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Geschichte
Die Frauenfeld Wil Bahn hat in ihrer langen Geschichte eine größere und kleinere Betriebliche Höhepunkte zu bewältigen. Schon während der Dampfzeit hatte die kleine Dampfstrassenbahn auch Grossverkehr zu bewältigen. Die Bahn wurde am 1. September 1887 eröffnet, alle die sechs leisten konnten wollten eine Fahrt mit dem Modernen Verkehrsmittel unternehmen.
Die Wilerbahn wurde schon bald vom Alltag eingeholt, mit den eher bescheidenen Passagierfrequenzen. Im Jahr hatte die Frauenfeld Wil Bahn nur wenige Spitzenverkehrstage, der Anfang Dezember Stattfindende Frauenfelder Klausmarkt war für die Wilerbahn ein Grossverkehrs-Tag. Der Markt zog Tausende von Besucher an und viele nutzen die kleine Bahn. Um die Menschenmasse aus dem Murgtal in die Kantonshauptstadt zu transportieren mussten sämtlichen Personenwagen verwendet werden.
Das Schützenfest von 1890
Der erst “mega” Anlas war 1890 als das Eidgenössische Schützenfest in Frauenfeld stattfand. Die Frauenfeld Wil Bahn merkte am ersten Festtag, das sie die Menschenmasse mit dem Normalen Fahrplan und Sonderzügen nicht bewältigen konnte. Nach Rücksprache mit der Aufsichtsbehörden änderte die Betriebsleitung den Fahrplan. Sie führten einen Taktfahrplan ein, mit stündlichen Abfahrt, die Züge Kreuzten sich jeweils in Wängi. Die Züge verkehrten nur auf der Strecke Frauenfeld Stadt – Wil, zum Frauenfelder Nordostbahn Bahnhof wurde nicht gefahren. Die Stadtstrecke hatte für den Personenverkehr eine untergeordnete Stellung, die meisten Züge verkehrten ab und nach Frauenfeld Stadt, den sogenannten Wilerbahnhof. Auf der Frauenfeld Wilbahn verkehrten im Juli 1890 636 fahrplanmässige und 15 Extrazüge, in einem Normalen Monat wären es nur 360 Züge gewesen. Die Personenkilometer waren vier mal mehr als normal gewesen wäre.
1903 die Wilerbahn wird regelrecht gestürmt
Die Schweizerische Landwirtschaftliche Ausstellung die vom 18. bis 30. September 1903 in Frauenfeld stattfand übertraf den Verkehr von 1890. Um die Menschenmassen transportieren zu können setzte die Wilerbahn sämtliches Rollmaterial ein, auch die Güterwagen wurden für die Personenbeförderung gebraucht. Nur so konnten sie 20 Zugspaare am Tag anbieten. Der Güterverkehr wurde mit Hilfe von Fuhrwerk über Mittag abgewickelt. Vor und nach der Ausstellung hatte die Bahn einiges Austellungsmaterial zu transportieren.
kleinere und mittlere Anlässe sind die Regel
Mit den jährlich traditionell stattfindenden Grossanläs wie Klausmarkt, Waffenlauf oder die OLMA kann ein grössenteils mit den verstärktem Fahrplanmässigen Zügen abgewickelt werden. Aber auch in der Neuzeit hatte die Wilerbahn Grossverkehrs Tage zu bewältigen. Das jährlich stattfindende Open Air in Frauenfeld, kann die FW Musik Fans transportieren.
In den letzten 25 Jahren hatte die Frauenfeld Wil Bahn ein paar höhe punkte in Sachen Grossverkehr. Einige Verkehre sind auch für die Grosse SBB jeweils eine Herausforderung, man denke nur an das Eidgenössische Turnfest oder an das Schwing und Älpler Fest.
Das grosse Stadtfest von Frauenfeld
Die Stadt Frauenfeld Feierte 1996 ihre 750 Jähriges bestehen. Zu diesem Anlas wurde ein grosses Stadtfest durchgeführt. Das Festgelände war rund um die Altstadt von Frauenfeld angesiedelt, die Wilerbahn konnte an diesen Tagen nur auf der Strecke vom Marktplatz bis Wil verkehren. Die Stadtstrecke durch die Innenstadt von Frauenfeld war für das Festgelände gesperrt. Die FW bot für die Festbesucher ab dem Nahegelegenen Station Marktplatz zahlreiche Extrafahrten, tief in die Nacht an.
200 Jahre Beitritt zur Eidgenossenschaft
Die Frauenfeld Wil Bahn durfte 2003 zahlreiche Besuche an das Kantonalfest transportieren. Der Kanton Thurgau feierte 200 Jahre Beitritts zur Eidgenossenschaft. Das Festgelände, war um einiges Grösser wie jenes der 750 Jahr Feier der Stadt Frauenfeld. Das Gelände erstreckte sich bis zur Burg Nördlich des SBB Bahnhofs. neben der Wilerbahn, hatten auch die SBB und Thurbo Zehntausende von Festbesucher aus dem ganzen Kanton zu befördern. Die Wilerbahn verkehrten in diesen Tagen ab der Station Marktplatz. Da wegen dem Festgelände die Strecke gesperrt war.
Die Turner sind in der Stadt
2007 konnte die Frauenfeld Wil Bahn zahlreiche Besucher des Eidgenössischen Turnfest in Frauenfeld transportieren. Das Eidgenössische das zu einem grossen Teil auf dem Waffenplatz Frauenfeld, der Grossen Almen stattfand ist auch für grosse Bahnunternehmen wie die SBB eine Herausforderung. SBB, Thurbo und Wilerbahn haben gemeinsam den Abtransport auf der Schiene durchgeführt. Das Festgelände wurden mit zahlreichen Busen aus der halben Schweiz mit dem SBB Bahnhof verbunden.
2010 schon der Nächst Grossanlas für die Wilerbahn
Für die Frauenfeld Wil Bahn wurde die Grossverkehr zu etwas normalen. So hatte die kleine Bahn schon einige Erfahrung mit solchen Menschen Massen und bracht sie nicht mehr aus der ruhe. Das Eidgenössische Schwing und Älplerfest fand vom 20. bis 22. August 2010 bei schönem Wetter in Frauenfeld statt. Zum Fest fuhren 10’00 Besucher mit der FW, die an diesem Wochenende rund um Die Uhr verkehrte. Die gut besetzten Züge in der Nacht verkehrten alle 30 Minuten. Für den erwarteten Spitzenverkehr aufzufangen, hat die FW Postauto und Regiobus Gossau aufgeboten.
Politprominenz fährt mit der Frauenfeld Wil Bahn
Im Dezember 2011 erfuhr die Frauenfeld Wil Bahn, die hohe ehre den frisch gewählten Natonalratspräsidenten zu transportieren. Neben dem gewählten Hansjörg Walter wurden rund 400 Gäste ei nach Wängi transportiert.
Um die 400 Fahrgäste am 7. Dezember 2011, von Frauenfeld nach Wängi zu transportieren musste die Willerbahn im Vorfeld eine Probefahrt absolvieren. Sie testete im November einen mit einem 6 Wagen Zug mit einer Länge von rund 111 Meter bis Frauenfeld Marktplatz. Für die FW war so einen langer Zug eine Premiere, deshalb musste sie im Vorfeld Testen ob es Technisch möglich war so lange Züge zu führen.
Der Extrazug aus Bern traf in Frauenfeld auf Gleis 1 ein. In Frauenfeld fand ein Offizieller Teil statt mit Festumzug und Reden. Wegen des Empfang auf dem Bahnhoflatz und dem Umzug war die Stadtstrecke für rund zwei Stunden gesperrt. Nach dem Empfang in Frauenfeld siegen die Gäste an der Station Marktplatz in den Extrazug der FW. Der Zug fuhr so gegen 16:45 mit je drei Trieb- und Steuerwagen los. Um genug Rollmatrial für den Extrazug zu haben mussten einige Fahrplanmässige Züge durch ein Bus ersetzt werden.
Bei der Rückfahrt wurden die Gäste mit einem Vierwagen Zug und einem versteckten Regulären Zug nach Frauenfeld SBB befördert. Dann stiegen die Gäste die nach Bern wollten in den SBB-Extrazug auf Gleis 1 um.
Übrigens am Gleichen Tag beförderte die Trogenerbahn den Ständeratspräsidenten mit einem Extrazug nach Trogen. Für die Appenzeller Bahnen, die für den Betrieb der Wilerbahn beauftragt ist hatte somit beide Parlamentspräsidenten zu befördern.
Bildquellen
- Frauenfeld Wil Bahn Bilder Copyright (C) Tramclub Basel – FW-103-090: Peter Sutter, Archiv Tramclub Basel
- Wilerbahn Dreiwagen Zug: © Felix Meier