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Daniel Burckhardt-Linder war ein von der Basler Obrigkeit eingesetzter Pfarrer. Er hat von 1811 bis 1833 in Sissach gewirkt. In dieser Zeit schrieb er 850 sogenannte Pli-Briefe, in denen er seinen Kollegen von der Herrnhuter Sozietät von seinem Alltag als Pfarrer und von den politischen Umwälzungen vor und bei der Kantonstrennung schreibt. Für diese zeigte er, auch aufgrund seiner spätpietistisch-konservativen Glaubensauffassung, wenig Verständnis. Diese Briefe zirkulierten im Wochenrhythmus und berichten von der sich zuspitzenden Lage. Burckhardt muss sich in die baseltreue Gemeinde Böckten zurückziehen, schliesslich wird er entlassen und geht nach Basel zurück.
Auszüge dieser Briefe wurden von Marcus Wiedmer zusammen mit kenntnisreichen Kommentaren 1997 veröffentlicht. Jetzt wurden die Briefe in ihrer Gesamtheit digitalisiert und im Internet zugänglich gemacht.