Document ID: /entscheidsuche_html/filtered/documents_0440.jsonl.gz/557

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2015.00142 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Bachofner Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiber Volz Urteil vom 27. September 2016 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin gegen VAUDOISE ALLGEMEINE, Versicherungs-Gesellschaft AG Avenue de Cour 41, 1007 Lausanne Beschwerdegegnerin Zustelladresse: VAUDOISE ALLGEMEINE, Versicherungs-Gesellschaft AG Place de Milan, Case postale 120, 1001 Lausanne Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1956, war seit dem 1. März 1999 im Bereich Nachtbetreuung im Umfang eines Arbeitspensums von 60 % bei der Y.___, tätig und über diese bei der VAUDOISE ALLGEMEINE Ver sicherungs-Gesellschaft AG ( Vaudoise ) gemäss dem Bundesgesetz über die Un fallversicherung (UVG) gegen Unfälle, unfallähnliche Körperschädigungen und Berufskrankheiten versichert ( Urk. 8/1), als sie sich am 2 6. Mai 2015 den rech ten Fuss übertrat beziehungsweise vertrat ( Urk. 8/1). Dabei zog sie sich eine Distorsion ihres rechten oberen Sprunggelenks zu (Urk. 8/ 2 ). Nach getätigten Abklärungen stellte die Vaudoise mit Verfügung vom 2 6. Juni 2015 ( Urk. 8/6) fest, dass es sich beim Ereignis vom 2 6. Mai 2015 mangels eines ungewöhnlichen, äusseren Faktors nicht um ein Unfallereignis gehandelt habe, und auch keine unfallähnliche Körperschädigung vorliege und verneinte eine Leistungspflicht für die Folgen dieses Ereignisses. Die von d er Versicherten am 1. Juli 2015 dagegen erhobene Einsprache ( Urk. 8/8) wies die Vaudoise mit Ent scheid vom 2 8. Juli 2016 ( Urk. 8/1 = Urk. 2) ab. 2. Die Versicherte erhob am 2 9. Juli 2015 Beschwerde gegen den Einsprache ent scheid vom 2 8. Juli 2015 (Urk. 2) und beantragte sinngemäss, dieser sei aufzu heben und es seien ihr für die Folgen des Ereignis ses vom 2 6. Mai 2015 Versi che rungsleistungen zu zu sprechen (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 3 1. August 2015 (Urk. 7) beantragte die Vaudoise die Ab weisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführer in am 7. September 2015 zur Kenntnis gebracht (Urk. 9). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gemäss Art. 6 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) werden - soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt - die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt (Abs. 1). Der Bundesrat kann Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen (Abs. 2). Ausserdem erbringt die Versi cherung ihre Leistungen bei Schädigungen, die den Verunfallten bei der Heilbe handlung zugefügt werden (Abs. 3). 1.2 Ein Unfall ist gemäss Art. 4 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Kör per, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat (BGE 129 V 402 E. 2.1). 1.3 Nach der Rechtsprechung bezieht sich das Be griffsmerkmal der Ungewöhnlich keit nicht auf die Wirkung des äusseren Faktors, sondern nur auf diesen selber. Ohne Belang für die Prüfung der Ungewöhnlichkeit ist somit, dass der äussere Faktor allenfalls schwer wiegende, unerwartete Folgen nach sich zog. Der äussere Faktor ist ungewöhnlich, wenn er den Rahmen des im jeweiligen Le bensbereich Alltäg lichen oder Üblichen überschreitet. Ausschlaggebend ist also, dass sich der äussere Faktor vom Normalmass an Umwelteinwirkungen auf den menschlichen Körper abhebt. Ungewöhnliche Auswirkungen allein begründen keine Ungewöhnlichkeit (BGE 134 V 72 E. 4.3.1 mit Hinweis). 1.4 Nach Lehre und Rechtsprechung kann das Merkmal des ungewöhnlichen äusse ren Faktors in einer unkoordinierten Bewegung (RKUV 2000 Nr. U 368 S. 100 E. 2d mit Hinweisen; Maurer, Schweizerisches Unfallversicherungsrecht, S. 176 f.) bestehen. Bei Körperbewegungen gilt dabei der Grundsatz, dass das Er-for dernis der äusseren Einwirkung lediglich dann erfüllt ist, wenn ein in der Aus senwelt begründeter Umstand den natürlichen Ablauf einer Körper-bewegung gleichsam "programmwidrig" beeinflusst hat. Bei einer solchen un -koordinier ten Bewegung ist der ungewöhnliche äussere Faktor zu bejahen; denn der äussere Faktor - Veränderung zwischen Körper und Aussenwelt - ist wegen der erwähnten Pro grammwidrigkeit zugleich ein ungewöhnlicher Faktor (BGE 130 V 117 E. 2.1; RKUV 2004 Nr. U 502 S. 183 E. 4.1, Nr. U 510 S. 275, Nr. U 523 S. 541 E. 3.1). 1.5 Die einzelnen Umstände des Unfallgeschehens sind von der versicherten Person glaubhaft zu machen. Kommt sie dieser For derung nicht nach, indem sie un vollständige, ungenaue oder widersprüchliche Angaben macht, die das Beste hen eines unfallmässigen Schadens als unglaubhaft erscheinen las sen, besteht keine Leistungspflicht des Unfallversicherers. Im Streitfall obliegt es dem Gericht zu beurteilen, ob die einzelnen Voraussetzungen des Unfallbegriffs erfüllt sind. Der Untersuchungsmaxime entsprechend hat es von Amtes wegen die notwendigen Beweise zu erheben und kann zu diesem Zwecke auch die Parteien heranziehen. Ist aufgrund dieser Massnahmen das Vorliegen eines Unfallereignisses nicht wenigstens mit Wahrscheinlichkeit erstellt – die blosse Möglichkeit genügt nicht –, so hat dieses als unbewiesen zu gelten, was sich zu Lasten der versicherten Person aus wirkt (BGE 116 V 136 E. 4b, 114 V 298 E. 5b, 111 V 201 E. 6b; RKUV 1990 Nr. U 86 S. 50). 1.6 Die leistungsansprechende Person hat daher das Vorliegen eines Unfalles bezie hungsweise die Unfreiwilli gkeit der Schädigung nachweisen, wobei ihr in dem vom Untersuchungsgrundsatz beherrschten Sozialversicherungsprozess keine subjektive Beweisführungslast im Sinne von Art. 8 des Zivilgesetz buches ( ZGB ) obliegt. Eine Beweislast besteht nur insofern, als im Falle der Beweislosigkeit der Entscheid zuungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem unbewiesen ge bliebenen Sachverhalt Rechte ableiten will. Diese Beweisregel greift allerdings erst Platz, wenn es sich als unmöglich erweist, im Rahmen des Untersuchungs grundsatzes aufgrund einer Beweiswürdigung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entspre chen. Als Indizien, mit welchen ein behauptete r, von keinen Zeugen beobach tete r Unfall nachgewiesen werden kann, fallen vorab der Zeitpunkt und das Motiv der Unfallmeldung, die Zeitspanne zwischen Ereignis und Meldung sowie die Anamnese, namentlich ob diese frühere gleiche oder analoge Gesund heits störungen enthält, die erfahrungsgemäss auch als alleinige Folge von Krank heiten auftreten können, in Betracht. Von erheblicher Bedeutung für die Be weiswürdigung ist auch, ob die erste Schilderung des Unfallgeschehens mit späteren Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überle gungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein können, in wesentlichen Punkten übereinstimmt. 1.7 Der mangelnde Nachweis eines die Merkmale des Unfalles erfüllenden Ereignis ses lässt sich nur selten durch medizinische Feststellungen ersetzen. Den m edi zinischen Erkenntnissen bezüglich der traumatischen oder pathologischen Ursa chen eines Gesundheits schadens kommt im Rahmen der Beweiswürdigung von unklaren Unfallsach verhalten indes die Bedeutung von Indizien zu (Urteile des Bundesgerichts 8C_727/2007 vom 2 6. August 2008 E. 2.2 f., U 161/04 vom 3 0. November 2004 und U 117/02 vom 9. Mai 2003 E. 1 ; RKUV 1990 Nr. U 86 S. 51 E. 2). Dabei gilt es zu beachten, dass sich der medizinische Begriff des Traumas nicht mit dem Unfallbegriff deckt. Ein traumatisches Ereignis schliesst zwar eine pathologische Ursache aus, umfasst jedoch neben dem eigentlichen Unfall im Rechtssinne auch Ereignisse, denen der Charakter der Ungewöhnlich keit und/oder der Plötzlichkeit abgeht ( Urteil des Bundesgerichts U 236/98 vom 3. Januar 2000 E. 2d). 2. 2.1 Streitig und zu prüfen ist vorliegend die Frage, ob es sich beim Ereignis vom 2 6. Mai 2015 um einen Unfall im unfallversicherungsrechtlichen Sinne ge han delt hat. 2.2 Die Beschwerdeführerin beschrieb im von ihr ausgefüllten und unterzeichneten Formular „Schadenmeldung UVG“ vom 1. Juni 2015 ( Urk. 8/1) den Unfall mit: „ Fuss übertreten “ u nd notierte zur Tätigkeit zur Zeit des Unfalles: „Gehen auf Fussweg“. 2.3 Der die Beschwerdeführerin am 2 9. Mai 2015 erstbehandelnde Dr. med. Z.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, beschrieb in seinem ( undatierten ) Bericht betreffend die Erstbehandlung das Ereignis folgendermassen ( Urk. 8/2): „ Am ersten Ferientag Misstritt mit dem rechten Fuss vor ihrem Haus. Sofort einschiessende Schmerzen im Bereich des rechten Sprunggelenks mit Schwel lung.“ 2.4 Im „Fragebogen Unfallbegriff“ erwähnte die Beschwerdeführer in am 1 8. Juni 2015, dass sich das Ereignis vom 2 6. Mai 2015 beim „Laufen unter normalen Umständen“ ereignet habe und führte zum Ereignishergang das Folgende aus: „ Fuss auf Gehweg übertreten am ersten Ferientag.“ 2.5 PD Dr. med. A.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatolo gie des Bewegungsapparates, stellte in seinem Bericht vom 2 6. Juni 2015 ( Urk. 8/9a = Urk. 3/4/1) fest, dass die Beschwerdeführer in den folgenden Ereig nishergang angegeben habe: „ (…) Auf dem Heimweg vom Container hatte sie sich in einer Unebenheit den Fuss vertrampt (…).“ Am 1 1. Juli 2015 ( Urk. 8/9 = Urk. 3/3) präzisierte PD Dr. A.___, dass die Beschwer deführerin „in ein Loch getrampt“ beziehungsweise in eine Bo denunebenheit getreten sei, welche sie nicht gesehen habe, und dass sie si c h dabei eine schwere OSG-Distorsion zugezogen habe. 3. 3.1 Die erwähnten Schilderungen des Ereignishergangs enthalten teilweise Abwei chungen im Wortlaut. D er Ereignishergang wurde darin entweder mit den Wor ten „den Fuss übertreten“ (vorstehend E. 2.2 ), „ Misstritt mit dem rechten Fuss “ (vorstehend E. 2.3 ), „ Fuss auf Gehweg übertreten “ (vorstehend E. 2.4 ), oder mit „ Fuss vertrampt “ (vorstehend E. 2.5 ) umschrieben. 3.2 Gemäss dem Wörterbuch Duden Online (www.duden.de) hat das Verb „sich den Fuss übertreten“ die Bedeutun g von „sich den Fuss vertreten“, wobei dies wiede rum bedeutet „ sich durch ungeschicktes Auftreten, Stolpern oder Ähnliches eine Zerrung oder Verstauchung am Fuss zuziehen “. Ein Misstritt hat gemäss dem Du den die Bedeutung von einem Fehltritt oder einem Stolper, wobei es sich bei ei nem Fehltritt um einen, fa lschen, ungeschickten Tritt handelt. Schliesslich han delt es sich beim Verb „ vertrampen “ um einen Begriff des schweizerdeutschen Di alekt s, dem die Bedeutung von „die Füsse vertreten“ zukommt (vgl. www. sinonimos-online.com ). 3.3 Nach Gesagtem steht fest, dass die Aussagen der Beschwerdeführerin zum Ereignis hergang von ihrem inhaltlichen Gehalt her keine wesentlichen Wider sprüche aufweisen und als glaub würdig erscheinen. Da sodann keine gewichtigen Indizien vorliegen, die ernst hafte Zweifel an ihrer Rich tigkeit zu begründen ver möchten, kann insoweit vorliegend darauf abgestellt werden. Gestützt auf die sinngemäss übereinstimmenden Aussagen der Beschwerdeführer in zum Ereignis hergang ist daher davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin sich anlässlich des Ereignisses vom 2 6. Juni 2015 den rechten Fuss vertreten hat, beziehungs weise dass sie einen Fehltritt im Sinne eines ungeschickten Auftreten s, Stolpern s oder Ähnlichem erlitt. 4. 4.1 Das für den Unfallbegriff wesentliche Merkmal des ungew öhnlichen äusseren Faktors kann, wie erwähnt (vorstehend E. 1.4 ), in einer un koordinierten Bewe gung bestehen, wobei der ungewöhnliche äussere Faktor in solchen Fällen darin liegt, dass die körperliche Bewegung durch etwas „ Programmwidriges" gestört wird, was beispielsweise dann zutrifft, wenn die versicherte Person stolpert, aus gleitet oder an einem Gegenstand anstösst, oder wenn sie, um ein Ausgleiten zu verhindern, eine reflexartige Abwehrhaltung ausführt oder auszuführen versucht (RKUV 1999 Nr. U 345 S. 420, U 114/97 E. 2b mit Hinweisen). Bei einer solchen unkoordinierten Bewegung ist der ungewöhnliche äussere Faktor zu bejahen; denn der äussere Faktor - Veränderung zwischen Körper und Aussenwelt - ist wegen der erwähnten Programmwidrigkeit zugleich ein ungewöhnlicher Faktor (BGE 130 V 117 E. 2.1 ; Urteil des Bundesgerichts 8C_749/2008 vom 1 5. Januar 2009 E. 3.2 ). 4.2 Gemäss der Rechtsprechung ist bei einem eigentlichen Fehltritt im Sinne eines Abknicken s des Knöchels in der Regel von einem ungewöhnlichen äusseren Faktor im Sinne einer unkoordinierten Bewegung und damit von einem Unfall im Rechtssinne auszugehen, da ein solches Ereignis einer Programmwidrigkeit gleichkommt (Urteil des Bundesgerichts U 398/06 vom 2 1. November 2006, E. 3.2.2, vgl. auch Urteile des Bundesgerichts U 611/06 vom 1 2. März 2007 E. 5.2 und U 236/98 vom 3. Januar 2000 E. 3b), beziehungsweise da durch ein solches Ereignis der natürliche Ablauf der Körperbewegung programmwidrig gestört wird (Urteil des Bundesgerichts U 528/06 vom 2 9. Oktober 2007 E. 4.3) 4.3 In Würdigung der gesamten Umstände ist vorliegend davon auszugehen, dass anlässlich des Ereignisses vom 2 6. Mai 2015 der normale Bewegungsablauf beim Gehen durch eine unkoordinierte Bewegung im Sine eines Abknickens des rech ten Fusses gestört wurde. Dieses Geschehen stellt eine Programmwidrigkeit dar, welche den normalen Bewe gung sablauf beim Gehen unterbro chen hat. Demzu folge ist der äussere Faktor in der Veränderung zwi schen dem Körpe r der Be schwerdeführerin und der Aussenwelt auf G rund dieser Programmwidrigkeit als aussergewöhnlich zu qualifizieren. 5. 5.1 Nach Gesagtem ist der ungewöhnliche äussere Faktor als gegeben zu betrachten, weshalb es sich beim fragliche n Ereignis vom 2 6. Mai 2015 um einen Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG handelte. 5.2 Demzufolge ist die Beschwerde gutzuheissen mit der Feststellung, dass es sich beim Ereignis vom 2 6. Mai 2015 um einen Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG handelte, und die Sache ist an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie den Sachverhalt hinsichtlich der Frage, inwiefern die geklagten Beschwerden in einem natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang zum Unfallereignis vom 2 6. Mai 2015 stehen, ergänzend abkläre und anschliessend über den Leistungs anspruch der Beschwerdeführerin in quantitativer Hinsicht erneut verfüge. Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird der angefochtene Einspracheentscheid der VAUDOISE ALLGEMEINE Versicherungs-Gesellschaft AG vom 2 8. Juli 2015 aufgehoben mit der Feststellung, dass es sich beim Ereignis vom 2 6. Mai 2015 um einen Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG handelte, und es wird die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen, damit diese nach erfolgten Abklärungen im Sinne der Erwägungen, über den Leistungsanspruch der Beschwerdeführer in in quantitativer Hinsicht erneut verfüge. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ - VAUDOISE ALLGEMEINE, Versicherungs-Gesellschaft AG - Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber MosimannVolz

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2015.00142 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Bachofner Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiber Volz Urteil vom 27. September 2016 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin gegen VAUDOISE ALLGEMEINE, Versicherungs-Gesellschaft AG Avenue de Cour 41, 1007 Lausanne Beschwerdegegnerin Zustelladresse: VAUDOISE ALLGEMEINE, Versicherungs-Gesellschaft AG Place de Milan, Case postale 120, 1001 Lausanne Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1956, war seit dem 1. März 1999 im Bereich Nachtbetreuung im Umfang eines Arbeitspensums von 60 % bei der Y.___, tätig und über diese bei der VAUDOISE ALLGEMEINE Ver sicherungs-Gesellschaft AG ( Vaudoise ) gemäss dem Bundesgesetz über die Un fallversicherung (UVG) gegen Unfälle, unfallähnliche Körperschädigungen und Berufskrankheiten versichert ( Urk. 8/1), als sie sich am 2 6. Mai 2015 den rech ten Fuss übertrat beziehungsweise vertrat ( Urk. 8/1). Dabei zog sie sich eine Distorsion ihres rechten oberen Sprunggelenks zu (Urk. 8/ 2 ). Nach getätigten Abklärungen stellte die Vaudoise mit Verfügung vom 2 6. Juni 2015 ( Urk. 8/6) fest, dass es sich beim Ereignis vom 2 6. Mai 2015 mangels eines ungewöhnlichen, äusseren Faktors nicht um ein Unfallereignis gehandelt habe, und auch keine unfallähnliche Körperschädigung vorliege und verneinte eine Leistungspflicht für die Folgen dieses Ereignisses. Die von d er Versicherten am 1. Juli 2015 dagegen erhobene Einsprache ( Urk. 8/8) wies die Vaudoise mit Ent scheid vom 2 8. Juli 2016 ( Urk. 8/1 = Urk. 2) ab. 2. Die Versicherte erhob am 2 9. Juli 2015 Beschwerde gegen den Einsprache ent scheid vom 2 8. Juli 2015 (Urk. 2) und beantragte sinngemäss, dieser sei aufzu heben und es seien ihr für die Folgen des Ereignis ses vom 2 6. Mai 2015 Versi che rungsleistungen zu zu sprechen (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 3 1. August 2015 (Urk. 7) beantragte die Vaudoise die Ab weisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführer in am 7. September 2015 zur Kenntnis gebracht (Urk. 9). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gemäss Art. 6 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) werden - soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt - die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt (Abs. 1). Der Bundesrat kann Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen (Abs. 2). Ausserdem erbringt die Versi cherung ihre Leistungen bei Schädigungen, die den Verunfallten bei der Heilbe handlung zugefügt werden (Abs. 3). 1.2 Ein Unfall ist gemäss Art. 4 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Kör per, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat (BGE 129 V 402 E. 2.1). 1.3 Nach der Rechtsprechung bezieht sich das Be griffsmerkmal der Ungewöhnlich keit nicht auf die Wirkung des äusseren Faktors, sondern nur auf diesen selber. Ohne Belang für die Prüfung der Ungewöhnlichkeit ist somit, dass der äussere Faktor allenfalls schwer wiegende, unerwartete Folgen nach sich zog. Der äussere Faktor ist ungewöhnlich, wenn er den Rahmen des im jeweiligen Le bensbereich Alltäg lichen oder Üblichen überschreitet. Ausschlaggebend ist also, dass sich der äussere Faktor vom Normalmass an Umwelteinwirkungen auf den menschlichen Körper abhebt. Ungewöhnliche Auswirkungen allein begründen keine Ungewöhnlichkeit (BGE 134 V 72 E. 4.3.1 mit Hinweis). 1.4 Nach Lehre und Rechtsprechung kann das Merkmal des ungewöhnlichen äusse ren Faktors in einer unkoordinierten Bewegung (RKUV 2000 Nr. U 368 S. 100 E. 2d mit Hinweisen; Maurer, Schweizerisches Unfallversicherungsrecht, S. 176 f.) bestehen. Bei Körperbewegungen gilt dabei der Grundsatz, dass das Er-for dernis der äusseren Einwirkung lediglich dann erfüllt ist, wenn ein in der Aus senwelt begründeter Umstand den natürlichen Ablauf einer Körper-bewegung gleichsam "programmwidrig" beeinflusst hat. Bei einer solchen un -koordinier ten Bewegung ist der ungewöhnliche äussere Faktor zu bejahen; denn der äussere Faktor - Veränderung zwischen Körper und Aussenwelt - ist wegen der erwähnten Pro grammwidrigkeit zugleich ein ungewöhnlicher Faktor (BGE 130 V 117 E. 2.1; RKUV 2004 Nr. U 502 S. 183 E. 4.1, Nr. U 510 S. 275, Nr. U 523 S. 541 E. 3.1). 1.5 Die einzelnen Umstände des Unfallgeschehens sind von der versicherten Person glaubhaft zu machen. Kommt sie dieser For derung nicht nach, indem sie un vollständige, ungenaue oder widersprüchliche Angaben macht, die das Beste hen eines unfallmässigen Schadens als unglaubhaft erscheinen las sen, besteht keine Leistungspflicht des Unfallversicherers. Im Streitfall obliegt es dem Gericht zu beurteilen, ob die einzelnen Voraussetzungen des Unfallbegriffs erfüllt sind. Der Untersuchungsmaxime entsprechend hat es von Amtes wegen die notwendigen Beweise zu erheben und kann zu diesem Zwecke auch die Parteien heranziehen. Ist aufgrund dieser Massnahmen das Vorliegen eines Unfallereignisses nicht wenigstens mit Wahrscheinlichkeit erstellt – die blosse Möglichkeit genügt nicht –, so hat dieses als unbewiesen zu gelten, was sich zu Lasten der versicherten Person aus wirkt (BGE 116 V 136 E. 4b, 114 V 298 E. 5b, 111 V 201 E. 6b; RKUV 1990 Nr. U 86 S. 50). 1.6 Die leistungsansprechende Person hat daher das Vorliegen eines Unfalles bezie hungsweise die Unfreiwilli gkeit der Schädigung nachweisen, wobei ihr in dem vom Untersuchungsgrundsatz beherrschten Sozialversicherungsprozess keine subjektive Beweisführungslast im Sinne von Art. 8 des Zivilgesetz buches ( ZGB ) obliegt. Eine Beweislast besteht nur insofern, als im Falle der Beweislosigkeit der Entscheid zuungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem unbewiesen ge bliebenen Sachverhalt Rechte ableiten will. Diese Beweisregel greift allerdings erst Platz, wenn es sich als unmöglich erweist, im Rahmen des Untersuchungs grundsatzes aufgrund einer Beweiswürdigung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entspre chen. Als Indizien, mit welchen ein behauptete r, von keinen Zeugen beobach tete r Unfall nachgewiesen werden kann, fallen vorab der Zeitpunkt und das Motiv der Unfallmeldung, die Zeitspanne zwischen Ereignis und Meldung sowie die Anamnese, namentlich ob diese frühere gleiche oder analoge Gesund heits störungen enthält, die erfahrungsgemäss auch als alleinige Folge von Krank heiten auftreten können, in Betracht. Von erheblicher Bedeutung für die Be weiswürdigung ist auch, ob die erste Schilderung des Unfallgeschehens mit späteren Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überle gungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein können, in wesentlichen Punkten übereinstimmt. 1.7 Der mangelnde Nachweis eines die Merkmale des Unfalles erfüllenden Ereignis ses lässt sich nur selten durch medizinische Feststellungen ersetzen. Den m edi zinischen Erkenntnissen bezüglich der traumatischen oder pathologischen Ursa chen eines Gesundheits schadens kommt im Rahmen der Beweiswürdigung von unklaren Unfallsach verhalten indes die Bedeutung von Indizien zu (Urteile des Bundesgerichts 8C_727/2007 vom 2 6. August 2008 E. 2.2 f., U 161/04 vom 3 0. November 2004 und U 117/02 vom 9. Mai 2003 E. 1 ; RKUV 1990 Nr. U 86 S. 51 E. 2). Dabei gilt es zu beachten, dass sich der medizinische Begriff des Traumas nicht mit dem Unfallbegriff deckt. Ein traumatisches Ereignis schliesst zwar eine pathologische Ursache aus, umfasst jedoch neben dem eigentlichen Unfall im Rechtssinne auch Ereignisse, denen der Charakter der Ungewöhnlich keit und/oder der Plötzlichkeit abgeht ( Urteil des Bundesgerichts U 236/98 vom 3. Januar 2000 E. 2d). 2. 2.1 Streitig und zu prüfen ist vorliegend die Frage, ob es sich beim Ereignis vom 2 6. Mai 2015 um einen Unfall im unfallversicherungsrechtlichen Sinne ge han delt hat. 2.2 Die Beschwerdeführerin beschrieb im von ihr ausgefüllten und unterzeichneten Formular „Schadenmeldung UVG“ vom 1. Juni 2015 ( Urk. 8/1) den Unfall mit: „ Fuss übertreten “ u nd notierte zur Tätigkeit zur Zeit des Unfalles: „Gehen auf Fussweg“. 2.3 Der die Beschwerdeführerin am 2 9. Mai 2015 erstbehandelnde Dr. med. Z.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, beschrieb in seinem ( undatierten ) Bericht betreffend die Erstbehandlung das Ereignis folgendermassen ( Urk. 8/2): „ Am ersten Ferientag Misstritt mit dem rechten Fuss vor ihrem Haus. Sofort einschiessende Schmerzen im Bereich des rechten Sprunggelenks mit Schwel lung.“ 2.4 Im „Fragebogen Unfallbegriff“ erwähnte die Beschwerdeführer in am 1 8. Juni 2015, dass sich das Ereignis vom 2 6. Mai 2015 beim „Laufen unter normalen Umständen“ ereignet habe und führte zum Ereignishergang das Folgende aus: „ Fuss auf Gehweg übertreten am ersten Ferientag.“ 2.5 PD Dr. med. A.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatolo gie des Bewegungsapparates, stellte in seinem Bericht vom 2 6. Juni 2015 ( Urk. 8/9a = Urk. 3/4/1) fest, dass die Beschwerdeführer in den folgenden Ereig nishergang angegeben habe: „ (…) Auf dem Heimweg vom Container hatte sie sich in einer Unebenheit den Fuss vertrampt (…).“ Am 1 1. Juli 2015 ( Urk. 8/9 = Urk. 3/3) präzisierte PD Dr. A.___, dass die Beschwer deführerin „in ein Loch getrampt“ beziehungsweise in eine Bo denunebenheit getreten sei, welche sie nicht gesehen habe, und dass sie si c h dabei eine schwere OSG-Distorsion zugezogen habe. 3. 3.1 Die erwähnten Schilderungen des Ereignishergangs enthalten teilweise Abwei chungen im Wortlaut. D er Ereignishergang wurde darin entweder mit den Wor ten „den Fuss übertreten“ (vorstehend E. 2.2 ), „ Misstritt mit dem rechten Fuss “ (vorstehend E. 2.3 ), „ Fuss auf Gehweg übertreten “ (vorstehend E. 2.4 ), oder mit „ Fuss vertrampt “ (vorstehend E. 2.5 ) umschrieben. 3.2 Gemäss dem Wörterbuch Duden Online (www.duden.de) hat das Verb „sich den Fuss übertreten“ die Bedeutun g von „sich den Fuss vertreten“, wobei dies wiede rum bedeutet „ sich durch ungeschicktes Auftreten, Stolpern oder Ähnliches eine Zerrung oder Verstauchung am Fuss zuziehen “. Ein Misstritt hat gemäss dem Du den die Bedeutung von einem Fehltritt oder einem Stolper, wobei es sich bei ei nem Fehltritt um einen, fa lschen, ungeschickten Tritt handelt. Schliesslich han delt es sich beim Verb „ vertrampen “ um einen Begriff des schweizerdeutschen Di alekt s, dem die Bedeutung von „die Füsse vertreten“ zukommt (vgl. www. sinonimos-online.com ). 3.3 Nach Gesagtem steht fest, dass die Aussagen der Beschwerdeführerin zum Ereignis hergang von ihrem inhaltlichen Gehalt her keine wesentlichen Wider sprüche aufweisen und als glaub würdig erscheinen. Da sodann keine gewichtigen Indizien vorliegen, die ernst hafte Zweifel an ihrer Rich tigkeit zu begründen ver möchten, kann insoweit vorliegend darauf abgestellt werden. Gestützt auf die sinngemäss übereinstimmenden Aussagen der Beschwerdeführer in zum Ereignis hergang ist daher davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin sich anlässlich des Ereignisses vom 2 6. Juni 2015 den rechten Fuss vertreten hat, beziehungs weise dass sie einen Fehltritt im Sinne eines ungeschickten Auftreten s, Stolpern s oder Ähnlichem erlitt. 4. 4.1 Das für den Unfallbegriff wesentliche Merkmal des ungew öhnlichen äusseren Faktors kann, wie erwähnt (vorstehend E. 1.4 ), in einer un koordinierten Bewe gung bestehen, wobei der ungewöhnliche äussere Faktor in solchen Fällen darin liegt, dass die körperliche Bewegung durch etwas „ Programmwidriges" gestört wird, was beispielsweise dann zutrifft, wenn die versicherte Person stolpert, aus gleitet oder an einem Gegenstand anstösst, oder wenn sie, um ein Ausgleiten zu verhindern, eine reflexartige Abwehrhaltung ausführt oder auszuführen versucht (RKUV 1999 Nr. U 345 S. 420, U 114/97 E. 2b mit Hinweisen). Bei einer solchen unkoordinierten Bewegung ist der ungewöhnliche äussere Faktor zu bejahen; denn der äussere Faktor - Veränderung zwischen Körper und Aussenwelt - ist wegen der erwähnten Programmwidrigkeit zugleich ein ungewöhnlicher Faktor (BGE 130 V 117 E. 2.1 ; Urteil des Bundesgerichts 8C_749/2008 vom 1 5. Januar 2009 E. 3.2 ). 4.2 Gemäss der Rechtsprechung ist bei einem eigentlichen Fehltritt im Sinne eines Abknicken s des Knöchels in der Regel von einem ungewöhnlichen äusseren Faktor im Sinne einer unkoordinierten Bewegung und damit von einem Unfall im Rechtssinne auszugehen, da ein solches Ereignis einer Programmwidrigkeit gleichkommt (Urteil des Bundesgerichts U 398/06 vom 2 1. November 2006, E. 3.2.2, vgl. auch Urteile des Bundesgerichts U 611/06 vom 1 2. März 2007 E. 5.2 und U 236/98 vom 3. Januar 2000 E. 3b), beziehungsweise da durch ein solches Ereignis der natürliche Ablauf der Körperbewegung programmwidrig gestört wird (Urteil des Bundesgerichts U 528/06 vom 2 9. Oktober 2007 E. 4.3) 4.3 In Würdigung der gesamten Umstände ist vorliegend davon auszugehen, dass anlässlich des Ereignisses vom 2 6. Mai 2015 der normale Bewegungsablauf beim Gehen durch eine unkoordinierte Bewegung im Sine eines Abknickens des rech ten Fusses gestört wurde. Dieses Geschehen stellt eine Programmwidrigkeit dar, welche den normalen Bewe gung sablauf beim Gehen unterbro chen hat. Demzu folge ist der äussere Faktor in der Veränderung zwi schen dem Körpe r der Be schwerdeführerin und der Aussenwelt auf G rund dieser Programmwidrigkeit als aussergewöhnlich zu qualifizieren. 5. 5.1 Nach Gesagtem ist der ungewöhnliche äussere Faktor als gegeben zu betrachten, weshalb es sich beim fragliche n Ereignis vom 2 6. Mai 2015 um einen Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG handelte. 5.2 Demzufolge ist die Beschwerde gutzuheissen mit der Feststellung, dass es sich beim Ereignis vom 2 6. Mai 2015 um einen Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG handelte, und die Sache ist an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie den Sachverhalt hinsichtlich der Frage, inwiefern die geklagten Beschwerden in einem natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang zum Unfallereignis vom 2 6. Mai 2015 stehen, ergänzend abkläre und anschliessend über den Leistungs anspruch der Beschwerdeführerin in quantitativer Hinsicht erneut verfüge. Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird der angefochtene Einspracheentscheid der VAUDOISE ALLGEMEINE Versicherungs-Gesellschaft AG vom 2 8. Juli 2015 aufgehoben mit der Feststellung, dass es sich beim Ereignis vom 2 6. Mai 2015 um einen Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG handelte, und es wird die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen, damit diese nach erfolgten Abklärungen im Sinne der Erwägungen, über den Leistungsanspruch der Beschwerdeführer in in quantitativer Hinsicht erneut verfüge. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ - VAUDOISE ALLGEMEINE, Versicherungs-Gesellschaft AG - Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber MosimannVolz

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich UV.2015.00142 UV.2015.00142

UV.2015.00142 II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichter Bachofner

Ersatzrichterin Romero-Käser

Gerichtsschreiber Volz

Urteil vom 27. September 2016

Urteil vom 27. September 2016 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin gegen

gegen VAUDOISE ALLGEMEINE, Versicherungs-Gesellschaft AG

VAUDOISE ALLGEMEINE, Versicherungs-Gesellschaft AG Avenue de Cour 41, 1007 Lausanne

Avenue de Cour 41, 1007 Lausanne Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Zustelladresse: VAUDOISE ALLGEMEINE, Versicherungs-Gesellschaft AG

Zustelladresse: VAUDOISE ALLGEMEINE, Versicherungs-Gesellschaft AG Place de Milan, Case postale 120, 1001 Lausanne

Place de Milan, Case postale 120, 1001 Lausanne Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1956, war seit dem 1. März 1999 im Bereich Nachtbetreuung im Umfang eines Arbeitspensums von 60 % bei der Y.___, tätig und über diese bei der VAUDOISE ALLGEMEINE Ver sicherungs-Gesellschaft AG ( Vaudoise ) gemäss dem Bundesgesetz über die Un fallversicherung (UVG) gegen Unfälle, unfallähnliche Körperschädigungen und Berufskrankheiten versichert ( Urk. 8/1), als sie sich am 2 6. Mai 2015 den rech ten Fuss übertrat beziehungsweise vertrat ( Urk. 8/1). Dabei zog sie sich eine Distorsion ihres rechten oberen Sprunggelenks zu (Urk. 8/ 2 ).

1. X.___, geboren 1956, war seit dem 1. März 1999 im Bereich Nachtbetreuung im Umfang eines Arbeitspensums von 60 % bei der Y.___, tätig und über diese bei der VAUDOISE ALLGEMEINE Ver sicherungs-Gesellschaft AG ( Vaudoise ) gemäss dem Bundesgesetz über die Un fallversicherung (UVG) gegen Unfälle, unfallähnliche Körperschädigungen und Berufskrankheiten versichert ( Urk. 8/1), als sie sich am 2 6. Mai 2015 den rech ten Fuss übertrat beziehungsweise vertrat ( Urk. 8/1). Dabei zog sie sich eine Distorsion ihres rechten oberen Sprunggelenks zu (Urk. 8/ 2 ). Nach getätigten Abklärungen stellte die Vaudoise mit Verfügung vom 2 6. Juni 2015 ( Urk. 8/6) fest, dass es sich beim Ereignis vom 2 6. Mai 2015 mangels eines ungewöhnlichen, äusseren Faktors nicht um ein Unfallereignis gehandelt habe, und auch keine unfallähnliche Körperschädigung vorliege und verneinte eine Leistungspflicht für die Folgen dieses Ereignisses. Die von d er Versicherten am 1. Juli 2015 dagegen erhobene Einsprache ( Urk. 8/8) wies die Vaudoise mit Ent scheid vom 2 8. Juli 2016 ( Urk. 8/1 = Urk. 2) ab.

Nach getätigten Abklärungen stellte die Vaudoise mit Verfügung vom 2 6. Juni 2015 ( Urk. 8/6) fest, dass es sich beim Ereignis vom 2 6. Mai 2015 mangels eines ungewöhnlichen, äusseren Faktors nicht um ein Unfallereignis gehandelt habe, und auch keine unfallähnliche Körperschädigung vorliege und verneinte eine Leistungspflicht für die Folgen dieses Ereignisses. Die von d er Versicherten am 1. Juli 2015 dagegen erhobene Einsprache ( Urk. 8/8) wies die Vaudoise mit Ent scheid vom 2 8. Juli 2016 ( Urk. 8/1 = Urk. 2) ab. 2. Die Versicherte erhob am 2 9. Juli 2015 Beschwerde gegen den Einsprache ent scheid vom 2 8. Juli 2015 (Urk. 2) und beantragte sinngemäss, dieser sei aufzu heben und es seien ihr für die Folgen des Ereignis ses vom 2 6. Mai 2015 Versi che rungsleistungen zu zu sprechen (Urk. 1).

2. Die Versicherte erhob am 2 9. Juli 2015 Beschwerde gegen den Einsprache ent scheid vom 2 8. Juli 2015 (Urk. 2) und beantragte sinngemäss, dieser sei aufzu heben und es seien ihr für die Folgen des Ereignis ses vom 2 6. Mai 2015 Versi che rungsleistungen zu zu sprechen (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 3 1. August 2015 (Urk. 7) beantragte die Vaudoise die Ab weisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführer in am 7. September 2015 zur Kenntnis gebracht (Urk. 9).

Mit Beschwerdeantwort vom 3 1. August 2015 (Urk. 7) beantragte die Vaudoise die Ab weisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführer in am 7. September 2015 zur Kenntnis gebracht (Urk. 9). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Gemäss Art. 6 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) werden - soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt - die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt (Abs. 1). Der Bundesrat kann Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen (Abs. 2). Ausserdem erbringt die Versi cherung ihre Leistungen bei Schädigungen, die den Verunfallten bei der Heilbe handlung zugefügt werden (Abs. 3).

1.1 Gemäss Art. 6 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) werden - soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt - die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt (Abs. 1). Der Bundesrat kann Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen (Abs. 2). Ausserdem erbringt die Versi cherung ihre Leistungen bei Schädigungen, die den Verunfallten bei der Heilbe handlung zugefügt werden (Abs. 3). 1.2 Ein Unfall ist gemäss Art. 4 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Kör per, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat (BGE 129 V 402 E. 2.1).

1.2 Ein Unfall ist gemäss Art. 4 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Kör per, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat (BGE 129 V 402 E. 2.1). 1.3 Nach der Rechtsprechung bezieht sich das Be griffsmerkmal der Ungewöhnlich keit nicht auf die Wirkung des äusseren Faktors, sondern nur auf diesen selber. Ohne Belang für die Prüfung der Ungewöhnlichkeit ist somit, dass der äussere Faktor allenfalls schwer wiegende, unerwartete Folgen nach sich zog. Der äussere Faktor ist ungewöhnlich, wenn er den Rahmen des im jeweiligen Le bensbereich Alltäg lichen oder Üblichen überschreitet. Ausschlaggebend ist also, dass sich der äussere Faktor vom Normalmass an Umwelteinwirkungen auf den menschlichen Körper abhebt. Ungewöhnliche Auswirkungen allein begründen keine Ungewöhnlichkeit (BGE 134 V 72 E. 4.3.1 mit Hinweis).

1.3 Nach der Rechtsprechung bezieht sich das Be griffsmerkmal der Ungewöhnlich keit nicht auf die Wirkung des äusseren Faktors, sondern nur auf diesen selber. Ohne Belang für die Prüfung der Ungewöhnlichkeit ist somit, dass der äussere Faktor allenfalls schwer wiegende, unerwartete Folgen nach sich zog. Der äussere Faktor ist ungewöhnlich, wenn er den Rahmen des im jeweiligen Le bensbereich Alltäg lichen oder Üblichen überschreitet. Ausschlaggebend ist also, dass sich der äussere Faktor vom Normalmass an Umwelteinwirkungen auf den menschlichen Körper abhebt. Ungewöhnliche Auswirkungen allein begründen keine Ungewöhnlichkeit (BGE 134 V 72 E. 4.3.1 mit Hinweis). 1.4 Nach Lehre und Rechtsprechung kann das Merkmal des ungewöhnlichen äusse ren Faktors in einer unkoordinierten Bewegung (RKUV 2000 Nr. U 368 S. 100 E. 2d mit Hinweisen; Maurer, Schweizerisches Unfallversicherungsrecht, S. 176 f.) bestehen. Bei Körperbewegungen gilt dabei der Grundsatz, dass das Er-for dernis der äusseren Einwirkung lediglich dann erfüllt ist, wenn ein in der Aus senwelt begründeter Umstand den natürlichen Ablauf einer Körper-bewegung gleichsam "programmwidrig" beeinflusst hat. Bei einer solchen un -koordinier ten Bewegung ist der ungewöhnliche äussere Faktor zu bejahen; denn der äussere Faktor - Veränderung zwischen Körper und Aussenwelt - ist wegen der erwähnten Pro grammwidrigkeit zugleich ein ungewöhnlicher Faktor (BGE 130 V 117 E. 2.1; RKUV 2004 Nr. U 502 S. 183 E. 4.1, Nr. U 510 S. 275, Nr. U 523 S. 541 E. 3.1).

1.4 Nach Lehre und Rechtsprechung kann das Merkmal des ungewöhnlichen äusse ren Faktors in einer unkoordinierten Bewegung (RKUV 2000 Nr. U 368 S. 100 E. 2d mit Hinweisen; Maurer, Schweizerisches Unfallversicherungsrecht, S. 176 f.) bestehen. Bei Körperbewegungen gilt dabei der Grundsatz, dass das Er-for dernis der äusseren Einwirkung lediglich dann erfüllt ist, wenn ein in der Aus senwelt begründeter Umstand den natürlichen Ablauf einer Körper-bewegung gleichsam "programmwidrig" beeinflusst hat. Bei einer solchen un -koordinier ten Bewegung ist der ungewöhnliche äussere Faktor zu bejahen; denn der äussere Faktor - Veränderung zwischen Körper und Aussenwelt - ist wegen der erwähnten Pro grammwidrigkeit zugleich ein ungewöhnlicher Faktor (BGE 130 V 117 E. 2.1; RKUV 2004 Nr. U 502 S. 183 E. 4.1, Nr. U 510 S. 275, Nr. U 523 S. 541 E. 3.1). 1.5 Die einzelnen Umstände des Unfallgeschehens sind von der versicherten Person glaubhaft zu machen. Kommt sie dieser For derung nicht nach, indem sie un vollständige, ungenaue oder widersprüchliche Angaben macht, die das Beste hen eines unfallmässigen Schadens als unglaubhaft erscheinen las sen, besteht keine Leistungspflicht des Unfallversicherers. Im Streitfall obliegt es dem Gericht zu beurteilen, ob die einzelnen Voraussetzungen des Unfallbegriffs erfüllt sind. Der Untersuchungsmaxime entsprechend hat es von Amtes wegen die notwendigen Beweise zu erheben und kann zu diesem Zwecke auch die Parteien heranziehen. Ist aufgrund dieser Massnahmen das Vorliegen eines Unfallereignisses nicht wenigstens mit Wahrscheinlichkeit erstellt – die blosse Möglichkeit genügt nicht –, so hat dieses als unbewiesen zu gelten, was sich zu Lasten der versicherten Person aus wirkt (BGE 116 V 136 E. 4b, 114 V 298 E. 5b, 111 V 201 E. 6b; RKUV 1990 Nr. U 86 S. 50).

1.5 Die einzelnen Umstände des Unfallgeschehens sind von der versicherten Person glaubhaft zu machen. Kommt sie dieser For derung nicht nach, indem sie un vollständige, ungenaue oder widersprüchliche Angaben macht, die das Beste hen eines unfallmässigen Schadens als unglaubhaft erscheinen las sen, besteht keine Leistungspflicht des Unfallversicherers. Im Streitfall obliegt es dem Gericht zu beurteilen, ob die einzelnen Voraussetzungen des Unfallbegriffs erfüllt sind. Der Untersuchungsmaxime entsprechend hat es von Amtes wegen die notwendigen Beweise zu erheben und kann zu diesem Zwecke auch die Parteien heranziehen. Ist aufgrund dieser Massnahmen das Vorliegen eines Unfallereignisses nicht wenigstens mit Wahrscheinlichkeit erstellt – die blosse Möglichkeit genügt nicht –, so hat dieses als unbewiesen zu gelten, was sich zu Lasten der versicherten Person aus wirkt (BGE 116 V 136 E. 4b, 114 V 298 E. 5b, 111 V 201 E. 6b; RKUV 1990 Nr. U 86 S. 50). 1.6 Die leistungsansprechende Person hat daher das Vorliegen eines Unfalles bezie hungsweise die Unfreiwilli gkeit der Schädigung nachweisen, wobei ihr in dem vom Untersuchungsgrundsatz beherrschten Sozialversicherungsprozess keine subjektive Beweisführungslast im Sinne von Art. 8 des Zivilgesetz buches ( ZGB ) obliegt. Eine Beweislast besteht nur insofern, als im Falle der Beweislosigkeit der Entscheid zuungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem unbewiesen ge bliebenen Sachverhalt Rechte ableiten will. Diese Beweisregel greift allerdings erst Platz, wenn es sich als unmöglich erweist, im Rahmen des Untersuchungs grundsatzes aufgrund einer Beweiswürdigung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entspre chen. Als Indizien, mit welchen ein behauptete r, von keinen Zeugen beobach tete r Unfall nachgewiesen werden kann, fallen vorab der Zeitpunkt und das Motiv der Unfallmeldung, die Zeitspanne zwischen Ereignis und Meldung sowie die Anamnese, namentlich ob diese frühere gleiche oder analoge Gesund heits störungen enthält, die erfahrungsgemäss auch als alleinige Folge von Krank heiten auftreten können, in Betracht. Von erheblicher Bedeutung für die Be weiswürdigung ist auch, ob die erste Schilderung des Unfallgeschehens mit späteren Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überle gungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein können, in wesentlichen Punkten übereinstimmt.

1.6 Die leistungsansprechende Person hat daher das Vorliegen eines Unfalles bezie hungsweise die Unfreiwilli gkeit der Schädigung nachweisen, wobei ihr in dem vom Untersuchungsgrundsatz beherrschten Sozialversicherungsprozess keine subjektive Beweisführungslast im Sinne von Art. 8 des Zivilgesetz buches ( ZGB ) obliegt. Eine Beweislast besteht nur insofern, als im Falle der Beweislosigkeit der Entscheid zuungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem unbewiesen ge bliebenen Sachverhalt Rechte ableiten will. Diese Beweisregel greift allerdings erst Platz, wenn es sich als unmöglich erweist, im Rahmen des Untersuchungs grundsatzes aufgrund einer Beweiswürdigung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entspre chen. Als Indizien, mit welchen ein behauptete r, von keinen Zeugen beobach tete r Unfall nachgewiesen werden kann, fallen vorab der Zeitpunkt und das Motiv der Unfallmeldung, die Zeitspanne zwischen Ereignis und Meldung sowie die Anamnese, namentlich ob diese frühere gleiche oder analoge Gesund heits störungen enthält, die erfahrungsgemäss auch als alleinige Folge von Krank heiten auftreten können, in Betracht. Von erheblicher Bedeutung für die Be weiswürdigung ist auch, ob die erste Schilderung des Unfallgeschehens mit späteren Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überle gungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein können, in wesentlichen Punkten übereinstimmt. 1.7 Der mangelnde Nachweis eines die Merkmale des Unfalles erfüllenden Ereignis ses lässt sich nur selten durch medizinische Feststellungen ersetzen. Den m edi zinischen Erkenntnissen bezüglich der traumatischen oder pathologischen Ursa chen eines Gesundheits schadens kommt im Rahmen der Beweiswürdigung von unklaren Unfallsach verhalten indes die Bedeutung von Indizien zu (Urteile des Bundesgerichts 8C_727/2007 vom 2 6. August 2008 E. 2.2 f., U 161/04 vom 3 0. November 2004 und U 117/02 vom 9. Mai 2003 E. 1 ; RKUV 1990 Nr. U 86 S. 51 E. 2). Dabei gilt es zu beachten, dass sich der medizinische Begriff des Traumas nicht mit dem Unfallbegriff deckt. Ein traumatisches Ereignis schliesst zwar eine pathologische Ursache aus, umfasst jedoch neben dem eigentlichen Unfall im Rechtssinne auch Ereignisse, denen der Charakter der Ungewöhnlich keit und/oder der Plötzlichkeit abgeht ( Urteil des Bundesgerichts U 236/98 vom 3. Januar 2000 E. 2d).

1.7 Der mangelnde Nachweis eines die Merkmale des Unfalles erfüllenden Ereignis ses lässt sich nur selten durch medizinische Feststellungen ersetzen. Den m edi zinischen Erkenntnissen bezüglich der traumatischen oder pathologischen Ursa chen eines Gesundheits schadens kommt im Rahmen der Beweiswürdigung von unklaren Unfallsach verhalten indes die Bedeutung von Indizien zu (Urteile des Bundesgerichts 8C_727/2007 vom 2 6. August 2008 E. 2.2 f., U 161/04 vom 3 0. November 2004 und U 117/02 vom 9. Mai 2003 E. 1 ; RKUV 1990 Nr. U 86 S. 51 E. 2). Dabei gilt es zu beachten, dass sich der medizinische Begriff des Traumas nicht mit dem Unfallbegriff deckt. Ein traumatisches Ereignis schliesst zwar eine pathologische Ursache aus, umfasst jedoch neben dem eigentlichen Unfall im Rechtssinne auch Ereignisse, denen der Charakter der Ungewöhnlich keit und/oder der Plötzlichkeit abgeht ( Urteil des Bundesgerichts U 236/98 vom 3. Januar 2000 E. 2d). 2.

2. 2.1 Streitig und zu prüfen ist vorliegend die Frage, ob es sich beim Ereignis vom 2 6. Mai 2015 um einen Unfall im unfallversicherungsrechtlichen Sinne ge han delt hat.

2.1 Streitig und zu prüfen ist vorliegend die Frage, ob es sich beim Ereignis vom 2 6. Mai 2015 um einen Unfall im unfallversicherungsrechtlichen Sinne ge han delt hat. 2.2 Die Beschwerdeführerin beschrieb im von ihr ausgefüllten und unterzeichneten Formular „Schadenmeldung UVG“ vom 1. Juni 2015 ( Urk. 8/1) den Unfall mit:

2.2 Die Beschwerdeführerin beschrieb im von ihr ausgefüllten und unterzeichneten Formular „Schadenmeldung UVG“ vom 1. Juni 2015 ( Urk. 8/1) den Unfall mit: „ „

„ Fuss übertreten “ u nd notierte zur Tätigkeit zur Zeit des Unfalles: „Gehen auf Fussweg“. Fuss übertreten “

Fuss übertreten “ u nd notierte zur Tätigkeit zur Zeit des Unfalles:

u nd notierte zur Tätigkeit zur Zeit des Unfalles: „Gehen auf Fussweg“.

„Gehen auf Fussweg“. 2.3 Der die Beschwerdeführerin am 2 9. Mai 2015 erstbehandelnde Dr. med. Z.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, beschrieb in seinem ( undatierten ) Bericht betreffend die Erstbehandlung das Ereignis folgendermassen ( Urk. 8/2):

2.3 Der die Beschwerdeführerin am 2 9. Mai 2015 erstbehandelnde Dr. med. Z.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, beschrieb in seinem ( undatierten ) Bericht betreffend die Erstbehandlung das Ereignis folgendermassen ( Urk. 8/2): „ „

„ Am ersten Ferientag Misstritt mit dem rechten Fuss vor ihrem Haus. Sofort einschiessende Schmerzen im Bereich des rechten Sprunggelenks mit Schwel lung.“ Am ersten Ferientag Misstritt mit dem rechten Fuss vor ihrem Haus. Sofort einschiessende Schmerzen im Bereich des rechten Sprunggelenks mit Schwel lung.“

Am ersten Ferientag Misstritt mit dem rechten Fuss vor ihrem Haus. Sofort einschiessende Schmerzen im Bereich des rechten Sprunggelenks mit Schwel lung.“ 2.4 Im „Fragebogen Unfallbegriff“ erwähnte die Beschwerdeführer in am 1 8. Juni 2015, dass sich das Ereignis vom 2 6. Mai 2015 beim „Laufen unter normalen Umständen“ ereignet habe und führte zum Ereignishergang das Folgende aus:

2.4 Im „Fragebogen Unfallbegriff“ erwähnte die Beschwerdeführer in am 1 8. Juni 2015, dass sich das Ereignis vom 2 6. Mai 2015 beim „Laufen unter normalen Umständen“ ereignet habe und führte zum Ereignishergang das Folgende aus: „ „

„ Fuss auf Gehweg übertreten am ersten Ferientag.“ Fuss auf Gehweg übertreten am ersten Ferientag.“

Fuss auf Gehweg übertreten am ersten Ferientag.“ 2.5 PD Dr. med. A.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatolo gie des Bewegungsapparates, stellte in seinem Bericht vom 2 6. Juni 2015 ( Urk. 8/9a = Urk. 3/4/1) fest, dass die Beschwerdeführer in den folgenden Ereig nishergang angegeben habe:

2.5 PD Dr. med. A.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatolo gie des Bewegungsapparates, stellte in seinem Bericht vom 2 6. Juni 2015 ( Urk. 8/9a = Urk. 3/4/1) fest, dass die Beschwerdeführer in den folgenden Ereig nishergang angegeben habe: „ „

„ (…) Auf dem Heimweg vom Container hatte sie sich in einer Unebenheit den Fuss vertrampt (…).“ (…) Auf dem Heimweg vom Container hatte sie sich in einer Unebenheit den Fuss vertrampt (…).“

(…) Auf dem Heimweg vom Container hatte sie sich in einer Unebenheit den Fuss vertrampt (…).“ Am 1 1. Juli 2015 ( Urk. 8/9 = Urk. 3/3) präzisierte PD Dr. A.___, dass die Beschwer deführerin „in ein Loch getrampt“ beziehungsweise in eine Bo denunebenheit getreten sei, welche sie nicht gesehen habe, und dass sie si c h dabei eine schwere OSG-Distorsion zugezogen habe.

Am 1 1. Juli 2015 ( Urk. 8/9 = Urk. 3/3) präzisierte PD Dr. A.___, dass die Beschwer deführerin „in ein Loch getrampt“ beziehungsweise in eine Bo denunebenheit getreten sei, welche sie nicht gesehen habe, und dass sie si c h dabei eine schwere OSG-Distorsion zugezogen habe. 3.

3. 3.1 Die erwähnten Schilderungen des Ereignishergangs enthalten teilweise Abwei chungen im Wortlaut. D er Ereignishergang wurde darin entweder mit den Wor ten „den Fuss übertreten“ (vorstehend E. 2.2 ), „ Misstritt mit dem rechten Fuss “ (vorstehend E. 2.3 ), „ Fuss auf Gehweg übertreten “ (vorstehend E. 2.4 ), oder mit „ Fuss vertrampt “ (vorstehend E. 2.5 ) umschrieben.

3.1 Die erwähnten Schilderungen des Ereignishergangs enthalten teilweise Abwei chungen im Wortlaut. D er Ereignishergang wurde darin entweder mit den Wor ten „den Fuss übertreten“ (vorstehend E. 2.2 ), „ Misstritt mit dem rechten Fuss “ (vorstehend E. 2.3 ), „ Fuss auf Gehweg übertreten “ (vorstehend E. 2.4 ), oder mit „ Fuss vertrampt “ (vorstehend E. 2.5 ) umschrieben. 3.2 Gemäss dem Wörterbuch Duden Online (www.duden.de) hat das Verb „sich den Fuss übertreten“ die Bedeutun g von „sich den Fuss vertreten“, wobei dies wiede rum bedeutet „ sich durch ungeschicktes Auftreten, Stolpern oder Ähnliches eine Zerrung oder Verstauchung am Fuss zuziehen “. Ein Misstritt hat gemäss dem Du den die Bedeutung von einem Fehltritt oder einem Stolper, wobei es sich bei ei nem Fehltritt um einen, fa lschen, ungeschickten Tritt handelt. Schliesslich han delt es sich beim Verb „ vertrampen “ um einen Begriff des schweizerdeutschen Di alekt s, dem die Bedeutung von „die Füsse vertreten“ zukommt (vgl. www. sinonimos-online.com ).

3.2 Gemäss dem Wörterbuch Duden Online (www.duden.de) hat das Verb „sich den Fuss übertreten“ die Bedeutun g von „sich den Fuss vertreten“, wobei dies wiede rum bedeutet „ sich durch ungeschicktes Auftreten, Stolpern oder Ähnliches eine Zerrung oder Verstauchung am Fuss zuziehen “. Ein Misstritt hat gemäss dem Du den die Bedeutung von einem Fehltritt oder einem Stolper, wobei es sich bei ei nem Fehltritt um einen, fa lschen, ungeschickten Tritt handelt. Schliesslich han delt es sich beim Verb „ vertrampen “ um einen Begriff des schweizerdeutschen Di alekt s, dem die Bedeutung von „die Füsse vertreten“ zukommt (vgl. www. sinonimos-online.com ). 3.3 Nach Gesagtem steht fest, dass die Aussagen der Beschwerdeführerin zum Ereignis hergang von ihrem inhaltlichen Gehalt her keine wesentlichen Wider sprüche aufweisen und als glaub würdig erscheinen. Da sodann keine gewichtigen Indizien vorliegen, die ernst hafte Zweifel an ihrer Rich tigkeit zu begründen ver möchten, kann insoweit vorliegend darauf abgestellt werden. Gestützt auf die sinngemäss übereinstimmenden Aussagen der Beschwerdeführer in zum Ereignis hergang ist daher davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin sich anlässlich des Ereignisses vom 2 6. Juni 2015 den rechten Fuss vertreten hat, beziehungs weise dass sie einen Fehltritt im Sinne eines ungeschickten Auftreten s, Stolpern s oder Ähnlichem erlitt.

3.3 Nach Gesagtem steht fest, dass die Aussagen der Beschwerdeführerin zum Ereignis hergang von ihrem inhaltlichen Gehalt her keine wesentlichen Wider sprüche aufweisen und als glaub würdig erscheinen. Da sodann keine gewichtigen Indizien vorliegen, die ernst hafte Zweifel an ihrer Rich tigkeit zu begründen ver möchten, kann insoweit vorliegend darauf abgestellt werden. Gestützt auf die sinngemäss übereinstimmenden Aussagen der Beschwerdeführer in zum Ereignis hergang ist daher davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin sich anlässlich des Ereignisses vom 2 6. Juni 2015 den rechten Fuss vertreten hat, beziehungs weise dass sie einen Fehltritt im Sinne eines ungeschickten Auftreten s, Stolpern s oder Ähnlichem erlitt. 4.

4. 4.1 Das für den Unfallbegriff wesentliche Merkmal des ungew öhnlichen äusseren Faktors kann, wie erwähnt (vorstehend E. 1.4 ), in einer un koordinierten Bewe gung bestehen, wobei der ungewöhnliche äussere Faktor in solchen Fällen darin liegt, dass die körperliche Bewegung durch etwas „ Programmwidriges" gestört wird, was beispielsweise dann zutrifft, wenn die versicherte Person stolpert, aus gleitet oder an einem Gegenstand anstösst, oder wenn sie, um ein Ausgleiten zu verhindern, eine reflexartige Abwehrhaltung ausführt oder auszuführen versucht (RKUV 1999 Nr. U 345 S. 420, U 114/97 E. 2b mit Hinweisen). Bei einer solchen unkoordinierten Bewegung ist der ungewöhnliche äussere Faktor zu bejahen; denn der äussere Faktor - Veränderung zwischen Körper und Aussenwelt - ist wegen der erwähnten Programmwidrigkeit zugleich ein ungewöhnlicher Faktor (BGE 130 V 117 E. 2.1 ; Urteil des Bundesgerichts 8C_749/2008 vom 1 5. Januar 2009 E. 3.2 ).

4.1 Das für den Unfallbegriff wesentliche Merkmal des ungew öhnlichen äusseren Faktors kann, wie erwähnt (vorstehend E. 1.4 ), in einer un koordinierten Bewe gung bestehen, wobei der ungewöhnliche äussere Faktor in solchen Fällen darin liegt, dass die körperliche Bewegung durch etwas „ Programmwidriges" gestört wird, was beispielsweise dann zutrifft, wenn die versicherte Person stolpert, aus gleitet oder an einem Gegenstand anstösst, oder wenn sie, um ein Ausgleiten zu verhindern, eine reflexartige Abwehrhaltung ausführt oder auszuführen versucht (RKUV 1999 Nr. U 345 S. 420, U 114/97 E. 2b mit Hinweisen). Bei einer solchen unkoordinierten Bewegung ist der ungewöhnliche äussere Faktor zu bejahen; denn der äussere Faktor - Veränderung zwischen Körper und Aussenwelt - ist wegen der erwähnten Programmwidrigkeit zugleich ein ungewöhnlicher Faktor (BGE 130 V 117 E. 2.1 ; Urteil des Bundesgerichts 8C_749/2008 vom 1 5. Januar 2009 E. 3.2 ). 4.2 Gemäss der Rechtsprechung ist bei einem eigentlichen Fehltritt im Sinne eines Abknicken s des Knöchels in der Regel von einem ungewöhnlichen äusseren Faktor im Sinne einer unkoordinierten Bewegung und damit von einem Unfall im Rechtssinne auszugehen, da ein solches Ereignis einer Programmwidrigkeit gleichkommt (Urteil des Bundesgerichts U 398/06 vom 2 1. November 2006, E. 3.2.2, vgl. auch Urteile des Bundesgerichts U 611/06 vom 1 2. März 2007 E. 5.2 und U 236/98 vom 3. Januar 2000 E. 3b), beziehungsweise da durch ein solches Ereignis der natürliche Ablauf der Körperbewegung programmwidrig gestört wird (Urteil des Bundesgerichts U 528/06 vom 2 9. Oktober 2007 E. 4.3)

4.2 Gemäss der Rechtsprechung ist bei einem eigentlichen Fehltritt im Sinne eines Abknicken s des Knöchels in der Regel von einem ungewöhnlichen äusseren Faktor im Sinne einer unkoordinierten Bewegung und damit von einem Unfall im Rechtssinne auszugehen, da ein solches Ereignis einer Programmwidrigkeit gleichkommt (Urteil des Bundesgerichts U 398/06 vom 2 1. November 2006, E. 3.2.2, vgl. auch Urteile des Bundesgerichts U 611/06 vom 1 2. März 2007 E. 5.2 und U 236/98 vom 3. Januar 2000 E. 3b), beziehungsweise da durch ein solches Ereignis der natürliche Ablauf der Körperbewegung programmwidrig gestört wird (Urteil des Bundesgerichts U 528/06 vom 2 9. Oktober 2007 E. 4.3) 4.3 In Würdigung der gesamten Umstände ist vorliegend davon auszugehen, dass anlässlich des Ereignisses vom 2 6. Mai 2015 der normale Bewegungsablauf beim Gehen durch eine unkoordinierte Bewegung im Sine eines Abknickens des rech ten Fusses gestört wurde. Dieses Geschehen stellt eine Programmwidrigkeit dar, welche den normalen Bewe gung sablauf beim Gehen unterbro chen hat. Demzu folge ist der äussere Faktor in der Veränderung zwi schen dem Körpe r der Be schwerdeführerin und der Aussenwelt auf G rund dieser Programmwidrigkeit als aussergewöhnlich zu qualifizieren.

4.3 In Würdigung der gesamten Umstände ist vorliegend davon auszugehen, dass anlässlich des Ereignisses vom 2 6. Mai 2015 der normale Bewegungsablauf beim Gehen durch eine unkoordinierte Bewegung im Sine eines Abknickens des rech ten Fusses gestört wurde. Dieses Geschehen stellt eine Programmwidrigkeit dar, welche den normalen Bewe gung sablauf beim Gehen unterbro chen hat. Demzu folge ist der äussere Faktor in der Veränderung zwi schen dem Körpe r der Be schwerdeführerin und der Aussenwelt auf G rund dieser Programmwidrigkeit als aussergewöhnlich zu qualifizieren. 5.

5. 5.1 Nach Gesagtem ist der ungewöhnliche äussere Faktor als gegeben zu betrachten, weshalb es sich beim fragliche n Ereignis vom 2 6. Mai 2015 um einen Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG handelte.

5.1 Nach Gesagtem ist der ungewöhnliche äussere Faktor als gegeben zu betrachten, weshalb es sich beim fragliche n Ereignis vom 2 6. Mai 2015 um einen Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG handelte. 5.2 Demzufolge ist die Beschwerde gutzuheissen mit der Feststellung, dass es sich beim Ereignis vom 2 6. Mai 2015 um einen Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG handelte, und die Sache ist an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie den Sachverhalt hinsichtlich der Frage, inwiefern die geklagten Beschwerden in einem natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang zum Unfallereignis vom 2 6. Mai 2015 stehen, ergänzend abkläre und anschliessend über den Leistungs anspruch der Beschwerdeführerin in quantitativer Hinsicht erneut verfüge.

5.2 Demzufolge ist die Beschwerde gutzuheissen mit der Feststellung, dass es sich beim Ereignis vom 2 6. Mai 2015 um einen Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG handelte, und die Sache ist an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie den Sachverhalt hinsichtlich der Frage, inwiefern die geklagten Beschwerden in einem natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang zum Unfallereignis vom 2 6. Mai 2015 stehen, ergänzend abkläre und anschliessend über den Leistungs anspruch der Beschwerdeführerin in quantitativer Hinsicht erneut verfüge. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird der angefochtene Einspracheentscheid der VAUDOISE ALLGEMEINE Versicherungs-Gesellschaft AG vom 2 8. Juli 2015 aufgehoben mit der Feststellung, dass es sich beim Ereignis vom 2 6. Mai 2015 um einen Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG handelte, und es wird die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen, damit diese nach erfolgten Abklärungen im Sinne der Erwägungen, über den Leistungsanspruch der Beschwerdeführer in in quantitativer Hinsicht erneut verfüge.

1. In Gutheissung der Beschwerde wird der angefochtene Einspracheentscheid der VAUDOISE ALLGEMEINE Versicherungs-Gesellschaft AG vom 2 8. Juli 2015 aufgehoben mit der Feststellung, dass es sich beim Ereignis vom 2 6. Mai 2015 um einen Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG handelte, und es wird die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen, damit diese nach erfolgten Abklärungen im Sinne der Erwägungen, über den Leistungsanspruch der Beschwerdeführer in in quantitativer Hinsicht erneut verfüge. 2. Das Verfahren ist kostenlos.

2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___

X.___ - VAUDOISE ALLGEMEINE, Versicherungs-Gesellschaft AG

VAUDOISE ALLGEMEINE, Versicherungs-Gesellschaft AG - Bundesamt für Gesundheit

Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

MosimannVolz