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Fällt der Name Donald Hess, denkt der Weinliebhaber an die wunderbaren Tropfen aus dem Napa Valley oder die aussergewöhnlichen Säfte der Bodega Colomé, die im gleichnamigen Hochtal in Argentinien angebaut werden. Nicht weniger spannend ist das letzte Projekt des Berners: 2010 gründete er im Cafayate Valley in der argentinischen Provinz Salta die Bodega Amalaya. Der Name bedeutet «Hoffnung auf ein Wunder». Die Gegend ist denn auch eine karge Wüstenlandschaft. Als Hess die ersten Rebstöcke pflanzte – notabene auf 1700 Metern Höhe –, nannten ihn die Einheimischen «El Loco», den Verrückten. Längst haben sich die Weine von Amalaya international einen Namen gemacht. Zwar reichen sie qualitativ nicht an jene von Napa Valley oder Colomé heran, dafür sind sie deutlich günstiger. Der 86-Jährige hat sich aus seiner Unternehmensgruppe, zu der neben den Weinbetrieben gewichtige Kunstsammlungen und Immobilien zählen, zurückgezogen. Geleitet wird sie von seinen Töchtern Larissa und Sabrina sowie ihren Ehemännern.
(Stand: November 2022)