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Schöpfung wird von den meisten Wissenschaftlern abgelehnt. Man behauptet, es sei unwissenschaftlich, wenn man einen Schöpfer in der Naturwissenschaft zulässt.
Die meisten Wissenschaftler arbeiten jedoch mit Werkzeugen und Instrumenten, die sie selbst oder ihre Kollegen geschaffen haben. Trotzdem lehnen sie "Intelligente Schöpfung" ab. Doch ist kein einziges der Messinstrumente, das sie benützen, von selbst entstanden. Keines hat sich je von selbst vermehrt. Alle Messinstrumente sind von intelligenten Menschen geschaffen worden. Um etwas Neues zu machen ist Intelligente Schöpfung daher ein täglich angewendetes wissenschaftliches Werkzeug. Schöpferische Tätigkeit ist auch überprüfbar. Denn jemand anders kann die Neuschöpfung wiederholen und damit kontrollieren, ob er zum selben Resultat kommt wie sein Kollege.
Jedes Computerprogramm ist aus einem materiellen Nichts von einem intelligenten Programmierer geschaffen worden. Es kann von einem Dritten nochmals geschrieben werden, um zu überprüfen, ob er damit zum selben Resultat kommt. Es ist daher gerechtfertigt, intelligente Schöpfung als wissenschaftliche Möglichkeit anzuerkennen. Das bedeutet in keiner Weise, dass Forschung überflüssig wird. Im Gegenteil ist es sehr spannend, herauszufinden, wie der Schöpfer Himmel und Erde mit allem was darin ist, gemacht hat.
„Einfache Lebewesen“ wer hat sie programmiert?
Ein Wurm der rechnen kann
Es ist üblich, dass die „ältesten“ Lebewesen als „relativ einfach“ betrachtet werden, zum Beispiel Quallen, Schwämme oder Würmer. Wissenschaftler, die Schöpfung anerkennen (d.h. Kreationisten), finden hingegen, dass jedes Lebewesen kompliziert aufgebaut ist. Je genauer man die Pflanzen und Tiere erforscht, um so mehr entdeckt man ihren äusserst komplizierten Aufbau. Das gilt vor allem für die kleinsten Bausteine der Lebewesen, die Eiweiss-Moleküle.
Die Quallen durchlaufen während ihres Lebens ein raffiniertes medusenartiges System. Es besteht aus Keimzellen, zwei Ringen von Nerven, einem Darm mit vier Taschen, welche die Ei- und Samenzellen aufnehmen und ein kompliziertes System von radialen Kanälen, die von den Taschen zu einem Ringkanal führen. Dieser bildet einen Teil der Verdauungseinrichtung.
Wer hat die dazu nötigen Einzelteile (Moleküle) und ihre sinnvolle Zusammensetzung programmiert? Rein zufällig kann ein solch kompliziertes Lebewesen nicht entstehen. Bisher waren die Biologen nicht in der Lage, trotz ihrem grossen Wissen auch nur ein ähnliches Lebewesen im Labor herzustellen.
Die Schwämme rechnet man ebenfalls zu den „einfachen Lebewesen“. Doch die Experten dieses geheimnisvollen Stammes sind nicht damit einverstanden. Drei Evolutionisten stellen fest, wie kompliziert allein die vielen Nadelarten der Schwämme sind. Die Schwämme besitzen ein einmaliges Wasserführungs-System. Sie stellen das dem Knorpel ähnliche Spongin her. Sie bilden auch amöbenähnliche Zellen, welche die Verdauung unterstützen. Einzelne Schwämme durchlaufen eine sehr fremdartige Entwicklung. Damit illustrieren sie, dass in den angeblich „einfachen“ Schwämmen eine grosse Menge von komplizierten Informationen nötig ist. Ein Mitglied der Demospongiae (das ist die grösste Klasse der Schwamm-Stämme) hat mehr als 18‘000 Gene. Der Mensch besitzt etwa 24‘000 Gene. Es gibt also Schwämme, die drei Viertel der Anzahl Gene des Menschen besitzen! Man kann sie daher keinesfalls als „einfache Lebewesen“ bezeichnen. Die 18‘000 Gene entsprechen einem Programm mit etwa 18 Millionen „Buchstaben“, die alle in einem sinnvollen Zusammenhang stehen. Es ist kein Mechanismus bekannt, der so grosse Mengen von sinnvollen Informationen erzeugen kann ausser dem menschlichen Gehirn. Weil die Schwämme schon vor dem Menschen existierten, müssen die Informationen in ihren Genen von einem ausserirdischen Schöpfer stammen.
Und schliesslich die Würmer. Sie sind unsympathische aber trotzdem sehr nützliche Geschöpfe. Dass man sie als einfache Lebewesen hält, hängt möglicherweise damit zusammen, dass sie seit angeblich 550 Millionen Jahren existieren sollen. Das drei Zentimeter lange und segmentierte Tier mit dem Namen „Spriggina“ ist ein Ringelwurm. Er hat röhrenförmige Strukturen für die Verdauung, ein kompliziertes geschlossenes Blutsystem und gepaarte Nervenbahnen über die ganze Länge des Körpers. Kann man das als „einfach“ bezeichnen? Kaum, doch dieser „einfache“ Wurm kann sogar noch rechnen: Um die Nahrung aufzufinden, misst er die Intensität des Geschmackes in seiner Umgebung und berechnet die Unterschiede. Er merkt dadurch, ob er sich in der Richtung von fressbarem bewegt, oder ob er eine andere Richtung einschlagen muss.
Wer hat Quallen, Schwämme und Würmer so wunderbar gemacht?
Referenz:
F. Sherwin, Relatively Simple, Acts and Facts, July 2011, Seite 17.