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Hans Schilter: Biographie
Am 19. Dezember 1918 wird Hans Schilter in Goldau SZ geboren. Seine Eltern führten dort das Hotel Alpenblick. Goldau war zu dieser Zeit ein wichtiger Etappenort auf der Nord-Süd-Route der Eisenbahn.
Nach seiner Ausbildung an der Kunstgewerbeschule in Zürich arbeitet er als Werbegrafiker in Zürich. Nach dem Krieg richtet er ein Atelier im Elternhaus ein.
Ab 1946 folgen zahlreiche Auslandaufenthalte im Bewusstsein, künftig ausschliesslich als Maler und nicht mehr als Grafiker zu arbeiten.
1946/47 studiert er an der Accademia delle Belle Arti in Rom sowie beim ungarischen Bildhauer Amerigo Tot. Während dieser Zeit besucht er erstmals Venedig – eine Stadt, die er in seinem Werk immer wieder darstellte.
Bei den beachtenswerten Urschweizer Kunstausstellungen (1950, 1953, 1956 und 1959) engagiert sich Hans Schilter stark als Mitorganisator und stellte jeweils auch neue eigene Werke aus. Ausserdem nimmt er an zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen teil.
Ab 1953 setzt sich Hans Schilter kontinuierlich mit unterschiedlichsten Techniken auseinander (z. B. Fresko, Keimsche Mineralfarben, Sgraffito, Glasmalerei) und schafft teilweise grossformatige Werke für den öffentlichen Raum.
1979 wird ihm der Kulturpreis der Innerschweiz verliehen.
Am 28. Januar 1988 stirbt Hans Schilter in seinem Haus auf der Bernerhöhe in Goldau.
Im Jahr 1998 errichtet Frederike Schilter-Märzendorfer zusammen mit den Töchtern die «Stiftung Maler Hans Schilter» mit dem folgenden Zweck: «Die Stiftung sorgt
für die Erhaltung des künstlerischen Nachlasses gemäss Inventar und macht ihn auf geeignete Art öffentlich bekannt und zugänglich».
Weitere Informationen über Schilter und sein Werk entnehmen Sie der Homepage der Stiftung.