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Schon Saladin hat in seiner wertvollen Untersuchung über die Siedlungsgeschichte des freiburgischen Sensebezirkes daraufhingewiesen, dass bei Sankt Antoni der Name des Bezirkes Burgbühl eine frühere feste Anlage vermuten lasse, was ihm auch der ausgezeichnete Kenner der Freiburger Denkmäler und unermüdliche Forscher Max Techtermann betätigt habe. Der Ort mit der weiten Sicht von Täfers bis Montenach würde einer solchen Anlage entsprechen, ebenso wie das unregelmässige Gelände darin seine Erklärung finden würde. Mauerreste oder andere Belege sind jedoch bisher nicht gefunden worden, so dass auch jeder Anhalt fehlt, aus welcher Zeit die Burg stammte.
Die Mauerreste, die man auf dem Berg bei Obermontenach noch sieht und wo nach Mitteilung eines Augenzeugen, Direktor Schwaller, vor mehreren Jahrzehnten noch das ganze Untergeschoss eines Turmes stand, sind die Überbleibsel eines Wachtturmes, was auch der Name, der „Chuz“, wie der Berg heute noch heisst, bestätigt. Einen ungewöhnlich weiten Blick hat man von dieser Höhe, bis nach Grasburg, andererseits nach Sankt Antoni, Maggenberg und Heitenried, aber auch nach Freiburg und darüber hinauf zum Murten und Neuenburger See.
Bibliographie