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Bretagne
- Bewertet: Format: eBook (ePUB)
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Heute stelle ich euch den Roman "Die Wolkenfischerin", von der Autorin Claudia Winter, vor. Claudia Winter hat mich mit ans Meer genommen, in die wundervolle Bretagne. Hier wuchsen Gweanelle und ihre kleine Schwester Maely, in dem beschaulichem Örtchen Mogueriec, bei ihren Eltern auf. Als Armel, der Vater, verstirbt, nimmt Mama... Heute stelle ich euch den Roman "Die Wolkenfischerin", von der Autorin Claudia Winter, vor. Claudia Winter hat mich mit ans Meer genommen, in die wundervolle Bretagne. Hier wuchsen Gweanelle und ihre kleine Schwester Maely, in dem beschaulichem Örtchen Mogueriec, bei ihren Eltern auf. Als Armel, der Vater, verstirbt, nimmt Maman ihre Töchter und reist mit ihnen nach Paris zu Tante Valerie. Hier hofft Maman, ein wenig Abstand zu gewinnen. Maman igelt sich allerdings immer mehr ein. Vor lauter Trauer nimmt sie ihre Töchter gar nicht mehr wahr. Nach einigen Wochen beschließt Maman, mir ihren Töchtern wieder nach Hause zu reisen. Gweanelle weigert sich und bleibt gegen den Willen von Maman bei ihrer Tante Valerie. Ihrer kleinen Schwester Maely verspricht sie, bald nach Hause zu kommen. Gweanelles Reise nimmt einen anderen Weg. Der Zufall bietet Gweanelle an, eine andere Identität anzunehmen. Fortan heißt sie Claire. 19 Jahre war Claire Durant nicht mehr zu Hause. Unter Vorspiegelung falscher Tatsachen hat sich Claire auf der Karriereleiter eines Berliner Gourmet-Magazins ganz nach oben geschummelt. Claire, eine Frau, charmant und gewitzt, gibt vor, Kunst studiert zu haben und eine waschechte Pariserin zu sein. Sie ist eine erfolgreiche Redakteurin und soll zur Chefredakteurin ernannt werden. Ihr ganzes bisheriges Leben hat sie damit verbracht, nach vorne zu streben. Ihre heile Welt gerät durcheinander, als Maman in der Bretagne ins Krankenhaus muss und Claire ein Hilferuf von ihr ereilt. Zögerlich besucht Claire ihre Maman und wird von dieser gebeten, für die Zeit ihres Krankenhausaufenthaltes in der Bretagne zu bleiben. Unter dem Vorwand, dass Maelys hilflos ist und nicht allein bleiben kann, gelingt es Maman tatsächlich, Claire zu überreden. Claires ganze Karriere ist auf einer Lüge aufgebaut. Jahrelang hat sie ihre Herkunft verleugnet. Dass sie nun nach 19 Jahren einfach so bei Maely in Mogueriec auftaucht, bringt Maely und auch die Dorfbewohner durcheinander. Eine ganze Weile dauert es, bis Claire uns Maely sich wieder annähern. Maely hat sich die ganzen Jahre für Claire geopfert, spielt die Unbeholfene, damit sie einen Grund hat, bei der Mutter zu bleiben. Maely wollte die Mutter nicht allein lassen, wie es Claire getan hat. Claire hat so viele Scherben hinterlassen, als sie einfach in ihr Leben hinaus zog. Zu Claires Unglück taucht ihr Chef, Sebastian, in Mogueriec auf. Um nicht von ihm entdeckt zu werden und nicht aufzufliegen, denn in Mogueriec ist Claire ja Gweanelle, lässt sie sich eine Geschichte einfallen, die für heilloses Durcheinander sorgt. Das ganze Dorf agiert gegen Sebastian, so sollte es nicht kommen. Kann Claire die Dorfbewohner überzeugen, dass sie die Geschichte nur erfunden hat, um nicht aufzufliegen? Wie entscheidet sich Claire, bleibt sie in der Bretagne bei ihrer Maman und Maely? Vertragen sich alle wieder? Wie geht es mir Claire und Sebastian weiter? Der Schreibstil dieses Sommerromans ist locker, einfach und schlicht. Witzig und mit Humor erzählt die Autorin die Geschichte dieses Sommerromans. Anfangs konnte die Geschichte mich leider nicht fesseln. Ich hatte Probleme, den Einstieg in die Geschichte zu finden und dran zu bleiben. Nach ca. dem 1. Drittel legte sich das ein wenig und die Geschichte hat mich zum Nachdenken animiert und mir aufgezeigt, wie wichtig die eigene Familie ist. Probleme sollten schnellstmöglich besprochen werden, damit keine Missverständnisse entstehen und dadurch der Kontakt abbricht. Verständnis von allen Seiten ist wichtig und jeder sollte so akzeptiert werden, wie er eben ist. Jeder ist ein Individuum und sollte stolz darauf sein. Schön sind die Landschaftsbeschreibungen, die mich in Reiselaune versetzt haben. Eine tolle Idee ist, dass am Ende die Rezepte von den Gerichten aufgeführt sind, die im Buch zur Sprache kommen. Insgesamt fehlte mir persönlich leider der Spannungsaufbau. Trotz allem, wer eine leichte Sommerlektüre und die Bretagne mag, für den ist dieser Roman eine schöne Geschichte für zwischendurch.