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Dieses Kloster wurde als 22. mittelalterlich Zisterzienser-Mönchsabtei errichtet. Man findet es in Piemont, Italien. In de der Gemeinde Trino in der Provinz Vercelli steht es und somit nicht weit vom Fluss Po.
Geschichte
Ranieri di Monferrato hat es am 21. März 1124 gegründet. So war es das zweite Tochterhaus der Primarabtei La Ferté. Hier stand vermutlich einmal eine Benediktinerabtei. Benannt ist die neue Abtei nach einem Wald namens Locez. Die landwirtschaftliche Bedeutung dieser Abtei liess nicht lange auf sich warten. 1147 hatte man den dritten Abt Pietro I zum Bischof von Pavia ernannt. Der Abt Pietro II wurde 1205 Abt von La Ferté. Dieser begleitete den Markgrafen Bonifatius I. von Montferrat übrigens auf dem Vierten Kreuzzug. 1204 gehörte er ausserdem zu den Wahlmännern des lateinischen Kaisers von Konstantinopel. Dieser war dann Erzbischof von Thessaloniki und 1209 als Peter III. Patriarch von Antiochia. So wurde 1205 der später seliggesprochene Oglerio sien Nachfolger.
Tochterklöster des Lucedio waren: Chiaravalle d’Ancona (1147), Kloster Rivalta Scrivia (1181) und Kloster Chortaiton bei Thessaloniki (1214). Peter III wollte ein Zisterzienserklosters im Fürstentum Antiochia gründen. So überführte er das Kloster St. Georg von Jubin, das noch keinen Orden hatte 1214. Hilfe bekam er durch einen Gründungskonvents aus Lucedio.
Den Reisanbau begannen die Zisterzienser im 15. Jahrhundert. Papst Kalixt III. gab Lucedio 1457 in Kommende von Francesco II. Gonzaga. So fand das Kloster Anschluss bei der lombardischen Zisterzienserkongregation. 1784 säkularisierte man das Kloster. Es machte eine Umwandlung zum Landgut durch. So gingen die Mönche in das aufgehobene Jesuitenkolleg von Castelnouvo Scrivia.
An Napoleon ging Lucedio nach der Besetzung durch Besetzung Piemonts durch die Franzosen an Napoleon. Er schenkte es 1807 seinem Schwager Fürst Camillo Borghese. Dieser war Hauptstatthalter von Piemont. Der Marchese Giovanni Gozani von San Giorgio bekam 1822 das Kloster. Das war ein Erbe von der damaligen Besitzerin. Er verkaufte 1861 das Landgut an den Marchese Raffaele de Ferrari. Er war Hezog von Galliera und bekam den Titel Fürst von Lucedio. Paolo Cavalli d'Olivola kaufte dann 1937 die gesamte Anlage. Er war der Vater von der heutigen Besitzerin Gräfin Rosetta Clara Cavalli d'Olivola Salvadori di Wiessenhoff.
Man produziert hier heute vor allem Reis. Das Landgut heisst jetzt Principato di Lucedio, zu deutsch Fürstentum Lucedio.
Quelle/Zitat: Italien-lexikon(.)de
- Wikipedia: Kloster Lucedio
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