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Deliveroo hatte im Rahmen des Börsengangs die Preisspanne auf 3,90 bis 4,10 Pfund je Aktie von zuvor 3,90 bis 4,60 Pfund verringert. Begründet wurde dieser Schritt mit den grossen Schwankungen, die an den Finanzmärkten herrschten.
Das Unternehmen könnte bei der für Mittwoch angepeilten Neuemission mit rund acht Milliarden Pfund bewertet werden. Damit würde sich Deliveroo hinter dem Bergbaukonzern Glencore einreihen, der im Mai 2011 den Gang auf das Parkett feierte.
Deliveroo wurde 2013 von William Shu gegründet. Shu führt das Unternehmen weiterhin und will seine Stellung nun mit der Einführung von zwei Aktiengattungen zementieren. Dadurch wird die Firma zunächst nicht in den britischen Auswahlindex FTSE einziehen. Amazon hat derweil bereits angekündigt, den Deliveroo-Börsengang zu nutzen, um seine Beteiligung herunterzufahren.
Deliveroo konkurriert unter anderem mit Just Eat Takeaway.com. Zwischenzeitlich war das für seine türkisfarbenen Warmhalteboxen bekannte Unternehmen auch in Deutschland tätig, zog sich aber bereits 2019 angesichts des scharfen Wettbewerbs wieder zurück.