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Brasilianisches Uran für Argentinien
Laut Auftrag der Conuar soll die INB das Uran in drei Chargen mit Anreicherungsgraden von 1,9%, 2,6% und 3,1% nach Argentinien liefern. Bevor die INB den Brennstoff exportieren darf, muss das brasilianische Ministerium für auswärtige Angelegenheiten das Geschäft genehmigen. Die INB betonte, der Uranexport werde sich nicht auf die Brennstoffversorgung der zwei einzigen in Betrieb stehenden Kernkraftwerkseinheiten Brasiliens am Standort Angra auswirken.
Die INB betreibt 150 km westlich von Rio de Janeiro in Resende eine Kernbrennstofffabrik und ein Urananreicherungswerk. In diesem sind derzeit sechs Zentrifugen-Kaskaden in Betrieb. Sie können rund 40% des Bedarfs von Angra-1 (PWR, 609 MW) decken. Die INB will die Kapazität von Resende ausbauen und plant, in einer nächsten Phase drei weitere Kaskaden in Betrieb zu nehmen. Damit würde der Anreicherungsbedarf von Angra-1 zu 100% und der von Angra-2 (PWR, 1275 MW) zu 20% gedeckt, erklärte das Unternehmen.