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Der Verband beschäftigt sich 1924 mit Sparmassnahmen der Zollverwaltung auf Kosten der Frauen.
«Wir entnehmen der Presse unter dem Titel «Reorganisation der Zollverwaltung» folgende Meldung aus Bern: ‘Der Bundesrat gedenkt, durch die Einführung anderer Arbeitsmethoden und durch zusammenziehen von Dienstobliegenheiten in der eidgenössischen Oberzolldirektion eine Summe von rund 50,000 Fr. einzusparen. Es sollen für einzelne Obliegenheiten in vermehrtem Masse weibliche Hilfskräfte angestellt werden. Ebenso wird auf verschiedenen Zollämter auf ähnliche Weise eine Einsparung von 12,000 Fr. erzielt.’
Wir müssen aus dieser Meldung den Schluss ziehen, dass der Bundesrat beabsichtige, die Verwendung weiblicher Arbeitskräfte soll zu Ersparnissen führen. Wir sehen in diesen Reorganisationsmassnahmen ein amtliches Eingeständnis, dass man weibliche Angestellte geringer zu entlöhnen brauche als männliches Personal. Wenn sich der Start von solchen Erwägungen leiten lässt, steht zu befürchten, dass auch privat die Privatwirtschaft zu diesen nun mehr staatlich sanktionierten Sparmittel greifen wird. Die Folgen liegen dann auf der Hand.» 52. Jahresbericht des Centralkomitees des Schweizerischen Kaufmännischen Vereins für 1924, S. 20.
Bis zum Neubau des Hauptsitz des Kaufmännischen Vereins Schweiz in Zürich-Enge 1979 ist der Schweizer Dachverband KVS im Kaufleuten eingemietet.
Der freie Samstagnachmittag ist 1920 fast überall eingeführt.