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Burgruine Freudenberg Die ansehnlichen Reste der ehemaligen Burg erheben sich auf einem ungefähr 1km nordwestlich von Bad Ragaz der Berglehne vorgelagerten felsigen Hügel von 84m Höhe. Die Ruine ist ein Wahrzeichen unseres Tales, besonders aber von Bad Ragaz. Sie gehört dem schweizerischen Burgenverein.
Burg und Herrschaft Freudenberg waren im 13. Jahrhundert im Besitz der in Rätien begüterten Freiherren von Wildenberg. Durch Heinrich von Wildenbergs Tochter gelangte sie an deren Gemahl Graf Hugo III. von Werdenberg-Heiligenberg. 1402 an die Herzöge von Österreich verpfändet, wird die Herrschaft von diesen 1406 an den Grafen Friedrich VII. von Toggenburg weiterverpfändet und nach dessen Tod 1436 wieder eingelöst. Am 26. Mai 1437 wird die Feste Freudenberg mit Hilfe des verbündeten Zürich geplündert und eingeäschert. Im gleichen Jahre des am 6. März 1446 erfochtenen eidg. Sieges bei Ragaz erschien Michel von Freiberg als Vogt der von Österreich wiedergewonnenen Herrschaft Freudenberg. Nidberg und Walenstadt, die 1460 von Uri, Schwyz und Glarus erobert, 1462 in gemeinsamen Besitz der VII alten Orte als "Vogtei im Oberland" gelangten und 1483 mit der Grafschaft Sargans zur Landvogtei Sargans vereinigt wurden. Mit der Gründung des Kantons St. Gallen kam die Ruine und ein Teil des Burghügels in dessen Besitz, 1825 durch Kauf an das Kloster Pfäfers und nach dessen Aufhebung 1838 wieder an den Staat. 1929 wurde der Bergfried mit Subventionen des Staates und verschiedener Körperschaften restauriert.