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Die Digital-News im Überblick:
Nach dem Massaker in Las Vegas hat die Suchmaschine Google vorübergehend einen unschuldigen Mann als Täter aufgeführt. In den Schlagzeilen («Top Stories») wurde gleich zwei Mal auf das berüchtigte Online-Forum 4Chan verlinkt.
Rechtsextreme Trolle hatten einen unschuldigen US-Demokraten beschuldigt, 58 Menschen erschossen zu haben.
Google versuche den Vorfall in einer Stellungnahme herunterzuspielen. Der Algorithmus, der das Web nach Nachrichten durchforste, habe eine falsche Gewichtung vorgenommen.
The Verge erinnert daran, dass die Suchmaschine auch schon früher Falschinformationen verbreitet habe und verweist auf einen entsprechenden Bericht von The Outline.
(dsc, via The Verge)
(dsc, via golem.de)
Der Hackerangriff auf den US-Internetanbieter Yahoo im Jahr 2013 hat nach Angaben des Unternehmens alle drei Milliarden Accounts getroffen – und somit zwei Milliarden mehr als bisher bekannt.
Der langjährige Intel-Chef Paul Otellini ist tot. Der 66-Jährige sei am Montag nicht mehr aus dem Schlaf aufgewacht, teilte Intel am Dienstag (Ortszeit) im kalifornischen Santa Clara mit.
Otellini galt als eine treibende Kraft hinter dem Wechsel von Apple ins Intel-Lager mit seinen Mac-Computern. Ausserdem wehrte er bei Server-Chips den Angriff des kleineren Rivalen AMD ab, der Intel zeitweise mit innovativeren Technologien vor Probleme stellte. Kritiker warfen Otellini aber vor, das mobile Zeitalter verpasst zu haben. Bei Smartphones und Tablet-Computern konnte sich die rivalisierende ARM-Plattform durchsetzen.
Otellini hatte 1974 bei Intel angefangen, als das Unternehmen gerade einmal sechs Jahre alt war. Er startete als Experte in der Finanzabteilung. Später war er für die Beziehungen zum damals wichtigsten Kunden IBM zuständig, wechselte in den Verkauf und baute in den 80er Jahren das Geschäft mit integrierten Chip-Sets auf. 1989 wurde er zum technischen Assistenten von Konzernchef Andy Grove. In den 90ern leitete er das Intel-Marketing und war später massgeblich an der Ausarbeitung der Chipstrategie beteiligt. Im Mai 2005 löste er Craig Barrett als Intel-Chef ab - als erster Nicht-Techniker auf diesem Führungsposten.
(dsc/sda)
Vermittlungsplattformen wie Airbnb haben negative Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt in Städten, die stark vom Tourismus geprägt sind und eine tiefe Leerstandsquote haben. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Inura-Instituts Zürich im Auftrag des Zürcher Mieterinnen- und Mieterverbands (MVZH). Dieser nimmt die Studie zum Anlass, eine stärkere Regulierung der Airbnb-Angebote zu fordern.
Insbesondere im Fokus ist die kommerzielle Nutzung. Mieter sollten weiter ihr Recht zur Untervermietung nutzen können, sagte Walter Angst vom MVZH am Dienstag vor den Medien. Die kommerzielle Vermietung über Airbnb zeige aber Verdrängungseffekte auf dem Wohnungsmarkt und finde in der politischen Diskussion noch nicht statt.
(dsc/sda)