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Aktuelles
Im Zusammenhang mit den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen vom 30. Juli 2018 sind die politischen Spannungen hoch. Auch nach den Wahlen kommt es lokal zu gewalttätigen Zusammenstössen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften. Vereinzelt haben sie Todesopfer und Verletzte gefordert.
Das Risiko von politisch bedingten Gewaltausbrüchen besteht weiterhin im ganzen Land, insbesondere in Harare und anderen Städten.
Informieren Sie sich vor und während der Reise in den Medien und bei Ihrem Reiseveranstalter über die aktuelle Lage. Befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Behörden, und meiden Sie grössere Menschenansammlungen und Kundgebungen jeder Art.
Grundsätzliche Einschätzung
Zwischen April und August 2018 sind Präsidentschaftswahlen vorgesehen (Datum noch nicht bekannt). Im Vorfeld dieser Wahlen machen sich politische Spannungen bemerkbar. Es muss mit einer Zunahme von Demonstrationen gerechnet werden, die von Ausschreitungen begleitet sein können.
Vor dem Hintergrund der schwierigen wirtschaftlichen Lage kann es örtlich zu unangekündigten Demonstrationen und/oder Ausschreitungen kommen. Gewalttätige Auseinandersetzungen mit den Sicherheitskräften sind möglich. So kommt es seit Anfang Juli 2016 in Harare, Bulawayo und Victoria Falls zu Protesten gegen die schwierigen Lebensbedingungen und die Regierung.
Es besteht eine Knappheit an Bargeld. Bezüge an Bancomaten sind nicht mehr möglich. Nehmen Sie deshalb genügend Bargeld (US Dollar) mit. Erkundigen Sie sich jedoch bei der Botschaft von Zimbabwe in Berlin über den Höchstbetrag, der zum Zeitpunkt Ihrer Reise ein- und ausgeführt werden darf.
Spezifische regionale Risiken
- Grössere Städte: Meiden Sie die armen, dicht besiedelten Quartiere aller grösseren Städte. Bei Demonstrationen ist dort die Gefahr von Zusammenstössen und Übergriffen durch die Sicherheitskräfte am grössten. Informieren Sie sich an Ihren Aufenthaltsorten bei Bekannten, Geschäftspartnern oder im Hotel über die lokalen Gegebenheiten und erkundigen Sie sich, welche Quartiere gemieden werden sollten.
- Minenfelder: In Teilen der Grenzgebiete zu Mosambik und Sambia sind noch Minenfelder aus dem Unabhängigkeitskrieg vorhanden. Halten Sie sich in diesen Gebieten strikt an die häufig befahrenen Strassen und informieren Sie sich im Zweifelsfall bei den lokalen Behörden und/oder der Bevölkerung
Auszug aus: Reisehinweise EDA
Gesundheitsinfrastruktur
Die medizinische Grundversorgung in Harare ist angemessen gewährleistet, vor allem in Privatspitälern; ausserhalb der Hauptstadt jedoch nur beschränkt.Krankenhäuser verlangen normalerweise eine Vorauszahlung (Bargeld)bevor sie Patienten behandeln.
Impfungen
- Es wird empfohlen, sich gegen folgende Krankheiten zu impfen: Diphterie, Hepatitis A, Masern, Poliomyelitis und Tetanus.
- In einigen Fällen wird auch eine Impfung gegen folgende Krankheiten empfohlen: Abdominaltyphus, Hepatitis B und Tollwut.
Bei Einreisen aus Infektionsgebieten, die innerhalb der letzten 6 Tage besucht wurden, ist eine Impfung gegen Gelbfieber vorgeschrieben.
Gesundheitslage
Es existiert, je nach Gebiet, ein Malariarisiko. Sehen Sie ein Malariamedikament vor und schützen Sie sich gegen Mückenstiche. Persönliche Hygiene sowie Vorsicht bei der Nahrungsaufnahme sind sehr wichtig. Vermeiden Sie vom Wasserhahn zu trinken.
Grundsätzliche Einschätzung
Infolge der schwierigen Wirtschaftslage und der grossen Armut ist die Kriminalität im ganzen Land relativ hoch: Taschen- und Entreissdiebstähle, Raubüberfälle, Autoaufbrüche etc. Harare und die Touristenorte sind davon am stärksten betroffen. Diebstähle von Autos unter Androhung oder gar Anwendung von Gewalt kommen ebenfalls vor.
Auszug aus: Reisehinweise EDA
Weitere nützliche Reisehinweise