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Der Schwarze Holunder ist auch bekannt als Holunder oder Holunderbusch, teilweise auch Holler oder Schwarzer Flieder. Bei dem Strauch handelt es sich um eine in Mitteleuropa sehr häufige Pflanze, die gerne wergen ihrer Blüten und schmackhaften Früchte angebaut wird. Diese werden als Heilmittel, Lebensmittel und Farbstoff verwendet. Holunder zählt zum Steinobst.
Der sommergrüne, sehr schnell wachsende Strauch wird selten mehr als 5 Meter hoch. Seine Äste sind weich mit korkiger Rinde und grossen, breit gefliederten Blättern. Die Pflanze bildet eine Vielzahl kleiner, attraktiv duftender, weisser Blüten aus denen sich dann die kleinen, schwarzen Früchte entwickeln. Damit ist der Strauch sowohl in der Blütezeit wie auch mit vollen Beeren ein Hingucker.
Die Holunderblüten werden häufig zum Würzen verwendet, die Früchte sind nach dem Kochen essbar und sehr schmackhaft. Sie werden wegen ihres einzigartigen Aromas und der intensiven Farbe oft auch zusammen mit anderen Früchten verwertet.
Aussaat:
Holunder ist ein Kaltkeimer. Die Aussaat erfolgt im Herbst ab September. Die Samen sind so über den Winter der Kälte ausgesetzt und keimen im Frühjahr von selbst. Alternativ ist die Anzucht im Haus möglich, wenn die Samen davor über einige Wochen im Kühlschrank aufbewahrt wurden (sog. Kaltstratifizierung). Mischen Sie dazu die Samen mit etwas feuchtem Sand in einem verschlossenen Gefäss oder Plastikbeutel und lassen Sie das Gemisch für ca. 6-8 Wochen im Kühlschrank ruhen. Danach die Samen in kleine Töpfchen mit Anzuchterde ansäen und ab einer Grösse von 20-40 cm ins Freiland pflanzen.
Pflege:
Der anspruchslose Strauch mag sonnige und halbschattige Standorte.