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KMU etwas weniger optimistisch
Der Index wird anhand der Erwartungen der Firmenleitungen für das laufende Quartal sowie der tatsächlichen Exportzahlen der letzten drei Monate berechnet. Ein Wert von mehr als 50 Punkten bedeutet, dass die kleinen und mittleren Unternehmen mit einem Wachstum ihrer Auslandsumsätze rechnen.
Auch wenn die Aussichten weniger rosig sind als zu Beginn des dritten Quartals, gehen alle Branchen bis Jahresende von steigenden Exporten aus. Am optimistischsten sind die KMU in den Bereichen Chemie und Pharmaindustrie. Es folgen die Sektoren Metallindustrie, Konsumgüter und Elektrotechnik. Am anderen Ende der Skala stehen die Präzisionsindustrie, die nur mit minimalen Zuwächsen rechnet, und die relativ vorsichtigen Unternehmen im Maschinenbau und der Papierindustrie.
Hinsichtlich der Exportmärkte sind die Ergebnisse gemischt. Die Prognosen für die Nachfrage aus den Industrieländern sind günstig, während die Aussichten für Exporte in die grossen Schwellenländer eher trübe sind. Ein deutlicher Exportanstieg wird für die USA, Japan, Grossbritannien sowie mehrere nord- und osteuropäische Länder erwartet. In der Eurozone dürfte die Nachfrage nach Schweizer Produkten insgesamt steigen. Allerdings wird sich der zu beobachtende Abwärtstrend in Frankreich und Griechenland fortsetzen.