Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03176.jsonl.gz/2729

Der Gastgeber bezwang in Bouaké Mali trotz langer Unterzahl 2:1 nach Verlängerung. Oumar Diakité erzielte das entscheidende Tor in der 122. Minute, sah anschliessend aber wegen übertriebenen Jubels die Gelb-rote Karte. Schon in die Verlängerung hatten sich die Ivorer erst durch einen späten Treffer von Simon Adingra (90.) gerettet, nachdem der Leverkusener Odilon Kossounou bereits in der ersten Hälfte zweimal Gelb gesehen hatte.
Nach einer schwachen Vorrunde und der Trennung von Trainer Jean-Louis Gasset mitten im Turnier hatte die Elfenbeinküste nur als einer besten Gruppendritten die K.o.-Runde erreicht. Unter Interimstrainer Emerse Faé schaltete sie im Achtelfinal dann überraschend Titelverteidiger Senegal im Penaltyschiessen aus. Im Halbfinal trifft der Afrika-Cup-Sieger von 2015 am Mittwoch auf die Demokratische Republik Kongo mit Meschack Elia.