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Zudem ermögliche der neue Status der Schweiz, ihre bilateralen Beziehungen mit den zehn Asean-Mitgliedsstaaten zu vertiefen, teilte das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Mittwoch mit.
Die Schweiz werde künftig regelmässige Dialoge mit der Asean zu Themen wie etwa der Stärkung der Wirtschaftsbeziehungen, zu Menschenrechten oder Minderung von Katastrophenrisiken führen.
Die Schweiz könne damit ihre Präsenz und Vernetzung im asiatisch-pazifischen Raum ausbauen, schreibt das EDA. Das sei umso wichtiger, als die Asean-Mitgliedstaaten mit ihren insgesamt rund 600 Millionen Einwohnern ein grosses Potenzial für die Schweizer Wirtschaft böten.
Bereits jetzt befinde sich die Schweiz unter den zehn wichtigsten ausländischen Investoren im Asean-Raum. Das Handelsvolumen sei über die vergangenen Jahre auf über 20 Mrd CHF pro Jahr angewachsen, hiess es weiter.
Zu den Asean-Staaten gehören Vietnam, Thailand, Indonesien, Malaysia, die Philippinen, Singapur, Brunei, Myanmar, Laos und Kambodscha. Die Schweiz hatte ihr Gesuch für den Status als sektorielle Dialogpartnerin im vergangenen November eingereicht. Die offizielle Bestätigung der Asean-Aussenminister ist laut EDA kürzlich eingetroffen.
(AWP)