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Im Grundbaustein unseres Körpers – in der Zelle – finden wir die Hauptmasse unserer Körperflüssigkeit. Die etwa 13 Milliarden Zellen in unserem Organismus leben also gleichsam im Wasser eingebettet.
In der Zelle findet der Stoffwechsel der eigentliche Aufbau und Erhalt unseres Körpers statt. Hier werden die Stoffe, die hineinkommen, verändert, umgebaut und neu zusammengestellt. Hier wechseln sie ihre Zusammensetzung und Funktionen, daher auch der Begriff “Stoffwechsel”. Sämtliche Bereiche unseres Körpers hängen unmittelbar von der Arbeit der Zellen ab.
Zwischen den Zellen, dem Lymphgewebe und den Blutgefässen existiert jedoch noch ein weiterer wichtiger wassertragender Berereich, der bisher in der Forschung sehr vernachlässigt wurde: der Raum zwischen den Zellen.
Dieser Zellzwischenraum enthält lose Strukturen, die wir das “Bindegewebe” nennen. Im Bindegewebe befinden sich Nervenfasern und Bindegewebefasern in einem feinen Gitternetzwerk, das die eigentliche Feinstruktur des Bindegewebes ausmacht. Das Gitternetzwerk ist ausserordentlich komplex aus Zucker und Eiweiss aufgebaut und hat ein immenses Vermögen, Wasser zu speichern. Jede Substanz, die in die Zelle hinein will, muss aus den Blutgefässkanälen heraus und durch dieses feine Sieb hindurch. Die Vorstellung, dass aus den Blutgefässen ein paar dünne Abzweigungen in die Zelle hineingehen, ist falsch. Der gesamte Stoffwechsel, der Stofftransport und auch der Sauerstoff müssen durch dieses komplexe Feld hindurch.
Dieses Siebsystem hat eine ähnliche Funktion wie unsere Niere. Es kann aber auch Substanzen speichern. Normalerweise müssen unerwünschte Stoffe wieder aus dem Körper entfernt werden, z.B. über die Niere, den Darm oder die Lunge. Alles, was nicht über die üblichen Organe ausgeschieden werden kann, wird im Körper deponiert, und zwar in diesem losen Bindegewebe mit seinen komplexen dreidimensionalen Raumgitternetzen. Hier finden Ablagerungen statt. Hier ist die Mülldeponie des Körpers.
Deponiert werden in erster saure Stoffwechsel-Endprodukte, die unser Körper produziert. Normalerweise werden diese Produkte über die Niere z.B. Harnsäure, über die Lunge als Kohlensäure und auch über die Haut ausgeschieden. Wenn der Körper dies jedoch nicht mehr kann, dann deponiert er die Stoffe im Bindegewebe. Diese Zucker-Eiweissnetze haben eine sehr hohe Speicherkapazität.
Es werden aber nicht nur Stoffwechsel-Endprodukte gespeichert, sondern auch alle von aussen eingebrachten überflüssigen Substanzen und Schadstoffe – auch solche, die mit dem Wasser zugeführt werden. Besonders problematisch sind Pestizide und Schwermetalle – die darüber hinaus auch noch eine zerstörende Wirkung auf das Gewebe ausüben.
Wenn wir unserem Organismus täglich nur ein Gramm abspeichern, das wir nicht ausscheiden können, dann sind das pro Jahr 365 Gramm, in 10 Jahren 3.65 Kilogramm und in 50 oder 60 Jahren 22 Kilogramm. Die Folge dieser Verschlackung ist jedoch nicht nur eine Gewichtszunahme, es tritt zugleich auch eine Versäuerung und eine Verfettung des Bindegewebes ein. – Dr. med. Alois Riedler
Durch die Verschlackung und Verfettung wird natürlich die Passage vom Blutgefäss zur Zelle immer schwieriger. Wo früher relativ freier Zugang möglich war, befindet sich jetzt feste Substanz, die den Fluss mit fortschreitendem Alter mehr und mehr behindert.
Der Organismus versucht auszugleichen, indem er im Gefässsystem den Druck erhöht. In den zivilisierten Ländern akzeptiert man daher wie selbstverständlich, dass mit steigendem Alter auch der Blutdruck steigt. Dass hoher Blutdruck aber nur Ausdruck der immer schlechter werdenden Durchlässigkeit dieses Zwischengewebes ist, ist bis in das Bewusstsein der orthodoxen Medizin noch nicht vorgedrungen. Das Zwischenzellgewebe befindet sich sozusagen im Niemandsland der Medizin.
Der Organismus erhöht also seinen Druck im Gefässsystem. Wenn dieser Druck zu hoch wird, wird der Arzt aufgesucht. Dieser verschreibt dann meist ein Medikament, das den Druck wieder senken soll, ohne jedoch zu überlegen, warum der Druck überhaupt steigen musste. Wenn hier nicht nach der Ursache gefragt wird und keine sinnvolle Korrektur erfolgt, dann verschlimmert sich das Ganze noch weiter. Der Körper erhält eine chemische Substanz, die zwar den Druck senkt, aber dadurch gleichzeitig die Versorgung der Zellen drosselt, die jetzt von weniger Flüssigkeit erreicht werden. Ausserdem wird mit dem Medikament ein synthetischer Stoff in den Körper eingebracht, der unter Umständen wieder im Bindegewebe abgelagert wird, weil er nicht ausgeschieden werden kann.
Zu hoher Blutdruck ist auf Dauer nicht bekömmlich. Irgendwann brechen die Gefässe und es kommt zu einem Stop der Durchblutung.
Bevor diese Situation eintritt, gibt es jedoch schon Probleme auf der Zellebene. Die Zelle erhält weniger und weniger Nahrung und steht damit unter immer grösserem Stress, bis schliesslich ihre Funktion erlahmt und sie abstirbt.
Es gibt aber auch noch eine gefährlichere Möglichkeit. Wenn nun die Nahrungsversorgung zusammenbricht, werden archaische Mechanismen aus der Frühzeit der Zelle wieder aktiviert. Um überleben zu können, beginnt die Zelle sich selbständig zu machen, und wächst und wächst auf eigene Faust weiter.
Alle Volkskrankheiten wie Herz- und Hirnschlag, Rheuma, Krebs oder Osteoporose sind untrennbar mit diesen Verschlackungszuständen, der Übersäurung und der verminderten Sauerstoffversorgung verbunden. Sie sind Endzustände jahrzehntelanger Fehlfunktionen und schleichend fortschreitender Vorgänge im Organismus und besonders im Bindegewebe. Leider sind Viele Menschen derart unsensibel, dass sie erst dann aufmerksam werden, wenn die Katastrophe bereits eingetreten ist.
Hier schliesst sich der Bogen zum Wasser Hin, denn durch hochwertiges Wasser, durch Wasser, das in der Lage ist, Lösungsmittel zu sein, können wir für die Reinigung unseres Bindegewebes sorgen. Nicht umsonst ist es gerade bei dem intensivsten Reinigungsprozess, denn wir kennen, dem Fasten, besonders wichtig, hochwertiges Wasser mit besten Lösungsmitteleigenschaften zuzuführen. Das heisst Wasser, das nicht durch dahin enthaltene Stoffe bereits in seiner Aufnahmefähigkeit beschränkt ist. Jahre und Jahrzente vor Eintritt einer Katastrophe muss gehandelt werden.
Quellennachweise:
Das Wasserwesen Mensch – Dr. med. Alois Riedler