Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03288.jsonl.gz/705

IDEENFINDUNG
URSPRUNG
So lockten mich wärmende Sonnenstrahlen nach draussen. Im botanischen Garten ruhten meine Gedanken. Die Schatten spendenden Bäume und das kühle Nass der Aare ermöglichten mir die nötige Entspannung. So weilte ich am Flussufer, schaute Läufern zu, wie diese ihre Kreise drehten, lauschte den Vögeln, tauchte den Kopf unter Wasser und fühlte mich leer. Endlich konnte ich den Ursprung einladen, mich aufzusuchen.
FRÄSEN
Zuerst das Motiv mit wasserfestem Stift vorzeichnen, dann möglichst eine ruhige Hand und fräsen...
KLANGKUGEL
Die Klangkugel besteht aus vier gleich grossen, aus Blech getriebenen Halbkugeln. In die beiden Innenhalbkugeln sägte ich Lamellen. Ganz im Inneren rollt eine kleine Silberkugel und bringt das Ganze zum Klingen.
OSSA SEPIA GUSS
Die Ossa Sepia ist der Rückenschulp des Tintenfisches. Dessen hornähnliche Aussenschale ist hart; die innere, lamellenartige Kalkschicht jedoch weich. In diese weiche Schicht lässt sich eine Wachsform drücken, so dass man eine Negativform erhält, die dann mit Metall ausgegossen werden kann.
STEIN FASSEN
Erst lege ich den Stein auf ein Blech, um seinen genauen Umriss ins Metall zu ritzen und auszusägen. Danach bereite ich einen Silberstreifen vor, der genau dem Umfang des Steins entspricht. Diesen Metallstreifen stülpe ich über das Bodenblech und löte ihn von Innen an. Auf diese Weise erkennt man später am Fassungsrand keine Lotstellen.
Sehr harte, edle Steine gebe ich an Fasserprofis weiter, die dann die Metallwand professionell und schön an den Stein hämmern können. Andernfalls (zum Beispiel bei weicheren Steinen wie dem Malachit) beende ich die Fassung selber und leime den Stein hinein.