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Die Fussball EM läuft auf Hochtouren. Während Experten bei der EM 2021 voraussagen, dass Frankreich, England oder Belgien das Turnier in diesem Jahr gewinnen werden, hat der Uhrenspezialist Watchfinder & Co. eine alternative Rangliste für die EM erstellt mit den beeindruckenden Uhrenkollektionen einiger Mannschaften. Weder England, Frankreich oder Belgien führen dieser Tabelle an…
Portugal Platz 1
Der klare Gewinner ist Portugal mit einer opulenten Uhrensammlung, die auf knapp 6,8 Millionen Schweizer Franken geschätzt wird. Mit Spielern wie Cristiano Ronaldo, dessen persönliche Sammlung ein Franck Muller Cintrée Tourbillon und ein diamantbesetztes Breguet Double Tourbillon (geschätzter Wert von über 1,3 Millionen Schweizer Franken bzw. nahezu 709.000 Schweizer Franken) umfasst, ist dies keine Überraschung. Erwähnenswert ist auch der defensive Mittelfeldspieler William Carvalho, der mindestens zwei Audemars Piguet Royal Oaks und einen Richard Mille RM010 im Wert von schätzungsweise 151.000 Schweizer Franken besitzt.
Frankreich Platz 2
Auf einem respektablen zweiten Platz liegt Frankreich mit einer beeindruckenden Uhrensammlung, die auf knapp über 2,2 Millionen Schweizer Franken geschätzt wird. Paul Pogba und Ousmane Dembele teilen eine Vorliebe für seltene und teure Patek Philippes. Dembele besitzt einen 5976 Weissgold-Chronographen, der zur Feier des 40-jährigen Jubiläums der Nautilus hergestellt wurde, und Pogba wurde beim Tragen einer „iced-out“, also mit Diamanten besetzten 5719 Nautilus aus Weissgold gesichtet. Allein diese beiden Uhren werden auf einen Wert von knapp 890.000 Schweizer Franken geschätzt.
England Platz 3
England folgt Frankreich auf dem dritten Platz mit einer Sammlung im Wert von etwa 1,5 Millionen Schweizer Franken. Mit 17 Rolex-Uhren, die einen grossen Teil der Mannschaftssammlung ausmachen, kann man mit Sicherheit sagen, dass sie nördlich vom Ärmelkanal eine Vorliebe für den Genfer Uhrenhersteller haben. Zu den weiteren bemerkenswerten Stücken im „Schrank“ der Mannschaft gehören Harry Kanes 5164R Aquanaut Travel Time und ein 5980R Nautilus Chronograph, beide von Patek Philippe und im Wert von geschätzten 335.000 Schweizer Franken.
Spanien Platz 4
Spanien belegt den vierten Platz mit einer Kollektion im Wert von fast 1,3 Millionen Schweizer Franken. Die Spanier setzen eindeutig auf Qualität statt Quantität. Thiago Alcantara bringt seine Richard Mille RM35-02 Carbon (auch bekannt als „Nadal“) mit – allein diese Uhr hat einen Wert von rund 456.000 Schweizer Franken.
Deutschland Platz 5
Deutschland liegt auf dem fünften Platz mit einer geschätzten Uhrensammlung von 1,1 Million Schweizer Franken. Die Deutschen haben meist hochqualitative Zeitmesser, die jedoch meist nicht so auffällig sind, wie die Kollegen auf den höheren Rängen. Mehr als die Hälfte der Sammlung besteht aus Uhren von Patek Philippe, vor allem aus den Stahlvarianten der kürzlich eingestellten 5711 Nautilus, die bekannt dafür ist, unglaublich schwer zu bekommen zu sein.
Bonuspunkte:
Der Schweizer Mittelfeldspieler Steven Zuber hat eine grosse Leidenschaft für Vintage Rolex und wurde mit einem seltenen Exemplar der Rolex GMT 1675 „Cornino“ gesichtet. Der finnische Spieler Paulus Arajuuri lässt sich bei der Auswahl seiner Uhren vom Design und Praktikabilität leiten und trägt unter anderem eine Casio W-59 Digital in Gold. Lorenzo Insigne aus der italienischen Nationalmannschaft ist ein klarer Richard Mille-Fan und wird oft mit dem beeindruckenden Flyback-Chronographen RM 11-03 Titanium gesehen, der einen Wert von über 316.000 Schweizer Franken hat.
Watchfinder-Kommentar:
Fussballer sind seit langem für ihre beeindruckenden Uhrensammlungen bekannt, und wir dachten, die diesjährige Europameisterschaft sei die perfekte Gelegenheit, um festzustellen, welche Nationalmannschaft wirklich die wertvollste Sammlung hat. Die Liste ist nicht vollständig, da wir sicher sind, dass diese Spieler noch mehr aussergewöhnliche Zeitmesser zu Hause versteckt haben, aber es war faszinierend, den persönlichen Geschmack und Stil jedes Spielers zu betrachten – eine grossartige Erinnerung daran, wie vielfältig die Uhrenindustrie ist. Mit Ronaldo im Kader war es keine wirkliche Überraschung, dass Portugal in diesem Jahr die Tabelle anführte, seine persönliche Uhrensammlung übersteigt 6,1 Millionen Schweizer Franken und wird zweifellos weiterwachsen. Rolex nahm auch wenig überraschend den Löwenanteil mit durchschnittlich 10 Uhren pro Mannschaft in den Top 10 ein. Deutschland hatte ein paar Rolex weniger, dafür aber die grösste Markenvielfalt in den Top 5 mit Herstellern wie IWC, TAG Heuer und Hublot an den Handgelenken.
SUMMARY
Immer wieder gibt es Verwechslungen wenn es um den Wert einer Armbanduhr geht. Der Wert einer Armbanduhr hat nichts mit dem Anschaffungspreis oder mit dem Marktpreis zu tun. Den Wert einer Uhr zu ermitteln ist nicht ganz einfach und braucht sehr viel Erfahrung.
Also, welche Faktoren sind entscheidend für die Wertermittlung einer Armbanduhr, hierzu zählen drei wesentliche Parameter – das Image des Markennamen’s, der Zustand der Armbanduhr und die Seltenheit des Modells.
Der Markenname und das damit zusammenhängende Image alleine sind nicht aussagekräftig. Beispiel, eine Greubel Forsey die für 500’000 Schweizer Franken eingekauft wird, wird in einer Auktion für 25’000 Schweizer Franken verkauft. Dass dies ein äussert schlechtes Geschäft ist, das muss ich Ihnen nicht sagen. Deshalb werden 3 stellige Millionenbeträge in Markenpflege investiert. Journalisten werden gekauft, die im Auftrag der Markenmanager positive Berichte in allen Medien platzieren, um so den unwissenden Uhrenliebhaber etwas vorzumachen und ihm Sand in die Augen zu streuen. Der Uhrenjournalismus ist damit unbrauchbar geworden.
Beim Zustand der Armbanduhr kann fast nicht geschummelt werden und die Seltenheit kann jederzeit recherchiert werden.