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Obwohl sie oftmals für ein und dasselbe gehalten werden, sind Currypulver und Curryblätter nicht miteinander verwandt. Es stimmt, dass beide häufig in der indischen Küche verwendet werden, aber da hören ihre Gemeinsamkeiten schon auf. Currypulver ist eine würzige Mischung, die traditionell aus gemahlenem Kurkuma, Chili und Kreuzkümmel besteht, während die Blätter ihren Namen nicht aufgrund ihres Geschmacks erhalten haben, sondern aufgrund ihres häufigen Einsatzes in Currygerichten.
Wir pflücken diese krautigen Blätter von einem kleinen, sommergrünen Baum namens „Murraya Koenigii“, der in Indien und Sri Lanka heimisch ist und auch an den Ausläufern des Himalayas wild wächst. Sie werden eingeweicht oder zerstoßen, um ihre Aromen zu entfalten und sollten vor dem Servieren entfernt werden.
Geschmacksprofil
In jedem glänzenden grünen Curryblatt befindet sich ein intensiver Geschmack, der nur darauf wartet, seine wärmenden, etwas bitteren und zitronigen Untertönen zu entfalten. Als Ganzes verkauft, kommt sein markanter Geschmack, der an zitrusartigen Anis oder Zitronengras erinnert, am besten zur Geltung, wenn es in einem Mörser mit einem Stößel zerstampft oder zerstößt.
Die südindische Küche verwendet Curryblätter ausgiebig in derselben Art , wie Lorbeerblätter in der westlichen Küche. Currypulver ist, auf der anderen Seite , eine Gewürzmischung mit unterschiedlichen Schärfe- und Aromagraden und dient als Basis für das Kochen von Currys. Es sorgt für einen robusten, wohlriechenden Geschmack.
Passt am besten zu…
Curryblätter und Currypulver eignen sich sehr gut in Currys mit und ohne Fleisch. Warum fügen Sie Ihrem Linsen-Dhal nicht etwas Currypulver hinzu oder mischen es unter gekochten Reis, um einem leckeren Pilaf-Gericht zusätzlichen Geschmack zu verleihen.
Alternativ können Sie Currypulver mit einer Mischung aus Limettensaft und Olivenöl vermischen und nach Belieben würzen, bevor Sie damit Lachsfilets marinieren.
Viele Rezepte erfordern den markanten Geschmack von Curryblättern. Heben Sie ihn hervor, indem Sie die Blätter in etwas Öl anbraten. Stellen Sie dabei sicher, dass Sie das Blatt nicht verbrennen und fügen Sie dann Kreuzkümmelsamen, Chili und Ingwer hinzu. Braten Sie es mit Hühnchen, Sahne und Butter und lassen Sie alles auf dem Herd langsam kochen, um ein leckeres, cremiges Gericht zu bereiten.
Wussten Sie schon?
- Curryblätter sind ein Kraut, während Currypulver eine Gewürzmischung ist
- In der Überlieferung gelten Curryblätter mit Öl vermischt als Haarwuchsmittel das auf die Kopfhaut aufgetragen wurde– Wir raten allerdings eher davon ab!