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Sicherungsmassnahmen
Im Deponiekörper besteht eine Schadstoffgefährdung durch auswaschbare Organika und mobiles Quecksilber. Bereits in den 1990ern wurde eine Sicherungsbarriere mit Pumpbrunnen im Abstrom der Deponie in Betrieb genommen. Dadurch wird weitgehend verhindert, dass belastetes Grundwasser von der Deponie abfliesst. Für die DUW ist ein zeitnahes und effektives Eingreifen in weiten Bereichen der alten Deponie erforderlich. Gleichzeitig wurden weitere Sicherungsmassnahmen veranlasst:
- Einschränkung der landwirtschaftlichen Nutzung des Wassers im Abstrom der Deponie.
- Behandlung des Grundwassers bei der 3. Rhonekorrektion.
- Erweiterung der Sicherungsbarriere durch den Bau eines zusätzlichen Pumpbrunnens und der Optimierung eines bestehenden Brunnens.
- Feldversuche zur Behandlung der Schadstofffahne mit Biosparging (siehe Kapitel 4. Schadstofffahne).
Abbildung: Neubau Sicherungsbrunnen C17