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Begegnungen
Ein Vergleich zwischen dem Original von Erving Goffman und der Modifikation von Anthony Giddens
Die vorliegende Arbeit betont die Relevanz der Analyse der Mikroperspektive im Rahmen soziologischer Untersuchungen und vergleicht hierfür zwei der zentralen Analysemodelle. Der Vergleich wird eine Präferierung des Modells von Goffman ergeben, da Giddens nur begrenzte Neuerungen im Vergleich zu Goffman vortragen kann, während Goffman speziell durch seine Interaktionsmembran und seine Regeln der Irrelevanz ein Werkzeug universalistischer Reichweite entwickelt hat, welches angewendet auf Spiele (also positive Ereignisse) die Dynamik sozialer Interaktionen weitaus besser erfassen kann, als es Giddens mit seiner „Verbesserung“ von Goffmans Modell je möglich wäre, zumal er Angst ins Zentrum der Analyse stellt und damit aus einer bestimmten Perspektive einen entgegengesetzten Ansatz zu Goffman vertritt.