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Zwar sind viele Symptome bei überempfindlicher Gesichtshaut nach aussen nicht sichtbar, bisweilen entwickeln sich aber auch Rötungen, insbesondere an den Wangen, in der T-Zone, auf der Stirn und am Kinn.
Zu Rötungen neigende Gesichtshaut Symptome, Ursachen, Auslöser und Behandlungsmöglichkeiten
Ursachen und Auslöser bei zu Rötungen neigender Gesichtshaut
Als Ergebnis der Reaktion überempfindlicher Haut auf Reize, wie beispielsweise Allergene, Temperaturveränderungen oder Chemikalien, kann ein Erythem entstehen. Bei normaler Haut würden diese Reize nicht zwingend eine Reaktion auslösen. Aufgrund der geschwächten Hautbarriere und der hyperreaktiven Nervenfasern ist überempfindliche Gesichtshaut hingegen anfälliger für Irritationen. Während sich normale gerötete Haut innerhalb von wenigen Minuten wieder beruhigt, halten Rötungen bei Überempfindlichkeit erheblich länger an (Stunden, Tage oder sogar Monate).
Überempfindliche Haut muss nicht zwingend sichtbare Symptome aufweisen. Viele Betroffene klagen einfach über ein unangenehmes Hautgefühl, das sie als Stechen oder Brennen wahrnehmen. Ausserdem können Umweltfaktoren (Hitze, Kälte, Wind etc.), psychische Faktoren (Ärger, Stress, intensive Gefühle etc.), äussere Faktoren (Kontakt mit bestimmten Chemikalien, Reinigungsmitteln, Duftstoffen etc.), hormonelle Faktoren (Menstruationszyklus) und mechanische Faktoren (Druck auf die Haut) die Haut und die darunter liegenden Nervenfasern reizen und damit Rötungen hervorrufen.
Zusätzliche Einflussfaktoren
Folgende Faktoren können ebenfalls Gesichtsrötungen zur Folge haben: Alter, Genetik, hormonelle Einflüsse, Hauttrockenheit, Ethnizität, Hautpigmentierung, vorhandene Krankheiten und bestimmte Lebensgewohnheiten. Laut einem Bericht im International Journal of Dermatology* hatte eine überwiegende Mehrzahl der Personen mit „empfindlicher“ oder „sehr empfindlicher“ Haut im Kindesalter einen Sonnenbrand und entwickelt nun nach Sonnenexposition schneller eine Rötung. Dies könnte auf den Hautphototyp zurückzuführen sein, da empfindliche Haut hauptsächlich bei hellhäutigen Personen vorkommt.
Die zunehmende Luftverschmutzung, vor allem in städtischen Gebieten, hat zu einem Anstieg der Fälle von überempfindlicher Gesichtshaut geführt. Die defekte Hautbarriere wird durch die ständig vorhandenen Reizstoffe in der Luft und die konstante Aktivierung der unter der Haut liegenden Nervenfasern immer anfälliger.
Immer mehr Menschen sind von Allergien betroffen, die zu überempfindlichkeitsbedingten Rötungen beitragen.
* International Journal of Dermatology 2011, 50, 961–967
Anzeichen und Symptome bei zu Rötungen neigender Gesichtshaut
Eucerin fasst die drei typischen Merkmale überempfindlicher Haut im Symptomdreieck bei überempfindlicher Haut zusammen: eine geschwächte Hautbarriere, hyperreaktive Nervenfasern in der Epidermis und Hautrötungen. Die Haut reagiert empfindlich auf Reize, die von normaler Haut vertragen würden, und diese Stressfaktoren können Hautrötungen auslösen.
Es gibt zahlreiche Gründe für Gesichtsrötungen, viele (jedoch nicht alle) davon stehen in Zusammenhang mit überempfindlicher Gesichtshaut.
- Flushing: Ein physiologischer Zustand, bei dem im Gesicht und an anderen Körperstellen deutliche Rötungen auftreten, die unter anderem von Arzneimitteln, Fieber, Stress, Alkohol oder Gewürzen ausgelöst werden können.
- Erröten: Eine leichtere Form von Flushing, die rasch entsteht, wenn sich die Blutgefässe im Gesicht erweitern. Dies kann beispielsweise eintreten, wenn die Haut überhitzt ist und sich abkühlen muss (beim Sport, in heissem Klima, bei einer Hitzewallung während der Menopause) oder in einer peinlichen Situation bzw. bei Stress.
- Sonnenbrand: Rötungen und gelegentlich Entzündungen als Reaktion auf schädliche UV-Strahlen.
- Allergische Reaktionen: Flecken, die bei Kontakt mit Allergenen auftreten.
- Verletzungen, Infektionen oder Entzündungen.
- Körperliche Betätigung
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Lösungen für zu Rötungen neigende Haut
Vorbeugung ist immer einfacher als Behandlung, deshalb ist es am besten, alle bekannten Reizauslöser zu meiden. In der Praxis ist dies jedoch nicht immer möglich, deshalb sollten zusätzlich Hautpflegeprodukte angewendet werden, die die geschwächte Hautbarriere stärken und schützen. Um die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Unverträglichkeiten oder allergischen Reaktionen auf ein Mindestmass zu reduzieren, sollten „reine“ bzw. „0 %-Formeln“ eingesetzt werden, die nur eine begrenzte Anzahl an Inhaltsstoffen aufweisen und frei von möglichen Reizstoffen wie Parfüm oder Alkohol sind. Darüber hinaus empfehlen sich Produkte, die so verpackt sind, dass von aussen keine Verunreinigungen eindringen können.
Die Produktlinien von Eucerin für überempfindliche Haut enthalten einen speziellen aktiven Inhaltsstoff mit der Bezeichnung SymSitive*, der als Sensibilitätsregler direkt am Ursprung der Hyperreaktivität wirkt und das unangenehme Hautgefühl damit umgehend lindert. Bei regelmässiger Anwendung machen die Eucerin-Produkte für überempfindliche Haut die Haut widerstandsfähiger gegenüber inneren und äusseren Stressfaktoren und sorgen für ein langanhaltend angenehmes Haugefühl.
Die Eucerin-Produkte der Linie AntiRÖTUNGEN enthalten ausserdem Licochalcone A, einen natürlichen Wirkstoff, der Rötungen umgehend mildert und Entzündungen lindert.
Eucerin AntiRÖTUNGEN Ausgleichende Tagespflege getönt mit LSF 25 enthält zudem kaschierende grüne Pigmente, die Rötungen umgehend abdecken und für einen ebenmässigeren Teint sorgen.
* = eingetragenes Warenzeichen der Symrise AG, Deutschland