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<h2>SubmittedText<h2><p>Wie steht es um die Versorgungssicherheit von Privathaushalten mit Erdgas mittels Aquiferspeichern, Kavernenspeichern oder Liquified Natural Gas Plants, insbesondere im Winterhalbjahr?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Swissgas stellt zusammen mit den vier schweizerischen Regionalversorgern mittels Langfristverträgen die Gasversorgung in der Schweiz sicher. Die Regionalgesellschaften beliefern die Endkunden mit Gas. Dieses System der Gasbeschaffung und -versorgung hat sich bis anhin auch in Krisenzeiten bewährt, die Kunden wurden stets ohne Unterbruch mit Gas versorgt. Bis anhin konnten in der Schweiz aus geologischen und technischen Gründen keine grossen Gaslager, z. B. Kavernenspeicher, angelegt werden. Kurzfristig ist lediglich das Speichern von Gas in den Pipelines möglich. Allerdings kommt Bewegung in die Angelegenheit, gegenwärtig prüft die Gasindustrie mögliche Standorte für Gaslager, beispielsweise im Grimselmassiv. Die Schweiz hat keinen LNG-Terminal für Flüssiggas und dementsprechend auch keine LNG-Speicherkapazitäten. Der Hauptgrund liegt in den hohen Kosten, die mit dem Bau von LNG-Lagern verbunden sind. Die Flüssiggaslagerung müsste vorzugsweise im Ausland an denjenigen Orten stattfinden, an denen Flüssiggas angeliefert wird, z. B. Rotterdam, Fos sur Mer oder La Spezia. Diesbezügliche Überlegungen werden in der Gaswirtschaft angestellt. Im Falle einer Erdgasverknappung würden Zweistoffverbraucher zugunsten von Einstoffverbrauchern auf andere Energieträger, z. B. Erdöl, umgestellt. Zweistoffanlagen können sowohl mit gasförmigem als auch mit flüssigem Brennstoff betrieben werden. Für diese Zweistoffverbraucher bestehen Pflichtlager für Heizöl im Umfang von rund viereinhalb Monaten Normalverbrauch. Durch die Umschaltung der etwa 7500 Grossverbraucher mit Zweistoffanlagen kann innert kurzer Frist eine Reduktion des Erdgasverbrauchs um rund 40 Prozent erreicht werden.</p>