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In einem solchen Parlament könnten sich die Jugendlichen mit Themen und Prozessen einer demokratisch organisierten Gesellschaft auseinandersetzen, teilte die Stadt Kriens am Dienstag mit. Für den Stadtrat sei dies gleichzeitig eine Chance, «in jene Themen hineinzuhören, die Kinder und Jugendliche interessieren».
Die Kinder- und Jugendsession soll im September 2024, wenn die neue Legislatur startet, eingeführt werden und in regelmässigen Abständen stattfinden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden aus den Schulräten delegiert. Das Jugendparlament ist vorerst auf vier Jahre beschränkt. Ein Wirkungsbericht solle dann zeigen, ob das Gefäss die angestrebten Ziele erreiche, teilte die Stadt Kriens mit.
Direkte politische Rechte soll die Kinder- und Jugendsession keine haben. Sie könne aber mit Petitionen und Einwohnervorstössen Anträge an die Stadt sowie Fragen an die Verwaltung stellen, hiess es im Communiqué. Umgekehrt müsse die Kinder- und Jugendsession Fragen zu kinder- und jugendrelevanten Themen aus der Verwaltung und der Politik beantworten.
Unterstützt der Einwohnerrat die Idee des Stadtrats, will dieser danach konkrete Vorschläge machen, wie eine Kinder- und Jugendsession eingeführt werden könne, teilte Kriens mit.