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Die übliche Definition von Asexualität lautet "keine sexuelle Anziehung verspüren". Weitere Definitionen sind z.B. "kein Interesse an sexuellen Partnern" oder "kein inneres Verlangen nach Sex".
Aromantik bezeichnet "keine romantische Anziehung verspüren". Aromantische Menschen verlieben sich nicht und/oder haben kein Bedürfnis nach einer romantischen Beziehung.
Die Begriffe Asexualität und Aromantik sind den meisten Personen nicht sonderlich geläufig, was aber nicht bedeutet, dass sie nicht existieren!
Asexualität ist, wie der Name impliziert, eine Form des sexuellen Interesse – genau wie Hetero, Homo oder Bisexualität, Pansexualität etc. . Während vorangegangene Begriffe sich auf das Geschlecht der Person der Begierde bezieht, bezieht sich die Asexualität mehr darauf, ob überhaupt eine sexuelle Anziehungskraft vorhanden ist.
Es wird unterschieden zwischen sexueller und romantischer Orientierung.
Die sexuelle Orientierung, auch Sexualität genannt, bestimmt, von welchem Geschlecht bzw. welchen Geschlechtern man sich sexuell angezogen fühlt. Die romantische Orientierung bestimmt hingegen, zu wem man eine romantische Bindung aufbaut, in anderen Worten: in wen man sich verliebt. Diese beiden Aspekte stimmen oft überein, jedoch muss das nicht immer der Fall sein. Zum Beispiel bezeichnet man einen asexuellen Mann, der üblicherweise romantische Bindungen zu anderen Männern aufbaut, als asexuell homoromantisch. Siehe dazu auch romantisch und sexuell.
Es existiert viel mehr als nur asexuell und sexuell, es gibt auch Verschiedenstes dazwischen. Es gibt Menschen, die nur unter bestimmten Bedingungen oder selten sexuelle Anziehung verspüren, oder diese als sehr schwach empfinden. Es kann auch sein, dass jemand zwar eine Anziehung verspürt, aber dann keinen Wunsch hat, etwas daraus zu machen. Die Anzahl Spektrumsidentitäten sind endlos und sehr divers. Für genauere Infos dazu siehe Spektrum.