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In diesem Staff Paper werden die frühen Studienverläufe zweier Studieneintrittskohorten der Universität Bern untersucht. Besonderes Interesse gilt den Zusammenhängen zwischen den Leistungen beziehungsweise Kompetenzen am Ende des Gymnasiums, den Leistungen im Studium sowie dem weiteren Studienverlauf. Der Neuigkeitswert der vorliegenden Studie liegt darin, dass Leistungsdaten der Universität mit Befragungsdaten von Studierenden beziehungsweise mit Administrativdaten des Hochschulinformationssystems verknüpft werden konnten. Die Resultate zeigen erstens starke Zusammenhänge zwischen der Maturanote und den frühen Studienleistungen und zweitens zwischen diesen frühen Studienleistungen und dem späteren Studienverlauf. Ebenso zeigen die Ergebnisse markante Unterschiede in den frühen Studienleistungen der Studierenden in Abhängigkeit vom am Gymnasium gewählten Schwerpunktfach. Die subjektive Beurteilung der gymnasialen Vorbereitung erweist sich hingegen nicht als prädiktiv für die Erklärung der Studienleistungen und des Studienverlaufs. Weitere Ergebnisse legen nahe, dass eine geringe Nähe zwischen Schwerpunktfach und Studienfach die Wahrscheinlichkeit erhöht, die Universität frühzeitig zu verlassen. Zudem verlassen ältere Studierende und solche ausländischer Nationalität signifikant häufiger die Universität vor Studienabschluss, während solche mit einer Zwischenphase nach der Maturität eine höhere Verbleibenswahrscheinlichkeit aufweisen.
Andrea Diem und Stefan C. Wolter
SKBF Staff Paper 21, Aarau, 2018, 26 Seiten plus Anhang
Analysen der frühen Studienverläufe am Beispiel der Universität Bern (PDF)
Anhang 1 (PDF)
Anhang 2 (PDF)