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Genmais
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In der kanadischen Provinz Ontario sind nach dem Anbau von gentechnisch verändertem Mais zig Milliarden Honigbienen einstorben. Allein der Imker David Schuit aus Elmwood verlor 600 Völker mit rund 37 Millionen Bienen. Wissenschaftler führen das Bienensterben direkt auf Narcotinoid-Pestizide zurück, die das Immunsystem der Bienen angreifen und das Navigationsvermögen stören, sodass sie massenweise sterben.
Als Ergänzung zu dem Interview mit Gottfried Glöckner über die Schäden, die der Syngenta-Genmais an seinen Kühen und auf seinem Land anrichtete, und den schockierenden Details der Taktiken, mit denen ihn das Unternehmen mundtot machen wollte, wird im Folgenden darüber berichtet, was einem Biologieprofessor der Berkeley University widerfuhr. Seine unabhängigen Untersuchungen an Atrazin, einem weiteren Syngenta-Herbizid, das bei dem GV-Mais von Syngenta verwendet wird, geben weitere Veranlassung zum Alarm über die wirklichen Gefahren nicht nur patentierten gentechnisch veränderten Saatguts, sondern auch der patentierten Unkrautvernichter, die mit dem Saatgut verkauft werden.
Im folgenden Exklusiv-Interview für KOPP Online äussert sich der hessische Landwirt Gottfried Glöckner erstmals öffentlich detailliert über versuchte Erpressung, Rufmord und die später gegen ihn erlassene Haftstrafe. Er hatte sich geweigert, die erhobenen Vorwürfe gegen den britisch-schweizerischen Gentechnikkonzern Syngenta zurückzunehmen. Syngenta hatte ihm hochgiftigen Genmais geliefert, der seine preisgekrönte Herde und sein Land vernichtet hatte. Glöckner, der eine zweijährige Gefängnisstrafe verbüßte, reist heute durch die ganze Welt, er berichtet von seinen Erfahrungen und warnt vor den extremen Gefahren aller gentechnisch veränderten Getreidesorten. Die Fragen stellte F. William Engdahl.
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