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Männlich, weiblich, Gender *
Wir befinden uns in einem Dilemma. Welche Form der Ansprache sollen wir wählen, um politisch korrekte, aber doch leserliche Artikel schreiben zu können? Während vieler Jahre wählten wir die männliche Form und veröffentlichten den Satz: „Zugunsten der besseren Lesbarkeit verwenden wir die männliche Form. Selbstverständlich ist die weibliche Form damit einbezogen.“
Eine Leserin machte uns vor zwei Jahren darauf aufmerksam, dass die weibliche Form in der heutigen Zeit sichtbarer sein sollte. Daraufhin schrieben wir beide Formen aus: „Wernetshauser und Wernetshauserinnen“. Das Resultat hat uns nicht befriedigt, die Lesbarkeit leidet nach unserer Meinung. Wie ist es mit den Varianten „WernetshauserInnen“, oder eine Form, die in letzter Zeit hin und wieder zu sehen ist: „Wernetshauser*innen“? Der so genannte Gender * spricht nicht nur Männer und Frauen, sondern auch Menschen an, die sich weder mit dem männlichen, noch mit dem weiblichen Geschlecht identifizieren. Beide Formen gelten nicht als offizielle Schreibweise.
Um die Diskussion anzuregen, haben wir in der aktuellsten Ausgabe die weibliche Form gewählt. Die männliche Form ist selbstverständlich damit einbezogen.
Wie gefällt Ihnen das? Haben Sie überhaupt einen Unterschied bemerkt? Was würden Sie wählen?
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Das Redaktionsteam