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Das Wichtigste in Kürze
- Seit langem warnen die Ärzte vor den Langzeitfolgen von Corona.
- Nun bringt eine neue Studie ein weiteres Post-Covid-Syndrom ans Licht.
- Dabei handelt es sich um «Gehirn-Nebel». Dieser beeinträchtigt die kognitiven Fähigkeiten.
Zurzeit wird in der Medizin nach drei Monaten von einer Langzeitfolge oder einem Post-Covid-Syndrom gesprochen. Bei den Langzeitfolgen am häufigsten vertreten sind Atemwegprobleme. Doch je mehr Zeit verstreicht, umso mehr Forschungsergebnisse liegen vor. Es wird klar, dass auch das Gehirn vom Coronavirus betroffen sein kann.
Coronavirus beeinflusst kognitive Fähigkeiten
Wie das Deutsche Gesundheitsportal (DGP) berichtet, hat sich die Studie mit möglichen neurologischen Symptomen befasst. Dabei wurde der sogenannte «Gehirn-Nebel» diagnostiziert. Bei dieser Langzeitfolge ist die geistige Leistung eingeschränkt, man fühlt sich oft müde oder hat Kopfschmerzen.
Forscher untersuchten Patientinnen und Patienten zwischen 18 und 55 Jahren, die wegen des Coronavirus behandelt wurden. Drei Monate nach dem Behandlungsende wurden sie zu ihrer aktuellen Verfassung befragt.
2696 Studien-Teilnehmer
Insgesamt nahmen 2696 Personen, die an Covid-19 erkrankt waren, an der Studie teil. 62,3 Prozent gaben an, Long-Covid-Symptome zu haben. Der «Gehirn-Nebel» trat bei 7,2 Prozent davon auf.
Kennen Sie jemanden, der unter Covid-19-Langzeitfolgen leidet?
Weiter heisst es, dass Frauen ein höheres Risiko hätten, um an dieser Langzeitfolge zu erkranken. Personen, die über «Gehirn-Nebel» klagen, hätten oft Atemprobleme gehabt oder seien auf der Intensivstation behandelt worden.