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BETROHT ELEKTROSMOG UNSERE GESUNDHEIT?
Unser Körper besteht ca. 70% aus Wasser und ist salzig. Das sind genau die elektrolytischen Teile, die eine Batterie u.a. auch enthält. Er steuert seine Funktionen durch sehr schwache, elektrische Ströme, welche über die Nerven weitergeleitet werden. Zellen empfangen oder senden grosse Mengen an Informationen in Form von ultrafeiner, elektromagnetischer Schwingungen.
Es ist erwiesen, dass heute die Ursache vieler Beschwerden in der Störung der Kommunikation unserer Zellen liegt. Aus dieser Sicht, ist die zunehmende Dichte künstlich erzeugter Wellen sehr problematisch. Den diese Wellen wirken als „Störsender“ auf den Informationsfluss der Zellen ein. Daraus ensteht ein Dauerstress für Körper und Psyche, etwa wie permanenter Lärm, nur dass wir die Quelle nicht orten und deswegen auch nicht davor flüchten können.
Empirische Berichte über die Auswirkung von Sendemasten
Immer häufiger wird von der Industrie behauptet, dass die Menschen nicht von der Strahlung krank würden, sondern von der Angst, die ihnen von aufklärenden Bürgerinitiativen „gemacht wird“. Es ist in diesem Zusammenhang äusserst interessant festzustellen, dass Tiere keine Zeitung lesen, keine Vorträge besuchen, nicht fernsehen und trotzdem unmittelbar nach der Aufstellung von Sendemasten in ihrer Nähe krank, unfruchtbar oder nervös werden.
Elektrosmog verursacht Krankheiten
Eine ständig steigende Anzahl wissenschaftlicher Studien belegt, dass die grösste Bedrohung unserer Gesundheit (und der aller Lebensformen) gegenwärtig von der schleichenden, allgegenwärtigen und unsichtbaren Verschmutzung unserer Umwelt ausgeht, die man Elektrosmog nennt. Viele Gesundheitsprobleme werden mit EMR in Verbindung gebracht, einschliesslich einiger Krebsarten (vor allem Tumore im Gehirn, im Auge oder Ohr sowie Leukämie), Fehlgeburten, Missbildungen, chronische Müdigkeit,
Kopfschmerzen, Stress, Schwindel, Herzprobleme, Autismus, Lernstörungen, Schlaflosigkeit und Alzheimer usw.
Die diagnose:funk Chronologie 2003 - 2018 zeigt, welche große Anzahl an Veröffentlichungen zu den Risiken von Ärzte- und Umweltorganisationen, staatlicher Umweltbehörden und Forschungsergebnisse vorliegen. Diese Dokumente belegen, dass nicht nur eine Vorsorgepolitik überfällig ist, sondern eine Politik der Gefahrenabwehr mit strengen Schutzvorschriften. Die Chronologie ist für BürgerInnen und Bürgerinitiativen eine wertvolle Argumentationshilfe.
Auszug Chronologie 2018:
Januar 2018: Die Schweizer ÄrztInnen für Umweltschutz kritisieren 5G-Einführung. Ungeklärt seien die gesundheitlichen Risiken der neuen 5G-Technologie. 5G basiert auf kurzwelliger Strahlung, die von der Haut mit unbekannten Folgen absorbiert wird. Deshalb fordern die AefU ein Moratorium für 5G, um die gesundheitlichen Konsequenzen zu untersuchen.
Januar 2018: Frankreich verordnet Strahlungsminimierung. Nach dem französischen Mobilfunkgesetz müssen Orte "äußerst atypischer Belastung" binnen 6 Monate auf "möglichst 1 V/m" (=2.650 µW/m²) reduziert werden.
Februar 2018: Review zu WLAN. Die Zeitschrift umwelt-medizin-gesellschaft 1/2018 veröffentlicht den Studienüberblick"Biologische und pathologische Wirkungen der Strahlung von 2,45 GHz auf Zellen, Fruchtbarkeit, Gehirn und Verhalten", verfasst von Dipl. Biol. Isabel Wilke, Redakteurin des ElektrosmogReports. Der Review dokumentiert mehr als 100 Studien, die Gesundheitsrisiken der Trägerfrequenz 2,45 GHz und der gepulsten Variante WLAN nachweisen.
März 2018: Der Ständerat Schweiz lehnt höhere Grenzwerte für 5G ab. Der Ständerat musste am 05.03.2018 erneut über einen Vorstoss zur Revision der Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV) abstimmen. Mit 22 zu 21 Stimmen bei 2 Enthaltungen sagte er Nein zur Motion und lehnt somit höhere Grenzwerte für Mobilfunkantennen ab.
März 2018: NTP-Studie: Die Arbeitsgruppe von Prof. Lennart Hardell publiziert einen Review zur Studienlage Mobilfunkstrahlung und Krebs. diagnose:funk publiziert den Artikel in der Reihe Brennpunkt.
April 2018: Die Datenbank www.EMFData.org geht Online. Mit dieser Datenbank, erstellt von diagnose:funk, wird die Studienlage dokumentiert. Beim Start enthält sie 400 Studien, die biologische Effekte nachweisen und viele wiss. Dokumente.
Mai 2018: WLAN: diagnose:funk veröffentlicht die Ausarbeitung von Prof. Karl Hecht: "Die Wirkung der 10-Hz-Pulsation der elektromagnetischen Strahlungen von WLAN auf den Menschen".
Juni 2018: Der "Ärztearbeitskreis digitale Medien, Stuttgart" fordert in einem Offenen Brief an das Kultusministerium Baden-Württemberg, dass kein WLAN an Schulen eingeführt wird.
Juli 2018: Die Handystrahlung kann Gedächtnisleistung beeinträchtigen. Das ergab eine Studie mit fast 700 Jugendlichen in der Schweiz. Die Studie wurde am Schweizerischen Tropen- und Public Health-Institut (Swiss TPH) durchgeführt (Foerster et al. 2018).
Juli 2018: Frankreich: Handynutzungsverbot an Schulen. Um der Bildschirmabhängigkeit entgegenwirken, beschließt am 30.07.18 die französische Nationalversammlung in letzter Lesung das erweiterte gesetzliche Handyverbot an Schulen.
August 2018: NTP-Studie: Die Arbeitsgruppe des Onkologen Prof. Lennart Hardell (Schweden) legt eine umfassende Interpretation der NTP-Studie vor, in der die Ergebnisse in Zusammenhang mit epidemiologischen und medizinischen-biologischen Studien gestellt werden. diagnose:funk legt mit diesem Brennpunkt eine Übersetzung dieser Arbeit vor.
August 2018: Forscher des Ramazzini-Instituts (Bologna) haben an 2500 männlichen und weiblichen Ratten nach lebenslanger Bestrahlung mit 1800 MHz (2G-Netz) erhöhte Raten von Schwannomen des Herzens und von Gliomen festgestellt (Falcioni et al. 2018). Bei weiblichen Tieren zeigte sich ein von der Strahlungsintensität abhängiger Trend. Die Studie wird als eine Bestätigung der NTP-Ergebnisse angesehen.
August 2018: Neue Broschüre der Kompetenzinitiative zur "Elektrohypersensibilität. Risiko für Individuum und Gesellschaft" erscheint.
August 2018: NTP-Studie. Das Peer-Review Panel der NTP-Studie bestätigt die Ergebnisse der Studie. Prof. James C. Lin, Mitglied des Panels, veröffentlicht daraufhin im IEEE Microwave Magazine den Artikel "Clear evidence of cell-phone RF radiation cancer risk". Prof. Lin war bis 2016 führend in der ICNIRP tätig. Er fordert nun eine Revision der Grenzwerte.
September 2018: In dem Artikel „Weiße Zone Rhön“: Weniger Mobilfunk= weniger Krankheiten, Baumschäden und Insektensterben?" in der Zeitschrift Natur und Recht weisen der Richter a.D. B.I. Budzinski und Prof. Wilfried Kühling anhand nachgewiesener Schädigungen auf Mensch und Natur die juristische Unhaltbarkeit der deutschen Mobilfunkpolitik nach.
September 2018: Neue Reviews zur Gesamtstudienlage erscheinen auf Grund der Ergebnisse der NTP- und Ramazzini-Studie: Belpomme et al. (2018), Kocaman et al. (2018), Miller AB et al. (2018), Melnick (2018).
September 2018: 5 G Mobilfunkstandard: Die ersten drei Studien zu 5G von Betzalel et al. (2018), Russell (2018) und diCiaula (2018) erscheinen. Auf Grund der Studienergebnisse, die gesundheitsschädigende Wirkungen nachweisen, fordern die Autoren einen Stopp der Einführung.
Die Zusammensetzung des Elektrosmogs
Die 100 Billionen Zellen des menschlichen Körpers kommunizieren miteinander mittels komplizierter, niederfrequenter elektromagnetischer Signale und biochemischer Reaktionen. Auf diesen Wegen werden die Informationen transportiert, die dann in die biochemischen und physiologischen Vorgänge des Körpers umgesetzt werden. Wenn ein Körper ständig elektromagnetischer Strahlung ausgesetzt ist, können diese Zellkommunikationswege stark gestört oder unterbrochen werden, was zu abnormem Stoffwechsel und letztlich zu Krankheiten führt. Der biologische Stress beeinträchtigt die physiologischen Abläufe und die interzelluläre Kommunikation in erheblichem Masse.
Elektrosmog verursacht Chaos in den Zellen
Man braucht sich nur das Chaos vorstellen, das entsteht, wenn in einer Grossstadt die Kommunikationswege zusammenbrechen. Im Körper bricht im Bereich der Zellen ein ganz ähnliches Chaos aus, wenn die normalen Vorgänge gestört werden und die Nachrichtenwege nicht mehr funktionieren. Die Arbeit der Zellen verschlechtert sich, die Zellmembran verhärtet, die Nährstoffe gelangen nicht mehr hinein und die Giftstoffe nicht mehr hinaus. Der Zusammenbruch der gesunden Zellabläufe führt zum biologischen Chaos in unserem Körper.
Negative Auswirkungen in vielen Bereichen
Hunderte von Studien belegen die schädlichen Auswirkungen elektromagnetischer Strahlung auf das Immunsystem, die Enzymsynthese, das Nervensystem, die Lernfähigkeit sowie auf Stimmungen und Verhaltensmuster. Alle Aspekte des Lebens auf molekularer, zellulärer, biochemischer und physiologischer Ebene können durch die Einwirkung von Elektrosmog beeinträchtigt werden.
EMR, Melatoninhemmung und Krebs
Hormone sind einflussreiche Substanzen. Sie haben enorme Auswirkungen, wenn man bedenkt, in welch kleinen Mengen sie von den endokrinen Drüsen hergestellt werden. Die meisten Hormone, wie etwa Östrogen, Progesteron, Testosteron, Insulin und Melatonin, werden in Konzentrationen hergestellt, die man in ppb (parts per billion – Teile pro Milliarde) oder ppt (parts per trillion – Teile pro Billion) angibt.
Veränderung des hormonellen Gleichgewichts führt zu Störungen
Doch selbst geringfügige Schwankungen im hormonellen Bereich können zu schwerwiegenden physiologischen Veränderungen führen. Da Hormone alle Abläufe des Lebens regulieren, ist es für die Gesundheit unumgänglich, sie im Gleichgewicht zu halten. Wenn das empfindliche hormonelle Gleichgewicht und die Hormonzyklen verändert werden, gerät die Fähigkeit des Körpers, die zentralen Systeme zu steuern, vollkommen aus den Fugen.
Elektrosmog - der vergessene Störfaktor
Unser moderner Lebensstil bedroht die optimale Funktion der Hormonausschüttung auf vielfältige Weise. Stress, Giftstoffe, schlechtes Essen, Schlafmangel und Medikamente sind alles bekannte Störfaktoren, die die hormonellen Abläufe beeinträchtigen. Es gibt jedoch einen Faktor, der bisher überhaupt nicht beachtet wurde: elektromagnetische Strahlung. Die Beeinträchtigung unseres hormonellen Gleichgewichts ist womöglich eine der bedenklichsten Auswirkungen von Elektrosmog.$
Natürlicher Krebsschutz wird gehemmt
Viele physiologische Prozesse vom Melatonin entweder kontrolliert oder beeinflusst werden. Es steuert unseren Tagesrhythmus und unsere Schlaf- und Wachzeiten. Ausserdem zerstört es freie Radikale besonders effizient und stellt dabei sicher, dass die DNS-Synthese und die Zellteilung korrekt ablaufen. Melatonin hemmt nicht nur die Ausschüttung von Östrogen, sondern stoppt auch unmittelbar die Entwicklung von Brustkrebs. Noch auf eine andere Art wirkt Melatonin als Krebsbekämpfungsmittel:
Melatonin
Melatonin ist in der Lage, die Zytotoxizität (Zellzerstörungsfähigkeit) der Killer-Lymphozyten des Immunsystems zu erhöhen. Es ist sogar imstande, das Immunsystem zu stärken und durch Stress verursachte Immunschwäche abzubauen. Die Fähigkeit des Melatonins, Brustkrebs zu bekämpfen, äussert sich auch durch seine Eindämmung zweier weiterer Bedrohungen, durch die die Zellteilung in der Brust erhöht werden kann: das Hormon Prolaktin, das als " Epidermaler Wachstumsfaktor " bekannt ist
Melatonin verstärkt zudem die Fähigkeit von Vitamin D, Tumore zu bekämpfen und ihr Wachstum zu stoppen. Diese Verstärkung kann zwischen dem 20- und 100-fachen ausmachen. Weiterhin wirkt Melatonin als Aromatase-Hemmer, was einen starken Schutz gegen östrogenbedingte Krebsformen bietet.
Es ist überflüssig zu betonen, wie wichtig es ist, dass der Körper täglich angemessene Mengen von Melatonin produziert. Unglücklicherweise kann das Schlafen in einem Raum, der all unsere heissgeliebten Geräte enthält – drahtloses Telefon, Handy, Digitaluhr, CD-Player, Radio, Computer und Fernsehgerät – unsere nächtliche Produktion von Melatonin stark hemmen. Man nimmt an, dass elektromagnetische Strahlung auf eben diesem Weg ihre schädlichen Nebenwirkungen entfaltet.
Elektrosmog fördert das Krebswachstum
Im Jahr 2001 zeigten Dr. Masami Ishido und seine Kollegen an Japans nationalem Institut für Umweltstudien, dass mit Melatonin behandelte Brustkrebszellen wieder anfangen zu wachsen, wenn sie der elektromagnetischen Strahlung des Stromnetzes ausgesetzt sind. Sie fanden heraus, dass magnetische Felder das Nachrichtensystem der Zellen stören – ihr internes Kommunikationsnetzwerk, das darüber entscheidet, wie sie auf ihre Umwelt reagieren.
In diesem Zusammenhang stellten Dr. Ishido und seine Kollegen auch einen der zentralen Grundsätze der klassischen Toxikologie in Frage: weniger ist besser als mehr. Der Effekt, den er bei EMR im Bereich von 12 Milligauss (mG) beobachtete, war in etwa der gleiche wie bei einem hundertfach stärkeren Feld (1 Gauss). Dr. Ishido fand sogar Hinweise darauf, dass die Auswirkungen der schwächeren elektromagnetischen Strahlung stärker waren. Diese Vorgänge sind Teil der Erklärung dafür, warum reduzierte Melatoninmengen im Körper aufgrund der Einwirkung von EMR erwiesenermassen eine Reihe von Krebserkrankungen verursachen, etwa Brust- oder Prostatakrebs, kolorektale Karzinome, Melanome, Eierstockkrebs und Leukämie bei Kindern.
Elektrosmog während des Schlafs erhöht das Krebsrisiko
Inzwischen weiss man, dass eine Störung der Melatoninausschüttung bei Frequenzen stattfindet, die nur wenig über den haushaltsüblichen von etwa 50 Hertz (Hz) (z. B. in Europa und Australien) oder 60 Hz (z. B. in den USA) liegen. Wer neben einem drahtlosen Telefon oder einer Digitaluhr schläft oder im Haushalt defekte Leitungen liegen hat, ist ständiger elektromagnetischer Strahlung ausgesetzt, die ausreicht, um die nächtliche Produktion von Melatonin zu unterbinden.
Depressionen durch Elektrosmog
Eine Studie untersuchte die Hirnfunktion von Affen, die 60 Hz starken Magnetfeldern ausgesetzt wurden. Man fand heraus, dass die Serotonin- und Dopaminmengen sofort sanken, und dass nur das Dopamin (das auf die Hirnprozesse einwirkt, die die Bewegungen kontrollieren, die Gefühle und die Fähigkeit, Freude und Schmerz zu empfinden) einige Monate später wieder den ursprünglichen Stand erreicht hatte. Dr. Becker bemerkt dazu:
Möglicherweise gibt es zwei Typen von Depressionen:
Der eine Typus wird von psychosozialen Faktoren ausgelöst und der andere von externen Faktoren, die die Produktion der psychoaktiven Stoffe in der Epiphyse beeinträchtigen. In Anbetracht des bekannten Zusammenhangs zwischen der Epiphyse und magnetischen Feldern sollte die Suche nach der Ursache einer Depression eine mögliche Beeinträchtigung durch starke elektromagnetische Felder einbeziehen.
Andere Forscher schliessen sich seiner Ansicht an.
Stresshormone und elektromagnetische Felder
Wer starken elektromagnetischen Feldern ausgesetzt ist, hat auch erhöhte Adrenalinwerte. Adrenalin ist das "Flucht-oder-Kampf"-Hormon, das in den Nebennierendrüsen gebildet wird. B. Blake Levitt, der Autor von "Electrical Fields", sagt:
"Andauernder, chronischer Stress schadet jeder Körperfunktion einschliesslich des Reproduktionssystems. Unterschwelliger Stress kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigen und den Blutdruck erhöhen, was wiederum zu Herzerkrankungen und Schlaganfällen führen kann und das Immunsystem schwächt […] Selbst kurze Phasen, in denen man EMR ausgesetzt ist, wie etwa der regelmässige Gebrauch eines drahtlosen Telefons im Laufe eines Tages können Spitzenwerte bei der Hormonproduktion auslösen."
Elektrosmog führt zu erhöhtem Cortisolspiegel
Das andere Stresshormon ist Cortisol, das bei Dauerstress in Aktion tritt. Es wird ebenfalls in den Nebennieren produziert und spielt eine Rolle beim Glukosestoffwechsel, bei der Regulierung des Blutdrucks, der Freisetzung von Insulin, bei Entzündungen, der Regulierung des Hormonhaushalts und dem Immunsystem.
Der Cortisolspiegel hat zudem Einfluss auf die Leistungsfähigkeit und das Gedächtnis. Die Entdeckung, dass elektromagnetische Strahlung zu erhöhten Cortisolmengen im Körper führt, ist kaum überraschend.
Handys und Nahfeldstrahlung
Wir wissen, dass eine spezielle, sehr gefährliche Form der elektromagnetischen Strahlung, die die Hirn- und Körperfunktionen beeinträchtigt, das Signal ist, das von der innenliegenden Antenne des Handys im sogenannten Nahfeld ausgesendet wird.
Handystrahlung verursacht Energiestoss
Die Strahlung dringt von der Antenne aus in einem Bereich von etwa 15 bis 18 Zentimetern in alle Richtungen nach aussen. Sie entsteht durch den Energiestoss, der notwendig ist, um ein Funksignal zu einer Station zu senden, die vielleicht viele Kilometer weit entfernt liegt. Immer wenn das Gerät eingeschaltet ist, um Nachrichten zu senden oder zu empfangen, sind wir der gefährlichen Strahlung im Nahfeld ausgesetzt, egal, ob wir es ans Ohr halten, am Gürtel oder in der Tasche tragen.
Hotspots verseuchen die gesamte Umwelt
Neueste Forschungen zeigen, dass die Dichte der Hintergrundstrahlung der vielen elektrischen Geräte sowie der neuen drahtlosen Hotspots der im Nahfeld einer hochfrequenten Trägerwelle entspricht. Das bedeutet, dass wir nun nicht mehr nur in unmittelbarer Nähe eines Mobiltelefons der Strahlung ausgesetzt sind, sondern in unserer gesamten täglichen Umwelt.
Unwahre Beteuerungen seitens Industrie und Regierung
Obwohl die Hersteller von Handys und einige Regierungsvertreter der Öffentlichkeit immer wieder versichern, dass diese Geräte sicher sind (und zwar auf eine Art, die an ähnliche Beteuerungen der Tabakindustrie erinnert), haben jüngste Forschungen ergeben, dass bestimmte ernsthafte Gesundheitsprobleme durch den Einfluss der Nahfeldstrahlung entstehen. Mobiltelefone sind alles andere als harmlos und sicher. Einige der Gesundheitsprobleme, die durch diese Geräte ausgelöst werden können, sind Schädigungen der Blut-Hirn-Schranke, genetische Schäden, Zusammenbruch der Zellkommunikation und ein erhöhtes Krebsrisiko. Siehe auch die Meldung: BUND warnt vor Gefahren durch Handystrahlung.
Elektrosmog kann die Blut-Hirn-Schranke überwinden
Die Blut-Hirn-Schranke ist ein spezieller Filter in den Blutgefässen des Gehirns, der verhindert, dass gefährliche Chemikalien in das empfindliche Gewebe des Gehirns gelangen und DNS-Strukturen aufbrechen. Nahfeldstrahlung ist in der Lage, diese Barriere zu überwinden, sodass giftige Chemikalien ungehindert ins Hirn eindringen können.
Headsets erhöhen die Strahlung
Auch die Strahlung, die von Headsets ausgeht, sollte nicht unterschätzt werden. Inzwischen ist bekannt, dass Headsets nicht etwa schützen, sondern die Strahlung, die ins Gehirn eindringt, sogar noch um 300 Prozent vermehren können. Bluetooth-Technologie ist besonders gefährlich. Das einzig sichere Headset ist ein sogenanntes "Airtube"-Headset.
Jeder Zentimeter macht einen Unterschied! Denn die Belastung nimmt im Quadrat zum Abstand ab. Je weiter weg das Handy beim Telefonieren, also vom Kopf ist, desto besser. Die beste Möglichkeit Abstand zu schaffen, ist ein geeignetes Headset. Doch Vorsicht! - Nicht jedes Headset reduziert die Strahlung wirklich.
Alle kabelgebundenen Headsets nehmen die hochfrequente Strahlung der Handyantenne auf und leiten diese bis zum Ohr direkt in die Ohrmuschel. Der Abstand zum empfindlichen Inneren des Gehirns nimmt so noch weiter ab.
Ausserdem ist die Abschirmung durch den Schädelknochen hier am geringsten und erzeugt dadurch oft eine ähnliche und sogar manchmal höhere Belastung, als wenn man direkt mit dem Handy telefonieren würde. Dies bestätigte die Studie einer britischen Verbraucherorganisation, die zu denselben Ergebnissen kam.
Bei einem Headset das mit Luftleittechnik (Pneumatik) funktioniert, wird die Strahlung nicht ins Ohr geleitet. So sind sie bestmöglichst geschützt. Wenn Sie doch einmal mit einem Handy telefonieren möchten.
Handys, Zellmembranen und hochfrequente Trägerwellen
In den letzten Jahren sind Handys und andere drahtlose Kommunikationsgeräte ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt, weil die Hochfrequenzwellen, die von ihnen ausgestrahlt werden, im Verdacht stehen, menschliche Zellen schwer zu schädigen.
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