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Kombinationspräparate
Werden zwei oder mehr Einzelmittel miteinander kombiniert, entstehen Kombinationspräparate. Die einzelnen Komponenten haben alle eine ähnliche Wirkung auf den Organismus und ergänzen sich in ihrer Wirkung.
Kombinationspräparate haben den grossen Vorteil, dass sie ein breites Band von Beschwerden abdecken können. Dies erleichtert die Arzneimittelwahl enorm. Auch bei Kombinationspräparaten findet die nachfolgende Weisheit oft ihre Bestätigung: «Das Ganze ist mehr als die Summe der Einzelteile.»
Kombinationspräparate ermöglichen
- dem Laien, sich ohne Hilfe eines Homöopathen homöopathisch zu behandeln.
- dem Homöopathen, bei mangelhaften, unklaren Krankheitsbildern trotzdem ein hilfreiches Arzneimittel verordnen zu können.
- eine erfolgreiche Behandlung auch dann, wenn eine Erkrankung rasch wechselnde Symptome zeigt.
- eine Therapie auch unter ungünstigen Bedingungen, zum Beispiel bei Zeitnot, mitten in der Nacht, trotz Mangel an Unterlagen, auf Reisen u.a.
Vorfabrizierte Kombinationspräparate eignen sich nur zur Behandlung akuter, ungefährlicher Erkrankungen. Ihr Anwendungsbereich ist auf die von den Arzneimittelbehörden bewilligten Anwendungsgebiete beschränkt. Chronische Erkrankungen sollen von einer Homöopathin oder einem Homöopathen mit viel Erfahrung behandelt werden.
Kombinationspräparate unterliegen den gleichen homöopathischen Gesetzmässigkeiten wie die sogenannten Einzelmittel.