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Bis 5,5 cm gross; Oberseite gelblich- bis bräunlichgrau mit undeutlichen dunkleren Flecken und mit kleinen rundlichen Warzen; Unterseite weisslich und gekörnt; Beine rötlich; gedrungener Körper; Schnauze zugespitzt; Pupille senkrecht; Trommelfell deutlich sichtbar.
Männchen tragen die Laichschnur bis zum Schlüpfen der Kaulquappen um die Hinterbeine gewickelt mit sich herum und setzen die Larven ins Wasser ab. Die Larvenentwicklung dauert länger als bei anderen Arten. Spät abgelegte Larven überwintern häufig.
Nutzt verschiedenartige Laichgewässer. Diese dürfen höchstens selten austrocknen und nur wenige räuberische Wasserinsekten aufweisen. Bevorzugt werden (regelmässig gepflegte) Feuerweiher, Kiesabsetzbecken und Stillwasserbereiche in Bächen.
In Südwesteuropa, stösst in der Schweiz an die südöstliche Verbreitungsgrenze. Fehlt in Italien, Österreich sowie im Norden und Osten Deutschlands. Die meisten Populationen liegen unterhalb von 700 m.ü.M im Hügelland und in den Voralpen.
Stark gefährdet. Seit 1990 dramatischer Rückgang. Es existieren nur noch wenige vermehrungsstarke Vorkommen in der Region.
Eine Dienstleistung des Naturmuseums St.Gallen