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Als Verstoss Nummer eins wird William und Kate die Reise nach Norfolk, wo sich ihr Landsitz Anmer Hall befindet, angekreidet. Vielen erscheint ihre Abreise aus der vom mutierten Coronavirus stark betroffenen Hauptstadt als Flucht. Zudem sei die Reise schlicht verboten gewesen.
Zwar galt am 11. Dezember, also an dem Tag, als die Royals gemäss «Gala» London verliessen, erst Stufe zwei auf dem in England eingeführten vierstufigen Lockdown-System. Doch auch in dieser Stufe wird empfohlen, auf touristische Reisen zu verzichten. Man soll wenn möglich vor Ort bleiben und Reisen ausserhalb des Wohngebietes vermeiden.
Strenger Massnahmen in London
Mittlerweile wurde in London Stufe vier verhängt. Diese besagt, dass man das Haus nur noch mit einer vernünftigen Entschuldigung verlassen darf – als für einen Arztbesuch zum Beispiel. Norfolk hingegen befindet sich noch immer in Stufe zwei. Das Leben dürfte für William und Kate dort also sehr viel angenehmer sein, als in London.
Doch nicht alle betrachten ihren Aufenthalt auf dem Landsitz als Flucht. Aus dem Folk bekommen die Cambridges auch Zuspruch. Gegenüber «Express» sagt ein Royal-Fan etwa: «Ihr Zuhause ist in Norfolk. Der Kensington Palast ist ihr Arbeitsplatz.»
Blöderweise leisteten sich William und Kate in Norfolk dann gleich den nächsten Fauxpas. Diesmal war es ein Spaziergang auf einem Weihnachtsweg, der die Royals in ein schlechtes Licht rückte. Prinz William, Herzogin Kate und die Kinder George, 7, Charlotte, 5, und Louis, 2, wurden nämlich gesehen, wie sie sich mit Prinz Edward, 56, Gräfin Sophie, 55, und deren Kinder Louise, 17, und James, 13, trafen.
Damit missachteten sie die Regel, dass sich auch im Freien maximal sechs Personen aus zwei Haushalten treffen dürfen. Das normale Volk wird bei einem solchen Verstoss mit einer hohen Geldstrafe gebüsst.
Gegenüber «Daily Mail» sagte ein Augenzeuge: «Sie hatten offensichtlich alle einen lustigen Abend. Man konnte sehen, dass die kleinen Royals eine tolle Zeit hatten.» Seiner Meinung nach hätten die Royals aber klar gegen die Regeln verstossen.
Bloss ein unglücklicher Zufall?
Insider sagen gegenüber der britischen Zeitung jedoch, dass das Treffen zwischen den Cambridges und den Wessex' wohl bloss ein unglücklicher Zufall war. So sollen die beiden Familien getrennte und aufeinanderfolgende Plätze erhalten haben, um den Pfad vor der breiten Öffentlichkeit zu besuchen. Jedoch sei es während des 90-minütigen Spaziergangs zu Überschneidungen und Engpässen gekommen.
Scheint also alles halb so wild zu sein. Der Palast hat sich bislang noch nicht zur Angelegenheit geäussert. Für Prinz William und Herzogin Kate dürfte spätestens jetzt aber klar sein, wie schnell man vom Corona-Helden zum Corona-Sünder werden kann.