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Es gab einige Verzögerungen, bis das Debut «Council Estate of Mind» von SkinnyMan erschienen ist. Geboren in Leeds, wuchs er in Finsbury Park in London auf, wo er vor der Türe eine ethnische und kulturelle Vielfalt entdeckte, die ihn auf die Strasse zog.
Er sog Reggae und Dancehall und deren kulturelles Umfeld auf, während er zu Hause die Soul-Scherben seiner Mutter mit ebensoviel Liebe genoss. Mit Mitteilsamkeit und einem guten Mundwerk ausgestattet, begann er bald, als Rapper an Battles teilzunehmen, und baute sich einen Ruf in der Szene Nord-Londons auf, wo er nach der Bury Crew mit der Mud Family (Music Under Development For All My Living Youth), die er mit Mongo und Chester P. gründete, bald zu einer Institution wurde.
2001 wurde das respektierte britische Hip Hop-Label Talkin’ Loud auf ihn aufmerksam, und er unterschrieb einen Vertrag. Allerdings musste er dann für 9 Monate ins Gefängnis, welches er verliess, um sich gleich in die «Straight Outta Jail»-Tour zu stürzen, über die Erfahrung zu berichten.
Während einem weiteren Aufenthalt im Gefängnis ging das Label ein. So it goes. Nun ist das Album da, vom unabhängigen Hip Hop-Label Low Life herausgebracht, und wie zu erwarten ist, ist die brutal ehrliche und extrem persönliche Botschaft des Mannes nicht von seiner Geschichte zu trennen, doch sind seine Beschreibungen des «Estate of Mind», wo es um Einschüchterung, Druck, Gewalt, Armut, soziale Spannungen und ähnlich weit verbreitete Erscheinungen geht, aber auch um die Freude am Dasein, an den Leuten rundherum, die Inspiration geben, Mutmacher, die überall wirken, wo noch eine Hoffnung auf eine bessere Welt besteht.