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Bei der Aeroradiometrie wird mit Hilfe eines in einem Helikopter eingebauten Messgeräts die Radioaktivität am Boden aus der Luft erfasst. Bei der routinemässigen Messung der Kernkraftwerke Mühleberg und Gösgen wurden keine erhöhten Radioaktivitätswerte festgestellt. Eine besondere Herausforderung stellte eine Übung dar, die gemeinsam mit den Tessiner Einsatzkräften durchgeführt wurde. Ziel war das Suchen, Orten und Bergen radioaktiver Quellen im Gelände. Für beide Seiten war die Übung ein voller Erfolg. Die Aeroradiometrie kommt namentlich dann zum Einsatz, wenn eine grössere Fläche nach Radioaktivität abgesucht werden muss - beispielsweise nach dem Absturz eines Flugzeuges mit radioaktiver Fracht.
Jedes Jahr erfasst die NAZ in verschiedenen Gebieten Daten zur natürlichen Radioaktivität. Mit dem Messprogramm 2005 wurden ein Nord-Südprofil von der Ajoie (JU) bis Mattmark (VS) lückenlos erfasst sowie verschiedene Zonen im Tessin und die Stadt Bellinzona ausgemessen. Damit liegen der NAZ nach Davos und Lausanne auch Messdaten über eine dritte Schweizer Stadt vor.
Quelle
M.S. nach VBS, Medienmitteilung, 23. Juni 2005