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Wer einen Einsatz mit PWS in Kolumbien absolviert, verbringt mehrere Monate in der Region Magdalena Medio. Je nach aktueller Lage verbringen die Freiwilligen mehr oder weniger Zeit in Barrancabermeja, wo sich das Haus von PWS befindet. Die Einsätze richten sich nach der politischen Situation und den gerade aktuellen Aktivitäten. Einige Teams begleiten häufiger Sensibilisierungsveranstaltungen und Versammlungen in der Stadt. Andere verbringen mehr Zeit in den bäuerlichen Gemeinschaften und besuchen in regelmässigen Abständen, alle ein bis zwei Wochen, die fünf Dörfer entlang des Magdalena-Flusses und seiner Nebenflüsse. In beiden Fällen werden Personen begleitet, die sich seit Jahren mit viel Mut und Ausdauer für ihre Rechte engagieren. PWS ist permanent mit einem Team von zwei BeobachterInnen in Kolumbien präsent.
Die Menschenrechtsbeobachter/Innen begleiten die Gemeinschaften und lokalen Organisationen in ihrem Alltag und bei Organisationstätigkeiten (Sitzungen, Treffen, etc.). Sie dokumentieren die Arbeit der Begleiteten sowie die Menschenrechtsverletzungen, die diese erleben, und verbreiten die Informationen auf nationaler und internationaler Ebene.
PWS sucht freiwillige Menschenrechtsbeobachter/Innen in der Schweiz und ihren Nachbarländern, die in Kolumbien einen Einsatz von mindestens 4 Monaten leisten möchten. Gute bis sehr gute Spanischkenntnisse sind nötig, um mit der lokalen Bevölkerung, den Behörden, anderen Freiwilligen und den Projektverantwortlichen vor Ort kommunizieren zu können. Die Freiwilligen kommen für einen Teil der Einsatzkosten selbst auf (Ausbildung in der Schweiz, Flugticket, Versicherungen).