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"Es ist noch schwer zu sagen, wie viele Menschen genau gestorben sind, denn es werden immer noch Leichen aus dem Zug geborgen", sagte ein Reporter des örtlichen Rundfunks am Unglücksort.
Präsident Paul Biya drückte den Opfern auf Facebook sein Beileid aus und kündigte eine Untersuchung des Unglücks an. Er sprach von mindestens 70 Toten. Den Überlebenden solle jede Unterstützung gewährt werden.
Den Berichten zufolge könnten marode Schienen die Ursache des Unglücks gewesen sein, das sich am Freitag in Eseka, etwa 120 Kilometer von der Hauptstadt Jaunde entfernt, ereignete. Bereits vor Eseka hätten sich einige der bis zu 20 Waggons von dem Zug gelöst und seien entgleist. Einige von ihnen seien in einen Abgrund gestürzt und hätten herausfallende Menschen unter sich begraben, hiess es.
In dem Zug sollen mehr als 1000 Menschen von Jaunde in die Wirtschafts- und Hafenmetropole Duala unterwegs gewesen sein - unter ihnen hunderte Passagiere, die auf die Bahn ausgewichen waren, weil eine Strasse nach einem Brückeneinsturz blockiert war. Deswegen seien zusätzliche Waggons angehängt worden, hiess es.inwohner.
(SDA)