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Frage: Mein Mann muss ins Pflegeheim. Damit schmilzt unser Vermögen. Wenn wir unseren Kindern Geld schenken: Würden staatliche Stellen die Heimkosten übernehmen?
Nein, die Ergänzungsleistungsstelle bezieht vorhandenes wie verschenktes Vermögen in ihre Berechnung ein. Zuerst wird der Freibetrag abgezogen: Bei Alleinstehenden sind das 37'500 Franken, bei Ehepaaren 60'000 Franken. Steckt das Vermögen in einem Eigenheim, wird es erst ab einem Nettowert von über 112'500 Franken angerechnet. Bei Ehepaaren, von denen ein Partner im Heim lebt, sogar erst ab 300'000 Franken.
Vermögen, das über dieser Freigrenze liegt, wird bei den Ergänzungsleistungen (EL) wie folgt im Einkommen berücksichtigt: bei IV-Rentnern zu ¹⁄15, bei AHV-Rentnern zu ¹⁄10 und bei Heiminsassen in vielen Kantonen zu ¹⁄5. Im AHV-Alter werden vom Vermögen 60'000 Franken als Freibetrag abgezogen. Vom Rest wird jährlich ¹⁄10 als Einkommen gerechnet, egal, ob das Vermögen verschenkt oder vorhanden ist. Nur wird das verschenkte Vermögen um 10'000 Franken jährlich reduziert, da man bei den EL davon ausgeht, dass sich auch vorhandenes Vermögen verringern würde.