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Autor: irmgard Lehmann
Freiburg Mit Mozarts «Le Nozze di Figaro» wurde in Freiburg 1986 die Operntradition aus der Taufe gehoben. Zehn Jahre später wurde die Mozartoper ein zweites Mal aufgeführt. Das war denn auch die einzige Wiederholung. 23 Mal zeigte der Verein «Opéra de Fribourg» ein neues Werk. Immer wieder suchen und dann auch das Passende finden für eine Aufführung in der Aula der Universität ist beileibe kein leichtes Unterfangen.
Künftig im Equilibre
Dieses Jahre wendet sich die Freiburger Oper dem romantischen Russland zu und knüpft an das Repertoire der grossen Opern an, indem sie das Werk «Eugen Onegin» von Piotr Ilitch Tchaikowsky, nach dem Roman in Versen von Puschkin, aufführt. Die Freiburger Oper läute damit einen Kurswechsel ein und bereite sich auf einen wichtigen Übergang vor, schreibt der Vorstand in einer Medienmitteilung. «Im Dezember 2011 sollte das neue Theater in Freiburg eröffnet werden, und dies schafft die Möglichkeit, grössere Werke aufzuführen», sagt Mediensprecher Yvan Pochon.
Die Opernaufführung in Freiburg bleibt auch künftig kein rein lokales Ereignis. Yvan Pochon sagt denn auch: «Dank seiner Dynamik und gewagten Programmgestaltung arbeitet die Oper Freiburg mit zahlreichen Opernhäusern zusammen, vor allem in Frankreich.»
Diese Saison wird «Eugen Onegin» nach den Vorstellungen in Freiburg, Düdingen und Vevey ebenfalls am Sommerfestival 2011 von Saint-Céré aufgeführt, um dann mit der «Compagnie Opéra Eclaté» auf Tournee zu gehen.