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2021 wurden in der Schweiz 153 Kinder geboren, deren Vater 60-jährig oder älter war. Laut dem Magazin «Wir Eltern» hat vor einigen Jahren sogar ein 93-Jähriger Nachwuchs gezeugt. Dass die Zahl der Jungeltern im fortgeschrittenen Alter zunimmt, ist schon länger bekannt. Aus biologischen Gründen sind es fast ausschliesslich Männer, die in diesem Alter noch Kinder haben.
Wenig bekannt ist, dass der Staat diese Männer grosszügig subventioniert. Die AHV kennt sog. «Kinderrenten», die eigentlich keine Kinderrenten sind, sondern eher Kinderzulagen für Pensionierte. Nur sind sie wesentlich höher als die Zulagen für berufstätige Eltern. Deren Ansätze bewegen sich in der Mehrheit der Kantone zwischen 200 und 250 Franken im pro Kind/Monat. Bei Jugendlichen in Ausbildung sind es meist 250 bis 350 Franken. Pensionierte Eltern erhalten demgegenüber im Durchschnitt eine AHV-Zulage von 770 Franken pro Kind/Monat. Die Regeln sind dabei klar: Wer das Rentenalter erreicht hat und für ein Kind aufkommen muss, erhält einen Zuschlag von 40% zur regulären Altersrente. Dies ergibt eine Spannbreite von 480 bis 1’000 Franken im Monat. 93% der Gesamtsumme der Kinderrenten entfällt auf Väter.
(sda)