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Ein schweisstreibendes Treibhausklima herrschte am Freitag in der ausverkauften St. Jakobshalle, dem Tag der langen Messer im Viertelfinal. Fragen Sie mal bei Marin Cilic nach. Drei zehrende Stunden benötigte der Titelhalter, um den ungarischen Qualifier Marton Fucsovics (ATP-100) am Wickel zu packen. Der ganze Zeitrahmen für die späteren Matches war Makulatur. Und zu allem Überfluss benützte auch der Publikums-Darling Roger Federer (Foto) die Kriechspur, wenigstens zu Beginn. Erster Satz weg, als Folge auch von 16 Eigenfehlern. Gegner Adrian Mannarino (ATP 28), ein Gefreiter aus der französischen Tennis-Force de Frappe, hielt wacker dagegen, mit den typischen Vorteilen eines Linkshänders. Aber Federer justierte sein Game. «Ab dem zweiten Satz bewegte ich mich besser, die Energie kam zurück.» Der Franzose selber hat nach dem Out in Basel Zeit, sein ganz persönliches Materialproblem zu lösen. Mit gerade zwei Werkzeugen rückte der Mann in Basel an. Das von ihm benützte Modell «Aero Pro Drive 2015» wird nicht mehr produziert. Der Spieler postete deshalb auf Twitter einen Aufruf und erhielt aus dem Publikum prompt fünf neue Rackets seines Vertrauens. Mannarinos Vertrag mit Babolat ist ausgelaufen. Weil er seine Luxilon-Saiten mit lediglich 17,5 Kilo Gewicht bespannt, ist die Gefahr von Saiten-Rissen eher kleiner. Trotzdem kann Monsieur für 2018 ein paar neue Schläger gut gebrauchen.