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Die US Aufsichtsbehörde CFTC hat eine Anordnung veröffentlicht, wonach es keine Probleme mit dem derzeitigen Betrieb von Tether gibt. Trotzdem erhielt das Unternehmen eine Geldstrafe in Höhe von 41 Millionen USD wegen „irreführender“ Behauptungen, USDT sei vollständig durch den US-Dollar gedeckt.
Als Reaktion auf die Anordnung der „Commodity Futures Trading Commission“ (CFTC) veröffentlichte der grösste Stablecoin-Emittent eine eigene Stellungnahme zu dieser Angelegenheit. Tether wiederholte die Tatsache, dass die Aufsichtsbehörde keine Missstände gegen das Unternehmen festgestellt hat. Darüber hinaus wird behauptet, dass die Anordnung anerkennt, dass die Probleme im Zusammenhang mit den Reserven von Tether vollständig gelöst wurden, als die Geschäftsbedingungen im Februar 2019 aktualisiert wurden.
Reserven des Tether-Stablecoins
Tether wiederholte seinen Standpunkt, dass das Unternehmen kontinuierlich vollständig abgesicherte Reserven unterhält. Laut der CFTC-Verfügung gab es keine Feststellungen, die diese Behauptung widerlegen. Darüber hinaus wurde hervorgehoben, dass die CFTC nach Dezember 2018 keine Verstösse im Zusammenhang mit Bitfinex festgestellt hat. Das Unternehmen betonte in seinem Schlusswort seine Pläne, das Vertrauen der Nutzer zu gewinnen und weiterhin für Transparenz zu sorgen.
Trotz des reinen Namens bei der U.S. Commodities Futures Trading Commission hat Tether zahlreiche Untersuchungen hinter sich. Erst letzte Woche verschwand der CEO des Unternehmens von Twitter, nachdem ein Untersuchungsbericht über die jüngsten Aktivitäten von Tether veröffentlicht wurde. In dem Bericht wird behauptet, dass Tether Commercial Papers chinesischer Firmen hält, darunter auch das krisengeschüttelte Unternehmen Evergrande. Tether bestreitet jedoch diese Behauptung und alles, was damit zusammenhängt.
Frühere Gerichtsverfahren
Im Sommer lancierte das US-Justizministerium eine Betrugsuntersuchung gegen Tether-Führungskräfte. Die Probleme stammen aus der Zeit, als Tether sich noch in der Entwicklungsphase befand. Die Bundesstaatsanwälte interessierten sich insbesondere dafür, ob Tether den Banken verschwiegen hat, dass Transaktionen mit Kryptowährungen verbunden waren. Auch hier wies das Unternehmen alle Vorwürfe zurück und bezeichnete sie als veraltet.
Trotz allen Kontroversen gab Tether vor geraumer Zeit bekannt, dass seine USDT-Reserven mit 65 Milliarden ein Allzeithoch erreicht haben. Auf Twitter waren die Reaktionen der Krypto-Community unterschiedlich und umfassten auch einige feindselige Antworten. Diese jüngste Anordnung der CFTC ist jedoch ein kleiner Sieg im Stapel der Untersuchungen gegen das Untenehmen.