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Nach der Ankündigung Nordkoreas zu einem möglichen Einsatz von Atomwaffen setzen die USA weiter auf den Dialog.
«Wir bemühen uns weiterhin um Diplomatie und sind bereit, uns ohne Vorbedingungen zu treffen. Nordkorea reagiert weiterhin nicht», sagte US-Regierungssprecherin Karine Jean-Pierre am Freitag vor Reporterinnen und Reportern. Washington werde sich wie bisher eng mit seinen Verbündeten abstimmen, um das gemeinsame Ziel der «vollständigen Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel voranzutreiben». Man habe zudem deutlich gemacht, keine feindlichen Absichten gegenüber Pjöngjang zu haben.
Die asiatische Autokratie hatte ihre Position im Streit um das Atomwaffenprogramm des Landes zuvor verhärtet. Die Oberste Volksversammlung – Nordkoreas weitgehend machtloses Parlament – verabschiedete ein Gesetz zur staatlichen Atompolitik, das den Einsatz von Atomwaffen nicht nur als Abschreckung, sondern auch automatisch für den Fall eines drohenden Angriffs auf die Führung des Landes vorsieht. Mit dem neuen Gesetz sei der Status Nordkoreas als Atomwaffenstaat nun unwiderruflich, berichteten die Staatsmedien.