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Moderne Websites sammeln viele Informationen über ihre Besucher, nicht nur aus werbetechnischen Gründen und zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit, sondern auch zur Gewährleistung der Sicherheit.
Neben Cookies verwenden Websites auch “Fingerabdrücke”, um Informationen über den Webbrowser, die Hardware, die Gerätekonfiguration, die Zeitzone und sogar das typische Verhalten eines Benutzers zu sammeln. Diese Informationen sind nützlich, um legitime Benutzer zu identifizieren und Betrüger zu entlarven. Die Fingerabdrücke können auch zur Erkennung und Vorbeugung von Identitätsdiebstahl und Betrug eingesetzt werden.
Es gibt zwei Arten von Fingerabdrücken: den Browser-Fingerabdruck und den Geräte-Fingerabdruck.
-Der Browser-Fingerabdruck sammelt Informationen über den Webbrowser des Nutzers und weitere Daten wie Browsertyp und -Version, Bildschirmauflösung, Zeitzone, vor eingestellte Sprache und Art und Version der Plug-ins/Add-ons/Erweiterungen im Browser.
-Der Geräte-Fingerabdruck erfasst weitergehende Informationen über die Hardware des Geräts wie den Typ und die Version des Betriebssystems, Prozessortyp und -Geschwindigkeit, Arbeitsspeicher und Speicherplatz sowie Netzwerkinformationen.
Websites verwenden diese Informationen, um eine eindeutige Kennung zu erstellen, die als “Fingerabdruck” bezeichnet wird und dazu verwendet werden kann, die Online-Aktivitäten von Besuchern zu verfolgen und Betrugsversuche zu erkennen. Allerdings können Fingerabdrücke auch von Hackern genutzt werden, um die Sicherheitsmechanismen der zweiten Ebene zu umgehen. Durch Malware-Infektionen können Hacker Zugriff auf die Fingerabdrücke erhalten und sich dann als das Opfer ausgeben. Es ist daher wichtig, Virenschutzlösungen zu installieren, um den Diebstahl von Fingerabdrücken zu vermeiden.
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