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Wenige Tage vor der Vereidigung von US-Präsident Donald Trump am 20. Januar war in Washington ein Grossteil der Überwachungskameras wegen eines Hackerangriffs ausgefallen. (Archivbild)
KEYSTONE/AP/CAROLYN KASTER(sda-ats)
Eine Hackerattacke hat kurz vor der Vereidigung von Donald Trump als US-Präsident am 20. Januar zur Lahmlegung von zwei Dritteln der Polizei-Überwachungskameras in Washington geführt. Ob es sich um einen gezielten Angriff handelte, ist unklar.
Wie das Justizministerium am Donnerstag mitteilte, wurden in diesem Zusammenhang am 15. Dezember zwei Rumänen in Bukarest festgenommen. Sie wurden nun in Abwesenheit in der US-Hauptstadt angeklagt.
Der "Washington Post" zufolge wollen die USA ihre Auslieferung beantragen, um ihnen auf amerikanischen Boden den Prozess zu machen. Drei weitere Rumänen sollten in Europa vor Gericht gestellt werden.
Nach Angaben der Zeitung wurde am 12. Januar 2017 entdeckt, dass mehrere der insgesamt 187 im Freien angebrachten Polizei-Überwachungskameras nicht richtig funktionierten. Der Secret Service habe dann herausgefunden, dass Hacker am Werke gewesen seien, die Spam-Mails mit Erpressungssoftware an eine lange Liste von Empfängern verschickt hätten.
Es habe dann ungefähr zwei Tage gedauert, das Problem zu lösen. In dieser Zeit, zwischen dem 12. und 15. Januar, seien 123 der Videokameras ausser Betrieb gewesen. Unklar blieb, ob die Hacker wussten, dass sie Polizeicomputer infizierten.
SDA-ATS