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Während der 42-tägigen Abstellung des Kernkraftwerks wurden die Hauptkomponenten des nuklearen Teils der Anlage intensiv geprüft. Alle Untersuchungen zeigten den ordnungsgemässen Zustand der Anlagen. Wie im Vorjahr in Block 2 wurden auch im Block 1 neue Wasserstoff-Rekombinatoren eingesetzt. Die Inspektion einer Hochdruckturbine sowie der vollständige Ersatz der Turbinenleittechnik und der Turbinenüberwachung stellten das Schwergewicht der Arbeiten im Dampfkreislauf dar.
Für den nächsten Betriebszyklus wurden von den insgesamt 121 Brennelementen 24 durch neue, aus wiederaufgearbeitetem Uran gefertigte Elemente ersetzt.
Die eigene Belegschaft von 450 Mitarbeitenden wurde tage- und wochenweise durch rund 400 Fachkräfte von Drittfirmen, zahlreichen aus der Region, unterstützt. Die Revisionsabstellung dauerte drei Tage länger als geplant.
Die Mitte Mai in der NOK-Division Kernenergie erfolgte Überprüfung des Integrierten Managementsystems (IMS) und die Erweiterung auf die Arbeitssicherheit, hat erfreuliche Resultate erzielt. Der abschliessende Bericht hält fest, dass die praktizierten betrieblichen Managementsysteme alle Forderungen der internationalen Standards - ISO 14001 sowie OHSAS 18001 - erfüllen. Die Zertifikatserteilung erfolgte Anfang Juli ohne Auflagen.
Quelle
D.S. nach KKB, 9. Juli 2004