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Mit gut zwei Wochen Verspätung beginnt am Donnerstag die Schweizer Eishockey-Meisterschaft. Die Klubs und die Liga verschoben den Start auf den 1. Oktober, weil nun wieder mehr als 1000 Zuschauer in den Stadien erlaubt sind. Dennoch zeichnet sich eine herausfordernde Saison mit vielen Fragezeichen ab. Wie geht man mit Corona-Fällen in einer Mannschaft um? Wie sieht es mit der Hallenauslastung aus, wenn die Covid-19-Zahlen in einem Gebiet deutlich zunehmen? Was passiert, wenn einzelne Kantone Einschränkungen erlassen und die Chancengleichheit nicht mehr gewährleistet ist?
Vorerst aber sind Fans, Spieler und Klubs einfach froh, dass es los geht. Sportlich gehen die ZSC Lions, die im letzten Winter die Qualifikation gewonnen hatten, ehe die Saison wegen der Coronavirus-Pandemie abgebrochen werden musste, als Favorit ins Rennen. Klar ist: Einen Absteiger gibt es nicht, falls der Meister der Swiss League die wirtschaftlichen und infrastrukturellen Voraussetzungen erfüllt, darf er aber aufsteigen.