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Massnahmen
Tieflegung Verkehrsbeziehung A9-H19
Die Eröffnung der A9 zwischen Siders und Brig wird zu einer Verlagerung des Verkehrs von der T9 auf die A9 führen. Dadurch wird die Einfahrt von der A9 in den Grosskreisel Bildacker um rund 3’250 Fz/Tag stärker belastet. Dies erhöht das Risiko einer Überlastung dieses Astes mit möglichem Rückstau auf die A9. Es ist daher notwendig, mittel- bis langfristig eine Tieflegung der Beziehung A9-H19 in Betracht zu ziehen, um die entwicklungsbedingten Verkehrszunahmen abwickeln zu können. Mit der Tieflegung könnten 6’000 Fz/Tag (vor Vollendung A9) bis 9’000 Fz/Tag (A9 vollendet) ausserhalb des Grosskreisels geführt werden und dieser entsprechend um 20% resp. 30% des heutigen Verkehrs entlastet werden. Die konfliktlose Führung mittels Tieflegung der Hauptverkehrsströme A9-H19 scheint mittel- bis langfristig notwendig zu sein.
Im Projekt ist eine Tieflegung der Verkehrsbeziehung A9-H19 beim Bildackerkreisel zur Behebung von Konflikten zwischen Verkehrsströmen vorgesehen. Die Entlastungswirkung einer Tieflegung der Verkehrsbeziehung A9-H19 ist rund viermal grösser als ein zusätzlicher Anschluss an die Gewerbezone (Anschluss Brig West).
Status: In Planung
Baubeginn: 2030
Kostenschätzung: 20 Mio.