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Ob die PID ethisch vertretbar ist oder nicht, beruht auf eine rein persönliche Ansicht und ist sowohl von Gegnern wie auch von Befürwortern gegenseitig zu akzeptierten.
Neben den schon allgemein und bekannten Argumenten, möchte ich noch folgendes hinzufügen:
Jedem bekannt ist, dass sich eine Eizelle (Zygote) zwei bis drei Tage nach der Befruchtung in die Gebärmutter einnistet und als erstes kommt es zur Neubildung altbekannter Urwelt, des Ozeans in Form des Fruchtwassersacks und der Eihülle, in der das entstehende Embryo wie im Meerwasser schwimmen kann. Es beginnt also eine sehr alte und bewährte Form der Lebensentstehung. Und nun durchläuft das werdende Geschöpf alle Embryonalstadien seiner Stammesgeschichte und sieht nach der Fruchtwassersackbildung aus wie eine urzeitliche, primitive Qualle, plump und undifferenziert und bildet in der Folge eine Reihe von Merkmalen, die das geborene Lebewesen nicht mehr aufweisen wird. Das wird nach wenigen Tagen zum Molch, zum Fisch, zur Echse, zum Säugetier, Vogel oder Mensch.
Besonders das embryonale Heranwachsen des zukünftigen Menschen gibt auf seine eigene Evolution deutliche Hinweise. Als Embryo hat er, wie alle anderen Lebewesen Kiemenbögen.
Aber die embryonalen Bedingungen sind es, welche die Grundform und späte Erscheinung des neuen Geschöpfes festlegen. Es gibt aber ein Stadium des Menschenfötus in dem es sich von einem anderen Fötus nahezu nicht unterscheidet. Und aus diesem Grund ist für mich persönlich eine befruchtete Eizelle in der Plastikschale im wesenhaften Sinne noch kein Mensch.
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