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Der Agraretat 2015 war um ein Viertel gegenüber dem Vorjahr aufgestockt worden, während die Unterstützung mehrerer anderer Wirtschaftsbereiche im Rahmen der Antikrisenmassnahmen reduziert worden war. In der Vorwoche begründete der russische Ministerpräsident Dmitrij Medwedew die vorrangige Förderung desAgrarsektors mit der hohen Bedeutung der „ernährungspolitischen Sicherheit“ des Landes.
Im vergangenen Jahr seien für die Umsetzung des nationalen Landentwicklungsprogramms fast 190 Mrd. Rbl (2,96 Mrd. Fr.) aus dem Föderationshaushalt gewährt worden. Ausserdem hätten die Regionen insgesamt rund 66 Mrd Rbl (1,03 Mrd. Fr.) bereitgestellt, erklärte Medwedew. Die Unterstützung habe zur Steigerung der nationalen Bruttoagrarerzeugung beigetragen, die sich im Vorjahresvergleich um gut 4 % erhöht habe.