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Die CVP Graubünden hat die von der Regierung in die Vernehmlassung geschickten Modelle für das künftige Wahlsystem des Grossen Rates eingehend analysiert und geprüft. Eine Umfrage bei allen Regional-, Kreis- und Ortsparteien hat mit grosser Deutlichkeit ergeben, dass sich die Basis ein gemischtes Wahlsystem wünscht. Aus diesem Grund bevorzugt die CVP Graubünden klar das Modell E.
Die CVP Graubünden hat eine Umfrage bei ihren Regionalparteien und Gruppierungen durchgeführt, um abzuklären, welches Wahl-Modell für den Kanton Graubünden favorisiert wird. Aus den Rückmeldungen der Basis ging klar hervor, dass weiterhin ein einfaches und klares Wahlsystem gewünscht wird, das zudem die kulturelle, konfessionelle und sprachliche Vielfalt des Kantons Graubünden abbildet. «Im Kanton Graubünden spielen bei den Grossratswahlen Parteien traditionsgemäss eine untergeordnete Rolle. Wählerinnen und Wähler sind vertraut mit den Verhältnissen vor Ort und pflegen Persönlichkeiten ins Parlament zu wählen, die im Lokalen und Regionalen politisch verankert sind. Die CVP Graubünden bevorzugt deshalb das Modell E und damit ein mit Majorz und Proporz gemischtes Wahlsystem. Es berücksichtigt sowohl die Bedeutung der bisherigen Wahlkreise als auch den an der Urne immer wieder ausgedrückten Volkswillen für ein einfaches und unmittelbares Wahlsystem. Gemäss Regierung sollte dieses Wahlsystem Rechtssicherheit und Stabilität auch für die Zukunft gewährleisten. In den Kreisen Chur und Fünf Dörfer ist die Anwendung des isolierten Proporzes durchaus möglich, weil in diesen Kreisen eine entsprechende Parteienvielfalt besteht. Zudem ist darauf hinzuweisen, dass im Rahmen der letzten Abstimmung über die Einführung eines Prozporzwahlsystems die Kreise Chur und Fünf Dörfer dem Proporz zugestimmt haben.