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It’s a classic transformation story.
Wenn ein Film ganz auf die Vorzüge des Hauptdarstellers ausgerichtet wird, dann nennt sich das ein Starvehikel. Das hört sich ein wenig steif und unförmig an und ist es meistens auch. Bestes Beispiel dafür ist die Teenie-Komödie «17 Again» mit Zac Efron («High School Musical 3: Senior Year»). Da er ein begabter, athletischer Tänzer und scheinbar unwiderstehlicher Mädchenschwarm ist, darf er tanzen, Basketball spielen und seinen Oberkörper entblössen. Nur wurde vergessen, dass er nicht unbedingt ein begnadeter Komödiant ist.
Efron spielt den Schüler Mike O’Donnell, dem 1989 durch sein Talent als Basketball-Spieler ein Stipendium für eine Hochschulausbildung winkt. Doch vor dem entscheidenden Spiel, bei dem ihn ein Scout beobachten soll, teilt ihm seine Freundin Scarlett mit, dass sie schwanger ist. Mike entscheidet sich gegen Karriere und Ausbildung und gründet eine Familie. 20 Jahre später lässt sich Scarlett (Leslie Mann, «Funny People») von ihm scheiden, weil er sich immer nur über den damals eingeschlagenen Weg beklagt hat. In seinem Beruf kommt Mike auch nicht so richtig vorwärts. Wenn er nur seine Entscheidung von damals verändern könnte.
Sein Wunsch wird ihm auf eine Art erfüllt. Mike kehrt zwar nicht nach 1989 zurück, doch plötzlich ist er wieder in seinem 17-jährigen Körper. Sein treuer Freund Ned (Thomas Lennon) gibt sich als sein Vater aus und meldet Mike in seiner ehemaligen High School an, wo auch seine Kinder Maggie (Michelle Trachtenberg) und Alex (Sterling Knight) zur Schule gehen. Maggie ist die Freundin des Schultyrannen, von dem auch Alex geplagt wird. Mike ist sich zwar nicht genau sicher, wozu er seine unerwartete Verwandlung nutzen soll, mischt sich aber fleissig in das Leben seine Kinder und seiner Frau ein.
Die Geschichte von der Verwandlung einer Person in ein anderes eigenes Selbst ist schon mehrfach im Kino zu sehen gewesen. In «Big» und «13 Going on 30» verwandelten sich junge Menschen in ältere Personen, «Freaky Friday» ist nur einer von unzähligen Filmen, in denen Personen die Körper tauschen, und in «Peggy Sue Got Married» reiste die Hauptfigur zurück in ihre Vergangenheit – im Gegensatz zu Marty McFly aus «Back to the Future» ohne Zeitmaschine. Die exakte Konstellation aus «17 Again» hat es aber – soweit ich weiss – bisher noch nicht gegeben. Das würde reichlich Gelegenheit für neue Situationen bieten. Dieses Potenzial wird aber nicht ausgeschöpft.
Ob nun einfach zu viele Anpassungen für die Bedürfnisse von Zac Efron vorgenommen wurden, lässt sich nicht beantworten. Das Drehbuch von Jason Filardi scheitert aber sowieso vor allem an den wenig konsistenten Figuren. Besonders die Hauptfigur verhält sich arg widersprüchlich. Als Erwachsener jammert er einfach nur die ganze Zeit rum, zeigt aber Interesse an seinen Kindern. Als Teenager ist er plötzlich streng konservativ und hat keine Ahnung, wie sich Schüler verhalten (und kleiden). Das geht einfach nicht wirklich auf.
Enttäuschend ist auch Matthew Perry als erwachsener Mike. Sein Fähigkeiten als schräger Witzbold darf er nicht wirklich ausspielen, da er ständig nur über sein Schicksal klagen muss. Das macht wenig Spass. Einzig Leslie Mann ist ein kleiner Lichtblick, und auch Thomas Lennon zeigt sich in den nicht allzu schrillen Momenten humorvoll. Aber für ein erwachsenes Publikum wurde dieser Film eben nicht entwickelt. Weibliche Teenager dürften am strammen Zac Efron und den lächerlichen Erwachsenen ihre Freude haben.
Bild- und Tonqualität der Blu-ray-Disc sind solide. Toneffekte werden nur dezent eingesetzt (Gewitter, Publikum bei den Basketball-Spielen). Stattdessen wird hauptsächlich auf die dröhnende Musik gesetzt. Das Bonusmaterial ist angemessen. Es besteht aus einem Drehbericht (12 Minuten), einem Beitrag über die Verwandlung (3 Minuten) und misslungenen Szenen (3 Minuten). Ausgerechnet die entfallenen Szenen (16 Minuten) sind in Standardauflösung. Darin enthalten ist auch eine zusätzliche Tanzszene von Efron.
Bewertung:
Bild-/Tonqualität (Blu-ray):
Bonusmaterial (Blu-ray):
(Bilder: ©Warner Home Video)
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