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Das Wichtigste in Kürze
- Der rumänische Pianist Radu Lupu ist im Alter von 76 Jahren in Lausanne gestorben.
- Der mehrfache Preisträger wurde bereits vor längerem mit einer Krankheit diagnostiziert.
Der rumänische Pianist Radu Lupu ist am Ostermontag im Alter von 76 Jahren in Lausanne gestorben. Er galt als einer der grössten lebenden Pianisten. Bereits vor drei Jahren verkündete er wegen seiner Gesundheit seinen Abschied vom Konzertleben. Jetzt hat er den Kampf gegen seine langjährige Krankheit verloren.
Am 30. November wurde Lupu in Rumänien, Gelati geboren. Bereits als kleiner Junge nahm er Klavierunterricht und hatte mit 12 Jahren seinen ersten Aufritt. Zwei Jahre später begann er durch ein Stipendium ein Studium am Konservatorium in Bukarest.
Wie das Magazin «Klassik» berichtet, setzte er diese Ausbildung bei namhaften Pianisten wie Floria Musiecescu und Cella Delavrancea fort. Durch ein weiteres Stipendium reiste er weiter nach Moskau und konnte erneut von den Besten lernen.
Die grossen Erfolge von Radu Lupu
Nach seinem Studium-Abschluss begann Radu Lupus mit internationalen Orchestern zusammenzuarbeiten. Darunter war unter anderem das Cleveland Orchestra unter Daniel Barenboim und die Berliner Philharmoniker unter Herbert von Karajan. Auch in der Schweiz machte er sich einen Namen und stand mit dem Tonhalle Orchester Zürich auf der Bühne.
Lupus Fokus lag auf den Komponisten der Wiener Klassik und erzielte damit grosse Erfolge. 1989 wurde er mit dem Abbiati-Preis der italienischen Kritikervereinigung ausgezeichnet. Er gewann 1966 den Van-Cliburn-Klavierwettbewerb, 1967 den Geoge-Enescu-Wettbewerb und 1969 die Leeds Piano Competition.