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Die Karte der Phänomene dokumentiert die Spuren von Naturprozessen, die im Gelände erkennbar sind. Sie erlaubt es, künftige Gefahrenprozesse zu erkennen und abzuschätzen.
Die Geländeanalyse ist eine wichtige Grundlage für die Erstellung von Gefahrenkarten. Dabei werden einerseits «stumme Zeugen» abgelaufener Prozesse (z.B. abgestürzte Felsblöcke, Baumstrünke) identifiziert und interpretiert sowie andererseits kritische Stellen oder das Zusammenspiel verschiedener Naturprozesse beurteilt. Beides dient der Abklärung von Disposition, Auslösemechanismen und möglicher Wirkung künftiger Gefahrenprozesse. Die Geländeanalyse stützt sich primär auf Feldbegehungen, aber auch auf die Auswertung von Luftbildern und geologischen Karten. Die festgestellten Merkmale und Interpretationen werden auf Karten eingetragen. Zur Karte der Phänomene gehört ein Beschrieb, der die massgebenden Gebiete und Prozesse erläutert.
Grundlage für die Kartierung der Phänomene bildet die Bundesempfehlung «Symbolkasten zur Kartierung der Phänomene».
Letzte Änderung 06.12.2016