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Sowohl tierisches als auch pflanzliches Fett wird in Form von Triglyceriden mit der Nahrung aufgenommen:
Die Verdauung beginnt im Mund. Zungengrunddrüsen produzieren eine Lipase (pharyngeale Lipase), die mit in den Magen wandert. Diese Lipase spaltet langkettige Fettsäuren von den Triglyceriden ab.
Im Magen wird ebenfalls eine Lipase für die Fettverdauung freigesetzt. Diese spaltet aber bevorzugt kurz- und mittelkettige Fettsäuren von den Triglyceriden ab. Die Magenlipase spielt u. a. eine wichtige Rolle bei der Abspaltung der Fettsäuren (C 6:0?C 10:0) von mittelkettigen Triglyceriden (medium chain triglycerides (MCT)).
Beim Eintreten in das Duodenum assoziieren sich die Fetttröpfchen mit Gallensäuren, wodurch eine bessere Dispersion möglich ist. An die Oberfläche dieser fein dispergierten Fetttröpfchen lagert sich die Pankreaslipase an und setzt die Hydrolyse fort. Es entstehen schließlich Mizellen (Folie 6), die freie Fettsäuren, Phospholipide, Cholesterin, Gallensäuren und 2-Monoglyceride enthalten. Die Pankreaslipase kann nämlich die Esterbindung an Position 2 nicht spalten.
Neben den Triglyceriden wird durch die Pankreaslipase auch der wesentliche Anteil der mit der Nahrung aufgenommenen Phospholipide hydrolysiert.
Je nach Ausnutzung des aufgenommenen Fettes gelangen geringere oder größere Mengen in tiefere Darmabschnitte (Ileum und Colon). Bei hoher Fettausscheidung kommt es zu glänzenden Stühlen, dem so genannten Fettstuhl.