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Frauenpower mit kantigen Riffs und kraftvollen Songs
Nicht nur eine Lady verbirgt sich hinter Dream Wife. Gleich drei Damen betreiben seit 2015 das Projekt: die gebürtige Isländerin Rakel Mjöll (Vocals) sowie die beiden Britinnen Bella Podpadec (Bass) Alice Go (Gitarre).
Was später zu einer richtigen Band reift, beginnt eigentlich als einmalige Kunstinstallation. Rakel und Bella planten als Zimmergenossinnen an der Brighton University das Eröffnungsevent für eine Ausstellung. Im Zuge dessen entstehen nicht nur die ersten Songs, sondern auch eine Mockumentary im Stile Spinal Taps. Kein Wunder, dass das Trio Dream Wife im Anschluss daran nicht gleich wieder einstampft. Stattdessen organisieren sie sich in DIY-Manier und bestreiten mit nur vier Tracks im Gepäck Gigs in Kanada und mehreren europäischen Ländern.
Zum Glück dauert es nicht allzu lange, bis das begrenzte Repertoire Zuwachs erfährt: Auf die im März 2016 veröffentlichte "EP01" folgen die Singles "FUU" und "Somebody" sowie im September 2017 "Fire EP". Als letztere erscheint, befindet sich das selbstbetitelte Debütalbum bereits in der Mache und Auftritte bei SXSW, Roskilde und dem Reeperbahn Festival sind absolviert.
Als Einflüsse geben Dream Wife sowohl Madonna als auch David Bowie und Peaches an. Auch gewisse Babyshambles-Attitüde und Anklänge an Joy Division sind im Pop-Punk der Gruppe nicht zu überhören. Selbstsicher reiten Dream Wife damit die Lo-Fi-Welle der 2010er-Jahre.