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Das innere von Hütten und Häusern ohne Strom, Petroleum oder Gas während des Tages zu beleuchten: Das ist die Erfindung des Mechanikers Alfredo Moser aus Brasilien. Während einer längeren Zeit des Stromunterbruchs hat er die Idee umgesetzt. Unterdessen sind seine «Lampen» von Südamerika bis zu den Philippinen verbreitet. Ende Jahr sollen eine Million Ärmste solche Plastikflaschen in die Dächer montiert haben, Dächer, die meistens aus Wellblech oder Blech bestehen, seltener aus Ziegeln. Die Flaschen-Beleuchtung verbreitet sich auch in kleinen Produktionsbetrieben.
Primitivste Technik
Mosers bewährtes Rezept ist denkbar einfach: Man nehme eine grosse Plastikflasche, fülle sie mit Wasser und einem Löffel Chlor (damit sich keine Algen bilden), schliesse die Flasche, mache ein Loch ins Dach und setze die Flasche so hinein, dass ein Viertel der Flasche über dem Dach dem Tageslicht ausgesetzt ist. Einen zusätzlichen schwarzen Deckel drauf und mit einem Klebstoff aus Polyesterharz das Loch im Dach rings um die Flasche wasserdicht abdichten. Fertig.
Weil sich die Lichtstrahlen im Wasser brechen, leitet das Wasser in der Flasche sehr viel Licht ins Innere. Eine einzelne Flasche entspricht je nach Helligkeit draussen einer Glühbirne von 40 bis 60 Watt.
Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors
Keine