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Junikäfer sind eigentlich ungeeignet zum Fliegen. Er ist kugelrund, sein Bauch ist dick und er hat überall Haare.
Die Flügel sind klein. Wenn er startet, fängt der Käfer erst einmal mit Brummen an, bevor er dann – sehr unkoordiniert – losfliegt.
Deshalb startet der Junikäfer auch erst abends, wenn es dunkel wird. Dann, wenn Vögel und andere Feinde schlafen. Beim Fliegen orientiert sich der Brummer übrigens vor allem am Horizont. Er sucht so einen Baum, wo er Blätter fressen kann. Es ist gut möglich, dass er den Baum mit uns Menschen verwechselt.
Keine Angst!
Gefährlich sind Juni-Käfer übrigens nicht, weil sie weder stechen noch beissen.
Aktuell haben die Juni-Käfer Paarungszeit und sind deshalb unterwegs. Wir müssen sie noch bis Mitte August aushalten, dann verschwinden sie wieder im Boden.
Unterschied zu Maikäfer
Junikäfer sind kleiner als ihre Verwandten und haben einen karamellfarbenen, behaarten Körper. Maikäfer erkennt man an ihren weissen Dreiecken auf der Körperseite.
Grosse Schäden richten die Engerlinge der beiden Käfer an. Sie fressen im Boden Pflanzen an und machen so Rasen, Topfpflanzen und Obstbäume kaputt.