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Ich nahm mir den Tag über vor in meinem vierzehnten Jahr und als Offizier nie mehr Furcht zu zeigen und nie mehr eine Unwahrheit zu sagen.
Tagebuch von „Franzl“ (dem späteren Franz Joseph I.) am 18. August 1843 anlässlich seines 13. Geburtstags und der Übernahme eines Kavallerieregimentes
Aufgebrochen wurde stets im Morgengrauen. Doch der 13jährige murrte nie, da er schon damals ein überzeugter Frühaufsteher war. Obwohl der später so robute Franz Joseph um diese Zeit unter hufiger Übelkeit und Ohnmachtsanfällen litt, nahm er Strapazen und Unbequemlichkeiten gern in Kauf.
Hintergrundkommentar von Anna Maria Sigmund zum Tagebucheintrag vom 27. August 1843 über eine Ganztageswanderung
Anna Maria Sigmund. Die verschollenen Tagebücher Franz Josephs. Böhlau Verlag: Wien/Köln/Weimar, 1999. (19+29) – Diese Tagebücher aus dem Zeitraum von 1843-1848 wurden 1918 von einem Unteroffizier vor dem angeordneten Verbrennen gerettet und gelangten erst 1998 zur Publikation.