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Hypnose ist eine wirksame und effiziente Methode bei Panikattacken. Vom Standpunkt der Hypnosetherapie betrachtet, ist die Panikattacke eine Art "Problemtrance": Der Betroffene befindet sich in einem veränderten Zustand, den er selbst nicht kontrollieren und sich nicht erklären kann.
Ca. 2% der Bevölkerung erleiden während ihres Lebens Panikattacken, Frauen deutlich häufiger als Männer. Auftreten können Panikattacken in beliebigen Situationen - typischerweise ereignen sie sich gar nicht einmal dann, wenn eine reale Gefahr besteht. In der Regel kommen sie geradezu ohne jeden Anlass zustande, der ihr Auftreten äusserlich erklären würde. Schon innerhalb weniger Minuten können sich die Paniksymptome immer stärker intensivieren und einen hohen, für den Betroffenen und die Beobachter dramatisch erscheinenden Zustand der panischen Erregung hervorrufen.
Körperliche Symptome können sein: Herzrasen, Herzklopfen oder erhöhte Herzfrequenz; Schweissausbrüche; Zittern, ggf. Mundtrockenheit; Atembeschwerden; Beklemmungsgefühle; Schmerzen oder Missempfindungen in der Brust; Übelkeit oder Missempfindungen im Magen; ggf. Hitzegefühle oder Kälteschauer; Gefühllosigkeit oder Kribbelgefühle. Zu den psychischen Symptomen zählen: Schwindel, Unsicherheit, Benommenheit oder Schwäche; ein Entfremdungsgefühl gegenüber der eigenen Person oder ein Gefühl der Unwirklichkeit der Umwelt; die Angst, die Kontrolle zu verlieren oder verrückt zu werden.
Das Ziel der Hypnosetherapie ist es, die "Problemtrance" in einen Lösungszustand umzuwandeln, einen Zustand also, in dem der Mensch wieder im Vollbesitz seiner Kräfte ist. Dazu bedarf es einer Kommunikation mit dem Unbewussten. Die bisherigen unbewussten Bedingungen, die die Panikattacken auslösen, sind so zu verändern, dass sie nicht mehr problemauslösend wirken. Das Unbewusste muss wieder neu lernen, innere Stressreize kommen und gehen zu lassen, statt einen Alarmzustand auszulösen. Denn letztendlich ist die Panikattacke auch nur eine Art von innerem Alarm, ausgelöst von einem inneren Alarmsystem, das ungünstig eingestellt ist: Es reagiert auf irrelevante, nicht bedrohliche Reize so, als wären diese Reize bedrohlich. Sobald die innere Umstellung erfolgreich vollzogen ist, können diese Reize einfach durchlaufen, ohne inneren Stress, also Panik, auszulösen.
Für eine vergangenheitsorientierte Aufarbeitung, woher die Panikattacken kommen, lässt sich in der Hypnosetherapie die aufdeckende analytische Hypnose verwenden. Um die Symptomatik der Panikattacken effizient zu überwinden, kann die Tiefenhypnose zum Einsatz kommen. Beide Herangehensweisen lassen sich in der therapeutischen Hypnose auch kombinieren.
Haben Sie Fragen zur Hypnose, dann kann Ihnen vielleicht die Auflistung, mit den am häufigsten zur Hypnose gestellten Fragen, einige davon beantworten.
In meinem Blog – "Hypnose-Therapie", finden Sie interessante Artikel über Hypnose, Trance und inneren Bilder.
Die Anzahl der Sitzungen ist individuell. Um messbare Erfolge zu erzielen, rechnen Sie bitte mit mindestens 3 - 5 Sitzungen, von 1 - 1.5 Std. Sie erfolgen in einem Abstand von 1 - 2 Wochen, oder nach Absprache.
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