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Die Pharaonen, Griechen, Römer - alle nutzten Weihrauch. Er ist tief mit der Geschichte der Menschheit verankert und besteht aus einem Gemisch aus ätherischen Ölen, Harzen und Proteinen. Weihrauch hat eine sehr lange Geschichte und das Räuchern wird seit über 7000 Jahre angewendet.
Wusstest du, dass Weihrauch nicht nur als kultisches Räucherwerk, sondern auch heilkundlich als Phytotherapeutikum dient? Die Verwendung ist ein Beispiel für das Zusammenspiel von Religion und Heilkunde. Das Harz galt als heilig und wurde im kultischen Kontext eingesetzt und erfüllte zugleich aber auch eine angenehme, harmonische, gereinigte Atmosphäre im eigenen Haus.
Bei uns ist edler Weihrauch in verschiedenen Duftnoten erhältlich. Diese Räuchermischungen bestehen hauptsächlich aus verschiedenen Weihrauch-Erbsen und verschiedenen Ätherischen Ölen die mit Lebensmittelfarben gefärbt sind.
Je nach Dicke des Weihrauches empfehlen wir jeweils vor Gebrauch, diesen mit einem Mörser zu zerkleinern und dann auf einer Kohle oder mit einem Räucherstövchen zu verräuchern.
Wie Räuchern
Es gibt verschiedene Möglichkeiten des Räucherns. Hier finden Sie zwei Räucherarten:
Kohle:
Eine Kohletablette wird entzündet und in eine mit Sand gefüllte, feuerfeste Schale gelegt. Wenn Sie vorher auf dem Sand ein paar Rillen ziehen, bekommt die Kohle auch von unten her Luft und brennt gleichmässiger. Wenn Sie ein Räuchergefäss mit Gitter haben, wird die Kohle auf das Gitter gelegt. Sobald die Kohle durchgeglüht ist, wird die Räuchersubstanz in jeweils kleinen Portionen auf die Kohle gelegt. Sobald es nicht mehr gut duftet mit der Zange das Weihrauch von der Kohle abstreifen und neues dazugeben.
Räuchersieb/Räucherstövchen:
Räuchersieb auf das Räucherstövchen legen. Unten Teelicht entzünden und auf das Räuchersieb Räuchersubstanz legen. Die Rauchentwicklung ist etwas weniger intensiv, als auf der Kohle. Da gewisse Substanzen wie z. B. Benzoe oder Mastix ganz flüssig werden, sollte man aus Sicherheitsgründen, zwischen Räuchersieb und Räucherwerk ein Stück Alufolie legen. Auf diese Art verbrennt das Räucherwerk weniger schnell und es fällt nicht durch das Sieb in die offene Flamme. Sobald es nicht mehr gut duftet; Weihrauch auswechseln.
Achtung: Bei Schwangerschaft, Epilepsie, Asthma etc. vorher mit Arzt abklären. In Gegenwart von Kindern erst ab 4 Jahren sanft dosiert räuchern. Auch Haustiere können empfindlich auf Gerüche sein. Nicht einnehmen, kindersicher aufbewahren und anwenden. Kann leicht entflammbar sein.