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Das Symposium feiert 30 Jahre «St.Gallen Wings of Excellence Award» In seiner Ansprache an die Gäste des Symposiums relativierte Steve Forbes den Pessimismus und die Unsicherheit angesichts der Zukunft der Arbeit. 3 Mai 2018. Der Essay-Wettbewerb «Wings of Excellence» ist seit 1989 ein Höhepunkt des St.Gallen Symposiums. Mit dem Wettbewerb werden jedes Jahr 100 Studenten ausgewählt, am Symposium teilzunehmen. Der Wettbewerb richtet sich an etwa 1000 Studenten und Postgraduierte von 350 Universitäten in 80 Ländern. Von den 100 Ausgewählten werden drei sich das Preisgeld von 30’0000 Franken teilen. Dieses Jahr wurden die fünf Finalisten auf die Bühne gebeten, um ihre Essaythemen einer Expertenjury vorzustellen. Die Finalisten aus Deutschland, Brasilien, Frankreich und Australien schnitten Themen an wie ein bedingungsloses Grundeinkommen oder Veränderungen in der Ausbildung, die sich darauf konzentrieren, Schüler im Technologiebereich besser auszubilden. Der dritte Platz ging an João Abreu, der zweite an Janis Goldschmidt und der erste an Nathanial Ware. Dinge ins rechte Licht rücken In seiner Ansprache an die Gäste des Symposiums relativierte Steve Forbes den Pessimismus und die Unsicherheit angesichts der Zukunft der Arbeit. Forbes ist Präsident und Chefredakteur des Forbes Magazine, war bei den Vorwahlen für die Präsidentschaft im Jahr 1996 und 200 Kandidat für die Republikaner und ist der Autor von «How Capitalism will save us» (2009). Forbes begann mit dem Thema Beyond the end of work. Er ist der Meinung, dass «man immer seltener einen Job annehmen wird, weil man es muss, sondern weil er zu den eigenen besonderen Begabungen passt.» Er sagte, wenn es einen grossen Wandel zusammen mit wirtschaftlichem Stillstand gebe, wie es in den letzten zehn Jahren der Fall war, erleben die Menschen grosse Unsicherheit und Pessimismus, was die Zukunft betrifft. Fröhlich merkte er an, dass wir seit Anbeginn der Zeit Roboter haben, wir hätten sie nur nicht so genannt. «Denken Sie an das Rad, schauen Sie im Internet nach, was ein Waschbrett ist.» Arbeitssparende Geräte hat es immer gegeben, um uns das Leben zu erleichtern. Letztendlich kann niemand die Zukunft voraussagen. Innovation Obwohl die 1970er Jahre keine ökonomisch starke Zeit waren, wurden in jener Zeit viele der heutigen wirtschaftlichen Triebfedern erfunden. FedEx, Apple, Oracle, Microsoft etc. und heute Google, Netflix und Facebook übernehmen diese Rollen. Forbes merkte an, dass Walmart so innovativ war, dass sie sich zum Marktführer entwickeln konnten. Sam Walton, der Firmengründer, erkannte, dass man nicht immer etwas Neues erfinden muss, sondern es auch einfach verbessern kann. Länder können sich verändern Forbes wies darauf hin, dass Innovation auf der persönlichen Ebene und auf nationaler Ebene stattfinden kann. Er sagte, dass Frankreich zeitweise wirtschaftlich unterdurchschnittlich abgeschnitten, in letzter Zeit aber die Wende geschafft habe. «Sie stehen am Anfang einer Renaissance. Sie sind ein steuersenkender, beschäftigungswirksamer, unternehmerischer Nährboden.» In Paris beispielsweise gibt es das Station F. Es ist heute das weltweit grösste Gründerzentrum für Start-ups. Über 3000 Unternehmer arbeiten mit einigen der grössten Start-ups der Welt und unterstützen ihre Weiterentwicklung. Wer hätte gedacht, dass so etwas in Frankreich möglich ist? Stabilität und Wert Forbes meinte, dass Online-Währungen keine Währungen seien und nicht als solche angesehen werden sollten, nicht wegen der Technologie dahinter, sondern weil sie instabil seien und man sich nicht darauf verlassen könne. «Mit Bitcoins kann man an einem Tag ein Steak kaufen und am nächsten Hundefutter. Deshalb würde man nie einen langfristigen Vertrag in Bitcoins abschliessen.» Bis die Erfinder von Kryptowährungen herausfinden, wie man den Wert stabilisieren kann, und er ist sicher, dass sie das herausfinden werden, bleiben sie spekulative Instrumente.