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Akademisches Wissen wird für gewöhnlich höher bewertet als praktisches Know-how. Doch das ist – recht betrachtet – eigentlich ein grosses Missverständnis.
Discovering ancient civilisations is humbling rather than self-aggrandising
Ganzer Text auch hier. Starkes Argument am Ende:
Mr Gardini gives another reason for studying classical languages: “The story of our lives is just a fraction of all history…life began long before we were born.” This is the very opposite of a practical argument—it is a meditative, even self-effacing one. To learn a language because it was spoken by some brilliant people 2,000 years ago is to celebrate the world; not a way to optimise yourself, but to get over yourself.
Es ist von archetypischer Symbolik, wenn das Virus, das zurzeit um die Welt geht, die von ihm Infizierten mit Atemnot kämpfen lässt. Der Kampf gegen die Pandemie zwingt uns eine radikale Form von «Immanenzverdichtung» auf. Wir aber brauchen Luft und Weitung.
Weltkriege, die russische Revolution, Kollaps eines Staates oder die Pestpandemien: Wann immer es in der Vergangenheit zu einer erheblichen Reduktion der wirtschaftlichen Ungleichheit kam, war einer der vier Reiter im Spiel.
Bildung ist mehr als Kompetenzorientierung. Sie lässt sich nicht in Schemata pressen, normieren und skalieren. Das zeigt eine Publikation von Thomas Philipp . Ein Resümee von Condorcet-Autor Carl Bossard.
Anhand des griechischen Philosophen Anaximander diskutiert Carlo Rovelli die Ursprünge und das Wesen der Naturwissenschaften. Der Physiker bietet gute Unterhaltung, argumentiert jedoch nicht immer schlüssig.