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Sixt SE: Sixt SE verkauft ihre Beteiligung an der Sixt Leasing SE an die Hyundai Capital Bank Europe GmbH
DGAP-Ad-hoc: Sixt SE / Schlagwort(e): Beteiligung/Unternehmensbeteiligung/Verkauf Sixt SE: Sixt SE verkauft ihre Beteiligung an der Sixt Leasing SE an die Hyundai Capital Bank Europe GmbH
21.02.2020 / 17:44 CET/CEST Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
Sixt SE verkauft ihre Beteiligung an der Sixt Leasing SE an die Hyundai Capital Bank Europe GmbH
Pullach, 21. Februar 2020 - Die Sixt SE hat heute mit der Hyundai Capital Bank Europe GmbH, einem Joint Venture der Santander Consumer Bank Aktiengesellschaft und der Hyundai Capital Services Inc., eine Vereinbarung über den Verkauf ihrer gesamten Beteiligung an der Sixt Leasing SE geschlossen. Diese Beteiligung besteht aus Aktien im Umfang von rund 41,9% des Grundkapitals der Sixt Leasing SE. Die börsennotierte Sixt Leasing SE ist bisher eine vollkonsolidierte Tochtergesellschaft der Sixt SE. Der für den Verkauf der Beteiligung vereinbarte Kaufpreis beträgt rund EUR 155,6 Millionen oder EUR 18,00 je verkaufte Aktie. Zusätzlich steht der Sixt SE nach der Vereinbarung für ihre Beteiligung an der Sixt Leasing SE in Abhängigkeit von dem im geprüften Konzernabschluss der Sixt Leasing SE ausgewiesenen Konzernüberschuss für das Geschäftsjahr 2019 noch eine Dividende für das Geschäftsjahr 2019 in Höhe von bis zu EUR 0,90 je Aktie zu. Die Sixt SE hat der Sixt Leasing SE vor diesem Hintergrund - unter dem Vorbehalt eines hierfür ausreichenden Bilanzgewinns - eine Dividendenerwartung für das Geschäftsjahr 2019 in Höhe von bis zu EUR 0,90 je Aktie mitgeteilt. Sollte der Verkauf noch vor der diesjährigen ordentlichen Hauptversammlung der Sixt Leasing SE vollzogen werden, würde sich der Kaufpreis auf bis zu rund EUR 163,4 Millionen oder bis zu EUR 18,90 je verkaufte Aktie erhöhen. Mit Vollzug des Verkaufs der Beteiligung der Sixt SE an der Sixt Leasing SE wird die Sixt SE auf Konzernebene voraussichtlich einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag in Euro als außerordentlichen Ertrag vor Steuern erzielen.
Die Hyundai Capital Bank Europe GmbH hat im Zusammenhang mit dem Abschluss der Vereinbarung mit der Sixt SE ihre Entscheidung zur Abgabe eines freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebots an alle Aktionäre der Sixt Leasing SE zum Erwerb der verbleibenden Aktien der Sixt Leasing SE zu einem Angebotspreis in bar bekannt gegeben, der dem oben genannten Kaufpreis pro Aktie entspricht, der von der Hyundai Capital Bank Europe GmbH auch für den Erwerb der Beteiligung der Sixt SE an der Sixt Leasing SE zu zahlen ist.
Der Vollzug des Verkaufs der Beteiligung der Sixt SE an der Sixt Leasing SE steht unter anderem unter der Bedingung, dass die Hyundai Capital Bank Europe GmbH im Rahmen dieses Übernahmeangebots - unter Einschluss der von der Sixt SE erworbenen Beteiligung - eine Annahmequote von mindestens 55% aller Aktien der Sixt Leasing SE erreicht. Darüber hinaus steht der Vollzug des Verkaufs der Beteiligung der Sixt SE an der Sixt Leasing SE unter dem Vorbehalt der Sicherstellung der Finanzierung der Transaktion durch die Hyundai Capital Bank Europe GmbH und der Erteilung fusionskontrollrechtlicher und sonstiger regulatorischer Freigaben. Die Sixt SE rechnet mit einem Vollzug des Verkaufs im zweiten Halbjahr 2020.
Kontakt: Nicole Schillinger Head of Investor Relations
ANALYSE-FLASH: Metzler senkt Sixt auf 'Hold' - Ziel 78 Euro 03.03.20, 11:47 dpa-AFX
FRANKFURT (dpa-AFX) - Das Bankhaus Metzler hat die Stammaktien des Autovermieters Sixt von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 115 auf 78 Euro gesenkt. Analyst Stephan Bauer begründete die Abstufung in einer am Dienstag vorliegenden Studie mit dem neuartigen Coronavirus, der viele europäische Unternehmen dazu veranlasst habe, Geschäftsreisen zu verbieten. Er ziehe außerdem den globalen Tourismus in Mitleidenschaft./tih/zb
Ich selbst habe heute nachgelegt, weil Lyft bei der Zahlenvorlage klar sagte: Corona hat keine Auswirkungen auf das laufende Geschäft. Wenn ich selbst irgendwo hin müsste, würde ich momentan statt Rideshare lieber nen Mietwagen nehmen, weil der garantiert sauber ist.
Außerdem hat Sixt am 02.03. ein Aktienrückkaufprogramm angekündigt, und in der Mitteilung dazu heisst es: "Das Rückkaufprogramm wird in einem Zeitraum vom 5. März 2020 (erster möglicher Erwerbstag) bis spätestens zum 30. Mai 2020 (letzter möglicher Erwerbstag) durchgeführt werden." Dafür werden 2.8 Mio. locker gemacht - eventuell wurde da mehr erwartet, aber stützen sollte das schon.
Laut Bundesanzeiger gibt es keine meldepflichtige Shortposition auf Sixt.
Grade jetzt halte ich die Aktie für ein Buy! Corona wird dieses Jahr zwar wahrscheinlich einige Prozentpunkte Wachstum kosten aber nach dem deutlichen Kursrutsch sollte das nun bereits eingepreist sein. Klar wenn es länderübergreifend großflächige Quarantänemaßnahmen gibt ist es was anderes aber das sehe ich eigentlich nicht.
Rein fundamental sind mMn besonders die Vorzüge mal wieder ein Schnapper, hätte nicht gedacht dass ich bei 52 bedient werde :) Das Rückkaufprogramm gilt auch nur für die Vorzüge wollte ich noch ergänzen:
Auffällig dass man dieses Jahr schon im März beginnt, immer ein gutes Zeichen wenn das Unternehmen die eigene Aktie für kaufenswert hält. Rechnet ihr für dieses Jahr mit der Sonderdividende wegen dem Leasing-Verkauf? Wenn sie sagen 2. Halbjahr geht es über die Bühne fürchte ich fast es gibt wenn dann nächstes Jahr eine Sonderausschüttung
Körnig
: Ich warte bis ich nachkaufe! Es muss doch erstmal
ein Boden gefunden werden. Für mich als Langzeitinvestor ist es durchaus wichtig ein guten Einstieg zu finden. Fundamental ist alles in Ordnung bzw. die Aktie ist sogar günstig. Im Moment zu Recht, weil wir nicht wissen wie stark sich die Corona Problematik auf das Geschäft auswirkt. Im übrigen werde ich eher sie Stämme kaufen, weil ich davon noch keine habe;)
Da ich ja erst vor kurzem nachgekauft und das hier begründet hatte, möchte ich fairerweise auch angeben, dass ich die Position heute morgen aufgelöst habe.
Fundamental stimmt alles noch, charttechnisch brennt's: erstens haben die Stammaktien gestern den Boden bei 72-75 aufgegeben, von dem sie vorher abgeprallt waren. Zweitens ging der letzte vergleichbare Kurseinbruch von 75 auf 45, daraus lässt sich nun ein unteres Ziel von c. 40 ableiten. Drittens entsteht mit dem tieferen Tief von gestern ein Abwärtstrend.
Langfristig ist Sixt sicher ein gutes Basisinvestment, aber dies ist nunmal ein Smallcap mit entsprechend hoher Vola, und da muss man bei -10% schon mal den Stecker ziehen, wenn eine schnelle Wende nicht in Sicht ist. When in doubt, out.
glaube die Branche oder die Solidität der Geschäftsführung spielt mittlerweile keine Rolle mehr es wird alles ausverkauft. Die Frage ist wann soll man nachlegen? Normalerweise würde ich sagen unter dem Tief von 2018 bei 45€ kann man bedenkenlos kaufen aber was ist schon sicher in so einem Markt? Gott sei dank hat man den Leasing Verkauf noch eingetütet deren Aktie wäre heute wahrscheinlich keine 10€ mehr wert.
nein dass es da zu nennenswerten Substitutionseffekten kommt denke ich nicht, die Leute bleiben vielmehr komplett daheim. Dadurch dass Italien die Reisefreiheit eingeschränkt hat tut sich das doch niemand an, meiner Meinung nach eröffnet dieser Schritt auch ein neues Szenario für Sixt. Wenn das andere Länder in der EU bzw. die USA einführen dann sehe ich Effekte auf Sixt wie 2009 in der Finanzkrise als es zum Umsatzrückgang und starken Gewinneinbruch kam. Mit diesem Szenario würde ich mittlerweile rechnen da muss man realistisch sein.
Ich frage mich nur was da eben schon im Kurs eingepreist ist, in der Rezession stecken wir nun drin soviel ist klar. Bei Sixt könnte ich mir aber vorstellen dass sie gestärkt aus der Nummer rauskommen im Gegensatz zu vielen Wettbewerbern, 2010 wurde damals ja auch sofort wieder das alte Gewinnniveau erreicht.
Ich arbeite nebenberuflich für die ARWE Group am Münchener Flughafen, wir sind dort Dienstleister für alle Mietwagengesellschaften. Normalerweise kann ich mich vor Anfragen kaum retten ob ich hier oder dort aushelfen kann, da die Schichten dort chronisch unterbesetzt sind. Seit zwei Wochen bleiben diese Anfragen jedoch aus. Heute habe ich mal Nachgefragt wie es nächste Woche aussehen würde mit Terminen. Als Antwort bekam ich, dass momentan der Rücklauf an Autos bedingt durch das Coronavirus so gering ist, das keinerlei Bedarf an Aushilfskräften besteht. Das ist jetzt aber auch nicht verwunderlich wenn man etwas darüber nachdenkt. Der Großteil der Kunden sind entweder Geschäftskunden, die in München beruflich zu tun haben oder Urlauber die in Richtung Alpen oder Österreich unterwegs sind. Messen werden reihenweise abgesagt, verreisen will gerade auch niemand.
Wenn der Zustand jetzt länger anhält, könnte das für Sixt und die anderen Mietwagengesellschaften ziemlich an die Substanz gehen, da es sich ja auch nicht nur auf einen Standort beschränkt sondern ein weltweites Phänomen ist
Da insbesondere die Vorzüge weiter abgeben glaube ich dass nun die Privatpersonen frustriert hinschmeißen, das könnte der finale Abverkauf sein?
Im Artikel wird auf die Auswirkungen auf die Autoverleiher eingegangen. Mietautos floppen extrem zurzeit, Carsharing sieht schon besser aus. Hoffentlich hat Sixt bereits möglichst viel digitalisiert, an den Schalter kommt im Moment wahrscheinlich niemand
bei 28 wohl nochmal sehen? Immerhin seit dem 31% vom Kaufwert durch die Dividende zurueckbekommen. Bester Schnitt in meinem Depot. Schon traurig wenn ich 3 Wochen zurueckdenke, aber gehts weiter runter lege ich nochmal nach...