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SCL Tigers:
Die SCL Tigers müssen zum vierten Mal zur Platzierungsrunde antreten. Diese wird von jenen vier Mannschaften bestritten, die nach der Qualifikation die Ränge neun bis zwölf belegen. Die in der Saison 2013/14 eingeführte Platzierungsrunde ist nichts anderes als ein Turnier mit lauter Direktbegegnungen unter den vier Tabellenletzten, die zu dieser «Strafrunde» mit den in den 50 Qualifikationsspielen gewonnenen Punkten starten dürfen.
Der Modus:
In den zwei Wochen zwischen dem 7. und dem 21. März tritt jeder gegen jeden zu je einem Heim- und einem Auswärtsspiel an, was ein Total von sechs Partien pro Mannschaft ergibt.
Wer nach den total 56 Spielen nach Punkten auf den Rängen neun und zehn liegt, der hat den Verbleib in der National League A geschafft und die Saison ist für ihn zu Ende.
Für den Elften und Zwölften jedoch geht der Kampf um den Ligaerhalt erst richtig los – mit einer Playoutserie nach der Best-of-seven-Formel. Wer vier von maximal sieben Spielen für sich entscheiden hat, ist auch der Gewinner der Serie und hat sich die Zugehörigkeit zur höchsten Liga ebenfalls für ein weiteres Jahr gesichert.
Der Verlierer muss zu einer weiteren Best-of-seven-Serie, der sogenannten Ligaqualifikation, gegen den Meister der Swiss League antreten. Es ist der «Final» um den zwölften und letzten Platz in der National League A.
Mit drei Teilnahmen gehören die SCL Tigers zusammen mit Ambri (viermal), Fribourg, Rapperswil und Kloten (je dreimal) zu den Teams mit der grössten Platzierungsrunden-Erfahrung. 2016 belegten die Emmentaler nach der Platzierungsrunde den zwölften Platz und blieben dank des 4:2-Gewinns der Playoutserie gegen Biel in der höchsten Spielklasse. 2017 und 2018 sicherten sie sich den Ligaerhalt bereits in den ersten drei Spielen der Platzierungsrunde. Diese hat bisher jeweils einen sehr unterschiedlichen Verlauf genommen. Das eine oder andere Mal war die Punktedifferenz zwischen dem Neunten und dem Zwölften nach den 50 Qualifikationsspielen derart gross, das man auf die Platzierungsrunde hätte verzichten können. Diesmal ist die Ausgangslage aber ganz anders – sie ist offen wie noch nie.