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Ein weiterer Spitzenpolitiker der französischen Sozialisten hat seine Kandidatur für die Vorwahlen angekündigt, bei denen die Partei ihren Bewerber für das Präsidentenamt bestimmt: Der ehemalige Chef der Partei und ehemalige Lebensgefährte von Ségolène Royale, François Hollande.
"Ich habe mich entschlossen, über die Vorwahlen meine Kandidatur für die Präsidentschaftswahl zu erklären", sagte Hollande am Donnerstag in Tulle im Département Corrèze, wo er zuvor zum Präsidenten des örtlichen Parlaments gewählt worden war.
Der 56-Jährige hatte seine Kandidatur bei den Vorwahlen von einem Erfolg in Corrèze abhängig gemacht, wo die Sozialisten bei den Kantonalwahlen am Sonntag die Mehrheit errangen.
Zuvor hatte bereits Royal ihre Bewerbung für die Sozialisten offiziell gemacht. Die 57-Jährige, die bereits 2007 gegen Nicolas Sarkozy angetreten war, liegt in Umfragen allerdings stets hinter Hollande und dem Chef des Internationalen Währungsfonds, Dominique Strauss-Kahn.
Letzterem werden die besten Chancen eingeräumt, kommendes Jahr gegen Sarkozy zu gewinnen. Allerdings hat DSK, wie der IWF-Chef in Frankreich auch genannt wird, seine Bewerbung noch nicht bekanntgegeben.
SDA-ATS