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Mit dem Fusionsgesetz hat der schweizerische Gesetzgeber eine allgemeine Ordnung für die Fusion, Spaltung und Umwandlung von verschiedenen Gesellschaftsformen geschaffen. Obwohl das Fusionsgesetz im Wesentlichen rechtsformunabhängig ausgestaltet wurde, lassen viele Bestimmungen erkennen, dass das Augenmerk des Gesetzgebers auf die Umstrukturierung von Kapitalgesellschaften, insbesondere von Aktiengesellschaften, gerichtet war, während den Besonderheiten anderer Gesellschaftsformen wie Genossenschaften, die sich in Zweck, Organisation und Haftung grundsätzlich von Aktiengesellschaften unterscheiden, nur punktuell in Form von Einzelbestimmungen Rechnung getragen wurde. Die vorliegende Zürcher Dissertation untersucht das im Fusionsgesetz geregelte Umwandlungs- und Fusionsverfahren in Bezug auf die Anwendung auf Genossenschaften, wobei die im Spannungsfeld zwischen den allgemeinen Grundsätzen des Fusionsgesetzes und den besonderen Regeln des Genossenschaftsrechts entstehenden Probleme sowie angemessene Lösungsansätze aufgezeigt werden.