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Wie könnte die Optik des zukünftigen Heimplaneten aussehen?
Die Vorstellung von der Zukunft muss nicht in silbernen Farben und dystopischer Umgebung zum Ausdruck gebracht werden. Die aktuellen Bilder der Zukunft stehen oft im Gegensatz zur im 20. Jahrhundert entwickelten Bildsprache der Weltraumforschung, lange bevor die Raumfahrt eine technische Möglichkeit war und die realen Bilder des Weltraums existierten. Viele dieser Bilder waren prospektive Imaginationen, die die Welt als wünschenswert erscheinen liessen.
Das Buch «Futurenova» geht jedoch noch einen Schritt weiter. Es ist ein Buch der Phantasie, wie der zukünftige Planet aussehen könnte. Ohne die äussere Welt zu kennen, schuf ich die Konzepte der neuen Realität, von denen ich träume, dass sie Wirklichkeit werden. Basierend auf einer Geschichte aus der Zukunft rekonstruierte ich das Leben eines Astronauten, der das neu entdeckte Planetensystem Trappist_1 erforscht. Ich versuche die Frage zu beantworten, ob wir in Zukunft zeitgenössische Medien nutzen und ob wir unsere Perspektive auf das «Space-Boom-Gefühl» des 20. Jahrhunderts und nicht auf die «Star Wars»-Maschinerie gründen könnten.
«Futurenova» ist eine Kritik an der heutigen Science-Fiction und eine spekulative Art und Weise, sich unseren zukünftigen Unterschlupf vorzustellen. Es versucht, die visuelle Vorstellungskraft der Raumforschung jenseits historischer Klischees und aktueller Stereotypen wiederzubeleben, um alternative visuelle Erfahrungen, Imaginationen und Träume zu ermöglichen.