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Causa
expressa (lat.), im Civilprozeß der individualisierte Klaggrund, welcher
bei Prüfung der Zulässigkeit einer Klagänderung und bei der Frage nach der Rechtskraft (s. d.)
in Betracht kommt. Z. B. der Kläger fordert von dem Beklagten Herausgabe eines von diesem besessenen
Grundstücks, weil solches dem Kläger als sein Eigentum gehöre, und zwar habe er dasselbe von seinem
Vater ererbt. Nachdem
der Beklagte sich auf die Klage eingelassen und diesen Erwerb bestritten hat, ändert Kläger seine Angabe dahin, er habe
das Grundstück gekauft, dasselbe sei ihm von
Müller vor Gericht mit
Artikel, die man unter C vermißt, sind unter K aufzusuchen.
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andern aufgelassen und zugeschrieben. Der Beklagte bestreitet die Zulässigkeit dieser Klagänderung durch Angabe einer andern Eigentumserwerbsart. Oder Kläger klagt aus einem Kaufvertrage, welchen er mit Beklagtem abgeschlossen habe. Nachdem er damit abgewiesen, weil Beklagter mit dem Kläger nie kontrahiert hat, klagt er von neuem: der Vertrag sei zwischen Müller und dem Beklagten geschlossen, und Müller habe dem Kläger seine Ansprüche aus jenem Vertrage abgetreten.