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Deutschland erreicht erstmals seit 2014 die Viertelfinals im Davis Cup. Alexander Zverev ist beim 3:1-Sieg in Australien die grosse Figur.
Ähnlich wie die Schweiz hatte Deutschland in den letzten drei Jahren die Abstiegs-Playoffs bestreiten müssen. Nun geht es mit dem deutschen Tennis aber wieder aufwärts. Dank zwei Siegen von Teamleader Alexander Zverev wurde Australien in Brisbane 3:1 bezwungen. Im ersten Einzel am Freitag hatte Zverev gegen den 18-jährigen Davis-Cup-Debütanten Alex de Minaur noch bis zum Tiebreak des fünften Satzes zittern müssen. Im Duell der beiden Teamleader deklassierte die Weltnummer 5 den leicht angeschlagenen Nick Kyrgios aber in drei Sätzen.
Im Viertelfinal trifft Deutschland vom 6. bis 8. April auswärts auf Spanien, das sich wie in den letzten Jahren üblich ohne Rafael Nadal 3:1 gegen Grossbritannien (ohne seine beiden Spitzenspieler Andy Murray und Kyle Edmund) durchsetzte.
Auf den weiteren Plätzen gab es keine Überraschungen. Titelverteidiger Frankreich (gegen die Niederlande) und Vorjahresfinalist Belgien (gegen Ungarn) setzten sich zuhause jeweils 3:1 durch. Die grosse Figur der 1. Runde war der Italiener Fabio Fognini, der in Japan beide Einzel in fünf Sätzen gewann und dazwischen auch das Doppel in vier.
Eine auf dieses Jahr hin eingeführte Neuerung kam bereits ausgiebig zum Einsatz. Gleich vier Einzel wurden im Tiebreak des fünften Satzes entschieden, der neu nicht mehr ausgespielt wird.
SDA-ATS