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Erstes internationales Podest
Die Reise nach Melilla startete unter einem schlechten Stern. Weil mein Pass in Font Romeu geblieben war, musste ich kurzfristig den Flug via Marokko absagen. Ohne Pass in Marokko einzureisen ist unmöglich. So buchte ich einen Flug direkt nach Melilla. Deshalb traf ich verspätet in Melilla ein und verpasste das Briefing. Dies bedeutete, dass ich am Wettkampf zu Beginn eine Zeitstrafe von 15 Sekunden absitzen musste.
Ich liess mich davon nicht gross beeindrucken. 15 Sekunden nach den andern stürzte ich mich ins Meer und hatte schon bald die ersten Athletinnen eingeholt. Es gelang mir schon bald, den Anschluss an eine Gruppe zu erreichen, wusste aber nie, ob ich mich in einer Verfolgergruppe oder Spitzengruppe befand. Umso mehr freute ich mich, als ich dem Meer entstieg und realisierte, dass ich in der grossen Verfolgergruppe Unterschlupf gefunden hatte. Auf der windigen und technisch anspruchsvollen Radstrecke konnte ich mithalten, der Abstand zur Spitzengruppe blieb jedoch bestehen. Beim Laufen erkannte ich sofort die im Winter erzielten Fortschritte. Ich war sehr erfreut, konnte ich in der Spitzengruppe mithalten. Die Bronzemedaille war das Resultat, es freute mich sehr.
Nun bereite ich mich in Font Romeu wie auch in der Schweiz auf das nächste Rennen, den Weltcup in Astana (Kasachstan) vom 19.5 vor.
melilla