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Umweltradioaktivität und Strahlendosen in der Schweiz 2001
Die durchschnittliche Jahresdosis der Schweizer Bevölkerung von insgesamt rund 4 mSv stammt weitgehend aus natürlichen Quellen mit den Hauptbeiträgen Radon (1,6 mSv), externe kosmische und terrestrische Strahlung (0,9 mSv) sowie Radionuklide im Körper (0,4 mSv). Aus der medizinischen Röntgendiagnostik stammt 1 mSv, aus allen übrigen künstlichen Quellen – wie Atombombenfallout, Tschernobyl-Unfall, Kernanlagen, Industrien und Spitäler sowie Kleinquellen – etwa 0,2 mSv.
Dies ist dem jährlich vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) herausgegebenen Bericht "Umweltradioaktivität und Strahlendosen in der Schweiz" zu entnehmen.
Die Schweizer Bevölkerung war im Jahr 2001 auch in Gebieten mit erhöhter Cäsium-137-Belas-tung keiner unzulässigen Strahlung ausgesetzt. In Einzelfällen traten bei einheimischen Wildpilzen und Wildschweinen aus dem Tessin Grenzwertüberschreitungen auf. Auch bei den importierten Wildpilzen ist noch teilweise Cäsium-137 nachweisbar; es lag jedoch kein Wert über dem Toleranzwert, was auch auf das seit Oktober 1999 verlangte Radioaktivitätszertifikat für Pilzimporte zurückzuführen ist. Nach wie vor sind in etwa einem Prozent der bisher in der Schweiz untersuchten Häuser die Bewohner einer zu hohen Strahlendosis durch das natürliche Radon ausgesetzt.
Quelle
D.S.