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Eine neu entdeckte Amphibienart wurde nach US-Präsident Donald Trump benannt – allerdings nicht zu dessen Ehren. Dermophis donaldtrumpi, eine kleine, beinlose und fast blinde Kreatur, weist in ihrem Verhalten eine gewisse Gemeinsamkeit mit Trump auf: Sie vergräbt gerne ihren Kopf. Trump tut das im übertragenen Sinn auch. Beim Klimawandel schaut er gerne weg.
Der US-Präsident hatte grosse Zweifel an den Einschätzungen diverser US-Behörden geäussert, dass der Klimawandel schwerwiegende Folgen in den USA haben wird. Mehr als 300 US-Wissenschaftler verfassten einen Klimareport und warnten vor diversen Schäden. Trump sagte, er habe «einiges davon gelesen» und verkündete anschliessend: «Ich glaube das nicht.»
Die Firma EnviroBuild ersteigerte an einer Auktion für rund 25'000 Dollar das Recht an der Namensgebung für die Amphibienart, wie The Guardian berichtet. Das britische Unternehmen, das Baumaterialien aus nachhaltigen Ressourcen herstellt, begründet die Benennung auf Facebook wie folgt:
Der Erlös der Auktion kommt der amerikanischen Umweltorganisation Rainforest Trust zugute – und der neu benannten Amphibienart. Die Dermophis donaldtrumpi ist wegen der Klimapolitik ihres Namensvetters vom Aussterben bedroht. Rainforest Trust bemüht sich um den Schutz des Regenwalds und kauft tropische Gebiete auf.
Aidan Bell von EnviroBuild sieht aber noch eine weitere Parallele zu Trump. Die Gattung der Dermophis lässt sich eine zusätzliche Hautschicht wachsen, von der sich der Nachwuchs ernährt. Auch Trump habe eine spezielle Methode entwickelt, wie er seine Kinder durchbringt: Er gibt ihnen Jobs im Weissen Haus. (vom)
Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg hat den Umweltpreis des Nordischen Rates zugesprochen bekommen und ihn postwendend abgelehnt. Die Klimabewegung brauche keine weiteren Preise sondern Taten, liess sie wissen.
Sie erhalte den Preis dafür, dass sie Millionen Menschen in aller Welt dazu mobilisiert habe, zu einem kritischen Zeitpunkt politisches Handeln für das Klima einzufordern, gab der Rat am Dienstagabend zunächst auf einer feierlichen Zeremonie in Stockholm bekannt.
Kurz darauf …