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Der grosse Roman über ein entscheidendes Kapitel der religiösen Geschichte Europas: als die Illusion vom friedlichen Miteinander der Religionen zerbrach Im 11. Jahrhundert beginnt das christliche Spanien sich der 300-jährigen muslimischen Fremdherrschaft zu widersetzen. Die berühmte Reconquista, die Rückeroberung der Iberischen Halbinsel, nimmt ihren Anfang. Frank Baers Epos vom Beginn dieses für Europa so bedeutenden Abschnitts erzählt die Geschichte dreier ungleicher Männer – eines gefeierten arabischen Poeten, eines hochgeachteten jüdischen Arztes und eines spanischen Edelmanns -, die trotz ihrer verschiedenen Lebenswelten zu Freunden werden. Jahre später müssen sie jedoch in einer schicksalshaften Nacht erkennen, dass in Andalusien die Tage des friedlichen Zusammenlebens von Christen, Juden und Muslimen gezählt sind. Geschrieben in der Tradition der grossen historischen Romane von Lion Feuchtwanger und Stefan Zweig gelang Frank Baer mit „Die Brücke von Alcántara“ ein Meisterwerk.
Portrait
Frank Baer, Jahrgang 1938, wuchs in Würzburg auf, studierte in München Geschichte und Philosophie, absolvierte ein Volontariat bei einer Tageszeitung und arbeitete danach als fester freier Mitarbeiter für verschiedene Redaktionen des Bayrischen Fernsehens. Gleichzeitig schrieb er Bücher für Kinder und über Kinder („Die Magermilchbande“) und veröffentlichte nach umfangreichen Recherchen den historischen Roman "Die Brücke von Alcántara", der zu einem Bestseller wurde und bis heute vor allem in Spanien eine grosse Leserschaft findet.