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Jedeskann mit einem Knäuel verglichen werden, dessen Faden die ist. Die setzt sich aus einer einfachen Abfolge von vier verschiedenen Molekülen zusammen: Adenin, Thymin, Cytosin und Guanin oder A, T, C und G. Die gesamte unserer 23 wurde sequenziert. Das Ergebnis? Ein Text von mehr als 3’000’000’000 A, T, C und Gs, den wir das menschliche nennen.
In diesem Text aus 3 Milliarden Zeichen verbergen sich unsere. Ein Gen ist ein Stück von variabler Länge. Man hat etwa 20’000 entdeckt, die die Grundlage für sämtliche in unserem Körper bilden.
Aber wie können wir diesefinden, lesen und verstehen?
Allehaben einen Anfang und ein Ende. Dazwischen liegt ein Rezept, zum Beispiel für die Herstellung eines . Ein ist eine Abfolge von Molekülen, die man nennt. Von diesen gibt es 20 verschiedene, die jeweils mit einem Buchstaben benannt werden. Vom Gen zum gelangt man wie vom Chinesischen ins Russische: Man benötigt einen Übersetzer. Oder besser gesagt: Man braucht den genetischen Code.
Der genetische Code ist überraschend einfach.
Drei aufeinanderfolgende „Buchstaben“ in der entsprechen einer in einem . Indem man die ‚Dreibuchstabenworte‘ der liest, übersetzt man nach und nach die - in eine Proteinsequenz. Genau so produzieren unsere . Der genetische Code ist zudem fast in allen Organismen gleich: von Viren über Bakterien, Schnecken, Tulpen, Schlangen und Menschen bis hin zum Elefanten.
Hier ist eine von vielen Möglichkeiten, den genetischen Code darzustellen.
Zum Lesen startet man im Zentrum und bewegt sich nach außen.
Beispiele: ATG (auf der) kodiert für die M (Methionin) und TTC kodiert für die F (Phenylalanin).
TAA, TAG und TGA kodieren nicht für eine, sondern signalisieren ‚Stop‘.
Die Natur ist nicht einfach! Die , die für kodieren, stellen nur 5 % unserer dar. Sie zu finden ist wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen! Zudem sind die nicht nur überall in der verstreut, sie sind auch häufig unterbrochen. Die Wissenschaftler müssen die einzelnen Teile suchen und zusammenfügen, damit das Gen richtig abgelesen werden kann.
Genau für dieses Problem wurden Computerprogramme geschrieben, die den Anfang, das Ende und die dazwischenliegenden Teile eines Gens vorhersagen können. Solche Programme sind zwar noch weit davon entfernt, perfekte Ergebnisse zu liefern, sind aber trotzdem eine wertvolle Hilfe für die Biologen.