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Sie gehören zu den geselligsten, beweglichsten, muntersten und gemütlichsten aller Affen.
[* 6] Die sehr zahlreichen Arten leben
in größern Gesellschaften Zusammen und richten in Gärten und auf Mais- und Durrafeldern oft große Verwüstungen an. Die
Fortpflanzung scheint an keine bestimmte Jahreszeit gebunden zu sein, bei jeder Herde finden sich gleichzeitig
Säuglinge und Halberwachsene. In der Gefangenschaft pflanzen sich die meisten Arten ohne Umstände fort.
Der Pelz ist an der Oberseite goldigrot, an der Unterseite weiß; auch der Backenbart ist weiß; Gesicht, Ohren und Hände sind
schwarz, und um die Augen zieht sich ein fleischroter Ring. Dieser Affe findet sich von Westafrika bis Abessinien, aber spärlicher
als der vorige und mehr in Steppenwaldungen. Er ist mürrisch und reizbar, das gerade Gegenteil des vorigen.
Man findet sein Bildnis auf den ägyptischen Denkmälern und ihn selbst einbalsamiert in den Pyramiden. Die rußfarbene Meerkatze (Mohrenaffe,
C. fuliginosus Geoffr., s.
Tafel »Affen II«)
[* 7] ist 60 cm groß, mit ebenso langem Schwanz. Der Pelz ist auf der Oberseite braunschwarz,
auf der Unterseite grau, das Gesicht ist schwarz, das obere Augenlid fast rein weiß. Dieser Affe lebt an der Küste von Guinea
und kommt wie die beiden ersten häufig nach Europa. Er ist munter, sehr gelehrig, dabei gutmütig.