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Regelmässige Zahlungen, die jeweils am Ende einer Periode geleistet werden, bezeichnet man als nachschüssige Zahlungen. Der Begriff wird beispielsweise in Verbindung mit Renten, Sparkonten, Sparplänen, Krediten oder Leasing verwendet.
Beispiel 1: Sie erhalten im Rahmen eines Sparkontos oder Säule-3a-Kontos einen nachschüssigen Jahreszins von 2 Prozent. In diesem Fall erhalten Sie jedes Jahr jeweils am Ende des Jahres den entsprechenden Sparzins ausbezahlt.
Beispiel 2: Sie haben einen Kredit mit nachschüssigen Monatsraten abgeschlossen. Die Monatsrate für den ersten Monat müssen Sie also erst am Ende des ersten Monats bezahlen.
Im Gegensatz zu vorschüssigen Monatsraten erhält der Kreditgeber die Zahlungen später und der Kreditnehmer ist zu jedem Zeitpunkt höher verschuldet. Kredite mit nachschüssigen Raten sind deshalb teurer als solche mit vorschüssigen Raten.