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Wir können unsere Verdauung positiv beeinflussen. Dafür müssen wir aber wissen, was gut ist für den Darm. Zum Beispiel Fenchel- und ungesüsste Kräutertees.
In 40 Gramm Haferflocken sind drei Gramm Beta-Glucan enthalten. Dies verbessert den Cholesterin- und den Blutzuckerspiegel nachweislich. Hafer ist zudem sehr gut verträglich, auch für Menschen, die Probleme mit Gluten haben.
Verschiedene ätherische Öle in Fenchel, Anis, Kümmel und Liebstöckel wirken krampflösend und fördern das Bewegungsvermögen des Magen-Darm-Traktes. Sie können als Gewürz direkt einem schwer verdaulichen Gericht beigegeben und mitgekocht werden (zum Beispiel Kümmel an Rösti-, Käse- oder Eintopfgerichte, Anis, Fenchel und Kümmel als Brotgewürz) oder als Tee zubereitet werden (vor allem Fenchel). Bei Blähungen oder Völlegefühl den Tee schluckweise trinken.
Wasser, ungesüsste Kräuter- und Früchtetees sind optimale Getränke für den Darm. Damit die mit der Nahrung aufgenommenen Nahrungsfasern im Magen quellen, bis ein geschmeidiger, rutschfähiger Nahrungsbrei entsteht, braucht es reichlich Flüssigkeit. Je mehr Nahrungsfasern ein Essen enthält, umso mehr muss dazu getrunken werden.
Trinkt man zum Beispiel zu einem Vollkornroggenbrot zu wenig, binden die Nahrungsfasern Wasser aus dem Verdauungstrakt und verursachen Verstopfung, anstatt einen problemlosen Stuhlgang zu ermöglichen. Je nach Bedarf sind zwei oder mehr Liter Flüssigkeit pro Tag für eine reibungslose Verdauung nötig. Warme Getränke sind für unsere Verdauungsorgane verträglicher als kalte.
Verschiedene Inhaltsstoffe der Äpfel wie Polyphenole und Pektine (lösliche Nahrungsfasern) sind sehr darmfreundlich, etwa indem sie mithelfen, durch Infekte geschädigte Darmschichten zu reparieren.
Die Milchsäurebakterien im Joghurt (am besten Joghurt, nature) fördern das Wachstum der natürlichen Darmflora, stimulieren das Immunsystem und helfen dem Körper, gesund zu bleiben. Besonders gut gegen Durchfall und Verstopfung.
Zwiebeln können zwar Blähungen verursachen, die darin enthaltenen Nahrungsfasern steigern jedoch auch Anzahl und Tätigkeit der erwünschten Bakterien im Darm und unterstützen dadurch das Immunsystem. Mit kleinen Mengen (zum Beispiel in der Salatsauce) beginnen und langsam steigern!
Viele Studien belegen, dass Ingwer positiv auf den Darm wirkt. Verschiedene Inhaltsstoffe wirken schmerzlindernd, entzündungshemmend, antibakteriell und wahrscheinlich krebshemmend. Ingwer regt die Darmbewegung an und hilft zudem gegen Übelkeit.
Fein geraffelt, passt er zu vielen (asiatischen) Gerichten oder ergibt, mit Wasser, Zitronensaft und wenig Zucker, ein erfrischendes Getränk. Je länger Ingwer gekocht wird, umso milder schmeckt er.
Haferflocken
In 40 Gramm Haferflocken sind drei Gramm Beta-Glucan enthalten. Dies verbessert den Cholesterin- und den Blutzuckerspiegel nachweislich. Hafer ist zudem sehr gut verträglich, auch für Menschen, die Probleme mit Gluten haben.