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Kurz vor den US-Wahlen sorgten Zahlen zum chinesischen Aussenhandel kaum für Bewegung bei den Ölpreisen. Die Ausfuhren fielen im Oktober stärker als erwartet um 3,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, während die Importe um 3,2 Prozent zulegten. Bei den Importen bleibt die Nachfrage nach Rohstoffen durch die Infrastrukturinvestitionen in China weiter stark.
Noch am Montag hatten die Ölpreise von einer gestiegenen Risikoneigung an den Finanzmärkten profitiert. Die Wahlchancen für Clinton hatten sich verbessert, nachdem der Chef der Bundespolizei FBI, James Comey, mitgeteilt hatte, eine Prüfung neu entdeckter E-Mails habe keine Hinweise auf ein kriminelles Verhalten Clintons ergeben. Die neuerliche Untersuchung hatte Clinton zuletzt Einbussen in den Umfragen beschert. Allerdings machten die Ölpreise nur einen sehr geringen Teil ihrer deutlichen Verluste aus der Vorwoche wieder wett./tos/fbr
(AWP)