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Kommunikation
Mit Familie und Freunden blieben wir per Briefpost in Kontakt, liessen postlagernd an die Hauptpost (GPO) senden. Das Anstehen am Schalter gehörte zu den aufregendsten Momenten der Reise. Zum Glück erhielt ich immer gute Nachrichten, doch vollkommen war das Glück nicht, denn die Briefe waren bereits Wochen alt – was geschah seither?
Telefonieren war in Asien praktisch unmöglich und teuer. Auf meiner einjährigen Reise 1983/1984 rief ich ein einziges Mal nach Hause an. Dies bloss, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass von dieser Telefonkabine in Australiens Outback mit der Aufschrift «International Calls» ein Gespräch möglich sein konnte – und wählte die Nummer meiner Eltern. Meine Mutter erlitt beinahe einen Herzinfarkt, als sie meine Stimme hörte.
Das Porto für Briefe war praktisch so teuer wie in Europa. Um Geld zu sparen, kauften wir Aerogramme. Im Preis des leichten Airmail-Papierbogens war das Porto bereits inklusive. Beilegen durfte man natürlich nichts. Natürlich nutzten wir den Platz optimal aus, meine Schrift ist aber generell so klein: