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Nach der unmittelbaren Nothilfe unterstützt das SRK die Menschen auf dem Weg zurück in einen selbstbestimmten und würdevollen Alltag. Neben dem Wiederaufbau von Privathäusern und öffentlicher Infrastruktur sind auch die Katastrophenvorsorge sowie die soziale und ökonomische Rehabilitation wichtig.
Naturkatastrophen beeinträchtigen die betroffenen Menschen oft jahrelang. Damit provisorische Unterkünfte nicht zum Dauerzustand werden, beginnt das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) möglichst rasch mit dem Wiederaufbau. Die Familien beteiligen sich aktiv an der Planung und am Bau von lokal angepassten Wohnhäusern und Toiletten. Brunnen und Trinkwassersysteme werden repariert. Daneben errichtet das SRK in Zusammenarbeit mit den lokalen Rotkreuz-Gesellschaften und den Behörden Spitäler, Gesundheitszentren und Schulen. Beim Wiederaufbau legt das SRK Wert auf einen «build-back-safer»-Ansatz, um bestmöglich die Resilienz (Wiederstandsfähigkeit) von Systemen und Strukturen zu stärken.
Katastrophen vorbeugen
Angesichts der Zunahme von Naturkatastrophen verstärkt das SRK seine Anstrengungen im Bereich der Prävention und Katastrophenvorsorge. In Ländern wie Honduras, Nepal, den Philippinen, Haiti oder Vietnam, die regelmässig von Naturkatastrophen betroffen sind, ist dies besonders wichtig. Das Rote Kreuz schult lokale Rettungsteams, damit sie die Bevölkerung alarmieren, erste Hilfe leisten sowie Opfer bergen und evakuieren können. Daneben legt das Rote Kreuz Hilfsgütervorräte an mit Wolldecken und Zelten.
Internationale Rotkreuzbewegung
In Regionen, die von einer Naturkatastrophe betroffen sind, koordiniert die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC) gemeinsam mit der nationalen Gesellschaft und ihren Rotkreuzfreiwilligen die Wiederaufbauhilfe. In Kriegsgebieten arbeitet das SRK mit dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) zusammen.