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Zweiter Bericht über die Beschaffung von medizinischen Gütern während der Covid-19-Pandemie
Bern, 23.03.2022 - Von Juli 2020 bis Dezember 2021 hat die Armeeapotheke im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie für das Schweizer Gesundheitswesen medizinische Güter im Umfang von 96 Millionen Franken beschafft. Für die Bewirtschaftung des Schutzmaterials und der Impfstoffe wurden 14 Millionen Franken aufgewendet. Dies geht aus dem zweiten Beschaffungsbericht der Armee hervor.
Seit Beginn der Covid-19-Pandemie beschafft die Armeeapotheke nach Vorgaben des Bundesamtes für Gesundheit BAG wichtige medizinische Güter. Anfang Dezember 2020 veröffentlichte die Taskforce Beschaffungskoordination Corona VBS einen ersten Bericht über die Beschaffungen in der Anfangsphase der Pandemie. Der jetzt vorliegende zweite Beschaffungsbericht beschreibt die Güterbeschaffungen vom Juli 2020 bis Dezember 2021.
Kostenintensive Bewirtschaftung der Impfstoffe
Die Beschaffungsaktivitäten haben sich im Vergleich zum ersten Bericht in Frequenz und Menge stark reduziert und werden nun quartalsweise aufgelistet. Insgesamt wurden durch die Armeeapotheke zu Lasten Covid-19 Kredit in der Berichtsperiode Güter im Wert von rund 96 Millionen Franken beschafft beziehungsweise beauftragt. Beispielsweise gab die Armeeapotheke in dieser Beschaffungsperiode für Testungsmaterial rund 29 Millionen Franken, für FFP2 Atemschutzmasken rund 16 Millionen Franken und für Transportkosten Luftfracht rund 7 Millionen Franken aus. In derselben Periode wurden rund 14 Millionen Franken für die Bewirtschaftung des Pandemieschutzmaterials und der Impfstoffe aufgewendet. Die Bewirtschaftung insbesondere der Impfstoffe erwies sich als kostenintensiv, da die notwendigen Infrastrukturen teilweise neu geschaffen, respektive ausgebaut und optimiert werden mussten.
Weiterhin Beschaffungen
Mit der Publikation des vorliegenden Berichtes zeigt das VBS die subsidiären Beschaffungstätigkeiten und damit verbundenen Kosten transparent auf. Die Beschaffungen, die nach Vorgaben des Bundesamts für Gesundheit BAG erfolgen, sind noch nicht abgeschlossen, und die Armeeapotheke bewirtschaftet die Güter auch weiterhin im Auftrag der interdepartementalen Arbeitsgruppe medizinische Güter. Aus diesem Grund wird auch in Zukunft über die Beschaffungstätigkeiten informiert werden. Vorgesehen ist, in Zukunft jeweils jährlich über die Beschaffungen zu informieren.
Adresse für Rückfragen
Stefan Hofer
Armeesprecher
+41 58 463 37 41
Herausgeber