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Der weltweite Verlust von Waldgebieten entspricht einer Fläche der dreifachen Grösse Deutschlands. Besonders betroffen sind der tropische Dschungel und die Nadelwälder Kanadas, Russlands und Alaskas. Das ist einer Studie von Greenpeace, der University of Maryland und dem World Resources Institute zu entnehmen.
Mit dem Wald verschwinden auch unzählige Tier- und Pflanzenarten, die das Klima regulieren, Luft und Wasser reinigen und nicht zuletzt Lebensgrundlage für zahlreiche Menschen bieten.
Zerstörte Lebensgrundlage
Doch der Mensch ist auch Verursacher des immensen Waldverlusts. «Neue Strassen und Forstwege zerschneiden und fragmentieren die intakten Waldflächen. Und das ebnet den Weg für noch mehr illegalen und kommerziellen Holzeinschlag und andere zerstörerische Entwicklungen», sagt der Greenpeace-Waldexperte Jannes Stoppel. Der Mensch zerstöre so seine natürliche Lebensgrundlage.
Bestimmte Regionen sind betroffen
Über ein Viertel der weltweiten Landfläche besteht aus Wald. Doch nur ein Bruchteil davon ist intakte Wildnis, also wilde Wälder, aber auch Seen, Buschland, Grasland, Sümpfe, Felsen. Fast 95 Prozent dieser Wildnis findet sich laut der Studie in tropischen und borealen Regionen, Link öffnet in einem neuen Fenster.
Dort ist der Verlust besonders hoch: 47 Prozent der ökologischen Entwertung von intakten Flächen fanden im borealen Waldgürtel statt. 25 Prozent schwanden im südamerikanischen Amazonas, und weitere 9 Prozent im afrikanischen Kongobecken.
In der Schweiz wächst der Wald
Hierzulande ist der Wald so gut geschützt, dass die Waldfläche in den letzten 20 Jahren um rund 10 Prozent zugenommen hat. Das sind etwa 18 Fussballfelder pro Tag. «Einstein»-Beitrag