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Das Maggiatal ist das weitläufigste Tal des Tessins: es hat sich im Laufe der Jahrhunderte durch das Wasser seines Flusses Maggia gebildet.
Seine Seitentäler – Bavona, Lavizzara e Rovana – bereichern das Gebiet mit spektakulären Bergen, welche Wanderer aus aller Welt anlocken.
Cevio ist die letzte (oberste) ebene Fläche und befindet sich genau im Zusammenfluss der drei Täler.
Das Dasein von Cevio wurde erstmals im Jahre 1230 aufgezeichnet. Cevio hat immer eine zentrale Rolle im Tal gespielt.
Das Dorf besitzt eine Vielfalt an gut aufbewahrten historischen Denkmälern, wie zum Beispiel die reizende “Piazza” die von Häusern des 19. Jahrhunderts umringt ist.
Das Vallemaggia Museum, welches sich in der Altstadt Cevios befindet, ist die wichtigste kulturelle Einrichtung des Bezirks.
Im Ortsteil Boschetto ist die Uhr im 1700 stehen geblieben: noch heutzutage ist die ländliche Dorfstruktur (mit den typischen Häusern aus Steinmauern) erkennbar.
Die Grottos dienen wie dazumal, um Wein, Käse und Wurstwaren aufzubewahren – und natürlich werden diese Köstlichkeiten auch hier auf den typischen Steintischen genüsslich verzehrt.
Im unteren Maggiatal fliesst der Fluss sachte, folglich werden wunderbare Strände aus feinen Sandkörnern erschaffen und der Besucher kann die natürlich ausgehöhlten Wasserbecken geniessen.
In Cevio beginnt auch der Weg nach Bosco Gurin, welches das höchstgelegene Dorf im ganzen Kanton ist. Auf 1506 m. ü. M. war Bosco Gurin unteranderem ein Ziel der herausragenden TdS ed. 1997.