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Doughie, Fridolin, Buster und Sharon sowie ihre Haustiere Max und Kitty sind der Kern der Cartoon Connection®. Ergänzt wird die Gruppe durch zahlreiche Nebenfiguren und Dino, den kleinen Saurier. Letzterer wird normalerweise nicht zusammen mit den Figuren der Cartoon Connection® verwendet.
Die Charaktere sind alles anthropomorphe Tiere bzw. „Funny Animals“ im klassischen amerikanischen Stil der 30er Jahre, entwickelt von den Gebrüdern Wuhrmann.
Die Figuren der Cartoon Connection® leben zusammen in Cartoonville, einer mittelgrossen Stadt mit Geschäfts- und Industrieviertel, Nobelvorort und Regierungsbezirk – alles, was für einen erlebnisreichen Alltag notwendig ist.
Die Stadt ist offensichtlich im Gebiet von Kalifornien in den USA angesiedelt, ist aber dort nicht auf der Karte zu finden. Warum, dies so ist, erklärt die historische Geschichte der Stadt.
Doughie, Fridolin, Buster und Co. leben im Westen des nordamerikanischen Kontinents. Im Mai 1834 war der Schweizer Johann August Maus aus seinem Heimatland ausgewandert. Er beabsichtigte ein
neues Leben anzufangen und Farmer zu werden. Im Juli 1834 kam er in New York an und reiste sofort weiter nach Missouri, wo er Land erwarb. Schon einige Zeit später veräusserte er seinen Besitz
wieder und zog weiter nach St. Louis. Von da ging es weiter nach Santa Fe und schliesslich landete er im damals mexikanischen Yerba Buena, dem heutigen San Francisco. Von dort gelangte er in
unbesiedeltes Neuland und dort wollte er sich eben jene neue Existenz aufbauen. Das von ihm besiedelte Gebiet nannte er Neu-Helvetien. Zentrum seiner Siedlung bildete ein Fort, aus welchem die
Stadt Cartoonville entstand. Am 28. Januar 1848 kam ein Mitarbeiter in Maus' Büro gelaufen und legte ihm einige Gesteinsproben auf den Tisch: Gold! Als trotz aller Mühe der Geheimhaltung der Fund
bekannt wurde, nahm die Zahl der Einwanderer rapide zu. Aus aller Welt strömten die Goldsucher, Geschäftsleute und Handwerker nach Cartoonville. Unter ihnen befanden sich die Vorfahren unserer
Helden. Der Besitz wurde von gierigen und skrupellosen Goldsuchern geplündert, was nicht niet- und nagelfest war, wurde mitgenommen. Selbst die Mühlsteine jener Mühle, wo das Verhängnis seinen
Lauf genommen hatte, wurden gestohlen. Johann August Maus selber blieb nur wenig, doch bis heute haben die Bewohner von Cartoonville ihren Stadtgründer nicht vergessen. Seine Geschichte spielt,
neben der seines Heimatlandes, in den Schulbüchern eine zentrale Rolle. Die Stadt, die Gebräuche und der allgemeine Lebensstil sind heute weitgehend amerikanisch, doch die Wurzeln in der Schweiz
sind heute noch spürbar, so beispielsweise am 1. August, dies obwohl jener Nationalfeiertag erst nach der Auswanderung vieler Ahnen ins Leben gerufen wurde (1898).
Heute ist Cartoonville eine pulsierende mittelgrosse Stadt, die trotz allem überschaubar geblieben ist. Cartoonville ist bedauerlicherweise auf keiner Karte und keinem Globus verzeichnet, da sich bei der letzten grossen Landvermessung genau an dieser Stelle eine Falte in der Karte des Geometers befand…
Der Ursprung aller gemeinsamen Cartoonfiguren der Gebrüder Wuhrmann kann auf das Jahr 1979 fixiert werden. Es war wohl wieder einmal ein kühler Regentag und die beiden Brüder zogen es vor, im Haus ihre Kreativität zu entfalten. Alles was in Papierform vorhanden war, wurde zu dieser Zeit als Zeichenblock „missbraucht“. In einer alten Agenda sollte nun ein Kunstwerk entstehen, was genau, ist heute nicht mehr zu eruieren.
Fest steht, dass die Strichführung, die Thomas Wuhrmann vorlegte, seinen Bruder Beat inspirierte, die Urform von Dino, dem kleinen Saurier zu zeichnen. Erst entstanden das Gesicht und der Körper. Die Stacheln und der Kopfschmuck ergänzten das Bild. Dino erblickte das Licht der Welt. Noch am selben Tag entstand aus dieser Zeichnung dann der effektive Dino mit Füssen und Zehennägeln.
Schon vor der Geburtsstunde von Dino gab es eine Drachenfigur aus der Hand von Beat Wuhrmann. Diese „verkaufte“ er dann seinem Bruder im Gegenwert der 50% Beteiligung an Dino. Der kleine Saurier fand nun Verwendung in der Schülerzeitung KURIER, herausgegeben von Beat Wuhrmann und Patrick Rusch.
Thomas Wuhrmann entwarf Fridolin und Max, den Elefanten (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Hund) in den Jahren 1986 und 1988. Er trat in die Fusstapfen seines älteren Bruders und vertrieb nun ein eigenes Heft, das CARTOON MAGAZINE. Auch der Drache, er hiess nun Dragon, fand in diesem Medium seinen Platz. In den 80er Jahren folgten dann weitere Figuren beider Brüder, wie etwa El Toro oder Alfred Maus sowie Doughie Dog, heute ein fester Bestandteil der cartoon Connection.
Die Schülerzeitungen gibt es heute nicht mehr, geblieben sind aber die Figuren. Seit 1990 sind alle Figuren gemeinsamer Familienbesitz und werden rechtlich und geschäftlich durch die Firma Wuhrmann Enterprises vertreten.
Dino ziert in seiner allerersten Version heute das Firmenlogo.
Der allererste Dino, wie er im Mai 1979 das Licht der Welt erblickte. Er bildet die Basis für die gemeinsamen Arbeiten der Gebrüder Wuhrmann.
Beat Wuhrmann zeichnet Dino, den kleinen Saurier. Das Bild entstand ca. 1980.
Historische Objekte im Firmenarchiv
Ein neuer Comic entsteht: Thomas Wuhrmann im Sommer 2015.
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