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Augsburg, 1525: Nachdem seine Familie im Bauernkrieg von Söldnern des Schwäbischen Bundes umgebracht wurde, flieht Georg in die Stadt. Dort wird er von einer Schauspielertruppe aufgenommen, die in der mächtigen Reichsstadt Augsburg ein Osterstück aufführen will. Weil ein Mitglied der Truppe an einer unheimlichen Krankheit gestorben ist, soll Georg nun die Rolle des Judas übernehmen. In der belagerten Stadt kommt er bald einer Verschwörung auf die Spur, und setzt – von einem unsichtbaren Gegner verfolgt – alles daran, sich und seine Freunde zu retten.
Portrait
Peter Dempf, geboren 1959 in einem Augsburger Vorort, begann bereits als Zwölfjähriger mit seinen ersten Schreibversuchen: Auf dem Dachboden fand er eine zerfledderte Heftchenroman-Serie, deren fehlende Seiten er selbst ergänzte. Nach seinem Studium der Germanistik, Geschichte und Sozialkunde war er als Dozent für Deutsch als Fremdsprache sowie als Trainer für Körpersprache und Rhetorik für Industriebetriebe tätig, bevor er Lehrer an einem Gymnasium wurde. Peter Dempfs Werke wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, wie 2001 mit dem »Kunstpreis des Landkreises Augsburg für Literatur«, und auch die Augsburger Allgemeine sagt: »Peter Dempf kann wunderbar erzählen.« Peter Dempf lebt mit seiner Familie in Stadtbergen bei Augsburg.