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Gesunde Körperzellen haben die Fähigkeit die Apoptose einzuleiten, das genetische Selbstmordprogramm. Sie tun dies, wenn sie eine bestimmte Zellteilungsrate erreicht haben, belastet sind oder einen nicht mehr reparierbaren Schaden aufweisen.
Krebszellen hingegen haben diese Fähigkeit verloren. Dafür können sie durch Veränderungen im Erbgut verschiedene genetische Eigenschaften hinzugewinnen und sich so sehr rasch veränderten Bedingungen anpassen. Sie können ursprünglich inaktivierte Gene wieder anschalten. Weiter können sie Möglichkeiten nutzen, welche für die Zelle ursprünglich gar nicht vorgesehen waren (Zellprogrammierungen nutzen, die anderen Zelltypen vorbehalten gewesen wären).
Der Defekt im Erbgut einer Krebszelle führt dazu, dass sie sich ungehemmt weiter teilen kann, weil ihre ursprünglich gespeicherte genetische Programmierung (wie sie in einer gesunden Zelle vorkommt) verloren ging.
Ein gut funktionierendes Immunsystem kann jedoch entartete Zellen aufspüren, erkennen und vernichten.