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Für Immobilien wie für alle anderen Aktiven gilt, dass eine Abschreibung steuerlich betrachtet nur dann gerechtfertigt ist, wenn sie aufgrund des Gebrauchs oder wegen des Zeitablaufs auch tatsächlich entwertet werden. Ein Vermögenswert, welcher keinerlei Wertminderung unterliegt, soll nicht abgeschrieben werden, unabhängig davon, welche Abschreibungsmethode zur Anwendung käme; in Ermangelung eines Minderwerts wäre die geschäftsmässige Begründetheit der Abschreibung zu verneinen. (BGE 132 I 175 E. 2.3 S. 179)
Aus diesem früheren Entscheid leitete das Bundesgericht ab, dass ausserordentliche Abschreibungen auf Gebäuden nur dann zulässig sind, wenn eine Wertverminderung tatsächlich eingetreten ist. Auch wenn ein Gebäude in der nächsten Steuerperiode vor Ablauf der natürlichen Lebenszeit abgerissen werden soll, sind keine überhöhten Abschreibungen zulässig.
Quelle: BGer 16.7.2018 (2C_330/2017)