Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/134649

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Weiterexistenz und Zukunft der Patrouille suisse mit Jet-Flugzeugen, als erkennbare Schweizer Kunstflugstaffel und als Teil der Schweizer Luftwaffe sicherzustellen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Über die Zukunft der Kunstflugstaffel Patrouille suisse ist im VBS noch nichts entschieden worden. Bevor das Geschäft Tiger-Teilersatz und die geplante Beschaffung von 22 Gripen E politisch nicht abgeschlossen sind, kann über den Zeitpunkt der Ausserdienststellung des Typs Tiger F-5 nicht befunden werden. Tatsache ist, dass die Tiger F-5 das Ende ihrer Lebenszeit erreicht haben. Eine partielle Weiterführung nach ihrer Ausserdienststellung nur für die Patrouille suisse würde zu hohe Betriebskosten verursachen. Diese würden in keinem Verhältnis zu den weiteren Aufträgen der Armee stehen. Bei einem Kauf von 22 Gripen E würden die Tiger F-5 und damit die Patrouille suisse vermutlich per 2016 ausser Dienst gestellt. Auch ohne rot-weisse Bemalung ist es denkbar, dass die Luftwaffe ihre Auftritte in Zukunft bei passenden Gelegenheiten wie bisher, aber mit F/A-18 und Gripen E demonstriert. Die wichtigsten Faktoren, die dabei berücksichtigt werden müssen, sind einerseits die Kosten und anderseits die Auswirkungen auf die Flottenverfügbarkeit. Bei den Kosten ist zu sagen, dass eine Flugstunde F/A-18 oder Gripen E mehr als eine Flugstunde F-5 kostet. Bei einem Einsatz der Patrouille suisse mit F/A-18 oder Gripen E würde die Flottenverfügbarkeit sowohl für Ausbildung und Training als auch für den operationellen Einsatz sinken.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.