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Winterpausengeflüster
Bis 1906 wurde dieses Gerät aus Holz mit einem geraden Lauf hergestellt. Seit 1928 wird ein Zweiläufiger Bock verwendet, ähnlich, wie er heute noch benutzt wird. Er besteht aus zwei symmeterischen Läufen aus Chromstahl, für Links- und Rechtsschläger.
Aus dem Archiv der Hornussergesellschaft Walkringen: 27. September 1937
An der Hauptversammlung wurde beschlossen, einen Bock von G. Schori, Schmied Glockenthal b. Thun zu kaufen für Fr. 120.-.
Da auch bei diesem Gerät genaue technische Richtlinien bestehen, wird eine für alle Mannschaften gleiche Schlagbedingung geschaffen. Der Bock muss alle 3 Jahre, im Jahr des Eidg. Hornusserfestes, noch vor Beginn der Schweizermeisterschaft neu mit der Mutterlehre kontrolliert und Plombiert werden. Ohne eine gültige Plombe darf der Bock nicht eingesetzt werden.
Die vor dem Bock aufgestellte Schussblende aus Kunststoff fängt schlecht getroffende Hornusse auf und schützt somit die vordersten Abtuer vor tieffliegenden Hornussen. Diese Sicherheitsvorrichtung wurde in den 70er Jahren eingeführt.
Das grüne Tuch hinder dem Bock grenzt die Zuschauer von den Schlägern ab und dient zur besseren Sichtbarkeit der Schläger für die Abtuende Mannschaft im Ries. Es wird aus 100% Mikrofaser (Polyester) gefertigt und in einen Grünton eingefärbt. Meist wird diese Fläche als Werbefläche von Sponsoren genutzt und bedruckt.