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Niemand denkt gerne an den Tod seines geliebten vierbeinigen oder gefiederten Freundes. Aber, zum Leben gehört nun mal der Tod. Irgendwann ist es soweit und dann ist es gut, wenn man sich mit dieser Frage auseinander gesetzt hat und weiss, was man in dieser Situation tun möchte.
Tiermehlfabrik TMF Bazenheid
Nicht der tote Hund oder das tote Büsi wird verbrannt, sondern das Tiermehl, das Endprodukt eines tierverachtenden Entsorgungsprozesses!
Auf dem offiziellen Weg gelangt ein totes Haustier von der Kadaversammelstelle zusammen mit anderen tierischen Abfällen aus der Nutztierhaltung und Fleischproduktion je nach Region entweder in die Tiermehlfabriken von Lyss oder Bazenheid.
Eine eidg. Verordnung schreibt genau vor, wie das geschehen muss:
Die Abfälle müssen zuerst auf eine «Teilchengrösse» von max. 50 mm zerkleinert und anschliessend während 20 Minuten bei einem Druck von 3 bar bei 133 °C gekocht werden. Nach diesem Prozedere wird aus dem grössten Ochsen eine «Suppe», die man früher an Schweine und Hühner verfüttert hat. Wegen BSE ist dies nicht mehr möglich. Diese Suppe wird zu Tiermehl getrocknet und anschliessend im Zementofen verbrannt.