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08.43 Uhr - Donald Trump ist zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt worden. Zahlreiche Medien melden, dass er die nötige Mehrheit der Wahlmännerstimmen in den Bundesstaaten gewonnen hat. Trump will in Kürze vor seine Anhänger und die amerikanischen Wähler treten. Nach einem erbittert geführtem Wahlkampf sind die Gräben in den USA tief.
08.36 Uhr - Trump gewinnt auch den Bundesstaat Wisconsin und ist damit noch 12 Elektorenstimmen von der Mehrheit entfernt.
Damit hat er grosse Chancen auf einen Sieg über seine Rivalin Hillary Clinton. Die als entscheidend geltenden Staaten Florida, North Carolina, Ohio und Pennsylvania gingen an den Republikaner. Auch in Iowa und Alaska trug Trump den Sieg davon. Die Demokratin Clinton gewann in Virginia und Colorado.
Nach Wahlleuten, welche die Kandidaten in den einzelnen Bundesstaaten erringen müssen, lag der Republikaner Trump mit 265 Stimmen vor der Demokratin Clinton mit 215 Stimmen (08.00 Uhr MEZ). Für den Wahlsieg benötigt ein Kandidat 270 Wahlmänner. Die Siege Trumps kamen überraschend. Clinton war als Favoritin in die Wahl gegangen.
Vor allem in den Bundesstaaten im sogenannten Rostgürtel der USA wie Wisconsin und Michigan lag die Demokratin überraschend hinten. Trumps Wahlkampf, in dem er auch gegen internationale Handelsabkommen und Globalisierung Stimmung gemacht hatte, verfing in diesen von Abschwung geprägten Gegenden offensichtlich sehr. Das hatten Meinungsforscher so nicht vorausgesehen.
08.06 Uhr - Clintons Wahlkampfleiter John Podesta sagt die geplante Wahlparty ab. Er fordert in New York die Clinton-Anhänger auf, nach Hause zu gehen.
07.57 Uhr - Der französische Außenminister Ayrault erklärt, man werde die Politik des neuen US-Präsidenten abwarten. Es sei wahrscheinlich, dass Trump die Wahl gewonnen habe. Seine Persönlichkeit werfe Fragen auf.
07.51 Uhr - Trump will erst vor seine Anhänger treten, wenn das Ergebnis der Elektorenstimmen feststeht. Im Moment hat Trump 244 Stimmen auf sicher, Hillary Clinton hat 215. Mit 270 Stimmen ist jemand zum Präsidenten gewählt.
07.49 Uhr - Die Nachrichtenagentur AP meldet, dass Trump wohl Pennsylvania gewinnen wird.
07.43 Uhr - Der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump steuert nach einem Bericht von CNN in Alaska auf einen Wahlsieg zu.
07.32 Uhr - Erste Reaktionen aus Europa treffen ein. Die Chefin des rechten Front National (FN) in Frankreich, Marine Le Pen, gratuliert Trump zum Wahlsieg. Die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen nannte das sich abzeichnende Wahlergebnis einen "schweren Schock". Trump steht kritischer zum Verteidigungsbündnis Nato als Clinton.
07.17 Uhr - Die Republikaner verteidigen laut einem Bericht der Nachrichtenagentur AP auch ihre Mehrheit im Senat.
07.15 Uhr - Wenn Trump entweder Pennsylvania oder Michigan gewinnt, hat er die Wahl gewonnen. Kommentatoren zufolge ist die Wahrscheinlichkeit dazu sehr hoch.
Die Stimmung in den Lagern:
— Oliver Darcy (@oliverdarcy) 9. November 2016
07.14 Uhr - Der Präsident des Repräsentantenhauses, Paul Ryan, gratuliert Trump laut einem Tweet eines NBC-Reporters zum Sieg. Ryan habe mit Trump telefoniert, berichtet der Reporter. Ryan hatte sich nach Frauen diskriminierenden Äußerungen von Trump distanziert.
07.08 Uhr - Im US-Bundesstaat Maine zeichnet sich nach einem Bericht des Senders Fox ein Sieg Clintons ab.
06.58 Uhr - Noch immer fehlen die Resultate der wichtigen Swing states Michigan und Pennsylvania. Auch dort zeichnet sich ab, dass Trump viele bisherige Wähler der Demokraten gewinnen sollte. Das Augenmerk richtet sich nun auf bestimmte Bezirke - Counties - in diesen Bundesstaaten.
06.46 Uhr - Vor allem in den Bundesstaaten im sogenannten "Rostgürtel" der USA wie Wisconsin und Michigan lag Clinton überraschend hinten. Trumps Wahlkampf, in dem er auch gegen internationale Handelsabkommen und Globalisierung Stimmung gemacht hatte, verfing in diesen von Abschwung geprägten Gegenden offensichtlich sehr. Das hatten Meinungsforscher so nicht vorausgesehen.
06.40 Uhr - Im Clinton-Lager scheint sich Verzweiflung breit zu machen. Theoretisch immer noch möglich ist, dass beide Kandidaten 269 Elektorenstimmen gewinnen. Dann müsste der Kongress einen Präsidenten wählen. In den Wahlen zum Senat und zum Repräsentantenhaus führen derzeit die Republikaner.
06.22 Uhr - Clinton ist nach Berechnungen der Agentur AP Sieger im Bundesstaat Nevada. Fox ist zugleich weiterhin der einzige Sender, der Trump als Sieger in dem für Clinton wichtigen Staat Wisconsin sieht.
06.11 Uhr -
05.55 Uhr -
05.37 Uhr - Neuer Zwischenstand von CNN: Von den mindestens 270 benötigten Wahlleutestimmen hat Trump bislang 216 sicher und Clinton 197. Kommentatoren diskutieren nun offen, ob Trump gewonnen hat und analysieren seine bisher unerwartet gute Performance in der Wahlnacht. Die Auszählung geht weiter, noch fehlen die wichtigen Bundesstaaten Pennsylvania und Michigan.
05.33 Uhr - Trump hat Fox und NBC zufolge auch Iowa gewonnen. Experten hatten diesen Bundesstaat zusammen mit Ohio, Florida und North Carolina als "Must Win"-Staaten des Republikaners bezeichnet, die er gewinnen müsse, um eine Siegeschance zu haben. Er hätte damit alle vier gewonnen.
05.39 Uhr - Kommentatoren zeigen sich erstaunt, dass Donald Trump Staaten wie Ohio gewonnen hat. Diese bisher demokratisch wählenden Staaten gelten als Teil der "Clinton Firewall", also Staaten mit Elektorenstimmen, die für Hillary Clinton wichtig sind. Trump hat offenbar die Stimmen vieler bisher demokratischer Wähler auf sich gezogen.
05.30 Uhr - Fox sieht Trump als Sieger in dem wichtigen Bundesstaat Wisconsin, wo eher ein Sieg von Clinton erwartet worden war.
05.12 Uhr - Nun sieht auch der Sender Fox Trump als wahrscheinlichen Sieger in Florida. Im Moment fehlt der wichtige Swing state Pennsylvania, wo Hillary Clinton offenbar in Führung liegt. Das Rennen wird aber auch dort als knapp gesehen.
05.05 Uhr - Dass Trump in Florida gewonnen hat, meldet zunächst nur AP. Anderen Medien zufolge ist der Ausgang in dem wichtigen Staat noch unklar.
05.01 Uhr - In den grossen Staaten an der Westküste schliessen die Wahllokale. Wie erwartet gewinnt Clinton Kalifornien und damit auf einem Schlag 55 Wahlleute. Sie liegt CNN zufolge zunächst mit 190 Stimmen in Führung vor Trump mit 171, benötigt werden mindestens 270.
04.53 Uhr - Die Nachrichtenagentur AP sieht Trump als Sieger in Florida, einen der wichtigsten Staaten mit 29 Wahlleuten.
04.57 Uhr - Die britische Zeitung "The Daily Telegraph" schreibt: Wahlforscher, Finanzmärkte, Buchmacher sagen Trump-Sieg voraus.
04.45 Uhr - Trump gewinnt dem Sender Fox zufolge North Carolina, ebenfalls ein wichtiger Staat.
04.29 Uhr - Clinton gewinnt NBC zufolge den wichtigen Staat Colorado.
04.26 Uhr - Neuer Zwischenstand von CNN: Von den mindestens 270 benötigten Wahlleutestimmen hat Trump bislang 167 sicher und Clinton 109. In wichtigen Staaten stehen die Ergebnisse allerdings weiterhin aus.
04.07 Uhr - NBC zufolge gewinnt Trump den wichtigen Bundesstaat Ohio.
04.04 Uhr - Trump hat CNN zufolge landesweit bislang 49 Prozent der Stimmen erhalten, Clinton 47 Prozent.
04.02 Uhr - Auch in den Staaten Iowa, Nevada und Utah ist der Ausgang laut CNN noch völlig offen.
03.58 Uhr - Clinton hat dem Sender Fox zufolge den wichtigen Bundesstaat Virginia gewonnen.
03.55 Uhr - Zwischenstand: Trump liegt laut CNN in mehreren Schlüsselstaaten leicht vorne: Florida, Virginia, North Carolina und Ohio.
03.47 Uhr - Die japanische Regierung steht nach eigenen Angaben bereit, gegebenenfalls in den Finanzmarkt einzugreifen. Der Dollar war zuvor zum Yen massiv abgesackt.
03.26 Uhr - Die Unsicherheit über den Ausgang der US-Wahl drückt die Börsen in Asien ins Minus. Der Dollar gibt zu Yen und Euro massiv nach.
03.13 Uhr - Zwischenstand von CNN: Von den mindestens 270 benötigten Wahlleutestimmen hat Trump bislang 128 sicher und Clinton 97. In wichtigen Staaten stehen die Ergebnisse allerdings noch aus.
03.00 Uhr - Neuer Schwung an Ergebnissen in mehreren Bundesstaaten: Bei den wichtigsten hinzugekommenen Bundesstaaten wie Colorado, Michigan, Arizona und Wisconsin liegt laut CNN zunächst kein klares Ergebnis vor.
02.34 Uhr - Die Republikaner werden dem Sender NBC zufolge wie erwartet die Kontrolle im Repräsentantenhaus behalten.
02.31 Uhr - Zwischenstand von CNN: Von den mindestens 270 benötigten Wahlleutestimmen hat Clinton bislang 68 sicher und Trump 66. In vielen Staaten wird noch gewählt.
02.02 Uhr - Wahllokale schliessen in zahlreichen Bundesstaaten. Wichtigster Zwischenstand: Der Ausgang in Pennsylvania und New Hampshire ist noch unklar, wie auch weiterhin in Florida.
01.30 Uhr - In den beiden für Trump wichtigen Staaten Ohio und North Carolina schliessen die Wahllokale. CNN zufolge kann jedoch noch kein Ergebnis vorhergesagt werden. Trump gewinnt wie erwartet West Virginia, berichten US-Medien.
01.03 Uhr - Erste Prognosen von CNN und anderen Sendern für einzelne Bundesstaaten: Demnach hat Trump Kentucky und Indiana gewonnen, Clinton Vermont - alles wie erwartet. Virginia, Georgia und South Carolina sind noch unklar.
00.35 Uhr - Die Polizei in Kalifornien hat nach eigenen Angaben keine Hinweise, dass die Schiesserei in Azusa etwas mit der Wahl zu tun hat. Bis zu drei Leute seien verletzt worden.
00.28 Uhr - Ex-Präsident George W. Bush hat sich einem Sprecher zufolge bei der Wahl des Staatsoberhaupts seiner Stimme enthalten. Der Republikaner habe die Option "Keiner der oben Genannten" auf dem Stimmzettel angekreuzt, hiess es in einer E-Mail des Sprechers. Bei den anderen Punkten habe er die Republikaner gewählt.
00.20 Uhr - Einer Reuters/Ipsos-Umfrage zufolge haben 13 Prozent der Wähler sich erst in der letzten Woche des Wahlkampfs für einen Kandidaten entschieden. Im Jahr 2012 waren es neun Prozent. Wahlforscher hatten auf die hohe Zahl von Unentschlossenen verwiesen.
00.17 Uhr - In der Nähe eines Wahlbüros in Azusa, Kalifornien, sollen einem Tweet eines CNN-Reporters zufolge Schüsse gefallen sein. Es gebe zwei Opfer, die Stimmabgabe sei unterbrochen worden.
Mittwoch, 00.00 Uhr - Die ersten Wahllokale schliessen.
22.46 Uhr - Vertreter der Wahlleitungen von drei Bezirken in Pennsylvania sagen, es seien keine Stimmen wegen Fehlern bei Wahlmaschinen falsch gezählt worden.
20.24 Uhr - US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump sagt, die Wahlmaschinen hätten an mehreren Orten nicht richtig funktioniert. Sie hätten Stimmen für Republikaner den Demokraten zugeordnet, äussert Trump im TV-Sender Fox.
(Reuters/cash/SDA/AWP)