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Dass die Ausmarchung unter den besten drei Schweizer Frauenteams ein derart eindeutiges Resultat ergeben würde, war nicht vorherzusehen. Marlene Albrecht, Esther Neuenschwander, Manuela Siegrist und Silvana Tirinzoni setzten sich je dreimal gegen die früheren Weltmeisterteams des CC Flims (Binia Feltscher) und von Baden Regio (Alina Pätz) durch.
Da die Aarauerinnen alle sechs Vorrundenspiele gewannen, wurde die für Samstag und Sonntag vorgesehene Best-of-3-Finalserie hinfällig. Einige Partien gingen knapp aus, aber im Finish bewiesen Silvana Tirinzoni und ihre Mitspielerinnen jedes Mal gute Nerven. Dies ist deshalb erstaunlich, weil dieses Team seit dem Frühling 2013 an allen internen Ausscheidungen um die Teilnahmen an grossen Meisterschaften (WM, EM) scheiterte.
Für die 38-jährige Zürcherin Tirinzoni, die Junioren-Weltmeisterin von 1999, ist die erste Olympia-Teilnahme noch nicht abschliessend gesichert. Swiss Olympic wird die Selektionen für die drei Curling-Wettbewerbe im Dezember vornehmen. Bis dorthin steht das Team unter der Beobachtung des Nationaltrainer-Stabs unter dem Swiss-Curling-Sportverantwortlichen Andreas Schwaller. Der wichtigste Zwischenhalt auf dem Weg nach Südkorea sind die Europameisterschaften, die vom 18. bis zum 25. November in St. Gallen stattfinden.
Bei den Männern war das auf nationalem Niveau klar überlegene Team um Skip Peter De Cruz ohne Ausscheidungen für Olympia qualifiziert. Aber auch die aktuellen WM-Dritten aus Genf werden sich in den nächsten zwei Monaten mit Leistungen für die Selektion empfehlen müssen. Im Mixed-Doppel, das erstmals im olympischen Programm figuriert, sind Jenny Perret und Martin Rios als Schweizer Team gesetzt.