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Belle Epoque Kostüme mieten - Jahrhundertwende
Damenbekleidung 1875-1914

Die als "schöne Epoche" bezeichnete Zeit dauerte zwischen den beiden Kriegen von 1871 und 1914 und fand hauptsächlich in den Metropolen der europäischen Städte statt. Getragen wurde das ganze hauptsächlich vom mittleren und gehobenen Bürgertum, welche in den Cafés, Cabarets und den Konzertsälen von den technischen und wirtschaftlichen Fortschritten am meisten profitieren konnten.
So unterschiedlich die Damenmode der Belle Epoque ist, so variantenreich zeigt sich auch die Winterbekleidung. Da gibt es lange Mäntel mit Fellbesatz, Promenaden- oder Reisekostüme aus warmem Wollstoff, dazu Fellstola, Muff, Handschuhe und Hut, um nur ein paar Teile zu nennen. Bei Schneefall ist auch ein Regenschirm von Vorteil; dieser bestand meist aus geölter Seide. Je später in der Belle Epoque, desto grösser und opulenter werden die Hüte, ebenso die Frisuren. Die Handschuhe, welche jede Dame in Gesellschaft trägt, zieht sie nur zum Essen aus. Der Damenhut wird - anders als bei den Herren - beim Betreten eines Gebäudes nicht abgenommen.
Die Dame des aufstrebenden Bürgertums benimmt sich vornehm und elegant. Es ist für sie nicht schicklich, mit den Herren über wirtschaftliche und politische Belange zu diskutieren. Die Frau weiss, wo ihr Platz in der Familie ist; nämlich an der Seite ihres Mannes, welcher sie finanziell absichert. Dazu soll die bürgerliche Dame durch ihr gepflegtes, modisches Erscheinungsbild den familiären Wohlstand repräsentieren, sich um die Erziehung der Kinder kümmern und den Haushalt besorgen, dies mit Hilfe ihrer Bediensteten. Die Dame teilt die Ansichten ihres Gatten und widerspricht nicht.
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