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Nein, Als Treibmittel findet ein niedrigsiedender Kohlenwasserstoff (Pentan) Verwendung. Pentan ist ein in der Natur vorkommender und enstehender Kohlenwasserstoff, der keine Auswirkungen auf die Ozonschicht hat.
Die Herstellung von Styropor erfolgt in einfachen Verfahrensschritten, bei denen der treibmittelhaltige Rohstoff (Polystyrol-Perlen) mit Dampf erhitzt und von dem Treibmittel zu geschlossenen Zellen aufgeschäumt wird.
Die Herstellung von Teilen aus EPS bzw. EPS erfolgt in drei Stufen:
1. Stufe - Vorschäumen Der Rohstoff EPS wird heute ausschliesslich mit Wasserdampf bei etwa 100° C in Vorschäumern expandiert. Dabei bläht sich dieser gemeinsam mit dem Wasserdampf etwa auf das Fünfzigfache seines ursprünglichen Volumens auf.
2. Stufe - Zwischenlagern Das Zwischenlagern der vorgeschäumten Perlen in belüfteten Silos ist ein wichtiger Verarbeitungsschritt. Beim Abkühlen erhalten die Perlen die zur Weiterverarbeitung erforderliche mechanische Stabilität.
3. Stufe - Ausschäumen Die vorgeschäumten und zwischengelagerten Schaumstoffperlen werden auf Formteilautomaten zu Verpackungen weiterverarbeitet. Dafür wird wiederum Wasserdampf als Energieträger verwendet.
Nein, denn Untersuchungen haben ergeben, daß Styropor-Dämmstoffe ohne Schwierigkeit und ohne unsere Umwelt zu schädigen über Bauschutt oder den Hausmüll entsorgt werden können. Styropor verbrennt in Müllverbrennungsanlagen rückstandsfrei zu den Endprodukten: Kohlendioxyd und Wasserdampf. Bei der Ablagerung auf Deponien geben sie keine wasserlöslichen Stoffe ab, die zu einer Verunreinigung des Grundwassers führen könnten.
Neben Verbrennung und der Bauschuttentsorgung stehen verschiedene weitere Möglichkeiten, wie der Einsatz als Bodenlockerungsmittel in der Landwirtschaft sowie im Garten- und Landschaftsbau zur Verfügung.
Styromull - ein flockenartiges Granulat aus Styropor - ist heute selbstverständlicher Bestandteil von Blumentopferde und unterstützt dort als Drainage eine gesunde und kräftige Entwicklung der Pflanzen. Auch bei der Begrünung von Flachdächern, in der Landwirtschaft oder im Garten- und Landschaftsbau spielt Styropor eine wichtige Rolle.
Styropor Dämmstoffe sind seit über 40 Jahren im Einsatz und erfüllen in Millionen von Wohnungen und Häusern in hervorragender Weise ihre Funktion als Dämmstoff gegen Wärme, Kälte und Schall. Styropor leistet damit einen großen volkswirtschaftlichen Beitrag zur Energieeinsparung und nicht zuletzt auch zum Umweltschutz. Denn jede Wärmedämmung eines Gebäudes reduziert auch die Schadstoffemission aus den Schornsteinen und spart wichtige Ressourcen. Weniger bekannt ist, daß die für die Herstellung von Styropor benötigte Primärenergie sich je nach Anwendung der Wärmedämmung im Laufe von zwei Monaten bis zu einem Jahr durch die Energieeinsparung amortisiert.
Sie sind umweltfreundlich, weil sie biologisch neutral sind, also weder Gesundheit noch Umwelt schädigen. Als Dämmstoff für wohngesunden Wärme- und Schallschutz hilft Styropor teure Heizenergie zu sparen und reduziert Trittschall auf ein Minimum. Richtig verarbeitet, erhalten Styropor-Dämmstoffe ein gesundes Raumklima. Man fühlt sich wohl in seinen eigenen vier Wänden. Dämmstoffe aus Styropor nehmen auch keine Feuchtigkeit auf, sondern bleiben trocken. Wobei es wichtig ist zu wissen, daß Schimmelpilzbildung keine Folge der Wärmedämmung ist, sondern falsches Heizen und Lüften oder oftmals das Fehlen einer Dämmschicht zu diesen unangenehmen Erscheinungen führt.
Nein! Erstens gibt es zwischen Formaldehyd und Styropor überhaupt keinen Zusammenhang. Styropor ist ein Formaldehydfreier Stoff! Für die Herstellung und Verarbeitung von EPS gelten die sehr strengen europäischen Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften. Für die Styrolexposition am Arbeitsplatz, d.h. z.B. durch bei der Verarbeitung von EPS zum Schaumstoff freigesetztes Styrol, wurden Richtlinien erarbeitet, nämlich die in den jeweiligen Ländern Europas geltenden Arbeitsplatzkonzentrationen.
Jahrzehntelange positive Erfahrungen während der Anwendung als Verpackungsmaterial, Wärme- und Schalldämmmaterial, Designmaterial sowie umfangreiche Untersuchungen belegen, dass von Styropor während der Nutzung keine gesundheitlichen Belastungen oder Gefährdungen ausgehen.
Drittens gibt es auch in bezug auf Radioaktivität bei Styropor keinen Grund zur Sorge. Weder Alpha-, Beta- und Gammastrahlung noch Radon-Exhalation wurden bei Styropor festgestellt.