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Mexikos früherer Verteidigungsminister Salvador Cienfuegos ist in den USA festgenommen worden. Er wurde bei seiner Einreise am Flughafen von Los Angeles gefasst, wie der mexikanische Aussenminister Marcelo Ebrard am Donnerstagabend (Ortszeit) auf Twitter mitteilte – über die Festnahme sei er von dem US-Botschafter in Mexiko informiert worden. Zu den Hintergründen äusserte sich Ebrard zunächst nicht.
Cienfuegos (72) wurde nach Informationen der mexikanischen Zeitung «El Universal» auf Betreiben der US-Antidrogenbehörde DEA festgesetzt. Dies habe eine DEA-Sprecherin in Los Angeles dem Blatt bestätigt. Ihm werde Rauschgifthandel zur Last gelegt, hiess es in anderen Medienberichten. Der General im Ruhestand sei mit Angehörigen eingereist, diese seien aber auf freiem Fuss. Cienfuegos war unter dem damaligen Präsidenten Enrique Peña Nieto (2012-2018) Verteidigungsminister.
Vergangenes Jahr war Mexikos früherer Sicherheitsminister Genaro García Luna (2006-2012) in der texanischen Stadt Dallas festgenommen worden. Ihm wird vorgeworfen, Schmiergelder in Millionenhöhe von Ex-Drogenboss Joaquín «El Chapo» Guzmán angenommen zu haben. García Luna wurde in den USA der Verschwörung zum Kokainhandel und der Falschaussage angeklagt. Der Ex-Minister bestreitet die Vorwürfe. (cki/sda/dpa)
Zwei US-Astronauten haben bei einem Ausseneinsatz ein defektes Antennensystem an der Internationalen Raumstation ISS ersetzt. Thomas Marshburn und Kayla Barron verliessen die ISS dafür am Donnerstag rund 6 Stunden und 30 Minuten lang, wie die US-Raumfahrtbehörde Nasa mitteilte. Der Einsatz - Barrons erster und Marshburns fünfter - sei erfolgreich verlaufen. Er war eigentlich bereits für Dienstag geplant gewesen, aber wegen der Gefahr von Trümmern im Weltall verschoben worden. Um welche Art von Trümmern es sich handelte, wurde nicht mitgeteilt.