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Biographie
Monika Urbaniak Lisik schloss ihr Studium bei Prof. Zenon Płoszaj an der Musikakademie in Łódz mit Auszeichnung ab. Beim Gesamtpolnischen Jahnke-Wettbewerb 1979 erhielt sie den 1. Preis, und auf dem VIII. Internationalen Wieniawski Wettbewerb in Poznań wurde sie mit dem Spezialpreis ausgezeichnet.
Von 1985-1988 studierte sie als Stipendiatin der Schweizer Regierung in der Meisterklasse von Prof. Igor Ozim an der Hochschule für Musik in Bern (Solistendiplom mit Auszeichnung). Ausserdem besuchte sie Meisterkurse u.a. bei Prof. Max Rostal und Tel-Aviv Quartett.
Ihre pädagogische Tätigkeit begann sie in Łódź als Assistentin bei Prof. Zenon Płoszaj und setzte diese 1992-1998 als Assistentin von Prof. Igor Ozim in Bern fort.
Seit 1997 ist sie Professorin für Violine und Kammermusik an der Hochschule der Künste in Bern, wie auch seit 2003 bei den Internationalen Musikkursen in Łańcut (PL).
Häufig tritt sie in Konzerten mit breitem Repertoire aus allen Epochen auf, unter besonderer Berücksichtigung der alten Musik. Ihr Hauptinteresse gilt den Werken polnischer Komponisten, vor allem Karol Szymanowski (Konzerte mit Orchester und Recitals in der Schweiz, Frankreich und Polen, die Einspielung seiner Sonate für DRS). Als Mitorganisatorin und als Solistin trat sie im Rahmen internationaler Festivals in Bern,wie der Biennale (1999-2005), dem Saitenfestival (2006) sowie Kultur im Schloss Holligen (2006) auf.Sie konzertiert in vielen kammermusikalischen Formationen, vom Duett bis zum Oktett. Als Mitglied des Oktetts Schweizer Solisten trat sie u.a. in der Salle Gaveau in Paris und in der Wigmore Hall in London auf.
Als einzige Polin war sie Mitglied der Camerata Bern (1986-2001). Im Rahmen von Konzerttourneen gastierte sie in Häusern wie der Carnegie Hall, der Berliner Philharmonie, dem Herkules Saal, dem Wiener Musikverein, dem Sydney Opera House. Sie trat u.a. im Rahmen der Musikfestivals in Lockenhaus, Luzern, Rheingau, des Yehudi Menuhin Festivals in Gstaad und des Warschauer Herbstes auf und machte viele mit Preisen dotierte Plattenaufnahmen. Im Jahre 2009 ist ihre CD mit den Werken von Berner Komponisten George de Benoit, Arthur Furer und Albert Moeschinger erschienen.
Sie spielt eine Violine von J. B. Vuillaume, Paris ca. 1840.