Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/260086

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Bericht über die verschiedenen Instrumente für die Unterstützung von Reparaturen im Stil eines «Reparaturbonus», wie es ihn im Ausland gibt, vorzulegen. Der Bericht soll insbesondere:</p><p>1. die Funktionsweise, die Finanzierung sowie die Vor- und Nachteile der einzelnen Modelle analysieren;</p><p>2. die Kosten einer Umsetzung in der Schweiz abschätzen;</p><p>3. analysieren, ob die Einführung eines solchen Instruments sinnvoll ist, um den hohen Preisen für Arbeitskräfte entgegenzuwirken und die Entwicklung der lokalen Reparaturbranche zu fördern.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><div><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; font-size:11pt"><span style="font-family:Arial">Die Verlängerung der Lebensdauer von Produkten durch Reparatur ist von vielen Faktoren abhängig. Neben den Kosten der Reparatur sind unter anderem auch das Angebot an reparierbaren Geräten, die Verfügbarkeit von Ersatzteilen, Reparaturanleitungen und Reparateuren sowie die Bereitschaft der Konsumentinnen und Konsumenten massgeblich. Der Bund hat diesbezüglich bereits eine Massnahme ergriffen und das Schweizer Recht den Anforderungen der EU angepasst: Für sechs Gerätekategorien wie zum Beispiel Waschmaschinen und Kühlschränke müssen über mehrere Jahre Reparaturanleitungen und bestimmte Ersatzteile zur Verfügung gestellt werden (Energieeffizienzverordnung; SR 730.02). </span></p><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; font-size:11pt"><span style="font-family:Arial">Die Parlamentarische Initiative 20.433 «Schweizer Kreislaufwirtschaft stärken», welche derzeit vom Parlament beraten wird, hat zum Ziel, die Rahmenbedingungen für Reparaturen weiter zu verbessern. Die Entscheide des Parlaments zur Pa.Iv. 20.433 sollen abgewartet werden. Ein zusätzlicher Bericht ist deshalb zurzeit nicht notwendig.</span></p></div><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.