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Wie können neue aktive und transitive Werkstoffe kreative Verfahren verändern, den Blick für eine neue Zukunft und neue Denkweisen zur Interaktivität erweitern? Wie können wir einen konzeptionellen Rahmen rund um das Thema Handlung und Aktion entwickeln, indem wir uns mit aktuell relevanten Konzepten beschäftigen? Welche kunstvollen Praktiken rufen wichtige transformative Prozesse hervor?
Die Werkstoffe, die wir erforschen, haben die Fähigkeit, ihre Zustände und/oder Eigenschaften unter verschiedenen äußeren Bedingungen oder unter elektrischen oder chemischen Einflüssen zu verändern. Meist sind sie nicht im freien Verkauf zugänglich und sind ihre Herstellungsprozessese zu komplex, um sie in einem Designbüro durchzuführen. In diesem Projekt wird das Problem behandelt, indem wir Prozesse, Methoden und Instrumente entwickeln, welche es Designern, Künstlern und Architekten ermöglichen, diese neuartigen, aktiven Werkstoffe herzustellen und herauszufinden, auf welche Weise und zu welchem Zweck ihr Verhalten genutzt werden kann. Gemeinsam mit Wissenschaftlern der Fachgebiete der Materialwissenschaft, der visuellen und darstellenden Künste, des Designs, der Architektur, der Kunstgeschichte, der Kulturwissenschaften und der Philosophie teilen und erweitern wir in Workshops unser theoretisches und praktisches Wissen. Unser Ziel ist die Auffassungen von Handlung, Lebendigkeit, Transformation, Bewegung und ähnlichen Aspekten in Frage zu stellen und zu erneuren, indem wir erforschen, welche Vorstellungen und Zukunftsvarianten in der Arbeit mit und dem Nachdenken über aktive Werkstoffe begünstigt werden.