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Kompetenzzentrum für automatisierte Mobilität
Dieses zweistufige Projekt hat zum Ziel, die Schaffung eines Schweizer Homologationszentrums (CHS) und eines Kompetenzzentrums für automatisierte Mobilität (CCMA) vorzubereiten. In einem ersten Schritt wurde ein Konzept für die Verifizierung, Zertifizierung und Homologation von autonomen Fahrzeugen evaluiert und entwickelt. Ziel des zweiten Schritts war es, die grundlegende Infrastruktur und die technischen Prozesse, die für die Zulassung von automatisierten Fahrzeugen notwendig sind, innerhalb eines geeigneten rechtlichen Rahmens zu entwickeln und umzusetzen.
Evaluation CHS-CCMA
Evaluation und Entwicklung des Konzepts einer Schweizer Zertifizierungsstelle und eines nationalen Kompetenzzentrums für autonome Mobilität
In der Schweiz wollen die Betreiber öffentlicher Verkehrsmittel ihr Angebot durch den Betrieb autonomer Fahrzeuge und Systeme erweitern, dabei die Sicherheitsanforderungen erfüllen und den gesetzlichen Rahmen respektieren. Der rechtliche Rahmen wird durch die technologische Entwicklung von Autonomen Fahrzeugen (AVs) geschaffen. Das als die für die Strasseninfrastruktur und den Individualverkehr zuständige Bundesamt für Strassen (ASTRA) hat 2019 Testzertifikate für Betreiber von autonomen Fahrzeugen ausgestellt, so auch für den autonomen Shuttlebus, der von den Transports publics fribourgeois (TPF) angeschafft wurde und in Marly in Betrieb ist.
In diesem Projekt wurde ein Konzept für die Verifizierung, Zertifizierung und Homologation von autonomen Fahrzeugen definiert, das als technische Grundlage für die Entwicklung von Businessplänen für ein Schweizer Homologationszentrum (CHS) und ein nationales Kompetenzzentrum für autonome Mobilität (CCMA) dient.
Die Ergebnisse des Projekts haben die Notwendigkeit zur Umsetzung der CCMA und CHS Zenter gezeigt. Diese beiden Zentren profitieren von einem günstigen Umfeld mit ROSAS und CertX für die technologischen Aspekte im Zusammenhang mit funktionaler Sicherheit und Cybersicherheit, sowie von der juristischen Fakultät der UNIFR für die rechtlichen Aspekte. Die Projektpartner sind daran interessiert, durch den Betrieb von autonomen Fahrzeugen neue Geschäftsmodelle und neue Dienstleistungen zu entwickeln. Das Homologationszentrum sollte eine internationale Reichweite haben, um die schnelle Entwicklung der technologischen, rechtlichen und regulatorischen Bereiche zu berücksichtigen.
Preparation CHS-CCMA
Entwicklung und Implementierung von grundlegenden Infrastrukturen und technischen Prozessen, die für die Zulassung von automatisierten Fahrzeugen innerhalb eines angepassten rechtlichen Rahmens notwendig sind
In naher Zukunft werden automatisierte Fahrzeuge eine Schlüsselrolle in der Mobilität auf der Strasse, auf der Schiene und in der Luft spielen. Bis heute ist der regulatorische Rahmen für den Einsatz von automatisierten Fahrzeugen noch nicht definiert und Validierungs- und Homologationsverfahren sind weder für Autos noch für Züge etabliert. Die Ergebnisse des Vorgängerprojekts «Evaluation CHS-CCMA» zeigten die Machbarkeit eines Kompetenzplattform-Projekts, welche das Wissen und Know-how im Bereich der autonomen Mobilität auf Strasse und Schiene zusammenführt.
Die Ergebnisse dieses Vorbereitungsprojekts haben die Grundlagen für einen Entwicklungsplan für die geplanten CHS- und CCMA-Zentren gelegt, insbesondere im Hinblick auf die rechtlichen Rahmenbedingungen, die Simulation von Homologationskonzepten für autonome Fahrzeuge, die für beide Zentren erforderliche intelligente Infrastruktur, Cybersecurity, Zertifizierung und Homologation. Ein PerceptIn-Demonstrator für autonome Fahrzeuge wurde in der blueFACTORY in Freiburg in Betrieb genommen und einer Funktionsfähigkeits-Analyse unterzogen.