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Für 10.000 Lire kauft Schausteller Zampano die naive Gelsomina ihrer Mutter ab. Fortan begleitet sie ihn bei seinen Auftritten als Kettensprenger. Er behandelt sie schlecht, ungeachtet dessen, dass er gelegentlich mit ihr schläft. Unterwegs lernt sie den Akrobaten Matto kennen. Matto lässt ihr mehr Aufmerksamkeit zukommen als je ein Mensch zuvor und bringt ihr unter anderem auch eine kleine Melodie auf der Trompete bei. Über diese Verbindung kommt es zum Streit zwischen Zampano und Matto, der schliesslich in einer Tragödie endet.
Nach Federico Fellinis oscargekröntem Film “La Strada” entstand unter der Feder von Gerold Theobalt die Vorlage für die “Zirkustruppe” um Regisseur Leopold Huber. Die Inszenierung lebt einerseits von der Zirkusatmosphäre inklusive akrobatischer Einlagen, andererseits von der mit viel Einfühlungsvermögen und Poesie erzählten Geschichte, die zu überzeugen vermag. Fazit: Sehenswert