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Europa muss wieder förderalistischer werden, zentrale bürokratische Strukturen sollen abgebaut werden, und es braucht eine gemeinsame, von der NATO und den USA unabhängige Verteidigungs- und Sicherheitsstruktur. Dies sind drei der zentralen Forderungen der ersten European Future Leaders Conference, an der 54 junge Frauen und Männer im Alter zwischen 20 und 26 Jahren aus 37 europäischen Ländern teilnahmen.
Die in Zürich erstmals durchgeführte European Future Leaders Conference war vom Circle Zurich Friends of Winston Churchill in Zusammenarbeit mit den drei Studentenorganisationen Erasmus Student Network, Young European Swiss und Model United Nations sowie dem Malik Institute organisiert worden. Neben Delegationen der Schweiz und der EU-Staaten nahmen auch Länder wie Russland, Ukraine, Türkei und Serbien teil.
Basierend auf der übergeordneten Frage der Konferenz „Wie erreichen wir das Europa, in dem wir im Jahr 2030 leben möchten?“ hatten die Konferenzteilnehmer insgesamt 16 Teilthemen definiert, mit denen sie sich im Detail beschäftigten. Die Konferenz fand im November 2016 statt. Jetzt legten die Organisatoren im Rahmen einer Medienkonferenz den Schlussbericht mit den im Rahmen der Konferenz-Workshops erarbeiteten Vorschlägen vor.