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aAuf zwei Direktsaat-Betrieben wurden in den Jahren 2007 und 2008 in drei Versuchen neun Winterweizensorten bezüglich Fusarium-Befall und Deoxynivalenol (DON)-Gehalt untersucht. Die Versuche waren Teil einer Studie über die Machbarkeit von Sortenversuchen in Kleinparzellen in Direktsaatsystemen. In diesem Artikel wird vor allem die Fusarium- und Mykotoxinsituation beleuchtet. 2007 fielen die Sorten Caphorn und Tapidor in Baggwil durch einen sehr hohen Ährenbefall auf und im Mittel der drei Versuche mit einem 10- bis 15-mal höheren DON-Gehalt als Arina. Auf den geernteten Körnern fanden wir die Fusarium-Arten F. graminearum und F. culmorum am häufigsten. In Baggwil überraschte 2007 der hohe Anteil an F. culmorum, der möglicherweise durch die Vorfrucht Kunstwiese gefördert wurde. Die DON-Gehalte und Befallshäufigkeiten der Körner mit den beiden Fusarium-Arten korrelierten sehr gut miteinander. Die Sortenresistenzen aus der Liste der empfohlenen Getreidesorten wurden durch den Körnerbefall bestätigt. Gemäss den DON-Werten müssten einzelne Sorten allerdings eine andere Einstufung erhalten. Insgesamt hat sich gezeigt, dass sich Direktsaatflächen sehr gut eignen, um aussagekräftige Versuche über die Fusarium-Anfälligkeit von Getreidesorten durchzuführen. In Anbetracht der Bedeutung der Fusarien als Toxinbildner empfehlen wir eine entsprechende Adaption der Sortenprüfung, wobei die hier vorgestellten Beurteilungskriterien Gesundheitstest und DON-Analyse verwendet werden sollten.
Pflanzenbau
Stucky T., Hochstrasser M., Meyer S., Segessemann T., Ruthes A. C., Ahrens C. H., Dahlin P., Pelludat C.
Der Wurzelgallennematode Meloidogyne incognita verursacht Schäden in Feld- und Gewächshauskulturen. Agroscope-Forschende entwickelten einen neuen Screening-Test, um Bakterien zur Bekämpfung dieser Agrarschädlinge zu identifizieren.
Bei der CULTAN-Düngung wird Stickstoff als Ammoniumlösung in den Boden injiziert. Mehrjährige Versuche von Agroscope zeigen, dass das Verfahren die Stickstoffauswaschung um durchschnittlich 38 % reduziert, ohne die Erträge zu beeinträchtigen.
Die Tomatenminiermotte Tuta absoluta gehört zu den grössten Schädlingen in Nachtschattengewächsen. Agroscope hat ein statistisches Modell entwickelt, das die Populationsdynamik des Schädlings und einer parasitierenden Schlupfwespe nachbildet und erlaubt, Interventionen optimal zu planen.