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Seit Jahren kämpft Kalifornien mit einer grossen Dürre. In einigen Regionen mussten die Behörden strenge Wasserbeschränkungen einführen. Für Bevölkerung und Umwelt ist das eine schwierige Situation. Actares hat daher auf die Aussagen von Tim Brown, Generaldirektor Nestlé Waters North America, reagiert.
Die Zeitung The Guardian schrieb in ihrer Ausgabe vom 14. Mai 2015, Tim Brown wolle in Kalifornien noch mehr Wasser abfüllen lassen, und das, obwohl Wasserknappheit herrscht und die Bevölkerung sich mit Demonstrationen und Petitionen gegen diese Praktiken wehrt. Tim Brown argumentiert, dass die Bevölkerung nur dank dem Verkauf von Flaschenwasser genügend Flüssigkeit zu sich nehmen könne. Auch in der Antwort an Actares stützt sich Nestlé auf dieses Argument. Actares akzeptiert dies nicht und schlägt Nestlé vor, angesichts der zentralen Rolle bei der Einführung nachhaltiger Wassermanagementstrategien (VR-Präsident Peter Brabeck ist Vorsitzender der 2030 Water Resource Group der Weltbank) die Produktion zu senken und die Bevölkerung für einen sparsamen Wasserverbrauch zu sensibilisieren. Für das Image, das sich die Gruppe international zulegen will, würde ein solches Verhalten sicherlich positiv wirken.