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In der Schweiz wurde die Fettzahl als Instrument zur Sicherung einer guten Schweinespeckqualität eingeführt. Die Fettzahl, ein unspezifisches Mass für die Anzahl Doppelbindungen im Fett, wird mit zunehmendem Anteil von ungesättigten Fettsäuren im Futter und mit abnehmendem Fettansatz der Schweine unerwünscht erhöht. Der Zielkonflikt zwischen hohem Fleischanteil und guter Fettqualität kann aber möglicherweise entschärft werden, wenn die Zusammen¬setzung des Rückenspeckes detaillierter und gleichsam schnell bestimmt werden kann. Mittels Nahinfrarot-Spektrometrie wird dies ermöglicht. Damit ist die Grundlage für ein
Nutztiere
Pontiggia A., Münger A., Ammer S., Philipona C., Bruckmaier R. M., Keil N.M., Dohme-Meier F.
Selbst in Regionen mit gemässigtem Klima kann ein Anstieg der Umgebungstemperatur und die Sonneneinstrahlung zu Hitzestress bei weidenden Milchkühen führen. Agroscope untersuchte bei Kühen physiologische Veränderungen aufgrund zunehmender Hitzebelastung.
Umwelt
Lazzari G., Münger A., Heimo D., Seifert S., Camarinha-Silva A., Borda-Molina D., Zähner M., Schrade S., Kreuzer M., Dohme-Meier F.
Auf Gras basierende Rationen für Milchvieh führen häufig zu erhöhten Stickstoffausscheidungen. Tanninhaltige Esparsette und Akazienextrakt können die Stickstoffausscheidungen über den Harn und somit die Ammoniakfreisetzung aus der Gülle verringern.
Zu hohe Stickstoffeinträge aus der Luft führen zu einer Überdüngung von sensiblen Ökosystemen. Durch eine stete Optimierung der Fütterung kann ein wichtiger Beitrag zur Reduktion der Ammoniakverluste und damit der Stickstoffeinträge geleistet werden.