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Makroeinstellungen
Was sind Makros?
Excel-Makros sind ein nützliches Werkzeug, um sich wiederholende Aufgaben in Microsoft Excel zu automatisieren und somit Zeit und Mühe zu sparen. Ein Makro ist im Wesentlichen eine aufgezeichnete Folge von Aktionen, die später ausgeführt werden können. Es ermöglicht Excel-Benutzern, ihre Arbeit schneller und effizienter zu erledigen, indem sie oft wiederholte Aufgaben automatisieren und auf einfache Weise komplexe Vorgänge durchführen können.
Das Erstellen eines Makros in Excel ist relativ einfach und erfordert nur grundlegende Kenntnisse in der Programmierung. Zunächst muss der Benutzer die Registerkarte “Entwickler” in der Symbolleiste von Excel aktivieren, um auf die Makro-Tools zuzugreifen. Dann kann der Benutzer ein neues Makro erstellen und ihm einen Namen geben. Anschließend kann der Benutzer die gewünschten Aktionen ausführen.
Excel-Makros können eine Vielzahl von Aufgaben automatisieren, von einfachen Berechnungen bis hin zu komplexen Datenmanipulationen. Beispielsweise kann ein Makro eine große Datenmenge sortieren oder filtern, Zellen formatieren oder Formeln anwenden, um Berechnungen durchzuführen. Makros können auch verwendet werden, um benutzerdefinierte Funktionen zu erstellen oder um auf externe Datenquellen zuzugreifen.
Es gibt jedoch auch einige Einschränkungen bei der Verwendung von Excel-Makros. Zum Beispiel können Makros potenzielle Sicherheitsprobleme darstellen, insbesondere wenn sie von unbekannten Quellen stammen. Es besteht auch die Möglichkeit, dass ein Makro versehentlich fehlerhafte oder unerwartete Ergebnisse liefert, wenn es nicht ordnungsgemäß konfiguriert wurde.
Welche Makro-Einstellungen sind sinnvoll?
Bei der Verwendung von Excel-Makros sind einige Einstellungen sinnvoll, um ein reibungsloses und sicheres Arbeiten zu gewährleisten. Makrosicherheitseinstellungen: Die Makrosicherheitseinstellungen bestimmen, welche Makros ausgeführt werden können. Es ist empfehlenswert, die Sicherheitseinstellungen so zu konfigurieren, dass entweder nur signierte Makros ausgeführt werden können oder dass zumindest die Makros vor der Ausführung bestätigt werden müssen. Gehen Sie hierfür wie folgt vor:
- Klicken Sie auf die Registerkarte Datei.
- Klicken Sie auf Optionen.
- Klicken Sie auf Trust Center und dann auf Einstellungen für das Trust Center.
- Klicken Sie im Trust Center auf Makroeinstellungen.
Wählen Se danach entweder “Deaktivieren von VBA-Makros mit Benachrichtigung” oder “Alle VBA-Makros deaktivieren, ausser digital signierte Makros“.
“Alle VBA-Makros deaktivieren, ausser digital signierte Makros” können Sie wählen, wenn die verwendeten Makros signiert sind. Eine entsprechende Signatur muss jedoch beschafft resp. gekauft werden. Der Vorteil einer Signatur ist, dass wenn jemand den Code ändert, diese Signatur nicht mehr gültig ist und folglich das Makro nicht mehr ausgeführt werden kann. D.h. solange sie nur signierte Makros ausführen ist gewährleistet, dass niemand Schadsoftware nachträglich eingefügt hat.
“Deaktivieren von VBA-Makros mit Benachrichtigung” bedeutet, dass nach dem Öffnen der Datei sie zuerst bestätigen müssen, dass die Makros ausgeführt werden können. In der Regel ist dies die Einstellung welche Sie wählen sollten. Auch hier ist nicht ausgeschlossen, dass jemand Schadsoftware eingebaut hat. Zumindest kann man aber die Datei öffnen, ohne dass automatisch etwas im Hintergrund ausgeführt wird.
Aktivieren von VBA-Makos: Von dieser Einstellung raten wir ab. Wenn Sie diese Einstellung wählen, dann werden die Makros beim Öffnen der Excel-Datei ausgeführt. Bevor Sie überhaupt sehen, um was für eine Excel-Datei es sich handelt, werden die Makros ausgeführt. Wenn jemand böswillig Schadsoftware einbaut, ist mit dieser Einstellung bereits nach dem Öffnen der Datei allenfalls Ihr Computer infiziert.
PowerQuery-Einstellungen
Was ist PowerQuery?
Power Query ist ein leistungsfähiges Tool in Microsoft Excel, mit dem Benutzer Daten aus verschiedenen Quellen abrufen, transformieren und analysieren können. Es ermöglicht es den Benutzern, Daten aus einer Vielzahl von Quellen wie Textdateien, Datenbanken, SharePoint-Listen und Online-Diensten abzurufen und in Excel-Tabellen zu laden.
Hier sind einige der wichtigsten Power Query-Einstellungen, die Benutzer anpassen können:
- Bearbeiten von Abfragen: Power Query ermöglicht es den Benutzern, Abfragen nach dem Laden zu bearbeiten. Diese Option kann nützlich sein, wenn der Benutzer die Daten weiter anpassen oder transformieren möchte, nachdem er sie bereits geladen hat.
- Automatische Aktualisierung: Benutzer können einstellen, dass Abfragen automatisch aktualisiert werden, wenn die Excel-Datei geöffnet wird. Diese Option ist nützlich, wenn sich die Daten in der Quelle regelmäßig ändern.
- Verarbeitung von Fehlerzeilen: Power Query bietet Optionen zur Verarbeitung von Fehlerzeilen beim Laden von Daten. Benutzer können wählen, ob Power Query fehlerhafte Zeilen überspringen oder in eine separate Tabelle laden soll.
- Leistungsoptimierung: Power Query ist grundsätzlich schon sehr schnell. Power Query bietet zudem aber noch weitere Möglichkeiten zur Optimierung der Leistung beim Laden von Daten. Benutzer können beispielsweise die Anzahl der Datenzeilen beschränken, die in Excel geladen werden sollen, um die Geschwindigkeit zu erhöhen.
- Datenmenge: In Excel können maximal 1.048.576 Zeilen geladen werden. Wenn Sie grössere Datensätze haben, können Sie diese mit PowerQuery so transformieren, dass diese anschliessend trotzdem im Excel geladen werden können.
Insgesamt bieten die Einstellungen von Power Query den Benutzern eine Vielzahl von Optionen zur Anpassung des Tools an ihre spezifischen Anforderungen. Benutzer können Power Query so konfigurieren, dass es schnell, effizient und sicher arbeitet und so den Prozess der Datenanalyse und -verarbeitung in Excel verbessert.
Welche PowerQuery-Einstellungen sind sinnvoll?
Gehen Sie im Tab “Daten” auf Daten abrufen und danach auf Abfrageoptionen. Dort können Sie wählen, ob Sie die Einstellung nur für die aktuelle Arbeitsmappe vornehmen wollen oder generell. Wenn Sie es generell vornehmen wollen, dann gehen Sie zu “GLOBAL” ansonsten zu “AKTUELLE ARBEITSMAPPE”.
Wählen Sie danach “Einstellungen auf Datenschutzebene immer ignorieren aus”. Wenn Sie dies nicht auswählen, werden Sie beim erstmaligen Ausführen und zwar bei jeder einzelnen Abfrage gefragt, ob die Datenschutzebene berücksichtigt werden soll. Wenn Sie zudem versuchen das PowerQuery via Makro zu starten, dann führ es zu einem Fehler, wenn Sie dies nicht vorgängig so eingestellt haben.
DISCLAIMER: Diese Empfehlung gilt nur für den Fall, wenn Sie nicht mit Datenschutzebenen arbeiten.
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