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«Ich arbeitete viel, denn das war meine Berufung. Dadurch haben sich aber auch die Schmerzen weiter verschlimmert. Dann kam der Punkt, an dem ich nicht mehr arbeiten konnte», erklärt Severin. Ein gravierender Einschnitt: Er konnte nicht mehr tun, was er liebte, und fiel in ein tiefes Loch: «Ich wusste lange nicht, was ich überhaupt habe. In dieser Zeit stand ich im Dunkeln. Das war sehr belastend. Inzwischen kenne ich die Diagnose und weiss, dass mir nicht mehr viel Zeit bleibt.»
Ohne Einkommen und durch die heftigen Schmerzen stark eingeschränkt, zog er sich immer mehr zurück und wurde depressiv. Seine Ex-Freundin, einer der wenigen Menschen, die ihm geblieben waren, bewegte ihn schliesslich dazu, nach etwas zu suchen, das wieder einen Sinn in sein Leben bringen sollte. So trat die Border Collie-Hündin Lilly in Severins Leben.