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Die Geschichte des Samba oder die Wurzeln des Terminus „Samba“. Was die Entstehung des Namens betrifft, gibt es, wie so oft, auch in diesem Fall verschiedene Versionen. Eine davon behauptet, er stamme von der Bezeichnung „Zambra“ oder auch „Zamba“ aus der arabischen Sprache – und er sei zum ersten Mal während der maurischen Invasion der Iberischen Halbinsel im 8. Jahrhundert aufgetaucht. Eine andere Version behauptet, dass Samba aus einer der zahlreichen afrikanischen Sprachen stamme, möglicherweise aus dem „Quimbundo-Dialekt“, in dem „sam“ geben bedeutet und „ba“ erhalten oder „etwas das fällt“. Und eine dritte Version stellt fest, dass das Wort „Samba“ von einem anderen afrikanischen Wort abgeleitet worden ist – nämlich „semba“, womit ein Nabeltanz bezeichnet wurde.
In Brasilien glaubt man an die dritte Version, dass Samba von „semba“ (Nabeltanz) stammt – möglicherweise aus dem damaligen Sprachgebrauch von Angola oder dem Kongo, denn von dort kamen die meisten Sklaven nach Brasilien.
Eine der ältesten Aufzeichnungen des Wortes Samba erschien in der pernambukanischen Zeitschrift „O Carapuceiro“ vom Februar 1838, als Padre Miguel do Sacramento Lopes Gama ein Schriftstück gegen den „Samba d’Almocreve“, wie er es nannte, verfasste – das heisst, er bezog sich in diesem Fall nicht auf die zukünftige Musikart, sondern auf eine bestimmte Art von dramatischem Tanz der Schwarzen jener Epoche. Nach Berichten von Hiram da Costa Araújo bezeichnete man während mehrerer Jahrhunderte die Feste und Tänze der schwarzen Sklaven in Bahia als „Samba“.
In der Mitte des 20. Jahrhunderts definierte man mit dem Wort „Samba“ unterschiedliche Arten von Musik – aber alle eingeführt von den afrikanischen Sklaven und stets begleitet von diversen Schlaginstrumenten – die in jedem brasilianischen Bundesstaat eigene Charakteristika entwickelten – nicht allein durch die Verschiedenheit der Sklaven-Stämme, sondern auch durch die Besonderheiten jeder Region, in der sie sich befanden.
Einige dieser bekannten Volkstänze waren:
In Bahia
Bate-baú, Samba-corrido, Samba-de-roda, Samba-de-chave und Samba-de-barravento
In Ceará
Coco
In Maranhão
Tambor-de-crioula (oder Ponga)
In Pernambuco
Trocada, Coco-de-parelha, Samba de coco und soco-travado
In Rio Grande do Norte
Bambelô
In Rio de Janeiro
Partido-alto, Miudinho, Jongo und Caxambu
In São Paulo
Samba-lenço, Samba-rural, Tiririca, Miudinho und Jongo.