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4 % des weltweiten Stromverbrauchs stammten 2015 aus Windenergieanlagen. Gemäss dem im Oktober veröffentlichten Global Wind Energy Outlook 2016 wird sich dieser Anteil bis 2020 verdoppeln (7-9 %). Je nach Szenario wird Windstrom 2050 zwischen 18 und 41 % des weltweiten Strombedarfs decken.
Ende 2015 betrug die weltweit installierte Leistung 433 GW 2016 werden rund 60 GW Kapazität neu zugebaut. Allein 2015 wurden in der Windbranche weltweit 110 Milliarden Euro investiert.
Windenergie ist insbesondere in Europa bereits sehr marktbestimmend, wie folgende Beispiele zeigen: Am 15. Mai 2016 wurde Deutschland zu 100 % mit Wind- und Solarstrom versorgt. An einem sturmreichen Tag im August dieses Sommers überstieg die Windstromproduktion die Stromnachfrage in Schottland. In Dänemark werden bereits heute 40 % des Stroms von Windenergieanlagen erzeugt.
Immense CO2-Reduktion
Bereits heute wird dank Windstrom jährlich weltweit der Ausstoss von 521 Millionen Tonnen CO2-Emissionen vermieden. Zum Vergleich: In der Schweiz wurden 2013 rund 43.2 Millionen Tonnen CO2 ausgestossen. Gemäss den Prognosen des Global Wind Energy Outlook 2016 werden sich die CO2-Einsparungen dank Windenergie bis 2020 verdoppeln und bis 2050 um das 10- bis 20-Fache erhöhen.
Kosten sinken laufend
Seit 2009 sind die Preise von Windenergieanlagen um knapp einen Drittel gefallen. Onshore-Windenergie ist heute die günstigste Stromproduktionstechnologie. In Amerika kostet eine Kilowattstunde Atomstrom dreimal so viel wie eine Kilowattstunde Windstrom. Kohlestrom aus neuen Kraftwerken kostet in Europa, dem mittleren Osten und Afrika rund 30 % mehr als Windstrom. In der Schweiz verteuern indes lange Projektierungsphasen – im Schnitt über 10 Jahre – den sonst auch hier sehr günstigen Windstrom.
Quelle: Global Wind Energy Council