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TCS MyMed
Autore: Mediscope
Fibromyalgie ist eine chronische, schmerzhafte, nicht-entzündliche Erkrankung, die den Bewegungsapparat betrifft, also der Muskeln, Sehnen und Bänder. Man spricht auch von generalisiertem Weichteilrheuma.
Das Typische an der Fibromyalgie sind starke Scherzen vor allem im Bereich der Muskulatur und der Sehenansätze mit Druckschmerzen an definierten Punkten (Tender points). Dazu kommen häufig vegetative Symptome wie Übelkeit oder Schlaflosigkeit.
Die Krankheit tritt überwiegend bei Frauen zwischen 30 und 40 Jahren auf. Aber auch Jugendliche und ältere Menschen nach den Wechseljahren können betroffen sein.
Die Ursachen für die Entstehung der Fibromyalgie sind bis heute nicht geklärt.
Einige Faktoren, die als Ursache diskutiert werden:
Hauptbeschwerden sind die starken Schmerzen im Bereich der Muskeln und Sehnen.
Die Beschwerden entwickeln sich meist allmählich und schreiten langsam fort.
Die Schmerzen können jahreszeitbedingt stärker (nass, kalt) oder weniger stark (trocken, warm) sein. Viele Betroffene sind durch die Beschwerden erheblich in ihrer Lebensqualität eingeschränkt.
Zur Diagnose der Fibromyalgie werden verschiedene Untersuchungen und Abklärungen durchgeführt. Dazu gehören unter anderem:
Körperliches Training scheint auf die Befindlichkeit einen guten Einfluss zu haben. Das Trainingsprogramm soll aber auf den Patienten abgestimmt werden (Empfehlung des American College of Rheumatology).
Vor der unkontrollierten Einnahme von Schmerzmitteln wird gewarnt. Folgende Medikamente werden meistens in Kombination verordnet:
Die Therapie der Schmerzen und Begleitsymptome ist für den Patienten und den Arzt häufig sehr anforderungsreich, da viele Therapien meist einen nur kleinen lindernden Effekt haben.
Im Gegensatz zu andern rheumatischen Erkrankungen kommt es bei der Fibromyalgie zu keiner Gelenkschädigung oder zu starken Einschränkungen des Bewegungssystems.
Eine Besserung der Beschwerden ist allerdings mit den Jahren nur selten zu erwarten, viele Betroffene haben nach 10 Jahren immer noch die gleich starken Symptome wie zu Beginn der Erkrankung.
Der Schmerz kann so stark sein, dass der Alltag des Betroffenen deutlich beeinträchtigt ist. Andere Patienten wiederum nehmen die Beschwerden nur als leichte Behinderung wahr. Manchmal kommt es auch zu schmerzfreien Phasen. Wichtig ist, solche Schmerzen niemals als eingebildet abzuwerten.
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