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Der Legende nach soll Petrus, verschreckt durch das Schicksal, das ihn in Rom erwartete, aus der Stadt geflohen sein und hier die Binden (fasciola) verloren haben, mit denen sein durch die Ketten im Mamertinischen Kerker verletztes Bein verbunden war. An dieser Stelle wurde deshalb ein Gotteshaus errichtet. Die im 9. Jh. neu erbaute Kirche wurde am Anfang des 15. Jh. restauriert. Im 16. Jh. erhielt sie die Reliquien der Heiligen Nereus und Achilleus, die Kardinal Baronio, der Beichtvater Klemens' VIII., sehr verehrte.