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Grossbritannien geht gegen Elfenbeinhandel vor
Das Handelsverbot der Regierung sei eines der striktesten weltweit zum Schutz von Elefanten, sagte der britische Umweltminister Michael Gove der britischen Nachrichtenagentur PA zufolge.
Das Verbot wird demnach anders als bisher auch für Elfenbein aus Altbeständen gelten, wenige Sonderfälle wie mehr als 100 Jahre alte Raritäten ausgenommen.
In Umfragen hatte sich zuvor eine grosse Mehrheit der Briten für ein solches Verbot ausgesprochen. Die Europäische Union ist der grösste Exporteur legalen Elfenbeins – als legal gilt es dann, wenn es vor 1989 erworben wurde oder von natürlich verstorbenen Elefanten stammt.
Die Gegenargumente der Artenschützer
Artenschützer argumentieren, dass jeder legale Handel Schlupflöcher eröffnet, über die Wilderer Elfenbein verkaufen können. Erst Mitte März hatten die Präsidenten von mehr als 30 afrikanischen Ländern von der EU ein Verbot allen Handels mit Elfenbein gefordert.
China und Hongkong hatten unter internationalem Druck den Handel mit Elfenbein unlängst verboten. Jedes Jahr werden nach Schätzungen mehr als 20'000 Elefanten wegen ihres Elfenbeins getötet. Viele Populationen sind vom Aussterben bedroht.