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Herausforderungen Nicaraguas
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Der Prozentsatz der Schüler*innen, die die Grundschule besucht haben, aber vor Erreichen der letzten Grundschulstufe aussteigen beträgt in Nicaragua 51.6%.
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Der nicaraguanische Trockengürtel gehört zu den weltweit am stärksten vom Klimawandel betroffenen Regionen. Dürreperioden und andere Naturkatastrophen bedrohen die Ernährungsgrundlage der dort wohnenden Kleinbauern.
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Seit April 2018 steckt Nicaragua in einer tiefen sozio-politischen Krise. Auf friedliche Proteste der Zivilbevölkerung antwortete die Regierung mit massiver Polizei-Gewalt und gezielten Tötungen. Die Krise hinterliess bereits über 500 Tote, über 2'000 Verletzte, hunderte Gefangene und die Zahl der Flüchtlinge hat die 100'000er-Grenze überschritten.
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Die politische Krise hat das Wirtschaftswachstum massiv beeinflusst: Seit Mitte 2018 ist dies nur noch negativ, anfang 2019 lag es bei -7.7%.
Unsere Projekt in Nicaragua
Wissen sichert Wasser: Mangrovenwälder schützen und Lebensgrundlagen bewahren
Die Landbevölkerung im Schutzgebiet des Flussdeltas «Estero Real», das Teil des Trockengürtels von Nicaragua ist, muss zusehen, wie die Besitzer der Monokulturen die natürlichen Lebensgrundlagen übernutzen. Den Gemeinden fehlt es an Wissen und Planungsinstrumenten, um das Schutzgebiet zu erhalten.
Zurück zur Normalität mit sicheren Zufluchtsorten
Nicaragua erlebt seit April 2018 eine schwere humanitäre Krise. Die Kinder sind von der Krise stark betroffen: Der Grundschulbesuch in unseren Projektgebieten ist um 50% gesunken, die Kinder haben Gewalt direkt oder indirekt erlebt und werden mit ihren Erlebnissen alleine gelassen.