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Martin Fourcade tankt bei der Olympia-Hauptprobe im italienischen Antholz doch noch Moral.
Der Franzose gewann das Massenstartrennen und verkürzte nach Anzahl Saisonsiegen auf seinen Konkurrenten Johannes Thingnes Bö aus Norwegen auf 6:8.
Das Duell war früh entschieden. Johannes Thingnes Bö, der in den Tagen zuvor im Sprint und in der Verfolgung gewonnen hatte, liess zu Beginn gleich zwei Scheiben stehen und drehte während des Rennens über 15 km insgesamt fünf Strafrunden. Fourcade hingegen zeigte ein taktisch hervorragendes Rennen. Trotz zwei Strafrunden gewann er überlegen vor Johannes Thingnes Bruder Tarjei Bö und dessen Landsmann Erlend Bjöntegaard. Tarjei Bö ist übrigens der einzige Biathlet, der neben Fourcade und Johannes Thingnes Bö in diesem Winter bislang ein Weltcuprennen gewann.
Benjamin Weger, der einzig startberechtigte Schweizer, verpasste die Top-Ten-Klassierung - es wäre seine sechste in diesem Winter gewesen - nur knapp. Der Walliser wurde mit 47 Sekunden Rückstand 13. Obwohl er nach dem Höhentraining läuferisch noch nicht im Zenit steht, vergab er eine bessere Rangierung beim Schiessen und nicht in der Loipe. Der Walliser drehte drei Strafrunden. Fehlerfrei kam allerdings kein Läufer durch und von den Top Ten absolvierte jeder mindestens zwei Zusatzschlaufen.