Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03477.jsonl.gz/276

Mehrere hundert Personen verfolgten am 19. August 2011 die Sprengung des Ostturms des Landessenders Beromünster. Diese wurde durch die Firma Schwarz Spreng- und Felsbau AG vorgenommen. Der Ostturm des Landessenders Beromünster war 1931 in Betrieb genommen worden. Die Sprengung erfolgte durch so genannte Schneidladungen mit Semtex, einem Sprengstoff, der sonst für militärische Zwecke verwendet wird. Die Sprengung verlief nach Plan.
Das Gebiet um den Sendeturm wurde zu diesem Zweck weiträumig abgesperrt. Für die Zuschauer wurden spezielle Beobachtungsstandorte eingerichtet. Nach der Sprengung haben sich trotz Verbot viele dem liegenden Skelett des Turms genähert. Der Wunsch, sich vom gestürzten Turm zu veranschieden, schien so gross zu sein, dass die Gefahr, die damit verbunden war, nicht beachtet wurde. Die Bedeutung des Senders schien für viele Menschen sehr gross zu sein. So wurde das Ereignis zu einem eigenartigen Bestattungsritual.
Der Film besteht aus einer durchgehenden Einstellung und dokumentiert so das Geschehen.