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Traditionelle Verwendung
Salix, der lateinische Name der Weide, bedeutet im Keltischen „nahe bei“ und „Wasser“. Die Weide ist reich an Salicylsäure (Vorgänger des heutigen Aspirins) und wird seit Jahrtausenden zur Linderung von Gelenkschmerzen sowie zur Fieberbekämpfung benutzt. Seit der Antike werden Abkochungen der Weidenblätter und -rinden zur Behandlung von Hühneraugen, Hautkrankheiten, Gicht und Otitis verwendet.
Botanik
Die Weide ist ein Baum, der bis zu 25 m gross werden kann. Man trifft ihn überall auf der Nordhalbkugel, insbesondere an feuchten Standorten an. Seine Rinde ist rissig, die Zweige sind biegsam und flaumig behaart. Die sommergrünen Blätter der Weide entspringen rund um den gesamten Zweig. Seine gelben männlichen oder grünen weiblichen Blüten sind in aufrechten Kätzchen zusammengefasst.
Eigenschaften
Ihre Rinde ist sehr reich an Salicylderivaten (unter anderem Salicosid), welche vom Stoffwechsel in Salicylsäure umgewandelt werden und der Weide ihre schmerzlindernden sowie entzündungshemmenden Eigenschaften verleihen, die bei Gelenk- und Knochenbeschwerden nützlich sind1.
Indikationen
- Gelenkschmerzen
- Entzündliches Rheuma
- Fieber und Grippe, Kopfschmerzen
Mögliche Kombinationen
Vorsichtsmassnahmen
Dem Vorsorgeprinzip gemäss ist die Weide bei Personen mit einer individuellen Überempfindlichkeit gegen Acetylsalicylderivate oder mit Reye-Syndrom kontraindiziert.