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In mehreren Bundesstaaten seien deshalb am Donnerstag Verbindungen ausgefallen oder mussten umgeleitet werden, wie der örtliche Fernsehsender NDTV berichtete. Seit November kampieren Zehntausende Bauern im Kampf gegen die umstrittenen Liberalisierungsgesetze rund um die Hauptstadt Neu Delhi.
Ende Januar wurde bei den Protesten mindestens ein Bauer getötet, 400 Polizisten wurden nach Behördenangaben verletzt.
Die Gesetze sollen es Firmen einfacher machen, Waren direkt von Bauern zu kaufen. Bislang wurde in Indien Getreide meist in staatlich organisierten Grossmärkten mit Mittelsmännern zu garantierten Mindestpreisen gehandelt. Nach Ansicht der Regierung können die Erzeuger auf dem freien Markt höhere Gewinne erzielen.
Die Bauern hingegen befürchten einen Preisverfall und auch den Verlust ihres Landes. Die Landwirtschaft ist Lebensgrundlage für rund 60 Prozent der 1,3 Milliarden Einwohner des Landes.