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die auf beiden Seiten des Äquators und unter demselben liegende Gruppe von Gewässern, welche
als die Quellbecken des Stroms angesehen wurden, ehe man die diese Seen speisenden Flüsse
[* 4] entdeckte. Zu diesen Seen gehörte
als weitaus der größte in erster Linie der Victoria Nyanza
[* 5] oder Ukerewe (s. d.), dann der Albert Nyanza oder Mwutan Nzige (s. d.)
und die zwischen beiden liegenden Gita Nzige und Kiodscha, durch welche der Somerset-Nil hindurchfließt.
Auch der Akenjaru oder
Alexandrasee gehört zu dieser Gruppe. Ob der Muta Nzige (s. d.) auch dazu zu rechnen ist, bedarf noch
der Bestätigung; denn Emin Pascha meldet, daß ein Strom Kakibbi oder Dueru aus demselben in den Mwutan münde. Daß der Baringo
nicht mit dem Ukerewe in Verbindung steht, wie man früher glaubte, hat der Engländer Thomson bewiesen.
Bereits auf dem Kartenbild des alexandrinischen Geographen Ptolemäos finden wir dargestellt, wie der Nil aus zwei großen
Seen abfließt, die unter dem Äquator gelegen waren, und von denen der eine »See der Wasserfälle«, der andre »Krokodilsee«
genannt wurde. Die Entdeckungen von Speke, Baker, Stanley u. a. haben bewiesen, daß die alte Ptolemäische
Darstellung den wirklichen Verhältnissen fast vollkommen entspricht. S. Karte »Äquatorialafrika«
[* 6] (bei Artikel »Congo«).