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Integrität des Finanzplatzes
Das Wichtigste in Kürze
Die Schweiz misst einem gesunden Finanzplatz grosse Bedeutung bei und beteiligt sich auf internationaler Ebene aktiv an der Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung. In den vergangenen Jahrzehnten hat die Schweiz schrittweise ein solides und umfassendes System zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung errichtet, welches präventive mit repressiven Massnahmen verbindet.
Die Schweiz beteiligt sich auf internationaler Ebene aktiv an der Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung. Insbesondere wirkt sie in der Financial Action Task Force (FATF) mit. Die FATF überprüft regelmässig, ob ihre Mitgliedstaaten die Standards einhalten. Die Schweiz wurde 2016 zum vierten Mal geprüft. Obwohl die FATF die insgesamt gute Qualität des schweizerischen Dispositivs anerkannte, identifizierte sie gewisse Schwachstellen und gab entsprechende Empfehlungen ab.
Im Juni 2019 hat der Bundesrat die Botschaft zur Änderung des Geldwäschereigesetzes verabschiedet. Ziel dieser Vorlage ist es, einige der wichtigsten Empfehlungen aus dem Länderbericht umzusetzen. Die Vorlage schlägt Massnahmen vor für Personen, die Dienstleistungen im Zusammenhang mit Gesellschaften oder Trusts erbringen (Berater) und für Finanzintermediäre. Zudem fördert sie die Transparenz von Vereinen. Schliesslich enthält die Vorlage Massnahmen für den Edelmetall-, Edelstein- und Altedelmetallhandel.
Weitere Informationen zum Thema sind auf dem Webauftritt des Staatssekretariats für international Finanzfragen SIF zu finden
Dossier der zuständigen Stelle