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Der ehemalige Automobil-Manager Carlos Ghosn darf Libanon nicht verlassen. Das berichten mehrere Nachrichtenagenturen unter Berufung auf Justizkreise. Ghosn sei in Libanon vernommen worden, anschliessend sei ein Reiseverbot gegen den 65-Jährigen verhängt worden. Ghosn war Ende 2019 aus Japan geflohen, wo er sich wegen Untreue und finanziellen Fehlverhaltens verantworten sollte. Ihm wird vorgeworfen beim Autohersteller Nissan Gelder veruntreut und beschlagnahmt zu haben. Japan hat bereits ein Auslieferungsgesuch an Libanon gestellt. Ghosn selbst sieht sich als Opfer einer Verschwörung von Verantwortlichen bei Nissan und japanischen Behörden. (swisstxt)
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