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Zuviel Sonne und zuwenig Regen vermindern die Saftmenge der Trauben, gerben die Beerenhäute und produzieren extrem viel Farbstoff und Tannin.
In einigen nördlichen Zonen können die Häute am Ende der Reifeperiode schrumpfen und platzen, was eine unerwünschte Bakterienbildung fördert. Die erste Gärung kann dann nur schwer kontrolliert werden, man riskiert den Verderb.
Als Resultat kommen vollfarbige, alkohol- und tanninreiche, schwere, grobe und harte Rotweine zustande. Bei Weissweinen mangelt es an Säure, und als Folge davon wirken sie schwer, flach und schlaff, ohne Anmut und mit wenig Bouquet.
Dies sind die klimatischen Mindestanforderungen der
Rebe:
1.300 Stunden Sonnenschein pro Jahr
eine Durchschnittstemperatur von mindestens 15° Celsius während der Rebblüte und 18° Celsius während der Vegetationszeit
jährliche Niederschläge von mindestens 400 bis 500 mm/qm