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Die globale Versorgungslage hat sich weiter erschwert. Im April will Saudi-Arabien an der Förderung noch nicht rütteln, und Länder wie Russland oder auch Kasachstan erreichen erst jetzt die vereinbarten Produktionskürzungen.
Die USA hingegen verschärfen ihre Sanktionen gegenüber Venezuela und dem Iran, sodass die Versorgung aus diesen Ländern ebenfalls nicht zunimmt. Ausgerechnet in dieser Zeit nehmen nun die Unruhen in Libyen wieder zu, das Land, das eigentlich die grössten Ölreserven Afrikas haben soll und das, nachdem sich die Exporte Libyens gerade wieder erholt hatten. In Kombination mit einer anziehenden Ölnachfrage ergibt sich fundamental ein ziemlich bullishes Gesamtbild. So steigt das Rohöl Brent unaufhörlich, notiert bei $ 71.50. Der Wasserstand auf dem Rhein sinkt, was höhere Preise fürs Heizöl bedeutet.