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Die ATP-Nummer 122 aus Frankreich hatte dem Spanier wenig entgegenzusetzen und war noch weniger ein Prüfstein, als dies Simone Bolelli in der Auftaktrunde war. Einzig als Nadal zum Sieg servierte, schwächelte der Mallorquiner und musste seinem Kontrahenten die einzigen zwei Breakbälle zugestehen, welche er jedoch abwehrte und anschliessend seinen ersten Matchball nutzte.
Im Viertelfinal trifft Nadal auf den erst 17-jährigen Borna Coric (Kro/ATP 124), der Ernests Gulbis sensationell ausschaltete oder Andrej Golubev (Kas/ATP 66). (fox)
R. Nadal s. P. Herbert 6:1 6:1
R. Federer s. G. Muller 6:2 6:1
D. Goffin s. I. Dodig 7:6 6:4
B. Coric s. E. Gulbis 7:6 6:3
D. Istomin s. J. Janowocz 6:1 6:1
A. Golubev s. T. Gabashvili 6:3 6:3
Anstatt, dass Rafael Nadal nach dem Masters-1000-Turnier in Montreal wieder auf den Tennis-Thron klettert, leckt er die Wunden nach einem überraschenden Out. Nadal scheiterte gegen den kanadischen Youngster Denis Shapovalov – ein Supertalent, das bislang vor allem wegen eines Eklats aufgefallen war.
«Ein Star ist geboren», titelt die «Montreal Gazette» und leitet ihren Artikel mit den schwärmenden Worten ein: «Vergesst das Gerede darüber, dass Denis Shapovalov die Zukunft des kanadischen Tennis ist. Er ist schon angekommen.»
Klar, nach dem Dreisatz-Sieg (4:6, 6:3, 7:6) beim Masters-1000-Turnier «Rogers Cup» in Montreal über Rafael Nadal gehören die Schlagzeilen dem Teenager.
Der Linkshänder ist aktuell die Nummer 143 der Welt – und er ist der jüngste Spieler in den Top 200. Dank dem Sieg …