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nikolai (viggo mortensen) profitiert davon, dass der sohn seines bosses semyon (armin müller-stahl) sich daneben benimmt. ausserdem scheint er schwul zu sein, was in einer russischen mafiafamilie nun wirklich nicht geht. sie alle kommen ins schwitzen, als die hebamme anna (naomi watts) nachforschungen anstellt. eine prostituierte stirbt bei der geburt ihrer tochter, weil keine verwandten in der nähe sind, versucht anna informationen aus dem tagebuch der verstorbenen zu verwerten. die spuren führen zu kirill und dessen vater semyon.
david cronenberg scheint ein grosser fan von viggo mortensen zu sein. zurecht: der mann, der gerade edgar-allen poe spielt und bei uns spätestens seit lord of the rings bekannt ist, gibt auch den eiskalten russischen killer mit einer überzeugung, die ihres gleichen sucht. ineasternpromises fehlte mir persönlich aber eine gewisse spannung, die den film zu einem echten mafiathriller hätte machen können. so ist er zwar eine fein erzählte geschichte mit einigen interessanten wendungen, die aber mit ein paar gar brutalen szenen auf mafiafilm zu machen versucht.