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Die Zahl der Sozialhilfefälle ist in den Schweizer Städten 2016 durchschnittlich um 5,2 Prozent gestiegen; das ist mehr als in den vergangenen Jahren (Anstieg jeweils unter 3 Prozent). Eine deutliche Zunahme verzeichneten besonders mittelgrosse Städte und Agglomerationen, wie der neue Kennzahlenbericht der Städteinitiative Sozialpolitik zeigt.
Das grösste Armutsrisiko haben junge alleinerziehende Mütter zwischen 18 und 25 Jahren. Über 80 Prozent beziehen Sozialhilfe. Generell bestätigt der Bericht, dass Haushalte mit Kindern ein grösseres Armutsrisiko tragen. Um dem entgegenzuwirken, braucht es spezifische Programme für Alleinerziehende, ein bezahlbares Angebot an familienergänzender Betreuung und Ergänzungsleistungen für Familien.