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Antike
Die Brille war in der Antike und in China schon vor 2000 Jahren »Mode« geworden. Zum besseren Sehen wurde sie erst im Arabien des 11. Jahrhunderts benutzt, bis sie Ende des 13. Jahrhunderts über Venedig nach Europa kam.
1900
Erste Versuche, Sehschwächen direkt an der Hornhaut zu beheben, fanden vor etwa hundert Jahren statt. Aber noch in den 50er Jahren schlugen manuelle Korrekturen fehl, wie etwa in Japan.
1970
Erst Anfang der 70er Jahre gelang dem russischen Professor Fjodorow die Korrektur der Kurzsichtigkeit mittels radial angelegter Einschnitte- »radiäre Keratotomie« genannt. Die Nachteile dieser weit verbreiteten Methode: tiefe Narbenbildung und verminderte Stabilität und Belastbarkeit der Hornhaut.
New York, im Juni 1983
Die photorefraktive Hornhautchirurgie wird geboren und tritt schon bald ihren Siegeszug um die Welt an. Heute lassen sich mit der Excimer-Lasertechnik Weitsichtigkeit, Kurzsichtigkeit und Hornhautverkrümmung erfolgreich korrigieren. Schon mehrere Millionen Patienten haben sich weltweit für diese Behandlung entschieden. Ferner lassen sich Narben, die durch Fremdeinwirkung auf der Hornhaut entstanden sind und die Sehkraft erheblich beeinträchtigen, mit dem Laser quasi »ausradieren«.