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|Quelle||Collection Cinémathèque suisse / Nachlass René Hubert|
|Art||Foto¸ 20x25cm|
|Ort/Datum||Culver City¸ 1931|
|Inhalt||Ramon Navarro als Lieutnant Willi (Mitte)¸ Helen Chandler als Laura (rechts¸ stehend) und Carrie Daumery als Haughty Casino Dowager (links¸ sitzend) im Film "Daybreak" (1931). René Hubert hat für diesen Film die Kleider entworfen. Photograph : Metro-Goldwyn-Mayer (MGM) 540-56|
mexikanisch-US-amerikanischer Schauspieler
Ramón Novarro; eigentlich Ramón Gil Samaniego (* 6. Februar 1899 in Durango, Mexiko; † 30. Oktober 1968 in Los Angeles, Kalifornien) war ein mexikanisch-US-amerikanischer Schauspieler und gelegentlicher Regisseur. Gegen Ende der Stummfilmzeit und in den frühen Tonfilmtagen zählte er zu den beliebtesten Stars in Hollywood.
Ramón Novarro wurde als ältestes von 14 Kindern eines Zahnarztes geboren und war ein Großcousin der Schauspielerin Dolores del Río. In seiner Jugend studierte er Musik und nahm Gesangsunterricht. Mit seiner Familie floh er 1916 vor der Mexikanischen Revolution nach Los Angeles, wo er sich zunächst im Umfeld von Theater- und Unterhaltungsindustrie als Balletttänzer, Klavierlehrer und singender Kellner durchschlug. Ab 1917 arbeitete er als Statist in diversen Filmen und trat mitunter mit seiner Schwester auf, so auch in Rudolph Valentinos berühmter Tangoszene aus The Four Horsemen of the Apocalypse. Er lernte die Autorin Mary O’Hara kennen, über die er den Regisseur Rex Ingram kennenlernte. Ingram vermittelte Novarro daraufhin einen Vertrag bei der Metro Pictures Corporation. Das Studio wollte zunächst den Künstlernamen Ramón Navarro, jedoch unterlief der Sekretärin ein Tippfehler und es wurde Ramón Novarro daraus.
Im Jahre 1922 gelang ihm mit Der Gefangene von Zenda nach dem gleichnamigen Roman unter der Regie von Rex Ingram in einer wesentlichen Nebenrolle an der Seite von Alice Terry der Durchbruch. Mit dem Ehepaar Ingram-Terry drehte Novarro noch eine Reihe weiterer Filme, die seinen beginnenden Ruhm als attraktiver Darsteller in romantischen Mantel- und Degenfilmen festigten, etwa Scaramouche. Novarro kam vor allem bei den weiblichen Kinogängern sehr gut an; für seinen Film The Arab, einem nur vage kaschierten Remake von Der Scheich, wurde er als „neuer Valentino“ angepriesen. Fast das gesamte Jahr 1925 war er mit den nicht endenwollenden Dreharbeiten zu Ben Hur beschäftigt, in dem er die Hauptrolle spielte. Der Film sollte sich am Ende als größter Kassenerfolg seit Die Geburt einer Nation erweisen und machte aus Novarro einen Star, der wöchentlich über 6.000 Dollar verdiente. Es folgten einige romantische Komödien und aufwändig produzierte Melodramen, so Lovers? aus dem Jahr 1927, wieder mit Alice Terry unter der Regie von Rex Ingram, und Ernst Lubitschs stummer Verfilmung der Operette Alt-Heidelberg an der Seite von Norma Shearer.
Seine Karriere geriet Ende der 1920er-Jahre mit dem Aufkommen des Tonfilmes wegen seines starken mexikanischen Akzents in Gefahr. Das Studio nahm sich Zeit dafür, ein passendes Vehikel für Novarro zu finden, wie sich Metro-Goldwyn-Mayer (MGM) unter der umsichtigen Politik von Louis B. Mayer ohnehin nur behutsam der neuen Technik öffnete. Das Studio wählte schließlich die Südseeromanze The Pagan, die überwiegend als Stummfilm gedreht wurde, in der Novarro allerdings ein Lied sang und die meiste Zeit mit nacktem Oberkörper und in einem Sarong spielte. Die Presse war angetan von seiner Singstimme und sagte ihm eine große Tonfilmkarriere voraus. Eine Zeitlang profilierte sich der Schauspieler noch in Musicals wie In Gay Madrid, doch anders als Greta Garbo, mit der er 1931 Mata Hari drehte, konnte Novarro nicht entscheidend von dem neuen Medium Tonfilm profitieren. Seit der Weltwirtschaftskrise waren romantische Liebhaber wie er oder John Gilbert allmählich weniger gefragt. 1930 war Novarro als Regisseur verantwortlich für die spanischen und französischen Versionenfilme von Call of the Flesh, in denen er jeweils auch die Hauptrolle spielte. Seine Gage betrug jeweils 25.000 US-Dollar. Weitere Pläne, als Regisseur zu arbeiten, zerschlugen sich.[1] Nach einer Reihe von Flops und schlechten Rollen, darunter als chinesischer Liebhaber von Helen Hayes in The Son-Daughter und weltmännischer Verführer in der Arthur Schnitzler-Verfilmung Daybreak beendete das Studio 1934 den Vertrag, Anlass war der künstlerische und finanzielle Reinfall von Laughing Boy mit Novarro als unglücklich verliebtem Angehörigen der indigenen Bevölkerung.
René Hubert arbeitete als Kostümdesigner in folgenden Produktionen mit Ramón Novarro
1931 Daybreak
Quelle Biografie:

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