Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/92860

<h2>SubmittedText<h2><p>Nachdem die Armee aus Kostengründen die Zusammenarbeit mit Swisscor beendet hat, soll künftig das Militär erfreulicherweise wieder eingebunden werden. Verhandlungen um die Nutzung der Infrastruktur auf dem Glaubenberg wurden aufgenommen. Der Bundesrat wird gebeten, diesbezüglich folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Wie ist der Stand der Verhandlungen?</p><p>2. Ist das finanzielle Engagement des Bundes langfristig gesichert?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Gesamthaft haben die Swisscor-Verantwortlichen für das Lager 2010 um Unterstützung in folgenden Bereichen ersucht: Ärzte, Zahnärzte, Psychiater, Bergführer, Übersetzer, Transportmittel und, gegen Entschädigung, sanitäres Verbrauchsmaterial.</p><p>Nach Prüfung dieser Anfragen und in Erwartung konkreter und präziser Gesuche kann festgestellt werden, dass voraussichtlich Bergführer und Übersetzer zur Verfügung gestellt werden könnten. Die Armee wäre ebenfalls bereit, einen Teil der Transporte zwischen Kloten und dem Standort des Swisscor-Lagers durchzuführen. Was die Bereitstellung von sanitärem Verbrauchsmaterial betrifft, so muss noch eine Einigung mit den Organisatoren gefunden werden.</p><p>Hingegen wird es aufgrund mangelnder personeller Ressourcen nicht möglich sein, Ärzte, Zahnärzte und Psychiater zur Verfügung zu stellen.</p><p>Der Bundesrat beantwortet die Fragen wie folgt:</p><p>1. Die Swisscor-Verantwortlichen hatten vor einigen Monaten die Gelegenheit, ihre Bitte um Unterstützung mündlich vorzutragen. Dabei wurde die spezifische Frage der Standorte nicht aufgeworfen. Ein konkretes Gesuch um Benutzung des Lagers auf dem Glaubenberg wurde bis heute nicht gestellt.</p><p>2. Obwohl der Bundesrat die Existenzberechtigung und den Wert der Swisscor-Kinderferienlager keineswegs infrage stellt, beabsichtigt er nicht, diese Organisation finanziell zu unterstützen. Hingegen ist er im Rahmen der verfügbaren personellen und materiellen Ressourcen bereit, den Verantwortlichen einen Teil des benötigten Personals zur Verfügung zu stellen und gewisse Dienstleistungen zu erbringen.</p>  Antwort des Bundesrates.