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Nach seinem Triumph am Samstag in Pragelato wurde der Schweizer Simon Ammann am Sonntag durch den Neuschnee gebremst. Er erreichte hinter Fumihisa Yumoto (Japan) den 2. Platz.
Simon Ammann konnte seine Weltcup-Führung dennoch um 30 Punkte ausbauen. "Bei schwierigen Verhältnissen ist Simon ein ganz guter Sprung gelungen", hielt Neo-Trainer Martin Künzle am Sonntag nach Ammanns Flug auf 124,5 m fest.
Es herrschte Schneetreiben, und die Helfer hatten alle Hände voll zu tun, um mit Besen und Gebläse-Maschinen den Neuschnee aus der Anlaufspur zu entfernen.
Yumoto profitierte als Frühstarter von etwas besseren Bedingungen als Ammann und schlug den Toggenburger um anderthalb Meter oder 1,2 Punkte.
Denn auf den Zeitpunkt des Finals hin stieg die Temperatur, was den Neuschnee nass machte und ihn im Anlauf kleben liess. Die Helfer fanden kein probates Mittel mehr, den Anlauf herzurichten. Die Jury stufte das Risiko als zu gross ein und entschloss sich zum Abbruch des Wettkampfes.
Ammann konnte sich bei der Abreise als halber Sieger wähnen. Gregor Schlierenzauer musste sich mit dem 4. Rang begnügen, womit der Toggenburger seine Führung im Gesamtweltcup ausdehnen konnte.