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Zwei Männerhände umgreifen das Lenkrad eines Autos. Wohin die Fahrt wohl geht? Es ist nicht erkennbar, denn der Blick durch die Windschutzscheibe führt in die weisse Leere, welche den oberen Drittel der Leinwand ausmacht. Der Werktitel entlarvt die beiden Hände als die des fiktiven Geheimagenten James Bond. Ian Flemings Romanfigur, welche ab 1962 als souveräner und distinguierter Gentleman und Autoliebhaber die Kinoleinwand eroberte, nimmt Peter Stämpfli in seine Bildwelt auf, lässt aber jegliche Bildhinweise weg. In Grautönen und mit der reduzierten und doch präzisen Bildkomposition bestehend aus klaren Linien und Flächen erschafft Stämpfli eines der wichtigsten Werke seiner Schaffenszeit der 1960er-Jahre. Wie schon seine Gemälde anfangs der 1960er-Jahre mit Motiven aus der Konsumwelt prägt auch dieses Werk eine kühle Distanziertheit. Der Pop-Art-Künstler Stämpfli zielt mit dem Bildinhalt auf die Unterhaltungsbranche und legt den Fokus auf das Auto, das Symbol für Wohlstand in der damaligen Zeit. Die Schweizerische Post hat 2012 mit drei von Stämpflis Gemälden Sonderbriefmarken herausgegeben, dabei ist «James Bond» die Marke mit dem Wert von 85 Rappen.
Helen Hirsch
Zwei Hände umgreifen ein Lenk-Rad von einem Auto.
Dahinter ist nichts zu sehen.
Der Blick führt ins Leere.
Der Künstler Peter Stämpfli malt oft Autos.
Wem gehören die Hände?
Das sagt der Titel:
James Bond.
Der Geheim-Agent aus England.