Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/238637

<h2>SubmittedText<h2><p>Am 3. Dezember gab das UVEK an einer digitalen Veranstaltung seine Ziele zur "Roadmap Elektromobilität" für 2025 bekannt. Das Marktziel für elektrisch aufladbare Fahrzeuge wurde kurzfristig und einseitig auf 50 Prozent erhöht. Bislang galten 40 Prozent.</p><p>- Wurde die Erhöhung des Marktziels vorgängig mit den Automobil-Importeuren diskutiert?</p><p>- Warum publiziert Ch. Schreyer (BFE) diese nicht abgesprochenen Ziele auf Linkedln?</p><p>- Wie soll dieses Ziel ohne die Unterstützung der Branche erreicht werden?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Roadmap Elektromobilität ist eine freiwillige Initiative zur Förderung der Elektromobilität. Der Bund koordiniert die Initiative und trägt mit eigenen Massnahmen dazu bei. Die Erhöhung des Marktziels ist eines von drei Zielen dieser Roadmap. Alle Ziele sind im Winter 2020/21 ausgiebig mit den Akteuren der Roadmap - auch den Verbänden der Automobilbranche - in verschiedenen Sitzungen diskutiert worden. Zur breiten Abstützung der neuen Zielsetzung wurde zudem zwischen dem 5. Juli und dem 30. September 2021 eine schriftliche Konsultation unter den teilnehmenden Akteuren durchgeführt. Auf dieser Grundlage wurden die Ziele angepasst und am 3. Dezember 2021 an der Plattform Elektromobilität präsentiert. Elektrisch aufladbare Fahrzeuge entsprechen heute einem breiten Marktbedürfnis. Im November 2021 waren fast ein Drittel der Neuzulassungen Steckerfahrzeuge. Die Nachfrage nach elektrisch aufladbaren Fahrzeugen hat also stark zugenommen. Entsprechend ist es ein realistisches Ziel, bis 2025 bei den Neuzulassungen 50 Prozent Steckerfahrzeuge zu erreichen.</p>