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Das teilte die griechische Privatisierungsbehörde am Dienstag mit Die Agentur forderte den Bieter auf, seine Offerte zu erhöhen. Auf Basis der Marktbewertung vom Dienstag könnte der Verkauf des 51-Prozent-Anteils der Regierung 179 Millionen Euro einbringen. Nach Investitionen von 300 Millionen Euro hat der Käufer die Option, in den nächsten fünf Jahren weitere 16 Prozent an der Hafengesellschaft zu erwerben.
Zu den Interessenten zählten neben der chinesischen Cosco-Gruppe der niederländische Hafenbetreiber APM sowie die International Container Terminal Services mit Sitz auf den Philippinen. Fortschritte bei Privatisierungen waren eine wichtige Bedingung für das dritte Hilfspaket im Volumen von 86 Milliarden Euro, das die Regierung in Athen mit den Euro-Partnern ausgehandelt hat. Bislang haben die Privatisierungen Einnahmen von lediglich 3,5 Milliarden Euro gebracht.
Nach langem Ringen hatte der Flughafenbetreiber Fraport Mitte Dezember die Verträge zum Betrieb von 14 Regionalflughäfen in Griechenland unterzeichnet. Zusammen mit dem griechischen Partner Copelouzos soll der deutsche Konzern die Flughäfen 40 Jahre lang betreiben. Es ist die erste grössere Privatisierung des griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras.
(AWP)