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Mit einem gemütlichen Morgenessen auf der sonnigen Terrasse starteten wir in unseren letzten ganzen Tag in Valencia. Heute war so einiges auf dem Plan und so zogen wir zuerst an den kaputten Häusern und den Baustellen vorbei, in Richtung des Areals des „32nd Americas Cups“, welcher im Jahr 2007 über die Bühne geht. Im edlen Hafenrestaurant genossen wir ein Bier, stellten uns vor wie die Reichen und Prominenten ein Jahr später an unserem Platz sitzen und beobachteten wie das schwedische Team „Victory Challenge“ und das Team „Emirates New Zealand“ gleich mit zwei Segelschiffen und einigen Begleitbooten ins Meer stachen. Nach dem wir anhand der Gebäudegrössen bereits auf die Ergebnisse des Wettkampfs spekulierten, setzten wir unseren Besuch des Areals mit der Besichtigung des Alinghi-, des „BMW Oracle Racing“- und des südafrikanischen Shosholoza Team-Fanshops fort. Als letzte Attraktion des Americas Cup-Areals bestaunten wir die Miniaturausstellung der Gewinnerboote aus sämtlichen vergangenen Americas Cup-Jahren.
Unser nächstes Ziel war das grösste europäische Aquarium, dem „L´Oceanografic“. Der Spaziergang dahin führte uns am Museum der Wissenschaft, einem 3D-Kino und der Oper vorbei, welche sich allesamt in sehenswerten Gebäuden befanden (Ciudad de las Artes y de las Ciencias). Unsere Orientierung war leider nicht die Beste und so liefen wir lange dem Park, welcher im Flussbett des Flusses Turia 1885 errichtet wurde, entlang. Irgendwann erreichten wir das Aquarium doch noch und konnten den vielen Fischen, Rochen, Roben, Haien, Seelöwen und Beluga Walen beim Herumschwimmen, spielen und pennen zuschauen. Das Aquarium war in verschiedene Räume unterteilt, die alle ein Weltmeer repräsentierten. Der Höhepunkt des Aquariumbesuchs war die Delfinshow. Die Tiere und die Artisten zeigten ihr ganzes Können. Unser persönlicher Favorit war der Delfin, der uns immer wieder mit seinem doppelten Rückwärtssalto überraschte.
Kurz nach 20 Uhr verliessen wir das Aquarium und begaben uns mit dem Taxi in die Stadt, wo wir uns zuerst um die Rückfahrt nach Barcelona kümmerten. Ruedi hatte sich inzwischen um den Biernachschub gekümmert, welchen wir vor der Stierkampfarena wieder zunichte machten. Wir nutzten nun die Zeit noch um die Stadt nochmals ein bisschen zu besichtigen und genossen dann in einem der etlichen schicken Restaurants einen typischen Spanischen Sangria.
Unseren Magen füllten wir an diesem Tag bei einem Chinesen. Anschliessend brachte uns der wohl schnellste und skrupelloste Taxifahrer Valencias wieder zurück zum Guesthouse. Wie jeden Abend liessen wir den Abend auf der Terrasse ausklingen.