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Der Staatsrat begrüsst die Einführung des Qualitätsmesssystems im regionalen Personenverkehr durch das Bundesamt für den Verkehr. Das hält er in seiner Antwort auf eine entsprechende Anfrage von Grossrätin Paola Ghielmini Krayenbühl (Grüne, Corpataux) fest. Die verfügbaren Daten geben laut der Kantonsregierung Noten für die drei Sparten Zug, Bus und Haltestelle sowie für jedes Transportunternehmen, das auf dem Kantonsgebiet tätig ist. Sie erlauben zudem einen interkantonalen Vergleich. Hierbei liege der Kanton Freiburg in der Sparte Bus in der Bewertung für das vergangene Jahr an 13. Stelle. Er sei damit der bestplatzierte Westschweizer Kanton. In der Sparte Bahn liege er an 16. Stelle und nehme damit den zweiten Platz unter den Westschweizer Kantonen ein, wobei die Ergebnisse «über dem Akzeptanzwert liegen». In der Sparte Haltestellen liege er auf dem 20. Platz, wo er immerhin den Mindeststandard erfülle. Der Staatsrat betont, dass bei den Haltestellen die Gemeinden für die Ordnung und die Sauberkeit zuständig seien.
Die TPF erfüllen laut dem Staatsrat in allen drei Sektoren den Mindeststandard, ebenso SBB, BLS und Post-Auto. Die Ergebnisse der Transports Publics Vevey–Montreux–Chillon–Villeneuve würden hingegen unter dem Mindeststandard für den Sektor Haltestelle liegen. Die Montreux-Oberland-Bahn erfülle die Mindeststandards im Sektor Bahn nicht; für ihre Haltestellen auf Freiburger Boden habe es 2017 keine Erhebung gegeben.