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Beim Eintreffen der Teilnehmer am Offroad-Start 50 Kilometer südlich von Sibiu präsentierte sich der erste Offroad-Renntag der Red Bull Romaniacs 2015 zwar noch kühl und nebelig, die Fahrer aus 40 Nationen wurden aber trotz der Regenschauer mit trockenen Bodenverhältnissen überrascht. Im Tagesverlauf entwickelte sich das Wetter sogar sonnig und bot den Startern faszinierende Aussichten, die einige der Teilnehmer sogar geniessen konnten: Zum Beispiel Graham Jarvis (UK, Husqvarna), der nach seinem dritten Prolograng als Erster auf die Stecke ging und eine mehr als solide Leistung bot. Der "König der Karpaten" fuhr weite Teile des Rennens komplett alleine und ohne gröbere Probleme. Jarvis absolvierte selbst schwierigste Passagen wie "10A" und "Please no Rain" absolut meisterlich und erreichte relativ erholt als Erster das Tagesziel. Der Ausnahmeathlet erwähnte im Ziel nur kurz, dass "hohes Gras" zu Beginn des Renntages "etwas störend" war und verschwand verschmitzt lächelnd im Hotel. Seine Top-Form bewies Jarvis in einer der härtesten Sektionen des Tages: dem Streckenteil "Heavy Start", den nur er und Andreas Lettenbichler (DE, KTM) ohne fremde Hilfe bewältigen konnten.