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Afrika, die EU und der Freihandel
Um klare Worte ist Tansanias Staatschef John Magufuli selten verlegen. Auch beim Thema Wirtschaftspartnerschaftsabkommen, die sogenannten EPAs (Economic Partnership Agreements) mit der EU: "Für mich ist das eine Form des Kolonialismus", sagte er Ende Februar 2017. "Sie sind schlecht für unser Land." Die Abgeordneten im tansanischen Parlament sehen das ähnlich. Sie stimmten letztes Jahr gegen das geplante Abkommen mit der Europäischen Union. Die Idee der sogenannten EPAs: Die Europäische Union hält ihre Märkte für Produkte aus afrikanischen Ländern offen. Im Gegenzug müssen die afrikanischen Staaten aber ihre Märkte ebenfalls zu einem großen Teil für Waren aus Europa öffnen. Dafür bekommen sie mehrjährige Übergangsfristen.
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