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Freiwilligkeit in Programmen zur sozialen Integration
Nutzen des Freiwilligenengagements für Sozialhilfeempfänger*innen am Beispiel der Stadt Basel
Die soziale Integration gehört zu den Massnahmen der Schweizer Sozialhilfepolitik um Sozialhilfeempfänger*innen im sekundären Arbeitsmarkt Alltagsstrukturen wie auch spezifische Kompetenzen zu vermitteln, damit es den Betroffenen wieder möglich ist, an zentralen Sozial- und Funktionssystemen der Gesellschaft teilzuhaben. Der aktuellen Literatur ist zu entnehmen, dass die Bedingungen, unter denen Sozialhilfeempfangende ihre Tätigkeiten leisten, primär in einem Zwangskontext ausgeübt werden. Die Autorinnen Tabea Kuruc und Cristina Samá haben sich deshalb mit den Fragen befasst, welche Massnahmen der sozialen Integration auf freiwilliger Basis existieren und welche Wirkungen Freiwilligenarbeit und Freiwilligkeit auf die soziale Integration der Sozialhilfeempfänger*innen haben. Exemplarisch wird in der vorliegenden Forschung aufgezeigt, wie das Programm Stadthelfer der Stadt Basel Massnahmen zur sozialen Integration auf freiwilliger Basis durchführt. Im Rahmen zweier Gruppendiskussionen wurden sechs Teilnehmende befragt, zusätzlich wurden drei Fachpersonen in einzelnen Expert*inneninterviews befragt. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Teilnahme am Programm für die Betroffenen positive Auswirkung auf ihre psychische und physische Gesundheit, wie auch auf ihre Tagesstruktur und ihr Selbstwertgefühl haben und sie durch ihr Engagement in der Freiwilligenarbeit eine gesellschaftliche Aufgabe wahrnehmen können. Für die Praxis der Sozialen Arbeit wird anhand der Ergebnisse dieser Forschung empfohlen, Freiwilligkeit bezüglich Massnahmen der sozialen Integration zu prüfen und einzufordern.