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Obiges Interview von Marc Leutenegger wirft die Frage auf, ob es hier um SP- bzw. Galladé-Bashing ging und nicht um das anstehende Thema, nämlich den Uebertritt von Frau Galladé in die GLP.
Die Unterstellungen, z.B. betreffend das gem.Text "lukrative Schulpräsidium", in welches sich Frau Galladé als SP-Mitglied hätte wählen lassen mit der Betonung auf "lukrativ" und die Aufforderung von Herrn Leutenegger, sie solle jetzt, das sie nicht mehr in der SP sei, zurücktreten, sind übergriffig. Die zweimal wiederholte Aussage von Frau Galladé, dass es sich um eine Persönlichkeits- und nicht um eine Parteiwahl handelt, wurde ignoriert. Die Unterstellung, Frau Galladé "stosse Leute vor den Kopf, die für sie Wahlkampf gemacht hätten" ist unverschämt.
Und: Ueber was sich Frau Galladé zu Hause am Küchentisch mit ihrer Tochter unterhält, ist Privatsache !
Vielleicht muss ja Marc Leutenegger erst noch den richtigen Ton finden für solche Interviews, was dringend nötig wäre. Ansonsten darf man von einer seriösen Zeitung erwarten, dass sie etwas mehr Objektivität und Anstand an den Tag legt.