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Mit viel Sonnenschein werden in der Schweiz die höchsten Temperaturen auch ohne Föhneinfluss oft in den inneren Alpentäler wie dem Rhone- oder Rheintal gemessen. Die deutlich grössere Luftmasse erwärmt sich im Mittelland langsamer als in einem engen Tal.
Die Tageshöchsttemperaturen werden in den Tälern meist früher als im Mittelland erreicht. Mit Einsetzen des Talwindes wird etwas kühlere Luft aus dem Mittelland in die Alpentäler gesogen und verhindert somit meist eine weitere Erwärmung.
Die kühleren Luftmassen erreichen im Rheintal zunächst Bad Ragaz, dann Chur und erst später beispielsweise Ilanz. Somit hat die Luft in der Surselva etwas mehr Zeit sich aufzuwärmen.
Aus diesem Grund wurde am Mittwoch 12. März nicht etwa in Sion oder Chur zum ersten Mal im Jahre 2014 die 20 Grad Marke erreicht, sondern in Ilanz.