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Der Voranschlag (§ 74) umfasst die Laufende Rechnung und die Investitionsrechnung.
Die Gemeinden können den Voranschlag wie folgt unterbreiten:
- in der Form des Harmonisierten Rechnungsmodells (HRM), detailliert auf je drei Stellen der Dezimalklassifikation (Artengliederung und funktionale Gliederung).
- als eine zusammengefasste Form des HRM, ergänzt mit den Konti der Kostenrechnung (Modell KORE).
In Gemenden, die ihren Voranschlag nach dem Modell KORE erstellen, sind für jede Leistungsgruppe oder Leistung die direkten Kosten, die indirekten Kosten sowie die zurechenbaren Erlöse auszuweisen.(§75)
- als Globalbudget für die ganze Verwaltung oder Teile davon nach den Grundsätzen von WOV.
In Gemeinden, die ihre ganze Verwaltung oder Teile davon nach den Grundsätzen der WOV führen, umfasst der Voranschlag für die betreffenden Verwaltungseinheiten:
- die Globalbudgets, die Gemeindebeiträge und Investitionen. Die Leistungen sind nach Umfang und Qualität festzulegen.
- den Grundauftrag und die übergeordneten Ziele
- Informationen zu allfälligen gewerblichen Leistungen.
Das Globalbudget ist Teil des Leistungsauftrages der betreffenden Verwaltungseinheiten.
Projekt Kostenrechnung
Seit Anfang 2001 wird in den drei Gemeinden Eich, Hildisrieden und Sempach eine Kostenrechnung mit einheitlichem Kostenstellen- und Kostenträgerplan geführt. Auch wird beim Gemeindepersonal (Verwaltung, Schule, Werk-dienst) und bei der Behörde die Leistung erfasst. Ferner wurde eine Basis für einen Umlageschlüssel wie Gebäudenutzflächen und -nutzung erarbeitet.
Im Jahr 2003 wurde das Pilot-projekt "Sempachersee" auf acht weitere Gemeinden ausgeweitet: Ebikon, Hochdorf, Nebikon, Root, Rothenburg, Schüpfheim, Willisau-Land. Damit können die Kosten- und Leistungsrechnungen weiter verfeinert werden. (Siehe auch Pilotprojekt Eich, Hildisrieden, Sempach)