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Nach seinen Angaben sollen im Zuge der Landwirtschaftsmodernisierung die noch in staatlicher Hand befindlichen Betriebe zu effizienten Agrarproduktionsgruppen umgebaut werden. Grundlage dieser Änderungen ist eine am 1. Dezember vom chinesischen Staatsrat veröffentlichte Richtlinie zur Landreform und -gewinnung.
Demnach sollen durch eine Restrukturierung der Landgewinnung und Änderungen der betrieblichen Organisation gross dimensionierte landwirtschaftliche Agrareinheiten entstehen, die effektiv verwaltet werden und marktwirtschaftlich arbeiten. Laut Plan sollen vor allem schlagkräftige Produktionsgruppen für die Produktion von Getreide, Baumwolle, Zucker, Milch, Saaten und Öle entstehen.
Chinas Landwirtschaftsminister Han Changfu betonte, dass die Reformen nicht nur wichtig für die nationale Nahrungsmittelsicherheit seien, sondern auch für die eigene Wettbewerbsposition gegenüber multinationalen ausländischen Konkurrenten im Agrarbereich. Die Bruttowertschöpfung der staatlichen landwirtschaftlichen Betriebe dürfte 2015 dem Pekinger Agrarressort zufolge bei mehr als 700 Mrd. CNY (107 Mrd. Fr.) liegen und damit das Vorjahresniveau um 8 Prozent übertreffen.
Nach Angaben des Pekinger Finanzministeriums wird die Volksrepublik im laufenden Jahr etwa 20,4 Mrd. CNY (3,11 Mrd. Fr.) für die Modernisierung der heimischen Landwirtschaft ausgeben.