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Die «Gran Partita» übertrifft in ihrer Ausdehnung alles, was Mozart in Wien an Instrumentalmusik geschrieben hat, selbst die späten Sinfonien. Den Anfang macht ein quasi-sinfonischer Sonatensatz mit einer feierlichen langsamen Einleitung. Das anschliessende Allegro beruht auf einem einzigen Einfall, den Klarinetten und Fagotte zu Beginn vorstellen. Die beiden Menuette, die das Adagio umschliessen, hat Mozart im Charakter gegensätzlich angelegt. Das erste ist ein «Menuetto galante», ein höfisches Menuett, das zweite ein veritabler Volkstanz. Erstaunlich ist der Variantenreichtum in den vier Trios: Trio I des ersten Menuetts ist ein Quartett nur für Klarinetten und Bassetthörner, Trio II ein g-Moll-Stück ganz ohne Klarinetten, aber mit einem Fagottsolo in charakteristischer Triolenbewegung. Beim zweiten Menuett steht das erste Trio in Moll. Es ist das einzige in vollständiger Besetzung. Das Trio II sorgt als waschechter Ländler für einen heiteren Ausgleich. Das Adagio ist einer der schönsten langsamen Sätze Mozarts. Kaum weniger betörend wirkt der zweite langsame Satz, die Romanze, eine schlichte, fallende Melodie, die im Durteil quasi unablässig wiederholt und im Mollmittelteil von einem aufgeregten Allegretto abgelöst wird. Neben den beiden Bassetthörnern verlangt das Werk zwei Oboen, zwei Klarinetten, vier Hörner, zwei Fagotte und einen Kontrabass.
Für die beiden Konzerte besteht eine Ausweichmöglichkeit in unmittelbarer Nähe der Parkanlage. Besucherinnen und Besucher werden vor Ort informiert und zu den wetterbeständigen Räumlichkeiten geführt.