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Neuartige Bluttest-Methoden ermöglichen die Bestimmung des Geschlechts ungeborener Kinder bereits vor der 12. Schwangerschaftswoche und somit innerhalb der in der Schweiz legalen Frist für Abtreibungen. Daher gibt es im Bundesrat nun Bemühungen, es Ärzten zu verbieten, den Müttern innerhalb der ersten 12 Wochen, das Geschlecht mitzuteilen. In der Schweiz kommen auf 108 Jungen nur 100 Mädchen, ein im internationalen Vergleich sehr hoher Wert.
Groteskerweise formiert sich gegen dieses Vorhaben des Bundesrates ausgerechnet Widerstand von feministischer Seite. Anne-Marie Rey, Initiantin der geltenden Fristenregelung meint etwa: „Damit wird erstmals seit 2002 wieder zwischen ‚gerechtfertigten‘ und ‚ungerechtfertigten‘ Schwangerschaftsabbrüchen unterschieden“ und „zuerst geht es um Geschlechterselektion, dann folgt das Down-Syndrom, dann irgendetwas anderes“. Ähnliche Stellungnahmen kommen von den „Grünen“ und von der „Stiftung Sexuelle Gesundheit Schweiz“. Mit dem Vorschlag des Bundesrates würde „das Recht auf Wissen sowie das Recht auf Selbstbestimmung der Frau verletzt“ (NZZ).
Die Unterzeichner dieser Petition schliessen sich der Bundesratslösung an und halten das Mitteilungsverbot vor der 12. Schwangerschaftswoche für eine gute Maßnahme, um diskriminierende Abtreibungen aufgrund des Geschlechts möglichst zu verhindern. Ausserdem halten die Unterzeichner dieser Petition fest, dass grundsätzlich jede Abtreibung unrecht ist und jeder Mensch das Recht auf Leben von seiner Zeugung bis zu seinem natürlichen Tod hat.
Unterschreiben Sie jetzt unter:
http://citizengo.org/de/26813-schweiz-ja-zum-verbot-fuer-aerzte-das-geschlecht-vor-der-12-woche-mitzuteilen