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Die obere Grafik zeigt die Investitionsquoten der Staatsebenen derselben Länder wie die bereits im letzten Blog vorgestellte untere Grafik. Die Abbildung zeigt also, wieviele Prozent des Budgets einer Gebietskörperschaft auf Investitionen (statt auf laufende Ausgaben) entfallen. Die Schweiz hat gesamthaft nach Norwegen und Japan die dritthöchste Investitionsquote. Insgesamt fällt auf, dass in allen Ländern die Gemeinden höhere Investitionsquoten haben als die darüberliegenden Staatsebenen.
Das ist nicht überraschend: Grosse Teile der Infrastruktur haben eher lokalen oder regionalen Charakter (z.B. Wasser- oder Energieversorgung, ein grosser Teil des Strassen- und auch Teile des Schienennetzes, Schulen und Sportanlagen, Spitäler, Altersheime, Schutzbauten, etc.). Es ist daher naheliegend und wünschenswert, dass diese Investitionen auch tatsächlich auf lokaler oder regionaler Ebene erfolgen. Denn dort weiss man am besten, wo und in welchem Umfang eine Investition sinnvoll ist und wo nicht.
Dieser Beitrag ist erstmals ein einem Dossier zum Thema «Staatsschulden und Infrastruktur» in der Zeitschrift «Schweizer Monat» erschienen.