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Am 14. Juli 1925 erblickte Johann Hayoz als drittes von sechs Kindern der Eltern Rosalie und Franz Hayoz-Baeriswil das Licht der Welt. Die Familie wohnte im Dorf in Heitenried. Als Johann Hayoz vier war, verunfallte sein Vater bei einem Sturz von einer Heubühne tödlich. Die Schulzeit verbrachte er als Verdingbub in Überstorf. Danach arbeitete er im Welschland auf einem Bauernhof. 1945 absolvierte er die Rekrutenschule in Payerne. 1948 bauten Johann und sein Bruder Viktor Hayoz im Oberstockerli in Schmitten ein kleines Haus, das sie mit ihrer Mutter bewohnten.
Johann Hayoz liebte die Geselligkeit. Beim Tanzen lernte er Marie Poffet vom Moosacher kennen. 1951 wurde geheiratet. Das kleine Haus wurde aufgestockt, und die Eheleute wohnten im ersten Stock. Johann und Marie Hayoz-Poffet wurden nach und nach Eltern von fünf Kindern. Nach der Geburt des vierten Kindes baute er neben dem Haus ein neues, grösseres Einfamilienhaus. Bei der Lüftungsfirma Paul Wirz war er von 1956 bis zu seiner Pensionierung im Juli 1990, also 34 Jahre lang, tätig. Der «schalkhafte Freiburger», wie man ihn nannte, war mit seinem langjährigen Arbeitskollegen Fritz ein eingespieltes Team, und sie erlebten auf ihren Montage-Einsätzen in der ganzen Schweiz und sogar in Tschechien und Finnland so einiges.
Johann Hayoz-Poffet liebte die Ausflüge mit seiner Familie in die Berge. Mit dem jüngsten Kind hat er Skifahren gelernt. Er trat dem Ski-Klub Enzian bei und wurde als Hüttenwart in den Vorstand gewählt. Für seine Verdienste erhielt er 1991 die Ehrenmitgliedschaft. Nach der Pensionierung bereiste er mit Marie Nord- und Südamerika sowie Indien und Nepal. Besonders stolz war er auf seinen Gemüsegarten, den er mit Hingabe und Liebe pflegte. Er stand seinen Familienangehörigen mit Rat und Tat zur Seite. Auf der Salzmatt half er der Hirtenfamilie. Auch als Pilzsammler war er im Schwarzseegebiet oft unterwegs. Viel Zeit verbrachte er mit seinen zwölf Grosskindern, mit Skifahren, Wandern oder Bräteln. Bei ihm gab es gratis Taxidienste. Liebevoll spielte er auch mit seinen sechs Urgrosskindern. 2005 feierte er seinen 80. Geburtstag mit einem grossen Fest. 2006 erlitt er einen Hirnschlag und verlor von einer Sekunde zur anderen die Unabhängigkeit und Unbeschwertheit. Seit März 2009 lebte er im Pflegeheim Sonnmatt in Schmitten. Er hatte Freude an den Besuchen seiner Angehörigen, vor allem von Gross- und Urgrosskindern, Freunden und Bekannten. Im Januar 2011 konnte er mit seiner Frau im Beisein der Familie die diamantene Hochzeit feiern.
Der Tod seines lieben Freundes, Ende September, setzte seinem Lebensmut sehr zu. Seine Kräfte nahmen immer mehr ab, und am frühen Morgen des 14. Januar 2013 durfte er friedlich einschlafen. Eing.