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18 Flüchtlinge sind bei einem Schiffbruch 150 Seemeilen südlich von Lampedusa ums Leben gekommen. 76 Flüchtlinge konnten gerettet werden, berichtete die italienische Nachrichtenagentur AGI.
Die Migranten befanden sich an Bord eines Schlauchbootes, das in der Nacht auf Freitag kenterte. Weitere zwei Migrantenboote wurden von Schiffen der italienischen Marine in Sicherheit gebracht, berichteten italienische Medien am Freitag.
Der Schiffbruch wurde auch von Italiens Aussenminister Paolo Gentiloni bestätigt. "90 Prozent der Migranten, die nach Italien aufbrechen, stammen aus Libyen", betonte der Minister. Italien sei sehr bemüht, Initiativen für die Stabilisierung der Situation in Libyen zu ergreifen.
Es handelt sich um den ersten Schiffbruch seit Beginn des EU-Einsatzes "Triton" unter der Regie der EU-Grenzschutzbehörde Frontex. Dieser ersetzt seit Anfang November Italiens Rettungs- und Hilfsprogramm im Mittelmeer.