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Postulat über den Verkauf der CKW-Aktien zur Investition in die Versorgung aus neuen erneuerbaren Energien
Archiv: 10. November 2011
Heidi Rebsamen ersucht namens der Grünen-Fraktion darum den Regierungsrat in einem Postulat vom 10. November 2011, den Verkauf der CKW-Aktien zu prüfen und den Erlös vollumfänglich in Anlagen oder Kraftwerke zu investieren, welche neue erneuerbare Energien produzieren.
Im Juni 2008 stimmte der Kantonsrat gegen die Stimmen der Grünen der Überführung der CKW-Aktien vom Verwaltungs- in das Finanzvermögen (B46) zu. Damit wurde die Beteiligung des Kantons Luzern von 9.93% am Aktienkapital der CKW zur reinen Vermögensanlage qualifiziert. Mit dem Rückzug als vom Regierungsrat beauftragte
Drittperson des damaligen Regierungsmitgliedes Max Pfister aus dem Verwaltungsrat der CKW besiegelte die Regierung diese Absichten.
Die Grünen erachten nun diese Vermögensanlage/Minderheitenbeteiligung an einem Unternehmen, das nach wie vor an der Atomenergie festhält nicht länger als sinnvoll und zielführend für die kommenden Herausforderungen der Energieversorgung.
Der Regierungsrat wird deshalb gebeten, den Verkauf der Aktien zu prüfen und den Erlös vollumfänglich in Anlagen oder Kraftwerke zu investieren, welche neue erneuerbare Energien produzieren. Wir denken dabei an Desertec, Gezeitenkraftwerke, Windenergieparks in der Nordsee, wie auch Kleinanlagen oder Geothermieanlagen in der Schweiz. Diese Investitionen sollen den Kanton Luzern in das nachatomare und klimaverträgliche Zeitalter führen.