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Virapuram, der Schneider, sass in seiner düsteren Kammer und arbeitete an sechs Hemden, die ein übergewichtiger Tourist in Kürze abholen wollte. Die drei weissen Hemden waren fertig, aber für die farbigen hatte der Mann derart klein karierte, grell gestreifte oder grob getupfte Stoffe ausgesucht, dass dem Schneider die Augen zu singen begannen und er das Stoffliche nicht mehr vom Immateriellen unterscheiden konnte. So nähte er entwischte Träume, verirrte Karmas und tantrische Staubfänger in die Nähte und geheimen Innentaschen. Als der dicke Tourist in seiner Heimatstadt zum ersten Mal eines der Hemden trug, wurde ihm dermassen leicht, dass er lautlos verpuffte.