Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/220865

<h2>SubmittedText<h2><p>Die COVID-19-Epidemie macht bisherige wirtschaftliche Prognosen und Berechnungen zunichte. </p><p>Zu welchen neuen Einschätzungen gelangt der Bundesrat hinsichtlich der erwarteten Anzahl berechtigter Überbrückungsleistungsbezüger und bezüglich der Höhe der jährlich zu erwartenden Leistungen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Auswirkungen der Coronakrise auf die Kosten der Überbrückungsleistungen hängen im Wesentlichen davon ab, wie stark und wie lange die durch die Coronakrise verursachte Zunahme der Arbeitslosigkeit ausfallen wird und in welchem Ausmass ältere Arbeitnehmende betroffen sein werden. Aufgrund der aktuellen Wirtschaftsszenarien dürften in den nächsten Jahren auch mehr ältere Arbeitnehmende von Arbeitslosigkeit und Aussteuerung betroffen sein; für den Anspruch auf Überbrückungsleistungen gelten allerdings strenge Voraussetzungen. Die Kostenentwicklung hängt zudem davon ab, wie erfolgreich das Massnahmenpaket zur Förderung und zum Schutz des inländischen Arbeitskräftepotenzials umgesetzt wird.</p>