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365 Tage, 52 Wochen, 12 Monate. Letztes Jahr um diese Zeit erstarrte die Welt durch die Bestätigung der WHO, dass COVID-19 offiziell eine globale Pandemie ist. Was vor uns lag, waren monatelange Einschränkungen und Abriegelungen. Ein Leben in Gefangenschaft, könnte man sagen. Nun fordert VIER PFOTEN die zuständigen Behörden auf, aktiv zu werden und Massnahmen zu ergreifen, um das Auftreten zukünftiger Pandemien zu verhindern. In einem offenen Brief, der an die WHO (Weltgesundheitsorganisation), die OIE (Weltorganisation für Tiergesundheit) und die FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen) geschickt wurde, wird eine dringende Überarbeitung der Art und Weise gefordert, wie Menschen mit Tieren umgehen.
Was kann getan werden, um künftige Pandemien zu verhindern?
- Verbot von Pelzfarmen, Lebendtiermärkten, Wildtierhandel und Handel mit Hunde- und Katzenfleisch
- Abschaffung der Massentierhaltung und Förderung einer Reduzierung des Fleischkonsums
- Stopp der Zerstörung des Lebensraums von Wildtieren, z.B. durch Abholzung von Wäldern
Es ist leicht zu denken, dass nur die Lebendtiermärkte die grössten Brutstätten für Zoonosekrankheiten sind, aber auch Schweine und Hühner müssen in Massentierhaltungen entsetzliche Bedingungen ertragen. Ebenso sind Pelztierfarmen ebenfalls Brutstätten für Krankheiten. Seit dem Auftreten von COVID-19 haben sich in zahlreichen Pelzfarmen Fälle unter den Tieren ausgebreitet, was oft dazu führte, dass Tausende gekeult wurden.
«Solange wir die Tiere so leiden lassen, werden die Menschen unter den Folgen von Zoonosen wie COVID-19 leiden. Wir müssen jetzt handeln.»
Josef Pfabigan, Stiftungsvorstand VIER PFOTEN
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