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Seit 1996 überwacht der Kanton Aargau die Entwicklung der Artenvielfalt in der "normalen" Landschaft mit dem Monitoringprogramm LANAG (Langfristüberwachung der Artenvielfalt in der normal genutzten Landschaft des Kantons Aargau). Aus diesen Daten wird jährlich ein Index errechnet, der nach dem Aargauer Naturschutzpionier Erich Kessler benannt ist.
Seit 2018 werden LANAG-Daten für Vögel und Tagfalter gleich erhoben wie das Biodiversitäts-Monitoring Schweiz (BDM). Die beiden Monitoringprogramme ergänzen sich und werden gemeinsam ausgewertet. Auf 512 bzw. 455 Flächen mit einer Grösse von je 10 Quadratmetern (rote Punkte auf der Karte) werden Pflanzen und Mollusken aufgenommen (davon 56 über das BDM). Auf 92 bzw. 79 weiteren Flächen mit einer Grösse von einem Quadratkilometer (blaue Quadrate) werden Brutvögel und Tagfalter erhoben (davon 17 über das BDM). Die Aufnahmeflächen unterteilen sich in die Nutzungsräume Wald, Landwirtschaft und Siedlungen. Weitere Erhebungen finden in den Naturwaldreservaten sowie in Flächen mit hoher Vernetzung und in Trockenwiesen und -weiden (TWW) statt.