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Triathlon. – Mit ihrem Triumph im Hyde Park bescherte Spirig der Schweiz nicht nur die erste Goldmedaille an den Spielen in London, sondern die 50. goldene Auszeichnung in der Geschichte der Olympischen Sommerspiele. Die dreifache Europameisterin gewann das Rennen nach einem wahren Hitchcock-Finale im Sprint gegen Lisa Norden. Dritte wurde die Australierin Erin Densham mit zwei Sekunden Rückstand. Die britische Topfavoritin Helen Jenkins, die Weltmeisterin von 2008 und 2011, musste sich mit Platz 5 begnügen.
Spirig traf als Achtzehnte nach dem Schwimmen mit den anderen Favoritinnen wie Jenkins oder Norden in der Wechselzone ein und verlor auf die besten Schwimmerinnen lediglich 1:07 Minuten. Nach der zweiten von sieben Runden mit dem Velo hatte die 30-Jährige bereits den Anschluss an die Spitze geschafft. Auf die abschliessende 10-km-Laufstrecke ging Spirig als Vierte; bereits zu diesem Zeitpunkt war der äusserst laufstarken Schweizerin eine Medaille kaum mehr zu nehmen.
Spirig, vor vier Jahren in Peking als Sechste Gewinnerin eines olympischen Diploms, gewann als zweite Schweizer Triathletin nach Brigitte McMahon (2000 in Sydney) Olympia-Gold im Triathlon. Die Zürcherin ist zudem erst die dritte Schweizer Sportlerin, die an Olympischen Sommerspielen Gold gewinnt. Christine Stückelberger hatte 1976 im Dressurreiten gewonnen.
Daniela Ryf, die als Helferin für Spirig selektioniert worden war, klassierte sich im 40. Rang und vermochte ihre Teamkollegin nach dem Schwimmen nicht zu unterstützen. Ryf war 25 Sekunden nach Spirig aus dem Wasser gekommen. (si)