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Karel Prušnik-Gašper war im Zweiten Weltkrieg führend in der Widerstandsbewegung engagiert. Seine 1958 in slowenischer Sprache erschienenen Erinnerungen und seine detailgetreuen Aufzeichnungen waren damals nicht nur ein erster wichtiger Beitrag zur erlebten und erzählten Geschichte, sie waren auch von dem Wunsch getragen, den nachkommenden Generationen die Grundlagen eines besseren Lebens zu vermitteln. 1980 erschien „Gämsen auf der Lawine“ zum ersten Mal auf Deutsch. Wie wurde das Buch damals gelesen, zu einer Zeit, als die Beschäftigung mit dieser Vergangenheit noch nicht angesagt war, noch bevor in Österreich die Debatte um das Pferd und seinen Reiter, der nichts wusste, begann?
Portrait
Karel Prušnik-Gašper (Partisanenname Gašper), geb. 1910 in Leppen/Lepena bei Eisenkappel/Železna Kapla, gest. 1980 in Ljubljana. Während des Zweiten Weltkrieges führend in der Widerstandsbewegung in Kärnten tätig. Mitglied der Osvobodilna fronta (Slowenische Befreiungsfront). 1947 und 1948 von der britischen Besatzungsmacht in der Strafanstalt Karlau inhaftiert. Obmann des Verbandes der Kärntner Partisanen von seiner Gründung an.