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Die britischen Behörden gaben am Mittwoch bekannt, dass sie die Suche nach dem Flugzeug mit Emiliano Sala und dem Piloten David Ibbotson fortsetzen werden, nachdem in der Normandie zwei gepolsterte Sitze entdeckt wurden, die «wahrscheinlich» zu dem Flugzeug gehören, das am 21. Januar über dem Kanal verschwand.
Die Sitze seien bereits am Montag an einem Strand in der Nähe von Surtainville, in der Region Cotentin, gefunden worden, meldet «L'equipe», die grösste Sportzeitung Frankreichs, am Mittwoch.
Sala und sein Pilot waren am 21. Januar mit einer Piper PA-46 Malibu über den Ärmelkanal geflogen, als die Maschine vom Radar verschwand. Am 24. Januar wurde die Suche nach den beiden Männern eingestellt. Die Überlebenschancen seien «äusserst gering», begründete die Polizei auf der britischen Insel Guernsey ihre Entscheidung. Salas Vater Horacio und seine Schwester Romina appellierten eindringlich an die Einsatzkräfte, die Suche fortzusetzen.
Der Pilot, mit dem der argentinische Fussballer Emiliano Sala offenbar über dem Ärmelkanal abgestürzt ist, hätte den Sportler laut einem Zeitungsbericht gar nicht fliegen dürfen. Der 59-Jährige habe lediglich einen Pilotenschein für private Flüge gehabt.
Kurz vor seinem Verschwinden hatte Sala laut argentinischen Medienberichten in einer WhatsApp-Nachricht an Freunde Sorgen über den Zustand der Maschine geäussert. «Ich habe solche Angst», sagte er demnach in der Sprachnachricht. Salas britischer Agent Mark McKay sagte im Sender Sky Sports News, er habe dem Spieler bei der Suche nach einem Flugzeug geholfen, das ihn über den Ärmelkanal fliegen sollte. (whr/sda/afp)
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