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Die Corona-Nothilfe von CO-OPERAID hat in dieser Woche die ersten Dörfer in Bangladesch erreicht. Wir verteilen Lebensmittel für ca. 730 Bauernfamilien in Not.
Unsere Partnerorganisation Humanitarian Foundation will bis in einer Woche alle Familien versorgen. Für jede Familie werden 50kg Reis, 5kg Linsen, dazu Öl, Salz, Seife und Gesichtsmasken abgegeben. In Bangladesch wurde das Tragen von Masken im ganzen öffentlichen Raum zur Pflicht erklärt.
Es bleibt zu hoffen, dass die Restriktionen im Land bald gelockert werden. Die Bauernfamilien in unserem Projektgebiet im Distrikt Bandarban der Chittagong Hill Tracts kamen in Not, da sie nur eine kleine Ernte erwirtschaften können, die nicht für das ganze Jahr reicht. Sind ihre eigenen Erzeugnisse aufgebraucht, müssen sie sich mit Tagelöhner-Arbeit oder durch den Verkauf von Sammelgut wie Holz, Bambus oder Steinen etwas Geld verdienen. Diese Möglichkeit hat sich verschlossen, nachdem im Land eine Corona-Verordnung erlassen wurde.
Für die Notsituation, in welche viele Menschen durch die Restriktionen geraten, hat die Regierung Bangladeschs zwar Massnahmen angekündigt, aber tatsächlich kaum effektive Hilfe realisiert. Vor allem die diskriminierten ethnischen Minderheiten im Land werden nicht erreicht.
Vielen Dank für Ihre Solidarität und Spende! Jede Spende ist wertvoll! Für weitere Informationen siehe Corona-Nothilfe-Seite.