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Am Dienstag gab die NHL-Organisation der New Islanders bekannt, dass sie den Zweijahresvertrag mit Yannick Rathgeb aufgelöst und den Verteidiger auf die Waiver Liste gesetzt hat. Wird der 23-Jährige innert 48 Stunden von keinem anderen Team in Übersee übernommen, dürfte das Nordamerika-Abenteuer des ehemaligen Gottéronspielers nach nur einem Jahr beendet und die vorzeitige Rückkehr in die Schweiz besiegelt sein – ohne NHL-Einsatz und mit nur 32 Einsätzen in der AHL mit dem Islanders-Farmteam Bridgeport Sound Tigers (4 Tore, 5 Assists).
Diverse Schweizer Medien meldeten, dass Lugano, Biel und Lausanne ihr Interesse an Rathgeb angemeldet haben. Nicht aber Gottéron, für das der Langenthaler in 143 Partien 29 Tore sowie 68 Assists erzielt und das er im Frühling 2018 dank einer NHL-Ausstiegsklausel ein Jahr vor dem Vertragsende verlassen hatte. Tatsächlich stehen bei den Freiburgern für die nächste Saison bereits neun Verteidiger unter Vertrag und der Club verfügt momentan auch nicht über das Budget, um den gewiss kostspieligen Offensiv-Verteidiger zu holen. Indes hatte Sportdirektor Christian Dubé sein Interesse an Rathgeb für die Saison 2020/21 angekündigt, falls dieser sich in Nordamerika nicht durchsetzen könne und wenn ihm mit dem Einzug in die neue Halle eine Million Franken mehr Budget zur Verfügung stehe.
Keinen Kommentar
Auf die Frage, ob er unter den neuen gegebenen Umständen doch eine Möglichkeit sehe, Rathgeb schon jetzt zu verpflichten, verwies Dubé auf den Verteidiger. «Fragen Sie Yannick, ob Gottéron für ihn eine Option sei.» Dieser wollte keinen Kommentar zu seiner aktuellen Situation geben, obwohl er unlängst gesagt hatte, dass er sich mit Wohnsitz in Schmitten als halber Freiburger fühle und eine Rückkehr zu Gottéron deshalb nicht abwegig sei, er es aber unbedingt noch ein zweites Jahr in Amerika versuchen wolle. «Dann warten wir ab», kommentierte Dubé seinerseits die Antwort Rathgebs. Es ist davon auszugehen, dass der Mantel des Schweigens schon bald gelüftet wird und die Zukunft des begehrten Verteidigers geklärt ist – wohin ihn sein Weg auch immer führen wird.