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Taipeh - Taifun "Fanapi" hat in Taiwan für Stromausfälle und ein Verkehrschaos gesorgt. Wie die Behörden am Sonntag mitteilten, wurden 19 Menschen bei sturmbedingten Unfällen verletzt.
Besonders schwer betroffen war die Gegend um Hualien an der Ostküste des Inselstaates, wo der pazifische Wirbelsturm auf Land getroffen war. Rund einer Viertelmillion Haushalte war ohne Strom. Bäume wurden ausgerissen, Hausdächer abgedeckt und Verkehrsschilder umgeblasen.
Alle Inlandflüge und viele internationale Verbindungen wurden gestrichen, auch der Bahnverkehr kam durch den Sturm zum Erliegen. Fast im ganzen Land ging sintflutartiger Regen nieder. Die Behörden brachten mehr als 6000 Menschen aus bergigen Regionen vor "Fanapi" in Sicherheit.
Auch in China richteten sich die Behörden auf die Ankunft "Fanapis" ein. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, wurden im Südosten des Landes 150'000 Menschen in Sicherheit gebracht.
Die Ankunft des Wirbelsturms, der nach Angaben der Behörden der bislang schwerste Taifun der Saison sein könnte, wird in den chinesischen Provinzen Guangdong und Fujian für Montag erwartet.
"Fanapi" ist der erste Taifun der Saison, der Taiwan getroffen hat. Die Behörden hatten den Katastrophenschutz nach dem Taifun "Morakot" im vergangenen Jahr deutlich ausgebaut. Damals waren 650 Menschen ums Leben gekommen.
SDA-ATS