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Ethos gibt die Ernennung von drei Personen in der Geschäftsleitung bekannt. Aurora Mouturat-Sorensen, die neu zum Unternehmen stösst, wird für den Analyseservice der Generalversammlungen, das Dialogprogramm mit Schweizer Unternehmen sowie die ESG-Analyse dieser Unternehmen verantwortlich sein. David Jeannet und Matthias Narr, die seit 2020 Mitglieder der erweiterten Geschäftsleitung sind, bleiben weiterhin für die Investitionen und ESG-Bewertungen internationaler Unternehmen (ersterer) und das internationale Engagement (letzterer) verantwortlich.
Ethos und seine europäischen Partner verstärken ihre Zusammenarbeit im Rahmen des "Ethos European Network"
Ethos und mehrere lokale Spezialisten schliessen sich zusammen, um Analysen und Abstimmungsempfehlungen für die Generalversammlungen der grössten in Europa kotierten Unternehmen zu erstellen.
Um einer Verschlechterung der Aktionärsrechte im Zusammenhang mit der Revision des schweizerischen Aktienrechts vorzubeugen, verschärft die Ethos Stiftung ihre Richtlinien zur Ausübung der Stimmrechte für die Generalversammlungssaison 2023. Ethos befürchtet insbesondere eine Machtverschiebung von der Generalversammlung (GV) zum Verwaltungsrat im Zusammenhang mit der Einführung des Kapitalbandes, dass es für Aktionäre künftig komplizierter wird, ein Traktandum auf die Tagesordnung einer GV zu setzen, oder dass Unternehmen 100% virtuelle GVs organisieren können. Ethos erhöht auch die Erwartungen an die Klimaberichterstattung und an die Nachfolgeplanung der Verwaltungsräte.
Die Studie wurde in Zusammenarbeit mit EthicsGrade erstellt. Sie analysiert die Praktiken der 48 grössten an der Schweizer Börse kotierten Unternehmen (SMI Expanded). Die Ergebnisse zeigen, dass die Unternehmen in Bezug auf ihre digitalen Praktiken noch wenig transparent sind und ihre Vorbereitung auf künftige Herausforderungen, zum Beispiel im Bereich künstliche Intelligenz und Ethik, noch in den Anfängen steckt. Ethos und EthicsGrade haben bereits eine Aktualisierung der Studie für 2022 und 2023 geplant.
Die 21. Ausgabe der Stimmrechtsrichtlinien und Grundsätze der Corporate Governance bietet die Gelegenheit, die Anforderungen der Ethos Stiftung in Sachen Nachhaltigkeit und Diversität zu erhöhen. Insbesondere werden die Kriterien zur Genehmigung eines Nachhaltigkeits- oder Klimaberichts, der den Aktionären zur Abstimmung vorgelegt wird, ausführlich aufgeführt. Ausserdem wird die Wiederwahl von Präsidentinnen und Präsidenten der Nachhaltigkeitsausschüsse sehr CO2-intensiver Unternehmen, deren Übergangsplan als unbefriedigend eingestuft wird, abgelehnt.
In den letzten Wochen war die Credit Suisse mit zwei bedeutenden Finanzskandalen konfrontiert (Archegos Capital und Greensill), die Fragen zur Governance und zum Risikomanagement der Bank aufwerfen. Kurz vor der jährlichen Generalversammlung hat Ethos im Zusammenhang mit diesen jüngsten Affären mehrere Fragen an den Verwaltungsrat gerichtet.
Ethos hat heute Donnerstag die 20. Ausgabe ihrer Richtlinien zur Ausübung der Stimmrechte und ihrer Grundsätze für Corporate Governance für die Generalversammlungen 2021 veröffentlicht. Die Stiftung fordert von den grossen Treibhausgasemittenten, dass sie einen Bericht zur Klimastrategie erstellen und den Aktionären jährlich zur Abstimmung vorlegen. Zu diesem Zweck führt Ethos neue Abstimmungskriterien in ihren Richtlinien ein.
Generalversammlung der Credit Suisse: Ethos empfiehlt, die Décharge und die Vergütungen der Führungsinstanzen abzulehnen
In Anbetracht der schwerwiegenden Mängel, welche infolge des Beschattungsskandals festgestellt wurden, empfiehlt Ethos, an der Generalversammlung der Credit Suisse Group vom 30. April 2020 den Führungsinstanzen der Bank die Décharge nicht zu erteilen. Des Weiteren empfiehlt Ethos, die Vergütungen der Führungsinstanzen sowie die Wiederwahl des Verwaltungsratspräsidenten abzulehnen. Schliesslich rät Ethos den Aktionären, aufgrund der mit der Coronavirus-Pandemie verbundenen Ungewissheit die Auszahlung einer Dividende für das Geschäftsjahr 2019 aufzuschieben.
Die Ethos Stiftung veröffentlicht die 19. Ausgabe ihrer Richtlinien zur Ausübung der Stimmrechte und Grundsätze zur Corporate Governance, welche für die Generalversammlungen ab 1. Januar 2020 gültig sind.
Meyer Burger : Ethos empfiehlt die Ablehnung der Wahl eines Vertreters von Sentis Capital an der ausserordentlichen Generalversammlung vom 30.10.2019
Die Ethos Stiftung empfiehlt, den Verwaltungsrat zu unterstützen und die Wahl von Herrn Mark Kerekes an der ausserordentlichen Generalversammlung vom kommenden 30. Oktober abzulehnen. Diese Versammlung wurde durch eine von Sentis Capital, einer Beteiligungsgesellschaft im Besitz des russischen Anlegers Petr Kondrashev, und weiteren Aktionären gebildeten Gruppe einberufen, mit dem Ziel, ihren Vertreter in den Verwaltungsrat zu wählen. Diese Aktionärsgruppe hält insgesamt 11% des Kapitals des Unternehmens. Der Verwaltungsrat von Meyer Burger empfiehlt einstimmig, die Wahl von Herrn Mark Kerekes abzulehnen.