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cbs-meteo
"das Wetter ist das Notgesprächsthema, wenn man sonst nichts zu sagen hat
- So kommen die Daten zu Ihnen
Die schematische Darstellung zeigt die "Datenreise" von der Wetterstation bis zu Ihnen. Klicken Sie auf eine Komponente, bekommen Sie eine Beschreibung angezeigt.erfahren Sie, wie das Projekt cbs-meteo realisiert wurde.Die neue Station trägt im Internet den Namen Trimmis GR (cbs-meteo) und löst die Vorgängerin ITRIMM2 ab. Sie ist noch etwas "wetterfühliger" und liefert zusätzliche Paramater. Online seit dem 21. September 2022 stellt sie die aktuellen Wetterdaten von Trimmis öffentlich zur Verfügung. Die Phänomene des Wetters haben mich schon als kleinen Buben interessiert - nur hatte man damals nicht die Möglichkeiten von heute zur Wetterbeobachtung, und erst recht nicht die der Datenübertragung und -Auswertung. Die Beobachtungen waren so eher nach dem Motto: „Frösche auf Stegen und Wegen - deuten auf baldigen Regen." Oder „Wenn ein Ring die Sonne umgibt - wird Regen fallen."Grundlagen
Beschäftigen wir uns mit den Wettererscheinungen und -Entwicklungen, ist es einmal wichtig den Aufbau der Athmosphäre etwas genauer anzuschauen.Diese besteht aus mehreren Schichten, wobei eigentlich nur die tiefste Schicht, also die Troposphäre, hauptsächlich für unser Wetter verantwortlich ist. So befinden sich die dünnen Cirren (Eiskristallwolken) an ihrer oberen Grenze, etwa auf 10'000 m über dem Meeresspiegel. Wesentlich näher liegen uns Gewitterwolken und Schlechtwetterwolken. Sie haben auch einen grossen Einfluss auf den Flugverkehr. Je nach Höhenlage haben die Wolken andere Eigenschaften und auch ihre typischen Namen. Es ist recht einfach, sich so auch die Wolkennamen zu merken.
Die folgende Darstellung zeigt die klassischen Wolkenformen, ihre Höhenlage, Namen und Eigenschaften.Hohe Wolken (5'000 - 13'000 m)Mittelhohe Wolken (2'000 - 7'000 m)Tiefe Wolken (0 - 2'000 m)Warum regnet es?
Grob gesagt, es gibt eigentlich nur ein physikalisches Gesetz, das zu Regen führt:
- kühle Luft kann weniger Feuchtigkeit aufnehmen als warme Luft.
a) die von der Erdoberfläche erwärmte Luft steigt auf. Die sogenannte Thermik wird beim Segelfliegen ausgenutzt.
b) ein Hindernis, wie in dieser Abbildung, zwingt die Luft aufzusteigen. Sie kühlt sich dabei ab und kann die in ihr enthaltene Feuchtigkeit nicht mehr halten.c) auch ein Kaltluftsee (Kaltfront) stellt sich oft wie ein Keil der heranströmenden Warmluft in den Weg. Die warme Luft „klettert" über den Keil, indem sie aufsteigt.Wer bringt die Luft in Bewegung?
Einerseits eben durch Erwärmung. Meistens ist es aber der Luftdruckunterschied, der sich auszugleichen bestrebt ist. Wie beim Wasser in verbundenen Gefässen entsteht eine Strömung vom HOCH zum TIEF bis der Druckunterschied ausgeglichen ist. Doch auch die Rotation unserer Erde verursacht Windströmungen (Jet-Stream, Passat), die für Grosswetterlagen verantwortlich sind. Dieses Geschehen wird durch Wettersatelliten aufgezeichnet und zur Erde gefunkt.
Welche messbaren Faktoren beeinflussen nun den Verlauf oder die Entwicklung des Wetters?
- die Temperatur
- die Windstärke
- die Windrichtung!
- der Luftdruck
- die Luftfeuchtigkeit
In einer Wetterstation sind diese Instrumente vereinigt.Mussten früher die Werte oft direkt an der Station abgelesen werden, so können diese heute bequem im warmen Wohnzimmer auf dem Display der Wetterstation abgelesen werden.
Doch damit ist's noch nicht abgetan. Was auf dem Display angezeigt wird, ist ja digitalisiert und kann daher auch von einem Computer ausgewertet, dargestellt und gespeichert werden. Was auf dem PC in Form von Nullen und Einsen vorhanden ist, das lässt sich auch via Internet auf der ganzen Welt verbreiten.
Dazu müssen sich jetzt einfach die dafür zuständigen Geräte untereinander verständigen können. Schematisch kann das wie folgt dargestellt werden, ohne vorläufig ins Detail zu gehen.Egal, wo Sie sich gegenwärtig befinden, rufen Sie doch einmal die Wetterdaten der Station cbs-meteo unter folgendem Link ab.
AWEKAS Stationsweb Trimmis GR (cbs-meteo)
Hier werden die Daten übersichtlich in Echtzeit (Aktualisierungsintervall ca. 5 Minuten) dargestellt.
Sie können zwischen verschiedenen Darstellungen wählen. Der Link funktioniert auf dem PC, sowie auf dem Mobile.Konfiguration des ganzen Systems (Bresser, 6-Tage 4CAST PRO SF WLAN-Wetterstation 7-in-1 solarWenn Sie nun eine Wetterstation erworben haben, können Sie mit den Vorbereitungen zu deren Aufbau beginnen. Ich beschreibe hier das ganze Prozedere mit der Wetterstation von Bresser 7-in-1 WLAN. Sie benötigen beispielsweise ein genügend langes Eisenrohr (verzinkt, Durchmesser 25-30mm). Das ist im Fachhandel oder do-it erhältlich. Mit Messstationsfarben können Sie es noch bemalen.Bauen und testen
Empfänger einrichten
- "Pflanzen" Sie das das Montagerohr ein und achten Sie auf eine 100%-ige vertikale Position.
- Graben Sie es mindestens 50cm ins Erdreich ein oder befestigen es sonstwo (bspw. Balkongeländer) stabil. Damit sich das Rohr später bei Sturm nicht drehen kann, bohren Sie einen Sperrstab (rot, Abbildung) ein und buddeln dann zu.
- Vor der Montage kommt das Entscheidende mit der Nord-Richtung! Position und Nordrichtung muss stimmen, andernfalls haben Sie nie eine zuverlässige Windrichtungsangabe! Sie können sich dabei des Smartphones bedienen oder einer Karte von http://www.map.geo.admin.ch/
- Montieren Sie die Station nun genau nach den Angaben und legen Sie die Batterien in der Aussenstation ein. Das Gerät beginnt nun die aktuellen Messdaten zu senden. Doch wohin? Jetzt ist der Empfänger gefragt!
- Sie können sich nun Zeit lassen. Nehmen Sie das Display und stellen Sie es dorthin, wo es später verwendet werden soll. Schliessen das Display mit dem Netzadapter an und warten Sie. Das Gerät sucht nun die Aussenstation – und die Übertragung der Messdaten beginnt. Sollte es nicht klappen, gibt das Manual Hilfen zur Behebung der Erkennungsstörung.
- Jetzt funktioniert die Grundeinstellung der Anlage! Viele persönliche Einstellungen sind noch nötig (Sprache, Einheiten, relativ/absolut…)
Grundsätzlich funktioniert das so, dass die Daten der Wetterstation an einen Wetterdienst, in unserem Fall ProWeatherLife, übermittelt werden und dieser dann die Messdaten an bestimmte Wetterserver (bei uns AWEKAS und Weathercloud) weiterleitet. Erst diese Dienste stellen dann die Daten in den verschiedenen Varianten online im Web bereit.
Beim Setup der Station via IP-Adresse ist es ebenfalls wichtig, dass Sie die Einstellungen für die Anzeige des Luftdrucks im Menü Erweitert vornehmen. Dies betrifft den relativen Luftdruck. Dafür müssen Sie angeben, wieviel Sie die Station über N.N. einsetzen. Um den momentan gültigen Wert herauszufinden, bedienen Sie sich des Smartphones, oder nehmen die Angaben der nächstgelegenen Wetterstation.
Erklärung:
Beim absoluten Luftdruck wird das Gewicht der Luftsäulenhöhe über dem Messpunkt bestimmt. Somit nimmt dieser Wert mit steigender Höhe über Meer (N.N.) stetig ab. Der relative Luftdruck wird unter Einberechnung der m.ü.M. auf den Standartwert umgerechnet. Der Luftdruck wird also unabhängig von der Höhenlage überall mit der gleichen Zahl angegeben, also: relativ zum Normalwert. Sie können zudem wählen, ob Sie die Angabe in [mm Hg] (Millimeter Quecksilbersäule) oder üblicher, in [hPa] (Hektopascal) angezeigt haben wollen.Benachbarte StationenDer Vergleich der Messdaten mit benachbarten Stationen ist aufschlussreich und interessant. Auf der AWEKAS Stationsseite ist dies jederzeit möglich. Dabei kann der Umgebungsradius zwischen 10, 20, 50 oder 100 km gewählt werden und es sind dann mehr oder weniger Stationen berücksichtigt. Bei 50 km sind dies einige!
aktuelle InterpretationenNovember 2022
(Schwerpunkt: erste Frostnächte? / Mittelwerte)erste Frostnächte?
Nachdem wir nun im überaus milden Herbst, September und Oktober, in Trimmis keine Frostnächte zu verzeichnen hatten, ist nun im November das Ereignis zweimal ganz knapp eingetreten. Dies am 23.11. mit -0.3°C und am 27.11. mit -1.1°C. Dabei bimmelte das Vieh aber noch die ganze Nacht draussen auf der Weide. Die Trendlinie zeigt eine, der Jahreszeit entsprechende, sinkende Tendenz auf. Es hätte aber wohl kaum jemanden gross überrascht, wenn im November noch Herbsttage mit ≥ 20°C gewesen wären, doch das war nun doch nicht der Fall.Die Mittelwerte des Monats
Täglich aufgezeichnet und in Mittelwertdiagrammen festgehalten wurden: Temperatur und Taupunkt, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, Windstärke, Solarstrahlung und UV-Index.
Online können Sie die Diagramme per Popup vergrössert sehen. Für das PDF sind sie hier abgebildet. Die Diagramme sprechen für sich und bedürfen daher keines weiteren Kommentars meinerseits.Herausgepickt: der Monatsmittelwert (gewissermassen der Mittelwert vom Tagesmittelwert)
- im November war es 7.9°C warm
- der Taupunkt lag durchschnittlich bei 3.4°C
- die Luftfeuchtigkeit betrug 74.2%
- der mittlere Luftdruck lag bei 1015.8hPa
- die Solarstrahlung wirkte mit einer Leistung von 35.6W/m²
- der UV-Index war mit 0.1 völlig ungefährlich.
- unten sehen Sie die Messresultate der Station in realtimebesuchen Sie die Station Trimmis GR (cbs-meteo) mit ihren Daten bei AWEKAS.AT oder das Dashboard auf dem Stations-Web.
mit Livevorschau links und allen Daten unten zu sehen bei Weathercloud
höchst interessant!verfolgen Sie die "Blitze" in Echtzeit auf
LightningMaps.bestimmen Sie aus Temperatur und Luftfeuchtigkeit den Dewpoint (Taupunkt).
- die gängigsten Public-Web-Darstellungen von AWEKAS und Weathercloud.in dieser Slideshow sehen Sie die verschiedenen Darstellungsweisen der Wetterdaten im Web. Dabei handelt es sich um einen Auszug der Möglichkeiten, die noch wesentlich umfangreicher sind. Die Abbildungen können vergrössert werden.