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Umwelt-Tipp: Verwenden Sie nachhaltiges Palmöl
Palmöl ist in vielen, alltäglichen Produkten vorhanden. Wie Sie die Produktion von nachhaltigem Palmöl fördern und damit die Umwelt schützen können, erfahren Sie hier.
Palmöl ist ein pflanzliches Fett und wird in einer ganzen Reihe Alltagsprodukte verwendet. dazu gehören Lebensmittel wie Margarine, Fritierfett, Glacé, Guetzli und Schokolade. Ebenso ist Palmöl in Haushalt-Produkten wie Seife, Waschmittel und Kosmetika enthalten. Ausserdem wird es immer häufiger auch als Agrotreibstoff in Autos und Kraftwerken verbrannt.
Die Gewinnung des pflanzlichen Fettes wird häufig durch das Roden und Abbrennen von Tropenwäldern erreicht. Die Produzenten des Palmöls schaffen durch die Abholzung Platz für die Anbauflächen ihrer Plantagen. Besonders deutlich ist dieser Raubbau an der Natur in Malaysia und Indonesien zu beobachten. Die Anbaufläche für Palmöl hat sich dort zwischen 1985 und 2007 verzehnfacht. Unter dieser Vervielfachung der Plantagen leiden aber nicht nur die Regenwälder. Sie fördert ausserdem die Ausrottung des Orang-Utan.
Wenn Sie im Einzelhandel Biobutter und Biomargarine statt der normalen Margarine kaufen, können Sie einen Beitrag dazu leisten, dass die Zerstörung der Wälder nicht weiter voranschreitet. Ebenso können Sie die Umwelt schützen, indem Sie fertige Backwaren und Gerichte meiden, in denen Palmöl enthalten ist, dessen Herkunft nicht deutlich gekennzeichnet ist. Wenn Sie stattdessen aus frischen Bio-Zutaten selbst etwas kochen oder backen schonen Sie aber nicht nur die Umwelt, sondern tragen ebenso zu Ihrer gesunden Ernährung bei.
Quelle: WWF
Achtung: Palmöl wird oft nicht direkt deklariert, sondern als pflanzliches Fett, vegetabiles Fett, Sodium Palm Kernelat, Isopropyl Palmitat oder Cetyl Palmitat angegeben.