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Der Amerikaner LaShawn Merritt holte über 400 m seine erste Goldmedaille nach verbüsster Dopingsperre (2010/11). Der Olympiasieger von 2008 und Weltmeister von 2009 hatte bei der WM in Daegu vor zwei Jahren seinem Kontrahenten Kirani James den Vortritt lassen müssen. Und bei den Olympischen Spielen in London bremste ihn eine Verletzung im Vorlauf aus.
Nun ist der einstige Dominator zurück auf dem Thron. Merritt siegte im Luschniki-Stadion überlegen in der Jahresweltbestzeit von 43,74 Sekunden vor Landsmann Tony McQuay sowie Luguelin Santos aus der Dominikanischen Republik.
Aman mit Bestleistung zu Gold
Der erst 19-jährige Mohamed Aman setzte sich über 800 m in seiner persönlichen Saisonbestleistung von 1:43,31 Minuten knapp vor dem Amerikaner Nick Symmonds (1:43,55) und Ayanleh Souleiman aus Dschibuti (1:43,76) durch.
Olympiasieger und Weltrekordler David Rudisha aus Kenia hatte seinen Start wegen einer Knieverletzung abgesagt.
Diskus: 3. Titel in Serie für Harting
Mit dem Berliner Robert Harting triumphierte bei der WM in Moskau der grosse Diskus-Dominator der letzten Jahre. Der 28-jährige Olympiasieger von London holte seinen dritten WM-Titel in Serie mit einer Weite von 69,11 m.
Silber ging an den Polen Piotr Malachowski, der die Scheibe auf 68,36 m warf, Bronze holte Gerd Kanter aus Estland mit einer Weite von 65,19 m. Kanter schaffte damit zum fünften Mal in Folge den Sprung auf das WM-Podest.