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Nadal hatte zuletzt am 6. Juli 2014 zuoberst auf dem Thron gestanden. Der 15-fache Sieger von Grand-Slam-Turnieren nimmt seine 142. Woche an der ersten Position in Angriff. In diesem Ranking liegen mit Roger Federer (302), Pete Sampras (286), Ivan Lendl (270), Jimmy Connors (268), Novak Djokovic (223) und John McEnroe (170) bloss sechs Spieler vor ihm.
Nadal weist nach dem Ausscheiden im Viertelfinal am Masters-1000-Turnier in Cincinnati einen Vorsprung von 495 Punkten auf Murray aus. Der drittklassierte Roger Federer liegt 500 Punkte hinter dem Iberer. Der Baselbieter kann an den in der nächsten Woche beginnenden US Open aus eigener Kraft wieder die Nummer 1 werden. Allerdings reicht Federer nur der Turniersieg in New York auf jeden Fall. Stan Wawrinka, der die Saison abgebrochen hat, ist weiterhin im 4. Rang klassiert. Der Bulgare Grigor Dimitrov gehört dank dem Triumph in Cincinnati als Neunter (zuvor Elfter) wieder den Top Ten an.
Bei den Frauen fiel Timea Bacsinszky, die beste Schweizerin, vom 24. auf den 28. Platz zurück. Die 28-jährige Waadtländerin konnte wegen Oberschenkelproblemen und einer Handverletzung seit Wimbledon kein Turnier mehr bestreiten und wird auch am US Open fehlen. Die erste Position nimmt weiterhin die Tschechin Karolina Pliskova ein. Der Vorsprung auf die Rumänin Simona Halep schrumpfte aber auf fünf Punkte. Die Spanierin Garbiñe Muguruza, die Siegerin in Cincinnati, rückte vom 6. in den 3. Rang vor.