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Die Projektvarianten zeigten zwei mögliche Auslegungen der selben Grundidee auf und tragen somit dem Wunsch der Bauherrschaft nach konzeptioneller Flexibilität Rechnung. Gemeinsam an beiden Varianten ist die Unterscheidung zwischen einem dienenden Garderobentrakt und einem Hallenbau für den Sport. Diese beiden Gebäudetypen zeichnen sich weniger durch ihr effektives Raumprogramm als durch ihren präzisen Bezug zum landschaftlichen Kontext aus. Das geplante Baumdach, das strukturierende Gerüst der Gesamtanlage, dient dabei als bestimmendes Element. Der Garderobentrakt tritt – in typologischer Analogie zum angelsächsischen Clubhouse – als liegendes Volumen in Erscheinung, dessen schwebende Dachplatte die Verlängerung des Baumdaches und den Übergang zur offenen Ebene bildet. Dieses durchgehend ebenerdige Gebäude nimmt sämtliche Infrastrukturen der Sportanlagen auf und fungiert somit als Mittelpunkt des Areals. Der Hallenbau (Dreifachsporthalle, bzw. überdachter Sportplatz) wird als Lichtung im Baumdach interpretiert. Er ist vollständig im Baumkörper integriert und verhält sich gegenüber den Bauten der angrenzenden Gewerbezone bewusst zurückhaltend.
Projektwettbewerb im selektiven verfahren
2.Preis
2009
- Stadt Bülach Bauherrschaft
- GXM Architekten GmbH Zürich Architekten