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freiburg Anlässlich des Treffens der Schweizerischen Vereinigung der klinischen Neurowissenschaften vom vergangenen Samstag in Basel hat der am Departement für Medizin der Universität Freiburg tätige Professor Pierre Lavenex den Forschungsförderpreis der Schweizerischen Liga gegen Epilepsie erhalten. Der Preis ist mit 20 000 Franken dotiert.
Wie die Universität in einer Medienmitteilung schreibt, betrifft das unterstützte Projekt «die genetische Typisierung von Patienten, die unter Fieberkrämpfen gelitten haben». Die Forschungsarbeiten haben es erlaubt, ein Gen zu identifizieren, dessen Veränderungen Hinweise darauf geben, ob eine Prädisposition zur Entwicklung von Fieberkrämpfen vorhanden ist. Aufgrund dieser Kenntnisse könnte man bei weiteren Forschungen herausfinden, ob Fieberkrämpfe bei einem Kinde gutartig sind, was die Regel ist, oder ob diese mit einer sich entwickelnden Epilepsie im Zusammenhang stehen. Dies würde eine frühe und bessere Behandlung ermöglichen.
Erforschung neuer Wege
In der Schweiz leben laut Medienmitteilung rund 70 000 Menschen mit Epilepsie, davon etwa 15 000 Kinder. Rund zwei Drittel könnten heute medikamentös behandelt werden. Bei einem Drittel bleibe die Epilepsie schwer behandelbar.
Die Epilepsie-Liga fördere die Weiterentwicklung des Wissens in allen Bereichen der Epileptologie. Im Bereich Wissenschaft werde insbesondere die Erforschung von Ursachen und Behandlungen der Epilepsie gefördert. wb