Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03473.jsonl.gz/3468

Jahreswertungen 2018
In allen Kategorien ausser bei den Aktiven schien die Jahreswertung vor dem Fest in Court schon entschieden. Schien, weil es teilweise anders kam als man im Vorfeld gedacht hat. Im Vorfeld konnte man erahnen, dass die Jahreswertung bei den Zwergli von Joana Niederberger, Elena Schelbert oder Jolina Zemp gewonnen werden würde. Alle drei haben bis zum Fest in Court bereits Minimum ein Schwingfest gewonnen. Elena Schelbert konnte gar drei Siege verbuchen, ehe sie an den Start ging. Sie führte die Jahreswertung an. Doch Jolina zeigte ein ausgezeichnetes Fest, welches sie letztlich mit der Maximalpunktzahl von 60 Zählern für sich entscheiden konnte. Diese 60 Punkte hat sie benötigt, um in der Endabrechnung auf Elena einen Viertelpunkt Vorsprung zu haben. Die Jahreswertung wurde also erst im Schlussgang entschieden. Somit ist Jolina die beste Schwingerin in der Zwerglikategorie im Jahr 2018.
Dass es für den FSCS auch bei den M2 einen Sieg oder sicher einen Podestplatz geben würde, war schon länger vorprogrammiert. Livia Grüter gewann zwar drei Feste, hatte zwischendurch aber auch in einigen Gängen zu kämpfen. In der Endabrechnung reichte ihr Vorsprung aber völlig aus, um sich mit 293 Punkten den goldenen Zweig für die Jahresbeste zu sichern. Die Zweitplatzierte Célia Phillipona hatte fast 5 Punkte Rückstand. Auch Larissa Zemp schaffte es unter die besten 10 Schwingerinnen in dieser Kategorie. Sie erreichte 279.75 Punkte. Nina Felber erreichte mit 275 Punkten den 15. Schlussrang. Sofia Bründler wurde in ihrer ersten Schwingsaison mit 271 Punkten 19. in der Jahreswertung. Sina Bucher schaffte es nicht in die vorderen Ränge in der Wertung, weil sie nur drei Schwingfeste bestreiten konnte.
Bei den ältesten Mädchen war die Entscheidung in der Jahreswertung schon lange gefallen: Angela Riesen siegte mit fast 10 Punkten Vorsprung auf Daniela Föhn. Doch der Reihe nach… Cécile Baumgartner startete gut in die Saison, musste dann aber verletzungsbedingt eine Schwingpause einlegen. Somit konnte sie in der Jahreswertung nicht mitmischen. Auch nicht wirklich mitmischen konnte Antonia Bucher. Ihr fehlte eine weitere Festteilnahme für eine bessere Platzierung. Bei Lea Bühler haben gesundheitliche Probleme das Ziel einer besseren Platzierung in der Jahreswertung unerreichbar gemacht. Lea musste schon zu Beginn der Saison an einem Fest aufgeben und verunfallte in Uezwil zum zweiten Mal, sodass sie nicht weiterschwingen konnte. Evelin Müller hat sich als einzige FSCS-Schwingerin richtig klassieren können. Sie erreichte mit 268 Punkten den 20. Rang. Einen undankbaren 4. Rang musste Alexandra Gosteli hinnehmen. Sie ist häufig mit uns unterwegs, weshalb wir ihr die Daumen für einen Podestplatz gedrückt hielten.
Auch bei den Aktiven konnten nicht alle wie geplant mitschwingen. Sarah Wisler beendete die Saison nach dem 4. Fest verletzungsbedingt. Andrea Lischer war am letzten Fest nicht am Start, hat sonst aber 5 Wettkämpfe absolviert und erreichte in der Jahreswertung den 35. Rang. Vanessa Jenni und Sandra Müller waren beide fast gleich stark (27. und 28. Rang), jedoch hatten auch beide eine bessere erste Saisonhälfte. Lea Unternährer fehlte nur an einem Schwingfest. Mit 272.50 Punkten klassierte sie sich im 24. Schlussrang. Die restlichen 4 angetretenen Steinhuserberger Schwingerinnen klassierten sich unter den besten 11. Neukranzerin Franziska Rickenbacher erkämpfte sich in der Endabrechnung einen Viertelpunkt mehr als Manuela Egli. Bei Fränzi fällt die enorme Konstanz auf: Alle Resultate innerhalb von einem Punkt und nie schlechter als 55.75 Punkte. Eine tolle Leistung für eine erste Schwingsaison. Manuela Egli erreichte total 280.50 Punkte. Sie ist über die Saison gesehen sicher eine der Schwingerinnen, die viel Zeit im Sägemehl gestanden ist (viele Gestellte) und eine unglaubliche Ausdauer bewiesen hat. Leider wurde sie dafür selten belohnt. Isabel Egli und Vroni Trachsel haben in der Jahreswertung im Vergleich zum Vorjahr die Ränge getauscht und sich nach vorne gearbeitet. Isabel schwang enorm konstant an der Spitze mit. Leider musste sie am letzten Fest den 3. Rang in der Jahreswertung noch an Yolanda Geissbühler abtreten. Mit der gleichen Punktzahl wie Alexandra Gosteli bei den M1, nämlich 284.25, erreichte sie den undankbaren 4. Schlussrang. Die Saison von Vroni Trachsel verlief durchzogen. Mit dem Kranzgewinn in Court reichte es ihr aber für den 5. Rang in der Jahreswertung.
Schon seit einiger Zeit kristallisierte sich heraus, dass der Kampf um die Königinnenkrone zwischen Franziska Ruch und Diana Fankhauser entschieden werden würde. Dass zwei so unterschiedliche Schwingerinnen an der Spitze liegen beweist, wie interessant und vielseitig der Schwingsport sein kann. Letztlich konnte sich Diana Fankhauser mit 0.75 Punkten Vorsprung durchsetzen und sich zur Schwingerkönigin 2018 krönen lassen. Herzliche Gratulation!
Die relativ geringen Abstände in der Jahreswertung und viele umkämpfte Gänge deuten an, dass es auch in Zukunft nicht einfacher wird, sich an der Spitze zu behaupten. So oder so dürfen wir auf das nächste Jahr gespannt sein.
Court, 8. September
Bei den Zwergli war Jolina Zemp zum letzten Mal am Start. Sie wird nächstes Jahr die Kategorie wechseln, da sie jetzt zum ältesten Jahrgang der Zwerglikategorie gehört. In der Jahreswertung hatte sie einen Podestplatz bereits vor dem letzten Fest auf sicher, doch welchen es sein würde, das war noch unklar. Jolina bestritt ein unglaublich starkes Fest und erreichte mit 5 Siegen und 50 Punkten den Schlussgang. Da sie auch diesen für sich entschied, sicherte sie sich nicht nur den Festsieg, sondern mit einem Viertelpunkt Vorsprung auf die Zweitplatzierte auch das goldene Zweigli für die Jahresbeste in ihrer Kategorie. Herzliche Gratulation!
Auch Livia Grüter, Larissa Zemp und Sofia Bründler starteten in diesem Jahr das letzte Mal in der Kategorie der M2. Sofia ist noch dabei, weitere Erfahrungen im Sägemehl zu sammeln. Mit zwei Siegen erreichte sie den 13. Schlussrang. Livia wollte das Fest auf einem Spitzenrang beenden und ihren Vorsprung in der Jahreswertung behaupten. Nach einer Startniederlage konnte sie alle Gegnerinnen bezwingen und erreichte den 2. Rang hinter Festsiegerin Manon Christ. Larissa Zemp gewann ebenfalls ein Zweigli. Mit vier Siegen und zwei Niederlagen wurde sie gute Vierte.
Bei den M1 war am Samstag vom FSCS nur Evelin Müller am Start. Sie gewann zwei Gänge und stellte einen, was für sie den 12. Schlussrang ergab. Für ihre Leistung wurde sie mit einem Pool belohnt. Nicht für den FSCS am Start, aber häufig bei uns im Training, war Alexandra Gosteli. Mit 55.50 Punkten durfte sie als letzte Schwingerin noch einen Zweig mit nach Hause nehmen. Toll gemacht!
Bei den Aktiven waren 7 Schwingerinnen für den FSCS am Start. Nicht nach Wunsch lief es Sandra Müller. Nach einem Startsieg musste sie sich fünf Mal geschlagen geben. Unter anderem auch gegen die starken Nichtkranzerinnen Reni Hess, Sabrina Marty und Lynda Foulk. Vanessa Jenni lief es ein bisschen besser. Mit drei **-Kranzerinnen auf dem Notenblatt und Nadja Kaiser, die am Tagesende die zweite Neukranzerin in diesem Jahr wurde, hatte sie sehr starke Gegnerinnen. Mit 53.75 Punkten erreichte Vanessa Rang 13. Lea Unternährer stand in Court lange im Sägemehl. Drei Mal Unentschieden und nur ein verlorener Gang standen auf ihrem Notenblatt. Mit 54.75 Punkten klassierte sie sich im 9. Schlussrang. Franziska Rickenbacher erwischte auch nicht ihren besten Tag. Das erste Mal in dieser Saison startete sie als Kranzerin in den Wettkampf und der Start verlief etwas harzig. Im 3. Gang konnte sie in der letzten Minute gegen Melissa Klossner gewinnen und begann wieder stärker, an ihre Chancen zu glauben. Es folgten zwei weitere Siege und ein gestellter Gang. Mit einem Total von 55.75 Punkten klassierte sie sich im vorderen Ranglistendrittel auf Rang 6. Bei Manuela und Isabel Egli waren nach dem 5. Gang die Kranzchancen noch intakt. Manuela hätte dazu ein Plattwurf gebraucht, Isabel ein Sieg. Beide bekamen je eine der Erstplatzierten in der Jahreswertung vorgesetzt: Manuela musste gegen Franziska Ruch einen Gestellten und einen schwer lädierten Nacken und Rücken in Kauf nehmen, und der Gang von Isabel gegen Schwingerkönigin Diana Fankhauser führte auch zu keinem Resultat. Somit fehlte Isabel ein Viertelpunkt für den Kranz, Manuela wurde durch den 4. Gestellten an diesem Tag auf den 8. Rang zurückgeworfen. Am besten lief das Fest für Vroni Trachsel. Nach einer Startniederlage konnte sie vier Siege aneinanderreihen und erreichte so den Schlussgang. Im Gang gegen Yolanda Geissbühler konnte sie sich aber nicht durchsetzen und so konnte Yoli ihren ersten „richtigen“ Festsieg bei den Aktiven feiern. Vroni wurde letztlich Dritte.
Wie sich dieses Fest auf die Jahreswertungen ausgewirkt hat, könnt ihr oben lesen…
Uezwil, 25. August
Bei den Zwergli stand Jolina Zemp einmal mehr im Sägemehl. Mit einer Niederlage und vier Siegen erkämpfte sie sich die Schlussgangteilnahme. Dort traf sie auf Elena Schelbert. Da Elena so viel Vorsprung hatte, reichte Jolina der gewonnene Schlussgang nur zum zweiten Rang, nicht zum Sieg. Mit 58.25 Punkten wurde Jolina hinter Elena gute Zweite.
In der Kategorie der M2 waren Sofia Bründler, Livia Grüter, Larissa Zemp und Nina Felber für den FSCS am Start. Sofia erreichte mit drei Siegen und drei verlorenen Gängen mit 55.00 Punkten den 11. Rang. Etwas besser lief es Nina Felber. Sie bekam für die gleichen Gänge wie Sofia ein wenig bessere Noten, was 55.50 Punkte ergab. So nahe am Zweig war sie heuer noch nie. Auch Larissa Zemp klassierte sich im gleichen Rang. Am besten lief es einmal mehr Livia Grüter. Mit vier Siegen und einem Gestellten erreichte sie den Schlussgang. Dort stand sie Célia Philipona gegenüber. Die Schwingerin aus dem Val-de-Travers ging ungeschlagen in den Schlussgang. Und sie blieb es auch. Livia fand leider kein Rezept gegen Célia und musste sich mit dem 4. Schlussrang und 57.25 Punkten zufrieden geben. Nichtsdestotrotz hat sie einmal mehr bewiesen, dass sie konstant an der Kategorienspitze mitschwingt.
Bei den ältesten Mädchen waren 32 Schwingerinnen am Start, drei davon vom FSCS. Lea Bühler musste das Fest nach zwei Gängen verletzungsbedingt aufgeben. Weitere Abklärungen im Spital ergaben, dass dies die richtige Entscheidung war und dass sie erst nächstes Jahr wieder im Sägemehl stehen wird. Evelin Müller und Antonia Bucher, die ebenfalls in dieser Kategorie starteten, klassierten sich am Tagesende im gleichen Rang: Mit 54.25 Punkten erreichten sie Rang 11, beide verloren, stellten und siegten zwei Mal.
In der Frauenkategorie standen acht Schwingerinnen des Vereins im Sägemehl. Sandra Müller erwischte keinen guten Tag. Sie vermochte einen Gang zu gewinnen und einen weiteren zu stellen. Da lief es Andrea Lischer und Vanessa Jenni schon besser. Beide siegten zweimal und stellten einen weiteren Gang. Mit 54.00 Punkten erreichten sie den 13. Schlussrang. Ein Viertelpunkt mehr auf dem Notenblatt hatte Lea Unternährer am Tagesende stehen. Sie musste sich mehrmals erst in der letzten Minute geschlagen geben. Manuela Egli und Vroni Trachsel klassierten sich punktegleich hinter den Kranzrängen im 5. Rang. Beide stellten zwei Mal und gingen drei Mal als Siegerin vom Platz. Bei Isabel Egli und Franziska Rickenbacher waren die Kranzchancen nach dem 5. Gang noch intakt. Isabel konnte mit ihrer abschliessenden Maximalnote ihren 4. Kranzgewinn in dieser Saison realisieren. Mit 56.50 Punkten klassierte sie sich im letzten Kranzrang. Einen Viertelpunkt mehr hatte Franziska Rickenbacher am Tagesende auf dem Notenblatt stehen. Mit ihrer abschliessenden Maximalnote gegen Alexandra Oswald erreichte sie ein langersehntes Ziel: den Kranzgewinn. Somit ist sie die erste Neukranzerin dieser Saison. Herzliche Gratulation!
Jahreswertungen Zwischenstand
Anbei der Zwischenstand der Jahreswertungen nach Göschenen. Der EFSV hat die Listen aktualisiert, nun die aktuellsten Daten.
Bei den Zwergli wird die Jahreswertung von Joana Niederberger angeführt. Sie hat alle Schwingfeste bestritten und einen Festsieg errungen. Streicht man im Kopf schon ein Streichresultat, kommen zudem Elena Schelbert und auch Jolina Zemp für den Kategoriensieg in Frage. Beide Schwingerinnen konnten bisher zwei Schwingfeste gewinnen. Es bleibt also weiterhin spannend!
Auch bei den M2 gibt es zahlreiche gute Schwingerinnen, die bisher ein Schwingfest nicht bestreiten konnten. Mit den Streichresultaten wird sich die Jahreswertung noch etwas verändern. Was aber ziemlich sicher so bleiben wird, ist, dass die Wertung von Livia Grüter gewonnen werden wird. Sie hat momentan neun Punkte Vorsprung auf die Zweitplatzierte Eveline Linggi.
Bei den ältesten Mädchen wird Angela Riesen die Wertung gewinnen. Sie hat über 10 Punkte Vorsprung auf die Zweitplatzierte Daniela Föhn. Ein gutes Resultat wird auch Lea Bühler erreichen können. Dafür dass sie dem jüngsten Jahrgang der Kategorie angehört, kann sie dennoch sehr gut mit den anderen Schwingerinnen mithalten.
Bei den Frauen wird die Wertung von Franziska Ruch angeführt, vor ihrer Clubkollegin Diana Fankhauser. Mit 3.5 Punkten Abstand auf die Führende belegen Yolanda Geissbühler und Isabel Egli gemeinsam den dritten Rang. Diese Frauen werden wohl den Sieg unter sich ausmachen, sofern niemandem sonst mehr zwei herausragende Resultate gelingen. Spannend bleibt es aber nach wie vor. Stay tuned!
Göschenen, 5. August
Bei den Jüngsten, den Zwergli, war Jolina Zemp eine von 20 TeilnehmerInnen. Mit vier Siegen und einer Niederlage erreichte sie den Schlussgang. Dort stand sie Elena Schelbert gegenüber. Nach einem anfänglichen Abtasten konnte Jolina durchziehen und den Gang für sich entscheiden. Somit durfte sie bereits ihren zweiten Saisonsieg feiern, mit 58.25 Punkten.
Bei den M2 waren Livia Grüter, Nina Felber und Larissa Zemp am Start. Bei Larissa waren nach dem fünften Gang die Zweigchancen noch intakt. Der letzte Gang ging jedoch verloren, womit sie sich mit 55.25 Punkten in der Ranglistenmitte im 9. Rang klassierte. Einen Viertelpunkt mehr auf dem Notenblatt hatte Nina Felber am Tagesende stehen. Sie konnte drei Gänge gewinnen (wie gewohnt die zwei ersten) und musste sich dreimal das Sägemehl vom Rücken putzen lassen. Livia beendete das Fest als Siegerin. Sie erreichte mit 5 Siegen den Schlussgang, wo sie auf Manon Christ traf. Nach fortgeschrittener Gangdauer konnte Livia gewinnen und sich als Siegerin feiern lassen. Somit gewann sie bereits das dritte Schwingfest in dieser Saison und kann damit ihren Vorsprung in der Jahreswertung ausbauen.
In der Kategorie der ältesten Mädchen war in Göschenen Lea Bühler als einzige Schwingerin vom FSCS am Start. Sie bekam starke Gegnerinnen zugeteilt, konnte sich aber sehr gut behaupten. Mit vier Siegen und einem Gestellten erreichte sie den 3. Schlussrang. Mit 56.75 Punkten sicherte sie sich zudem den Zweig.
Bei den Aktiven kämpften nicht alle so erfolgreich wie die Mädchen. Andrea Lischer war auf der Mörlialp nicht dabei, stand in Göschenen aber wieder im Sägemehl. Leider vermochte sie sich nie ganz durchzusetzen und so musste sie sich trotz kämpferischer Leistung mit zwei Gestellten und dem 17. Rang begnügen. Besser lief das Fest für Vanessa Jenni. Sie konnte, ebenfalls nach längerer Schwingfestpause, zwei Gänge gewinnen. Mit 54.00 Punkten erreichte sie Rang 11. Einen Viertelpunkt mehr auf dem Notenblatt hatte Lea Unternährer am Tagesende. Sie gewann zwei Gänge und stellte einen weiteren. Nur wenig besser lief es Vroni Trachsel. Eine Maximalnote im letzten Gang hätte für den Kranzgewinn gereicht. Da der Gang aber verloren ging, wurde sie auf den 8. Rang zurückgespült. Franziska Rickenbacher konnte diesmal nicht um den Kranz schwingen. Mit einer abschliessenden Maximalnote erreichte sie 56.00 Punkte und den guten 4. Rang. Manuela Egli musste den letzten Gang gegen Marian Kälin stellen. Ihr fehlte letztlich ein Viertelpunkt zum Kranzgewinn. Letztlich gingen nur vier Schwingerinnen kranzgeschmückt nach Hause. Vom FSCS war dies Isabel Egli. Mit ihrem abschliessenden Sieg gegen Andrea Deck sicherte sie sich ihren 3. Saisonkranz und bestätigte ihre gute Rangierung in der Jahreswertung. Gewonnen wurde das Fest von Franziska Ruch, die den Schlussgang gegen Vorjahressiegerin Marina Zahner für sich entscheiden konnte.
Mörlialp, 14. Juli
Bei den Zwergli war Jolina Zemp vom Verein als Einzige am Start. Mit fünf Siegen konnte sie sich die Schlussgangteilnahme erkämpfen. Dort wartete auf sie Joana Niederberger, mit welcher Jolina bereits siegreich angeschwungen hatte. Nach einem umkämpften Gang konnte sich Jolina durchsetzen und sich das erste Mal als Siegerin feiern lassen – mit 6 Siegen auf dem Notenblatt und 59.50 Punkten. Super gemacht, weiter so!
In der Kategorie der jüngeren Mädchen zeigte sich Sina Bucher sehr kämpferisch und versuchte, das im Training Erlernte umzusetzen. Unter anderem musste sie aber zwei Gestellte hinnehmen, weshalb sie sich letztlich mit dem 11. Schlussrang zufrieden geben musste. Nina Felber lief es etwas besser. Ihre ersten zwei Gänge konnte sie gewinnen. Nach der Mittagspause lief es ihr aber nicht mehr wie gewünscht und sie klassierte sich einen Rang vor Sina. Sofia Bründler startete ebenfalls mit einem Sieg. Im Gegensatz zu Nina konnte sie einen Gang stellen und erreichte somit mit 54.50 Punkten den 8. Rang. Bei Larissa Zemp waren nach dem 5. Gang die Zweigchancen noch intakt. Der letzte Gang ging aber verloren und so klassierte sie sich mit 55.50 Punkten im vorderen Mittelfeld. Livia Grüter zeigte mit drei Siegen am Morgen eine starke Leistung. Den vierten Gang gegen ihre spätere Schlussgangteilnehmerin Eveline Linggi konnte sie aber nicht gewinnen. Auch im Schlussgang fand sie gegen die wehrhafte Urschweizerin kein Siegesrezept und der Gang endete gestellt. Somit konnte Linggi den Festsieg gemeinsam mit Aimée Zwahlen feiern. Livia wurde auf den 3. Schlussrang zurückgespült, sicherte sich mit 56.50 Punkten aber einen weiteren Zweig.
In der Kategorie der M1 waren drei Steinhuserbergerinnen am Start, bzw. zwei davon, die auch wirklich im Berg oben wohnen. Eine ist Antonia Bucher. Sie startete nicht gut in den Tag. Am Nachmittag konnte sie sich aber steigern und einen Gang stellen, sowie den letzten gewinnen. Somit erreichte sie den 13. Schlussrang. Zwei Siege standen letztlich auf dem Notenblatt von Evelin Müller. Sie erreichte damit den 11. Rang. Bei Lea Bühler war nach vier Gängen mit drei Siegen noch voll auf Zweigkurs. Im 5. Gang musste sie sich jedoch mit einem Gestellten zufrieden geben. Auch den letzten Gang konnte sie nicht für sich entscheiden, weshalb sie sich direkt hinter den Zweiggewinnerinnen im 6. Rang klassierte – mit 55.50 Punkten. Alexandra Gosteli, die hin und wieder bei uns trainiert, aber für den SK Sissach startet, reichte es mit 56.00 Punkten zum Zweig. Das fast clubinterne Duell gegen Lea im 4. Gang konnte aber die Steinhuserbergerin für sich entscheiden.
In der Frauenkategorie waren 7 Steinhuserbergerinnen am Start. Sarah Wisler beendete das Fest nach dem ersten Gang und reiste für genauere Abklärungen ins Spital. Nach dem zweiten Gang folgte ihr auch Jasmin Gäumann. Allgemein gab es leider einige Verletzungen und Blessuren zu vermelden, womit sich wieder einmal zeigt, wie wertvoll es ist, nach einem Fest gesund nach Hause reisen zu können. An dieser Stelle allen Verletzten gute und schnelle Genesung! Ihr fehlt auf dem Platz!
Sandra Müller kam ausser frühmorgens im Auto nie so richtig in Fahrt. Allerdings kann sie auf ihr Notenblatt stolz sein. Als Nichtkranzerin wurde es ihr nicht einfach gemacht. Das Fest beendete sie im 18. Rang. Den anderen FSCS-Schwingerinnen lief das Fest besser. Manuela Egli hatte wiederum ein starkes Notenblatt: Mit drei Siegen und zwei Gestellten erreichte sie mit 56.00 Punkten den 8. Schlussrang. Bei den anderen Schwingerinnen des Vereins waren nach dem 5. Gang die Kranzchancen noch intakt. Fränzi Rickenbacher und Lea Unternährer mussten ihre Gänge gewinnen, um kranzgeschmückt nach Hause reisen zu dürfen. Lea verlor ihren Gang gegen Lea Durrer und klassierte sich mit 55.25 Punkten im Mittelfeld auf Rang 11. Fränzi stellte ihren Gang gegen Andrea Deck, die zum Kranzgewinn ein Plattwurf gebraucht hätte. Schliesslich wurde Fränzi gute 9. und war wieder einmal als beste Nichtkranzerin auf der Schlussrangliste anzutreffen. Isabel Egli machte mit ihrem Sieg im letzten Gang die Kranzträume von Carmen Inderbitzin zunichte. Da sie einen Plattwurf gebraucht hätte, fehlte ihr aber ein Viertelpunkt für den Kranzgewinn. Mit 56.25 Punkten belegte sie den 7. Rang. Am besten lief das Fest für Vroni Trachsel. Kranzsicher nach dem 5. Gang, konnte sie mit dem abschliessenden Sieg gegen Vanessa Klossner mit 58.25 Punkten den Ehrenplatz belegen. Gewonnen wurde das Fest von Diana Fankhauser, die sich im clubinternen Schlussgang gegen Franziska Ruch durchsetzen konnte.
Mont-sur-Rolle, 16. Juni
Am heutigen Tag stand kein Zwergli im Einsatz, bei den Mädchen 2 waren aber gleich drei Schwingerinnen des FSCS am Start. Sofia Bründler lief es an ihrem zweiten Fest weniger gut als an ihrer Premiere. Sie konnte einen Gang gewinnen und war auch im letzten Gang kurz vor dem Sieg, leider lief ihr aber dann die Zeit davon und der Gang endete gestellt. Etwas besser lief es Nina Felber. Sie konnte zwei Gänge gewinnen und beendete das Fest im 11. Rang. Livia Grüter konnte bis in den Schlussgang alle fünf Gänge gewinnen. Dort stand sie erneut Célia Philippona gegenüber. Die beiden schenkten sich nichts und letztlich konnte Célia den Gang für sich entscheiden. Mit einem Viertelpunkt Vorsprung sicherte sie sich vor Livia den Sieg.
Bei den M1 war es nicht der Tag von Evelin Müller. Sie konnte einen Gang gewinnen, zeigte sich oft kämpferisch, musste sich letztlich aber meist geschlagen geben. Lea Bühler konnte sich nach einem durchzogenen Morgen steigern. Am Nachmittag gewann sie alle Gänge. Leider wurde ein Gang, der Fünfte, falsch geschrieben, und sie hat es erst bei der Rangverkündigung gemerkt, weshalb der Fehler nicht mehr korrigiert und sie um den Zweiggewinn gebracht wurde. Mit 55.25 belegte sie den 8. Schlussrang. Mit nur einer Niederlage und vier Siegen zeigte Cécile Baumgartner ein starkes Schwingfest. Mit 57.00 Punkten klassierte sie sich im guten 3. Schlussrang.
Bei den Frauen standen neun Aktive des FSCS im Einsatz. Andrea Lischer lief es im Welschland nicht besonders. Sie musste sich in jedem Gang geschlagen geben. Lea Unternährer gewann einen Gang und stellte einen weiteren. Vanessa Jenni hatte einen guten Start. Am Nachmittag musste sie einen Gang aber stellen und verlor zwei weitere Gänge. Mit 54.00 Punkten klassierte sie sich im 13. Schlussrang. Mit drei Kranzerinnen auf dem Notenblatt beendete Sandra Müller das Fest. Zwei Gänge konnte sie gewinnen, einen weiteren stellen, womit sie einen Viertelpunkt mehr auf dem Notenblatt hatte als Vanessa. Isabel Egli erreichte mit drei Siegen und zwei Gestellten den 6. Schlussrang mit 56.00 Punkten. Bei Franziska Rickenbacher, Sarah Wisler und Vroni Trachsel waren nach dem 5. Gang die Kranzchancen noch intakt. Sarah konnte sie mit einer Maximalnote gegen Reni Hess nutzen und mit 56.50 Punkten ihren zweiten Saisonkranz entgegennehmen. Vroni Trachsel verlor den Gang gegen Franziska Ruch und wurde auf den 6. Rang zurückgespült. Franziska Rickenbacher bekam mit Yolanda Foulk die vierte Kranzerin vorgesetzt. Der stark umkämpfte Gang endete gestellt, womit Fränzi ein Viertelpunkt für den Kranzgewinn fehlte. Mit 56.25 Punkten erreichte sie den guten 5. Rang. Manuela Egli erkämpfte sich mit vier Siegen und einem Gestellten verdient die Schlussgangteilnahme. Dort stand sie Diana Fankhauser gegenüber, die in diesem Jahr schon den vierten Schlussgang (inkl. Hallenschwingfest Basel) bestritt. Nach einem interessanten Gang musste sich Manuela geschlagen geben und Diana konnte sich bei den Aktiven erstmals als Festsiegerin feiern lassen.
Allen Schwingerinnen herzliche Gratulation zu ihren Leistungen. In einem Monat geht es in Giswil weiter.
Oberarth, 9. Juni
In der Zwerglikategorie zeigte Jolina Zemp ein starkes Schwingfest. Nach ihrem Zweiggewinn am letzten Fest konnte sie sich diesmal bis in den Schlussgang vorkämpfen. Diesen verlor sie aber und klassierte sich somit mit vier Siegen und zwei Niederlagen im sehr guten 4. Schlussrang. Sie gewann somit ihren 2. Saisonzweig.
Bei den M2 waren fünf Mädchen unseres Vereins am Start. Sofia Bründler stand nach nur zwei Trainings das erste Mal wettkampfmässig im Sägemehl. War für sie in den ersten beiden Gängen alles noch etwas neu, konnte sie nachfolgend zwei Siege herausschwingen. Auch im letzten Gang konnte sie ihre Gegnerin bezwingen und erreichte mit drei Siegen und drei Niederlagen den guten 11. Schlussrang. Dieselben Punkte mit denselben Gängen hatte Nina Felber am Tagesende auf ihrem Notenblatt stehen. Für eine bessere Klassierung fehlten den beiden die Maximalnoten. Einen Viertelpunkt mehr auf dem Notenblatt hatte Larissa Zemp am Tagesende. Sie musste sich im letzten Gang um den Zweiggewinn geschlagen geben. Gleich erging es Sina Bucher. Auch sie unterlag im 6. Gang um den Zweiggewinn. Beide Schwingerinnen erreichten den 10. Rang. Livia Grüter erwischte hingegen einen sehr guten Tag. Sie entschied das Fest für sich – mit sechs Siegen. Im Schlussgang besiegte sie Manon Christ und durfte sich das zweite Mal in Folge als Siegerin feiern lassen.
Bei den M1 lief es nicht allen Steinhuserbergerinnen nach Wunsch. Evelin Müller konnte sich nur in einem Gang durchsetzen und musste einen weiteren stellen. Besser lief es Antonia Bucher. Sie stellte ihre ersten beiden Gänge und verlor zwei weitere, ehe sie die beiden letzten für sich entscheiden, und sich im 12. Rang klassieren konnte. Lea Bühler musste am letzten Fest verletzt aufgeben und auch in Oberarth lief es ihr nicht ganz wunschgemäss. Mit drei Siegen und einem gestellten Gang belegte sie in der Endabrechnung den 8. Rang direkt hinter den Zweiggewinnerinnen. Mit vier Siegen und zwei Niederlagen konnte Cécile Baumgartner sich einen weiteren Zweig sichern. Noch etwas besser lief es Alexandra Gosteli, die hin und wieder bei uns trainiert: Sie erreichte mit zwei Gestellten und vier Siegen den 3. Rang.
Sieben Frauen standen für den FSCS im Einsatz. Andrea Lischer kämpfte stark, verlor aber häufig etwas unglücklich, weshalb sie sich mit dem 17. Rang begnügen musste. Sandra Müller konnte sich mit drei Siegen und einem gestellten Gang mit 55.50 Punkten im Mittelfeld auf Rang 9 klassieren. Bei den anderen angetreten Schwingerinnen des FSCS waren nach dem 5. Gang die Kranzchancen noch intakt. Manuela Egli musste einen Plattwurf realisieren, was gegen Michelle Brunner schwierig zu bewerkstelligen ist. Sie hat viel riskiert und wurde dafür nicht belohnt, sondern fiel auf den 10. Rang zurück. Den Gang um den Kranzgewinn ging auch bei Vroni Trachsel gegen Silvia Pfyl verloren. Franziska Rickenbacher stellte im letzten Gang um den Kranz gegen Yolanda Geissbühler und erreichte den 8. Schlussrang. Sarah Wisler und Isabel Egli konnten ihre 6. Gänge gegen Valenzia Klossner, resp. Carmen Inderbitzin, gewinnen und kranzgeschmückt nach Hause reisen. Isabel hätte im Falle eines gestellten Schlussganges gar den Sieg geerbt.
Frutigen, 29. April
Bei den Zwergli war für den FSCS Jolina Zemp am Start. In dieser Saison gehört sie zum ältesten Jahrgang in dieser Kategorie. Mit drei Siegen startete sie super in den Wettkampf. Danach musste sie aber einen Gang stellen und der 5. Gang um die Schlussgangteilnahme ging verloren. Mit ihrem Abschlusssieg sicherte sie sich aber den begehrten Zweig und klassierte sich im 5. Rang. Spontan zu einer Schwingfestteilnahme entschieden hat sich Til Bader. Er ist der Sohn von Luzia Bader-Enz, einer ehemaligen Kranzschwingerin des FSCS. Da er noch nie vorher Schwinghosen anhatte, musste er zuerst ein wenig ausprobieren, was klappen könnte. Die letzten beiden Gänge hat er dann aber gewonnen und einen der begehrten kleinen Hasen mit nach Hause nehmen dürfen.
In der Kategorie der M2 mit 34 Teilnehmerinnen waren Sina Bucher, Nina Felber, Livia Grüter und Larissa Zemp mit von der Partie. Nina hat einen Kategorienwechsel hinter sich und war eine der jüngsten Teilnehmerinnen in dieser Kategorie. Mit drei Siegen und drei verlorenen Gängen klassierte sie sich als eine der besten „Jüngsten“ im Mittelfeld. Einen Viertelpunkt mehr auf dem Notenblatt, aber drei Siege und einen Gestellten, hatte Sina Bucher am Tagesende erreicht. Sie wurde mit 55.50 Punkten gute Sechste. Noch besser lief es Larissa und Livia. Erstere schaffte es mit vier Siegen und einer Niederlage in den Schlussgang, Livia gewann bis dort alle ihre Gänge. Der klubinterne Schlussgang war schnell fertig: Livia konnte sich nach dem ersten Zusammengreifen durchsetzen. Larissa klassierte sich dennoch im 2. Rang und durfte ihren ersten Zweig mit nach Hause nehmen, während Livia bei den M2 ihren ersten Festsieg feiern durfte.
Antonia Bucher und Lea Bühler haben von den M2 zu den M1 gewechselt und starten nun mit Cécile Baumgartner in der gleichen Kategorie. Für Cécile bedeutet dies die letzte Saison in einer Mädchenkategorie vor dem „Aufstieg“ zu den Aktiven. Lea startete mit zwei Siegen in den Wettkampf, ehe sie im Gang gegen die spätere Festsiegerin unglücklich verunfallte und verletzt aufgeben musste. Antonia brauchte zuerst ein wenig Anlaufzeit, siegte aber im 3. und 4. Gang. Im letzten musste sie die Punkte mit der Gegnerin teilen und wurde mit 54.25 Punkten 13. Cécile konnte nach einem gestellten Gang drei Siege aneinanderreihen. Der Gang um die Schlussgangteilnahme ging zwar verloren, doch mit dem Sieg im 6. Gang sicherte sie sich mit 57.00 Punkten einen weiteren Zweig.
Bei den Frauen waren 9 Schwingerinnen des FSCS am Start. Sarah Wisler startete mit einem Gestellten und zwei Siegen gut in den Tag. Im 5. Gang musste sie aber nach einem Sturz auf den Kopf verletzt aufgeben. Lea Unternährer startete ebenfalls kämpferisch in den Tag: Sie vermochte nach einem Startsieg im 2. Gang einer letztjährigen Festsiegerin einen Gestellten abzuringen und verlor den 3. Gang gegen eine weitere Kranzerin unglücklich in den letzten Sekunden. Nach einem weiteren Gestellten war die Luft ein wenig draussen. Mit einem gewonnenen Zusatzgang konnte sie sich danach aber noch einen Viertelpunkt gutschreiben lassen und erreichte den 14. Schlussrang. Mit einem halben Punkt mehr auf dem Notenblatt als Lea beendete Manuela Egli das Schwingfest. Bei 17 angetretenen Kranzerinnen von insgesamt 51 Schwingerinnen hatte sie mit vier Festsiegerinnen als Gegnerinnen eines der strengsten Notenblätter und wurde dafür nicht belohnt, während andere deutlich lockerer durch den Tag kamen. Sandra Müller zeigte ein sehr gutes Schwingfest. Sie vermochte im 2. Gang eine Festsiegerin zu stellen und stellte im 5. Gang gegen eine weitere Kranzerin, womit sie im 6. Gang um den Kranzgewinn schwingen konnte. Im Gang gegen Stefanie Zingg gab es aber kein Resultat und somit rangierte sie sich mit 55.50 Punkten gut im vorderen Mittelfeld. Im gleichen Rang klassierten sich auch Vanessa Jenni und Andrea Lischer. Beide vermochten drei Gänge zu gewinnen und stellten einen weiteren. Franziska Rickenbacher bestritt ihr erstes Kranzfest und hatte als Nichtkranzerin ein Notenblatt, das sich zeigen lässt: Sie musste sich nur einmal das Sägemehl vom Rücken putzen lassen und ringte der späteren Festsiegerin wie auch einer weiteren Kranzgewinnerin einen Gestellten ab. Im Endeffekt stand sie auf der Rangliste direkt hinter den Kranzgewinnerinen auf dem 6. Rang mit 56.00 Punkten. Bei Isabel Egli und Vroni Trachsel waren nach dem 5. Gang die Kranzchancen noch intakt: Beide hatten bis anhin drei Siege und zwei Niederlagen zu verzeichnen, hatten es vergleichsweise mit anderen aber weniger „streng“, weshalb es im letzten Gang Kranzerinnen zu bezwingen galt. Isabel gelang gegen Melissa Klossner ein Sieg, Vroni gegen Marina Zahner. Somit durften beide bekränzt nach Hause reisen. Von den weiteren 8 herausgegebenen Kränzen gingen 5 zu den „Bernerinnen“ (inkl. der Festsieg), einer zum FSC Linth, einer nach Huttwil und einer zu den Urschweizerinnen.
Allen herzliche Gratulation zu ihren Leistungen (weiter so! =)) und den Verletzten gute und schnelle Genesung!
Hallenschwingfest Basel, 18. März 2018
Bei den Zwergli war keine Schwingerin des FSCS am Start. Nina Felber startet in diesem Jahr in der „grösseren“ Kategorie, bei den Mädchen 2. Nach zwei Siegen musste sie sich drei Mal das Sägemehl vom Rücken putzen lassen. Den letzten Gang konnte sie wiederum gewinnen und klassierte sich somit mit 55.50 Punkten im Mittelfeld. Besser lief es Livia Grüter. Mit einer Niederlage und vier Siegen kämpfte sie sich in den Schlussgang. Dort traf sie auf Célia Philipona, die sich durchzusetzen vermochte. Livia belegte in der Endabrechnung den 3. Rang. Auch Lea Bühler und Evelin Müller wechselten die Kategorie. Als jüngste bei den M1 kämpfte Evelin engagiert, vermochte aber nur einmal zu gewinnen. Lea lief es besser: auf ihrem Notenblatt standen schlussendlich drei Siege und drei Niederlagen, was für den guten 5. Rang reichte. Noch besser lief es Cécile Baumgartner: Sie gewann drei Gänge und stellte zwei weitere und erreichte mit 56.00 Punkten den 3. Schlussrang.
Bei den Frauen waren 34 Schwingerinnen am Start, 9 davon vom FSCS. Nach einem Startsieg beendete Sarah Wisler auf Grund einer Verletzung den Wettkampf. Im Gegensatz zur guten Klassierung im Vorjahr konnte sich Sabine Beyeler im neuen Schwingkeller in Basel nur zwei Mal gegen ihre Gegnerinnen durchsetzen. Auch Andrea Lischer lief es nicht wunschgemäss, sie musste sich mit dem 15. Rang begnügen. Sandra Müller erging es gleich wie Sabine: auf zwei Startsiege folgten vier Niederlagen. Sie beendete das Fest auf dem 13. Rang. Mit drei Siegen und drei Niederlagen klassierten sich Lea Unternährer und Vroni Trachsel punktegleich auf dem 7. Schlussrang (55.75). Ein Viertelpunkt mehr hatte Isabel Egli auf dem Notenblatt stehen. Nach zwei Startsiegen gegen gute Kranzschwingerinnen musste sie sich zwei Mal das Sägemehl vom Rücken putzen lassen und stellte einen Gang. Franziska Rickenbacher bestritt ihr erstes Schwingfest äusserst erfolgreich: Drei Gänge konnte sie gewinnen und zwei weitere endeten gestellt. Einzig der Gang gegen die spätere Schlussgangteilnehmerin Diana Fankhauser ging verloren. Mit 56.25 Punkten erreichte sie den 5. Schlussrang. Besser lief es nur Manuela Egli: Auf eine Startniederlage folgten vier Siege und der letzte Gang endete gestellt, womit sie sich auf dem 4. Rang klassierte (55.75 Punkte). Gewonnen wurde das Hallenschwinget wie im Vorjahr von Yolanda Geissbühler. Ihr reichte ein gestellter Gang gegen Diana Fankhauser zum Festsieg.