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Corona-Krise: Kein Abheben ohne neue Spielregeln – grüne Position zum Flugverkehr
Der Luftverkehr belastet unsere Klimabilanz schwer. Dennoch geniesst der Flugsektor seit Jahren Privilegien, da er keine Treibstoffsteuer auf internationale Flüge zahlt. Eine erneute Unterstützung des Sektors durch die öffentliche Hand kann nur ins Auge gefasst werden, wenn dieser grundlegend neu ausgerichtet wird, indem er mit unseren Klimazielen kompatibel gemacht wird.
Hier sind die Bedingungen:
- Die Fluggesellschaften und Flughafenbetreiber verpflichten sich mit einer Zielvereinbarung zum Erreichen der Pariser Klimaziele.
- Mögliche Massnahmen sind beispielsweise synthetische Treibstoffe oder effizientere Flugzeuge.
- Dringliche internationale Verhandlungen für eine CO2-Besteuerung des Kerosins und der Integration des Flugverkehrs ins Pariser Klimaabkommen. Diese Steuer könnte mit Unterstützungen der Wirtschaft nach der Corona-Krise verbunden sein.
- Ein Moratorium für den Ausbau der Flughafeninfrastruktur, bis nachgewiesen werden kann, dass sich diese mit der notwendigen Reduktion der Treibhausgasemissionen des Sektors vereinbaren lassen.
- Die Verlagerung von kommerziellen Transit- und weiteren Inlandflügen auf die Schiene.
- Die Einführung einer Nachtflugsperre für alle Flughäfen, welche die Gesundheit der Anwohner*innen garantiert.
- Die Einrichtung eines Umschulungs- und Weiterbildungsfonds, um den Arbeitnehmer*innen Perspektiven in klimaverträgliche Sektoren des öffentlichen Verkehrs zu bieten.
- Ein Unterstützungspaket für die Bahn, insbesondere für die Entwicklung der internationalen Linien und der Nachtzüge.
Vollständige Position zum Flugverkehr:
GROUNDING: KEIN ABHEBEN OHNE NEUE SPIELREGELN. KLIMA UND MENSCHEN FIRST! (PDF)
Grüne Vorstösse zum Flugverkehr