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Siehe auch > China 1: Erster Stealth-Doppelsitzer der Welt
- Jahrzehnte lang galt das Fehlen eigener Triebwerke als die Achillesferse der chinesischen Flugzeugindustrie. Ich erinnere mich an ein in Rom geführtes Gespräch mit dem Schweizer Attaché in Peking: Der Oberst i Gst, ein Spitzenkönner, hielt fadengerade fest: “In China fliegt kein Kampfjet ohne russisches Triebwerk.”
- Bestätigt wurde diese Abhängigkeit parallel dazu von unserem Netzwerk in Russland. Die hochrangige Triebwerk-Industrie in Moskau liefere auch den neuesten chinesischen Jets den Antrieb.
Triebwerke namens WS-10C und WS-15
- Nun lässt eine Meldung aus Peking aufhorchen: Der J-20, Chinas “Antwort auf Amerikas F-35 und Russlands Su-57”, fliege mit chinesischem Triebwerk.
- So legten am 10. Januar 2021 die Experten der staatlichen Aviation Industry Corp of China (AVIC) Wert auf die Feststellung, China sei nicht mehr auf russische Triebwerke angewiesen,
- Die AVIC-Fachleute nannten die Bezeichnung des indigenen Triebwerks: WS-10C, mit der Perspektive des noch stärkeren Antriebs WS-15. Die WS-Motoren sollen bereits in den Typen Chengdu J-10C, Shenyang J-11B, Shenyang J-15 und Shenyang J-16 eingebaut sein.
Stirnrunzeln in Russland
In Russland lösen die Nachrichten zum chinesischen Triebwerk Stirnrunzeln aus: Was ist indigen? Was von ausländischen Produkten abgekupfert? Warum will China den Suchoi-57 kaufen, wo die Luftwaffe doch den J-20 hat, der dem russischen Vorbild gleicht?