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Art. 299 Abs. 3, 319 lit. b ZPO: Beschwerde gegen Nichtanordnung einer Kindesvertretung im hängigen Scheidungsverfahren.
Wird der Antrag eines urteilsfähigen Kindes auf Anordnung einer Kindesvertretung abgewiesen, hat das urteilsfähige Kind gestützt auf Art. 299 Abs. 3 ZPO ein Beschwerderecht. Fechten die Eltern die Nichtanordnung einer Kindesvertretung an, müssen sie einen nicht leicht wiedergutzumachenden Nachteil substantiiert behaupten und nachweisen. Eine allfällige Verfahrensverlängerung oder -verteuerung genügt dazu nicht. Ist eine Wiederholung des Verfahrens bzw. von Teilen davon möglich, liegt kein nicht leicht wiedergutzumachender Nachteil vor, und die Nichtanordnung der Kindesvertretung ist mit dem Endentscheid anzufechten.
Art. 299 al. 3, 319 let. b CPC : Recours contre le refus d’ordonner la représentation de l’enfant dans le cadre d’une procédure de divorce en cours.
Si le tribunal refuse de donner suite à la demande d’un enfant capable de discernement et de…