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"Die Mehrheit der Distrikte hat berichtet, dass die Firmen von positiven kurzfristigen Aussichten ausgehen", hiess es in dem am Mittwoch veröffentlichten Konjunkturbericht der Fed (Beige Book).
Engpässe am Arbeitsmarkt weiten sich demnach aus und dort, wo sie am grössten waren, boten viele Unternehmen höhere Löhne. Die Mehrzahl der Unternehmen habe aber wenig Abweichung vom jüngsten Trend eines mässigen Lohnwachstums berichtet. Die industrielle Fertigung habe mässig zugelegt, hiess es weiter. Die Konsumausgaben hätten sich unterdessen abgeschwächt.
Der Preisdruck habe sich im Vergleich zum vorangegangenen Bericht kaum verändert. Niedrige Bestände an verkäuflichen Häusern hätten aber in einigen Regionen die Hauspreise nach oben getrieben.
Das Beige Book der Fed gilt zwar als Konjunkturbericht, allerdings stellt das Dokument nicht die Sichtweise der Notenbank dar. Vielmehr handelt es sich um eine Sammlung von Eindrücken, die die regionalen Notenbanken im Kontakt mit Wirtschaftsvertretern gewonnen haben.
Der aktuelle Bericht bezieht sich auf den Zeitraum von Anfang April bis Mitte Mai. An den Finanzmärkten gab es keine nennenswerten Reaktionen auf die Veröffentlichung. Am US-Aktienmarkt und beim Dollar gab es im Anschluss kaum Bewegung. Die Rendite zehnjähriger US-Staatspapiere gab geringfügig nach.
(AWP)