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Bach habe am Sonntag rund eine halbe Stunde mit der dreifachen Olympia-Teilnehmerin gesprochen, erklärte das IOC. Man sei «erleichtert zu sehen, dass es Peng Shuai gut ging, was unsere Hauptsorge war», erklärte Finnlands IOC-Vertreterin Emma Terho, die ebenfalls an dem Telefonat teilnahm.
Zu Beginn des 30-minütigen Anrufs habe Peng Shuai dem IOC für die Sorge um ihr Wohlergehen gedankt. Sie erklärte, dass sie in Sicherheit sei und wohlauf in ihrem Haus in Peking lebe, aber dass ihre Privatsphäre zu dieser Zeit respektiert werden solle. Deshalb verbringe sie ihre Zeit gerade am liebsten mit Freunden und Familie. Trotzdem werde sie sich weiterhin dem Tennis widmen, dem Sport, den sie so liebe.
Am Ende des Gesprächs lud Bach Peng Shuai zu einem Abendessen ein, sobald er im nächsten Januar in Peking ankomme. Sie habe die Einladung angenommen, hiess es vom IOC.
In den vergangenen Tagen hatte es international Besorgnis um Peng gegeben. Sie war nicht mehr in der Öffentlichkeit gesehen worden, nachdem sie am 2. November im Onlinedienst Weibo Vorwürfe gegen den ranghohen kommunistischen Parteifunktionär Zhang Gaoli erhoben hatte. Die 35-Jährige warf dem heute über 70-jährigen Ex-Vize-Ministerpräsidenten vor, sie in der Vergangenheit zum Sex gezwungen zu haben. Peng und Zhang hatten über Jahre eine Beziehung mit Unterbrechungen geführt. (abu/sda/afp/dpa)
Zu viel Neuschnee und schlechte Wetterprognosen für den weiteren Tagesverlauf verhinderten am Sonntag den ersten Super-G des Olympia-Winters. Somit ging bei der Saison-Ouvertüre der Speedfahrer nur eines der drei angesetzten Rennen über die Bühne. Am Freitag war bereits die erste von zwei Abfahrten dem winterlichen Wetter zum Opfer gefallen.