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«Man hört Geschichten, Geräusche oder Töne, wie sie im Alltag vorkommen», sagt Cheyenne Mackay, Mitgründerin und Mitorganisatorin des Festivals, «mit dem Unterschied, dass man es am Sonohr bewusst hört.»
Zu hören gibt es einerseits fiktive Geschichten wie ein Hörspiel des Roboters Beni, welcher einen Fotoautomaten übernimmt und darin sein Unwesen treibt.
Oder ein Hörspiel aus dem Kanton Aargau der Zukunft, der unter Wasser und Eis begraben ist.
Auf dem Paradeplatz und im Sex-Milieu
Auf der anderen Seite haben auch Reportagen aus dem täglichen Leben ihren Platz, zum Beispiel über die Bewegung «Occupy Paradeplatz» oder das Basler Sex-Milieu.
So unterschiedlich wie die Themen sind auch die Autoren, sagt Cheyenne Mackay: «Es gibt den klassischen Radiomacher, aber auch Leute, die an einer Kunstschule mit Ton experimentieren oder, vor allem im Bereich der Hörspiele, Theaterschaffende.»
Alle Beiträge nehmen auch am Wettbewerb teil: Eine Fachjury vergibt je einen Preis für den besten Non-Fiction-Beitrag sowie den besten Fiction-Beitrag. Beide Preise sind mit 1500 Franken dotiert. Der Gewinner des Publikumspreises erhält 2000 Franken.