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Auf dem Weg zur Kennecott Mine, haben wir eine tolle Wanderung gemacht, zum See runter kamen wir leider nicht, aber die Aussicht Richtung Wrangell-St. Elias Nationalpark und Mount Blackburn mit seinen 4996m war beeindruckend.
Nach weiteren ca. 100km grössten Teils über Schotterpisten, erreichten wir den Parkplatz auf der anderen Seite von McCarthy, bis rüber nach McCarthy kann man mit seinem Fahrzeug nicht fahren, den Fluss überquert man über eine Fussgängerbrücke und auf der anderen Seite hat es einen Shuttlebus, der einem ins Dorf fährt. Von dort geht es mit einem weiteren Shuttle nach Kenicott, ca. 7km über eine Staubpiste, man könnte laufen, oder mit dem MTB hochfahren, aber durch die permanent fahrenden Shuttles, ist immer eine Staubwolke über der Piste.
Kennecott war das Versorgungszentrum für mehrere Kupferminen der Region, welche durch Geleise mit Kennecott verbunden waren. Im Jahre 1938 verliess der letzte Zug der Copper River and Northwestern Railway Kennecott, von 1939 bis 1950 lebte eine dreiköpfige Familie in dem Ort, danach war es eine Geisterstadt.
In den achziger-Jahren wurde die Gegend immer mehr von Touristen besucht, die Stadt wurde am 23. Juni 1986 zur National Historic Landmark erklärt, in dem kleinen Ort McCarthy gibt es einen Krämerladen, Cafe’s und auch ein Hotel.
Auf dem Weg nach Valdez kommt man an unzähligen Gletschern vorbei, wir haben eine kurze Wanderung zum Worthington Gletscher gemacht, wobei wir nasse Füsse bekommen haben😆. Nur ein Steinwurf weg haben wir übernachtet, am Morgen war alles in Nebel gehüllt und eine mystische Stimmung.