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Anstelle der baufälligen Bauernhausgruppe werden Ersatzneubauten Wohn- und Schulungsräume für eine therapeutische Wohngruppe erstellt. Die Neubauten sollen architektonisch einen zeitgemässen Ausdruck erhalten. Es wird beabsichtigt unterschiedliche Bauteile wie Dach, Fassade, usw. so auszubilden, dass sie sich auf das bestehende Ensemble und die Ursprungsbauten beziehen.
Die Raumorganisation des Haupthauses bezieht sich auf den Bestand. Erschlossen wird das Gebäude von der Ostfassade (Lindenweg) her über einen quer durchlaufenden Raum analog der Tenne des Bauernhauses. Südlich davon befinden sich über die Geschosse verteilt die Wohnräume, während gegen Norden ausgerichtet die Schul- und Arbeitsräume (Wirtschaftsteil) angeordnet sind. Die Halle (Tenn) über die Westfassade verlassend gelangt man zum zum Ersatzneubau des ehemaligen „Stöckli“, wo Therapieräume untergebracht sind.
Das Haupthaus ist komplett unterkellert das Stöckli besteht lediglich aus einem Erdgeschoss und einem Obergeschoss. Die Bauherrschaft beabsichtigt die Gebäude als Systembau in Holz auszuführen.
Ökologische Aspekte, rasche Bauphase vor Ort und die damit verbundene kürzere Beeinträchtigung der Nachbarschaft waren ausschlaggebend für diesen Entscheid. Das Untergeschoss und der Erschliessungskern sind konventionell in Beton ausgeführt.
Diesem Bauvorhaben (Hauptgebäude) wurde das Minergie-P Zertifikat Nr. BE-318-P zugeteilt.