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Autor: Pascal Jäggi
Freiburg Sehr erfreut zeigte sich der Syndic der Stadt Freiburg, Pierre-Alain Clément, angesichts der Tatsache, dass die Burger sehr viel jünger sind und sehr viele neue Gesichter zu sehen waren. Alle Personen, die seit dem 15. November 1996 das Freiburger Bürgerrecht erhalten haben, wurden rückwirkend auch zu «Frei-Burgern». Neu stieg die Anzahl Burger auf gegen 4000 Personen. Einige Neugierige sorgten dafür, dass, obwohl «nur» die Budgetberatung fürs nächste Jahr anstand, gegen 100 Stimmberechtigte anwesend waren. Sogleich mussten diese erfahren, dass «Demokratie auch eine körperliche Ertüchtigung» ist, wie der Syndic witzelte. Schliesslich muss jeweils über jeden einzelnen Punkt des Budgets abgestimmt werden. Diese wurden ohne Diskussion oder Gegenstimmen genehmigt. Insgesamt sieht die Burgergemeinde einem Defizit von 470 000 Franken entgegen, dies vor allem weil die dritte von vier Tranchen für das Gastspielhaus ansteht (rund 1,5 Millionen Franken).
Ein geplanter Punkt musste kurzfristig verschoben werden, nämlich die Vorstellung des Projekts zur Renovation des Burgerpflegeheims Bonnesfontaines. Burgergemeinde-Direktor Charles de Reyff kündete eine ausserordentliche Versammlung für den 21. Januar an. Einziger Punkt wird die Abstimmung über die Renovation sein. Zuvor wird der zuständige Architekt Jacques Ayer das Projekt vorstellen. Die Burger werden die Möglichkeit haben, alle Fragen an ihn zu richten. Wenn alles glatt läuft, kann im August 2009 mit den Arbeiten begonnen werden, der grösste Teil der Bewohner wird in den zwei vorhergehenden Monaten ins Institut St. Joseph in Matran transferiert (wo sie während rund zwei Jahren leben werden). Etwa 18 Personen verbleiben im «Bonnesfontaines».
Zwick für Mauron
Im Weiteren wählte die Burgergemeinde Pierre Zwick in die Rechnungsprüfungskommission, als Ersatz für den nach Villars-sur-Glâne gezogenen Claude Mauron, und schenkte der Fiduconsult für zwei weitere Jahre das Vertrauen als Revisionsstelle.