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Die Schweiz ist zum dritten Mal in Folge an einem grossen Fussball-Turnier in der ersten K.-o.-Runde ausgeschieden. Das Out nach einer schwachen Leistung im Achtelfinal gegen Schweden reiht sich nahtlos in die Enttäuschungen der letzten beiden Turniere ein. An der EM 2016 war die Schweiz ebenfalls im Achtelfinal im Penaltyschiessen an Polen gescheitert, zwei Jahre davor an der WM in der Verlängerung an Argentinien.
Das entscheidende Tor für Schweden erzielte Emil Forsberg nach 66 Minuten. Der Schweizer Innenverteidiger Manuel Akanji lenkte dabei den Schuss des Mittelfeldspielers von Leipzig unhaltbar ab. Das Resultat ging deshalb in Ordnung, weil die Schweiz mit ihrem Ballbesitz lange zu wenig anzufangen wusste und erst nach dem 0:1 aufdrehte – ohne Erfolg. «Uns fehlte die Leichtigkeit, die Lockerheit», bilanzierte Trainer Vladimir Petkovic. «Wir traten als Favorit an, und leider sind wir mit dieser Rolle nicht gut umgegangen.»ms
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