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Die Kälte und Corona liessen uns nicht von unserem Vorhaben abbringen: Am Internationalen Tag der Menschenrechte, dem 10. Dezember, machten wir wie jedes auf die Grundlagen der Menschenrechte, die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ aufmerksam und verteilten unsere informative Broschüre.
Der internationale Tag für Toleranz findet jedes Jahr am 16. November statt. Der Gedenktag geht zurück auf den 16.11.1995: Damals unterzeichneten 185 Mitgliedsstaaten der UNESCO feierlich die Erklärung der Prinzipien zur Toleranz. Seitdem erinnert die UNESCO mit dem Tag für Toleranz an jene Regeln, die ein menschenwürdiges Zusammenleben der unterschiedlichen Kulturen und Religionen auf unserem Planeten ermöglichen.
Toleranz, auch Duldsamkeit, ist allgemein ein Geltenlassen und Gewährenlassen fremder Überzeugungen, Handlungsweisen und Sitten.
Gemeint ist damit heute häufig auch die Anerkennung einer Gleichberechtigung unterschiedlicher Individuen.
Laut UNESCO ist Toleranz "eine Tugend, die den Frieden ermöglicht", und dazu beiträgt, "den Kult des Krieges durch eine Kultur des Friedens zu überwinden". Sie stützt sich auf Werte wie die Menschenrechte und Grundfreiheiten eines jeden Menschen.
(Quelle: http://www.kleiner-kalender.de/event/toleranz/13748.html)
Wir verteilen 2500 Flyer mit dieser Message und der „Erklärung der Prinzipien der Toleranz“, welche an der 28. Generalkonferenz (Paris, 25. Oktober bis 16. November 1995) von den Mitgliedstaaten der UNESCO verabschiedet wurde. Der Flyer kann hier heruntergeladen werden.
Diese Veranstaltung wurde vom Verein "Jugend für Menschenrechte Schweiz" organisiert.
Sie bezieht sich auf den 70. "Tag der UN- Menschenrechte" am kommenden 10. Dezember, die 1948 in Paris verkündet wurden.
Wir sind ein Verein mit der Zielsetzung, die Menschenrechte allgemein bekannt zu machen, deren Verstehen zu ermöglichen und dadurch deren Umsetzung zu fördern.
Leider werden Menschenrechte manchmal im Zusammenhang mit zweifelhaften Anwendungen oder Argumenten, die darauf abzielen, fragwürdigen Einzelinteressen zu dienen, zitiert.
Und solche Anwendungen oder Argumente können letztendlich auch dazu führen, dass die allgemeine Zustimmung zu diesen Rechten herabgesetzt wird.
Daher ist es wichtig, die Menschenrechte nicht nur bekannt zu machen, oder dafür zu sorgen, dass sie nicht in Vergessenheit geraten, sondern in der Bildung auch ein gutes Verständnis der Menschenrechte zu ermöglichen und dadurch vernünftige Formen der Anwendungen und Umsetzungen zu fördern.
Jeder kann und soll einen Beitrag dazu leisten, denn die Anwendung dieser Rechte betrifft nicht nur Nationen oder Regierungen, sondern sie beginnt im kleinen Umfeld und im Alltag jedes einzelnen.
In der Einleitung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte steht:
Dass die Anerkennung der angeborenen Würde und der gleichen und unveräusserlichen Rechte aller Mitglieder der Gemeinschaft der Menschen die Grundlage von Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt bildet.
Stéphane Hessel, ein Mitverfasser der Menschenrechte, sagte am 10. Dezember vor 6 Jahren:
"Diese Erklärung … ist noch immer gültig, und man muss sie kräftig unterstützen.
"Menschen müssen sich einsetzen, um die Welt zu verbessern."
Ich möchte mich für Eure Teilnahme herzlich bedanken!
„Die Menschenrechte“ sind zurzeit DAS Thema. Doch was sind „die Menschenrechte“? Kaum jemand kennt mehr als deren zwei oder drei. Der Verein möchte vor allem jungen Menschen die Menschenrechte als Grundhaltung im Leben mit auf den Weg geben, denn diese bilden einen stabilen Boden für Frieden und Toleranz.
Sind denn die Menschenrechte überhaupt ein Thema für die Schweiz? Bei uns ist doch das Leben zivilisiert und hat Kultur. Sind es nicht die „anderen“, die die Menschenrechte missbrauchen? Nun, grad im Bereich des Menschenhandels (Pornoindustrie, Sexgewerbe, aber auch illegale Haushaltssklaven) ist die Schweiz zu unserer Schande gross mit dabei.
Doch dies ist nicht das Hauptthema des Vereins – er will vor allem aufzeigen, dass die Menschenrechte nicht zwingend eine grosse politische Sache sind, sondern dass ihre Umsetzung im Kleinen erschaffen wird:
- Lassen wir im privaten Bereich andere Meinungen gelten? -> Menschenrecht Nr. 19
- Diskriminieren wir andere nicht durch unsere Haltung, unsere Blicke oder Handlungen? -> Menschenrecht Nr. 2
- Bezichtigen wir andere einer schlechten Tat, ohne zu wissen, ob dies auch so ist – einfach um Recht zu haben? -> Menschenrecht Nr. 11
- St ellen wir beim Verwenden von Inhalten aus dem Internet sicher, dass die Urheberrechte nicht verletzt werden? -> Menschenrecht Nr. 27
- Gestehen wir anderen wirklich die gleichen Rechte zu, wie wir sie beanspruchen wollen? -> Menschenrecht Nr. 1 und 28
Mit diesem Marsch will der Verein zu Beginn der Weihnachtszeit auf religionsunabhängige Werte hinweisen, um das zu erreichen, was auch in den meisten Religionen das Ziel ist: Frieden für einen selber und seine Umwelt.
Toleranz und Menschenrechte – ein wichtiges Gespann? Ja! Dies zeigte der Internationale Marsch für Menschenrechte vom 18. November 2017 in Zürich deutlich auf.
Toleranz, auch Duldsamkeit, ist allgemein ein Geltenlassen und Gewährenlassen fremder Überzeugungen, Handlungsweisen und Sitten. Gemeint ist damit heute häufig auch die Anerkennung einer Gleichberechtigung unterschiedlicher Individuen.
Laut UNESCO ist Toleranz "eine Tugend, die den Frieden ermöglicht", und dazu beiträgt, "den Kult des Krieges durch eine Kultur des Friedens zu überwinden". Sie stützt sich auf Werte wie die Menschenrechte und Grundfreiheiten eines jeden Menschen. Um diese Kultur des Friedens zu fördern, unterschrieb die UNESCO am 16. November 1995 die Erklärung der Prinzipien der Toleranz*.