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Im Juli 2016 wurde die erste Phase des Forschungsprojekts abgeschlossen. Die gewonnenen Ergebnisse wurden als Grundlage für die Gestaltung der zweiten Phase verwendet. Der Umbau wurde daher konzipiert, um folgende offene Fragen zu beantworten.
- Die Art von Feuchtflecken, welche bei trockenen Bedingungen im unberegneten Bereich permanent vorkommen, wurde in Hunzenschwil nicht beobachtet. Diese Art von Flecken hat vermutlich ihre Ursache in Salzvorkommen oder einem ungenügenden Gefälle im Untergrund. Auf Feld 1 wurde daher eine salzige Lösung versprüht, welche die in der Literatur gemessenen Konzentrationen und Zusammensetzungen wiederspiegelt.
- Biofilme und Patina bilden sich im Allgemeinen bei kontinuierlich feuchten und schattigen Bedingungen (z.B. Möbel). Auch diese Verfärbungen wurden in Hunzenschwil nicht beobachtet. Um die Entstehung von solchen Flecken zu simulieren / beschleunigen wurden Betonelemente auf Feld 2 gelegt, welche einzelne Platten beschatten.
- Mögliche Lösungen zur Vermeidung von Feuchtflecken werden auf Feld 3 gestestet. Mit diesen Lösungen versucht man, den Kapillartransport von Wasser zu minimieren. Von links nach rechts werden die folgenden Aufbauten getestet:
- Bettung: Drainagematte – Rundkies mit Trasszement – Dichtschlämme. Steinplatten: Cresciano, Dietfurter und Padang
- Bettung: Drainagematte – Sickermörtel – Plattenkleber mit Latexmilch. Steinplatten: Cresciano, Dietfurter und Padang
- Bettung: Splitt – Drainagematte. Steinplatten: Cresciano, Dietfurter und Padang
- Bettung Splitt mit Hydrophobierungsmittel. Steinplatten: Cresciano, Dietfurter und Padang