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Das Gebiet von San Casciano ist seit jeher für den Olivenanbau geeignet, und fast jeder landwirtschaftliche Betrieb verfügte über eine eigene Ölmühle für die Herstellung des Öls. Der Olivenbaum ist eine sonnenliebende Pflanze und gedeiht daher am besten auf den Hügeln rund um das Gut, die von der Sonne geküsst und vom Wind gestreichelt werden.
Die auf dem Betrieb angebauten Sorten sind die bekanntesten des Chianti: Frantoio, Moraiolo und Pendolino, die ungleichmäßig verteilt sind, zusammen mit anderen, für das Gebiet charakteristischen, kleineren Sorten; die Pflanzen werden geschickt gemischt, um eine echte Artenvielfalt zu schaffen. Jede Sorte hat ihr eigenes Aroma und eine andere Reifezeit, weshalb sie getrennt geerntet und gepresst werden.
Der Moraiolo unterscheidet sich durch seinen bitteren und pflanzlichen Geschmack, wie z. B. das Artischockenaroma, während der Frantoio für die für toskanische Öle so typischen würzigen Noten verantwortlich ist und der Pendolino sich durch seine Süße auszeichnet. Diese faszinierenden Unterschiede haben uns dazu veranlasst, Öle aus Monokulturen herzustellen, die den Ausdruck der einzelnen Sorten am besten zur Geltung bringen, sowie ein gemischtes Öl, welches wir hier anbieten, welches das Ergebnis der kreativen Kunst des Verschneidens ist und die Harmonie der perfekten Verbindung ihrer Unterschiede darstellt.
Die Olivenhaine werden nach biologischen Anbaumethoden bewirtschaftet, und die Düngung erfolgt ausschließlich mit dem Dung der eigenen Schafzucht. Die Oliven werden ausschließlich von Hand im Monat November geerntet, der schöne Sonnentage und belebende Temperaturen beschert. Die Oliven werden zweimal täglich entblättert und in die Ölmühle gebracht; die am Morgen geernteten Oliven werden am Nachmittag verarbeitet, die am Nachmittag geernteten am Abend, so dass die maximale Zeit zwischen Ernte und Extraktion nie mehr als 5 Stunden beträgt, wodurch eine unerwünschte Gärung und Oxidation vermieden wird.
Alle Oliven werden in der experimentellen Ölmühle der Firma Torre Bianca gepresst, die Marco und Matteo Mugelli gehört.
|Brennwert
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|Fett
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|davon gesättigte Fettsäuren
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|Kohlenhydrate
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|davon Zucker
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|Ballaststoffe
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|Eiweiss
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|Salz
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Anfang der 70er Jahre erwarb der Schweizer Architekt Wendel Gelpke zuerst das verfallene Gut Corzano und vier Jahre später das Nachbargut Paterno. Im Laufe der Jahre wurden die aus dem Mittelalter stammenden Bauernhäuser liebevoll renoviert. Aljoscha Goldschmidt begann vor 25 Jahren, nach dem Studium des Weinbaus in der Schweiz, seinem Onkel Wendel beim Bewirtschaften der Reben zu helfen.
Heute führt er den Keller gemeinsam mit seiner Nichte Arianna und erzeugt authentische Weine mit Charakter und Persönlichkeit, ohne jegliche Manipulation. Auf dem Familiengut, das nicht unweit von Florenz liegt, wird neben dem Agriturismo-Betrieb ebenfalls hochwertiges Olivenöl produziert, sowie dank ihrer sardischen Schaffarm zahlreiche Käsespezialitäten, die inzwischen Platz in einigen der besten Restaurants Europas gefunden haben. Das Bestreben Wendel Gelpkes war es stets, aus natürlichen Rohprodukten, in ihrer Einfachheit und Eigenständigkeit, hochstehende Endprodukte zu schaffen. Nachdem Wendel 2001 verstarb, ist diese Idee bis heute im Mittelpunkt von Corzano e Paterno geblieben und die Produkte bezeugen dies nach wie vor in ihrer Ehrlichkeit und Qualität.
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