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Cyndi Lauper war eine prägende Stil-Ikone der 80er Jahre. In den 1980er Jahren feierte sie mit Hits wie «Girls Just Want to Have Fun», «Time After Time», «She Bop» oder «True Colors» internationale Erfolge.
Cyndi Lauper kam am 22. Juni 1953 als Cynthia Ann Stephanie Lauper in New York City zur Welt. Ihr Vater ist der schweiz- und deutschstämmige Fred Lauper, ihre Mutter die aus Kampanien in Süditalien (andere Quellen geben Sizilien an) stammende Cathrine Dominique (eigentlich Catarina Papaleone). Cyndi Lauper wuchs mit ihrer Mutter, ihrem Stiefvater und ihren beiden Geschwistern, Fred und Ellen, in einem Einwandererviertel im New Yorker Stadtteil Queens, 104. Strasse, auf. Cyndi begeisterte sich sehr früh für Musik und lernte Gitarre spielen. Ihre schulischen Leistungen waren nach eigenen Angaben schlecht. Nach häufigem Schulwechsel gelang ihr der Bildungsabschluss erst im vierten Anlauf.
Broadway-Musicals «Kinky Boots»
Songs wie «Girls just want to have fun», «Time after time» oder «True colors» wurden zu Welthits – am meisten aber bedeutet Cyndi Lauper der Erfolg ihres Broadway-Musicals «Kinky Boots» etwas. «Du kannst alle Preise der Welt haben, aber ich habe die Auszeichnung für das beste Musical bekommen und das bedeutet mir alles», sagte die 66-jährige Musikerin jüngst dem britischen Telegraph. Mein ganzes Leben lang hat meine Plattenfirma zu mir gesagt: «Du bist Cyndi Lauper, du kannst nicht solche Songs schreiben.» Sie wollten, dass ich immer und immer wieder «Girls just want to have fun» schreibe. Ich wollte das nicht.»
Das Musical «Kinky Boots» erzählt davon, wie der Erbe einer Schuhfabrik diese vor dem Ruin rettet, indem er sexy Stiefel für Dragqueens und Travestiekünstler herstellt. Seit 2013 läuft es erfolgreich in New York und wird auch weltweit aufgeführt. «Das war Freiheit», sagt Lauper. «Es war eine Möglichkeit, mal nicht ich selbst zu sein, und einfach nur Songs zu schreiben.»
Ruhe findet Lauper zu Hause
Seit 1991 ist sie mit dem gleichaltrigen Schauspieler David Thornton verheiratet, das Paar hat einen Sohn. «Mein Mann ist sehr lustig», sagt Lauper. Auch nach mehr als 40 Karrierejahren denkt Lauper nicht ans Aufhören – sieht das aber auch selbstironisch. «Man sagt, dass nach einem Atomkrieg nur noch Kakerlaken und Cher übrig bleiben würden. Und ich wäre dann wahrscheinlich die Vorband von Cher.»