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Der Taifun Haiyan (lokal Yolanda genannt), einer der stärksten je gemessenen Wirbelstürme, hat Anfang November 2013 auf den Philippinen Tod und Verwüstung gebracht. Rund 12 Millionen Menschen waren von den Auswirkungen betroffen.
Die Heilsarmee, bereits seit über 70 Jahren auf den Philippinen tätig, leistete umgehend Soforthilfe. Mehrere Korps in den betroffenen Gebieten haben mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln den Menschen in ihrer Umgebung geholfen. In der gleichen Woche ist ein Katastrophenteam des internationalen Hauptquartiers vor Ort eingetroffen und hat mit der lokalen Heilsarmee Systeme zur Soforthilfe aufgebaut. In den ersten paar Wochen wurde vor allem Hilfsgüter wie Nahrungsmittel, Wasser und Hygienekids abgegeben. Andere Hilfsmassnahmen waren die Aussendung von Gesundheitsteams, die Durchführung von Impfungen und die Abgabe von Medikamenten oder Saatgut. Die Koordination wurde schnell von der lokalen Regierung übernommen. Die Heilsarmee war in die Koordinationstreffen der internationalen Organisationen eingebunden.
Im Februar 2014 wurde durch die Heilsarmee Philippinen ein Treffen mit den wichtigsten Heilsarmee Partnern organisiert, um das weitere Vorgehen für die langfristige Hilfe zu besprechen. Dabei sagte die Heilsarmee Schweiz der Heilsarmee Philippinen ihre längerfristige Unterstützung zu. Unter anderem wurde ein Programm zur Rehabilitierung der betroffenen Bevölkerung und zum Wiederaufbau der Infrastruktur entworfen. Dieses Programm unterstützt und fördert lokale Initiativen, die von der Basis, den Menschen in den betroffenen Ortschaften, entworfen und getragen werden. Konkret wird es unter anderem die Reparatur von Dächern (über 1,2 Mio. Häuser beschädigt), die Förderung von Einkommensprojekten (über 600‘000 Hektaren Landwirtschaftsland wurde zerstört), Trauma-Bewältigung und Gesundheitsförderung beinhalten. Das Programm wird sich auf die Inseln Visayas (Samar, Leyte, Northern Cebu, Palawan, Panay Island) verteilen, überall dort, wo eine lokale Heilsarmee tätig ist.
Die Heilsarmee Schweiz dankt den Spendern für die grosszügige finanzielle Unterstützung nach dem Wirbelsturm.
Spenden für den längerfristigen Wiederaufbau sind nach wie vor möglich, auf das Konto 30-6709-1 (Vermerk „Aufbauhilfe Philippinen“) oder via Onlinespende.