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Anastasia
Genre: Drama
Land: USA
Regie: Anatole Litvak
Originaltitel: Anastasia
Jahr: 1956
Spieldauer: 105 min
Bei der Russischen Revolution 1918 wurde die Zarenfamilie gefangengenommen und ermordet. Seither geht das Gerücht um, dass neben der Zarenmutter (Helen Hayes) auch noch die jüngste Tochter Nikolaus II., Anastasia, überlebt hat. Für sie ist auf einer britischen Bank eine Erbschaft von 10 Millionen Pfund deponiert – was natürlich viele dazu inspirierte, nach der echten Anastasia Ausschau zu halten, um einen Teil davon als Belohnung zu kassieren. So auch ein Triumvirat unter der Leitung von Bounine (Yul Brynner).
In Paris scheinen sie mit der an Gedächtnisschwund leidenden Anna Anderson (Ingrid Bergman) endlich die Richtige gefunden zu haben. Mit der „Richtigen“ meinen sie, dass sie Anna soweit bringen können, dass sie sich wie die echte Anastasia gibt. Aber schon beim ersten Empfang mit Vertretern des alten russischen Reiches, hält sich Anna nicht an die Spielregeln: Sie gibt gegen Bounines Anweisung eigenmächtig Antworten – und erinnert sich dabei an Details, die eigentlich nur die echte Anastasia kennen kann. Nachdem fast alle Zweifler verstummt sind, kommt der spannende Moment: Anna wird der Zarenmutter vorgestellt, die letztendlich darüber zu entscheiden hat, ob sie diese Anastasia für echt hält und ihr das Erbe zuerkennt. Die hat aber zunächst überhaupt keine Lust, die Bewerberin überhaupt zu empfangen.
Beste Hauptdarstellerin: Ingrid Bergman