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Die Zahl der pauschalbesteuerten Personen hat letztes Jahr erstmals abgenommen. Dafür bezahlten sie deutlich mehr Steuern als in den Vorjahren. Ende 2014 wurden in der Schweiz 5382 Personen nach Aufwand besteuert, wie eine am Dienstag publizierte Umfrage der Finanzdirektorenkonferenz (FDK) zeigt. Das sind 252 Personen oder 4,5 Prozent weniger als bei der letzten Erhebung zwei Jahre zuvor.
Die Einnahmen stiegen im gleichen Zeitraum um 45 Millionen Franken oder 6,5 Prozent auf 740 Millionen Franken an. Im Durchschnitt bezahlte jede pauschal besteuerte Person 137'495 Franken Steuern. Im Jahr 2006 lag dieser Wert noch bei 94'549 Franken. Die tiefste Pauschalsteuer bezahlte eine Person im letzten Jahr mit 10'000 Franken, die höchste Steuer lag bei 7,7 Millionen Franken.
Am 1. Januar 2016 tritt das Gesetz zur Revision zur Aufwandbesteuerung in Kraft, welches die Mindestanforderungen an die Aufwandbesteuerung verschärft. Auf Bundes- und Kantonsebene gilt neu das Siebenfache des Mietzinses oder des Eigenmietwerts als Mindestanforderung zur Berechnung der Einkommenssteuer auf Basis des Aufwands. Auf Bundesebene gilt zusätzlich ein Mindestaufwand von 400‘000 Franken. Die Kantone müssen ebenfalls einen Mindestaufwand bestimmen, sind bei der Festlegung der Höhe jedoch frei.(whr/sda)