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Als Kind einer deutsch-koreanischen Familie wurde Christopher Park 1987 in Bamberg geboren. Im Alter von erst zwölf Jahren konnte er schon in der Klasse von Thomas Duis an der Hochschule für Musik Saar sein Klavierstudium aufnehmen. Später setzte er die Ausbildung bei Lev Natochenny und Joachim Volkmann in Frankfurt am Main fort – durch diese beiden Lehrer sei er sowohl vom Stil der russischen als auch der deutschen Schule geprägt worden, erklärt Park. Wichtige Anregungen gaben ihm darüber hinaus Gary Graffman, Cyprien Katsaris, Karl-Heinz Kämmerling, Vladimir Krainev und Christoph Eschenbach. 2012 erhielt Christopher Park den Förderpreis des Rheingau Musik Festivals, 2014 wurde ihm beim Schleswig-Holstein Musik Festival der «Leonard Bernstein Award» verliehen. Die Organisation Europäischer Konzerthäuser (ECHO) ernannte ihn für die Saison 2016/17 zum «Rising Star» und ermöglichte es ihm, sich mit Rezitalen in Amsterdam, London, Paris, Stockholm, Wien, Barcelona, Budapest, Lissabon, Hamburg und Köln vorzustellen. Christopher Park konzertierte mit den Wiener und den Bamberger Symphonikern, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem hr-Sinfonieorchester, dem NDR Elbphilharmonie Orchester, dem Shanghai Symphony Orchestra, dem Seoul Philharmonic, dem Orquesta Nacional de España und dem Orchestre de Chambre de Lausanne. Anfang November 2017 debutierte er mit Mozarts A-Dur-Konzert KV 488 beim SWR Symphonieorchester. Zu seinen Partnern am Pult zählen Dirigenten wie Paul Daniel, Christoph Eschenbach, Paavo Järvi, Dmitrij Kitajenko und Sebastian Weigle. Als Kammermusiker hat er u. a. mit dem Wiener Küchl-Quartett, dem Lautenisten Avi Avital und der Sopranistin Sumi Jo zusammengearbeitet. Christoph Park hat mehrere CDs veröffentlicht; zuletzt erschien 2016 eine Aufnahme mit Werken von Schumann, Strawinsky und Olga Neuwirth.
November 2017