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Als es am Wochenende vom 15. und 16. Januar im Verwaltungsrat der Credit Suisse um die Frage ging, ob António Horta-Osório nach seinen Verstössen gegen Quarantäne-Vorschriften Präsident bleiben darf, stand von den 13 Verwaltungsrätinnen und Verwaltungsräten nur Juan Colombas, sein Mitstreiter aus alten Tagen bei der englischen Lloyds, zu Horta-Osório, wie Insider berichten. Alle anderen senkten den Daumen nach unten. Bei Lloyds hatten Horta-Osório als CEO und Colombas zuletzt als COO rund zehn Jahre eng zusammengearbeitet.
Eindeutig war dann auch die zweite Abstimmung: die Wahl eines Ersatzes für den zurückgetretenen Präsidenten. Diese soll sogar einstimmig gewesen sein; auch Colombas soll nichts dagegen gehabt haben, dass – wenn es schon einen Wechsel geben muss – Axel Lehmann fortan als Chairman fungieren soll. Ein enger Kreis im Verwaltungsrat hatte schon vor dem Wochenende die Genehmigung der Finanzmarktaufsicht (Finma) für eine mögliche Wahl Lehmanns eingeholt.
Gut möglich, dass in der Auseinandersetzung der CS mit Horta-Osório noch nicht das letzte Wort gesprochen ist: Er hat sich einen prominenten Schweizer Wirtschaftsanwalt genommen.
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