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Ferdinand Mengis-Wyer, ein Leben lang Verleger und Herausgeber des „Walliser Bote“ (WB), starb am 26. Oktober 2014 in Luzern mit 87 Jahren. Bereits 1951 hatte er die von seinem Vater gegründete Druckerei in Visp übernommen, baute sie sukzessive aus, ermöglichte den Übergang des WB zur (politisch unabhängigen) Tageszeitung und sicherte sich in hartem Ringen mit dem Unterwalliser Verleger André Luisier und nach Aufgabe der christlichsozialen Regionalzeitung „Volksfreund“ das Pressemonopol im Oberwallis. 1973 gründete er zusammen mit Freunden den „Rotten Verlag“, der seither vornehmlich zur Erhaltung des Oberwalliser Kulturgedächtnisses über 300 Titel herausgab.