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Ein Gemisch von zwei Narkosemitteln wird unter die Haut der Maus injiziert, welche bald darauf tief schläft. Mit einem Latexhandschuh wird eine Atemmaske fabriziert, über welche dem Tier Sauerstoff und Narkosegas zugeführt wird. Um ein Auskühlen des kleinen Tierchens zu verhindern, wird es auf ein Wärmekissen gelagert.
Unter Zuhilfenahme einer Lupenbrille und eines Spezial-Besteckes für Augenoperationen wird die Bauchhöhle eröffnet. Der Geschwulst stellt sich als grosse, dunkelrote, gelappte Masse heraus, welche vom Ende des rechten Gebärmutterhornes ausgeht. Es handelt sich offensichtlich um einen Eierstockstumor, welcher nun nach Abbinden des Gebärmutterhornes und der Eierstocksgefässe vorsichtig aus der Bauchhöhle entfernt wird. Die Bauchwand wird in zwei Schichten verschlossen und die Narkose unter Einsatz eines Gegenmittels so kurz als möglich gehalten.
Das kleine Tierchen übersteht den schweren Eingriff erstaunlich gut und erwacht problemlos aus der Narkose. Leider verstirbt es im Lauf des späteren Tages aus unbekannten Gründen frustrierenderweise doch noch.