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Abstract:
Im Rahmen eines vom Niedersächsischen Minister für Wissenschaft und Kunst geförderten Forschungsvorhabens wurden am Institut für Grundbau und Bodenmechanik der Technischen Universität Braunschweig (BRD) umfangreiche Untersuchungen zur Sicherung von Altlasten durch Einkapselung mit feststoffreichen Dichtwandmassen durchgeführt.
Neben üblichen Dichtwandmassen mit geringen Feststoffanteilen bestehend aus Bentonit, Zement und Wasser sollte untersucht werden, in welchem Umfang verschiedene Füller zur Erhöhung des Feststoffanteils zugegeben werden können und welche Auswirkungen sich hieraus ergeben.
Bei den untersuchten Dichtwandmassen unter Verwendung eines aktivierten Natriumbentonites konnten zur Erhöhung des Feststoffgehaltes nur begrenzte Mengen verschiedener Füller zugegeben werden. Da diese Erhöhung mit einer Verringerung des Bentonit– und/oder Zementanteils einherging, mussten bei den noch zu verarbeitenden Mischungen negative Veränderungen (die jedoch mehr wirtschaftliche Bedeutung haben) hingenommen werden.
Die Ergebnisse der Durchlässigkeits-Untersuchungen zeigen, dass durch die Zugabe von der hier verwendeten Flugasche keine Verbesserung des Durchlässigkeitsverhaltens gegenüber feststoffärmeren Massen ohne Füller erzielt werden konnte. Einzige Ausnahme stellt hier der Versuch mit Sickerwasser-Sprendlingen (anorganisch + Schwermetall) dar.
Gute Erfolge konnten in den Versuchen durch die Zugabe eines tonigen Gesteinsmehles verzeichnet werden. Die k-Werte lagen durchschnittlich zwei Zehnerpotenzen unter der Dichtwandmasse ohne Füller.
Authors:
Hermanns, Rita and Reuter, Ernst
Index Terms:
Clay; ClayGroup; encapsulation; remediation; slurry walls; contaminated sites; barriers; Ton; Einkapselung; Dichtwande; Barrieren; Altlasten; Sickerung; Sanierung; Reuter, Ernst
Further Information:
Date published:
1989