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Von 1950 bis 2010 hat sich die Zahl der hundertjährigen und älteren Personen in der Schweiz alle zehn Jahre nahezu verdoppelt. Seit 2012 ist die Zahl stabil. Mittlerweile entfallen zwischen 1500 und 1600 Personen in der Schweiz auf diese Altersgruppe, 80% davon sind Frauen. Ende 2020 lag die Zahl der Hunderjährigen bei 1726 Personen, was einem Anstieg von 4,9 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Wie die Längsschnittanalyse zur Sterblichkeit zeigt, wird gemäss den Generationensterbetafeln (1876–2030) schätzungsweise jedes vierte im Jahr 2020 geborene Mädchen und jeder sechste im gleichen Jahr geborene Junge mindestens hundertjährig.
In den kommenden Jahrzehnten wird die Zahl der hundertjährigen und älteren Personen aufgrund der steigenden Lebenserwartung voraussichtlich weiter zunehmen.
Kantonale Verteilung der Hundertjährigen und Älteren
Ende 2020 lebten in der Schweiz pro 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner 20 Hundertjährige und Ältere. Die höchsten Quoten weisen die Kantone Basel-Stadt und Tessin auf. Dort entfallen auf 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner über 30 Hundertjährige und Ältere. Am tiefsten ist die Quote hingegen in den Kantonen Zug und Glarus mit weniger als 10 pro 100 000 Einwohner.
Gemessen an den Personen ab 65 Jahren, ergibt sich nach Kanton eine leicht andere Reihenfolge. In diesem Fall führen die Kantone Basel-Stadt, Genf und Tessin mit 191, 170 bzw. 153 Hundertjährigen und Älteren pro 100 000 Personen ab 65 Jahren die Rangliste an.
Nicht alle Hundertjährigen und Älteren sind verwitwet
Nach Zivilstand betrachtet ist die grosse Mehrheit der Hundertjährigen und Älteren verwitwet. Einer von zehn hundertjährige oder ältere Person hat nie den Zivilstand gewechselt, d.h., sie war ihr ganzes Leben lang ledig.
Hundertjährige und Ältere in Europa
Ab dem 1. Januar 2020 liegt die Schweiz im internationalen Vergleich im Mittelfeld, mit ähnlichen Werten wie Dänemark, d.h. 19 Hundertjährige pro 100'000 Einwohner.
Weiterführende Informationen
Grundlagen und Erhebungen