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Simulink Verification and Validation

Simulink Verification and Validation stellt Ihnen eine API zum Analysieren und Simulieren von einem oder mehreren referenzierten Modellen, Subsystemen oder Atomic Subcharts im Modell zur Verfügung. Es kann über die Kommandozeile auf alle Komponententestfunktionen zugegriffen werden, oder sie können auch in MATLAB® Scripts integriert werden.
Die Funktion zur Harness-Modell-Erstellung ermöglicht Ihnen, ein Atomic Subsystem oder ein durch ein größeres Regelsystem-Modell referenziertes Modell zu isolieren, damit es zur zusätzlichen Prüfung und Analyse als Harness-Modell extrahiert werden kann. Sie können dieses Harness-Modell zum ausführlichen Testen von zu entwickelnden Komponenten verwenden oder wenn das übrige Systemmodell nicht für die Simulation zur Verfügung steht.
Die Funktion zur Harness-Modell-Erstellung nimmt automatisch die Schnittstellenkonfiguration für die Ein- und Ausgänge auf der obersten Modellebene vor. Das schließt auch komplexe, weit verschachtelte Busse mit ein. Subsystemabhängigkeiten, wie z. B. External Data Stores, sind in das Harness-System integriert und mit den neuen Modelleingängen verknüpft. Alle erforderlichen Signalbezeichnungen und -verbindungen werden automatisch vorgenommen und entsprechen den Attributen der dem Test unterzogenen Komponente.
Mithilfe der Datenprotokollfunktion können Sie während der Closed-Loop-Simulation die Eingangssignale erfassen und dann die protokollierten Testvektoren erneut zum Simulieren des Harness-Modells verwenden. Da das zugrunde liegende Datenformat kompatibel mit Simulink Design Verifier™ ist, können Sie die in Simulink Design Verifier vorhandene Testerstellungsfunktion dazu verwenden, zusätzliche Testfälle zu generieren.
Beim Erstellen des Harness-Modells können über die Harness-Erstellungsfunktion auch die protokollierten Daten mit einbezogen und in den Signal Builder-Block importiert werden, damit sie dort bearbeitet werden können.
Harness-Modelle mit Signal Builder-Block können zur Fehlerbehebung und detaillierten Analyse eingesetzt werden. Der Signal Builder-Block in Simulink ermöglicht Ihnen, die Testvektoren grafisch zu bearbeiten und vorhandene Testdaten aus Tabellenkalkulationsprogrammen zu importieren.
Die Testausführungsfunktion gibt Ihnen die Möglichkeit, Testfälle gegen die Modelle und den generierten Code automatisch laufen zu lassen, und zwar in der Simulation und im SIL- bzw. PIL-Modus. Für die Modi SIL und PIL ist der Embedded Coder erforderlich.
Die Komponententestergebnisse können in den Data Inspector importiert werden, um dort weiter ausgewertet zu werden. Die Testausführungsfunktion kann in die Modellabdeckungs- und Codeabdeckungswerkzeuge integriert werden, damit zusätzliche Informationen über die Vollständigkeit der Tests erfasst werden können.
Im Signal Builder können die Testfälle mit externen Dokumenten, wie z. B. funktionellen Anforderungen und Testplänen, über das Requirements-Feld im Signal Builder-Fenster verknüpft werden. Auch können Sie den einzelnen Testfällen Assertions zuweisen, damit die Ergebnisse („bestanden“/“nicht bestanden“) automatisch analysiert werden können.