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Im Jahr 2003, als die Rock-Charts von überwiegend männlichen Nu Metal und Post Grunge Acts dominiert wurden, stach eine junge Band mit einer Frontfrau aus Arkansas aus der Masse heraus und bot etwas völlig Neues. Es waren Evanescence - und mit ihrem Debüt-Album «Fallen» veränderten sie die Rock-Landschaft.
Nach "Chapter I" und "Chapter II" von A Woman's Diary bringt die Imperia-Frontdame nun akustische Arrangements, und hier hat Helena Iren Michaelsen die Möglichkeit, die klassische Gesangsausbilding hörbar zu machen. Coverversionen, z.B. von "Hallelujah" (Leonard Cohen) oder "Don't Let Daddy Kiss Me" (Motörhead) füllen das Album fast gänzlich.
Augenverdreh-Moment incoming: Ein weiterer Debüt-Flop einer potenten Band. Nein, ich meine nicht, die Musik sei schlecht. Ganz und gar nicht. Tatsächlich hört sich die Scheibe angenehm, aber wie bei so vielen neuen Bands fehlt das gewisse Etwas, welches die Band von der Masse abhebt.