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Palliative Schmerztherapie mit Samarium-153 bei schmerzhaften Knochenmetastasen
Die Therapie mit Samarium-153, welches intravenös injiziert wird, ist indiziert zur Behandlung von Knochenschmerzen infolge von multilokulären Metastasen, die im Knochenszintigramm eine vermehrte Anreicherung des Tracers zeigen.
Radiosynoviorthese mit Yttrium-90 (Knie), Rhenium-186 (Hüfte, Schulter, Ellenbogen, Handgelenk, OSG, USG), Erbium-169 (MCP, MTP, PIP, DIP)
Durch die intraartikuläre lnjektion eines geeigneten Radionuklids wird die entzündliche Synovialis bestrahlt und oberflächliche hypertrophierte Schichten zerstört, ohne das Knorpelgewebe zu schädigen. Die Bestrahlung bleibt überwiegend auf die Synovialis beschränkt, da die verwendeten Radionuklide-Strahlung emittieren, die eine maximale Reichweite von wenigen Millimetern aufweist. Das Radionuklid führt dort zu einer Strahlenreaktion mit Nekrosen und im weiteren Verlauf zu einer Fibrosierung und Sklerosierung der Synovialis mit Rückgang der Proliferation und der Entzündung der Gelenkinnenhaut. Die in der Synovialis erzielte Herddosis ist abhängig von der applizierten Aktivität, Energie und der Halbwertszeit der verwendeten -Strahler. Um eine adäquate Dosis in Abhängigkeit von der Dicke der Synovialis zu erreichen, werden unterschiedliche Radionuklide eingesetzt.