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Wie Telebasel am Mittwoch erfahren hat, wurde der Verdächtige bis zum Eintreffen der Polizei von einem Uni- Mitarbeiter im Computerarbeitsraum eingesperrt.
Brisant: Im gleichen Raum befanden sich zu diesem Zeitpunkt noch weitere Studenten. Einer davon war am Mittwoch wieder im gleichen Raum am Computer am Arbeiten. Er sei am Dienstag aber nicht in Panik ausgebrochen. Für ihn sei sofort klar gewesen, dass der junge Mann die Waffe lediglich für das Obligatorische dabei gehabt hat. Zudem habe der Bewaffnete von sich aus versucht die Polizei telefonisch über den Irrtum aufzuklären, noch bevor die Polizisten vor Ort eingetroffen seien.
Nach der Alarmierung sperrte die Polizei das Gelände rund um das Kollegiengebäude grossräumig ab. Anschliessend durchsuchten schwer bewaffnete Polizisten das Gebäude und konnten den Verdächtigen schliesslich lokalisieren. Er musste sein Gewehr vorübergehen abgeben, wurde aber nicht verhaftet. Der Fall wurde der Militärpolizei gemeldet.
Die Universität sei mit dem Ablauf des Polizeieinsatzes soweit zufrieden, sagte der stellvertretende Leiter Sicherheit Robert Egli. Zu einem späteren Zeitpunkt werde aber noch eine tiefergreifende Analyse durchgeführt.
Armeesprecher Christoph Brunner teilte auf Anfrage mit, dass «die Armee empfiehlt, dass sich ein Soldat von seiner Wohnadresse direkt zu jenem Schiessstand begibt, wo er das Obligatorische absolviert.» Auch nach dem Schiessen solle man sich wieder direkt und ohne Umweg nach Hause begeben. «Die Armee empfiehlt, dass der Soldat nach dem Schiessen direkt nach Hause zurückkehrt.» Diese gewünschte Vorgehensweise sei jedem Armeeangehörigen bekannt. Ein Gesetz, welches dieses Verhalten explizit vorschreibe gebe es aber nicht. Die Armee vertraue diesbezüglich auf den gesunden Menschenverstand.
Hier der Telebasel News Beitrag vom 31. August 2016: