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Eine entsprechende Absichtserklärung ist soeben von beiden Seiten unterzeichnet worden. Das Geschäft bedarf noch der Genehmigung durch die Verwaltungsräte beider Gesellschaften sowie die Kartellbehörden. Der vereinbarte Kaufpreis beträgt Euro 1,85 Mrd. Dafür erhält die Fortum insgesamt 1511 MW Stromerzeugungskapazität. Die Anteile an Wasserkraftwerken entsprechen einer Leistung von 1096 MW, davon 159 MW in Finnland sowie 937 MW in Schweden. Die nukleare Erzeugungskapazität beläuft sich auf 301 MW. Sie setzt sich zusammen aus einer 10%-Beteiligung am schwedischen KKW Oskarshamn und einer 2,3%-Beteiligung am schwedischen KKW Forsmark. Die restliche Kapazität beträgt 114 MW. Die Jahreserzeugung der Wasserkraftwerksbeteiligungen beläuft sich auf ca. 4,6 Mrd. kWh, diejenige der Kernkraftwerksbeteiligungen auf ca. 2,1 Mrd. kWh. Mit dem Zukauf der bisher von der Stora Enso gehaltenen Anteile erhöht sich die Strombeschaffung der Fortum um rund 15%.
Die Fortum entstand aus dem Zusammenschluss der beiden finnischen Firmen Neste und IVO. Sie betreibt unter anderen das finnische Kernkraftwerk Loviisa. Die Stora Enso will sich auf ihr angestammtes Geschäft konzentrieren, die Holzwirtschaft und Zellstofferzeugung.
Quelle
P.B. nach Medienmitteilung der Fortum vom 27. Januar 2000