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Aniya Seki war bulimiekrank, bis das Boxen und der Trainer Bruno Arati sie retteten. Im vergangenen Dezember ist er gestorben. Wie geht sie damit um?
Im Regionalzug von Bern nach Thun sitzt eine kleine Frau mit Boxhandschuhen im Gepäck und fährt von ihrem alten Leben in ihr neues. Sie befindet sich irgendwo dazwischen, auf offenem Feld. Es ist der 8. November 2018, früher Abend, aber draussen vor den Fenstern sieht es aus wie Nacht.
Aniya Seki war bulimiekrank, bis das Boxen und der Trainer Bruno Arati sie retteten. Im vergangenen Dezember ist er gestorben. Wie geht sie damit um?
Im Regionalzug von Bern nach Thun sitzt eine kleine Frau mit Boxhandschuhen im Gepäck und fährt von ihrem alten Leben in ihr neues. Sie befindet sich irgendwo dazwischen, auf offenem Feld. Es ist der 8. November 2018, früher Abend, aber draussen vor den Fenstern sieht es aus wie Nacht.
Der Weg, den sie hinter sich hat, ist lang: geboren in Japan, mit ihrer Mutter in die Schweiz ausgerissen, im Alter von zwölf Jahren an Bulimie erkrankt, dann gedacht, sie stehe kurz vor der Erleuchtung, wenig Geld, aber viele Schlagzeilen gemacht als Boxweltmeisterin, zuletzt eine Niederlage im Ring, die sich wie ein Sieg anfühlte.
Jetzt fährt Aniya Seki, 40, zu ihrem neuen Trainer, der in einem Box-Gym am Rand von Thun schon auf sie wartet. Sein Name ist Haki Hajdari. Er soll sie wieder aufbauen, nach allem, was war und was ist: vorbereiten auf den nächsten Kampf.
Sie hat sich umgezogen, trägt jetzt rote Boxschuhe und einen Zahnschutz. Aus den Musikboxen tönt ein Lied des Rappers Azet. Er ruft: «Ich hab’ bis heute überlebt / Yallah, geh mir aus’m Weg.» Aniya Seki stellt sich vor den Spiegel, tänzelt und setzt den ersten Schlag.
Mit dem Kopf ist sie aber bei ihrem alten Trainer. Hajdari hat ihr verboten, während des Trainings über ihn zu sprechen, Aniya soll sich konzentrieren, aber er weiss, dass das so einfach nicht ist: Bruno Arati, den sie nur Brünu nennt, ist der Trainer ihres Lebens, seit mehr als zehn Jahren ihr grosser Halt.
Sie sagt: «Ich weiss nicht, was ohne Brünu aus mir geworden wäre.» In diesen Tagen pflegt sie ihn gemeinsam mit seinen Brüdern am Sterbebett – ohne zu wissen, was nachher aus ihr wird.
Im Jahr 2006 sprach sie ihn in der Berner Innenstadt an, wo er oft war und sie auch. Sie wusste, wer er war. Er führte den Keller der Verdammnis. Die Berner gingen zu ihm, um zu leiden. Er stand an der Matte und rief seinen erschöpften Kämpfern zu: «Isch das aues!?»
Arati kämpfte selber noch im legendären Boxkeller an der Kochergasse 4, nahe dem Bundeshaus und den alten Berner Helden. Hier boxte Fritz Chervet, das Fliegengewicht mit den grossen Kämpfen im Hallenstadion. Und hier regierte Charly Bühler, der grosse Boxtrainer der Stadt. Das war die Schule des Bruno Arati.
Später gründete er seinen eigenen Klub. Brünu war ein ebenso eigenwilliger wie grosszügiger Mensch, so erzählen es seine Bekannten: ein Besessener. In seinem Gesicht sass ein Schnauz so gross wie ein Besen – und die Melancholie jener, die mehr wissen, als sie sagen.
Diesen Brünu fragte Aniya Seki damals, ob er sie trainieren würde. «Ja, klar, komm morgen vorbei», soll er gesagt haben. Sie kam, und sie ging nicht wieder.
Sie war 27 Jahre alt, eine Frau ohne Ziel. Ihr japanischer Vater hatte so viel gearbeitet, dass ihre Mutter in einer Nacht die Flucht ergriff, das Mädchen mitnahm und in die Schweiz flog. Die Mutter fand eine Stelle in einer Tagesstätte, nahm Aniya dahin mit.
Sie war ein Kind, das sich immer wieder zurückzog. Dann begann sie eine Lehre als Maskenbildnerin und Visagistin in Zürich. Sie erkrankte an Bulimie und Magersucht, nahm nur sehr wenig zu sich, kotzte aber auch das wieder raus.
Sie kam in die Klinik für Essgestörte am Unispital in Zürich. Darauf reiste sie nach Dharamsala, in die Stadt des Dalai Lama, und wollte eine tibetische Nonne werden, kehrte aber nach weniger als einem Jahr wieder in die Schweiz zurück. Sie begann eine Lehre im Modehaus Ciolina in Bern und war «eine der besten Verkäuferinnen der Stadt», wie sie sagt. Sie hatte einen Rückfall, ging zu einer Psychologin – es half nichts.
Dann traf sie Brünu. Aniya Seki sagt: «Er wurde die wichtigste Person in meinem Leben, ein Vater. Eigentlich mehr als das. Manchmal frage ich mich: Warum er? Dann denke ich, ich kann froh sein, hab ich ihn.»
Bruno Arati ist im vergangenen Dezember im Alter von 65 Jahren an Krebs gestorben. Die Berner Boxszene trauerte um eine ihrer Legenden. Arati war bekannt für sein effektives, hartes Konditionstraining, auch die Young Boys gingen früher zu ihm. Er trainierte die halbe Stadt – und viele Jahre auch Aniya Seki. In ihr sah er sofort etwas. Im «Magazin» sagte er einmal: «Aniya boxt einfach schön. Die meisten Frauen verlieren die Kontrolle, wenn sie im Ring unter Druck geraten, sie wursteln, unsaubere Schläge. Aniya ist anders, boxt wie ein Mann, sie kann angreifen, verteidigen.»
Sie sahen sich nun jeden Tag, ohne gross zu reden – und wenn, dann hatte er meistens etwas auszusetzen an ihr. «Er war nach aussen nicht so gschpürig.» Aber er glaubte an sie. Nach wenigen Wochen schickte er sie in den Ring, auch wenn es dafür normalerweise Jahre braucht. Sie waren Gefährten. Bald begann sie als Professional zu boxen, obwohl ihr alle sagten, sie sei zu alt dafür. Brünu sagte das auch, aber er trainierte sie weiter.
Im Jahr 2011 gewann sie ihren ersten Titel, in einem kleineren Verband zwar, aber sie war jetzt Weltmeisterin. Sie bekam die Bulimie in den Griff. Sie kämpfte, sie gewann, und sie verlor, und Brünu hielt die Stellung in ihrer Ecke, was immer auch passierte.
Boxerinnen in der Schweiz verdienen kaum Geld. Sie müssen irgendwie durchkommen. Wenn es nicht mehr ging, kam Aniya in der Wohnung von Brünu unter. Sie waren oft zusammen und schauten Fernsehen, auch an Weihnachten, weil er nicht aus dem Haus wollte und sie nicht, dass er allein war.
Aniya Seki wurde eine Figur in Bern. Einmal gab es eine Schlagzeile über sie im «Blick»: «Box-Weltmeisterin kassiert IV-Rente.» Sie stand dazu und sagte, dass die Invalidenversicherung immer informiert gewesen sei über das Boxen. Sie habe sich ihre Krankheit nicht ausgesucht: «Ich boxe gegen meine Bulimie.» Es war der meistgelesene Artikel des Tages. Die IV sistierte die Rente nach dem Weltmeistertitel. Brünu blieb in ihrer Ecke.
Nur im letzten Kampf, den er von ihr erlebte, musste er seinen Posten aufgeben. Bei Bruno Arati war am Anfang des Jahres 2018 ein unheilbarer Krebs diagnostiziert worden. Sie sagt: «Alle hatten ihm schon lange gesagt, er solle zum Arzt. Aber er wollte nicht.» Er würde für sie immer der grosse Trainer bleiben. Aber nun musste sie zuschauen, wie er immer schwächer wurde.
Als sie im Oktober in der Mooshalle in Gümligen zu ihrem wichtigsten Kampf antrat – sie forderte die mexikanische Weltmeisterin der World Boxing Association –, begleitete ihr neuer Trainer sie zum Ring. Aniya Seki verlor nach Punkten, aber sie sagte nachher: «Es ist gut. Ich habe geboxt. Für mich ist es ein persönlicher Sieg.»
Brünu war als Zuschauer in Gümligen dabei, er war vor dem Kampf noch bei ihr in der Garderobe und gab Anweisungen, hielt die Fäuste hoch, schlug noch einmal zu – ein eingefallener Mann, der weiterkämpft.
Jetzt, nach dem Training in Thun, sagt sie: «Es war unter anderem dieser Kampf, der ihn am Leben hielt. Er wusste, wie sehr ich ihn brauchte. Jetzt liegt er nur noch im Bett. Ich glaube, er lässt langsam los.» Als sie zurück ist in Bern, geht sie zu Brünu. Sie verbringt die Nächte in seiner Wohnung, pflegt ihn, schläft kaum in dieser Zeit.
Sie macht Pläne für die Zukunft. Ende Dezember will sie am Berner Boxing Day kämpfen, im Mai schon Revanche nehmen für den verlorenen Weltmeisterschaftskampf, dann mit dem Profiboxen aufhören und das Boxtrainererbe von Brünu irgendwie weiterführen. Es sollte alles anders kommen.
Am 7. Dezember, einem Freitag, ruft sie am späteren Abend an. Der Arzt von Brünu, erzählt sie, habe sie weggeschickt. Sie solle einmal an die frische Luft, die Turnschuhe anziehen, Abstand nehmen. Sie ist unterwegs nach Thun ins Training, sie sagt: «Es ist eine schwere Zeit. Eigentlich sollte Brünu schon tot sein, aber er kann wohl noch nicht loslassen.»
Am Tag darauf stirbt Bruno Arati an seinem Krebs, im Alter von 65 Jahren.
Aniya Seki ist froh, bleibt ihr das Boxen. Eine Stunde am Tag denkt sie nur: Wo sind meine Hände? Das Boxen fordert totale Gegenwart. «Ich bin müde», sagt sie, «aber ich mache weiter.» Wenige Tage nach Brünus Tod besucht sie Stéphane Graul, ihren Mentaltrainer im Berner Weissenbühl. Es ist ein Mittwochabend, sie kommt vom Training und geht nachher an ein Spiel der Young Boys.
Sie sitzt in einem tiefen, grauen Stuhl und erzählt von den vergangenen Tagen. Es wird eine improvisierte Rede auf die Kraft der Freundschaft: «Er hat mich vorher nie gelobt, aber an seinem letzten Tag hat er mich zu sich gezogen, ans Bett, und gesagt: ‹Du weisch, i ha aues für di gmacht.› Es muss sehr befreiend gewesen sein für ihn. Ich sagte ihm: ‹Du musst nicht mehr kämpfen, du darfst gehen.› Er hat nicht verloren gegen den Krebs, er hat es gut gemacht.»
Ihr Mentaltrainer nickt und sagt dann: «Du hast jetzt seine Rolle übernommen, du hast das Handtuch reingeworfen für ihn.» Ein Boxtrainer wirft das Handtuch in den Ring, wenn er seine Kämpferin vor weiteren Schlägen schützen will. Es bedeutet das Ende eines Kampfes.
Aniya Seki sagt: «Bei mir hätte Brünu das Handtuch recht schnell geworfen. Er hat mich immer beschützt. Aber mit sich selber war er ein harter Hund. Das beschreibt, wie er war.»
Zu der Beerdigung von Bruno Arati am 18. Dezember kommen alte, schwere Kämpfer und junge, fitte Frauen. Er hat alle trainiert. Sie findet in der Kirche St. Josef in Köniz statt. Es ist nicht eine klassische katholische Kirche: keine pompösen Gemälde, dafür viel Beton, kalte Wände.
Die Gemeindehelfer müssen zusätzliche Stühle heranschaffen, mehrere Hundert Leute sind da. Die Pfarrerin liest aus dem Korintherbrief: «Die Posaune wird erschallen, die Toten werden zur Unvergänglichkeit aufgeweckt.» Aniya Seki sitzt in der vierten Reihe neben ihrer Mutter, manchmal tupft sie mit einem Nastuch die Tränen weg.
Drei Tage später verschwindet Aniya Seki aus dem Programm des Berner Boxing Days, der jedes Jahr am Stephanstag stattfindet. Sie sagt: «Es wäre zu viel geworden. Ich konnte mich nicht mehr um eine Gegnerin kümmern, die hätte ich selber organisieren müssen. Aber es geht mir gut, es war ein Privileg, durfte ich bis zum Schluss bei Brünu sein.»
Sie erzählt von einem neuen Kampf in einer wunderschönen Halle in Thun. Im April, vielleicht im Mai werde es so weit sein.
Im neuen Jahr fährt Aniya Seki so oft es geht nach Thun, wie an diesem Montag im Februar. Thun bedeutet Training. Sie boxt dreissig Sekunden gegen den Sack, macht Pause, fängt von vorne an. Haki Hajdari, ihr neuer Trainer, steht mit der Eieruhr daneben und sagt: «Jetzt machsch mau herter, gäu.»
Hajdari arbeitet Vollzeit bei der Spitex und nebenher als Trainer, ein Mann wie ein Kühlschrank, aber mit warmen Worten. Er steht am Rand, schaut zu Aniya rüber und sagt: «Training isch guet, weisch. Aber es isch nid nur boxe, gäu, es isch ou Läbä.»
Hajdari weiss, dass er Brünu nicht ersetzen kann. Er hat eine eigene Familie, einen Beruf, er ist nur ihr Trainer. Aniya Seki schwärmt von ihm: Er rede viel mit ihr, was Brünu nie gemacht habe. Er spreche sich mit Fäbu ab, ihrem Athletiktrainer. Nach der Niederlage im Oktober habe er sie nicht allein gelassen. Haki mache sogar Weiterbildungen, sagt sie.
Aniya Seki hat tausend Ideen: «Ich weiss gar nicht, wo anfangen.» Manchmal wirkt es, als würde sie wie eine Flipperkugel durch das Leben schiessen. Schon seit längerer Zeit soll ein Buch über sie erscheinen, aber sie sucht immer noch den passenden Autor. Sie will sich weiterbilden als Personal Trainer, als Rückencoach und Ernährungsberaterin.
Sie sagt, sie sei «ein richtiges Berner Meitschi», ihre Mutter und ihre engen Freunde wohnen da, aber kurze Zeit später sagt sie: «Vielleicht wäre es besser, nach Zürich zu ziehen.» Der nächste Kampf findet jetzt doch nicht im April statt, sondern am 1. Juni im Stadttheater in Bern, «weil es für Frauen auf der ganzen Welt immer ein Kampf ist, bis sie einen Veranstalter haben, bis sie boxen können». Termine verschiebt sie oft in letzter Minute, wenn ihr neben dem Training alles zu viel wird. Das Boxen ist ihr Fixpunkt.
Und sie versucht, diesen Punkt weiter zu fixieren. Sie hat angefangen, Parkinson-Patienten zu trainieren. Damit möchte sie später einmal Geld verdienen. An diesem Morgen in Thun kommt Tom vorbei, ein schmaler, 56 Jahre alter Mann mit einer Stimme wie Kuno Lauener. Er führte früher eine Autogarage und fuhr Bergrennen.
Er sagt: «Wenn mich heute jemand angreift, nicht einmal körperlich, bin ich wehrlos – das war ich früher nie. Die Krankheit nimmt mir alle Kraft.»
Sie sitzen nebeneinander, Aniya und Tom. Und sie sagt: «Vor dem Training ist alles zerstreut, du hast Probleme, stehst am Berg – im Training findest du die Kraft, ordnet sich alles. Dann gehst du raus und denkst: ‹Mou, es geit.›» Sie spreche über uns alle, sagt sie.
Aniya gefällt Toms Denken. Sie erzählt ihm: «Ich war in vielen Kliniken und da immer geschützt. Ich merkte: Wir suhlten uns nur im Sumpf, waren die Armen. Ich will mich aber hier messen, im Boxen, unter den Erfolgreichen. Und du bist auch so.» Tom sitzt daneben und strahlt, zum ersten Mal an diesem Morgen.
«Ich habe viel erlebt. Aber heute ich bin glücklich.»
Aniya Seki hat sich etwas sehr Unbeschwertes erhalten. Sie fällt hin und steht wieder auf, sie wurde oft enttäuscht, aber sie sagt nach den ersten zwei Treffen: «Ich habe keine Geheimnisse vor dir.» Lange hat sie überall zugesagt, hier ein Charity-Anlass, da ein Training mit Flüchtlingen, und nichts dafür verlangt. Sie hat kein Geld, aber sie lebt gut damit. Wer beobachtet, wie fröhlich sie durch das Leben geht, kommt sich mit seinen eigenen Sorgen lächerlich vor.
Als wir uns an einem Freitag im Mai wiedersehen, sind sechs Monate vergangen seit Brünus Tod. Und Aniya Seki sagt: «Ich bin freier ohne ihn, aber manchmal fühle ich mich auch allein.» Nun wohnt sie allein in einer Wohnung, muss ihre Sparringpartnerinnen selber organisieren. Sie sagt: «Brünu fehlt, jeden Tag. Ich kann nicht so gut loslassen. Ich muss eigenständiger werden.»
Haki, ihr neuer Trainer, sagt ihr immer wieder, sie brauche einen Mann. Aber Aniya sagt: «Das Boxen füllt mich aus. Später vielleicht. Ich habe das Feuer weiter in mir.» Sie will einfach weitermachen, über den Kampf am 1. Juni hinaus. Sie mag die Routine, die sie gefunden hat. Das Boxen ist ihre Familie, und eine Familie verlässt man nicht.
Was nachher komme, fürchte sie nicht, sagt Aniya Seki, sie brauche nicht viele Sicherheiten. «Ich habe viel erlebt. Aber heute ich bin glücklich. Ich habe eine wunderbare Mutter, gute Freunde, ich bin gesund, ich darf boxen. Das ist doch schon sehr viel.»
Bevor wir uns verabschieden, erzählt sie von Hachi, ihrem Hund. Sie hat ihn nach Hachiko benannt, einem japanischen Heldentier. Hachiko gehörte einem Professor, den er jeden Tag am Bahnhof in Tokio abholte. Als der Professor starb, kam der Hund weiterhin täglich an den Bahnhof und wartete auf seinen Herrn, fast zehn Jahre lang. Am Anfang war er nur geduldet, am Ende fand er am Bahnhof ein neues Heim, erzählt Aniya Seki, die Hunde dieser Rasse gelten bis heute als bedingungslos treu. Hachi, ihr Hund, ist sehr wichtig für sie.