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|Das Wahrzeichen von Paris|
Diese katholische Kirche und später auch Kathedrale wurde in den Jahren 1163-1345 erbaut. Sie wurde der Gottesmutter, "Unseren Frau von Paris", gewidmet. Das charakteristische Gebäude erhebt sich auf der Seine-Insel Île de la Cité und ist ein Wahrzeichen von Paris. Ihre beiden Zwillingstürme sind 69 Meter hoch.
Der Bau dauerte fast 200 Jahre und hatte 4 Phasen. Entstanden ist eine atemberaubende Symbiose mit romanischen und gotischen Stilelementen. Darunter die berühmte Fensterrose (Rosette) mit 12 Meter Durchmesser.
Jahrelang, vor allem nach der französischen Revolution, wurde sie vergessen und vernachlässigt. Erst kurz nach der Veröffentlichung des Romans "Der Glöckner von Notre-Dame" (1831) von Victor Hugo begann eine komplexe Restaurierung des verfallenden Gebäudes. Sie bietet Platz bis zu 10 Tausend Menschen. Heutzutage sind das vor allem Touristen.
Die Kathedrale Notre Dame zu Paris ist der Sitz des Erzbistums. Einer der berühmtesten Pariser Erzbischofs war Jean-Marie Lustiger (1981-2005), ein französischer Kardinal jüdischer Herkunft, einer der Wortführer des französischen Katholizismus.
Fot. M.H.Flückiger