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An einer Gruppe von 95 Aufzuchtrindern der Rassen Fleckvieh / Red Holstein und Braunvieh / Brown Swiss wurden Wachstumsverlauf, Fruchtbarkeitsparameter und Abgänge in der ersten Laktation untersucht. Kälberaufzucht, Fütterung und Haltung entsprachen üblicher Praxis in der Schweiz. Die Rinder wurden eher spät belegt, im Durchschnitt mit 20,3 Monaten. Bei Differenzierung nach Abkalbealter zeigt der Wachstumsverlauf, dass früher belegte Tiere einen Gewichtsrückstand schon vor dem Abkalben und auch zu Beginn der Laktation aufholen können. Die Fruchtbarkeitsresultate bei der Erstbelegung waren gut, in der ersten Laktation ungenügend. Beide zeigen keine Einflüsse der Aufzuchtintensität. Die Abgänge während der ersten Laktation widerspiegeln die Selektion, die zu diesem Zeitpunkt gemacht wurde: der Hauptanteil (40%) der Abgänge ist durch ungenügende Leistung bestimmt.
Nutztiere
Pontiggia A., Münger A., Ammer S., Philipona C., Bruckmaier R. M., Keil N.M., Dohme-Meier F.
Selbst in Regionen mit gemässigtem Klima kann ein Anstieg der Umgebungstemperatur und die Sonneneinstrahlung zu Hitzestress bei weidenden Milchkühen führen. Agroscope untersuchte bei Kühen physiologische Veränderungen aufgrund zunehmender Hitzebelastung.
Umwelt
Lazzari G., Münger A., Heimo D., Seifert S., Camarinha-Silva A., Borda-Molina D., Zähner M., Schrade S., Kreuzer M., Dohme-Meier F.
Auf Gras basierende Rationen für Milchvieh führen häufig zu erhöhten Stickstoffausscheidungen. Tanninhaltige Esparsette und Akazienextrakt können die Stickstoffausscheidungen über den Harn und somit die Ammoniakfreisetzung aus der Gülle verringern.
Zu hohe Stickstoffeinträge aus der Luft führen zu einer Überdüngung von sensiblen Ökosystemen. Durch eine stete Optimierung der Fütterung kann ein wichtiger Beitrag zur Reduktion der Ammoniakverluste und damit der Stickstoffeinträge geleistet werden.