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Hans Baeriswyl wurde am 20. November 1935 in St. Ursen als fünftes Kind des Johann und der Lina geb. Wenger geboren. Mit sieben Geschwistern ist er auf einem kleinen Bauernhof in Wolperwil aufgewachsen. Die Schule besuchte er in St. Ursen. Nach Beendigung der Schulzeit verliess er das Elternhaus, um etwas Geld zu verdienen. Seine erste Stelle fand er auf einem Bauernhof in Tafers. Nach einem Jahr wechselte er die Arbeitsstelle und ging nach Überstorf, wo er auf einem grösseren Betrieb als Melker angestellt wurde.
1955 absolvierte er die Rekrutenschule. In dieser Zeit verstarb seine Mutter mit erst 52 Jahren an einem Hirnschlag. Hans sprach oft von seiner Mutter, die er sehr vermisste.
1957 ging er als Karrer zur Familie Schafer nach Hochstettlen. 1959 zog die Familie Schafer auf einen kleineren Betrieb nach Schmitten, wohin Hans auch mitziehen durfte.
Von Schmitten aus fand Hans eine Stelle als Bauarbeiter in Bern bei der Firma Kästli-Spicher. Hans, ein ausgezeichneter und zuverlässiger Arbeiter, der nie fehlte, wurde nach der Übernahme durch die Firma Wirz wieder angestellt. 42 Jahre harte Bauarbeit haben ihm gesundheitlich sehr zugesetzt. Mit 63 Jahren bekam er Probleme mit dem Rücken und der Lunge, worauf er durch ärztliche Verordnung seine Stelle in Bern aufgeben musste.
Zu Hause erholte er sich recht gut. Seine spontane Mithilfe auf dem Bauernbetrieb war für ihn selbstverständlich. Mit der Familie Max und Margrit Schafer und ihren Kindern verbrachte Hans manche schöne Stunden und machte mit ihnen manchen Spaziergang an die Taverna.
Hans war ein geselliger Mann. Gerne sass er mit Kollegen bei einem Schwatz. Auch seine Jass- und Kegelkollegen, die er sehr schätzte, brachten Abwechslung in sein Leben.
Im letzten Frühling, als die Natur erwachte, bekam Hans zunehmend Schwierigkeiten mit seiner Gesundheit. Die geliebte Arbeit im Garten konnte er nicht mehr ausführen. Bei einem Arztbesuch wurde ein Tumor im Hals festgestellt. Trotz intensiver Behandlung traf keine Besserung ein. Er musste für weitere Abklärungen am 25. September ins Kantonsspital. Auch die starke Verschlechterung der Lunge setzte ihm sehr zu. Es war Hans nicht vergönnt, das Spital noch einmal zu verlassen. Nach sieben Wochen im Kantonsspital und zwei Wochen im Spital Tafers ist er am 23. November 2009 friedlich eingeschlafen.
Hans lebte 52 Jahre bei der Familie Schafer. Sie wird ihn stets in bester Erinnerung behalten. Eing.