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Die interne Kommunikation dient als Instrument für die Koordination der Teilaufgaben, die im Falle einer Unternehmung anfallen. Weist dieses Instrument grobe Mängel auf, so entsteht ein Risiko, die Aufgaben nicht fachgerecht und nicht in der verlangten Qualität erledigen zu können. Dieses Risiko kann durch eine, in regelmässigen Abständen stattfindenden, Selbstreflektion aufgedeckt werden und im Falle einer Umsetzung verringert werden. Ein immer andauerndes Wiederholen einer solchen Analyse ist notwendig, um auf die im Wandel der Organisation entstandenen neuen Elemente eingehen zu können. Ein Vermindern der internen Reibungsverluste, wo sich auch die interne Kommunikation ansiedelt, gilt als gleichwertiger Grundsatz für die Optimierung der Organisation, wie die stetige Verbesserung gegenüber den Anspruchsgruppen ausserhalb des Unternehmens. Werden die Empfehlungen dieser Analyse umgesetzt, so kann von einem bedeutsam hohen Grad der Steigerung bei der Mitarbeitermotivation, im Prozessmanagement und in der Kundenzufriedenheit ausgegangen werden, was sich indirekt oder direkt in den Finanzkennzahlen der Unternehmung bemerkbar macht. Die vorliegende Facharbeit liefert der Firma Supravision AG eine Ausgangslage, um die Wirksamkeit ihrer internen Kommunikation zu erhöhen, was einer Optimierung der Aufgabenkoordination gleichkommt. Diese vertiefte Analyse soll, in Form eines Massnahmenkataloges, die genannte Unternehmung in der Umsetzung unterstützen, indem auf sie zugeschnittene Massnahmen ausgearbeitet wurden, die auf Realisierbarkeit und Messbarkeit ausgerichtet sind. Folgende Massnahmen sind prioritär zu behandeln:
1. Sensibilisierung der informationsverantwortlichen Personen auf das Thema der internen Kommunikation.
2. Kommunikation der Strategie bis auf Stufe Mitarbeiter. Jeder sollte das Ziel kennen, um es nicht zu verfehlen.
3. Standardisieren und eingliedern des Informationsprozesses in die bereits bestehende Prozesslandschaft.
4. Überwachung der Umsetzung der verabschiedeten Massnahmen.
Die folgende Arbeit bietet jedoch nicht ausschliesslich Grundlagen für das Erkennen von Sparpotenzial in den erwähnten Bereichen, sondern soll ergänzend den Mensch als Individuum ins Rampenlicht rücken. Teile der Analyse können mit den angewendeten Techniken sachlich analysiert werden, andere Teile bestehen aus Softfaktoren, die einer gewissen Subjektivität unterworfen sind. Dennoch sind es genau diese Softfaktoren, die oftmals zu wenig analysiert werden und demnach einen kleineren Stellenwert besitzen. Diesem Stellenwert entsprechend fliessen diese Softfaktoren weniger in die Entscheidungen der Unternehmensleitungen mit ein. Zu beachten ist, dass nur durch eine Weiterentwicklung der Mitarbeiter, sich die Unternehmung auch in Richtung Spitze der Branche bewegen kann.