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Die USA importierten im ersten Quartal deutlich weniger Waren aus China. Nach vorläufigen Zahlen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) gingen die Einfuhren aufgrund des Handelskrieges um ein Rekordtempo zurück.
Insgesamt importierten die Amerikaner 12 Prozent weniger aus China. Infolgedessen gingen die gesamten US-Importe um knapp 2 Prozent zurück. Auch in China gab es einen Rückgang von 0,5 Prozent nach einem Minus von 6 Prozent im Vorquartal. Die Exportzahlen der beiden Großmächte stiegen, aber laut OECD waren die Werte hier niedriger als zuvor.
Der anhaltende Handelsstreit zwischen den USA und China wirkt sich aufgrund von Wechselkurseffekten und der Umleitung der Handelsströme auch auf andere wichtige Volkswirtschaften aus. So gingen beispielsweise in Ländern wie Indonesien, Japan und Südkorea die Exporte und Importe im ersten Quartal stark zurück.
Die OECD legte Zahlen zur G20 vor, der Gruppe der weltweit wichtigsten Volkswirtschaften. Auffällig war auch, dass der Handel im Vereinigten Königreich stark zunahm. Britische Unternehmen haben im ersten Quartal eindeutig zusätzliche Aktien aufgebaut, um sich auf den Brexit vorzubereiten, so die OECD. Durchschnittlich stiegen die G20-Exporte vierteljährlich um 0,4 Prozent, während die Importe um 1,2 Prozent zurückgingen.