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Herzberg Motivationstheorie
Definition:
Herzberg unterscheidet in seiner Theorie zwei verschiedene Kategorieklassen. Die Hygienefaktoren und die Motivatoren, Dabei thematisieren die Hygienefaktoren Erlebnisse, die mit dem Arbeitsumfeld verbunden sind, aber ausserhalb der Tätigkeit liegen. Dazu zählen das Gehalt, die Beziehung zu Untergebenen, Kollegen und Vorgesetzten, sowie Statuszuweisungen usw. Hierin liegt auch bereits der wesentliche Gedanke seiner Theorie, nämlich dass diese Faktoren Unzufriedenheit verhindern sollen. Wenn also das Gehalt als zu niedrig empfunden wird, die Organisation und Politik des Unternehmens als „unmöglich“ erscheint, die Zusammenarbeit mit Kollegen und Vorgesetzten nicht funktioniert, dann führt dieses zu Unzufriedenheit. Sind aber alle diese Faktoren der Arbeitsumgebung erfüllt, so entsteht daraus nicht Zufriedenheit, sondern ein sogenannter neutraler Erlebniszustand, welcher von Herzberg als „Nicht-Unzufriedenheit“ bezeichnet wird. Zufriedenheit hingegen erzeugen die Motivatoren, welche überwiegend innere Aspekte der Tätigkeit zum Inhalt haben, d.h. mit der Arbeit unmittelbar verknüpfte Faktoren wie z.B. erfahrene Anerkennung, Leistungserlebnisse, Arbeitsinhalte, Übertragung von Verantwortung, Aufstieg und das Gefühl sich in der Arbeit entfalten zu können.