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Das Baselbieter Pharmaunternehmen steht bekanntlich seit kurz vor Weihnachten in "exklusiven" Verhandlungen mit J&J, nachdem zuvor eine erste Verhandlungsrunde gescheitert war. Kurz nach den Festtagen berichtete dann die Nachrichtenagentur Reuters, eine Aufspaltung des Konzerns in zwei Unternehmen werde verhandelt. Der reife Firmenteil mit den im Markt etablierten Medikamenten gegen Lungenhochdruck würde demnach von J&J übernommen, während jener Teil der Forschung, der an neuen Wirkstoffen arbeitet, ausgegliedert würde.
Was aber genau ausgegliedert würde und welchen Anteil daran die Actelion-Aktionäre behalten könnten, ist gemäss dem neuesten Bloomberg-Bericht weiterhin Gegenstand der Diskussionen zwischen dem Management von J&J und Actelion. Ein Deal könnte noch in diesem Monat zustande kommen, ein Scheitern der Verhandlungen sei aber weiterhin möglich, heisst es.
Welchen Preis J&J bereit wäre zu zahlen für Actelion, wird im Artikel nicht genannt. Vor der aktuellen Verhandlungsrunde soll J&J gemäss den Informationen aber rund 260 US-Dollar pro Actelion-Aktie geboten haben, was einem Marktwert von rund 28 Mrd USD für Actelion entsprechen würde.
Die Actelion-Aktie verlor am Mittwoch 1,2% auf 228,60 CHF, was einen Marktwert von rund 25 Mrd CHF bzw. 24 Mrd USD ergibt. Am Tag davor war die Aktie auf den bisherigen Höchststand (intraday) von 234,70 CHF gestiegen, als Gerüchte von einem Übernahmepreis von bis zu 300 CHF pro Aktie die Runde gemacht hatten.
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(AWP)