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Vielen Künstlerinnen und Künstlern bleibt der – finanzielle – Erfolg zu Lebzeiten versagt. Andere können noch quicklebendig vom Rendement ihrer Werke profitieren. Auch häufig: dass erst die Nachkommen dank dem Schaffen der berühmten Verwandten viel Geld verdienen. Sie schöpfen die Gewinne ab, die aus den Tantiemen und Markenrechten fliessen.
Das US-Magazin «Forbes» hat analysiert, welche verstorbenen Persönlichkeiten letztes Jahr am besten verdienten. An der Spitze taucht ein überraschender Name auf: der des englischen Kinderbuchautors Roald Dahl (1916–1990). Der Streaming-Dienst Netflix sicherte sich die Rechte an vielen Werken des Schriftstellers für über eine halbe Milliarde Dollar.
Musikstar Prince (1958–2016) ist auf dem zweiten Platz rangiert. Der Superstar aus Minneapolis verhalf seinen Geschwistern posthum zu Reichtum, sie verkauften einen Teil seiner Hits an den Musikverlag Primary Wave für 120 Millionen Dollar. Michael Jackson (1958–2009), der mit Prince zu Lebzeiten um die Krone im Musikbusiness rivalisierte, schafft es auf Platz drei, auch hier trennten sich die Erben von einem Teil der Musikrechte.
Die Fans halten Elvis Presley die Treue
Die Namen vier und fünf auf der Liste sind hierzulande weniger bekannt: Charles M. Schulz (1922–2000) war der Schöpfer der berühmten Comicfiguren «Peanuts». Dr. Seuss (1904–1991) wiederum war Kinderbuchautor und Cartoonist (bürgerlicher Name Theodor Seuss Geisel), Autor von Beststellern wie «Der Kater mit Hut» und «Wie der Grinch Weihnachten gestohlen hat».
Auf den vordersten Plätzen sind auch noch Musiker Bing Crosby (1903–1977; sein grösster Hit: «White Christmas»), Golf-Champion Arnold Palmer (1929–2016) und Elvis Presley (1935–1977). Letzterer bescherte seinen Erben letztes Jahr rund 30 Millionen Dollar, vor allem durch die Touristenattraktion Graceland.
(mbü)