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Von einem „unprätentiösen, geistreichen, humorvollen Blick auf die Welt“ schreibt der Übersetzer André Ehrhard in seinem Nachwort, und weiter: „Rooneys Lyrik erfüllt eine zentrale Aufgabe der Dichtung: in Sprache zu fassen, woher der Wind weht. In seinen Worten: , ... to see the lie of the land ...‘“
Doing the Graves
Among the Mozabites, among the infidel,
my mother knuckles down to do the graves.
She stoops to brush the sand from nameless stones
that mark the resting place of nomads, slaves,
and bites her veil between her teeth to keep
the desert wind from blowing it away.
A hand of Fatima adorns her brow.
She wields her rubber gloves and rockery trowel
to plant a rose of sand among the dunes.
It flowers underground. She kneels to pray
with worry beads among the graveyard sheep.
I want to tell her these are not your people,
these windswept dunes are not Tyholland bones.
She tells me these are all my people now.
Gräber pflegen
Bei den Mozabiten, bei den Ungläubigen,
kniet sich meine Mutter hin, um die Gräber zu pflegen.
Sie beugt sich nieder, um Sand von namenlosen Steinen zu fegen,
welche die Ruhestätte von Nomaden, Sklaven bezeichnen,
und klemmt ihren Schleier zwischen die Zähne,
um zu verhindern, dass ihn der Wüstenwind wegbläst.
Eine Hand der Fatima schmückt ihre Stirn.
Sie nimmt ihre Gummihandschuhe und eine Gartenkelle,
um eine Sandrose in den Dünen zu pflanzen.
Sie blüht unterirdisch. Sie kniet sich hin, um mit einer
Perlenschnur zu beten inmitten der Friedhofsschafe.
Ich will ihr sagen, dies sind nicht deine Leute,
diese windverwehten Dünen sind nicht Knochen aus Tyholland.
Sie sagt mir, dies sind nun alles meine Leute.