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Teilnehmer befassen sich mit den Legaten von Rassismus und wie Gemeinschaften zusammenarbeiten können, um Vertrauen aufzubauen, Wunden der Vergangenheit zu heilen und Wirtschaften zu schaffen, die für alle funktionieren.
Trotz großer Fortschritte in Richtung rassische Heilung, hindern die Wunden der Geschichte und institutionellem Rassismus auch weiterhin die Bemühungen in Gesellschaften weltweit, gesunde und integrative Gemeinschaften zu bilden. Eine unstrittige Tatsache jüngster Geschichte ist, dass Gesellschaften, die aufgrund von Rassenzugehörigkeit diskriminieren, nicht funktionieren und ineffizient sind. Früher oder später, geht die Unterdrückung nach hinten los und führt zu immensen wirtschaftlichen Verzerrungen sowie enorme Verluste von Humankapital.
An der Konferenz werden Historiker, Unternehmensleiter, NGOs, Aktivisten von Basisbewegungen und Jungleiter sowie einflussreiche Vertreter von internationalen Entwicklungs- und politischen Gemeinschaften weltweit, besonders aber von Ländern und Regionen mit konfliktreicher Rassen-/ethnischer Vergangenheit teilnehmen.
Es soll die Geschichte und das Legat des Rassismus erforscht werden und wie Gemeinschaften zusammenarbeiten können, um Vertrauen aufzubauen, Wunden der Vergangenheit zu heilen und Wirtschaften zu schaffen, die für alle funktionieren.
Dies ist ein globales Thema:
- Fünf Prozent derer, die im Zuge der 350-jährigen Geschichte des transatlantischen Sklavenhandels transportiert wurden, kamen nach Nordamerika. Brasilien und die Karibik erhielten jeweils etwa neunmal soviel Afrikaner.
- Als der Sklavenhandel endete, versorgte Menschenhandel auch weiterhin Plantagen in den Kolonien mit Zwangsarbeitern. Dies führt heute zu gruppenübergreifenden Spannungen.
- Viele Regionen in Asien sehen sich Spaltungen gegenüber, die auf rassischer Herkunft basieren.
- Europas Herausforderungen in Bezug auf Zuwanderungsfragen sind zumindest teilweise auf Rasse zurückzuführen.
- Südafrika hat sich bei weitem noch nicht von den Jahrzehnten der Apartheid erholt.
- Das Vermächtnis der arabischen Mitwirkung im afrikanischen Sklavenhandel in Afrika; die Behandlung ausländischer Arbeitnehmer im Nahen Osten und die Beziehungen mit indigenen Völkern in Australien, Nord- und Südamerika und anderswo haben alle wichtige sozioökonomische Auswirkungen in der heutigen Welt.
Die Geschichte zu heilen ist ein gemeinsames Bedürfnis. Konferenzteilnehmer werden persönliche Erfahrungen teilen sowie Mittel und Fallstudien in denen Regierung, Unternehmen und Zivilgesellschaften zusammengearbeitet haben, um die Kluft in Gemeinschaften zu überwinden, besprechen. Ziel der Konferenz ist es, den Teilnehmern zu ermöglichen neu gestärkte globale Bewegungen für Heilung und Gerechtigkeit zu leiten.