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Vor einigen Wochen hatte die Internetplattform CitizenGo für Unterstützung für Petr Jašek gebeten, weil er im Sudan grundlos der Spionage beschuldigt wurde und von der Todesstrafe bedroht war. Über 391’000 Menschen weltweit hatten die Petition unterstützt und zumindest erreicht, dass Todesstrafe und Hinrichtung abgewendet werden konnten. Zudem wurde einer der drei Mitangeklagten wegen Mangels an Beweisen freigelassen.
Obwohl die Todesstrafe abgewendet werden konnte, geht der Kampf um das Leben von Petr Jašek weiter: Am 29. Januar 2017 wurde er nun zu lebenslanger Haft, die im Sudan 20 Jahre beträgt, verurteilt. Der Schuldspruch wurde mit Spionage, dem verbreiten von Gerüchten, verbotenem fotografieren militärischer Anlagen und der Untergrabung der Autorität des Staates begründet. Die mitangeklagten Sudanesen, Pastor Hassan Kodi und den Studenten Abdulmonem Abdulmawla, verurteilte das Gericht zu jeweils 12 Jahren Haft wegen Beihilfe zur Spionage sowie den anderen Petr Jašek zur Last gelegten Delikten.
Die Anwälte der Verurteilten bemühen sich derzeit mit internationaler Unterstützung um ein Berufungsverfahren. Zudem versucht die tschechische Regierung weiterhin, die Freilassung der Verurteilten zu erwirken. Die Forderung nach Amnestie und Freilassung der Verurteilten wird umso erfolgreicher sein, je mehr Unterstützung sie findet. Deshalb fordert CitizenGo auf: „Unterzeichnen Sie jetzt unsere neue, an Omar Hassam al-Bashir, den Präsidenten des Sudan, gerichtete Petition mit der Forderung nach einer Amnestie für die Verurteilten und deren unverzüglicher Freilassung. Gemeinsam können wir diese erreichen!“
Eduard Pröls vom Team von Citizen Go berichtet zudem: „Meine Kollegin Miriam, die in Kontakt mit den Familienangehörigen Petr Jašeks steht, hat mir berichtet, wie betroffen diese von dem Schuldspruch sind. Deshalb möchte ich Sie bitten, neben der Unterstützung der Forderung nach Amnestie auch für Petr Jašek und seine Familie zu beten, falls Ihnen dies möglich ist.“