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Analog dazu stehen die Begriffe „Bärenmarkt“oder „Baisse“ für anhaltend sinkende Kurse.
Ein Bullenmarkt liegt vor, wenn die Kurse von Wertpapieren über einen längeren Zeitraum steigen. Dabei kann es sich um alle Wertpapiere eines Marktes (z. B. eines Landes oder einer Region)
oder auch nur um die Werte einer bestimmten Branche handeln.
Der Bullenmarkt (Hausse) geht mit einem steigenden Vertrauen der Kapitalanleger sowie mit der Erwartung zukünftig steigender Umsätze und Gewinne einher.
Anleger, die auch in der Zukunft mit weiter steigenden Kursen an der Börse rechnen, werden
dementsprechend als „Bullen“ bezeichnet. Die Börsenstimmung ist in dem Fall „bullish“.
Umgekehrt spricht man von einem Bärenmarkt,wenn die Kurse über einen längeren Zeitraum fallen. Die Baisse geht mit einem schwindenden Vertrauen der Kapitalanleger sowie mit der Erwartung zukünftiger Verluste einher.
An der Börse ist der Bär das Symbol für eine fallende (negative) Kursentwicklung, die Börse ist
dann „bearish“. Anleger, die auf eine negative zukünftige Kursentwicklung eingestellt sind und in dieser Erwartung handeln, werden dementsprechend als „Bären“ bezeichnet.
In diesem Zusammenhang werden oft auch folgende weitere Begriffe verwendet:
• Der Boom ist eine Phase stark steigender Kurse (also eine starke Hausse)
• Der Crash ist analog eine Phase stark
sinkender Kurse (also eine starke Baisse)
• Eine „Rally“, auch „Runup“ genannt, ist eine starke Beschleunigung der
Marktbewegung innerhalb eines Bullenmarktes
• Eine „Korrektur“ ist eine zeitlich eng begrenzte Gegenbewegung der Kurse
(beispielsweise eine kurzfristige Baissephase innerhalb einer übergeordneten Hausse)
• Ein „Börsenzyklus“ umfasst eine Hausse und eine Baisse