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Das Bildungswesen der Schweiz und des Kantons Freiburg umfasst die folgenden drei Bildungsstufen:
- Obligatorische Schule: Sie ist in 3 Zyklen unterteilt: Der 1. und 2. Zyklus bilden die Primarstufe (Kindergarten und Primarschule) und der 3. Zyklus entspricht der Sekundarstufe 1 (Orientierungsstufe - OS). Die obligatorische Schule dauert 11 Jahre. Die Kinder treten ab vollendetem 4. Altersjahr in die Schule ein.
- Sekundarstufe 2: Sie besteht aus der beruflichen Grundbildung (Lehre), den gymnasialen Maturitätsschulen und den Fachmittelschulen.
- Tertiärstufe: Zu dieser Stufe gehören die Universität, die pädagogischen Hochschulen, Fachhochschulen, höheren Schulen und die Vorbereitungskurse auf die eidg. Berufsprüfungen und höheren Fachprüfungen.
Die Direktion für Erziehung, Kultur und Sport (EKSD) ist für alle drei Bildungsstufen zuständig und befasst sich insbesondere mit folgenden Themen:
- Berufsbildung und Weiterbildung der Lehrpersonen (Pädagogische Hochschule Freiburg und Zentrum für Lehrerinnen- und Lehrerbildung Freiburg - ZELF der Universität Freiburg);
- Schul- und Berufsberatung (Amt für Berufsberatung und Erwachsenenbildung);
- Erwachsenenbildung (Amt für Berufsberatung und Erwachsenenbildung);
- Gewährung der Ausbildungsbeiträge (Amt für Ausbildungsbeiträge);
- Sportunterricht und Sportförderung (Amt für Sport).
Die EKSD arbeitet eng zusammen mit den anderen Direktionen, die im Bereich der Bildung tätig sind: mit der Volkswirtschaftsdirektion (VWD) (berufliche Grundbildung in den gewerblichen, industriellen, kaufmännischen und technischen Berufen und in den Berufen der Gesundheit, der sozialen Arbeit und der bildenden Kunst sowie die berufsorientierte Weiterbildung; die höhere Berufsbildung und die Nachdiplomstudien in Technik und Wirtschaft) und mit der Direktion der Institutionen und der Land- und Forstwirtschaft (ILFD) (beruflicher Unterricht auf dem Gebiet der Landwirtschaft, der Lebensmitteltechnologie, der Forstwirtschaft und der Hauswirtschaft).
Die Sprache stellt vielfach ein grosses Verständnishindernis für den Zugang zu Informationen über die Schule und das Bildungswesen dar. Dies gilt vor allem für die vielen Familien, die neu in den Kanton ziehen. Um die Verständlichkeit des Schulsystems zu erleichtern, haben die EKSD und die HEP-PH FR seit 2013 mehrere kurze Dokumentarfilme realisiert, die facettenreich Einblick in das Freiburger Schulsystem geben.
Als dynamisches, praktisches und allen leicht zugängliches Kommunikationsmittel richten sich die Filme an Eltern, Fachpersonen, Gemeinden ebenso wie an weitere betroffene Vereinigungen. Speziell angesprochen werden Eltern mit Migrationshintergrund, denn für sie sind die Filme in elf Sprachen übersetzt worden (Französisch, Deutsch, Albanisch, Englisch, Spanisch, Portugiesisch, Tigrinisch, Arabisch, Farsi, Kurdisch und Somali. In den Filmen werden unter anderem folgende Themen angesprochen: Die Ankunft in der Schule, die verschiedenen Fachbereiche, der Stundenplan, die Adoleszenz, die Hausaufgaben sowie die Berufs- und Studienberatung.