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NL-Versammlung vom 11. Februar 2015. - Swiss Ice Hockey
Am Mittwoch fand im Haus des Sports in Ittigen die ordentliche Versammlung der National League Klubs statt. Es wurden wichtige Themen für die bevorstehenden Playoffs besprochen, sowie einige Anträge zur Abstimmung vorgelegt Im Zentrum standen die Diskussion und Entscheidungen betreffend der Zukunft der National League B. Im Rahmen der ordentlichen Versammlung der National League A und B Clubs haben die Liga-Vertreter heute über verschiedene Traktanden zu den bevorstehenden Playoffs abgehandelt und über verschiedene Anträge abgestimmt Zudem wurde über die laufende Debatte betreffend die Zukunft der National League B informiert. Zukunft der National League B Im Zentrum der NLV stand die Zukunft der National League B. Die NLV hat der Operative der NL in der letzten Versammlung den Auftrag erteilt, Lösungsansätze zu formulieren, die es ermöglichen würden, die NL B wieder wachsen zu lassen. Die Reduktion der NL A zu Gunsten der NL B oder die Integration ausländischer Teams stellen keine realistischen Optionen dar. Auch hat sich herauskristallisiert, dass die Chancen für NLB-Aufstiegsgesuche seitens RL-Clubs mit den heute geltenden Auflagen sehr unwahrscheinlich sind. Es gibt jedoch mehrere Clubs, die Interesse an der NL B zeigen, falls Anpassungen ins Auge gefasst würden. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden heute den Clubs vier Grundsatzentscheide zur Abstimmung vorgelegt: 1. Schaffung eines Farmteam-Status Ein aufstiegswilliger Regio League Club muss sich in jedem Fall als AG konstituieren. Er muss sich aber im Grundsatz entscheiden, ob er als eigenständiger Club oder als Farmteam eines NLA-Clubs in der National League B teilnehmen will. Ein Farmteam muss zu mindestens 51 Prozent im Besitz eines NLA-Clubs sein. Ein solches Farmteam kann nicht in die NLA aufsteigen und im Falle eines Abstiegs des NLA-Clubs in die NLB müssen die Restaktionäre zwingend die Aktien des Hauptaktionärs übernehmen. 2. Anpassung der Eintrittskriterien je nach Status des Einsteigers Die Einstiegskriterien sollen erleichtert werden. Je nachdem aber, ob ein Aufsteiger den Status "eigenständiger Club" oder "Farmteam" hat, fallen die Kriterien für einen Eintritt in die NLB unterschiedlich aus. Diese erleichterten Bedingungen sollen vorerst für die zwei kommenden Saisons gelten, also für die Saisons 2015/2016 und 2016/2017. 3. Kein sportlicher Absteiger bis und mit Saison 2018/19 Wer den Einstieg in die NLB wagt und wer heute bereits in der National League B spielt, erhält eine gewisse Planungssicherheit und kann mindestens bis und mit der Saison 2018/2019 sportlich nicht aus der National League absteigen. 4. Anpassung der Regeln betreffend Einsatz von B-Lizenzspielern Die Anzahl erlaubter B-Lizenzspieler pro NLB/Spiel beträgt neu drei Spieler (exkl. Ausländer) über 23. An den heute geltenden Regelungen bezüglich des Einsatzes von B-Lizenzspielern in den Playoffs der NLB werden keine Änderungen vollzogen. Die Nationalliga-Versammlung stimmte allen Grundsatzentscheiden zu. Aufgrund dieser gefassten Beschlüsse wird die National League die weitere Zukunft der NL B planen und vorantreiben. Die NL wird nun Fristen für eigehende Spielberechtigungsgesuche in der NL B für die Saison 2015/16 festlegen, prüfen und innert nützlicher Frist allfällige Spielberechtigungen für neue Clubs erteilen. TV-Übertragungen der Playoffs der National League A und B Bei den Übertragungen der Playoffs (ab 1. Spiel der Viertelfinals), respektive der Platzierungsrunde und Play-Outs der National League A wird es zu unterschiedlichen Anspielzeiten kommen. Sämtliche Spiele die von SRG live übertragen werden (Viertelfinal zwei Spiele/Halbfinal ein Spiel), beginnen jeweils um 20.15 Uhr, während die andern Spiele jeweils um 19.45 Uhr angepfiffen werden. Teleclub überträgt alle Spiele live. Teleclub überträgt zudem jeweils ein Spiel pro Playoff-Runde der National League B. Champions Hockey League Es werden sich neben den vier A-Lizenz-Clubs SC Bern, ZSC Lions, EV Zug und Fribourg Gottéron zwei weitere Schweizer Clubs nach sportlichen Kriterien für die Champions Hockey League 2015/2016 qualifizieren. Die Auslosung findet am 13. Mai in Prag statt. Neu nehmen insgesamt 48 Teams teil. Die Gruppenphase beginnt in der zweiten Augusthälfte und wird in 16 Dreiergruppen ausgespielt, wobei sich die jeweils zwei bestklassierten Teams pro Gruppe für die 1/16-Final Playoffs qualifizieren. Jede Playoff-Runde wird dann wie bisher mit einem Heim- und einem Auswärtsspiel gespielt. Anpassungen Transferreglungen, Clubwechsel Die sehr viele Clubwechsel und Transfers, welche in der laufenden Saison bis und mit dem 31. Januar vollzogen wurden, stellte sich die Frage, ob dieser Umstand allenfalls der Glaubwürdigkeit des Schweizer Eishockeys geschadet hat. Die Ligaführung stellte daher den Antrag, dass neben dem Recht des Spielers auf eine B-Lizenz pro Saison in einer Saison nur ein einziger Clubwechsel erlaubt ist. Der Antrag wurde abgelehnt. Hingegen wurde der Alternativvorschlag der Ligaführung angenommen, der jedem Spieler wie bisher das Recht auf eine B-Lizenz sichert und ihm einen Clubwechsel pro Saison erlaubt. Die Rückkehr zu seinem ursprünglichen Club hat jedoch neu eine Spielsperre zur Folge. Anpassung Pausenlänge in der National League B Die National League B-Clubs haben der Anpassung der Pausenlänge von neu 18 statt bisher 15 Minuten ab kommender Saison zugestimmt. Clubs mit einschränkten Infrastrukturen soll damit ermöglicht werden, ihre Umsätze in den Pausen zu optimieren. In der National League A gibt es keine Änderungen.