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Nach einer Inschrift auf der Panoramaleinwand wurden die Arbeiten am 25. September 1893 begonnen und am 25. Juli 1894 beendet. Neun Monate für ein Panorama mit den gigantischen Massen von 94,4 m Länge und 10,5 m Höhe!
Louis Braun arbeitete nicht allein. Ihm zur Seite stand eine Gruppe versierter Maler und tüchtiger Handlanger. Bekannt sind die Namen des Landschaftsmalers Edmund Berninger und des Luft- oder Himmelsmalers Josef Krieger. Braun hatte die Gesamtleitung und malte als routinierter Pferdemaler die Mehrzahl der Pferde. Josef Krieger war für den Himmel (oder die Luft) zuständig, Edmund Berniger für die Landschaft. Für die Figuren und Figurengruppen im Vorder- und Mittelgrund scheinen die Maler Hoffmann und Jourdan verpflichtet worden zu sein. Insgesamt müssen acht bis zehn Leute mehr oder weniger gleichzeitig gearbeitet haben.
Louis Brauns Atelier bestand, da das Bild unter den späteren Ausstellungsbedingungen erstellt wurde, aus einer Rotunde von der Grösse des geplanten Zürcher Pavillons.
Zuerst erstellte Braun den Gesamtentwurf auf der Innenseite eines aufrecht stehenden Zylinders im Massstab 1:10, d.h. 1,05 m hoch und 9,5 Umfang oder von 3 m Durchmesser. Hierbei verarbeitete er alles, was er an historischer Information über die Schlacht und zeichnerischen, malerischen und fotografischen Aufnahmen der Landschaft zusammengetragen sowie an Detailskizzen vorbereitet hatte.