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Erinnern Sie sich an das Jahr 1954? Marilyn Monroe heiratete den Baseballspieler Joe DiMaggio, und es gab die ersten Farbfernseher RCA auf dem Markt zu kaufen. Der fünffache Formel-1-Weltmeister Juan Manuel Fangio hat mit einem Mercedes Benz die höchste Geschwindigkeit von über 300 km/h in Silverstone erreicht. Am 15. Juni wurde in Basel die UEFA gegründet und ab dem 16. Juni wurde der FIFA-Weltcup in Lausanne gespielt, worauf sich der Verkauf von TV-Geräten verdreifachte. In Luzern begann der Bau des ersten Autobahnteilstückes der Schweiz, und in Horw wurden mit der Gründung der Stahl- und Maschinenbau SM die Fundamente für die Marti Dytan AG gelegt.
Der Gründer der Stahl- und Maschinenbau SM, Fritz Kopp, konzentrierte seine Aktivitäten anfangs auf den Stahlhochbau und auf Fahrbahnen mit Krananlagen, spezialisierte sich im Laufe der Jahre auf die Fördertechnik und änderte den Firmennamen in Dytan AG – Dynamische Transportanlagen.
Parallel zur Dytan AG gründete Heinrich Marti im Jahr 1979 eine Einzelfirma – die 1981 zur Marti Technologie AG umgewandelt wurde – und fokussierte seine Tätigkeit anfänglich auf den Stahlwerkbereich mit Kerntätigkeiten im System-Engineering, Anlagenbau und in Systemkomponenten; im Laufe der Zeit kam die Tätigkeit im Kranbau dazu. Im Jahr 1990 übernahm die Von-Moos-Gruppe die Mehrheitsbeteiligung an der Firma Marti. Durch Optimierung der Tätigkeiten und ständigen Ausbau des Produktionsareals und die Erweiterung des Maschinenparks vollzog sich die Entwicklung mit Hauptaugenmerk auf Rationalisierung, Automatisierung und Normierung von Baugruppen, was zum Beispiel auch zur Verwirklichung von kühnsten Projekten, wie dem Bau des grössten in der Schweiz gefertigten Portalkrans im Basler Rheinhafen, führte. Die Grosskrananlage mit einer Schwerlast-Laufkatze für 300 t Hublast und einem fahrbaren Drehkran auf ein und demselben Träger verdiente damals schon das Attribut extravagant.
Auf den 1. Januar 1993 verzeichnete die Marti Technologie AG einen grösseren personellen Zuwachs. Mit der Übernahme der Engineering-Abteilung und der Servicebetriebe der von Moos Stahl AG in Emmenbrücke erhöhte sich der Personalbestand auf gegen 100 Personen. Infolge konjunkturschwacher Jahre war Heinrich Marti bereit, im Jahr 1993 die Firmen Marti Technologie und Dytan AG zu vereinen. Die Marti Technologie AG vertrat ab Dezember 1994 exklusiv die europäisch führende Kranbaufirma Abus in der Schweiz. Drei Jahre nach der Firmenvereinigung entstand 1996 die neue Marti Dytan AG, welcher Heinrich Marti als Verwaltungsratspräsident vorstand, zusammen mit dem Duo Charlotte Schnider und Kurt Müller als Eigentümer und Geschäftsführer. Zweck der Firma wurde auf die Fabrikation und Beschaffung von Krananlagen – Norm- und Spezialkrane für Transport-, Förder-, Lager- und Hebeanlagen – fokussiert; der bereits existierende Exklusiv-Händlervertrag mit Abus wurde auf Liechtenstein ausgedehnt und weitergeführt.
Die neue Geschäftsführung entwickelte die Firma kontinuierlich und zukunftsgerichtet bis ins Jahr 2013, als im Zuge einer Nachfolgeregelung die Firma einer kleinen Gruppe von Privatinvestoren verkauft wurde. Ab Januar 2014 übernahm der neue Geschäftsführer und Miteigentümer, Gian Anton Zardini, das Ruder, unterstützt durch Finanzdirektor Franz Roth; zusammen werden sie die Firma als eigenständige und unabhängige Schweizer Unternehmung weiterführen.
Marti Dytan setzt auf Kundennähe und kurze Entscheidungswege. Das Unternehmen ist heute der grösste Schweizer Kranbauer, der sich seit Jahren mit Kompetenz, Professionalität und Leidenschaft in einem wettbewerbsintensiven Markt erfolgreich durchgesetzt hat. Marti Dytan ist der ideale Partner für Norm- und Spezialkranbau mit einem flächendeckenden Top-Service- und Kundendienstnetz:
Als führender Anbieter von Norm- und Spezialkranen mit der grössten Krantechnikabteilung in der Schweiz lösen die Ingenieure alle Anwendungsanforderungen.
Auf der oberen Materialflussebene sorgen Standard- und Spezialkrane, zusammen mit den passenden Hebezeugen, für einen reibungslosen Transport.
Auf der unteren Materialflussebene übernehmen Wand- und Säulenschwenkkrane den Transport der Güter; komplexe Materialflusslösungen werden durch Hängebahnsysteme optimiert.
Elektrokettenzüge, Portalkrane und Leichtportalkrane runden das vielseitige Programm ab.
Die Fachleute von Marti Dytan arbeiten Hand in Hand mit Ingenieuren und Architekten, damit alle Details schon in der ersten Planungsphase besprochen werden und nichts dem Zufall überlassen wird. Die richtige Lösung ist das Resultat von Analyse und Kommunikation. So ist der Erfolg planbar und der Weg in die Zukunft gelegt.