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Der amerikanische Sprintstar Christian Coleman hat nach Einstellung der Dopingermittlungen die US-Anti-Doping-Agentur heftig kritisiert. «Ich fühlte mich wie ein Opfer, ich fühlte mich angegriffen», sagte der 23-Jährige in einem Video.
In dem 22-minütigen Clip, den er am Mittwoch auf seinem YouTube-Kanal veröffentlichte, führte Coleman aus, wie er ohne böse Absicht 3 Dopingtests verpasst habe.
Die Menschen verstehen nicht, wie leicht es passieren kann, einen Test zu verpassen.
Kein Anruf der Kontrolleurin
Zweimal habe er es versäumt, seine Meldedaten zu aktualisieren, einmal sei der Anruf der Kontrolleurin ausgeblieben. «Die Menschen verstehen nicht, wie leicht es passieren kann, einen Test zu verpassen», erklärte der Weltjahresbeste über 100 Meter.
Der Amerikaner hatte laut der Anti-Doping-Agentur binnen 12 Monaten 3 Dopingtests verpasst und drohte damit für die WM und für die Olympischen Spiele gesperrt zu werden.
Später musste die Agentur allerdings mitteilen, dass das Datum des ersten Tests aus formalen Gründen auf den 1. April 2018 rückdatiert worden sei. Damit lagen die Daten nicht mehr innerhalb von 12 Monaten.