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Als die Hugo Erb AG 1991 das Schloss Eugensberg kaufte, führte ein Wanderweg durch den Park. Doch Rolf Erb liess ums Gelände und quer durch den Wald einen massiven Zaun errichten. Er scherte sich dabei wenig um Baubewilligungen. Nach jahrelangem juristischem Pingpong und einem Lokaltermin mit dem Regierungsrat kam es zu einem «Kompromiss»: Ein Teil des Zauns durfte bleiben – unter der Bedingung, dass er spätestens 2001, wenn die Schutzhecke nachgewachsen sei, entfernt werden müsse. Doch die Hugo Erb AG beziehungsweise Rolf Erb liess nach Ablauf dieser Frist einen Teil des Zauns stehen. WWF und Pro Natura reichten Anzeige ein, worauf der Kanton Thurgau die neuen Besitzer, die heute zweijährigen Erb-Zwillinge Alexander und Nicolas, verpflichtete, den Zaun bis Mai 2004 zu entfernen. Die Eltern wehrten sich vor Verwaltungsgericht erfolglos und erhielten eine letzte Frist bis Ende März 2005. Als Beobachter-Journalist Bernhard Raos seinerzeit die Geschichte des Zauns recherchierte, versuchte Rolf Erb mit allen Mitteln, sie zu verhindern. Doch sie erschien 1994. Darauf erliess Erb einen Inserateboykott für alle Publikationen der Jean-Frey-Gruppe, die den Beobachter herausgibt.