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Unter den monumentalen Figurenbrunnen in Solothurn ist der Dornacher-Brunnen auf dem Rossmarktplatz der Jüngste. Er erinnert an den Schwabenkrieg von 1499, in welchem die Eidgenossen gegen die Truppen von Kaiser Maximilian die Oberhand behielten. Entscheidend für den Ausgang des Krieges war die Schlacht bei Dornach am 22. Juli 1499, wo die Solothurner unter ihren Führern Benedikt Hugi und Niklaus Konrad an vorderster Front kämpften.
Gestiftet wurde der Brunnen 1930 von der St. Margarithen-Bruderschaft. Diese gedenkt alljährlich im Juli an der Vorstadt-Chilbi der Gefallenen von Dornach. Die Tradition besagt, dass die Vorstädter von der Chilbi direkt in die Schlacht gezogen seien. Dazu gehört auch eine Szene aus dem Festspiel „Die Dornacher Schlacht“, verfasst von Adrian von Arx zum Gedenkjahr 1899. Der solothurnische Bannerträger taucht vor dem Abmarsch die Fahne in einen Brunnentrog und gelobt mit seinen Kameraden:
So rasch das Panier im Winde trocknen mag.
Schlagen im Feld zu Dornach Wir wider den Feind den Schlag
Diese Worte sind, wenn auch kaum mehr lesbar, am oberen Rand des achteckigen Brunnenbeckens eingemeisselt. Am oberen Ende des Brunnenstockes steht „Den Helden von Dornach. Die Bruderschaft St. Margarithae. 1499 1930“ Die Bronzefigur des gepanzerten Bannerträgers hält die nasse Fahne hoch.
Stadtführung Jeder der 11 Brunnen in der Stadt hat seine eigene Geschichte. Die Figuren dienten der Volksbelehrung. Erfahren Sie auf der Brunnentour mehr über die strengen Regeln der Wasserversorgung im alten Solothurn. Eine Brunnentour ist eine gute Idee. Buchen Sie gleich hier.