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Im südlichen Hochland von Tansania betreibt die Regierung riesige Föhrenwälder-Plantagen. Nach dem Holzen werden die Stämme meist vor Ort – also direkt im Wald – gesägt. Das Abholz (Ladenschwarten) wird oft liegen gelassen oder sogar offen verbrannt.
In dem Gebiet gibt es zudem Teefabriken. Diese brauchen etwa so viel Strom und Wärme, wie eine mit Holz betriebene Dampfturbine erzeugen kann. Da Holzenergie Emmental über das nötige Know How für den Aufbau von Holzschnitzelketten verfügt, wurde sie gefragt, bei diesem Projekt mitzumachen.
Ebenso stellte Holzenergie Emmental die Verbindung zu Lieferanten einzelner Komponenten der Holzschnitzelkette her. Mitte April 2012 wurde ein erster Holzschnitzler nach Mafinga, Tansania, geliefert und eingeführt. Ausserdem wurde das Energieholzpotential der Wälder geschätzt und verschiedene Möglichkeiten für die Verwertung der Schnitzel aufgezeigt.