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Im Interview mit der "SonntagsZeitung" sagte Konzernchef Antoine de Saint-Affrique: "Für einen Confiseur eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten, wenn er seine Torten und Kuchen mithilfe von 3-D-Druck verzieren und formen kann. Diesbezüglich sind wir bereits im Versuchsstadium. Das Schokolade-Matterhorn aus dem Drucker wird vielleicht bald Realität."
De Saint-Affrique spricht sich ferner gegen die Spekulationsstopp-Initiative aus, über die das Volk am 28. Februar abstimmt. Der im Oktober angetretene Chef von Barry Callebaut hält das JUSO-Begehren als "wirkungslos gegen den Hunger der Welt".
Zudem liesse sich nur mit einer aufgeblähten staatlichen Bürokratie kontrollieren, welche Termingeschäfte der Preisabsicherung dienen und welche der Spekulation, sagte der Franzose in einem Interview mit der "SonntagsZeitung". Mit einer Annahme der Initiative würde die hiesige Nahrungsmittelindustrie unnötig geschwächt.
Die Volksinitiative "Keine Spekulation mit Nahrungsmitteln" war von den Jungsozialisten gemeinsam mit der SP, den Grünen und mehreren Hilfswerken lanciert worden. Die Initianten wollen der Spekulation mit Nahrungsmitteln einen Riegel schieben, weil sie diese für den Hunger auf der Welt mitverantwortlich machen.
Die Vorlage verlangt ein Verbot für Banken, Vermögensverwalter und Versicherungen, in Finanzinstrumente zu investieren, die sich auf Agrarrohstoffe und Nahrungsmittel beziehen. Explizit ausgenommen von der Spekulation sind die preisliche und terminliche Absicherung. Ausserdem soll sich der Bund dafür einsetzen, dass die Spekulation mit Nahrungsmitteln weltweit wirksam bekämpft wird.
Das Parlament hatte die Spekulationsstopp-Initiative ohne Gegenvorschlag abgelehnt. Am 28. Februar 2016 wird das Volk über die Initiative abstimmen.
(AWP)