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danke Roger für das lustige Faller-Häuschen Bild.
Vielleicht ist es kein Pfusch, sondern optimale Umsetzung (umgehung?) von sich widersprechenden Bauvorgaben? Einfach mal geraten:
- angenommen die Haushöhe ist ausgereizt und inkl. aller Anbauteile wie Kamine, Antennen, Lüfter und dergleichen auf ein bestimmtes Mass limitiert.
- angenommen die Kamin-Form ist als Schuhschachtel Querschnitt vorgegeben und darf kein kleines rundes "Röhrli" sein.
- wenn gleichzeitig noch eine Vorschrift besteht, dass der Rauchaustritt von jedem festen (Dach)Punkt einen Mindestabstand haben muss...
... dann bleibt nur noch dies übrig, wenn der Bauherr die zugelassenen Masse bereits ausgereizt hat. Heute würde man womöglich eh das Kamin ganz weglassen, weil modernere Heizungssysteme Oelheizungen allmählich ersetzen.
Gruss
Hermann
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Es dürfte sich um eine reine Abluftöffnung handeln, z.B. für die Nasszellen oder die Küchen. Es könnte sich auch um einen Rauchabzug des rückwärtigen Treppenhauses handeln. Das Gebäude ist im Grundriss gespiegelt angeordnet. Das Heizungskamin ist auf der Rückseite. Die oberste Mündung des Rohres ist noch auf dem Bild sichtbar. Der Rohrquerschnitt lässt eine Gasheizung vermuten. Auf jeden Fall ist die Anordnung speziell!
Gruss Oski
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Wieder einmal wurde ich in architektonischer Hinsicht fündig. Gar nicht weit vom oben gezeigten Objekt liegt noch eine typische Genossenschaftssiedlung aus dem Anfang der Fünfziger Jahre. Sie ist dem Tode geweiht und wird wie manche dieser Überbauungen demnächst abgerissen.
Höchste Zeit also, um ein bemerkenswertes Detail zu dokumentieren. Schauen wir uns diesen vorgelagerten Anbau einmal genau an: Auf dem ersten Bild sehen wir, dass die rechte Fassade des Anbau parallel zum Hauptgebäude steht. Auf der Rückseite jedoch, verläuft die Fensterfront des Anbaus schräg zur Stirnseite des Haupttrakts... Zusätzlich weist die Gibelseite des Vorbaus einen Knick auf.... Der Architekt scheint ein Witzbold gewesen zu sein. Oder er wollte einfach die Zimmerleute und Dachdecker etwas ins Grübeln bringen. Der Zickzack-Verlauf der Fassade bedingt nämlich eine völlig schief-/unglaubwürdige Dachausrichtung mit entsprechendem Abschluss. Aber seht selbst:
Hat man da Worte?
Wenn ein Bastler seine Fallerhäuschen so schief zusammenbauen würde (und leider gibt es viele mit zwei linken Händen) käme man nie auf den Gedanken, dass dies absolut dem Vorbild entsprechen könnte...
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Hoi Roger
Bei mir sind die meisten Häuser schief...meist gewollt, aber manchmal auch wegen Unfähigkeit. Und danke für die Doku, solches Zeug ist immer interessant.
Gruss Barni
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Wer kam bloss auf die Idee, die Strassenlampe so zu bauen? Oder führt der Kandelaber durch die Stockwerke und fusst in der Küche?
Ich denke mal, dass der Kandelaber im Estrich befestigt wurde, den das Haus stand in meinen Augen schon vor der Lampe. Da weder auf dem Trottoir, noch an der Fassade Platz war, musste man diese etwas spezielle Lösung bevorzugen, weil die Bestellung der neuen Strassenlaternen bereits abgeschlossen waren Aber trotzdem ein klasse Bild
Gruss Keven
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Hoi zäme
Gut beobachtet von Roger...Wer mit offenen Augen durch die Welt geht, entdeckt vieles und eben auch Ungewöhnliches...und wenn man das dann auch noch auf der Moba umsetzt, hat man genau die Eye Catcher, die eben die Anlage individuell und damit spannend machen. Die Umsetzung zB von Filisur - genau masstäblich -ist sicher modellbauerisch eine grosse Herausforderung und wenn es gelingt sogar ein Meisterwerk...nur, wenn das mehr als einer macht, sehen nachher alle Modelle (im angestrebten Idealfall) identisch aus und dann stellt sich irgendwann mal etwas Langeweile ein...
Gruss Barni
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