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Nach einem sehr trockenen Jahr 2018 stiegen die Deckungsbeiträge für Getreide bei allen Kulturen mit Ausnahme von Triticale, der trotz dieser Wetterlage immer noch deutlich über dem Schweizer Durchschnitt liegt. Bei den Hackfrüchten zeigten die VDB unterschiedliche Trends. Bei Raps und Kartoffeln beispielsweise sanken die VDB gegenüber dem Vorjahr um rund CHF 400/ha bzw. CHF 1'900/ha. Umgekehrt stieg der VDB für Zuckerrüben um mehr als 500CHF/ha. Die Ernte 2020 wird jedoch durch krankheitsbedingte Ertragseinbußen gekennzeichnet sein und die Produzenten weiter schwächen.
Beim Milchvieh liegen die VDB pro GVE für alle Regionen (Tal-, Hügel- und Bergzonen) weiterhin über dem Schweizer Durchschnitt und über dem kantonalen Durchschnitt, der in den letzten zehn Jahren beobachtet wurde. Im Jahr 2019 gibt es einen deutlichen Anstieg der Produktivität pro Kuh, vor allem in der Talzone und in den Hügelregionen. Die spezifischen Kosten der Freiburger Betriebe wurden besser kontrolliert und sind niedriger als die der Schweizer Betriebe.
© Clayton Robbins
Die Daten aus der Erfolgsrechnung der Freiburger Betriebe im Talgebiet zeigen immer noch ein niedrigeres Ergebnis als der Schweizer Durchschnitt. Der Abstand bleibt bei etwa 10'000 CHF/ha. Auf der anderen Seite bleiben die Ergebnisse in Hügel- und Berggebieten höher, nämlich + 5'000 CHF/ha bzw. + 13'500 CHF/ha trotz höherer sonstiger Betriebskosten.
Im Jahr 2019 verfügten die Freiburger Betriebe über eine höhere Liquidität, so dass sie private Ausgaben, Investitionen und Finanzierungen besser bezahlen konnten. Tatsächlich ist der Cashflow vor Zinsen und privaten Ausgaben zwischen 2017 und 2019 um fast 5'000 CHF gestiegen. Allerdings sind die Ergebnisse zwischen den Betrieben sehr unterschiedlich, und ein Viertel der Betriebe verfügte über weniger als 44'000 CHF an liquiden Mitteln, was den Landwirten kaum die Möglichkeit gab, Verbesserungen auf ihren Betrieben vorzunehmen.
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