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So einfach wie Licht anknipsen, sagt Larry Ellison: "In-Memory" als neue Option für die Oracle Database 12c.
Das mache die Einführung der Technologie für Kunden wesentlich einfacher, als wenn sie dafür eine weitere Datenbank implementieren müssten. Kunden könnten, so Ellison, sozusagen "nur einen Schalter umlegen, und alle Applikationen laufen viel, viel schneller." Dies gelte für "jede Applikation, die sie geschrieben oder gekauft haben, ohne eine einzige Änderung." Das Tempo, das die Datenbak so erreichen könne, sei "ungodly": Doppelt so schnell für Transaktionsverarbeitung, bis hundert mal schneller als bisher für Datenanalysen.
Die doppelte Datenbank
Beim In-Memory-Betrieb einer Datenbank werden die Daten nicht wie traditionell üblich auf Harddisks sondern teilweise oder komplett im RAM-Speicher der Server abgelegt. Der Zugriff wird dadurch deutlich beschleunigt. Wie Ellison weiter ausführte, sei die zeilenorientierte Speicherung, welche die Oracle-Datenbank traditionell verwendet, besser für Transaktionsverarbeitung geeignet. Für Analysezwecke sei jedoch eine spaltenorientierte Speicherung sehr viel schneller. Die 12c-Datenbank speichere nun die Partitionen und Tabellen, für die Kunden die Option wählen, in beiden Formaten gleichzeitig. Die Daten würden dabei von der Datenbank immer in beiden Formaten konsistent gehalten, wenn man etwas im einen Format ändere, werde es sofort auch im anderen Format geändert. Die doppelte Datenführung im zusätzlichen Format verbrauche dabei, so Ellison, erstaunlich wenig Zusatzressourcen.
Big Memory Machine
Larry Ellison kündigte in seiner Keynote auch neue Oracle-Hardware an, die sich besonders gut für den In-Memory-Betrieb der Datenbank eignen soll. Die M6-32 "Big Memory Machine", ein weiteres "Engineered System" von Oracle, wird mit den neuen Sparc M6-CPUs ausgerüstet sein und kann mit bis zu 32 Terabyte DRAM bestückt werden. (hjm)