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In der kommenden Saison 2021/22 wird die bestehende Ausländer-Regelung unverändert weitergeführt. Ab der Saison 2022/23 werden pro Match maximal 7 Spieler mit ausländischer Staatszugehörigkeit eingesetzt werden können.
Gleichzeitig wird der Status «Wie Schweizer» auf ausländische Spieler unter 22 Jahren beschränkt. Ab der auf diesen Zeitpunkt (Erreichen des 22. Lebensjahrs) folgenden Spielsaison belasten sie das definierte Kontingent an ausländischen Spielern.
Weitere Reform-Entscheide bis Ende März
«Mit dieser Lösung soll ausländischen Spielern, welche während mindestens 5 Jahren in den Schweizer Junioren Ligen ausgebildet wurden, die Möglichkeit gegeben werden, den Schweizer Pass zu erwerben und sich damit auch für die Schweizer Nationalmannschaften zu qualifizieren», schreibt die National League in einer Medienmitteilung.
Reform als Kompromiss
Die Regelung darf als Kompromiss verstanden werden. Die National League und die Klubs hatten zuletzt eine Aufstockung des Ausländer-Kontingents bis zu 10 Spielern angestrebt. Gegen diese Massnahme hatte sich aber grosser Widerstand geregt.
Bereits jetzt schon mehr als 4 «Ausländer»
Zum aktuellen Zeitpunkt spielen über 30 Ausländer mit Schweizer Lizenz in der National League. So verfügen diverse Klubs bereits jetzt über 6 bis 7 Ausländer im Team.
Über die weiteren Punkte der geplanten Ligareform, die Ligazugehörigkeit, Financial Fairplay und die Regelung des Agentenwesens, soll bis Ende März entschieden werden. Weiter wurde beschlossen, die laufende Meisterschaft der National League in jedem Fall vor Beginn der Eishockey-WM zu beenden. Die Regular Season soll am 5. April zu Ende gehen, die Pre-Playoffs am 7. April starten, die Playoffs am 13. April.