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Walserforschung
500 Jahre Walserforschung
Über keine Bevölkerungsgruppe in den Zentralalpen wurde mehr geschrieben als über die Walser. Im Jahre 1973 legte der Walliser Rechtshistoriker Louis Carlen, ehemals Dozent an den Universitäten Innsbruck und Freiburg i. Ue., die Bibliographie "Walserforschung 1800-1970" vor, die 1113 meist kurz kommentierte Titel nachweist. Bis heute ist deren Zahl auf ein Mehrfaches angewachsen.
Dr. Max Waibel hielt in einem Vortrag im Rahmen des «BERGBUCHBRIG» am 2. Nov. 2006 einen Vortrag, in welchem er einen summarischen Überblick über die Walser Literatur und die Walser Forschung gab.
Der Vortrag umfasste drei Teile:
- Die Zeit vom 16. bis ins 18. Jahrhundert
- Das 19. Jahrhundert
- Das 20./21. Jahrhundert
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Historiker zeichneten die mittelalterlichen Walserwanderungen nach, die Menschen aus dem Wallis in alle Himmelsrichtungen verschlugen; sie suchten nach deren Ursachen und beschäftigten sich mit der Ansiedlungspolitik. Die Sprachwissenschaft konnte nachweisen, dass es auch 750 Jahre nach den Walserwanderungen noch Sprachmerkmale gibt, welche die Nachkommen der Ausgewanderten, mit den Wallisern verbinden. Die Erforschung des Walserdeutschen ist eng verknüpft mit den Namen Manfred Szadrowsky, Rudolf Hotzenhöcherle, Paul Zinsli und Fritz Gysling.