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Dieser gilt als eine der zentralen Figuren hinter dem Brexit. Im Mittelpunkt des Films steht die umstrittene Strategie, mit der die EU-Gegner beim Brexit-Referendum 2016 siegen konnten.
Der in der Öffentlichkeit wenig bekannte Cummings arbeitete einst als Politikberater europaskeptischer Parlamentarier. Er führte dann die Kampagne "Vote Leave" an, die sich für einen Brexit stark machte.
Cummings wird ein erheblicher Anteil am Erfolg der EU-Gegner beim Referendum im Juni 2016 zugeschrieben. Unter anderem setzte er auf eine datenbasierte Kampagne in den sozialen Netzwerken und weniger auf traditionelle Wahlkampfmethoden. Im vergangenen Juli wurde "Vote Leave" wegen irreführendem Finanzgebaren zu einer Geldstrafe verurteilt.
Cummings zu verkörpern und die Welt durch dessen Augen zu sehen sei eine Herausforderung gewesen, erklärte Schauspieler Cumberbatch. Cummings sei "in vielerlei Hinsicht weit von mir entfernt". Der 42-jährige Schauspieler ("Doctor Strange", "The Imitation Game - Ein streng geheimes Leben") hatte sich für einen Verbleib seines Landes in der EU stark gemacht.
"Brexit: The Uncivil War" wird im britischen Sender Channel 4 am 7. Januar gezeigt - dem Tag, an dem die britischen Parlamentarier aus der Weihnachtspause nach Westminster zurückkehren. Eine Woche später steht dann eine entscheidende Abstimmung über den Brexit an.
(sda)