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Süserthal
(Kt. Graubünden, Bez. Ober Landquart).
2600-1920 m. Südöstlichste Verzweigung des Vereinathals, welch letzteres sich bei der Alp Novai etwa 6 km ö. Klosters im Prätigau mit dem Sardascathal vereinigt und so das eine Quellthal der Landquart bildet.
Das
Süserthal zweigt bei der Alp Fremd Vereina 1 km s. der
Vereinahütte des S. A. C. vom
Vereinathal
ab und steigt ö. und sö. empor zum
Flesspass (2452 m) und Vereina- oder Valtortapass (2651 m), die beide ins
Engadin nach
Süs bezw.
Lavin führen.
Ueber den Vereinapass geht ausserdem der Hauptzugang von der Vereinahütte, also von der W.- oder Prätigauer Seite her zum Piz Linard.
Dadurch erhält das
Süserthal eine gewisse touristische Bedeutung.
Diese wird noch erhöht durch die gewaltigen Platten- und Ungeheuerhörner, die die N.-Seite des Thals bilden und zu den Lieblingszielen klettergewandter Touristen gehören, die in diese Gegend kommen.
Den Namen hat das Thal aus der Zeit herüber gerettet, da seine Alpen noch Eigentum der Gemeinde Süs im Unter Engadin waren.