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NANTERRE. In dem Verfahren zwischen dem französischen Sternekoch Marc Veyrat und Michelin wird für heute ein Urteil erwartet. Der frühere Drei-Sterne-Koch, dessen Restaurant nun nur noch mit zwei Sternen bewertet wird, will erreichen, dass der Guide Michelin die Kriterien für die Aberkennung offenlegen muss. Veyrat sei gesagt worden, er habe den dritten Michelin-Stern verloren, da er billigen Cheddar für ein Souffé verwendet habe, statt traditioneller französischer Sorten. Die Entscheidung des Guides sei nicht durch überprüfbare Kriterien untermauert, erklärte der Anwalt bei der Verhandlung Ende November. Veyrat verlangte einen symbolischen Euro als Schadenersatz.
Der Anwalt des Guide Michelin bezeichnete das Verfahren als Farce. Veyrat verlange, dass die Kritiker nicht mehr ihre Meinung sagen dürften. Das Unternehmen hat eine Gegenklage eingereicht und verlangt von Veyrat 30.000 Euro als Schadenersatz.