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Das genitale Selbstbild ist ein zentrales Konstrukt sexueller Gesundheit: Wie bisherige Forschung zeigt, hängt es mit sexueller Zufriedenheit, sexueller Funktion, dem Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten und der Inanspruchnahme von Vorsorgeuntersuchungen zusammen.
Das Projekt knüpft an die Fachpublikation von Ellen Laan und Kolleg*innen im Journal of Psychosomatic Obstetrics & Gynecology aus dem Jahr 2017 an, welche einen positiven Effekt der Betrachtung von Bildern natürlicher Vulven auf die genitale Selbstwahrnehmung von Studentinnen nachweisen konnte.
Mit Hilfe eines Online-Experiments wurde untersucht, ob und wie anhaltend sich das genitale Selbstbild von Frauen und Männern durch die Betrachtung von Bildern natürlicher Genitalien und Wissensvermittlung zur Funktion des Geschlechts verändert. Dabei wurden die Teilnehmenden zufällig einer Interventions- oder Kontrollbedingung zugeteilt und vor sowie zwei Wochen und zwei Monate nach der Exposition mit dem Stimulusmaterial zu ihrem genitalen Selbstbild und ihrer sexuellen Gesundheit befragt.
Das Experiment wurde abgeschlossen. Ein Ergebnisbericht ist in Bearbeitung. Falls Sie Interesse an den Studienergebnissen haben, schreiben Sie sich hier ein.