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Das Schloss
Die Grafen von Nidau, die offizielle Bezeichnung lautete "Grafen von Neuenburg, Herren von Nidau", spielten bis 1375 (Guglerkrieg) eine tragende Rolle in der Region. Der letzte Graf von Nidau, Rudolf IV, starb 1375 in der Schlacht gegen die in Richtung Büren vordringenden Gugler. Die Burg gelangte für kurze Zeit an den Bischof von Basel und nach ihm an den Grafen von Neu-Kyburg. Während des Sempacherkriegs eroberten 1388 Berner und Solothurner die Burg. Die Besatzung bestehend aus Österreichern, Freiburgern und Guglern gaben erst nach 7 Wochen harter Belagerung auf. Zuvor mussten die Berner ihnen freien Abzug zugestehen. Nach der Eroberung diente die Feste als Landvogteisitz der Berner. Im 19.Jh. wurde der südliche Abschnitt der Ringmauer abgebrochen und die Gräben zugeschüttet. Trotz dieser Massnahmen gehört die Burg zu den eindrucksvollsten Schlössern des Seelands. Heute hat der Regierungsstatthalter des Verwaltungskreises Biel / Bienne seinen Sitz im Schloss Nidau.