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Mit "Gears of War 4" will sich The Coalition zunächst an die Spiele von Epic Games halten. Danach könnte es aber auch Neuerungen geben.
Hat "Gears of War 4" im Vergleich zu den Vorgängern zu wenige Neuerungen? Rod Fergusson, der Chef von The Coalition, zeigt sich von solchen Vorwürfen eher unbeeindruckt. Laut ihm muss das Studio zunächst beweisen, dass es der Marke würdig ist, denn eigentlich ist es das beste Kompliment, welches man den Entwicklern machen kann. "Dass sich Gears of War 4 zu sehr nach Gears of War anfühlt. Das ist doch grossartig," meint Rod Fergusson, denn genau das sei das Ziel.
Er ergänzte: "Denn wenn wir Epic wären und sieben Jahre lang an dem Spiel gearbeitet hätten, dann ständen uns die Türen für alle möglichen Ideen offen. Aber wir sind ein völlig neues Studio und der Meinung, dass wir der Serie treu bleiben müssen, anstatt sie komplett auf den Kopf zu stellen. Ich denke, das könnte als respektlos angesehen werden."
Laut dem Creative Director Chuck Osieja möchte man erst schauen, wie "Gears of War 4" bei den Spielern ankommt. Danach will man sich andere Möglichkeiten anschauen, wie es mit der Marke weitergehen könnte. Zukünftig könnte es also grosse Neuerungen geben, aber mit dem ersten Spiel will The Coalition beweisen, dass es die originale "Gears"-Formel umsetzen kann. "Gears of War 4" wird am 11. Oktober 2016 für die Xbox One erscheinen.