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Animationen, Figurensteuerung, automatische Anpassung des Schwierigkeitsgrads: Künstliche Intelligenz kommt in Computerspielen bereits vielfältig zum Einsatz. Wie wäre es aber, wenn KI ganze Welten erschaffen und eigenständig neue Games entwickeln würde? Ein Ausblick.
Er bringt Maschinen das Denken bei: Mike Cook zählt zu den bekanntesten KI-Forschern Grossbritanniens. Seine Spezialgebiete an der Queen Mary University of London sind automatisiertes Game-Design und computergestützte Kreativität, zum Beispiel mit dem Projekt "Angelina". "Ich entwerfe KI-Systeme, die eigenständig Spiele erschaffen können", so der Experte. "Auf diese Weise können wir unsere eigene Kreativität besser verstehen lernen und eine sehr viel interessantere digitale Zukunft für alle errichten." Wie das funktioniert, verrät Cook im Interview.
Mike, wie definieren Sie "künstliche Intelligenz"?
Mike Cook: Meine Lieblingsdefinition von KI stammt von Larry Tesler. Er sagte: "KI ist das, was noch nicht gemacht wurde." KI ist immer dann gegeben, wenn wir Computer dazu bringen, Dinge zu tun, in denen sie nicht besonders gut sind - also solche, die "Intelligenz" erfordern. Weil Computer immer besser darin werden, diese Dinge zu tun, betrachten wir sie nicht mehr als KI - sie werden einfach zu normalen Dingen, die von Technologie erledigt werden. Nehmen wir als Beispiel Google Maps. Vor 50 Jahren…
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