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St. Hubertus
Historisch: Hubertus von Lüttich lebte um 700 pCn in den heutigen Ländern Frankreich und Belgien, zuletzt als Bischof von Lüttich (Liège). Die Zeit vor seiner Priesterweihe lebte er als Einsiedler in den Wäldern der Ardennen.
Legende: Auf der Jagd begegnete ihm ein Hirsch mit dem Kreuz zwischen den Hörnern: eine Gotteserfahrung.
Seine Geschichte ähnelt stark derjenigen des heiligen Eustachius aus dem 2.Jhdt. pCn.
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Kapelle Sant'Umberto Cassina, Meride
In der Waldlichtung Cassina (z.T. auch Cascina geschrieben), auf der Südseite des Monte San Giogio oberhalb von Meride (Schweiz, Tessin) steht eine Hubertus-Kupelle (ital.: Sant’Umberto).
Das Bild zeigt einen Jäger, dem ein Hirsch mit dem strahlenden Kreuz zwischen den Hörnern erscheint.
In den Märchen ist der Hirsch eine wichtige und häufige Gestalt. Wie viele europäische Märchen enthält auch die Hubertus-Legende eine Integration vorchristlicher göttlicher Figuren aus schamanistischen und totemistischen Kulturepochen mit christlichen Bildern.
Der Hirsch gilt allgemein als Christus-Symbol. Das Bild stellt somit eine Gotteserfahrung dar.
Die Wanderung vom Lago die Lugano vom Ort Brusino-Arsizio (Schifffahrt von Lugano) hinauf über die Alpe Brüsin (mit Grotto) auf den Monte San Giorgio (mit prächtiger Rundsicht) und dem Abstieg über Cassina nach Meride ist wunderschön. Der Monte San Giorgio ist im Übrigen vor allem ein Wallfahrtsort für Geologen und Geobotaniker.