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Das Tier wird in Narkose versetzt. Die Harnröhrensteine sind in der Urethra richtiggehend festgekeilt und lassen sich nicht in die Blase zurückspülen. Unter Einsatz eines Gleitmittels und Lokalanästhetikums gelingt es nach mehreren Versuchen, den grösseren, weiter aussen liegende Stein mit einer feinen Zange zu greifen und vorsichtig durch die Harnröhrenöffnung zu entfernen. Der kleinere, weiter innen liegende Stein kann danach mittels Spülung der Harnröhre in die Blase zurückgespült werden.
In einem zweiten Schritt wird die Bauchhöhle chirurgisch eröffnet, die Blase aufgeschnitten und die total 3 verbleibenden Steine entfernt. Nachdem durch mehrmalige Spülung von Harnröhre und Blase sichergestellt wurde, dass alle vorhandenen Steine entfernt wurden, wird die Blase und die Bauchwand wieder verschlossen. „Lois“ erhält ein Schmerzmittel sowie für längere Zeit ein Antibiotikum, weil die Gefahr eines bakteriellen Blaseninfektes durch die Fremdkörper und die Manipulationen sehr gross ist.
10 Tage später werden die Fäden gezogen, dem Tier geht es wieder sehr gut.