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Die finnische Archäologiestudentin Laura macht sich Ende der 1990er-Jahre nach dem Zerfall der Sowjetunion Richtung Hafenstadt Murmansk auf, um die bekannten Felsmalereien beim Kanozero-Nationalpark zu besichtigen. Da ihre Moskauer Freundin Irina nicht mitreist, muss sie für die 2'000 Kilometer weite Zugstrecke und die Fahrt durch die endlose Taiga das ihr zugewiesene Zugabteil Nr. 6 mit Ljoha teilen, einem trinkfesten und anzüglichen Minenarbeiter. Zum Sound von "Voyage voyage" schickt der finnische Regisseur Juho Kuosmanen ("The Happiest Day in the Life of Olli Mäki") zwei Aussenseiter auf eine tagelange Reise, in der sie sich über alle Kultur- und Klassengrenzen hinweg begegnen und sehen lernen. Das Roadmovie – inspiriert durch den gleichnamigen Roman von Rosa Liksom – wurde in Cannes mit dem Grosser Preis der Jury ausgezeichnet.