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Die Winterzeit ist die eigentliche Normalzeit. Eine Stunde vorgestellt wurden die Uhren zum ersten Mal im Frühling 1916 im deutschen Kaiserreich, um an Sommerabenden das Tageslicht länger nutzen zu können – deshalb auch «Daylight Saving Time» genannt. Nach dem Ende des ersten Weltkrieges wurde sie wieder abgeschafft.
Nach einer inkonsequenten Handhabung gab es zwischen 1950 und Mitte der 1970er-Jahre in den meisten europäischen Ländern keine Sommerzeit. Dann beschlossen die Länder der damaligen Europäischen Gemeinschaft, sie erneut einzuführen. Der Grund war die Ölkrise von 1973. Man wollte Energie sparen, indem die Menschen das Tageslicht besser ausnutzten. Ob der Nutzen eintraf, ist allerdings bis heute umstritten.
1994 wurde eine einheitliche Regelung der Sommerzeit aller EU-Mitgliedstaaten eingeführt. Doch weltweit wird sie nach wie vor unterschiedlich gehandhabt. So kann sie auch innerhalb einzelner Länder variieren: Die Menschen im US-amerikanischen Bundesstaat Arizona beispielsweise stellen die Zeit nicht um, obwohl ihre Nachbarn aus den umliegenden Staaten dies tun.