Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03304.jsonl.gz/1116

Hallo Community
Ich frage hier kurz für meine Freundin, die kürzlich eine neue Stelle angetreten hat. Im Vertrag wurde ein Bruttolohn von CHF XY fixiert. Nun hat sie den ersten Lohn erhalten und auf der Lohnabrechnung wurde ein um CHF 400.- geringerer Bruttolohn ausgewiesen.
Sie hat daraufhin ihre Chefin kontaktiert und ihr wurde mitgeteilt, dass der Lohn im Vertrag zu hoch sei und man ihr einen neuen Vertrag zustellen werde. Man muss dazu sagen, dass sie die Stelle u.a. auch wegen dem Salär angenommen hat (Stelle mit Personalverantwortung).
Nebst dem Umstand, dass dies eine Frechheit sondergleichen darstellt, frage ich mich, ob dieses vorgehen überhaupt legal ist. Dass sie dagegen - vor allem in der Probezeit - nicht viel machen kann, ist klar, aber die Frage bleibt, ob Sie den im (von allen Parteien unterzeichneten) Vertrag defnierten Bruttolohn rückwirkend einfordern kann, bzw. die Firma ihr bis zum neuen Vertrag diesen Lohn zahlen muss.
Kennt sich da allenfalls jemand damit aus?
Für Anregungen wäre ich sehr dankbar, vielen Dank.
Viele Grüsse
Sandro