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Identifikation
Signatur
Titel
Datum/Laufzeit
- 1813 - 2012 (Anlage)
Erschließungsstufe
Bestand
Umfang und Medium
180 lfm und 83 Einheiten
Kontext
Archiv
Bestandsgeschichte
Abgebende Stelle
Inhalt und innere Ordnung
Eingrenzung und Inhalt
Das Archiv der ehemaligen Papierfabrik Biberist umfasst verschiedene Bestände, welche einerseits die verschiedenen Provenienzen (Papierfabrik Biberist, Biber Holding AG, M-real Biberist, Sappi Fine Paper) aufzeigen, als auch einzelne grosse Sammlungen separat verzeichnet (Plan- und Bildarchiv, Sammlung Papiermuster, Sammlung Sachgüter und Kunstwerke). Der Hauptteil der Unterlagen gehört zum Bestand A. Dieser umfasst das Geschäftsarchiv der Papierfabrik Biberist von 1863-ca. 1996: Hier sind alle Unterlagen abgelegt, welche aus der Geschäftstätigkeit der Papierfabrik Biberist stammen.
Bestand B umfasst nur die Unterlagen, welche aus der Verwaltungstätigkeit der Biber Holding AG stammen und sich unmittelbar auf die Aufgaben der Holding beziehen (Verwaltung der Beteiligungen); alles andere (Unterlagen zur Führung, Finanzen, Personal, Produktion, Marketing u.a.) ist auch über 1983 hinaus im Bestand A abgelegt.
Bestand C umfasst die wenigen Unterlagen, welche nach 1996 klar der Firma Metsä-Serla Oy (M-Real Biberist) zugeordnet werden können.
Bestand D umfasst die ebenfalls wenigen Unterlagen aus der Zeit von Sappi (2009-2012).
Der Bestand E umfasst Unterlagen Dritter (v.a. Finanzunterlagen der Papierfabrik Laufen AG).
Der Bestand G umfasst nach Sorten gegliedert die ca. 3500 Bände Papiermuster der gesamten Produktion Biberists von 1865-1990.
Der Bestand H umfasst Sachgüter und Kunstwerke.
Im Bestand P wurden die grossformatigen und gerollten Pläne wegen ihrer Grösse und Form separat verzeichnet. Die wenigen grossformatigen und gerollten Unterlagen, welche keine Pläne waren, wurden im Bestand A belassen.
Bewertung, Vernichtung und Terminierung
Eine erste Bestandesaufnahme und Bewertung der Bestände in der Papierfabrik Biberist fand 2007 im Auftrag von M-Real Biberist durch Docuteam statt. Danach wurden die Bestände durch das Unternehmen selbst teilweise umgelagert und neu gruppiert. Bei der Feinbewertung 2013, wiederum durch Docuteam, wurden folgende Einzelentscheide getroffen: Aus Vergleichsgründen wurden, soweit vorhanden, auch Papiermuster anderer Papierfabriken aufbewahrt. Bei Verbandsunterlagen (z.B. Arbeitgeberverband Schweizerischer Papier-Industrieller oder HESPA) wurden nur die direkt Biberist betreffenden oder von Biberist erstellten Unterlagen aufbewahrt. Als Ganzes wurden die Handakten von Gustav Eisenmann zur Sektion für Papier und Zellulose ebenso wie die Unterlagen des Bestands Schweizerisches Papiersyndikat aufbewahrt. Die restlichen Verbandsunterlagen wurden dem Schweizerischen Wirtschaftsarchiv abgegeben. Fachliteratur zur Papierherstellung, welche keinen Bezug zu Biberist aufwies, wurde dem Papiermuseum in Basel abgegeben.
Zuwächse
Die Papierfabrik Biberist existiert mit der Auflösung durch Sappi 2012 nicht mehr; es sind keine weiteren Ablieferungen zu erwarten. Die Unterlagen sind dicht an dicht verpackt.
Ordnung und Klassifikation
Die Ordnung orientiert sich an den Prozessen eines Unternehmens (Leitungsaufgaben, Ressourcen, Kerngeschäfte) und wurde für die Verzeichnung 2013 neu geschaffen. Zuvor existierte keine Klassifikation.
Bedingungen des Zugriffs- und Benutzungsbereichs
Benutzungsbedingungen
Reproduktionsbedingungen
In der Verzeichnungseinheit enthaltene Sprache
Schrift in den Unterlagen
Anmerkungen zu Sprache und Schrift
Physische Beschaffenheit und technische Anforderungen
Findmittel
Elektronisches Archivverzeichnis auf Dossierstufe
Sachverwandte Unterlagen
Existenz und Aufbewahrungsort von Originalen
Existenz und Aufbewahrungsort von Kopien
Im Wirtschaftsarchiv Basel befindet sich ein kleiner fragmentarischer Bestand zur Papierfabrik aus Privatbesitz.