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Twitter hat Periscope und die neue App Snapchat hat es auch: Live-Video-Streaming. Seit einigen Monaten bietet auch Facebook seinen Nutzern die Möglichkeit, Videos in Echtzeit zu teilen. Ein Feature, das die Konkurrenz in Schach halten und mehr Kunden auf die Plattform locken soll. Facebook Live wird nach und nach für alle Länder freigeschaltet.
Die Verbreitung von Facebook Live lässt sich Facebook einiges kosten: Mehr als 50 Millionen Dollar bezahlt das Unternehmen reichweitenstarken Teilnehmern, die das Feature nutzen. Etwa 140 Verträge hat Facebook dazu abgeschlossen, unter anderen mit News-Outlets wie CNN, der «New York Times», BuzzFeed sowie einigen prominenten Einzelpersonen und Organisationen.
Eine Auswahl der Unternehmen und Einzelpersonen, die von Facebook dafür bezahlt werden, Live-Videos zu verwenden (Vertragsumfang in Millionen Dollar)
Dass Facebook Nachrichtenkanäle dafür bezahlt, auf der eigenen Seite Live-Videos einzustellen, liess Facebook vor zwei Monaten wissen. Das sei nur fair, bemerkt das Wirtschaftsmagazin «Fortune». Schliesslich entgingen den News-Organisationen Werbeeinnahmen, wenn sie Live-Videos auf Facebook publizierten statt auf der eigenen Seite. Nun machte das «Wall Street Journal» (WSJ) bekannt, wie viel Geld dabei fliesst.
Je drei Millionen Dollar für CNN und die «New York Times»
Nach einem Dokument, dass dem «Wall Streeet Journal» vorliegt, sind die bestbezahlten Kanäle die «New York Times» und das Portal «BuzzFeed», die für ihr Engagement über ein Jahr um die 3 Millionen Dollar bekommen. Aber auch Einzelpersonen wie Michael Phelps, das Metropolitan Museum in New York und der FC Barcelona finden sich in der Liste.
Die bisher erfolgreichsten Live-Videos waren eine Übertragung, bei der BuzzFeed-Angestellte eine Wassermelone mit Gummibändern umwickelten, bis sie platzte und ein Video der Facebook-Nutzerin Candace Payne, in dem sie sich über eine Chewbacca-Maske amüsiert.
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Diesen Beitrag hat Daniela Gschweng aufgrund eines Berichts des Wall Street Journals und anderer US-Quellen erstellt.
Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors
keine