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Der Bau der Anlagen im Kanton Freiburg beginne später in diesem Jahr, teilte Rolex in einer E-Mail mit. Die Kapazität folgt Plänen, 1 Milliarde Schweizer Franken für eine grosse neue Produktionsstätte in Bulle auszugeben, die voraussichtlich 2029 in Betrieb gehen wird. Derzeit sind neue Uhren im Allgemeinen nicht zum sofortigen Kauf über das autorisierte Netzwerk des Unternehmens verfügbar, was Händler wie Watches of Switzerland Group dazu veranlasst, auf Wartelisten für Käufer zurückzugreifen.
Das knappe Angebot hat auch zu einem Anstieg der Sekundärmarktpreise geführt, so dass beliebte Modelle wie der Daytona Cosmograph zu Werten gehandelt werden, die weit über den Einzelhandelpreisen liegen. Vertreter von Rolex erklärten zudem, dass die Arbeiten an einer 9000 Quadratmeter grossen Anlage in Romont in der zweiten Hälfte des Jahres 2023 beginnen werden. Die Produktion soll voraussichtlich 2025 starten. Ferner wird es auch eine vorübergehende Anlage im Industriepark Vivier SA in Villaz-Saint-Pierre geben. Über den Plan zur Beschleunigung der Produktionssteigerung und provisorischer Einrichtungen wurde erstmals von den Freiburger Zeitungen La Gruyère und La Liberté berichtet. Laut Rolex werden die Produktionslinien schrittweise hochgefahren und die Personaleinstellungen gestaffelt. Diese könnte 250 bis 300 Mitarbeiter erreichen, von denen die meisten neue Mitarbeiter sein werden.
Die Arbeiter werden in Romont geschult, bevor sie nach Fertigstellung des Standorts nach Bulle versetzt werden. "Der neue Produktionsstandort in Bulle wird es Rolex ebenso wie diese drei temporären Produktionsstätten ermöglichen, seine Produktionskapazität zu erweitern, das Wachstum zu unterstützen und die ständig steigende Nachfrage zu befriedigen“, sagte das Unternehmen. Rolex wird von einer nach seinem Gründer Hans Wilsdorf benannten Stiftung kontrolliert und produziert nach Schätzungen von Morgan Stanley rund 1 Million Uhren pro Jahr und erwirtschaftet einen Umsatz von rund 8 Milliarden Schweizer Franken.
(Bloomberg)