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Die australische Wettbewerbsbehörde ACCC (Australian Competition and Consumer Commission) hat die Übernahme von Asiana Airlines durch Korean Air genehmigt. Die Entscheidung basiert auf der Beratung über den Zusammenschluss der beiden Fluggesellschaften mit Interessenvertretern und Marktteilnehmern.
Laut der ACCC seien Korean Air und Asiana derzeit die einzigen Anbieter von Direktflügen zwischen Sydney und Seoul, Qantas und Jetstar würden jedoch in Kürze auf dieser Strecke Flüge aufnehmen, wodurch der Wettbewerb ermöglicht werde. «Wir gehen davon aus, dass die neuen Flüge auf der Strecke von Sydney nach Seoul, welche die Qantas-Gruppe sowohl mit ihren Full-Service- als auch mit ihren Low-Cost-Carriern anbieten wird, zu einem effektiven Wettbewerb führen wird», sagt Gina Cass-Gottlieb, Vorsitzende der ACCC.
Korean Air erwartet, dass die Freigabe der australischen Wettbewerbsbehörde die weiteren Genehmigungsverfahren erleichtert und beschleunigt. Seitdem die Airline im Januar 2021 die erforderlichen Dokumente über den avisierten Zusammenschluss bei neun Ländern eingereicht hat, hat sie bereits von der Türkei, Taiwan und Vietnam die Genehmigung erhalten. Die thailändische Wettbewerbskommission teilte mit, dass die Vorlage eines Reports nicht erforderlich sei. Auch von Singapur und Malaysia hat Korean Air die Freigabe erhalten. In diesen Ländern war das Reporting arbiträr. Die Philippinen haben bestätigt, dass ein Bericht zu den Übernahmeplänen nicht erforderlich sei.
Um den Übernahmeprozess abzuschliessen, wird Korean Air weiterhin proaktiv mit den Aufsichtsbehörden kommunizieren und zusammenarbeiten, von denen eine Rückmeldung aussteht, darunter die USA, die EU, China und Japan. Auch mit Grossbritannien, wo der Bericht arbiträr ist, steht die Airline in Kontakt.