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Die syrische Opposition hat ihre Teilnahme an den Friedensgesprächen in Genf angekündigt. Das Hohe Verhandlungskomitee der Opposition – eine Allianz bewaffneter und ziviler Gegner der Regierung von Baschar al-Assad – werde «rund 30, 35» Abgesandte nach Genf schicken, sagte ein Vertreter des Komitees am Freitag in Riad.
Der TV-Nachrichtensender al-Arabiya al-Hadath berichtete, der Sinneswandel sei durch Garantien der USA und der UNO zustande gekommen. Die Opposition hatte ein Ende der Bombardierungen zur Vorbedingung für eine Teilnahme an den Genfer Verhandlungen gemacht.
Die Syrien-Gespräche hatten am Nachmittag ohne die wichtigsten Oppositionsgruppen mit einem Treffen des UNO-Sondergesandten Staffan de Mistura mit der Delegation der syrischen Regierung begonnen.
Nach einer ersten Konsultationsrunde sagte der Diplomat, er gehe davon aus, am Sonntag mit einer Delegation der Opposition sprechen zu können. Eine formelle Zusage der Opposition dafür habe er aber noch nicht erhalten.
Zuletzt fand Anfang 2014 ein Gipfel statt. Zunächst sind indirekte Gesprächsrunden geplant, in denen de Mistura einzeln mit den verschiedenen Parteien spricht. Verhandlungen mit allen Seiten an einem Tisch stehen noch nicht an. Die erste Phase dürfte nach Einschätzung de Misturas zwei bis drei Wochen dauern und soll einen «echten Waffenstillstand» zum Ziel haben.
(sda/afp/reu)