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Die Einsprache von 9 Anwohnerinnen und Anwohnern ist per 5.10.2017 eingereicht worden. Die Einsprache beantragt die Abweisung des Baugesuchs der Appenzeller Bahnen. Die wichtigsten Argumente daraus sind:
- Das bestehende Bahnhofgebäude ist ein schützenswertes Kulturobjekt.
- Das bestehende Bahnhofgebäude ist integrierender und unverzichtbarer Bestandteil des Ortsbildes von Trogen, das im Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung (ISOS) aufgeführt ist.
- Das Bahnhofgebäude ist erhaltungsfähig.
- Der geplante Neubau verletzt in grober Weise die Ortsbildschutzvorschriften.
- Der geplante Neubau beeinträchtigt die benachbarten Bauten an der Speicherstrasse durch seinen Schattenwurf und durch sicher zu erwartende höhere Lärmimmissionen.
- Die in der Beilage zum Baugesuch (Atelier Bottlang) vorgenommene Interessenabwägung ist in mehrfacher Hinsicht nicht korrekt. Insbesondere lassen sich die Anforderungen bezüglich Verkehrsdrehscheibe, Behindertengerechtigkeit und Verkehrssicherheit problemlos unter Einbezug des bestehenden Bahnhofgebäudes lösen. Die Behauptung, dass Trogen ein neues Zentrum abseits der bestehenden Läden und Restaurants brauche, wird bestritten.
- Es werden Gutachten zu den Lärm- und Schallfragen gefordert; ausserdem wird ein Gutachten der Eidg. Natur- und Heimatschutzkommission ENHK zur Frage des Ortsbildschutzes eingefordert.