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Die Festung Hohentwiel ist eine ehemalige Gipfelburg und Festung in der Nähe des Bodensees. Mit einer Fläche von neun Hektar stellt die für Besucher zugängliche Festung die grösste Burgruine Deutschlands dar.
In ihrer Geschichte war die Festung auch frühmittelalterlicher Herzogssitz und einfache hochmittelalterliche Burg. Erstmals erwähnt wird die Befestigung auf dem Hohentwiel im Jahr 915.
In den folgenden Jahrhunderten wurde die Anlage zur württembergischen Staatsfestung ausgebaut und im Dreissigjährigen Krieg fünfmal erfolglos belagert. Im Anschluss folgte eine Nutzung als Staatsgefängnis, bis die Anlage 1801 im Zweiten Koalitionskrieg geschleift wurde.
Nach der Zerstörung wurden die Ruinen schnell zum Anziehungspunkt für Touristen.