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David Wieczorek, ein 45-jähriger Autor von Unterhaltungsromanen, fühlt sich aus unerklärlichen Gründen elend, kann nicht mehr arbeiten, vernachlässigt Haushalt und Körperpflege und gerät in soziale Isolation. Seine Frau verlässt ihn. Seine Ärztin spricht von einer Depression und verordnet Medikamente, die er jedoch nicht nimmt. Er versucht, sich aus der Isolation zu befreien, indem er in eine Volkstanzgruppe, dann in einen Chor eintritt, bleibt dort aber ein Fremder und verlässt die Gruppen wieder. Er antwortet auf eine Kontaktanzeige und knüpft eine Beziehung zu einer etwas älteren Frau an. Diese Beziehung scheitert. Seine Depression bekommt manische Züge, er hastet durch die Geschäfte, macht sinnlose Einkäufe, zerstört durch Aggressivität und Großsprecherei die letzen noch übrig gebliebenen sozialen Kontakte. Er wird stationär behandelt und zerbricht fast an der dort herrschenden Sprachlosigkeit. Er geht gegen ärztlichen Rat und rast mit dem Fahrrad durch ein ländliche Gegend, bis ihn seine Frau aufspürt und wieder zu seiner Ärztin bringt. Es kommt zu einer allmählichen Besserung. Es gibt wieder Hoffnung - so auch auf eine neue Liebesbeziehung, die sich am Horizont abzeichnet.
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