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Während des Ersten Weltkriegs nahm der Touristenstrom in Montreux zwar ab, doch hatte dies praktisch keinen Einfluss auf die Freude der Spieler an ihrem bevorzugten Sport. Auch wenn neun Löcher des Golfplatzes für den Anbau von Lebensmitteln zur Verfügung gestellt werden mussten, setzte der Golfclub Montreux seine Aktivitäten fort und entwickelte sich weiter. Der Turnierkalender war so dicht gedrängt wie nie zuvor: Frühlingsturniere, internationale Wettkämpfe, erste Auflage des Emery Cups und Amateur-Meisterschaften waren jeweils saisonale Höhepunkte.
Zwischen den beiden Weltkriegen traten im Golfclub Montreux verschiedene Persönlichkeiten in Erscheinung, die das Clubleben massgeblich prägten. Cecil K. Hutchinson, ein berühmter Golfer und 1919 Captain des Golfclubs, traf 1918 ein. Ida Burger leitete ab 1920 das Restaurant. François Pernet wurde 1926 als Greenkeeper verpflichtet.
Im gleichen Zug wurde die Anlage des Golfclubs Montreux saniert und erweitert. 1925 wurde Loch 6 mit der Erstellung eines neuen Greens erweitert, Loch 9 wurde verlängert und auf Loch 4 wurden neue Bunker angelegt.
1929 kaufte die Société du Kursaal zusätzliches Land. 1931 wurde der Golfplatz auf 18 Löcher ausgebaut.
Neue Namen tauchen auf: Pinching, Orthwein, Peltzer, Wittman, der Baron de Constant Rebecque, die Comtesse Colloredo-Mannsfeld, die Damen Jackson, Feraldo, Fries, die Herren van Swinderen, Staadecker, Boeye, Machlup, Hutchinson und Smith.
Obwohl grosse Anstrengungen unternommen wurden, um die Lage des Golfclubs von Montreux zu verbessern, verschlimmerte sich die Situation nach 1933. Die nächsten 13 Jahre bis zur Ankunft von Präsident Jean Wiswal waren sehr beschwerlich; der Club verlor zusehends an Einnahmen und Gästen. Die Société du Kursaal fällte 25 Pappeln, die den ganzen Reiz der Anlage ausgemacht hatten. Die vormals perfekten Fairways verloren immer mehr an Qualität. 1941 wurde der Plan Wahlen angenommen und die Hälfte des Golfplatzes musste dem Lebensmittelanbau weichen.
Als sich der Golfclub auf dem finanziellen Tiefpunkt befand, wurde er 1943 von der Société de Développement de Montreux aufgekauft.
1945 verliess die bekannte Köchin Ida Burger das Restaurant.
Mit dieser traurigen Entwicklung beendete der Golfclub Montreux seine Nachkriegsgeschichte. Glücklicherweise traten in der Folge zwei neue Präsidenten auf den Plan, die den Golfclub in eine neue Ära führten.