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Betondeckung
Als Betondeckung, teilweise auch Betonüberdeckung, wird im Stahlbetonbau der Abstand zwischen der Betonoberfläche und der Aussenkante eines vom Beton umhüllten Betonstahls bezeichnet. Eine ausreichende Bewehrungsüberdeckung, ist bei Stahlbetonbauteilen erforderlich, um den notwendigen Verbund zwischen Beton und Bewehrung, eine genügende Dauerhaftigkeit des Bauteils sowie einen entsprechenden Feuerwiderstand sicherzustellen. Aus den Umweltbedingungen (Expositionsklassen) ergibt sich nach Eurocode 2 unter Berücksichtigung der nationalen Anhänge für die erforderliche Dauerhaftigkeit (siehe auch Carbonatisierung (Beton) die notwendige Betondeckung über dem Betonstahl. Die darin beschriebenen Werte gehen von einer Nutzungsdauer von mindestens 50 Jahren bei üblichem Instandhaltungsaufwand aus.
Messung Betondeckung / Bewehrungsstähle
Die Betondeckung, sowie die Lage, der Durchmessers der Bewehrungsstäbe sowie der Position der Bewehrungsstäbe wird anhand der Puls-Induktionsmethode (Wirbelstrom-Prinzip) gemessen. Es handelt sich dabei um die Messung mittels einem Profometer.