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Die historische Ader des Truppenkommandanten bringt dem Projekt im August unerwartete Unterstützung. In Langenbruck ist die Sappeur-Kompanie II/22 zu ihrem letzten Wiederholungskurs vor der Restrukturierung einquartiert.
Die Truppe liegt in der Nähe jener Befestigungsbauten, die 1914 von 22er Sappeuren erbaut wurden. Während einiger Tage arbeitet daher ein Detachement der Kompanie an der Sanierung jenes Schützengrabens, der 89 Jahre zuvor von Sappeuren ihrer Einheit angelegt worden war.
In den Sektoren um den Gipfel sind tagelang Sappeure im Einsatz um Erde und Steine die sich in Jahrzehnten ablagerten aus dem Graben zu schaufeln. Der Arbeitseinsatz findet im selben Monat statt, in dem 1914 die ersten Bauarbeiten an der Fortifikation aufgenommen wurden.
In Absprache mit dem Revierförster entsteht auf dem Gifpel am Ort einer wilden Feuerstelle ein gemauerter Grill, wo künftig das Würstebraten in sicherem Rahmen stattfinden soll. Wie 1914 muss das Material zum Mauern zu Fuss mit Muskelkraft hochgeschleppt werden.
Wasser, Sand, Mörtel und Steine werden auf steilem Pfad mühsam vom Kilchzimmersattel auf die Höhe des Spitzenflüelis hochgetragen. Hier bereiten die Wehrmänner auf der freigearbeiteten Fläche bei der ehemaligen Grabenbrüstung das Fundament für die Grillstelle.
In der Tradition ihrer militärischen Vorfahren verewigten sich die Sappeure im Zement (hier ein Bild nach erstem Gebrauch Wochen später). Neben der Sappeur Depot-Kompanie IV/22, an die einige Gehminuten weiter eine Inschrift von 1914 erinnert, ist ab August 2003 auch die Sappeur Kompanie II/22 in der Fortifikation vertreten.
Nach beinahe 90 Jahren hat sich auf dem Spitzenflüeli ein Kreis geschlossen.