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Von wegen Rotwein und Weisswein mischen? Was hat es mit den hellfarbigen Wein auf sich?
Die Farbe des Roséwein ist hell. Sein Farbspektrum bewegt sich zwischen lachsfarben und kirschrot. Dies ist abhängig von der Zeit, die die Beeren mit der Maische in Kontakt waren und wie stark die Beeren die Farbe abgeben.
Blaue Rebsorten werden für die Roséweine verwendet. Ausnahmen sind Schaumweine und Champagner, die gemischte Weine als Rosé anbieten dürfen.
Wie wird Roséwein hergestellt?
Im Grunde gibt es fünf Herstellungsmöglichkeiten für den Rosé.
Die Trauben für den Rosé werden ähnlich der Rotweinherstellung, auf der Maische liegen gelassen. Nach max. drei Tagen werden sie abgepresst und der Rosé wird relativ dunkel.
Bei der Saignée Methode wird ebenfalls ähnlich der Herstellung von Rotwein, nach einiger Zeit 10 Prozent des Mostes abgezogen, ohne zu pressen. Man spricht vom Rotwein, der bluten muss. Daher auch der Name der Methode: „Saignée“ – Aderlass.
Rosé kann auch wie Weisswein hergestellt werden, indem die Trauben im Ganzen gekeltert, gepresst und dann ähnlich der Weissweinherstellung vergoren werden.
Rosé kann auch sehr rau hergestellt werden, indem Rotwein gefiltert wird um ihn von seinen Tanninen zu trennen. Mit Hilfe von Aktivkohle wird er hell gefärbt.
Die letzte Herstellungsmöglichkeit von Rosé ist das Mischen von Rot- und Weisswein. Erlaubt ist dies nur, wie bereits erwähnt, bei Schaumwein und Champagner.