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Nachdem achten Platz im Zeitfahren hat sich Recher zufrieden und hungrig auf mehr gezeigt. Nur zwei Tage später setzt er die Vorschussloorbeeren im Strassenrennen am Weltcup in Ostende in die Tat um. Nach über 80 Kilometern sprintet er auf Rang 3 und damit erstmals im Weltcup auf das Podest. Bei einer Fahrzeit von über zwei Stunden muss er sich nur dem einheimischen Sieger Jonas van de Steene und dem Franzosen Joseph Fritsch geschlagen geben. "Ich habe mich im ganzen Rennen gut gefühlt und bin sehr gücklich, dass ich auch im schweren technischen Teil sauber und konzentriert geblieben bin", so ein glücklicher Recher nach dem Rennen. Die weiteren Schweizer in der Kategorie H4 Tobias Lötscher und Nicolas Chammartin klassieren sich auf den Rängen 14 respektive 20.
Wie im Zeitfahren kommt Sandra Stöckli im Strassenrennen der H4 auf den zweiten Rang und wieder muss sich nur der Holländerin Jeanette Jansen geschlagen geben. Diesmal ist sie aber bedeutend näher dran und dies trotz sieben langen Runden über 71 Kilometer. Im Ziel hat sie nur 39 Sekunden Rückstand auf den ersten Platz, aber über drei Minuten Vorsprung auf die weiteren Verfolger.
Alain Tuor zeigt in der Kategorie H1 ein starkes Rennen, fährt lange an der Spitze mit und kommt am Ende auf den starken fünften Platz. Damit hat er eine B-Limite für die WM im August in Baie-Comeau erfüllt. Teamkollege Benjamin Früh kommt bei zehn Gestarteten auf den siebten Rang. Sieger nach 60 Kilometern wird der Lokalmatador Maxime Hordies. Jean-Marc Berset muss sich bei den H3 mit Rang 33 und einer Runde Rückstand zufrieden geben.