Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03099.jsonl.gz/465

Wie es von Ferrari Teamchef Mattia Binotto nun heisst, könnte man die WM-Saison der Formel 1 durchaus erst im Sommer aufnehmen und dann dafür bis Januar 2021 verlängern. Wenn man gleichzeitig die Rennwochenenden auf zwei Tage strafft, könnte man das Material durchaus soweit beanspruchen und die Saison noch retten. Denn jetzt gibt es auch Stimmen die davon sprechen die Saison komplett abzusagen und auf die Saison zu verzichten, weil man die ersten Rennen in der Agenda nicht fahren konnte.
Denn es ist natürlich für die Teams schon so, dass die sich in der Entwicklung an den Rennen orientieren und für die einen Rennstrecken auf Geschwindigkeit setzen und andere Kurse wie jenen von Monaco vor allem auf Kurvenlage gehen. Ein durcheinander gewürfelter Rennkalender ist nicht einfach, würde die Spannung aber wieder erhöhen.
Formel-1-Geschäftsführer Chase Carey betont in den letzten Tagen, dass der Weltverband FIA und die Renn-Organisation freie Hand haben, das beste aus der Misere zu machen. Derzeit gibt es viele Gespräche unter den Teams und mit der Organisation sowie denn Rennorten selbst, was man wohl am besten macht.
Mindestens acht Rennen sind nötig, um einen Weltmeister zu küren. Nach derzeitigem Stand wäre der Kanada-GP in Montreal am 14. Juni der Auftakt, der GP in Abu Dhabi am 29. November das Saisonfinale.