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Goldmedaille wegen Dopings aberkannt
Die Weissrussin Nadseja Ostaptschuk hat sich mit Hilfe anaboler Steroide fit gemacht. (Keystone)
Einen Tag nach dem Ende der Olympischen Spiele in London wird mit Nadeschda Ostaptschuk eine Goldmedaillengewinnerin des Dopings überführt. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) gab bekannt, dass die weissrussische Kugelstoss-Olympiasiegerin eine positive Dopingprobe abgeliefert hat und daher ihre Goldmedaille verliert.
Jean-Pierre Eggers Schützling gewinnt Gold
Die zweitplatzierte Neuseeländerin Valerie Adams, die von Werner Günthörs ehemaligem Coach Jean-Pierre Egger trainiert wird, wurde zur Olympiasiegerin erklärt. Silber geht an die Russin Jewgenia Kolodko, Bronze an die Chinesin Lijiao Gong.
Anaboles Steroid nachgewiesen
Ostaptschuk hat am 5. August, dem Tag vor dem Wettkampf, und nach ihrem Olympiasieg in London eine Urinprobe abgegeben. In beiden Proben fanden die Dopingjäger die verbotene Substanz Metenolon, ein anaboles Steroid. Ostaptschuk wurde von der IOC-Disziplinarkommission disqualifiziert und nachträglich von den Olympischen Spielen ausgeschlossen. (pet, si)
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