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Das französische Elektropop-Duo Daft Punk hat mit «Get Lucky» wieder einen Grammy gewonnen. Zusammen mit Pharrell Williams. Zum Glück. Denn dann wurde es amüsant.
Das Elektropop-Duo Daft Punk hat einen weiteren Grammy abgeräumt. Die französischen Künstler gewannen am Sonntagabend in Los Angeles gemeinsam mit dem Hip-Hop-Star Pharrell Williams die Auszeichnung «Beste Popdarbietung eines Duos/einer Gruppe» für den Hit «Get Lucky».
Hinter Daft Punk verbergen sich die Franzosen Guy-Manuel de Homem-Christo und Thomas Bangalter, die sich bei ihren Auftritten immer nur mit Roboterhelmen zeigen. Auch bei der Musikpreis-Gala im Staples Center versteckten die Musiker ihre Gesichter hinter schwarzen Helmen und nahmen die Trophäen schweigend entgegen.
«Im Namen der Roboter möchte ich erst einmal Danke sagen», sagte Pharrell Williams unter dem Gelächter des Publikums. «Und natürlich wollen sie ihren Familien danken.» Bereits vor der Gala waren zwei Grammys für die Daft-Punk-Platte «Random Access Memories» bekannt gegeben worden, und zwar in den Kategorien «Bestes Dance-/Electronica-Album» und «Beste Abmischung eines Albums».
Der Ex-Beatle Paul McCartney holte den Grammy für den besten Rocksong. Gemeinsam mit den Rockmusikern Dave Grohl, Krist Novoselic und Pat Smea gewann er das kleine goldene Grammophon für das Lied «Cut Me Some Slack». Später sollte McCartney mit dem zweiten noch lebenden Beatles-Mitglied Ringo Starr bei der Gala auftreten.
Mit einem gemeinsamen Auftritt des Ehepaares Beyoncé und Jay-Z hat in Los Angeles die 56. Verleihung der Grammys begonnen. Die R&B-Queen und der Rapper rissen mit ihrem Duett am Sonntagabend (Ortszeit) das Publikum im Staples Center von den Sitzen.
Die ersten Gewinner bei den US-Musikpreisen waren die Rapper Macklemore & Ryan Lewis, die als beste Newcomer ausgezeichnet wurden. Die kleinen goldenen Grammophone werden in diesem Jahr in insgesamt 82 Sparten vergeben.
Die britischen Rock-Routiniers von Led Zeppelin erhielten für «Celebration Day» den Grammy für das beste Rockalbum. Die Gipsy Kings und der südafrikanische Männerchor Ladysmith Black Mambazo teilten sich den Preis in der Kategorie «Bestes Weltmusikalbum».
Die neuseeländische Sängerin Lorde hat mit ihrem Hit «Royals» den Grammy für die beste Pop-Solodarbietung gewonnen. «Dies ist die eine Sache, die ich heute Abend am wenigsten erwartet habe», sagte die 17-jährige Newcomerin am Sonntagabend (Ortszeit) bei der Gala im Staples Center von Los Angeles.
Lorde, die mit bürgerlichem Namen Ella Yelich-O'Connor heisst, hatte es als erste Musikerin aus Neuseeland an die Spitze der US-Charts geschafft. Der Jungstar setzte sich gegen grosse Konkurrenz durch. Zu den Nominierten in der Kategorie "Beste Pop-Solodarbietung" zählten auch der US-Popmusiker Justin Timberlake («Mirrors»), US-Popqueen Katy Perry («Roar»), R&B-Sänger Bruno Mars («When I Was Your Man») und die US-Sängerin Sara Bareilles («Brave»). (kub/sda)