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Was beinhaltet der Eingriff?
Mit dem Eingriff soll Folgendes erreicht werden:
- Fixieren der Wirbel mithilfe eines Systems aus Schrauben und Platten oder Stäben (zumeist aus Titan) zur Stabilisierung
- Einsetzen eines Knochentransplantats oder eines synthetischen Implantats nach Ermessen des Neurochirurgen zur Herstellung einer starren Zwischenschicht, die die Wirbel miteinander verblockt
- die Fusion von bestimmten Wirbeln, um die Bewegung zwischen ihnen mit einem Knochen- oder synthetischen Implantat oder aber mit Cages (Prothese, die auch Arthrodese genannt wird, die Bandscheibe ersetzt und den Abstand zwischen den Wirbeln bewahrt) zu reduzieren.
Der Neurochirurg bestimmt, wie viele Wirbel fixiert werden sollen und welche Methode sich in Ihrem Fall am besten eignet. Je nachdem, welche Wirbel betroffen sind (Lenden- oder Halswirbel), werden eine oder mehrere Inzisionen, sogenannte «operative Zugänge», gesetzt:
- am Bauch, im Brustraum bzw. am Hals („anteriorer“ Zugang) oder
- am Rücken („posteriorer“ Zugang) oder
- an der Seite („lateraler“ Zugang)
Der Eingriff wird in Vollnarkose durchgeführt.
„Ich hatte bereits zwei Bandscheibenvorfälle gehabt. Beim dritten bot man mir die Durchführung einer Spondylodese an, um zwei Lendenwirbel (L4 und L5) zu fixieren und so den Rücken zu stabilisieren.
Der Eingriff dauerte viereinhalb Stunden. Ich konnte ab dem zweiten Tag gehen und war dank Schmerztherapie schmerzfrei. Das war sehr befriedigend und vor allem sehr wichtig für meine Moral.“
Marc, 55 Jahre