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AYENT
Die Gemeinde setzt sich aus 11 Dörfern zusammen, wobei keines Ayent heisst: Anzère, Argnou, Blignou, Botyre, Fortunau, La Maya, La Place-Villa, Luc, Saxonne, Signèse et St-Romain.
Die Gemeinde von Ayent dehnt sich vom Rhônetal in die Berneralpen, bis zu Wildhorn (3248 m) aus. Auf diesem Gemeindegebiet von etwa zwanzig Kilometer Länge, liegen alle verschiedenen Höhen und Vegetation übereinander welche die sonnige Seite des Walliser Haupttales charakterisieren: Ortschaften, die auf kleinen Terrassen um 1000 m Höhe angesiedelt sind; über diesen Dörfern, auf 1500-1600 m, in einem zum Teil von Wald abgedecktem gebirgigen Gebiet, der Mayens (Maiensäss) diese alten Alpenberghütten aus Stein und Holz welches durch die Sonne gebräunt wurden; noch höher ab 2000 m die Alpweiden. Hoch oben auf 1500 m auf einem Plateau, wo früher Alpweiden sich ausdehnten, beherrscht die Station von Anzère das Tal der Rhône; das Panorama dehnt sich von Bitschhorn bis zum Monts Blanc Massiv aus, indem es dem Blick auf zwölf Riesen von mehr als 4000 m freigibt. Anzère ist eine freundliche und sympathische Station mittlerer Grösse. Das Herz der Station ist einmalig: eine verkehrsfreie Fußgängerzone, wo die Geschäfte - Boutiquen, Restaurants, Terrassen, Spiel- und Entspannungszonen sowie ein SPA und Wellness Zentrum - eine kontinuierliche Galerie bilden. Im Winter wird einmal pro Woche, auf dem Dorfplatz, der traditionelle Glühwein in einem grossen Kochkessel zubereitet und allen Gästen des Dorfes angeboten: Die ideale Gelegenheit, um Kontakte zu pflegen und mit den Leuten des Ortes neue Verbindungen zu knüpfen. Im Winter bietet die Station den Gästen 52 km Skipisten aller Schwierigkeitsgrade; im Sommer werden einige unter ihnen in "Mountainbike-Trails"(sieben verschiedene Touren, 80 km markierte Strecken) umgewandelt, während zahlreiche Wanderstrecken erlauben, Wiesen, Wälder und Alpweiden zu durchwandern, der Strecke des Bisse von Ayent zu folgen, den Rawylpass, den Wildhorngletscher, den Staudamm von Zeuzier oder die Audannes Hütte auf 2508 m Höhe zu erreichen.
ARBAZ
Angesiedelt zwischen Anzère und Grimisuat, durchschnittliche Höhe (1150 m), die Gemeinde von Arbaz profitiert vom gleichen sehr gesunden und sonnigen Klima (am Südhanges des Ardet ist sie voll nach Süden exponiert) sowie von einer grossartigen Sicht, auf das Rhônetal und die Walliser Alpen. Dieses kleine Dorf von ca. 1000 Einwohnern, welches auch seine typischen alten Häuser bewahren konnte, verführt durch seine Benutzer-freundlichkeit, aber auch durch die Ruhe, die dort herrscht. Es ist das Paradies der kontemplativen Geniesser, welche es vorziehen, während langen Spaziergängen durch die Föhrenwälder oder entlang der Bewässerungs-kanäle (Bisses) zu träumen, oder indem er am Rand eines der beiden Teiche der Gemeinde fischt oder noch, indem er die Sterne beobachtet: zwischen Arbaz und Anzère, auf 1440 m Höhe, befindet in der Tat das Observatorium „ Des Creusets“. Dieses Observatorium gehört der astronomischen Gesellschaft des frankophonen Wallis und es wird von einem Team von freiwilligen Helfern geleitet, die regelmäßig öffentliche Besuche und audiovisuelle Vorstellungen organisieren. Mittels einer bescheidenen Einschreibegebühr können alle Liebhaber der Sterne, Zugang zu den Ausstattungen haben (zwei Teleskope von 20 cm ein großes Teleskop von 40 cm, eine Kamera mit hoher Auflösung und fünf Posten für die Astrofotografie).Die Sportlichsten werden auch etwas finden, um ihre Tage zu verbringen: Arbaz besitzt eine Kletter-Felswand von Dolomitkalkstein hervorragender Qualität und einer Höhe von 40 Metern, zugänglichen sehr früh im Jahr und bis zum Beginn des Winters; mit seinen drei Sektoren, die 42 Routen umfassen, ist der Felsen von Arbaz eine ideale Schule sowohl für den Anfänger als auch für die erfahrenen Alpinisten. Arbaz besitzt auch Tennisplätze sowie zahlreiche Mountainbike-Strecken.
GRIMISUAT
Ein wenig unter Arbaz zwischen 600 und 1000 m Höhe, in Richtung Westen, ist Grimisuat. Diese Gemeinde profitiert von einer besonderen Lage: zwischen Ebene und Berg, nahe bei der Stadt und ihren Bequemlichkeiten (Sitten mit seinen Geschäften und der kantonalen Verwaltung erreichen Sie in nur 10 Min), aber in einem reservierten und friedlichen Umfeld hat sie eine echte Berufung von Wohnidylle. Die Walliser haben sich wohl nicht getäuscht, da seine Bevölkerung seit den siebziger Jahren fast verdreifacht hat. Die Gemeinde zählt momentan 3000 Einwohner, die sich im Dorf von Champlan, auf dem unteren Plateau und das Hauptdorf auf dem zweiten Plateau; verbunden durch die Villenzone von Coméraz, verteilen. Im Osten des Dorfes von Grimisuat ist für Ende 2011 die Erschliessung eines neuen Baugebiets für individuelle Wohnbauten geplant. Diese neuen Bauten lassen die alte Verwurzelung von Grimisuat nicht vergessen, was sowohl das Schloss von Christa, datierend von 1200, als auch den Weinberg von 117 ha, der stufenförmig am Hang angelegt ist und Champlan sowie die benachbarten kleinen Weiler umschliesst, bezeugen. In dieser Wohnidylle ist der Schwerpunkt auf die Wohnqualität, sowie die physische Entfaltung ausgerichtet. (Vita-Parcour, Kinderspielplätze, Teiche für die Fischerei, Sommerschwimmbad, Tennisspielplatz, zwei Gymnastiksäle..) und kulturell (Gesellschaften für Folkloristische Musik und Gesangs,Volksuniversität, Bibliothek, Ludothek, Theatertruppe…): alles ist geboten, um Verlangen zu schüren, das Leben der Einwohner zu teilen. Viele Künstler - Maler, Bildhauer, Musiker - haben sich im Übrigen in der Gemeinde angesiedelt, um von einer Atmosphäre zu profitieren, die für die kreative Schaffung günstig ist.
SAVIESE
Man geht noch ein wenig in Richtung Westen, und erreicht die Gemeinde von Savièse, angesiedelt auf einem Plateau, das Sitten beherrscht. Sie besteht aus sechs Dörfern (St-Germain der Hauptort im Zentrum, Drône im Osten, Granois und Chandolin im Westen, Roumaz und Ormône im Süden) und aus einigen kleinen Dörfern, die im Herzen der Natur und der Reben eingenistet sind. Auf einem sonnigen Hang, der durch das wilde Wasser des Gletschers von Tsanfleuron belebt wurde, geduldig kanalisiert im XV. Jahrhundert dehnt sich der bekannte Weinberg von Savièse auf etwa 300 Hektar aus: man zieht aus seiner Traube, Fendant, Pinot, Petite Arvine, Muscat und Andere, die man im gemeindeeigenen Caveau kosten kann, und natürlich in der Gaststätten und Restaurants der Dörfer. Den Empfang, den man dort findet, ist genauso wie in den Hotels und den Gästezimmern, geprägt von Einfachheit, von Herzlichkeit und von der Echtheit im Abbild der Natur, die sich vor den Toren der Gemeinde ausbreitet. Dem Besucher bietet diese Natur alle Vergnügen des sanften Tourismus: er kann zu Fuss den Sanetsch, den äußersten Rand des Gletschers Tsanfleuron, auf einem der eindrucksvollsten Karststandorte Europas durchqueren; der beeindruckenden Strecke des Bisse du Torrent-Neuf folgen, der an der Flanke schroffer felsiger Wände angehängt wurde; oder noch in den Forst- und Weinbauwegen spazieren, um die mittelalterliche Ruine des Schlosses de la Soie, Sommerwohnsitzes der Bischöfe von Sitten, zu besuchen. Im Laufe seiner Spaziergänge kann der Besucher nicht umhin kommen durch das besondere Licht getroffen zu werden, das diese großartige Natur, in ein Licht badet, das die Vegetation vibrieren und das lebhafte Wasser funkeln lässt: seit dem Ende des XIX. Jahrhunderts hat es zahlreiche Künstler verführt, die gekommen sind, ihre Staffeleien hier zu aufzustellen. Die Maler dieser Schule von Savièse sind im Haus der Kultur und im Gemeindehaus von St-Germain ausgestellt. Sie verewigen die Landschaften und die Leute dieses anziehenden Landes, und konnten das Vergnügen drastisch ausdrücken, dass man prüft, sobald man beginnt …………..
ST-LEONARD
Wenn man jetzt in Richtung der Ebene herabsteigt, indem man in Richtung Osten zurückkommt gelangt man zur letzten Etappe dieses Spaziergangs im Zentral Wallis, St-Léonard. Es ist noch eine Weinbaugemeinde: mit einem Weinberg von ungefähr 100 Hektar, der den ganzen Hang bis zum Rand der Wälder bedeckt, ist St.Léonard eine der fünf Walliser Gemeinden, die von einer „Sélection Grand Cru" sprechen können, Benennung die durch einen unabhängigen Ausschuss verliehen wurde. Die Weine, die angebaut, und die in diesem Boden geerntet wurden, kosten sich sowohl im Kaffee und Restaurants des Dorfes als auch in den Carnotzet. In St.Léonard nimmt die Kunst einen besonderen Platz ein. Die Kirche des alten Dorfes, Sonvillaz ist in einer großartigen Galerie umgewandelt worden, die während des Jahres lokale und regionale Künstler empfängt. Einmal das Jahr, während drei Wochen, wird ein bekannter Künstler eingeladen, dort das Ereignis zu schaffen: Ausstellung, praktische Arbeiten, Konferenzen, Austausch aller Arten, Es kann auch zur Begegnung mit der Öffentlichkeit kommen, um ihm Zugang zu seinem kreativen Vorgehen und zu seiner künstlerischen Empfindlichkeit zu geben. Aber es ist ein anderes Kunstwerk, das völlig durch die Natur bearbeitet wurde, für das viele Reisende zuerst St.Léonard besuchen kommen: sein im Jahre 1943 entdeckter unterirdischer See, der größte schiffbare unterirdische See von Europa (mehr als 300 Meter Länge 20 Meter Breite und im Durchschnitt 10 Meter Höhe). Diese echte im Gips geschnittene, natürliche Kathedrale, zeigt ganz erstaunliche eisenhaltige Dekorationen. Jedes Jahr kommen 80.000 Besucher um dieses unwirkliche Phänomen zu bewundern, indem sie, an Bord von Barken die etwa fünfzehn Passagiere transportieren, langsam auf dem ruhigen Wasser dahin gleiten.