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Doppeltes Leid für Krisenländer
Während wir in der Schweiz langsam zu einer «neuen Normalität» finden, verschlimmert sich die Lage in den Ländern, die bereits vor der Coronavirus-Pandemie mit vielen Schwierigkeiten wie extremer Armut, Krieg und Konflikten zu kämpfen hatten. Dies führt zu enormen humanitären Bedürfnissen.
Mosambik wurde zum Beispiel letztes Jahr von einem Wirbelsturm verwüstet, Haiti wird von Erdbeben, Wirbelstürmen und hoher Kriminalität gebeutelt und im Rohingya-Flüchtlingslager in Bangladesch leben und überleben die Menschen von Tag zu Tag.
Für Familien, die in solch schwierigen Umständen leben, bedeutet ein Lockdown, dass sie keine Einkünfte mehr haben. Für Taglöhner gibt es in diesen Ländern keine sozialen Netze, die sie auffangen, die humanitäre Hilfe ist ihre letzte Rettung.