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Der größte Teil der aufgeführten Zeichen ist in allen drei Eurobraille-Tabellen enthalten. Wo dies nicht der Fall ist, wird das speziell erwähnt.
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Die Ziffern bestehen aus jeweils eindeutigen Zeichen und bedürfen - anders als in der literarischen Schrift - keiner Ankündigung.
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Für andere Sprachen (und zum Teil auch für Deutsch) stehen noch zur Verfügung: doppelte Winkelanführungszeichen (dieselben Zeichen wie für "kleiner" und "größer" jedoch mit den zusätzlichen Punkten 7 und 8) sowie die spanischen Ankündigungs-Ausrufe- und -Fragezeichen (Ausrufe- und Fragezeichen um eine Punktreihe tiefer gestellt).
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Die vorhandenen Rechenzeichen werden immer durch ein einzelnes Zeichen dargestellt:
In Texten aus dem Computer-Bereich, wird "mal" oft als Sternchen dargestellt. Wenn "mal" als Punkt geschrieben wird, gibt es zwei Varianten: den "normalen" Punkt und den "Mittelpunkt".
Für die Exponenten bzw. hoch gestellten Ziffern 1, 2 und 3 wurden die Buchstaben a, b und c jeweils mit Punkt 8 versehen. IBM-Codepage 437 enthält lediglich die hoch gestellte Ziffer 2, dafür n als Exponenten an Stelle von Dreiviertel als Bruch.
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Das Euro-Zeichen ist eine Erfindung der 1990er Jahre und wurde demgemäß im älteren Eurobraille nicht berücksichtigt. Es wurde nachträglich in den Windows-Zeichenbestand als Zeichen 128 "reingeschmuggelt" und erscheint somit meistens als Punkte 4,5,7, wenn ein Braillezeichensatz basierend auf der Eurobraille-Variante für ISO 8859-1 verwendet wird.
NB: IBM Codepage 437 enthält © (Copyright) und kennt § (Paragraf) nur als Alternativbelegung eines Steuerzeichens (mit anderer Eurobraille-Darstellung).
Folgende Zeichen wurden gar 1998 aus dem Eurobraille in die literarische Schrift entlehnt, wobei der im Eurobraille vorkommende Punkt 7 durch vorangestellten Punkt 4 ersetzt wurde:
Siehe auch die hoch gestellten Ziffern unter Rechenzeichen
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Die meisten Akzentbuchstaben wurden aus den literarischen Formen europäischer Sprachen abgeleitet. Es mussten jedoch viele Kompromisse eingegangen werden, da zum Beispiel in der spanischen Punktschrift die fünf Vokale mit Akut-Akzent gleich geschrieben werden wie diejenigen mit Grav-Akzent in der französischen Punktschrift (Punkte 1,2,3,5,6 = a mit Akut in Spanisch und a mit Grav in Französisch).
Die Zeichen für kleine Akzentbuchstaben bestehen jeweils aus einer Punktkombination im Bereich der Punkte 1 bis 6 mit dem Zusatz von entweder Punkt 8 oder Punkten 7 und 8. Die Zeichen für Großbuchstaben sind mit den jeweiligen Zeichen für die Kleinbuchstaben verwandt, und zwar nach einem von zwei Mustern:
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Die Buchstaben mit Akut entsprechen kaum denjenigen einer europäischen literarischen Punktschrift (ansatzweise der isländischen). Für die Kleinbuchstaben bekommen die Grundzeichen den Punkt 8, bei Großbuchstaben wird das Grundzeichen um eine Punktreihe tiefer geschrieben.
Von den Großbuchstaben ist nur E mit Akut in allen Eurobraille-Teilen enthalten.
Grundzeichen für Akut (mit Punkt 8 für klein; tief gestellt für groß):
NB: In neueren Normen sind die Darstellungen von e und E mit Akut geändert worden.
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Die Muster für die Eurobraille-Gravbuchstaben sind die Zeichen, die in Französisch und Italienisch diese Buchstaben darstellen, die jedoch in Spanisch und teilweise in Portugiesisch die Akut-Buchstaben darstellen. Als Kleinbuchstaben erhalten sie den Punkt 8, als Großbuchstaben werden sie um eine Punktreihe tiefer geschrieben
IBM-Codepage 437 kennt keine großen Buchstaben mit Grav.
Grundzeichen für Grav (mit Punkt 8 für klein; tief gestellt für groß):
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Die Muster für die Eurobraille-Zirkonflexbuchstaben sind die Zeichen, die in Französisch, Italienisch und teilweise in Portugiesisch diese Buchstaben darstellen. Als Kleinbuchstaben erhalten sie die Punkte 7 und 8, als Großbuchstaben nur den Punkt 7.
IBM-Codepage 437 kennt keine großen Buchstaben mit Zirkonflex.
Grundzeichen für Zirkonflex (mit Punkten 7 und 8 für klein, Punkt 7 für groß):
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Die Eurobraille-Zeichen für Vokale mit zwei Punkten haben gleich dreierlei Vorbilder: bei a, o und u die deutschen Umlautbuchstaben; bei e und i sind es die entsprechenden französischen Zeichen; und schließlich bei y der Buchstabe y selber.
IBM-Codepage 437 kennt die Großbuchstaben E und I mit Trema nicht.
Grundzeichen für Trema (Diäresis, Umlaut) (mit Punkt 8 für klein; tief gestellt für groß):
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Für c und C mit Cedille diente das französische bzw. das portugiesische Braillezeichen als Vorbild. Wegen Konflikten mit Zeichen in anderen Sprachen konnte man für die Tilde-Buchstaben die portugiesischen und spanischen Zeichen nicht zum Muster nehmen. Für n und o mit Tilde wurden statt dessen die Grundbuchstaben n und o modifiziert; für a mit Tilde wurde ein unverwandtes Zeichen gewählt. Dasselbe für a mit Ringel. Dagegen konnte für o mit Querstrich auf die skandinavischen literarischen Schriften zurückgegriffen werden.
IBM-Codepage 437 kennt keine Vokale mit Tilde und ebenfalls weder o noch O mit Querstrich.
Grundzeichen für Cedille (mit Punkten 7 und 8 für klein, Punkt 7 für groß):
Grundzeichen für Tilde (uneinheitliche Zeichenbildung):
Grundzeichen für Ringel und Querstrich (mit Punkten 7 und 8 für klein, Punkt 7 für gross):
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Als Basis für die isländischen Zeichen Eth und Thorn dienten die Buchstaben t (verwandter Laut) resp. p (ähnliches Aussehen in Schwarzschrift), für das AE-Doppellaut ein "verschobenes a".
IBM-Codepage 437 kennt die isländischen Buchstaben nicht.
Grundzeichen für die isländischen Buchstaben Eth und Thorn (mit Punkt 8 für klein; tief gestellt für groß):
Grundzeichen für AE-Doppellaut (mit Punkten 7 und 8 für klein, Punkt 7 für groß):
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URL:
http://www.braille.ch/eb-erl-t.htm
© Vivian Aldridge 2004, 2005 (Letzte Änderung 2006-01-20)