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Der Ausdruck Plan wird umgangssprachlich für sehr verschiedene Sachen verwendet. Insbesondere auch für mentale Pläne, die ich "im Kopf" habe, wenn ich etwas "plane", also überlege, wie ich vorgehen oder mich verhalten will. Hier sind nur Pläne ausserhalb des Kopfes, also gezeichnete Artefakte gemeint.
Wer einen Plan "im Kopf" hat, kann den Plan (ausserhalb seines Kopfes) zeichnen und/oder dessen Referenzobjekt des Plans herstellen.
Die Biene als "marxistischer Baumeister" unterscheidet sich vom menschlichen Baumeister nicht dadurch, dass letzterer zuerst einen Plan macht/hat, sondern dass letzterer einen Plan (ausserhalb seines Kopfes) herstellen - und danach den Plan und den Referenten des Plans vergleichen kann. (Vgl. externes Gedächtnis).
Als Plan bezeichne ich eine quasi-isomorphe, analoge Abbildung des Referenzobjektes.
Bei den gezeichnetne Pläne unterscheide ich zwei Perspektiven oder Orientierungen: den anweisenden Vorab-Plan und den orientierenden Nachher-Plan.

Operative Erläuterungen:
Wie dient mir ein Plan? Ich mache beim Lesen des Stadtplans mit den Augen die Bewegungen, die ich dann mit meinem Körper mache, wenn ich durch die Stadt gehe (vergl.von Glasersfeld: Konstruktivismus:163).
Anmerkung:
Eine Vorstufe eines Plans bezeichne ich als Entwurf.
Stadtpläne für Deutschland
Stadtpläne der wichtigsten Städte Europas