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Die Geburtsstunde des EZBC.
Ein paar Überseeschweizer, die wegen des 1. Weltkrieges in die Schweiz zurückkehrten, wollten nicht auf koloniale Vergnügen verzichten. Dazu gehörte auch das Badmintonspiel. Die Gründer des ersten Badmintonclubs «First Badminton Club of Zurich» im Jahr 1919 waren u.a. Herr und Frau Fritz W. und Jessie E. Kronauer-Edwards. Am Anfang wurden Freundschafts-Begegnungen gegen die andern Clubs ausgetragen. Dies war nur durch persönlichen Kontakt möglich.
Anfang der 70-er Jahre musste der Club den Namen «First» aufgeben, da keine englischen Namen im Verband mehr geduldet wurden. Deshalb heisst der Club heute: Erster Zürcher Badminton Club.
EZBC Chronik
Am Anfang wurden Freundschafts-Begegnungen gegen andere Clubs ausgetragen. Dies wurde durch persönliche Kontakte möglich.
30er-Jahre
Der Erste Zürcher Badminton Club gewann 1931 in Lausanne den «Och frères-Wanderpokal» überlegen gegen den BC Lausanne mit 4:1. Mit dabei die Gründer Jessie und Fritz Kronauer-Edwards.
40er-, 50er- und 60er-Jahre
Die Familie Walter und Gertrud Böhler luden den EZBC regelmässig für ein Wochenende nach Arosa zum Skifahren ein.
Die Kinder Susi, Christoph, Hannes, Robert, Thomy und Ueli prägten den Club während Jahren. Dazu kamen auch noch einige Einladungen in den jüngeren Jahren nach Lidwil am Obersee.
1952
Erstes Internationales Turnier in Lausanne
1954
Am 16. Mai wird der SBV (Schweizerischer Badminton Verband) gegründet mit acht Clubs aus Zürich (u.a. First Badminton Club Zurich, Sporting und Blau Weiss), St. Gallen, Genf, Lausanne, Sissach und Wettingen. Erster Präsident wird Hans Peter Kunz, Vizepräsident Till Haberfeld.
1956
Die ersten Stadt Zürcher Badminton Meisterschaft werden vom BC Blau-Weiss ausgeschrieben und in der Halle Ilgen auf zwei Feldern durchgeführt. Till Haberfeld war der erste OK Präsident. Es konnten nur Spielerinnen und Spieler aus Stadtzürcher Clubs teilnehmen.
Die ersten Sieger waren: E. und G. Oeler in den Einzelkonkurrenzen, Oeler/Oeler im Mixed und Tagemann/Bruppacher im Herrendoppel.
Schweizermeister Damendoppel: Ruth Eschenmoser und Lotti Füller (First Badminton Club of Zurich)
1957
Erste Badminton-Interclub-Meisterschaft mit Damen und Herren Mannschaften.
Sieger Herren: B.C. Blau Weiss
Sieger Damen: First Badminton Club Zurich (Ruth Eschenmoser und Lotti Füller)
Schweizermeister Dameneinzel: Lotti Füller
Schweizermeister Damendoppel: Ruth Eschenmoser und Lotti Füller (First Badminton Club of Zurich)
1958
SM Damendoppel: Ruth Eschenmoser und Lotti Füller (First Badminton Club of Zurich)
1959
SM Damendoppel: Ruth Eschenmoser und Lotti Füller (First Badminton Club of Zurich)
1961
SM-vize Dameneinzel: Susi Böhler (nach Heirat Grob) (First Badminton Club of Zurich)
1962
SM Damendoppel: Susi Böhler und Trudi Held (First Badminton Club of Zurich)
SM Dameneinzel: Lotti Füller (First Badminton Club of Zurich)
1963
Die „Holzregel“ (Schlag mit dem Rahmen, früher aus Holz) wird vom Schweizerischen Badmintonverband wieder abgeschafft.
Alle Spieler der Schweiz sind zu den Zürcher Meisterschaften zugelassen.
SM Damendoppel: Eschenmoser und Lotti Füller (First Badminton Club of Zurich)
SM Dameneinzel: Lotti Füller (First Badminton Club of Zurich)
1966 verstarb unser GründungsmitgliedHerr Fritz W. Kronauer-Edwards
In den 70er-Jahren
Der Club musste den Namen «First» aufgeben, da keine englischenNamen im Verband mehr geduldet wurden.
1975
Es verstarb unser letztes Gründungsmitglied Frau Jesse E. Kronauer-Edwards und vermachte dem Club ein Legat, das im Jesse E. Kronauer-Fonds (1976)angelegt wurde.
1989
Kantonale Meisterschaften: Turnierleitung: Ueli Böhler, Admin.: Werner Schoch
In den 90er – 2009 Jahren
1994 SM Mixeddoppel S 40: Agathe Schoch und Werner Schoch (EZBC)
1998 SM Herreneinzel S 40: Werner Schoch
1999 SM Herrendoppel S 40: Erwin Ging (La Chaux-de-Fonds) und Werner Schoch (EZBC)
2001 SM Herrendoppel S 45: Erwin Ging (La Chaux-de-Fonds)und Werner Schoch (EZBC)
2002 SM Herrendoppel S 45: Erwin Ging (La Chaux-de-Fonds)und Werner Schoch (EZBC)
In den 90er bis 2009 kamen noch verschiedene Silber- und Bronzemedaillen von SpielerInnen dazu.
Der Whist Drive war der gesellschaftliche Anlass, bei dem niemand fehlen durfte. Früher fand er in einem Zunfthaus statt und war der Galaabend des Clubs. Die Damen kamen im langen Abendkleid und die Herren im Frack.
Whist Drive ist ein Spiel mit den Bridgekarten, wo man nur die Stiche zählt. Das Ass ist die höchste Karte, die Farbe muss man immer angeben, wenn jemand die entsprechende Farbe nicht hat, kann er den Stich mit einem Trumpf (immer Herz) stechen (übertrumpfen ist möglich). Es spielen immer 2 gegen 2. Nach dem Whist Drive folgt ein gemeinschaftliches Nachtessen.
Das Clubturnier als auch der «Sommerausflug» gehören zu den weiteren gesellschaftlichen Anlässen, welche jährlich stattfinden.
Seit einigen Jahren wird auch ein Weihnachtsessen organisiert.