Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03096.jsonl.gz/1816

Ringgenberg: Burger stimmen Landabtausch zu
Im Hinblick auf den geplanten Bau eines Mehrzweckgebäudes hat die Burgergemeinde Ringgenberg-Goldswil an ihrer ordentlichen Altjahresversammlung einem Landabtausch zugestimmt.
pd/bns. Burgerpräsident Werner Steiner erläuterte laut einer Medienmitteilung die Situation betreffend den Neubau des Mehrzweckgebäudes. Damit die Einwohnergemeinde den Bau einer Mehrzweckhalle realisieren könne sei ein Landabtausch unumgänglich. Im Jahr 1994 sei diesem Geschäft ein erstes Mal zugestimmt worden, damals unter der Voraussetzung, dass das Gebäude auch bewilligt und gebaut werde: «Da dies aber aus verschiedenen Gründen bis heute nicht realisiert wurde, kam auch kein Vertrag zustande.» Aus diesem Grund beantrage der Burgerrat, dass zuerst der Beschluss aus dem Jahre 1994 aufzuheben sei: «Dies wurde einstimmig vollzogen, ebenso dem anschliessenden Landabtausch ‹Mösli› (Grosses Moos)/Hagenstrasse.»
Sanierung des ehemaligen «Dörrhüsi»
Voranschlag 2010
Nach der Genehmigung des ausführlichen Protokolls der Frühjahrsversammlung vom April, beantragte Werner Steiner der von 38 Burgern besuchten Versammlung vom Samstag 19. Dezember 2009 im Hotel Seeburg in Ringgenberg einen Kredit von 11 500 Franken zur Sanierung des ehemaligen «Dörrhüsi» auf der Anhöhe in Ringgenberg: «Diesem Kredit stimmte die Versammlung zu.»
Barbara Frutiger-Willi stellte anschliessend den Voranschlag 2010 vor: «Bei der Forstrechnung ist ein Aufwandüberschuss in der Höhe von 25 900 Franken budgetiert. Beim Burgergut ergibt sich, bei budgetierten harmonisierten Abschreibungen von 68 000 Franken, ein Aufwandüberschuss von 11 000 Franken.» Die Baurechtszinsen würden im nächsten Jahr tiefer ausfallen, weil für die Berechnung der Referenzzinssatz
der Nationalbank, mit drei Prozent, verwendet werde. Aus dem Finanzplan 2009 bis 2014 wurde ersichtlich, dass im nächsten Jahr zusätzliche Parkplätze beziehungsweise ein Carport an Eyen erstellt werden.
Weitere Orientierungen
Die Wohnung auf der Anhöhe als auch das «Tennihüttli» wurden laut der Medienmitteilung saniert. Bei letzterem sind die Grundmauern renoviert und der Wassertank erneuert worden. – Beim Burgerhaus ist ein Geräteschopf an den Fahrzeugunterstand angebaut worden. – Im weiteren stellte Werner Steiner das Einlaufbauwerk bei der Tägerlauenen vor. – In der Heiterrüti soll der Schärm neu aufgebaut werden; eine Arbeitsgruppe will sich der Sache annehmen. – Im Bereich des Aebnitgrabens sind bei den letzten Nassschneefällen diverse Waldschäden entstanden. – Die Erbengemeinschaft Rossi und Daniel Frutiger haben das von ihnen genutzte Pachtland auf Ende dieses Jahres gekündigt.