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Im Falle einer Thrombose oder einer Embolie (z.B. Lungenembolie) wird über eine Blutanalyes untersucht, ob Faktoren, die die korrekte Blutgerinnung steuern, evtl. nicht in Ordnung sind. Da kann auch eine Rolle spielen, daß man nach einer Thrombose bzw. Embolie regelmäßig einen Gerinnungshemmer nehmen muß.
Dies ist der Versuch, die Faktoren kennen zu lernen, die für eine gesunde Blutgerinnung zuständig sind .
Grüsse,
Oregano
Dies ist der Versuch, die Faktoren kennen zu lernen, die für eine gesunde Blutgerinnung zuständig sind .
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Bei der Blutgerinnung des Menschen besteht normalerweise ein Gleichgewicht zwischen den die Gerinnung fördernden und den die Gerinnung hemmenden Faktoren. Protein S (=PS) gehört zu den gerinnungshemmenden Faktoren. Es wirkt als Kofaktor (helfender Faktor) des Protein C. Auch Protein S wird in der Leber gebildet und diese Bildung benötigt Vitamin K.
Ist aus irgendeinem Grund die Konzentration oder Wirkung von Protein S vermindert, dann ist das Gleichgewicht der Gerinnung dadurch gestört. Venenthrombosen (Verstopfungen der Venen durch Blutgerinnsel) können dann vorkommen.
Man misst Protein S bei Personen, die wiederholt an Venenthrombosen leiden, insbesondere bei Patienten unter 40 Jahren.
Referfenzbereich: Männer: 65 - 145% , Frauen: 50 - 120% der Norm
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Erworbener Mangel Vitamin K Mangel (ev. bei Neugeborenen; selten durch Mangelernährung, häufiger durch Medikamenteneinfluss - siehe nachfolgenden Absatz) Cumarintherapien (Gerinnungshemmende Therapie mit z.B. Phenprocoumon = Marcoumar = Marcumar)
Bei diesen gerinnungshemmenden Therapien wird die Bildung der Vitamin K-abhängigen Gerinnungsfaktoren unterdrückt und die Gerinnung dadurch gehemmt. Es wird aber auch die Bildung des ebenfalls Vitamin K-abhängigen Protein S unterdrückt. Allerdings viel langsamer und weniger ausgeprägt als die des Protein C.
Lebererkrankungen (Leberentzündung/Hepatitis, Leberzirrhose) bewirken lediglich einen geringen Abfall der Protein S Aktivität Einnahme der "Pille" führt zu niedrigeren Werten. Chemotherapie (z.B. L-Asparaginase) Schwere Infektionen
Protein C
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Erworbener Mangel Vitamin K Mangel (ev. bei Neugeborenen; selten durch Mangelernährung, häufiger durch Medikamenteneinfluss - siehe nachfolgenden Absatz) Cumarintherapien (Gerinnungshemmende Therapie mit z.B. Phenprocoumon = Marcoumar = Marcumar)
Bei diesen gerinnungshemmenden Therapien wird die Bildung der Vitamin K-abhängigen Gerinnungsfaktoren unterdrückt und die Gerinnung dadurch gehemmt. Es wird aber auch die Bildung des ebenfalls Vitamin K-abhängigen Protein C unterdrückt. Da die gerinnungshemmende Protein C Aktivität schneller sinkt als die gerinnungsfördernde Aktivität der anderen Faktoren, besteht am Anfang der Cumarintherapie eine Gerinnungsneigung. Dadurch können die sog. Marcoumarnekrosen (Marcoumar: gerinnungshemmendes Medikament; Nekrose: Absterben von Zellen oder Gewebe) an der Haut entstehen.
Bei Patienten mit Protein C Mangel muss diese Therapie daher mit langsam steigenden Dosen begonnen werden und von einem anderen gerinnungshemmenden Medikament (Heparin) begleitet werden.
Auch am Ende einer Cumarintherapie kann es zu Gerinnungsneigungen kommen, weil sich die anderen Gerinnungsfaktoren schneller erholen als das Protein C.
Lebererkrankungen (besonders Leberentzündung/Hepatitis). Da hierbei aber auch gerinnungsfördernde Faktoren vermindert sind, besteht keine erhöhte Gerinnungsneigung. Disseminierte Intravasale Gerinnung (schweres Krankheitsbild mit überschießender Gerinnung, kann z.B. bei Blutvergiftung auftreten) Schwere Infektionen Chemotherapie (z.B. L-Asparaginase)
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Steht der Verdacht einer erhöhten Gerinnungsneigung eines Patienten im Raum, erfolgt in der Regel eine venöse Blutabnahme und anschließend die labortechnische Analyse der Aktivität der sich im Blut befindlichen gerinnungshemmenden Faktoren, wie Protein S.
Zu beachten ist unter anderem, dass Protein S und die anderen Faktoren nur eine kurze Halbwertszeithaben, also ihre Aktivität nur innerhalb eines relativ kurzen Zeitfensters nachgewiesen werden kann, sodass es wichtig ist lange Transportwege zu einem Labor zu vermeiden. Es wird dementsprechend empfohlen, diese Untersuchungen bei einem Spezialisten mit angeschlossenem Labor oder im Krankenhaus durchführen zu lassen.
Des Weiteren ist die Synthese von Protein S und Protein C ebenfalls Vitamin-K-abhängig, so dass eine bereits vorliegende Medikation mit Vitamin-K-Antagonisten (Gegenspieler), wie zum Beispiel Marcumar, zu falsch niedrigen Werten führen kann.
Außerdem ist zu bedenken, dass die Konzentration an Protein S bei Frauen im Vergleich zu gleichaltrigen Männern grundsätzlich etwa zwanzig Prozent geringer ist und im Zusammenhang mit erhöhten Östrogenspiegeln (beispielsweise bei Einnahme der Anti-Baby-Pille oder Hormonpräparaten während den Wechseljahren), sowie während und kurzzeitig nach einer Schwangerschaft zusätzlich erniedrigt sein kann.
Daher wird ein Mindestabstand von acht Wochen nach der letzten Einnahme des Vitamin-K-Antagonisten, sowie dem Ende des Einflusses durch Östrogen empfohlen. ....
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Auf einen BlickInhaltsverzeichnis1 Auf einen Blick2 Protein S Untersuchung2.1 Gerinnung & Thrombin2.2 Störungen & Ursachen2.3 Mutationen & Gene3 Protein S & C Test3.1 Test – Wann sinnvoll?3.2 Das Testergebnis3.3 Wissenwertes3.4…
krank.de
Grüsse,
Oregano