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Unter den Augen Tausender Schaulustiger wurde Margaret Thatcher in die Londoner St. Paul's Kathedrale überführt. Dort versammelten sich mehr als 2000 Gäste aus 170 Ländern für den Trauergottesdienst. Unter den Gästen weilten auch Königin Elisabeth und ihr Ehemann Prinz Philip.
Die Beisetzung wurde auch von Protesten begleitet. Nebst Applaus waren immer wieder Buhrufe zu vernehmen. Die sogenannte «Iron Lady» hat mit ihrer kompromisslosen Politik zeitlebens polarisiert. Protestierende vertraten deshalb die Meinung, dass nicht der Staat für die Kosten von Thatchers Beerdigung aufkommen sollte.
Das Begräbnis Thatchers, deren Leichnam nach der Trauerfeier eingeäschert und in London beigesetzt wird, kommt einem Staatsbegräbnis sehr nahe. Diese Ehre war seit Winston Churchill keinem britischen Premierminister mehr zuteilgeworden.
Gordon Brown und Tony Blair anwesend
Neben dem britischen Premierminister David Cameron waren auch seine Amtsvorgänger John Major, Gordon Brown und Tony Blair anwesend. Cameron verteidigte das Ausmass der Trauerfeierlichkeiten für Thatcher. «Für eine Premierministerin ihrer Statur ist das sehr passend», sagte er.
Margaret Thatcher ist im Alter von 87 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls gestorben. Sie war von 1979 bis 1990 Premierministerin Grossbritanniens und hat wegen ihrer kompromisslosen Politik den Spitznamen «Iron Lady» bekommen.