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Ford überholte dank deutlich gestiegener Lieferungen an Autovermieter seinen Konkurrenten General Motors bei den Neuwagenverkäufen. Der Absatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 2,2 Prozent auf 241.126 Fahrzeuge. Bei GM stand dagegen ein Rückgang von 1,3 Prozent auf 237.364 Fahrzeuge zu Buche. GM hatte angekündigt, die Verkäufe an Autovermieter zurückzufahren. Der Absatzanteil dieser mit großen Rabatten begünstigten Verkäufe lag im Mai bei GM bei 19 Prozent, bei Ford stieg er auf 34 Prozent.
Insgesamt waren die Absatzzahlen trotz hoher Rabatte durchwachsen. Fiat Chrysler verkaufte 0,9 Prozent weniger, Toyota 0,5 Prozent. Die Auslieferungen von Nissan legten dagegen um drei Prozent zu. Der Absatz von Volkswagen stieg um 4,3 Prozent auf 30.014 Fahrzeuge.
Die VW-Tochter Porsche lieferte mit 4508 Autos fünf Prozent mehr aus. Audi verzeichnete ein Plus von 2,5 Prozent. BMW brachte dagegen 11,1 Prozent weniger als im Vorjahresmonat an den Mann. Konkurrent Daimler schlug 26.893 Pkw der Marke Mercedes-Benz los und damit 8,2 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.
Mittels hoher Rabatte, insbesondere über das verlängerte Wochenende am Memorial Day, wollten die Autobauer die Verkäufe ankurbeln. Es sehe so aus, als ob die Hersteller bereit gewesen seien, mehr Anreize zu geben, sagte Jessica Caldwell vom Branchenanalysten Edmunds. Kunden sollten dazu gebracht werden, ihr Fahrzeug zu kaufen und nicht zu leasen.
(Reuters)