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Dieses eher neue Museum, welches 2006 eröffnet wurde, liegt in der Nähe des Eiffelturms (Rue de l’Université), wurde von Jean Nouvel gebaut und ist mit seiner modernen Architektur ein totaler Kontrast zu den umgebenden Gebäuden. Das Museum präsentiert Werke von Urvölkern aus Afrika, Ozeanien Asien und Amerika.
Selbst wenn man an dem Musée du Quai Branly an sich nicht interessiert ist, lohnt sich einen kurzen Besuch. Das Museum befindet sich hinter einer glasigen Lärmschutzwand und bevor man die Ticketschalter erreicht, durchquert man einen tropisch anmutenden Garten. Dieser Garten ist rund 18’000 m2 gross und wurde vom Landschaftsarchitekt Gilles Clément entworfen. Es fühlt sich fast so an, als würde man in eine andere Welt eintauchen. Im Garten sorgen akustische Geräusche, wie Vogelgesang und Tierlaute für ein „Urwaldfeeling“.
Ebenfalls sehenswert ist die begrünte Fassade des Museums entlang der Rue de l‘Université, ein Werk von Patrick Blanc. Ich finde die Begrünung der neuen Fassade sorgt für einen weniger harten Übergang zum angrenzenden älteren Gebäude. Das Ganze wirkt auf mich sehr harmonisch.