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Technologieriese Apple unterstützt im Kampf gegen Fake News im Internet drei Non-Profit-Organisationen - zwei in den USA und eine in Italien: das News Literacy Project (NLP), Common Sense (CS) und das Osservatorio Permanente Giovani-Editori. Ziel der Initiative sei die Förderung des kritischen Denkens und der Medienkompetenz bei jungen Menschen.
Medien
Das Medienhaus Axel Springer ("Bild", "Welt") verdient immer mehr Geld mit Inseraten im Internet, bringt aber auch junge journalistische Angebote in die Gewinnzone. Die Nachrichtenplattformen "Upday" und "Politico" in Europa sollen in diesem Jahr profitabel werden, das Wirtschaftsportal "Business Insider" sei es seit dem vergangenen Jahr, sagte Vorstandschef Mathias Döpfner.
AT&T will das Warner-Media-Geschäft mit einem umfangreichen Umbau für den Kampf mit dem Streaming-Pionier Netflix wappnen. Es gehe darum, mehr Mittel und Ressourcen für die Produktentwicklung und Innovationen freizuschaufeln, teilte Warner-Media-Chef John Stankey in einem internen Vermerk mit. Künftig werde der frühere NBC Universal-Chef Robert Greenblatt unter anderem den Kabelsender HBO sowie das in der Entstehung befindliche Video-Streaming-Angebot verantworten.
Der US-IT-Gigant Apple aus dem kalifornischen Cupertino verhandelt gemäss Medienberichten derzeit mit US-Verlagen über ein neues Abo-Angebot, bei dem Inhalte verschiedener Medienhäuser für eine monatliche Gebühr zugänglich wären. Allerdings wolle Apple bei diesem "Netflix für News" einen aussergewöhnlich hohen Erlösanteil von etwa 50 Prozent einbehalten, berichtet das "Wall Street Journal" (WSJ) mit Verweis auf Insiderkreise. Dies stosse auf Widerstand bei den Verlagshäusern.
Werbefreie Inhalte sind bei den Mediennutzenden in der Schweiz beliebt: 79 Prozent finden Werbefreiheit wichtig. 73 Prozent stört Werbung grundsätzlich. Und 70 Prozent versuchen, Anzeigen und Spots wenn immer möglich zu entfernen oder zu überspulen. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Online-Vergleichsdienstes Comparis.ch.
Der Berliner Sprachwissenschaftler Wolfgang Klein hat sich für die kommenden Jahre wohl eines der ehrgeizigsten Projekte der Sprachwissenschaft vorgenommen: Mit Kollegen der Wissenschaftsakademien in Berlin, Göttingen, Mainz, Leipzig sowie dem Institut für Deutsche Sprache in Mannheim soll der deutsche Wortschatz im grössten digitalen Wörterbuch erfasst werden.
Das weltgrösste soziale Netzwerk Facebook will dem Journalismus in den USA und international mit einer Finanzspritze von 300 Millionen Dollar (rund 295 Millionen Franken) unter die Arme greifen. Die Summe soll in den kommenden drei Jahren in Nachrichtenprogramme, Partnerschaften und Inhalte gebuttert werden – "mit einem grossen Schwerpunkt auf Lokalnachrichten", wie Facebook-Managerin Campbell Brown verlauten liess.
Es ist kein sonderlich gut gehütetes Geheimnis: Wer ein Abo direkt über die App Stores von Google oder Apple abschliesst, spült damit ordentlich Geld in die Kassen der beiden Unternehmen. Immerhin verdienen diese an jeder Transaktion mit. Das gefällt den Serviceanbietern wiederum nicht, heisst dies doch, dass sie entweder weniger verdienen oder den Preis den Kunden aufschlagen müssen. Netflix zieht nun entsprechend einen Schlussstrich – und der kostet Apple damit wohl hunderte Millionen Dollar im Jahr.
In den Vereinigten Staaten hat ein aus dem Ausland gesteuerter Hackerangriff offenbar den Vertrieb mehrerer grosser Zeitungen gestört. Laut einem Bericht der "Los Angeles Times" (LAT) legte der Angriff ein Computernetzwerk der Firma Tribune Publishing lahm, die am Druck und Vertrieb zahlreicher US-Zeitungen beteiligt ist.
Kaum eine andere Erfindung hat den Alltag in den vergangenen Jahren so drastisch verändert wie das Handy. Doch Vorsicht: Smartphones haben echtes Suchtpotenzial, wie Experten 2018 vielerorts feststellen mussten. Eine ähnliche Schattenseite verorten sie auch bei sozialen Medien wie Facebook und Co. Deren Nutzung kann aber nicht nur abhängig machen, sondern ist auch aufgrund des dort verbreiteten Hasses und Extremismus zunehmend problematisch. Erschwerend hinzu kommt die Tatsache, dass die diversen Anbieter das Problem von Fake News genauso wenig in den Griff bekommen wie den Datenschutz.