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Aktualisiert: 15. Sept.
Erfreulicherweise konnten sich während der Saison vier Athletinnen und Athleten der LGO für die Schweizermeisterschaften U16/U18 qualifizieren. Bereits die Qualifikation, resp. das Erreichen der Limiten, ist ein Erfolg. Alina, Vanessa, Nevis und Noah wollten aber mehr und starteten mit hohen, aber auch realistischen Erwartungen.
Am Samstag begann Alina im Weitsprung. Mit einer Bestweite von 5.21m knüpfte sie an ihre letzten Resultate an und erreichte als 10. noch einen Top-Ten Platz, verfehlte das Finale der besten Acht jedoch um 4cm. Im anschliessenden 100m Vorlauf sprintete Alina eine persönliche Bestmarke mit 13.12s und zementierte damit ihre grossen Fortschritte im Sprint. Als Mehrkämpferin musste sie aber den Spezialistinnen den Vortritt lassen, welche unglaublich schnelle Zeiten auf die Bahn zauberten. Am nächsten Tag trat Alina in ihrer Paradedisziplin, dem Speerwerfen, an. Aufgrund ihrer Saisonbestleistungen hatte sie hier die besten Chancen. Leider haderte sie mit dem Anlauf. Die geworfenen 41.64m, praktisch aus Stillstand, sind umso bemerkenswerter. Dies reichte zum ausgezeichneten 6. Rang.
Für Vanessa war es die Premiere, an einer Schweizermeisterschaft starten zu dürfen. Leider war sie die Woche davor krank und noch nicht im Besitz der ganzen Kräfte. Aufgrund dessen kann sie mit dem 11. Rang (33.57m) zufrieden sein und die Erfahrung als Ansporn für nächstes Jahr mitnehmen.
Nevis sammelte über die Saison die Limiten für 8 Disziplinen und konnte entsprechend auswählen. Letztlich startete er im Diskus, im Weitsprung und über die 110m Hürden. Im Diskus, wohl der technisch anspruchsvollsten Disziplin, zeigte er zwar seine technischen Fortschritte. Leider resultierten diese aber noch nicht in grösserer Weite (36.65m, Rang 13). Besser lief es im Weitsprung mit einer neuen Bestweite von 6.50m. Jedoch fehlten auch ihm in einem hochklassigen Feld 4cm für die Finalteilnahme… Im Hürdensprint qualifizierte er sich locker und aussichtsreich für den Final der besten Acht. Nach der Hälfte des Finalrennens erwischte er eine Hürde jedoch nicht ideal und wurde auf den 5. Rang durchgereicht. Kopf hoch und im nächsten Jahr wieder angreifen!
Wesentlich besser lief der Wettkampf für Noah. Trotz kleinen körperlichen Beschwerden entschied er sich am Samstag nach dem Einwärmen, den Dreisprung zu versuchen. Spezifisch darauf trainiert hatte er nicht. Dank Naturtalent distanzierte er mit dem ersten Sprung auf 13.32m die Konkurrenz bereits um über einen Meter. Um sich zu schonen und nichts zu riskieren, sprang er im Finaldurchgang auch nur einmal und flog auf 13.72m, der zweitbesten je gesprungenen Weite in dieser Altersklasse. Grandios und Goldmedaille! Am Sonntag folgten 100m Hürden und Weitsprung. Das Feld der Konkurrenten versprach spannende Wettkämpfe. Über die Hürden lief er locker ins Finale. Leider konnte er dort im entscheidenden Moment nicht mehr zusetzen und den Stolperer eines Konkurrenten nicht ausnutzen. Er verpasste das Podest als Vierter nur knapp. Im Weitsprung hingegen schockte er die Mitkonkurrenten ab dem ersten Sprung mit 6.42m, gefolgt von 6.72m und schliesslich 6.78m. Die zweite Goldmedaille und der Titel Doppelmeister war Tatsache!
Liebe Alina, Vanessa, Nevis und Noah, herzliche Gratulation zu Euren Topleistungen. Wir freuen uns riesig, Euch bei Euren Erfolgen begleiten zu dürfen!