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Das Wichtigste in Kürze
- Ein Österreicher muss im Iran wegen angeblicher Spionage für siebeneinhalb Jahre in Haft.
- Das Aussenministerium habe den iranischen Botschafter in Wien einbestellt.
- Der Angeklagte war im Oktober festgenommen worden.
Im Iran ist ein Österreicher wegen angeblicher Spionage zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Wie das österreichische Aussenministerium am Dienstagabend weiter mitteilte, wurde der iranische Botschafter in Wien in das Ministerium zitiert. Dort sei ihm «unser unmissverständlicher Protest» gegen das am Montag verkündete Urteil vermittelt worden.
Der Angeklagte war im Oktober im Iran festgenommen worden. Anders als zwei weitere im Iran inhaftierten Österreicher, die vor einigen Jahren ebenfalls als angebliche Spione verurteilt wurden, ist der Mann kein österreichisch-iranischer Doppelstaatsbürger.
Deutsch-Iraner zum Tode verurteilt
Zuvor wurde am Dienstag bekannt, dass der Deutsch-Iraner Djamshid Sharmahd im Iran in einem umstrittenen Prozess zum Tode verurteilt wurde. Ein Revolutionsgericht in Teheran macht den 67-Jährigen unter anderem für einen Terroranschlag verantwortlich, wie das Justizportal Misan am Dienstag meldete.