Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/138449

<h2>SubmittedText<h2><p>1999 kaufte das BAK für 275 000 Franken die Skulptur "Menschenrechte" von Beate Eichin.</p><p>Vorgesehen war, diese Skulptur an gut sichtbarer Stelle im Bundeshaus aufzustellen.</p><p>Trotz einer Petition und zahlreichen Briefen ist dieses Kunstwerk jedoch nie dauerhaft im Bundeshaus aufgestellt worden und in einem Lager verschwunden.</p><p>1. Ist der Bundesrat nicht der Meinung, dass eine Skulptur dieser Qualität und Aussagekraft, die darüber hinaus erhebliche Kosten gezeitigt hat, ihren Platz im Bundeshaus hat und nicht in einem Lager?</p><p>2. Gedenkt er etwas in dieser Hinsicht zu unternehmen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>1. 1999 erwarb das Amt für Bundesbauten (heute Bundesamt für Bauten und Logistik) die raumgreifende Installation "Menschenrechte" der Berner Künstlerin Bettina Eichin. Die Plastik wurde ursprünglich im Parlamentsgebäude aufgestellt und 2006 anlässlich der Gebäudesanierung entfernt. 2008 befasste sich eine Projektgruppe im Rahmen eines Kunstkonzepts für das gesamte Gebäude mit der erneuten Aufstellung des Kunstwerks. Im Innern des Parlamentsgebäudes liess sich jedoch kein geeigneter Standort finden. 2011 wehrte sich die Künstlerin gegen das Projekt, die Plastik zwischen dem Parlamentsgebäude und dem Bundeshaus West aufzustellen, da sie Vandalismus und Beschädigungen befürchtete.</p><p>2. Auf Wunsch des Rektorats der Universität Freiburg und mit dem Einverständnis der Künstlerin fand die Plastik 2013 auf dem Campus Pérolles 2 der Universität Freiburg ihren neuen Standort. Sie wurde am 6. Mai 2013 anlässlich der Feier zum Europatag und zum 50. Jahrestag des Beitritts der Schweiz zum Europarat in Anwesenheit von Bundesrat Didier Burkhalter enthüllt.</p><p>Die Installation ist damit an einem prominenten und im Hinblick auf den inhaltlichen Bezug geeigneten Platz öffentlich zugänglich. Sie bleibt im Eigentum der Schweizerischen Eidgenossenschaft und ist in das vom Bundesamt für Kultur betreute Inventar der Bundeskunstsammlungen integriert. Die Plastik steht der Universität Freiburg als langfristige Leihgabe des Bundes zur Verfügung. Ein entsprechender Ausleihvertrag wurde von beiden Parteien unterzeichnet.</p>  Antwort des Bundesrates.