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Berschnerbach
(Kt. St. Gallen, Bez. Sargans). Wildbach; wird von zahlreichen kleinen Rinnen gebildet, die z. T. eigene Namen haben (z. B. Vorderbach, Inzenbach, Sägenbach, Simmelislochruns) und in den Alpweiden Malun und Sennis am Fusse der vom Alvier zum Gamsberg ziehenden Felsköpfe entspringen.
Sie vereinigen sich bei 1000 m in enger
Schlucht, einem schönen Beispiel einer
Erosionsfurche, zum
Berschnerbach, der in bewaldeter, enger aber nicht tiefen Felsrinne zunächst bis
Bärschis nach SW. fliesst,
dann in teilweise kanalisiertem
Bett nach NW. umbiegt, Walenstaad durchfliesst und bei
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429 m in den Walensee mündet. Er nimmt einige kleine Nebenbäche auf, so von rechts den Mühlbach, Gürbsbach und die Bäche von Tscherlach, Widen, Sella und Acker.
Alle diese Wasserläufe bildeten bei ihrem geringen Gefälle einst zusammen mit der Seez ein grosses, heute trocken gelegtes Sumpfgebiet.
Durch Kanalisation der Bäche und planmässige Entwässerung des Moores ist das ganze Gebiet heute dem Anbau zurückgewonnen.