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Der amerikanische Senator Rand Paul, ein persönlicher Freund von Präsident Trump, will einen Gesetzentwurf zur Einführung von Sanktionen prüfen lassen, die «Nord Stream 2» betreffen würden, berichten amerikanische Medien.
Die Sanktionen sollen gegen Schiffe, die an der Verlegung des Offshore-Teils der Pipeline beteiligt sind, sowie gegen Unternehmen und Personen, die mit dem Projekt verbunden sind verhängt werden. Dagegen wehrt sich der republikanische Senator Rand Paul.
Er schickte anderen Senatoren einen Brief, in dem er die Befürchtung äussert, dass die Annahme dieses Gesetzes nicht Russland schaden wird, sondern europäischen Unternehmen, die mit den Vereinigten Staaten verbündet sind. Ihm zufolge würde die Verhängung von Sanktionen gegen «Nord Stream 2» auch ein Schlag gegen das Unternehmen aus der Schweiz, das auch in den Vereinigten Staaten tätig ist, sowie ein italienisches Unternehmen mit Sitz in Texas.
Rand Paul erklärte dazu: «Der Gesetzentwurf gibt nicht an, gegen welches Unternehmen Sanktionen verhängt werden. Wir werden blind abstimmen, ohne eine klare Vorstellung davon zu haben, gegen wen die Sanktionen verhängt werden.» Er drängt den Senat, das Gesetz abzulehnen.
Der Senator argumentierte weiter, dass die Sanktionen nicht Russland treffen würden, sondern Unternehmen aus den Niederlanden, Schweden, Italien, Österreich, Deutschland, Frankreich und Finnland, sowie die Investoren dieses Projekts.