Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03198.jsonl.gz/799

Gefährliche Fehlmedikationen PUK-Ärzte
Ich bin der Lebenspartner eines Patienten und bin geschockt betreffend die Fehlmedikationen im Verlaufe weniger Aufenthaltswochen! • Dem Patienten (befand sich in einem Langzeit-Methadonprogramm) wurde zur Schmerzlinderung einer traumatischen Gelenks-Verletzung Tramadol verabreicht! Dies, das hätte ein seriös praktizierender Arzt wissen müssen, führte zu einem Methadon-Entzug des Patienten! • Zudem müssen die gleichen Ärzte Kenntnisse haben, dass dieser Patient seit längerem SSRI-Medikamente inkorporiert (in diesem Fall Fluoxetin). Dennoch wurde dem Risiko einer Interaktion Tramadol/Fluoxetin keine Rechnung getragen! Diese Kombination führt bei vulnerablen Patienten (und meine Lebenspartnerin hat leider eine diesbezügliche Anamnese auszuweisen) unweigerlich zu einem potenziell lebensbedrohlichem Serotonin-Syndrom! • Der Hypertonie des Patienten (verursacht durch die Fehlmedikation mit Tramadol) entgegenzuwirken, verabreichte man dem Patienten Catapresan! Jeder seriöse Arzt kennt die bestehende Medikation der Patienten! Catapresan in Kombination mit Beta-Blocker (in diesem Fall eine Langzeit-Concor-Medikation) führt zu Herzrhythmusstörungen und kann periphere Gefässerkrankungen auslösen! Es handelt sich bei den erwähnten, offensichtlichen Fehlmedikationen lediglich um Feststellungen und keinewegs um Anschuldigungen!