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Diese Zigarre ist nach den griechischen Göttern der Winde „Anemoi“ benannt. Die Winde sind für den Anbau des Tabaks essenziell.
Die Zigarre ist meistens satt gerollt. Das Deckblatt ist dunkelbraun und matt, zum Teil mit feinen Adern durchzogen. Ist eher rustikal verarbeitet.
Im Kaltgeruch kommen Erde und Leder als erstes in die Nase, im Hintergrund ist noch eine fruchtige Süsse vorhanden.
Nach dem reibungslosen Entflammen startet sie mit einem starken Pfefferhammer. Dahinter ist Erde, Leder und leichte Creme vorhanden. Im zweiten Drittel nimmt der Pfeffer leicht ab und es kommen geringe Kaffeearomen zum Vorschein. Zum Schluss nimmt der Pfeffer wieder zu.
Im Gaumen ist vor allem der Pfeffer und das Leder vorhanden.
Bei den meisten verkosteten Exemplaren war der Zug perfekt, einige waren zu locker gerollt und hatten einen ganz leichten Zug.
Der Abbrand war bei allen schief und musste mindestens einmal korrigiert werden.
Schön cremiger fester Rauch, der leicht ölig war, konnte über die ganze Länge gleich genossen werden.
Die Asche ist hellgrau und bleibt sehr lange stehen à ca. 4 cm.
Sie ist von mittelkräftiger Statur aber nie aggressiv oder bitter, dies bleib so über die ganze Länge.
Findet sicherlich wieder einmal den Weg in meinen Humidor.