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Im Oktober wird die Nachrichtenflut immer grösser! Der Schweizer Christoph Burger konnte bei den Finn einen weiteren prestigeträchtigen Sieg verbuchen. In Lausanne fand die Women Sailing Champions League bei schwachem Wind statt, wodurch die Veranstaltung aber nichts von ihrer Attraktivität einbüsste. Und in Scarlino (Italien) schlossen die TF35 ihre Saison ab: Realteam gewann die letzte Etappe und Alinghi Red Bull Racing bestätigte ihren ersten Rang in der Gesamtwertung.
Die Finn ist nach wie vor eine konkurrenzstarke Klasse mit vielen, in der Regel gut aufgestellten Spezialistinnen und Spezialisten. Auf dem Gardasee besonders gut segelte vergangenes Wochenende Christoph Burger und übernahm am International Finn Cup, einem der grossen Klassiker dieser Disziplin, die Führung einer Flotte von 71 Booten.
Die Women Sailing Champions League in Lausanne war mit 24 teilnehmenden Frauencrews ein voller Erfolg. Leider erlaubte der Wind nur sechs Wettfahrten pro Team. Livia Naef und ihre Crew vom Yacht Club Arbon sind die ersten Schweizerinnen und liegen auf dem vierten Platz, nur wenige Punkte hinter dem Podest.
Erfolgreicher Abschluss für Realteam
Die TF35 haben den zweiten Teil der Saison abgeschlossen. Während Alinghi Red Bull Racing bereits vor der letzten Etappe als Siegerin feststand, kämpften die anderen Mannschaften um den Sieg in der letzten Runde. Realteam bestätigte seine Überlegenheit an den Grand Prix und holte sich nach vier Veranstaltungen zum zweiten Mal Gold. Die Mannschaft von Jérôme Clerc ist damit Gesamtzweite, gefolgt von Spindrift von Yann Guichard, der in der zweiten Saisonhälfte zu einer hervorragenden Form zurückgefunden hat.