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Eine Verbreitung über den weltweiten Flugverkehr ist das Ebola-Schreckensszenario schlechthin. Dirk Brockmann, Netzwerkforscher an der Humboldt-Universität Berlin, hat für alle grossen Flughäfen in Europa und Nordamerika das Risiko berechnet, dass ein mit Ebola infizierter Passagier dort aussteigt.
Die Ergebnisse hat er in einer Netzwerkgrafik mit Knoten und Verbindungen visualisiert.
Am grössten ist das Risiko demnach am Pariser Flughafen Charle de Gaulle sowie an den Londoner Flughäfen Heathrow und Gatwick. Dies liege an den zahlreichen Flugverbindungen aus diesen Ländern in die Krisengebeite in Guinea, Sierra Leone und Nigeria, was wiederum mit der kolonialen Vergangenheit zu tun habe, erklärt Brockmann in einem Interview mit der «Welt».
Die Schweizer Flughäfen sind aufgrund zahlreicher Verbindungen nach Paris und London in höherem Mass gefährdet als andere europäische Kleinstaaten wie Österreich, Belgien und die Niederlande. (kri)
Viel besser kann eine Bilanz kaum ausfallen: Allein im 21. Jahrhundert hat die Impfung gegen Masern weit über 20 Millionen Tote auf dem Globus verhindert, während bisher kein einziger Todesfall durch die Impfung selbst nachgewiesen wurde. Offensichtlich kann dieses Vakzin einem gefährlichen Erreger und einer brutalen Geissel der Menschheit den Schrecken nehmen. Schliesslich sind Masern viel mehr als eine Kinderkrankheit, die noch ansteckender und kaum weniger gefährlich als Covid-19 ist. Und beide Infektionen bringen vielen Infizierten einen qualvollen Tod.