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Claire Oppert gilt als herausragende Lehrerin und ist bekannt für ihre außergewöhnliche Fähigkeit, junge Talente zu fördern. Sie wird regelmäßig eingeladen, Meisterkurse in Frankreich und ganz Europa zu geben.
Ihr Cellostudio am Konservatorium für Musik in Saint-Germain-en-Laye (Frankreich) zählt viele Gewinner nationaler und internationaler Wettbewerbe zu seinen Schülern, darunter 11 Erstplatzierte des Concours Vatelot-Rampal (Paris), zwei Grand Prix des Concours International FLAME (Paris) und zwei Gewinner in der Instrumentalkategorie der Show Prodiges auf France 2 (2017 & 2018).
Die in Paris geborene Claire Oppert hat ihr Studium am Moskauer Konservatorium abgeschlossen und ist Preisträgerin vieler internationaler Wettbewerbe, darunter in Frankreich, Italien, Deutschland und Südafrika.
Sie konzertierte mit dem Orchestre de Chambre de Paris, dem Orchestre Philharmonique de Radio-France und den Berliner Philharmonikern.
Als Kammermusikerin konzertierte sie regelmäßig mit namhaften Musikern wie Boris Berezovsky, Brigitte Engerer, Olivier Charlier, Pierre Amoval, Ilya Grubert und vielen anderen. Sie nahm an vielen Festivals teil, darunter Les Folles Journées de Nantes, Festival Radio France in Montpelier, Présences in Paris und das Herbstfestival von Moskau.
Als Teil des Cello/Klavierduos mit dem Pianisten Roustem Saïtkoulov trat sie in vielen europäischen Ländern sowie in Asien, Afrika und Australien auf.
Als Mitglied des Ensemble Hélios (Flöte und Streichtrio) hat sie über 30 Werke zeitgenössischer Komponisten interpretiert und viele CDs aufgenommen.
Neben ihrer musikalischen Karriere hat Claire Philosophie studiert und einen Master-Abschluss in Ästhetik und Kunstphilosophie an der Sorbonne Universität Paris erworben.
Seit 20 Jahren ist Claire Oppert auch praktizierende Kunsttherapeutin und arbeitet insbesondere mit autistischen Jugendlichen und Alzheimer-Patienten sowie in Palliativstationen. Sie hat ein Universitätsdiplom in Kunsttherapie an der Medizinischen Fakultät von Tours, Frankreich, und hält selbst Vorträge an medizinischen Fakultäten und Universitäten zu diesem Thema.
Mit Schwerpunkt auf den Zusammenhängen zwischen Kunst und medizinischer Versorgung veröffentlicht Claire regelmäßig Artikel in zahlreichen Zeitschriften und präsentiert ihre Studien auf Kongressen für Medizin und Kunsttherapie sowie auf internationalen Konferenzen weltweit (Paris, Genf, Madrid, Prag, Montreal, Jerusalem, Tokio).
Im Jahr 2013 wurde sie von Radio Télévision Suisse in der Sendung «Violon Dingue» vorgestellt. Außerdem wirkte sie in zahlreichen weiteren Fernsehsendungen auf FR3, France 5, LCP (La Chaîne Parlementaire) sowie auf den Radiosendern Europe 1, France Inter und RTL mit. Sie ist Autorin mehrerer wissenschaftlicher Publikationen über die globalen Auswirkungen der Musiktherapie in der Palliativmedizin und einer qualitativen Studie über die Worte der Patienten.
Seit 2014 koordiniert Oppert eine nationale klinische Studie mit dem Titel «Schubert Dressing» zur Gegenstimulation von Musik während der Pflege in der Abteilung für chronische Schmerzen und Palliativ Care am Spital Sainte-Périne. Die von der CEFAMA Vereinigung, APICIL und AGIPI unterstützte Studie findet sowohl in der französischen als auch in der internationalen Presse großes Interesse und Aufmerksamkeit.
Oppert vertritt Frankreich als Kunsttherapeutin in der European Association for Palliative Care (EAPC).
Sie spricht vier Sprachen (Französisch, Englisch, Deutsch und Russisch) und arbeitet derzeit an einem Buch über ihre musikalischen Erfahrungen mit Autismus, Demenz, Schmerzen und End-of-Life Patienten, das im Januar 2020 beim Verlag Robert Laffont veröffentlicht wird.