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Die bisherige Besitzerfamilie um Théodore Schneider bleibt mit 20 Prozent beteiligt, wie CVC am Freitag mitteilte. Schneider gibt sich in der Mitteilung überzeugt, «dass CVC der richtige Partner ist, um Breitling auf eine neue Entwicklungsstufe zu heben.»
CVC wiederum sieht «signifikantes Wachstumspotential für Breitling, sowohl in bestehenden als auch in neuen Regionen», lässt sich Alexander Dibelius, Deutschland-Chef von CVC zitieren. Wachsen soll Breitling demnach in bestehenden als auch neuen Regionen. Dabei will CVC die Digitalisierung der Marketing- und Vertriebskanäle vorantreiben.
Zu weiteren finanziellen Details haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. Den Abschluss der Transaktion erwarten CVC wie Théodore Schneider für Ende Juni 2017.
Breitling wurde 1884 von Léon Breitling in Saint-Imier im Berner Jura gegründet. Später folgte ein Umzug nach La Chaux-de-Fonds NE, bevor der Sitz später nach Grenchen SO verlegt wurde. In La Chaux-de-Fonds wird aber auch heute noch gefertigt.
1979 kaufte der Pilot Ernest Schneider die Marke. Breitling ist historisch stark mit der Luftfahrt verbunden und bezeichnet sich als offiziellen Lieferanten der Luftfahrt.
Gerüchte über einen Verkauf der Aviatik-Chronographenmarke tauchten bereits im November des letzten Jahres auf.
Die britische CVC ist in der Schweiz kein Neuling. 2010 hatte der Investor den Telekomanbieter Sunrise übernommen. 2015 ging dieser dann an die Börse.
CVC ist zudem an der deutschen Parfümeriekette Douglas beteiligt. Zudem war der Finanzinvestor jahrelang Hauptgesellschafter der Formel 1.
(SDA)