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Was tun mit Erspartem ?
Gratuliere, Du hast alles sehr schön auf den Punkt gebracht.
Chapeau! Da gibt's nix zu motzen
Gratuliere, Du hast alles sehr schön auf den Punkt gebracht.
Chapeau! Da gibt's nix zu motzen
Bugatti wrote:
QuoteNicht ausser Acht, beziehungsweise eine mindestens so hohe Beachtung sollten die, nennen wir sie mal "immaterielen" Aspekte, erhalten, in die es sich mindestens so viel "lohnt" entsprechend seiner Vorlieben zu "investieren"
Wieso machst du dir soviel Mühe all das aufzuschreiben, wenns schon Maslow ausführlich getan hat?
Quote:
QuoteHmm, was wenn dieser nicht kommt? Und wir statt dessen in den nächsten Jahren mit einem zermürbenden Seit- bis leichten Abwärtstrend konfrontiert werden.
Ja das "was wenn", "was wenn" ich morgen abkratze? "Was wenn" die Erde morgen explodiert? "Was wenn" Bruce Lee und Elvis heute noch leben würden?
"Was wenn" die gewählte Blue-Chip Aktie in 2-3 Jahren den zwei-dreifachen Wert erklimmt? Immerhin verschwinden die ja nicht alle 1-2 Jahre von der Bildfläche, sondern bleiben meistens sehr lange ihren Aktionären treu. Sonst wären sie ja keine Blue daba di daba dai Zweifel Chips Aktien!
Jedem das seine, jeder hat andere Ziele, andere Pläne, und ganz voran gestellt, andere Ausgangslagen!
Immobilien will ich hier nicht schlecht reden, aber es ist ein Risiko und mit sehr viel Überlegung verbunden. Da treten "was wenn" Fragen viel häufiger auf, als bei meinem Plan!
Und übrigens habe ich gar nicht 90% in Blue-Chips Aktien.
7 Jahre, weil sich der Eröffnungspost auf 7 Jahre bezieht. Der User will ja anschliessend nach Spanien auswandern.
Ich persönlich würde nach Thailand auswandern, hey, vielleicht können wir ja zusammen die Koffer packen.[Blocked Image: http://smileys.sur-la-toile.com/repository/Nature/OC_SUN%7E1.GIF]
Bugatti wrote:
QuoteAus heutiger Sicht:Display More
Cash und Giralgeld ------- 50%
übrige Sachwerte --------- 20%
Immobilie ----------------- 20%
Gold ----------------------- 10%
Aktien und Äquivalentes -- 0%
Schuldenfrei
Fix- und variable Kosten auf ein Minimum
Heisst das, dass dein Haus zu 80% belehnt ist? Oder du keine Hypothek besitzt und 1.2 Millionen diese 20% ausmachen? Die "übrigen Sachwarte" wie Möbel, Werkstatteinrichtung und PC-Einrichtungen gleich hoch sind? Oder ist da noch ein Notizbuch von Picasso dabei? :lol:
Es kommt völlig auf die Gesamtvermögenslage an. Deshalb scheint mir der 1. Punkt (Cash) übertrieben hoch. Und Aktie ist gar nicht "gleich" Aktie! Rohstoffe, Diversifikation in Branchen also und Regionen sind enorm wichtig. Bei mir ist der letzte Punkt weit höher als "Null" Prozent! :idea:
Bugatti wrote:
Quote... ein Euro wird dennoch grundsätzlich ein Euro bleiben – nur nicht im Außenwert. Aber das tangiert vor allem diejenigen, die monetäre Aktivitäten über die EU-Grenzen hinaus pflegen.
Na da haben wir ja echt Schwein gehabt, dass sich die EU mit Erdöl, Rohstoffen und Textilien locker selbst versorgen kann.
..........die Binnenmärkte werden funktionieren, weil sie müssen.
Unser Geschäft wird auch funktionieren, weil es muss!!! Nun gut, wenn man es aus dieser Sicht betrachtet. Und dann noch ....das Geld auf verschiedenen Banken verteilen. Was soll das den in einem EU Staat nützen? Es würde nicht einfach eine Bank geschlossen.
Ich investiere in solche Dinge, die Herr Gehrt nicht als Sicher betrachtet, sogar in Kunst habe ich investiert. Auch hier, jedem das seine.
Als mein Grossvater 1969 mit 82 Jahren gestorben ist, hatte er ja einiges hinter sich in seinem Leben.
Probleme mit Geld anlegen gehörten aber nicht dazu.
Als er gestorben ist, hat er uns ein 2-Familienhaus mit einem grossen Garten (Gemüsse)hinterlassen und wenig "Bares". Dazu noch ein kleineres landw. Grundstück.
Eine Wohnung bewohnte er selber und in der anderen Wohnung wohnten meine Eltern und wir Kinder. Später war das Haus dann vermietet.
Haus und Grundstück, für das mein Grossvater beim Kauf Fr. 8000.00 bezahlt hatte, konnten wir vor ca. 5 Jahren für Fr. 400'000.00 verkaufen. Das landw. Grundstück hat mein Bruder behalten.
Rückblickend gesagt, hat mein Grossvater alles richtig gemacht. Während seiner Lebzeiten wohnte er günstig, konnte sich aus dem eigenen Garten verpflegen, und als es Grossvater und Grossmutter nicht mehr so gut ging, bekommen sie Hilfe von meinen Eltern und uns Kindern.
Für ihn ist alles aufgegangen und das ohne Anlageberater. Das hatte vermutlich damals noch mit gesundem Menschenverstand zu tun. Etwas das man heute immer weniger antrifft.
Mein Anlagevorschlag:
- Beruflich nicht stehen bleiben. Weiterbildung.
- Haus / Wohnung soweit finanziell verantwortbar.
- Schulden abbauen
- Wenn dann noch Geld übrig ist
- Cash (für alle Fälle)
- Aktien (Qualitätsaktien mir sicherer Dividene)
- Gold
Karat
Bei der gegenwärtig schwierigen Situation für China wegen der europäischen und amerikanischen Schuldenkrise gibt es Chancen. Mit den noch immer stetig steigenden Devisenreserven gibt's für China ein Anlageproblem: US Dollars - ja, aber mit Mass. Euros - ja, aber mit Vorsicht. Gold wird schon regelmässig hinzugekauft.
Da China im Gegensatz zu Europa und den USA langfristige strategische Überlegungen anstellt, könnte es mit dem Zukauf von "Schnäppchen" weiter diversifizieren und sich langfristig Rohstoffe sichern.
Also Ausschau halten!
Allerjüngstes Beispiel aus dem Börsenexplorer, Köln von heute Nachmittag.
Zitat:
Köln, 16.11.2011
Sehr geehrte Anlegerin, sehr geehrter Anleger,
wie die Nachrichtenagentur Reuters gerade eben unter Berufung auf Kreise berichtet, hat die Shandong Gold Group insgesamt US$1 Mrd. für den brasilianischen Goldproduzenten Jaguar Mining geboten.
Das ist eine fantastische News für uns, denn Jaguar ist ein unmittelbarer Nachbar von Brazil Res. auf dem brasilianischen Gurupi-Goldgürtel.
So wie Brazil besitzt Jaguar Goldprojekte auf dem Chega Tudo- und Cipoeiro-Trends.
Und genau wegen dieser Projekte schlagen die Chinesen jetzt zu. Laut Reuters soll Shandong Gold US$9,30 je Aktie geboten habe. Die Aktie von Jaguar Mining schloss gestern bei US$5,39.
Es ist genau so, wie ich Ihnen vor einigen tagen sagte:
Chinas Unternehmen nutzen die aktuell niedrigen Bewertungen und den starken Yuan, um weltweit Unternehmen aus dem Rohstoffsektor zu übernehmen.
Dass sie jetzt auf dem Gurupi Goldgürtel zugeschlagen haben, dürfte den Blick der Investoren aus aller Welt auf Brazil Resources lenken!
Allerdings übernehme ich keine Verantwortung. Man muss sich bewusst sein, dass es sich auch bei Brazil Resources um einen Explorer handelt!
Karat1 wrote:
QuoteAls mein Grossvater 1969 mit 82 Jahren gestorben ist, hatte er ja einiges hinter sich in seinem Leben.
Probleme mit Geld anlegen gehörten aber nicht dazu.
Karat
Gut gemacht von Deinem Grossvater. Er kannte bestimmt den markanten Satz von Franklin D. Roosevelt der sagte:
Land kann nicht verloren gehen oder gestohlen werden,
auch lässt es sich nicht wegtragen.
Wird Land mit gesundem Menschenverstand gekauft,
vollständig bezahlt und mit angemessener Sorgfalt bewirtschaftet, ist es in etwa das sicherste Investment der Welt.
Land ist der Grundstein allen Reichtums, das Erbe der Weisen, Schlauen und Vorsichtigen.
Tönt doch gut.
stones wrote:
QuoteDisplay More
Karat1 wrote:
Gut gemacht von Deinem Grossvater. Er kannte bestimmt den markanten Satz von Franklin D. Roosevelt der sagte:
Land kann nicht verloren gehen oder gestohlen werden,
auch lässt es sich nicht wegtragen.
Wird Land mit gesundem Menschenverstand gekauft,
vollständig bezahlt und mit angemessener Sorgfalt bewirtschaftet, ist es in etwa das sicherste Investment der Welt.
Land ist der Grundstein allen Reichtums, das Erbe der Weisen, Schlauen und Vorsichtigen.
Tönt doch gut.
Ausser Fukushima. Schon vergessen?
Interessantes Posting von Karat1. Mein Vater hatte das Elternhaus und Scheune im Jahr 1960 für Fr. 40`000.-- mit ca. 4 Ha Landwirtschaftsland gekauft. Darauf einen kleinen Tourismusbetrieb eröffnet und die Landwirtschaft ausgebaut. Meine Eltern haben nie in Aktien investiert, sondern immer in etwas "Festes". Grosse Geldprobleme gab es nie. Im 2008, ein Jahr bevor mein Vater starb, hat er gesagt, dass die Imobilienpreis zu stark steigen werden. Dies werde noch einige Jahre so gehen, bis es "chlöpft" ( die Imo Preise steigen immer noch). Wir investieren nur noch in "Festes" und machen deutlich mehr Amortisationen auf unseren Hypo`s. Wir sind nicht überschuldet. Wir waren nie überschuldet, hatten aber bei der Übernahme ziemlich grosse Hypothekarschulden, die wir strikte in den guten Jahren abgebaut haben. Wenn möglich, kaufen wir Landwirtschaftsland und Wald, was zur Zeit sehr billig ist. Ebenfalls immer wieder Gold und Silber, Kunst ( kenne mich da ein wenig aus), Whisky, Wein(nicht Spitzenweine wegen Lagerung),etc. Aktien ja, aber nur Bergbauaktien (Edelmetall). Bares halten wir einen gewissen "Stock". Uns ist klar, dass wir wegen zu wenig grossen Hypo mehr Steuern bezahlen müssen. Die Steuern bezahlt man aber nur, wenn man das Einkommen erreicht. Wenn es aber im Tourismus einmal nicht mehr so gut läuft (geringer Einnahmen), muss man auch weniger Steuern bezahlen. Der Bank hingegen wäre das egal und würde auf die Zinsen und Amortisation beharren. Die Zukunft im Tourismusbereich sieht nicht gerade rosig aus. Nicht nur wegen dem zur Zeit fehlenden Schnee. Der starke Franken macht der Branche enorm zu schaffen. Leider sehe ich für einige wenige Betriebe aus unserer Region, welche in den letzten Jahren zuviel Investiert haben und die Besitzer noch auf zu grossem Fuss gelebt haben, eine düstere Zeit auf sie zukommen.
"Ich muss nur noch kurz die Welt retten!" heisst es in einem oft am Radio gespielten Song!
Im Moment beschäftigt mich, wohl viele andere auch, etwas Näherliegendes:
"Ich muss nur noch kurz mein Geld retten!"
Immobilien
In den letzten 2 Jahren noch erworbene oder selber gebaute Liegenschaften bergen erhebliche Risiken. Ziehen die Schuldzinsen merklich an würde man vermutlich bei einem "Zwangsverkauf" kaum mehr den Einstandspreis erzielen. Eine Bank auf diese "sicher" Anlage gibt es also auch nicht.
Gold
Gold sicher eine Bank in der aktuellen Situation. Aber man darf nicht ausschalten das auch Gold in den vergangenen Jahren grossen Schwankungen ausgesetzt war. Gold kann durchaus im nächsten Jahr noch auf 2000 $/oz steigen. Aber irgendwann ist auch diesmal der Höhenflug wieder vorbei. Es gilt also den richtigen Ausstieg nicht zu verpassen.
Aktien
Aktien sind ja eigentlich Sachanlagen. Es gibt sicher Aktien, die man durch fast alle stürmichen Zeiten halten kann. Schön wäre es die Aktien die man im Depot hat würden auch noch eine "nette" Dividende abwerfen. Wichtig bei der Aktienauswahl. Das Unternehmen sollte Marktführer sein und wie schon erwähnt eine zuverlässige Dividendenpolitik betreiben.
Rohstoffe
So weit man diesen Bereich mit einem vernünftigen Produkt (z.B. ETF) abdecken kann.
Cash
Cash auf einem Bankkonto? Wie sicher ist die Bank? Was passiert bei einer Währungsreform. Wie weit und wie, wäre der CHF betroffen wenn der Euro kollabiert?Liquidität finde ich aber nötig. Wie hoch der Anteil sein sollte kann ich nicht sagen. Kommt wohl auf das Gesamtvermögen an. Wie weit würde die Einlage-sicherung der Banken reichen.
Von der Sicherheit unserer Anwartschaften aus der Pensionskasse, AHV und der 3. Säule, ev. noch Lebensversicherungen, will ich jetzt noch gar nicht reden. Obwohl hier wohl auch noch einiges getan werden sollte, damit unsere Renten mal gesichert sind.
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Wie würdet ihr 1'000'000.00 CHF in dieser stürmischen Zeit anlegen bzw. vor Verlust schützen.
Karat
Von allem etwas.
Selbstgenutzte Immobilie. Setzt allerdings einen Puffer voraus und eine stabile Arbeitssituation, eine längerfristige Bindung an einen Ort (ist wohl nicht jedermanns Sache)
Aktien: auf jeden Fall. Aktien sind eben Sachwerte und historisch momentan nicht teuer. Da gibt es viele gute Blue Chips mit hoher Rendite und attraktiver Bewertung.
Obligationen: auf ein Minimum. Für mich die Anlageklasse mit dem höchsten Risiko, extrem hohe Bewertung im historischen Vergleich, kaum Rendite.
Cash: eher viel Bares halten, für den Notfall oder für gute Einstiegsgelegenheiten.
Gold und Silber: auf jeden Fall! Die gehören in jedes balanced portfolio (und eben nicht nur an den Hals einer Frau, wie uns die Banker immer weis machen wollen...)
5-10%+ des Portfolios physisch in Edelmetalle erscheint mir keinesfalls zu viel.
Karat1 wrote:
Quote
Wie würdet ihr 1'000'000.00 CHF in dieser stürmischen Zeit anlegen bzw. vor Verlust schützen.
Ich würde gut die Hälfte in Gold, Platin, Silber anlegen bis die Finanzkrise vorbei ist. Cash in Papierwährung höchstens für laufende Ausgaben also etwa 3 Monatslöhne.
Weiterhin würde ich vielleicht 300-400k in Immobilien bzw. Agrarland anlegen und nur 10-20% in guten Dividendenpapieren von Firmen, die Sachwerte produzieren (Lebensmittel, Pharma) und auch eine Krise überstehen können.
Falls startcash vorhanden
Immos. 70% (1/4 eigenheim, 3/4 renditeobj)
EM 20%
Cash 10%
0% Aktien @ this moment
Schulden max. 1/3 der Verkehrswerte der Immo
Life-long-learning
hart arbeiten und gut leben. Lohn gebrauchen und falls nach steuern, versicherungen noch was übrig, EM kaufen.
Einnahmen aus Immos separat äufnen und kontinuierlich weiter in immos investieren.
Immos kann man in der Schweiz sehr schnell versilbern und rendieren gut