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Messianic Center St. Gallen (MCS) – Hope for the Nations
anderer Name: Messianisch Christliches Center St. Gallen
Gründer von Hope for the Nations war Hanspeter Vogt (1935-2019). Hanspeter Vogt war Sohn des bekannten Flüchtlingspfarrers Paul Vogt (1900-1984) und erlernte den Beruf des Primarlehrers. Im Jahr 1971 fühlte sich Hanspeter Vogt zur Arbeit mit Drogensüchtigen berufen und konnte im Jahr 1972 ein Haus der Stiftung Gott hilft auf dem Nieschberg bei Herisau mieten und die christliche Drogenrehabilitation Best Hope begründen.
Zusammen mit Walter Bachmann, der im Jahr 1980 zur Drogenrehabilitation in Best Hope eintrat, begründete Hanspeter Vogt im Jahr 1994 die Dienstgemeinschaft Hope for the Nations, welche sich gegen Antisemitismus und für ein besseres Verhältnis zu Israel und Judentum stark macht.
Im Jahr 1994 gründeten Menschen aus dem Umfeld von Best Hope, unter ihnen auch Hanspeter Vogt, die neocharismatische Kaleb-Gemeinde in Herisau. Hope for the Nations wurde zum Dienstzweig der Kaleb-Gemeinde.
Die Kaleb-Gemeinde initiierte im Jahr 1995 die Christliche Schule Kaleb CSK, die im Jahr 2005 als Schule Visionja eine unabhängige christliche Schule wurde.
Im Jahr 1997 wurde Walter Bachmann Leiter des Messianic Center St. Gallen.
Nachdem sich die Kaleb-Gemeinde nach dem Jahr 2000 in ein Netzwerk von unabhängigen Hausgemeinden aufgeteilt hat, wurde die Dienstgemeinschaft Hope for the Nations im Jahr 2003 ein Teil des Messianic Center St. Gallen.
Das Messianic Center St. Gallen vertritt eine neocharismatische Theologie mit messianisch-jüdischer Ausrichtung.
Die von ihren Gegnern so genannte Ersatztheologie, die seit der Alten Kirche übliche Übertragung von Aussagen der Bibel zu Israel auf die christliche Gemeinde, wird ausdrücklich abgelehnt.
Das Messianic Center St. Gallen feiert den Sabbat und die jüdischen Feste.
Das Messianic Center St. Gallen ist als Hausgemeinde strukturiert.