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Sie sind lang oder kurz, stark aber manchmal auch brüchig, sie glänzen in der Sonne. Es gibt einige von ihnen die Sie hegen und pflegen und wieder andere, die Sie lieber abrasieren. Doch wie können Sie verhindern, dass sie Sie nicht verlassen? Um das herauszufinden, müssen wir sie besser kennen lernen. Lassen Sie uns über Haare sprechen.
Vorübergehende Depression oder ein echtes Problem?
Momentan verteilen Sie Ihre Haare in der ganzen Wohnung. Es sind nicht einzelne Haare, sondern ziemlich viele aufs Mal. Auf dem Kissen, in der Dusche, einfach überall! Der schöne Zopf wird je länger je dünner. Aber bevor Sie in Panik ausbrechen, lassen Sie uns die Art des Haarausfalls bewerten.
Der Mensch verliert täglich etwa hundert Haare. Diese hundert werden vom Nachfolger von ihrem Platz vertrieben. Dank permanenter Erneuerung der Haare bleibt Ihre Haarpracht bestehen. Wir sprechen von Haarausfall, wenn die verlorene Menge grösser ist als die produzierte Menge. Ab dann können Sie anfangen, sich Gedanken zu machen.
Hier gibt es jedoch auch Unterschiede: Ein saisonaler Haarausfall ist völlig normal. Dieser dauert zwischen vier bis sechs Wochen im Frühjahr und im Herbst. Sie können Ihre Haare mit ein paar anregenden Produkten ein wenig helfen, aber dafür ist ein Arztbesuch nicht notwendig.
Wenn Sie aber auch in der Nebensaison noch viele Haare verlieren, dann müssen Sie sich fragen: Warum?
Warum verliere ich meine Haare?
Beim Haarausfall kann es mehrere Schuldige geben. Um den Grund herauszufinden, müssen mehrere Möglichkeiten in Betracht gezogen werden. Wenn Sie das Problem kennen, dann wird es einfacher eine gute Lösung zu finden:
- Die lieben Gene: Danke Papa, Merci Mama. Eine Glatze wird vom Vater an den Sohn „vererbt“.
- Hormone: Warum sind Vin Diesel und Bruce Willis trotz Glatze attraktiv? Weil die beiden nur so von Testosteron strotzen. Und eben dieses männliche Hormon hat bei Problemen mit den Haaren seine Finger im Spiel. Auch Frauen produzieren auf natürliche Weise eine kleine Menge an Testosteron. Darüber hinaus gibt es Schwankungen der weiblichen Hormone. Zum Beispiel nach der Geburt oder in der Menopause. Diese Schwankungen können ebenfalls Haarausfall zur Folge haben. Die Hormone könne daher beim Haarausfall auch eine Rolle spielen.
- Mangelerscheinungen: Unsere Haare bestehen aus Vitamin B, Proteinen, Zink und Eisen. Wenn wir nicht genügend dieser „Baustoffe“ zu uns nehmen, kann unser Körper keine neuen Haare bilden.
- Durchblutung: Die soeben genannten Nährstoffe werden über die Blutkapillaren zum Haar transportiert. Auch wenn Sie sich ausgewogen ernähren und Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen – wenn die Nährstoffe nicht richtig transportiert werden, können sie auch nicht verarbeitet werden.
Wie kann ich meinen Haaren helfen, sich festzuhalten?
Wenn Sie beim Arzt waren und eine genetische oder hormonelle Ursache für Ihren Haarausfall ausschliessen können, wird es Zeit den Stier bei den Hörnern zu packen. Um schönes Haar zu haben, müssen Sie auf Ihre Ernährung Acht geben und sich um Ihre Kopfhaut kümmern. Nahrungsergänzungsmittel können Ihnen helfen, Ihre Defizite sofort zu beheben, hingegen ist die Ernährungsumstellung längerfristig. Für Ihre Kopfhaut ist ein Wechsel der Shampoos wichtig. Wählen Sie ein eher „saures“ Shampoo, das Ihrer Kopfhaut eher entspricht.