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Friedrich,
Gotthelf Louis Emil, Kupferstecher, geb. zu Dresden als Sohn eines Blumenmalers, widmete sich anfangs der Landschaftsmalerei unter Ludw. Richter, wandte sich aber dann unter Thäter dem Kupferstich zu, brachte seit 1855 eine Reihe von trefflichen, malerisch ausgeführten Blättern und zeichnete auch viel auf Holz. Zu seinen besten Blättern gehören: der Sängerkrieg auf der Wartburg im Jahr 1207, nach M. v. Schwind;
Tezels Ablaßpredigt, nach Trenkwald;
die Beichte eines römischen Bauern beim Kardinal-Großpönitentiar und Wer das Glück hat, führt die Braut heim (1865, Radierung), beide nach Steinle;
Brautzug im Frühling, nach Ludw. Richter;
der Judenkirchhof, nach Ruisdael in der Dresdener Gallerie, und andre Stiche nach Maclise, Meissonier, de Campen u. a.