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Am 19. Februar 2019 gegen 14:15 Uhr, verschüttete eine Lawine mehrere Menschen im Skigebiet von Crans-Montana, auf der Skipiste „Kandahar“ unterhalb der «Plaine-Morte».
Die Suche nach Verschütteten wurde in der Nacht vom Dienstag, 19. Februar 2019 auf Mittwoch, 20. Februar 2019 fortgesetzt. Dabei standen zehn Lawinenhundeführer, die Spezialisten der Rettungsorganisation «Maison FXB du Sauvetage», die Kantonspolizei Wallis, die Schweizer Armee, mehrere Mitarbeiter der Bergbahnen Crans-Montana sowie acht Helikopter der Air-Glaciers und der Air-Zermatt im Einsatz. Für die Intervention wurden zudem Pistenfahrzeuge mit Instrumenten zur Bestimmung der Tiefe der Schneemassen ausgerüstet.
Bei der Suche setzte die Kantonspolizei u.a. technische Hilfsmittel zur Lokalisierung von Mobiltelefonen ein.
Im Rahmen dieser Intervention standen insgesamt 244 Personen sowie acht Helikopter im Einsatz.
Aufgrund der eingeleiteten Untersuchungen wurde der betreffende Pistenabschnitt bis auf Weiteres auf Weisung der Staatsanwaltschaft durch die Kantonspolizei gesperrt.
Aus Sicherheitsgründen verhängte die Kantonspolizei ein Flugverbot über dem Gebiet.
Bei der eingerichteten Helpline gingen zahlreichen Anrufe ein. Umfangreiche Ermittlungen wurden durchgeführt, um Erkenntnisse über allfällige verschüttete Personen zu gewinnen.
Die Ermittlungen der Kantonspolizei konzentrieren sich nun auf die Befragungen der Verschütteten und Auskunftspersonen. Eine Drohne wurde eingesetzt, um den Schadenplatz kartografisch zu erfassen.