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Der Beinahe-Crash in Alpnach von 2012 ist geklärt
- Dienstag, 30. Dezember 2014, 14:45 Uhr
Der Pilot einer Piper hielt den Militärflugplatz Alpnach für den Flugplatz Buochs. Dabei geriet er gefährlich nahe an einen Helikopterverband der Luftwaffe. Zu diesem Schluss kommen Untersuchungen der Schweizerischen Unfalluntersuchungsstelle (SUST).
Der Vorfall ereignete sich im April 2012. Der Pilot wollte in Buochs landen und erhielt vom Flugplatz Buochs die Landebewilligung. Er setzte dann aber zur Landung auf dem Militärflugplatz Alpnach an.
Als der Pilot den Irrtum bemerkte, startete er durch und überflog einen Super-Puma-Helikopter der Schweizer Luftwaffe in einem Abstand von nur rund 90 Metern. Der Helikopter wollte zusammen mit einer zweiten Maschine in Alpnach landen.
Die SUST stuft diese Annäherung in ihrem veröffentlichten Bericht als «schweren Vorfall» ein. Der Pilot habe nur über ein unzureichendes Bewusstsein seiner Position verfügt.
Wieso es zur Verwechslung der Flugplätze kam, bleibt offen. Für den Piloten war Alpnach besser sichtbar als Buochs. Die SUST hält es deshalb für wahrscheinlich, dass der Pilot die Flugplätze früh verwechselte und Buochs gar nie bewusst gesehen hatte.
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