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1816 - 1817
Schlimmes brachten die berüchtigten Hungerjahre 1816 und 1817. Im ersten dieser beiden Jahre verdarb lang anhaltende nasse Witterung die Ernte. Auch der Wein missriet gänzlich. Es wurden Lebensmittel gespendet. Der Gemeinderat gab am 3. Januar 1817 drei Jucharten Gemeindeland zur Anpflanzung von Erdäpfeln frei. Ab Mitte Februar musste verschiedenen Armen wöchentliche Unterstützung gegeben werden. Schliesslich nahm man zur Sparsuppe Zuflucht. Im Verlauf des Monats Juli konnte die Austeilung eingestellt werden. Damit war die allerschlimmste Hungerzeit zwar vorbei. Doch musste selbst der Mittelklasse der Bevölkerung mit Reis geholfen werden. Bis ins Frühjahr 1818 sind Kartoffelspenden erwähnt.