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Geboren wurde Robert Bucheli am 20. Februar 1921 in Cournillens als Zweitjüngster der sieben Kinder (zwei Mädchen und fünf Buben) von Siegfried Bucheli und Marie Cattilaz. Sie zogen bald nach Roberts Geburt nach Lossy, wo sie als Pächter einen Bauernhof bewirtschafteten. 1929 zog die Familie nach Heitenried. Auf dem Hof beim Schloss fanden sie jedoch nicht, was sie suchten. Drei Jahre später übernahmen sie in Bösingen eine Pacht. 1940, als 19-Jähriger, musste Robert in die Rekrutenschule. Im gleichen Jahr verunfallte sein Vater beim Holzen tödlich. Die Mutter und die Geschwister Bucheli führten den Hof weiter.
Ab 1947 half Robert seinem Bruder Johann in Lanthen als Knecht und machte mit dem eigenen VW-Bus fast zehn Jahre lang Taxifahrten und Krankentransporte. Am 21. April 1955 heiratete er in Schmitten Bethli Schorro. Gekannt hatten sich die beiden schon lange. Bethli arbeitete und wohnte als Dienstmädchen bei Berta und Johann Bucheli.
Das Ehepaar pachtete in Lanthen ein kleines Bauerngut. Sechs Kinder hatte das Paar, Bruno, Astrid, die bei der Geburt gestorben ist, Brigitte, Edgar und die Zwillinge Markus und Helen. 1963 wollte der Eigentümer den Hof selber übernehmen, die siebenköpfige Familie zog in die Heitera, Gemeinde Tafers. Der kleine Hof hatte keine Zukunft. So bauten sie in Lanthen auf einem Stück Land von Roberts Bruder ein Haus. Im Februar 1969 zog die Familie ein. Robert arbeitete bei der Fédération in Freiburg als Magaziner. Drei Monate später begann er im Baumschul- und Gartenbau-Unternehmen Klaus in Berg. Als Vorarbeiter konnte er bald viel selbständig machen. Als die Firma Anfang der 80er-Jahre den Gartenbau einstellte, wechselte er nach Mariahilf zur Firma Brühlhart, wo er bis zu seinem 65. Lebensjahr blieb.
Nach der Pensionierung hatte Robert mehr Zeit, um mit seiner Frau Bethli kleine Reisen mit Freunden und Vereinen zu unternehmen. Seine Grosskinder Sonja, Nicole, Myriam und Thomas waren seine Sonne. Er liebte sie sehr, er konnte es gut mit ihnen, und sie liebten ihren Grosspapa über alles.
Robert war lange noch rüstig, handwerkte im und ums Haus und pflegte seine Obstbäume. Mit dem Alter kamen auch Beschwerden. Im Juni 2010 zog Robert ins Pflegeheim Sonnmatt in Schmitten, wo er am 14. Juli 2010 verstorben ist.
Robert Bucheli war ein guter Ehemann und ein lieber Vater. Als Landwirt und als Gartenbauer war er gradlinig und exakt. Bis zuletzt interessierte er sich für das, was in der Nachbarschaft, in der Gemeinde und in der Welt ging. Er wird seiner Familie immer in guter und lieber Erinnerung bleiben.