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Wie viele Personen abstimmen, variiert stark je nach Thema. In den Jahren 2001 bis 2021 lag die Stimmbeteiligung an eidgenössischen Abstimmungen im Kanton Luzern zwischen rund 21 und 70 Prozent. Damit ist die Teilnahme im Kanton Luzern etwas höher als im gesamtschweizerischen Vergleich.
Deutlich höher als in anderen Kantonen war die Teilnahme von 2001 bis Mitte 2006. Seither wurden die Unterschiede zwischen Luzern und der Gesamtschweiz kleiner. Weiter schreibt Lustat, dass eidgenössische Vorlagen die Luzerner Stimmbevölkerung in den vergangenen Jahren stärker mobilisiert haben, als kantonale Vorlagen.
Bei Fusionsfragen ist die Stimmbeteiligung besonders hoch
Es lasse sich beobachten, dass sich mehr Leute bei Abstimmungen über politische Sachfragen beteiligen, als bei Wahlen. Ausserdem scheinen kommunale Abstimmungen über Fusionsfragen stark zu mobilisieren. An solchen Abstimmungs-Wochenenden fällt die Stimmbeteiligung in den Gemeinden auch bei den kantonalen und eidgenössischen Vorlagen überdurchschnittlich hoch aus.
Der Fall war dies etwa, als die Fusion der Gemeinden Entlebuch, Flühli, Hasle und Schüpfheim abgelehnt wurde. In diesen vier Gemeinden war die Teilnahme an jenem Abstimmungswochenende deutlich höher (52 bis 58 Prozent) als im restlichen Kantonsgebiet (11 bis 43 Prozent).
(red.)