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Unser Körper besteht zu 20% aus Proteinen, auch Eiweisse genannt. Aminosäuren bilden die Grundlage der Proteine. Da ein Grossteil unserer Zellen, Muskeln und unseres Gewebes aus Aminosäuren besteht, übernehmen sie viele wichtige Funktionen in unserem Körper: Aminosäuren verleihen der Zelle nicht nur Struktur, sondern sind darüber hinaus für den Transport und die Speicherung von Nährstoffen von zentraler Bedeutung. Aminosäuren beeinflussen die Funktionen von Organen, Drüsen, Sehnen und Arterien. Aminosäuren bilden Enzyme, Neurotransmitter und Hormone. Sie sind unentbehrlich bei der Wundheilung und Wiederherstellung von Gewebe, insbesondere Muskeln, Knochen, Haut und Haaren sowie der Behebung negativer Auswirkungen, die in Zusammenhang mit Stoffwechselstörungen aller Art stehen. Die 23 Aminosäuren werden in drei Kategorien aufgeteilt: essentiell, semi-essentiell und nicht essentiell. Hier ein Überblick:
Mineralstoffegehören zu den Mikronährstoffen und sind anorganische Substanzen, die in unserem Körper verschiedenste Funktionen erfüllen. Z.B. sind Calcium und Phosphor Bausteine unseres Körpers, Natrium und Kalium sind für unseren Wasserhaushalt zuständig oder Magnesium und Eisen sind unentbehrlich für die Funktion von Muskeln und Nerven. Viele Mineralstoffe sind ausserdem Bestandteile von Hormonen und Enzymen und nehmen auf diesem Weg Einfluss auf praktisch alle Stoffwechselprozesse unseres Körpers.
Man unterscheidet die Mineralstoffe in so genannte Mengenelemente (z. B. Kalzium, Kalium, Magnesium), die in Mengen über 50 mg pro Kilogramm Körpermasse im menschlichen Organismus vorkommen, und in Spurenelemente (z. B. Jod, Selen, Zink), die in weit geringeren Konzentrationen im Körper enthalten sind. Die Wissenschaft kennt heute über 20 Mineralstoffe, die eine besondere Rolle für unseren Organismus spielen. Hier ein Überblick:
Mengenelemente
Calcium (Ca)
Stabilität von Knochen und Zähnen, Blutgerinnung, Funktion von Nerven und Muskeln. Mangelsymptome: Muskelkrämpfe (Tetanie), Wachstumsstörungen und Knochendeformierungen bei Kindern, Osteoporose bei Erwachsenen
Chlorid (Cl)
Teil der Magensäure, Beteiligung am Säure-Basen-Haushalt. Mangelsymptome: praktisch nicht vorkommend
Vitamine sind lebensnotwendige Mikronährstoffe, die dem Körper mit der Nahrung zugeführt werden müssen. Sie liefern keine Energie, sind aber für gut funktionierende Stoffwechselprozesse unentbehrlich. Dabei genügen meist winzige Mengen, um Enormes zu leisten! Die Vitamine unterteilt man nach ihrer Löslichkeit in fettlösliche und wasserlösliche Vitamine. Die fettlöslichen Vitamine können nur in Kombination mit Fett aufgenommen werden.
Die fettlöslichen Vitamine Vitamin A (Retinol) Vitamin D (Calciferol) Vitamin E (Tocopherol) Vitamin K (Phyllochinon
Die wasserlöslichen Vitamine Vitamin C (Ascorbinsäure) Vitamin B1 (Thiamin) Vitamin B2 (Riboflavin) Vitamin B3 (Niacin bzw. Nicotinsäure) Vitamin B6 (Pyridoxin Vitamin B12 (Cobalamine) Folsäure Pantothensäure Biotin
Biotin sowie das Vitamin C. Einige Vitamine können aus einer Vorstufe, dem so genannten Provitamin (z. B. ß-Carotin zu Vitamin A) aufgebaut werden.
Mit Ausnahme von Vitamin D kann der Körper Vitamine nicht selbst produzieren und ist auf eine Versorgung über die Nahrung angewiesen. Bei einem Vitamin-Mangel werden viele Stoffwechsel-Prozesse in Mitleidenschaft gezogen.