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Orientierungsrahmen zur inhaltlichen Gestaltung wirksamer Strategien 3
welche Herausforderungen bestehen im Markt? welches sind die Erfolgsfaktoren?
welche Strategien sind erfolgreich? => Blick auf Positionierung (Produkte / Dienstleistungen, Kunden / Bedürfnisse, Märkte; Wettbewerbsvorteile) und Wertkette (Prozesse, Fähigkeiten / Kompetenzen, Ressourcen)
Ziel: Sicherung dauerhafter Wettbewerbsvorteile durch einzigartige Positionierung im Markt
Was ist Strategisches Management?
Sicherung des langfristigen Erfolgs!
Management der Beziehungen des Unternehmens zur Umwelt (=> verschiedene Umweltaspekte)
Wahl der relevanten Umwelten (z.B. durch Diversifikation, internationale Expansion, neue Kundensegmente)
proaktive Anpassung des Unternehmens an die sich ändernde Umwelt bzw. aktive Mitgestaltung der Umwelt
Aufbau von Erfolgspotenzialen, welche den zukünftigen Erfolg ermöglichen
Strategie nach Porter
Michael Porter wies darauf hin, dass der Unternehmenserfolg vorwiegend von der Attraktivität der Branche und von der relativen Wettbewerbsstellung des Unternehmens in dieser Branche bestimmt werden. Während ein Unternehmen nur beschränkte Möglichkeiten hat, die Branchenattraktivität zu beeinflussen, kann es mittels einer wirksamen Wettbewerbsstrategie seine relative Stellung halten oder verbessern.
Hauptkomponenten der Wettbewerbsstrategie nach Porter 4
Umweltanalyse: Analyse des relevanten globalen Umfeldes, der Branchenentwicklung und der wichtigsten Mitbewerber
Unternehmensanalyse: Die Unternehmensanalyse zeigt die eigenen Stärken und Schwächen auf.
Strategische Analyse: Unternehmens- und Umweltanalyse werden ausgewertet und zu strategischen Schlüsselaussagen verdichtet. Mit dieser Methode werden bestehende oder potentielle Chancen (oder Erfolgspotenzial) und Gefahren identifiziert.
Vision, Mission und Leitbild
die Vision einen zukünftig erwünschten Zustand des Unternehmens fest und formuliert einen Anspruch, auf den die im Unternehmen vorhanden Kräfte ausgerichtet werden sollen.
Die Mission umschreibt den Geschäftszweck,der idealerweise mit den Wertvorstellungen und Erwartungen der wichtigsten Stakeholders übereinstimmen und die Grenzen der Geschäftstätigkeit abstecken soll
Strategieentwicklung:
Während die Vision auf einer „Metaebene“ das Ziel (Was und Warum?) vorgibt, geht es bei der
Strategieformulierung mehr um den Weg (das Wie?). Die Strategieentwicklung erfolgt auf den Ebenen der Strategischen Geschäftseinheiten (SGE) und der Gesamtunternehmung.