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1.Einführung Igel
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Der Igel gehört zu der Familie der Säugetiere. Insgeamt gibt es 25 verschiedene Igelarten auf der Welt. Der Braun- und Weissbrustigel ist bei uns in Europa weit verbreitet. Es gibt jedoch auch noch andere Igelarten in Afrika und Asien.
Der Igel ist ein relativ kleines Säugetier, er misst von Kopf bis Rumpf lediglich 10-45 Zentimeter und wiegt dabei maximal 2 Kilogramm. Neben dem uns bekannten Stacheligel gibt es auch noch Arten, die keine Stacheln sondern nur ein Fell besitzen.
Die Stacheln des Stacheligels dienen ihm als Schutz vor Raubtieren. Wenn er sich bedroht fühlt kann er sich einrollen und ist dann ringsum durch seine spitzen Stacheln geschützt.
Die Stacheligel graben sich eigene Höhlen, die ihnen als Ruheplätze dienen. Die Eingänge dieser unterirdischen Bauten sind durch Blätter und Äste gut verborgen, das Nest wird oft mit trockenem Grass oder Blättern ausgekleidet.
Die Igel leben meist alleine, sie treffen sich nur während der Paarungszeit. Wenn sie ausserhalb dieser Zeit auf einen Artgenossen treffen reagieren sie sogar aggressiv.
Sie sind vorwiegend am Abend und in der Nacht aktiv, den Tag hindurch schlafen sie in ihren Höhlen. Im Winter, wenn es sehr kalt wird, begeben sie sich auch in ihre Höhlen um einen Winterschlag abzuhalten.
Igel bringen einmal im Jahr Nachwuchs zur Welt. Die Neugeborene sind anfangs blind und hilflos. Die jungen Stacheligel haben bei der Geburt noch weiche Stacheln, die dann im Verlauf ihres Lebens immer härter werden. Nach 2 bis 3 Wochen öffnen die Jungtiere die Augen und nach sechs bis acht Wochen müssen sie bereits lernen ohne ihre Mutter zu überleben. Die Igel werden im Durchschnitt drei bis sieben Jahre alt.