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Die europäische Soft-Drink-Branche gibt diese Woche einen ehrgeizigen neuen Plan bekannt: Sie will den durchschnittlichen Gehalt an Zuckerzusätzen in ihren stillen und kohlensäurehaltigen Erfrischungsgetränken zwischen 2015 und 2020 um 10% reduzieren.
Dies ist die jüngste freiwillige Initiative der Branche, die Verbrauchern helfen soll, ihre Zuckeraufnahme bewusster zu steuern. Sie soll dazu beitragen, dass Konsumenten in Europa für sich und ihre Familien Entscheidungen treffen können, die ihre Gesundheit fördern.
Mit der neuen Selbstverpflichtung, die der europäische Branchenverband UNESDA (Union of European Soft Drinks Associations) bekannt gab, geht die Branche noch über die zwischen 2000 und 2015 erreichte Zucker- und Kalorienreduzierung um 12% hinaus. Dadurch wird das Tempo der Zucker- und Kalorienreduzierung in Erfrischungsgetränken in Europa effektiv verdreifacht. Der jüngste Schritt markiert eine beträchtliche Steigerung des Tempos und Umfangs der Bemühungen des Soft-Drink-Sektors.
Die Coca-Cola Company und ihre Abfüllpartner arbeiten eng mit den europäischen Branchenteilnehmern und nationalen Verbänden zusammen, um diesen Prozess voranzutreiben und sicherzustellen, dass der Sektor die veränderte Einstellung der Konsumenten in Bezug auf Zucker aufgreift und umsetzt. Weiterhin will sie damit den Forderungen der politischen Entscheidungsträger auf EU- und Länderebene nach neuen Rezepturen und Zuckerreduzierung in der gesamten Nahrungsmittelindustrie Rechnung tragen.
„Diese jüngste freiwillige Verpflichtung zur Reduzierung von Zucker beweist die Bereitschaft der Soft-Drink-Branche Europas, zu handeln und einen nennenswerten Beitrag zu den europäischen ordnungspolitischen Zielen zur Gesundheitsförderung zu leisten“, sagte Sigrid Ligné, Director General der UNESDA.
Eine lange Reise
Die Coca-Cola Company startete ihren Feldzug zur Reduzierung von Zucker in ihren Erfrischungsgetränken in Europa vor vielen Jahren mit einem ganzen Massnahmenpaket: Entwicklung neuer Rezepturen, Innovation, Vertrieb der Getränke in kleineren Grössen und verstärkte Bewerbung von kalorienarmen und -freien Drinks.
In mehreren Ländern unterstützt sie bereits lokale Initiativen für Zucker- und Kalorienreduzierung über nationale Herstellerverbände, u. a. beispielsweise in Frankreich, dem Vereinigten Königreich, Belgien und den Niederlanden.
Wouter Vermeulen, Group Director International Government Relations and Public Affairs der Coca-Cola Company, erklärt: „Mit dieser neuen Verpflichtung bündelt die Getränkeindustrie jetzt ihre Kräfte auf europäischer Ebene und erreicht damit über 500 Millionen Konsumenten. Das ermöglicht ein schlüssiges und einheitliches Vorgehen zur Reduktion von Zuckerzusätzen.“
Dan Sayre, Coca-Cola Western Europe Business Unit President, fügt hinzu: „Wenn nationale Regierungen die lokale Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie auffordern, einen freiwilligen Beitrag zu ihren Bemühungen zur Reduzierung von Zuckerzusätzen zu leisten, möchten wir die ersten sein, die die Hand heben und Hilfe anbieten.“
Und das Fazit von Nikos Koumettis, Central and Eastern Europe Business Unit President: „Wir wachsen als Unternehmen immer, wenn wir auf unsere Konsumenten, Stakeholder und die Gesellschaft insgesamt hören und ihre Bedürfnisse aufgreifen. Wir teilen die Meinung, dass zu viel Zucker gesundheitsschädlich ist und möchten den Verbrauchern die Möglichkeit geben, ihre Aufnahme an Zuckerzusätzen bewusster zu steuern. Ich bin überzeugt, dass wir mit dieser und anderen Massnahmen, die wir unternehmen, mehr Menschen helfen können, die richtigen Entscheidungen für sich und ihre Familien zu treffen.“
Das Engagement der europäischen Soft-Drink-Branche zur Reduzierung des Zuckerkonsums
- Erfrischungsgetränke stellen einen Anteil von weniger als 3% an der Kalorienmenge der durchschnittlichen Ernährung in Europa
- Die durchschnittliche Kalorienmenge pro 100ml wurde von 2000-2015 um 12% reduziert
- Die Verfügbarkeit von Packungsgrössen unter 330ml (Standarddose) ist seit 2006 um 150% gestiegen
- Heute stehen über 30 unterschiedliche Packungen zur Auswahl
- 66% der neu eingeführten Getränke sind zuckerfreie oder zuckerarme Produkte
- Zucker- bzw. kalorienfreie und -arme Getränke machen in mehreren EU-Märkten über 30% des Umsatzes aus