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Fotoreise Botswana, Afrika aus der Nähe
Reisebeschrieb
1. Tag
Flug von Zürich nach Johannesburg und weiter nach Maun
2. Tag
Ankunft in Victoria Falls. Nach der Erledigung der Einreiseformalitäten erwartet uns ein Fahrer für den Transfer nach Victoria Falls.
Der Ort selbst ist Anfang des 20. Jh. um die Bahnstation und das legendäre Victoria Falls Hotel herum entstanden.
Seit damals sind weitere Hotels, Geschäfte und Restaurants errichtet worden, aber die Umgebung der Wasserfälle ist glücklicherweise bisher von der Bautätigkeit weitgehend verschont geblieben,
so dass sich die Victoria Fälle immer noch so präsentieren, wie sie der Forscher und Missionar David Livingstone 1855 als erster Europäer gesehen hat.
2 Nächte Explorer Village
3. Tag
Zeit an den Victoria Fällen, wo je nach Jahreszeit unglaubliche Mengen Wasser von 300 bis 3000 m3/sec auf einer Breite von 1.7km zwischen 70 und 110m Meter in die Tiefe stürzen.
Sie gehören zu den eindrücklichsten Wasserfällen der Welt, und es lohnt sich, für die Besichtigung genügend Zeit zu planen.
Wenn der Fluss viel Wasser führt, steigt viel Sprühnebel auf, daher wurden die Fälle früher von der afrikanischen Lokalbevölkerung Mosi-Oa-Tunia / Donnernder Rauch genannt.
Der Sprühnebel fällt dann wieder als Regen in der Umgebung der Fälle, was eine üppige Vegetation entstehen liess, durch die ein Netz von Spazierwegen führt.
Daneben gibt es viele weitere Möglichkeiten für Aktivitäten, u.a. Rundflüge über die Fälle.
4. Tag
Morgens Transfer nach Kasane. Dort treffen wir unseren Guide, und die Safari beginnt mit einer Bootsfahrt auf dem Chobe River,
wo sich vor allem in der Trockenzeit von Juli bis Oktober aufgrund des permanenten Wasserangebots Tausende Elefanten, Büffel und viele weitere Tierarten konzentrieren.
Der Chobe ist ein Kuriosum, denn er fliesst je nach Wasserstand des Zambezi, in den er mündet, in die eine oder andere Richtung.
Die Grasebenen am gegenüber liegenden Ufer des Flusses gehören zu Namibia. Die riesige Konzentration von Elefanten in dem Gebiet ist aus ökologischen Gründen problematisch.
Früher migrierten Elefanten bei knappem Nahrungsangebot weiter nach Norden über den namibischen Caprivi Streifen hinein nach Zambia,
manchmal bis hinauf in den Kafue Nationalpark! Der angolanischen Grenze entlang kehrten sie zurück nach Süden.
Jahrzehnte andauernde Bürgerkriege in Namibia und Angola, Minenfelder und Wilderei blockierten aber die Migrationswege,
und die Elefanten kennen die alten Routen nicht mehr bzw. meiden sie. Wissenschafter machen sich Gedanken darüber, wie sie wieder zur Rückkehr auf alte Wanderrouten bewegt werden könnten.
Erste diesbezügliche Erfolge sind mittlerweile eingetreten. Von einem mit Sender versehenen Elefanten weiss man,
dass dieser innerhalb eines Jahres vom Makgadikgadi Nationalpark im Süden Botswanas nach Zimbabwe, Zambia, Angola und Namibia unterwegs war,
bevor er im Chobe Nationalpark ankam.
Nach der Bootsfahrt geht es dann mit unserem Guide zum ersten Campingplatz im Chobe NP, wo die Crew bereits das Camp errichtet hat.
Wir schlafen in Zelten mit Campingbetten, und jedes Zelt hat eine Buschdusche und ein BuschWC. Ausser uns campiert dort niemand,
Ein Koch ist für die Zubereitung schmackhafter Mahlzeiten besorgt.
2 Nächte Mobile Camp Chobe Riverfront
5. Tag
Morgens und nachmittags Tierbeobachtungsfahrten im Chobe NP.
Botswana ist einzigartig in Afrika und in mancherlei Beziehung vorbildlich. Das betrifft einerseits die Regierung und Verwaltung,
die besser funktioniert und weniger korrupt ist als anderswo auf dem Kontinent, und anderseits auch den Naturschutz.
Riesige Gebiete wurden unter Schutz gestellt, lange nicht nur die Nationalparks, sondern auch viele Territorien dazwischen,
wo sich zum Teil private Konzessionsgebiete befinden, die ebenso strengen Regeln unterliegen.
Seit einigen Jahren ist ausserdem Grosswildjagd landesweit verboten, und gegen Wilderer wird mit viel Aufwand und kompromisslos vorgegangen.
Da auch kein Zaun die Schutzgebiete untereinander trennt, entstand ein riesiges zusammenhängendes Öko-System,
in dem die Tiere fast uneingeschränkte Bewegungsfreiheit haben.
Botswana ist auch der Kern des grössten Elefantenprojektes, in das die Nachbarländer Zimbabwe, Zambia, Namibia und Angola einbezogen wurden.
Diese Tiere machen sich die Bewegungsfreiheit am meisten zunutze, und es gibt mit Sender versehende Tiere, die jährlich Hunderte km zurücklegen.
In dem Zusammenhang zu erwähnen ist auch die Migration der Zebras, die alljährlich in grossen Herden nach Süden in die Kalahari ziehen.
Begünstigt werden diese Naturschutzbestrebungen durch die tiefe Siedlungsdichte in Botswana, mit lediglich ca. 2 Millionen Einwohnern in dem riesigen Land.
6. Tag
Morgens bricht die Crew das Camp ab, während wir bereits mit unserem Guide in die Savuti Region fahren, welche ganz im Süden des Chobe Nationalparks liegt.
Die Savuti Marsh war in den letzten zehn Jahren grossen klimatischen Schwankungen unterworfen.
Der Savuti Channel, der eigentlich von den Linyanti Swamps in die Savuti Marsh fliesst, war vor 2009 rund 30 Jahre lang völlig ausgetrocknet,
und die Marsh wurde vom Feuchtgebiet zur Trockensteppe. Ab den regenreicheren Jahren von 2009 führten starke Niederschläge dazu,
dass der Savuti Channel und viele weitere Gewässer Botswanas wieder zu fliessen begannen.
Während einiger Jahre war die Savuti Marsh wieder wie früher ein riesiges Sumpfgebiet, und sogar Flusspferde kehrten zurück.
Erst im Jahr 2016 versiegte der Savuti Channel wieder, und auf die weitere Entwicklung kann man gespannt sein.
Zu allen Zeiten ist Savuti aber eine attraktive und tierreiche Gegend. Um die Savuti Marsh grasen zahlreiche Antilopen und Zebras,
und als Folge sind oft auch Löwen und andere Raubtiere nicht weit. Ebenso werden Elefanten und Büffel häufig gesichtet.
3 Nächte Mobile Camp Savuti
7. / 8.Tag
Morgens und nachmittags auf Pirsch in der Umgebung von Savuti.
9. Tag
Interessante Weiterreise durch den südlichsten Teil des Chobe Nationalparks. Die Piste verläuft zwischen der Mababe Depression,
eine offene Grassteppe, wo früher ein grosser, seichter See lag, und der Magwikhwe Sand Ridge, einer über viele km von Nord nach Süd verlaufenden Sanddüne.
Unterwegs wird man auch hier immer wieder Wildtieren begegnen. Nach dem Verlassen des Nationalparks erreichen wir die Khwai Region –
ein weiteres sehr tierreiches Gebiet zwischen dem Chobe Nationalpark und Moremi. Die Landschaften sind geprägt vom Khwai River,
Sumpfgebieten, Trockensavannen und weitläufigen Mopane Wäldern. Die meisten Wildtiere sind auch hier heimisch.
Nach Tierbeobachtungen am Nachmittag campieren wir wieder an einem schönen Platz in der Wildnis.
3 Nächte Mobile Camp Khwai
10. / 11. Tag
Tierbeobachtungen in der Khwai Region. Nebst attraktiven Tierbeobachtungsfahrten werden wir einmal auch eine Exkursion im Mokoro unternehmen.
Sie vermittelt einen bleibenden Eindruck von den einzigartigen Wasserlandschaften des Okavango Deltas mit Wasserkanälen,
Schilf- und Papyrus-Wäldern sowie permanenten und schwimmenden Inseln. Vom Boot aus werden wir unzählige Vögel sehen,
und nebst Flusspferden und Krokodilen treffen wir vielleicht auch auf einen Elefanten oder eine Sitatunga, eine scheue, am Wasser lebende Antilope.
12. Tag
Und weiter geht’s – in das Moremi Game Reserve – eines der besten Wildschutzgebiete! Moremi reicht von Khwai im Osten bis weit ins Okavango Delta
und enthält trockene Landschaften und Feuchtgebiete, und entsprechend artenreich ist die Pflanzen- und Tierwelt.
So kann man hier auch die wasserliebenden Lechwe Antilopen beobachten und, mit viel Glück, eine Sitatunga, die wohl seltenste und scheueste Antilopen Art im südlichen Afrika.
Den Büffeln und Elefanten ist es ebenfalls wohl, wenn Wasser in der Nähe ist, und die Löwen, die rund ums Okavango Delta leben,
haben die für sie sonst charakteristische Wasserscheu ablegen müssen.
Nachmittags erste Pirsch bei Xakanaxa, wo an der grossen Lagune unterschiedliche Ökosysteme zusammen treffen – offene Savanne,
Mopanewälder, saisonal überflutete Grasebenen und grosse Schilf- und Papyrusbestände und entsprechend vielfältig ist die Pflanzen- und Tierwelt.
2 Nächte Mobile Camp Xakanaxa
13. Tag
Nochmals ein Tag mit intensiven Tierbeobachtungen!
14. Tag
Nach einer letzten Pirsch frühmorgens Fahrt nach Maun, wo sich der Guide von uns am Flughafen verabschiedet.
Auf der privaten Campingsafari reisen wir in einem Safarifahrzeug mit einem einheimischen, englischsprachigen Guide.
Die Crew fährt separat und ist für den Auf- und Abbau der Zelte sowie alle im Camp anfallenden Arbeiten zuständig.
Wir schlafen in Zelten auf Campingbetten und auch Kopfkissen, Decke und Laken plus Handtücher werden zur Verfügung gestellt.
Angeschlossen an das Zelt sind Dusche/WC.
Tierbeobachtungen im Safarifahrzeug mit englischsprachigem Guide, Crew für Arbeiten in den Camps, Campingmaterial, Vollpension, Trinkwasser,
Getränke (pro Tag 1 Flasche Wein für 2 Personen, und pro Person 3 Bier und 3 Soft drinks), Parkgebühren, 1 Bootsfahrt Chobe, 1 Mokoro Exkursion
15. Tag
Rückflug in die Schweiz, oder individuelle Weiterreise
Unterwegs im speziell für Fotografen umgebauten modernen Landrover mit viel Platz auch für’s Equipment,
da wird die Tier und Landschaftsfotografie zum puren Genuss.
Reisedaten Botswana
06. Oktober – 20. Oktober 2019 noch freie Plätze
Reisekosten Sfr. 8950.-
Teilnehmerzahl
● Mind. 4 Teilnehmer/max. 6 Teilnehmer
● Es hat noch freie Plätze
Inbegriffen
● Int. Flüge, Zürich – Johannesburg/Johannesburg – Zürich
● Flughafentransfer in Victoria Falls
● Transfer nach Kasane
● Inland -Flüge, Johannesburg – Maun/Kasane – Johannesburg inkl. Transfers
● 13 Tage private Mobile Comfort Safari ab Kasane bis Maun gemäss Programm
● Fahrten vor Ort in speziell umgebautem offenen Landcruiser
● Unterkunft in Zeltcamps mit 2-Bett Zelten, Dusche,WC
● Vollpension inkl. Mineralwasser während der ganzen Reise
● Lunchpakete für Unterwegs
Nicht inbegriffen
● Eintritt/Parkgebühren in Victoria Falls
● Annullationskostenversicherung
● Reiseunfallversicherung (Obligatorisch) Rega oder TCS Assista Mitgliedschaft.
● Visum, Flughafentaxen, Treibstoffzuschlag
● Trinkgelder für lokale Guides und Fahrer
● Einzelzimmer, auf Anfrage u. n. Verfügbarkeit ca. 600.- (in den Zeltcamps ist kein EZ möglich)
Reiseleitung
● Reinhard Strickler
Anforderungen
● Gute Gesundheit
● Malaria-Prophylaxe u. Impfungen mit Arzt besprechen (Botswana ist Malariagebiet)
Fotografie/Ausrüstung
● Man muss kein Fotoprofi sein, trotzdem ist es bei den sich blitzschnell verändernden Situationen von Vorteil, wenn man mit den Einstellungen seiner Kamera gut vertraut ist und entsprechend reagieren kann.
● Genügend Speicherkarten u. Akkus, Externe Festplatte zum Sichern, (Hyperdrive etc.)
● Ev. Laptop, Reinigungsutensilien,um nur einige zu nennen.
● Akkus können im Camp aufgeladen werden.
● Bei Fragen zur Ausrüstung helfe ich Ihnen gerne.
● Für Kleider, Schuhe, etc. empfehle ich: http://www.trailshop.ch Sehr freundliche und kompetente Beratung.
Haben Sie Fragen ?
● Zögern Sie nicht mir zu schreiben E-Mail
● Oder mich anzurufen, Telefon 079 357 34 47
Hier können Sie sich anmelden
● Bis 6 Monate vor Beginn der Reise mittels Anmeldeformular.
● Oder telefonisch unter 079 357 34 47 (Reinhard Strickler)
● Bitte melden Sie sich frühzeitig an, Plätze sind limitiert.