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Das moderne Singapur wurde im 19. Jahrhundert gegründet – dank politischer Entscheidungen, dem weltweiten Handel und den Bestrebungen eines Mannes, der als Sir Thomas Stamford Raffles bekannt war.
Durch Raffles wurde Singapur schliesslich zum Freihandelshafen. 1963 wurde Malaysia gegründet und bestand aus der Föderation aus Malaya, Singapur, Sarawak und Nord-Borneo (das heutige Sabah).
Der Zusammenschluss mit Singapur währte jedoch nicht lange – weniger als zwei Jahre später, am 9. August 1965, trat Singapur aus der Föderation aus und wurde ein unabhängiger, demokratischer Nationalstaat.
Im alten Herz Singapurs, mit seinen zahlreichen Kolonialgebäuden und christlichen Kirchen fühlt man sich in eine andere Zeit zurückversetzt, ins frühe 19. Jahrhundert, nämlich als die Stadt britische Kolonie wurde. Viele dieser herrlichen Kolonialgebäude sind öffentlich zugänglich, da sich mittlerweile z. B. Museen in ihnen befinden wie z. B. die National Gallery.
Tipp: das neu renovierte Raffles-Hotel
Marina Bay bietet eine atemberaubende Skyline, beherrscht durch den Komplex Marina Bay Sands (MBS), das von Stararchitekt Moshe Safdie entworfen wurde. Das MBS ist nicht nur Hotel, sondern beherbergt auch ein Spielkasino, zahlreiche Restaurants, Bars und auf dem an ein Surfbrett erinnerndes Dach, das die drei Türme des Gebäudes verbindet, befindet sich in luftiger Höhe der Skypark.
Tipp: der berühmte Infinity Pool in 200m Höhe – nur für Hotelgäste
Dempsey Hill ist aktuell eines der trendigsten und gleichzeitig idyllischsten Viertel von Singapur und besticht durch neue Konzepte in einer Umgebung mit historischem Charme.
Tipp: Peranakan*-Restaurant Candlenut (ein Michelin-Stern)
Das geschichtsträchtige Viertel, zwischen Innenstadt und Changi Airport gelegen, ist für seine farbenfrohen, hübschen Shophouses, sein reiches kulturelles Erbe und seine vielen fantastischen einheimischen Gerichte bekannt. Katong war einst voll mit Kokosplantagen und beliebt als Wochenendreiseziel reicher Stadtbewohner, bevor es sich im frühen 20. Jahrhundert zu einem Vorstadtwohnbezirk entwickelte. Die Gegend ist nur eine kurze, ca. zehnminütige Fahrt vom Stadtzentrum entfernt.
Tipp: Hier kann man Peranakan*-Shophouses und koloniale Bungalows bewundern
* Peranakan: Ethnie mit chinesischen und malaiischen Wurzeln, deren Kultur sich u. a. in Architektur und Küche widerspiegelt
Manche sagen, Kampong Glam ist tatsächlich glam (kurz für glamourös). Die Gegend ist eine eklektische Mischung aus Geschichte, Kultur und einer trendigen Lifestyle-Szene. Hier erwarten Reisende kulinarischen Freuden, angefangen von einheimischen Delikatessen wie Nasi Padang (gedämpfter Reise mit verschiedenen Gerichten) und malaiischen Kuih (Kuchen) bis hin zu nahöstlicher, japanischer, schwedischer und sogar mexikanischer Küche.
Die bunte Haji Lane lädt zum Shoppen ein – eine kleine Strasse voller Geschäfte verschiedener Marken, origineller Boutiquen und hipper Bars und Cafés. Alternativ können Besucher in der Arab- oder der Bussorah Street nach traditionellen Produkten wie Teppichen, Stoffen oder Kleidungsstücken und handgemachten Parfüms stöbern.
Little India ist heute eines von Singapurs lebhaftesten Vierteln. Hier können Einheimische und Besucher die farbenfrohen Märkte durchstöbern und sich von der grossen Auswahl duftender Gewürze begeistern lassen. Einer der bekanntesten Märkte des Viertels ist das Tekka Centre mit einer riesigen Auswahl an frischen Lebensmitteln.
Das Tekka Centre hebt sich vom Rest der Hawker Centres in Singapur ab, da es überwiegend indische Gerichte serviert, darunter eine grosse Anzahl an Halal-Gerichten.
Tipp: Shopping-Erlebnis der ganz besonderen Art: Mustafa Centre, ein Einkaufszentrum von gigantischen Ausmaßen, in dem man rund um die Uhr (es ist tatsächlich 24 Stunden am Tag geöffnet) buchstäblich alles kaufen kann.
Dieses Viertel bietet neben einem großen kulturellen Erbe viele Köstlichkeiten. Geschichtsträchtige Plätze liegen in Chinatown neben moderneren Sehenswürdigkeiten. Hindu-Tempel und Moscheen stehen direkt neben chinesischen Gotteshäusern. In diesem Viertel findet man so gut wie alles, was das Herz begehrt – faszinierende Tempel und Souvenirläden, angesagte Bars und Garküchen (Hawker bzw. Food Center). Wer den Tag in Chinatown verbringt, sollte unbedingt einen Zwischenstopp im Chinatown Complex Food Centre einlegen – ein wahrer Schlemmertempel!
Tiong Bahru ist die älteste Wohnsiedlung Singapurs. In dieser idyllischen Umgebung treffen Alt und Neu aufeinander und bilden eine einzigartige Symbiose. Hier ist für jeden etwas dabei: Art Deco-Geschäftshäuser, einige der besten Speise- und Lifestyleangebote sowie geschichtsträchtige Orte, die Besuchern einen Eindruck des traditionellen Singapur vermitteln. Im Tiong Bahru Market and Food Centre finden Besucher beliebte einheimische Gerichte sowie eine Auswahl frischer Lebensmittel. Für Kunstaffine ist ein Besuch in der Galerie Grey Projects ein Muss und Naschkatzen kommen in der Tiong Bahru Bakery mit zahlreichen süssen Delikatessen auf ihre Kosten.
Singapurs Vielfalt spiegelt sich auch in den zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten wider. Von großen Einkaufszentren zu günstigen Läden und Indie-Outlets, in Singapur findet jeder etwas für seinen Geschmack. Ob Luxusmarken oder Schnäppchen, die Stadt verfügt über eine breite Auswahl an großen Einkaufszentren, in denen sowohl internationale als auch lokale Marken verkauft werden. Beliebte Shoppingmeile ist die 2,2 km lange Orchard Road.
Tipp: «Design Orchard» auf der Orchard Road mit ausschliesslich lokalen Marken und Designern.
Mit 1,87 Millionen Passagieren (Stand 2018) ist Singapur eines der wichtigsten Kreuzfahrt-Zentren der Welt. Die Löwenstadt wartet gleich mit zwei Kreuzfahrtterminals auf: Das Singapore Cruise Centre (SCC), welches kleine und mittelgroße Schiffe aufnimmt, liegt strategisch günstig im Sentosa HarbourFront-Bezirk. Im beeindruckenden, neuen Marina Bay Cruise Centre Singapore (MBCCS) können die größten Kreuzfahrtschiffe der Welt anlegen. Das architektonische Wahrzeichen mit innovativem Design bietet Besuchern einen eindrucksvollen Ausblick auf die Skyline der Innenstadt und die Straße von Malacca.
In ganz Singapur gibt es Orte voll ursprünglicher Natur, Grünanlagen und mehr unterschiedliche Pflanzenarten als in ganz Nordamerika. Neben dem in 2015 zum UNESCO Kulturerbe erhobenen Botanischen Garten Singapurs bieten auch die futuristischen Gardens by the Bay oder der «Stadtdschungel» Bukit Timah ein willkommenes natürliches Refugium nach den Grossstadt-Abenteuern.
Eine 10 km lange Wanderung bietet sich entlang den Southern Ridges an, die teilweise über erhöhte Wege und Brücken – Auge in Auge mit Baumwipfeln – führt.