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Das Festival, das im August stattfinden soll, wird von staatskritischen Gruppierungen organisiert. Ursprünglich hätte es auf einem Bauernhof durchgeführt werden sollen. Der Landeigentümer wollte sein Gelände schliesslich aber doch nicht mehr zur Verfügung stellen, auch die Gemeindebehörden setzten sich für eine Absage des Anlasses ein. Dieser berge zu grosses Konfliktpotenzial, hiess es.
Seit Mitte Juni waren die Veranstalter deshalb auf der Suche nach einem neuen Standort für das «Freedom Festival». Wie die «Berner Zeitung» und «Der Bund» berichten, sind die Organisatoren nun im Zürcher Oberland fündig geworden. Doch die betroffene Gemeinde Volketswil wisse von nichts. Benjamin Mudlack, Präsident des World Freedom Forums, das den Anlass organisiert, wisse, dass auch die neue Ausgabe verhindert werden kann. Das sagt er laut dem Zeitungsbericht in einem Video auf der Festival-Website: «Garantien gibts im Leben nicht.»
Das umstrittene Festival solle nun in der Pasadena Event Location stattfinden, eine Tanzschule in einem Gewerbegebäude. Laut Festival-Organisatoren habe der Ort Platz für 2500 Personen. Der Event soll im Vergleich zur geplanten Ausgabe in Münsingen etwas kleiner ausfallen: weniger lang und weniger teuer.
David Gerig, stellvertretender Gemeindeschreiber von Volketswil, sagt gegenüber den Zeitungen, dass kein Gesuch für den Anlass eingetroffen sei. Bei der Gemeinde sei man irritiert.
(ade)