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Zürich (awp) - Im Steuerstreit der UBS mit Frankreich droht der Grossbank im Falle einer Verurteilung eine Busse von "mehreren Milliarden" Euro. Dies sagte am Montag eine der Untersuchung nahestehende Person zu AWP und bestätigte damit Informationen der Zeitung "Le Monde". Ein Verfahren könnte Anfang 2017 starten.
Die französische Zeitung hatte vor Kurzem berichtet, der UBS drohe eine Busse von "mindestens" 5 Mrd EUR. Diese Zahl soll auf der geschätzten Höhe der bei der Schweizer Bank vor dem französischen Fiskus versteckten Vermögen von mindestens 10 Mrd EUR basieren. Nach französischem Recht erreicht die Sanktion in einem solchen Fall die Hälfte der hinterzogenen Gelder.
Wie es ferner aus Justizkreisen gegenüber AWP hiess, würde ein allfälliger Prozess an der Strafkammer von Paris "wahrscheinlich" im ersten Quartal 2017 starten.
Die UBS kommentiert die genannte Bussenhöhe gegenüber AWP nicht. Die Grossbank sei allerdings der Auffassung, dass diese Art Berechnungen spekulativ seien und nicht auf Fakten basieren würden, sagte eine Sprecherin.
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(AWP)