Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03522.jsonl.gz/2410

Knapp drei Monate nach der Zwillingsgeburt geniesst sie ihr Familienglück in vollen Zügen. Céline Dion, 42, gibt zu, dass ihr Alltag mit Nelson und Eddy anstrengend, aber gleichzeitig auch eine riesige Freude sei. «Ich gebe 200 bis 300 Prozent für die Kleinen», sagt sie der französischen «Gala». Doch damit auch die Hausarbeit der dreifachen Mama nicht leiden muss, würden ihr Mutter Thérèse und Schwester Linda unter die Arme greifen. Angst, zu wenig Zeit mit den Zwillingsjungen zu verbringen, hat Céline nicht: «Ich wechsle ihnen die Windeln und stille sie. Dies ist etwas, das nur ich machen kann.»
Letzteres aber stellt sich als eine der grössten Herausforderungen raus: «Teilweise fühle ich mich wie in einer Komödie, der ich nicht entkomme. Beispielsweise wenn der eine während des Stillens furzt und der andere rülpst», erzählt Dion. Die Sängerin sieht all dem aber gelassen entgegen: Sie bewältige alles Schritt für Schritt.
Doch nicht immer ging es Céline so gut. Ihrem Babyglück vom 23. Oktober 2010 ging ein Leidensweg voraus: Sie und ihr Mann René Angélil, 68, wünschten sich von Herzen ein Geschwisterchen für den neunjährigen René-Charles, aber es wollte nicht klappen. Nach mehreren künstlichen Befruchtungen erlitt Dion 2009 eine Fehlgeburt. Darauf folgte der Tod eines noch ungeborenen Babys während ihrer Schwangerschaft mit Nelson und Eddy.