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Anlässlich der 3. Revue zur Internationalen Handelshilfe in Genf hat das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) am 18. Juli 2011 mit der Weltbank zwei Abkommen unterzeichnet. Entwicklungsländer sollen dabei unterstützt werden, ihre CO2-Emissionen zu reduzieren. Die Abkommen sehen Aktivitäten von 15 Mio. Franken vor.
Im Februar 2011 beschloss das Parlament, die Mittel zur Finanzierung der öffentlichen Entwicklungshilfe um 0.5 % zu erhöhen. Dies erlaubt der Schweiz, ihre Hilfe in den beiden für die Erreichung der Milleniumsentwicklungsziele wichtigen Schlüsselsektoren Wasser und Klima zu verstärken. Die beiden Abkommen sind die ersten aus dieser Aufstockung.
Mit 7 Mio. Franken beteiligt sich das SECO an der neuen Weltbank-Initiative Partnership for Market Readiness (PMR). Die PMR hat zum Ziel, 10 bis 15 Schwellenländer – darunter die SECO-Schwerpunktländer Kolumbien, Indonesien und Ukraine – im CO2-Emissionshandel zu unterstützen.
Mit 8 Mio. Franken beteiligt sich das SECO am Forest Carbon Partnership Facility (FCPF) Carbon Fund. Entwicklungsländer, welche ihren CO2-Ausstoss durch ein nachhaltiges Tropenwaldmanagement reduzieren, sollen dank dieser Weltbank-Initiative für ihre Anstrengungen finanziell entschädigt werden. In 5 Entwicklungsländern sind entsprechende Pilotprojekte geplant.
Bild: Sze Ning (Wikimedia Commons)