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«Es kam sehr überraschend, das war ein Schock», blickt Walter Kistler auf den Moment zurück, in welchem er erfuhr, dass 17 seiner Spieler positiv auf Covid-19 getestet worden waren. «Wir hatten das Gefühl, dass wir die Situation einigermassen unter Kontrolle haben.»
Bei Ambri lief es ähnlich
Vom «Fall Ambri» her habe man gewusst, wie heftig es einschlagen könne. Dort waren kurz vor den Weihnachtstagen plötzlich 14 Spieler auf einen Schlag positiv getestet worden. «Auch aus diesem Grund haben wir jeden Tag die ganze Mannschaft einem PCR-Test unterzogen und zusätzliche, freiwillige Schutzmassnahmen eingeführt», berichtet Kistler.
Für mich besteht kein Zweifel daran, dass es die Omikron-Variante ist.
Gebracht hat es letztendlich nichts. Obwohl Abklärungen zur vorherrschenden Virusvariante bei den HCD-Spielern noch ausstehend sind, wagt Kistler die Prognose: «Für mich besteht kein Zweifel daran, dass es die Omikron-Variante ist, die derart ansteckend ist.»
Langer Weg zurück
Den Spielern gehe es soweit gut. Einige haben Fieber bekommen und seien müde. Die meisten hätten milde Erkältungs-Symptome und die restlichen Spieler seien gar asymptomatisch. Diejenigen Spieler, welche negativ getestet wurden, würden weiterhin beobachtet: «Die Testungen gehen weiter. Wir trainieren, was unter diesen Umständen möglich ist.»
Die Planung für die Zeit danach hat ebenfalls bereits begonnen. Die infizierten Spieler müssen nach Ablauf der Isolations-Phase medizinisch gecheckt werden. Dann gibt es einen spezifischen Wiederaufbau, der ungefähr eine Woche dauert. Erst dann sind die HCD-Akteure wieder einsatzbereit.