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Künstliche Intelligenz (KI) bezieht sich auf die Fähigkeit von Maschinen, menschenähnliche Intelligenz zu simulieren, indem sie Daten analysieren, Muster erkennen und Entscheidungen treffen können. Man spricht hier auch von Pseudointelligenz. Doch was bedeutet das genau?
Was ist Pseudointelligenz?
Pseudointelligenz bezieht sich auf Systeme, die so programmiert sind, dass sie intelligent erscheinen, aber in Wirklichkeit keine tatsächliche Intelligenz besitzen. Wenn jemand heute noch sagt „chatGPT ist so doof, da nutze ich lieber Google“ bestätigt nur den Fakt, dass Pseudointelligenz keine Einbahnstrasse ist.
Zusammenhang zwischen KI und Pseudointelligenz
Der Zusammenhang zwischen KI und Pseudointelligenz besteht darin, dass Pseudointelligenz oft als Vorstufe zur Entwicklung von KI-Systemen betrachtet wird. Pseudointelligenz kann als eine Art „Training“ für KI-Systeme dienen, indem sie den Entwicklern hilft, die Fähigkeiten und Grenzen von Maschinen zu verstehen und zu verbessern. Die Systeme „tun“ also nur so, indem sie menschenähnliches Verhalten simulieren, beispielsweise mit einem NLP Modell (Natural Language Processing).
Die Entwicklung von KI
Die Entwicklung von künstlicher Intelligenz (KI) hat in den letzten Jahren rasant an Fahrt gewonnen, insbesondere seit der Einführung von GPT-3 im Sommer 2020. KI wurde von einem Nischenthema für Experten zu einem Hype-Thema, das das Leben von Millionen Menschen beeinflusst. ChatGPT-3 hat beispielsweise über Microsofts Bing-Suchmaschine Einzug in die Geräte von über hundert Millionen Menschen gehalten.
Neue Möglichkeiten durch komprimierte KI-„Gewichte“
Bis vor kurzem benötigten KIs wie GPT-3 enorme Rechenleistung und waren auf große Rechenzentren angewiesen. Doch letzte Woche veröffentlichte Georgi Gerganov auf Github eine Version von Metas GPT-3-Konkurrenten LLaMA, die auf handelsüblichen MacBooks, Linux-Computern und Windows-PCs laufen kann. Das bedeutet, dass KI-Systeme nun auf weniger leistungsfähiger Hardware laufen können, was bisher undenkbar war.
Diese Entwicklung wurde ermöglicht, indem die Daten der KI-„Gewichte“ komprimiert und die kleinste Version dieser Wissenssammlungen verwendet wurden. Obwohl LLaMA auf einem normalen Notebook läuft, kann es derzeit noch nicht mit ChatGPT mithalten. Dennoch ist es beeindruckend, dass LLaMA auf einem MacBook Air funktioniert.
Ausblick: Chancen und Risiken
Diese Entwicklung birgt sowohl Gefahren als auch spannende Möglichkeiten. Mit der KI-Entwicklung, die nun auf breiterer Hardwarebasis zugänglich ist, werden KI-Anwendungen wahrscheinlich weiter verbreitet und in vielfältigeren Bereichen eingesetzt. Die Fähigkeit, KI-Modelle auf gängigen Geräten zu nutzen, könnte Innovationen fördern und die Integration von KI in alltägliche Anwendungen und Technologien vorantreiben.
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