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Wirkstoff:Meloxicamum 20 mg
Sonstiger Bestandteil:Ethanolum 96% 159.8 mg
Die vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile finden Sie unter Abschnitt 6.1.
Fachinformationen Wirkstoffe (CliniPharm)
Klare, gelbe Lösung
Rinder:
Zur Verringerung klinischer Symptome bei akuten Atemwegsinfektionen in Verbindung mit einer geeigneten antibiotischen Behandlung
Zur Unterstützung bei der Behandlung der akuten Mastitis in Verbindung mit einer geeigneten antibiotischen Behandlung
Bei Kälbern zur Linderung post-operativer Schmerzen nach der Enthornung
Schweine:
Zur Verringerung von Lahmheits- und Entzündungssymptomen bei nicht-infektiösen Erkrankungen des Bewegungsapparates
Zur Unterstützung bei der Behandlung des Mastitis-Metritis-Agalaktia-Syndroms (MMA) / PPDS (Postpartales Dysgalaktie-Syndrom) der Muttersauen in Verbindung mit einer geeigneten antibiotischen Behandlung, zur Entzündungshemmung und Schmerzlinderung
Pferde:
Zur Linderung von Entzündungen und Schmerzen bei akuten und chronischen Erkrankungen des Bewegungsapparates
Zur Schmerzlinderung bei Kolik
Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der sonstigen Bestandteile.
Nicht anwenden bei Pferden, die jünger als 6 Wochen sind oder bei Kälbern, die jünger als eine Woche sind.
Die Anwendung bei Tieren mit ausgeprägter Dehydratation, Hypovolämie oder Hypotension, bei denen eine parenterale Flüssigkeitstherapie erforderlich ist, ist zu vermeiden, da hier ein potentielles Risiko einer Nierentoxizität besteht.
Ist bei der Behandlung von Koliken bei Pferden eine ungenügende Schmerzlinderung festzustellen, sollte eine sorgfältige Überprüfung der Diagnose erfolgen, da dies auf die Notwendigkeit eines chirurgischen Eingriffes hindeuten könnte.
Eine versehentliche Selbstinjektion kann schmerzhaft sein. Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegenüber NSAIDs sollten den Kontakt mit dem Tierarzneimittel vermeiden.
Bei versehentlicher Selbstinjektion ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.
Bei Pferden kann es zu einer vorübergehenden Schwellung an der Injektionsstelle kommen, die von selbst verschwindet.
In sehr seltenen Fällen können anaphylaktoide Reaktionen auftreten, die schwerwiegend sein können (auch lebensbedrohend).
Diese sollten symptomatisch behandelt werden.
Falls Nebenwirkungen auftreten, sollte die Behandlung abgebrochen und der Rat eines Tierarztes eingeholt werden.
Die Angaben zur Häufigkeit von Nebenwirkungen sind folgendermassen definiert:
Rinder:Einmalige subkutane oder intravenöse Injektion von 0.5 mg Meloxicam/kg Körpergewicht (entspr. 2.5 ml/100 kg Körpergewicht) in Verbindung mit einer geeigneten antibiotischen Behandlung.
Bei der Enthornung von Kälbern muss die Injektion 20 Minuten vor dem Eingriff erfolgen.
Schweine:Einmalige intramuskuläre Injektion von 0.4 mg Meloxicam/kg Körpergewicht (entspr. 2.0 ml/100 kg Körpergewicht) in Verbindung mit einer antibiotischen Behandlung, falls erforderlich. Bei Bedarf kann eine zweite Meloxicam-Verabreichung nach 24 Stunden erfolgen.
Pferde:Einmalige intravenöse Injektion von 0.6 mg Meloxicam/kg Körpergewicht (entspr. 3.0 ml/100 kg Körpergewicht). Zur Linderung von Entzündungen und Schmerzen bei akuten oder chronischen Erkrankungen des Bewegungsapparates kann Metacox 15 mg/ml orale Suspension in einer Dosierung von 0.6 mg Meloxicam/kg Körpergewicht 24 Stunden nach der Injektion zur Weiterbehandlung eingesetzt werden.
Verunreinigungen während der Entnahme sind zu vermeiden. Bei allen Packungsgrössen darf der Stopfen höchstens 14-mal durchstochen werden.
ATCvet-Code: QM01AC06
Verteilung: Über 98% von Meloxicam wird an Plasmaproteine gebunden. Die höchsten Meloxicam-Konzentrationen werden in Leber und Nieren gefunden. Vergleichsweise geringe Konzentrationen finden sich in der Skelettmuskulatur und im Fettgewebe.
Metabolismus: Meloxicam wird vorwiegend im Plasma gefunden. Bei Rindern wird Meloxicam hauptsächlich über die Milch und Galle ausgeschieden, während im Urin nur Spuren der Muttersubstanz nachweisbar sind. In der Galle und im Urin von Schweinen sind nur Spuren der Muttersubstanz nachweisbar. Meloxicam wird zu einem Alkohol, einem Säurederivat und mehreren polaren Metaboliten verstoffwechselt. Alle Hauptmetaboliten haben sich als pharmakologisch inaktiv erwiesen. Der Metabolismus bei Pferden wurde nicht untersucht.
Elimination: Meloxicam wird nach subkutaner Injektion bei Jungrindern mit einer Halbwertszeit von 26 Stunden und bei Milchkühen mit einer Halbwertszeit von 17.5 Stunden eliminiert. Bei Schweinen beträgt die mittlere Plasma-Eliminations-Halbwertszeit nach intramuskulärer Verabreichung etwa 2.5 Stunden.
Bei Pferden wird Meloxicam nach intravenöser Injektion mit einer terminalen Halbwertszeit von 8.5 Stunden ausgeschieden.
Etwa 50% der verabreichten Dosis werden über den Urin und der Rest über die Faeces ausgeschieden.
Poloxamerum 188
Macrogolum 400
Glycinum
Natrii hydroxidum
Acidum hydrochloridum
Megluminum
Aqua ad iniectabilia
Haltbarkeit nach erstmaligem Öffnen/Anbruch des Behältnisses: 28 Tage
Vor Licht schützen.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrössen in Verkehr gebracht.
Rehhagstrasse 83
3018 Bern
Tel.: +41 31 980 27 27
Fax: +41 31 980 27 28
<email-pii>
Swissmedic 65'144'004 20 mg, 50 ml
Swissmedic 65'144'005 20 mg, 100 ml
Abgabekategorie B: Abgabe auf tierärztliche Verschreibung
VERBOT DES VERKAUFS, DER ABGABE UND / ODER DER ANWENDUNGNicht zutreffend
Dieser Text ist behördlich genehmigt.