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Aus der legendären TV-Serie von Ralph Gleason über Jazz und Blues sehen wir zuerst ein Interview mit Louis Armstrong vom Januar 1963, wo er über seine frühen Tätigkeiten und Erfahrungen spricht. Gespielt werden Originalaufnahmen mit King Oliver, Ma Rainey und die Hot Five. Danach folgen drei Episoden mit dem Woody Herman Third Herd aus 1963 und `64 mit u. a. Sal Nistico (ts), Nat Pierce (p) und Jake Hanna (dm). Zwischendurch erzählt Woody von den damaligen Gegebenheiten im Big Band Jazz.
Im dritten Teil verfolgen wir die letzten 20 Jahre der langen Karriere Louie Bellsons. Neben seiner ausgedehnten Arbeit als Komponist und Arrangeur leitete er Big Bands und Combos, gastierte einige Male in London und legte eine Tribut- Platte auf, mit der er seinen Vorgängern (und einem Nachfolger) Respekt zollte. Seine allerletzte Aufnahme "Louie & Clark Expedition 2" erinnerte nicht nur an die historische Suche nach der Nordwestpassage, er zog zusammen mit Clark Terry gleichsam die Summe eines lebenslangen Musikantentums.
Django (Jean Baptiste) Reinhardt wurde vor 100 Jahren (23. Januar 1910) in Liverchies, Belgien geboren. Er war von Geburt Zigeuner (Manouche) und zog mit seiner Familie meist durch Belgien und Frankreich. Er hat Violinspiel, Banjo und Gitarre selbst erlernt. Er begann seine Laufbahn als Banjoist in Pariser Musettekapellen. 1931 kam er zum Orchester von André Ekyan und begann sich für Jazz zu interessieren. 1934 traf er den französischen Violonisten Stéphane Grappelli und es enstand das Quintette du Hot Club du France. Django Reinhardt gehört zu den bedeutensten europäischen Jazzmusikern. Sein Spiel ist durch seine zigeunerische Herkunft gekennzeichnet. Er machte auch Aufnahmen mit Gastmusikern aus den USA (Eddie South, Coleman Hawkins, Dicky Wells, Rex Stewart, Benny Carter etc.). Wir hören einen Querschnitt durch seine Laufbahn mit Aufnahmen mit dem Quintette du Hot Club de France, mit Gästen aus den USA und unter eigenem Namen.
Wynton Kelly war ein Pianist, der mit sicherem Geschmack und vollendeter Technik, das Beste von Nat „King“ Cole und vor allem von Bud Powell, zu einem gemässigten Funky Stil verschmolzen hat. Kelly kann als Musterbeispiel dafür gelten, dass Spannung schon mit sparsamsten Mitteln zu erreichen ist, und dass sich durchdachte Konstruktion und spontane Wirkung nicht gegenseitig ausschliessen müssen. Sein sprichwörtlicher Drive, der unverkennbar helle Sound, und sein kultivierter Anschlag, machen Wynton Kelly zu einem Pianisten mit einer eigenen Persönlichkeit.Der erste Teil über Wynton Kelly behandelt seine Karriere bis 1958. In den 50er Jahren spielte er u.a. längere Zeit bei Dinah Washington und Dizzy Gillespie. Wynton Kelly war über seine ganze Karriere ein gesuchter Studiomusiker, der mit unterschiedlichsten Musiker Schallplatten aufnahm. So werden beim ersten Teil Aufnahmen mit Dinah Washington, Dizzy Gillespie, Johnny Griffin, Billie Holiday, Lee Morgan, Paul Quinichette, Benny Golson und anderen vorgestellt.
Heute sollen Mitglieder Aufnahmen ihrer Pianofavoriten präsentieren und kurz kommentieren (LP/CD/MC). Stilrichtung spielt keine Rolle. Je nach Teilnehmerzahl stehen je 10-15 Minuten zur Verfügung. Wir zählen wiederum auf eine rege Beteiligung. Tonträger nicht vergessen
Nachdem bei der Präsentation der Early Female Blues Singers im letzten November eine Anzahl Stücke aus Zeitgründen nicht mehr vorgestellt werden konnten, drängt es sich auf, nochmals auf die Blues Queens zurückzukommen. Es werden daneben aber auch Sängerinnen zu hören sein, die nicht unbedingt unter den Begriff Hardcore Blues Singers einzuordnen sind. Es sind dies z.B. Sängerinnen wie Ethel Waters, Rosetta Howard, Hattie McDaniel und Miss Rhapsody. Zum Schluss gibt es mit einigen Tonbeispielen noch eine Verbeugung vor der unvergleichlichen Valaida Snow und der All Girl Band ‚International Sweethearts Of Rhythm’.
Das Jazzfestival Bern fand im Jahr 2003 im intimen Rahmen des Marians Jazzroom des Hotels Innere Enge in Bern statt. Der Präsentator zeigt im ersten Teil die Newport Jazzfestivals All Stars von George Wein mit Warren Vaché, Regina Carter, Jesse Davis, Even Christopher, Rodney Jones, James King und Alvin Queen. Der zweite Teil ist ganz dem Blues und Rhythm and Blues gewidmet. Wir hören und sehen den allseits bekannten Sänger und Gitarrist Little Milton mit Derwin Johnson, Paul Gomez, Christopher Jones und James Burke.
Der erste Teil mit Lionel Hampton’s Small Group Sessions (September 2008) befasste sich mit den legendären Victor-Aufnahmen von 1937-1941. In den folgenden Jahren machte Lionel Hampton immer wieder Einspielungen mit Kleinformationen, darunter auch viele Balladen, die er meisterhaft beherrschte. Wir hören ihn mit Leuten aus seiner eigenen Big Band wie z.B. Milt Buckner, Arnett Cobb, Billy Mackel, aber auch mit Oscar Peterson, Art Tatum, Lucky Thompson etc.
Aus der legendären TV-Serie von Ralph Gleason über Jazz sehen wir weitere vier
Gruppen, die in den 60’er Jahren aktuell waren. Dabei zuerst zwei Episoden, die
wir aus technischen Gründen am 25. Jan. nicht zeigen konnten: