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Unter Transkription (lat. trans-scribere, umschreiben) versteht man das Notieren von bedeutungstragenden Schallereignissen (Sprache oder Musik) in eine symbolische Form. Soweit Wikipedia.
Eine offene Definition, die aber wunderbar das weite Feld von Bearbeitung, Arrangements, Instrumentationen oder Orchestrationen absteckt. Die Begriffe sind verschieden, die Arbeiten haben aber immer einen gemeinsamen Kernpunkt: das Akzeptieren der Tatsache, dass die geschriebene Partitur nur eine Erscheinungsform eines Kunstwerkes ist. Wenn also ein Interpret eine Partitur zum Klingen bringt, wird damit das Opus in in eine andere Erscheinungsform transformiert. In diesem Falle eine flüchtige, nicht mehr geschriebene, sondern eben klingende.
Diese Grundvoraussetzung ist die Basis des künstlerischen Schaffens von Matthias Kuhn. Auch beim Um-schreiben von Musik. So sind die verschiedenen Vorgänge miteinander vergleichbar: eine Partitur lesen, spielen, dirigieren oder eben für eine andere Erscheinungsform neu aufschreiben.
Das Bearbeiten (oder Arrangieren oder Instrumentieren oder Orchestrieren) wird somit zu einem weiteren Schritt auf dem Weg von der ersten Idee des Komponisten bis zur Klang-Gestalt im Ohr des Zuhörers.
Im Laufe der Jahre sind zahlreiche Bearbeitungen für unterschiedliche Besetzungen entstanden. Einige entstanden im Auftrag, (z.B. die "Tzigane" von Ravel für die Camerata Bern) andere wiederum drängten sich meinem Inneren Gehör auf und wurden dann niedergeschrieben. Sie alle sollen gespielt werden können und werden daher gratis zum download angeboten. Die Stücke sind bei der SUISA angemeldet und unterstehen dem Urheberrecht. Das verpflichtet dazu, eine Aufführung der SUISA oder einer Partnerinstitution im Ausland zu melden.
Matthias Kuhn nimmt gerne auch Aufträge für massgeschneiderte Bearbeitungen entgegen. Bitte nehmen Sie direkt mit ihm Kontakt auf.