Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03195.jsonl.gz/2316

«Jesus spricht zu ihm: Geh hin! Dein Sohn lebt. Der Mann glaubte dem Wort, das Jesus zu ihm sagte, und ging hin.» Johannes 4,50
Vertraue den Worten Jesu
In Johannes 4 lesen wir vom Sohn eines königlichen Beamten. Johannes 4,46-50
Er kam nun wieder nach Kana in Galiläa, wo er das Wasser zu Wein gemacht hatte. Und es war in Kapernaum ein königlicher Beamter, dessen Sohn krank war. Als dieser gehört hatte, dass Jesus aus Judäa nach Galiläa gekommen sei, ging er zu ihm hin und bat, dass er herabkomme und seinen Sohn heile; denn er lag im Sterben.
Jesus sprach nun zu ihm: Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, so werdet ihr nicht glauben. Der königliche Beamte spricht zu ihm: Herr, komm herab, ehe mein Kind stirbt! Jesus spricht zu ihm: Geh hin! Dein Sohn lebt. Der Mann glaubte dem Wort, das Jesus zu ihm sagte, und ging hin.
Beachte, dass der Sohn des königlichen Beamten durch einfaches Vertrauen auf die Worte Jesu geheilt worden war. Jesus hatte nur gesagt: „Geh hin! Dein Sohn lebt“ (V. 50). Und der königliche Beamte glaubte den Worten, die Jesus zu ihm gesprochen hatte. Dieser Mann hatte keinerlei sichtbaren Beweis dafür, dass sein Sohn geheilt worden war. Und offensichtlich hatte er eine gewisse Distanz zurückzulegen, denn er kam erst am folgenden Tag zuhause an. Einige Leute waren ihm entgegengekommen und hatten ihm berichtet: „Dein Sohn lebt.“ Er fragte sie, wann es mit ihm besser geworden sei, und sie antworteten, dass das Fieber ihn am Tag zuvor um die siebente Stunde verlassen hatte. Die ganze Nacht besaß der königliche Beamte also keinen sichtbaren Beweis, dass es seinem Sohn besser ging. Er vertraute ganz einfach den Worten, die Jesus zu ihm gesprochen hatte. Viele Leute meinen, dass es ihnen leichter fallen würde, zu glauben, wenn sie etwas sehen könnten. Aber das ist nicht die biblische Art des Glaubens.
Jesus versuchte, diesen Mann von dem abzubringen, was er sah, und ihn zum einfachen Vertrauen auf sein Wort zu führen. Und das gelang ihm auch. Der königliche Beamte bewies seinen Glauben, indem er sich still auf den Heimweg machte, ohne einen Beweis zu haben – er hatte nichts, was er sehen oder spüren konnte, um seinen Glauben darauf aufzubauen, außer dem, was Jesus gesagt hatte. Und es war sein Vertrauen auf das, was Jesus gesagt hatte, wodurch die Heilung seines Sohnes zustande kam.
Bekenntnis: Ich glaube den Worten Jesu. Wenn er es gesagt hat, dann glaube ich es. Und mein Glaube an das, was Gott in seinem Wort gesagt hat, ist der Faktor, der dazu führt, dass es in meinem Leben geschieht.
Auszug aus dem Buch «Heilung durch Gottes Wort» von Kenneth E. Hagin auch als E-Book erhältlich.
8. Auflage 2015
© 2005 Alle Rechte der deutschen Ausgabe:
Zoe Evangelistische Vereinigung Badenerstrasse 808, 8048 Zürich
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; www.zoegospelcenter.ch