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Botanik:
Der Bärlapp (lat.: Lycopodium clavatum L.) kriecht wie eine grüne Schlange am Boden dahin und ist dicht mit kleinen Blättchen besetzt, die zu einer haarförmigen Spitze auslaufen. Er verzweigt sich reichlich, so daß es gelegentlich zu ganzen Teppichen kommt!
Die aufsteigenden Triebe werden bis zu 15cm hoch, an seinen Enden bilden sich Fruchtähren aus, die blaßgelbe, sich samtig anfühlende, auf dem Wasser ohne Benetzung schwimmende Sporen enthalten.
Er kommt in ganz Europa vor. Und bevorzugt trockene Heiden, Moore, Gebirgswiesen und Nadelwälder.
Seine Blütezeit beträgt von Juli bis August.
Inhaltsstoffe und Wirkung:
Der Bärlapp ist reich an fettem Öl (bis zu 50%), außerdem enthält er Alkaloide, Kohlenhydrate, Flavonoide, Triterpene usw.
Dadurch hat er eine harntreibende, krampflösende und schmerzlindernde Wirkung, die sich vor allem auf die Leber, Galle, Milz, Magen, Darm und Harnorgane richtet.
Nicht nur in der Phytotherapie auch in der Homöopathie ist er ein sehr wichtiges Mittel bei Rheuma, Lebererkrankungen, Bronchitis, Nervenleiden usw.
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