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Sind Sie abhängig von legal verschriebenen Schmerzmitteln?
Opiatabhängigkeit resultiert nicht immer aus einem illegalen Drogenkonsum, wie das bei Drogenpatienten der Fall ist. Eine Abhängigkeit kann auch durch legal verschriebene Schmerzmittel entstehen. Diese Art der Opiatabhängigkeit hat in den letzten zwei Jahrzehnten stark zugenommen. Die Anzahl dieser Patienten wächst stetig und hat in Nordamerika bereits ein endemisches Ausmass erreicht, so dass die USA den nationalen Notstand erklärt hat.
Plötzlich abhängig
Bei extremen Schmerzzuständen werden häufig Opioide eingesetzt wie z.B. Morphium und Fentanyl. Auf Notfallstationen, in Operationssälen und bei Ambulanzteams ist dies tägliche Routine und bei kurzer Anwendung unproblematisch. Anders sieht das bei chronischen Schmerzzuständen oder einer langwierigen Schmerzkrankheit aus. Oft greifen Ärzte hier auf die Verabreichung von Opiaten zurück (z.B. Morphium, Oxycodon und Fentanyl), was am Anfang eine Besserung für den Patienten bringt. Durch die längere Anwendung folgt jedoch ein Gewöhnungseffekt mit rascher Dosissteigerung, weil keine anderen Optionen mehr in Sicht scheinen. Und dies kann schnell zu einer schweren Opiatbhängigkeit führen, verursacht durch legal verschriebene Schmerzmittel.
Bei Schmerzpatienten sind folgende Phänomene typisch:
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Anhaltende und nur leicht gedämpfte Schmerzen trotz Höchstdosen von Opiaten.
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Ausgeprägte Nebenwirkungen, die die Lebensqualität teils massiv beeinträchtigen.
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Eine oft eindrückliche Schmerzüberempfindlichkeit am Ort des ursprünglichen Schmerzgeschehens. Eine Steigerung der Opiatdosis bringt keine Schmerzlinderung, sondern im Gegenteil eine Verstärkung des Schmerzes. Diese Phänomen nennt man opioidinduzierte Hyperalgesie.
OPIOSTOP erfolgreich bei Schmerzmittelabhängigkeit
OPIOSTOP ist zur Behandlung dieser Unterform der Opiatabhängigkeit geeignet, die aufgrund von chronischen Schmerzzuständen oder einer Schmerzkrankheit entstanden ist. Im Verlauf der letzten Jahre wurden am Spital Interlaken durch
Dr. med. P. Manndorff neben zahlreichen Drogenpatienten bereits über 20 opioidabhängige Schmerzpatienten erfolgreich behandelt.
Wichtig für das Verständnis der OPIOSTOP-Behandlung ist die strikte Unterscheidung zwischen Abhängigkeit (dependency) und Sucht (addiction). Abhängigkeit entspricht dem nicht unterdrückbaren «Hunger», der unmittelbaren körperlichen Abhängigkeit. Sucht hingegen entspricht der willentlich steuerbaren «Lust» auf die euphorisierenden Wohlfühleffekte der Opioide, resp. dem «Kick» oder dem «Flash».
OPIOSTOP behandelt nur die Abhängigkeit
Mittels der OPIOSTOP-Behandlung kann ausschliesslich die Abhängigkeit behandelt werden. Der Behandlungserfolg steht in direktem Zusammenhang zu den jeweiligen Anteilen Abhängigkeits- oder eben Suchtmechanismen des Konsumverhaltens des Betroffenen.
Die Erfahrungen zeigen, dass bei der Mehrheit der Patienten das Phänomen der Abhängigkeit überwiegt. Dies dürfte die Erklärung für die guten Resultate der OPIOSTOP-Behandlung sein. Fast alle erfolgreich behandelten Patienten haben bereits vergeblich versucht, die Opioide zu reduzieren und zu stoppen und haben teilweise mehrere Entzugsbehandlungen und -therapien hinter sich.
Dabei zeigte sich, dass eine gewisse Dosisreduktion fast immer gelang, aber der letzte Schritt zum Stoppen unmöglich wurde. Zu stark waren die Nebenwirkungen mit innerer Unruhe, Getriebenheit, Angst, Verspannung, Schlaflosigkeit. Erst durch OPIOSTOP gelang der erfolgreiche Start in ein drogenfreies Leben.
Sowohl Betroffene als auch Angehörige dürfen jederzeit Kontakt mit uns aufnehmen, um sich unverbindlich über das Verfahren zu informieren. Gerne beantworten wir Ihre Fragen.
Interessieren Sie sich bereits konkret für den Opiatentzug unter Narkose? Um festzustellen, ob Sie sich für die OPIOSTOP-Behandlung eignen, können Sie unseren ärztlichen Fragebogen ausfüllen, damit wir Ihre Situation realistisch einschätzen können.