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Omaha - Auch ein Warren Buffett liegt mal daneben: Der legendäre US-Investor hat sich mit Finanzgeschäften verspekuliert und seiner Holding Berkshire Hathaway damit einen Gewinneinbruch beschert.
Im zweiten Quartal sank das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 40 Prozent auf unterm Strich knapp 2,0 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.
Buffett hat in seinen 79 Lebensjahren zumeist einen sehr guten Riecher für die richtige Geldanlage bewiesen und es damit nach der aktuellen Forbes-Liste zum drittreichsten Menschen der Welt gebracht mit einem Gesamtvermögen von etwa 47 Milliarden Dollar. Doch nun verlor seine Holding mit Derivaten 1,4 Milliarden Dollar.
Derivate sind abgeleitete Finanzprodukte, deren Wertentwicklung etwa von einer Aktie, einer Währung oder einem Rohstoff abhängt. Buffett selbst hatte Derivate in der Finanzkrise als "finanzielle Massenvernichtungswaffen" bezeichnet. Er hatte im zweiten Quartal auf steigende Aktienindizes gesetzt - doch sie fielen.
Ohne die Beiträge der Versicherungs-, Dienstleistungs- und Industrietöchter hätte das Ergebnis von Berkshire Hathaway noch dramatischer ausgesehen. Diese Teile des Konglomerats konnten mit 3,1 Milliarden Dollar operativ fast doppelt soviel Gewinn einfahren wie vor einem Jahr.
SDA-ATS