Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03302.jsonl.gz/2061

Niels Hintermann war schon am Sonntag im ersten Training mit Platz 6 der schnellste Schweizer. Am Montag fuhr er im zweiten Training auch der internationalen Konkurrenz davon. Und wie: Den zweitklassierten und mit Marco Odermatt zeitgleichen Österreicher Daniel Hemetsberger distanzierte er um 1,53 Sekunden. Der Italiener Matteo Marsaglia, der im ersten Training Bestzeit aufgestellt hatte, handelte sich als Sechster einen Rückstand von über zwei Sekunden ein.
Das lässt für das Rennen am Dienstag einiges erhoffen. Zumal Hintermann nach dem 3. Platz von Val Gardena offenbar nicht nur seine gute Form über die Festtage konserviert hat, sondern auf der anspruchsvollen Piste «Stelvio» auch schon in Rennen brilliert hatte. Vor zwei Jahren wurde er in Bormio in der zweiten Abfahrt Sechster. Es war damals sein erstes Top-Ten-Resultat seit dem sensationellen Sieg in der Super-Kombination von Wengen 2017.
Von den Schweizern steigerten sich im Vergleich zum Vortag nicht nur Hintermann und Odermatt, der am Sonntag auf Platz 35 gefahren war. Mit Gilles Roulin (10.), Beat Feuz (12.) und Urs Kryenbühl (15.) klassierten sich drei weitere Swiss-Ski-Athleten in den Top 15.
Janka verschiebt Saison-Premiere
Nicht auf Touren kam derweil Carlo Janka, der in Bormio erstmals in dieser Saison starten wollte. Der Bündner verlor viel Zeit und klassierte sich im letzten Rang des Trainings. Gemäss SRF gab Janka danach an, auf die Rennen in Bormio zu verzichten.
In Bormio finden nach der Abfahrt vom Dienstag am Mittwoch und Donnerstag noch zwei Super-G-Rennen statt.