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Der Gipfel in den Walliser Alpen ist eines der wichtigsten Naturdenkmäler der Schweiz. Seit 1857 scheiterten mehrere Versuche, den steilen Gipfel meist von der italienischen Seite aus zu besteigen. Auch der Brite Edward Whymper (1840–1911) hat dabei schmerzliche Erfahrungen gesammelt, als er rund 60 m abstürzte. 1862 erstieg John Tyndall (1820–1893) mit seinen Schweizer Führern erstmals die Südwestschulter (Pic Tyndall). Whymper steigt mit seiner Gruppe von Zermatt über den Hörnligrat auf.
Triumph und Drama
Am 14. Juli 1865 ist die siebenköpfige Seilschaft auf dem Gipfel. Whymper ist zuerst oben, ihm folgen der Bergführer Michel Croz aus Chamonix, die Engländer Reverend Charles Hudson, Lord Francis Douglas und D. Robert Hadow sowie die Zermatter Bergführer Peter Taugwalder Vater und Sohn. Der Abstieg entwickelt sich zum Drama. Die vorderen vier der Seilschaft, Croz, Hadow, Hudson und Douglas, stürzen oberhalb der Schulter uber die Nordwand in den Tod. Drei der Verunglückten werden nach Tagen von Bergungstrupps gefunden, Lord Francis Douglas bleibt verschollen. Am 17. Juli gelingt Whympers Freund und Rivale Jean-Antoine Carrel (1829–1890) von der italienischen Seite der Aufstieg. Im Jahr 1931 erklimmen die Münchener Franz und Toni Schmid zum ersten Mal die Matterhorn-Nordwand. Das Drama um das Matterhorn ist später mehrfach Thema von Filmen und Büchern.
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