch die Studierenden zu spüren bekommen. Andererseits ist es auch kein Wunschtraum, dass man von einer administrativen Organisation gewissermassen von aussen verwaltet wird.
Sie scheinen die Veränderungen eher als Verschlechterung empfunden zu haben?
Was die angesprochenen Aspekte betrifft, würde ich sagen tendenziell ja. Man muss sich da aber auch selbst misstrauen. Es besteht die Gefahr, dass man die Vergangenheit idealisiert. Am Anfang hat man das Gefühl, alles sei wunderbar: Endlich verdiene ich richtig und habe eine Stelle, wo ich bis zur Pensionierung bleiben kann. Mit der Zeit kommt man auf den Boden der Realität zurück.
Sie waren ein Tierethiker der ersten Stunde. Auch in Bezug darauf hat sich die Situation gewandelt, ist politischer geworden. Wie schätzen Sie diese Veränderung ein?
Es hat durchaus Entwicklungen gegeben. Die Tierethikdiskussion hat sich irgendwann ein bisschen erschöpft. Man kannte die wichtigen Argumente. Es war wie ein Schachspiel, das man beherrschte. Dann kam die Tendenz auf eher zu Überlegungen in Bezug auf die Anwendung: Wie könnte man die ethischen Forderungen juristisch oder politisch umsetzen? Dies geschah noch stärker im Zusammenhang mit der ökologischen Ethik, die dann abgelöst wurde von der Klimaethik, welche quasi deren Weiterführung war. Häufig war dies aber lediglich ein Wandel der Etikette, da man natürlich von Anfang an den Zusammenhang gesehen hat zwischen animalischer Produktion und der Umwelt.
Es gab jedoch gewisse Divergenzen zwischen Tierethikern und Ökologen: Tierethikerinnen waren mehr auf das individuelle Lebewesen als empfindungsfähiges Wesen fokussiert, während Ökologinnen eher den grossen Zusammenhang gesehen haben. Letztere haben dadurch beispielsweise ökologisch begründete Jagd in Kauf genommen.
Sie haben die deutsche Ausgabe der praktischen Ethik von Peter Singer mitübersetzt. In deren Vorwort beschreibt Singer, wie er unter anderem in der Schweiz auf Widerstände und Protest gestossen ist. So habe ihm 1991 in Zürich bei einem Vortrag ein Demonstrant die Brille vom Gesicht gerissen und sei darauf rumgetrampelt. Haben Sie das miterlebt?
Es ist natürlich nicht jedes Mal so heftig verlaufen wie an jenem Vortrag, aber durchaus einige Male und nicht nur in der Schweiz, sondern auch in Deutschland. Ich war bei diesem Vorfall aber nicht anwesend. Als ich da war, hatte man ihn sprechen lassen.
Singer diskutiert diese Probleme im angesprochenen Vorwort unter dem Aspekt der Meinungsäusserungsfreiheit und spricht sich dagegen aus, dass die Diskussion sabotiert wird und man nicht mehr offen darüber sprechen kann. Wobei die Motive und Hintergründe für diese Proteste natürlich interessant sind.
Worauf spielen Sie an?
Der Hauptwiderstand kam von den Behindertenorganisationen aus und hat mit Singers Erwägungen über Früheuthanasie zu tun. Es betrifft Kinder, die mit schweren Behinderungen auf die Welt kommen, welche man zuvor nicht diagnostiziert hat, und die eine sehr schlechte Lebenserwartung und -qualität haben. Dabei ging Singer von Vorgängen aus, die bereits an Spitälern stattgefunden haben: Man liess die Neugeborenen einfach sterben. Singer meinte dann, dies sei grausam: Wo ist der Unterschied, solche Säuglinge direkt zu töten, statt leiden zu lassen?
In der Öffentlichkeit wurde das häufig so wahrgenommen, dass es darauf hinausläuft, dass die Medizin oder letztendlich der Staat darüber entscheiden sollen, welches Leben lebenswert ist. Zudem war die Angst da, dass eine Art Lawineneffekt entstehen könnte: Wenn man diese bei Schwerstbehinderten tut, warum nicht auch bei mittelschweren Behinderungen?
Sie sprechen die Beziehung zur Öffentlichkeit an. Sind Sie in Ihrer Rolle als Professor für Ethik auch manchmal auf öffentlichen Widerstand gestossen?
Gar nicht. Es kommt vielleicht auf den Stil an, wie man auftritt und sich benimmt. Ich habe mich eher als jemand verstanden, der die Argumente diskutiert. Dementsprechend habe ich mich auch nicht mit Behörden, Institutionen oder Menschen angelegt, die andere Positionen vertreten haben.
Wie haben Sie ihre Rolle in der Öffentlichkeit wahrgenommen und gelebt?
Ich habe das Verhältnis zur Öffentlichkeit immer etwas zwiespältig eingeschätzt. Das hängt damit zusammen, wie Medien funktionieren. Als ich Singer publiziert habe, wurde ich beispielsweise von der WOZ als «der Berner Euthanasie-Philosoph» betitelt. Dann ist man natürlich abgeschrieben. Anderen Kollegen ist es ähnlich ergangen.
In der Wissenschaft sind wir verwöhnt durch die Tatsache, dass wir eine Art Halböffentlichkeit haben: Seminare und Veranstaltungen sind zwar nicht privat, aber es hat keine Medienpräsenz. Dies erlaubt es, etwas mehr zu «entgleisen»: Man kann manchmal etwas aus Spass sagen, oder um die Grenzen auszuloten. In den Medien gilt das dann sehr schnell als politisch nicht korrekt.
Können Sie das näher erklären?
Viele Ausdrücke sind sehr dehnbar. In der Philosophie sind wir daran interessiert, wie und inwieweit wir solche Begriffe überhaupt präzisieren können. Da werden in der Diskussion zum Teil Beispiele benutzt, bei denen sich viele Leute stossen und sich fragen: Was will jetzt der mit dem Beispiel sagen? Solche Reaktionen hat es insbesondere in der angewandten Ethik häufig gegeben. Es gab einmal einen Aufsatz mit dem Titel What Is Wrong with Killing People?. Der Aufsatz ist ernsthaft an der Begründung interessiert, was genau der Grund ist, warum man Personen nicht töten darf. Aber Sie können sich vorstellen, wie das in den Rachen von Menschen gelangt, die für grössere Medien arbeiten.
Sie haben die Herausforderung im Umgang mit der Öffentlichkeit, aber auch die Last der strukturellen Hürden an der Universität angesprochen. Was würden Sie zu jemandem sagen, der eine Professur in der Philosophie anstrebt?
Der Beruf hat natürlich viele Vorteile. Aber es ist wichtig, sich bewusst zu sein, dass Sie viele Rollen spielen müssen.
Da ist einerseits die Rolle gegenüber den Studierenden. Sie müssen zuverlässig unterrichten und prüfen. Die Leute müssen wissen, woran sie mit Ihnen dran sind und Sie dürfen sie auf keinen Fall demütigen. Dazu gehört ein gewisses Geschick oder Interesse für Didaktik, das leider an Universitäten eher unterentwickelt ist. Ich war zuerst Mittelschullehrer und dort hat man ständig Rückmeldungen zum eigenen Unterricht erhalten. Das fehlt an der Universität und es ist wichtig, dass man sich bewusst ist, dass es eine eigene Rolle mit ihren eigenen Anforderungen ist.
Eine andere Aufgabe besteht im Forschen. Es wird dort immer schwieriger, auf der Höhe zu bleiben. Das hat weniger damit zu tun, dass man älter wird, sondern mit der zunehmenden Spezialisierung.
Was sind weitere Funktionen?
Sie müssen mit Kolleginnen und Kollegen zusammenarbeiten. Das ist in jedem Beruf wichtig. Es wird aber kaum darüber gesprochen, wie man das verbessern könnte. Weiter ist die Rolle nach oben von Bedeutung: Wie verhält man sich gegenüber den Institutionen und den Vorgesetzten?
Und nicht zuletzt gibt es viele administrative Aufgaben; Sie sind quasi in der Rolle einer Beamtin oder eines Beamten, die mitverwalten muss. Das haben die meisten von uns vorher nicht gelernt, wir werden einfach hineingeworfen.
Zusammenfassend kann ich sagen: Es ist an sich ein schöner Beruf, aber Sie müssen sich der vielen unterschiedlichen Anforderungen bewusst sein.
Das Interview führte Rafaela Schinner