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Die Untersuchung zum Falle des Fluges MH370 der Malaysia Airline ist ab sofort eine «strafrechtliche Untersuchung». Dies berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf den malaysischen Polizeichef.
Die Behörden hätten bereits 170 Aussagen aufgenommen und werden weitere Personen befragen, so Polizeichef Khalid Abu Bakar. Doch auch nach der Untersuchung könnte unklar bleiben, was mit dem Flug geschehen ist.
Auch die Untersuchung des Flugsimulators im Haus des Piloten förderte noch keine Erkenntnisse zutage. Man warte noch auf den Bericht eines Experten.
Die britische Royal Navy beteiligt sich mit einem U-Boot an der Suche nach dem verschwundenen Flugzeug der Malaysia Airlines. Die «HMS Tireless» ist im Suchgebiet im Indischen Ozean eingetroffen.
Grossbritannien hat mit der «HMS Echo» ausserdem ein Vermessungsschiff in das Suchgebiet geschickt, um U-Boote und Schiffe bei der Suche nach dem Flugschreiber und Wrackteilen von MH370 zu unterstützen, wie das Verteidigungsministerium am Dienstag in London mitteilte.
An der Suche sind auf Schiffen mehr als 1000 Menschen und in Flugzeugen rund 100 Menschen beteiligt. Die beiden britischen Schiffe verfügen über Elektronik, die Signale des Flugschreibers aufspüren kann. Am Freitag soll zudem ein australisches Schiff diese Aktion verstärken.
Die internationale Suchaktion wurde derweil 500 Kilometer nach Osten verlegt. Wie die koordinierende australische Seesicherheitsbehörde (Amsa) am Mittwoch mitteilte, liegt das Suchgebiet nun 1500 Kilometer nordwestlich der australischen Stadt Perth.
Für Rätselraten sorgten neue Angaben der malaysischen Luftbehörde zum letzten Funkspruch der Crew der Boeing 777. Bislang hiess es, diese habe sich mit den etwas ungewöhnlichen Worten «Alright, good night» (etwa: Alles klar, gute Nacht) abgemeldet.
Am Dienstag korrigierte die Luftbehörde ihre Angaben. Nun hiess es, die Crew habe zuletzt die Worte «good night Malaysian 370» (gute Nacht, Malaysian 370) durchgegeben. Dies wäre den Angaben zufolge eine ganz normaler Funkspruch.
Die malaysischen Behörden wollen nach Angaben vom Dienstag mit umfangreichen «forensischen Untersuchungen» klären, ob der letzte Funkspruch vom Kapitän des verunglückten Langstreckenjets oder von seinem Copiloten abgegeben wurde. (rey/sda/dpa)