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Ronaldinho erneut zum FIFPro World Player des Jahres gewählt ! Schweizer Spieler trafen ins Schwarze!
In den letzten Monaten waren 43'000 Spieler rund um den Globus eingeladen für diejenigen Spieler zu stimmen, welche in der Saison 2005-2006 die besten der Welt waren.
Die grosse Anzahl der Stimmen und die Tatsache, dass die Spieler selber abstimmen hat den FIFPro World XI Award bereits zu einem der meist geschätzten Fussballpreise werden lassen.
Weltweit haben die Spieler einstimmig Gianluigi Buffon als weltbesten Torhüter bestimmt.
Fabio Cannavaro führt die Verteidigung der FIFPro World XI zusammen mit dem italienischen Kollegen Gianluca Zambrotta, dem Franzosen Lilian Thuram sowie Chelsea Kapitain John Terry, der auch letztes Jahr ins Team berufen wurde.
Zinedine Zidane wurde wieder für das Mittelfeld nominiert. Neu zum Team gestossen ist der Weltmeister Andrea Pirlo und der Brasilianer Kaká.
Champions League Gewinner Samuel Eto'o und Ronaldinho wurden in den Sturm gewählt (beide wurden bereits letztes Jahr ins Team gewählt), und zwar zusammen mit Arsenal Stürmer Thierry Henry.
Abgesehen von den elf Namen für die FIFpro World XI, stimmte jeder Spieler auch für denjenigen Spieler, den er als den Weltbesten der letzten Saison erachtete.
Wie bereits letztes Jahr, hat Ronaldinho am meisten Stimmen für diesen Award erhalten. Seine erste Reaktion war allen Spielern, die ihn gewählt haben sowie seinen Mannschaftskollgen von Barcelona zu danken. "Es ist eine grosse Ehre und stiftet wichtige Motivation, um zukünftige Fortschritte anzuvisieren."
Lionel Messi hat den ASPIRE Young FIFPro Player Player's Award und Cristiano Ronaldo den ASPIRE Young Player Fan Award gewonnen.
Der FIFPro Merit Award, für einen Spieler, der einen exceptionellen und positiven Beitrag für den Fussballsport leistete, wurde Samuel Eto’o zugesprochen. Zu seinem von Millionen Fussballfans bewunderten talentierten Spiel in der letzten Saison, Kameruns Eto’o hat nie aufgehört seine Unterstützung für Afrika und den afrikanischen Fussball zu propagieren und hat sich durch seine couragierten und inspirierenden Aktionen gegen Rassismus im Fussball hervorgetan.
Schliesslich wurde der FIFPro Players for Peace Award Barcelona verliehen. Barcelona zeigte seine soziale Verantwortung in beispielloser Art und Weise, indem er den Werbeplatz auf dem Leibchen Unicef zuhielt, ohne es dem meistbietenden zu verkaufen.
Land für Land Analyse der FIFPro World XI Abstimmung: Die Schweizer Spieler stimmten fast genau so, wie nun das Schlussresultat herausgekommen ist.
Eine genauere Anlayse der wesentlichen Faktoren der Wahl in jedem Land zeigt interessante Aspekte auf:
* Erwähnenswärt ist, dass Belgien das einzige Land ist, wo die Spieler exakt diejenigen Spieler wählten, die tatsächlich in die FIFPro World XI gewählt wurden.
* Das favorisierte Team unterscheided sich in drei Ländern nur in einer Position von der definitiven FIFPro World XI. In Zypern und Slovenien wurde Nesta anstelle von Thuram gewählt und in der Schweiz Puyol vor Terry.
* In Deutschland, Brasilien, Italien und Mexiko varierte das Resultat im Vergleich zur endgültigen FIFPro World XI bei weniger als fünf Positionen.
* Mit Bezug auf vier Spieler gab es keinerlei Diskussionen, nämlich mit Bezug auf Buffon, Cannavaro, Henry und Ronaldinho. Diese Spieler waren in jedem Land im favorisierten Team.
* Neun Spieler waren nur in ihrem eigenen Land im favorisierten Team gewählt worden, nämlich Ricardo, Carvalho und Deco (alle von Portugal), Cicinho und Zé Roberto (beide von Brasilien), Sagnol (Frankreich), Neill (Australien), Marquez (Mexiko), Rooney (England) und Grosso (Italien).
* Ronaldinho wurde in den meisten Ländern als World Player of the Year gewählt. Aber erstaunlicherweise wählten die Spieler von Brasilien nicht Rolaldinho' sondern für Zinedine Zidane als besten Spieler der Welt. Zidane’s machtvolle Leistung im direkten Vergleich zwischen Frankreich und Brasilien war wahrscheinlich der entscheidende Faktor.