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Der Einfluss der Seen
An den Ufern aller grossen Schweizer Seen liegen Weinbaugebiete, die vom ausgleichenden Effekt dieser grossen Wassermassen profitieren. Im Sommer reflektieren sie die Sonne, im Winter schützen sie vor Frost. Dazu schenken sie den Schweizer Weinbaugebieten eine grandiose Landschaftskulisse.
Der Genfersee im Kanton Waadt ist umgeben von den Weinbaugebieten La Côte (zwischen Genf und Lausanne), Lavaux (von Lausanne bis Montreux), Chablais (von Montreux bis ins Wallis) und Savoyen (in Frankreich). Die Drei-Seen-Region liegt, wie ihr Name schon andeutet, rund um die drei Seen Neuenburgersee, Bielersee und Murtensee. In der Deutschschweiz wachsen die Reben am Ufer des Zürichsees an steilen, jedoch gut belüfteten Hängen. Die Weinbaugebiete Thurgau und St. Gallen profitieren vom günstigen Einfluss des Bodensees. Und die Tessiner Weinbaugebiete geniessen dank des Lago Maggiore und des Luganersees ein mediterranes Klima.
Rebflächen, die sich nicht direkt in einem See spiegeln, folgen meist einem Flusslauf, zum Beispiel dem Lauf der Rhone im Wallis, der Aare, der Limmat oder des Rheins.