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Regisseur von Roubaix, une lumière
Der in Roubaix geborene Arnaud Desplechin gilt zu Recht als einer der grössten französischen Regisseure der Gegenwart. Er entschied sich schon früh für die Filmkunst und studierte am «Institut Des Hautes Études Cinématographiques» (heute «La Fémis») Filmregie und Fotografie. 1991 konnte er bei den Filmfestspielen in Cannes seinen Mittellangfilm La Vie des morts präsentieren, einige Monate später gewann er den Jean-Vigo-Preis. Im selben Jahr drehte er La Sentinelle mit Mathieu Amalric, der seither zu seinen Lieblingsschauspielern zählt. Dieser Spielfilm nahm am Wettbewerb von Cannes teil und war für den César in der Kategorie Bestes Erstlingswerk nominiert. Nach Comment je me suis disputé… (Ma vie sexuelle) im Jahr 1996 und dem Kostümfilm Esther Kahn (2000), die beide ebenfalls in Cannes liefen, führte Arnaud Desplechin 2004 Regie bei Rois et reine. Der Film gewann den Louis-Delluc-Preis und brachte Mathieu Amalric einen César in der Kategorie Bester Hauptdarsteller ein. Für L'Aimée (2007) erhielt Arnaud Desplechin in Venedig von der Autonomen Provinz Trient einen Preis für den besten Dokumentarfilm. 2012 nahm er mit Jimmy P. (Psychothérapie d’un Indien des plaines) zum fünften Mal am Wettbewerb von Cannes teil. Nachdem vier seiner Filme in verschiedenen Kategorien bei den César nominiert gewesen waren, gewann Arnaud Desplechin für Trois souvenirs de ma jeunesse (2015) den Preis für die beste Regie, für das beste Drehbuch sowie den «Prix Lumières» in der Kategorie Bester Film. Arnaud Desplechin präsentiert am FFFH Roubaix, une lumière, auch dieser Film konkurrierte um die Goldene Palme von Cannes.