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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2012.00972 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichter Vogel Gerichtsschreiber Giger Urteil vom 5. Dezember 2013 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Helsana Rechtsschutz AG Entfelderstrasse 2, Postfach 2502, 5001 Aarau gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1959, von Beruf Metallbauarbeiter, meldete sich im April 2010 zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an ( Urk. 7/20). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, führte die erwerblichen und medizinischen Abklärungen durch und zog Berichte von den behandelnden Ärzten ( Urk. 7/7-19 ; Urk. 7/28; Urk. 7/30; Urk. 7/32; Urk. 7/38-40 ; Urk. 7/42; Urk. 7/44; 7/51; Urk. 7/53 ), die Akten des Krankentag geldversicherers ( Urk. 7/29), einen Auszug aus dem individuellen Konto ( Urk. 7/27) sowie einen Fragebogen für Arbeitgebende ( Urk. 7/31) bei. Mit Schrei ben vom 30. August 2010 führte sie gegenüber dem Versicherten aus, es sei en der zeit aufgrund seines Gesundheitszustands keine beruflichen Mass nahmen mög lich ( Urk. 7/34). A m 16. Dezember 2010 teilte sie ihm sodann mit, es sei eine medizinische Abklärung notwendig, und gab bei Dr. med. Y.___, ortho pädische Chirurgie FMH, ein rheumato logisches Gutachten in Auftrag ( Urk. 7/41). In der Folge nahm die IV-Stelle weitere Akten des Kran ken tag geld versicherers zu den Akten, so ein Gutachten des Z.___ betreffend Evaluation der funk tionellen Leis tungsfähigkeit des Versicherten vom 20. Dezember 2010 ( Urk. 7/45). Am 27. April 2011 er statte te Dr. Y.___ sein rheumatologi sches Gutachten, gemäss welchem beim Be schwerdeführer derzeit eine Arbeits fähigkeit von 50 % bestehe und diese sich innerhalb von etwa 2-3 Monaten auf 70 % steigern lasse ( Urk. 7/57). In einem Schreiben vom 31. Mai 2011 ( Urk. 7/59 ) nahm Dr. Y.___ sodann noch Stellung zu einer Ergänzungs frage der IV-Stelle vom 13. Mai 2011 ( Urk. 7/58). Die IV-Stelle holte in der Folge weitere Berichte von behandelnden Ärzten ein ( Urk. 7/66 ; Urk. 7/88, Urk. 7/98 ). Am 27. September 2011 teilte sie dem Ver sicherten den Abschluss der Arbeitsvermittlung mit, nachdem dieser angegeben hatte, er wünsche keine Unterstützung seitens der Eingliederungsberatung ( Urk. 7/82). Am 18. Novem ber 2011 legte die IV-Stelle das Dossier ihrem Regio na len ärztlichen Dienst (RAD) zur Prüfung vor. Dieser nahm am 24. November 2011 zur medizinischen Sachlage Stellung ( Urk. 7/101/6). Mit Vorbescheid vom 14. Februar 2012 stellte die IV-Stelle dem Versicherten für den Zeitraum vom 1. No vember 2010 bis 30. September 2011 die Zusprache einer halben Rente in Aussicht ( Urk. 7/103). Da gegen erhob der Versicherte, vertreten durch A.___ von der Helsana Rechtsschutz AG, mit Eingabe n vom 14. März, 2. Mai, und 11. Juni 2012 Ein wand ( Urk. 7/106, Urk. 7/110; Urk. 7/112 ). Die IV-Stelle ver fügte schliesslich am 13. Juli 2012 im Sinne des Vorbescheids und sprach dem Versicherten für den Zeitraum 1. November 2010 bis 30. September 2011 eine halbe Rente zu ( Urk. 2). 2. Dagegen liess der Versicherte mit Eingabe vom 14. September 2012 Beschwerde erheben mit dem Rechtsbegehren, es sei die angefochtene Verfügung aufzuhe ben ; es sei ihm die bisherige halbe Rente weiterhin auszurichten ; es sei ein zweiter Schriftenwechsel anzuordnen; alles unter Kosten- und Entschädigungs folge zu las ten der Beschwerdegegnerin ( Urk. 1). In ihrer Vernehmlassung vom 15. Okto ber 2012 stellte die Beschwerdegegnerin Antrag auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 6). Mit Verfügung vom 16. Oktober 2012 wurde ein zweiter Schriften wechs el angeordnet ( Urk. 8). Der Beschwerdeführer erklärte in der Folge in einem Schrei ben vom 19. November 2012, er verzichte auf eine Replik ( Urk. 10), was der Beschwerdegegnerin am 2 2. November 2012 angezeigt wurde ( Urk. 11). 3. Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so weit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den All gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bun desge setzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbs unfä higkeit ist der durch Be einträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychi schen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Einglie derung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbs möglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbs unfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträch tigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsun fä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG in der seit 1. Januar 2008 geltenden Fas sung). 1.2 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG (bis 31. Dezember 2007: Art. 28 Abs. 2 IVG) aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Er werbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Einglie de rungs massnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Ar beitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung ge setzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid gewor den wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbsein kommen ziffern mässig möglichst genau ermittelt und einander gegenüber ge stellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 349 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 1.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu be tä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her stellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 Prozent arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid (Art. 8 ATSG) sind. Die seit dem 1. Januar 2004 massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG; bis 31. Dezember 2007: Art. 28 Abs. 1 IVG). 1.4 Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Re duktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leis tung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung. Letztere setzt vor aus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wo bei der Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung nach Massgabe des analog anwendbaren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen) Art. 88a IVV festzusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E. 6b/ dd mit Hinweis). Ob eine für den Rentenanspruch erhebliche Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten und damit der für die Be fristung oder Abstufung erforderliche Revisionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der Rentenzusprechung oder des Rentenbeginns mit demjenigen zur Zeit der Aufhebung bzw. Herabsetzung der Rente (BGE 125 V 413 E. 2d am Ende, 369 E. 2, 113 V 273 E. 1a, 109 V 262 E. 4a, je mit Hinweisen; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5). Spricht die Verwaltung der versicherten Person eine befristete Rente zu und wird beschwerdeweise einzig die Befristung der Leistungen angefochten, hat dies nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechtsmittelverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die unbe stritten gebliebenen Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert bleiben (BGE 125 V 413 f. E. 2d mit Hinweisen). Die gerichtliche Prüfung hat vielmehr den Rentenanspruch für den gesamten verfügungsweise geregelten Zeitraum und damit sowohl die Zusprechung als auch die Aufhebung der Rente zu er fassen (Ur teil des Bundesgerichts I 526/06 vom 31. Oktober 2006 E. 2.3 mit Hin wei sen). 1.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege be nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätig keiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beur teilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zuge mutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1. 6 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorlie gen einander widersprechender medizinischer Be richte den Prozess nicht erledi gen, ohne das gesamte Beweisma terial zu würdigen und die Gründe anzugeben, wa rum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gut ach tens ist im Lichte dieser Grundsätze ent scheidend, ob es für die Beantwor tung der ge stellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersu chun gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt was vor allem bei psy chi schen Fehlent wicklungen nö tig ist, in Kenntnis der und gegebenen falls in Auseinander setzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Dar le gung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Ex perte oder die Expertin nicht auszu räumende Unsicherheiten und Unklar heiten, welche die Be antwortung der Fragen erschweren oder ver unmöglichen, gegebe nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialver sicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H. Fredenhagen, Das ärztliche Gut achten, 3. Aufl. 1994, S. 24 f.). In Bezug auf Berichte von Hausärztinnen und Hausärzten darf und soll das Gericht der Erfahrungstatsache Rechnung tragen, dass diese mit unter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfäl len eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc). 2. Im Folgenden ist zunächst die medizinische Aktenlage darzustellen: 2.1 Hinsichtlich des medizinischen Sachverhalts bis zum Zeitpunkt der Z.___ -Begut achtung vom 7./8. Oktober 2010 wird auf die Anamnese in eben diesem Gut achten verwiesen ( Urk. 7/45/ 7-8). 2.2 2.2.1 Das Z.___ selber stellte in seinem Gutachten folgende Diagnosen ( Urk. 7/45/2) : - Chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom, aktuell mit Ausstrah lung en bds., bei - abgeflachter und langgezogener BWS-Kyphose; - Status nach dorsaler transpedikulärer Stabilisation und TLIF L4/L5 am 6.11.2009, bildgebend ohne Nachweis einer Implantatlockerung oder Nervenwurzelkompression; - klinisch ohne Zeichen einer Nervenwurzelkompression; - Periarthropathia humeroscapularis linksseitig bei leichtgradiger Supraspi natustendinose, leichtgradiger AC-Gelenksarthrose und Acromionmorpholo gie Typ II nach Bigliani ; - rechtsseitige Knieschmerzen, vor allem im dorsalen Bereich; - dysfunktionales Schmerz- und Krankheitsverhalten. 2.2.2 In seiner Beurteilung ( Urk. 7/45/3) führte das Z.___ aus, beim Beschwerdeführer be stünden heute lumbale Rückenschmerzen mit Ausstrahlungen in geringerem Ausmass in beide Beine mit begleitenden Parästhesien im Bereich des linken Beins von dauerndem Charakter mit jeweils belastungsabhängiger Verstärkung, linksseitige und bei Elevationsbewegungen auftretende Schulterschmerzen so wie rechtsseitige und vor allem unmittelbar beim Aufstehen aus sitzender Posi tion manifeste Knieschmerzen. Die Rückenschmerzen hätten ihren Anfang schon vor 22 Jahren genommen, mit jeweils wiederholt notwendigen infiltrativen Massnahmen durch den behan delnden Hausarzt/Rheumatologen und zeitweilig auch notwendigen peroralen Glucocortikoidbehandlungen. Die Schmerzexazerba tion im Februar/März 2009 habe gemäss Angaben des Beschwerdeführers zu einer vollen Arbeitsunfähigkeit geführt, worauf die weitergehenden Abklärungen die Symptomatik auf eine Funk tionsstörung des Segments L4/L5 zurückgeführt hätten. Nachdem weitere infiltrative Massnahmen und auch Physiotherapien die Symptomatik nicht we sentlich verbessert hätten, sei am 6. November 2009 die dorsale Stabilisation von L4/L5 erfolgt, worauf gemäss Akten das Beschwerdebild insgesamt deutlich rückläufig gewesen sei, vor allem die ausstrahlenden Schmerzen. Die Sympto matik habe nach Wiederaufnahme einer angepassten Tätigkeit in reduziertem Arbeitspensum ab März 2010 wieder zugenommen, weshalb bis heute eine wei tere Steigerung der Arbeitsfähigkeit nicht möglich gewesen sei. In diesem Zu sammenhang hätten sich keine Hinweise für eine radikuläre Symptomatik bzw. bildgebend keine Zeichen einer Implantatlockerung gezeigt, weshalb sich eine Indikation zur Revision der Stabilisation L4/L5 bisher nicht ergeben habe. Im Februar 2010 seien rechtsseitige Knieschmerzen manifest geworden, welche damals auf Spritzenbehandlungen hin gebessert hätten. Die linksseitigen Schul ter schmerzen seien erstmals im Juni 2010 aufgetreten. In diesem Zusam men hang sei eine leichtgradige Supraspinatustendinose, eine leichtgradige AC-Ge lenks arthrose sowie eine Acromionmorphologie Typ II nach Bigliani aufge führt worden. Die jeweilige Beschwerdezeich n ung und auch die heutige klinische Befundlage sprächen für eine mechanisch-statische Ursache der jeweiligen Schmerzlokali sationen, ohne Hinweise für eine entzündlich-rheumatische Erkrankung. Als die Belastungstoleranz der Wirbelsäule herabsetzende Faktoren seien eine abge flachte und leicht verlängerte BWS-Kyphose und Degeneration im Bereich der LWS mit insbesondere Status nach Spondylodese L4/L5 gefunden worden. Zei chen einer radikulären Reiz- oder sensomotorischen Ausfallsymptomatik seien anlässlich der Untersuchung nicht zu erkennen gewesen. Eine verminderte mus kuläre Stabilisationsfähigkeit der Lendenwirbelsäule habe im Rahmen der Be lastungstests beobachtet werden können. Seitens des linksseitigen Schultergelenks habe der Beschwerdeführer bei Elevati onsbewegungen mit Abwehrreaktionen reagiert, wobei anlässlich der Tests „Ar beit über Schulterhöhe“ Schmerzen in beiden Schultergelenken angegeben wor den seien und das Testitem selbstlimitiert abgebrochen worden sei. Hinsichtlich des rechten Knies hätten keine wesentlichen Befunde festgehalten werden kön ne n, insbesondere klinisch kein Reizerguss und auch kein Patella-Verschiebe schmerz, währenddessen bei der Hockestellung ein Selbstabbruch wegen Schmer zen im rechten Kniegelenk erfolgt sei. Nach den durchaus strukturell-funktionellen Befunden habe sich beim Be schwer deführer doch ein gewisses dysfunktionales Schmerz- und Krankheits verhalten bestätigt, dies im Einklang mit den jeweiligen Selbstlimitierungen, den Reaktio nen während der klinischen Untersuchung und während den Belas tungstests, den Inkonsistenzen und auch der tiefen Selbsteinschätzung der eige nen Leistungs fähig keit. Aufgrund der Schilderungen des Beschwerdeführers müsse davon aus gegangen werden, dass hier vor allem Angst vor Symptom verschlechterung und auch ein mangelndes Selbstvertrauen in die eigene Leis tungsfähigkeit eine we sent liche Rolle spielten. 2.2.3 Im Zusammenhang mit der Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit führte das Z.___ aus, aufgrund nicht präziser Angaben der angestammten und an ge passten Tätigkeit und den Selbstlimitierungen sei eine Beurteilung der Ar beits f ähigkeit schwierig, obwohl eine mindestens 50%ige Arbeitsfähigkeit über wie gend wahrscheinlich zumutbar sei. Es sei eine Arbeitsplatzabklärung zu emp feh len, allenfalls auch im Rahmen des vorgeschlagenen arbeitsbezogenen Reha b i litationsprogramms. Wahrscheinlich dürfte die aktuell angepasste Tätig keit mi t einem höheren Pensum als 50 % zumutbar sein. In der angestammten Tä tig keit dürften weiterhin Limiten hinsichtlich de r zu hantierenden Gewichten wahr schein lich sein. Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit führte das Z.___ aus, in einer körperlich leichten bis knapp mittelschweren Tätigkeit und unter Be rücksichtigung folgender aufgeführten Limiten bestehe eine volle Arbeitsfä hig keit: Heben Boden zu Taillenhöhe maximal/selten wahrscheinlich um 12.5 – 15 kg (bei den Tests Selbstlimitierung); Heben Taillen- zu Kopfhöhe mindestens maxi mal /selten (gezeigte Leistung bei manchmal), wahrscheinlich maxi mal/ selten 12.5 kg; Heben horizontal maximal/selten 15 kg ; Tragen rechte Hand maximal/ selten 12.5 kg ; Tragen linke Hand maximal selten 10 kg; vorgeneigtes Stehen und Hockestellung wahrscheinlich mindestens selten (jeweils sofortige Selbst li mi tierung ) ; wiederholte Kniebeugen wahrscheinlich manchmal (gezeigte Leistung selten mit Selbstlimitierung) ; Arbeit über Schulterhöhe, vorgeneigtes Sitzen, Ro tation im Stehen, Treppensteigen mindestens manchmal (30 min. bis 3 Stunden pro 8h-Arbeitstag). In zeitlicher Hinsicht ist dem Gutachten zu entnehmen, nach Aufnahme des arbeitsbezogenen Rehabilitationprogramms sei eine Steigerung der 50%igen Ar beitsfähigkeit zumutbar. Spätestens nach drei Monaten lasse sich die Arbeitsfä higkeit auf 75 % steigern, spätestens nach sechs Monaten auf 100 %. Eine an gepasste Tätigkeit wie oben beschrieben sei medizinisch sofort zumutbar ( Urk. 7/45/5). 2.3 2.3.1 Dr. Y.___ führte in seinem Gutachten vom 27. April 2011 folgende Diag nosen auf ( Urk. 7/57/5) : - Lumbospondylogenes Schmerzsyndrom, bei - Segmentdegeneration L4/L5, Duralsackeindellung nach mediolateral links bei zirkulärer Erschlaffung der Bandscheibe L4/L5 ohne gesichertes Vorliegen einer foraminellen Stenose oder Spinalkanalstenose (MRI vom 26.02.2010); - St. n. dorsaler transpedikulärer Stabilisation und TLIS L4/L5 (November 2009 ) ; - Schulterbeschwerden links bei leichter Supraspinatustendinose, leichtgradi ger AC-Gelenksarthrose und Acromionmorphologie Typ II nach Bigliani ( Arthro -MRI vom 15.07.2010); - anhaltende Rückenbeschwerden; - anhaltende Schulterbeschwerden links. 2.3.2 Im Zusammenhang mit den Untersuchungsbefunden ( Urk. 7/57/3-5) führte der Gutachter aus, der Beschwerdeführer sei 181.5 cm gross und 90 kg schwer (BMI 27.5). Der Gang im Untersuchungszimmer sei ohne Hinken erfolgt. Der Zehen gang sei mit etwas Unsicherheitsgefühl möglich gewesen, ebenso der Fersen gang, bei welchem der Explorand sich an der Wand gehalten habe. Was die Gesamtwirbelsäule betreffe, bestehe im Stehen kein wesentlicher Schul ter- oder Beckenschiefstand. Es sei eine normale Haltung erkennbar gewesen. Es habe eine leichte thorakal rechtskonvexe (6°), thorakolumbal linkskonvexe (4°) Skoliose bestanden. Der FBA habe 60 cm betragen. Das Seitneigen nach beid seits sei mit Schmerzen je 10°, die Rotation des Oberkörpers bei fixiertem Be cken je etwa 40° möglich gewesen. Im Bereich der HWS habe der Kinn-Sternum-Abstand 0 – 20 cm betragen. Die Rotation in Normalhaltung des Kopfes habe ein Ergebnis von 40-0-40°, ohne Schmerzen, geliefert, die Rotation des Kopfes in Flexion 55-0-55°, mit leichter Schmerzangabe im HWS-Bereich. Das Seitneigen habe ein Ergebnis von 35-0-35° beidseits ergeben, ohne Schmerzen. Die Elevation des Schultergelenks nach vorne habe rechts bis 170°, links bis 90° betragen. Die Elevation zur Seite links bis 90°. Die Elevation links nach vorn und zur Seite sei ab 60° schmerzhaft gewesen. Die Aussenrotation bei elevierten Armen habe rechts bis 70°, links bis 40° ergeben; die Innenrotation bei elevier ten Armen rechts bis 8 0°, links bis 40°, die Aussenrotation bei angelegten Ar men rechts 70°, links 40°; die Innenrotation bei angelegten Armen beidseits 90°. Im Bereich der Ellbogengelenke habe die Flexion/Extension ein Ergebnis von 125-0-0° ergeben, die Pro-/ Supination 90-0-80° beidseits (ohne Schmerzen). Im Bereich der Handgelenke und Finger wird ausgeführt, der Beschwerdeführer sei Rechtshänder. Die Finger seien vollständig erhalten gewesen. Die Fle xion/ Extension der Handgelenke habe ein Ergebnis von 80-0-90° beidseits er geben, die Radial-/ Ulnarduktion 20-0-45° beidseits. Die Kreiselbewegungen der Handge lenke seien seitengleich ohne Schmerzen erfolgt. Der Faustschluss sei in beiden Hän den mit und ohne eingeschlagenen Daumen gelungen. Der Spitzgriff der Lang fingerkuppen zur Kuppe des Daumen s sei seitengleich mit allen Lang fingern möglich gewesen. Die Abspreizung aller Finger sei seitengleich ohne Schmerzen gelungen. Die Sensibilität sei in beiden Armen, Händen und Fingern als seiten gleich angegeben worden. Die Reflexe (Trizeps, Radiusköpfchen und Vorder arm reflex ) seien seitengleich auslösbar gewesen. Die Flexion/Extension der Hüftgelenke habe ein Ergebnis von 110-0-0° beid seits ergeben, ohne Schmerzen, die Ab-/Adduktion 40-0-15° beidseits, ohne Schmer zen; AR/IR 40-0-20° beidseits, ohne Schmerzen. Die Flexion/Extension der Kniegelenke sei beidseits zu 125-0-0° möglich gewe sen, ohne Schmerzen. Der Bandapparat habe sich in allen Ebenen als stabil prä sentiert. Schmerzen sei en bei palpatorischer Untersuchung der Kniegelenke keine angegeben worden. Im Bereich der Fussgelenke und Zehen seien letztere vollständig erhalten gewe sen. Die Dorsal-/ Plantarflexion habe ein Ergebnis von 15-0-40° geliefert, ohne Schmerzen. Die Kreiselbewegungen der Füsse seien seitengleich ohne Schmer zen durchführbar gewesen. Die Einzelbewegung der Zehen sei nicht gelungen. Die Bewegung aller Zehen im Rahmen einer Dorsal- oder Plantarflexion sei sei tengleich kombiniert ohne Schmerzen möglich gewesen. Die Sensibilitäts prü fung im Bereich der Oberschenkel vorne, innen, aussen und hinten sei als seiten gleich angegeben worden. Die Sensibilitätsempfindung im Bereich der Unterschenkel sei herabgesetzt gewesen, links vielleicht etwas mehr als rechts, angegeben im Bereich der Vorderseite, der Innenseite und der Aussenseite. Die Sensibilität in der Wadenregion, Hinterseite der Unterschenkel, sei als praktisch seitengleich an gegeben worden. Die Sensibilität im Bereich des Fussrückens und der Zehen rücken, der Fusssohle und der Unterseite der Zehen sei als identisch angegeben worden. Der PSR sei seitengleich auslösbar gewesen. In sitzender Stellung mit hängenden Füssen sei der ASR schlecht auslösbar gewesen. In kniender Position hätten die ASR seitengleich schwach ausgelöst werden kön nen. 2.3.3 Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit in angestammter Tätigkeit legte der Gutachter dar, gemäss Angaben seines Arbeitgebers arbeite der Beschwerdeführer zurzeit 50 %. E r müsse dabei keine Lasten über 10 kg heben. Allerdings würde er dies trotzdem tun. Der Arbeitsplatz, an dem er zuschneiden müsse, sei angepasst wor den. Die Arbeitshöhe sei erhöht worden, so dass er sich beim Zuschneiden nicht stark bücken müsse. Im Moment sei dies die effektiv geleistete und er brachte Arbeitsfähigkeit. Es sollte aber wohl in monatlichen Abständen eine Steigerung auf 70 % möglich sein. In Bezug auf die Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit erklärte Dr. Y.___, im Bereich des bereits bestehenden Arbeitsplatzes, den der Be schwerdeführer seit vielen Jahren einnehme, scheine eine Steigerung der Ar beitsfähigkeit auf 70 % innerhalb von etwa zwei bis drei Monaten möglich, da er an seinem bisherigen Arbeitsplatz bereits in angepasster Tätigkeit arbeite. In zeitlicher Hinsicht bemerkte der Gutachter, die Steigerung der Arbeitsfähig keit von 50 auf 70 % sollte im Verlauf von zwei bis drei Monaten zumutbar sein. Dazu soll auch die physikalische Therapie weitergeführt werden. Auch me dika men töse Therapien, allenfalls auch Infiltrationen, seien zum Erhalt der Ar beits fähigkeit und zur Steigerung derselben weiter notwendig und sinnvoll. 2.3.4 Abschliessend führte der Gutachter aus, sofern administrativ und aufgrund von Gesetz und Verordnung möglich, würde er empfehlen, mit dem Rentenentscheid noch ca. drei bis sechs Monate zuzuwarten, weil die Behandlung ja noch laufe und es sich (noch) nicht um einen stabilisierten Zustand handle ( Urk. 7/57/ 5-6). 2.4 In einem Schreiben vom 13. Mai 2011 bat die Beschwerdegegnerin den Gutach ter Dr. Y.___ um ergänzende Angaben zur Frage, ab wann die postulierte Arbeitsfähigkeit von 50 % in bisheriger Tätigkeit gelte und wie das Belastungs- und Ressourcenprofil definiert sei ( Urk. 7/58). Dr. Y.___ erklärte in seiner Stellungnahme vom 31. Mai 2011, er würde empfehlen, die im Gutachten pos tu lierte Arbeitsfähigkeit von 50 % bis Ende Juni 2011 laufen zu lassen und dann dem Beschwerdeführer etwa drei Monate Zeit zu geben, um die Arbeitsfä higkeit auf 70 % zu steigern. Hinsichtlich des Belastungs- und Ressourcenpro fils ver wies der Gutachter auf das entsprechende Beiblatt, wo das Profil wie folgt defi niert ist: Körperlich leichte Arbeit ohne Heben und Tragen von Lasten von mehr als 10 kg; wechselnd zwischen sitzender und stehender Position (je halbtags), besser wechselbelastend, Gehen nur auf ebenem Gelände ohne häufi ges Bücken; generell ohne Kauern/Hocken und Arbeit über Kopf, Rotation des Rumpfes nur im Stehen, ohne Steigen auf Leitern/Gerüste oder häufiges Trep pensteigen ( Urk. 7/59). 2.5 Die B.___, wo der Versicherte sich vom 14. Juni bis 4. Juli 2011 in stationärer Rehabilitation befand, führte in ihrem Austrittsbericht vom 8. Juli 2011 ( Urk. 7/66) folgende Diagnosen auf: - Chronisches lumbospondylogenes Syndrom linksbetont mit intermittieren den Sensibilitätsstörungen, bei - Status nach dorsaler, transpedikulärer Stabilisation und TLIF LWK4/5 2009; - MR- und computertomographisch kein Nachweis einer Implantatlocke rung oder Nervenwurzelkompression; - normale m neurologischen und elektrophysiologischen Untersuchungsbe fund 23.12.2010; - Schulterschmerzen beidseits, bei - l eichtgradiger Supraspinatustendinose, leichtgradiger AC-Gelenkarthrose links ( Arthro -MRI 15.07.2010); - Status nach AC-Gelenkinfiltration links 12/2010 ohne Beschwerdelinde rung ; - Status nach subacromialer Infiltration 01/2011 ohne relevante Beschwer delinderung ; - s eborrhoisches Ekzem. In ihrer Beurteilung hielt en die behandelnden Klinikärzte fest, bei Eintritt habe der Beschwerdeführer über seit Jahren bestehende lumbale Rückenschmerzen be richtet, die insgesamt aber seit der Operation der LWS weniger stark ausge prägt seien. Zudem bestünden seit ca. einem Jahr beidseitige Schulterschmer zen, links betont, welche im Jahr 2010 diagnostisch abgeklärt worden seien. Es hätten be reits mehrere Infiltrationsbehandlungen sowohl an der Schulter links als auch im Bereich der LWS stattgefunden, die jeweils entweder nur für kurze Zeit oder gar nicht geholfen hätten. Die Gehdauer betrage aktuell ca. eine 3/4 Stunde, danach bestünden Schmerzen und ein Schwächegefühl in den Beinen, so dass der Be schwerdeführer eine Pause einlegen müsse. Ziel des stationären Aufenthalts sei gewesen, neben einer Verbesserung der Beweglichkeit und der Kraftausdauer nach Möglichkeit eine Schmerzreduktion zu erreichen. Der stationäre Verlauf sei problemlos gewesen. Der Beschwerdeführer habe mo ti viert an den angebotenen Therapien teilgenommen und zusehends auch Übung en selbständig durchgeführt. Eine Instruktion für ein Heimprogramm sei erfolgt. Der bei Eintritt und Austritt durchgeführte Back-Performance-Test habe keine Be fund änderung gezeigt (jeweils 8/15 Punkte) und somit eine mittel schwere Ein schränkung. Heben von Lasten sei max. fünf mal für 5 kg möglich gewesen. Es habe sich eine deutlich eingeschränkte Ventralflexion der Wirbel säule mit FBA von 64 cm gezeigt. Die Laborkontrolle habe eine erhöhte Nüch tern-Glukose ergeben, die regelmässigen Blutzuckerkontrollen im Tagesprofil hätten überwie gend Werte im Normbereich gezeigt, sodass keine Therapiean passung erfolgt sei. Während des stationären Aufenthalts habe ein ausführliches Gespräch mit dem Patienten und dessen Ehefrau sowie der Case-Managerin be züglich des wei teren Therapiebedarfs und der Arbeitsfähigkeit stattgefunden. In Bezug auf die Arbeitsfähigkeit legte die Klinik dar, der Beschwerdeführer sei bei entsprechend angepasstem Arbeitsplatz (leichte Tätigkeit mit wechselnder Be lastung, d.h. kein langes Stehen oder Sitzen für mehr als 60 Minuten ; kein Heben von Lasten über 5 kg; regelmässige Pausen, mindestens jede zweite Stunde für 15 Minuten) arbeitsfähig. Das Pensum sollte zunächst bei 50 % an gesetzt und im Verlauf weiter ausgebaut werden. Aus medizinisch-rheumatolo gischer Sicht sollte eine 100%ige Arbeitsfähigkeit bei angepasstem Arbeitsplatz möglich sein. 2.6 In ihrem Arztbericht vom 18. August 2010 führte die Klinik C.___ aus, zwischenzeitlich sei der Beschwerdeführer vom 14. Juni bis 4. Juli 2011 in der B.___ untergebracht gewesen. Laut dem Beschwerde führer seien d ie Schulterbeschwerden unter dem aktiven Therapieprogramm et was zurückgegangen bei gleichbleibenden Rückenschmerzen. Es sei ihm emp fohlen worden, weiterhin einem aktiven Trainingsprogramm nachzugehen. Die Beurteilung der Klinik B.___, wonach sich bei entsprechend angepasstem Ar beitsplatz die derzeitige Arbeitsfähigkeit von 50 % im Verlauf bis auf 100 % ausbauen lasse, werde unterstützt ( Urk. 7/88/11-12). 3. 3.1 Die Beschwerdegegnerin stützte ihren Rentenentscheid auf das Gutachten von Dr. Y.___ vom 27. April bzw. 31. Mai 2011. Der Gutachter ging davon aus, dass die angestammte Tätigkeit als Metallbauarbeiter grundsätzlich lei dens adaptiert sei und dass die im Zeitpunkt der Begutachtung festgestellte Ein schrän kung der Arbeitsfähigkeit von 50 % noch bis Ende Juni 2011 als gültig anzu sehen sei. Anschliessend sei dem Beschwerdeführer etwa drei Monate Zeit zu ge ben, um das Pensum auf 70 % zu steigern. Vorliegend beruht d as Gutach ten von Dr. Y.___ auf eigenständigen Abklärungen und ist für die streiti gen Belange umfassend. Die medizinischen Vorakten wurden verwertet und die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden berücksichtigt und gewürdigt. Zwar fällt zunächst auf, dass Dr. Y.___ gleichsam einen Vorbehalt unter seine Beurteilung machte, in dem er auf den (noch) nicht stabilisierten Zustand des Be schwerdeführers hinwies. Die zeitlich nach der Begutachtung ergangenen ärztlichen Einschätzungen stütz en jedoch hinreichend die optimistische gut ach terliche Prognose. So hatte die B.___ nach dem stationären Auf enthalt vom 14. Juni bis 4. Juli 2011 ebenfalls eine Arbeitsfähigkeit von 50 % festgestellt und dabei auch darauf hingewiesen, dass im Verlauf gar ein Ausbau bis auf 100 % möglich sei (vgl. E. 2.5). Die Klinik C.___ schloss sich dieser Beurteilung am 18. August 2011 ausdrücklich an (vgl. E. 2.6). Die Tatsache, dass die behandelnden Ärzte der B.___ und der C.___ im Juli bzw. August 201 1 von einer Steigerung der Arbeitsfä higkeit bis auf 100 % ausgingen, ist ein gewichtiges Indiz für die Zuverlässig keit der Beurteilung von Dr. Y.___, wonach per 1. Oktober 2011 eine 70 % ige Arbeitsfähigkeit an zu nehmen sei. Im Übrigen hatte bereits das Z.___ in seinem Gutachten vom 20. De zember 2011 die Arbeitsfähigkeit zum damaligen Zeitpunkt auf 50 % ge schätzt und dabei eine Steigerung auf 100 % spätestens nach sechs Monaten als zumutbar erachtet. Die Beurteilung von Dr. Y.___ macht somit deutlich, dass sich die vom Z.___ prognostisch ein geschätzte volle Arbeitsfähigkeit per Juli 2011 offenbar nicht realisieren liess. Die Fehlerhaftigkeit der Annahme einer 70%igen Arbeitsfähigkeit ab Oktober 2011 ist damit aber nicht dargetan. Einzig Dr. D.___ scheint davon auszugehen, dass sich das Arbeitspensum nicht mehr steigern lasse, und attestiert seit dem 29. März 2010 durchgehend bis auf wei teres eine 50%ige Arbeitsunfä higkeit, zuletzt im Bericht vom 18. Januar 201 2 ( Urk. 7/98). Die dauer hafte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit auf 50 % w urde jedoch nie konkret begründet und insbesondere findet in den beiden neusten Be richten vom 14. November 2011 ( Urk. 7/88) und 18. Januar 2012 auch keine Auseinanderset zung mit den Beurteilungen von Dr. Y.___, der B.____ und der C.___ statt, welche wie erwähnt allesamt eine Stei ge rung der Arbeitsfähigkeit als zumutbar erachteten. 3.2 Zusammenfassend kommt dem Gutachten von Dr. Y.___ im vorliegenden Verfahren voller Beweiswert zu. In zeitlicher Hinsicht hatte der RAD in seiner Stellungnahme vom 8. Juni 2011 ( Urk. 7/101/5) zutreffend ausgeführt, dass sei tens des Gutachters (auch auf Nachfrage hin) nicht beantwortet wurde, ab wann die Beurteilung einer 50%igen Arbeitsfähigkeit ihre Gültigkeit hat. Mit der Beu r teilung des RAD ist deshalb der zeitliche Beginn auf das Datum der IV-Anmel dung, konkret auf den 1. April 2010 festzusetzen. Die 50% ige Arbeitsun fähig keit ist bis zum 30. September 2011 als massgebend zu erachten, ab 1. Oktober 2011 ist gemäss den Angaben von Dr. Y.___ von einer 70%igen Arbeits fähigkeit auszugehen. Ob im Übrigen darüber hinaus gemäss den Ein schätzung en des RAD vom 24. November 2011 ( Urk. 7/101/6) per 1. Januar 2012 gar eine 100%ige Arbeitsfähigkeit anzunehmen ist, braucht nicht ab schliessend beantwor tet zu werden, wie sich aus den nachfolgenden Erwägun gen (E. 4) er gibt. 4. 4.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men ), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkom mensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ei nander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensver gleichs ; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 4.2 Was das Valideneinkommen betrifft, stellte die Beschwerdegegnerin in der an ge fochtenen Verfügung zutreffender weise auf die Angaben des Arbeitgebers im Fragebogen vom 15. Juni 2010 ( Urk. 7/31) ab, womit vorliegend von einem Be trag von Fr. 62‘400.-- auszugehen ist. 4.3 Hinsichtlich des Invalideneinkommens errechnete die Beschwerdegegnerin ge stützt auf die Lohnstrukturerhebungen (LSE) des Bundesamts f ür Statistik, hoch gerechnet auf das Jahr 2010, einen Wert von Fr. 61‘667.10 (Ausgabe 2008, Ta belle TA1, Zentralwert, Männer, Anforderungsniveau 4). Nachdem gemäss Anga ben von Dr. Y.___ die vom Beschwerdeführer zuletzt über mehrere Jahre aus geübte Arbeit als Metallbauarbeiter ihm grundsätzlich immer noch zumutbar ist, erscheint das Heranziehen des allgemeinen Hilfsarbeiterlohn s fraglich. Um dem zumutbaren Resterwerbspotential des Beschwerdeführers ge recht zu werden, ist hier vielmehr – gleich wie beim Valideneinkommen - auf jenen (höheren) Verdienst abzustellen, welchen der Beschwerdeführer seit 2002 bei der E.___ AG erzielte, somit auf den betreffenden Betrag von Fr. 62‘400.--. Da folglich zur Bestimmung des Validen- und Invalideneinkommens dieselbe Vergleichs grösse he rangezogen wird, kann nachstehend zur Invaliditätsbemes sung ein Pro zent vergleich vorgenommen werden. Im Übrigen ist anzumerken, dass die Beschwer degegnerin von einer Kürzung de s Invalideneinkommens in der Form eines Lei densabzugs in vertretbarer Weise abgesehen hat. 4.4 Nach der bundesgerichtlichen Praxis zu Art. 88a Abs. 1 IVV ist eine Rente bei Weg fall der Invalidität im Normalfall erst nach Ablauf von drei Monaten seit dem Eintritt der anspruchserheblichen Veränderung aufzuheben (BGE 119 V 98 E. 4a, Urteil des Bundesgerichts I 569/06 vom 20. November 2006 E. 3.3). Dies führt vorliegend dazu, dass die Aufhebung der Rente erst auf den 1. Januar 2012 erfolgen darf. 4.5 Im Ergebnis ist die angefochtene Verfügung damit insoweit zu korrigieren, als der Rentenbe ginn bereits auf den 1. Oktober 2010 und die Befristung auf den 31. Dezember 2011 festzusetzen ist. 5. Gestützt auf Art. 69 Abs. 1 bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem kan to nalen Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Ver weigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Ver fahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert unter Berücksichti gung des ge setzlichen Rahmens (Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.--) auf Fr. 600.-- fest zusetzen und zu Fr. 200.-- der Beschwerdegegnerin und zu Fr. 400.-- dem Beschwerde führer aufzuerlegen. Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass di e teilweise Gutheissung der Beschwerde in geringfügigem Umfang, die auf keinem Vorbringen des Beschwerdeführers fusst, keine Parteientschädigung rechtfertigt. Das Gericht erkennt: 1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung vom 13. Juli 2012 da hin gehend abgeändert, als der Beschwerdeführer vom 1. Oktober 2010 bis 31. Dezember 2011 Anspruch auf eine halbe Rente der Invalidenversicherung hat. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer zu Fr. 400.-- und der Beschwerdegegnerin zu Fr. 200.-- auferlegt. Rechnung und Einzah lungs schein werden den Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Helsana Rechtsschutz AG - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber HurstGiger

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2012.00972 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichter Vogel Gerichtsschreiber Giger Urteil vom 5. Dezember 2013 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Helsana Rechtsschutz AG Entfelderstrasse 2, Postfach 2502, 5001 Aarau gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1959, von Beruf Metallbauarbeiter, meldete sich im April 2010 zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an ( Urk. 7/20). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, führte die erwerblichen und medizinischen Abklärungen durch und zog Berichte von den behandelnden Ärzten ( Urk. 7/7-19 ; Urk. 7/28; Urk. 7/30; Urk. 7/32; Urk. 7/38-40 ; Urk. 7/42; Urk. 7/44; 7/51; Urk. 7/53 ), die Akten des Krankentag geldversicherers ( Urk. 7/29), einen Auszug aus dem individuellen Konto ( Urk. 7/27) sowie einen Fragebogen für Arbeitgebende ( Urk. 7/31) bei. Mit Schrei ben vom 30. August 2010 führte sie gegenüber dem Versicherten aus, es sei en der zeit aufgrund seines Gesundheitszustands keine beruflichen Mass nahmen mög lich ( Urk. 7/34). A m 16. Dezember 2010 teilte sie ihm sodann mit, es sei eine medizinische Abklärung notwendig, und gab bei Dr. med. Y.___, ortho pädische Chirurgie FMH, ein rheumato logisches Gutachten in Auftrag ( Urk. 7/41). In der Folge nahm die IV-Stelle weitere Akten des Kran ken tag geld versicherers zu den Akten, so ein Gutachten des Z.___ betreffend Evaluation der funk tionellen Leis tungsfähigkeit des Versicherten vom 20. Dezember 2010 ( Urk. 7/45). Am 27. April 2011 er statte te Dr. Y.___ sein rheumatologi sches Gutachten, gemäss welchem beim Be schwerdeführer derzeit eine Arbeits fähigkeit von 50 % bestehe und diese sich innerhalb von etwa 2-3 Monaten auf 70 % steigern lasse ( Urk. 7/57). In einem Schreiben vom 31. Mai 2011 ( Urk. 7/59 ) nahm Dr. Y.___ sodann noch Stellung zu einer Ergänzungs frage der IV-Stelle vom 13. Mai 2011 ( Urk. 7/58). Die IV-Stelle holte in der Folge weitere Berichte von behandelnden Ärzten ein ( Urk. 7/66 ; Urk. 7/88, Urk. 7/98 ). Am 27. September 2011 teilte sie dem Ver sicherten den Abschluss der Arbeitsvermittlung mit, nachdem dieser angegeben hatte, er wünsche keine Unterstützung seitens der Eingliederungsberatung ( Urk. 7/82). Am 18. Novem ber 2011 legte die IV-Stelle das Dossier ihrem Regio na len ärztlichen Dienst (RAD) zur Prüfung vor. Dieser nahm am 24. November 2011 zur medizinischen Sachlage Stellung ( Urk. 7/101/6). Mit Vorbescheid vom 14. Februar 2012 stellte die IV-Stelle dem Versicherten für den Zeitraum vom 1. No vember 2010 bis 30. September 2011 die Zusprache einer halben Rente in Aussicht ( Urk. 7/103). Da gegen erhob der Versicherte, vertreten durch A.___ von der Helsana Rechtsschutz AG, mit Eingabe n vom 14. März, 2. Mai, und 11. Juni 2012 Ein wand ( Urk. 7/106, Urk. 7/110; Urk. 7/112 ). Die IV-Stelle ver fügte schliesslich am 13. Juli 2012 im Sinne des Vorbescheids und sprach dem Versicherten für den Zeitraum 1. November 2010 bis 30. September 2011 eine halbe Rente zu ( Urk. 2). 2. Dagegen liess der Versicherte mit Eingabe vom 14. September 2012 Beschwerde erheben mit dem Rechtsbegehren, es sei die angefochtene Verfügung aufzuhe ben ; es sei ihm die bisherige halbe Rente weiterhin auszurichten ; es sei ein zweiter Schriftenwechsel anzuordnen; alles unter Kosten- und Entschädigungs folge zu las ten der Beschwerdegegnerin ( Urk. 1). In ihrer Vernehmlassung vom 15. Okto ber 2012 stellte die Beschwerdegegnerin Antrag auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 6). Mit Verfügung vom 16. Oktober 2012 wurde ein zweiter Schriften wechs el angeordnet ( Urk. 8). Der Beschwerdeführer erklärte in der Folge in einem Schrei ben vom 19. November 2012, er verzichte auf eine Replik ( Urk. 10), was der Beschwerdegegnerin am 2 2. November 2012 angezeigt wurde ( Urk. 11). 3. Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so weit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den All gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bun desge setzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbs unfä higkeit ist der durch Be einträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychi schen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Einglie derung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbs möglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbs unfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträch tigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsun fä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG in der seit 1. Januar 2008 geltenden Fas sung). 1.2 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG (bis 31. Dezember 2007: Art. 28 Abs. 2 IVG) aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Er werbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Einglie de rungs massnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Ar beitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung ge setzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid gewor den wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbsein kommen ziffern mässig möglichst genau ermittelt und einander gegenüber ge stellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 349 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 1.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu be tä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her stellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 Prozent arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid (Art. 8 ATSG) sind. Die seit dem 1. Januar 2004 massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG; bis 31. Dezember 2007: Art. 28 Abs. 1 IVG). 1.4 Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Re duktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leis tung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung. Letztere setzt vor aus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wo bei der Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung nach Massgabe des analog anwendbaren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen) Art. 88a IVV festzusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E. 6b/ dd mit Hinweis). Ob eine für den Rentenanspruch erhebliche Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten und damit der für die Be fristung oder Abstufung erforderliche Revisionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der Rentenzusprechung oder des Rentenbeginns mit demjenigen zur Zeit der Aufhebung bzw. Herabsetzung der Rente (BGE 125 V 413 E. 2d am Ende, 369 E. 2, 113 V 273 E. 1a, 109 V 262 E. 4a, je mit Hinweisen; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5). Spricht die Verwaltung der versicherten Person eine befristete Rente zu und wird beschwerdeweise einzig die Befristung der Leistungen angefochten, hat dies nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechtsmittelverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die unbe stritten gebliebenen Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert bleiben (BGE 125 V 413 f. E. 2d mit Hinweisen). Die gerichtliche Prüfung hat vielmehr den Rentenanspruch für den gesamten verfügungsweise geregelten Zeitraum und damit sowohl die Zusprechung als auch die Aufhebung der Rente zu er fassen (Ur teil des Bundesgerichts I 526/06 vom 31. Oktober 2006 E. 2.3 mit Hin wei sen). 1.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege be nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätig keiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beur teilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zuge mutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1. 6 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorlie gen einander widersprechender medizinischer Be richte den Prozess nicht erledi gen, ohne das gesamte Beweisma terial zu würdigen und die Gründe anzugeben, wa rum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gut ach tens ist im Lichte dieser Grundsätze ent scheidend, ob es für die Beantwor tung der ge stellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersu chun gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt was vor allem bei psy chi schen Fehlent wicklungen nö tig ist, in Kenntnis der und gegebenen falls in Auseinander setzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Dar le gung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Ex perte oder die Expertin nicht auszu räumende Unsicherheiten und Unklar heiten, welche die Be antwortung der Fragen erschweren oder ver unmöglichen, gegebe nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialver sicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H. Fredenhagen, Das ärztliche Gut achten, 3. Aufl. 1994, S. 24 f.). In Bezug auf Berichte von Hausärztinnen und Hausärzten darf und soll das Gericht der Erfahrungstatsache Rechnung tragen, dass diese mit unter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfäl len eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc). 2. Im Folgenden ist zunächst die medizinische Aktenlage darzustellen: 2.1 Hinsichtlich des medizinischen Sachverhalts bis zum Zeitpunkt der Z.___ -Begut achtung vom 7./8. Oktober 2010 wird auf die Anamnese in eben diesem Gut achten verwiesen ( Urk. 7/45/ 7-8). 2.2 2.2.1 Das Z.___ selber stellte in seinem Gutachten folgende Diagnosen ( Urk. 7/45/2) : - Chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom, aktuell mit Ausstrah lung en bds., bei - abgeflachter und langgezogener BWS-Kyphose; - Status nach dorsaler transpedikulärer Stabilisation und TLIF L4/L5 am 6.11.2009, bildgebend ohne Nachweis einer Implantatlockerung oder Nervenwurzelkompression; - klinisch ohne Zeichen einer Nervenwurzelkompression; - Periarthropathia humeroscapularis linksseitig bei leichtgradiger Supraspi natustendinose, leichtgradiger AC-Gelenksarthrose und Acromionmorpholo gie Typ II nach Bigliani ; - rechtsseitige Knieschmerzen, vor allem im dorsalen Bereich; - dysfunktionales Schmerz- und Krankheitsverhalten. 2.2.2 In seiner Beurteilung ( Urk. 7/45/3) führte das Z.___ aus, beim Beschwerdeführer be stünden heute lumbale Rückenschmerzen mit Ausstrahlungen in geringerem Ausmass in beide Beine mit begleitenden Parästhesien im Bereich des linken Beins von dauerndem Charakter mit jeweils belastungsabhängiger Verstärkung, linksseitige und bei Elevationsbewegungen auftretende Schulterschmerzen so wie rechtsseitige und vor allem unmittelbar beim Aufstehen aus sitzender Posi tion manifeste Knieschmerzen. Die Rückenschmerzen hätten ihren Anfang schon vor 22 Jahren genommen, mit jeweils wiederholt notwendigen infiltrativen Massnahmen durch den behan delnden Hausarzt/Rheumatologen und zeitweilig auch notwendigen peroralen Glucocortikoidbehandlungen. Die Schmerzexazerba tion im Februar/März 2009 habe gemäss Angaben des Beschwerdeführers zu einer vollen Arbeitsunfähigkeit geführt, worauf die weitergehenden Abklärungen die Symptomatik auf eine Funk tionsstörung des Segments L4/L5 zurückgeführt hätten. Nachdem weitere infiltrative Massnahmen und auch Physiotherapien die Symptomatik nicht we sentlich verbessert hätten, sei am 6. November 2009 die dorsale Stabilisation von L4/L5 erfolgt, worauf gemäss Akten das Beschwerdebild insgesamt deutlich rückläufig gewesen sei, vor allem die ausstrahlenden Schmerzen. Die Sympto matik habe nach Wiederaufnahme einer angepassten Tätigkeit in reduziertem Arbeitspensum ab März 2010 wieder zugenommen, weshalb bis heute eine wei tere Steigerung der Arbeitsfähigkeit nicht möglich gewesen sei. In diesem Zu sammenhang hätten sich keine Hinweise für eine radikuläre Symptomatik bzw. bildgebend keine Zeichen einer Implantatlockerung gezeigt, weshalb sich eine Indikation zur Revision der Stabilisation L4/L5 bisher nicht ergeben habe. Im Februar 2010 seien rechtsseitige Knieschmerzen manifest geworden, welche damals auf Spritzenbehandlungen hin gebessert hätten. Die linksseitigen Schul ter schmerzen seien erstmals im Juni 2010 aufgetreten. In diesem Zusam men hang sei eine leichtgradige Supraspinatustendinose, eine leichtgradige AC-Ge lenks arthrose sowie eine Acromionmorphologie Typ II nach Bigliani aufge führt worden. Die jeweilige Beschwerdezeich n ung und auch die heutige klinische Befundlage sprächen für eine mechanisch-statische Ursache der jeweiligen Schmerzlokali sationen, ohne Hinweise für eine entzündlich-rheumatische Erkrankung. Als die Belastungstoleranz der Wirbelsäule herabsetzende Faktoren seien eine abge flachte und leicht verlängerte BWS-Kyphose und Degeneration im Bereich der LWS mit insbesondere Status nach Spondylodese L4/L5 gefunden worden. Zei chen einer radikulären Reiz- oder sensomotorischen Ausfallsymptomatik seien anlässlich der Untersuchung nicht zu erkennen gewesen. Eine verminderte mus kuläre Stabilisationsfähigkeit der Lendenwirbelsäule habe im Rahmen der Be lastungstests beobachtet werden können. Seitens des linksseitigen Schultergelenks habe der Beschwerdeführer bei Elevati onsbewegungen mit Abwehrreaktionen reagiert, wobei anlässlich der Tests „Ar beit über Schulterhöhe“ Schmerzen in beiden Schultergelenken angegeben wor den seien und das Testitem selbstlimitiert abgebrochen worden sei. Hinsichtlich des rechten Knies hätten keine wesentlichen Befunde festgehalten werden kön ne n, insbesondere klinisch kein Reizerguss und auch kein Patella-Verschiebe schmerz, währenddessen bei der Hockestellung ein Selbstabbruch wegen Schmer zen im rechten Kniegelenk erfolgt sei. Nach den durchaus strukturell-funktionellen Befunden habe sich beim Be schwer deführer doch ein gewisses dysfunktionales Schmerz- und Krankheits verhalten bestätigt, dies im Einklang mit den jeweiligen Selbstlimitierungen, den Reaktio nen während der klinischen Untersuchung und während den Belas tungstests, den Inkonsistenzen und auch der tiefen Selbsteinschätzung der eige nen Leistungs fähig keit. Aufgrund der Schilderungen des Beschwerdeführers müsse davon aus gegangen werden, dass hier vor allem Angst vor Symptom verschlechterung und auch ein mangelndes Selbstvertrauen in die eigene Leis tungsfähigkeit eine we sent liche Rolle spielten. 2.2.3 Im Zusammenhang mit der Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit führte das Z.___ aus, aufgrund nicht präziser Angaben der angestammten und an ge passten Tätigkeit und den Selbstlimitierungen sei eine Beurteilung der Ar beits f ähigkeit schwierig, obwohl eine mindestens 50%ige Arbeitsfähigkeit über wie gend wahrscheinlich zumutbar sei. Es sei eine Arbeitsplatzabklärung zu emp feh len, allenfalls auch im Rahmen des vorgeschlagenen arbeitsbezogenen Reha b i litationsprogramms. Wahrscheinlich dürfte die aktuell angepasste Tätig keit mi t einem höheren Pensum als 50 % zumutbar sein. In der angestammten Tä tig keit dürften weiterhin Limiten hinsichtlich de r zu hantierenden Gewichten wahr schein lich sein. Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit führte das Z.___ aus, in einer körperlich leichten bis knapp mittelschweren Tätigkeit und unter Be rücksichtigung folgender aufgeführten Limiten bestehe eine volle Arbeitsfä hig keit: Heben Boden zu Taillenhöhe maximal/selten wahrscheinlich um 12.5 – 15 kg (bei den Tests Selbstlimitierung); Heben Taillen- zu Kopfhöhe mindestens maxi mal /selten (gezeigte Leistung bei manchmal), wahrscheinlich maxi mal/ selten 12.5 kg; Heben horizontal maximal/selten 15 kg ; Tragen rechte Hand maximal/ selten 12.5 kg ; Tragen linke Hand maximal selten 10 kg; vorgeneigtes Stehen und Hockestellung wahrscheinlich mindestens selten (jeweils sofortige Selbst li mi tierung ) ; wiederholte Kniebeugen wahrscheinlich manchmal (gezeigte Leistung selten mit Selbstlimitierung) ; Arbeit über Schulterhöhe, vorgeneigtes Sitzen, Ro tation im Stehen, Treppensteigen mindestens manchmal (30 min. bis 3 Stunden pro 8h-Arbeitstag). In zeitlicher Hinsicht ist dem Gutachten zu entnehmen, nach Aufnahme des arbeitsbezogenen Rehabilitationprogramms sei eine Steigerung der 50%igen Ar beitsfähigkeit zumutbar. Spätestens nach drei Monaten lasse sich die Arbeitsfä higkeit auf 75 % steigern, spätestens nach sechs Monaten auf 100 %. Eine an gepasste Tätigkeit wie oben beschrieben sei medizinisch sofort zumutbar ( Urk. 7/45/5). 2.3 2.3.1 Dr. Y.___ führte in seinem Gutachten vom 27. April 2011 folgende Diag nosen auf ( Urk. 7/57/5) : - Lumbospondylogenes Schmerzsyndrom, bei - Segmentdegeneration L4/L5, Duralsackeindellung nach mediolateral links bei zirkulärer Erschlaffung der Bandscheibe L4/L5 ohne gesichertes Vorliegen einer foraminellen Stenose oder Spinalkanalstenose (MRI vom 26.02.2010); - St. n. dorsaler transpedikulärer Stabilisation und TLIS L4/L5 (November 2009 ) ; - Schulterbeschwerden links bei leichter Supraspinatustendinose, leichtgradi ger AC-Gelenksarthrose und Acromionmorphologie Typ II nach Bigliani ( Arthro -MRI vom 15.07.2010); - anhaltende Rückenbeschwerden; - anhaltende Schulterbeschwerden links. 2.3.2 Im Zusammenhang mit den Untersuchungsbefunden ( Urk. 7/57/3-5) führte der Gutachter aus, der Beschwerdeführer sei 181.5 cm gross und 90 kg schwer (BMI 27.5). Der Gang im Untersuchungszimmer sei ohne Hinken erfolgt. Der Zehen gang sei mit etwas Unsicherheitsgefühl möglich gewesen, ebenso der Fersen gang, bei welchem der Explorand sich an der Wand gehalten habe. Was die Gesamtwirbelsäule betreffe, bestehe im Stehen kein wesentlicher Schul ter- oder Beckenschiefstand. Es sei eine normale Haltung erkennbar gewesen. Es habe eine leichte thorakal rechtskonvexe (6°), thorakolumbal linkskonvexe (4°) Skoliose bestanden. Der FBA habe 60 cm betragen. Das Seitneigen nach beid seits sei mit Schmerzen je 10°, die Rotation des Oberkörpers bei fixiertem Be cken je etwa 40° möglich gewesen. Im Bereich der HWS habe der Kinn-Sternum-Abstand 0 – 20 cm betragen. Die Rotation in Normalhaltung des Kopfes habe ein Ergebnis von 40-0-40°, ohne Schmerzen, geliefert, die Rotation des Kopfes in Flexion 55-0-55°, mit leichter Schmerzangabe im HWS-Bereich. Das Seitneigen habe ein Ergebnis von 35-0-35° beidseits ergeben, ohne Schmerzen. Die Elevation des Schultergelenks nach vorne habe rechts bis 170°, links bis 90° betragen. Die Elevation zur Seite links bis 90°. Die Elevation links nach vorn und zur Seite sei ab 60° schmerzhaft gewesen. Die Aussenrotation bei elevierten Armen habe rechts bis 70°, links bis 40° ergeben; die Innenrotation bei elevier ten Armen rechts bis 8 0°, links bis 40°, die Aussenrotation bei angelegten Ar men rechts 70°, links 40°; die Innenrotation bei angelegten Armen beidseits 90°. Im Bereich der Ellbogengelenke habe die Flexion/Extension ein Ergebnis von 125-0-0° ergeben, die Pro-/ Supination 90-0-80° beidseits (ohne Schmerzen). Im Bereich der Handgelenke und Finger wird ausgeführt, der Beschwerdeführer sei Rechtshänder. Die Finger seien vollständig erhalten gewesen. Die Fle xion/ Extension der Handgelenke habe ein Ergebnis von 80-0-90° beidseits er geben, die Radial-/ Ulnarduktion 20-0-45° beidseits. Die Kreiselbewegungen der Handge lenke seien seitengleich ohne Schmerzen erfolgt. Der Faustschluss sei in beiden Hän den mit und ohne eingeschlagenen Daumen gelungen. Der Spitzgriff der Lang fingerkuppen zur Kuppe des Daumen s sei seitengleich mit allen Lang fingern möglich gewesen. Die Abspreizung aller Finger sei seitengleich ohne Schmerzen gelungen. Die Sensibilität sei in beiden Armen, Händen und Fingern als seiten gleich angegeben worden. Die Reflexe (Trizeps, Radiusköpfchen und Vorder arm reflex ) seien seitengleich auslösbar gewesen. Die Flexion/Extension der Hüftgelenke habe ein Ergebnis von 110-0-0° beid seits ergeben, ohne Schmerzen, die Ab-/Adduktion 40-0-15° beidseits, ohne Schmer zen; AR/IR 40-0-20° beidseits, ohne Schmerzen. Die Flexion/Extension der Kniegelenke sei beidseits zu 125-0-0° möglich gewe sen, ohne Schmerzen. Der Bandapparat habe sich in allen Ebenen als stabil prä sentiert. Schmerzen sei en bei palpatorischer Untersuchung der Kniegelenke keine angegeben worden. Im Bereich der Fussgelenke und Zehen seien letztere vollständig erhalten gewe sen. Die Dorsal-/ Plantarflexion habe ein Ergebnis von 15-0-40° geliefert, ohne Schmerzen. Die Kreiselbewegungen der Füsse seien seitengleich ohne Schmer zen durchführbar gewesen. Die Einzelbewegung der Zehen sei nicht gelungen. Die Bewegung aller Zehen im Rahmen einer Dorsal- oder Plantarflexion sei sei tengleich kombiniert ohne Schmerzen möglich gewesen. Die Sensibilitäts prü fung im Bereich der Oberschenkel vorne, innen, aussen und hinten sei als seiten gleich angegeben worden. Die Sensibilitätsempfindung im Bereich der Unterschenkel sei herabgesetzt gewesen, links vielleicht etwas mehr als rechts, angegeben im Bereich der Vorderseite, der Innenseite und der Aussenseite. Die Sensibilität in der Wadenregion, Hinterseite der Unterschenkel, sei als praktisch seitengleich an gegeben worden. Die Sensibilität im Bereich des Fussrückens und der Zehen rücken, der Fusssohle und der Unterseite der Zehen sei als identisch angegeben worden. Der PSR sei seitengleich auslösbar gewesen. In sitzender Stellung mit hängenden Füssen sei der ASR schlecht auslösbar gewesen. In kniender Position hätten die ASR seitengleich schwach ausgelöst werden kön nen. 2.3.3 Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit in angestammter Tätigkeit legte der Gutachter dar, gemäss Angaben seines Arbeitgebers arbeite der Beschwerdeführer zurzeit 50 %. E r müsse dabei keine Lasten über 10 kg heben. Allerdings würde er dies trotzdem tun. Der Arbeitsplatz, an dem er zuschneiden müsse, sei angepasst wor den. Die Arbeitshöhe sei erhöht worden, so dass er sich beim Zuschneiden nicht stark bücken müsse. Im Moment sei dies die effektiv geleistete und er brachte Arbeitsfähigkeit. Es sollte aber wohl in monatlichen Abständen eine Steigerung auf 70 % möglich sein. In Bezug auf die Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit erklärte Dr. Y.___, im Bereich des bereits bestehenden Arbeitsplatzes, den der Be schwerdeführer seit vielen Jahren einnehme, scheine eine Steigerung der Ar beitsfähigkeit auf 70 % innerhalb von etwa zwei bis drei Monaten möglich, da er an seinem bisherigen Arbeitsplatz bereits in angepasster Tätigkeit arbeite. In zeitlicher Hinsicht bemerkte der Gutachter, die Steigerung der Arbeitsfähig keit von 50 auf 70 % sollte im Verlauf von zwei bis drei Monaten zumutbar sein. Dazu soll auch die physikalische Therapie weitergeführt werden. Auch me dika men töse Therapien, allenfalls auch Infiltrationen, seien zum Erhalt der Ar beits fähigkeit und zur Steigerung derselben weiter notwendig und sinnvoll. 2.3.4 Abschliessend führte der Gutachter aus, sofern administrativ und aufgrund von Gesetz und Verordnung möglich, würde er empfehlen, mit dem Rentenentscheid noch ca. drei bis sechs Monate zuzuwarten, weil die Behandlung ja noch laufe und es sich (noch) nicht um einen stabilisierten Zustand handle ( Urk. 7/57/ 5-6). 2.4 In einem Schreiben vom 13. Mai 2011 bat die Beschwerdegegnerin den Gutach ter Dr. Y.___ um ergänzende Angaben zur Frage, ab wann die postulierte Arbeitsfähigkeit von 50 % in bisheriger Tätigkeit gelte und wie das Belastungs- und Ressourcenprofil definiert sei ( Urk. 7/58). Dr. Y.___ erklärte in seiner Stellungnahme vom 31. Mai 2011, er würde empfehlen, die im Gutachten pos tu lierte Arbeitsfähigkeit von 50 % bis Ende Juni 2011 laufen zu lassen und dann dem Beschwerdeführer etwa drei Monate Zeit zu geben, um die Arbeitsfä higkeit auf 70 % zu steigern. Hinsichtlich des Belastungs- und Ressourcenpro fils ver wies der Gutachter auf das entsprechende Beiblatt, wo das Profil wie folgt defi niert ist: Körperlich leichte Arbeit ohne Heben und Tragen von Lasten von mehr als 10 kg; wechselnd zwischen sitzender und stehender Position (je halbtags), besser wechselbelastend, Gehen nur auf ebenem Gelände ohne häufi ges Bücken; generell ohne Kauern/Hocken und Arbeit über Kopf, Rotation des Rumpfes nur im Stehen, ohne Steigen auf Leitern/Gerüste oder häufiges Trep pensteigen ( Urk. 7/59). 2.5 Die B.___, wo der Versicherte sich vom 14. Juni bis 4. Juli 2011 in stationärer Rehabilitation befand, führte in ihrem Austrittsbericht vom 8. Juli 2011 ( Urk. 7/66) folgende Diagnosen auf: - Chronisches lumbospondylogenes Syndrom linksbetont mit intermittieren den Sensibilitätsstörungen, bei - Status nach dorsaler, transpedikulärer Stabilisation und TLIF LWK4/5 2009; - MR- und computertomographisch kein Nachweis einer Implantatlocke rung oder Nervenwurzelkompression; - normale m neurologischen und elektrophysiologischen Untersuchungsbe fund 23.12.2010; - Schulterschmerzen beidseits, bei - l eichtgradiger Supraspinatustendinose, leichtgradiger AC-Gelenkarthrose links ( Arthro -MRI 15.07.2010); - Status nach AC-Gelenkinfiltration links 12/2010 ohne Beschwerdelinde rung ; - Status nach subacromialer Infiltration 01/2011 ohne relevante Beschwer delinderung ; - s eborrhoisches Ekzem. In ihrer Beurteilung hielt en die behandelnden Klinikärzte fest, bei Eintritt habe der Beschwerdeführer über seit Jahren bestehende lumbale Rückenschmerzen be richtet, die insgesamt aber seit der Operation der LWS weniger stark ausge prägt seien. Zudem bestünden seit ca. einem Jahr beidseitige Schulterschmer zen, links betont, welche im Jahr 2010 diagnostisch abgeklärt worden seien. Es hätten be reits mehrere Infiltrationsbehandlungen sowohl an der Schulter links als auch im Bereich der LWS stattgefunden, die jeweils entweder nur für kurze Zeit oder gar nicht geholfen hätten. Die Gehdauer betrage aktuell ca. eine 3/4 Stunde, danach bestünden Schmerzen und ein Schwächegefühl in den Beinen, so dass der Be schwerdeführer eine Pause einlegen müsse. Ziel des stationären Aufenthalts sei gewesen, neben einer Verbesserung der Beweglichkeit und der Kraftausdauer nach Möglichkeit eine Schmerzreduktion zu erreichen. Der stationäre Verlauf sei problemlos gewesen. Der Beschwerdeführer habe mo ti viert an den angebotenen Therapien teilgenommen und zusehends auch Übung en selbständig durchgeführt. Eine Instruktion für ein Heimprogramm sei erfolgt. Der bei Eintritt und Austritt durchgeführte Back-Performance-Test habe keine Be fund änderung gezeigt (jeweils 8/15 Punkte) und somit eine mittel schwere Ein schränkung. Heben von Lasten sei max. fünf mal für 5 kg möglich gewesen. Es habe sich eine deutlich eingeschränkte Ventralflexion der Wirbel säule mit FBA von 64 cm gezeigt. Die Laborkontrolle habe eine erhöhte Nüch tern-Glukose ergeben, die regelmässigen Blutzuckerkontrollen im Tagesprofil hätten überwie gend Werte im Normbereich gezeigt, sodass keine Therapiean passung erfolgt sei. Während des stationären Aufenthalts habe ein ausführliches Gespräch mit dem Patienten und dessen Ehefrau sowie der Case-Managerin be züglich des wei teren Therapiebedarfs und der Arbeitsfähigkeit stattgefunden. In Bezug auf die Arbeitsfähigkeit legte die Klinik dar, der Beschwerdeführer sei bei entsprechend angepasstem Arbeitsplatz (leichte Tätigkeit mit wechselnder Be lastung, d.h. kein langes Stehen oder Sitzen für mehr als 60 Minuten ; kein Heben von Lasten über 5 kg; regelmässige Pausen, mindestens jede zweite Stunde für 15 Minuten) arbeitsfähig. Das Pensum sollte zunächst bei 50 % an gesetzt und im Verlauf weiter ausgebaut werden. Aus medizinisch-rheumatolo gischer Sicht sollte eine 100%ige Arbeitsfähigkeit bei angepasstem Arbeitsplatz möglich sein. 2.6 In ihrem Arztbericht vom 18. August 2010 führte die Klinik C.___ aus, zwischenzeitlich sei der Beschwerdeführer vom 14. Juni bis 4. Juli 2011 in der B.___ untergebracht gewesen. Laut dem Beschwerde führer seien d ie Schulterbeschwerden unter dem aktiven Therapieprogramm et was zurückgegangen bei gleichbleibenden Rückenschmerzen. Es sei ihm emp fohlen worden, weiterhin einem aktiven Trainingsprogramm nachzugehen. Die Beurteilung der Klinik B.___, wonach sich bei entsprechend angepasstem Ar beitsplatz die derzeitige Arbeitsfähigkeit von 50 % im Verlauf bis auf 100 % ausbauen lasse, werde unterstützt ( Urk. 7/88/11-12). 3. 3.1 Die Beschwerdegegnerin stützte ihren Rentenentscheid auf das Gutachten von Dr. Y.___ vom 27. April bzw. 31. Mai 2011. Der Gutachter ging davon aus, dass die angestammte Tätigkeit als Metallbauarbeiter grundsätzlich lei dens adaptiert sei und dass die im Zeitpunkt der Begutachtung festgestellte Ein schrän kung der Arbeitsfähigkeit von 50 % noch bis Ende Juni 2011 als gültig anzu sehen sei. Anschliessend sei dem Beschwerdeführer etwa drei Monate Zeit zu ge ben, um das Pensum auf 70 % zu steigern. Vorliegend beruht d as Gutach ten von Dr. Y.___ auf eigenständigen Abklärungen und ist für die streiti gen Belange umfassend. Die medizinischen Vorakten wurden verwertet und die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden berücksichtigt und gewürdigt. Zwar fällt zunächst auf, dass Dr. Y.___ gleichsam einen Vorbehalt unter seine Beurteilung machte, in dem er auf den (noch) nicht stabilisierten Zustand des Be schwerdeführers hinwies. Die zeitlich nach der Begutachtung ergangenen ärztlichen Einschätzungen stütz en jedoch hinreichend die optimistische gut ach terliche Prognose. So hatte die B.___ nach dem stationären Auf enthalt vom 14. Juni bis 4. Juli 2011 ebenfalls eine Arbeitsfähigkeit von 50 % festgestellt und dabei auch darauf hingewiesen, dass im Verlauf gar ein Ausbau bis auf 100 % möglich sei (vgl. E. 2.5). Die Klinik C.___ schloss sich dieser Beurteilung am 18. August 2011 ausdrücklich an (vgl. E. 2.6). Die Tatsache, dass die behandelnden Ärzte der B.___ und der C.___ im Juli bzw. August 201 1 von einer Steigerung der Arbeitsfä higkeit bis auf 100 % ausgingen, ist ein gewichtiges Indiz für die Zuverlässig keit der Beurteilung von Dr. Y.___, wonach per 1. Oktober 2011 eine 70 % ige Arbeitsfähigkeit an zu nehmen sei. Im Übrigen hatte bereits das Z.___ in seinem Gutachten vom 20. De zember 2011 die Arbeitsfähigkeit zum damaligen Zeitpunkt auf 50 % ge schätzt und dabei eine Steigerung auf 100 % spätestens nach sechs Monaten als zumutbar erachtet. Die Beurteilung von Dr. Y.___ macht somit deutlich, dass sich die vom Z.___ prognostisch ein geschätzte volle Arbeitsfähigkeit per Juli 2011 offenbar nicht realisieren liess. Die Fehlerhaftigkeit der Annahme einer 70%igen Arbeitsfähigkeit ab Oktober 2011 ist damit aber nicht dargetan. Einzig Dr. D.___ scheint davon auszugehen, dass sich das Arbeitspensum nicht mehr steigern lasse, und attestiert seit dem 29. März 2010 durchgehend bis auf wei teres eine 50%ige Arbeitsunfä higkeit, zuletzt im Bericht vom 18. Januar 201 2 ( Urk. 7/98). Die dauer hafte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit auf 50 % w urde jedoch nie konkret begründet und insbesondere findet in den beiden neusten Be richten vom 14. November 2011 ( Urk. 7/88) und 18. Januar 2012 auch keine Auseinanderset zung mit den Beurteilungen von Dr. Y.___, der B.____ und der C.___ statt, welche wie erwähnt allesamt eine Stei ge rung der Arbeitsfähigkeit als zumutbar erachteten. 3.2 Zusammenfassend kommt dem Gutachten von Dr. Y.___ im vorliegenden Verfahren voller Beweiswert zu. In zeitlicher Hinsicht hatte der RAD in seiner Stellungnahme vom 8. Juni 2011 ( Urk. 7/101/5) zutreffend ausgeführt, dass sei tens des Gutachters (auch auf Nachfrage hin) nicht beantwortet wurde, ab wann die Beurteilung einer 50%igen Arbeitsfähigkeit ihre Gültigkeit hat. Mit der Beu r teilung des RAD ist deshalb der zeitliche Beginn auf das Datum der IV-Anmel dung, konkret auf den 1. April 2010 festzusetzen. Die 50% ige Arbeitsun fähig keit ist bis zum 30. September 2011 als massgebend zu erachten, ab 1. Oktober 2011 ist gemäss den Angaben von Dr. Y.___ von einer 70%igen Arbeits fähigkeit auszugehen. Ob im Übrigen darüber hinaus gemäss den Ein schätzung en des RAD vom 24. November 2011 ( Urk. 7/101/6) per 1. Januar 2012 gar eine 100%ige Arbeitsfähigkeit anzunehmen ist, braucht nicht ab schliessend beantwor tet zu werden, wie sich aus den nachfolgenden Erwägun gen (E. 4) er gibt. 4. 4.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men ), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkom mensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ei nander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensver gleichs ; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 4.2 Was das Valideneinkommen betrifft, stellte die Beschwerdegegnerin in der an ge fochtenen Verfügung zutreffender weise auf die Angaben des Arbeitgebers im Fragebogen vom 15. Juni 2010 ( Urk. 7/31) ab, womit vorliegend von einem Be trag von Fr. 62‘400.-- auszugehen ist. 4.3 Hinsichtlich des Invalideneinkommens errechnete die Beschwerdegegnerin ge stützt auf die Lohnstrukturerhebungen (LSE) des Bundesamts f ür Statistik, hoch gerechnet auf das Jahr 2010, einen Wert von Fr. 61‘667.10 (Ausgabe 2008, Ta belle TA1, Zentralwert, Männer, Anforderungsniveau 4). Nachdem gemäss Anga ben von Dr. Y.___ die vom Beschwerdeführer zuletzt über mehrere Jahre aus geübte Arbeit als Metallbauarbeiter ihm grundsätzlich immer noch zumutbar ist, erscheint das Heranziehen des allgemeinen Hilfsarbeiterlohn s fraglich. Um dem zumutbaren Resterwerbspotential des Beschwerdeführers ge recht zu werden, ist hier vielmehr – gleich wie beim Valideneinkommen - auf jenen (höheren) Verdienst abzustellen, welchen der Beschwerdeführer seit 2002 bei der E.___ AG erzielte, somit auf den betreffenden Betrag von Fr. 62‘400.--. Da folglich zur Bestimmung des Validen- und Invalideneinkommens dieselbe Vergleichs grösse he rangezogen wird, kann nachstehend zur Invaliditätsbemes sung ein Pro zent vergleich vorgenommen werden. Im Übrigen ist anzumerken, dass die Beschwer degegnerin von einer Kürzung de s Invalideneinkommens in der Form eines Lei densabzugs in vertretbarer Weise abgesehen hat. 4.4 Nach der bundesgerichtlichen Praxis zu Art. 88a Abs. 1 IVV ist eine Rente bei Weg fall der Invalidität im Normalfall erst nach Ablauf von drei Monaten seit dem Eintritt der anspruchserheblichen Veränderung aufzuheben (BGE 119 V 98 E. 4a, Urteil des Bundesgerichts I 569/06 vom 20. November 2006 E. 3.3). Dies führt vorliegend dazu, dass die Aufhebung der Rente erst auf den 1. Januar 2012 erfolgen darf. 4.5 Im Ergebnis ist die angefochtene Verfügung damit insoweit zu korrigieren, als der Rentenbe ginn bereits auf den 1. Oktober 2010 und die Befristung auf den 31. Dezember 2011 festzusetzen ist. 5. Gestützt auf Art. 69 Abs. 1 bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem kan to nalen Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Ver weigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Ver fahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert unter Berücksichti gung des ge setzlichen Rahmens (Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.--) auf Fr. 600.-- fest zusetzen und zu Fr. 200.-- der Beschwerdegegnerin und zu Fr. 400.-- dem Beschwerde führer aufzuerlegen. Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass di e teilweise Gutheissung der Beschwerde in geringfügigem Umfang, die auf keinem Vorbringen des Beschwerdeführers fusst, keine Parteientschädigung rechtfertigt. Das Gericht erkennt: 1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung vom 13. Juli 2012 da hin gehend abgeändert, als der Beschwerdeführer vom 1. Oktober 2010 bis 31. Dezember 2011 Anspruch auf eine halbe Rente der Invalidenversicherung hat. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer zu Fr. 400.-- und der Beschwerdegegnerin zu Fr. 200.-- auferlegt. Rechnung und Einzah lungs schein werden den Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Helsana Rechtsschutz AG - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber HurstGiger

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2012.00972 IV.2012.00972

IV.2012.00972 IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna

Sozialversicherungsrichter Vogel

Gerichtsschreiber Giger

Urteil vom 5. Dezember 2013

Urteil vom 5. Dezember 2013 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Helsana Rechtsschutz AG

vertreten durch Helsana Rechtsschutz AG Entfelderstrasse 2, Postfach 2502, 5001 Aarau

Entfelderstrasse 2, Postfach 2502, 5001 Aarau gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1959, von Beruf Metallbauarbeiter, meldete sich im April 2010 zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an ( Urk. 7/20). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, führte die erwerblichen und medizinischen Abklärungen durch und zog Berichte von den behandelnden Ärzten ( Urk. 7/7-19 ; Urk. 7/28; Urk. 7/30; Urk. 7/32; Urk. 7/38-40 ; Urk. 7/42; Urk. 7/44; 7/51; Urk. 7/53 ), die Akten des Krankentag geldversicherers ( Urk. 7/29), einen Auszug aus dem individuellen Konto ( Urk. 7/27) sowie einen Fragebogen für Arbeitgebende ( Urk. 7/31) bei. Mit Schrei ben vom 30. August 2010 führte sie gegenüber dem Versicherten aus, es sei en der zeit aufgrund seines Gesundheitszustands keine beruflichen Mass nahmen mög lich ( Urk. 7/34). A m 16. Dezember 2010 teilte sie ihm sodann mit, es sei eine medizinische Abklärung notwendig, und gab bei Dr. med. Y.___, ortho pädische Chirurgie FMH, ein rheumato logisches Gutachten in Auftrag ( Urk. 7/41). In der Folge nahm die IV-Stelle weitere Akten des Kran ken tag geld versicherers zu den Akten, so ein Gutachten des Z.___ betreffend Evaluation der funk tionellen Leis tungsfähigkeit des Versicherten vom 20. Dezember 2010 ( Urk. 7/45). Am 27. April 2011 er statte te Dr. Y.___ sein rheumatologi sches Gutachten, gemäss welchem beim Be schwerdeführer derzeit eine Arbeits fähigkeit von 50 % bestehe und diese sich innerhalb von etwa 2-3 Monaten auf 70 % steigern lasse ( Urk. 7/57). In einem Schreiben vom 31. Mai 2011 ( Urk. 7/59 ) nahm Dr. Y.___ sodann noch Stellung zu einer Ergänzungs frage der IV-Stelle vom 13. Mai 2011 ( Urk. 7/58). Die IV-Stelle holte in der Folge weitere Berichte von behandelnden Ärzten ein ( Urk. 7/66 ; Urk. 7/88, Urk. 7/98 ). Am 27. September 2011 teilte sie dem Ver sicherten den Abschluss der Arbeitsvermittlung mit, nachdem dieser angegeben hatte, er wünsche keine Unterstützung seitens der Eingliederungsberatung ( Urk. 7/82). Am 18. Novem ber 2011 legte die IV-Stelle das Dossier ihrem Regio na len ärztlichen Dienst (RAD) zur Prüfung vor. Dieser nahm am 24. November 2011 zur medizinischen Sachlage Stellung ( Urk. 7/101/6). Mit Vorbescheid vom 14. Februar 2012 stellte die IV-Stelle dem Versicherten für den Zeitraum vom 1. No vember 2010 bis 30. September 2011 die Zusprache einer halben Rente in Aussicht ( Urk. 7/103). Da gegen erhob der Versicherte, vertreten durch A.___ von der Helsana Rechtsschutz AG, mit Eingabe n vom 14. März, 2. Mai, und 11. Juni 2012 Ein wand ( Urk. 7/106, Urk. 7/110; Urk. 7/112 ). Die IV-Stelle ver fügte schliesslich am 13. Juli 2012 im Sinne des Vorbescheids und sprach dem Versicherten für den Zeitraum 1. November 2010 bis 30. September 2011 eine halbe Rente zu ( Urk. 2).

1. X.___, geboren 1959, von Beruf Metallbauarbeiter, meldete sich im April 2010 zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an ( Urk. 7/20). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, führte die erwerblichen und medizinischen Abklärungen durch und zog Berichte von den behandelnden Ärzten ( Urk. 7/7-19 ; Urk. 7/28; Urk. 7/30; Urk. 7/32; Urk. 7/38-40 ; Urk. 7/42; Urk. 7/44; 7/51; Urk. 7/53 ), die Akten des Krankentag geldversicherers ( Urk. 7/29), einen Auszug aus dem individuellen Konto ( Urk. 7/27) sowie einen Fragebogen für Arbeitgebende ( Urk. 7/31) bei. Mit Schrei ben vom 30. August 2010 führte sie gegenüber dem Versicherten aus, es sei en der zeit aufgrund seines Gesundheitszustands keine beruflichen Mass nahmen mög lich ( Urk. 7/34). A m 16. Dezember 2010 teilte sie ihm sodann mit, es sei eine medizinische Abklärung notwendig, und gab bei Dr. med. Y.___, ortho pädische Chirurgie FMH, ein rheumato logisches Gutachten in Auftrag ( Urk. 7/41). In der Folge nahm die IV-Stelle weitere Akten des Kran ken tag geld versicherers zu den Akten, so ein Gutachten des Z.___ betreffend Evaluation der funk tionellen Leis tungsfähigkeit des Versicherten vom 20. Dezember 2010 ( Urk. 7/45). Am 27. April 2011 er statte te Dr. Y.___ sein rheumatologi sches Gutachten, gemäss welchem beim Be schwerdeführer derzeit eine Arbeits fähigkeit von 50 % bestehe und diese sich innerhalb von etwa 2-3 Monaten auf 70 % steigern lasse ( Urk. 7/57). In einem Schreiben vom 31. Mai 2011 ( Urk. 7/59 ) nahm Dr. Y.___ sodann noch Stellung zu einer Ergänzungs frage der IV-Stelle vom 13. Mai 2011 ( Urk. 7/58). Die IV-Stelle holte in der Folge weitere Berichte von behandelnden Ärzten ein ( Urk. 7/66 ; Urk. 7/88, Urk. 7/98 ). Am 27. September 2011 teilte sie dem Ver sicherten den Abschluss der Arbeitsvermittlung mit, nachdem dieser angegeben hatte, er wünsche keine Unterstützung seitens der Eingliederungsberatung ( Urk. 7/82). Am 18. Novem ber 2011 legte die IV-Stelle das Dossier ihrem Regio na len ärztlichen Dienst (RAD) zur Prüfung vor. Dieser nahm am 24. November 2011 zur medizinischen Sachlage Stellung ( Urk. 7/101/6). Mit Vorbescheid vom 14. Februar 2012 stellte die IV-Stelle dem Versicherten für den Zeitraum vom 1. No vember 2010 bis 30. September 2011 die Zusprache einer halben Rente in Aussicht ( Urk. 7/103). Da gegen erhob der Versicherte, vertreten durch A.___ von der Helsana Rechtsschutz AG, mit Eingabe n vom 14. März, 2. Mai, und 11. Juni 2012 Ein wand ( Urk. 7/106, Urk. 7/110; Urk. 7/112 ). Die IV-Stelle ver fügte schliesslich am 13. Juli 2012 im Sinne des Vorbescheids und sprach dem Versicherten für den Zeitraum 1. November 2010 bis 30. September 2011 eine halbe Rente zu ( Urk. 2). 2. Dagegen liess der Versicherte mit Eingabe vom 14. September 2012 Beschwerde erheben mit dem Rechtsbegehren, es sei die angefochtene Verfügung aufzuhe ben ; es sei ihm die bisherige halbe Rente weiterhin auszurichten ; es sei ein zweiter Schriftenwechsel anzuordnen; alles unter Kosten- und Entschädigungs folge zu las ten der Beschwerdegegnerin ( Urk. 1). In ihrer Vernehmlassung vom 15. Okto ber 2012 stellte die Beschwerdegegnerin Antrag auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 6). Mit Verfügung vom 16. Oktober 2012 wurde ein zweiter Schriften wechs el angeordnet ( Urk. 8). Der Beschwerdeführer erklärte in der Folge in einem Schrei ben vom 19. November 2012, er verzichte auf eine Replik ( Urk. 10), was der Beschwerdegegnerin am 2 2. November 2012 angezeigt wurde ( Urk. 11).

2. Dagegen liess der Versicherte mit Eingabe vom 14. September 2012 Beschwerde erheben mit dem Rechtsbegehren, es sei die angefochtene Verfügung aufzuhe ben ; es sei ihm die bisherige halbe Rente weiterhin auszurichten ; es sei ein zweiter Schriftenwechsel anzuordnen; alles unter Kosten- und Entschädigungs folge zu las ten der Beschwerdegegnerin ( Urk. 1). In ihrer Vernehmlassung vom 15. Okto ber 2012 stellte die Beschwerdegegnerin Antrag auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 6). Mit Verfügung vom 16. Oktober 2012 wurde ein zweiter Schriften wechs el angeordnet ( Urk. 8). Der Beschwerdeführer erklärte in der Folge in einem Schrei ben vom 19. November 2012, er verzichte auf eine Replik ( Urk. 10), was der Beschwerdegegnerin am 2 2. November 2012 angezeigt wurde ( Urk. 11). 3. Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so weit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

3. Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so weit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den All gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bun desge setzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbs unfä higkeit ist der durch Be einträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychi schen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Einglie derung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbs möglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbs unfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträch tigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsun fä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG in der seit 1. Januar 2008 geltenden Fas sung).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den All gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bun desge setzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbs unfä higkeit ist der durch Be einträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychi schen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Einglie derung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbs möglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbs unfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträch tigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsun fä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG in der seit 1. Januar 2008 geltenden Fas sung). 1.2 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG (bis 31. Dezember 2007: Art. 28 Abs. 2 IVG) aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Er werbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Einglie de rungs massnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Ar beitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung ge setzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid gewor den wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbsein kommen ziffern mässig möglichst genau ermittelt und einander gegenüber ge stellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 349 E. 3.4.2 mit Hinweisen).

1.2 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG (bis 31. Dezember 2007: Art. 28 Abs. 2 IVG) aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Er werbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Einglie de rungs massnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Ar beitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung ge setzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid gewor den wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbsein kommen ziffern mässig möglichst genau ermittelt und einander gegenüber ge stellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 349 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 1.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:

1.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu be tä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her stellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu be tä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her stellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 Prozent arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 Prozent arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid (Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid (Art. 8 ATSG) sind. Die seit dem 1. Januar 2004 massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG; bis 31. Dezember 2007: Art. 28 Abs. 1 IVG).

Die seit dem 1. Januar 2004 massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG; bis 31. Dezember 2007: Art. 28 Abs. 1 IVG). 1.4 Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Re duktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leis tung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung. Letztere setzt vor aus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wo bei der Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung nach Massgabe des analog anwendbaren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen) Art. 88a IVV festzusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E. 6b/ dd mit Hinweis). Ob eine für den Rentenanspruch erhebliche Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten und damit der für die Be fristung oder Abstufung erforderliche Revisionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der Rentenzusprechung oder des Rentenbeginns mit demjenigen zur Zeit der Aufhebung bzw. Herabsetzung der Rente (BGE 125 V 413 E. 2d am Ende, 369 E. 2, 113 V 273 E. 1a, 109 V 262 E. 4a, je mit Hinweisen; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5). Spricht die Verwaltung der versicherten Person eine befristete Rente zu und wird beschwerdeweise einzig die Befristung der Leistungen angefochten, hat dies nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechtsmittelverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die unbe stritten gebliebenen Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert bleiben (BGE 125 V 413 f. E. 2d mit Hinweisen). Die gerichtliche Prüfung hat vielmehr den Rentenanspruch für den gesamten verfügungsweise geregelten Zeitraum und damit sowohl die Zusprechung als auch die Aufhebung der Rente zu er fassen (Ur teil des Bundesgerichts I 526/06 vom 31. Oktober 2006 E. 2.3 mit Hin wei sen).

1.4 Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Re duktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leis tung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung. Letztere setzt vor aus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wo bei der Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung nach Massgabe des analog anwendbaren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen) Art. 88a IVV festzusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E. 6b/ dd mit Hinweis). Ob eine für den Rentenanspruch erhebliche Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten und damit der für die Be fristung oder Abstufung erforderliche Revisionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der Rentenzusprechung oder des Rentenbeginns mit demjenigen zur Zeit der Aufhebung bzw. Herabsetzung der Rente (BGE 125 V 413 E. 2d am Ende, 369 E. 2, 113 V 273 E. 1a, 109 V 262 E. 4a, je mit Hinweisen; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5). Spricht die Verwaltung der versicherten Person eine befristete Rente zu und wird beschwerdeweise einzig die Befristung der Leistungen angefochten, hat dies nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechtsmittelverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die unbe stritten gebliebenen Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert bleiben (BGE 125 V 413 f. E. 2d mit Hinweisen). Die gerichtliche Prüfung hat vielmehr den Rentenanspruch für den gesamten verfügungsweise geregelten Zeitraum und damit sowohl die Zusprechung als auch die Aufhebung der Rente zu er fassen (Ur teil des Bundesgerichts I 526/06 vom 31. Oktober 2006 E. 2.3 mit Hin wei sen). 1.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege be nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätig keiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beur teilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zuge mutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).

1.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege be nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätig keiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beur teilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zuge mutet werden kön nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1. 6 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorlie gen einander widersprechender medizinischer Be richte den Prozess nicht erledi gen, ohne das gesamte Beweisma terial zu würdigen und die Gründe anzugeben, wa rum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gut ach tens ist im Lichte dieser Grundsätze ent scheidend, ob es für die Beantwor tung der ge stellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersu chun gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt was vor allem bei psy chi schen Fehlent wicklungen nö tig ist, in Kenntnis der und gegebenen falls in Auseinander setzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Dar le gung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Ex perte oder die Expertin nicht auszu räumende Unsicherheiten und Unklar heiten, welche die Be antwortung der Fragen erschweren oder ver unmöglichen, gegebe nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialver sicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H. Fredenhagen, Das ärztliche Gut achten, 3. Aufl. 1994, S. 24 f.). In Bezug auf Berichte von Hausärztinnen und Hausärzten darf und soll das Gericht der Erfahrungstatsache Rechnung tragen, dass diese mit unter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfäl len eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc).

1. 6 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorlie gen einander widersprechender medizinischer Be richte den Prozess nicht erledi gen, ohne das gesamte Beweisma terial zu würdigen und die Gründe anzugeben, wa rum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gut ach tens ist im Lichte dieser Grundsätze ent scheidend, ob es für die Beantwor tung der ge stellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersu chun gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt was vor allem bei psy chi schen Fehlent wicklungen nö tig ist, in Kenntnis der und gegebenen falls in Auseinander setzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Dar le gung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Ex perte oder die Expertin nicht auszu räumende Unsicherheiten und Unklar heiten, welche die Be antwortung der Fragen erschweren oder ver unmöglichen, gegebe nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialver sicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H. Fredenhagen, Das ärztliche Gut achten, 3. Aufl. 1994, S. 24 f.). In Bezug auf Berichte von Hausärztinnen und Hausärzten darf und soll das Gericht der Erfahrungstatsache Rechnung tragen, dass diese mit unter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfäl len eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc). 2. Im Folgenden ist zunächst die medizinische Aktenlage darzustellen:

2. Im Folgenden ist zunächst die medizinische Aktenlage darzustellen: 2.1 Hinsichtlich des medizinischen Sachverhalts bis zum Zeitpunkt der Z.___ -Begut achtung vom 7./8. Oktober 2010 wird auf die Anamnese in eben diesem Gut achten verwiesen ( Urk. 7/45/ 7-8).

2.1 Hinsichtlich des medizinischen Sachverhalts bis zum Zeitpunkt der Z.___ -Begut achtung vom 7./8. Oktober 2010 wird auf die Anamnese in eben diesem Gut achten verwiesen ( Urk. 7/45/ 7-8). 2.2

2.2 2.2.1 Das Z.___ selber stellte in seinem Gutachten folgende Diagnosen ( Urk. 7/45/2) :

2.2.1 Das Z.___ selber stellte in seinem Gutachten folgende Diagnosen ( Urk. 7/45/2) : - Chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom, aktuell mit Ausstrah lung en bds., bei

Chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom, aktuell mit Ausstrah lung en bds., bei - abgeflachter und langgezogener BWS-Kyphose;

abgeflachter und langgezogener BWS-Kyphose; - Status nach dorsaler transpedikulärer Stabilisation und TLIF L4/L5 am 6.11.2009, bildgebend ohne Nachweis einer Implantatlockerung oder Nervenwurzelkompression;

Status nach dorsaler transpedikulärer Stabilisation und TLIF L4/L5 am 6.11.2009, bildgebend ohne Nachweis einer Implantatlockerung oder Nervenwurzelkompression; - klinisch ohne Zeichen einer Nervenwurzelkompression;

klinisch ohne Zeichen einer Nervenwurzelkompression; - Periarthropathia humeroscapularis linksseitig bei leichtgradiger Supraspi natustendinose, leichtgradiger AC-Gelenksarthrose und Acromionmorpholo gie Typ II nach Bigliani ;

Periarthropathia humeroscapularis linksseitig bei leichtgradiger Supraspi natustendinose, leichtgradiger AC-Gelenksarthrose und Acromionmorpholo gie Typ II nach Bigliani ; - rechtsseitige Knieschmerzen, vor allem im dorsalen Bereich;

rechtsseitige Knieschmerzen, vor allem im dorsalen Bereich; - dysfunktionales Schmerz- und Krankheitsverhalten. dysfunktionales Schmerz- und Krankheitsverhalten. 2.2.2 In seiner Beurteilung ( Urk. 7/45/3) führte das Z.___ aus, beim Beschwerdeführer be stünden heute lumbale Rückenschmerzen mit Ausstrahlungen in geringerem Ausmass in beide Beine mit begleitenden Parästhesien im Bereich des linken Beins von dauerndem Charakter mit jeweils belastungsabhängiger Verstärkung, linksseitige und bei Elevationsbewegungen auftretende Schulterschmerzen so wie rechtsseitige und vor allem unmittelbar beim Aufstehen aus sitzender Posi tion manifeste Knieschmerzen.

2.2.2 In seiner Beurteilung ( Urk. 7/45/3) führte das Z.___ aus, beim Beschwerdeführer be stünden heute lumbale Rückenschmerzen mit Ausstrahlungen in geringerem Ausmass in beide Beine mit begleitenden Parästhesien im Bereich des linken Beins von dauerndem Charakter mit jeweils belastungsabhängiger Verstärkung, linksseitige und bei Elevationsbewegungen auftretende Schulterschmerzen so wie rechtsseitige und vor allem unmittelbar beim Aufstehen aus sitzender Posi tion manifeste Knieschmerzen. Die Rückenschmerzen hätten ihren Anfang schon vor 22 Jahren genommen, mit jeweils wiederholt notwendigen infiltrativen Massnahmen durch den behan delnden Hausarzt/Rheumatologen und zeitweilig auch notwendigen peroralen Glucocortikoidbehandlungen. Die Schmerzexazerba tion im Februar/März 2009 habe gemäss Angaben des Beschwerdeführers zu einer vollen Arbeitsunfähigkeit geführt, worauf die weitergehenden Abklärungen die Symptomatik auf eine Funk tionsstörung des Segments L4/L5 zurückgeführt hätten. Nachdem weitere infiltrative Massnahmen und auch Physiotherapien die Symptomatik nicht we sentlich verbessert hätten, sei am 6. November 2009 die dorsale Stabilisation von L4/L5 erfolgt, worauf gemäss Akten das Beschwerdebild insgesamt deutlich rückläufig gewesen sei, vor allem die ausstrahlenden Schmerzen. Die Sympto matik habe nach Wiederaufnahme einer angepassten Tätigkeit in reduziertem Arbeitspensum ab März 2010 wieder zugenommen, weshalb bis heute eine wei tere Steigerung der Arbeitsfähigkeit nicht möglich gewesen sei. In diesem Zu sammenhang hätten sich keine Hinweise für eine radikuläre Symptomatik bzw. bildgebend keine Zeichen einer Implantatlockerung gezeigt, weshalb sich eine Indikation zur Revision der Stabilisation L4/L5 bisher nicht ergeben habe.

Die Rückenschmerzen hätten ihren Anfang schon vor 22 Jahren genommen, mit jeweils wiederholt notwendigen infiltrativen Massnahmen durch den behan delnden Hausarzt/Rheumatologen und zeitweilig auch notwendigen peroralen Glucocortikoidbehandlungen. Die Schmerzexazerba tion im Februar/März 2009 habe gemäss Angaben des Beschwerdeführers zu einer vollen Arbeitsunfähigkeit geführt, worauf die weitergehenden Abklärungen die Symptomatik auf eine Funk tionsstörung des Segments L4/L5 zurückgeführt hätten. Nachdem weitere infiltrative Massnahmen und auch Physiotherapien die Symptomatik nicht we sentlich verbessert hätten, sei am 6. November 2009 die dorsale Stabilisation von L4/L5 erfolgt, worauf gemäss Akten das Beschwerdebild insgesamt deutlich rückläufig gewesen sei, vor allem die ausstrahlenden Schmerzen. Die Sympto matik habe nach Wiederaufnahme einer angepassten Tätigkeit in reduziertem Arbeitspensum ab März 2010 wieder zugenommen, weshalb bis heute eine wei tere Steigerung der Arbeitsfähigkeit nicht möglich gewesen sei. In diesem Zu sammenhang hätten sich keine Hinweise für eine radikuläre Symptomatik bzw. bildgebend keine Zeichen einer Implantatlockerung gezeigt, weshalb sich eine Indikation zur Revision der Stabilisation L4/L5 bisher nicht ergeben habe. Im Februar 2010 seien rechtsseitige Knieschmerzen manifest geworden, welche damals auf Spritzenbehandlungen hin gebessert hätten. Die linksseitigen Schul ter schmerzen seien erstmals im Juni 2010 aufgetreten. In diesem Zusam men hang sei eine leichtgradige Supraspinatustendinose, eine leichtgradige AC-Ge lenks arthrose sowie eine Acromionmorphologie Typ II nach Bigliani aufge führt worden.

Im Februar 2010 seien rechtsseitige Knieschmerzen manifest geworden, welche damals auf Spritzenbehandlungen hin gebessert hätten. Die linksseitigen Schul ter schmerzen seien erstmals im Juni 2010 aufgetreten. In diesem Zusam men hang sei eine leichtgradige Supraspinatustendinose, eine leichtgradige AC-Ge lenks arthrose sowie eine Acromionmorphologie Typ II nach Bigliani aufge führt worden. Die jeweilige Beschwerdezeich n ung und auch die heutige klinische Befundlage sprächen für eine mechanisch-statische Ursache der jeweiligen Schmerzlokali sationen, ohne Hinweise für eine entzündlich-rheumatische Erkrankung. Als die Belastungstoleranz der Wirbelsäule herabsetzende Faktoren seien eine abge flachte und leicht verlängerte BWS-Kyphose und Degeneration im Bereich der LWS mit insbesondere Status nach Spondylodese L4/L5 gefunden worden. Zei chen einer radikulären Reiz- oder sensomotorischen Ausfallsymptomatik seien anlässlich der Untersuchung nicht zu erkennen gewesen. Eine verminderte mus kuläre Stabilisationsfähigkeit der Lendenwirbelsäule habe im Rahmen der Be lastungstests beobachtet werden können.

Die jeweilige Beschwerdezeich n ung und auch die heutige klinische Befundlage sprächen für eine mechanisch-statische Ursache der jeweiligen Schmerzlokali sationen, ohne Hinweise für eine entzündlich-rheumatische Erkrankung. Als die Belastungstoleranz der Wirbelsäule herabsetzende Faktoren seien eine abge flachte und leicht verlängerte BWS-Kyphose und Degeneration im Bereich der LWS mit insbesondere Status nach Spondylodese L4/L5 gefunden worden. Zei chen einer radikulären Reiz- oder sensomotorischen Ausfallsymptomatik seien anlässlich der Untersuchung nicht zu erkennen gewesen. Eine verminderte mus kuläre Stabilisationsfähigkeit der Lendenwirbelsäule habe im Rahmen der Be lastungstests beobachtet werden können. Seitens des linksseitigen Schultergelenks habe der Beschwerdeführer bei Elevati onsbewegungen mit Abwehrreaktionen reagiert, wobei anlässlich der Tests „Ar beit über Schulterhöhe“ Schmerzen in beiden Schultergelenken angegeben wor den seien und das Testitem selbstlimitiert abgebrochen worden sei. Hinsichtlich des rechten Knies hätten keine wesentlichen Befunde festgehalten werden kön ne n, insbesondere klinisch kein Reizerguss und auch kein Patella-Verschiebe schmerz, währenddessen bei der Hockestellung ein Selbstabbruch wegen Schmer zen im rechten Kniegelenk erfolgt sei.

Seitens des linksseitigen Schultergelenks habe der Beschwerdeführer bei Elevati onsbewegungen mit Abwehrreaktionen reagiert, wobei anlässlich der Tests „Ar beit über Schulterhöhe“ Schmerzen in beiden Schultergelenken angegeben wor den seien und das Testitem selbstlimitiert abgebrochen worden sei. Hinsichtlich des rechten Knies hätten keine wesentlichen Befunde festgehalten werden kön ne n, insbesondere klinisch kein Reizerguss und auch kein Patella-Verschiebe schmerz, währenddessen bei der Hockestellung ein Selbstabbruch wegen Schmer zen im rechten Kniegelenk erfolgt sei. Nach den durchaus strukturell-funktionellen Befunden habe sich beim Be schwer deführer doch ein gewisses dysfunktionales Schmerz- und Krankheits verhalten bestätigt, dies im Einklang mit den jeweiligen Selbstlimitierungen, den Reaktio nen während der klinischen Untersuchung und während den Belas tungstests, den Inkonsistenzen und auch der tiefen Selbsteinschätzung der eige nen Leistungs fähig keit. Aufgrund der Schilderungen des Beschwerdeführers müsse davon aus gegangen werden, dass hier vor allem Angst vor Symptom verschlechterung und auch ein mangelndes Selbstvertrauen in die eigene Leis tungsfähigkeit eine we sent liche Rolle spielten.

Nach den durchaus strukturell-funktionellen Befunden habe sich beim Be schwer deführer doch ein gewisses dysfunktionales Schmerz- und Krankheits verhalten bestätigt, dies im Einklang mit den jeweiligen Selbstlimitierungen, den Reaktio nen während der klinischen Untersuchung und während den Belas tungstests, den Inkonsistenzen und auch der tiefen Selbsteinschätzung der eige nen Leistungs fähig keit. Aufgrund der Schilderungen des Beschwerdeführers müsse davon aus gegangen werden, dass hier vor allem Angst vor Symptom verschlechterung und auch ein mangelndes Selbstvertrauen in die eigene Leis tungsfähigkeit eine we sent liche Rolle spielten. 2.2.3 Im Zusammenhang mit der Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit führte das Z.___ aus, aufgrund nicht präziser Angaben der angestammten und an ge passten Tätigkeit und den Selbstlimitierungen sei eine Beurteilung der Ar beits f ähigkeit schwierig, obwohl eine mindestens 50%ige Arbeitsfähigkeit über wie gend wahrscheinlich zumutbar sei. Es sei eine Arbeitsplatzabklärung zu emp feh len, allenfalls auch im Rahmen des vorgeschlagenen arbeitsbezogenen Reha b i litationsprogramms. Wahrscheinlich dürfte die aktuell angepasste Tätig keit mi t einem höheren Pensum als 50 % zumutbar sein. In der angestammten Tä tig keit dürften weiterhin Limiten hinsichtlich de r zu hantierenden Gewichten wahr schein lich sein.

2.2.3 Im Zusammenhang mit der Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit führte das Z.___ aus, aufgrund nicht präziser Angaben der angestammten und an ge passten Tätigkeit und den Selbstlimitierungen sei eine Beurteilung der Ar beits f ähigkeit schwierig, obwohl eine mindestens 50%ige Arbeitsfähigkeit über wie gend wahrscheinlich zumutbar sei. Es sei eine Arbeitsplatzabklärung zu emp feh len, allenfalls auch im Rahmen des vorgeschlagenen arbeitsbezogenen Reha b i litationsprogramms. Wahrscheinlich dürfte die aktuell angepasste Tätig keit mi t einem höheren Pensum als 50 % zumutbar sein. In der angestammten Tä tig keit dürften weiterhin Limiten hinsichtlich de r zu hantierenden Gewichten wahr schein lich sein. Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit führte das Z.___ aus, in einer körperlich leichten bis knapp mittelschweren Tätigkeit und unter Be rücksichtigung folgender aufgeführten Limiten bestehe eine volle Arbeitsfä hig keit: Heben Boden zu Taillenhöhe maximal/selten wahrscheinlich um 12.5 – 15 kg (bei den Tests Selbstlimitierung); Heben Taillen- zu Kopfhöhe mindestens maxi mal /selten (gezeigte Leistung bei manchmal), wahrscheinlich maxi mal/ selten 12.5 kg; Heben horizontal maximal/selten 15 kg ; Tragen rechte Hand maximal/ selten 12.5 kg ; Tragen linke Hand maximal selten 10 kg; vorgeneigtes Stehen und Hockestellung wahrscheinlich mindestens selten (jeweils sofortige Selbst li mi tierung ) ; wiederholte Kniebeugen wahrscheinlich manchmal (gezeigte Leistung selten mit Selbstlimitierung) ; Arbeit über Schulterhöhe, vorgeneigtes Sitzen, Ro tation im Stehen, Treppensteigen mindestens manchmal (30 min. bis 3 Stunden pro 8h-Arbeitstag).

Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit führte das Z.___ aus, in einer körperlich leichten bis knapp mittelschweren Tätigkeit und unter Be rücksichtigung folgender aufgeführten Limiten bestehe eine volle Arbeitsfä hig keit: Heben Boden zu Taillenhöhe maximal/selten wahrscheinlich um 12.5 – 15 kg (bei den Tests Selbstlimitierung); Heben Taillen- zu Kopfhöhe mindestens maxi mal /selten (gezeigte Leistung bei manchmal), wahrscheinlich maxi mal/ selten 12.5 kg; Heben horizontal maximal/selten 15 kg ; Tragen rechte Hand maximal/ selten 12.5 kg ; Tragen linke Hand maximal selten 10 kg; vorgeneigtes Stehen und Hockestellung wahrscheinlich mindestens selten (jeweils sofortige Selbst li mi tierung ) ; wiederholte Kniebeugen wahrscheinlich manchmal (gezeigte Leistung selten mit Selbstlimitierung) ; Arbeit über Schulterhöhe, vorgeneigtes Sitzen, Ro tation im Stehen, Treppensteigen mindestens manchmal (30 min. bis 3 Stunden pro 8h-Arbeitstag). In zeitlicher Hinsicht ist dem Gutachten zu entnehmen, nach Aufnahme des arbeitsbezogenen Rehabilitationprogramms sei eine Steigerung der 50%igen Ar beitsfähigkeit zumutbar. Spätestens nach drei Monaten lasse sich die Arbeitsfä higkeit auf 75 % steigern, spätestens nach sechs Monaten auf 100 %. Eine an gepasste Tätigkeit wie oben beschrieben sei medizinisch sofort zumutbar ( Urk. 7/45/5).

In zeitlicher Hinsicht ist dem Gutachten zu entnehmen, nach Aufnahme des arbeitsbezogenen Rehabilitationprogramms sei eine Steigerung der 50%igen Ar beitsfähigkeit zumutbar. Spätestens nach drei Monaten lasse sich die Arbeitsfä higkeit auf 75 % steigern, spätestens nach sechs Monaten auf 100 %. Eine an gepasste Tätigkeit wie oben beschrieben sei medizinisch sofort zumutbar ( Urk. 7/45/5). 2.3

2.3 2.3.1 Dr. Y.___ führte in seinem Gutachten vom 27. April 2011 folgende Diag nosen auf ( Urk. 7/57/5) :

2.3.1 Dr. Y.___ führte in seinem Gutachten vom 27. April 2011 folgende Diag nosen auf ( Urk. 7/57/5) : - Lumbospondylogenes Schmerzsyndrom, bei

Lumbospondylogenes Schmerzsyndrom, bei - Segmentdegeneration L4/L5, Duralsackeindellung nach mediolateral links bei zirkulärer Erschlaffung der Bandscheibe L4/L5 ohne gesichertes Vorliegen einer foraminellen Stenose oder Spinalkanalstenose (MRI vom 26.02.2010);

Segmentdegeneration L4/L5, Duralsackeindellung nach mediolateral links bei zirkulärer Erschlaffung der Bandscheibe L4/L5 ohne gesichertes Vorliegen einer foraminellen Stenose oder Spinalkanalstenose (MRI vom 26.02.2010); - St. n. dorsaler transpedikulärer Stabilisation und TLIS L4/L5 (November 2009 ) ;

St. n. dorsaler transpedikulärer Stabilisation und TLIS L4/L5 (November 2009 ) ; - Schulterbeschwerden links bei leichter Supraspinatustendinose, leichtgradi ger AC-Gelenksarthrose und Acromionmorphologie Typ II nach Bigliani ( Arthro -MRI vom 15.07.2010);

Schulterbeschwerden links bei leichter Supraspinatustendinose, leichtgradi ger AC-Gelenksarthrose und Acromionmorphologie Typ II nach Bigliani ( Arthro -MRI vom 15.07.2010); - anhaltende Rückenbeschwerden;

anhaltende Rückenbeschwerden; - anhaltende Schulterbeschwerden links. anhaltende Schulterbeschwerden links. 2.3.2 Im Zusammenhang mit den Untersuchungsbefunden ( Urk. 7/57/3-5) führte der Gutachter aus, der Beschwerdeführer sei 181.5 cm gross und 90 kg schwer (BMI 27.5). Der Gang im Untersuchungszimmer sei ohne Hinken erfolgt. Der Zehen gang sei mit etwas Unsicherheitsgefühl möglich gewesen, ebenso der Fersen gang, bei welchem der Explorand sich an der Wand gehalten habe.

2.3.2 Im Zusammenhang mit den Untersuchungsbefunden ( Urk. 7/57/3-5) führte der Gutachter aus, der Beschwerdeführer sei 181.5 cm gross und 90 kg schwer (BMI 27.5). Der Gang im Untersuchungszimmer sei ohne Hinken erfolgt. Der Zehen gang sei mit etwas Unsicherheitsgefühl möglich gewesen, ebenso der Fersen gang, bei welchem der Explorand sich an der Wand gehalten habe. Was die Gesamtwirbelsäule betreffe, bestehe im Stehen kein wesentlicher Schul ter- oder Beckenschiefstand. Es sei eine normale Haltung erkennbar gewesen. Es habe eine leichte thorakal rechtskonvexe (6°), thorakolumbal linkskonvexe (4°) Skoliose bestanden. Der FBA habe 60 cm betragen. Das Seitneigen nach beid seits sei mit Schmerzen je 10°, die Rotation des Oberkörpers bei fixiertem Be cken je etwa 40° möglich gewesen.

Was die Gesamtwirbelsäule betreffe, bestehe im Stehen kein wesentlicher Schul ter- oder Beckenschiefstand. Es sei eine normale Haltung erkennbar gewesen. Es habe eine leichte thorakal rechtskonvexe (6°), thorakolumbal linkskonvexe (4°) Skoliose bestanden. Der FBA habe 60 cm betragen. Das Seitneigen nach beid seits sei mit Schmerzen je 10°, die Rotation des Oberkörpers bei fixiertem Be cken je etwa 40° möglich gewesen. Im Bereich der HWS habe der Kinn-Sternum-Abstand 0 – 20 cm betragen. Die Rotation in Normalhaltung des Kopfes habe ein Ergebnis von 40-0-40°, ohne Schmerzen, geliefert, die Rotation des Kopfes in Flexion 55-0-55°, mit leichter Schmerzangabe im HWS-Bereich. Das Seitneigen habe ein Ergebnis von 35-0-35° beidseits ergeben, ohne Schmerzen.

Im Bereich der HWS habe der Kinn-Sternum-Abstand 0 – 20 cm betragen. Die Rotation in Normalhaltung des Kopfes habe ein Ergebnis von 40-0-40°, ohne Schmerzen, geliefert, die Rotation des Kopfes in Flexion 55-0-55°, mit leichter Schmerzangabe im HWS-Bereich. Das Seitneigen habe ein Ergebnis von 35-0-35° beidseits ergeben, ohne Schmerzen. Die Elevation des Schultergelenks nach vorne habe rechts bis 170°, links bis 90° betragen. Die Elevation zur Seite links bis 90°. Die Elevation links nach vorn und zur Seite sei ab 60° schmerzhaft gewesen. Die Aussenrotation bei elevierten Armen habe rechts bis 70°, links bis 40° ergeben; die Innenrotation bei elevier ten Armen rechts bis 8 0°, links bis 40°, die Aussenrotation bei angelegten Ar men rechts 70°, links 40°; die Innenrotation bei angelegten Armen beidseits 90°.

Die Elevation des Schultergelenks nach vorne habe rechts bis 170°, links bis 90° betragen. Die Elevation zur Seite links bis 90°. Die Elevation links nach vorn und zur Seite sei ab 60° schmerzhaft gewesen. Die Aussenrotation bei elevierten Armen habe rechts bis 70°, links bis 40° ergeben; die Innenrotation bei elevier ten Armen rechts bis 8 0°, links bis 40°, die Aussenrotation bei angelegten Ar men rechts 70°, links 40°; die Innenrotation bei angelegten Armen beidseits 90°. Im Bereich der Ellbogengelenke habe die Flexion/Extension ein Ergebnis von 125-0-0° ergeben, die Pro-/ Supination 90-0-80° beidseits (ohne Schmerzen).

Im Bereich der Ellbogengelenke habe die Flexion/Extension ein Ergebnis von 125-0-0° ergeben, die Pro-/ Supination 90-0-80° beidseits (ohne Schmerzen). Im Bereich der Handgelenke und Finger wird ausgeführt, der Beschwerdeführer sei Rechtshänder. Die Finger seien vollständig erhalten gewesen. Die Fle xion/ Extension der Handgelenke habe ein Ergebnis von 80-0-90° beidseits er geben, die Radial-/ Ulnarduktion 20-0-45° beidseits. Die Kreiselbewegungen der Handge lenke seien seitengleich ohne Schmerzen erfolgt. Der Faustschluss sei in beiden Hän den mit und ohne eingeschlagenen Daumen gelungen. Der Spitzgriff der Lang fingerkuppen zur Kuppe des Daumen s sei seitengleich mit allen Lang fingern möglich gewesen. Die Abspreizung aller Finger sei seitengleich ohne Schmerzen gelungen. Die Sensibilität sei in beiden Armen, Händen und Fingern als seiten gleich angegeben worden. Die Reflexe (Trizeps, Radiusköpfchen und Vorder arm reflex ) seien seitengleich auslösbar gewesen.

Im Bereich der Handgelenke und Finger wird ausgeführt, der Beschwerdeführer sei Rechtshänder. Die Finger seien vollständig erhalten gewesen. Die Fle xion/ Extension der Handgelenke habe ein Ergebnis von 80-0-90° beidseits er geben, die Radial-/ Ulnarduktion 20-0-45° beidseits. Die Kreiselbewegungen der Handge lenke seien seitengleich ohne Schmerzen erfolgt. Der Faustschluss sei in beiden Hän den mit und ohne eingeschlagenen Daumen gelungen. Der Spitzgriff der Lang fingerkuppen zur Kuppe des Daumen s sei seitengleich mit allen Lang fingern möglich gewesen. Die Abspreizung aller Finger sei seitengleich ohne Schmerzen gelungen. Die Sensibilität sei in beiden Armen, Händen und Fingern als seiten gleich angegeben worden. Die Reflexe (Trizeps, Radiusköpfchen und Vorder arm reflex ) seien seitengleich auslösbar gewesen. Die Flexion/Extension der Hüftgelenke habe ein Ergebnis von 110-0-0° beid seits ergeben, ohne Schmerzen, die Ab-/Adduktion 40-0-15° beidseits, ohne Schmer zen; AR/IR 40-0-20° beidseits, ohne Schmerzen.

Die Flexion/Extension der Hüftgelenke habe ein Ergebnis von 110-0-0° beid seits ergeben, ohne Schmerzen, die Ab-/Adduktion 40-0-15° beidseits, ohne Schmer zen; AR/IR 40-0-20° beidseits, ohne Schmerzen. Die Flexion/Extension der Kniegelenke sei beidseits zu 125-0-0° möglich gewe sen, ohne Schmerzen. Der Bandapparat habe sich in allen Ebenen als stabil prä sentiert. Schmerzen sei en bei palpatorischer Untersuchung der Kniegelenke keine angegeben worden.

Die Flexion/Extension der Kniegelenke sei beidseits zu 125-0-0° möglich gewe sen, ohne Schmerzen. Der Bandapparat habe sich in allen Ebenen als stabil prä sentiert. Schmerzen sei en bei palpatorischer Untersuchung der Kniegelenke keine angegeben worden. Im Bereich der Fussgelenke und Zehen seien letztere vollständig erhalten gewe sen. Die Dorsal-/ Plantarflexion habe ein Ergebnis von 15-0-40° geliefert, ohne Schmerzen. Die Kreiselbewegungen der Füsse seien seitengleich ohne Schmer zen durchführbar gewesen. Die Einzelbewegung der Zehen sei nicht gelungen. Die Bewegung aller Zehen im Rahmen einer Dorsal- oder Plantarflexion sei sei tengleich kombiniert ohne Schmerzen möglich gewesen. Die Sensibilitäts prü fung im Bereich der Oberschenkel vorne, innen, aussen und hinten sei als seiten gleich angegeben worden. Die Sensibilitätsempfindung im Bereich der Unterschenkel sei herabgesetzt gewesen, links vielleicht etwas mehr als rechts, angegeben im Bereich der Vorderseite, der Innenseite und der Aussenseite. Die Sensibilität in der Wadenregion, Hinterseite der Unterschenkel, sei als praktisch seitengleich an gegeben worden. Die Sensibilität im Bereich des Fussrückens und der Zehen rücken, der Fusssohle und der Unterseite der Zehen sei als identisch angegeben worden. Der PSR sei seitengleich auslösbar gewesen. In sitzender Stellung mit hängenden Füssen sei der ASR schlecht auslösbar gewesen. In kniender Position hätten die ASR seitengleich schwach ausgelöst werden kön nen.

Im Bereich der Fussgelenke und Zehen seien letztere vollständig erhalten gewe sen. Die Dorsal-/ Plantarflexion habe ein Ergebnis von 15-0-40° geliefert, ohne Schmerzen. Die Kreiselbewegungen der Füsse seien seitengleich ohne Schmer zen durchführbar gewesen. Die Einzelbewegung der Zehen sei nicht gelungen. Die Bewegung aller Zehen im Rahmen einer Dorsal- oder Plantarflexion sei sei tengleich kombiniert ohne Schmerzen möglich gewesen. Die Sensibilitäts prü fung im Bereich der Oberschenkel vorne, innen, aussen und hinten sei als seiten gleich angegeben worden. Die Sensibilitätsempfindung im Bereich der Unterschenkel sei herabgesetzt gewesen, links vielleicht etwas mehr als rechts, angegeben im Bereich der Vorderseite, der Innenseite und der Aussenseite. Die Sensibilität in der Wadenregion, Hinterseite der Unterschenkel, sei als praktisch seitengleich an gegeben worden. Die Sensibilität im Bereich des Fussrückens und der Zehen rücken, der Fusssohle und der Unterseite der Zehen sei als identisch angegeben worden. Der PSR sei seitengleich auslösbar gewesen. In sitzender Stellung mit hängenden Füssen sei der ASR schlecht auslösbar gewesen. In kniender Position hätten die ASR seitengleich schwach ausgelöst werden kön nen. 2.3.3 Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit in angestammter Tätigkeit legte der Gutachter dar, gemäss Angaben seines Arbeitgebers arbeite der Beschwerdeführer zurzeit 50 %. E r müsse dabei keine Lasten über 10 kg heben. Allerdings würde er dies trotzdem tun. Der Arbeitsplatz, an dem er zuschneiden müsse, sei angepasst wor den. Die Arbeitshöhe sei erhöht worden, so dass er sich beim Zuschneiden nicht stark bücken müsse. Im Moment sei dies die effektiv geleistete und er brachte Arbeitsfähigkeit. Es sollte aber wohl in monatlichen Abständen eine Steigerung auf 70 % möglich sein.

2.3.3 Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit in angestammter Tätigkeit legte der Gutachter dar, gemäss Angaben seines Arbeitgebers arbeite der Beschwerdeführer zurzeit 50 %. E r müsse dabei keine Lasten über 10 kg heben. Allerdings würde er dies trotzdem tun. Der Arbeitsplatz, an dem er zuschneiden müsse, sei angepasst wor den. Die Arbeitshöhe sei erhöht worden, so dass er sich beim Zuschneiden nicht stark bücken müsse. Im Moment sei dies die effektiv geleistete und er brachte Arbeitsfähigkeit. Es sollte aber wohl in monatlichen Abständen eine Steigerung auf 70 % möglich sein. In Bezug auf die Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit erklärte Dr. Y.___, im Bereich des bereits bestehenden Arbeitsplatzes, den der Be schwerdeführer seit vielen Jahren einnehme, scheine eine Steigerung der Ar beitsfähigkeit auf 70 % innerhalb von etwa zwei bis drei Monaten möglich, da er an seinem bisherigen Arbeitsplatz bereits in angepasster Tätigkeit arbeite.

In Bezug auf die Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit erklärte Dr. Y.___, im Bereich des bereits bestehenden Arbeitsplatzes, den der Be schwerdeführer seit vielen Jahren einnehme, scheine eine Steigerung der Ar beitsfähigkeit auf 70 % innerhalb von etwa zwei bis drei Monaten möglich, da er an seinem bisherigen Arbeitsplatz bereits in angepasster Tätigkeit arbeite. In zeitlicher Hinsicht bemerkte der Gutachter, die Steigerung der Arbeitsfähig keit von 50 auf 70 % sollte im Verlauf von zwei bis drei Monaten zumutbar sein. Dazu soll auch die physikalische Therapie weitergeführt werden. Auch me dika men töse Therapien, allenfalls auch Infiltrationen, seien zum Erhalt der Ar beits fähigkeit und zur Steigerung derselben weiter notwendig und sinnvoll.

In zeitlicher Hinsicht bemerkte der Gutachter, die Steigerung der Arbeitsfähig keit von 50 auf 70 % sollte im Verlauf von zwei bis drei Monaten zumutbar sein. Dazu soll auch die physikalische Therapie weitergeführt werden. Auch me dika men töse Therapien, allenfalls auch Infiltrationen, seien zum Erhalt der Ar beits fähigkeit und zur Steigerung derselben weiter notwendig und sinnvoll. 2.3.4 Abschliessend führte der Gutachter aus, sofern administrativ und aufgrund von Gesetz und Verordnung möglich, würde er empfehlen, mit dem Rentenentscheid noch ca. drei bis sechs Monate zuzuwarten, weil die Behandlung ja noch laufe und es sich (noch) nicht um einen stabilisierten Zustand handle ( Urk. 7/57/ 5-6).

2.3.4 Abschliessend führte der Gutachter aus, sofern administrativ und aufgrund von Gesetz und Verordnung möglich, würde er empfehlen, mit dem Rentenentscheid noch ca. drei bis sechs Monate zuzuwarten, weil die Behandlung ja noch laufe und es sich (noch) nicht um einen stabilisierten Zustand handle ( Urk. 7/57/ 5-6). 2.4 In einem Schreiben vom 13. Mai 2011 bat die Beschwerdegegnerin den Gutach ter Dr. Y.___ um ergänzende Angaben zur Frage, ab wann die postulierte Arbeitsfähigkeit von 50 % in bisheriger Tätigkeit gelte und wie das Belastungs- und Ressourcenprofil definiert sei ( Urk. 7/58). Dr. Y.___ erklärte in seiner Stellungnahme vom 31. Mai 2011, er würde empfehlen, die im Gutachten pos tu lierte Arbeitsfähigkeit von 50 % bis Ende Juni 2011 laufen zu lassen und dann dem Beschwerdeführer etwa drei Monate Zeit zu geben, um die Arbeitsfä higkeit auf 70 % zu steigern. Hinsichtlich des Belastungs- und Ressourcenpro fils ver wies der Gutachter auf das entsprechende Beiblatt, wo das Profil wie folgt defi niert ist: Körperlich leichte Arbeit ohne Heben und Tragen von Lasten von mehr als 10 kg; wechselnd zwischen sitzender und stehender Position (je halbtags), besser wechselbelastend, Gehen nur auf ebenem Gelände ohne häufi ges Bücken; generell ohne Kauern/Hocken und Arbeit über Kopf, Rotation des Rumpfes nur im Stehen, ohne Steigen auf Leitern/Gerüste oder häufiges Trep pensteigen ( Urk. 7/59).

2.4 In einem Schreiben vom 13. Mai 2011 bat die Beschwerdegegnerin den Gutach ter Dr. Y.___ um ergänzende Angaben zur Frage, ab wann die postulierte Arbeitsfähigkeit von 50 % in bisheriger Tätigkeit gelte und wie das Belastungs- und Ressourcenprofil definiert sei ( Urk. 7/58). Dr. Y.___ erklärte in seiner Stellungnahme vom 31. Mai 2011, er würde empfehlen, die im Gutachten pos tu lierte Arbeitsfähigkeit von 50 % bis Ende Juni 2011 laufen zu lassen und dann dem Beschwerdeführer etwa drei Monate Zeit zu geben, um die Arbeitsfä higkeit auf 70 % zu steigern. Hinsichtlich des Belastungs- und Ressourcenpro fils ver wies der Gutachter auf das entsprechende Beiblatt, wo das Profil wie folgt defi niert ist: Körperlich leichte Arbeit ohne Heben und Tragen von Lasten von mehr als 10 kg; wechselnd zwischen sitzender und stehender Position (je halbtags), besser wechselbelastend, Gehen nur auf ebenem Gelände ohne häufi ges Bücken; generell ohne Kauern/Hocken und Arbeit über Kopf, Rotation des Rumpfes nur im Stehen, ohne Steigen auf Leitern/Gerüste oder häufiges Trep pensteigen ( Urk. 7/59). 2.5 Die B.___, wo der Versicherte sich vom 14. Juni bis 4. Juli 2011 in stationärer Rehabilitation befand, führte in ihrem Austrittsbericht vom 8. Juli 2011 ( Urk. 7/66) folgende Diagnosen auf:

2.5 Die B.___, wo der Versicherte sich vom 14. Juni bis 4. Juli 2011 in stationärer Rehabilitation befand, führte in ihrem Austrittsbericht vom 8. Juli 2011 ( Urk. 7/66) folgende Diagnosen auf: - Chronisches lumbospondylogenes Syndrom linksbetont mit intermittieren den Sensibilitätsstörungen, bei

Chronisches lumbospondylogenes Syndrom linksbetont mit intermittieren den Sensibilitätsstörungen, bei - Status nach dorsaler, transpedikulärer Stabilisation und TLIF LWK4/5 2009;

Status nach dorsaler, transpedikulärer Stabilisation und TLIF LWK4/5 2009; - MR- und computertomographisch kein Nachweis einer Implantatlocke rung oder Nervenwurzelkompression;

MR- und computertomographisch kein Nachweis einer Implantatlocke rung oder Nervenwurzelkompression; - normale m neurologischen und elektrophysiologischen Untersuchungsbe fund 23.12.2010;

normale m neurologischen und elektrophysiologischen Untersuchungsbe fund 23.12.2010; - Schulterschmerzen beidseits, bei

Schulterschmerzen beidseits, bei - l eichtgradiger Supraspinatustendinose, leichtgradiger AC-Gelenkarthrose links ( Arthro -MRI 15.07.2010);

l eichtgradiger Supraspinatustendinose, leichtgradiger AC-Gelenkarthrose links ( Arthro -MRI 15.07.2010); - Status nach AC-Gelenkinfiltration links 12/2010 ohne Beschwerdelinde rung ;

Status nach AC-Gelenkinfiltration links 12/2010 ohne Beschwerdelinde rung ; - Status nach subacromialer Infiltration 01/2011 ohne relevante Beschwer delinderung ;

Status nach subacromialer Infiltration 01/2011 ohne relevante Beschwer delinderung ; - s eborrhoisches Ekzem. s eborrhoisches Ekzem. In ihrer Beurteilung hielt en die behandelnden Klinikärzte fest, bei Eintritt habe der Beschwerdeführer über seit Jahren bestehende lumbale Rückenschmerzen be richtet, die insgesamt aber seit der Operation der LWS weniger stark ausge prägt seien. Zudem bestünden seit ca. einem Jahr beidseitige Schulterschmer zen, links betont, welche im Jahr 2010 diagnostisch abgeklärt worden seien. Es hätten be reits mehrere Infiltrationsbehandlungen sowohl an der Schulter links als auch im Bereich der LWS stattgefunden, die jeweils entweder nur für kurze Zeit oder gar nicht geholfen hätten. Die Gehdauer betrage aktuell ca. eine 3/4 Stunde, danach bestünden Schmerzen und ein Schwächegefühl in den Beinen, so dass der Be schwerdeführer eine Pause einlegen müsse. Ziel des stationären Aufenthalts sei gewesen, neben einer Verbesserung der Beweglichkeit und der Kraftausdauer nach Möglichkeit eine Schmerzreduktion zu erreichen.

In ihrer Beurteilung hielt en die behandelnden Klinikärzte fest, bei Eintritt habe der Beschwerdeführer über seit Jahren bestehende lumbale Rückenschmerzen be richtet, die insgesamt aber seit der Operation der LWS weniger stark ausge prägt seien. Zudem bestünden seit ca. einem Jahr beidseitige Schulterschmer zen, links betont, welche im Jahr 2010 diagnostisch abgeklärt worden seien. Es hätten be reits mehrere Infiltrationsbehandlungen sowohl an der Schulter links als auch im Bereich der LWS stattgefunden, die jeweils entweder nur für kurze Zeit oder gar nicht geholfen hätten. Die Gehdauer betrage aktuell ca. eine 3/4 Stunde, danach bestünden Schmerzen und ein Schwächegefühl in den Beinen, so dass der Be schwerdeführer eine Pause einlegen müsse. Ziel des stationären Aufenthalts sei gewesen, neben einer Verbesserung der Beweglichkeit und der Kraftausdauer nach Möglichkeit eine Schmerzreduktion zu erreichen. Der stationäre Verlauf sei problemlos gewesen. Der Beschwerdeführer habe mo ti viert an den angebotenen Therapien teilgenommen und zusehends auch Übung en selbständig durchgeführt. Eine Instruktion für ein Heimprogramm sei erfolgt. Der bei Eintritt und Austritt durchgeführte Back-Performance-Test habe keine Be fund änderung gezeigt (jeweils 8/15 Punkte) und somit eine mittel schwere Ein schränkung. Heben von Lasten sei max. fünf mal für 5 kg möglich gewesen. Es habe sich eine deutlich eingeschränkte Ventralflexion der Wirbel säule mit FBA von 64 cm gezeigt. Die Laborkontrolle habe eine erhöhte Nüch tern-Glukose ergeben, die regelmässigen Blutzuckerkontrollen im Tagesprofil hätten überwie gend Werte im Normbereich gezeigt, sodass keine Therapiean passung erfolgt sei. Während des stationären Aufenthalts habe ein ausführliches Gespräch mit dem Patienten und dessen Ehefrau sowie der Case-Managerin be züglich des wei teren Therapiebedarfs und der Arbeitsfähigkeit stattgefunden.

Der stationäre Verlauf sei problemlos gewesen. Der Beschwerdeführer habe mo ti viert an den angebotenen Therapien teilgenommen und zusehends auch Übung en selbständig durchgeführt. Eine Instruktion für ein Heimprogramm sei erfolgt. Der bei Eintritt und Austritt durchgeführte Back-Performance-Test habe keine Be fund änderung gezeigt (jeweils 8/15 Punkte) und somit eine mittel schwere Ein schränkung. Heben von Lasten sei max. fünf mal für 5 kg möglich gewesen. Es habe sich eine deutlich eingeschränkte Ventralflexion der Wirbel säule mit FBA von 64 cm gezeigt. Die Laborkontrolle habe eine erhöhte Nüch tern-Glukose ergeben, die regelmässigen Blutzuckerkontrollen im Tagesprofil hätten überwie gend Werte im Normbereich gezeigt, sodass keine Therapiean passung erfolgt sei. Während des stationären Aufenthalts habe ein ausführliches Gespräch mit dem Patienten und dessen Ehefrau sowie der Case-Managerin be züglich des wei teren Therapiebedarfs und der Arbeitsfähigkeit stattgefunden. In Bezug auf die Arbeitsfähigkeit legte die Klinik dar, der Beschwerdeführer sei bei entsprechend angepasstem Arbeitsplatz (leichte Tätigkeit mit wechselnder Be lastung, d.h. kein langes Stehen oder Sitzen für mehr als 60 Minuten ; kein Heben von Lasten über 5 kg; regelmässige Pausen, mindestens jede zweite Stunde für 15 Minuten) arbeitsfähig. Das Pensum sollte zunächst bei 50 % an gesetzt und im Verlauf weiter ausgebaut werden. Aus medizinisch-rheumatolo gischer Sicht sollte eine 100%ige Arbeitsfähigkeit bei angepasstem Arbeitsplatz möglich sein.

In Bezug auf die Arbeitsfähigkeit legte die Klinik dar, der Beschwerdeführer sei bei entsprechend angepasstem Arbeitsplatz (leichte Tätigkeit mit wechselnder Be lastung, d.h. kein langes Stehen oder Sitzen für mehr als 60 Minuten ; kein Heben von Lasten über 5 kg; regelmässige Pausen, mindestens jede zweite Stunde für 15 Minuten) arbeitsfähig. Das Pensum sollte zunächst bei 50 % an gesetzt und im Verlauf weiter ausgebaut werden. Aus medizinisch-rheumatolo gischer Sicht sollte eine 100%ige Arbeitsfähigkeit bei angepasstem Arbeitsplatz möglich sein. 2.6 In ihrem Arztbericht vom 18. August 2010 führte die Klinik C.___ aus, zwischenzeitlich sei der Beschwerdeführer vom 14. Juni bis 4. Juli 2011 in der B.___ untergebracht gewesen. Laut dem Beschwerde führer seien d ie Schulterbeschwerden unter dem aktiven Therapieprogramm et was zurückgegangen bei gleichbleibenden Rückenschmerzen. Es sei ihm emp fohlen worden, weiterhin einem aktiven Trainingsprogramm nachzugehen. Die Beurteilung der Klinik B.___, wonach sich bei entsprechend angepasstem Ar beitsplatz die derzeitige Arbeitsfähigkeit von 50 % im Verlauf bis auf 100 % ausbauen lasse, werde unterstützt ( Urk. 7/88/11-12).

2.6 In ihrem Arztbericht vom 18. August 2010 führte die Klinik C.___ aus, zwischenzeitlich sei der Beschwerdeführer vom 14. Juni bis 4. Juli 2011 in der B.___ untergebracht gewesen. Laut dem Beschwerde führer seien d ie Schulterbeschwerden unter dem aktiven Therapieprogramm et was zurückgegangen bei gleichbleibenden Rückenschmerzen. Es sei ihm emp fohlen worden, weiterhin einem aktiven Trainingsprogramm nachzugehen. Die Beurteilung der Klinik B.___, wonach sich bei entsprechend angepasstem Ar beitsplatz die derzeitige Arbeitsfähigkeit von 50 % im Verlauf bis auf 100 % ausbauen lasse, werde unterstützt ( Urk. 7/88/11-12). 3.

3. 3.1 Die Beschwerdegegnerin stützte ihren Rentenentscheid auf das Gutachten von Dr. Y.___ vom 27. April bzw. 31. Mai 2011. Der Gutachter ging davon aus, dass die angestammte Tätigkeit als Metallbauarbeiter grundsätzlich lei dens adaptiert sei und dass die im Zeitpunkt der Begutachtung festgestellte Ein schrän kung der Arbeitsfähigkeit von 50 % noch bis Ende Juni 2011 als gültig anzu sehen sei. Anschliessend sei dem Beschwerdeführer etwa drei Monate Zeit zu ge ben, um das Pensum auf 70 % zu steigern. Vorliegend beruht d as Gutach ten von Dr. Y.___ auf eigenständigen Abklärungen und ist für die streiti gen Belange umfassend. Die medizinischen Vorakten wurden verwertet und die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden berücksichtigt und gewürdigt. Zwar fällt zunächst auf, dass Dr. Y.___ gleichsam einen Vorbehalt unter seine Beurteilung machte, in dem er auf den (noch) nicht stabilisierten Zustand des Be schwerdeführers hinwies. Die zeitlich nach der Begutachtung ergangenen ärztlichen Einschätzungen stütz en jedoch hinreichend die optimistische gut ach terliche Prognose. So hatte die B.___ nach dem stationären Auf enthalt vom 14. Juni bis 4. Juli 2011 ebenfalls eine Arbeitsfähigkeit von 50 % festgestellt und dabei auch darauf hingewiesen, dass im Verlauf gar ein Ausbau bis auf 100 % möglich sei (vgl. E. 2.5). Die Klinik C.___ schloss sich dieser Beurteilung am 18. August 2011 ausdrücklich an (vgl. E. 2.6). Die Tatsache, dass die behandelnden Ärzte der B.___ und der C.___ im Juli bzw. August 201 1 von einer Steigerung der Arbeitsfä higkeit bis auf 100 % ausgingen, ist ein gewichtiges Indiz für die Zuverlässig keit der Beurteilung von Dr. Y.___, wonach per 1. Oktober 2011 eine 70 % ige Arbeitsfähigkeit an zu nehmen sei. Im Übrigen hatte bereits das Z.___ in seinem Gutachten vom 20. De zember 2011 die Arbeitsfähigkeit zum damaligen Zeitpunkt auf 50 % ge schätzt und dabei eine Steigerung auf 100 % spätestens nach sechs Monaten als zumutbar erachtet. Die Beurteilung von Dr. Y.___ macht somit deutlich, dass sich die vom Z.___ prognostisch ein geschätzte volle Arbeitsfähigkeit per Juli 2011 offenbar nicht realisieren liess. Die Fehlerhaftigkeit der Annahme einer 70%igen Arbeitsfähigkeit ab Oktober 2011 ist damit aber nicht dargetan. Einzig Dr. D.___ scheint davon auszugehen, dass sich das Arbeitspensum nicht mehr steigern lasse, und attestiert seit dem 29. März 2010 durchgehend bis auf wei teres eine 50%ige Arbeitsunfä higkeit, zuletzt im Bericht vom 18. Januar 201 2 ( Urk. 7/98). Die dauer hafte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit auf 50 % w urde jedoch nie konkret begründet und insbesondere findet in den beiden neusten Be richten vom 14. November 2011 ( Urk. 7/88) und 18. Januar 2012 auch keine Auseinanderset zung mit den Beurteilungen von Dr. Y.___, der B.____ und der C.___ statt, welche wie erwähnt allesamt eine Stei ge rung der Arbeitsfähigkeit als zumutbar erachteten.

3.1 Die Beschwerdegegnerin stützte ihren Rentenentscheid auf das Gutachten von Dr. Y.___ vom 27. April bzw. 31. Mai 2011. Der Gutachter ging davon aus, dass die angestammte Tätigkeit als Metallbauarbeiter grundsätzlich lei dens adaptiert sei und dass die im Zeitpunkt der Begutachtung festgestellte Ein schrän kung der Arbeitsfähigkeit von 50 % noch bis Ende Juni 2011 als gültig anzu sehen sei. Anschliessend sei dem Beschwerdeführer etwa drei Monate Zeit zu ge ben, um das Pensum auf 70 % zu steigern. Vorliegend beruht d as Gutach ten von Dr. Y.___ auf eigenständigen Abklärungen und ist für die streiti gen Belange umfassend. Die medizinischen Vorakten wurden verwertet und die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden berücksichtigt und gewürdigt. Zwar fällt zunächst auf, dass Dr. Y.___ gleichsam einen Vorbehalt unter seine Beurteilung machte, in dem er auf den (noch) nicht stabilisierten Zustand des Be schwerdeführers hinwies. Die zeitlich nach der Begutachtung ergangenen ärztlichen Einschätzungen stütz en jedoch hinreichend die optimistische gut ach terliche Prognose. So hatte die B.___ nach dem stationären Auf enthalt vom 14. Juni bis 4. Juli 2011 ebenfalls eine Arbeitsfähigkeit von 50 % festgestellt und dabei auch darauf hingewiesen, dass im Verlauf gar ein Ausbau bis auf 100 % möglich sei (vgl. E. 2.5). Die Klinik C.___ schloss sich dieser Beurteilung am 18. August 2011 ausdrücklich an (vgl. E. 2.6). Die Tatsache, dass die behandelnden Ärzte der B.___ und der C.___ im Juli bzw. August 201 1 von einer Steigerung der Arbeitsfä higkeit bis auf 100 % ausgingen, ist ein gewichtiges Indiz für die Zuverlässig keit der Beurteilung von Dr. Y.___, wonach per 1. Oktober 2011 eine 70 % ige Arbeitsfähigkeit an zu nehmen sei. Im Übrigen hatte bereits das Z.___ in seinem Gutachten vom 20. De zember 2011 die Arbeitsfähigkeit zum damaligen Zeitpunkt auf 50 % ge schätzt und dabei eine Steigerung auf 100 % spätestens nach sechs Monaten als zumutbar erachtet. Die Beurteilung von Dr. Y.___ macht somit deutlich, dass sich die vom Z.___ prognostisch ein geschätzte volle Arbeitsfähigkeit per Juli 2011 offenbar nicht realisieren liess. Die Fehlerhaftigkeit der Annahme einer 70%igen Arbeitsfähigkeit ab Oktober 2011 ist damit aber nicht dargetan. Einzig Dr. D.___ scheint davon auszugehen, dass sich das Arbeitspensum nicht mehr steigern lasse, und attestiert seit dem 29. März 2010 durchgehend bis auf wei teres eine 50%ige Arbeitsunfä higkeit, zuletzt im Bericht vom 18. Januar 201 2 ( Urk. 7/98). Die dauer hafte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit auf 50 % w urde jedoch nie konkret begründet und insbesondere findet in den beiden neusten Be richten vom 14. November 2011 ( Urk. 7/88) und 18. Januar 2012 auch keine Auseinanderset zung mit den Beurteilungen von Dr. Y.___, der B.____ und der C.___ statt, welche wie erwähnt allesamt eine Stei ge rung der Arbeitsfähigkeit als zumutbar erachteten. 3.2 Zusammenfassend kommt dem Gutachten von Dr. Y.___ im vorliegenden Verfahren voller Beweiswert zu. In zeitlicher Hinsicht hatte der RAD in seiner Stellungnahme vom 8. Juni 2011 ( Urk. 7/101/5) zutreffend ausgeführt, dass sei tens des Gutachters (auch auf Nachfrage hin) nicht beantwortet wurde, ab wann die Beurteilung einer 50%igen Arbeitsfähigkeit ihre Gültigkeit hat. Mit der Beu r teilung des RAD ist deshalb der zeitliche Beginn auf das Datum der IV-Anmel dung, konkret auf den 1. April 2010 festzusetzen. Die 50% ige Arbeitsun fähig keit ist bis zum 30. September 2011 als massgebend zu erachten, ab 1. Oktober 2011 ist gemäss den Angaben von Dr. Y.___ von einer 70%igen Arbeits fähigkeit auszugehen. Ob im Übrigen darüber hinaus gemäss den Ein schätzung en des RAD vom 24. November 2011 ( Urk. 7/101/6) per 1. Januar 2012 gar eine 100%ige Arbeitsfähigkeit anzunehmen ist, braucht nicht ab schliessend beantwor tet zu werden, wie sich aus den nachfolgenden Erwägun gen (E. 4) er gibt.

3.2 Zusammenfassend kommt dem Gutachten von Dr. Y.___ im vorliegenden Verfahren voller Beweiswert zu. In zeitlicher Hinsicht hatte der RAD in seiner Stellungnahme vom 8. Juni 2011 ( Urk. 7/101/5) zutreffend ausgeführt, dass sei tens des Gutachters (auch auf Nachfrage hin) nicht beantwortet wurde, ab wann die Beurteilung einer 50%igen Arbeitsfähigkeit ihre Gültigkeit hat. Mit der Beu r teilung des RAD ist deshalb der zeitliche Beginn auf das Datum der IV-Anmel dung, konkret auf den 1. April 2010 festzusetzen. Die 50% ige Arbeitsun fähig keit ist bis zum 30. September 2011 als massgebend zu erachten, ab 1. Oktober 2011 ist gemäss den Angaben von Dr. Y.___ von einer 70%igen Arbeits fähigkeit auszugehen. Ob im Übrigen darüber hinaus gemäss den Ein schätzung en des RAD vom 24. November 2011 ( Urk. 7/101/6) per 1. Januar 2012 gar eine 100%ige Arbeitsfähigkeit anzunehmen ist, braucht nicht ab schliessend beantwor tet zu werden, wie sich aus den nachfolgenden Erwägun gen (E. 4) er gibt. 4.

4. 4.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men ), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkom mensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ei nander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensver gleichs ; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).

4.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men ), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkom mensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ei nander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensver gleichs ; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 4.2 Was das Valideneinkommen betrifft, stellte die Beschwerdegegnerin in der an ge fochtenen Verfügung zutreffender weise auf die Angaben des Arbeitgebers im Fragebogen vom 15. Juni 2010 ( Urk. 7/31) ab, womit vorliegend von einem Be trag von Fr. 62‘400.-- auszugehen ist.

4.2 Was das Valideneinkommen betrifft, stellte die Beschwerdegegnerin in der an ge fochtenen Verfügung zutreffender weise auf die Angaben des Arbeitgebers im Fragebogen vom 15. Juni 2010 ( Urk. 7/31) ab, womit vorliegend von einem Be trag von Fr. 62‘400.-- auszugehen ist. 4.3 Hinsichtlich des Invalideneinkommens errechnete die Beschwerdegegnerin ge stützt auf die Lohnstrukturerhebungen (LSE) des Bundesamts f ür Statistik, hoch gerechnet auf das Jahr 2010, einen Wert von Fr. 61‘667.10 (Ausgabe 2008, Ta belle TA1, Zentralwert, Männer, Anforderungsniveau 4). Nachdem gemäss Anga ben von Dr. Y.___ die vom Beschwerdeführer zuletzt über mehrere Jahre aus geübte Arbeit als Metallbauarbeiter ihm grundsätzlich immer noch zumutbar ist, erscheint das Heranziehen des allgemeinen Hilfsarbeiterlohn s fraglich. Um dem zumutbaren Resterwerbspotential des Beschwerdeführers ge recht zu werden, ist hier vielmehr – gleich wie beim Valideneinkommen - auf jenen (höheren) Verdienst abzustellen, welchen der Beschwerdeführer seit 2002 bei der E.___ AG erzielte, somit auf den betreffenden Betrag von Fr. 62‘400.--. Da folglich zur Bestimmung des Validen- und Invalideneinkommens dieselbe Vergleichs grösse he rangezogen wird, kann nachstehend zur Invaliditätsbemes sung ein Pro zent vergleich vorgenommen werden. Im Übrigen ist anzumerken, dass die Beschwer degegnerin von einer Kürzung de s Invalideneinkommens in der Form eines Lei densabzugs in vertretbarer Weise abgesehen hat.

4.3 Hinsichtlich des Invalideneinkommens errechnete die Beschwerdegegnerin ge stützt auf die Lohnstrukturerhebungen (LSE) des Bundesamts f ür Statistik, hoch gerechnet auf das Jahr 2010, einen Wert von Fr. 61‘667.10 (Ausgabe 2008, Ta belle TA1, Zentralwert, Männer, Anforderungsniveau 4). Nachdem gemäss Anga ben von Dr. Y.___ die vom Beschwerdeführer zuletzt über mehrere Jahre aus geübte Arbeit als Metallbauarbeiter ihm grundsätzlich immer noch zumutbar ist, erscheint das Heranziehen des allgemeinen Hilfsarbeiterlohn s fraglich. Um dem zumutbaren Resterwerbspotential des Beschwerdeführers ge recht zu werden, ist hier vielmehr – gleich wie beim Valideneinkommen - auf jenen (höheren) Verdienst abzustellen, welchen der Beschwerdeführer seit 2002 bei der E.___ AG erzielte, somit auf den betreffenden Betrag von Fr. 62‘400.--. Da folglich zur Bestimmung des Validen- und Invalideneinkommens dieselbe Vergleichs grösse he rangezogen wird, kann nachstehend zur Invaliditätsbemes sung ein Pro zent vergleich vorgenommen werden. Im Übrigen ist anzumerken, dass die Beschwer degegnerin von einer Kürzung de s Invalideneinkommens in der Form eines Lei densabzugs in vertretbarer Weise abgesehen hat. 4.4 Nach der bundesgerichtlichen Praxis zu Art. 88a Abs. 1 IVV ist eine Rente bei Weg fall der Invalidität im Normalfall erst nach Ablauf von drei Monaten seit dem Eintritt der anspruchserheblichen Veränderung aufzuheben (BGE 119 V 98 E. 4a, Urteil des Bundesgerichts I 569/06 vom 20. November 2006 E. 3.3). Dies führt vorliegend dazu, dass die Aufhebung der Rente erst auf den 1. Januar 2012 erfolgen darf.

4.4 Nach der bundesgerichtlichen Praxis zu Art. 88a Abs. 1 IVV ist eine Rente bei Weg fall der Invalidität im Normalfall erst nach Ablauf von drei Monaten seit dem Eintritt der anspruchserheblichen Veränderung aufzuheben (BGE 119 V 98 E. 4a, Urteil des Bundesgerichts I 569/06 vom 20. November 2006 E. 3.3). Dies führt vorliegend dazu, dass die Aufhebung der Rente erst auf den 1. Januar 2012 erfolgen darf. 4.5 Im Ergebnis ist die angefochtene Verfügung damit insoweit zu korrigieren, als der Rentenbe ginn bereits auf den 1. Oktober 2010 und die Befristung auf den 31. Dezember 2011 festzusetzen ist.

4.5 Im Ergebnis ist die angefochtene Verfügung damit insoweit zu korrigieren, als der Rentenbe ginn bereits auf den 1. Oktober 2010 und die Befristung auf den 31. Dezember 2011 festzusetzen ist. 5. Gestützt auf Art. 69 Abs. 1 bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem kan to nalen Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Ver weigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Ver fahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert unter Berücksichti gung des ge setzlichen Rahmens (Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.--) auf Fr. 600.-- fest zusetzen und zu Fr. 200.-- der Beschwerdegegnerin und zu Fr. 400.-- dem Beschwerde führer aufzuerlegen. Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass di e teilweise Gutheissung der Beschwerde in geringfügigem Umfang, die auf keinem Vorbringen des Beschwerdeführers fusst, keine Parteientschädigung rechtfertigt.

5. Gestützt auf Art. 69 Abs. 1 bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem kan to nalen Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Ver weigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Ver fahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert unter Berücksichti gung des ge setzlichen Rahmens (Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.--) auf Fr. 600.-- fest zusetzen und zu Fr. 200.-- der Beschwerdegegnerin und zu Fr. 400.-- dem Beschwerde führer aufzuerlegen. Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass di e teilweise Gutheissung der Beschwerde in geringfügigem Umfang, die auf keinem Vorbringen des Beschwerdeführers fusst, keine Parteientschädigung rechtfertigt. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung vom 13. Juli 2012 da hin gehend abgeändert, als der Beschwerdeführer vom 1. Oktober 2010 bis 31. Dezember 2011 Anspruch auf eine halbe Rente der Invalidenversicherung hat. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.

1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung vom 13. Juli 2012 da hin gehend abgeändert, als der Beschwerdeführer vom 1. Oktober 2010 bis 31. Dezember 2011 Anspruch auf eine halbe Rente der Invalidenversicherung hat. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer zu Fr. 400.-- und der Beschwerdegegnerin zu Fr. 200.-- auferlegt. Rechnung und Einzah lungs schein werden den Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer zu Fr. 400.-- und der Beschwerdegegnerin zu Fr. 200.-- auferlegt. Rechnung und Einzah lungs schein werden den Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Helsana Rechtsschutz AG

Helsana Rechtsschutz AG - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

HurstGiger