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Mit der Ausstellung „als die Autos laufen lernten“ darf das Pantheon Basel ein kleines Jubiläum feiern: Es ist die 10. seit der Eröffnung des Forums für Oldtimer vor vier Jahren. Nach den Ausstellungen zu den Themen Alfa Romeo, Bugatti, MG, Jaguar, Lancia, Schweizer Autos, Porsche, „Geschichte des Zweirads“ und Ferrari wurde für die aktuelle Ausstellung im Pantheon am Zeitrad kräftig zurück gedreht. Alle gezeigten Exponate sind 100 Jahre oder älter. Sie repräsentieren die Anfänge der individuellen Mobilität, die Zeit, als die Autos noch Motorwagen hiessen. Die Vorgänger der Motorwagen waren die Fuhrwerke, die von Ochsen oder Pferden gezogen wurden. Das Wort Automobil ist eine Schöpfung, die aus dem Französischen kommt. „Voiture automobile“ war um 1900 die Bezeichnung für eine mit Pressluft betriebene Strassenbahn, ein „selbstfahrender Wagen“. Als erstes „Auto“ ist die Konstruktion des Franzosen Nicholas Cugnot überliefert. Er entwickelte 1796 im Auftrag des Kriegsministeriums ein dampfgetriebenes Fahrzeug, das Kanonen ziehen sollte. Ohne grossen Erfolg. Auch die Pioniere des 19. Jahrhunderts setzten auf Dampf- oder Elektroantrieb, doch auch ihnen blieb der grosse Durchbruch versagt. Aber dann meldete Carl Benz, „der Vater des Automobils“, 1886 seinen dreirädrigen Motorwagen mit Verbrennungsmotor zum Patent an. Das war die Geburtsstunde der individuellen Mobilität. Der Benz steht im Museum in Stuttgart, im Pantheon Basel stehen rund 40 seiner mehr oder weniger unmittelbaren Nachfolger.