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Im Jahr 2017 berichten in der Schweiz 4,4% der Bevölkerung, sie hätten Diabetes oder sie nähmen entsprechende Medikamente. Dieser Wert ist seit 2007 leicht angestiegen. Dies gilt sowohl für Frauen als auch für Männer. Das Bildungsniveau spielt bei den Frauen eine deutliche Rolle, der Anteil Frauen mit Diabetes sinkt mit steigendem Bildungsabschluss. Im Alter nimmt der Anteil Personen mit Diabetes zu. Rund ein Viertel aller an Diabetes Erkrankten geben an, Insulin zu spritzen.
Dieser Indikator ist Teil des Monitoringsystems Sucht und NCD (MonAM) des Bundesamts für Gesundheit (BAG).
Diabetes ist eine chronische Stoffwechselkrankheit. Die Rate der Neuerkrankungen ist in den letzten Jahrzehnten weltweit und auch in der Schweiz gestiegen. Man unterscheidet hauptsächlich zwei Diabetesformen: Typ 2 ist stark lebensstilbedingt und mit Übergewicht assoziiert. Mittels Massnahmen im Bereich Ernährung und Bewegung kann dieser Typ vorgebeugt und der Verlauf der Krankheit verlangsamt werden. Er tritt in den meisten Fällen in der zweiten Lebenshälfte auf und wurde früher Altersdiabetes genannt. Typ 1 ist eine Autoimmunkrankheit, die häufig bereits im Kindes- und Jugendalter auftritt. Mit der zunehmenden Alterung der Bevölkerung und dem Anstieg der übergewichtigen Personen dürfte Diabetes in der Schweiz zukünftig ein noch wichtigeres Thema werden.
Dieser Indikator wurde auf Basis der Daten der Schweizerischen Gesundheitsbefragung (SGB) berechnet.
Er zeigt den Anteil Personen in der Bevölkerung ab 15 Jahren, welche angaben, einen erhöhten Blutzucker zu haben und/oder in den sieben Tagen vor dem Interview ein Medikament gegen Diabetes eingenommen zu haben.
Er beruht auf dem Index "DIABETE" der SGB, welcher auf den Antworten folgender zwei Fragen (TDIAB08 und TMEKO42) basiert:
Bundesamt für Gesundheit BAG
Tel. +41 58 462 95 05
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