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Geschichte
1934 – Die Gründung
Im Frühjahr 1934 entschlossen sich ein paar fußballbegeisterte junge Leute, einen Fussballclub zu gründen. Leider sind über die ersten zwei Jahre keine Protokolle aufzutreiben. Nach mündlichen Aussagen nannte sich der Verein FC Neu-Allschwil und wurde von Max Stocker präsidiert. Der Club galt als sogenannter „Wilder Verein“, gehörte keinem Verband an und führte nur Freundschaftsspiele durch. So ging das etwa 2 Jahre, bis man sich entschloss, einem Verband beizutreten.
1936 – SC Morgarten
Im Restaurant Borerhof an der Merkurstrasse 101 in Neu-Allschwil wurde am 4. Dezember 1936 eine ausserordentliche Generalversammlung einberufen. Die 21 anwesenden Mitglieder Hans Stocker (1. Präsident) und Ernst Bitterlin wählten mit Ernst Boser einen bekannten Kleinhüninger Leichtathleten zum zweiten Präsidenten. An dieser Versammlung wurde ferner beschlossen, den Vereinsnamen in SC Morgarten zu ändern, da in diesem Quartier noch kein weiterer Sportverein existierte.
1937 – Beitritt zum BFuS
Am 16. Januar 1937 wurde dem Gesuch um Aufnahme in den Baselstädtischen Fussballverband unterer Serien entsprochen. Der Verein konnte von nun an mit einer Mannschaft an der offiziellen Meisterschaft teilnehmen. Die ersten Trainings mussten allerdings noch im „Grünen“ durchgeführt werden, da kein geeigneter Platz zur Verfügung stand. An der GV 1937 wurden erste Statuten vorgelegt und genehmigt. Interessantes Detail: Die Tellersammlung an dieser GV ergab den stolzen Betrag von Fr. 2.80
1938 bis 1940 – Schwierigkeiten, Erste Reise, Training, Meldung 2. Mannschaft
Die ersten Schwierigkeiten liessen aber nicht lange auf sich warten: So blieb z.B. der Kassier der GV fern, weil er versäumt hatte, die Mitgliederbeiträge einzukassieren. An einer ausserordentlichen GV 1938 im Rest. Bündnerhof wurde mit Hans Burkhardt ein neuer Präsident gewählt, der bis 1946 im Amt bleiben sollte. 30 Personen beteiligten sich an Ostern 1938 an der ersten, zweitägigen Clubreise nach Gerstheim (Elsass).
Meldung einer 2. Mannschaft
Für die Saison 1938/39 wurden zwei Mannschaften in der 5. Liga gemeldet. Die Dressfrage konnte dank eines gelungenen Gartenfests im Rest. Borerhof gelöst werden.
Training
Das Training wurde im Winter in der Gotthelf-Turnhalle und im Sommer auf den Sportanlagen St.Jakob abgehalten. Die Heimspiele des SCM fanden auf dem «Joggeli» statt. In der Nähe des Rest. Paradies in Allschwil stellte man uns auf dem Gelände der Passavant-lselin (Ziegeleifabrik) ein Stück Land zur Verfügung, welches in Fronarbeit bespielbar gemacht wurde. Vermutlich auf Intervention des FC Allschwil wurde uns dieser Platz allerdings bald wieder abgesprochen. Später benötigte man den Boden im Rahmen der «Anbauschlacht» (Plan Wahlen).
4. Liga
Die erste Mannschaft nahm in der Saison 1939/40 erstmals an der 4.Liga-Meisterschaft teil.
1940 – Weltkrieg
Weltkrieg
Mit dem Ausbruch des 2. WeItkrieges und der Mobilmachung unserer Armee war der Spielbetrieb nicht nur in unserem Club, sondern auch im ganzen Land in Frage gestellt. Es wurde eine Mobilisationsmeisterschaft durchgeführt, doch war die Teilnahme fakultativ. Die Vereinsgeschäfte wurden während der Kriegszeit vom Militärpatienten Fritz Lohner abgewickelt. Aus den Protokollen ist ersichtlich, dass sich die Spieler nur noch zu den Wettspielen trafen, und der Verein nur mit Mühe zusammengehalten werden konnte. Der Mitgliederbestand an der Generalversammlung 1942 war auf 41 Mitglieder zusammengeschrumpft. (20 Aktive, 16 Passive und 5 auswärtige Mitglieder). Vom Verband erhielt der Club erstmals eine Subvention von Fr. 108.-.
Untermieter beim FC Black Stars
Im November 1944 konnte mit dem FC Black Stars ein Vertrag abgeschlossen werden, der erlaubte, Meisterschaftsspiele und Training auf dem Buschwilerhof durchzuführen. Das 10-jährige Jubiläum wurde mangels Finanzen nur mit einer kleinen intimen Feier begangen.
Erste Jahresfeier
Eine erstmals im September 1945 durchgeführte Jahresfeier im Rest. Sans Souci in Allschwil ergab einen Reingewinn von Fr. 1314.-. Im Rest. Bündnerhof wurde ein neues Vereinslokal gefunden. Hans Mosimann ersetzte den langjährigen Präsidenten Hans Burkhardt, der aber in der Spielkommission weiter tätig blieb.
Auf den 1. Juli kündigte der FC Black Stars unseren Vertrag als Untermieter auf dem Buschwilerhof.
Erste Freimitglieder
Die drei Gründungsmitglieder Lauer Karl, Stocker Max und Bitterlin Ernst wurden anlässlich der Generalversammlung 1946 zu Freimitgliedern ernannt.
Ehrungen
Eine weitere Reise brachte uns nach 8 Jahren ein Wiedersehen mit unseren alten Freunden in Gerstheim. Auf Vorschlag des Vorstandes wurden anno 1947 die beiden verdienten Mitglieder Burkhardt Hans als Ehrenpräsident und Lehni Fritz als Ehrenmitglied ausgezeichnet.
1949 – Aufstieg
Dunkle Wolken
Infolge beruflicher Inanspruchnahme sah sich der Präsident plötzlich nicht mehr in der Lage, die Sitzungen zu leiten und die anfallenden Geschäfte zu erledigen. Auch alle Bemühungen um Zuteilung eines eigenen Trainings-und Spielterrains blieben vorläufig ohne Erfolg, so dass weiterhin mit den Sportanlagen St. Jakob vorliebgenommen werden musste.
Die Generalversammlung vom 11. Juni 1949 im Rest. Löwenzorn deckte erschreckende Missstände auf: Mangelnde Zusammenarbeit im Vorstand, Demissionen, Abwesenheit des Präsidenten und ein Kassabestand von minus Fr. 15. waren die Haupttraktanden. Da kein neuer Präsident gefunden werden konnte, wurden die Geschäfte bis auf weiteres durch den Ehrenpräsidenten gemeinsam mit dem Vorstand abgewickelt.
Es geht wieder aufwärts
Im Rest. Hopfenkranz, konnte an einer ausserordentlichen Generalversammlung im November 1949 mit Andre Hufschmid ein neuer Präsident gefunden werden. Die neue Leitung, die gute Zusammenarbeit, das geregelte Training und eine ausgezeichnete Kameradschaft brachten auch sportliche Erfolge, denn das Fanionteam belegte in der Meisterschaft den hervorragenden zweiten Platz.
Im Januar 1950 erschien erstmals eine Clubrundschau mit Spielberichten, Mitteilungen und anderen interessanten Beiträgen.
Der Mitgliederbestand umfasste 48 Mitglieder, wovon 24 Aktive.
In der Saison 50/51 beteiligten sich beide Mannschaften an der 4.Liga-Meisterschaft. Trotz Demission des Trainers belegte die 1.Garnitur den Ehrenplatz in ihrer Gruppe.
Aufstieg und Regionalmeister 4. Liga
Nach einer schönen Reise nach Altneudorf bei Heidelberg an Pfingsten wurde die Saison 1951/52 mit viel Elan in Angriff genommen. Das letzte Meisterschaftsspiel am 27.4.1952 wurde auf dem Joggeli mit 5:2 gegen BCO gewonnen, was gleichzeitig den erstmaligen Aufstieg in die 3. Liga bedeutete (mit 30 Punkten aus 16 Partien). Im Turnier um den 4.Liga-Regionalmeister der Nordwestschweiz qualifizierte sich der SCM für den Final und besiegte Binningen klar mit 3:1 Toren. Für diesen schönen Erfolg sind der Vorstand, der Trainer Teddy Burkhardt, die aufopfernd kämpfende Mannschaft und die gute Kameradschaft gleichermassen verantwortlich.
Hierzu ein Bericht aus der Nationalzeitung vom 15. Juni 1952:
15. Juni 1952. Stadion Bahndamm St. Jakob 10.00 h
4.Liga-Final: Morgarten-Binningen 3: 1 (0: 1)
af. Unter der sehr guten Leitung von Schiedsrichter Häge (Basel) fand dieses Finalspiel um die Meisterschaft der 4. Liga der Region Nordwestschweiz im Kampfstadion St. Jakob statt. Morgarten verdiente den Sieg in Anbetracht seines grossen Einsatzes. Bei Binningen vermisste man das restlose Einsetzen; immerhin ist zu sagen, dass die etwas älteren Leute unter der sehr warmen Junisonne mehr litten als ihre Gegner. Das Spiel beginnt sehr lebhaft, und die Vorörtler haben auch bedeutend mehr davon. Es gelingt aber dem Mittelstürmer der Blauweissen erst in der 19. Minute, seih Team mittels gut platziertem Kopfstoss mit 0: 1 in Führung zu bringen. Morgarten hat nun auch in der Folge mehr zu verteidigen, doch Binningen kann den Vorsprung nicht erhöhen. Im Gegenteil, der Binninger Goalie muss noch kurz vor der Pause einen scharfen Schuss des gegnerischen Mittelstürmers in Corner boxen. Nach der Pause geht Morgarten ganz energisch aufs Ganze und vermag auf verunglückte Abwehr der Binninger Verteidigung das 1:1 zu erzielen. In der 27. Minute verhängt der Schiedsrichter einen Foulpenalty gegen Binningen, doch der Halbrechte der Grünweissen schiesst kläglich. In der 30. Minute ist es um die Blauweissen geschehen: Der Rechtsaussen bricht unwiderstehlich durch, flankt genau in die Mitte, und der Linksaussen vermag Morgarten mit 2:1 in Führung zu bringen. Das Schlussresultat ist in der 39. Minute bereits erzielt, und zwar auf Durchbruch durch den Rechtsaussen von Morgarten. Am Schluss können die glücklichen Sieger aus den Händen eines Funktionärs des Regionalkomitees den Meisterschaftsbecher in Empfang nehmen.
1953 – Abstiegssorgen
Bestätigung
Mit 26 Aktivmitgliedern und 2 Mannschaften wurde die neue Saison gestartet. Die erste Mannschaft erreichte einen beruhigenden 4.Schlussrang in ihrer ersten 3.-Liga Saison, obwohl sie in der Rückrunde ohne Trainer auskommen musste.
Im Rest. Spalencasino, das mittlerweile zum Stammlokal geworden war, fand 1953 eine Jahresfeier statt, der ein guter Erfolg beschiedenwar.
Abstiegssorgen
Vor Beginn der neuen Saison nahm die Mannschaft an einem Turnier in Schönenwerd teil, das fortan zur Tradition im sportlichen Jahresprogramm werden sollte. Nach langem Suchen gelang es, einen neuen Trainer zu finden, doch der erwartete Erfolg blieb aus: 8 Spiele, 3 Punkte, letzter Tabellenplatz nach der ersten Meisterschaftshälfte. Nur mit viel Kampf und Glück konnte das Schlusslicht auf Saisonende 53/54 nochmals abgegeben werden.
Erstmals wurde im Dezember 1953 eine Waldweihnacht durchgeführt.
Demissionen
An der Generalversammlung vom 2.6.1954 demissionierten der Präsident, der Spiko-Sekretör, der Aktivbeisitzer und der Trainer. In Rene Meyer wurde jedoch ein geeigneter Ersatz als Präsident gefunden, nachdem sich auch Max Meier nochmals als Spiko-Chef zur Verfügung gestellt hatte.
Gustavsburg bei Mainz war das Ziel des SC Morgarten an Pfingsten 1954, wo auch ein Match gegen den dortigen Lokalverein ausgetragen wurde.
In Teddy Surkhardt wurde ein neuer (alter) Trainer gefunden. Ein Schweizercupspiel gegen Sinningen ging knapp verloren. Die 2.Mannschaft verlor einige Spiele mangels Aktiven forfait.
Nachwuchssorgen
Die Saison 54/55 musste mit nur 22 Aktiven in Angriff genommen werden.
Ein Aufruf: „Werbt Spieler, um unsere Mannschaft zu verstärken und um unsere 2. aufzufrischen“ blieb weitgehend erfolglos. Trotzdem konnte die Saison in der 3.Liga mit einer befriedigenden Platzierung abgeschlossen werden.
20 Jahre
Trotz gutem Programm und grossem Einsatz der Mitglieder brachte die Jubiläumsfeier am 30.10.54 im Spalencasino nur Fr.600.– Reingewinn.
1955 – Rückzug
Wechsel im Vorstand
Die im Spalencasino durchgeführte 22.ordentliche Generalversammlung (11.6.1955) brachte einige Rücktritte von bewährten alten Mitgliedern. Theo Buser als Präsident und eine junge Spiko brachten frischen Wind ins Vereinsgeschehen. Erstmals wurden sportärztliche Untersuchungen für Spieler über 36 Jahre durchgeführt.
Die längst fällige Rückspielverpflichtung mit dem FC Gustavsburg wurde am 3. September 1955 eingelöst. Im Freundschaftsspiel erzielte man einen 4:3 Sieg, und unsere Gäste nahmen an unserer Jahresfeier teil.
Rückzug der 2. Mannschaft
7 Forfaits der 2.Mannschaft und eine knappe Rettung vor dem Abstieg in die 4.Liga waren das Fazit der vergangenen Saison 1955/56. Mit 22 Aktiven war es leider nicht mehr möglich, 2 Mannschaften für die neue Saison zu melden. Mangelndes Vertrauen im Verein, insbesondere im Vorstand, sowie geschäftliche Gründe bewogen den Präsidenten T.Buser, von seinem Amt mit sofortiger Wirkung zurückzutreten.
Der Ehrenpräsident als Präsident
Diesen unerfreulichen Vorkommnissen zum Trotz konnte vom grünen Rasen erfreuliches gemeldet werden. In der Rückrunde 1957 ging bei 2 Unentschieden nur 1 Spiel verloren, während die anderen Treffen für unsere Farben gebucht werden konnten (4.Schlussrang).
Die Geschäfte im Präsidium wurden vorübergehend von Hans Burkhardt geführt.
Lichtblicke
Für die vakanten Posten im Vorstand stellten sich altbewährte Kräfte zur Verfügung. Als neuer Präsident wurde Meier Max einstimmig gewählt, der diesen Posten während 13 Jahren innehaben sollte. Weisskopf Max als Spiko-Präsident und Hofmann Edgar (ex Concordia) als Trainer ergänzen den Vorstand an der GV 1957.
Erstmals wurden den Teilnehmern am Turnier in Schönenwerd die Bahnfahrt und das Mittagessen vergütet. Primäres Ziel des neuen Vorstandes war die Aufstellung einer 2. Mannschaft auf das kommende Vereinsjahr.
1958 – Schweizercup
Saison 1957/58
Es galt vor allem, den havarierten Verein wieder auf die Beine zu bringen. Ein Finalplatz am Turnier in Schänenwerd brachte uns auf Rang 2, punktgleich mit dem 2.Liga-Sieger FC Hängg. In der Meisterschaft (3.Liga) wurde der 7. Platz erkämpft.
Im Schweizercup
Die erste Garnitur stiess sensationell in die 1.Hauptrunde vor, nach Siegen über Ticinese (2.Liga).
Saison 1959
In der Jubiläumsjahresfeier (31.1.59) wurden die Gründungs-, Ehren-und Freimitglieder mit goldenen Silbernadeln geehrt. Erfreulich das Abschneiden der ersten Mannschaft, die während der ganzen Saison an der Spitze mithielt und sich erst im Schlussspurt auf den dritten Rang verdrängen liess.
Mit 27 Aktivspielern konnte nach 2 Jahren wieder eine 2.Mannschaft in der 4.Liga gemeldet werden.
Kampf ums Überleben 1960
Die pfingstreise 1960 führte den SCM nach Klengen bei Donaueschingen. Auf dem Spielfeld ging es bedeutend weniger vergnüglich zu, denn mit einem noch weiter zusammengeschmolzenen Mitgliederbestand konnten nur mit Not und Mühe beide Mannschaften über die Runden gebracht werden. Die wichtigsten Ereignisse an der GV 1960 waren die Erhöhung des Mitgliederbeitrags auf Fr.2.– pro Monat sowie Wechsel in den Ämtern der Spielkommission und des Trainers.
1961 – Spielerpass
Gesunde Finanzen
Die im Januar 1961 durchgeführte Jahresfeier ergab einen Rekordgewinn von Fr.1991.65.
15 Punkte aus 22 Spielen waren die bescheidene Ausbeute der ersten Mannschaft, doch bestand keine Abstiegsgefahr.
Die Reisefreudigen des Vereins weilten in diesem Jahr in Leyden (Holland).
Spielerpass
Als Neuerung wurde auch in den unteren Ligen auf die Saison 1962/63 der Spielerpass eingeführt. Die 3.Liga-Zugehörigkeit konnte mit dem 8.Platz gesichert werden, doch fehlte es an geeignetem Nachwuchs. Einmal mehr wurden die Mitglieder aufgefordert, die «Werbetromme1» zu rühren. Über Pfingsten war der Verein beim SV Breisach zu Gast. Gesamtbestand an Mitgliedern: 36 Aktive, 30 Passive und 73 Ehren resp. Freimitglieder.
Überalterung
Mit letztem Einsatz der alten Routiniers konnte der Ligaerhalt in der Saison 1962/63 nochmals geschafft werden. Es zeichnete sich aber immer mehr ab, dass der Ligaerhalt mit einem überalterten Kader ohne talentierte jüngere Spieler nicht mehr lange gesichert sein könne.
Relegation
Der Fall in die 4.Liga wurde im Jahre 1964 zur Tatsache. Auch die letzten treuen Anhänger mussten einsehen, dass es so nicht weitergehen konnte. Einziger Lichtblick war die 30jährige Vereinsfeier im Spalencasino, die zur Zufriedenheit aller ausfiel. Das Vereinsjahr 1964/65 galt als Bewährung, und die Meisterschaft wurde mit zwei 4.Liga Teams durchgeführt. Die Equipe A (Absteiger) schlug sich achtbar, während die andere Mannschaft noch im Aufbau begriffen war.
1966 – Trainerkarussell
Saison 1965/66
Der Mitgliederbestand an der Generalversammlung 1966 setzte sich wie folgt zusammen:
26 Aktive, 31 Passive,4 Ehren-, 10 Frei- und 2 auswärtige Mitglieder, was einen Totalbestand von 73 Mitgliedern ergab.
Neben einer finanziell interessanten Jahresfeier ging es auch sportlich wieder aufwärts, denn die Equipen A (ältere) und B (jüngere) holten in 42 Spielen 54 Punkte und belegten die Ränge 4 und 5 in der laufenden Meisterschaft.
Trainerkarussell
Ein neues Dress und 2 neue Matchbälle wurden eingekauft, doch konnte der abgetretene Trainer noch nicht ersetzt werden. 8 Neueintritte (Aktiv) und ein Trainer aus den eigenen Reihen (R. Lanz) waren das Fazit der Bemühungen, wie aus dem Protokoll der Vereinsversammlung vom 16.11.66 zu erfahren ist.
Mittelfeldplatz
Die Meisterschaft 1967 wurde mit zwei mittelmässigen Rangierungen in der 4. Liga beschlossen: Team A mit 15 Punkten auf Rang 4.
Erstmals wurde im Rest. Güterbahnhof Wolf ein Saujassen durchgeführt, wobei die Metzger aus den eigenen Reihen stammten.
Die Idee eines Wiederaufstiegs in die 3. Liga wurde in einer der nächsten Sitzungen vorgebracht, doch fehlten uns dazu etwa 3-4 gute Fussballer.
Ab der Saison 1967/68 wurde der gemeinsame Spielbetrieb zwischen dem SFV und dem Satus (Schweiz. Arbeiter-, Turn- und Sportverband) eingeführt.
Senioren
An der GV 1968 wurde ein Antrag zur Gründung einer Seniorenmannschaft mit 10:9 Stimmen und 7 Enthaltungen knapp angenommen.
Wie gewohnt wurden im Sommer wieder die Turniere von Chevroux und Schönenwerd besucht.
Erfreulich war das Abschneiden der Aktiven, die mit der 4.-Liga-Vertretung einen 4. Rang erkämpften, während die erstmals im Einsatz stehenden Senioren sogar auf Platz 3 vorstiessen. Aus den Akten ist weiterhin zu entnehmen, dass die Koordination zwischen Spieler- und Seniorenobmann ausgezeichnet klappte.
Vizegruppenmeister
Die von R. Lanz trainierte 4.-Liga-Vertretung errang mit 28 Punkten und einem Torverhältnis von 70:28 den beachtlichen 2. Rang, nur 2 Punkte hinter dem Gruppensieger und späteren Aufsteiger, gegen den aber 3 Punkte abgegeben werden mussten.
Die Senioren erreichten einen Mittelfeldplatz, doch waren bereits Stimmen zu hören, die wieder eine 2. Aktivmannschaft forderten, sehr zum Leidwesen der älteren treuen „Kämpen“.
1972 – Supporterclub
43 Aktive
Mit einer Rekordzahl von 43 Aktiven wurde die neue Saison in Angriff genommen. Der Rest. Orsini wurde vorübergehend zum Stammlokal.
Die erwartete Spitzenklassierung der ersten Mannschaft wurde mit dem 4. Platz nicht ganz erreicht. Erwähnt werden darf auch die unentgeltliche Trainertätigkeit von Richard Thomas.
Supporterclub
Auf Initiative des ehemaligen Präsidenten Andre Hufschmid wurde anlässlich der Generalversammlung vom 23.6.72 ein Supporterclub ins Leben gerufen. Die Vereinigung wollte (und will) den Kontakt unter den älteren Mitgliedern pflegen und dem Sportclub finanziell unter die Arme greifen, sofern dies einmal nötig würde.
Neue Statuten
Trotz des Engagements eines deutschen Trainers klassierte sich das erste Team nur im Mittelfeld, während die Reserven dank ihrer guten Kameradschaft 7. im Klassement wurden.
Ziel eines zweitägigen Familienausfluges war der Riegelsee bei Kandersteg.
Die neu revidierten Statuten wurden im Rest. Schiff in Kleinhüningen (GV) einstimmig genehmigt. An der Spitze des Vorstandes löste Richard Thomas den zurücktretenden Präsidenten R. Lanz ab. Auch im weiteren Vorstand fand eine Wachtablösung statt, denn erfreulicherweise kamen vornehmlich jüngere Kräfte zum Zuge.
2. Cluborgan
Auf Initiative des neuen Präsidenten erschien im September 1973 nach 20 Jahren Unterbruch wieder ein Cluborgan.
In Kandersteg fand erstmals ein zweitägiges Symposium für Vereinspräsidenten der Region Nordwestschweiz statt .
1974 – Reisen
40 Jahre
Die Jubiläumsfeier 40 Jahre SCM wurde in feierlichem Rahmen durchgeführt. Geehrt wurden dabei die Gründungsmitglieder Bitterlin Ernst, Lauer Karl und Stocker Max. Gute Platzierungen der beiden Aktivmannschaften: Dritter und sechster Rang im Jahre 1974.
Sieger am traditionellen Turnier von Chevroux.
Ein erstes Gartenfest in Riehen und ein Supporterausflug in den Jura sollen nicht unerwähnt bleiben.
Clubreise
An Auffahrt 1975 führte uns eine viertägige Clubreise per Flugzeug nach Athen-Stadt der Antike. Ein einmaliges Erlebnis.
2.Rang am Turnier in Schönenwerd – Verlierer im entscheidenden Penaltyschiessen.
Fünfter Schlussrang in der laufenden Saison.
Mangel an Aktiven
Die schlechten Rangierungen der beiden Mannschaften sind auf den kleinen Aktivbestand zurückzuführen. Der Präsident richtete einen dringenden Appell an alle, dass unbedingt neue Mitglieder geworben werden müssten, an sonst das Weiterbestehen einer 2.Equipe in Frage gestellt sei.
1977 Reisen, Reisen, Reisen.
.. 1977, das Jahr der Reisen. Die Fussballer machten einen viertägigen Abstecher nach Lissabon (Stadt der 1000 Farben) – während die Supporter in der Weingegend von Dijon verschiedene gute Tropfen goutierten. Im sportlichen Sektor gibt es keine Extraleistungen zu melden.
Unerfreuliches und Erfreuliches nach zweifelhaften Schiedsrichterentscheiden (Penalty und ungerechtfertigter Platzverweis) ging das alles entscheidende Spiel mit 4:3 verloren, was gleichzeitig den Abstieg der 2.Mannschaft in die 5. Liga bedeutete.
1978 genehmigte der Basler Regierungsrat den Bau weiterer staatlicher Sportanlagen am Bachgraben. Dem Nordwestschweizerischen Fussballverband ist es zu verdanken, dass der SCM auf diesen herrlichen Plätzen ab 1980 Gastrecht geniessen darf.
1979 – Kein Trainer
Kein Trainer
Zu kleines Spielerkader, keine Motivation, zu viele Absenzen und auch interne Zwistigkeiten sind schlechte Voraussetzungen, um ein Ziel zu erreichen. Mit diesen Feststellungen verliess uns der neu eingestellte Trainer. Die Ausbeute war ein weiteres Abrutschen der 4.-Liga-Vertretung auf Rang 8. Das Positive an der ganzen Sache war das Zusammenhalten der bewährten Mitglieder während dieser schweren Stunden.
Barcelona
Die zur Tradition gewordene Vereinsreise führte uns diesmal nach Barcelona, der Geburtsstadt des grossen Seefahrers Christoph Kolumbus. Unvergessen das Galadiner im Nobelrestaurant „Los Caracoles“, wo sonst nur Prominenz vom Film und Theater verkehren.
Tiefpunkt erreicht
Eine gelungene Jahresfeier mit einem Programm aus eigener Regie und dem Spitzencabaret „OLE“ leitete das Jahr 1980 vorerst positiv ein. Fußballerisch sollte 1980 aber zu einem Tiefpunkt in der SCM-Geschichte werden:
Der Abstieg aus der 4. Liga war nicht zu vermeiden, denn die erste Mannschaft konnte in der ganzen Saison kaum ein Spiel gewinnen. Jetzt musste gehandelt werden: Eine Auffrischung der 1. Mannschaft mit jungen und guten Spielern war unumgänglich, und auch ein zweites Training in der Woche wurde notwendig. Ziel des neuen Präsidenten Louis Dorkel, der an der Generalversammlung im Juni 1980 gewählt worden war, war der sofortige Wiederaufstieg in die 4. Liga.
1981 – Wiederaufstieg
Bewährung
Die Eisenbahn führte uns an Auffahrt 1981 nach Amsterdam-Stadt der Grachten, Velos und langen Nächte, wo neben kulinarischen Genüssen auch die Kameradschaft gepflegt wurde.
Leider erreichte die 1.Mannschaft ihr Ziel, den Wiederaufstieg, noch nicht. Im Klassement reichte es nur für Platz 3.
Föhrifest
„Zem Aigegool“ hiess die Festwirtschaft beim Hotel Drei König während des Fährifestes im August 81. Neben einem schönen Zustupf in die Vereinskasse gab es aber für viele Mitglieder während einer Woche Arbeit in Hülle und Fülle.
Wechsel des Vereinslokals
Neues Vereinslokal wurde der Rest. Sans Souci in Allschwil. Die im Januar 1982 durchgeführte Jahresfeier im Saal des neuen Vereinslokals fand guten Anklang.
Wiederaufstieg
Unter einem guten Stern begann die neue Meisterschaft 1981/82. Die erste Mannschaft stand nach der 1.Runde mit 10 Spielen und 18 Punkten als Wintermeister fest. Mit der Verpflichtung von Roland Saner als Trainer gelang der Mannschaft Ende Saison 81/82 der ersehnte Wiederaufstieg. Spannender als ein Kriminalfilm von Hitchcock waren die entscheidenden Spiele gegen Amicitia Riehen, was Aktive und Zuschauer sicher bestätigen können. Auf der Grendelmatte wurde der Sieg im letzten und entscheidenden Spiel buchstäblich mit dem Schlusspfiff durch ein vermeidbares Tor vergeben. Nach Abschluss der Saison waren die beiden Teams wieder punktgleich. Das Entscheidungsspiel um den Gruppenmeister und gleichzeitig Aufsteiger fand am Freitag, 11.6. 1982 auf den Sportanlagen St.Jakob statt.
Vor 150 Zuschauern hiess der Gegner wiederum Amicitia Riehen. Nach 10 Minuten ging unser Gegner etwas glücklich in Führung, da ein gegnerischer Stürmer ungedeckt losziehen konnte. Erstaunlicherweise verstärkte sich jedoch der Druck des SCM, und innert wenigen Minuten brachten Egli und Joset unsere Farben in Führung. Nach dem Seitenwechsel hatten die Morgärtler das Spiel sicher im Griff, konnten aber ihren knappen Vorsprung nicht weiter ausbauen. In der letzten Minute wollte auch R. Häusermann die Verteidigung unterstützen, und als eine Flanke in den Strafraum flog, griff er mit der Hand nach dem Ball. Der Elfmeter war für G. Steidel unhaltbar, und es musste in die Verlängerung gegangen werden. Unsere Spieler waren nun ausser Rand und Band. Mit einem gefühlvollen Lobball ging Amicitia wieder 3:2 in Führung.
Nach einem Pfostenschuss des Gegners schien alles verloren, als K. Erb drei Minuten vor Schluss mit einem Prachtskopfstoss den Ausgleich doch noch schaffte. Das Penaltyschiessen endete mit 5:3 für Morgarten, was gleichzeitig den Wiederaufstieg in die 4. Liga bedeutete. Die anschliessende Feier soll bis in die frühen Morgenstunden ausgedehnt worden sein. Ein spezielles Lob und Dankeschön an die Adresse aller, die zu diesem Erfolg beigetragen haben.
1983 – 50 Jahre Vereinsjubiläum!
Bewährung
Unter Leitung von P. Hinderer und mit 2-3 neuen Spielern wurde die neue Saison in der 4. Liga in Angriff genommen. Die 1.Mannschaft erkämpfte sich den beruhigenden 4. Tabellenplatz, nachdem lange Zeit eine noch bessere Platzierung möglich gewesen wäre.
An der Generalversammlung vom 24. Juni 1983 im Sans Souci wurde der Vorstand bestätigt. Als Mutationen waren die Rücktritte des Spiko-Präsidenten G. Steidel sowie des Sekretärs zu vermerken.
1983 – 2003
Der Verein versank in der Region als mittelmässiger 5. Liga Club. Ein Kommen und Gehen der Spieler, Auflösung der Senioren und Junioren Mannschaften und keine Sponsoren machten es allen Verantwortlichen sehr schwer den Verein attraktiv zu halten. Anfang 2000 gab es dann nur noch eine aktiv Mannschaft. Es konnten auch leider keine schriftlichen Protokolle der GVs gefunden werden.
2004 – Neustart und Namensänderung zu FC New Stars Basel
Im Spätsommer 2004 entschlossen sich dann ein paar fussballbegeisterte junge Leute den Verein zu übernehmen. Dies wurde angetrieben durch den in der Region bekannten Fussballer und Event- Organisator Giuseppe Miele. Er trommelte seine Fussball-Kollegen zusammen und versuchten einen Neustart mit einer Namensänderung zu FC New Stars (NSU). Das 1. Jahr marschierten die Jungs durch von der 5. in die 4. Liga. Das 2. bis 3. Jahr gelang ihnen immer nur der 2. Platz und somit verpassten sie immer knapp den Aufstieg in die 3. Liga. Frust verbreitete sich schnell und viele Spieler verliessen den Verein und somit war auch kein Ziel mehr vorhanden.
2012 – Übernahme und Rückzug der Männer aktiv Mannschaften
2012 übernahm der bekannte Spieler-Trainer Dean Krexa- Brown den Verein. Da aber der Verein keine finanzielle Mittel mehr zur Verfügung hatte, musste die aktive Mannschaft zurückgezogen werden.
2013 – Anmeldung einer neuen Damen-Mannschaft
2013 kam es bei FC Allschwil Damen zu einem Bruch und einige Damen wollten eine neue Mannschaft auf die Beine stellen. Nach mehreren Gesprächen und durch die Zusage von 20 Damen, konnte der Verein eine Damen-Mannschaft für die Saison 2013/2014 anmelden. Auch durch Zusage von 2 Sponsoren waren die finanziellen Ausgaben für die Spielsaison gesichert. Die Mannschaft hatte klare Ziele und somit hat sich der FC New Stars Basel zu einer der attraktivsten Damen-Fussballmannschaft in der Region entwickelt. Der direkte Aufstieg in die 3. Liga wurde geschafft!!!
2014 – bis jetzt
Die Damen-Mannschaft hat sich enorm positiv entwickelt. Alle Spielerinnen haben sich fussballerisch extrem verbessert und der Zusammenhalt und Ehrgeiz ist nicht zu übersehen. Neue und weitere erfahrene Spielerinnen sind zum Verein dazu gestossen und die Freude am Fussball zeigt momentan keine Grenzen.