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Nebst den U9- und U11-Teams und den Oldies spielte am Sonntag das U16-Teamebenfalls am Finalturnier. In der Zone Mittelland-Bern wurde der Modus mit Finalspielen etwas nervenaufreibender gestaltet als in der Zone Basel. Die Teams bekamen in ihrer Platzierung nach dem dritten Spieltag ein dem Rang entsprechendes Punkte-Startkapital gutgeschrieben. Rang eins erhielt fünf Startpunkte, Rang zwei, auf welchem die Aarauer waren, vier, Rang drei noch drei, etc.
Vorrunde
Das erste Spiel gegen Kranich konnte mit einem deutlichen 9:0 entschieden werden und die ersten zwei zusätzlichen Punkte waren im Trockenen. Auch das zweite Gegnerteam aus Thun konnte dank sehr disziplinierter Verteidigung und Alina im Tor zu null gewonnen werden, was sich spätestens im nächsten Spiel ändern sollte. Wygorazzi konnte am vergangenen Spieltag mit 6:5 nach einer Aufholjagd in extremis bezwungen werden. Auch an diesem Turniertag starteten die Aarauer besser. Beni verwertete ziemlich schnell einen platzierten Schuss zum 1:0. Das darauffolgende Gegentor war umstritten, da der Ball via Pfosten und Torhüterausrüstung auf der Torlinie herumtanzte. Janis rettete den Ball spektakulär von der Linie und bis heute ist sich niemand zu 100% sicher, ob dieser die Linie wirklich komplett überquert hat. Der Schiedsrichter gab den Treffer aber und so stand es 1:1. Die Spieler des U16-Teams fassten sich schnell und reagierten auf dem Platz in Form von zwei Toren. Wygorazzi reagierte mit einem schönen Gegentreffer und einem Buebetrickli in den letzten Sekunden, wobei der letzte Gegentreffer ganz klar zu verhindern gewesen wäre, da der Ball eigentlich im Besitz der Aarauer war. Auch das nächste Spiel gegen die Buchsitacklers endete mit einem Remis, doch mit einem 3:2 Sieg gegen Explosiv konnte mit 12 Punkten der zweite Platz der Vorrunde gesichert werden.
Rangierungsspiele
Das Halbfinalspiel wurde wieder gegen Explosiv (Rang 3) ausgetragen. Nach einer langen 2:1-Führung wurde die Partie tatsächlich noch kurz vor Schluss durch ein technisches Meisterstück seitens Explosiv ausgeglichen. Die Verlängerung musste also entscheiden. Doch Enea, welcher an diesem Tag sagenhafte 19 Tore (!!!) erzielte, machte schon nach wenigen Minuten mit einem Schuss aus spitzem Winkel den Finaleinzug klar. Für alle war nun klar, dass trotz Müdigkeit und Erschöpfung unbedingt die Goldmedaille hermusste. Nach zwei Jahren Coronameisterschaft mit keinen richtigen Finalspielen war es Zeit zuzuschlagen. Im Final gegen Wygorazzi fokussierte sich die Mannschaft nochmals auf das, was zählte: Volle Konzentration, saubere Verteidigungsarbeit und ein offensiv kreativ gestaltetes Spiel. Die Abschlüsse aufs Aarauer Tor konnten an zwei Händen abgezählt werden, wovon Janis den Grossteilsauber entschärfte. Lediglich einmal musste er hinter die Torlinie greifen, während die Vorderleute sechsmal einen Treffer bejubeln konnten. So konnte nach 18 Minuten der Saisonsieg 2021/22 bejubelt und die Trophäe in Empfang genommen werden.
Die Resultate:
UHJS Aarau 9:0 UHC Kranich
UHJS Aarau 5:0 F.R.O.G.’s Thun
UHJS Aarau 3:3 UHT JS Wygorazzi
UHJS Aarau 1:1 Buchsitacklers
UHJS Aarau 3:2 UHT Explosiv
UHJS Aarau 3:2 n.V. UHT Explosiv (Halbfinal 1)
UHJS Aarau 6:1 UHT JS Wygorazzi (Final)
UHJS Aarau 1:8 Trainer (Sieger vs. Trainer)
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