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Bei der Inglasur-Technik wird bevorzugt auf die pulvrig angetrocknete, stark saugende, weil noch nicht geschmolzene Rohglasur mit entsprechenden Farbmischungen gemalt. Korrekturen sind daher kaum möglich. Als Farben werden sog. Scharffeuerfarben und Inglasurfarben verwendet.
Auch Scharffeuerfarben, die auf den noch ungebrannten Glasurüberzug gemalt werden und mit diesem im Glasurbrand verschmelzen. Sie sind, wie die Unterglasurfarben, besonders gut haltbar. Inglasurfarben entwickeln erst im Brand ihren endgültigen Farbcharakter. Vorher erscheinen sie meist in wenig typischen, unattraktiven Grautönen. Die vorgeschmolzenen Fritteglasuren (Glasanteile!) zeigen die jeweilige Endfarbe schon beim Malen an
Von 1833 - 1870 leitete Heinrich Gottlieb Kühn die Meissner Manufaktur. Im Jahre 1852 erfand er die irisierenden Schillerfarben als Fondfarben, deren perlmuttartiger Glanz sehr rasch zur Mode wurde.
Zumeist mit Engobe dekorierte Ware aus rotem Ton, gebrannt bei ca. 1020°C. Wird auch oft Steingut genannt. Begriffe und Temperaturen in der Keramik sind traditionell und regional oft unterschiedlich
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