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Pflanzung
- Kiwipflanzen vor dem Setzen gut giessen.
- Pflanzgrube ausheben.
- Rohboden in der Pflanzgrube ca. spatentief lockern.
- Container (Topf oder Folie) vom Wurzelballen
entfernen.
- Wurzelballen mit dem Messer an mehreren Stellen
ca. 1 cm tief einschneiden.
- Die Pflanze so tief in die Grube stellen, dass
die obere Fläche ihres Wurzelballens bündig
mit der Bodenoberfläche zu stehen kommt.
- Die Erde der Kulturschicht mit Torf mischen und
rund um den Ballen einfüllen.

Pflanzgerüst, Schnitt
Kiwis müssen an einem stabilen Gerüst, welches
das Gewicht bei vollem Fruchtbehang aushält,
gezogen werden. Dazu werden 250 cm lange Pfähle
in einem Abstand von 4–6 m in den Boden geschlagen
und drei Drähte in 80 cm, 130 cm und 180 cm Höhe
gezogen. In den ersten Jahren wird ein Haupttrieb
senkrecht bis zum obersten Draht gezogen. Vom Haupttrieb
werden dann beidseitig je drei Seitenäste horizontal
gezogen. An diesen gedeihen dann im folgenden Jahr
die ersten Früchte.

Geschnitten werden die Kiwis zunächst im Sommer. Dabei
werden die neu gebildeten Triebe so eingekürzt, dass
noch 8 bis 10 Blätter über den Früchten stehen.
Im Winter werden die Triebe dann auf 3 bis 5 Augen zurückgeschnitten.
Nach 3 bis 4 Jahren werden die Zapfen ganz abgeschnitten
und durch Jungtriebe aus dem alten Holz ersetzt.
Die Erntezeit liegt im Oktober/November. Nach der Ernte
werden die Kiwifrüchte gelagert, bis sie weich und
voll genussreif sind. Ihr Vitamin-C-Gehalt übersteigt
jenen der Zitrusfrüchte um das Siebenfache.
Pflanzenschutz, Düngung
Kiwis benötigen keinen Pflanzenschutz. Sie sind zudem
zurückhaltend zu düngen. Vor allem dann, wenn
die Pflanzen keine Früchte tragen, ist vollständig
auf eine Düngung zu verzichten.