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Viele Studien belegen, dass stress-generierende Arbeitsbedingungen zu einer Verminderung der Lebensqualität und der Gesundheit beitragen können. Zudem ist wissenschaftlich erwiesen, dass Stress die Lebensqualität insbesondere bei sozial und finanziell schlechter gestellten Personen herabsetzt. Eine Studie untersuchte, inwiefern sich arbeitsbedingter Stress auf die Lebensqsualität von Menschen mit Querschnittlähmung auswirkt.
In einer SwiSCI Studie wurden querschnittgelähmte Menschen und ihre Lebenspartner ausführlich zu ihren zwischenmenschlichen Beziehungen und ihrer Gesundheit befragt. Erste Auswertungen liegen vor.
Viele kennen es: Zuhause am Abend noch dienstliche Telefonate führen, in den Ferien geschäftliche E-Mails beantworten, oder auch private Angelegenheiten auf der Arbeit organisieren. Oft stehen die Erwartungen und Anforderungen aus dem Arbeitsleben und dem Privatleben in Konkurrenz. Die Auswirkungen sind problematisch: Die Familie fühlt sich vernachlässigt, der Druck des Arbeitgebers steigt, der Stress nimmt zu, die Konflikte häufen sich. Doch wie gravierend sind derartige Konflikte eigentlich für die Gesundheit?
Die Pflege zwischenmenschlicher Beziehungen ist für Menschen mit einer Behinderung oft herausfordernd: Wie komme ich zum vereinbarten Treffpunkt? Ist die Umgebung barrierefrei? Bin ich auf Hilfe angewiesen? Werde ich von meinen Kollegen noch wie früher akzeptiert? Dies sind nur einige Fragen, die sich Menschen mit Querschnittlähmung regelmässig stellen, wenn sie beispielsweise mit Freunden abmachen möchten.