Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/65289

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird aufgefordert, rechtzeitig zur Beratung der Vorlage über die Ersetzung der Volkszählung als Personenbefragung durch eine Registerzählung die Auswirkungen dieser Massnahme und die Notwendigkeit flankierender Massnahmen in Zusammenarbeit mit den Kantonen und Städten zu prüfen und den eidgenössischen Räten darüber Bericht zu erstatten. Insbesondere sind die folgenden Auswirkungen und Massnahmen zu prüfen:</p><p>1. die Erfassung von Daten, welche nicht in öffentlichen Registern enthalten sind (z. B. umfassende Wohndaten, Sprache usw.);</p><p>2. die Auswirkungen auf die empirische Sozialforschung;</p><p>3. die Auswirkungen auf die Agglomerationspolitik des Bundes;</p><p>4. die Auswirkungen auf kommunale und regionale Planungsprozesse sowie auf die Tätigkeit landesweit tätiger Verbände;</p><p>5. die Sammlung anderweitig erhobener Daten in einer zentralen Datenbank.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Es ist vorgesehen, dass der Bundesrat Ende 2006/Anfang 2007 den eidgenössischen Räten eine Botschaft zu den Anhörungsergebnissen, zur konkreten Ausgestaltung der Volkszählung 2010, zum Informationsauftrag, zum notwendigen Verpflichtungskredit und zu den allenfalls zu ändernden Rechtsgrundlagen unterbreiten wird. Er ist bereit, im Rahmen dieser Botschaft die im Postulat angesprochenen Fragen zu behandeln und deshalb das Postulat entgegenzunehmen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.