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Filmkritik: Rap dich frei
Die 18-jährige Sonita lebt in Teheran als illegale Immigrantin. Vor zehn Jahren musste sie ihre Heimat Afghanistan aufgrund des Taliban-Terros verlassen. Da die Mutter inzwischen in die Heimat zurückkehrt ist, schlägt sich Sonita nun alleine durch. Um sich über Wasser zu halten, reinigt Sonita tagsüber in einer Wohltätigkeitsorganisation für Kinder die Böden. Doch sie hat andere Ziele. Zusammen mit einem befreundeten Bauarbeiter träumt sie von einer Karriere als Rapcombo. Doch ihr Ziel scheint unerreichbar zu sein.
Denn zuerst braucht man als Musikgruppe im Iran eine Bewilligung von der Regierung. Dass Sonita zudem in den Musikstücken auch Solos hat, kommt nach iranischem Recht gar nicht in die Tüte. Ausgerechnet in dieser schon schweren Zeit erreicht Sonita eine Hiobsbotschaft. Ihre Familie plant, sie für 9'000 Dollar an einen unbekannten Ehemann zu verkaufen. Doch Sonita denkt nicht dran, sich für Geld verheiraten zu lassen und wehrt sich mit ihrer Musik.