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Nicht nur beim Menschen, sondern auch in der Hundepopulation haben Fortschritte in der Ernährung und der allgemeinen Gesundheitspflege zu einem Anstieg des Durchschnittsalters geführt. Im gleichen Maße stellen die Hundebesitzer höhere Ansprüche an die Gesundheitsfürsorge und die Lebensqualität ihrer Vierbeiner.
In unserer Gesellschaft werden Haustiere zunehmend als „Familienmitglieder“ angesehen, die in enger Beziehung mit ihren Besitzern zusammenleben. Dadurch werden Alterungsprozesse der Haustiere heute deutlicher spürbar.
Zu diesen Prozessen gehören eine zunehmende Inaktivität, der Verlust der Stubenreinheit, veränderte Schlafgewohnheiten und eine zunehmende Desorientierung. Viele dieser Veränderungen entwickeln sich schleichend oder werden zunächst als „normale“ Alterserscheinungen akzeptiert. Bis sie in einem fortgeschrittenen Stadium das Zusammenleben mit dem Hund zunehmend belasten und unter Umständen auch zum Anlass für eine Euthanasie werden. Aus diesem Grund wird es immer wichtiger die zur Verfügung stehenden Behandlungsmöglichkeiten älterer Hunde vollständig auszuschöpfen.
Aus der Humanmedizin ist bekannt, dass es mit zunehmendem Alter zu einem Rückgang der Adenosinwirkung kommen kann. Auch bei älteren Hunden kann ein derartiger Rückgang der Adenosinwirkung zu den klinischen Alterungserscheinungen beitragen.
Medikamente, die die Adenosineffekte potenzieren, können daher die Folgen des Alterns beim Hund verlangsamen. Dadurch können die mit dem Alter verbundenen Probleme hinsichtlich der Gesundheit und der Beziehung zwischen Besitzer und Hund reduziert werden.