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Amphibien
Amphibien
Der Feuersalamander
Mit 14 bis 18 cm Länge gehört der Feuersalamander (Salamandra salamandra) zu unseren grössten Amphibien. Er ist an seinen leuchtend gelben Bändern und Punkten auf schwarzem Grund leicht zu erkennen. Der ziemlich giftige Schwanzlurch kann mehr als 20 Jahre alt werden. Im Wallis kommen zwei Unterarten vor: Der Gebänderte Feuersalamander (S. salamandra terrestris) kommt nördlich der Alpen vor, der Gefleckte Feuersalamander (S. salamandra salamandra) lebt auf der Alpensüdseite. Letzterer besitzt nur isolierte gelbe Punkte oder kann auch fast ganz schwarz sein.
Der Bergmolch – Drache der Alpen
Der Bergmolch ist die zweithäufigste Amphibienart im Wallis. Ende 2008 waren nicht weniger als 179 Laichgewässer bekannt, wobei es vor allem in höheren Lagen sicher noch einige bisher nicht entdeckte Gewässer gibt, die der Bergmolch für die Fortpflanzung nutzt.
Drei neue Amphibientunnel am Lac de Morgins
Mit der finanziellen Unterstützung der Gemeinde Troistorrents, des Bundesamtes für Umwelt, der kantonalen Dienststelle für Wald und Landschaft sowie der Pro Natura konnten an der internationalen Strasse entlang dem Lac de Morgins im September 2015 drei neue Unterführungen für Amphibien erstellt werden.