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Nach einer sehr volatilen Sitzung am Montag stabilisierten sich die Rohölpreise während der asiatischen Sitzung, da Saudi-Arabien und Russland sagten, dass sie sich nicht zu einem Einfrieren der Leistung verpflichten würden, sondern dafür plädiert haben, an einem Strang zu ziehen, um die Rohölmärkte zu stabilisieren. …..
Swissquote Europe Ltd
Nachdem es seit Donnerstag um 8,20% angestiegen war, ist das West Texas Intermediate leicht auf 45,30 USD pro Barrel abgerutscht. Das internationale Maß, das Brent-Rohöl, bewegte sich auf ähnliche Art und Weise, da es auf 48 USD pro Barrel abgerutscht ist, nachdem es gestern in London 49,35 erreicht hatte. Der Markt wartet nun auf das internationale Energieforum in Algiers vom 26.-28. September, da die OPEC-Mitglieder wohl informelle Gespräche halten werden. Die Anleger erwarten sich von diesen Gesprächen jedoch nicht viel, da niemand unter den OPEC- und Nicht-OPEC-Mitgliedern bereit scheint, die eigene Produktion zu begrenzen.
In der Schweiz ist das BIP im zweiten Quartal 2% im Jahresvergleich gestiegen und hat somit die Durchschnittsprognosen von 0,8% deutlich übertroffen, während die alte Zahl nach oben auf 1,1% revidiert wurde. Die positive Überraschung lag weitgehend an einem starken Anstieg bei den Regierungsausgaben (+1,8% im Quartalsvergleich gegenüber + 0,4% im ersten Quartal) und einem Anstieg beim ausländischen Handel, wo die Exporte 6,5% im Quartalsvergleich steigen und die Importe 2% fallen. Die CHF-Paare reagierten nicht auf diese Veröffentlichung und der EUR/CHF handelte seitwärts bei ca. 1,0930 und der CHF/USD hielt sich um 0,98.
Über Nacht hatte der australische Dollar die beste Performance unter den G-10-Währungen, denn er war gegenüber dem USD um 0,63% besser, gegenüber dem EUR um 0,89% und gegenüber dem Pfund Sterling um 0,44%. Die Jagd nach Renditen hält weiter an, und die Zentralbank hält nach einer Zinssenkung im August die Zinsen unverändert. Der AUD/USD erreichte in Sydney 0,7637. Damit ist er seit der letzten Woche um 1,95% gestiegen. Hintergrund ist, dass die Erwartungen für eine Zinsstraffung der Fed im September zurückgehen.
Die regionalen asiatischen Akteienmärkte waren durchwegs im positiven Bereich mit Ausnahme der australischen Aktien, die um 0,30% nachgaben. In Japan waren der Nikkei und der Topix Index um 0,26% bzw. 0,65% besser. In China stieg der Shanghai und Shenzhen Composite um 0,42% bzw. um 1,18%, und in Hong Kong legte der Hang Seng um 0,39% zu. Europa schloss sich den positiven Vorgaben aus Asien an und baute bereits vor der Eröffnung seine Gewinne aus, womit der Markt mit Zuschlägen in den Tag starten dürfte.
Heute warten die Händler auf den CPI aus der Schweiz; die Einzelhandels-PMIs aus der Eurozone und Deutschland; das BIP der Eurozone; das COPOM geldpolitische Protokoll aus Brasilien; den Nichtherstellungs-ISM aus den USA.
Quelle: AdvisorWorld.ch