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Fussball ist die beliebteste Sportart in der Schweiz. Zudem haben sich die wichtigsten internationalen Verbände FIFA und die UEFA in der Schweiz niedergelassen.
Fussball
In der Schweiz gibt es 1’419 Fussballclubs, 268’000 lizenzierte Spieler (8% davon Frauen) und 155’000 Junioren.
Im Profi-Fussball der Männer gibt es zwei Ligen mit der Super League als oberste Spielklasse und der Challenge League. Beide Ligen bestehen aus je zehn Mannschaften, die von Juli bis Mai um die Landesmeisterschaft und um den Schweizer Cup kämpfen. Zu den Spielen um den Schweizer Cup sind auch Mannschaften der unteren Amateur-Ligen zugelassen.
Auf europäischem Niveau spielen die Schweizer Fussballclubs nur eine bescheidene Rolle, auch wenn sich gewisse Clubs wie der FC Basel regelmässig für die Gruppenspiele der Champions League qualifizieren. Der 1879 gegründete FC St. Gallen ist der älteste Fussballclub der Schweiz.
1954 hat die Schweiz die Weltmeisterschaft und 2008 zusammen mit Österreich die Europameisterschaft organisiert. Seit 1994 spielt die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft regelmässig in den grossen internationalen Wettkämpfen mit.
Die Junioren-Mannschaften qualifizieren sich regelmässig für die Welt- und Europameisterschaft, wo sie mit hervorragenden Resultaten glänzen. Im Jahr 2009 hat die Schweizer Nationalmannschaft der U-17-Junioren die Weltmeisterschaft gewonnen.
Die beiden wichtigsten internationalen Fussballverbände haben sich mit ihren Hauptsitzen in der Schweiz niedergelassen: Die FIFA (Internationale Föderation des Verbandsfussballs) in Zürich und die UEFA (Vereinigung Europäischer Fussballverbände) in Nyon.