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Ein Viertel der Schweizer Bevölkerung kauft im Ausland ein
Der durch den starken Franken begünstigte grenzüberschreitende Handel in Form von Einkaufstourismus oder Online-Shopping belief sich 2012 damit auf CHF 5,1 Milliarden, was rund 5% des gesamten Detailhandelsumsatzes in der Schweiz ausmacht, der 2012 eine Summe von CHF 96,8 Milliarden erreichte.
Jeden Monat fährt ein Viertel der Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten gezielt zum Einkaufen in ein Nachbarland. Bei diesen Reisen decken sie sich vor allem mit Lebensmitteln, Kosmetikartikeln und Haushaltswaren (44%) sowie mit Kleidung und Schuhen (19%) ein. Das meiste Geld geben die Schweizerinnen und Schweizer bei diesen Aufenthalten für Fleisch und Fisch (CHF 360 Millionen im Jahr 2012), Milchprodukte (CHF 215 Millionen) sowie Obst und Gemüse (CHF 155 Millionen) aus.
Von den Nachbarländern der Schweiz profitiert Deutschland am meisten vom Schweizer Einkaufstourismus. Dort erreichten die Gesamtausgaben 2012 einen Wert von CHF 4,6 Milliarden, gegenüber CHF 1,4 Milliarden in Frankreich, CHF 0,8 Milliarden in Italien und CHF 0,4 Milliarden in Österreich.
Betrachtet man die einzelnen Sprachregionen, so ist der Einkaufstourismus im Tessin am stärksten verbreitet. 41% von ihnen fahren dafür jeden Monat über die Grenze. Grundsätzlich kaufen die Schweizerinnen und Schweizer nicht nur wegen der günstigen Preise im Ausland ein, sondern auch wegen der grösseren Auswahl und der flexibleren Öffnungszeiten.