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Evelyne Tschopp ist die erfolgreichste Schweizer Judoka der letzten Jahre. Das ohnehin schwierige Jahr 2020 verlief für die 29-Jährige allerdings nicht wie erhofft und sie musste sich mit einem fünften Rang beim Grand Slam Budapest als bestes Resultat zufriedengeben. Als Nummer 11 in der Klasse -52kg hält Evelyne dennoch den höchsten Schweizer Rang in der Weltrangliste.
Im 2021 will die Athletin vom JC Cortaillod-NE gleich erfolgreich ins Wettkampfgeschehen eingreifen. Das Doha Masters in Qatar steht kurz bevor.
Wie hast du den Saisonabschluss 2020 erlebt?
Die Europameisterschaften im November verliefen leider nicht wunschgemäss für mich. Im Anschluss legte ich nochmals einen Fokus auf technische Aspekte und die Umsetzung in den Randori. Da schon bald das Doha Masters in Aussicht stand, machte ich meine letzten Vorbereitungen zuhause in Yverdon. Die Umfänge beliefen sich wie gewohnt auf zwei Einheiten täglich.
Hast du eine Strategie, wie du dich auf das erste Turnier vorbereitest?
Mit Gegneranalysen und einigen technischen Aspekten, die es zu verbessern gilt. Ebenfalls wurde viel Wert auf Situations-Randori und Randori generell gelegt. Die unmittelbare Vorbereitung beinhaltet Trainings für die Explosivität und Schnelligkeit, als auch die Gewichtsreduktion.
Was sind deine Ziele im ersten Halbjahr 2021?
Ich will mich für die Olympischen Spiele qualifizieren und Medaillen an den finalen Turnieren gewinnen.
Gibt es auch schon Pläne für die zweite Hälfte vom Jahr?
Ich werde im Herbst den zweiten Teil des Wahlstudienjahres absolvieren. Judo und wettkampftechnisch wurde noch nicht soweit geplant.