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Der erst 28-jährige lyrische Tenor mit der brillianten Höhe, erhielt von 2001 bis 2007 seine Gesangsausbildung bei David Geary in St. Gallen. Seit Sommer 2007 ist er Schüler von Prof. Scot Weir an der Zürcher Hochschule der Künste. Zusätzlich studiert er seit Sommer 2008 Liedgestaltung bei Hartmut Höll. Meisterkurse bei Prof. Francisco Araiza und Prof. Dunja Vejzovic ergänzen seine Ausbildung. Seit dem Frühjahr 2008 ist die Stiftung sic itur ad astra (siaa) foundation aus dem Fürstentum Lichtenstein sein Sponsor. Zudem ist er Preisträger des Studienpreises Gesang des Migros-Kulturprozents 2008.
Als Konzertsolist ist Andreas Früh in der Schweiz und in Deutschland rege tätig (u.a. im Dom St. Gallen und in der Tonhalle Zürich). Sein Repertoire in diesem Bereich reicht von Kantaten und Oratorien von J.S. Bach bis zum Schwan in Carl Orffs Carmina Burana. Im Dezember 2008 sang er zum ersten Mal den Evangelisten/Tenor in Bachs Weihnachtsoratorium in Zürich sowie an der Schubertiade Zürich im Mai 2008 die Kerner-Lieder von Robert Schumann.
Neben seinen zahlreichen Konzertverpflichtungen absolvierte der vielversprechende Tenor auch erste erfolgreiche Bühnenauftritte. So als Dr. Siedler in Benatzkys Im Weissen Rössl, als Sam in Kurt Weills Street Scene und als Bastien in Mozarts Bastien und Bastienne. Im März 2007 feierte er sein Debüt als Baron Kronthal in Albert Lortzings Wildschütz. Es folgten verschiedene Engagements an Operettenbühnen in der Schweiz. Im November 2008 gab er sein stark akklamiertes Debut als Tamino in der Zauberflöte.
Neben dem lyr. Mozartfach legt der junge Künstler einen Schwerpunkt auf die Erarbeitung des Belcanto-Repertoires, so singt er u.a. den Tonio in der Regimentstochter von Donizetti.