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Mein Mann hat aus erster Ehe eine Tochter (Jahrgang 1995) welche die praktische Lehrabschlussprüfung nicht bestanden hat.
Die Prüfung wird in einem Jahr wiederholt.
Es ist bekannt, dass die Alimentepflicht bis zur erfolgreich abgeschlossene Lehrabschlussprüfung besteht.
Wie sieht es nun aber aus wenn sich der Lohn der Tochter im 4. Jahr erhöht, sie also mehr verdient als im 3. Lehrjahr.
Kann sie zu Mitfinanzierung ihres Lebensunterhalt herangezogen werden?
Darf sich dann der Betrag der Alimente reduzieren?
Wenn ja in welchem Rahmen?
Danke für Hinweise
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Alimentehöhe nach nicht bestandener Leharabschlussprüfung
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Mein Mann hat aus erster Ehe eine Tochter (Jahrgang 1995) welche die praktische Lehrabschlussprüfung nicht bestanden hat.
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Guten Tag
Wir haben Ihre Frage an unsere Expertin Boé Nagel weitergeleitet und folgende Antwort erhalten:
Alimente, dürfen nicht einfach nach Gutdünken abgeändert werden. Nun, meine Meinung ist, dass auch nicht alles auf gerichtlicher Ebene geklärt werden muss. Mir scheint wichtig, dass die Tochter die Lehrabschlussprüfung nachholen kann und bestehen wird. Auf dieses Vorhaben würde ich focussieren, also auch auf mentale Unterstützung.
Setzen Sie sich mit Ihrer Tochter zusammen und machen Sie gemeinsam das Budget (Hilfe und Formulare unter www.budgetberatung.ch), so kann geklärt werden, wie sie sich mit ihrem höheren Lohn selbst auch einbringen kann. Mit der Einvernehmlichkeit signalisieren Sie Ihre mentale Unterstützung als Vater und können sich bestimmt auf einen vernünftigen Betrag einigen.
Ich wünsche Ihrer Tochter und Ihnen alles Gute und Erfolg!
Boé Nagel
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