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Bäume, die vom Bakterium Candidatus Liberibacter spp. befallen sind, verfärben sich grüngelb, bringen nur noch kleine, deformierte, bittere Früchte hervor und gehen schliesslich ein. Das Bakterium kann von infizierten Zitrusblattflöhen Diaphorina citri übertragen werden. Die dadurch verursachten Ertragseinbussen der Orangenproduzenten weltweit sind erheblich.
Forscher des FiBL haben nun zusammen mit mexikanischen Orangenbauern und lokalen Experten herausgefunden, dass Blattflöhe auf biologisch bewirtschafteten Plantagen etwa acht Mal seltener auftreten als auf herkömmlichen, welche mit Herbiziden und Insektiziden behandelt werden.
Damit Nützlinge, die dem Floh auf den Leib rücken können, sich wohl fühlen, werden die Fahrgassen zwischen den Baumreihen nur unvollständig gemäht. Ein Pilz und eine Florfliege scheinen sich als natürliche Feinde des Flohs zu qualifizieren, wie die FiBL-Forscher am Dienstag mitteilten.
Finanziell unterstützt wird die Bekämpfung von HLB seit 2011 durch den Coop Fonds für Nachhaltigkeit. "Die Resultate dieses Projektes könnten auch für die Orangenproduktion in Europa nützlich sein", sagt FiBL-Projektleiter Salvador Garibay. HLB sei hier zwar noch nicht festgestellt, der Zitrusblattfloh jedoch bereits gesichtet worden.