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Ingrid Lausund, geboren 1965, ist eine deutsche Theaterautorin und Regisseurin. Lausund studierte Schauspiel und Regie an der Theaterakademie in Ulm. Ein erstes Engagement als Regisseurin folgte am Theater Ravensburg, wo sie u.a. einige eigene Stücke inszenierte. Von 2000 bis 2005 war sie Hausautorin und Regisseurin am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Parallel inszenierte sie am Schauspiel Köln. Seit 2004 ist Lausund als freie Autorin und Regisseurin tätig. Für ihre Drehbücher zur Fernsehserie «Der Tatortreiniger», die sie unter dem Pseudonym Mizzi Meyer verfasste, wurde Ingrid Lausund mit dem Grimme-Preis 2012 und 2013 sowie mit dem Deutschen Fernsehpreis 2019 ausgezeichnet. Sie lebt in der Bretagne und in Berlin.
Trotz der charakteristischen gestochenen Schärfe von Lausunds Dialogen und ihrer oft bitterbösen Beobachtungsgabe bleibt in ihren Werken stets Raum für Menschlichkeit und Empathie, fast schon eine sentimentale Note. „Zynismus“, sagt Lausund, „hat in der Kunst nichts zu suchen. Das finde ich langweilig.“