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Ron Howards neue Musikdoku «The Beatles: Eight Days a Week – The Touring Years» wird von einem Zusammenschnitt des legendären Beatles-Konzertes im New Yorker Shea Stadium vom 15. August 1965 begleitet.
Der Auftritt der Beatles im Shea Stadium war das erste Rockkonzert überhaupt, das in einem Stadion mit über 55’000 Fans stattfand. Das wegweisende Happening wurde damals von Ed Sullivan Productions und Brian Epstein mit insgesamt vierzehn 35mm-Kameras aufgezeichnet und beinhaltet Song-Evergreens wie «A Hard Days Night», «I’m Down», «Everybody’s Trying To Be My Baby» und «Dizzy Miss Lizzy». Der restaurierte und in den Abbey Road Studios neu abgemischte Mitschnitt ist für Fans ein Leckerbissen.
Beatlemania total
Nachdem sich die Beatles in den Jahren 1961 und 1962 in der britischen Szene etabliert hatten, gingen sie ab Ende 1963 europaweit auf Tour. Es war ihr vielgepriesener Auftritt in der TV-Sendung The Ed Sullivan Show am 9. Februar 1964, der ihre Popularität explodieren liess. Im Juni desselben Jahres startete die Band ihre erste Welttournee und war bis 1966 fast ununterbrochen auf Achse. Als sich die Beatles im August 1966 vom Tourneeleben verabschiedete, hatten sie 166 Konzerte in 15 Ländern und 90 Städten gegeben… und ein kulturelles Phänomen namens BeatlemaniA ausgelöst.
Spannungen zwischen den Musikern
Die neue Kino-Musikdoku «The Beatles: Eight Days a Week – The Touring Years» beleuchtet die Zeit der frühen Tage im Cavern Club in Liverpool bis hin zum letzten Beatles-Konzert im Candlestick Park in San Francisco im Herbst 1966. Der Regisseur Ron Howard thematisiert das Zusammenfinden von John Lennon, Paul McCartney, George Harrison und Ringo Starr.
Howard zeigt aber auch, wie sie Entscheidungen trafen, ihre Musik erschufen und ihre gemeinsame Karriere steuerten – inklusive die unvergleichliche Spannung zwischen den vier Musikern und ihrem Publikum. Im gleichen Zug führt er das musikalische Genie der Band vor Augen und lotet die Persönlichkeiten der vierköpfigen Erfolgsband aus. Am 15. September 2016 feiert der Dokumentarfilm seine Weltpremiere am Londoner Leicester Square. Das Datum markiert auch gleich den Schweizer Kinostart.