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Ein Entfremdungssyndrom ist durch mehrere Merkmale definiert und entsteht als Ergebnis eines emotionalen Missbrauchs eines Kindes mit dem Ziel, den dauerhaften Kontakt zum anderen Elternteil abzubrechen. Dabei sind alle fünf von Rogers (1992) definierten Arten des emotionalen Missbrauchs des Kindes vorhanden: Zurückweisung, Terrorisieren, Ignorieren, Isolieren und Bestechen des Kindes. Im Gegensatz zu den häufig auftretenden Loyalitätskonflikten, die Kinder (nicht nur) während des Trennungsprozesses erleben, tritt das Entfremdungssyndrom erst auf, wenn Streitigkeiten im Zusammenhang mit dem Sorgerecht oder dem Umgangsrecht entstehen.
Verhaltensmuster und Persönlichkeitsstrukturen entfremdender Eltern (nach W. Andritzky):