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Mamadou Coulibaly ist 75 Jahre alt und Bauer in Taga, Burkina Faso. Er hat auf rund 3,5 ha Land Cashewbäume gepflanzt. Auf weiteren 0,5 ha pflanzt er Kulturen für den eigenen Verbrauch wie Mais, Maniok, Erdnüsse und Sesam.
„Für mich ist die Landwirtschaft der grösste Reichtum der Welt. Man kann sich selber ernähren und ist nicht von anderen abhängig, man ist sein eigener Chef. Ich bin 75 Jahre alt und stolz darauf, dass ich immer noch hier bin. Ich habe 16 Kinder mit zwei Frauen. Doch nur mein letzter Sohn wohnt noch bei mir. Zwei meiner Kinder sind in Europa, einer ist in der Côte d’Ivoire, die anderen in der Stadt, in Bobo-Dioulasso.“
Was hat sich gegenüber früher verändert?
„Alles! Jeder Tag bringt etwas Neues. Insgesamt haben die Leute heute weniger Kinder und jeder schaut mehr für sich, anstatt einander zu helfen. Ich bin stolz darauf, dass ich etwas aufbauen konnte für meine Kinder. Aber man muss die Kinder machen lassen, sie haben ihre eigenen Ideen.“