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Nachdem Lionel Schwander (-60kg) am Tag zuvor bereits Bronze für das Schweizer Team holte, konnte Alina Lengweiler in der Kategorie -70kg an Tag zwei nochmals nachlegen. Von Beginn weg wurde Alina ihrer Favoritinnenrolle gerecht, nach einem Freilos setzte sie sich in vier Kämpfen erfolgreich durch. Alina, die als Weltnummer 70 antrat, traf im Finalkampf auf die 22-jährige Holländerin Silja Kok (WNr. 115). In einem ausgeglichenen Duell gelang Alina der entscheidende Konter, der mit Waza-Ari belohnt wurde. Dank solidem Griff- und Positionskampf konnte die Schweizerin den Vorsprung schliesslich über die Zeit bringen und sich die verdiente Goldmedaille umhängen lassen. Für Alina ist dies der zweite EO-Turniersieg und die insgesamt sechste Medaille auf dieser Stufe.
Aurélien Bonferroni zeigte in der Kategorie -81kg einen respektablen Einsatz. Nach einem Freilos und zwei Siegen mit Ippon unterlag der erst 19-Jahre junge Athlet im Achtelfinal und damit nur knapp vor den Top-7.
Rückblick Final -70kg