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Der Waldteufel wurde vom Schmied Christian Rogenmoser (1895-1974) aus Alosen in Zug erfunden. Der Waldteufel ermöglichte Forstarbeiter eine Kette zu spannen und mit Hebelwirkung Baumstämme in die gewünschte Fällrichtung zu ziehen oder zu schleifen. Die Kette wurde mittels eines Hebelarms vorwärts transportiert und arretiert. Dann konnten die Männer mit dem Sparren wieder Schwung holen, um den nächsten Zug zu machen.
Diese Idee habe Schmied Rogenmoser über die Forstzentrale Solothurn patentieren lassen. Später habe der Industrielle Habegger aus Thun das Patent erworben und die gleiche Funktion in einem geschlossenen Gehäuse ausgeführt. Daraus sei der bekannte „Habegger Seilzug“ entstanden, der in der gleichnamigen Fabrik in Thun noch heute produziert wird und sich in der Forstwirtschaft nach wie vor bewährt. Aus Sicherheitsgründen ist der Einsatz des Waldteufels im Wald heute verboten.
Quelle: Klaus Bilang, Oberägeri