Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03149.jsonl.gz/3031

Der Franzose Amaury Pierron gewinnt in Lenzerheide bei den Männern das Downhill-Rennen. Der Weltcup-Titelverteidiger hält damit den Kampf um die Gesamtwertung gegen Weltmeister und Landsmann Loic Bruni offen, der hinter dem Südafrikaner Greg Minnaar Dritter wird. Lutz Weber landet auf dem für ihn sehr guten 26. Rang.
Amaury Pierron startet als fünftletzter Fahrer ins Rennen und er unterbietet die bis dahin bestehende Bestzeit von Val-di-Sole-Sieger Laurie Greenland (GBR) gleich um 4.266 Sekunden.
An der Marke von 2:49:422 Minuten sollten sich die verbleibenden vier Fahrer die Zähne ausbeissen. Routinier Greg Minnaar halbiert seinen Rückstand auf der zweiten Hälfte der Strecke zwar um die Hälfte, doch die Uhr zeigt im Ziel immer noch 0.951 Sekunden Differenz.
Auch Loic Bruni, im Vorjahr in Lenzerheide zum dritten Mal Weltmeister, kann seinen Kumpel Pierron nicht gefährden. Er benötigt 1.4 Sekunden länger als Pierron, dessen Stern im vergangenen Jahr erst aufging. Für den Titelverteidiger, der bei den Weltmeisterschaften 2018 stürzte, ist es der dritte Saisonsieg und der sechste für einen Franzosen in diesem Jahr.
Damit geht Bruni mit einem Abstand von 90 Zählern auf Pierron ins Finale in Snowshoe Mountain, USA.
Lutz Weber ist vor heimischer Kulisse der einzige Fahrer, der es ins Finale der besten 60 schafft.
«Oben habe ich attackiert, dann einen Fehler gemacht und deshalb im Wurzelstück nicht mehr so viel Risiko genommen», erklärt Weber. «Ich bin zufrieden, aber es wäre noch ein wenig mehr gegangen.»
Am Ende ist es der 26. Rang (+13.650). Besser war Weber nur vor vier Jahren in Lenzerheide, als er 25 wurde.