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In ihrer im Vierjahresrhythmus erarbeiteten strategischen Planung legen die Rektoren und Präsidenten der Schweizer universitären Hochschulen die gemeinsamen Ziele ihrer Institutionen für die kommenden Jahre fest und definieren den entsprechenden Bedarf an Bundesmitteln. Während der Fokus der Planung 2004–2007 auf der Verbesserung der Betreuungsverhältnisse der Studierenden in der Grundausbildung lag, stand in der Periode 2008–2011 die Weiterentwicklung der Doktoratsausbildung im Zentrum. Die Planung 2012–2016 legte das Hauptaugenmerk auf die Bedürfnisse der jungen Forschenden, welche sich für eine wissenschaftliche Karriere entschieden haben – sei es im akademischen Bereich, in der Privatwirtschaft oder der Verwaltung. Für die strategische Planung der Periode 2017-2020 setzen die Rektoren und Präsidenten der Schweizer Hochschulen den Gewicht auf die Förderung der wissenschaftlichen Nachwuchs.
Die Strategische Planung 2017-2020 der Schweizer Universitäten wurde Ende 2014 der SUK abgegeben. Die Hauptpriorität der CRUS für die Jahre 2017-2020 liegt bei der Positionierung der Schweiz an der weltweiten Spitze der Forschung. Dieses Ziel soll erreicht werden, indem den Forschenden optimale Rahmenbedingungen zur Verfügung gestellt werden. Aus diesem Grund werden Massnahmen zur Förderung des Nachwuchses, zur Bereitstellung von Forschungsinfrastrukturen sowie für den Zugang zur wissenschaftlichen Information ergriffen. Wie bereits in den letzten Planungen greift die CRUS mit der Doktoratsausbildung ein Hauptthema der vorangehenden Periode nochmals auf, um dieses zu konsolidieren. Im Vergleich zu vorderen Planungsperioden ist bis 2020 mit einem eher moderaten Anstieg der Studierendenzahlen zu rechnen. Die CRUS legt in der Periode 2017-2020 den Fokus im Bereich Lehre deshalb auf die Verbesserung der Qualität.
Rechtliche Grundlage für die Erarbeitung der Universitätsplanung zuhanden der Schweizerischen Universitätskonferenz durch die CRUS ist die Vereinbarung zwischen dem Bund und den Universitätskantonen über die Zusammenarbeit im universitären Hochschulbereich (Art. 13. al. 2, litt c). Die Vereinbarung beruht ihrerseits auf dem Universitätsförderungsgesetz (UFG) und dem interkantonalen Konkordat über die universitäre Koordination.