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Heimsieg durch "Startrakete" Tretjakow
Alexander Tretjakow beschert Gastgeber Russland Gold im Skeleton. Die "Startrakete" distanziert seinen Erzrivalen Martins Dukurs um 81 Hundertstelsekunden.
Wie vor einem Jahr an den Weltmeisterschaften in St. Moritz konnte Tretjakow dem Szene-Dominator Dukurs ein Schnippchen schlagen. Der 28-Jährige aus Krasnojarsk war auf seiner Heim-Bahn nicht zu stoppen. Tretjakow baute seine stattliche Reserve am Final-Tag sogar noch aus.
Dukurs war bereits an den Winterspielen von Vancouver ein Einheimischer vor der Sonne gestanden. Damals hiess der Spielverderber Jon Montgomery. Tretjakow holte 2010 Bronze. Dukurs, der vom Schweizer Gregor Stähli betreut wird, hat im Skeleton-Sport eigentlich alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt, ausser Olympia-Gold.
Der Rest war im Kampf um den Sieg chancenlos. Der Amerikaner Matthew Antoine büsste als Dritter 2,97 Sekunden ein! Der Engadiner Alexandros Kefalas, der für Griechenland antrat, verpasste die Teilnahme am Final-Durchgang der Top 20 um drei Ränge. Er konnte vier Konkurrenten hinter sich lassen; einen Südkoreaner, einen Rumänen, einen Spanier und einen Iren.