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Inhalt und Ziele des Forschungsprojektes
Ein Hirnschlag kann durch ein Vorhofflimmern (unregelmässiger Herzrhythmus) ausgelöst werden. Patienten mit einem Hirnschlag, verursacht durch ein Vorhofflimmern sind einem erhöhten Risiko ausgesetzt, weitere Hirnschläge zu erleiden. Bisher werden solche Patienten mit einem Blutverdünner (orale Antikoagulantien) behandelt. Seit wenigen Jahren sind neue Medikamente auf dem Markt (direkte orale Antikoagulantien), die im Vergleich zu älteren Medikamenten Hirnschläge gleich wirksam verhindern und ausserdem weniger Blutungen verursachen. In allen bisherigen klinischen Studien wurden diese neuen Medikamente allerdings frühestens eine Woche nach dem ersten Hirnschlag eingesetzt. Bisher gibt es keine Studie, die die Sicherheit eines früheren Behandlungsbeginns mit direkten oralen Antikoagulantien kurz nach dem ersten Hirnschlag im Vergleich zu einem späteren Behandlungszeitpunkt untersucht hat. Allerdings zeigen neuste Beobachtungen, dass ein früher Behandlungsbeginn möglicherweise zu weniger Hirnschlägen und gleichzeitig nicht zu mehr Hirnblutungen oder sonstigen Blutungen führt.
Mit dieser randomisierten Studie (das heisst, dass die Patienten durch Zufall einer Gruppe zugeteilt werden) möchten wir untersuchen, ob ein früher Behandlungsbeginn nach einem Hirnschlag mit den neuen direkten oralen Antikoagulantien im Vergleich zur gängigen Praxis (einem späteren Behandlungsbeginn) sicher ist.
Wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Kontext des Forschungsprojektes
Ziel dieser Studie ist es, Patienten nach einem Hirnschlag, verursacht durch ein Vorhofflimmern in Zukunft eine frühzeitige Behandlung anbieten zu können, die das Auftreten von erneuten Hirnschlägen verhindern kann ohne dass gleichzeitig das Risiko von Blutungen steigt.