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eschreibung |
Vanille.
Die Vanille ist eine fleischige tropische Kletterpflanze aus der Familie der Orchideen. In der Wildnis wächst sie 10 bis 15 m in die Höhe und entwickelt dabei die schwarzen länglichen Fruchtkapseln. In einem aufwendigen Verfahren wird der Vanillezucker aus der Fruchtkapsel auskristallisiert. Die frischen Vanillestengel sollten fest aber biegsam sein. Schneiden wir die Stengel der Länge nach auf, kommen die dunkelbraunen bis schwarzen Vanillesamen zum Vorschein.
Da die Vanillegewinnung aus den Pflanzen recht aufwendig ist, ist sie im Handel recht teuer. Im 19. Jh. gelang die synthetische Herstellung von Vanillezucker. Dieser Zucker ist qualitativ nicht mit der "echten" zu vergleichen, deckt jedoch mittlerweile rund 90% des Weltbedarfs.
Vanille exportierende Länder sind Mexiko, Puerto Rico und Madagaskar.

eschichte |
Die Azteken mischten Vanille in ihre Schokoladengetränke, daraus entstand ein harmonisches und göttliches Getränk. 1520 brachten die Seefahrer die Vanille nach Europa. Zusammen mit der Schokolade entstand ein sehr teures Getränk, welches sich nur die Oberschicht leisten konnte. 1841 gelang die künstliche Befruchtung der Pflanze. Dadurch konnte Vanille auch in anderen Regionen mit geeignetem Klima angepflanzt werden. 1874 wurde Vanille zum ersten mal künstlich erzeugt.
| inweise |
Die künstliche Vanille lässt sich am Nachgeschmack problemlos von der natürlichen unterscheiden.
Viele Desserts wären ohne das Vanillearoma nicht vorstellbar. Die Vanilleglace gehört zu den beliebtesten.

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