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5. Sächsische Förderpreis für Demokratie vergeben
Am 9. November wurde im Hygienemuseum in Dresden der 5. Sächsische Förderpreis für Demokratie verliehen.
Im letzten Jahr, 2010, wurde dieser Preis noch in der Dresdner Frauenkirche unter Anwesenheit des sächsischen Ministerpräsidenten vergeben. Letztes Jahr sollten die Preisträger dann eine sogenannte Demokratieerklärung, von anderen auch Extremismusklausel genannt, unterzeichnen, bei der die Preisträger ihre Zustimmung zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung versichern und sich verpflichten sollten, auch nur den Anschein „extremistischer“ Bestrebungen zu vermeiden und auch mit niemandem zu kooperieren, der z.B. vom Verfassungsschutz als "extremistisch" eingestuft wird. Der Hauptpreisträger des Demokratiepreises von 2010 wäre AKuBiZ aus Pirna gewesen. Doch AKuBiZ lehnte den Preis wegen der Extremismusklausel ab. Daraufhin gab es eine grosse öffentliche Diskussion. Der Freistaat Sachsen, die Stiftung Frauenkirche und die Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank zogen sich daraufhin aus der Stiftung des Sächsische Förderpreis für Demokratie zurück und stiften nun den Sächsischen Bürgerpreis, der erstmals am 20. Oktober diesen Jahres aus Vorschlägen von Landkreisen und Städten vergeben wurde. Der 5. Sächsische Förderpreis für Demokratie wurde nun nicht nur wie bisher von der Amadeu-Antonio-Stiftung und von der Freudenberg-Stiftung, sondern -diesmal neu- auch von der Sebastian-Cobler-Stiftung vergeben. Vor der Preisverleihung gab es eine Podiumsdiskussion zum Thema "Der Staat und die Zivilgesellschaft".