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Der Balblair 2005 verbrachte über zehn Jahre in amerikanischen Bourbon-Fässern, bis er sein optimales Reifestadium erreicht hatte und von Destillerie-Manager John MacDonald zu Abfüllung auserkoren wurde.
Bei Balblair steht nicht die Dauer der Whisky-Lagerung, sondern das Datum der Destillation im Mittelpunkt des Interesses. Deshalb heissen die Balblair-Whiskys auch "1965", "1975", "1989" oder "2001". Die Brennerei in den nördlichen Highlands wurde 1790 offiziell gegründet ist damit eine der ältesten schottischen Destillerien, die bis dato noch in Betrieb sind. Über zwei Jahrhunderte später lief der Balblair 2005 durch die Kupferbrennblasen. Zu welchem Zeitpunkt die Abfüllung eines Balblair-Whiskys stattfindet, obliegt übrigens der Expertise von John MacDonald. Dieser schmeckt jeden Tropfen direkt vom Fass ab und bestimmt, wann der optimale Reifezeitpunkt gegeben ist.