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- Kamil Stoch gewinnt die Vierschanzentournee zum 3. Mal.
- Der Pole sichert sich beim abschliessenden Springen in Bischofshofen vor Marius Lindvik (NOR) und Karl Geiger (GER) den Tagessieg.
- Geiger (2.) und Vorjahressieger Dawid Kubacki (3.) komplettieren das Tournee-Podest.
- Gregor Deschwanden (36.) und Simon Ammann (49.) verpassen den 2. Durchgang deutlich und landen ausserhalb der besten 30.
Kamil Stoch hat in Bischofshofen nie Zweifel aufkommen lassen und brachte seinen grossen Vorsprung im Gesamtklassement souverän durch. Die Grundlage für seinen 3. Triumph bei der Vierschanzentournee nach 2016/17 und 2017/18 legte der 33-jährige Pole im 1. Durchgang, als er mit einem Sprung auf 139 Meter und fast perfekten Haltungsnoten in Führung gegangen war.
Auch danach zeigte Stoch keine Nerven und sprang auf 140 Meter, wodurch er sich neben dem Gesamtsieg auch noch den Tagessieg sicherte. Die Bestweite in Bischofshofen stellte der Norweger Marius Lindvik mit einem Sprung auf 140,5 Meter im 2. Durchgang auf.
2 Polen auf dem Tournee-Podest
Stochs erste Verfolger im Tournee-Klassement, Titelverteidiger Dawid Kubacki und der Weltcup-Führende Halvor Egner Granerud, schwächelten und fielen in der Gesamtwertung noch auf die Ränge 3 bzw. 4 zurück.
2. der Overall-Wertung wurde letztlich der Deutsche Karl Geiger, der seine Ambitionen auf den Tournee-Sieg nach einem schwachen Wettkampf in Innsbruck hatte begraben müssen.
Deschwanden und Ammann schwach
Die Schweizer Gregor Deschwanden (121 m) und Simon Ammann (112 m) verpatzten ihre Sprünge und schieden nach dem 1. Durchgang als 36. bzw. 49. aus. Deschwanden verpasste erstmals in dieser Saison den Final und konnte nicht an seinen starken 10. Rang von Innsbruck anknüpfen. Der Luzerner beendete die Tournee in der Gesamtwertung als 20.
Ammann sammelte am wenigsten Punkte im gesamten Feld und klassierte sich auf dem letzten Platz, da nur 49 Springer gewertet wurden. Ein passender Abschluss von Ammanns verkorkster Tournee (Schlussrang 47).
So geht es weiter
Die Skispringer erhalten keine Pause und reisen sogleich weiter nach Titisee-Neustadt, wo am Samstag und Sonntag 2 Weltcup-Springen auf dem Programm stehen.