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Hillary Clinton bei den Demokraten und Donald Trump bei den Republikanern haben in New York die Vorwahlen um die US-Präsidentschaftskandidatur gewonnen. Mehrere US-Sender erklärten die beiden Favoriten aufgrund von Hochrechnungen am Dienstagabend zu Siegern.
Nach Auszählung von rund 50 Prozent der Stimmen zeichnet sich ein deutlicher Sieg Trumps ab: Er führt mit rund 62 Prozent vor seinen Konkurrenten John Kasich (24 Prozent) und Ted Cruz (14 Prozent). Nach seinem Sieg zeigte sich Trump sehr selbstbewusst: «Wir führen mit einem deutlichen Vorsprung. Es ist unmöglich, uns einzuholen.»
Trotz seines Sieges hat Trump die Kandidatur der Konservativen aber noch nicht auf sicher. Er bleibt noch weit entfernt von der dafür nötigen Mehrheit der Delegierten. Es zeichnet sich daher immer deutlicher ab, dass es beim Nominierungsparteitag der Republikaner im Sommer zu einer Kampfabstimmung kommen wird.
Wichtig wird deshalb sein, wie viele der insgeamt 95 Delegierten von New York der 69-jährige Immobillienmilliardär auf sich vereinen kann. Dazu sind die Resultate in den Wahlkreisen entscheidend.
Clinton führte nach Auszählung von rund der Hälfte der Stimmen mit rund 60 Prozent vor Senator Bernie Sanders. Clinton, die frühere Senatorin für New York, ging als Favoritin ins Rennen. Obwohl sie acht der vergangenen neun Vorwahlen gegen Sanders verlor, liegt sie auch im nationalen Rennen klar in Führung. (sda/dpa/reu)