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Zumindest im ersten halben Jahr kann sich Ihr Baby die Schlafposition noch nicht selber aussuchen, es verbringt seinen Schlaf also genau so, wie Sie es hinlegen.
So schläft ihr Baby am sichersten
Die sicherste Schlafposition für Ihr Kind ist im ersten Lebensjahr die Rückenlage. Abgesehen davon, dass es in dieser Position am besten atmen kann, haben Untersuchungen gezeigt, dass es einen Zusammenhang zwischen der Bauchlage und dem plötzlichen Kindstod gibt. Die Zahl der Fälle ist deutlich gesunken, seit Eltern davon abgeraten wird, ihr Kind in Bauchlage schlafen zu lassen. Auch die Seitenlage wird nicht empfohlen, denn auch hier ist das Risiko des plötzlichen Kindstodes erhöht. Ausserdem könnt ihr Kind leichter von der Seitenlage auf den Bauch rollen.
Befürchten Sie, dass die Atemwege verstopft werden könnten, wenn Ihr Baby erbricht? Untersuchungen haben gezeigt, dass diese Gefahr in Rückenlage nicht grösser ist als in der Bauch- oder Seitenlage.
Legen Sie Ihr Kind nur dann auf den Bauch, wenn es wach ist und Sie es dabei beobachten können. Dann kann es in dieser Position sehr gut seine motorischen Fähigkeiten wie den Kopf heben oder sich auf den Armen abstützen, weiterentwickeln.
Kopfverformung in Rückenlage
Das Schlafen auf dem Rücken hat allerdings Auswirkungen auf den Hinterkopf und er kann sich verformen, beziehungsweise abflachen. Um dies zu vermeiden, können Sie Ihr Kind abwechselnd ans Kopf- oder Fussende des Bettchens legen, so dass das Kind regelmässig anders herum im Bettchen liegt. Das Baby dreht dann den Kopf auch abwechselnd in die Richtung, aus der Licht oder Geräusche kommen. Zusätzlich können Sie das Baby abwechselnd mal auf dem rechten, mal auf dem linken Arm tagen, so dass es keine Lieblingsseite ausbildet. Eine einmal eingetretene Abflachung des Kopfes verwächst sich in der Regel im Laufe der Zeit.
Sobald sich ihr Kind drehen kann und sich seine Schlafposition selber aussucht, können Sie es so schlafen lassen. Ab jetzt haben Sie nur geringen Einfluss darauf, wie sich Ihr Kind bettet und in diesem Alter ist auch die gefährlichste Phase für den plötzlichen Kindstod vorbei.