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Gründungsgeschichte des SHCBW
Der Ursprung des SHCBW liegt, wie der Name schon sagt, an zwei verschiedenen Orten. Es war nämlich im Winter 91/92 als in der Siedlung Bruggenmatt in Bonstetten Streethockey spielten. Eigentlich hätten sie Eishockey spielen wollen, da jedoch die Rahmenbedingungen nicht optimal waren, um auf Eis oder Skates zu spielen, wählte man die Alternative, mit Turnschuhen und einem Eishockeystock ausgerüstet, seine Vorbilder nachzuahmen.
Zur selben Zeit spielten Jugendliche aus Wettswil auf dem Schulhof des Schulhauses Mettlen auch Streethockey, jedoch war es für alle Beteiligten mehr ein Ausgleich zu anderen Hobbies, wie z.B. Fussball.
Bald fanden die Spieler in der Sekundarschule zusammen und beschlossen, fortan beim Oberstufenschulhaus in Bonstetten Streethockey zu spielen. Zur Geburtsstunde des SHCBW im Jahre 1993 waren es ca. 8-10 Jugendliche, die zusammenspannten. Schnell fanden mehr Spieler an der Sportart gefallen, stand denn auch der Spass im Vordergrund.
Als dann jedoch viele das Alter erreichten, in dem die Lehre beginnen sollte, sah man sich einem Grundsatzentscheid gegenüber: Wollte man einen Verein gründen und Streethockey als primäres Hobby betreiben, oder wollte man aufhören und sich etwas anderes suchen. Glücklicherweise fanden die Spieler Ersteres attraktiver und gründeten im Oktober 1995 den Streethockey Club Bonstetten-Wettswil.
Fortan sollte regelmässig trainiert werden und infolgedessen war das Ziel, innerhalb von zwei Jahren an der offiziellen Schweizer Meisterschaft teilzunehmen.
Als Test nahm man im Frühling 1996 am Junioren Manor Cup teil und zur Überraschung aller Beteiligten gewann der SHCBW dieses Turnier und es war klar, dass man sich in der Meisterschaft nicht verstecken musste.
Man trainierte fleissig weiter, bis man dann, dem gesetzten Ziel entsprechend, an der Meisterschaftssaison 97/98 teilnahm, dieses Mal mit dem Ziel, nicht am Tabellenende dazustehen am Ende der Saison. Im Nachhinein war dieses Ziel eindeutig zu tief gesteckt. Denn der SHCBW blieb in der gesamten ersten Saison ungeschlagen und wurde 1. Liga-Meister, was ihm den Aufstieg in die NLB ermöglichte und zu einem massiven Spielerzulauf führte.
Also wurden für die nächste Saison zwei Mannschaften gebildet, wobei die zweite Mannschaft vor allem Spielerfahrung sammeln und Spass haben sollte, war es schliesslich für viele ihre erste Saison. Auch diese Mannschaft übertraf die Erwartungen, denn sie landeten auf dem fünften Schlussrang, wobei sie mehrere langgediente Teams hinter sich liessen.
Währenddessen überraschte das Fanionteam fleissig weiter. Ein Jahr, nachdem man in die NLB aufgestiegen war, beendete man die reguläre Saison auf dem ersten Platz der NLB Ostgruppe und verlor in den Playoffs kein einziges Spiel. Meister!
Die darauffolgenden Aufstiegsspiele gewann man auch und schaffte somit etwas, was bis dahin noch keinem anderen Streethockeyclub gelungen war. Der Aufstieg aus der 1. Liga in die NLA in zwei Jahren.
Die beiden aktiven Teams hatten also Fuss gefasst, jedoch ruhte man sich nicht auf dem Erfolg aus. Man realisierte, dass eine funktionierende Juniorenabteilung die Basis für einen erfolgreichen Verein ist und motivierte so nicht weniger als 20 Jugendliche aus der Umgebung, an einem Training pro Woche teilzunehmen und dann in der Saison 99/00 auch in die Meisterschaft einzusteigen.
Diese Saison war zwar weniger erfolgreich als die anderen zuvor, trotzdem kann man positiv auf sie zurückblicken: Die erste Mannschaft erreichte die Playoffs dank einem eindrücklichen Schlusspurt. Dort wurden ihr jedoch leider klar ihre Grenzen aufgezeigt. Die zweite Mannschaft beendete die Saison auf dem zweiten Tabellenrang und der Aufstieg scheiterte nur am SHC Kernenried-Zauggenried. Die Junioren steigerten sich von Spiel zu Spiel und das Ganze resultierte im 5. Schlussrang.