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Hans Schärer wurde 1927 in Bern geboren. Er absolvierte die Ecole de Commerce in Lausanne, bis er beschloss, Maler zu werden. 1949 bis 1956 weilte er in Paris und erhielt wesentliche Einflüsse für seinen autodidaktischen Werdegang. 1951 hatte er erste Ausstellungen. 1956 kehrte er in die Schweiz zurück, heiratete die Grafikerin Marion Bucher und zog nach St. Niklausen. 1958 erhielt er das Eidgenössische Kunststipendium und den Anerkennungspreis der Stadt Luzern, 1982 den Kunstpreis der Stadt Luzern. Im selben Jahr zeigte das Aargauer Kunstmuseum Aarau seine erste Retrospektive. Sein vielfältiges Werk verbreitete sich rasch durch zahlreiche Ausstellungen in Galerien und Museen im In- und Ausland; international bekannt wurde vor allem die Werkgruppe der «Madonnen». Hans Schärer, der Art Brut nahestehend (und oftmals als «outsider» missverstanden), führte ein offenes Haus und beeinflusste sehr viele junge Künstler. Er starb am 14. November 1997 in St. Niklausen. Seine Werke werden nach wie vor gezeigt (zuletzt 2012 u. a. in Paris und New York, 2013 auch auf der Biennale in Venedig). Zur Zeit entsteht ein erstes offizielles Werkverzeichnis.