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Diabetes II, die erworbene Zuckerkrankheit, ist eine chronische Stoffwechselkrankheit, die durch einen erhöhten Blutzuckerspiegel gekennzeichnet ist. Honigsüßer Durchfluß nannten es schon die alten Griechen und diagnostizierten diese Krankheit danach, dass der Urin leicht süß schmeckte. Sie hatten schon damals auf diätische Maßnahmen gesetzt, da sie Insulinmangel natürlich nicht künstlich beheben konnten.
Heutzutage scheint klar zu sein, Diabetes, das heißt Insulinzufuhr. Die Produktion von Insulin, häufig nach gentechnischen Methoden, ist ein gigantischer Wachstumsmarkt. Die befürchteten Spätfolgen von Diabetes werden aber offensichtlich nicht durch die Insulinzufuhr verhindert. Bein- und Fußamputationen, nur als eine dieser Folgen, nehmen in hohem Maße zu.
Nun hatten schon die Griechen mit Diätplänen beim honigsüßem Durchfluß gute Erfolge erzielt. Und inzwischen hat es sich auch ein wenig herumgesprochen, dass jedes Gramm Kohlehydrat, das ein Diabetiker in seiner Ernährung wegläßt, nicht mit Insulin weggespritzt werden muss. Nachdem Diabetiker zu mehr als 80% übergewichtig sind, geht man davon aus, dass eine überreiche Nahrungszufuhr für diese Krankheit in erster Linie verantwortlich ist.
Der Diabetes II ist der, der sich erst im Laufe der Jahre entwickelt . Er bedeutet einfach gesagt, dass die Bauchspeicheldrüse zwar noch Insulin entwickelt, dieses Insulin aber nicht mehr an die Zellen gelangt, um den Blutzucker abzubauen (Insulin-Resistenz). So steigt der Zucker an mit allen Folgen dazu.
Der Begriff "Alterszucker" ist soviel ich weiß abgeschafft, weil es inzwischen viel mehr Diabetes II-Kranke gibt, die gar nicht alt sind.
Ein Faktor, der die Entstehung des Diabetes begünstigt, ist die Vererbbarkeit. Ein anderer Lebensumstände. Dazu gehören u.a. Übergewicht, Umstände, die zur Zerstörung der Bauchspeicheldrüse führen u.a.
Eine Freundin von mir - gertenschlank - hatte z.B. eine Bauchspeicheldrüsen-Op. Dabei ist leider auch der Teil des Pankreas beschädigt worden, der für das Insulin zuständig ist. Sie ist jetzt Diabetikerin.
Der Diabetes I ist eine angeborene Krankheit, die nur durch Insulin-Gaben behandelt werden kann.
Typ-2-Diabetes ist also zu einer Volkskrankheit geworden, die sich epidemieartig ausbreitet. Mit einem in Finnland entwickelten Test lässt sich das eigene Risiko, innerhalb der nächsten 10 Jahre an Diabetes zu erkranken, herausfinden. Hat man das Risiko erkannt, muss man gegensteuern. Das funktioniert sogar sehr gut. Und selbst wenn sich ein Typ-2-Diabetes bereits manifestiert hat, lässt er sich mit einer Änderung des Lebensstils deutlich verbessern. Das hat sogar einen größeren Einfluss als Medikamente. Diabetes-Risiko: Risiko erkennen - Diabetes vermeiden !
Selen-Tabletten können das Risiko für Diabetes erhöhen. Das zeigt die Auswertung einer amerikanischen Studie. Teilnehmer, die fast acht Jahre lang täglich ein Präparat mit 200 Mikrogramm Selen schluckten, erkrankten häufiger an Diabetes als die Kontrollgruppe, die lediglich ein wirkstofffreies Placebo bekam......
Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)Beim Diabetes mellitus handelt es sich um eine chronische Stoffwechselerkrankung, die durch einen erhöhten Blutzuckerspiegel gekennzeichnet ist. Es werden hauptsächlich zwei Diabetesformen unterschieden: Typ-1-Diabetes beginnt meist in der Jugend und entsteht durch die Zerstörung der Insulin produzierenden Zellen. Typ-2-Diabetes betrifft dagegen meist ältere Menschen. Er beginnt langsam und beruht auf einer zunehmenden Unempfindlichkeit der Zellen gegenüber dem Insulin. Daneben gibt es noch einige seltenere Diabetes-Sonderformen und den Schwangerschaftsdiabetes.
Typische Symptome der Erkrankung sind starker Durst, vermehrtes Wasserlassen, Heißhunger, Juckreiz, Abgeschlagenheit und Infektanfälligkeit. Durch extrem hohe oder extrem niedrige Blutzuckerspiegel kann es zu lebensbedrohlichen Situationen mit Bewusstlosigkeit kommen. Vor allem beim unbehandelten Typ-1-Diabetes sind die Beschwerden stark ausgeprägt; der Typ 2-Diabetes kann dagegen lange Zeit symptomlos bleiben und erst durch Spätschäden auf sich aufmerksam machen.
Der Typ-1-Diabetes wird immer mit Insulininjektionen behandelt. Beim Typ-2-Diabetes kann zu Beginn der Erkrankung durch eine Umstellung des Lebensstils mit mehr körperlicher Bewegung, Reduktion von Übergewicht und Ernährungsumstellung noch geholfen werden. In späteren Stadien ist die Einnahme von Medikamenten zur Blutzuckerregulierung erforderlich und schließlich auch eine Insulintherapie.
Eine lebenslange, sorgfältige Blutzuckereinstellung ist entscheidend, um Spätschäden zu verhindern, die im Wesentlichen durch Veränderungen der Blutgefäße hervorgerufen werden. Zu solchen Spätschäden gehören der Herzinfarkt, der Schlaganfall, Durchblutungsstörungen der Beine und Füße, Veränderungen der Netzhaut, die zum Erblinden führen können, Störungen der Nierenfunktion bis hin zum Nierenversagen und Erektionsstörungen. Durch Zucker-Schäden an den Nerven können ein Taubheitsgefühl und Gefühlsstörungen auftreten.
Diabetes ist zwar nicht heilbar in dem Sinne, dass die Erkrankung vollkommen verschwindet, mit guter Blutzuckerkontrolle kann jedoch - abgesehen von der Therapie - ein vollkommen beschwerdefreies und normales Leben geführt werden.
Das "Metabolische Syndrom" gilt heute als Vorstufe des Diabetes II.
Regelmäßiger Konsum von Milch und Molkereiprodukten senkt das Risiko, ein metabolisches Syndrom zu entwickeln, um rund 60 Prozent.
Milch schützt offenbar vor KHK, Diabetes und frühem Tod. Foto: Bilderbox
13.07.07 - Die präventiven Effekte der Milch gehen aus neu aufbereiteten Daten der Caerphilly-Studie (J Epidemiol Community Health 61 [2007] 695-698) hervor.
Als Teilnehmer dieser 20 Jahre laufenden Studie wurden zwischen 1979 und 1983 im britischen Caerphilly 2.512 Männer im Alter zwischen 49 und 59 Jahren gewonnen. 137 von ihnen litten schon zu Beginn der Untersuchung an Diabetes mellitus.
Bei 15 Prozent der übrigen 2.375 Männer wurde ein metabolisches Syndrom festgestellt. Für diese Diagnose mussten mindestens zwei der folgenden Kriterien erfüllt sein:
● Insulin im Plasma ≥ 163 mmol/l oder Glucose ≥ 6,1 mmol/l;
● BMI ≥ 30;
● HDL-Cholesterin < 0,92 mmol/l und/oder Triglyceride ≥ 3,25 mmol/l;
● systolischer Blutdruck ≥ 166 mmHg und oder diastolischer Blutdruck ≥ 104 mmHg.
Die Ernährungsgewohnheiten wurden per Fragebogen eruiert; bei einem Drittel der Teilnehmer wurde zusätzlich ein einwöchiges Ernährungsprotokoll erhoben, zu dem auch das Abwiegen der Nahrungsmittel gehörte.
Während der Nachbeobachtungszeit zeigte sich, dass das metabolische Syndrom mit einer Verdoppelung des Risikos für KHK und vierfachem Diabetes-Risiko verbunden ist.
Das Risiko, dass sich ein metabolisches Syndrom entwickelt, war bei Männern, die täglich mindestens 1 pt (568 ml) Milch tranken, um 62 Prozent niedriger. Der regelmäßige Konsum anderer Molkereiprodukte, wie Käse oder Jogurt, wurde mit einem Rückgang des Risikos um 56 Prozent belohnt.
Was mich irritiert: die rot angestrichenen Werte sind soviel ich weiß schon eindeutige Diabetes-Werte und nicht erst die eines Metabolischen Syndroms.
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Nach der alten Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) steht beim Metabolischen Syndrom die Zuckerstoffwechselstörung (Insulinresistenz und/oder erhöhter Nüchternblutzucker) im Vordergrund. Es ist aber (je nach Definition) auch möglich, dass ein Metabolisches Syndrom vorliegt, ohne dass der Betroffene an einem Diabetes leidet.
Diagnose nach IDF:
Es gibt einige Definitionen für ein Metabolisches Syndrom. Dr. Dieterle: "Wir verwenden bei uns am Diabeteszentrum die aktuelle IDF (International Diabetes Federation)-Definition. Hierbei muss der Bauchumfang erhöht sein, sowie zwei weitere Faktoren vorliegen":
Bauchumfang: Männer >94 cm, Frauen >80 cm
Triglyzeride: >150 mg/dl
HDL-Cholesterin: Männer <40 mg/dl, Frauen <50 mg/dl
Blutdruck: >130/85 mmHg
Nüchternblutzucker: >100 mg/dl
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Folgeerkrankungen
Zuckerkrankheit: Augenkrankheiten, Nierenschädigungen, Gefäßkrankheiten (Schlaganfall, Herzinfarkt), Diabetisches Fußsyndrom (Durchblutung und Nervenfunktion am Fuß gestört; kann schlimmstenfalls zu Geschwüren führen, die eine Amputation notwendig machen)
Übergewicht: Diabetes, Herz-Kreislauf-, Tumor-, Lungenerkrankungen
Fettstoffwechselstörungen: Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Bluthochdruck: Herz-Kreislauf-, Nieren-, Augenerkrankungen
Jeder macht seine eigenen Erfahrungen. Hier berichtet ein Rohköstler von seinen Erfahrungen bei Diabetes I:
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Diese Überzeugung basiert insbesondere auf meiner eigenen Erfahrung, denn ich habe Diabetes (Zuckerkrankheit, und zwar vom "jugendlichen" Typ = Typ 1), der auch nach fast vier Jahren Rohkost nicht verschwunden ist, d. h. ich muß weiter Insulin spritzen (wenn auch viel weniger als früher). Genaueres darüber finden Sie am Anfang von Kapitel 1.
(Kleine Erläuterung für die Glücklichen, die damit nichts zu tun haben: Bei dieser Diabetesart hat die körpereigene Produktion des blutzuckersenkenden Hormons Insulin aufgehört. Insulin muß nun ständig von außen zugeführt werden, was mit einer Spritze, einem Pen oder einer Pumpe geschehen kann. Sonst würde der Gehalt an Zucker [Glucose] im Blut unermeßlich steigen. Normal sind Blutzuckerwerte von etwa 70-120 mg/dl. Andere Diabetesarten sind ebenfalls durch erhöhten Blutzucker gekennzeichnet, jedoch werden sie primär anders verursacht als durch absolut fehlendes Insulin. Oft ist "Insulinresistenz" [relative Unempfindlichkeit gegenüber dem Insulin] im Spiel). Naturgemäß habe ich inzwischen über (nicht nur meine Form des) Diabetes einige Kenntnisse gesammelt, zu denen sich Erfahrung und Beschäftigung mit Rohkost gesellt haben. Ansonsten habe ich mich nie speziell mit einzelnen Krankheiten beschäftigt, bin weder Arzt, Therapeut noch Naturheilkundler. Was spezielle Vorschläge für die Therapie bestimmter Krankheiten angeht, werde ich mich daher auf den Fall Diabetes beschränken. .....
Die Ernährung kann sich auch auf andere Weise an der Entstehung von Kopfschmerzen beteiligen. Süsse Speisen erhöhen die Ausschüttung von Insulin. Hohe Insulinwerte im Blut rufen bei dafür empfindlichen Menschen Kopfschmerzen hervor