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Das Wort „Entschlacken“ in der westlichen klassischen Medizin ist so ein bisschen ein Reizwort. Wenn der Körper Stoffe, die normalerweise von Darm, Leber und Nieren entgiftet und ausgeschieden werden, nicht mehr in genügender Menge ausscheidet, liegen Funktionsstörungen einzelner Organe vor. Mit gezielten Therapien wird versucht, dem entgegen zu wirken. (Zum Beispiel kann man bei Gicht gezielt die erhöhten Harnsäure-Werte medikamentös senken.) Ein generelles Entschlacken ist aus dieser Sicht weder notwendig noch sinnvoll.
In den östlichen Medizinrichtungen ist das Entschlacken ein notwendiger Bestandteil vor einer Therapie bzw. ein jährliches Ritual um die Gesundheit zu erhalten und oder fördern. Dieser Aspekt wurde und wird von der westlichen Komplementär-Medizin übernommen und mit der Erforschung des Zwischenzell-Gewebes auch wissenschaftlich unterstützt. Alle unsere Zellen schwimmen in einem Meer von Flüssigkeit und werden je nach Aufgabe in Verbänden geordnet und bilden so ein Organ (z.B. die Leber, der Magen etc.) Zwischen diesen definierten Zellverbänden befindet sich das sogenannte Bindegewebe. Ein Teil seiner Aufgabe besteht darin die Lücke zwischen den Zellen auszufüllen und den Austausch von Nährstoffen, Sauerstoff und Verbrennungsstoffen zu gewährleisten. Dass es damit auch als Zwischenlager für diese Stoffe fungiert, ist erwiesen. Dieses Zwischenlager gilt es bei einer Entschlackung zu unterstützen und vor einer Endlagerung zu bewahren.
Wie kann das nun erreicht werden?
Einige Beispiele folgen:
- Die klassischen Frühjahrskuren sind dafür eine gute Möglichkeit mit:
- vermehrter Bewegung und einer
- eingeschränkten oder speziellen Nahrungsaufnahme
- mit Spagyrik:
- mit einem Komplexmittel wie Betula pendula comp oder
- mit einer individuellen Mischung
Dosierung: 3 mal täglich 3 Hübe pro Tag
- mit Gemmo:
- Juniperus communis
Dosierung: 3-5 x 3 Hübe pro Tag
- Betula comp.
Dosierung: über den Tag verteilt bis zu 10 x einen Sprühstoss in den Mund
- mit Urtinkturen z.B. nach Dr. Furlenmeier
- Silybum marianum comp
Dosierung: 3 x 10 -15 Tropfen in einen kleinen Glas Wasser gut einspeicheln und schlucken; einzeln in Kombination mit
- Cynara comp
Dosierung: 1-3 x 15-25 Tropfen in ½ Glas Wasser ½ Stunde vor den Mahlzeiten täglich gut einspeicheln und schlucken
- Mit Schüssler-Salzen:
- Mit Komplexmittel z.b. von Omida Natrium sulfuricum Nr. 10 plus oder Phytomed Komplex No 10 oder mit einer Einnahme einzelner Salze
- No 10 Natrium sulfuricum das wichtigste Ausscheidmittel einzeln oder mit
- No 4, No 6, No 8 und No 9
- auch mit den Cremen und Lotionen kann gearbeitet werden.
Es müssen immer alle gewählten Therapien mit der Einnahme von genügend Wasser als Lösungsmittel begleitet werden! Ein Tee z.B. Brennnessel oder eine Kombination verschiedener Pflanzen unterstützt die Wirkung.
Je nach dem gewünschten Erfolg bieten sich die Einnahme verschiedener Ceres Urtinkturen an:
Eine bewährte Kombination von:
- morgens 3-5 Tropfen Solidago
- mittags 3-5 Tropfen Geranium rob. und
- abends 3-5 Tropfen Taraxacum
zur tiefgreifenden Reinigung des Organismus über 4 bis 6 Wochen wird z.B. von der Paracelsus Klinik als Kur oder zur Therapie-Vorbereitung empfohlen.
In allen dieser Kuren wird auch die Haut als Ausscheidungsorgan genutzt. Daher bietet sich eine besondere Pflege an. Wir empfehlen eine gute (dermatologisch sinnvolle) Waschlotion, sie darf auch gut riechen! und anschliessend eine pflegende Milch oder Lotion. Diverse Pflegelinien bieten eine spezielle Pflegelinie zum Entschlacken an. Unsere Pflegelinie Caudalie empfiehlt ein spezielles Peeling mit einem anschliessend anzuwendendem Figurpflegeöl, oder einer speziell nährenden Körperpflege. Auch ein guter Duft unterstützt den Erfolg der Kur.
Ebenso ist in dieser Zeit eine besondere Zahnhygiene notwendig!
Was für eine Therapie ist nun die Beste?
Ich denke, das muss man pragmatisch sehen, die beste ist immer diejenige, die GEMACHT wird! Um das heraus zu finden, lassen Sie sich fachgerecht beraten z.B. in ihrer Apotheke oder Drogerie, am liebsten bei uns in der
Vinzenz Apotheke
Eine quelle der gesundheit