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Supermassive Games lehrt euch erneut das Fürchten: In "Little Hope", dem zweiten Teil der "Dark Pictures Anthology", dreht sich alles um Doppelgänger, Hexen und mysteriöse Zeitreisen. Wie die Neuheit den Vorgänger "Man of Medan" überflügeln möchte, erfahrt ihr in unserer Vorschau!
Mit "Until Dawn" zeigte Entwickler Supermassive Games, wie ein moderner interaktiver Film aussehen kann. "Man of Medan", der erste Teil der "Dark Pictures Anthology", bewies, dass dieses Genre auch im Mehrspielermodus ausgezeichnet funktioniert. Im Test heimste das Spiel im Spätsommer vergangenen Jahres immerhin 80 von 100 Prozentpunkten ein.
Nun steht der zweite Teil des Episodenabenteuers in den Startlöchern: "Little Hope" erscheint voraussichtlich im Sommer 2020 für PC, Xbox One und PlayStation 4 und wird euch einmal mehr das Fürchten lehren. In einer exklusiven Präsentation zeigte Supermassive Games vorab, was es mit "Little Hope" auf sich hat und wie man sich die Kritik am Vorgänger zu Herzen genommen hat.
Die Hexen von Little Hope
Die zweite Episode entführt euch in das verschlafene Dorf "Little Hope" in New England. Diese scheinbar friedliche Ortschaft besitzt eine finstere Vergangenheit. Im Jahr 1692 ging dort nämlich die Angst vor Hexen und ihren Kräften um. Dies führte zu brutalen und schrecklichen Gräueltaten von sogenannten Hexenjägern. Allerdings stellt sich auch die Frage: Waren die vermeintlichen Hexen wirklich Abgesandte des Teufels? Oder wurden gar die Hexenjäger von einer fremden Macht gesteuert?
Wie schon im ersten Teil der "Dark Pictures Anthology" führt Pip Torrens - bekannt aus "Star Wars: Episode VII: Das Erwachen der Macht" und "The Crown" - als Erzähler durch das Programm. Er ist der sogenannte Kurator, der euch zwischen den Kapiteln immer wieder begrüsst und euer Tun bewertet.
Während der Präsentation gibt "Little Hope"-Director Pete Samuels beispielsweise die Hexenprozesse von Salem, Arthur Millers Theaterstück "Hexenjagd" und Filme wie "The Witch" oder "Blair Witch" als Inspirationen an. Als wäre das Setting aber nicht schon schaurig genug, bedient sich "Little Hope" auch einem kreativen Erzählelement und lässt euch auf verschiedenen Zeitebenen agieren.