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Am 7. Februar 1971 hatte die Mehrzahl der Schweizer Männer ein Einsehen: In der Volksabstimmung zur Einführung des eidgenössischen Stimm- und Wahlrechts für Frauen sagten sie mit 65,7 Prozent der Stimmen Ja. Damit erhielten die Frauen in der Schweiz endlich politische Rechte – viel später als in unseren Nachbarländern: 53 Jahre nach Deutschland, 52 Jahre nach Österreich, 27 Jahre nach Frankreich und 26 Jahre nach Italien.
Diese schändliche Verspätung sollte jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass den Frauen – oder bestimmten Gruppen von ihnen – auch anderswo Rechte verwehrt wurden und werden. Samoa zum Beispiel führte das Frauenwahlrecht erst 1990 ein, Saudi-Arabien sogar erst 2011. Hier sind sieben weitere bedenkliche Tatsachen über das Wahlrecht für Frauen
Diese und weitere Informationen zur Einführung des Frauenwahlrechts zeigt eine interessante Infografik, welche zudem die folgende Karte enthält:
User TravelTrina postete die Karte auf Reddit, wo sie rege kommentiert wird. Nicht zu Unrecht weisen einige User dort darauf hin, dass die Einführung des Frauenwahlrechts nicht gleichbedeutend mit einer funktionierenden Demokratie ist – es gibt und gab stets Staaten, die formal demokratisch waren, in denen Wahlen jedoch reine Fassade blieben. (dhr)
26. September 1983, kurz nach Mitternacht: In einem Bunker in der Stadt Serpuchow, rund 50 Kilometer südlich von Moskau, beginnt eine schrille Sirene zu heulen. Ein Computer in der Kommandozentrale der sowjetischen Luftraumüberwachung schlägt Alarm: Er meldet eine amerikanische Atomrakete, die sich im Anflug befindet.
Dem diensthabenden Offizier, Oberstleutnant Stanislaw Petrow, bleiben nur wenige Minuten. Der 44-Jährige muss entscheiden: Handelt es sich um einen Fehlalarm – oder …