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Bei Verdacht auf Prostatakarzinom wird zur Klärung immer eine Biopsie zur Bestätigung benötigt.
TRUS
Standardmässig wird eine systematische Zufallsbiopsie im Abstand von einigen Zentimetern mit Entnahme von 10 bis 14 Gewebeproben durchgeführt. Dieses geschieht unter Ultraschall-Kontrolle, d.h. ein fingerdünner Ultraschallkopf wird ca. 5 cm in den After eingeführt und die Prostata durch den Enddarm (das Rektum) angeschaut, dieses Vorgehen nennt man transrektalen Ultrsaschall (TRUS) und TRUS-Biopsie.
Die Prostata wird routinemässig durch das Rektum hindurch biopsiert, heute kann zur Senkung der damit verbundenen Infektgefahr (etwa 5%) auch die etwas aufwändigere und infektärmere perineale Prostatabiopsie in der Praxis angeboten werden. Bei der perinealen Prostatabiopsie wird durch die Haut am Damm hindurchgestochen.
Von vielen Männern wird die Untersuchung unter Betäubung mit einem Lokalanästhetikum als wenig unangenehm empfunden. Diese Lokalanästhesie hat keine besonderen Risiken. Bei manchen Männern ist schon bei der Vorabklärung erkennbar, dass eine zusätzliche Kurznarkose (Sedoanalgesie) sinnvoll ist.