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Die Gemeinsame Synode der Bistümer der Bundesrepublik Deutschland (Würzburger Synode, 1971–1975) und zeitgleich abgehaltene Nationalsynoden in Europa (Niederlande, DDR, Schweiz und Österreich) waren entscheidend für die teilkirchliche Rezeption des Zweiten Vatikanischen Konzils. In diesen synodalen Prozessen zeigen sich Chancen und Schwierigkeiten einer partizipativen Rechtsstruktur in der katholischen Kirche. Die Versammlungen repräsentierten und reflektierten das konziliare Selbstverständnis von Kirche im Spannungsfeld von Volk Gottes und hierarchischem Amt. Beeinflusst wurden die Ergebnisse durch die wechselseitige Kommunikation, die in der Memoria der Zeitzeugen lebendig ist. Die Erhebung der Erinnerung durch narrative Interviews der Mitglieder der jeweiligen Synoden ist integraler Bestandteil des Projekts.