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Nicht dass der Arbeitgeberverband ein wichtiger Verband ist. Die meisten Unternehmen sind dort dabei, weil sie damit Zugang zur günstigen AHV-Ausgleichskasse haben.
Herr Jaquet, der dort seit ein paar Jahren als Präsident amtet, fällt einmal im Jahr durch eine aufmüpfige Rede auf, sofern er nicht gerade seine Angestellten auf Euro setzt.
Der Rede folgt dann jeweils nichts.
Der Arbeitgeberverband ist auch der Verband, der seinen Mitgliedern keine Jahresrechnung unterbreitet. Dass die Mitglieder das akzeptieren, da sind die selbst schuld.
Gestern hat der Arbeitgeberverband eine Wahlempfehlung veröffentlicht.
In Basel-Stadt setzt der Verband auf die Herren Eymann, Lehmann und Malama.
Und im Kanton Basel-Landschaft unterstützt er die Herren Saladin und Stückelberger.
Nicht, dass diese Empfehlungen nun tatsächlich Matchentscheidend wären. Doch sie sind ein aktuelles Stimmungsbarometer.
Für die Baselbieter FDP sieht das nun so aus, dass Herr Wagner, wenn es denn gut kommt, mit dem vierten Platz hinter Frau Schneeberger rechnen muss.
Für ihn ist das Rennen um den Nationalratssitz definitiv gelaufen.
Es gibt nur noch zwei ernsthafte Spitzenreiter, Herr Saladin, der Mann der Basler Handelskammer und Herrn Stückelberger, der Bankenmann.
Aufgrund der enormen Geldmittel, die Herrn Saladin für seine Wahlpropaganda zur Verfügung stehen – da liegt sogar der Kauf eines Kleinwagens drin – müsste der eigentlich gewinnen.
Doch Herr Stückelberger, mit weniger Geldmitteln gesegnet, hat einen entscheidenden Vorteil: er sieht besser aus.
PS: Bei der Ständeratswahl hat man keine Meinung.