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Die erste Bündner Dampflok, die «Rhätia 1», bekommt vom Kanton eine namhafte Unterstützung. Ausserdem sprach der Regierungsrat Gelder für die Sanierungen der Safien- und der Selvaplanastrasse.
Knapp eine Million Franken kostet die Restaurierung der Dampflokomotive «Rhätia 1» der RhB. Die Restaurierung wird vom Verein «historic RhB» getragen und in der Hauptwerkstätte umgesetzt (GRHeute berichtete: Eine Werbelok für die «Rhätia 1»). Die Regierung hat jetzt einen Kantonsbeitrag von 160’00 Franken gesprochen, wie die Staatskanzlei am Donnerstag mitteilte. Die «Rhätia 1», die 1889 den ersten Eröffnungszug von Davos nach Landquart zog, ist seit 2014 wegen technischer Mängel still gelegt.
Korrektion der Safienstrasse
Die Regierung genehmigt ein Projekt für die Korrektion der Safienstrasse zwischen Rütiwald und Safien Platz. Die Fahrbahnbreite auf diesem Strassenabschnitt entspricht nicht den heutigen Anforderungen. Zudem weist der Strassenoberbau Schäden und damit verbundene Deformationen auf. Das Projekt beginnt im Rütiwald und endet kurz vor dem Dorfeingang in Safien Platz. Auf den ersten rund 120 Metern erfolgt die notwendige Verbreiterung der Strasse talseitig. Die neue Linienführung quert das Lochtobel über eine neue circa 46 Meter lange Brücke. Nach der Brücke bis Projektende erfolgt die Verbreiterung grösstenteils bergseitig. Für dieses Projekt werden rund 7,9 Millionen Franken aufgewendet.
Gesamterneuerung der Selvaplanastrasse bei Brusio
Die Regierung genehmigt ein Projekt für die Gesamterneuerung der Selvaplanastrasse zwischen Ginet und Selvaplana. Auf dem rund 1,5 Kilometer langen Strassenabschnitt wurden seit den 1970er Jahren nur die erforderlichen Unterhaltsarbeiten durchgeführt. Entsprechend ist die Strasse heute in einem schlechten Zustand. Zudem ist aufgrund der geringen Fahrbahnbreite das Kreuzen von zwei Personenwagen beziehungsweise von Lastwagen mit Velos nicht möglich.
Mit dem genehmigten Projekt wird die Strasse nun auf 4,2 Meter verbreitert. Ebenfalls werden die Nebenstrassen, Vorplätze sowie bestehende Ein- und Ausfahrten der neuen Linienführung angepasst. Die Gesamtkosten betragen rund 4,42 Millionen Franken.
(Bilder: zVg.)