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IVF
IVF (In Vitro Fertilisation)
Bei der IVF werden die nach einer hormonellen Stimulation herangereiften Eizellen nach Gabe von schmerzdämpfenden Medikamenten mittels einer feinen Nadel und unter Ultraschallsicht aus dem Eierstock abpunktiert. Dieser Eingriff wird ambulant durchgeführt.
Die so gewonnenen Eizellen werden anschliessend mit den aufbereiteten Samenzellen in einem Reagenzglas (in vitro) zusammengebracht und für ca. 20 Std. im Inkubator "bebrütet". Eine einzelne Samenzelle muss sich aktiv (ohne Unterstützung von aussen) durch die Zellwand der Eizelle hindurcharbeiten und die Eizelle befruchten.
Diese Technik wird vorwiegend bei Problemen der Eileiter angewendet und setzt eine gute Samenqualität voraus.
Je nach spezieller Situation werden 1 - 3 befruchtete Eizellen für weitere 24 Std. bis zur Zellteilung im Brutschrank belassen und anschliessend in die Gebärmutter transferiert.
Sind mehr als 2 - 3 befruchtete Eizellen vorhanden, können diese für eine eventuelle weitere Behandlung tiefgefroren werden.
48 Stunden nach der Eizellentnahme findet bei geglückter Befruchtung und Zellteilung der Embryotransfer statt.
Es besteht keine Garantie darauf, dass sich Eizellen befruchten lassen oder befruchtete Eizellen mit der Zellteilung beginnen, d.h. sich wunschgemäss entwickeln.