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Ein Mann berichtet über seine Tätigkeiten im Haushalt, als seine Frau eine Woche weg war. Ich musste immer wieder schmunzeln, als ich diese Beichte las. Ab und zu war ich einfach betroffen.
Ich ass dauernd Fertiggerichte und liess die Verpackungen auf der Küchenkombination schiefe, fettige Türme bilden. Klamotten und Schuhe verteilte ich gleichmässig in der ganzen Wohnung (ich machte den Riechtest, um frische von verstunkener Wäsche zu unterscheiden), wunderschöne Kaffeetassen dienten in aufopfernden Weise auch als Aschenbecher und Pfannen mit Spaghettiresten fanden ihre Bestimmung als Schleimpilzplantagen. Ich vermied es, jemanden einzuladen, weil ich absolut keine Lust hatte, auch nur einen Finger im Haushalt zu rühren. Mein Kater verbrachte mehr Zeit in seinem Katzenklo, weil ich das reinigte – und es ihm wohl insgesamt sauberer erschien als der Rest der Wohnung. Und ich fühlte mich wohl.