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Parasiten sind Organismen, die sich auf Kosten anderer Lebewesen ernähren.
Bei Parasiten wird unterschieden zwischen:
|Ektoparasiten |
(Ekto = aussen)
|Ektoparastiten befinden sich auf dem Tier und ernähren sich von Hautteilen oder Blut, das sie durch die Haut aufsaugen ||Flöhe, Milben, Läuse, Zecken |
|Endoparasiten |
( Endo = innen)
|Endoparasiten können sich im gesamten Körper aufhalten. Sie ernähren sich von Blut, lebendem Gewebe oder auch vom Darminhalt. ||Würmer |
Für alle Parasiten gilt: Je mehr Gewebe sie vernichten, umso schädlicher sind sie.
Flöhe:
Die weiblichen Flöhe legen die Floheier ins Fell der Katze oder Hunde ab, die dann überwiegend zu Boden fallen und zwar dort, wo das Tier ruht: auf den Liegeplatz oder in das Schlafkörbchen. Aus dem Flohei entsteht die Flohlarve. Daraus entwickelt sich die Flohpuppe, aus der schliesslich der erwachsene Floh schlüpft. Bei optimalen Voraussetzungen dauert dieser Zyklus etwa drei Wochen.
Nur die erwachsenen Flöhe saugen Blut. Die Flohlarven ernähren sich vorwiegend von zu Boden gefallenem Flohkot.
Krankheitsanzeichen:
Die Flohstiche führen zu Hautentzündungen im Bereich der Stichstelle. Häufig entwickeln Katzen gegen den Flohspeichel eine Allergie. Vorwiegend auf dem Rücken entsteht dann eine mit starkem Juckreiz verbundene Hautentzündung mit Krusten und Schuppen.
Behandlung:
Folgende Massnahmen können zur Beseitigung des Flohproblems durchgeführt werden: Die Flohbehandlung an der Katze und dem Hund selbst erfolgt am besten durch Flohhalsbänder, durch Flohpuder oder durch Insektizidtropfen, die auf die Haut zu träufeln sind. Daneben sollten auch die "heranwachsenden Flöhe" aus der Umgebung der Tiere entfernt werden. Denn die ausgewachsenen Flöhe befinden sich nur zur Nahrungsaufnahme auf dem Tier. Dies macht ungefähr 10% ihres Lebens aus . Die anderen 90% halten sie sich in der Umgebung des Tieres auf. Dafür eignet sich häufiges Wischen der Böden und Fußleisten, Waschen der Tücher, Decken und Kissen, auf denen die Katze gerne verweilt und gründliches Staubsaugen der Teppiche, Holzböden und Polstermöbel.
Eine gute Behandlung umfasst:
- Behandlung des Tieres
- Behandlung der Umgebung
- Schutz des Tieres gegen Neubefall mit einem Langzeitpräparat
Tip: Vor dem Saugen kann eine Mottenkugel oder der Rest eines gekürzten Flohhalsbandes in den Staubbeutel gelegt werden. Bei starkem Flohbefall kann ein Insektizid die Flohbekämpfung in der Wohnung unterstützen. Ein Umgebungsfloh- Spray wird dann im Bereich des Liegeplätze der Katze auf die nicht abwaschbaren Oberflächen (z.B. Teppiche und Polster) bis in die Ecken und Ritze versprüht. Katzen und Hunde, die ein neues Flohhalsband tragen oder kürzlich mit einem Flohpuder oder -spray behandelt wurden, sollten nicht von kleinen Kindern gestreichelt werden.
Zecken:
Zecken entwickeln sich vom Ei über das Larven- und Nymphenstadium zu ausgewachsenen Zecken, die sich wieder fortpflanzen.
Jeder Entwicklungsschritt dauert ungefähr ein Jahr. Die Zecke hat in jedem Entwicklungsstadium nur eine Nahrungsaufnahme nötig. Sie springt auf das Tier, beisst sich für einige Tage fest und saugt sich mit Blut voll. Danach lässt sie sich fallen und wartet bis zum nächsten Jahr auf einen neuen Wirt.
Zecken halten sich vor allem in der freien Natur auf. Das bedeutet, dass eine Behandlung erst stattfinden kann, wenn sich die Zecke schon festgebissen hat. Trägt das Tier ein Ungezieferband, wird die Zecke nach ein bis zwei Tagen sterben und abfallen. Die Zecke kann auch mit einer speziellen Zeckenpinzette herausgedreht werden.
Für Fragen und Probleme steht Ihnen unser ausgebildetes Team im Zoo Roco zur Verfügung. Es kann Sie in allen Fragen fachgerecht beraten.