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Wurde vom Wahlcomputer zunächst nicht erkannt: Venezuelas Staatspräsident Nicolás Maduro bei der Stimmabgabe.
KEYSTONE/EPA EFE/MIRAFLORES PRESS SERVICE/MIRAFLORES PRESS SERVICE(sda-ats)
Er wollte live vor den TV-Kameras zeigen, wie gut alles bei der Wahl zur Verfassungsgebenden Versammlung in Venezuela organisiert ist. Doch der Wahlcomputer stellte den sozialistischen Staatspräsidenten vor laufender Kameras bloss.
Nicolás Maduro, sonst ein Meister der politischen Inszenierung, schaute am Sonntag ziemlich betreten drein, als er seinen Ausweis nach seiner Stimmabgabe scannen liess. Nach einigen Sekunden erschien auf der digitalen Anzeige: "Diese Person existiert nicht oder der Ausweis wurde annulliert."
Das Video verbreitet sich tausendfach in den sozialen Netzwerken, verbunden mit harscher Kritik an den regierenden Sozialisten - durch das Scannen der Ausweise werde kontrolliert, wer wählen gehe und wer nicht.
Auf Hunderttausende Arbeiter in staatlichen Unternehmen wurde mit Anrufen und Textnachrichten Druck im Vorfeld ausgeübt, wählen zu gehen - die Opposition boykottierte die Wahl der Mitglieder der Verfassungsversammlung, sie fürchtet den Umbau zu einer Diktatur.
SDA-ATS