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Pauschale Kritik an der Entwicklungszusammenarbeit löse keine Probleme. Dies erklärte Peter Niggli von Alliance Sud am Freitag in Bern an einer Tagung zum Thema "Streit um die Entwicklungshilfe".Dieser Inhalt wurde am 16. Mai 2008 - 10:03 publiziert
Während kleine Geberländer wie die Schweiz wirksame Hilfe leisteten, setzten vor allem Grossmächte ihre Leistungen zur Durchsetzung machtpolitischer Interessen ein. Diese Gelder flössen eher in die Taschen korrupter Potentaten und trügen wenig zur Besserstellung der armen Länder bei.
Würden Entwicklungsbudgets zusammengestrichen, so träfe dies hauptsächlich die wirksame Hilfe. Die machtpolitisch motivierten Zahlungen wären kaum betroffen, warnte Niggli. Er hat sich in einer Studie mit dem Sinn und den Grenzen der Entwicklungszusammenarbeit auseinander gesetzt.
Eine Konzentration der Hilfe sei durchaus sinnvoll. Dabei sollte aber nicht einfach die Anzahl der Schwerpunktländer reduziert werden. Auch die kleineren Engagements ausserhalb dieser Länder seien zu überprüfen.
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