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Ein Windpark in den Schweizer Alpen verwendet ein Vogelschutzradar, um tödliche Kollisionen zu verhindern. Forscher suchen nach Standorten mit geringem Vogelrisiko für neue Windkraftanlagen. Ein ähnliches Radar wurde auch am Gotthardpass zwischen der Schweiz und Italien getestet.
Das Radar erkennt Vogelschwärme und stoppt die Rotoren, wenn sie sich dem Windpark in 2.000 Metern Höhe nähern. Dies ermöglicht den Vögeln, sicher vorbeizufliegen, da eine Kollision mit den Rotoren normalerweise tödlich endet. Patrouillen mit Suchhunden suchen nach toten Vögeln während der Vogelzugzeiten und ergänzen die Daten um weitere Faktoren wie von Raubtieren gefressene Vögel, um die Auswirkungen des Radars zu bewerten.
Bisherige Daten zeigen, dass das Vogelschutzradar sehr effektiv ist, und nur selten Vögel von den Rotoren getroffen werden. Die Ausfallzeit aufgrund der automatischen Abschaltung betrug im Jahr 2023 654 Stunden. Die endgültigen Ergebnisse sollen im Herbst 2024 veröffentlicht werden.
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