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Der Autoverkehr in Stockholm hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen, so dass immer mehr Zeit durch Warten verloren geht und die Umweltbelastung steigt, klagt die liberale Boulevardzeitung Expressen: «Stockholm ist ein Ort, der Menschen anzieht. Das erhöht zwangsläufig den Autoverkehr. Der Autoverkehr nimmt generell aber auch dann zu, wenn es der Wirtschaft gut geht. 2010 nahm in Schweden der Kohlendioxidausstoß des Verkehrs um 100’000 Tonnen zu – trotz aller umweltfreundlichen Autos.
Seit die Maut eingeführt wurde, haben sich die Umweltbedingungen in der Stadt trotzdem weiter verschlechtert. Es sei deshalb höchste Zeit, die City-Maut in Stockholm zu erhöhen, schreibt das liberale Blatt. Der öffentliche Personen-Nahverkehr sei ein lebenswichtiger Baustein dafür, dass Stockholm weiter wachsen und eine moderne Stadt bleiben kann. Und als Juwel sollte eine U-Bahn den öffentlichen Nahverkehr krönen.
Als die Einführung einer City-Maut diskutiert worden war, stilisierte die Moderate Sammlungspartei dies in Stockholm zu einer Klassenfrage: Eine solche Abgabe würde vor allem Niedrigverdiener belasten. Unterdessen unterstützt eine Mehrheit der Bevölkerung sogar eine Erhöhung der Maut.
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keine