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Moshé Feldenkrais
Dr. Moshé Feldenkrais lebte von 1904 - 84. In Paris an der Sorbonne studierte er: Physik, Mathematik, Maschinenbau und Elektrotechnik. Als Mitarbeiter im Labor von Joliot-Curie forschte er im Bereich der Radiologie. Im Judo entdeckte er die Kraft der Koordination und den Einfluss auf die geistige Konzentration, die sich daraus ergibt.
Über Jahre hat er sich mit Neurophysiologie, dem Zusammenwirken von Skelett, Muskulatur und Nervensystem beschäftigt. Die Frage, wie Menschen lernen sich zu entfalten und zu entwickeln, war für ihn zentral. In Zusammenarbeit mit seiner Frau Yona Rubinstein, die Kinderärztin war, erforschte er die Bewegungsentwicklung von Kindern.
1943 unterrichtet Moshé Feldenkrais seine ersten Lektionen Awareness through movement, an Gruppen von Interessierten. Er beobachtete seine KursteilnehmerInnen, forschte weiter, er arbeitete in Einzelstunden Funktionale Integration. In unzähligen Ton- und Videoaufnahmen, hielt er das Erforschte fest. 1950 gründete er das „Feldenkrais-Institut für die Erforschung und Verbesserung der Bewegung“. Später weckte seine Arbeit Interesse, er hielt erste Vorträge und konnte sein Wissen an andere Forscher weitergeben. In den 80-iger Jahren gab er zwei mehrmonatige Ausbildungen in Amherst und San Francisco. Seine StudentInnen hatten die verschiedensten Hintergründe, welche in die Forschungsarbeiten einflossen. In diesem lebendigen, forschenden Umfeld des Lernens entwickelte er die Feldenkrais Methode.
Heute ist die Feldenkrais Methode in der Rehabilitation und Therapie für viele Menschen Unterstützung und Hilfe, auf dem Weg einen neuen Umgang mit sich selber zu finden.
"Wenn Sie wissen, «was» Sie tun und, noch viel wichtiger «wie» Sie dabei von sich Gebrauch machen, werden Sie auch so handeln können, wie Sie es möchten und wie Sie es sich sonst bloss gewünscht hatten.“
(Moshé Feldenkrais)