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Der Versuch Chaiblen in Tänikon hat während 27 Jahren die agronomischen und betriebswirtschaftlichen Auswirkungen einer vielseitigen, einer getreidebetonten und einer maisbetonten Fruchtfolge untersucht. Der Vergleich der Stichjahre mit Silomais und Winterweizen in den drei Fruchtfolgen zeigte, dass eine vielseitige, futterbaubetonte Fruchtfolge die besten Voraussetzungen schafft, die Ertragsfähigkeit eines schweren Ackerbodens zu erhalten sowie Unkräuter und Krankheiten zu regulieren. Im Mittel fielen die Silomaiserträge der Stichjahre in der maisbetonten Fruchtfolge um 19 % tiefer und die Winterweizenerträge in der getreidebetonten um 10 % tiefer aus als bei der vielseitigen Fruchtfolge. Zudem förderte die vielseitige Fruchtfolge die Regenwurmpopulation zum Teil deutlich.
Ein später Schnitt der Reben hat einen begrenzten Nutzen für die Laubarbeit im Weinbau. Die Auswirkungen auf das Wachstum der Seitentriebe und die Zusammensetzung des Mostes sind gering.
Pflanzenschutzmittel enthalten Wirkstoffe und sogenannte Beistoffe. Agroscope untersuchte erstmals die Rückstände von Beistoffen auf behandelten Pflanzen und liefert damit Grundlagen für die Beurteilung der Risiken für Konsumentinnen und Konsumenten.
Die Wirksamkeit einer Blattdüngung mit Stickstoff zum Zeitpunkt der Beerenreife hängt vom Stickstoffmangel der Rebe ab, wie eine Studie von Agroscope zeigt. Die Studie bestätigt die Schwellenwerte für einen Mangel an assimilierbarem Stickstoff im Most bei Chardonnay, für Sauvignon Blanc muss dies noch bestätigt werden.