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Länder mit hoher Impfquote sollten anstehende Lieferungen neuer Dosen zudem mit ärmeren Ländern tauschen, die diese dringender bräuchten, forderte Georgiewa. "Wir müssen diese und andere Massnahmen treffen, um Leben zu retten und die wirtschaftliche Erholung zu stärken", erklärte sie. Falls die Pandemie nicht eingedämmt werde, könnte die globale Wirtschaftsleistung auf die nächsten fünf Jahre betrachtet um 5,3 Billionen US-Dollar geringer ausfallen, warnte der IWF.
Der IWF forderte die Schwellen- und Industrieländer der G20 zudem auf, sich auf weitere Schritte zur Erleichterung der Schuldenlast ärmerer Staaten zu einigen. Die im vergangenen Jahr von den G20 beschlossene zeitweise Aussetzung des Schuldendienstes sei ein guter Schritt gewesen. Nun gehe es darum, an permanenteren Lösungen zu arbeiten. Die G20-Staaten müssten sich auf einen Rahmen für das Verfahren mit Ländern in Schuldenkrisen einigen, forderte der IWF.
Anders als Unternehmen können Staaten bei einer Überschuldung nicht einfach Insolvenz beantragen. In solchen Fällen kommt es meist zu langjährigen und schwierigen Verhandlungen mit Kreditgebern./jbz/DP/nas
(AWP)