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Das Wichtigste in Kürze
- Die Sängerin Cœur de Pirate wird nie aufhören, transphobe Gewalt anzuprangern.
- Zu diesem Thema möchte die 32-jährige Kanadierin unbedingt einen Song schreiben.
Die Sängerin Cœur de Pirate gegenüber der belgischen Tageszeitung «Métro»: Sie habe nicht mit einem derartigen Hassausbruch gerechnet, wenn sie Enthüllungen über ihr Intimleben machen würde. Die 32-Jährige war mit Transphobie und Homophobie konfrontiert und singt in einem ihrer Lieder darüber.
«Ich hatte eine Beziehung mit einer Transgender-Frau und es war schwer für mich, das in der Öffentlichkeit durchzustehen. Ich war in einer Beziehung mit jemandem und alles schien in Ordnung zu sein. Aber ich habe Hass von vielen Menschen erfahren. Das hat mich sehr berührt», sagte die Kanadierin zu «Métro».
«Deshalb ist es wichtig, sich zu outen»
Es beschäftigte sie so fest, dass sie unter Depressionen litt. In ihrem Lied «Dans l'obscurité» auf dem neuen Album spricht sie über diese Zeit. Sie wird nie aufhören, transphobe Gewalt an den Pranger zu stellen.
«Ich denke, das ist etwas, womit die Menschen in der queeren Gemeinschaft täglich konfrontiert sind. Deshalb ist es wichtig, sich zu outen. Und ich musste darüber in einem Lied sprechen, was ich bisher noch nicht getan hatte», meinte die Singer-Songwriterin zum Journalisten.
Cœur de Pirate, mit bürgerlichem Namen Béatrice Mireille Martin, erwartet mittlerweile ihr zweites Kind. Sie lebt mit einem Mann in einer Beziehung, mit welchem sie Tochter Romy (9) aufzieht.