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Als wir damals mit der Band starteten, sahen wir uns die Komödie «Best Defence» mit Eddie Murphy an. Er sass auf einem Panzer, den er, wenn ich mich recht erinnere, «Annihilator» nannte. Es war also einfach ein Name, den wir in einem Film sahen und cool fanden. Wenn man jung ist und auf Thrash-Metal steht, scheint das der perfekte Name zu sein.
Wir spielten hier schon viele Shows und lieben es, in die Schweiz zu kommen. Wir werden hier immer gut behandelt. Ich erinnere mich an viele Momente, die wir in der Schweiz erlebten. Etwa, als wir im Stau standen, um uns die Berge sehen konnten und beschlossen, auf das Dach des Tour-Busses zu klettern, was dumm und gefährlich war. Ich erinnere mich an die schönen Frauen oder das Essen: Euer McDonald’s ist hier besser als in Kanada.
Als ich jünger war, hatte ich viel Spass. Ich nahm nie Drogen, trank aber viel Alkohol – und die Schweiz ist ein Land, an das ich mich unter anderem für die schönen Frauen erinnere. Daran ist nichts falsch, oder?
Als ich als Jugendlicher mit der Musik anfing, waren Gleichaltrige damit beschäftigt, auf Partys zu gehen oder Gras zu rauchen. Ich wollte nur im Keller meiner Eltern sitzen und Gitarre spielen. Ich gab vieles auf, was man in diesem Alter so macht, und arbeitete 15 Stunden am Tag. Als die grossen Touren anfingen, feierte ich viel. Ich merkte, dass ich ein Problem mit meinem Alkoholkonsum habe. Seit 1999 trinke ich gar nicht mehr.
Annihilator spielen heute Dienstag in der Z7 Konzertfabrik in Pratteln. Das aktuelle Album «Suicide Society» ist im Handel erhältlich.