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Laut Bundesverwaltungsgericht (BVGer) hat das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) die Erdbebensicherheit des Kernkraftwerks Beznau korrekt beurteilt. Es wies in diesem Zusammenhang eine Beschwerde von 15 Privatpersonen ab, die eine unverzügliche Ausserbetriebnahme von Beznau verlangte.
Die finnische Fennovoima Oy geht davon aus, die Baugenehmigung für ihr geplantes Kernkraftwerk Hanhikivi-1 im Jahr 2021 zu erhalten. Ursprünglich hatte das Unternehmen mit dem Bau der Anlage 2018 gerechnet. Der kommerzielle Betrieb der von Russland gelieferten Anlage wurde auf 2028 verschoben.
Die japanische Hitachi Ltd. hat am 17. Januar 2019 bekannt gegeben, dass sie die Pläne zum Bau von zwei fortgeschrittenen Siedewasserreaktorblöcken am Standort Wylfa Newydd auf Eis legen wird. Die Arbeiten für das Neubauprojekt am Standort Oldbury werden ebenfalls eingestellt.
Das Kernkraftwerk Leibstadt (KKL) produzierte im vergangenen Jahr 7’799 GWh Strom (2017: 5’619 GWh). Beeinflusst wurde die Produktionsmenge durch eine Leistungsbeschränkung im letzten Betriebszyklus sowie eine verlängerte Jahreshauptrevision.
Die Kernanlagen in der Schweiz konnten im Jahr 2018 den Schutz der Bevölkerung vor Strahlung gewährleisten. Zu diesem Ergebnis kommt das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) in einer ersten Bilanz des vergangenen Aufsichtsjahres. Zudem wurde eine umfassende Überprüfung in der Kernkraftwerkseinheit Beznau-1 abgeschlossen, die zuvor für einen längeren Stillstand gesorgt hatte.
Die Zwischenlager Würenlingen AG (Zwilag) hat bei der 25. Verarbeitungskampagne in der Plasmaanlage insgesamt 638 Fässer mit schwachaktivem Abfall aus den fünf Schweizer Kernkraftwerkseinheiten verarbeitet. Das Abfallvolumen wurde dabei auf einen Viertel reduziert.