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Meine Reise begann Ende September in Thessaloniki, Griechenland. Es war deutlich zu spühren, dass sich das Land bereits seit einigen Monaten, oder gar Jahren in einer finanziellen Krise befindet. Der Strassenbelag ist in einem schlechten Zustand, Bauvorhaben von U-Bahnen und Gebäuden wurden stillgelegt und der Unterhalt von öffentlichen Bauten und Strassen aufs Minimum reduziert. So ist es bei einem Spaziergang durch die Stadt keine Seltenheit, dass Abfallsäcke tagelang auf den Strassen herumliegen.
In Istanbul wird gezielt aufgeräumt: wo sich Touristen aufhalten, ist es sauber. Zum Beispiel im Zentrum wird viel Wert auf Sauberkeit gelegt. Jeden Morgen kommt die Putzarmee, um die Strassen zu reinigen. Wohl nötig bei der Belebtheit des Zentrums sowohl bei Tag als auch in der Nacht.
Architektonisch hat Istanbul eher zwei Seiten. Ärmere Quartiere werden eher vernachlässigt. Die Gebäude sind in einem sehr schlechten Zustand. Es ist auch kein Ort wo man als Tourist hingehen sollte, falls man nicht von irgendwelchen Gegenständen beworfen werden will.
Obwohl Litauen auch sehr stark von der Europäischen Finanzkrise betroffen ist, unterscheidet sich das Land sehr stark von den beiden anderen Städten. Obwohl die Haupstadt – Vilnius – mehr Einwohner als Thessaloniki hat, sind diese seltener auf der Strasse anzutreffen. Was mich beeindruckt hat, war die Sauberkeit in der Stadt. Es sind kaum Abfälle zu finden. Am meisten beeindruckt hat mich wie ein kleiner Bub eine Papiertüte unaufgefordert von der Strasse aufgelesen hat und sie in die Mühltonne geworfen hat.
Das Bild der Strasse ist in allen drei Städten sehr unterschiedlich. Müll ist im Auge eines Schweizers etwas, was so schnell wie möglich beseitigt werden muss. Trotzdem habe ich hier noch nie einen Jungen gesehen, der freiwillig fremden Müll von der Strasse entsorgt.