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Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums sagte der Nachrichtenagentur dpa dazu, eine entsprechende Genehmigung sei erteilt worden.
Die Panzerkampfwagen Typ PbV-501 (früher BMP-1) sind laut dem Bericht mit Kanonen und Maschinengewehren ausgerüstet und gehörten zur Standardausrüstung der Armeen des Warschauer Paktes. Die Schützenpanzer waren mit der deutschen Wiedervereinigung in den Besitz der Bundeswehr gelangt und von dieser Ende der 90er-Jahre zunächst an die schwedische Armee abgegeben worden. Diese verkaufte sie später an eine tschechische Firma weiter, die nun ihrerseits den Verkauf an die ukrainische Armee anstrebt. Dafür war jedoch eine deutsche Zustimmung erforderlich.
Politisch brisant sei, dass diese Genehmigung zuvor einmal von der deutschen Regierung abgelehnt wurde, berichtete die Zeitung. Die tschechische Firma habe nach Informationen der «Welt am Sonntag» bereits 2019 die gleichen Schützenpanzer an die ukrainische Armee verkaufen wollen. Auch damals wurde ein formeller Antrag an Berlin gestellt.
Wegen einer «Endverbleibsklausel» dürfen Waffen, die ursprünglich von der Bundeswehr - der deutschen Armee - stammen, nur mit einem Plazet der Regierung an Dritte abgegeben werden. 2019 wurde dies jedoch noch abgelehnt. Damals hatte sich die Regierung unter Angela Merkel (CDU) auf die Linie festgelegt, keine Waffen in die Ukraine zu liefern, um den Dialog mit Russland nicht zu gefährden. Die Panzer-Lieferung an die Ukraine werde nun nicht sofort erfolgen, weil die Schützenpanzer zuvor noch instandgesetzt werden müssen, hiess es. Dies werde einige Wochen dauern.