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Viele Jugendliche fühlen sich während der Pubertät unsicher. Das ist normal, denn in dieser Phase verändert sich der Körper stark und man muss seine neue Gestalt erst finden. „Ich bin sicher zu dick!“, „Die anderen finden mich sicher voll hässlich!“, „Meine Brüste sind viel zu gross!“ – solche Gedanken beschäftigen viele Jugendliche.
Die Umgebung reagiert vor allem bei Mädchen oft ungeschickt, wenn sich ihr Körper in der Pubertät verändert und Rundungen bekommt. Vielleicht mahnt plötzlich die Mutter, dass die Tochter nun vermehrt auf ihre Linie achten müsse? Oder spottet der Bruder über die wachsende Oberweite? Die Verunsicherung nimmt so noch mehr zu.
Manche Jugendliche unterdrücken ihre Unsicherheit und ihre negativen Gefühle, tun so, wie wenn diese Gefühle nicht da wären.
Um die Gefühle zu verdrängen, essen sie stattdessen z.B. ein Stück von der Lieblingsschokolade oder vom Lieblingskuchen. Je mehr es zur Gewohnheit wird, bei Kummer, Einsamkeit, Ärger, Angst, Trauer, Wut, Stress, Langeweile usw. zu essen, desto weniger gut kann man mit der Zeit unterscheiden zwischen echtem Hunger und dem Verlangen nach Essen, um ein Gefühl zu verdrängen oder sich zu beruhigen. Das Essen wird Ersatz für Liebe und Geborgenheit, dient der Frustbewältigung oder dem Stressabbau oder wird zur Abhilfe gegen Einsamkeit oder Langeweile.
Du kannst aber lernen, deine Gefühle besser wahrzunehmen und Abhilfe zu schaffen.