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ZUMA 40
Anwendungsbeispiele
Die ZUMA 40D und 40H Entstaubungsfilter sind entwickelt worden, um Staubprobleme mit relativ geringen
Staubbeladungen und niedrigen Luftmengen zu lösen.
Typische Anwendungen sind Absaugen - oder Entlüften von kleinen Schleifmaschinen, kleinen Lagersilos,
Zellenradschleusen und ähnlichen Anlagen, welche mit intermittierendem Betrieb gefahren werden.
Die "MM" Version verfügt über einen höheren Ventilatorgesamtdruck und ist daher ideal einsetzbar für
kleine Bohrmaschinen, Schleifmaschinen der optischen Industrie, Poliermaschinen,
Tablettenmaschinen und für Anwendungsfälle, in denen Stäube mit hoher Dichte,
wie z.B. Wolframkarbid abgeschieden werden müssen.
Die Filtereinheiten
Das ZUMA 40D ist eine komplette Einheit mit kopfseitig montiertem Ventilator, Filtertascheneinheit mit 3.7 m³,
automatischer, motorischer Filterabreinigung, elektrischem Steuergerät und Staubschublade mit 21 lt Inhalt.
Das ZUMA 40H wird ohne Staubschublade geliefert und hat stattdessen einen Montageflansch zur
Montage auf eine bauseitige Anlage oder einen dafür hergestellten Container.
Bei der "MM" Version der "D" und "H" Typen (Bezeichnung ZUMA 40MM D und ZUMA 40MM H) ist der Ventilator
mit Motor in einem Gehäuse oberhalb der Filterkammer untergebracht. Sollte ein Absolutfilter gefordert sein,
so ist dieses zwischen Filter- und Ventilatorkammer montiert.
Steuergerät
Beide ZUMA 40D und ZUMA 40H werden mit einem Fulimatic-Steuergerät Fe geliefert.
Dieses Steuergerät setzt jedes Mal automatisch den Abreinigungsmechanismus für 35 Sekunden in Tätigkeit,
wenn der Ventilator stoppt. Sicherheitsbestandteil der Steuerung ist die Verriegelung von Rüttelmotor und
Ventilatormotor, welche verhindert, dass diese Motoren gleichzeitig arbeiten können,
sowie eine automatische Zurückstellung (Nullstellung) der Zeitrelais beim Stromausfall und
Überlastschutz für Ventilatormotor.
Die Steuergerätkomponenten sind in einem Metallgehäuse untergebracht in dem Kontakte und
Zeitschaltwerk auf DIN-Schiene montiert sind. Damit ist eine einfache Instandhaltung möglich.
Das Steuergerät kann mit jeder Standardspannung betrieben werden.
Elektrische Daten
Zwei Motoren werden geliefert, einer für den Ventilator und einer für den Abreinigungsmechanismus.
Die Standardversion ist mit einem Ventilatormotor von 0.55 kW und 2800 Upm versehen.
Die "MM" Version verfügt über einen Ventilatormotor mit 1.1 kW und 2840 Upm.
Der Abreinigungsmotor hat 0.18 kW und 960 Upm.
Beide Motoren müssen zum FULIMATIC Steuergerät mit getrennten Leitungen geführt werden
Filtertuch
Für die meisten Anwendungen kann Baumwoll-Filtertuch eingesetzt werden,
jedoch ist eine Menge anderer Filtermedien z.B. Polypropylene möglich,
wenn es der Staub und der Einsatzfall verlangt.
Absoluftfilter
Bei der "MM"-Version kann ein Absolutfilter (Hochleistungsschwebstoff) der VOKES-Type 55/3/R
zwischen Filterkammer und Ventilatorkammer gesetzt werden,
wenn sehr strenge Sicherheitsvorschriften dies erforderlich machen.
Explosionsentlastungsklappe
Für Stäube, welche explosiv sind, kann eine Explosionsentlastungsklappe auf der Rückseite
eines jeden Gerätes montiert werden. In diesem Falle muss der Reingasaustritt ebenfalls auf der
Rückseite sein und die Ventilatoreinheit entsprechend angebracht werden.
Laufrollen
Beide Standard- und MM-Versionen mit der Bezeichnung ZUMA 40D können mit
Laufrollen versehen werden.
ZUMA 70 - 250
Mehrtascheneinsatz ergibt grösstmögliche Filterfläche auf einem Minimum an Grundfläche.
Hohe Filtertaschenqualität, ständig getestet, hergestellt als eine Mehrtaschenfiltereinheit,
die aus einem Stück besteht, dadurch eine möglichst kleine Dichtfläche zwischen Rohgas- und Reingasseite.
Flache, parallel zueinander stehende, rechteckige Taschen mit biegsamen Maschendrahtrahmen,
welcher in die Filtertaschen eingeschoben wird, um eine optimale Ausnutzung der Fläche und
eine gründliche Abreinigung zu gewährleisten.
Bündig eingesetzte, über die volle Gehäusebreite gehende Zugangstüren,
vereinfachen die routinemässigen Wartungen des Ventilators und des Filtereinsatzes.
Keine Werkzeuge werden benötigt, um den Filtereinsatz herauszunehmen.
Der Rahmen liegt auf zwei Winkeln und wird mit vier Muttern gehalten.
Dadurch ist eine luftdichte Abdichtung gewährleistet.
Inspektionstüren auf der Front-Seite, dadurch wenig Platzbedarf in der Höhe
(u.a. wichtig bei Entlüftungsfiltern).
Automatisches Starten der motorischen Abreinigung nach jedem Stopp des Ventilators.
Vollelektronisches Steuergerät, bestückt mit Norm-Elektronikteilen für hohen Wirkungsgrad.
Dadurch mehr Unabhängigkeit für das Bedienungspersonal.
Eine Reihe von drei möglichen Rohgaseintrittspositionen gestattet eine bequeme Montage
der Rohgasleitung und eine entsprechend bequeme Verbindung zu den Staubstellen.
Drei Grössen von Staubbehältern, welche alle leicht zu handhaben sind, stehen zur Verfügung.
Ein Schnellverschluss sichert einen luftdichten Abschluss zwischen Rumpfauslauf und Staubbehälter.
Zusätzliche Sicherheitseinrichtungen können integriert werden, wenn giftige oder
explosive Stäube es erfordern.
Auch nach getätigten Auftrag stehen eine Reihe von Wartungs- und Bedienungsanleitungen,
andere technische Literatur und Stücklisten zur optimalen Wartung der Anlage zur Verfügung.
Entstaubungsanlagen der Reihe ZUMA
Typen:
Standardeinheit Typ ZUMA: Standard-Entstaubungseinheit mit Ventilator, Taschenfiltereinsatz,
Rohgasstutzen an drei Seiten montierbar, Staubsammelbehälter mit Schnellverschluss und Grundplatte.
Bunkerversion Typ ZUMA H: Entstaubungseinheit mit Ventilator und Taschenfiltereinsatz.
Diese Einheit hat einen Montageflansch und kann direkt auf einem Behälter verschraubt werden.
Sackentleerungseinheit Typ ZUMA STU: Entstaubungseinheit mit Ventilator Taschenfiltereinsatz,
Schüttrichter und Klappe mit Schnellverschlüssen für die Entstaubung der
Einschüttgosse beim Entleeren von Staubsäcken.
Entlüftungseinheit Typ ZUMA V: Die nur mit einem Taschenfiltereinsatz bestückte
Entlüftungseinheit ist speziell für die Entlüftung von Silos,
Maschinen und Bezeichnung der Einheiten anderen unter Druck stehenden Behältern
Entlüftungseinheit mit Staubsammelbehälter: Der Typ ZUMA V kann mit Trichter und
Staubsammelbehälter ausgerüstet werden, wenn die Einheit in welchem Abstand
von der zu entstaubenden Maschine oder Silos aufgestellt werden muss.
Staubbehälter mit 55 Liter, 80 Liter oder 110 Liter Fassungsvermögen werden mit den
Standardeinheiten sowie auch - auf Wunsch - mit den Entlüftungseinheiten geliefert.
Anwendungen
Standardeinheiten
Die Entstaubungseinheiten, Typ ZUMA, werden praktisch in allen Industriezweigen
für die verschiedensten Verwendungszwecke eingesetzt.
Wenn wir Ihnen alle Verwendungsmöglichkeiten aufzeigen wollten,
so führte dies zu weit und wäre zudem irreführend, da jedes einzelne Staubproblem individuell
betrachtet werden muss, bevor das geeignete Gerät ausgewählt werden kann.
Eine kleine Auswahl von möglichen Anwendungsfällen beinhaltet die nachfolgende Reihe von Maschinen:
Bohrmaschinen, Brecher, Poliermaschinen, Pressen, Pulversprühanlagen, Rollenschneidmaschinen,
Sägen, Sandstrahlanlagen, Schleifmaschinen und Tabletttiermaschinen.
Bunkertypeneinheiten
Der Typ ZUMA H ist ausgelegt worden für Fälle, in denen grosse Staubmengen eingebracht
werden müssen: z.B. Sägespäne. Es kann auch als zentrales Filter mit grossem
Staubbehälter eingesetzt werden, wenn eine grössere Anzahl von Maschinen oder
Anlagenteilen mit grossen Staubbeladungen aspiriert werden soll.
Das ZUMA-H Filter findet ebenfalls Einsatz in pneumatischen Fördersystemen,
die diskontinuierlich arbeiten und bei Maschinen, welche im Unterdruck zu halten sind.
Sackentleerungseinheiten
Die Sackentleerungseinheiten sind u.a. für die manuelle Sackaufgabe
oberhalb von Fördersystemen konzipiert.
Entlüftungsfilter
Das Entlüftungsfilter ZUMA-V ist für die Entlüftung von Silos und anderen unter Druck stehenden
Speicherbehältern bestimmt. Die erforderliche Grösse der Einheit wird u.a. durch die Längeder
ununterbrochenen Betriebszeit und der Förderluftmenge bestimmt.
Bei grösserer Entfernung von der Staubstelle kann das ZUMA-V mit Staubsammelbehälter eingesetzt werden.
Gewöhnlich ist dann jedoch ein Ventilator zur Überwindung des Rohrleitungswiderstandes erforderlich.
Arbeitsweise
Standardeinheit
Der Ventilator saugt die Staubluft zum Filter. Durch das Prallblech findet eine Vorabscheidung der schwereren Teile statt.
Diese werden in den Staubbehälter abgelenkt. Der feinere Staub gelangt zum Gewebeeinsatz auf
dessen äusserer Fläche er sich absetzt. Die gereinigte Luft strömt durch das Filtergewebe in die Ventilatorkammer und
tritt von dort aus ins Freie. Nach Abstellen des Ventilators tritt automatisch die Reinigungsvorrichtung in Tätigkeit.
Der gesammelte Staub wird vom Filtertuch gelöst und fällt in den darunter befindlichen Staubbehälter.
Bei normaler Anwendung beträgt das Intervall zwischen Filterreinigungsvorgängen vier Stunden.
Bunkereinheit
Arbeitet wie Standardeinheit; der Staub wird wie in der rechtsstehenden Abbildung eingebracht.
Sackentleerungseinheit
Die Schnellverschlussklappe wird vom Schütttrichter abgenommen und der Ventilator eingeschaltet.
Dieser erzeugt einen Luftstrom in der Öffnung, der ein Entweichen von Staub während
der Entleerung von Säcken verhindert.
Der Schwebestaub wird nach oben abgesaugt und an dem Gewebeeinsatz abgeschieden.
Nach beendeter Sackentleerung wird die Schnellverschlussklappe wieder aufgesetzt und
der Ventilator abgeschaltet wobei automatisch die Abreinigungsvorrichtung in Tätigkeit tritt.
Der abgelöste Staub fällt direkt in das Silo bzw. in den Vorratsbehälter.
Entlüftungseinheit
Das Filter der Entlüftungseinheit hat keinen eigenen Ventilator, sondern arbeitet mit dem,
durch das Gebläse bzw. den Ventilator des Systems erzeugten Überdruck.
Förderluft und Fördergut sollten möglichst so in Silo, Bunker oder Druckbehälter eintreten,
dass bereits eine teilweise Abscheidung des Gutes aus der Förderluft erfolgt,
bevor diese das Filter erreicht.
Das Sammeln des Staubes erfolgt in derselben Weise wie bei der Standardeinheit.
Nach Beendigung der Förderung muss darauf geachtet werden, dass das Gebläse bzw.
der Ventilator zum Stillstand kommt ehe die Abreinigungsvorrichtung anläuft.
Der abgeschiedene Staub wird normalerweise direkt in das Silo zurückgegeben.