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Wer hätte das gedacht? Brasilien verliert erstmals seit 24 Jahren wieder gegen Kolumbien und für die Seleçao endet die Serie von elf siegreichen Partien seit der WM und der Übernahme von Carlos Dunga.
Für das Team von Coach José Pekerman war der Sieg ein Befreiungsschlag, nachdem es das erste Spiel ausgerechnet gegen die Nachbarn aus Venezuela verloren hatte. Die Kolumbianer stiegen gleich zu Beginn der Partie hart ein, Brasilien hielt lange entschlossen dagegen. In der Gruppe C stehen jetzt Brasilien, Kolumbien und Venezuela mit drei Punkten da, Peru noch mit keinem.
Verteidiger Jeison Murillo erzielte in der 35. Minute den einzigen Treffer der Partie. Brasilien hatte danach nicht wirklich eine gute Chance auf den Ausgleich. Superstar Neymar wirkte genervt und hätte während der Partie auch mit Gelb-Rot wegen Ballwegschlagen vorzeitig unter die Dusche geschickt werden können.
Nach dem Schlusspfiff entluden sich die Emotionen in Handgreiflichkeiten. Mitten drin: Torschütze Murillo, Neymar und James Rodriguez. Nach einer wohl verbalen Provokation Murillos versuchte Neymar eine Kopfnuss. Sevillas Carlos Bacca schubste ihn danach um. Obwohl Neymar sich daraufhin schnell durch den Spielertunnel aus dem Staub machte, sah er und Bacca noch die Rote Karte. Ein Stirnband mit der Aufschrift «100% Jesus» trug Neymar dieses Mal nicht. Vielleicht lag der Wutausbruch daran. (fox/si)