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Und täglich grüsst nicht nur das Murmeltier, sondern auch eine Schlagzeile über Elon Musk. Diesmal eine positive.
Die anhaltenden Proteste im Iran bedrohen das Regime in Teheran. Um die Unruhen kleinzuhalten, drosselt der Wächterrat das Internet. Hilfe kommt nun von Elon Musk.
Bereits im September hatte dieser bei Ausbruch der regierungskritischen Proteste erklärt, im Iran die von seinem Unternehmen SpaceX entwickelten Starlink-Terminals als Teil einer von den USA unterstützten Initiative zur Förderung der Internetfreiheit und des freien Informationsflusses aktivieren zu wollen.
Mit einer ähnlichen Absicht hatte Musk in diesem Jahr auch die Starlink-Dienste in der Ukraine aktiviert.
Im Iran könnte der satellitengestützte Breitbanddienst den Demonstrierenden helfen, die von der Regierung verhängten Beschränkungen für den Zugang zum Internet und zu bestimmten Social-Media-Plattformen zu unterlaufen.
«Wir nähern uns 100 aktiven Starlinks im Iran», schrieb Musk am Montag über den Onlinedienst Twitter.
Wie das «Wallstreet Journal» hingegen berichtet, gelang es iranisch-amerikanischen Aktivisten seit Oktober, rund 200 der Stationen ins Land zu bringen. Die genauen Zahlen lassen sich im krisengeschüttelten Land nicht überprüfen. Klar ist: Es wird ein hoher Aufwand betrieben, um die Terminals ins Land zu schmuggeln. Einige wurden etwa in Verpackungen für Haushaltsgeräte wie Kühlschränke oder Mikrowellen umverpackt und teilweise einzeln in Schiffen über den Persischen Golf gebracht.
Andere Terminals werden in Autos durch Checkpoints geschmuggelt. Manche Geräte wurden von Hand durch das gebirgige irakisch-iranische Grenzgebiet getragen.
Ihren riskanten Service lassen sich die Schmuggler teilweise mit einer Bezahlung entlohnen, die höher liegt, als die 600 Dollar, die für ein Starlink-Terminal fällig sind. Im Iran entspricht das zwei durchschnittlichen Monatsgehältern.