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Was ist Hyaluronsäure?
Die Hyaluronsäure ist ein Polysaccharid, ein Vielfach-Zucker. Es ist das einfachste Glycosaminglykan, eine Klasse von negativ geladenen Polysacchariden. Der langkettige Vielfach-Zucker hat insbesondere eine strukturgebende Eigenschaft.
Das Polysaccharid wird in der Plasmamembran der Zelle synthetisiert und findet sich in fast allen Geweben und Organen von Wirbeltieren. Die größte Konzentration befindet sich jedoch im Bindegewebe. Die Hyaluronsäure kommt im Körper sowohl in freier ungebundener Form als auch in Verbindung mit anderen Komponenten der Extrazellulären Matrix (ECM) vor.
Hyaluronsäure Bezeichnungen Die Hyaluronsäure hat viele verschiedene Bezeichnungen:
- Hyaluronsäure ist die umgangssprachliche und am weiteste verbreitete Bezeichnung.
- Hyaluronic Acid ist der englische Begriff.
- Hyaluronan ist der offizielle und wissenschaftliche Ausdruck.
- HA, gelegentlich auch HYA, sind die gängigen Abkürzungen.
Hyaluronsäure kann viel Wasser binden und polstert die Haut daher von unten auf. Sie sorgt für Elastizität und Spannkraft. Bis zum 35. Lebensjahr bildet sie der Körper aktiv.
Hyaluronsäure und Hautalterung
Die Hautalterung zeigt sich als fortschreitende Verringerung der Funktions- und Reservekapazität des Hautgewebes. Dabei handelt es sich um einen komplexen Prozess und ein Zusammenspiel aus verschiedenen biologischen Ereignissen.
Man kann dabei den natürlichen inneren Prozess von den äußeren Einflüssen unterscheiden. Der menschliche Körper ist in der Lage, selbst Hyaluronsäure zu produzieren. Mit der Zeit lässt diese Fähigkeit jedoch nach.
Mögliche Gründe dafür sind die Abnahme von Östrogen und Progesteron. Es ist bekannt, dass der Mangel an Östrogenen und Androgenen zu Kollagenabbau, Trockenheit, Verlust der Elastizität und Faltenbildung der Haut führt.
Die Abnahme der Hyaluronsäure-Konzentration in der Haut hat zur Folge, dass weniger Wasser gebunden werden kann. Die Haut wird trocken und weniger elastisch. Die Entstehung von Falten wird dadurch begünstigt.
Die biologische Rolle von Hyaluronsäure
- Speicherung und Homöostase von Wasser
- Schmiermittel in Gelenken
- Strukturgeber und Funktionalität in Knochen und Knorpelgewebe
- Hyaluronsäure ist wichtig für das Bindegewebe
Bindegewebe findet sich überall im Körper. Es kann dabei viele verschiedene Formen ausbilden und erfüllt unterschiedliche Funktionen, wie zum Beispiel Bindung, Unterstützung, Schutz oder Isolierung.
Hyaluronsäure Mangel
Der menschliche Körper ist in der Lage, selbst Hyaluronsäure zu produzieren. Doch diese Fähigkeit nimmt mit zunehmendem Alter stetig ab. Mit etwa 40 Jahren kann der Körper nur noch 40 % synthetisieren. Im Alter von 60 Jahren beträgt die Produktionsrate nur noch etwa 10 % der ursprünglichen Menge.
Wie bereits beschrieben, ist Hyaluronsäure in vielen Organen des menschlichen Körpers enthalten und übernimmt dabei verschiedene teilweise lebenswichtige Funktionen. Daher kann ein Hyaluronsäure Mangel sehr unterschiedliche Symptome zur Folge haben:
- trockene und gereizte Augen
- verminderte Sehkraft
- dünne und trockene Haut
- trockene Schleimhäute
- verminderte Wundheilung
- vermehrte Faltenausprägung
- schlaffes Bindegewebe
- Gelenkschmerzen
- eingeschränkte Beweglichket
-
Hyaluronsäure
Hauptnährstoff von Haut, Bindegewebe und Knorpelsubstanz
- fördert die Bildung frischer Haut- und Bindegewebszellen
- gilt als "Schmiermittel" unserer Gelenke
- hoch dosiert, sehr gute Resorption
1 Pckg. = 60 Kapseln
60 Tage-Versorgung
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