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Randsteine und Kolonnensteine
Der Umgang mit historischen Rand- und Kolonnensteinen wird in der technischen Vollzugshilfe „Erhaltung historischer Verkehrswege“ [PDF 8 MB] auf den Seiten 78 bis 80 behandelt.
Grundsätze der Erhaltung
Das Vorgehen zur Erhaltung von Rand- und Kolonnensteinen kann gemäss technischer Vollzugshilfe, Seite 79, wie folgt zusammengefasst werden:
Zu den Unterhaltsarbeiten gehört die regelmässige Überprüfung des Gesamtbestands. Schief stehende oder abgerutschte Steine erfordern meist eine Neuverankerung, fehlende Steine oder Verbindungselemente sind gleichwertig zu ersetzen, falls sie nicht mehr auffindbar sind. Ersatzsteine sollen die gleiche Form und nach Möglichkeit das gleiche Material aufweisen wie die Nachbarsteine; dasselbe gilt für neue Verbindungselemente. Verblasste oder abblätternde Bemalung ist aufzufrischen. Randsteinimitationen aus Beton sind zu vermeiden. Ist das Anbringen einer Leitplanke unumgänglich, sind die Randsteine als Zeugen der Baugeschichte hinter der Leitplanke zu belassen.
Praxisbeispiele zu Rand- und Kolonnensteinen
Kolonnensteine
- Entlang der alten Talstrasse (Avers GR) wurden zur Wegbegrenzung abschnittsweise Kolonnensteine in den talseitigen Stützmauern verankert.
- Nach dem Wiederaufbau einer eingestürzten Mauer an der Gotthardkunststrasse (Hospental UR) konnten die Kolonnensteine wieder in ihrer ursprünglichen Lage eingebracht werden.