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Was ihr zum #restart der Saison 2019/20 wissen müsst
Das Durchführen des Spielbetriebs von Mitte Juni bis Mitte August ist organisatorisch anspruchsvoll und erträgt auf Grund des gedrängten Programms keine Friktionen. Deshalb hat die SFL ein Übergangsreglement erarbeitet, das von den Klubs an der ausserordentlichen Generalversammlung am vergangenen Freitag gutgeheissen wurde und einen reibungslosen Ablauf gewährleisten soll. Die neuen Bestimmungen betreffen folgende Bereiche:
Spielansetzungen
Da im dicht gedrängten Programm kaum mehr Ausweichdaten zur Verfügung stehen, haben sich die Klubs darauf verständigt, abgebrochene Spiele direkt am Folgetag neu anzusetzen. Sollte der Abbruch vor der 75. Spielminute erfolgen, würde die verbleibende Spielzeit am nächsten Tag nachgeholt. Ereignet sich der Abbruch der Partie nach der 75. Spielminute, würde die Begegnung nicht mehr neu angesetzt, sondern mit dem entsprechenden Spielstand bei Spielabbruch gewertet. Ist der Grund des Abbruchs klar einer beteiligten Mannschaft zuzuweisen, wird das fehlbare Team mit einer Forfait-Niederlage sanktioniert.
Unabhängig davon können Klubs bei der SFL aus wichtigen Gründen auch beantragen, eines oder mehrere Spiele in einem Ersatzstadion durchzuführen. Dies kann sich beispielsweise durch unzumutbare behördliche Auflagen aufdrängen oder weil das Heimstadion wegen Sanierungsarbeiten nicht zur Verfügung steht.
Auswechslungen
Das International Football Association Board (IFAB) hat auf Antrag der FIFA die vorübergehende Änderung der Spielregeln hinsichtlich der maximal zulässigen Anzahl Auswechslungen bei Wettbewerben bewilligt. Dies gilt für Wettbewerbe, die noch 2020 abgeschlossen werden sollen. Die SFL nimmt diese Möglichkeit wahr und erhöht die Anzahl Auswechslungen in beiden Meisterschaften auf maximal fünf pro Spiel und Team. Dies drängt sich aus präventiven Gründen auf, weil nach dem Unterbruch und einer kurzen Vorbereitungszeit eine hohe Anzahl Spiele in kurzer Zeit absolviert werden muss.
Die Teams dürfen die fünf Wechsel jedoch nur an maximal drei verschiedenen Zeitpunkten durchführen. Nehmen beide Teams gleichzeitig eine Auswechslung vor, gilt dies als jeweils eine Auswechselgelegenheit pro Team. Es kann weiterhin auch in der Halbzeitpause gewechselt werden. Die Halbzeitpause zählt nicht als eine der drei erwähnten Gelegenheiten.
Transfers
Die Saison wird in der Schweiz erst nach dem 30. Juni 2020 beendet. Die SFL hat daher geprüft, ob die internationalen reglementarischen Rahmenbedingungen es zulassen würden, dass die Klubs während der laufenden Saison allenfalls neue Spieler verpflichten könnten. Gemäss Artikel 6 des Reglements der FIFA zum Status und Transfer von Spielern ist die Qualifikation und der Einsatz neuer Spieler vor dem Ende der laufenden Meisterschaft aber nicht zulässig; und zwar weder für internationale noch für nationale Übertritte. Einzig die Verlängerung oder Verschiebung von Transferperioden ist derzeit vorgesehen. Die Thematik der Spielertransfers und Transferfenster wird aber in der FIFA weiterverfolgt.
Auf begründeten Antrag und unter Berücksichtigung der sportlichen Integrität des Wettbewerbs kann die Transferkommission jedoch bis Ende Juni in Härtefällen Ausnahmen gewähren. Dies gilt insbesondere für Spieler, deren letzter Arbeitsvertrag vor dem Ende der vorangegangenen Qualifikationsperiode (Ende Februar) endete oder beendet wurde, oder für Spieler, die aufgrund von Covid-19 entlassen worden sind.