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Vor genau einem Jahr, am 25. April 2015, wurde Nepal von einem schweren Erdbeben erschüttert. Nicht einmal drei Wochen später folgte ein verheerendes Nachbeben. Auch ein Jahr nach der Katastrophe ist der Wiederaufbau längst nicht abgeschlossen.
Die schweren Erdbeben vom 25. April und 12. Mai 2015 rissen fast 9000 Menschen in den Tod und machten 600 000 Familien obdachlos. Die ohnehin schwache Infrastruktur des armen Landes wurde zu einem grossen Teil zerstört. Unzählige Wohnhäuser, aber auch Spitäler und Schulen stürzten ein.
Ein Jahr später ist die Katastrophe längst nicht überwunden. Hunderttausende Überlebende hausen noch immer in behelfsmässigen Unterkünften, viele mussten den Winter in den hochgelegenen Bergdörfern des Himalaja unter Zeltplanen verbringen. Die bittere Kälte sowie Versorgungsengpässe bei Lebensmitteln und Medikamenten dürften zahlreiche weitere Menschen das Leben gekostet haben. Wegen politischer Auseinandersetzungen sind auch die Treibstofflieferungen aus Indien knapp geworden, was die Arbeit der Helfer zusätzlich erschwert.
UNICEF ruft weiterhin zu Spenden für die Opfer der Erdbeben in Nepal auf. Neben der noch immer erforderlichen Nothilfe leistet UNICEF verstärkt Wiederaufbauhilfe.
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