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Der US-amerikanische Bau- und Landmaschinenhersteller Deere & Company leidet unter der anhaltend schlechten Agrarkonjunktur und einer daraus resultierenden schwachen Nachfrage nach Landmaschinen sowie auch wieder schwächer tendierenden Baumaschinenmärkten.
Das Landtechnikunternehmen Claas hat im Ende September abgeschlossenen Geschäftsjahr trotz eines nach wie vor schwierigen Marktumfeldes ein stabiles Ergebnis erzielt. Wie der Konzern heute bekanntgab, wurde ein Umsatz von 3,84 Mrd Euro (4,14 Mrd CHF) erwirtschaftet. Im Vorjahr waren es 3,82 Mrd Euro (4,12 Mrd CHF) gewesen.
Der Europäische Verband der Landmaschinenindustrie (CEMA) erwartet für 2015 einen Rückgang des Umsatzes seiner Mitgliedsunternehmen in Europa, rechnet jedoch gleichzeitig mit einer zumindest teilweisen Marktstabilisierung für das nächste Jahr.
Die schwächere Nachfrage nach Land- und Baumaschinen macht dem amerikanischen Konzern Deere & Company zu schaffen. Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2014/15 muss der Landtechnikhersteller sowohl beim Erlös als auch beim Ergebnis kräftige Einbussen hinnehmen.
Wegen der sich weltweit abschwächenden Agrarkonjunktur hat der Deere & Company im ersten Quartal deutliche Einbussen bei Umsatz und Gewinn verzeichnet. Wie der US-Konzern heute mitteilte, belief sich der Gewinn in den Monaten November bis Januar auf insgesamt 387 Mio $ (365 Mio CHF); 43% weniger als im Vorjahreszeitraum. Weltweit gingen die Nettoumsatzerlöse und sonstigen Erträge um 17% auf 6,38 Mrd $ (6 Mrd CHF) zurück.
Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) rechnet mit einer anhaltenden Steigerung des globalen Düngemitteleinsatzes. Nach ihrer Prognose wird der Verbrauch in den nächsten vier Jahren weltweit insgesamt um jeweils 1,8 % zunehmen. Demnach würde die globale Aufwandsmenge 2018 mit 200,5 Mio t um ein Viertel über dem Niveau von 2008 liegen.
Nachdem der Euro gegenüber dem Franken abgesackt ist, kam die Hoffnung auf, dass Vorleistungen - wie z.B. Dünger billiger - werden. Allerdings werden die Düngerhändler erst die
vorhandenenen Lager ausliefern. Die Stickstoffdünger bleiben knapp.
Claas hat in einem deutlich kleineren Absatzmarkt seinen Umsatz gehalten. Im Ende September abgeschlossenen Geschäftsjahr 2014 wurde ein Gesamterlös von 3,823 Mrd Euro (4.5912 Mrd CHF) erwirtschaftet, verglichen mit 3,825 Mrd Euro (4.5936 Mrd CHF) im Vorjahr. Das Ergebnis vor Steuern verschlechterte sich allerdings um 47,5 % auf 155,1 Mio Euro (186.2 Mio CHF), wie Claas am Montag mitteilte.
Das Geschäftsklima in der globalen Agritech-Industrie verschlechtert sich. Nur 18 Prozent der Produzenten sind mit der aktuellen Geschäftssituation zufrieden.
Der Schweizerische Raufutterverband (SRV) beschloss, den Heurichtpreis von 22 auf 27 Franken je 100 kg anzuheben. Dieser Richtpreis gilt für bodengetrocknetes Heu in Kleinballen und verladen ab Hof. Der Richtpreis für belüftetes Heu steigt um vier Franken auf 34 Franken, und gilt ebenfalls für Kleinballen, gepresst und verladen.
Nach drei Jahren des Aufschwungs zeichnet sich für die Landmaschinenindustrie in der EU ein Umsatzrückgang ab. Wie der Präsident des Europäischen Dachverbandes (CEMA), Richard Markwell, berichtet, dürfte der Markt 5% unter Vorjahresniveau bleiben.
Die Tierfutterherstellerin Kunz Kunath AG übernimmt das Mischfuttergeschäft der O. Studer AG. Die Produktion wird nach Weinfelden TG verlegt. Die Mehrzahl des Personals wird übernommen.