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1. Auflage 2005
von Petra Poppe, Joachim Stiensmeier-Pelster, Annette Pelster
Artikelnummer: 0123101
1. Auflage 2005
von Petra Poppe, Joachim Stiensmeier-Pelster, Annette Pelster
Artikelnummer: 0123101
Ab 17 Jahren. Als Einzeltest zur Abklärung der Ursachen einer Depression und von Selbstwert-, Motivations- und Leistungsdefiziten sowie zur Evaluation kognitiv-verhaltenstherapeutischer Interventionen bei o.g. Störungen geeignet. Außerdem einsetzbar in der Personalauswahl, insbesondere im Vertrieb.
Menschen unterscheiden sich dahingehend, welche Erklärungsmuster (Attributionsstil) sie für positive und negative Ereignisse bevorzugen. Dabei stellt der Attributionsstil eine stabile Persönlichkeitseigenschaft dar. Bei einer Reihe von Menschen ist dieser Attributionsstil dadurch gekennzeichnet, dass sie internale, stabile und globale Ursachen zur Erklärung negativer Ereignisse sowie externale, variable und spezifische zur Erklärung positiver Ereignisse bevorzugen. Ein solcher Attributionsstil ist selbstwertschädigend und verursacht bei Auftreten von Misserfolgen Depressionen sowie Selbstwert-, Motivations- und Leistungsdefizite.
Der ASF-E erlaubt die Erfassung des Attributionsstils, also überdauernder Erklärungsmuster für positive wie negative Ereignisse. Den Probanden werden je acht positive und negative Situationen vorgelegt. Für jede dieser Situationen haben sie die Hauptursache anzugeben. Daran anschließend sollen die Probanden einschätzen, in welchem Ausmaß diese Ursache innerhalb ihrer Person liegt und wie stabil bzw. global die Ursache ist. Die Angaben werden zu verschiedenen Kennwerten verrechnet, die den Attributionsstil der Probanden beschreiben.
Die interne Konsistenz (Cronbachs Alpha) liegt bei .88 bzw. .89.
Die Konstruktvalidität ergibt sich aus der streng theoriegeleiteten Erstellung des Verfahrens. Die Kennwerte des ASF-E korrelieren mit Depressionskennwerten, insbesondere bei Personen, die zuvor negative Lebensereignisse erlebt haben. Darüber hinaus verändern sie sich in Folge einer kognitiv-verhaltenstherapeutischen Intervention erwartungsgemäß. Es gibt keine praktisch bedeutsamen Unterschiede in Abhängigkeit vom Geschlecht oder dem Bildungsstand der Probanden.
Es liegen T- und Prozentrangwerte für den Attributionsstil-Gesamtwert vor sowie für die einzelnen Attributionsstil-Dimensionen jeweils getrennt für positive und negative Situationen. Die Werte basieren auf ca. 1.000 Probanden unterschiedlichen Alters, Geschlechts und Bildungsstands.
Etwa 20 bis 40 Minuten.
In Anwendung seit 2005.
2005