Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03209.jsonl.gz/706

Das Wichtigste in Kürze
- Seit Tagen dauert der russische Angriff auf die Ukraine an.
- Nun soll Putin fast alle bereitgestellten Truppen in den Krieg geschickt haben.
- Informationen aus den USA zufolge sucht er nun Streiträfte im Ausland.
Russland ist nach US-Angaben inzwischen mit nahezu allen für den Einmarsch in die Ukraine vorgesehenen Truppen in das Land eingerückt.
«Fast 100 Prozent» der in den vergangenen Wochen an der ukrainischen Grenze zusammengezogenen «Kampfkraft» befinde sich inzwischen in der Ukraine. Das sagte ein Vertreter des US-Verteidigungsministeriums am Montag.
Nach westlichen Angaben hatte Russland vor Beginn des Ukraine-Kriegs mehr als 150'000 Soldaten aufmarschieren lassen.
Putin hat im Ukraine-Krieg «fast alle drinnen»
«Er hat fast alle von ihnen drinnen», sagte der Pentagon-Vertreter mit Blick auf den russischen Präsidenten Wladimir Putin. Er bestätigte zudem einen US-Medienbericht, wonach Russland für den Häuserkampf in der Ukraine syrische Kämpfer anwerben will. «Wir wissen, dass sie versuchen, Syrer für den Kampf zu rekrutieren.»
Es sei «bemerkenswert», dass Putin es für notwendig erachte, sich auch auf ausländische Kämpfer zu stützen. Das sagte der Pentagon-Vertreter weiter. Unklar sei, wieviele Kämpfer Russland anwerben wolle oder bereits angeworben habe. Zuvor hatte das «Wall Street Journal» von der russischen Rekrutierungsaktion berichtet.
Der Vertreter des US-Verteidigungsministeriums kündigte am Montag auch die Entsendung von zusätzlichen 500 Soldaten nach Europa an. Die Soldaten sollten die «Abschreckungs- und Verteidigungsfähigkeiten» der Nato stärken. In den vergangenen Wochen hatten die USA im Ukraine-Krieg bereits 12'000 Soldaten nach Europa geschickt.