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Das nach dem Best-of-7-Verfahren angesetzte Duell um die Teilnahme an den Europameisterschaften von Ende November im dänischen Esbjerg war zum frühestmöglichen Zeitpunkt entschieden. Valentin Tanner, Claudio Pätz, Peter De Cruz und der auf der vierten Position spielende Benoît Schwarz gewannen die ersten vier Partien gegen die von Sven Michel angeführten Adelbodner allesamt – und damit vorzeitig die ganze Serie.
Was auf den ersten Blick nach einer klaren Sache aussieht, war in Wirklichkeit viel ausgeglichener. Drei der vier Spiele führten über die volle Distanz von zehn Ends, in zwei Spielen gingen die Berner Oberländer gar mit einer Führung ins 10. End.
Die Genfer gewannen 2010 die Junioren-Weltmeisterschaft und näherten sich danach auch bei der Elite sukzessive der Spitze. An ihrem bislang einzigen Auftritt an einer grossen internationalen Meisterschaft, der Weltmeisterschaft 2014 in Peking, überzeugten sie mit dem 3. Platz. Es war der erste WM-Medaillengewinn eines Schweizer Männerteams seit 2003.
In der EM-Qualifikation der Frauen ist weiterhin alles offen. Die aktuellen Weltmeisterinnen von Baden Regio um Skip Alina Pätz stehen in der Best-of-3-Finalserie. Ihre Gegnerinnen werden entweder Flims (Binia Feltscher) oder Aarau (Silvana Tirinzoni) sein.
(SI)