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Auch wird es sich noch zeigen müssen, ob es zweckmäßig ist, den Kampf durch einen Angriff der Torpedobootflottille (Schützenschwärme)
zu eröffnen. Von welchen der drei Waffen
[* 4] des Seekriegs, dem Schiff
[* 5] als Ramme,
[* 6] dem Geschütz und dem Torpedo, im Lauf der S. Gebrauch
zu machen ist, hängt davon ab, welche derselben im gegebenen Augenblick
nach Lage der Umstände den meisten
Erfolg verspricht. Deckpanzerschiffe von großer Fahrgeschwindigkeit und mit Schnellfeuer- und Revolverkanonen reich armiert,
werden als Torpedobootsjäger zur Abwehr der feindlichen Torpedoboote im Vordertreffen dann nicht fehlen dürfen.
Nachdem die Schlachtschiffe aneinander gekommen sind und das Feuer eröffnet haben, wird von einer Leitung
der Schlacht und einem gemeinsamen Handeln wenig zu erwarten sein, es beginnt wahrscheinlich sofort das Durcheinander, und
der Kampf löst sich auf in eine Anzahl von Schiffsduellen oder von Gruppenkämpfen. Alle großen Seeschlachten der Vergangenheit
fallen noch in die Zeit der Segelschiffe; die einzige Schlacht der Neuzeit, die bei Lissa,
[* 7] fällt in eine
Übergangszeit und bietet daher nur einigen Anhalt
[* 8] für die Zukunft.
in Zukunft dagegen wird die Manövrierkunst mehr denn je eine Rolle spielen und in vielen Fällen
ausschlaggebend sein, denn von ihr wird das Gelingen eines Rammstoßes ebenso abhängen wie dem Gerammtwerden
zu entgehen.