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<h2>SubmittedText<h2><p>Der Handlungsbedarf bei Originalpräparaten ist sehr gross: Sie haben bei uns einen Marktanteil von 82 Prozent. Gerade neu aufgenommene Medikamente sind stark überteuert und substituieren laufend bewährte und bedeutend günstigere Präparate.</p><p>Ist an der Berichterstattung im "Tages-Anzeiger" vom 14. April 2018 etwas Wahres, wonach der Gesamtbundesrat das Bestreben des Gesundheitsministers gestoppt habe, in diesem Bereich neue Lösungen in Richtung von Parallelimporten zu prüfen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Kostendämpfung ist eine der grossen Herausforderungen, die alle Gesundheitsakteure betreffen. Der Bundesrat will darum mit dem Kostendämpfungsprogramm in allen Bereichen ansetzen, auch bei den Ausgaben für Arzneimittel. Es gilt, alle Massnahmen des Expertenberichts zu prüfen, zusätzliche Massnahmen vorzusehen und die umzusetzenden Massnahmen in zwei Rechtsetzungspaketen gruppiert vorzulegen. Mit dieser vom Gesamtbundesrat beschlossenen Vorgehensweise kann sichergestellt werden, dass die grosse Anzahl vorgeschlagener und zu prüfender Massnahmen effizient und in möglichst kurzer Zeit bearbeitet und anschliessend umgesetzt werden kann. Ein erstes Rechtsetzungspaket, welches unter anderem Massnahmen im Tarifbereich, der Rechnungskontrolle, sowie die Einführung eines KVG-Experimentierartikels und eines Referenzpreissystems für patentabgelaufene Arzneimitteln vorsieht, wird im Herbst 2018 in Vernehmlassung gegeben. Ein zweites Paket, das ebenfalls Massnahmen im Arzneimittelbereich vorsieht, wird 2019 folgen. Nicht zu vergessen sind im Arzneimittelbereich zudem die bereits laufenden Massnahmen. So resultierten aus der ersten Etappe der Wiedereinführung der dreijährlichen Arzneimittelüberprüfung im Jahr 2017 Einsparungen von rund 190 Millionen Franken.</p>