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Blaulicht
Die Geschädigten suchten im Internet nach Investitionsmöglichkeiten oder wurden durch die Täterschaft per E-Mail oder über soziale Medien auf alternative Geldanlagen aufmerksam gemacht, wie die Kantonspolizei Graubünden schreibt.
Die Geschädigten gelangten auf online-Trading-Plattformen, welche Anlagen in binären Optionen oder alternative Investitionsformen anbieten. Die angebotenen Investitionsmöglichkeiten werden als lukrativ und sicher angepriesen.
Nach dem Ausfüllen eines Kontaktformulars trat die Täterschaft rasch telefonisch oder per E-Mail mit den potenziellen Anlegern in Kontakt. Die vermeintlichen Investmentberater treten professionell auf, um die Investoren zu Geldüberweisungen zu veranlassen.
Das investierte Geld inklusive vermeintliche Gewinne werde den Geschädigten danach auf den eingerichteten online-Konten angezeigt. Teilweise wurden geringfügige Rückzahlungen des investierten Geldes bewilligt, um die Anleger in Sicherheit zu wiegen und zu weiteren Investitionen zu verleiten.
Wird indes um Rückzahlung grösserer Geldsummen ersucht, knüpft die Täterschaft die Auszahlung an die Bedingung weiterer Überweisungen für Gebühren, Steuern oder Versicherungsleistungen. Darauf bricht der Kontakt ab oder das investierte Geld geht angeblich infolge unvorhersehbarer Börsenverluste verloren.
Einer der Geschädigten verlor beinahe hunderttausend Franken..
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