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Das Original seines Bildes «Das letzte Abendmahl» hat Leonardo da Vinci in den Jahren 1495 bis 1498 in einer Grösse von 8,8 mal 4,6 Metern in Tempera auf einer getrockneten Gipswand gemalt; es befindet sich auf der Stirnwand des Refektoriums der Kirche des Konvents Santa Maria delle Grazie in Mailand. Es stellt das Abendmahl dar, bei dem Jesus seinen Jüngern mitteilte, dass er bald sterben werde. Leonardo machte für die Darstellung Jesu und der Apostel viele Gesichtsstudien, doch liess er die Gesichter Jesu und des Judas mangels geeigneter Modelle unvollendet. Im Verlauf der Jahre kam es zu Abblätterungen und Schimmelbildung. In der falschen Annahme, dass es sich um ein Ölgemälde handle, wurde es in einem Restaurierungsversuch im 18. Jahrhundert mit Öl überstrichen und später mit schädlichen Lacken und Klebstoffen behandelt. Erst in den 1970er-Jahren konnten modernere Restaurierungstechniken angewandt werden, und um die Jahrtausendwende wurde eine letzte Restaurierung durchgeführt.
Nun hat Margarete Ender-Svoboda während ihrer Chemotherapie in zweieinhalbmonatiger Arbeit aus 13 200 Steinen in der Grösse 292,5 mal 135 Zentimeter ein Puzzle erstellt (siehe Foto) und der Pfarrei Plasselb als Geschenk übergeben. Nach Abschluss der Aussenrenovation der Pfarrkirche wurde auch der Eingangsbereich der Kirche neu gestaltet und erfuhr am 5. November im Rahmen eines Festgottesdienstes die feierliche Segnung.