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Den ersten Kampf in der Kategorie bis 57 Kilogramm entschied Domdidier klar für sich. Marcel Kurmann aufseiten der Sensler wurde vom starken Michael Portmann ausgepunktet. Kurmann ergattere sich zwar einen Mannschaftspunkt, aber im Standkampf fand er kein Mittel, um die Angriffe Portmanns abzuwehren. In der Kategorie bis 130 Kilogramm rang zum ersten Mal in der laufenden Saison Schwinger Steven Moser für die Sensler. Am Anfang gelang es ihm noch nicht, den routinierten Felix Scherrer zu erwischen. Mit zunehmender Kampfdauer wurde Moser aber immer stärker, am Ende konnte er einen souveränen Punktesieg verbuchen. Pascal Jungo (61 kg) brachte die Sensler im anschliessenden Kampf in Führung. Mit seinen schnellen Beinangriffen drückte er dem Kampf von Anfang an seinen Stempel auf. Im Bodenkampf punktete er mit seinen guten Überrollern ebenfalls regelmässig. Dadurch gelang es ihm, seinen Gegner noch in der ersten Runde des Kampfes auszupunkten. Im nächsten Kampf (bis 97 kg) trafen Matthias Käser und Frédérick Oulevey aufeinander. Eine Unachtsamkeit von Käser im Standkampf nutze Oulevey mit einem Hüfter gnadenlos zum Schultersieg aus. Weil Sardar Hashemi an einer Verletzung laboriert, konnte er in der Kategorie bis 65 kg nicht zum Kampf antreten–so führte Domdidier zur Pause 13:9.
Nur wenig fehlte zur Wende
Im ersten Kampf nach der Pause fanden die Sensler zum Siegen zurück. Benno Jungo (bis 86 kg) zeigte eine starke Leistung. Er bewegte seinen Gegner Adrien Richli im Standkampf sehr gut und punktete regelmässig mit Beinangriffen. Dies spiegelte sich am Schluss in einem souveränen Sieg mittels technischer Überlegenheit wieder. In der Kategorie bis 70 kg traf Alex Schneuwly auf Roland Ruch. Schneuwly hielt gegen den erfahrenen Ruch gut dagegen und agierte defensiv solide, verlor jedoch nach Punkten. Nun musste Pascal Sperisen im nächsten Kampf (bis 80 kg) unbedingt gewinnen, um die Sensler weiterhin auf den Sieg hoffen zu lassen. Sperisen tat dies auf eindrückliche Art und Weise. Mit einem schönen Hüfter gelang ihm ein schneller Schultersieg. Domdidier reagierte aber prompt und drehte den Spiess im nächsten Kampf um. Dieses Mal musste Kevin Perler aufseiten der Sensler mit einer Schulterniederlage von der Matte. Somit lagen die Sensler vor dem letzten Kampf mit 16:20 im Hintertreffen. Dario Decorvet stand also vor der schweren Aufgabe, gegen Julien Eggertswyler das Punktemaximum zu holen, ohne selber Punkte abzugeben. Decorvet rang stark und war vor allem in der zweiten Hälfte des Kampfes überlegen. Eggertswyler gelang es aber immer wieder, sich mittels seiner destruktiven und passiven Kampfweise aus den Griffen des Senslers zu befreien und einem Schultersieg zu entgehen. Der Kampf endete schliesslich mit einem Punktesieg Decorvets. Dadurch holte Eggertswyler den nötigen Punkt, der Domdidier den Sieg sicherte.
Durch die Niederlage haben die Sensler einen empfindlichen Rückschlag im Kampf um die beiden ersten Plätze erlitten. Um die Playoffs noch zu erreichen, müssen sie sowohl gegen Martigny als auch gegen Ufhusen in den beiden kommenden Heimkämpfen gewinnen und gleichzeitig auf Schützenhilfe hoffen. ds
CO Domdidier – RS Sense 21:19
57kg G: Michael Portmann – Marcel Kurmann 16:1 TÜ 4:1.61 kg F:Benedict Gomes Da Costa – Pascal Jungo 0:16 TÜ 0:4.65kg G: Xavier Eggertswyler – Sarda Hashemi AU 4:0.70kg F: Roland Ruch – Alex Schneuwly 6:0 PS 3:0.74kg F:Julien Eggertswyler – Dario Decorvet 7:17 PS 1:3.74kg G: Thibaut Lambert – Kevin Perler 8:0 SS 4:0.80kg G: Frédéric Haenni – Pascal Sperisen 0:5 SS 0:4.86kg F: Adrien Richli – Benno Jungo 0:15 TÜ 0:4.97kg G: Oulevey Frédérick – Matthias Käser 4:0 SS 4:0.130kg F:Felix Scherrer – Steven Moser 3:8 PS 1:3.
Rangliste (alle 4 Spiele): 1. Martigny 8. 2. Ufhusen 4. 3. Domdidier 2. 4. Sense 2.