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Methodik zur Statikprüfung bestehender Signal-Fundamente (und Stahlkonstruktionen).
Projekt-, Diplom- oder Semesterarbeit.
Kurzbeschreibung / Ausgangslage.
Signale zur Sicherung des Eisenbahnverkehrs befinden sich oft in der Nähe von spannungsführenden Fahrleitungselementen. Die zulässige Distanz zu diesen Elementen, welche Personen während Unterhaltsarbeiten mindestens einhalten müssen, ist zur Gewährleistung der Arbeitssicherheit reglementarisch beschränkt. Kann diese Distanz nicht eingehalten werden, muss die Fahrleitung ausgeschaltet und geerdet werden. Diese Arbeitssicherheitsmassnahmen haben einen grossen negativen Einfluss auf die Pünktlichkeit der Züge und sind somit – wenn möglich – zu verhindern.
Die zulässige Distanz zwischen Personen und Elementen unter Spannung kann mit der Montage von Schutzgittern, welche ein Eindringen der Extremitäten der Personen in die Gefahrenzone verhindern, deutlich verkleinert werden. Die SBB will deshalb ca. 1’300 bestehende Signale mit solchen Schutzgittern nachrüsten. Diese Schutzgitter führen zur einer Mehrbelastung (v.a. durch Windlasten) der Stahlkonstruktionen, an welcher die Signale befestigt sind und der Fundamente, auf welchen die Stahlkonstruktionen stehen.
Die betroffenen Stahlkonstruktionen und Fundamente haben sich historisch entwickelt und sind somit von unterschiedlicher Bauart und verschiedenen Alters, weisen also unterschiedliche (statische) Eigenschaften auf, welche meist nicht dokumentiert sind.
Aufgabenstellung / Ziele.
Das Ziel der Arbeit ist es, eine durch das Unterhaltspersonal und für alle nazurüstenden Signale möglichst einfach anwendbare Methodik zu erarbeiten, mit welcher festgestellt werden kann, ob die Zusatzlast durch die Schutzgitter für ein Signalfundament und (optional) für die Stahlkonstruktion zulässig ist. «Einfach» heisst in diesem Zusammenhang, dass die Methodik nicht kompliziert und einfach instruierbar sein muss, ohne aufwändige Hilfsmittel funktioniert und der Eisenbahnverkehr nicht oder nur sehr kurz unterbrochen werden muss. Idealerweise sollten allfällig nötige Tests oder Messungen in den z.T. sehr kurzen Zugspausen stattfinden können.
Die Zusatzlasten durch die Schutzgitter sind bekannt und vorgegeben. Die Fundamente (und Stahlkonstruktionen) sind oft nicht dokumentiert und folglich sind deren Eigenschaften nicht bekannt. In der Regel handelt es sich um Betonfundamente. Es existieren aber auch eingegrabene Stahl-Erdfüsse.
Anforderungen.
Fachliche Kompetenz zur Beurteil der Tragsicherheit von Fundamenten und Stahlkonstruktionen
Fachgebiet / Themen.
- Baustatik
- Bautechnik
- Geologie / Geotechnik
- Erdstatik / Bodenmechanik
- Stahlbau
Ort.
Bern
Zeitraum.
ab sofort
Sprachkenntnisse.
Deutsch oder Französisch
Kontaktadresse.
Mathias Wittwer, Systemspezialist Stellwerktechnik, +41 (0)79 879 24 30, <email-pii> öffnet in neuem Fenster.
Form der Bewerbung und gewünschte Dokumente.
Motivationsschreiben und kurzer Lebenslauf inkl. Nachweis der nötigen Fachkenntnisse