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Gestern haben wir über Deine politische und gewerkschaftliche Sozialisierung gesprochen. Hast Du dazu noch einen Nachtrag?
• Colonie libere italiane
00:05:01
Im zweiten Teil des Interviews geht es zuerst um die Arbeit in der Gewerkschaft. Wie war die Zusammenarbeit mit Deinen KollegInnen in der Gewerkschaft?
• Zusammenarbeit mit Lydia Trüb in der Gewerkschaft Textil, Chemie, Papier (GTCP)
• Führungsfunktion als Frau in der Gewerkschaft
00:12:15
Wie waren die Kontakte zu andern Regionen?
• Kontakte in die Romandie, Chemiebranche
• Übersetzertätigkeit
00:14:48
Gab es Situationen, in denen Du nicht so gehandelt hast, wie es von Dir erwartet worden wäre?
• Neue Methoden in der gewerkschaftlichen Arbeit
00:18:23
Du hast einige Jahrzehnte aktive Gewerkschaftsgeschichte hinter Dir. Gibt es Arbeitskämpfe, die Dir besonders in Erinnerung geblieben sind?
• Schliessung Papierfabrik Stöckli
• Streik Zentralwäscherei Basel (ZEBA) 1999; Bedeutung des ZEBA-Streiks für die Gewerkschaftsbewegung
• Bauarbeiter-Streik für das Pensionsalter 60 ; Ausführungen zu den Voraussetzungen und Vorbereitungen dieses Streiks
• Bedeutung des Bauarbeiter-Streiks für die Gewerkschaftsbewegung
1999
2000
00: 38:02
Hast Du auch Enttäuschen erlebt? Und wie bist Du mit Enttäuschungen umgegangen?
• SPAR-Streik in Baden-Dättwil
• Migration und gewerkschaftliche Arbeit
2013
00:44:39
Wie würdest Du im Rückblick Deiner Arbeit beurteilen?
• Historische Kontextualisierung individuellen Handelns
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00:47:03
Könntest Du von Dir sagen, dass Du einer bestimmten Generation von Gewerkschafter bzw. Gewerkschafterinnen gehörst?
• 68er-Bewegung prägend für die Politisierung und die gewerkschaftliche Arbeit
00:48:12
Was unterscheidet diese Generation von andern Generationen?
• Abgrenzungen von der vorhergehenden Gewerkschaftsgeneration, Anknüpfung an ältere Gewerkschaftsgenerationen
• Kritik an der gegenwärtigen Gewerkschaftsgeneration
00:54:50
Inwiefern hat Dein Leben als Gewerkschafterin Dein Privatleben beeinflusst?
• In Bezug auf die Partnerschaft
• In Bezug auf die Vereinbarkeit Familie/Gewerkschaftliche Arbeit
00:57:27
Gehen wir zu einem andern Thema über. Gab es einen roten Faden in Deiner Arbeit?
• Führungsstil geprägt von der 68er-Bewegung
• partizipatives Gewerkschaftsmodell
01:01:04
Welche Eigenschaften braucht es, um Funktionen wie Du sie ausgeübt hast von der GTCP bis zur UNIA?
• Politische Überzeugung
• gute Allgemeinbildung
• Persönlichkeit
01:04:30
Gehören GewerkschaftssekretärInnen zur gesellschaftlichen Elite?
• Elite nicht im herkömmlichen Sinn
01:05:44
Wie ist der Bezug zur Basis, droht man als FunktionärIn den Bezug zur Basis zu verlieren?
• Strukturelle Ursachen
01:05:50
Was sind seit Ende der 1970er Jahre die grössten Herausforderungen für die Gewerkschaften?
• gewerkschaftliche Integration der migrantischen Arbeitskräfte
• gewerkschaftliche Organisierung der Angestellten
01:11:21
Du hast die MigrantInnen als eine besondere Herausforderung für die Gewerkschaften bezeichnet. Inwiefern?
• Betreuung der migrantischen Gewerkschaftsmitglieder
• Rolle der MigrantInnen in der Gewerkschaft
01:15:47
Inwiefern haben Frauen in diesen Jahrzehnten eine Herausforderung dargestellt für die Gewerkschaften?
• Frauen als Chance, den Tertiärbereich zu organisieren
• Rentenalter Frauen
01:22:05
Inwiefern haben die wirtschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte die Gewerkschaften vor Herausforderungen gestellt?
• Je nach Sektor unterschiedliche Herausforderung
01:26:42
Ab 1996 verstärkte sich die Kooperation zwischen den Gewerkschaften GBI und SMUV, später kam der VHTL hinzu. Was war Deine Rolle in diesem Prozess?
• GBI-Kongress in Luzern
• Gegenseitiges Kennenlernen
• Skepsis und Vorbehalte gegenüber der Fusion
• Vor- und Nachteile der Gewerkschaftsfusion
2000
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01:34:58
Wie hast Du die Zusammenarbeit mit den andern Gewerkschaftern erlebt?
• Rolle der Interessengruppen (Zusammenarbeit mit Basisgruppen) im Fusionsprozess
• Über den Hauptsitz der neuen Grossgewerkschaft
01:43:04
Du hast die IGs (Interessengruppen) erwähnt in ihrer integrativen Rolle. Welche Rolles spielen sie heute?
• Unterschiedliche Konjunkturen der IGs
01:45:55
Die UNIA ist professioneller geworden als ihre Vorläuferinnen. Wie schätzt Du die positiven und negativen Auswirkungen ein?
• Steigerung der Effizient
• Verlust des Bezugs zur Basis durch Bürokratisierung
01:54:59
Wie schätzt Du denn heute die Stellung und die Rolle der UNIA in der Gewerkschaftsbewegung ein?
• Starke Stellung im SGB
• UNIA als strategisches Projekt
01:57:32
Wie schätzt Du die Rolle der UNIA in der Gesellschaft ein?
• hoher Bekanntheitsgrad
• negative Schlagzeilen
• Teil der Zivilgesellschaft
02:02:38
Inwiefern hat sich die Funktion der Gewerkschaften in den letzten Jahrzehnten verändert.
• politischer Akteur
02:05:01
Worin messen sich die Erfolge der Gewerkschaften?
• Verbesserung der Arbeitsbedingungen
• Verbesserung der Gesamtarbeitsverträge
02:07:34
Stichwort Gewerkschaftsdemokratie, was ist darunter zu verstehen?
• Kritik an der gewerkschaftlichen Basisarbeit in der UNIA
02:12:25
Gewerkschaftliche Arbeit findet heute vorab im nationalen Rahmen statt. Müsste gewerkschaftliche Arbeit nicht stärker international agieren?
• Vertretung in internationalen Gremien
• Diskussion der Flüchtlingsthematik auf internationaler gewerkschaftlicher Ebene
• Sportkampagnen (FIFA)
• Ambivalenz gewerkschaftlichen Internationalismus
02:21:10
Was würdest Du heutigen GewerkschafterInnen raten?
• Stärkung der Basismitglieder