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Auf breiter Front stehen Entlassungen an, da der neue Co-Chef Iqbal Khan dem Unternehmen seinen Stempel aufdrücken will.
Die UBS habe in einigen europäischen Regionen die Belegschaft um bis zu 20 Prozent abgebaut und reduziere die Führungsebenen in Asien, um die Kunden näher an die wichtigsten Entscheidungsträger zu bringen. Das sagen Personen, die mit der Angelegenheit vertraut sind.
Asien habe eine neue Organisationsstruktur eingeführt, und Westeuropa, Mittel- und Osteuropa, der Nahe Osten und Afrika würden dem Beispiel folgen. Auf allen Ebenen, von Geschäftsführern bis zu Assistenten, gebe es Stellenstreichungen, sagten die Personen.
Khan und Co-Chef Tom Naratil strukturieren den wichtigsten Geschäftsbereich von UBS um. Ihr Ziel ist es, die Kosten zu senken und die Entscheidungsfindung zu beschleunigen. Chief Executive Officer Sergio Ermotti hat ihnen 60 Tage Zeit gegeben, um einen Turnaround-Plan für den Bereich zu entwerfen. UBS hat das Ausmaß der Kürzungen noch nicht mitgeteilt, aber es werden offenbar etwa 500 Mitarbeiter betroffen sein. In den letzten zehn Jahren gab es Tausende von Entlassungen im Investment Banking, als sich UBS auf das Private Banking konzentrierte.
Die USA und die Schweiz dürften von den Umstrukturierungen im Bereich Wealth Management weniger betroffen sein, teilte eine Person mit.
Im Zuge der Veränderungen löst UBS einen Bereich auf, der sich um die Ultra-Reichen kümmert - einige Kundenberater werden in die regionalen Abteilungen und andere in den Global Family Office-Bereich wechseln. Zudem wird das EMEA-Vermögensgeschäft in drei Regionen unterteilt.
Khan verfolgte eine regionale Strategie, als er das internationale Wealth Management der Credit Suisse leitete und seinen Bereich in sieben Regionen aufteilte, um die Entscheidungsfindung vor Ort zu fördern. Jetzt machen er und Naratil dasselbe bei UBS, ungefähr zwei Jahre nachdem die Bank ihre Einheiten Americas und Global Wealth zu einem einzigen Unternehmen zusammengeführtihre amerikanischen und globalen Wealth-Bereiche zu einem einzigen Geschäft zusammengeführt hatte.
(Bloomberg)