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Zum Schweizer Franken hat der Euro die Marke von 1,09 Franken behauptet und ist weiter in Richtung 1,10 Franken geklettert. Aktuell kostet ein Euro 1,0961 Franken. Der Dollar geht zu 0,9915 Franken nach zuvor etwas tieferen Notierungen um.
Gestützt wurde der Euro zum einen durch robuste Handelsdaten aus Deutschland. Trotz internationaler Handelskonflikte haben die Exporteure im Juli mehr Waren ausgeführt als im Vormonat. Die Daten folgen auf eine Serie schwacher Wirtschaftszahlen, insbesondere aus der deutschen Industrie. Auftrieb erhielt der Euro ausserdem durch Medienberichte, wonach der Bund seinen ausgeglichenen Haushalt auf den Prüfstand stellen könnte, falls die Konjunktur weiter schwächelt.
Der britische Premierminister Boris Johnson hatte sich derweil während eines Besuchs in Irland etwas gemässigter zum EU-Austritt seines Landes geäussert. Johnson betonte mehrfach, dass er eine Einigung mit der Europäischen Union anstrebe. Johnson pochte aber weiterhin darauf, dass Grossbritannien die EU am 31. Oktober verlasse.
Einen Teil seiner Gewinne gab das Pfund am späten Nachmittag jedoch ab, nachdem Parlamentssprecher John Bercow seinen Rücktritt ankündigte. Bercow gilt als eine zentrale Figur im Brexit-Prozess.
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(AWP)