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Alkohol wirkt sich bereits ab einer Blutalkoholkonzentration von 0,2 ‰ negativ auf die Fahrtüchtigkeit aus.Dieser Inhalt wurde am 06. März 2003 - 21:57 publiziert
Ab 0,3 ‰ werden zum Beispiel die Lichter entgegenkommender Autos gestört wahrgenommen.
Die Lenkbewegungen sind erschwert. Das Fahrtempo ist zu hoch oder zu tief, weil die Geschwindigkeit nicht mehr realistisch eingeschätzt werden kann.
Weil Risikosituationen schlechter beurteilt werden können, wird der Fahrstil bereits ab 0,4 ‰ deutlich riskanter - zum Beispiel beim Überholen.
Die Blendempfindlichkeit ist erhöht, die Entfernungs-Einschätzung gestört, und der Fahrstil wird ruppiger.
Viele Menschen verlieren Hemmungen und überschätzen sich. Zwischen 0,5 und 0,8 ‰ kommt es zu einer erheblichen Verminderung der Reaktionszeit - was bei einer Geschwindigkeit von 50 Stundenkilometern und einer Verzögerung von einer halben Sekunde zu einem zusätzlichen Bremsweg von 14 Metern führen kann.
Die Rotlichtempfindlichkeit der Augen lässt nach, was zum Beispiel eine Verwechslung einer Ampel mit einem Blinklicht nach sich ziehen kann.
Ab 0,8 ‰ kommt es zu einer deutlichen Verengung des Blickfeldes. Zudem werden gehäuft Fahrfehler gemacht (bis 70 % der Fahrer verschalten sich, fahren zu weit links oder zu weit rechts).
Das Unfallrisiko steigt bei 0,8 ‰ um das 4fache, bei 1 ‰ bereits um das 7fache an.
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