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Seit Anfang des 20. Jahrhunderts ist die Wohnbevölkerung um einen Faktor 2,7 gewachsen: von 3,3 Millionen Personen im Jahr 1900 auf 8,8 Millionen Ende 2022. Gleichzeitig hat sich die landwirtschaftliche Nutzfläche verringert. Flächen für die Nahrungsmittelproduktion sind insbesondere als Folge des Siedlungsbaus verschwunden, aber auch weil der Wald vorgestossen ist.
Dennoch konnte in der Schweiz die landwirtschaftliche Produktivität massiv gesteigert werden. Voraussetzung dafür waren Produktivitätssteigerung dank technischem und züchterischem Fortschritt. Die Gesamtmenge der produzierten Landwirtschaftsprodukte stagnierte allerdings seit den 1990er- Jahren insbesondere aufgrund der Extensivierungen und Bemühungen zur Ökologisierung wieder. Die Anzahl Landwirtschaftsbetriebe nahm weiterhin deutlich ab. Zusammen mit dem Bevölkerungswachstum führte dies dazu, dass es 2022 einen Landwirtschaftsbetrieb pro 182 Einwohnerinnen und Einwohner gibt, während das Verhältnis 1980 noch bei eins zu 61 lag.