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Innovatives Arbeiten fordert von den Mitarbeitenden in der Regel ein hohes Mass an Kreativität und Eigeninitiative. Flexible Arbeitszeiten («Flex-Time») und -orte («Flex-Place») geben ihnen die Möglichkeit, ihre Arbeitsbedingungen an individuelle Bedürfnisse anzupassen. Diese Optionen sollten für alle Mitarbeitenden gleichermassen zugänglich sein, sofern deren Tätigkeit keine festen Präsenzzeiten erfordert. Vor Ort sollte weiterhin eine ausreichende Anzahl von Arbeitsplätzen zur Verfügung stehen. Ergänzend können einzelne Präsenztage, Kernzeitenregelungen (z.B. Verfügbarkeit zwischen 10 und 16 Uhr) oder besondere Vereinbarungen, wie «keine Meetings am Freitag oder nach 17 Uhr» getroffen werden. Dies wird vor allem Mitarbeitenden entgegenkommen, die ein gewisses Mass an Struktur zu schätzen wissen. Auch können solche Regelungen helfen, einen effizienten Informationsfluss sicher zu stellen und soziale Kontakte zu pflegen.
Flexible Arbeitsbedingungen ermöglichen es den Mitarbeitenden, selbstbestimmt zu arbeiten und die Berufstätigkeit mit familiären Verpflichtungen oder weiteren Engagements zu vereinbaren. Flexible Arbeitszeiten («Flex-Time») geben den Freiraum, eine bestimmte Tätigkeit dann auszuführen, wenn die Produktivität und Kreativität am höchsten sind. Ein flexibler Arbeitsort («Flex-Place») hat darüber hinaus den Vorteil, dass sich die Mitarbeitenden je nach ihren individuellen Bedürfnissen und momentanen Arbeitsanforderungen in ein Umfeld begeben können, das die Konzentration fördert (z.B. ruhiges Arbeitszimmer), die Kreativität anregt (z.B. Nähe zur Natur) oder Möglichkeiten zum Austausch bietet (z.B. Co-Working Space). So können flexible Arbeitszeiten und -orte dazu beitragen, optimale Bedingungen für unterschiedliche Bedürfnisse zu schaffen und das Innovationspotential in divers zusammengesetzten Teams voll auszuschöpfen.