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Ein Bienenvolk ist zahlreichen Gefahren ausgesetzt. Krankheiten, Parasiten, Umweltgifte und Nahrungsmangel machen ihm das Leben schwer.
Krank
Krankheitserreger wie Milben, Pilze, Bakterien und Viren können das Bienenvolk schädigen, wenn sie sich stark vermehren und das Gleichgewicht stören. Das Bienenvolk verfügt über verschiedene Abwehrmechanismen, die wie Barrieren wirken. Werden diese aber durchbrochen, wird es krank.
Vergiftet
Sammelbienen können auf Pflanzen direkt mit einem Pestizid in Kontakt kommen oder Nektar, Honigtau, Pollen oder Wasser mit giftigen Rückständen aufnehmen.
Bedroht
Parasiten (Bsp. Kleiner Bienenbeutenkäfer oder Bienenwolf) und Räuber (Bsp. Asiatische Hornisse) können für Bienenvölker eine Gefahr darstellen. Die Larven der Wachsmotten sind in gelagerten Vorratswaben schädlich. Ein vitales Bienenvolk vermag Wachsmottenlarven aus dem Stock zu entfernen, ohne dass sie Schaden anrichten können. Der Totenkopfschwärmer ist ein seltener, nachtaktiver Honigdieb. Er dringt in Bienenstöcke ein und saugt dort Honig.
Verhungert
Die Intensivierung der Agrarwirtschaft und die Überbauung der Landschaft führen zu einem mangelnden Blütenangebot. Die Bienen finden nicht mehr genügend Nahrung. Das Mähen blühender Wiesen entzieht den Bienen nicht nur Nahrung, sondern tötet auch blütenbesuchende Bienen.