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Schlangen
Schlangen
Schlangen sind eine Unterordnung der Schuppenkriechtiere. Sie stammen von echsenartigen Vorfahren ab. Gegenüber diesen ist der Körper stark verlängert und die Extremitäten wurden fast völlig zurückgebildet. Heute sind 3496 Arten beschrieben. Mit Ausnahme der Arktis, Antarktis, Permafrostgebieten und einigen Inseln sind sie weltweit in allen Lebensräumen anzutreffen.
Schuppen
Zähne
Schuppenkriechtiere
Pythons
Blindschlangen
Riesenschlangen
Nattern
Giftnattern
Vipern
Ottern
Seeschlangen
Taipane
Mamba
Pythons
Die Pythons sind eine Familie von Schlangen aus der Überfamilie der Pythonoidae. Aufgrund von körperlichen Merkmalen wurden sie lange mit den Boaschlangen als Riesenschlangen zusammengefasst, wobei aktuelle genetische Untersuchungen an der nahen Verwandtschaft der beiden Familien zweifeln lassen. Bezogen auf Familie oder Unterfamilie spricht man auch von Pythonschlangen. Ebenfalls als Pythons werden die Vertreter der Gattung Eigentliche Pythons (Python) bezeichnet.
Die Pythons sind Bewohner der Alten Welt, wo sie vor allem in Afrika, Süd- und Südostasien sowie in Australien vorkommen.
Blindschlangen
Die Blindschleiche ist eine Echsenart innerhalb der Familie der Schleichen (Anguidae). In Mitteleuropa gehört sie zu den am häufigsten vorkommenden Reptilien.
Vipern
Vipern oder Ottern, sind eine in Amerika, Afrika und Eurasien verbreitete Familie meist viviparer (lebendgebärender) Giftschlangen mit 39 Gattungen und, je nach Auslegung, 308 Arten. Alle Arten dieses Taxons sind giftig.
Seeschlangen
Seeschlangen die bekanntesten der heute im Meer lebenden Reptilien. Sie gehören zu den Schlangen (Serpentes) und werden innerhalb dieser in die Verwandtschaft der Giftnattern (Elapidae) eingeordnet. Ihre nächsten Verwandten sind dabei die australoasiatischen Giftnattern (Elapidae), zu denen etwa die Taipane, Braunschlangen und Schwarzottern gehören.
Taipane
Taipane sind eine in Australien und Papua-Neuguinea verbreitete Gattung der Schlangen aus der Familie der Giftnattern (Elapidae). Eine der insgesamt drei Arten (O. temporalis) wurde erst 2007 anhand eines 2006 gefundenen Exemplars beschrieben, für diese Art liegen daher nur sehr wenige Angaben vor. Die Arten haben ein extrem wirksames, neurotoxisches und die Blutgerinnung störendes Gift; aufgrund ihrer Scheu vor Menschen und der abgelegenen Lebensräume von zwei der drei Arten sind Taipane medizinisch jedoch kaum relevant.
Mamba
Die Gewöhnliche Mamba auch Schmalkopf-Mamba ist eine Giftschlange aus der Gattung der Mambas, die von Kenia, Tansania, Malawi, Mosambik und Simbabwe bis nach Natal vorkommt.
Baumschlange
Die Schwarze Mamba ist mit einer durchschnittlichen Länge von etwa 2,50 Metern und einer Maximallänge von über 4,50 Metern die längste Giftschlange Afrikas.
Nattern
Die Nattern bilden mit über 1700 Arten, das sind fast 60 % der heute lebenden Schlangenarten, die mit Abstand artenreichste Familie unter den Schlangen. Sie haben, mit Ausnahme des Meeres, alle für Reptilien zugänglichen Biotope besiedelt und leben in gemäßigten, subtropischen und tropischen Regionen Eurasiens, Afrikas, Nord- und Südamerikas. Unter den Nattern gibt es auf dem Erdboden lebende, grabende und kletternde Arten. Schmuckbaumnattern (Chrysopelea) können von Baum zu Baum gleitfliegen, indem sie ihre Rippen spreizen und so aus ihrem gesamten Körper eine Tragfläche machen.
Ringelnatter
Trugnatter
Pythons
Die Pythons sind eine Familie von Schlangen aus der Überfamilie der Pythonoidae. Aufgrund von körperlichen Merkmalen wurden sie lange mit den Boaschlangen als Riesenschlangen zusammengefasst, wobei aktuelle genetische Untersuchungen an der nahen Verwandtschaft der beiden Familien zweifeln lassen.
Boaschlangen
Regenbogenboa
Felsenpython
Südliche Felsenpythons erreichen durchschnittlich eine Gesamtlänge zwischen 2,8 und 4 Meter