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Nach dem Erwerb des Primarlehrerpatents und einer anschliessenden dreijährigen Lehrtätigkeit begann Isabelle Ruf-Weber 1985 mit der hauptberuflichen Ausbildung zur Blasorchester- Dirigentin an der Hochschule Luzern - Musik. 1989 schloss sie ihre Studien mit dem Erwerb des Dirigierdiploms mit Auszeichnung ab. Im gleichen Jahr erlangte sie auch das Lehrdiplom für Querflöte.
Danach folgten ein Studienaufenthalt an der University of Michigan (USA) im Hauptfach Dirigieren, die Ausbildung zur Kapellmeisterin bei Sylvia Caduff in Luzern, der Besuch zahlreicher Meisterkurse im Ausland und ein einjähriger Nachdiplomkurs für Orchesterdirigieren an der Zürcher Hochschule der Künste bei Johannes Schlaefli.
Ihre künstlerische Tätigkeit ist geprägt von einer beachtlichen Vielseitigkeit und Offenheit, die in der Leitung verschiedenster Orchester zum Tragen kommen. Unter anderem dirigierte sie während 25 Jahren das Blasorchester FM Neuenkirch. Sie leitete das Orchester Sursee (2000-2003) und anschliessend den Orchesterverein Malters (2003-2007). Nach zwölf erfolgreichen Jahren endete im Herbst 2013 ihr Engagement als künstlerische Leiterin des Landesblasorchesters Baden-Württemberg. Ende 2017 schloss sie ihre 10jährige Tätigkeit als musikalische Leiterin des renommierten Blasorchesters Landwehr Fribourg ab.
Sie arbeitet mit diversen Jugendorchestern, unter anderem mit dem Nationalen Jugendblasorchester Schweiz und Südtirol.
Zusätzlich zur künstlerischen Leitung am Stadttheater Sursee, die sie seit der Saison 2001/02 inne hat, amtiert sie seit 2007 als Produktionsleiterin der Eigenproduktionen.
Im Weiteren wirkt Isabelle Ruf-Weber als Gastdirigentin und Musikpädagogin über die Landesgrenzen hinaus bei verschiedenen Orchesterprojekten mit. Sie engagiert sich in der Aus- und Weiterbildung von Dirigent*innen sowie auch Juror*innen. In dieser Funktion unterrichtet sie seit Herbst 2006 als Gastdozentin an der Bundesakademie in Trossingen (D). Von 2009-2014 lehrte sie als Dozentin für Blasmusikdirektion an der Hochschule Luzern - Musik.
An Dirigier- und Musikwettbewerben im In- und Ausland ist sie ein viel gefragtes Jurymitglied.
Im Mai 2017 wurde sie für ihre Verdienste um die Schweizer Blasmusik mit dem Stephan Jaeggi Preis ausgezeichnet.