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Der 93. Kongress der europäischen Gesellschaft für Kieferorthopädie (EOS) fand dieses Jahr vom 5. bis 10. Juni in Montreux statt. Dr. Monika Hersberger-Zurfluh wurde mit ihrer Forschungsgruppe für ihre Forschung «Do the faces of genetically identical twins grow similarly? A longitudinal growth study on twins» mit dem W. J. B. Houston Research Poster Award ausgezeichnet. Die wissenschaftliche Arbeit von Frau Dr. Hersberger-Zurfluh, welche aus einer neugegründeten Kollaboration zwischen der Klinik für Kieferorthopädie und Kinderzahnmedizin der Universität Zürich und der Boston Universität entstanden ist und unter der Leitung von Prof. Dr. Theodore Eliades verfasst wurde, hatte den genetischen Anteil der Gesichtentwicklung unter Zwillingen zum Inhalt.
Dieser Preis wird in Gedenken an den bekannten Kieferorthopäden William John Ballantyne Houston einmal jährlich nach Evaluation von einer Peer-Reviewer-Kommission eines eingereichten wissenschaftlichen Manuskriptes und einer Präsentation im Rahmen des EOS Jahreskongresses vergeben. Der Preis wird für Wissenschaftler unter 40 Jahren ausgeschrieben und ist mit einem Preisgeld dotiert. Frau Dr. Hersberger-Zurfluh ist die erste Mitarbeiterin der UZH und die erste Schweizerin, die den prestigeträchtigen W. J. B. Houston Award erhält. Diese ist die 3. Verleihung des W. J. B. Houston Awards an einen von Prof. Eliades betreuten Wissenschaftler.