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Enders hatte seine Belegschaft wegen Verdachts auf Korruption und Schmiergelder in Millionenhöhe bereits auf schwere Zeiten eingestimmt. Er schliesst eine hohe Strafe nicht aus. Die britische Anti-Korruptionsbehörde geht seit vergangenem Jahr dem Verdacht auf Betrug, Bestechung und Korruption bei Geschäften der zivilen Luftfahrtsparte von Airbus nach.
Die Vorwürfe betreffen nach Angaben vom August 2016 Unregelmässigkeiten im Zusammenhang mit Beratern einer "dritten Partei". Auch die französische Finanz-Staatsanwaltschaft führt dazu eine Untersuchung. Ermittler untersuchen zudem schon seit längerem die Umstände des Verkaufs von Eurofighter-Kampfjets an Österreich.
Der französischen Tageszeitung "Le Monde" (Samstag) hatte Enders bestätigt, dass der Konzern im Zusammenhang mit dem Korruptionsverdacht hohe Anwaltshonorare zu zahlen habe. Allein im vergangenen Jahr erreichten diese demnach 60 Millionen Euro oder sogar mehr. Auf die Frage, ob es auch in den USA eine Untersuchung gebe, sagte Enders dem Blatt: "Nein, nicht dass ich wüsste."/men
(AWP)