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Gewisse Autoren stellen den Einfluss der Frauen auf die Unternehmenskultur, auf das Arbeitsklima und auf das dadurch veränderte Verhaltensmuster der Mitarbeitenden in den Mittelpunkt ihrer Ausführungen. Andere versuchen die Auswirkungen der weiblichen Präsenz zu beziffern. Im Dezember 2015 hat der Weltaktienindex MSCI die Studie, Women on Boards: Global Trends in Gender Diversity on Corporate Boards veröffentlicht. Als Grundlage dafür dienten 1'643 Unternehmen unter weiblicher Leitung - mit einer Frau als CEO oder als Mitglied der Geschäftsleitung.
Die Studie zeigt, dass Unternehmen mit weiblicher Führung eine Eigenkapitalrendite von 10,1% erwirtschaften, während diese in anderen Unternehmen bei 7,4% liegt, was einem Unterschied von 36% entspricht. Wie kann man Diversität und weibliche Präsenz in den Unternehmen der MEM Branche leben?
Diversität entsteht, wenn Teams gut harmonieren und anzugehende Themen unter verschiedenen Blickwinkeln angegangen werden – wozu Frauen in einer traditionell von Männern dominierten Welt zweifelsohne beitragen. Studien über das Management haben gezeigt, dass Teams, welche sich aus ganz unterschiedlichen Personentypen zusammensetzen, innovativer sind und bessere Entscheidungen treffen. Diversität entsteht somit auch durch Altersdurchmischung. Die Fachkräftestrategie von Swissmem stützt sich auf drei Pfeiler: Nachwuchsförderung, Frauen und ältere Mitarbeiter.
Der Bereich Arbeitgeberpolitik beantwortet diesbezüglich gerne Ihre Fragen. Wenden Sie sich dafür an Béatrice Martin-Flatin, Ressortleiterin, Arbeitgeberpolitik (044 384 42 07 oder <email-pii>).