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Am Montag gab es nicht nur Zeugenbefragungen im Gerichtssaal, sondern Richterin Palazuelos rief Jackson Anwalt Brian Panish und AEG Anwalt Marvin Putnam auch zu sich ins Richterzimmer. Thema (unglaublich, aber wahr): Putnam behauptete, dass Panish ihm im Gerichtssaal zweimal den Stinkefinger gezeigt hatte. Und da dachten wir doch schon fast, dass AEGs Verhalten in diesem Prozess kaum noch absurder werden könne.
Gemäss des Protokolls vom Gespräch im Richterzimmer behauptete Putnam, dass Panish ihm zweimal den Finger gezeigt habe.
Panish: Was? Richterin, wenn ich ihm den Stinkefinger zeigen will, dann wüsste ich, wie ich das anstellen sollte.
Putnam: Und das haben Sie zweimal ganz gut gemacht.
Panish: Ich habe versucht – ich würde es Ihnen sagen. OK? Ich stehe zu dem, was ich mache. Wenn ich Ihnen den Stinkefinger hätte zeigen wollen — beklagen Sie sich und sagen Sie, dass ich Ihnen den Stinkefinger gezeigt habe?
Putnam: Das hab ich nicht.
Panish: Ich hab so gemacht, als er gesprochen hat (deutet an) und alle drei [AEG Anwälte] haben mich unterbrochen. Ich habe Mr. Putnam nicht den Stinkefinger gezeigt. Wenn er das wünscht, weiss ich, wie man’s macht, glauben Sie mir. […]“
[…]
Panish: Ich habe mir Mühe gegeben, […] höflich zu sein. Ich habe in 100 Geschworenenprozessen niemals ein Problem gehabt, was Höflichkeit anbelangt… Ich habe Mr. Putnam nicht den Stinkefinger gezeigt. Wenn er das möchte, mach ich das gern. Hab ich mich über [die AEG Anwälte] geärgert? Ja, absolut. Hab ich mich über ihre Zeugen geärgert? Absolut. Keine Frage. Das streite ich nicht ab.
Richterin: Nun, ich habe nichts gesehen, aber wenn es vorgekommen ist, muss es aufhören. Wirklich.
Was gibt es da noch weiter zu sagen – ausser, dass Panishs abschliessende Aussage grandios war?