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Sollten die Ölpreise am Donnerstag die Verluste halten, dann wären die Preise sechs Tage in Folge gefallen. Dies wäre die stärkste Verluststrecke seit Februar. Die am Mittwoch veröffentlichten Rohöllagerbestände stützten die Ölpreise nur vorübergehend. Die Ölpreise schlossen letztlich jedoch am Tagestief. "Dies ist ein weiteres Zeichen für eine geänderte Stimmungslage am Ölmarkt", kommentierte Commerzbank-Analyst Eugen Weinberg die Entwicklung. Bis vor einer Woche seien Preisrückgänge als Kaufgelegenheit erachtet worden.
Am Markt wird der aktuelle Rückgang der Ölpreise auch mit der Entwicklung in Kanada erklärt. Nach verheerenden Waldbränden in wichtigen Ölfördergebieten des Landes wird erwartet, dass die Fördermenge in diesem Monat wieder erhöht wird.
Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) ist weiter gefallen. Das Opec-Sekretariat meldete am Donnerstag, dass der Korbpreis am Mittwoch 45,36 US-Dollar je Barrel (159 Liter) betragen habe. Das waren 28 Cent weniger als am Dienstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der 13 wichtigsten Sorten des Kartells./jsl/tos/stb
(AWP)