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Schulen blieben geschlossen, genauso wie Behörden.Lokale Medien sprachen von «Feiertagsstimmung». Es könne noch Tage dauern, bis einige Nebenstrassen wieder frei seien, warnten die Behörden laut «Washington Post».
Panda ab Schnee entzückt
Anwohner waren damit beschäftigt, ihre Autos, Hauseingänge und Gehwege freizuschaufeln. Kinder hatten dagegen in den Parks der Stadt Spass beim Schlittenfahren oder bei Schneeballschlachten. Skifahrer nutzten die abschüssigen Strassen als Pisten.
In der Hauptstadt hatten sich etwa 3400 Menschen über soziale Netzwerke zu einer riesigen Schneeballschlacht verabredet, aber wegen des eingeschränkten Verkehrs schafften es bei weitem nicht alle bis zum Austragungsort. Das Video eines im Schnee herumtollenden Pandabären im Washingtoner Zoo machte weltweit Furore - ebenso wie das eines Snowboarders, der sich von einem Auto durch die Strassen von New York City ziehen liess.
Flugverkehr weiterhin beeinträchtigt
Die Menschen sollten soweit möglich weiter zuhause bleiben, teilten die Verwaltungen von Städten wie Baltimore und Washington mit. Auch der Flugverkehr blieb am Montag noch beeinträchtigt. Die Flughäfen berichteten, die Normalisierung der Starts und Landungen werde sich hinziehen. Über das Wochenende waren 12'000 Flüge an den Flughäfen der US-Ostküste ausgefallen.
Der von Medien «Snowzilla» getaufte Sturm bescherte der US-Ostküste seit Freitag grosse Mengen Schnee und wegen heftigen Windes auch Schneeverwehungen. Die Hauptstadt und die umliegenden Orte der Bundesstaaten Virginia und Maryland waren stark betroffen.
Historische Schneehöhen
In der Gegend um die Millionenmetropole New York, wo mit rund 70 Zentimetern der zweitstärkste Schneefall in der Geschichte gemessen wurde, normalisierte sich das öffentliche Leben schneller. «Wir arbeiten hart daran, alle Strassen in Wohngebieten freizuschaufeln.» New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio sagte, in der Ostküstenmetropole seien bis zu 2500 Schneepflüge im Einsatz gewesen.
Mancherorts fiel am Wochenende knapp ein Meter Schnee, teils wurden historische Schneehöhen erreicht. Laut «New York Times» gab es im Zusammenhang mit dem Sturm nach neuesten Angaben 31 Tote. Der Fernsehsender ABC sprach von 27 Todesopfern. Die meisten davon starben bei Verkehrsunfällen.
In südlichen Bundesstaaten, etwa in Tennessee, hatte es am Freitag Blitzeis gegeben. Mehrere Opfer erlitten Herzinfarkte beim Schneeschaufeln. Ausserdem starben Menschen in ihren Autos an Kohlenmonoxid-Vergiftungen. In den Bundesstaaten Delaware und New Jersey brachten indes Sturmfluten Probleme. Zahlreiche Keller wurden überflutet.