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Ein Erdbeben der Stärke 6.1 hat am späten Donnerstagabend (Ortszeit) den Grossraum Tokio erschüttert. Eine Tsunami-Gefahr bestehe nicht, wie der staatliche Fernsehsender NHK meldete.
Berichte über mögliche Verletzte oder Schäden gab es zunächst nicht. Die Bewohner wurden vor möglichen Nachbeben gewarnt. Der Erdstoss erschütterte Häuser in Tokio und umliegenden Gebieten.
Der Betrieb von Hochgeschwindigkeitszügen wurde vorübergehend unterbrochen. Das asiatische Inselreich Japan ist eines der am stärksten erdbebengefährdeten Länder der Welt. (sda/dpa)
Die Erde im Süden der Philippinen kommt nicht zur Ruhe: Seit den massiven Erdstössen vom Samstag seien bereits mehr als 1600 Nachbeben verzeichnet worden, teilte die örtliche Erdbebenwarte Philvolcs mit. In der Nacht zum Montag (Ortszeit) habe es in derselben Provinz ein weiteres schweres Beben der Stärke 6,8 gegeben, hiess es. Die Bevölkerung müsse in den nächsten Wochen mit weiteren Erschütterungen rechnen, aber die Intensität werde mit der Zeit nachlassen, sagte Phivolcs-Direktor Teresito Bacolcol im philippinischen Fernsehen.