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Von 1977, den ersten auf dem Walliser Hochplateau ausgetragenen alpinen FIS Ski-Weltcuprennen bis 1998 wies Crans-Montana seinen festen Platz im Kalender des Internationalen Ski-Verbands (FIS) auf. Dies mit dem Höhepunkt alpine Ski-Weltmeisterschaft 1987, die bis heute unvergessen sind. Aus verschiedenen Gründen zog sich Crans-Montana nach den 1998 ausgetragenen Weltcupfinals leider aus dem Weltcup zurück.
Das Comeback der Ski-Weltcuprennen ab dem Jahr 2008 auf dem Walliser Hochplateau ist dem langjährigen Kommandanten der „Patrouille des Glaciers“, Brigadier Marius Robyr, zu verdanken. Der Chermignonard überzeugte die politischen und touristischen Instanzen sowie die Bergbahnen von der enormen Bedeutung der Weltcuprennen für ein Skiresort wie Crans-Montana.
Marius Robyr und sein sich stetig verbesserndes Organisationskomitee konnten sich anlässlich der kürzlichen OK-Sitzung mit allen Ressorts über ein kleines zehnjähriges Jubiläum „Ski-Weltcuprennen 2008 bis 2018“ freuen. In dieser Periode wurden in Crans-Montana nicht weniger als 14 FIS Ski-Weltcuprennen (inkl. die beiden am kommenden 3. und 4. März zur Durchführung gelangenden Rennen), 17 Europacuprennen (inkl. die drei Rennen vom 26. bis 28. Februar) und 5 FIS-Rennen ausgetragen, zudem die Europacup-Finals 2009 und die Junioren Weltmeisterschaft 2011.
Diese eindrückliche Bilanz hat ihre Früchte getragen. Seit 2016 werden Crans-Montana durch die FIS alljährlich Weltcuprennen zugesprochen. Die Delegierten von Swiss-Ski wählten die Station als nächsten offiziellen Schweizer Kandidat für die alpine FIS Ski-Weltmeisterschaft 2025. Sollte Crans-Montana im ersten Anlauf scheitern, wird auch für 2027 oder allenfalls 2029 kandidiert. Und dies ist nicht alles: Sollte das Internationale Olympische Komitee (IOK) im September 2019 der Schweiz mit der Kandidatur „Sion2026“ die Olympischen Winterspiele 2026 zusprechen, würden in Crans-Montana alle alpinen Bewerbe Frauen und Männer ausgetragen.
Crans-Montana steht vor grossen Herausforderungen: Einerseits die möglichst perfekte Durchführung der alljährlichen Ski-Weltcuprennen, andererseits der Aufbau der Schweizer WM-Kandidatur 2025. Kernpunkt ist die Umwandlung des veralteten Zielstadions in eine multifunktionelle Arena für Events sowohl im Winter als auch im Sommer. Diese wäre selbstredend 2026 bei der allfälligen Durchführung der olympischen alpinen Rennen von grossem Nutzen. Die Pläne für die Arena, bei der sämtliche von der FIS geforderten Infrastrukturen mit einbezogen sind, stiessen bei den lokalen Behörden, weitern Instanzen und auch bei den Mitgliedern des OK der alpinen Skirennen Crans-Montana auf Enthusiasmus und Akzeptanz.
DEPREZphoto SA, Crans-Montana