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Nicht nur die Lebenserwartung ist gestiegen, sondern auch die Dauer, in der Frauen Kinder bekommen können: Vor 60 Jahren war die durchschnittliche Dauer zwischen erster und letzter Monatsblutung bei Frauen etwa zwei Jahre kürzer als heute, wie Forscher in der Fachzeitschrift „JAMA“ berichteten. Sie betrug zwischen 2015 und 2018 im Durchschnitt 37,1 Jahre. In den Jahren 1959 bis 1962 waren es nur etwa 35 Jahre.
Heutzutage bekommen Mädchen im Schnitt mit 12,7 Jahren ihre erste Monatsblutung, vor 60 Jahren lag das Alter bei 13,5 Jahren. Ausserdem kommen die Frauen heute durchschnittlich eineinhalb Jahre später in die Menopause (49,9 Jahre im Vergleich zu 48,4 Jahren).
Armut, Rauchen und eine Hormontherapie führen zu einem früheren Beginn der Wechseljahre, während eine längere Ausbildung und die Verwendung der Anti-Baby-Pille einen späteren Eintritt in die Wechseljahre förderten.
Die Ergebnisse umfassen allerdings nur knapp 7800 Frauen – was für eine epidemiologische Studie recht wenig ist. Aus anderen Industrieländern kommen jedoch Studien mit ähnlichen Ergebnissen.