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Syrischer Braunbär
Der Syrische Braunbär kann fast so hell sein wie ein Eisbär.
Syrischer Braunbär
URSUS ARCTOS SYRIACUS
Der Bär gilt als grösstes lebendes Landraubtier. «Meister Petz» erbeutet aber selten lebende Tiere, da er ein eher ungeschickter Jäger ist. Daher begnügt er sich lieber mit Gräsern, Früchten, Honig und Aas.
Heute gibt es nur noch wenige Braunbären in Europa. Grössere Bestände gibt es nur noch in Skandinavien und Südosteuropa. In der Schweiz wurde 1904 der damals letzte Braunbär geschossen und fast 100 Jahre lang blieb die Schweiz bärenfrei.
2005 wanderte der erste Bär vom nahen italienischen Trentino kommend durch die Schweiz. Seither finden einzelne Bären immer wieder den Weg aus dem Ausland zurück in die Schweiz und sorgen für viel mediales Aufsehen.
Im Natur- und Tierpark Goldau gibt es Syrische Braunbären, eine Unterart der Braunbären. Der Syrische Braunbär ist kleiner und heller als der europäische Braunbär und lebt ursprünglich im Nahen Osten. Zu der Verbreitung in diesen Regionen gibt es keine verlässlichen Zahlen – ob in Syrien selber noch Tiere leben ist unbekannt, aber äusserst unwahrscheinlich. Gewiss ist, dass sie stark vom Aussterben bedroht sind.
Die Bären des Natur- und Tierparks Goldau befinden sich seit 2009 in einer zwei Hektar grossen Gemeinschaftsanlage mit den Wölfen.
Weitere Informationen zum Braunbären gibt es im Zootier-Lexikon.