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“Wir gehen den europäischen Weg, und der bedeutet für uns: Freiheit, Menschenrechte und eine starke Wirtschaft.” Groisman verwies auf das Assoziierungsabkommen mit der EU das als treibende Kraft für Reformen wirke.
Hier sei schon viel passiert, gerade bei der Korruptionsbekämpfung. Es sei aber noch mehr nötig. Dazu zähle auch eine Verbesserung des Investitionsklimas und eine grundlegende Justizreform, sagte Groismann, der seit Mitte April im Amt ist.
Groisman ist Nachfolger von Arseni Jazenjuk, dessen Regierung vorgeworfen wurde, nicht entschieden genug gegen die Korruption und die Oligarchen im Land vorgegangen zu sein. Die Ex-Sowjetrepublik gilt nach Einstufung der Organisation Transparency International als korruptester Staat Europas.
Groisman kritisierte die Entscheidung der Briten, die EU zu verlassen. “Ich respektiere das Recht eines souveränen Staates, eine solche Entscheidung zu treffen. Aber ich glaube immer, dass man Errungenschaften bewahren sollte.” Ein wichtiges Signal sei, dass die junge Generation in Grossbritannien mehrheitlich für den Verbleib in der Europäischen Union gestimmt habe.
(SDA)