Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03417.jsonl.gz/3300

Wenn es um Mordfälle an hermetisch abgeriegelten Tatorten, sprich: um eigentlich theoretisch unmögliche Morde, geht, dann ist Dr. Gideon Fell genau der richtige Mann! Erdachte wurde dieser Meisterdetektiv von John Dickson Carr, dem Genre-Spezialisten für eigentlich unmögliche Mord- fälle. Er ist Doktor der Philosophie und Rechtswissen- schaften und Berater von Scotland Yard. Seinen diversen Titeln steht aber sein etwas grotesk anmutendes Erscheinungsbild gegenüber: Seinen stämmigen Körper mit seinem 130 Kilo hüllt er stets in einen weiten Mantel und sein Mondgesicht wird von einem üppigen Räuberbart geziert. Wenn er immer völlig ausser Atem und mit schweren Schritten am Tatort flaniert, tut man sich schwer, ihn als Meisterdetektiv ernst zu nehmen, aber seine müde wirkenden Augen hinter den dicken Brillengläsern entgeht kein noch so kleines Detail. Sein Spezialgebiet sind natürlich Morde in verschlossenen Räumen. Egal wie unmöglich eine Tat erscheinen mag, mit der Logik als seiner schärfsten Waffe triumphieren am Schluss immer er und die Wahrheit. Ausserdem werden seine Abhandlungen über Morde in verschlossenen Räumen in höchstem Masse geschätzt. Ich könnte auch bald Abhandlungen zu den zig Morden in "Conan" schreiben, aber Tote sollte man bekanntlich ruhen lassen!
Lesetipp: "Der verschlossene Raum"