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Jacqueline Badran (53, SP) peilt ihre erste Wiederwahl in den Nationalrat an.
Welches war Ihr bestes Schulfach, welches das schlechteste?
Mathematik und Sport die besten. Französisch und Latein mit Abstand die schlechtesten – was ich heute in Bern schwer büsse.
Welche Superkraft hätten Sie gerne?
Mich in der Zeit zu verschieben – vor allem in die Zukunft.
Wer ist Ihr Vorbild?
Emma Peel – (aus der 60er-Kultserie «Schirm, Charme und Melone»).
Haben Sie schon einmal gekifft?
Ja sicher. Wer aus meiner Generation nicht?
Ihre Lieblingsgestalt in der Geschichte?
Mit Rosa Luxemburg, Rousseau, Gandhi und Migros-Dutti wäre ich gerne für Monate auf einer einsamen Insel.
Erzählen Sie Ihren Lieblingswitz.
Ein Kapitalist, ein Arbeiter und ein Politiker sitzen um einen Tisch. Vor ihnen zehn Guetsli. Da nimmt der Kapitalist neun Guetsli zu sich und sagt zum Politiker: Pass auf – der Arbeiter will dir dein Guetsli wegnehmen.
Wurden Sie schon einmal verhaftet?
Ja. Während der 80er-Jugendunruhen – an einem Strassentheater völlig grundlos. Das hat mir eine dreiseitige Fiche beschert.
Wie viel verdienen Sie?
1,6-mal mehr als meine Assistentin.
Mit wem würden Sie nie ein Bierchen trinken gehen?
Mit niemandem, weil ich Bier gar nicht mag.
Wohin gehen Sie am liebsten in die Ferien?
Ins Engadin – meine zweite Heimat. Dort habe ich früher 16 Winter lang Skischule unterrichtet.
Wie alt waren Sie, als Sie wirklich wussten: «Ich will in die Politik»?
Zwischen 12 und 30. Es war ein gradueller Prozess, bis ich mit 30 – also spät – in die SP eintrat.
Würden Sie Flüchtlinge bei sich aufnehmen?
Ja, für zwei Mädchen oder junge Frauen würde ich mir Zeit und Platz nehmen.
Sind Sie tätowiert?
Ich bin garantiert untätowiert, ungepierct und unbeschmuckt und meist auch ungeschminkt.