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Schule und Schulwissen
24. Definieren Sie was Schule ist
soziales Umfeld
zusammen Erwachsen werden
Teil der Gemeinschaft/Gesellschaft werden
Ein Ort, wo Dinge falsch gemacht werden können
Lernort
Aushandeln von Hirarchie
sich selbst entdecken
Vorbereitung auf eine Ausbildung
Schule und Schulwissen
25. Definieren Sie, was Schule nach Fend (1980) ist
Reproduktion kulturelle Systeme / Schule als Qualifikationsfunktion = Die Schule soll den Heranwachsenden das Wissen und die Kompetenzen vermitteln, die für die Eingliederung in den Arbeitsprozess und die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben notwendig sind.
Reproduktion der Sozialstruktur der Gesellschaft/ Selektionsfunktion = Der Schule fällt die Aufgabe zu, die Heranwachsenden auf die unterschiedlichen und ungleichen Positionen in der Gesellschaft zu verteilen.
Reproduktion von Normen, Werten und Interpretationsmuster / Legetimationsfunktion = Wir müssen in der Schule weitergeben, was in der Gesellschaft gültig ist, damit die Gesellschaft in ihrer Form weiterbestehen kann.
Schule und Schulwissen
26. Erklären Sie die neue Theorie der Schule nach Fend (2006)
Alle sollten das System so gut kennen, dass sie eine aktive Rolle in der Gesellschaft spielen können.
Bildungssystem: Gesellschaftliche Funktion und andere Funktionen (Siehe Spicker)
Schule und Schulwissen
27. Erklären Sie die Grundbegriffe zum Rahmen der Schule, nach Dietrich & Tenorth
Interaktion: Schule als Begegnungsort von SuS, LP, Eltern usw. Es gibt Schulklassen, Hauswart und Begegnungszonen.
Organisation: lenkt die Schule mit der äusseren Struktur. Äussere Strukturen sind z.B. Stundenpläne, Bäume, Strassen, Flur. Oder Regeln, welche das Verhalten der Interaktionen beeinflussen. Auch Haltepunkte sind ein Teil der Organisation.
Institution: Schule als Objekt von Erwartungen. Ganz viele Personen haben Erwartungen an die Schule: Z.B. Politiker, Eltern. „Was diesen Erwartungen widerspricht, gilt als abweichendes Verhalten, Störung oder Überraschung
Schule und Schulwissen
28. Erklären SIe anhand der 3 Begriffe Programmatik, Selektivität und Reaktivität, die Erwartungen an die Schule nach Dietrich & Tenorth
Programmatik: Es gibt verschiedene Zielsetzungen in der Gesellschaft, die auch verschiedene Erwartungen an die Schule setzen. Z.B. Wissenschaft möchte, dass im Unterricht auf Erfahrungsebene stattfinden soll (So viel machen wie es geht) und Politik setzt auf Frontalunterricht. Die LP steht dadurch zwischen diesen Erwartungen.
Selektivität: Erwartungen werden selektiv erfüllt und nicht immer pädagogisch.
Reaktivität: Wir wissen nicht was auf uns zukommt. Wir sind mit Entwicklungen und Erwartungen konfrontiert, aber was es für einen Affekt auf uns hat, wissen wir selber nicht.
Schule und Schulwissen
29. Nennen Sie die Ähnlichkeiten dieser Theorie zu Fend
Reproduktionsfunktion der Gesellschaft und Aufbau der Persönlichkeiten
Schule und Schulwissen
30. Was bedeutet Curriculum zur Hauptaufgabe nach Diederich und Tenorth?
Schule ist nicht das Leben. Keine Veränderung des Menschen sondern Vermittlung von Kompetenzen.
Curriculum - Lehrplan
→ Das Wissen, welches die Lehrperson vermitteln muss
Output Curriculum: Lehrplan 21
Schule und Schulwissen
Nennen Sie das Grundproblem der Pädagogik
Freiheit vs. Zwang
Integration in die Gesellschaft (als Aufgabe der Schule) vs. Individualisierung der Kinder