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Benchmarking ist ein formalisiertes Verfahren, um Verbesserungsmöglichkeiten durch den Vergleich von Leistungsmerkmalen mehrerer vergleichbarer Prozesse oder Erfolgsfaktoren zu finden.
Innerhalb des Konzepts werden komplexe Metriken aus gut reproduzierbar zu erhebenden Kennzahlen definiert. Der Begriff wird sowohl in den Wirtschaftswissenschaften als auch in der angewandten Informatik verwendet.
Das grundsätzliche Ziel des Benchmarking ist es, die Schwächen eines Unternehmens und seiner Prozesse oder eines Computers und seiner Programme durch Vergleich mit anderen Unternehmen, Prozessen, Computern oder Programmen aufzudecken und die Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Für diesen Vergleich sind entweder mindestens zwei aufeinander folgende Erhebungen von Daten oder Daten von mindestens zwei verschiedenen Objekten möglichst gleichzeitig zu erheben.
In den Wirtschaftswissenschaften liefert das Benchmarking eine Metrik für eine komplexe Leistung aus einer Anzahl einzelner Maße, die mit Hilfe einer Benchmarking-Studie gefunden wird. Benchmarking ist ein wiederholt eingesetzter Prozess, um Produkte, Dienstleistungen und Arbeitsprozesse von mehreren Unternehmen oder auch die Wirkung politischer Vorgaben zu beurteilen und zu verbessern. In der angewandten Informatik ist der Benchmark eine standardisierte Metrik, nach der die komplexe Leistung zweier vergleichbarer Programme oder Computer anhand einer Anzahl einzelner Maﬂe objektiv gemessen wird und diese nach bestimmten Kriterien verglichen und bewertet werden.