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Microsoft möchte Entwicklern die Möglichkeit geben, in Free-to-Play-Spielen Werbeplätze zu verkaufen. Momentan sucht der Konzern Partner, die Anzeigen erstellen, und Agenturen, die sie vermitteln, wie die Plattform Computerbase berichtet.
Geplant sei der Verkauf von virtuellen Billboards und Werbeflächen in Gratis-Games, die sich über die Xbox spielen lassen.
Die Einnahmen sollen an die Entwickler und Publisher fliessen. Entwickler könnten somit auf Werkzeuge zurückgreifen, die ihnen das Schalten von In-Game-Werbung aus Microsofts Ad-Netzwerk ermöglicht.
Zwar ist Anzeigen in Spielen zu schalten keine grundsätzlich neue Idee und im Mobile-Segment üblich. Auf Konsolen wie Xbox oder dem PC hingegen kommt die Idee generell weniger gut an, zumal hier Vollpreistitel dominieren. Denkbar wäre in diesem Kontext, eine werbefreie Kaufversion und eine werbegestützte Game-Pass-Variante anzubieten.
Um sicherzustellen, dass im Spiel keine unangemessenen oder zu störenden Anzeigen zum Vorschein kommen, möchte Microsoft die Werbeplätze nur ausgewählten Marken anbieten, die als «seriös» eingestuft werden. Darüber hinaus werden für die Werbung keine Nutzerdaten verwendet. Es werde somit auch keine personalisierten Anzeigen geben.
Gemäss dem Bericht will Microsoft die Werbung so integrieren, dass Gamerinnen nicht gestört werden oder der Spielfluss in irgendeiner Weise unterbrochen wird. An virtuellen Rennstrecken könnte zum Beispiel Bannerwerbung verkauft werden.
Die ersten Werbeeinblendungen sollen im dritten Quartal des Jahres in einigen Free-to-Play-Titeln erscheinen.