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Parodontitis
Unter Parodontitis versteht man eine bakterielle Entzündung, welche von einer anfänglichen Zahnfleischentzündung auf den Zahnhalteapparat, das Parodontium, übergegangen ist und mit der Zeit zu einer weitgehend irreversiblen Zerstörung des Alveolarknochens führt. Eine Parodontitis verläuft häufig schmerzlos − aber fast jeder Erwachsene ist im Laufe seines Lebens irgendwann mehr oder weniger stark davon betroffen. In der Altersgruppe über vierzig Jahren gehen mehr Zähne durch Parodontitis verloren als durch Karies.
Durch regelmässigen Kontrollen beim Zahnarzt resp. der Dentalhygienikerin in Verbindung mit einer professionellen Zahnreinigung alle sechs bis zwölf Monate können parodontale Entzündungen weitestgehend vermieden werden. Bei erhöhtem Entzündungs Risiko, zum Beispiel temporär durch eine Schwangerschaft oder permanent starken Stress in Kombination mit Rauchen, sollten die Prophylaxeintervalle bei der Dentalhygienikerin unbedingt verkürzt werden, um frühestmöglich auf Veränderungen des Parodonts reagieren zu können.