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Ein US-Präsident wird an seinen Erfolgen gemessen. Barack Obama etwa an der Einführung der allgemeinen Krankenversicherung, Abraham Lincoln am Kampf gegen die Sklaverei und Ronald Reagan am Ende des Kalten Krieges.
Und jetzt kann auch Donald Trump etwas vorweisen – allerdings etwas eher Unerfreuliches: 10'000 Lügen oder falsche Behauptungen, seit er im Amt ist.
Dies hat die Trump-kritische «Washington Post» errechnet.
«Im letzten September waren wir bei 5000 Lügen», sagt Autor Glenn Kessler. «Jetzt, sieben Monate später, sind wir bei 10'000. Das sind 23 Lügen pro Tag.»
Viele der falschen oder missverständlichen Aussagen betreffen das Thema Immigration, wie Kessler erklärt. Die Mauer, Mexikaner und Demokraten seien dabei besonders beliebte Falschaussagen-Objekte des Präsidenten.
Den Faktencheckern bei der «Washington Post» ist aufgefallen, dass Trump immer wie mehr Falschinformationen streut, je länger er im Amt ist. In einem 45-minütigen Interview von letzter Woche mit Fox-Moderator Sean Hannity allein seien es 45 Lügen gewesen.
(aeg)