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Das Wichtigste in Kürze
- Der Bundesrat hat einen Aussenwirtschaftsbericht für 2021 verabschiedet.
- Die diesbezüglichen Ziele sieht er als weitgehend erreicht an.
- Der Abbruch der Verhandlungen über das EU-Rahmenabkommen stellt aber eine Ausnahme dar.
Der Bundesrat sieht die Ziele der Schweizer Aussenwirtschaftspolitik für das Jahr 2021 als weitgehend erreicht an. Dies geht aus dem Aussenwirtschaftsbericht für das vergangene Jahr hervor, den er am Mittwoch verabschiedet hat. Als bedeutende Ausnahme nennt die Landesregierung darin den Abbruch der Verhandlungen über ein Rahmenabkommen mit der EU.
Die wirtschaftliche Erholung von den Verwerfungen durch die Pandemie habe sich fortgesetzt, schreibt die Landesregierung im Bericht. Die zunehmenden Spannungen auf internationaler Ebene und der Trend zur Abschottung stellten jedoch einen Unsicherheitsfaktor dar.
Erholung von Partnerländern wichtig
Einen Schwerpunkt setzt der Bundesrat bei der wirtschaftlichen Entwicklungszusammenarbeit – dieser ist entsprechend das Schwerpunktkapitel des Berichts gewidmet. In Entwicklungs- und Schwellenländern verschärfe die Pandemie die Armut und führe zum Verlust von Arbeitsplätzen.
Auch für die Schweiz sei die Krise erst ausgestanden, wenn sie global unter Kontrolle sei, betonte der Bundesrat im Communiqué zum Bericht. Für die Schweiz sei wichtig, dass sich beispielsweise Partnerländer wie Südafrika oder Kolumbien möglichst rasch von der Krise erholten.