Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03558.jsonl.gz/864

Yeti und Yak, ein bekanntes und ein unbekanntes Tier im Himalaya
VON COLIN WYATT, FARNHAM
Mit 6 Bildern ( 238-243 ) /. Der geheimnisvolle « Schneemensch » Der bestgehütete Schatz des Klosters von Pangpoche ( 386 m, zwölf Meilen vom Mount Everest ) ist eine Zeremonienmütze, die nach der Überlieferung aus dem Skalp eines « Yeti » gefertigt sein soll, das heisst, eines jener geheimnisvollen « Schneemenschen », deren Auftauchen hin und wieder die Einheimischen erschreckt und von deren Spuren auch Himalaya-Expeditionen berichten. Ob es sich wirklich um einen Yetiskalp handelt, ist eine Frage. Immerhin kann ich mit meinen ziemlich guten zoologischen Kenntnissen feststellen, dass mir dieser Haartypus noch nie bei irgendeinem bekannten Lebewesen begegnet ist. Auch ist das Fell ausserordentlich dicht. Da die Mütze aus einem einzigen, nahtlosen Lederstück besteht, scheint es wirklich ein Skalp zu sein. Das Haar ist von eigentümlicher Farbe: ein scheckiges Ingwerorange; es ist glatt, hart und dicker als das dickste mir bekannte Tierhaar, nämlich das des Schweins. Ich habe auch noch nie Schweins-borsten von dieser Farbe gesehen, noch existieren in Nepal solche Schweine. Letztere weisen spärliche, lange schwarze Haare auf. Das einzige Tier mit einem Pelz von ähnlicher Farbe, aber ganz verschiedener Haardicke und Dichtigkeit, ist der Himalaya-Rotbär, der im Tibet spärlich vorkommt, im Nepal-Himalaya aber ausserordentlich selten ist. Ich habe das Fell eines solchen genau in Augenschein nehmen können: die Haare waren, abgesehen von der Farbe, ganz anders. Nein - wenn der Skalp nicht von einem « Yeti » stammt, so ist er jedenfalls von keinem mir bekannten Tier.
Ich brauchte einige Zeit, bis ich das Oberhaupt des Lama-Klosters dazu brachte, mir seinen Schatz vorzuführen. Als er es aber tat, erzählte er mir auch dessen Geschichte.
Vor etwa dreihundert Jahren soll ein solcher « Schneemensch » bei Pangpoche in den Bergen gelebt haben und oft herunter gekommen sein, um dem damaligen Lama zu helfen und sich in den heiligen Schriften unterweisen zu lassen. Als Entgelt erhielt er die Zusicherung, dass er bei seiner nächsten Wiedergeburt menschliche Gestalt erhalten werde. Zum Dank für die Unter- Weisung und die Freundlichkeit des Lamas kam er zum Sterben ins Kloster und bat jenen, sein Fell als Andenken zu behalten. Der Rest der Haut ist schon lange verschwunden; aber der Skalp wird immer noch im Schrein des Klosters gehütet.
Existiert der Yeti wirklich? Ja, ich bin überzeugt, dass er existiert, aber in welcher Form, das ist eine andere Frage. Alle Anzeichen deuten auf ein menschenähnliches Wesen hin. Wir haben aber Grund, anzunehmen, dass Handlungen, die man ihm zuschreibt, oft vom Himalaya-Rotbären herrühren, wenn auch dieses Tier in jener Region noch seltener als der Yeti sein dürfte.Von einem befreundeten Sherpa wurde mir im Haus seines Bruders das Fell eines vermeintlichen Yeti gezeigt, welcher nahe der tibetischen Grenze getötet worden war. Es war, in ein blaues Tuch eingewickelt, im Schrank des Wohnzimmers verwahrt. Als sie es vor mir ausbreiteten, erwies es sich als das Fell eines jungen Rotbären. Ich bin überzeugt, dass die Erzählungen über Yetis, die Yaks töten oder Menschen angreifen - wie auch jener Bericht von Tensings Vater, der wegen eines solchen während mehr als vierundzwanzig Stunden im Schütze einer Yakhirtenhütte festgehalten worden sein soll - in Wirklichkeit auf Rotbären zurückgeführt werden können. Der Rotbär ist ein notorischer Totschläger. Natürlich erhebt sich dieser wie alle Bären, wenn sie aufgestört und beunruhigt werden, auf die Hinterfüsse, um das, was seinen Verdacht erregt, besser wittern oder sehen zu können, und in dieser aufrechten Haltung kann er dann für ein menschenähnliches Wesen gehalten werden. Zweimal in Kashmir sind in der Nähe meines Camps in der Nacht mehrere Schafe getötet worden, ohne dass ich nachher eine Spur des Tieres fand. Auch in diesen Fällen wurde von den Einheimischen der mysteriöse Yeti verdächtigt.
Dieses Frühjahr kampierte ich einige Tage zusammen mit der Yeti-Expedition, wo wir viel über das Thema diskutierten. Dass der Yeti zweifellos existiert, ist bewiesen; aber, was immer für eine Kreatur es sein mag, sicher ist es nicht ein Bär. Es sind Spuren gefunden worden, deren Untersuchung einwandfrei ergab, dass sie nicht von einem solchen stammen konnten. In zwei Fällen wurden in Höhlen Haare gefunden, die weder von einem Bären noch einem andern bekannten Tier jener Gegenden herrührten. Ausserdem wurde eine Höhle entdeckt, in welcher ein Yeti offensichtlich während einiger Zeit gelebt hatte. Es waren Haare vorhanden, viel Mist, und die Kreatur hatte zudem für sich ein Lager aus abgerissenen Wacholderzweigen hergerichtet. Alle diese Plätze befanden sich hoch über den Tälern, abseits der normalerweise vom Menschen begangenen Wege.
Es wurde dann hoch über einem Dorf ein Versteck errichtet und jede Nacht von einer Wache besetzt. Nach einiger Zeit verloren aber die beiden Europäer die Geduld und wollten wieder einmal eine ruhige Nacht im Dorf verbringen. Zwei Sherpas mussten die Wache übernehmen. Und natürlich ereignete es sich in jener Nacht: Um Mitternacht hörten die Sherpas Geräusche und kamen mit Fackeln aus dem Versteck heraus. Sie sahen ein Wesen, das anscheinend am Bach Frösche fing. Als es die beiden bemerkte, kehrte es sich um, stellte sich auf die Hinterfüsse und bewegte sich auf sie zu. Diese Feststellung ist interessant; denn sooft ich auch einen Bären sich auf die Hinterfüsse stellen sah: nie sah ich einen solchen in aufrechter Haltung gehen. Die erschreckten Sherpas, die sich natürlich sofort der Berichte von getöteten Yaks erinnerten, liessen ihre Fackel fallen und flohen. Die Spuren, die am nächsten Morgen gefunden wurden, waren keine Bärenspuren. Aber obwohl noch eine Zeitlang eine konstante Wache ausgesetzt war, zeigte sich die Kreatur nicht mehr.
Es erscheint als sicher, dass der Yeti ein Nachtwesen ist, das den Tag wahrscheinlich hoch über dem Talboden in Höhlen und Felslöchern verbringt. Der Grislybär in Kanada hat ähnliche Gewohnheiten. Ich wanderte oft allein durch ausgesprochene Grislygegenden, bin aber nie einem solchen begegnet. Übrigens: ich habe noch nie einen Dachs gefunden, habe aber deshalb nie daran gezweifelt, dass es solche gibt!
Wenn man in Betracht zieht, wie dünn der Himalaya besiedelt ist, wie sich der Mensch hier auf seinen Gängen und Wanderungen an die genau festgelegten Tracks hält, und wenn man bedenkt, dass diese Leute ein hartes Leben führen, das ihnen nicht viel Musse lässt, sich umzusehen, weil sie den ganzen Tag auf ihren kargen Pflanzplätzen arbeiten oder ihre Herden besorgen, so ist es kein Wunder, dass der Yeti selten gesehen wird. Dazu kommt, dass er nur im Zwielicht der frühen Morgendämmerung oder am späten Abend beim Umherstreifen beobachtet werden kann, dann, wenn sich die Menschen in ihre Hütten zurückgezogen haben. Und zweifellos hält sich das Wesen dem Menschen möglichst fern. Es besteht auch die Möglichkeit, dass es ein im Aussterben begriffenes Geschöpf ist, das nur noch in wenigen Exemplaren vorhanden ist. Die Schneespuren weisen vielleicht auf ein allein lebendes Männchen, das auf der Suche nach einer Artgenossin weit herumstreift.
Es können zwei Spezies sein, und sie leben wahrscheinlich nicht in so grossen Höhen, wie bisher angenommen wurde. Der Name « Yeti » kommt von der Tatsache, dass die ersten Spuren im Schnee auf sehr grossen Höhen gefunden wurden. Aber diese stammten zweifellos von einem Tier, das von einem Tal ins andere hinüberwechselte. In Seeland fand ich einmal im Schnee auf 2000 m Spuren eines Kiwi, eines ausgesprochenen Waldvogels.
Die kleinere Spezies, etwa 4,6 Fuss gross, lebt in Höhen von 2500 bis 3000 m, hauptsächlich in der Waldzone, die grössere, die etwa 8 Fuss messen dürfte, auf 3000 bis 4000 m. Das Tier, das die Sherpas beim Froschfang beobachtet haben, war das kleinere.
Wie um alle Lebewesen, von denen man nur die Spuren kennt, entstand bei diesen Bergstäm-men des Himalaya um den « Schneemenschen » eine Fülle von Aberglauben, der zum grossen Teil nicht ernst genommen werden kann. Aber es gibt doch viele zuverlässige Männer, die schwören können - allein, auf der Suche nach einem entlaufenen Yak -, den Yeti gesehen zu haben, und alle diese Berichte stimmen überein. Nur müssen verständliche Übertreibungen betreffend Grosse und Wildheit desselben in Betracht gezogen werden.
Ich wiederhole, dass ich von der Existenz des Yeti überzeugt bin. Es ist in keiner Form ein Bär. Als was für ein Tier es sich herausstellen wird, ist eine offene Frage. Die vorläufigen Beweise deuten aber auf eine ungewöhnliche Intelligenz hin. Wahrscheinlich weiss es sich seiner Hände zu bedienen und ist vermutlich menschenähnlich Voreilige Vergleiche können gewagt sein. Doch, was man bis jetzt vom Yeti weiss, hat eine gewisse Ähnlichkeit mit den Lebensgewohnheiten des Gorilla, der in ziemlichen Höhen der Kongoberge lebt.
Wer mit dem Lama von Pangpoche gesprochen und seine Yeti-Skalpmütze mit dem aussergewöhnlichen Haar gesehen hat und dann die übereinstimmenden Berichte aus weit auseinander-hegenden Gegenden zusammennimmt, glaubt an den Yeti und kann nur seinen gesunden Verstand bewundern, der ihn veranlasst, sich den Menschen fernzuhalten.
//. Yaks und Dzos Seit ich Molkereifarmer wurde, hat mich das Vieh in all seinen Formen interessiert. Abgesehen von seiner überragenden Nützlichkeit kann es auch ästhetischen Reiz besitzen, seien es die sanften Augen der Jersey- oder Guernseyrasse, die prächtige Farbe der Devonkühe, das bildschöne friesische oder das zottige Highlandvieh. Die sanften schwarzen Augen, die langen hängenden Ohren und das milchweisse Fell einer jungen Brahmakuh und ihr schöner Wuchs sind von besonderem Reiz, während die fast beängstigend ruhige, unerschütterliche Schwere eines schwarzen Brahmabullens nicht seinesgleichen hat, wenn er mit seinem mächtigen, oft auf die Seite hängenden Buckel und schwerem, tief geneigtem Kopf mitten auf der Hauptstrasse von Kathmandu daherschreitet. Aber was die allgemeine Eindrücklichkeit anbelangt, gehört der Preis dem grossgehörnten Watussi in Afrika.
In Kanada hatte ich das Vergnügen, nähere Bekanntschaft mit dem amerikanischen Bison und dem Moschusochsen zu machen, in Gegenden, wo sie noch wild leben. Und dieses Jahr weilte ich zum erstenmal im Lande der Yaks.
Der Yak ist für mich das Symbol eines der faszinierendsten, geheimnisvollsten Gebiete der Erde. Er ist ein stattliches Tier und, obwohl kurzbeinig und stämmig von Wuchs, verleihen ihm die langen, wallenden Haare seines Pelzkleides auf Schultern, an Flanken und Bauch und sein langer, dick gepolsterter Schwanz ein nahezu anmutiges Aussehen. Das dicke, glänzende Fell des schwarzen Yaks und das weiche, leicht gescheckte des « weissen » sind beide gleich reizvoll. Er ist ein verhältnismässig kleines Tier, nur etwa 4,6 Fuss hoch, mit grossem Kopf und schweren, höckrigen Schultern und kurzen, kräftigen Beinen. In kauernder Stellung zeigt seine Umrisslinie Ähnlichkeit mit einem Bisonbullen im kleinen.
Doch bei all dem ist der Yak ein ausserordentlich lebhaftes, leichtfüssiges Tier. Ich habe ihn mit der Anmut und Beweglichkeit einer Bergziege über Steine und Büsche springen sehen. Der Anblick einer den steilen, rauhen Berghang entlang eilenden kleinen Herde ist eine wahre Offenbarung. Die Tiere scheinen eher zu gleiten als zu laufen. Ihre Hufe sind fast unsichtbar; im günstigsten Fall schauen vom Bein 15-20 cm unter dem langen, zottigen Pelzhaar hervor. Yaks können sehr temperamentvoll sein, wie es schon mancher Karawanenführer zu seinem Schaden erfahren hat.
In Tibet und den angrenzenden Gebieten des Himalaya ist der Yak eine ökonomische Notwendigkeit, sowohl als Tragtier wie als Nahrungslieferant. Auf seinem Rücken gelangt die feine Wolle aus Tibet über die schneebedeckten Pässe nach Sikkim und Nepal, wo sie zu Garn gesponnen und zu Teppichen verwoben wird, und mit Verbrauchsgütern, Salz und Kolonialwaren für den tibetischen Haushalt beladen kehrt der Yak zurück. Er ist das einzige Lasttier, das auf den rauhen Bergpfaden und über Geröllhalden und Gletscher die bis auf 6000 m emporsteigenden Pässe zu überschreiten vermag. Hier sind Karawanen von zehn bis fünfzehn Yaks ein gewohnter Anblick, jedes Tier mit hölzernem Sattel, an dem auf beiden Seiten die grossen Warensäcke herabhängen; die Führer mit rotwollenen Troddeln an den Ohren und vielleicht einer ebensolchen langen, über die Brust herabbaumelnden Quaste.
Neben seiner Bedeutung als Transporttier ist der Yak wichtig als Milchlieferant. Aber auch sein Fleisch wird gelegentlich frisch gegessen, und in jedem tibetischen oder tibetisch-nepale-sischen Hause hängen geräucherte und getrocknete Yakfleischstreifen von den Holzsparren herab. Yakmilch ist von vortrefflicher Qualität und sehr reich an Butterfett. Sie besitzt einen etwas ausgeprägten Geschmack, aber ich fand sie sehr annehmbar; unvermischt oder mit meinem Kaffee oder zu Porridge. Was nicht unvermischt oder im Tee getrunken wird, wird in Tibet zu « Ghee » verarbeitet, einer dort gebräuchlichen, ziemlich ranzigen Butter. Es ist schade, dass in Tibet oder Nepal trotz guter Kuh- und Yakherden nirgends Käse hergestellt wird; ich glaube, dass Yakkäse sehr schmackhaft sein könnte. In Kashmir kaufte ich jeweils Wasserbüffelkäse in flachen Laiben von den Berghirten und fand ihn ausgezeichnet.
Leider gibt ein Yak sehr wenig Milch, nur einen Liter aufs Mal; deshalb wird vielenorts -jedenfalls im östlichen Nepal - eine Kreuzung zwischen Yak und Kuh, das sogenannte Dzo, als ausgesprochenes Milchtier in fast gleicher Zahl wie jene gehalten. In Westnepal ( Mustangbhot ) und in Ladak habe ich eine etwas andere Art von Dzo, für den Transport geeignet, getroffen. Die beiden Typen hängen von der Art der Kreuzung ab. Zur Kreuzung werden magere kleine Rinder verwendet ( wie ein Shorthornbastard ), die wenig oder kein Brahmablut in den Adern haben. Ein Dzo kann drei bis dreieinhalb Kilo Milch pro Melkung ergeben, ein grosser Vorteil gegenüber dem Yak, wenn auch die Qualität der Milch weniger gut ist. Yakmilch wird zum Trinken bevorzugt, Dzomilch zur Bereitung von Ghee. Gewöhnliche Kühe könnten das rauhe Klima nicht ertragen. Die Kreuzung verbindet die Zähigkeit des Yaks mit der grösseren Produktivität der Kuh, nicht zu reden vom ruhigeren, sanfteren Charakter des Bastards.
Ein Yakbulle besitzt normalerweise einen Wert von Fr. 75, eine Yakkuh einen solchen von Fr. 95. In der Region des Mount Everest ist der Preis infolge der Nachfrage von Bergsteigerexpeditionen nach frischem Fleisch bis auf Fr. 120 und Fr. 180 gestiegen. Nur bessergestellte Bauern besitzen grössere Herden von zehn bis fünfzehn Tieren aufwärts bis zu vierzig. Durchschnittlich werden zwei bis drei gehalten. Den Winter verbringen sie in den Dörfern auf gut 3000 m; im Frühjahr werden sie auf die Bergweiden oberhalb der Sommersiedlungen gebracht, die zwischen 4200 und 5500 m liegen. Hier reicht für die Bauern die Zeit zur Pflanzung und Ernte von Weizen für Brot und von Kartoffeln, welche die Hauptnahrung das Jahr hindurch bilden. Während der fünf Wintermonate werden die Yaks bei Heufütterung in Scheunen gehalten, welche das Erdgeschoss aller Häuser bilden und von wo die Wärme der Tiere in die darüberliegenden Wohnräume hinaufdringt. Auf dieser Höhe ist nur eine Heuernte möglich, eine strenge Arbeit, da nur etwa drei Wochen für den Schnitt zur Verfügung stehen.
Der Yak liefert auch eine gute Haut für Leder, aus welchem Saumzeug, Sattelsäcke, Riemen und Schuhsohlen gefertigt werden, während die langhaarige feine Wolle zu schweren Wolldecken, Stricken und Schnürsohlen für die knielangen Stoffstiefel der Sherpas oder Bhotias verarbeitet wird. Die Schuhe der Tibeter sind ganz aus Leder.
Endlich muss noch auf den Yakdung hingewiesen werden, welcher, an der Sonne getrocknet, den einzigen über der Baumgrenze verfügbaren wirtschaftlichen Brennstoff darstellt Langsam und sparsam brennend, wärmt er den Herd und die Hütte des Yakhirten.
Aber wenn er auch vor allem ein äusserst nützliches Tier ist, für mich wird der Yak mit seinem zottigen Pelzkleid immer von Romantik verklärt sein, untrennbar verbunden mit dem Glanz des Himalaya, mit Tibet und seinen rotgekleideten Lamas, mit den Karawanen, die heute noch wie zur Zeit des Marco Polo über die Eispässe stapfen auf der langen Handelsroute zwischen Indien und China.Übers, aus d. Englischen: F. Oe.