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Im zweiten Quartal 2017 ist die Erwerbslosigkeit in der Schweiz insgesamt zurückgegangen. Zugenommen hat allerdings der Anteil der 50-Jährigen und älteren ohne Stelle. Gleichzeitig ist die Zahl der Erwerbstätigen um 1,3 Prozent auf 5,015 Millionen angestiegen.
Die Jugenderwerbslosenquote blieb im zweiten Quartal stabil bei 6,9 Prozent. Damit steht die Schweiz europaweit am besten da. In der Europäischen Union waren 16,6 Prozent der 15-24-Jährigen ohne Stelle, im Vergleich zu 18,7 Prozent im zweiten Quartal 2016.
Gemäss Definition des Internationalen Arbeitsamtes (ILO) waren in der Schweiz im zweiten Quartal 213'000 Personen erwerbslos, 9000 weniger als ein Jahr zuvor.
Im Vergleich zum Vorjahresquartal stieg dabei die Zahl der Arbeitskräfte mit ausländischem Pass (+2,6 Prozent) mehr als doppelt so stark wie jene der schweizerischen Erwerbstätigen (+0,7 Prozent). Das zeigen am Donnerstag veröffentlichte Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS).
Angestiegen ist allerdings der Anteil der 50- bis 64-Jährigen ohne Arbeit (von 3,8 auf 4,2 Prozent). Von den 25- bis 49-Jährigen sind ebenfalls 4,2 Prozent erwerbslos; allerdings ist dieser Anteil gesunken: im Vorjahresquartal waren es noch 4,8 Prozent.
Die Zahl der Langzeiterwerbslosen, also derjenigen, die seit mindestens einem Jahr erwerbslos sind, reduzierte sich von 91'000 auf 83'000 Personen.
Die Erwerbslosenquote ist deutlich höher als die vom Staatssekretariat für Wirtschaft SECO berechnete Arbeitslosenquote, bei welcher lediglich die gemeldeten Arbeitslosen mit einbezogen werden. Diese lag im Juli bei 3,0 Prozent. (whr/sda)