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Flury und Barandun mit Sprung nach oben
Die erfolgreiche Alpin-Saison schlägt sich in der Kader-Zusammenstellung von Swiss-Ski nieder. Ramon Zenhäusern, Loïc Meillard, Jasmine Flury und Joana Hählen steigen vom A-Kader ins Nationalteam auf. Unter anderen Gian Luca Barandun schaffte den Sprung vom B- ins A-Kader.
Jasmine Flury feierte in der abgelaufenen Saison im Super-G von St. Moritz ihre Sieg-Premiere im Weltcup. Neu gehört die 24-jährige Davoser dem Nationalkader an.
Auch Ramon Zenhäusern hat in diesem Winter einen enormen Leistungssprung gemacht. Der gross gewachsene 25-jährige Slalom-Spezialist aus dem Wallis realisierte im Januar im Parallelslalom von Stockholm seinen ersten Weltcupsieg und trumpfte an den Olympischen Spielen in Südkorea mit Silber im Slalom und Gold im Team-Wettbewerb gross auf.
Loïc Meillard, dem unter anderem Marcel Hirscher ein immenses Potenzial attestiert, verdiente sich die Beförderung mit vier Top-10-Plätzen in den technischen Disziplinen. Die Speed-Spezialistin Joana Hählen empfahl sich mit vier Top-15-Klassierungen.
Barandun im Kommen
Gian-Luca Barandun, Marc Rochat, Gilles Roulin und Elia Zurbriggen (vorher alle B-Kader) gehören nun zum A-Kader bei Swiss-Ski. Der Präzer Barandun verdiente sich den Aufstieg mit überzeugenden Leistungen in seiner ersten vollen Weltcup-Saison.
Küng, Suter und Wild zurückgestuft
Aus der Nationalmannschaft zurückgestuft wurden derweil Patrick Küng, der Abfahrts-Weltmeister von 2015, sowie Corinne Suter und Simone Wild. Das Trio konnte die Erwartungen in der abgelaufenen Saison nicht erfüllen und gehört nur noch zum A-Kader. Auch Kombi-Olympiasieger Sandro Viletta, der im Winter im Europacup erfolglos um den Wieder-Anschluss ans Weltcup-Niveau kämpfte, büsste eine Stufe ein. Der Engadiner wurde vom A- ins B-Kader versetzt.
Carlo Janka behielt seinen Nationalmannschafts-Status dank dem Verletztenstatus. (so/sda)