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Die ProduzentInnen
Gone Rual wurde im Jahre 1992 mit dem Ziel gegründet, Frauen in ländlichen Gebieten des verarmten Königreichs Swasiland ein geregeltes Einkommen zu sichern und ihre Unabhängigkeit zu fördern. Das Geschäftsmodell, welches Gone Rural seit ihren Anfängen anstrebt, entspricht einem Gefüge aus Nutzung von traditionellen Rohmaterialen, Erkundung, Entwicklung und Umsetzung neuer Designs sowie Gebrauch natürlicher und erneuerbaren Ressourcen unter intensivem wirtschaftlichen und sozialen empowerment der handwerklich hoch qualifizierten Frauen. Die mittlerweile über 750 mehrheitlich alleinerziehenden Frauen – welche entweder verwitwet oder deren Männer zwecks Arbeitssuche ins benachbarte Südafrika ausgewandert sind – leben hauptsächlich von der Selbstversorgung. Um das benötigte Bargeld zu verdienen, werden in Heimarbeit u.a. Körbe, Untersetzer, Bodenmatten oder Grasschmuck geknotet. Als Rohmaterial dienen hierfür das wild wachsende Lutindzi- und das ungefärbte Lukhasi-Gras, welche in der traditionellen Herstellung von Leinen und Stricken schon seit Jahrzehnten ihre Anwendung finden. Die traditionellen Naturprodukte konnten dank laufender Designentwicklung und aktiver Schulung der Flechterinnen und Know-how Vertiefung der Handwerkerinnen erfolgreich auf dem Markt lanciert werden. Heute werden die Produkte von Gone Rural in 32 Ländern vertrieben und sind in über 1'000 Läden weltweit zu finden. Zur Verbesserung der Koordination der unterschiedlichen Arbeitsbereiche gründete Gone Rural 2006 die Stiftung BoMake. Während sich Gone Rural um die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens und um den erfolgreichen Handel kümmert, ist die angelehnte Nicht-Regierungsorganisation vorwiegend für die effektvolle Umsetzung von Gesundheits- und Bildungsprogrammen verantwortlich. Ihre wesentliche Aufgabe besteht in der Aufklärungsarbeit zur AIDS-Prävention und der Betreuung von AIDS-Waisen.
Das Produkt
claro wird die Zusammenarbeit mit Gone Rural mit der Lancierung von farbig geknoteten Untersetzern und Körben starten. Die Produkte werden in der traditionellen Wust-Wickel-Technik gefertigt, wobei das ungefärbte Lukhasi-Gras mit dem gefärbten Lutindzi-Gras umwickelt wird.
Der Beitrag des Fairen Handels
- Mit 20% des Gewinns finanziert Gone Rural u.a. eine mobile Klinik und bietet medizinische Hilfe vor Ort sowie anhaltende Aufklärungsarbeit in den Kommunen
- Schulstipendien für Kinder, Schreib- und Lesekurse für Frauen
- Umsetzung von Trinkwasserprojekten und somit Zugang zu sauberem Wasser
- Existenzsicherndes Einkommen für alleinerziehende Frauen