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Kurrénde
(v. lat. currere, laufen), Name von Sängerchören, die aus armen Schulknaben gebildet waren und unter Leitung eines ältern Schülers (des Präfekten) gegen Geldgaben auf den Straßen vor den Häusern, bei Begräbnissen etc. geistliche Lieder sangen.
Die Kurrendaner oder Kurrendschüler trugen kleine schwarze Radmäntel und flache Cylinderhüte
und haben sich in
Thüringen und
Sachsen
[* 2] bis in dieses
Jahrhundert hinein gehalten. - Außerdem ist
Kurrénde auch s. v. w. Umlaufschreiben,
Zirkular.