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Ungeachtet der jüngsten Erkenntnisse über einen Absturz des verschollenen malaysischen Flugzeugs im Indischen Ozean steigt die Wut der Angehörigen auf die malaysische Regierung. In Peking kam es vor der malaysischen Botschaft zu Zusammenstössen mit der Polizei.
Angehörige warfen Wasserflaschen auf die Sicherheitskräfte, welche die Botschaft abschirmten. Eine Frau brach ohnmächtig zusammen. Die Familienmitglieder der Passagiere von MH370 fordern von der Regierung in Kuala Lumpur und der Fluggesellschaft Malaysian Airlines Erklärungen, was mit der Boeing 777 genau geschah.
150 Passagiere kamen aus China
«Die malaysische Regierung hat uns betrogen» riefen Dutzende Demonstranten. Allein mehr als 150 der insgesamt 239 Menschen an Bord des Flugzeugs kamen aus China.
Die Maschine stürzte nach Einschätzung Malaysias im südlichen Indischen Ozean ab. Darauf lasse die Analyse von Satellitendaten schliessen, erklärte die Regierung. Rund 2500 Kilometer südwestlich der australischen Stadt Perth wurde Treibgut gesichtet. Das könnten Trümmerteile der Maschine sein.
Suche wurde unterbrochen
Die Boeing 777 war am 8. März auf dem Flug von Kuala Lumpur nach Peking mit 239 Personen an Bord von den Radarschirmen verschwunden. Wegen des schlechten Wetters wurde die Suche am Dienstag nach Angaben der australischen Behörden unterbrochen.
(reuters/dbe/sim)