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Es ist schwierig, den Begriff Soul zu kategorisieren. Mittlerweile gibt es so viele unterschiedliche Richtungen innerhalb dieses Genres, dass es einem manchmal schwerfällt, zu erkennen, ob es sich nun um NuSoul oder Hip-Hop-Soul handelt. Der klassische Soul entstand in den 50er-Jahren des letzten Jahrhunderts in den USA und verbindet Elemente des Rhythm and Blues mit denen des Gospels, der spirituellen christlichen Musik der Afroamerikaner. Die Lieder haben eher den Charakter von Balladen. Besonders auffällig sind die gewaltigen und virtuosen Stimmen der Sängerinnen und Sänger. Die Themen, die der Soul behandelt, drehen sich meistens um Liebe, und da auch eher um die unerfüllte, schmerzhafte Liebe. Aus diesem Grund wird diese Musikrichtung als besonders emotional und intensiv empfunden.
Die Stars des Soul
Wer an den Soul denkt, denkt zu allererst an die atemberaubende Stimme und die Hits von Aretha Franklin. Sie war einer der ersten afroamerikanischen Stars, die große Erfolge feiern konnten, obwohl sie nicht so europäisch aussah wie zum Beispiel eine Diana Ross. Überhaupt konnten die meisten Sängerinnen und Sänger von Motown dem Soul zugerechnet werden. Moderne Vertreter dieses Genres sind Mary J. Blige, Patty LaBelle und die Neville Brothers.