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Als er die Bilder der Erstürmung des Kapitols gesehen habe, habe er sich sofort daran erinnert, wie er 1977 mit 19 Jahren das erste Mal mit zitternden Beinen vor dem Kapitol in Washington D.C. gestanden sei, sagte Aebi am Donnerstag. Wegen der Sicherheitsvorkehrungen sei es fast nicht möglich gewesen, in das Kapitol zu gelangen.
«Als ich nun sah, dass irgendeine Person im Parlament auf dem Präsidentensitz Platz nahm, ging mir das durch Mark und Bein. Ich dachte, dass das nicht sein kann.»
Natürlich frage man sich sofort, ob eine Stürmung des Parlaments auch in der Schweiz passieren könne. «Das Sicherheitsdispositiv im Bundeshaus wird dauernd den laufenden Ereignissen angepasst. Mehr kann ich dazu nicht sagen», meinte Aebi dazu.
Aebi deutet die Reaktion des Parlaments auf die Vorkommnisse als starkes Signal: «Dass die Sitzung bereits wenige Stunden nach der Stürmung fortgesetzt wurde, ist ein starkes und ein gutes Zeichen für die Demokratie», sagte er.