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Geschichte
Dieser Park, bekannt als der «Garten der Wunder», wurde von Arturo Scherrer (1881–1956) erschaffen – einem Textilhändler, passionierten Reisenden und Liebhaber von Kunst und Kultur. Der Park beherbergt eine reiche Sammlung an Kunstwerken aus vielen verschiedenen Ländern und Epochen, die von üppigen Pflanzen, Bauten und Beispielen verschiedener Kunstformen aus der ganzen Welt umgeben ist.
So findet man hier ein Modell des Erechtheion im Massstab 1:4 – dem zweitgrössten Tempel auf der Akropolis in Athen, des indischen Palastes, der eine Kopie des Palazzo Salò in Bruigne in der Nähe von Padua ist, und des ägyptischen Tempels, der Nofretete gewidmet ist und dessen Innenraum eine exakte Nachbildung des Originals in Berlin darstellt. Die originalgetreue Nachbildung eines typischen Hauses in Tessin/der Lombardei aus dem vierzehnten Jahrhundert in der Nähe des Eingangs wurde von Scherrer errichtet, um seine Zuneigung zum Tessin zu zeigen. Heute findet man darin ein Grottenrestaurant.
Dieser paradiesische Garten, der über den Luganer See hinausragt, befindet sich inmitten einer erstaunlichen subtropischen Flora mit Palmen, Kamelien, Glyzinien, Zedern, Zypressen, Kampfern, Eukalyptus, Magnolien, Azaleen, Zitronen, Bambus und vielen Arten duftender Blütenpflanzen, um Besucher anzulocken und zu verzaubern.
Scherrers Witwe überliess den Park im Jahr 1965 an die Gemeinde Morcote und äusserte den ausdrücklichen Wunsch, ihn für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Der Park wird in dem Zustand gehalten, in dem er von der Familie Scherrer ursprünglich gestaltet wurde, mit weiteren Verbesserungen, um ihn für erfolgreiche kulturelle und geschichtliche Veranstaltungen noch geeigneter zu machen.