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In ihrem Buch über den US-Wahlkampf rechnet Hillary Clinton scharf mit dem jetzigen US-Präsidenten Donald Trump ab. Trump sei ein «Widerling» («creep»), schreibt die gescheiterte Präsidentschaftskandidatin laut Vorabauszügen vom Mittwoch in ihrem Buch «What Happened».
Detailreich beschreibt die Demokratin eine unbehagliche Situation auf der Bühne eines TV-Duells: «Egal, in welche Richtung ich gelaufen bin, er folgte mir dicht, starrte mich an, zog Grimassen. Es war unglaublich unangenehm.»
In den Auszügen, die der Sender MSNBC veröffentlichte, beschrieb Clinton ihr inneres Ringen um die richtige Reaktion: «Was würdest du tun? Bleibst du ruhig, lächelst weiter und machst weiter, als ob er nicht wiederholt in deine Sphäre eindringen würde? Oder drehst du dich um, siehst ihm in die Augen und sagst laut und deutlich: ‹Zurück mit dir, du Widerling, weg von mir.›»
Clinton erinnerte an dieser Stelle daran, dass kurz vor dem Fernsehduell der schockierende Tonmitschnitt veröffentlicht worden sei, in dem sich Trump mit sexuellen Übergriffen gegen Frauen gebrüstet hatte.
In dem Buch über ihren gescheiterten Wahlkampf im vergangenen Jahr beschreibt die ehemalige First Lady auch ihr Gefühl, die US-Bevölkerung mit ihrer Niederlage im Stich gelassen zu haben: «Ich hab's nicht geschafft. Und ich werde den Rest meines Lebens damit leben müssen.» Clintons neues Buch soll am 12. September in den USA erscheinen. (sda/afp)
Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg wurde vom US-amerikanischen «Time»-Magazin zur Person des Jahres gekürt. Damit ist sie die jüngste Person, die je mit diesem Titel gewürdigt wurde.
Zur Begründung erklärte das US-Nachrichtenmagazin am Mittwoch, der 16-Jährigen sei es gelungen, «Sorgen über den Planeten in eine weltweite Bewegung zu verwandeln, die einen globalen Wandel verlangt».
Edward Felsenthal, CEO und Chefredaktor des «Time»-Magazins, schrieb zu der Entscheidung auf Twitter:
Thunberg …