Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03515.jsonl.gz/1470

Das Euphonium gehört zu den Flügelhörnern und schliesst die Lücke zwischen den tiefen und hohen Blechblasinstrumenten.
Wie bei der Trompete und Posaune entsteht der Ton, indem der Spieler die Luft mit Hilfe seiner Lippen in Schwingung versetzt. Die Tonhöhe ändert sich durch das Drücken der Ventile, die die Luftsäule im Instrument verlängern.
Das Euphonium besitzt durch seine konische (stetig weiter werdende) Bauform einen wesentlich weicheren und getrageneren Klang als z.B. die Trompete oder die Posaune. Es ist äusserst beweglich und übernimmt daher häufig Melodiepassagen oder Nebenmelodien. Aber auch schwierige Läufe und harmonische Aufgaben sind in den Noten oft zu finden.
Die Begriffe Tenorhorn und Bariton sorgen oft für Verwirrung. Das in den Brass Bands verwendete englische Bariton entspricht in der Stimmung dem deutschen Tenorhorn, ist aber schlanker und kleiner. Das deutsche Bariton ist weiter mensuriert und grösser als das Tenorhorn.