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Die neue Technologie ermögliche es, Kunststoff endlos zu recyceln und dabei Eigenschaften beizubehalten, die denen von Neuware nahezu gleichwertig seien. Obwohl es bereits recycelte PET-Flaschen auf dem Markt gebe, könnte diese neue Technologie dazu beitragen, die recycelte Menge an PET-Kunststoff zu erhöhen, hiess es weiter.
Voraussetzung dafür sei allerdings, dass sie im industriellen Massstab entwickelt werden könne. Möglich wurde die Entwicklung gemässe Nestlé dank einer Zusammenarbeit mit den Konkurrenten L’Oréal, Suntory Beverage & Food Europe sowie PepsiCo im Rahmen eines globalen Konsortiums. Das neue Verfahren entwickelte der französische Biochemie-Konzern Carbios.
Die Carbios-Technologie nutzt Enzyme von natürlich vorkommenden Mikroorganismen, um PET-Kunststoff in seine Bestandteile aufzuspalten, die dann wieder in neuen, neuwertigen Kunststoff umgewandelt werden können, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Einzigartig daran sei, dass dieses Verfahren die Herstellung von recyceltem PET aus jeder Art von PET-Kunststoff ermögliche, unabhängig von Farbe oder Komplexität. Dadurch könnten mehr Arten von PET-Kunststoff recycelt werden, die andernfalls im Abfall landen oder verbrannt werden würden, wodurch ein endloser, vollständig geschlossener Kreislauf für das Kunststoffrecycling entstehe.
Neben Nestlé haben auch die anderen Mitglieder des Konsortiums genutzt, um Musterflaschen für ihre Produkte herzustellen.