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20 Jahre Deutsche Einheit - Gespräch mit Lothar de Maizière - kurze Version
Vor zwanzig Jahren, am 3. Oktober 1990, fand die Wiedervereinigung von Ost- und Westdeutschland statt. Ein halbes Jahr vorher gab es in der damaligen DDR zum ersten Mal demokratische Wahlen nach westlichem Vorbild. Neuer Ministerpräsident wurde der Anwalt und Ost-CDU-Politiker Lothar de Maizière, der das Wahlbündnis „Allianz für Deutschland“ vertrat. Diese Allianz wollte den schnellen Zusammenschluss der beiden deutschen Staaten. Folglich war Lothar de Maizière einer der Architekten der deutschen Einheit. Anlässlich eines Schweiz-besuches hat Michael Spahr mit dem letzten Ministerpräsidenten der DDR gesprochen.