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Die Forderung nach einem Mindestlohn klingt im ersten Moment schön. Wer hätte nicht gerne mehr Lohn? Im zweiten Moment zeigt sich aber doch die Kehrseite der Medaille.
Mir ist es schleierhaft, warum die Einführung eines Mindestlohnes die Geldprobleme von Familien lösen sollte. Familien würden sich wohl über massive Steuersenkungen und tiefere Krankenkassenprämien mehr freuen! Mit einem Mindestlohn von CHF 4'000.- würden viele Familien in eine höhere Progressionsstufe rutschen. Die Folge davon sind mehr Abgaben an den Staat und unter dem Strich hat die Familie, trotz Mindestlohn, weniger, als vor der Einführung eines Mindestlohnes.
Weiter ist es doch bemerkenswert, dass umliegende Staaten mit einem Mindestlohn massiv höhere Arbeitslosenquoten vorweisen. Mehr Lohn bedeutet auch, dass es weniger Arbeitsplätze gibt. Denn diese CHF 4'000.-- müssen auch erst erwirtschaftet werden. Auch gilt es zu beachten, dass nicht jede Arbeit mit einander vergleichbar ist.