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Mit Irena Brežná werde eine Persönlichkeit geehrt, die mit ihrem journalistischen und literarischen Schaffen sowie mit ihrem Engagement zugunsten der Menschenrechte weit über Basel hinaus wichtige Zeichen gesetzt habe, teilte die Basler Regierung am Mittwoch mit.
Brežnás Schaffen wurde nationall und international bereits vielfach gewürdigt. 2012 hatte sie für ihr Werk «Die undankbare Fremde» den Schweizer Literaturpreis erhalten. 2021 wurde sie mit dem Hermann Kesten-Preis der PEN-Zentrums Deutschland als Anerkennung dafür geehrt, dass sie Dissidenten und Verfolgten aus Osteuropa immer wieder eine Stimme verliehen hat.
Brežná hat selber ein Dissidenten-Schicksal erlebt. Nach dem Einmarsch der Truppen des Warschauer Paktes in die Tschechoslowakei 1968 emigrierte die 1950 in Bratislava Geborene mit ihrer Familie in die Schweiz. Seither lebt und arbeitet sie in Basel.
Der gleichzeitig vergebene und mit 10'000 Franken dotierte Kulturförderpreis geht an den Basler Performancekünstler Steven Schoch. Der 34-Jährige arbeite stark interdisziplinär mit Installationen, im Theater und mit Choreografien, heisst es im Communiqué. Die Jury würdigt überdies Schochs Engagement für kulturelle Initiativen, die über sein eigenes künstlerisches Wirken hinausreichen.