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Entstehung der Kirchgemeinde Andelfingen-Feuerthalen
Marienkirche Oberstammheim St. Sigisbert und Placidus Kleinandelfingen
St. Leonhard Feuerthalen
Nach vielen Jahren intensiver Vorbereitung wurde am 7. Juli 1963 das Gesetz über das katholische Kirchenwesen vom Zürcher Volk angenommen. Gleichzeitig mit dieser Abstimmung wurde auch einem neuen Gesetz über die reformierte Landeskirche und einer Änderung der Staatsverfassung zugestimmt. Diese brachte u. a. das Stimm- und Wahlrecht der Frauen in kirchlichen Angelegenheiten. Damit waren die verfassungsmässigen und gesetzlichen Voraussetzungen für die Schaffung einer römisch-katholischen Körperschaft und die Einteilung des ganzen Kantonsgebietes in 70 römisch-katholische Kirchgemeinden gegeben.
Die Pfarrei Stammheim-Andelfingen
Die Pfarreigeschichte erzählt, dass sich in Ossingen um das Jahr 1923 eine Gruppe Katholiken zusammenfand, die sich mit der Bitte um bessere Betreuung an den Bischof wandte. Die Kirchwege nach Winterthur, Rheinau und Schaffhausen waren vor allem zur Winterzeit mühsam und weit. Der Religionsunterricht wurde nur unregelmässig erteilt. Die wenigen Katholiken dieses Gebietes fühlten sich im „Niemandsland“.
Die Pfarrei Feuerthalen
Sie umfasst die vier Gemeinden des Ausseramtes: Feuerthalen-Langwiesen, Dachsen, Flurlingen und Laufen-Uhwiesen. Dieser nördlichste Teil des Kantons Zürich ist wirtschaftlich ganz nach Schaffhausen und Neuhausen ausgerichtet.
Die Pfarrei wurde erst im Jahre 1971 errichtet. Bis 1965 erfolgte die Betreuung dieses Gebiets durch die Pfarreien St. Maria Schaffhausen und Hl. Kreuz Neuhausen. Danach wurde ein eigenes Pfarr-Rektorat geschaffen, welches zu Stammheim-Andelfingen gehörte.