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Ein Gedicht in zehn Büchern, 1783. Eine Liebes- und Verwechslungskomödie in Versen.
"Heute würde man vielleicht von einer Boulevard-Komödie sprechen - allerdings einer, in der es auf die Pointen weniger ankommt, als vielmehr darauf, dass das Genre dem Könner die Gelegenheit gibt, seine artistische Kunstfertigkeit zu zeigen. Die Geschichte fängt damit an, dass sich während eines Gottesdienstes zwei schöne Jungfrauen und zwei schöne Jünglinge ineinander verlieben, aber … mehrüber die Identität des jeweiligen Konterparts falsch informiert werden - und so ergibt siche ein Verwechselungskomödie mit allerlei Verwicklungen." Jan Philipp Reemtsma Über den Autor Christoph Martin Wieland (1733-1813) stammte aus einer Pfarrersfamilie in Oberholzheim bei Biberach. Er studierte Philosophie in Erfurt, wo er 1769 auf den Lehrstuhl berufen wurde. 1772 wurde er Prinzenerzieher am Weimarer Hof. Er begründete den modernen deutschen Roman und übersetzte Shakespeare und Autoren der Antike. Der elegante, phantasievolle Aufklärer und pointierte Satiriker steht zu Unrecht im Schatten seiner Zeitgenossen Schiller und Goethe.Jan Philipp Reemtsma, geboren am 26. November 1952 in Bonn, ist unter Geisteswissenschaftlern und Intellektuellen ein fester Begriff. Er lebt und lehrt in Hamburg, ist Professor für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Hamburg und Vorstand des Hamburger Instituts für Sozialforschung und der Arno-Schmidt-Stiftung. Er ist Mitherausgeber der Werke Arno Schmidts und Autor zahlreicher Bücher. 1997 erhielt er den Lessing-Preis der Freien Hansestadt Hamburg. weniger