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Wohl kaum ein Modellbahn-Anbieter polarisiert so wie Lima. Entweder man liebt Lima (und schätzt dabei die mittlerweile gute Qualität zu einem günstigen Preis) - oder man hasst Lima. Ist vielleicht ein wenig krass ausgedrückt. Es gibt aber viele Modellbahner, die mit den Produkten von Lima nichts anfangen können. Sie waren, vorab in den 60er- und 70er-Jahren, von einfacher Ausstattung und mässiger (Kunststoff-)Qualität. Dafür waren sie in jedem Warenhaus sackgeldgerecht für ein paar Franken zu haben und rund drei bis vier Mal günstiger als Märklin-Produkte. Im Betrieb waren sie eigentlich nur auf dem Lima-eigenen Schienenmaterial tauglich. Die Loks und Wagen wurden deshalb nicht selten modifiziert und umgebaut; sie waren bei den Bastlern unter den Modellbahnern gern gesehen. Mir als altem Märklinisten haben es die Plastikloks und -wagen von Lima nie besonders angetan.
Das Unternehmen Lima stellt seit 1953 in Vicenza (Italien) Modelleisenbahnen her. Ab 1982 erfolgte die schrittweise Umstellung vom Billigsegment auf höherwertige Modellbahnen, die ab 1989 unter dem Label Lima-Nova vertrieben wurden. Mittelmotor mit Kardanantrieb, kinematische Kurzkupplungen und maßstäbliche Wagen sowie Nischenmodelle wurden dessen Markenzeichen, trotzdem wurde die Firma ihr Image als Hersteller billiger Produkte nie wirklich los. Mit der Übernahme der angeschlagenen Hersteller Rivarossi, Jouef und Arnold geriet Lima seinerseits in finanzielle Schwierigkeiten und musste 2004 Insolvenz anmelden. Seit 2006 gehören die Markenrechte wie auch die Fertigungsformen aus der entsprechenden Insolvenzmasse der Firma Hornby. (Quelle: Wikipedia)
Das Gesamtwerk von Lima ist andernorts gut dokumentiert. Ich beschränke mich deshalb auf meiner Website auf ein paar ausgewählte Modelle für Quervergleiche mit andern Anbietern.
Schweizerische Güterwagen
Europäische Güterwagen
Amerikanische Güterwagen