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7. Kann eine kognitive Beeinträchtigung Massnahmen des Nachteilsausgleichs nach sich ziehen?
Im Falle einer kognitiven Beeinträchtigung ist in der Regel eine Anpassung der Lernziele und somit des Lehr-/Ausbildungsplans notwendig (siehe Frage 6). Man spricht in diesem Zusammenhang nicht mehr von Nachteilsausgleich, sondern von individualisiertem Lehrplan. Die jeweilige individuelle Situation steht jedoch im Vordergrund und verbietet eine übermässige Kategorisierung. Es ist darum nicht ausgeschlossen, dass in seltenen Fällen eine kognitive Beeinträchtigung durch Massnahmen des Nachteilsausgleichs kompensiert werden kann.