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Er kam, sah und wurde Supersport-Champion
Laut eigenen Angaben verbrachte Dominique Aegerter sein halbes Leben auf und mit Motorrädern. 2004 absolvierte er seine erste namhafte Motorrad-Saison. Mit dem Wechsel in die «Moto2-WM-Klasse» ging es steil bergauf mit seiner Karriere, erste Podiumsplätze liessen nicht lange auf sich warten. Ab 2020 startete er im «MotoE-Weltcup» und dieses Jahr auch in der Kategorie Supersport. Gefahren wird dabei auf seriennahen Motorrädern mit rund 600 ccm Hubraum.
Bereits im ersten Supersport-Rennen in Aragón (Spanien) stand der Yamaha-Pilot als Zweiter auf dem Podium, in Estoril (Portugal) folgte der erste Sieg. Stolze zehnmal stand er als Sieger eines Rennens fest. Die Europa-Events beendete Aegerter mit 54 Punkten Vorsprung als WM-Leader.
Beim Überseerennen in San Juan (Puerto Rico) machte Aegerter den Sack zu: Weil der WM-Zweite Steven Odendaal gleich zweimal stürzte, steht Aegerter nun vorzeitig als Weltmeister fest – der Vorsprung von satten 68 Punkten ist ihm nicht mehr zu nehmen.
Dominique Aegerter freut sich über seinen SiegRadio 32
Der Sieg ist eine Erleichterung für Aegeter, nach dem er zuletzt mit einer kontroversen Kollision in der MotoE-Klasse für Schlagzeilen sorgte. Diese kostete Dominique Aegerter schliesslich den Sieg beim MotoE-Finale.