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Mal im Ernst...
sSpline und konsorten beruhen auf fraktalen Interpolationen. Diese erhalten scharfe Kannten als solche und vermeiden dort die durch Interpolation entstehende Unschärfe bzw. die Treppenbildung durch einfache Pixelwiederholung.
Auf dem Quellmaterial nicht zu erkennende/vorhandene Details kann aber kein Programm der Welt herzaubern.
Bei starken Vergrößerungen respektive Projektionen ist aber auch immer der Betrachtungsabstand und die dadurch resultierende absolute Auflösung des Auges zu berücksichtigen. Ein Passbild mit einer Diagonale von 7,5cm in 20 cm Entfernung vom Auge fällt auf das selbe Stück Netzhaut wie ein A1 Plakat in 4m Entfernung -> Es reicht die selbe Menge an Bildinformationen.
Wer's nicht glaubt, nehme ein Passbild, ein A4 Blatt und ein A1 Plakat an der Wand.
Jetzt mit Hilfe der kurzen Seite des A4 den Abstand von etwa 20cm von Auge zum Passbild herstellen und dann solange rückwärts von der Wand wegbewegen, bis das Passbild das Plakat komplett abdeckt. Bewegt man dann das Passbild (das natürlich immer noch 20 cm vom Auge entfernt ist) ein wenig zur Seite, so kann man 2 optisch gleichgroße Bilder betrachten, für die man zwar die Schärfe nachstellen muss, was aber nix am im Auge auftreffenden Betrachtungswinkel ändert.
MfG
Thomas
als Antwort auf: [#45604]