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Der vorliegende Artikel beleuchtet drei Aspekte einer umfassenden Literaturanalyse zur alpwirtschaftlichen Nutztierhaltung: die Auswirkungen der Sömmerung auf die Tiere, die Eignung der Tiere für die Sömmerung und Alternativen zur Milchviehsömmerung. Die Bedingungen auf den Alpweiden führen bei Milchkühen zu einem Energiedefizit, welches in erster Linie einen Rückgang der Milchleistung zur Folge hat. Beim Jung- und Mastvieh folgt nach der Alpung meist kompensatorisches Wachstum. Ausserdem konnte bei Aufzuchtrindern eine erhöhte Milchleistung in der ersten Laktation nachgewiesen werden. Eine mögliche Alternative zur Milchviehsömmerung stellt die Alpung von Mutterkühen dar. Hier ist die dem Standort angepasste Wahl der Rasse entscheidend. In den Bereichen Mischweidesysteme und bei den lokal angepassten Rassen besteht im Hinblick auf eine bessere Nutzung von Alpweiden noch Potenzial. Dazu fehlen bisher allerdings gezielte Untersuchungen.
Das Stallklima hat einen grossen Einfluss auf die Gesundheit der Atemwege von Pferden. Im Rahmen einer Studie über die Qualität des Raumklimas wurden drei verschiedene Lüftungssysteme getestet.
Auch in der Bergregion haben sich milchbetonte Kuhrassen durchgesetzt. Betriebe mit der Zweinutzungsrasse ‘Original-Simmentaler’ erweisen sich jedoch als wirtschaftlich interessant: Geringere Kosten und höhere Direktzahlungen kompensieren den kleineren Erlös aus der Milch.
Hohe Milchleistungen vor dem Trockenstellen erhöhen das Risiko für Euterinfektionen in der Galtzeit. Eine Onlineumfrage zeigt auf, welche Trockenstellmethoden aktuell verwendet werden und wie die Landwirte den Ansatz des unvollständigen Melkens zur Verringerung der Milchleistung beurteilen.