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Die Explosionsserie auf der Autobahn-Tangente in Bologna, bei der am Montag ein Lastwagenfahrer ums Leben gekommen ist und mehr als hundert Personen verletzt wurden, hat Sachschäden von rund zehn Millionen Euro verursacht. Diese Summe nannte die Stadt Bologna am Mittwoch.
Neben der eingestürzten Autobahn-Brücke, für deren Wiederaufbau mindestens eine Million Euro notwendig sei, seien mehrere Gebäude, Restaurants und zwei Autosalons schwer beschädigt worden. Die Wiedererrichtung der Brücke und die Behebung aller Schäden dürften mindestens fünf Monate in Anspruch nehmen, hiess es.
Der Zustand der vier Schwerverletzten, die in Spitälern von Bologna liegen, hat sich mittlerweile gebessert. Niemand schwebe mehr in Lebensgefahr, berichtete Verkehrsminister Danilo Toninelli. Innenminister Matteo Salvini forderte einen Orden für einen Polizisten, der sich schwere Verbrennungen zuzog, während er versuchte, mehrere Menschen aus dem Gefahrenbereich zu bringen.
Beim Todesopfer handelt es sich um den 42-jährigen Fahrer des mit Flüssiggas beladenen Tankwagens, der auf ein Stauende auffuhr. Der Mitarbeiter einer Spedition mit Sitz in der norditalienischen Provinz Vicenza galt als erfahrener Lenker von Gefahrenguttransportern. (sda/apa)
(sda/dpa)
Die italienische Regierung hat am Mittwoch die Frist für die Einreichung eines verbindlichen Angebots für die Alitalia bis 21. November verlängert. Damit will die Regierung den Interessenten mehr Zeit geben, um eine Offerte für die marode Fluggesellschaft einzureichen.
Dies teilte das Industrieministerium in Rom in einer Presseaussendung mit. Die Regierung will im Dialog mit den Interessenten bleiben.
In zwei Stellungnahmen der Infrastrukturholding Atlantia und Staatsbahnen FS hiess es vergangene …