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Im vorletzten NHL-Match vor der Olympia-Pause unterliegen die Anaheim Ducks daheim den Chicago Blackhawks 0:2. Anaheims Schweizer Goalie Jonas Hiller parierte 23 Schüsse und wurde als zweitbester Spieler der Partie geehrt. Er musste sich nur dem Slowaken Marian Hossa, der Sekunden nach dem Beginn des zweiten Drittels einen schnellen Gegenangriff der Gäste abschloss, und Jonathan Toews zweieinhalb Minuten vor Schluss geschlagen geben.
In den ersten 16 Minuten schossen die Kalifornier 15 Mal aufs Tor von Corey Crawford und später liessen sie eine 40 Sekunden lange 5:3-Situation ungenutzt. Crawford, der überragende Spieler der Partie, parierte 29 Schüsse.
Verteidiger Luca Sbisa erhielt gegen Chicago 12:32 Minuten Einsatzzeit. Zum ersten Mal blieben die Ducks in drei Partien in Folge ohne Punkte. (ram/si)
15. November 1994: Im NHL-Lockout holt ausgerechnet der Aufsteiger einen der grössten Eishockey-Stars der Welt. Der SC Rapperswil-Jona verpflichtet den Defensiv-Center Doug Gilmour – dessen erste NLA-Partie in die Geschichte eingeht.
1994 ist das Schweizer Eishockey noch so weit von der NHL entfernt wie die Erde vom Mond. Kein Schweizer hat jemals eine einzige Minute in der besten Eishockeyliga der Welt gespielt, das Nationalteam pendelt zwischen A- und B-WM. Doch als es in der NHL zu einem Lockout kommt, weil sich die Teambesitzer und die Spielergewerkschaft nicht über einen Gesamtarbeitsvertrag einigen können, schrumpft die Distanz. Der Mond wird für Schweizer Klubs plötzlich erreichbar: Mehrere engagieren einige der …