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Beatrice Brunner wirkte während 35 Jahren – von 1948 bis zu ihrem Heimgang im Jahre 1983 – als Tieftrancemedium der Gemeinschaft. Sie wurde am 27. Februar 1910 im Kanton Schwyz geboren. In ihrer Jugend absolvierte sie eine Lehre als Damenschneiderin. In der schwierigen Zeit während und nach dem Zweiten Weltkrieg führte die Mutter zweier Kinder als selbständige Unternehmerin in Zürich ein Nähatelier mit zwei Mitarbeiterinnen. Ihr Lebensweg änderte sich, als sie zusammen mit ihrem Ehemann Arthur Brunner Ende 1945 von einer Drittperson auf ihre Gabe der Medialität aufmerksam gemacht wurde.
Dank grosser Hingabe und Bescheidenheit gelang es dem Ehepaar Beatrice und Arthur Brunner, einen kleinen Kreis von interessierten Menschen zu finden und eine Gemeinschaft aufzubauen, die in den folgenden Jahrzehnten eine wunderbare Entfaltung erleben durfte. Auf diese Weise wurde es der geistigen Welt möglich, während 35 Jahren 2400 Lehrvorträge zu vermitteln und damit eine umfassende Darstellung der christlichen Geisteslehre zu bieten.
Die Mittlertätigkeit von Beatrice Brunner stellt, gemessen an ihrer Dauer sowie dem Umfang und der Kontinuität der Durchgaben, eine Einmaligkeit dar.