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Der FCZ verliert gegen den FC Basel mit 0:2
Der FC Zürich verliert den Klassiker gegen den FC Basel 1893 auswärts mit 0:2. Nach einem 0:1-Rückstand zur Pause durch einen Treffer von Albian Ajeti doppelte der FCB früh in der zweiten Halbzeit mit dem Tor von Raoul Petretta nach.
Das Heimteam startete energischer in die Partie und setzte den FCZ in der Startphase bereits früh unter Druck. So war es dann auch der FCB, welcher die erste Chance der Partie verzeichnete, wobei Ajeti – zwar aus einer Abseitsposition – nur den Pfosten traf (6.). Noch in derselben Minute kam auch der Stadtclub zu den ersten Torchancen des Spiels: Sowohl Stephen Odey als auch Antonio Marchesano blieben mit ihren Abschlüssen aber in der Basler Abwehr hängen.
Auf der Gegenseite war es wieder Ajeti, der in der zehnten Spielminute alleine vor Yanick Brecher auftauchte und den Ball nur Zentimeter am linken Pfosten vorbeisetzte. Der Basler Stürmer machte es in der 19. Minute dann besser, als er im Zusammenspiel mit Ricky van Wolfswinkel den 1:0-Führungstreffer erzielte.
Basel war in der ersten Halbzeit über weite Strecken die aktivere Mannschaft und setzte die FCZ-Defensive auch in der Folge weiterhin unter Druck. Aldo Kalulu scheiterte mit einem direkten Freistoss an Brecher (31.), Eray Cömert prüfte den FCZ-Keeper mit einem sehenswerten Distanzschuss (32.) und Noah Okafor schoss den Ball per Direktabnahme knapp am Zürcher Tor vorbei (33.).
Der FC Zürich kam in der 38. Minute durch Salim Khelifi zur Ausgleichschance, doch der versuchte Schlenzer fand den Weg ins Basler Tor nicht. So blieb es bei der 1:0-Führung aus Sicht des FCB zur Pause, auch weil Brecher in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit mit einem starken Reflex gegen Ajeti das 2:0 verhinderte.
Der FCZ wechselte auf die zweite Halbzeit hin. Andris Vanins ersetzte Yanick Brecher, welcher verletzungsbedingt in der Kabine blieb, und auch Hakim Guenouche kam zu seinem ersten Super-League-Einsatz. Drei Minuten nach dem Seitenwechsel gelang dem FC Basel das 2:0. Raoul Petretta traf sehenswert via Lattenunterkante und besorgte den Baslern so eine Zwei-Tore-Führung. Der FCZ kam nach dem zweiten Gegentreffer besser in die Partie und suchte nun seinerseits den ersten Treffer, um den Anschluss ins Spiel wiederzufinden. In der 54. Minute legte Odey ab für Hekuran Kryeziu, doch dieser setzte den Ball aus rund 20 Metern übers Tor von Jonas Omlin.
Der Basler Keeper rückte nun vermehrt in den Fokus und hielt die Führung für seine Mannschaft fest. Benjamin Kololli lancierte in der 74. Minute Adrian Winter, doch dieser sah seinen strammen Abschluss von Omlin pariert. Nur drei Zeigerumdrehungen später leitete der eingewechselte Yann Kasai – welcher sein Pflichtspieldebüt für den Stadtclub gab – den Ball geschickt weiter zu Odey, doch dieser blieb ebenfalls am FCB-Schlussmann hängen (77.).
Dem FCZ wollte heute kein Treffer gelingen und weil Basel die Kontermöglichkeiten durch Widmer (82.) und Ajeti (93.) nicht nutzte, blieb es bei der 0:2-Niederlage aus Zürcher Sicht.
Für den Stadtclub geht es bereits in vier Tagen mit dem letzten Gruppenspiel der UEFA Europa League weiter. Am Donnerstag, 13. Dezember 2018, trifft der FCZ auswärts auf den PFC Ludogorets 1945.