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Entlang der Kieswege, am Bahnhof, beim Skilift, im Quartier - verteilt in der Region Chasseral sind sie zu finden: einfache Cabanon. Sie versprühen Hoffnung auf eine Erfrischung, auf etwas Süsses, auf ein herrliches Picnic, auf das gute Mitbringsel. Das Cabanon ist ein Kiosk, Marktstand und Ort des Handels und Austauschs in Einem.
Beim Annähern an das Cabanon liegt ein Duft von Fichte in der Luft. Rohe Holzläden sind zu einer raumhaltigen Konstruktion aufgestapelt. Sie schützen die «Früchte der Arbeit» vor Witterung. Ein kleines Vordach bedeckt den Eingang des Cabanon, und eine Bank lädt dazu ein, eine Pause zu machen und sich zu entspannen, während man die Umgebung bewundert.
Die Konstruktion erfordert handwerkliches Geschick, hebt das Holz hervor und fügt sich in die umliegende Natur ein. Die Bretter werden präzise aufeinandergestapelt und vorgespannt. Die Ecken sind nach dem Prinzip des Strickbaus ausgeführt, weisen jedoch Zwischenräume auf. Dadurch entsteht ein luftiges Schattenspiel. Der Innenraum wird von Überhitzung geschützt. Die Konstruktion erinnert an die türmenden Stapel von Brettern vor den Sägereien. Dies kann sinnbildlich für das Innere des Cabanons verstanden werden: Güter geschützt zwischenlagern, bis sie in neue Hände übergehen.
Obschon jedes Cabanon in einer einzigartigen und spezifischen Umgebung steht, wird es als Teil eines Netzes erkannt, das sich wie unsichtbar durch die Region zieht. Dazu gehören auch die kleineren Objekte Étagères und Automat. Sie sind aus der Konstruktion des Cabanons abgeleitet.