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Heckenpflanzen laubabwerfend
Die Wunderbare Welt der PflanzenWelche Frucht wächst am »Baum der Gesundheit«?
Die Papaya (Carica papaya) . Bei den Indianern Süd- und Mittelamerikas ist die heilende Wirkung der Papaya schon seit langem bekannt. Vermutlich ist der Name »Papaya« auf das karibische Wort »ababai« zurückzuführen, das soviel wie
»Baum der Gesundheit« bedeutet.
Bereits die Inka sollen ihre Speisen mit den fünf Millimeter gro-
ßen, schwarzen und scharfen Papayakernen gewürzt haben, die sich im Inneren der
Beerenfrüchte befinden und eines ätherischen Senföls kresseartig scharf schmecken. Die Ureinwohner Costa Ricas und Mexikos betrachten die Pflanze als Heilmittel gegen fast alle Krankheiten. Übrigens: Das weiche orangefarbene Fruchtfleisch besteht zu 90 Prozent aus Wasser, einigen Prozent Zucker und besitzt kaum Fruchtsäuren. Dadurch schmeckt es aromatisch süß, aber wenig erfrischend. Tatsächlich enthält die Frucht der Papaya u. a. viele Antioxidantien, mehr Betakarotin als Karotten und mehr Vitamin C als Kiwis, darüber hinaus wichtige Mineralien wie Kalium und Magnesium. Sie ist außerdem kalorienarm und fördert die Verdauung. Daher ist die Papaya ein wertvolles Nahrungsmittel zur Stärkung der Immunabwehr.
Tipp von der Baumschule Heinis für Ihren GartenWann und wie sollten Hecken geschnitten werden?
Hecken aus sommergrünen Gehölzen (z. B. Rotbuche oder Hainbuche) wie auch der wintergrüne Liguster erhalten den Hauptschnitt im Winter, also während der Vegetationsruhe. Im Sommer muß ein zweiter Schnitt folgen, allerdings nicht vor Anfang August. Zu einem früheren Zeitpunkt läuft man Gefahr, Vögel bei ihrem Brutgeschäft zu stören, die ihre Jungen gerne dem Schutz von Hecken anvertrauen.
Hecken aus Immergrünen oder Nadelgehölzen schneidet man erst kurz vor dem Austrieb im Frühjahr oder noch im Herbst. Hier erübrigt sich ein zweiter Schnitt meist ganz, wie etwa bei der sehr langsam wachsenden Eibe oder der Stechpalme.
Beim Schnitt werden nur die neuen Jahrestriebe reduziert, um möglichst viele der verbleibenden Knospen zum Austrieb anzuregen. So bildet sich eine dichte Verzweigung und damit guter Sichtschutz aus. Die Seitenwände der Hecke sollten sich, insbesondere bei Nadelgehölzhecken, nach oben hin verjüngen (Trapezform). Dies verhindert ein Verkahlen der unteren Bereiche. Um lange, gerade Linien zu erhalten, empfiehlt es sich, Schnüre zu spannen.
Man sollte unbedingt regelmäßig jedes Jahr zur Schere greifen; ist die Hecke erst mal aus der Form geraten, hilft oft nur ein rigoroser Rückschnitt. Den läßt sich jedoch nicht jede Gehölzart gefallen.
Tipp von der Baumschule Heinis für Ihren GartenWie schneide ich meine Clematis?
Clematis sollte nach der Pflanzung im Frühjahr auf etwa 30 Zentimeter zurückgeschnitten werden. Nach der Hauptblütezeit kann ein Rückschnitt erfolgen.
Dabei lassen sich drei Gruppen zusammenfassen:
1. Arten und Sorten, die im Sommer und Herbst an diesjährigen Trieben blühen, z.B. C. jackmanii und C. viticella. Zeitpunkt: im Winter oder frühen Frühjahr vor dem Austrieb. Alle vorjährigen Triebe knapp oberhalb des untersten Augenpaares stutzen.
2. Sorten, die im Frühsommer am Holz des Vorjahres Blüten tragen und im Spätsommer noch etwas an neuen Trieben nachblühen, z.B. Florida und Patens-Hybriden. Hier genügt es völlig, lediglich abgestorbene und schwache Triebe nach der Hauptblüte herauszunehmen. Alle paar Jahre kann man sie stark zurückschneiden, am besten nach der Blüte oder im Spätwinter. Man verliert dabei jedoch für ein Jahr weitgehend den frühen Blütenflor.
3. Frühjahrsblüher, die sowohl am vorjährigen wie am diesjährigen Holz blühen, brauchen nicht unbedingt einen Schnitt, und wenn, dann wie Gruppe zwei. Es ist allerdings vorteilhaft für den Aufbau, wenn man die Triebe im Spätwinter auf etwa 20 Zentimeter oberhalb gut entwickelter Blattknospen einkürzt. Nebeneffekt: Die Blüte verschiebt sich auf den Hochsommer.