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Städte bestehen nicht nur aus Stein und Beton, sie bilden ein Soziogeflecht aus Handlungen und Begegnungen und sind vor allem die Summe der Aktionen und Interaktionen ihrer Bewohner.
Bei vielen Architekturen der Moderne gelingt es nicht Zwischenräume und öffentliche Orte zu erzeugen, die mehr als nur funktionale Verbindungen sind.
Wie könnte man einen Ort umfunktionieren und als möglichen Treffpunkt neu öffentlich nutzbar machen?
Als was sollte die perfekte Stadt fungieren? Als eine „selfmade city“, dessen architektonische Qualitäten sich den Notwendigkeiten des Alltags und an die neuen Erfordernisse anpassen, oder als eine mit durchrationalisierten Gebäuden, in der man sich ungeheure Mühe geben muss, um etwas Spontanität zuzulassen, da unser Benehmen von Normen und Vorschriften reguliert wird?
Als bebaute Umwelt nimmt die Architektur in Zug großen Einfluss auf das Arbeits- und Wohnleben, da die Stadt eine Vielzahl an räumlichen Strukturen und Infrastrukturen bietet. Hier stellt sich die Frage nach der Interaktion des Stadtraums auf die Freizeit. Wie spielt sich die Freizeit im Stadtzentrum ab, wie wird gestaltet und animiert und wie verändert sich das Stadtleben im öffentlichen Raum?
Nimmt die städtebauliche Entwicklung Einfluss auf das Privatleben oder ist die Veränderung des Verhältnisses zwischen Stadtraum und Bewohnern der Globalisierung, den neuen Trends und der Digitalisierung zuzuschreiben, welche die Aktivitäten im Freien in organisierten Freizeitanlagen mit umfangreichen Freizeitprogrammen oder in die häuslichen Privatsphären schieben?