Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/260672

<h2>SubmittedText<h2><p>Auf der Autobahn A1 zwischen Oftringen AG und Suhr AG ist der Deckenbelag abgenutzt und muss erneuert werden. Aus Sicherheitsgründen wurde eine Temporeduktion auf 100 km/h vorgenommen. Von der Massnahme sind täglich tausende Pendlerinnen und Pendler und das regionale- und überregionale Gewerbe betroffen.</p><p>&nbsp;</p><p>1. Wie lange ist dem Bundesamt für Strassen (ASTRA) der schlechte Zustand des Streckenabschnitts zwischen Oftringen AG und Suhr AG bekannt?</p><p>2. Was sind die Gründe für das Versäumnis der rechtzeitigen Instandstellung des genannten Streckenabschnitts?</p><p>3. Mit welchen Massnahmen will das Bundesamt für Strassen (ASTRA) in Zukunft solche Versäumnisse und damit Temporeduktionen auf Autobahnabschnitten verhindern?</p><p>4. Welche weiteren Streckenabschnitte auf Autobahnen sind momentan von einer Temporeduktion infolge Versäumnis einer rechtzeitigen Instandstellung betroffen?</p><p>5. Bei welchen weiteren Streckenabschnitten auf Autobahnen sind in nächster Zeit infolge Versäumnis der Instandstellung mit Temporeduktionen zu rechnen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>1. Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) hat im Spätherbst 2023 festgestellt, dass der Zustand des Deckbelags zwischen Oftringen und Suhr schlechter ist als erwartet und dadurch die Verkehrssicherheit beeinträchtigt ist.</p><p>2. Beim Deckbelag auf dieser Strecke handelt es sich um Drainageasphalt. Dieser reduziert die Lärmbelastung und kann Regenwasser besser ableiten. Der Nachteil beim Einsatz von Drainagesphalt ist, dass die effektive Lebensdauer nicht genau vorausgesagt werden kann. Um eine normkonforme Qualität des Belags zu erreichen, können die Instandsetzungsarbeiten bei diesem Belagstyp nur bei entsprechenden Lufttemperaturen realisiert werden. Im Spätherbst 2023 konnten daher keine Instandsetzungsarbeiten mehr vorgenommen werden. Aus Sicherheitsgründen wurde deshalb eine Temporeduktion notwendig, bis die im März 2024 vorgesehenen Instandsetzungsarbeiten abgeschlossen sind.</p><p>3. Die Planung und damit auch der Zeitpunkt der Realisierung von Unterhaltsmassnahmen an den Nationalstrassen richtet sich massgeblich nach deren Zustand. Der Zustand wird in regelmässigen Abständen erfasst. Daraus abgeleitet werden Umfang und Zeitpunkt für die Unterhaltsmassnahmen festgelegt, nach folgenden Kriterien: Ausnutzung der Lebensdauer, geringe Beeinträchtigung des Verkehrsflusses und verfügbare finanzielle Mittel. Neu gewonnene Erkenntnisse, wie zum Beispiel im vorliegenden Fall zur Lebensdauer der Fahrbahn, werden im Rahmen des kontiniuerlichen Verbesserungsprozesses bei der zukünftigen Aktualisierung der Unterhaltsplanung berücksichtigt.</p><p>4./5: Auf keinen weiteren Streckenabschnitten der Nationalstrassen.</p>