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Digitalisierung des Content-Marketing
Das Teilen von Content, von Inhalten, ist eine Art des Storytelling bzw. des Geschichtenerzählen und wenn wir Content-Marketing als eine Methode für Storytelling betrachten, um den Verkäufer oder Dienstleister direkt mit den Kunden zu verbinden, ist es kein neuer Ansatz im Marketing.
Die Ursprünge des Content-Marketing
Der Aufstieg des Content-Marketings kann bis ins Jahr 1732 zurückverfolgt werden, als Ben Franklin die erste Ausgabe von Poor Richard’s Almanack veröffentlichte und 25 Jahre lang weiterhin veröffentlichte. Er schuf Inhalte, die Leute lesen wollten, um sein Druckgeschäft zu vermarkten. Der Inhalt zog eine grosse Anzahl von Lesern an, was gut war, weil er Menschen und die öffentliche Meinung beeinflussen konnte, während er sein Druckgeschäft ausbaute.
Content-Marketing für Frauen
Die Firma Procter & Gamble ist ein Pionier im Content-Marketing. In den 1930er Jahren kreierte das Unternehmen das Konzept von Seifenopern, indem es Radioinhalte für Frauen produzierte. Das Unternehmen nutzte den Rundfunk, um eigene Marken wie Duz und Oxydol zu unterstützen und zu bewerben. Später folgten ihnen andere Haushaltsmarken (z. B. Colgate-Palmolive) und blieben bei den Shows, als sie zum Fernsehen wechselten. Procter & Gamble hat sehr gute Arbeit geleistet, denn nachdem sie eine Fangemeinde erwachsener Frauen aufgebaut hatten, konnten sie ihre Marketingbotschaften in unterhaltsamen Inhalten verbreiten und ein voll engagiertes Publikum damit erreichen.
Content Marketing auf Websites
In den späten 1990er Jahren veränderte das Internet die Spielregeln. Viele Websites wurden zum Leben erweckt und eine neue Ära des Content-Marketing war angebrochen. Unternehmen drangen allmählich in den Online-Bereich vor und begannen, mit Agenturen für Website-Development bzw. Website-Entwicklung zusammenzuarbeiten. In der digitalen Revolution spielten nur wenige Schlüsselmedien und Netzwerke eine besondere Rolle für die Bedeutung des Content-Marketing. Websites wurden zum virtuellen Schaufenster von Unternehmen. Die Menschen müssen ihre Häuser nicht mehr verlassen, um sich mit Marken zu treffen, Produkte auf E-Commerce Websites zu kaufen oder mit Unternehmen zu kommunizieren.
Blogs waren die ersten Online-Content-Kreationen. Der erste Blog wurde 1994 erstellt. Zu Beginn wurden Blogs als persönliches Online-Tagebuch genutzt, und später übernahmen Unternehmen Blogs als Forum, um ihr Publikum zu erreichen und ihre Markenbekanntheit zu steigern. Blogs wurden zum ersten weit verbreiteten Tool für Content-Marketing, da sie länger als ein Social-Media-Beitrag sind und mehr Personalisierung gestatten als eine Website.
2003 gründete Mark Zuckerberg Facebook und danach war nichts mehr wie vorher. Die Plattform Facebook ist das weltweit beliebteste Social-Media-Netzwerk. Es gibt jede Menge Geschäftsseiten auf Facebook, da es ein ausgezeichneter Kanal für B2C-Marketing ist. Facebook ermöglichte die sofortige zweiseitige Kommunikation zwischen Marken/Unternehmen und Kunden.
Dem Vorreiter Facebook folgten viele andere Social-Media-Websites, die für verschiedene Kundensegmente aufgebaut wurden. LindkedIn beispielsweise wurde für karriereorientierte Berufstätige entwickelt, Twitter wurde als Texting-Plattform gegründet, Instagram wurde um Fotos herum konzipiert und YouTube wurde als Website zum Teilen von Videos gegründet.
Eine geschickte Nutzung von Social Media Marketing kann Ihnen zusätzlichen Umsatz und mehr Kunden bringen und Bindung und Engagement Ihrer vorhandenen Kunden stärken.
Was uns die Geschichte des Content Marketing lehrt
Man sagt, dass sich Geschichte wiederholt. Das gilt auch für Content-Marketing. Unternehmen können von der Analyse der Geschichte des Content-Marketings profitieren, da wir aus seinen Mustern und Trends einige wertvolle Lehren ziehen können.
- Zunächst ist es unerlässlich, Ihre Zielgruppe zu kennen. Wenn Sie sie besser kennenlernen, können Sie den Kanal und die Art der Inhalte auswählen, an denen sie wirklich interessiert ist. Procter & Gamble zum Beispiel hat Hausfrauen effektiv angesprochen. Sie wussten genau, wo und wann sie zu erreichen waren und wie sie sie durch die Erstellung geeigneter Inhalte einbeziehen konnten.
- Zweitens müssen Marken die Effektivität und Effizienz Ihrer Content-Strategie ständig verbessern. Dies bedeutet, dass Inhalte nicht nur an das Publikum angepasst werden müssen, sondern auch an die Anforderungen jedes Kommunikationskanals, der sich aufgrund technologischer Innovationen von Zeit zu Zeit ändert.
- Drittens muss der Fokus der Marke auf Qualität statt Quantität liegen. Das Verbreiten von Inhalten auf weniger Kanälen mit Fokus auf dem Zielpublikum kann effektiver sein.
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