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Wir wissen aus vorherigen Berichterstattungen nur zu gut, was die beiden Parteien voneinander und von diesem Prozess wollen. Hier somit nur einige wichtige Aussagen und Höhepunkte der Eröffnungsplädoyers. Brian Panish, Anwalt für die Jacksons, nannte die AEG Live Manager „skrupellose Leute“, die Michael Jacksons Gesundheitsprobleme und den berufsethischen Konflikt von Dr. Murray ignorierten und um jeden Preis die Nummer eins sein wollten. Sie wussten, so Parish, dass Michael Jackson emotional und körperlich angeschlagen war. Zudem sei es ein Warnsignal gewesen, als Murray, der anfangs USD 5 Mio. für seine Arbeit verlangte, sich dann plötzlich mit USD 150‘000 pro Monat zufrieden gab. Ein anderer Arzt hatte AEG gesagt, er würde den Job für USD 40‘000 annehmen unter der Bedingung, dass Michael Jackson „clean“ (dh. drogenfrei) wäre. Panish spielte dann auch ein Video eines AEG Experten ab, der bestätigte, dass Murrays Lohnforderung „ungeheuerlich“ war.
Eine der entscheidenden Grundlagen für die Jacksons ist eine E-Mail von AEG Live Co-CEO Paul Gongaware, das dieser elf Tage vor Michael Jacksons Tod an Kenny Ortega geschrieben hatte und in der er Bedenken äusserte, dass Murray Michael Jackson am Vortag nicht an die Proben gehen liess: „Wir wollen [Murray] daran erinnern, dass AEG und nicht MJ sein Salär bezahlen. Wir wollen ihn daran erinnern, was von ihm erwartet wird.“ Die Jackson Anwälte argumentieren, dass diese E-Mail Beweis dafür sei, dass AEG Live Murrays Angst, seinen lukrativen Job als Michael Jacksons persönlicher Arzt zu verlieren, dazu verwendet hatte, um Druck auf ihn auszuüben und Michael Jackson trotz seines angeschlagenen Gesundheitszustands für die Proben bereit zu machen. In einer Videoaussage von Gongawares eidesstattlicher Aussage, die vor Prozessbeginn aufgenommen worden war und die die Jackson Anwälte abspielten, sagte dieser, er möge sich nicht daran erinnern, diese E-Mail geschrieben zu haben. Am Ende seines Eröffnungsplädoyers spielte Brian Panish Michael Jacksons Lied „You Are My Life“ für die Jury.
Die AEG Live Anwälte warnten in ihrem Eröffnungsplädoyer die Geschworenen, „wir werden einige hässliche Sachen“ aufzeigen. Sie hätten keine andere Wahl, als Michael Jacksons „tiefste und dunkelste Geheimisse“ an den Tag zu bringen, um sich im Rahmen der Anschuldigungen der Jacksons betreffend AEGs Verantwortung für Michael Jacksons Tod zu verteidigen.
Die nächste Runde wird mit Zeugenbefragungen der Jacksons Anwälte eingeläutet. Orlando Martinez vom Los Angeles Police Department, der für die Untersuchung des Todes von Michael Jackson zuständig war, soll als erster befragt werden.
Besten Dank für das Update. In den Sphären des Internets habe ich mich mal umgesehen. Und Diane Dimond angeklickt. Um eventuell herauszufinden, mit was sich Putnam et al so beschäftigen. Nun, Putnam hat mit seinem Compagnon Hunt eine Reise nach Pennsylvania unternommen. Zu Stacy Brown. Ausgerechnet zu dem! Die anwaltliche Gegenseite sucht offensichtlich verzweifelt nach Leuten, die bereit sind, Brisantes über Michael Jackson zum Besten zu geben. Obwohl sie bereits mehrfach mit ihren Lügengeschichten aufgeflogen sind. In diese Richtung geht also die Strategie. Und darauf bezieht sich wahrscheinlich auch die Vorwarnung der AEG-Rechtsanwälte „hässliche Dinge aufzuzeigen“. Rumgestöbert habe ich betreffend Brown und Jermaine Jackson. Mit diesem Projekt „Legacy“. Eine Zusammenarbeit zwischen Stacy Brown und JJ. Der energisch den Inhalt dementiert hat. Der Bericht wurde bisher nicht veröffentlicht. Bei dieser Gelegenheit bin ich auch wieder auf Bob Jones gestossen. Mit diesem unsäglichen Buch „The Man Behind The Mask“/2005. Eine Co-Produktion zwischen Brown und Jones, der angab, dass er Millionen von Abänderungen unternehmen müsste. Bis das auf dem Papier stände, was er wirklich von sich gegeben habe. Bob Jones ist am 19. August 2008 verstorben.
Interessant ist der Link „Katherine Jackson vs. AEG live-Randy Phillips“/nonlocaluniversal.wordpress.com/1.4.2013. Darin verschiedene Dokumente. Mit einem Certificate of Interested Entities or Persons. Ein Elaborat von Brandon (Randy) Phillips und Paul Gongaware vom 7. März 2013. Und der E-Mail-Verkehr zwischen Putnam et al und Panish & Boyle et al betreffend Anhörung von Paris und Prince, eventuell Blanket. Festzustellen ist, dass Boyle enorme Mühe hatte, von der anderen Seite eine Rückmeldung zu erhalten. Eine mehr als nervige Angelegenheit. Ganz sicher auch für die Kinder.
Und dann noch was zu AEG Live. Die Anschutz Entertainment Group wird nicht verkauft. Anschutz will sich mehr einbringen (!!!) in diese Gesellschaft. Tim Leiweke ist bereits im gegenseitigen Einverständnis ausgeschieden. Über Randy Phillips ist nichts auszumachen.
2. Mai 2013 / Jutta Müller