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In der Schweiz wurden am Montagabend Nordlichter gesichtet. Meteoswiss antwortete auf eine Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA, dass dieses Phänomen in der Schweiz selten vorkomme.
Dieser Inhalt wurde am 26. September 2023 um 10:34 Uhr veröffentlicht
Keystone-SDA
Grund dafür ist laut Bundesamt für Meteorologie (Meteoswiss) die derzeit starke Sonnenaktivität. Damit das Nordlicht in der Schweiz sichtbar ist, muss die Sonnenaktivität aussergewöhnlich stark sein. Doch bis Montagnacht waren die Nordlichter hierzulande nur für sehr kurze Zeit zu sehen.
Das Polarlicht entsteht durch die Wechselwirkung zwischen geladenen Teilchen aus dem Weltraum und der Erdatmosphäre. Sie werden durch den sogenannten Sonnenwind angetrieben. Dieses besteht aus geladenen Teilchen, hauptsächlich Elektronen und Protonen, die von der Sonne ausgestoßen werden.
Wenn dieser Sonnenwind die Erdatmosphäre erreicht, werden die geladenen Teilchen vom Erdmagnetfeld abgelenkt und bewegen sich in Richtung der Polarregionen. Dieser Prozess führt dazu, dass sich die Moleküle den Polen nähern. Sobald die geladenen Teilchen die Atmosphäre erreichen, kollidieren sie mit Gasen in der Atmosphäre, insbesondere Sauerstoff und Stickstoff.
Diese Kollisionen setzen Energie und Licht frei. Je stärker der Sonnenwind ist, desto weiter südlich sind die Nordlichter zu sehen.
Die Farbe des Nordlichts hängt von der Art der Gasmoleküle ab, mit denen die geladenen Teilchen in der Atmosphäre interagieren, und von der Höhe, in der diese Wechselwirkungen stattfinden. Grüne Nordlichter entstehen oft durch Reaktion mit Sauerstoff in höheren Schichten der Atmosphäre, während rote oder violette Farben durch Reaktion mit Stickstoff entstehen können.
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