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- Bei einem Brand auf einer Personenfähre sind in Bangladesch mindestens 39 Menschen ums Leben gekommen.
- Rund 70 weitere sind mit Brandverletzungen in Krankenhäuser gebracht worden.
Das Feuer auf dem mehrstöckigen Boot mit rund 800 Menschen an Bord sei am frühen Freitagmorgen mitten auf einem Fluss, rund 150 Kilometer südlich der Hauptstadt Dhaka ausgebrochen, sagte ein Feuerwehrsprecher nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur. Viele Menschen sollen zum Zeitpunkt des Unglücks noch geschlafen haben.
Fernsehaufnahmen zeigten die brennende Fähre und Passagiere, die um Hilfe riefen, sowie Hunderte Angehörige am Flussufer. Der Besitzer der Fähre sagte gegenüber Reportern, dass es an Bord mindestens 21 Feuerlöscher gegeben habe. Jedoch habe keiner benutzt werden können, da sich das Feuer so schnell verbreitet habe.
Die Feuerwehr habe knapp hundert Leute gerettet, sagte ihr Sprecher. Die Fähre sei ganz ausgebrannt. Es habe mehr als drei Stunden gedauert, bis Feuerwehrleute den Brand gelöscht hätten, nachdem die Fähre bei einem Dorf in der Nähe verankert worden sei. Die Bergungsarbeiten dauerten am Freitagnachmittag (Ortszeit) noch an. Die Behörden gaben an, dass sie den Vorfall untersuchen wollten. Tödliche Unglücke auf oft voll besetzten Booten kommen auf den Flüssen des 170-Millionen-Einwohner-Lands immer wieder vor. Schuld daran sind laut Experten hauptsächlich schlechte Sicherheitsstandards.