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Es gibt Menschen, die verwenden geschlechtsneutrale Pronomen und möchten mit neutraler Sprache angesprochen werden. Zum Beispiel, weil sie nicht-binär sind, das heisst: Weder Männer noch Frauen. Mehr infos zu nicht-binären Menschen gibt’s auf nonbinary.ch.
Wie geschlechtsneutrale Anrede & Pronomen funktionieren, erklären wir euch hier ganz einfach. Diese Erklärung erhebt aber keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Menschen möchten vielleicht einen anderen Umgang als hier beschrieben. Diese Erklärung ist nur ein Hilfsmittel, damit Menschen nicht alles immer wieder erklären müssen.
Pronomen
Es gibt Menschen, denen passen “er” oder “sie” nicht. Sie verwenden dann geschlechtsneutrale oder keine Pronomen. Wenn wir von solchen Menschen reden, verwenden wir also geschlechtsneutrale Sprache. Ein Beispiel: Alex verwendet keine Pronomen. Wir würden also anstatt eines Pronomens einfach den Namen verwenden:
Alex wohnt in Zürich. Ich habe Alex gestern beim einkaufen gesehen und abgemacht, dass wir am Wochenende zusammen bei Alex grillieren.
Kai verwendet das Pronomen “dey/denen/deren.” Das geht so:
Kai hat deren Fahrrad zur Reparatur gebracht. Ich habe denen darum meines ausgeliehen, bis dey das Fahrrad zurückkriegt.
Am besten ist es übrigens, wenn alle Menschen in ihrer Twitter-Bio, ihrer E-Mail Signatur, auf der Visitenkarte, etc. ihre Namen und Pronomen angeben. Denn: Pronomen sieht man einer Person nicht an. So wird normalisiert, dass man Menschen nach ihren Pronomen fragt & trans Menschen müssen sich nicht immer erklären.
Das machen Menschen meistens so:
Sarah (sie/ihr)
Max (they/them)
Alex (keine Pronomen)
Anrede
Wenn wir z.B. einen Brief adressieren, gibt’s mehrere Möglichkeiten:
Guten Tag Alex Mustermensch
Liebe*r Kai
Hoi Max
Bezeichnungen
Auch für Bezeichnungen wie Student oder Studentin, Sohn oder Tochter, Vater oder Mutter brauchen wir geschlechtsneutrale Alternativen. Wir können dann zum Beispiel Wörter wie Student*in brauchen oder Kind, Elter oder Elternteil, Geschwister, Mitbewohni, etc.