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Manor Marussia nicht am Start
Manor Marussia fuhr in Melbourne nicht einen Meter. Das Team mit den Piloten Will Stevens und Roberto Merhi hatte Softwareprobleme und schaffte es nicht einmal, den Motor des Autos anzulassen. Deshalb erfüllten sie nicht die erforderlichen Startvoraussetzungen.
Was für ein Saisonauftakt für das im letzten Jahr punktelose und viel gescholtene Sauber-Team: Sowohl Felipe Nasr (Br) als auch Marcus Ericsson fuhren beim GP von Australien in die Punkte. Nasr beendete das Rennen in Melbourne auf dem 5. Rang und holte bei seinem Formel-1-Debüt gleich die ersten Zähler. Ericsson klassierte sich auf dem 8. Platz.
Nach dem Rechtsstreit im Vorfeld haben die Piloten also auf der Strecke die richtige Antwort geliefert. Es sind die ersten WM-Zähler für den Hinwiler Rennstall seit November 2013: Damals fuhr Nico Hülkenberg im letzten Saisonrennen in Brasilien auf den 8. Rang.
Gewohntes Bild an der Spitze
Der verrückte Saisonauftakt war weniger von der Spannung, sondern viel mehr von den Ausfällen geprägt. Nachdem auch Kimi Räikkönen seinen Boliden 15 Runden vor Schluss am Streckenrand parkieren musste, beendeten nur 11 Fahrer das Rennen. Der einzige Pilot, der ins Ziel kam und ohne Punkte blieb, war der Brite Jenson Button.
An der Spitze fuhren die Mercedes-Piloten Lewis Hamilton und Nico Rosberg (De) ein einsames Rennen. Weltmeister Hamilton behauptete die Führungsposition gegenüber seinem Teamkollegen erfolgreich und feierte seinen 34. GP-Sieg. Der Brite ging somit in 7 der letzten 8 Rennen als Sieger hervor. Den dritten Platz in Australien belegte Sebastian Vettel (De) im Ferrari.
Turbulenter Start mit Saftey-Car-Phase
Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Valtteri Bottas und dem Verzicht des Manor-Marussia-Teams hatten nur 15 Fahrer den GP von Australien in Angriff genommen. Der Start auf dem Rundkurs von Melbourne verlief turbulent: Nach einer Kollision zwischen Kimi Räikkönen und Pastor Maldonado wurde sofort der Safety-Car auf die Strecke geschickt.
Verstappen jüngster Formel-1-Fahrer
Nach Maldonado musste auch Romain Grosjean das Rennen bereits in der 1. Runde aufgeben. Nach dem fliegenden Neustart in der 4. Runde fuhren noch 12 Fahrer um die Punkte. Max Verstappen sah sich im Toro Rosso plötzlich mit den besten Voraussetzungen konfrontiert, als jüngster Fahrer in der Formel-1-Geschichte punkten zu können. Doch der 17-jährige Niederländer musste sein Auto nach einem Defekt in der 34. Runde abstellen.
Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 15.3.15, 05:30 Uhr