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Publiziert wird der Bericht von Eurydice. In der Schweiz wurde der Bericht im Rahmen des EDK-SODK Forums zum Thema "Qualität und Zusammenspiel von Betreuung und Bildung. Familien- und schulergänzende Tagesstrukturen und frühe Förderung. Stand und Perspektiven in den Kantonen" vorgestellt. Das Forum fand im Herbst 2013 statt, der Tagungsbericht liegt vor.
Der Bericht enthält insbesondere ländervergleichende Aussagen zur familienergänzenden Betreuung in Europa. Er wurde im Rahmen des Netzwerks Eurydice erstellt und speist sich aus quantitativen Daten (Eurostat) sowie Strukturdaten, die die EDK und SODK für die Schweiz hauptsächlich basierend auf Auswertungen der Daten der SECO-BSV Plattform ausgewertet haben.
Das Eurydice-Netz unterstützt und fördert die europäische Zusammenarbeit im Bereich des lebenslangen Lernens durch die Erstellung von Studien von gemeinschaftlichem Interesse und die Bereitstellung von Informationen über die Bildungssysteme und -politiken in 36 Ländern.
Der Bericht kombiniert statistische Daten mit Informationen zu 37 verschiedenen Bildungssystemen und beschreibt deren Struktur, Organisation und Finanzierung. Er beleuchtet eine Reihe von Themen, die speziell für die politischen Entscheidungsträger relevant sind:
Aus dem Bericht wird ersichtlich, dass sich die Schweiz betreffend FBBE in einer vergleichbaren Situation und Entwicklung wie die Mehrheit der europäischen Staaten befindet. Wie in den meisten europäischen Ländern ist auch in der Schweiz das Angebot nach Alter zweigeteilt, wobei in den meisten Ländern die Vorschule bereits den Kindern ab 3 Jahren offen steht. Die Zweigliedrigkeit widerspiegelt sich in der Regel auch in geteilten Zuständigkeiten der öffentlichen Hand und die öffentliche Finanzierung der Angebote verteilt sich meist auf die kommunale und die zentrale Ebene bzw. in föderalen Ländern auf die Ebene der Gliedstaaten (Kantone).
Ähnlichkeit mit der Mehrheit der europäischen Staaten besteht in der Schweiz auch bei der Nachfrage nach Plätzen, die höher ist als das Angebot, insbesondere für Kinder unter drei Jahren. Insgesamt hat die Schweiz aber eher einen Rückstand auf das restliche Europa, sowohl bei der Anzahl Plätze als auch bei den Kosten für familienergänzende Kinderbetreuung.