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Kennen Sie die Gesundheitsgefahren von CMR-Stoffen in Ihrem Betrieb?
Krebserzeugende, erbgutverändernde und fortpflanzungsgefährdende Arbeitsstoffe, Chemikalien und Zubereitungen, kurz CMR (carcinogenic, mutagenic, reprotoxic), gefährden die Gesundheit erheblich. Ersetzen Sie sie wenn möglich, bzw. minimieren Sie ihren Einsatz und instruieren Sie die Anwendung verhältnismässiger Schutzmassnahmen.
Inhalt
Kurz und bündig
- CMR-Stoffe können schwere und irreversible gesundheitliche Schäden verursachen.
- CMR-Stoffe werden nicht nur in der chemischen Industrie, sondern vor allen Dingen im produzierenden Gewerbe und zu Reinigungs- oder Veredelungszwecken eingesetzt.
- Täglich setzen sich Mitarbeitende diesen chronisch gefährlichen Stoffen gegenüber in gesundheitsgefährdender Weise aus, ohne dass sie davon wissen.
- Wenn Sie Stoffe mit CMR-Eigenschaften in Ihrem Betrieb benützen, sollten Sie diese wenn möglich mit ungefährlichen Stoffen ersetzen.
- Anderenfalls sind Massnahmen für den sicheren Umgang mit CMR-Stoffen durch den Betrieb zu treffen und Mitarbeitende zu informieren und instruieren.
Schützen Sie Ihre Mitarbeitenden vor den gefährlichen CMR-Stoffen
CMR-Stoffe können Krebs erzeugen, Zellen verändern, die Fruchtbarkeit beeinträchtigen und das ungeborene Leben schädigen. Da sie oft erst über eine längere Zeit toxisch sind, werden sie unterschätzt. Lesen Sie hier, wie sie CMR im Betrieb ersetzen können und wie Sie Ihre Mitarbeitenden schützen, wenn CMR dennoch eingesetzt werden müssen.
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Bei CMR-Stoffen gilt: wenn möglich ersetzen, wenn nötig schützen
Sind CMR-Stoffe und Zubereitungen in Arbeitsprozessen nicht ersetzbar, so ist der Arbeitgeber verpflichtet, die Gefährdung durch verhältnismässige Schutzmassnahmen (Personen und Prozesse) zu minimieren. Die Schutzmassnahmen sind in der hierarchischen Reihenfolge des «STOP»-Prinzips vorzunehmen.