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Die alte Holzbrücke über die kleine Emme in Ennigen wurde beim Hochwasser Ende August 2005 zerstört. Die neue Holzbrücke ist für 40 t bemessen. Die offene, unverkleidete Ostseite ermöglicht einen einmaligen Ausblick in die unverbaute Landschaft. Die verkleidete Westseite bildet den Abschluss zum Oberlauf des Flusses. Mit der Wahl von Holz als vordergründiges Baumaterial wird der nachhaltigen Nutzung von regionalen Baustoffen Rechnung getragen. Neben der Materialwahl führen einfache Bauteile zu einer hohen Wirtschaftlichkeit, einem hohen Vorfertigungsgrad sowie einer kurzen Bauzeit. Zwei BSB-Fachwerke, kombiniert aus Stahl und Holz, überbrücken die Spannweite von 42.00 m. Für den Stahluntergurt entschied man sich, da Stahl den Anprallkräften des Schwemmholzes stärker entgegen wirkt. Die 30 cm dicke, 5-schichtige Massivholzplatte übernimmt die hohen Achslasten von der Fahrbahn und leitet sie in den Untergurt des Fachwerkes ein. Die beiden westseitigen Betonpylonen übernehmen die Queraussteifung bei den Portalen. Die gedeckte Brücke mit dem grossen Vordach und der verkleideten Westwand garantiert einen optimalen Witterungsschutz und damit einen geringen Unterhalt sowie eine lange Dauerhaftigkeit. Auf einen chemischen Holzschutz wurde verzichtet.