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Die schmucke Pfarrkirche namens Notre-Dame-de-l’Assomption stammt aus dem Jahr 1856 und zeigt eine Mischung aus neugotischem und neuromanischem Stil.
Die Ajoie gehörte früher zum Bistum Basel. Während des 16. und 17. Jahrhunderts gabs immer wieder Kriegswirren. 1792 war es schliesslich während der Französischen Revolution, dass hier zuerst die Raurakische Republik ausgerufen wurde. Ein paar Monate später war dies schon wieder passée und die Region gehörte zur Republik Frankreich. Am Wiener Kongress 1815 wurde die Region schliesslich an die Bistümer Bern und Basel verteilt, dieser Teil des Jura kam zu Bern. Dies wurde erst mit der jurassischen Kantonsgründung 1979 korrigiert, wie die Geoblogrätsler sicherlich alle wissen…
Während des ersten Weltkrieges schaute die Eidgenossenschaft ein wenig besser zu diesem Gebiet, als während des dreissigjährigen Kriegs oder der französischen Revolution. So kam Gilberte Montavon zu berühmtheit, als sie im elterlichen Hôtel de la Gare mit Charme und Seele die Soldaten mit Essen und Trinken bediente. Wie es jeder Schweizer AdA von seiner (falls vorhanden) Dienstzeit kennt, wurden Servierfräuleins mit Charme von den Soldaten verehrt und zwei von Ihnen schrieben sogar ein Lied zu ihrer Ehren, das jeder Soldat, der mal ein Liederbüchli in die Hand gekriegt hat, kennt.
Während des zweiten Weltkrieges wurde ihre Figur im Rahmen der geistlichen Landesverteidigung zur Ikone, es wurde zuerst ein Buch, dann ein Theaterstück und schlussendlich zwei sehr populäre Filme über das Bahnhofsbeizemeitschi Gilberte de Courgenay geschrieben. Am berühmtesten ist sicherlich die Verfilmung von Franz Schnyder mit Anne-Marie Blanc in der Rolle der Gilberte. Und obwohl das Stück eigentlich nur äusserst mässige Kritik erhielt wurde der Film äusserst populär. Die reele Person heiratete übrigens 1923 in die Deutschschweiz, zügelte nach Zürich und starb dort 1957 an einem Krebsleiden. Und all die romantischen unter Euch muss ich enttäuschen: Es war kein Armeeangehöriger, an den sie ihr Herz verlor. Sie wählte einen Zürcher Geschäftsmann, der nie in der Ajoie stationiert war.
Zur Feier des Pfingstmontages und der Schweizer Armee sowieso singen wir jetzt alle zusammen das Lied (Text):
Courgenay erkannt?
Trotz der Pfingsttage kamen kamen einige Lösungen zusammen. Der schnellste Rätsler war der Muger. Wir gratulieren… Die weiteren Lösungen waren:
|der Muger||Courgenay im Welschen hinten…|
|@chm||Gilbeeertäää… schon wieder ein Rätsel mit Musikhintergrund. Ich mag jetzt nicht nachschauen, wie man das schreibt, aber es müsste Gurschöneee sein.|
|LUnGE||Courgenay|
|@theswiss||Courgenay|
|Christian Brülhart – dxbruelhart||Das ist Courgenay im Jura, Gilberte de Courgenay lässt grüssen!|
|Herr Shearer||Courgenay|
|Tom||C’est la petite Gilberte, Gilbert‘ de Courgenay.|
|tinu||Courgenay JU|
|Natischer||Courgenay|
|@schwarzd||Courgenay|
|uesu_ch||courgenay|
|@_Belafarinrod_||Das mit der Serviertochter hat mir die Lösung gebracht. Da kanns fast nur Courgenay sein.|
|@ThuMarkus||Courgenay|
|Roland||Courgenay? müsste das dann sein, und das ohne google oder so neuartiges internet!|
|Zina||Courgenay|
|@michu||Cougernay|
|Sandro||Das dürfte dann wohl Courgenay sein.|
Stand: 8. Juni 2014 21:20. Weitere Lösungen folgen (falls sie folgen).