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kann jeder schwul sein, wie er will. ( Für ne dezente Handhabung wär ich aber schon dankbar.) Allerdings kann ich nicht so recht nachvollziehen, warum das auch noch steuerlich/rechtlich (Rente, Pension, Erbschaft zB ), vergleichbar der heterosexuellen Ehe, gefördert werden soll. Ok, Solidarität der Partner soll im Idealfall eine Entlastungswirkung entfalten. Aber dazu würd ein Pflegefreibetrag oder ein kleiner Erbfreibetrag mMn vollkommen ausreichen, "Witwenrente" z.B. ist doch überzogen.
Die heterosexuelle Ehe ist nun mal als Basis der Gesellschaft grundsätzlich auf Reproduktion angelegt, auch wenns natürlich nicht immer klappt. Es sollen dadurch zB die auf Umlage beruhenden Sozialsysteme usw am Leben erhalten werden. Und das ist, bis auf ein paar eher exotische Ausnahmen, in der gleichgeschlechtlichen "Ehe" nicht der Fall. Überhaupt, wenn Privilegien sich nur übers einfache Zusammenleben definieren, müssten zB auch Geschwister-Solidargemeinschaften oder Wohngemeinschaften die gleichen Rechte eingeräumt werden.
Warum sollte das bei homosexuellen Ehen nicht der Fall sein?
Es geht bei der Eheschließung nicht mehr um den Zweck der Fortpflanzung, denn ansonsten wäre die Fortpflanzung ohne Ehe immer noch eine zu bestrafende/ächtende Aktivität. Reproduktion als Grund scheidet somit aus.
Wenn zwei homosexuelle Menschen sich die ewige Treue vor der Gesellschaft schwören (nichts anderes ist eines standesamtliche Eheschließung), dann sollten sie die selben Vorteile erhalten wie hereosexuelle Ehepartner, eben auch eine Witwenrente. Wieso denn nicht?
turbo7
: Weiss ja nicht, warum du angeblich nichts
mitträgst. Aber grundsätzlich tuts jeder Bewohner des Staates, sei es durch Steuer-/Abgaben- oder/und Sozialbeitragszahlung bzw in Form von geminderten eigenen Leistungsbezügen aufgrund gewährter Privilegien für andere.
um das Thema Fortpflanzung. Die Privilegien sollen als so ne Art Anschubfinanzierung zur Familiengründung als Grundzelle der Gesellschaft gewährt werden, auch wenn natürlich nicht immer das Ziel erreicht wird. Aber das kann ich nachvollziehn, weil diese Art von Subvention uns allen ggf was bringt, nämlich demographische Stabilität zB.
Es gibt aber ne einfache Lösung, die aber wohl den Konservativen nicht so recht schmecken will: Die derzeit bestehende Unklarheit sollte man einfach durch Streichung des Splittings und erhöhte Kinderfreibeträge ersetzen.
Und zur Rente/Pension: Ich seh nicht ein, warum ein schwules Pärchen renten-/pensionberechtigt sein sollte. Die Kosten/Umlage zahlen doch die Kinder der Hetero-Ehen.
Wenn die Arbeitslosenzahl sich halbiert, wirst du das an deinen Steuern nicht erkennen können. Und wenn es überhaupt keine mehr geben würde, müsstest du immer noch gleich viel einzahlen, als vorher. Von daher bleibt es egal, ob Arbeitslose da sind , oder schwule Pärchen .
----------- SOLIDARITÄT MIT GRIECHENLAND !!!!!!!!!!!!!!!!!! SOLIDARITÄT MIT PALÄSTINA