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Der Schweizer Tennisprofi Roger Federer bleibt im chinesischen Schanghai mit einem Sieg gegen den Tschechen Radek Stepanek im Rennen um die Halbfinal-Qualifikation beim Masters-Turnier.
Titelverteidiger Roger Federer hat sein Zitterspiel gemeistert und das frühzeitige Aus bei der Tennis-Weltmeisterschaft in Schanghai verhindert.
Der Weltranglisten-Zweite gewann sein zweites Gruppenspiel gegen den Tschechen Radek Stepanek (ATP 27) 7:6 (7:4), 6:3. Stepanek, der als Ersatzmann nach Schanghai gereist war, durfte in letzter Minute für den am Knöchel verletzten Andy Roddick einspringen.
Da sich der Schotte Andy Murray gegen Federer-Bezwinger Gilles Simon problemlos durchgesetzt hat und damit schon fast in den Halbfinals steht, stand auch fest, dass der Basler in der zweiten Partie von heute gegen Stepanek gewinnen musste, um noch eine Chance auf ein Weiterkommen zu haben.
Stepanek, der Federer in diesem Jahr in Rom bezwingen konnte, aber die letzten beiden Duelle beim US Open und in Madrid verlor, geriet zwar rasch 0:2 in Rückstand. Danach hielt der fast 30-Jährige mit Federer gut mit.
Der Schweizer gewann den ersten Satz erst nach Tiebreak, und im zweiten Umgang schlug er beim Stand von 5:3 erstmals zum Match auf, musste seinen Service aber prompt zum zweiten Mal abgeben. Wenige Minuten später sicherte er sich den wichtigen Sieg bei Aufschlag Stepanek.
Im letzten Vorrunden-Match der Roten Gruppe treffen am Freitag der aufstrebende Murray und Federer aufeinander, der nach seiner Auftaktpleite gegen Simon weiter um das Erreichen der Vorschlussrunde bangen muss.