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Das Militär hat auch für den Wahlkampf in den USA eine immense Bedeutung: Nachdem Donald Trump am Dienstag mit einer Namensliste von 88 ihn unterstützenden Ruhestands-Generälen aufgetrumpft hatte, setzte Hillary Clinton am Mittwoch nach.
Ihre Wahlkampfzentrale präsentierte eine Liste mit sogar 95 Generälen a.D., die sich für Hillary Clinton als zukünftige Präsidentin und Oberbefehlshaberin der Streitkräfte aussprachen.
«Hillary Clinton ist die einzige Kandidatin, die die Erfahrung hat, den Charakter, die kritische Denke und die Führungsfigur auf Augenhöhe ist, die Amerikas Sicherheit gewährleisten kann und unsere Zusammenarbeit mit unseren Partner aufrechterhält», sagte General Lloyd Newton stellvertretend für die Gruppe.
Trump hatte am Mittwoch erklärt, er wolle die Führung der US-Streitkräfte im Falle seiner Wahl auffordern, innerhalb von 30 Tagen einen Plan vorzulegen, auf welche Weise der Islamische Staat (IS) besiegt werden solle. Seine Kontrahentin Hillary Clinton erklärte, Trump habe keinen Plan.
Aufrüsten à la Trump
Für den Fall eines Wahlsiegs kündigte der Immobilienmogul eine erhebliche Erhöhung der Ausgaben für das Militär an. Zwar nannte er keine konkrete Summe. Er forderte aber Hunderte neue Flugzeuge, Schiffe und U-Boote sowie ein modernisiertes Raketenabwehrsystem.
Präsident Barack Obama warf er vor, die Armee auf 450'000 Soldaten verkleinern zu wollen. Er werde stattdessen das Truppenkontingent auf 540'000 aufstocken. Zur Finanzierung werde er unter anderem die vom Kongress 2011 festgelegten Grenzen für die Militärausgaben aufheben und nicht gezahlte Steuern in Milliardenhöhe eintreiben. (sda/dpa)