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So gierig sich Enten und Schwäne auf Brot stürzen mögen – sie finden in den Gewässern genug Nahrung. Das hingeworfene Brot zu fressen, ist für sie aber bequemer, als selber nach Futter zu suchen. Experten behaupten, das Brot sei für Vögel wie Fastfood, es enthalte zu viel Salz und quelle im Magen auf. Ausserdem locke das herumliegende Fressen Ratten und Mäuse an. Auch die Gewässer können Schaden nehmen. Die Futterbrocken reichern zusammen mit dem Vogelkot das Wasser mit Nährstoffen an. Es entstehen Algen, für deren Zersetzung Sauerstoff nötig ist. Vor allem im Sommer ein Problem, da warmes Wasser weniger Sauerstoff bindet als kaltes. Spült ein starker Regenguss zusätzliche Nährstoffe in den See oder Teich, etwa Blütenpollen oder Abwässer, kann es zum Kollaps kommen: Der Sauerstoffgehalt sinkt so stark, dass Fische und Pflanzen ersticken.