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Kalium ist ein Mineralstoff, der einen wichtigen Einfluss auf den Wassergehalt des Körpers, die Regulierung der Herzfrequenz, die Übertragung von Nervenimpulsen und die neuromuskuläre Erregbarkeit hat. Dieses in der intrazellulären Flüssigkeit enthaltene Spurenelement hilft, das Natrium-Gleichgewicht aufrechtzuerhalten. Es stimuliert die Nierenfunktion und die Insulinproduktion. Kalium trägt auch zum ordnungsgemäßen Funktionieren der Nebennieren bei, die Stress und Energieproduktion regulieren.
Die Hauptvorteile von Kalium:
Herz-Kreislauf-Gesundheit und Bluthochdruck
Viele Forscher glauben, dass die arterielle Hypertonie mit zu hoher Salzaufnahme verbunden ist und durch niedrige Kaliumversorgung verschlimmert wird. So sagt beispielsweise Dr. Meneton vom Institut National de la Santé et de la Recherche Médicale in Frankreich (INSERM): „Es ist sicher, dass unabhängig vom Alter ein geringerer Natriumverbrauch und eine erhöhte Kaliumzufuhr ein große Bedeutung bei der Prävention von Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben.
Der Kaliumbedarf steigt bei intensiv trainierenden Sportlern, bei denen ein Kaliummangel zu einer Zunahme der Häufigkeit von Muskelkrämpfen führt. Es ist auch wichtig zu wissen, dass Kaliumverlust über den Schweiß beim Muskeltraining eine große Rolle spielt. Kalium fördert vor allem in der Erholungsphase nach körperlicher Anstrengung das Verschwinden von Müdigkeit.
Der stärkste Kaliummangel tritt als Folge einer übermäßigen Natriumaufnahme durch Kochsalz auf. Zwar sind Kalium und Natrium im Körper im Gleichgewicht. Menschen in der westlichen Welt nehmen aber dreimal so viel Natrium (durch Salz) wie Kalium auf. Dieses Ungleichgewicht zwischen den beiden Mineralstoffen führt zu arteriellem Bluthochdruck, Beeinträchtigungen von Herz- oder Gehirn, Kalziumverlust, Nierensteinen und Osteoporose. Weniger gravierend, aber dennoch störend sind Kaliummangelerscheinungen wie Müdigkeit, Muskelkrämpfe, Verdauungsschwäche und Blähungen.