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Klub-WM wird verschoben
Die Fifa hat bei einer Video-Konferenz entschieden, die erste Ausgabe der modifizierten Klub-WM auf ein späteres Datum als Juni/Juli 2021 zu verlegen. Damit macht der Fussball-Weltverband den Weg für die auf Sommer 2021 verschobene Europameisterschaft sowie die Copa America frei. Die Daten für die in China stattfindende Klub-WM sollen zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt werden. Fifa-Präsident Gianni Infantino meinte: «Aussergewöhnliche Situationen brauchen aussergewöhnliche Massnahmen. Die Welt steht vor einer beispiellosen gesundheitlichen Herausforderung, und es ist eindeutig eine globale und kollektive Reaktion erforderlich.»
England: Liga-Verband unterstützt Unterklassige
Der englische Liga-Verband legte am Mittwoch ein kurzfristiges Hilfspaket in Höhe von 50 Millionen Pfund vor, um den in den Divisionen unterhalb der Premier League angesiedelten Klubs während des Ausbruchs des Coronavirus zu helfen. Der Fussball in England kam in der vergangenen Woche zum Stillstand, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Es scheint unwahrscheinlich, dass der Ligabetrieb – wie ursprünglich geplant – Anfang April wieder aufgenommen wird.
Österreich: Bundesliga pausiert bis Mai
Der Fussball pausiert in Österreichs höchster Liga mindestens bis Anfang Mai und damit einen Monat länger als zunächst geplant. Dafür wird die Saison bis Ende Juni verlängert. Dies beschlossen die Klubs der Bundesliga an einer Telefonkonferenz. Die Liga reagierte damit auf den Uefa-Entscheid vom Dienstag, die EM-Endrunde um ein Jahr zu verschieben.
Fifa-Prozess bleibt ausgesetzt
Der Fifa-Prozess rund um die Vergabe der Fussball-WM 2006 wird mindestens bis am 20. April vertagt. Dass in dem Fall überhaupt noch ein Urteil ergeht, wird damit immer unwahrscheinlicher. Das Delikt verjährt am 27. April. Angeklagt sind die Ex-Präsidenten des Deutschen Fussball-Bundes (DFB), Wolfgang Niersbach und Theo Zwanziger sowie der frühere DFB-Generalsekretär Horst R. Schmidt und der Ex-Generalsekretär des Weltverbandes Fifa, Urs Linsi. Ihnen wird Betrug beziehungsweise im Fall von Niersbach Gehilfenschaft zum Betrug vorgeworfen.