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Sechs Teilnehmer schafften den Einzug in das Stechen der Springreiter um Olympia-Gold in Rio. In einem spannenden Wettkampf holte sich der Brite Nick Skelton auf Big Star Gold, vor dem Schweden Peder Fredricson auf All In und dem Kanadier Eric Lamaze mit Fine Lady. Steve Guerdat und Nino des Buissonnets reichte es nach einer super Leistung nur für den undankbaren 4. Rang.
Nach den zwei fehlerfreien Umgängen verbuchte der Schweizer, welcher als zweiter Starter – hinter dem späteren Sieger – in den Parcours ritt, gleich beim allerersten Sprung eine Stange. Lange sah es noch danach aus, als ob eine Medaille in Reichweite läge, bis der letzte Reiter, Eric Lamaze einritt. Dieser riss ebenfalls ein Hindernis, lag aber in der Zeit 99 Hundertstel vor dem Jurassier. Damit war der grosse Traum von einer Medaille vorbei und die Enttäuschung riesengross.
Die zwei weiteren Schweizer im Einzelfinal, Romain Duguet und Martin Fuchs schafften den Einzug in das Stechen leider nicht. Romain Duguet musste bereits in der ersten Runde drei Fehler verbuchen, Martin Fuchs schaffte mit Clooney 51 den Einzug in den zweiten Umgang mit einer super Nullrunde, scheiterte dann aber im zweiten Umgang an der dreifachen Kombination. Der 24-jährige Zürcher wurde in der Schlusswertung sehr guter Neunter! Romain Duguet und Quorida de Treho belegten am Ende Rang 32.
Fazit von Equipenchef Andy Kistler: «Ich bin sehr stolz auf die heutigen Leistungen insbesondere die von Steve Guerdat und Nino des Buissonnets sowie Martin Fuchs und Clooney, aber auch gesamthaft der Schweizer Leistungen an diesen Olympischen Spielen. Einziger Wehrmutstropfen ist, dass wir ohne Medaillen nach Hause gehen.»