Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03431.jsonl.gz/2636

Mit grosser Freude lese ich (immer noch) Kinderbücher vor. Mein Testpublikum sitzt stets um mich herum. Wenn das Buch gefällt, wird es wieder angeschleppt oder in der Bibliothek nochmals ausgeliehen. Hier sind einige Beispiele.
When the Tiger Came to Tea. "Kinderbücher sollen entweder eine ansprechende Botschaft transportieren oder einfach lustig sein. (Beides ist sehr selten und auch nicht mein Anspruch.)"
Ganz der Papa. "Früher störte ich mich just an solchen Bilderbüchern wie diesem. Bis mir mein Jüngster den Band aus der Bibliothek mitbrachte. Man muss sich an das Kinderbett setzen oder sich in Bodennähe platzieren, um dieses Buch als Vater vorlesen zu können. Gerade so wichtig wie die gesprochenen Worte sind die eigenen Geräusche sowie die Reaktionen der Kinder."
Ganz meins. "Worin liegt der Reiz des Buches? Mein Fünfjähriger antwortete in bestimmtem Ton: 'Ich muss alles haben.'"
Ich knack' die Nuss. … gehört zu den Bestsellern. Weshalb? Das habe ich meine fünf Kinder auch gefragt. Sie schrien aus einem Munde: Wegen dem Wort "Dickschädel".
Immer dieser Bär. Da kommt ein Bär auf Besuch und geht allen auf die Nerven. Bis der Fall einmal umgedreht wird und alle anderen Tiere beim Bären auf Besuch kommen.
Jedes dieser Bücher birgt eine Botschaft, die gehoben werden möchte. Am besten durch Fragen wie:
- Was hat euch besonders gut gefallen?
- Was hat gestört?
- Welche Rolle würdet ihr am liebsten übernehmen? Welche nicht?
- Was würdet ihr anders machen?
- Was können wir daraus lernen?
- Was ist anders geschildert, als wir es in der Bibel lesen?