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Die Stärkung der Gesundheit im allgemeinen und speziell des Immunsystems ist nicht erst seit Corona ein zentrales Anliegen der TCM und der Ernährung nach den 5 Elementen. Ich habe auch schon mehrfach dazu geschrieben. Hier die wichtigsten Punkte aus meiner Sicht zusammengefasst
1. Gesunde Ernährung
Möglichst warm essen und frisch kochen mit saisonalen Bio-Zutaten (Gemüse, Kräuter, Kartoffeln, Getreide, Trockenfrüchte, Nüsse, Linsen, Bohnen, wenig frisches Fleisch). Dazu in kleinen Mengen Rohes wie Sauerkraut, Sprossen, bitterer Saisonssalat, Rüebli-Randen-Apfelsalat, Saisonfrüchte (Äpfel, Birne). Ihr findet zahlreiche Artikel und Rezepte dazu unter Gesunde Ernährung
Wir würzen schmackhaft und aromatisch, aber übertreiben nicht. Besonders gut sind aromatische Kräuter wie zum Beispiel Rosmarin, Oregano, Thymian. Auch Ingwer, Curcuma und Wacholderbeeren haben immunsteigernde Eigenschaften.
Vermeiden soll man alles, was kühlt und Feuchtigkeit im Körper verursacht: alle kalt wirkenden Lebensmittel wie Orangensaft, Südfrüchte, Gurke, Tomate, Joghurt; alle (schlechte) Feuchtigkeit und Schleim bewirkenden Lebensmittel und Gerichte wie Milchprodukte, Süssigkeiten, Weissmehl/-Produkte, viel Fleisch insbesondere Wurst.
"Die Kombination von raffiniertem Weizen (Brot, Teigwaren), Zucker (in allen Formen) und Milchprodukten (Joghurt und Milch) wirkt sehr befeuchtend und fördert Infektionskrankheiten, vor allem virale Erkrankungen, die von Natur her aus Feuchtigkeit und Hitze bestehen (Nässe aussen und Hitze Toxine im Kern)" (Zitat aus Newsletter von Claude Diolosa, TCM-Arzt).
Gute Säfte müssen hingegen gefördert werden, denn gut befeuchtete Schleimhäute sind wichtig für die Immunabwehr. Die guten Körpersäfte bauen wir auf mit gekochtem Gemüse, gekochten Früchten (z.B. Kompott), gekochten Getreidegerichten (z.B. Risotto, Gerstotto), Suppen, Hülsenfrüchte, wenig gekochte Eier, Fleisch und Fisch (nicht stark verarbeitet, also z.b. keine Wurst).
Kraftsuppen stärken ebenfalls die Energie und das Immunsystem.
Auch warme Getränke stärken den Verdauungstrakt, zum Beispiel milde Kräutertee oder wenn man fröstelt auch ein heisser Ingwertee.
2. Guter Schlaf
Genügend und guter Schlaf stärkt uns. Einen normalen Schlafrhythmus beibehalten, auch wenn man mehr zuhause ist und nicht früh aufstehen muss.
3. "Wind" vermeiden
Damit ist hauptsächlich gemeint, sich von Kopf bis Fuss gut anziehen, wenn es kalt und windig ist. Auch vermeiden, im Wind zu schwitzen.
Aber auch Wind im Sinne von stressigen Lebensumständen vermeiden. Wind in Form von ständigen News vermeiden. Einmal am Tag sich informieren reicht.
4. Auf ausgeglichene Emotionen achten
Wir halten uns vernünftig an die von Staat auferlegten Regeln. Wir vermeiden soweit als möglich physische Kontakte. Das heisst nicht, dass wir nicht mehr sozial und menschlich sein können, im Gegenteil. Kontakte können auch von Herzen telefonisch, brieflich, per Videoanruf, oder mit Schutzmassnahmen erfolgen (Abstand, Maske).
Wir wählen bewusst Ruhe und Zuversicht. Darauf basierend bleiben wir stark und handlungsfähig, wo auch immer wir gebraucht werden: bei der Arbeit, in der Familie, Nachbarschaft, Gemeinde, Kommunikation, Heilkunde, Landwirtschaft..
Wenn wir dazu professionelle Hilfe brauchen, erhalten wir sie bei Therapeutinnen und Therapeuten (PsychologInnen, tibetische Energiearbeit, Coaching..)
The only permanet in life is the impermanence: Anregung von Tulku Lobsang Rinpoche, Buddhistischer Meister: https://www.youtube.com/watch?v=QBAqMsDhGCI
5. Bewegung
Bewegung drinnen und möglichst draussen an der frischen Luft und Sonne hilft sehr, die Fitness zu behalten, das Immunsystem zu stärken und auch die emotionale Balance zu behalten. Drinnen sind Yoga, Qi Gong, Meditation und ähnliches geeignet, um sowohl Körper als auch Seele und Geist zu stärken.
Draussen ist vor allem spazieren im Wald und in der Natur zu empfehlen. Waldbaden stärkt wissenschaftlich nachgewiesen das Immunsystem.
6. Naturheilkunde beiziehen
Ernährung und Kräuter werden immer - je nach Gesundheitszustand und auch bei bereits erfolgter Infektion je nach Diagnose individuell empfohlen. Die Infektion kann sich verschieden äussern. Bei bereits bestehender Hitze ist zum Beispiel Ingwer nicht mehr angezeigt. Bei Kältesymptomen muss sanft gewärmt werden. Wenden Sie sich neben dem Hausarzt an eineN ausgebildeteN NaturheilarztIn TEN oder TCM, wenn Sie Symptome haben. Auch zur Vorbeugung und Prävention vor Infektionen gibt es sehr viele westliche und östliche naturheilkundliche Medikamente und Empfehlungen (s.u.).
Weitere Tipps und Links:
Dr. Weidinger empfiehlt seine Kräutermischung W2 bei beginnenden Grippesymptomen und auch bei Corona. (Details nachzulesen in G. Weidinger: Die chinesische Hausapotheke.)
Umfassende Hinweise zur Gesunderhaltung und Vorgehen bei Symptomen von Brigitte Kurath, Praxis für klassische Homöopathie:
Hinweise von Simone Wehrli Adhiari, Naturheilpraktikerin TEN:
Ungewöhnliche Tipps für das Immunsystem von Katharina Ziegelbauer, TCM-Ernährungsberaterin:
Natürliches Antibiotika selber herstellen von Nadia Caruso:
Nochmals Zitat Claude Diolosa:
"Die Übertragungs- und Infektionsrate hat mit folgenden Faktoren zu tun:
1- Klimatologische Einflüsse und Umweltverschmutzung
2- Trockene oder feuchte Gegend, Lebensort
3- Essgewohnheiten des Volkes (Weizen, Zucker, Milchprodukte)
4- Ethnologische Konstitution des Volkes
5- Impfungen, Medikamente und sonstige Medizin, die vor oder während der Infektion eingenommen wurden
6- Grundkrankheiten (Diabetes Mellitus, Asthma, alle Feuchte Hitze Krankheiten können das Eindringen des Virus fördern)
7- Alter: Über das Alter wird falsches berichtet. Es ist doch logisch (mathematisch), dass viele ältere Patienten aufgrund von WEI QI Schwäche, Krankheiten, unzähligen Medikamenten und Impfstoffen anfällig sind für Infektionskrankheiten. Aber junge Leute sind es genau so. Es ist ein Irrtum zu behaupten, dass ältere Leute gefährdeter sind. Die neuen Berichte zeigen, dass auch jüngere Menschen infiziert sind, sogar in höchstem Masse. Jüngere mit ungesunden Lebensgewohnheiten sind genau so gefährdet. Ich habe in Chengdu viele junge Leute gesehen, die sich eine WBL-Krankheit eingefangen haben und ältere, die nicht krank wurden. Die Lebensgewohnheiten, die Grundkonstitution und nicht das Alter allein sind entscheidend. "
Daraus folgt, dass wir mit gesunden Lebensgewohnheiten wie oben beschrieben, viel tun können.