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Schulden: Das kann man tun
- Versuchen Sie, wenn immer möglich, Reserven für die Zeit nach der Pensionierung anzulegen. Erstellen Sie frühzeitig ein Budget für den neuen Lebensabschnitt. Überlegen Sie sich, wie viel Geld wofür zur Verfügung steht und wie Sie Ihr Alterskapital am besten beziehen und/oder anlegen. Unternehmen Sie keine finanziellen Abenteuer ohne gute Beratung. Beziehen Sie Ihr Zweite-Säule-Kapital als Rente, wenn Ihnen das Know-how zur Anlage und Verwaltung grosser Beträge fehlt.
- Bei Unsicherheit, vielen offenen Rechnungen und Mahnungen oder einem Minus auf dem Konto am Ende des Monats: Lassen Sie sich rasch von einer Fachperson beraten oder begleiten (Pro Senectute, Caritas, Sozialdienste von Gemeinden und Kirchgemeinden). Beratungsstellen können auch abklären, ob jemand ein Recht auf Beiträge von Staat oder Gemeinde hat (Ergänzungs- leistungen, Hilflosenentschädigung, Krankenkassenprämienverbilligung, Beiträge von Gemeinde oder Stiftungen usw.) und Unter-stützungsgesuche an Stiftungen stellen.
- Bekannte, Verwandte, Heimleitungen, Hausärzte, Spitex, Kursleiterinnen von älteren Menschen: Bitte hinschauen, nachfragen und allenfalls auf Unterstützungsangebote aufmerksam machen, falls es irgendwelche Hinweise auf Geldprobleme gibt.