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Der politische Irrsinn kennt keine Grenzen mehr. Die Schweiz verpflichtet sich, die jemenitische Bevölkerung die unter den Verbrechen der saudischen Regierung leiden muss, mit 13,5 Millionen Franken zu unterstützen. Dies gab Bundesrätin Simonetta Sommaruga an der von der Schweiz, Schweden und der UNO gemeinsam organisierten Geberkonferenz in Genf bekannt.
24 Millionen. So viele Menschen sind im Jemen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Es sind 80% der Bevölkerung. 20 Millionen Menschen sind von einer unsicheren Nahrungsmittelversorgung betroffen, fast die Hälfte davon sind vom Hunger bedroht. Die Zahl der im vierten Konfliktjahr zur Flucht ins Exil gezwungenen Menschen beläuft sich auf 3,3 Millionen. Die Zerstörung von Spitälern, Wasser- und Abwassersystemen führte zur Ausbreitung von Epidemien. Aufgrund der Sicherheitslage ist der Zugang für die humanitäre Hilfe erschwert. All diese Umstände haben den Jemen in die zurzeit schlimmste humanitäre Krise gestürzt.
Die Schweiz wird sich weiterhin für die jemenitische Bevölkerung einsetzen. Sie gab dies an der heutigen Geberkonferenz in Genf bekannt. Unter der Schirmherrschaft der Schweiz, Schwedens und der Vereinten Nationen kamen Vertreterinnen und Vertreter von 75 Ländern, internationalen Organisationen und NGO zusammen, um die für die humanitäre Hilfe notwendigen Mittel zu mobilisieren. Bis zum Ende der Konferenz wurden 2,6 Milliarden US-Dollar zugesagt.
Die Rechnung von Bundesrätin Sommaruga geht natürlich auf. Man bittet die Steuerzahler mit 13,5 Millionen Franken zur Kasse, weil diese Region für die Schweiz der zweitwichtigste Exportmarkt ist und auch gern Kriegsmaterial aus der Schweiz ankauft.