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Gulden
Der Ursprung des Guldens ist der Fiorino (Floren) aus Florenz, welcher erstmals 1252 geprägt wurde. Der Fiorino verbreitet sicher schnell in Mitteleuropa. Abgeleitet aus „golden, Goldener“ wird die Goldmünze hierzulande als Gulden bezeichnet.
In der Folge entwickelte sich langsam der rheinische Gulden. Der Gulden entwickelte sich zur weitverbreitetsten Goldmünze im späten Mittelalter. Bedingt durch immer knappere Goldreserven wurde die Münze gegen Ende des 15. Jahrhunderts auch aus Silber (Guldiner)hergestellt. Aus diesem bildete sich der Taler.
In Österreich blieb der Gulden (= 100 Kreuzer) bis ins Jahr 1892 in Gebrauch und wurde dann durch die neu eingeführte Kronenwährung abgelöst. Der Gulden wurde in den Niederlanden erst durch den Euro ersetzt. Bis heute besteht der Gulden in Ungarn als Forint und in Polen als Zloty.
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