Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03563.jsonl.gz/3094

Weitere Preise & Veranstaltungen

Schweizer Fernsehfilmpreis

Der Schweizer Fernsehfilmpreis ehrt Schweizer Schauspielerinnen und Schauspieler für die beste Hauptrolle oder die beste Nebenrolle in einer Schweizer Fernsehproduktion. Vier Kategorien sind mit je CHF 10’000.- dotiert.
Der Preis wird von einer Jury aus Vertreterinnen und Vertretern der SWISSPERFORM und der Solothurner Filmtage vergeben. Er ist gestiftet von der SWISSPERFORM.
Der Schweizer Fernsehfilmpreis besteht seit 2001. Er wird 2017 zum siebten Mal im Rahmen der Solothurner Filmtage verliehen.
Die feierliche Preisverleihung mit Laudatio findet am Sonntag, 22. Januar 2017 um 17:00 Uhr in der Reithalle statt. Durch die Preisverleihung führt der Schauspieler Leonardo Nigro.
Die Preisträgerinnen und Preisträger 2017
Noémie Schmidt
Weibliche Hauptrolle in «La lumière de l'espoir»
Noémie Schmidt absolvierte die internationale Theaterschule Lassaâd in Brüssel. Ihre ersten Schritte in der Filmwelt machte sie im Kurzfilm «Coda» (Ewa Brykalska), für den sie am Festival Premier Plans in Angers als beste Schauspielerin gewürdigt wurde. Im Jahr 2014 wurde sie ausgewählt, in der internationalen Serie «Versailles» (Jalil Lesper) Henriette zu verkörpern. In «L’étudiante et Mr Henri» (Yvan Calderac) spielte sie die Rolle der Constance an der Seite von Claude Brasseur und wurde dafür für die Césars Révélations 2016 nominiert. Im Moment ist sie mit Dany Boon in «Radin» (Fred Cavayé) zu sehen.
Pasquale Aleardi
Männliche Hauptrolle in «Gotthard»
Pasquale Aleardi wurde 1971 in der Schweiz geboren. Seit seiner Ausbildung an der Theaterhochschule Zürich spielte er in mehr als achtzig nationalen und internationalen Kino- und Fernseh-Produktionen mit, u.a. in «Resident Evil» (Paul W. S. Anderson), «Grounding» (Michael Steiner), in der Serie «Schicksalsjahre» u. v. m. Am New Yorker Broadway spielte er 2014 die männliche Hauptrolle in dem Musical «Chicago» am Ambassador Theatre. Seit Frühjahr 2014 ermittelt er ausserdem als Kommissar für die ARD in einer eigenen Krimireihe, der Verfilmung der Bestseller-Romane um «Kommissar Dupin».
Liliane Amuat
Weibliche Nebenrolle in «Lotto»
Liliane Amuat wurde 1989 in Zürich geboren. Nach dem Schauspielstudium am Max Reinhardt Seminar war sie vier Jahre am Burgtheater Wien engagiert, 2015 wechselte sie ans Theater Basel, wo sie aktuell in «Drei Schwestern» von Simon Stone zu sehen ist. 2015 spielte sie zwei Kinohauptrollen in «Skizzen von Lou» von Lisa Blatter und «Der Frosch» von Jann Preuss. Dieses Jahr folgte der Fernsehfilm «Lotto» von Micha Lewinsky, mit dem sie bereits bei «Junge Talente» 2011 zusammenarbeitete.
Mike Müller
Jurypreis für seine Rolle in der Serie «Der Bestatter»
Mike Müller wurde 1963 geboren und ist in Olten aufgewachsen. Studium der Philosophie in Zürich und Mitgründung Theatergruppe Olten. Ab den 1990er-Jahren in der freien Theaterszene in Zürich tätig, u. a. bei der «OffOff-Bühne», «Mass&Fieber» und in anderen Formationen, häufig im Theaterhaus Gessnerallee. Parallel dazu engagierte er sich seit dessen Gründung beim Casinotheater Winterthur und war immer wieder Gast am Schauspielhaus Zürich und am Theater Neumarkt. Seit dem Jahr 2000 war er regelmässig Co-Autor verschiedener unplugged-Formate mit Barbara Weber, erlernte bei «Viktors Spätprogramm» die TV-Arbeit und spielte in diversen Schweizer Filmen.
Filmbildung jetzt!

Die 52. Solothurner Filmtage widmen dem Thema Filmbildung gemeinsam mit FOCAL
und dem Verein cineducation.ch
eine öffentliche Tagung. Internationale und Schweizer Fachpersonen diskutieren über neue Filmbildungsinitiativen im In- und Ausland.
Di 24.1.
Kino im Uferbau 10:15 – 12:45
Lesen – Schreiben – Film verstehen. Filmbildung jetzt!
Bewegte Bilder sind allgegenwärtig - im digitalen Zeitalter ist Film das Medium für Information, Unterhaltung, Bildung und Kunst. Ein komplexes und mächtiges Medium mit einer eigenen Sprache, die es zu verstehen gilt. Die EU hat sich der Filmbildung angenommen, und in fast allen Ländern Europas gibt es Organisationen, die den analytischen und kreativen Umgang mit Film in Schulen und darüber hinaus fördern. Eine Chance für Politik und Filmbranche in der Schweiz, aus diesen Erfahrungen zu lernen und wirksame Strukturen für das Filmpublikum und Filmverständnis der Zukunft zu schaffen.
Mit: Sarah Duve (Vision Kino, Deutschland), Christian Georges (e-media.ch, Schweiz), Mark Reid (British Film Institute, Grossbritannien). Moderation: Marcy Goldberg (Filmhistorikerin).
Eine Podiumsdiskussion der Solothurner Filmtage und FOCAL
, in Zusammenarbeit mit cineducation.ch
.
Kino im Uferbau 11:30
Pas vu pas pris, von Frédéric Mermoud, Spielfilm, CH/F, 13'
Der Kinderfilmklub Zauberlaterne präsentiert eine neue Folge der Serie «Kleine Kinoschule», in Anwesenheit von Frédéric Mermoud.
Kino im Uferbau 14:15 – 15:30
Filmemachen will früh gelernt sein: Case Study Filmkids
Der Verein filmkids.ch
organisiert Workshops und Lager rund ums Filmemachen in der Schule und der Freizeit. Zum 10-jährigen Jubiläum hat filmkids.ch
mit 60 Jugendlichen einen abendfüllenden Spielfilm produziert. Im einjährigen Experiment, in dem Kinder zwischen 10 und 18 Jahren ihr Talent zeigen, werden die Grenzen zwischen Frühförderung und professioneller Kinofilmproduktion ausgelotet. Was ist das Fazit dieses ambitionierten Projekts?
Mit: This Lüscher (Filmregisseur), Simone Häberling (Produzentin), Ralph Etter (Autor, Regisseur), Virginia Rusch (Filmwissenschaftlerin).
Moderation: Marcy Goldberg (Filmwissenschaftlerin)
Kino im Uferbau 16:00 – 16:45
Junge Talente: Schauspiel-Karrieren früh lancieren
Sechs vielversprechende junge Schweizer Schauspieltalente erhalten 2017 die Möglichkeit ihre Karriere zu lancieren. Die zwei «Ehemaligen» und inzwischen erfolgreichen Talente Liliane Amuat und Sven Schelker präsentieren die aktuellen Jungen Talente, die von den Filmschaffenden Katalin Gödrös, Cihan Inan und Jann Preuss inszeniert wurden.
Mark Reid
Mark Reid ist Leiter des UK Learning Programms am British Film Institute (BFI). 1998 kam Mark Reid als ausgebildeter Lehrer zum BFI, um die Master-Fernstudiengänge für Medienlehrer aufzubauen. 2006 übernahm er das Education Department von Cary Bazalgette und entwickelte das Filmbildungsprogramm am BFI Southbank. Mit der FLAG (Film Literacy Advisory Group) leitete er die Studie «Screening Literacy» (2013) und das Programm «Framework for Film Education in Europe» (2015).
Sarah Duve
Sarah Duve studierte Rechtswissenschaften. Begleitend dazu übte sie diverse Tätigkeiten bei Spielfilmproduktionen aus. In 2004 wurde sie von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien mit den Gründungsvorbereitungen von Vision Kino betraut. Seit Mai 2005 ist sie Geschäftsführerin der Vision Kino gGmbH - Netzwerk für Film- und Medienkompetenz.
Christian Georges
Christian Georges ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der interkantonalen Erziehungsdirektorenkonferenz der Westschweiz und des Tessins (CIIP). Er ist Journalist und Filmkritiker und organisiert die Medienwoche an den Schulen in der Westschweiz. Er ist ausserdem Verantwortlicher der Website für Medienbildung www.e-media.ch
.
This Lüscher
Der Schweizerisch-Niederländische Filmregisseur, («Hoselupf», «Rider Jack») arbeitet seit 10 Jahren für Filmkids.ch und amtiert beim aktuellen Spielfilmprojekt als Creative Producer. Lüscher engagiert sich ausserdem als Vorstandsmitglied beim Verband cinéducation.ch und bei den Schweizer Jugendfilmtagen aktiv für die theoretische und praktische Filmbildung in der Schweiz.
Simone Häberling
Film- und Transmedia Producerin Simone Häberling («Sennentuntschi», «Der Polder») castete 2003 die Knaben für den Kino-Hit «Mein Name ist Eugen» von Michael Steiner und wusste sofort, dass sie eine ein Angebot für Kinder und Jugendliche bieten will: «Filmkids.ch
». Die diplomierte Kulturmanagerin ermöglichte seither mehr als 700 Jugendlichen ihre eigenen Talente zu entdecken und weiterzuentwickeln.
Ralph Etter
Ralph Etter ist Autor und Regisseur. Sein Abschlussfilm «Wackelkontakt» an der ZHDK gewann international renommierte Preise. Danach führte er Co-Regie für den Kinofilm «Cargo». Die Filmvermittlung ist ein wichtiger Bestandteil seiner Arbeit. Dabei sind über 50 Spiel- und Dokumentarfilme entstanden. Seit 2010 ist er Mitglied der Schweizer Filmakademie, sowie im Auswahlgremium der Berlinale für die Sektion «Generation» tätig.
Virginia Rusch
Virginia Rusch studiert im Master Netzwerk Cinema an den Universitäten Zürich und Lausanne. Daneben arbeitet sie im Postproduktionsbereich bei der diagonal GmbH in Zürich, wo sie auch Filmproduktionen mitorganisierte und in der Drehbuchberatung tätig war. In ihrer Freizeit programmiert sie Reprisen Zyklen fürs Kino Cameo in Winterthur und wirkt in kleineren Bühnen- und Filmprojekten mit.
Sven Schelker
Der Schauspieler Sven Schelker hat das Studium der Schauspielerei an der Otto-Falckenberg-Schule in München absolviert. Seit 2012 ist Schelker Ensemblemitglied des Thalia-Theaters in Hamburg. Sein Filmdebüt hatte Sven Schelker 2014 in Stefan Haupts international ausgezeichneten Film «Der Kreis». Für seine Rolle des Travestiekünstlers Röbi Rapp erhielt er auf der Berlinale 2015 den «Shooting Stars Award» der European Film Promotion (EFP) und im März desselben Jahres den Schweizer Filmpreis als «Bester Darsteller».
Liliane Amuat
2008 wurde die 18-jährige am Max Reinhardt Seminar in Wien aufgenommen. Im 3. Studienjahr wurde sie 2011 ins Ensemble des Wiener Burgtheaters engagiert, wo sie bis 2015 fest engagiert war. 2014 wurde sie mit dem Junge Talente Preis gekürt und wirkte in diversen Filmen mit («Achtung, fertig, WK»). In Hauptrollen ist sie in den Kinofilmen «Skizzen von Lou» und «Der Frosch» zu sehen.
Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit FOCAL und cineducation.ch, dem Verein zur Förderung der Filmbildung, organisiert. Sie wird unterstützt von Arena Cinemas, FOCAL und ProCinema.