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Am einfachsten ist die Substanzwertmethode. Der Substanzwert wird auch als Basis in der Praktikermethode verwendet, wo zusätzlich der Ertragswert der letzten beiden Geschäftsjahre einbezogen wird.
Die einfachste Methode ist die, mit der der Substanzwert gemessen wird: Der Unternehmenswert wird anhand der in der Bilanz aufgeführten Posten des Umlauf- und Anlagevermögens (unter Berücksichtigung von stillen Reserven) abzüglich der latenten Steuerlast bestimmt. Anders gesagt berechnet man den Wert des Unternehmens, ohne dabei künftige Einnahmen, das Know-how der Mitarbeitenden oder die bestehenden Beziehungen zu Kunden und Lieferanten zu berücksichtigen. Diese Methode eignet sich daher nicht gut für gewinnträchtige Unternehmen, die damit zu niedrig bewertet würden.
Realitätsnäher ist die Praktikermethode, nach der die Steuerbehörden auch den Verkehrswert von nicht-kotierten Firmen berechnen. Dieser basiert auf dem Ertragswert der letzten beiden Geschäftsjahre sowie dem Substanzwert des Unternehmens.