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Der Begriff „Rejuvenation“ stammt aus dem Englischen und ist auf lateinische Wurzeln zurückzuführen (re = wieder, erneut; juvenis = jugendlich). Auf Deutsch bedeutet er Verjüngung. „Skin Rejuvenation“ heisst dementsprechend Hautverjüngung, Hautauffrischung. Eine Skin Rejuvenation durch Lasertherapie
bewirkt also eine Verjüngung der Haut infolge der Einwirkung von gebündelter Lichtenergie. Es handelt sich um eine sehr sanfte, schonende Behandlung, wobei die Hautoberfläche in der Regel nicht verletzt wird: Epidermisschäden treten in den allermeisten Fällen dabei nicht auf. Für dieses schonende Verfahren wird auch der Begriff „Subsurfacing“ oder „Photorejuvenation“ verwendet.
Wie wird bei Rejuvenation mit dem Laser vorgegangen?
Bei einer Rejuvenation werden Laserquellen mit relativ geringer Lichtenergie verwendet. Zum Einsatz kommen dabei z.B. der gepulste Farbstofflaser, der Diodenlaser oder IPL-Systeme (die auf Basis von gepulstem Licht arbeiten). Unter Kühlung der oberflächlichen Hautschichten wird die Energie in tieferen Schichten, in der Lederhaut freigesetzt, wobei dort eine Erwärmung stattfindet. Durch den thermischen Reiz werden bestimmte Hautzellen (die Fibroblasten) zur Neokollagenose (d.h. zur Neubildung von Kollagen) stimuliert. Das Wachstum der Kollagenfasern bewirkt wiederum eine zunehmende Elastizität des Bindegewebes. Die Haut wird dadurch straffer und fester. Narben und kleine Falten werden durch diesen Effekt geglättet. Bei einer solchen Laserbehandlung ist aber nicht nur diese stimulierende Wirkung zu beobachten: Die Lichtenergie wird auch von kleinen Äderchen absorbiert, wodurch sie erhitzt werden, nach einer gewissen Zeit ihre Funktionalität verlieren und resorbiert werden. Das alles geschieht in Abhängigkeit von der Art, der Dauer und der Intensität des Laserstrahls. Weil bei Rejuvenation kaum Schmerzen auftreten, ist eine Narkose dabei nicht notwendig. Bei schmerzempfindlichen Patienten empfiehlt sich allenfalls ein leichtes Lokalanästhetikum.
Was kann bei Rejuvenation durch Lasertherapie behandelt werden?
Diese Behandlungsart kommt meistens bei jüngeren Personen zum Einsatz, bei denen die Haut noch wenig geschädigt ist. Lasertherapie in dieser Form eignet sich gut zur Bekämpfung oberflächlich ausgebildeter Falten: Oberlippenfalten, seitliche Augenwinkelfalten (Krähenfüsse), aktinische (durch Sonneneinwirkung hervorgerufene) Falten sowie zur Behandlung des Augenlider-Bereichs. Genauso können aber z.B. auch Aknenarben, Hautveränderungen oder kleine Schönheitsfehler der Haut abgemildert oder beseitigt werden. Behandelt werden können ausserdem auch Altersflecken, Pigmentstörungen, Couperose, Feuermale oder Hämangiome. Selbst gegen Akne kann diese Technik eingesetzt werden. Weil es sich um einen sehr schonenden Eingriff handelt, muss die Behandlung in der Regel jeweils einige Mal wiederholt werden, abhängig davon, was und in welcher Form behandelt wird. Und weil bei Rejuvenation die Hautoberfläche meistens nicht (oder höchstens geringfügig) verletzt wird, treten Ausfallzeiten auch nicht bzw. allenfalls sehr kurz auf. Das ist vorteilhaft, weil man sich für eine Rejuvenation nicht extra Urlaub nehmen muss, sondern sich danach zumeist bedenkenlos in der Öffentlichkeit zeigen kann. Im Anschluss zur Behandlung sollte auf eine ausreichende Hautpflege z.B. mittels Cremes geachtet werden. Ausserdem sollte eine extensive Sonneneinwirkung auf die behandelten Hautareale vermieden werden.