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Normen begegnen uns ständig, meistens ohne das wir sie bemerken. Bei Normen handelt es sich um, von Experten erarbeitete freiwillige Regeln für fast alle Bereiche unseres Wirtschafts- und Alltagslebens. Diese Regeln sorgen für ein reibungsloses Zusammenspiel vielfältiger Prozesse, Produkte und Dienstleistungen.
Welche Normentypen gibt es?
Normen werden nach Normentypen unterschieden. Sie beziehen sich auf das Anwendungsgebiet, welches mit der Norm geregelt wird.
- Grundnormen haben ein weitreichendes Anwendungsgebiet oder enthalten allgemeine Festlegungen für ein bestimmtes Gebiet.
- Prüfnormen beschäftigen sich mit den Prüfverfahren.
- Terminologienormen befassen sich mit der Benennungen, die mit ihren Definitionen und manchmal mit erklärenden Bemerkungen, Bildern, Beispielen oder Ähnlichem ergänzt sind.
- Produktnormen legen Anforderungen fest, die von einem Produkt/Sortiment erfüllt werden müssen, um die Zweckdienlichkeit zugewährleisten.
- Dienstleistungsnormen stellen Anforderungen auf, die durch eine Dienstleistung erfüllt werden müssen.
- Verfahrensnormen legen Anforderungen fest, die durch ein Verfahren erfüllt werden müssen, um den Nutzen sicherzustellen.
- Schnittstellennormen definieren Anforderungen, die sich mit der Verträglichkeit von Produkten oder Systemen an Verbindungsstellen beschäftigen.
Woher stammt die Norm?
Die Bezeichnung alphanumerische Bezeichung vor der Normennummer gibt Auskunft, woher die Norm stammt und auf welcher Ebene sie anerkannt ist. Es werden nationale, europäische und internationale Normen unterschieden.
- SN Schweizer Norm, mit überwiegend nationaler Bedeutung
- EN bzw. SN EN Europäische Norm bzw. Schweizer Ausgabe einer Europäischen Norm
- ISO bzw. SN EN ISO
Internationale Norm bzw. Schweizer Ausgabe einer Europäischen Norm, Z.B.: SN EN ISO 9001 «Qualitätsmanagementsysteme – Anforderungen»
Normen und Recht
Die Sicherheit in elektrischen Anlagen
Die Sicherheit von Personen, Tieren und Sachwerten vor Gefahr und Beschädigung zu gewährleisten, welche durch adäquaten Gebrauch elektrischer Anlagen entstehen können, ist das Ziel der NIN (Niederspannungs-Installtions-Norm).
Für die Planung, Errichtung und Prüfung elektrischer Anlagen die mit Bemessungsspannungen bis zu 1000V AC oder 1500V DC versorgt werden enthält die NIN/SN 411000 entsprechende Regeln. (Electrosuisse ist Herausgeber der NIN.)
Entsprechend den Vorgaben der Niederspannungs-Installationsverordnung, NIV, müssen elektrische Anlagen nach dem Erstellen, in regelmässigen Abständen (Perioden) kontrolliert werden.
Detailiere Informationen zum Sicherheitsnachweis und vielem mehr finden Sie auf der Seite von EIT.swiss.