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Das Geschlecht Ihres Babys ist jetzt erkennbar. Wenn Ihr Baby ein Mädchen ist, hat es seit ein paar Wochen schon Eierstöcke und seine Vagina ist jetzt hohl. Wenn es ein Junge ist, hat er schon einen Penis und eine Prostata. Obwohl seine Hoden schon im 2. Schwangerschaftsmonat gebildet wurden, sind sie immer noch in seiner Bauchhöhle. Keine Panik, sie werden kurz vor der Geburt oder in den ersten Lebensmonaten nach unten wandern. Eine weitere spannende Veränderung ist, dass die Nervenzellen des Gehirns des Babys nun in jenem Bereich verteilt sind, den man auch als „graue Substanz“ bezeichnet.
Lange Bäder können schön und entspannend sein, wenn Sie schwanger sind, aber sie können auch den unerwünschten Effekt von Kontraktionen nach sich ziehen. Es ist also ratsam, nicht zu übertreiben. Das Badewasser sollte auch nicht zu heiss sein. Zudem könnte Ihr Blutdruck ein wenig schwanken. Daher ist es am besten, ein Bad zu nehmen, wenn jemand in der Nähe ist – nicht unbedingt bei Ihnen im Badezimmer, sondern einfach nur im Haus, falls Sie etwas brauchen.
Ernährung
Streuen Sie kein Salz in die Wunde, wie die Redensart besagt. Es stimmt, dass wir durch Fleisch, Konserven, Kuchen, Häppchen, Chips und zu starkes Würzen unseres Essens oftmals zwei bis drei Mal so viel Salz aufnehmen, wie unser Körper eigentlich braucht. Obwohl man Ihnen wahrscheinlich empfohlen hat, Ihren Salzkonsum zu beobachten, wäre es eine schlechte Idee, Salz vollständig aus Ihrer Ernährung zu streichen. Natrium ist wichtig, um den Wasserhaushalt des Körpers zu regulieren. Dieses Gleichgewicht kann durch die Schwangerschaftshormone gestört werden und bedarf einer ausreichenden Versorgung mit Natrium, um eine angemessene Hydratation zu ermöglichen. Sie sollten einfach nur wissen, dass schon mit ein wenig Salz eine angemessene Versorgung gewährleistet wird, und das muss nicht jeden Tag sein (ansonsten kann dies zu Ödemen oder Bluthochdruck führen). Wenn Sie irgendwelche Zweifel oder Fragen haben, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
Tipps
Es ist wirklich wichtig, Ihren Partner in Ihre Schwangerschaft mit einzubeziehen. Besonders jetzt, wo die Schwangerschaft auf das letzte Trimester zusteuert. Gehen Sie gemeinsam zu einem vorgeburtlichen Check-up oder einem Gespräch mit Ihrer Hebamme. Planen Sie zusammen das Kinderzimmer. Und wenn möglich, gehen Sie gemeinsam zu Ihrem Geburtsvorbereitungskurs. Die Idee dabei ist, dafür zu sorgen, dass Sie und Ihr Partner eine intensive gemeinsame Zeit miteinander verbringen, bevor das Baby kommt. Sie müssen sich bisher noch nicht um ein Baby kümmern und Ihr Bauch ist immer noch „überschaubar“. Das können auch klassische Kinoabende sein, essen gehen in ein neues Restaurant oder sogar zusammen kochen. Alles, was Sie irgendwie näher bringt.