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Schweizer Beitrag
Die Solar Pump Association Switzerland (SoPAS) wurde 2010 von einem multidisziplinären Team von Ingenieuren und Marketingfachleuten gegründet. Als Ziel sollen in Entwicklungsländern innovative Technologien für solare Wasserpumpen verbreitet werden, die auf Entwicklungen der Berner Fachhochschule basieren. Die SoPAS ist mit verschiedenen Organisationen gut vernetzt und in diversen Entwicklungsländern aktiv. Im Rahmen dieses Projekt arbeitet SoPAS eng mit Helvetas zusammen.
Portrait
Ziel dieses Projekts war es, ein nachrüstbares System für den Umbau von existierenden manuellen Wasserpumpen auf Solarbetrieb zu entwickeln und in 5 Dörfern im Norden von Benin zu testen. Gleichzeitig sollten die Wasserstationen mit Wasserleitungen und Wasserhähnen ausgerüstet werden. Die solare Nachrüstung bestehender Infrastrukturen ist deutlich schneller und billiger als der vollständige Neubau von Wasserstationen mit Brunnen und solaren Wasserpumpen. Während der Feldtests sollten ca. 5‘000 Personen von einer verbesserten Wasserversorgung profitieren. In Benin und vielen anderen Ländern ist ein grosses Potential an nachrüstbaren manuellen Wasserpumpen vorhanden.
Resultate
Aufgrund von aufgetretenen Qualitätsproblemen bei den Feldtests musste der technische Ansatz komplett neu überdacht werden. Zukünftig ist geplant, die vorhandenen manuellen Pumpen abzubauen und nur noch das Bohrloch zu verwenden. Zum Einsatz soll dann ein Pumpsystem bestehend aus Solarpumpe und Impact-pump kommen. Zukünftig wird auch vermehrt der Fokus auf eine gute Ausbildung der lokalen Techniker gelegt, da an den 3 Wasserstellen die durchzuführenden Unterhaltsarbeiten nicht immer erwartungsgemäss ausgeführt wurden. Aufgrund einer Änderung der politischen Rahmenbedingungen in Benin und unter Einbezug der gesammelten Erfahrung ist es das Ziel, das Projekt in etwas abgeänderter Form zukünftig in Ghana fortzusetzen.
Wirkung
Die geplante Wirkung konnte nicht erreicht werden. Nachdem 3 Wasserstellen mit der Solarpumpe erweitert wurden, traten Qualitätsprobleme bei der bestehenden Anlage auf. Diese waren am Ende leider so gravierend, dass ein automatischer Weiterbetrieb mit der Solarpumpe nicht sinnvoll gewesen wäre.