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Gesamtuniversitäre Rahmenrichtlinien
Ende 2003 wurde die Vorlage für ein Rahmenpflichtenheft für Mitarbeitende auf Qualifikationsstellen von der EUL genehmigt. Die endgültige Version ist nun online verfügbar beim Rechtsdienst der Universität verfügbar.
Sie sieht einen Anteil von mindestens 40% der in der Anstellung definierten Anstellungszeit zur eigenen Qualifikation vor (bei einer 50%-Stelle also 20% oder ein Arbeitstag pro Woche). Lehre ist ein Recht und eine Pflicht, darf aber nicht 50% der Anstellungszeit überschreiten. Zudem hat jede Lehre, die mehr als 1 Semesterwochenstunde (für Assistierende) oder zwei Semesterwochenstunden (für Oberassistierende) überschreitet, zusätzlich entschädigt zu werden. Die Übernahme von "wissenschaftlichen Service-Aufgaben" kann vereinbart werden, soll aber Weiterbildungsmöglichkeiten vorsehen und nicht über längere Zeit andauern.
Nachträglich wurde die Regelung eingeführt, dass bei Mehrfachanstellungen (etwa 50% SNF, 50% kantonale Assistenz) der gesamte Anstellungsumfang zur Bestimmung der Arbeitszeitanteile herangezogen wird. Wenn jemand also schon 50% im Rahmen der SNF-Anstellung forscht, muss die universitäre Anstellung keinerlei weiteren Arbeitszeitanteile für die Forschung vorsehen und kann ganz für Lehre oder weitere Aufgaben eingesetzt werden.
Zu den Umfragen zu Rahmenpflichtenheften und Reorganisation der PhD-Stufe an der PhF, Frühling 2013