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Lichtemissionen können die Verhaltensweise nachtaktiver Tiere beeinflussen, indem beispielsweise ihre Orientierung oder ihr Tag-Nacht-Rhythmus gestört wird. Gemäss den vorliegenden Berechnungen gibt es seit 1996 im Mittelland keinen Quadratkilometer mit absoluter Nachtdunkelheit mehr, seit 2008 auch im Jura nicht.
Methodologie
Der Indikator zeigt die Flächenanteile mit Nachtdunkelheit für die Schweiz insgesamt sowie nach biogeographischen Regionen. Nachdunkelheit entspricht nicht absoluter Dunkelheit, sondern einer «normalen Hintergrunddunkelheit einer mondlosen Nacht». Die Daten basieren auf Auswertungen von Satellitenbildern des «Defense Meteorological Satellite Program (DMSP)», aufgenommen mit dem «Operational Linescan System (OLS)». Die für die Auswertung verwendeten Bilder wurden durch das «National Geophysical Data Center (NGDC)» nachbearbeitet (Ausschliessung von einmaligen Ereignissen sowie Sonnenlicht, Blendeffekten, Mondhelligkeit, Polarlichter, Wolken usw.). Anschliessend wurden die Bilder von der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) weiterberarbeitet (zeitliche Mittelung über 3 Jahre sowie räumliche Mittelung über 3x3 Zellen um jährliche Spitzenwerte und Ungenauigkeiten der Georeferenzierung des Satelliten abzuschwächen; Umprojizierung auf Schweizer Koordinatensystem und Umwandlung in Rasterzellen von 1 Quadratkilometer). Der Indikator wurde ihm Rahmen des Programms «Landschaftsbeobachtung Schweiz» (LABES) des Bundesamts für Umwelt (BAFU) berechnet, welches von der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) wissenschaftlich unterstützt wurde.
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