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Die SC+H AG begleitete das Projekt in allen geologisch-geotechnischen Belangen als unabhängiges Fachbüro mit folgenden Leistungen:
- Evaluation und Interpretation der vorhandenen Grundlagen
- Geologische Kartierung des Umfeldes
- Ausarbeitung eines geologisch-geotechnischen Baugrundmodells und Abschätzen der Baugrundwerte
- Interpretation der vorhandenen geodätischen Messungen, Inklinometermessungen, Quellenmessungen und Lagerkraftmessungen
- Vorschlag Sanierungskonzept
Projektdaten
Der untere Aquädukt der Engadiner Kraftwerke AG wurde 1968 als Hohlkörperbrücke mit Mittelstütze gebaut. Er verbindet die Innfassung S-chanf mit dem Freispiegelstollen nach Ova Spin und ist damit Bestandteil eines wichtigen Wassertransportweges. Der Baugrund unter dem rechten Widerlager erwies sich im Laufe der Jahre als instabil. Der Aquädukt wurde über Jahre messtechnisch überwacht. Ab Herbst 2007 wurde deshalb ein Projekt zur Stabilisierung des rechten Widerlagers ausgearbeitet.
Besonderheiten
Schwieriger Baugrund, d.h. versackter Fels und die laufende Erosion des Inns waren für die Instabilität verantwortlich.