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Wie Mendel zu den Erbsen kam
Der Augustinerpater Johann Gregor Mendel (war ein Naturwissenschaftler des 19. Jahrhunderts. Er machte Kreuzungsexperimente mit Erbsen und anderen Pflanzen. Anders als frühere Forscher verwendete er viele Pflanzen, um seine Ergebnisse statistisch zu untermauern.
Die Erbse Pisum sativum
Er arbeitete hauptsächlich mit der Erbse (Pisum sativum) und wählte Sorten aus mit verschiedenen gut feststellbaren Merkmalen.
Kreuzungen
Zuerst kreuzte er die Pflanzen mit gleichen Merkmalen so lange, bis sie reinerbig waren, d.h. bis bei den Nachkommen immer das gleiche Merkmal auftauchte. (Pflanzen kreuzt man, indem man den Pollen, d.h. Blütenstaub, auf die Narbe einer anderen Pflanze gibt.)
Aus den Kreuzungen zwischen den Pflanzen gingen Tochterpflanzen hervor. Diese nannte er 1. Tochter- oder 1. Filialgeneration (F1). Die Eltern nannte er Eltern- oder Parentalgeneration (P).
Vortrag über Pflanzenhybriden 1865 in Brünn
Seine Ergebnisse zu den Pflanzenhybriden hat er 1865 in Brünn vorgetragen. In seiner publizierten Arbeit Versuche über Pflanzen-Hybriden formulierte er drei Regeln (heute als Mendelsche Regeln bekannt), die er bei der Analyse seiner Experimente entdeckte:
Die Original-Arbeit von Mendel findet man hier.
Rund um die Versuche von Johann Gregor Mendel
- Einleitung zu den Mendelschen Experimenten
- Die Uniformitätsregel (Kreuzung von Mäusen)
- Die Spaltungsregel (Kreuzung von Mäusen)
- Intermediärer Erbgang (Kreuzung von Mirabilis jalapa)
- Dihybrider Erbgang (Kreuzung mit mehr als einem Merkmalspaar)
- Die Unabhängigkeitsregel (Kreuzung von Erbsen)
- Die drei mendelschen Regeln
- Methode der Rückkreuzung
- Hat Mendel seine Daten manipuliert?