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Die meisten in Genf wohnhaften Franzosen stimmten bei den Präsidentschaftswahlen für Emmanuel Macron. In Frankreich erhielt er 58,55 Prozent der Stimmen.
Die Französinnen und Franzosen in der Westschweiz haben in der zweiten Runde der Präsidentschaftswahlen am Sonntag Emmanuel Macron bevorzugt. 81,27 Prozent der Stimmen entfielen auf den amtierenden Staatschef, der sich gegen die Konkurrentin Marine Le Pen durchsetzte.
Im Wahlkreis Genf erhielt Macron 43’866 Stimmen, die Kandidatin des Rassemblement National (RN) erhielt 10’107 Stimmen. Dies geht aus den vorläufigen Ergebnissen hervor, die der französische Generalkonsul in Genf, Patrick Lachaussée, in der Nacht auf Twitter veröffentlichte. Die Wahlbeteiligung lag bei 45,25 Prozent. Diese Ergebnisse müssen noch vom Verfassungsrat bestätigt werden.
Bereits im ersten Wahlgang hatte Macron in der Westschweiz mit 44,1 Prozent der Stimmen deutlich die Nase vorn gehabt. Marine Le Pen hatte mit 7,64 Prozent der Stimmen den fünften Platz belegt.
Wahlsieger mit 58,55 Prozent
In Frankreich konnte sich der 44-Jährige laut Innenministerium nach Auszählung aller Stimmen mit 58,55 Prozent gegen seine Herausforderin Le Pen durch. Die 53-Jährige kam demnach auf 41,45 Prozent. Damit verbesserte Le Pen ihr Wahlergebnis vom letzten Duell gegen Macron im Jahr 2017 um fast 8 Prozentpunkte. Vor fünf Jahren erhielt sie knapp 33,9 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag den Angaben zufolge bei 72 Prozent und damit etwas niedriger als vor fünf Jahren (74,56 Prozent).