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Äthiopier oder Eritreer wären im Radsport prädestiniert für Ausnahmeleistungen. Dass sie es bis jetzt nicht an die Spitze schafften, liegt an der restriktiven Visa-Vergabe in Europa – aber auch am rauen Tonfall im Peloton.
Schlimm war es immer, aber am schlimmsten war es in den Abfahrten. Je schneller das Feld unterwegs war, desto grösser wurde bei Tsgabu Grmay die Angst vor Fehlern. Wenn er zu früh bremste, schrien ihn andere Fahrer an. Grmay findet, dass er daran selbst schuld gewesen sei. «Ich war einfach zu langsam», sagt er.