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Das Wichtigste in Kürze
- Die Mixed-Staffel um Nicola Spirig holt auf dem siebten Rang ein Diplom.
- Andrea Salvisberg und Jolanda Annen beklagen fehlende Harmonie.
- Für Nicola Spirig war es das letzte Olympia-Rennen.
Es war des Olympia-Debüt der Disziplin und die Olympia-Dernière von Nicola Spirig. In der Mixed-Staffel sichert sich die 39-Jährige zusammen mit Annen, Salvisberg und Studer ihr zweites Diplom in Tokio.
Es sei ein tolles Format, so Spirig nach dem Rennen an Olympia 2021. «Es ist etwas Neues, aber etwas Lässiges, mal im Team starten zu können, den Teamgeist zu spüren.»
Doch wie schon Spirig im Einzel, konnte die Schweiz in der Mixed-Staffel nicht auf die Hilfe anderer Nationen zählen: Nach einem «extrem guten» Schwimmen findet sich Starterin Jolanda Annen in der Verfolgergruppe. Doch es habe «überhaupt nicht harmoniert. Es haben wohl alle gedacht, wir sparen aufs Laufen», so die 28-Jährige.
Das Resultat: Sie übergab als Neunte mit einem Rückstand von 46 Sekunden an Andrea Salvisberg. Dieser zeigte sich nach seinem Teil extrem enttäuscht, konnte beim Interview die Tränen nicht zurückhalten. Er sei auf dem Rad so nahe dran gewesen, den Anschluss zu schaffen. Doch er habe keine Ablösung von Japan bekommen.
Als dann Spirig übernahm, waren «die Medaillen bereits weg». Trotzdem habe sie um jeden Platz gekämpft. Und dies mit Erfolg: Sie konnte Italien überholen und auf den siebten Rang vorstossen. Max Studer konnte diesen dann als Schlussathlet verteidigen.
Damit endet die lange Olympia-Karriere von Nicola Spirig. Sie gewann Gold (London 2012), Silber (Rio 2016) und insgesamt drei Diplome (Peking 2008 und Tokio 2021).