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Krienserhaus Grosshof 1579
Das Krienserhaus wurde um 1579 erbaut und stand bis 1976 im Grosshof.
Das Land beim Grosshof gehörte damals dem Kanton Luzern, welcher es an den Bund verkaufte, der es für den Autobahnbau nutzen wollte.
Durch "Herrgöttli Achermann" (Anton Achermann sel.) wurde das wunderschöne Bauernhaus vor dem Abriss gerettet und auf der Enklave Hämikerberg wieder erstellt. Leider fiel das damals angrenzende Waschhaus mit der markanten Sgraffitofassade "wiehender Pferdekopf" dem Abbruch zum Opfer.
Auf dem Hämikerberg wurde dann ein Heimatmuseum eingerichtet. Hier befanden sich auch grössere Bildersammlungen der Maler Franz Elmiger aus Ermensee und Otto Weber aus Sempach. Zum Teil befinden sich heute noch Bilder im Archiv.
Ein besonderes Kuriosum war im Keller des Krienser Hauses untergebracht. Aus rot beleuchteten Nischen und gespenstig erhellten Wänden starrten über 300 Masken die Besucher an. Holz- und Metall-Larven aus der ganzen Schweiz und den verschiedensten Epochen hatte Achermann in einer grossen Sammlung vereint.
Als Herrgöttli Achermann 1995 verstarb, wurde die ganze Enklave Hämikerberg an die neu gegründete Gemeinnützige Stiftung Hämikerberg verkauft. Diese machte es sich zur Aufgabe, die Anlage zu erhalten. Im Rahmen von Umbauten zusammen mit dem RAV wurden aus dem Krienserhaus ein Wohnhaus, welches vermietet wurde.
Nach ganz viel getaner Arbeit, jedoch ohne Aussichten auf zukünftige Nutzung, löste sich der Verein 2009 wieder auf. Die damaligen Bewohner des Krienserhauses stellten sich der Aufgabe und erwarben ein Teil der Anlage. Sie machen es sich zum Ziel, diese erhaltenswerte Idylle zu pflegen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Wie zum Beispiel den Saal (Galerie) unterhalb des Schwyzerhauses oder das Chnusperhüsli (Grillhütte).