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Sukkurs von überraschender Seite für Donald Trump. Mike Ryan, der angesehene Anlagechef der UBS-Vermögensverwaltung in den USA, sagt, warum die Wahl des umstrittenen Präsidentschaftskandidaten von Vorteil für die Banken wäre.
Banken und andere Finanztitel würden von einer Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten profitieren. Das schreibt Michael «Mike» Ryan (Bild links), ‹Chief Investment Strategist› für die amerikanischen Vermögensverwaltung der UBS, in der neuen Studie «Election Watch: After the Campaigns». Unter Trump würde die Wirtschaft stärker wachsen, was auch höhere Leitzinsen zur Folge hätte, so Ryan. Die Folgen wären ein höheres Kreditwachstum, höhere Margen und eine bessere Kreditqualität.
Absolut unabhängig
«Die Analysen und Meinungen unserer Abteilungen für ökonomische Studien sind wie in der Finanzbranche üblich absolut unabhängig», sagte ein UBS-Sprecher auf Anfrage der «NZZ am Sonntag» (Artikel bezahlpflichtig). «Die UBS kommentiert den US-Wahlkampf nicht.»
Laut dem «Center for Responsive Politics» haben UBS-Angestellte im laufenden Wahlkampf bisher 645'250 Dollar für republikanische Kandidaten gespendet, aber nur 412 500 Dollar für die Demokraten, wie die «NZZ am Sonntag» weiter schreibt.
UBS: Politischer Dialog gesucht
Dazu sagte der UBS-Sprecher, am Ende des Wahlkampfes sollen die Spenden ausgeglichen sein: «Das UBS Political Action Committee unterstützt Kandidaten beider Parteien gleichermassen, denn wir suchen in politischen Themen den Dialog sowohl mit dem Repräsentantenhaus als auch mit dem Senat.»