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Formel-E Rückblick Formel E Rennwochenende in Rom: Jean-Éric Vergne gewinnt erstes Rennen im neuen DS E-TENSE FE21
Montag, 12. April 2021
• Perfektes Debüt: Jean-Éric Vergne siegt im ersten Rennen in Rom mit dem neuen DS E-TENSE FE21
• Punkte satt: DS Techeetah nach Rom Wochenende auf Rang drei der Teamwertung
• Spannende Überholmanöver: Regenrennen waren geprägt von Zweikämpfen und Aufholjagden
Rüsselsheim. Das zweite Rennwochenende der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft 2021 in Rom startete mit einem Paukenschlag für DS Techeetah. Jean-Éric Vergne fuhr im erstmals eingesetzten DS E-TENSE FE21 gleich den ersten Saisonsieg für das Team ein. Ein idealer Start, der die ambitionierten Ziele des Titelverteidigers untermauert. Dank weiterer wichtiger Punkte durch António Félix da Costa am Sonntag rückte DS Techeetah auf Rang drei in der Teamwertung der Formel E vor. Die nächsten Formel E-Rennen finden am 24. und 25. April im spanischen Valencia statt.
Das Rennwochenende in Rom startete am Samstag mit einem eng umkämpften e-Prix. Die neu gestalteten und auf 3,385 Kilometer verlängerte römischen Strecke war durch den leichten Regen während des gesamten Tages besonders anspruchsvoll. Obwohl Jean-Éric Vergne bereits beim ersten Training am frühen Morgen von einem anderen Auto getroffen wurde und dadurch das gesamte zweite Freie Training verpasste, konnte er dank einer großartigen Teamleistung im Qualifying starten und bis auf den fünften Startplatz vorfahren. Im Rennen, das aufgrund des Regens hinter dem Safety-Car startete, blieb Vergne immer in den Top fünf und machte dank des geschickten Einsatzes des Attack Modes Position um Position gut. Die Konkurrenz hatte nichts mehr entgegenzusetzen und so feierte Jean-Éric Vergne seinen 10. Sieg in der Formel E und den 13. für DS TECHEETAH. António Félix da Costa – der nach einem schwierigen Qualifying von Position 18 gestartet war – zeigte eine exzellente Aufholjagd und fuhr bis auf Rang 10 vor, ehe ihn ein Reifenschaden zur Aufgabe zwang.
Der zweite e-Prix der Doppelveranstaltung in Rom bot ähnliche Bedingungen und ein weiteres intensives Rennen, das die DS Techeetah Piloten nach einem schwachen Qualifying zu Aufholjagden nutzten. António Félix da Costa holte seine ersten Punkte mit dem neuen DS E-TENSE FE21. Er überquerte die Ziellinie als Siebter, während Vortagessieger Jean-Éric Vergne auf Platz elf landete und die Punkte knapp verpasste. Insgesamt rückten Teams und Fahrer in der Gesamtwertung der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft noch enger zusammen.
Die ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft wird in zwei Wochen mit einem Doppellauf auf dem Circuit Ricardo Tormo im spanischen Valencia fortgesetzt.
António Félix da Costa:
„Samstag war leider nicht der Tag, den ich mir gewünscht habe. Es war einfach einer dieser Tage, an denen man ständig das Gefühl hat, am falschen Ort zur falschen Zeit zu sein. Insgesamt hatten wir einen guten Start mit dem neuen Antriebsstrang. Es ist unser erstes Rennen damit und JEV hat gewonnen, also wissen wir, dass wir einen schnellen Rennwagen haben und für den Rest der Saison noch alles geben können.“
„Auch das zweite Rennen hier in Rom hat viel Spaß gemacht und ich konnte einige Punkte mit nach Hause nehmen. Ich bin von Platz 15 gestartet und habe viele Überholmanöver durchführen können. Es war ein super cooles Rennen, in dem ich auf Platz sieben gelandet bin − also eine ziemlich gute Punktausbeute. Es war viel los heute, nicht nur auf der Strecke, sondern auch am Funk mit den Ingenieuren über verschiedene Strategien. Es gibt ein paar Dinge, die wir hätten besser machen können, aber das ist das Coole an diesem Team: Wir hören nie auf zu lernen und werden in Valencia noch besser sein. Wir müssen uns im Qualifying steigern, um eine bessere Startposition zu erzielen. Es ist eigentlich dasselbe wie im letzten Jahr und da haben wir es schließlich trotzdem geschafft, den Titel mit nach Hause zu nehmen, also bin ich nicht allzu besorgt. Ein großes Dankeschön gilt allen Fans, die mir einen weiteren Fanboost geschenkt haben. Ich habe beide an diesem Wochenende für Überholmanöver genutzt, sie helfen also definitiv.“
Mark Preston, Teamchef DS Techeetah:
"Was für eine Art und Weise, unseren neuen Antriebsstrang der Welt vorzustellen. Absolut unglaubliche Arbeit von DS Automobiles, die uns einen weiteren erstaunlichen Antriebsstrang geliefert haben. Ich möchte mich auch bei unserem gesamten Team für die Bemühungen bedanken, das Auto von JEV nach dem ersten Freien Training am Samstag wieder aufzubauen. Alle haben wirklich zusammengearbeitet und wir haben es geschafft, ihn rechtzeitig zum Qualifying wieder auf die Strecke zu bringen, wo er seine Leistung ablieferte. JEV hat uns Samstag gezeigt, warum er ein zweifacher Champion ist. Er hat diese unglaubliche Fähigkeit, zurückzuschlagen und nach vorne zu kommen, wenn es darauf ankommt. António hatte Samstag etwas Pech mit einem Reifenschaden, kurz nachdem er mit seinem Fanboost ein tolles Überholmanöver geschafft hatte. Aber so ist der Rennsport.“
„Beeindruckende Leistungen sowohl von JEV als auch von António am Sonntag, trotz kniffliger Bedingungen auf der Strecke. António hat es geschafft, wertvolle Punkte zu holen, und JEV kam knapp außerhalb der Punkteränge ins Ziel. Das bedeutet, dass wir jetzt auf dem dritten Platz der Teamwertung liegen. Wir haben also noch einen weiten Weg vor uns, können jedoch viel Positives aus Rom mitnehmen. Dies war das letzte Rennen für DS Performance Director Xavier Mestelan Pinon, und wir möchten die Gelegenheit nutzen, ihm ein herzliches Dankeschön von uns allen im Team auszusprechen. Er war maßgeblich am Zustandekommen dieser Partnerschaft und unserem Erfolg beteiligt. Wir wünschen ihm alles Gute in Genf, wo er die Rolle des Chief Technical Officer bei der FIA übernimmt.“
Xavier Mestelan Pinon, Direktor DS Performance:
„Erstes Rennen mit dem von DS Performance entwickelten neuen Antriebsstrang und erster Sieg! Ein überzeugenderes Debüt hätten wir nicht haben können! Es war enttäuschend für António, aber glücklich für JEV. Der König ist zurück! Er hat sich diesen Sieg nach dem spektakulären Crash im freien Training, wo er völlig fehlerfrei war, verdient. Er hat sich großartig erholt.“
„Kein Tag gleicht dem anderen. Im dritten Freien Training und im Qualifying konnten unsere Fahrer auf der nassen und kalten Strecke nicht effektiv genug sein, weil das Setup nicht ideal war. Im Rennen lag die Leistung näher an unseren Erwartungen, aber da wir von hinten gestartet sind, war es schwierig, das Podium anzupeilen. Ich möchte Jean-Éric und António zu ihren guten Aufholjagden und Überholmanövern gratulieren, die ihnen die Plätze elf und sieben einbrachten. Das ganze Team ist zuversichtlich für die kommenden Rennen. Es wird hart werden, aber wir liegen derzeit auf Platz drei der Teamwertung und haben alles, was wir brauchen, um neue Titel zu gewinnen!“