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Primäre Aufgabe des 1806 als Gesellschaft Schweizerischer Künstler und Kunstfreunde gegründeten und 1839 neu lancierten Schweizerischen Kunstvereins war die Organisation von nationalen Kunstausstellungen, des «Turnus». Der erste Turnus wurde 1840 in Basel eröffnet und wanderte nach Zürich und Bern. 1851 wurde die Mitwirkung am Turnus für alle Sektionen verbindlich erklärt, was an mehreren Orten zu Museumsgründungen führte. Der Schweizerische Kunstverein kaufte regelmässig Werke an – ab 1860 auch mit Bundesgeldern – und stellte diese den Sektionen zur Verfügung. Er war damit während langer Zeit die einzige Kunstförderungsinstitution von nationaler Bedeutung. Daneben hat sich der Schweizerische Kunstverein in der Mitte des 19. Jh. der Schaffung nationaler Denkmäler gewidmet. Realisiert wurden das Winkelrieddenkmal in Stans und die Ausmalung der Tellskapelle bei Sisikon.
Die digitalisierten Kataloge dokumentieren die Turnus-Ausstellungen des Schweizerischen Kunstvereins der Jahre 1842 bis 1961:
Kunstverein Winterthur
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