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Rolf Pfeifer - der Robotik-Pionier
Rolf Pfeifer - der Robotik-Pionier
Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2009/07 – Seite 1
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14. April 2009 - Rolf Pfeifer forscht an der Spitze der globalen Robotikwissenschaft nach künstlicher Intelligenz. Mit seinem Buch «Understanding Intelligence» hat Pfeifer eine neue Lehre mitgeprägt und als Professor an der Universität Zürich ein Institut von Weltformat aufgebaut. Das AI Lab wird bald 22 Jahre alt.
Der Raum mit Reihen von Joggingschuhen und Büchern ist erfüllt von Grünteeduft. Im Labor für Künstliche Intelligenz der Uni Zürich sitzt der Professor Rolf Pfeifer neben dem japanischen Teekrug. «University of Tokyo», sagt Pfeifer und zeigt mit dem Finger auf die glasierten grauen Tontassen mit Kanjis auf den Tisch. Er scheint innerlich ein Lied anzustimmen - seine Ode an das Land der aufgehenden Sonne: Nippon, wie die Japaner sagen; der schönste Ort der Welt, wie Pfeifer schwelgt. Die Japaner, als Weltmeister der Robotik, ehrten den Zürcher Professor im Februar als «Fellow» der School of Engineering der Universität Tokio für seine Verdienste in Lehre und Forschung.
Ein Jahr am MIT
Pfeifer verbrachte ein Jahr in Tokio als Professor. Von dort aus hielt er im Schuljahr 2003/2004 die «Tokyo Lectures»: Erstmals übertrug man Uni-Vorlesungen per Video rund um den Globus. «Ich bin mehr in Asien als in den USA», sagt Pfeifer, obwohl er mehrere Jahre an besten amerikanischen Adressen agierte: Ein Jahr als Gastprofessor am weltberühmten MIT in Cambridge und zuvor drei Jahre als «Postdoc» an der Carnegie-Mellon-Universität in Pittsburgh, an der Yale-Universität und am Neuroscience Institute in San Diego.