Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/137359

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Bericht über den tatsächlichen Stellenwert des Staatskundeunterrichts in der Allgemeinbildung junger Leute auf der Sekundarstufe II vorzulegen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Wie schon in der Antwort auf die Interpellation Aubert 13.3072 dargelegt, erachtet der Bundesrat die Bedeutung der Staatskunde auf der Sekundarstufe II als hoch, handelt es sich dabei doch um die Stufe, in deren Verlauf die Jugendlichen die politische Mündigkeit erlangen. Dies haben der Bund und die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) in der "Erklärung 2011 zu den gemeinsamen bildungspolitischen Zielen für den Bildungsraum Schweiz" bekräftigt.</p><p>Mit dem Rahmenlehrplan für allgemeinbildenden Unterricht und dem Rahmenlehrplan für die Berufsmaturität des Staatssekretariates für Bildung, Forschung und Innovation (Berufsbildung) und dem Rahmenlehrplan für die Maturitätsschulen der EDK (Allgemeinbildung) sind Bildungsgrundlagen für den Unterricht in Staatskunde geschaffen worden, die in die jeweiligen Schullehrpläne einfliessen.</p><p>Über die Art und Weise, wie diese Bildungsgrundlagen umgesetzt werden, ist bisher systematisch noch keine Untersuchung erfolgt. Der Bundesrat erachtet eine solche als sinnvoll im Sinne einer Auslegeordnung und Entscheidungsgrundlage, ob weitere Anstrengungen nötig sind.</p><p>Angesichts der geteilten Zuständigkeiten im Bereich der Sekundarstufe II soll der geforderte Bericht von Bund und Kantonen gestützt auf ihre jeweiligen Kompetenzen gemeinsam erarbeitet werden.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.