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Die neuen Bestellungen sackten im ersten Geschäftsquartal (Ende Juni) im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum um über die Hälfte auf 889 Millionen Euro ab, wie das Unternehmen am Mittwoch in Paris mitteilte. Der Auftragseingang sei "aussergewöhnlich niedrig" ausgefallen, zudem sei kein Auftrag mit einer Grösse von mehr als 100 Millionen Euro eingegangen, hiess es. Beim Umsatz allerdings profitierten die Franzosen vom Abschluss einiger wichtiger Projektmeilensteine. Der Erlös kletterte um 9 Prozent auf 1,75 Milliarden Euro. Die mittelfristigen Ziele für 2020 bestätigte das Management.
Das niedrige Auftragsvolumen spiegele die "sehr starke Geschäftsentwicklung" in den Monaten von April bis Juni nur unzureichend wieder, sagte Alstom-Chef Henri Poupart-Lafarge. Einige Teilaufträge wichtiger Transport-Projekte in Dubai und Italien hätten noch nicht verbucht werden können. In den kommenden Quartalen dürfte sich das Bild jedoch aufhellen. Alstom macht nach dem Verkauf der Energieerzeugungssparte an den US-Industriekonzern General Electric den Löwenanteil seiner Umsätze mit dem schwankungsanfälligen Geschäft mit Zügen, Bahnleitsystemen und Service.
(AWP)