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Tiere und Pflanzen
鯉、こい
Koi sind Karpfenfische, die in Seen, Flüssen und Teichen leben. Im allgemeinen sind Koi schwarz. Die gezüchteten farbigen Koi, wie rote, goldige und weisse Koi sind Zierfische im Teich und werden als Nishikigoi bezeichnet.
Koi haben eine starke Überlebenskraft und sind so der Umgebung anpassungsfähig. Weswegen die Koi auch das Symbol der Stärke angesehen werden.
Siehe auch:
▶ Koinobori
毬藻、まりも
Die Marimo oder Mooskugeln sind in Japan auf der nördlichen Insel Hokkaido in einer Anzahl Seen wie z. B. Akan-See heimisch. Aus unbekannten Gründen sind einige der Hauptkolonien in den letzten Jahren verschwunden und gehören zu den gefährdeten Spezien. In Japan steht Marimo unter Naturschutz und wurde zu einem Naturschatz Japans erklärt.
Am Akansee werden grosse Anstrengungen zur Erhaltung der Algenbälle unternommen. Unter anderem wird das jährliche dreitägige Marimo-Festival veranstaltet, bei dem Ainu, die Ureinwohner Nordjapans, eine wichtige Rolle spielen.
榊、さかき
Sakaki ist ein Sperrstrauch (Cleyera japonica) der Familie Pentaphylacaceae (Heidekrautartigen). Er wächst natürlich in südöstlichen China, Taiwan, Indien, Nepal, Myanmar und in süden von Japan.
In Japan werden die Pflanzen in der Shintō-Religion als heilig angesehen. Im shintoistischen Altar werden die Zweige, an beiden Seiten rechts und links gestellt und den Göttern dargebracht.
In den nördlichen Teilen von Japan werden statt den Sakaki-Sträuchen, der verwandte Hisakaki (Eurya japonica) angepflanzt und für die Shintō-Zeremonien verwendet.
桜（さくら）
Sakura sind japanische Kirschbäume oder Kirschblüten. Bei diesen Kirscharten wachsen keine Kirschen. Im Frühling, ende März bis mitte April blühen die Blüten und verwandeln ganze Städte in rosa. Erst nachdem die Blüten innerhalb von 10 Tagen verwelken, wachsen die grünen Blätter nach. In der Blütezeit picknicken die Japaner unter den Kirschbäumen und geniessen die Schönheit der Blüte. (Hanami)
Sakura symboliisert die Schönheit, Aufbruch und Vergänglichkeit.
Suppon sind Reptilien und gehören zu den Familien der Weichschildkröten.
Suppon findet man in Japan oft zusammen mit den Karpfen in Teichen als Zierfischen, obwohl sie nicht nicht eine so schönes Anwesen haben. Man verwendet auch oft ein Spruch «Tsuki to Suppon» übersetzt Mond und Suppon als vergleich der grösse des Unterschieds. Die Suppon-Schildkröten sind bekannt dafür, dass wenn sie einmal zubeissen, nicht mehr loslassen.
Suppon wurden einst wie Füchse und Tanuki (Marderhunde) als Dämonen angesehen, entführten Kinder und saugten ihnen das Blut aus. Als rachesüchtige Tiere, sagt man, dass es unheil bringt, wenn man zu viel vom Soppon-Fleisch zu sich nimmt.
狸 (たぬき)
Tanuki sind Marderhunde, die einen Dachs oder Waschbären ähneln. In Englisch nennt man sie «racoon dog».
Sie leben in den Wäldern und kommen oftmals in der Dämmerung in die Stadt um Essen zu suchen.
Tanuki werden als kluge und hinterlistige Tiere angesehen.
Andererseits stehen vor Restaurants und Bars ofmals Tanuki-Figuren oder Maskottchen als Zeichen für den Erfolg im Geschäft.
Eine Theorie besagt, dass die Tanuki verhältnismässig grosse Hoden besitzen. Hoden auf Japanisch heisst «Kintama», was wortwörtlich Goldene Kugel heisst. Dies deutet auf das Geld hin und somit auch für viel Erfolg.
Tobi sind Greifvögel der Familie Habichte.
Tobi leben in der Nähe des Meeres und haben eine speziell hohe Stimme. Sie singen oftmal im Duett und kann je nach dem um einen melodiösen Triller oder ein sanftes Miauen handeln.
Tobi lassen sich in der Höhe vom Wind gleiten und beobachten scharf. Gefährlich kann es werden, wenn man am Meer grillt. Mit hoher Geschwindigkeit packen sie von hinten das Grillfleisch und fliegen mit der Beute davon.