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Svenja Jungo nahm am internationalen Frauen-Turnier in Berlin teil. Als Juniorin startete sie in der Gewichtsklasse bis 50kg. Mit Mario Sachs als Betreuer, Monika Kurath als Teamleaderin, Markus Murer als Kampfrichter und vier Ringerinnen war die Schweiz gut vertreten.
Vor dem Turnier gab es eine Aufgabe von Mario für Svenja: Kein Doppelbeinangriff.
Den ersten Kampf gewann Svenja mit 11:0 TÜ gegen Karolina Müllerova aus Tschechien. Mit Rumreisser, Durchdreher und Beinschraube gelang es ihr, Punkte zu machen.
Somit war die junge Senslerin im Halbfinal gegen die Polin Oliwia Charchalis. Beide wollten gleichzeitig angreifen und schlugen sich die Köpfe ein, ein kleines Horn und Kopfschmerzen begleiteten Svenja noch am nächsten Tag. Der Kampf ging mit 9:2 SS zu Ende. Svenja konnte mit einem Aussenbeinangriff Punkte erzielen. Die Polin wollte zum Bein fassen, da fang sie Svenja ab und schulterte sie in der zweiten Hälfte.
Den Final rang sie gegen die Deutsche Lisa Eckert. Auch da wieder, kein Doppelbeinangriff. Oft war die Chance da, eine vierer-Wertung durch einen Doppelbeinangriff zu erkämpfen, doch Svenja hielt sich strikt an den Plan. Mit 2:0 Vorsprung ging es in die Pause. Während der Pause eine kurze Besprechung, was möglich wäre zu machen. Svenja setzte es um und ihr gelang es, weitere 7 Punkte zu machen. Mit 9:0 PS ging der Kampf über sechs Minuten.
Die Goldmedaille gehörte ihr.