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Bier ist ein fermentiertes Produkt, das oft Gewürze und aromatische Stoffe enthält. Die Geruchsprobe eines Bieres ist daher ein wichtiger Teil der Verkostung.
Einige Aromen konzentrieren sich im Schaum, daher ist es wichtig, sie zu erkennen, bevor er in sich zusammenfällt.
Sobald der Schaum zusammengefallen ist, atmen Sie den Duft der Aromen mit einigen tiefen Atemzügen ein. So erhalten Sie einen ersten Eindruck von den Aromen Ihres Biers.
Schwenken Sie das Bier sanft, damit es seine Aromen freisetzt, aber tun Sie es vorsichtig, um den Schaum zu erhalten. Ein Bier ist fragiler als ein Wein, also schwenken Sie es sanft.
Das Spiel besteht dann darin, die Aromen aufgrund der Gerüche zu erkennen, die Sie bereits kennen, um sie einer Zutat zuzuordnen. Auch bei der olfaktorischen Prüfung können Sie Mängel des Biers erkennen, etwa Oxidation, Fermentationsprobleme usw.Weiterlesen
Im Gegensatz zu Wein braucht Bier keine Sonne, um zu reifen: Der Mond ist mehr als genug…Jacques Josse / Auszug aus „Les buveurs de bière“
Die zweite Stufe bei der Verkostung des Bieres besteht darin, seine verschiedenen Charakteristika zu beobachten, um seine Geschichte zu verstehen.
Die etwa 3 bis 4 cm hohe Schaumkrone isoliert das Bier und schützt es vor Sauerstoff. Der Schaum muss aus relativ kleinen Blasen bestehen und darf eine variable Farbe von strahlendem Weiss bis cremefarben aufweisen, je nach Brauart.
Ein korrekt konserviertes Bier muss normalerweise perlen. Ein abgestandenes Bier hat einen Teil seiner Aromen verloren.
Die Farbe eines Bieres kann eine grosse Vielfalt an Schattierungen aufweisen: trübweiss, golden, goldbraun, rotbraun, bernstein-mauve, orangeblond, bernsteinrosa, leuchtend rot, dunkelblond … Die Farbe eines Bieres hängt vom Röstgrad der Gerstenkörner ab. Um die Farbe eines Biers noch besser beurteilen und beobachten zu können, halten Sie es vor eine Lichtquelle.
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Wie bei gutem Wein muss man einige Regeln beachten, um alle Aromen eines Bieres wachzurufen und sich entfalten zu lassen.
Die ideale Serviertemperatur hängt von der Biersorte ab, welche Sie trinken möchten.
Vor dem Servieren eines Biers ist es wichtig, es ruhen zu lassen. Man giesst es dann langsam in das Glas und lässt dabei die Flüssigkeit entlang der Wände hinabfliessen, um das Schäumen unter Kontrolle zu haben. Bei der ersten Verkostung sollte man nicht die Hefe mit eingiessen, die sich am Boden der Flasche abgesetzt hat. Kosten Sie Ihr Bier erst einmal ohne, und Sie können dann einen kleinen Teil ins leere Glas giessen und entscheiden, ob Sie sie beim nächsten Glas dabeihaben möchten.Weiterlesen
Wenn Sie Bierliebhaber sind, haben Sie wahrscheinlich bemerkt, dass es fast so viele verschiedene Gläserformen wie Biersorten gibt. Das Glas ist natürlich ein Marketing-Produkt, aber seine Besonderheiten tragen auch zum Geschmack bei.
Das Pint ist das traditionelle englische Pubglas – ideal für ein Stout. Seine Form ist perfekt für irische und englische Biere geeignet.
Die Stange bringt leichte und fruchtige Biere zur Geltung. Sie ist auch ein perfektes Glas, um ein Trappistenbier zu geniessen.
Der Bierkrug oder Seidel ist in unterschiedlichen Grössen erhältlich und hat dicke Wände, die das Bier kühl halten. Verwenden Sie einen Krug für deutsches Bier, Pale Ale, bernsteinfarbene oder braune Sorten.
Im Snifter kann man Bier erwärmen, um seine Aromen vor der Verkostung hervorzuheben. Es ist ein Glas, das starken Ales, Stouts und anderen starken, dunklen Bieren vorbehalten ist.
Die Tulpe konzentriert die Aromen und wird in der Regel für starke belgische Biere verwendet.
Mit seiner speziellen Form lässt der Gobelet sich leicht greifen und zeichnet sich dadurch aus, dass das Bier darin seinen Duft bewahren kann. Es ist ein Glas für starke Biere aus Belgien, Doppel-, Triple- und Quadrupelbock.
Pilsgläser in Gestalt einer mehr oder minder breiten Flöte bringen den Geschmack des Pilsners zur Geltung, sobald man sie an den Mund führt. Man verwendet sie für leichtes Bier und Reisbier.
Das Weizenglas wird traditionell für Weizenbiere verwendet, es bietet einen schönen Schaum und lässt die Aromen entfalten. Je höher der Alkoholgehalt des Biers, desto breiter wird das Glas sein.Weiterlesen
Es gibt eine grosse Vielzahl an Bieren für jeden Geschmack und in verschiedensten Geschmacksrichtungen. Daher kann es schwierig sein, Rat und Orientierung zu finden und ein Bier zu wählen, ohne es vorher zu kosten. Wenn man aber die Flasche etwas näher studiert, findet man eine Reihe von Abkürzungen, die einem helfen das passende Bier zu finden.
Die Standard Reference Method oder SRM ist eine Einheit, die das Bier nach Farbe klassifiziert. Das Prinzip besteht darin, die Lichtmenge zu messen, die bei einer bestimmten Wellenlänge von 430 Nanometern 1 cm Bier durchdringt. Der SRM-Index ist umso höher, je dunkler und undurchsichtiger das Bier ist.
Die IBU misst die Bitterkeit eines Bieres durch Messung des Gehalts an Isohumulon, einer Säure, die aus Hopfen stammt. Je höher der Index, desto bitterer das Bier.
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Wir alle wissen, was ein Bier ist, aber wissen Sie auch, dass es Tausende von verschiedenen Biersorten gibt, die in rund zehn verschiedene Arten unterteilt werden? Es ist wichtig, diese grossen Biersortenfamilien zu kennen, damit Sie Ihre Lieblingsbiere leichter identifizieren können.
„Lager“ sind die verbreitetsten Biere, die von grossen industriellen Brauereien populär gemacht wurden, die daraus leichte Getränke mit wenig ausgeprägten Aromen gemacht haben. Diese sind in der Regel helle Biere mit niedrigem Alkoholanteil. Charakteristisch für Lagerbiere ist, dass sie unter Verwendung einer Hefe gebraut werden, die bei niedriger Temperatur gärt. Diese Technik haben sie mit Pilsener und Bockbieren gemeinsam. Diese Biere wurden in Tschechien oder in Deutschland entwickelt. Wenn Lager auch das typische Durstgetränk ist, ist es doch nach wie vor interessant, wenn es von leidenschaftlichen Brauern entwickelt wird. Ex. BUECHIBÄRGER HELL
Diese Biere, die auf der Basis obergäriger Hefe hergestellt werden, wurden ursprünglich ungekühlt getrunken. Die aus England stammenden Ales haben in der Regel eine starke Persönlichkeit und entfalten mehr Aroma. Es gibt sie in einer Vielzahl von Arten, und sie können in allen Farben vorkommen. Das Pale Ale ist am beliebtesten. Seine blonde Farbe resultiert aus der Verwendung des gleichnamigen Malzes. Die bittersten Versionen wie das ESB (Extra Strong Bitter) und IPA (India Pale Ale) liegen heute sehr im Trend. Ex. La Farouche
Traditionell in London gebraut, werden die Porter Ale-Biere mit einer speziellen Malzmischung hergestellt, um den Geschmack, das Aroma und die dunkle Farbe zu stärken. Ex. Two Penny
Wir alle kennen Guinness, das beliebteste Stout. Es wird mit einem gewissen Anteil ungemälzter gerösteter Gerste hergestellt, daher sind diese Biere in der Regel dunkelbraun bis fast teerschwarz. Diese Biere zeichnen sich durch ihre Farbe, aber auch ihren dicken, cremigen Schaum und den leicht bitteren Geschmack aus. Ex. La Druida
Weissbiere werden aus Weizen, gemälzter Gerste und manchmal Gewürzen hergestellt und zeichnen sich durch ihr ungefiltertes milchiges Aussehen aus. Diese würzigen Biere können eine breite Geschmackspalette aufweisen. Es gibt zwei grosse Weissbierfamilien, das belgische Witbier oder Tarwebier und das bayerische Weizenbier. Die deutsche Variante neigt dazu, Bananen- und Nelkennoten zu entwickeln, während die belgischen Biere eher fruchtig schmecken. Ex. La Tonifiante
Die in speziellen Brauverfahren hergestellten Spezialbiere bieten eine Reihe völlig unterschiedlicher Geschmacksrichtungen. Diese Bierfamilie umfasst viele verschiedene Spezialitäten und somit eine beeindruckende Vielfalt an Aromen.
• Bières de garde stammen ursprünglich aus dem Norden Frankreichs und werden in der Regel im Winter gebraut und im Sommer getrunken.
• Trappistenbiere werden obergärig hergestellt und weisen kraftvolle und fruchtige Aromen auf. Abteibiere, die in Belgien von Mönchen gebraut werden, sind in der Regel stärker und haben einen etwas höheren Alkoholgehalt.
• Lambic-Bier, hergestellt mit wilden Hefen, wird in der Regel in Eichenfässern gelagert und durchläuft somit eine zweite Gärung.
• Die saisonalen Biere haben einen ausgeprägten Geschmack und einen höheren Alkoholgehalt, zugleich aber einen milden Geschmack. Es gibt Weihnachtsbiere und Märzenbiere, die normalerweise saisonal verkauft und in begrenzten Mengen hergestellt werden.Weiterlesen
Bier: es wird in allen Bars, Cafés und sonstigen gastronomischen Stätten angeboten. Es ist das beliebteste Getränk unter Freunden. Heutzutage gibt es Bier in sehr vielen Varianten. Wir stellen drei Geschenkideen für die kommenden Festtage vor!
SmartBeer, eine gute Idee, die viel Freude macht. Die Website hat sich auf die Entdeckung Schweizer Biere spezialisiert. Verschenken Sie eine geschmackliche Reise durchs Land, dank eines Abos über mehrere Monate, das viele tolle Überraschungen verspricht. Dabei werden jeden Monat sechs Biere direkt in den Briefkasten versandt.
Bei einer Bierwanderung wird auf geniale Art und Weise Wandern mit Gaumenfreuden kombiniert. Im Laufe der festgelegten Strecke entdecken Sie unterschiedliche Brauereien, die Sie ihr bestes Bier kosten lassen.
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Brau-Set:
Die dritte Idee ist ein vollständiges Brau-Set, um selber sein köstliches Getränk herstellen zu können. Auch die berühmtesten Brauer haben oft mit dem Brauen klein angefangen, mit Hilfe eines ähnlichen Sets in der eigenen Küche. Ein ideales Geschenk für leidenschaftliche Biertrinker, die immer schon ihr eigenes Bier herstellen wollten!
Sie lieben den Geschmack, die Aromen, den Duft von Bier … aber wissen Sie, wie man ein Bier braut ?
Um ein Bier zu brauen, brauchen Sie zunächst vier wesentliche Zutaten:
Jeder Brauer spielt dann seine eigene Kreativität aus indem er diese Zutaten beliebig mischt oder neue Zutaten hinzufügt. Jede Zutat existiert in vielen Varianten, die jeweils eine besondere Wirkung auf das Bier haben.
Die Herstellung von Bier erfolgt dann in einem Verfahren in sechs Schritten.