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- Damian Müller (FDP) erzielt mit 65'784 Stimmen das beste Ergebnis und ist wieder gewählt. Er liegt jedoch nur 300 Stimmen über dem absoluten Mehr.
- Andrea Gmür (CVP) landet mit knapp 11'000 Stimmen weniger auf dem zweiten Platz, sie erzielte 54'861 Stimmen.
- Auch der Abstand zum drittplatzierten Franz Grüter (SVP) ist gross: Er holte 38'358 Stimmen.
- Auf dem vierten und fünften Platz liegen Monique Frey (Grüne) und David Roth – ihre Ergebnisse liegen nahe beieinander.
- Mit diesem Resultat braucht es wie erwartet einen zweiten Wahlgang.
Der bisherige Luzerner FDP-Ständerat schafft die Wiederwahl ins Stöckli. Er erzielte erwartungsgemäss die meisten Stimmen und meisterte auch die Hürde des absoluten Mehrs – wenn auch nur hauchdünn.
Noch nicht entschieden ist das Rennen um den zweiten Luzerner Sitz im Ständerat. Andrea Gmür, die den Sitz des abtretenden Ständerats Konrad Graber verteidigen will, schaffte die Hürde nicht.
Einschätzung von SRF-Regionalredaktor Christian Oechslin
Dass Damian Müller die Wiederwahl bereits im ersten Wahlgang schafft, konnte nicht erwartet werden. Der Vorsprung auf das absolute Mehr ist denn auch äusserst knapp. Für die Luzerner CVP wird nun der zweite Wahlgang zur grossen Herausforderung.
Kandidatin Andrea Gmür konnte sich zwar einen grossen Vorsprung auf Konkurrent Franz Grüter (SVP) verschaffen. Weil Damian Müller von der FDP die Wahl aber bereits geschafft hat, kann die CVP im zweiten Wahlgang nicht auf die Unterstützung ihres Listenpartners zählen.
Dies könnte zur Chance für Franz Grüter werden. Der IT-Unternehmer dürfte nicht wenige Stimmen aus der wirtschaftsfreundlichen FDP-Wählerschaft erhalten. Der zweite Wahlgang verspricht also einiges an Spannung.
Kampf um den zweiten Sitz
Noch nicht entschieden ist das Rennen um den zweiten Luzerner Sitz im Ständerat. Andrea Gmür, die den Sitz des abtretenden Ständerats Konrad Graber verteidigen will, packte die Hürde klar nicht. Sie hat mit 11'000 Stimmen Unterschied jedoch einen grossen Vorsprung auf den drittplatzierten Franz Grüter (SVP) erzielt.
Die CVP ist im zweiten Wahlgang nun unter Druck. Damian Müller, der auf der gemeinsamen Liste kandidierte, ist bereits gewählt. Dies spielt nun Franz Grüter in die Hände. Die entscheidende Frage ist: Erhält der IT-Unternehmer im zweiten Wahlgang viele Stimmen aus der wirtschaftsfreundlichen FDP-Wählerschaft? Für Spannung ist gesorgt. Der zweite Wahlgang findet am 17. November statt.
Nebst Müller, Gmür und Grüter kandidierten vier weitere Männer und Frauen – alle im Überblick: