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Landammann Josef Karl Benziger (1799 – 1873) begründete zusammen mit seinen Söhnen 1863 die «Stiftungsgesellschaft zur Gründung eines Krankenhauses für den Bezirk Einsiedeln». Zum Bau des Spitals konnten später auch die Mittel der «Versorgungsanstalt Maria End» auf dem Katzenstrick, gegründet durch Regierungsrat Stefan Steinauer (1820 – 1878), verwendet werden.
Das Krankenhaus ist am 19. Dezember 1903 eingeweiht worden. Der erste Patient kam an Dreikönigen 1904. Die Krankenpflege oblag den Barmherzigen Schwestern von Ingenbohl. Die Krankenanstalt war ein wahrer Segen für Einsiedeln. Am 9. Mai 1973 zerstörte ein Brand weitgehend das Krankenhaus. Für fünf Jahre mussten die Patienten in einem Spitalprovisorium im Einsiedlerhof betreut werden. Unterdessen wurde am Bau des neuen Regionalspitals – es liegt am gleichen Ort wie das durch den Brand geschädigte – gearbeitet; 1979 ist es bezogen worden. Es dient nicht nur den Kranken aus dem Bezirk Einsiedeln, sondern auch jenen der Nachbargemeinden. Das Regionalspital untersteht der «Stiftung Krankenhaus Maria zum finstern Wald». Ende 2005 wurde neben dem Regionalspital das Gesundheitszentrum mit Arztpraxen und Therapieräumen in Betrieb genommen. ©