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Brady Dougan hat sich nach Angaben einer mit dem Vorhaben vertrauten Person bereits die Unterstützung von Königsfamilien und von Staatsfonds gesichert.
Dougan, der im vergangenen Jahr als Chief Executive Officer der Schweizer Bank zurückgetreten war, habe sich etwa 3 Mrd. Dollar zur Finanzierung des Projektes gesichert, das im ersten Halbjahr 2017 starten soll, sagte die Person, die mit Hinweis auf die Vertraulichkeit der Informationen namentlich nicht genannt werden wollte. Das Geld komme von Scepter Partners, einer Gesellschaft, die sich auf ein Netz führender Familien aus dem Nahen Osten und Asien, ultrareiche Industrielle und Staatsfonds stützt.
Ein solches Startkapital würde dem Vorhaben eine deutlich stabilere Grundlage verschaffen als bei anderen vergleichbaren Boutiquen, die von Top-Managern der Wall Street gegründet worden sind, um nach dem Rückzug der Bankenbranche im Gefolge der Finanzkrise und der anschliessenden Regulierung neue Chancen in Nischen zu suchen. Während die Neugründungen üblicherweise Beratung bei Fusionen und Übernahmen anbieten, könnte Dougan auch Geld von Scepter nehmen, um Kunden bei der Mittelbeschaffung zu begleiten oder um selbst Handelsgeschäfte zu tätigen, hiess es weiter.
Der 57-jährige Dougan reagierte zunächst nicht auf die Bitte um eine Stellungnahme. Am Dienstag hatte zunächst das Wall Street Journal von dem Vorhaben berichtet.
(Bloomberg)