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Das Energiekonzept von ewz für die drei Eisbahnen und vier Schwimmbecken der neuen Vaudoise aréna in Prilly bei Lausanne macht sich den Umstand zunutze, dass dort sowohl Kälte als auch Wärme benötigt werden. Die bei der Kälteerzeugung entstehende Abwärme wird direkt für die Produktion von Warmwasser genutzt. Damit werden beim Projekt jährlich bis zu 6000 MWh Wärme geliefert, was einer CO2-Reduktion von bis zu 1200 Tonnen entspricht, gegenüber einer Anlage mit fossilen Brennstoffen.
Dass am selben Standort sowohl Wärme als auch Kälte erzeugt werden müssen, stellt für das von ewz erarbeitete Energiekonzept einen wesentlichen Vorteil dar. Die fünf Kältemaschinen sorgen für Temperaturen von bis zu -13° C für die Herstellung der Eisflächen, Kälte für die Entfeuchtung des Eishockeystadions und die Gebäudeklimatisierung. Die damit erzeugte Abwärme wird direkt zur Beheizung des Gebäudes und die Bearbeitung der Eisflächen genutzt. Mithilfe zweier Wärmepumpen wird die Restwärme je nach Wärmebedarf weiter erhitzt, beispielsweise für die Schwimmbecken oder um das Heisswasser für die Sanitäranlagen wie Duschen zu erzeugen. Da die Abwärme der Kältemaschinen bereits 32° C erreicht, erzielen die Wärmepumpen einen überdurchschnittlichen Wirkungsgrad.