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Zwei Tage nach dem verheerenden Tornado im US-Bundesstaat Oklahoma sind die Rettungsarbeiten weitgehend beendet.
Der Sturm war durch die Kleinstadt Moore und die umliegende Region gefegt. Er hinterliess stellenweise eine gut drei Kilometer breite Spur der Verwüstung. 2400 Häuser seien zerstört worden, sagte ein Sprecher des Oklahoma-Notfallmanagements dem Nachrichtensender CNN.
Rund um und in der Stadt starben laut den Behörden 24 Menschen, mehr als 230 wurden verletzt. Mehr als 100 Menschen konnten aus den Trümmern gerettet werden.
Am Dienstag war die Rede von beinahe 100 Toten. Die Behörden rechnen nicht mit weiteren Leichenfunden. Seit den ersten Stunden nach dem Wirbelsturm seien keine weiteren Leichen oder neue Überlebende gefunden worden, berichtet CNN.
Nun geht es ans Ärmel hochkrempeln
«Jetzt geht es um den Wiederaufbau», sagte der Bürgermeister von Moore dem Sender. Angesichts der Schuttberge stellt sich aber die Frage nach früheren Fehlern: War die Region bestmöglich vorbereitet? Bilder der zerstörten Häuser bestärken die Vermutung: errichtet im Leichtbau.
In Medien werden zudem Fragen laut, ob die Stadt Moore ausreichend Schutz in sicheren Kellern und speziellen Sturmschutz-Räumen für die Einwohner bot. Offenbar hatten Menschen kurz vor dem Sturm sogar versucht, sich in Tiefkühlschränken zu verschanzen.
Die Region erlebte 1999 einen ähnlichen Tornado. Damals starben 46 Menschen, rund 8000 Gebäude waren zerstört worden. Mit einem Schaden in Höhe von damals rund 1,5 Milliarden Dollar war dies der bis dahin teuerste Tornado der US-Geschichte.
Die aktuelle Zerstörung wird die Versicherungsbranche eine Milliardensumme kosten. Das schätzen die Behörden. Noch ist das ganze Ausmass des Schadens nicht klar.