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HOLLIGER Wohnüberbauung Baufeld U2, Bern
Info
Die Gestalt des genossenschaftlichen Wohnhauses wird durch eine markante, nach Süden hin orientierte «terrasse commune» ausgebildet, welche sowohl als Erweiterung des Wohnzimmers als auch zur Erschliessung dient. Diese wird durch das Einschneiden vertikaler Gärten und einer räumlichen Aufweitung mit Treppe in den Garten architektonisch differenziert ausformuliert und tritt als filigranes, das Haus zusammenfassendes Stahlgestell in Erscheinung. Von hier aus werden die Wohnungen im Längsbau betreten, welche über einen die beiden Fassaden verbindenden Wohnraum verfügen. Die Kombination aus Spännererschliessung und Laubengang ermöglicht einen kompakten und effizient organisierten Baukörper sowie eine klar definierte Adressbildung durch einen gemeinschaftlichen Hauseingang, der auf städtebaulicher Ebene den oberen mit dem unteren Teil des Areals verknüpft. Aus dieser räumlichen Struktur ergeben sich im Erd- und Tiefgeschoss fünf Maisonettewohnungen, die die Qualitäten von kleinen Reihenhäusern besitzen. Sowohl die Wohnungen im Turm als auch im Längsbau sind um eine zentrale Wohnküche arrangiert, an welche die nutzungsoffenen Individualzimmer angelagert sind. Im Inneren lassen sich die Wohnungen bei Bedarf über «Geheimtüren» miteinander verbinden.