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Haarausfall – Ursachen und Abhilfe
Sehr viele Menschen leiden zeitweilig oder dauerhaft unter Haarausfall. Haarausfall kann verschiedene Ursachen haben. Die häufigste Ursache ist der hormonell und erblich bedingte Haarausfall. Auf diese Ursache sind ungefähr 95 % der bekannten Fälle von Haarausfall zurückzuführen. Betroffen davon sind etwa jeder zweite Mann und 20 % bis 30 % der Frauen vor den Wechseljahren. Der erblich und hormonell bedingte Haarausfall ist meist ein Haarausfall, der ohne Behandlung bleibend ist, das heisst, es kommt zur so genannten Glatzenbildung, wovon ein Teil des Kopfes oder der ganze Kopf betroffen ist. Ursachen für einen zeitweiligen Haarausfall, der meist ein diffuser Haarausfall ist, können auch sehr rigorose Diäten, andere Formen der Mangelernährung, die Einnahme bestimmter Medikamente, Unverträglichkeit von Haarbehandlungen, die die Haarwurzel schädigen sein. Des Weiteren können Hauterkrankungen, die sich auf den Kopf ausbreiten zum Haarausfall führen, aber auch schwere Infektionskrankheiten wie Scharlach oder Diphtherie. Bekannt ist ebenfalls der häufige zeitweilige Haarverlust bei der Chemotherapie in der Krebsbehandlung.
Was lässt sich tun bei Haarausfall?
Der erste Weg bei einem auffälligen Haarausfall sollte zum Arzt führen. Ein Hautarzt kann diagnostizieren, um welche Art von Haarausfall es handelt. Entsprechend kann dann zu einer medikamentösen Behandlung geraten werden. Medikamente gibt es vorwiegend für den erblich hormonellen Haarausfall. Scheidet eine Behandlung mit Medikamenten aus, so bleiben noch immer zahlreiche andere Möglichkeiten, den Haarausfall zu verbergen oder ihn sogar zu beseitigen.
Hilfe bei Haarausfall
Wer unter einem starken oder sogar unter einem bleibenden totalen Haarausfall leidet, kann sich für eine Haarverpflanzung entscheiden. Diese Behandlung wird von einem Facharzt vorgenommen. Die Haarverpflanzung ist die teuerste Behandlung, aber sie schafft dauerhaft Abhilfe. Alternativen, die günstiger sind, sind moderne Perücken oder Toupets. Alternativ zu pharmazeutischen Medikamenten auf chemischer Basis können auch manche Naturheilmittel angewandt werden. Beim zeitweiligen Haarausfall durch Erkrankung gibt sich dieser meist nach der Genesung.