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Im chinesischen Guangzhou verlor die Zürcherin in ihrem ersten Halbfinal auf der WTA-Tour seit 2017 gegen die 35-jährige Australierin Samantha Stosur (WTA 129) trotz starkem Beginn 6:2, 6:7, 1:6.
Im entscheidenden dritten Satz verlor Golubic den Faden völlig, brachte ihren Aufschlag kein einziges Mal durch und machte nur noch 19 Punkte. So schaffte sie nicht mehr, was ihr im zweiten Satz noch gelungen war: eine Aufholjagd. Im zweiten Durchgang hatte Golubic nämlich ein 2:5 wettgemacht und sich ins Tiebreak gerettet. Dort verpasste sie den entscheidenden Satzgewinn aber deutlich.
Die Niederlage gegen die US-Open-Siegerin von 2011 ist nicht nur wegen des Leistungsabfalls in der entscheidenden Phase ärgerlich. Golubic hatte in den Runden zuvor mit der Tschechin Katerina Siniakova und der Chinesin Shuai Zhang zwei Spielerinnen bezwungen, welche im Ranking deutlich vor ihr klassiert sind. So gesehen war Stosur, die im Verlaufe dieses Jahres über 50 Plätze einbüsste und aus dem Top 100 fiel, zumindest auf dem Papier eigentlich eine vergleichsweise niedrige Hürde auf dem Weg in den ersten WTA-Final seit dem Turnier von Linz im Herbst 2016.
Doch dann beendete doch die routinierte Australierin und nicht die 27-jährige Schweizerin eine längere Durststrecke. Auch Stosurs letzter Vorstoss in einen WTA-Final liegt schon etwas länger zurück; sie schaffte dies zum letzten Mal im Mai 2017 in Strassburg.