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Lexikon
Spurenelemente
Spurenelemente werden auch Mikronährstoffe und Mikroelemente genannt. Sie kommen im Körper in Kleinstmengen (Spuren) von unter 50 mg pro Kilo Körpergewicht vor. Spurenelemente sind chemische Elemente und für den Stoffwechsel lebenswichtig. Ein Mangel an Spurenelementen verursacht bei Pflanzen, Tieren und Menschen starke physiologische Schäden. Eventuelle Mängel können anhand eines Bluttestes festgestellt werden. Zur Gruppe der Mikroelemente gehören Zinn, Zink, Vanadium, Silizium, Selen, Molybdän, Mangan, Kupfer, Kobalt, Jod, Fluor, Eisen und Chrom.
Spurenelemente werden dem Körper mit Getränken und der Nahrung zugeführt. In welchen Mengen Mikronährstoffe in Nahrungsmitteln enthalten sind, bestimmen unter anderem das regionale Vorkommen im Trinkwasser und im Ackerboden.
Zinn erfüllt zahlreiche Funktionen im menschlichen Körper. Dieses Mikroelement ist im Magen an der Produktion von Salzsäure beteiligt. Ferner ist Zinn an körpereigenen Oxidations- und Ausscheidungsvorgängen, am menschlichen Hormonstoffwechsel und am Proteinstoffwechsel beteiligt ist. Nachweisbar ist Zinn mehrheitlich im Magen-Darm-Trakt sowie in der Lunge und der Leber.
Zink muss dem Körper täglich mit der Nahrung zugeführt werden. Es fördert die Fruchtbarkeit, den Haarwuchs, die Wundheilung, bindet Schwermetalle, stärkt das Immunsystem, schützt die Zellen vor freien Radikalen und wird zur Aktivierung von mehr als 160 Hormonen und Enzymen benötigt.
Vanadium ist essenziell für den Zucker- und Fettstoffwechsel und die Mineralisierung der Knochen.
Silizium ist Bestandteil der Eiweissstruktur. Dieses Spurenelement unterstützt die Wundheilung, stimuliert das Immunsystem sowie das Wachstum der Haare und Nägel. Silizium ist zudem essenziell für den Knochenbau, die Elastizität und Festigkeit der Gewebe.
Selen erhöht die Fruchtbarkeit, stärkt das Immunsystem, bietet Schutz vor Umweltgiften, Schwermetallen und freien Radikalen und ist an der Aktivierung von Enzymen beteiligt.
Molybdän beugt der Entstehung von Allergien vor, stimuliert die Immunabwehr, aktiviert zahlreiche Enzyme und verringert zum Schutz vor der Entstehung von Gicht die Harnsäurekonzentration im Körper.
Mangan schützt zudem vor Umweltgiften, stimuliert die Leber, trägt zum Erhalt der Festigkeit des Bindegewebes, der Zähne und Knochen bei und ist an der Aktivierung von Coenzymen und Enzymen beteiligt.
Kupfer ist essenziell für Nervenfaserherstellung, Wundheilung, stärkt die Immunabwehr und ist am Sauerstofftransport, der Pigmentbildung und der Bildung roter Blutkörperchen beteiligt.
Kobalt fördert die Bildung von roten Blutkörperchen und ist Bestandteil zahlreicher Enzyme.
Jod reguliert den Stoffwechsel und ist Bestandteil der Schilddrüsenhormone. Es spielt zudem bei der geschlechtlichen Reproduktion eine Rolle.
Fluor hemmt Enzyme, beugt Karies vor und stabilisiert die Zähne und die Knochen.
Eisen ist essenziell für die Gehirnleistung, Energieverwertung, Sauerstoffversorgung, Hämoglobinbildung und in Enzymen enthalten.
Chrom reguliert den Insulinspiegel und ist bei Alters-Diabetes von Wichtigkeit.