Document ID: /entscheidsuche_html/filtered/documents_0426.jsonl.gz/790

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2017.01087 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Ersatzrichterin Bänninger Schäppi Gerichtsschreiber Hausammann Urteil vom 9. Oktober 2018 in Sachen X.___ Beschwerdeführer gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin 1. Der 1975 geborene X.___, ohne abgeschlossene Berufsausbildung, reiste im Juni 2012 in die Schweiz ein und ist seit April 2015 als Geschäftsfüh rer/ Gesellschafter der Y.___ tätig ( Urk. 6/10). Am 4. November 2016 (Eingangsdatum) meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf einen a m 2 0. Juni 2016 erlittenen Bandscheibenvorfall bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an ( Urk. 6/1). Zur Abklärung der erwerblichen und medizinischen Verhältnisse zog die IV-Stelle einen Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug [ Urk. 6/10 ] ) und die Akten des Kranken taggeldversicherers ( Urk. 6/2, Urk. 6/18) bei und holte Berichte der behandelnden Ärzte ( Urk. 6/17, Urk. 6/32-33) ein. Am 2 8. April 2017 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, dass zurzeit keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen nötig seien, da er als Geschäftsführer in der eigenen Unternehmung tätig sei ( Urk. 6/29). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 2 8. Juni 2017 [ Urk. 6/39]) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 1 4. Sep tember 2017 einen Rent enanspruch von X.___ (Urk. 2 = Urk. 6/40). 2. Gegen diesen Entscheid erhob der Versicherte mit Eingabe vom 5. Oktober 2017 Beschwerde ( Urk. 1) und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihm eine Invalidenrente zuzusprechen, eventuell sei eine befristete Rente bis zum Erlangen einer allfälligen vollen Arbeitsfähigkeit zuzusprechen, subeventuell seien weitere Abklärungen sowie eine Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit zu tätigen ( Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 9. November 2017 beantragte die Beschwerdegegnerin Abweisung der Beschwer - de ( Urk. 5), was dem Beschwerdeführer zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 7). 3. Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ ATSG ] ). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, wel che Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 1.5 Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer ). Gemäss stän diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwie rige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent scheidrelevante Sach verhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Entscheid damit, dass aus dem Gutachten von Dr. med. Z.___, FMH Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, hervorgehe, dass der Beschwerdeführer ab 1. Januar 2017 wieder voll arbeitsfähig sei, weshalb kein Leistungsanspruch bestehe (Urk. 2). 2.2 Der Beschwerdeführer brachte demgegenüber vor, aufgrund der Diskushernie sei er bei Belastung stark eingeschränkt, da er vor allem mit den Armen arbeiten müsse. Bei der Einschätzung von Dr. Z.___ handle es sich um eine reine Prog nose, welche sich als falsch erwiesen habe, weshalb dem Gutachten keine Beweis kraft zukomme. Die Beschwerdegegnerin habe ihre Untersuchungs- und Abklä rungspflicht in grober Weise verletzt, da sie das Gutachten von Dr. Z.___ nicht einmal dem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) vorgelegt habe ( Urk. 1). 3. 3.1 Dr. med. A.___, FMH Neurologie, hielt nach einmaliger konsiliari scher Untersuchung mit Bericht vom 8. September 2016 ( Urk. 6/18/23-25) fest, der Beschwerdeführer leide an einer radikulären Läsion C6 rechts bei Diskushernie HWK 5/6 ( Urk. 6/18/23). Dabei sei es zu einer Kompression des Neuroforamens gekommen, wobei keine Paresen nachweisbar seien. Es bestünden keine Reflexdifferenzen und eine unauffällige Myographie des Musculus biceps brachii. Diesbezüglich werde eine weitere konservative Therapie empfohlen mit intensiver Physiotherapie sowie medikamentöser Analgesie und gegebenenfalls zusätzlich myotonolytischer Medikation. Eine operative Therapie erscheine aktuell nicht in diziert. Zusätzlich bestehe ein gelegentliches Taubheitsgefühl des fünften Fingers links. Hier habe ein Sulcus ulnaris -Syndrom links elektrophysiologisch nicht nachgewiesen werden können, am ehesten handle es sich um eine Symptomatik im Rahmen der im MR nachgewiesenen linksseitigen Diskushernie C6/7, diesbe züglich sei aktuell keine weitere Abklärung oder Therapie erforderlich ( Urk. 6/18/25). 3.2 Zu Händen des Krankentaggeldversicherers erging am 9. November 2016 ein orthopädisches Gutachten von Dr. Z.___. Sie hielt folgende Diagnosen fest (Urk. 6/18/18): - radikuläre Läsion C6 rechts bei mediolateraler Diskushernie mit Kompres sion des Neuroforamens, überlagert durch muskulären Hartspann, ver schmächtigte Rumpfmuskulatur, Fehlstatik und Haltungsinsuffizienz, - k ein sicheres nervenwurzelbezogenes neurologisches Defizit an den oberen Extremitäten, Hyposensibilität S1 rechts - MRT-Abklärungen der H alswirbelsäule und L endenwirbelsäule i m August 2016 erg ä ben degenerative Veränderungen in den u nteren Abschnitten mit Diskushernien in Höhe HWK 5/6/7 - a nhand der aktuell erhobenen Untersuchungsbefunde überw ö gen die muskulären Probl eme die radikulären Beschwerden - b eidseits deutlich verkürzte Ischiokruralmuskulatur ohne Dehnungs schmerzen Laut Dr. Z.___ fänden die vorgetragenen Beschwerden der Halswirbelsäule kli nisch wie auch radiologisch ihr Korrelat. Rezidivierende Beschwerden lumbal seien bei der vorliegenden Haltungsinsuffizienz mit Fehlstatik und bei den nach gewiesenen degenerativen Veränderungen im unteren Abschnitt durchaus mög lich. Die aktuell erhobenen Untersuchungsbefunde ergäben jedoch den Hinweis, dass momentan die muskulären Probleme die radikuläre Symptomatik überlager ten. Es werde für notwendig erachtet, dass im Rahmen der Verordnung von Phy siotherapie aktiv an Dehnung, Haltungskorrektur und Muskelaufbau gearbeitet werde. Parallel hierzu sollte dem Beschwerdeführer MTT verordnet werden. Dem Beschwerdeführer sei geraten worden, regelmä ss ig bergaufwärts spazieren zu gehen und bergabwärts zu fahren. Gemä ss den Angaben des Beschwerdeführers sei bisher keine myotonolytische Medikation in die Wege geleitet worden, wie dies im Arztbrief des Neurologen empfohlen worden sei. Die Medikation von Sir dalud sollte in die Wege geleitet werden. Das Gespräch während und nach der Untersuchung ergebe, dass der B eschwerdeführer Gesprächsbedarf habe. Be züg lich einer Vorstellung bei einem Psychiater sollte überprüft werden, ob sich die Indikation zu einer Gesprächstherapie ergebe (Urk. 6/18/18-19). Ab sofort ergebe sich eine Arbeitsfähigkeit von 20 % für die Bürotätigkeiten. Ab 1. Dezember 2016 ergebe sich eine Arbeitsfähigkeit zu 50 %, das heisse 20 % Büro und 30 % Aus fahren der Waren. Ab 1. Januar 2017 sei eine volle Arbeitsfähigkeit für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit zu erwarten. Vermutlich werde sich über den 1. Januar 2017 hinaus noch Behandlungsbedarf ergeben, der jedoch dann keine weitere Arbeits unfähigkeit rechtfertige. Die Prognose erscheine tendenziell gut, da z um jetzigen Zeitpunkt muskuläre Beschwerden im Vordergrund stünden. Die Therapiemass nahmen sollten intensiviert werden (Ur k. 6/18/20). Längerfristig seien bei den vorliegenden degenerativen Veränderungen Einschränkungen für mittelschwere und schwere Tätigkeiten zu erwarten, die häufiges Bücken, ständige Zwangshal tungen und auch Tätigkeiten über Kopf erforderten. Auch für angepasste Tätig keiten ergebe sich momentan nur eine Arbeitsfähigkeit von 20 % mit Steigerung auf 50 % ab 1. Dezember 2016 und Steigerung auf 100 % ab 1. Januar 201 7. Bei angepassten Tätigkeiten handle es sich um sehr leichte Tätigkeiten und solche, die bevorzugt aus wechselnder Ausgangslage verrichtet werden könnten ( Urk. 6/18/21). 3. 3 Dr. A.___ hielt mit undatiertem Bericht (Urk. 6/17, Eingangsdatum: 7. Dezem ber 2016) zur Beurteilung der aktuellen Einschränkungen eine Verlaufsbeurtei lung für erforderlich ( Urk. 6/17/9). 3. 4 Dr. med. B.___, FMH Allgemeine Innere Medizin, hielt mit Bericht vom 4. Mai 2017 ( Urk. 6/32) fest, es bestünden weiterhin beeinträchtigende cer vikale Schmerzen. Unter Physiotherapie sei keine Besserung eingetreten. Der Beschwerdeführer sei selbständig erwerbstätig, er mache Pizzen und liefere diese aus. Seit er krank geworden sei, könne er nur noch Pizzen ausliefern ( Urk. 6/32/2). Der Beschwerdeführer könne nur noch leichte Tätigkeiten im 50%-Pensum ausüben ( Urk. 6/32/8). Eine Verbesserung des Gesundheitszustandes könne nicht erzielt werden ( Urk. 6/32/10). 3. 5 Dem Bericht von Dr. B.___ vom 1 2. Oktober 2017 ( Urk. 3) ist zu entnehmen, der Beschwerdeführer leide an einem - subakuten cervikoradikulären Syndrom beidseits, rechtsbetont, bei/mit - MRI August 2016: breitbasige mediolaterale DH C5/6 und C6/7 mit leichter Impression des Duralsackes mit signifikanter Engstellung des rechtseitigen Neuroforamen mit wahrscheinlicher Irritation C6 - kleine flachbogige median linksbetonte DH mit minimaler Impression des Duralsackes C6/7 - C. Ulcerosa Erstdiagnose 2008, symptomfrei bis 2017 Gemäss der Ansicht von Dr. B.___ habe sich der allgemeine Verlauf nicht geändert. Der Beschwerdeführer leide weiterhin unter den gleichen Beschwerden und sei zu 50 % arbeitsunfähig ( Urk. 3). 4. Strittig ist die Arbeitsfähigkeit sowohl in der angestammten als auch in einer angepassten Tätigkeit ab dem 1. Januar 201 7. 4. 1 Der Zeitpunkt de s frühest möglichen Renten beginns wäre aufgrund der sechsmo natige n Wartefrist seit der Anmeldung zum Leis tungsbezug ( 4. November 2016) gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG und infolge des Erfordernisses eines Wartejahr s, wel ches im Juni 201 6 begann (Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG), im Juni 2017 ( Art. 29 Abs. 3 IVG). Aufgrund der vorliegenden medizinischen Aktenlage kann jedoch nicht abschliessend beurteilt werden, ob beim Beschwerdeführer auch ab dem 1. Januar 2017 ein versicherungsrelevanter Gesundheitsschaden best and ; dementsprechend kann (noch) kein Entscheid über allfällige Ansprüche auf Rentenleis tunge n erge hen. 4. 2 Der – bei erstmaliger Rentenprüfung von der versicherten Person zu erbringende (BGE 139 V 547 E. 8.1) - Nachweis einer Invalidität setzt nach der Rechtsprechung eine gesundheitlich bedingte, erhebliche und evidente, dauerhafte und objekti vierbare Beeinträchtigung voraus. Dieser Massstab gilt für sämtliche Leiden gleichermassen (BGE 139 V 547 E. 9.4). 4. 3 In neurologischer Hinsicht verwies Dr. A.___ auf einen unauffälligen neuro logischen Befund und verwies bezüglich der Taubheitsgefühle im Finger auf eine Symptomatik im Rahmen der Diskushernie (E. 3.1). Zu den aktuellen Einschrän kungen konnte er keine Angaben machen (E. 3.3). 4. 4 Das orthopädische Gutachten v on Dr. Z.___ – welches grundsätzlich für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist und in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet (E. 1.4) – erwei st sich bezüglich der Arbeitsfähigkeitseinschätzung ab dem 1. Januar 2017 als nicht schlüssig und kann deshalb nicht zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit – insbe sondere nach Ablauf des Wartejahres im Juni 2017 – herangezogen werden: Während die Gutachterin bis zum Begutachtungszeitpunkt respektive bis zum 3 1. Dezember 2016 in Übereinstimmung mit Dr. B.___ noch von einer 20%igen beziehungsweise 50%igen Arbeitsfähigkeit sowohl in angestammter als auch angepasster Tätigkeit ausging, stellte Dr. Z.___ ab dem 1. Januar 2017 eine tendenziell gute Prognose. Diese lautete dahingehend, dass eine volle Arbeitsfä higkeit zu erwarten sei, jedoch vermutlich über den 1. Januar 2017 hinaus noch Handlungsbedarf best ehe und die Therapiemassnahmen zu intensivieren seien, wobei Dr. Z.___ davon ausging, dass sich hieraus keine Arbeitsunfähigkeit mehr erg e be. Zwar wies Dr. Z.___ darauf hin, dass die muskulären die radikulären Beschwerden überwögen, sie erwähnte aber auch, dass längerfristig bei den vor liegenden degenerativen Veränderungen Einschränkungen für schwere und mit telschwere Tätigkeiten zu erwarten seien, besonders falls der Beschwerdeführer sich häufig Bücken, ständig Zwangshaltungen einnehmen und Überkopftätigkei ten verrichten müsste (E. 3.2). Ob sich die Prognose von Dr. Z.___ bestätigt hat oder nicht, ergibt sich aus den Akten nicht. Die Beschwerdegegnerin tätigte nach Einholen der Akten des Kran kentaggeldversicherers, worin das Gutachten von Dr. Z.___ enthalten war, zwar weitere Abklärungen. Auf die eingeholten medizinischen Berichte – dies gilt ins besondere für den jüngsten Bericht von Dr. B.___ vom 1 2. Oktober 2017 (E. 3.5) und denjenigen vom 4. Mai 2017 (E. 3.4) – kann jedoch nicht abgestellt wer den, zumal Dr. B.___ als Internistin eine fachfremde Beurteilung abgab, ihre Einschätzung nicht begründete oder mit Befunden untermauerte und der Erfah rungstatsache Rechnung zu tragen ist, dass behandelnde Ärztinnen und Ärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifels fällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). 4. 5 Es ist somit festzuhalten, dass eine zuverlässige Beurteilung des Gesundheitszu stands de s Beschwerdeführer s und dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit aufgrund der vorliegenden Akten nicht möglich ist und sich der medizinische Sachverhalt als ergänzungsbedürftig erweist. Solange Anhaltspunkte für rele vante Einschränkungen vorliegen und weitere Sachverhaltsabklärungen möglich sind, darf im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 61 lit. c ATSG) die Folge der Beweislosigkeit für einen invalidenversicherungsrechtlich relevanten Gesundheitsschaden nicht greifen (vgl. BGE 138 V 218 E. 6 S. 221; 117 V 261 E. 3b S. 264 mit Hinweis). Zur abschliessenden Klärung sind weitere medizinische Angaben notwendig. Die Sache ist daher unter Aufhebung der angefochtenen Verfügung vom 14. September 2017 an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie weitere medizinische Abklärungen tätig e. Gestützt auf diese Abklärun gen wird sie in Berücksichtigung des gesundheitlichen Verlaufs erneut über die Sache zu entscheiden haben. In dem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen. 5. Das vorliegende Verfahren geht um die Bewilligung oder Verweiger ung von Ver sicherungsleistungen und ist daher kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind dabei nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und au f Fr. 6 00.-- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 1 4. September 2017 aufgehoben wird und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen wird, damit diese nach den Abklärungen im Sinne der Erwägungen über den Rentenanspruch des Beschwerdeführers neu verfüge. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber HurstHausammann

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2017.01087 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Ersatzrichterin Bänninger Schäppi Gerichtsschreiber Hausammann Urteil vom 9. Oktober 2018 in Sachen X.___ Beschwerdeführer gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin 1. Der 1975 geborene X.___, ohne abgeschlossene Berufsausbildung, reiste im Juni 2012 in die Schweiz ein und ist seit April 2015 als Geschäftsfüh rer/ Gesellschafter der Y.___ tätig ( Urk. 6/10). Am 4. November 2016 (Eingangsdatum) meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf einen a m 2 0. Juni 2016 erlittenen Bandscheibenvorfall bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an ( Urk. 6/1). Zur Abklärung der erwerblichen und medizinischen Verhältnisse zog die IV-Stelle einen Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug [ Urk. 6/10 ] ) und die Akten des Kranken taggeldversicherers ( Urk. 6/2, Urk. 6/18) bei und holte Berichte der behandelnden Ärzte ( Urk. 6/17, Urk. 6/32-33) ein. Am 2 8. April 2017 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, dass zurzeit keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen nötig seien, da er als Geschäftsführer in der eigenen Unternehmung tätig sei ( Urk. 6/29). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 2 8. Juni 2017 [ Urk. 6/39]) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 1 4. Sep tember 2017 einen Rent enanspruch von X.___ (Urk. 2 = Urk. 6/40). 2. Gegen diesen Entscheid erhob der Versicherte mit Eingabe vom 5. Oktober 2017 Beschwerde ( Urk. 1) und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihm eine Invalidenrente zuzusprechen, eventuell sei eine befristete Rente bis zum Erlangen einer allfälligen vollen Arbeitsfähigkeit zuzusprechen, subeventuell seien weitere Abklärungen sowie eine Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit zu tätigen ( Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 9. November 2017 beantragte die Beschwerdegegnerin Abweisung der Beschwer - de ( Urk. 5), was dem Beschwerdeführer zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 7). 3. Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ ATSG ] ). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, wel che Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 1.5 Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer ). Gemäss stän diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwie rige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent scheidrelevante Sach verhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Entscheid damit, dass aus dem Gutachten von Dr. med. Z.___, FMH Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, hervorgehe, dass der Beschwerdeführer ab 1. Januar 2017 wieder voll arbeitsfähig sei, weshalb kein Leistungsanspruch bestehe (Urk. 2). 2.2 Der Beschwerdeführer brachte demgegenüber vor, aufgrund der Diskushernie sei er bei Belastung stark eingeschränkt, da er vor allem mit den Armen arbeiten müsse. Bei der Einschätzung von Dr. Z.___ handle es sich um eine reine Prog nose, welche sich als falsch erwiesen habe, weshalb dem Gutachten keine Beweis kraft zukomme. Die Beschwerdegegnerin habe ihre Untersuchungs- und Abklä rungspflicht in grober Weise verletzt, da sie das Gutachten von Dr. Z.___ nicht einmal dem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) vorgelegt habe ( Urk. 1). 3. 3.1 Dr. med. A.___, FMH Neurologie, hielt nach einmaliger konsiliari scher Untersuchung mit Bericht vom 8. September 2016 ( Urk. 6/18/23-25) fest, der Beschwerdeführer leide an einer radikulären Läsion C6 rechts bei Diskushernie HWK 5/6 ( Urk. 6/18/23). Dabei sei es zu einer Kompression des Neuroforamens gekommen, wobei keine Paresen nachweisbar seien. Es bestünden keine Reflexdifferenzen und eine unauffällige Myographie des Musculus biceps brachii. Diesbezüglich werde eine weitere konservative Therapie empfohlen mit intensiver Physiotherapie sowie medikamentöser Analgesie und gegebenenfalls zusätzlich myotonolytischer Medikation. Eine operative Therapie erscheine aktuell nicht in diziert. Zusätzlich bestehe ein gelegentliches Taubheitsgefühl des fünften Fingers links. Hier habe ein Sulcus ulnaris -Syndrom links elektrophysiologisch nicht nachgewiesen werden können, am ehesten handle es sich um eine Symptomatik im Rahmen der im MR nachgewiesenen linksseitigen Diskushernie C6/7, diesbe züglich sei aktuell keine weitere Abklärung oder Therapie erforderlich ( Urk. 6/18/25). 3.2 Zu Händen des Krankentaggeldversicherers erging am 9. November 2016 ein orthopädisches Gutachten von Dr. Z.___. Sie hielt folgende Diagnosen fest (Urk. 6/18/18): - radikuläre Läsion C6 rechts bei mediolateraler Diskushernie mit Kompres sion des Neuroforamens, überlagert durch muskulären Hartspann, ver schmächtigte Rumpfmuskulatur, Fehlstatik und Haltungsinsuffizienz, - k ein sicheres nervenwurzelbezogenes neurologisches Defizit an den oberen Extremitäten, Hyposensibilität S1 rechts - MRT-Abklärungen der H alswirbelsäule und L endenwirbelsäule i m August 2016 erg ä ben degenerative Veränderungen in den u nteren Abschnitten mit Diskushernien in Höhe HWK 5/6/7 - a nhand der aktuell erhobenen Untersuchungsbefunde überw ö gen die muskulären Probl eme die radikulären Beschwerden - b eidseits deutlich verkürzte Ischiokruralmuskulatur ohne Dehnungs schmerzen Laut Dr. Z.___ fänden die vorgetragenen Beschwerden der Halswirbelsäule kli nisch wie auch radiologisch ihr Korrelat. Rezidivierende Beschwerden lumbal seien bei der vorliegenden Haltungsinsuffizienz mit Fehlstatik und bei den nach gewiesenen degenerativen Veränderungen im unteren Abschnitt durchaus mög lich. Die aktuell erhobenen Untersuchungsbefunde ergäben jedoch den Hinweis, dass momentan die muskulären Probleme die radikuläre Symptomatik überlager ten. Es werde für notwendig erachtet, dass im Rahmen der Verordnung von Phy siotherapie aktiv an Dehnung, Haltungskorrektur und Muskelaufbau gearbeitet werde. Parallel hierzu sollte dem Beschwerdeführer MTT verordnet werden. Dem Beschwerdeführer sei geraten worden, regelmä ss ig bergaufwärts spazieren zu gehen und bergabwärts zu fahren. Gemä ss den Angaben des Beschwerdeführers sei bisher keine myotonolytische Medikation in die Wege geleitet worden, wie dies im Arztbrief des Neurologen empfohlen worden sei. Die Medikation von Sir dalud sollte in die Wege geleitet werden. Das Gespräch während und nach der Untersuchung ergebe, dass der B eschwerdeführer Gesprächsbedarf habe. Be züg lich einer Vorstellung bei einem Psychiater sollte überprüft werden, ob sich die Indikation zu einer Gesprächstherapie ergebe (Urk. 6/18/18-19). Ab sofort ergebe sich eine Arbeitsfähigkeit von 20 % für die Bürotätigkeiten. Ab 1. Dezember 2016 ergebe sich eine Arbeitsfähigkeit zu 50 %, das heisse 20 % Büro und 30 % Aus fahren der Waren. Ab 1. Januar 2017 sei eine volle Arbeitsfähigkeit für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit zu erwarten. Vermutlich werde sich über den 1. Januar 2017 hinaus noch Behandlungsbedarf ergeben, der jedoch dann keine weitere Arbeits unfähigkeit rechtfertige. Die Prognose erscheine tendenziell gut, da z um jetzigen Zeitpunkt muskuläre Beschwerden im Vordergrund stünden. Die Therapiemass nahmen sollten intensiviert werden (Ur k. 6/18/20). Längerfristig seien bei den vorliegenden degenerativen Veränderungen Einschränkungen für mittelschwere und schwere Tätigkeiten zu erwarten, die häufiges Bücken, ständige Zwangshal tungen und auch Tätigkeiten über Kopf erforderten. Auch für angepasste Tätig keiten ergebe sich momentan nur eine Arbeitsfähigkeit von 20 % mit Steigerung auf 50 % ab 1. Dezember 2016 und Steigerung auf 100 % ab 1. Januar 201 7. Bei angepassten Tätigkeiten handle es sich um sehr leichte Tätigkeiten und solche, die bevorzugt aus wechselnder Ausgangslage verrichtet werden könnten ( Urk. 6/18/21). 3. 3 Dr. A.___ hielt mit undatiertem Bericht (Urk. 6/17, Eingangsdatum: 7. Dezem ber 2016) zur Beurteilung der aktuellen Einschränkungen eine Verlaufsbeurtei lung für erforderlich ( Urk. 6/17/9). 3. 4 Dr. med. B.___, FMH Allgemeine Innere Medizin, hielt mit Bericht vom 4. Mai 2017 ( Urk. 6/32) fest, es bestünden weiterhin beeinträchtigende cer vikale Schmerzen. Unter Physiotherapie sei keine Besserung eingetreten. Der Beschwerdeführer sei selbständig erwerbstätig, er mache Pizzen und liefere diese aus. Seit er krank geworden sei, könne er nur noch Pizzen ausliefern ( Urk. 6/32/2). Der Beschwerdeführer könne nur noch leichte Tätigkeiten im 50%-Pensum ausüben ( Urk. 6/32/8). Eine Verbesserung des Gesundheitszustandes könne nicht erzielt werden ( Urk. 6/32/10). 3. 5 Dem Bericht von Dr. B.___ vom 1 2. Oktober 2017 ( Urk. 3) ist zu entnehmen, der Beschwerdeführer leide an einem - subakuten cervikoradikulären Syndrom beidseits, rechtsbetont, bei/mit - MRI August 2016: breitbasige mediolaterale DH C5/6 und C6/7 mit leichter Impression des Duralsackes mit signifikanter Engstellung des rechtseitigen Neuroforamen mit wahrscheinlicher Irritation C6 - kleine flachbogige median linksbetonte DH mit minimaler Impression des Duralsackes C6/7 - C. Ulcerosa Erstdiagnose 2008, symptomfrei bis 2017 Gemäss der Ansicht von Dr. B.___ habe sich der allgemeine Verlauf nicht geändert. Der Beschwerdeführer leide weiterhin unter den gleichen Beschwerden und sei zu 50 % arbeitsunfähig ( Urk. 3). 4. Strittig ist die Arbeitsfähigkeit sowohl in der angestammten als auch in einer angepassten Tätigkeit ab dem 1. Januar 201 7. 4. 1 Der Zeitpunkt de s frühest möglichen Renten beginns wäre aufgrund der sechsmo natige n Wartefrist seit der Anmeldung zum Leis tungsbezug ( 4. November 2016) gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG und infolge des Erfordernisses eines Wartejahr s, wel ches im Juni 201 6 begann (Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG), im Juni 2017 ( Art. 29 Abs. 3 IVG). Aufgrund der vorliegenden medizinischen Aktenlage kann jedoch nicht abschliessend beurteilt werden, ob beim Beschwerdeführer auch ab dem 1. Januar 2017 ein versicherungsrelevanter Gesundheitsschaden best and ; dementsprechend kann (noch) kein Entscheid über allfällige Ansprüche auf Rentenleis tunge n erge hen. 4. 2 Der – bei erstmaliger Rentenprüfung von der versicherten Person zu erbringende (BGE 139 V 547 E. 8.1) - Nachweis einer Invalidität setzt nach der Rechtsprechung eine gesundheitlich bedingte, erhebliche und evidente, dauerhafte und objekti vierbare Beeinträchtigung voraus. Dieser Massstab gilt für sämtliche Leiden gleichermassen (BGE 139 V 547 E. 9.4). 4. 3 In neurologischer Hinsicht verwies Dr. A.___ auf einen unauffälligen neuro logischen Befund und verwies bezüglich der Taubheitsgefühle im Finger auf eine Symptomatik im Rahmen der Diskushernie (E. 3.1). Zu den aktuellen Einschrän kungen konnte er keine Angaben machen (E. 3.3). 4. 4 Das orthopädische Gutachten v on Dr. Z.___ – welches grundsätzlich für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist und in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet (E. 1.4) – erwei st sich bezüglich der Arbeitsfähigkeitseinschätzung ab dem 1. Januar 2017 als nicht schlüssig und kann deshalb nicht zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit – insbe sondere nach Ablauf des Wartejahres im Juni 2017 – herangezogen werden: Während die Gutachterin bis zum Begutachtungszeitpunkt respektive bis zum 3 1. Dezember 2016 in Übereinstimmung mit Dr. B.___ noch von einer 20%igen beziehungsweise 50%igen Arbeitsfähigkeit sowohl in angestammter als auch angepasster Tätigkeit ausging, stellte Dr. Z.___ ab dem 1. Januar 2017 eine tendenziell gute Prognose. Diese lautete dahingehend, dass eine volle Arbeitsfä higkeit zu erwarten sei, jedoch vermutlich über den 1. Januar 2017 hinaus noch Handlungsbedarf best ehe und die Therapiemassnahmen zu intensivieren seien, wobei Dr. Z.___ davon ausging, dass sich hieraus keine Arbeitsunfähigkeit mehr erg e be. Zwar wies Dr. Z.___ darauf hin, dass die muskulären die radikulären Beschwerden überwögen, sie erwähnte aber auch, dass längerfristig bei den vor liegenden degenerativen Veränderungen Einschränkungen für schwere und mit telschwere Tätigkeiten zu erwarten seien, besonders falls der Beschwerdeführer sich häufig Bücken, ständig Zwangshaltungen einnehmen und Überkopftätigkei ten verrichten müsste (E. 3.2). Ob sich die Prognose von Dr. Z.___ bestätigt hat oder nicht, ergibt sich aus den Akten nicht. Die Beschwerdegegnerin tätigte nach Einholen der Akten des Kran kentaggeldversicherers, worin das Gutachten von Dr. Z.___ enthalten war, zwar weitere Abklärungen. Auf die eingeholten medizinischen Berichte – dies gilt ins besondere für den jüngsten Bericht von Dr. B.___ vom 1 2. Oktober 2017 (E. 3.5) und denjenigen vom 4. Mai 2017 (E. 3.4) – kann jedoch nicht abgestellt wer den, zumal Dr. B.___ als Internistin eine fachfremde Beurteilung abgab, ihre Einschätzung nicht begründete oder mit Befunden untermauerte und der Erfah rungstatsache Rechnung zu tragen ist, dass behandelnde Ärztinnen und Ärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifels fällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). 4. 5 Es ist somit festzuhalten, dass eine zuverlässige Beurteilung des Gesundheitszu stands de s Beschwerdeführer s und dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit aufgrund der vorliegenden Akten nicht möglich ist und sich der medizinische Sachverhalt als ergänzungsbedürftig erweist. Solange Anhaltspunkte für rele vante Einschränkungen vorliegen und weitere Sachverhaltsabklärungen möglich sind, darf im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 61 lit. c ATSG) die Folge der Beweislosigkeit für einen invalidenversicherungsrechtlich relevanten Gesundheitsschaden nicht greifen (vgl. BGE 138 V 218 E. 6 S. 221; 117 V 261 E. 3b S. 264 mit Hinweis). Zur abschliessenden Klärung sind weitere medizinische Angaben notwendig. Die Sache ist daher unter Aufhebung der angefochtenen Verfügung vom 14. September 2017 an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie weitere medizinische Abklärungen tätig e. Gestützt auf diese Abklärun gen wird sie in Berücksichtigung des gesundheitlichen Verlaufs erneut über die Sache zu entscheiden haben. In dem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen. 5. Das vorliegende Verfahren geht um die Bewilligung oder Verweiger ung von Ver sicherungsleistungen und ist daher kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind dabei nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und au f Fr. 6 00.-- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 1 4. September 2017 aufgehoben wird und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen wird, damit diese nach den Abklärungen im Sinne der Erwägungen über den Rentenanspruch des Beschwerdeführers neu verfüge. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber HurstHausammann

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2017.01087 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Ersatzrichterin Bänninger Schäppi Gerichtsschreiber Hausammann Urteil vom 9. Oktober 2018

IV.2017.01087

IV.2017.01087

IV.2017.01087 IV. Kammer

IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Ersatzrichterin Bänninger Schäppi Gerichtsschreiber Hausammann

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Ersatzrichterin Bänninger Schäppi Gerichtsschreiber Hausammann

Urteil vom 9. Oktober 2018

Urteil vom 9. Oktober 2018 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin 1. Der 1975 geborene X.___, ohne abgeschlossene Berufsausbildung, reiste im Juni 2012 in die Schweiz ein und ist seit April 2015 als Geschäftsfüh rer/ Gesellschafter der Y.___ tätig ( Urk. 6/10). Am 4. November 2016 (Eingangsdatum) meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf einen a m 2 0. Juni 2016 erlittenen Bandscheibenvorfall bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an ( Urk. 6/1). Zur Abklärung der erwerblichen und medizinischen Verhältnisse zog die IV-Stelle einen Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug [ Urk. 6/10 ] ) und die Akten des Kranken taggeldversicherers ( Urk. 6/2, Urk. 6/18) bei und holte Berichte der behandelnden Ärzte ( Urk. 6/17, Urk. 6/32-33) ein. Am 2 8. April 2017 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, dass zurzeit keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen nötig seien, da er als Geschäftsführer in der eigenen Unternehmung tätig sei ( Urk. 6/29). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 2 8. Juni 2017 [ Urk. 6/39]) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 1 4. Sep tember 2017 einen Rent enanspruch von X.___ (Urk. 2 = Urk. 6/40).

1. Der 1975 geborene X.___, ohne abgeschlossene Berufsausbildung, reiste im Juni 2012 in die Schweiz ein und ist seit April 2015 als Geschäftsfüh rer/ Gesellschafter der Y.___ tätig ( Urk. 6/10). Am 4. November 2016 (Eingangsdatum) meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf einen a m 2 0. Juni 2016 erlittenen Bandscheibenvorfall bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an ( Urk. 6/1). Zur Abklärung der erwerblichen und medizinischen Verhältnisse zog die IV-Stelle einen Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug [ Urk. 6/10 ] ) und die Akten des Kranken taggeldversicherers ( Urk. 6/2, Urk. 6/18) bei und holte Berichte der behandelnden Ärzte ( Urk. 6/17, Urk. 6/32-33) ein. Am 2 8. April 2017 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, dass zurzeit keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen nötig seien, da er als Geschäftsführer in der eigenen Unternehmung tätig sei ( Urk. 6/29). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 2 8. Juni 2017 [ Urk. 6/39]) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 1 4. Sep tember 2017 einen Rent enanspruch von X.___ (Urk. 2 = Urk. 6/40). 2. Gegen diesen Entscheid erhob der Versicherte mit Eingabe vom 5. Oktober 2017 Beschwerde ( Urk. 1) und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihm eine Invalidenrente zuzusprechen, eventuell sei eine befristete Rente bis zum Erlangen einer allfälligen vollen Arbeitsfähigkeit zuzusprechen, subeventuell seien weitere Abklärungen sowie eine Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit zu tätigen ( Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 9. November 2017 beantragte die Beschwerdegegnerin Abweisung der Beschwer - de ( Urk. 5), was dem Beschwerdeführer zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 7).

2. Gegen diesen Entscheid erhob der Versicherte mit Eingabe vom 5. Oktober 2017 Beschwerde ( Urk. 1) und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihm eine Invalidenrente zuzusprechen, eventuell sei eine befristete Rente bis zum Erlangen einer allfälligen vollen Arbeitsfähigkeit zuzusprechen, subeventuell seien weitere Abklärungen sowie eine Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit zu tätigen ( Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 9. November 2017 beantragte die Beschwerdegegnerin Abweisung der Beschwer de ( Urk. 5), was dem Beschwerdeführer zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 7). 3. Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

3. Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ ATSG ] ). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ ATSG ] ). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG] ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:

1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, wel che Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).

1.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, wel che Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).

1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 1.5 Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer ). Gemäss stän diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwie rige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent scheidrelevante Sach verhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).

1.5 Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer ). Gemäss stän diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwie rige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent scheidrelevante Sach verhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Entscheid damit, dass aus dem Gutachten von Dr. med. Z.___, FMH Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, hervorgehe, dass der Beschwerdeführer ab 1. Januar 2017 wieder voll arbeitsfähig sei, weshalb kein Leistungsanspruch bestehe (Urk. 2).

2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Entscheid damit, dass aus dem Gutachten von Dr. med. Z.___, FMH Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, hervorgehe, dass der Beschwerdeführer ab 1. Januar 2017 wieder voll arbeitsfähig sei, weshalb kein Leistungsanspruch bestehe (Urk. 2). 2.2 Der Beschwerdeführer brachte demgegenüber vor, aufgrund der Diskushernie sei er bei Belastung stark eingeschränkt, da er vor allem mit den Armen arbeiten müsse. Bei der Einschätzung von Dr. Z.___ handle es sich um eine reine Prog nose, welche sich als falsch erwiesen habe, weshalb dem Gutachten keine Beweis kraft zukomme. Die Beschwerdegegnerin habe ihre Untersuchungs- und Abklä rungspflicht in grober Weise verletzt, da sie das Gutachten von Dr. Z.___ nicht einmal dem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) vorgelegt habe ( Urk. 1).

2.2 Der Beschwerdeführer brachte demgegenüber vor, aufgrund der Diskushernie sei er bei Belastung stark eingeschränkt, da er vor allem mit den Armen arbeiten müsse. Bei der Einschätzung von Dr. Z.___ handle es sich um eine reine Prog nose, welche sich als falsch erwiesen habe, weshalb dem Gutachten keine Beweis kraft zukomme. Die Beschwerdegegnerin habe ihre Untersuchungs- und Abklä rungspflicht in grober Weise verletzt, da sie das Gutachten von Dr. Z.___ nicht einmal dem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) vorgelegt habe ( Urk. 1). 3.

3. 3.1 Dr. med. A.___, FMH Neurologie, hielt nach einmaliger konsiliari scher Untersuchung mit Bericht vom 8. September 2016 ( Urk. 6/18/23-25) fest, der Beschwerdeführer leide an einer radikulären Läsion C6 rechts bei Diskushernie HWK 5/6 ( Urk. 6/18/23). Dabei sei es zu einer Kompression des Neuroforamens gekommen, wobei keine Paresen nachweisbar seien. Es bestünden keine Reflexdifferenzen und eine unauffällige Myographie des Musculus biceps brachii. Diesbezüglich werde eine weitere konservative Therapie empfohlen mit intensiver Physiotherapie sowie medikamentöser Analgesie und gegebenenfalls zusätzlich myotonolytischer Medikation. Eine operative Therapie erscheine aktuell nicht in diziert. Zusätzlich bestehe ein gelegentliches Taubheitsgefühl des fünften Fingers links. Hier habe ein Sulcus ulnaris -Syndrom links elektrophysiologisch nicht nachgewiesen werden können, am ehesten handle es sich um eine Symptomatik im Rahmen der im MR nachgewiesenen linksseitigen Diskushernie C6/7, diesbe züglich sei aktuell keine weitere Abklärung oder Therapie erforderlich ( Urk. 6/18/25).

3.1 Dr. med. A.___, FMH Neurologie, hielt nach einmaliger konsiliari scher Untersuchung mit Bericht vom 8. September 2016 ( Urk. 6/18/23-25) fest, der Beschwerdeführer leide an einer radikulären Läsion C6 rechts bei Diskushernie HWK 5/6 ( Urk. 6/18/23). Dabei sei es zu einer Kompression des Neuroforamens gekommen, wobei keine Paresen nachweisbar seien. Es bestünden keine Reflexdifferenzen und eine unauffällige Myographie des Musculus biceps brachii. Diesbezüglich werde eine weitere konservative Therapie empfohlen mit intensiver Physiotherapie sowie medikamentöser Analgesie und gegebenenfalls zusätzlich myotonolytischer Medikation. Eine operative Therapie erscheine aktuell nicht in diziert. Zusätzlich bestehe ein gelegentliches Taubheitsgefühl des fünften Fingers links. Hier habe ein Sulcus ulnaris -Syndrom links elektrophysiologisch nicht nachgewiesen werden können, am ehesten handle es sich um eine Symptomatik im Rahmen der im MR nachgewiesenen linksseitigen Diskushernie C6/7, diesbe züglich sei aktuell keine weitere Abklärung oder Therapie erforderlich ( Urk. 6/18/25). 3.2 Zu Händen des Krankentaggeldversicherers erging am 9. November 2016 ein orthopädisches Gutachten von Dr. Z.___. Sie hielt folgende Diagnosen fest (Urk. 6/18/18):

3.2 Zu Händen des Krankentaggeldversicherers erging am 9. November 2016 ein orthopädisches Gutachten von Dr. Z.___. Sie hielt folgende Diagnosen fest (Urk. 6/18/18): - radikuläre Läsion C6 rechts bei mediolateraler Diskushernie mit Kompres sion des Neuroforamens, überlagert durch muskulären Hartspann, ver schmächtigte Rumpfmuskulatur, Fehlstatik und Haltungsinsuffizienz,

radikuläre Läsion C6 rechts bei mediolateraler Diskushernie mit Kompres sion des Neuroforamens, überlagert durch muskulären Hartspann, ver schmächtigte Rumpfmuskulatur, Fehlstatik und Haltungsinsuffizienz, - k ein sicheres nervenwurzelbezogenes neurologisches Defizit an den oberen Extremitäten, Hyposensibilität S1 rechts

k ein sicheres nervenwurzelbezogenes neurologisches Defizit an den oberen Extremitäten, Hyposensibilität S1 rechts - MRT-Abklärungen der H alswirbelsäule und L endenwirbelsäule i m August 2016 erg ä ben degenerative Veränderungen in den u nteren Abschnitten mit Diskushernien in Höhe HWK 5/6/7

MRT-Abklärungen der H alswirbelsäule und L endenwirbelsäule i m August 2016 erg ä ben degenerative Veränderungen in den u nteren Abschnitten mit Diskushernien in Höhe HWK 5/6/7 - a nhand der aktuell erhobenen Untersuchungsbefunde überw ö gen die muskulären Probl eme die radikulären Beschwerden

a nhand der aktuell erhobenen Untersuchungsbefunde überw ö gen die muskulären Probl eme die radikulären Beschwerden - b eidseits deutlich verkürzte Ischiokruralmuskulatur ohne Dehnungs schmerzen

b eidseits deutlich verkürzte Ischiokruralmuskulatur ohne Dehnungs schmerzen Laut Dr. Z.___ fänden die vorgetragenen Beschwerden der Halswirbelsäule kli nisch wie auch radiologisch ihr Korrelat. Rezidivierende Beschwerden lumbal seien bei der vorliegenden Haltungsinsuffizienz mit Fehlstatik und bei den nach gewiesenen degenerativen Veränderungen im unteren Abschnitt durchaus mög lich. Die aktuell erhobenen Untersuchungsbefunde ergäben jedoch den Hinweis, dass momentan die muskulären Probleme die radikuläre Symptomatik überlager ten. Es werde für notwendig erachtet, dass im Rahmen der Verordnung von Phy siotherapie aktiv an Dehnung, Haltungskorrektur und Muskelaufbau gearbeitet werde. Parallel hierzu sollte dem Beschwerdeführer MTT verordnet werden. Dem Beschwerdeführer sei geraten worden, regelmä ss ig bergaufwärts spazieren zu gehen und bergabwärts zu fahren. Gemä ss den Angaben des Beschwerdeführers sei bisher keine myotonolytische Medikation in die Wege geleitet worden, wie dies im Arztbrief des Neurologen empfohlen worden sei. Die Medikation von Sir dalud sollte in die Wege geleitet werden. Das Gespräch während und nach der Untersuchung ergebe, dass der B eschwerdeführer Gesprächsbedarf habe. Be züg lich einer Vorstellung bei einem Psychiater sollte überprüft werden, ob sich die Indikation zu einer Gesprächstherapie ergebe (Urk. 6/18/18-19). Ab sofort ergebe sich eine Arbeitsfähigkeit von 20 % für die Bürotätigkeiten. Ab 1. Dezember 2016 ergebe sich eine Arbeitsfähigkeit zu 50 %, das heisse 20 % Büro und 30 % Aus fahren der Waren. Ab 1. Januar 2017 sei eine volle Arbeitsfähigkeit für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit zu erwarten. Vermutlich werde sich über den 1. Januar 2017 hinaus noch Behandlungsbedarf ergeben, der jedoch dann keine weitere Arbeits unfähigkeit rechtfertige. Die Prognose erscheine tendenziell gut, da z um jetzigen Zeitpunkt muskuläre Beschwerden im Vordergrund stünden. Die Therapiemass nahmen sollten intensiviert werden (Ur k. 6/18/20). Längerfristig seien bei den vorliegenden degenerativen Veränderungen Einschränkungen für mittelschwere und schwere Tätigkeiten zu erwarten, die häufiges Bücken, ständige Zwangshal tungen und auch Tätigkeiten über Kopf erforderten. Auch für angepasste Tätig keiten ergebe sich momentan nur eine Arbeitsfähigkeit von 20 % mit Steigerung auf 50 % ab 1. Dezember 2016 und Steigerung auf 100 % ab 1. Januar 201 7. Bei angepassten Tätigkeiten handle es sich um sehr leichte Tätigkeiten und solche, die bevorzugt aus wechselnder Ausgangslage verrichtet werden könnten ( Urk. 6/18/21).

Laut Dr. Z.___ fänden die vorgetragenen Beschwerden der Halswirbelsäule kli nisch wie auch radiologisch ihr Korrelat. Rezidivierende Beschwerden lumbal seien bei der vorliegenden Haltungsinsuffizienz mit Fehlstatik und bei den nach gewiesenen degenerativen Veränderungen im unteren Abschnitt durchaus mög lich. Die aktuell erhobenen Untersuchungsbefunde ergäben jedoch den Hinweis, dass momentan die muskulären Probleme die radikuläre Symptomatik überlager ten. Es werde für notwendig erachtet, dass im Rahmen der Verordnung von Phy siotherapie aktiv an Dehnung, Haltungskorrektur und Muskelaufbau gearbeitet werde. Parallel hierzu sollte dem Beschwerdeführer MTT verordnet werden. Dem Beschwerdeführer sei geraten worden, regelmä ss ig bergaufwärts spazieren zu gehen und bergabwärts zu fahren. Gemä ss den Angaben des Beschwerdeführers sei bisher keine myotonolytische Medikation in die Wege geleitet worden, wie dies im Arztbrief des Neurologen empfohlen worden sei. Die Medikation von Sir dalud sollte in die Wege geleitet werden. Das Gespräch während und nach der Untersuchung ergebe, dass der B eschwerdeführer Gesprächsbedarf habe. Be züg lich einer Vorstellung bei einem Psychiater sollte überprüft werden, ob sich die Indikation zu einer Gesprächstherapie ergebe (Urk. 6/18/18-19). Ab sofort ergebe sich eine Arbeitsfähigkeit von 20 % für die Bürotätigkeiten. Ab 1. Dezember 2016 ergebe sich eine Arbeitsfähigkeit zu 50 %, das heisse 20 % Büro und 30 % Aus fahren der Waren. Ab 1. Januar 2017 sei eine volle Arbeitsfähigkeit für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit zu erwarten. Vermutlich werde sich über den 1. Januar 2017 hinaus noch Behandlungsbedarf ergeben, der jedoch dann keine weitere Arbeits unfähigkeit rechtfertige. Die Prognose erscheine tendenziell gut, da z um jetzigen Zeitpunkt muskuläre Beschwerden im Vordergrund stünden. Die Therapiemass nahmen sollten intensiviert werden (Ur k. 6/18/20). Längerfristig seien bei den vorliegenden degenerativen Veränderungen Einschränkungen für mittelschwere und schwere Tätigkeiten zu erwarten, die häufiges Bücken, ständige Zwangshal tungen und auch Tätigkeiten über Kopf erforderten. Auch für angepasste Tätig keiten ergebe sich momentan nur eine Arbeitsfähigkeit von 20 % mit Steigerung auf 50 % ab 1. Dezember 2016 und Steigerung auf 100 % ab 1. Januar 201 7. Bei angepassten Tätigkeiten handle es sich um sehr leichte Tätigkeiten und solche, die bevorzugt aus wechselnder Ausgangslage verrichtet werden könnten ( Urk. 6/18/21). 3. 3 Dr. A.___ hielt mit undatiertem Bericht (Urk. 6/17, Eingangsdatum: 7. Dezem ber 2016) zur Beurteilung der aktuellen Einschränkungen eine Verlaufsbeurtei lung für erforderlich ( Urk. 6/17/9).

3. 3 Dr. A.___ hielt mit undatiertem Bericht (Urk. 6/17, Eingangsdatum: 7. Dezem ber 2016) zur Beurteilung der aktuellen Einschränkungen eine Verlaufsbeurtei lung für erforderlich ( Urk. 6/17/9). 3. 4 Dr. med. B.___, FMH Allgemeine Innere Medizin, hielt mit Bericht vom 4. Mai 2017 ( Urk. 6/32) fest, es bestünden weiterhin beeinträchtigende cer vikale Schmerzen. Unter Physiotherapie sei keine Besserung eingetreten. Der Beschwerdeführer sei selbständig erwerbstätig, er mache Pizzen und liefere diese aus. Seit er krank geworden sei, könne er nur noch Pizzen ausliefern ( Urk. 6/32/2). Der Beschwerdeführer könne nur noch leichte Tätigkeiten im 50%-Pensum ausüben ( Urk. 6/32/8). Eine Verbesserung des Gesundheitszustandes könne nicht erzielt werden ( Urk. 6/32/10).

3. 4 Dr. med. B.___, FMH Allgemeine Innere Medizin, hielt mit Bericht vom 4. Mai 2017 ( Urk. 6/32) fest, es bestünden weiterhin beeinträchtigende cer vikale Schmerzen. Unter Physiotherapie sei keine Besserung eingetreten. Der Beschwerdeführer sei selbständig erwerbstätig, er mache Pizzen und liefere diese aus. Seit er krank geworden sei, könne er nur noch Pizzen ausliefern ( Urk. 6/32/2). Der Beschwerdeführer könne nur noch leichte Tätigkeiten im 50%-Pensum ausüben ( Urk. 6/32/8). Eine Verbesserung des Gesundheitszustandes könne nicht erzielt werden ( Urk. 6/32/10). 3. 5 Dem Bericht von Dr. B.___ vom 1 2. Oktober 2017 ( Urk. 3) ist zu entnehmen, der Beschwerdeführer leide an einem

3. 5 Dem Bericht von Dr. B.___ vom 1 2. Oktober 2017 ( Urk. 3) ist zu entnehmen, der Beschwerdeführer leide an einem - subakuten cervikoradikulären Syndrom beidseits, rechtsbetont, bei/mit

subakuten cervikoradikulären Syndrom beidseits, rechtsbetont, bei/mit - MRI August 2016: breitbasige mediolaterale DH C5/6 und C6/7 mit leichter Impression des Duralsackes mit signifikanter Engstellung des rechtseitigen Neuroforamen mit wahrscheinlicher Irritation C6

MRI August 2016: breitbasige mediolaterale DH C5/6 und C6/7 mit leichter Impression des Duralsackes mit signifikanter Engstellung des rechtseitigen Neuroforamen mit wahrscheinlicher Irritation C6 - kleine flachbogige median linksbetonte DH mit minimaler Impression des Duralsackes C6/7

kleine flachbogige median linksbetonte DH mit minimaler Impression des Duralsackes C6/7 - C. Ulcerosa Erstdiagnose 2008, symptomfrei bis 2017

C. Ulcerosa Erstdiagnose 2008, symptomfrei bis 2017 Gemäss der Ansicht von Dr. B.___ habe sich der allgemeine Verlauf nicht geändert. Der Beschwerdeführer leide weiterhin unter den gleichen Beschwerden und sei zu 50 % arbeitsunfähig ( Urk. 3).

Gemäss der Ansicht von Dr. B.___ habe sich der allgemeine Verlauf nicht geändert. Der Beschwerdeführer leide weiterhin unter den gleichen Beschwerden und sei zu 50 % arbeitsunfähig ( Urk. 3). 4. Strittig ist die Arbeitsfähigkeit sowohl in der angestammten als auch in einer angepassten Tätigkeit ab dem 1. Januar 201 7.

4. Strittig ist die Arbeitsfähigkeit sowohl in der angestammten als auch in einer angepassten Tätigkeit ab dem 1. Januar 201 7. 4. 1 Der Zeitpunkt de s frühest möglichen Renten beginns wäre aufgrund der sechsmo natige n Wartefrist seit der Anmeldung zum Leis tungsbezug ( 4. November 2016) gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG und infolge des Erfordernisses eines Wartejahr s, wel ches im Juni 201 6 begann (Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG), im Juni 2017 ( Art. 29 Abs. 3 IVG).

4. 1 Der Zeitpunkt de s frühest möglichen Renten beginns wäre aufgrund der sechsmo natige n Wartefrist seit der Anmeldung zum Leis tungsbezug ( 4. November 2016) gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG und infolge des Erfordernisses eines Wartejahr s, wel ches im Juni 201 6 begann (Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG), im Juni 2017 ( Art. 29 Abs. 3 IVG). Aufgrund der vorliegenden medizinischen Aktenlage kann jedoch nicht abschliessend beurteilt werden, ob beim Beschwerdeführer auch ab dem 1. Januar 2017 ein versicherungsrelevanter Gesundheitsschaden best and ; dementsprechend kann (noch) kein Entscheid über allfällige Ansprüche auf Rentenleis tunge n erge hen.

Aufgrund der vorliegenden medizinischen Aktenlage kann jedoch nicht abschliessend beurteilt werden, ob beim Beschwerdeführer auch ab dem 1. Januar 2017 ein versicherungsrelevanter Gesundheitsschaden best and ; dementsprechend kann (noch) kein Entscheid über allfällige Ansprüche auf Rentenleis tunge n erge hen. 4. 2 Der – bei erstmaliger Rentenprüfung von der versicherten Person zu erbringende (BGE 139 V 547 E. 8.1) - Nachweis einer Invalidität setzt nach der Rechtsprechung eine gesundheitlich bedingte, erhebliche und evidente, dauerhafte und objekti vierbare Beeinträchtigung voraus. Dieser Massstab gilt für sämtliche Leiden gleichermassen (BGE 139 V 547 E. 9.4).

4. 2 Der – bei erstmaliger Rentenprüfung von der versicherten Person zu erbringende (BGE 139 V 547 E. 8.1) - Nachweis einer Invalidität setzt nach der Rechtsprechung eine gesundheitlich bedingte, erhebliche und evidente, dauerhafte und objekti vierbare Beeinträchtigung voraus. Dieser Massstab gilt für sämtliche Leiden gleichermassen (BGE 139 V 547 E. 9.4). 4. 3 In neurologischer Hinsicht verwies Dr. A.___ auf einen unauffälligen neuro logischen Befund und verwies bezüglich der Taubheitsgefühle im Finger auf eine Symptomatik im Rahmen der Diskushernie (E. 3.1). Zu den aktuellen Einschrän kungen konnte er keine Angaben machen (E. 3.3).

4. 3 In neurologischer Hinsicht verwies Dr. A.___ auf einen unauffälligen neuro logischen Befund und verwies bezüglich der Taubheitsgefühle im Finger auf eine Symptomatik im Rahmen der Diskushernie (E. 3.1). Zu den aktuellen Einschrän kungen konnte er keine Angaben machen (E. 3.3). 4. 4 Das orthopädische Gutachten v on Dr. Z.___ – welches grundsätzlich für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist und in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet (E. 1.4) – erwei st sich bezüglich der Arbeitsfähigkeitseinschätzung ab dem 1. Januar 2017 als nicht schlüssig und kann deshalb nicht zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit – insbe sondere nach Ablauf des Wartejahres im Juni 2017 – herangezogen werden: Während die Gutachterin bis zum Begutachtungszeitpunkt respektive bis zum 3 1. Dezember 2016 in Übereinstimmung mit Dr. B.___ noch von einer 20%igen beziehungsweise 50%igen Arbeitsfähigkeit sowohl in angestammter als auch angepasster Tätigkeit ausging, stellte Dr. Z.___ ab dem 1. Januar 2017 eine tendenziell gute Prognose. Diese lautete dahingehend, dass eine volle Arbeitsfä higkeit zu erwarten sei, jedoch vermutlich über den 1. Januar 2017 hinaus noch Handlungsbedarf best ehe und die Therapiemassnahmen zu intensivieren seien, wobei Dr. Z.___ davon ausging, dass sich hieraus keine Arbeitsunfähigkeit mehr erg e be. Zwar wies Dr. Z.___ darauf hin, dass die muskulären die radikulären Beschwerden überwögen, sie erwähnte aber auch, dass längerfristig bei den vor liegenden degenerativen Veränderungen Einschränkungen für schwere und mit telschwere Tätigkeiten zu erwarten seien, besonders falls der Beschwerdeführer sich häufig Bücken, ständig Zwangshaltungen einnehmen und Überkopftätigkei ten verrichten müsste (E. 3.2).

4. 4 Das orthopädische Gutachten v on Dr. Z.___ – welches grundsätzlich für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist und in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet (E. 1.4) – erwei st sich bezüglich der Arbeitsfähigkeitseinschätzung ab dem 1. Januar 2017 als nicht schlüssig und kann deshalb nicht zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit – insbe sondere nach Ablauf des Wartejahres im Juni 2017 – herangezogen werden: Während die Gutachterin bis zum Begutachtungszeitpunkt respektive bis zum 3 1. Dezember 2016 in Übereinstimmung mit Dr. B.___ noch von einer 20%igen beziehungsweise 50%igen Arbeitsfähigkeit sowohl in angestammter als auch angepasster Tätigkeit ausging, stellte Dr. Z.___ ab dem 1. Januar 2017 eine tendenziell gute Prognose. Diese lautete dahingehend, dass eine volle Arbeitsfä higkeit zu erwarten sei, jedoch vermutlich über den 1. Januar 2017 hinaus noch Handlungsbedarf best ehe und die Therapiemassnahmen zu intensivieren seien, wobei Dr. Z.___ davon ausging, dass sich hieraus keine Arbeitsunfähigkeit mehr erg e be. Zwar wies Dr. Z.___ darauf hin, dass die muskulären die radikulären Beschwerden überwögen, sie erwähnte aber auch, dass längerfristig bei den vor liegenden degenerativen Veränderungen Einschränkungen für schwere und mit telschwere Tätigkeiten zu erwarten seien, besonders falls der Beschwerdeführer sich häufig Bücken, ständig Zwangshaltungen einnehmen und Überkopftätigkei ten verrichten müsste (E. 3.2). Ob sich die Prognose von Dr. Z.___ bestätigt hat oder nicht, ergibt sich aus den Akten nicht. Die Beschwerdegegnerin tätigte nach Einholen der Akten des Kran kentaggeldversicherers, worin das Gutachten von Dr. Z.___ enthalten war, zwar weitere Abklärungen. Auf die eingeholten medizinischen Berichte – dies gilt ins besondere für den jüngsten Bericht von Dr. B.___ vom 1 2. Oktober 2017 (E. 3.5) und denjenigen vom 4. Mai 2017 (E. 3.4) – kann jedoch nicht abgestellt wer den, zumal Dr. B.___ als Internistin eine fachfremde Beurteilung abgab, ihre Einschätzung nicht begründete oder mit Befunden untermauerte und der Erfah rungstatsache Rechnung zu tragen ist, dass behandelnde Ärztinnen und Ärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifels fällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc).

Ob sich die Prognose von Dr. Z.___ bestätigt hat oder nicht, ergibt sich aus den Akten nicht. Die Beschwerdegegnerin tätigte nach Einholen der Akten des Kran kentaggeldversicherers, worin das Gutachten von Dr. Z.___ enthalten war, zwar weitere Abklärungen. Auf die eingeholten medizinischen Berichte – dies gilt ins besondere für den jüngsten Bericht von Dr. B.___ vom 1 2. Oktober 2017 (E. 3.5) und denjenigen vom 4. Mai 2017 (E. 3.4) – kann jedoch nicht abgestellt wer den, zumal Dr. B.___ als Internistin eine fachfremde Beurteilung abgab, ihre Einschätzung nicht begründete oder mit Befunden untermauerte und der Erfah rungstatsache Rechnung zu tragen ist, dass behandelnde Ärztinnen und Ärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifels fällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). 4. 5 Es ist somit festzuhalten, dass eine zuverlässige Beurteilung des Gesundheitszu stands de s Beschwerdeführer s und dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit aufgrund der vorliegenden Akten nicht möglich ist und sich der medizinische Sachverhalt als ergänzungsbedürftig erweist. Solange Anhaltspunkte für rele vante Einschränkungen vorliegen und weitere Sachverhaltsabklärungen möglich sind, darf im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 61 lit. c ATSG) die Folge der Beweislosigkeit für einen invalidenversicherungsrechtlich relevanten Gesundheitsschaden nicht greifen (vgl. BGE 138 V 218 E. 6 S. 221; 117 V 261 E. 3b S. 264 mit Hinweis). Zur abschliessenden Klärung sind weitere medizinische Angaben notwendig. Die Sache ist daher unter Aufhebung der angefochtenen Verfügung vom 14. September 2017 an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie weitere medizinische Abklärungen tätig e. Gestützt auf diese Abklärun gen wird sie in Berücksichtigung des gesundheitlichen Verlaufs erneut über die Sache zu entscheiden haben.

4. 5 Es ist somit festzuhalten, dass eine zuverlässige Beurteilung des Gesundheitszu stands de s Beschwerdeführer s und dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit aufgrund der vorliegenden Akten nicht möglich ist und sich der medizinische Sachverhalt als ergänzungsbedürftig erweist. Solange Anhaltspunkte für rele vante Einschränkungen vorliegen und weitere Sachverhaltsabklärungen möglich sind, darf im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 61 lit. c ATSG) die Folge der Beweislosigkeit für einen invalidenversicherungsrechtlich relevanten Gesundheitsschaden nicht greifen (vgl. BGE 138 V 218 E. 6 S. 221; 117 V 261 E. 3b S. 264 mit Hinweis). Zur abschliessenden Klärung sind weitere medizinische Angaben notwendig. Die Sache ist daher unter Aufhebung der angefochtenen Verfügung vom 14. September 2017 an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie weitere medizinische Abklärungen tätig e. Gestützt auf diese Abklärun gen wird sie in Berücksichtigung des gesundheitlichen Verlaufs erneut über die Sache zu entscheiden haben. In dem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen.

In dem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen. 5. Das vorliegende Verfahren geht um die Bewilligung oder Verweiger ung von Ver sicherungsleistungen und ist daher kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind dabei nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und au f Fr. 6 00.-- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.

5. Das vorliegende Verfahren geht um die Bewilligung oder Verweiger ung von Ver sicherungsleistungen und ist daher kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind dabei nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und au f Fr. 6 00.-- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 1 4. September 2017 aufgehoben wird und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen wird, damit diese nach den Abklärungen im Sinne der Erwägungen über den Rentenanspruch des Beschwerdeführers neu verfüge.

1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 1 4. September 2017 aufgehoben wird und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen wird, damit diese nach den Abklärungen im Sinne der Erwägungen über den Rentenanspruch des Beschwerdeführers neu verfüge. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___

X.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

HurstHausammann