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- Stichwörter:
- Namensführung, Namenserklärung, Namensänderung, Auswirkungen auf das Kantons- und Gemeindebürgerrecht, internationale Sachverhalte.
- Mots clefs :
Die Regelung des Namens- und Bürgerrechts der Ehegatten, welche bis zum 31. Dezember 2012 galt, erfüllte nicht in allen Punkten die Voraussetzungen der Gleichberechtigung von Mann und Frau anlässlich der Eheschliessung. So wurde grundsätzlich der Name des Ehemannes zum Familiennamen, und die Frau erhielt dessen Kantons- und Gemeindebürgerrecht.1 Durchbrochen wurde dieser Vorrang des Mannes durch zwei Ausnahmeregelungen:
Die Frau hatte die Möglichkeit, mittels Erklärung ihren bisherigen Namen dem Familiennamen voranzustellen.2 Ausserdem konnten die Brautleute die Namensänderungsbehörde darum ersuchen, von der Trauung an den Namen der Ehefrau als Familiennamen führen zu dürfen.3 Di…