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Stami Geschichte:
Entstehungsjahr: 1912
Zusammenfassung aus dem Büchlein der Stadtmission von Jost Kiser
Die Wurzeln der Stadtmission Luzern reichen zurück auf das „Christliche Hospiz Johanninterhof“ das Friedrich Ruch 1910 gründete.
Stets traf man sich dort zu abendlichen Andachten besonders am Sonntag und initiierte pietistische Aktivitäten (Sonntagschulen, Jugendstunden usw.) .
Im Jahr 1920 wurde F. Ruch in den Dienst der damaligen ‚Evangelischen Gesellschaft‘ nach Bern berufen, gleichzeitig fand die Stadtmission Luzern in dieser Gesellschaft einen soliden Träger.
Die künftig angestellten Stadtmissionare wohnten meist in Luzern und versahen in der Regel auch im heutigen Bezirk Hopöschen ihre Dienste.
Stadt und Land gehörten damals noch zusammen, was in verschiedenen Aktivitäten wie dem gemeinsamen Auffahrt- und Erntedankdankfest zum Ausdruck kam.
1979 konnte an der St. Karlistrasse 13, in Luzern ein eigenes „Haus der Stadtmission“ gekauft werden.
Das Hotel „Johanniterhof“ wurde gleichzeitig veräussert und in das heutige Hotel „Johanniter“ umbenannt.
Immer mehr entwickelt sich die Arbeit – wie oft in städtischen Verhältnissen- in Richtung Freikirche.
1995 wurde der Bezirk Ruswil, durch die Wahl eines eigenen Predigers selbständig.
Die Gemeinde in Luzern, die Stadtmission, wurde ein selbständiger Verein. Die Verbindung zum EGW (Evangelischen Gemeinschaftswerk) wurde als Institution, mit einer Vereinbarung geregelt.