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An der Spitze der Rangliste des am Mittwoch vom WEF publizierten Networked Readiness Index (NRI), der die IT-Durchdringung einer Gesellschaft misst, rangiert wie im letzten Jahr Singapur. Danach folgen Finnland, Schweden, Norwegen, die USA, die Niederlande, die Schweiz und Grossbritannien.
Von den zehn Ländern mit der höchsten IT-Durchdringung sind sieben europäisch. In Eurasien ist Kasachstan führend, in Lateinamerika Chile und in der arabischen Welt die Vereinigten Arabischen Emirate und Katar.
Malaysia belegt weiterhin den Spitzenplatz unter den asiatischen Schwellenländern. Und in Subsahara-Afrika haben Südafrika, Äthiopien und die Elfenbeinküste die grössten Fortschritte gemacht.
Fast drei Viertel der 139 analysierten Länder haben ihre Resultate in der neuesten Ausgabe des Index verbessert. Gleichzeitig hat sich aber seit 2012 auch der Unterschied zwischen den Ländern bei der digitalen Infrastruktur vergrössert.
Zu den Top Ten gehört die Schweiz bei den regulatorischen Rahmenbedingungen. Etwas schlechter ist sie bei der Nutzung der Technologien. Zwar schneiden in dieser Kategorie die hiesigen Unternehmen gut ab. Bei den online angebotenen Dienstleistungen der öffentlichen Hand fällt die Schweiz hingegen auf den 43. Rang zurück.
Gut schneidet die Schweiz vor allem auch bei der Fähigkeit ab, einen wirtschaftlichen Effekt aus den Investitionen im ITC-Bereich herauszuholen. Hier gehöre sie zusammen mit Finnland, Schweden, Israel, Singapur, den Niederlanden und den USA zur führenden Gruppe der Länder, heisst es in dem Bericht des WEF.
Die sieben Länder seien allesamt frühe und “enthusiastische” Anwender von ICT. Der Vorsprung dieser Länder sei deshalb von Bedeutung, weil mit der vierten industriellen Revolution die IT-Durchdringung einer Gesellschaft wichtiger werde.
Der neueste “Global Information Technology Report” des WEF zeige, dass die Entscheidungsträger zuversichtlich seien, dass die Innovationskapazität steige. Dies deute darauf hin, dass die Informationstechnologie auch in anderen Länder einen stärkeren ökonomischen und sozialen Einfluss haben könnte.
Die Daten zeigten aber auch, dass die Individuen bei der Übernahme dieser neuen Technologien bisher enthusiastischer seien als Regierungen und Unternehmen.
(SDA)