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Aussenminister Boris Johnson forderte Nordkorea auf, sein Atomwaffenprogramm zu beenden und UNO-Resolutionen zu befolgen, die zur Sicherung von "Frieden und Stabilität" in der Region beschlossen worden seien.
Nordkorea hatte am Sonntag wie befürchtet eine Rakete getestet, die nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums jedoch unmittelbar nach dem Start explodierte. Der Raketentest erfolgte nur einen Tag nach einer gigantischen Militärparade in Pjöngjang anlässlich des 105. Geburtstags von Staatsgründer Kim Il Sung.
Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un - ein Enkel Kim Il Sungs - hatte allein im vergangenen Jahr zwei Atomwaffentests vornehmen lassen. Gleichzeitig arbeitet die nordkoreanische Führung an der Entwicklung von Langstreckenraketen, mit denen atomare Sprengköpfe bis in die USA getragen werden könnten. Das stalinistisch geführte Land verstösst damit gegen mehrere Resolutionen des UNO-Sicherheitsrats.
(AWP)