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An der ordentlichen Hauptversammlung vom Donnerstag 27.Aug. fassten die Mitglieder die Parolen zum anstehenden Abstimmungssonntag.
Die kantonalen Vorlagen wurden dabei grossmehrheitlich angenommen und boten keinen Anlass zu grossen Diskussionen. Beim Projekt Bahnhof Herisau ist man mehrheitlich der Meinung, dass dieser Schritt dringend nötig ist und das geplante Projekt insgesamt eine sehr gute Lösung ist.
Im Weiteren wurden auch die kommunalen Vorlagen Gemeindehaus und Hallenbad diskutiert. Während ersteres grundsätzlich begrüsst wird und der Platzmangel unbestritten ist, wurde beim Hallenbad kontroverser diskutiert. Für das Projekt Gemeindehaus wurde einstimmig die Ja – Parole gefasst. Wir sind der Auffassung, dass mit dem Erwerb der Immobilie eine einmalige Chance besteht, die Räumlichen Gegebenheiten zu verbessern und die Verwaltung näher beisammen zu konzentrieren. Für das Hallenbad wurde knapp die Ja-Parole gefasst. Eine Minderheit ist der Meinung, dass das jährlich wiederkehrende Defizit, welches nun noch grösser werden soll, nicht tragbar ist. Die Gemeinde müsse sich auf ihre Kernaufgaben fokussieren, wozu ein Hallenbad nicht gehört. Die Befürworter halten dagegen, dass das Hallenbad einen Mehrwert für Speicher darstellt, welchen sich die Gemeinde leisten kann und soll. Würde dieses Angebot im Speicher wegfallen, hätte es im Mittelland keine entsprechende Möglichkeit mehr, ein Hallenbad zu besuchen. Der Handlungsbedarf aufgrund des Alters war hingegen allgemein akzeptiert und gab kein Anlass zur Diskussion.