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- Die zwei Schifffahrtsgesellschaften aus der Schweiz (SNL) und Italien (NLM) auf dem Lago Maggiore wollen bis Februar 2018 ein Konsortium bilden.
- Damit kann die SNL ab 2018 die Linienschifffahrt auf dem Schweizer Teil des Sees unter der Konzession der NLM betreiben.
Die Angestellten der italienischen NLM waren im Sommer in einen 20-tägigen Streik getreten, nachdem ihnen gekündigt worden war. Später garantierten der Kanton Tessin und die Stadt Locarno die Zahlung einer Lohnsumme von 200'000 Franken für 34 entlassene Angestellten, um Zeit zu gewinnen für die Bildung eines Konsortiums.
Als Grund für die Entlassungen wurden die Verluste des Fährbetriebs im Schweizer Becken genannt. Das neue Konsortium soll diese nun verhindern.
Der Streik mitten in der Ferienhochsaison sorgte für Einschränkungen, da im Schweizer Seeteil keine Fährverbindungen angeboten werden konnten.
Die Gewerkschaften Unia, Ocst und SEV haben bereits Widerstand gegen die späte Bildung des Konsortiums erst Ende Februar 2018 angekündigt. Die ehemaligen Angestellten würden trotzdem Ende Jahr arbeitslos. Zudem sei unsicher sei, ob das Konsortium bis Ende Februar 2019 zu Stande komme.