Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03420.jsonl.gz/554

In Südafrika leben Millionen von Menschen bereits in extremer Armut.
Hinzu kommt nun noch die AIDS-Epidemie, die die Lebensumstände noch schwieriger und einen Ausweg unwahrscheinlicher macht: Je kranker ein Mensch ist, desto weniger Möglichkeiten hat er oder sie, Einkommen zu verdienen, um den Bedürfnissen der Familie zu erfüllen.
Islamic Relief hat das Büro in Südafrika im Jahr 2003 eröffnet. Auch wenn das Land als das am weitesten entwickelte in Afrika gilt, bleibt ein gewaltiger Unterschied zwischen dem Lebensstandard der ärmsten und dem der reichsten Bürger bestehen. Die aus dem Elend hervorgehende Gewalt führt zur Abwanderung von Fachkräften und der Bildung von immensen Armutsvierteln, die von den Behörden stark vernachlässigt werden.
|26,5 % der Bevölkerung ist|
Opfer der Arbeitslosigkeit
|Mehr als 50% der Einwohner|
leben unterhalb der Armutsgrenze
|6,5 Millionen sind|
an AIDS erkrankt
In Südafrika unterstützt Islamic Relief Programme zur Schaffung eines Zugangs zu Bildung für alle sowie Projekte zur Sensibilisierung, zur Unterstützung und zur Versorgung von an AIDS erkrankten Menschen. Zusätzlich werden Projekte für Waisenkinder eingerichtet, um ihnen zu helfen, Zugang zu grundlegenden Diensten zu erhalten.
Das südafrikanische Islamic Relief- Büro führt ausserdem saisonale Programme zu Ramadan und Kurban sowie ein individuelles Waisenpatenschaftsprogramm durch.
Islamic Relief Schweiz war an der Erbauung des Nelson Mandela Kinderkrankenhauses in Johannesburg beteiligt. Der Einsatz unseres Büros hat weiterhin darin bestanden, eine pädiatrische Onkologie zur Behandlung kranker Kinder einzurichten, das für qualitativ hochwertige Versorgung notwendige Equipment bereitzustellen und das Personal auszubilden.