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Die Menschen in diesem Projekt leben vom Reisanbau, halten Tiere und stellen Korbwaren her. Sie leiden oft unter Hunger, da es an genügender Versorgung mit dem Grundnahrungsmittel Reis mangelt. Pläne für verschiedene Interessensgruppen helfen, die Ernährung zu sichern.
Das Projekt arbeitet in ausgewählten Dörfern in den Distrikten Atsaphone, Thapangthong und Saybouathong. Es fehlt an Nahrungsmitteln, aber auch an sauberem Wasser, medizinischer Versorgung sowie Schulmöglichkeiten für die Kinder. Weitere Herausforderungen für die Bevölkerung sind die hohe Sterblichkeitsrate ihrer Haustiere und die Übernutzung der natürlichen Ressourcen wie Wasser, Land und Wald.
Um die Lebenssituation der Dorfbevölkerung zu verbessern, unterstützen Fastenopfer und die Partnerorganisation Armi sie dabei, die Entwicklung ihrer Dörfer selber in die Hand zu nehmen. Gemeinsam erarbeiten sie Pläne für die Dorfentwicklung und organisieren sich in Interessengruppen.
Hauptziele des Projektes sind eine gesicherte Ernährung und ein besserer Zugang zu Schulbildung sowie zur Gesundheitsversorgung. Gleichzeitig lernen die Bäuerinnen und Bauern, natürliche Ressourcen wie Wasser und Land umweltschonender zu nutzen.
Verbesserungen in landwirtschaftlichem Wissen und Ausbildungen
Um diese Ziele zu erreichen, schulen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Armi unter anderem Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner darin, besser und nachhaltiger zu produzieren. Dazu zählt Wissen über natürliche Düngung, Tierhaltung oder organischer Landwirtschaft. Ausserdem unterstützt Armi die Familien, Reisbanken und Spargruppen einzurichten, fördert Aktivitäten für zusätzliches Einkommen und verbessert den Schulunterricht sowie die Gesundheitserziehung.
Direkt profitieren 4‘700 Dorfbewohnerinnen und -bewohner von dem Projekt. Die Dorfbewohner/innen gehören zu den Volksgruppen der Phouthai, Lao Theung und Lao Lum.