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Objektivierter Wertansatz. Käufer und Verkäufer, Finanzinvestoren oder Banken werden versuchen, für sich den Preis herauszufinden, welcher dem Wert des Unternehmens am nächsten kommt. Das Unternehmen hat möglicherweise in den Händen des Veräusserers einen anderen Wert als in den Händen des Erwerbers. Auch für verschiedene Erwerber kann der Preis des gleichen Unternehmens sehr unterschiedlich ausfallen. Der Wert eines Unternehmens lässt sich nicht eindeutig darstellen, da es keinen echten oder richtigen Wert eines Unternehmens gibt. Der Unternehmenswert ist daher häufig eine Frage der subjektiven Vorstellung von Käufer und Verkäufer. Der Käufer tendiert dazu den niedrigsten Preis zahlen zu wollen. Hingegen möchte der Verkäufer den höchsten Preis erzielen. Innerhalb dieser beiden Extrempositionen liegt letztendlich der „Unternehmenswert“. Man spricht auch vom sogenannten Unternehmenswertkorridor. Zur zielführenden Argumentation des eigenen Preiswunsches ziehen beide Seiten in der Regel klassische Bewertungsmethoden zur Argumentation ihrer Vorstellung des richtigen Unternehmenswertes hinzu (z.B: Ertragswertverfahren, Substanzwertverfahren, Stuttgarter Verfahren, Discounted Cashflow Verfahren etc.).