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Eine Ausstellung ist nach Verständnis von Haus am Gern ein «einsamer Kampf gegen das Schicksal».
Da sich die Realität nicht eins zu eins in einer Ausstellung abbilden lässt, hat Haus am Gern zunächst den zu realisierenden Aspekt genauer umrissen und dann stark abstrahiert, denn es können nur diejenigen Teilaspekte gezeigt werden, die für den Ausstellungswitz als elementar empfunden werden. Daher sind die Ausstellungen von Haus am Gern, sofern in der dritten Person gedacht, im Präsens gehalten, während die in erster Person gedachten Ausstellungen im Präteritum (Imperfekt) gehalten sind.
Die fortschreitende Verbesserung der Idee erlaubt es Haus am Gern jedoch, den Grad der Abstraktion immer weiter abzusenken. Dies hat auch Konsequenzen für die Genres der gezeigten Werke: Eine Ausstellung von Haus am Gern kann durch ihren Detailgrad heute mehrere früher abgetrennte Genres gleichzeitig zeigen. Dies erlaubt dem Betrachter z. B. die Wahl zwischen einer aktionsreichen oder eher verstohlenen Sichtweise, anstatt sich auf eine einzige definierte Sichtweise zu beschränken. So begleiten Haus am Gern‘s Ausstellungen die BetrachterInnen vor allem bei der Verteidigung und Aufrechterhaltung ihrer eigenen Würde und Ehre.
Trmasan Bruialesi