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Der 44-jährige Sensler wurde am 10. September 2004 verhaftet, als er auf einem Autobahnrastplatz der A 12 rund sieben Kilogramm Heroin an eine Kontaktperson übergeben wollte.
Die Untersuchungen seien am Laufen, bestätigte ein Sprecher der Kantonspolizei eine Meldung der Zeitung «Le Matin» am Donnerstag. Am Tag der Verhaftung des 44-Jährigen fand die Polizei in seiner Wohnung in Freiburg weitere fünf Kilogramm Heroin. Drei Kilo fanden die Polizisten in einem Gebäude in der Nähe von Freiburg, das früher als Erziehungsinstitut diente. Laut «Le Matin» wohnt dort ein 60-jähriger Mann, der Kontakte zum Sex-Milieu pflegt. Er wurde ebenfalls verhaftet, wurde aber nach drei Wochen wieder in die Freiheit entlassen. «Wir haben keinen Beweis, dass er in diesen Fall von Drogenhandel verwickelt ist», hält Untersuchungsrichter Markus Julmy fest.
Der 44-jährige Mann gilt als eher ruhiger Typ, welcher der Polizei bisher kaum bekannt war. «Bei den Drogen ist es wie im allgemeinen Handel. Man beginnt nicht gleich als Grossist. Mehrere Kilos Heroin zu erhalten, ist nicht Sache eines Anfängers. Es muss ein Vertrauensverhältnis zwischen den Händlern vorhanden sein», führte Markus Julmy gegenüber der Westschweizer Zeitung aus.
Nach Les Paccots grösste
Drogenaffäre im Kanton Freiburg
Die 15 kg Heroin sind von sehr guter Qualität (56 Prozent). Laut Polizeiangaben handelt es sich um die grösste Beschlagnahmung von Heroin seit der Affäre Les Paccots im Jahre 1985. Damals wurden 10 kg Heroin beschlagnahmt.