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Auf der Kuppel stand gross geschrieben „Zu verkaufen“. Schon seit einiger Zeit, denn selbst in der Swiss Trust Company war auf dem Immobilienmarkt ein gewisser Sättigungsgrad eingetreten – kein Wunder nach all den Bundes-Schmöckern, die man loswerden wollte.
Angefangen hatte die Verkaufswelle aber mit der Fluggesellschaft. Ein Trost blieb: Immerhin wurde auch die Lufthansa bald von der Merk-Münte-Manufaktur an die transnistrische Fluggesellschaft abgetreten. In einem weiteren Schritt wurde die Swisscom abgestossen, weil ein staatliches Unternehmem mit Überschüssen nicht ins Konzept der Staatsdiminuierung passte. Die SBB wurde in Sofort-Brivat-Bahn umgenannt und gleich verscherbelt, die AHV in Aktien- und Hochrisikoverunsicherung umbenannt, die VBL in Veronikas-Bade-Limousine und alle Busse rot angestrichen (was allerdings als Flop endete), die Post in die Prä-operative-Spekulations-Tarnfirma umbenannt. In einem weiteren Schritt wurden die Kantone privatisiert, die Gemeinden verkauft – nicht alle gingen gleich gut über den Ladentisch, Meggen wurde eine saudische Exklave, Litauen erbarmte sich Littau. Nachdem der neue Chief Executive Officer die Schweiz in die Swiss Trust Company umgewandelt hatte und gemäss Corporate Governance das Parlament aufgelöst hatte, wurde der neue Firmensitz Herrliberg und das Bundeshaus überflüssig und zum Verkauf ausgeschrieben – auch wenn sich nach unbestätigten Berichten noch einige Angestellte dort befanden. Sei es aus Widerstand oder weil sie nichts mitbekommen hatten.
Auch in Kriens hatte sich vis-à-vis der Bar jeder Vernunft die Holding „B&B“ (für Bruno und Bruno) installiert, was die wackeren Gäste aber nicht daran hinderte, auf alte Zeiten eins anzustossen.