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In der aktuellen «Volkswirtschaft» stellen wir die Resultate zweier Forschungsprojekte vor, die sich mit Innovationseffekten im Zusammenhang mit der Gründung von Fachhochschulen in den Studienbereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) in der Schweiz befassen. Der Fokus liegt dabei auf einem Vergleich von Patentierungs- sowie F&E-Aktivitäten zwischen Regionen mit bzw. ohne Fachhochschule um die Gründungsjahre der Fachhochschulen (ab 1997), d.h. im Zeitraum 1990 bis 2008.
Die beiden Forschungsprojekte zeigen, dass im Einzugsgebiet der neu gegründeten Fachhochschulen die Innovationsaktivitäten signifikant zunahmen. Die Firmen stellten zusätzlich Personal im Bereich Forschung und Entwicklung ein, und die Zahl sowie Qualität an Patenten nahm zu. Diese Effekte waren besonders deutlich bei kleinen Betrieben sowie bei Betrieben mit mehr als 5000 Beschäftigten.
Zum Bericht in der Volkswirtschaft:
Im Umfeld von Fachhochschulen gedeihen Innovationen
Zu den beiden Studien (in Englisch):
Regional Innovation Effects of Applied Research Institutions
Employment of R&D personnel after an educational supply shock: Effects of the introduction of Universities of Applied Sciences in Switzerland