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Das SECO engagiert sich aktiv sowohl mit bilateralen Massnahmen wie auf multilateraler Ebene für die Korruptionsbekämpfung. Korruption ist in vielen Partnerländern ein grosses Problem und führt dazu, dass der öffentliche Sektor kaum funktioniert, das Vertrauen in die Regierungen gering ist, Investitionen ausbleiben und die Effizienz der internationalen Zusammenarbeit vermindert wird. Korruption hemmt das Wachstum und belastet die ärmsten Bevölkerungsschichten unverhältnismässig.
Die Projekte des SECO zielen darauf ab, die Entwicklungsländer in ihrem Kampf gegen die Korruption wirksam zu unterstützen. Die Massnahmen des SECO tragen dazu bei, die institutionellen, gesetzlichen und menschlichen Kapazitäten im Bereich Transparenz und Effizienz zu stärken. Konkret unterstützt das SECO Programme zur Verbesserung der Transparenz im Bereich der staatlichen Budgetführung, bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen sowie bei Reformen im Bereich der Zollverwaltung. Zudem unterstützt das SECO seit 2003 das Antikorruptionsnetzwerk (ACN) der OECD zur Verminderung der Korruption in Osteuropa und Zentralasien.
Bei der Projektumsetzung in den Partnerländern wird die potentielle Fehlleitung finanzieller Hilfe durch ein wirksames Kontrollsystem in den verschiedenen Phasen des Projekts reduziert. Zudem enthalten alle Verträge und Abkommen mit Partnerländern oder ausführenden Agenturen klare Klauseln zur Verhinderung und Bekämpfung der Korruption.
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