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Nach dem Hochwasserereignis vom 20. Juni 2007 beschlossen der Bezirk Schwyz und die Gemeinden Unteriberg und Oberiberg, ein Hochwasserschutzprojekt für die Minster im Abschnitt Surbrunnen - Waagbachmündung zu realisieren.
Am 28. März 2008 lag eine Ereignisanalyse vor. Auf der Grundlage der Ereignisanalyse entstand das Massnahmenkonzept vom 2. Februar 2009. Die Massnahmen gewährleisten die Hochwassersicherheit der Minster für ein 100-jähriges Hochwasser.
Baulos 1
Mit dem Baulos 1 wurden die Hochwasserschutzmassnahmen zwischen dem Dorf Unteriberg und dem Einlauf der Waag in die Minster umgesetzt.
18.03.2011 Die Gemeinde Unteriberg erteilt die Baubewilligung.
21.11.2011 Die Bauarbeiten beginnen.
22.10.2012 Die Wasserbauarbeiten werden abgeschlossen.
28.11.2012 Die Bauarbeiten bei der Ausleitung Nidlaubach werden abgeschlossen.
Frühjahr 2013 Die Ufer werden bepflanzt und die Nachbesserungsarbeiten erfolgen.
Baulos 2
Mit dem Baulos 2 wurden die Hochwasserschutzmassnahmen zwischen dem Kiessammler im Surbrunnen und dem Dorf Unteriberg umgesetzt.
Die Bauarbeiten am Los 2 sind abgeschlossen und die letzten Rechnungen für das Los 2 sind eingegangen. Das Hochwasserschutzprojekt Minster kann aber erst abgeschlossen werden, wenn die Stromleitungen beim Einlauf des Surbrunnen verlegt sind, was voraussichtlich erst Ende 2016 möglich sein wird. Denn das EWS muss zuerst andere Infrastrukturen bauen, da die geplanten Infrastrukturen nicht bewilligt wurden. Aus diesem Grund verzögert sich auch die Auszahlung der letzten Tranche von 20 Prozent der Subventionen. Durch die Verzögerung erfolgt die Bauabnahme erst nächstes Jahr.