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Makronährstoffe: Energie für den Körper
Kohlenhydrate
sind Zuckerverbindungen, die einfacher oder komplex sein können. Komplexe Kohlenhydrate findet man als Stärke in Getreide, Nudeln und Kartoffeln, aber auch in Obst und Gemüse. Einfachere Zuckerverbindungen gelangen zum Beispiel mit süssen Speisen und Getränken in den Körper. Traubenzucker ist die einfachste Zuckerverbindung. Weil sie nicht erst über die Verdauung aufgeschlossen werden muss, steht sie dem Körper sofort über den Blutkreislauf zur Verfügung. 55–60 % unserer Energiezufuhr sollte aus komplexen Kohlenhydraten stammen.
Eiweiss
ist ein Grundbaustein unserer Zellen. Über die Nahrung liefern Eiweisse, auch Proteine genannt, unserem Körper wichtige Aminosäuren. Als Energiequelle dienen sie ihm nur in Notsituationen, wie bei einer Nulldiät ohne körperliche Bewegung, indem er eiweissreiches Muskelgewebe abbaut. Eiweissreiche Lebensmittel sind Eier, Fleisch, Fisch und Milchprodukte, aber auch Hülsenfrüchte, Nüsse und Getreide.
Fett
hat einen sehr hohen Energiegehalt. Wir nehmen es – meist zu viel davon – mit Wurst, Käse, Fisch, aber auch mit Schokolade, Oliven oder Nüssen zu uns. Bewegen wir uns dann dauerhaft zu wenig, werden wir übergewichtig oder sogar krank. Aber Fett ist nicht gleich Fett. Manche sind ungesund, wie Transfette in Frittiertem, andere tun uns gut, wie die Omega-3-Fettsäuren in Seefisch. Mehr als ein Drittel unserer Energiezufuhr sollte trotzdem nicht durch Fette gedeckt werden.