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An der 14. Generalversammlung der Swisscom AG in Zürich nahmen 1'941 Aktionärinnen und Aktionäre teil, die 84,3% der Aktienstimmen vertraten. Die Zahl aller registrierten Swisscom-Aktionäre lag Ende März 2012 bei rund 68'000.
Laut dem Präsidenten des Verwaltungsrates, Hansueli Loosli, kann Swisscom auf ein ereignisreiches Jahr mit Licht und Schatten zurückblicken: "Die Wachstumsfelder lagen wie auch im Vorjahr bei den mobilen Datendiensten und beim Fernsehgeschäft, das zweistellige Wachstumszahlen erreichte. Trotzdem liessen sich die stetig sinkenden Preise im Schweizer Kerngeschäft nicht vollständig kompensieren. Geprägt war das Jahr 2011 in der Schweiz auch durch die sehr hohen Investitionen in die Netze der neuesten Generation. In Italien führten die wirtschaftlich schwierige Lage und steigende Zinsen zu reduzierten Wachstumsaussichten und höheren Kapitalkosten. Als Folge davon wurde der Wert der Beteiligung Fastweb korrigiert."
Die Aktionäre genehmigten den Jahresbericht, die Konzernrechnung sowie die Jahresrechnung 2011 und folgten dem Antrag des Verwaltungsrates, die ordentliche Dividende auf CHF 22 brutto (Vorjahr CHF 21) pro Aktie festzusetzen. Damit wurde die Dividende zum zehnten Mal in Folge erhöht. Die Ausschüttung ermöglicht Swisscom gleichzeitig eine weitere Reduktion der Nettoverschuldung und damit eine erhöhte finanzielle Flexibilität. Die Dividendenrendite liegt - gemessen am aktuellen Börsenkurs - bei über 6 Prozent. Die Dividendensumme beträgt CHF 1'140 Mio. Am 13. April 2012 wird nach Abzug der eidg. Verrechnungssteuer von 35% eine Nettodividende von CHF 14.30 pro Aktie ausbezahlt.
Die Versammlung erteilte den Mitgliedern von Verwaltungsrat und Konzernleitung für das Geschäftsjahr 2011 Entlastung. In einer Konsultativabstimmung nahm die Versammlung den Entschädigungsbericht zustimmend zur Kenntnis. Der Antrag eines Aktionärs auf Durchführung einer Sonderprüfung betreffend des Erwerbs von Fastweb wurde grossmehrheitlich mit 92,8% der Stimmen abgelehnt.
Als neues Mitglied des Verwaltungsrats wurde Barbara Frei (1970) gewählt. Sie ist seit 2010 als Länderverantwortliche von ABB in Italien tätig und führt die Region Mediterranean, die Südeuropa, den Maghreb und Israel umfasst. Ihre berufliche Karriere startete die promovierte ETH-Ingenieurin 1998 bei ABB Schweiz, ist seit 2005 im Top-Management und war bis 2010 Länderverantwortliche in Tschechien. Barbara Frei löst im Verwaltungsrat Othmar Vock ab, der zurückgetreten ist.
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