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Angeln in der Gürbe
Der Oberlauf der Gürbe mit dem Gewässercode 185 ist ein Schongebiet, die befischbare Strecke beginnt an der Forstsägebrücke und erstreckt sich bis zur Mündung in die Aare bei Belp (205) über eine Länge von rund 20 Kilometern. Die Gürbe fliesst durch das sehr flache und landwirtschaftlich intensiv genutzte Gürbetal.
Der Bach ist fast vollständig kanalisiert und mit harten Ufersicherungen versehen. Eine Uferbestockung ist nur teilweise vorhanden. Die Abflussspitzen befinden sich in der Regel in den Monaten Februar bis April. Die Geschiebedynamik ist durch Kiesentnahmen im Oberlauf und in den Zuflüssen beeinträchtigt, was im Unterlauf zu einer markanten Kolmation der Sohle beiträgt. 1990 wurde der Fischbestand durch ein extremes Hochwasser fast vollständig vernichtet.
Fischarten
In der Gürbe werden vor allem Bachforellen gefangen. Nur im untersten Abschnitt von der Ortschaft Belp bis zur Einmündung in die Aare werden regelmässig auch Barben und hin und wieder auch vereinzelt Äschen und Hechte gefangen.
Angeltechniken
Am häufigsten wird mit dem Zapfen gefischt. Dabei werden vor allem Würmer und Bienenmaden als Köder verwendet. Daneben kommen alle für den Fang von Bachforellen gebräuchlichen Angelmethoden zum Einsatz. Bekannt ist die Gürbe auch dafür, dass im März bei Schneefall mit der Trockenfliege sehr erfolgreich gefischt werden kann. Die Angelfischerei in der Gürbe ist in den ersten Tagen der Fangsaison sowieso besonders vielversprechend.