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Zur genaueren Abklärung des Verdachts wird ein sogenanntes IVP (intravenöses Pyelogramm) angefertigt. Hierzu wird dem Hund intravenös ein Kontrastmittel injiziert, welches über die Nieren ausgeschieden wird und so auf einer Röntgenaufnahme die Nieren, die Harnleiter (Ureter) und die Blase verstärkt darstellt. In einem "normalen" Röntgen sind die zu untersuchenden Harnleiter nicht erkennbar.
Bei "Gipsy" wird ersichtlich, dass das linke Nierenbecken und der linke Ureter stark erweitert sind. Das rechte Nierenbecken erscheint normal, der rechte Ureter leicht erweitert. Zudem kann gezeigt werden, dass mindestens ein Harnleiter nicht wie normal in die Blase, sondern weiter hinten in die Harnröhre mündet. Die Harnblase füllt sich ebenfalls mit Kontrastmittel, was dafür spricht, dass zumindest ein Teil des Urins normal in die Blase gelangt.