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Sergej ist obdachloser Invalide.
An dem Tag, als er seine Pension erhalten hat, verfolgten ihn zwei Unbekannten. Von ihnen bekam er heftige Kopfhiebe und fiel in Ohnmacht. Nach der scheusslichen Prügelei stossen sie ihn einfach in die Grube hinein. Das Geld wurde entwendet. Ein zufälliger Augenzeuge des Geschehenen hat den Notdienst angerufen. Mit zahlreichen Hals- und Wirbelsäulebrüchen sowie Gehirnerschütterung wurde Herr Ostrownoj ins Krankenhaus eingeliefert.
Als Wohnsitzloser gab sich Sergej viel Mühe, um sich über Wasser zu halten. Oft war er am Rande des Verhungerns. Infolgedessen wurde er von der Lungenkrankheit, und zwar Tuberkulöse befallen.
Der Mann befindet sich im Spital und hat Atemschwierigkeiten. Herz- und Lungenpräparate sind für ihn unabdingbar. Man muss auch Arzneien und Antibiotika besorgen. Er selber hat kein Geld dafür und hofft auf die Barmherzigkeit der schweizerischen Gönner und Gönnerinnen.