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Neben den festen Himmelskörpern in unserem Sonnensystem existiert feiner interplanetarischer Staub, der sich vor allem in der Bahnebene der Erde um die Sonne befindet.
In dunklen mondlosen Nächten kann diese «Staubscheibe» zu entsprechenden Jahreszeiten als fahle Lichtpyramide am Horizont sichtbar werden. Allerdings darf kein Stadtlicht den Himmel überstrahlen, da das feine Leuchten des sogenannten Zodiakallichts sonst in dieser Lichtflut untergeht. Quellen für den interplanetaren Staub sind die Kollisionen von Asteroiden, Einschläge von Meteoroiden auf die Monde und Asteroiden innerhalb des Sonnensystems sowie Kometen, die Staub in den Weltraum unseres Sonnensystems befördern.
Das Zodiakallicht (abgeleitet von Zodiak = Tierkreis) ist ein schwaches kegelförmiges Leuchten – etwa in der Helligkeit der Milchstrasse und wird vor der Morgendämmerung oder nach der Abenddämmerung sichtbar. Deshalb wird es im Volksmund auch als «falsche Dämmerung» bezeichnet. Als Folge der Neigung der Erdachse ist das Zodiakallicht bei uns an Frühlingsabenden oder an Herbstmorgen am deutlichsten sichtbar – dieses Jahr vom 19. September bis 3. Oktober, wenn kein Mondlicht stört.
Foto: Andreas Walker