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Die Erträge in der Weizenproduktion sind in Deutschland im Zeitraum von 1845 bis 2005 um das mehr als 6-fache auf nunmehr 75,2 dt/ha gestiegen. Für diesen Ertragsanstieg ist neben verbesserten agrotechnischen Bedingungen vor allem die Pflanzenzüchtung verantwortlich. Parallel mit der Ertragssteigerung ging die Verbesserung der Qualität einher. Die negative Korrelation zwischen Ertrag und Rohproteingehalt ist dabei ungebrochen. Das Resistenzniveau konnte in der Entwicklung neuer Sorten gehalten und verbessert werden. Aktuelle Krankheiten sind in diese Entwicklung einbezogen. Die hohen Ansprüche an Ertrag, Qualität, Resistenz und weitere Merkmalen drücken sich in zunehmender Sortenvielfalt aus. Landwirte nutzen diesen Züchtungsfortschritt gezielt.
Pflanzenbau
Spring J.-L-, Zufferey V., Verdenal T., Reynard J.-S., Lorenzini F., Bourdin G., Blouin A., Carlen C., Jermini M., Morisoli R., Ferretti M.
Aktuell werden fünf in der Schweiz gezüchtete Merlot-Klone über die Zertifizierung verbreitet. In einem mehrjährigen Versuch von Agroscope in Gudo (TI) konnten sie mit französischen und italienischen Referenzklonen verglichen werden, wobei sie ihre sehr guten Eigenschaften unter Beweis stellten.
Arbuskuläre Mykorrhiza-Pilze sind wichtig für gesunde Böden und gute Ernten. Eine europaweite Studie zeigt, dass Pflanzenschutzmittel diesen Pilzen zusetzen. Dadurch verringert sich ihre Fähigkeit, Pflanzen über die Wurzeln mit Phosphor zu versorgen.
Schotenklee und Esparsette kommen in Mischungen für ausdauernde Heuwiesen und für tanninhaltiges Futter zum Einsatz. Agroscope ergänzt die Liste der empfohlenen Sorten von Futterpflanzen mit zwei Neuzüchtungen von Schotenklee, während bei der Esparsette alles beim alten bleibt.