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Haben sich unsere Vorfahren besser ernährt als heute die meisten Menschen? Wahrscheinlich. Der Grund dafür ist laut Pollan das Essen, das von der Lebensmittelindustrie zur Unkenntlichkeit entstellt worden ist.
Insofern legt Michael Pollan in seinem Buch allen nahe, nicht auf komplizierte Erklärungen von Ernährungswissenschaftlern zu hören und keiner Werbung zu vertrauen, sondern stattdessen anhand seiner 83 Regeln zu essen. Darunter sind beispielsweise "Lieben Sie Ihre Gewürze" oder "Essen sie vorwiegend Pflanzen, vor allem deren Blätter". Die Regeln sollen eher Empfehlungen als Dogmen sein und könnten sich eigentlich, wie der Autor selbst sagt, darauf beschränken, dass man "Lebens-Mittel" essen soll, "nicht zu viel und vorwiegend Pflanzen". Damit daraus ein Buch wird, gibt’s Erklärungen und künstlerische Illustrationen von Maira Kalman dazu. Wer Brukers Ernährungslehre kennt, wird hier nicht viel Neues finden - das Buch ist eher ein Sammelsurium von Tipps, die dem Autor zugeschickt wurden und einfach verständlich sind.