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Das internationale Kinderhilfswerk reagiert damit auf die schweren Schäden, welche einen normalen Betrieb des Hauptkrankenhauses in der Stadt Darbandikhan im Nordirak verunmöglichen. Teile des Daches sind völlig eingestürzt. Rebekah Price, Kommunikationsmanagerin von World Vision im Nordirak, sagte: «Als wir durch die Stadt fuhren, war das Team schockiert über die Anzahl der beschädigten Objekte. Einige Gebäude sind einfach nur zerbröckelt. Unser mobiles Ärzteteam beeilte sich, in Darbandikhan einer Anfrage der Gesundheitsbehörden nachzukommen und unsere mobile Klinik für kleinere Verletzungen und Erstdiagnosen einzusetzen.»
Das Erdbeben der Magnitude 7,3 lag nach Angaben des US Geological Survey 31 Kilometer außerhalb der Stadt Halabja im Osten des Irak. Das Erdbeben ist das tödlichste des Jahres, das jenes, das Mexiko-Stadt im September getroffen hat, in den Schatten gestellt hat und war so weit weg wie die Türkei und Pakistan. Mindestens 452 Menschen wurden auf beiden Seiten der iranisch-irakischen Grenze getötet und Tausende verletzt.
Während viel Hilfe zugesagt wurde, besteht ein dringender Bedarf an Decken, Kinderkleidung, Medikamenten und grossen Dosen, um Trinkwasser zu speichern. Da World Vision seit Jahren in der Region tätig ist, waren wir schon kurz nach dem Beben mit Soforthilfe vor Ort.