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Filmkritik: Why so serious?69e Festival de Cannes 2016
Winfried Conradi (Peter Simonischek) ist ein Spassvogel. Einer, der auch mal gerne Pöstler mit Verkleidungen veräppelt oder als Toter geschminkt an die Verabschiedung eines Berufskollegen geht. Winfried nimmt das Leben nicht so ernst, sondern nutzt jede Gelegenheit, sich falsche Zähne einzusetzen und Witze zu reissen. Das komplette Gegenteil ist seine Tocher Inés (Sandra Hüller). Sie hat Karriere gemacht und steht bei einer Unternehmensberatung vor dem Abschluss eines wichtigen Auftrags. Da sich dieser Auftrag in Bukarest abspielt, sieht sie kaum ihren Vater, von dem sie sich immer mehr entfremdet. Doch ist dies nicht etwas, das falsche Zähne und etwas Humor nicht heilen könnten, oder?
Winfried beschliesst, einen Monat freizunehmen und reist nach Bukarest, um das Band zwischen ihm und Inés zu stärken. Doch ihr Blödelbarden-Vater ist das Letzte, was die gestresste Inés nun brauchen kann, und so schickt sie ihn nach einem misslungenen Businessabend wieder nach Hause. Doch Winfried gibt nicht so einfach auf. Er setzt sich seine falschen Zähne ein und eine Perücke auf und gibt sich in Inés' Umfeld als Botschafter Toni Erdmann aus. Das kann ja heiter werden.