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Nachdem letztes Jahr bekannt wurde, dass sich der Schweizer Mountainbikeprofi auf der Strasse als Rennfahrer versuchen wollte und sowohl an der Tour de Romandie als auch an der Tour de Suisse teilnehmen würde, konnte man gespannt sein auf das Abschneidens des gebürtigen Bündners unter den Radrennfahrern. Und die Resultate sind effektiv beeindruckend, liess er doch in einigen Etappen etliche Stars hinter sich. Ganz besonders hervorstechen dabei die 2. Etappe der Tour de Suisse, die er als Achter beendete und die 5. Etappe der Tour de Suisse, die er mit dem 9. Rang abschloss. Dabei liess er Radstars wie z.B. Bradley Wiggins, Cadel Evans, Weltmeister Rui da Costa oder Tony Martin hinter sich. Mit dem 42. Gesamtrang bei der Tour de Romandie und dem 53. Schlussrang bei der Tour de Suisse hat er sich in den vorderen Drittel gefahren bei einem Fahrerfeld von rund 150 Fahrern. Während einer kurzen Zeit führte er als Ausreisser sogar die 3. Etappe der Tour de Suisse an. Daneben lieferte er im Mountainbike diverse Podestplatzierungen ab. Chapeau! Das hätte man auch von Nino Schurter nicht unbedingt erwarten müssen, auch wenn der ehrgeizige Bündner wohl mit den Endresultaten noch nicht ganz zufrieden sein dürfte. Der Höhepunkt des Jahres dürfte aber seine Heirat eine Woche darauf gewesen sein.