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Kanton Graubünden
Chantun Grischun
Cantone dei Grigioni
Die Regierung
genehmigt ein Projekt der Gemeinde Scuol für die Verbauung des Wildbachs Val Triazza. Zudem beteiligen sich der Kanton und der Bund im Rahmen der NFA-Programmvereinbarung
«Schutzbauten Wasser» mit maximal rund 1,81 Millionen Franken am Projekt. Die
Gesamtkosten sind mit 3,3 Millionen Franken veranschlagt.
Die Val Triazza
fliesst mitten durch das Dorfkerngebiet von Pradella. Dort führten im Sommer 2015 heftige Gewitter zu Hochwasser. In der Folge uferte der Bach im
Siedlungsgebiet von Pradella aus, wobei ein Wohn- und zwei Lagerhäuser
Totalschaden erlitten. Die Untersuchungen im Nachgang deckten ein erhöhtes
Hochwasserrisiko und eine Beschädigung der bestehenden Verbauung auf. Die
Gemeinde Scuol hat sich deshalb entschieden, ein neues Verbauungsprojekt
auszuarbeiten.
Das Projekt soll
die Hochwassergefahr auf ein akzeptables Mass reduzieren. Es umfasst
wasserbauliche Massnahmen an verschiedenen Standorten entlang des gesamten
Bachlaufs im Dorfgebiet. Das Kernelement der Verbauung bildet eine rund 1,5 Meter hohe Hochwasserschutzmauer entlang des rechten Ufers, welche zukünftig
eine Überflutung des Siedlungskerngebiets von Pradella verhindern soll.
Die Regierung genehmigt ein Projekt der Gemeinde Scuol für die Verbauung des Wildbachs Val Triazza.
Die Regierung
genehmigt den von der Region Plessur am 23. August 2021 beschlossenen regionalen
Richtplan in den Themenbereichen «touristischer Langsamverkehr» sowie «Beherbergungen
und Gastronomie». Bestandteil dieser Bereiche sind unter anderem Wanderwege,
Radwege sowie Bikewege und Infrastrukturen wie Gasthäuser und Beherbergungen
ausserhalb des Siedlungsgebiets. Ziel des Richtplans ist es, den
behördenverbindlichen Rahmen für den Erhalt und die Weiterentwicklung eines
attraktiven und sicheren Velonetzes mit Anschluss an das übergeordnete Wegnetz
zu schaffen. Durch die Nutzung von Synergien mit weiteren Angeboten wie
Verpflegungsstationen und Beherbergungen wird eine Steigerung der touristischen
Attraktivität in der Region sowie eine Angebotsoptimierung in der Sommer- und
Zwischensaison angestrebt.
Die Regierung beurteilt die Anpassungen gesamthaft als zielführend und
zweckmässig. Sie begrüsst insbesondere die als Zielsetzung angestrebte
Optimierung der Fuss- und Radverkehrsnetze, durch welche die touristische
Attraktivität der Region gesteigert werden soll. Wie im Richtplantext richtigerweise
erwähnt, gilt es gleichzeitig aber auch, allfällige Konflikte zwischen
verschiedenen Nutzergruppen – wo erforderlich und möglich – zu entschärfen.
©Graubünden Ferien
Die Regierung genehmigt den von der Region Plessur am 23. August 2021 beschlossenen regionalen Richtplan in den Themenbereichen «touristischer Langsamverkehr» sowie «Beherbergungen und Gastronomie».