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Der Berg spielt in der Touristik keine bedeutende
Rolle. Er kann über seine kleinen Eisfelder durch
Val Champagna
und
Val Burdum erstiegen werden. Hauptgesteine sind Gneis, sowie im höchsten Teil Diorit und Granit, die dem
Piz Vadret als
mächtige Kappe aufsitzen, wobei der Granit sich nach NO. und N. noch bis in den
Hintergrund von
Val Burdum und
Val Malatt fortsetzt.
Wahrscheinlich sind diese Massengesteine gar nicht in der
Tiefe wurzelnd, sondern als schwimmende Scholle
des Gneisgebäudes aufzufassen.
951
m. Gemeindeabteilung und Pfarrdorf an der Stelle, wo sich das Kunkelspassthal und
das Calfeisenthal zum Taminathal vereinigen, zwischen dem
Calanda im O. und den
GrauenHörnern im W. 14 km
ssw. der Station
Ragaz der Linie
Sargans-Chur.
Bildet den obersten
Rücken
einer Schuttablagerung, die vom Absturz einer infolge Auswaschung der tiefern Schichten durch den damals
den Fuss des Mont
Vuilly direkt bespülenden
Neuenburgersee überhängend gewordenen Felsleiste herrühren mag.
(Kt. Tessin,
Bezirk Locarno).
388 m. Gem. und Dorf, auf einer Terrasse 1 km südl. ob der Station
San Nazzaro
der Linie Bellinzna-Luino der Gotthardbahn mitten in alten Kastanienselven gelegen. Gemeinde, mit
Mossana, Pioda,
San Nazzaro
und
Taverna: 80
Häuser, 259 kathol. Ew.; Dorf: 29
Häuser, 92 Ew. Kirchgemeinde
San Nazzaro. Acker- und Weinbau, Viehzucht.
Schöne Aussicht auf den
Langensee. Starke periodische Auswanderung der jungen Männer als Gipser in die
übrigen Kantone, als Kaminkehrer und Flachmaler nach Frankreich, als Drogisten und Kaffeeköche nach Italien.