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25. September: Nikolaus Wyss im Gespräch über Laure Wyss
Während Jahrzehnten war Laure Wyss (1913–2002) für Zürich eine prägende Figur. Die Mitbegründerin des «Tagi-Magi» wurde für Generationen von Journalisten zum Vorbild und verstand es, Mut zur Aufklärung mit sprachlicher Brillanz zu verbinden. Spät erst, mit dem Roman über Christina von Schweden und wunderbaren, kleinen, persönlichen Texten wie «Rascal» oder «Schuhwerk im Kopf» bewies sie, dass ihr Motto «Es muss einfach gut geschrieben sein» auch literarisch voll tragfähig war. Gast von Charles Linsmayer ist Nikolaus Wyss, der heute in Kolumbien lebende Sohn der Schriftstellerin, der lange Jahre Rektor der Luzerner Kunsthochschule war.
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26. Oktober: Margrit Läubli im Gespräch über César Keiser
Vom «Quodlibet» in Basel und dem «Federal» in Zürich bis zu den 1962–1989 präsentierten 13 Opus-Programmen, die das Duo Keiser/Läubli zum beliebtesten Kabarettpaar der Schweiz machten, blieb der 1925 in Basel geborene und 2007 in Zürich verstorbene César Keiser sich selber treu: mit einer nie zynischen, aber immer träfen satirischen Zeitkritik in Form von gekonnt getexteten Songs und Sketchs. Niemand kann besser über César Keiser erzählen als seine Ehefrau und lebenslange Partnerin Margrit Läubli, mit der Charles Linsmayer das Gespräch führen wird.
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27. November: Ruth Dürrenmatt im Gespräch über Friedrich Dürrenmatt
Friedrich Dürrenmatt hat laut Joachim Kaiser «begreiflich gemacht, in welcher Welt wir leben müssen», und nimmt man zu Dramen wie «Der Besuch der alten Dame» die Prosa der «Stoffe» hinzu, gibt es kaum ein Phänomen, das ihm entgangen ist. Ein Missionar war er aber nie. «Ich zweifle und zweifle », lautete sein Credo, und auch wenn er sagte: «Ich habe keine Biografie», gehört doch die Gegenüberstellung seines Lebens mit dem, was er schrieb und malte, zum Faszinierendsten der europäischen Kulturgeschichte.
Mit Dürrenmatts jüngster Tochter Ruth, geboren 1951, Malerin und Musikerin, spricht Charles Linsmayer über den berühmten Autor.