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Das Wichtigste in Kürze
- Fünfjähriger war am Dienstag in 25 Meter tiefen Brunnenschacht gestürzt.
«Der kleine Haidar hat uns für immer verlassen», schrieb der leitende Berater des von den Taliban geführten Innenministeriums in Kabul, Anas Hakkani, im Onlinedienst Twitter. «Dies ist ein weiterer Tag der Trauer und des Kummers für unser Land.»
Der fünfjährige Haidar war am Dienstag in dem abgelegenen Dorf Schokak in der südafghanischen Provinz Sabul in den 25 Meter tiefen, ausgetrockneten Brunnenschacht gefallen. Rettungskräfte hatten zuletzt versucht, mit Bulldozern einen Zugang zu dem Jungen zu graben.
Nach offiziellen Angaben war der Junge bis auf den Grund des Schachts gefallen. Rettungskräften gelang es, ihn ein Stück nach oben zu ziehen, bevor er in rund zehn Metern Tiefe steckenblieb. Über einen an einem Seil befestigten Eimer wurde das Kind mit Essen und Wasser versorgt. Noch am frühen Freitagmorgen hatte es geheissen, Haidar sei noch am Leben.
Der Fall erinnert an den fünfjährigen Rayan, der Anfang Februar in Marokko in einen 32 Meter tiefen ausgetrockneten Brunnenschacht gestürzt war. Nach fünf Tagen konnte das Kind nur noch tot geborgen werden. Das Schicksal des kleinen Rayan hatte weltweit grosse Anteilnahme ausgelöst.