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Im letzten Jahrhundert wurde Fischerei am Zugersee im grossem Eifer betrieben. Dass es dabei nicht nur um ein amüsantes Freizeitvergnügen ging, sondern stets auch die Pflege des Bestandes im Auge behalten wurde, geht oft vergessen.
Der Fischbestand reduzierte sich auf Grund der industriellen Revolution ab 1850 stark. Deshalb übernahm der Fischereiverein Zug die kantonale Brutanstalt 1899 und kümmerte sich fortan um das Ausbrüten der Laiche von Felchen, Rötel, Hecht und Forelle.
Das Problem der Gewässerverunreinigung und des damit verbundenen Rückgangs des Fischbestandes konnte jedoch erst mit dem Bau der Kläranlagen Ende der 1950er-Jahre gelöst werden.
Einen Einblick in den damaligen Kosmos der Aktiven geben die folgenden Impressionen. Diese hat Claudius Huber vom Fischereimuseum Zug für zentralplus aus dem Archiv geholt. Das Erstellungsdatum dieser einmaligen Zeitdokumente ist unbekannt.