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Wie Fortune berichtet, scheint Microsoft-Gründer Bill Gates sich zurück auf die Wurzeln zu besinnen und der Softwarepiraterie in China nicht nur für rückläufige Gewinne und anderes Negatives verantwortlich zu machen. So ist er der Meinung, dass illegale Verbreitung von Windows in China Microsoft gegenüber Linux begünstigt.
„Unsere Software kann besser mit Linux konkurrieren, wenn es Piraterie gibt, als wenn es keine gäbe“,
meinte Gates. Tatsächlich wird Linux in China oft zu einem höheren Preis verkauft als Windows.
Microsoft-Manager Tim Chen äußerte sich auch über die Rolle der Software-Piraterie in China. Microsoft habe seine Strategie in China geändert. Früher sei man noch mit Klagen gegen die illegale Verbreitung vorgegangen, heute sehe man dies nicht mehr als adäquates Mittel, da man eine langfristige Strategie verfolge.
Nun stellt sich die Frage, wie lange es geht, dass andere Software-Hersteller dies auch (wieder) so sehen. Von der Musik- und Filmindustrie mal ganz geschwiegen…