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Tæschalp
(Kt. Wallis, Bez. Visp, Gem. Täsch).
2700-1440 m. Eine der bedeutenderen Verzweigungen des Nikolaithales, in welches sie mit der Schlucht des Täschbaches bei Täsch von rechts einmündet.
Beginnt am Fuss des Rimpfischhorns (4203 m) und trägt im obersten Abschnitt den Langenfluhgletscher, auf den nach unten die dem Thal den Namen gebende Täschalp folgt.
Die Hütten der Ober Täschalp liegen in 2117 m, diejenigen der Unter Täschalp (mit Kapelle) in 2125 m. Von hier an engt sich das in seinem mittlern Abschnitt an seltenen Pflanzen reiche Thal ein, um bis zu seiner Mündung ein wildes Tobel zu bilden.
Wird im S. von dem vom Bösentrift (3253 m) bogenförmig zum Rimpfischhorn aufsteigenden Kamm, im O. von den vergletscherten Mischabelhörnern und im N. vom Kamm des Leiterspitz (3218 m) begrenzt. 7 km lang.
Die Täschalp wird vom Juli bis September mit etwa hundert Kühen und zahlreichen Schweinen, Ziegen und Schafen bezogen.
Eine der Hütten dient als Nachtquartier für Hochtouren in den Mischabelhörnern.