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Eine durch Viren ausgelöste akute Bronchitis ist in der Regel ungefährlich und sollte nach einigen Tagen auch ohne Behandlung abklingen. Während des Heilungsprozesses ist Bettruhe angesagt. Der Körper soll sich erholen und neue Kraft tanken können.
Die lästigen Beschwerden wie Hustenreiz und Halsschmerzen lassen sich allerdings lindern. So kann die Abheilung aktiv unterstützt und beschleunigt werden.
Husten kann zu Brustschmerzen führen und die Nachtruhe stören. Kopf- und Gliederschmerzen tragen zu einem allgemeinen Unwohlsein bei. Erkrankte fühlen sich oft müde, abgeschlagen und matt. Zwar klingen diese Beschwerden meist von allein wieder ab, doch für die Dauer der Erkrankung müssen sie nicht durchstanden werden.
- Durch strenge Bettruhe kann der Körper schneller neue Kräfte sammeln. Das gilt vor allem, wenn er durch Fieber geschwächt wird.
- Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr unterstützt den Stoffwechsel und gleicht den Wasserhaushalt bei Fieber aus. Besonders geeignet sind stilles Wasser und Tees.
- Eine feuchte Atemluft entlastet die Atemwege. Die Schleimhäute werden gut befeuchtet und trockener Husten klingt besser ab. Hier helfen Inhalationen und Luftbefeuchter.
- Unangenehme Beschwerden wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen lassen sich mit den dafür geeigneten Medikamenten und Hausmitteln behandeln.
- Die akute Bronchitis kann mit dem pflanzlichen Arzneimittel Umckaloabo behandelt werden. Dieses regt bei verschleimtem Husten das Abhusten von Auswurf an und macht so die Atemwege frei.
- Raucher sollten zumindest während der Regeneration auf Tabakkonsum verzichten, um die Atemwege nicht zusätzlich zu belasten und das Abklingen der Atemwegserkrankung nicht zu verzögern.
Symptome gut behandeln, um Atemwege zu stärken
Um eine chronische Bronchitis zu vermeiden, sollten die Beschwerden frühzeitig behandelt werden.
Bei einer Bronchitis bilden die unteren Atemwege vermehrt Schleim. Dieser schliesst abgestorbene Zellen und Krankheitserreger ein, die dadurch besser ausgehustet werden können. Ausreichend Trinken oder Inhalieren hilft, den Schleim zu lösen und ihn leichter abzuhusten. Hustenblocker unterdrücken zwar den lästigen Hustenreiz, verhindern aber auch, dass die Erreger abtransportiert werden können. Sie sollten deshalb nur eingenommen werden, wenn die Hustenanfälle den Schlaf stören.
Eine Therapie mit Antibiotika ist bei einer Bronchitis nur dann sinnvoll, wenn sich zusätzlich zu den Viren auch noch Bakterien auf den Schleimhäuten ausgebreitet haben.
Nach sieben bis zehn Tagen sollten die typischen Erkältungssymptome wie Husten, Schnupfen oder Halsschmerzen abgeklungen sein und der Körper sich von einer Bronchitis erholt haben. Dauern die Beschwerden jedoch an oder treten sehr hohes Fieber, Brustschmerzen oder Atembeschwerden auf, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Menschen mit einer Grunderkrankung, beispielsweise COPD oder Asthma, sowie Personen mit einer Immunschwäche, ausgelöst etwa durch eine Krebserkrankung, Kinder und Senioren sollten schon früher von ihrem Hausarzt untersucht werden.
Eine akute Bronchitis wird meist von Viren ausgelöst. Um welche es sich dabei handelt und welche weiteren Ursachen hinter der Erkrankung stecken können, erfahren Sie hier.
Husten und Halsschmerzen sind nur zwei von vielen Beschwerden, die auf eine Bronchitis hindeuten. Erfahren Sie hier mehr zu den Symptomen der Erkrankung.
Es muss nicht immer gleich die «chemische Keule» sein. Oft helfen schon einfache Hausmittel, die Bronchitis in den Griff zu bekommen. Informieren Sie sich hier zu den Möglichkeiten.