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Fluoxetin und Levomethadon beeinflussen sich gegenseitig
Monitorisierung
Risiko
Erhöhtes Risiko für QT-Zeit-Verlängerung
Mechanismus
Additive Verlängerung der QT-Zeit. Methadon wird insbesondere bei höheren Dosierungen mit QT-Zeit-Verlängerung und selten auch Torsades de pointes in Verbindung gebracht. Fluoxetin ist ein starker Hemmer von CYP2D6, welches unter anderem auch am Abbau von Methadon und Levomethadon beteiligt ist.
Effekt
Durch die additive Verlängerung der QT-Zeit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von kardialen unerwünschten Wirkungen wie Arrhythmien, Torsades de pointes oder Herzstillstand. In einer kleinen Studie erhöhte Fluoxetin die Plasma-Konzentrationen von R-Methadon, nicht jedoch von Levomethadon [Eap CB, 1997]. In einer anderen Studie mit 11 Patienten führte die Kombination von Fluoxetin und Methadon zu keinen Konzentrationserhöhungen [Baño MD, 1999].
Empfehlung
Regelmässige EKG-Kontrollen der QT-Zeit, insbesondere bei Änderungen der medikamentösen Therapie. Zudem wird empfohlen, den Methadonspiegel engmaschig zu monitorisieren.
Literatur
Klassifikation
Die Grundlage für die Klassifikation ist die referenzierte Literatur und ein validiertes und nachvollziehbares Entscheidungsmodell. Die getroffenen Entscheidungen für die Einteilung des Schweregrads werden durch den Flowchart visualisiert.
Letzte Aktualisierung am 29.05.2018