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Autor: frank stettler
Ski Alpin «Ich bin glücklich. So viele Freunde haben mir gesagt, dass ich eine Medaille mit nach Hause bringen soll. Also wollte ich nicht ohne zurückkommen. Und ich habe es geschafft», sagt Andrea Thürler.
Ohne Risiko gefahren
Nach dem achten Rang in der Abfahrt und dem Siebten im Riesenslalom lag die Jaunerin in der Kombination auf dem vierten Zwischenplatz. Im ersten Lauf des Slaloms klassierte sich Thürler im 19. Rang. Die Medaille war auf sicher, wenn sie im zweiten Durchgang das Ziel erreichen würde. Schliesslich wurde sie 17. im Slalom, in welchem sie einen Platz in den Top-10 angestrebt hatte. «Ich bin sicher nicht so gefahren, wie ich es könnte. Ich hatte schon ein wenig Druck und fuhr deshalb ohne Risiko.» Die Enttäuschung über den 17. Rang wich aber schnell. «Silber in der Kombination zeigt, dass ich in allen Disziplinen mit den Besten mithalten kann.» Es sei wohl ihr schönstes Ressultat in ihrer Karriere. Schöner noch als der WM-Titel im Super-G vor einem Jahr in Megève, den sie damals allerdings noch in der Kategorie der Juniorinnen I gewonnen hatte.
Am Samstag startet Andrea Thürler, welche auf dem Podest zwischen ihren beiden Teamkolleginnen Wendy Holdener (Gold) und Joana Hählen (Bronze) stand, zum letzten Mal an dieser Heim-WM. Auf dem Programm steht der Super-G. «Alles ist möglich», blickt die Jaunerin vorwärts.