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Der frühere US-Präsident George W. Bush hat in South Carolina erstmals Wahlkampf mit seinem Bruder Jeb gemacht. Der frühere Präsident (2001-2009) wurde von seiner Frau Laura begleitet.
«Ich habe Jeb in Aktion erlebt», sagte der 69-Jährige am Montagabend (Ortszeit) in Charleston. «Ihr könnt euch darauf verlassen, dass er sich auf der Weltbühne angemessen und vertrauenswürdig verhalten wird.»
Ohne Namen zu nennen, ging er auch auf andere Bewerber der Republikaner ein: «Der Stärkste im Raum ist nicht der Lauteste.» Das dürfte ein klarer Seitenhieb auf Donald Trump gewesen sein, der stets mit populistischen Forderungen auffällt.
Jeb Bush galt bei den Republikanern anfangs als Favorit im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur, enttäuschte dann aber. Bei dem Caucus in Iowa holte der 63-Jährige nur 2.8 Prozent der Wählerstimmen, bei der Vorwahl in New Hampshire kam er auf 11 Prozent.
Ein schlechtes Abschneiden in South Carolina könnte schon das Ende seiner Ambitionen für das Weisse Haus bedeuten. Die Vorwahl der Republikaner in dem Bundesstaat steht am Samstag (20. Februar) an.
Bei den Vorwahlen sieben die beiden grossen Parteien ihre Bewerber aus. Die jeweiligen Spitzenkandidaten der Republikaner und Demokraten werden dann auf Parteitagen im Sommer gekürt. Die Präsidentschaftswahl folgt am 8. November. George W. Bush hatte im Jahr 2000 die Vorwahl in South Carolina gewonnen. (wst/sda/dpa)
#MeToo, die Brett-Kavanaugh-Hearings und Trump: Meg Wolitzers Roman «Das weibliche Prinzip» passt perfekt in die heutige Zeit.
An der Frankfurter Buchmesse von vergangener Woche hatte sie Auftritte auf prominenten Bühnen. Meg Wolitzer hat das Buch der Stunde geschrieben. Auch wenn das gar nicht ihre Absicht war. Dass sie sich mit weiblicher Macht, Diskriminierung, Frauenfeindlichkeit, mit Deutungshoheit und dem Erlangen einer weiblichen Stimme auseinandersetzt und dass es die MeToo-Bewegung gibt, sei kein Zufall, sagt sie. Dass ihr Buch genau in diesem zugespitzten und beschleunigten Moment erscheine, hingegen schon.
Frau …