Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/266278

<h2>SubmittedText<h2><p><span style="color:rgb(0,0,0);">Seit der Ablösung der delegierten Psychotherapie durch das Anordnungsmodell können Behandlungen von Kindern mit Autismus durch Assistenzpsychotherapeutinnen und -therapeuten nicht mehr über die Invalidenversicherung (IV) abgerechnet werden, da es keine entsprechende Vereinbarung zwischen der Föderation der Schweizer Psychologinnen und Psychologen (FSP) und dem Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) gibt. Dadurch sind in der Praxis gravierende Probleme aufgetaucht. Ich bitte den Bundesrat deshalb, die folgenden Fragen zu beantworten:&nbsp;</span></p><ul><li>Hat der Bundesrat davon Kenntnis, dass in einigen Regionen der Schweiz ein akuter Mangel an von der IV vergüteten Angeboten der psychotherapeutischen Versorgung für autistische Kinder besteht?</li><li>Wenn ja, teilt der Bundesrat die Überzeugung, dass die Leistungen von Assistenzpsychotherapeutinnen und -therapeuten für eine funktionierende psychotherapeutische Versorgung absolut unerlässlich sind? Wie kann sichergestellt werden, dass die Leistungen von Assistenzpsychotherapeutinnen und -therapeuten von der IV übernommen werden?</li><li>Anerkennt der Bundesrat den Handlungsbedarf und ist er bereit, die Möglichkeit einer raschen Anpassung der betroffenen IV-Vereinbarung zu prüfen?</li></ul>