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Die 3.Rhonekorrektion (R3) ist das größte Hochwasserschutzprojekt der Schweiz. Die Anfang 2010 begonnenen Arbeiten zielen hauptsächlich darauf ab, die Rhone in überschwemmungsgefährdeten Gebieten zu verbreitern.
Die Stadt Monthey verfügt über einen Trinkwasserbrunnen im Gebiet der Iles d’en Bas, in der Nähe der Rhone. Dieser Brunnen garantiert die Versorgung der Stadt mit Trinkwasser, ohne Behandlung und zu jeder Zeit. Gegenwärtig ist der Boden des Flussbetts verstopft. Diese Sedimentschicht schützt das Grundwasser vor einer Verunreinigung durch das Oberflächenwasser der Rhône. Langfristig hat die Stadt Monthey nachgewiesen, dass es sinnvoll ist, einen Brunnen im Perimeter der Iles d’en Bas zu erhalten.
Um den im Rhône-3-Projekt festgelegten Kriterien zu entsprechen, müssen die Deiche verlegt werden, um dem Fluss mehr Freiheit und Raum zu bieten. Die Arbeiten werden sich auf das Flussbett auswirken und können die kolmatierte Sedimentschicht zumindest zeitweise beeinträchtigen. Die Gefahr für die Qualität des Grundwassers ist groß.
Die Stadt Monthey und die Projektgruppe Rhône 3 arbeiten an der Suche nach der besten technischen Lösung, um der Herausforderung zu begegnen. Es sind Erkundungsbohrungen im Grundwasser und im Westdamm geplant, um die Beschaffenheit des Untergrunds und die hydrogeologischen Bedingungen besser zu beschreiben.
Auf der Grundlage aller vorhandenen Daten und des Ergebnisses dieser neuen Bohrungen soll eine Variante für die Gestaltung der Rhone und die Errichtung eines neuen Brunnens entwickelt werden, die eine maximale Garantie für den Grundwasserschutz zu den niedrigsten Kosten bietet.
Es ist anzumerken, dass diese Problematik viele Gemeinden im Flachland betrifft.