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(* 24.05.1950; † 05.06.2012)
Gerne erinnert man sich an den Film „The Commitments“ und an den Ohrwurm „I’m Comu’n Home in the Morn’un“.
Der Hitschöpfer dieses Songjuwels heisst Lou Pride, stammt aus Chicago und ist ein Grosser der Szene.
Zum Blues verführt wurde der ehemalige Chorsänger in einer Babtistengemeinde in den Sechzigerjahren, bei Besuchen von B.B. King-Konzerten zusammen mit Mama und Tante. Während der Militärzeit im texanischen El Paso feilte er an seiner Musik. Richtig ins Geschäft kam Pride dann dank dem Produzenten Willie Mitchell, der auch Künstler wie Al Green oder Ann Peebles betreute.
Prides Debutalbum „Very Special“ datiert von 1979. Nicht unerwähnt soll bleiben, dass der nach einem Bühnenunfall querschnittgelähmte Curtis Mayfield bis in den Tod einer seiner engsten Freunde war. Das hat Prides Haltung geprägt.
Und wir erinnern daran, dass er selber vor sechs Jahren erlitt in Luzern einen Herzinfarkt erlitt und nicht auftreten konnte. Gut, dass der Gentleman mit der fantastischen Stimme wieder da ist. Good Luck, Lou!