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Andreas Vitalis studierte ursprünglich Biochemie in Bochum, Deutschland, wo er schnell seine Neigung zu Theorie und Berechnung entdeckte. Nach einem einjährigen Besuch im Labor von Andy McCammon in San Diego begann er seine Doktorarbeit in Molekularer Biophysik unter der Leitung von Rohit Pappu an der Washington University in St. Louis. In seiner Doktorarbeit versuchte er, die physikalisch-chemischen Ursachen von Krankheiten mit Polyglutamin-Repeat-Expansion wie Chorea Huntington zu verstehen, und erzielte eine Reihe von methodischen Fortschritten auf dem Gebiet der molekularen Simulationen, für die er heute am besten bekannt ist.
Seit 2009 arbeitet Andreas Vitalis in der Gruppe Caflisch am Biochemischen Institut der Universität Zürich, um weitere Studien zu Krankheiten durchzuführen, die durch Protein- und Peptidaggregation gekennzeichnet sind (wie Alzheimer). Im Laufe der Jahre erweiterte er sein Portfolio um zusätzliche Bereiche, darunter High-Performance Computing, Data Science, Arzneimittelforschung oder Neurowissenschaften. Er ist der Hauptentwickler des molekularen Simulationssoftwarepakets CAMPARI (campari.sourceforge.net).
Im Jahr 2018 übernahm er die technische Leitung bei der Entwicklung einer internen Forschungs- und Lehrplattform, die eine eingebettete, browserbasierte Lösung für die Durchführung von molekularer Visualisierung, Simulationen, Arzneimittelentdeckung und Analyse bietet.
Andreas Vitalis trifft man in den folgenden Modulen:
BCH 304: Protein Biophysics