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Collinasca besteht aus wenigen Häusern beidseitig der Schlucht, einem Sägewerk, einem Oratorium und einer grossen Steintränke aus dem Jahre 1859. Kurz vor der Brücke, noch auf der alten Strasse, beginnt der Wanderweg: er steigt entlang der steilen waldigen Seite auf, welche hin und wieder den sorgenvollen Fluss überblickt. Auf der anderen Seite sieht man den zwischen den Bäumen hervorragenden Glockenturm von Cerentino. Man geht nun bis zu einer kleinen Brücke am Eingang von Corino; oberhalb dieser steht eine Kapelle (1948). Man kehrt nun wieder auf die rechte Seite zurück, um erneut auf die Strasse in der Nähe einer Holzhütte zu gelangen: während ca. 100 m folgt man dieser bis zur Brücke und geht dann auf der linken Seite weiter bis zum Wanderweg in der Umgebung der sogenannten Piano dei Vitelli. Nahe am Fluss passiert man ein Gittertor unterhalb eines imposanten Felsvorsprunges, etwas weiter vorne führt uns eine kleine Brücke wieder auf die linke Seite zurück. Wir befinden uns in einer Waldlichtung mit einem blechbedeckten Stall: gegenüber einer sprudelnden Quelle entdeckt man noch gut erhaltene Ueberreste von einem alten Kalksteinofen. Man geht auf dieser Uferseite weiter, indem man den Abhang am Flussufer überquert, es ist das Ueberschwemmungsgebiet von vielen Seitenflüssen und zeigt Spuren von unkultiviertem Wald bis nach Geschanu. Der Durchgang wurde durch den Rovanafluss vernichtet: eine Umleitung führt über zahlreiche noch teilweise gut erhaltene Weiden von Ubaràb. Von hier aus führt der bequeme und von kleinen Mauern umgebene Wanderweg hinauf zum Tannenwald, um dann wieder auf die Hauptstrasse in der Nähe einer ländlichen Kapelle zu münden. Man befindet sich nur noch wenige Min. entfernt von Bosco Gurin. Dieser Wanderweg wird vor allem während den Sommermonaten empfohlen, wegen der mangelnden Sonneneinstrahlung.