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Seit 45 Jahren fotografiert Robert Adams sein Land. Die Werke, die dabei entstanden, sind eine Augenweide. Und machen gleichzeitig deutlich, wie Adams' Amerika immer mehr von den Menschen verschandelt wird.
Robert Adams ist einer der wichtigsten amerikanischen Landschaftsfotografen. Mit 14 Jahren zog er mit seinen Eltern nach Denver, Colorado, das er wieder verliess, um in Südkalifornien zu studieren. Mit 25 kehrte er als Assistenzprofessor für Englisch nach Colorado zurück.
Die schnelle Veränderung der Umwelt von Colorado Springs und Denver haben den jungen Mann sehr verstört. So sehr, dass er beschloss, die geplante akademische Laufbahn sausen zu lassen. Stattdessen begann er, die wunderbaren Landschaften zu fotografieren, die im Eilzug überbaut wurden mit Reihenhäuschen, Strassen, Tankstellen und Shoppingmalls.
Adams' Schwarz-Weiss-Bilder von verlassenen Highways, verlotterten Farmen, von Zersiedelung und wuchernden Vorstädten wurden in vielen wichtigen Museen der USA ausgestellt. Nach dem MoMA New York, dem Denver Art Museum und dem MoMA San Francisco kommen seine Werke nun auch nach Winterthur (siehe Infobox).
Bis die Tore der Ausstellung am 7. Juni öffnen, können Sie Adams' wunderschöne und gleichzeitig bedrückende Fotos hier bestaunen.
Robert Adams' Werke beschränken sich aber nicht nur auf Colorado, er ist auch in andere US-Staaten gereist, wie folgende Bilder zeigen.