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upg. In heutigen Kriegen wissen die Militärs dank immer genaueren Satellitenbildern ziemlich genau, welche Ziele getroffen wurden und wohin und wie sich der Feind bewegt. Der Öffentlichkeit werden allerdings meistens nur diejenigen Bilder gezeigt, welche die eigene Erzählung unterstützen.
Während langer Zeit war es US-Satellitenunternehmen wie Maxar, Planet, Google, Apple oder Bing verboten, hochaufgelöste Aufnahmen von Israel, Gaza und der Westbank zu verkaufen. Deshalb war es nicht möglich, den Bau israelischer Siedlungen zu beobachten. Erst im Jahr 2020 lockerten die US-Behörden das Verbot, nachdem Konkurrenz entstanden war.
Vor drei Wochen stellte die NZZ fest: «Bis heute dürfen amerikanische Unternehmen keine Bilder von israelischem Gebiet mit einer Auflösung von unter 40 Zentimetern pro Pixel kommerziell veröffentlichen. Dies obwohl diverse Firmen bei Luftbildern mittlerweile eine Auflösung von 25 bis 60 Zentimetern pro Pixel erreichen.»
Im Fall des Kriegs in Gaza wollte der französische Auslandsender France24 mit einem Faktencheck abklären, ob die Darstellung palästinensischer Organisationen stimmt, dass es das israelische Militär besonders auch auf die Wasser- und Stromversorgung oder Kläranlagen abgesehen hat.
Satellitenbilder beweisen die Zerstörungen. Es bleibt offen, ob das israelische Militär diese zivile Infrastruktur gezielt zerstört oder ob es sich um «Kollateralschäden» handelt.
Hier der Beitrag von France24 von der zweiten Hälfte Dezember 2023:
Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors
Keine
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