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Er war nicht allein: Laut Staatsanwaltschaft war eine ganze Gruppe von 18 ausländischen Kreditkartenbetrügern vor rund drei bis vier Jahren in der Schweiz unterwegs. Mit missbräuchlich erstellten Arbeitsverträgen und gefälschten Lohnabrechnungen erschlichen sie sich eine Aufenthaltsbewilligung. Daraufhin beantragten sie Kreditkarten bei verschiedenen Unternehmen, bezogen Geld, beglichen die Schulden aber nie.
Einen der Fälle beschäftigte auch die Freiburger Staatsanwaltschaft, wie aus dem Strafbefehl gegen einen Mann mit Wohnsitz in Deutschland hervorgeht. Zuerst eröffnete er ein Konto bei einer Bank in der Region, worauf eine angebliche Lohnzahlung einging – der Betrag wurde aber später vollständig wieder abgehoben. Einige Monate nach der Kontoeröffnung stellte er bei der gleichen Bank einen Antrag auf eine Kreditkarte. Er tätigte mehrfach Bezüge damit, bezahlte Kreditkartenrechnungen aber nicht.
Auch bei zwei anderen Instituten stellte er Anträge für eine Kreditkarte; wofür er jeweils die erwähnte Lohnabrechnung benutzte. Bei der zweiten Bank bezog er insgesamt rund 6000 Franken mit der Karte; bei der dritten rund 4500 Franken. Insgesamt belaufen sich die Bezüge inklusive Spesen auf mehr als 13 600 Franken.
Wegen Erschleichung einer falschen Beurkundung, der Täuschung der Behörden und Check- und Kreditkartenmissbrauchs verurteilte die Freiburger Staatsanwaltschaft den Mann zu einer bedingten Geldstrafe von 50 Tagessätzen à 50 Franken mit einer Probezeit von zwei Jahren. Zudem muss er eine Busse von 500 Franken zahlen.