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Gesamtleistungswettbewerb nach Präqualifikation
1. Rang / 1. Preis
Ausführung: 2020-2022
Auftraggeber: Gemeinde Staufen
Totalunerntehmung: Frutiger AG, Thun
Im Innern organsiert sich die Halle pragmatisch. Ein nach aussen verglaster Eingangsbereich verbindet optisch Halle und Foyer mit dem gedeckten Aussenraum und dem Platz. Der Mehrzweckraum ist auch direkt von aussen erreichbar und kann bei Anlässen im Freien als Ausgabestelle der Küche genutzt werden. Grosszügigkeit entsteht durch die räumliche Einheit von Tribüne und Foyer. Eine zweite Treppe führt zu den Aussensportanlagen, ohne das Foyer zu tangieren. Besonderheit: Die Halle ist modular konzipiert und kann beliebig erweitert werden.
Das Projekt generiert mit dem präzise gesetzen Volumen der Sporthalle und der kohärenten, zur Schule orientierten Eingangssituation einen klaren räumlichen Abschluss der Anlage gegen Süden. Ikonographisch erzeugt der neue Körper eine neomoderne Dynamik, welcher durch eine - an landwirtschaftliche Gebäude erinnernde - unbehandelte Eternitwabenfassade und die geometrisch versetzt eingefügte Holzfassade wiederum sinnlich gebrochen wird. Damit gelingt die vielschichtige Einfügung der Halle in ein heterogenes Umfeld.
Die Betonierarbeiten sind abgeschlossen und zur Zeit erfolgt das Aufrichten der Dachkonstruktion als Holzbau.