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Im Jahre 1968 setzten die SBB die beiden Schneeschleudern Xrot 97 und Xrot 98 in Betrieb.
Die dreiachsigen dieselelektrisch betriebenen Schleudern lösten am Gotthard die elektrische Schneeschleuder Xrot.e 99 ab. Diese hatte sich für den Gotthard als ungeeignet erwiesen.
Einerseits war diese Schleuder zu schwach, andrerseits wies sie dieselben Mängel auf, wie ihre 1896 in Dienst gestellte, dampfbetriebene Vorgängerin aus der Zeit der Gotthardbahn Xrot 100: sie war nicht selbstfahren und sie konnte nicht abgedreht werden.
Die beiden neuen Schneeschleudern wiesen diese beiden Mängel nicht mehr auf. Die Xrot.e 99 wurde in den Jura verlegt, die Xrot 100 blieb bis 1982 in Erstfeld, wo sie nach wie vor zum Einsatz kam, wenn der Lawinenschnee auf der Trasse stark mit Steinen und Baumstämmen durchsetzt war.
Wo bei den neuen Schleudern die Vorschneidepropeller abgeschert wurden, fräste die Dampfschneeschleuder die Baumstämme und dicken Äste einfach durch und warf auch grössere Stein einfach mit dem Schnee aus.
Zwar wurden den beiden mittleren Schleudern, mit dem Abgang des Dampf-Rotary im Jahr 1982 ins Verkehrshaus in Luzern, die zwei etwas stärkeren und vierachsigen Schleudern Xrot 95 und Xrot 96 bei Seite gestellt. Trotzdem verblieben die beiden in Erstfeld und Bellinzona.
Nun hat wohl ihr letztes Stündlein geschlagen, denn sie werden ausrangiert. Im Gegensatz zu ihren grösseren Kolleginnen haben beide keine Zugsicherung eingebaut und dürfen deshalb nicht mehr in Alleinfahrt auf die Strecke. Inzwichen sind beide im IW Biel abgestellt.