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Die Lebensmittel, die Schweizer und Schweizerinnen konsumieren, kaufen sie bei Grossverteilern, Discountern, selbständigen Detaillisten, in Warenhäusern, Einkaufszentren, im Fachhandel, an Kiosken und auch an Tankstellen. Dazu kommt bei landwirtschaftlichen Produkten der Direktverkauf der Bauern. Der gesamte Umsatz des Detailhandels im Jahr 2000 betrug 81,7 Milliarden Franken, 37,5 Mrd. Franken davon bei Lebensmitteln, was einem Anteil von 46 Prozent entspricht. Dies zeigt die Studie "Detailhandel Schweiz 2002" des IHA-GfM Instituts für Marktanalysen.
Die zwanzig grössten Detailhändler führen 15 Prozent der Läden und erzielten im Jahr 2000 fast die Hälfte des gesamtschweizerischen Umsatzes. Bei den Lebensmitteln erzielten Migros und Coop mit zusammen 1,500 Verkaufsstellen über die Hälfte des gesamtschweizerischen Umsatzes, Migros setzte 9‘726 Millionen Franken um, Coop 9,279 Mio. Franken. Die Kleinsten der Grossen, Waro und EPA, kamen lediglich auf 486 Mio., beziehungsweise 515 Mio. Franken.
Weniger und grössere Läden
Auch die Unterschiede beim Umsatz pro Verkaufsstelle sind gross. Dieser betrug bei den Grossverteilern rund 14 Millionen Franken, bei den selbständigen Detailhändlern rund eine Millionen Franken. Die Entwicklung geht hin zu weniger und grösseren Verkaufsstellen. Die Fläche pro Verkaufsstelle lag 1980 noch unter 200 Quadratmetern, 1990 bei über 300 Quadratmetern. Nicht berücksichtigt sind dabei der Fachgeschäfte wie Metzgereien, Bäckereien und Molkereien. Immer wichtiger werden Einkaufszentren, die mehrere Geschäfte umfassen. Die 60 grössten Einkaufszentern der Schweiz erzielten im Jahr 2000 zusammen einen Zehntel des Detailhandelsumsatzes.