Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/1709

<h2>SubmittedText<h2><p>Seit der Volksabstimmung vom 6. Dezember 1992 zum EWR herrscht in weiten Kreisen Uneinigkeit über den einzuschlagenden Weg und über die anzustrebende Stellung der Schweiz in Europa.</p><p>Um international wirksam verhandeln zu können, sollte zunächst ein möglichst breiter nationaler Konsens in dieser wichtigen Frage herrschen.</p><p>Ist der Bundesrat bereit, zur Erarbeitung eines breitabgestützten Konzeptes eine nationale Konferenz (eine Art Etats généraux) unter Einbezug von Vertretern der Jugend, der Politik (Bund und Kantone, seinerzeitige Befürworter und Gegner des EWR), der Wirtschaft (Bauern, Gewerbe, Gewerkschaften, Industrie, Tourismus) und der Wissenschaft einzuberufen?</p><p>Um Erfolg zu versprechen, sollte die Konferenz trotz breiter Abstützung in einem möglichst kleinen und vertraulichen Rahmen gehalten werden.</p>