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Das chinesische Sozialversicherungsgesetz wird von der Regierung erlassen, für seine Umsetzung und die konkreten Einzelheiten sind jedoch die lokalen Behörden zuständig. Die Beitragsbemessungsgrundlage und die Beitragssätze von Arbeitnehmern und Arbeitgebern sind spezifisch für jede lokale Gerichtsbarkeit und unterliegen jährlichen Änderungen und Reformen. Die Beiträge von Arbeitnehmern und Unternehmen sind obligatorisch, unabhängig davon, ob sie Chinesen oder Ausländer sind.
Das chinesische Sozialversicherungssystem besteht aus fünf Pflichtversicherungen (Rentenversicherung, Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Arbeitsunfallversicherung und Mutterschaftsversicherung) und einem Wohnungsfonds (der nur für chinesische Arbeitnehmer gilt).
Rente: Um in China eine Rente zu erhalten, sind in der Regel 15 Beitragsjahre erforderlich. Das Renteneintrittsalter für Männer und Frauen hängt von den Sektoren ab (Arbeit in der Produktion-> 1. und 2. Sektor, Büroarbeit-> 3. Sektor). In der Regel gehen in der Produktion tätige Arbeitnehmer vor den Büroangestellten in Rente.
Krankenversicherung: Wenn ein Arbeitnehmer krank ist oder operiert werden muss, kann er einen Teil der Behandlungskosten von der Krankenversicherung übernehmen lassen. Die Behandlungskosten werden nur übernommen, wenn sie in Krankenhäusern und Kliniken stattfinden, die von der chinesischen Regierung zugelassen sind, oder von diesen verwaltet werden.
Arbeitslosenversicherung: Ein Arbeitnehmer muss mindestens ein Jahr lang Beiträge in die Arbeitslosenversicherung einzahlen, so dass er im Falle der Arbeitslosigkeit Anspruch auf die Beiträge für maximal zwei Jahre hat.
Versicherung gegen Arbeitsunfälle: Diese Versicherung deckt Unfälle ab, die direkt mit der Arbeit zusammenhängen, und nur der Arbeitgeber muss Beiträge zahlen.
Mutterschaftsversicherung: Diese Versicherung wird nur von den Arbeitgebern für weibliche Arbeitnehmer (in einigen Fällen auch für männliche Arbeitnehmer) unterstützt. Um diese Versicherung in Anspruch nehmen zu können, muss der Arbeitgeber der Arbeitnehmerin mindestens drei Monate lang in diesen Fonds einzahlen, und die medizinischen Leistungen müssen mit der chinesischen Familienplanungspolitik übereinstimmen.
Wohnungsfonds:
Um sicherzustellen, dass der Arbeitnehmer für den Kauf eines Hauses sparen kann,
müssen Arbeitnehmer und Arbeitgeber in den Wohnungsbaufonds einzahlen. Die
Beitragssätze hängen von den lokalen Behörden ab und liegen oft zwischen 5-12
%. [1]