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Es gibt Bankiers, Bankangestellte und Bääänker.
Die Bankiers, präziser: die Privatbankiers, waren früher vor allem in Genf tätig. Sie haben dazu beigetragen, dass die Schweiz vor mehr als hundert Jahren vom mausarmen Auswandererland zur prosperierenden Nation mutierte.
Die Bankangestellten tragen tragen hellblaue Hemden, durchschnittlich teure Krawatten und anständig gescheitelte Haare. Sie beraten beispielsweise meine Grossmutter, wie sie ihr sauer erspartes Geld besser anlegen könnte. Unspektakulär, beflissen, korrekt.
Die Bääänker – die phonetische Schreibweise drängt sich auf, man ziehe das “ä” in die Länge und achte auf den angelsächsisch-nasalen Klang – ziehen seit geraumer Zeit wegen ihrer Boni des Volkes Zorn auf sich. Vereinzelte Mitglieder dieser Spezie, viele von ihnen sind noch keine 30 Jahre alt, beziehen Gehälter von 20 oder 30 Millionen Franken im Jahr.
Peter Wuffli, bis im Sommer 2007 Konzernchef der UBS hatte nie ein solches Salär. Aber er verzichtet, wie heute bekannt wurde, auf 12 Millionen Franken – freiwillig. Er hatte seinen Verzicht bereits im Herbst 2007 UBS-intern kommuniziert. Eine starke Leistung.
“Hohe Zahlungen für ausscheidende Top-Leute in einem Unternehmen in schwerer Schieflage sind nicht zu rechtfertigen.”
Quelle: “NZZ am Sonntag”, 9. November 2008
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