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Spanien gewann den Final in der chinesischen Hauptstadt Peking nach einer starken Vorstellung hochverdient mit 95:75 (43:31) gegen Argentinien. Den Spaniern war 2006 im ebenfalls asiatischen Japan der erste WM-Triumph gelungen.
Rubio Topskorer, Gasol mit persönlichem Erfolg
Bester Werfer der Spanier im einseitigen Endspiel war NBA-Profi Ricky Rubio von den Phoenix Suns mit 20 Punkten. Marc Gasol schaffte es ausserdem als erst zweiter Spieler, im gleichen Jahr NBA-Champion und Weltmeister zu werden. Zum bislang einzigen Mal war dies 2010 Lamar Odom gelungen. Nach dem Ligatitel mit den Los Angeles Lakers holte der heute 39-Jährige damals mit dem Team USA den Titel.
Bei den insgesamt enttäuschenden Argentiniern kam Gabriel Deck als Topskorer auf 24 Punkte. Luis Scola (39), der im Viertelfinal und im Halbfinal geglänzt hatte, war kaum ein Faktor. Die Argentinier hatten ihre Offensive vor allem in der Anfangsphase überhaupt nicht ins Rollen gebracht.
Grundstein am Anfang gelegt
Die hellwachen Spanier nutzten die Schwäche konsequent aus und verschafften sich schnell ein Polster (14:2). Nach einer Auszeit von Trainer Sergio Hernandez zeigten die Südamerikaner kurzzeitig ihr Potenzial, liessen den Gegner nach dem Zwischenspurt aber wieder davonziehen.
Für die Spanier war es das fünfte Gold und die insgesamt achte Medaille bei einem Grossereignis in den vergangenen 15 Jahren. Dreimal gewannen sie in dieser Zeit die EM (2009, 2011, 2015) und holten einmal Silber (2007), dazu kommt zweimal Silber bei Olympischen Spielen (2008, 2012).
Sendebezug: Livestream auf srf.ch/sport um 13:50 Uhr vom 15.09.2019.