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«Eine Welt zu schaffen, in der jeder in den Genuss des Hörens kommen und so ohne Einschränkungen leben kann» – diese Vision verfolgt Sonova über alle Geschäftsfelder hinweg.
Sonova ist ein führender Anbieter von Lösungen rund um das Thema Hören. Das Unternehmen bekennt sich klar zu den SDGs und hat unter anderem den United Nations Global Compact unterzeichnet; einen weltweiten Pakt, der zwischen der UNO und Unternehmen geschlossen wird, um die Globalisierung ökologischer und sozialer zu gestalten. Mit ihren Produkten und Dienstleistungen leistet Sonova einen signifikanten Beitrag zur Erreichung des dritten SDGs «Gesundheit und Wohlergehen».
Gesundheit und Wohlergehen
Das SDG «Gesundheit und Wohlergehen» will eine gesunde Lebensweise sicherstellen und das Wohlergehen aller Altersgruppen fördern. Verschmutztes Wasser, unzureichende sanitäre Anlagen, mangelnde Hygienemöglichkeiten sowie hohe Luftverschmutzung führen zu verfrühtem Tod, der durch entsprechende Massnahmen verhindert werden könnte. Gerade schwangere Frauen, Mütter und Kinder sind anfälliger und bedürfen entsprechenden Schutzes. Das SDG legt daher ein besonderes Augenmerk auf die Verminderung der Kinder- und Muttersterblichkeit. Die Bekämpfung von übertragbaren Krankheiten wie Malaria, Tuberkulose und AIDS und von nichtübertragbaren Krankheiten wie Diabetes und Krebs hat hohe Priorität. Viele Menschen haben keinen oder schlechten Zugang zu hochwertigen Gesundheitsdiensten oder Arzneimitteln. Zudem sind sie gegen finanzielle Risiken nicht abgesichert. All diese Herausforderungen sollen mit diesem SDG angegangen werden.
Sonovas Beitrag
Hörverlust ist ein Thema, das unterschätzt wird. 15 Prozent der Weltbevölkerung sind von Hörverlust betroffen. Bei der Hälfte der betroffenen Menschen hätte dieser durch Prävention vermieden werden können. Herausfordernd ist zudem, dass 80 Prozent der Menschen mit Hörverlust in Schwellen- oder Entwicklungsländern leben und oft keinen Zugang zu audiologischer und medizinischer Versorgung haben. Gehörlosigkeit oder eingeschränktes Hören haben weitreichendere Folgen als nur das Nicht-Hören und Nicht-Verstehen der Sprache. Hörverlust schränkt die soziale Interaktion und Partizipation ein, verringert alltägliche Aktivitäten und beeinflusst die emotionale Vitalität.
Sonova setzt sich für den Zugang zu hochwertigen grundlegenden Gesundheitsdiensten, insbesondere in Entwicklungsländern, ein und bildet Gesundheitsfachkräfte aus; beides Unterziele des dritten SDGs. Sonova trägt mit ihrem Produktportfolio von Hörgeräten und Cochlea-Implantaten sowie audiologischen Dienstleistungen dazu bei, die Gesundheit und das Wohlbefinden zu erhöhen. Die Sonova Gruppe ist zudem Gründer der Stiftung «Hear the World Foundation» und unterstützt diese jährlich mit einem signifikanten Spendenbeitrag. Die Stiftung spendet Produkte zur Verbesserung der Hörleistung an unterversorgte Bevölkerungsschichten und stellt unterversorgten Regionen Mittel zur Verfügung, um die medizinische Infrastruktur auszubauen.
Hear the World Foundation
Als ein führender Anbieter von Hörsystemen nimmt die Sonova Gruppe ihre soziale Verantwortung wahr, um sich für die Verbesserung in diesem Bereich zu engagieren. Aus diesem Grund hat das Unternehmen 2006 die Stiftung «Hear the World Foundation» gegründet. Die Stiftung hat sich einerseits die Prävention des Hörverlustes und die Unterstützung betroffener Menschen, insbesondere von Kindern, und andererseits die Aufklärung über das Thema zum Ziel gesetzt. Ihre Förderschwerpunkte sind konkret:
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Kinder
Wer als Baby/Kleinkind nichts hört, kann nicht sprechen lernen und sich nicht altersgerecht entwickeln. Oftmals können solche Kinder auch keine Schulen besuchen, was dazu führt, dass sie kaum Zukunftsperspektiven haben. Um dem entgegenzuwirken, führt die Stiftung Hörtests bei Klein- und Schulkindern durch und versorgt sie bei Hörverlust mit Hörlösungen. Auch baut sie Neugeborenen-Hörscreening-Programme auf und aus.
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Ausbildung von Experten
Mit der Ausbildung von lokalen Fachkräften wird das nötige Know-How aufgebaut, um die Unabhängigkeit für audiologische Versorgung der Lokalbevölkerung vom Ausland zu erreichen und zu erhalten. Gleichzeitig werden so lokal qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen. Die Stiftung investiert in die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften vor Ort und schult Lehrkräfte, die Kinder mit Hörverlust unterrichten.
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Prävention von Hörverlust
Virenerkrankungen, chronische Mittelohrentzündungen oder falsche Medikamentendosierung sind die Hauptfaktoren für vermeidbare Hörminderungen. Durch entsprechende Präventionsmassnahmen könnten 60 Prozent der Fälle von Hörverlust bei Kindern vermieden werden. Die Stiftung hat zum Ziel, die medizinische und hörmedizinische Grundversorgung zu verbessern und die Bevölkerung zur Prävention von Hörverlust aufzuklären.
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Eltern und Familien
Kinder mit Hörverlust sind auf die Unterstützung ihrer Eltern und Familien angewiesen. Diese sind einerseits die emotionale Stütze andererseits übernehmen sie oftmals die Sprachförderung und die Überprüfung der Hörgeräte. Eine gute Aufklärung der Angehörigen ist somit zentral. Die Stiftung produziert daher Informations- und Aufklärungsmaterial und organisiert Informations- und Netzwerkveranstaltungen um die Familien zu unterstützen.
Die BEKB und Sonova
Sonova entspricht den hohen Anforderungen unseres Nachhaltigkeitsansatzes und ist somit Teil des BEKB-Nachhaltigkeitsuniversums. Mit unseren nachhaltigen Anlagefonds investieren wir in Aktien von Sonova. Dadurch setzen wir uns – zusammen mit unseren Kundinnen und Kunden, ebenfalls «für eine Welt, in der jeder Mensch die Freude des Hörens und damit ein Leben ohne Einschränkungen geniessen kann» (Vision Sonova) ein.
Quellen: Sonova, Hear the World Foundation, UNO, EDA, ISS-oekom, BEKB