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Pantalone hat lange gezögert. Nachdem er nun aber in „10 vor 10“ gesehen hat, dass sich Polo mit dem Boss vergleicht („Er konnte sich nach seiner ersten Platte eine Ranch kaufen, ich konnte endlich meine Miete bezahlen.“), ist eine grosse Zuversicht über ihn gekommen. Doch, Pantalone darf sich vergleichen – und zwar mit M.M.! „M.M.s Geheimnis“ weiterlesen
Gestern las Pantalone, das menschliche Hirn bestehe aus Zentren, die durch eine astronomische Zahl (vgl. heute überall publizierte Karte unserer Galaxie) von Verbindungen miteinander vernetzt seien. „Die Bücher entstehen aus dem Literaturbetrieb“ weiterlesen
|Wieder einmal etwas Poetisches. Seit Aristoteles herrscht bei uns die Ansicht, Humor eigne sich nur zur Dastellung der minderen Themen (Komödie) und Gewichtiges müsse mit Tiefsinn behandelt werden (Tragödie). Eigenartigerweise sehen die Engländer das anders. Pantalone denkt zum Beispiel an Monty Python oder an Little Britain, wo er regelmässig über tiefernste Themen Tränen lacht. John Wrights Buch Why is that so funny? geht diesen Fragen auf den Grund. Pantalone ist begeistert davon und präsentiert hier als kleines Lockvögelchen seine baseldeutsche übersetzung eines Textes von John Wright, der von einem japanischen Text aus dem 8. Jahrhundert vor Christus inspiriert ist, dem Kojiki. Das Kojiki ist übrigens fast 400 Jahre älter als die Poetik des Aristoteles.|
Sollte sich Pantalone jemals einen Krimi ausdenken, stünde ganz am Anfang kein Täter, kein Opfer, kein Detektiv. Am Anfang stünde eine Person, die nervt.
Heute befassen wir uns in diesem Poetikblog mit dem Literaturmarkt. Sie haben endlich den Kriminalroman geschrieben, von dem Sie seit zwanzig Jahren reden. Jetzt müssen Sie nur noch einen renommierten Verlag finden, der ihn herausbringt. Wie stellt man das an? – Recht einfach gestaltet sich die Verlagssuche, wenn …
Pantalone leidet am Troubadix-Komplex: Was ich schaffe, stillt den Durst nicht, stillt den Hunger nicht, gibt nicht warm und macht nicht stark. Ob es das Leben schöner macht? Ich weiss es nicht. Eher unnütz also. Wenn mir das jemand sagt, dann muss ich ihm zustimmen. Ich falle dann kurz in ein Loch und mache nachher trotzdem weiter.