Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/218163

<h2>SubmittedText<h2><p>Ich bitte den Bundesrat um Antworten auf folgende Fragen: </p><p>1. Was ist der Stand der Planung des Bundesrats für den neuen Aktionsplan Biodiversität ab 2024, nachdem die Erarbeitung des Aktionsplans 2017 volle fünf Jahre gedauert hatte?</p><p>2. Ein neuer Stakeholder-Prozess zur Erarbeitung von Massnahmen, welche die Erreichung der Ziele der Strategie Biodiversität Schweiz des Bundesrates auch tatsächlich ermöglichen, ist wichtig. Wann plant der Bundesrat, diesen Prozess zu starten? </p><p>3. Soll der Aktionsplan "Biodiversität aus Sicht der Zivilgesellschaft" für den neuen Aktionsplan 2024 als Grundlage benützt werden? Wenn ja, wie genau? Wenn nein, warum nicht?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>1-2) Grundlage für den Entscheid des Bundesrates über eine nächste Phase ab 2024 des "Aktionsplans Strategie Biodiversität Schweiz" ist die Wirkungsanalyse der laufenden Massnahmen des Aktionsplans. Das zuständige Bundesamt für Umwelt (BAFU) wird dem Bundesrat die Resultate aus der Wirkungsanalyse Ende 2022 unterbreiten. Die nächste Phase des Aktionsplans ist derzeit in Vorbereitung. Es ist geplant, in diesen die Stakeholder einzubinden.</p><p>3) Im "Aktionsplan Biodiversität Schweiz: Anforderung aus Sicht der Zivilgesellschaft" (BirdLife Schweiz, Pro Natura, WWF Schweiz, 2017) haben die Verfasser aus Eigeninitiative die Informationen aus dem Stakeholderprozess aufgearbeitet, den das BAFU 2012 im Anschluss an den Bundesratsentscheid zur "Strategie Biodiversität Schweiz" angestossen hatte. Das Dokument ist deshalb ein wertvolles Nachschlagewerk und hilfreich für die Erarbeitung der nächsten Phase des Aktionsplans Strategie Biodiversität Schweiz. Die beschriebenen Massnahmen und Umsetzungsansätze werden bei der Erarbeitung des Aktionsplans Biodiversität 2024 geprüft und gegebenenfalls in aktualisierter Form eingebaut.</p>  Antwort des Bundesrates.