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Seit seiner Landung auf dem Roten Planeten im Februar habe sich der Rover rund einen Kilometer Richtung Süden fortbewegt und befinde sich jetzt in einem Gebiet mit wesentlich älterem Gestein, sagte der Nasa-Wissenschaftler Ken Farley am Mittwoch (Ortszeit). Dort solle er Gesteinsproben sammeln.
Mit dabei ist auch Technik aus Obwalden. Der Motorenhersteller Maxon hat nämlich die Antriebssysteme für dieses Mission entwickelt. Dank dieser Technik soll ein Roboter bis zu 30 Bodenproben vom Mars einsammeln können.
Chemische und mineralische Zusammensetzung wird untersucht
«Perseverance» befindet sich im Jezero-Krater. Die Wissenschaftler vermuten, dass er vor rund 3,5 Milliarden Jahren ein tiefer See war, der sich im Laufe der Zeit mehrmals leerte und wieder füllte und geeignete Bedingungen für organisches Leben bot.
Die von dem Rover gesammelten Proben sollen auf ihre chemische und mineralische Zusammensetzung hin untersucht werden um herauszufinden, ob das Gestein vulkanischen Ursprungs handelt oder es sich um Sedimentgestein handelt. Zudem soll «Perseverance» nach möglichen Hinweisen auf einstige Mikroben suchen.