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Yves Veya (1955–2011)
Die Nachricht von Yves Veyas Tod kam vollkommen überraschend. Er erlitt am 8. Mai beim Velofahren einen Herzstillstand, nur einen Tag nach seinem Rücktritt als Präsident der Skitourenrennkommission. Begonnen hat er 1999 als Mitglied des Zentralvorstandes und der technischen Kommission Skitourenrennen. Dem Internationalen Verband für Skialpinismus (ISMF) diente er als Kassier und Vizepräsident. Als überzeugter Verfechter von Kompromissen war er immer auf der Suche nach Lösungen, die für alle Beteiligten akzeptabel waren. Er wusste geleistete Arbeit zu würdigen, die Menschen fühlten sich wohl in seiner Umgebung. Es gelang ihm, auch Kommissionssitzungen zu einem gemeinsamen Erlebnis zu machen.
Am Vorabend seines tragischen Todes wurde er an der Swiss Ski Mountaineering Night in Bulle unter Applaus verabschiedet. Der SAC und der Skialpinismus verlieren mit Yves Veya eine engagierte Persönlichkeit, der sie viel zu verdanken haben. Anne-Catherine Monod, eine langjährige Mitstreiterin, erinnert sich an eine Preisverteilung des Schweizer Cups in Grandvaux (VD): «Niemand wollte sich für den Cup engagieren, es gelang Yves aber nach Kurzem, uns zu überzeugen.» Nachdem er von seinen Verpflichtungen im SAC entbunden worden war, wollte Yves Veya die Freizeit zusammen mit seiner Frau Marianne geniessen, mit ihr die Berge auf den Ski durchstreifen und die Welt entdecken. Das Schicksal hat anders entschieden.