Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03401.jsonl.gz/1908

In einer empirischen Studie konnte bei Grundschülern, welche die Kriterien für die ADHS-Diagnose nicht vollständig erfüllen, die aber dennoch unter Aufmerksamkeits- und Konzentrationsdefiziten leiden, positive Effekte einer hochdosierten Kombinationsbehandlung nachgewiesen werden.
Für Personen, die auf Pollen von Birke & Co allergisch reagieren, steht in Kürze eine neue nachhaltige Therapieoption zur Verfügung. Durch eine Desensibilisierung wird die Ursache der Allergie behandelt und die Lebensqualität von Allergikern verbessert. Idealer Therapiestart ist nach Ende der Pollensaison der Frühblüher, also im Sommer oder Herbst.
Funktionelle abdominelle Schmerzen können zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität und der Alltagsbewältigung der Betroffenen führen und bereits im Jugendalter auftreten. Eine Chronifizierung ist häufig und erfordert eine darauf abgestimmte Behandlungsstrategie. Unter anderem haben sich dabei kognitiv-verhaltenstherapeutische Methoden und der Einsatz von Arzneimitteln...
Nach einem akuten Hirninfarkt oder einer Transitorischen ischämischen Attacke (TIA) ist das Risiko für einen weiteren Hirnschlag massiv erhöht. Dass eine frühzeitige Behandlung mit einem Plättchenhemmer zur Sekundärprophylaxe beiträgt, konnte in der THALES-Studie belegt werden. So führte Ticagrelor als add-on zu Aspirin nach einem ischämischen Hirnschlag oder TIA zu einer signifikanten...
Patienten mit diabetischer Nephropathie können inzwischen effektiv mit SGLT2-Hemmern behandelt werden. Ebenso werden ihnen kardioprotektive Effekte nachgesagt. Als erstes und einziges Antidiabetikum in der Schweiz ist Dapagliflozin nun auch zur Prävention von Hospitalisierung für Herzinsuffizienz bei Patienten mit Typ-2-Diabetes mit und ohne kardiovaskuläre Erkrankung zugelassen....
Durvalumab wurde EU-weit in Kombination mit einer Chemotherapie aus Etoposid plus entweder Cisplatin oder Carboplatin mit anschliessender Durvalumab-Erhaltungstherapie für die Erstlinienbehandlung von Erwachsenen mit kleinzelligem Lungenkarzinom (SCLC) im fortgeschrittenen Stadium (Extensive Disease, ED) zugelassen.
Etwa 50–70% aller Frauen haben mindestens einmal im Jahr eine Blasenentzündung. Bei ungefähr 5–10% der Fälle kommt es wiederholt zu Blasenentzündungen. Phytotherapeutische Präparate auf der Basis von Kapuzinerkresse und Meerrettich können Linderung verschaffen.
Die spinale Muskelatrophie ist mit einem schnellen Verlust von Motoneuronen assoziiert, der u.a. eine Beeinträchtigung der Atmung nach sich zieht. Sie stellt die häufigste genetische Ursache für Säuglings- und Kleinkindsterblichkeit dar. Als erste kausale Therapieoption wurde das innovative Antisense Oligonukleotid mit dem Prix Galien Suisse 2019 ausgezeichnet.
Migränepatienten haben es schwer: Schmerzen, Übelkeit und Lichtempfindlichkeit schränken die Lebensqualität deutlich ein. Das Alltags- und Sozialleben leidet – bei chronischer Migräne mehr als 8 Tage im Monat. Ziel eine Migräneprophylaxe ist es, die Anzahl, Dauer und Schwere der Migräne-Attacken zu reduzieren. Aktuelle Daten belegen für Erenumab nun auch langfristig im Praxisalltag...
In der Krebstherapie werden neue Wege beschritten. Die Präzisionsonkologie eröffnet die Möglichkeit, die Behandlung nicht mehr auf die Lokalisation des Tumors, sondern auf dessen gewebeübergreifenden molekulargenetischen Eigenschaften abzustimmen. Larotrectinib erhält die erste tumorunabhängige Zulassung.
Patienten mit metastasiertem oder lokal fortgeschrittenem kutanen Plattenepithelkarzinom, die nicht für eine kurative Operation oder kurative Bestrahlung in Betracht kommen, können nun erstmals auch mit einer Immuntherapie behandelt werden. Der PD-1-Inhibitor Cemiplimab wurde als erste evidenzbasierte Systemtherapie zugelassen.
Die Protektion der Niere ist äusserst wichtig für Diabetesbetroffene. Kürzlich erhielt Canagliflozin als erster SGLT-2-Inhibitor in der Schweiz eine Zulassungserweiterung zur Senkung des Risikos der Progression einer diabetischen Nierenerkrankung bei erwachsenen Patienten mit Typ 2 Diabetes mellitus und Albuminurie.
Aufgrund der hohen Prävalenz und Mortalität ist es besonders wichtig, Patienten mit Typ-2-Diabetes so früh wie möglich vor einer Herzinsuffizienz zu schützen. Die Indikationserweiterung von Dapagliflozin basiert auf der DECLARE-TIMI 58 Studie, in welcher Dapagliflozin zu einer signifikanten Risikoreduktion führte.
Die Phase-III-Studie DAPA-CKD wird aufgrund erwiesener Wirksamkeit bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz früher als geplant beendet. Dapagliflozin ist der erste SGLT2-Inhibitor, der in einer Studie an Patienten sowohl mit als auch ohne Typ-2-Diabetes einen bedeutsamen Vorteil bei chronischer Niereninsuffizienz zeigt.