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Kastration weiblicher Kaninchen
Gründe für die Kastration:
Bei unkastrierten weiblichen
Kaninchen, kommt es sehr häufig zu
Gebärmuttertumoren.
Aus diesem Grund wird die Kastration auch bei weiblichen Kaninchen
dringend empfohlen. Zusätzlich
verschwinden nach der Kastration oft
Verhaltensweisen wie
Scheinträchtigkeiten, Urinspritzen oder
das übermässige Herumjagen und
Besteigen von Partnertieren.
Operation:
Die Kastration von einem weiblichen Kaninchen ist eine grössere Operation als bei einem Böcklein, aber gehört zur Routine.
Narkose:
Wir verwenden eine auf den Patienten abgestimmte Inhalationsnarkose in Kombination mit einer Sedation und optimaler Schmerzbekämpfung. Zudem erhalten die Kaninchen während der Narkose intravenöse Infusionen zur Stabilisierung des Kreislaufs. Nach dem Aufwachen aus der Narkose werden die Kaninchen in einer beheizten Boxe untergebracht und so schnell wie möglich zugefüttert
Nachbehandlung:
Wenn alles gut läuft, dürfen die Kaninchen schon am gleichen Abend nach Hause. Falls sie jedoch zu müde sind bleiben, sie noch eine Nacht zur Kontrolle.
Bitte bieten Sie Ihrem Kaninchen ihr Lieblingsfutter an, damit es möglichst bald zu fressen beginnt oder füttern sie etwas Päppelbrei (z.B. Critical Care) zu.
Zu Hause erhalten die Kaninchen noch während drei Tagen Schmerzmittel.
Es müssen keine Fäden gezogen werden, da die Haut so verschlossen wird, dass von aussen keine Fäden sichtbar sind.
Damit die Operationsstelle nicht verschmutzt, müssen die Kaninchen drei Tage auf einer sauberen Unterlage gehalten werden. Bitte kontrollieren Sie die Operationsstelle in den ersten Tagen nach der Kastration täglich.