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Ein 57-Jähriger errichtete zusammen mit seinem Sohn einen zwölf Meter hohen Kletterturm in seinem Garten, weil es wegen Kälte und Eis nicht möglich sei, ihrem Hobby auch in den Wintermonaten in den Bergen nachzugehen. Die Wangner Behörden waren jedoch der Ansicht, dass für den Turm eine Baubewilligung nötig gewesen wäre. Sie verfügten sofort einen Nutzungsstopp und ordneten den Rückbau der Anlage an. Der aus Glarus angereiste Advokat Werner Marti, landesweit bekannter ehemaliger SP-Nationalrat, verteidigte den Angeklagten: Juristisch gesehen sei es alles andere als klar, was das kantonale Bau- und Planungsgesetz überhaupt unter einer «Baute» verstehe. «Was hier gebaut wurde, ist eigentlich gar nicht reglementiert.» Nun muss das Bezirksgericht March entscheiden, wer recht hat.