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Die Juragewässerkorrektion ist eines der Paradebeispiele der Wasserbau- und Ingenieurkunst in der Schweiz. Der folgende Exkursionsvorschlag soll Ihnen dieses technische Wunderwerk näher bringen und einige interessante Standorte unterwegs erläutern. Die monumentalen Veränderungen der letzten beiden Jahrhunderte können so hautnah erfahren werden.
Anders als heute floss die Aare vor der ersten Juragewässerkorrektion nicht in den Bielersee, sondern von Aarberg in vielen Windungen noch Nordosten, bis sie in der Gegend von Meienried die Zihl in sich aufnahm. Im flachen Gelände unterhalb von Aarberg trat das Wasser immer wieder über die Ufer, zerstörte die Ernten und richtete grosse Schäden an den Gebäuden an.
Das Seeland vor der 1. Juragewässerkorrektion
1841/42 legte der bündnerische Ingenieur Riccardo La Nicca folgende Lösungen für das Seeland vor:
1891 wurden beide neuen Kanäle in Betrieb genommen, womit das Werk nach 23 Jahren abgeschlossen war.
Das Seeland nach der 1. Juragewässerkorrektion
Ungünstige Verhältnisse zwischen Zu- und Abfluss der drei Juraseen sowie Setzungen der Torfböden im Grossen Moos führten aber trotz dieser Korrektionen immer noch zu teilweise katastrophalen Überschwemmungen. Mit der 2. Juragewässerkorrektion wurden auch diese Probleme weitestgehend behoben. Sie umfasste folgende Massnahmen:
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