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Rüdengasse, alte Hauptpost
Winter-Linde
Tilia cordata
Diese Winterlinde wurde 2003 als Geschenk des WWF gesetzt. Für eine Linde ist dieser Standort nicht optimal, weil der Baum nur durch einen Baumrost mit Regenwasser und Luft versorgt werden kann. Um die Bedingungen im Wurzelraum zu verbessern, wurden vor der Baumpflanzung unterirdisch und sternförmig Rohre eingebaut, die dem Baum von der Oberfläche Luft zuführen und den Gasaustausch im Wurzelraum verbessern. Die Baumwurzeln müssen aber noch weiter in die Birsigsenke vordringen, um an die nötige Feuchtigkeit zu gelangen. Mit jedem Jahr vergrössert sich die Blattoberfläche und damit die Verdunstungsfläche. Diese Feuchtigkeit muss sich der Baum selber aus dem Untergrund holen, denn mit künstlicher Bewässerung kann der Baum nicht mehr ausreichen versorgt werden und das Regenwasser verschwindet grösstenteils in der Kanalisation.