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Alexander Buchs, Sohn der Apollonia und des Alfons Buchs-Neuhaus, erblickte am 4. Juni 1958 als zweites von neun Kindern das Licht der Welt. Die Primarschule besuchte er in Plaffeien. Danach zog die Familie nach Giffers, wo er die Realschule absolvierte. Später arbeitete er auf dem elterlichen Bauernhof. Bereits mit 18 Jahren begann leider sein langer Leidensweg. Die Freude an der Natur gab ihm immer wieder die Kraft, alles zu tragen. Mit 23 Jahren musste er sich der ersten schweren Operation unterziehen. In den folgenden sechs Sommern erfreute er sich mit seinem Bruder Moritz der Hirtschaft auf dem Blösch. Zwischenzeitlich war er dann wieder im Schürli tätig, bis er 1993 mit seinem Bruder Marius den elterlichen Bauernhof übernahm. Im selben Jahr übernahm er in der Käserei-Genossenschaft das Amt als Kassier. Dies übte er zwölf Jahre mit Freude aus. Kurze Zeit darauf folgte der nächste gesundheitliche Rückschlag, der ihn bei seiner Arbeit einschränkte. Daher ging er wieder auf den Blösch mit seinem Bruder Meinrad, um neue Kraft zu tanken.
Aus gesundheitlichen Gründen übergab er 1997 seinen Anteil seinem Bruder Marius. Danach zog er mit seinen Eltern nach Plaffeien, in den Rufenen. Im Sommer 1999 verstarb sein Vater. Im selben Jahr um die Weihnachtszeit musste er sich einer schweren Herzoperation unterziehen.
Trotz allem gab es in seinem Leben auch viele schöne Zeiten. Die Familie war für ihn da, er liebte seine Nichten und Neffen. Er hatte sehr gerne Besuche, mochte das Jassen oder einen Ausflug in die Natur. Als Hobby ging er dem Sattlern nach. Alexander liebte volkstümlichen Musik. Er sang in den Jodlerklubs «Sensegruess», Düdingen, «Echo vom Maggebärg», Tafers, und «Echo vo de Chrüzflue», St. Silvester, wo auch seine Brüder und ein Schwager mitwirken.
2006 ereilte ihn die nächste Hiobsbotschaft. Die unheilbare Krankheit schränkte sein Gehvermögen immer mehr ein. Daher entschied er sich im Januar 2009 für den Eintritt ins Pflegeheim in Giffers. Dieser Schritt war für ihn sehr schwer. Doch wurde er dort so liebevoll umsorgt, dass er nach kurzer Zeit regelrecht aufblühte. Seine Schwestern Marie-Louise und Rita und der Schwägerin Lydia begleiteten ihn regelmässig zur Physiotherapie nach Tafers. Mitte März 2010 verlor er immer mehr an Kraft. Ein Beinbruchs brachte ihn ins Spital. Am 8. Mai 2010 übergab die Familie ihn schweren Herzens Gottes Hände. In ihren Herzen wird sie immer mit ihm verbunden bleiben. Eing.