Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03654.jsonl.gz/1847

Die Europäische Umweltagentur (EEA) veröffentlichte Ende Juni ihren Bericht über die Blaue Wachstumsagenda der EU. Mit dieser Agenda will die EU das wirtschaftliche Wachstum ankurbeln und die nachhaltige Bewirtschaftung der europäischen Meere und Küsten fördern. Die EEA sieht bei dieser Agenda zwar einige Verbesserungen, doch wie die EU die Meere nutzt, sei nicht nachhaltig und bedrohe nicht nur die Produktivität der Meere, sondern auch das Wohlbefinden der Menschen. Menschliche Aktivitäten (va. die Fischerei, das Transportwesen, die Energiegewinnung, die Klimaveränderung und die Verschmutzung) setzten die Europäischen Meere immer mehr unter Druck. Die Verschmutzung habe ein Ausmass erreicht, das die Produktivität und die Belastbarkeit der Meere sowie das Wohlbefinden der Menschen bedrohe. Würde die Lebensfähigkeit der Ozeane weiter geschwächt, liefen wir Gefahr, eine kritische Grenze für unseren Planeten zu überschreiten. Die EEA kommt zum Schluss, dass die Europäischen Meere zwar produktiv, aber weder gesund noch sauber sind.