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Aufgrund des COVID-19 starteten die Biker/innen letztes Wochenende in die verkürzte Mountainbike-Saison am Proffix Swiss Bike Cup in Leukerbad. Das Rennen konnte nur unter strengen Auflagen für die Fahrer und Fahrerinnen, sowie ohne Zuschauer durchgeführt werden.
Die Strecke wurde im Vergleich zum letzten Jahr abgeändert. Sie beinhaltete mehr Wiesenpassagen und ist dadurch ist die physisch anspruchsvollste Strecke des Proffix Swiss Bike Cup.
Als Erster von Danis Bike Team/RMC Appenzell startete Rouven Speck in der Kategorie Mega in sein erstes Proffix Swiss Bike Cup Rennen. Da Rouven sein erstes Rennen auf nationaler Ebene bestritt, musste er fast von zuhinterst im über 103 Fahrer grossen Feld starten. In der ersten Runde konnte er sehr gut mithalten, in der zweiten Runde büsste er einige Plätze ein. In der letzten Runde fühlte er sich wieder besser und konnte Plätze gut machen. So landete er am Schluss auf einem guten 81. Platz.
Am Mittag war Dario Keller an der Reihe in der Kategorie Hard. Das Feld bei den Hard Knaben war mit 120 Fahrern noch etwas grösser als bei den Mega Knaben. Wie Rouven musste Dario leider sehr weit hinten starten. Aufgrund der unglücklichen Streckenführung kurz nach dem Start, sowie einer Verengung der Strecke nach 500m machte die Aufgabe für Dario nicht einfach. Er wurde bei beiden Passagen in einen «massiven» Stau verwickelt und verlor dadurch jegliche Chance, Plätze nach vorne gut zu machen, er war nicht zufrieden mit seiner Leistung und dem schlechten Schlussrang.
Am späteren Nachmittag startete Jan bei den Fun Herren in die Saison. Er fühlte sich gut und fuhr von Anfang mit der Spitze mit. In der dritten Runde konnte er sich mit einem Fahrer der Fun Masters vom Rest des Feldes absetzen. Diesen distanzierte er im Aufstieg der letzten von sechs Runden. So sicherte sich Jan den Tagessieg der Fun Kategorien, respektive Fun Herren, in souveräner Art und Weise.
Als letzte von Danis Bike Team/RMC Appenzell startete Nina Keller am Sonntag bei den Juniorinnen. Dieses Rennen war zugleich auch Teil der UCI Junior World Serie mit einem sehr grossen internationalen Teilnehmerfeld. Für Nina war es der zweite Ernstkampf der Saison. Am letzten Wochenende startete sie bereits an der Zeitfahrschweizermeisterschaft in Belp, wo sie den vierten Schlussrang in der Kategorie U19 belegte. In Leukerbad konnten die Juniorinnen, mit Nina, gleich hinter dem internationalen Teilnehmerfeld der Profis (Jolanda Neff, Weltmeisterin Pauline Ferrand-Prévot, Yana Belamoina, etc.) starten. Nach einer guten ersten Runde verliessen Nina die Kräfte, für den jede Runde zu bewältigenden, brutalen Aufstieg. Mit dem 37. Schlussrang im internationalen Teilnehmerfeld kann sie jedoch sehr zufrieden sein.
Ebenfalls am Sonntag war das Elite Rennen der Herren. Benjamin Inauen hatte eine grosse Aufgabe vor sich. Nach der Corona-Pause waren alle Profis hungrig auf Rennkilometer. Deshalb war das Starterfeld wie einem kleinen Weltcuprennen, dementsprechend war die Konkurrenz gross. Benjamin beendete das Rennen auf dem 89. Schlussrang.