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Der 44. Ausgabe der Rallye Dakar in Saudi-Arabien droht möglicherweise der Abbruch. Grund dafür ist eine Explosion am Fahrzeug des Franzosen Philippe Boutron vor Beginn der Veranstaltung. Die französische Regierung stuft diese als möglichen Terrorakt ein.
«Es gab womöglich einen Terroranschlag gegen die Rallye Dakar. Wir überlegen, ob es das Beste ist, diesen Sportevent abzubrechen. Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen», sagte Aussenminister Jean-Yves Le Drian am Freitag im Gespräch mit dem TV-Sender BFM. Die Staatsanwaltschaft hat Untersuchungen eingeleitet.
Opfer zurück in Frankreich
Der Vorfall hatte sich am 30. Dezember in Dschidda ereignet. Der 61-jährige Boutron erlitt bei der Explosion schwere Verletzungen an den Beinen. Am Donnerstag hatte sein Sohn mitgeteilt, dass Boutron aus dem Koma erwacht sei. Boutron ist mittlerweile nach Frankreich zurückgekehrt.
Am Freitag stand die 6. Etappe mit Start und Ziel in Riad auf dem Plan. Am Samstag soll es den einzigen Ruhetag geben, das Ende des Rennens ist für den 14. Januar vorgesehen.