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Der Unfall ereignete sich rund 22 Kilometer südwestlich der Insel Helgoland und 31 Kilometer nordöstlich der Insel Langeoog, wie das Havariekommando am Dienstag mitteilte. Die Suche nach den Schiffbrüchigen laufe, hiess es. Demnach wurde ein Mensch aus dem Wasser gerettet und medizinisch versorgt.
Das Havariekommando habe die Gesamteinsatzleitung übernommen, hiess es. Demnach stiessen die Frachtschiffe «Polesie» und «Verity» am frühen Dienstagmorgen gegen 5.00 Uhr zusammen. Das Havariekommando ging davon aus, dass die «Verity» wegen der Kollision sank. Zur Suche nach den Vermissten waren zahlreiche Schiffe und auch ein Hubschrauber der Deutschen Marine im Einsatz.
Die «Polesie» sei schwimmfähig, hiess es. Sie habe 22 Menschen an Bord. Wie viele Personen vermisst werden, war zunächst unklar. Eine Sprecherin des Havariekommandos konnte dazu zunächst keine Angaben machen.
Das Havariekommando liess das Seegebiet von einem Sensorflugzeug überfliegen, um nähere Erkenntnisse zu bekommen. Auch ein Kreuzfahrtschiff, das im Seegebiet unterwegs ist, unterstützt die Suche. Dort könnten Menschen medizinisch versorgt werden, hiess es. Ärzte seien an Bord. Weiteres medizinisches Personal sollte per Helikopter zur Unfallstelle geflogen werden.