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15.03.2003
Massnahmen am Flughafen Zürich wegen unklarer, schwerer Lungenentzündung (SARS)
Zürich-Flughafen, 16. März 2003: Das Bundesamt für Gesundheit, vertreten durch den Grenzarzt des Kantons Zürich, hat am Flughafen Zürich Massnahmen in Bezug auf die Krankheit SARS (Severe Acute Respiratory Syndrome) veranlasst. Die WHO, die Gesundheitsorganisation der UNO, hat in der letzten Woche an verschiedenen Orten der Welt 150 Fälle dieser unklaren, schweren Lungenentzündung festgestellt. Um die Ausbreitung der Krankheit möglichst zu stoppen, sind am Flughafen Zürich Massnahmen ergriffen worden. Gemäss Angaben der WHO ist die Krankheit SARS kein Grund, auf Flugreisen zu verzichten.
Ein Verdacht auf SARS-Erkrankung besteht, wenn alle folgenden Bedingungen zusammen erfüllt sind:
1. Fieber über 38° Celsius
und
2. Atemnot oder Husten
und
3. Kontakt mit einem SARS – Erkrankten oder Aufenthalt in China (inklusive Hong Kong) und Vietnam in den letzten Wochen.
Die Airline – Crews wurden auf das Krankheitsbild sensibilisiert. Bei allfälligem Verdacht, dass ein erkrankter Passagier an Bord ist, könnte sich die Einreise in die Schweiz für alle Passagiere in Folge grenzärztlicher Untersuchungen verzögern.