Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03102.jsonl.gz/2294

Von den in Ungarn hergestellten Ikarus-Bussen gibt es Modelle von s.e.s und BeKa aus Deutschland in Massstab 1:87 und von verschiedenen osteuropäischen Kleinserienherstellern in den Massstäben 1:87 und 1:43, und sogar Matchbox hat in der Serie "1-75" im Jahr 1986 einen Ikarus-Bus im Massstab 1:140 herausgebracht. Neueren Datums sind detaillierte Diecast-Modelle von Ikarus-Bussen und ungarischen Csepel-Lastwagen aus der Produktion von Ixo, meist für Sammelserien von Atlas. Doch auch ungarische Firmen wie Deak, Wumm und Minimodelle stellten – ebenfalls im Massstab 1:87 – in den 1980er- und 1990er-Jahren Plastikmodelle von Ikarus-Bussen und von ungarischen Lastwagen (Csepel, Rába) her. Ebenfalls aus Ungarn stammen Spielzeugautos in grösseren Massstäben aus Blech oder Plastik, die meist unter dem Namen Lemezárugyár verkauft wurden, sowie Kopien von älteren Diecast-Modellen in kleineren Massstäben aus westeuropäischen Produktion, die von den Firmen Playmobil Hobby-Cars (vor allem Matchbox-Kopien, teilweise aus Plastik, Ende der 1970er-Jahre), Metchy (Matchbox- und Siku-Modelle, ab Mitte der 1980er-Jahre), Metalbox (Matchbox und Corgi Juniors, Ende der 1980er-Jahre) und Metalcar (illegale Kopien von Modellen verschiedener westlicher Produzenten) hergestellt wurden. Ende der 1980er-Jahre schliesslich begann die Firma Kaiser Models in Budapest mit der Produktion von historischen Sportwagen im Massstab 1:43 als Kleinserienmodelle aus Resin. Ein weiterer ungarischer Kleinserienhersteller war Mili: Hier entstanden in den 1990er- und frühen 2000er-Jahren Resin-Modelle von klassischen Strassenfahrzeugen im Massstab 1:43. Aktuelle Modelle von ungarischen Einsatzfahrzeugen gibt es im Programm des chinesischen Herstellers Hongwell Cararama.