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Die weltweite Population von Fluss- und Süßwasserdelfinen, die in großen Flusssystemen leben, ist seit den 1980er Jahren um 73 Prozent zurückgegangen. Laut der internationalen Naturschutzorganisation WWF ist dieser Rückgang auf Umweltverschmutzung und Fischerei zurückzuführen.
Derzeit gibt es noch sechs verschiedene Arten dieser Walarten. Ihr Lebensraum ist Süß- und Brackwasser und sie leben noch immer in Flüssen wie dem Amazonas, dem Orinoco oder dem La Plata in Südamerika sowie dem Ganges, Indus, Jangtse und dem Mekong in Asien.
Vertreter aus neun Ländern aus Südamerika und Asien sind zusammengekommen, um in Bogotá eine gemeinsame Erklärung zum Schutz dieser seltenen Säugetierart zu unterzeichnen.
Das Abkommen umfasst viele Aspekte, darunter die Verbesserung der Wasserqualität im Lebensraum der Flussdelfine, die Schaffung von Schutzgebieten, die Bekämpfung der Überfischung und die Einbeziehung indigener Gemeinschaften in deren Schutz.
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