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- ABB verkauft an Hitachi die Stromnetzsparte. Das teilt ABB mit.
- Das Unternehmen hatte letzte Woche Gespräche mit dem japanischen Konzern Hitachi bestätigt.
- ABB-Aktionär Cevian hatte zuvor wiederholt eine Abspaltung der Sparte gefordert.
Der Industriekonzern ABB und die japanische Hitachi haben sich auf einen Deal zum Verkauf der Stromnetzsparte geeinigt. In einem ersten Schritt übernimmt Hitachi gut 80 Prozent der Stromnetzsparte. Das Unternehmen zahlt dafür 7,6 bis 7,8 Milliarden US-Dollar.
Transaktionsabschluss bis 2020 geplant
ABB behält vorerst 19,9 Prozent an der herausgelösten Stromnetzsparte. Sie besitzt aber die Option zum Verkauf dieses Anteils nach drei Jahren, wie ABB mitteilt. Der Verkaufspreis des Restanteils soll zu einem fairen Marktwert erfolgen, jedoch mindestens 90 Prozent des Unternehmenswerts ausmachen. Der Abschluss der Transaktion ist für die erste Hälfte des Jahres 2020 geplant.
Die Neuausrichtung führt zu Restrukturierungskosten bei der ABB in der Höhe von 500 Millionen US-Dollar.
ABB will 100 Prozent des erwarteten Erlöses aus dem Verkauf «zügig und effizient» durch Aktienrückkäufe oder einen vergleichbaren Mechanismus an die Aktionäre ausschütten. ABB verspricht sich durch die Transaktion eine Vereinfachung des Geschäftsmodels.