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FIFA-Präsident Sepp Blatter hat erneut eine Quotenregelung ins Gespräch gebracht, die den Einsatz sechs einheimischer Spieler zu Beginn jeder Partie im Klubfussball vorsieht. Der Weltverband hatte die sogenannte 6+5-Regel nicht durchsetzen können, weil sie mit dem Arbeitsrecht in der Europäischen Union nicht vereinbar war.
«Das letzte Wort ist allerdings nicht gesprochen», schrieb Blatter in seiner Kolumne für das wöchentliche FIFA-Magazin. Er begründete dies mit einem Gutachten, wonach eine Quotenregelung mit geltendem Recht vereinbar sei.
Blatter erläuterte, welche Vorteile eine 6+5-Regel aus seiner Sicht bieten würde. Er nannte die Verbesserung der Balance zwischen Klub- und Nationalmannschaften, die Wahrung der nationalen Identität der Klubs und die Steigerung der Motivation bei Vereinen, auf eigene Nachwuchsspieler zu setzen.
Wenn es so weit komme, «dass hoffnungsvolle Nachwuchsspieler keine Bewährungschance erhalten, weil ihnen ausländische Arbeitskräfte den Platz im Team wegnehmen, geht es zu weit», schrieb der FIFA-Präsident. (pre/si)
19. Dezember 1983: Aus einer Vitrine des brasilianischen Fussballverbands wird die Coupe Jules Rimet gestohlen. Die Diebe schmelzen den historischen WM-Pokal ein. Eine erste Entführung hatte er noch überlebt – dank der Spürnase des englischen Hunds «Pickles».
Den Zweiten Weltkrieg übersteht der 1930 erstellte WM-Pokal unbeschadet. Die 35 Zentimeter hohe und 3,8 Kilogramm schwere Statue wird während Jahren vom italienischen FIFA-Funktionär Ottorino Barassi versteckt – in einer Schuhschachtel unter dem Bett.
Erst acht Jahre alt ist das Prunkstück aus vergoldetem Sterlingsilber zu diesem Zeitpunkt und heisst noch schlicht «Coupe du Monde», Weltpokal. Erst nach dem Krieg wird er im Gedenken an den verstorbenen FIFA-Präsidenten Jules Rimet benannt, dem …