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Andri Ragettli ist zurück - und wie. Der 23-Jährige aus Flims entschied bei seinem Comeback nach schwerer Knieverletzung den Slopestyle-Wettkampf der Freestyler im französischen Font Romeu für sich.
Der Bündner setzte sich knapp drei Wochen vor Beginn der Olympischen Spiele in Peking im Final dank einem starken ersten Run, in dem er unter anderem einen Triple Cork 1440 zeigte, vor dem Neuseeländer Ben Barclay und dem Kanadier Edouard Therriault durch. Mit Fabian Bösch (6.) und Valentin Morel (8.) klassierten sich zwei weitere Schweizer in den Top 8.
Für Ragettli war es der erste Wettkampf seit seinem Sturz Mitte März an der WM in Aspen. Dort hatte er sich nach dem dritten und letzten Sprung im Big-Air-Final am linken Knie am Kreuzband, Innenband und Meniskus verletzt. "Meine grösste Freude war es, wieder zurück zu sein, wieder mitzumachen, Skifahren zu können, mit den Teamkollegen zusammen und mitten im Geschehen zu sein", sagte Ragettli.
Eine Kombination von vielen Faktoren habe die Rückkehr schwierig gemacht. "Die Verletzung war die bisher grösste Herausforderung in meinem Leben", so der Bündner, der am nächsten Wochenende an den X-Games in Aspen antreten wird.
Auch dieser Wettkampf dient dem Slopestyle-Sieger von 2021 als Test im Hinblick auf die Spiele in Peking. "Ich sehe mich bei Olympia als Underdog, weil ich weniger trainiert und weniger Wettkämpfe bestritten haben werde als die Konkurrenz", so Ragettli.