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Der Septimerpass wird und wurde von Casaccia (vom Süden), bzw. von Bivio (vom Norden) erreicht.
Der Bündner Strassenforscher A. Planta hat an verschiedenen Stellen auf der Südseite - ab der Passhöhe - Strassenspuren gefunden. Bei den Koordinaten 769 114/141 611 ist heute ein solcher Abschnitt zu sehen. Das Fehlen von Karrengeleisen weist darauf hin, dass der Pass nicht mit Wagen befahren werden konnte.
Ein angeblicher Karrengeleise Abschnitt bei den Koordinaten 769 175/141 020 - also weiter unten - ist hingegen nicht zu sehen.
Bei der Untersuchung des mittelalterlichen Hospizes, welches sich unmittelbar südlich der Passhöhe befand, in den Jahren 1933 - 1937 wurde auch eine frührömische Kulturschicht entdeckt: ein Denar aus dem Jahr 46 v. Chr. und vier Keramikfragmente. Kürzlich wurden auf dem Pass eine Münze von Marcus Ulpius Trajanus (98 - 117 n. Chr.) und Amphorenfragmente gefunden.
A. Planta stellte die These auf, dass der Julier- und Septimerpass möglicherweise im Einbahnverkehr befahren wurden. Der Julierpass wurde von Süden nach Norden mit den voll beladenen Wagen befahren. Die leeren Wagen fuhren von Norden nach Süden über den Septimerpass. Wie bereits oben erwähnt, fehlen jedoch Karrengeleisespuren im höheren Teil des Septimerpasses.
Ein Begehen in Römischer Zeit ist scheint jedoch sicher.
Kurzbeschreibung:
|Was||ja/nein||Bemerkung|
|Im Gelände Sichtbar||Ja||Koordinaten: 769 114/141 611|
|Informationstafel||Ja|
|- mit Detailinformationen||Ja|
|- mit Skizze(n)||Nein|
|Beschilderung||Nein|
|Schutzbau||Nein|
|Immer zugänglich||Ja|
|Temporär freigelegt / temporäre Ausstellung||Nein|
|Weiteres|