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DOE: neue Investitionen in Generation-IV-Reaktoren
Das DOE unterstützt das Projekt des gasgekühlten Hochtemperatur-Kugelhaufenreaktors (HTGR) Xe-100 der X-energy LLC und des Schnellen Chloridsalzschmelze-Reaktors der Southern Company Services Inc. mit einem Kostenanteil von je höchstens USD 40 Mio. (CHF 40 Mio.) über mehrere Jahre. Die erste Investitionstranche beträgt laut DOE je USD 6 Mio. Damit sollen die beiden Unternehmen zentrale Herausforderungen in Auslegung, Bau und Betrieb der nächsten Reaktorgeneration angehen können.
Die X-energy arbeitet mit der BWX Technology Inc., der Oregon State University, der Teledyne-Brown Engineering Inc., der SGL Group, dem Idaho National Laboratory und dem Oak Ridge National Laboratory zusammen, um Auslegungs- und Brennstoff-Fragestellungen ihres Kugelhaufenreaktors Xe-100 zu lösen. Laut DOE erlauben die fortgeschrittenen Sicherheitsmerkmale und die relativ kleine Leistung dieses Reaktorsystems einen Einsatz namentlich in dichtbesiedelten Gebieten.
Die Southern Company Services – eine Tochtergesellschaft der Southern Company – ist eine Partnerschaft mit der TerraPower LLC, dem Electric Power Research Institute, der Vanderbilt University und dem Oak Ridge National Laboratory eingegangen. Sie führen gemeinsam Wirkungsanalysen und Materialstudien zur Entwicklung ihres Schnellen Chloridsalzschmelze-Reaktors durch. Auch dieser Reaktortyp verfügt über modernste Sicherheitsmerkmale, sodass er landesweit eingesetzt werden könnte.
Diese zwei Projekte sind ein Beispiel für das Anfang November 2015 ins Leben gerufene neue «Gateway for Accelerated Innovation in Nuclear» (Gain), das die Nuklearindustrie in den USA besser vernetzen soll.
«Um sicherzustellen, dass die Kernenergie auch in der Zukunft eine wichtige Quelle für die amerikanische Stromerzeugung bleibt, ist es von entscheidender Bedeutung, dass wir heute in diese Technologien investieren», erklärte der amerikanische Energieminister Ernest Moniz. Dank öffentlich-privater Partnerschaften, die fortgeschrittenes nukleares Potenzial entwickelten, werde die USA in den kommenden Jahren mit kohlenstoffarmer Kernenergie versorgt werden können, meinte er weiter.