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Die Befreiung bedeutete, dass sich der Sklave durch Geld oder durch eine besondere Leistung, die einer gewissen Geldmenge entsprach, vom Herrn losgekauft hatte. (Er hatte den Preis für sich selbst entrichtet). Dadurch erwarb der Sklave das Recht, seinerseits Sklaven zu kaufen, was er in der Regel tat, sobald er es sich leisten konnte. weiter lesen >
Wie dankbar müsste doch Seneca den gestrengen Bildungs- und Erziehungsräten sein, dass sie ihm erklären, was er im Grunde sagen wollte! Und selbst wenn es so wäre! Selbst wenn die Manipulation im Sinne Senecas wäre (was nicht der Fall ist!), woher bitteschön nimmt man das Recht, einem Zitat die Flügel nach eigenem Gutdünken zu stutzen, um daraus ein flugunfähiges geflügeltes Wort zu machen? weiter lesen >
Tja, wenn man wie ich eine Sprache sozusagen mit der Muttermilch eingesogen hat, dann merkt man gar nicht, dass es in ihr solche Kuriositäten gibt. weiter lesen >
Dass ‹Es macht Sinn› in der deutschen Sprache die wesentlich präziseren, nuancierteren und differenzierteren Äußerungen wie ‹Es ist sinnvoll›, ‹Es ergibt einen Sinn›, ‹Es führt zu etwas Sinnvollem›, ‹Es ist folgerichtig› gänzlich verdrängt und ersetzt hat, ist nunmehr eine Tatsache und wohl nicht mehr rückgängig zu machen. weiter lesen >
Wenn man in der aktuellen Alltagssprache von einem Quantensprung spricht, meint man eine Veränderung, meistens zugleich einen Fortschritt, der eine bestimmte Entwicklung — entweder durch eine plötzliche Einsicht oder durch ein längst nötiges entschlosseneres Anpacken und Einschreiten — innerhalb kürzester Zeit wesentlich verbessert und um ein sehr großes Stück voranbringt.
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