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Die Schweiz wurde plötzlich vom Winter überfallen. In der nördlichen Region Japans, Tohoku auch. Der Herbst in Tohoku ist sehr kurz und der Winter ist sehr kalt.
Laut der Sekretariat für den Wiederaufbau der vom Tsunami betroffenen Region wohnten anfangs September noch 3’400 Menschen in einem öffentlichen Gebäude wie Sport- oder Messehalle von den Präfekturen Fushima, Miyagi und Iwate, und ausserhalb der Region befanden sich auch rund 970 Menschen in derselben Situation. Provisorisch in eine Wohnung zogen insgesamt 47’000 Betroffene. Sie wohnen in einer Stadtwohnung, Mietwohnung oder im Spital. Viele wohnen aber auch in einer Übergangswohnung, die für den kommenden Winter nicht unbedingt optimal ausgerüstet ist.
Jede Präfektur rüstet deshalb die Aussenwand des Gebäudes mit dem Isoliermaterial nach, die Stadt verteilt Wolldecke. In den provisorischen Häusern gibt es keine Zentralheizung, jeder Bewohner muss sich selber mit einem Heizgerät versorgen.
Man befürchtet, dass die Betagten wegen der Kälte die Wohnung nicht verlassen wollen und sich in der Folge völlig isolieren könnten.