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wurde in Triest geboren und studierte Theaterwissenschaft an der Università degli studi in Bologna bei Umberto Eco. Nach Gastspielen mit der Theatergruppe «La banda» in Deutschland zog sie nach Berlin. Seit ihrer Zeit als Assistentin am Schillertheater in Berlin arbeiten Silvia Merlo und Ulf Stengl als Bühnen- und Kostümbildner zusammen, unter anderen mit den Regisseuren Kurt Hübner, Augusto Fernandes, Frank Arnold und Angelika Domröse am Schauspielhaus Hamburg, der Berliner Staatsoper unter den Linden, dem Burgtheater und dem Theater in der Josefstadt in Wien. 1999 lernen sie Elmar Goerden kennen. Mit Elektra von Hofmannsthal am Thalia Theater in Hamburg beginnen sie eine kontinuierliche Zusammenarbeit, die sie über Stuttgart (Die Schwärmer von Musil) für mehrere Jahre an das Residenztheater nach München führen (u.a. Das Spiel vom Fragen von Handke, Nathan der Weis" von Lessing, Clavigo von Goethe). Für die Salzburger Festspiele entwerfen sie die Bühne für Eines langen Tages Reise in die Nacht von O’Neill. Unter der Intendanz von Goerden übernehmen Merlo und Stengl 2005 die Ausstattungsleitung des Schauspielhauses Bochum. Seither führte ihre Arbeit sie unter anderem nach Graz (Judith von Hebbel, Minna von Barnhelm von Lessing) und Wien (John Gabriel Borkmann von Ibsen, Vor dem Ruhestand von Bernhard). Mit den Inszenierungen Le nozze di Figaro (2010), Wozzeck von Alban Berg (2011) und Manon von Massenet (2013) am Theater Basel, beginnen sie nach längerer Zeit wieder regelmässig für das Musiktheater zu arbeiten. Ulf Stengl hat 2009 mit den Zofen von Genet in Bochum seine erste Regiearbeit vorgestellt. In der Spielzeit 2013.2014 arbeiteten sie gemeinsam mit Elmar Goerden an Die Wildente am Nationaltheater in Mannheim sowie Carmen am neueröffneten Opernhaus in Linz.