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Ein Schweizer Duell wäre beim Masters-1000-Turnier in Schanghai im Halbfinal möglich. Auf Titelverteidiger Roger Federer und auf Stan Wawrinka wartet aber vorher viel Arbeit.
Die Nummern 1 bis 8 der Setzliste geniessen beim grössten Turnier Asiens in der Startrunde ein Freilos. Im Falle Federers ist dies aber nicht mehr als die Ruhe vor dem Sturm.
In der 2. Runde trifft der Baselbieter auf den Amerikaner Sam Querrey oder einen Qualifikanten, bereits im Achtelfinal könnte es zum Duell mit dem unberechenbaren Jo-Wilfried Tsonga kommen, im Viertelfinal wäre der designierte Gegner Kei Nishikori, die japanische Hoffnung von ganz Tennis-Asien.
Auch Wawrinka lachte an der von Milos Raonic und Tennis-Legende Rod Laver mit vorgenommenen Auslosung in der Vorzeigefiliale des Hauptsponsors das Glück nicht gerade. Der French-Open-Champion beginnt gegen Pablo Cuevas (Uru) oder Viktor Troicki (Ser), im Achtelfinal käme es zum Duell der Grand-Slam-Champions mit Marin Cilic (Kro). In der Runde der letzten acht stünde dann das Highlight gegen Rafael Nadal an, dem Spanier drohen aber in seinen vorherigen Partien (Aufschlag-)Kaliber wie Ivo Karlovic (Kro) und dem Kanadier Raonic.
Die Partien im 56-er-Hauptfeld beginnen morgen Sonntag.
SDA-ATS