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Die Reise vom Juni 2017 führte zunächst zum Klara Maria Schulhaus in Ban Peng, welches bekanntlich vor Jahren von vier Schwyzerinnen gestiftet worden war. Die Anlage ist mittlerweilen in die Jahre gekommen und die Fassade hatte arg unter den wechselnden Witterungseinflüssen gelitten. Eine Sanierung unter der Leitung von Architekt Khai Khan war deshalb in die Wege geleitet. Diese ist denn auch gut gelungen. Allerdings zeigten sich bereits wieder erste Schäden. Spontan übergab Alois Kessler deshalb einen Beitrag, um zusätzlich einen nachhaltigen Schutz am Fuss der Fassade anzubringen und diese durch eine Sickerwasserleitung vor weiterem Eindringen der Feuchtigkeit zu schützen.
Ebenfalls einer dringenden Sanierung unterzogen wurde das von der Schwyzer Regierung finanzierte Schulhaus in Ban a Lieng. Dessen Blechdach war stark verrostet und durchlässig geworden. Mit der Erstellung eines Ziegeldaches dürfte die Lebensdauer dieses ersten Schwyzer Schulhauses in Laos wieder um Jahre verlängert sein.
Nach Ban Piko im Distrikt Ta Oy nahe an der vietnamesischen Grenze gerufen war die Vereinsdelegation eigentlich, um beim dortigen Schulhaus einen neuen Schlafsaal bauen zu lassen. Diese Schule wird von rund 60 Kindern und Jugendlichen aus teilweise recht entfernten Dörfern besucht. Die höchst erbärmlichen Zustände im Schulhaus mit selbst gezimmerten und behelfsmässig eingerichteten Sitzgelegenheiten und „Pulten“ (Bild) förderte bei Alois Kessler und Vizepräsident Dr. Guido Käppeli jedoch ein Umdenken. Dank des Spendenguthabens beim Verein entschieden sie vor Ort, dass unverzüglich der Bau eines neuen Schulhaues mit zwei Unterrichtszimmern geplant und realisiert wird. Im Gegenzug konnte mit der Provinzregierung ausgehandelt werden, dass der ebenfalls marode und einfache Schlafsaal auf Staatskosten saniert und neu erstellt wird.