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Umfrage zur Verlängerung des Gentechnik-Moratoriums
gfs.bern hat im Auftrag von swiss-food.ch 1’010 Schweizer Stimmberechtigte zur Verlängerung des Gentechnik-Moratoriums befragt. Eine deutliche Mehrheit unterstützt eine Verlängerung. Die Frage ob die Genom-Editierung in das Moratorium aufgenommen werden soll kann nicht eindeutig beantwortet werden.
Obwohl die Genom-Editierung bei der Stimmbevölkerung in einer Erstbeurteilung Vorsicht hervorruft, sind sie sich doch mehrheitlich einig, dass ein generelles Verbot nicht sinnvoll sei und Einsatz-basierte Verbote oder Erlaubnisse sinnvoller seien. Hierfür sollen auch internationale Erfahrungen genutzt werden und eine Zulassung möglich sein soll, wenn sich eine genomeditierte Pflanze nachweislich nicht von einer herkömmlich gezüchteten Pflanze unterscheidet. Dennoch findet auch eine Mehrheit das weiterhin zugewartet werden könne, bis der Wissensstand besser sei.
Am meisten Zustimmung erhalten Anwendungen mit Genom-Editierung, die darauf fokussieren, dass mit Genom-editierten Pflanzen weniger Pflanzenschutzmittel oder Pestizide eingesetzt werden müssen respektive wenn dadurch einheimisches Gemüse und regionale Früchte besser geschützt werden können. Während diese Anwendungen klar überzeugen, erreicht der Anwendungsbereich auf koffeinfreien Kaffee eine mehrheitliche Ablehnung.