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15. August 1946: Im Schulhaus in Buttikon wird der TV Buttikon-Schübelbach gegründet. 39 Männer gehören zu den Gründungsmitgliedern. Bereits bei der Gründungsversammlung gab es einige Diskussionen. Der damalige Pfarrer von Schübelbach plädierte für einen Eintritt in den Katholischen Turnverein (KTV). Nachdem sich die Mitglieder dennoch für einen Eintritt in den Eidgenössischen Turnverein (ETV) entschieden hatten, verliessen alle Vertreter des KTV und die Geistlichkeit den Saal. Erster Präsident wurde Gemeinderat Josef Ziltener, als erster Oberturner amtet Hermann Schnekenburger vom Göttiverein TV Siebnen.
24. Oktober 1946: An der ersten Hauptversammlung im Restaurant Traube in Buttikon wird beschlossen, für das Rauchen im Turn- und Schwinglokal eine Busse von 50 Rappen zu erheben. Später wird an der Generalversammlung beschlossen, ein Turnerkränzli durchzuführen und das Restaurant Rose in Buttikon zum Vereinslokal gewählt.
1. August 1948: Der TVBS startet zum ersten mal in Wangen an einem Turnfest. Am Verbandsfest des Turnverbandes an der Linth platzieren sich die Obermärchler auf dem 6. Rang der 3. Kategorie. Meinrad Schuler, Walter Krieg und Karl Schuler sind die ersten Turner mit einem gewonnenen Eichenzweig.
10. Juli 1949: Stolz lässt sich der TV Buttikon-Schübelbach die erste Vereinsfahne weihen.
1950: Die Jugendriege wird gegründet. Meinrad Schuler und Albin Diethelm sind die ersten Leiter.
1951: Beim ersten Eidgenössischen Turnfest rangierten sich die Turner auf dem 81. Rang.
1956: Der TV Buttikon-Schübelbach gewinnt beim Linthverbandsturnfest in Netstal sein erstes Turnfest.
1959: Am Eidgenössischen Turnfest in Basel wird der TVBS von einigen Wägitaler Turnern ergänzt, da der STV Wägital über keine finanziellen Mittel für einen Turnfestbesuch verfügten.
1960: Mit dem Linthverbandsturnfest führt die Turnerschar das erste Turnfest in der Gemeinde Schübelbach durch.
1968: Der TVBS führt das 45. Schwyzer Kantonale Schwing- und Älplerfest durch.
1969: Die Männerriege wird gegründet, erster Präsident ist Othmar Ruoss.
1971: Pünktlich zum 25-jährigen Jubiläum erhält die Turnerschar eine neue Vereinsfahne.
1973: Quasi die Geburtsstunde der höchst erfolgreichen Schaukelring-Ära: Am kantonalen Sektionswettkampf wurden sie Kantonalmeister, kurze Zeit später erreichten die Turner um Oberturner Josef Ebnöther an den Schweizer Meisterschaften den 9. Rang.
1975: Die Turner weihen den fast schon legendären Papierschopf in der Lucheren in Schübelbach mit einer Aufrichte ein. In unzähligen Fronarbeitsstunden gebaut, diente der Papierschopf bereist kurz nach der Fertigstellung zur Lagerung von mehreren Tonnen Papier. Man war zu stolz, das Papier zu einem niedrigen Preis herzugeben.
1977: Die heutigen Ehrenmitglieder Röbi Ziegler und Karl Diethelm nehmen am Walliser Kantonalturnfest zum ersten Mal die Übungen an den Schaukelringen und am Minitramp auf Video auf.
1978: In der nicht ganz Fertiggestellten Turnhalle Gutenbrunnen sind Klibi und Caroline Gäste am Turnerkränzli.
1979/1980: Die Schaukelring-Riege gewinnt beim stark besetzten Flieger-Cup in Dübendorf – zweimal hintereinander.
1980/1982: Der TVBS wird zwei Mal Vize-Schweizermeister an den Schaukelringen. Dies brachte von verschiedenen Seiten grosses Lob ein.
1984: Am Eidgenössischen Turnfest in Winterthur läuft es den Turner optimal. Sie verbessern den Vereinsrekord um drei Zehntel Punkte und klasssierten sich auf dem 5. Rang ihrer Kategorie. Präsident Alois Schumacher und Oberturner Ruedi Schnyder versprachen, sich nach diesem Erfolg nicht mehr zu rasieren, bis ein Bart wächst.
1985: Die Schaukelringriege holt ihren sechsten Kantonalmeistertitel.
1987: Das Papiersammeljahr fiel so schlecht aus, das man pro Kilo einen Rappen dazu zahlen musste.
1992: Nach 10-jähriger Tätigkeit als Oberturner übergibt Ruedi Schnyder das Amt an Markus Bucher, dem heutigen Chef der erfolgreichen Leichtahtletik-Riege.
1993: Erstmals werden in einem Vereinswettkampf am Berner Kantonalturnfest in Langenthal in der Leichtathletik Frauen eingesetzt. Am gleichen Turnfest musste die Schaukelring-Riege 0.2 Punkte Abzug hinnehmen, weil ein Buchstabe im Übungsbeschrieb falsch geschrieben war.
1994: Erstmals tritt der TVBS an einem Turnfest in der ersten Stärkeklasse an. Nicht nur das: Er wird gar als Turnfestsieger des Berner Seeländer Turnfest in Lyss ausgerufen.
2002: Oberturner Reto Steiner und die TVBS-Athleten platzieren sich beim Eidgenössischen Turnfest in Baselland auf dem 11. Rang.
2003: Das Jahr geht als das wohl arbeitsintensivste in die Geschichte des Turnvereins ein. Sämtliche Riegen des Turnvereins führen das letzte Linthverbandsturnfest durch. Während zweier Wochen wurden die Schulhausanlagen in Buttikon in ein grosses Sport- und Festgelände verwandelt. Das Turnfest bei grösstenteils bestem Wetter wird vielen gut in Erinnerung bleiben. OK-Präsident ist der heute Ehrenpräsident des TVBS, Josef Bruhin.
2003: Remo Bodmer übertrifft als erst zweiter Schwyzer Zehnkämpfer die 7000-Punkte-Marke. Dabei übernimmt Bodmer dank den 7127 Punken vom Mehrkampf-Europacup im estischen Tallinn den Kantonalrekord von Ivo Rüegg vom STV Tuggen.
2007: Der Turnverein gewinnt beim Berner Seeländer Turnfest in Rapperswil das dritte Turnest der Vereinsgeschichte.
2007: Am Eidgenössischen Turnfest in Frauenfeld führt Oberturner Peter Lacher den TVSB auf den fünften Rang der zweiten Stärkeklasse.
2007: Peter Lacher übergibt sein Oberturner-Amt nach fünf Jahren an den ehemaligen Zehnkämpfer Remo Bodmer.
2009: Die Junioren- und Männermannschaft sorgt an den Schweizer-LMM-Meisterschaften für zwei Goldmedaillen.
2010: Die LMM-Teams der Männer, Junioren und Frauen gewinnen für den TVBS an den Schweizer-LMM-Meisterschaften einen kompletten Medaillensatz.
2011: An den kantonalen Vereinsmeisterschaften holt sich der TVBS gleich neun Podestplätze.
2011: In diesem Jahr findet die Schweizer Meisterschaft des Leichtathletik-Mannschafts-Mehrkampf in Lachen statt. Dabei gewinnt der TVBS drei Silbermedaillen. Damit sicherten sich die Obermärchler innert dreier Jahren acht Podestplätze an LMM-Finals. Der TVBS gehört endgültig zu den besten Mehrkampf-Vereinen der Schweiz.
2012: Das Turnfest in Oberburg ist eines der schönsten Erlebnisse der aktuellen Turnverein-Generation. Ein starker Wettkampf, der Turnfestsieg und eine unbeschreibliche Atmosphäre auf dem Festgelände sowie innerhalb der 75-köpfigen Turnfamilie macht dieses Wochenende einzigartig. Am Schwyzer Kantonalturnfest in Ibach wird der TVBS hinter Wangen Zweite. Erstmals überhaupt übertrifft der TVBS dabei die 29-Punkte-Marke.
2013: Das erste Wochenende des Eidgenössischen Turnfests geht in die Vereinsgeschichte ein. Nicole Hörterer holt sich mit Rang sieben den Kranz im Siebenkampf; Michael Bucher wird im Zehnkampf gar Eidgenössischer Turnfestsieger. Er gewinnt den Wettkampf vor seinem Bruder und Vereinskollegen Thomas Bucher, Walter Bodmer wird bei seinem letzten Zehnkampf der Karriere Vierter. Zudem gewinnt Remo Bodmer den Kranz im Nationalturnen. Am zweiten Wochenende wird der TVBS Turnfestsieger in der Mixed-LMM und die Sektion geht erstmals an einem ETF in der ersten Stärkeklasse an den Start. Dort platziert sich der TVBS auf Rang sieben.
2014: Der TVBS gewinnt in Messen das Regionalturnfest und in Appenzell auch das Appenzeller Kantonalturnfest – dies gleichauf mit Wangen mit der unglaublich hohen Punktzahl von 29,61. Für einen anderen grossen Höhepunkt ist Jan Deuber verantwortlich: Der junge Zehnkämpfer qualifiziert sich für die U20-WM in Eugene (USA). Er wird 15. und stellt mit 7413 Punkten einen U20-Schweizer-Rekord auf.
2015: Walter Bodmer gibt seinen Einstand als Oberturner des TVBS. Die Sektion gewinnt dabei das Berner Seeländer Turnfest und wird am St. Galler Kantonalturnfest hinter Wangen und Wettingen Dritte. Die grossartigste Geschichte des Jahres schreibt jedoch erneut Jan Deuber: Er wird zum Mehrkampfmeeting in Götzis eingeladen und avanciert vor den Augen von 50 mitgereisten TVBS-lern und tausenden Zuschauern im Stadion zum Publikumsliebling.
2016: Erneut gibt es zwei Podestplätze: Beim Turnfest in Thusis reicht es zu Rang zwei, beim Regionalturnfest in Wetzikon gibt es erneut einen Turnfestsieg zu feiern. Jan Deuber wird erneut nach Götzis eingeladen, muss den Wettkampf aber verletzt aufgeben.