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- Titelverteidigerin Léa Sprunger muss über 400 m eine Enttäuschung hinnehmen.
- Lore Hoffmann und Selina Rutz-Büchel stehen in den 800-m-Halbfinals.
- Jakob Ingebrigtsen wird über 1500 m zunächst disqualifiziert, dann rehabilitiert.
400 m: Sprunger und Petrucciani out
Titelverteidigerin Léa Sprunger hat an der EM im polnischen Torun den Einzug in den 6er-Final verpasst. Die Romande musste sich in ihrem Halbfinal in 52,64 Sekunden mit Rang 3 zufriedengeben. Den zur Finalquali nötigen 2. Platz verpasste sie um fast eine halbe Sekunde.
Über dieselbe Distanz knapp ausgeschieden ist Ricky Petrucciani. Die Gefühle des 20-Jährigen dürften aber trotzdem positiv sein: Er lief in 46,72 Sekunden persönliche Bestleistung und Schweizer U23-Rekord.
Mehrkampf: Kälin muss aufgeben
Annik Kälin musste den Fünfkampf wegen eines Schlags in den Rücken früh aufgeben. Im 1. Wettkampf, dem 60-m-Hürdenlauf, hatte die 20-jährige Bündnerin in 8,23 Sekunden Rang 2 belegt.
800 m: Hoffmann und Rutz-Büchel weiter
Lore Hoffmann und Selina Rutz-Büchel stehen in den 800-m-Halbfinals vom Samstag. Hoffmann kam in 2:06:35 Minuten als 2. ihrer Serie weiter, Rutz-Büchel in 2:05,62 Minuten als 3. ihres Heats, allerdings nur drei Hundertstel vor Mirte Fannes (BEL).
1500 m: Ingebrigtsen nachträglich zum Sieger erklärt
Topfavorit Jakob Ingebrigtsen überquerte die Ziellinie standesgemäss als Erster in 3:37:56. Der 20-jährige Norweger wurde aber wegen Übertretens nachträglich disqualifiziert. Am späten Abend änderte die Jury ihr Verdikt erneut, nachdem Ingebrigtsen Rekurs eingelegt hatte. Er sei von einem Konkurrenten gestossen worden und habe sich durch die Aktion keinen Vorteil verschafft, begründete die Jury ihren Entscheid. Der Pole Marcin Lewandowski, der fünf Zehntel hinter dem Norweger ins Ziel lief, musste sich damit mit Silber begnügen.