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Drohnen
Die US-amerikanische Online-Fahrdienstvermittlerin Uber plant Drohnentests für Essenszustellungen. Gemäss eigenen Angaben habe der Konzern mit Zentrale in San Francisco von den Behörden bereits die Erlaubnis für Versuche in der Region der im Südwesten Kaliforniens gelegenen Grossstadt San Diego mit echten Kunden erhalten. Vorbereitende Tests hqbe es demnach bereits mit der Schnellrestaurant-Kette McDonald’s gegeben.
Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) hat in Köln Bestimmungen veröffentlicht, um die Regeln für Drohnen nach mehrfacher Störung des Flugbetriebes an verschiedenen Flughafen europaweit zu vereinheitlichen. Das Papier enthält neben technischen Anforderungen auch Standards für den sicheren Betrieb.
Das Zeppelin Museum in Friedrichshafen widmet sich in seiner aktuellen Ausstellung "Game of Drones" dem Thema "Drohnen", die als die wichtigste Kriegstechnologie seit der Erfindung der Atombombe gelten. Ohne Gefahr für eine sich sonst an Bord befindende Besatzung können Drohnen ferngesteuert eingesetzt werden, z.B. für gezielte militärische Aktionen. Gegenwärtig sind Drohnen noch keine autonom operierenden Systeme, die Entscheidungen selbst treffen. In Kombination mit Künstlicher Intelligenz können sie aber zu unheimlichen Kriegswaffen werden.
Der US-amerikanische Online-Versandhandelsriese Amazon hat eine Lieferdrohne präsentiert, die bereits in einigen Monaten zum Einsatz kommen und die ersten Pakete zustellen soll. Das vollautomatische und vollelektrische "Prime Air"-Fluggerät wird gemäss Amazon zunächst testweise kleine Haushaltswaren wie Zahnpasta oder Rasierer liefern.
Forscher der Ben-Gurion University of the Negev haben einen Roboter entwickelt, der wie eine Drohne fliegt, sich aber auch in ein auf dem Boden fahrendes Gefährt verwandeln kann. Der Roboter, den das Forschungsteam "Flying Sprawl-Tuned Autonomous Robot" (FStar) genannt hat, umgeht Hindernisse, indem er sich auf der Seite ausdehnt oder zusammenklappt.
Mit einem neuen Verfahren wollen Forscher der Stanford University Aufschluss über Verunreinigungen von Meeren, Flüssen und Seen sowie deren Ausbreitung gewinnen. Es geht darum, die Trübung der Gewässer zu messen und die Richtung, in die sich die Inhaltsstoffe bewegen. Die Drohne ist hierzu mit einer Spezialkamera ausgestattet und fliegt in 30 Metern Höhe.
Wind macht einer neuen Drohne nichts aus. So kann sie schwerere Lasten transportieren und verbraucht sogar noch weniger Energie als vergleichbare Fluggeräte, wie Forscher der Purdue University gezeigt haben. Sie orientierten sich an der Natur, genauer gesagt an den Flügeln und Flugmustern von Insekten. "Wir schufen eine Drohne mit beweglichen Flügeln, die bei Wind ihren Flug korrigieren kann", sagt Xiumin Diao, Assistenzprofessor an der Ingenieursschule der Universität.
Der spektakuläre Saisonauftakt der Drone Champions League (DCL), der internationalen Liga für Drohnenrennen, ging vom 28. bis 30. März im legendären Snowpark Laax über die Bühne. Auf über 2200 Metern Seehöhe traten die besten Piloten der Welt in actiongeladenen Rennen mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 160 km/h gegeneinander an.