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Systematik
|Ordnung||Lepidoptera|
|Familie||Papilionidae|
|Unterfamilie||Papilionidae|
|Gattung||Papilio|
|Art||Papilio ophidicephalus (Kaiser-Schwalbenschwanz)|
Beschreibung
Die Flügelspannweite des Kaiser-Schwalbenschwanzes beträgt 9 bis 13cm. Die Grundfarbe ist dunkelbraun bis schwarz. Die Vorderflügel sind mit einer Reihe grosser, creme-farbiger Flecken verziert, die auch auf den Hinterflügeln weiter läuft. Zudem verläuft eine Reihe kleiner Flecken entlang des unteren Randes. Die Flügelmitte zeigt gelb-beige Linien, die wie aufgesprayt aussehen. Die Hinterflügel sind durch kleine spatelförmige „Schwänzchen“ verlängert, auf deren Ende jeweils zwei kleine Flecken zu sehen sind. Entlang des hinteren Flügelrandes verläuft eine Reihe creme-farbiger Flecken, die grösser als diejenigen auf den Vorderflügeln sind. Ein brillant-blau und orange umrandeter Augenfleck sitzt am inneren Flügelrand. Manchmal sind weitere orange oder blaue Flecken zu sehen.
Biologie
Die Futterpflanzen der Raupen sind Citrus aurantium, Citrus limon, Clausena anista, Fagara macrophylla (Rutaceae). P. ophidicephalus ist tagaktiv. Die Männchen besuchen oft Pfützen oder den feuchten Sand an Flussufern. Sie scheinen Natriumsalze aufzunehmen, die sie zur Anlockung der Weibchen benötigen. Die Männchen zeigen ein spezielles Paarungsverhalten, das man im Englischen «hilltopping» nennt. Sie gruppieren sich auf kleinen Hügeln und präsentieren sich den Weibchen. Das Männchen mit der höchsten Stellung in der Hierarchie sitzt zuoberst. Die Weibchen besuchen die Hügel und wählen ein Männchen, mit dem sie sich paaren. Die Männchen sind sehr territorial. Treffen sich zwei Männchen, „kämpfen“ sie um das Territorium. Dabei fliegen sie in Spiralen immer höher, bis eines der Männchen aufgibt. Je dominanter ein Männchen ist, umso höher fliegt es. Mit bis zu 13cm Spannweite ist P. ophidicephalus die grösste Art aus der Familie der Papilionidae im südlichen Afrika. Die Raupen der Familie Papilionidae besitzen ein spezielles Organ, welches hinter dem Kopf sitzt. Die fleischige Nackengabel, Osmaterium genannt, ist auffällig gefärbt (oft orange) und wird als Abwehrmechanismus ausgestülpt. Dabei verströmt sie einen starken Geruch. Dieses Abwehrsystem wird besonders gegen Fliegen und paristäre Wespen eingesetzt.
Lebensraum
Papilio ophidicephalus kommt von Kenia bis Südafrika vor. Das Verbreitungsgebiet beinhaltet Tansania, Kongo, Malawi und Sambia. P. ophidicephalus lebt in Wäldern.
Bedrohung
Keine
Angaben.