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Das Klima der Schweiz hat sich seit der vorindustriellen Zeit (Referenzperiode 1871-1900) im Mittel um mehr als 2 °C erwärmt. Bis 2060 ist mit einer zusätzlichen Erwärmung in dieser Grössenordnung zu rechnen, sofern die Treibhausgasemissionen nicht drastisch gesenkt werden. Was diese Veränderungen der mittleren Temperatur in der Schweiz konkret für Menschen, Tiere und Pflanzen bedeuten, kann mithilfe von sogenannten Klimaindikatoren verständlich gemacht werden.
Klimaindikatoren sind Kenngrössen, die aus Messwerten wie Temperatur, Niederschlag und Sonnenscheindauer abgeleitet werden. Sie fokussieren sich dabei auf einen bestimmten Aspekt des Klimas wie Hitze, Frost, Trockenheit oder Starkregen. Dadurch beschreiben die Klimaindikatoren das Klima sehr anschaulich. Zusätzlich kann die vergangene und die zukünftige Entwicklung des Klimas verständlich analysiert werden. So können Antworten auf ganz konkrete Fragen geliefert werden, zum Beispiel, ob es heute mehr heisse Tage als vor 50 Jahren gibt, ob die Winter wirklich nicht mehr so kalt sind oder wie viele Tage mit Neuschnee es im Jahr 2060 geben wird.
MeteoSchweiz bereitet für die wichtigsten Stationen des Schweizer Klimamessnetzes zahlreiche Klimaindikatoren auf.