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Nach dem schweren Erdbeben im Südwesten Pakistans ist die Region erneut von einem heftigen Erdstoss in Mitleidenschaft gezogen worden. Das Beben mit einer Stärke von 6,8 auf der Richterskala war diesmal etwas weniger stark als vor vier Tagen.
«Mindestens 12 Menschen starben und sieben weitere wurden verletzt», sagte ein Behördensprecher der Agentur AFP. «Es war kein Nachbeben, es war ein unabhängiges Erdbeben», betonte der Direktor der pakistanischen Erdbebenforschungsstelle im Sender Geo TV.
Das Epizentrum lag laut Erdbebenwarte knapp 100 Kilometer nordöstlich des Bezirks Awaran in der Provinz Belutschistan.
Experten warnen vor weiteren Erdbeben
Vom erneuten Beben besonders betroffen ist der Ort Noukju mit 15'000 Einwohnern. Mehrere Häuser sind eingestürzt.
Wissenschafter warnten vor weiteren Erdstössen: «Wir können weitere Erdbeben nicht ausschliessen, da solche Beben oft neue Bruchlinien schaffen», sagte ein Sprecher des Seismologischen Zentrums von Pakistan.
Die südwestliche Provinz Belutschistan war am Dienstag von einem Beben der Stärke 7,7 erschüttert worden. Über 300 Menschen kamen ums Leben. Ganze Dörfer wurden zerstört.
Das Katastrophengebiet ist für die Retter schwer zugänglich. Angriffe von militanten Separatisten machten die Rettungsarbeiten nach dem ersten Erdstoss gefährlich. Viele Opfer erhielten noch immer keine Hilfsgüter.