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Zur Autismus-Spektrum-Störung gehören verschiedene Formen von Autismus und verwandten Störungen.
Wenn man von Autismus spricht, ist meist der frühkindliche Autismus gemeint. Erste Symptome wie Kontaktscheu zeigen sich schon beim Säugling. Die Diagnose erfolgt aber meist erst um den 18. Lebensmonat herum.
Typisch für Menschen mit frühkindlichem Autismus sind die klassischen Autismussymptome, also mangelnde soziale Kompetenz, Sprach- und Kommunikationsprobleme sowie stereotype Verhaltensweisen.
Das Asperger-Syndrom macht sich in der Regel erst nach dem dritten Lebensjahr bemerkbar. Die Kinder zeigen einige Symptome des frühkindlichen Autismus, zum Beispiel gestörte soziale Kompetenzen, ein stereotypes Verhaltensmuster oder ein besonderes Interesse für eine spezielle Sache. Viele sind zudem motorisch ungeschickt und etwas “tollpatschig”.
Beim Asperger-Syndrom sind die Symptome weniger stark ausgeprägt als beim frühkindlichen Autismus. Viele der Betroffenen sind normal intelligent. Sie können durch unterstützende Gruppentherapien lernen, mit ihrer „Andersartigkeit“ im Alltag sehr gut klarzukommen und ein selbstständiges Leben zu führen.
Der atypische Autismus oder psychogener Autismus wird auch frühkindlicher Autismus mit atypischem Erkrankungsalter oder frühkindlicher Autismus mit atypischer Symptomatik genannt.
Er unterscheidet sich vom frühkindlichen Autismus dadurch, dass betroffene Kinder erst nach dem dritten Lebensjahr die autistische Störung entwickeln oder nicht alle Symptome aufweisen.
Der High-Functioning Autismus ist keine offizielle Diagnoseklassifikation. Er beschreibt Menschen mit typischen Symptomen eines frühkindlichen Autismus, die über eine relativ hohe Intelligenz oder besondere Fähigkeiten in einzelnen Bereichen verfügen.
Darüber hinaus wird der Begriff auch für Autisten verwendet, bei denen im Kindesalter die Diagnose frühkindlicher Autismus gestellt wurde, die sich aber gut entwickelt haben und im Erwachsenenalter selbstständig leben können.