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Der Wanderweg ist derzeit nicht in Betrieb, wegen laufenden Arbeit
Die Sicht vom Berg Sighignola erstreckt sich über den grössten Teil des Luganersees. Bei der Errichtung der italienischen Verteidigungslinie, der sogenannten „Cadorna Verteidigungslinie“, wurde der Berggipfel als einer der wichtigsten Beobachtungspunkte erkannt.
Die Überreste der Bauten am Berggipfel der Sighignola sind dem nicht fachkundigen Auge kaum ersichtlich. Um die Kapelle der Gebirgsjäger herum und dem Abhang entlang, welcher nach Val Mara hinuntergeht, kann man dennoch Laufgraben, Schützengraben, Stollen, Beobachtungsstände und Tunnelbauten erkennen. Interessant und für die Bauart und den Standort einmalig, ist sicherlich der Beobachtungsstand in der Höhle XLVI. Dieser liegt weiter talabwärts, bei der letzten Kurve der Strasse und wurde im Jahre 1913 unter einem militärischen Vorwand vom italienischen Touring Club gebaut. Diese Stellung erreichte man durch einen Tunnel, der bei der kleinen Kaserne auf der anderen Strassenseite anfing. Der Beobachtungsposten und die Geschützstellungen in unmittelbarer Nähe, erlaubten die Kontrolle der Dammbrücke von Melide, welche ein strategisch wichtiger Punkt für die Verbindung Nord-Süd war.