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Ein Pavillon für Charlie L'Hebdo und die Meinungsfreiheit
Wie muss ein portabler Pavillon, der an die Meinungs- und Pressefreiheit erinnert, beschaffen sein? Diese Frage stellte die Wettbewerbsplattform Bee Breeders aus Hongkong im Rahmen eines internationalen Ideenwettbewerbs für den „Charlie Hebdo Portable Pavilion“.
Das Sigerprojekt macht mit schlichten Formen auf die Presse- und Meinungsfreiheit aufmerksam. (zvg) 1/2
Quelle: zvg
Querschnitt und Grundriss des Pavillons. Die beiden Architektinnen stellen sich vor im Pavillon unter anderem Ausstellungsbereiche und Café unterzubringen.
Siegerprojekt wurde der Vorschlag von Aurélie Monet Kasisi und Anouk Dandrieu. Sie setzten auf schlichte und simple Formen. Mit ihrem Entwurf befreiten sie den Pavillon von „politisch voreingenommenen Zeichen“, lobte die Jury die beiden. Dies schaffe einen „No-Place“ (Nicht-Ortes), was dem Pavillon wiederum ermögliche, in jeder Umgebung, Kultur und Situation als Plattform für die freie Rede zu dienen. Das Projekt verkörpere die Tugend der Unschuld, entsprechend dem Ideal der freien Rede, heisst es weiter. Das Projekt der Architektinnen fiel der Jury auch positiv auf, weil sie auf Bilder verzichteten: Die Architektur verkörpere und bewahre den Geist, für den Charlie L’Hebdo stehe. (mai)