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Der Walliser Staatsrat hat die von der kantonalen Steuerverwaltung vorgeschlagene Strategie zur Umsetzung der Steuervorlage 17 zur Kenntnis genommen und das Departement für Finanzen und Energie beauftragt, ein Vernehmlassungsverfahren zu eröffnen.
Es ist vorgesehen, den Steuersatz der juristischen Personen für Gewinne von mehr als 150‘000 Franken von 21,56 Prozent auf 15,61 Prozent zu senken. Um die Gemeinden zu berücksichtigen, ist ausserdem eine Differenzierung der Steuersätze vorgesehen. Der Vorentwurf enthält ebenfalls eine Entlastung der Grundstücksteuer auf Produktionsanlagen. Zudem sollen innovative Gesellschaften, die aus Walliser Hochschulen hervorgegangen sind, von der Steuerpflicht befreit werden.
Für die natürlichen Personen sind Anpassungen vorgesehen, welche zu einer Reduktion der Steuerbelastung von 17,6 Millionen Franken führen. Die Vorlage sieht Mindereinnahmen von 71,9 Millionen Franken für den Kanton und 59,6 Millionen Franken für die Gemeinden vor. Diese Einbussen müssten laut Staatsrat als Investition in den Wirtschaftsstandort und Wohnkanton Wallis betrachtet werden.pd/map