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Vor 250 Jahren gab es nur in den reformierten Kantonen wie Bern oder Zürich Rechtsfakultäten. Katholiken durften dort nicht studieren. Sie mussen ins Ausland. «Freiburg gründete eine eigene Schule um die Freiburger Patrizier selbst auszubilden», erklärt der Rechtshistoriker René Pahud de Mortanges.
Freiburg hatte kaum Geld und bezahlte die Dozenten teilweise mit Hafer. Studenten waren vorerst auch rar. «Man sagt, der Rektor habe jeden Studenten persönlich mit einer Zigarre und einem Glas Bier begrüsst», erzählt der Rechtshistoriker.
Die Rechtsschule und später die Rechtsfakultät in Freiburg war von Beginn weg zweisprachig, was noch heute viele Studenten nach Freiburg lockt. Alt Bundesräte wie Kurt Furgler, Arnold Koller oder Flavio Cotti haben hier studiert.