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smerf
- Ist die Abkürzung von S
chweizer Me
dizinisches R
ef
erenzierungssystem. Die Wurzel-ID „root“ des smerf Projektes bildet in der dot Notation die OID „2.16.7<ip-pii>.106.1.13“.
smerf definiert einen Nomenklaturkatalog für die Art eines klinischen Resultats auf Basis einer OID-ähnlichen Struktur. Der smerf Katalog ist in Zusammenhang mit dem smeex Projekt entwickelt worden mit dem Ziel, klinische Resultate so zu codieren, dass die Art des klinischen Resultates möglichst vollständig erfasst ist. Die folgenden Leitlinien dienten als Entwicklungsziele:
- kleine Dimensionalität, damit die Code-Findung möglichst einfach ist,
- Erweiterbarkeit des Katalogs ohne Invalidierung der Aussagen früherer Katalog-Versionen,
- gemeinsames Vokabular innerhalb des smeex Projektes,
- frei beziehbar und gewartet.
Innerhalb von smerf werden 2 Typen von Knoten definiert:
- Attribut-Knoten mit Endknoten-Nummern zwischen 1 und 99, welche nur weitere Attribut-Subknoten enthalten können,
- Objekt-Knoten mit Endknoten-Nummern > 99, welche Attribut- und Objekt-Knoten enthalten können.
Aus inhaltlicher Sicht sind die beiden Typen nicht unterscheidbar, die Art der Erweiterung definiert den Unterschied:
- ein weiterer Objekt-Knoten kann an alle anderen Objekt-Knoten hinzugefügt werden und erweitert dabei den übergeordneten Objekt-Knoten um ein weiteres spezifischeres Objekt.
- die Erweiterung einer Attribut-Achse (der Menge aller Attribut-Knoten einer spezifischen Ebene) um einen weiteren Attribut-Knoten bedeutet, dass der neu Attribut-Knoten alle Subachsen erbt, welche die anderen Knoten dieser Achse bereits besitzen.
Es ist zu beachten, das smerf keine Konkurrenz zu z.B. Snomed CT
darstellt. Solche Katalog qualifizieren und repräsentieren die inhaltlichen Elemente
eines klinischen Resultats. Die analytische Präzision und Mächtigkeit eines Katalogs wie Snomed CT (18 Achsen, 800'000 Terms, 300'000 Konzepte!) hat natürlich seinen Preis in finanzieller, zeitlicher und intellektueller Hinsicht.
Daher wird bis auf Weiteres smerf als Codierungssystem verwendet. Die Entwicklungen bezgl. Codierungssystemen von medizinischen Daten im schweizerischen Gesundheitswesen werden
durch das smeex Projektteam eingebend verfolgt und ggf. notwendige Anpassungen an den smerf Strukturen vorgenommen. Dabei besteht der grundsätzliche Anspruch, dass solche Codierungen einfach und
handhabbar - für alle Beteiligten - gestalten werden können. Die Praxistauglichkeit wird in diesem Thema den Weg für die kommenden Entwicklungsarbeiten weisen.
Weitergehende Informationen zum smerf Projekt finden Sie unter www.smerf.ch.