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Selbst mit einem alternativen Betriebssystem wird das Telefon immer noch nicht ganz “sicher” sein”. Edward Snowden hat sich kürzlich dazu geäußert.
Wir erinnern daran, dass Edward Snowden ein ehemaliger Mitarbeiter der CIA und der National Security Agency der USA ist. 2013 enthüllte er die Massenüberwachung unzähliger Menschen durch Geheimdienste. Deshalb lebt er jetzt im Exil in Russland. Edward Snowden ist vielleicht der prominenteste Mann dieses Jahrtausends, der die Frage nach der Zulässigkeit von Massenüberwachung aufgeworfen hat. Kürzlich veröffentlichte er einen Beitrag mit Empfehlungen zur Auswahl von Geräten/Anwendungen und Konfigurationsmessungen für maximale Sicherheit und Privatsphäre.
Snowden warnt regelmäßig auf Twitter vor problematischen Gesetzesverstößen in verschiedenen Ländern. Darüber hinaus erzählte er dort auch, wie er ein neues Smartphone einrichten würde.
Wie kann man sich weitestmöglich vor Überwachung schützen.
Das Problem bleibt jedoch, dass das Handy durch seine Verbindung mit den Funkmasten noch eine ungefähre Standortbestimmung ermöglicht. Aus diesem Grund würde Snowden alle Module der drahtlosen Verbindung (Mobilfunk, Wi-Fi, Bluetooth) deaktivieren. Zu Hause würde er sein Handy über ein klassisches Ethernet-Kabel mit dem Internet verbinden.
Darüber hinaus blockiert er mit der Anwendungsfirewall den Internetzugang für jede Anwendung, die diesen nicht benötigt. Außerdem lehnt er die Nutzung eines E-Mail-Kontos komplett ab. Als Surfgerät verwendet Snowden in erster Linie seinen Linux-basierten Laptop mit Qubes OS, da dieser kein GPS und Wi-Fi hat.
“Es handelt sich ‘nur um eine teilweise Liste’” von Maßnahmen,” so Snowden. Die meisten seiner Empfehlungen sind wahrscheinlich für den durchschnittlichen Benutzer unmöglich, das ist klar.
Erstellt am:18/10/2019