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Es war die Partie zwischen Not und Elend. Der HC Fribourg-Gottéron, der Tabellenletzte, spielte gegen die SCL Tigers, das Schlusslicht nach Verlustpunkten. Das Gehalt der Partie entsprach der Affiche. 54 Minuten lang fiel kein Tor. Es war auch nicht viel los auf dem Eis. Ein Testspiel im Monat bietet manchmal mehr.
Das alles spielte am Ende für Langnau keine Rolle. Vor fast einem Jahr, als es ihnen in der Meisterschaft vorzüglich lief, hatten sie zu St-Léonard gegen Gottéron 3:10 verloren. Diesmal spielte das Team von Defensiv-Fanatiker Heinz Ehlers erstmals in dieser Saison zu Null - ein grosser Erfolg für das Team, das zuvor die meisten Gegentore in der National League zugelassen hatte. Ivars Punnenovs (38 Paraden) zeigte erstmals eine Goalie-Leistung, wie sie die Tigers in den nächsten Wochen regelmässiger brauchen. Das Siegestor gelang nach 54 Minuten Harri Pesonen, dem einzigen regelmässigen Emmentaler Skorer in diesem Herbst.
Aus Freiburger Sicht interessierte primär Simpson, der neue Assistent oder Co-Trainer oder Berater von Headcoach und Sportchef Christian Dubé. Simpson sah gegen die Tigers, dass es in den nächsten Tagen für ihn und die Trainer-Crew viel zu tun gibt. Gottéron gestaltete die Startphase leicht überlegen, schaffte es aber erst im Finish - nach dem Gegentreffer - zu mehreren Chancen nacheinander zu kommen. Mit Glück und Können hielt Punnenovs aber seinen Kasten sauber.