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Eisen spielt eine entscheidende Rolle bei wichtigen Körperfunktionen, insbesondere bei der Sauerstoffversorgung unserer Zellen. Dieser Beitrag beleuchtet die Mechanismen des Eisenverlustes während der Periode, gibt einen Überblick über die Ursachen eines Eisenmangels als Folge der Menstruation und bietet praktische Tipps und Informationen, um einen Mangel zu beheben oder ihm vorzubeugen.
Rund 500-mal haben Frauen in der Zeit von der Pubertät bis zu den Wechseljahren die Periode. Im Durchschnitt verliert eine Frau während ihrer Menstruation im 65 Milliliter Blut, insgesamt sind dies im Verlauf eines Frauenlebens ungefähr 30 Liter!
Ein Grossteil des körpereigenen Eisens ist im Blut gebunden. Als Teil des roten Blutfarbstoffs hilft Eisen, Sauerstoff aufzunehmen, der dann in alle Zellen des Körpers transportiert wird. Zwischen dem Verlust von Menstruationsblut und Eisenmangel besteht also eine direkte Verbindung.
Wird das verlorene Eisen nicht ausreichend ersetzt, können sich Eisenmangel-Symptome bemerkbar machen:
Der kontinuierliche Blutverlust führt insbesondere bei Frauen mit stärkeren oder anhaltenderen Blutungen zu:
Dass Frauen alle vier Wochen eine Blutung haben, ist eine neue Erscheinung in der Menschheitsgeschichte. Bis vor rund hundert Jahren war der weibliche Zyklus viel seltener.
Die Frauen wurden schon sehr jung schwanger, stillten lange und wurden danach schnell erneut schwanger. Schwangerschaft und Stillzeit wechselten sich mehrfach ab und die Frauen starben früh.1,2
Deshalb hatten Frauen deutlich weniger Menstruationszyklen als heute. Das heisst auch, ihr Eisenverlust durch die Periode war viel geringer.
Ein weiterer Schlüsselfaktor für den heute so häufigen Eisenmangel bei Frauen ist unsere moderne Ernährung. Früher gehörten Vollkorngetreide und Fleisch, insbesondere auch eisenreiche Innereien, zur normalen Nahrung. Mit den heutigen Essgewohnheiten haben diese traditionellen Eisenquellen an Bedeutung verloren. Viele Frauen, die sich sonst gesund ernähren, essen nur selten Fleisch oder vermeiden es bewusst. Andere konsumieren Fastfood oder Fertignahrung in denen kaum Vollkorngetreide enthalten ist.
Eisenmangel verursacht durch Menstruationsblutverlust, kann sich auf unterschiedliche Weise bemerkbar machen. Viele Frauen fühlen sich zunehmend schwach oder energielos. Dies ist oft ein Hinweis darauf, dass der Eisenspiegel im Körper gesunken ist. Da sich die Symptome schleichend entwickeln, wird der Mangel erst oft spät bemerkt.
Die 5 häufigsten Warnsignale für Eisenmangel sind:
Etwa jede 10. Frau hat eine zu starke Menstruation und verliert über 80 Milliliter Blut pro Regelblutung3. Der Grund für den hohen Blutverlust kann eine zu lange Periode (Menorrhagie) mit einer Menstruationsdauer von über 7 Tagen oder eine zu starke Periode (Hypermenorrhoe) sein. Frauen zwischen Ende 30 und Ende 40 sind besonders häufig davon betroffen.
Da eine starke Menstruation auch zu einem grösseren Eisenverlust führt, ist es nicht überraschend, dass bis zu 70 % der betroffenen Frauen unter Eisenmangel oder sogar Eisenmangelanämie leiden.
Anzeichen für eine Hypermenorrhoe können sein, dass Binden oder Tampons innerhalb von weniger als zwei Stunden vollständig durchgeblutet sind, dass Menstruationstassen sehr schnell voll sind oder dass man nachts aufstehen muss, um Tampons zu wechseln. Frauen mit einer starken Menstruation bemerken oft auch Blutklumpen im Menstruationsblut.
Folgende 5 Faktoren sind Anzeichen für eine starke Menstruation:
Meist haben starke Menstruationsblutungen keine schwerwiegenden, krankheitsbedingten Ursachen. Sie können aber die Lebensqualität stark beinträchtigen.
Folgende 5 häufige Faktoren können zu einer verstärkten Menstruation führen:
Für die Behandlung von starken oder langanhaltenden Menstruationsblutungen gibt es verschiedene medizinische Ansätze. 3 mögliche Optionen sind:
Wenn Sie einen Eisenmangel haben, gibt es mehrere Optionen.
Eine ausgewogene, eisenreiche Ernährung hilft mit, den Eisenmangel auszugleichen.
Zu den eisenhaltigen Lebensmitteln gehören unter anderem:
Eine Möglichkeit, den Eisenspeicher sehr schnell aufzufüllen, sind Eiseninfusionen. Diese Methode kann effektiv sein, birgt aber auch Risiken. Eine ausführliche Erläuterung zu den Vor- und Nachteilen dieser Methode findet sich unserem Beitrag "
Eiseninfusion bei Eisenmangel, ja oder nein? "
Frauen mit starker Menstruation oder tendenziell niedrigem Ferritinspiegel sollten eine Eisensupplementierung (Ergänzende Eisenversorgung zusätzlich zur Nahrung) in Betracht ziehen. Wichtig ist aber eine kontinuierliche Einnahme über einen längeren Zeitraum, nicht nur während der Tage der Menstruation. Die regelmässige Überprüfung der Eisenwerte durch medizinisches Fachpersonal ist hierbei empfehlenswert.
Bei starken Menstruationsblutungen, aber auch je nach Ernährungsgewohnheiten kann es schwierig sein, den Eisenbedarf ausschliesslich über die Nahrung zu decken. In solchen Fällen sind Nahrungsergänzungsmittel hilfreich.
Besonders empfehlenswert sind Präparate mit mikroverkapseltem Eisen, da diese Form der Supplementierung verträglicher ist und eine effektivere Eisenaufnahme ermöglicht. Weitere Informationen über die Vorteile von mikroverkapseltem Eisen erfahren Sie im Artikel " Mikroverkapseltes Eisen. "
Der Eisenbedarf von Frauen steigt nicht nur während der Menstruation, sondern auch in der Schwangerschaft und Stillzeit signifikant an. So benötigt eine schwangere Frau etwa die doppelte Menge an Eisen, um sowohl sich selbst als auch das wachsende Kind ausreichend zu versorgen.
Der durchschnittliche Eisenbedarf beträgt:
Neben Faktoren wie übermässigem Sport und strengen Diäten, die zu unregelmässigen oder ausbleibenden Menstruationszyklen führen können (bekannt als Amenorrhoe), hat auch Eisenmangel einen Einfluss auf den Zyklus.
Ein ausgeprägter Eisenmangel kann zu einer Verringerung der Intensität oder sogar zum vollständigen Ausbleiben der Menstruation führen. In solchen Fällen ist es wichtig, ärztlichen Rat einzuholen, um den Eisenhaushalt wiederherzustellen und aufrechtzuerhalten.
Die Menstruation kann einen signifikanten Einfluss auf den Eisenhaushalt einer Frau haben, insbesondere bei starken oder langanhaltenden Blutungen. Es ist wichtig, auf eine ausreichende Eisenversorgung zu achten, um Eisenmangel und dessen Auswirkungen zu vermeiden.
Eine ausgewogene, eisenreiche Ernährung, regelmässige Überprüfungen des Eisenstatus und gegebenenfalls eine Eisensupplementierung sind entscheidend für die Aufrechterhaltung eines gesunden Eisenlevels.
Bei starker Menstruation und aufgrund einiger unserer modernen Ernährungsgewohnheiten ist eine ausreichende Eisenversorgung ohne Nahrungsergänzungsmittel schwierig. Zur Vorbeugung eines Mangels eignet sich besonders gut mikroverkapseltes Eisen wie AndreaFer® Eisensticks.
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1. Warum verlieren Frauen während der Periode Eisen?
Eisen ist ein wesentlicher Bestandteil der roten Blutkörperchen. Diese werden mit dem Menstruationsblut während der Periode ausgeschieden. Frauen haben daher bis zur Menopause mit 15 mg einen höheren Eisenbedarf als Männer mit 10 mg.
2. Wann muss ich bei Verdacht auf Eisenmangel durch Periode zum Arzt
In folgenden Fällen sollten Sie sich von einer medizinischen Fachperson beraten lassen:
- Anhaltende Symptome wie Müdigkeit, Blässe, Haarausfall, Risse in den Mundwinkeln, Atemnot oder Herzklopfen
- Starke oder langanhaltenden Menstruationsblutungen
- Umstellung auf vegetarische oder vegane Ernährung
- Schwangerschaft: In der Schwangerschaft ist der Eisenbedarf erhöht und Eisenmangel kann das Risiko für Schwangerschaftskomplikationen erhöhen
- Unklare Symptome: Bei Unsicherheiten bezüglich der Symptome oder bei schwer einzuordnenden Beschwerden
3. Welche Nahrungsergänzungsmittel werden bei Eisenmangel empfohlen?
Es gibt spezielle Nahrungsergänzungsmittel und Medikamente zur Behandlung von Eisenmangel. Wir empfehlen AndreaFer® Eisen-Sticks mit mikroverkapseltem Eisen, das eine Reihe von Vorteilen bietet:
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2. Kein metallischer Nachgeschmack
3. Keine Magen-Darm-Beschwerden wie Verstopfung oder Übelkeit
4. Die Mikroverkapselung fördert eine effizientere Aufnahme des Eisens
5. Angenehmer Geschmack mit Himbeeraroma
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