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Das Herzogtum befindet sich an der westlichen Grenze von Cendara. Es grenzt im Norden an das Herzogtum Westmark, im Nordosten an das Herzogtum Weitenblick, im Osten an die Reichsstadt Hundertbrück im Südosten an das Fürstentum Dreifurten und zuletzt im Süden an das Königreich Verdano.
Das Gebiet des Herzogtums ist im Allgemeinen eher hügelig und waldig. Der Norden wird durch Grenzsteine zur Westmark begrenzt. Die Ostgrenze wird durch den Gibel, den grossen Fluss welcher auch durch Hundertbrück fliesst, gebildet. Im Südosten, wo das Herzogtum an das Fürstentum Dreifurten grenzt geht die Grenze wiederum in einigen natürlichen Landmarken und von Menschenhand erschaffenen Grenzsteine über. Die Grenze im Süden zu Verdano wiederum wird mit dem Ende des Sommerwaldes gebildet. Im Westen zuletzt befindet sich nur noch die weite See.
Im Osten des Herzogtums befinden sich die Nebelberge. Es ist das drittgrösste Gebirgsmassiv in Cendara. Die Berge sind nicht all zu hoch, aber bekannt dafür häufig in den Wolken oder im Nebel zu liegen. Aus diesem Grund ist sind die Nebelberge auch nur sehr karg bewohnt. Ausser einigen Hirten, Bergbauern und Einsiedlern findet man dort fast nichts. Zwischen den Nebelbergen und dem Gibel befindet sich der Rauschende Wald. Wegen den Bergen und dem Fluss mit der Ebene dahinter, scheint hier häufig ein guter Wind zu gehen welcher durch die Bäume rauscht. Und selbst wenn kein Wind geht, scheint ein Rauschen nach zu hallen. In dieser Gegend gibt es nur ein paar Dörfer und die kleine Stadt Grenzwilen, welche etwa zwei Wegstunden von Hundertbrück entfernt liegt. Alle Dörfer liegen im Wald nur Grenzwilen hat sich eine freie Fläche um die Stadt gerodet.
Im Südosten der Nebelberge liegt der Trutzersee welcher durch die Quellen in den Nebelbergen gespiesen wird und danach durch den Salm durch Verdano und zuletzt in Dreifurten wieder in den Gibel fliesst. Um den Trutzersee liegen einige Dörfer, welche vor allem vom Fischfang leben. Im Süden des Sees wo er in den Salm übergeht, liegt die Stadt Urchen. Durch sie fliesst der Salm und danach durch den Sommerwald.
Westlich der Nebelberge befinden sich der Tiefe Wald. Dieser macht den Grossteil des Gebietes im Norden des Herzogtums aus. Dazwischen liegen Lichtungen aus Torfwiesen, vereinzelte Teiche und dem einen oder anderen Findling. Im Tiefen Wald gibt es ein paar Holzfällersiedlungen und einige kleine Dörfer und Weiler die meist in die schon bestehenden Lichtungen gebaut wurden. Zwischen dem Tiefen Wald im Norden und dem Sommerwald im Süden liegt noch der Geisterwald. Dieser ist umgeben von einer der wenigen freien und flachen Ebenen des Herzogtums. Am östlichen Ende des Geisterwaldes grenzt das Städtchen Trutz an selbigen. Dies war der ehemalige Hauptsitz der Grafschaft Trutz.
Der Westen des Herzogtums ist immer noch hügelig aber nur noch spärlich bewaldet. Hier befinden sich die bisweilen die grössten Städte und Dörfer des Herzogtums und auch die grössten Höfe. Auf der Halbinsel im Südwesten des Herzogtums, befindet sich die grösste Ebene in ganz Archenwall und Trutz wie auch die Hauptstadt Archenwall.
Der Rauschende Wald und der Tiefe Wald sind vor allem Nadelwälder und in ganz Cendara für ihre hohe Qualität bekannt. Der Geisterwald und der Sommerwald dagegen sind Mischwälder. Im Sommerwald wird nur bedingt Holzabbau betrieben und im Geisterwald ist dies bei schwerer Strafe sogar verboten.
Die Ebenen werden falls möglich entweder als Weideland und für Ackerbau aber da viele freie Flächen moorig und sumpfig sind, vor allem für den Torfabbau verwendet. Besonders die Küstenregion der ehemaligen Grafschaft Archenwall ist bekannt für seine Torfwiesen wobei wiederum im Tiefen Wald und um den Geisterwald und Trutz eher Ackerbau betrieben wird.