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Die Notfalldienste hatten die Zahl der Toten zuvor mit fünf angegeben. Neun weitere Menschen wurden demnach verletzt und ins Spital gebracht. Die Behörden schlossen Brandstiftung als Ursache nicht aus.
Der Waldbrand war am Montag in der Region Lugansk ausgebrochen, die sich teilweise unter der Kontrolle von prorussischen Separatisten befindet. Nach Angaben der Feuerwehr griffen die Flammen auf ein Gebiet mit einer Fläche von 80 Hektar über.
Nachdem es den Einsatzkräften zunächst gelungen war, das Feuer unter Kontrolle zu bringen, verstärkte es sich am Dienstagmorgen aufgrund starker Windböen und hohen Temperaturen von 38 Grad erneut.
Nach Behördenangaben wurden mehr als 120 Häuser von den Flammen zerstört. Mehr als tausend Feuerwehrleute, Helfer sowie Mitglieder der Nationalgarde seien im Einsatz, erklärte Awakow. Auch zwei Löschflugzeuge seien in die Region entsandt worden.
Wie der Regionalgouverneur Sergej Gaidai im Radiosender NW sagte, begannen die Behörden mit Evakuierungsarbeiten in dem betroffenen Gebiet unweit der Frontlinie. Einige ältere Menschen weigerten sich demnach jedoch, ihre Häuser zu verlassen. «Sie sagen: 'Wir wurden hier geboren, hier werden wir sterben'», sagte Gaidai dem Sender.