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Das Montreal Protokoll hat einen weltweiten Bann der Emissionen von FCKW seit 1989 verhängt. Die FCKW-Emissionen führten zum Abbau von Ozon in der Stratosphäre. Am deutlichsten zeigte sich der Ozonabbau im wachsenden Ozonloch im Spätwinter über der Antarktis. Eine langsame Erholung der Ozonschicht wird seit 1997 beobachtet, und der relative Ozontrend beträgt ungefähr 3% pro Dekade. Das Projekt möchte systematische Fehler in der Trendanalyse der Ozonschicht reduzieren. Bisher wurde der Einfluss des Ozontagesgangs auf den Ozontrend vernachlässigt. Der Tagesgang wird von Satelliten nur unvollkommen aufgelöst, da die Satellitenorbits nur langsam in der lokalen Zeit driften. Ferner messen wichtige Fernerkundungsinstrumente, wie z.B. Brewer-Dobson Spektrometer, nur bei Tageslicht. Die Strategie des Projekts ist, den Ozontagesgang von Klima-Chemie-Modellanalysen zu überprüfen und zu nutzen. Die Überprüfung wird anhand von Beobachtungsdaten von Ozonmikrowellenradiometern geschehen, da diese Instrumente den Ozontagesgang auflösen können. Die überprüften Modelldaten werden anschliessend zur Korrektur der satellitengestützen Datenreihen verwendet, so dass eine genauere Trendanalyse der Ozonschicht ermöglicht wird. Das Projekt wird ferner die systematischen Fehler durch nicht-aufgelöste Tagesgänge in Satelliten- und Bodenstationsdaten quantifizieren.