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Daniela Eaton-Freiburghaus erwarb an der Musikhochschule Luzern bei Barbara Locher das Lehrdiplom mit Auszeichnung und am Konservatorium Amsterdam bei Margreet Honig das Konzertdiplom. Während ihrer Studienzeit in Amsterdam war sie Mitglied des „Nederlands Vocaal Laboratorium“ (zeitgenössisches Musiktheater) und absolvierte nebenher die Grundausbildung an der Opernakademie. Sie erhielt einen Förderpreis der Axelle und Max Koch-Kulturstiftung für herausragende Leistungen. Es folgten weiterführende Studien bei Lena Hauser und Margreet Honig. Impulse für ihr künstlerisches Schaffen erhält sie zur Zeit von Bruno V. Nünlist. Daniela Eaton-Freiburghaus ist im In- und Ausland als freischaffende Künstlerin tätig. Sie tritt regelmässig in den Bereichen Oratorium, Lied und Kammermusik auf, und sie verfügt über ein vielseitiges Repertoire das vom Frühbarock bis zur zeitgenössischen Musik reicht. Sie hat u.a. an den Schlosskonzerten Spiez, an Uraufführungen von niederländischen und schweizerischen Komponisten, am niederländischen Radio und Fernsehen, sowie mit dem Residentie Orkest Den Haag unter der Leitung von J. van Steen mitgewirkt. Über ihre eigene künstlerische Tätigkeit hinaus unterrichtet Daniela Eaton-Freiburghaus Gesang an der Musikschule Zürcher Unterland, leitet die Rafzer Singfrauen und unterstützt regelmässig Chöre als Beraterin und Stimmbildnerin. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Rafz.
Jan Börner
Countertenor
Jan Börner begann seine sängerische Ausbildung bereits mit neun Jahren als Mitglied der Singknaben der St. Ursenkathedrale Solothurn. Zunächst studierte Jan Börner als Privatschüler bei Richard Levitt, bevor er 2004 bis 2010 sein Gesangsstudium bei Prof. Ulrich Messthaler an der Schola Cantorum Basiliensis absolvierte und mit dem Diplom für Alte Musik abschloss. Daneben erhielt er auch Unterricht bei Andreas Scholl und Margreet Honig.
Jan Börner konzertiert als Solist mit Musik der Renaissance und des Barocks. In den Abendmusiken in der Predigerkirche Basel ist er oft als Solist zu hören.
Seit einigen Jahren arbeitet Jan Börner intensiv mit dem Ensemble Il Profondo zusammen. Eine erste Solo-CD mit Deutschen Frühkantaten und Geistlichen Konzerten des 17. Jahrhunderts unter dem Titel absorta est... erschien 2015 beim Label resonando, sie wurde für den Preis der deutschen Schallplattenkritik 2015 nominiert.
Zu den besonderen Höhepunkten gehören u.a. die Einspielung von Bachs Johannespassion mit dem Ricercar Consort (Philippe Pierlot) und solistische Auftritte am Festival d'Ambronay 2015 und 2016. Auch auf der Opernbühne ist Börner aktiv. Nach Engagements am Stadttheater Biel Solothurn und auf Schloss Waldegg (SO) wird er 2018 als Rinaldo in der gleichnamigen Oper von G.F. Händel in Brig und 2018/2019 als Ruggiero in «Alcina» an diversen Spielorten zu erleben sein.
Jan Börner ist Migros-Kulturprozent-Preisträger und erhielt einen Förderpreis des Kantons Solothurn sowie andere Kultur- und Förderpreise seiner Region.
Ralf Ernst
Bass-Bariton, Stimmbildung
Der Bass-Bariton Ralf Ernst durchlief eine klassische Ausbildung zum Sängerberuf. Er begann im Knabenchor Wuppertaler Kurrende e.V. Das Studium an der Hochschule für Musik Köln/Wuppertal schloss er mit Auszeichnung ab. Ein weiteres Studium bei Kurt Widmer in Basel folgte, das er ebenfalls mit Auszeichnung beendete. Zusätzliche Studien in Musik- und Kulturwissenschaften sowie Kapellmeister rundeten seine Ausbildung ab. Ralf Ernst unterhält eine ausgedehnte sängerische Tätigkeit, die ihn sowohl als Solist als auch als Ensemblemitglied renommierter Gruppierungen wie Balthasar Neumann Chor unter der Leitung von Thomas Hengelbrock sowie Amsterdam Baroque unter Ton Koopman wiederholt an namhafte Festivals und in die grossen Konzertsäle der Musikwelt führt. Sein Repertoire umspannt die Musik der Renaissance bis hin zur Moderne mit besonderem Augenmerk auf den Liedgesang. Ralf Ernst unterrichtet Gesang an der Hochschule für Musik Basel.
Dorothée Reize
Sprecherin
Dorothée Reize wuchs in Basel auf. Nach der Matura besuchte sie von 1975 bis 1978 die Schauspielakademie Zürich und liess sich danach bei verschiedenen Lehrern in Basel, Bern und Frankfurt am Main zur Sängerin ausbilden.
Ab 1978 hatte sie Engagements an verschiedenen Schauspielhäusern, so u. a. an der Landesbühne Hannover, den Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld-Mönchengladbach, am Theater Baden-Baden und bis 1992 am Stadttheater St. Gallen. Danach war sie freiberuflich auf verschiedenen Bühnen tätig. Daneben war sie ab 1983 in diversen Hörspielen auf Radio DRS und SWF zu hören und zeichnete Hörbücher auf.
Ihre Fernsehkarriere begann 1994 als Dr. Ruth Waldner in der Serie "Dr. Stefan Frank – Der Arzt, dem die Frauen vertrauen". Auch bei der Schweizer TV-Soap "Lüthi und Blanc" gehörte sie während zweier Jahre zur Stammbesetzung. Im Kino konnte man sie erstmals im Film "Ernstfall in Havanna" an der Seite von Viktor Giacobbo sehen. In der Komödie "Handyman" spielte sie zusammen mit Marco Rima. (Quelle: Wikipedia, 02.06.2018)
Seit dem Jahr 2000 Auftritte mit Lesungen und seit März 2003 mit eigenen literarisch-musikalischen Programmen; Lesungen und Unterricht in Sprecherziehung und Schauspiel. (Quelle: www.dorotheereize.ch, 02.06.2018)