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Der Schöpfungsbericht – die Erschaffung der sichtbaren Welten
In Heb 1,2 wird gesagt, dass durch den Herrn Jesus die Welten erschaffen worden sind. Dieses Wort Welten ist in der Mehrzahl geschrieben und umfasst sowohl die sichtbare Welt – d.h. die sichtbare Schöpfung von Himmel und Erde mit dem gesamten Universum, dem Lufthimmel und dem Planet Erde darin – als auch die jenseitige Welt, wozu die Engel gehören.
Nun fällt dem Bibelleser auf, dass das erste Buch Mose in den ersten beiden Kapiteln die Erschaffung der sichtbaren Welt beschreibt, aber nichts über die Entstehung der unsichtbaren Welt sagt. Da liest man im ersten Kapitel in Vers 31:
«Und Gott sah alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der sechste Tag.»
Und der erste Vers im zweiten Kapitel fügt direkt hinzu:
«So wurden vollendet der Himmel und die Erde und all ihr Heer (= das Sternenheer).»
Das bedeutet: Gott schaute seine Schöpfung der diesseitigen sichtbaren Welt an und beurteilte sie als sehr gut.
Der Sündenfall Satans hatte jedoch in der jenseitigen Welt stattgefunden; aber das, was zum Jenseits gehört, wird in dem ersten Kapitel von Genesis nicht berücksichtigt. Darum kann Gott in Bezug auf Himmel und Erde sagen: „Und siehe, es war sehr gut.“
Es ist bemerkenswert, dass der Schöpfungsbericht nichts über die Erschaffung der Engel sagt, auch nichts über die Erschaffung des Jenseits. Das Jenseits ist gemäss dem Bericht von Paulus im zweiten Korintherbrief der dritte Himmel[1]. Dieser wird dort mit dem Paradies gleichgesetzt und ist von dem ersten und dem zweiten Himmel zu unterscheiden, die im ersten Kapitel von Genesis beschrieben werden. Gleich im ersten Vers der Bibel heisst es:
«Im Anfang schuf Gott den Himmel (hebr. schamajim = immer ein Mehrzahlwort) und die Erde.»
Mit Himmel ist hier das Universum gemeint. Am zweiten Schöpfungstag schuf Gott die Ausdehnung, d.h. die Atmosphäre. Die Atmosphäre wird ebenfalls Himmel genannt. So finden wir in diesen Versen den ersten und den zweiten Himmel. Der dritte Himmel wird hier nicht in Betracht gezogen. In Bezug auf die Schöpfung, in der wir leben, heißt es: Sie war sehr gut. Was ist aber mit dem Jenseits? Wie und wann kam es dort zum Abfall Satans und seiner Engel?
Wann ist der Satan gefallen?
Der Fall Satans muss noch vor dem Sündenfall des Menschen stattgefunden haben. Im dritten Kapitel des ersten Buches Mose benutzte Satan als ein bereits zu Fall gekommener Engel eine Schlange, um die ersten Menschen zu versuchen.
Zwischen der Erschaffung des Menschen und dem Sündenfall war offensichtlich keine lange Zeit vergangen. Adam und Eva wurden als Ehepaar aufgerufen, sich zu vermehren[2]. Bis zum Sündenfall hatten sie aber noch kein Kind bekommen. Es war auch noch keine Schwangerschaft eingetreten; das kam erst später. Somit kann man sich fragen: Ist irgendwann seit der Erschaffung des Menschen, ist ab dem sechsten oder sogar siebten Tag der Schöpfung und dem Sündenfall in der Engelwelt etwas Schlimmes passiert? Die Bibel berichtet in diesem Zusammenhang von keinem derartigen Ereignis.
Weiter kann man sich fragen: Ist während den sieben Schöpfungstagen etwas passiert? Hierbei ist wichtig zu beachten, dass der erste Schöpfungstag schon im ersten Vers des Schöpfungsberichts begann. Bis Vers 5 geht es um den ersten Tag. Danach folgt der zweite Schöpfungstag, der dritte und so weiter. Vom ersten Vers bis zum Sabbath verging eine Woche[3].
Uns stellt sich nun die Frage:
Zu welchem Zeitpunkt hat der Fall von Satan stattgefunden?
Hier ist ein Vers aus dem ersten Johannesbrief sehr bedeutsam, weil es dort heisst:
1. Johannes 3,8: „…denn der Teufel sündigt von Anfang an.“
Der Schöpfungsbericht beginnt mit dem Satz:
1. Mose 1,1: „Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde.“
Das entspricht genau dem Ausdruck von Anfang an, wenn der Fall von Satan mit der Beschreibung im zweiten Vers des Schöpfungsberichts und einer durch seinen Sturz auf die Erde erfolgten Verwüstung in Verbindung steht. Gemäss den Regeln der hebräischen Grammatik kann man wie folgt übersetzen mit:
1. Mose 1,2: „Die Erde war (oder: die Erde wurde) Wüstheit und Leere[4].“
Das Wort hajah bedeutet grundsätzlich sowohl sein als auch werden. Die Übersetzung passt genau zu: „… der Teufel sündigt von Anfang an“.
Jesajas Erklärung der Schöpfung
Nun kommt die bemerkenswerte Aussage aus dem 45. Kapitel des Propheten Jesaja:
Jesaja 45,18: „Denn so spricht der HERR, der die Himmel geschaffen (er ist Gott), der die Erde gebildet und sie gemacht hat (er hat sie bereitet; nicht als eine Öde hat er sie geschaffen; um bewohnt zu werden, hat er sie gebildet): Ich bin der HERR, und sonst ist keiner!“
In diesem Vers greift der Schreiber direkt auf die ersten beiden Verse des Schöpfungsberichts zurück. Man beachte die verbindenden Wörter im Text:
- Denn so spricht der HERR, der den Himmel (od. die Himmel. Himmel ist im Hebr. immer ein Mehrzahlwort, auch wenn die Einzahl gemeint ist) – den Himmel: das weist auf 1. Mose 1,1 hin: Im Anfang schuf Gott den Himmel.
- … den Himmel geschaffen – geschaffen = hebr. bara’. Das gleiche Wort wie in 1. Mose 1,1: Im Anfang schuf Gott. Es kommt dreimal im Schöpfungsbericht vor und ist ein Wort, das nur für Gott gebraucht werden kann! Daher wird es in der Bibel nur sehr wenig verwendet. Aber genau an dieser Stelle kommt es vor!
- Er ist Gott – Gott (hebr. Elohim): genau das gleiche Wort wie in 1. Mose 1,1: Im Anfang schuf Gott (hebr. Elohim).
- … der die Erde gebildet und sie gemacht hat (er hat sie bereitet;) – die Erde: das gleiche Wort wie in 1. Mose 1,1: … schuf Gott den Himmel und die Erde.
- nicht als eine Öde – Öde oder Wüstheit: das ist das Wort tohu aus 1. Mose 1,2.
- hat er sie geschaffen – geschaffen: noch einmal das Wort bara’, das wieder den Bezug zum Bericht in 1. Mose 1,1 herstellt.
Die Wörter Himmel, schaffen (2-mal), Gott (hebr. Elohim), Erde und tohu sind ein klarer Rückbezug auf die beiden ersten Verse der Bibel. Bezeichnend ist hier die ausdrückliche Erklärung, dass Gott beim Akt der Schöpfung die Erde nicht als tohu, d.h. als eine Öde, gebildet hatte. Darum wird klar, dass eine Fremdeinwirkung die Ursache gewesen ist, durch die die Erde in eine Wüste bzw. in eine Öde verwandelt wurde.
Weiter wird aber gesagt: Er hat sie nicht als Wüste geschaffen. Aber was hat Gott gemacht? Um bewohnt zu werden, hat er sie gebildet. Dies erklärt: Die Erde wurde zwar durch eine Fremdeinwirkung eine Öde ( hebr. tohu). Aber in den weiteren Tagen griff Gott als Schöpfer ein und formte alles wunderbar, indem er alles wieder gut machte, sodass es dann ein wunderbarer Wohnort für die ersten Menschen werden konnte.
Jeremias Bezug auf den zweiten Vers aus dem ersten Buch Mose
Jeremia 4,23: „Ich schaue die Erde an, und siehe, sie ist wüst und leer; und zum Himmel, und sein Licht ist nicht da.“
Im vierten Kapitel des Propheten Jeremia geht es darum, dass Israel gegen den HERRN gesündigt hatte. Deswegen musste Gott sie und ihr Land richten: das Land wurde wegen Israels Sünde zu Wüste gemacht. Das geschah durch Fremdeinwirkung; Gott benutzte Babylon als Werkzeug des Gerichts gegen Israel. Jeremia beschreibt es hier mit einem eindeutigen Rückbezug auf den zweiten Vers im ersten Mosebuch: „Ich schaue die Erde an, und siehe, sie ist wüst und leer.“ Das ist die einzige weitere Stelle in der Bibel, wo wir diese beiden hebräischen Wörter und denselben Ausdruck finden (hebr. tohu wa-vohu) wie im Schöpfungsbericht, also ein eindrücklicher Rückbezug auf den zweiten Vers im ersten Kapitel. Alle weiteren von Jeremia verwendeten Hauptwörter, nämlich Erde, Himmel und Licht erinnern unmittelbar an den Anfang. Und die Formulierung „und sein Licht ist nicht da“ ist gleichbedeutend mit „es ist Finsternis“; das entspricht genau dem Ausdruck im zweiten Vers am Anfang: „und Finsternis war über der Tiefe“.
Es ist wie in der Musik: Ein Thema erklingt immer wieder, damit man an die Passage zurückdenkt, wo das Thema zum ersten Mal vorgekommen ist. Genauso ist es mit dem Ausdruck tohu wa-vohu. Dieser Rückbezug ist so zu verstehen: So, wie die Erde durch die Sünde Satans verwüstet worden ist, so sollte das Land Israel wegen der Sünde des Volkes Israel verwüstet werden. Auch das nicht vorhandene Licht, die Finsternis, erinnert an den zweiten Vers des Schöpfungsberichts. So ist dieser 23. Vers aus dem vierten Kapitel des Propheten Jeremia ein Kommentar zu dem, was im Schöpfungsbericht im zweiten Vers beschrieben wird.
Jesaja 14 und Hiob 38: Sicht auf die Engelwelt
Im vierzehnten Kapitel des Propheten Jesaja wird der König von Babylon beschrieben. Aber der Prophet geht dann plötzlich weit über ihn hinaus und beschreibt den bösen Geist, der den König beherrscht, in ihm wohnt und ihn erfüllt. Darum wird im fortlaufenden Text gesagt:
Jesaja 14,12-15: „Wie bist du vom Himmel gefallen, du Glanzstern, Sohn der Morgenröte; zur Erde gefällt, Überwältiger der Nationen! Und du sprachst in deinem Herzen: ‚Zum Himmel will ich hinaufsteigen, hoch über die Sterne Gottes meinen Thron erheben und mich niedersetzen auf den Versammlungsberg im äußersten Norden. Ich will hinauffahren auf Wolkenhöhen, mich gleichmachen dem Höchsten.‘ Doch in den Scheol wirst du hinabgestürzt, in die tiefste Grube.“
Glanzstern heisst auf Lateinisch luzifer; daher stammt der Name Luzifer für den Teufel. Weiter heisst es, dass er zur Erde gefällt worden ist. Es wird also klar gemacht, dass der Teufel, der von Anfang an sündigte, auf die Erde geworfen wurde; demzufolge muss also dort etwas passiert sein. Daher entstand diese Wüstheit und Leere, die eine Realität geworden war, zusammen mit dem Allgemeinzustand von Finsternis.
Das achtunddreißigste Kapitel im Buch Hiob hilft uns ebenfalls weiter. Dort wird beschrieben, wie Gott die Erde am 1. Schöpfungstag geschaffen hatte:
Hiob 38,6-7: „Oder wer hat ihren Eckstein gelegt, als die Morgensterne miteinander jubelten und alle Söhne Gottes jauchzten?“
Alle Söhne Gottes, auch Morgensterne genannt, hatten gejubelt. Die gesamte Engelwelt hatte, als Gott die Erde geschaffen hatte, gejubelt. Aber Jesaja zeigt im vierzehnten Kapitel klar, dass ein Engelsfürst plötzlich wie Gott sein und sich Gott gleich machen wollte. Darum wurde er hinabgestürzt. Deshalb sollte man übersetzen:
1. Mose 1,2: „Und die Erde wurde Wüstheit und Leere.“
2. Korinther 4: Vergleich der Bekehrung mit der ersten Schöpfung
Hier beschreibt der Apostel Paulus die Bekehrung des Menschen und vergleicht diesen Vorgang mit dem ersten Schöpfungstag. Ein bekehrter Mensch ist seit der Bekehrung eine neue Schöpfung[5]. Diese neue Schöpfung wird mit dem ersten Schöpfungstag verglichen. Im vierten Kapitel des zweiten Korintherbriefs schreibt Paulus:
2. Korinther 4,6: „Denn der Gott, der sprach: Aus Finsternis leuchte Licht, ist es, der in unsere Herzen geleuchtet hat zum Lichtglanz der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesu Christi.“
Er bezieht sich hier auf den dritten Vers des Schöpfungsberichts, als alles finster gewesen ist und Gott gesprochen hatte: Es werde Licht! Darauf wurde es Licht! Das bedeutet, dass unsere Herzen so dunkel gewesen sind wie diese Finsternis im zweiten Vers des Schöpfungsberichts und gekennzeichnet von Wüstheit und Leere. Gott hat aber durch sein Evangelium sein Licht in unsere Herzen hineinleuchten lassen, so dass wir Gott durch den Herrn Jesus erkennen konnten.
Diese Finsternis dort spricht von der Finsternis Satans. Darum heisst es ein paar Verse vorher:
2. Korinther 4,3-4: „Wenn aber auch unser Evangelium verdeckt ist, so ist es in denen verdeckt, die verloren gehen, in denen der Gott dieser Welt den Sinn der Ungläubigen verblendet (also verdeckt oder verdunkelt) hat, damit ihnen nicht ausstrahle der Lichtglanz des Evangeliums der Herrlichkeit des Christus, der das Bild Gottes ist.“
Satan ist dieser Geist und der Gott dieser Welt, der Finsternis bewirkt und gegen das Licht des Evangeliums arbeitet. Aber die sich bekehrt haben und eine neue Schöpfung geworden sind, erleben genau das, was am ersten Schöpfungstag geschehen ist: Gott hat in ihre Herzen geleuchtet.
Der Apostel Paulus hat dies auf eine sehr besondere Weise erlebt[6]: „Plötzlich umstrahlte ihn ein Licht aus dem Himmel.“ Dieses Ereignis brachte ihn zur Bekehrung. Es handelte sich dabei nicht um das Sonnenlicht, denn es war heller gewesen als die Mittagssonne (Apg 26,12-13). Was er selbst so anschaulich erlebte, beschrieb er später den Korinthern als das, was grundsätzlich bei jeder Bekehrung geschieht: Wir waren von Natur in Finsternis, eine Finsternis, die auf Satan zurückgeht. Aber Gott leuchtete in unser Herz hinein.
Dieser Zusammenhang ist ein weiterer Beleg, dass man den Fall Satans mit dem zweiten Vers des Schöpfungsberichts verbinden muss – denn „der Teufel sündigt von Anfang an“[7].
Warum in 1. Mose 1,2 mit wurde statt mit war zu übersetzen ist
Jesaja verwendet in einem anderen Zusammenhang dasselbe Wort wie im zweiten Vers des Schöpfungsberichts; dieses Wort kann manchmal werden und manchmal sein bedeuten:
Jesaja 64,9: „Deine heiligen Städte sind eine Wüste geworden, Zion ist eine Wüste geworden, Jerusalem eine Einöde.“
Korrekterweise wird das Wort hier mit geworden und nicht mit gewesen übersetzt, denn Zion und Jerusalem waren vorher lange Zeit bewohnt und grün. Diese Parallele zeigt, wie berechtigt es ist, wenn man den zweiten Vers im ersten Buch Mose so übersetzt: „Und die Erde wurde wüst und leer.“
Die Lückentheorie (engl. „gap theory“)
Im 19. Jh. ließen sich manche Gläubige von Darwins Evolutionslehre und den langen Zeiträumen darin beeindrucken. Sie versuchten, die langen Zeiträume in die Bibel hineinzudrücken. Man argumentierte etwa so: „Oh, es steht doch im zweiten Vers nichts davon, wie lange es wüst und leer gewesen ist. Darum könnten doch die vielen Millionen Jahre mit den geologischen Umbrüchen darin untergebracht sein!“
Aber das ist eine vollkommen falsche Theorie. Das Sabbatgebot wird im zweiten Buch Mose wie folgt begründet:
2. Mose 20,8-11: „Gedenke des Sabbattages, ihn zu heiligen. Sechs Tage sollst du arbeiten und all dein Werk tun; aber der siebte Tag ist Sabbat dem HERRN, deinem Gott: Du sollst keinerlei Werk tun, du und dein Sohn und deine Tochter, dein Knecht und deine Magd und dein Vieh und dein Fremder, der in deinen Toren ist. Denn in sechs Tagen hat der HERR den Himmel und die Erde gemacht, das Meer und alles, was in ihnen ist, und er ruhte am siebten Tag; darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn.“
Darum sollte Israel sechs Tage arbeiten und am siebten Tag ruhen. Das vollständige Schöpfungswerk der Erschaffung von Himmel und Erde, von dem das erste Kapitel im ersten Mosebuch spricht, wurde hier als ein Werk von sechs Tagen dargestellt, entsprechend einer normalen Arbeitswoche. Darum kann man nicht argumentieren, das Werk habe sechs Tage plus einige Milliarden Jahre gedauert.
Deshalb habe ich weiter oben betont, dass sich der erste Schöpfungstag über die ersten fünf Verse erstreckt. Und an diesem Tag geschah auch der Fall von Satan. Aber es gibt da keine Möglichkeit, eine riesige Lücke (engl. „gap“) hineinschieben zu können. Die Erdschichten muss man unbedingt durch die Sintflut und ihre Folgekatastrophen erklären, was man auch auf eindrückliche Art und Weise überzeugend darlegen kann.
Weiterführende Vortragshinweise:
- Die Sintflut – Wahrheit oder Mythos?
- Eiszeit, Mammute, Höhlenmenschen und die Bibel (Audio und Präsentation)
[1] Siehe 2. Korinther 12,1-4
[2] Siehe 1. Mose 1,28: «Seid fruchtbar und mehrt euch.»
[3] Siehe die Erklärung in 2. Mose 20,11: „Denn in sechs Tagen hat der HERR den Himmel und die Erde gemacht, das Meer und alles, was in ihnen ist, und er ruhte am siebten Tag; darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn.“
[4] Hier stehen im Hebräischen zwei mit und (hebr. wa) verbundene Hauptwörter: tohu wavohu. Daraus entstand das Wort Tohuwabohu in der Umgangssprache.
[5] Siehe 2. Korinther 5,17: „Daher, wenn jemand in Christus ist, da ist eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.“
[6] Lukas schildert das Ereignis in Apostelgeschichte 9,3-9. Paulus selbst erzählt von diesem Ereignis später noch zweimal, und zwar in Kapitel 22,6-11 und in Kapitel 26,12-19.
[7] 1. Johannes 3,8