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Die Präfekten der südfranzösischen Verwaltungsregionen Provence-Alpes-Côte d’Azur, Okzitanien und Korsika teilten den Entscheid am Donnerstag mit.
Trotz der geltenden Ausgangssperre hielten sich immer noch zu viele Menschen auf den Stränden auf, kritisierten sie. Das Verbot betrifft einige der beliebtesten Städte Frankreichs, unter anderem in den Badeorten Cannes, Nizza und Saint-Tropez. Es gilt für die gesamte französische Mittelmeerküste und auf Korsika.
Seit Dienstag ist in Frankreich eine landesweite Ausgangssperre in Kraft. Die Menschen dürfen ihre Wohnungen nur für Einkäufe sowie aus zwingenden beruflichen und gesundheitlichen Gründen verlassen. Erlaubt ist jedoch die sportliche Betätigung oder das Ausführen von Hunden.
Wer ausgehe, müsse dies «kurz und in der Nähe des Wohnortes» tun, betonten die Präfekturen. «Auf einigen Stränden gab es regelrechte Versammlungen, die zum Teil stundenlang andauerten», kritisierte der korsische Präfekt Franck Robine. Die Polizei verhängt bei Verstössen gegen das Ausgehverbot Bussgelder von 135 Euro.