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Verbesserung koordinativer Faktoren wie Reaktion und Gleichgewicht
Förderung konditioneller Faktoren wie Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit
Stärkung von Selbstsicherheit und Selbstvertrauen
Ganzheitliches Training von Körper und Geist
Im Grunde kann man davon ausgehen, dass die Kampfkünste in dem Augenblick ihren Anfang nahmen, als der Mensch zu kämpfen begann, und aufs schmerzlichste merkte, dass Verlieren weh tut und Nachteile bringt. Also suchte er geeignete Gegenmittel, erfand Techniken und Hilfsmittel, die er mit der nötigen Übung einsetzen konnte, um als Sieger vom Platz zu gehen.
Um 1650 gab es in Japan viele Schulen, die sich mit den Kampfkünsten befassten, oder einfacher gesagt: mit dem Angreifen und Abwehren. Es waren hauptsächlich die Waffenschulen, in denen nunmehr die waffenlose Selbstverteidigung Verbreitung fand. Dort lernten die Samurai schlagen, treten, würgen, Gelenke verdrehen und den Gegner zu werfen. Man spricht hier von der Geburtsstunde des Ju-Jitsu. Echt populär wurde diese Kunst, die sich aus den verschiedenen Schulen entwickelte, durch den Begründer Jigoro Kano, der 1882 die Übungsstätte Kodokan in Tokio ins Leben rief. Die Verbreitung dieser Kunst um den gesamten Globus, die sich bis dahin auch als Dschu Dschitsu vorstellte, war nicht mehr aufzuhalten. Bis heute entstanden und entstehen immer wieder neue Stile mit den unterschiedlichsten Ausrichtungen und Bezeichnungen, modifiziert in den Techniken, und mit dem eigenen geistigen Hintergrund versehen.
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