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Das Wichtigste in Kürze
- Grösster Passagierhafen Europas will Frachtgeschäft ausbauen.
Künftig sollen auch mehr als 200 Meter lange Fähren anlegen können, teilte die Hafendirektion am Donnerstag mit. Der Ausbau des grössten Passagierhafen Frankreichs hat 863 Millionen Euro gekostet.
Besonders aufwändig war der Bau eines drei Kilometer langen Deiches. Insgesamt wurden 45 Hektar Land dem Meer abgerungen. Der frühere Präsident François Hollande hatte 2016 den Grundstein gelegt. Im selben Jahr wurde in Grossbritannien über den Brexit abgestimmt, der den Warenverkehr zwischen Calais und britischen Häfen erheblich beeinträchtigen sollte. Die Pandemie liess dann auch die Passagierzahlen deutlich sinken.
Hafendirektor Jean-Marc Puissesseau zeigte sich gleichwohl optimistisch. «Sobald man wieder normal reisen kann, werden wir das Niveau von 2019 erreichen», betonte er. Damals waren 8,5 Millionen Passagiere und 43 Millionen Tonnen Fracht verzeichnet worden. Der neue Hafen soll im Oktober den Betrieb aufnehmen.