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Unter dem Begriff Leberkrebs werden die bösartigen (malignen) Tumoren der Leber zusammengefasst. Bei den primären Lebertumoren, die vom Gewebe der Leber ausgehen, wird zwischen dem Leberzellkarzinom (hepatozelluläres Karzinom, HCC) und dem Gallengangskarzinom (cholangiozelluläres Karzinom, CCC) unterschieden. Leberkrebs ist selten, tritt jedoch bei bestimmten Vorerkrankungen der Leber (alkoholische Leberschrumpfung, chronische Hepatitis) häufiger auf. Den Grossteil der bösartigen Neubildungen der Leber stellen jedoch sekundäre Lebermetastasen von Malignomen anderer Organe dar. Der Begriff Hepatom fasst die primären Neubildungen der Leber zusammen, wozu neben den malignen jedoch auch die gutartigen (benignen) Adenome der Leber gehören.
Männer sind etwa doppelt so häufig betroffen wie Frauen. Bei Diagnose sind die Betroffenen meist zwischen 50 und 60 Jahre alt.