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Die meisten Beschwerden, welche Hirntumore verursachen, weisen nicht eindeutig auf einen Hirntumor hin. Die Symptome sind abhängig von der Lage, der Grösse und der Wachstumsgeschwindigkeit der Geschwulst.
Durch die hohe Vernetzung der Hirnareale können tumorbedingte Funktionsausfälle oftmals über einen langen Zeitraum kompensiert werden. Hirntumorsignale sind vielfaltig und mehrheitlich uncharakteristisch. Sie gehen von Appetitmangel, über Vergesslichkeit, diffusen oder lokalisierten Kopfschmerzen, Schwindelgefühlen, Wesensveränderungen (die eventuell nur engen Bekannten auffallen), bis hin zu lokalisierten oder generalisierten epileptischen Anfällen oder Lähmungen. Je nach Tumorart, Grösse und Lokalisation können Anzeichen eines erhöhten Hirndrucks (Übelkeit, Erbrechen und langsamer Puls) oder Ausfallserscheinungen (Muskelschwäche und Lähmungserscheinungen, Hörstörungen, Sehstörungen, Schluckstörungen oder Sprachstörungen) auftreten.
Die genaue Diagnose wird im Rahmen der Entnahme einer Tumorgewebeprobe durch Hirn-Biopsie gestellt. Diese Operation kann dann umgangen werden, wenn Hirnmetastasen bei bekanntem Primärtumor hochwahrscheinlich sind. Zur genauen Ortung und der Beurteilung einer Umgebungsschwellung (Hirnödem) sind vorgängig Bildgebende Verfahren unumgänglich, am präzisesten mittels Magnetresonanz-Imaging (MRI).