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Um die Verwirrung komplett zu machen gibt es noch verschiedene Arten von Personas, von denen einige Typen im nächsten Abschnitt beschrieben werden.
Was für Arten von Personas gibt es?
Man findet verschiedenen Einteilungen und Kategorisierungen für Persona Typen:
Eine Einteilung unterscheiden z.B. zwischen Buyer Personas, Customer Personas und User Personas, wobei die Buyer Personas die verschiedenen Rollen eines Einkaufsgremiums repräsentieren wie der Einkäufer (buyer), Beeinflusser (influencer), der Entscheider (decider) usw. und somit Personen umfasst, die sich noch nicht für ein Produkt entschieden haben. Die Customer Personas beschreiben verschiedene typen von bereits bestehenden Kunden, die sich für ein Produkt/eine Agentur entschieden haben. Die User Personas nach dieser Einteilung wären dann die Endnutzer, die das/die Produkt/e täglich oder zumindest regelmässig benutzen.
Im folgenden Abschnitt werden drei Arten von Personas besprochen, welche auf einer Einteilung von Cooper et al. basieren:
Marketing Persona
Zum einen gibt es Marketing Personas welche den Fokus auf demographischen Informationen, Kaufmotivationen und Bedenken, Shopping und Kaufpräferenzen und Mediengewohnheiten legen. Dieser Persona Typ basiert Oft werden Marketing Personas in einer Bandbreite beschrieben, zB das Alter dieser Persona ist zwischen 30 und 45 Jahren und lebt in der Deutschschweiz, Österreich oder Deutschland. Marketing Personas erklären Kundenverhalten, kommen aber nicht zum “Warum” dahinter.
Diese Personas werden auch als Kunden-Personas oder Buyer-Personas bezeichnet, und repräsentieren eine bestimmte Kundengruppe und können helfen die Zielgruppen ganz spezifisch anzusprechen.
Proto Persona
Der zweite Persona-Typ, die Proto Persona (aka provisorische Persona, Ad-Hoc Persona), wird verwendet wenn wenig Zeit vorhanden, oder die Finanzierung nicht gewährleistet ist, um forschungsbasierte Personas erstellen zu können. Dieser Typ Persona wird aus sekundärer Forschung - wie Kundenfeedback, Martkforschungsdaten, usw. - und gut überlegtem, erfahrungsbasiertem Raten erstellt. Im besten Falle werden sie im Laufe des Projekts noch durch Feldforschung mit potentiellen und bestehenden Nutzern validiert.
Design Persona
Dann gibt es noch die von Cooper et al. so bezeichnete Design Persona, die den Fokus auf Benutzerzielen, aktuellem Verhalten und Pain Points (Schwierigkeiten und Herausforderungen) legen. Design Personas basieren auf Feldforschung und realen Menschen. Sie erzählen eine Geschichte und beschreiben warum Leute tun was sie tun und helfen allen im Design- und Produktentwicklungsprozess involvierten Personen den Endnutzer zu verstehen, sich mit ihm zu identifizieren und ihn immer im Kopf zu behalten.
Diese Art von Personas ist gut geeignet um Forschungseinsichten und Benutzerziele zu kommunizieren, bestimmte Benutzertypen gut zu verstehen und sich auf sie zu fokussieren, und helfen das Produkt zu definieren, während sie gleichzeitig den “Elastischen User” und “Self-referential Design” verhindern.
Bei den Design Personas selber gibt es nach Cooper sechs verschiedene Typen:
- Primäre Personas
- Sekundäre Personas
- Ergänzende Personas
- Kunden-Personas
- Indirekt betroffene Personas (Served Persona)
- Negativ-Persona
Auf diese Subtypen der Design Persona wird jedoch in diesem Blogpost nicht mehr weiter eingegangen da diese Erklärung selber schon wieder einen Beitrag füllen würde.
Sie können mithilfe unseres Persona Packages bereits selber versuchen Personas zu erstellen: