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Günter Grass hat sich gegen das Schweigen und für das Dichten entschieden. Er kritisierte das Verhalten des Staates Israel – und damit auch das der “Verbündeten” Israels – gegenüber dem Staat Iran. Da für viele der Staat Israel synonymisch für die jüdische Glaubensgemeinschaft steht, wurden die gewählten Worte des deutschen Nobelpreisträgers in einem Teil der Weltgemeinschaft als antisemitisch kategorisiert. Schweigen oder Dichten kann nicht die letzte Aussage bleiben.
Gewisse Dinge dauern für mein Verständnis – gemessen an meinem Lebensalter – viel zu lange. Dazu gehört etwa die Konflikt-Situation im “Nahen Osten” im Spannungsfeld von Israel und Palästina (Reihenfolge alphabetisch). Da Gewalt in keiner Form zur Problemlösung beitragen kann, ist die schon sehr lange andauernde extrem schwierige Situation deutlich zu verändern: es ist ein friedliches Zusammenleben in der Region anzustreben, mit Auswirkungen auch auf das globale Sicherheitsverständnis.