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Ennigerloh Alte Brennerei
Geschichte
Seit einiger Zeit besitzt die Stadt Ennigerloh ein Kulturzentrum, das im ganzen Kreis seinesgleichen sucht: die "Alte Brennerei Schwake". In zwei Bauabschnitten wurde zunächst das Brennereigebäude, später auch das Wohnhaus für die neue Bestimmung umgebaut und eingerichtet. Erste Anregungen dazu waren ausgegangen von der Examensarbeit des Architekturstudenten Thomas Striewski, der schon um 1980 auf die gute Bausubstanz hingewiesen und einen Plan für die öffentliche Nutzung entworfen hatte.
In der Eingangshalle des Brennereigebäudes erinnern eine alte Destillierbatterie sowie Transmissionswellen und -räder an die ursprüngliche Bestimmung des Hauses. Im Erdgeschoss befand sich immer schon ein großer Raum, in der Familientradition "Roßmühle" genannt, wohl weil dort früher ein Pferdegöpel betrieben wurde. Er wurde erweitert um Nebengebäude, wo sonst Maischbottiche und Lagertanks standen, und zu einem freundlichen großen Saal ausgestattet.
Im Obergeschoss, wo früher das Korn lagerte, Mühle und Mischtrommeln standen, sind heute zwei Kinos mit Vorführraum untergebracht, dazu ein größerer Raum für die VHS. Im ehemaligen Wohnhaus befinden sich heute der Verkehrsverein der Stadt, das Büro des Kulturvereins und eine kleine Küche, darüber mehrere Unterrichtsräume der VHS. Das Gebäude erhielt ein neues Treppenhaus mit Aufzug, um auch Behinderten freien Zugang zu verschaffen. Selbstdarstellung Alte Brennerei Ennigerloh e.V.
Bilder
Foto © Alte Brennerei Ennigerloh e.V.