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Eine effiziente Nutzung des knappen Bodens ist in den meisten Städten und Gemeinden eine Notwendigkeit. Die Potenziale in den heutigen bestehenden Bauzonen sollen genutzt werden, um eine bauliche Entwicklung künftig im bestehenden Siedlungsgebiet zu ermöglichen. Mit der Erarbeitung von Strategien zur Innenentwicklung unterstützen wir Städte und Gemeinden bei dieser Aufgabe.
Mit der Innenentwicklung (auch Siedlungsentwicklung nach innen) können Potenziale im bestehenden Siedlungsgebiet aktiviert und Quartiere aufgewertet werden. In welchen Quartieren ist aber welche Form der Innenentwicklung sinnvoll? Und wie kann die Innentwicklung im Einzelfall ermöglicht und unterstützt werden? Diese Fragen beschäftigen viele Städte und Gemeinden. Wir unterstützen die Gemeinden in folgenden vier Schritten bei der Erarbeitung von Strategien zur Siedlungsentwicklung:
Analyse:
Eine Analyse der Innenentwicklungspotenziale ist Voraussetzung für die weiteren Schritte: Welche Potenziale bestehen noch mit der geltenden Nutzungsplanung? Wie gut eignen sich die unterschiedlichen Gemeindegebiete, z.B. aufgrund ihrer räumlichen Struktur oder der vorhandenen Grünräume, für eine weitere Verdichtung?
Strategie:
Auf Basis der Analyse erarbeitet die Gemeinde für das Siedlungsgebiet eine Strategie: Wo will die Gemeinde die Siedlungsstruktur «bewahren»? Welche Gebiete will sie bezüglich ihrer Struktur «weiterentwickeln»? Und welche Gebiete will sie gar «umstrukturieren»?
Massnahmen:
In einem dritten Schritt sind geeignete Massnahmen und Instrumente für die Umsetzung der Innenentwicklungsstrategie zu wählen. Neben der Schaffung von neuen Möglichkeiten direkt in der Nutzungsplanung sind auch informelle Instrumente und Verfahren zu prüfen.
Controlling:
Die Umsetzung der Strategie zu überprüfen, trägt langfristig dazu bei, dass die Gemeinde die Innenentwicklung effektiver und qualitätsvoller gestalten kann.