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Der neue Flugzeugträger der US-Marine, die USS Gerald R. Ford, wird zurzeit auf Herz und Nieren geprüft. Oder auf Antriebswelle und Rudermaschine. Wie auch immer: Die nach dem 2006 verstorbenen Ex-Präsidenten benannte Maschine durchläuft gerade eine Reihe an Tests, die sogenannten Full Ship Shock Trials (FSST).
Dabei wird untersucht, ob der schwimmende Flughafen auch Gefechtsbedingungen standhalten kann. Bei FSSTs wird spezifisch die Schockhärte geprüft. Dafür werden mit geringem Abstand Sprengstoffladungen gezündet.
Dabei wurde nun für die USS Gerald R. Ford eine 40'000-Pfund-Sprengstoffladung (rund 18'000 Kilogramm) unweit des Schiffes gezündet. Wie die US-Navy auf Twitter berichtet, waren die ersten Tests erfolgreich. Eine Person an Bord des Schiffes hat das Spektakel gefilmt.
Die Tests fanden an der US-Ostküste statt. Gemäss einer Medienmitteilung der Navy wurden dabei «alle Anforderungen an die Umweltverträglichkeit erfüllt und die bekannten Migrationsmuster der Unterwasserwelt im Testgebiet respektiert». Viele User auf Twitter stellen dies jedoch infrage.
Die U.S. Navy hat über mehrere Jahrzehnte hinweg FSSTs durchgeführt, zuletzt 2016 für die USS Jackson und USS Milwaukee sowie 2008 für das amphibische Transportdock USS Mesa Verde. Der letzte Flugzeugträger, der FSST ausführte, war die USS Theodore Roosevelt im Jahr 1987.
Die Ford ist der neueste und modernste Flugzeugträger der U.S. Navy. Nach Beendigung der FSST im Spätsommer dieses Jahres wird die Ford für sechs Monate zur Modernisierung, Wartung und Instandsetzung in die Werkstatt gehen, bevor sie in den Einsatz geht. (dfr)