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Auf einer Satellitenaufnahme vom 19. Januar ist demnach ein dunkler Fleck zu sehen, der sich vor der Küste von Rio de Janeiro bis Santa Catarina ausbreitet. Experten geben der ungewöhnlichen Hitze die Hauptschuld an dem Phänomen. Die heisse und trockene Luft über dem Südatlantik lasse keine Kältefronten oder kühleren Winde durch.
Deshalb sei die Wassertemperatur an der Meeresoberfäche auf 30 Grad gestiegen, sagte der Meereskundler Paolo César Rosman von der Staatlichen Universität in Rio. Nach den Worten seines Kollegen Heitor Augusto Tozzi könnte nur eine mächtige Kaltfront die über dem Wasser stehende heisse Luft vertreiben.
Laut «O Globo» lag die Temperatur des Meeresspiegels im Januar im Durchschnitt um 2,5 Prozent höher als in den 40 Jahren davor. Der Niederschlag in Rio lag im gleichen Zeitraum 71 Prozent unter dem Durchschnitt.