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Bauherr: Verein zur Unterstützung des jüdischen Schul- und Gemeinwesens
Jahr: 2011 – 2012 Planung
Programm: Schule mit 8 Klassenzimmer, Gruppen- und Nebenräumen; 23 Eigentumswohnungen mit Tiefgaragev
Geschossfläche: 6‘500 m2
Volumen: 19‘900 m3
Die Parzelle liegt im Kreuzungspunkt verschiedener Verkehrsinfrastrukturbauten. Auf der einen Seite grenzt das Grundstück an die Baulinie der stark befahrenen Manessestrasse, auf der anderen Seite an ein selten befahrenes SZU Verbindungsgleis sowie an die hochliegende Autobahnauffahrt Richtung Chur. Das Gebäude bildet den von weiten sichtbaren Kopf der südlichen anschliessenden Verwaltungsbauten. Dementsprechend wird auf die Kopfausbildung des Ersatzneubaus grossen Wert gelegt. Grosse Kastenfenster in den beiden unteren Geschossen betonen die öffentliche Nutzung als Schule. In den übrigen Geschossen darüber ist eine reine Wohnnutzung vorgesehen.
Das Gebäude zeigt sich an der Manessestrasse als ruhiges, städtisches Gebäude mit einer leicht wahrnehmbaren horizontalen Gliederung. Auf der Rückseite faltet sich die Fassade auf und bildet dadurch geschossweise versetzte Aussenräume. Von der Manessestrasse her kommend wird diese Zweiseitigkeit am meisten erlebbar. Ein dunkler Klinker unterstützt die Körperhaftigkeit des Gebäudes. Die Wohnungen sind geprägt von einem grosszügigen, zentralen Raum, welcher die Wohnungen strukturiert und organisiert. Um diesen Bereich werden eine maximale Anzahl von Zimmern sowie die Nasszellen angeordnet.