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Nach dem verletzungsbedingt schwierigen Saisonstart kam die Lernende der 17a erst spät auf Schnee zum Einsatz. Die ersten Wettkämpfe liefen aber bereits wieder derart erfreulich, dass Amy für die Junioren-WM in der Slowakei aufgeboten wurde. Im September und Oktober ging die Einsiedlerin während Wochen nur an Krücken, statt auf Skis. Ein Malheur beim Lauftraining bescherte der Biathlon-Hoffnung einen Aussenbandriss. Amy musste für anderthalb Monate pausieren und sich in Geduld üben. Zum ersten Schneetraining traf man die Frohnatur erst Mitte Dezember in der Lenzerheide. Doch wie es scheint, kann sie die Anstrengungen des intensiven Grundlagentrainings der Sommermonate trotz Verletzungspause in starke Leistungen ummünzen.
Am vergangenen Wochenende folgte nun nämlich der letzte Schritt. Amy griff wieder ins Wettkampfgeschehen ein – und trat dabei auf, als wäre sie nie weggewesen. In einem 60-köpfigen Starterfeld am internationalen, gut besetzten Alpen-Cup lief sie trotz einiger Schiessfehler dank der sechtsbesten Laufzeit auf den 20. Rang. Keine 24 Stunden später stand im Südtirol die Sprintdisziplin an. Im zweiten Wettkampf folgte da auch bereits der erste Podestplatz. Amy blieb im Schiessstand ohne Makel und kämpfte sich auf den 3. Platz.
Die enorme Leistungskurve Amys in der noch arg kurzer Saison, aber auch die phänomenalen Resultate aus dem letzten Winter brachten der UNITED-Lernenden nun das Ticket für die Junioren-Weltmeisterschaften in der Slowakei ein.
In Osrblie wird Amy Ende Januar / anfangs Februar die einzige Schweizer Starterin in der Kategorie Jugend sein.