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1. Informieren
Hügel bieten bessere Aussichten – das gilt auch fürs Gemüse: In einem Hügelbeet ist die Sonneneinstrahlung idealer und die Anbaufläche grösser. Der geschichtete Aufbau sorgt für eine zusätzliche Erwärmung von innen; die Anbauphase kann so früher starten und länger dauern. Der Gewinn: höhere Erträge – auch ohne Düngung.
2. Anlegen
Legen Sie Ihr Hügelbeet in Nord-Süd-Ausrichtung an – so strahlt die Sonne ideal darauf. Kalkulieren Sie für Ihr Beet etwa 1,5 Meter Breite, bis zu vier Meter Länge und rund einen Meter Höhe ein. Heben Sie zunächst eine rund 30 Zentimeter tiefe Grube aus. Legen Sie ein Stück Maschendraht zum Schutz gegen Wühlmäuse auf den Boden. Dann geht’s ans Aufschichten: zuunterst etwa 40 cm zerkleinertes Strauch- und Schnittgut; darauf 15 cm umgekehrte Rasensoden. Dann folgen 20 cm feuchtes Laub oder Stroh und 15 cm verrotteter Stallmist oder grober Kompost. Die oberste Schicht bilden dann 20 cm Gartenerde und nochmals etwas reifer Kompost.
3. Bepflanzen
Verwenden Sie vorgezogene Jungpflanzen – diese können besser anwachsen als Samen. Starten Sie im ersten Jahr mit starken Nährstoffzehrern wie Tomaten, Gurken oder Zucchetti; in späteren Jahren können Mittelzehrer wie Karotten, Zwiebeln oder Erdbeeren folgen. Ab dem dritten Jahr können Sie Schwachzehrer wie Spinat, Salat, Erbsen oder Bohnen pflanzen.
4. Bewässern
Formen Sie auf dem Scheitel des Hügelbeets eine Rinne, um Regen- und Giesswasser zu sammeln und am schnellen Abfliessen zu hindern. Kleine Mulden rund um das Beet helfen ebenfalls, das wertvolle Nass zurückzuhalten.