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Die ältere Wahrscheinlichkeit von 5 Sigma wird von den Forschern am Teilchendetektor CMS weiter festgehalten. Nach ihren Angaben haben sie im Bereich von 125 Gigaelektronenvolt ein Elementarteilchen entdeckt. Die Forscher am ATLAS-Projekt dagegen sprechen bereits von einer Wahrscheinlichkeit von 5.9 Sigma. Würde das Higgs-Boson nicht existieren, hätte das Experiment nämlich nur mit einer Wahrscheinlichkeit von 1:550 Millionen das gemessene Ergebnis gezeigt.
Fehler sind jedoch immer möglich. Auch bei solch hohen Wahrscheinlichkeitswerten. Dem OPERA-Experiment, bei dem im vergangenen Jahr angeblich überlichtschnelle Neutrinos gesehen wurden, wurde eine Wahrscheinlichkeit von 6.2 Sigma zugewiesen. Doch nun ist klar, dass ein defektes Kabel die Messergebnisse verfälscht hat und Albert Einsteins Relativitätstheorie somit nicht widerlegt wurde.
Der erfolgte Nachweis des Higgs-Bosons bestätigt das Standardmodell der Elementarteilchenphysik, wie das CERN in einem Artikel erklärt. Nach diesem Artikel haben bestimmte Elementarteilchen nur dank dem Higgs-Boson eine Masse. Aber auch wenn dieses Teilchen wirklich existiert, ist die Forschung damit noch lange nicht abgeschlossen. Kommt es zum Beispiel nicht in der einfachsten vorhergesagten Version vor, könnte eine ganze Reihe weiterer Teilchen folgen, derer Existenz unbekannt ist.