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Mehrere kalifornische Städte und Landkreise haben offenbar Klage gegen 20 Banken eingereicht - darunter auch die UBS. Die US-Gemeinden fühlen sich im Rahmen der Libor-Affäre von den Finanzinstituten b
Die Manipulationen des Libor-Leitzins führen in den USA zu weiteren Klagen. Acht kalifornische Städte und Landkreise sowie weitere öffentliche Institutionen haben gemäss einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg eine Klage gegen 20 Banken eingereicht, darunter auch gegen die UBS und die britische Grossbank Barclays. Sie machen geltend, wegen der Zinsmanipulationen um höhere Zinserträge auf Anleihen und Swaps betrogen worden zu sein.
Die Klagen im Namen der Landkreise von San Diego und San Mateo, der Stadt Riverside und von fünf anderen Institutionen seien an Gerichten in Los Angeles, San Francisco und San Diego eingereicht worden, heisst es in dem Bericht weiter. Den Banken würden Verletzungen des Wettbewerbsrechts, Verletzungen der Sorgfaltspflicht und unrechtmässige Bereicherung vorgeworfen.
Wegen der Libor-Manipulationen ist in New York bereits eine Sammelklage von US-Hausbesitzern gegen zwölf Banken eingereicht worden, wobei auch hier die UBS zu den Beklagten gehört. Nach Informationen von Bloomberg gibt es in den USA daneben rund 30 weitere Klagen von Hausbesitzern und anderen Klägern, die sich durch die Zinsmanipulationen als geschädigt erachten.
Die Libor-Referenzzinssätze, die auf Basis von Eingaben grosser Banken täglich in London errechnet werden, waren zwischen 2006 und 2010 von den Mitarbeitern mehrerer Bankinstitute manipuliert worden. Die UBS hatte ihre Mitschuld eingestanden und muss an mehrere Aufsichtsbehörden Busszahlungen von insgesamt 1,4 Milliarden Franken bezahlen. Die britische Barclays hatte zuvor eine Busse von gut 450 Millionen Dollar erhalten.
(tno/rcv/awp/sda)