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erschienen bei propagandafront – Danke an Armeeverkauf
Nigel Farage, der Führer der britischen Unabhängigkeitspartei, rechnet damit, dass das Euroexperiment am Ende zu massiven Gewaltausbrüchen, politischen Extremismus und Hass unter den Nord- und Südländern der Eurozone führen wird. Nach seinem Dafürhalten wird Großbritannien die Europäische Union innerhalb der nächsten sechs Jahre verlassen. Er glaubt nicht daran, dass die Europäische Union überleben wird.
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Nigel Farage am 08.05.2013 im EU-Parlament in der „Arbeitsgruppe für leitende Redakteure“ zum Thema „Die Zukunft Europas in Zeiten der Krise“:
„Die Zukunft Europas in Zeiten der Krise – ich glaube nicht, dass wir hier heute über Europa sprechen, sondern wir sprechen über die Europäische Union, und ich bin in der Tat der Meinung, dass beides zwei ziemlich verschiedene Dinge sind. Sind diese Glas- und Stahlstrukturen in Brüssel und Luxemburg und Straßburg Europa? Ist es diese [EU-]Flagge, ist es die [EU-]Hymne, ist es Herman van Rompuy? Ist es das, was Europa ist?
Nein, ich glaube vielmehr, dass das Wort Europa von einem politischen Projekt vereinnahmt wurde – und diese Leute hier [Farage weist auf seine Gesprächspartner] behaupten, Europa zu repräsentieren, aber ich glaube nicht, dass dem so ist. Ich glaube, Europa ist ein dynamischer, aufregender, ja mit Abstand der aufregendste Teil der Erde, wo wir eine riesige Vielfalt an Sprachen und Kulturen und Gesichte und Begabungen und Eigenheiten haben.
Und was hier gerade passiert, das ist dieser Versuch, alle zusammenzutreiben, um einen neuen Staat zu formen – obwohl einige Leute wie Herr Cohn-Bendit vielleicht daran glauben. Aber die Art, wie es getan wurde, ist von Anfang an entsetzlich unehrlich gewesen. Den Menschen wurde nicht erklärt, dass im Fall des gemeinsamen Markts die Absicht darin bestand, eine gemeinsame politische Union zu schaffen … Als der Euro eingeführt wurde, wurde niemand auf die Implikationen des Euros hingewiesen.
Und als uns bezüglich des Projekts dann endlich reiner Wein eingeschenkt wurde – was mit dem Verfassungskonvent und der Präsentation der Verfassung durch Valéry d’Estaing ja dann auch getan wurde –, war zum ersten Mal völlig klar, dass hier gerade ein Staat geschaffen wird. Und was geschah? Die Franzosen sagten nein, die Niederländer sagten nein – und jeder weiß, dass die Mehrheit der Mitgliedsstaaten auch nein gesagt hätte. Und was machten sie? Sie benannten das Ganze einfach in Vertrag von Lissabon um, ohne auch nur eine Befugnis wegzustreichen, und machten mit dem Projekt einfach weiter, bis dann natürlich die Iren mit nein stimmten und gezwungen wurden, abermals abzustimmen.
Ich würde behaupten, dass diese Union, die wir heute haben – so wie sie konstruiert worden ist – nicht nur undemokratisch, sondern in Wirklichkeit von Grund auf antidemokratisch ist. …“