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Tze Prince Dschero Khan
Sifu Tze Prince Dschero Khan ist der Begründer und Initiator vieler Kampfkünste in Deutschland, den Niederlanden, Belgien und anderen Teilen Europas.
Er begann im Alter von sechs Jahren mit dem Training verschiedener Kampfkünste, zunächst chinesischer, dann indonesischer, koreanischer, japanischer und taiwanesischer Herkunft. Er fasste diese vielfältigen Kenntnisse und Erfahrungen zusammen in seiner Kampfkunst, die dadurch unglaublich viele verschiedene Facetten erhielt und auch heute noch in ihren vielen Ausprägungen sehr lebendig ist.
Die in dem Ausbildungs- und Übungssystem Chen Tao praktizierten Kampfstile Shaolin Kempô, Chan Shaolim Si Kung Fu und Tai Chi Chuan lassen sich in direkter Linie, auch durch die guten persönlichen Kontakte, auf Sifu Tze zurückführen. Sifu Tze Dschero Khan ist als Systembegründer Träger des 12. Dan der W.M.A.A.-R.O.C. und mehrerer 10. Dangrade in verschiedenen anderen Kampfstilen und Verbänden.
Prof. Dr. Sifu Tze - Prinz Ganjuuryn Dschero Khan - Chen Tao Tze - Gerald Karel Meijers wurde offiziell am 28.08.1928 in Ulan Buha im Adelsge-schlecht der Bordschigin aus dem Stamm der Koko Mangchol in der Mon-golei geboren. Wie man sagt, mit Blut an den Händen. Seine Ahnenreihe geht bis auf den legendären Dschingis Khan zurück. Sein Vater war Prinz Ghainur Khan und seine Mutter war Prinzessin Taimu.
Bereits im Juni 1962 gründete er seine erste private Kampfkunstschule. Im gleichen Jahr wurde sein hartes Shaolin-Kempo in die Black Power-Bewegung in Pena/Pennsylvenia/USA eingeführt und er brachte das Kempo nach Deutschland. Am Mittwoch den 27.07.1966 um 20 Uhr stellte er in Goch-Pfalzdorf sein Shaolin-Kempo erstmals in Deutschland vor. 1967 wurde der Erste Deutsche Shaolin Kempo Bund e.V. gegründet. In Japan besuchte er den Judo-Großmeister Kotani 10. Dan und trainierte bei dem wohl legendärsten Karate Großmeister, Gogen Yamaguchi 10. Dan.
Als besondere Auszeichnung, die nur Mönchen zuteil wird, erhielt er den Segen des Shorinji-Kempo, unter dem Vorsitz von Doshin So. Aus dem Shorinji Kempo übernahm Dschero Khan einen großen Teil der meditativen und philosophischen Aspekte seiner Kampfkunst. In Thailand wurde er zum 7. Dan Kempo (Kung-Fu) geprüft. Er studierte im Kloster von Woe Bok Lang.
1979 begann Dschero Khan ein Hochleistungstraining für Bundesgrenz-schutzbeamte der „2. GSA Bonn“ zu leiten, die in Bonn zuständig für die Sicherheit von führenden Politikern war. Dieses Hochleistungstraining wurde auch von Mitgliedern der „GSG 9“ besucht. Aus diesem Training entstand die Nahkampfgruppe „Black Eagles“. Da-durch wurde sein Shaolin-Kempo weiter in Europa verbreitet.
Anfang der siebziger Jahre begann Dschero Khan darüber nachzudenken, ursprüngliche Shaolin-Klostersysteme im Westen zu unterrichten. 1974 stellte Prinz Dschero Khan das "Chan Shaolim Si", auch „Nord-Shaolim Klostersystem“ genannt, als Erweiterung seines Systems vor und trainierte selber in Nordrhein-Westfalen.
Auf Einladung der Regierung Nationalchinas reiste die erste Gruppe 1978 nach Asien. Vor den vollzählig angetretenen Polizeiausbildungskräften der Polizeiakademie Taipeh fanden Vorführungen statt, die im Fernsehen übertragen wurden. Im Anschluss ging es nach Japan, wo sie vor Gogen Yamaguchi eine Vorführung geben durften. Dschero Kahn wurde durch Gogen Yamaguchi eine hohe japanische Auszeichnung, die „Tscho-Medaille“, überreicht.
Bei seinen Besuchen in Taiwan bekam er den ersten Fernsehpreis als "Sportsmann des Jahres" vom Chinese Television CTS 11:30. Außerdem wurde er zum weltbesten chinesischen Martial-Arts-Kämpfer in der alten chinesischen Kampfkunsttradition benannt. Das chinesische Volk gab ihm die Namen "Tiger von Taiwan" und der "Unbezwingbare".
Im Jahre 1986 ehrte das chinesische Volk ihn mit einem steinernen Denkmal, das in Horst/NL auf-gestellt wurde. Er studierte im Zen-Kloster in Kyoto/Japan und Shintoismus bei Gogen Yamagushi in Tokio/Japan. Er ist ein Hosang Lama-Mönch und studierte bei dem tibetanischen Lama Keshe Gonsong Lendup. Weiterhin ist er dem Dalai Lama wohl bekannt. Ferner wurde er unterrichtet in Fu-Lu-Tao, drei sehr wichtigen chinesischen Philosophien (Buddhismus, Konfuzianismus und Taoismus). In Taiwan studierte chinesische Pharmakologie. Er ist Prof. Dr. med. T.C.M., Anthropologe. Ferner studierte er Psychologie und er ist ein ausgezeichneter Psychoanaly-tiker und Psychiater. Da er beinahe alle Religionen und Philosophien auf Erden studiert hat, nennt er sich "Taologe = Ur-Taoist = Universalist". Man sagt, dass er Hunderte von Diplomen, Urkunden, Medaillen und Pokalen, u.a. im Judo, Jiu-Jitsu, Tae-Kwon-Do, Muay-Thai, Hap-Ki-Do, Tang-So-Do, Pentjak-Silat, Shorinji-Kempo, Karate und vieles mehr, erlangt hat. Selber gründete er eigene Stilrichtungen wie z. B. das Kong-Soo-Tao, Shaolin-Kempo, Chan-Shaolim-Si und Dju-Su.
Heute findet man die von Prinz Dschero Khan gelehrten Systeme vielerorts auf der ganzen Welt. Seine Systeme laufen seit Anfang an nebeneinander und es gibt viele Verzweigungen. Die Systeme können übereinstimmen oder voneinander abweichen, Prinz Dschero Khan hat sich hier nie festgelegt.