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Flüchtige organische Verbindungen VOC treten landesweit an 4% der beprobten Messstellen in Konzentrationen von mehr als 1 µg/l im Grundwasser auf. In urban geprägten Einzugsgebieten Gebieten liegen die VOC-Konzentrationen an 14% der Messstellen über diesem Wert.
Im Jahr 2013 lagen die Konzentrationen der analysierten flüchtigen organischen Verbindungen VOC an 4% der NAQUA-Messstellen bei mehr als 1 µg/l. An insgesamt 27% der Messstellen wurden VOC im Grundwasser nachgewiesen.
Substanzen
Die meisten Nachweise entfallen auf die flüchtigen halogenierten Kohlenwasserstoffe FHKW. Insbesondere Tri- und Tetrachlorethen wurden häufig nachgewiesen; die Konzentrationen von Tetrachlorethen lagen zudem an relativ vielen Messstellen über dem Anforderungswert der Gewässerschutzverordnung (GSchV) von 1 µg/l für FHKW. Beide Chemikalien kommen unter anderem als Lösungsmittel in der Textilreinigung und der metallverarbeitenden Industrie zum Einsatz. Im Grundwasser sind sie schwer abbaubar.
Eine weitere, im Grundwasser häufig nachgewiesene Substanz ist Methyl-tert-butylether MTBE, das seit Mitte der 80-er Jahre als Antiklopfmittel dem Benzin zugesetzt wird. MTBE ist gut wasserlöslich und im Untergrund relativ persistent, da es kaum an Bodenpartikel bindet und von Mikroorganismen schlecht abgebaut wird.
Monozyklische aromatische Kohlenwasserstoffe MAKW wurden wesentlich seltener im Grundwasser nachgewiesen.
Bodennutzung
In Siedlungsgebieten war die Belastung des Grundwassers mit VOC am grössten: Im Jahr 2013 wurden an 14% dieser Messstellen VOC in Konzentrationen von mehr als 1 µg/l nachgewiesen.
Weitere Daten
Weiterführende Informationen
Letzte Änderung 29.08.2018