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Regional
Die Regierung hat die Teilrevision der Ortsplanung genehmigt, was den Weg für den Bau des Naturspeichersees "Nair Pitschen" in St. Moritz freimacht und die Versorgung der Beschneiungsanlagen ermöglicht.
Die Regierung hat die von der Gemeinde St. Moritz am 12. März 2023 beschlossene Teilrevision der Ortsplanung genehmigt. Durch diese Entscheidung werden die planerischen Voraussetzungen für die Umsetzung des Naturspeichersees "Nair Pitschen" geschaffen.
Die Engadin St. Moritz Mountains AG plant die Realisierung des 51.500 Quadratmeter großen Naturspeichersees "Nair Pitschen". Der See soll ein Speichervolumen von etwa 300.000 Kubikmetern haben. Die Füllung des Sees, der auf einer Höhe von etwa 2620 Metern über dem Meeresspiegel geplant ist, erfolgt jährlich aus dem bestehenden Naturspeichersee "Lej Alv" mit bereits installierten Pumpen und Leitungen.
Der Bau des neuen Naturspeichersees erfordert Anpassungen an Erschließungswegen, Pisten und Beschneiungsleitungen. Durch die Umsetzung des Speichersees, der als Reservoir für das benötigte Beschneiungswasser dient, können auch die unteren Druckstufen der Beschneiungsanlagen in St. Moritz und Celerina versorgt werden. Dadurch entfällt zukünftig das Hochpumpen des Beschneiungswassers von den Grundwasserpumpwerken in Celerina und St. Moritz.
Die Regierung hat der Kraftwerk Ilanz AG (KWI) die Bewilligung zur Spülung des Stausees Panix erteilt. Diese Spülung darf vom 15. Mai bis zum 30. September 2024 durchgeführt werden. Falls eine Durchführung im Jahr 2024 nicht möglich ist, kann die Spülung bis spätestens 2028 verschoben werden und ebenfalls vom 15. Mai bis zum 30. September des entsprechenden Jahres stattfinden.
Seit der Inbetriebnahme im Jahr 1992 haben sich im Stausee Panix rund 169.000 Kubikmeter an Sedimenten abgelagert, die den Betrieb des Kraftwerks beeinträchtigen. Die Spülung wurde bereits im Jahr 2021 befristet genehmigt, konnte jedoch in den letzten drei Jahren aufgrund der Hydrologie und des Seestands nicht durchgeführt werden. Aufgrund der abgelaufenen Frist hat die KWI erneut ein Gesuch für eine einmalige Spülung des Stausees Panix eingereicht und das Spülkonzept überarbeitet, um die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Durchführung zu erhöhen.
(Quelle:Staatskanzlei des Kantons Graubünden Bearbeitet mit ChatGPT)
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