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Um schärfere Resultate als mit Papiernegativen zu erhalten, wurden Glasplatten – welche über mehr Transparenz als Papier verfügen – eingesetzt.
Um die lichtempfindliche Schicht auf dem Glas zu fixieren benötigte man nun eine Art „unsichtbaren Leim“. Die Idee kam, eine Art Paste, welche zur Wundheilung verwendet wurde, einzusetzen: Kollodium.
Dieses System war aber leider nicht sehr funktionell: sobald das Kollodium getrocknet war, verlor die Platte ihre Lichtempfindlichkeit! Der Fotograf musste demzufolge seine Glasplatten kurz vor der Belichtung vorbereiten!
Illustration:
Kollodium-Glasplatten-Negativ zur Trocknung auf einem Abtropfgestell