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Es gibt schätzungsweise bis zu 30 Mio. Kurden. Die exakte Anzahl kann nicht gemacht werden, da in verschiedenen Ländern diese Volksgruppe nicht statistisch erfasst wird.
Verbreitung
Die Kurden leben hauptsächlich in der Türkei, im Iran und Irak und in Syrien und Armenien. Sie leben in einem Gebiet, das Wassermangel hat und der Ackerbau schwierig ist. 1923 wurde das damalige Kurdistan im Vertrag von Lausanne auf die vier Staaten Iran, Irak, Türkei und Syrien aufgeteilt. Dadurch wurden mehr als die Hälfte der Kurden Türken. Bis vor einigen Jahren durfte man in der Türkei kein Kurdisch sprechen. Durch die politischen Ereignisse in diesen vier Staaten, sind viele Kurden nach Europa ausgereist. 2012 lebten rund 15'000 Kurden in der Schweiz.
Religion
Den Kurden kann nicht einfach eine Religion zugeordnet werden. Bei den Kurden werden Islam (hauptsächlich Sunniten und Schiiten), Alevitentum, Jesidentum, Christentum praktiziert.
Sprache
Die Kurdisch ist eine indogermanische Sprache. Man unterscheidet dabei Kurmandschi (Nordkurdisch), Sorani (Zentralkurdisch) und Südkurdisch. Das Alphabet richtet sich jeweils nach dem Land, in dem Kurdisch gesprochen wird.