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NPO Entwicklungskapitale
Nonprofit-Organisationen bewegen sich in einem komplexen gesellschaftlichen Umfeld. Ihr Kerngeschäft besteht nicht aus einer klassischen Kunden-Verkäufer-Beziehung, sondern eine Vielzahl von Anspruchsgruppen entscheidet darüber, ob ein gesetztes ideelles Ziel oder eine Vision erreicht wird.
Für die Erreichung der Ziele besitzt jede NPO mehr oder weniger Kapital, jedoch nicht nur im finanziellen Sinn, sondern auch in Form von Fachkompetenz, mitarbeitenden Freiwilligen oder Aktualität einer gesellschaftlichen Problemstellung. Das NPO-Kapitalmodell des CEPS unterscheidet sechs Kapitale.
Für langfristigen und nachhaltigen Erfolg der eigenen Arbeit ist es nötig, in jedem dieser Bereiche möglichst viel Kapital aufzubauen.
Die Ergebnisse der Befragungen sollten eine Basis geben, um zu bestimmen, in welchen Bereichen man die Organisation gezielt entwickeln sollte.
Fachlicher Bezug
Dieses Kapitalmodell beruht auf den Überlegungen von Niklas Luhmann (Systemtheorie), Pierre Bourdieu (Kapitaltheorie) und Robert D. Putnam (Soziales Kapital).