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Bei kleineren Beschleunigern, ist die Strahlenergie so gering, dass
bei einem Fehlaustritt des Strahls in die Beschleunigerelemente,
keine wesentlichen Schäden entstehen. Beim LHC geht von der
Strahlenergie jedoch ein sehr hohes Gefahrenpotential für die
Maschine aus. Die Gesamtenergie pro Protonenstrahl und höchster
LHC Energie beträgt ca. 350 Megajoule. Diese Energie entspricht
in etwa einem 400 Tonnen schweren Zug (ein ICE Triebwagen wiegt ca.
80 Tonnen), der eine Geschwindigkeit 150 km/h besitzt oder einem
durchschnittlich, schweren Personenwagen mit 1600 km/h. Jedes Proton
wird im LHC auf eine Energie von 7 Billionen Elektronenvolt (7 TeV)
beschleunigt. Somit beträgt die Kollisionsenergie zweier
Protonen 14 Billionen Elektronenvolt. Obwohl die Bleiionen im LHC
lediglich auf 2.76 TeV beschleunigt werden, kollidieren sie durch
ihre weitaus höheren Masse, mit einer Energie von 1150 TeV,
welche sich aber auf viele Kernbestandteile verteilt.
Diese sehr hoch erscheinenden Energien müssen daher immer in
Relation mit dem betreffenden Grössenbereich betrachtet werden.
Ein auf 1 TeV beschleunigtes Proton, entspricht in etwa der
Bewegungsenergie einer Mücke im Flug.