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Es ist gleichzeitig ein starkes und ein schwaches Abkommen: Stark, weil es die Klimaerwärmung auf «deutlich unter 2 Grad» und wenn möglich 1,5 Grad begrenzen will und weil es klar festhält, dass die Treibhausgasemissionen bis in die zweite Jahrhunderthälfte auf null sinken müssen. Schwach, weil es keine Instrumente vorsieht, mit denen die Regierungen rechtlich bindend auf das Ziel verpflichtet werden können.
Deshalb muss es nun darum gehen, die Regierungen darauf zu behaften, was sie in Paris ausgehandelt haben. In der Schweiz haben wir zur Zeit nicht die politische Stimmung, die der ökologischen Bedrohung gerecht würde. Aber wir haben ein einzigartiges politisches Instrument.
Warum lancieren wir nicht eine Volksinitiative, die die Konsequenzen aus dem Pariser Abkommen in der Verfassung festschreibt? Hier ist mein Vorschlag.