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In den 60er und 70er Jahren wurden von den Kantonen und den Gemeinden Raumplanungsregionen (RPR) zur Bewältigung überkommunaler Aufgaben eingerichtet – die starke Siedlungsentwicklung dieser Jahrzehnte und die Aussicht auf ein massives Bevölkerungswachstum verlangten nach einem solchen Instrument. Sie sind in der Regel als Gemeindeverbände unter der Aufsicht der Kantone strukturiert.
Meistens sind die RPR an einem Zentrum orientiert, und bei ihrer Abgrenzung achtete man auf funktionale Zusammenhänge. Problematisch bei Analysen ist die je nach Landesgegend unterschiedliche Grösse der RPR in gewissen Landesteilen. Einzelne Raumplanungsregionen sind kantonsübergreifend. Die RPR werden auf kleinregionaler Ebene durch eine Vielzahl von parallelen Gemeindeverbänden mit ressortbezogenen Aufgaben konkurrenziert (Abwasserverbände, Verkehrsverbände usw.).
Das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) und die kantonalen Raumplanungsfachstellen aktualisieren die Abgrenzungen der RPR periodisch. Am 01.01.2011 hat sich die Anzahl der RPR von 136 auf 129 reduziert.
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