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R O L A N D T O P O R
Roland Topor ist am 7. Januar 1938 in Paris geboren und dort am 16. April 1997 gestorben. Topor war Sohn polnisch-jüdischer Einwanderer. Topors Vater Abraham hatte in Warschau Bildhauerei studiert konnte seinen Beruf in Paris aber nicht ausüben. Topor studierte von 1955 bis 1964 an der Ecole des Beaux-Art in Paris. Ab 1958 veröffentlichte er Zeichnungen in den Zeitschriften "Bizzare", "Arts", "Fiction" und im Humorblatt "Le rire". Topor war ein sehr vielseitiger Künstler. Er zeichnete für Ausstellungen, illustrierte Bücher, machte Filmplakate, Bühnenbilder und verfasste Prosa und Theaterstücke. Sein Roman der "Mieter" wurde von Roman Polanski 1976 verfilmt. Er spielt in einigen Filmen selber mit und war massgeblich bei dem phantastischen Zeichentrickfilm "La Planète sauvage" im Jahre 1973 und dem Film "Marquis", 1989 beteiligt. Er machte eine satirische Kinderserie "Téléchat" die in 234 Folgen zwischen 1982 und 1986 im französischen Fernsehen ausgestrahlt wurde. Topor hat viele Bücher illustriert und seine Zeichnungen wurden auf der ganzen Welt ausgestellt. Federico Fellini hat über ihn gesagt "Das ist es, was mich an Topor so fasziniert: seine grenzenlose Melancholie, seine dermassen hoffnungslose Welt, die aber gleichzeitig so perfekt und mit allen Details versehen dargestellt wird, dass sie schliesslich fast gemütlich ausschaut."
"Topor war in allen Disziplinen ein grossartiger Humorist und Satiriker. Er konnte auch über sich selbst lachen. In seinen "Memoiren eines alten Arschlochs" hat er dies trefflich bewiesen. Seine Zeichnungen wurden in unzähligen Ausstellungen gezeigt und seine Bücher auf der ganzen Welt verlegt".
(Armin W. Bättig, 2012)
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