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Tag: Antelope
Direct Stream Digital kurz DSD heisst das digitale Format mit dem Sony den Tonträgermarkt Ende der 1990er Jahre neu definieren wollte. Nun gibt es echte DSD-Aufnahmen auch vermehrt als Download zu kaufen. In Folge unterstützen Audioplayer vermehrt das DSD-Format und neue D/A-Wandler ebenfalls. Ein Trend?
Die ursprünglichen Absichten und die Ergebnisse:
Sony verfolgte mit DSD mehrere Absichten:
Ein digitales Archivformat, mit dem man analoge und digitale Master in höherer Qualität in Mono oder Stereo dem Musikhörer anbieten wollte. Die Digitalisierung analoger Masterbänder mit DSD verdient eine gewisse Beachtung, sagen viele Musikhörer. Die besseren Resultate sind aber kritisch betrachtet auch mit PCM und hohen Samplingraten zu erzielen. Die Abkehr von physischen Tonträgern (SACD) und die Dominanz von PCM im Aufnahmestudio bei neueren Aufnahmen relativieren die Eignung von DSD.
Ein wirkungsvoller Kopierschutz zur Bekämpfung von Raubkopien. DSD kann bis heute von SACDs als Datenstrom nicht kopiert werden. Insofern wurde das Ziel erreicht. Das Potenzial von PCM-basierenden Digitalformaten mit hoher Auflösung (WAV, AIFF, FLAC) und deren Kopierbarkeit schufen eine beliebte Alternative zu DSD.
Ein damals neuer Tonträger (Datenträger) die SACD, mit der man die Grundlage für mehrkanalige Musikwiedergabe schuf. Die mehrkanalige Musikwiedergabe vermochte sich nicht durchzusetzen. Zu aufwändig ist das dafür notwendige Wiadergabesystem, zu gering (wenn überhapt) erwiesen … Read More »
Perfekte D/A-Wandler kommen vermehrt von Herstellern aus dem Pro-Audio Bereich. Woran liegt das?
Der D/A-Wandler wurde für Hifi erstmals bei den CD-Spielern eingesetzt, als Komponente oder externes Gerät. Dem Redbook-Standard folgend verarbeiteten diese Wandler eine Wortbreite von 16 Bit bei einer Samplingrate von 44.1 kHz. Im Tonstudio wurden bereits deutlich vor 1982, dem Einführungsjahr der CD, D/A-Wandler eingesetzt und daran hat sich nichts geändert. Die Entwicklung der digitalen Aufnahmetechnik begann vor der digitalen Musikwiedergabe und der Qualitätsanspruch war im Tonstudio stets höher, weil man schon sehr lange mit 24 Bit und heute mit mindestens 192 kHz Samplingrate arbeitet. Die digitale Musikwiedergabe war lange Zeit ein Kompromiss gegenüber der überlegenen Studiotechnik.
Das Tonstudio von heute arbeitet (man möge mich da korrigieren) von A bis Z digital. Das Mikrophonsignal oder Tonabnehmersignal (bsp. Gitarre) wird digitalisiert und alle Arbeitschritte erfolgen digital. Das eröffnetet unglaubliche Möglichkeiten vom Abmischen bis zum Mastering. Die Hersteller dieser Studiotechnik arbeiten also schon über 30 Jahre im digitalen Feld. Einige von ihnen haben sich dann auch der Hifi-Technik zugewandt, um mit ihrem Knowhow ein neues Geschäftsfeld zu erschliessen, mit Erfolg. Demgegenüber hatten es viele klassische Hifi-Gerätehersteller schwer, eigene Produkte wie D/A-Wandler zu entwickeln, weil der Knowhow-Vorsprung der Studiotechnik-Anbieter unüberwindbar … Read More »