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Renato Pizolli, Sprecher der Tessiner Kantonspolizei, bestätigte am späten Dienstagabend auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda verschiedene Medienberichte. Die Situation sei aktuell unter Kontrolle. «Es gibt keine Verletzten, niemand musste evakuiert werden.»
Fenster müssen geschlossen bleiben
Tessiner Onlineportale berichteten zuvor übereinstimmend, dass der Brand um 15 Uhr oberhalb von Faido in den Ortschaften Mairengo, Polmengo und Osco ausgebrochen sei. Die Kantonsstrasse zwischen Faido und Mairengo sei deshalb gesperrt worden. Alle Bewohner der betroffenen Gemeinden seien dazu aufgefordert worden, ihre Fenster zu schliessen, um eine Rauchvergiftung zu vermeiden.
Einige Anwohner hätten zuvor von einem grossen Brand gesprochen, der grosse schwarze Rauchwolken verursacht habe. Damit die Flammen gebändigt werden können, seien mehrere Helikopter im Einsatz gewesen - darunter drei Super Pumas der Schweizer Armee. «Diese haben in der Nacht ihren Einsatz unterbrochen», sagte Pizolli. Neben den Helikoptern sind Feuerwehrleute aus Biasca und Faido im Einsatz.
Bilder der Fotoagentur TI-Press zeigten grosse Rauchwolken. Selbst im vierzig Kilometer entfernten Kantonshauptort Bellinzona rieche es nach Rauch, sagte ein sda-Korrespondent.
Kein Niederschlag in Sicht
Laut den von Tessiner Medien zitierten Einsatzkräften werden die Löscharbeiten durch starke Winde erschwert. Andreas Asch von MeteoSchweiz sagte auf Anfrage der sda, dass die Windgeschwindigkeiten in der Region zwischen 20 und 40 km/h schwankten.
Zum letzten Mal geregnet habe es in Faido am 2. April, sagte Asch. Mit 10 Litern pro Quadratmeter sei die Mengen damals aber gering gewesen. Starken Regen habe es zuletzt am 22. März gegeben. Für die nächsten Tage sei kein Niederschlag in Sicht.