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Eine gute Zeit für die Forschung am Fachbereich Physik: Die Ergebnisse eines 20 Jahre dauernden umfangreichen Experiments und zwei Veröffentlichungen in der renommierten Zeitschrift Nature Communications.
Leider lässt sich keine dieser Studien einfach erklären.
Der erste Erfolg basiert auf einem umfangreichen Kooperationsprojekt, an dem auch der emeritierte Unifr Professor Antoine Weiss beteiligt ist. Dem Team ist es gelungen, die elektrischen Eigenschaften des Neutrons mit einer erheblich verbesserten Genauigkeit zu messen. Was sie herausfinden wollten, ist, ob eine Anomalie in der Ladungsverteilung des Neutrons erklären könnte, warum es im Universum mehr Materie als Antimaterie gibt. Sie stellten allerdings keine ungewöhnlichen elektrischen Eigenschaften fest. Selbst dieses negative Ergebnis wird als grosser Erfolg gewertet, da es eine der möglichen Erklärungen für das Rätsel Materie versus Antimaterie eliminiert.
Und das war die am einfachsten zu erklärende der drei Studien!
Der zweite Erfolg ist eine Gemeinschaftsarbeit, an der Professor Ana Akrap teilgenommen hat und bei der erstmals eine neue Eigenschaft von Halbleitern entdeckt wurde, die zum Beispiel in Solarmodulen von Bedeutung sein könnte.
Der dritte Erfolg, eine Studie, die von Professor Philipp Werner, dem derzeitigen Halter eines ERC-Stipendiums, geleitet wird, ist am abstraktesten. Die Studie stellt eine tief in der Quantenphysik verankerte Methode vor, Quantenmaterialien zu kühlen, um sie beispielsweise näher an den Punkt zu bringen, an dem sie zu Supraleitern werden.
Weblinks:
Beitrag in Alma&Georges über die Verteilung von Neutronenladungen