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Drei unterschiedliche Werke, jedes packend auf seine Weise, gelangten zusammen mit den Aargauer Vokalisten und dem argovia philharmonic ausschnittweise in einem Familienkonzert und integral am Abendkonzert am 25. April 2015 zur Aufführung. Mit Leoš Janáčeks Vaterunser-Vertonung Otčenáš (1906) für Chor, Solo-Tenor sowie Harfe und Orgel gelang ein besonders eindringliches Stimmungsgemälde. In Gabriel Faurés Requiem op. 48 in einer rekonstruierten Fassung aus dem Jahr 1889 kamen nebst dem kontrastreichen Einsatz des Chores mit registerweisen Soli und dem kompakten Gesamtchor-Klang insbesondere die dunklen und erdigen Klangfarben der speziellen Orchesterbesetzung ohne Geigen und mit ausgewählten und dezent eingesetzten Bläsern zum Vorschein. Mit vorwärtspeitschenden Rhythmen in Leonard Bernsteins Chichester Psalms aus dem Jahr 1965 in der Fassung für Orgel, Harfe und Schlagzeug trugen die agilen Stimmen der C21-Sängerinnen und Sänger viel zum Erfolg der Aufführung mit bei. Als Solisten traten Irénée Peyrot (Orgel), Luca Kohler und Esteban Umiglia (Luzerner Sängerknaben), Tino Brütsch (Tenor) und Fabrice Hayoz (Bass) auf.