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Rund 2,5 Milliarden Menschen - also rund ein Drittel der Weltbevölkerung - gamen. Den Grundstein für die Faszination von Videospielen legte ein amerikanischer Physiker in den 1950er-Jahren. Mit «Tennis for Two» ermöglichte William Higinbotham ein Game, das der reinen Unterhaltung diente, wie das Forum Schweizer Geschichte Schwyz in einer Medienmitteilung zur neuen Ausstellung schreibt.
In den 1970er-Jahren wurden Games kommerzialisiert und dadurch einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Die elektronischen Spiele hielten im Wohnzimmer Einzug und wurden als Familienaktivität vermarktet. Gleichzeitig setzten sich Videospiele im öffentlichen Raum durch.
Und später dann, in den 90er-Jahren, trafen sich Spieler zu LAN-Partys, wobei sie ihre Computer über ein lokales Netzwerk verbanden um gemeinsam zu gamen. Die Entwicklung des Internets machte Online-Games möglich und schliesslich wurden im neuen Jahrtausend VR-Heimkonsolen entwickelt: Das tiefere Eintauchen in interaktive Spielwelten stellte ein völlig neues Erlebnis dar.
Welche Geschichten werden erzählt?
Genau diese Entwicklung und Faszination von Videospielen zeigt die neue Wechselausstellung. Sie beleuchtet aktuelle gesellschaftliche Aspekte und Debatten und geht Fragen nach wie: Was macht die Faszination von Videogames aus? Oder: Welche Geschichten werden in Videospielen erzählt?
Die Ausstellung im Forum Schweizer Geschichte in Schwyz ist bis Mitte März nächsten Jahres zu sehen.