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Eugenie Bouchards Coach Nick Saviano schien die richtigen Worte gefunden zu haben. Nachdem die 20-jährige Kanadierin vor ihrem Heimpublikum gegen Shelby Rogers den 1. Satz glatt mit 0:6 verloren hatte und in Tränen ausbrach, wurde dem 58-Jährigen gestattet, kurz mit seinem Schützling zu sprechen.
«Das ist erst der 1. Satz. Nimm dir Zeit zwischen den Aufschlägen. Wir drehen das noch», sagte Saviano. In der Tat fing sich Bouchard. Die Nummer 8 der Welt konnte den 2. Umgang für sich entscheiden. Doch danach passte wieder nichts mehr zusammen. Den Entscheidungssatz verlor sie zur Enttäuschung des Publikums erneut 0:6.
Dem Druck nicht standgehalten
«Ich spürte den Druck», gab Bouchard nach dem Spiel zu. Gleichzeitig lobte sie ihre Bezwingerin. Shelby Rogers ist derzeit auf einem Höhenflug. Im Juli erreichte die 21-Jährige ihren ersten WTA-Final und wird erstmals in ihrer Karriere in die Top 100 vorstossen.