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Der natürlich gebildete Passivfilm ist nur wenige Nanometer dick (ca. 5-7 nm) und wird immer einige Schwachstellen aufweisen. Ausserdem können bestimmte Ionen (z. B. Chloridionen) diesen Passivfilm an seinen Schwachstellen lokal zerstören. Dieser örtlich begrenzte Vorgang führt zu lokaler Aktivierung und wird mit Lochkorrosion bezeichnet. Bevorzugte Angriffsstellen für eine Aktivierung sind die stets vorhandenen Fehlstellen, wie z. B.: Mangansulfide, nichtmetallische Einschlüsse, Carbide, Zunderreste, Riefen und Kratzer, Fe-Verunreinigungen etc. Dazu kommen noch weitere bei der Verarbeitung oder Installation eines Bauteils eingebrachte Fehlstellen, wie z. B.: Fette oder Öle, unlegierte Eisenpartikel, unlegierte Fe- und STNR-Späne, Anlauffarben, Stäube oder starke Eigenspannungen (Schweissen, Kratzer).
Reinigung/Passivierung Nichtrostender Stähle