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Zahl der Toten nach Überschwemmung in Zhengzhou steigt auf 56
Nach den schweren Überschwemmungen in der chinesischen Metropole Zhengzhou ist die Zahl der Toten auf 56 gestiegen. Wie das chinesische Staatsfernsehen am Freitag weiter berichtete, wurden die Schäden auf umgerechnet über acht Milliarden Euro beziffert.
Zudem warnte das Pekinger Wetteramt vor andauerndem heftigen Regen in der zentralchinesischen Provinz Henan, zu der auch Zhengzhou gehört.
Verantwortlich für die sintflutartigen Regenfälle ist demnach der Taifun In-Fa, der sich derzeit der chinesischen Ostküste nähert und auch das Wetter tiefer im Landesinneren beeinflusst. Der Sturm bewege sich mit etwa 15 Stundenkilometern nordwestlich und gewinne an Stärke. In-Fa, der sechste Taifun dieses Jahres, werde voraussichtlich am Sonntag an der Küste der Provinzen Zhejiang und Fujian auf Land treffen.
Die Neun-Millionen-Metropole Zhengzhou war am Dienstag von Wassermassen verwüstet worden. Mehrspurige Strassen hatten sich zum Teil in reissende Flüsse verwandelt. Autos schwammen in den Fluten. Die Wassermassen überschwemmten auch die U-Bahn, wo Hunderte Menschen zeitweise in Zügen und in Tunneln eingeschlossen waren.
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Taifun «Chanthu» streift Taiwan - Tausende ohne Strom
Mit heftigen Regenfällen und starken Winden hat Taifun «Chanthu» den Osten Taiwans gestreift. Umgestürzte Masten liessen am Sonntagmorgen für mehr als 14.000 Haushalte den Strom ausfallen, wie das Energieunternehmen Taiwan Power Company berichtete. Mehr als 2500 Menschen seien bei Evakuierungen von hochwassergefährdeten Gebieten in Sicherheit gebracht worden, berichtete der Krisenstab.
Explosion und Brand in Göteborg - mehr als 20 Menschen im Krankenhaus
In der schwedischen Grossstadt Göteborg hat es eine grössere Explosion mit mutmasslich mehreren Schwerverletzten gegeben. Die Detonation ereignete sich nach Angaben der Polizei am frühen Dienstagmorgen in einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Annedal. Im Anschluss soll es zu einem Brand gekommen sein.
Starkes Nachbeben erschüttert Kreta
Erneut hat ein Beben am Dienstagmorgen die Mittelmeerinsel Kreta erschüttert. Es hatte eine Stärke von 5,3 und war nach Angaben des Chefs des Geodynamischen Instituts von Athen, Giorgos Chouliaras, ein Nachbeben des Erdstosses vom Montag. Das hatte mit einer Stärke von 5,8 ein Menschenleben gefordert und schwere Schäden angerichtet. «Die Einwohner sollen nicht in beschädigte Häuser zurückkehren», sagte Chouliaras im Staatsfernsehen (ERT) weiter. Die Erdbebenserie werde andauern. Zuvor hatten sich mehr als 60 kleinere Beben ereignet.