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Alois Koch, geboren 1945 in Luzern, studierte Orgel am Konservatorium Winterthur sowie Chorleitung an der Musikakademie Luzern. 1975 promovierte er im Fach Musikwissenschaften an der Universität Zürich. Bei Erich Leinsdorf und Sergiu Celibidache bildete er sich als Dirigent weiter. 1982 übernahm Koch die Künstlerische Leitung des Akademiechors und gründete das Collegium Musicum der Jesuitenkirche in Luzern. Im Mozart-Jahr 1991 sorgte er mit einer integralen Aufführung von Mozarts geistlicher Musik für Aufmerksamkeit. Von 1991 bis 1998 wirkte er als Domkapellmeister an der St. Hedwigs-Kathedrale in Berlin; dort präsentierte er 1996, zum 100. Todestag des Komponisten, Anton Bruckners gesamtes Chorwerk. Von 1975 bis 1980 war er Direktor der Musikschule St. Gallen, von 1987 bis 2000 leitete er die Luzerner Akademie für Schul- und Kirchenmusik, von 2001 bis 2008 die Hochschule Luzern – Musik. Alois Koch, der auch fünf Jahre lang die Präsidentschaft des Schweizer Musikrats innehatte, dirigierte als Gast das Berner Symphonieorchester, das Musikkollegium Winterthur, das Sinfonieorchester Basel, das Luzerner Sinfonieorchester, das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und die Stuttgarter Philharmoniker. Regelmässig tritt er bei LUCERNE FESTIVAL auf. Zahlreiche Rundfunkaufnahmen und CD-Veröffentlichungen dokumentieren sein künstlerisches Schaffen. 1998 wurde Alois Koch mit dem Kunst- und Kulturpreis der Stadt Luzern geehrt, 2003 erhielt er den Anerkennungspreis der Europäischen Kulturstiftung, und 2009 wurde ihm der päpstliche Gregorius-Orden verliehen.
Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 24. August 1982, als er für eine Aufführung von Purcells Dido and Aeneas den Chor einstudierte; letzter Auftritt am 8. September 2012 als Dirigent von Willy Burkhards Oratorium Das Jahr.
März 2015