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Buchtipp | André Doutreval | Ein Leben für den Tanz
Publiziert am 04. Mai 2020
Zur Autobiografie
Bereits mit sechs Jahren besuchte André Doutreval (*1942) eine private Ballettschule. An der Wiener Staatsoper entwickelte er sich vom Eleven zum Meisterschüler und wurde in das corps de ballet aufgenommen. Als Solotänzer in Klagenfurt sammelte er erste Erfahrungen in Choreografie. Nach einem Engagement in Köln tanzte er ein Jahr lang im Ballettensemble des Berner Stadttheaters und verliebte sich während der Arbeit an der großen Orchesterphantasie «Scheherazade» in die Berner Balletttänzerin Silvia Haemmig, die später seine Frau wurde.
Es folgten Engagements als Solotänzer in Wuppertal, Düsseldorf und an der Deutschen Oper in Berlin, wo er mit Rudolf Nurejew in Tschaikowskis «Dornröschen» auf der Bühne stand. Nach einem Intermezzo an den Städtischen Bühnen in Frankfurt berief man ihn als Ballettdirektor und Choreograf ans Staatstheater Kassel. Dort konnte er seine jahrelangen Erfahrungen als Solotänzer kreativ umsetzen. Der Kreis schloss sich mit der Eröffnung der «Ballettschule Doutreval» in Kassel. Mit seiner Frau führte er in fast 20-jähriger Arbeit Hunderte von Eleven in die Kunst des Balletts ein. Eine Reihe von zeitkritischen Produktionen der «Ballett-Arena-Kassel» – u.a. «Die Umweltliche Geschichte» (1985) – erregten internationales Aufsehen. 1995 gaben die Doutrevals die künstlerische Leitung der Schule ab und übersiedelten nach Bern, von wo aus er auch nach dem Tod seiner Frau (2017) weiterhin die Ballettszene verfolgt.
Ein Leben für den Tanz – Die Geschichte einer Leidenschaft | André Doutreval | 272 Seiten | Hardcover | April2020 | Verlag: rüffer & rub
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3 Bücher | Ein Leben für den Tanz | André Doutreval | Verlag rüffer&rub