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„Der Mensch braucht ca. 2 Jahre um Sprechen zu lernen, und ein ganzes Leben lang um Schweigen zu lernen!“ – Die Sprache ist das Mittel der Menschen, sich im Alltag zu orientieren, zu organisieren, zu rechtfertigen, zu erklären, etc. Wenn wir aber die Stelle in der Bibel ernst nehmen, in der Elija Gott im „Säuseln“ erfährt, heisst das, dass nicht im Lärm Gott zu erfahren ist.
„Der Herr antwortete: Komm heraus, und stell dich auf den Berg vor den Herrn! Da zog der Herr vorüber: Ein starker, heftiger Sturm, der die Berge zerriß und die Felsen zerbrach, ging dem Herrn voraus. Doch der Herr war nicht im Sturm. Nach dem Sturm kam ein Erdbeben. Doch der Herr war nicht im Erdbeben. Nach dem Beben kam ein Feuer. Doch der Herr war nicht im Feuer. Nach dem Feuer kam ein sanftes, leises Säuseln. Als Elija es hörte, hüllte er sein Gesicht in den Mantel, trat hinaus und stellte sich an den Eingang der Höhle.“ (1 Kön 19,11-13)
Wir sollten uns ganz dem zuwenden, was der biblische Samuel, Gott dem Herrn sagt: „Rede Herr, dein Diener hört!“ – Wenn wir nicht lernen zuzuhören, dann verweigern wir Gott, dass er im Stillen zu uns sprechen kann. Wir sind dann viel zu stark mit uns selbst, unseren Worten beschäftigt. – Erst nachdem wir das Schweigen gelernt haben, die Ohren geöffnet halten und uns inständig Gott hingeben, dann können wir Gottes Wort hören. Dies ermöglicht ein immer stärker werdendes Ineinandergreifen von Gott und mir, meinem Leben.
Geben sie sich die Chance, vielleicht gerade in der bevorstehenden Fastenzeit, dem Wort Gottes in der Stille, im sanften Säuseln, zu lauschen.
Gottes Segen!