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Sein scharfer und durchdringender Sound zeichnet Arthur Blythe aus. Und ein gewaltiges Vibrato, wie es die grossen Swingsaxophonisten hatten. Nach ersten Versuchen in einer lokalen Band in Kalifornien und eigenen Aufnahmen bei obskuren Labels, kam Blythe zu Columbia und konnte dort eine Reihe von hervorragend produzierten und eigenwilligen Alben veröffentlichen. Eine Zeit lang tourte er danach noch mit Allstar-Formationen, doch nach der Jahrtausendwende verebbte seine Karriere.
Das ist bedauerlich, denn Arthur Blythe lohnt eine vertiefte Auseinandersetzung. Die Saxophonistin Nicole Johänntgen hat es gemacht.