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Die Querflöte
Wer kennt sie nicht, die Oper "die Zauberflöte" von Mozart. Und wieviele Kinder sind dem Zauber der Flöte, welche mit den Tieren sprechen kann, schon erlegen. Kein anderes Instrument hat dieses unverkennbare, silberne Schillern im Ton und für kein anderes Blasinstrument sind so viele Stücke komponiert worden.
Die Querflöte wird als Soloinstrument, mit oder ohne Begleitung, als Ensembleinstrument und im Orchester verwendet. Aus der Barockzeit und der eigentlichen Klassik sind viele Stücke für Flöte überliefert. In der Romantik wurde sie hauptsächlich als Orchesterinstrument eingesetzt und nach 1900 wieder in allen möglichen Besetzungen.
Ein Holzblasinstrument
Früher war die Querflöte aus Holz, heute wird sie aus Silber, Gold oder anderen Metallen gebaut. Sie zählt zu den Holzblasinstrumenten. Dank ihrer einfach zu bedienenden Klappenmechanik ist sie eines der flinksten Blasinstrumente.
Das Querflötenspiel kann frühestens ab dem 7. Lebensjahr, besser ab dem 9. Lebensjahr, erlernt werden. Eine Abklärung mit der betreffenden Lehrkraft ist sehr zu empfehlen.
Der Querflöte fehlt ein eigentliches Mundstück. Das Anblasloch wird direkt an die Unterlippe gehalten. Die durch den Lippenspalt geblasene Luft erzeugt dann den Ton. Diese Art der Tonerzeugung verlangt viel Geduld, Übung und Durchhaltewillen.
Lippenform und Zahnstellung (Zahnspange!) sind ebenfalls entscheidend und müssen vorgängig sorgfältig von einer Fachperson abgeklärt werden.