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Vor 50 Jahren, am 22. November 1963, wurde US-Präsident John F. Kennedy in Dallas von einem Attentäter ermordet. Als die Nachricht in Bern eintraf, hatte Bundesrat Hans Schaffner für W. Michael Blumenthal, Beauftragter für Wirtschaftsverhandlungen im US-Aussenministerium, gerade einen Empfang mit Abendessen ausgerichtet.
Vom 1. bis zum 5. Oktober 2013 trafen sich Delegationen aus fünf Kontinenten im «Palais des Nations» in Genf zur 12. Internationalen Konferenz der Editoren Diplomatischer Dokumente. Der Höhepunkt der Editorenkonferenz war die Gründung einer offiziellen Internationalen Organisation der Editoren Diplomatischer Dokumente.
Die Organisation läuft auf Hochtouren: Derzeit sind bei der Forschungsgruppe der Diplomatischen Dokumente der Schweiz die Vorbereitungen für die 12. Internationale Konferenz der Editoren Diplomatischer Dokumente und das Internationale Symposium «Diplomacy and Global Governance» in vollem Gange.
«Wenn wir uns aus der Welt- und Europapolitik heraushalten, heisst das nicht, dass wir uns nicht für die Ereignisse, die sich um uns herum abspielen, interessieren und dass wir uns vor jeder Art der Verantwortung drücken würden», sagte Bundesrat Max Petitpierre in einer Ansprache vor dem diplomatischen Corps der Schweiz im September 1953.
In der renommierten Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) erschien eine Besprechung von Band 24 der DDS zu den Jahren 1967 bis 1969. Verfasst wurde sie von Horst Möller, der bis 2011 Direktor des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin und Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München war.