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Personen mit einer Zöliakie haben eine genetische Vorbelastung (Prädisposition). Dadurch führt bei ihnen die Zufuhr von Gluten zu einer Schädigung der Dünndarmschleimhaut. Diese Schädigung führt zum Abbau der Dünndarmzotten, wodurch sich die Oberfläche des Darms verkleinert. Nährstoffe (Kohlenhydrate, Fette, Eiweisse, Vitamine und Mineralstoffe) können somit schlechter aufgenommen werden und stehen dem Körper nicht mehr ausreichend zur Verfügung. Diese Nährstoffdefizite lösen im Laufe der Erkrankung Mangelerscheinungen wie beispielsweise Eisenmangel und dadurch Folgeerkrankungen wie Blutarmut aus.
Betroffene sollten folgende Punkte beachten:
Meiden Sie strikt Weizen, Roggen, Gerste, Dinkel, Kamut, Grünkern, Einkorn und alle daraus hergestellten Lebensmittel.
Lesen Sie bei Fertigprodukten die Deklaration.
Mittlerweile ist ein grosses Sortiment an glutenfreien Lebensmitteln auf dem Markt: Orientieren Sie sich am Schweizer Allergiegütesiegel und am Glutenfrei-Symbol (durchgestrichene Ähre).
Weitere Informationen für Betroffene oder Interessierte erhalten Sie unter: http://www.zoeliakie.ch/