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Die Grafen von Oltigen
Um das Jahr 1000 heisst unsere Gegend Kleinburgund.
Nach dem Aussterben des burgundischen Königshauses geht das Land an die Savoyer und wird durch die Grafen von Oltigen regiert. Oltigen war im Spätmittelalter ein politischer Begriff, gleichbedeutend wie Neuenburg und Freiburg.
Um 1400 umfasste die Grafschaft Oltigen die Dörfer und Orte Ober- und Unterdettigen, Uettligen, Wohlen, Möriswil, Säriswil, Innerberg, Frieswil, grosse Teile von Seedorf und Meikirch und selbstverständlich Radelfingen.
Anlässlich des Bauernaufstandes von 1410 wurde die Burg von Oltigen vollständig zerstört und der letzte Graf, Hugo von Montbéliard, ermordet.
Die Grafschaft Oltigen wurde anschliessend an die Stadt Bern verkauft. Mit der Reformation wurde 1528 gleichzeitig das Frauenkloster Detligen aufgehoben. Die Kirchenrechte von Radelfingen gingen in diesem Jahr endgültig an Bern.
www.radelfingen.ch/geschichte.html
www.dillum.ch/html/burgen_erdburgen_bern_schweiz.htm