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Bei Wasch- und Reinigungsmitteln («Industrieprodukte») müssen mindestens 60 Prozent der Herstellungskosten in der Schweiz anfallen. Berücksichtigt werden sämtliche Fabrikationskosten (d.h. die Kosten für Rohmaterialien, Halbfabrikate, Zubehörteile, produktbezogene Löhne und die Fabrikationsgemeinkosten) sowie neu auch die Kosten für Forschung und Entwicklung, Qualitätssicherung und Zertifizierung.
Auch hier sind Ausnahmen vorgesehen:
- Naturprodukte, die in der Schweiz nicht vorkommen (z.B. Edelmetalle, Stahl, Mineralöle) werden nicht miteinberechnet.
- Materialien, die hierzulande nicht in ausreichender Menge verfügbar sind, müssen bloss anteilsmässig berücksichtigt werden, das heisst nur in dem Umfang, in dem sie in der Schweiz verfügbar sind.
- Hilfsstoffe von untergeordneter Bedeutung können vernachlässigt werden. Zudem muss mindestens ein wesentlicher Herstellungsschritt in der Schweiz erfolgt sein.
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