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Kirche und Gesellschaft
Die Evangelisch-methodistische Kirche (EMK) hat sich in ihrer Geschichte von Anfang an für soziale Gerechtigkeit eingesetzt.
Schon die ersten Methodisten, voran der Gründer der Bewegung, John Wesley, haben gegen Skavenhandel, Schmuggel und die grausame Behandlung von Gefangenen gekämpft. Methodisten haben in der Gewerkschaftsbewegung Pionierarbeit geleistet. Im Jahr 1908 verfasste eine der Vorgängerkirchen der EMK, die Methodist Episcopal Church North (USA) als erste ein "Soziales Bekenntnis", worin sie die prekären Arbeitsbedingungen der Industrialisierung anprangerte.
In dieser Tradition beschäftigt sich der Ausschuss Kirche und Gesellschaft der Evangelisch-methodistischen Kirche Schweiz-Frankreich mit sozialen und ethischen Themen.
Mit dem Soziale Bekenntnis der EMK und dem seit 2008 dazugehörigen liturgische Wechselgebet werden Themen wie die Bewahrung der Schöpfung, Umgang mit Fremden, Armut, Hunger, Gewalt und gerechte Arbeitsbedingungen regelmässig Teil der gottesdienstlichen Reflexion.