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Eine zweite Superjacht, die dem russischen Milliardär Roman Abramowitsch gehören soll, hat offenbar in der Türkei angelegt. Die «Eclipse», die mit einer Länge von 162,5 Metern zu den grössten Yachten der Welt zählt und unter der Flagge der Bermudas fährt, sei am Dienstag vor dem südwestlichen Badeort Marmaris vor Anker gegangen, hiess es aus Kreisen der Hafenverwaltung.
Erst am Montag soll mit der «Solaris» eine Abramowitsch-Jacht im nahe gelegenen Bodrum angekommen sein. Schiffsverkehrsdaten zufolge hatte sie die Gewässer der EU umfahren, die Abramowitsch und andere Oligarchen wegen des russischen Einmarsches in der Ukraine mit Sanktionen belegt hat. Die «Eclipse» verfügt laut Medienberichten über zwei Helikopterlandeplätze, neun Decks, einen Swimmingpool und eingebaute Raketenabwehrsysteme.
Ein Oligarch mit Flair für Boote
Sowohl die «Eclipse» als auch die «Solaris» wurden in deutschen Werften gebaut. Sie gehören den Magazinen «SuperYachtFan», «SuperYacht» und «Forbes» zufolge zu einer Reihe von Jachten im Besitz von Abramowitsch. Es gab keine Hinweise darauf, dass sich Abramowitsch an Bord eines der Schiffe befand. Er war in der vergangenen Woche in seinem Privatjet von Istanbul nach Moskau geflogen. Den Flugdaten zufolge war dies die zweite Reise eines mit Abramowitsch in Verbindung stehenden Jets zwischen der türkischen Bosporus-Metropole und der russischen Hauptstadt binnen drei Tagen.
(reuters/mbü)