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Der Schutzhund ist der eigentliche Allrounder unter den Diensthunden bei der Polizei. Im Einsatz stehen Deutsche Schäferhunde, Malinois, Rottweiler und Riesenschnauzer. Die intensive und vielseitige Ausbildung dauert 2 bis 3 Jahre und umfasst die Bereiche Schutzdienst in allen seinen Variationen, Fährten, Personenrevier (Flächensuche nach vermissten Personen), Sachenrevier (Suche nach Gegenständen) sowie Gehorsamsübungen (sog. Unterordnung).
Der Ausbildungsstand der Schutzhunde der Schweizerischen Polizeikorps wird jährlich anlässlich der Diensthundeprüfungen des SPV anhand der spezifischen Prüfungsordnung überprüft. Zudem veranstalten einige Korps weitere Prüfungen wie die Suchhundeprüfung.
Der Schutzhund wird in den folgenden Bereichen eingesetzt:
- Suche nach vermissten Personen im Freien (Flächensuche)
- Verfolgen einer menschlichen Spur anhand der Bodenverletzung (Fährten)
- Suche nach unfriedlichen Personen im Freien und im Gebäude
- Suche nach Gegenständen (verlorenes und weggeworfenes Deliktsgut, Tatwerkzeug etc.)
- Geländeüberwachungen
- Objektschutz
- Bewachungen bei Gerichtsverhandlungen und Einvernahmen
- Ordnungsdienst-Einsätze