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Bauliche Verdichtung und urbane Qualitäten: Hochhäuser oder neue Siedlungskonzepte?
Zusammenfassung des Vortrags von Prof. Dr. Christian Schmid, Geograph und Stadtforscher,
Professor für Soziologie am Departement Architektur der ETH Zürich vom Dienstag, 12. März 2019.
Anhand von Beispielen zeigt Christian Schmid in seinem Vortrag, dass unsere Vorstellungen bezüglich urbaner Normalität stark geprägt sind von den Bildern konstruierter Propaganda, welche jedoch oft nicht die Realität abbilden. Den Bildern von den pulsierenden, vielfältigen Städten wie Tokyo und Paris setzte Schmid das Bild der chinesischen Stadt Hongkong mit tausenden von Wohnungen in Hochhäusern entgegen, von denen eines an das andere aneinandergereiht ist. Fazit Schmid: "Hochhäuser sagen nichts über die urbanen Qualitäten einer Stadt aus."
Brugg und Windisch Standen bis jetzt nicht unter dem Druck stark zu verdichten. Somit haben sie die Chance, die Entwicklung in Ruhe anzugehen und die Bevölkerung in den Entwicklungsprozess einzubeziehen.
Christian Schmid stellt in seinem Vortrag die Ergebnisse eines Nationalfonds-Projektes vor, in dem er und sein Team der Frage nachgingen, was denn eigentlich Urbanität ausmacht. In ihrer Nationalfond Studie setzten sie grossen Wert auf die Befragung von den Leuten, welche in den erforschten Gebieten wohnten. Sie fanden sechs Begriffe, die das Phänomen "Urbanität" beschreiben: Zentralität, Diversität, Interaktion, Zugänglichkeit, Adaptierbarkeit und Aneignung.
Vorliegende Zusammenfassung basiert auf der Anregung der Arbeitsgruppe Städtebau + Architektur Zürich, asaz unter Mitwirkung von Frau Dr. Béatrice Di Pizzo.