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55 plus: Medikamente
Abhängigkeit und Sucht
Eine Abhängigkeit (körperlich und psychisch) von Benzodiazepinen* im Sinn einer Gewöhnung an ihre Wirkung und mit negativen Effekten bei Reduktion der Dosis kann schon bei ärztlich verschriebenen Dosierungen entstehen. Eine solche Abhängigkeit äussert sich insbesondere in einem «Absetzeffekt», d. h. in Entzugserscheinungen, die oft den Beschwerdesymptomen ähneln.
Eine Benzodiazepin-Abhängigkeit, die sich z. B. in einem starken Drang, das Medikament einzunehmen, in einer Steigerung der Dosis, in einem grossen Aufwand bei der Medikamentenbeschaffung (mehrere oder wechselnde Verschreibungsorte) äussert, ist deutlich seltener. Personen mit problematischem Alkoholkonsum oder einer anderen Substanzproblematik haben ein erhöhtes Risiko, derartige Probleme mit Benzodiazepinen zu entwickeln.
Informationen zu Hilfsangeboten und Unterstützung bei einer Suchtproblematik finden Sie unter Hilfe.
* Analoge Medikamente wie Zolpidem und Zopiclon sind immer mitgemeint.