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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise sind am Mittwoch im Mittagshandel gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im Juli kostete 116,13 US-Dollar. Das waren 65 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 84 Cent auf 98,25 Dollar.
Händler begründeten den Preisrückgang mit dem Treffen der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) an diesem Mittwoch in Wien. Am Markt werde mittlerweile mit einer Anhebung der Förderquoten gerechnet. Vor allem das grösste Förderland Saudi-Arabien hat sich hierfür ausgesprochen. Die Opec sehe ein hohes Mass an Unsicherheit in der Weltwirtschaft, sagte der iranische Ölminister Mohammad Aliabadi am Rande der Opec-Konferenz. Er verwies auf die hohe Arbeitslosigkeit und die Schuldenkrise in einigen Industriestaaten.
Der Preis für Opec-Rohöl ist leicht gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel (159 Liter) am Dienstag im Durchschnitt 110,66 US-Dollar. Am Montag hatte ein Barrel noch 110,09 Dollar gekostet. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jsl/bgf
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