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Wie erfolgreich sind In-vitro-Fertilisationen? Die Grafiken auf dieser Seite zeigen die Erfolgsquoten von IVF-Verfahren und die Häufigkeit von Frühgeburten oder Mehrlingsschwangerschaft nach einer IVF.
Nicht jede IVF-Behandlung führt zu einer Geburt. Um die Chance einer IVF-Behandlung zu erhöhen, werden oftmals mehrere Embryonen in die Gebärmutter transferiert. Damit steigt jedoch die Chance für eine Mehrlingsschwangerschaft, die für Kind und Mutter risikoreicher ist als eine Einlingsschwangerschaft. So führen Mehrlingsschwangerschaften beispielsweise öfters zu Kaiserschnitten und Frühgeburten.
Seit einigen Jahren setzt sich international zunehmend die Praxis durch, dass ein einzelner, ausgewählter Embryo transferiert wird (elective Single Embryo Transfer, eSET). Durch neuere Methoden können die in vitro erzeugten Embryonen genauer beobachtet und analysiert werden. Dadurch kann ein einzelner Embryo ausgesucht werden, was die Erfolgsquote für eine Schwangerschaft erhöhen kann.
Lesebeispiel 2007: Bei 86 Prozent aller im Jahr 2007 begonnenen Behandlungszyklen kam es zu einem Embryotransfer; bei 23 Prozent aller Behandlungszyklen führte der Embryotransfer zu einer klinischen Schwangerschaft; bei 16 Prozent aller Behandlungszyklen kam es zu einer Geburt (einschliesslich Totgeburten).
In den ersten Wochen ist eine Schwangerschaft nur biochemisch nachweisbar, also mit einem Schwangerschaftstest. Erst nach 5 bis 6 Wochen kann die Schwangerschaft durch Ultraschall festgestellt werden. Ab diesem Zeitpunkt spricht man von einer klinischen Schwangerschaft.
Zum Vergleich: 2017 betrug der Anteil Mehrlingsgeburten insgesamt 1.86 Prozent, der Anteil Mehrlingsgeburten mit IVF betrug im gleichen Jahr 15.9 Prozent. (Quelle: BFS, BEVNAT)
Die Grafiken wurden entwickelt von taglab GmbH.
Letzte Änderung 16.09.2019