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Brennstoffzellen, die bei der Strom erzeugenden Heizung zum Einsatz kommen, wandeln Erdgas und Sauerstoff in Strom und Wärme um. Anstelle einer klassischen Verbrennung findet dabei eine elektrochemische Reaktion statt. Diese Funktionsweise ähnelt dem Prinzip der Batterie, die ebenfalls kontinuierlich Gleichstrom aus einer chemischen Reaktion bereitstellt. Brennstoffzellen zeichnen sich nicht nur durch einen hohen Stromertrag, sondern auch durch einen sehr geringen Schadstoffausstoss aus.
Eine Brennstoffzelle ist mit einer Batterie vergleichbar, die kontinuierlich Gleichstrom mittels einer chemischen Reaktion bereitstellt. Wie eine Batterie verfügt auch die Brennstoffzelle über Anode, Kathode und Elektrolyt. Im Gegensatz zu Batterien speichern Brennstoffzellen jedoch keine Energie. Stattdessen erzeugen sie kontinuierlich Strom, solange sie mit Brennstoff und Luft respektive Sauerstoff versorgt werden. Da der Treibstoff nicht verbrannt wird, erzeugen Brennstoffzellen nur geringe Mengen an Emissionen im Vergleich zu Verbrennungsmotoren.
Die EU startete 2013 einen europaweiten Praxistest mit Brennstoffzellen-Heizgeräten, an dem sich die Schweizer Gaswirtschaft beteiligte. Dabei wurden rund 1000 Geräte von verschiedenen Herstellern installiert, betrieben und vermessen. Dabei sollte aufgezeigt werden, dass Gebäude mit Brennstoffzellen effizient beheizt werden können und gleichzeitig dezentral Strom produziert werden kann. Der breit angelegte Test soll die Möglichkeit bieten, neue Erkenntnisse zu gewinnen, insbesondere was die Integration der Anlagen ins Stromnetz betrifft.