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“Aus der Vielzahl der angebotenen Gemüsesorten gilt es die für unsere Anbaubedingungen geeignetsten herauszufinden und bezüglich ihrem Wachstums- und Ertragsverhalten zu charakterisieren. Die Forschung hat insbesondere die Aufgaben, die genetischen und umweltbedingten Interaktionen zu ermitteln sowie anhand von Beziehungen zwischen dem Witterungsverlauf und dem Pflanzenwachstum die optimalen Erntezeiten und Uebergänge zur generativen Phase (Schossen) für die einzelnen Gemüsearten abzuklären. Unter Einbezug von biometrischen Methoden kann die Formen- und Ertragsvariabilität des Erntegutes erfasst werden. Bei vielen Gemüsearten besteht zwischen der Form des Erntegutes und dessen Gewicht eine enge Beziehung. Bei Zwiebeln liegt der Regressionskoeffizient zwischen dem Zwiebeldurchmesser und dem Zwiebelgewicht bei einem R^2 = >0.97. Das zunehmende Angebot resistenter/toleranter Gemüsesorten ist in geeigneten Tests zu prüfen. Im weiteren hat die Sortenprüfung auch auf neue Bedürfnisse des Marktes und die sich ändernden Konsumentenwünsche zu reagieren. Dazu gehören beispielsweise die Prüfung von Salatmischungen für “”baby leaf”” Salate, die Eignung von Sorten für Mini-Gemüse, sowie die Verwendung alter Varietäten zur Neueinführung in den Gemüsemarkt. Ein wichtiger Aspekt der zukünftigen Arbeiten ist auch die Sortenprüfung für den biologischen Anbau. Für alle dies Tätigkeiten gilt es die Vernetzungen zur Anbautechnik, des Pflanzenschutzes, der Verarbeitung und Lagerung sicher zu stellen.”
Pflanzenbau
Spring J.-L-, Zufferey V., Verdenal T., Reynard J.-S., Lorenzini F., Bourdin G., Blouin A., Carlen C., Jermini M., Morisoli R., Ferretti M.
Aktuell werden fünf in der Schweiz gezüchtete Merlot-Klone über die Zertifizierung verbreitet. In einem mehrjährigen Versuch von Agroscope in Gudo (TI) konnten sie mit französischen und italienischen Referenzklonen verglichen werden, wobei sie ihre sehr guten Eigenschaften unter Beweis stellten.
Arbuskuläre Mykorrhiza-Pilze sind wichtig für gesunde Böden und gute Ernten. Eine europaweite Studie zeigt, dass Pflanzenschutzmittel diesen Pilzen zusetzen. Dadurch verringert sich ihre Fähigkeit, Pflanzen über die Wurzeln mit Phosphor zu versorgen.
Schotenklee und Esparsette kommen in Mischungen für ausdauernde Heuwiesen und für tanninhaltiges Futter zum Einsatz. Agroscope ergänzt die Liste der empfohlenen Sorten von Futterpflanzen mit zwei Neuzüchtungen von Schotenklee, während bei der Esparsette alles beim alten bleibt.