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Der weitaus grösste Teil dieserTodesfälle könnte vermieden werden, wenn mehr Mittel in ein funktionierendes Gesundheitswesen investiert würden, wenn der politische Wille bestünde, auch armen Frauen den Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen zu gewährleisten, und wenn Frauen gleichberechtigt in Entscheidungen über das Gesundheitswesen einbezogen würden.
Reduktion der Müttersterblichkeit: Ein Milleniumsziel
Das 5. Milleniums-Entwicklungsziel der Vereinten Nationen (MDG 5) will die Müttersterblichkeitsrate bis 2015 drastisch senken und allgemein den Zugang von Frauen und Mädchen zu reproduktiver Gesundheit verbessern. Noch ist die Weltgemeinschaft weit von diesen Zielen entfernt. Um ihnen näher zu kommen, muss die Tatsache beleuchtet werden, dass Frauen bis heute vielerorts ganz grundlegende Menschenrechte verweigert werden: Das Recht auf Schutz vor Gewalt, das Recht auf Gesundheitsversorgung, das Recht auf selbstbestimmte Sexualität, Schwangerschaft und Mutterschaft.
Eine Tagung in Bern im September 2011 hat sich mit dem Stand der Dinge auseinandergsetezt: Mehr dazu in der Tagungsdokumentation.
Berichte, Kampagnen und Aktionen von Amnesty International
Amnesty setzt sich mit Kampagnen und Aktionen gegen Menschenrechtsverletzungen ein, die zu unerwünschten Schwangerschaften, zu vermeidbaren Komplikationen während der Schwangerschaft und damit zu Müttersterblichkeit führen: gegen die frühe Verheiratung von Mädchen, gegen Genitalverstümmelung, gegen sexuelle Gewalt, und für den Zugang zu Information, zu Bildung und zu sexuellen und reproduktiven Gesundheitsdiensten.
Müttersterblichkeit in Burkina Faso
Müttersterblichkeit in Sierra Leone
Müttersteblichkeit in den USA
Links zur Partnerorganisationen
Bethlehem Mission Immensee: Starke Frauen: Fokus Müttergesundheit