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Mit einer Studie haben die Schweizerische Energiestiftung SES und Greenpeace Schweiz versucht, ihre politischen Thesen zur ungenügenden Sicherheit der Schweizer Kernkraftwerke technisch zu untermauern. Diese Studie stellt die Wirksamkeit von vier wesentlichen Massnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit im Langzeitbetrieb in Frage und schliesst daraus, dass ein Langzeitbetrieb grundsätzlich problematisch ist. Die an
- Alterungsmanagement;
- Methodik zur Überwachung der Versprödung des Reaktordruckbehälters (RDB);
- Nachrüstungen und
- probabilistischen Sicherheitsanalysen
geäusserte Kritik ist unspezifisch und beschränkt sich auf Verallgemeinerungen: Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI hat die Studie überprüft und kommt zum Schluss, dass die darin enthaltenen Aussagen und Schlussfolgerungen technisch nicht haltbar sind.