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«Es ist unmöglich, die Tour ohne Doping zu gewinnen.» Diese provokative Aussage machte Armstrong gegenüber der französischen Tageszeitung Le Monde am Freitag. Der mittlerweile 41-Jährige hatte die Rundfahrt mit seinen 7 - inzwischen aberkannten - Siegen zwischen 1999 und 2005 beherrscht.
Präzisierung von Armstrong
Als die Meldung im Netz hohe Wellen schlug, präzisierte Armstrong jedoch seine Aussage etwas. Er stellte klar, dass seine Äusserung nur auf seine 7-jährige Tour-Dominanz gemünzt gewesen sei. «Heute? Keine Ahnung, ich hoffe, es ist möglich», twitterte er.
Auch Pat McQuaid, der Präsident des Weltverbandes UCI und einst mit Armstrong befreundet, bekam sein Fett weg. «Ich denke, dass der Radsport eine neue Führung braucht, um seine Glaubwürdigkeit wieder zu erlangen. Solange er an der Spitze steht, wird sich nichts ändern», so Armstrong.
UCI-Präsident McQuaid: «Er liegt völlig falsch»
McQuaid hielt dem einst siebenmaligen Tour-de-France-Gewinner in einer prompten Reaktion vor: «Er hilft dem Radsport nicht und liegt völlig falsch. Die Radsport-Kultur hat sich seit der Armstrong-Ära geändert.»
Der fünfmalige französische Toursieger Bernard Hinault, seit Jahren Mitglied der Tour-Organisation, kommentierte am Freitag Armstrongs Aussagen gegenüber dem lokalen TV-Sender BFM wie folgt: «Armstrong weiss offensichtlich nicht, wie es ist, ungedopt zu fahren.»