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Der Posaunist Benny Sluchin wurde am Konservatorium seiner Heimatstadt Tel Aviv und an der Jerusalem Music Academy ausgebildet. Parallel dazu absolvierte er ein Studium der Mathematik und Philosophie. Er begann seine Berufslaufbahn im Israel Philharmonic und im Jerusalem Radio Symphony Orchestra, bevor er nach Köln zog, um in die Kompositionsklasse von Vinko Globokar einzutreten – auch diesen Studiengang absolvierte er mit Auszeichnung. Als Mitglied des Ensemble intercontemporain (seit 1976) brachte Benny Sluchin zahlreiche Werke zur Uraufführung: darunter Kompositionen von Elliott Carter, Pascal Dusapin, Luca Francesconi, Vinko Globokar, Gérard Grisey, Marco Stroppa und James Wood. Auf CD liegen seine Interpretationen von Xenakis’ Keren und der Sequenza V von Berio vor. Auch im Bereich der Forschung ist Sluchin tätig und entwickelt am IRCAM Notationssysteme für computergestützte Musik. Der renommierte Pädagoge hat mehrere Lehrwerke zum Posaunenspiel, musikgeschichtliche Essays und Urtextausgaben für das Repertoire seines Instruments herausgegeben.
Juli 2009