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Violeta Bava (Argentinien) arbeitet erneut bei Visions du Réel Industry, wo sie seit 2018 tätig ist, und setzt ihre Zusammenarbeit mit dem Festival als neues Mitglied der Auswahlkommission fort. Als Produzentin mit 20 Jahren Erfahrung im Programming des Internationalen Filmfestivals von Buenos Aires (BAFICI) und Ko-Direktorin des Buenos Aires Lab (BAL) ist sie auch die Gründerin von Ruda Cine, der Firma, die Filme von Milagros Mumenthaler, Martín Rejtman, Dominga Sotomayor und Eduardo Williams produziert hat. Violeta Bava ist lateinamerikanische Beraterin für die Mostra von Venedig und den Markt von Venedig, Studienleiterin am Torino FeatureLab, Gastkuratorin beim New Zealand International Film Festival, Programmerin beim International Film Festival & Awards Macau und Programmberaterin für das New York Film Festival.
Emmanuel Chicon ist seit 2010 Mitglied der Auswahlkommission von Visions du Réel. Er hat als Journalist und Filmkritiker gearbeitet, insbesondere als Dokumentarfilmkritiker für L’Humanité, und führte bei gegen zwanzig Radiodokumentationen für France Culture, RFI und RTBF Regie. Er ist zudem punktuell für die Abteilung Cinéma/Cinéma du réel der HEAD (Genf) im Bereich Sound Writing tätig und engagiert sich im Filmemacher*innen- Kollektiv Sans Canal Fixe mit Sitz in Tours und in der La Fabrique documentaire von Paris.
Nach einem Studium der Sozialanthropologie und des Dokumentarfilms war Aurélien Marsais als Assistent der Programmgestaltung für das Pariser Festival Cinéma du Réel tätig und wirkte 2015 an der Gründung der professionellen Plattform ParisDoc mit. Von 2014 bis 2017 koordinierte er das Filmfestival États généraux du film documentaire in Lussas und ist seitdem an der Auswahl «Expériences du Regard» beteiligt. Er lebt in Genf und war von 2017 bis 2020 Mitverantwortlicher des Programmgestaltungsbüros von Visions du Réel, seit ihrer Gründung ist er Programmgestalter für die Online-Dokumentarfilmplattform Tënk.fr.
Alice Riva war von 2015 bis 2019 Ko-Programmerin und Ko-Betreiberin des Cinéma Spoutnik in Genf. 2018 arbeitete sie am Locarno Film Festival für Locarno Pro. Sie ist Absolventin der HEAD in Genf und gehört seit 2019 zum Lehrer*innen-Team der Filmabteilung. Sie hat auch an mehreren Filmdrehs mitgewirkt, darunter Cemetery of Splendour von Apichatpong Weerasethakul, wo sie als Assistentin befind-the-scenes wirkte.
Nach ihrer Dissertation zum Thema «Eurimages und das neue europäische Kino» und ihrer Initiation in die Welt der Filmfestivals an der Cineteca di Bologna, stiess Rebecca De Pas zum FID Marseille, wo sie 11 Jahre lang als Programmerin und Ko-Direktorin des FIDLab arbeitete. Derzeit ist sie Programmberaterin der Viennale und Mitglied der Auswahlkommission für die Berlinale Talents, nachdem sie als Mentorin für das Feature Expanded Training Program, künstlerische Leiterin der Journées Cinématographiques Dionysiennes und Leiterin des Ex Oriente Film Trainingsprogramms fungierte. Rebecca De Pas hat auch mit dem Internationalen Filmfestival von La Roche-sur-Yon, der Sektion Orizzonti der Mostra von Venedig, dem Filmfestival der Riviera Maya in Mexiko-Stadt und dem Pariser Umweltfilmfestival zusammengearbeitet.