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«Die Freilassung von Femi Peters ist eine grossartige Nachricht. Die gambischen Behörden haben seine Entlassung nicht offiziell begründet. Wir haben Anlass davon auszugehen, dass er im Zusammenhang mit aktuellen Koalitionsverhandlungen der gambischen Oppositionsparteien und aufgrund der Briefe von Amnesty-UnterstützerInnen freigelassen wurde», sagte Ayodele Ameen, Campaigner für Afrika bei Amnesty. «Seine Kinder und die Anwälte haben mir erzählt, dass Femi Peters sich sehr freut. Und die Kinder haben Amnesty International für den Einsatz zur Befreiung ihres Vaters gedankt.»
Femi Peters’ Tochter Regina Moore sagte Amnesty International: «Im Namen meiner gesamten Familie in Grossbritannien und Gambia möchte ich Amnesty International für die Anteilnahme und den Einsatz für die Freilassung meines Vaters danken. Ihr Engagement für die Freiheit unseres Vaters bedeutet uns sehr viel.»
Der 64-jährige Femi Peters war wegen «Organisation einer Demonstration sowie der Benutzung von Lautsprechern in der Öffentlichkeit ohne offizielle Genehmigung» angeklagt. Der Prozess gegen Peters entsprach in keiner Weise einem fairen Gerichtsverfahren und stützte sich im Wesentlichen auf die Aussagen von vier Belastungszeugen, allesamt hochrangige Polizeibeamte. Am 1. April 2010 wurde Femi Peters schliesslich schuldig gesprochen und zu einer einjährigen Haftstrafe sowie einer Geldbusse von 10’000 Dalasi, umgerechnet etwa 220 US-Dollar, verurteilt.