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Ich wachte heute auf, ging duschen und seifte meinen Körper mit Duschgel des Beiersdorf-Konzerns ein. Ich wusch meine Haare mit einem Shampoo des L’Oreal-Konzerns.
Danach trocknete ich die Haare mit einem Föhn des Braun-Konzern. Ich rasierte mich mit einem Apparat des Gillette-Konzerns.
Ich putze meine Zähne mit der Zahnpasta des Colgate-Konzern.
Dann ging ich in die Küche und aß Cerealien des Kellogg’s-Konzern, löffelte einen Joghurt des Danone-Konzern.
Dann stieg ich in mein Auto des Ford-Konzern, den ich beim GE-Konzern geleast habe.
Auf dem Weg ins Büro holte ich mir einen Kaffee des Starbucks-Konzern.
Dort angekommen arbeitete ich für den Mikroschrott-Konzern.
In der kurzen Mittagspause ging ich in ein Fastfood-Restaurant und aß einen Hamburger mit Salat des McDonalds-Konzerns, trank eine Cola des Coca Cola-Konzerns.
Dann rauchte ich draußen eine Zigarette des Phillip Morris-Konzerns und ging zurück ins Büro um weiter für den reichsten Mann der Welt zu arbeiten, was ich sehr gerne tue, weil es mein einziger Lebensinhalt ist.
Zum Feierabend ging ich an den Bankomat des UBS-Konzerns, um einen Teil meines kärglichen Lohn zu holen.
Dann kaufte ich eine DVD des Warner Brother-Konzerns im Media Markt des Metro-Konzerns. Dann ging ich in den Supermarkt des Coop-Konzerns und holte mir Lebensmittel der Konzerne Nestlé, Unilever und Kraft Foods.
Dann fuhr ich mit dem Auto des Ford-Konzerns nach Hause und unterwegs tankte ich Benzin des Shell-Konzerns.
Ich kam in meiner Wohnung an, für die ich dem UBS-Konzern Hypothekenzinsen zahle, an den Energiekonzern Axpo die Stromrechnung und an den Allianz-Konzern die Versicherungen.
Dann kochte ich mir was zu essen aus den Fertigprodukten der Lebensmittelkonzerne, die aus genmanipulierten Pflanzen des Monsanto-Konzerns bestehen, mit etwas Ketchup aufgepeppt des Heinz-Konzerns.
Ich setze mich vor den Fernseher aufs Sofa des Ikea-Konzerns mit einem Bier des Budweiser-Konzerns und guckte mir die Nachrichten auf RTL des Bertelsmann-Konzerns an, der Reden von Politikern zeigte, die alle von Konzernlobbyisten geschmiert werden und ihre Befehle ausführen, sah Berichte über Kriege die für multinationale Konzerne geführt werden.
Danach zog ich mir einen Film der 20th Century Fox rein, die dem Rupert Murdoch Medienkonzern gehört, der voll gespickt ist mit Schleichwerbung der Konzerne.
Zwischendurch musste ich mir noch mehr Werbespots der verschiedenen Konzerne anschauen, die mir erzählen welche Produkte ich unbedingt kaufen muss damit ich glücklich bin.
Als ich ins Bett ging nahm ich eine Schlaftablette des Novartis-Konzerns und dachte über die nächsten Ferien nach, die ich sicher wieder beim TUI-Konzern buchen werde der mich mit dem Flugzeug des Lufthansa-Konzerns in einer Maschine des Boeing-Konzerns in eine Hotelanlage des Hilton-Konzerns bringen wird.
Dann schlief ich zufrieden ein und freute mich auf den nächsten Tag, um das beschriebene zu wiederholen.
Nur böse Zungen würden behaupten, ich bin nur ein Sklave der Konzerne und wir alle leben in einer Konzerndiktatur.
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