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Das Haus in den Lerchen wurde vom Bauherrn Heinrich Kubli-Trümpy 1884 gebaut. Dieser war Textilfabrikant und führte eine Druckerei im Langgüetli in Netstal. Der Architekt dieser typischen Fabrikantenvilla und Beispiel der Historismusarchitektur war Hilarius Knobel (1830-1891). Er gilt neben Bernhard Simon als der bedeutenste Glarner Architekt des 19. Jahrhunderts.
Die begüterten Textilfabrikanten wählten die Standorte für ihre Häuser mit Bedacht. Kriterien waren: gute Besonnung, wenig Wind, schöne Aussicht und erhöhte Lage. Man setzte sich ab von den Kleinhäusern und engen Verhältnissen im Dorf und zog an den Dorfrand. Ein solches Quartier entstand hier in den Lerchen in Netstal. Damals war es auch ein Privileg, an der Durchgangsstrasse zu wohnen. Der parkähnlichen Gartenanlage wurde grosse Beachtung geschenkt. Der Garten ist durch einen Verkauf im Jahre 1962 verkleinert worden; aber mit seinen markanten alten Bäumen ist er ein typischer Villagarten geblieben.