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Nach einem tragischen Tramunfall vor rund einem Jahr in der Bändlistrasse sicherte die Stadt Zürich das Tramtrassee im Grünauquartier mit einem durchgehenden Drahtzaun, und als weitere Sofortmassnahme reduzierten die Verkehrsbetriebe die Streckengeschwindigkeit ihrer Züge. Auf Grund der Erfahrungen wird diese Geschwindigkeitsbeschränkung jetzt aufgehoben.
Im April letzten Jahres starb im Grünauquartier ein achtjähriger Knabe bei einem Tramunfall. Das tragische Ereignis wühlte das Quartier auf; die Stadt Zürich versprach der Bevölkerung rasche Massnahmen zur Verbesserung der Sicherheit. Es wurde der bestehende Baulattenzaun umgehend mit einem Kunststoffgeflecht verkleidet und bald danach ersetzt durch einen 1,2 m hohen, durchgehenden Sicherheitszaun, der das Tramtrassee gegenüber der neuen Siedlung Werdwies abtrennt. Die Verkehrsbetriebe ordneten eine Geschwindigkeitsreduktion für ihre Tramzüge auf maximal 42 km/h an.
Die Erfahrung zeigt mittlerweile, dass der Drahtzaun und die gegenüberliegende dichte Grünhecke das Tramtrassee gut sichern, so dass die Geschwindigkeitsbeschränkung aufgehoben werden kann. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt 60 km/h. Frühere Messungen haben ergeben, dass die effektiv gefahrene Höchstgeschwindigkeit zwischen 45 und 52 km/h liegt.
Eine Arbeitsgruppe der Verwaltung entwirft zusammen mit Vertretern des Quartiers Projektvarianten für eine grundsätzliche Neugestaltung des Strassenraums, welche mittelfristig, etwa im Zuge von Gleiserneuerungen, die heutige Lösung ersetzen können.
Stadt Zürich Medienmitteilung