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Im Geschäftsjahr 2016/17 wird die Akquisition (voraussichtlich) 210 Mio bis 220 Mio CHF zum Umsatz und 25 Mio bis 30 Mio zum EBITA (vor Einmalkosten) beitragen, wie Sonova am Donnerstag mitteilte. Die Übernahme dürfte in den kommenden zwei bis drei Jahren zudem zu einmaligen Transaktions- und Integrationskosten in der Höhe 30 Mio bis 35 Mio führen, von denen die Hälfte im Geschäftsjahr 2016/17 anfallen werde.
Die jährlichen akquisitionsbedingten Abschreibungen belaufen sich gemäss Sonova auf 20 Mio bis 25 Mio CHF respektive 12 Mio bis 15 Mio für den Rest des laufenden Geschäftsjahres.
Der Wert von AudioNova wird auf 830 Mio EUR veranschlagt. Die Auszahlung des Kaufpreises erfolgt in bar. Die kurzfristige Finanzierung wurde den Angaben zufolge mithilfe eines Überbrückungskredites sichergestellt, der grösstenteils durch die Ausgabe einer Anleihe abgelöst werden wird.
Die Aktivitäten von AudioNova und Connect Hearing werden in ein globales Sonova Retailgeschäft unter der Führung eines in Kürze zu ernennenden Group Vice President Retail zusammengeführt. Bis zu dieser Ernennung werden Frank van der Vis (CEO von AudioNova) und Lukas Braunschweiler (CEO von Sonova) ad interim das globale Retailgeschäft gemeinsam leiten.
Van der Vis werde bis am 1. November 2016 im Unternehmen verbleiben, was einen reibungslosen Übergang sicherstelle, heisst es weiter. Franz Petermann bleibt Global Vice President Corporate e-Marketing. 2'750 Mitarbeiter von AudioNova stossen mit der Übernahme zu Sonova.
sig/ys
(AWP)