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Während man dem von RBR vorgeschlagenen Restrukturierungsplan nicht zustimme, wäre die personelle Veränderung im obersten Gremium für den langfristigen Aktionärswert wahrscheinlich von Vorteil, heisst es. RBR habe überzeugende Argumente geliefert, dass Veränderungen im Gremium angebracht seien. Nicht zustimmen will ISS jedoch der Ernennung von Robinski als Präsidentin, wie es Bohli unter seinem Hedgefonds RBR gefordert hatte.
Allerding stellt sich der Stimmrechtsberater weiter gegen die Wiederwahl von Diego du Monceau, der von GAM erneut nominiert wurde, und gegen den Vergütungsbericht.
Von RBR hiess es am Donnerstag, nach einer gründlichen Prüfung aller Fakten und Diskussionen sowohl mit GAM wie auch mit RBR, habe ISS diesen 20-seitigen Bericht veröffentlicht. Der Hedgefonds fordert bekanntlich neben einer neuen Zusammensetzung des Verwaltungsrates auch die Ablösung von GAM-CEO Alexander Friedman. Zudem werden radikalere Kosteneinsparungen verlangt, die über die Ziele des Managements hinausgehen.
GAM wiederum argumentierte gegenüber AWP am Donnerstag: Die drei Kandidaten von RBR seien untrennbar mit den vorgeschlagenen Plänen verbunden, die unrealistische Kostensenkungen ohne Wachstumsperspektiven beinhalten. "Angesichts der Tatsache, dass weder ISS noch andere unabhängige Berater den Plan von RBR unterstützen, fordern wir weiterhin die Aktionäre auf, gegen die Kandidaten der RBR zu stimmen", so eine Sprecherin am Donnerstag zu AWP.
ys/cf
(AWP)