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Laaksonen verwertete seinen fünften Matchball, nachdem er bereits beim Stand von 5:4 im dritten Satz vier Chancen auf den Sieg vergeben hatte.
Im ersten Satz entschied ein Break – zum 2:4 – zugunsten des Slowaken. Es sollte für lange Zeit der einzige Aufschlagverlust des Schweizers bleiben. Im zweiten Durchgang drehte er nämlich auf und dominierte den Slowaken, der vor knapp drei Monaten in München erstmals einen ATP-Viertelfinal erreicht hatte, mit solidem Spiel von der Grundlinie.
Im Entscheidungssatz fuhr Laaksonen so weiter und verteidigte ein Break zum 2:1 erfolgreich – bis zum 5:4 und 40:0. Mit dem Sieg vor Augen zitterte beim finnisch-schweizerischen Doppelbürger die Hand. Er brachte keinen ersten Service mehr ins Feld und hatte noch Pech bei zwei Millimeter-Entscheiden. Beim dritten Matchball kratzte ein Vorhand-Winner Kovaliks noch die Aussenkante der Linie, bei einem vierten setzte Laaksonen seinen Volley um Haaresbreite neben die Linie. Er agierte in dieser Phase aber auch zu passiv.
Der Sohn des ehemaligen Schweizer Spitzenspielers Sandro Della Piana zeigte aber tolle Moral. Er brachte bei 5:6 seinen Aufschlag wieder souverän durch und holte im folgenden Tiebreak einen 0:3-Rückstand auf. Nach 2:08 Stunden verwertete er seinen fünften Matchball mit einem Return-Winner mit der Rückhand energisch. Laaksonen steht in Gstaad zum zweiten Mal nach 2014 in der 2. Runde.
Im Achtelfinal trifft Laaksonen nun auf seinen Landsmann und Davis-Cup-Kollegen Marco Chiudinelli (ATP 129) oder den als Nummer 8 gesetzten Franzosen Paul-Henri Mathieu (ATP 60).
Marco Chiudinelli (ATP 129) ist hingegen in der 1. Runde ausgeschieden. Der 34-jährige Basler verlor gegen den als Nummer 8 gesetzten Franzosen Paul-Henri Mathieu (ATP 60), den Gstaad-Champion von 2007, in 67 Minuten 5:7, 1:6.
(SDA)