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Anfangs Juli hat in Kroatien die 6. Crossminton Weltmeisterschaft doch noch stattgefunden. Die Schweiz reiste mit 13 SpielerInnen nach Zagreb, welche in verschiedenen Einzel- und Doppelkategorien antraten.
"Wir sind Weltmeister"
Ivo Junker und Severin Wirth (Sunspeeders) spielten im Herren-Doppel gross auf und durften sich am Ende als Doppel-Weltmeister feiern lassen.
Alle zwei Jahre findet die Crossminton Weltmeisterschaft statt. Da auf Grund von Covid19-Einschränkungen 2021 keine Weltmeisterschaft durchgeführt werden konnte, war die Freude umso grösser, dass diese nun 2022 doch noch stattfand. Das Schweizer Team reiste mit 13 Spielerinnen und Spielern nach Zagreb und spielte vom 30. Juni bis 2. Juli in der Zagreb Arena in verschiedenen Einzel- und Doppelkategorien.
Die mehrfachen Doppel-Schweizermeister Junker/Wirth zeigten einmal mehr an einem Grossanlass ihre Klasse. Neun Jahre nach dem Vize-Weltmeistertitel im Herren-Doppel, zogen die beiden Thurgauer erneut in das Endspiel ein. Da trafen Sie auf die Vize-Weltmeister 2019 aus Tschechien, Petr Makrlik und Daniel Knoflicek. Überraschend konnte das Schweizer Duo mit einem Dreisatz-Sieg (16:13, 14:16 16:7) das Final für sich entscheiden und den verdienten Weltmeisterpokal in die Höhe stemmen.
Weniger gut lief es den weiteren Herren-Doppel aus der Schweiz. Emanuel Meier/Christoph Eggenberger (beide Rheintal Speeders), wie auch Remo Bivetti (Grischa Speeders)/Frank Wirth (Sunspeeder) bekamen es bereits in der 1. KO-Runde mit schwierigen Gegnern zu tun und verloren ihre Spiel.
Winners Interview mit Ivo Junker und Severin Wirth:
Im Herren-Einzel schaffte Severin Wirth den Vorstoss bis ins Viertelfinal. Da scheiterte der Weinfelder am tschechischen Favoriten Petr Makrlik, den er am Tag zuvor im Doppel noch besiegte. Dies bedeutete jedoch ein toller 5. Platz für Wirth.
Auch Stefan Zedi (SBC Luzern) und Junker spielten ein erfolgreiches Einzelturnier. Kaum mehr an einen Einzug in die KO-Runde zu glauben, spielten beide gegen favorisierte Gegner ein hervorragendes Spiel. So bezwang Junker den an Nummer 11 gesetzten Sönke Kaatz aus Deutschland, Zedi feierte einen Sieg gegen den an Nummer 12 gesetzten Ukrainer Myhailo Mandryk. Damit war die KO-Runde erreicht. Junker scheiterte im Sechszehntelfinal am Polen Wojciech Wilkosz und erreichte den 17. Schlussrang. Zedi schaffte es eine Runde weiter, wo er dem Ungaren Marko Szalai unterlag und das Turnier auf dem guten 9. Rang abschloss.
Remo Bivetti (Grischa Speeders), Cedric Benke (Sunpseeder), Emanuel Meier (Rheintal Speeders), Christoph Eggenberger (Rheintal Speeders), Christian Ehrbar (SBC Gekkos Aarau) und Frank Wirth (Sunspeeder) blieben in der Gruppenphase hängen.
In der Mixed-Doppel Konkurrenz spielten drei Schweizer-Teams mit. Claudine Boyer/Stefan Zedi (beide SBC Luzern) erreichten den Viertelfinal und beendeten das Turnier auf dem guten 5. Schlussrang. Mirjam Frommelt/Christian Ehrbar (beide SBC Gekkos Aarau) scheiterten eine Runde früher und belegten den 9. Platz. Für Patrizia Rother/Cedric Benke (beide Sunspeeder) war das Mixed-Turnier bereits nach der ersten KO-Runde zu Ende.
Im Damen-Einzel schafften es Patrizia Rother (Sunspeeder) und Mirjam Frommelt (SBC Gekkos Aarau) nicht über die Gruppenspiele hinaus. Gleich erging es der O40-Spielerin Claudine Boyer (SBC Luzern), welche zu passiv spielte und die KO-Phase nicht erreichte.
Ursin Sulser (Rheintal Speders) spielte in der Junioren-U18-Kategorie. Gegen seinen starken Gegner konnte er bereits an seiner ersten WM gut mithalten und entschied in jedem seiner Gruppenspiele einen Satz für sich.
Alle Resultate und Ergebnisse sind in der Tournament Software ersichtlich.