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Bei der Migräne handelt es sich um eine wiederkehrende Form von Kopfschmerzen, die in der Regel mit einem stechenden oder pulsierenden Schmerz einhergeht, der seinen Ursprung im vorderen oder seitlichen Bereich des Kopfes hat.
Der Anfall kann an Intensität zunehmen, sich auf die Frontalregion (Stirn und Schläfen) ausdehnen und einige Stunden bis Tage andauern, wobei die Symptome von Person zu Person variieren und in vielen Fällen unerträglich sein können.
Sie wird als chronisch definiert, wenn sie an mindestens 15 Tagen pro Monat in drei aufeinander folgenden Monaten Symptome aufweist.
Primäre Formen können mit einer Überempfindlichkeit der Rezeptoren, einer Verringerung der Endorphine (Substanzen, die sowohl an der Schmerzwahrnehmung als auch an der Aufrechterhaltung eines Zustandes des Wohlbefindens und der Ruhe beteiligt sind), aber auch mit einer erblichen Veranlagung zusammenhängen. Wenn ein Elternteil (vor allem die Mutter) darunter leidet, sind die Kinder oft anfälliger für diese Störung.
Was sind die Symptome der Migräne?
Die häufigsten Symptome, die bei Migräne auftreten, können wie folgt beschrieben werden:
- pulsierende Schmerzen, die sich auf eine oder mehrere Stellen des Kopfes konzentrieren, insbesondere im vorderen, frontalen oder seitlichen Bereich;
- Übelkeit;
- Erbrechen;
- Sehstörungen, Blendung oder Augenmigräne;
- Schwindel;
- Empfindlichkeit gegenüber Licht, Geräuschen oder Gerüchen;
- Reizbarkeit oder übermässige Nervosität;
- Erregungs- oder Verwirrungszustand;
- Schwierigkeiten bei der Konzentration;
- Schüttelfrost oder Schwitzen;
- Bauchschmerzen;
- allgemeines Unwohlsein und Erschöpfungsgefühl.
Die Hauptrisikofaktoren sind vielfältig: Hoher körperlicher und emotionaler Stress, übermässige Sonneneinstrahlung, Schlafmangel, zu abrupte Höhenunterschiede, Klima- und Luftveränderungen, Licht- oder Schallverschmutzung; aber wussten Sie, dass auch die Ernährung eine wichtige Rolle bei der Vorbeugung und Linderung dieser Erkrankung spielt?
Die Ursachen der Migräne sind noch immer nicht vollständig geklärt. Es ist sicher, dass mehrere Faktoren eine Rolle spielen: Genetische Veranlagung, äussere Faktoren, systemische Pathologien, hormonelle Faktoren und… die Ernährung.
Neuere wissenschaftliche Untersuchungen haben einen Zusammenhang zwischen Kopfschmerzen und biochemischen Veränderungen im Gehirn nachgewiesen, die die Übertragungsmechanismen von Nervensignalen stören: Diese können auch auf den Konsum bestimmter Nahrungsmittel oder Getränke zurückzuführen sein.
Ein enger Zusammenhang besteht auch mit Stress, Schlafstörungen, Klimawandel, der Einnahme bestimmter Medikamente, der Anreicherung von Schwermetallen und Haltungsschäden.
Migräne und Ernährung: Welche Zusammenhänge gibt es?
Wie bereits erwähnt, konzentriert sich die Forschung darauf, die Zusammenhänge zwischen Ernährung und Kopfschmerzen zu verstehen. Der Mechanismus ist noch nicht ganz klar, aber die Forscher haben herausgefunden, dass die Reduzierung oder der Verzicht auf bestimmte Nahrungsmittel dazu beitragen kann, Anfälle zu verringern oder sogar zu beseitigen.
Zu den Hauptverdächtigen gehören alle Lebensmittel mit besonders komplexer Verdauung, wie Zitrusfrüchte, Zwiebeln, raffinierte Kohlenhydrate (Brot, Pizza, Brötchen aus 00-Mehl), frittierte Lebensmittel und koffein- oder alkoholhaltige Getränke.
Besondere Aufmerksamkeit sollte man auch den Inhaltsstoffen industrieller Zubereitungen widmen: Man sollte immer die Etiketten lesen und auf Nitrate (die typischerweise als Konservierungsmittel bei der Herstellung von Aufschnitt und Wurstwaren verwendet werden), Tyramin (das normalerweise in gereiftem Käse enthalten ist) und Mononatriumglutamat (das in Fertigsuppen und Cremesuppen oder im klassischen Brühwürfel zu finden ist) achten.
Leider sollte man auch auf Schokolade verzichten, obwohl sie äusserst schmackhaft ist: Ihr Verzehr regt die Produktion von Serotonin an, das, wenn es im Übermass vorhanden ist, das Auftreten von Migräne begünstigt.
Aber gibt es Lebensmittel, die uns im Gegenteil helfen können, das Problem in den Griff zu bekommen?
Auf jeden Fall: Vollkornprodukte, frisches, saisonales Gemüse, Hülsenfrüchte und fetter Fisch können zur Verbesserung des Zustands beitragen. Da jeder Mensch anders reagiert, ist es ideal, ein Ernährungstagebuch zu führen, um eventuelle Reaktionen zu beobachten, das dann mit einem guten Ernährungsberater geteilt werden kann, um einen massgeschneiderten Ernährungsplan zu erstellen.
Wichtig ist auch eine gute Schlafhygiene, d. h. der Verzicht auf Fernsehen und Mobiltelefone im Bett (blaues Licht stimuliert die Hirnaktivität, was den Schlaf erschwert und stört).
Ich empfehle auch eine Analyse der Schwermetallkonzentration in unserem Körper (z. B. Quecksilber, Arsen, Blei und Nickel): Wenn die Werte zu hoch werden, können wir sie nicht mehr ausscheiden und die Wahrscheinlichkeit steigt, dass sie zu einem echten Problem für unsere Gesundheit werden und zur Verschlimmerung der Migräne beitragen.
Die Untersuchung ist einfach, schnell und völlig schmerzlos und der Befund ermöglicht die Untersuchung einer spezifischen Mikronährstoffergänzung mit chelatbildender Wirkung.
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