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Angefangen hatte alles, als Marco Schweizer als Gärtnerlehrling vor zehn Jahren Rückenschmerzen bekam. Dank eines Fitnessprogramms konnte er diese Probleme eliminieren. Die Schmerzen waren weg, die Freude am Sport blieb. Letztes Jahr nahm Schweizer zum ersten Mal an einem Wettbewerb teil, an den Schweizermeisterschaften der Bodybilder. Er gewann. Nach diesem Sieg fragte er sich: «Wieso nicht nach Höherem streben?» Und so geht er nun nächste Woche an die Europameisterschaften in Barcelona.
Zu den Vorbereitungen für diese EM gehört eine gezielte Ernährung. Marco Schweizer vertilgt täglich 8000 Kalorien. Ein durchschnittlicher Mann ist mit 2000 Kalorien bedient. Kohlenhydrate und Gemüse habe es immer auf dem Teller, dazu sicher mindestens 200 Gramm Fleisch. Er trainiere nicht mehr, aber härter als früher, sagt er: «Die Gewichte werden schwerer, das fördert das Wachstum der Muskeln.» Momentan wiegt er über 100 Kilogramm, das seien 30 Kilo mehr als vor zehn Jahren. Alles Muskelmasse.
Bei einem Bodybuilding-Wettbewerb stehen die Konkurrenten in einer Reihe und nehmen nacheinander verschiedene Posen ein. Eine Jury bewertet die Ästhetik der Körper. In einem zweiten Teil bewegen sich die Athleten zu einer selbst gewählten Musik.
Schweizer ist Polizist. Seinen Körper braucht er bei der täglichen Arbeit. «Immer wieder haben wir es auch mit schweren Jungs zu tun. Nonverbale Kommunikation kann da sehr entscheidend sein.» Aus diesem Grunde ist er einer Einheit zugeteilt, die auf der Gasse eingesetzt wird, wenn es brenzlig wird.
(SRF1, Regionaljournal Basel, 17:30 Uhr)