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Vollin Serge - Chérif Banmor
Kurzbiographie - Serge Vollin (Chérif Benamor)
Geboren 1946 in Messaouda, im Gebiet von Ghassira-Algerien unter dem ursprünglichen Namen Benamor Chérif, Serge Vollin ist ein Chaoui – Berber, von den Aurès Bergen.
Er übersiedelte 1964 nach Frankreich und wohnt nun in München.
Seine Bilder sind in nationalen und internationalen Städten gezeigt worden, und haben Anerkennung besonders unter deutschen, französischen und amerikanischen Sammlern gewonnen.
Seine Kindheit verbrachte er in den Zeiten des Algerien Krieges, 1957 fing Serge Vollin an, auf Palmenrinden und Felsen zu zeichnen, oder in der ausgetrockneten Erde in den Wadis, während er die Ziegen seiner Familie hütete.
Nach mehreren Versetzungen im Gebiet fing er an, 1963 in einem Hotel in der Nähe von Algier zu arbeiten, und setzte dort das Zeichnen und Malen fort, nicht nur Themen in Zusammenhang mit der Landschaft seiner Kindheit, sondern auch Szenen des Krieges illustrierend, dessen Zeuge er gewesen war.
1964 übersiedelte Serge Vollin nach Frankreich und entschied 1973 nach Deutschland zu reisen, ging nach München, wo er zuerst als Wachmann arbeitete und während der Nachtschichten in seinem Job malte.
1999 haben die Kindheitserinnerungen einen Teil seines Kopfes in Besitz genommen.
Daraufhin suchte er Hilfe bei den Münchner Kliniken. Dank den Ärzten und Psychologen, die Verständnis zeigten und ihn an die Kunstateliers in den Münchner Kliniken empfahlen, konnte er seine Probleme mit Kunst heilen.
2004 besuchte Serge Vollin das Atelier-Hpca – Heilpädagogisches Centrum Augustinum München, wo er einen großen Teil seiner Arbeiten fertigte und seit 2007 geht er regelmäßig in das Atelier der Kunsttherapie des Isar Amper Klinikums München-Ost, um dort mit anderen Künstlern zu arbeiten. Sehr viele seiner Werke entstehen aber in seinem eigenen Atelier in München.
Alle Bilder von Serge Vollin sind die saftigen Früchte seiner persönlichen Geschichte. Er ist ein visionärer naiver Maler, der nicht einfach illustriert, oder ein vorhandenes Thema ins Bild setzt.
Zuerst kommen die Bilder in sein Gedächtnis, als Vision oder in Form eines Traumes, größtenteils mit der Dringlichkeit eines Albtraumes oder der Intensität einer Halluzination und ihn zwingen, sie zu erschaffen.
Er arbeitet am besten wenn, wie mit seinen eigenen Wörtern ausgedrückt, ein Bild ihn auf seinen Kopf schlägt.
Seine rein symbolische Kunst ist einer vereinfachten Sprache ähnlich, die Kürzungen nimmt, um seine Absicht zu erreichen.
Internationale und nationale Ankäufe von Museen, Sammlern und Kunstliebhabern.
Laurent Danchin