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Zum ersten Mal seit 1998 wird ein Tessiner Bundespräsident. Es ist für Ignazio Cassis vielleicht das Jahr der letzten Chance. Am Mittwoch wählt das Parlament Ignazio Cassis zum Bundespräsidenten für das kommende Jahr. Eigentlich hätte Ignazio Cassis am 16. Dezember im Kanton Tessin gefeiert werden sollen. Erstmals seit Flavio Cotti im Jahr 1998 stellt der Südkanton den neuen Bundespräsidenten. Wegen der angespannten Lage an der Coronafront wurden die Feierlichkeiten auf den nächsten Sommer verschoben. Eine mehrköpfige Tessiner Delegation um Regierungspräsident Manuele Bertoli (SP) wird am Mittwoch zu Ehren Cassis’ in Bern weilen.