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Der Grosse Rat von Genf hat am Donnerstagabend die Verlängerung der Aufhebung der Immunität von Pierre Maudet beschlossen. Die Staatsanwaltschaft kann somit gegen den Genfer Staatsrat wegen der Annahme von weiteren Leistungen und Geldbeträgen vorgehen.
Ein erster Antrag auf Aufhebung der Immunität in Bezug auf eine Reise nach Abu Dhabi war bereits im vergangenen September angenommen worden. Der Antrag auf Verlängerung der Aufhebung der Immunität bezieht sich nunmehr auf finanzielle Vorteile, die Maudet von der Manotel-Gruppe erhalten haben soll.
Im Hauptfokus der Ermittlungen stehen zwei Organisationen, denen die Hotelgruppe insgesamt 105'000 Franken überwiesen haben soll. Zudem finanzierte die Gruppe eine Geburtstagsfeier für Maudet im Wert von 20'000 Franken.
Die Ermächtigung zur Verlängerung des Immunitätsverzichts kommt nur einen Tag, nachdem die Genfer Regierung ihre Departemente umstrukturiert hat. Maudet war - gegen seinen Willen - in die neu geschaffene Abteilung für Wirtschaftsförderung versetzt worden. Ohnehin verfügt der angeschlagene Staatsrat nicht mehr über das Vertrauen der Parteiführung auf kantonaler sowie nationaler Ebene - lediglich die Basis zeigt noch Unterstützung für Maudet. (sda)
YouTube hatte ein Wahlvideo der Zürcher SVP zuvor als Hassrede qualifiziert und gesperrt. Nun reicht der eritreische Medienbund Strafanzeige ein.
Der Eritreische Medienbund Schweiz hat bei der Staatsanwaltschaft Zürich Strafanzeige gegen die SVP eingereicht. Dies wegen eines Wahlkampf-Videos.
Im auf Facebook und YouTube verbreiteten Video verwende die SVP eine Symbolik, die Angst und Hass schüre und zur Diskriminierung von Personen aus Eritrea aufrufe, sagt Sprecher Yonas Gebrehiwet zu watson. «Immer vor den Wahlen hetzt die SVP mit rassistischen Sprüchen und Videos. Wir wollen jetzt ein Zeichen setzen und zeigen: So geht es nicht.»
Das …