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Wappen
Laufenburger Wappen Gemäss Urkunde von 1207 baute Graf Rudolf II. von Habsburg den strategisch, handelspolitisch und wirtschaftlich bedeutenden Ort zur befestigten Stadt aus. Wie andere Städte auch erhielt Laufenburg gnadenweise das Recht, den roten Habsburger Löwen der Stadtgründer im Wappen zu führen. Das erste bekannte Siegel der Stadt datiert vom 11. November 1461 und entspricht dem Siegel der Agetis comittissa de Habsburg von 1336. In gotischer Manier steht der Löwe gerade auf einem Bein, fast in der Längsachse des Schildes. Später steht er dann ausgewogen auf zwei Beinen, so dass die ganze Figur eine Schlangenlinie bildet. Wir begegnen ihm in dieser Form in der Wappenscheibe von 1532 im Rathaus oder in der Wappentafel von Kaiser Matthias von 1614 im Gerichtssaal. Abgesehen von dieser zeitlich bedingten Entwicklung bezüglich der zeichnerischen Darstellung des Löwen hat sich das Schildbild bis heute nicht verändert.
Sulzer Wappen Das Wappen der Gemeinde Sulz zeigt in Rot einen schwarzen mit silber beschlagenen und mit einem silbernen «S» überdeckten Salzbottich, beseitet von je einem sechsstrahligen weissen Stern. Der Salzbottich weist auf die Salzquelle in Bütz hin, die der Gemeinde den Namen gegeben hat. Sulz bedeutet im Mittelhochdeutschen unter anderem Salzwasser. Das alte Wappen, welches 1966 durch das nebenstehend beschriebene abgelöst wurde, weil es heraldisch nicht richtig war, zeigte gespalten von Rot und Gelb in der Mitte einen Salzsack, der in Bezug zum Gemeindenamen stand, und links und rechts davon eine Tanne, die wohl auf den Waldreichtum der Gemeinde hinweisen sollte.