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Entertainment
Der US-Präsident hat am Wochenende "Don't Stop the Music" von Rihanna auf einer Wahlkampfveranstaltung abspielen lassen – ganz zum Entsetzen der Sängerin.
In den USA finden heute die Zwischenwahlen statt. Das heisst: Die gesamte Besetzung des Repräsentantenhaus, ein Drittel des Senats und andere Ämter werden neu gewählt. Ein wichtiger Tag in den USA – und immer mehr Promis beziehen politisch Stellung. Nachdem sich bereits Popstar Taylor Swift mit einem Insta-Post klar gegen Präsident Trump positioniert hatte, rechnet nun auch Rihanna mit dem Republikaner ab.
Ein Politikjournalist der "Washington Post" tweetete am Sonntag, dass er sich gerade auf einer Kundgebung von Trump befinde und dort Trump-Shirts verteilt werden – während Riris "Don't Stop the Music" aus den Boxen dröhnt. Rihanna reagiere sofort: "Der Song wird nicht mehr lange laufen", kommentierte sie seinen Tweet. "Weder ich noch irgendwelche Leute aus meinem Umfeld würden jemals an einer dieser tragischen Kundgebungen teilnehmen".
Immer mehr Künstler, wie beispielsweise Elton John, Mick Jagger und Pharrell Williams, äussern öffentlich ihr Missfallen gegenüber Trump – und wehren sich dagegen, dass ihre Songs für seine Wahlzwecke benutzt werden. Muss Trump also bald ganz ohne Musik auskommen?
Ob die Musiker mit ihren Protesten Erfolg haben werden, bleibt offen, denn "leider nutzt die Trump-Kampagne Schlupflöcher in den Lizenzen", twitterte Guns N' Roses-Sänger Axl Rose am selben Tag wie Rihanna. Bei Pharrell und Steven Tyler von Aerosmith sollen bereits Anwälte im Spiel sein.