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Ist Aspartam sicher?
Aspartam ist ein künstlicher Süssstoff, der etwa 200-mal süsser schmeckt als Kristallzucker. Es wird zum Süssen von zuckerreduzierten oder zuckerfreien Produkten eingesetzt. Als Tafelsüsse (Süssstoffpräparat) ist es überall erhältlich. Als Lebensmittelzusatzstoff trägt Aspartam die Nummer E 951. Für Menschen die an der Stoffwechselkrankheit Phenylketonurie leiden ist Aspartam nicht geeignet. Auf der Verpackung von Lebensmitteln die Aspartam enthalten, muss deshalb mit dem Hinweis "enthält eine Phenylalaninquelle" gewarnt werden.
Aspartam stand in der Vergangenheit immer wieder wegen toxikologischer Bedenken in der Kritik. Auch nach der Zulassung als Süssstoff in Lebensmitteln wurden Studien publiziert die u.a. ein vermeintlich erhöhtes Krebsrisiko postulierten. Aber sowohl die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) und das Bundesamt für Gesundheit (BAG), als auch die amerikanische Food and Drug Administration (FDA) bestätigten wiederholt die Sicherheit von Aspartam. Die bereits früher als sicher eingestufte akzeptierbare tägliche Aufnahmemenge (ADI-Wert) von 40 mg pro kg Körpergewicht und Tag wurde bekräftigt. Festzuhalten ist, dass die tatsächliche Aufnahmemenge von Aspartam in Europa mit 10 mg/kg Körpergewicht weit unter dem ADI-Wert liegt.