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Neben Kihon und Kata ist Kumite die dritte Säule des Karate. Man unterscheidet mehrere Arten der Partnerübung, die sich jedoch alle aus dem Bunkai ableiten und sich von einfach bis schwierig in verschiedenen Formen entwickeln. Grundsätzlich unterteilt man die Kampfübungen in zwei grosse Gruppen: Yakusoku-Kumite (abgesprochene Formen) und Jiyu-Kumite (Freikampf). Unter Kumite versteht man Kampfübungen, bei denen die in der Grundschule (Kihon) und den Kata erlernten Angriffs- und Abwehrtechniken ihre praktische Anwendung erfahren.
Letzte Aktualisierung: 14. Mai 2014.
Turniere: Gradmesser für den Karateka
Turniere gelten grundsätzlich als Gradmesser für die psychophysische Leistungsfähigkeit. Ziel ist es, dass der Karateka auch ausserhalb des Dojo – unter erhöhter psychischer Belastung – eine gute Leistung erbringt. Angestrebt wird eine innere Ruhe und eine Selbstbeherrschung die den Anforderungen eines Turniers standhält. Das Bestreiten von Turnieren, in erster Linie ein Kampf gegen sich selbst, ist ein wichtiger Bestandteil für den Fortschritt des Karateka. Die überwindung der Angst ist eines der zentralen Anliegen der Ausbildung im Karatedo.