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04.11.2020
Weil die Session vom 20. Mai wegen der Corona-Massnahmen abgesagt werden musste, hat das Kirchenparlament am 4. November doppelte Arbeit: es muss Rechnung und Budget verabschieden.
Ein Ausschuss der Geschäftsprüfungskommission (GPK) der Synode hat die Rechnung 2019 am 23. Juni revidiert. Die gesamte GPK befasst sich an ihrer Sitzung vom 13. August damit. Nach dieser Sitzung wird der Synodalrat – falls notwendig – noch Anpassungen vornehmen; im Anschluss werden die 100 Synodalen mit der Jahresrechnung bedient.
Die Rechnung hätte wie gewohnt an der Mai-Session behandelt werden sollen, die aber wegen der Corona-Massnahmen abgesagt werden musste. Möglich wäre gewesen, eine Sondersession einzuberufen oder die Synodegeschäfte auf dem Zirkularweg zu verabschieden. Die Geschäftsleitung des Parlaments beschloss an ihrer Sitzung vom 8. Juni jedoch, sie erst an der ordentlichen Herbstsession vom 4. November zu traktandieren. So kommt es, dass die Synode Rechnung und Voranschlag am gleichen Tag behandeln muss. Die weiteren Traktanden der Herbstsession stehen noch nicht fest; nachzuholen vom Mai sind jedoch unter anderem die Jahresberichte, Beschlüsse über Kirchgemeindeordnungen und die Ersatzwahl für die zurückgetretene Synodalrätin Brigitte Glur-Schüpfer. Für sie gibt es noch keinen Wahlvorschlag