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Nach Erhebungen des Nationalen Statistikamtes erzielten die Vollerwerbsunternehmen im Biosegment 2018 ein durchschnittliches Betriebsergebnis von umgerechnet 61'860 Euro (rund 67'000 Franken). Das war weniger als die Hälfte des Vorjahreswertes. Zugleich handelte es sich um das erste Jahr seit 2009 mit einem rückläufigen Ergebnis.
Der Einbruch hatte nach Angaben der Behörde verschiedene Ursachen. So hätten den dürrebedingten Mindererträgen auf dem Acker unerwartet niedrige Erzeugerpreise gegenübergestanden. Darüber hinaus seien die Gewinne durch höhere Kosten, beispielsweise Zukäufe von Futtermitteln, geschmälert worden.
Steigende Futterkosten
Problematisch ist nach Darstellung des Statistikamtes auch, dass die Nachfrage nach Bioprodukten nicht in allen Segmenten mit dem Zuwachs in der Produktion Schritt hält. Besonders deutlich werde dies am Beispiel der dänischen Biomilcherzeugung, erläuterte die Behörde. Hier sei das durchschnittliche Betriebsergebnis zwischen 2017 und 2018 fast um zwei Drittel auf umgerechnet 86'500 Euro (94'000 Franken) eingebrochen.
Ein Überangebot, steigende Futterkosten wegen eines geringen Grundfutteraufwuchses und ein spürbarer Rückgang bei den Erzeugerpreisen für Biomilch hätten sich in dieser Sparte besonders stark ausgewirkt. Dennoch sei hier immer noch ein durchschnittlicher Reingewinn von 13'300 Euro (14'500 Franken) erwirtschaftet worden, betonte das Nationale Statistikamt.