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Statistiken sollten Erkenntnisse schaffen, nicht Meinungen bestätigen
«Wer im Voraus schon zu wissen glaubt, was eine noch gar nicht existierende Statistik aussagen wird, orientiert sich nicht an objektiven Daten, sondern an der subjektiven politischen Gesinnung. Die Forderung, ‹Fakten zu schaffen›, wirkt lediglich vorgeschoben. Das eigentliche Ziel scheint zu sein, sich mehr Munition zu verschaffen für den Kampf um die politische Deutungshoheit.
Wer überzeugt ist, dass Ausländer oder Männer das Problem sind, wird hauptsächlich auf die Erfassung der Nationalität oder des Geschlechts pochen und andere Merkmale ignorieren, auch wenn diese wissenschaftlich gesehen einen grösseren Erklärungswert hätten.»
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