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Essay aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 19. Jahrhunderts, Note: 2,0, Justus-Liebig-Universität Giessen (Philosophie), Veranstaltung: Grundbegriffe der Ethik, Sprache: Deutsch, Abstract: Kann eine Moral absolut sein oder welche Arten von Moral lassen sich auffinden? Mit diesen Fragen setzte sich Friedrich Nietzsche vor allem in seinen 2 Standardwerken „Jenseits von Gut und Böse“ und „Zur Genealogie der Moral“ intensiv auseinander. Anhand seiner gewonnen Erkenntnisse aus der Analyse der philosophischen Diskussion über die Frage der Moral entwickelt er seine eigene „Typenlehre der Moral“ in Form der Unterscheidung zwischen Herren- und Sklaven-Moral. Im Folgenden möchte ich mit Hilfe der zugrundeliegenden Ausschnitte erläutern, warum Nietzsche die Moral als relativ betrachtet. Danach bzw. dazu folgt zunächst eine Charakterisierung seiner 2 Grundtypen und anschliessend eine kritischen Prüfung dieser Konzeption. Abschliessend werde ich auf seine aus der Typologie rührende Vorstellung des Gerechtigkeitsbegriffs eingehen und diese hinterfragen. Gerade hier wird der kurze Einbezug von Nietzsches grundlegender Denkweise von Nöten sein, um überhaupt sein Argumentieren nachvollziehen zu können.