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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2014.00209 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Bachofner Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiberin Kübler-Zillig Urteil vom 1. Dezember 2015 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt David Husmann schadenanwaelte.ch AG Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich gegen Schweizerische Unfallversicherungsanstalt Rechtsabteilung Postfach 4358, 6002 Luzern Beschwerdegegnerin vertreten durch Rechtsanwalt Reto Bachmann Lischer Zemp & Partner, Rechtsanwälte und Notare Schwanenplatz 4, 6004 Luzern Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1960, war seit dem 22. Juli 2013 bei der Y.___ AG als Elektromonteur angestellt (Urk. 11/1 Ziff. 1 und 3) und damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (nachfolgend: Suva) obligato risch gegen die Folgen von Unfällen versichert, als er sich am 30. Juli 2013 bei einem Sturz von einer Leiter Verletzungen am rechten Fussgelenk sowie an der rechten Schulter zuzog (Urk. 11/1 Ziff. 6 und 9). Mit Verfügung vom 27. März 2014 (Urk. 11/53) stellte die Suva ihre Leistungen per 31. März 2014 ein mit der Begründung, die bestehenden Beschwerden seien nicht mehr unfallbedingt, sondern ausschliesslich krankhafter Natur (S. 2 oben). Am 24. April 2014 zog d ie Helsana als zuständige Krankenversicherung ihre Einsprache vom 1. April 2014 (Urk. 11/57) zurück (Urk. 11/68), wohingegen die vom Versicherten am 22. April 2014 erhobene Einsprache (Urk. 11/65) von der Suva mit Einspracheentscheid vom 16. Juli 2014 abgewiesen wurde (Urk. 11/77 = Urk. 2). 2. Gegen den Einspracheentscheid vom 16. Juli 2014 (Urk. 2) erhob der Versicherte am 11. September 2014 Beschwerde und beantragte, dieser sei aufzuheben und es seien die gesetzlichen Leistungen über den Zeitraum vom 31. März 2014 hin aus zu erbringen; eventuell sei en ein unabhängiges gerichtliches Gutachten zur Frage der Unfallkausalität einzuholen und, bis ein neuer Leistungsentscheid vorlieg e, die gesetzlichen Leistungen weiterhin zu erbringen (Urk. 1 S. 2). Die Suva beantragte mit Beschwerdeantwort vom 3. November 2014 die Abwei sung der Beschwerde (Urk. 9), was dem Beschwerdeführer am 9. Januar 2015 zur Kenntnis gebracht, wobei gleichzeitig antragsgemäss die unentgeltliche Rechtsvertretung bewilligt wurde (Urk. 12). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gemäss Art. 6 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) werden - soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt - die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt (Abs. 1). 1.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs – anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). 1.3 Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder über haupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U 172/94 vom 26. April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45; BGE 119 V 7 E. 3c/ aa ). Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht. Da es sich hiebei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die ent sprechende Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Per son, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 f. E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 76). Diese Beweisgrundsätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten massge bend ( Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.1 mit Hinweisen). Mit dem Erreichen des S tatus quo sine vel ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der S tatus quo sine vel ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfa llversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. 1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kostenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die Heilbehandlungskosten nach Art. 10 UVG fallen (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/20 13 vom 11. März 2014 E. 2.3.2). 1.4 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kau salzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a). 1.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unpar teilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozial versiche rungs recht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters oder der Gutach te rin allerdings ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S. 572; BGE 122 V 157 E. 1c; vgl. auch 123 V 331 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Entscheid (Urk. 2) gestützt auf die Beurteilung durch Dr. Z.___ davon aus, dass der Beschwerdeführer am 30. Juli 2013 keine strukturellen Verletzungen erlitten habe und spätestens sechs Monate nach dem Unfall keine auf diesen zurückzuführende Beschwerden mehr vorgelegen hätten (S. 6 Ziff. 3). 2.2 Demgegenüber machte der Beschwerdeführer geltend, die medizinischen Befunde seien nicht ausreichend, um mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen zu können, dass sich ein Status quo sine eingestellt habe und damit die Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin entfalle. Die Berichte von Dr. A.___ und Dr. B.___ liessen ernsthafte Zweifel an der Einschätzung durch den Kreisarzt sowie Dr. Z.___ aufkommen (S. 8 Ziff. 2. 2). 2.3 Strittig und zu prüfen ist demnach die Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin für die Folgen des Unfalles vom 30. Juli 2013 auch über den 31. März 2014 hinaus, und dabei insbesondere die Frage, ob und wenn ja wann der Status quo sine vel ante (vgl. vorstehen d E. 1.3) eingetreten ist. 3. 3.1 Die Erstkonsultation nach dem Unfall am 30. Juli 2013 fand gleichentags im Ambulatorium des Spitals C.___ statt. Die verantwortlichen Ärzte diagnostizier ten in ihrem Bericht vom 31. Juli 2013 (Urk. 11/8) multiple Kontusionen am Oberen Sprunggelenk (OSG) rechts, am rechten Ellenbogen sowie an der rechten Schulter. Der Patient berichte, er sei kurz vor Mittag von einer Leiter aus zirka zwei Metern Höhe auf den Betonboden gestürzt, sei dabei auf die rechte Seite gefallen und habe sich obige Kontusionen zugezogen. Es sei weder zu einem Kopfanprall noch zu einer Bewusstlosigkeit oder Amnesie gekommen. Rönt genologisch konnten keine Hinweise auf frische ossäre Läsionen festgestellt werden (S. 1). 3.2 Der Hausarzt Dr. med. A.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, führte am 2 2. August 2013 (Urk. 11/9) unter Hinweis auf multiple Kontusionen an OSG, Schulter und Ellbogen rechts (Ziff. 1) aus, die Beschwerden seien regredient, aber noch zu ausgeprägt, als dass der Beschwerdeführer seine Arbeit als Elektromonteur wieder aufnehmen könne. Geplant gewesen sei eine Arb eits aufnahme am 19. August 2013, allerdings habe d er Beschwerdeführer am 1 3. August 2013 einen inferioren STEMI-Infarkt erlitten und sei seither aus internistischen Gründen arbeitsunfähig. Bei der Kontrolle am 21. August 2013 habe der Patient sehr geringfügige Restbeschwerden im Schultergürtel gezeigt und sei im Übrigen beschwerdefrei gewesen (Ziff. 2). Die Behandlung sei am 21. August 2013 abgeschlossen worden (Ziff. 3). Vom 30. Juli bis 13. August 2013 sei der Beschwerdeführer unfallbedingt zu 100 % arbeitsunfähig gewesen, die Wiederaufnahme der Arbeit sei aus kardiologischen Gründen frühestens ab 23. September 2013 geplant (Ziff. 4). 3.3 Vom 1 3. bis 20. August 2013 war der Beschwerdeführer im Spital D.___ hospitalisiert. In ihrem Bericht vom 2 2. August 2013 (Urk. 11/15/12-16) nann ten die Ärzte im Wesentlichen folgende Diagnosen (S. 1): - koronare Eingefässerkrankung - inferiorer STEMI am 13. August 2013 - erfolgreiche Rekanalisation der mittleren RCA ( Orsiro -Stent, beschich tet) am 13. August 2013 - passagere unklare Halluzinationen am 1 5. August 2013 - metabolisches Syndrom Als Nebendiagnosen nannten sie sodann folgende: - chronisches thorakospondylogenes und lumbovertebrales Schmerzsyn drom - schwerer Knick-Senk-Spreizfuss beidseits - Polyarthrose - Hidradenitis suppurtiva von Talgdrüsen ausgehend Der Beschwerdeführer sei für vier Wochen vollständig arbeitsunfähig und werde für die ambulante kardiale Rehabilitation angemeldet. Es werde dringend ein Rauchstopp empfohlen (S. 2). 3.4 Dr. med. E.___, F.___, hielt im Sonographie-Protokoll vom 3. Dezember 2013 fest, es liege eine bereits etwas ältere Partial ruptur der rechten Supraspinatussehne, wahrscheinlich perforierend, verbunden mit einer leicht synovitisch aktiven Bursitis subacromialis und etwas Gelenker guss vor. Eine kleine Verkalkung in der lateralen rechten Subscapularissehne dürfte als Zufallsbefund gewertet werden. Im Übrigen sei das Zustandsbild altersentsprechend mit leichten degenerativen Veränderungen im übrigen Gewebe beidseits sowie auch beginnender AC-Gelenksarthrose beidseits (Urk. 11/23 S. 1). 3. 5 In seinem Bericht vom 13. Dezember 2013 beschrieb Dr. med. G.___, Facharzt für Radiologie und Kardiale Radiologie, H.___, einen Verdacht auf intratendiöse transmurale Läsion der Supraspina tus sehne unmittelbar im Ansatzbereich mit angrenzender ausgeprägter in flam ma torischer Reizreaktion und begleitender Bursitis subdeltoidea anterior betont. Desweiteren bestehe eine deutliche Tendovaginitis der langen Bizeps seh ne sowie am superioren Ansatz der Subscapularissehne einsc h liesslich der ante rioren Kapsel. Es bestehe eine Tendinopathie am superioren Ansatz der Infraspi na tus sehne sowie eine a ktivierte AC-Ar t hrose mit subakromialem Impingement vom Muskelbauch des M usculus supraspinatus am muskulotendi nösen Über gang, jedoch k eine Retraktion der Supraspinatussehne (Urk. 11/24). 3.6 Am 14. Dezember 2013 nannte Dr. A.___ folgende Diagnosen (Urk. 11/25 S. 1): - Status nach Schultertrauma rechts am 30. Juli 2013 mit - transmuraler Läsion der Supraspinatussehne - ausgeprägter inflammatorischer Reizreaktion und Bursitis subdel toidea anterior - Tendovaginitis der langen Bizepssehne sowie am superioren Ansatz der Subscapularissehne einschliesslich der anterioren Kapsel - Tendinopathie am superioren Ansatz der Infraspinatussehne - aktivierte AC-Ar t h rose mit subakromialen Impingement vom Muskel bauch des M usculus supraspinatus - koronare Einasterkrankung - schwere Anpassungsstörung mit schwerer Angstsymptomatik, phasen weise Dep e rsonalisationserscheinungen, Orientierungsstörungen und Realitätsverlust - differentialdiagnostisch psychotische Störung / dissoziative Störung? Die Schulterschmerzen seien in der Situation mit kardiologischen und psychi schen Beschwerden zwar präsent gewesen, aber die psychische Symptomatik sei so im Vordergrund gestanden, dass er, Dr. A.___, der Schulter möglicherweise zu wenig Beachtung geschenkt habe (S. 2). Diesb ezüglich scheine es nach primär nur scheinbar unkompliziertem Verlauf sekundär zu einer Verschlechterung mit entzündlichen Begleitprozessen gekommen zu sein. Durch die dramatische Überlagerung mit der psychiatrischen Symptomatik könne er nicht genau rekonstruieren, ab wann die Schmerzen so stark gewesen seien, dass sie eine Arbeit nicht mehr zugelassen hätten. Laut seinen Akten habe er bereits am 12. September 2013 erstmals Ecofenac verschrieben. Retrospektiv hätte er wahrscheinlich bereits ab diesem Zeitpunkt erneut eine unfallbedingte 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestieren müssen, parallel zur krankheitsbedingt weiterhin geltenden Arbeitsunfähigkeit (S. 3). 3.7 Bei unveränderten Diagnosen wies Dr. A.___ am 12. Februar 2014 darauf hin, die Schmerzen in der Schulter stünden so sehr im Vordergrund, dass trotz ungünstiger Begleitumstände (Status nach Myokardinfarkt mit Plättchenhem mung, psychische Instabilität) eine Intervention wahrscheinlich nicht zu umge hen sei (Urk. 11/34). 3.8 Eine Untersuchung am 24. Februar 2014 im Institut für Medizinische Radiologie und Nuklearmedizin des Spitals D.___ ergab regelrechte Stellungsverhält nisse im rechten Schultergelenk sowie eine diskrete Verkalkun g in Projektion auf die ansatznahe Supraspinatussehne. Ein Frakturnachweis sei nicht erfolgt, es bestehe eine leichte bis mässige AC-Gelenksarthrose (Urk. 11/43). 3.9 In ihrem Bericht vom 25. Februar 2014 (Urk. 11/44) führten die Ärzte der Chirur gischen Klinik des Spitals D.___ bei unveränderten Diagnosen (S. 1) aus, nach ausführlicher Sichtung aller radiologischen und klinischen Befunde sowie entsprechender Rücksprache mit dem Schulterspezialisten Dr. med. B.___ bestehe derzeit aus chirurgischer Sicht keine Indikation für eine operative Sanierung der vorliegenden Befunde, insbesondere mit Hinblick auf die stattgehabte Stentimplantation kardial im August 2013 (S. 2). Sie hätten dem Patienten die Durchführung einer vorwiegend analgetisch orientierten Physiotherapie empfohlen zwecks Gelenksmobilisierung mit freier erlaubter ROM und freier erlaubter Belastung (S. 3). 3.10 Am 12. März 2014 nahm Dr. med. I.___, Facharzt für Orthopädische Chi rurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Suva-Kreisarzt, Stellung (Urk. 11/48) und nannte folgende Diagnosen (S. 3 Ziff. 5): - Tendinose der Supraspinatussehne mit begleitender Bursitis subdeltoidea bei Impingement mit Einengung des Muskelbauches des Musculus sup raspinatus - Tendinopathie der langen Bicepssehne und auch der Infraspinatussehne Der Versicherte habe im Bereich der rechten Schulter eine Kontusion erlitten, wobei man später eine Impingementkonstellation gefunden habe, welche wahrscheinlich traumatisiert worden sei. Eindeutige posttraumatische struktu relle Läsionen seien nicht gefunden worden. Die Situation sei sehr unklar. Der Versicherte stöhne immer wieder heftig auf, weine soga r, spreche über Ängste wegen des Sterben s und gehe auch immer wieder herum und bitte um Hilfe mit Medikamenten (S. 3 Ziff. 5). Die Schulter könne kaum betastet werden, jedenfalls nicht oberhalb. U nterhalb, schon im Bereich des Gelenks selbst, gebe der Beschwerdeführer keine Druck schmerzen an, wenn man den Arm etwas berühre. Schon kleinere Bewegungen lösten heftigste Schmerzen mit heftigstem Ein- und Zusammen knicken aus. Aufgrund einer Impingementsymptomatik sei dieses Krankheitsbild nicht erklärbar. Acht oder neun Monate nach einer Prellung der Schulter ohne wesentliche Verletzungen könne eigentlich nicht mehr davon ausgegangen werden, dass der Unfall eine solche Rolle spiele. Zu erwarten wäre hier eine normale Beweglichkeit allenfalls mit eben Impingementsymptomen. Die Schul ter lasse sich aber überhaupt nicht untersuchen, auch nicht anlässlich der Beurteilung im Spital D.___ am 24. Februar 201 4. In einer solchen Situa tion sei auch eine Operation sicher nicht erfolgsversprechend (S. 4). 3.11 Am 20. März 2014 verneinte Dr. I.___ das Vorliegen zusätzlicher, auf den Unfall zurückzuführender struktureller Läsionen an der rechten Schulter, welche bildgebend nachweisbar seien. Es handle sich ausschliesslich um Tendinosen. Acht Monate nach dem Unfall spielten im Beschwerdebild des Versicherten mindestens mit überwiegender Wahrscheinlichkeit Unfallfolgen keine Rolle mehr (Urk. 11/51). 3.12 In ihrem Bericht vom 11. April 2014 nannten die Ärzte des Spitals D.___ folgende Diagnosen (Urk. 11/71 S. 1, vgl. auch Urk. 11/70 ): - Rotatorenmanschettenläsion rechts mit/bei - Subscapulari III-Läsion - subluxierte lange Bicepssehne - subtotale Supraspinatusläsion - subacromiales Impingement, AC- Arthro aktuell wahrscheinlich asymp tomatisch - generalisierte Atrophie der Rotatorenmanschette Goutallier -Stadium I - Status nach inferiorem STEMI bei koronarer Eingefässerkrankung August 2013 mit/bei - erfolgreicher Rekanalisation der mittleren RCA - Diabetes mellitus Typ 2, Dyslipidämie, arterielle Hypertonie, Nikotina busus - ausgeprägte Anpassungsstörung - COPD - chronisches thorakospondylogenes und lumbovertebrales Schmerzsyn drom - Polyarthrose der Hände und Füsse - Hidradenitis suppurative Da aktuell noch eine sehr schlecht e und sehr schmerzhafte Schulterfunktion vorliege, hätten sie sich vorläufig auf ein konservatives Vorgehen mit Physio therapie zur Verbesserung der Schmerzsituation und zur Verbesserung der kli ni schen Funktion geeinigt (S. 2). Am 6. Juni 2014 führte Dr. med. B.___, Leitender Arzt Traumatolo gie, bei unveränderten Diagnosen aus, erstaunlicherweise bestehe im Vergleich zum letzten Mal eine fast vollständige Beweglichkeit, jedoch mit Schmerzen. Der Patient werde zur Schulterarthroskopie rechts und Rotatorenmanschettenre konstruktion aufgeboten, die Operation sei für den 25. Juni 2014 geplant. Es handle sich seiner Meinung nach eindeutig um einen Unfall, insbesondere bei einem Leitersturz von grösserer Höhe und vorher beschwerdefreier Schulter. Grössere Subscapularisläsionen wie vorliegend seien häufig traumatisch. Er bitte die Suva, dies noch einmal zu evaluieren (Urk. 11/73 S. 2). 3.13 Dr. med. Z.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatolo gie des Bewegungsapparates, Versicherungsmedizin der Beschwerdegegnerin, verfasste am 3. Juli 2014 eine orthopädische Beurteilung (Urk. 11/76) und hielt dabei fest, anlässlich der Erstuntersuchung am Unfalltag habe der Beschwerde führer zwar über eine erhebliche Druckdolenz und Bewegungsschmerzhaftigkeit geklagt, Anzeichen für eine relevante Gewalteinwirkung wie Blutergussbildung, Schürfverletzungen oder Schwellung des rechten Schultergelenkes seien jedoch nicht festgestellt worden. Daraus lasse sich schliessen, dass es zu keiner rele vanten Gewalteinwirkung auf das Schultergelenk gekommen sei. Röntgenolo gisch sei eine knöcherne Verletzung sowohl des Thorax als auch des rechten Schulter-, Ellbogen-, Knie- und Sprunggelenkes rechtsseitig ausgeschlossen worden (S. 11). Viereinhalb Monate nach dem inkrimierten Schadenereignis zeigten die bildge ben den Dokumente verschleissbedingte Veränderungen der Roatorenmanschet te, der Bizepssehne und des AC-Gelenkes bei anlagebedingter subacromialer Engpass-Konstellation ohne Hinweise auf traumatisch bedingte strukturelle Veränderungen. Infolge des Sturzes von der Leiter sei es, basierend auf den persönlichen Angaben des Versicherten hinsichtlich des Unfallherganges, zu einem Anprall des rechten Schultergelenkes gekommen. In der Fachliteratur bestehe Einigkeit, dass ein Anprall des Schultergelenkes nicht geeignet sei, eine Verletzung der Rotatorenmanschette zu bewirken. Insgesamt sei der vom Beschwerdeführer geschilderte Unfallhergang nicht geeignet gewesen, die im Kernspintomogramm festgestellten krankhaften Befunde des rechten Schulter gelenkes hervorzurufen. Veränderungen mit Rissbildung der Rotatorenmanschette seien mit zunehmen dem Alter häufig Folge von Abnutzungserscheinungen und könnten ohne ursächliches Unfallereignis vorkommen (S. 12). Auch eine Einengung des Sub acromialraumes könne zur Schädigung der Rotatorenmanschette führen. Die ständige mechanische Beeinträchtigung beim Gleitvorgang durch den Subacro mialraum bei Abspreizung des Armes führe altersabhängig zur Störung der Gewebestruktur bis hin zu Nekrosen und Rissbildung der Sehnenmanschette. Diese Voraussetzungen seien vorliegend gegeben (S. 13). Zusammenfassend sei festzuhalten, dass es sich bei den Veränderungen im ansatznahen Bereich der Supraspinatussehne mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht um eine trau matisch bedingte Rissbildung, sondern verschleissbedingte, flächenhafte Gewe beausdünnung im Sinne einer Enthesiopathie handle (S. 13). Die vorliegenden krankhaften Befunde des rechten S ch ultergelenkes seien mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht ursächlich auf das angegebene Scha denereignis vom 30. Juli 2013 zurückzuführen, sondern seien nur noch und auss c hliesslich Folge der unfallunabhängigen verschleissbedingten Erkrankun gen der Rotatorenmanschette, der Bizepssehne und der AC-Gelenksarthrose beziehungsweise des anlagenbedingten, unfallunabhängigen Engpasssyndroms unter dem Schulterdach. Die nach dem Schadenereignis vom 30. Juli 2013 beklagten akuten Beschwerden und die Einschränkung der Funktionsfähigkeit des rechten Schultergelenkes seien mit überwiegender Wahrscheinlichkeit durch die erlittene Kontusion des rechten Schultergelenkes verursacht. Die schmerz haften Folgen einer Kontusion ohne strukturelle Verletzung infolge Sturzes aus zwei Metern Höhe seien gemäss der Literaturangaben und persönlicher klini scher Erfahrung spätestens nach sechs Monaten abgeheilt (S. 13). 4. 4.1 In seiner Beschwerde stellte sich d er Beschwerdeführer auf den Standpunkt, die Berichte von Dr. A.___ und Dr. B.___ liessen ernsthafte Zweifel an der Ein schätzung durch den Kreisarzt Dr. I.___ und Dr. Z.___ aufkommen. Die medi zinischen Befunde seien nicht ausreichend, um mit überwiegender Wahrschein lichkeit von einem Status quo sine und damit entfallender Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin auszugehen (E. 2.2). U nmittelbar nach dem Unfall am 30. Juli 2013 stellten die erstbehandelnden Ärzte des Spitals C.___ multiple Kontusionen am OSG recht s, am rechten Ellen bogen sowie an der rechten Schulter fest, fanden röntgenologisch jedoch keine Hinweise auf frische ossäre Läsionen ( E. 3.1). Knapp ein Jahr später, am 3. Juli 2014, verneinte Dr. Z.___ aufgrund der Ergebnisse der Erstuntersuchung eine relevante Gewalteinwirkung auf das Schultergelenk, k nöcherne Verletzungen seien röntgenologisch ausgeschlossen worden. Im Weiteren führte Dr. Z.___ die bestehende Schädigung der Rotatorenmanschette in nachvollziehbarer und plausibler Weise auf die beim Beschwerdeführer konkret vorliegende Einengung des Subacromialraumes zurück und begründete so seine Einschätzung, wonach die krankhaften Befunde des rechten Schultergelenkes mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht mehr auf den Unfall vom 30. Juli 2013 zurückzufüh ren sind (E. 3.13). Damit übereinstimmend sind im Weiteren die Beurteilung en durch Dr. I.___ vom 1 2. sowie 20. März 2014, wonach keine eindeutig posttraumatisch en strukturellen Läsionen gefunden worden seien (E. 3.10) und auf den Unfall zurückzuführenden strukturellen Läsionen an der rechten Schulter bildgebend nicht nachgewiesen werden könnten (E. 3.11). Ebenso sahen die Ärzte des Spitals D.___, darunter der Schulterspezialist Dr. B.___, im Februar 2014 keine Indikation für eine operative Sanierung der vorliegenden Befunde (E. 3.9). 4.2 Dementsprechend ist der medizinische Sachverhalt als dahingehend erstellt zu betrachten, dass die vorliegenden krankhaften Befund e des rechten Schulterge lenkes mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht ursächlich auf den Unfall vom 30. Juli 2013 zurückzuführen sind, sondern nur noch und ausschliesslich Folge der unfallunabhängigen verschleissbedingten Erkrankungen der Rotato renmanschette, der Bizepssehne und der AC-Gelenksarthrose beziehungsweise des anlagenbedingten, unfallunabhängigen Engpasssyndroms unter dem Schul terdach sind. Weiter ist davon auszugehen, dass die nach dem Unfall beklagten akuten Beschwerden und die Einschränkung der Funktionsfähigkeit des rechten Schultergelenkes spätestens nach sechs Monaten abgeheilt waren. 4.3 An dieser überzeugenden Beurteilung vermag entgegen der Ansicht des Beschwer deführers w eder die Einschätzung durch Dr. A.___ noch diejenige durch Dr. B.___ ernsthafte Zweifel zu wecken. Am 22. August 20 1 3 beschrieb der Hausarzt Dr. A.___ sehr geringfügige Restbe schwerden im Schultergürtel, im Übrigen sei der Beschwerdeführer beschwerde frei ( E. 3.2). Selbst wenn Dr. A.___ dabei den Schulterbeschwerden aufgrund der kardiologischen und psychischen Symptomatik zu wenig Beachtung geschenkt haben sollte (vgl. E. 3.6), fällt auf, dass sich Dr. A.___ bei seinen Beurteilungen insbesondere auf die subjektiven Angaben des Beschwerdeführers stützt und diese nicht mit nachvollziehbaren und plausiblen Befunden und Untersu chungsergebnissen begründet (vgl. E. 3.7). Was sodann die Einschätzung durch Dr. B.___ betrifft, führte dieser in seinem Bericht vom 6. Juni 2014 die Beschwerden eindeutig auf den Unfall vom 30. Juli 2013 zurück. Zur Begründung machte er jedoch lediglich geltend, der Leitersturz sei von grösserer Höhe erfolgt und die Schulter vor dem Unfall beschwerdefrei gewesen. Zudem seien grössere Subscapularisläsionen wie vor liegend häufig traumatisch (E. 3.12). Aus dem Umstand allein, dass Subscapula risläsionen häufig einen traumatischen Hintergrund hätten, lässt sich aber für den konkreten Einzelfall nichts beweisrechtlich Relevantes ableiten. Die Argu mentation, vor dem Unfall sei die Schulter beschwerdefrei gewesen, läuft auf einen unzulässigen " post hoc, ergo propter hoc"-Schluss hinaus (BGE 119 V 335 E. 2b/ bb S. 341 f.; Urteil 8C_744/2008 vom 2 6. November 2008 E. 4). 4.4 Soweit der Beschwerdeführer auf Fachliteratur verweist ( Urk. 1 S. 6, Urk. 3/3, Urk. 3/4), ist anzumerken, dass übereinstimmende, aufgrund konkreter Befunde und Untersuchungsergebnisse fallbezogen begründete Beurteilungen stärker zu gewichten sind und im Einzelfall mehr zu überzeugen vermögen als allg emeine medizinische Fachartikel. Gemäss der höchstrichterlichen Rechtsprechung ist es Verwaltung und Gericht denn auch unter der Geltung des Grundsatzes der freien Beweiswürdigung verwehrt, aufgrund von allgemein zugänglichen, populär medizinischen Abhandlungen oder auch aufgrund eigener Erfahrungen von den begründeten ärztlichen Schlussfolgerungen abzuweichen (8C_837/2008 E. 8.2; 8C_682/2010, E. 3.2). 4. 5 Insgesamt sind nach dem Gesagten die aktuell noch bestehenden krankhaften Befunde des rechten Schultergelenkes mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht mehr ursächlich auf den Unfall vom 30. Juli 2013 zurückzuführen. Gestützt auf die überzeugenden Ausführungen von Dr. Z.___ ist vielmehr davon auszugehen, dass die unfallbedingte Einschränkung der Funktions fähig keit des rechten Schultergelenkes spätestens nach sechs Monaten abgeheilt war. Dass die Beschwerdegegnerin ihre Leistungen per 31. März 2014 - und damit acht Monate nach dem Unfall - eingestellt hat, ist demnach nicht zu beanstan den. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. 5. 5.1 In formeller Hinsicht beantragte der Beschwerdeführer die Bewilligung der unent geltlichen Prozessführung und Rechtsvertretung ( Urk. 1 S. 2), worauf mit Verfügung vom 9. Januar 2015 die unentgeltliche Rechtsvertretung bewilligt wurde (Urk. 12). Da das Beschwerdeverfahren in unfallversicherungsrechtlichen Streitigkeiten kostenlos ist, erübrigt sich die Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung. 5.2 Mit Honorarnote vom 17. März 2015 machte Rechtsanwalt David Husmann einen Aufwand von 14.5 Stunden sowie eine 3%ige Auslagenpauschale, zuzüg lich Mehrwertsteuer, geltend (Urk. 15 und 17 ). Dies scheint angemessen. Zu beachten ist lediglich, dass für bis Ende Dezember 2014 getätigte Aufwen dungen der tiefere Stundenansatz von Fr. 200.-- zu Anwendung gelangt, da nach derjenige von Fr. 220.--. 5.3 Unter Berücksichtigung der Mehrwertsteuer von 8 % ergibt sich damit eine Ent schädigung von Fr. 3 ‘ 2 5 3.--, welche aus der Gerichtskasse zu bezahlen ist. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt David Husmann, Zürich, wird mit Fr. 3 ‘ 2 5 3.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichtskasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt David Husmann - Rechtsanwalt Reto Bachmann - Bundesamt für Gesundheit sowie an: - Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannKübler-Zillig

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2014.00209 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Bachofner Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiberin Kübler-Zillig Urteil vom 1. Dezember 2015 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt David Husmann schadenanwaelte.ch AG Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich gegen Schweizerische Unfallversicherungsanstalt Rechtsabteilung Postfach 4358, 6002 Luzern Beschwerdegegnerin vertreten durch Rechtsanwalt Reto Bachmann Lischer Zemp & Partner, Rechtsanwälte und Notare Schwanenplatz 4, 6004 Luzern Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1960, war seit dem 22. Juli 2013 bei der Y.___ AG als Elektromonteur angestellt (Urk. 11/1 Ziff. 1 und 3) und damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (nachfolgend: Suva) obligato risch gegen die Folgen von Unfällen versichert, als er sich am 30. Juli 2013 bei einem Sturz von einer Leiter Verletzungen am rechten Fussgelenk sowie an der rechten Schulter zuzog (Urk. 11/1 Ziff. 6 und 9). Mit Verfügung vom 27. März 2014 (Urk. 11/53) stellte die Suva ihre Leistungen per 31. März 2014 ein mit der Begründung, die bestehenden Beschwerden seien nicht mehr unfallbedingt, sondern ausschliesslich krankhafter Natur (S. 2 oben). Am 24. April 2014 zog d ie Helsana als zuständige Krankenversicherung ihre Einsprache vom 1. April 2014 (Urk. 11/57) zurück (Urk. 11/68), wohingegen die vom Versicherten am 22. April 2014 erhobene Einsprache (Urk. 11/65) von der Suva mit Einspracheentscheid vom 16. Juli 2014 abgewiesen wurde (Urk. 11/77 = Urk. 2). 2. Gegen den Einspracheentscheid vom 16. Juli 2014 (Urk. 2) erhob der Versicherte am 11. September 2014 Beschwerde und beantragte, dieser sei aufzuheben und es seien die gesetzlichen Leistungen über den Zeitraum vom 31. März 2014 hin aus zu erbringen; eventuell sei en ein unabhängiges gerichtliches Gutachten zur Frage der Unfallkausalität einzuholen und, bis ein neuer Leistungsentscheid vorlieg e, die gesetzlichen Leistungen weiterhin zu erbringen (Urk. 1 S. 2). Die Suva beantragte mit Beschwerdeantwort vom 3. November 2014 die Abwei sung der Beschwerde (Urk. 9), was dem Beschwerdeführer am 9. Januar 2015 zur Kenntnis gebracht, wobei gleichzeitig antragsgemäss die unentgeltliche Rechtsvertretung bewilligt wurde (Urk. 12). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gemäss Art. 6 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) werden - soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt - die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt (Abs. 1). 1.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs – anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). 1.3 Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder über haupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U 172/94 vom 26. April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45; BGE 119 V 7 E. 3c/ aa ). Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht. Da es sich hiebei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die ent sprechende Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Per son, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 f. E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 76). Diese Beweisgrundsätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten massge bend ( Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.1 mit Hinweisen). Mit dem Erreichen des S tatus quo sine vel ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der S tatus quo sine vel ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfa llversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. 1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kostenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die Heilbehandlungskosten nach Art. 10 UVG fallen (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/20 13 vom 11. März 2014 E. 2.3.2). 1.4 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kau salzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a). 1.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unpar teilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozial versiche rungs recht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters oder der Gutach te rin allerdings ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S. 572; BGE 122 V 157 E. 1c; vgl. auch 123 V 331 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Entscheid (Urk. 2) gestützt auf die Beurteilung durch Dr. Z.___ davon aus, dass der Beschwerdeführer am 30. Juli 2013 keine strukturellen Verletzungen erlitten habe und spätestens sechs Monate nach dem Unfall keine auf diesen zurückzuführende Beschwerden mehr vorgelegen hätten (S. 6 Ziff. 3). 2.2 Demgegenüber machte der Beschwerdeführer geltend, die medizinischen Befunde seien nicht ausreichend, um mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen zu können, dass sich ein Status quo sine eingestellt habe und damit die Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin entfalle. Die Berichte von Dr. A.___ und Dr. B.___ liessen ernsthafte Zweifel an der Einschätzung durch den Kreisarzt sowie Dr. Z.___ aufkommen (S. 8 Ziff. 2. 2). 2.3 Strittig und zu prüfen ist demnach die Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin für die Folgen des Unfalles vom 30. Juli 2013 auch über den 31. März 2014 hinaus, und dabei insbesondere die Frage, ob und wenn ja wann der Status quo sine vel ante (vgl. vorstehen d E. 1.3) eingetreten ist. 3. 3.1 Die Erstkonsultation nach dem Unfall am 30. Juli 2013 fand gleichentags im Ambulatorium des Spitals C.___ statt. Die verantwortlichen Ärzte diagnostizier ten in ihrem Bericht vom 31. Juli 2013 (Urk. 11/8) multiple Kontusionen am Oberen Sprunggelenk (OSG) rechts, am rechten Ellenbogen sowie an der rechten Schulter. Der Patient berichte, er sei kurz vor Mittag von einer Leiter aus zirka zwei Metern Höhe auf den Betonboden gestürzt, sei dabei auf die rechte Seite gefallen und habe sich obige Kontusionen zugezogen. Es sei weder zu einem Kopfanprall noch zu einer Bewusstlosigkeit oder Amnesie gekommen. Rönt genologisch konnten keine Hinweise auf frische ossäre Läsionen festgestellt werden (S. 1). 3.2 Der Hausarzt Dr. med. A.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, führte am 2 2. August 2013 (Urk. 11/9) unter Hinweis auf multiple Kontusionen an OSG, Schulter und Ellbogen rechts (Ziff. 1) aus, die Beschwerden seien regredient, aber noch zu ausgeprägt, als dass der Beschwerdeführer seine Arbeit als Elektromonteur wieder aufnehmen könne. Geplant gewesen sei eine Arb eits aufnahme am 19. August 2013, allerdings habe d er Beschwerdeführer am 1 3. August 2013 einen inferioren STEMI-Infarkt erlitten und sei seither aus internistischen Gründen arbeitsunfähig. Bei der Kontrolle am 21. August 2013 habe der Patient sehr geringfügige Restbeschwerden im Schultergürtel gezeigt und sei im Übrigen beschwerdefrei gewesen (Ziff. 2). Die Behandlung sei am 21. August 2013 abgeschlossen worden (Ziff. 3). Vom 30. Juli bis 13. August 2013 sei der Beschwerdeführer unfallbedingt zu 100 % arbeitsunfähig gewesen, die Wiederaufnahme der Arbeit sei aus kardiologischen Gründen frühestens ab 23. September 2013 geplant (Ziff. 4). 3.3 Vom 1 3. bis 20. August 2013 war der Beschwerdeführer im Spital D.___ hospitalisiert. In ihrem Bericht vom 2 2. August 2013 (Urk. 11/15/12-16) nann ten die Ärzte im Wesentlichen folgende Diagnosen (S. 1): - koronare Eingefässerkrankung - inferiorer STEMI am 13. August 2013 - erfolgreiche Rekanalisation der mittleren RCA ( Orsiro -Stent, beschich tet) am 13. August 2013 - passagere unklare Halluzinationen am 1 5. August 2013 - metabolisches Syndrom Als Nebendiagnosen nannten sie sodann folgende: - chronisches thorakospondylogenes und lumbovertebrales Schmerzsyn drom - schwerer Knick-Senk-Spreizfuss beidseits - Polyarthrose - Hidradenitis suppurtiva von Talgdrüsen ausgehend Der Beschwerdeführer sei für vier Wochen vollständig arbeitsunfähig und werde für die ambulante kardiale Rehabilitation angemeldet. Es werde dringend ein Rauchstopp empfohlen (S. 2). 3.4 Dr. med. E.___, F.___, hielt im Sonographie-Protokoll vom 3. Dezember 2013 fest, es liege eine bereits etwas ältere Partial ruptur der rechten Supraspinatussehne, wahrscheinlich perforierend, verbunden mit einer leicht synovitisch aktiven Bursitis subacromialis und etwas Gelenker guss vor. Eine kleine Verkalkung in der lateralen rechten Subscapularissehne dürfte als Zufallsbefund gewertet werden. Im Übrigen sei das Zustandsbild altersentsprechend mit leichten degenerativen Veränderungen im übrigen Gewebe beidseits sowie auch beginnender AC-Gelenksarthrose beidseits (Urk. 11/23 S. 1). 3. 5 In seinem Bericht vom 13. Dezember 2013 beschrieb Dr. med. G.___, Facharzt für Radiologie und Kardiale Radiologie, H.___, einen Verdacht auf intratendiöse transmurale Läsion der Supraspina tus sehne unmittelbar im Ansatzbereich mit angrenzender ausgeprägter in flam ma torischer Reizreaktion und begleitender Bursitis subdeltoidea anterior betont. Desweiteren bestehe eine deutliche Tendovaginitis der langen Bizeps seh ne sowie am superioren Ansatz der Subscapularissehne einsc h liesslich der ante rioren Kapsel. Es bestehe eine Tendinopathie am superioren Ansatz der Infraspi na tus sehne sowie eine a ktivierte AC-Ar t hrose mit subakromialem Impingement vom Muskelbauch des M usculus supraspinatus am muskulotendi nösen Über gang, jedoch k eine Retraktion der Supraspinatussehne (Urk. 11/24). 3.6 Am 14. Dezember 2013 nannte Dr. A.___ folgende Diagnosen (Urk. 11/25 S. 1): - Status nach Schultertrauma rechts am 30. Juli 2013 mit - transmuraler Läsion der Supraspinatussehne - ausgeprägter inflammatorischer Reizreaktion und Bursitis subdel toidea anterior - Tendovaginitis der langen Bizepssehne sowie am superioren Ansatz der Subscapularissehne einschliesslich der anterioren Kapsel - Tendinopathie am superioren Ansatz der Infraspinatussehne - aktivierte AC-Ar t h rose mit subakromialen Impingement vom Muskel bauch des M usculus supraspinatus - koronare Einasterkrankung - schwere Anpassungsstörung mit schwerer Angstsymptomatik, phasen weise Dep e rsonalisationserscheinungen, Orientierungsstörungen und Realitätsverlust - differentialdiagnostisch psychotische Störung / dissoziative Störung? Die Schulterschmerzen seien in der Situation mit kardiologischen und psychi schen Beschwerden zwar präsent gewesen, aber die psychische Symptomatik sei so im Vordergrund gestanden, dass er, Dr. A.___, der Schulter möglicherweise zu wenig Beachtung geschenkt habe (S. 2). Diesb ezüglich scheine es nach primär nur scheinbar unkompliziertem Verlauf sekundär zu einer Verschlechterung mit entzündlichen Begleitprozessen gekommen zu sein. Durch die dramatische Überlagerung mit der psychiatrischen Symptomatik könne er nicht genau rekonstruieren, ab wann die Schmerzen so stark gewesen seien, dass sie eine Arbeit nicht mehr zugelassen hätten. Laut seinen Akten habe er bereits am 12. September 2013 erstmals Ecofenac verschrieben. Retrospektiv hätte er wahrscheinlich bereits ab diesem Zeitpunkt erneut eine unfallbedingte 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestieren müssen, parallel zur krankheitsbedingt weiterhin geltenden Arbeitsunfähigkeit (S. 3). 3.7 Bei unveränderten Diagnosen wies Dr. A.___ am 12. Februar 2014 darauf hin, die Schmerzen in der Schulter stünden so sehr im Vordergrund, dass trotz ungünstiger Begleitumstände (Status nach Myokardinfarkt mit Plättchenhem mung, psychische Instabilität) eine Intervention wahrscheinlich nicht zu umge hen sei (Urk. 11/34). 3.8 Eine Untersuchung am 24. Februar 2014 im Institut für Medizinische Radiologie und Nuklearmedizin des Spitals D.___ ergab regelrechte Stellungsverhält nisse im rechten Schultergelenk sowie eine diskrete Verkalkun g in Projektion auf die ansatznahe Supraspinatussehne. Ein Frakturnachweis sei nicht erfolgt, es bestehe eine leichte bis mässige AC-Gelenksarthrose (Urk. 11/43). 3.9 In ihrem Bericht vom 25. Februar 2014 (Urk. 11/44) führten die Ärzte der Chirur gischen Klinik des Spitals D.___ bei unveränderten Diagnosen (S. 1) aus, nach ausführlicher Sichtung aller radiologischen und klinischen Befunde sowie entsprechender Rücksprache mit dem Schulterspezialisten Dr. med. B.___ bestehe derzeit aus chirurgischer Sicht keine Indikation für eine operative Sanierung der vorliegenden Befunde, insbesondere mit Hinblick auf die stattgehabte Stentimplantation kardial im August 2013 (S. 2). Sie hätten dem Patienten die Durchführung einer vorwiegend analgetisch orientierten Physiotherapie empfohlen zwecks Gelenksmobilisierung mit freier erlaubter ROM und freier erlaubter Belastung (S. 3). 3.10 Am 12. März 2014 nahm Dr. med. I.___, Facharzt für Orthopädische Chi rurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Suva-Kreisarzt, Stellung (Urk. 11/48) und nannte folgende Diagnosen (S. 3 Ziff. 5): - Tendinose der Supraspinatussehne mit begleitender Bursitis subdeltoidea bei Impingement mit Einengung des Muskelbauches des Musculus sup raspinatus - Tendinopathie der langen Bicepssehne und auch der Infraspinatussehne Der Versicherte habe im Bereich der rechten Schulter eine Kontusion erlitten, wobei man später eine Impingementkonstellation gefunden habe, welche wahrscheinlich traumatisiert worden sei. Eindeutige posttraumatische struktu relle Läsionen seien nicht gefunden worden. Die Situation sei sehr unklar. Der Versicherte stöhne immer wieder heftig auf, weine soga r, spreche über Ängste wegen des Sterben s und gehe auch immer wieder herum und bitte um Hilfe mit Medikamenten (S. 3 Ziff. 5). Die Schulter könne kaum betastet werden, jedenfalls nicht oberhalb. U nterhalb, schon im Bereich des Gelenks selbst, gebe der Beschwerdeführer keine Druck schmerzen an, wenn man den Arm etwas berühre. Schon kleinere Bewegungen lösten heftigste Schmerzen mit heftigstem Ein- und Zusammen knicken aus. Aufgrund einer Impingementsymptomatik sei dieses Krankheitsbild nicht erklärbar. Acht oder neun Monate nach einer Prellung der Schulter ohne wesentliche Verletzungen könne eigentlich nicht mehr davon ausgegangen werden, dass der Unfall eine solche Rolle spiele. Zu erwarten wäre hier eine normale Beweglichkeit allenfalls mit eben Impingementsymptomen. Die Schul ter lasse sich aber überhaupt nicht untersuchen, auch nicht anlässlich der Beurteilung im Spital D.___ am 24. Februar 201 4. In einer solchen Situa tion sei auch eine Operation sicher nicht erfolgsversprechend (S. 4). 3.11 Am 20. März 2014 verneinte Dr. I.___ das Vorliegen zusätzlicher, auf den Unfall zurückzuführender struktureller Läsionen an der rechten Schulter, welche bildgebend nachweisbar seien. Es handle sich ausschliesslich um Tendinosen. Acht Monate nach dem Unfall spielten im Beschwerdebild des Versicherten mindestens mit überwiegender Wahrscheinlichkeit Unfallfolgen keine Rolle mehr (Urk. 11/51). 3.12 In ihrem Bericht vom 11. April 2014 nannten die Ärzte des Spitals D.___ folgende Diagnosen (Urk. 11/71 S. 1, vgl. auch Urk. 11/70 ): - Rotatorenmanschettenläsion rechts mit/bei - Subscapulari III-Läsion - subluxierte lange Bicepssehne - subtotale Supraspinatusläsion - subacromiales Impingement, AC- Arthro aktuell wahrscheinlich asymp tomatisch - generalisierte Atrophie der Rotatorenmanschette Goutallier -Stadium I - Status nach inferiorem STEMI bei koronarer Eingefässerkrankung August 2013 mit/bei - erfolgreicher Rekanalisation der mittleren RCA - Diabetes mellitus Typ 2, Dyslipidämie, arterielle Hypertonie, Nikotina busus - ausgeprägte Anpassungsstörung - COPD - chronisches thorakospondylogenes und lumbovertebrales Schmerzsyn drom - Polyarthrose der Hände und Füsse - Hidradenitis suppurative Da aktuell noch eine sehr schlecht e und sehr schmerzhafte Schulterfunktion vorliege, hätten sie sich vorläufig auf ein konservatives Vorgehen mit Physio therapie zur Verbesserung der Schmerzsituation und zur Verbesserung der kli ni schen Funktion geeinigt (S. 2). Am 6. Juni 2014 führte Dr. med. B.___, Leitender Arzt Traumatolo gie, bei unveränderten Diagnosen aus, erstaunlicherweise bestehe im Vergleich zum letzten Mal eine fast vollständige Beweglichkeit, jedoch mit Schmerzen. Der Patient werde zur Schulterarthroskopie rechts und Rotatorenmanschettenre konstruktion aufgeboten, die Operation sei für den 25. Juni 2014 geplant. Es handle sich seiner Meinung nach eindeutig um einen Unfall, insbesondere bei einem Leitersturz von grösserer Höhe und vorher beschwerdefreier Schulter. Grössere Subscapularisläsionen wie vorliegend seien häufig traumatisch. Er bitte die Suva, dies noch einmal zu evaluieren (Urk. 11/73 S. 2). 3.13 Dr. med. Z.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatolo gie des Bewegungsapparates, Versicherungsmedizin der Beschwerdegegnerin, verfasste am 3. Juli 2014 eine orthopädische Beurteilung (Urk. 11/76) und hielt dabei fest, anlässlich der Erstuntersuchung am Unfalltag habe der Beschwerde führer zwar über eine erhebliche Druckdolenz und Bewegungsschmerzhaftigkeit geklagt, Anzeichen für eine relevante Gewalteinwirkung wie Blutergussbildung, Schürfverletzungen oder Schwellung des rechten Schultergelenkes seien jedoch nicht festgestellt worden. Daraus lasse sich schliessen, dass es zu keiner rele vanten Gewalteinwirkung auf das Schultergelenk gekommen sei. Röntgenolo gisch sei eine knöcherne Verletzung sowohl des Thorax als auch des rechten Schulter-, Ellbogen-, Knie- und Sprunggelenkes rechtsseitig ausgeschlossen worden (S. 11). Viereinhalb Monate nach dem inkrimierten Schadenereignis zeigten die bildge ben den Dokumente verschleissbedingte Veränderungen der Roatorenmanschet te, der Bizepssehne und des AC-Gelenkes bei anlagebedingter subacromialer Engpass-Konstellation ohne Hinweise auf traumatisch bedingte strukturelle Veränderungen. Infolge des Sturzes von der Leiter sei es, basierend auf den persönlichen Angaben des Versicherten hinsichtlich des Unfallherganges, zu einem Anprall des rechten Schultergelenkes gekommen. In der Fachliteratur bestehe Einigkeit, dass ein Anprall des Schultergelenkes nicht geeignet sei, eine Verletzung der Rotatorenmanschette zu bewirken. Insgesamt sei der vom Beschwerdeführer geschilderte Unfallhergang nicht geeignet gewesen, die im Kernspintomogramm festgestellten krankhaften Befunde des rechten Schulter gelenkes hervorzurufen. Veränderungen mit Rissbildung der Rotatorenmanschette seien mit zunehmen dem Alter häufig Folge von Abnutzungserscheinungen und könnten ohne ursächliches Unfallereignis vorkommen (S. 12). Auch eine Einengung des Sub acromialraumes könne zur Schädigung der Rotatorenmanschette führen. Die ständige mechanische Beeinträchtigung beim Gleitvorgang durch den Subacro mialraum bei Abspreizung des Armes führe altersabhängig zur Störung der Gewebestruktur bis hin zu Nekrosen und Rissbildung der Sehnenmanschette. Diese Voraussetzungen seien vorliegend gegeben (S. 13). Zusammenfassend sei festzuhalten, dass es sich bei den Veränderungen im ansatznahen Bereich der Supraspinatussehne mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht um eine trau matisch bedingte Rissbildung, sondern verschleissbedingte, flächenhafte Gewe beausdünnung im Sinne einer Enthesiopathie handle (S. 13). Die vorliegenden krankhaften Befunde des rechten S ch ultergelenkes seien mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht ursächlich auf das angegebene Scha denereignis vom 30. Juli 2013 zurückzuführen, sondern seien nur noch und auss c hliesslich Folge der unfallunabhängigen verschleissbedingten Erkrankun gen der Rotatorenmanschette, der Bizepssehne und der AC-Gelenksarthrose beziehungsweise des anlagenbedingten, unfallunabhängigen Engpasssyndroms unter dem Schulterdach. Die nach dem Schadenereignis vom 30. Juli 2013 beklagten akuten Beschwerden und die Einschränkung der Funktionsfähigkeit des rechten Schultergelenkes seien mit überwiegender Wahrscheinlichkeit durch die erlittene Kontusion des rechten Schultergelenkes verursacht. Die schmerz haften Folgen einer Kontusion ohne strukturelle Verletzung infolge Sturzes aus zwei Metern Höhe seien gemäss der Literaturangaben und persönlicher klini scher Erfahrung spätestens nach sechs Monaten abgeheilt (S. 13). 4. 4.1 In seiner Beschwerde stellte sich d er Beschwerdeführer auf den Standpunkt, die Berichte von Dr. A.___ und Dr. B.___ liessen ernsthafte Zweifel an der Ein schätzung durch den Kreisarzt Dr. I.___ und Dr. Z.___ aufkommen. Die medi zinischen Befunde seien nicht ausreichend, um mit überwiegender Wahrschein lichkeit von einem Status quo sine und damit entfallender Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin auszugehen (E. 2.2). U nmittelbar nach dem Unfall am 30. Juli 2013 stellten die erstbehandelnden Ärzte des Spitals C.___ multiple Kontusionen am OSG recht s, am rechten Ellen bogen sowie an der rechten Schulter fest, fanden röntgenologisch jedoch keine Hinweise auf frische ossäre Läsionen ( E. 3.1). Knapp ein Jahr später, am 3. Juli 2014, verneinte Dr. Z.___ aufgrund der Ergebnisse der Erstuntersuchung eine relevante Gewalteinwirkung auf das Schultergelenk, k nöcherne Verletzungen seien röntgenologisch ausgeschlossen worden. Im Weiteren führte Dr. Z.___ die bestehende Schädigung der Rotatorenmanschette in nachvollziehbarer und plausibler Weise auf die beim Beschwerdeführer konkret vorliegende Einengung des Subacromialraumes zurück und begründete so seine Einschätzung, wonach die krankhaften Befunde des rechten Schultergelenkes mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht mehr auf den Unfall vom 30. Juli 2013 zurückzufüh ren sind (E. 3.13). Damit übereinstimmend sind im Weiteren die Beurteilung en durch Dr. I.___ vom 1 2. sowie 20. März 2014, wonach keine eindeutig posttraumatisch en strukturellen Läsionen gefunden worden seien (E. 3.10) und auf den Unfall zurückzuführenden strukturellen Läsionen an der rechten Schulter bildgebend nicht nachgewiesen werden könnten (E. 3.11). Ebenso sahen die Ärzte des Spitals D.___, darunter der Schulterspezialist Dr. B.___, im Februar 2014 keine Indikation für eine operative Sanierung der vorliegenden Befunde (E. 3.9). 4.2 Dementsprechend ist der medizinische Sachverhalt als dahingehend erstellt zu betrachten, dass die vorliegenden krankhaften Befund e des rechten Schulterge lenkes mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht ursächlich auf den Unfall vom 30. Juli 2013 zurückzuführen sind, sondern nur noch und ausschliesslich Folge der unfallunabhängigen verschleissbedingten Erkrankungen der Rotato renmanschette, der Bizepssehne und der AC-Gelenksarthrose beziehungsweise des anlagenbedingten, unfallunabhängigen Engpasssyndroms unter dem Schul terdach sind. Weiter ist davon auszugehen, dass die nach dem Unfall beklagten akuten Beschwerden und die Einschränkung der Funktionsfähigkeit des rechten Schultergelenkes spätestens nach sechs Monaten abgeheilt waren. 4.3 An dieser überzeugenden Beurteilung vermag entgegen der Ansicht des Beschwer deführers w eder die Einschätzung durch Dr. A.___ noch diejenige durch Dr. B.___ ernsthafte Zweifel zu wecken. Am 22. August 20 1 3 beschrieb der Hausarzt Dr. A.___ sehr geringfügige Restbe schwerden im Schultergürtel, im Übrigen sei der Beschwerdeführer beschwerde frei ( E. 3.2). Selbst wenn Dr. A.___ dabei den Schulterbeschwerden aufgrund der kardiologischen und psychischen Symptomatik zu wenig Beachtung geschenkt haben sollte (vgl. E. 3.6), fällt auf, dass sich Dr. A.___ bei seinen Beurteilungen insbesondere auf die subjektiven Angaben des Beschwerdeführers stützt und diese nicht mit nachvollziehbaren und plausiblen Befunden und Untersu chungsergebnissen begründet (vgl. E. 3.7). Was sodann die Einschätzung durch Dr. B.___ betrifft, führte dieser in seinem Bericht vom 6. Juni 2014 die Beschwerden eindeutig auf den Unfall vom 30. Juli 2013 zurück. Zur Begründung machte er jedoch lediglich geltend, der Leitersturz sei von grösserer Höhe erfolgt und die Schulter vor dem Unfall beschwerdefrei gewesen. Zudem seien grössere Subscapularisläsionen wie vor liegend häufig traumatisch (E. 3.12). Aus dem Umstand allein, dass Subscapula risläsionen häufig einen traumatischen Hintergrund hätten, lässt sich aber für den konkreten Einzelfall nichts beweisrechtlich Relevantes ableiten. Die Argu mentation, vor dem Unfall sei die Schulter beschwerdefrei gewesen, läuft auf einen unzulässigen " post hoc, ergo propter hoc"-Schluss hinaus (BGE 119 V 335 E. 2b/ bb S. 341 f.; Urteil 8C_744/2008 vom 2 6. November 2008 E. 4). 4.4 Soweit der Beschwerdeführer auf Fachliteratur verweist ( Urk. 1 S. 6, Urk. 3/3, Urk. 3/4), ist anzumerken, dass übereinstimmende, aufgrund konkreter Befunde und Untersuchungsergebnisse fallbezogen begründete Beurteilungen stärker zu gewichten sind und im Einzelfall mehr zu überzeugen vermögen als allg emeine medizinische Fachartikel. Gemäss der höchstrichterlichen Rechtsprechung ist es Verwaltung und Gericht denn auch unter der Geltung des Grundsatzes der freien Beweiswürdigung verwehrt, aufgrund von allgemein zugänglichen, populär medizinischen Abhandlungen oder auch aufgrund eigener Erfahrungen von den begründeten ärztlichen Schlussfolgerungen abzuweichen (8C_837/2008 E. 8.2; 8C_682/2010, E. 3.2). 4. 5 Insgesamt sind nach dem Gesagten die aktuell noch bestehenden krankhaften Befunde des rechten Schultergelenkes mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht mehr ursächlich auf den Unfall vom 30. Juli 2013 zurückzuführen. Gestützt auf die überzeugenden Ausführungen von Dr. Z.___ ist vielmehr davon auszugehen, dass die unfallbedingte Einschränkung der Funktions fähig keit des rechten Schultergelenkes spätestens nach sechs Monaten abgeheilt war. Dass die Beschwerdegegnerin ihre Leistungen per 31. März 2014 - und damit acht Monate nach dem Unfall - eingestellt hat, ist demnach nicht zu beanstan den. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. 5. 5.1 In formeller Hinsicht beantragte der Beschwerdeführer die Bewilligung der unent geltlichen Prozessführung und Rechtsvertretung ( Urk. 1 S. 2), worauf mit Verfügung vom 9. Januar 2015 die unentgeltliche Rechtsvertretung bewilligt wurde (Urk. 12). Da das Beschwerdeverfahren in unfallversicherungsrechtlichen Streitigkeiten kostenlos ist, erübrigt sich die Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung. 5.2 Mit Honorarnote vom 17. März 2015 machte Rechtsanwalt David Husmann einen Aufwand von 14.5 Stunden sowie eine 3%ige Auslagenpauschale, zuzüg lich Mehrwertsteuer, geltend (Urk. 15 und 17 ). Dies scheint angemessen. Zu beachten ist lediglich, dass für bis Ende Dezember 2014 getätigte Aufwen dungen der tiefere Stundenansatz von Fr. 200.-- zu Anwendung gelangt, da nach derjenige von Fr. 220.--. 5.3 Unter Berücksichtigung der Mehrwertsteuer von 8 % ergibt sich damit eine Ent schädigung von Fr. 3 ‘ 2 5 3.--, welche aus der Gerichtskasse zu bezahlen ist. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt David Husmann, Zürich, wird mit Fr. 3 ‘ 2 5 3.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichtskasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt David Husmann - Rechtsanwalt Reto Bachmann - Bundesamt für Gesundheit sowie an: - Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannKübler-Zillig

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich UV.2014.00209 UV.2014.00209

UV.2014.00209 II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichter Bachofner

Ersatzrichterin Lienhard

Gerichtsschreiberin Kübler-Zillig

Urteil vom 1. Dezember 2015

Urteil vom 1. Dezember 2015 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt David Husmann

vertreten durch Rechtsanwalt David Husmann schadenanwaelte.ch AG

schadenanwaelte.ch AG Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich

Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich gegen

gegen Schweizerische Unfallversicherungsanstalt

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt Rechtsabteilung

Rechtsabteilung Postfach 4358, 6002 Luzern

Postfach 4358, 6002 Luzern Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin vertreten durch Rechtsanwalt Reto Bachmann

vertreten durch Rechtsanwalt Reto Bachmann Lischer Zemp & Partner, Rechtsanwälte und Notare

Lischer Zemp & Partner, Rechtsanwälte und Notare Schwanenplatz 4, 6004 Luzern

Schwanenplatz 4, 6004 Luzern Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1960, war seit dem 22. Juli 2013 bei der Y.___ AG als Elektromonteur angestellt (Urk. 11/1 Ziff. 1 und 3) und damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (nachfolgend: Suva) obligato risch gegen die Folgen von Unfällen versichert, als er sich am 30. Juli 2013 bei einem Sturz von einer Leiter Verletzungen am rechten Fussgelenk sowie an der rechten Schulter zuzog (Urk. 11/1 Ziff. 6 und 9).

1. X.___, geboren 1960, war seit dem 22. Juli 2013 bei der Y.___ AG als Elektromonteur angestellt (Urk. 11/1 Ziff. 1 und 3) und damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (nachfolgend: Suva) obligato risch gegen die Folgen von Unfällen versichert, als er sich am 30. Juli 2013 bei einem Sturz von einer Leiter Verletzungen am rechten Fussgelenk sowie an der rechten Schulter zuzog (Urk. 11/1 Ziff. 6 und 9). Mit Verfügung vom 27. März 2014 (Urk. 11/53) stellte die Suva ihre Leistungen per 31. März 2014 ein mit der Begründung, die bestehenden Beschwerden seien nicht mehr unfallbedingt, sondern ausschliesslich krankhafter Natur (S. 2 oben).

Mit Verfügung vom 27. März 2014 (Urk. 11/53) stellte die Suva ihre Leistungen per 31. März 2014 ein mit der Begründung, die bestehenden Beschwerden seien nicht mehr unfallbedingt, sondern ausschliesslich krankhafter Natur (S. 2 oben). Am 24. April 2014 zog d ie Helsana als zuständige Krankenversicherung ihre Einsprache vom 1. April 2014 (Urk. 11/57) zurück (Urk. 11/68), wohingegen die vom Versicherten am 22. April 2014 erhobene Einsprache (Urk. 11/65) von der Suva mit Einspracheentscheid vom 16. Juli 2014 abgewiesen wurde (Urk. 11/77 = Urk. 2).

Am 24. April 2014 zog d ie Helsana als zuständige Krankenversicherung ihre Einsprache vom 1. April 2014 (Urk. 11/57) zurück (Urk. 11/68), wohingegen die vom Versicherten am 22. April 2014 erhobene Einsprache (Urk. 11/65) von der Suva mit Einspracheentscheid vom 16. Juli 2014 abgewiesen wurde (Urk. 11/77 = Urk. 2). 2. Gegen den Einspracheentscheid vom 16. Juli 2014 (Urk. 2) erhob der Versicherte am 11. September 2014 Beschwerde und beantragte, dieser sei aufzuheben und es seien die gesetzlichen Leistungen über den Zeitraum vom 31. März 2014 hin aus zu erbringen; eventuell sei en ein unabhängiges gerichtliches Gutachten zur Frage der Unfallkausalität einzuholen und, bis ein neuer Leistungsentscheid vorlieg e, die gesetzlichen Leistungen weiterhin zu erbringen (Urk. 1 S. 2).

2. Gegen den Einspracheentscheid vom 16. Juli 2014 (Urk. 2) erhob der Versicherte am 11. September 2014 Beschwerde und beantragte, dieser sei aufzuheben und es seien die gesetzlichen Leistungen über den Zeitraum vom 31. März 2014 hin aus zu erbringen; eventuell sei en ein unabhängiges gerichtliches Gutachten zur Frage der Unfallkausalität einzuholen und, bis ein neuer Leistungsentscheid vorlieg e, die gesetzlichen Leistungen weiterhin zu erbringen (Urk. 1 S. 2). Die Suva beantragte mit Beschwerdeantwort vom 3. November 2014 die Abwei sung der Beschwerde (Urk. 9), was dem Beschwerdeführer am 9. Januar 2015 zur Kenntnis gebracht, wobei gleichzeitig antragsgemäss die unentgeltliche Rechtsvertretung bewilligt wurde (Urk. 12).

Die Suva beantragte mit Beschwerdeantwort vom 3. November 2014 die Abwei sung der Beschwerde (Urk. 9), was dem Beschwerdeführer am 9. Januar 2015 zur Kenntnis gebracht, wobei gleichzeitig antragsgemäss die unentgeltliche Rechtsvertretung bewilligt wurde (Urk. 12). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Gemäss Art. 6 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) werden - soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt - die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt (Abs. 1).

1.1 Gemäss Art. 6 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) werden - soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt - die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt (Abs. 1). 1.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).

1.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs – anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).

Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs – anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). 1.3 Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder über haupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U 172/94 vom 26. April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45; BGE 119 V 7 E. 3c/ aa ). Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht. Da es sich hiebei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die ent sprechende Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Per son, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 f. E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 76). Diese Beweisgrundsätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten massge bend ( Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.1 mit Hinweisen).

1.3 Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder über haupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U 172/94 vom 26. April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45; BGE 119 V 7 E. 3c/ aa ). Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht. Da es sich hiebei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die ent sprechende Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Per son, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 f. E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 76). Diese Beweisgrundsätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten massge bend ( Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.1 mit Hinweisen). Mit dem Erreichen des S tatus quo sine vel ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der S tatus quo sine vel ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfa llversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. 1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kostenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die Heilbehandlungskosten nach Art. 10 UVG fallen (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/20 13 vom 11. März 2014 E. 2.3.2).

Mit dem Erreichen des S tatus quo sine vel ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der S tatus quo sine vel ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfa llversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. 1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kostenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die Heilbehandlungskosten nach Art. 10 UVG fallen (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/20 13 vom 11. März 2014 E. 2.3.2). 1.4 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kau salzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).

1.4 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kau salzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a). 1.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).

1.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unpar teilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozial versiche rungs recht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters oder der Gutach te rin allerdings ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S. 572; BGE 122 V 157 E. 1c; vgl. auch 123 V 331 E. 1c).

Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unpar teilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozial versiche rungs recht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters oder der Gutach te rin allerdings ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S. 572; BGE 122 V 157 E. 1c; vgl. auch 123 V 331 E. 1c). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Entscheid (Urk. 2) gestützt auf die Beurteilung durch Dr. Z.___ davon aus, dass der Beschwerdeführer am 30. Juli 2013 keine strukturellen Verletzungen erlitten habe und spätestens sechs Monate nach dem Unfall keine auf diesen zurückzuführende Beschwerden mehr vorgelegen hätten (S. 6 Ziff. 3).

2.1 Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Entscheid (Urk. 2) gestützt auf die Beurteilung durch Dr. Z.___ davon aus, dass der Beschwerdeführer am 30. Juli 2013 keine strukturellen Verletzungen erlitten habe und spätestens sechs Monate nach dem Unfall keine auf diesen zurückzuführende Beschwerden mehr vorgelegen hätten (S. 6 Ziff. 3). 2.2 Demgegenüber machte der Beschwerdeführer geltend, die medizinischen Befunde seien nicht ausreichend, um mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen zu können, dass sich ein Status quo sine eingestellt habe und damit die Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin entfalle. Die Berichte von Dr. A.___ und Dr. B.___ liessen ernsthafte Zweifel an der Einschätzung durch den Kreisarzt sowie Dr. Z.___ aufkommen (S. 8 Ziff. 2. 2).

2.2 Demgegenüber machte der Beschwerdeführer geltend, die medizinischen Befunde seien nicht ausreichend, um mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen zu können, dass sich ein Status quo sine eingestellt habe und damit die Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin entfalle. Die Berichte von Dr. A.___ und Dr. B.___ liessen ernsthafte Zweifel an der Einschätzung durch den Kreisarzt sowie Dr. Z.___ aufkommen (S. 8 Ziff. 2. 2). 2.3 Strittig und zu prüfen ist demnach die Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin für die Folgen des Unfalles vom 30. Juli 2013 auch über den 31. März 2014 hinaus, und dabei insbesondere die Frage, ob und wenn ja wann der Status quo sine vel ante (vgl. vorstehen d E. 1.3) eingetreten ist.

2.3 Strittig und zu prüfen ist demnach die Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin für die Folgen des Unfalles vom 30. Juli 2013 auch über den 31. März 2014 hinaus, und dabei insbesondere die Frage, ob und wenn ja wann der Status quo sine vel ante (vgl. vorstehen d E. 1.3) eingetreten ist. 3.

3. 3.1 Die Erstkonsultation nach dem Unfall am 30. Juli 2013 fand gleichentags im Ambulatorium des Spitals C.___ statt. Die verantwortlichen Ärzte diagnostizier ten in ihrem Bericht vom 31. Juli 2013 (Urk. 11/8) multiple Kontusionen am Oberen Sprunggelenk (OSG) rechts, am rechten Ellenbogen sowie an der rechten Schulter. Der Patient berichte, er sei kurz vor Mittag von einer Leiter aus zirka zwei Metern Höhe auf den Betonboden gestürzt, sei dabei auf die rechte Seite gefallen und habe sich obige Kontusionen zugezogen. Es sei weder zu einem Kopfanprall noch zu einer Bewusstlosigkeit oder Amnesie gekommen. Rönt genologisch konnten keine Hinweise auf frische ossäre Läsionen festgestellt werden (S. 1).

3.1 Die Erstkonsultation nach dem Unfall am 30. Juli 2013 fand gleichentags im Ambulatorium des Spitals C.___ statt. Die verantwortlichen Ärzte diagnostizier ten in ihrem Bericht vom 31. Juli 2013 (Urk. 11/8) multiple Kontusionen am Oberen Sprunggelenk (OSG) rechts, am rechten Ellenbogen sowie an der rechten Schulter. Der Patient berichte, er sei kurz vor Mittag von einer Leiter aus zirka zwei Metern Höhe auf den Betonboden gestürzt, sei dabei auf die rechte Seite gefallen und habe sich obige Kontusionen zugezogen. Es sei weder zu einem Kopfanprall noch zu einer Bewusstlosigkeit oder Amnesie gekommen. Rönt genologisch konnten keine Hinweise auf frische ossäre Läsionen festgestellt werden (S. 1). 3.2 Der Hausarzt Dr. med. A.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, führte am 2 2. August 2013 (Urk. 11/9) unter Hinweis auf multiple Kontusionen an OSG, Schulter und Ellbogen rechts (Ziff. 1) aus, die Beschwerden seien regredient, aber noch zu ausgeprägt, als dass der Beschwerdeführer seine Arbeit als Elektromonteur wieder aufnehmen könne. Geplant gewesen sei eine Arb eits aufnahme am 19. August 2013, allerdings habe d er Beschwerdeführer am 1 3. August 2013 einen inferioren STEMI-Infarkt erlitten und sei seither aus internistischen Gründen arbeitsunfähig. Bei der Kontrolle am 21. August 2013 habe der Patient sehr geringfügige Restbeschwerden im Schultergürtel gezeigt und sei im Übrigen beschwerdefrei gewesen (Ziff. 2). Die Behandlung sei am 21. August 2013 abgeschlossen worden (Ziff. 3). Vom 30. Juli bis 13. August 2013 sei der Beschwerdeführer unfallbedingt zu 100 % arbeitsunfähig gewesen, die Wiederaufnahme der Arbeit sei aus kardiologischen Gründen frühestens ab 23. September 2013 geplant (Ziff. 4).

3.2 Der Hausarzt Dr. med. A.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, führte am 2 2. August 2013 (Urk. 11/9) unter Hinweis auf multiple Kontusionen an OSG, Schulter und Ellbogen rechts (Ziff. 1) aus, die Beschwerden seien regredient, aber noch zu ausgeprägt, als dass der Beschwerdeführer seine Arbeit als Elektromonteur wieder aufnehmen könne. Geplant gewesen sei eine Arb eits aufnahme am 19. August 2013, allerdings habe d er Beschwerdeführer am 1 3. August 2013 einen inferioren STEMI-Infarkt erlitten und sei seither aus internistischen Gründen arbeitsunfähig. Bei der Kontrolle am 21. August 2013 habe der Patient sehr geringfügige Restbeschwerden im Schultergürtel gezeigt und sei im Übrigen beschwerdefrei gewesen (Ziff. 2). Die Behandlung sei am 21. August 2013 abgeschlossen worden (Ziff. 3). Vom 30. Juli bis 13. August 2013 sei der Beschwerdeführer unfallbedingt zu 100 % arbeitsunfähig gewesen, die Wiederaufnahme der Arbeit sei aus kardiologischen Gründen frühestens ab 23. September 2013 geplant (Ziff. 4). 3.3 Vom 1 3. bis 20. August 2013 war der Beschwerdeführer im Spital D.___ hospitalisiert. In ihrem Bericht vom 2 2. August 2013 (Urk. 11/15/12-16) nann ten die Ärzte im Wesentlichen folgende Diagnosen (S. 1):

3.3 Vom 1 3. bis 20. August 2013 war der Beschwerdeführer im Spital D.___ hospitalisiert. In ihrem Bericht vom 2 2. August 2013 (Urk. 11/15/12-16) nann ten die Ärzte im Wesentlichen folgende Diagnosen (S. 1): - koronare Eingefässerkrankung

koronare Eingefässerkrankung - inferiorer STEMI am 13. August 2013

inferiorer STEMI am 13. August 2013 - erfolgreiche Rekanalisation der mittleren RCA ( Orsiro -Stent, beschich tet) am 13. August 2013

erfolgreiche Rekanalisation der mittleren RCA ( Orsiro -Stent, beschich tet) am 13. August 2013 - passagere unklare Halluzinationen am 1 5. August 2013

passagere unklare Halluzinationen am 1 5. August 2013 - metabolisches Syndrom

metabolisches Syndrom Als Nebendiagnosen nannten sie sodann folgende:

Als Nebendiagnosen nannten sie sodann folgende: - chronisches thorakospondylogenes und lumbovertebrales Schmerzsyn drom

chronisches thorakospondylogenes und lumbovertebrales Schmerzsyn drom - schwerer Knick-Senk-Spreizfuss beidseits

schwerer Knick-Senk-Spreizfuss beidseits - Polyarthrose

Polyarthrose - Hidradenitis suppurtiva von Talgdrüsen ausgehend

Hidradenitis suppurtiva von Talgdrüsen ausgehend Der Beschwerdeführer sei für vier Wochen vollständig arbeitsunfähig und werde für die ambulante kardiale Rehabilitation angemeldet. Es werde dringend ein Rauchstopp empfohlen (S. 2).

Der Beschwerdeführer sei für vier Wochen vollständig arbeitsunfähig und werde für die ambulante kardiale Rehabilitation angemeldet. Es werde dringend ein Rauchstopp empfohlen (S. 2). 3.4 Dr. med. E.___, F.___, hielt im Sonographie-Protokoll vom 3. Dezember 2013 fest, es liege eine bereits etwas ältere Partial ruptur der rechten Supraspinatussehne, wahrscheinlich perforierend, verbunden mit einer leicht synovitisch aktiven Bursitis subacromialis und etwas Gelenker guss vor. Eine kleine Verkalkung in der lateralen rechten Subscapularissehne dürfte als Zufallsbefund gewertet werden. Im Übrigen sei das Zustandsbild altersentsprechend mit leichten degenerativen Veränderungen im übrigen Gewebe beidseits sowie auch beginnender AC-Gelenksarthrose beidseits (Urk. 11/23 S. 1).

3.4 Dr. med. E.___, F.___, hielt im Sonographie-Protokoll vom 3. Dezember 2013 fest, es liege eine bereits etwas ältere Partial ruptur der rechten Supraspinatussehne, wahrscheinlich perforierend, verbunden mit einer leicht synovitisch aktiven Bursitis subacromialis und etwas Gelenker guss vor. Eine kleine Verkalkung in der lateralen rechten Subscapularissehne dürfte als Zufallsbefund gewertet werden. Im Übrigen sei das Zustandsbild altersentsprechend mit leichten degenerativen Veränderungen im übrigen Gewebe beidseits sowie auch beginnender AC-Gelenksarthrose beidseits (Urk. 11/23 S. 1). 3. 5 In seinem Bericht vom 13. Dezember 2013 beschrieb Dr. med. G.___, Facharzt für Radiologie und Kardiale Radiologie, H.___, einen Verdacht auf intratendiöse transmurale Läsion der Supraspina tus sehne unmittelbar im Ansatzbereich mit angrenzender ausgeprägter in flam ma torischer Reizreaktion und begleitender Bursitis subdeltoidea anterior betont. Desweiteren bestehe eine deutliche Tendovaginitis der langen Bizeps seh ne sowie am superioren Ansatz der Subscapularissehne einsc h liesslich der ante rioren Kapsel. Es bestehe eine Tendinopathie am superioren Ansatz der Infraspi na tus sehne sowie eine a ktivierte AC-Ar t hrose mit subakromialem Impingement vom Muskelbauch des M usculus supraspinatus am muskulotendi nösen Über gang, jedoch k eine Retraktion der Supraspinatussehne (Urk. 11/24).

3. 5 In seinem Bericht vom 13. Dezember 2013 beschrieb Dr. med. G.___, Facharzt für Radiologie und Kardiale Radiologie, H.___, einen Verdacht auf intratendiöse transmurale Läsion der Supraspina tus sehne unmittelbar im Ansatzbereich mit angrenzender ausgeprägter in flam ma torischer Reizreaktion und begleitender Bursitis subdeltoidea anterior betont. Desweiteren bestehe eine deutliche Tendovaginitis der langen Bizeps seh ne sowie am superioren Ansatz der Subscapularissehne einsc h liesslich der ante rioren Kapsel. Es bestehe eine Tendinopathie am superioren Ansatz der Infraspi na tus sehne sowie eine a ktivierte AC-Ar t hrose mit subakromialem Impingement vom Muskelbauch des M usculus supraspinatus am muskulotendi nösen Über gang, jedoch k eine Retraktion der Supraspinatussehne (Urk. 11/24). 3.6 Am 14. Dezember 2013 nannte Dr. A.___ folgende Diagnosen (Urk. 11/25 S. 1):

3.6 Am 14. Dezember 2013 nannte Dr. A.___ folgende Diagnosen (Urk. 11/25 S. 1): - Status nach Schultertrauma rechts am 30. Juli 2013 mit

Status nach Schultertrauma rechts am 30. Juli 2013 mit - transmuraler Läsion der Supraspinatussehne

transmuraler Läsion der Supraspinatussehne - ausgeprägter inflammatorischer Reizreaktion und Bursitis subdel toidea anterior

ausgeprägter inflammatorischer Reizreaktion und Bursitis subdel toidea anterior - Tendovaginitis der langen Bizepssehne sowie am superioren Ansatz der Subscapularissehne einschliesslich der anterioren Kapsel

Tendovaginitis der langen Bizepssehne sowie am superioren Ansatz der Subscapularissehne einschliesslich der anterioren Kapsel - Tendinopathie am superioren Ansatz der Infraspinatussehne

Tendinopathie am superioren Ansatz der Infraspinatussehne - aktivierte AC-Ar t h rose mit subakromialen Impingement vom Muskel bauch des M usculus supraspinatus

aktivierte AC-Ar t h rose mit subakromialen Impingement vom Muskel bauch des M usculus supraspinatus - koronare Einasterkrankung

koronare Einasterkrankung - schwere Anpassungsstörung mit schwerer Angstsymptomatik, phasen weise Dep e rsonalisationserscheinungen, Orientierungsstörungen und Realitätsverlust

schwere Anpassungsstörung mit schwerer Angstsymptomatik, phasen weise Dep e rsonalisationserscheinungen, Orientierungsstörungen und Realitätsverlust - differentialdiagnostisch psychotische Störung / dissoziative Störung? differentialdiagnostisch psychotische Störung / dissoziative Störung? Die Schulterschmerzen seien in der Situation mit kardiologischen und psychi schen Beschwerden zwar präsent gewesen, aber die psychische Symptomatik sei so im Vordergrund gestanden, dass er, Dr. A.___, der Schulter möglicherweise zu wenig Beachtung geschenkt habe (S. 2). Diesb ezüglich scheine es nach primär nur scheinbar unkompliziertem Verlauf sekundär zu einer Verschlechterung mit entzündlichen Begleitprozessen gekommen zu sein. Durch die dramatische Überlagerung mit der psychiatrischen Symptomatik könne er nicht genau rekonstruieren, ab wann die Schmerzen so stark gewesen seien, dass sie eine Arbeit nicht mehr zugelassen hätten. Laut seinen Akten habe er bereits am 12. September 2013 erstmals Ecofenac verschrieben. Retrospektiv hätte er wahrscheinlich bereits ab diesem Zeitpunkt erneut eine unfallbedingte 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestieren müssen, parallel zur krankheitsbedingt weiterhin geltenden Arbeitsunfähigkeit (S. 3).

Die Schulterschmerzen seien in der Situation mit kardiologischen und psychi schen Beschwerden zwar präsent gewesen, aber die psychische Symptomatik sei so im Vordergrund gestanden, dass er, Dr. A.___, der Schulter möglicherweise zu wenig Beachtung geschenkt habe (S. 2). Diesb ezüglich scheine es nach primär nur scheinbar unkompliziertem Verlauf sekundär zu einer Verschlechterung mit entzündlichen Begleitprozessen gekommen zu sein. Durch die dramatische Überlagerung mit der psychiatrischen Symptomatik könne er nicht genau rekonstruieren, ab wann die Schmerzen so stark gewesen seien, dass sie eine Arbeit nicht mehr zugelassen hätten. Laut seinen Akten habe er bereits am 12. September 2013 erstmals Ecofenac verschrieben. Retrospektiv hätte er wahrscheinlich bereits ab diesem Zeitpunkt erneut eine unfallbedingte 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestieren müssen, parallel zur krankheitsbedingt weiterhin geltenden Arbeitsunfähigkeit (S. 3). 3.7 Bei unveränderten Diagnosen wies Dr. A.___ am 12. Februar 2014 darauf hin, die Schmerzen in der Schulter stünden so sehr im Vordergrund, dass trotz ungünstiger Begleitumstände (Status nach Myokardinfarkt mit Plättchenhem mung, psychische Instabilität) eine Intervention wahrscheinlich nicht zu umge hen sei (Urk. 11/34).

3.7 Bei unveränderten Diagnosen wies Dr. A.___ am 12. Februar 2014 darauf hin, die Schmerzen in der Schulter stünden so sehr im Vordergrund, dass trotz ungünstiger Begleitumstände (Status nach Myokardinfarkt mit Plättchenhem mung, psychische Instabilität) eine Intervention wahrscheinlich nicht zu umge hen sei (Urk. 11/34). 3.8 Eine Untersuchung am 24. Februar 2014 im Institut für Medizinische Radiologie und Nuklearmedizin des Spitals D.___ ergab regelrechte Stellungsverhält nisse im rechten Schultergelenk sowie eine diskrete Verkalkun g in Projektion auf die ansatznahe Supraspinatussehne. Ein Frakturnachweis sei nicht erfolgt, es bestehe eine leichte bis mässige AC-Gelenksarthrose (Urk. 11/43).

3.8 Eine Untersuchung am 24. Februar 2014 im Institut für Medizinische Radiologie und Nuklearmedizin des Spitals D.___ ergab regelrechte Stellungsverhält nisse im rechten Schultergelenk sowie eine diskrete Verkalkun g in Projektion auf die ansatznahe Supraspinatussehne. Ein Frakturnachweis sei nicht erfolgt, es bestehe eine leichte bis mässige AC-Gelenksarthrose (Urk. 11/43). 3.9 In ihrem Bericht vom 25. Februar 2014 (Urk. 11/44) führten die Ärzte der Chirur gischen Klinik des Spitals D.___ bei unveränderten Diagnosen (S. 1) aus, nach ausführlicher Sichtung aller radiologischen und klinischen Befunde sowie entsprechender Rücksprache mit dem Schulterspezialisten Dr. med. B.___ bestehe derzeit aus chirurgischer Sicht keine Indikation für eine operative Sanierung der vorliegenden Befunde, insbesondere mit Hinblick auf die stattgehabte Stentimplantation kardial im August 2013 (S. 2). Sie hätten dem Patienten die Durchführung einer vorwiegend analgetisch orientierten Physiotherapie empfohlen zwecks Gelenksmobilisierung mit freier erlaubter ROM und freier erlaubter Belastung (S. 3).

3.9 In ihrem Bericht vom 25. Februar 2014 (Urk. 11/44) führten die Ärzte der Chirur gischen Klinik des Spitals D.___ bei unveränderten Diagnosen (S. 1) aus, nach ausführlicher Sichtung aller radiologischen und klinischen Befunde sowie entsprechender Rücksprache mit dem Schulterspezialisten Dr. med. B.___ bestehe derzeit aus chirurgischer Sicht keine Indikation für eine operative Sanierung der vorliegenden Befunde, insbesondere mit Hinblick auf die stattgehabte Stentimplantation kardial im August 2013 (S. 2). Sie hätten dem Patienten die Durchführung einer vorwiegend analgetisch orientierten Physiotherapie empfohlen zwecks Gelenksmobilisierung mit freier erlaubter ROM und freier erlaubter Belastung (S. 3). 3.10 Am 12. März 2014 nahm Dr. med. I.___, Facharzt für Orthopädische Chi rurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Suva-Kreisarzt, Stellung (Urk. 11/48) und nannte folgende Diagnosen (S. 3 Ziff. 5):

3.10 Am 12. März 2014 nahm Dr. med. I.___, Facharzt für Orthopädische Chi rurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Suva-Kreisarzt, Stellung (Urk. 11/48) und nannte folgende Diagnosen (S. 3 Ziff. 5): - Tendinose der Supraspinatussehne mit begleitender Bursitis subdeltoidea bei Impingement mit Einengung des Muskelbauches des Musculus sup raspinatus

Tendinose der Supraspinatussehne mit begleitender Bursitis subdeltoidea bei Impingement mit Einengung des Muskelbauches des Musculus sup raspinatus - Tendinopathie der langen Bicepssehne und auch der Infraspinatussehne

Tendinopathie der langen Bicepssehne und auch der Infraspinatussehne Der Versicherte habe im Bereich der rechten Schulter eine Kontusion erlitten, wobei man später eine Impingementkonstellation gefunden habe, welche wahrscheinlich traumatisiert worden sei. Eindeutige posttraumatische struktu relle Läsionen seien nicht gefunden worden. Die Situation sei sehr unklar. Der Versicherte stöhne immer wieder heftig auf, weine soga r, spreche über Ängste wegen des Sterben s und gehe auch immer wieder herum und bitte um Hilfe mit Medikamenten (S. 3 Ziff. 5).

Der Versicherte habe im Bereich der rechten Schulter eine Kontusion erlitten, wobei man später eine Impingementkonstellation gefunden habe, welche wahrscheinlich traumatisiert worden sei. Eindeutige posttraumatische struktu relle Läsionen seien nicht gefunden worden. Die Situation sei sehr unklar. Der Versicherte stöhne immer wieder heftig auf, weine soga r, spreche über Ängste wegen des Sterben s und gehe auch immer wieder herum und bitte um Hilfe mit Medikamenten (S. 3 Ziff. 5). Die Schulter könne kaum betastet werden, jedenfalls nicht oberhalb. U nterhalb, schon im Bereich des Gelenks selbst, gebe der Beschwerdeführer keine Druck schmerzen an, wenn man den Arm etwas berühre. Schon kleinere Bewegungen lösten heftigste Schmerzen mit heftigstem Ein- und Zusammen knicken aus. Aufgrund einer Impingementsymptomatik sei dieses Krankheitsbild nicht erklärbar. Acht oder neun Monate nach einer Prellung der Schulter ohne wesentliche Verletzungen könne eigentlich nicht mehr davon ausgegangen werden, dass der Unfall eine solche Rolle spiele. Zu erwarten wäre hier eine normale Beweglichkeit allenfalls mit eben Impingementsymptomen. Die Schul ter lasse sich aber überhaupt nicht untersuchen, auch nicht anlässlich der Beurteilung im Spital D.___ am 24. Februar 201 4. In einer solchen Situa tion sei auch eine Operation sicher nicht erfolgsversprechend (S. 4).

Die Schulter könne kaum betastet werden, jedenfalls nicht oberhalb. U nterhalb, schon im Bereich des Gelenks selbst, gebe der Beschwerdeführer keine Druck schmerzen an, wenn man den Arm etwas berühre. Schon kleinere Bewegungen lösten heftigste Schmerzen mit heftigstem Ein- und Zusammen knicken aus. Aufgrund einer Impingementsymptomatik sei dieses Krankheitsbild nicht erklärbar. Acht oder neun Monate nach einer Prellung der Schulter ohne wesentliche Verletzungen könne eigentlich nicht mehr davon ausgegangen werden, dass der Unfall eine solche Rolle spiele. Zu erwarten wäre hier eine normale Beweglichkeit allenfalls mit eben Impingementsymptomen. Die Schul ter lasse sich aber überhaupt nicht untersuchen, auch nicht anlässlich der Beurteilung im Spital D.___ am 24. Februar 201 4. In einer solchen Situa tion sei auch eine Operation sicher nicht erfolgsversprechend (S. 4). 3.11 Am 20. März 2014 verneinte Dr. I.___ das Vorliegen zusätzlicher, auf den Unfall zurückzuführender struktureller Läsionen an der rechten Schulter, welche bildgebend nachweisbar seien. Es handle sich ausschliesslich um Tendinosen. Acht Monate nach dem Unfall spielten im Beschwerdebild des Versicherten mindestens mit überwiegender Wahrscheinlichkeit Unfallfolgen keine Rolle mehr (Urk. 11/51).

3.11 Am 20. März 2014 verneinte Dr. I.___ das Vorliegen zusätzlicher, auf den Unfall zurückzuführender struktureller Läsionen an der rechten Schulter, welche bildgebend nachweisbar seien. Es handle sich ausschliesslich um Tendinosen. Acht Monate nach dem Unfall spielten im Beschwerdebild des Versicherten mindestens mit überwiegender Wahrscheinlichkeit Unfallfolgen keine Rolle mehr (Urk. 11/51). 3.12 In ihrem Bericht vom 11. April 2014 nannten die Ärzte des Spitals D.___ folgende Diagnosen (Urk. 11/71 S. 1, vgl. auch Urk. 11/70 ):

3.12 In ihrem Bericht vom 11. April 2014 nannten die Ärzte des Spitals D.___ folgende Diagnosen (Urk. 11/71 S. 1, vgl. auch Urk. 11/70 ): - Rotatorenmanschettenläsion rechts mit/bei

Rotatorenmanschettenläsion rechts mit/bei - Subscapulari III-Läsion

Subscapulari III-Läsion - subluxierte lange Bicepssehne

subluxierte lange Bicepssehne - subtotale Supraspinatusläsion

subtotale Supraspinatusläsion - subacromiales Impingement, AC- Arthro aktuell wahrscheinlich asymp tomatisch

subacromiales Impingement, AC- Arthro aktuell wahrscheinlich asymp tomatisch - generalisierte Atrophie der Rotatorenmanschette Goutallier -Stadium I

generalisierte Atrophie der Rotatorenmanschette Goutallier -Stadium I - Status nach inferiorem STEMI bei koronarer Eingefässerkrankung August 2013 mit/bei

Status nach inferiorem STEMI bei koronarer Eingefässerkrankung August 2013 mit/bei - erfolgreicher Rekanalisation der mittleren RCA

erfolgreicher Rekanalisation der mittleren RCA - Diabetes mellitus Typ 2, Dyslipidämie, arterielle Hypertonie, Nikotina busus

Diabetes mellitus Typ 2, Dyslipidämie, arterielle Hypertonie, Nikotina busus - ausgeprägte Anpassungsstörung

ausgeprägte Anpassungsstörung - COPD

COPD - chronisches thorakospondylogenes und lumbovertebrales Schmerzsyn drom

chronisches thorakospondylogenes und lumbovertebrales Schmerzsyn drom - Polyarthrose der Hände und Füsse

Polyarthrose der Hände und Füsse - Hidradenitis suppurative

Hidradenitis suppurative Da aktuell noch eine sehr schlecht e und sehr schmerzhafte Schulterfunktion vorliege, hätten sie sich vorläufig auf ein konservatives Vorgehen mit Physio therapie zur Verbesserung der Schmerzsituation und zur Verbesserung der kli ni schen Funktion geeinigt (S. 2).

Da aktuell noch eine sehr schlecht e und sehr schmerzhafte Schulterfunktion vorliege, hätten sie sich vorläufig auf ein konservatives Vorgehen mit Physio therapie zur Verbesserung der Schmerzsituation und zur Verbesserung der kli ni schen Funktion geeinigt (S. 2). Am 6. Juni 2014 führte Dr. med. B.___, Leitender Arzt Traumatolo gie, bei unveränderten Diagnosen aus, erstaunlicherweise bestehe im Vergleich zum letzten Mal eine fast vollständige Beweglichkeit, jedoch mit Schmerzen. Der Patient werde zur Schulterarthroskopie rechts und Rotatorenmanschettenre konstruktion aufgeboten, die Operation sei für den 25. Juni 2014 geplant. Es handle sich seiner Meinung nach eindeutig um einen Unfall, insbesondere bei einem Leitersturz von grösserer Höhe und vorher beschwerdefreier Schulter. Grössere Subscapularisläsionen wie vorliegend seien häufig traumatisch. Er bitte die Suva, dies noch einmal zu evaluieren (Urk. 11/73 S. 2).

Am 6. Juni 2014 führte Dr. med. B.___, Leitender Arzt Traumatolo gie, bei unveränderten Diagnosen aus, erstaunlicherweise bestehe im Vergleich zum letzten Mal eine fast vollständige Beweglichkeit, jedoch mit Schmerzen. Der Patient werde zur Schulterarthroskopie rechts und Rotatorenmanschettenre konstruktion aufgeboten, die Operation sei für den 25. Juni 2014 geplant. Es handle sich seiner Meinung nach eindeutig um einen Unfall, insbesondere bei einem Leitersturz von grösserer Höhe und vorher beschwerdefreier Schulter. Grössere Subscapularisläsionen wie vorliegend seien häufig traumatisch. Er bitte die Suva, dies noch einmal zu evaluieren (Urk. 11/73 S. 2). 3.13 Dr. med. Z.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatolo gie des Bewegungsapparates, Versicherungsmedizin der Beschwerdegegnerin, verfasste am 3. Juli 2014 eine orthopädische Beurteilung (Urk. 11/76) und hielt dabei fest, anlässlich der Erstuntersuchung am Unfalltag habe der Beschwerde führer zwar über eine erhebliche Druckdolenz und Bewegungsschmerzhaftigkeit geklagt, Anzeichen für eine relevante Gewalteinwirkung wie Blutergussbildung, Schürfverletzungen oder Schwellung des rechten Schultergelenkes seien jedoch nicht festgestellt worden. Daraus lasse sich schliessen, dass es zu keiner rele vanten Gewalteinwirkung auf das Schultergelenk gekommen sei. Röntgenolo gisch sei eine knöcherne Verletzung sowohl des Thorax als auch des rechten Schulter-, Ellbogen-, Knie- und Sprunggelenkes rechtsseitig ausgeschlossen worden (S. 11).

3.13 Dr. med. Z.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatolo gie des Bewegungsapparates, Versicherungsmedizin der Beschwerdegegnerin, verfasste am 3. Juli 2014 eine orthopädische Beurteilung (Urk. 11/76) und hielt dabei fest, anlässlich der Erstuntersuchung am Unfalltag habe der Beschwerde führer zwar über eine erhebliche Druckdolenz und Bewegungsschmerzhaftigkeit geklagt, Anzeichen für eine relevante Gewalteinwirkung wie Blutergussbildung, Schürfverletzungen oder Schwellung des rechten Schultergelenkes seien jedoch nicht festgestellt worden. Daraus lasse sich schliessen, dass es zu keiner rele vanten Gewalteinwirkung auf das Schultergelenk gekommen sei. Röntgenolo gisch sei eine knöcherne Verletzung sowohl des Thorax als auch des rechten Schulter-, Ellbogen-, Knie- und Sprunggelenkes rechtsseitig ausgeschlossen worden (S. 11). Viereinhalb Monate nach dem inkrimierten Schadenereignis zeigten die bildge ben den Dokumente verschleissbedingte Veränderungen der Roatorenmanschet te, der Bizepssehne und des AC-Gelenkes bei anlagebedingter subacromialer Engpass-Konstellation ohne Hinweise auf traumatisch bedingte strukturelle Veränderungen. Infolge des Sturzes von der Leiter sei es, basierend auf den persönlichen Angaben des Versicherten hinsichtlich des Unfallherganges, zu einem Anprall des rechten Schultergelenkes gekommen. In der Fachliteratur bestehe Einigkeit, dass ein Anprall des Schultergelenkes nicht geeignet sei, eine Verletzung der Rotatorenmanschette zu bewirken. Insgesamt sei der vom Beschwerdeführer geschilderte Unfallhergang nicht geeignet gewesen, die im Kernspintomogramm festgestellten krankhaften Befunde des rechten Schulter gelenkes hervorzurufen.

Viereinhalb Monate nach dem inkrimierten Schadenereignis zeigten die bildge ben den Dokumente verschleissbedingte Veränderungen der Roatorenmanschet te, der Bizepssehne und des AC-Gelenkes bei anlagebedingter subacromialer Engpass-Konstellation ohne Hinweise auf traumatisch bedingte strukturelle Veränderungen. Infolge des Sturzes von der Leiter sei es, basierend auf den persönlichen Angaben des Versicherten hinsichtlich des Unfallherganges, zu einem Anprall des rechten Schultergelenkes gekommen. In der Fachliteratur bestehe Einigkeit, dass ein Anprall des Schultergelenkes nicht geeignet sei, eine Verletzung der Rotatorenmanschette zu bewirken. Insgesamt sei der vom Beschwerdeführer geschilderte Unfallhergang nicht geeignet gewesen, die im Kernspintomogramm festgestellten krankhaften Befunde des rechten Schulter gelenkes hervorzurufen. Veränderungen mit Rissbildung der Rotatorenmanschette seien mit zunehmen dem Alter häufig Folge von Abnutzungserscheinungen und könnten ohne ursächliches Unfallereignis vorkommen (S. 12). Auch eine Einengung des Sub acromialraumes könne zur Schädigung der Rotatorenmanschette führen. Die ständige mechanische Beeinträchtigung beim Gleitvorgang durch den Subacro mialraum bei Abspreizung des Armes führe altersabhängig zur Störung der Gewebestruktur bis hin zu Nekrosen und Rissbildung der Sehnenmanschette. Diese Voraussetzungen seien vorliegend gegeben (S. 13). Zusammenfassend sei festzuhalten, dass es sich bei den Veränderungen im ansatznahen Bereich der Supraspinatussehne mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht um eine trau matisch bedingte Rissbildung, sondern verschleissbedingte, flächenhafte Gewe beausdünnung im Sinne einer Enthesiopathie handle (S. 13).

Veränderungen mit Rissbildung der Rotatorenmanschette seien mit zunehmen dem Alter häufig Folge von Abnutzungserscheinungen und könnten ohne ursächliches Unfallereignis vorkommen (S. 12). Auch eine Einengung des Sub acromialraumes könne zur Schädigung der Rotatorenmanschette führen. Die ständige mechanische Beeinträchtigung beim Gleitvorgang durch den Subacro mialraum bei Abspreizung des Armes führe altersabhängig zur Störung der Gewebestruktur bis hin zu Nekrosen und Rissbildung der Sehnenmanschette. Diese Voraussetzungen seien vorliegend gegeben (S. 13). Zusammenfassend sei festzuhalten, dass es sich bei den Veränderungen im ansatznahen Bereich der Supraspinatussehne mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht um eine trau matisch bedingte Rissbildung, sondern verschleissbedingte, flächenhafte Gewe beausdünnung im Sinne einer Enthesiopathie handle (S. 13). Die vorliegenden krankhaften Befunde des rechten S ch ultergelenkes seien mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht ursächlich auf das angegebene Scha denereignis vom 30. Juli 2013 zurückzuführen, sondern seien nur noch und auss c hliesslich Folge der unfallunabhängigen verschleissbedingten Erkrankun gen der Rotatorenmanschette, der Bizepssehne und der AC-Gelenksarthrose beziehungsweise des anlagenbedingten, unfallunabhängigen Engpasssyndroms unter dem Schulterdach. Die nach dem Schadenereignis vom 30. Juli 2013 beklagten akuten Beschwerden und die Einschränkung der Funktionsfähigkeit des rechten Schultergelenkes seien mit überwiegender Wahrscheinlichkeit durch die erlittene Kontusion des rechten Schultergelenkes verursacht. Die schmerz haften Folgen einer Kontusion ohne strukturelle Verletzung infolge Sturzes aus zwei Metern Höhe seien gemäss der Literaturangaben und persönlicher klini scher Erfahrung spätestens nach sechs Monaten abgeheilt (S. 13).

Die vorliegenden krankhaften Befunde des rechten S ch ultergelenkes seien mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht ursächlich auf das angegebene Scha denereignis vom 30. Juli 2013 zurückzuführen, sondern seien nur noch und auss c hliesslich Folge der unfallunabhängigen verschleissbedingten Erkrankun gen der Rotatorenmanschette, der Bizepssehne und der AC-Gelenksarthrose beziehungsweise des anlagenbedingten, unfallunabhängigen Engpasssyndroms unter dem Schulterdach. Die nach dem Schadenereignis vom 30. Juli 2013 beklagten akuten Beschwerden und die Einschränkung der Funktionsfähigkeit des rechten Schultergelenkes seien mit überwiegender Wahrscheinlichkeit durch die erlittene Kontusion des rechten Schultergelenkes verursacht. Die schmerz haften Folgen einer Kontusion ohne strukturelle Verletzung infolge Sturzes aus zwei Metern Höhe seien gemäss der Literaturangaben und persönlicher klini scher Erfahrung spätestens nach sechs Monaten abgeheilt (S. 13). 4.

4. 4.1 In seiner Beschwerde stellte sich d er Beschwerdeführer auf den Standpunkt, die Berichte von Dr. A.___ und Dr. B.___ liessen ernsthafte Zweifel an der Ein schätzung durch den Kreisarzt Dr. I.___ und Dr. Z.___ aufkommen. Die medi zinischen Befunde seien nicht ausreichend, um mit überwiegender Wahrschein lichkeit von einem Status quo sine und damit entfallender Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin auszugehen (E. 2.2).

4.1 In seiner Beschwerde stellte sich d er Beschwerdeführer auf den Standpunkt, die Berichte von Dr. A.___ und Dr. B.___ liessen ernsthafte Zweifel an der Ein schätzung durch den Kreisarzt Dr. I.___ und Dr. Z.___ aufkommen. Die medi zinischen Befunde seien nicht ausreichend, um mit überwiegender Wahrschein lichkeit von einem Status quo sine und damit entfallender Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin auszugehen (E. 2.2). U nmittelbar nach dem Unfall am 30. Juli 2013 stellten die erstbehandelnden Ärzte des Spitals C.___ multiple Kontusionen am OSG recht s, am rechten Ellen bogen sowie an der rechten Schulter fest, fanden röntgenologisch jedoch keine Hinweise auf frische ossäre Läsionen ( E. 3.1). Knapp ein Jahr später, am 3. Juli 2014, verneinte Dr. Z.___ aufgrund der Ergebnisse der Erstuntersuchung eine relevante Gewalteinwirkung auf das Schultergelenk, k nöcherne Verletzungen seien röntgenologisch ausgeschlossen worden. Im Weiteren führte Dr. Z.___ die bestehende Schädigung der Rotatorenmanschette in nachvollziehbarer und plausibler Weise auf die beim Beschwerdeführer konkret vorliegende Einengung des Subacromialraumes zurück und begründete so seine Einschätzung, wonach die krankhaften Befunde des rechten Schultergelenkes mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht mehr auf den Unfall vom 30. Juli 2013 zurückzufüh ren sind (E. 3.13).

U nmittelbar nach dem Unfall am 30. Juli 2013 stellten die erstbehandelnden Ärzte des Spitals C.___ multiple Kontusionen am OSG recht s, am rechten Ellen bogen sowie an der rechten Schulter fest, fanden röntgenologisch jedoch keine Hinweise auf frische ossäre Läsionen ( E. 3.1). Knapp ein Jahr später, am 3. Juli 2014, verneinte Dr. Z.___ aufgrund der Ergebnisse der Erstuntersuchung eine relevante Gewalteinwirkung auf das Schultergelenk, k nöcherne Verletzungen seien röntgenologisch ausgeschlossen worden. Im Weiteren führte Dr. Z.___ die bestehende Schädigung der Rotatorenmanschette in nachvollziehbarer und plausibler Weise auf die beim Beschwerdeführer konkret vorliegende Einengung des Subacromialraumes zurück und begründete so seine Einschätzung, wonach die krankhaften Befunde des rechten Schultergelenkes mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht mehr auf den Unfall vom 30. Juli 2013 zurückzufüh ren sind (E. 3.13). Damit übereinstimmend sind im Weiteren die Beurteilung en durch Dr. I.___ vom 1 2. sowie 20. März 2014, wonach keine eindeutig posttraumatisch en strukturellen Läsionen gefunden worden seien (E. 3.10) und auf den Unfall zurückzuführenden strukturellen Läsionen an der rechten Schulter bildgebend nicht nachgewiesen werden könnten (E. 3.11). Ebenso sahen die Ärzte des Spitals D.___, darunter der Schulterspezialist Dr. B.___, im Februar 2014 keine Indikation für eine operative Sanierung der vorliegenden Befunde (E. 3.9).

Damit übereinstimmend sind im Weiteren die Beurteilung en durch Dr. I.___ vom 1 2. sowie 20. März 2014, wonach keine eindeutig posttraumatisch en strukturellen Läsionen gefunden worden seien (E. 3.10) und auf den Unfall zurückzuführenden strukturellen Läsionen an der rechten Schulter bildgebend nicht nachgewiesen werden könnten (E. 3.11). Ebenso sahen die Ärzte des Spitals D.___, darunter der Schulterspezialist Dr. B.___, im Februar 2014 keine Indikation für eine operative Sanierung der vorliegenden Befunde (E. 3.9). 4.2 Dementsprechend ist der medizinische Sachverhalt als dahingehend erstellt zu betrachten, dass die vorliegenden krankhaften Befund e des rechten Schulterge lenkes mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht ursächlich auf den Unfall vom 30. Juli 2013 zurückzuführen sind, sondern nur noch und ausschliesslich Folge der unfallunabhängigen verschleissbedingten Erkrankungen der Rotato renmanschette, der Bizepssehne und der AC-Gelenksarthrose beziehungsweise des anlagenbedingten, unfallunabhängigen Engpasssyndroms unter dem Schul terdach sind. Weiter ist davon auszugehen, dass die nach dem Unfall beklagten akuten Beschwerden und die Einschränkung der Funktionsfähigkeit des rechten Schultergelenkes spätestens nach sechs Monaten abgeheilt waren.

4.2 Dementsprechend ist der medizinische Sachverhalt als dahingehend erstellt zu betrachten, dass die vorliegenden krankhaften Befund e des rechten Schulterge lenkes mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht ursächlich auf den Unfall vom 30. Juli 2013 zurückzuführen sind, sondern nur noch und ausschliesslich Folge der unfallunabhängigen verschleissbedingten Erkrankungen der Rotato renmanschette, der Bizepssehne und der AC-Gelenksarthrose beziehungsweise des anlagenbedingten, unfallunabhängigen Engpasssyndroms unter dem Schul terdach sind. Weiter ist davon auszugehen, dass die nach dem Unfall beklagten akuten Beschwerden und die Einschränkung der Funktionsfähigkeit des rechten Schultergelenkes spätestens nach sechs Monaten abgeheilt waren. 4.3 An dieser überzeugenden Beurteilung vermag entgegen der Ansicht des Beschwer deführers w eder die Einschätzung durch Dr. A.___ noch diejenige durch Dr. B.___ ernsthafte Zweifel zu wecken.

4.3 An dieser überzeugenden Beurteilung vermag entgegen der Ansicht des Beschwer deführers w eder die Einschätzung durch Dr. A.___ noch diejenige durch Dr. B.___ ernsthafte Zweifel zu wecken. Am 22. August 20 1 3 beschrieb der Hausarzt Dr. A.___ sehr geringfügige Restbe schwerden im Schultergürtel, im Übrigen sei der Beschwerdeführer beschwerde frei ( E. 3.2). Selbst wenn Dr. A.___ dabei den Schulterbeschwerden aufgrund der kardiologischen und psychischen Symptomatik zu wenig Beachtung geschenkt haben sollte (vgl. E. 3.6), fällt auf, dass sich Dr. A.___ bei seinen Beurteilungen insbesondere auf die subjektiven Angaben des Beschwerdeführers stützt und diese nicht mit nachvollziehbaren und plausiblen Befunden und Untersu chungsergebnissen begründet (vgl. E. 3.7).

Am 22. August 20 1 3 beschrieb der Hausarzt Dr. A.___ sehr geringfügige Restbe schwerden im Schultergürtel, im Übrigen sei der Beschwerdeführer beschwerde frei ( E. 3.2). Selbst wenn Dr. A.___ dabei den Schulterbeschwerden aufgrund der kardiologischen und psychischen Symptomatik zu wenig Beachtung geschenkt haben sollte (vgl. E. 3.6), fällt auf, dass sich Dr. A.___ bei seinen Beurteilungen insbesondere auf die subjektiven Angaben des Beschwerdeführers stützt und diese nicht mit nachvollziehbaren und plausiblen Befunden und Untersu chungsergebnissen begründet (vgl. E. 3.7). Was sodann die Einschätzung durch Dr. B.___ betrifft, führte dieser in seinem Bericht vom 6. Juni 2014 die Beschwerden eindeutig auf den Unfall vom 30. Juli 2013 zurück. Zur Begründung machte er jedoch lediglich geltend, der Leitersturz sei von grösserer Höhe erfolgt und die Schulter vor dem Unfall beschwerdefrei gewesen. Zudem seien grössere Subscapularisläsionen wie vor liegend häufig traumatisch (E. 3.12). Aus dem Umstand allein, dass Subscapula risläsionen häufig einen traumatischen Hintergrund hätten, lässt sich aber für den konkreten Einzelfall nichts beweisrechtlich Relevantes ableiten. Die Argu mentation, vor dem Unfall sei die Schulter beschwerdefrei gewesen, läuft auf einen unzulässigen " post hoc, ergo propter hoc"-Schluss hinaus (BGE 119 V 335 E. 2b/ bb S. 341 f.; Urteil 8C_744/2008 vom 2 6. November 2008 E. 4).

Was sodann die Einschätzung durch Dr. B.___ betrifft, führte dieser in seinem Bericht vom 6. Juni 2014 die Beschwerden eindeutig auf den Unfall vom 30. Juli 2013 zurück. Zur Begründung machte er jedoch lediglich geltend, der Leitersturz sei von grösserer Höhe erfolgt und die Schulter vor dem Unfall beschwerdefrei gewesen. Zudem seien grössere Subscapularisläsionen wie vor liegend häufig traumatisch (E. 3.12). Aus dem Umstand allein, dass Subscapula risläsionen häufig einen traumatischen Hintergrund hätten, lässt sich aber für den konkreten Einzelfall nichts beweisrechtlich Relevantes ableiten. Die Argu mentation, vor dem Unfall sei die Schulter beschwerdefrei gewesen, läuft auf einen unzulässigen " post hoc, ergo propter hoc"-Schluss hinaus (BGE 119 V 335 E. 2b/ bb S. 341 f.; Urteil 8C_744/2008 vom 2 6. November 2008 E. 4). 4.4 Soweit der Beschwerdeführer auf Fachliteratur verweist ( Urk. 1 S. 6, Urk. 3/3, Urk. 3/4), ist anzumerken, dass übereinstimmende, aufgrund konkreter Befunde und Untersuchungsergebnisse fallbezogen begründete Beurteilungen stärker zu gewichten sind und im Einzelfall mehr zu überzeugen vermögen als allg emeine medizinische Fachartikel. Gemäss der höchstrichterlichen Rechtsprechung ist es Verwaltung und Gericht denn auch unter der Geltung des Grundsatzes der freien Beweiswürdigung verwehrt, aufgrund von allgemein zugänglichen, populär medizinischen Abhandlungen oder auch aufgrund eigener Erfahrungen von den begründeten ärztlichen Schlussfolgerungen abzuweichen (8C_837/2008 E. 8.2; 8C_682/2010, E. 3.2).

4.4 Soweit der Beschwerdeführer auf Fachliteratur verweist ( Urk. 1 S. 6, Urk. 3/3, Urk. 3/4), ist anzumerken, dass übereinstimmende, aufgrund konkreter Befunde und Untersuchungsergebnisse fallbezogen begründete Beurteilungen stärker zu gewichten sind und im Einzelfall mehr zu überzeugen vermögen als allg emeine medizinische Fachartikel. Gemäss der höchstrichterlichen Rechtsprechung ist es Verwaltung und Gericht denn auch unter der Geltung des Grundsatzes der freien Beweiswürdigung verwehrt, aufgrund von allgemein zugänglichen, populär medizinischen Abhandlungen oder auch aufgrund eigener Erfahrungen von den begründeten ärztlichen Schlussfolgerungen abzuweichen (8C_837/2008 E. 8.2; 8C_682/2010, E. 3.2). 4. 5 Insgesamt sind nach dem Gesagten die aktuell noch bestehenden krankhaften Befunde des rechten Schultergelenkes mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht mehr ursächlich auf den Unfall vom 30. Juli 2013 zurückzuführen. Gestützt auf die überzeugenden Ausführungen von Dr. Z.___ ist vielmehr davon auszugehen, dass die unfallbedingte Einschränkung der Funktions fähig keit des rechten Schultergelenkes spätestens nach sechs Monaten abgeheilt war. Dass die Beschwerdegegnerin ihre Leistungen per 31. März 2014 - und damit acht Monate nach dem Unfall - eingestellt hat, ist demnach nicht zu beanstan den.

4. 5 Insgesamt sind nach dem Gesagten die aktuell noch bestehenden krankhaften Befunde des rechten Schultergelenkes mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht mehr ursächlich auf den Unfall vom 30. Juli 2013 zurückzuführen. Gestützt auf die überzeugenden Ausführungen von Dr. Z.___ ist vielmehr davon auszugehen, dass die unfallbedingte Einschränkung der Funktions fähig keit des rechten Schultergelenkes spätestens nach sechs Monaten abgeheilt war. Dass die Beschwerdegegnerin ihre Leistungen per 31. März 2014 - und damit acht Monate nach dem Unfall - eingestellt hat, ist demnach nicht zu beanstan den. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.

Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. 5.

5. 5.1 In formeller Hinsicht beantragte der Beschwerdeführer die Bewilligung der unent geltlichen Prozessführung und Rechtsvertretung ( Urk. 1 S. 2), worauf mit Verfügung vom 9. Januar 2015 die unentgeltliche Rechtsvertretung bewilligt wurde (Urk. 12). Da das Beschwerdeverfahren in unfallversicherungsrechtlichen Streitigkeiten kostenlos ist, erübrigt sich die Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung.

5.1 In formeller Hinsicht beantragte der Beschwerdeführer die Bewilligung der unent geltlichen Prozessführung und Rechtsvertretung ( Urk. 1 S. 2), worauf mit Verfügung vom 9. Januar 2015 die unentgeltliche Rechtsvertretung bewilligt wurde (Urk. 12). Da das Beschwerdeverfahren in unfallversicherungsrechtlichen Streitigkeiten kostenlos ist, erübrigt sich die Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung. 5.2 Mit Honorarnote vom 17. März 2015 machte Rechtsanwalt David Husmann einen Aufwand von 14.5 Stunden sowie eine 3%ige Auslagenpauschale, zuzüg lich Mehrwertsteuer, geltend (Urk. 15 und 17 ). Dies scheint angemessen.

5.2 Mit Honorarnote vom 17. März 2015 machte Rechtsanwalt David Husmann einen Aufwand von 14.5 Stunden sowie eine 3%ige Auslagenpauschale, zuzüg lich Mehrwertsteuer, geltend (Urk. 15 und 17 ). Dies scheint angemessen. Zu beachten ist lediglich, dass für bis Ende Dezember 2014 getätigte Aufwen dungen der tiefere Stundenansatz von Fr. 200.-- zu Anwendung gelangt, da nach derjenige von Fr. 220.--.

Zu beachten ist lediglich, dass für bis Ende Dezember 2014 getätigte Aufwen dungen der tiefere Stundenansatz von Fr. 200.-- zu Anwendung gelangt, da nach derjenige von Fr. 220.--. 5.3 Unter Berücksichtigung der Mehrwertsteuer von 8 % ergibt sich damit eine Ent schädigung von Fr. 3 ‘ 2 5 3.--, welche aus der Gerichtskasse zu bezahlen ist.

5.3 Unter Berücksichtigung der Mehrwertsteuer von 8 % ergibt sich damit eine Ent schädigung von Fr. 3 ‘ 2 5 3.--, welche aus der Gerichtskasse zu bezahlen ist. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos.

2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt David Husmann, Zürich, wird mit Fr. 3 ‘ 2 5 3.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichtskasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.

3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt David Husmann, Zürich, wird mit Fr. 3 ‘ 2 5 3.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichtskasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt David Husmann

Rechtsanwalt David Husmann - Rechtsanwalt Reto Bachmann

Rechtsanwalt Reto Bachmann - Bundesamt für Gesundheit

Bundesamt für Gesundheit sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse

Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

MosimannKübler-Zillig