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SI online: Jürgen Drews, wie kam es zum Deal zwischen Ihnen, Ihrer Tochter und Al Walser?
Jürgen Drews: Al Walser kenne ich schon sehr lange. Als meine Tochter für ein Geburtstagslied für Michael Jacksons Vater eine Zeile gesungen hat, war Al Walser, der die Jackson-Familie auch sehr gut kennt, total begeistert.
Dann haben Sie ihn angerufen?
Nein, vor drei Wochen bekam ich eine Mail von Al mit dem Song «Trendsetter». Ich fand den super, meine Frau Ramona fand ihn super, Joelina fand ihn super. Da haben wir zugestimmt, dass Joelina diesen Song synchronisiert. Als sie bei mir im Studio war, war Al über Skype dazugeschaltet und hat sie gecoacht.
Warum haben Sie Ihre Tochter nicht selbst unter Ihre Fittiche genommen?
Wir sind bereits dran, ein paar Demos aufzunehmen. Aber mit Al, der den Markt in Amerika sehr gut kennt, ist das eine sehr gute Kombination.
Sie sehen in Ihrer Tochter eine grosse Sängerin.
Auf jeden Fall. Sie singt für ihr Leben gern, nimmt eifrig Gesangsunterricht und wenn sie nach Hause kommt, fragt sie immer, ob wir noch was singen können. Ich glaube, dass dieser Titel eine Chance hat, mit Al hoffentlich auch in den USA, dann könnte dies eine weltweite Aktion werden.
Bisher haben Sie aus der Sicht des Musikers gesprochen, wie fühlen Sie als Vater?
Ich finde das super, bin aber total nervös und aufgeregt. Weil ich es nicht selbst in der Hand habe. Aber mir ist es wichtig zu betonen, dass Joealina selbst bestimmt, wie viel sie singt. Sie wird von keinem gezwungen. Alles geschieht auf freiwilliger Basis.
Joelina wird am 14. August an der Streetparade in Zürich singen, sind Sie dabei?
Das hängt davon ab, ob ich Zeit dafür habe. Ramona wird aber da sein.