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Asiatische Hornisse
Die Vespa velutina breitet sich stetig in Europa aus. Auch in der Schweiz tritt sie immer häufiger auf. Die Asiatische Hornisse frisst gerne Honigbienen, für Menschen ist sie aber nicht gefährlicher als die heimische Hornisse.
Nachdem sie 2004 in Frankreich auftauchte, breitete sich die Asiatische Hornisse immer weiter aus und erreichte 2017 den Schweizer Jura. Als Risikogebiet für das Auftreten der Asiatischen Hornisse in der Schweiz gelten das Mittelland, der Jura und die Alpentäler.
Die Asiatische Hornisse erlangt eine Grösse von 1.7cm bis 3.2cm und ist somit kleiner als die einheimische Hornisse. Sie hat gelbe Beinenden, einen schwarzen Rumpf und einen schwarzen Hinterleib mit gelben Streifen. Die Nester sind birnenförmig mit seitlichem Eingang.
Die Asiatische Hornisse jagt Bienen, Wespen, Fliegen, Schmetterlinge und Spinnen. Sie kann sogar rückwärts und am Ort fliegen und fängt die Bienen im Flug.
Sie haben eine Asiatische Hornisse gesichtet?
Falls Sie eine verdächtige Hornisse gesehen haben, können Sie sich drei Fragen stellen:
- Hat das Insekt eine Körperlänge von mindestens 1.7cm?
- Ist es ein fliegendes Insekt?
- Hat das Insekt einen vorwiegend schwärzlich gefärbten Brustteil und gelbe Beinenden?
Wenn die Antwort zu allen drei Fragen "Ja" ist, melden Sie Ihren Verdachtsfall bitte mit Foto via asiatischehornisse.ch.
Steckbrief
|Name
|Asiatische Hornisse (Vespa velutina)
|Herkunft
|Ost- und Südostasien
|Vorkommen
|Die Asiatische Hornisse breitet sich in der Schweiz aus. Das Risikogebiet für die Verbreitung umfasst das Mittelland, den Jura und die Alpentäler.
|Art der Verbreitung

Sie gelangte über den Warenhandel nach Europa und breitete sich seitdem von Frankreich her aus.
|Gefahr

Natur
Landwirtschaft
Mensch
|Bekämpfung

Bitte melden Sie Verdachtsfälle via asiatischehornisse.ch (Meldeplattform gültig ab 1. Juli 2023). Fotografieren oder filmen Sie dazu das Insekt, halten Sie Datum, Uhrzeit und Umgebung (z.B. Bienenstöcke, Wald usw.) fest. Auch Nestfunde können über diese Plattform gemeldet werden. Ihre Meldung wird geprüft und das weitere Vorgehen koordiniert.
|Quellen
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