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Kreuzungen zwischen Pferd und Esel treten in der Natur auf und sie werden als Maultiere und Maulesel in der Landwirtschaft verwendet. Andere Kreuzungstypen sind selten und wenig erforscht. Systematische Kreuzungsversuche werden nur mit Ausnahmeregelungen erlaubt, sind sehr zeit-und kostenaufwendig und werden daher selten durchgeführt. In dieser Arbeit werden Kreuzungstiere aus der Kombination Hauspferd, Przewalski und Esel zytogenetisch und histologisch untersucht und deren Verhalten in speziellen Fortpflanzungseigenschaften beschrieben. Alle Tiere zeigten einen normalen Chromosomensatz bei entsprechender Segregation der möglichen Kombinationen. Die zytogenetischen Ergebnisse konnten mit einem partiellen Genomscan an den Geschlechtschromosomen und den EPR 23 und 24 bestätigt werden Die Auswirkungen in der evolutiven Entwicklung werden diskutiert.
Nutztiere
Pontiggia A., Münger A., Ammer S., Philipona C., Bruckmaier R. M., Keil N.M., Dohme-Meier F.
Selbst in Regionen mit gemässigtem Klima kann ein Anstieg der Umgebungstemperatur und die Sonneneinstrahlung zu Hitzestress bei weidenden Milchkühen führen. Agroscope untersuchte bei Kühen physiologische Veränderungen aufgrund zunehmender Hitzebelastung.
Umwelt
Lazzari G., Münger A., Heimo D., Seifert S., Camarinha-Silva A., Borda-Molina D., Zähner M., Schrade S., Kreuzer M., Dohme-Meier F.
Auf Gras basierende Rationen für Milchvieh führen häufig zu erhöhten Stickstoffausscheidungen. Tanninhaltige Esparsette und Akazienextrakt können die Stickstoffausscheidungen über den Harn und somit die Ammoniakfreisetzung aus der Gülle verringern.
Zu hohe Stickstoffeinträge aus der Luft führen zu einer Überdüngung von sensiblen Ökosystemen. Durch eine stete Optimierung der Fütterung kann ein wichtiger Beitrag zur Reduktion der Ammoniakverluste und damit der Stickstoffeinträge geleistet werden.