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Die drei bestehenden Häuser an der Bankstrasse 1/3, die 1870 und 1992 erbaut wurden, werden abgerissen und durch einen Neubau von einem Wohn- und Geschäftshaus ersetzt. Die Parzelle befindet sich an einer städtebaulich prominenten Lage an der Bankstrasse, sowie in der sensiblen Nachbarschaft der Kernzone. Die Nutzung des Neubaukörpers beinhaltet eine Mischung aus Gastronomie im Erdgeschoss, zwei Dienstleistungsgeschossen und acht Mietwohnungen (4x 3.5-Zi. & 4x 2.5-Zi.). Auf der Dachzinne ist eine Dachterrasse als Aussenraum für die Wohnungen im Dachgeschoss vorgesehen und ist von zwei massiven technischen Dachaufbauten umrahmt, die als Kamine aus den beiden Stirnfassaden herausragen. Die zwei Untergeschosse des Neubaus beinhalten Neben- und Technikräume sowie eine Tiefgarage und werden durch neue Durchbrüche über die bestehende Rampe der Skyline-Überbauung an der Poststrasse erschlossen.
Der Neubau an der Bankstrasse 1 bezieht sich in seiner massiven Bauweise auf die Nachbarliegenschaft der Credit Suisse, die als kantonales Schutzobjekt den Strassenraum stark und positiv prägt. Wesentlich in diesem Bezug ist die repräsentative Bedeutung des hohen, steinernen Sockelgeschosses, dessen vorgesehene Gastronomie-Nutzung die Belebung der Bankstrasse stärken wird. Auf der nordwestorientierten Stirnseite zur Credit Suisse hin entsteht eine Gasse, die das Erdgeschoss nach hinten zum Hofraum des 'Gestaltungsplangebiets 'Kern Uster Nord' öffnet und dessen Zugang stärkt. Die südwestorientierte strassenabgewandte Hoffassade beherbergt den separaten Eingang zu den Büros sowie Wohnungen, verfügt über mehrere Aussenräume wie die durchgehende Loggia beim Gebäudevorbau bzw. Balkone und hat eine unterschiedliche Ausbildung von Fassadenthemen als die Strassenseite. An der Südostseite wird am Brandmauer des bestehenden neu sanierten Baus der Raiffeisen-Bank direkt angebaut.
OBJEKT
Neubau Wohn-und Geschäftshaus mit Gastronutzung im Erdgeschoss
STANDORT
Uster
MITARBEIT
Johannes Käferstein, Urs Meister, Annie Blackadder, Chiara Pestoni, Christina Wipf, Giulio Loisi