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Unsere Geschichte - seit 1897
Mit der Absicht, die elektrische Beleuchtung einzuführen und der damals neuen Idee einer genossenschaftlichen Organisationsform, gründeten der Ingenieur Fritz Eckinger und der Politiker Stephan Gschwind 1897 die Elektra Birseck Münchenstein.
Das Versorgungsgebiet im unteren Teil des Kantons Basel-Landschaft und dem Solothurnischen Teil Birseck-Dorneck wurde bald erweitert. Zwischen 1906 und 1914 schloss die EBM elf Gemeinden und die Stadt Saint-Louis (Haut Rhin) ans Versorgungsnetz an. Seit 1921 versorgt die EBM in den beiden Schweizer Kantonen Basel-Landschaft und Solothurn sowie im französischen Elsass insgesamt 60 Gemeinden mit Strom.
Bereits 1930 beteiligt sich die EBM an der damaligen Aare Tessin AG für Elektrizität (heute Alpiq), welche zum Hauptlieferanten von Elektrizität wird. Mit der strategischen Beteiligung partizipiert die EBM bereits damals an einem der grössten Kraftwerksparke in der Schweiz.
Als erstes Unternehmen in der Schweiz fördert die EBM ab 1979 sparsame und rationelle Energieverwendung. So tätigt die EBM erste Rückstellungen zur Förderung Erneuerbarer Energien und richtet eine Energie- und Umweltberatungsstelle für Kunden ein. Bei der dezentralen Wärmeversorgung hat die EBM zu Beginn der 1980er Jahre das Konzept «Blockheizkraftwerk und Wärmepumpe» entwickelt und errichtete ein erstes Blockheizkraftwerk 1982.
Seit 1992 baut, fördert und beteiligt sich das Unternehmen an Photovoltaikanlagen, um Solarstrom preiswert anbieten zu können. Aus Anlass ihres 100-jährigen Bestehens im Jahre 1997 eröffnet die EBM ein Elektrizitätsmuseum in Münchenstein.
Ab 2009 beginnt die EBM mit der Eigenproduktion von Strom aus Wind- und Sonnenkraft im grossen Stil. Um grosse Anlagen in Südeuropa zu realisieren, hat das Unternehmen aravis die «Aravis Energy I LP» gegründet. Das ist die erste «Swiss Limited Partnership» (Kommanditgesellschaft für kollektive Kapitalanlagen), die von der eidgenössischen Bankenkommission bewilligt wurde. Mit dem Fonds wurden Projekte mit einem Volumen von 200 Millionen Schweizer Franken entwickelt. 70 Millionen Franken hat die EBM als Hauptinvestorin gezeichnet. Mit der von der EBM getätigten Investition konnten erste Windparks und Photovoltaikanlagen in Italien und Spanien mit einer installierten Leistung von rund 64 Megawatt realisiert werden.
Über die Gesellschaft «leading swiss renewables AG», an welcher die EBM mit 65 Prozent und die Energie Wasser Bern (ewb) mit 35 Prozent beteiligt sind, haben wir in Spanien zwei Windparks mit einer Gesamtleistung von 70 Megawatt (MW) übernommen. Die Windparks sind mit 165 Mio. Franken Investitionssumme das bisher grösste Projekt. Beide benachbarten Windparks befinden sich in der Nähe von Salamanca in der Region Kastilien und León. Von der ersten bis zur letzten Turbine erstreckt sich ein Wegnetz von 20 Kilometern. Die Rotoren mit einem Durchmesser von 90 Metern sind an einem 78 Meter hohen Turm befestigt. Sie haben eine installierte Leistung von 36 Megawatt (Bandelera-Windpark) und 34 Megawatt (Rodera-Alta-Windpark). Beide Anlagen zusammen verfügen über einen Drittel mehr Leistung als sämtliche Windparks in der Schweiz. Im Vergleich zur Schweiz werden bei der effektiven Produktion dank optimaler Windverhältnisse rund 60 Prozent mehr Elektrizität produziert.