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Bei diesem Privatauftrag lag der Schwerpunkt darin, eine Familie künsterisch in Szene zu setzen. Die Auftraggeber, bestehend aus Mutter, Vater und zwei Söhnen, wählten die Materialität welches sie ansrach.
Sie entschieden sich für:
Haselnuss - der Vater
Pflaume / Sequoia - die Mutter
Kirsche - Sohn 1
Esche -Sohn 2
Das Finden der gewählten Materialien stellte eine grosse Herausforderung dar. Nicht in allen Fällen wurde eine Lösung gefunden.
Die Suche nach einem Pflaumenbaum verlief leider erfolglos. Die Mutter wählte daher ein anderes, rötliches Holz, jenes des Mammutbaums.
Das Holz der beiden Söhne stammt aus der Region des Solenberges. Der Kirschbaum musste einer Strassenerweiterung weichen und die Esche stand zu nahe an einem andern Strassenabschnitt. Beide Stämme habe ich in Rohform erhalten.
Ein Stück Haselnuss Holz in dieser Grösse zu finden war sehr schwierig. Ich hatte sogar eine Prämie ausgesetzt. In der Nähe von Winterthur, an einem kleinen «vergessenen» Bächlein, durfte ich eine Hasel von bis zu 30cm Durchmesser fällen. Ein ausserordentlicher Stamm kam zum Projekt dazu.
Den Mammutbaum konnte ich bei Züriholz erwerben. Diese Sequoia wurde in einem Park gefällt.
Der Werktitel La Famiglia stellt die Objekte in den familiären Bezug.
Die eigentliche Skulptur besteht aus vier «Persönlichkeiten» die zusammen, mehr als die Summe der Einzelnen, eine Familie ergeben.
Aus unzähligen Varianten der Zusammenstellung der Figuren, wählte ich intuitiv jene, die auf dem Gesamtbild zu sehen sind. Bei dieser Zusammenstellung versuchte ich, wie bei den einzelnen Figuren, die Dynamik der Familie abzubilden.
Noch ist unklar, ob die Figuren gemeinsam auf einem Sockel montiert werden oder ob sie auf einzeln, gleichgrossen Metallplatten zu stehen kommen und somit untereinander frei beweglich sein werden.