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Bei der Abfahrt um 9h35 ist es stark bewölkt, 18°. Vorbei an Beaune fahren wir durch lauter Rebenfelder nach Dijon. Die maschinelle Rebenernte ist voll im Gange.
In Dijon parken wir den BONSAI in der Nähe des Bahnhofs und laufen danach ca. 2½ Stunden durch die Altstadt von Dijon. Was für eine wunderbare Altstadt, und sogar autofrei. Wenn nur die doofe Maskenpflicht nicht wäre!!!
Gegen 15h fahren wir weiter. Paul hat sich dringendst gewünscht, nochmals nach Vesoul, an den Lac de Vaivre zu fahren. Dort haben wir unsere Frankreichreise begonnen und dort möchte er unbedingt nochmals im See baden. Ich lasse mich sehr zögernd überreden, aber ob ich da nochmals im See baden werde steht noch nirgends festgeschrieben.
Um 17h15 sind wir auf dem Stellplatz am Lac de Vaivre. Die Sonne scheint, 24°, wir können sogar draussen ein Feierabend-Bier trinken.
Dijon ist eine Stadt mit 156.920 Einwohnern im Osten Frankreichs, und ist die Hauptstadt der Region Bourgogne-Franche-Comté.
Dijon ist ein Verkehrs-, Handels- und Industriezentrum und Sitz der Université de Bourgogne. Die Stadt ist berühmt für ihren Senf und ein wichtiger Handelsplatz für Burgunderweine.
Von der ehemals blühenden Herstellung des Dijon-Senfs mit über 40 Firmen waren 2012 nur noch drei mittelständische Betriebe geblieben. Auch der letzte grosse Hersteller, Amora, ist mittlerweile von einem Konzern aufgekauft, der aber im Gegenzug 2005 sein Entwicklungslabor nach Dijon verlegte. Die Produktion der Senfkörner ist aus Burgund nach Kanada abgewandert, wo wesentlich kostengünstiger produziert wird; so wird dort z. B. mit dem Flugzeug gesät.
Am 18. Juli 1766 gastierte anlässlich eines Gouverneurbesuchs Wolfgang Amadeus Mozart – er war damals zehn Jahre alt – mit seinem Vater und seiner Schwester in der Stadt. Gemeinsam gaben sie ein Konzert.