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Gar keine Handys benutzen. So ein Irrsinn! Das macht den Liquor für 8 Stunden durchlässig. Unsere Körper in den Industrienationen sind voll von Giften und man bekommt sie nur langsam in kleinen Mengen wieder heraus
Nö, Handy benutze ich auch nicht, aber leider hab ich ein schnurloses Telefon... so lange bleibt die Schranke dann auf? Dann ist es ja fast völlig nutzlos wenn ich mit Koriander versuche den Müll rauszubekommen...
Zitat:
Mit dem Begriff Liquor (männlich, lateinisch Flüssigkeit) werden in der Medizin verschiedene klare Flüssigkeiten des Körpers bezeichnet:
die Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit, siehe Liquor cerebrospinalis
die Flüssigkeit im Herzbeutel, Liquor pericardii, siehe Herzbeutel
die Flüssigkeit im Tertiärfollikel, Liquor follicularis, siehe Ovarialfollikel
Zitat:
Äußerer Liquorraum
Das im Wirbelkanal (Canalis vertebralis) liegende Rückenmark sowie das im Schädel (Cranium) liegende Gehirn werden von 2 weichen (Pia mater und Arachnoidea) sowie einer harten Hirn- bzw. Rückenmarkshaut (Dura mater) umgeben. Zwischen den beiden weichen Hirnhäuten gibt es einen Spalt, den sog. Subarachnoidalraum, durch den der Liquor cerebrospinalis zirkuliert.
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Innerer Liquorraum
Im Rückenmark stellt der Zentralkanal (Canalis centralis) ein Überbleibsel des Lumens des embryonalen Neuralrohrs dar, der aber für den Abfluss des Liquors keine Rolle mehr spielt. Ein häufig vorkommender Verschluss des Zentralkanals bleibt deshalb auch immer ohne Folgen. Im Gehirn entsteht aus dem Lumen des Neuralrohrs ein hintereinandergeschaltetes Liquorbildungs- und Transportsystem in Form von vier Ventrikeln (s.u.).
Zitat:
Das Gehirn und das Nervengewebe werden durch zwei Filtersysteme geschützt, die Blut-Liquor-Schranke und die Blut-Hirn-Schranke.
Blut-Liquor-Schranke
Der Liquor ist eine Hirn-Rückenmarkflüssigkeit, die die inneren und äußeren Liquorräume im Schädel und im Wirbelkanal ausfüllt. Bei der Liquorproduktion sowie beim Übertritt von Substanzen aus dem Blut in den Liquor finden Filtration, Diffusion und aktive Transportprozesse von beispielsweise Kohlendioxid, Glukose und Aminosäuren statt. Dieser Stoffaustausch wird geregelt durch die Blut-Liquor-Schranke, die durch Endothelzellen in den Kapillarbereichen und der Hirnhaut gebildet wird und zwischen den Blutgefäßen und dem Liquorraum angeordnet ist. Die unterschiedliche Konzentration des Blutes und des Liquors an Glukose, Proteinen, Kolloiden und Elektrolyten wird durch diese Filterfunktion so geregelt, dass sich die optimale Konzentration für das Gehirn einstellt.
Blut-Hirn-Schranke
Das Vorhandensein und die Funktion der sogenannten Blut-Hirn-Schranke ist schon seit über 100 Jahren bekannt und von Paul Ehrlich bereits 1885 im Experiment nachgewiesen worden. Innerhalb des Zentralnervensystems sind die Räume zwischen den Neuronen fast völlig durch Gliazellen und ihre Ausläufer ausgefüllt. Der gesamte Stoffwechsel der Nervenzellen geht über diese Glia- oder Endothelzellen. Sie dienen zum Einbau der Nervenzellen und -fasern und zu ihrer Ernährung und Isolation. Eine Form der Gliazellen sind die Astrocyten. Sie besitzen zahlreiche Fortsätze, mit denen sie sich an der Wand der Kapillaren befestigen und eine die Kapillaren allseitig umgebende nahezu spaltenlose Endothelauskleidung bilden. Diese Endothelzellen sind durch Verbindungselemente, die ,,tight junctions" (siehe Bild), verknüpft und mit einer selektiven Stoffdurchlässigkeit ausgestattet, die nur Partikel mit einem Durchmesser kleiner 20 nm passieren lassen. Auf diese Weise geht der gesamte Stoffwechsel der Nervenzellen über dieses endotheliale Geflecht, das die im Blut vorhandenen Substanzen gleich einem biologischen Filter bei Bedarf durchlässt, aber für die Gehirnfunktion schädliche Substanzen vom Nervensystem fernhält.
Funktion der Blut-Hirn-Schranke
Dieses Endothelgeflecht und die Endothelzellen, die die Kapillaren als eine Basalmembran auskleiden, werden als Blut-Hirn-Schranke bezeichnet. Ungehindert durchgelassen werden Sauerstoff, Kohlendioxid, D-Glukose, D-Hexose, einige L-Aminosäuren und lipidlösliche Stoffe, die für die Versorgung des Gehirns notwendig sind. Ebenso werden Abbauprodukte ins Blut abgegeben. Eine gewisse Barriere stellen die Endfortsätze der Astrozyten für zahlreiche Stoffe wie bestimmte Hormone, nicht lipidlösliche, wasserlösliche und chemische Substanzen sowie Proteine dar und sichern dadurch die Aufrechterhaltung eines konstanten Milieus für die Neuronen des Nervensystems.
Störung der Blut-Hirn-Schranke
Das Zellgefüge der Astrozyten ist so angeordnet, dass es eine effektive Abschottung gegen höhermolekulare Substanzen und Organismen bildet. Es ist aber auch unter Normalbedingungen nicht völlig dicht, sodass einige Partikel immer diese Schranke durchdringen können. Bei Infektionen, Traumen, Entzündungen, Vergiftungen, Hypoxidosen, Fieber und im Bereich von Tumoren werden die engen Verbindungen, die tight junctions, zwischen den Endothelzellen durch die Schwellung der Astrozyten aufgedehnt und deutlich durchlässiger für andere Stoffe. Die Änderung der Lichtungsweite erfolgt durch Quellung und Entquellung der Endothelzellen. Auch die Basalmembran der Kapillaren ist keine geschlossene Schicht. Je nach der Dichte des Fasernetzes entstehen Poren in der Membran, die aktiv am Stoffaustausch beteiligt sind.
Pathologische Tumorgefäße bilden keine Blut-Hirn-Schranke aus. Dieses Wissen nutzt man für diagnostische Verfahren aus, indem man Kontrastmittel in die Gefäße gibt und prüft, ob das Kontrastmittel in den Gefäßen bleibt oder in das Tumorgewebe austritt. Schon lange vor der Möglichkeit einer Antibiotikabehandlung hat man die Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke durch künstliche Fiebererzeugung ähnlich dem Vorgang bei Infektionen gesteigert und zur Therapie der Syphilis des Zentralnervensystems und zur Schockbehandlung in der Psychiatrie ausgenutzt, indem man Medikamente damit direkt an das Gehirn herangeführt hat. Nach dem Ende der Einwirkung der die Blut-Hirn-Schanke beeinflussenden Bedingungen bildet sich die zeitweise Durchlässigkeit wieder zurück.
Schlussfolgerungen
Wenn man die Ausführungen zusammenfassend betrachtet, sollte man die Blut-Hirn-Schranke eher als ein selektives Filter und nicht als Schranke bezeichnen.
Untersuchungen haben gezeigt, dass sich die Durchlässigkeit besonders bei Erwärmungen und Funktionssteigerungen erhöht. Eine Erwärmung des Gehirns erfolgt aber beim Telefonieren mit dem Mobiltelefon so gut wie nicht. Gemessen wurden nach Nutzung des Telefons mit maximaler Leistung nach einer viertel Stunde unter der Schädelkalotte 0,1°K. Während eines warmen Bades, anstrengender körperlicher Tätigkeit oder eines längeren Aufenthaltes in der Sonne kommt es zu einer größeren Erwärmung. Inwieweit die Blut-HirnSchranke in diesen Situationen reagiert oder der Körper solche Änderungen toleriert, ist nicht untersucht. Da sich die Durchlässigkeit nach dem Ende z.B. der Erwärmung wieder zurückbildet, sollte eine Wirkung im Experiment kurz nach dem Einwirken eines Faktors untersucht werden. Wenn Wochen nach der Exposition Veränderungen gefunden werden, wie in der Untersuchung von Salford (5) beschrieben, kann nicht ausgeschlossen werden, dass zwischenzeitlich andere Einflüsse auf die Versuchstiere ein gewirkt und zu einer Änderung der Filterwirkung der Blut-Hirn-Schranke geführt haben.
www.ralf-woelfle.de/elektrosm...e/bhs_fgf2.htm
Uta
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Alle sagten es geht nicht, da kam einer der das nicht wußte und tat es.
Das mit der Erwärmung ist interessant.... das würde ja erklären warum es mir so schlecht geht nach einem heißen Bad oder einem Sonnenbad... Bin da echt empfindlich geworden...
na ja aber wenn man alles mit Chlorella rausschafft dürfte ja irgendwann wenig da sein was noch ins Hirn kann oder? Dann braucht man ja kein Koriander mehr sondern dann reicht ein heißes Bad???