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Der niederländische Astronaut André Kuipers wollte doch nur beim NASA-Zentrum in Huston anrufen. Dafür muss er zuerst eine 9 eintippen, weil er von ausserhalb anruft und dann noch die Zahlen 011, weil es ein internationaler Anruf ist.
Doch ihm unterlief ein kleiner, aber ausschlaggebender Fehler. Wegen der Schwerelosigkeit und deren Umstände, drückte er die 0 nicht korrekt. So rief er die Nummer 911 an. Das ist die Norfallnummer der amerikanischen Polizei. Dieser Fehlruf löste direkt einen Alarm im Johnson Weltraum-Center aus und die Angestellten fragten nach, ob alles in Ordnung sei.
André soll bis am nächstenn Tag nicht begriffen haben, was er getan hat. Es sei zwar nicht unwahrscheinlich, dass ein Anruf auf die Erde so problemlos durchgestellt wird (die Zustellungsquote liegt bei 70%). Doch legen die meisten, die den Hörer abnehmen, auch gleich wieder auf, weil sich niemand meldet. Die Übertragungszeit ist so gross, dass man nach einer Frage bis zu einer Minute auf die Antwort warten muss. Sein Fehler fiel ihm erst auf, als er am nächsten Tag eine E-Mail bekam. (Ja auch Astronauten können E-Mails empfangen.)
André war nicht der Einzige, der sich verwählte
2015 wollte Tim Peake, ein britischer Astronaut, von der ISS aus in die Basis anrufen, endete aber auf dem Hörer einer willkürlichen Frau. Via Twitter entschuldigte sich der Brite damals folgendermassen:
„Ich würde mich gerne bei der Frau entschuldigen, die ich versehentlich angerufen und sie gefragt habe «Hallo, bin ich hier richtig auf der Erde?». Das war kein Prank…ich habe mich bloss verwählt!“
Lisa hat nach der bestandenen Matur ein Praktikum bei Blick am Abend begonnen. Gerne lässt sie ihr Interesse für Musik, Kunst und Nachhaltigkeit in ihre Texte einfliessen.