Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03570.jsonl.gz/986

"Um glücklich zu werden, muss der Mensch lernen, eine Arbeit mit den Gedanken, den Gefühlen, der Vorstellungskraft und dem Willen auszuführen, um dadurch im Unsichtbaren die Ankunft einer friedlichen, harmonischen und lichtstrahlenden Welt vorzubereiten. Diese Arbeit wird ihm die Fülle bringen, und diese Arbeit wird es immer geben, egal wie die Lebensumstände auch seien."
"Die Menschen denken nicht daran, dass innere Unruhen für die sie verantwortlich sind, weit größere Folgen haben, als Taten, die ihnen ihre schlechten Instinkte einflößen. Ein Krieg zum Beispiel ist an sich schon etwas Schreckliches, aber seine Konsequenzen beschränken sich nicht auf die Ruinen und auf die Zahl der am Boden liegenden Toten. Die Gedanken und Gefühle des Hasses, die zu diesen Massakern geführt haben, nähren im Raum weiterhin zerstörerische Strömungen. Diese Strömungen vergiften die psychische Atmosphäre und entfachen weitere Kriegsherde. Versucht also, euch bewusst zu werden, dass eure Gedanken, Gefühle und Handlungen nicht nur in einem bestimmten Moment und an einem bestimmten Ort Konsequenzen erzeugen. Sie provozieren in der unsichtbaren Welt günstige oder schädliche Kräfte und man weiß nicht, bis wohin und bis wann diese Kräfte weiterwirken." (Gedanke vom 16.4.2012)
"Man kann Magie definieren als die Anwendung der physikalischen Gesetze auf die spirituelle Welt. Eines dieser Gesetze hebt die Macht der Konzentration hervor. Sonnenstrahlen, die auf eine, von einem Spaziergänger achtlos weggeworfene Glasflasche fallen, können einen ganzen Wald in Brand setzen. Nun, genauso lehrt uns die spirituelle Physik, dass das Denken des Menschen die gleichen Fähigkeiten hat, wie die Sonnenstrahlen. Wer gelernt hat, sein Denken stark auf einen bestimmten Punkt zu konzentrieren, der kann günstige Wirkungen in der Welt erzeugen. Vielleicht sieht man auf der physischen Ebene nichts davon, aber im ätherischen, astralen und mentalen Bereich wird sein Denken viele Unreinheiten verbrannt haben." (Gedanke vom 25.8.2010)
"Der Intellekt hat natürlich zu einem großen Teil mit der Bildung von Gedanken zu tun, aber das Herz darf davon nicht ausgeschlossen werden. Das Denken ist das Kind des Intellekts, aber es muss auch das Kind des Herzens sein und von ihm Wohlwollen und Großzügigkeit erhalten. Ein solches Kind wird überall Gutes bringen. Die Menschen wissen nicht, wie extrem vermehrungsfreudig sie sind! Sie setzen unablässig Gedanken in die Welt, die sie in den Raum entlassen, ohne sich zu fragen, ob sie nützlich oder schädlich sind, ob sie in der Lage sind, sie selbst und andere zu befreien oder ob sie das Gegenteil bewirken. Ohne es zu wissen, bereiten sie den Augenblick vor, an dem alle Wesen, die von ihren Gedanken berührt wurden, ihnen danken oder aber Wiedergutmachung von ihnen fordern für die dadurch entstandenen Schäden. Ja, ich spreche ganz im Ernst; jeder von euch ausgehende Gedanke ist von eurem Magnetismus, eurem Fluidum, eurem Duft durchdrungen und kommt unweigerlich eines Tages zu euch zurück. Dann gibt es Bedauern und Leiden oder aber Freude und Feststimmung." (Gedanke vom 16.5.2011)
"Wie viele Leute glauben, dass Gedanken eine Art Abstraktionen sind, die keine wirkliche Existenz haben! Nun, das ist ein Irrtum. Gedanken sind lebendige Wesen. Manche sterben sehr schnell, andere hingegen bestehen sehr lange fort, das hängt immer von der psychischen Kraft desjenigen ab, der sie geformt hat. Auf diese Weise gibt es sogar welche, die sich über Jahrhunderte hinweg halten können. Es gibt die verschiedenartigsten Wesen, segensreiche oder schädliche. Seid daher umsichtig und aufmerksam, bemüht euch mit der göttlichen Welt verbunden zu bleiben. Wer seine Seele, seinen Intellekt, sein Herz allen Vagabunden des freien Raumes offen hält, wird zu ihrem Opfer. Umgekehrt kann derjenige, der sich innerlich vorzubereiten weiß, nur segensreiche Einflüsse anziehen, die ihn dann begleiten, um ihm bei seiner Arbeit zu helfen, die ihn inspirieren und unablässig erfreuen." (Gedanke vom 7.8.2005)