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Der Body Mass Index oder eben kurz BMI ist das Mass, mit welchem das Verhältnis zwischen Körpergrösse und Körpergewicht ausgedrückt wird. Dabei gelten bestimmte Grenzwerte, welche zwischen Untergewicht, Normalgewicht und Übergewicht unterscheiden.
Den BMI berechnen können Sie mit folgender Formel:
Körpergewicht in kg : Grösse in m2
Beispiel: Eine Frau ist 1.70 m. gross und 65 kg. Schwer. 65 : (1.7×1.7) =22.49 BMI
Einen Online-BMI-Rechner finden Sie hier.
unter 18,5 Untergewicht
18,5 bis 25 Normalgewicht
25 bis 30 Übergewicht und erhöhtes Risiko für das metabolische Syndrom und Diabetes
über 30 starkes Übergewicht
Je länger je mehr wird die Aussagekraft des BMI’s in Frage gestellt. Je nach Studie wird bei den Übergewichtigen bei einem BMI von 25 bis 30 eine tiefere Sterblichkeit festgestellt, als bei Normalgewichtigen (Jama, 2013). Was diesen Effekt auslöst, ist allerdings nicht geklärt. Es könnte auch sein, dass Übergewichtige tendenziell öfters beim Arzt in Kontrolle sind.
Der BMI-Index berücksichtigt nicht den Trainingsstatus einer Person. Muskelmasse ist schwerer als Fettmasse, so erzielen sehr sportliche Menschen öfters einen BMI im höheren Bereich, sind aber topfit. Auch unterscheidet der BMI nicht das Geschlecht noch das Alter der Person. Dieser Index kann insofern als Richtwert verstanden werden. Er ist einfach zu berechnen, die Aussagekraft allerdings sehr schwammig.
Als die einfachste und aktuell beste Messmethode zur Feststellung von ungesundem Körperfett gilt die Messung des Bauchumfanges. Ein hoher Bauchumfang gilt als Risikofaktor für bestimmte chronische Krankheiten wie Diabetes oder das metabolische Syndrom. Für Frauen gilt, ein Bauchumfang bis 80 cm gilt als Normalgewicht. Bei Männern liegt der Wert bei 94 cm.
Eine weitere Methode ist das Verhältnis zwischen Taille und Hüfte. Die Waist-to-Hip-Ratio sagt ebenfalls aus, wie das Fett am Körper verteilt ist. Bei einem Wert von mehr als 0.85 bei Frauen und über 1 bei Männern wird von einem Apfeltyp gesprochen. Ist das Verhältnis kleiner als 0.85 oder 1, spricht man von einem Birnentyp. Der Apfeltyp gilt dabei als risikoreicher, weil das Körperfett vor allem in der Bauchregion angesammelt wird. Dem Bauchfett wird nachgesagt, dass es an der Produktion von schlechten Hormonen beteiligt ist. Diese Stören den Stoffwechsel und verändern die Blutfettwerte in einen negativen Bereich.