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Mit der Installation findet eine Rückführung der im Frühjahr 2018 begonnenen Zusammenarbeit zwischen dem Künstlerkollektiv bittelangsam und Daniel Gerngross (D-BSSE), im Rahmen des art of molecules, statt.
Arbeitsprozesse und die damit verbundenen Klänge bildeten den Ausgangspunkt einer künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Alltag im Labor. Klang wurde als Material begriffen, welches auf seinen Ursprungsort verweist, und gleichzeitig die Möglichkeit bietet in anderen Kontexten eigene Räume zu schaffen. Die Klänge, welche hier zu hören sind verweisen auf das Atelier der beiden Künstler. Es handelt sich um field recordings, welche während dem Bau einer Klanginstallation entstanden sind. Die Besonderheit besteht darin, dass besagte Installation für den hier konkreten Ort des Materiallagers konzipiert wurde, als solche jedoch nicht vor Ort zu finden ist. Stattdessen findet eine Reduzierung auf die Beobachtung des Herstellungsprozesses statt, welche dem Klangmaterial einen eigenen Stellenwert zuschreibt. In Anlehnung an die musique concrète findet das Klangmaterial seinen Weg zurück ins Labor und reiht sich in die Bestandteile des Materiallagers ein.