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Elefantenjagd in Afrika, Affärengerüchte, Vaterschaftsklage und ein teurer Hofstaat obwohl die Spanier schmerzhaft sparen müssen. König Juan Carlos sorgte im letzten Jahr oft für negative Schlagzeilen (siehe Videos).
Kein Wunder, dass er in der Bevölkerung seines Landes stark an Popularität verloren hat. Das zeigt die am Sonntag publizierte Umfrage der linksliberalen Zeitung «El País» nun schwarz auf weiss. Der 75-jährige Monarch landete in einer Beliebtheitsskala noch hinter den Inspekteuren des Finanzamts.
Kronprinz Felipe ist deutlich beliebter als der König
Und nicht nur das: sein Sohn, Kronprinz Felipe, kommt beim Volk deutlich besser an als der König selber. 53 Prozent der Befragten stören sich an der Amtsführung des Königs, 42 Prozent hiessen sie gut. Felipe erreicht eine Zustimmung von 61 Prozent, nur 33 Prozent lehnen seine Art ab.
Die Umfrage wurde gemacht, noch bevor die Königstochter Cristina wegen ihrer möglichen Verwicklung in einen Finanzskandal von einem Ermittlungsrichter zu einer Beschuldigten erklärt wurde. Juan Carlos habe vor allem bei den Wählern der Sozialisten und bei den jungen Leuten an Sympathien verloren, berichtete «El País». Seine Beliebtheitswerte seien derzeit noch schlechter als vor einem Jahr nach dem Bekanntwerden seiner Teilnahme an einer umstrittenen Elefantenjagd in Afrika.