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ACTARES hat untersucht, wie ausführlich die Unternehmen im Swiss Market Index ihre Generalversammlungen protokollieren und wie leicht sie die Protokolle zugänglich machen. Einige Unternehmen haben zu den Ergebnissen Stellung bezogen.
Befragt von der Zeitung 20 Minuten versprach Novartis, sich mit der Kritik auseinanderzusetzen. UBS gab sich gegenüber 20 Minuten „offen für Veränderungen“ – und wies darauf hin, dass die GV jeweils live via Webcast übertragen werde. (Der Webcast zur GV 2013 ist allerdings nicht mehr auf der Webpage abrufbar.) Einsilbig gab sich Swatch: “Man könne bestätigen, dass nach jeder GV das Beschlussprotokoll umgehend an die Börse geschickt werde.” (ACTARES würde darüberhinaus gerne ein Gesprächsprotokoll auf der Website veröffentlicht sehen.)
Nestlé verwies auf eine Stellungnahme vom letzten Jahr gegenüber ACTARES: Ein Gesprächsprotokoll könne am Geschäftssitz eingesehen werden und Aktionärinnen und Aktionäre können die Protokollierung ihrer Voten als Auszug nach Hause erhalten. Der Grund für die Zurückhaltung beim Veröffentlichen von ausführlichen Protokollen, so Nestlé damals, sei die Sorge um die Privatsphäre von Aktionärinnen und Aktionären. Das Unternehmen betonte zudem, dass es wenige Tage nach der Generalversammlung immerhin ein Kurzprotokoll veröffentliche.
Julius Bär teilte in einer Zuschrift mit, dass ein Gesprächsprotokoll (wie bei Nestlé) am Geschäftssitz einsehbar sei. Das Unternehmen ist der Meinung, dass mit den Beschlüssen der Generalversammlung und den Präsentationen von Präsident und CEO bereits das Wesentliche veröffentlicht werde. Man ziehe aber in Betracht, künftig ein Kurzprotokoll statt nur die Beschlüsse ins Netz zu stellen.