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Als Eigengut gelten: Persönliche Gebrauchsgegenstände (Kleider, Schmuck usw.), in die Ehe eingebrachte oder unentgeltlich zugeflossene Vermögenswerte (Schenkungen, Erbschaften) und Genugtuungszahlungen.
vAber auch Kapitalgewinne aus Anlagen und Ersatzanschaffungen im Eigengut (Beispiel: ein wertvolles Schmuckstück wird verkauft und der Erlös wird in einen Kunstgegenstand investiert). Im Falle einer Scheidung wird das Eigengut nicht aufgeteilt; d.h. jeder Ehegatte behält sein Eigengut. Erträge aus dem Eigengut fallen jedoch unter Errungenschaften.
Errungenschaften sind alle Vermögenswerte, welche die Ehegatten während der Ehe entgeltlich erworben haben. Erwerbseinkommen, Entschädigungen von Renten-Leistungen von der AHV, BVG/PK und Säule 3, Entschädigungen wegen wegen Arbeitsunfähigkeit, Mehrwert aus Investitionen, Erträge aus dem Eigengut (Zinsen, Dividenden, Mieteinnahmen). Diese werden bei einer Scheidung zur Hälfte aufgeteilt.
Die Errungenschaftsbeteiligung gilt immer dann, wenn kein anderer Güterstand in einem Ehevertrag vereinbart wurde. Das Vermögen der Ehegatten setzt sich aus vier Gütermassen zusammen: Eigengut des Ehemannes, Eigengut der Ehefrau, Errungenschaften des Ehemanns und Errungenschaften der Ehefrau.