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Im Kampf gegen einen ungewöhnlich heftigen Moor-Brand in der Nähe von Manchester bekommt die Feuerwehr nun Unterstützung von der britischen Armee. In das Brandgebiet im Nordwesten Englands wurden etwa hundert Soldaten sowie ein Helikopter geschickt.
Dieser könne schwere Ausrüstung wie etwa grosse Wasserpumpen in ansonsten schwer zugängliches Gebiet im Saddleworth-Moor bringen, teilte das Verteidigungsministerium am Donnerstag in London mit.
Tony Hunter von der Feuerwehr von Manchester sprach auf einer Medienkonferenz von einer «wirkungsvollen Unterstützung» in dem schwer zugänglichen Moorgebiet. Die Lage sei schwierig, das Feuer breite sich weiter langsam aus. Es sei ausserdem zu befürchten, dass der Wind und steigende Temperaturen das Feuer weiter anheizen.
Das Moorfeuer erstreckt sich rund eine Autostunde von der Grossstadt Manchester entfernt auf 18 Quadratkilometern, es gibt sechs verschiedene Brandherde. Zwischenzeitlich hatten hundert Feuerwehrleute gegen den Brand gekämpft, am Mittwochabend wurde ihre Zahl auf etwa 50 verringert. Über Nacht wurden die Löscharbeiten ausgesetzt, weil das Risiko für die Einsatzkräfte zu gross gewesen wäre.
Das Gebiet in den Penninen, einem Mittelgebirge, ist nur dünn besiedelt. Bislang wurden wegen des Moorfeuers 34 Häuser vorsorglich evakuiert, die Bewohner durften aber mittlerweile zurückkehren. Nach Angaben der Feuerwehr handelt es sich um das schlimmste Feuer in dem Gebiet seit Jahrzehnten.
Die Rauchwolken des Brandes breiteten sich bis in den Grossraum Manchester, eine der am stärksten besiedelten Gegenden in Grossbritannien, aus. Auch auf Satellitenbildern der Nasa waren die Rauchschwaden zu erkennen. Betroffene schützten sich mit Atemmasken gegen die Luftverschmutzung. (sda/afp)