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Bulgarien ist ein vielseitiges Land – mit Bergen und Meer, Städten und ländlich geprägten Gebieten, Industrie und Nationalpärken, wertvollen Kulturschätzen und einem bis heute lebendigen Brauchtum. 7,36 Millionen Menschen leben dort – darunter auch Angehörige ethnischer Minderheiten wie Türken, Roma oder Armenier. Die Zahl der Bevölkerung ist seit 2001 um 560’000 geschrumpft. Gründe dafür sind einerseits die Überalterung der Gesellschaft und andererseits die grossen Herausforderungen, die viele Menschen zum Auswandern bewegen: zum Beispiel Arbeitslosigkeit, Armut oder Korruption.
Nord-Mazedonien ist ein typisches Auswanderungsland. Der Grossteil der Bevölkerung ist arm und überaltert. Viele von ihnen sind alleine. Was sie brauchen und suchen ist oft nicht viel: ein wenig Brennholz, dringend benötigte Medikamente, etwas zu essen, Hygieneartikel. Ziel ist es, solchen Personen in dieser Situation unbürokratisch und rasch helfen zu können.
In der nachkommunistischen Zeit konnte sich Rumänien nur langsam von den Folgen jahrzehntelanger Diktatur und Misswirtschaft erholen.
Serbien liegt im Zentrum der Balkanhalbinsel und grenzt im Norden an Ungarn, im Osten an Rumänien und Bulgarien, im Süden an Nordmazedonien und Albanien bzw. Kosovo, im Südwesten an Montenegro und im Westen an Bosnien und Herzegowina und Kroatien. Die Zusammensetzung der Bevölkerung ist demzufolge in den verschiedenen Landesteilen sehr unterschiedlich. Laut offizieller Statistik leben in Serbien etwa 148.000 Roma. Inoffiziell wird ihre Zahl auf 500.000 Personen geschätzt.
Die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien (Sommercamps, Arbeit in Schulen, Radio- und Fernsehsendungen) sowie vielfältige diakonische Projekte für alte Menschen, Roma, Menschen mit Suchtkrankheiten und Gefängnisinsassen gehören zu den Schwerpunkten der sozialdiakonischen Arbeit.