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Der Umfang der Aufbauarbeit im Hinblick auf die laufende Saison war bei der Gewinnerin von 66 Weltcup-Rennen im Vergleich zu den Vorjahren bescheiden. «Ich habe zwanzig statt sechzig Trainingstage hinter mir.» Es würde für sie deshalb wenig Sinn machen, sämtliche Weltcup-Rennen zu bestreiten, sagt Shiffrin. «Es ist nicht möglich, den Rückstand in allen Disziplinen aufzuholen.»
Die dreifache Gesamtweltcupsiegerin wird das reduzierte Rennprogramm aufrechterhalten und ihre Einsätze vorläufig auf Riesenslalom und Slalom beschränken. Entsprechend räumt sie dem Gesamtweltcup keine Priorität ein. «Ich will mir keine unrealistischen Ziele setzen.»
«Speed-Rennen werde ich erst wieder bestreiten, wenn ich mich imstande fühle, mit den Besten mithalten zu können. Nur dabei zu sein bringt mir nichts.» Auf Abfahrtsski war die Amerikanerin letztmals im vergangenen Januar in Bansko gestanden. In der bulgarischen Station hatte sie die erste von zwei Abfahrten und den Super-G gewonnen.
Die Vorbereitungen zusätzlich erschwert hat eine Rückenverletzung, deretwegen Shiffrin im Oktober den Riesenslalom in Sölden verpasst hatte. Die beiden Super-G in St. Moritz, die am letzten Wochenende dem heftigen Schneefall zum Opfer gefallen sind, hätte sie ebenfalls nicht bestritten. Bisher trat sie lediglich in den zwei Slaloms in Levi in Finnland an, in denen sie Zweite und Fünfte wurde. Ihre nächsten zwei Einsätze hat sie am Wochenende in den zwei Riesenslaloms in Courchevel in Frankreich.