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Auf dem Weg zum G7-Treffen der Aussenminister im japanischen Hiroshima ist der deutsche Aussenminister Frank-Walter Steinmeier in China gestrandet. Der Regierungs-Airbus «Konrad Adenauer» konnte am Sonntagmorgen wegen technischer Probleme nicht starten.
Nach Angaben des Piloten funktionierte ein kleiner Motor nicht mehr, der für die Spritversorgung erforderlich ist. Ein Ersatzteil gab es auf dem Flughafen der Millionen-Metropole Changsha nicht. Steinmeier und seine Delegation fuhren zurück ins Hotel. Währenddessen wurde versucht, ein Ersatzteil einfliegen zu lassen.
Den Auftakt des G7-Treffens verpasst Steinmeier auf jeden Fall. Die Aussenminister der sieben grossen Industrienationen (G7) wollen bis Montag in Hiroshima über die aktuellen Krisenherde beraten.
Zu einem historischen Besuch in Hiroshima eingetroffen ist derweil US-Aussenminister John Kerry. Er landete am Sonntag auf einer US-Militärbasis westlich der Stadt. Es ist der erste Besuch eines US-Aussenministers in Hiroshima seit dem US-Atombombenangriff im Zweiten Weltkrieg.
Während des G7-Treffens wollen Kerry und die anderen Aussenminister einen Park und ein Museum besuchen, in dem an die Zerstörung der Stadt am 6. August 1945 erinnert wird. Barack Obama könnte kommenden Monat während des G7-Gipfels der erste amtierende US-Präsident werden, der die japanische Grossstadt besucht. (sda/dpa/afp)