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Genf
Unser erster Besichtigungstermin war die Wohnüberbauung „Miremont-le-Crêt“ aus den Jahren 1956-57. Das Wohngebäude wurde 2002 unter Schutz gestellt und in der Zwischenzeit sind drei Wohnbauten eindrücklich saniert worden.
Weiter ging es zum „Maison Clarté“, ein Pionierwerk Le Corbusiers, erstellt in den Jahren 1931/32. Nach einer bewegten Vergangenheit ist es gelungen, das Gebäude vor dem Zerfall zu retten und 2007/2008 wurde es umfassend saniert.
Der nächste Tag führte uns zuerst in die Satellitenstad „Le Lignon“ aus den 1960er Jahren. Das längste Wohnhaus der Schweiz, ausgebildet als über ein Kilometer langer, verzweigter Polygonzug, beinhaltet insgesamt 2780 Wohnungen.
Zum Abschluss besichtigten wir das UNO-Gelände. Der zweite Hauptsitz (nach New York), in welchem verschiedene Gebäude parkähnlich angeordnet sind, beeindruckte uns durch seine Grosszügigkeit und Weite oberhalb des Genfersees.
Genf wird uns als überraschende erfrischende Stadt in Erinnerung bleiben. Die einmalige Lage am See und die Multinationalität geben der Metropole etwas Spezielles, Mondänes und Lebendiges mit vielen neuen Inspirationsquellen für die Zukunft.