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Das Rechtshilfeverfahren vereinfachen und straffen
Gespräche mit einer Delegation des Fürstentums Liechtenstein
Medienmitteilungen, EJPD, 24.02.2000
Eine schweizerische und eine liechtensteinische Delegation haben heute Donnerstag in Bern Gespräche über die Zusammenarbeit im Bereich der Rechtshilfe und der Geldwäschereibekämpfung geführt.
Beide Delegationen waren sich einig, dass der Kampf gegen die internationale Kriminalität eine erweiterte Zusammenarbeit zwischen den Behörden Liechtensteins und der Schweiz erfordert. Zur Verbesserung der Zusammenarbeit wurden Möglichkeiten besprochen, um das Rechtshilfeverfahren in Liechtenstein zu vereinfachen und zu straffen. Die schweizerische Delegation begrüsste es, dass das Fürstentum Liechtenstein in Aussicht stellt, das Rechtshilfegesetz und das Sorgfaltspflichtgesetz noch in diesem Jahr zu revidieren. Die Delegationen sind übereingekommen, dass in einem weiteren Schritt Gespräche über einen Zusatzvertrag zum Europäischen Übereinkommen über die Rechtshilfe in Strafsachen aufgenommen werden.