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Ortsteil Hermetschwil-Staffeln
Seit 1. Januar 2014 gehört der Ortsteil Hermetschwil-Staffeln zur Stadt Bremgarten.
Dorfgeschichte
Im Güterverzeichnis Muri erscheint 1024 erstmals der Ortsname Her(i)muotswilare. Die Bezeichnung stammt wahrscheinlich vom Hof eines Alemannen namens Her(i)muot; ...wil wurde im alemannischen für Siedlung verwendet. Bereits 1027 wird auf die erste Kirche hingewiesen. In der Folge entstand das Frauenkloster St. Martin, das zusammen mit dem Männerkloster Muri als Benediktiner-Doppelkonvent geführt wurde. Die Gemeinde gehörte zu den habsburgischen Besitzungen. Im Jahre 1415 wurden die "Freien Ämter" durch die Eidgenossen erobert.
Weitere Informationen zur Geschichte und Entwicklung des Ortsteils Hermetschwil-Staffeln finden Sie im Buch "Hermetschwil-Staffeln - Geschichte und Geschichten", welches im Jahr 2000 erschienen ist. das 136-seitige Buch kann für Fr. 25.-- bei der Stadtkanzlei Bremgarten bezogen werden.
Altes Gemeindewappen
Lange Zeit zierte, wie in verschiedenen anderen aargauischen Gemeinden, eine Linde das Wappen von Hermetschwil-Staffeln. Zur Expo 64 wurden viele ähnliche Wappen bereinigt und so übernahm die Gemeinde das Klosterwappen. Die gelbe, gekrönte Schlange auf blauem Grund symbolisierte die Legende des hl. Benedikt. Gegenüber dem Klosterwappen war die Schlange auf dem Gemeindewappen seitenverkehrt dargestellt. Nach heraldischen Regeln wenden Tiere in den öffentlich-rechtlichen Wappen den Kopf nach rechts (vom Beschauer aus gesehen bedeutet dies nach links).