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Alte Yogis in Indien widmeten der Beobachtung der natürlichen Welt enorm viel Zeit und Energie. Sie glaubten, dass sie durch die Beobachtung ihrer natürlichen Umgebung ihr eigenes Spiegelbild sehen könnten. Sie konnten einen Teil von sich selbst in jedem Wesen sehen. Diese alten Yogis sollen stundenlang ein einzelnes Tier beobachtet haben und am nächsten Tag und viele Tage danach zurückgekehrt sein, um zu versuchen, die Lektion zu lernen, die ein Tier lehren sollte.
Diese alten Yogis verehrten alles natürliche Leben und waren offen dafür, die Lehren zu empfangen, die alle Kreaturen dem offenen Geist verleihen können. Indem sie beobachteten, wie ein Tier schlief, kämpfte, ass und seine Gefühle von Angst über Schmerz bis Freude ausdrückte, modifizierten oder formulierten die alten Yogis eine Asana, basierend auf allem, was sie gelernt hatten.
Vor mindestens tausend Jahren gaben diese alten Yogis den Yogapositionen Namen und deshalb sind sie auch in Sanskrit.
Diese Namen sind kein Zufall, sondern das Ergebnis ernsthafter Studien.
Jamie Karnik studierte ein Jahr lang Hindi und Sanskrit und gewann in dieser Zeit grossen Respekt vor den alten Wurzeln der meisten Sprachen auf dem europäischen Kontinent und vor der schönen Schrift der Sprachen selbst.