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Die Technologien der Energie- und der Wasserversorgung haben sich im Laufe der Zeit komplett verändert – und damit auch die Aufgaben der Mitarbeitenden. Haben Sie von diesen fünf Berufen schon einmal gehört?
Der Tüchelmann
Lange vor der Wasserversorgung in jedes Haus wurde das Wasser aus Flüssen und Weihern mit hölzernen Rohrleitungen in die Brunnen geleitet. Diese sogenannten «Tüchel» entstanden aus ausgehöhlten Baumstämmen. Für die Wartung waren die «Tüchelmanne» zuständig.
Der Brunnenvogt
Der Brunnenvogt beaufsichtigte die öffentlichen Brunnen. Er zog das Brunnengeld ein und stellte den steten Zufluss des Wassers sicher. Weiter war er dafür verantwortlich, dass stets ein Vorrat an «Tücheln» bereitstand.
Der Lampenanzünder
Einst bestand die Strassenbeleuchtung aus Petroleumlampen. Für Betrieb und Wartung war ein Lampenanzünder zuständig. Täglich zog er von Lampe zu Lampe, holte sie mit der Leiter herunter, füllte Petroleum nach und reinigte sie mit einem Putzlappen. Bei Dämmerung zündete er die Lampen an, am Morgen löschte er sie wieder.
Der Ofenarbeiter
Das Gas zum Heizen und Kochen wurde früher aus Kohle hergestellt. Diese erhitzte man, bis sie ihre flüchtigen Bestandteile – das Gas – abgab. Für das Befüllen der Öfen in den Gaswerken waren die Ofenarbeiter zuständig. Lange Zeit mussten sie die Kohle noch von Hand in die Öfen schaufeln.
Der Gasriecher
Eine gute Nase war für den Gasriecher das A und O: Er erschnüffelte mit Hilfe eines Riechrohres, ob eine Gasleitung ein Leck aufwies. Heute kann die moderne Technik selbst kleinste Mengen von austretendem Gas in der Luft feststellen.