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Schweiss hat eine natürliche und wichtige Funktion. Er kühlt die Haut ab und reguliert dadurch die Körpertemperatur, um eine Überhitzung zu verhindern.
Wir schwitzen, wenn wir uns viel bewegen oder uns in einer heissen Umgebung befinden, jedoch auch dann, wenn wir emotional sehr betroffen oder gestresst, nervös oder ängstlich sind. Schweissabsonderung kann zudem eine Antwort auf hormonelle Veränderungen, beispielsweise die Pubertät oder die Menopause, sein.
Schweiss ist eine geruchlose wässrige Lösung und besteht im Wesentlichen aus Wasser und Salz. Wir schwitzen im Durchschnitt bis zu 1 Liter pro Tag. Wir bemerken das jedoch meist nicht, da der Schweiss genauso schnell wieder verdunstet, wie er gebildet wird. Wenn wir uns viel bewegen und uns in einer heissen Umgebung befinden, können wir bis zu 10 Mal so viel Schweiss produzieren wie an einem normalen Tag.
Obwohl Schweiss an sich neutral riecht, verbindet man ihn oft mit einem unangenehmen Geruch. Dieser Geruch stammt von den Bakterien, die auf der gesunden Haut leben und den Schweiss in seine Bestandteile aufspalten. Durch diesen Prozess entsteht der unangenehme Geruch.
Wussten Sie, dass fast ein Drittel der erwachsenen Bevölkerung täglich Probleme infolge des Schwitzens hat?
Viele Menschen auf der ganzen Welt haben täglich von Schweiss verursachte Probleme. Der eine hat Schwierigkeiten damit, in der Schule einen Stift zu halten. Ein anderer schämt sich, jemandem die Hand zu schütteln.
Einige sehen das Schwitzen auch nicht grundsätzlich als ein Problem, fühlen sich jedoch in manchen Situationen unwohl, wenn sichtbare Schweissflecken oder Schweissgeruch falsche Signale senden. Rieche ich? Sieht man etwas? Diese Personen sorgen sich oft, dass andere ihr Problem entdecken könnten.
Übermässiges Schwitzen kann von mässiger Feuchtigkeit bis hin zu dicken Schweisstropfen reichen, die auf Hemden, Blusen und Jacketts grosse nasse Flecken hinterlassen. Hinzu kommen feuchte und schlecht riechende Füsse und Schuhe oder klamme, feuchte Hände. Es ist ein häufiges Problem, dass jedem zu jeder Zeit in seinem Leben passieren kann, hormonelle Veränderungen wie Pubertät oder Menopause sind jedoch oft ein Auslöser.