Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03369.jsonl.gz/2125

Hin zu Ernährung, Gesundheit und Wohlbefinden
Nach Jahren des Wachstums veräussert Nestlé unprofitable Marken und setzt dafür auf jene, welche die Bedürfnisse der zunehmend gesundheitsbewussten Konsumentinnen und Konsumenten befriedigen und dem neuen Engagement von Nestlé für Ernährung, Gesundheit und Wohlbefinden gerecht werden. Das Unternehmen erweitert seine Geschäfte in den USA, Osteuropa und Asien und strebt eine globale Führung in den Produktekategorien Wasser, Glace und Tiernahrung an.
1981
Stouffer’s lanciert in den USA unter der Marke Lean Cuisine Tiefkühlgerichte mit einem geringen Fett- und Kalorien-Gehalt und verbucht beeindruckende Verkaufszahlen. Nestlé und L’Oréal gründen gemeinsam Galderma als Joint Venture, das im Bereich Dermatologie aktiv ist. Die Weltgesundheitsversammlung verabschiedet den WHO-Kodex für Muttermilchersatzprodukte und Nestlé verpflichtet sich 1982 als erster Anbieter von Säuglingsmilchnahrungen weltweit dazu, diesen Kodex und die Umsetzung in nationale Gesetzgebungen einzuhalten.
1985
Mit der Übernahme des US-Konzerns Carnation Company für 3 Milliarden US-Dollar ergänzt Nestlé die Produktpalette um Marken wie Carnation und Coffee-Mate. Durch den Kauf der Carnation-Marke Friskies betritt das Unternehmen auch das Tiernahrungsgeschäft.
1986
Die Geschichte von Nespresso beginnt mit einer einfachen Idee: Jeder soll sich eine perfekte Tasse Kaffee gönnen können, wie sie ein guter Barista zubereitet.
1988
Nestlé kauft das britische Süsswarenunternehmen Rowntree Mackintosh, wodurch Marken wie KitKat, Nuts, After Eight und Smarties das Produktportfolio ergänzen. Das Unternehmen erwirbt zudem den Pasta-, Saucen- und Süsswarenhersteller Buitoni-Perugina.
1989
Nestlé kauft in der Schweiz die traditionsreiche Thomi & Franck AG; bekannt ist sie für den Kaffeeersatz Franck Aroma sowie Senf und Mayonnaise der Marke Thomy.
1991
Unter dem Namen Cereal Partners Worldwide gründet Nestlé ein Joint Venture mit General Mills,, um weltweit Frühstückscerealien zu produzieren und zu vermarkten. Das Unternehmen geht zudem ein Joint Venture mit The Coca-Cola Company ein, um Beverage Partners Worldwide zu bilden und dadurch Marken wie Nestea herzustellen und zu vermarkten.
1992
Nestlé baut seine Position im Mineralwassergeschäft mit dem Kauf der französischen Perrier Gruppe weiter aus. Nestlé Sources Internationales wird 1993 als ein eigenes Wassergeschäft gegründet und 2002 in Nestlé Waters umbenannt. Im gleichen Jahr kauft Nestlé in der Schweiz die Hirz Produits Frais S.A. in Hirzel ZH, die Joghurt, Quark und Hüttenkäse herstellt.
1997
Der neue CEO Peter Brabeck-Letmathe sieht Wachstumspotenzial in personalisierter Ernährung. Als die Jahrtausendwende bevorsteht, formuliert er Nestlés Anspruch, das führende Unternehmen in Ernährung, Gesundheit und Wohlbefinden zu sein.
1998
Nestlé kauft das italienische Mineralwasserunternehmen Sanpellegrino. Nestlé Pure Life wird in Entwicklungsländern eingeführt, um sauberes und gesundes Trinkwasser zu garantieren. Zwei Jahre später wird Aquarel als natürliches Quellwasser in Europa eingeführt.
2000
Die Sustainable Agricultural Initiative at Nestlé (SAIN) wird gestartet, um weltweit die Zusammenarbeit mit den Bauern vor Ort zu stärken. Ziel ist es, deren Lebensstandard zu verbessern und die nachhaltige Versorgung mit Rohstoffen sicherzustellen.
2001
Nestlé kauft das US-Tiernahrungsunternehmen Ralston Purina und fusioniert es mit Nestlé Friskies Petcare, um den neuen Marktführer Nestlé Purina Petcare in Bereich Tiernahrung zu gründen.
2002
Nachdem das Glacegeschäft in den 1990ern ausgebaut wurde, erwirbt Nestlé die Lizenzrechte des Premiumproduzenten Häagen-Dazs in den USA und Kanada und kauft 2003 Mövenpick und Dreyer’s Grand Ice Cream. Zudem erwirbt das Unternehmen das Tiefkühlnahrungsgeschäft Chef America für 2,6 Milliarden US-Dollar.