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Gemäss der US Firma Sandvine, hat Skype im Geschäft mit Internet-Telefonie massiv Marktanteile gegen Internet Service Provider (ISPs, z.B. Green, Bluewin, ...) verloren. Sandvine hat nach eigenen Angaben den Datenverkehr auf von 700'000 Haushalten mit Breitband-Anschlüssen in den USA und Europa während zwei Monaten analysiert.
In den USA benützten gemäss Sandvine 53 Prozent der Haushalte, die Internet-Telefonie haben, die Netzwerke eines ISPs. 21,7 % der Haushalte benützten die Dienstleistungen von Vonage (in Europa nicht sehr präsent) und nur 14,4 % benützten Skype. In Europa halten die ISPs einen Marktanteil in der Internet-Telefonie von 51,2 % und Skype 45 %. Sandvine mass, wieviele Minuten über welche Anbieter telefoniert worden ist.
Wieviele Menschen tatsächlich nicht nur die Software von Skype herunterladen und installieren, sondern sie auch benützen, ist schon länger umstritten
. Gemäss Skype wurde die Software bis heute 247 Millionen mal herunter geladen. Um die Behauptungen von Sandvine zu bewerten, müsste man allerdings wissen, welche Daten die Firma ausgewertet hat. Solche von allen Providern oder nur solche von Providern, die Internet-Telefonie aktiv vermarkten?
Sandvine stellt Software für das Management von Breitband-Netzwerkgeräten bei Service-Providern her. Skype wurde letzten Herbst für über zwei Milliarden Dollar von eBay gekauft. (hc)