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Der Umzug erfolgt nach Berichten über Einlagen von schweizerisch-indischen Banken, die Ende 2020 auf 20.700 Mrd. Rupien angestiegen sind, von 6,625 Mrd. Rupien Ende 2019.
“Die Schweizer Behörden wurden gebeten, die relevanten Fakten sowie ihre Sichtweise zu den möglichen Ursachen der Zunahme/Abnahme darzulegen”, teilte das Finanzministerium am Samstag mit.
Das Finanzministerium fügte hinzu, dass die Kundeneinlagen bereits seit Ende 2019 zurückgegangen sind, während sich die über Agenten eingezahlten Gelder seit Ende 2019 mehr als halbiert haben.
Er wies darauf hin, dass “der stärkste Anstieg bei den ‘sonstigen Verbindlichkeiten von Kunden’ zu verzeichnen sei. Diese sind in Form von Anleihen, Wertpapieren und verschiedenen anderen Finanzinstrumenten.”
Das Ministerium fügte hinzu, dass eine Reihe von Faktoren zu einem Anstieg der Einlagen führen könnten, darunter eine Zunahme der Einlagen von indischen Unternehmen in der Schweiz aufgrund zunehmender Handelstransaktionen und eine Zunahme der Einlagen aufgrund des Geschäfts von Schweizer Bankfilialen in Indien.
“Eine Zunahme der Transaktionen zwischen schweizerischen und indischen Banken, eine Kapitalerhöhung einer Tochtergesellschaft eines Schweizer Unternehmens in Indien und eine Zunahme der Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit bestehenden derivativen Finanzinstrumenten”, fügte das Ministerium hinzu.
Das Finanzministerium sagte auch, dass gemäß den zwischen Indien und der Schweiz ausgetauschten Finanzkontoinformationen der Einwohner jedes Landes – die zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung verwendet werden – in den Jahren 2019 und 2020 keine signifikante Möglichkeit einer Erhöhung der Einlagen bei Schweizer Banken besteht, die außerhalb des nicht autorisierten Einkommens der Einwohner liegen.
Indien und die Schweiz haben das Multilaterale Abkommen über die gegenseitige Amtshilfe in Steuersachen (MAAC) unterzeichnet und beide Länder haben auch das Multilateral Competent Authority Agreement (MCAA) unterzeichnet, wonach der Automatische Informationsaustausch (AIA) zwischen den beiden Ländern aktiviert wird jährliche Weitergabe von Finanzkontoinformationen Für das Kalenderjahr 2018 ab.
Das Ministerium fügte hinzu, dass die Berichte oder Statistiken nicht die Höhe des angeblichen Schwarzgeldes angeben, das von Indern in der Schweiz gehalten wird, und kein Geld enthalten, das Inder, NRIs oder andere möglicherweise im Namen von Unternehmen aus anderen Ländern in Schweizer Banken haben.