Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03175.jsonl.gz/1925

Walisisch gehört zu den keltischen Sprachen. Zudem ist Walisisch eine der ältesten Sprachen Europas, die heute noch Verwendung findet. Zusammen mit dem Kornischen (auch Kernewek, Kernowek oder Kernuak genannt) und dem Bretonischen bildet die walisische Sprache die britannische Untergruppe der keltischen Sprachen.
In Wales sprechen fast eine dreiviertel Million Menschen heute Walisisch noch als Muttersprache. Damit handelt es sich um die lebendigste aller keltischen Sprachen. Viele Kinder lernen diese Sprache noch als Muttersprachler und Menschen aller Gesellschaftsschichten nutzen sie im Alltag. Walisisch ist in Wales zudem auch eine Amtssprache. Die Sprache kennt zwei verschiedene Dialekte, einen nordwalisischen Dialekt und einen südwalisischen Dialekt. Im Norden von Wales sind die Walisisch-Sprecher sogar noch die Bevölkerungsmehrheit. Insbesondere seit Wales ein eigenes Parlament hat, konnten viele Bemühungen zum Erhalt dieser besonderen Sprache umgesetzt werden.
Die eigene Sprache ist der grosse Stolz und auch ein Element zur Identitätsbildung der Einwohner von Wales, auch wenn sie selbst Walisisch nicht mehr sicher beherrschen. Etwa ein Fünftel aller Waliser spricht diese keltische Sprache noch heute. Für ihren Erhalt engagiert sich insbesondere die walisische Jugendorganisation Urdd Gobaith Cymru. Es gibt ausserdem Radio- und Fernsehsender, die in walisischer Sprache senden. Auch zweisprachige Strassenschilder sind keine Seltenheit. Die Sprache wird in Schulen unterrichtet und Bücher, Zeitungen und sogar Internetseiten werden in walisischer Sprache publiziert. Die Sprache selbst heisst auf Walisisch Cymraeg. Und der laut Guinness-Buch längste Ortsname der Welt ist auch in walisischer Sprache. Er lautet: Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch. Übersetzt heisst das «Marienkirche in einer Mulde weisser Haseln in der Nähe eines schnellen Wirbels und der Thysiliokirche bei der roten Höhle». Doch auch ausserhalb von Wales wird Walisisch gesprochen. Durch Auswanderer hat sich das Walisische beispielsweise in einer argentinischen Provinz in Patagonien etabliert. Bei uns erhalten Sie professionelle Übersetzungen ins Walisische und aus dem Walisischen, die den Vorgaben gemäss EN ISO 17100 entsprechen. Zudem arbeiten für uns ausschliesslich muttersprachliche Übersetzerinnen und Übersetzer.
Walisisch wird phonetisch und regelmässig geschrieben. Jeder Buchstabe wird ausgesprochen, sodass es sich um eines der am leichtesten zu lesenden Idiome Europas handelt. Obwohl sich die Sprache seit der Römerzeit kaum verändert hat, ist sie den Anforderungen der modernen Zeit gewachsen. Obwohl die Sprache mit dem Kornischen und Bretonischen verwandt ist, ist der Verwandtschaftsgrad zu den goidelischen keltischen Sprachen gering. Sprecher des Walisischen und beispielsweise des Gälischen können sich deshalb nicht gegenseitig verstehen. Die walisische Literaturtradition ist schon jahrtausendealt. Ein besonderes Werk in walisischer Sprache sind die Sagen der Mabinogion, welche in ihrer Bedeutung mit dem Nibelungenlied im deutschen Sprachraum vergleichbar sind. Es ist unbekannt, wann genau diese Sagen entstanden, da sie zunächst mündlich überliefert und erst viel später verschriftlicht wurden. Grundlage für das Überleben der walisischen Sprache durch alle Wirren der Geschichte hindurch war die Bibelübersetzung ins Walisische in der Zeit der Renaissance.
Wales lockt als Teil des Vereinigten Königreiches mit seinem unternehmerfreundlichen Klima Jahr für Jahr auch viele Firmengründer aus dem Ausland an. Natürlich hat jede Auslandsgründung ihre Besonderheiten und viele Dinge müssen beachtet werden.
Ein grosser Vorteil besteht in den günstigen Arbeitskosten und den hochqualifizierten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Wales. Unternehmensgründer profitieren in Wales zudem vom vergleichsweise flexiblen britischen Arbeitsrecht, das erheblich weniger Regularien als etwa das Schweizer Arbeitsrecht kennt. Da grosse Teile Wales eher strukturschwach sind, bestehen zudem gute Aussichten auf Förderzuschüsse von britischer Regierung und walisischer Regionalregierung. Ein eindeutiger Vorteil von Wales sind auch die verhältnismässig geringen Kosten für eine Unternehmensgründung und die schnelle, relativ unkomplizierte, Gründung von Unternehmen. So kann eine Firma vielfach schon innerhalb von zwei Wochen gegründet werden.
Das britische Unternehmensrecht unterscheidet zwischen der private limited company und der public limited company. Erstgenannte entspricht in etwa der Schweizer GmbH, haftet also nur mit dem Firmenkapital, und kann mit einem Pfund Stammkapital gegründet werden. Diese Unternehmensform darf – im Unterschied zur Schweiz – auch Anteile ausgegeben, die aber weder beworben noch an der Börse gehandelt werden dürfen. Sie trägt im Namen den Zusatz pc, beziehungsweise in Wales wahlweise auch den Zusatz cyf. Die public limited company hingegen ist im Regelfall eine normale Aktiengesellschaft, deren Anteile an der Börse gehandelt werden. Sie unterliegt im Vergleich zur private limited company einer verschärften Verpflichtung zur Erstellung von Geschäftsberichten und auch verstärkter staatlicher Kontrolle. Zusätzlich ist bei dieser Gesellschaftsform ein Schriftführer vorgeschrieben. Der Zusatz im Namen der Firma ist plc oder in Wales wahlweise auch ccc.