Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03391.jsonl.gz/428

Die Marke Breitling steht wie keine andere für den Einzug der Chronograph-Funktion in die Uhrenbranche. Urvater dieser Entwicklung ist Firmengründer Léon Breitling, der bekannt für seine Stoppuhren und andere Messgeräte war.
Seit 1884 wurden in Léon Breitlings Werkstatt in Saint-Imier vor allem Zeitmesser hergestellt, die im Militär aber auch in der Industrie und Wissenschaft verwendet wurden. Über die Jahre hinweg konnte er deren Messgenauigkeit stetig optimieren. Doch erst Gaston Breitling, Sohn des Gründers, kombinierte die Zeitmessfunktion mit einer Taschenuhr – eine Revolution.
Mit Willy Breitling – Enkel des Gründers – begann dann eine bedeutsame Ära für die Luxusmarke. Er war es, der Anfang der 50er Jahre die legendäre Navitimer explizit für Piloten entwarf. Die Uhr verfügte nicht nur über eine Stoppuhrfunktion, sondern war auch mit einem Rechenschieber für Flugkalkulationen versehen, was sie zu einem Must-Have für Piloten, Fluggesellschaften und Flugzeughersteller machte. Seither setzte Breitling einen Trend nach dem anderen und arbeitete mit bekannten Stars wie Sean Connery, Jazzlegende Miles Davis, dem Astronauten Scott Carpenter oder Formel-1-Pilot Jim Clark zusammen. Bis heute gilt Breitling mit seinen Fabriken in St. Imier, Grenchen und La Chaux-de-Fonds als die Uhrenmarke für Chronographen.
«Bei der Frage, wer den ersten Armbandchonographen ins Weltall geschickt hat, würden wohl die meisten auf Omega tippen. Tatsache ist, dass Breitling 1962 am Handgelenk des Astronauten Scott Carpenter vor Omega im All war.»