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Adolf Ogi, geboren am 18. Juli 1942 in Kandersteg, war von 1987 bis 2000 Mitglied der schweizerischen Regierung. In den Jahren 1993 und 2000 hatte er das rotierende Amt des Bundespräsidenten inne. Von 1988 bis 1995 stand Ogi dem Eigenössischen Verkehrs- und Energiewirtschaftsdepartement vor (Verkehrsminister). 1992 gewann er die Abstimmung über die Neue Eisenbahn-Alpentransversale (Neat). Diese sah u.a. vor, für den Nord-Süd-Verkehr ein neues Tunnel am Gotthard zu bauen. Das mit 57 Kilometern längste Eisenbahntunnel der Welt wird im Dezember dem Verkehr übergeben. Eines der Ziele des Megaprojektes war es, den Schwerverkehr von der Strasse auf die Schiene zu bringen. Ab 1995 war der Berner Oberländer Vorsteher des Militärdepartements (Verteidigungsminister), das er 1997 in Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport unbenannte. Unter seiner Führung trat die Schweiz dem NATO-Programm Partnerschaft für den Frieden bei. 1999 entsandte er schweizerische Soldaten in den Kosovo. Beide Vorhaben wurde von Ogis Partei, der Schweizerischen Volkspartei, vehement bekämpft. In der Zeit von 2001 bis 2007 war Adolf Ogi dann Sonderberater im Dienste von Entwicklung und Frieden im Auftrag der UNO.
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