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Bekannter, oder eher: besser eingebürgert als der 17 dicke Bände umfassende Grimm ist das Wörterbuch von Konrad Alexander Friedrich Duden, das stets versucht, die deutsche Sprache auf ihrem gerade gegenwärtigen Stand abzubilden - und fallweise auch die Schreibung umzubilden, wie jeder leidvoll erfahren hat, der bei der Umstellung von der alten auf die neue Rechtschreibung einen mehr oder minder großen Teil seiner Rechtschreibsicherheit verloren hat.
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Baumgartner, Edwin
Kaiser Maximilian I., geboren am 22. März 1459 in Wiener Neustadt, […] römisch-deutscher König seit 1486, […] ist so ein Fall: ein höchst gebildeter Mann, Kunst und Wissenschaft innig zugetan. Maximilian war es übrigens auch, der erstmals etwas in Gang brachte, was man heute wohl als Rechtschreibreform bezeichnen würde. Bis zu seiner Regentschaft wurde nämlich gemäß der Aussprache geschrieben – und damit regional, ja sogar individuell unterschiedlich. Maximilian vereinheitlichte an seinem Hof die Schreibweise der deutschen Sprache und erzielte durch diese Vorbildwirkung eine Schreibnorm, die sich als "Gemeines Deutsch" weitgehend durchgesetzt hat. Maximilian selbst macht Gebrauch von diesem Gemeinen Deutsch, indem er dichtet.
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