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Callistus,
röm. Bischof (Calixtus I., 217 - 222), war nach dem nur mit Vorsicht aufzunehmenden Bericht der Philosophumena (s. Hippolytus) ursprünglich Sklave, wußte sich nach einer höchst abenteuerlichen Vergangenheit beim Bischof Zephyrinus in Gunst zu setzen, mißbrauchte seinen Einfluß zur Einführung laxerer Sittenzucht und patripassianischer Lehrmeinungen und erlangte so bei eintretender Vakanz die Stimmenmehrheit bei der Bischofswahl. Als Bischof setzte er seine schon unter Zephyrinus begonnene Politik fort (s. Noetus), was einen Teil der Gemeinde bewogen zu haben scheint, ihm in Hippolylus einen Gegenbischof entgegenzustellen. Nach ihm sind die Calixtuskatakomben (s. Rom) [* 2] benannt.