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Die Rotweine unterscheiden sich von den Weissweinen einerseits durch die Farbe der Trauben aus welchen sie gewonnen werden und durch die Dauer der Maischegärung bevor sie abgepresst werden. Die alkoholische Gärung dient zur Extraktion der Farbpigmente (Anthocyane) und weiterer edler Komponenten, z.B. Tannine (Gerbstoffe) die in den Traubenschalen und -kernen enthalten sind.
Die Herstellung von Rotweinen greift auf eine Vielzahl an Traubensorten zurück. Nachfolgend erhalten Sie eine Übersicht über die meistverbreitetsten roten Rebsorten mit ihren jeweiligen Vorzugsterroirs: Blauburgunder (Pinot Noir) im Burgund, Merlot, Cabernet Franc und Cabernet Sauvignon im Bordelais, Syrah in der Côtes-du-Rhône, Tempranillo in Spanien, Sangiovese in Italien, Gamay in der Schweiz und im Beaujolais sowie Malbec in Argentinien.
Unter den prestigeträchtigsten Ursprungsbezeichnungen für Rotweine befinden sich die Grands Crus des Bordelais (Saint-Emilion, Pauillac, Saint-Estèphe) und des Burgunds (Gevrey-Chambertin, Vosne-Romanée, Vougeot), Brunello in der Toskana, Barolo im Piemont oder Rioja in Spanien.