Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03138.jsonl.gz/1093

Externer Inhalt
Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.
French Open - Roger Federer steht zum 32. Mal in Folge im Viertelfinal eines Grand-Slam-Turniers. Er setzt sich beim French Open gegen den Belgier David Goffin (ATP 109) 5:7, 7:5, 6:2, 6:4 durch .
Federer zeigte ein zaghaften Start in die Partie. Mit vielen Fehlschlägen begünstigte der Baselbieter den Satzgewinn des Lucky Losers aus Lüttich. Dieser agierte gegen sein grosses Idol ohne Furcht und war anderthalb Stunden lang der bessere Spieler, der vor allem die langen Ballwechsel mehrheitlich für sich entschied.
Erst Ende des zweiten Satzes beim Stand von 5:5 erspielte sich Federer den ersten Breakball und nutzte ihn auch. Nicht ohne Mühe brachte er etwas später seinen Aufschlag zum Satzausgleich durch. Damit war der Widerstand des Aussenseiters mit dem kindlichen Gesicht gebrochen. Die Partie nahm den Verlauf, den man allgemein von Beginn an erwartet hatte. Nachdem Federer im ersten Satz seinem Gegner sechs Breakchancen zugestanden hatte, waren es in der Folge nur noch zwei. Beide wehrte er ab.
Auch bei seinem vierten Einsatz in Roland Garros gelang ihm kein überzeugender Auftritt, doch das Wichtigste ist, dass er im Viertelfinal steht. Die 32 Viertelfinalqualifikationen in Folge ist einer der beeindruckendsten Rekorde, die der Schweizer hält. Womöglich eine Bestmarke für die Ewigkeit. Zweitbester noch aktiver Spieler in diesem Ranking ist Djokovic mit zwölf.
Im Viertelfinal trifft Federer nun entweder auf den Argentinier Juan Martin del Potro (ATP 9) oder den Tschechen Tomas Berdych (ATP 7). Die Partie musste wegen Dunkelheit unterbrochen werden. Heute geht Del Potro mit einer 2:1-Satzführung in die Fortsetzung.
Auch das Ende der Partie von Wawrinka musste vertragt werden. Der Waadtländer geht am Montag mit einem 2:4-Rückstand im fünften Satz in die Fortsetzung seines Achtelfinals gegen Jo-Wilfried Tsonga (ATP 5). Die ersten beiden Umgänge gewann Tsonga 6:4, 7:6. Dann schlug Wawrinka zurück und sicherte sich die folgenden Umgänge jeweils mit 6:3. Im entscheidenden Satz gelang Tsonga ein Break zum 3:1. Fortsetzung folgt am Montagnachmittag.
SDA-ATS