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Kinderkrankheiten verlaufen bei normalgesunden Kindern meist
unproblematisch. Sie zeigen eine erbliche Belastung an
(Miasmatik) und geben dem Kind die Möglichkeit, diese abzuschwächen.
Oft tritt nach akuten Krankheiten ein Entwicklungsschub auf
oder alte Krankheiten verschwinden (z.B. ein
Heuschnupfen). Durchgemachte Kinderkrankheiten bieten
einen gewissen Schutz vor späteren gravierenden Krankheiten (man
nimmt z.B. an, dass Masern vor Brustkrebs schützen können).
Gehörten Krankheiten wie Mumps, Röteln oder Masern einst zur normalen Krankengeschichte eines Kindes, werden sie heute zunehmend durch Kombinationsimpfungen "bekämpft". Ein lebenslanger Impfschutz ist ein Wunschdenken. Beispiel BCG-Impfung/Tuberkulose-Impfung: Sie wird seit 1998 in der Schweiz nicht mehr durchgeführt. Die Impfung ist zu unsicher (nur zu 50%) und die Immunisation bleibt nur ca. 8-10 Jahre bestehen. Die BCG-Impfung (Tuberkulose) bei Neugeborenen ist nicht zuletzt auf Grund der doch z. T. stark ausfallenden Nebenwirkungen abgeschafft worden.
Nach einer durchgemachten Kinderkrankheit kommt es zu einer Immunität gegen den betreffenden Erreger(ausser bei Scharlach und bei Kinderlähmung. Eine durchgemachte Poliomyelitis hinterlässt zwar eine Immunität, allerdings nur gegen denjenigen der drei Virustypen, der die Infektion verursacht hat. Gegen die zwei anderen Virustypen besteht keine Immunität).
Bis zum Alter von sechs Monaten ist ein Säugling durch mütterliche Antikörper geschützt (wenn voll gestillt wurde und die Mutter die Krankheiten auf natürlichem Wege durchgemacht hat). Im Alter von 5 bis 24 Monate tragen verschiedenste Infektionskrankheiten dazu bei, das Immunsystem des Kindes aufzubauen und zu schulen. Erst gegen Ende des 1. Lebensjahres ist das Immunsystem einigermassen ausgereift. Bis zum Vorschulalter erkranken Kinder deshalb häufig an Erkältungskrankheiten. Kinderkrankheiten und Infektionskrankheiten dienen dem Körper also zur Antikörperbildung. Entstehendes Fieber ist ein Zeichen, dass die körperliche Abwehr funktioniert! Ein Hautausschlag bedeutet, dass etwas Krankes an die Körperoberfläche gebracht wird und tiefere Ebenen des Körpers. d.h. Organsysteme vor Schaden bewahrt werden.
Wird also schon sehr früh geimpft, kann das Immunsystem noch nicht angemessen reagieren. Deshalb wird von impfkritischen Ärzten auch ein gezieltes Impfen empfohlen, d.h. so wenig wie möglich, und erst ab dem Alter von 2 bis 4 Jahren.
Der Reifungsprozess der Nerven, der Nervenschutz durch den Myelinmantel, wird erst nach Vollendung des 3. Lebensjahres erreicht. Deshalb ist das kindliche Gehirn besonders anfällig für Krämpfe, Atemaussetzer, Gehirnentzündungen, Nervenentzündungen.
Die Erfahrungen von Homöopathen weisen denn auch darauf hin, dass Impfungen das Immun- und Nervensystem stark belasten und wesentlich zur Zunahme von chronischen Krankheiten beitragen: Ohrentzündungen und Schnupfen bei Kleinkindern, Anginen und Husten, Allergien, Asthma (10% der Schüler), jugendlicher Diabetes, psychische Störungen, POS/ADHD, Lernstörungen, generelle Entwicklungsstörungen, Rheuma, Multiple Sklerose, Krebs. Reaktionen können auch erst nach einer Auffrischimpfung und bei Erwachsenen auftreten.
"Club"-Sendung zur "Masernepidemie"
Der Impfstreit - wer ist Schuld an der Masernepidemie?
Die Masern wüten in der Schweiz wie in keinem anderen europäischen
Staat. Seit Anfang Jahr wurden rund 400 Fälle registriert,
ein Ende der Masernwelle ist nicht abzusehen. Experten des Bundes
warnen gar, dass die aktuelle Epidemie ausländischen Spielern
und Fans an der UEFA EURO 2008 gefährlich werden könnte.
Die Stimmung zwischen Befürwortern und Kritikern der Masern-Impfung ist aufgeheizt. Sie beschuldigen sich gegenseitig der Angstmacherei und weisen sich die Verantwortung für die Ausbreitung der Krankheit zu.
Warum lassen Eltern ihre Kinder nicht impfen? Was spricht für, was gegen die Impfung?
Ist Impfen auch eine Frage der Solidarität gegenüber der Gesellschaft? Sind Impf-Muffel fatalistisch, unverantwortlich und egoistisch? Wie gefährlich sind Masern wirklich?
Unter der Leitung von Christine Maier diskutieren:
Daniel Koch, Stv. Leiter Abt. Übertragbare Krankheiten, Bundesamt für Gesundheit BAG, Arzt
Beda Stadler, Professor für Immunologie Universität Bern
Annalis Marty, Kantonsärztin Luzern
Peter Mattmann, Hausarzt, Homöopath, Luzern
Bernhard Wingeier, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Ita-Wegman-Klinik, BL
Anita Petek, Verein Aktives eigenes gesundes Immun-System, Aegis-Schweiz, Littau LU