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Die Verbindung von Philosophie und Religion prägen seit vielen Jahrhunderten die Staatsdoktrin. Noch heute sind deren Gedanken in der Politik präsent. Spannende Einsichten sind garantiert.
Die Geschichte Chinas brachte eine Vielzahl philosophischer Denkschulen hervor, die auch Staatsphilosophien beinhalteten. Frühe Philosophen wie Konfuzius und Laozi beschäftigten sich bereits mit dem Staat und der Art des Regierens. Danach wird im Chinesischen zwischen religiösem Konfuzianismus (Rujiao) und philosophischem Konfuzianismus (Rujia) wie auch zwischen Daoismus als Religion (Daojiao) und Daoismus als Philosophie (Daojia) unterschieden. Die Lehre der beiden Philosophen prägt seit vielen Jahrhunderten die chinesische Kultur und Gesellschaft und beeinflusst den Alltag, während sie gleichzeitig auch die Staatsdoktrin zahlreicher Dynastien bildet. Noch heute sind die beiden Lehren allgegenwärtig. Hingegen wurde die Denkschule der Legalisten, obwohl ebenso bedeutend in der chinesischen Gesellschaft, wegen ihrer Herrschaftsmerkmale von späteren chinesischen Philosophen abgelehnt. Ihre Gedanken blieben jedoch in der Politik des chinesischen Kaiserreichs und sind bis heute präsent.
Dr. nat. Xian Chu Kong, geboren 1973 in Foshan, China. Lebt seit 1984 in der Schweiz. Dr. nat. sc. in Neurowissenschaften an der Universität Basel. Gründer und Leiter von WaKong, einer Organisation zur Förderung des interkulturellen Austauschs zwischen China und der Schweiz.
Termine
Mi, 22.02.2023 | 19:30 - 21:30 Uhr
Ort:
ZU 26
Bildungszentrum Zofingen
Strengelbacherstrasse 27
4800 Zofingen