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Der Anspruch auf eine Ehegattenrente besteht, wenn der Versicherte im Zeitpunkt des Todes verheiratet ist oder in eingetragener Partnerschaft lebt. Die Höhe der Ehegattenrente beträgt 2/3 der versicherten Invalidenrente bzw. 2/3 der laufenden Altersrente.
Erfolgt die Eheschliessung erst nach der Invalidisierung oder Alterspensionierung des Versicherten, besteht der Anspruch auf Ehegattenrente nur, wenn der Ehegatte für den Unterhalt von Kindern aufkommen muss oder die Ehe mindestens 5 Jahre gedauert hat. Sind die Bedingungen nicht erfüllt, so gilt lediglich der Anspruch auf eine einmalige Abfindung von 3 Jahres-Ehegattenrenten.
Der geschiedene Ehegatte hat Anspruch auf eine Ehegattenrente, sofern die Ehe mindestens 10 Jahre gedauert hat und ihm im Scheidungsurteil eine Rente oder Kapitalabfindung für eine lebenslängliche Rente zugesprochen wurde.
Konkubinatspartner – auch gleichen Geschlechts – haben Anspruch auf eine Lebenspartnerrente. Für die Anspruchsberechtigung muss aber zu Lebzeiten ein Unterstützungsvertrag abgeschlossen werden. Die Bedingung für den Bezug einer Lebenspartnerrente sind:
Massgebend für die Berechnung der Leistungen ist in jedem Fall das aktuell gültige Reglement.
Im Todesfall hat Anspruch auf ein Todesfallkapital der überlebende, nicht rentenberechtigte Ehegatte, bei dessen Fehlen die rentenberechtigten Kinder, bei deren Fehlen andere Personen, die vom Verstorbenen im Zeitpunkt des Todes unterhalten oder in erheblichem Masse unterstützt worden sind, bei deren Fehlen die nicht rentenberechtigten Kinder. Fehlen die genannten Bezugsberechtigten, so wird das Todesfallkapital an die Nachkommen, Eltern, Geschwister oder Geschwisterkinder (gemäss Erbrecht) ausbezahlt.
Das Todesfallkapital entspricht bei aktiven Versicherten dem Betrag der Freizügigkeitsleistung und bei Alters- und Invalidenrentnern dem dreifachen Betrag der laufenden jährlichen Alters bzw. Invalidenrente, vermindert um allfällige Abfindungen und bereits ausbezahlte Renten.
Massgebend für die Berechnung der Leistungen ist in jedem Fall das aktuell gültige Reglement.
Optional kann der Arbeitgeber – ergänzend zu den Risikoplänen für Tod und Invalidität – eine Todesfallkapital-Versicherung vorsehen. Diese stellt die finanzielle Basis nach dem Tod der versicherten Person sicher und dient als eine Art Starthilfe für die Hinterbliebenen. Ob Ihr Arbeitgeber eine solche Versicherung abgeschlossen hat, können Sie Ihrem Versicherungsausweis entnehmen.
Die Kinder eines verstorbenen Versicherten oder Rentenbezügers haben Anspruch auf Waisenrenten, sofern der Verstorbene für deren Unterhalt aufzukommen hat. Der Anspruch besteht bis zur Vollendung des 20. Altersjahres, für die in Ausbildung stehenden oder zu mindestens 70% invaliden Kindern bis zum Abschluss bzw. bis zur Erlangung der Erwerbstätigkeit, längstens jedoch bis zur Vollendung des 25. Altersjahres. Entsprechende Nachweise (Kopie Lehrvertrag oder Immatrikulationsbestätigungen bei Studierenden) sind zu erbringen.
Massgebend für die Berechnung der Leistungen ist in jedem Fall das aktuell gültige Reglement.