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Das gängige Konzept, welches heute in den meisten Informatik-Umgebungen zum Zuge kommt, besteht aus verschiedenen zentralen Servern und verteilten Arbeitsplatz-Geräten, welche via Netzwerk auf Dienste des Servers zurückgreifen. Diese Arbeitsplatz-Geräte werden als „Client“ bezeichnet.
Die Arbeitsplatz-Geräte übernehmen dabei grosse Teile der eigentlichen Arbeit. So sind auf dem Gerät z.B. die Standard-Anwendungen, gewisse Fachanwendungen, Programme wie Virenscanner, Internet-Browser, Mail-Programm usw. installiert. Die Benutzenden starten das Gerät am Morgen, die Applikationen werden direkt auf diesem Computer gestartet usw. Im Gegensatz zu den ganzen Applikationen werden zwar die meisten Benutzerdaten auf dem Server gespeichert und auch dort gesichert. Da die Arbeitsplatz-Geräte aber weiterhin eine eigene Festplatte, Arbeitsspeicher, Prozessor, Grafikkarte usw. beinhalten und damit eine gewichtige Rolle in der Informatik-Architektur einnehmen, werden die Arbeitsgeräte als „Fat-Client“ bezeichnet.
Ein anderer Ansatz ist, dass die Arbeitsplatz-Geräte auf die Ein- und Ausgabe von Daten reduziert werden. Bei einer solchen Lösung hat der Benutzer zwar immer noch dieselben Eingabegeräte (Maus und Tastatur) und auch der Monitor bleibt identisch – der eigentliche Rechner wird aber auf das Minimum reduziert. Im Hintergrund passiert nämlich folgendes: sämtliche Software wird direkt auf dem Server ausgeführt und nur noch das „Abbild“ der Anwendungen wird über das Netzwerk auf die Arbeitsplatz-Geräte übertragen. Der eigentliche Client hat dadurch kaum mehr Aufgaben und wird als „Thin-Client“ bezeichnet.
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