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An der Jahresversammlung des kantonalen Fischerverbandes vom Samstag in Corbières nahmen die rund 100 Teilnehmenden mit Besorgnis Kenntnis von einer wuchernden Nierenerkrankung. Der Parasit befällt den Nachwuchs von Forellen, Äschen und Hechten. 95 Prozent der erkrankten Fische gehen daran zu Grunde. Für den Konsumenten ist der Parasit nicht schädlich. Gemäss Manfred Portmann, Präsident der Wasserschutzkommission des Verbandes, sind die meisten Wasserläufe unterhalb von 700 m ü. M. betroffen.
Mit Befriedigung nahm die Versammlung die kürzlich ergriffenen Massnahmen der Freiburger Elektrizitätswerke bei der Staumauer Rossens zur Kenntnis. Diese sichern ein Wasseraufkommen der Kleinen Saane von 3,5 m pro Sekunde im Sommer.
Präsident Pierre Kilchör hatte seine Demission eingereicht. Da kein Nachfolger gefunden werden konnte, musste Sekretär Dominique Macheret das Amt ad interim übernehmen. Der Verband will künftige Investitionen für die Revitalisierung von Wasserläufen einsetzen.