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Das «Becken von Barberà», wie das do-Gebiet übersetzt heisst, befindet sich ganz im Norden der katalanischen Provinz Tarragona. Über 20 Weingüter verteilen sich auf einer Fläche von ungefähr 6000 ha.
Neben der kalkhaltigen Bodenbeschaffenheit ist es insbesondere auch das Zusammenspiel von warm-heissen Tagen und kühlen Nächten prägend für die Qualität des Weines. Das mediterrane und trockene Klima in Conca de Barberà sorgt für hohe Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht, was sich positiv auf den Rebstock auswirkt und damit auf den Geschmack des Weines.
Torres
Vom Gutshof Milmanda stammen die Trauben für den gleichnamigen Weisswein.weiter lesen
Ein Hoch auf Cava-Wein
Das Weinanbaugebiet Conca de Barberà ist bekannt für seine Cava-Schaumweine aus den weissen Traubensorten Macabeo und Parellada. Beliebt sind zudem Chardonnay (ebenso für Schaumwein) und Sauvignon Blanc, ergänzt von den roten Rebsorten Tempranillo, Garnatxa, Cabernet Sauvignon, Merlot, Pinot noir und Syrah.
Zwei Traubenernten pro Jahr
Eine Besonderheit in Conca de Barbera ist, dass es zwei Weine pro Jahrgang gibt. Trauben, die in Lagen mit hoher Sonneneinstrahlung wachsen, werden vier Wochen vor der Hauptlese geerntet. Aus ihnen keltern die Winzer fruchtige, erfrischende Rot- und Weissweine, die für den baldigen Genuss bestimmt sind. Später erfolgt dann die eigentliche Lese, deren Trauben gehaltvollere Weine ergeben.