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Bern - 300 bis 500 junge Leute sind nach 18 Uhr in Bern auf den Bundesplatz geströmt, um friedlich gegen die Annahme der Minarettverbotsinitiative zu protestieren. In Zürich versammelten sich rund 200 Personen auf dem Helvetiaplatz.
Überall auf dem Bundesplatz brannten Teelichter. Am Weihnachtsbaum vor dem Bundeshaus wurden Zettel angebracht mit Aufschriften wie "Peinlich, Schweizer zu sein" oder "Für Religionsfreiheit".
Es wurde ein zirka eineinhalb Meter hohes Minarett aus Papier aufgebaut. Unter den Kundgebungsteilnehmern befanden sich viele Muslime.
Viele Kerzen brannten auch während der Kundgebung in Zürich. Bei friedlicher Stimmung wurden über ein Dutzend Minarette aus verschiedensten Materialien aufgebaut.
Auf Transparenten wurde Religionsfreiheit gefordert. "Integrieren statt Ausgrenzen" war da zu lesen. Oder "Der Himmel über der Schweiz ist gross genug".
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