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Wir haben einige lustige Kinderreime aus aller Welt für Sie und Ihr Baby zusammengestellt.
Spiel 1: „Einer ist ins Wasser gefallen “
(Traditionell, Herkunft: Großbritannien und Nordamerika)
Der ist ins Wasser gefallen. (berühren Sie den großen Zeh)
Der hat ihn rausgeholt. (berühren Sie den nächsten Zeh usw.)
Der hat ihn ins Bett gelegt.
Der hat ihn zugedeckt.
Und der klitzekleine Schelm da,
der hat ihn aufgeweckt!“ (kitzeln Sie es überall)
Singen Sie diesen klassischen Kinderreim, während Sie die Windel Ihres Neugeborenen wechseln. Berühren Sie, angefangen beim großen Zeh, einen Zeh nach dem anderen. Wenn Sie beim Wort „aufgeweckt“ ankommen, kitzeln Sie Ihr Kind am ganzen Körper. Sie werden sehen, es wird vor Vergnügen quietschen.
Spiel 2: „Kommt ein Mäuschen“
(Traditionell, Herkunft: Deutschland)
Kommt ein Mäuschen, baut ein Häuschen (formen Sie mit Ihren beiden Händen ein Dach)
Kommt ein Mückchen (zeichnen Sie Kreise in die Luft und summen Sie wie eine Mücke)
baut ein Brückchen... (laufen Sie mit Ihren Fingern den Arm des Kindes entlang)
Kommt ein Floh, der macht so! (kitzeln Sie das Kind mit Ihren Fingerspitzen am ganzen Körper).
Ihr Neugeborenes wird diese Fingerspiele lieben, weil sie mit einem überraschenden Kitzeln enden. Beginnen Sie, indem Sie die Mäuschenschritte nachahmen und ein imaginäres Dach formen „baut ein Häuschen“. Bei „Kommt ein Mückchen“ formen Sie Kreise in der Luft. Bilden Sie dann bei „baut ein Brückchen“ eine Brücke, indem Sie die Hand des Kindes auf Ihre Schulter legen und krabbeln Sie mit zwei Fingern von der Hand des Kindes bis zu seiner Schulter. Dann bei „kommt der Floh, der macht so“ pieksen Sie das Kind vorsichtig mit den Fingerspitzen in den Körper.
Spiel 3: „Häschen in der Grube saß und schlief“
(Traditionell, Herkunft: Deutschland)
Häschen in der Grube saß und schlief (verdecken Sie Ihre Augen mit den Händen),
saß und schlief.
Armes Häschen, bist du krank, dass du nicht mehr hüpfen kannst?
Häschen hüpf! Häschen hüpf! (hüpfen Sie wie ein Häschen)
Babys lieben dieses aktive Spiel. Zeigen Sie Ihrem Baby, wie es seine Augen mit den Händen verdeckt. Sprechen Sie dann die ersten beiden Zeilen mit einer tiefen Stimme, um so die Stimmung vorzugeben. Fügen Sie ein gewisses Mitgefühl in die dritte Zeile ein und hüpfen Sie dann freudig in der letzten Zeile. Ihr Baby wird es toll finden, zu warten und zu warten …... und dann wie das Häschen aufzuspringen!
Spiel 4: „Fährt ein Schifflein übers Meer“
(Traditionell, Herkunft: Großbritannien und Nordamerika)
Fährt ein Schifflein übers Meer (schaukeln Sie hin und her),
wackelt's hin und her.
Kommt in starker Wind daher,
wirft das Schifflein um!
Ihrem Kind gefällt es, so viel wie möglich mit Ihnen zu machen, unter anderem auch „in einem Schifflein zu fahren“. Setzen Sie sich auf den Boden und setzen Sie Ihr Kind so auf Ihren Schoß, dass es Ihr Gesicht sehen kann. Stützen Sie seinen Nacken und Kopf. Halten Sie die beiden Händchen Ihres Kindes in Ihren Händen und schaukeln Sie hin und her. Bei „wirft das Schifflein um“ können Sie sich vorsichtig zur Seite fallen lassen. Bei diesem Kinderreim lässt sich das Tempo gut variieren. Nutzen Sie den einfachen Rhythmus, indem Sie Wörter ersetzen („Fährt ein Baby übers Meer“, „Fährt ein Teddy übers Meer“...) Am Ende werden Sie beide herzhaft lachen.
Spiel 5: „Onkel Tom hat einen Bauernhof“
Onkel Tom hat einen Bauernhof,
HIA-HIA-HO!
da laufen viele Hühner rum,
HIA-HIA-HO!
Es macht gack gack hier,
und gack gack da.
gack gack hier und gack gack da,
gack gack überall.
Onkel Tom hat einen Bauernhof,
HIA-HIA-HO!
Sie können dann mit jedem beliebigen Tier fortfahren, zum Beispiel mit einem Schwein (oink oink), einem Schaf (mäh mäh) oder einer Ziege (meck meck).
Dieses Lied ist so unterhaltsam, dass das Baby glaubt, dass es die Wörter tatsächlich selbst singt. Das Erzeugen dieser Geräusche ist lustig, und die Wörter helfen Ihrem Baby dabei, die Namen der Tiere zu lernen. Sie können dieses Lied zum Beispiel auf dem Weg in den Zoo oder zu einem Bauernhof singen und dann die einzelnen Stimmen nachahmen, wenn Sie die Tiere sehen. Ihr Kind wird begeistert sein, wenn ihm alles so bekannt vorkommt.
Spiel 6: „Hoppe Hoppe Reiter“
(Traditionell, Herkunft: Deutschland)
Hoppe Hoppe Reiter,
wenn er fällt, dann schreit er. (Baby leicht nach hinten lehnen)
Fällt er in den Graben,
fressen ihn die Raben.
Fällt er in den Sumpf, macht der Reiter plums.
Spiel 7: „Kam ein Mann die Treppe rauf“
(Traditionell, Herkunft: Deutschland)
Kam ein Mann die Treppe rauf (Mit Zeige- und Mittelfinger am Arm des Babys hoch „gehen“)
Klingelingeling (Baby am Ohr zupfen)
Poch, poch, poch (Baby sanft auf die Stirn klopfen)
Guten Tag, Herr Zipfelmann! (Baby sanft an der Nase zupfen)
Was gibt es Schöneres als einen Kniereiter? Setzen Sie sich Ihr Kind so auf den Schoß, dass es Sie anschauen kann. Halten Sie es unter den Armen fest, ziehen Sie Ihre Fersen nach oben, und schon kann das Reiten beginnen. Dieses Spiel eignet sich am besten für etwas ältere Babys, da ihre Nackenmuskulatur bereits stark genug ist, um den Kopf selbstständig zu halten.
Lernen und Wachsen
Durch Musik lernt Ihr Kind das Unterscheiden von Klängen, eine Fähigkeit, die für die Sprachentwicklung und das spätere Lesen lernen sehr wichtig ist. Indem Sie tagsüber singen, helfen Sie Ihrem Kind, Klänge, Tonlagen und Sprachmuster zu identifizieren und darauf zu reagieren. Zudem fördern Sie dadurch den Aufbau einer starken emotionalen und sozialen Bindung zu Ihrem Kind.
Fingerspiele, Kinderreime und einfache, sich wiederholende Lieder sind für die Entwicklung des Sprach- und Erinnerungsvermögens Ihres Kindes wichtig. Während des Singens und Spielens lernt es, Vorgänge vorauszuahnen und Wörtern und ihren Bedeutungen Handlungen zuzuordnen.