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Fühlst du dich belästigt? Z.B. durch Sprüche, Witze, anzügliche Bemerkungen oder unangenehme, „zufällige“ Berührungen?
Egal, ob in der Schule oder im Lehrbetrieb: Wenn du in einer Situation bist, in der du spürst, dass du etwas nicht willst, wehre dich. Du hast das Recht darauf, dass deine Grenzen respektiert werden.
Einige Tipps, was du unternehmen kannst:
- Fordere die betreffende Person auf, dich in Ruhe zu lassen, resp. die unerwünschte Handlung zu unterlassen. Mache klare und gut verständliche Aussagen wie z.B. „Nimm deine Hand von meiner Schulter!“ oder „Ich finde diese Sprüche nicht lustig, lasse sie!“
- Wende dich an Vertrauenspersonen, im Betrieb, an deine Eltern, eine Lehrkraft usw. Besprich die Angelegenheit. Danach suche gemeinsam mit dieser Vertrauensperson das Gespräch im Betrieb – mit dem/der Vorgesetzten oder dem/der Personalverantwortlichen. Sie können veranlassen, dass die andere Person ihr Verhalten ändert.
- Besonders geeignet sind Beratungsstellen, die nach dem Opferhilfegesetz anerkannt sind. Die Berater/-innen hören dir zu, bleiben ruhig und sachlich, glauben dir und nehmen dich ernst. Der Besuch bei der Opferhilfeberatungsstelle ist gratis. Deine Aussagen werden vertraulich behandelt. Adressen dazu findest du hier unten...