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Vorausgesetzt wird mindestens die Theorie-Lektion 'Pentatonik' und die Anfänger-Lektion 'Solo Licks 1'. Sinnvollerweise hast du schon ein oder zwei Monate selbstständig über die Pentatonik-Skala improvisiert.
Der erste Lick ist eine Triole – also drei Töne pro Viertel, Achtel oder Sechzehntel – je nach dem wie schnell der Lick gespielt wird. Damit der Lick nach Triole klingt, ist entscheidend, dass die gehammerte Note (also die 15) genau zwischen die beiden angeschlagenen Töne zu liegen kommt.
Das ist schwieriger als es klingt. Wir sind uns gewohnt, dass ein Ton immer erst dann erklingt, wenn wir ihn anschlagen. Das bedeutet umgekehrt, dass der Finger schon an der richtigen Stelle liegen muss, bevor wir in anschlagen können. Es vergeht also immer eine – wenn auch kurze – Zeit, zwischen dem Greifen eines Tones und dem Anspielen desselben. Diese kurze Verzögerung haben wir recht bald im Gefühl.
Beim Hammering entsteht der Ton nun aber gleichzeitig mit dem Greifen des Tons. Dies bringt unser Zeitgefühl durcheinander. Dieses Koordinationsproblem der linken und rechten Hand überschreibe ich normalerweise mit dem Begriff 'Timing'.
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