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Fürst Albert, 52, wollte alles richtig machen und trat trotzdem in ein Fettnäpfchen. Bevor er seiner Langzeit-Freundin, der Südafrikanerin Charlene Wittstock, 32, die Frage aller Fragen stellte, wollte er sich zunächst den Segen ihres Vaters Michael holen. Doch der Monegasse rief ausgerechnet in dem Moment an, als das Heimteam seines Schwiegervaters in spe - Südafrika - gegen Frankreich um einen Platz in den Achtelfinals der Fussball-WM antrabte. Das war vergangenen Dienstagabend.
Der Johannesburger Tageszeitung «The Star» erzählt Michael Wittstock. «Er rief mich genau vor dem Anfpiff an und ich wollte die ganze Sache vor dem Spiel hinter mich bringen.» Sauer deswegen sei er aber nicht auf seinen zukünftigen Schwiegersohn. «Albert ist ein netter Kerl und die ganze Familie freut sich riesig über die Verlobung und die Vermählung.»
Wann die nächste Traumhochzeit stattfinde, verrieten weder Wittstock noch das monegassische Fürstenhaus. In der offiziellen Verkündigung letzte Woche liess Albert nur verlauten: «Ich weiss, dass unser Volk lange auf diesen Moment gewartet hat.» Lange, weil er und Charlene bereits seit 2000 ein Paar sind und die ehemalige Profi-Schwimmerin seit vier Jahren auf Monacos Hof lebt.