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Frieden und Sicherheit
Die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung der Region sind untrennbar verknüpft mit deren Sicherheit und Stabilität. Die Schweiz trägt mit den ihr zur Verfügung stehenden Instrumenten zur Vorbeugung und Lösung bewaffneter Konflikte in Südostasien bei.
Besonderes Augenmerk gilt dabei den Menschenrechten. Die Schweiz setzt sich auf diplomatischem Wege für das Recht auf freie Meinungsäusserung, die Abschaffung der Todesstrafe, die Verhütung von Folter und den Minderheitenschutz in der Region ein.
Auch für die Achtung des Völkerrechts macht sie sich stark. Der Schweizer Einsitz im UNO-Sicherheitsrat in den Jahren 2023 und 2024 bietet Gelegenheit, die Zusammenarbeit in diesem Bereich zu verstärken.
Ein Beispiel: Stärkung des sozialen Zusammenhalts in Myanmar
Die Schweiz unterstützt an der Westküste des Landes, im Bundesstaat Rakhine, lokale Organisationen, die der Bevölkerung Raum für interkulturelle Verständigung und Dialog bieten, um den sozialen Zusammenhalt zwischen den beiden grössten Religionsgemeinschaften des Landes, den Muslimen und den Buddhisten, zu stärken. Zudem wurde ein Frühwarnsystem geschaffen, mit dem die Zunahme von Gewalt und Hassreden frühzeitig erkannt werden soll. Ferner werden Schulungen angeboten, in denen die verschiedenen Gemeinschaften lernen, wie sie den Wahrheitsgehalt der verbreiteten Informationen überprüfen können.