Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03556.jsonl.gz/756

Hristo Kazakov spielt:
Ludwig van Beethoven - Sonaten
Sonntag, 13.04.2014 | 16:30 Uhr | Grundsteinsaal
Sonata op. 2 Nr. 3
Sonata op. 27, Nr 2 in cis moll, Mondscheinsonate
Sonata op. 81a, Nr. 26 in Es-Dur, Les Adieux
Sonate Nr. 9 E-Dur op. 14 Nr. 1 (sie entstand in den Jahren 1798 und 1799 und ist der Baronin Josefa von Braun gewidmet)
Hristo Kazakov hat sein Leben lang Klavier gespielt. 1974 in Sofia geboren, erhielt er seinen ersten Klavierunterricht im Alter von vier Jahren. Er besuchte das staatliche Musikgymnasium „Ljubomir Pipkov“ und schloss 1992 mit Auszeichnung ab. Im Nationalen Bulgarischen Kammermusikwettbewerb „Johannes Brahms“ erhielt er den dritten Preis. Von 1992 bis 1996 studierte er an der Staatlichen Musikhochschule „Pancho Vladigerov“ bei Professor Dimo Dimov, ergänzt durch Konzerttätigkeit, Kurse und Lehraufträge in zeitgenössischer klassische Musik. Nachdem er den Masterabschluss mit einer Diplomarbeit über Alexander Skrjabin erlangte, wofür ihm die Note „herausragend“ erteilt wurde, erhielt er ein Stipendium für das Konservatorium in Fontainebleau. In Frankreich nahm Hristo Kazakov an Meisterkursen bei Musikern wie Philippe Entremont und Philippe Bianconi teil, mit besonderem Schwergewicht auf der Musik des französischen Impressionismus. Zwischenzeitlich hat er einen umfangreichen Teil von Claude Debussys Pianowerken gespielt.
Hristo Kazakov lebt und arbeitet in der Schweiz. Seine Konzerte mit Werken von Bach, besonders seine Interpretationen von „Die Kunst der Fuge“ sowie der „Goldberg-Variationen“ erhielten enthusiastischen Beifall, ebenso seine künstlerische Darbietung der 24 Präludien von Claude Debussy. 2008 wurde er zum Menuhin-Festival in Gstaad/ Schweiz eingeladen. Als Solist und auch als Ensemblemusiker (z.B. mit dem Schweizer Violinisten Hansheinz Schneeberger) hat er Konzerttourneen in der Schweiz, Bulgarien, Japan und Neuseeland gemacht. Als ein weiterer Höhepunkt seiner Darbietungen konnte man seine Interpretation von Werken von Alexander Nikolajewitsch Skrjabin, Maurice Ravel, Claude Debussy, Ferruccio Busoni, Robert Schumann und Sergei Wassiljewitsch Rachmaninoff sowie von Wolfgang Amadeus Mozarts Klavierkonzert Nr. 23 KV 488 hören.
2010 spielte er das Klavierkonzert Nr.1 von Frédéric Chopin mit dem Orchestre Symphonique du Jura. Aufnahmen wurden für das bulgarische Staatsfernsehen und die RFI France gemacht.