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Nationalpark Punta y Sal
“Janeth Kawas”:
Nahe der karibischen Hafen- und Bananenstadt Tela, oder eine Autostunde von San Pedro Sula entfernt, befindet sich der Nationalpark “Janeth Kawas” (vormals Punta Sal). Auf 500 km² Kernzone, umgeben von ca. 280 km² Pufferzone, stehen Mangroven und Lagunen, tropischer Regenwald und das vorgelagerte Korallenriff unter Naturschutz. Dies ist auch bitter nötig, denn wirtschaftlichen Interessen haben häufig Vorrang und werden skrupellos durchgesetzt. Janeth Kawas engagierte sich für den Erhalt des Nationalparks und hat dies Mitte der 90´Jahre mit dem Leben bezahlt. Die Täter sind unbekannt. Der Nationalpark jedoch existiert, und auch heute noch kann man an verschiedenen Stellen mit etwas Glück dem Schauspiel von Brüll- oder Kapuzineraffen beiwohnen.
Weisse Strände, geschützte Buchten, üppiger Regenwald - das sind die Kennzeichen von Punta Sal, ebenso wie die Kokoswälder am Strand. Vor etwas mehr als 200 Jahren siedelten hier ehemalige Sklaven, die man aus Afrika eigentlich nach Amerika bringen wollte und deren Schiffe strandeten. Seitdem haben sie viel zur honduranischen Kultur beigetragen. Ihre zeitlosen Dörfer bilden einen weiteren Höhepunkt dieses Reservates.
(Quelle mit weiteren Informationen:

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