Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03628.jsonl.gz/1213

Mit dem Routinier Paul Estermann auf Lord Pepsi schaffte ein weiterer Schweizer als Dritter den Sprung aufs Podest. Zwischen die beiden EM-Bronzemedaillen-Gewinner von Aachen schob sich der Kolumbianer Carlos Enrique Lopez auf der Stute Admara. Fuchs musste bis am Schluss zittern. Die Französin Pénélope Leprevost war schneller unterwegs als alle anderen Paare, doch Vagabond riss am Schlusssprung eine Stange.
Der Normalparcours präsentierte sich selektiver als vermutet. Gleich der Eröffnungssprung, ein breiter Oxer, liess zahlreiche Träume platzen. Auch die schwarze Planke beim Einsprung in der Zweifach-Kombination übersahen viele Pferde. Bloss 6 der 43 Paare brachten einen Blankoritt ins Ziel - neben Estermann auch Christina Liebherr im Sattel von Eagle Eye und Fuchs mit seinem Schweizer-Meister-Hengst Chaplin. Auch dem Titelverteidiger Gregory Wathelet lief es nicht nach Wunsch. Der Hengst Eldorado des Belgiers beging am zweitletzten Hindernis einen Nachhandfehler.
«Seit Genf Anfang Dezember habe ich mir diesen Sieg mit Chaplin zum Ziel gesetzt», betonte der Fuchs. «Ich habe damals gespürt, dass nur noch ganz wenig fehlt, um eine wirklich grosse Prüfung zu gewinnen.» Der zehnjährige Hengst ist seit vergangenen Sommer im Beritt von Fuchs. Beim dritten gemeinsamen Turnier gewann das Paar gleich den Schweizer Meistertitel. Am Sonntagnachmittag beim Weltcupspringen wird Fuchs sein Parade-Pferd, den Schimmel Clooney, satteln.
Der noch junge Martin Fuchs steht bereits zum dritten Mal bei seinem Lieblingsturnier nach dem Grand Prix auf dem Podest - und dies mit drei verschiedenen Pferden. 2014 wurde er mit Future - der Wallach gewann 2016 mit Pius Schwizer das Weltcupspringen im Hallenstadion - Dritter, vor einem Jahr erreichte er mit Clooney ebenfalls den 3. Rang.