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Roger Federer scheidet beim ATP-Masters-Series-Turnier in Madrid im Halbfinal aus. Er ist Andy Murray unterlegen. In Paris winkt für Federer die letzte Chance, in diesem Jahr noch ein Masters-Series-Turnier zu gewinnen.
Murray, der im September von Federer im Final des US Opens eine Lehrstunde bezogen hatte, ging letztlich in einer über weite Strecken hochklassigen Partie als verdienter Sieger vom Platz.
Federer war im dritten Umgang zunehmend in die Defensive geraten. Auf dem Weg zur 2:1-Führung geriet er 0:40 in Rückstand und auch zur 3:2-Führung hatte er einen Breakball abzuwenden.
Beim dritten Mal konnte der Schweizer seinen Kopf nicht mehr aus der Schlinge ziehen.
Zunächste zeigte sich Federer - wie schon beim US-Open-Final - in alter Stärke. Er spielte nahezu fehlerlos und überzeugte mit aggressivem Spiel. Immer wieder suchte er den Weg ans Netz. Im ersten Satz nutzte Federer seine zweite Breakchance zur 4:2-Führung.
Danach zeigte der Schotte allerdings sein bestes Tennis, das ihn dieses Jahr bereits auf Position 4 der Weltrangliste gebracht hat.
Federer hat in Madrid auch die achte Chance verpasst, in diesem Jahr ein Masters-Series-Turnier zu gewinnen. Die letzte Chance eröffnet sich ihm in zwei Wochen in Paris. Zunächst wird er in Basel spielen.