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Quelle: TeleM1
Ein heute 58-Jähriger ist im Juni vom Bezirksgericht Brugg zu einer lebenslänglichen Freiheitsstrafe verurteilt worden, weil er 2018 in Hausen seine Frau und seine Schwägerin getötet hat. Der Angeklagte pochte damals auf Notwehr. Nun beschäftigte sich das Obergericht mit dem Fall. Der Kosovare hofft auf ein milderes Urteil.
Vor dem Obergericht will der Anwalt des Angeklagten, Urs Oswald, ein Urteil wegen Totschlags erreichen, wie er zu Tele M1 sagt. Das Bezirksgericht hatte den Mann wegen mehrfachen Mordes verurteilt. Zu Unrecht, wie sein Anwalt findet: «Man muss eben auch die Hintergründe sehen.» Zur Auseinandersetzung mit der Frau und der Schwägerin des Angeklagten war es gekommen, nachdem die Frau ihm eröffnet hatte, dass sie die Scheidung will.
Laut dem Anwalt seien ebendiese Hintergründe nicht genügend aufgeklärt worden. Ob das auch die Richter am Obergericht so sehen, ist noch unklar. Das Urteil wird schriftlich eröffnet.
(vro)