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Föderalismus und Wettbewerbsfähigkeit in der Schweiz
Anlässlich ihres diesjährigen 50-Jahr-Jubiläums gab die ch Stiftung für eidgenössische Zusammenarbeit gemeinsam mit dem Verband Schweizerischer Kantonalbanken (VSKB) bei Prof. Lars P. Feld und Prof. Christoph A. Schaltegger eine Studie in Auftrag, die den Zusammenhang zwischen Föderalismus und Wettbewerbsfähigkeit vertieft analysierte.
Wie die Studie zeigt, ist ein föderalistisch organisierter Staat offenbar bestens in der Lage, geeignete Rahmenbedingungen für die Wirtschaft zu schaffen und damit die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes zu stärken. Der Föderalismus begünstigt gesunde öffentliche Finanzen und schützt vor staatlichen Defiziten. Zudem dämpft die Steuerautonomie der Kantone und Gemeinden die staatlichen Ausgaben und hält die Staatsquote tief. Dies geht jedoch nicht – wie oft befürchtet wird – mit einem mangelhaften Leistungsangebot einher. Im Gegenteil scheint die Qualität öffentlicher Leistungen dank Föderalismus hoch zu sein, insbesondere im Bildungsbereich. Weiter hemmt der Föderalismus die Korruption und begünstigt die Einhaltung sozialer Normen. Nicht zuletzt haben föderale Strukturen einen positiven Einfluss auf die Lebensqualität, die als wichtiger weicher Standortfaktor gilt.