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Die Assistenzdozentur für die Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts ergänzt und erweitert die Forschungs- und Lehrschwerpunkte der Ordinariate für ältere Schweizer Geschichte und vergleichende Regionalgeschichte und für Schweizer und Neueste Allgemeine Geschichte in thematischer und konzeptueller Hinsicht. Sie widmet sich der Erforschung und Vermittlung der Geschichte der modernen Welt vom Zeitalter der Revolutionen im ausgehenden 18. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Die Schweiz wird dabei als Beobachtungsraum verstanden, in welchem umfassenden historischen Transformationsprozessen in ihren transnationalen und globalen Verflechtungen nachgegangen wird.
Ein besonderes Augenmerk wird auf die Rekonstruktion von historischen Prozessen, Strukturen und Problemkonstellationen gelegt, die sich über das 19. und 20. Jahrhundert erstrecken und über problemorientierte Fragestellungen erschlossen werden. Zu den thematischen Schwerpunkten der Assistenzdozentur gehören die Geschichte der Arbeit im 19. und 20. Jahrhundert, die Geschichte des Kapitalismus und der Industrialisierung in ihren agrar-, ernährungs- und umwelthistorischen Bezugsfeldern, die Geschichte der Rausch- und Genussmittel, Begriffs- und Wissensgeschichte sowie Intellectual History. Ein weiterer Schwerpunkt der Lehre liegt ausserdem auf der Beschäftigung mit historiografischen Debatten und theoretisch-methodischen Fragen der Geschichtswissenschaft.
Agrarische Erkundungsreisen. Schweizer Bauern und Agronomen in Nordamerika, 1870-1950
Semantiken agrarischer und industrieller Arbeit. Arbeitswissen, Produktionsmetaphern und der Wandel der Arbeit im 19. und 20. Jahrhundert