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Kehrbeissers Sommereuphorie schlug in lähmende Betrübnis um, als ihm die bis zum Ferienende zurückbehaltene Post Strafbefehle, Kündigungen und Schmähbriefe ins Haus brachte.
Stephan Pörtner schreibt für die WOZ seit Sommer 2008 Geschichten, die aus exakt 100 Wörtern bestehen.
Kehrbeissers Sommereuphorie schlug in lähmende Betrübnis um, als ihm die bis zum Ferienende zurückbehaltene Post Strafbefehle, Kündigungen und Schmähbriefe ins Haus brachte.
Binderbeck wusste, kaum dass er das Lokal betreten hatte, dass er einen Fehler machte. Er war kein Freund der Gastronomie, obwohl er niemals in der Lage gewesen wäre, derart schmackhafte Speisen zuzubereiten, und auch den Preis dafür nicht überrissen fand.
Die umfangreiche Liste der auf die Ferien verschobenen, aber wegen grosser Hitze nicht angegangenen Projekte zur Optimierung der Wohnstätte und der persönlichen Verfassung lauerte dräuend in seinem Hinterkopf.
Das Zelten erfreute sich immer grösserer Beliebtheit und reihte sich damit in die Tradition jener Tätigkeiten ein, die den Wandel vom aufwendigen Spezialinteresse zum Inbegriff von Spiessigkeit und Herdentrieb zur individualistischen Freizeitgestaltung durchgemacht hatten, ohne sich im Kern zu ve
Als die gruppenreisenden Pensionäre, deren graue geschlechtsneutrale Kurzhaarfrisuren den rätselhaften Bestand kleiner Coiffeursalons auf dem Land erklärten, das Zugabteil enterten und anhoben zu lärmen, als seien sie auf der Schulreise, als die Wortführer ihre Sprüche abfeuerten, die zwischen de
Das Baden im See war ihm suspekt. Weil dieser aber vor der Haustür lag und ihn nur anzuschauen mit der Zeit öd wurde, wollte er wenigstens im Sommer zu denen gehören, die sich täglich ins Wasser wagten.
Der Verlust des linken Halbhosenbeins seiner multifunktionalen und atmungsaktiven Wanderhose stürzte ihn in Verzweiflung. Wie konnte es sein, dass sein teuerstes und hässlichstes Kleidungsstück, obwohl noch zu drei Vierteln vorhanden, vollkommen nutzlos geworden war?
Der Beruf des Sommergastes geriet langsam in Vergessenheit, sehr zum Bedauern jener Tourismusgebiete, die zwar schön, aber unspektakulär waren.