Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03347.jsonl.gz/1104

Leider musste das Spiel in Küsnacht 30 Minuten vor dem Anpfiff, wegen ungenügendem Unterhalt des Hauptspielfeldes, auf den kleinen und holprigen Kunstrasen verlegt werden. Auf diesem kleinen Kunstrasen der ersten Generation kam das TSS nur langsam in Fahrt. Auch das Heimteam hatte Mühe, sich mit der Unterlage anzufreunden, so dass das Spiel von vielen Fehlpässen, Einwürfen und Abstössen geprägt war. Das TSS konnte seine spielerische Dominanz vorerst nicht in Tore ummünzen, weil die Räume zu eng waren und das Timing bzw. die optimale Passstärke zuerst justiert werden musste. Noch vor der Pause konnte das TSS einen schlecht abgewehrten Eckball zur 0:1 Führung über die gegnerische Torlinie drücken.
Nach der Pause war die Dominanz das TSS noch grösser. Der Gegner konnte sich nur selten aus der Umklammerung lösen. Das TSS blieb geduldig, ging keine Risiken ein und wartete auf den richtigen Moment, um einen weiteren Vorstoss zu starten. Es brauchte aber wiederum eine Standartsituation, um das 0: 2 zu schiessen. Nach einem Freistoss von der linken Seite konnte der aufgerückte Verteidiger am hinteren Pfosten den Ball unbedrängt über die Torlinie schieben. Der Freistoss hätte wahrscheinlich den Weg ins Tor auch ohne sein Zutun gefunden. Kurz vor dem Schlusspfiff konnte ein TSS Stürmer eine gut getimte Flanke von der rechten Seite mit dem Kopf ins lange Eck ablenken, wo der Ball via Pfosten ins Tor kullerte.
Ein Arbeitssieg, welcher Geduld und mentale Stärke benötigte, der aber sicher in Ordnung geht.