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Hegels Kritik der aristotelischen Auffassung von Selbstbestimmung in der Polis
In seinen Vorlesungen entwirft G.W.F. Hegel eine unkonventionelle Deutung der aristotelischen Tugend: Er interpretiert den Begriff als Lösungsversuch eines philosophischen Paradoxes von individueller Autonomie und gemeinschaftlicher Selbstbestimmung. Das Buch untersucht auf systematische Weise Hegels Kritik an diesem Ansatz und zeigt, wie er im Scheitern der griechischen Stadtstaaten den Keim eines modernen Freiheitsverständnisses angelegt sieht.