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viele Neuinterpretationen mit Starbesetzung
Reminiszenz an die Skiferien in Klosters
Traum von einem Rolling Stones Konzert
mit David Gilmour gegen einsame Nächte
die Versionen
Rezeption und Statistik
«Give My Regards To Broad Street» ist das dritte Album aus dem Aufnahmezyklus mit George Martin als Produzenten, der mit «Tug Of War» (1982) äusserst erfolgreich gestartet war. «Give My Regards To Broad Street» ist der Soundtrack zum gleichnamigen Film dessen Skript Paul McCartney verfasst und als Hauptdarsteller mitgewirkt hat. Die Aufnahmen zum Soundtrack entstanden zwischen November 1982 und Juli 1984 in London in den A.I.R., den Abbey Road und den CTS Studios. Sie erstreckten sich über die Dreharbeiten hinaus, die bereits im Juli 1983 beendet worden waren.
Der Film floppte kolossal an der Kinokasse und ist einer der wenigen Fehlschläge in McCartneys über 50-jähriger Karriere. Auch wenn sich das Album in den USA unter den Erwartungen verkaufte, war es europaweit in den obersten Chartregionen anzutreffen. Dass der erfolgreiche Soundtrack dennoch einen widersprüchlichen Eindruck hinterlässt, liegt an den zehn Neuaufnahmen von früheren McCartneys Hits. Sowohl Paul als auch der Regisseur Peter Webb wollten von Anfang an darauf verzichten, die Schauspieler playback zu bereits eingespielten Songs agieren zu lassen, sondern sie wurden im Film live eingespielt. George Martin bestand darauf, dass wie seinerzeit bei der Aufnahme von «All You Need Is Love», die Basistracks ab Band kamen und nur die Sessionmusiker live spielen würden. Dies war eine Premiere in der Kinogeschcihte, auf dem Set standen zwei 24-Spur Tonbänder, eines für die Basistracks und eines für die Livemusik. Viele Kritiker, aber auch Ringo Starr während den Aufnahmen, konnten sich nicht wirklich für die Re-Interpretationen erwärmen. Den Fans gefielen sie jedoch, denn das Album wurde auf beiden Seiten des Atlantiks mit Edelmetall ausgezeichnet.
viele Neuinterpretationen mit Starbesetzung
Da sich Pauls Band Wings im Laufe des Jahres 1981 aufgelöst hatte, arbeitete er mit verschiedenen Gastmusikern zusammen. Er verstärkte sich vor allem mit Gitarristen, so spielen Dave Edmunds (Rockpile) und Chis Speding (Roxy Music, Brian Ferry) bei «Ballroom Dancing» und den beiden Rockern «Not Such A Bad Boy» und «No Values». Da Paul bei «Ballroom Dancing» das Klavier spielte, hat Led Zepellin Bassist John Paul Jones den Bass übernommen. Jones hat bereits Ende 1978 beim «Rockestra Theme» mitgewirkt, das auf «Back To Egg» erschienen ist. Und von Toto spielten bei «Silly Love Songs» Gitarrist Steve Lukather und Keyboarder Jeff Pocaro mit. Ringo Starr, und Eric Stewart (10cc) haben bereits auf den Alben «Tug Of War» und «Pipes Of Peace» mitgewirkt.
Die Filmsequenz zu «Not Such A Bad Boy» und «No Values», Paul McCartney, Eric Stewart und Linda McCartney (vlnr).
Anstelle von Ringo Starr spielte Dave Mattacks (Jethro Tull, Georgie Fame, Cat Stevens) bei den Beatles-Songs Schlagzeug. «Ringo war unglücklich damit», erzählte Paul später in einem Interview. «Es gab einige Songs, bei denen wir ihn als Schlagzeuger haben wollten. Doch er wollte nicht bei einer neuen Version mitwirken. Heute verstehe ich seinen Standpunkt, denn es wäre soweit gekommen, dass er sich gefragt hätte, ob er auf Version A oder Version B besser spielen würde.»
Am irritierendsten ist sicher die Neuaufnahme von «The Long And Winding Road». Paul: «Für den Film wollten wir eine neue Version von ‹The Long And Winding Road› aufnehmen, aber du bist mit der Realität konfrontiert, die Beatlesversion zu verbessern. Dies ist nicht einfach und eine wenig ermutigende Aussicht; den Song aber nicht mehr zu spielen, wäre blöd. So haben wir gedacht, bis ich sagte, ‹es ist verrückt, komm schon, dies ist mein Song. Ich mag ihn. Und George möchte ihn aufnehmen.›» Dass Phil Spector 1970 ohne Rücksprache zu nehmen, ein Streicher- und Chorarrangement zum Originalsong gemischt hat, war der letzte Nadelstich, den Paul bei den Beatles aussteigen liess. Es irritiert, dass sich die Broadstreet-Version stark an der Originalversion von «Let It Be» orientiert. Anstelle der Streicher liess Paul ein Saxofon verwenden. Bereits bei der Wings-Version während der «Wings Over The World Tour» 1975/76 hatte Paul die Streicher durch ein Solo der Bläsersektion von den Wings ersetzen lassen. Insofern hat er mit etwas Verspätung tatsächlich seine eigene Version des Songs aufgenommen.
Zu «Long And Winding Road» erzählt Paul: «Der stammt aus unserer postpsychodelischen Phase. Die Idee dahinter war, ob man es je nach Hause schafft. (…) ‹When I find myself in times of troubles, Mother Mary comes to me› – das war ich, alleinstehend in den wilden sechziger Jahren, und an Attacken von Unsicherheit und Panik leidend. Meine Mutter starb, als ich vierzehnjährig war und ich vermisste sie, um zu ihr zu gehen und mich bei ihr ausweinen zu können. Sogar als flügge gewordene Berühmtheit kann es dich erwischen. Ich verteidige jeden, der damit konfrontiert wird, sogar den härtesten auf den Falklandinseln stationierten Soldaten. (…). Es geht in diesem Song um allgemeine Enttäuschungen und darum, dass es eine lange Strasse ist, die wir alle nehmen müssen.»
Ringo Starr weigerte sich, Beatles-Songs neu einzuspielen. Bei den anderen Songs aber gibt er Vollgas. – Bild: Szene aus «Give My Regards To Broad Street».
Reminiszenz an die Skiferien in Klosters
Generell haben die Bläser die Streicher ersetzt. Bei «Yesterday» hat George Martin sein ursprüngliches Streicherarrangement für Bläser umarrangiert. «Here, There And Everywhere» wurde um ein neues Bläserarrangement ergänzt. Am nächsten an das Beatles-Original kam man bei der Neuaufnahme von «For No One». Sowohl die ursprünglichen Streicher als auch das das Waldhorn-Solo sind wieder vorhanden. Paul hatte den Song im März 1966 während seiner Skiferien in einem Chalet in der Nähe von Klosters geschrieben. «Ich verbrachte in der Schweiz meine ersten Skiferien. Etwas war schon in ‹Help!› etwas Ski gefahren und ich habe es geliebt. So bin ich (in den Schnee) zurückgekehrt und endete in einem kleinen Badezimmer in einem schweizerischen Chalet ‹For No One› schreibend.»
Erfreulicherweise haben Paul und George Martin auch bei «Eleanor Rigby» das Originalarrangement gelassen. Paul erzählt: «Im Film läuft ‹Eleanor Rigby› über neun Minuten, obwohl ich, als ich das Skript geschrieben habe, ein dreiminütiges Segment im Kopf hatte, das auf den beschriebenen Bildern basierte: Dicken’sche Kleidung und Gepäck, Schwerter und Altäre. Als Peter Webb die Szene im Kasten hatte, hatten wir diese neun Minuten von Angst und Albträumen. Da ‹Eleanor Rigby› nach drei Minuten zu Ende war, hat der Editor die übrige Zeit mit klassischer Musik überbrückt. Es war das Violinkonzert von Brahms.» Paul und George Martin fühlten sich in eine seltsame Lage versetzt und dachten, was Brahms konnte, können sie auch. «Wir waren eher vom Regisseur gezwungen worden, denn normalerweise packen wir es anders an. Aber es war eine Herausforderung, der wir nicht widerstehen konnten, einen Song wie «Eleanor Rigby» zu strecken und einen neuen zu kreiern.» Die Ergänzung heisst «Eleanor’s Dream» und variiert die Themen von «Eleanor Rigby». Die Adaption ist gelungen, sie gehört zu den Höhepunkten von McCartneys und George Martins Zusammenarbeit.
Neben den sechs Beatlessongs spielte Paul auch vier Songs aus jüngeren Jahren ein. «Silly Love Songs», ursprünglich auf dem 1976er-Album «Wings At The Speed Of Sound», entspricht am meisten einer Coverversion. Der Discobeat und die Bläser sind noch vorhanden. Der prägende Harmoniegesang im Mittelteil wird nur einmal gespielt. Die weiteren Neuinterpretationen waren «Wanderlust» und «Ballroom Dancing» von «Tug Of War» (1982) und «So Bad», das auf dem Vorgängeralbum «Pipes Of Peace» (1983) erschienen war. Sie alle gleichen reinen Soundtrackversionen, die stark auf den Originalen basieren, nicht aber an ihre Klasse heranreichen.
Traum von einem Rolling Stones Konzert
Vielleicht wären in den USA sowohl der Film als auch der Soundtrack erfolgreicher gewesen, wenn sich Paul mehr auf die neuen Songs fokussiert hätte oder ausschliesslich neues Material verwendet hätte. Einer der neuen Songs ist «Good Night Princess», eine Easy-Listening Nummer im Stil der 1940er-Jahre Big Bands. Es ist Musik, die Pauls Vater gespielt hatte und mit der Paul aufgewachsen ist. Paul nahm für den Song auf eine Sprechgesangversion auf, die aber bis heute unveröffentlicht ist.
Sowohl «Not Such A Bad Boy» als auch «No Values» sind Rocksongs, die mehr rocken denn rollen. Auf 80er-Jahre Gimmicks wie zu starkes Schlagzeug und Saxofone wurde verzichtet. Paul hat «Not Such A Bad Boy» für den Film verfasst. «Es ist eine Zeile, die Harry sagt, um mitzuteilen, dass er manipuliert, nicht aber gestohlen habe. Der Song wurde beinahe nicht im Film verwendet, doch Linda und Ringo mochten ihn so sehr und fanden, dass er wieder implementiert würde. Ich sagte zu Peter Webb, dass wir es testen sollten. Wenn es nicht funktioniert, würden wir ihn wieder rausschneiden. Am Ende funktioniert er sehr gut», erzählt Paul.
In der zweiten Strophe singt er über eine Führerin, die ihn in einem Zelt verführt. «She wanted to love me, but I wanted to go / But she taught me things that I needed to know».
«All die Sachen über Rechtsanwälte, Gefängnis, Lehrer und Frauen sind Erfahrungen, die ich gemacht habe, einfach ein wenig aufgeblasen», ergänzt Paul. Vor dem Hintergrund seiner Verhaftung in Tokyo im Januar 1980 liest sich die dritte Strophe, worin er sich mit seinem Anwalt unterhält auch wie eine Einsicht: «We’re both in an agreement that crime never pays / and I should be out in a couple of days.» In Pauls Gepäck war Marihuana gefunden worden und er war neun Tage in U-Haft.
Paul und Linda während der «Ballroom Dancing» Szene in «Give My Regards To Broad Street».
Bei «No Values» standen die Rolling Stones Pate, zumindest beinahe. «Dieser Song ist mir wirklich im Traum erschienen. Ich war im Urlaub und als ich aufwachte, träumte ich, dass ich die Rolling Stones sah. Sie waren alle da, Bill, Charlie, Keith und die anderen Jungs, und Mick war dort oben und sang ‹No values, seems to me that you have still got no values›. Ich konnte nicht den ganzen Song hören, aber den gesamten Refrain. Ich erwachte und dachte, dass ich diesen Song wirklich mochte, den sie gespielt haben. Und dann dachte ich, ‹Hey, Moment mal – es gibt keinen Song mit dem Titel ‹No Values›. Sie spielen keinen solchen Song. Mein Gehirn hat ihn erschaffen, oder was auch immer passiert ist.» Nachdem Paul verifiziert hatte, dass die Stones keine Song mit diesem Titel hatten, schrieb er ihn. «Mick Jagger habe ich nichts davon erzählt, er würde sonst noch das Copyright beanspruchen», ergänzt Paul augenzwinkernd.
Sowohl «Not Such A Bad Boy» als auch «No Values» wirken wie mit angezogener Handbremse eingespielt. Beide Songs mögen ein Grund dafür sein, dass Hugh Padgham, der Pauls nächstes Album «Press To Play» produzierte, Paul sagte, dass seine Musik wieder mehr rocken solle und das Album härter abgemischt hatte.
mit David Gilmour gegen einsame Nächte
Paul McCartney und David Gilmour kennen sich aus gemeinsamen Londoner Tagen, so waren Pink Floyd im Nebenstudio und nahmen «The Dark Side of The Moon» auf, als Paul «Red Roses Speedway» einspielte. Bei «No More Lonely Nights» wirkte Pink Floyd Gitarrist David Gilmour mit und verlieh dem Song sein prägnantes Gitarrensolo.«Ich fand es unglaublich, mit Paul McCartney ‹No More Lonely Nights› aufzunehmen. Wir haben den Song in einer dreistündigen Session mit der Band gelernt und eingespielt. Paul spielte das Klavier und sang die Leadvocals live. Und ich spielte das Solo, Bang!», erinnert sich David Gilmour.
Es war der letzte Song, den Paul für den Film eingespielt hat. In derselben Session nahmen Paul und David Gilmour auch «We Got Married» auf, das fünf Jahre später auf «Flowers In The Dirt» erscheinen sollte. David Gilmour erinnert sich 1990 in einem Radiointerview vor dem Auftritt zum Knebworth Konzert, dass er auf eine Gage von Paul verzichtet hatte und das Honorar einem Hilfswerk seiner Wahl spenden solle.
Linda McCartney, George Martin und Paul mit seinem Rickenbacher Bass, auf dem er den Eingangsakkord von «No More Lonely Nights» spielte.
«Ein weiterer Song, den ich speziell für den Film geschrieben habe. Ursprünglich hatten wir für die Szene, wo ich an der Haltestelle Broad Street rumlaufe, nur ein paar Soundeffeke», erinnert sich Paul. Im Making of zum Film sieht man, wie mit George Martin Gitarreneffekte ausprobiert und den eröffenden g-Moll-Akkord mit ziemlich viel Echo spielt. Tatsächlich war Paul noch auf der Suche nach einem musikalischen Leitthema für den Film. So taucht die Melodie von «No More Lonely Nights» mehrmals im Film auf und wird sogar ganz kurz in «Eleanor’s Dream» zitiert.
Für den Abspann bestellte 20th Century Fox eine überarbeitete Version. «Ich war glücklich, den Song wieder neu arrangieren zu können, diesmal in einer etwas schnelleren Fassung. Es ist eine Tanzversion. Die so genannte «Playout-Version» dauert über acht Minuten und ist auf der Maxisingle als «Extended Version» erhältlich. Für den Film wurde der Song auf 4.36 Minuten gekürzt. Zu Promotionszwecken wurde eine zweite Maxisingle verteilt, die zwei Versionen von einem Remix von Arthur Baker hatte. Etwas später im Jahr wurde in einer limitierten Auflage von 250 Stück der «Mole Mix» von Arthur Baker an englische DJs verteilt.
Sowohl für den Song, zumeist als Ballad bezeichnet, als auch für die Playout Version gibt es ein Videoclip. Für die Single drehte Keith MacMillan den Clip und verwendete Ausschnitte aus der Broad Street Szene. Er beginnt damit, dass Paul der Opearteur in einem Kino ist, und den Film einlegt. Für das Video verwendete Keith MacMillan zum ersten Mal eine Paintbox, mit der er die Hochhäuser von London wegretouchieren konnte. Das Video für die Playout Version drehte MacMillan im Londoner Hippodrome. In der 2007 veröffentlichten Retrospektive «The McCartney Years» ist jedoch nur das reguläre Video von «No More Lonely Nights» enthalten.
Für Ärger sorgte die erste Pressung der Single. Auf dem Cover war «No More Lonley Nights» (anstatt Lonely) gedruckt. Paul liess die Single zurückziehen, doch einige Exemplare kursieren als Sammlerstücke.
die Versionen
«Give My Reagds To Broad Street» war das erste Album von Paul, das in den USA bei Columbia erschien. Danach wechselte er zurück zu Captiol/EMI. Es ist zugleich sein erstes Album, das auf CD veröffentlicht wurde. Wie die beiden Vorgängeralben wurde es digital abgemischt. Für den Soundtrack wurden nicht alle im Film verwendet. So fehlen «Band On The Run» und das bis heute unveröffentlichte «Glorina»,a ber auch die Coverversionen von «Give My Reagds To Broadway», «Bless ’em All» und «Sleepy Lagoon». Nicht als separater Track aufgeführt ist «Zip A Dee Do Dah», den Paul im Anschluss in der Reprise von «Silly Love Songs» kurz anstimmt. Dennoch dauert das Original CD-Album eine Stunde. Und überschreitet damit die Länge einer gewöhnlichen Langspielplatte.
Die Schallplatte wurde in einem Klappcover veröffentlicht und zeigte Fotos aus dem Film.
Obwohl die LP in einem Klappcover veröffentlicht wurde, hatte sich Paul gegen ein Doppelalbum, was zur Folge hatte, dass «So Bad» und «Goodnight Princess» weggelassen wurden und «Good Day Sunshine», «Wanderlust» und die Playout-Version von «No More Lonely Nights» etwas gekürzt wurden. Am massivsten wurde «Eleanor’s Dream coupiert, da wurden fast sechs Minuten, also beinahe der gesamte Song, weggelassen. Die LP dauerte mit 43 Minuten immer noch länger als eine gewöhnliche Platte. Es war das Maximum, das man pressen konnte, ohne grosse Qualitätsverluste hinzunehmen.
Um die Plattenkäufer auf die Unannehmlichkeiten aufmerksam zu machen, war folgende Bemerkung aufgedruckt: «This record is longer than usual but due to the available playing time on a vinyl disc some editing of the sound track has been necessary to retain full volume and dynamic range. Even longer versions exist on cassette and compact disc.» Die CD war das einzige Medium, auf der die Songs in voller Länge erhältlich waren, auf der Musikassette hat man auf «Goodnight Princess» verzichtet. Angesichts der Tatsache, dass die CD 1984 erst ein Jahr auf dem Markt war und damals wegen der hohen Preise nur für Besserverdienende erschwinglich waren, erscheinen die Kürzungen bei der Schallplatte als mutiger, wenn nicht gar schlicht hanebüchener Entscheid.
Rezeption und Statistik
«Give My Regards To Broad Street» erhielt lauwarme Kritiken. Die Kritik von allmusic.com ist teilweise berechtigt, wenn Thomas Erlewine bemängelt, dass sich Paul bei den Neuinterpretationen oder eigenen Coverversionen zu wenig von den Originalen gelöst hätte. Im Rolling Stone schreibt Kurt Loder, dass das Album seine guten Momente hätte. Die Neuinterpetationen bezeichnet er als Schande, denn die neuen Songs wären ziemlich gut.
Dennoch verkaufte sich das Album ordentlich. In England war es Pauls sechstes Nummer 1 Album nach den Beatles. «Give My Regards To Broad Street» erhielt Platin und Gold. Auch wenn das Album in den USA die Erwartungen nicht erfüllen konnte, und sich lediglich auf dem 21. Rang in den Billboard Charts platzieren konnte, wurde es mit Gold ausgezeichnet. Weitere Topfünf Platzierungen vermeldeten Spanien, wo es ebenfalls eine goldene Schallplatte erhielt, und Norwegen mit je einem 4. Platz, in Japan kam «Give My Regards To Broad Street» auf Rang 6., in Schweden auf Rang 9. Australien vermeldete einen 10. Platz, Italien Rang 15. In Kanada gab es Rang 23, in Holland Rang 24 und in der BRD Rang 25. In der Schweiz war es das letzte Studioalbum McCartneys, das sich nicht in der Hitparade klassieren klassieren.
«No More Lonely Nights» wurde für einen BAFTA-Award und für die Golden Globes nominiert. Das Video wurde von der amerikanischen National Society of Video Arts & Sciences als bestes Video nominiert. «No More Lonely Nights» erreichte in England und Irland Platz 2, in den amerikanischen Billboard Charts Rang 6, in Australien Platz 9, in Kanada den 11. und in Neuseeland den 19. Rang. Obwohl «No More Lonely Nights» heute zu den beliebtesten Songs McCartneys in der Schweiz gehört, konnte sich die Single nicht in der Hitparade platzieren.
Paul im Kostüm der ausserirdischen Musiker, die «Silly Love Songs» spielen. .

Tracklist LP, 1984
No More Lonely Nights
Good Day Sunshine †
Corridor Music*
Yesterday
Here, There And Everywhere
Wanderlust †
Ballroom Dancing
Silly Love Songs
Silly Love Songs – Reprise*
Not Such A Bad Boy
No Values
No More Lonely Nights – Reprise*
No Values
For No-One
Eleanor Rigby / Eleanor's Dream †
Long And Winding Road
No More Lonely Nights – Playout Version †
Tracklist MC/CD, 1984
No More Lonely Nights
Good Day Sunshine / Corridor Music *
Yesterday
Here, There And Everywhere
Wanderlust
Ballroom Dancing
Silly Love Songs / Reprise*
Not Such A Bad Boy
So Bad
No Values / No More Lonely Nights – Reprise *
For No-One
Eleanor Rigby / Eleanor's Dream
Long And Winding Roand
No More Lonely Nights – Playout Version
Goodnight Princess
* Incidental Music
† auf LP gekürzte Versionen
nur auf CD und MC veröffentlicht
nur auf CD veröffentlicht
Bonus Tracks
1993 Remaster
No More Lonely Nights – Extended Version
No More Lonely Nights – Arhtur Baker Special Dance Edit
Single 1984
No More Lonely Nights
Single 1:
No More Lonely Nights (Ballad)
No More Lonely Nights (Playout Version)
Single 2:
Special Edition 1984
No More Lonely Nights (Ballad)
No More Lonely Nights (Special Dance Mix)
Maxi Single 1, Picture Disc:
No More Lonely Nights (Extended Version)
Silly Love Songs
No More Lonely Nights (Ballad)
Maxi Single 2:
No More Lonely Nights (Special Dance Mix by Arthur Baker)
Silly Love Songs
(Special Dance Edit)
12" Picture Disc
No More Lonely Nightstion
12" Picture Disc
No More Lonely Nights (Extended Version)
Silly Love Songs
No More Lonely Nights (Ballad)
Labels
Das Columbia Label (USA) oben, in der Mitte das europäische Parlophone Label und die Original CD unten.
Promotion 1984
Ein Promoshirt.