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Denken Sie eine Minute darüber nach, wie Sie Sich das Leben mit Ihren Lamas / Ihren Alpakas vorstellen (in der Folge werde ich der Einfachheit halber meistens nur den Begriff „Lama“ verwenden, in der Hoffnung, die Alpakahalter verzeihen mir diese Bequemlichkeit).
Was für Worte würden Sie verwenden, wenn Sie beschreiben sollten, wie Ihre Tiere, Ihr Verhältnis zu ihnen, sein sollte. Wenn ich diese Frage an meinen Kursen stelle, werden folgende Begriffe am Häufigsten genannt: friedlich, harmonisch, zufrieden, spassig, kooperativ, freudig, nicht gestresst, und das grosse Wort: VERTRAUENSVOLL. Und nun die Eintausend-Mark-Frage: Benehmen Sie sich so, dass Ihre Lamas Sie vertrauenswürdig finden? Finden die Ihr Verhalten spassig, ungezwungen und nicht stressig? Als „Führer“ haben Sie den Ton anzugeben.
Ueber all die Jahre habe ich versucht und auch ein Stück weit die Fähigkeit entwickelt, wie ein Lama zu denken. Tiere aller Art ( auch sehr gefährliche ) und auch wir Menschen haben ein primäres Bedürfnis, welches zuerst befriedigt werden muss, bevor es möglich ist, die Aufmerksamkeit auf andere Dinge zu lenken. Wir müssen uns sicher fühlen. Wenn wir befürchten, dass unser Leben in Gefahr sei, gilt unsere ungeteilte Aufmerksamkeit der Rettung unseres Lebens – alles andere wird zurückgestellt, bis wir uns sicher genug fühlen, um an etwas anderes zu denken. Ich bitte Sie, mir zu glauben, dass alle Lamas zeitweise Angst vor uns haben. Sie können aufgrund Ihres Verhaltens auch erreichen, dass die Tiere sich nicht sicher fühlen. Denken Sie an die Gewalt der willkürlichen Macht, welche Sie über Ihre Tiere ausüben können. Oft betrachten wir unsere Kraft als Selbstverständlichkeit – oder wir realisieren gar nicht, dass wir Macht ausüben.....wir öffnen und schliessen Tore, wir gehen auf zwei Beinen, füttern die Tiere oder nicht, sperren sie in Boxen oder verstauen sie in Vehikeln, trennen sie von Artgenossen.....wir treten in ihr Leben wie ein Gott. Und bis Sie den Fehler machen und Ihre unterlegene körperliche Kraft einsetzen und so demonstrieren, dass Sie langsamer und weniger beweglich sind, können Sie auch einer bleiben. Gerade die selbstsichersten Tiere können unsicher werden, wenn Sie deren Gewohnheiten zu ändern versuchen, neue Ausrüstung einsetzen oder die Umgebung verändern. Haben Sie sich jemals wirklich vorgestellt, wie es sein muss, wenn man in einen kleinen Raum hineingehen muss, draussen sieht die Welt dauernd anders aus, der Boden unter dem Körper rüttelt, dann muss man wieder raus und stellt fest, dass man sich an einem völlig anderen Ort befindet??
Die Tiere in unserem Leben bilden sich ihre Meinung darüber, wie vertrauenswürdig wir sind, anhand unseres Verhaltens ihnen gegenüber. Ich nenne Ihnen nun ein Beispiel , wie wir unsere Tiere verängstigen können und wie wir dieses Verhalten sehr einfach verändern können. Testen Sie dies an Ihren Tieren aus und Sie können eine positive Veränderung feststellen in der Art, wie Ihre Lamas Ihnen begegnen. Hier ist die Aufgabe: Fangen Sie Ihre Tiere, indem Sie sie in eine Fangstation zusammentreiben und ein Seil verwenden, wie ich noch später erklären werde.
Wie fangen Sie Ihr Lama oder Ihr Alpaka ein?
Wenn Sie dazu eine Ecke einsetzen, denken Sie darüber nach. Ein Lama ist ein Wesen, welches sich auf seine Fähigkeit verlässt, von der Gefahr davonrennen zu können. Nehmen Sie ihm diese Möglichkeit weg, indem Sie es in einer Ecke fangen, und es ist verängstigt. Stellen Sie sich vor, in einer Umgebung zu leben, wo diese verrückten Zweibeiner auf Sie zukommen, mit ausgebreiteten Armen, sich bewegend wie ein Fussballspieler, der betrunken ist. Fangen Sie Ihr Lama genügend oft so ein, und sie werden eventuell herausfinden, dass sie nicht sterben und sich freiwillig in die Ecke begeben und dort ruhig stehen bleiben mit einem besorgten Blick. Ich behaupte, dass die Mehrheit der Kameliden sich nie wirklich sicher fühlt bei dieser Prozedur. Tiere, die mit diesem System leben, werden eine Strategie entwickeln, welche es ihnen erlaubt, sich sicher zu fühlen im Zusammenleben mit den Menschen. Gemäss meiner Erfahrung ist es das, wie es aussieht, wenn.....Menschen kommen auf die Weide, die Tiere stehen auf und plazieren sich so, dass sie zu einem Ausgang gehen können und sie halten sehr vorsichtig die Armlänge Distanz ein. Wenn das für Sie nicht nach friedlicher Harmonie und Spass tönt, verstehen Sie die Tendenz. Wenn Ihr Lama auf die Tatsache zählen kann, dass Sie es nicht fangen, nicht packen und nicht gegen seinen Willen halten werden, kann es sich beruhigen und Ihnen erlauben, sich ihm zu nähern, es zu berühren und ihm liebevolle Nichtigkeiten in sein Ohr zu flüstern.
Wenn Sie aber Ihr Lama nicht in eine Ecke treiben, wie fangen Sie es dann ein??
STELLEN SIE EIN FANG-GEHEGE (PANEL) AUF! GET A CATCH PEN!
Ich bin erstaunt, dass Leute mit Kameliden leben können ohne dieses Hilfsmittel. Ein Fanggehege ist ein Platz, wo Sie Ihre Herde hineintreiben können, ein 3x3 bis 4x4m grosses Quadrat. Mit „hineintreiben“ meine ich, ganz ruhige hinter der Herde zu gehen, mit ausgebreiteten, eventuell mit Gerten verlängerten Armen, welche die gewünschte Richtung vorgeben.
Wenn Sie Ihre Tiere in einer Ecke Ihrer grossen Weiden fangen, sie halftern und in das Catch Pen schleppen müssen, haben Sie den Sinn dieser Einrichtung nicht verstanden. Alles was grösser ist als 4x4m, zwingt Sie wieder zum Fangen und Jagen – nur auf kleinerem Raum. Runde Gehege funktionieren nicht, Dreiecke und Rechtecke sind auch nicht gut. Das Fanggehege ist Ihr Schulzimmer, Ihr Arbeitsraum, es sollte dort gemütlich sein, gut beleuchtet, einfach um Hinzukommen, praktisch, in der Nähe von anderen Tieren, stabil, hoch und tief genug, sodass Ihr Lama nicht versucht, darüber zu springen oder unten durch zu kriechen oder sich irgendwo zwischendurch zu zwängen.
Das bringt uns zu der Frage, wie man einen eventuell unwilligen Schüler in diese Fangstation bringt. Na also!!!! Sie müssen nur Ihre Arme ausbreiten, und so die ganze Herde vor sich her zum Ziel treiben. Es gibt auch die Möglichkeit, einen Weg oder einen schmalen Duchgang auszunützen, man kann auch einen trichterförmigen Teil als Richtungsweiser bauen, man kann mit feinen Gerten (am Besten weisse) die Reichweite der eigenen Arme vergrössern, vorausgesetzt, das der Einsatz dieser Arme ebenfalls fein ist. Aus der Sicht Ihres Lamas besteht ein grosser Unterschied, ob es von hinten in einen trichterförmigen Weg oder ein Quadrat geführt (sanft getrieben) wird oder ob man es in einer Ecke einfängt. Es ist viel einfacher, die ganze Gruppe in das kleine Gehege zu „treiben“ als ein einzelnes Tier, die überflüssigen Tiere können wieder entfernt werden. Der Versuch, ein einzelnes Tier draussen von der Herde abzutrennen, ist schwieriger als Zahnpasta wieder in die Tube zurückzubringen.
Wenn Ihr Tier sich im Arbeitspanel befindet, ist es wichtig, dass Sie beim Eintreten Ihrem Schüler zu verstehen geben, dass Sie seine Sorgen verstehen. Echt nervöse oder unerfahrene Tiere arbeiten besser, wenn sie nicht alleine sind. Verpaaren Sie Ihren nervösen Schüler mit einem ruhigen Freund. Sehr junge Tiere fühlen sich sicherer zusammen mit ihren Müttern, etwas ältere lernen besser, wenn mit ihnen in Gruppen gearbeitet wird oder wenn eine ältere ruhige „Tante“ oder „Onkel“ dabei ist.
Der Moment, wenn Sie in den Panel reingehen, ist für das Tier der erschreckendste Moment. Es ist also sehr wichtig, dass dieser erste Moment der Kontaktaufnahme kontrolliert abläuft. Wenn Sie hineingehen und nicht sofort etwas machen, wird Ihr Schüler versuchen, das Vakuum ausfüllen, indem er im Kreis herumrennt und zu fliehen versucht.
Sicherlich sind gemachte Fehler in diesen ersten Minuten wieder korrigierbar. Wenn Sie aber genau wissen, was Sie tun wollen, wenn Sie in den Panel eintreten, wenn Sie sich einen Plan zurechtlegen - das kann Vertauen schaffen in ihre Fähigkeit als Lehrer und Trainer und Ihnen den Weg ebnen für den Rest der Lektion. Andererseits kann unkontrolliertes und zielloses Verhalten Ihrerseits Nervosität schaffen, welche es dem Tier verunmöglicht zu denken und neue Informationen zu verarbeiten. Wenn ich in ein Panel eintrete, in dem sich ein Lama oder ein Alpaka befindet, lasse ich das Tier unverzüglich spüren, dass ich sein Bedürfnis nach einer Fluchtmöglichkeit kenne. Wenn das Tier merkt, dass ich „das weiss“, hört es ironischerweise auf, rund herum zu rennen – es gibt seine instiktive Flucht-Reaktion auf und beginnt zu denken und sich mit mir zusammenzutun anstelle sich darauf zu konzentrieren, von mir davonzurennen. Meine Körperposition wird genau beobachtet und der Winkel meiner Schultern entscheidet, ob das Tier das Gefühl hat, ich stehe ihm im Weg oder nicht. Mein Ziel in diesen ersten Momenten ist es, dem Tier nicht den Weg zu versperren und gleichzeitig die Bewegung des Tieres im Panel zu steuern. Es reicht nicht, nur darauf zu achten, dem Tier nicht den Weg zu versperren. Sie müssen den Verlauf der Lektion bestimmen; Sie verlangen, dass das Tier in ordentlicher Manier um Sie herumläuft in der Richtung, die Sie bestimmen. Wenn Sie nicht schnell genug reagieren oder eine schlechte Körperposition einnehmen, wird Ihr Tier eine Fluchtmöglichkeit suchen, was dazu führt, dass es dauernd seine Richtung ändert. Dieses Verhalten bereitet oft grosse Sorgen in der Zusammenarbeit im Panel. Zuerst werden die Tiere unruhig, in der Folge dann auch sehr schnell der Trainer. Wie kann man diesen Zustand verhindern?
Gehen Sie in den Panel mit einem PLAN. Wenn da nur eine kurze momentane Leere vorhanden ist, das Lama wird es fühlen!! Einige Trainer sind der Meinung, dass langsame Körperbewegungen und langsame Vorgänge das Tier beruhigen. Gemäss meiner Erfahrungen ist genau das Gegenteil wahr. Gehen Sie hinein und beginnen Sie unverzüglich mit der Arbeit. Stellen Sie Sich Ihren ersten Schultag vor: Der Lehrer kommt herein, stellt sich in eine Ecke und macht nichts, einfach nichts ausser Sie zu beobachten, oder noch schlimmer...er schleicht ganz langsam im Schulzimmer herum. Vergessen Sie nicht zu atmen, entspannen Sie Ihre Schultern und sein Sie ruhig.
Wenn Sie in den Panel eintreten, beobachten Sie die Körperstellung und die Balance Ihres Tieres. Positionieren Sie Sich unverzüglich hinter der Augenlinie Ihres Lamas, in derselben Blickrichtung. Das heisst, dass Ihre Augen und Ihre Schultern in dieselbe Richtung schauen wie diejenigen Ihres Schülers. Wenn Sie diese Position beibehalten, wird Ihr Lama um Sie herumgehen. Wichtig ist, sehr konzentriert die Bewegungen Ihres Tieres stets im Voraus zu berechnen und ungewollte Richtungsänderungen zu verhindern. Wenn Sie dauernd fangen spielen, wird Ihr Schüler die Führung übernehmen und die Situation beherrschen, viel schneller als umgekehrt. Um vorauszusehen, welche Bewegung Ihr Schüler machen will, müssen Sie darauf achten, in welche Richtung seine Nase zeigt und gleichzeitig beobachten, auf welchen Füssen das Gewicht ist. Gewicht auf der Innenseite und die Nase gerade aus – Bewegung vorwärts. Nase schaut nach aussen und Gewicht auf Aussenseite – das Tier ist bereit, die Richtung zu wechseln, indem es gegen die Aussenseite abdreht. Damit das richtig funktioniert, verändern Sie Ihre Körperposition so, dass Sie die Bewegungsabläufe lenken. Es reicht nicht aus, auf Bewegungen des Tieres zu reagieren, Sie müssen die Bewegungen voraussehen und sie lenken. Wenn Sie wollen, dass Ihr Lama weiterhin um sie herumgeht, ist es wichtig, dass Sie Ihre Körperposition verändern, bevor Ihr Schüler sich unpassend bewegt!
Machen wir ein Beispiel:
Sie stehen in der richtigen Position Ihrem Lama gegenüber und es beginnt, seine Nase nach aussen zu drehen und sein Gewicht auf den vorderen äusseren Fuss zu verschieben. Was machen Sie?
Wenn Sie nichts machen, wird das Lama nach aussen abdrehen und die Richtung wechseln. Wenn das passiert, werden Sie Fangen spielen und die Probleme fangen an. Wenn Sie aber aufmerksam sind und sich sofort au Hüfthöhe begeben, immer noch in die gleiche Richtung schauend wie das Lama, wenn Sie dann noch etwas näher an das Tier herangehen, dann wird das Lama beginnen, vorwärts zu gehen. Sie können natürlich das Tier auch veranlassen, die Richtung zu wechseln (indem Sie stehen bleiben), aber es sollt Ihre Entscheidung sein. Die Idee dabei ist, dass Sie vorgeben, was im Panel getan wird, in welcher Richtung und wann das Tier gehen soll, usw. Das tönt am Anfang alles etwas kompliziert, man muss viele Dinge beachten, es passiert, dass man nicht schnell genug auf das Verhalten und die Bewegungen des Tieres reagiert, und schon übernimmt das Lama die Rolle des „Tanzlehrers“. Aber denken Sie ans Autofahren: Als Sie damit angefangen hatten, war es gar nicht so einfach, alles miteinander zu machen, Gas, Kupplung, Bremse, Blinker, Strassenführung, Verkehrsschilder, andere Autos, Hindernisse, Tempo, anfahren......und jetzt? Sie setzen sich hinters Steuer – und alles läuft ganz automatisch ab. Genau so ist es im Umgang mit den Tieren. Mit ein bisschen Uebung reagieren Sie instinktiv auf das Verhalten Ihres Schülers, und Sie sind der „Tanzlehrer“. Denn auch beim Tanzen kann nur einer führen, wenn das Beide wollen, gibt’s nie ein harmonisches Bild!
Sie
sind nun in der Lage, das Lama oder das Alpaka im Panel auf die Art herumgehen
lassen, wie Sie Sich das vorstellen. Lassen Sie es einmal, zweimal um sich
herumgehen, indem auf Hüfthöhe stehend mit paralleler Schulterstellung( Blick mit
dem Tier) das Lama zum Gehen veranlassen. Behalten Sie diese Position, gehen Sie
mit dem Tier mit!
Stoppen Sie das Lama, indem Sie Sich auf Augenhöhe des Lamas hinstellen, den Blick gegen das Tier gerichtet.
|Veranlassen Sie das Tier, umzudrehen, indem Sie langsam noch ein wenig weiter vor und näher gehen – das Lama dreht nach aussen ab.|
Wenn Sie wieder die „treibende“ Position auf Hüfthöhe einnehmen (1), beginnt das Tier in der anderen Richtung um Sie herumzugehen. Möchten Sie nach dem Stoppen (3) erreichen, dass das Tier stehen bleibt, machen Sie eine Schritt rückwärts, vom Tier weg, ca. auf Schulterhöhe (2). Mit einer guten Armlänge Distanz fühlt sich das Tier sicher und kann sich entspannen.
|Mit diesem Wissen sind Sie nun in der Lage, das Lama zu veranlassen, sich im Panel nach Ihrem Plan zu bewegen, nur mit Ihrer Körpersprache !!|
Diese Möglichkeit können Sie nun nutzen, um Ihr Lama oder Alpaka zu fangen:
|Beginnen Sie diese Aktion, indem Sie hinter der Augenhöhe des Tieres stehen, nehmen Sie ein 3-4 m langes Seil und „werfen“ Sie das eine Ende über den Rücken des Tieres (nicht zu weit hinten), das andere Ende behalten Sie in der Hand|
|Halten Sie dabei möglichst immer die Distanz einer Armlänge zum Tier ein! Bewegen Sie Sich nun langsam vorwärts auf Augenhöhe des Tieres und beobachten Sie vor allen die Kopfrichtung Ihres Lamas gut: Wenn das Lama nach innen schaut, und Sie in diesem Moment einen Schritt nach vorne machen und sich vor das Lama stellen|
|eventuell auch etwas näher herangehen, veranlassen Sie es zum Umdrehen, auf die Innenseite. Sie stehen nun auf derselben Seite wie das über den Rücken geworfene Seilende|
|Bleiben Sie hinter der Augenlinie, gehen Sie vorsichtig näher, nehmen Sie dieses andere Seilende auf|
|und gehen Sie sofort wieder auf Distanz. Sie haben nun beide Seilenden in der Hand, und Ihr Schüler ist 1,5 bis 2 m von Ihnen entfernt|
Sie haben Ihr Tier eingefangen, ohne es festgehalten zu haben!!
Das Verständnis der Wirkung unserer Körperposition auf unseren Tierschüler ist die Grundlage für Vieles bei der Arbeit im Panel. Die Bewegungen des Tierschülers innerhalb dieses kleinen Raumes dirigieren zu können ist das Podium für viele nützliche Sachen...Man kann das Lama oder Alpaka scheren, indem es im Panel ruhig rund herum geht, man kann z.B. Spritzen verabreichen, die Wolle begutachten, es pflegen oder bürsten – alles, während sich das Tier bewegt.
Gemäss
meiner Erfahrung komme ich zu folgender Feststellung:
Wenn man dem Tier erlaubt, sich zu bewegen und fähig ist, diese Bewegung zu steuern und zu beeinflussen, provoziert man viel weniger Widerstand, als wenn man das Tier festhalten muss!
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