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Gemäss Spike Lee war seine Assistentin, Kátia Lund, mit der Sicherheit des King of Pop beauftragt, während den Dreharbeiten zu Michael Jacksons History-Single. Dabei habe sie Kontakte in den Favelas von Rio geknüpft, die sie zum Kinofilm „City of God“ inspiriert hätten.
In einem neuen Interview erzählt Spike Lee über seine Zusammenarbeiten mit Michael Jackson und Prince. Darin berichtet Spike Lee, dass es seine Idee gewesen sei, den Song „They Don’t Care About Us“ mit Trommeln der Olodum-Crew zu unterlegen. Das Ende vom Clip aber, in dem Michael tanzt und nur noch die Trommeln zu hören sind, dies sei Michael Jacksons Vorschlag gewesen.
Die Dreharbeiten fanden in Rio de Janeiro, der Hauptstadt von Brasilien statt. Da diese in den Favelas (Armenviertel) stattfanden, war das Vorhaben der brasilianischen Regierung aber ein Dorn im Auge. „Es dauerte eine Woche bevor die brasilianische Regierung Mike ein Visa ausstellten. Sie wollten ihn nicht in Brasilien“, so Spike Lee.
Seine Assistentin Kátia Lund wurde damit beauftragt, Michael Jacksons Sicherheit im gefährlichen Viertel zu gewährleisten. Im Zuge dieser Bemühungen habe sie gemäss Spike Lee mit einem ungenannten Anführer in der Favela gesprochen, der ein grosser Michael Jackson Fan war. „Er sagte ‘Ihr könnt eine Million Dollar in der Mitte des Platzes deponieren und ich versichere euch mit meinem Leben, dass es niemand anrühren wird.’ Deshalb war es möglich für uns, am dortigen Ort drehen zu können.“ Spike Lee sagt weiter, dass Kátia Lund während diesen Vorbereitungen tiefere Beziehungen mit Anwohnern der Favelas aufgebaut habe, die sie zum Film „City of God“ inspirierten.
Das Interview hier: