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Abgabetag Saison 2023/2024
S P O R T - W A L L
Am 21./ 22. Oktober wurden in der Swisscom Arena Kandersteg, im Berner Oberland, die Schweizer Meister im Skispringen gekürt.
Mit Dario Lemmenmeier, Lars Künzle und Sîmon Ammann nahmen 3 Athleten des SSC Toggenburg an der Schweizer Meisterschaft teil. Zwei weitere Springer des Ostschweizer Skiverbandes waren Ronny Dürr vom SC Gams und Micha Sturm vom SC Ulisbach.
Für die beiden Youngsters Dario und Ronny war es die erste Teilnahme an einer Meisterschaft. Sie stellten sich dem stark besetzten Feld der U 16, HS 74 m Schanze mit Bravour. Mit Weiten von 54,5 Metern/ 58,5 Meter für Ronny (Platz 13) und 55 Meter/ 55,5, Meter für Dario (Platz 14) beendeten sie den Wettkampf im Mittelfeld.
Lars Künzle hingegen wollte nach der Silbermedaille im letzten Jahr nach Gold greifen, was nach seinen vielen Verletzungen in der letzten Saison sicher nicht einfach war. Dennoch dominierte er trotz Gate- Verkürzung mit Weiten von 67 Meter/ 67,5 Meter die Konkurrenz und stand in der Kategorie U 16, HS 74 m Schanze am Abend ganz oben auf dem Treppchen.
Am Vormittag war Lars ebenso wie Micha Sturm in der Kategorie Junioren auf der HS 106 m Schanze gestartet. Mit 87 Meter und 91,5 Meter belegte er den hervorragenden 5. Platz. Micha Sturm landete kurz dahinter (88 Meter/ 86,5 Meter), auf Rang 6.
In der Kategorie Elite Herren holte Simon Ammann die Silbermedaille. Micha Sturm, der ebenso in dieser Kategorie startete, wurde Zwölfter.
Im Teamwettkampf am Sonntag belegte das sehr junge Ostschweizer Team in der Besetzung Künzle, Sturm, Lemmenmeier und Dürr den sehr guten 6. Rang.
Nun gilt es, neue Kräfte zu sammeln und sich gut auf die Wintersaison vorzubereiten. Diese beginnt für die Weltcup- Starter schon Ende November in Ruka (FIN). Auf nationaler Ebene steigen die Skispringer Mitte Dezember ins Wettkampfgeschehen um die Helvetia Nordic Trophy ein.
Text von Sibylle Torazza
Bei strahlendem Sonnenschein und vom Gastgeber, dem Ostschweizer Skiverband- Skisprungteam Wildhaus, bestens organisierten Wettkampf sprangen und liefen am vergangenen Wochenende 48 Athletinnen und Athleten aus der ganzen Schweiz im Rahmen der Helvetia Nordic Trophy um die Medaillen.
Erstmals nahm Elin Künzle (SSC Toggenburg) an einem Wettkampf teil. Die junge Toggenburgerin beendete beide Sprungwettbewerbe in der Animationskategorie als Zweite. Beim Crosslauf lief sie als Erste über die Ziellinie und belegte damit in der Nordischen Kombination Rang 1.
Mit Nils Lemmenmeier (SSC Toggenburg) und Arthur Durendeau (Chäserugg Race Academy) gingen zwei Ostschweizer Athleten in der Kategorie U 13, K 32 m Schanze an den Start. Nils gewann beide Sprungwettbewerbe überlegen. Arthur wurde am Samstag Zweiter. In der Nordischen Kombination gelang ihm erneut der Sprung auf das Podest. Auch hier wurde er Zweiter. Nils verpasste das Podest und wurde Vierter.
Auf der K 40 m Schanze, U 13 sprang Dario Lemmenmeier (SSC Toggenburg) am Sonntag aufs oberste Treppchen. Am Sonntag musste er einem Athleten aus Unterschächen knapp den Vortritt lassen und wurde Zweiter. Dennoch darf er auch bei der letzten HNT der Sommersaison in Gelb des Führenden in der Gesamtwertung an den Start gehen. Nino Leeser (SC Grabs) wurde am Samstag Neunter und am Sonntag Sechster. Im Crosslauf verpasste er trotz einer fulminanten Aufholjagd als Vierter ganz knapp das Podest.
In der Kategorie U 16 belegte Ronny Dürr (SC Gams) in allen Wettbewerben den zweiten Rang und fuhr zufrieden mit drei Silbermedaillen nach Hause.
Ein grosses Dankeschön an dieser Stelle an alle freiwilligen Helferinnen und Helfer, ohne die die Durchführung einer solchen Veranstaltung nicht möglich wäre.
Lars Künzle (SSC Toggenburg) hatte an diesem Wochenende seinen ersten Einsatz bei einem Alpencup im tschechischen Liberec. Mit Jahrgang 2008 war er einer der jüngeren Starter des Feldes (76 Starter) und klassierte er sich in beiden Wettbewerben im mittleren Drittel (48./ 39 Rang).
Bericht von Sibylle Torazza
Der Fokus lag über die Sommermonate im kontinuierlichen Aufbau der Athletik in allen Bereichen. Wir haben in der Woche vier geführte Trainings an verschiedenen Standorten angeboten. Dies waren zwei Kraftraumeinheiten sowie zwei Athletikeinheiten. Zusätzlich absolvierten die Athleten/-innen selbständig weitere Einheiten. So kamen zwischen 15 und 20 Trainingsstunden pro Woche zusammen. In den Athletiktrainings in Nesslau und Urnäsch standen die koordinativen Aspekte, Mobilitätssteigerung, Tiefenstabilisation und Intervalltrainings im Vordergrund. Mitte August absolvierte das Damen und Herrenteam gemeinsam einen dreitägigen Athletikblock. Am Freitag stand das Bezwingen des Klettersteiges in Braunwald auf dem Programm. Mit dem Abschlussteil über die mittleren und hinteren Eggstöcke beinhaltete der Klettersteig Passagen mit einer Bewertung von K 5.5. Dies verlangte einiges von den Athleten/-innen ab. Das Geniessen der atemberaubenden Aussicht kam dabei nicht zu kurz. Am Samstagvormittag starteten wir mit Skispringen im Montafon. Wobei sich einige Athleten am Schluss des Trainings getraut haben über die HS 108 Schanze zu springen. Nach dem Springen wurden die fahrerischen Fähigkeiten bei einer kurzen GO-Kart Session unter Beweis gestellt. Für Abkühlung sorgte der Sprung ins Wasser beim Badsee Paspels, aber damit war der Tag noch nicht vorüber. Mit der Wanderung von Brülisau auf die Alp Sigel, beziehungsweise auf die Hochebene mit gemeinsamen grillieren und übernachten, liessen wir den Tag ausklingen. Sonntagsfrüh konnten wir gemeinsam den Sonnenaufgang bestaunen und traten gemütlich den Marsch zurück nach Brülisau an. In Brülisau wurden wir von Familie Fritsche mit einem Frühstück überrascht. Gut gestärkt stand der letzte Abschnitt mit einer Wanderung von Berneck nach Oberegg an zum Mountainboarden. Für einmal nur mit einem Brett an den Füssen wurde die Talabfahrt rasant in Angriff genommen. Nach knapp einer Stunde kamen alle Teilnehmer gesund und munter im Tal an.
Kommende Woche stehen die ersten Schwünge auf Schnee auf dem Programm. Die Vorbereitungsphase starten wir mit einem Schneetraining in Litauen in einer Skihalle. Wir sind gespannt wie sich die athletischen Fortschritte auf den Skis auswirken.
Bericht von Samuel Kind
Früher als üblich fand Mitte August das Nordic Weekend der Langläufer und Biathleten statt. Das Programm war gegenüber den Vorjahren neu: Ein Sprint klassisch mit Heats und Finals für alle, ein Distanzlauf Skating und zum Schluss ein Berglauf von Göschenen via Göscheneralptal die Schöllenen hoch bis zur Teufelsbrücke. Während der Sprint bei den engen Verhältnissen und der flachen Topographie eher eine Glückssache war, boten die andern zwei Events doch eine echte Vergleichsmöglichkeit.
Vom OSSV waren total 7 Athleten und Athletinnen am Start. Die beste Form spielte Beda Klee mit dem dritten Gesamtrang aus, dicht gefolgt auf Platz 5 von unserem Newcomer Lukas Koller. Ebenfalls auf Rang 5 lief Malia Elmer, welche sich vor allem im Distanzrennen steigern konnte. Zu gefallen wusste auch Jan Fässler mit Rang 8. Es folgten Marina Zimmermann auf Rang 15, Linn Zentner auf Rang 20 und Silvan Hauser, der offensichtlich noch nicht in Form ist, auf Rang 22.
Bericht von Alex Weder