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Steckborn, Turgi/Schanz
Die beiden neolithischen Seeufersiedlugen in Steckborn-Turgi und -Schanz sind 1858 entdeckt worden, weil beim damaligen extremen Niedrigwasser des Untersees zahlreiche Pfähle zum Vorschein kamen, aber auch Funde and den Ufern gemacht wurden.
Neuere Abklärungen 1982 und in den Jahren 2002, 2005 und 2006 ergaben, mithilfe von Bohrungen im Seegrund, dass diese beiden Stationen stark erodiert und damit gefährdet sind. So wurden bei den Tauchgängen auch Grundlagen erarbeitet, um diese unter Wasser liegenden Siedlungsreste zu sichern. Die zweite neolithische Ufersiedlung in Steckborn ist die Station Schanz. Sie liegt östlich der Bachdeltaspitze. Auf Veranlassung des Historischen Vereins des Kantons Thurgau wurde sie im Winter 1882 vom Zürcher Pfahlbauforscher Jakob Messikommer erstmals untersucht.
Im Rahmen eines Nationalfonds-Projekts 1981-1983, das eine Bestandesaufnahme der thurgauischen Ufersiedlungen zum Ziel hatte, wurde die Station Steckborn-Schanz 100 Jahre nach der ersten Grabung eingehender untersucht (Winiger/Hasenfratz 1985 "Ufersiedlungen am Bodensee").
Im Jahr 2002 hat das Amt für Archäologie mit Unterwasseraufnahmen überprüft, in welchem Zustand sich die ehemalige neolithische Siedlung befindet.