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In einem zweiten Projekt ging es darum, einen antiken, rund 200 Jahre v. Chr. erstmals verwendeter Fackel-telegraph zu konstruieren und für die Nachrichtenübermittlung zu verwenden. Der originale Fackeltelegraph besteht aus zwei Mauern, hinter der man je fünf brennende Fackeln hatte, die wahlweise in die Höhe gehalten wurden.
Da das Benutzen von Fackeln im Schulzimmer etwas heikel wäre, hatten die Schülerinnen und Schüler die Wahl zwischen zwei verschiedenen Varianten. a) eine elektrische, mit zweimal fünf Lämpchen und b) eine aus zweimal fünf Rechaud-Kerzen bestehende. Danach waren sie ähnlich wie beim Balkentelegraphen gefordert, das Alphabet zu codieren.
Auch hier stellten sich bei den ersten Versuchen, eine Nachricht zu übermitteln, gewisse Probleme ein. Zum Beispiel wenn nicht bedacht wurde, dass der Empfänger alles spiegelverkehrt sieht und somit genau abgemacht werden muss, wer denn zum Umdenken «verdonnert» wird. Und auch hier war das Auffinden des Zeichens in der Tabelle nicht immer ganz einfach, was die Kommunikation natürlich sehr verlangsamt. Im Schnitt wurden wohl nur 2–3 Zeichen pro Minute übermittelt.
Doch auch mit diesen Telegraphen funktionierte die Nachrichten-übermittlung zum Schluss ganz ordentlich.