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Musik-ABC
Ein Ton ist ein zeitlich begrenztes Schallereignis, das durch die Tonhöhe, Dauer, Lautstärke und Klangfarbe definiert ist.
Ein "Ton" entsteht durch regelmässige Schwingungen eines Körpers (Saite, Membrane, Holzkasten, Stimmband, ..).
Der in der Musik verwendete Begriff "Ton" müsste physikalisch eigentlich "Klang" heissen, setzt er sich doch aus verschiedenen reinen Tönen (reinen Sinus-Schwingungen) zusammen. Der gleiche "Ton" kann also recht unterschiedlich klingen.
Hören Sie nacheinander verschiedene Klänge (Klavier, Gitarre,
Violine, Trompete und Klarinette) des gleichen Tones:
Übrigens: Schwingt ein Körper unregelmässig mit sehr vielen
verschiedenen Tönen gleichzeitig, so spricht man von Rauschen.
Hören Sie hier:
Ist das Schwingereignis einmalig und kurz, spricht man von
einem Knall:
Was ist Musik?
Eine Definition ist schwierig! Sie könnte vielleicht so lauten:
Musik ist das bewusste Anordnen von Schallereignissen in der Zeit. Somit unterscheidet sich die Musik von ungeplanten Schallereignissen, die zwar auch als harmonisch oder musikalisch wahrgenommen werden können (z.B. der Gesang von Vögeln), aber nicht aus der Absicht, Musik herzustellen, entstanden sind.
Die Musiktheorie, insbesondere die Harmonielehre, bezeichnet mit „Klang“ das gleichzeitige Auftreten mehrerer Töne. Er taucht beispielsweise in den Begriffen Dreiklang, Vierklang und Gegenklang zur Klassifizierung von Akkorden auf.
Anmerkung:
Besuchen Sie zu den oben aufgeführten Begriffen dieser Seite auch die Ausführungen unter "Akustik"
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Grundlagen
Verantwortlich: Marcel Cattin
Letzte Aktualisierung: 06.07.2020