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Ethikkommission
Durch Beschluss der Direktion wurde eine Ethikkommission geschaffen und deren Verordnung durch sie genehmigt.
Die Verordnung ist ab 26. April 2019 in Kraft.
Die Ethikverordnung stützt sich auf die «Ethical Principles of Psychologists and Code of Conduct» (2002) der American Psychological Association (APA), die «Ethische Richtlinien für Psychologinnen und Psychologen der Schweizerischen Gesellschaft für Psychologie (SGP)», den «Code of Ethics» der American Sociological Association (ASA), den Ethik-Kodex der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS), die «Ethical Standards» der American Educational Research Association (AERA), den Ethik-Kodex der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) und die Berufsethischen Grundsätze für Sportwissenschaftler/innen der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft (DVS).
Gestützt auf diese Richtlinien dürfen empirische Untersuchungen am Menschen von den Mitgliedern der FernUni-Fakultäten nur dann durchgeführt werden, wenn die zuständige Ethikkommission die Genehmigung erteilt hat.
Die Ethikkommission besteht aktuell aus acht Mitgliedern (vier pro Sprache): zwei Vertretern der Lehrbeauftragten, zwei Vertretern der Professorenschaft, zwei Vertretern des Mittelbaus und zwei Vertretern der Studierenden.
Jedes Gesuch (Einzel- und Gruppengesuche) werden von den amtierenden Mitgliedern der Ethikkommission begutachtet, gemäss Reglement.
Gesuche können nur von Mitgliedern der Fakultäten gestellt werden.
Forschungsprojekte, die Teil eines grösseren Projektes sind (wie z.B. studentische Abschlussarbeiten) müssen vom zuständigen Forschungsgruppenleiter als Gruppenanträge gestellt werden.