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FIFA-Präsident Sepp Blatter hat ein weiteres Mal bekräftigt, dass die Fussball-WM im Jahr 2022 in den Wintermonaten ausgetragen werden soll. Dann herrschen in Katar gemässigtere Temperaturen als im Sommer, in dem die Weltmeisterschaften üblicherweise ausgetragen werden.
Blatter sagte im Gespräch mit dem Radiosender France Info, dass eine WM im November und Dezember «die beste Lösung sei». Im Sommer werden auf der arabischen Halbinsel bis zu 50 Grad gemessen. «Unmöglich, bei diesen Temperaturen zu spielen», erklärte Blatter. Um nicht die Olympischen Winterspiele zu konkurrenzieren, die in der Regel im Februar stattfinden, sollen die Fussballer am Ende des Jahres um ihren Titel spielen.
Weiter sagte der FIFA-Präsident, er verstehe die Bedenken der grossen Klubs, die gegen eine Verschiebung des internationalen Terminkalenders sind. Aber eine Weltmeisterschaft sei «einfach zu wichtig». (ram)
Fussball, Leichtathletik, Handball – fast jeder Sportverband plant in Katar ein Turnier. Angesichts der politischen Krise sind milliardenschwere Investitionen in Gefahr.
Als der «Kugelblitz» ein Wüstensohn werden wollte, dachten viele an einen Scherz. 2004 sorgte der ehemalige Bundesliga-Angreifer Ailton für Gelächter und Kopfschütteln unter den Fans. Künftig, so verkündete es der gebürtige Brasilianer, wolle er vielleicht für die Nationalmannschaft Katars auflaufen. Ailton hatte den Traum von der Teilnahme an der WM 2006 – und wollte natürlich auch Geld verdienen: Eine Million sollte er als Prämie sofort bekommen, zusätzlich noch 400'000 Euro im Jahr.
Doch die …