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Nach einer fünfzigjährigen Nutzungsphase mit unterschiedlichen Eingriffen, wurde eine Gesamterneuerung notwendig, um den Betrieb des Theaters St.Gallen für weitere vierzig Jahre zu sichern. Der Instandsetzungsauftrag umfasste den Ersatz der haustechnischen Anlagen, die Behebung der baulichen Mängel, insbesondere der Fassaden. Die strategische Planung machte jedoch auch deutlich, dass der Theaterbetrieb ohne Ergänzung diverser, fehlender Räume nicht für die Zukunft gerüstet ist. Damit das Neubauvolumen möglichst klein gehalten werden konnte, wurde der bestehende Schutzraum im Untergeschoss aufgehoben und eine unterirdische Erweiterung gegen Westen, analog der Schreinerei, realisiert. Für den zusätzlich benötigten Raumbedarf galt die Bedingung, dass sämtliche Räume einen direkten Zugang zur Hinterbühne aufweisen müssen (Garderoben/Requisiten/Bühnenmeister/Maske). Um diese Bedingung erfüllen zu können, kam für die Erweiterung des Volumens nur der nordwestliche Teil des Theaters im Bereich des Haupteingangs in Frage. In der Folge wurde der Hauptzugang neu interpretiert und die Beziehung zur Tonhalle gestärkt.
Im Anschluss an den Rundgang gibt es die Möglichkeit für Fragen, und wir laden herzlich zum Apéro.
Adresse:
Unterer Brühl, St. Gallen
Anmeldung
bis Fr 23. Juni 2023 an <email-pii>
Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.
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