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Gaspare I Zuccalli (um 1629–1678)
Hofmaurermeister in München
Roveredo
Gaspare (Kaspar) Zuccalli wird um 1629 in Roveredo als Sohn des Cristoforo geboren. Das Dorf im südbündnerischen Misox beherbergt zu dieser Zeit eine Reihe berühmter Baumeister und Stuckateure. Anders als die nach Rom orientierten Tessiner Baumeister sind sie jenseits der Alpen im deutschsprachigen Gebiet tätig. In den 1640er-Jahren arbeiten die Baumeister Giovanni Serro in Neuburg an der Donau, Tommaso Comacio in Zwiefalten, Alberto Barbieri in Neu St Johann.[1] Während diese im Winterhalbjahr wieder in Roveredo sind, hat sich der damals berühmteste Baumeister Domenico Sciascia bereits dauerhaft in der Steiermark niedergelassen. In diesen Jahren, um 1640/45, verbringt der junge Gaspare die Lehre als Maurer und Stuckateur vielleicht bei einem der im deutschsprachigen Gebiet arbeitenden Misoxer Baumeistern.
|Die Zuccalli
Schon vor dem Dreissigjährigen Krieg sind Maurer- oder Baumeister der Zuccalli im deutschsprachigen Gebiet tätig, wie eine Immatrikulation von 1622 in Dillingen zeigt.[2] Aber erst nach Kriegsende werden ihre vorwiegend in Kurbayern tätigen Mitglieder namentlich bei Bauvorhaben genannt. Weil die verwandtschaftlichen Beziehungen des verzweigten Familienstamm der Zuccalli vor allem für das frühe 17. Jahrhundert wenig geklärt sind, sind Verwechslungen bei gleich lautenden Namen nicht selten.
Dies führt zur Nummerierung der Vornamen. Gaspare I hat einen ein acht Jahre jüngeren nahen Verwandten mit dem Namen Giovanni Gaspare. Dieser Giovanni Gaspare II wird später als Johann Kaspar von Zuccalli berühmter Baumeister in Salzburg.[3]
Ein weiterer Altersgenosse ist Domenico Cristoforo II Zuccalli,[4] mit dem Gaspare später in Gars eine Arbeitsgemeinschaft bildet. Auch dieser D. Cristoforo wird gerne mit dem älteren Domenico Cristoforo I[5] verwechselt. Bei diesen beiden gleichnamigen Altersgenossen und den weiteren Domenico Cristoforo aus Roveredo kapitulieren selbst die beiden wichtigsten Forscher zu den Baumeistern aus Graubünden, Zendralli und Pfister in Bezug auf ihre Verwandtschaftsverhältnisse und den jeweiligen Zuschreibungen ihrer Bauten. Dies auch, weil erst die nachfolgende zweite Generation der in Kurbayern tätigen Baumeister aus dem südbündnerischen Roveredo mit dem jetzt führenden Enrico Zuccalli[6] die hochbarocke Architekturlandschaft Kurbayerns prägt,[7] zu denen auch der aus dem Nachbardorf stammende grosse Konkurrent Viscardi[8] zählt.
Mit dem 15 Jahre jüngeren Enrico Zuccalli ist Gaspare Zuccalli nur entfernt verwandt. Ihre gemeinsamen Ahnen sind unbekannt. 1662 heiratet Gaspare in Roveredo die Schwester des Enrico, Maria Dominica Zuccalli. Enrico lebt zu dieser Zeit in Rom.
Die Innklöster Gars und Au
Mit 19 Jahren, also im ersten Jahr des Friedens nach dem Dreissigjährigen Krieg, soll sich Gaspare bereits in Oberbayern aufgehalten haben. Diese Angabe[9] mag zutreffen, denn nach den Verheerungen des Dreissigjährigen Krieges sind in Deutschland Baufachleute gesucht. «Graubündner», wie die Baumeister aus dem italienischsprachigen Misox genannt werden, zeigen eine grosse Flexibilität im Zusammensetzen der Werktrupps, die immer aus Landsleuten bestehen. Sie können deshalb schnell einen grossen Baustellenbetrieb organisieren und haben den Vorteil, ihre Werke selbst bei Umbauten mit pauschalen Kostenvereinbarungen anbieten zu können. Dies dürfte auch beim Beizug von Gaspare Zuccalli I und seinem Landsmann Domenico Cristoforo II für den Neubau des Klosters Gars am Inn den Ausschlag gegeben haben. Sie bauen 1657–1661/62 das dreigeschossige Klostergeviert mit der zweitürmigen Stiftskirche als südlichen vierten Flügel neu. Der schnelle Bauvorgang und die Arbeit der beiden Baumeister müssen überzeugt haben, denn 1686 greift der Propst des nur eine Wegstunde entfernten Klosters Au für den Neubau der Konventflügel erneut auf den noch lebenden Baumeister Domenico Cristoforo II zurück. Er baut das Kloster bis 1689 neu. Den geplanten Kirchenneubau kann aber auch dieser nicht mehr verwirklichen, dieser wird nach den ursprünglichen Plänen und dem Vorbild Gars 1707, fünf Jahre nach dem Tod des Domenico und 29 Jahre nach dem Tod von Gaspare begonnen.
Hofmaurermeister
Seit 1662 ist Gaspare Zuccalli mit Maria Dominica Zuccalli verheiratet. Die Eheleute haben acht Kinder. Drei werden noch in Roveredo geboren.[10] 1668 ist eine Bewerbung von Gaspare als Hofmaurermeister erfolgreich. Er verweist in der Bewerbung an den Kurfürsten Ferdinand Maria auf seine im Kurfürstentum für die «Vornehmbsten geist- unnd Weltlichen Standts persohnen» Klöster, Schlösser, vor allem aber Kirchen, Spitäler, Brauhäuser und dergleichen teils von Fundament aufgebaut habe, oder aber diese bei Baufälligkeit …«in Verfassung der modellen, grundtrissen, an- und yberschlägen und was von einem Maurermeister erfordert werden khan, repariert» habe. Dann verweist er noch auf den zurzeit beim König in Frankreich in Erbauung der königlichen Residenz tätigen Verwandten, der zu den vornehmsten Hauptbaumeistern zähle. Damit macht er seinen Schwager Enrico Zuccalli am Hof bekannt. Der Schwager hält sich seit 1665 in Paris auf, um die Projekte Berninis für den Louvre weiter zu entwickeln. Gerne würde man alle von Gaspare Zuccalli in der Bewerbung erwähnten Bauten kennenlernen. Nur einige wenige Sakralbauten sind aber bekannt. Nach den 1662 vorläufig abgeschlossenen Neubauten in Gars baut er 1664–1667 die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Schnaitsee um. 1666 folgt der Neubau der Pfarrkirche St. Stephan in Hilgertshausen.
Im Januar 1669 holt Gaspare seine Frau Maria Domenica und seine drei Kinder nach München. Sie treffen Mitte Februar ein.[11] In der Reisegesellschaft befindet sich gemäss dem Reisepass ein weiterer junger Mann. Es muss dies der 27-jährige Enrico sein, der seinem Schwager Caspare nach München folgt. Der ehrgeizige Schwager muss sich zwar noch drei Jahre gedulden, aber 1772 wird Enrico Zuccalli auf Betreiben der italophonen savoyischen Kurfürstin zum kurfürstlichen Hofbaumeister ernannt. Er verdrängt den ihr nicht genehmen Marx Schinnagl.[12]
1669–1674
Als Hofmaurermeister ist Caspare Zuccalli für Begutachtungen viel unterwegs.[13] Für die fünf ersten Jahre nach seiner Wohnsitznahme in München sind einige Bauwerke wie die 1670 begonnene barocke Umgestaltung der Kirche St. Jakobus in Albertaich im Chiemgau nur Zuschreibungen. Eine grössere Ausführung überträgt ihm 1670 der noch amtierende Hofbaumeister Marx Schinnagl. Nach dessen Plänen baut der Werktrupp von Gaspare Zuccalli in Andechs von 1671-1674 einen dreigeschossigen Neubau des Klosters und des Kirchturms. 1672 baut er die gotische Wallfahrtskirche Heilig-Kreuz in München Forstenried zu einem barocken Bauwerk um.
Altötting
1673 erteilt Kurfürst Ferdinand Maria dem neuen Hofbaumeister den Auftrag für eine neue Platzanlage mit Wallfahrtskirche in Altötting. Die Anlage des oktogonalen Platzes mit abschliessenden Chorherrenhäusern und einer grossen Rundkirche im Zentrum wird 1674 begonnen. Caspare ist an der Ausführung beteiligt, vielleicht leitend.[14] Die meisten Ausführungen sind aber Domenico Cristoforo II. zugeschrieben. Im Bautrupp arbeiten weitere Landsleute aus dem Misox, wie der spätere Hofbaumeister Giovanni Antonio Viscardi. Nach dem frühen Tod des Kurfürsten 1679 wird das Bauvorhaben eingestellt und die begonnene Rundkirche abgebrochen. Nur zwei platzbegrenzende Chorherrenhäuser sind heute Zeugnisse des ambitiösen Bauvorhabens.
Tod von Caspare Zuccalli 1678
Der letzte bekannte Sakralbau von Gaspare Zuccalli ist die Kirche St. Oswald in Traunstein. Die vierjochige Wandpfeiler-Emporenhalle wird nach seinen Plänen 1675 begonnen. Offenbar ist der Landsmann Antonio Riva hier Palier, denn der dafür vorgesehene Lorenzo Sciascia kann mit der Stiftskirche Herrenchiemsee 1675-1678 sein erstes Werk bauen. Am 15. April 1678 stirbt Gaspare Zuccalli im Alter von knapp 50 Jahren in München. Die Leitung der noch im Bau befindlichen Pfarrkirche Traunstein übernimmt jetzt Lorenzo Sciascia.
Zur Architektur der Bauten von Gaspare Zuccalli
Die bekannten Werke, bei denen Gaspare Zuccalli auch der Entwurf oder die Beteiligung am Entwurf zugesprochen wird, zeigen alle die Charakteristik der Misoxer Baumeister in den Jahren kurz vor, oder kurz nach dem Dreissigjährigen Krieg. Sie sind in Baupraxis geschult, gute Gewölbebauer und verlässliche Vertragspartner, aber kennen die römische Baukunst nicht aus direkter Erfahrung. Deshalb ist ihre Architektur vom Machbaren geprägt und vor allem nicht doktrinär. Dies ist auch der Grund, dass die Misoxer dieser ersten Generationen «ungleich sensibler gegenüber Anregungen und künstlerischen Traditionen desjenigen Landes sind, in welches sie ihre Arbeit verschlagen hat. Und dadurch entstehen schöpferische und erstaunliche Wechselwirkungen, die nördliche und südliche Traditionen vereinen».[15] So ist es nicht verwunderlich, wenn 1610 in Dilligen die erste barocke Wandpfeilerhalle von einem aus Roveredo stammenden Baumeister gebaut wird. Dieses einleuchtende und einfache Bausystem der Wandpfeilerhalle wendet auch Gaspare Zuccalli und sein Mitplaner Domenico Cristoforo II schon beim ersten Sakralbau, der Stiftskirche Gars am Inn an. Bereits hier werden Turmfront und Umfassungsmauern der Vorgängerkirche in den Neubau einbezogen. Die Fähigkeit, bestehende Sakralbauten der Gotik in barocke Wandpfeilersäle umzubauen, ist auch in Schnaitsee und Albertaich zu beobachten. Gaspare ist stolz auf diese kosten- und ressourcensparende Bauweise, wie dies sein Bewerbungsschreiben an den Kurfürsten zeigt. Er kennt keine baukünstlerischen Ambitionen. Ein Gebäude soll für ihn in erster Linie zweckmässig und dauerhaft gebaut sein. 18 Jahre nach der Wandpfeilerhalle von Gars baut er in Traunstein nochmals eine Wandpfeiler-Emporenhalle. Trotz gleichem Mittelraum-Massverhältnis wie Gars wirkt ihr Innenraum, dank der nun tiefergesetzten Seitenemporen und einer klaren Pilastergliederung, ausgewogener und lichter. Er zeigt in Traunstein, dass er in der Zwischenzeit mit der Architekturentwicklung Schritt gehalten hat, auch wenn er von den drei Säulen der Baukunst eher die Zweckmässigkeit und die Dauerhaftigkeit schätzt.
Pius Bieri 2023
Literatur:

Literatur:
|Zendralli, Arnoldo Marcelliano: I Magistri Grigioni, Poschiavo 1958.
|Schütz, Bernhard: Die Wallfahrtskirche Maria Birnbaum und ihre beiden Baumeister. Frankfurt am Main 1974.
|Pfister, Max: Baumeister aus Graubünden, Chur 1993.
|Heym, Sabine: Henrico Zuccalli und der Kreis der Graubündner Baumeister am kurbayersiichen Hof in München, in: Michael Kühlenthal (Hrsg.) Graubündner Baumeister und Stukkateure. Locarno 1997.
[1] Zu Giovanni Serro, Tommaso Comacio, Alberto Barbieri siehe die Biografien in dieser Webseite.
[2] 1622 wird am Jesuitengymnasium Dillingen der 1609 geborene Sohn Johannes eines «Udalrici murarii», also eines Baumeisters aus Roveredo eingetragen. «Murarii» ist die übliche Bezeichnung in Dillingen bei allen Eintragungen von Söhnen der Baumeister Alberthal, Mazio und Serro.
[3] Johann Kaspar von Zuccalli (1637–1717) aus Roveredo im Misox (Graubünden). In Salzburg baut er die Kajetanerkirche und die Erhardskirche im Nonntal. Mehr in:
https://de.wikipedia.org/wiki/Giovanni_Gaspare_Zuccalli
[4] Domenico Cristoforo II Zuccalli (um 1625–1702) aus Roveredo. Zu ihm siehe die Kurzbiografie in dieser Webseite.
[5] Domenico Cristoforo I Zuccalli (1621–1688) aus Roveredo. Mehr zu ihm siehe unter Domenico Cristoforo II.
[7] Baumeister der zweiten Generation im Umkreis von Enrico Zuccalli:
Antonio Riva (um 1645–1713), zu ihm siehe die Biografie in dieser Webseite.
Lorenzo Sciascia (um 1643–1694) baut 1676–1678 die Stiftskirche Herrenchiemsee, 1687–1693 die Stiftskirche Weyarn, 1688–1690 die Pfarrkirche Gmund am Tegernsee.
[9] Zendralli (1958). Die Angaben der Aufenthaltsorte sind bei diesem zweiten Beitrag von Zendralli äusserst unzuverlässig. Auch Pfister (1993) wiederholt eine gemeinsame Arbeit von Gaspare mit Domenico Cristofero 1656 in Altötting.
[10] Ab 1670 erfolgen die Geburten in München. Die erstgeborene Agnes Catarina heiratet 1689 in München den ebenfalls aus Roveredo stammenden Hofmaler Giovanni Andrea Trubillio (Lustheim, Schleiseim)sh.
[11] Die Reise führt über den San Bernardino-Pass nach Chur (22. Januar), Bregenz (4. Februar), Kempten (6. Februar).
[12] Zu Henriette Maria Adelaide von Savoyen (1636–1676) siehe die Biografie in dieser Webseite unter:
https://www.sueddeutscher-barock.ch/In-Bauherr/h-r/Nymphenburg_Henriette_Adelheid.html
[13] Dienstreisen 1669–1678 nach Lieb, Münchener Barockbaumeister (1941): 1669 Schloss Dachau. 1671 Starnberg, Ebersberg, Burghausen, Braunau. 1673 Dachau, Schöngeising, Altötting. 1676 Schwaben, Amberg. 1677 Weilheim, Marquartstein. 1678 Dachau
[14] Paulus,1912 in: «Der Baumeister Henrico Zuccalli am kurbayrischen Hofe zu München» schreibt Caspare Zuccalli die Bauleitung zu, aber spricht von «ungenügendem Lohn».
[15] Mariusz Karpowicz in: Die Graubündner Künstler in Polen, 1997 in: Graubündner Baumeister und Stukkateure.
Werkverzeichnis Aegid Verhelst
Ohne Kleinobjekte, ohne rein spekulative Zuschreibungen
Aktenmässig gesicherte Zuschreibungen sind mit √ gekennzeichnet
|Jahr
|Ort
|Werk
|Werkstoff
|Auftraggeber
|1726–
1736
√
|Ettal
Benediktinerabtei,
Altarraum und Sakristeien
(Baumeister: Enrico Zucalli)
|Hochaltar mit vier Schreinen für Heilige Leiber (zerstört 1744)
|Holz
|Abt OSB
Placidus II. Seitz, Ettal
|12 Apostelfiguren (Marmor) für die Kirchenfassade-Balustrade
|Marmor
|Zwei Wandbrunnen in der Sakristei
|Holz, Blei
|1737–
1740
√
|Diessen am Ammersee
Augustiner-Chorherrenstift,
Stiftskirche
(Baumeister: Joh. Michael Fischer)
|Vier Wandpfeileraltäre im Langhaus mit je zwei Apostelstatuen
|Holz
|Propst OA
Herculan Karg, Diessen
|Ergänzende Figuralplastik an den Seitenaltären beim Choreinzug
|Holz
|Marienbüste über dem Hauptportal
|Marmor
|1740
|Steinhausen an der Rottum, Pfarrkirche
|Standfigur hl. Joseph (zerstört)
|Holz
|Reichsabt OSB Benedikt Denzel, Ochsenhausen
|1740–
1742
√
|Ochsenhausen
Benediktiner-Reichsabtei,
Stiftskirche
(Baumeister Umbau 1726:
Christian Wiedemann)
|Entwurf und Modell Benediktus-Altar
(ohne Ausführung) 1740
|Reichsabt OSB Benedikt Denzel, Ochsenhausen
|Kanzel 1742
|Holz
|1742–
1745
√
|Nasgenstadt (Ehingen)
Pfarrkirche
(Baumeister Umbau 1729:
Joh. Georg Wiedemann)
|Standfigur Muttergottes 1742
Friedhofskreuz 1742 (zerstört)
Schutzengelgruppe 1744
|Holz
|Pfarrer Dr. David Werrer
|Vier Flachreliefs im Ovalrahmen 1745
|Stuck
|1742
√
|Kempten
Fürstabtei, Empfangssaal der Prunkräume Residenz
(Leiter Umbau ab 1732: Franz Georg Herrman)
|Vier lebensgrosse allegorische Frauenfiguren in den Rokoko-Stuckaturen von J. G. Üblher
|Holz
|Fürstabt OSB Anselm Reichlin von Meldegg
|1745
(um)
√
|Friedberg
Wallfahrtskirche Unseres Herren Ruhe
(Baumeister: Joh. Benedikt Ettl)
|Beweinungsgruppe
|Holz
|Bruderschaft der Wallfahrtskirche
|1745
(um)
√
|Augsburg
|12 Oval-Reliefs von Persönlichkeiten der Stadt (zerstört), nach Beschrieb Paul von Stetten
|Stuck
|Unbekannt
|1748
√
|Wies bei Steingaden
Wallfahrtskirche
(Baumeister und Stuckateur: Dominikus Zimmermann)
|Sechs Standfiguren am Hochaltar
|Holz
|Abt OSB Marianus II. Mayr von Steingaden
|1748–
1749
|Haimhausen
Schlosskapelle (Baumeister François Cuvilliés?)
|Hochaltar, zwei Seitenaltäre, Kanzel und Beichtstühle
|Holz
|Karl Ferdinand Reichsgraf von und zu Haimhausen.
|1748–
1749
√
|Kempten
Fürstabtei, Stiftskirche St. Lorenz
|Figurengruppen für drei Seitenschiffaltäre.
|Holz
|Fürstabt OSB Anselm Reichlin von Meldegg
|Geburtsdatum
|Geburtsort
|um 1629
|Roveredo
|Land 18. Jahrhundert
|Freistaat Graubünden
|Sterbedatum
|Sterbeort
|15. April 1678
|München
|Land 18. Jahrhundert
|Kurfürstentum Bayern
|Land (heute)
|Schweiz
|Bistum 18. Jahrhundert
|Chur
|Land (heute)
|Bayern D
|Bistum 18. Jahrhundert
|Freising