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Die Schweiz erlässt Honduras in Folge des Wirbelsturms Mitch drei Millionen Franken Schulden. Ein entsprechendes Umschuldungsabkommen ist am Dienstag (08.02.) in der honduranischen Hauptstadt Tegucigalpa unterzeichnet worden.Dieser Inhalt wurde am 09. Februar 2000 - 11:48 publiziert
Die Schweiz erlässt Honduras in Folge des Wirbelsturms Mitch drei Millionen Franken Schulden. Ein entsprechendes Umschuldungsabkommen wurde am Dienstag (08.02.) in der honduranischen Hauptstadt Tegucigalpa unterzeichnet.
Das durch den Schweizer Botschafter Christian Hauswirth und die honduranische Finanzministerin Gabriela Nuñez unterzeichnete Abkommen nehme Bezug auf die Verhandlungen mit dem Pariser Club im April 1999, teilte das Staatsekretariat für Wirtschaft (seco) am Mittwoch (09.02.) mit.
Damals war beschlossen worden, Honduras in Folge der Verwüstungen durch den Wirbelsturm Mitch 67 Prozent seiner Schulden und Schuldzinsen gegenüber den Gläubigern des Pariser Clubs zu erlassen und ein dreijähriges Moratorium auf die Zinszahlungen zu gewähren. Dem 'Pariser Club' gehören OECD- und andere Gläubigerstaaten an. Beim Hurrikan 'Mitch' waren Ende Oktober 1998 in Mittelamerika über 9000 Menschen ums Leben gekommen und mehr als eine Million obdachlos geworden.
Restschulden getilgt
Der grösste Teil der 63 Millionen Franken Schulden, die Honduras gegenüber der Schweiz hatte, waren bereits 1993 annulliert worden. Das neu unterzeichnete Abkommen betreffe die Restschuld von drei Millionen Franken, heisst es weiter. Ein Teil davon solle in Investitionen, Entwicklungs- oder Umweltschutzprojekte umgewandelt werden.
Zusätzlich zum Umschuldungsabkommen gewährte das seco 1999 zwei Beiträge von insgesamt 15 Millionen Franken zur Begleichung des Schuldendienstes bei multilateralen Finanzinstitutionen. Dies erlaube es der Regierung, vermehrt Budgetmittel für den Wiederaufbau des Landes freizustellen, teilte das seco weiter mit.
SRI und Agenturen
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