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Der Schweizer Staat gibt jährlich rund 500.000 Schweizer Franken (506.000 US-Dollar) aus, um die wachsende Wolfspopulation des Alpenlandes zu verfolgen.
Dieser Inhalt wurde am 27. September 2022 – 09:39 veröffentlicht
swissinfo.ch/mga
Das Geld ist Teil eines jährlichen Finanzierungspakets von 1,1 Millionen Franken, mit dem alle Grossraubtiere der Schweiz, darunter auch Luchse und Bären, überwacht werden.
Auf eine parlamentarische Anfrage antwortete die Regierung, das Geld werde zwischen der Carnivore Foundation, dem Department of Environment and Wildlife (CORA) und dem Laboratory of Conservation Biology der Universität Lausanne verteilt.
Derzeit gibt es in der Schweiz 20 Wolfsrudel mit rund 150 Wölfen. In den nächsten drei Jahren könnte die Population laut Cora auf bis zu 350 Wölfe anwachsen, die auf 50 Herden verteilt sind.
Dies kann zu vermehrtem Kontakt zwischen Wölfen und Menschen führen, insbesondere bei Bergbauern, die sehen, wie Nutztiere von Raubtieren getötet werden.
Kantone im Alpenraum haben kürzlich mehr Bundesmittel gefordertExterner Link um dieses Problem anzusprechen.
In den Kantonen Wallis, Graubünden, Glarus, Tessin und Uri wurden im Jahr 2022 bereits insgesamt 1000 Schafe und Rinder von Wölfen getötet.
Vor zwei Jahren legten die Stimmberechtigten ihr Veto gegen einen parlamentarischen Beschluss zur Lockerung der Beschränkungen für die Wolfsjagd in der Schweiz ein. Nach geltendem Recht ist der Wolf eine geschützte Art und kann nur getötet werden, wenn er zuvor eine bestimmte Anzahl von Nutztieren tötet.
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