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Berry scheitert erst im Halbfinal - keine Podestplätze für die Schweiz
Eine Woche vor der WM in Georgien verpassen die Schweizer Skicrosser beim Weltcup in Reiteralm die Spitzenplätze. Der Prättigauer Joos Berry egalisierte immerhin sein Bestergebnis in dieser Saison.
Eine Woche vor der WM in Georgien verpassen die Schweizer Skicrosser beim Weltcup in Reiteralm die Spitzenplätze. Der Prättigauer Joos Berry egalisierte immerhin sein Bestergebnis in dieser Saison.
Erst zwei Platzierungen in den Top 10. Bloss einmal in den Halbfinals. Skicrosser Joos Berry kommt in diesem Winter noch nicht ganz auf Touren. «Es ist ein Auf und Ab», sagte der Prättigauer kürzlich zu TV Südostschweiz. «Ich hätte mir eigentlich mehr erwartet.»
Beim zweitletzten Weltcuprennen vor dem WM zeigt Berry aber, dass die Formkurve Richtung Saisonhighlight stimmt. Mit Rang 6 egalisiert er in Reiteralm sein bestes Ergebnis in diesem Winter. Eine Top-Klassierung, denn: Berry schaffte es in der Qualifikation am Dienstag bloss auf Rang 30 und konnte daher seine Startposition nie selbst bestimmen. Neben Berry schaffte es auch Marc Bischofberger in den kleinen Final (Platz 8).
Ohne Fortune blieb Talina Gantenbein. Die Engadinerin scheiterte in ihrem starken Viertelfinal als Vierte und klassierte sich am Ende auf Rang 14. Fanny Smith erlebte im kleinen Final bange Momente. Im Kampf um die Führungsposition mit der Kanadierin Tiana Gairns stürzte Smith und kam nicht ins Ziel. Die Rennkommission untersuchte den Zweikampf und sanktionierte Gairns, womit Smith immerhin den 7. Platz erbte. Ob sich Smith, die vor dem Rennen den 2. Platz im Weltcup belegt hatte, bei der Aktion verletzt hat, blieb zunächst unklar.
Am Freitag steht in Reiteralm ein zweites Rennen an. Danach macht sich die Skicross-Equipe auf den Weg an die WM nach Georgien.
Roman Michel ist Leiter Sport. Er arbeitet als Sportreporter und -moderator bei TV Südostschweiz. Weiter schreibt er für die gemeinsame Sportredaktion der Zeitung Südostschweiz und suedostschweiz.ch. Roman Michel studierte Journalismus und Organisationskommunikation und arbeitet seit 2017 für die Medienfamilie Südostschweiz. Mehr Infos