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Heinrich Campendonk wird 1889 in Krefeld im Niederrhein geboren. Nach einer Lehre an der dortigen Fachschule für Textilkunde besucht er die Kunstgewerbeschule, wo er Helmuth Macke, einen Vetter August Mackes, kennenlernt. Über die Vermittlung von Helmut und August Macke kommt Campendonk 1910 in Kontakt mit der „Neuen Künstlervereinigung München“. 1911 übersiedelt er nach Sindelsdorf in die unmittelbare Nachbarschaft des von ihm verehrten Franz Marc. Campendonks Schaffen dieser Jahre ist stark geprägt von den Einflüssen der Künstlerfreunde des »Blauen Reiter«. Zusammen mit Anregungen des Kubismus schafft er Werke mit eigenwilligen, märchenhaften Szenerien. Heinrich Campenkonk entgeht dem Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg. Er führt ein zurückgezogenes Leben. Nach einigen Jahren Aufenthalt in Seeshaupt am Starnberger See kehrt er 1921 nach Krefeld zurück. 1926 folgt seine Berufung an die Kunstakademie Düsseldorf. 1933 von der nationalsozialistischen Regierung aus diesem Amt entlassen, wird Campendonk 1935 an der Rijksacademie Amsterdam als Professor für »Monumentale und dekorative Kunst« aufgenommen. Trotz mehrfacher Stellenangebote kehrt Campendonk nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr nach Deutschland zurück. Er stirbt am 9. Mai 1957 in Amsterdam.