Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03358.jsonl.gz/1360

Sieben Geschichten aus sieben Ländern - ein Plädoyer für mehr Gerechtigkeit Jeden Tag sitzt Alicia auf der Autobahnbrücke und schaut auf die Wagen, die in die City von Rio fahren. Rauszukommen aus dem Vorstadt-Slum, das ist ihre grösste Sehnsucht. Eines Tages ergreift sie ihre einzige Chance, auch wenn sie dafür vielleicht teuer wird bezahlen müssen. - Klaus Kordon erzählt von fernen Ländern und fremden Schicksalen. Aber sie sind uns nah: die fast blinde Surlaki aus Indonesien, Ahmed aus dem Irak, Joao aus Portugal und Murra, der in Australien lebt. Es sind Geschichten über Kinder, die mit Mut und Witz, zwischen Hoffnung und Verzweiflung ihren täglichen Kampf ums Überleben führen.
Portrait
Klaus Kordon, geb. 1943 in Berlin, war Transport- und Lagerarbeiter. Er studierte Volkswirtschaft und unternahm als Exportkaufmann Reisen nach Afrika und Asien, insbesondere nach Indien. Klaus Kordon ist verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder und lebt heute als freischaffender Schriftsteller in Berlin. Zahlreiche seiner Veröffentlichungen wurden in verschiedene Sprachen übersetzt und mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet. Für sein Gesamtwerk erhielt er den "Alex-Wedding-Preis" der Akademie der Künste zu Berlin und Brandenburg und 2013 wurde er mit dem "Grossen Verdienstkreuz" der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.