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Glencore verkauft eine grosse Mine in Sambia. Dies, weil sie zuletzt für Probleme mit der dortigen Staatsregierung führte. Der Deal kam mit einem Verkaufspreis in Milliardenhöhe zustande.
Bisher war der Zuger Rohstoff- und Bergbaukonzern Glencore im Besitz der Mopani Copper Mines in Sambia. Nun wird klar: Die Kupfermine wird verkauft. Dies, weil der Baarer Betrieb vermehrt Probleme mit der Mine hatte. Darüber berichtet die «Luzerner Zeitung».
Der Deal kommt nun mit einem Verkaufspreis von 1,5 Milliarden Dollar zustande und soll in den nächsten drei Monaten abgeschlossen werden. Käuferin ist ein Kupferbergbauunternehmen, ZCCM-IH heisst es, das zu einem grossen Teil dem sambischen Staat gehört.
Entschädigung verweigert
Der Grund für den Verkauf sind einerseits die eingebrochenen Umsätze aufgrund der Corona-Pandemie und die auch dadurch vermehrt aufgekommenen Probleme mit der sambischen Regierung. Jüngste Auseinandersetzung war aber die Verpflichtung Glencores, einer Familie eines Gasopfers in den Mopani Copper Mines Schadenersatz zu bezahlen. Es kam zu einem Präzedenzfall. Das oberste Gericht von Sambia hat eine Berufung vom Grosskonzern Glencore, der sich dem Entscheid der Vorinstanz widersetzte, abgewiesen.
Der Grund für die Abweisung: Es lägen überwältigende Beweise vor und Glencores Mine habe «über Jahre die Schwefeldioxid-Grenzwerte der Behörden missachtet und damit das Recht auf Leben einer ganzen Gemeinschaft gefährdet.»
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