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Die Olympischen Spiele stehen vor der Tür. Und die beiden Schweizer Judoka Ludovic Chammartin (-60kg) und Emilie Amaron (-57kg) scheinen rechtzeitig in Form zu kommen. Am Weltcup in Casablanca gelang beiden der Sprung aufs Podest.
Die Goldmedaille musste sich Ludo von Beginn weg hart erkämpfen. Runde 1 entschied er knapp mit einem Yuko gegen den Franzosen Goulet. In den darauf folgenden drei Begegnungen kämpfte sich der Fribourger Sportler des Jahres 2015 erfolgreich durch ein osteuropäisches Teilnehmerfeld. Keine leichte Aufgabe, denn alle 3 besiegten Gegner dürfen eine oder mehrere Weltcup-Medaillen ihr Eigen nennen.
Valizada (AZE) unterliegt dem Schweizer vorzeitig mit Ippon. Gegen den Russen Oguzov reichten im Halbfinale 2 Yuko für den Sieg und Ludo zog ins Finale gegen Oguzovs Landsmann Yashuev. Dank einer Waza-Ari Wertung konnte Chammartin auch diesen Kampf souverän nach Hause bringen und reservierte sich damit den obersten Podestplatz.
Emilie Amaron konnte erst im Halbfinale von der späteren Siegerin Harachi (FRA) gestoppt werden. Ihren ersten beiden Gegnerinnen Fournier (GBR) und Leung (CHN) liess Emilie keine Chance und verwies sie vorzeitig mit Ippon auf ihre Plätze. Im kleinen Finale gegen die Russin Kazeniuk wurde es dann noch einmal spannend. 2:1 Yuko zugunsten der Schweizerin brachten am Ende den verdienten Sieg.