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U/Min. Ich konnte noch kaum lesen und hatte keine Ahnung, was diese Abkürzung bedeutete. Aber ich wusste schon als kleiner Knirps: 12'000 Umdrehungen pro Minute, das ist super. Denn mehr U/Min als das Formel-1-Auto der Karte A1 in meinem Rennwagen-Quartett hatte kein anderer Bolide zu bieten. Wer nach dem Mischeln die A1 erhielt, der hatte damit einen Trumpf in der Hand. Und das war in der Badi viel wert, wo wir oft Quartett spielten, wenn wir mal nicht tschutteten.
Auch der 46-jährige Marcel Michel hat in seiner Kindheit gerne Quartett gespielt. Aber anstatt irgendwo im Brockenhaus ein altes zu kaufen, entwarf er lieber ein eigenes. Längst ist daraus eine Serie entstanden, deren jüngstes Kind ein Quartett mit Legenden der NHL ist.
Weil Gretzky, Messier und Co. keinen U/Min-Wert haben, entscheiden andere Zahlen darüber, in wessen Besitz die Karte geht: Zum Beispiel Spiele, Tore oder Strafminuten. Insgesamt 40 NHL-Stars werden porträtiert – nicht mit einem Foto, sondern einer Illustration.
Die Comeback- und Überzeit-Spezialisten des HC Davos verzeichneten 25:3 Torschüsse nach dem ersten Drittel und deren 45:8 nach zwei Dritteln. Dennoch lagen die Bündner nach fünf Minuten mit 0:2 zurück. Doch mit drei Toren innerhalb von weniger als sechs Minuten wendete der Rekordmeister das Blatt. Verteidiger Claude-Curdin Paschoud beendete mit dem 2:2 eine persönliche Torflaute von 70 Liga-Spielen. Die Top-Goalgetter Matej Stransky (Davos) und Aleksi Saarela (SCL Tigers) erzielten in dieser Partie ihr jeweils 23. Tor in der laufenden Meisterschaft. Langnau rutschte durch die vierte Niederlage in Folge auf den vorletzten Platz ab.