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Um ihren Energiebedarf zu decken, zählt die Schweiz auf die Wasserkraft (57% der Produktion) und die Atomkraft (38% der Produktion). Letztere stammt aus fünf Kraftwerken in den Kantonen Bern, Solothurn und Aargau.
Die Atomausstiegsinitiative verlangt die fast sofortige Schliessung drei dieser Kraftwerke. Die Schweiz wäre von einem Tag auf den anderen gezwungen, grosse Mengen an Strom aus dem Ausland zu importieren. Grösstenteils Atom- und Kohlestrom aus Deutschland und Frankreich, wohlgemerkt.
Dazu kommt, dass der radikale Umbau des heutigen Netzes, der dann nötig wäre, kaum bis Ende 2017 umzusetzen ist. Das Wegfallen der Kernkraft mit einer Steigerung der Walliser Wasserkraft zu kompensieren ist ebenfalls ein zweifelhaftes Vorhaben, denn die Infrastruktur um genügend Strom zu den schweizerischen Städten zu transportieren ist schlichtweg noch nicht vorhanden.