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Die Bank geht davon aus, dass die strategische Überprüfung - einschliesslich der Suche nach möglichen Investoren - bis zum Ende des dritten Quartals 2022 abgeschlossen sein wird. Interessierte Investoren werden im Communiqué auch gleich dazu aufgefordert, sich mit Vertretern der Bank in Verbindung zu setzen. In Marktkreisen werden unter anderem Rohstoffhändler als mögliche Kaufinteressenten genannt.
Laut eigenen Angaben auf der Firmenwebseite beschäftigt der Schweizer Ableger der russischen Gazprombank 84 Mitarbeitende und verwaltete per Ende 2020 Vermögen von 1,8 Milliarden Franken. Infolge der russischen Invasion in die Ukraine wurde die Bank allerdings von der Schweizer Bankiervereinigung ausgeschlossen. Damit folgte der Verband den internationalen Sanktionen gegen russische Banken. Kurz darauf senkte das Rating-Institut Fitch das Kreditrating für die Gazprombank (Schweiz) auf "B-" von "BBB".
Ebenfalls bald verkauft werden könnten die Sberbank (Switzerland), die zweite bekannte Schweizer Tochter einer russischen Grossbank. Denn die Finanzmarktaufsicht Finma hatte jüngst die zuvor verhängte Schutzmassnahmen zumindest in Teilen aufgehoben. Damit ist es der Sberbank nun möglich, ihre Bilanz mit Blick auf einen potenziellen Verkauf oder Eigentümerwechsel zu reduzieren, wie die Finma mitteilte.
jl/kw
(AWP)