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Warum die Birmakatze «heilig» heisse, wird oft gefragt. Eine schöne Legende besagt, dass diese Katze ihren Ursprung in Burma (Birma) hätte. Sie sei Träger der Seelen ihrer verstorbenen Mitbewohner, bevor diese ins Paradies kämen. In Burma waren diese Mitbewohner meist buddhistische Mönche, daher der Zusatz «heilig».
Die moderne Geschichte der Birmakatze ist fast so geheimnisvoll wie ihre Legende. Die einen glauben nach wie vor an die abenteuerliche Schiffsreise eines Birmapärchens von Burma nach Frankreich, wo zu Beginn dieses Jahrhunderts die Rasse zum ersten Mal auftauchte. Andere wiederum sind der Ansicht, die Birmakatze sei eine züchterische Glanzleistung entstanden aus Siamesen, Perser und Hauskatzen.
In Frankreich wurde die Heilige Birmakatze als eigene Rasse in den Zwanzigerjahren anerkannt. Leider überlebten nur wenige Birmas den zweiten Weltkrieg, so dass ein gezieltes Zuchtprogramm mit erneutem Einkreuzen anderer Rassen unumgänglich war, um die Birmakatze wieder zu etablieren. In den Sechzigerjahren entstand ein richtiger «Birmaboom» (auch Romy Schneider bessass eine Birmakatze) und die Rasse unternahm ihren Siegeszug in die westliche Welt.
Viele Jahre gab es die Birmakatze nur in den Grundfarben Seal- und Blue-Point, später dann auch in Chocolate- und Lilac-Point. In letzter Zeit erlebte die Birmakatze eine Farberweiterung durch Varianten wie Red- und Creme-Point, sowie die Tabby- und Tortievarationen aller Farbschläge.
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