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Erlernte Hilflosigkeit ist die aufgrund negativer Erfahrung entwickelte Überzeugung, die Fähigkeit zur Veränderung der eigenen Lebenssituation verloren zu haben und für diesen Zustand selbst verantwortlich zu sein. Der Begriff bezeichnet ein psychologisches Konzept zur Erklärung von Depressionen.
(Ein bestehender Satz zur Erläuterung von Wikipedia)
Diese Aussage trifft nicht nur auf Menschen, sondern auch auf Hunde und andere Lebewesen zu.
Wenn der Hund keinen Ausweg mehr weiß.
Es ist eine Folge von Kontrollverlust, die ein Hund in einer Situation erfahren kann. Egal was er tut, es bringt ihm nichts. Normalerweise würde ein Hund auf eine Situation oder einen Konflikt mit Beschwichtigung, Angst, Aggression oder auch Flucht reagieren. Doch wenn er gelernt hat, dass er mit keiner Variante weiter kommt, dann bleibt ihm nichts mehr und er fällt in die erlernte Hilflosigkeit.
Leidet ein Hund an der erlernten Hilflosigkeit dann ist er wie ein Roboter. Von Außen sieht es nach einem "perfekten" Hund aus, doch innerlich fühlt er sich einfach nur unwohl und hilflos. Er hat sich seinem Schicksal ergeben.
Leider kommt die erlernte Hilflosigkeit öfter vor als man denkt.
Hunde, die an der erlernten Hilflosigkeit leiden, zeigen oft Verhaltensweisen wie:
keine Eigeninitiative
geringe Stresstoleranz
Unaufmerksamkeit
Teilnahmslosigkeit
Trainingsverweigerung
Motivationsverlust
Ertragen von Handlungen der Besitzer
Fazit:
Harte und häufige Strafen können schlimmstenfalls (für den Hund) dazu führen, dass sich eine sogenannte "erlernte Hilflosigkeit" entwickelt. Dabei handelt es sich um einen der Depression ähnlichen Zustand, bei der, der Hund passiv alles über sich ergehen lässt, da der Hund den Eindruck bekommen hat, dass er/sie keinerlei Einfluss darauf hat, wie es ihm geht oder wie er/sie sich verhalten soll.
Gefühl: Egal was der Hund tut, es bringt ihm nichts.
Kurz: Der Hund weiss keinen Ausweg mehr!!!
Tipp:
Seien Sie konsequent mit ihrem Hund, aber Lernen Sie ihm erst wie er sich richtig verhält, bevor Sie ihn für alle Fehlverhalten mit harten strafen quälen.
Holen Sie sich Rat von Experten, wenn Sie keine Idee haben, ein Verhalten positiv zu ändern.
Geben Sie ihrem Hund Zeit, haben Sie Geduld, auch Ihr Hund kann nicht alles in einem Tag erlernen.
Erlernte Hilflosigkeit ist therapierbar!
Hunde die bereits an erlernter Hilflosigkeit leiden brauchen kleine Erfolge.
Erfolge, die er aus eigenem Antrieb geschafft hat und die ihm Mut geben sich wieder etwas zu trauen.
Stress reduzieren. Stress ist der Auslöser eines fast jeden Übels. Umso entspannter der Hund ist, desto leichter wird er aus sich heraus gehen können.
Seien Sie Nachsichtig und verzeihen Sie kleine Fehler.