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Die Klasse 6c auf den Spuren des Modernismus
Im Rahmen der Beschäftigung mit dem englischen Modernismus und dessen Themen wie «Stream of Consciousness» und «The Importance of Women in Literature“ führten wir zwei Exkursionen durch.
So besuchten wir das weltberühmte Fotomuseum in Winterthur und schauten uns die dortige Ausstellung Orlando an. Das gleichnamige Drama von Virginia Woolf thematisiert die Geschichte eines jungen adligen Mannes namens Orlando, der – ohne je zu altern – jahrhundertelang lebte und dabei auf mysteriöse Weise imstande war, das Geschlecht zu wechseln.
Der erste Teil der Ausstellung gewährte einen Einblick in die Dreharbeiten der Verfilmung des Buches mit der Schauspielerin Tilda Swinton in der Hauptrolle und dokumentierte den Ablauf mittels einer Fotocollage. Der zweite Teil befasste sich mit Werken von Künstlerinnen und Künstlern, die sich ebenfalls mit den vorherrschenden Machtverhältnissen, heteronormativen Vorstellungen und der Konstruktion von Identität(en) auseinandersetzten.
Die zweite Exkursion erfolgte wenig später und widmete sich einem weltberühmten Werk: „Ulysses“ von James Joyce. Nach einer kurzen Führung durch die Räumlichkeiten der James Joyce Foundation befassten wir uns in Gruppen mit einzelnen Kapiteln der Geschichte und untersuchten zudem den Aufbau des Werkes etwas genauer.
Insgesamt haben wir zwei wichtige VertreterInnen des Modernismus in der englischen Literatur auf eine interessante und spannende Art kennengelernt.
Text: Joshua Durrant / Robin Schneider (6c)