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Der nach Mexiko vor seinen Verfolgern geflohene bolivianische Ex-Präsident Evo Morales hat ein interessantes Statement auf Twitter abgegeben.
Morales schreibt auf Twitter: «Vielen Dank an Bruder Manuel López Obrador und die Regierung und das mexikanische Volk für die Rettung meines Lebens. Zusammen mit unseren Brüdern Álvaro und Gabriela kamen wir gesund und munter an. Die Putschisten boten einem Sicherheitsmitglied 50.000 Dollar an, um mich zu übergeben, bevor ich kündigte.»
Muy agradecido con el hermano Manuel López Obrador y el gobierno y pueblo de México por salvarme la vida. Llegamos sanos y salvos junto a nuestros hermanos Álvaro y Gabriela. Los golpistas ofrecieron $us 50 mil a un miembro de seguridad para que me entregue antes de mi renuncia. pic.twitter.com/cOGe2Ztgcz
— Evo Morales Ayma (@evoespueblo) November 12, 2019
Deutsche Regierung am Staatsstreich massgeblich beteiligt?
Nach dem Militärputsch vom Sonntag wurde eine Regierung eingesetzt, die wahrscheinlich eine Entscheidung des gerade zurückgetretenen Präsidenten Evo Morales rückgängig machen wird, ein Abkommen mit einem deutschen Unternehmen über die Entwicklung von Lithiumlagerstätten im lateinamerikanischen Land für Batterien wie die in Elektroautos.
Morales hatte sich am 4. November 2018 angeordnet, das Abkommen mit der deutschen ACI Systems Alemania (ACISA) vom Dezember 2018 zu kündigen, nachdem wochenlang Proteste von Bewohnern der Region Potosí stattgefunden hatten.
Die Region verfügt über 50% bis 70% der weltweiten Lithium Vorräte in den Salinen des Salar de Uyuni. Das könnte ein Grund für die Machthaber in Berlin gewesen sein, mutmasslich den Regierungsumsturz in Bolivien zu fördern denn es hätte einen schweren Schlag für die gesamte deutsche Automobilindustrie bedeutet. Der Verdacht ist sicher nicht unbegründet denn die deutsche Regierung hatte ein ähnliches Vorhaben schon in Venezuela versucht.