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Das weltweite Klima schankt und wandelt sich in Zeiträumen, die von Jahren bis Jahrmillionen dauern können. Eiszeiten wechselen sich mit wärmeren Perioden über fast unfassbare lange Zeiträume hinweg. Ein Phänomen, das dabei eine wichtige Rolle spielt ist der Treibhauseffekt.
Der natürliche Treibhauseffekt
Die Atmosphäre schützt die Erde vor zuviel Sonneneinstrahlung und hält die Wärme zurück: Einerseits hält die Ozonschicht die schädlichen UV-Strahlen ab, andererseits verhindern Wasserdampf, Kohlendioxid und andere Gase wie Glasscheiben in einem Treibhaus die Wärmeabstrahlung und ermöglichen das Leben auf der Erde. Ohne diesen natürlichen Treibhauseffekt wäre es auf der Erde etwa 35 Grad kälter.
Der vom Menschen erzeugte Treihauseffekt
Seit dem Beginn der industriellen Entwicklung vor etwa 150 Jahren produziert der Mensch durch die Verbrennung von fossilen Brennstoffen und durch die Abholzung der Urwälder zusätzliche Treibhausgase und verändert so die Zusammensetzung der Atmosphäre. Durch den vom Menschen zusätzlich verursachte Treibhauseffekt wird in diesem Jahrhundert – je nach Prognose – ein globaler Temperaturanstieg zwischen 1,1 und 6,4 Grad Celsius mit vielfältigen und unabsehbaren Auswirkungen erwartet: Die globale Erwärmung!
Der Ausstoss von CO2 und anderen Treibhausgasen in der Schweiz:
Von den gesamten Emissionen in der Schweiz werden
- 32% durch den Verkehr
- 26% durch die Industrie und Abfallbewirtschaftung
- 21% durch Privathaushalte, insbesondere Heizungen
- 12% durch die Land- und Forstwirtschaft
- und 9% durch Dienstleistungen
verursacht.
Die von der Schweiz in die Atmosphäre ausgestossene Menge an Treibhausgasen beträgt 55 Millionen Tonnen. Dies entspricht einem Treibhausgas-Ausstoss von 6.6 Tonnen pro Kopf, davon sind 5.6 Tonnen Kohlendioxid (CO2). Damit ist CO2 neben Methan (CH4) und Lachgas (N2O) .das gefährlichste der Treibhausgase!
Bundesamt für Umwelt BAFU:
Treibhausgase