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Hirnschlagvorsorge
Wird die Blutversorgung eines Teils des Gehirns unterbrochen, kommt es zu einem Absterben von Gehirnzellen. Der Ausfall dieser Zellen führt zu einem Funktionsverlust. So kann oft ein Arm oder ein Bein nicht mehr bewegt werden, es entstehen Gefühlsstörungen, oder Sprechen wird unmöglich. Man spricht von einem Hirnschlag.
Bei etwa 2/3 der behindernden grossen Hirnschläge treten im Vorfeld kurzeitige Störungen im Sinne einer Schwäche oder Lähmung, einer kurzen Sehstörung oder anderer Sinnesstörungen auf.
Kann dann die Ursache der Erkrankung gefunden werden, kann durch die passende Behandlung die drohende Gefahr eines behindernden Hirnschlags gebannt werden.
Je nach weiteren Erkrankungen und der Untersuchung ihres Hausarztes werden folgende Abklärungen empfohlen:
- 24 Stunden EKG (Herzstromkurve)
- Herzultraschall
- Duplexultraschall der Hirngefässe
Die Ultraschalluntersuchung der Hirngefässe zeigt, ob ein Hirnschlag ausgehend von diesen Gefässen befärchtet werden muss oder nicht.
Besteht ein hohes Risiko wird eine kleine Operation der Halsschlagader oder selten die Erweiterung mittels Ballon und Stent empfohlen.