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Aktives Tanzarchiv
10.10.2011 Aus dem Oktober-Newsletter des Schweizer Tanzarchivs
Bilder: Schweizer Tanzarchiv
Fonds Philippe Braunschweig
Von Philippe Braunschweigs Erben (Gründer des Prix de Lausanne) hat das Schweizer Tanzarchiv im Juli 2011 die Bibliothek als Schenkung erhalten. Diese umfasst mehr als 500 Bücher zum Tanz sowie um die 100 Ordner mit Presseausschnitten. Diese Schenkung vervollständigt die erste, die Philippe Braunschweig bereits zu Lebzeiten gemacht hatte. Zu den bedeutenden Werken, die Teil der Schenkung sind, ist die International Encyclopedia of Dance von Selma Jeanne Cohen in 6 Bänden zu erwähnen, die eine wichtige Referenz in Tanzdokumentation darstellt.
Saal Maurice Béjart
Das Schweizer Tanzarchiv verwaltet seit 2010 die private Sammlung von Maurice Béjart. Der wertvolle Bestand umfasst zahlreiche Bücher, Objekte und Fotografien. Für das Jahr 2012 plant das Schweizer Tanzarchiv die Eröffnung eines Espace Maurice Béjart in den Räumlichkeiten in Lausanne.
Das Ziel dieses Projektes ist einerseits, zu gewährleisten, dass diese wichtige Sammlung zu den besten Bedingungen erhalten bleibt und dass sie andererseits auch dem Publikum zur Verfügung steht. Auf diese Art und Weise werden die Inspirationsquellen des Choreographen anhand von Büchern und Objekten, die ihn ein Leben lang begleiteten, veranschaulicht.
Ausstellung zum Tanz in Lausanne
In der Saison 2011-2012 feiert Lausanne acht Jubiläen im Tanzbereich (40 Jahre Prix de Lausanne, 25 Jahre Béjart Ballet Lausanne, 25 Jahre Compagnie Philippe Saire etc.). Die Geschäftsstelle in Lausanne wird im Jahr 2012 mit dem Erbe der Archives suisses de la danse ihr 20jähriges Bestehen feiern. Die Stadt Lausanne hat diese Jubiläen zum Anlass genommen, die Vereinigung Une capitale pour la danse, Lausanne 2011-2012 zu gründen.
Marco Constantini kuratiert eine Ausstellung zum Tanz im Musée Historique, die im Frühjahr 2012 eröffnet wird. Das Schweizer Tanzarchiv arbeitet eng an dem historischen Teil mit, indem es mehrere Archivbestände zur Verfügung stellt, unter anderem zu den Ballets Russes von Diaghilev, zum Prix de Lausanne, zum Béjart Ballet Lausanne und auch zur Organisation Internationale pour la Reconversion des Danseurs Professionnels.
st
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