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Mit der Aufnahme leistet Deutschland einen Beitrag zum Ende des Menschenrechtsskandals Guantánamo. Amnesty International appelliert an die deutsche Bundesregierung und an die Landesregierungen der beiden aufnehmenden Bundesländer Hamburg und Rheinland-Pfalz, die Männer bei der Integration zu unterstützen. Dazu gehören medizinische und psychologische Betreuung, Sprachkurse sowie weitere soziale Massnahmen.
Schweiz nahm drei Gefangene auf
Zurzeit befinden sich 181 Gefangene in Guantánamo, von denen mindestens 32 nicht in ihre Heimatländer zurückkehren können, weil ihnen dort politische Verfolgung, Gefängnis und Folter drohen. Seit dem Amtsantritt von Barack Obama sind etwa 60 Gefangene entlassen worden. Die Schweiz hat 2010 drei ehemalige Häftlinge aufgenommen: Ein Ex-Gefangener aus Usbekistan traf im Januar in Genf ein; zwei Uiguren leben seit März im Kanton Jura. Mehr Informationen
Amnesty International setzt sich seit Überstellung der ersten Gefangenen ins Lager Guantánamo im Jahr 2002 dafür ein, dass die Gefangenen, gegen die strafrechtlich etwas vorliegt, in einem rechtsstaatlichen Verfahren angeklagt werden. Alle anderen müssen freigelassen und Guantánamo geschlossen werden.