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- In Kolumbien ist ein Teil einer Stierkampf-Arena eingestürzt, vier Personen kamen dabei ums Leben.
- Mehr als 60 seien verletzt worden, das sagte ein Gouverneur im Radio.
- Auf Videos in sozialen Medien ist zu sehen, wie während einer Stierkampf-Veranstaltung eine Holztribüne einstürzte. Weshalb, ist noch unklar.
- Die eingestürzte Arena befindet sich in El Espinal, die Stadt liegt gut 150 Kilometer südwestlich von der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá.
Unter den Toten war ein drei Jahre altes Kind, wie die Chefin des staatlichen Instituts für Familienfürsorge, Lina María Arbeláez, auf Twitter mitteilte.
In der Arena fand eine «Corraleja» genannte Stierkampfveranstaltung zum Peter- und Paul-Fest statt. Hunderte Menschen waren im Publikum. Nach einem Bericht der Zeitung «El Tiempo» verbreitete nach dem Vorfall ein Stier Panik in den Strassen der Stadt.
Staatspräsident Iván Duque kündigte auf Twitter Ermittlungen an. Sein gewählter Nachfolger Gustavo Petro schrieb, er bitte die Lokalverwaltungen des Landes, keine Veranstaltungen mehr zu genehmigen, bei denen Menschen oder Tiere getötet würden. Er erinnerte zudem an eine ähnliche Tragödie: Im Jahr 1980 war in der Stierkampfarena in Sincelejo, der grössten Kolumbiens, eine überfüllte Tribüne eingestürzt. Mindestens 300 Menschen starben.