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Die Malediven sind eine Kette (der Name „Malediven“ bedeutet „Inselkette“, vgl. Mala)
von 19 Inselgruppen im Indischen Ozean, südwestlich von Indien und Sri Lanka. Sie
erstrecken sich über 823 Kilometer in Nord-Süd-Richtung bis kurz südlich des Äquators.
Die Inseln sind verteilt auf 26 Atolle mit Korallenriffen.[2] Sie liegen, wie die
Lakkadiven, auf dem maledivischen Rücken. Dieser wird als abgekippte und gesunkene
Randscholle der indischen Landmasse angesehen. Insgesamt sind von den 1.196 Inseln
nur 220 Inseln bewohnt. Die Inseln liegen alle rund 1 Meter (m) über dem Meeresspiegel,
was sie besonders anfällig für den stetig ansteigenden Meeresspiegel macht. Die höchste
Erhebung ist auf der Insel Villingili im Addu-Atoll mit 2,4 m.
Die Malediven lassen sich in Inseln für Einheimische („local islands“) und Inseln
für Touristen unterscheiden (wie Kuramathi, Bandos, Vabbinfaru oder Meerufenfushi).
Malediver sind auf den Touristeninseln nur als Personal zugelassen.
Klima
Die Malediven haben im meist ruhigen Indischen Ozean ein sehr konstant heißes, tropisches
Klima. Die Temperaturen fallen selbst nachts selten unter 25 Grad. Prägend für das
Klima sind der Südwest-Monsun von Mai bis Oktober und der Nordost-Monsun von November
bis April. Der Südwest-Monsun bringt normalerweise im Juni und Juli Wind und intensivere
Niederschläge. Als beste Reisezeit gelten die Monate November bis April.