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Tahiti-Zuchtperlen sind dunkle Südsee- Zuchtperlen von Perlenfarmen in Französisch- Polynesien und den Cook Islands. Die Muschel, in der diese Naturwunder wachsen, heißt schwarzlippige Auster oder „Pinctada margaritifera“. Das Hauptmerkmal der Tahiti-Zuchtperle ist ihr außergewöhnliches Farbenspiel – von Dunkelgrau bis Grüngrau und Aubergine. Seit kurzem gibt es auch braune Züchtungen.
Muschelart
Tahiti-Zuchtperlen wachsen im Salzwasser von Französisch-Polynesien in der Pinctada margaritifera cumingii heran. Die Muschel kann bis zu 5 kg schwer werden, eine Größe von ungefähr 30 cm erreichen und bis zu 30 Jahre alt werden. Aufgrund ihrer Größe ist sie in der Lage, Perlen von stattlichen Größen zu produzieren.
Zuchtverfahren
Für die Implantation der Kerne werden ca. 10 bis 15 cm lange Muscheln im Alter von zwei bis drei Jahren verwendet. Pro Muschel werden zwei Kerne mit Gewebeteilchen eingepflanzt. Nach etwa 50 Tagen beginnt die Muschel mit der Absonderung der Perlsubstanz. Die Perle entsteht.
Wachstum und Ernte
Pinctada margaritifera cumingii scheidet an einem Tag zwischen drei und acht Lagen aus Aragonitkristallen aus. Nach zwei Jahren Wachstum hat die Perle bereits eine Schichtdicke von zwei bis 2,5 mm erreicht. Aus einem Kern von zum Beispiel 5 bis 8 mm lassen sich Perlen von 10 bis 12 mm Größe züchten. Die Ernte findet üblicherweise in der gleichen Jahreszeit statt wie die Operation, meistens im Mai/Juni und Oktober.