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Das Schattenzeitalter folgt dem Matthäus-Prinzip:1 Wer hat, dem wird gegeben. Die Währungen des Schattenzeitalters werden immer ungleicher verteilt: Wissen führt zu noch mehr Wissen, Anerkennung zu noch mehr Anerkennung, Geld zu noch mehr Geld. Die Metafähigkeit, mit den Technologien und Herausforderungen der Wissensgesellschaft umzugehen, verstärkt diese Differenzen. Die Grossen werden noch grösser, die Mächtigen noch mächtiger.2 Konsequenterweise werden im Schattenzeitalter die Reichen reicher und die Armen ärmer. Finanzieller Reichtum ergibt sich aus der Fähigkeit, die Kräfte des Schattenzeitalters für sich zu nutzen. Je mehr Kapital man besitzt, desto eher vermag man die Wirklichkeiten der anderen zu beeinflussen und so zu gestalten, dass man davon profitiert.