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Aufbau eines Lohnsystems für Dozierende
An einem Bildungsinstitut im Kanton Aargau wird bisher kein Lohnsystem angewendet. Daher untersucht diese Arbeit die Lohndaten auf theoretischer und praxisorientierter Basis, mit dem Ziel passende Lohnsysteme und deren Vor- und Nachteile zu erarbeiten.
Baumgartner, Lydia & Meier, Fabio & Sommerhalder, Delia & Studerus, Colin & Tiefenauer, Marc, 2023
Art der Arbeit Projektarbeit/Praxisprojekt
Auftraggebende Bildungsinstitut
Betreuende Dozierende Sanchez, Jose
Keywords Lohnsystem
Views: 40
Die Honoraransätze der Dozierenden in einem Bildungsinstitut im Kanton Aargau sind historisch gewachsen, da es bisher kein Lohnsystem gab. Es kann vorkommen, dass Dozierende auf gleicher Bildungsstufe unterschiedliche Honoraransätze erhalten. Die Honorare wurden in der Vergangenheit bei der Einstellung individuell festgelegt. Die Schulleitung wünscht sich ein transparentes, faires und nachvollziehbares Lohnsystem. Ziel dieser Arbeit ist es, für diese Schule zwei Lohnsysteme auszuarbeiten, von welchen eines oder eine Kombination der beiden implementiert werden kann.
Auf Basis von Fachliteratur und Vergleichen zu einem äquivalenten Bildungsinstitut wurden zwei Lohnmodelle konzeptionell erarbeitet, um sie bei der Zwischenpräsentation der Auftraggeberschaft vorzulegen. Parallel wurden die damals aktuellen Lohndaten der Schule gründlich analysiert und die daraus gewonnenen Daten aufbereitet und ebenfalls präsentiert. Nach der Zwischenpräsentation wurden zwei ausgewählte Lohnmodelle weiter verfeinert und auf Basis der Lohndatenanalyse eine Prognose für die Einführung dieser Modelle erstellt.
Beim ersten Modell handelt es sich um Lohnbänder nach Funktionsstufen. Dieses basiert auf einem Funktionslohn zuzüglich eines Anteils, welcher sich vom Alter und den Dienstjahren der Person ableitet. Das zweite Modell verfolgt einen individuellen, dynamischen Ansatz. Als Basis hat es ebenfalls einen Funktionslohn, der aber ergänzt wird durch einen dynamischen Anteil, welcher auf der Anzahl Teilnehmenden pro Kurs beruht. Für die Prognose wurden jeweils die Medianlöhne der einzelnen Funktionsstufen als Ausgangswert verwendet. Ergänzt wurden diese im ersten Modell mit einem Alters- und einem Dienstjahreszusatz. Beim zweiten Modell wird der Funktionslohn selbst direkt an die Anzahl Teilnehmenden angepasst. Die Prognose zeigt, dass im zweiten Modell geringere Mehrkosten entstehen als beim ersten. Dazu muss erwähnt werden, dass sich die Werte je nach benutzten Parametern drastisch ändern und dass dies ein reiner Kostenvergleich ist und weitere Variablen wie zum Beispiel der Deckungsbeitrag nicht miteinbezogen wurden. Es wird daher empfohlen, die Implementierung des neuen Lohnsystems gründlich zu planen und systematisch zu überwachen.
Studiengang: Betriebsökonomie (Bachelor)
Vertraulichkeit: vertraulich