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Ein Erdrutsch hat im Süden Chiles mehrere Häuser weggerissen und mindestens drei Menschen getötet. 15 weitere werden noch vermisst, wie das Innenministerium des südamerikanischen Landes mitteilte.
Das Unglück ereignete sich demnach in einer entlegenen Bergregion in den Anden, rund 1300 Kilometer südlich der Hauptstadt Santiago de Chile.
Im rund 270 Einwohner zählenden Bergort Villa Santa Lucia, eine Autostunde von der Provinzhauptstadt Chaitén entfernt, trat ein Fluss durch Regen über die Ufer und löste die Schlammlawine aus.
Rund 20 Häuser und eine Schule seien von dem Erdrutsch getroffen worden, hiess es. Mehrere Menschen seien obdachlos geworden und harrten in einer Notunterkunft aus. Die drei Toten seien zwei Frauen und ein Mann. Unter den Vermissten sei auch ein Polizist. (sda/dpa)