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Dirigent AJBB

Rafael Camartin
Rafael Camartin (1980*), gebürtig aus CH-Breil/Brigels, hat sich bereits früh für die Musik interessiert und war schon als Jugendlicher mit der Societad da musica Breil/Dardin im dörflichen Kulturleben integriert.
2006 konnte er erfolgreich das Diplom of Musician MH/Pedagogy im Hauptfach Trompete bei Markus Würsch an der Musikhochschule Luzern abschliessen. In dieser Zeit besuchte er Meisterkurse bei Hans Gansch, Alison Balsom und Jouko Harjanne. Stockholm Chamber Brass und Roger Bobo erweiterten seine kammermusikalischen Kenntnisse und als Instrumentalist der Brass Band Bürgermusik Luzern (2001-2006) und der Swiss Army Brass Band (2004-2007) wurden seine musikalischen Erfahrungen bereichert.
Sein zweites Diplom of Musician MH/Windmusic-Conducting konnte er an der Hochschule der Künste Bern bei Ludwig Wicki (2006-2008) besuchen. Danach vertiefte er diese Studien im Fach Orchesterleitung an der Zürcher Hochschule der Künste bei Christof Brunner (2009-2010). Später vervollständigte er diese Studien an der Hochschule der Künste Bern bei Dominique Roggen (2010-2011). Letzteres beendete er mit Auszeichnung. Diverse Meisterkurse in Dirigieren führten ihn zu bedeutenden Dirigenten wie Baldur Brönnimann, Dominique Roggen und Douglas Bostock.
Verschiedene Engagements als Registerlehrer führten ihn unter anderem zur Nationalen Jugend Brass Band (2008) und zum Nationalen Jugend Blasorchester der Schweiz (2011-2018) und runden seine breite und engagierte Tätigkeit als Musikpädagoge ab. Als Gastdirigent dirigierte Rafael Camartin unter anderem die Swiss Army Brass Band (2017) und das Jugendblasorchester Thurgau (2017-2018).
Heute arbeitet er voller Begeisterung als Musikpädagoge an den Musikschulen Region Burgdorf sowie an der Musikschule Region Sursee und lenkt als musikalischer Leiter die Geschicke des Musikvereins Schindellegi-Feusisberg (seit 2012) und der Brass Band Imperial Lenzburg (seit 2011). Mit beiden Formationen durfte er bereits verschiedene Siege an Kantonalen Musikfesten und Podestplätze an Eidgenössischen Musikfesten verbuchen.
Zu seinen größten Erfolgen zählen erfolgreiche Teilnahmen am Schweizerischen Dirigentenwettbewerb (2010) und am Europäischen Dirigentenwettbewerb (2011) sowie der Sieg mit der Brass Band Imperial Lenzburg am Schweizerischen Brass Band Wettbewerb in der 1. Klasse in Montreux (2016).
Dirigent Junior Band

Ueli Weingartner
Hallo! Es freut mich sehr, dass Du diese Zeilen liest und ich mich vorstellen darf. Mein Name ist Ueli Weingartner und ich bin an Halloween 1981 geboren. Ich komme aus dem zweituntersten Dorf im Aargauer Freiamt, aus Oberrüti. Eigentlich bin ich eine Art Ur-Einwohner, da ich seit meiner Kindheit dort wohne und auch Musik mache. Beruflich arbeite ich als Elektro-Ingenieur, bin mit Désirée verheiratet und habe drei Kinder.
Seit meinem 14. Lebensjahr bin ich Mitglied in der Musikgesellschaft Oberrüti und spiele dort Euphonium. Nebst dem Euphi-spielen darf ich meine Brass Band Gspändli ab und zu als Vizedirigent "quälen" oder bei der Marschmusik durch die Strassen führen. Seit einigen Jahren leite ich unsere Nachwuchstruppe im Dorf, die OBTI-Band (deshalb sind die vom AJBB vermutlich auf die verrückte Idee gekommen, mich als Dirigent anzufragen).
Musikalisch gestartet bin ich wie es sich für einen Brass Bander und Blechbläser gehört, mit der Blockflöte... Weiter gings dann mit dem Cornet. Dieses Instrument war für viele Jahre mein treuer Begleiter und bei manchem tollen Auftritt dabei. Später habe ich dann zum Flügelhorn und zuletzt auf das Euphonium gewechselt, welches es mir nun angetan hat.
Musik öffnet Tür und Tor. So durfte ich z.B. schon im KKL auf der Bühne sitzen, durch die Strassen von Shanghai musizieren oder beim Papst in Rom spielen.
Musik verbindet aber auch und man darf andere mit der Musik berühren und findet Kameradschaften überall. Um so schöner, wenn sich junge Leute für unser, zugegeben nicht immer einfaches, Hobby begeistern lassen!
Zu den schönsten Erlebnissen in meinem jungen Musikanten-Leben zählen aber sich die vielen coolen Musiklager: RS, LJBB, NJBB und AJBB.
Der Drive, Spirit und die Kameradschaft in einem Lager sind doch einfach Hammer! Nach einer Woche ist dann aber leider alles schon wieder vorbei - ausser den vielen tollen Freundschaften die man finden kann - die bleiben manchmal ein Leben lang.
Um so schöner, dass ich in meinem hohen Alter nun noch einmal ein Musiklager erleben darf - diesmal aber von der anderen Seite, gemeinsam mit den AJBB-Junior Kids.
Ich freue mich jetzt schon riesig!
Registerlehrer
- SoloCornet & Sporano: Andreas Kaiser
- Backrow Cornet: Julian Rösch
- EsHorn & Flügelhorn: offen
- Euphonium & Bariton: Tiziano Pedrocchi
- Posaunen: offen
- Tuba: Juan de Dios Puerta Bernabé
- Percussion: Jonas Rösch
Lagerleitung

Sara Keller
Primarlehrerin, SoloCornet in der MG Dürrenäsch und der BrassBand Imperial Lenzburg
Thomas Suter
Kaminfeger, SoloPosaune in der MG Dürrenäsch und der BrassBand Imperial Lenzburg
Musik verbindet
Nachdem wir beide lange als Mitspieler am Lager der Aargauer Jugend Brass Band teilnahmen, freuen wir uns nun, die Lagerwoche aus einer anderen Perspektive miterleben zu dürfen.
Das Zusammentreffen von Jugendlichen aus verschiedensten Regionen des Aargaus ist jedes Jahr interessant. Trotz so vieler unterschiedlicher Charaktere besteht zwischen allen Teilnehmern eine wichtige Gemeinsamkeit. Die Liebe zur Musik. Und wo könnte man diese besser teilen als auf dem Herzberg? Aus Bekanntschaften entstehen Freundschaften - aus einzelnen Tönen die Musik. Durch das gemeinsame Musizieren wird das Miteinander gefördert und Toleranz und Rücksichtnahme geschaffen. Es entstehen gemeinsame Erinnerungen und unvergessliche Momente, auf die man auch nach Jahren gerne zurückschaut. Musik ist eine der schönsten Möglichkeiten, Menschen miteinander zu verbinden.
Sicher wird es interessant, die musikalische Entwicklung während einer Woche als Nichtmitspieler zu beobachten. Wir hoffen, den jugendlichen Talenten eine schöne Lagerwoche bieten zu können und sind gespannt, auf welche schönen Momente und Erinnerungen wir noch lange zurückschauen dürfen.
Wir freuen uns auf eine erlebnisreiche, unvergessliche und natürlich musikalische Woche!