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Der letzte Teil der Frank-Lehmann-Trilogie von Sven Regener.
Er bildet in der zeitlichen Abfolge das Bindeglied zwischen "Neue Vahr Süd" und "Herr Lehmann".
Das Buch beginnt mit der Ankunft Frank Lehmanns in Westberlin, wo er bei seinem Bruder Manni, der dort als Künstler lebt, unterkommen will. Manni ist jedoch verschwunden und Frank macht sich auf die Suche nach ihm.
Das Buch schildert Frank Lehmanns erste Nacht auf dem "Planeten Kreuzberg" und wie er dabei all die skurrilen Typen kennen lernt, die man schon aus dem Vorgänger "Herr Lehmann" kennt: Karl, der zu Franks bestem Freund werden wird, oder auch den grummeligen schwäbischen Kneipenbesitzer Erwin.
Das Buch setzt wie erwartet den Erzählstil der ersten beiden Romane fort, lange, zahlreiche Dialoge, ohne dass allzuviel dabei herumkommt bzw. passiert.
"Der kleine Bruder" ist noch handlungsärmer und puristischer auf dem Wahnsinn des Lehmannschen' Kosmos aufbauend, als seine Vorgänger.
Daher ist es sicherlich nicht der ideale Lehmann-Einstieg, dafür eignen sich die Vorgänger besser, insbesondere das brillante "Neue Vahr Süd".
An das reicht auch "Der kleine Bruder nicht heran", dafür passiert dann in dieser Nacht doch zuwenig.
Dennoch - wer die ersten beiden Teile mochte, der wid auch "Der kleine Bruder" lieben!
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