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Der Kleine (3) liebt es, wenn der Grosse (8) Freunde zu Besuch hat, und spricht dann immer gleich von «meinen Brüdern». Der Grosse findet das nicht ganz so toll. Und so hat der Kleine gelernt, Nischen zu finden: Spielt der Grosse mit seinem Kumpel Knie-Hockey, ist der Kleine DJ («I-Tschei») und lässt Songs nach Wunsch laufen. Bauen die Grossen Lego-Welten, hockt er still auf dem Bett, blättert in Comics und schaut zu. Kürzlich hat er als I-Tschei so gepunktet, dass die Brüder fanden: «Wir nehmen den Kleinen mit raus.» Ich bin unschlüssig, wie viel Verantwortung ich ihnen übertragen kann, und folge ihnen in die Kälte. Sie stehen am Rand eines künstlichen Teichs und feuern den Kleinen an, nach ihnen über die dünne Eisschicht zu rutschen, die erste Risse zeigt.
Und jetzt?