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«Ein Bild ist eine konkrete oder abstrakte Darstellung einer rezipierbaren Realität bzw. eines Realitätsausschnittes mit potentiell Sinn konstituierender Funktion»
Drescher 1997
Gute Bilder wirken – schlechte auch. Auswahl, Aufbereitung und Wiedergabe sind wichtige Faktoren in der Herstellung und Verwaltung von Bildmaterial. Ob Foto, Illustration, Grafik oder Logo: Je nach redaktionellem Inhalt muss es mediengerecht zur Verfügung stehen.
Visuelle Elemente haben eine Scharnierfunktion: Als Eyecatcher stimulieren sie die Emotionen und werden mit der dazugehörenden Bildlegende als erstes wahrgenommen. Sie sind authentisch, haben eine klar Aussage, sind interpretierbar, fungieren als "Verkäufer" des Artikels, korrespondieren, verstärken und begründen den rationalen Text.
Gutes Bildmaterial stammt aus einer sicheren Quelle. Qualitativ ist es einwandfrei und wahrt punkto Stil die im Corporate Design definierte Kontinuität.
Ideal sind Pressebilder selbstredend. In jedem Fall sind sie authentisch und korrelieren mit dem Text.
Auch Stockphotos genannt, informieren diese nicht, sie dienen der Unterhaltung und Aufmerksamkeit.
Diese visuellen Element korrespondieren immer mit redaktionellem Text oder einem TV-Beitrag. Vor allem in Reportagen sind sie ein probates Mittel, einen Vorgang, eine Entwicklung zu erläutern. Auch Logos gehören in die Kategorie der Schaubilder.
Karikaturen, Comics, Illustrationen kommentieren Beiträge auf unterhaltsame Weise.