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Im Winter 2014 wurden im russischen Sochi die nächsten Olympischen Winterspiele durchgeführt. Die alpinen und nordischen Disziplinen fanden im sogenannten Mountain Cluster in Krasnaya Polyana am westlichen Ende des Kaukasus statt (Abb. 1). Die Region gilt als eine der schneereichsten von ganz Russland. Insbesondere die Abfahrts- und Super-G-Pisten sind lawinengefährdet. Das Organisationskomitee Sochi 2014 beauftragte deshalb 2011 das SLF, die für die Wettkampfstätten vorgesehenen Lawinenschutzmassnahmen wie Stützverbauungen, Erddämme und Anlagen für die künstliche Lawinenauslösung zu überprüfen (Abb. 2). Dazu trafen sich SLF-Mitarbeiter mit zahlreichen russischen Lawinenexperten, Sicherheitsverantwortlichen und den Organisatoren vor Ort. Anhand von lawinendynamischen Berechnungen beurteilten sie anschliessend in ihrem Gutachten die Lawinengefahr, überprüften die vorgesehenen Massnahmen und schlugen, wo nötig, Ergänzungen wie den Einsatz von Handsprengungen vor. Als sehr wichtig erachteten sie, Lawinenbulletins nach europäischem Muster herauszugeben sowie Gefahrenkarten und Evakuationspläne für die verschiedenen Wettkampfstätten zu erarbeiten. Zu diesem Zweck empfahlen sie, ein Schnee- und Lawineninformationssystem aufzubauen sowie das bestehende Messnetz mit zusätzlichen automatischen Messstationen zu ergänzen.
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Projektdauer
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