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Tausende Kurden und Sympathisanten demonstrieren am Samstagnachmittag in Lausanne. Sie gedenken dem 100. Jahrestag des Vertrags von Lausanne, der ihren Traum von einem autonomen Staat beerdigt hat.
Die Teilnehmer haben sich um 13.30 Uhr in Ouchy versammelt, wie ein Reporter von Keystone-SDA vor Ort berichtete. Später sollten vor dem Palais de Rumine Reden gehalten werden – dort wurde am 24. Juli 1923 der Vertrag von Lausanne unterzeichnet.
Die Demonstranten schwenkten zahlreiche Fahnen, die von den Organisatoren verteilt wurden, mit den Abbildungen kurdischer Organisationen wie der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) oder dem Porträt ihres Gründers Abdullah Öcalan, der in der Türkei inhaftiert ist. Auf Plakaten war unter anderem zu lesen: «Der Vertrag von Lausanne ist ein Beschluss zum Völkermord an den kurdischen Völkern».
Die Polizei begleitet die Demonstration mit einem Grossaufgebot.