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Das allumfassende Ziel der nachhaltigen Entwicklung bedeutet, dass viele Ziele parallel verfolgt werden. Sehr oft erschwert das Erreichen des einen Ziels jedoch das Erreichen eines anderen. Die Herausforderung für die Politik besteht darin, diesen Konflikt zu minimieren.
In anderen Fällen können sich die verschiedenen Ziele jedoch gegenseitig unterstützen – die Synergien oder den gemeinsamen Nutzen sollten ermitteln und genutzt werden. Es werden dringend wirksame Methoden benötigt, die den politischen EntscheidungsträgerInnen dabei helfen können, solche Interdependenzen zwischen den Nachhaltigkeitszielen zu erkennen, zu verstehen und zu priorisieren. In diesem Workshop wird untersucht, wie die Forschung dazu beitragen kann, diese Methoden bereitzustellen, und wie eine solche Forschung organisiert werden sollte.
Input-Referat: Wo setzen wir an? Nationale Strategien zur Umsetzung der Agenda 2030: das Beispiel der Schweiz
Laura Ebneter und Christoph Bader, Centre for Development and Environment (CDE) Universität Bern
Fragen zur Diskussion:
- Was sind die wichtigsten Interdependenzen zwischen vorrangigen Nachhaltigkeitskrisen?
- Wie kann die Forschung (Projekte) unter Berücksichtigung von Wechselwirkungen zwischen Nachhaltigkeitsthemen organisiert werden? Was sind die besonderen Anforderungen und Herausforderungen? Welche Modelle der Zusammenarbeit gibt es, um diese zu bewältigen?
- Was bedeutet das für die Gestaltung von Förderprogrammen (und deren Arbeitspakete oder andere Elemente)?
Moderator: tbc