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Familien-Bauernhöfe, die kleiner als 100 Hektar sind, stellen traditionell das Rückgrat der Landwirtschaft des Vereinigten Königreiches dar. Jedoch hat die Anzahl solcher Betriebe in den letzten Jahren stark abgenommen.
Unterschiedliche Gründe
Die offiziellen Zahlen dürften laut einem Artikel des Magazins Farmers Weekly nicht der Realität entsprechen und noch tiefer sein, zitiert das Magazin Farmers Weekly einen neuen Bericht. Viele kleine Höfe seien z.B. als aktive Betriebe aufgelistet, um Steuervergünstigungen zu erhalten, obwohl diese nicht mehr aktiv bewirtschaftet würden.
Es wird ebenfalls davon ausgegangen, dass Höfe auf der Liste sind, die das Land mit einem grösseren Betrieb teilen und gemeinsam bewirtschaften. Andere Arrangements seien ebenfalls vorstellbar, die die betreffenden Höfe eigentlich von der Liste ausschliessen würden. Die Abnahme der kleinen Familienbetriebe erklärt der Bericht darin, dass oftmals kein Nachfolger für den Hof gefunden werden könne. Es wird davon ausgegangen, dass in Zukunft die Zahl der Betriebe weiter sinken wird.
Wohnsituation
Der Bericht fokussiert bei den Massnahmen insbesondere auf Verbesserungen der Business-Leistung. Gemessen am Einkommen pro Hektar, gibt es kleine Höfe, die mit den Grossen mithalten können. Jedoch seien diese in der Minderheit. Oftmals hätten die Bauern auf kleinen Höfen schlicht keine Zeit sich weiterzubilden und das notwendige Wissen zu erwerben. Dadurch wird die Bewirtschaftung ineffizient.
Ein anderes Problem sei, dass ältere Bauern lange den Jungen den Hof nicht übergäben. Jedoch seien Jungbauern dynamischer und könnten den Hof effizienter bewirtschaften. Die Herausforderung für ältere Landwirte liegt jedoch in der Wohnsituation. Denn diese können sich aufgrund der hohen Preise häufig kein neues Haus leisten. So kann der jungen Generation kein Platz gemacht werden.