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Nach der Rückkehr aus Amerika in ihre alte Heimat Winterthur ist kürzlich Lydia Schmidheiny verstorben.
Nach der Rückkehr aus Amerika in ihre alte Heimat Winterthur ist kürzlich Lydia Schmidheiny verstorben.
Als junges Mädchen lernte sie seinerzeit das Unterengadin kennen. Weltoffen und interessiert, machte sie sich mit Land und Leuten vertraut. Als Sozialpädagogin nahm sie 1962 die Stelle als Hausmutter im Tibeterheim an. Sie erwies sich in ihrem Wirken nicht nur als fürsorglich, sondern vertiefte ihr Wissen in ihrer Freizeit in die alte Kultur der Tibeter.
1967 trat sie eine andere Stelle am Bezirksamt III für Berufsberatung und Lehrlingsfürsorge an. Mit ihrem VW-Chäfer fuhr sie unzählige Male von Dorf zu Dorf, um das Banner der Frauenbildung in die Abschlussklassen und in die Elternhäuser zu tragen. Sie stand den jungen Frauen nicht nur mit Rat, sondern auch mit Tat zur Seite. Und immer wieder suchte sie in der damaligen Stipendienlandschaft nach Quellen, um mit deren Hilfe eine Aubildung mitzufinanzieren. Besonderen Einsatz leistete sie auch bei der Realisierung des Convicts Zuoz.
Dankbar erinnern sich viele ehemalige Schützlinge an diese unternehmungslustige und tüchtige Frau. (Einges.)