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Raphaël Ahumada und Jan Schäuble im Leichtgewichts-Doppelzweier dominierten den Halbfinal bei schwierigen Bedingungen nach Belieben und distanzierten die zweitplatzierten Italiener Gabriel Soares/Stefano Oppo um 4,5 Sekunden. Andrin Gulich und Roman Röösli im Zweier ohne sowie der Doppelvierer der Frauen in der Besetzung Celia Dupré, Pascale Walker, Lisa Lötscher und Fabienne Schweizer belegten in den Halbfinals jeweils den 2. Platz.
Von diesen Schweizer Booten - alle drei hatten den Gesamtweltcup gewonnen - war ein Olympia-Quotenplatz erwartet worden. Dies war beim Doppelvierer der Männer nicht der Fall. Maurin Lange, Jan Jonah Plock, Scott Bärlocher und Dominic Condrau erreichten als Dritte den A-Final, die viertklassierten Rumänen liess das Quartett um 1,85 Sekunden hinter sich.
Mit vier Olympia-Quotenplätzen ist die Zielsetzung von Swiss Rowing (deren drei) bereits übertroffen, und weitere könnten dazukommen. Am Freitag kämpft Skifferin Aurelia-Maxima Janzen im Halbfinal um einen solchen. Trotz des Verpassens des A-Finals können sich auch noch der Vierer ohne der Männer und der Leichtgewichts-Doppelzweier der Frauen Hoffnungen auf ein Olympia-Ticket machen. Dafür müssten sowohl Kai Schätzle, Patrick Brunner, Tim Roth und Joel Schürch als auch Frédérique Rol und Patricia Merz im B-Final siegen.
Im nicht-olympischen Leichtgewichts-Einer unterstrich Andri Struzina seine Medaillenambitionen. Der 26-jährige Zuger entschied den Halbfinal mit einem Vorsprung von 6,20 Sekunden zu seinen Gunsten.