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Das GemA bestätigt die Spannbreite für den Steuersatz
Das Amt für Gemeinden (GemA) macht für jedes Fusionsprojekt im Kanton eine Finanzanalyse. Sein Ziel ist es, die Richtigkeit des vorgeschlagenen Steuersatzes für die neue Gemeinde zu überprüfen. An der zehnten Sitzung der konstituierenden Versammlung stellte das GemA seine ersten Erkenntnisse vor. Die Resultate zeigen, dass die Fusion mit einem Steuersatz zwischen 70 und 73% aus finanzieller Sicht realisierbar ist.
Im September 2019 kündigten die Arbeitsgruppe Finanzen und BDO einen Steuersatz zwischen 70 und 73% sowie eine durchschnittliche Investitionskapazität von 350 bis 400 Millionen Franken an. Das Amt für Gemeinden (GemA) überprüfte die Richtigkeit dieser Spannbreiten mit einer bewährten Methode, die für alle Fusionsprojekte im Kanton Freiburg angewendet wird. Deren Ziel ist es, die finanzielle Gesundheit der fusionierten Gemeinde zu prüfen und ihre Nachhaltigkeit zu gewährleisten.
Die Ergebnisse des GemA stimmen mit denjenigen der Arbeitsgruppe Finanzen und von BDO überein. Das Amt für Gemeinden bestätigte daher die Richtigkeit der gewählten Spannbreite für den Steuersatz. Demnach ist die Fusion aus finanzieller Perspektive mit einem Steuersatz zwischen 70 und 73% realisierbar. Die konstituierende Versammlung wird nun ihre Analyse präzisieren, um den genauen Steuersatz im Jahr 2020 festlegen zu können.
Übereinstimmende Ergebnisse aus zwei verschiedenen Methoden
Das Amt für Gemeinden und die konstituierende Versammlung wendeten unterschiedliche Methoden an, die sich beide bewährt haben. Das GemA führte eine rückblickende Analyse durch, die auf den Jahren 2014 bis 2018 basiert. Die Arbeitsgruppe Finanzen und BDO machten ihrerseits eine Planung für die Jahre 2019-2023. Diese vorausblickende Methode ermöglicht es, zukünftige Elemente zu berücksichtigen, so zum Beispiel die finanziellen Folgen der Projekte, welche die konstituierende Versammlung vorschlägt. Die beiden Methoden brachten übereinstimmende Ergebnisse hervor.