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Das Schweizer Davis-Cup-Team hat den Verbleib in der Weltgruppe ohne zu zittern sichergestellt. Roger Federer gewann im Abstiegs-Playoff in Genf gegen Holland den dritten Punkt mit einem souveränen 6:3, 6:2, 6:4-Sieg gegen Thiemo de Bakker.
Beide Spieler standen zum dritten Mal in den letzten drei Tagen auf dem Platz, allerdings hatte der Holländer bereits zwei Fünfsätzer in den Beinen. Es fehlte ihm damit neben der spielerischen Klasse auch die Frische, um Federer auch nur ansatzweise gefährden zu können. Die erneut 8000 lautstarken Fans in der Palexpo-Halle sahen aber eine unterhaltsame Partie mit einigen attraktiven Ballwechseln.
Bis zum 4:3 im ersten Satz erspielte sich keiner der beiden Spieler einen Breakball, ehe Federer zum 5:3 der erste Aufschlagdurchbruch gelang.
Im zweiten Satz schaffte er Breaks zum 2:1 und zum 4:1, und auch im dritten ging er sogleich 2:0 in Führung. Nach knapp eindreiviertel Stunden verwertete er seinen zweiten Matchball mit einem Ass.
Nach dem erfolgreichen Klassenerhalt wandte sich Federer mit einer warmherzigen Ansprache an das Publikum: «Dangge vielmol! Ich hatte viel Spass und bedanke mich für eure wundervolle Unterstützung.»
Die ersten beiden Punkte hatten Federer und Stan Wawrinka am Freitag geholt, das Doppel ging am Samstag knapp in fünf Sätzen verloren. Damit kann Wawrinka im bedeutungslos gewordenen fünften Spiel pausieren. Dieses gewinnt Henri Laaksonen (ATP 359) für die Schweiz und sorgt damit für den 4:1 Endstand. Er schlägt den holländischen Debütanten Tim van Rijthoven (ATP 1180) mit 7:6 (13:11), 6:3. (si)