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Instrumente und Ausrüstung
Die Sternwarte besitzt drei Instrumente, um den Nachthimmel zu beobachten. Beim Hauptinstrument handelt es sich um ein Spiegelteleskop mit Öffnung von 30 cm (Spiegeldurchmesser) und einer Brennweite von 180 cm. Es ist ein sogenanntes «Newton-Teleskop» und wurde von Ernst Wenger gebaut.
Das transportable Linsenfernrohr (ein Refraktor) hat eine Öffnung von 10,2 cm (Linsendurchmesser) und eine Brennweite von 90 cm. Es ist ein Geschenk des ehemaligen Sekundarschulvereins.
Der Refraktor «TeleVue» mit einer Öffnung von 70 mm und einer Brennweite von 480 mm dient zusammen mit einem Sonnenfilter «Coronado» vor allem der Beobachtung von Protuberanzen auf der Sonne. Diese Ausrüstung gehörte der verstorbenen Hedwig Künzler, die während langer Jahre im Sternwarteteam mitarbeitet hat.
Wie oft mal vergrössert das Fernrohr?
Es gilt die einfache Formel:
Vergrösserung = Brennweite des Objektivs geteilt durch Brennweite des Okulars
Das bedeutet: Je kleiner die Okularbrennweite, desto stärker die Vergrösserung. Starke Vegrösserungen können nur bei sehr ruhiger Luft und nur für kleine Objekte verwendet werden!
Linse oder Spiegel als Objektiv
Konvexe Linsen (Sammellinsen) oder Hohlspiegel vereinigen das einfallende Licht in einem Punkt, dem Brennpunkt. Beide können als Objektiv in einem Teleskop verwendet werden.