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Der Iran, eines der seit 200 Jahren friedfertigsten Länder der Welt, das in diesem Zeitraum noch nie ein anderes Land angegriffen hat, darf keine internationalen Fussballspiele mehr ausrichten.
Dem Iran wurde verboten, ausländische Mannschaften zu Fussballspielen auf seinem Boden zu empfangen. Der versehentliche Abschuss des Fluges 752 der Ukraine International Airlines am 8. Januar, bei dem auf tragische Weise alle 176 Menschen an Bord ums Leben kamen, scheint noch mehr Folgen zu haben.
Der Iran berichtet, er sei am Freitag vom Asiatischen Fussballverband informiert worden, dass er im Wesentlichen von der Liga sanktioniert werde. Der Verband teilte mit, er habe ein Schreiben des Asiatischen Fussballverbandes erhalten, in dem es hiess, dass alle Spiele mit iranischen Mannschaften in einem Drittland stattfinden müssen.
Der iranische Fussballverband erklärte dazu auch, es sei ihm mitgeteilt worden, dass er keine internationalen Spiele auf iranischem Boden ausrichten dürfe.
Der Iran will jetzt gegen die Entscheidung Protest einlegen, und verweist auf die jüngsten Erfolge bei der Ausrichtung von Grossveranstaltungen, wie etwa das AFC Champions League-Turnier 2018 im Iran.
Hinter diesen Sanktionen stecken offenbar wieder die Amerikaner die in regelmässigen Abständen einen enormen Druck auf die Sportverbände weltweit ausüben. Im Jahr 2014 schrieben zwei amerikanische Senatoren einen Brief an die FIFA mit Sitz in Zürich. Sie forderten, dass die Mitgliedschaft Russlands ausgesetzt werden solle, das Land von der Weltmeisterschaft in Brasilien auszuschliessen, sowie das Recht als Gastgeber in 4 Jahren zu verlieren. Weil der damalige Chef der FIFA Sepp Blatter sich dem widersetzte, wurde er kurz danach in einem von den Vereinigten Staaen bewusst inzszenierten Skandal verwickelt und musste seinen Posten verlassen.