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In Mexiko macht nun ein "UFO-Video" Furore.
UFO-Sichtung, Mexiko [wmv, 1.3 MB],
Piloten der mexikanischen Luftwaffe haben über dem Süden des Landes elf nicht identifizierte fliegende Objekte gefilmt, wie ein Sprecher des Verteidigungsministeriums bestätigte. Auf dem Film sind hell leuchtende Punkte zu sehen, die sich schnell über einen abendlichen Himmel bewegen.
Die Aufnahmen entstanden den Angaben zufolge am 5. März mit Infrarotkameras. Die Flughöhe der Objekte wird auf rund 3.500 Meter geschätzt. Sie sollen das mexikanische Flugzeug umkreist haben, als es über dem Staat Campeche auf einem Routineeinsatz gegen Drogenschmuggler war.
"Nie zuvor passiert"
Nur drei der Objekte wurden auch vom Radar des Flugzeugs erfasst. "Ob ich Angst hatte? Ja, ein bisschen, denn wir hatten es hier mit etwas zu tun, das nie zuvor passiert war", sagte der Radarbeobachter Leutnant German Marin auf einem am Dienstag veröffentlichten Tonband.
"Es war völlig echt"
"Ich könnte nicht sagen, was es war. Aber es war völlig echt", sagte Leutnant Mario Adrian Vazquez, der die Infrarotkameras bediente.
Der Pilot des Flugzeugs, Major Magdaleno Castano, sagte, andere Jets hätten die Objekte verfolgt. Dann seien sie verschwunden.
Ministerium bestätigt Echtheit
Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums bestätigte die Echtheit des Films, wollte sich ansonsten dazu aber nicht äußern.
Die mexikanische Regierung will die Filmaufnahmen Wissenschaftlern zur Verfügung stellen. Dies teilte Verteidigungsminister Gerardo Clemente Vega Garcia am Mittwoch mit.
Fernsehen sendete Video
Das Video war erstmals am Montag im mexikanischen Fernsehen und dann am Dienstag auf einer Pressekonferenz von Jaime Maussan zu sehen, der seit zehn Jahren das UFO-Phänomen untersucht.
"Die Streitkräfte verbreiten keine Lügen"
"Das ist eine historische Nachricht", sagte er. "Es gibt Hunderte UFO-Videos, aber keines hat eine Bestätigung durch die Armee irgendeines Landes. Die Streitkräfte verbreiten keine Lügen."
Maussan sagte, Verteidigungsminister Garcia habe ihm das Video am 22. April übergeben.
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