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Am Wochenende kämpften die Langläuferinnen und Langläufer der Helvetia Nordic Trophy in Ulrichen um den Sieg in der Kategorie U14 und den U16-Schweizer-Meistertitel. Dabei zeigten die Bündner Athletinnen und Athleten sehr starke Leistungen. Diese sicherten dem Bündner Skiverband alle Goldmedaillen.
Am Samstag traten die Athletinnen und Athleten im Rahmen der Helvetia Nordic Trophy zum klassischen Einzelwettkampf und am Sonntag zum Einzelstart in freier Technik an. Rund 160 Athletinnen und Athleten der Helvetia Nordic Trophy freuten sich, endlich wieder an Wettkämpfen teilnehmen und das Ergebnis des Trainings diesen Winters zeigen zu können. Bei besten Schneebedingungen absolvierten die Nachwuchs-Langläuferinnen und -Langläufer eine abwechslungsreiche 2km respektive 2.5km Strecke.
Die Bündner Sportlerinnen und Sportler zeigten im Wallis bestechende Leistungen. Sie stellten sowohl bei den Mädchen als auch bei den Knaben in den Kategorien U14 und U16 die Sieger beziehungsweise die Siegerinnen.
Bei den Mädchen der Kategorie U14 reüssierte über 4 Kilometer Nina Cantieni (Piz Ot Samedan), die die zweitplatzierte Chiara Fröhlich (BSV/Lischana Scuol) um 50 Sekunden distanzieren konnte. Dritte wurde die Bernerin Elin Kiener (NSK Thun). Bei den Knaben über 5 Kilometer ging der Sieg mit Jonas Bärfuss ebenfalls an den Club Piz Ot Samedan. Dieser verwies Léo Golay (SROM/Vallée de Joux) mit 35 Sekunden Rückstand auf Platz 2. Der 3. Rang ging an Jari Abegglen (BOSV/Matten), welcher mit 5 Sekunden Rückstand zu Golay ins Ziel kam.
Auch in der Kategorie der U16-Athleten vermochten sich die Bündnerinnen und Bündner, welche an den Trainings-Rennen bereits beachtliche Leistungen zeigten, an die Spitze zu setzen. Anina Hutter (BSV/Rätia Chur), die bereits 2019 diesen Titel abräumen konnte, siegte über 5 Kilometer mit 40 Sekunden Vorsprung. Zwischen Ilaria Gruber (BSV/Alpina St. Moritz) und Leandra Schöpfer (ZSSV/Marbach) wurde der Kampf um den 2. Platz spannend. Gruber absolvierte die Strecke lediglich eine Sekunde schneller als Schöpfer. Bei den Knaben setzte sich Isai Näff (BSV/Lischana Scuol) mit der deutlichen Bestzeit durch. Mit 38 Sekunden Rückstand klassierte sich Silvan Lauber (ZSSV/Horw) im 2. Rang. Julian Emmenegger (ZSSV/Flühli) sicherte sich den letzten Podestplatz.
Bei den Wettkämpfen am Sonntag konnten mehr Athletinnen und Athleten im Kampf um die Schweizer Meistertitel mitreden. Jedoch zeigten die Podest-Läuferinnen und -Läufer des Vortags auch beim Skating-Wettkampf bestechende Leistungen.
Nina Cantieni sicherte sich auch bei den 4km Skating den Sieg. Sie holte 20 Sekunden Vorsprung gegenüber Chiara Fröhlich heraus. Der 3. Platz ging mit Molly Kafka (ZSSV/Schwendi-Langis) an einen neuen Namen. Der Sieg bei den Knaben U14 ging ebenfalls erneut an Jonas Bärfuss. Mit 11 Sekunden Vorsprung verwies er erneut Léo Golay auf den 2. Platz. Jari Abegglen konnte sich am Sonntag zum zweiten Mal den 3. Platz sichern.
Bei den U16-Mädchen ging der Sieg an die Zweite des Vortags, Illaria Gruber. 5 Sekunden dahinter platzierte sich Anina Hutter. Estelle Darbellay (SVAL/Val Ferret) verwies Leandra Schöpfer um 2.8 Sekunden auf den 4. Platz. Bei den Knaben U16 zeigte Isai Näff erneut ein sehr starkes Rennen und liess seiner Konkurrenz keine Chance auf den Titel. Das Podest zeigte sich identisch zum Vortag. Silvan Lauber konnte sich mit einem Rückstand von über einer Minute erneut den 2. Rang sichern. Julian Emmenegger verteidigte den 3. Rang mit nur 3 Sekunden Vorsprung gegen Luc Cottier (SROM/Im Fang).
Um die U16-Schweizer-Meistertitel zu ermitteln wurden die Laufzeiten der zwei Wettkämpfe addiert und verglichen.
Anina Hutter und Isai Näff sichern sich somit die U16-Schweizer-Meistertitel. Beide zeigten zwei sehr starke Wettkämpfe und mussten nicht um den Titel bangen. Besonders Isai Näff bestach mit einem Gesamtvorsprung von 1 Minute und 49.5 Sekunden.
Vize-Schweizer-Meisterin wurde Illaria Gruber. Sie konnte Leandra Schöpfer mit 17 Sekunden Vorsprung gut auf Distanz halten. Somit stiegen alle Drei zum dritten Mal an dem Wochenende auf das Podium.
Bei den Jungen ist das Schweizer-Meister-Podest ebenfalls so wenig überraschend, wie bei den Mädchen. Silvan Lauber wurde Vize-Schweizer-Meister und Julian Emmenegger sicherte sich die Bronzemedaille.