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Die Zürcher Wirtschaft erlitt als Folge der Pandemie den stärksten wirtschaftlichen Einbruch seit Jahrzehnten. Bis Ende 2021 dürfte der Verlust an Wertschöpfung gegenüber der Situation ohne Corona-Krise rund 15 Mia. Franken betragen. Der stetig stattfindende Strukturwandel auf dem Arbeitsmarkt wurde durch die Corona-Krise dynamisiert, wie eine aktuelle Untersuchung des Amtes für Wirtschaft und Arbeit aufzeigt. Der Zürcher Arbeitsmarkt befindet sich derzeit in relativ stabiler Verfassung: Im Februar stagnierte die Arbeitslosenquote bei 3,6 Prozent.
Die Pandemie dürfte die Zürcher Volkswirtschaft bis Ende 2021 rund 15 Mia. Franken Wertschöpfung kosten, verglichen mit der Situation ohne Corona-Krise. Alleine im letzten Jahr schrumpfte die Wirtschaftsleistung schätzungsweise um fast 4 Prozent. Die grössten Einbrüche verzeichnen das Gastgewerbe und der Verkehr mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung von 40, respektive 22 Prozent.
Die Zürcher Wirtschaft hat die zweite Pandemiewelle jedoch besser gemeistert als die erste. Während die Geschäftslage nach dem ersten Lockdown in den meisten Zürcher Branchen markant einbrach und deutlich in den Negativbereich rutschte, lag sie im Februar knapp im positiven Bereich. Aktuell zeigt sich eine gewisse Zweiteilung: Binnenorientierte Branchen wie der Detailhandel und das Gastgewerbe kämpfen mit einer schlechten Geschäftslage, eher exportorientierte Branchen befinden sich hingegen in relativ guter Verfassung und stützen die Wirtschaft insgesamt.