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Die FIFA reagiert laut einer Meldung der "SonntagsZeitung" auf Kritik und stellt ab sofort neue Bedingungen an die Austragungsländer von Sportgrossereignissen.
Im September schreibt der Fussball-Weltverband die Fussball-WM 2026 aus. Erstmals dürfen sich dabei gemäss der Zeitung nur jene Länder bewerben, die vertraglich garantieren, dass sie die Menschenrechte im Rahmen der WM einhielten. Dazu gehörten die Rechte der Arbeitnehmer auf den Baustellen sowie die Versammlungs- und Meinungsfreiheit. Die FIFA verlange zudem Garantien zur Nichtdiskriminierung bestimmter Bevölkerungsgruppen.
Das Internationale Olympische Komitee (IOC), die FIFA, die UEFA und die Commonwealth Games Federation sind als erste Sportorganisationen der neuen Plattform für Menschenrechte an Sport-Grossanlässen (Mega-Sporting Events Platform for Human Rights) beigetreten. Diese wurde Ende vergangenen Jahres gegründet. Für die Ausschreibung der Olympischen Sommerspiele 2024 gelten nun die Richtlinien dieser Plattform, wie ein IOC-Sprecher gegenüber der "SonntagsZeitung" bestätigte.
Die UEFA hatte Anfang Mai dieses Jahres im Wettbewerb zwischen Deutschland und der Türkei spezielle Richtlinien mit der Beurteilung der Einhaltung von Menschenrechten angekündigt. Beide Bewerber müssen demnach für die Ausrichtung der EM-Endrunde 2024 Kriterien erfüllen, die auf den entsprechenden UN-Konventionen beruhen, teilte damals die UEFA mit. Die gleichen Richtlinien gelten neuerdings auch für die Durchführung der Europacup-Finalspiele (Champions League und Europa League).
SDA-ATS