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Der Milchproduktehersteller Fonterra hatte zuvor mitgeteilt, dass Tests seiner Produkte auf Bakterien hingewiesen hätten, die eine lebensgefährliche Botulismus-Vergiftung auslösen könnten.
Vor fünf Jahren kam heraus, dass Produzenten in China die verbotene Chemikalie Melamin unter Milchpulver gemischt hatten. Mindestens sechs Säuglinge starben, fast 300'000 Kleinkinder wurden krank. Fonterra war damals laut Medienberichten zu 43 Prozent an der chinesischen Firma Sanlu Dairy beteiligt, die im Zentrum des Skandals stand.