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(Marcel Van Coile)
«Mehr Kundennähe bei gleichzeitiger Förderung von Einfachheit und Digitalisierung». Mit diesen Worten beschreibt Barry Callebaut sein Investitionsprogramm von 500 Millionen Franken, die der Kakaoverarbeiter in den nächsten zwei Jahren investieren will. Gemäss Pressemeldung soll das Geld in Kernkundenbereiche und in Effizienzmassnahmen investiert werden, was wiederum zu jährlichen Kostensenkungen von 250 Millionen führen soll und die Margen und den Cashflow unterstütze.
Barry Callebaut soll näher an die Märkte und die Kunden geführt werden, gleichzeitig soll die Einfachheit und die Digitalisierung gefördert werden. Kernelement des Programms sei ein neues Betriebsmodell, das die Anzahl der Regionen von drei auf fünf erhöht und eine Customer Supply & Development Organisation einrichtet.
Executive Committee nur noch sechs Mitglieder
Der Konzern will jedoch auch seinen Vorstand von neun auf sechs Mitglieder verkleinern. Peter Vanneste, ehemaliger CFO von Ontex, soll mit Wirkung zum 1. November 2023 zum Chief Financial Officer ernannt werden. Vanneste war beim Kaffeekonzern Jacobs Douwe Egberts und zuvor beim Konsumgüterhersteller Procter & Gamble Finanzchef. Er soll Ben De Schryver ersetzen, der Regional President North America wird. Weiter wird Jutta Suchanek, am 1. Oktober 2023 als Chief People & Diversity Officer eintreten und Clemens Woehrle als Chief Customer Supply & Development Officer. Steve Woolley, President & CEO Americas, Masha Vis-Mertens, CHRO, und Rogier van Sligter, President EMEA, haben laut Meldung beschlossen, sich neuen Aufgaben ausserhalb von Barry Callebaut zu widmen.