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Bayard selbst bleibt mit einem 5,55-Prozent-Anteil Minderheitsaktionär. Damit solle das Unternehmen unabhängig und im Oberwallis verwurzelt bleiben, so Bayard.
Die Finanzierung des Kaufpreises erfolgt über ein Verkäuferdarlehen von Fredy Bayard, der Valaiscom, die das Oberwalliser Kabelnetz betreibt, und einen Kredit der Walliser Kantonalbank, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Er soll über einen Teil der künftigen Gewinne innerhalb der kommenden Jahre amortisiert werden, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst.
Bayard hatte 2018 die Mengis Druck und Verlag AG übernommen, die wiederum ein Jahr später die Aktienmehrheit am Lokalradio RRO übernahm. 2020 wurde die pomona App als Gemeinschaftsprodukt des Walliser Boten, 1815 und Radio Rottu Oberwallis (RRO) lanciert.
«Nach Mode Bayard, Valmedia und Terre & Nature in Lausanne ist dies mein viertes Management-Buyout. Ich habe mit dieser Art der Nachfolgeregelung bisher gute Erfahrungen gemacht», wird Bayard in der Mitteilung zitiert.
Dem Bieler Tagblatt winkt nun eine Entwicklung ähnlich jener des Walliser Boten. Ein Management-Buyout sei dort eine von mehreren Optionen, sagte Bayard am Mittwoch der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Noch sei es aber nicht so weit. Die Bieler Mediengruppe Gassmann, die das Bieler Tagblatt und das Journal du Jura herausgibt, hatte Bayard per 1. Januar 2021 gekauft. (sda.)