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Mehrheit in Deutschland für Kernenergieforschung
Das Institut für Demoskopie Allensbach (IfD-Allensbach) führte vom 28. Oktober bis zum 10. November 2016 eine Umfrage zur Kernenergie durch. Die Untersuchung stützt sich auf 1436 Interviews mit einem repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung Deutschlands ab 16 Jahren.
54% der Befragten waren der Meinung, dass Deutschland trotz des Kernenergieausstiegs weiter im Bereich der Kernenergie forschen soll, um auch künftig bei Sicherheitsstandards international mitreden zu können. 32% plädierten für eine Beendigung der Kernenergieforschung.
Eine Mehrheit von 57% sprach sich zudem für den weiteren Einsatz der Kerntechnik in Bereichen ausserhalb der Stromerzeugung wie der Medizin- oder Materialforschung aus. 24% waren dagegen.
Bei der Einschätzung der Sicherheit der Kernkraftwerke in Deutschland ergab sich ein deutlicher Vertrauenszuwachs: 2011 waren nach dem Reaktorunfall von Fukushima-Daiichi nur 21% der Befragten der Ansicht, dass die Sicherheitsmassnahmen in deutschen Kernkraftwerken ausreichten und 58% Prozent verneinten dies. In der aktuellen Umfrage zeigten sich 41% überzeugt, dass die Sicherheitsmassnahmen ausreichten und noch 30% waren nicht dieser Ansicht.