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Der Begriff Nachhaltigkeit ist heute omnipräsent – in der Politik, der Wissenschaft sowie in der Alltagssprache. Was er allerdings bedeutet, und welche Ideen damit verbunden werden, variiert stark. So wird die soziale Dimension im Nachhaltigkeitsdiskurs stark vernachlässigt. Beeinflusst wird die Wahrnehmung unter anderem durch Medien, politische Programme oder das soziale Umfeld. Daher haben wir den Diskurs zur sozialen Nachhaltigkeit der Landwirtschaft im Tages-Anzeiger untersucht, der am meisten gelesenen Schweizer Tageszeitung. Die Arbeit basiert auf qualitativen und quantitativen Inhaltsanalysen von Artikeln in der Zeit von 1997 bis 2018. In diesem Zeitraum befassen sich 133 Artikel mit sozialer Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft. Dabei beziehen sich die häufigsten Themen wie «Lebensbedingungen» und «Arbeit» (ausser Löhne) oft auf die Landwirtschaft in Entwicklungsländern. In einer weiteren Datenerhebung wurden im gleichen Zeitraum diejenigen Artikel analysiert, die soziale Themen der Landwirtschaft aufgriffen, ohne den Begriff «Nachhaltigkeit » zu verwenden. Diese 94 Artikel thematisieren etwa die Gleichberechtigung von Frauen, Probleme von Familienbetrieben, Stress oder Suizid. In den Tages-Anzeiger- Artikeln werden also vielmehr soziale Probleme des globalen Südens als jene von Schweizer Landwirtinnen und Landwirten mit dem Thema Nachhaltigkeit in Verbindung gebracht.
Wer Biodiversität in der Landwirtschaft mittels ergebnisorientierter Programme fördern will, braucht aussagekräftige Indikatoren. Ein Überblick über vorgeschlagene und verwendete Indikatoren zeigt Entwicklungen und Herausforderungen auf.
Sind tierische Lebensmittel Freund oder Feind? Dies hängt von den Bedürfnissen der Konsumierenden und von den lokalen Produktionsbedingungen ab, wie eine grosse Übersichtsstudie mit Beteiligung von Agroscope aufzeigt.
Im Gemüsebau ist es üblich, Ernterückstände auf dem Feld zu belassen. Werden sie entfernt, so sinkt die Stickstoffauswaschung deutlich. Dies zeigen Messungen von Agroscope.