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Die häufigste Harnabsatzstörung ist das kastrationsbedingte Harnträufeln der Hündin. Aber auch andere Ursachen kommen für Harnabsatzstörungen in Frage:
Fast immer sind Bakterien die Ursache von Infektionen der unteren Harnwege. Sie befinden sich im Genitalbereich an der Aussenhaut und wandern die Harnröhre hoch. Sie werden daher auch aufsteigende Infektionen genannt.
Hündinnen erkranken durch die relativ kurze Harnröhre häufiger.
Rüden erkranken seltener, da die Bakterien durch die Länge der Harnröhre einen viel weiteren Weg zurücklegen müssen.
Zusammenfassung
Unter dem Begriff Harnwegsinfektionen werden Entzündungen der Harnblase (Zystitis), der Harnleiter (Ureteritis) und der Harnröhre (Urethritis) zusammengefasst.
Als Harnwege werden Harnleiter (Ureter), Harnblase (Vesica urinaria) und Harnröhre (Urethra) bezeichnet. Die Harnwege transportieren den in den Nieren gebildeten Harn nach aussen. Blase und Harnröhre werden zusammen auch als untere Harnwege bezeichnet und erkranken häufig gemeinsam. Über die Harnleiter kann eine Infektion der unteren Harnwege in seltenen Fällen in die Nieren aufsteigen und zu einer Nierenbeckenentzündung führen.