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Es ist die Geschichte eines Verlustes, des Verlustes von Kindheit und Unschuld. Malka Mai lebt mit ihrer Mutter Hanna, einer erfolgreichen Ärztin, und ihrer älteren Schwester im von den Deutschen besetzten Polen. Im September 1943 ist die kleine Familie wie so viele jüdische Bürger gezwungen, die Flucht zu ergreifen. Doch Malka wird unterwegs so krank, dass sie bei einem Bauern zurückbleiben muss. Nach Ungarn, so wird verabredet, wird Malka nachgebracht - sobald es ihr wieder besser geht. Doch der Bauer hält nicht Wort. Malka muss mit sieben Jahren lernen, sich in Zeiten von Krieg und Deportationen alleine durchzu-schlagen. Um Hunger, Kälte, Einsamkeit und Grauen ertragen zu können, entwickelt Malka Überlebensstrategien. (Laufzeit: 3h 29)
Portrait
Mirjam Pressler wurde 1940 in Darmstadt geboren. Sie studierte an der Akademie für bildende Künste in Frankfurt a. M. und arbeitete danach in verschiedenen Berufen, u. a. in einem Kibbuz in Israel. Seit 1979 schreibt sie Kinder- und Jugendbücher, für die sie ebenso wie für ihre zahlreichen Übersetzungen vielfach ausgezeichnet wurde, u. a. mehrfach mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis. Sie lebt auf einem Dorf unweit von München.