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Daniel Radcliffe kämpfte bereits während den späteren Harry-Potter-Filmen mit Alkoholsucht. Deshalb trinkt er laut eigenen Angaben seit 2010 keinen Alkohol mehr.
Es ist schwierig, sich von einer Mega-Rolle wie Harry Potter zu lösen. Daniel Radcliffe hat es einigermassen geschafft, mit einer Reihe an Filmen, in denen er sehr aussergewöhnliche Rollen annahm. Zum Beispiel spielte er eine furzende Leiche in «Swiss Army Man».
Sie hat vom gesamten Cast wahrscheinlich am meisten Schlagzeilen gemacht.
Nach «Harry Potter» war sie auch in anderen Rollen («Perks of Being a Wallflower», «Beauty and the Beast») sehr erfolgreich. Sie wurde 2013 vom GQ-Magazin zur Frau des Jahres gewählt, modelt, hat britische Literatur studiert, engagiert sich für Fair Fashion und ist Sprecherin für die UN-Kampagne «HeForShe».
Rupert Grint blieb trotz Problemen cool. Und auch ein bisschen Ron Weasley.
Bereits während der Dreharbeiten hat sich Grint einen Eiswagen gekauft, mit dem er durch Dörfer Britanniens fährt und gratis Eis an die Kinder verteilt.
Nach den Harry-Potter-Dreharbeiten fühlte er sich etwas verloren und wirkte in einigen TV-Produktionen und kommerziell erfolglosen Filmen mit. Dann fand er aber den Weg auf die Theaterbühne, wo er sich etwas vom Ron-Weasley-Image lösen konnte. Als nächstes wird er in einer Kickstarter-Macbeth-Film-Adaption an der Seite von Sean Bean und Charles Dance zu sehen sein. Ausserdem ermittelt er bald in einer BBC-Mini-Serie zu den ABC-Morden.
Tom Felton wurde durch seine schmierige Rolle fürs Leben gebrandmarkt.
Als Bösewicht konnte er sich definitiv etablieren: Nach Harry Potter spielte er unter anderem einen fiesen Affen-Folterer in «Rise of the Planet of the Apes», einen Rassisten in «Belle» und einen Bösewicht in «The Flash».
Nachdem er in den Harry-Potter-Filmen an der Seite von Draco Malfoy den dümmlichen Bully gemimt hat, wurde er wohl von den dunklen Künsten verführt.
Bereits während den Dreharbeiten wurde Wayett wegen Drogenbesitzes zu Sozialarbeit verdonnert. Nachdem 2011 bei einer geplanten Festnahme der 29-Jährige Mark Duggan von einem Polizeibeamten erschossen wurde, eskalierte die sozial angespannte Lage in Tottenham und es kam zu Brandanschlägen sowie Plünderungen von Geschäften. Dabei war auch Jamie Waylett, der in diesem Zusammenhang wegen Gewalttaten und Diebstahl zu zwei Jahren Haft verurteilt wurde. Seit 2012 ist er von der öffentlichen Bildfläche verschwunden.
Vor seiner Festnahme hat er es ausserdem kurze Zeit mit Rap probiert, wie das nachfolgende Video zeigt.
Slytherin-Fiesling Goyle hat seine Schläger-Karriere fortgesetzt.
Nach Harry Potter ergatterte sich Josh Herdman einige Rollen in kleineren Film-Produktionen. Als nächstes wird er als böser Stiefvater in der britischen Produktion «Giantland» zu sehen sein.
Wright schauspielerte weiter und ergänzte ihren Tätigkeitsbereich.
Devon Murray hing seine Schauspielkarriere nach der Harry-Potter-Reihe an den Nagel. Zu dieser Zeit hatte er Probleme mit Depression und Suizidgedanken. In einem Tweet gab er an, dass es ihm sehr geholfen hat, offen darüber zu sprechen und machte anderen Mut. 2017 war er wieder in einem Musikvideo zu sehen und für 2018 ergatterte er eine kleine Rolle in einer irischen Komödie namens «Damo & Ivor: The Movie».
Enoch hat ein gutes Händchen für Serien.
Nach Harry Potter spielte Enoch in einer Folge von Sherlock mit («The Sign of Three»). Ausserdem ergatterte er eine Rolle in der ABC-Erfolgsserie «How to Get Away with Murder». Sehr gute Kritiken erhielt er für seine Theater-Darbietung in «King Lear».
Das viel bejubelte Pubertäts-Wunder hat nach «Harry Potter» in verschiedenen Theater- und Filmproduktionen mitgewirkt und seine grosse Liebe gefunden.
Neben seiner Schauspielkarriere lebt Lewis in London, hat ein Ehrendiplom von der Metropolitan University und engagiert sich für wohltätige Zwecke. Vor kurzem hat der Schönling auch noch in Italien geheiratet.
Der Enkel des zweiten Doctors in der Serie «Doctor Who» überwand seine Angst vor Zauberei.
Nach «Harry Potter und der Orden des Phoenix» verlor Melling fast die Hälfte seines Gewichts. Deshalb musste er bereits für den sechsten Teil einen Fettanzug tragen.
Als Gilli trat er nach dem Ende von «Harry Potter» in der Serie «Merlin» auf und wurde somit selbst zum Zauberer. Es folgten weitere Auftritte, mehrheitlich in TV-Filmen und Serien. Zuletzt war er mit «Die versunkene Stadt Z» als Nebendarsteller in internationalen Kinos zu sehen.