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|Deckakt und Befruchtung|

Der
Geschlechtstrieb führt zur Verbindung der Geschlechter. Er äussert sich in der
Tätigkeit der Geschlechts- und weiteren Drüsen des Organismus, die unter
besonderen Bedingungen ihre Produkte unmittelbar in das Blut abgeben. Ihre
Wirkstoffe nennt man Hormone. Sie beeinflussen in hohem Masse die Erregungslage
des vegetativen Nervensystems und dadurch die Funktionen bestimmter Organe.
Eierstock der Zibbe, wie Hoden der Rammler spielen dabei eine besondere Rolle.
Da unsere
Sämtliche
lebensfähigen Eizellen werden in den beiden Eilleitern befruchtet und siedeln
alsdann in die beiden Gebärmutterschläuche über. Im Verlaufe der Tragzeit
entwickeln sich nun sogenannte Embryonen und darnach Föten.
In
der Kaninchenzucht allgemein, jedoch in der Fehzucht speziell, sind die
Leistungseigenschaften der Paarungstiere stark zu berücksichtigen. Fruchtbarkeit,
Aufzuchtfähigkeit und Gesundheit, aber auch gute Futterverwertung sind dabei
nicht unwesentlich. Grundsätzlich hat es wenig Sinn, schöne und schönste
Tiere zu züchten, wenn diese nicht mehr oder kaum noch in der Lage sind, ihr
Erbgut auf eine frohwüchsig Nachkommenschaft zu übertragen. Eine alte Züchterweisheit
hat auch heute immer noch ihre volle Berechtigung, die besagt: , Möglichst viel
züchten und möglichst hart ausmerzen."