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Jan kümmert sich um Amika und beauftragt Merel, ein Antibiotikum aus dem Medizinschrank in der Kantine des Reiterhofs zu besorgen. Marie-Claire beobachtet zufällig, wie Merel in die Kantine schleicht und ertappt sie auf frischer Tat. Barry und Chanel verirren sich bei einem Reiterausflug. Als sie abends endlich wieder auftauchen, flippt Elli vollkommen aus. Till testet seine Kindertagesstätte, gibt aber nach einem unrentablen Tag auf.
Merel ist neu in der Reitschule und verbringt ihre Zeit hauptsächlich damit, die Ställe sauber zu machen und die Pferde zu bürsten. Sie träumt jedoch heimlich davon, selbst auf ein Pferd zu steigen und eine große Springreiterin zu werden wie ihre Mutter. Aber vorerst kann Merel nur weiterträumen, denn niemand bemerkt sie; im Gegensatz zur beliebten und erfolgsverwöhnten Marie-Claire, die alle Wettbewerbe gewinnt und von allen bewundert wird. Leider ist sogar Merels eigener Vater dagegen, dass seine Tochter reitet, nachdem seine Frau beim letzten Wettbewerb schwer verunglückt ist. Doch irgendwie schafft es Merel tatsächlich, das ungestüme Pferd Amika zu zähmen. Mit Hilfe des Stallburschen Jan übt sie heimlich auf der Weide, um im bevorstehenden jährlichen Springwettbewerb starten zu können. Doch Marie-Claire bekommt Wind von Merels Plänen und plötzlich verschwindet Amika spurlos – bedeutet das das Ende von Merels Traum?