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Rund zwei Drittel aller Menschen weltweit tragen das Herpes-simplex-Virus in sich, das Fieberblasen auslösen kann. Im Normalfall hält das Immunsystem das Virus erfolgreich in Schach. Grundsätzlich gilt: Istdas Immunsystem aus dem Lot, haben Eindringlinge leichtes Spiel. Ein gestärktes Immunsystem hingegen kann vieles einstecken.
Wann und weshalb der Erreger ausbricht, ist nicht eindeutig belegt. Als einer der häufigsten Auslöser gilt Stress, denn dieser schwächt das Immunsystem. Ist das Virus einmal «geweckt», sind die Chancen hoch, dass Herpes in Form von Fieberblasen immer wieder auftritt. Grosse körperliche Anstrengung, zum Beispiel vor oder während einer schweren Erkrankung, aber auch Erschöpfung oder Hormonschwankungen können eine Reaktivierung begünstigen. Auch kleine Verletzungen an der meist trockenen Lippe oder eine hohe UV-Belastung können einen erneuten Ausbruch auslösen.
Die Vorboten von Fieberbläschen sind in der Regel ein Kribbeln oder Ziehen der Haut. Bei frühzeitigem Handeln lässt sich ein Ausbruch eindämmen. Gute Erfolge zeigen Präparate mit Aciclovir, denn der Wirkstoff verhindert die Vermehrung des Virus, weshalb sie zu Beginn der Infektion eine gute Wirkung entfalten.