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Testosteron ist das wichtigste männliche Geschlechtshormon (Androgen). Es beeinflusst die Funktion der Sexualorgane und damit die Fortpflanzungsfähigkeit sowie das Wachstum der Muskulatur, die Knochendichte und es reguliert den Fettstoffwechsel.
Was Testosteron im männlichen Körper bewirkt
Die Hauptfunktion von Testosteron liegt in der Entwicklung der primären und sekundären Geschlechtsmerkmale wie Penis, Prostata und Hoden. Auch der Bartwuchs und Stimmbruch, nicht zuletzt aber auch der männlichen Libido und Sexualität sind von Testosteron abhängig.
Die Bildung des Hormons erfolgt hauptsächlich in den Leydig-Zellen der Hoden, geringfügig auch in der Nebennierenrinde und der Leber, sowie bei Frauen in den Eierstöcken. Über das Blut gelangt es in diejenigen Organe, die einen Rezeptor für Testosteronaufweisen, zum Beispiel Gehirn, Hoden, Prostata, Muskeln, Knochen und auch in die Haarwurzeln.
Die starke muskelaufbauende Wirkung des Testosterons führ zu einer Zunahme der Muskelmasse. Diese Wirkung geht ab dem 40. Lebensjahr schrittweise verloren.
Geschlechtshormone führen zu einer erhöhten Knochendichte. In der Haut lässt sich ein Wachstum der Talgdrüsen beobachten, die zu Akne führen kann. Durch die Wirkung von Testosteron auf die Haarfollikel kommt es zur klassischen männlichen Behaarung am Körper oder bei genetischer Veranlagung zum Rückgang des Haarwuchses am Kopf und damit zur Glatzenbildung.
Testosteron hat einen deutlichen Einfluss auf den Sexualtrieb und das Sexualverhalten, aber auch auf die Stimmungslage und das Selbstwertgefühl. Durch psychische Belastung oder körperliche Anstrengung kann eine vorübergehende Erniedrigung des Testosteronwertes auftreten.