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Werden und Sein
Knaben und Mädchen der gehobenen Schichten wurden standesgemäss erzogen: Aus den Mädchen machte man Ehefrauen und Mütter, aus den Knaben Offiziere und Staatsmänner.
Neben den allgemeinen Schulfächern wurden die Zöglinge auch in französischer Sprache, im korrekten Umgang in der Gesellschaft, in Konversation und in den schönen Künsten unterrichtet. Die Knaben lernten das Reiten und Fechten.
Begegnen Sie hier der Zeitzeugin Franziska Romana von Hallwyl.
Kommen und Gehen
Bis ins 20. Jahrhundert waren Geburt und Tod auf dem Land noch eine weitgehend häusliche Angelegenheit. Das eigene Bett wurde zum Wochenbett und auch zum Sterbe- und Aufbahrungsbett.
Der Fortschritt in der Medizin hat seit dem 19. Jahrhundert dazu geführt, dass in den industrialisierten Ländern die meisten Menschen in einem Spital zur Welt kommen und in einem Spital von der Welt gehen.
Begegnen Sie hier der Zeitzeugin Bernhardine von Hallwyl.
Sammeln und Sichern
Um 1900 gehörte die Familie von Hallwyl zum eidgenössischen Bürgertum, welches aus Unternehmern, Kaufleuten, Akademikern, hohen Beamten und leitenden Angestellten zusammengesetzt war.
Diese uneinheitliche Gruppe unterschied sich durch Lebensstil, Wertvorstellungen und Mentalität vom alten Adel, der immer noch standesbewusst lebte, das berufliche Tätigkeitsfeld aber ausgeweitet hatte.
Begegnen Sie hier der Zeitzeugin Wilhelmina von Hallwyl.