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Die Doktoratsvereinbarung muss im ersten Semester der Promotion zwischen der/dem Doktorierenden und der Erstbetreuungsperson bzw. dem Doktoratskomitee abgeschlossen werden (§ 12). Das Original verbleibt bei der/dem Doktorierenden, eine Kopie ist in der Studienadministration des Dekanats (per Post oder Email an <email-pii>) zu hinterlegen. Eine Kopie sollte zudem bei der/dem Erstbetreuer/in aufbewahrt werden. Falls das Doktoratskomitee nicht im Laufe des ersten Semesters benannt wird, muss es spätestens 12 Monate nach Beginn des Doktorats bestimmt werden. Eine Kopie des entsprechend aktualisierten Deckblattes ist in der Studienadministration des Dekanats (per Post oder Email an <email-pii>) zu hinterlegen.
Die Doktoratsvereinbarung sollte mindestens einmal...mehr
Eine Erstbetreuung können alle Professorinnen und Professoren, die der Gruppierung I der Phil.-Hist. Fakultät der Universität Basel angehören, übernehmen.
Mitglieder der Gruppierung II (Assistenzprofessorinnen und -professoren ohne Tenure Track, promovierte Titularprofessorinnen und -professoren sowie an der Fakultät habilitierte Privatdozentinnen und Privatdozenten) können eine Erstbetreuung übernehmen unter der Voraussetzung, dass eine Professorin oder ein Professor aus Gruppierung I der Phil.-Hist. Fakultät als Zweitbetreuer fungiert. In diesem Fall muss bereits bei der Beantragung der Zulassung zum Doktorat im Antrag der Erstbetreuungsperson um Betreuungsübernahme eine Zweitbetreuerin bzw. ein Zweitbetreuer aus Gruppierung I der Phil.-Hist. Fakultät benannt werden.
Auf Antrag (die...
Wer muss Kreditpunkte erwerben?
Doktorierende, die gemäss der neuen Promotionsordnung (vom 2. März 2017) promovieren, müssen Kreditpunkte erwerben. Doktorierende, die noch in der alten auslaufenden Promotionsordnung vom 19. Mai 1988 eingeschrieben sind, müssen keine Kreditpunkte erwerben.
Wie viele Kreditpunkte muss ich erwerben?
12 KP im individuellen Doktorat, 18 KP in einem Doktoratsprogramm. Falls bei der Zulassung Auflagen verfügt wurden, müssen diese zusätzlich zu den 12 bzw. 18 KP erbracht werden.
Welche Leistungen muss ich erbringen?
Die zu erbringenden Studienleistungen werden in einem „Individuellen Studienplan“, der Teil der Doktoratsvereinbarung ist, festgelegt. Das Bildungsangebot setzt sich zu 2/3 aus fachlich-methodischen Angeboten und zu max. 1/3 aus transversalen...
Der Individuellen Studienplan wird im ersten Semester, wenn die Doktoratsvereinbarung abgeschlossen wird, mit der Erstbetreuungsperson besprochen. Zu diesem Zeitpunkt werden alle zu erbringenden Studienleistungen eingetragen, die bereits verpflichtend festgelegt werden können. Die Einzelleistungen werden von der Betreuungsperson aber erst unterschriftlich testiert, wenn die Leistung erbracht ist.
Eine Kopie des „Individuellen Studienplans“ wird zusammen mit den anderen Teilen der Doktoratsvereinbarung im ersten Semester der Doktoratsausbildung in der Studienadministration des Dekanats hinterlegt. Alle weiteren im Laufe der Doktoratsausbildung erbrachten Leistungen werden sukzessiv ergänzt und nach erfolgreicher Absolvierung von der Betreuungsperson unterschriftlich testiert (vgl. "Erwerb...mehr
Die neue Promotionsordnung der Philosophisch-Historischen Fakultät (vom 2. März 2017) tritt zum 1. August 2017 in Kraft.
Sie gilt für alle Doktorierenden, die an der Phil.-Hist. Fakultät der Universität Basel zum HS 2017 oder später zum Doktorat zugelassen werden.
Alle Doktorierenden, die ihr Doktorat vor dem 1. August 2017 nach der Promotionsordnung vom 25. November 2010 begonnen haben, werden in die neue Ordnung überführt. Doktorierende, die gemäss der alten Promotionsordnung vom 19. Mai 1988 promovieren, können ihr Doktorat bis Ende Herbstsemester 2019 abschliessen. Ein Übertritt in die neue Promotionsordnung (vom 2. März 2017) ist für sie nicht möglich.mehr
Ja, gemäss § 8 Abs. 3 c) der Promotionsordnung der Phil.-Hist. Fakultät vom 2. März 2017 kann eine Dissertation als kumulative Arbeit vorgelegt werden. Die Wahl der Form der kumulativen Dissertation wird in der Doktoratsvereinbarung festgehalten.
Zu den Anforderungen an eine kumulative Dissertation beachten Sie bitte das entsprechende Merkblatt.mehr
Ja, die Doktoratsvereinbarung kann während der Promotionszeit an veränderte Umstände angepasst werden. Änderungen der im Deckblatt der Doktoratsvereinbarung festgelegten Rahmenbedingungen müssen mittels eines formlosen Antrags beim Promotionsausschuss beantragt und durch diesen genehmigt werden.
Im Konfliktfall können sich Doktorierende und Betreuende an den Promotionsausschuss der Fakultät wenden (siehe auch "Wie kann eine Doktoratsvereinbarung aufgelöst werden?").
Die Urkunde wird erst nach Abgabe der Pflichtexemplare (siehe Publikationsbestimmungen) ausgehändigt. Vorher darf der Doktortitel nur in der Form „Dr. phil. des.“ (Doktor philosophiae designatus) geführt werden.
Wann ist die Promotion rechtskräftig?
Die Promotionsurkunde berechtigt zum Führen des akademischen Titels „Dr. phil.“, in englischer Übersetzung „PhD“.
Die Promotion wird durch die Publikation im Kantonsblatt Basel-Stadt bekannt gemacht.
Jedes Doktorat wird von einem Doktoratskomitee begleitet (§ 11). Das Doktoratskomitee besteht aus der/dem Erstbetreuer/in und der/dem Zweitbetreuer/in und allenfalls aus einer/m Drittbetreuer/in.
Die/Der Erstbetreuer/in ist hauptverantwortlich für die korrekte Durchführung der Dissertation und gibt der/dem Doktorierenden regelmässige Rückmeldungen zu Qualität und Fortschritt der Forschungsarbeit.
Sie muss eine angemessene Betreuung gewährleisten. Alle Mitglieder des Doktoratskomitees verfassen je ein unabhängiges und benotetes Gutachten über die eingereichte Dissertation.
Muss die Dissertation publiziert werden?
Ja, damit die Promotion rechtsgültig ist, muss die Dissertation innerhalb von drei Jahren publiziert werden.
Innerhalb welcher Frist muss die Dissertation publiziert werden?
Doktorierende sind verpflichtet, ihre Dissertation innerhalb von drei Jahren nach dem Doktoratsexamen in der in den Publikationsbestimmungen festgelegten Form abzuliefern.
In welcher Form muss ich die Dissertation publizieren?
Die Pflichtexemplare der Dissertation sind in der in den Publikationsbestimmungen festgelegten Form abzuliefern.
Bitte beachten Sie dazu auch die Druck- und Bindevorschriften der Universitätsbibliothek.
Wo kann ich einen Zuschuss für die Druckkosten beantragen?
Über den Max Geldner-Dissertationenfonds der Phil.-Hist. Fakultät (Antragsformular...
Wie melde ich mich zum Examen an? Was muss ich vorlegen? (gemäss Promotionsordnung vom 2. März 2017)
Die Anmeldung zum Doktoratsexamen erfolgt zusammen mit der Einreichung der Dissertation spätestens 4 Monate vor dem gewünschten Datum der mündlichen Prufung.
Beachten Sie, dass während der MA Prüfungssessionen keine Examen möglich sind. Die Anmeldung zum Doktoratsexamen ist persönlich im Dekanat der Phil.-Hist. Fakultät vorzunehmen.
Die Zulassung zum Doktorexamen erfolgt auf schriftlichen Antrag mit folgenden Unterlagen (gemäss § 15):
1. Ein an die Forschungsdekanin bzw. den Forschungsdekan gerichteter Antrag auf Zulassung zum Doktoratsexamen mit folgenden Angaben:
- Name der Antragsstellerin/des Antragstellers mit ausgeschriebenem Vornamen, Nachnamen, aktueller Wohnadresse,...
Die Zulassung zur Doktoratsausbildung setzt einen Masterabschluss in einem zum gewünschten Promotionsfach verwandten Studienfach oder Studiengang voraus, wobei der Notendurchschnitt auf ein Zehntel gerundet mindestens 5,0 betragen muss (das schweizerische Sytem umfasst Noten zwischen 1 und 6, wobei 6 = max., 4 = pass). Andere Studienabschlüsse einer von der Universität Basel anerkannten Hochschule können ganz oder teilweise als äquivalent anerkannt werden, gegebenenfalls mit der Auflage, Studienleistungen nachzuholen. Abschlüsse der universitären Weiterbildung (z.B. Master of Advance Studies) berechtigen nicht zu einem Promotionsstudium.
Der Antrag auf Zulassung muss beim Studiensekretariat der Universität Basel gestellt werden und erfolgt online. Bewerbungen können auch nach Ablauf der...mehr
Die Doktoratsausbildung besteht aus
- der Dissertation,
- einem Bildungsangebot
- dem Doktoratsexamen.
Das Bildungsangebot (curricularer Teil) umfasst im individuellen Doktorat mind. 12 KP, in den Doktoratsprogrammen mind. 18 KP. Mindestens zwei Drittel der zu erwerbenden Kreditpunkte müssen aus dem fachlich-methodischen Bereich stammen; max. ein Drittel kann im Bereich transversale Kompetenzen erworben werden (siehe Merkblatt zur Doktoratsvereinbarung).
Der genaue Aufbau des zu besuchenden Bildungsangebots wird zwischen dem Doktoratskomitee und der Doktorandin bzw. dem Doktoranden vereinbart und im Individuellen Studienplan festgelegt und dokumentiert. Das Bildungsangebot sollte möglichst über die Ausbildungsdauer verteilt und möglichst in Form verschiedener Arten von Leistungen absolviert...mehr
Ja, eine Auflösung der Doktoratsvereinbarung ist bei beiderseitigem Einverständnis bis zur Anmeldung zum Doktoratsexamen jederzeit möglich. In Konfliktfällen sowie bei Nichterfüllung bzw. ungenügender Erfüllung der vereinbarten Leistungen gemäss „Individuellem Studienplan“ und Gesprächsprotokollen haben beide Parteien die Möglichkeit, den Promotionsausschuss um Vermittlung zu bitten. Der Promotionsausschuss versucht nach Möglichkeit, eine für alle Parteien befriedigende Lösung zu finden.
Wird die Vereinbarung von einer der beiden Parteien in wesentlichen Punkten nicht eingehalten ist eine sechsmonatige Frist zur Verbesserung einzuräumen. Tritt keine Verbesserung ein oder ist eine befriedigende Lösung nicht zu finden, haben beide Parteien die Möglichkeit, die Doktoratsvereinbarung...
Mit welcher Note ist die Dissertation angenommen?
Die Dissertation ist angenommen, wenn keine der Gutachternoten unter 4,0 liegt.
Wie setzt sich die Gesamtnote der Promotion zusammen?
Die Dissertation wird mit dem Durchschnitt der Noten aller Gutachter bewertet. Das Doktoratsexamen wird von den Prüfenden gemeinsam mit einer Note bewertet und ist bestanden, wenn mindestens die Note 4,0 erreicht wurde.
Für das Gesamtprädikat zählt die Note des Doktoratsexamens einfach und die Note der Dissertation mit doppeltem Gewicht. Für eine bestandene Promotion werden folgende Prädikate vergeben:
5,75–6,00 hervorragend (summa cum laude)
5,25–5,74 sehr gut (insigni cum laude)
4,75–5,24 gut (magna cum laude)
4,25–4,74 befriedigend (cum laude)
4,00–4,24 genügend (rite)
Die Mitglieder des Doktoratskomitees werden im Deckblatt der Doktoratsvereinbarung eingetragen. Die Doktoratsvereinbarung wird vom Erstbetreuenden und Doktorierenden gemeinsam unterzeichnet. Eine Kopie der Doktoratsvereinbarung muss an die Studienadministration des Dekanats gesendet werden (per Post oder Email an <email-pii>). Wird das Doktoratskomitee noch nicht im ersten Semester, wenn die Doktoratsvereinbarung unterzeichnet werden muss, benannt, muss das Doktoratskomitee spätestens Ende des zweiten Semesters festgelegt werden und eine Kopie des aktualisierten Deckblattes der Doktoratsvereinbarung an die Studienadministration des Dekanats gesendet werden.mehr
Die Aufnahme in ein Doktoratsprogramm setzt zunächst die erfolgreiche Zulassung zum Doktorat an der Phil.-Hist. Fakultät der Universität Basel voraus. Danach können Sie sich beim Leitungsgremium des Doktoratsprogramms um Aufnahme bewerben.
Weitere Informationen finden Sie auf den Websites der Doktoratsprogramme.