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Marcia Phillips studierte Geographie und Geologie an der Universität Lausanne. Nach ihrer Doktorarbeit über Lawinenverbauungen im Permafrost und einem Aufenthalt in Kanada zur Erforschung des Permafrosts in hohen Breiten kehrte sie 1996 in die Alpen zurück, wo die Permafrostforschung noch in den Kinderschuhen steckte. Sie leitet die Forschungsgruppe Permafrost am WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF in Davos und hat ein Permafrost-Monitoring-Netzwerk in den Schweizer Alpen aufgebaut. Ihre Forschungsgruppe ist auf die Überwachung von Bodentemperaturen, Hangbewegungen und Wasserflüssen im Permafrost spezialisiert.
Der Permafrost in unseren Bergen erwärmt sich und das Permafrostbodeneis verschwindet. Während der Gletscherrückgang in den Alpen deutlich sichtbar ist, ist der Verlust des Permafrosts weniger offensichtlich - aber dennoch sind verschiedene Folgen zu beobachten. Zu den Veränderungen im Permafrost gehören die VerHefung der AuIauschicht im Sommer, der Verlust von Eis und die Bildung neuer Wasserflüsse im Boden. Zu den Folgen gehören die Destabilisierung von Gebirgsinfrastrukturen und die Entstehung grosser Fels Instabilitäten. Marcia Phillips wird die verschiedenen Arten von Permafrost, über die wir in den Bergen gehen und kleOern, aufzeigen und erklären, wie sie sich verändern, und aktuelle, erstaunende Beispiele für die Folgen des AuIauens von Permafrost zeigen. Es wird auf verräterische Signale eingegangen, auf die man achten sollte, um potenzielle Hanginstabilitäten zu erkennen und sich in einer sich rasch verändernden Gebirgsumgebung sicher bewegen zu können.
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