Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03654.jsonl.gz/957

Aller guten Dinge sind 3: Nach 1998 und 2000, jeweils im Doppel, konnte Martina Hingis ihre Kollektion an French-Open-Titeln erweitern. An der Seite des Inders Leander Paes (42) gewann die Ostschweizerin am Bois de Boulogne die Mixed-Konkurrenz. Total steht sie bei 22 Major-Trophäen in ihrer Karriere.
Aus dreierlei Hinsicht ist dieser Erfolg bemerkenswert:
- Er kam gegen Doppelpartnerin Sania Mirza (Ind) zustande, die gemeinsam mit dem Kroaten Ivan Dodig antrat.
- Er macht Paes mit nunmehr 9 Grand-Slam-Titeln zum Rekordsieger in der Mixed-Kategorie.
- Im Vorjahr setzte sich das damals neu formierte Duo Hingis/Paes mit Ausnahme von Paris bei allen Major-Events durch. In der französischen Metropole waren sie als Favoriten schon im Achtelfinal gescheitert.
Hingis/Paes machten im umkämpften Endspiel einen Satzrückstand wett, so dass das Champions-Tie-Break entscheiden musste. In diesem lagen die beiden 1:3 und 4:5 zurück, wendeten aber das Blatt zu ihren Gunsten und verwerteten nach 1:28 Stunden den 1. Matchball zum 4:6, 6:4, 10:8.
Der Lohn ist üppig: Hingis/Paes erhalten für den Turniersieg 116'000 Euro. Die 35-jährige Schweizerin wird bei den Olympischen Spielen im August in Rio de Janeiro mit Roger Federer Jagd auf eine Medaille machen.
Masarova bestätigt ihren Erfolg
Im Turnier der Juniorinnen hat sich Rebeka Masarova nach den Australian Open auch in Paris in die Runde der letzten 4 vorgekämpft. Die 16-jährige Baslerin setzte sich im Viertelfinal gegen Katarina Sawazka mit 6:3, 6:2 durch. Der Ukrainerin hatte sie sich im April noch beugen müssen.
Mit der an Nummer 1 gesetzten Olesja Perwuschina wartet nun eine ungleich grössere Hürde auf Masarova. Die Russin verbuchte jüngst 2 Turniersiege auf der ITF-Tour.
Sendebezug: sr.ch/sport, Web-Only-Livestream, 03.06.2016 18:15 Uhr