Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03535.jsonl.gz/1347

Der belgische Meister Gilbert und der Pole Michal Kwiatkowski machten den Sieg im 261 Kilometer langen Ardennen-Klassiker von Maastricht nach Valkenburg unter sich aus. Kwiatkowski war im Finish früh losgesprintet und sah fast schon wie der sichere Sieger aus, ehe Gilbert den Polen noch abfangen konnte.
Für den 34-jährigen Belgier ist es nach dem Sieg bei der Flandern-Rundfahrt bereits der zweite grosse Erfolg in diesem Frühjahr. Das Gold Race hatte er bereits in den Jahren 2010, 2011 und 2014 gewonnen.
Leider konnte ich das entstandene Loch nicht mehr stopfen. Aber ich freue mich auch über den 3. Rang.
Albasini auf dem Podium
Ein starkes Rennen zeigte Michael Albasini. Der Thurgauer aus dem Orica-Scott-Team war lange Teil einer siebenköpfigen Spitzengruppe. Erst beim letzten Anstieg am Bemelerberg gut 5 Kilometer vor dem Ziel, als Kwiatkowski und Gilbert das Tempo anzogen, fiel Albasini aus der Entscheidung. Den Spurt um Rang 3 gewann der 36-Jährige souverän.
«Das entstandene Loch konnte ich leider nicht mehr stopfen, Gilbert und Kwiatkowski sind zwei absolute Weltklassefahrer. Aber ich freue mich auch über den 3. Rang. Ich war hier noch nie in den ersten Zehn klassiert», so Albasini nach dem Rennen.
Dass sich Albasini in einer guten Form befindet, hat er vor knapp zwei Wochen gezeigt. An der Baskenland-Rundfahrt entschied er die 2. Etappe im Sprint des Feldes für sich.
Sendebezug: Radio SRF 3, Bulletin von 17:50 Uhr, 16.04.2017