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Das Grundkonzept des Pick-ups besteht aus einer einfachen Fahrerkabine und einem robusten Rahmen, einer guten Aufhängung und einer Ladebrücke für schwere Lasten. In der Geschichte des Automobils war Ford der erste Hersteller, der diesen Fahrzeugtyp bereits im Jahre 1925 auf den Markt brachte. Seither haben zahlreiche Hersteller diese Idee aufgenommen und oft ähnlich aussehende Modelle entworfen.
Der Pick-up als reines Nutzfahrzeug wurde sukzessive weiterentwickelt und die ursprüngliche Zweipersonenkabine verwandelte sich über den Vierplätzer zur Doppelkabine für fünf Personen. Je grösser die Kabine wurde, desto kürzer wurde die Ladefläche. Das Nutzfahrzeug ist insgesamt komfortabler geworden und hat mittlerweile im Innern die gleiche Ausstattung wie ein Personenwagen. Aber der Pick-up ist nach wie vor ein geländegängiges Nutzfahrzeug. Die verglichenen Modelle (siehe Tabelle) können auf der Ladebrücke Lasten von über einer Tonne transportieren und haben eine Anhängelast von über drei Tonnen (gebremst). Fahrten in der Stadt werden teilweise zur Herausforderung, besonders dann, wenn es ums Parkieren geht, da jedes Modell in diesem Vergleich über 5,2 m lang ist.
Ford Ranger
Bei diesem Modell handelt es sich um den meistverkauften Pick-up in Europa und es zeichnet sich vor allem durch sein markantes Erscheinungsbild aus; gleichzeitig weist es auch das höchste Leergewicht auf. Ford bietet den Ranger in vier Varianten an: das XL und XLT Modell, die Limited Variante und den Wildtrak (einfache bis Luxusvariante). Er ist mit einem manuellen Schaltgetriebe mit sechs Gängen oder einem Automatikgetriebe mit ebenfalls sechs Gängen erhältlich. Hingegen ist er nicht mit einem permanenten Allradgetriebe ausgestattet. Je nach Version sind die Modelle mit einer Spurassistenz, einem Verkehrsschild-Erkennungssystem sowie Tempolimiten erhältlich. Das Reifendrucküberwachungssystem ist eine weitere Option, mit der die Modelle der oberen Preisklasse ausgestattet sind. Im Katalog 2018 beträgt der Preis für das Basismodell mit Doppelkabine 35 250 Franken einschliesslich MwSt.
Mitsubishi L200
2018 präsentiert Mitsubishi die fünfte Modellgeneration Mitsubishi L200. Laut dem 4x4 Automagazin hat sich der Fahrkomfort verbessert, da die Sitze für eine hervorragende Position des Fahrers sorgen. Die in Höhe und Reichweite verstellbare Lenksäule steigert ebenfalls den Fahrkomfort. Der Mitsubishi L200 ist in zwei Getriebe-Ausführungen erhältlich: ein manuelles Sechsgang-Schaltgetriebe oder ein Fünfgang-Automatik-Getriebe. Der Hersteller hat auch zwei Antriebs varianten im Angebot: Easy Select oder Super Select 4x2 beziehungsweise 4x4 Permanentallrad mit gesperrtem Mitteldifferential und einer kurzen Übersetzung. Dieses Modell ist wie praktisch alle Pick-ups hinten mit einer Blattfeder-Aufhängung ausgestattet. Gemäss den Tests, die das 4x4 Magazin durchgeführt hat, wurde die Schallisolierung der Kabine ebenfalls verbessert. Zudem ist der Mitsubishi L200 das leichteste der fünf getesteten Modelle bei einer durchschnittlichen Leistung.
Nissan Navara
Die wichtigste der angekündigten Neuheiten ist die hintere Aufhängung mit Spiralfedern. Das Fahrzeug hat an Komfort gewonnen und ist als 4x4-Modell in der Lage, einen 3 .5-Tonnen-Anhänger zu ziehen (gebremst). Der 4x4 Antrieb ist nicht permanent. Der einfache Turbomotor hat 160 PS, während der Doppelturbomotor 190 PS erreicht. Nissan bietet den Pick-up Navara in vier Versionen an: Visia, Acenta, N-Connecta und Tekna (von einfacher bis Luxusausführung). «Nissan kann auf eine 80-jährige Erfahrung im Pick-up-Bereich zurückgreifen und hat robuste Fahrzeuge im Angebot, die wie geschaffen sind für entsprechende Arbeiten», bestätigt Stefan Gruenig, Geschäftsführer der Nissan Garage in Yverdon. Verschiedenen Herstellern wie Mercedes oder Fiat diente das Navara-Modell von Nissan als Vorlage für die Entwicklung ihrer Pick-ups.
Toyota Hilux
Gemäss eigenen Zahlen machte der Hersteller Toyota den vor über 50 Jahren auf den Markt gebrachten Hilux zum weltweit meistverkauften Pick-up. Mit 150 PS liegt er mit seiner Leistung im Vergleich zu den anderen Marken leicht zurück. Hingegen ist er punkto Technologie und Fahrerassistenzsystemen mit Spurverlassenswarnung, Verkehrszeichenerkennung und einem Kollisionsvermeidungssystem gut ausgestattet.
Hinsichtlich Getriebe gehört die Differentialsperre hinten zur Serie-Ausstattung, zudem hat das Modell keinen 4x4 Permanentantrieb. Auf der Strasse rollt der Wagen im Schubbetrieb. Den Hilux gibt es in vier unterschiedlichen Ausführungen: Terra, Luna, Sol und Premium. Das Terra-Modell ist nur in der Single Cab Ausführung und einer langen Ladefläche erhältlich.
VW Amarok
Die grosse Neuheit beim VW Amarok ist die Motorisierung. «Seit diesem Jahr ersetzt das Modell V6 TDI mit 3,0 Litern Hubraum den Vierzylinder mit 2,0 Litern Hubraum, der die europäischen Normen nicht mehr erfüllte» erklärt Cajipan Nadarajah, Verkaufsberater der VW Garage in Yverdon. Dieses Modell ist das leistungsstärkste der Vergleichsreihe mit 204 und sogar 224 PS. Es kann nur mit einem Sechsgang-Automatikgetriebe ausgestattet werden und verfügt über einen permanenten 4x4 Antrieb. Die drei Versionen Highline, Comfortline und Aventura unterscheiden sich hauptsächlich durch ihre serienmässigen Zusatzausstattungen. Die kompletteste Ausführung bietet das Aventura Model.
Ökonomische Motorisierung
Die Innenausstattung und der Komfort, den diese geländegängigen Fahrzeuge bieten, stehen normalen Personenwagen praktisch in nichts nach. Jeder Hersteller hat verschiedene Versionen im Angebot, angefangen beim Basismodell bis zur Luxusausführung. Der Trend geht vermehrt in Richtung einer ökonomischeren Motorisierung, ausserdem drängen verschiedene Marken wie Fiat, Mercedes, Renault unter anderem jetzt ebenfalls in den Pick-up-Markt.