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Pfr. Ruedi Gebhard und Lektorenteam
Das Theaterstück des deutschen Schriftstellers Ferdinand von Schirach thematisiert die Frage, ob der Mensch seinem Leben autonom und selbstbestimmt ein Ende setzen darf. Dem Wunsch eines Patienten, zu sterben, steht die persönliche Überzeugung seiner Hausärztin gegenüber, die Beihilfe zum Freitod ablehnt. Der Autor, der selbst Strafverteidiger ist, involviert das Publikum und stellt die ethische Frage nach Tod und Leben allen Anwesenden.
Im Theatergottesdienst werden einige Passagen aus dem Theaterstück gelesen oder dargestelt. Fragen rund um die Würde des Menschen, Freiheit, Autonomie und Selbstbestimmung werden aufgrund der biblischen Tradition kritisch reflektiert.