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Prof. Yasuhiro Yonekawa, geboren am 12. November 1939, wurde am 1. Januar 1993 zum Ordinarius für Neurochirurgie ernannt. Er leitete die Klinik für Neurochirurgie von 1993 bis zu seiner Emeritierung 2007. Während dieser Zeit verfeinerte er die mikrochirurgischen Techniken in der vaskulären Neurochirurgie, der Tumor-und Epilepsiechirurgie. Prof. Yonekawa war Pionier der intraoperativen Bildgebung mittels MRI, eine Technik, die heute weltweit routinemässig eingesetzt wird. Schon früh erkannte er die Bedeutung der Neurointensivmedizin im perioperativen Management und in der Behandlung von Patientinnen und Patienten mit akuten Schlaganfällen und förderte sie. Daneben erforschte er die bis anhin nur in Asien bekannte Moyamoya-Erkrankung in Europa und deren Behandlung mittels Bypasschirurgie.
Prof. Yasuhiro Yonekawa trug mit seiner Arbeit in Klinik, Forschung und Lehre in Zürich und weltweit zum Fortschritt in der Neurochirurgie und zum international hervorragenden Ruf der Neurochirurgie an der Universität Zürich bei. Am 25. Februar 2017 ist Prof. Yasuhiro Yonekawa in seiner Heimat Japan verstorben.