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Sänger und Multi-Instrumentalist Benjamin Davis hat mit Bad Veins im Jahr 2007 ein spannendes Indie-Pop-Projekt ins Leben gerufen. Lustige Spielerei: der Bandname setzt sich aus einem Anagramm seines Namens „Ben Davis“ zusammen. Live nimmt er sich seinen Kollegen Jake Bonta zu Hilfe. Die Musik, die Davis im Studio mehrheitlich selber einspielt, erinnert zeitweise an eine ambitionierte Mischung aus Shout Out Louds, The Killers und Guillemots.
Seine letzte Albumveröffentlichung, Mess We’ve Made, liegt leider schon bald zwei Jahre zurück. Nun geben sie in ihrer Heimat (Cincinnati, Ohio) aber eine handvoll Konzerte, während sie an neuen Songs schreiben. Man darf gespannt sein, was Davis noch so alles aus seinem Ärmel zaubert. Jedenfalls wurde sein Video zum Song ‚Kindness‘ gerade vom „Cincinnati Entertainment Award“ als bestes Musikvideo ausgezeichnet.
Zeigen möchte ich euch zwei Songs von ihm, die ein wenig die Flexibilität dieses Ausnahmekünstlers zeigen. Der erste Song, „Don’t Run“, im Killers-Style: viele Synthies und fetzige Rhythmen. Der zweite, eher ruhige Song „Chasing“, trudelt ein wenig dahin, bis er sich ab Minute 2:00 plötzlich, à la Woodkid, in ein emotionales Bläser- und Streicher-Konzert verwandelt, um dann am Schluss in eine bewegende Hymne auszuarten, die Coldplay nicht besser hätten komponieren können.