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Das Herz der Welt
Im Mexiko des endenden 19. Jahrhunderts versucht der entmachtete Azteken-Kaiser Ignatio ein Indianerreich neu zu errichten, das sich der Legende zufolge, von Ozean zu Ozean erstrecken soll, wenn beide Hälften eines geteilten Kleinods wieder zusammengefügt werden. Zusammen mit seinem englischen Freund James Strickland begibt er sich als der Hüter der einen Hälfte auf die Reise zu der legendenumwobenen Stadt „Das Herz der Welt“. Als die beiden Freunde in die Hände einer gefährlichen Bande von Mördern und Schmugglern geraten, gelingt es ihnen, einen indianischen Stammesfürsten und dessen schöne Tochter Maya zu befreien. Daraufhin verbündet sich Ignatio mit seinen neuen Freunden und Reisegefährten, um die getrennten Hälften wieder zu vereinen und so die Legende wahr werden zu lassen. Doch als die Gefährten nach vielen Abenteuern die geheimnisvolle Stadt erreichen, geraten sie in eine gefährliche politische Intrige ...
Diese Ausgabe dieses klassischen Abenteuerromans beruht auf der ersten Übersetzung aus dem Jahr 1898. Anhand der englischen Originalausgabe wurde der Text vervollständigt und zum Teil neu übersetzt.
Henry Rider Haggard
Henry Rider Haggard (1856-1926) war einer der bedeutendsten britischen Abenteuerschriftsteller des 19. Jahrhunderts. Zunächst arbeitete er als Sekretär für den Gouverneur in Natal, Südafrika. Während seiner späteren Laufbahn als Beamter wurde Haggard mit den Auseinandersetzungen der Buren mit der einheimischen Bevölkerung konfrontiert. Er interessierte sich nicht nur für die Probleme des Landes, sondern auch für die Kultur der Zulu, die er in seinen Afrika-Romanen beschreibt.