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Die Bibel ist ein Buch, welches uns über viele Dinge des Altertums und der Antike sehr gut informiert. Viele biblische Städte wurden ausgegraben und belegt. Eine davon ist auch das mächtige Babylon. Eine Stadt, welche man sicher als die wichtigste Stadt des Altertums bezeichnen kann. Die wunderbare Stadt lag etwa 90 km² südlich des heutigen Bagdad am Euphrat, einem der wichtigsten Flüsse hier. Grosse Könige herrschten hier und machten die Stadt zu dem, was sie damals war. Es war eine Stadt des Handels, der Blüte und Schönheit. Die Blütezeit der Stadt kann man auf fast ganze 2.000 Jahre bemessen, was ungefähr so lange ist wie von der Geburt des Jesus Christus bis zu uns heute. Von 1.800 vor Christus bis etwa 100 nach Christus war die Blütezeit Babylons. Die Könige von Babylon gibt es heute noch in der Bibel zu finden, denn es waren bedeutende und grosse Herren.
Was blieb von Babylon?
Der wohl bedeutendste Fund in der Stadt von Babylon war das gigantische Tor der Ischta. Sie war die Schutzpatronin und Hauptgöttin der Herren in Babylon. Das wunderbare Tor in blauer und goldener Farbe findet sich heute jedoch leider nur noch als eine gute Rekonstruktion. Die Nutzung von Babylon heute ist ein wenig anders, wie man es sich vielleicht erträumen hätte können. Nach dem Irak-Krieg errichteten die Truppen der US-Army hier einen Stützpunkt, um die antike Stadt vor Plünderern und Räubern zu schützen. Heute ist die Lagerführung von Babylon unter polnischem Kommando. Das grösste Problem sehen viele Archäologen darin, dass viele Neubauten auf den Mauern von Babylon errichtet wurden, was die Ausgrabungen zusehends erschwert. Doch kann man auch heute noch erkennen, was hier einst für eine wunderbare Stadt stand.