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Die Burgstelle Schwanden oder Schwandenberg beim Weiler Schwanden (Wynigen BE)
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Über weitere Burgen im westlichen Landesteil vergleiche: http://www.dillum.ch/html/dillum_burgen_artikel_be_so_vd_fr.htm
Der Plan der Burg bestätigt hier die Bedeutung des Namens SCHWANDEN:
SCHWAN = hebräisch shev'ah (shv'ah) = sieben. - Sieben ist die Troja-Zahl: Diese Sagen-Stadt hatte sieben Könige und sieben Tore. - Jede Burg ist grundsätzlich ein Troja oder Neapel.
Blick auf den Burghügel von Schwanden bei Wynigen BE von NE
Foto: Autor, 13.9.2016
Trotz der Bewaldung ist der imposante überhöhte und allseitig sehr steile Burghügel auf dem Bild deutlich zu erkennen.
Der nördliche Rand des Burgplateaus von Schwanden. Blick gegen Westen.
Foto: Felix Brodmann, 15.5.2005
Man erkennt deutlich den begrünten Rand, der darunterliegendes Mauerwerk verrät.
Schwanden (Schwandenberg) bei Wynigen: Die Burgstelle im LIDAR-Bild
Der Verlauf der Umfassungsmauer auf dem Plateau des Burghügels ist als approximativ anzusehen.
Der gebogene Sporn westlich unterhalb des Burghügels gehört ideell und figürlich zur Anlage.
Der Schwan ist in dem Plan deutlich zu erkennen.
Lage
Die Burgstelle Schwanden oder Schwandenberg liegt 200 Meter südwestlich des Weilers Schwanden, knapp 2 km südöstlich von Wynigen am Rande eines Hochplateaus, auf einem gegen den Chänerechbach vorspringenden Geländesporn.
Beschreibung
Die Burgstelle Schwanden besteht aus einem ovalen, nach NE ausgerichteten Burghügel, der nach allen Seiten schroff abfällt. Das Burgplateau ist sicher künstlich überhöht und hat die ungefähren Ausmaße 10 x 30 Meter. Gegen das Hochplateau ist die Motte durch einen breiten Halsgraben abgetrennt.
Charakteristisch für das Burgplateau sind ausgeprägte Randwülste auf drei Seiten. Diese deuten ehemaliges Mauerwerk an. Man kann eine leicht ovale Umfassungsmauer erschließen, die gegen den Halsgraben wahrscheinlich geradlinig verlief.
Aus der Überlieferung ist bekannt, daß bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts aufrechte Mauerreste vorhanden waren.
Einzelheiten der Umfassungsmauer des Burgplateaus sind nicht mehr zu bestimmen. – Vielleicht war gegen den Halsgraben hin ein Turm, ein Bergfried vorhanden.
Ausgrabungen könnten die ehemaligen Mauerzüge genau festlegen.
Im SW gegen die Rundung hin kann in der Mitte ein zugeschütteter Sod vermutet werden.
Im Westen, etwa 15 Meter unterhalb des Plateaus, hat die Burg einen zweiten, kurzen Halsgraben. Dieser trennt den Burghügel von einem etwa 60 Meter langen bogenförmig gegen Süden gerichteten schmalen Sporn.
Die bogenförmige Fortsetzung unterhalb des Burghügels ist ideell mit der Burganlage verbunden zu sehen. - Wie in vielen Burgengrundrissen ist bei Schwanden bei Wynigen eine Figur zu vermuten. Diese ist allerdings schwer zu bestimmen.
Im Norden, etwa 20 Meter unterhalb des Burghügels zieht sich ein länglicher Geländeabsatz hin, der gegen NE auch Reste eines Walls hat. - Die Funktion dieser Terrasse ist schwer zu erklären.
Schwanden bei Wynigen ist eine imposante, gut erhaltene Erdburg, welcher ehemals auch eine gemauerte Anlage aufgesetzt war.