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Wichtigstes Argument war, dass die Kovi nicht KMU, sondern Konzerne betrifft. Im Initiativtext steht: „Bei der Regelung der Sorgfaltsprüfungspflicht nimmt der Gesetzgeber Rücksicht auf die Bedürfnisse kleiner und mittlerer Unternehmen, die geringe derartige Risiken aufweisen“. Die Kovi betrifft die wenigen Konzerne, die der Bevölkerung vor Ort Unrecht antun, in dem sie Luft, Wasser und Böden vergiften mit Blei, Schwefel oder Pestiziden, die in der Schweiz verboten sind. Unsere Regierung schützt uns vor schädlichen Pestiziden, toleriert aber deren Ausfuhr in andere Länder. Sind wir mehr wert als die Bevölkerung jener Länder? Die Schweiz muss diese Konzerne in die Pflicht nehmen, so wie England und Holland das bereits tun bei ihren Konzernen.
Einstimmig unterstützt die EVP auch den Kredit für die Doppeldecker-Turnhalle in Frauenfeld. Der Bedarf ist ausgewiesen, das Projekt überzeugt.
Umstritten war das Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten. Einerseits erschrak man darüber, wieviele Gelder aus Nationalbank und Versicherungen in den Bau von Atombomben fliessen, andererseits stört die realitätsfremde 5%-Klausel. Die EVP beschloss deshalb Stimmfreigabe.
Regula Streckeisen, Präsidentin EVP Romanshorn-Salmsach