Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03099.jsonl.gz/490

Beide Trainer haben ihre Frauen durch jüngeres Gemüse ersetzt und haben sportliche Söhne. Doch wer war in einem Kultfilm zu sehen?
Laut spanischen Klatschblättern hat sich der 44-jährige Diego Simeone die 17 Jahre jüngere Carla Perreira angelacht. Nach fast 20 Jahren hat der Argentinier sich vom früheren Model und Mutter seiner drei Kinder, Carolina Baldini, getrennt und ist nun mit der blonden Schönheit liiert.
Carlo Ancelotti war sogar 25 Jahre mit seiner Frau Luisa verheiratet. Nun setzt der 54-Jährige ebenfalls auf jüngere Kräfte. Die Rumänin Marina Cretu ist 18 Jahre jünger und arbeitete früher bei Milan im Büro.
Der Sohn von Carlo Ancelotti, Davide, spielte bei Milan im Nachwuchs und brachte es vor ein paar Jahren in die Serie D. Der älteste Sprössling von Diego Simeone, Giovanni, schaffte hingegen den Sprung nach ganz oben. Der 18-Jährige spielt beim argentinischen Traditionsklub River Plate und kam bereits im Fanionteam zum Einsatz.
Real-Coach Carlo Ancelotti spielte 1984 im italienischen Film «Keiner haut wie Don Camillo» mit. Beim Komödienklamauk von Terence Hill (die eine Hälfte des legendären Duos mit Bud Spencer) spielt der damalige AS Rom-Profi einen üblen Treter, der sein Team mit dem passenden Namen «Devils» gegen die «Angels» rund um deren Trainer Don Camillo zum Sieg führen soll. Hier gibt's die ganze Fussballszene mit Ancelotti.
Über eine Filmbeteiligung von Atlético Madrid-Trainer Diego Simeone ist nichts bekannt. Dafür machte «El Cholo» 2004 noch als Spieler Werbung für zahlreiche Filme, da «Atléti» damals mit «Columbia Pictures» eine amerikanische Filmproduktionsfirma als Hauptsponsor hatten. So lief der 106-fache Nationalspieler Argentiniens unter anderem in einem Spiderman-Tenue auf.
Im Kader von Atlético Madrid befinden sich zwölf ausländische Spieler. Der Belgier Thibaut Courtouis, der Uruguyaner Diego Godin, der Türke Arda Turan (fraglich), der Portugiese Tiago sowie die Brasilianer Miranda und Filipe gehören dabei normalerweise zum Stammpersonal. Am Samstag wird also etwa die Hälfte des Teams aus Ausländern bestehen.
Bei den «Königlichen» stehen elf Spieler im Kader, welche nicht für Spanien auflaufen könnten. Hoffnungen auf einen Platz unter den ersten Elf beim Finale dürfen sich die Franzosen Karim Benzema und Raphael Varane (als Ersatz für den fraglichen Portugiesen Pepe), der Argentinier Angel di Maria, der Brasilianer Marcelo, der Kroate Luka Modric, der Waliser Gareth Bale und der portugiesische Superstar Cristiano Ronaldo machen. Die Mehrheit der Real-Spieler wird also voraussichtlich nicht aus den Reihen des Weltmeisters stammen.
Mit Goalie Iker Casillas, Linksverteidiger Marcelo und den Flügelspielern Angel di Maria und Garteh Bale haben «los blancos» beachtliche vier Spieler, die am Samstag in der Startformation stehen dürften und mit links besser zielen können.
Atlético Madrid wird wohl mit Torhüter Thibaut Courtois und Linksverteidiger Filipe beim CL-Finale nur zwei Spieler haben, die mit links den Ball öfter berühren als mit rechts.
Das Pokalduell geht deutlich an Real Madrid: 158 zu 57. In jeder Kategorie liegt Real klar vorne. International steht es 18:7, national 62:21 und bei weiteren Turnieren 80:29. Hier die Aufzählung aller Titel von Real Madrid. 9x Champions League, 2x Uefa-Cup, 3x Weltpokal, 1x Uefa Supercup, 2x Copa Latina, 1x Copa Iberoamericana, 32x spanische Meisterschaft, 19x spanischer Cup, 9x spanischer Supercup, 1x Copa Eva Duarte, 1x spanischer Ligacup, 23x regionale Meisterschaft, 24x Trofeo Santiago Bernabeu, 2x Pequena Copa del Mundo, 9x Trofeo Teresa Herrera, 6x Trofeo Ramon de Carranza, 5x Trofeo Ciudad de La Linea, 4x Trofeo Ciudad de Palma, 3x Trofeo Colombino, 1x Trofeo Costa del Sol, 2x World Football Challenge, 1x International Champions Cup.
Während bei den «Colchoneros» bei der Suchmaschine 59,7 Millionen Treffer angegeben werden, kommt der berühmtere Stadtrivale Real auf knapp viereinhalb Mal so viele. Google findet stattliche 268 Millionen Ergebnisse für die Königlichen.
Das US-Wirtschaftsmagazin «Forbes» hat eine Rangliste der wertvollsten Fussballklubs erstellt. Spitzenreiter ist Real Madrid mit umgerechnet 4,2 Milliarden Schweizer Franken. Atlético Madrid liegt dagegen nur auf Platz 17 mit umgerechnet 391 Millionen Schweizer Franken.