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HEKS implementiert seit Mitte 2019 im Distrikt Cox’s Bazar, der fast eine Million aus Myanmar geflüchtete Rohingya aufgenommen hat, Massnahmen zur Gesundheitsverbesserung und für eine bessere Hygiene in Gesundheitseinrichtungen. Eine Beratungsgruppe unterstützt das Gesundheitspersonal, um ihre Kapazitäten zu erweitern. Im Rahmen der COVID-19-Pandemie stellte die Prävention und Überwachung von Infektionen in den Aufnahmegemeinden und den Rohingya-Camps ein Schwerpunkt der HEKS-Bemühungen dar.
Projektteilnehmende:
Das Projekt richtet sich an 64 Gesundheitseinrichtungen im Distrikt Cox’s Bazar. 166 135 Personen, darunter Gesundheitspersonal, Patient:innen und Besucher:innen, sind direkt in das Projekt involviert.
Ziele:
Das Gesamtziel dieses Projekts im Cox’s Bazar ist vielschichtig: die Verbesserung der Hygienepraktiken, der Infektionskontrolle und -prävention sowie des Abfall-, Wasser- und Abwassermanagements in den Gesundheitseinrichtungen.
Aktivitäten:
Administrative und medizinische Angestellte von Gesundheitseinrichtungen in Cox’s Bazar werden im Rahmen des Projektes in Wasser-, Abwasser- und Hygienekonzepten geschult. Der sogenannte WASH-Fit-Ansatz, der Indikatoren über die Entwicklung, Überwachung und kontinuierliche Verbesserung der Infrastruktur und Abläufe umfasst, dient als Basis. In jeder Gesundheitseinrichtung wird der konkrete Handlungsbedarf einzeln ermittelt und auf die Bedürfnisse der abgestimmten Massnahmen geplant und umgesetzt.