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Um endlich einen neuen Gesamtarbeitsvertrag zu erreichen und so Sicherheit für Kundinnen und Kunden, für die Firma und die Pilotinnen und Piloten zu schaffen, hat Aeropers Gespräche zwischen dem Präsidenten des Pilotenverbandes und dem Swiss CEO vorgeschlagen.
Für solche Gespräche stellte die Geschäftsleitung der Swiss einschneidende Vorbedingungen. Der Pilotenverband reagiert auf die gestellten Vorbedingungen mit einem Massnahmenpaket zur Sicherung der Flüge während der Herbstferien.
Aeropers hat angeboten, bis und mit dem 23. Oktober 2022 nicht zu streiken, falls die Gespräche im kleinen Führungskreis in einem akzeptablen Rahmen stattfinden. «Damit wir der Geschäftsleitung das lukrative Herbstgeschäft sichern, verlangen wir im Gegenzug auch Sicherheit für unsere Mitglieder», sagt Thomas Steffen, Vorstand und Mediensprecher der Aeropers.
«Für den temporären Streikverzicht verlangen wir eine Verlängerung des Kündigungsschutzes für die Pilotinnen und Piloten. Die Erfüllung dieser Forderung kostet die Geschäftsleitung keinen Rappen. Sie wäre aber ein Signal an die Pilotinnen und Piloten, dass auch die Geschäftsleitung ernsthaft an einer zeitnahen Lösung interessiert ist und sich nicht unbedingt die Möglichkeit vorbehalten will, die Pilotinnen und Piloten ab April 2023 entlassen zu können.» (TI)