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Myelomeningozele vs. Meningozele
Links im Bild: Es liegt eine bereits weit fortgeschritten epithelialiserte Myelomeningozele mit Trübung der Arachnoidea vor, obschon das Kind nur wenige Stunden alt ist. Rechts im Bild: Es handelt sich um eine nicht wie üblich mit normal aussehender Haut bedeckte Meningozele, wie dies im Bild unten bei einem anderen Patienten erkennbar ist, sondern um eine ungenügend mit Haut bedeckte Form. Intraoperativ fand sich ein mit Liquor gefüllter zystischer Hohlraum mit einer feinen stielförmigen Fortsetzung zum spinalen Subarachnoidalraum. Abgesehen vom Vorliegen allfälliger neurologischer Ausfallserscheinungen und deren Muster sowie den Ergebnissen einer präoperativen Bildgebung mit Ultraschall und MRI spricht im Bild des anderen Patienten das Vorliegen von soliden Strukturen an der Kuppe des Gebildes für eine Myelomeningozele. Schwierig kann die Abgrenzung zwischen beiden Formen von dysrhaphischen Anomalien (Myelomeningozele versus Meningozele) sein, wenn der zystische Anteil geplatzt ist und sich der Inhalt entleert hat, wie dies im Bild unten bei einer Myelomeningozele mit Spontanperforation der Fall ist.
Links im Bild: Zystisches Gebilde sakral mit peripher rötlicher und zentral weisser Verfärbung bei einem Neugeborenen. Auf der Kuppe des Gebildes nicht klar definierbare und solide Struktur. Rechts im Bild: Zystisches, halbkugeliges Gebilde über dem Sakrum bei einem Neugeborenen, das zum Teil von einer feinen Hautschicht bedeckt ist.