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Dmitri Schostakowitsch j
SINFONIE NR. 4
Beschreibung
Die Vierte Sinfonie stellt in Schostakowitschs sinfonischem Gesamtschaffen (von 15 Sinfonien) einen ersten Höhepunkt und zugleich den Abschluss einer Entwicklung dar, die nach der Vierten eine radikale Wende erfuhr. Schostakowitsch mitten in der Arbeit an seiner ?modernen? Vierten Sinfonie von Stalin gemassregelt. Daher zog er diese Sinfonie noch vor der geplanten Uraufführung zurück, zu der es erst 1961 kam. Schon 1937 schrieb Schostakowitsch seine entschieden gemässigtere und auf die Sprachmittel der Spätromantik zurückgreifende ?Fünfte Sinfonie? als ?schöpferische Antwort eines sowjetischen Künstlers auf eine berechtigte Kritik?. Der Anspruch der Vierten ist im Vergleich zu den ersten drei Sinfonien merklich gestiegen, auch was die zeitliche Ausdehnung auf rund eine Stunde betrifft. Die musikalische Sprache entfernt sich von der bildhaften Plastik der früheren Werke und erinnert in ihrem zerrissenen Ton mit Steigerungsfeldern, Zusammenbruchsstellen und surrealen Einsprengseln trivialer Tanz- und Marschmotiven stark an Gustav Mahlers Musik, die Schostakowitsch in hohem Masse bewunderte.
Komponist
Dmitrij Schostakowitsch (1906-1975)
Mitwirkende
Philharmonische Werkstatt Schweiz , Mario Venzago (Leitung).
CD-Bestellnummer
MGB 6149