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Eine Therapie eines Bandscheibenvorfalls sollte ärztlich durchgeführt werden. Ein Bandscheibenvorfall ist meist mit sehr schmerzhaften Rückenschmerzen
oder Kreuzschmerzen
begleitet. Die Diagnose wird mit Hilfe von Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT) durchgeführt. Meist wird die Behandlung ohne Operation durchgeführt. In diesen Fällen werden die Schmerzen therapiert, der Patient benötigt Ruhe und die Lebensgewohnheiten sollten umgestellt werden.
Wichtig ist, die Wirbelsäule weniger zu belasten. Hilfsmittel können dies begünstigen, insbesondere geeignet sind ein Stufenbett und eine Halsmanschette. Begleitend zur generellen Minderung der Schmerzen ist auch Physiotherapie und Gymnastik empfohlen, um den Aufbau der Muskeln gezielt zu fördern. Natürlich wird dabei vor allem die Muskulatur des Rückens trainiert.
Falls beim Bandscheibenvorfall bereits Schäden an den Nerven eingetreten sind, muss das Material der Bandscheiben operativ entfernt werden. Allerdings ist die Häufigkeit der Operation von Bandscheibenvorfällen nur 10%. Hiermit werden zerstörte Teile der Bandscheibe entfernt.