Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03377.jsonl.gz/807

Wir alle kennen diese
nervigen zeitlosen Sommerhits, die uns auch nach Jahren oder gar Jahrzehnten nicht aus dem Kopf gehen wollen. «Mambo Nr. 5», «Dragostea Din Tei» oder der jüngere Ohrwurm «Despacito».
Dann gibt es noch diese Sommerhits, die wir zwar alle mitgeträllert haben, aber heutzutage tief in unserer Erinnerung verschüttet sind. Wir haben einige von ihnen ausgegraben und verhelfen dir so zu einem Sommer-Flashback.
Ende Juni 2001 stieg der Song in den Schweizer Charts ein. Zwar schaffte es der Song nur bis auf Platz 2, konnte sich aber insgesamt sieben Monate in den Charts halten.
Mitte Juli 2000 debütierte Uncle Kracker mit «Follow me» in den Schweizer Single-Charts und konnte sich dort 20 Wochen lang halten. Die beste Platzierung war die Nummer 3.
In den Schweizer Charts schlug dieser Sommerhit etwas verspätet auf: International im Juli veröffentlicht, tauchte «Summer Jam» hierzulande erst am 3. September in der Hitparade auf. Trotz des verpassten Sommerfensters, schaffte er es in der Schweiz noch bis auf Platz 17 und hielt sich bis nach Neujahr in den Charts.
Im Mai 1999 brachte Ricky Martin der Schweiz in 3:43 Minuten näher, wie man ein verrücktes Leben führt. Sechs Monate konnte er sich damit in den hiesigen Charts halten, verpasste mit Rang 3 die Spitze aber ganz knapp.
Im September 2000 stieg King Africa mit «La Bomba» für knapp zwei Monate in den hinteren Regionen der Schweizer Charts ein. Dann verschwand er scheinbar erfolglos, nur um im Juli 2001 umso stärker zurückzukehren. Dem Aufstieg zum Sommerhit stand dann nichts mehr im Weg; «La Bomba» arbeitete sich bis auf Platz 8 vor und hielt sich vier Monate in den Charts.
Im Juli 2000 begeisterten erneut spanische Klänge die Schweiz. Während seiner fast siebenmonatigen Regentschaft stieg «Vamos a Bailar» zwischenzeitlich bis auf Rang 13.
Im Sommer 1999 tanzten die Schweizer*innen zu diesem Zungenbrecher. Die Begeisterung war intensiv, aber kurz: Nach dem zwischenzeitlichen Rang 7 in den Charts musste sich der «The Rigga Ding Dong Song»-Song schon nach zwei Monaten wieder daraus verabschieden.
1998 bis 2001 war die grosse Zeit für Loona. In der Schweiz war sie besonders beliebt, «Bailando» war ihr grösster Erfolg: Elf Wochen in den Top 10 der Schweizer Hitparade, drei Wochen davon an der Spitze. Insgesamt dauerte es fast sechs Monate, bis wir genug von «Bailando» hatten und der Song wieder aus den Charts fiel.
Ausgerechnet ein Song ohne Gesang hielt sich in der Schweiz länger als die meisten andere Stücke in dieser Liste: 42 Wochen biss sich «Played-A-Live» in den Schweizer Charts fest. Die Topplatzierung? Natürlich die Nummer 1, pünktlich zum Sommeranfang 2001.
Die Vengaboys hatten einige Hits, viele davon auch in der Schweiz. Nicht alle davon wurden allerdings in den Sommermonaten veröffentlicht. «We're Going To Ibiza» allerdings schon: 14 Wochen machte der Song in der Schweizer Hitparade Werbung für Ibiza und stieg in dieser Zeit bis auf Platz 7.
Der «Sommer Son» wurde seinem Namen in der Schweiz beinahe nicht gerecht: Hier stieg das Stück nämlich erst am 22. August 1999 in die Charts ein. Seinem Aufstieg stand dann aber nichts mehr im Wege: Elf Wochen hielt sich der Song in den vorderen Plätzen und kletterte bis auf Rang 3. Erst Ende Februar ging der «Sommer Son» in Chartrente.
«Rise Up» war bei diesem Song Programm: Zuerst in Europa, dann weltweit eroberte er sich Topplatzierungen in den Charts. Obwohl er im Mai 2007 veröffentlicht wurde, stieg er erst im Oktober in die Schweizer Hitparade ein. Danach hielt er sich aber unglaubliche 88 Wochen darin und wurde dadurch auch in der Schweiz zum Sommerhit – einfach erst im 2008.
Im Juli stieg dieser Song direkt auf Platz 6 der Schweizer Hitparade ein. Dort hielt er sich sechs Wochen lang, bevor es für ihn auch schon wieder langsam nach unten ging. Insgesamt konnte er sich immerhin noch bis Oktober halten, bevor er wieder aus dem kollektiven Musikgedächtnis verschwand.
Mitte der Nullerjahre war der französische DJ Bob Sinclar für ein paar Jahre erfolgreich unterwegs. Ein Hit, der in der Schweiz sehr gut ankam, war «World Hold On» von 2006. Zwar schaffte er es nur bis auf Platz 12, konnte sich insgesamt aber 44 Wochen in den Charts halten.
In die Schweizer Charts eingestiegen ist «Stereo Love» trotz der sommerlichen Vibes schon Ende Januar 2010. Der Direkteinstieg auf Platz 3 konnte sich aber sehen lassen. Danach hielt sich der Song, der eigentlich schon 2009 in Osteuropa veröffentlicht wurde, bis Ende August in den Top 20 der Hitparade. Erst Ende November verabschiedete er sich schliesslich wieder aus den Charts.
Am 8. Februar 2015 stieg «Cheerleader» in den Schweizer Charts auf Platz 40 ein. Parallel zu den steigenden Temperaturen, stieg auch die Platzierung des Songs, bis er schliesslich zwei Wochen ganz an der Spitze stand. Über die Sommermonate richtete er es sich gemütlich in den Top 10 ein, bevor es dann langsam wieder abwärts ging. Fast auf den Tag genau ein Jahr später, am 7. Februar 2016 fiel er schliesslich wieder aus den Charts.
(pls)