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Das Feuer hatte sich vor zehn Tagen in der Umgebung der patagonischen Ortschaft Cholila entfacht, sagte der Leiter der nationalen Brandbehörde, Jorge Barrionuevo. Eine günstigere Windrichtung habe jedoch unterdessen erstmals den Einsatz von sechs Löschflugzeugen erlaubt. So könne die Gefahr für bewohnte Gebiete eingegrenzt werden.
Eine Feuerfront stehe knapp vor Wohnungen ausserhalb Cholilas. Der Nationalpark Los Alerces mit seinen über tausend Jahre alten Lärchen sei bislang von den 40 Kilometer entfernten Flammen nicht gefährdet. Als Ursache des Feuers wird ein Blitzeinschlag am Ufer des Cholila-Sees vermutet.
Die zerstörte Fläche liegt 1700 Kilometer südwestlich von Buenos Aires. Im benachbarten Chile haben nach Angaben des Notfalldienstes Onemi verschiedene Waldbrände seit Dezember 13'400 Hektar zerstört.