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Der Chevrolet Impala der frühen sechziger Jahre mit den charakteristischen grossen „Flügeln“ über den Rückleuchten hatte bei Vorstellung dieses etwas speziellen Modells im Interim Leaflet von 1967 (Abb. links) bei Corgi schon eine lange Geschichte:
Als erstes Modell dieser Baureihe war schon 1959 das komplett schwarze State Patrol Car (No. 223) erschienen, 1960 gefolgt von Limousine (No. 220) und Taxi (No. 221). Weitere Varianten (Fire Chief, Neuauflagen von Limousine, Taxi und State Patrol) folgten, und mit dem Hundetransporter wurde erstmals ein Impala mit Spezialaufbau vorgestellt, der dann im regulären Katalog 1967–68 auftauchte (Abb. unten):
Ein grosser Kastenaufbau hinter der vorderen Sitzreihe mit üppiger Verglasung oben und seitlich bot Platz für vier Hunde – zwei in seitlichen Abteilen mit beweglichen Schiebetüren, zwei im Heckabteil mit beweglicher Heckklappe. Der Aufbau wurde nach vorn mit einem Schild abgeschlossen, das bei Bewegung die Darstellung wechselte und damit den Eindruck eines laufenden Dackels vermittelte (animated front panel, im Deutschen „Wackelbild“ oder, etwas professioneller, „Linsenrasterbild“ genannt).

Die Katalogabbildung zeigt shaped wheels, mein Modell (Abbildungen unten) hat cast wheels.
Nach Hill kamen bei diesem Modell beide Varianten vor.
Das Modell hat den im Sommer 1965 mit den Neuauflagen von Taxi (No. 480) und State Patrol (No. 481) eingeführten Chrom-Mittelteil, der verchromten Grill, vordere und hintere Stossstangen und die am Auto entlang verlaufenden verchromten Seitenstreifen beinhaltete. Ich habe ein Modell in annäherndem Neuzustand gefunden, bei dem gerade die perfekten Chromteile erheblich zum Gesamteindruck beitragen.
Die Hunde waren ein französischer Pudel, ein deutscher Schäferhund, ein Hirtenhund und ein „scamp“, wie van Cleemput schreibt, also ein kleiner Racker oder Schlingel im Deutschen, der mit seinem weissen Ohr ausgesprochen niedlich aussieht. Von diesem „Kennel-Club“-Impala wurden bis 1969 586 000 Exemplare verkauft.

Ein Blick auf den Nachfolger
Im Jahr 1970 erschien ein auf diesem Impala basierendes Nachfolgemodell in der Farbgebung des „Chipperfield’s Circus“ als Performing Poodles (No. 511) mit vier weissen und zwei schwarzen Pudeln, einer Hundetrainerin und einer Plattform, auf der die Hunde auftreten konnten. Drei weisse Pudel waren in einem Stück gegossen, so dass man die Tiere gar nicht in das Auto verladen konnte. Diese Performing Poodles waren nur ein Jahr im Programm und brachten es auf gerade einmal 104 000 Exemplare. Irgendwie war dieses Set mit dem deutlich eingeschränkten Spielwert sicher keine ganz glückliche Konstruktion.
Hier Bilder meines Modells:
|Oben:
Das Modell komplett.
Links:
Das Rudel.
Unten:
Hier sieht man die perfekten Chromteile und das Bild am Vorderteil.
Literatur/Links:
Copyright © 2023 und verantwortlich für den Inhalt:
Erste Veröffentlichung am 18. August 2023, letzte Bearbeitung am 18. August 2023.
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