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Dass es um viel ging, war beiden Mannschaften gut anzumerken. In der ersten Halbzeit neutralisierten sie sich praktisch vollkommen und kamen nur selten zu guten Chancen. Die gefährlichsten Situationen entstanden durch stehende Bälle, insbesondere durch Freistösse rund um den Strafraum. Beide Torhüter waren aber stets präsent und mussten kein Tor zulassen. Männedorf war dabei eine Spur gefährlicher als Wädenswil.
Kurz nach der Halbzeit holte sich Geiger seine zweite gelbe Karte ab und musste den Platz verlassen. Nun waren es erstaunlicherweise die Gastgeber, die das Spieldiktat übernahmen und den Gast dominierten. In der 64. Minute liess der sonst tadellos spielende Mühlemann eine Flanke fallen, Bochicchio konnte erben und zum 0:1 einschiessen. Wädenswil erhöhte in der Folge den Rhythmus nochmals und suchte vehement den Ausgleich während Männedorf versuchte, den Vorsprung über die Runden zu bringen. Und tatsächlich schoss Wädenswil in der 92. Minute den vermeintlichen Ausgleich. Allein der Schiedsrichter, der an diesem Abend nicht immer souverän wirkte, anerkannte den Treffer nicht. Praktisch im Gegenzug erzielten die Männedörfler das zweite Tor, nachdem sämtliche Wädenswiler Spieler für einen Freistoss nach vorne geeilt waren. Das Fazit von Trainer Bieli lautete wie folgt: «Nach einer mässigen ersten Halbzeit, konnten wir in der zweiten Halbzeit zu zehnt sogar besser als der Gegner spielen. Leider haben wir nur ein Tor geschossen, dass uns bedauerlicherweise noch aberkannt wurde.»