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Der Dank des Präsidenten Georg Schafer für die einwandfreie Organisation des beliebten CSK-Anlasses (siehe Kasten) ging an Marco Stulz, Beat Schwarz, Raphael Tornare sowie Otto Bongard von der KAB und Bruno Zahno mit Patrick Pürro von der Syna. Unter kundiger Führung wurden der Neubau des Pflegezentrums, die Pfarrkirche und die Brennerei Marchon besichtigt.
Erstes Pflegezentrum im Bezirk
Wie Louis Casali, Ammann von Bösingen, ausführte, ist das Pflegeheim durch eine Passerelle mit den Alterswohnungen verbunden, womit Synergien genutzt werden können. Das Gebäude umfasst drei Stockwerke und eine Tiefgarage. Gegen 20 Pflegende werden die 31 Bewohner, die alle in Einzelzimmern wohnen werden, betreuen. Die Kosten liegen gemäss Casali leicht unter dem Kostenvoranschlag. Gemäss Markus Zosso, dem Präsidenten der Baukommission, hat der Verwaltungsrat entschieden, die heutige dezentrale Pflegestation (DPS) trotz dem Neubau hauptsächlich aufgrund der Wirtschaftlichkeit noch für zwei Jahre weiterzuführen.
Die zwei Kirchen
Die erste Kirche in Bösingen, die St.-Syrus-Kirche, wurde um das Jahr 935 erbaut und im Jahre 1890 abgebrochen. Die heutige Pfarrkirche wurde in den Jahren 1788 bis 1791 gebaut und ersetzte die baufällig gewordene Jakobskirche, welche 1250 errichtet worden war. Seit der Erweiterung Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Kirche dreimal renoviert. Im Glockenstuhl hängt «die grösste Glocke des Sensebezirks». Wie Bösingen zu dieser kam, wusste Markus Vonlanthen fachkundig zu erzählen.
Tatsache ist, dass die grosse Glocke von Tafers am unteren Rand einen Umfang von 4,775 Meter und eine Höhe von 139 Zentimeter hat. Die Bösinger Glocke hat einen Umfang von 4,765 Meter und eine Höhe von 148 Zentimeter – und ist also doch die grösste!
Brennerei Marchon
Die Brennerei Marchon ist stolze Eigentümerin der ersten fahrbaren Brennerei.
Wie Geschäftsführer Armin Marchon ausführte, hat sein Grossvater im Jahr 1944 in Düdingen begonnen, Schnaps zu brennen. Damals wurde der Schnaps noch direkt vor Ort gebrannt. Im Jahr 1993 übernahm seine Mutter den Betrieb und 2000 wurde die Brennerei Marchon GmbH gegründet. Sohn Armin ist seit 2008 Geschäftsführer. Sein Herzblut fürs Schnapsbrennen verspricht beste Qualität – mit der Garantie, dass jeder Kunde Schnaps von seinen eigenen Früchten erhält.
Kartellstruktur: Die christliche Soziallehre stellt den Menschen in den Mittelpunkt
1 920 wurde das Christ lich-soziale Kartell Deutschfreiburgs (CSK) gegründet mit dem einstigen Pfarrer aus Wünnewil, Josef Schmutz, als erstem Präsidenten. Zusammen mit verschiedenen Institutionen ist das Kartell im Laufe der Jahre zu einem bedeutenden und imposanten Gebilde herangewachsen, welches in der Bevölkerung breit abgestützt ist. Heute hat das CSK sechs Mitglieder: KAB, Syna, CSP, Brücke-Le Pont, VAM und Ritec. Das CSK funktioniert als re gionale Dachorganisation und erfüllt diverse Aufgaben für seine Mitglieder. Im Vordergrund steht dabei die Verantwortung für den «Sozialen Weg» und für den Stipendienfonds. Wichtig ist aber neben diesen praktischen Aufgaben auch die Förderung des Zusammenhalts unter den Mitgliedern und die thematische Weiterbildung der Mitglieder. Die CSK-Anlässe bilden geeignete Gefässe zu diesem Zweck.
Weitere Informationen: ww.cskartell.ch.