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"Ich habe keine grössere Freude als die, zu wissen, dass meine Kinder in der Wahrheit leben", sagt die Bibel im Johannesbrief. Diese Freude kann ich sehr gut nachvollziehen, denn auch für mich gibt es kaum Grösseres als zu sehen, dass meine Kinder aus den GOA-Waisenhäusern ein hoffnungsvolles Leben haben dürfen und selber ein Stück Hoffnung werden dürfen. Heute stelle ich euch meinen Sohn, Freund und Mentee, Josphat Mukubwa vor. Er kam als kleiner, hoffnungsloser Waisenjunge in mein Leben, der auf Hilfe angewiesen war. Wir durften ihm im Waisenhaus Tumaini ein neues Zuhause geben. Dort durchlief er seine Schulzeit und trat dann als junger Erwachsener aus dem Waisenhaus aus, um eine Berufsausbildung zu starten. Vor wenigen Monaten ist er nach Tumaini zurückgekehrt. Aber nicht als hilfloser Junge wie damals, sondern als der neue Waisenhausleiter. Unterdessen hat er eine Ausbildung als Lehrer sowie als Wirtschaftsprüfer/Buchhalter absolviert und sein Wunsch ist es, mit seinen Fähigkeiten das Waisenhaus weiterzubringen, die Mitarbeiter zu fördern und den Kindern ein gutes Zuhause zu ermöglichen.
Ich möchte mich bei allen bedanken, die GOA darin unterstützt haben, Waisenkinder aufzunehmen, ihnen Bildung zu ermöglichen und ihnen zu einem selbstständigen Leben zu verhelfen. Dank dieser Unterstützung habe ich in den vergangenen dreissig Jahren 719 Töchter und Söhne wie Joshpat gewonnen, die heute an den Orten, wo sie leben, Veränderung bringen dürfen."