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- Wenger erreicht mit Platz 4 im Massenstart das beste Schweizer Olympia-Ergebnis in der Geschichte des Eisschnelllaufs
- In den Medaillenkampf kann der 25-Jährige trotz engagierter Leistung nicht eingreifen
- Bei den Frauen scheitert Ramona Härdi im Halbfinal
Livio Wenger punktete als einziger Teilnehmer bei allen drei Zwischensprints. Damit nahm der Luzerner allerdings in Kauf, am Ende nicht mehr über genügend Kraftreserven zu verfügen, um um eine Medaille zu sprinten. So verpasste der ehemalige Inline-Skater das erste Edelmetall eines Schweizer Eisschnellläufers an Olympischen Spielen letztlich klar.
Im Weltcup hatte Wenger in dieser Saison im Massenstart die Plätze 5, 6 und zuletzt 2 belegt.
Der Sieg ging an den Südkoreaner Lee Seung-Hoon. Silber holte Bart Swings aus Belgien, Bronze sicherte sich der Niederländer Koen Verweij.
Härdi scheitert im Halbfinal
Ramona Härdi verpasste derweil den Final bei den Frauen. Die 20-jährige Aargauerin, die in den Niederlanden lebt und trainiert, kam im ersten Halbfinal früh zu Fall. Für Härdi ging es in Südkorea in erster Linie darum, Erfahrungen zu sammeln.
Den Olympiasieg holte sich die Japanerin Nana Takagi . Sie setzte sich in einem packenden Finish vor Weltmeisterin Kim Bo Reum aus Südkorea durch und feierte damit ihren zweiten Triumph in Pyeongchang. Bronze ging an die Niederländerin Irene Schouten.
Sendebezug: Laufende Olympia-Berichterstattung