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Nach zuletzt schwachen Leistungen findet der irische Golfstar Rory McIlroy auf den Start des 148. British Open seine Form nicht zurück. Mit einer 71er-Runde handelt er sich eine Hypothek ein.
Am ältesten Golfturnier hätte es für den vierfachen Majorturnier-Gewinner in der ersten Runde noch schlechter kommen können. Auf den ersten sechs Löchern des Par-70-Platzes von Royal Birkdale in Southport nördlich von Liverpool musste McIlroy fünf Schlagverluste hinnehmen. Der desaströse Start könnte die unmittelbare Folge der Leistungen der letzten zwei Wochen gewesen sein, in denen er sowohl am Irish Open als auch am Scottish Open mit ungewöhnlich schwachen Ergebnissen vor den die Finalrunden ausschied.
Immerhin konnte sich McIlroy ab dem 7. Loch auffangen. Er spielte von dort weg bravourös, fing kein Bogey mehr ein und konnte sich mit vier Birdies auf der zweiten Platzhälfte erheblich verbessern. Allein auf den letzten zwei Löchern machte er zwei Schläge gut. Noch hat der British-Open-Sieger von 2014 reelle Chancen, sich für die letzten zwei Runden vom Wochenende zu qualifizieren. Im Kampf um den Sieg müsste er jedoch schon sechs Schläge auf die Besten gutmachen.
Brooks Koepka entfesselt
Der amerikanische Senkrechtstarter Brooks Koepka, der vor einem Monat das US Open für sich entschieden hatte, machte McIlroy vor, wie man den Einstieg in das prestigeträchtige Turnier besser bewältigt. Koepka spielte ab dem 8. Loch in kurzer Folge vier Birdies. Den einzigen Schlagverlust, am 16. Loch, beantwortete er umgehend mit einem Eagle, einem doppelten Schlaggewinn.
Mit dem 65er-Umgang eroberte Koepka die Spitze, schlaggleich mit den weiteren renommierten US-Golfern Matt Kuchar und Jordan Spieth. Spieth gehört mit seinen zwei im Jahr 2015 errungenen Majortitel wie Koepka zu den ersten Siegesanwärtern am dritten Major des Jahres.
SDA-ATS