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Das «Bahnhöfli» ist ein Überbleibsel der Kriens-Luzern-Bahn (KLB), die 1886 in Betrieb ging. Die Bahnstrecke wurde später zur Tramlinie und 1961 zur Buslinie umfunktioniert. Bis 2004 wurde ein Teil der früheren Bahnstrecke noch von der Industrie genutzt.
Das frühere Bahnhofsgebäude liegt am Übergang zwischen Stadtplatz und Bellpark in der Nähe des Stadthauses. Es gehöre zu den kleinsten und den letzten original erhaltenen kombinierten Personen- und Güterbahnhofsbauten der Schweiz und sei im kantonalen Denkmalschutzinventar als schützenswert eingestuft, teilte die Stadt Kriens mit.
Heute wird der Bau als Lagerraum, als Atelier und zeitweise als Café genutzt. Die Stadt strebe eine längerfristige Nutzung an, von der ganz Kriens etwas habe und die das Zentrum belebe, hiess es in der Mitteilung. Sie habe deswegen einen Projektwettbewerb ausgeschrieben.
Idee und Businessplan gefragt
Wer eine Idee zur Nutzung des «Bahnhöfli» hat, kann bei der Stadt ein Konzept samt Businessplan vorlegen. Die Investitionen müssen die Projektträger selbst tragen. Das Gebäude müsse im heutigen Zustand übernommen werden, teilte die Stadt mit. Ob das Grundstück vermietet, verpachtet oder im Baurecht abgegeben wird, ist offen.
Über die Nutzung entscheiden wird letztlich der Stadtrat. Er wird bei seinem Entscheid aber von einer Jury beraten.