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(17.10.2012) Die exportorientierten KMU legen hinsichtlich der Entwicklung ihrer Geschäftslage mehr Optimismus an den Tag als in den vergangenen Monaten. Dem von der Osec und Credit Suisse erstellten KMU-Exportindikator ist zu entnehmen, dass 34% von ihnen für das vierte Quartal 2012 mit einem Anstieg ihrer Exporte rechnen.
Dem gegenüber steht ein Anteil von 46% der KMU, die von stagnierenden Exporten ausgehen, während 20% rückläufige Exportumsätze befürchten. Fünf von acht Branchen - Elektrotechnik, Chemie und Pharmazie, Konsumgüter, Dienstleistungen und Papier - erwarten, dass sie ihre Exporte im vierten Quartal steigern können. Sie gründen diesen Optimismus auf verstärktes Marketing (51%) und auf Produktinnovationen (46%). Die Unternehmen, die einen Umsatzrückgang befürchten, nennen als grösstes Exporthindernis zu 56% die Konjunkturflaute.
Nachdem der Index der Osec, der die KMU-Perspektiven misst, zwischen dem 2. und 3. Quartal einige Punkte verloren hatte, liegt er nun bei 56,3 Punkten und damit über den 55,2 aus dem 3. Quartal. Das Exportbarometer von Credit Suisse, das die Auslandsnachfrage nach Schweizer Produkten misst, veränderte sich von ‑0,92 im dritten auf ‑0,86 im vierten Quartal. Damit scheint es sich oberhalb der Wachstumsschwelle von ‑1 zu stabilisieren.
Die KMU zeigen sich zudem etwas weniger besorgt angesichts der Problematik des Wechselkurses. Der Osec-Umfrage zufolge rechnen 64% aufgrund der Frankenstärke mit einer Verlangsamung ihres Exportwachstums, während es zu Beginn des Vorquartals noch 70% waren.
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