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Diese Therapie basiert darauf, dass die Haut von Neugeborenen mit einer Gelbsucht mit blauem Licht in einer speziellen Wellenlänge bestrahlt wird.
Warum es die Licht- oder Phototherapie braucht
Die Licht- oder Phototherapie wird eingesetzt, wenn der Bilirubinwert bei der Neugeborenengelbsucht einen Grenzwert überschritten hat. Ab bestimmten Konzentrationen kann der ansonsten normale Bilirubin-Anstieg im Blut nämlich schädliche Auswirkungen auf das Gehirn haben.
Bei Frühgeborenen oder einer Rhesusunverträglichkeit zwischen Mutter und Kind liegt der Grenzwert für die Lichttherapie deutlich tiefer.
So sieht die Licht- oder Phototherapie aus
Das Baby wird in einem Wärmebett mit einem besonderen Licht bestrahlt. Die Wellenlänge des Lichtes beträgt 460 Nanometer, die optimale Dosis für den beschleunigten Abbau des Bilirubins in der Haut. Damit eine möglichst grosse Hautfläche auf einmal bestrahlt werden kann, ist das Baby nur mit einer Windel bekleidet.
Zum Schutz der Augen vor dem Licht wird dem Baby eine Augenmaske aufgesetzt. Die Bestrahlung erfolgt rund um die Uhr und wird nur zum Stillen oder für den Schoppen unterbrochen. Während der Behandlungszeit wird das Kind kontinuierlich überwacht, um zu verhindern, dass es zu einer Überhitzung oder Austrocknung kommt.
Oft reichen schon einige wenige Behandlungstage, um die Gelbsucht abklingen zu lassen.