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IBM konnte im ersten Quartal dieses Jahres die allgemeinen Erwartungen erfüllen und erzielte für ein Unternehmen dieser Grösse eigentlich erstaunliche Wachstumszahlen. Der Gesamtumsatz des IT-Riesen stieg im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres um 6,6 Prozent auf 22,03 Milliarden Dollar und der Reingewinn um 8 Prozent auf 1,84 Milliarden Dollar. CEO Sam Palmisano zeigte sich mit den Resultaten seines Unternehmens denn auch sehr zufrieden.
Trotzdem schafften es die IBM-Spitze, wie das 'Wall Street Journal' berichtet, durch einige Bemerkungen die US-Analysten zu erschrecken. IBM berichtete über einen unerwarteten Rückgang der Umsätze mit Grossunternehmen in den USA im März, was unter anderem dazu führte, dass der Wert der neu abgeschlossenen Serviceverträge im Gesamtquartal verglichen mit dem Vorjahr um zwei Prozent sank. Dass die IBM-Verantwortlichen versicherten, dass dies hauptsächlich durch einen um einige Tage zu spät unterzeichneten 400-Millionen-Dollar-Vertrag verursacht wurde, und das Phänomen ihrer Meinung nach vorübergehend sei, konnte die Finanzexperten anscheinend nicht völlig beruhigen.
Durch die Märzschwäche in den USA stieg der IBM-Umsatz auf dem amerikanischen Kontinent trotz einem guten Wachstum in Lateinamerika nur um 1 Prozent. In der Region Europa, Naher Osten und Afrika, wo sich vor allem der früher schwächelnde deutsche Markt für IBM sehr gut entwickelte, stieg der Umsatz um 13 Prozent. Auch der für IBM so wichtige Dienstleistungsbereich wuchs mit einer Umsatzsteigerung von insgesamt 8 Prozent solide. (hjm)