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FUEGO
Lanzarote, die Insel am westlichen Rand der afrikanischen Platte, explodiert gegen Ende dieses Jahrhunderts, und alles Leben wird mit einem Schlag ausgelöscht. Die Feuerberge der östlichsten Kanareninsel speien Feuer, Asche und Lava, und bringen das Wasser des Atlantiks zum kochen.
Nur eine kleine Gruppe Konzertbesucher überlebt, eingeschlossen im unterirdischen Konzertsaal der Grotte Jameos del Agua. Der Überlebenskampf der illustren Gesellschaft nimmt groteske Formen an. Totale Resignation, letztes Aufbäumen und Wahnsinn sind Eigenschaften des menschlichen Charakters, sie treten jetzt hemmungslos zu Tage. Sie führen direkt in die Hölle.
Einzig ein vorerst getrenntes Paar bewahrt sich die Menschlichkeit und findet kraft ihrer Liebe einen Ausweg. Können sie, die Schwachen und Träumenden, das Unheil tatsächlich noch abwenden oder siegen die teuflischen Mächte?
Peter Greminger
Die Faszination über das Land am anderen Ende der Welt hat den Autor nach wie vor nicht losgelassen. Dies ist der vierte Roman über Neuseeland, nach PAKEHA (Fremde in Aotearoa), TANGIWAI (Weinendes Wasser) und PAUA (Meerohrschnecken).
Peter Greminger verbrachte den grössten Teil seines Lebens im südostasiatischen Raum, wo er verschiedene Textilbetriebe leitete. Neuseeland lernte er aber erst im frühen Ruhestand kennen. Seine Frau brachte eine erwachsene Tochter, welche nach Neuseeland ausgewandert war, mit in die Ehe, Grund genug, sich in das interessante Land der Kiwis zu verlieben. Während langen Aufenthalten auf der Nord- wie auf der Südinsel entstanden dann seine Werke.