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Auf 1. Januar 2013 haben sich die zwei Gemeinden Schötz und Ohmstal zur neuen Gemeinde Schötz vereinigt. In einer denkwürdigen Volksabstimmung vom
11. März 2012 beschlossen die Stimmberechtigten der beiden Gemeinden mit grosser Mehrheit diese Gemeindevereinigung.
Das Gebiet der bis am 31. Dezember 2012 selbständigen Gemeinde war vermutlich bereits um 800 besiedelt. Der Hof Ohmstal wird allerdings erst um 1150 in den Acta Murensia urkundlich erwähnt - damals gehörte der Hof zu den Besitzungen des Klosters Muri im Aargau. Vermutlich lag der Hof Ohmstal in der Gegend Bachmatt-Fadenhof. Mit Bestimmtheit kann dies allerdings nicht gesagt werden. Die sporadischen Erwähnungen Ohmstals in den verschiedenen Klosterurbaren und Steuerrodeln der Klöster Muri, St. Urban und Einsiedeln zeigen, dass das Gebiet Ohmstals als Lehen mal dem einen mal dem anderen Lehensherrn unterstand.
Im Protokoll des Luzerner Regierungsrates wird auf den 17. April 1818 verwiesen, als die Zusammenlegung der Gemeinden Niederwil und Ohmstal verordnet wurde, da beide als unabhängige Gemeinwesen nicht mehr existenzfähig waren. Bei den Einwohnern kam das damals offensichtlich nicht gut an und in den wenigen vorhandenen Protokollen finden Streitereien um die Nutzung der Niederwiler Allmend und den dortigen Wald Platz. Mitte des 19. Jahrhunderts scheint sich die Lage beruhigt zu haben.
Ein eigentliches Dorf mit zusammengewachsenem Siedlungsgebiet auf dem Boden der Gemeinde Ohmstal hat es allerdings erst ab 1980 gegeben, als im Gebiet Lörzigen Einfamilienhäuser und zwei Mehrfamilienhäuser gebaut wurden. Die Bevölkerung stieg von 257 Einwohnern im Jahr 1980 auf 310 Einwohner im Jahre 2012 an.
Internationales Publikum lockte Ohmstal mit seinem Kurhaus in der Zeit von Ende des 19. Jahrhunderts bis 1914 an. Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges fand der "Tourismus" allerdings ein jähes Ende.
Geschichte schrieb Ohmstal auch im Jahre 2000, als hier die erste Tagesschule des Kantons eröffnet wurde.
Kaum eine andere Gemeinde kann auf eine so lange Tradition und auf eine so lange Ahnenreihe zurückblicken wie Schötz. Bereits in der mittleren Steinzeit bot das Gebiet rund um den ehemaligen Wauwilersee den Menschen Wohnung und Nahrung. Die Pfahlbauer kannten schon die Töpferei und die Weberei und wohnten in kleinen Dörfern dicht beieinander. Aus der Bronzezeit (1200 - 800 v.Chr.) kam beim Bau des neuen Schulhauses in Schötz ein Siedlungsplatz zum Vorschein. Auch in der Eisenzeit war das Gebiet um Schötz bewohnt. Um 500 v. Chr. drangen die ersten Kelten in das Gebiet ein. Viele der Flur- und Flussnahmen könnten keltischen Ursprung haben, so auch der Ortsname Schötz selber. Auch aus römischer Zeit sind in Schötz Funde gemacht worden. Aus dieser Zeit stammt die erste nachweisbare Strasse der Gemeinde, die von Dagmersellen her über den Wellberg und Hostris nach Ettiswil führte.