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MurtenWenn Max Waridel heutzutage im Rollstuhl teils kleinere Spazierfahrten aus dem Medizinischen Pflegeheim des Seebezirks unternimmt, erwähnt er öfters: «He, sieh mal, diese Fassade hier habe ich gemalt.» Nach seiner Schulzeit in Murten trat Max Waridel in die Fussstapfen seines Vaters und lernte Maler. Die ersten Lehrjahre verbrachte er in Lausanne, um sein Französisch zu perfektionieren. Die letzten zwei Jahre absolvierte er im Betrieb seines Vaters.
Während des Kriegs blieb Waridel in Murten und diente im Zivilschutz. Als Schlagzeuger war er aber oft mit dem Orchester «Marina» unterwegs und trat in der ganzen Schweiz auf. Später, als sich das Marina-Orchester auflöste, half Max Waridel gerne in anderen Formationen aus. In Murten kannte man den mittlerweile Hundertjährigen gut: Er war ein gern gesehener Stammgast im Restaurant «Jäger». Erst im hohen Alter, im Januar 2006, ist er ins Pflegeheim des Seebezirks eingetreten, wo er gestern persönlich die Gratulation von Staatsrat Erwin Jutzet entgegennehmen durfte. hw