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Mathieu van der Poel sicherte sich vor Heimpublikum im Duell mit seinem Dauerrivalen Wout van Aert zum fünften Mal nach 2015, 2019, 2020 und 2021 den WM-Titel im Radquer. Der 27-Jährige entschied den Zielsprint gegen den dreifachen Titelträger aus Belgien zu seinen Gunsten; mit zwölf Sekunden Rückstand auf die beiden Ausnahmekönner sicherte sich van Aerts Landsmann Eli Iserbyt die Bronzemedaille.
Die Schweizer präsentierten sich als starkes Kollektiv. Teamleader Kevin Kuhn und Landesmeister Timon Rüegg reihten sich auf den Rängen 12 und 13 ein, Loris Rouiller beeindruckte an seiner ersten Elite-WM mit einer couragierten Fahrt und klassierte sich im 18. Rang. Kuhn, an der EM im November Fünfter geworden, vermochte damit nicht ganz an die zuletzt starken Auftritte im Weltcup anzuknüpfen. Der Zürcher Oberländer kämpft sich seit ein paar Tagen mit Magenbeschwerden herum. Der Zürcher Unterländer Rüegg egalisierte sein bestes WM-Resultat.
Bei den Frauen resultierte ein niederländischer Dreifachsieg; die erst 20-jährige Niederländerin Fem van Empel setzte sich vor Puck Pieterse und Lucinda Brand durch. Die Bernerin Zina Barhoumi beendete das Rennen im 22. Rang.
(sda)