Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03294.jsonl.gz/2354

SK Bern 1 (1. Liga)
SMM 7. Runde: SK Bern I - Nyon II
Bern I - Nyon II 3.5 : 2.5 (Studer - Brailly-Vignal 1:0:, Gschnitzer - Promonet 1:0, Fejzullahu - Michaud ½:½, Schlegel - Kostina 1:0, Schaffner - Gemelli 0:1, Horber - Marin 0:1)
Die 1. Mannschaft gewinnt die SMM in der 1. Liga Gruppe West!
Mit einem hart erkämpften Sieg sicherte die 1. Mannschaft den Spitzenplatz in ihrer SMM-Gruppe. Somit kommt es zum Aufstiegsspiel Bern 1 gegen Bern 2 auf das wir uns sehr freuen.
Nach ca. 3 Stunden ging unser Team mit 2 Siegen an den ersten beiden Brettern mit 2:0 in Führung. Dabei gewann Noel gegen die damenindische Verteidigung seines Gegners im Mittelspiel einen Bauern, welcher bis auf die 7. Reihe vorrücken konnte und so das schwarze Gegenspiel einschränkte. Nach einigen weiteren Ungenauigkeiten gab Schwarz auf. Bei richtigem Spiel hätte dieser aber den verlorenen Bauern zurückgewinnen können, fand Noel nachträglich mit Computerhilfe heraus!
Am 2. Brett war die Stellung lange ausgeglichen, da Adrians Gegner mit Weiss gegen die Caro-Cann-Verteidigung nicht viel unternahm. Mit der Zeit erarbeitete sich Adrian aber kleine Vorteile, die zum Gewinn des weissen d-Bauern führten. Am Schluss ergab sich ein Springerendspiel mit 2 Mehrbauern für Schwarz., was Weiss zur Aufgabe veranlasste. Allerdings hätte Weiss den einen Mehrbauern wieder zurückgewinnen und weiterhin um ein remis kämpfen können!
Trotz dieser beiden Siege sah es noch nicht nach einem Sieg für unser Team aus. Afrim schien besser zu stehen, Igors Partie schmeckte nach remis und sowohl David als auch Jean-Marc standen auf Verlust. Alle diese Partien dauerten länger als 40 Züge.
Bei der Partie von Afrim kam es nach dem Abtausch der Damen und dreier Leichtfiguren in beidseitiger Zeitnot zu einer unklaren Stellung. Weiss hatte zwar einen Mehrbauern auf a2, welcher aber von den schwarzen Türmen auf a1 und b2 angegriffen war. Gleichzeitig musste Afrim auf seinen vom schwarzenTurm gefesselten Springer auf d2 (weisser König auf e2) aufpassen. Deshalb gab es für seine auf a6 und a8 positionierten Türme keine Zeit für einen Mattangriff oder für die Eroberung des verbliebenen schwarzen Läufers. Um keine unnötigen Risiken einzugehen, gab sich Afrim nach der Zeitnotphase mit einem remis zufrieden.
Dann wendete sich das Blatt doch noch zu unseren Gunsten. In der Partie von Igor wurden die meisten Figuren getauscht, sodass am Ende nur noch die beiden weissfeldrigen Läufer und je ein Springer übrigblieben. Igor konnte zudem am Damenflügel seinen König auf die fünfte Reihe bringen, wo er dem weissen König gegenüberstand. Zwar waren seine blockierten weisse Bauern auf d5 und e4 schwach; dasselbe galt aber auch für die weissen Bauern auf g2 und h3, die durch die Bauern auf f4 und h4 blockiert waren. Am Königsflügel musste Weiss zudem auf Bauerndurchbrüche aufpassen. Igors Gegnerin liess es dann zu, dass er seinen weissfeldrigen Läufer auf c4 stellen und von dort den Bauern d5 decken konnte. Als dann auch noch die Springer abgetauscht wurden, war die Partie entschieden, weil Igor mit seinem Läufern den g2-Bauern gewann.
Am 5. Brett hatte David gegen die sizillianische Swesnikow-Variante zu kämpfen. Er bekam sehr bald aktives Spiel und einen grossen Entwicklungsvorsprung, sodass ich als Mannschaftsleiter davon ausging, dass er wieder als Erster seine Partie gewinnen würde. Es gab aber sozusagen zu viele Wege nach Rom. aber David konnte sich nicht für einen Richtigen entscheiden. Sein Versuch, seinen Gegner mattzusetzen, erwies sich als zu umständlich, sodass sein Gegner zu entscheidendem Gegenspiel kam.
In der Partie von Jean-Marc kam es zu einer Art Königsindisch im Anzug. Jean-Marc verteidigte sich zunächst geschickt am Königsflügel und griff am Damenflügel mit seinen Bauern an. Irgendwann fand er aber die richtige Fortsetzung nicht. Zunächst opferte er einen Bauern, für den er aber kein richtige Kompensation erhielt.. Und beim Versuch, diesen zurückzugewinnen, erlaubte er seiner Gegnerin ihre Figuren zu aktivieren. Danach war die Partie nicht mehr zu halten.
Fazit: Wir sind in diese SMM-Saison als hohe Favoriten gestartet. Trotzdem hatten wir in einigen Wettkämpfen hart zu kämpfen. Einerseits gab es in einigen Teams junge Spieler, deren ELO-Zahl noch zu tief ist. Andrerseits sind bei uns einige Fehler passiert, die man sich in diesem Ausmass in der Nationalliga B nicht leisten kann. Allerdings müssen sich nächstes Jahr die gegnerischen Mannschaften an uns die Zähne ausbeissen und nicht wir an Ihnen! Dies kann für uns nur von Vorteil sein.
SMM 6. Runde: Genf 2 - SK Bern 1
Genf II - Bern I 1:5 (Chung - Studer 0:1, D.S. Kostov - Gschnitzer 0:1, K. Kostov - Schlegel 0:1, Delmonico - Horber 0:1, Broome - N. Pellicoro 1:0, Souiller - Schaffner 0:1)
Dank einem hohen Sieg ist die 1. Mannschaft neuer Spitzenreiter
Im Match gegen Genf trat die 1. Mannschaft erstmals sowohl mit GM Noel Studer als auch mit IM Adrian Gschnitzer an. Trotzdem begann dieser Wettkampf mit einer gewissen Hektik, weil Adrian Gschnitzer und Nathalie Pellicoro aufgrund von Verspätungen auf der Strecke Basel – Genf ihre Partien mit 30 Minuten weniger Bedenkzeit beginnen mussten. Prompt unterlief Natalie nach wenigen Zügen ein Fehler, der zu einem Figuren- und später zum Partieverlust führte. Somit stand es 1:1, weil zuvor speedy David seine Partie zum 3. Mal in dieser Saison als Erster siegreich beenden konnte. Dabei liess sich sein Gegner nach einem frühen Damentausch in der französischen Rubinstein-Variante quasi freiwillig eine Figur fesseln.
Noel kam schon früh in der Ragosin-Variante des Damengambits zu Raumvorteil, weil sein Gegner eher abwartend spielte. Dieser Raumvorteil wurde so erdrückend, dass Weiss mit seinen Figuren praktisch nur noch auf der 1. und 2. Reihe ziehen konnte. Am Schluss erzwang Noel am Königsflügel den Tausch aller verbliebenen Schwer- und Leichtfiguren. Damit war die Partie entschieden, weil ihm ein nicht zu stoppender schwarzer Freibauer auf a3 gegenüber einem weissen Freibauern auf b3 verblieb.
Am 2. Brett opferte Adrians Gegner in der sizilianischen Eröffnung die Qualität auf c3 und hoffte auf Gegenspiel. Durch genaues Spiel konnte aber Adrian, den Abtausch der meisten Figuren erzwingen und so das Spiel vereinfachen. Am Schluss konnten sein König und sein Turm die Umwandlung der weit vorgerückten schwarzen d- und e-Bauern verhindern. Nach dem Verlust dieser beiden Bauern gab der Spieler von Genf auf.
Igor opferte in der sizilianischen Najdorf-Variante mit h6 und g5 früh einen Bauern. Um die Stellung im Gleichgewicht zu halten, forcierte Weiss den Damentausch und musste dabei den Bauern zurückgeben. Die Stellung blieb danach kompliziert und nicht einfach zu spielen. Igor setzte nun seine 2 zu 1 Bauernmehrheit am Damenflügel in Gang, was diese Bauern aber auch angreifbar machte. Sein Gegner fand nun aber nicht die richtigen Züge und geriet in eine verlorene Stellung.
Eine überzeugende Leistung gelang auch Jean-Marc am 4, Brett. Im Mittelspiel konnte er auf die 7. Reihe eindringen und hatte dank den ungleichfarbigen Läufern auf d5 bzw. auf f6 klaren Vorteil. Um sich zu befreien, musste Schwarz auf Kosten des f7-Bauern die Damen und ein Turmpaar tauschen. Im verbleibenden Turm-Läufer Endspiel kam Jean-Marc dank des Mehrbauern am Königsflügel zu einem Mattangriff, dem Schwarz nichts entgegensetzen konnte.
Nachdem Schwarz-Weiss in dieser Runde überraschend relativ hoch verlor, sind wir nun erstmals mit 2.5 Einzelpunkten Vorsprung auf Schwarz-Weiss an 1. Stelle. Es könnte nun zu einem Aufstiegsspiel Bern 1 gegen Bern 2 kommen!
SMM 5. Runde: SK Bern 1 - Sion 1
Bern II - Sion 3:3 (Gschnitzer - Popescu 1:0, Horber - Emery 0:1, Clausen - Bourban ½:½, Gast - Bourban ½:½ , Schlegel - Roduiti 1-0, N. Pellicoro - Riand 0:1)
Das dritte Unentschieden in dieser Saison; die 1. Mannschaft lässt erneut Punkte liegen.
Wie schon in der letzten Runde reichte es der 1. Mannschaft auch gegen den Tabellenletzten aus Sion nicht zum Sieg. Leider gelang es sowohl Jean-Marc als auch Martin nicht, ihre deutlichen Vorteile zu verwerten. Aus diesen beiden Partien resultierte leider nur ein halber Punkt.
Neben Jean-Marc musste auch Nathalie mit Schwarz gegen Schottisch eine Niederlage einstecken. Dagegen gewannen Adrian und Igor ihre Partien ziemlich souverän. Ich musste kurzfristig als Ersatz für David einspringen. Er hatte geglaubt, dass der Match gegen Sion erst in einer Woche stattfinden würde! Meine Partie endete wie der gesamte Wettkampf mit einem remis.
Da sowohl Genf als Nyon in dieser 5. Runde verloren, sind wir mit einem Vorsprung von einem Mannschaftspunkt auf Genf, Nyon und Echallens Zweiter. In den beiden letzten Matchs gegen Genf und Nyon müssen wir nun zweimal gewinnen, um das Aufstiegsspiel sicher zu erreichen.
SMM 4. Runde: Fribourg 1 - SK Bern 1
Fribourg - Bern II 3:3 (Julmy - Gschnitzer 0:1, Cruceli - Fejzullahu ½:½, Mettraux - Clausen 1:0, Y. Deschenaux - Horber 1:0, Odin - Schaffner ½:½, Cornée - Pellicoro 0:1).
Ein glückliches Unentschieden gegen Fribourg; die Aufstiegschancen sind noch intakt.
Der Match Fribourg - Bern fand im Kirchgemeindehaus von Givisiez, dem neuen Spiellokal des Schachklubs Fribourg quasi unter göttlicher Aufsicht statt. Dabei erwies sich der Matchverlauf als wahre Achterbahn. Am 1. Brett gewann Adrian sehr bald seine Partie gegen Sylvain Julmy. Letzterer wählte einen passiven Aufbau und überliess Adrian die Initiative. Adrian stellte seinen Springer auf f4, den Läufer auf g4 und zuletzt seine Dame auf d7. Sein Gegner lud ihn dann noch mit dem Zug h2-h3 zu einem Läuferopfer auf h3 ein...
Den 2. Sieg fuhr Nathalie mit solidem Spiel gegen Marius Corneé ein. Sie gewann zunächst einen Bauern und dann auch noch die Qualität, benötigte dann aber noch einige Zeit, um den materiellen Vorteil in einen Sieg umzumünzen.
Somit stand es 2:0 für uns, und der nächste Sieg schien sich abzuzeichnen. David stand zwar mit seinem schwarzen König auf f8 und dem Turm auf h8 gegen Olivier Oddin schwer unter Druck. In den anderen 3 Partien hatten unsere Spieler aber leichte Stellungsvorteile.
Es kam aber anders. Zunächst hatte Afrim ein Blackout und verlor einzügig eine Figur! Dafür gewann er zwar 2 Bauern, doch geriet er in eine passive Stellung.
Danach opferte Davids Gegner eine Figur für einen vermeintlichen Mattangriff. David konnte sich aber in höchster Zeitnot geschickt mit einem zwischenzeitlichen Gegenopfer retten. Um nichts zu riskieren, begnügte er sich danach in einer komplizierten Stellung durch dreimalige Zugwiederholung mit einem remis.
Jean-Marc spielte gegen Ives Deschenaux, der sich «grünfeldindisch» verteidigte. Letzterer zog seinen Springer auf h5 und spielte h6 und g5, um den schwarzfeldrigen Läufer von Jean-Marc auf g3 abzutauschen. Dies gefiel Jean-Marc aber nicht. Anstatt seinen Läufer von h4 auf g3 zurückzuziehen, opferte er ihn auf g5 gegen 2 Bauern. Es gab aber zu wenig Kompensation für dieses Opfer, sodass diese Partie verloren ging.
Martin Clausen stand gegen Jean Mettraux praktisch über die ganze Partie besser, übersah aber bei beidseitiger Zeitnot ein einzügiges Matt !
Beim Stand von 2.5 zu 2.5 verblieb die eigentlich verlorene Partie von Afrim gegen Savatore Cruceli. Zum Glück gelang es Letzterem trotz Mehrfigur nicht, das entstandene Endspiel Turm, Läufer und Bauer gegen Turm und Bauer zu gewinnen!
Nach 4 Runden liegen wir zusammen mit Genf und Nyon, gegen welche wir noch spielen werden, mit 6 Punkten auf dem 2. - 4. Platz. Erster ist das Team von Schwarz-Weiss mit 7 Punkten.
Fazit: Die höheren Mächte meinten es gut mit dem Lokalclub Fribourg; zu guter Letzt hatten sie aber doch auch Erbarmen mit dem SKB. Ganz ins Unglück wollten sie uns doch nicht stürzen!
3. Runde: SK Bern 1 - SK Neunburg 1
Bern I - Neuenburg 1 5:1 (Gschnitzer - Hauser 1-0, Horber - R. Erne 0.5:0.5, Fejzullahu - Pinson 1-0, Clausen - Robert 0.5:0.5, Schaffner - Butet 1:0, Schlegel - Berrada 1:0)
Afrim hatte den längsten Arbeitstag
Hoher Sieg gegen Neuenburg
Der Match gegen Neuenburg endete für unsere Mannschaft mit dem erwarteten hohen Sieg, den Neuenburg war gemäss ELO-Punkten nur am 4. Brett in der Partie Antonin Robert gegen Martin Clausen favoritisiert. Es war aber Martin, der mit einem schönen Bauernopfer die Initiative ergriff, nachdem sein Gegner mit Weiss eher abwartend begonnen hatte. Leider schlichen sich im weiteren Verlauf der Partie aber einige Ungenauigkeiten ein, sodass Martin seine vorteilhafte Stellung nicht in einen Sieg ummünzen konnte.
Unentschieden endete auch die Partie zwischen Raphael Erne und Jean-Marc Horber. Auch in dieser Partie opferte Jean-Marc einen Bauern, doch sein Königsangriff drang nicht durch, sodass er sich mit ewigem Schach begnügen musste.
Die restlichen Partien gingen alle zugunsten unserer Mannschaft aus. Adrian Gschnitzer mit Weiss konnte gegen Roland Hauser mit seinem Turm den von der schwarzen Dame gedeckten Bauern b5 schlagen. Wahrscheinlich hatte Letzterer übersehen, dass nach dem Nehmen des Turms die Dame mit dem Läuferzug nach a4 gefesselt wird, weil Schwarz noch nicht rochiert hatte. Nach einiger Bedenkzeit schlug dieser den Turm dann trotzdem und nahm den Damenverlust in Kauf; evtl. gab es keine bessere Fortsetzung. Danach war die Partie praktisch entschieden, auch weil der zweite schwarze Turm noch auf h8 stand und nicht ins Spiel eingreifen konnte.
Wie schon im Match gegen Echallens gelang auch diesmal David Schaffner der schnellste Sieg, weil sein Gegner in einer bereits schwierigen Stellung einzügig einen Turm einstellte. Auch in dieser Partie hatte Schwarz versucht, ohne zu rochieren ein frühzeitiges Gegenspiel einzuleiten.
Auch Igor Schlegel profitierte von einem Fehler seines Gegners und konnte in der Zeitnotphase dessen weissfarbigen Läufer und damit die Partie gewinnen.
Am Längsten dauerte es bei Afrim Feyzullahu, bis sein Sieg gegen Clement Pinson feststand. In einer spanischen Partie hatte er den Läuferzug nach g4 und damit die Fesselung des Springers auf f3 zugelassen. Damit verbunden war ein gewisser Druck des Schwarzen auf die Bauern e4 und d4. Dafür war dessen Damenflügel geschwächt. Irgendwann nahm Schwarz mit seinem Läufer den Springer auf f3 weg, und Afrim musste den Läufer mit dem g-Bauern zurückschlagen, weil sonst der weisse Bauer auf d4 verloren gegangen wäre. Dieser Abtausch war aber zum Vorteil von Weiss, weil so der Bauer e4 gedeckt war. Afrim konnte danach seine Figuren umgruppieren und mit Turm und Dame die c-Linie in Beschlag nehmen und zusammen mit dem 2. Turm von a7 den Bauern auf c7 angreifen. Schlussendlich resultierte ein Endspiel mit weissem Läufer gegen schwarzem Springer und einem weissen Mehrbauern, dass Afrim souverän gewann.
SMM 2. Runde: Echallens 2 - SK Bern 1
Echallens 2 - Bern 1 2.5 - 3.5 (Carré - Gschnitzer ½:½, Versin - Gast 1:0, Vianin- Clausen ½:½, Mesot - Schaffner 0:1, Coletta - N. Pellicoro ½:½, Papaux - Schlegel 0:1).
Glücklicher Sieg der 1. Mannschaft im Auswärtsspiel gegen Echallens II
In der 2. Runde gelang unserer Mannschaft ein glücklicher Sieg gegen das Team von Echallens, das seinen Erstrunden-Match gewonnen hatte . Dabei erzielte David Schaffner einen souveränen Start-Ziel-Sieg. Den 2. Sieg steuerte Igor Schlegel bei. Dank gütiger Mithilfe seines Gegners konnte er in der Zeitnotphase eine schlechte Stellung noch in einen Gewinn umwandeln. Der kurzfristig als Ersatz eingesprungene Mannschaftsleiter Joni Gast verlor dagegen frühzeitig einen Bauern und später auch die Partie.
Die anderen 3 Partien endeten alle unentschieden. Am 1. Brett spielte dabei erstmals der internationale Meister Adrian Gschnitzer für den SKB. Zwar gewann er im Mittelspiel die Qualität, doch besass sein Gegner dank aktiver Dame und gutem Zusammenspiel der Leichtfiguren einige Kompensation. Als unser Sieg feststand, beendete Adrian daher seine Gewinnversuche. Auch Natalie Pellicoro gab ihren Einstand in der 1. Mannschaft. In einem Wolga-Gambit hatte ihr Gegner Raumvorteil und lancierte einen Angriff am Königsflügel, welchen sie aber souverän abwehren konnte. In der Partie von Martin Clausen war es genau umgekehrt. Er erlangte mit den schwarzen Steinen Raumvorteil und übte leichten Druck am Königsflügel aus, dem sein Gegner aber standhalten konnte. Nach 2 Runden liegt die 1. Mannschaft mit 3 Mannschaftspunkten auf dem 3. Platz zusammen mit Schwarz-Weiss. jg
SMM 1. Runde: SK Bern 1 - Schwarz Weiss Bern 2
Bern - Schwarz-Weiss Bern II 3:3 (Studer - Si. Schweizer 1:0, Fejzullahu - Sa. Schweizer ½:½, Clausen - Leutwyler ½:½, Borges da Silva - Balzer 0:1, Horber - Dietiker ½:½, Schlegel - Schädler ½:½).
Harziger Start der 1. Mannschaft in die SMM-Saison 2021
Zum Auftakt in die neue SMM-Saison erzielte die 1. Mannschaft des SKB gegen Schwarz-Weiss ein Unentschieden (3:3). Eigentlich war unsere Mannschaft an allen Brettern elomässig besser besetzt. Aber nur «unser Rückkehrer» GM Noel Studer, der am 1. Brett mit Weiss gegen Simon Schweizer spielte, wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Zunächst gewann er dank einer - von seinem Gegner - übersehenen Kombination mit seiner Dame den schwarzen h7-Bauern. Danach konterte er den mit einem Qualitätsopfer eingeleiteten, schwarzen Angriff seinerseits mit einem spektakulären Gegenopfer, was seinen Gegner zur Aufgabe veranlasste. Am 4. Brett verlor unser neues Klubmitglied Lucas Silva gegen Lars Balzer einen Bauern und geriet zudem in eine passive Stellung. Trotz zäher Verteidigung gelang es ihm nicht, die Partie remis zu halten. Die anderen 4 Partien endeten alle remis, wobei sowohl Afrim, Jean-Marc als auch Igor zeitweise bessere Stellungen aufwiesen. Allerdings spielte dann vor allem bei Afrim und Igor auch die Zeitnot mit. Nur die Partie zwischen Martin Clausen und Matthias Leutwyler lag immer im Remisbereich. jg