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Gemäss Erzählungen soll die Stelle wo heute unser Hof steht, vor über 500 Jahren als Kloster gedient haben. Leider sind keine Unterlagen oder Urkunden für das
Grundstück von damals mehr vorhanden.
Bekannt ist jedoch, dass die „Bränte“ als letzter Einzelhof im 19. Jahrhundert in Diegten um 1847 von Martin Jenni-Kaufmann aus Langenbruck gegründet wurde. Damals
hatte man in der „Bränten“ an dieser Stelle ein „Furschürli“ (Futterscheune) gebaut.
Im Jahre 1898 kauften Johann Nyffeler-Mühle und Rosette Nyffeler-Mühle aus Huttwil den Hof und begannen mit der Landwirtschaftlichen Bewirtschaftung. Johann
Nyffeler Junior war damals 10 Jahre alt, als er nach Diegten kam. Er und seine Frau Maria Nyffeler hatten fünf Kinder, Kurt, der jüngste Sohn, führte mit seiner Frau Rösli den Betrieb weiter.
1992 übernahmen Andrè Nyffeler und Katharina Nyffeler-Leibundgut die Brente und gaben dem Hof die Strukturen, welche die Zukunftsrichtung angaben. Heute wird der Betrieb bereits in der fünften
Generation weiter geführt.
Eine genaue Entstehung oder Definition des Hofnamens „Bränten“ oder heute „Brente“ ist leider nicht vorhanden. Wir leiten den Namen aus der wallisischen
Winzersprache Bräntä „Rückentraggefäss“ ab. In Bern, war früher eine Brente zugleich ein Maß flüssiger Dinge, eine Brente war so viel wie ein Eimer
mit 25 Maß. Vier Brenten machten einen Saum und sechzehn Brenten ein Fass. In Deutschland wird sowohl das Gefäß, worin das Bier gesotten wird, als auch dasjenige worin man das Tropfbier lagert
eine Brente oder ein Brenten genannt.