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Das Wichtigste in Kürze
- Niklas Kaul wird von einer Pechsträhne verfolgt.
- Der Zehnkampf-Weltmeister musste bereits an der Olympia in Tokio abbrechen.
- Nun musste der 24-Jährige auch die Zehnkampf-Qualifikation frühzeitig beenden.
Niklas Kauls Pechsträhne hat kein Ende!
Nachdem der Zehnkampf-Weltmeister bereits die Olympiade in Tokio abbrechen musste, will es ihm auch in Ratingen nicht gelingen. Kopfschmerzen zwangen den 24-Jährigen bei der Zehnkampf-Qualifikation für die Welt- und Europameisterschaften frühzeitig vom Platz.
Der Mainzer spricht mit «FAZ.NET» über seinen düsteren Tag: «Ich hatte mir beim 100-Meter-Lauf einen Nerv in der Halswirbelsäule eingeklemmt», so Niklas Kaul. Kopfschmerzen und Schwindel zum Trotz machte der Sportler erstmals mit dem Wettkampf weiter.
Im Weitsprung schaffte es Niklas Kaul zu 7,03 Meter und im Hochsprung auf 1,95 Meter - danach war Schluss. Kaul musste den Wettkampf abbrechen, was er «super ärgerlich» fand.
Die Teilnahme an der WM im kommenden Juli in Oregon steht für ihn dennoch nicht in Gefahr. Als Titelverteidiger hat Kaul eine Wildcard. Damit er in München an der EM teilnehmen darf, muss er sich jedoch noch beweisen und die 8100-Punkte-Marke übertreffen.