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05.11.2007
Flüssigkeitsbeschränkung wird seit einem Jahr umgesetzt
Das Mitführen von Flüssigkeiten im Handgepäck ist heute, 6. November 2007, bereits seit einem Jahr auf allen europäischen Flügen beschränkt. Täglich müssen seither an Schweizer Flughäfen gesamthaft rund zwei Tonnen Flüssigkeiten konfisziert und vernichtet werden.
Grosse Flughäfen wie Zürich und Genf konfiszieren täglich rund eine Tonne beziehungsweise 520 Kilogramm Flüssigkeiten. Im Vergleich dazu muss der Flughafen Bern-Belp mit seinen rund 117000 Passagieren im Jahr ungefähr zweieinhalb Kilogramm Flüssigkeiten pro Tag abnehmen.
Erlaubt sind seit einem Jahr nur noch Flüssigkeiten in Behältern von maximal 100 Millilitern, die in einem durchsichtigen und verschliessbaren 1-Liter-Plastikbeutel mitgeführt werden. Es dürfen nur so viele 100 Mililiter-Behälter mitgeführt werden, wie locker im Plastikbeutel Platz haben. Bei den Sicherheitskontrollen werden diese Behälter dann separat durchleuchtet.
Der Nutzen der mit der EU-Sicherheitsregelung auch in der Schweiz eingeführten Beschränkung von Flüssigkeiten im Handgepäck ist zumindest umstritten, der organisatorische Aufwand und die damit verbundenen Kosten dagegen sind ausserordentlich hoch. SIAA ist nach wie vor an einer kritischen Prüfung des Nutzens der bestehenden Regelung durch die Europäische Kommission interessiert.