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Nach zwei mysteriösen Todesfällen ist am Sonntag das Mutiny Festival im englischen Portsmouth abgebrochen worden. Das berichtete die BBC.
Demnach hatten eine 18-Jahre alte Besucherin und ein 20-jähriger Besucher des Festivals über Übelkeit geklagt und waren in der Nacht in einem Krankenhaus der Stadt gestorben. Die näheren Umstände blieben unklar. Ebenso, ob die beiden Todesfälle miteinander in Verbindung stehen.
Die Festivalleitung entschloss sich daher nach Rücksprache mit der Polizei, die Veranstaltung abzubrechen. «Nach den schrecklichen Nachrichten ... haben wir uns entschlossen, das Festival aus Sicherheitsgründen abzubrechen», teilte Ian Baird vom Festivalkomitee in der BBC mit.
Die Festivalleitung ermahnte alle Besucher zur Vorsicht. Besucher, die sich unwohl fühlten, sollten sich umgehend mit Ärzten oder Kliniken in Verbindung setzen.
Die Mutter der ums Leben gekommenen Festivalbesucherin meldete sich am Sonntagabend an die Festivalgemeinde. Sie brachte auf Facebook den Tod ihrer Tochter mit Drogen in Verbindung und sprach von «zwei Pillen». «Ich hoffe einfach nur, das bringt einige von euch dazu, nicht auch so zu enden», erklärte Janine Milburn.
Zuvor war auch über gepanschte Getränke auf dem Festival spekuliert worden. (per)