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n diesem Club wurden natürlich Platten aufgelegt. Es traten aber auch immer wieder bekannte Bands auf, so dass das «Whisky a Go Go» zu einem wichtigen Treffpunkt von Musikern und Musikmanagern wurde. Noch im Gründungsjahr kamen zudem, auf Initiative von Jane Mansfield, die Beatles für ein Fotoshooting in den Club.
Interessant finde ich nun, dass auch der Begriff der «Go-Go-Tänzerin» durch diesen Club geprägt worden ist. Denn ebenfalls noch im Gründungsjahr wollte der Eigentümer seinem Publikum einen weiblichen DJ präsentieren. Als die dafür angefragte Frau kurzfristig absagen musste, organisierte Elmer Valentine sein Cigarette Girl, Patty Brockhurst, die üblicherweise Zigaretten aus einem Bauchladen verkaufte, als Ersatz. Das DJ-Pult befand sich aus Platzgründen in einem gläsernen Kasten über der Tanzfläche. Da Patty nicht auflegen konnte, bewegte sie sich einfach rhythmisch zur Musik, was dem Publikum im Club so gut gefiel, dass Elmer kurzerhand weitere gläserne Boxen installieren liess und junge Damen engagierte, um darin animierend zu tanzen.
So hat ein Club in Los Angeles, die erste Disco der USA, Prägekraft bis in unsere Sprache hinein. Nun, was auch immer Sie von Go-Go-Girls halten mögen – ich wünsche Ihnen für das neue Jahr Glück und Gesundheit «à gogo».