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Trotz knappen Schneeverhältnissen konnte der Riesenslalom Amden am 2. März 2002 durchgeführt werden. Da auf der Piste Sell zu wenig Schnee lag, wurden die beiden Rennen auf die Piste Bärenfall verschoben. Noch am Dienstag, 26. März 2002 lag genügend Schnee, doch der Regen und das warme Wetter „schwemmte“ alles davon. Dank dem grossen Einsatz der Sportbahnen Amden, der Pistenmacher und den Helfern konnte eine gut präparierte Piste hergerichtet werden. Durch die Kälte in der Nacht von Freitag auf Samstag wurde die Piste kompakt und griffig. Das ungünstige Wetter veranlasste die Organisatoren, den Start bereits auf 09:30 Uhr anzusetzen. Trotz dem schlechten Wetter und dem frühen Start fanden 44 Wettkämpfer und Wettkämpferinnen den Weg nach Amden, sogar drei Teilnehmer des CSC Lausanne konnten wir begrüssen. Ebenfalls nutzten zwei Snowboarderinnen und ein Snowboarder die Möglichkeit, an der anschliessenden Nokia Snowboard Trophy teilzunehmen. Rechtzeitig zum Start des Rennens verschwand der Nebel und bei guter Sicht und leichtem Schneefall konnte das Rennen durchgeführt werden. Das Rennen wurde in 2 Läufen durchgeführt, wobei jeder Lauf als eigenes Rennen zählte und aus den Läufen wurde noch eine Kombination gewertet. Auf der Piste Bärenfall flaggte der Einheimische Kari Büsser einen rhythmischen und fairen Lauf mit 30 Toren aus. Entscheidend waren die Einfahrt in den „Kanal“ und der Übergang in die Fläche.
Bei den Snowboarderinnen lieferten sich Susanne Walker, ESV Rheintal-Walensee und Irene Suter, ESC Soldanella ein spannendes Rennen. Susanne Walker entschied das Rennen, auf einem „Kessler“ Snowboard, mit einer Zeit von 2:22.35 Min. für sich.
Bei den Damen meldeten sich fünf Fahrerinnen zum Start. Mit zwei schnellen Läufen entschied Stephanie Grossen, Sportverein BLS, das Rennen für sich. Mit einem Rückstand von drei Sekunden belegte Fabienne Kägi, ESV Luzern, den zweiten Platz und den dritten Rang erreichte Maja Knaus, ESC Soldanella.
In der Kategorie Herren 5 waren leider nur zwei Fahrer am Start, Hans Buchs und Willi Kühne des ESC Soldanella. Hans Buchs setzte sich mit zwei sauberen und schnellen Fahrten durch und gewann mit einem Vorsprung von 4 Sekunden auf seinen Klubkollegen Willi Kühne.
Bei den Herren 4 starteten drei Fahrer. Der Stärkste kam vom SVSE Engelberg, Kurt Hallenbarter. Er erwischte einen schnelle Linie und einen schnellen Ski, was Kurt zum Tagessieg der Herren 4 reichte. Auf dem zweiten Platz reihte sich Louis Jäckli, ESV Rheintal-Walensee, ein. Er hatte jedoch einen grossen Rückstand von mehr als 20 Sekunden. Der dritte Fahrer, Max Beetschen, MOB Zweisimmen, hatte leider einen Torfehler und konnte daher nicht klassiert werden.
In der Kategorie Herren 3 sind momentan immer am meisten Fahrer am Start, 11 Wettkämpfer. Diese Kategorie wird dominiert durch die beiden Fahrer Richi Hurschler, SVSE Engelberg und Urs Fischer, ESC Soldanella. Richi Hurschler liess nichts anbrennen und errang mit zwei soliden Fahrten einen weiteren Sieg für sein Palmares. Nur knapp dahinter war Urs Fischer auf dem zweiten Platz und auf dem dritten Rang konnte Christian Kunz, ESV Luzern, seine Technik aus dem Racing Camp umsetzen.
Bei den Besten, die Kategorie Elite, setzte sich der Einheimische, Co-Organisator, Pistenmacher, Kurssetzer, … Kari Büsser der durchführenden Sektion ganz klar mit einem Vorsprung von nahezu vier Sekunden durch. Kari Büsser fuhr ebenfalls die Tagesbestzeit von 1:32.65 Min. Dahinter lieferten sich die restlichen fünf Fahrer einen spannenden Kampf, welcher mit Marco Tami einen verdienten „Sieger“ fand. Auf dem dritten Rang klassierte sich ebenfalls ein Co-Organisator und Helfer, Kaspar Rhyner des ESV Rheintal-Walensee.
Bei den Herren 2 lieferten sich drei Fahrer ein tolles Rennen. Adrian Fäh, ESC Winterthur, konnte sich hier den ersten Platz sichern, mit einem grossen Vorsprung vor dem Einheimischen Georg Rüdisüli. Martin Eichenberger belegte den dritten Platz.
Bei den Herren 1 kämpften 7 Fahrer um den Sieg. Beat Felder, ESV Luzern zeigte, dass er nicht nur auf den Langlauf Skiern schnell ist und siegte klar vor dem Organisator David Geering, ESV Rheintal-Walensee. Nicht in die Entscheidung mit eingreifen konnte der an den Regionalrennen zuvor dominierende Roger Schranz, Sportverein BLS. Er erreichte im 1. Lauf das Ziel nicht. Sein Klubkollege Francis Wäfler erreichte knapp hinter David Geering den dritten Rang.
Erfreulicherweise waren auch zwei Junioren am Start. Das Familienduell zwischen Gerome und Antoine Borel, CSC Lausanne, entschied Gerome klar zu seinen Gunsten.
Bei der Berechnung der Gruppenwertung unterlief zwar zuerst ein Berechnungsfehler, trotzdem konnten wir den Gewinner erkoren. Mit 57 Hundertstelsekunden gewann die „Einheimische“ Sektion ESV Rheintal-Walensee vor dem ESC Soldanella und dem ESV Luzern. Bei der anschliessenden Tombola konnten die Gewinner und Gewinnerinnen tolle Preise mit nach Hause nehmen. Der Erlös wurde vollständig an die Schweizerische Paraplegiker Stiftung überwiesen.
Wir möchten uns ganz herzlich bei allen Personen bedanken, welche zum tollen Gelingen des Riesenslalom Amden beigetragen haben. Allen voran möchte ich Kari Büsser für seinen Einsatz vor Ort bedanken. Ebenfalls gilt der Dank Kaspar Rhyner, welcher jeweils zu den Helfern und Helferinnen schaut. Ein grosser Dank richtet sich auch an die zahlreichen Sponsoren und Gönner, die uns jedes Jahr grosszügig unterstützen und mithelfen den Anlass zu erhalten. Besten Dank ebenfalls an die Sportbahnen Amden und deren Pistenmacher, welche sich einsetzten für eine super-präparierte Piste. Nicht zu vergessen sind natürlich die Helfer und Helferinnen, die viel mit ihrem persönlichen Engagement zum Rennen beigetragen haben. Zuletzt bedanken wir uns auch bei den Wettkämpferinnen und Wettkämpfern für die Teilnahme und dem Einsatz.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im Jahre 2003 in Amden, der Sonnenterrasse über dem Walensee.