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Vaterliebe kennt keine Grenzen – so der Idealfall. Dass Prinz William, 37, sich diesen Spruch zu Herzen nimmt, machte er während eines Besuchs bei «Albert Kennedy Trust» klar. Die Wohltätigkeitsorganisation unterstützt junge Menschen, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Identität aus ihren Familien verstossen wurden und von Obdachlosigkeit bedroht sind.
Auf die Frage eines jungen Mannes, wie er auf ein Coming-Out seiner Kinder reagieren würde, sagte der Dreifachvater: «Wenn meine Kinder homosexuell sein sollten, dann werde ich sie vollkommen unterstützen.» Wow, das sind klare Worte!
Noch sind die Kinder von Prinz William und Herzogin Kate klein, Prinz George, 5, Prinzessin Charlotte, 4, und Prinz Louis, 1, müssen sich jetzt noch keine Gedanken zu ihrer Sexualität machen. Aber zu wissen, dass ihr Papa voll und ganz hinter ihnen steht, egal wen sie später einmal lieben werden, ist eine wunderbare Grundlage für eine gesunde und freie Entwicklung.
William, der Zweite in der britischen Thronfolge, hat allerdings auch seine Bedenken: «Ich wünschte, wir würden in einer Welt leben, in der es absolut normal und cool ist.» Dass wir noch nicht soweit seien, mache ihn nervös. Er befürchtet, dass es seine Kinder im Falle eines Coming-Outs später im Leben schwer haben könnten. «Es beunruhigt mich aus Elternsicht, wie viele Hindernisse, hasserfüllte Worte, Verfolgung und Diskriminierung folgen könnten.» Hier seien «alle von uns gefragt». Nur so lasse sich die Situation verbessern.
Die britischen Medien verbreiteten einen kurzen Gesprächsausschnitt und auch der offizielle Twitter-Account des Royals veröffentlichte mehrere Tweets zu seinem Besuch.