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Michael Jackson wollte 1993 „das gruseligste Video machen, das je gemacht wurde“, und gleichzeitig ein autobiografisches Werk schaffen.
Aus Michael Jacksons Idee für einen grusligen aber gleichzeitig amüsanten Kurzfilm, der Thriller übertreffen sollte, entstand im Jahr 1996 der Kurzfilm „Ghosts.“ Doch der Film hätte eigentlich bereits im Jahr 1993 veröffentlicht werden sollen.
Das Projekt war ursprünglich Teil eines Werbedeals, den Jackson mit Paramount Pictures für den 1993 erschienenen Film „Addams Family Values“ abgeschlossen hatte.
„Michaels Idee war es, einen Kurzfilm in der Addams Family-Villa zu drehen und einige der Charaktere auftreten zu lassen. Paramount sollte dann den Werbespot in den Kinos als Extra für die Fans spielen“, sagt Moderator Jay Smooth in einer Folge vom „Think Twice“-Podcast. Für die Story des Kurzfilms kontaktierte Michael Jackson die Horror-Ikone Stephen King.
„Die Leute in dieser Stadt dachten, dass diese Person auf dem Hügel merkwürdig und seltsam und unheimlich sei“, sagt der Erfolgsautor Stephen King. „Und die Kinder sagten: ‚Ja, wir stehen irgendwie auf diesen Typen!'“
„Ich war bekannt als der Horror-Typ, der Meister des Horrors“, sagt King, „und er sagte … ‚Ich will das gruseligste Video machen, das je gemacht wurde. Und du bist genau die richtige Person dafür.‘ „
Bereits in der 1993er Fassung des Kurzfilmprojektes wird Michael Jackson von einem Mob als „Freak“ und „Freaky Boy“ beschimpft, was auch in den Endszenen von „Ghosts“ zu sehen ist.
„Was er sagen wollte, war: ‚Seltsam ist nicht schlecht, und Leute, die denken, dass Seltsam schlecht ist, drücken eine Art Herdenmentalität, eine Mob-Mentalität aus‘ „, so Stephen King.
Doch nur 12 Tage nach Beginn der Dreharbeiten zu „Is This Scary?“ – am 23. August 1993 – verbreitete sich die Nachricht in den Medien, dass gegen Michael Jackson wegen angeblicher Belästigung eines 13-jährigen Jungen ermittelt wird. Daraufhin wurde die Produktion gestoppt und Paramount Pictures kündigte ihren „Addams Family Values“-Vertrag mit MJ.
Wir hatten hier zum „Think Twice: Michael Jackson“ Podcast berichtet. Der jackson.ch Leser Dani hatte in die ersten Folgen des Podcasts reingehört, und ihm ist gemäss seinem Kommentar die Lust zum weiterhören noch vor dem Beitrag mit Stephen King vergangen.
Quelle: jackson.ch, nypost.com