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<h2>SubmittedText<h2><p>1. Kann der Bundesrat bestätigen, dass das Projekt zur Sanierung des Bahnhofs Locarno-Muralto stark redimensioniert wurde?</p><p>2. Wie will er vorgehen, damit die geplante Sanierung trotz der Redimensionierung rasch durchgeführt wird?</p><p>3. Wie hoch sind die Kosten für das redimensionierte Projekt veranschlagt?</p><p>4. Welche Massnahmen plant der Bundesrat zu ergreifen, damit diese neue Projektvariante zur Umgestaltung des Bahnhofs auch seiner zentralen Funktion für den Tourismus der gesamten Region des Langensees gerecht wird?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>1. Bei der vom Interpellanten angesprochenen Massnahme zur Neugestaltung beziehungsweise Sanierung des Bahnhofs Locarno-Muralto handelt es sich um ein Projekt, das 2008 von SBB Immobilien und der Gemeinde Muralto initiiert wurde. Dieses Vorhaben stellte in erster Linie ein städtebauliches Immobilienprojekt dar, das keine in den Kompetenzbereich des Bundes fallende bahntechnische oder betriebliche Massnahmen enthielt. Der Bundesrat kann daher zu den konkreten Projektinhalten und Planungen von SBB Immobilien keine Stellungnahme abgeben.</p><p>2./3. Hinsichtlich der Projektrealisierung wurde der Bundesrat von SBB Immobilien wie folgt informiert: Am vergangenen 9. August teilte SBB Immobilien mit, dass sie auf die Fortführung des ursprünglichen Bauprojekts, das aus einer Studie aus dem Jahr 2008 mit der Gemeinde Muralto hervorgegangen war, wegen seiner Überdimensionierung und verschiedenen kritischen Punkten, die sich nach vertiefter Prüfung ergeben hätten, verzichte. Die kritischen Punkte mit weitreichenden Auswirkungen betreffen insbesondere die Wirtschaftlichkeit, Umweltaspekte, den Denkmalschutz, den Bau in mehreren Etappen und die Projektrealisierung.</p><p>Die SBB haben jedoch Interesse an einer nachhaltigen und machbaren Entwicklung dieses Areals. Im Hinblick auf den erwarteten Kundenzuwachs nach Eröffnung der Neat soll es attraktiver werden, und zwar ohne dass beim Renovierungswillen bezüglich des denkmalgeschützten historischen Bahnhofs Abstriche gemacht werden. Der Umbau des Gebäudes ist ein erster Schritt in diese Richtung.</p><p>Derzeit wird eine Strategiestudie zur Entwicklung dieses Standorts erarbeitet. Sie dient als Grundlage für die Auswahl der Massnahmen, die in den nächsten Jahren im Hinblick sowohl auf das touristische Potenzial des Locarnese als auch auf die Eröffnung der Neat umsetzbar sind. Bislang sind die vorgesehenen Investitionskosten noch nicht bekannt. Sie können erst beziffert werden, wenn die Ergebnisse der Strategiestudie vorliegen.</p><p>4. Das angesprochene Vorhaben wurde im Agglomerationsprogramm mit Priorität A (Etappe 1) und Priorität B (Etappe 2) eingereicht, wobei diese Priorisierung vom Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) bestätigt wurde. Die entsprechende Botschaft befindet sich bis Ende Oktober 2013 in der Vernehmlassung. Der Bundesrat wird sie voraussichtlich im kommenden Jahr verabschieden.</p>  Antwort des Bundesrates.