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- Kein Abflussdefizit
Hydrologische Trockenheitsereignisse werden in der Regel anhand des Abflusses bestimmt. Dieser kann von Beobachtungen oder Modellprognosen stammen. Unterschreitet der Abfluss einen bestimmten Grenzwert spricht man dann von einer hydrologischen Trockenheit. Der Grenzwert richtet sich meist nach Wiederkehrperioden (Quantile/Perzentile) und kann auch in Abhängigkeit der Saison definiert werden. Ein in der Schweiz gebräuchliches Mass ist Q347, was dem Abfluss, der an 347 Tagen (95 %) des Jahres überschritten wird, entspricht. Für die auf dieser Seite gezeigten hydrologischen Trockenheitsprodukte wird ein saisonal variierender, Quantil basierter Grenzwert benutzt. Damit wird der saisonale Charakter des Abflusses berücksichtigt und die Trockenheit als seltenes Ereignis, mit Bezug auf den saisonal üblichen Abfluss, definiert.
Die Trockenheitsdauer zeigt an, seit wie vielen Tagen der Trockenheitsgrenzwert (15 % Quantil) unterschritten wird.
Das Abflussdefizit beschreibt das Wasserdefizit (mm) des aktuellen Trockenheitsereignisses.
Die Magnitude der Trockenheit ist die Amplitude des aktuellen Trockenheitsereignisses und ist der Quotient aus Abflussdefizit und Trockenheitsdauer (mm/d).