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Im Sonntagsblick vom 23.12.18 appellierte Claude Nicollier, Physiker und der einzige Astronaut der Schweiz, an die Schweizer, ihr Engagement gegen den Klimawandel voranzutreiben und insbesondere mehr Windenergieanlagen zu bauen. Er kritisiert, dass die Schweiz zu wenig gegen den Klimawandel unternehme.
Dazu erklärte er gegenüber dem Sonntagsblick: „Die Schweiz ist nicht das beste Beispiel. Wir könnten mehr tun, um unseren Beitrag zu leisten. Andere Länder, gerade in Skandinavien, sind uns weit voraus. (…) Nehmen Sie die Windkraft, da braucht es hierzulande mehr Engagement. Dabei müssen wir auch akzeptieren, dass sich die Landschaft ändert, wenn wir Windräder aufstellen. Ehrlich gesagt, mich würde es nicht stören, stünde eines in meinem Garten (lacht).“
Die Schönheit sei das Erste, was einem durch den Kopf gehe, wenn man vom All auf den Erdball schaue, erklärte der einzige Astronaut der Schweiz. Schaue man aber genauer hin, sehe man die Narben, die der Mensch dem Planeten geschlagen habe: „Die Spuren der Feuer in den Wäldern auf Madagaskar, in Indonesien, Zentralafrika, Südamerika. Dann realisieren Sie, wie zerbrechlich dieser Planet ist. Wie dünn die Atmosphäre ist, die man da betrachtet.“ Claude Nicollier wurde 1977 in die erste Astronautengruppe der europäischen Weltraumorganisation aufgenommen. In den Neunzigerjahren umkreiste er die Erde auf vier Missionen mit dem Spaceshuttle.