Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03302.jsonl.gz/1180

Variante der Discounted-Cash-Flow-Bewertungsmethode auf Gesamtkapitalbasis, bei welcher der Bruttowert der Firma ermittelt wird. Dabei erfolgt zuerst eine detaillierte Planung des Free Cash Flow über einen Zeitraum von fünf bis zehn Jahren. Diese Bruttogrössen werden anschliessend mit dem WACC diskontiert. Um nun den effektiven Wert des Eigenkapitals zu erhalten, muss das Fremdkapital subtrahiert werden.
Mit Enterprise Value bezeichnet man den Wert für die Übernahme von 100% der Unternehmensanteile inkl. der Übernahme von Verbindlichkeiten, insb. Bankverbindlichkeiten. Der Enterprise Value ist typischerweise das Ergebnis einer Unternehmensbewertung auf Basis von Multiplikatoren. Hintergrund ist, dass dieser sog. Bruttounternehmenswert den Wert eines Unternehmens ausdrückt, unabhängig von der Finanzierungsstruktur. Nach Abzug der zinstragenden Verbindlichkeiten ergibt […]
Die Eigenkapitalrentabilität (engl. Return on equity bzw. ROE) dokumentiert, wie hoch sich das vom Kapitalgeber investierte Kapital innerhalb einer Rechnungsperiode verzinst hat.
Kennzahl, die im Rahmen eines umfassenden Performancemessungs- und Wertsteigerungskonzepts zur Anwendung kommt. Der Economic- Value-Added-Ansatz errechnet ein wertorientiertes Residualeinkommen der zu bewertenden Investition. Eine Investition ist nach diesem Ansatz dann wertschaffend, wenn sie einen positiven »Spread« (Differenz) zwischen tatsächlicher Rendite und den geforderten Kapitalkosten erwirtschaftet.
Die EBIT-Marge ermittelt sich aus der Relation des EBIT zum Umsatz. Als relative Kennzahl kann sie verwendet werden, um die Ertragskraft verschiedener Firmen miteinander zu vergleichen.
Die EBITDA-Marge ergibt sich aus der Relation des EBITDA zum Umsatz in Prozent. Sie ist geeignet, um die operative Ertragskraft verschiedener Gesellschaften unabhängig von deren Investitionszyklus miteinander zu vergleichen.
Der EBITDA (engl. Earnings before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization ; wörtlich übersetzt «Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibung und Amortisation») wird üblicherweise als Benchmark für den periodischen Cash Flow als Grundlage zur Unternehmensbewertung herangezogen.
Der EBIT (engl. Earnings Before Interest and Taxes; wörtlich übersetzt „Gewinn vor Zinsen und Steuern“), der auch als operatives Ergebnis bezeichnet wird, ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl und sagt etwas über den Gewinn eines Unternehmens in einem bestimmten Zeitraum aus. Aus dem Jahresüberschuss ermittelt sich das EBIT demnach wie folgt: Jahresüberschuss + Steueraufwand (z.B. Ertragsteuern) – […]
Der Begriff Earn-Out ist eine Klausel, die häufig in Kaufverträgen zu finden ist. Diese definiert einen Anteil des Kaufpreises, der abhängig von der zukünftigen Unternehmensentwicklung, meistens anhand von Ertragskennziffern, z.B. EBIT oder EBITDA, erst zu einem späteren Zeitpunkt zu zahlen ist. Ein Earn-out gibt dem Käufer eine gewisse Sicherheit, dass der Verkäufer auch nach der […]