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Unter dem Strich resultierte ein leicht höherer Handelsbilanzüberschuss (saisonbereinigt) von 1,41 Milliarden Franken, nachdem im Vormonat 1,15 Milliarden ausgewiesen worden waren.
Auf saisonbereinigter Basis gegenüber dem Vormonat stiegen die Exporte im Berichtsmonat nominal um 0,2 Prozent auf 18,29 Milliarden Franken, real um 0,6 Prozent. Bei den Importen resultierte derweil ein Minus von 1,1 Prozent auf 16,89 Milliarden (real -2,8 Prozent).
Nach einer wachstumsstarken Phase bis Mai dieses Jahres verlaufe die Entwicklung des schweizerischen Aussenhandels seither stockend, kommentierte die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) am Donnerstag die Zahlen. Die Stagnation der Exporte finde allerdings auf hohem Niveau statt, wurde betont.
Weniger Importe aus Frankreich
Die Exporte der Warengruppen entwickelten sich laut den Angaben unterschiedlich: So nahmen Ausfuhren von Präzisionsinstrumenten zu, jene von Maschinen und Elektronik stagnieren, und jene von chemisch-pharmazeutischen Produkten waren rückläufig. Bezogen auf die drei Hauptmärkte stach Europa positiv hervor (+2,1%), während der Absatz nach Asien (-1,7%) und Nordamerika (-2,1%) harzte.
Bei den Importen hätten sich abgesehen von den chemisch-pharmazeutischen Produkten sowie von Maschinen und Elektronik alle Sparten rückläufig entwickelt, hiess es weiter. Geografisch fiel laut den Angaben auf, dass die Einfuhren aus Frankreich regelrecht einbrachen (-370 Millionen) - so stark wie nie mehr seit dem Jahr 2000.