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Am letzten Tag der U23 Europameisterschaft in Podgorica (MNE) grüssten die Athleten der schweren Gewichtsklassen zum Wettkampf an. Otto Imala ging als verbliebene Medaillenhoffnung in der Kategorie -100kg an den Start, nachdem die Wettkämpfe für die leichteren Schweizer Judoka nicht wunschgemäss verlief.
Mit einem gelungenen Uchi-mata stellte Otto gleich zu Beginn des Turniers einen vielversprechenden Tag in Aussicht. Die zweite Runde wurde nach Unentschieden und einer längeren Phase im Golden Score zur Bewährungsprobe, die der Schweizer aber schliesslich zu meistern verstand. Nachdem sich Otto im Viertelfianele dem späteren drittplatzierten Niyaz Ilyasov (RUS) geschlagen geben musste, wurde er in die Hoffnungsrunde verwiesen. Mit einem Ippon-Sieg gegen den Serben Milos Mandic kam die Chance für den Athleten vom JJJC Brugg im kleinen Finale eine grosse Medaille zu gewinnen. Der Österreicher Aaron Fara wusste aber seinerseits die Gelegenheit zu nutzen und überraschte den Schweizer im entscheidenden Moment. Obwohl Otto in diesem Fall die Medaille verpasst hat, lässt das Leistungsvermögen auf künftige Erfolge hoffen.
Trotz guter Einsätze reichte es für die weiteren vier Schweizer Athleten nicht für eine Top-7-Platzierung. Einzig Timo Allemann konnte sich in der Kategorie -73kg in seinem ersten Kampf gegen den Polen Mateusz Garbacz durchsetzen. In Runde zwei hiess die Endstation Telman Valiyev (AZE) für den Ostschweizer Judoka. Tamara Silva (-52kg), Naïm Matt (-73kg) und Alina Lengweiler (-70kg) mussten sich nach einer Startniederlage aus dem Turnier verabschieden.