Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03653.jsonl.gz/409

Apple geht in seiner Strategie davon aus, dass man sich in einer «Post PC»-Ära befindet, in welcher mobile Geräte wie Tablets und Smartphones immer wichtiger werden und in gewissen Bereichen den klassischen Computer ablösen. Konkurrent Microsoft hingegen geht eher von einer «PC Plus»-Ära aus, in welcher sich PC und Tablet ergänzen. Daher ist auch das kommende Windows 8 für Tablets und Computer konzipiert.
Diese allgemeinen Tendenzen widerspiegeln sich auch in den Verkäufen der beiden Hersteller: Gemäss Gartner fielen im zweiten Jahresquartal von April bis Juni die PC-Verkäufe, jedoch nur minim um 0.1%. Dafür verantwortlich seien die schlechten Wirtschaftsaussichten, das kommende Windows 8, die schleppenden Ultrabook-Verkäufe sowie ein generelles Desinteresse an PCs, wie Mikako Kitagawa von Gartner ausführt.
Auch IDC präsentierte eine Analyse des PC-Marktes. Generell kommt IDC auf das gleiche Ergebnis wie Gartner und weist ein minimales Negativwachstum für den Markt aus.
Die beiden Analysen unterscheiden sich jedoch bei den Zahlen für Apple. Während IDC bei Apple 1.1% weniger Verkäufe registrierte, meldete Gartner ein Wachstum von über 4%. Klarheit wird in dem Falle wohl erst die Bilanzmedienkonferenz von Apple am kommenden Dienstag, 24. Juli, schaffen.
Fortune hat insgesamt 61 Analysten befragt, wie sie die Entwicklung der Mac-Verkäufe einschätzen. Dabei zeigte sich, dass diese die Entwicklung fast ausschliesslich positiv einschätzen. Im Schnitt erwarten die Analysten, dass die Mac-Verkäufe um rund 13% wachsen werden. Nur zwei Analysten gehen davon aus, dass Apple weniger Macs verkaufte als noch im Vorjahresquartal.