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An einem Tag vor langer Zeit gab es einen Skandal in der Synagoge im Fischerdorf Kapernaum. Ein 13-jähriger Junge wagte es, während des Gottesdienstes die Gelehrten zu unterbrechen und seine Meinung kundzutun. Im Verlauf der Kurswoche des Vorkurses stellte sich für die Teilnehmer:innen heraus, dass ebendieser Junge der vom Dorfvorsteher und dem Hohenrat lange erwartete Messias ist. Die elf bis dreizehn Jahre alten Cevianer:innen lebten eine Woche lang als Exiljuden in Galiläa, unterdrückt von den Römern aus dem Römerlager. Diese sorgten für Recht und Ordnung, erhoben aber auch mit grosser Willkür Steuern und Bussen. Begleichen konnte man diese mit den beim Stadtleben erwirtschafteten «Schekel», der lokalen Währung. Jesus verbündete sich mit den Unterdrückten und nahm sie mit auf eine zweitägige Wanderung mit Übernachtung im Heu. Während die angehenden Leiter:innen in ihrem ersten Kurs also im Schnelldurchlauf die Geschichte von Jesus bis zu seinem Tod am Kreuz erlebten, lernten sie durch den Aufbau ihres Camps viel über Pioniertechnik. In kleinen Gruppen à fünf bis sechs Teilnehmer:innen plus Gruppenleiter:in wurden nicht nur Schlafzelte aufgebaut, sondern auch Vorzelte mit Tischen, Bänken, Sofas, Abwasch-, Kleider- und Schuhgestellen und weiteren kreativen Bauten errichtet, die das Leben im Zelt einfacher gestalteten und gemütlich machten.