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"Das Heim gliedert sich in einen Ostflügel rheinwärts und einen Westflügel in Richtung Elsässerstrasse. In jedem Flügel bilden etwa 12 Zimmer pro Stockwerk eine Wohneinheit mit Aufenthaltsraum, Teeküche, Sitzgelegenheiten in Gangnischen und auf den Terrassen im Freien. Jedes Zimmer erhält einen Garten- resp. Terrassensitzplatz im Freien, in den oberen Geschossen einen Balkon. Der Sitzplatz ist «rollstuhlgängig». Im Erdgeschoss beim Eingang sind Gemeinschaftsräume, die sich gegen den Park öffnen: Cafeteria mit Kiosk, Leseraum, Aufenthalts- und Speisesaal. Namhafte Künstler haben zu deren Ausstattung beigetragen.
Diese Räume sind auch für aussenstehende Quartierbewohner offen. Von hier aus erreicht man den Coiffeursalon. Etwas weiter rheinwärts befindet sich eine Arztpraxis. Der Blick aus den Zimmern rheinaufwärts gibt in den oberen Stockwerken das ganze Stadtpanorama frei. Psychisch und geistig behinderte Betagte finden im Maisonette-Bereich, in einer geschützten Abteilung, Unterkunft, mit eigener Aufenthaltsmöglichkeit im Freien. Die Terrassen auf der Parkseite und die Nähe des Rheines wecken Assoziationen zu Reling und Schiffsdeck. Auf der Strassenseite wird der Massstab der geschlossenen Randbebauung aufgenommen.
Konstruktion: Ganzer Bau in Beton resp. Backstein. Decken in Eisenbeton, Fassaden aussenisoliert nach dem Compactsystem (Isolationsstärken 8-10 cm) und mit Verputz. Die Rückstaffelung des Gebäudes auf der Parkseite (Gartenterrassen) erforderte Deckenlastübertragungen via Betonscheiben senkrecht zur Fassade in den Achsen des Rastersystems von 7,50 m. Die Aussteifung gegen Wind- und Erdbebenkräfte erfolgt vorwiegend durch die massiven Lift-und Treppenhauswände."