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Die Schweizer Hoffnungen am Major-Turnier der Beachvolleyballer in Gstaad ruhen auf Nina Betschart und Tanja Hüberli. Die anderen Schweizer Teams sind ausgeschieden.
Wie bereits im Vorjahr bedeuteten die Achtelfinals Endstation für Mirco Gerson und Adrian Heidrich. Gerson/Heidrich unterlagen den Brasilianern Saymon/Guto äusserst knapp in drei Sätzen (21:19, 15:21, 13:15). Nach der Niederlage sahen sich die beiden Schweizer unweigerlich ans letzte Jahr erinnert. Bereits 2018 gewannen sie in Gstaad ihre Gruppe und verloren sie danach den Achtelfinal.
Der grosse Unterschied: Damals waren sie gegen die Amerikaner Phil Dalhausser/Nicholas Lucena beim 14:21, 13:21 chancenlos geblieben. Dieses Mal fehlten nur zwei Punkte zum ersten Viertelfinal-Einzug auf höchster Stufe. Entsprechend überwog zumindest im ersten Moment die Enttäuschung und der Ärger. Grundsätzlich ist ein neuter Rang für das beste Schweizer Männer-Team, das erst in seiner zweiten gemeinsamen Saison steht, aber noch immer eine gute Klassierung.
Achtelfinal-Duell geplatzt
Bereits zuvor war Adrian Heidrichs Schwester Joana zusammen mit Anouk Vergé-Dépré in den Sechzehntelfinals ausgeschieden. Heidrich/Vergé-Dépré führten im ersten Satz 19:18 und mussten sich danach noch 19:21 geschlagen geben. Im zweiten Durchgang verloren die Zürcherin und ihre Berner Partnerin komplett den Faden (9:21). Bereits am Vortag gegen die Tschechinnen Barbora Hermannova/Marketa Slukova waren Heidrich/Vergé-Dépré nach einem guten Beginn eingebrochen.
Der Sechzehntelfinal war sinnbildlich für die bisher durchzogene Saison von Heidrich/Vergé-Dépré. Die Schweizerinnen kämpfen nach der langen Verletzungspause von Heidrich um den Anschluss an die Weltspitze. Nach zuletzt drei Achtelfinal-Vorstössen erlitten sie ausgerechnet am Heimturnier einen zumindest resultatmässigen Rückschlag.
Mit dem Aus platzte auch das Schweizer Achtelfinal-Duell. Statt von ihren Landsfrauen werden die WM-Vierten Nina Betschart/Tanja Hüberli am Freitagabend nun von Barbara/Fernanda gefordert. Betschart/Hüberli sind das letzte im Turnier verbliebene Schweizer Team.