Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03161.jsonl.gz/930

Dieser beträgt EUR 10,97 je Aktie. Der Verwaltungsrat beantragt daher der Generalversammlung, eine Dividende von EUR 6,20 auszuschütten.
Der Areva-Gruppenumsatz erreichte EUR 8,255 Mrd. Das ist 6% mehr als im Vorjahr, wenn die im Jahresverlauf geänderten Beteiligungen eingerechnet werden. Ohne diese Korrektur war der Umsatz unter Berücksichtigung der Dollarabwertung stabil. Den Löwenanteil am Umsatz erbrachte der Sektor Energie mit EUR 6,830 Mrd., davon je rund einen Drittel die Bereiche Kernbrennstoffversorgung, Reaktoren und Dienstleistungen sowie nukleare Entsorgung. Im Sektor Steckverbindungen (Connectique) nahm der Umsatz um 2,3% zu, dies nach Berücksichtigung des Verkaufs der Military Aerospace Industry und der Cable & Assembly sowie der Dollarabwertung. Der Erwerb des Sektors Übertragung und Verteilung (Transmission & Distribution) von der Aistom wurde erst am 9. Januar 2004 wirksam, so dass er im Abschluss 2003 noch nicht sichtbar ist.
Das operative Ergebnis der Areva-Gruppe stieg gegenüber 2002 um 90% auf EUR 342 Mio. Es setzt sich zusammen aus dem Ergebnis von EUR 523 Mio. des Energiesektors und dem Verlust von EUR 114 Mio. des Steckverbindungssektors. Der Verlust umfasst eine Abschreibung von EUR 135 Mio. für die jetzt abgeschlossene Restrukturierung. Im laufenden Jahr sollte auch die Connectique in die Gewinnzone kommen. Der operative Cashflow der Areva-Gruppe erreichte EUR 902 Mio. gegenüber EUR 618 Mio. im Jahr 2002 und das EBITDA (operatives Bruttoergebnis vor Kosten für Abschreiber, Restrukturierung, Finanzierung und Steuern) EUR 937 Mio. In der Finanzrechnungen konnte die Gruppe durch den Verkauf weiterer Total-Anteile ein Ergebnis von EUR 334 Mio. erzielen. Damit finanzierte sie anfangs 2004 zum Teil den Erwerb des Alstom-Übertragungs- und -Verteilgeschäfts. Ferner leistete die Gruppe 2003 eine Anzahlung von EUR 150 Mio. an die Urenco für eine 50%-Beteili-gung an der ETC.
Schliesslich nahm die Areva eine Neubewertung der künftigen Lasten aus der Stilllegung der Kernanlagen vor. Der Löwenanteil betrifft die Stilllegung der Wiederaufarbeitungsanlage La Hague. Sie wird frühestens 2015 beginnen und mindestens bis 2040 dauern. Die neue Kostenschätzung weicht mit EUR 12,32 Mrd. nur wenig von der früheren Schätzung ab. Vertragsgemäss werden die Wiederaufarbeitungskunden dazu annähernd EUR 8 Mrd. beisteuern. Die restlichen EUR 4,3 Mrd. hat die Areva zu finanzieren. Sie hat hierfür bis Ende 2003 EUR 2,22 Mrd. zurückgestellt. Bei einer normalen Rendite dürfte dies ausreichen, um die Kosten zum gegebenen Zeitpunkt zu decken.
Quelle
P.B. nach Areva-Medienmitteilung, 16. März 2004