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Unsere Kirche im Hirzel ist dem Hl. Antonius geweiht.
Er führt den Beinamen „der Grosse“. Sein Gedenktag ist am 17. Januar.
Antonius wurde um das Jahr 250 als Sohn reicher christlicher Eltern geboren.
Mit zwanzig Jahren übernahm er nach dem Tod der Eltern die Verwaltung der Familiengüter und zog seine jüngere Schwester gross. Ein Satz aus dem Matthäusevangelium veränderte sein Leben: „Wenn du vollkommen sein willst, dann verkaufe alles, was du hast, und gib es den Armen.“ (Mt 19,21) Er verkaufte seinen gesamten Besitz und wurde Einsiedler in radikaler Armut und zunehmender Abgeschiedenheit.
Im Laufe der Zeit sammelten sich immer mehr Jünger um ihn, es bildeten sich kleine Unterkünfte und zahlreiche Einsiedeleien. So stand Antonius am Anfang des Klosterwesens und wird „Vater des Mönchtums“ genannt.
Eine Antoniusstatue findet man in unserer Kirche rechts vom Kircheneingang. Der Hl. Antonius wird immer mit einem Schwein dargestellt. Dieses Attribut bezieht sich auf den Antoniterorden, der bevorzugt Schweine hielt.
Auf der dem Kircheneingang gegenüberliegenden Seite steht eine Marienstatue – eine Kopie der Einsiedler „Schwarzen Madonna“ – die aus der Vorgängerkirche übernommen wurde.
Unsere Kirche in Schönenberg ist der Heiligen Familie, Jesus, Maria und Josef, geweiht. Wir feiern das Fest der Heiligen Familie am Sonntag nach Weihnachten. In der Liturgie wird der Bericht aus dem Lukasevangelium gelesen, der beschreibt, wie Jesus mit den jüdischen Theologen im Tempel diskutiert und alle über seine Kenntnisse staunen. Er war 12 Jahre alt, das Alter, in dem ein jüdischer Junge volles Mitglied der Gottesdienstgemeinde wird.
Das Fest der Heiligen Familie ist erst im 19. Jahrhundert entstanden. Die Heilige Familie wird als Vorbild gesehen und ihre Verehrung gefördert. In den sozialen Umbrüchen der beginnenden In-dustrialisierung betonte die Kirche den Wert der Familie. Und auch heute wird die Familie als die „Hauskirche“, die kleinste Einheit der Kirche gesehen, in der primär Glaubensweitergabe geschieht.
In unserer Kirche findet man zwei schöne Glasfenster. Am Eingang ist die Heilige Familie dargestellt und gegenüber vom Tauf-brunnen die Taufe Jesu.
Die Marienstatue und der Kreuzweg wurden aus der Vorgängerkirche übernommen.
Unsere Kirche in Hütten ist dem Hl. Jakobus, dem Älteren, geweiht. Sein Gedenktag ist der 25. Juli. Jakobus der Ältere war der Sohn des Fischers Zebedäus und der Salome, sowie der ältere Bruder des Jüngers Johannes. Jesus gab den zwei Brüdern wegen ihres Eifers den Beinamen „Donnersöhne“ (Mk 3,17). Jakobus zählte neben seinem Bruder und Petrus zu den drei bevorzugten Jüngern, die bei der Verklärung Jesu und in seiner Todesangst im Garten Gethsemane zugegen waren. Der Überlieferung nach verkündete Jakobus nach Pfingsten in der Gegend um Samaria und Jerusalem das Evangelium, bis er durch König Herodes Agrippa I. von Judäa enthauptet wurde. Jakobus ist somit der erste Martyrer unter den Aposteln (Apg 12,1-2).
Die Kirche ist ein schlichter Rundbau. Das Zentrum ist ein wuchtiger Altar, um den sich halbkreisförmig die Gemeinde versammelt.
Zur Kirchenausstattung gehören ein gotisches Kreuz und eine Marienstatue, beide unbekannter Herkunft.
Die heutige Jakobuskirche ist die zweite katholische Kirche in Hütten. Die erste, dem Jakobus geweihte Kirche stand an der Stelle der heutigen reformierten Kirche.