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Geld und mehr
Zu wenig Ackerland
«Ackerland hat einen Ertragswert von 1 Franken pro Quadratmeter. Wertvoll werden Ackerböden erst als Bauland.» So wars im «Tagi» zu lesen. Daraus lernen wir, dass es zwei Sorten Menschen gibt. Die einen stellen ihr Land zum Essen, die anderen zum Wohnen zur Verfügung. Für die Nahrung brauchen wir mindestens 100 Quadratmeter pro Kopf, zum Wohnen reicht ein Viertel davon. Das knappe Gut ist das Ackerland. Die Schweiz hat zu wenig davon. Müssten wir für Ackerland so viel bezahlen wie für Bauland, würde unser Einkommen nicht ausreichen, um einen Zehntel unseres Kalorienbedarfs zu decken.
Dennoch nagen Bauern am Hungertuch, während den andern ein paar Quadratmeter Bauland genügen, um in Saus und Braus privatisieren zu können. Warum das so ist? Eine Frage der Macht und der Globalisierung. Diese erlaubt es, das Ackerland zuzubetonieren und weltweit das billige Ackerland der Armen mit Dünger und Pestiziden kaputt zu wirtschaften. In Zukunft müssen wir es so formulieren: «Ökologisch wertvoll wird Bauland erst wieder als Ackerland.»