Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03630.jsonl.gz/2289

Nach Stéphane Rochette am Freitag in Neuenburg wurde gestern (Sonntag) mit Brent Reiber ein zweiter Schweizer Spitzenschiedsrichter in den Ruhestand verabschiedet. Reibers letzte Partie war das WM-Vorbereitungsspiel zwischen der Schweiz und Tschechien (1:2) in Basel.
Reiber gehörte in den letzten Jahren auch international zu den besten Schiedsrichtern. Der 47-jährige Kanadier, der Ausbildungschef der Schweizer Schiedsrichter wird, pfiff 16 Jahre in der NLA und leitete über 1000 Partien. Zudem wurde er 2010 für die Olympischen Spiele in Vancouver aufgeboten. 2011 und 2012 arbitrierte er jeweils den WM-Final. Für das olympische Turnier in Sotschi und auch für die kommende WM in Minsk (9. bis 25. Mai) wurde er nicht mehr berücksichtigt. (si)
Zwischen Operetten-Training und Reality-TV: Muss auch der SC Bern den Trainer entlassen, um nach einem olympischen Turnier Schweizer Meister zu werden?
Kostet das olympische Turnier den SCB die Titelverteidigung? Die Frage ist mehr als billige Polemik. 13 SCB-Stars, darunter alle fünf Ausländer, reisen nach Südkorea. Kari Jalonen muss während der Olympia-Pause ohne die bessere Hälfte der Mannschaft trainieren. Er sagt: «So etwas habe ich noch nie erlebt.» Der ehemalige finnische Nationaltrainer macht sich keine Sorgen um seine olympischen Helden. «Ein olympisches Turnier ist ein inspirierendes Erlebnis. Sie werden eher Energie gewinnen …