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Das schweizerische Bundesgesetz über Waffen, Waffenzubehör und Munition (Waffengesetz) regelt den Umgang mit Waffen. Das Gesetz soll den Missbrauch von Waffen, Zubehör und Munition bekämpfen.
Es regelt den privaten und kommerziellen Erwerb, die Aufbewahrung, den Transport, das Tragen und den Handel mit Waffen, Zubehör, Bestandteilen und Munition. Das Gesetz gilt nicht für Zoll- und Polizeibehörden, sowie das Militär. Ebenfalls ausgenommen sind Feuerwaffen, die vor 1870 hergestellt wurden.
- Text des Waffengesetzes
- Text der Waffenverordnung
- Informationen über das Waffengesetz und der letzten Revision auf der Webseite des Bundesamtes für Polizei (Fedpol)
Geltungsbereich
Quelle: Wikipedia
Als Waffen im Sinne des Gesetzes gelten alle (a) Feuerwaffen aber auch (b) Sprühdosen mit bestimmten Reizstoffen (nach Anhang 2 z.B. 2-Chlorbenzylidenmalonsäuredinitril, nicht aber Pfefferspray), (c) Messer, deren Klinge mit einem einhändig bedienbaren automatischen Mechanismus ausgefahren werden kann, Schmetterlingsmesser, Wurfmesser und Dolche mit symmetrischer Klinge; (d) Schlagringe, Ruten, Stöcke, Wurfsterne und dergleichen.
Auch unter das Gesetz fallen (e) Elektroschockgeräte wie Taser. (f) Druckluft- und CO2-Waffen, die eine Mündungsenergie von mindestens 7,5 Joule entwickeln; (g) Imitations-, Schreckschuss- und Soft-Air-Waffen, die aufgrund ihres Aussehens mit echten Feuerwaffen verwechselt werden können.
Der Erwerb, das Tragen, das Vermitteln sowie die Einfuhr von Waffen nach den Buchstaben c bis e ist verboten. Die Kantone können in gewissen Rahmen Ausnahmen bewilligen. Verboten ist Erwerb, Schiessen und Besitz mit Seriefeuerwaffen und das Übertragen von zu halbautomatischen Waffen umgebauten Seriefeuerwaffen – ausgenommen umgebaute Ordonnanzwaffen (persönliche Waffen der Armeeangehörigen; diese können nach Ende der Dienstzeit für ein geringes Entgelt zu halbautomatischen Waffen umgebaut werden und gehen dann ins Eigentum der Soldaten über). Für den Erwerb durch Vererbung ist ein einzelner Waffenerwerbschein oder eine einzelne Sonderbewilligung nötig.
Des Weiteren erfasst das Gesetz auch gefährliche Gegenstände.