Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03610.jsonl.gz/1592

Wendy Holdener schaffte es auch im vierten Weltcup-Slalom in diesem Winter unter die ersten sechs. Die Schwyzerin, die in Levi Fünfte, in Killington Sechste und beim Parallel-Slalom in St. Moritz Dritte geworden war, klassierte sich unmittelbar hinter der Olympiasiegerin Frida Hansdotter aus Schweden als Vierte.
"Diese nassen Schneeverhältnisse kamen mir nicht entgegen. Es war aber ein Schritt in die richtige Richtung", befand Holdener. Einem Podestplatz - es wäre ihr zweiter nach demjenigen im Parallelslalom in St. Moritz (3.) gewesen - trauerte sie nicht nach: "Der Abstand nach vorne ist so gross, das macht es in diesem Fall einfacher."
Für Aline Danioth brachte der Abstecher in die französischen Alpen das beste Weltcup-Ergebnis ihrer Karriere. Die 20-Jährige aus Andermatt belegte trotz nicht idealer Leistung im ersten Lauf am Ende Platz 16. "Ich habe mich nach den Trainings in der letzten Woche super gefühlt. Doch am Morgen vor dem Start war ich plötzlich sehr nervös und tat ich mich auf der Piste sehr schwer." Am Nachmittag ging dann bei Danioth aber alles viel lockerer, "und ich bin nun doch zufrieden mit meiner Leistung". Vor Monatsfrist hatte die Urnerin im Slalom in Killington in den USA den 18. Platz belegt. Mit Carole Bissig war im Finale in Courchevel eine dritte Swiss-Ski-Fahrerin dabei. Die Nidwaldnerin wurde 27.
Mikaela Shiffrin gewann derweil auch den Slalom in Courchevel. Die Amerikanerin feierte damit ihren 50. Sieg im Weltcup. Die Slowakin Petra Vlhova wurde wie in den ersten zwei Slaloms des Winters in Levi und Killington Zweite.