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Violeta Bava (Argentinien) arbeitet erneut bei Visions du Réel Industry, wo sie seit 2018 tätig ist, und setzt ihre Zusammenarbeit mit dem Festival als neues Mitglied der Auswahlkommission fort. Als Produzentin mit 20 Jahren Erfahrung im Programming des Internationalen Filmfestivals von Buenos Aires (BAFICI) und Ko-Direktorin des Buenos Aires Lab (BAL) ist sie auch die Gründerin von Ruda Cine, der Firma, die Filme von Milagros Mumenthaler, Martín Rejtman, Dominga Sotomayor und Eduardo Williams produziert hat. Violeta Bava ist lateinamerikanische Beraterin für die Mostra von Venedig und den Markt von Venedig, Studienleiterin am Torino FeatureLab, Gastkuratorin beim New Zealand International Film Festival, Programmerin beim International Film Festival & Awards Macau und Programmberaterin für das New York Film Festival.
Emmanuel Chicon ist seit 2010 Mitglied der Auswahlkommission von Visions du Réel. Er hat als Journalist und Filmkritiker gearbeitet, insbesondere als Dokumentarfilmkritiker für L'Humanité, und führte bei gegen zwanzig Radiodokumentationen für France Culture, RFI und RTBF Regie. Er ist zudem punktuell für die Abteilung Cinéma/Cinéma du réel der HEAD (Genf) im Bereich Sound Writing tätig und engagiert sich im Filmemacher*innen- Kollektiv Sans Canal Fixe mit Sitz in Tours und in der La Fabrique documentaire von Paris.
Nach ihrer Dissertation zum Thema «Eurimages und das neue europäische Kino» und ihrer Initiation in die Welt der Filmfestivals an der Cineteca di Bologna, stiess Rebecca De Pas zum FID Marseille, wo sie 11 Jahre lang als Programmerin und Ko-Direktorin des FIDLab arbeitete. Derzeit ist sie Programmberaterin der Viennale und Mitglied der Auswahlkommission für die Berlinale Talents, nachdem sie als Mentorin für das Feature Expanded Training Program, künstlerische Leiterin der Journées Cinématographiques Dionysiennes und Leiterin des Ex Oriente Film Trainingsprogramms fungierte. Rebecca De Pas hat auch mit dem Internationalen Filmfestival von La Roche-sur-Yon, der Sektion Orizzonti der Mostra von Venedig, dem Filmfestival der Riviera Maya in Mexiko-Stadt und dem Pariser Umweltfilmfestival zusammengearbeitet.
Javier Martín (Spanien/Frankreich) war von 2002 bis 2019 als Programmer für das Forum des Images in Paris tätig und hat im gleichen Zeitraum auch zahlreiche Festivals programmiert, darunter die Quinzaine des Réalisateurs, die Berlinale und Cinéma du Réel. Gegenwärtig ist er u.a. Mitglied des Auswahlkomitees des Festivals von San Sebastián und dessen Delegierter für Lateinamerika. Ausserdem evaluiert er Projekte für das Koproduktionsforum und für das Ikusmira Berriak, einem Residency-Programm des Tabakalera – San Sebastián's International Centre for Contemporary Culture.
Alice Riva war von 2015 bis 2019 Ko-Programmerin und Ko-Betreiberin des Cinéma Spoutnik in Genf. 2018 arbeitete sie am Locarno Film Festival für Locarno Pro. Sie ist Absolventin der HEAD in Genf und gehört seit 2019 zum Lehrer*innen-Team der Filmabteilung. Sie hat auch an mehreren Filmdrehs mitgewirkt, darunter Cemetery of Splendour von Apichatpong Weerasethakul, wo sie als Assistentin befind-the-scenes wirkte.
Elena López ist eine spanische Künstlerin und Filmemacherin. Seit 2008 lebt sie in die Schweiz, wo sie an der Kunst- und Designhochschule HEAD (Haute Ecole d’Art et de Design) Film und an der Universität Genf vergleichende Literaturwissenschaft lehrt. Sie ist ebenfalls als Programmgestalterin für Filmfestivals wie Entrevues Belfort (Frankreich), das Sevilla European Film Festival (Spanien) und Visions du Réel (Schweiz) tätig, wo sie seit 2017 Mitglied des Auswahlgremiums ist. Ihre Kurzfilme (Pueblo, Las visceras, Los que desean) wurden auf renommierten Filmfestivals wie der Directors' Fortnight in Cannes und dem Filmfestival von Locarno gezeigt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.
Die Cinémathèqie française, die kolumbianische Cineteca und das Internationale Filmfestival von Gijon (Spanien) haben ihrem Werk Retrospektiven gewidmet. 2019 hatte sie ihre erste Einzelausstellung im Domium Art Center in Salamanca (Spanien).
Derzeit arbeitet sie an ihrem ersten Spielfilm El agua, für den sie an der Künstlerresidenz Cinéfondation der Filmfestspiele von Cannes teilnahm.
Bruni Burres entwickelt und realisiert seit über 25 Jahren innovative Projekte an der Schnittstelle von Kunst, Kultur, Menschenrechten und sozialer Gerechtigkeit. Sie ist Senior-Beraterin des Dokumentarfilmprogramms des Sundance Institute, Mentorin und Partnerin des Close-Up Documentary Training Programms für aufstrebende Filmemacher*innen aus dem Nahen Osten und Nordafrika und Beraterin für den Good Pitch der Doc Society. Von 1991 bis 2008 leitete sie das Festival Human Rights Watch, das sie auch mitbegründete. Bruni Burres ist Co-Drehbuchautorin und Associate Producer von Beyond My Grandfather Allende, der bei den Filmfestspielen von Cannes 2015 als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet wurde, und Co- Drehbuchautorin und Produzentin von Mohamed Siams Whose Country?. 2018 war sie Produktionsberaterin für fünf von Netflix produzierte Kurzfilme.
Marina Drozdova hat die Universität Moskau absolviert. Sie arbeitet als Filmkritikerin, Forscherin in Filmarchiven und Autorin sowie als Regisseurin und Produzentin historischer Dokumentarfilme. Ihre Filmografie umfasst die Mitarbeit an mehr als 50 Dokumentarfilmen über Geschichte und Filminnovationen des letzten Jahrhunderts. Sie hat zudem eine literarische Serie von fünf experimentellen Romanen geschrieben, in denen die Geschichte des Kinos die Haupthandlung darstellt. Marina Drozdova ist Mitglied des Auswahlkomitees des Internationalen Filmfestivals Flahertiana (Perm, Russland) und der FIPRESCI.
Hicham Falah absolvierte die Louis-Lumière-Schule in Paris und ist heute als Regisseur und Kameramann tätig. Nach zwei kurzen Spielfilmen, L'Attention (Frankreich) und Balcon Atlantico (Marokko), schrieb er den langen Spielfilm Le Temps des camarades (Marokko) und wirkte an gegen 30 Dokumentarfilmen für spezialisierte Fernsehsender mit. Zusätzlich zu seiner Tätigkeit als Autor, Lehrer und Produzent arbeitet er für verschiedenen Kultur- und Kino-Veranstaltungen in Frankreich und Marokko. Seit 2008 ist er künstlerischer Leiter des Internationalen Frauenfilmfestivals Salé, seit 2012 Direktor des Internationalen Dokumentarfilmfestivals Agadir und dessen Programmen zur Förderung und künstlerischen Begleitung von marokkanischen und afrikanischen Nachwuchsfilmemacher*innen, namentlich des Dokumentarfilm-Hub FIDADOC, der panafrikanischen Schreib-Residency und des Workshops Produire au sud Agadir, der in Partnerschaft mit dem Festival des 3 continents (Nantes) organisiert wird. Von 2018 bis 2019 entwarf und implementierte er Sisters in Film – MENA, ein Empowerment-Programm für Filmemacherinnen in der MENA- Region, das im Rahmen von MedFilm (einem von der Europäischen Union ko-finanzierten Regionalprogramm der UNESCO) durchgeführt wurde. Seit 2019 ist er künstlerischer Koordinator von SENTOO, einem panafrikanischen Programm zur Förderung des Filmschaffens und von Süd-Süd-Koproduktionen, das von den Filmzentren mehrerer nord- und westafrikanischer Länder initiiert und geleitet wird.
Ellie Jo ist die ausführende Produzentin des DMZ International Documentary Film Festival (alias DMZ Docs). In den letzten 15 Jahren engagierte sie sich für Independent- und Dokumentarfilme und war in so verschiedenen Bereichen wie Produktion, internationaler Vertrieb, Verleih, Filmveranstaltungen, Publikationen und Übersetzung tätig. Sie arbeitete für das Busan International Film Festival und war Projektmanagerin für den Asian Film Fund und den Asian Project Market, wo sie aufstrebende Filmemacher*innen unterstützte. Sie war zudem ausführende Produzentin der KBS Busan-Spezial- Dokumentarserie Power of Asian Cinema (10 Folgen). 2019 stiess sie als Mitglied des Programmkomitees zu DMZ Docs und gründete DMZ Industry. Jo arbeitet derzeit an der offiziellen Einführung von Good Pitch Korea.