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Die Gewährleistung der Sicherheit in der Magnetresonanztomographie (MRT) ist ein langwieriger Kampf, den wir alle gemeinsam mit den Regulierungsbehörden, den Richtliniengeber, den Mitarbeitern und den Geschäftsführern der Unternehmen schon viel zu lange führen. Es wurden verschiedene Ansätze vorgeschlagen, und wir scheitern systematisch, ohne uns jemals zu fragen, warum. Die Denkweise in diesem Bereich ist pathologisch und erinnert mich unwillkürlich an das unfassbar treffende Zitat von Einstein: "Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten."
Sicherheit und Sicherheitsbewusstsein bei der MRT sind von größter Bedeutung, da MRT-Geräte starke Magnetfelder erzeugen, die bei unzureichenden Vorsichtsmaßnahmen schwere Schäden verursachen können. MRT-Geräte verwenden starke Magnete und Radiowellen, um detaillierte Bilder der inneren Organe und des Gewebes des Körpers zu erstellen, was sie zu einem unverzichtbaren Diagnoseinstrument in der modernen Medizin macht. Diese elektrisch-magnetischen Energien können jedoch Probleme verursachen, wenn sie nicht korrekt und von kompetentem, in MRT-Sicherheit geschultem Personal gehandhabt werden. Einige der symbolträchtigsten Probleme/Zwischenfälle, die sich in schlecht oder gar nicht überwachten MRT-Umgebungen ereignen, sind Projektilunfälle - Jeder ferromagnetische Gegenstand, der in die Nähe des MRT-Scanners gebracht wird, kann in Richtung des Magneten gezogen werden und zu einem gefährlichen Projektil werden. Dies kann zu schweren Verletzungen oder sogar zum Tod führen, da sich das Objekt mit extrem hoher Geschwindigkeit auf den Scanner zubewegt. Andere MRT-Sicherheitsrisiken umfassen:
- Verbrennungen - MRT-Geräte erzeugen starke Magnetfelder, die Metallimplantate oder -geräte im oder in engem Kontakt mit dem Körper des Patienten erhitzen können. Bei den meisten gemeldeten MRT-Verbrennungen handelt es sich um einfache direkte elektromagnetische Induktion, die durch den Kontakt von Überwachungsgeräten wie EKG-Elektroden, Pulsoximetriesonden und Kabeln der Überwachungsausrüstung mit dem Patienten verursacht wird. Verbrennungen durch engen Kontakt (Haut-zu-Haut, Haut-zu-Gantry und Haut-zu-Kabeln) sind die häufigsten der FDA gemeldeten MRT-Vorfälle.
- Gehörschäden - MRT-Geräte können während des Scannens laute Geräusche erzeugen, die Gehörschäden verursachen können, wenn kein geeigneter Gehörschutz getragen wird.
- Reaktionen auf Kontrastmittel - Kontrastmittel werden verwendet, um die Sichtbarkeit bestimmter Gewebe während einer MRT-Untersuchung zu verbessern. In seltenen Fällen können Patienten allergisch auf das Kontrastmittel reagieren, was lebensbedrohlich sein kann, wenn es nicht rechtzeitig behandelt wird.
Neben der Sicherheit der MRT ist es von grösster Bedeutung, den Patienten ein positives Erlebnis zu ermöglichen. Es sollte oberstes Gebot sein, den Patienten sichere, komfortable und genaue Diagnoseverfahren zu bieten und gleichzeitig Stress und Ängste zu minimieren. Patienten, die sich medizinischen Verfahren wie MRT-Scans unterziehen, können aufgrund verschiedener Faktoren Stress und Ängste empfinden:
- Angst vor dem Unbekannten - Die Patienten haben möglicherweise Angst vor den unbekannten Aspekten des MRT-Verfahrens, wie z. B. dem Geräuschpegel, der Dauer der Untersuchung und den möglichen Unannehmlichkeiten, die durch die ungünstige Positionierung entstehen können. Ein weiterer Stressfaktor ist die Angst vor dem möglichen negativen Ergebnis einer solchen Untersuchung. Infolgedessen kann der Patient eine erhöhte Herzfrequenz, einen erhöhten Blutdruck und eine flache Atmung verspüren, was sich negativ auf die Gesundheit des Patienten und letztlich auf die Qualität der Untersuchung und die mögliche Diagnose auswirken kann. In sehr extremen Fällen muss die Untersuchung abgebrochen oder sogar verschoben werden.
- Klaustrophobie - Der enge, dunkle "Tunnel" des MRT-Gerätes kann für manche Patienten beunruhigend sein, insbesondere für Patienten mit Klaustrophobie. Dieses besondere Problem kann Panikattacken auslösen und dazu führen, dass der Patient nicht in der Lage ist, die MRT-Untersuchung abzuschließen oder gar zu beginnen.
- Angst vor Schmerzen - Beim MRT-Verfahren muss der Patient über einen längeren Zeitraum still liegen, was bei einigen Patienten zu Unbehagen oder Schmerzen führen kann. Insbesondere bei Patienten mit körperlichen Beschwerden, die das Stillliegen erschweren, oder wenn die Positionierung für bestimmte Untersuchungen in Verbindung mit dem Fehlen einer geeigneten Polsterung zu einer Zunahme von Druckpunkten führen. Die Angst vor Schmerzen kann zu erhöhter Nervosität führen und den Patienten dazu veranlassen, sich während der Untersuchung zu bewegen, was zu verwackelten Bildern und schlechter diagnostischer Qualität führen kann.
Um diese Herausforderungen und Ängste zu überwinden oder zu verringern, sind spezielle Schulungen und Hilfsmittel für MRT-Technologen und Radiologen erforderlich, um sicherzustellen, dass sie mit dem Wissen und den Fähigkeiten ausgestattet sind, die für eine Versorgung auf höchstem Niveau erforderlich sind. Diese Schulungsinstrumente können sich auf Klaustrophie- und Angstbewältigungstraining, VR-Schulungs-instrumente, Remote-MRT-Schulung/Scanning, MRT-Schulungsvideos und schriftliche Materialien für Radiologiefachpersonen und Hilfspersonal konzentrieren.
Es sollte oberste Priorität sein, dass sich die Patienten während ihrer Untersuchung wohl und gut betreut fühlen. Massgeschneiderte und hochmoderne Innovationen in der MRT-Welt werden eine grosse Rolle bei der Erreichung dieses Ziels spielen. Ein Beispiel für einen solchen innovativen Ansatz sind die Positionierungshilfen von Pearl Technology, die es dem Röntgenpersonal ermöglichen, die Lagerung in herausfordernden Situationen individuell an die Bedürfnisse des Patienten anzupassen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein ganzheitlicher Ansatz für die Sicherheit und die Patientenerfahrung erforderlich ist, der sich von der Ausbildung bis zum Krankenhausmanagement erstreckt. Beides sind vielschichtige Themen, die einen umfassenden Ansatz erfordern, der alle Aspekte der Gesundheitsversorgung in einer angemessen strukturierten Weise einbezieht. Dazu gehören Aus- und Weiterbildung, die Umsetzung von Sicherheitsprotokollen und -verfahren sowie die laufende Überwachung und Bewertung, um die Sicherheitspraktiken und die Patientenerfahrung kontinuierlich zu verbessern.
Über den Autor:
Sam Oliveira ist eine leidenschaftliche Radiologiefachperson, MRT-Sicherheitsbeauftragter, Meinungsführer und Innovator. Als Gründer und CEO von Everything MRI sowie als Gründer der London MRI Leads Group setzt er sich dafür ein, die MRT-Welt Schritt für Schritt zu verändern und zu verbessern.
Everything MRI ist ein Unternehmen, das sich der ganzheitlichen Verbesserung der MRT zum Nutzen von Patienten, Personal und Krankenhäusern verschrieben hat. Die Geschichte beginnt mit dem tiefen Wunsch, die MRT für alle Beteiligten besser und sicherer zu machen. Vom Moment der Ausbildung bis zur erfahrenen Fachkraft haben sie Ansätze, um die Fähigkeiten und die Ausbildung zu unterstützen und zu fördern. Für Patienten, die sich den Untersuchungen unterziehen, gibt es spezielle Materialien für die Ausbildung und Schulung sowie wichtige Partnerschaften mit anderen Unternehmen, die die besten Tools für die Patientenpositionierung und Patientenerfahrung auf dem Markt anbieten.
Das Unternehmen ist bestrebt, während der gesamten Laufbahn einer Radiologiefachperson tätig zu sein und Manager und Arbeitgeber dabei zu unterstützen, die Sicherheit ihrer Patienten und Mitarbeiter zu gewährleisten und gleichzeitig die bestmöglichen MRT-Dienstleistungen zu erbringen.
Everything MRI ist sich bewusst, dass Sicherheit ein vielschichtiges Thema ist, das einen umfassenden Ansatz erfordert, der alle Aspekte der Gesundheitsversorgung in einer angemessen strukturierten Weise einbezieht. Dazu gehören Aus- und Weiterbildung, die Einführung von Sicherheitsprotokollen und -verfahren sowie die laufende Überwachung und Bewertung zur kontinuierlichen Verbesserung der Sicherheitspraktiken. Auf allen Ebenen soll sichergestellt werden, dass die Sicherheit Vorrang hat und dass alle an der Gesundheitsversorgung beteiligten Personen in die Lage versetzt werden, eine aktive Rolle bei der Förderung der Sicherheit und des Patientenkomforts zu übernehmen. Durch eine ganzheitliche Betrachtung des Themas Sicherheit kann Everything MRI eine Kultur schaffen, die den Patienten, dem medizinischen Personal und dem gesamten Gesundheitssystem zugute kommt.
Die London MRI Leads Group ist bestrebt, das Gebiet der MRT durch Förderung der Zusammenarbeit und des Wissensaustauschs zwischen MRT-Experten in ganz London voranzubringen. Die Gruppe setzt sich aus MRT-Experten aus grossen privaten und öffentlichen Krankenhäusern in London zusammen und bietet Vernetzungsmöglichkeiten, Bildungsressourcen und ein Forum für Diskussionen über die neuesten technologischen Trends und Fortschritte im Bereich MRT und MRT-Sicherheit. Ziel ist es, Innovationen und Spitzenleistungen auf dem Gebiet der Magnetresonanz voranzutreiben.