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Memes, in der digitalisierten Jugendwelt eines der weitest verbreiteten Phänomene. Wer jedoch auf der grössten Internet-Suchmaschine nach “Memes” sucht, wird ein erstaunliches Resultat vorfinden.
Die Suchmaschine verweist auf eine bekannte Internet-Enzyklopädie, in welcher man lernt, dass ein Mem ein Bestandteil der Memtheorie sei. Ein Mem kann beispielsweise ein Gedankengang darstellen. Doch wo ist hier der Zusammenhang?
Memes bezeichnen ein Bild, welches durch Hinzufügen eines kurzen Satzes oder teilweise auch nur eines Wortes einen humoristischen Aspekt erhalten und die Person, welche das Bild sieht, zum Lachen bringen soll. Dabei ist es zentral, dass der Inhalt nicht zu plump rüberkommt.
Somit ist der Zusammenhang praktisch nicht mehr übersehbar. Einen nicht plumpen Inhalt kann man nur produzieren, wenn ein komplexer Gedankengang und ein zeitaufwändiges Sinnieren über die möglichen Aussagen des gewählten Bildes vor der Kreation stehen. Also stehen ganz viele Meme, der grammatikalisch korrekte Plural von Mem, vor dem Meme.