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«Chandrayaan-3» war Mitte Juli gestartet. Eine sanfte Landung schafften bislang nur die USA, die Sowjetunion und China. «Chandrayaan» bedeutet «Mondfahrzeug» auf Sanskrit. Mit der unbemannten Mission will Indien die kaum untersuchte Südseite des Mondes rund zwei Wochen lang erforschen. Ein erster Versuch war 2019 misslungen. Bei der Mission krachte das Landemodul auf die Oberfläche des Erdtrabanten. Später teilte die Weltraumbehörde dem Parlament in Neu Delhi mit, während der Annäherung an den Mond habe es Probleme mit dem Bremsen gegeben.
Russland war am vergangenen Sonntag bei einer Mondmission gescheitert: Die Raumsonde «Luna-25» sei nach einer «ausserplanmässigen Situation» auf der Mondoberfläche aufgeschlagen und habe aufgehört zu existieren, hatte die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos in Moskau mitgeteilt. Auch «Luna-25» sollte in der Nähe des Südpols landen.