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Der Pharmakonzern Roche verzichtet auf den geplanten Büroturm von Herzog & de Meuron in Basel. Dieser könne "wesentliche funktionale Bedürfnisse" des Konzerns nicht erfüllen. Stattdessen soll ein Alternativprojekt vorbereitet werden.
Roche habe entschieden, "aus technischen Gründen auf die Realisierung des Bürohochhauses in der ursprünglich vorgesehenen Form zu verzichten", teilte der Schweizer Pharmakonzern am Montag mit.
Es habe sich gezeigt, dass mit dem Konzept wichtige Anforderungen wie der Bau eines Auditoriums oder von Sitzungszimmern nicht möglich seien.
Zudem würde das Unterhalts- und Betriebskonzept der Konstruktion sehr aufwendig. Roche halte aber daran fest, in Basel die über 1700 Arbeitsplätze ausserhalb des Areals am Hauptsitz zusammenzuführen. Auch mit dem Alternativprojekt sollte der Zeitplan laut Roche eingehalten werden können.
Das bisherige Projekt der Basler Architekten Herzog & de Meuron sah einen helixförmigen Turm vor, der mit einer Höhe von 154 Meter das höchste Bürohochhaus der Schweiz geworden wäre. Die Fertigstellung war für 2012 geplant. Die Kosten waren mit rund 550 Mio. Franken veranschlagt worden.