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Der erste Teil der Curling-EM in Esbjerg verläuft für die Schweizer Weltmeisterinnen um Skip Alina Pätz weiterhin zäh. Einem 12:1-Kantersieg gegen Ungarn folgt ein unerwartetes 3:8 gegen Finnland.
Die Niederlage gegen die zu den krassen Aussenseiterinnen zählenden Finninnen um Skip Oona Kauste war sehr bitter. Die Schweizerinnen erarbeiteten sich zu Beginn einen Vorsprung (2:0), den sie normalerweise nicht aus der Hand geben dürfen.
Sechserhaus gegen Ungarn
Im Match gegen die von Dorottya Palancsa angeführten Aufsteigerinnen aus Ungarn hatten die Schweizerinnen am Morgen von Anfang an dominiert. In den ersten beiden Ends stahlen sie je einen Stein zur 2:0-Führung.
Etwas Seltenes gelang ihnen im 5. End: Ohne Vorteil des letzten Steins liessen sie sich ein Sechserhaus notieren. Die Ungarinnen gaben nach dem 6. End auf.
Überfälliger Sieg für Männer
Das Schweizer Männerteam benötigte in Dänemark 3 Anläufe, ehe es sich die ersten Punkte gutschreiben lassen konnte. Nach den Niederlagen gegen Deutschland und Russland, die beide nicht zu den Spitzenteams zählen, schaffte Peter De Cruz mit seiner Equipe den Turnaround.
Mit dem 8:4-Sieg gegen Italien erhoffen sich die Genfer den nötigen Aufwind für den weiteren Verlauf der Round Robin.
Sendebezug: Radio SRF 1, Mittagsbulletin, 22.11.2015 12:45 Uhr.