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1958 im Alter von 86 Jahren starb in Tegernsee der norwegische Zeichner, Lithograph und Maler Olaf Gulbransson, berühmt vor allem durch seine Karikaturen. Durch den Kauf des Schererhofs im Jahre 1929 wurde Tegernsee zur seiner zweiten Heimat. Große Teile des künstlerischen Nachlasses wurden in dem von Sep Ruf erbauten und 1966 eröffneten Museum im Tegernseer Kurpark vereinigt . Geführt wird es als Zweigmuseum der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen. Gulbransson war bereits seit 1902 als Zeichner und Redaktionsmitglied für die berühmte satirische Zeitschrift »Simplicissimus« nach München erpflichtet worden. Einen wichtigen Teil seines ÂŒuvres stellen die im Rahmen dieser Mitarbeit gefertigten Werke dar. Die bekannten Simplicissimus-Karikaturen sowie eine Photodokumentation zu Gulbranssons Leben werden im Untergeschoß des Museums deshalb gezeigt. Seine seltenen Ölgemälde und die fein ausgeführten Bildnis- und Landschaftszeichnungen sind im Obergeschoß des lichten, kleinen Museumsbaus aufbewahrt. Der Bestand wird durch wechselnde Sonderausstellungen ergänzt. Die Olaf-Gulbransson-Gesellschaft vergibt alle zwei Jahre vergibt den Olaf-Gulbransson-Preis zur Förderung begabter Künstler.