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Name
Die Inselgruppe erhielt ihren Namen von den spanischen Eroberern, die die Gewässer um die Insel Baja Mar nannten, woraus später Bahamas wurde
Lage - Allgemein
Zeitzone
Die Zeitdifferenz zwischen Deutschland und den Bahamas beträgt abhängig von der Reisezeit zwischen -4 und -5 Stunden.
Geographie
Die Bahamas bestehen aus über 700 Inseln und mehr als 2.400 Korallenriffen. Die flächengrößte Insel ist Andros mit fast 6.000 qkm während der Mount Alvernia den höchsten Punkt darstellt.
Geschichte
Obwohl die frühesten Hinweise auf eine Besiedelung der Bahamas bis ins 4. Jahrhundert zurück gehen, vermutet man die erste dauerhafte Besiedelung aber erst im 9. und 10. Jahrhundert.
Die Entdeckung der Bahamasinseln am 12. Oktober 1492 durch Christoph Kolumbus führte zur Versklavung der dort lebenden Bevölkerung. Bis ins 18. Jahrhundert waren die Inseln für Kolonialmächte aufgrund ihres geringen Rohstoffvorkommens allerdings wenig interessant, sodass sie gerne als Unterschlupfsort von Piraten verwendet wurden, später auch als wegen der Nähe zu den USA als Ausgangsort für Handel mit Schmuggelware.
1973 erklärte Großbritannien die Bahamas für unabhänging. Die Inselgruppe gehört zum Commonwealth of Nations.
Die Gewässer der Bahamas beheimaten eine große Vielfalt an Korallen- und Fischarten, an Land zeichnet sich der Inselstaat vor allem durch das Facettenreichtum der Vögel, Pflanzen und Fische aus.
Wirtschaft
Aufgrund der schlechten Bewässerungsmöglichkeiten und Bodenbedingungen ist die Landwirtschaft auf den Bahamas als unterentwickelt einzustufen; in erster Linie wird für den Eigenbedarf angebaut, der allerdings nicht gedeckt wird. Lediglich in der Fischerei bestehen gute Rahmenbedingungen.
Die günstige Steuergesetzgebung machten die Bahamas für Banken und Investmentgesellschaften durchaus attraktiv. Die Währung des Inselstaates ist der Bahama-Dollar.
Bevölkerung
Die Bahamas werden von rund 309.000 Menschen bevölkert, von denen ca. 28% unter 15 Jahren alt ist. Der Großteil der Bevölkerung ist afroamerikanisch, lediglich 15% sind europäischer oder asiatischer Herkunft.
Religion
Mit 32% gehören die meisten Menschen den Baptisten an, 20% folgen der anglikanischen Glaubensrichtung und etwa 19% der römisch-katholischen Kirche.
Sprache
Die Amtsprache auf den Bahamas ist Englisch, jedoch wird von der aus Haiti stammenden Bevölkerung haitianisches Kreol gesprochen.
Essen und Trinken
In die vielseitige bahamesische Küche gehören vor allem Fischgerichte und Meeresfrüchte, so auch das Nationalgericht: die Conch, eine große, rosa Muschel. Ebenfalls beliebt sind raffinierte Desserts wie überbackenes Maisbrot oder Kokosnuss-Rum-Pudding.
Der pur oder zu Kaffee servierte Nassau Royal Rum ist wichtiger Bestandteil der einheimischen Küche.
Medizinische Hinweise
Aktuelle Hinweise zu Impfungen erfahren Sie bei Ihrem Hausarzt oder der Website des Centrums für Reisemedizin (CRM).
AdressenAuswärtiges Amt
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