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Der englische Internationale Raheem Sterling fordert härtere Strafen für rassistisches Verhalten im Fussball. In einem Gastbeitrag für die Londoner Zeitung «The Times» schrieb der Profi von Manchester City: «Geld tut den reichen Klubs und Fussballverbänden nicht weh. Deshalb fordere ich einen automatischen Abzug von neun Punkten bei rassistischen Beleidigungen. Das klingt hart, aber welcher Fan würde rassistisches Verhalten riskieren, wenn dadurch sein Klub absteigt oder der Titel verloren geht?» Zudem sollten betroffene Vereine drei Spiele ohne Publikum austragen, schlug der 24-Jährige vor.
.@sterling7 explains why he signed @thetimes' anti-racism manifesto, calling for more BAME people to run the game, harsher punishments for racist fans and players, a stronger stance from social media and media and sponsors to take action https://t.co/nGMp3IQ1MH— Times Sport (@TimesSport) 23. April 2019
Sterling, der nach eigener Aussage mehrfach rassistischem Verhalten ausgesetzt war, ist einer der Unterzeichner einer Erklärung der «Times», die Änderungen im Fussball fordert. Die Unterzeichner fordern, dass mehr Angehörige ethnischer Minderheiten in leitenden Positionen arbeiten. «Zum Beispiel bestehen die Teams der ersten vier Ligen zu 25 bis 30 Prozent aus schwarzen Spielern», sagte Sterling. «Das sollte sich bei den Trainern und in der Führung widerspiegeln.»
Neben aktiven und ehemaligen Fussballprofis wie Michy Batshuayi, Alex Oxlade-Chamberlain und Ruud Gullit, unterzeichneten auch Londons Bürgermeister Sadiq Khan und die ehemalige Sportministerin Tracey Crouch die Erklärung. «Ich weiss nicht, wie lange es dauert, bis sich die Dinge ändern», schrieb Sterling, «aber wir müssen jetzt damit anfangen. Ich will nicht, dass die nächste Generation von schwarzen Spielern sich mit diesem Übel rumschlagen muss.» (pre/sda)