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24. März 2004
Mit EDGE (Enhanced Data Rates for GSM Evolution) ergänzt Swisscom Mobile ihr UMTS-Netz kurzfristig um ein flächendeckendes Datennetzwerk mit beachtlicher Leistung. EDGE ist eine Weiterentwicklung des bekannten GPRS-Standards mit wesentlich höheren Übertragungsraten zwischen 150 und 200 KBit/s. Das entspricht einer mehrfachen ISDN-Geschwindigkeit und erlaubt einen schnellen Datentransfer über ein mobiles Endgerät von nahezu jedem Standort in der Schweiz.
Swisscom Mobile wird damit der erste Schweizer Mobilfunkbetreiber sein, der seinen Kunden ein flächendeckendes Breitbandnetz in Kombination aus GPRS, EDGE, UMTS und WLAN anbieten kann. Ideal für Geschäftskunden, die von unterwegs arbeiten möchten (z.B. Zugriff auf E-Mails, Intranet und Internet), sowie für Privatkunden mit Bedarf nach bandbreitenintensiven Anwendungen wie das Übertragen von Bild- und Tondateien. Für die Integration von EDGE in das NATEL®-Netz sind keine zusätzlichen Basisstationen nötig. Swisscom Mobile wird die ersten Gebiete bereits diesen Frühling für EDGE freischalten. Bis Anfang 2005 steht die neue Technologie den NATEL®-Kunden überall dort zur Verfügung, wo auch das GSM-Netz von Swisscom Mobile genutzt werden kann. Bereits heute gibt es eine Reihe attraktiver EDGE-Mobiltelefone namhafter Hersteller. Für Anfang 2005 sind diverse PC-Karten und Handys angekündigt, die die kombinierte Nutzung der verschiedenen Technologien zulassen.
UMTS ermöglicht heute Bandbreiten zwischen 200 und 350 KBit/s, die bis 2008 auf 3 MBit/s erhöht werden sollen. Im gleichen Zeitraum will Swisscom Mobile die UMTS-Abdeckung auf 90% der Bevölkerung steigern. Da ein rascherer Ausbau auf Grund der Antennenproblematik nicht möglich ist, führt Swisscom Mobile EDGE flächendeckend ein. Damit wird in Ergänzung zu WLAN und UMTS auch in ländlichen Gebieten eine ausreichende Bandbreite für mobile Datenkommunikation bereitgestellt.
Bereits im Mai 2003 deckte das UMTS-Netz über 50% der Bevölkerung ab, bis Ende 2004 wird diese Zahl auf 70% steigen. NATEL®-Kunden werden noch im zweiten Halbjahr 2004 von der hohen Bandbreite bei UMTS profitieren können - zunächst über PC-Multifunktionskarten und in einem zweiten Schritt auch über UMTS-fähige Vodafone live! Handys.
Swisscom Mobile wird auch das bereits bestehende WLAN-Netz bis Ende 2004 auf rund 800 Hotspots erweitern; schon heute stehen unter dem Produktnamen Public Wireless LAN über 400 Hotspots schweizweit zur Verfügung.
Der Technologiemix von Swisscom Mobile verhilft der Schweiz zu einer europaweiten Führungsrolle. Neben der heute hohen ADSL-Marktdurchdringung im Festnetz wird auch der drahtlose Datentransfer über ein breitbandiges Mobilfunknetz immer wichtiger. Swisscom Mobile als Nummer Eins in der Schweizer Mobilkommunikation investiert daher allein in 2004 mehr als CHF 500 Mio. insbesondere in den Auf- und Ausbau mobiler Breitbandnetze - als Teil eines umfassenden Leistungsversprechens gegenüber ihren Kunden.
Bern, 24. März 2004