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Während der chinesische Telekomausrüster Huawei letztes Jahr trotz einer kleinen Delle Umsatz und Gewinn markant steigern konnte
, geht es dem Konkurrenten ZTE einiges schlechter. ZTE ist nämlich letztes Jahr in die Verlustzone gerutscht, wie das chinesische Unternehmen am Sonntag mitteilte. Verträge seien nicht erneuert worden, zudem habe es Verzögerungen bei Projekten gegeben. ZTE dürfte für 2012 einen Verlust von umgerechnet 433 Millionen Franken ausweisen. Zum Vergleich: 2011 hatte ZTE noch fast 300 Millionen Franken verdient.
Für das erste Quartal rechnet ZTE allerdings bereits wieder mit Gewinn. Dies ist nicht zuletzt auf den Verkauf einer Sparte zurückzuführen. Gleichzeitig führt das Unternehmen seit 2012 Optimierungsmassnahmen durch. So soll es zu "rigorosen Kontrollen der Kosten und des Zuwachses an Mitarbeitenden" kommen. Zudem werde "unnötiger Verbrauch reduziert" und die Steigerung der Effizienz vorangetrieben. Zweitens werde das Unternehmen seinen Fokus auf Mainstream-Kunden und -Produkte richten und die interne Koordination verbessern, um sicherzustellen, dass Ressourcen in die Entwicklung und Innovation von Schlüsselprojekten fliessen, so ZTE in einer Mitteilung.
Drittens werde man die interne Organisation straffen und eine Struktur bilden, die aus Firmenzentrale, operativem Geschäftsbereich und entsprechender Repräsentanz bestehe, wobei einige regionale und strukturelle Gruppierungen wegfallen sollen. Als vierter Punkt wird eine grössere Managementverantwortung erwähnt, bei der die Kompensation an die Leistung gekoppelt sei. Die Schulungen und Incentives sollen im Hinblick auf erhöhte Motivation der Mitarbeitenden verbessert werden. (mim)