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Der Umsatz mit Waren und Dienstleistungen stieg um 1,2% auf 5,80 Mio CHF, wie dem am Freitagabend veröffentlichtem Geschäftsbericht zu entnehmen ist. Inklusive übriger Erlöse belaufen sich die Gesamteinnahmen auf 10,6 Mio (VJ 5,77 Mio). Davon stammen 2,17 Mio aus der abschliessenden Regulierung des Brandfalls vom April 2016.
Der EBITDA-Verlust reduzierte sich auf 9,53 Mio CHF, nach -12,9 Mio im Vorjahr. Unter dem Strich resultierte ein tieferer Verlust 11,9 Mio. Im ersten Semester 2016 belief sich der Fehlbetrag noch auf 17,3 Mio.
Das Unternehmen sieht sich auf Kurs, im Gesamtjahr einen Umsatz im Rahmen des Vorjahres oder leicht darüber zu erzielen. Der Break Even auf EBITDA-Basis soll weiter Ende 2018 oder im ersten Halbjahr 2019 erreicht werden. CEO Anil Srivastava sieht weiter eine hohe Dynamik im Markt für Speicherlösungen und rechnet damit, in den kommenden Wochen "signifikante" Aufträge verbuchen zu können, wie es in der Mitteilung weiter heisst.
Das Unternehmen hat das Volumen der ausstehenden Wandelanleihen infolge der Finanzierungsmassnahmen im September und Oktober auf nun 17 Mio CHF von zuvor 23 Mio reduziert. Nach einer weiteren Finanzierungsrunde im Volumen von 40 Mio CHF soll dieser Wert um weitere 5 Mio CHF sinken.
Der Halbjahresbericht von Leclanché hätte eigentlich bereits vor zwei Wochen erscheinen sollen. Aufgrund der Verspätung setzte die Börsenbetreiberin SIX Swiss Exchange die Aktien des Batterieherstellers am 2. Oktober während mehrerer Stunden vom Handel aus. Schliesslich gewährte die SIX Leclanché für den Bericht einen Aufschub bis zum heutigen Freitag und nahm die Anteilsscheine wieder in den Handel auf.
yr
(AWP)