Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03401.jsonl.gz/226

Kennzeichnung von Artikeln/Lebensmittel für Schwangere
Kennzeichnung von Artikeln/Lebensmittel für Schwangere
Heute steht fast auf jedem Produkt, ob es Laktose, Gluten enthält oder für besonders sportliche Peronen (viel Protein) ist.
Genauso sinnvoll und teilweise auch von grösserer Tragweite wäre eine Beschriftung der Lebensmittel, ob diese für Schwangere geeingnet sind. Zusätzlich (nice to have) könnte man noch angeben für welchen Zeitraum sehr geeignet oder eben nicht geeingent. Dies ist z.B. bei Vitamintabletten mit Vit A und anderen Lebensmitteln relevant, genauso müsste man sushi, Salami etc. Kennzeichnen. Natürlich könnte man genauso die guten/gesunden Lebensmittel für die SS pushen.
Genauso sinnvoll und teilweise auch von grösserer Tragweite wäre eine Beschriftung der Lebensmittel, ob diese für Schwangere geeingnet sind. Zusätzlich (nice to have) könnte man noch angeben für welchen Zeitraum sehr geeignet oder eben nicht geeingent. Dies ist z.B. bei Vitamintabletten mit Vit A und anderen Lebensmitteln relevant, genauso müsste man sushi, Salami etc. Kennzeichnen. Natürlich könnte man genauso die guten/gesunden Lebensmittel für die SS pushen.
- Ich würd ja jetzt Schwangerschaft per se nicht mit einer Nahrungsmittelunverträglichkeit gleichsetzen sodass der Aufdruck Wichtig wäre ;P
- Hallo @synonyme, besten Dank für deinen Beitrag. Grundsätzlich wird während der Schwangerschaft eine gesunde und ausgewogene Ernährung empfohlen. Zu beachten sind jedoch einige Informationen bezüglich Listeriose und entsprechende Empfehlungen, wie diese vermieden werden. Eine einfache Kennzeichnung der Lebensmittel ist unseres Erachtens kein geeignetes Instrument, um alle Informationen korrekt wiederzugeben. Eine Listeriose während der Schwangerschaft kann zu einer Fehlgeburt oder zu schweren Erkrankungen beim Kind führen. Erreger sind Bakterien (Listerien), die sehr widerstandsfähig sind und sich selbst bei Kühlschranktemperatur vermehren können. Sie überstehen Tiefgefrieren und Trocknen, werden aber durch Kochen, Braten, Sterilisieren und Pasteurisieren abgetötet. Die vielfach ausgesprochene Empfehlung, während der Schwangerschaft Rohmilch und daraus hergestellte Produkte zu meiden, greift zu kurz. Um sich vor einer Listerien-Infektion zu schützen, solltest du während der Schwangerschaft bestimmte Milchprodukte meiden: Rohmilch und daraus hergestellte Produkte (ausser Hart- und Extra-Hartkäse), Weichkäse und Halbhartkäse aus pasteurisierter Milch (aufgrund des Reifungsprozesses können Weich- und Halbhartkäse trotz Pasteurisierung mit Listerien verunreinigt sein), Feta sowie Blauschimmelkäse wie Gorgonzola. Folgende Milchprodukte kannst du ohne Bedenken geniessen:
- Pasteurisierte, hochpasteurisierte und UHT-Milch
- Hartkäse und Extra-Hartkäse aus Rohmilch und aus pasteurisierter Milch, Rinde vor dem Konsum entfernen
- Joghurt und andere Sauermilchprodukte
- Frischkäse aus pasteurisierter Milch und abgefüllt wie Quark, Hüttenkäse, Streichfrischkäse
- Mozzarella pasteurisiert
- Ziger
- Schmelzkäse
- Fondue und andere geschmolzene oder erhitzte Käse wie: Raclette, zum Überbacken verwendete Käse
- gegrillter Käse
Es gilt, dass auch rohes Fleisch (z.B. Tartar), roher Fisch (z.B. Sushi) und geräucherter Fisch (z.B. Lachs) sowie schüsselfertige (d.h. geschnittene, gewaschene) Salate Überträger von Listerien sein können. Weiterführende Informationen zur Ernährung in der Schwangerschaft findest du unter folgendem Link: https://www.blv.admin.ch/blv/de/home/lebensmittel-und-ernaehrung/ernaehrung/empfehlungen-informationen/lebensphasen-und-ernaehrungsformen/schwangere-und-stillende.html. Liebe Grüsse, Luisa
- Liebe Luisa, danke, das weiss ich und genau bei Produkten mit Rohmilch könnte man ein Zeichen darauf machen "Für Schwangere ungeeignet". Ebenfalls bei Produkten mit hohem Vit. A Gehalt. Es wird ja nicht erwartet, dass 100% flächendeckend ist, das kann niemand, aber das man nicht bei jedem Vit. Präparat und Milchprodukt die ganze Zusammensetzung durchlesen muss, könnte man analog dem Zahnmännchen/weibchen ein Baby darauf machen resp. eben ein Baby in einem Warnschild und allenfalls noch die Mt/Wochen angeben in der SS oder danach vom Kind. Wenn es fürs Stillenungeeignet ist, hat es noch ein Schoppen im Verbots-/Warnschild. Ich denke, das würde bei einigen sicher gut ankommen und wäre kundenfreundlicher für die relevante Gruppe und der Rest kanns ignorieren. Liebe Grüsse
- Hallo @synonyme, vielen Dank für dein Feedback. Es ist nicht korrekt, dass man während der Schwangerschaft sämtliche aus Rohmilch hergestellte Produkte vermeiden muss. Deswegen kann man nicht pauschal der von dir vorgeschlagene Hinweis deklarieren. Selbstverständlich habe ich die Fachstelle über deinen Vorschlag informiert. Beste Grüsse, Richi
- Sali Richi, welche Rohmilchprodukte dürfen Schwangere denn essen? LG
- Hallo @synonyme
Am besten höhrst du aufs Bauchgefühl, und lässt 40 Wochen einfach Rohmilch weg. Währe ich eine Frau, würde ich auch Alkohol und Zigaretten, Kirsch Schtängeli und Truffes zusätzlich aus Vorsicht weg lassen. Meine Mutter hat das Auto fahren wärend der Schwangerschaft sein gelassen, Risiko war zu hoch du weisst wie die heutigen Autofarer/innen (nicht alle) fahren.
Die deklarierung könnte man ja neben dem Preisschild machen am Regal (jeder schaut auf den Preis).
Sushi mit Spinat ist auch nicht förderlich, Lasagne darf man essen bin aber nicht ganz sicher.
Lg @Mystery1978
- Ich fände wichtiger, sich damit zu befassen, was z.B. während einer Schwangerschaft gut ist und was nicht, anstatt sich immer nur auf die Beschriftung der Verpackungen zu verlassen, die einem dann quasi alles vorschreiben. Mehr "Bauchgefühl" statt Vitamine, sprich gesundes Essen UND Trinken UND Bewegung.
- Ich würde sowas auch am besten kennzeichnen lassen. Würde vielen bei der Schwangerschaft die Ernährung erleichtert und die zeit für die Untersuchung der Lebensmitteln verringern.