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Das Wichtigste in Kürze
- Ein Lehrer wurde wegen sexueller Handlung mit minderjährigen Schülerinnen angeklagt.
- Seit Freitag befindet sich der Angeklagte in einer psychischen Klinik.
- Der Anwalt hat nun die Vertagung und Einstellung des Verfahrens beantragt.
Der Prozess gegen einen ehemaligen Walliser Lehrer wegen sexueller Handlungen mit minderjährigen Schülerinnen hat am Montag ohne den Angeklagten begonnen. Dieser befindet sich seit Freitag in einer psychiatrischen Klinik.
Zu Prozessbeginn beantragte sein Anwalt die Vertagung des Verfahrens bis zum 30. September und die Einstellung des Strafverfahrens. Das Gericht muss nun entscheiden, ob der Prozess fortgesetzt wird oder nicht.
Die Taten fanden gemäss Anklageschrift zwischen August 2011 und November 2013 statt. Demnach führte der Lehrer in der Schule pädagogische Experimente zum Thema Erwachen der Sinne durch.
Lehrer beobachtete seine Schülerinnen beim Duschen
Unter anderem befahl der heute 48-Jährige seinen Schülerinnen, nach dem Sportunterricht blind zu duschen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft gestand der Angeklagte, dass er die Mädchen ohne ihr Wissen beobachtet hat.
In einem weiteren Experiment forderte der Angeklagte die Schülerinnen auf, mit verbundenen Augen verschiedene Früchte zu kosten und zu erraten. Dabei soll der Lehrer seinen Penis an den Mund eines der Mädchen gehalten haben.