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Es gibt mehrere Ursachen für kalte Hände und/oder Füsse: Durchblutungsstörungen, Einnahme bestimmter Medikamente (z. B. Betablocker oder Blutdrucksenker) oder Erkrankungen wie etwa eine Schilddrüsenunterfunktion, Herzschwäche, Blutarmut, zu tiefer Blutdruck oder auch Essstörungen. Zu den häufigsten Gründen gehören Durchblutungsstörungen, die durch tabak- oder alkoholkonsumbedingte Gefässverengungen hervorgerufen werden und meist die Hände betreffen. Aber auch Bewegungsmangel kann kalte Hände und Füsse auslösen, weil dann die Blutzirkulation ungenügend ist. Dies äussert sich in kalter, weisslicher und teils auch bläulicher Haut. An Händen und Füssen ist sowohl die Haut als auch die Fettschicht eher dünn, daher gibt es weniger Isolation. Zudem sind die Gefässe feiner und da sich diese bei Kälte verengen, wird die Durchblutung rasch eingeschränkt. Als Folge davon sind die Extremitäten kälter. Treten Hautveränderungen, Schwellungen, Schmerzen, Taubheitsgefühl oder anhaltendes Kribbeln in den Extremitäten ohne offensichtliche Gründe auf, empfiehlt sich ein Besuch bei einer Ärztin oder einem Arzt.
Vor allem Frauen leiden an kalten Händen und Füssen, weil sie über weniger Muskelmasse als Männer verfügen. Muskeln sind gut durchblutet und erzeugen automatisch Wärme. Zudem treten bei Frauen öfter niedriger Blutdruck und Hormonschwankungen auf.
Wer zu kalten Händen und Füssen neigt, bewegt sich im Idealfall genügend, vermeidet Stress, trägt warme Socken und Kleider, nutzt Handschuhe oder Handschuhwärmer und schränkt den Alkohol- und Tabakkonsum ein. Vor dem Schlafengehen können sich auch wärmende (Fuss-)Bäder, eine Bettflasche oder gezielte Fussgymnastik positiv auswirken. Mit diesen vorbeugenden Massnahmen sollte das Einschlafen viel leichterfallen.