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Durch die Positionierung und versetzte Anordnung der neun Baukörper entstehen bei dieser Wohnsiedlung in Regensdorf unterschiedliche, durchlaufende Erlebnisräume, die zwischen den umliegenden Siedlungstypologien und ihren fliessenden Grünräumen neu definiert werden. Der Projektvorschlag wurde im Studienauftragsverfahren mit dem ersten Preis ausgezeichnet.
Die Wohnsiedlung Sonnenhof befindet sich in der städtisch geprägten Gemeinde Regensdorf in der Nähe Zürichs. Das Herz der Siedlung bilden die zentralen, hofartigen Räume. Jeweils drei Gebäude stehen so zueinander, dass sie in der Mitte eine ähnliche, jedoch nicht identische Hofgeometrie formen. Die dezente Variierung – ausgelöst durch die Stellung der Gebäude – schafft unterschiedliche räumliche Bezüge, in denen Platz ist für vielfältige nachbarschaftliche Kontakte. Verschiedene Sichtlagen ermöglichen das Erfassen des gesamten Perimeters.
Die insgesamt 141 Wohnungen sind als Drei- oder Vierspänner organisiert und weisen eine klare, systematische innere Struktur auf. Diese basiert auf der Addition immer gleicher Raumgruppen, was eine konventionelle, wirtschaftliche Bauweise zulässt und verschiedene Wohnungsgrössen möglich macht. Durch das wechselseitige Hinauskragen der Balkone in den Grünraum entstehen zweigeschossige Aussenräume, deren Anordnung die Belichtung der Wohnräume unterstützt.
Umgebung Erdgeschoss
Erdgeschoss
1.Obergeschoss
2.Obergeschoss
3.Obergeschoss
Attika
Schnitt
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