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Die vorliegende Studie untersucht, ob der Umgang mit persönlichen räumlichen Grenzen Einfluss auf die Aktivität des sympathischen und des parasympathischen Nervensystems (Herzratenvariabilität, elektrodermale Aktivität) hat.
Konkret wird unter anderem untersucht, ob und wie sich interpersonell Grenzüberschreitungen auf den körperlichen Zustand der beteiligten Personen auswirken. Zu diesem Zweck werden das EKG sowie die elektrodermale Aktivität aufgezeichnet. Die Ergebnisse können wertvolle Hinweise und Ansatzpunkte für die Entwicklung therapeutischer Interventionen liefern. Konkret könnten gezielte Interventionen zur Stärkung der eigenen Abgrenzungsfähigkeit entwickelt und überprüft werden. Im Anschluss an ein kurzes Telefonscreening zur Untersuchung von Ein- und Ausschlusskriterien findet der ca. 90- minütige Studientermin statt. Dieser besteht aus verschiedenen Übungsdurchgängen, in welchen die Distanz zwischen zwei Studienteilnehmenden variiert, während körperliche Veränderungen gemessen werden. Während der Studie findet kein Körperkontakt statt. Zudem füllen die Teilnehmenden mehrere Fragebogen zur Erfassung von Faktoren (z.B. traumatische Erfahrungen in der Lebensgeschichte) aus, die möglicherweise mit dem Umgang mit persönlichen Grenzen zusammenhängen.