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Trump will eine Mauer zu Mexiko bauen und hat ein Einreiseverbot für Bürger aus sieben überwiegend muslimischen Ländern verhängt. Kaeser liess durchblicken, dass man sich auch auf mögliche Auswirkungen von Trumps Politik auf das wichtige US-Geschäft vorbereite. Zugleich mahnte er auch zu Besonnenheit und bekräftigte, dass Trump aus seiner Sicht einen "sehr guten Beraterstab" habe. "Man sollte nicht Besonnenheit mit Unterwürfigkeitsgesten verwechseln", sagte Kaeser.
Die USA sind mit zuletzt rund 22 Milliarden Dollar (derzeit rund 20,4 Mrd Euro) Jahresumsatz grösster Einzelmarkt für den Elektrokonzern. Kaeser verwies auf eine starke industrielle Basis in den USA, Siemens betreibe dort über 60 Fabriken und beschäftige rund 50 000 Mitarbeiter. In den vergangenen zehn Jahren habe man in den USA rund 30 Milliarden Dollar investiert. Wenn man nur auf diese Fakten schaue, sei Siemens zuverlässig aufgestellt, sagte Kaeser, der selbst während seines Berufslebens jahrelang in den USA tätig war./csc/DP/stb
(AWP)