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Gegenüber dem Zeitpunkt der vorangegangenen Veröffentlichung Mitte Oktober habe sich der Preisauftrieb verstärkt, heisst es in dem Bericht. In einigen Distrikten seien höhere Kosten für Baumaterialien verzeichnet worden. Der Arbeitsmarkt sei gut ausgelastet und in den meisten Distrikten hätten Arbeitgeber angegeben, dass sie Schwierigkeiten hätten, qualifiziertes Personal zu finden. Dennoch bleibe das Lohnwachstum nur leicht bis mässig.
Der Bericht bezieht sich auf die Monate Oktober und November. Die Daten wurden bis zum 17. November erhoben. An den Finanzmärkten gab es zunächst keine nennenswerte Reaktion auf die Veröffentlichung. Wenige Stunden zuvor hatte das US-Handelsministerium die Zahlen zum Wirtschaftswachstum im dritten Quartal veröffentlicht. Demnach legte das US-Bruttoinlandsprodukt im Sommer um auf das Jahr hochgerechnet 3,3 Prozent zum Vorquartal zu.
Zudem äusserte sich Notenbankchefin Janet Yellen am Mittwoch vor Vertretern des US-Kongresses zuversichtlich zur US-Konjunktur. Das Wirtschaftswachstum stehe "zunehmend auf breiter Basis", sagte Yellen. Nach wie vor seien graduelle Anhebungen des Leitzinses angemessen. Auch beim Abbau der billionenschweren Notenbankbilanz gebe es keinen Grund für eine Kursänderung.
Derzeit wird an den Finanzmärkten fest mit einer weiteren Leitzinsanhebung im Dezember gerechnet. Der nominierte Fed-Chef Jerome Powell, der im wahrscheinlichen Falle einer Zustimmung durch den US-Senat Yellen nach Ablauf ihrer Amtszeit im Februar ablösen wird, hatte am Dienstag eine Dezember-Anhebung signalisiert./tos/she
(AWP)