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Als Montenegro den Kosovo am Freitagabend in Podgorica zum EM-Qualifikationsspiel empfing (1:1), war einer nicht zugegen: Ljubisa Tumbakovic, der montenegrinische Trainer, hatte sich dafür entschieden, der Partie fernzubleiben. Der 66-jährige Serbe wurde daraufhin mit sofortiger Wirkung entlassen.
Verband bedauert Eklat
Hintergrund des Eklats ist der Streit um den Status des Kosovo. Montenegro erkennt den Kosovo im Gegensatz zu Serbien völkerrechtlich an. Neben Tumbakovic waren auch die in Serbien geborenen Spieler Filip Stojkovic und Mirko Ivanic nicht zum Spiel angetreten.
Montenegros Verband bedauerte die Vorkommnisse. «Nichtsportliche Dinge haben über den Fussball und den Sport gesiegt», teilte der Verband in einer Erklärung mit.