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In den verbliebenen Standortgebieten werden die standortspezifischen geologischen Kenntnisse mit erdwissenschaftlichen Untersuchungen vervollständigt. Die Lagerprojekte werden unter Einbezug der Standortregionen konkretisiert und Auswirkungen der Lager auf Gesellschaft und Wirtschaft (sozioökonomische Auswirkungen) vertieft untersucht. Schliesslich reicht die Nagra um das Jahr 2024 Rahmenbewilligungsgesuche für den Bau der geologischen Tiefenlager ein. Diese werden von den Behörden geprüft. Ende der 2020er Jahre entscheidet der Bundesrat über die Rahmenbewilligungsgesuche. Der Bundesratsentscheid muss vom Parlament genehmigt werden. Der Parlamentsbeschluss untersteht dem nationalen fakultativen Referendum. Falls dieses zustande kommt, entscheiden die Schweizer Stimmbürger/innen voraussichtlich Anfang der 2030er Jahre über die Rahmenbewilligung. Erst dann stehen die Standorte für geologische Tiefenlager fest.