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Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.
Der Amerikaner Nathan Gerbe, dessen Vertrag mit Genève-Servette in der vergangenen Woche aufgelöst wurde, dürfte seine Karriere in Nordamerika fortsetzen. Der 30-jährige Stürmer soll bei der NHL-Franchise Columbus Blue Jackets einen Zweiweg-Vertrag unterschreiben und in der AHL für die Cleveland Monsters spielen. Dort wäre er Teamkollege von Dean Kukan (derzeit in der NHL) und Calvin Thürkauf. (abu/sda)
LeBron James durchbricht bei der 102:114-Niederlage seiner Cleveland Cavaliers bei den San Antonio Spurs als erst siebter Spieler in der Geschichte der NBA die Marke von 30'000 Punkten,
James ist mit 33 Jahren und 24 Tagen der bislang jüngste Spieler, der diesen Meilenstein geschafft hat. Weiter zählen Kareem Abdul-Jabbar (38'387), Karl Malone (36'928), Kobe Bryant (33'643), Michael Jordan (32'292), Wilt Chamberlain (31'419) und Dirk Nowitzki (30'808) zum elitären Kreis.
Sieben Punkte fehlten James vor der Partie zu den 30'000 Punkten. Eine Sekunde vor Ablauf des ersten Abschnitts war es nach einem verwandelten Sprungwurf so weit. Die Fans im texanischen San Antonio würdigten die Leistung des dreifachen NBA-Champions und 14-fachen All-Star mit Standing Ovations, Am Ende kam James auf 28 Punkte, neun Rebounds und sieben Assists. (abu/sda/dpa)
Für die Ski-Freestylerin Giulia Tanno endet die Saison unmittelbar vor den beiden Saison-Höhepunkten. Die Bündnerin zieht sich im Training zu den X-Games in Aspen einen doppelten Oberarmbruch zu.
Tanno blieb an einem Rail hängen und stürzte unglücklich auf das Geländer. Ihre Saison sei beendet, teilte Swiss-Ski in einem Communiqué mit. Um eine Operation kommt die 19-Jährige herum.
Tanno feierte Anfang Dezember am Big-Air-Event in Mönchengladbach ihren ersten Weltcupsieg. In Mailand hatte zuvor als erste Frau überhaupt einen Double Cork 1080 gestanden. Sie hätte auch an den Olympischen Spielen im Februar in Pyeongchang zu den Medaillenanwärterinnen gehört. (abu/sda)
Manchester City gewinnt gegen Bristol City nach dem 2:1-Sieg im Hinspiel mit 3:2 und zieht ins Endspiel des «Carabao Cups» – besser bekannt unter der einstmaligen Bezeichnung «League Cup» – ein.
Leroy Sané bringt den Premier-League-Tabellenersten gegen das unterklassige Bristol in der 43. Minute in Führung. Der Deutsche profitiert dabei von einem Abwehrschnitzer und dem aufsässigen Nachsetzen von Bernardo Silva. In der 49. Minute schaltet die Mannschaft von Pep Guardiola blitzschnell um – und Sergio Agüero bleibt nach wunderbarer Vorarbeit von Kevin De Bruyne vor dem Tor gewohnt eiskalt. Bristol steckt jedoch nicht auf – und kommt in der 64. Minute zum Anschlusstreffer. Marlon Pack steht am Ende einer wunderbaren Kombination und netzt per Kopf ein. Der Underdog kämpft in der Folge wacker, der Ausgleichstreffer in der vierten Minute der Nachspielzeit kommt jedoch zu spät. Aden Flint bringt für einen kurzen Moment die Spannung zurück – doch Kevin De Bruyne legt eine Minute später einen weiteren Treffer nach und entscheidet die Partie endgültig.
Wer City im Endspiel gegenüberstehen wird, wird am Dienstag im Aufeinandertreffen zwischen den Londoner Mannschaften Arsenal und Chelsea entschieden. Im Hinspiel trennten sich die beiden mit einem torlosen Unentschieden. (jsc)
Bristol City - Manchester City 2:3
Tore: 43. Sané 0:1. 49. Agüero 0:2. 64. Pack 1:2. 94. Flint 2:2. 96. De Bruyne 2:3. (sda)
Der angestrebten Kandidatur «Sion 2026» für die Durchführung der Olympischen Winterspiele 2026 erwächst im Nachbarland mögliche Konkurrenz. Die steirischen Städte Graz und Schladming wollen unter der Marke «Austria 2026» kandidieren. Dies gaben die Bürgermeister Siegfried Nagl (Graz) und Jürgen Winter (Schladming) am Dienstag bekannt.
Für die österreichische Bewerbung sind die politischen Hürden weniger Hoch als für die schweizerische, die sich am 10. Juni dieses Jahres an einer Volksabstimmung im Wallis behaupten muss. (fox/sda/apa)
Real Madrids Trainer Zinédine Zidane verteidigt seinen Superstar Cristiano Ronaldo gegen Schmähungen in sozialen Netzwerken.
Dass Ronaldo ein Selfie machen wollte, sei nicht richtig, betonte Zidane. «Er wollte wissen, ob er weiterspielen kann oder nicht. Das hat er uns gesagt, und für mich ist es das», sagte Zidane vor dem Rückspiel im spanischen Cup-Viertelfinal gegen Leganes. Ronaldo, der bei seinem Tor von Gegenspieler Schär unglücklich an der Schläfe getroffen wurde, wird dabei nicht spielen können. Real Madrid gewann das Hinspiel 1:0. (fox/sda)
Am Mittwoch (12.00 Uhr) werden in Lausanne die Gruppen für die erste Austragung der Nations League ausgelost. Der Schweiz sind hochkarätige Gegner sicher.
Die Schweiz gehört zu den besten zwölf europäischen Mannschaften und wird damit in der stärksten der vier Ligen spielen. In der Liga A mit der Schweiz werden vier Dreiergruppen ausgelost. Die Mannschaft von Vladimir Petkovic ist wie Frankreich, England und Italien im Topf 2. Sie wird je einen Gegner aus Topf 1 (Deutschland, Portugal, Belgien, Spanien) und Topf 3 (Polen, Island, Kroatien, Niederlande) zugeteilt bekommen.
Vom September bis November werden in Hin- und Rückspielen die Gruppensieger ermittelt. In einem Final Four vom 5. bis 9. Juni 2019 spielen dann die vier Gruppensieger um den Titel. Die Letztklassierten der Gruppen der Ligen A, B und C steigen ab, die Gruppensieger der Ligen B, C und D steigen auf.
Die neue Nations League bietet auch sämtlichen Nationalmannschaften eine zusätzliche Chance, sich für die Europameisterschaft 2020 zu qualifizieren. In jeder Liga machen die jeweils vier Gruppensieger in einem Playoff im März 2020 einen weiteren EM-Teilnehmer unter sich aus (Halbfinals und Final, jeweils in einem Spiel). Hat sich ein Gruppensieger bereits über die traditionelle Qualifikationsphase (März bis November 2019) das EM-Startrecht gesichert, geht sein Platz an die nächstbeste Mannschaft der betreffenden Liga.
Mit diesem Modus ist gewiss, dass sich eines der schwächsten 16 Teams, zu denen unter anderen Liechtenstein gehört, auf jeden Fall einen Startplatz unter den 24 Endrunden-Teilnehmern der EM 2020 sichern wird. (zap/sda)
Trotz eines Halbzeit-Rückstandes siegen die Houston Rockets 99:90 gegen die Miami Heat und feiern dabei den vierten Heimsieg in Folge.
Mit einem Dunk 18 Sekunden vor Schluss und zwei verwandelten Freiwürfen sorgte Clint Capela für die letzten Punkte seines Teams zum 99:90-Schlussstand. Der Genfer kam insgesamt auf 14 Punkte und 8 Rebounds, James Harden erzielte 28 Zähler.
Die Rockets, die zur Halbzeit noch 46:50 zurücklagen, feierten damit den dritten Sieg in Folge und sind hinter den Golden State Warriors weiterhin die Nummer 2 in der Western Conference. (zap/sda)
Nummer-1-Draft Nico Hischier und die New Jersey Devils befinden sich derzeit in einem Formtief. Das 0:3 gegen die Detroit Red Wings ist bereits die achte Niederlage in den letzten zehn Spielen.
Zum dritten Mal in dieser Saison verliessen die New Jersey Devils das Eis ohne einen Torerfolg. Sie scheiterten 37 Mal an Detroits Torhüter Petr Mrazek, der den zweiten Shutout in Folge feierte. Die Devils hatten für diese Partie Mirco Müller aus ihrem AHL-Team Binghamton zurückbeordert, der Verteidiger blieb wegen einer Schlüsselbein-Verletzung aber auf der Reserve-Liste.
Trotz der schlechten Ausbeute in diesem Kalender-Jahr verbleibt New Jersey auf Platz 2 in der Metropolitan Division. (zap/sda)
Liverpool erlebte in der Premier League zum Abschluss der 24. Runde eine bittere Enttäuschung. Die Mannschaft von Jürgen Klopp unterlag bei Liga-Schlusslicht Swansea 0:1.
Ein Treffer durch Swanseas Innenverteidiger Alfie Mawson fünf Minuten vor der Pause besiegelte die erste Liga-Niederlage Liverpools seit Oktober des letzten Jahres. Der 24-Jährige profitierte von einer ungeschickten Kopfabwehr von Virgil van Dijk, der in der Winterpause für kolportierte 100 Millionen Franken von Southampton zum FC Liverpool gewechselt war.
Obwohl die «Reds» die Partie auch in der Folge klar dominieren konnten, blieb ihnen ein Treffer verwehrt. Besonders in der Schlussviertelstunde konnten sich die Waliser kaum mehr aus der eigenen Hälfte befreien, die Abwehrreihe und insbesondere Goalie Lukasz Fabianski konnten der zweitstärksten Offensive der Liga widerstehen. In der 95. Minute traf Firmino zudem mit einem Kopfball nur den Pfosten.
Juventus Turin kam gegen Genoa zu einem 1:0-Minisieg und schloss wieder bis auf einen Punkt zu Leader Napoli auf. Den einzigen Treffer erzielte Douglas Costa bereits in der 16. Minute. Nachdem er den Ball bereits fast verstolpert hatte, setzte sich der Brasilianer nach einem sehenswerten Doppelpass mit Blaise Matuidi doch noch durch.
Der Rest der Partie bot kaum Höhepunkt, die Juventus-Verteidigung stand aber solide und geriet kaum je in Gefahr. Stephan Lichtsteiner spielte auf der rechten Abwehrseite und werde sieben Minuten vor Schluss durch Andrea Barzagli ersetzt. (sda)
Verteidiger Beat Forster vom EHC Biel ist für vier Spiele gesperrt worden. Dies wegen eines Crosschecks gegen ZSC-Stürmer Chris Baltisberger. Forster kassiert zudem eine Busse von 6370.- Franken. Die erste Sperre hat er bereits verbüsst.
Eingestellt wurde das Verfahren gegen Forster wegen eines Checks gegen Robert Nilsson im gleichen Spiel. In dieser Situation könne dem Bieler kein Vorwurf gemacht werden, da er nicht mit der plötzlichen und überraschenden Drehung Nilssons habe rechnen müssen. (ram)
Die neue Führung im FC St.Gallen vollzieht weitere Personalveränderungen. So trennen sich die Ostschweizer von Nachwuchschef Marco Otero. Der 43-Jährige war seit März 2015 technischer Leiter der Future Champs Ostschweiz, davor hatte er bereits bei den Grasshoppers als Ausbildungschef gearbeitet.
Neben Otero trennen sich die St. Galler auch von Konditionstrainer Harry Körner und dem Leiter Physiotherapie, Benjamin Bubeck. Der Klub werde in Kürze bekannt geben, wie die vakanten Positionen neu besetzt werden sollen. Im Bereich Physiotherapie ist St.Gallen bestrebt, Simon Storm zurückzuholen. Er war im Juni 2017 unter Präsident Stefan Hernandez entlassen worden. Nun soll er unter Hernandez' Nachfolger Matthias Hüppi wieder zum Super-Ligisten zurückkehren. (ram/sda)
Die ZSC Lions und der Schwede Fredrik Pettersson ziehen die Option im bisherigen Vertrag für die kommende Saison und verlängern zusätzlich um zwei Jahre bis 2021. Der 30-jährige Flügelstürmer ist mit 21 Toren und 20 Assists in 38 Partien der Topskorer der Lions in der laufenden Meisterschaft. «Fredrik ist ein zentraler Faktor in unserem Offensivspiel, speziell im Powerplay», sagte ZSC-Sportchef Sven Leuenberger. Zudem sei er sowohl auf als auch neben dem Eis ein Leader.
Ausserdem bleibt Goalie Niklas Schlegel ein weiteres Jahr beim ZSC. Der 23-Jährige, seit 2006 in der Organisation der Löwen, hütete bislang in 90 Meisterschaftspartien das Tor des achtfachen Schweizer Meisters. (ram/sda)
Der seit Jahren abstiegsbedrohte Hamburger SV hat wieder einmal einen neuen Trainer vorgestellt. Nach dem 0:2 gegen das Bundesliga-Schlusslicht 1. FC Köln übernimmt Bernd Hollerbach beim Vorletzten.
Der neue Trainer soll «als Impuls wirken und unserer Mannschaft die Unsicherheit nehmen», sagte Hamburgs Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen. Der 48-jährige Hollerbach war als Verteidiger zwischen 1996 und 2004 beim HSV aktiv, als Trainer coachte er zuletzt die Würzburger Kickers. (ram)
Der Spanier Javi Gracia ist neuer Trainer des Premier-League-Klubs Watford. Der 47-Jährige ersetzt den Portugiesen Marco Silva, von dem sich der Londoner Vorortsklub am Sonntag trennte. Watford belegt in der Meisterschaft den 10. Platz.
Javi Gracia trainierte früher nebst anderen Vereinen Osasuna und Malaga. Als Mittelfeldspieler war er unter anderem für San Sebastian und Villarreal tätig. (ram/sda/afp)