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Unter «davon Zucker» bzw. «Zuckerarten» in den Nährwertangaben fällt jeweils nicht nur der zugesetzte Kristallzucker sondern alle in einem Produkt enthaltenen Mono- und Disaccharide (=«Einfach- und Zweifachzucker»), also zum Beispiel die Saccharose (weisser Zucker), Glucose (Traubenzucker), Fructose (Fruchtzucker) oder Lactose (Milchzucker). Taucht also bei den Nährwertangaben der Begriff «davon Zucker» auf, so ist damit nicht (nur) der weisse Haushaltszucker gemeint sondern es handelt sich hierbei um eine «Zusammenfassung» der verschiedenen Zuckerarten (auf Französisch und Italienisch deuten die Mehrzahlformen – sucres und zuccheri – darauf hin).
Entgegen früherer Empfehlungen gilt heute, dass Pilzgerichte ohne gesundheitliche Nachteile wieder erhitzt werden dürfen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Zucht- oder Wildpilze handelt. Wichtig hingegen ist, dass die Reste des Pilzgerichtes unverzüglich gekühlt werden. Innerhalb 1 bis maximal 2 Tagen sollten sie dann wieder auf mindestens 70°C erhitzt und verzehrt werden. Fertige Pilzgerichte oder Reste davon können auch tiefgekühlt werden. Die empfohlene Lagerzeit beträgt maximal 3 Monate.
Die Aussage, dass aufgewärmte Pilzgerichte giftig seien, stammt noch aus der «Vorkühlschrankzeit». Denn wenn Resten von Pilzgerichten bei Zimmertemperatur stehen gelassen werden, können sie durch Bakterien oder Schimmelpilze verdorben werden. Weitere giftige Stoffe entstehen bei der Zersetzung von Eiweiss. Trotz Aufwärmen kann ein derart verdorbenes Gericht eine Lebensmittelvergiftung auslösen. Deren Symptome (Übelkeit, Erbrechen, Durchfall etc.) gleichen einer Pilzvergiftung. Eine Pilzvergiftung kann aber im Gegensatz zu einer Pilz-Lebensmittelvergiftung lediglich durch giftige Pilze verursacht werden.
enerell wird bei Frauen eine Gesamtaufnahme von 60 g Fett pro Tag empfohlen. Etwa 30 % der Kalorien pro Tag sollten vom Fett herrühren. Die Aufnahme von sogenannten «schlechten» Fetten (gesättigte Fette: enthalten in tierischen Produkten) sollte auf unter 10 % der Gesamtkalorien pro Tag reduziert werden. Am besten decken Sie den Bedarf an den restlichen «gesunden» Fetten durch fettreichen Fisch wie Lachs oder Makrele, Nüsse und Avocado. Für eine Gewichtszunahme ist es wichtig, dass Sie mehr Kalorien aufnehmen, als Sie verbrauchen. Dafür müssen Sie nicht unbedingt nur mehr Fett zu sich nehmen. Da Fett aber pro Gramm im Vergleich zu Kohlehydraten und Eiweissen am meisten Kalorien enthält, ist es am einfachsten mit Fett zuzunehmen. Steigern Sie die Kalorienanzahl am besten mithilfe gesunder Lebensmittel und am besten nicht durch mehr Süssigkeiten und Fast Food. Sie können auch die Häufigkeit der Mahlzeiten erhöhen, beispielsweise von 3 auf 5 Mahlzeiten pro Tag. Die empfohlene zusätzliche Kalorienaufnahme pro Tag liegt bei etwa 500 kcal. Falls sich Ihr Gewicht nicht erhöhen sollte, so kann das Untergewicht auch andere Ursachen haben. Am besten probieren Sie die Gewichtszunahme einmal aus und kontaktieren ansonsten Ihren Hausarzt.Pia Martin ist Ernährungswissenschaftlerin bei Migros-Medien.