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Simon Ehammer und Angelica Moser schaffen den Finaleinzug
Simon Ehammer steht an der WM in Eugene im Final der Weitspringer, der in der Nacht auf Sonntag stattfindet. Der Appenzeller zeigt in der Qualifikation mit 8,09 m die viertbeste Weite.
Der Wettkampf verlief allerdings nicht nach dem Gusto des Jahres-Weltbesten (8,45 m). Nach einem Nuller und 7,90 m im zweiten Versuch, die letztlich nicht für das Zwölferfeld im Final gereicht hätten, war die Qualifikation noch nicht in trockene Tücher gelegt. Der Befreiungsschlag kam erst im dritten und letzten Versuch.
Das Bonmot „Unverhofft kommt oft“ traf auf Angelica Moser zu. Die Stabhochspringerin zog mit bescheidenen 4,35 m in den WM-Final (Nacht auf Montag) ein. Nachdem die Zürcherin auf 4,50 m zum dritten Mal gescheitert war, verliess sie schwer enttäuscht die Matte. „Ich wollte nur noch aus dem Stadion und der Trainerin sagen, sie solle den Flug umbuchen“, schilderte die Zürcherin ihre Gefühlslage. Etwas überraschend bekundeten viele Athletinnen Mühe mit der Anlage. In der Regel müssen beim Grossanlass rund 20 cm mehr geboten werden, um in den Final vorzustossen.
(text:sda/bild:sda)
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