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Im Brandschutzwesen stellt die Personensicherheit der Nutzer oder Besucher das oberste Schutzziel dar. Die grösste Gefahr für die Personensicherheit ist der entstehende toxische Brandrauch, welcher mit ca. 90% die Hauptursache für Todesfälle bei Bränden ist.
Aus diesem Grund ist eine kontrollierte Rauchgasabführung im Brandfall essientiell, insbesondere bei Bereichen mit einer hohen Personenbelegung, wie z.B. Veranstaltungsräume. Ziel hierbei ist es, die Rettungswege für die anwesenden Personen, aber auch die Angriffswege für die Feuerwehr in einem ausreichenden Mass und Zeitraum raucharm zu halten.
Neben der computergestützten Brandsimulation, welche oftmals zur Hilfe für die Auslegung einer Entrauchungsanlage dient, werden zunehmend Warmrauchversuche zur visuellen Kontrolle des umgesetzten Entrauchungskonzepts genutzt. Warmrauchversuche werden ausserdem zur Untersuchung einer Ist-Situation in einem Bestandsgebäude angewendet.
Mit der Warmrauchmaschine von Gruner können Brandszenarien in unterschiedlichem Ausmass skaliert dargestellt werden. Die Energiefreisetzungsraten der Versuchseinheit lassen sich mithilfe von Ähnlichkeitsgesetzten auf reale Brandszenarien übertragen. Sie eignet sich für grosse und kleinere Räumlichkeiten, um beispielsweise Abweichungen zur Projektierung von Brandmeldeanlagen zu untersuchen. Die verwendeten Stoffe hinterlassen keine Rückstände, sodass die Versuche für das Gebäude völlig schadlos sind. Wir haben bereits in sehr sensiblen Gebäuden wie der Elbphilharmonie, Kunstgalerien, Bibliotheken, u. ä. Versuche durchführen können.