Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03173.jsonl.gz/394

Das Jahr 2004 war leicht wärmer als normal und wurde durch wechselhafte Witterung geprägt. Grosse Schäden in der Landwirtschaft hat das Hagelunwetter vom 8. Juli im Mittelland verursacht. Obschon der Sommer mehrheitlich zu warm war, wurde er bei der Bevölkerung infolge des Vergleichs mit dem Hitzesommer 2003 als wettermässig schlechten Sommer wahrgenommen. Mehrheitlich fiel in der Schweiz im Vergleich zur Klimaperiode 1961- 1990 weniger Niederschlag.Im Gegensatz zu den vorangehenden Jahren wurden 2004 frühe phänologische Eintrittstermine nur selten beobachtet. Im Frühling und Sommer hielt sich die Vegetationsentwicklung an den normalen Zeitplan. Lediglich der phänologische Herbst hat sich infolge der warmen Temperaturen im September und Oktober verspätet.
Die Tomatenminiermotte Tuta absoluta gehört zu den grössten Schädlingen in Nachtschattengewächsen. Agroscope hat ein statistisches Modell entwickelt, das die Populationsdynamik des Schädlings und einer parasitierenden Schlupfwespe nachbildet und erlaubt, Interventionen optimal zu planen.
Schweizer Rebberge sind oft klein und in einem Mosaik von unterschiedlichen Parzellen und Bewirtschaftungsformen angeordnet. Deshalb kann vermutet werden, dass durch Abdrift regelmässig Pestizide von konventionellen auf biologische Rebberge gelangen. Dennoch werden in Bioweinen meist keine Pestizidrückstände gefunden.
Pflanzenbau
Nay M.M., Grieder C., Frey L.A., Amdahl H., Radovic J., Jaluvka L., Palmé A., Skøt L., Ruttink T., Kölliker R.
Rotklee ist eine der wichtigsten Leguminosen im europäischen Futterbau. In einem mehrjährigen Experiment testeten Forschende die europaweit grösste Sammlung verschiedener Herkünfte von Rotklee an fünf Standorten in Europa.