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Die 47jährige Nadine Gautschi ist in Muttenz aufgewachsen und hat dort alle Schulen durchlaufen und mit der Matur abgeschlossen. An der Uni Basel absolvierte sie anschliessend ein Studium der Wirtschaftswissenschaften, das sie 1999 mit einem Lizentiat rer.pol. abschloss. Um auf den Tanz zurückzukommen: noch während ihrer Studienzeit tingelte sie mit einer Musical-Truppe als Sängerin und Tänzerin durch die USA. Nach ihrer Heirat mit Christian Gautschi, der als Anwalt bei der UBS tätig ist, lebte sie drei Jahre in London, wo ihre Kinder Oscar und Louis zur Welt kamen. Eine weitere Auslandserfahrung gab’s mit einem zweijährigen Aufenthalt in Singapur, wo sich mit der Geburt von Carla die Familie Gautschi komplettierte.
Vor und während den Auslandsaufenthalten der Familie Gautschi arbeitete Nadine als Associate bei Ernst & Young, als Deputy Head Sharholders Services bei Syngenta und schliesslich als Leiterin Rechnungswesen/Controlling beim WBZ in Reinach. Während ihrer Tätigkeit beim Theater Basel sass Nadine Gautschi zudem noch als Vertreterin der Basler FDP im Verwaltungsrat der BVB, ein Mandat, das anfänglich einem 20%-Job gleichkam. Als sie sich weigerte, die „Wessels-St.Louis-Million“ mitzutragen und man den BVB-VR „entpolitisierte“, wurde sie einfach nicht mehr ins Gremium wiedergewählt…
Mit ihrer Kandidatur für die kommenden Nationalratswahlen will Nadine Gautschi zusammen mit Dominique Martin zeigen, dass die Frauen in der FDP ein gewichtiges Wort mitreden. Als Präsidentin der FDP Frauen ist sie dazu natürlich prädestiniert, gleich wie auch als Vizepräsidentin der Basler FDP Die Liberalen. Daneben ist sie noch im Vorstand des FDP-Quartiervereins Grossbasel-Ost tätig, und in der Römisch-Katholischen Kirche Basel bekleidet sie das Amt einer Kirchenrätin.
Nadine Gautschi ist der Meinung, dass die Nationalratswahlen vom kommenden Herbst der Partei eine weitere Möglichkeit bieten, sich positiv zu präsentieren. Seit den Grossratswahlen vor drei Jahren wurde ein neues Parteiprogramm erarbeitet in dem die liberalen Prinzipien wie Freiheit, Selbstverantwortung und Offenheit gegenüber den Entwicklungen der Zukunft vermehrt zum Tragen kommen. Besonders engagieren will sich Nadine Gautschi für die Themen Digitalisierung, Bildung und Verkehr. Bei der Digitalisierung gilt es, die Chancen der Zukunft richtig zu nutzen, bei der Bildung die hohe Qualität und Zugänglichkeit zu fördern und im Verkehr die Region vor einem Kollaps zu bewahren.
Um den vor vier Jahren verlorenen Sitz von Daniel Stolz zurückzuerobern gilt es vor allem die neue Dynamik innerhalb der Partei in Wählerstimmen umzusetzen. Ein Festhalten am vermeintlich Bewährten würde wohl wieder zu jenem Ergebnis führen, das letztmals den Sitzverlust brachte. Nadine Gautisch will dies aber anders und setzt sich in den kommenden Monaten voll und ganz dafür ein, dass die Basler FDP mit dem Resultat der Nationalratswahlen 2019 zufrieden sein kann.