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Die Apollostrasse liegt in einem grösseren, zusammenhängenden Blockrandgebiet,
von dem sämtliche Häuser im Inventar bzw. geschützt sind. Als leicht geknickte Achse auf das Westportal der Antoniuskirche zuführend, besitzt sie hohe städtebauliche Bedeutung.
Sie zeigen eine für Zürich seltene Ausprägung des Heimatstils. Bedingt durch die Herkunft des Architekten (Richard Klemzig), orientieren
sie sich nachweisbar am deutschen Reformstil um den Architekten Joseph Maria Olbrich (1867–1908). Mit ihren grosszügig belichteten Vier- und Fünfzimmerwohnungen und der gut erhaltenen Ausstattung sind die Mehrfamilienhäuser ausgezeichnete Zeugen mittelständischen Wohnens im frühen 20. Jahrhundert.
Das Umbaukonzept ist einfach: Die Gebäudestruktur von Keller bis zum 4. Obergeschoss wurde gänzlich erhalten, die beiden Fassadenseiten wurden ebenfalls nur partiell repariert. An der Hoffassade wurden die kleinen Balkone durch grosszügigere Balkone ersetzt.
Das Dach wurde wärmegedämmt und hofseitig vollständig erneuert. So entstand anstelle der drei Lukarnen grosszügiger Wohnraum und darüber eine nach Westen orientierte grosse Terrasse.
Unmittelbar neben dem Treppenhaus wurde ein Lift eingebaut, der alle Geschosse erschliesst. In diesem Teil ist auch die Steigzone für Heizung, Lüftung, Sanitär und Elektrisch ersetzt worden, die heutigen Anforderungen und Vorschriften entspricht.
Umbau und Renovation 2015 bis 2016
Mitarbeit: K. Ackerstaff, R. Jakobi