Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03331.jsonl.gz/2636

Die Anatomie von früher und heute
Abbildung aus der 2. Edition des Werks "Margarita Philosophica" von Gregor Reisch, 1504. Hier sind die Organe nicht so angeordnet, wie sie sein sollten. Für mehr Infos einfach mit der Maus über die einzelnen Organe fahren.
Fleisch, Eingeweide, Gefässe und Knochen
Anatomisches Lehrbuch von Johannes Amos Comenius aus dem Jahr 1658. Fahren Sie mit der Maus auf die Zahlen der Abbildungen und dann erscheinen die Begriffe.
Vom Cocain zum Novocain
Der Augenarzt Carl Koller setzte ab 1884 Cocain zur Betäubung bei Eingriffen am Auge ein. Es wurde trotz erheblicher Nebenwirkungen und der grossen Suchtgefahr später zum gefragten Narkotikum. Gleichwohl war die Industrie auf der Suche nach einem ungefährlicheren Mittel und fand es schliesslich 1905 mit dem Novocain (Wortspiel aus „neues Cocain“).
Hunt's Remedy
William E. Clarke produzierte von 1872 bis 1881 mit dem "Hunt's Remedy" ein Allheilmittel für die Nieren und die Leber. Er warb mit aufwändigen kolorierten Tauschkarten sowie Briefmarken für sein Produkt und hatte in den USA grossen Erfolg damit. Fahren Sie mit der Maus darüber, um zu sehen was passiert.
Pille für mehr Busen
Diese Reklame aus dem Jahr 1906 verspricht einiges. Fahren Sie mit der Maus auf den Busen der Frau und erfahren Sie mehr über den Inhalt dieses Wundermittels.
Kopfverband
Bereits im Mittelalter war es sehr wichtig, dass man die verletzten Soldaten aus den zahlreichen Kriegen schnellstmöglich wieder kriegstauglich machen konnte. Hierfür war nebst der Feldchirurgie auch die präzise Verbandstechnik entscheidend. Anbei sehen Sie einige Kopfverbände, entnommen aus dem Kupferstich von Lorenz Heisters Werk „Chirurgie“, datiert 1763. Fahren Sie mit der Maus über die Köpfe und Sie sehen eine kolorierte Version.
Anatomische Präparate
Andreas Vesal gelang es im 16. Jahrhundert als erstem, anatomische Präparate anzufertigen. Doch erst 300 Jahre später wurden neue Verfahren entwickelt, um Knochen und Eingeweide dauerhaft als medizinisches Anschauungsmaterial zu konservieren.
Homunculus
Im Mittelalter glaubte man, der Embryo sei im Sperma schon vorgefertigt und entwickle sich anschliessend in der Gebärmutter weiter. Auch das Geschlecht – so dachte man sich – sei bereits definiert: Sperma aus dem linken Hoden ergibt weibliche, solches aus dem rechten Hoden männliche Nachkommen. Die Spermienzelle wurde demnach als sitzender Miniaturmenschen (Homunculus) dargestellt, wobei man der Überzeugung war, die Nabelschnur verläuft im Spermienschwanz.