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Die weltbekannten Musikveranstaltungen des Menuhin Festivals bilden den räumlichen und inhaltlichen Kern des Gebäudes. Die Räume für Kunstausstellungen, Kulturvermittlung und gesellschaftliche Anlässe legen sich um dieses Zentrum und stellen die Verbindung nach Aussen her. Mit dem niedrigen Eingangsbereich reagiert das Gebäude auf die kleinteilige Struktur des Ortes, bildet eine Adresse und steigt erst zum Berg hin an. Die runde, geschwungene Form verkleinert die gefühlte Grösse des Baukörpers zusätzlich und fügt ihn in die Topograﬁe des Hangs ein.
Erst von den umliegenden Hängen manifestiert sich das bergende Dach, das mit seiner kreisenden Form den Konzertsaal als Herz des Gebäudes ikonographisch darstellt und dem Kulturzentrum Les Arts Gstaad eine unverwechselbare Identität gibt. Nachts strahlt Licht zwischen den Öffnungen hindurch und verleiht dem Gebäude eine festliche Atmosphäre. Das Holz als ortstypischer Baustoff bringt das Gebäude der umliegenden Bebauung näher.