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Die Swiss Football League (SFL) prüft für die Super League eine neue Modus-Variante mit zwölf Klubs. Dies teilt der Verband am Montagabend mit.
Die Vertreter der 20 Klubs der Swiss Football League (SFL) diskutierten demnach am Montag in Bern über die künftige Struktur und den Modus für die Super League. Das Ergebnis: Die Mehrheit der Klubvertreter sprach sich für eine Erhöhung der höchsten Schweizer Liga auf zwölf Klubs aus.
Schottland als Vorbild
Beim Modus für eine Meisterschaft mit zwölf Klubs werde in den nächsten Wochen eine detaillierte Analyse des Modells stattfinden, welches seit rund 20 Jahren in Schottland zum Einsatz kommt, wie der SFL mitteilt. In Schottland tragen die zwölf Klubs der höchsten Liga pro Saison 38 Runden aus.
Nach 33 Spieltagen, in denen alle Teams jeweils dreimal gegeneinander antreten, wird die Liga in zwei Gruppen mit jeweils sechs Klubs unterteilt. Die Teams der jeweiligen Gruppen spielen danach in fünf weiteren Runden je einmal gegeneinander entweder um die Meisterschaft oder gegen den Abstieg.
Mitte März will die Swiss Football League an einer ausserordentlichen Generalversammlung über die Aufstockung beschliessen. Sollte keine Mehrheit zustande kommen, bleibt die aktuelle Struktur bestehen, wie der Verband mitteilt. Eine Erweiterung der Anzahl Klubs in der Swiss Football League müsse weiter von den anderen Abteilungen innerhalb des Schweizer Fussballverbandes befürwortet werden.