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Liechtenstein Casinos kassierten zusammen 53,5 Millionen Franken ein
Gemäss dem Jahresbericht des Wirtschaftsministeriums haben die beiden liechtensteinischen Casinos im Jahr 2018 zusammen 53,5 Mio. CHF (48,9 Mio. €) einkassiert.
Das Casino Admiral, das ein Casino aus Ruggell in der Nähe der Schweizer Grenze betreibt und das im August 2017 eröffnet wurde, erzielte mit 34,8 Mio. CHF einen Umsatzzuwachs von 200% gegenüber 2017.
Mit einem effektiven Steuersatz von 37,03% und 300.000 CHF Lizenzgebühr zahlte das Casino 13,2 Millionen Franken in die Schatzkammer des Fürstentums.
Casino Schaanwald Liechtenstein, das von Casinos Austria betrieben wird und etwa 400 Meter von der österreichischen Grenze entfernt liegt und im Oktober 2017 eröffnet wurde, erzielte einen Umsatz von 18,7 Mio. CHF nach 2,7 Mio. CHF im Jahr 2017. Mit einem effektiven Steuersatz von 34,5% und der gleichen Lizenzgebühr von 300.000 CHF zahlte das Casino 6,7 Mio. CHF in die liechtensteinische Staatskasse ein, was bedeutet, dass die beiden Casinos zusammen Spielsteuern und Gebühren von 19,9 Mio. CHF entrichteten.
Dem Bericht der Abteilung zufolge gab es viele Gründe für die hohen Einnahmen, darunter die Möglichkeit, Spieler aus einem grossen Gebiet anzuziehen.
„Die Gründe für das schnelle Wachstum sind vielfältig“, heisst es in dem Bericht. „Beide Casinos haben Spieler aus Bad Ragaz, St. Gallen und Bregenz angezogen. Das Rauchverbot und die unternehmerfreundliche Gesetzgebung, die es ermöglicht, die technisch fortschrittlichste GSA anzubieten, trugen ebenfalls zu ihrem Erfolg bei. Marktuntersuchungen der Casinos haben zudem ergeben, dass das Einzugsgebiet der Casinos in Liechtenstein deutlich grösser ist als erwartet. “
Die Lotterieeinnahmen der Schweizer Lotteriegesellschaft Swisslos gingen jedoch um 2% auf CHF 2 Mio. zurück.
Das Wirtschaftsministerium sagte, es habe beide Casinos im Laufe des Jahres kontrolliert und die Ergebnisse der Untersuchung seien im Allgemeinen positiv, obwohl Empfehlungen zur Verbesserung der Mitarbeiterdokumentation ausgesprochen wurden.
Titelbild: Boris Stroujko – shutterstokc.com