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Eine bestmögliche soziale und berufliche Integration ist das erklärte Ziel sämtlicher pädagogischer und sonderpädagogischer Bemühungen. Eine wichtige Frage ist allerdings, in welchem Setting dieses Ziel eher erreicht werden kann.
Michael Eckhard und andere haben in einer aufwändigen Langzeitstudie Personen untersucht, die (mit vergleichbaren Merkmalen) entweder eine Regelklasse oder eine Sonder- resp. Kleinklasse besucht haben. Die gleichen Personen wurden zunächst als Schüler/in zu verschiedenen Zeitpunkten untersucht und später dann als junge Erwachsene befragt.
Die wichtigsten Erkenntnisse: Integriert beschulte (potenzielle Kleinklassen-)schülerinnen und -schüler haben im jungen Erwachsenenalter tendenziell
– einen höheren beruflichen resp. schulischen Abschluss erreicht,
– einen stabileren Berufsfindungsweg mit weniger Wechseln und Abbrüchen hinter sich,
– einen höheren Selbstwert und ein leicht höheres Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten,
– ein deutlich breiteres soziales Netzwerk sowie
– eine positivere, weniger ausgrenzende Einstellung Migrantinnen und Migranten gegenüber.
Das Studiendesign und die detaillierten Resultate sind in der folgenden Publikation nachzulesen: Eckhard, Michael; Haeberlin, Urs; Sahli Lozano, Caroline; Blanc, Philippe (2011). Langzeitwirkungen der schulischen Integration. Bern: Haupt
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