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Begründung:
Der Bundesrat wird beauftragt, die Gesetzgebung im Bereich der Landwirtschaft so zu ändern, dass der Bund innert nützlicher Frist in Zusammenarbeit mit den Kantonen eine Planung der Alpbewirtschaftung erstellen muss, welche eine Beurteilung des möglichen Herdenschutzes vor Raubtieren und dessen Finanzierung für die gesamte Schweiz einheitlich aufzeigt. Diese Alpbewirtschaftungsplanung soll Grundlage sein für eine erleichterte Regulierung der Raubtierbestände in nicht schützbaren Alpen.BegründungIn der Schweiz gibt es heute rund 450 000 Schafe, von denen rund 250 000 auf unseren Alpen gesömmert werden. Die zunehmende Präsenz von Raubtieren - insbesondere des Wolfes - stellt die Berglandwirtschaft und Kleintierhaltung vor immense Probleme. Regelmässig verursacht der Wolf erhebliche Schäden.
Die im "Konzept Wolf Schweiz" vorgesehenen Herdenschutzmassnahmen sind nicht in allen Alpen umsetzbar. Gewisse Alpen sind nicht ohne unzumutbaren Aufwand schützbar, weil die Tierbestände zu klein sind oder ein Herdenschutz aufgrund der topographischen Verhältnisse technisch nicht umsetzbar ist bzw. unverhältnismässig teuer zu stehen käme.
Eine Planung der Alpbewirtschaftung soll aufzeigen, auf welchen Sömmerungsalpen keine zumutbaren Herdenschutzmassnahmen möglich sind. Für diese Alpen soll eine erleichterte Regulierung der Raubtierbestände ermöglicht werden.
Die Planung hat ebenfalls aufzuzeigen, welche Mittel von Bund und Kantonen bereitgestellt werden müssen, um mögliche und verhältnismässige Herdenschutzmassnahmen in den schützbaren Alpen zu realisieren.