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SafeZone.ch hat diese Frage beantwortet:
Ihr bald volljähriger Sohn scheint in Ihnen jemanden zu haben, der ihn liebt und sich um seine Gesundheit und seine Entwicklung kümmert. In dem Sie ihn nach einem möglichen Konsum gefragt und ihm Ihre Erleichterung gezeigt haben, als er verneinte, haben Sie ihm gezeigt, dass es Ihnen wichtig ist, wie es ihm geht und was er mit seinem Leben macht.
Auch dass Sie sich sorgen, in der Erziehung etwas falsch gemacht zu haben, zeigt, wie gut Sie Ihre Arbeit als Elternteil gerne machen wollen. Vermutlich fragen Sie sich deshalb auch, weshalb er Sie angelogen haben könnte.
Was denken Sie, wie Sie reagiert hätten, wenn er Ihnen gestanden hätte, zu konsumieren? Wäre das eine Reaktion, der Sie vielleicht selber aus dem Weg gegangen wären, wenn Sie in seiner Lage gewesen wären? Könnte es vielleicht auch sein, dass Ihr Sohn Sie davor schützen wollte, dass Sie Angst verspüren? Darauf zu vertrauen, dass die eigenen Kinder beim Experimentieren nicht unüberlegte Fehler machen, die sie ihr ganzes Leben bereuen könnten, ist eine verständlicherweise beängstigende Aufgabe des Elternseins.
Unsere Kinder Fehler machen zu lassen, damit sie selber daraus lernen können, ist sehr wichtig für ihre gesunde Entwicklung. Zur Entwicklung zu einer erwachsenen, selbständigen Person, gehört auch das Lernen eines gesunden Umgangs mit den allgegenwärtigen Sucht- und Genussmitteln. Dabei raten wir ab der Pubertät weniger zum Verbieten, das den Reiz des Konsums eher erhöhen kann. Es bewährt sich in der Regel mehr, als gutes Vorbild voran zu gehen, auf die Gefahren hinzuweisen sowie bedingungslose Beziehung und Unterstützung anzubieten.
Wenn Sie Ihrem Sohn, neben Ihrer Sorge, versichern könnten, dass Sie zu ihm halten, unabhängig von seinen künftigen Machenschaften, und er immer auf Ihre Unterstützung zählen kann, wenn er nicht mehr weiter weiss, schützen Sie ihn in wahrscheinlich davon, eine Abhängigkeit zu entwickeln. Förderlich für eine Abhängigkeitsentwicklung wäre dagegen, wenn er das Gefühl bekommen könnte, dass niemand versteht, was ihn interessiert und beschäftigt. Oder gar das Gefühl bekommt, alleine mit allfälligen überfordernden Aufgaben fertig werden zu müssen.
Hier finden Sie weiterführende Informationen dazu, wie Sie mit Ihrem Sohn über seinen allfälligen Konsum sprechen könnten: https://www.suchtschweiz.ch/fileadmin/user_upload/DocUpload/Rauchen_jugendlichen_sprechen.pdf
Wenn Sie sich ein persönliches Beratungsgespräch wünschen würden, finden Sie hier die Suchtberatungsstellen in Ihrer Nähe: https://www.infodrog.ch/de/hilfe-finden/suchtindex.html Oder falls Sie eine anonyme Onlineberatung bevorzugen würden, können Sie sich hier dazu anmelden: https://www.safezone.ch/de/beratung
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Heyy ich bin minderjährig umd neheme snus um mich abzureagieren, es hilft mir für den Moment. Ich könnte jederzeit aufhören, also ich bin nicht abhängig. Ich habe auch "leichte anzeichen von Depressionen"😐 Ich nehme nur snus wenn es mir richtig schlecht geht und idk warum ich das schreibe #anonymität aber angefangen hat es als ein Freund von mir eine deutlich jüngere Freundin bekommen hat und keine Zeit mehr für mich hatte, bzw hat. Ich weiß nicht ob es normal ist, und will aufkeinenfall sagen es sei seine Schuld aber aufjedenfall ein Grund warum ich angefangen habe zu snusen, rauchen und trinken... zusätzlich kommen die schulischen probleme, Pupertät, Liebe und Probleme mit den Eltern die von nichts wissen. Ich kann mich bemühe mich "nett" bzw alle Gefühle zu unterdrücken und schreie odef weine nur wenn ich alleine bin. Ich achreibe Tagebuch weil es sich so anfühlt also würde ich alles rauslassen können, wie beim snus nur in sinnvoller.😅 ich komme auch durch schmerz wieder runter deswegen meinte der obengenante Freund ich hätte leichte Aggressionen und Depressionen... Bin ich normal oder sollte ich eine psychologin aufsuchen was ich nicht möchte da ich mich auch normal fühlen kann😕
Ist das Craving bei alkoholentzug vergleichbar mit dem verlangen nach einer zigarette wenn man aufhört oder noch schlimmer?
Ich trinke aktuell fast jeden Tag. es ist aber nicht so, dass ich keine Woche ohne Alkohol verbringe. Im Moment mache ich mir aber schon sorgen um meine Gesundheit. Ein Glas Wein da, zwei Gläser Wein dort, mit dem Alk kommt auch das Rauchen. Wie kann ich es aufhalten?
Fragen von Angehörigen
Hallo ihr Lieben, letztes Wochenende habe ich wieder entdeckt, dass mein Mann wieder Drogen konsumiert. Wir sind seit 6 Jahren verheiratet und haben eine 6-Jährige Tochter. Vor 2 Jahren bereits hat er sehr stark konsumiert, er meinte das wäre vom Leistungsdruck auf der neuen Arbeit soweit gekommen. Und nun war seine Aussage, dass ich ihm keine Aufmerksamkeit schenke, keine Liebe gebe und ihm nur Vorwürfe mache. Er streitet auch ab dass er es alltäglich konsumiert hat, obwohl ich in jeder Jacke ein Röhrchen gefunden habe und dies für mich offensichtlich ist. Nun meine Frage, kann das wirklich die Ursache sein, dass er wieder den Drogen verfallen ist? Nur weil er von mir keine Aufmerksamkeit, Geborgenheit und Liebe bekommt? Ich habe ihm geraten zur Beratung zu gehen aber ich möchte gerne die Ursache herausfinden. Danke für Eure Antworten oder Erfahrungsberichte :-)
Mein Partner kämpft gegen seine Kokainsucht. Er hat Angst, die Stelle zu verlieren wenn das bekannt wird. Ich unterstütze ihn, damit niemand etwas merkt und schaue auch, dass er vor der Arbeit nichts nimmt. Eine Freundin behauptet, das sei schon Co-Abhängigkeit. Hat sie Recht?
Hallo zusammen. Ich wollte mal fragen ab wann man Kokain süchtig ist, wie man das merkt als aussenstehender und was passiert wenn die Person aufhört? Hallo an alle. Ich habe einen Freund, wir beide sind anfangs dreissig. Jetzt habe ich vor kurzem herausgefunden das er Kokain konsumiert unter der Woche, laut seiner Aussage 2gramm (von Montag bis Donnerstag) Ich weiss das er früher stark abhängig, fon Cannabis und Kokain, war und er auch selbständig einen Entzug gemacht hat was auch funktionierte. Er hat früher vielleicht 1-2 mal im Jahr etwas genommen an einem Wochenende und das hat er mir dann auch immer ganz offen mitgeteilt was ich bis jetzt nicht als schlimm empfand.(jeder hat halt so seine Laster;) Nun hat er einen neuen Job seit über einem halben jahr bei dem er viel unterwegs ist und die ganze Woche nicht zuhause ist also fon Montag bis Donnerstags meistens. Wie gesagt habe ich vor kurzem erfahren das er und seine Arbeitskollegen Kokain nehmen am feierabend wenn sie so auswärts unterwegs sind um, laut ihm eine "lustige" Zeit zu haben und das läuft jetzt schon ca. 1,5 Monate so. Er hat mir auch versprochen das er sofort wieder aufhört sobald sie diese Arbeit beendet haben und das wäre so ca. In 3 Wochen. Ich habe absolut nichts mit Drogen oder so zu tun gehabt in meinem Leben und versuchte mich schlau zu machen was aber nicht sehr aufschlussreich war deswegen Frage ich hier mal in die Runde vielleicht hat jemand Erfahrung mit so etwas. Also nochmals zu meiner Frage. Ist das schon eine Abhängigkeit oder wie kann ich das feststellen? Und fals ja wie wird der Entzug dann? Also wird man dann aggressiv, depressiv oder sonst etwas? Oder mache ich mir zuviele sorgen und sollte ich mal abwarten was die Zukunft bringt? Noch als kurze Info: Es hat sich weder seine Persönlichkeit oder sein verhalten verändert und wenn er zuhause ist sind wir rund um die Uhr zusammen also bin ich mir sicher das er in dieser Zeit nichts nimmt. In unserer Beziehung läuft sonst auch alles gut, er ist immer ausgesprochen lieb anständig und aufmerksam mir gegenüber. Wir haben auch wirklich keine sonstigen Probleme also finanziell, in der Beziehung oder mit freunden es läuft alles sehr super oder halt normal wie immer. Er hatte auch nie irgendwelche Probleme in seinem leben gehabt soviel ich weiss, weder psychische, körperliche oder sonst etwas. Ich bin dankbar für jede Info und ganz liebe Grüsse an alles die das gelesen haben.