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Von erneuerbaren Energien kann, nach Meinung von Itre, nicht erwartet werden, dass sie andere Energiequellen komplett ersetzen können - selbst bei grössten Anstrengungen in diese Richtung. Die Atomenergie, auch wenn sie nicht überall beliebt sei, liefere den grössten Beitrag aller Energiequellen zur europäischen Stromproduktion, ermögliche die Grundlast-Produktion in grossem Umfang und produziere kaum Treibhausgas-Emissionen. Der Energielieferant Kohle hingegen sei in Europa wegen hoher Kostenverursachung und ökologischen Bedenken im Rückgang, könne jedoch durch vermehrten Einsatz von neuen Technologien in der Nutzung effizienter und sauberer gemacht werden. Zudem würde die verstärkte Forschung an zukünftigen Technologien wie der Kernfusion die Versorgungssicherheit und Arbeitsstellen sichern. Insgesamt sei die EU jedoch unter den jetzigen Umständen nicht in der Lage, den Herausforderungen der Klimaveränderung entgegenzutreten.
Der Ausschuss wird bis Mitte Oktober über Ergänzungen im vorgelegten Bericht befinden, und das Europäische Parlament sollte dann bis Mitte November über das "Green Paper" abstimmen.
Quelle
D.S. nach NucNet vom 28. und 31. August und Berichtsentwurf Itre vom 25. Juli 2001