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Arbeitsgruppen
Arbeitsgruppe Privatwirtschaft
Das starke Engagement der Privatwirtschaft in der Berufsbildung ist eines der Kennzeichen des schweizerischen Berufsbildungssystems, folglich auch ein zentrales Thema in den internationalen Projekten. Insbesondere interessieren unter anderem folgende Fragen:
- Wie gut gelingt es, Elemente eines dualen Berufsbildungssystems in der internationalen Zusammenarbeit umzusetzen? Wo liegen die Grenzen dieses Ansatzes?
- Welche anderen Modelle und Ansätze der Zusammenarbeit mit dem Privatsektor in der Berufsbildung gibt es und welche Vor- und Nachteile haben sie? Welches ist dabei insbesondere die Rolle der Verbände?
Ausgangslage
Den Startpunkt der Arbeitsgruppe bildete die Tagung zur dualen Berufsbildung in der Internationalen Zusammenarbeit vom 3. Juli 2013, die zusammen mit der Jacobs Foundation durchgeführt wurde. Informationen und Dokumente über diese Veranstaltung sind erhältlich unter "Veranstaltungen/Archiv 2012 - 2015".
Thematische Fundierung
Das starke Engagement der Privatwirtschaft in der Berufsbildung ist eines der Kennzeichen des schweizerischen Berufsbildungssystems. Eine aktive Rolle des Privatsektors ist auch in den Berufsbildungsprojekten in der internationalen Zusammenarbeit wesentlich, denn kein Staat ist auf Dauer in der Lage, breitenwirksame Berufsbildung in angemessener Qualität alleine bereitzustellen. Neben finanziellen Aspekten und dem Bereitstellen von Ausbildungsplätzen bringt der Privatsektor auch wesentliche Elemente der Praxis- und Marktorientierung in die Berufsbildung ein und nur dadurch kann die Berufsbildung ihre ökonomische Funktion als Wirtschaftsmotor besser und gezielter wahrnehmen.
Ausgehend von diesen einleitenden Gedanken hat sich die Arbeitsgruppe u.a. mit folgenden Fragen auseinandergesetzt:
- Welche Modelle und Ansätze der Zusammenarbeit mit dem Privatsektor gibt es in der Berufsbildung und welche Vor- und Nachteile haben sie?
- Welches ist dabei insbesondere die Rolle der Verbände?
- Wie kann das spezifische Know-How ausgewiesener Berufsbildungsakteure vermehrt in die Projekte der internationalen Zusammenarbeit fliessen?
- Welche Ansätze und lessons learnt lassen sich anwenden?
- Wie wird mit der Anforderung der Arbeitsmarktorientierung von Berufsbildungsprojekte allgemein umgegangen?
- Was passiert in Ländern, die nur über einen äusserst schwachen, kaum organisierten Privatsektor verfügen?
- Was ist zu tun, wenn der Privatsektor dominant ist und der Staat keinen regulatorischen Einfluss auf die Berufsbildung wahrnimmt?
- Haben im Ausland tätige Schweizer Firmen Interesse an Berufsbildungsprojekten der internationalen Zusammenarbeit und falls ja, welches ist ihr Interesse?
Ziel der Bearbeitung des Themas und der damit verbunden Fragen war es, Rolle, Möglichkeiten und Grenzen der Privatwirtschaft in der Berufsbildung aus unterschiedlicher Sicht zu betrachten.
Erstes Treffen der Arbeitsgruppe
Die Starveranstaltung der Arbeitstruppe „Einbezug der Privatwirtschaft in die Berufsbildung: Möglichkeiten und Grenzen“ des FoBBIZ fand am 22. Oktober 2013 in Bern statt.
Berichterstattung zum ersten Treffen der Arbeitsgruppe:
Zweites Treffen der Arbeitsgruppe
Auf der Basis der Arbeiten an der ersten AG-Veranstaltung (siehe Protokoll vom 24. 10. 2013) war entschieden worden in einer zweiten AG-Sitzung die Thematik gemeinsam weiter vertiefen. Das zweite Treffen hat am 14. Januar in Bern stattgefunden.
Berichterstattung zum zweiten Treffen der Arbeitsgruppe:
Drittes Treffen der Arbeitsgruppe
Die Ziele der dritten Veranstaltung waren, die Erfolgsindikatoren noch präziser zu entwickeln, die Aussagen der Untergruppen 1 bis 3 konkreter zu formulieren, um am Schluss daraus Thesen abzuleiten, die Aussagen der Untergruppen mit mehr und vor allem mit konkreteren Beispielen zu ergänzen sowie gemeinsam Ideen für die Gestaltung der Schlussveranstaltung zu formulieren.
Der Anlass fand am Abend des 18.3.2014 zwischen 17.30 und 19.00 Uhr im GIBB Bern statt.