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Alternative Behandlungsmöglichkeiten zur konventionellen chemotherapeutischen Entwurmung wären aufgrund der steigenden Resistenzproblematik und der potentiellen Rückstände in der Umwelt sehr wünschenswert. Ziel dieser Studie war, die Entwurmung mittels einer homöopathischen Rezeptur mit einem konventionellen Anthelminthikum zu vergleichen. Dazu wurden 14 Pferde im Alter von 4 bis 25 Jahren mit unterschiedlichen Wurmbürden (v.a. Strongyliden; McMaster-Methode: 100-3150 Eier pro g Kot), jedoch ohne klinische Symptome, in zwei der quantitativen Eiausscheidung entsprechend gleichmässige Gruppen eingeteilt. Sieben Pferde wurden im folgenden Blindversuch von einer unabhängigen Person mit 140.1mg Ivermectin/1050.8mg Praziquantel (Equimax®) einmalig (Tag 1) oral entwurmt, die restlichen 7 Pferde mit homöopathischen Globuli (Cina, Thuja, Teufelskralle und Jod) oral an den Tagen 1 und 4 in der vom Hersteller angegebenen Dosierung. Der Therapieerfolg wurde mittels koprologischer Untersuchung durch ein unabhängiges Labor bei der konventionell entwurmten Gruppe nach sieben Tagen und bei der homöopathischen Gruppe nach zehn Tagen evaluiert. Im Kot aller konventionell entwurmten Pferde konnten nach sieben Tagen keine Parasiteneier mehr gefunden werden. Die Eiausscheidung der homöopathisch entwurmten Pferde blieb unverändert oder war leicht reduziert beziehungsweise erhöht. Somit scheint eine effiziente Entwurmung der Pferde mit der zur Verfügung stehenden homöopathischen Rezeptur nicht möglich.