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Diese anhaltende Situation mit laufend neuen Zöllen trägt nach Ansicht der Welthandelsorganisation (World Trade Union) zur weltweiten wirtschaftlichen Unsicherheit bei. Deren Direktor Roberto Azevêdo sagte kürzlich in einer viel beachteten Rede vor dem französischen Parlament, dass sich die weltweit verhängten Zölle in nur einem Jahr versiebenfacht hätten. Und das Wachstum des Welthandels habe sich seit 2016 fast halbiert.
Wie wirkt sich dieser Handelskrieg auf die globalen Handelsströme und die einzelnen Volkwirtschaften aus? Das Weltwirtschaftsforum (WEF) zeigt in einer Infografik auf, dass einige Länder vom Streit zwischen den USA und China profitieren. Gemäss Daten werden mehr als 80 Prozent des von den US-amerikanischen und chinesischen Zöllen betroffenen Handels von jenen Ländern aufgenommen, die von den neuen Schranken nicht betroffen sind. Dabei erzielt die EU die grössten Gewinne.
US-Präsident Donald Trump argumentiert, dass die Zölle dem US-Finanzministerium 325 Milliarden Dollar einbringen und gleichzeitig US-Unternehmen vor unfairem Wettbewerb schützen würden. Aber die Uno warnt davor, dass Zölle den Schutz einheimischer Unternehmen beeinträchtigten. Und langfristig wird der bilaterale Handel zwischen den USA und China zurückgehen und durch den Handel mit Ursprung in anderen Ländern ersetzt werden.