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Aaron Copland (1900 – 1990)
Vitebsk. Study on a Jewish theme for Violin, Cello and Piano (1929)
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Maurice Ravel (1875 – 1937)
La Valse (1920), bearb. Trio Chausson
Pause
Einführende Worte von Meret Meyer, der Enkelin von Marc Chagall zu «Aleko» sowie zu zwei speziell für diesen besonderen Anlass zur Verfügung gestellten, installierten Originalkostümen, entworfen und bemalt von Marc Chagall während seiner New Yorker Exilzeit, 1942 in Mexico City produziert .
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Pjotr Tschaikowsky (1840 – 1893)
Trio für Klavier, Violine und Violoncello op. 50 (1882) «Zum Andenken eines grossen Künstlers»
1942 choreografierte Léonide Massine zur Musik von Tschaikowskys Klaviertrio das Ballett Aleko, das auf einem Gedicht von Puschkin basiert. Marc Chagall gestaltete damals die Kulissen und die Kostüme für die Inszenierung. An Zaubersee wird die Darbietung des Werks durch das Trio Chausson von einer Filmaufnahme dieser Inszenierung umrahmt.
Bei der Premiere von Aleko im Jahr 1942 traten Alicia Markova als Zigeunerin Zemfira, Yura Skibine als Aleko, Hugh Laing als junger Zigeuner, Antony Tudor als Zemfiras Vater, Lucia Chase als Wahrsagerin und Jerome Robbins als Zigeunerjunge auf. Glücklicherweise hat sich ein 16-mm-Film dieser Aufführung in Mexico City erhalten. Er dokumentiert nicht nur die bemerkenswerte Zusammenarbeit von Ballett und Chagall, sondern auch den Moment, in dem das Ballett den Schritt vom reinen Geschichtenerzählen in der Tradition von Marius Petipa zur modernen Abstraktion macht – wie sie Massines New Yorker Kollege George Balanchine beispielhaft verkörpert.
Nur wenige Jahre nach der Uraufführung in Mexiko verschwand Aleko aus dem Repertoire und Chagalls riesige, fünfzehn Meter breite und neun Meter hohe Kulissen in einem Lager. Erst seit Kurzem können sie im Museum betrachtet werden. Zaubersee präsentiert stolz das Trio Chausson, das in einer seltenen Kombination von Film und Musik parallel zu den Filmaufnahmen von 1942 die Originalversion von Tschaikowskys Trio zum Besten geben wird. Ausserdem werden zwei Originalkostüme am Konzert ausgestellt.
Dinner: 17.30 Uhr
Vor dem Konzert bietet das Hotel Schweizerhof Luzern ein exklusives 3-Gang Menü an.
CHF 80 (exkl. Getränke)
Verwendung der Archivaufnahmen mit freundlicher Genehmigung der Jerome Robbins Dance Division und der New York Public Library for the Performing Arts. Ein besonderer Dank gilt zudem der Familie von Léonide Massine.