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Keine Coronahilfe für die Rhema
Der Kantonsrat hat am ersten Tag der Septembersession über eine Finanzspritze für die Olma diskutiert, die wegen der Corona-Pandemie zum Sanierungsfall geworden ist. Die CVP-Kantonsräte Patrick Dürr (Widnau) und Andreas Broger (Altstätten) forderten auch Geld für die Rhema.
Die Fraktionen konnten sich zwar mit einem rückzahlbaren Darlehen an die Olma anfreunden. Eine Unterstützung von Messen in den Regionen, die aber wie die Rhema eine überregionale Ausstrahlung haben, lehnten sie aber ab.
Die Unterstützung der Olma wurde mit der schweizweiten Ausstrahlung und der entsprechend grossen volkswirtschaftlichen Bedeutung der Messe begründet, was ein Engagement des Kantons rechtfertige.
Die regionalen Messen wie die Rhema verdienten freilich ebenso Unterstützung, betonte Regierungsrat Marc Mächler. «Interpretieren Sie unsere Ablehnung nicht so, dass die Regierung die Rhema nicht wichtig fände», bat er. Diese zu unterstützen liege aber nicht am Kanton, sondern an den Standort- und Regionsgemeinden.
Andreas Broger (der als Stadtrat im Rhema-Beirat sitzt) und Patrick Dürr insistierten vergeblich, dass die Unterstützung des Kantons lediglich subsidiär wäre, das heisst ergänzend zu Beiträgen der Stadt und der Regionsgemeinden. Ihr Antrag, in die Vorlage für die Unterstützung der Olma auch regionale Messen mit über 40'000 Besuchern einzubeziehen, wurde bei 40 Ja, 5 Enthaltungen und 67 Nein deutlich abgelehnt.