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Villen und Champagner: Politiker und Bürokraten in neoliberalen Fernsehserien um 1980
Der Beitrag fokussiert auf die Darstellung des Staats in Milton Friedmans 'Free to Choose' und in 'Yes, Minister'. Hier wurden die Repräsentanten des Staats nicht als Helfer gegen die Unwägbarkeiten des Kapitalismus, sondern als feindliche, abgehobene Elite dargestellt, die sich auf Kosten der Bürger bereicherte. Wie der Beitrag aufzeigt, war die Produktion der beiden Serien eine bewusste Strategie neoliberaler Netzwerke, die in diesen Jahren verstärkt auch breitere Bevölkerungsschichten zu erreichen suchten. Damit ging eine narrative Wende hin zu einem neoliberalen Populismus einher, der ganz wesentlich auf einer spezifischen Darstellung von Reichtum fusste.