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Der Perimeter befindet sich in einem Gebiet, das durch Wohnbauten und Einfamilenhäuser geprägt ist. Die Untere Bruech biegt von der stark befahrenen Bergstrasse ab, hat im vorderen Bereich noch einen grosszügigen, allenfalls öffentlichen Charakter, bevor sie unmittelbar nach dem Bezirgsgefängnis zu einer sehr privaten Quartierstrasse wird. Der öffentliche Charakter dieses Strassenabschnitts wird durch die Setzung des Volumens verstärkt. Das langgezogene Volumen spannt mit dem gegenüberliegenden Polizei- und Gefängnisbau einen weiten Strassenraum auf.
Das Gebäude ist im Querschnitt in einzelne Schichten gegliedert. Entlang der Strasse reihen sich Veloabstell- und Parkplätze auf. Über eine kleine Stufung gelangt man auf einen teilweise überdachten Sockel, wo man sich vom Strassenraum erhöht vor dem Eingang trifft. Nach dem Passieren der Empfangsloge gelangt man direkt in eine erste Wandelhalle, die den Gerichtssäälen vorgelagert ist. Über eine gerade Treppe erreicht man die obere Halle mit einem spektakulären Fernblick über den See.
Die Erschliessung und die Anordnung der Gerichtssääle sind so gewählt, dass die Entflechtung der verschiedenen Parteien, der Medien und des Publikums gut funktioniert, und gleichzeitig die sensitiven Bereiche vor Einblicken geschützt sind. Die rückwärtige Erschliessung für Gefangene und Richter über den Verbindungsgang und über die Tiefgarage ist gewährleistet.