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Die USA sollen bisher von der Energiewende profitiert haben. Nun haben US-Forscher erstmals Zahlen dazu errechnet. Der wirtschaftliche Vorteil, den die USA durch erneuerbare Energien erhielten, wird im Artikel in «Nature Energy» auf 30 bis 113 Milliarden Dollar beziffert.
Diese Zahlen gingen darauf zurück, dass durch die verbesserte Luftqualität das Gesundheitssystem weniger stark belastet wurde. 3000 bis 12'700 Menschenleben sollen in den USA durch das Umdenken in der Energiepolitik gerettet worden sein, weil weniger Schadstoffe in die Luft gelangen. Daher litten weniger Menschen unter Atemwegserkrankungen.
Es sei schwierig, Todesfälle direkt auf Luftverschmutzung zurückzuführen, da diese erst über längere Zeit schädlich ist. Jedoch geht die WHO davon aus, dass jedes Jahr sieben Millionen Todesfälle auf schlechte Luftqualität zurückzuführen seien.
Regionale Unterschiede
Laut den Forschern gebe es in den USA aber starke regionale Unterschiede. So stünden viele Windkraftwerke im Inland, Solarenergie hingegen werde fast ausschliesslich in Kalifornien gewonnen.
So würden sich die Kohle- und Gaskraftwerke ebenfalls auf einige Regionen beschränken. Dort sei dann auch die Luftqualität sehr viel schlechter.
Unter Donald Trump droht jedoch die Rückkehr zu fossilen Energieträgern wie Kohle und Öl. Der US-Präsident hatte im Juni den Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaabkommen angekündigt. Grund für den Ausstieg sei, dass der USA damit unfaire Wirtschaftsschranken gesetzt würden.