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Der Beginn des neuen Jahrhunderts
Musik in Zeiten des Kriege
1900 bildete das Eidgenössische Musikfest in Aarau einen Höhepunkt. 45 Gesellschaften mit über 1600 Musikanten waren daran beteiligt. 1901 übernahm Otto Uhlig die Leitung des Korps und am 1 . März 1903 feierte die Stadtmusik ihr 50-Jahr-Jubiläum. Das Stadtmusik-Schiff steuerte weiter auf gutem Kurs. Nur während der beiden Weltkriege war der Vereinsbetrieb mit den bereits traditionellen Anlässen, Veranstaltungen und Festbesuchen stark beeinträchtigt. 1911 überliess der Stadtrat dem Korps die Aula des Pestalozzischulhauses für Proben am Montag- und am Donnerstagabend. Man widmete sich vermehrt der Heranbildung junger Bläser; Zugposaunen wurden besetzt, später Waldhörner. 1928 konnte der Verein bei einem Bestand von 42 Aktiv-, 28 Ehren- und 488 Passivmitgliedern sein 75-jähriges Bestehen feiern. 1933 verabschiedete sich „Papa“ Uhlig am Jahresfestkonzert von der Stadtmusik. Sein Nachfolger, Musikdirektor Otto Korfin, wirkte nur zwei Jahre. Ab 1935 leitete der junge Hans Ritzmann sein erstes von über dreissig Jahresfestkonzerten.