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Verdano
Dies ist die Hauptseite zum Königreich Verdano. Verdano ist Teil des Kaiserreichs und damit auch der LARP-Kampagne Cendara.
Überblick
Verdano ist ein Land im Südwesten von Cendara das seit jeher von der Königsfamilie von Hejl regiert wird. Momentan herrscht Königin Juliana von Hejl. Das Volk stellt die Könige und Königinnen nie in Frage und der gesamte Adel wird von der Familie verwaltet. Verdano ist ein eher flaches, trockenes Land mit heissen Sommern. Die Leute verdienen ihr Geld mit Fruchtplantagen, Schaf- und Rinderzucht sowie Handel. Speziell zu erwähnen ist der bekannte Verdanische Kunsthandel. Das Land Verdano wurde erst mit der Gründung Cendaras richtig besiedelt, einige Ureinwohner Verdanos, ein Nomadenvolk, lebt aber heute noch im Süden des Landes. Es gibt in Verdano eine Armee, die jedoch momentan inaktiv ist. Religion ist nur der Pekarglaube, Heiden werden ausgewiesen.
Topographie
Im Südwesten Cendaras gelegen, ist Verdano ein flaches und trockenes Land. Das Land grenzt nördlich an Trutz und Archenwall und Dreifurten. Im Osten liegen Wolfenberg, Winterthal und die Südflur. Verdano grenzt im Westen an eine grosse Wüste. Die Landschaft von Verdano ist grösstenteils flach, nur im Norden gibt es einige Berge. In Verdano gibt es im Nordosten viele Wälder bestehend aus hitzebständigen Bäumen wie Zypressen und der Boden eignet sich für Ackerbau. Der Südwesten ist etwas schwieriger zu bewirtschaften und deshalb auch etwas karger als der Rest des Landes.
Klima
In Verdano gibt es lange, heisse Sommer und fast keinen Winter. Schnee fällt in der kälteren Jahreszeit fast nie und die Temperatur ist auch dann meist gut auszuhalten. Der Frühling jedoch kommt sehr früh und geht bald in einen heissen Sommer über. Im Sommer sind die Felder schwieriger zu bestellen, doch die Bevölkerung arbeitet ständig an guten Bewässerungsmethoden.
Geschichte
Verdanos Geschichte beginnt erst mit dem ersten cendarischen Kaiser, Renjad I. Vor dem Kaiser war das Gebiet aufgrund der Hitze fast leer und nur von Nomaden bevölkert, die ständig ihren Platz wechselten. Als Renjad jedoch Kaiser wurde, wollte er das ganze Gebiet Cendaras besiedeln und setze Joseph von Hejl als Herrscher ein. Von Hejl war eine schwere Aufgabe zugedacht worden: Er musste ein praktisch unbesiedeltes Land mit Dörfern und später sogar Städten füllen. Joseph von Hejl begann, Verdano im Norden mit Einwanderern zu bevölkern und gründete die Hauptstadt im Norden, Hejlberg. Bald wurde erkannt, dass man Verdano mit anderen Früchten bepflanzen kann als im Norden bekannt, und es wurden Feigenbäume, Orangen und Zitronenhaine angelegt. Da diese Bäume auch gegen Süden gut gediehen, witterten viele Bauern und Händler ein gutes Geschäft und siedelten sich in Verdano an. Die Nomaden wurden immer mehr nach Süden vertrieben, was sie zuerst hinnahmen. Nach einer Zeit jedoch begannen die Nomaden, gegen die Bauern und Händler aufzubegehren. Der damalige Herrscher, Markus von Hejl, unterschätzte die Nomaden und konnte eine kleine südliche Rebellion erst spät niederschlagen, als schon viele Bauern durch heimtückische Angriffe gefallen waren. Danach bemühte sich Markus von Hejl, eine Lösung zu finden und gestand den Nomaden ein Gebiet im Süden zu, das unbebaut bleiben sollte. Es ist bekannt, dass die Nomaden mit diesem Angebot nie ganz zufrieden waren, da es ihnen die Freiheit nahm, umherzuziehen nach Lust und Laune und die meisten sesshaft werden mussten.
Juliana von Hejl, zu dem Zeitpunkt Königin von Verdano, wurde 998 zur Kaiserin gewählt. Ihre jüngere Schwester Amalie folgte ihr auf den Thron Verdanos.
Bevökerung und Wirtschaft
Die Bevölkerung von Verdano besteht hauptsächlich aus Plantagenbauern und Händlern. Es gibt viele Feigen- Orangen und Zitronenhaine, sowie Erdbeerfelder. Auch das Halten von Tieren ist beliebt. Im Norden gibt es viele Schafzüchter, Im Süden wird eine robuste Rinderart gehalten. Die Königsfamilie von Hejl hat sich schon früh für Kunst interessiert. Künstler aller Art werden an der Kunstuniversität in Hejlberg gefördert. Die Universität hat schon viele bekannte Künstler hervorgebracht wie: Architekten, Maler und Bildhauer. Die von Hejls organisieren den Handel mit Kunstobjekten und den Vertrieb in ganz Cendara. Handelt man mit Kunstobjekten oder ist gar ein begnadeter Künstler, kann man in Verdano schnell viel Geld verdienen. Das Volk von Verdano, genannt Verdaner, trägt aufgrund der Hitze gerne helle Farben. Es ist jedoch Tradition, trotz der Hitze stets alle Körperteile bedeckt zu halten. Die Königsfamilie war seit jeher sehr gläubig und hat es sich zum Ziel gemacht, den Glauben an Pekar weiter zu verbreiten. Heiden sind in Verdano ungern gesehen und werden meist sogar vertrieben oder bekehrt. Die Königsfamilie besitzt in Verdano drei angesehen Klöster: Das Kloster von Hejlberg, das Kloster von Stillhain und das Kloster von Hagendorf.
Armee
Verdano ist durch seine Lage ein wenig angegriffenes Gebiet und besitzt nur eine kleine Armee. Mitglieder der Armee sind alles Bürger, die diesen Weg selbst gewählt haben und sich vollständig der Armee verschreiben. Oberster Armeechef ist momentan Klaus Archer, ein angesehener Kriegsveteran. Da die Armee meistens inaktiv ist, wird sie in Verdano oft belächelt. Man hört auch von militärischen Truppen, die den Pekarglauben mit Gewalt verbreiten wollen und eigens dafür zusammengestellt wurden, dieses Gerücht ist aber unbestätigt.
Adel
An der Spitze des Adels in Verdano steht die Königsfamilie von Hejl, die seit der Gründung von Verdano regiert. Da es nicht immer Söhne als Nachkommen gab, ist es durchaus üblich, dass es auch Königinnen gibt und es ist egal, ob diese verheiratet sind oder nicht. Zurzeit regiert Juliana von Hejl, älteste von drei Töchtern. Der Vater ist vor fünf Jahren gestorben, deshalb übernahm Juliana die Krone. Ihre Mutter, Margreta von Hejl, hat sich vollständig zurückgezogen. Die jüngste Schwester, Emilia, lebt bei ihrer Mutter im Kloster von Hejlberg und kümmert sich um sie. Julianas Schwester Amelie steht ihr tatkräftig zur Seite, wenn es sein muss. Da die Königsfamilie seit so vielen Jahren herrscht wird nie öffentlich etwas in Frage gestellt, dass die Könige und Königinnen beschliessen. Die Bürger sowie auch die Adligen sehen zu den Herrschern auf und umschmeicheln sie auch gerne, um selbst einen guten Status zu erhalten. Die Königsfamilie entscheidet laufend, wer im Land welchen Rang hat, und es ist durchaus schon vorgekommen, dass Adlige ihres Standes enthoben wurden oder neue Adlige eingesetzt wurden. Die Königsfamilie will stets nur Leute in höhren Ständen, die ihnen auch gefallen, was nicht selten in Intrigen unter der Bevölkerung endet. Aus diesem Grund wird die Königfamilie auch nur unter vorgehaltener Hand kritisiert. Je weiter weg von der Hauptstadt man lebt, desto mehr Freiheit hat man, da die Königsfamilie diese Gebiete weniger streng kontrolliert. Grundsätzlich konzentriert sich der Adel vor allem auf die Hauptstadt und die umliegenden Gebiete, und es werden gerne grosse Feste und Anlässe zelebriert. Die Nomaden im Süden sind der Königin noch heute ein Dorn im Auge und werden nur geduldet.
Religion
In Verdano ist nur der Pekarglaube akzeptiert und deshalb auch weit verbreitet. Heiden müssen verdeckt und südlich leben, um nicht ausgewiesen zu werden.