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Andrea Huser verunglückte am vergangenen Samstag in Saas Fee. Sie stürzte rund 140 Meter ab und zog sich dabei tödliche Verletzungen zu. Huser ist eine bekannte Figur im Mountainbikesport, wurde sie doch im Jahr 2002 Marathon-Europameisterin und war lange Zeit eine der ganz starken Langdistanzfahrerinnen.
Gemäss Medienberichten wurde Huser am Sonntagvormittag von Einsatzkräften der Rettungsstation Saastal oberhalb von Saas-Fee gefunden, nachdem sie Tags zuvor als vermisst gemeldet wurde. Offenbar ist sie beim Überqueren eines mehrere Meter langen Gewässers unterhalb der Mittelstation des Alpin-Express ausgerutscht und einen steilen Abhang hinunter gestürzt.
Huser ist im Schweizer Ausdauersport eine bekannte Grösse, wobei sie ihre ersten grossen Erfolge im Mountainbikesport feierte. Sie war eine der dominanten Figuren in den nationalen und internationalen Marathon-Serien und gewann auf dieser Distanz auch die Europameisterschaften. Im Jahr 2004 setzte sie mit dem Sieg bei den Marathon-Schweizermeisterschaften dem Mountainbikesport einen Schlusspunkt, um nur wenig später ganz vorne in den Ranglisten im Lauf- und Triathlonsport, später insbesondere im Trailrunning wieder aufzutauchen. Im Trailrunning gehörte sie bis im Sommer 2020 zu den ganz grossen Läuferinnen, beendete im Herbst dann aber ihre lange und erfolgreiche Zeit als Spitzenathletin. Sie galt wegen ihrer Vielseitigkeit, insbesondere aber auch wegen ihrer aussergewöhnlichen Ausdauer als Ausnahmeathletin.
Noch Mitte November infizierte sie sich mit dem Corona-Virus und war zum Zeitpunkt des Unfalls auf dem Weg zur vollständigen Genesung. Die gebürtige Toggenburgerin lebte und arbeitete in Sigriswil.