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Die beiden Finanzgesellschafte Capital Partners und KKR prüfen offenbar ein Angebot für gewisse Geschäftseinheiten des künftigen Lafarge-Holcim-Konzerns. Dabei geht es um Einheiten, welche die beiden Konzerne im Rahmen der geplanten 29-Milliarden-Euro-Fusion verkaufen müssen, um von den Wettbewerbsbehörden die Zustimmung zum Zusammenschluss zu erhalten, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg mit Berufung auf involvierte Kreise schreibt.
Die beiden Buyout-Firmen hätten mit sich in den vergangenen Monaten mit Investment-Bankern getroffen. Dabei sei ein mögliches Angebot für mehrere Vermögenswerte von Lafarge-Holcim diskutiert worden, dessen Wert mehr als 5 Milliarden Euro betragen könnte, heisst es weiter. Die Gespräche befänden sich allerdings noch in einem frühen Stadium, und CVC und KKR könnten alleine oder im Rahmen eines Konsortiums bieten, sollten sich die entsprechenden Pläne konkretisieren.
Grösste Überlappungen in Europa
Holcim und Lafarge arbeiten im Rahmen der geplanten Fusion an einer Aufstellung von Firmen, die aus wettbewerbsrechtlichen Gründen verkauft werden müssen. Angesichts der Marktpräsenz der beiden künftigen Partner bestehen dabei die grössten Überlappungen in Europa.
An den Börsen reagierten die Holcim- und Lafarge-Titel mit steigenden Kursen auf die News.
(awp/vst/chb)