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Chandler über Chandler, den Kriminalroman, das Handwerk des Schreibens, Filmwelt und Fernsehen, das Verlagswesen, Katzen, berühmte Verbrechen, seine Romane und Kurzgeschichten – und über Philip Marlowe. Hier kommt Chandler selbst zu Wort. In Briefen an seine Verleger, Agenten, Freunde und Schriftstellerkollegen, in Essays, Notizen und Fragmenten entsteht das intime, überraschende Poträt eines außergewöhnlichen Schriftstellers.
»Eines der besten Bücher über das Schreiben.«Alfred Andersch
»Die Chandler-Marlowe-Prosa ist eine hochbrisante Mischung aus lakonischem Witz und imagistischer Poesie, gefaßt in halsbrecherischem Rhythmus. Gesellschaftlich in allen Sätteln gerecht und im Grunde klassenlos, setzt Marlowe die Phantasie seines Autors frei zum Gebrauch einer abgelauschten demokratischen Alltagssprache, die zu einem der wirksamsten Intrumente der Erzähltechnik unserer zeitgenössischen Literatur geworden ist. Unter der Oberfläche des forschen Tons unterscheidet Marlow sich auf interessante Art von dem hartgesottenen Standardhelden: Chandlers Romane konzentrieren sich auf die Feinfühligkeit des Helden und können fast ›sensible Romane‹ genannt werden. Ihr Thema ist die Einsamkeit in der Großstadt und der bohrende innere Schmerz eines empfindsamen Mannes, der sich mit einer rücksichtslos korrupten Gesellschaft herumschlägt. Ich habe eine Menge von Chandler gelernt. Jeder Schriftsteller kann das.«Macdonald Ross