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Französisch entwickelte sich aus dem Lateinischen und Germanischen bzw. aus bestimmten Dialekten. Dabei war Französisch letztlich so einfach zu sprechen und zu schreiben, dass die Eroberer, die sich in der Region des heutigen Frankreichs einst tummelten und eroberten, diese Sprach übernahmen. Sogar die Burgunder sprachen Französisch. Unter dem Einfluss der französischen Eroberungszüge indes begann dann das Französisch sich auch an andere Königshöfe auszubreiten. Wer einen Sprachaufenthalt Frankreich absolviert, der wird auch zwangsläufig mit diesem Thema konfrontiert. Denn allerorts hört man, dass Französisch als Fremdsprache auf dem absteigenden Ast ist. Doch so schlimm kann es überhaupt nicht sein. Denn die Sprachkurse in Frankreich sind gut ausgebucht und noch immer sprechen Millionen von Menschen Französisch als Muttersprache und auch als Neben-oder Zweitsprache.
Stellung in der Welt damals
Tatsache ist jedoch, dass Französisch früher auch an den europäischen Königshöfen gesprochen wurde, sogar in England. Es galt damals als fein und eben als ein Status der Oberschicht, dass man Französisch sprechen konnte. Der letzten Königin Frankreichs, Marie-Antoinette, die eigentlich eine Habsburger-Prinzessin war, dürfte es wohl auch zugutegekommen sein, dass zuhause in Wien Französisch ebenfalls eine Pflichtsprache war, die gesprochen und gepflegt wurde. Mit der französischen Revolution aber verschwand Französisch nach und nach aus als Sprache von den Königshöfen.
Stellung in der Welt heute
Heute sprechen rund 80 Millionen Menschen Französisch als Muttersprache. Doch damit gemeint sind nicht allein die Einwohner Frankreichs, sondern auch die Menschen in den Überseegebieten, also den noch verbliebenen Kolonien Frankreichs. Zudem lernen sehr viele Menschen Französisch als Zweitsprache, weil sie unbedingt die Sprache der Liebe beherrschen wollen. Für die Wirtschaft ist Französisch weniger wichtig, denn man unterhält sich auch hier meist auf Englisch. Dies zeigt aber, wie wichtig es ist für die Franzosen als 1. Fremdsprache heute statt Deutsch eher Englisch zu wählen. Nur wenn jemand wirklich sprachbegabt ist, dann nutzt er seine Fähigkeiten vielleicht auch noch aus, um Deutsch als 2. Fremdsprache zu lernen. Dabei ist der Austausch zwischen Deutschland und Frankreich sehr stark, nicht nur was die Wirtschaft angeht. Auch in Sachen Kultur tauschen sich die meisten Franzosen und Deutsche aus.