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Als Hugo wieder aufwachte, war er bereits wieder trocken. Er musste also eine ganze Weile kopfüber geschlafen haben und war froh, als er kurz nach dem Erwachen wieder auf die Füsse gestellt wurde. Es war eines der Kinder, das ihn vom Abtropfgitter genommen hatte und auf der anderen Seite der Spüle wieder abgestellt hatte. Sie rief ins Niemand: «Wo soll ich die Ravioli Büchse hintun, die gehört ja nicht in den Müll, oder?» Sie wartete geduldig auf eine Antwort. «Nein, nicht in den Müll. Du weisst doch, was wir mit Aluminium-Büchsen machen, oder?», erwiderte der Vater aus einem der anderen Räumen, sehr wahrscheinlich aus dem Wohnzimmer, nahm Hugo an. „Ja“, sagte das aufgeweckte Mädchen, «wir renzinklären die. Aber meine Lehrerin hat gesagt, dass solche Büchsen aus Weinbrech sind!». Der Vater musste laut lachen und antwortete: «Du meinst wohl Weissblech. Und nicht renzinklären, sondern rezyklieren. Aber deine Lehrerin hat recht. Die Hero Ravioli Büchsen sind wirklich aus Weissblech. Aber Weissblech und Aluminium kommen in der Sammelstelle in den gleichen Container. Du kannst die Weinbrech-Büchsen also zu den Aluminium-Büchsen in unserer Renzinklär-Ecke legen!» Der Vater musste wieder lachen. Dann sagte er: «Ich gehe gleich nachher zur Sammelstelle. Du kannst gerne mitkommen.» Hugo war froh, das zu hören. Schliesslich wollte er noch mehr sehen von der Welt und auch noch andere gluschtige Hero Produkte transportieren.
Hugo wurde in eine Holzkiste mit einigen anderen Büchsen gelegt und von diesen freudig empfangen. Unter ihnen waren auch eine Hero Gemüse Ravioli und eine Hero Ravioli Bolognese Büchse und eine Hero Erbsen und Karotten Büchse. Sie alle hatten viel zu erzählen, genauso, wie Hugo auch. Plötzlich wurde die Holzkiste angehoben und Hugo konnte das Mädchen von vorhin erkennen. Offensichtlich hatte sie sich tatsächlich dazu entschlossen, ihren Vater zu begleiten. Kurz nachdem die Kiste im Kofferraum verstaut wurde (zusammen mit einer weiteren Holzkiste mit leeren Flaschen und einer weiteren, kleineren, mit gebrauchten Batterien), und sie ein paar Minuten gefahren waren, öffnete sich der Kofferraum bereits wieder und die Kisten wurden ausgeladen. Nun durfte das herzige Mädchen auf dem Arm ihres Vaters jede Büchse einzeln in das Loch, das mit «Aluminium/Weissblech» angeschrieben war werfen. Hugo hörte die bereits eingeworfenen Büchsen fröhlich lachen. Und als auch er eingeworfen wurde, verstand er wieso: Der Weg bis nach unten war wie eine kleine Rutschbahn und machte viel Spass. Und unten warteten tausende, jubilierende Büchsen auf die Neuankömmlinge. Unter anderen auch...na wer wohl...? Genau: Ernesto! Hugo konnte es kaum glauben. Ernesto begrüsste ihn wie einen alten Freund und rief: „Na, Hugo, bist du auch so gespannt, welche Abenteuer noch auf dich warten...?!“ Hugo lächelte nur. Er war die glücklichste Büchse auf der ganzen Welt. Ende