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Überflügeln,
in taktischer Bedeutung: die feindliche Fronte dergestalt angreifen, daß sie von der diesseitigen an einem oder beiden Enden überragt, der Feind also an den Flügeln auch in der Flanke und im Rücken gefaßt wird.
Zur Zeit der
Lineartaktik
überflügelte man den Gegner direkt durch
Ausdehnung
[* 2] der eignen
Linie.
Das kommt heute nur noch bei Kavallerieangriffen vor;
sonst schickt man außer Sehweite und Schußbereich des Feindes besondere Abteilungen gegen dessen Flügel und Flanke.