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Der frühere kubanische Präsident Fidel Castro hat in seinem Haus unverhofften Besuch von Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro bekommen. Wie der 88-jährige Castro am Mittwochabend (Ortszeit) in den kubanischen Medien erklärte, empfing er den venezolanischen Präsidenten bereits am Dienstag.
Maduro sei auf einer Auslandsreise gewesen und habe den Überraschungsbesuch bei ihm eingeschoben, hiess es. Er habe Maduro zu dessen «Solidarität mit dem heldenhaften Volk des Gazastreifens beglückwünscht», erklärte Castro in seiner Botschaft mit dem Titel «Die wahre Freundschaft».
Damit nahm er Bezug auf humanitäre und diplomatische Hilfe Venezuelas für die Palästinenser im Gazastreifen. Kubas Medien veröffentlichten am Mittwoch und Donnerstag Bilder des gemeinsamen Treffens in Castros Haus, die den Revolutionsführer im blauen Trainingsanzug zeigten.
Der 88-Jährige hatte sich aus gesundheitlichen Gründen 2006 aus der Politik zurückgezogen und tritt seitdem nur noch äusserst selten öffentlich auf. (aeg/sda/afp)