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Der Rohstoffhändler und Bergbaukonzern Glencore hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2014 die Produktion von Kupfer aus eigenen Vorkommen um 13 Prozent auf 741'000 Tonnen gesteigert. Im Vergleich zum zweiten Semester 2013 sank die Produktion jedoch um 12 Prozent aufgrund von geringerem Erzgehalt und geplanten Wartungs und Instandhaltungsarbeiten, heisst es im Produktionsbericht des Unternehmens am Mittwoch.
Die eigene Zink-Produktion ging im Vorjahresvergleich derweil um 11 Prozent zurück, bedingt durch die Einstellung der Fördertätigkeit in Perseverance und Brunswick. Ebenfalls durch Wartungsarbeiten sank die Nickelproduktion um 8 Prozent auf 49'100 Tonnen und bei Gold um -6 Prozent auf 450'000 Unzen. Die Förderung von Ferrochrome lag mit 652'000 Tonnen um 16 Prozent über der Vorjahresperiode
Steigerung der Kohle- und Öl-Produktion
Die eigene Produktion von Kohle stieg um 5 Prozent auf 71,2 Millionen Tonnen. Hier wurden Verbesserungen und die Produktionsausweitung in den australischen Minen für Kraftwerkskohle als Grund angegeben. Zudem sei die Förderung im Vorjahresquartal durch einen Streik in der Mine Cerrejon beeinträchtigt gewesen.
Die Brutto-Produktion beim Energieträger Öl stieg um 41 Prozent auf 14,0 Millionen Barrel, dank der Produktionsaufnahme der Felder Alen (Äquatorial-Guinea) und Badila (Tschad) per Ende Juni respektive September 2013.
(awp/lur/vst)