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«Die Abfahrten im Europacup sind okay»
Trachslauer Skirennfahrer Cedric Ochsner pendelt zwischen Welt- und Europacup
Cedric Ochsner hat in dieser Saison in allen vier Europacupabfahrten gepunktet. Dazu kamen zwei Punkteränge im Super-G.
KONRAD SCHULER
Nach sechs von sieben Europacup- Super-G-Rennen und vier von sieben Europacup-Abfahrten sieht die Saison-Zwischenbilanz von Cedric Ochsner durchzogen aus. «Es ist nicht ganz das, was ich mir Anfang Saison erhofft habe», lässt er sich zitieren. «Die Resultate bei den Abfahrten sind aber insgesamt okay.» In Santa Caterina gab es am 14. und 15. Dezember mit den Rängen sechs und neun zwei Top-Ten-Plätze. «Auffallend ist, dass es oft sehr knapp zu und her geht», stellt er fest. Zudem seien heuer auch die Nordamerikaner noch dabei, da in diesem Winter dort keine Rennen in der Nor-Am-Serie durchgeführt werden.
Eine Prüfung der Ergebnisse bestätigt dies. Beispielsweise wäre er in Santa Caterina in der ersten Abfahrt mit zwölf Hundertstel schneller Zweiter geworden, in der zweiten Abfahrt mit 24 Hundertsteln schneller Vierter. In Orcières belegte er am 26. und 27. Januar die Ränge 15 und 17 in den beiden Abfahrten. Weltcup nach wie vor sein Ziel
Nach vier Europacup-Abfahrten belegt der Trachslauer mit 99 Punkten den elften Platz im Disziplinengesamtklassement. Auf Rang drei fehlen ihm 43 Zähler. Die ersten drei Rangierten am Ende des Winters bekommen einen fixen Startplatz für den nächsten Winter im Weltcup. «Das ist nach wie vor mein Ziel. Es liegt mit drei ganz guten Ergebnissen in den drei noch ausstehenden Abfahrten auch noch drin», zeigt er sich optimistisch.
Sechs von sieben Super- G-Rennen sind auf der zweithöchsten Stufe schon gefahren. Zweimal hat Cedric Ochsner gepunktet. Am 7. Dezember belegte er in Zinal Rang 24, am 18. Januar wiederum in Zinal Rang 29.
Am letzten Donnerstag reichte es in Orcières nur zum enttäuschenden 67. Platz mit 3,67 Sekunden Rückstand. «Meine Schuhrandprellung links von Mitte Januar in Fis-Rennen in Davos zugezogen, behindert mich aber nicht mehr», führt er aus.
Wieder Abfahrtstrainings im Weltcup Zweimal durfte Cedric Ochsner im Dezember wenigstens für die Trainings in den Weltcup wechseln. Sowohl in Val Gardena als auch in Bormio durfte er je zweimal Erfahrungen auf Weltcuppisten sammeln.
Für diese Woche hat er ein Aufgebot für die Trainings in Garmisch-Partenkirchen erhalten. Wenn das Wetter es zulässt, darf er am Donnerstag und Freitag die Kandahar-Strecke kennen lernen.
Dynamisch: Cedric Ochsner im letzten Jahr bei der Abfahrt in Kvitfjell, wo er 23. wurde und auf Anhieb Weltcup-Punkte holte.
Foto: Screenshot SRF