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Statt Wohnungen für die ärmere Bevölkerung zu vergünstigen, solle man das Geld besser jenen geben, die es nötig hätten, finden die Bürgerlichen. Der Regierungsrat hält von diesem Kurswechsel allerdings gar nichts.
Die Kantonsräte Josef Wiederkehr (cvp.), Regine Sauter (fdp.) und Franco Albanese (cvp.) wollten vom Regierungsrat in einer Anfrage wissen, ob nicht mit der direkten finanziellen Unterstützung von Bedürftigen mehr erreicht würde. Der Wechsel von der sogenannten Objekt- zu einer Subjektfinanzierung wäre auf jeden Fall transparenter, fanden sie.
Davon hält der Regierungsrat nichts, wie seiner Antwort zu entnehmen ist. Die Finanzierung von Wohnungen habe sich im Kanton Zürich grundsätzlich bewährt. Sie sei zielgerichtet, transparent, und es werde ein haushälterischer Umgang mit Steuergeldern sichergestellt. Die Objektfinanzierung und die Unterstützung von Genossenschaften könnten zudem in Zeiten, in denen das Angebot mit der steigenden Nachfrage nach Wohnraum nicht Schritt halten könne, einen dämpfenden Einfluss auf die Preisentwicklung entfalten.