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Der fög - Forschungsbereich Öffentlichkeit und Gesellschaft / Universität Zürich untersucht jährlich die Veränderung in der Schweizer Medienlandschaft. Im Mittelpunkt stehen dabei die grossen Mediengattungen Presse, Radio, Fernsehen und Online.
Entlang dieser vier Bereiche zeichnet das Forscherteam die grundlegende Versorgung der deutschsprachigen, französischsprachigen und italienischsprachigen Schweiz mit Informationsmedien nach. Überprüft werden zudem die inhaltliche Tragweite und die Qualität dieser Medien im Hinblick auf eine adäquate Versorgung der demokratischen Öffentlichkeit mit relevanten Informationen.
Das Jahrbuch 2011 enthält eine Reihe von Untersuchungen, die sich einzelnen regionalen Medienräumen widmen und die publizistische Versorgung auf kantonaler und Gemeinde-Ebene untersuchen. Im Zentrum stehen diesmal:
Nordwest- und Südostschweiz: Konzentration und publizistisches Angebot im regionalen Pressemarkt.
Folgende Veränderungen im Dreieck von Politik, Medien und Ökonomie werden durch weitere Vertiefungsstudien ausgelotet:
die mediale Problematisierung des Fremden im Wechselspiel von Paid-Media-Kampagnen und deren Resonanz in der freien Presse;
der Einfluss von Public Relations in der Unternehmensberichterstattung und die daran abzulesende Verschiebung von Macht und Ressourcen;
die oft unausgewiesenen Übernahmen der Agenturmeldungen und die Abhängigkeit des Journalismus von der Monopolstellung der Schweizerischen Depeschenagentur (sda), der mit einer eigens entwickelten Plagiatssoftware nachgespürt wird;
die Fehlerhäufigkeit und die Möglichkeiten des Corrections Management, zu denen ein Gastbeitrag die Resultate einer breit angelegten Studie präsentiert.