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Alle Forscher, die sich mit der Wirkung von Heilwasser befassten, interessierte es, welchen Bestandteilen die Heilwasser ihre besonderen Eigenschaften verdanken. In den Quellen von Leukerbad wurden erst im 18. Jahrhundert solche Analysen durchgeführt.
Während durch das ganze Mittelalter Kupfererz, Vitriol, Gold und Kalk als die wirksamen Bestandteile der Heilquellen angesehen wurden, gelang es 1715 Schwefel nachzuweisen. In der Folge wurden dank der Verfeinerung der chemischen Methoden fast alle 20-30 Jahre erneute systematische Quellenanalysen durchgeführt und die alten Resultate verbessert und ergänzt.