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IBM plant die Maschine der Maschinen14. Juli 2008 um 15:55
Dieses Jahr hat IBM mit dem "Roadrunner" die 1-Petaflop-Grenze durchbrochen, in drei Jahren soll "Blue Waters" schon die 10-Petaflop-Grenze knacken.
Dieses Jahr hat IBM mit dem "Roadrunner" die 1-Petaflop-Grenze durchbrochen, in drei Jahren soll "Blue Waters" schon die 10-Petaflop-Grenze knacken.
Das britische Online-IT-Magazin 'The Register' hat authentisch scheinende IBM-Dokumente entdeckt, in denen zum ersten Mal Details zu einem Supercomputer skizziert werden, den IBM für das National Center for Supercomputing Applications (NCSA) in den USA entwickelt. Und was der 'Register' daraus berichtet, könnte den Konkurrenten von IBM auf dem Supercomputergebiet so ziemlich Sprache verschlagen: Big Blue plant demgemäss, mit "Blue Waters" bereits in rund drei Jahren die Leistungsgrenze von 10 Petaflops zu erreichen.
Erst vor wenigen Wochen hat sich IBMs "Roadrunner" mit knapp über einem Petaflop an die Spitze der schnellsten Supercomputer der Welt gesetzt. Nummer zwei, mit knapp einem halben Petaflop stammt ebenfalls von IBM. Der schnellste nicht-IBM Supercomputer stammt von Sun und schafft 326 Gigaflops.
Das neue Rechenmonster soll 2011 an der University of Illinois in Betrieb gehen. Gemäss den Unterlagen des 'Register' plant IBM, darin 38'900 Power7-CPUs zu verbauen. Und noch ein paar Zahlen: "Blue Waters" soll 620 Terabyte Memory sowie 26 Petabyte Speicherplatz aufweisen und, untergebracht in etwas über 100 Racks, trotzdem nicht mehr als 400 Quadratmeter Stellplatz beanspruchen.
A propos "Power7": Auch zur kommenden RISC-CPU-Generation von IBM, die erst 2010 auf den Markt kommen soll, sind dem 'Register ' interne Dokumente zugespielt worden. Demgemäss soll Power7 acht Prozessorkerne pro Chip aufweisen, die aber in Modulen mit je zwei Chips verpackt werden. Obwohl er langsamer getaktet sei, so der Register, gehe aus den Dokumenten hervor, dass er pro Kern ewa doppelt so leistungsfähig sein werde, wie der Power6. (hjm)
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