Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/129395

<h2>SubmittedText<h2><p>Le Creux ist nach Bardonnet der am zweithäufigsten vom Schwerverkehr frequentierte Grenzübergang der Romandie (zwischen 160 000 und 170 000 Lastwagen pro Jahr). Auf der Autostrasse und zwischen den Dörfern Ballaigues und Vallorbe kommt es täglich zu Verkehrsstaus.</p><p>2013 wird die Benutzung gewisser französischer Strassen gebührenfrei. Dies gilt unter anderem auch für die Verkehrsachse Besançon-Pontarlier-Le Creux. Von diesem Zeitpunkt an ist mit einem Verkehrszuwachs zu rechnen, wodurch sich die Lage zusätzlich verschlechtern wird. Zudem wird es zu einer Verkehrsverlagerung nach Lignerolle, Ballaigues, Les Clées und Vallorbe kommen.</p><p>Es könnten zwei Lösungen in Betracht gezogen werden:</p><p>einerseits der Bau einer Spur ab der Plattform Le Creux auf der linken Uferseite der Jougnena als Verbindung zur Autostrasse oder andererseits die Versetzung des Abfertigungsterminals für die leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe in die Mitte der Plattform Le Creux; dadurch könnte vermieden werden, dass Lastwagen auf der Fahrbahn abgestellt werden.</p><p>Der eine Vorschlag fällt in den Zuständigkeitsbereich des Finanzdepartementes, der andere in jenen des Departementes für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation. Mit diesem Postulat wird der Bundesrat beauftragt, die beiden Departemente mit der Ausarbeitung einer Machbarkeitsstudie zu den vorgeschlagenen Lösungen zu beauftragen. Er soll sich daraufhin für die effizienteste Lösung entscheiden, um das Sicherheitsproblem und das Problem des gestörten Verkehrsflusses zu beheben.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Stauproblematik am Zoll von Le Creux ist bekannt. Aufgrund der Ergebnisse mehrerer Studien zur Verbesserung der Situation wird aktuell eine separate Wartespur für den Schwerverkehr zwischen dem Kreisel von Le Creux und dem Zoll gebaut. Die entsprechenden Arbeiten sind im Frühjahr 2013 abgeschlossen.</p><p>Um den Verkehr in Richtung Vallorbe zu erleichtern und einen grösseren Stauraum für die nach Frankreich fahrenden Fahrzeuge zur Verfügung zu haben, wurde bereits eine Abbiegespur zwischen dem Anschluss von Ballaigues und dem Kreisel von Le Creux erstellt.</p><p>Diese Massnahmen dürften ihre positive Wirkung somit ab Frühjahr 2013 entfalten.</p><p>Sollten die Massnahmen wider Erwarten nicht genügen, so wäre eine vollständige Umgestaltung der Zollplattform zu prüfen, einschliesslich einer Verlagerung des LSVA-Portals. Für die Umgestaltung der Zollplattform wären jedoch die Zustimmung und finanzielle Beteiligung Frankreichs notwendig, da sich die Zollplattform mehrheitlich auf französischem Gebiet befindet.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.