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Das Jahr 2020 war dank günstiger Wetterbedingungen ein gutes Jahr für den Ackerbau und die Futtermittelproduktion. Die Covid-19-Pandemie und die Schliessung von Gaststätten wirkten sich stark auf die Obst- und Gemüsemärkte aus. Abgesehen von Zuckerrüben (eine von der Virösen Vergilbung betroffene Kultur) stiegen die VDB für Ackerkulturen im Jahr 2020 an. Die stärksten Steigerungen betrafen insbesondere Kartoffeln (+ 1'924.00 CHF), Raps (+ 542.00 CHF) und Sonnenblumen (+ 450.00 CHF). Der VDB von Hafer stieg ebenfalls stark an, aber aufgrund einer kleinen Anzahl von Betrieben mit Stichproben, müssen wir bei der Interpretation dieser Zahl vorsichtig sein.
Die Milchviehbetriebe in den drei landwirtschaftlichen Regionen (Tal-, Hügel-, und Bergregion) verzeichneten 2020 einen Anstieg des VDB der Milchwirtschaft. Die günstigen klimatischen Bedingungen und der steigende Milchpreis hatten einen positiven Einfluss auf die Leistungen und den VDB.
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Letzterer erreichte im Vergleich zum letzten Jahrzehnt sogar ein Rekordniveau von über 4'000.00 CHF pro GVE in der Tal- und Bergregion. Auch die Produktivität pro Kuh macht Fortschritte.
Im Jahr 2020 stieg das Betriebsergebnis in der Hügelregion um + 11'755.00 CHF, obwohl die Produktionskosten um + 7'680.00 CHF anstiegen. Umgekehrt sind die Kosten in den Betrieben in der Talregion (- 1'743.00 CHF) und in der Bergregion (- 3'052.00 CHF) gesunken. Die Ergebnisse in der Talregion bleiben im Vergleich zum Schweizer Durchschnitt unterdurchschnittlich, während die Freiburger Betriebe in der Hügel- und Bergregion besser abschneiden.
Die Untersuchung der Finanzkraft der Freiburger Betriebe zeigt, dass der Mittelwert des Cashflows zwischen 2017 und 2020 jedes Jahr gestiegen ist (+ 9'941.00 CHF über einen Zeitraum von vier Jahren). Die Betriebe verfügen über mehr liquide Mittel und besitzen eine bessere Fähigkeit, private Ausgaben, Investitionsvorgänge und Finanzierungen zu finanzieren.
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