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Wie die Vereinigung der spanischen Bauernverbände (Unión des Uniones de Agricultores y Ganaderos) mitteilte, wurden in einem Betrieb in Salamanca fünf von insgesamt 16 aus Frankreich mit Gesundheitszertifikat bezogene Masttiere wenige Tage nach der Aufstallung positiv auf Tuberkulose getestet. Alle Tiere seien gekeult worden.
Vom Landwirtschaftsministerium in Madrid forderte die Bauernvereinigung, in Paris auf eine sorgfältige Durchführung der Tests und eine genaue Dokumentation der Prüfergebnisse zu drängen. Darüber hinaus müsse das Nachbarland die Vorsorgemassnahmen gegen Rindertuberkulose intensivieren. Schliesslich sei es wichtig, dass das spanische Landwirtschaftsministerium mit der Regierung in Paris über Entschädigungsmassnahmen für den Fall verhandele, dass wieder französische Tiere mit Gesundheitszertifikat in Spanien positiv auf Rindertuberkulose getestet werden.
Frankreich hat im zurückliegenden Jahr laut Zahlen des Agrarressorts schätzungsweise insgesamt gut 1 Millionen Mastrinder ab 80 kg ins Ausland verkauft. Wichtigster Abnehmer war Italien mit 721'000 Tieren, gefolgt von Spanien mit 132'000 Tieren. Nach Deutschland wurden 8'700 Mastrinder ab 80 kg geliefert.