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Consumer Reports, das amerikanische Pendant zu «Kassensturz» und Stiftung Warentest, hat eine neue Studie zur Verlässlichkeit von Laptops veröffentlicht. Befragt wurden 58'000 Kunden, die zwischen 2010 und 2015 einen portablen Computer gekauft haben.
Das sind die wichtigsten Fakten:
Die Laptop-Nutzer wurden gefragt, ob das eigene Gerät innerhalb der ersten drei Jahre nach dem Kauf kaputtgegangen sei, so dass die Arbeit darauf komplett verunmöglicht wurde.
20 Prozent der Befragten gaben an, dass sie innert drei Jahren einen «Breakdown» hatten. Weiter zeigten sich signifikante Unterschiede zwischen den diversen Marken.
Die Consumer-Reports-Studie ergab einen klaren Sieger:
Zuverlässigster Laptop ist laut Studie das Macbook Air, bei dem nur etwa sieben Prozent einen Defekt in den ersten 36 Monaten nach der Inbetriebnahme aufwiesen. Mit einer Versagensquote von neun Prozent liegen die Macbook-Pro-Modelle dicht dahinter auf dem zweiten Platz.
Die verlässlichsten mit Windows betriebenen Laptops sind gemäss der Studie die Modelle NV und LT des US-amerikanischen PC-Herstellers Gateway (Versagensquote 13% bzw. 14%), gefolgt vom ATIV Book von Samsung (14%), dem ThinkPad des chinesischen Herstellers Lenovo (15%) und der XPS-Linie von Dell (15%).
Die Premium-Linie Envy von HP gehört mit einer Versagensquote von 20 Prozent zu den anfälligsten Produkten. Auf dem letzten Rang landete die Y-Serie von Lenovo mit 23 Prozent.
Die meisten Geräte von Acer, Asus, Dell, HP, Lenovo und Toshiba lagen bei 18 bis 19 Prozent.
In der Consumer-Reports-Befragung wurde auch die Kundenzufriedenheit erhoben. Resultat: 71 Prozent der befragten Macbook-Nutzer gaben an, dass sie «vollkommen mit der Systemstabilität zufrieden» seien. Die Windows-Laptops erreichten knapp die Hälfte dieses Werts (38 Prozent der Befragten).
Zwar treten bei Apple-Geräten weniger Hardware-Defekte auf, dafür sind die Reparaturen deutlich teurer als bei Windows-Geräten. Die Konsumentenschützer von Consumer Reports empfehlen Macbook-Käufern daher den Abschluss des hauseigenen Service-Vertrages (Applecare). Bei den Windows-Laptops hingegen raten die Fachleute, die Garantie-Angebote zu ignorieren.
via heise.de
(dsc)