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Addierstift,
eine den Amerikanern Smith und Pott patentierte Vorrichtung in der Größe eines Federhalters, welche zur Erleichterung des Addierens langer Zahlenreihen dient. Beim Gebrauch setzt man den in einer Hülse [* 2] verschiebbaren Stift a [* 1] (Fig. 1) auf die in einer vertikalen Reihe übereinander stehenden Ziffern, welche addiert werden sollen, und schiebt ihn durch Niederdrücken der Hülse so weit in letztere hinein, bis der Zeiger e auf der betreffenden Zahl steht.
Läßt man hierauf mit dem Druck nach, so wird durch eine Spiralfeder [* 1] (Fig. 2, Durchschnitt) der Stift a wieder herausgedrückt; die stattgehabte Bewegung von bestimmter Größe ist aber die Veranlassung geworden, daß sich das Rädchen c um eine den Ziffern entsprechende Anzahl Zähne [* 3] gedreht und dadurch den Cylinder, welcher auf seinem Umfang in schwach steigender Schraubenlinie die Zahlen von 1 bis 700 trägt, um ebenso viele Zehntel einer Umdrehung bewegt hat; zwischen den Ziffern befindet sich eine schraubenförmige Nute, in welcher ein zweiter Zeiger f sich bewegt, der zum Ablesen der Summe dient. Während der Cylinder sich nur einmal um seine Achse dreht, steigt der Zeiger um die Entfernung zweier benachbarter Schraubengänge und rückt dabei um zehn Einheiten weiter, und es ist klar, daß er immer die Summe der ¶
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nacheinander berührten Ziffern anzeigen wird, wenn die Zurückbewegung des Stifts a unter dem Einfluß der Feder h nicht eine
Zurückdrehung des Cylinders zur Folge haben kann, was durch Anwendung eines zehnzähnigen Schaltrads, in das eine Zahnstange
d greift, die nun bei ihrer Aufwärtsbewegung das Rädchen drehen kann, erreicht wird. Nach Vollendung
einer senkrechten Reihe wird die niedrigste Stelle ausgeschrieben, die etwanigen höhern Stellen werden für spätere Reihen
vornotiert. Ähnliche
Addierstifte liefert der Mechaniker Oskar Leuner in Dresden.
[* 5]