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Einige Behandlungsmethoden aus der Komplementärmedizin gegen Rheuma sind inzwischen wissenschaftlich belegt. Die Patienten nehmen diese Methoden neben einer medikamentösen Behandlung auch gerne an. Dies wurde auf dem 43. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie bestätigt.
Folgende Massnahmen können gegen Rheuma in Betracht gezogen werden:
- Eine Fastentherapie von sieben bis zehn Tagen einmal jährlich unterstützt nachweislich die medikamentöse Therapie bei entzündlichen Prozessen.
- Schmerzlindernd können Kneipp’sche Anwendungen (Hydrotherapie) wirken.
- Den gesamten Entzündungsverlauf mildern können Methoden der Stressreduktion, vor allem Entspannungs- und Achtsamkeitsübungen.
- Mildernde Effekte zeigten sich in Studien auch bei Einnahme von Borretschöl, Nachtkerzenöl sowie der Katzenkralle. Hier fehlen allerdings noch Studien über die eventuellen Nebenwirkungen in Langzeitstudien.
- In den Grundlagenstudien bei pflanzlichen Mitteln aus Ingwer, grünem Tee, Granatapfel, sowie bei Leinsamen und Walnüssen konnten zwar entzündungshemmende Effekte aufgezeigt werden, allerdings konnte bislang eine Wirksamkeit bei Rheuma noch nicht belegt werden.
Einige asiatische Heilkräuter könnten zwar ebenfalls eine antientzündliche Wirkung entfalten, allerdings ist hier immer mit deutlich schwankenden Werten der Inhaltsstoffe zu rechnen. Kräuter mit hohem Potenzial in der Behandlung gegen Rheuma müssten zunächst aufbereitet und standardisiert werden. Erst danach könnten Studien erfolgreich durchgeführt werden.
Um das Risiko einer Rheuma-Erkrankung zu verringern, ist das natürliche Nahrungsergänzungsmittel Juiceplus zu empfehlen.