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Wohnen in der Stadt
Wohnen in der urbanen Struktur des wiederaufgebauten Glarus. Die Bebauung "Burgpark" schliesst eine Lücke im Stadtplan von Simon und Wolff. Es entstand attraktiver Wohnraum für eine durchmischte Bewohnerschaft, welche das Quartier nachhaltig beeinflussen wird.
Die Bebauung liegt an der Ecke Burgstrasse / Dr. Joachim Heer Strasse, als Ergänzung der Zeilenbebauungen. Städtebaulich ist das Grundstück in einer Übergangszone, am Fusse des Bürglihügels, der topografisch einen grossen Einfluss auf den Stadtplan von Simon und Wolff hat: Die Strassen (Stampfgasse) enden hier im Norden und führen zum Teil direkt auf Fassaden oder Gärten zu.
Das Projekt steht am Übergang zu einer anderen Bebauungsstruktur und am Ende der „Ebene“ der Stadt Glarus. Es wird im Blockrandsystem weitergebaut, wie es in den angrenzenden Baufeldern der Fall ist. Ein Weiterführen der Struktur von Glarus, war Ziel des Entwurfs.
Rückwärtig entstand ein halbprivater Hofraum für die Bewohner. Unter diesem Hofraum befindet sich die Einstellgarage für Velos und Autos. Die Gliederung der Gebäude in Sockel, Mittelteil und Dach erfolgt in erster Linie durch den Wechsel der Putzstrukturen und der Gesimse/Gurten.
Die Lücke, welche seit jeher zwischen dem Burgschulhaus und der Dr. Joachim Heer Strasse vorhanden war konnte durch das Projekt jetzt städtebaulich geschlossen werden. Die ursprünglichen Gebäude auf diesem Areal, wiesen keine schützenswerten Merkmale auf und waren nicht von historischer Bedeutung. Mit Massnahmen wie sie in diesem Projekt umgesetzt wurden, konnte eine mögliche Transformation mit Weiterbauen und Verdichten aufgezeigt werden.