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Nach der Massenpanik mit 36 Toten in Shanghai hat die Polizei eingeräumt, von der Menschenmenge am Silvesterabend überrascht worden zu sein. Das «Neujahrsgeld» soll dagegen nach Aussagen eines Polizeisprechers die Panik nicht verursacht haben.
Ein Polizeisprecher wies Berichte von Augenzeugen zurück, wonach die nachgemachten Noten, die aus einem Fenster geworfen wurden, das tödliche Gedränge auf der Uferpromenade der Hafenstadt ausgelöst hätten. «Das passierte nach der Massenpanik», hiess es nach Angaben vom Freitag.
Es seien viel mehr Feiernde gekommen als erwartet. Die Menschen seien auf einer Treppe gestürzt, als die einen nach oben drängten, während andere hinunter wollten. Die Polizeipräsenz war auch erst nachträglich verstärkt worden. (feb/sda/dpa)
Was auf einer Fassade steht und was dahinter wirklich stattfindet, muss nicht immer übereinstimmen. Dieses Phänomen lässt sich an der Keelung Road 333 in Taiwans Hauptstadt Taipeh beobachten. Im 142 Meter hohen Geschäftshaus ist das «Trade Office of Swiss Industries» (Tosi) untergebracht. Formell ist das «Handelsbüro der Schweizer Industrie» eine Institution nach privatem Recht.