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Nach den so genannten Bush-Listen 1 und 2 mit Konten von Verdächtigen hat die Eidgenössische Bankenkommission eine weitere Namensliste an alle Schweizer Banken versandt.Dieser Inhalt wurde am 03. November 2001 - 17:32 publiziert
Das Papier umfasst die Namen von 81 Personen und Organisationen, die mit Terrorismus oder dessen Finanzierung in Verbindung gebracht werden. Die Liste stammt von der Federal Reserve Bank of New York, wie die Eidgenössische Bankenkommission (EBK) am Samstag mitteilte.
Die FED Control Liste soll die Arbeit der Aufsichtsbehörden international koordinieren. Die Liste soll laufend ergänzt und aktualisiert werden. Sie ist nicht öffentlich.
Die so genannten Bush-Listen 1 und 2 waren den Banken und Effekthändlern am 2. und 11. Oktober 2001 zugestellt worden. Am 26. Oktober wurde zudem die Liste vom Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) versandt.
Zum Teil identisch
Das seco hatte diese in Umsetzung der UNO-Resolution im Anhang zur Verordnung über die Massnahmen gegenüber den Taliban veröffentlicht. Die verschiedenen Listen enthalten zum Teil identische Namen.
Die EBK verlangt auch diesmal, dass die Finanz-Institutionen nach Geschäfts-Beziehungen mit verdächtigen Personen und Organisationen suchen. Solche Verdachte seien sofort der Geldwäschereistelle zu melden und allfällige Vermögenswerte zu sperren.
swissinfo und Agenturen