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Dem ehemaligen Secret-Service Agenten Daniel Foss (Powers Boothe) gelingt es, mit seinem Team bis zum Vizepräsidenten durchzudringen und unter der Androhung, das ganze Stadion in die Luft zu sprengen, stellen sie enorme Lösegeldforderungen. Während jedem Drittel der Spielzeit muss ein bestimmter Betrag überwiesen werden, sonst stirbt zunächst jeweils eine Person in der Lounge. Sollte bis zum Ende der Spielzeit nicht der volle Betrag überwiesen worden sein, wird das gesamte Stadion in die Luft fliegen.
Jean-Claude van Damme (Time Cop, Universal Soldier, Street Fighter) alias Darren McCord ist Mitarbeiter der Feuersicherung für das Stadion. Als die Terroristen zufällig sein Kind verschleppen und nach oben in die Lounge bringen, greift er ein. Ganz allein muss er antreten, denn das Stadion ist inzwischen hermetisch abgeriegelt. Was zunächst wie ein vernünftiges Rennen gegen die Zeit aussah, wird zum Stunt-Spektakel. Auf der einen Seite führt van Damme einen aussichtslosen Kampf, den er natürlich gewinnen wird, auf der anderen Seite kämpfen die Spieler auf dem Eis gleichzeitig um Ruhm und Ehre.
Regisseur Peter Hyams (Outland, 2010) findet, dass Actionfilme im allgemeinen eher etwas dümmlich sind. Aber hie und da, meint er, trifft man Ausnahmen, wie z.B. Die Hard und The Fugitive. Sein erklärtes Ziel war es, einen Film in diesem Stil zu drehen.
Ich muss zugeben, es ist der beste van Damme-Film, den ich bisher gesehen habe, aber das Format von Die Hard und The Fugitive hat er bestimmt nicht. Das Rennen gegen die Zeit ist recht gut und spannend inszeniert - auch Humor ist genügend vorhanden. Der Film ist aber teilweise so brutal und explizit gewaltgeil, dass ich unwillkürlich an Brot und Spiele denken musste. Also, auf in die Arena und "Thumbs Down".
Bewertung: **1/2 (von 5*)
Martin Ritter