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Die Wahlsysteme von zahlreichen US-Bundesstaaten sind nach Angaben des Ministeriums für Innere Sicherheit in Washington von Hackern sondiert worden. «Das könnte ein vorbereitender Schritt für Angriffsversuche sein», erklärte Minister Jeh Johnson am Samstag.
«Wir haben in einigen Fällen festgestellt, dass feindlich gesinnte Akteure Zugang zu wahlrelevanten Systemen gewonnen haben. Gegenwärtig ist uns allerdings keine Manipulation von Daten bekannt», sagte Johnson. Er rief die zuständigen Behörden auf, sich Unterstützung von seinem Ministerium einzuholen. Bislang hätten dies 21 der 50 Bundesstaaten getan.
Die Präsidenten- und Kongresswahl am 8. November wird von den einzelnen Bundesstaaten organisiert. Oft werden veraltete elektronische Wahlmaschinen eingesetzt.
In den US-Geheimdiensten wächst die Sorge, dass von Russland unterstützte Hacker versuchen könnten, die Abstimmung zu beeinflussen. US-Behörden und Sicherheitsexperten machen Angreifer aus Russland für einen Angriff auf Computersysteme der Demokratischen Partei verantwortlich. Die Regierung in Moskau hat die Vorwürfe zurückgewiesen. (sda/reu)
Der Sprecher des Weissen Hauses, Sean Spicer, ist am Freitag von seinem Amt als Pressesprecher des Weissen Hauses zurückgetreten. Der 45-Jährige bestätigte auf Twitter entsprechende US-Medienberichten. Bis August wolle er demnach sein Amt weiterführen. Auf ihn folgt seine bisherige Stellvertreterin Sarah Huckabee Sanders.
Mit seinem Rücktritt reagierte Spicer offensichtlich auf die Ernennung des Finanzinvestors Anthony Scaramucci zum neuen Kommunikationsdirektor von Präsident Donald Trump.
Spicer …