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Der schwedische Journalist Erik Wiman arbeitet aktuell von Griechenland aus, weil er einerseits über die Flüchtlingskrise berichten und andererseits den vielen Menschen, die Tag für Tag dort ankommen, helfen möchte. Am 29. Oktober findet er an der Küste der Insel Samos einen Brief. Da er neugierig ist und wissen möchte, was sich dahinter verbirgt, lässt er die in arabischen Schriftzeichen verfassten Zeilen übersetzen.
Wiman rechnet damit, dass es sich um die Notiz einen Schmugglers handeln könnte, und wittert darum eine gute Geschichte. Die Wahrheit sieht jedoch etwas anders aus – denn in seinen Händen hält er einen Liebesbrief. Geschrieben wurde dieser von einem gewissen «Hamody» – was eine Koseform von Mohammed und Ahmad sein könnte.
Von den romantischen Zeilen gerührt, veröffentlicht der schwedische Journalist in der Zeitung Aftonbladet ein Foto des Briefes und einen entsprechenden Aufruf: «Helft uns, den Autor dieses Liebesbriefes, der am Strand von Samos gefunden wurde, zu finden».
Wiman geht davon aus, dass der Brief von einem Flüchtling geschrieben wurde. In seinem Aufruf zitiert er aus der Liebesbotschaft die folgenden Zeilen: «Meine Rose, Ich verspreche dir, ich werde dich bis zur letzten Minute meines Lebens lieben. Ich verspreche dir, ich werde nicht zulassen, dass wir durch irgendetwas getrennt werden, was immer auch passiert.»
Weitere Details über Absender oder Empfängerin sind nicht bekannt. Dennoch wünscht sich Wikman von Herzen, dass der Brief, der sich aktuell in der Redaktion von «Aftonbladet» befindet, an seinen Besitzer zurückgesandt werden kann.
Darum bittet der Journalist seine Leser, den Aufruf über alle sozialen Netzwerke weiterzuverbreiten: «Lasst uns diesen Text ein paar Mal um die Welt senden, sodass er vielleicht das richtige Ziel erreichen wird.» Seitdem ist die Suche unter dem Hashtag #FindRose in vollem Gange – bisher mit offenem Ausgang. (viw)