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Bei seinem ersten Turnier auf Sand seit knapp zwei Jahren stellen sich Roger Federer bei den Geneva Open eine ganze Reihe von Spezialisten in den Weg. Im Hinblick auf Wimbledon zählt für Federer jedes Spiel.
Roger Federer (39) bestreitet in Genf sein erstes Turnier auf Sand seit den French Open 2019, als er im Halbfinal an Rafael Nadal scheiterte. Er tut dies in der Hoffnung auf Matchpraxis im Hinblick auf Roland Garros, vor allem aber auch auf Wimbledon. Doch der Weg ist voller Hürden.
Nach einem Freilos in der ersten Runde könnte er am Dienstag auf den Spanier Pablo Andujar (ATP 76) treffen, der sich auf Sand besonders wohl fühlt und schon vier Titel gewonnen hat (unter anderem 2014 in Gstaad)
Ein Spezialist ist auch der Chilene Cristian Garin (ATP 24). Der mögliche Viertelfinal-Gegner hat fünf Titel vorzuweisen, alle auf Sand. Weder gegen Andujar noch gegen Garin hat Federer bisher gespielt.
Keine Premiere wäre es, würde er im Halbfinal auf Casper Ruud (ATP 16) treffen. 2019 besiegte er den Norweger in Paris noch in drei Sätzen. Allerdings hat der 22-Jährige in dieser Saison auf Sand Spieler wie Stefanos Tsitsipas (ATP 5), Fabio Fognini (ATP 28) und Diego Schwartzman (ATP 10) bezwungen.
Geht es nach der Papierform, würde der in Genf Topgesetzte Federer im Final auf Denis Shapovalov (ATP 14) treffen. Zwar hat Federer das bisher einzige Duel gegen den Linkshänder vor zwei Jahren in Miami auf einem Hartplatz gewonnen.
Doch der 22-jährige Kanadier befindet sich derzeit in einer glänzenden Verfassung und erreichte in Rom die Achtelfinals, wo er in einem Spiel, das 3:27 Stunden dauerte, gegen Sandkönig Rafael Nadal zu zwei Matchbällen kam. Federers Weg in Genf? Es ist kompliziert.