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Es gibt auf dem Tattoomarkt eine unzählbare Anzahl von Tattoomaschinen. Selbstverständlich hat jeder Künstler und jede Künstlerin die beste Maschine die es auf der Welt für Geld zu haben ist.
Dies hat nichts mit Überheblichkeit zu tun, es ist ein Fakt. Irgendwie logisch, denn sonst würden sie nicht damit arbeiten. Einige finden es cool mit altem Werkzeug in Form von Haifishzahn-Nadel oder Bambus (wie sterilisiert man eigentlich Bambus?) zu tätowieren. Nicht nur dass ich diese Techniken nicht beherrsche, es geht mir etwas eifacher von der Hand wenn ich die modernsten und vor ALLEM die bewährtesten Techniken verwende. Es ist natürlich bewunderenswert wenn jemand mit zwei Steinen ein Feuer macht, und doch ist es schneller und sicherer wenn ein Feuerzeug benutzt wird. :)
Die Technik einer solchen Tattoomaschine könnte einfacher nicht sein. Bedenkt man/frau dass die Tätowierfarbe mit einem vertikalen Stich durch eine Nadel in die Haut getrieben wird, so wird schnell ersichtlich dass die Maschine wohl eine "Auf- und Abbewegung" machen muss um den beschriebenen Effekt zu erzielen.
Die Maschine hat hinten zwei kleine Kontaktschrauben oder gar zwei kleine Löcher. In diese wird eine Spannkuplung angehängt an dem das Verbindungskabel angemacht ist. Durch dieses Kabel wird per Fusspedal Storm zur Maschine geleitet.
Was geschieht mit diesem Storm? Die Basis der Tattoomaschine hat 2 Magnetspulen. An diesen ist, über eine Federung, der Amaturebar, auch Hammerkopf genannt, angebracht. Am Amaturebar wird die Nadel am Gumminippel angehängt und durch die Griffstange und das Griffstück geführt. Mit den Gummibändern wird die Nadelstange stabilisiert. Der Strom speisst die Magnetspulen und diese ziehen den Hammerkopf an sich heran, welche die Nadel mit einer Abwärtsbewegung in die Haut drückt.
Während dieser Abwärtsbewegung verlässt der Hammerkopf seine "Ruhestellung" und verliert den Kontakt zur Kontaktschraube. Ohne diesen Kontakt, verlässt der Strom die Magnetspulen und der Hammerkopf kehrt in seine Ruhestellung zurück und zieht die Nadel wieder aus der Haut.
Sobald der Hammerkopf seine Ruhestellung erreicht hat, trifft die Federplatte wieder auf die Kontaktschraube und kriegt sofort wieder einen Stromstoss und das Prinzip wiederholt sich von vorne. Die Repetitionsfrequenz variert, aber ca. 3'500 Stiche in der Minute sind's schon.
Dieses "Auf- und Abpeitschen" und das "Schlagen" an die Kontaktschraube verursacht diesen "Bzzz bzzz" Ton.
wie immer sind alle angaben ohne gewähr 5