Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03349.jsonl.gz/1761

Daneben findet man im Blut aber auch Elemente unserer körpereigenen Abwehr und die Komponenten der Blutgerinnung. Um diese vielfältigen Aufgaben übernehmen zu können, besteht Blut aus einer ganzen Reihe unterschiedlicher Zellen, die in einem Prozess, der als Blutbildung bezeichnet wird, aus Stammzellen im Knochenmark entstehen.
Die normale Blutbildung
Bei besonderen Anforderungen wie einer Infektion kann der Körper außerdem gezielt reagieren und die Zahl der benötigten Zellen, in diesem Fall die Zellen des Immunsystems, erhöhen.
Blutzellen
Unser Blut setzt sich etwa zur Hälfte aus Blutplasma und aus Blutzellen zusammen. B-Zellen, T-Zellen und natürliche Killerzellen, die gemeinsam als Lymphozyten bezeichnet werden und ebenfalls zu unserem Immunsystem gehören, bilden die Zellen der lymphatischen Reihe.
Rote Blutkörperchen
Die wichtigste Aufgabe der Erythrozyten ist es, Sauerstoff aus der Lunge in die verschiedenen Organe und Gewebe zu transportieren und Kohlendioxid aus den Geweben in die Lunge zu bringen. Erythrozyten sind die zahlreichsten Zellen im Blut und werden wie die meisten anderen Blutzellen im Knochenmark gebildet.
Blutplättchen
Sie werden im Knochenmark gebildet und sind für die Blutgerinnung, die so genannte Hämostase, verantwortlich. Thrombozyten sorgen dafür, dass bei einer Verletzung die Wände der Blutgefäße abgedichtet werden und sich innerhalb kürzester Zeit an der verletzten Stelle Plättchenpfropfen bilden, die zur Blutstillung führen. Später zerfallen die Plättchen und setzen Substanzen frei, die die Gerinnungsfaktoren des Blutplasmas aktivieren.