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Am 12. Februar 2004, A12, Ausfahrt Flamatt: Eine Automobilistin und ihr Kleinkind sind in Richtung Freiburg unterwegs. Wegen Übermüdung nickt die Automobilistin ein, verliert die Herrschaft über ihr Fahrzeug und kommt ins Schleudern. Dieses prallt mit der Front heftig gegen die Mittelleitplanke, dreht sich um die eigene Achse, schleudert rückwärts über beide Fahrstreifen die Strassenböschung hoch, prallt gegen einen Baum, kommt auf der Seite liegend auf einer Lärmstützmauer zum Stillstand und fängt sofort Feuer. Zubaku Naser und Fritz Luchsinger bemerken das brennende Fahrzeug. Herr Zubaku vernimmt Schreie und eilt zum Fahrzeug. Durch ein Seitenfenster übergibt ihm die verunfallte Frau ihren kleinen Sohn. Äste und Rauch nehmen ihm die Sicht ins Fahrzeuginnere. Inzwischen ist Fritz Luchsinger an der Unfallstelle und entdeckt die verletzte Fahrerin in der Mitte des Autos. Er packt sie an den Armen und vermag sie durch ein zerbrochenes Seitenfenster ins Freie ziehen. Nun holt er sich in seiner Firma Decken, womit er die Frau vor dem Eintreffen der Rettungsdienste umhüllt.
Beide Retter sind Preisträger des Prix courage.