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Vier Abzeichen der Sondereinheit «Luchs» der Stadtpolizei Zug
Vier Abzeichen der Sondereinheit «Luchs» der Stadtpolizei Zug. Die Abzeichen sind achteckig und das Textil ist bestickt. Auf weissem Grund ist ein hellgrüner Spickel (Wappenfigur, die das Dreieck als Bild verwendet) aufgestickt. Darüber in roten Lettern steht «L-U-C-H-S». Links ist ein Luchskopf und rechts ein goldenes Grenadieremblem (stilisierte Granate) abgebildet. Das Abzeichen wird von einem schwarz gestickten Rahmen eingefasst. Zwei der vier Exemplare verfügen über einen Klettverschluss auf der Rückseite.
Bei der Sondergruppe Luchs handelt es sich um eine Sondereinheit der Polizei, welche in heiklen Situationen interveniert. 1986 wurde der erste Ausbildungskurs für die Sondergruppe Luchs auf dem Gelände der Schiessschule des Waffenplatzes Walenstadt abgehalten. Danach fand die Ausbildung in Stans statt. Um in die Sondergruppe Luchs aufgenommen zu werden muss man eine spezifische Luchs-Ausbildung von einem Jahr absolvieren. Und danach ist eine permanente Aus- und Weiterbildung notwendig. Zur harten Grundausbildung gehören neben aussergewöhnliche physische und psychische Stärken und Qualitäten folgende Punkte: Interventionstechnik mit und ohne Hund; Schiessen; Personenschutz; Fahrschule; Öffnungstechniken, Eindringen in Gebäude; Seilausbildung (Knotentechnik, Abseilen); Interventionen aus dem Helikopter; Selbstverteidigung; Erkundung und Aufklärung. Die Ausbildung erfolgt heute mehrheitlich autonom in den Detachementen der einzelnen Kantone. Einzige Ausnahme ist der fünftägige Wiederholungskurs, bei welchem die ganze Luchseinheit Zentralschweiz einmal pro Jahr zusammengezogen wird. Sonst ist die Sondergruppe Luchs in vier Detachements unterteilt, welche sich aus den Korps des Zentralschweizerischen Polizeikonkordats rekrutieren: Detachement 1: Luzerner Polizei; Detachement 2: Kapo Uri, Kapo Obwalden und Kapo Nidwalden; Detachement 3: Zuger Polizei; Detachement 4: Kapo Schwyz.