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Zusammenfassung
Allgemeines
Koordinationsbedarf zwischen Bund und Kantone besteht im Bereich der Ausbildungsbeiträge erst seit dem Bundesgesetz vom 19.3.1965 über die Gewährung von Beiträgen an die Aufwendungen der Kantone für Stipendien (AS 1965, 477). Vor 1965 handelten die Kantone in alleiniger Kompetenz, aber auch das Bundesgesetz hatte kaum Auswirkungen auf ihre legislatorischen Befugnisse. Das neue Gesetz setzt zwar klare Rahmenbedingungen fest, doch handelt es sich im Wesentlichen um ein reines Subventionsgesetz. Dementsprechend fallen auf Bundesseite kaum andere Unterlagen als zur Gesetzgebung und zur Abrechnung mit den kantonalen Stellen an.
Archivierungsempfehlungen
Vor 1965 bewerten und archivieren die Kantonsarchive nach eigenen Grundsätzen.
Nach 1965 werden beim Bund die Unterlagen zur eidgenössischen Gesetzgebung, der Schriftverkehr mit den Kantonen und Berichte von Expertenkommissionen aufbewahrt, zudem die Abrechnungen zwischen den Kantonen und dem Bundesamt für Bildung und Wissenschaft auf Mikroformen.
Die Kantone archivieren die Akten zu ihrer eigenen Gesetzgebung, ferner Protokolle, Statistiken, Jahresabschlüsse und Revisionsberichte. Die umfangreichen Personendossiers werden in einem Sampling nach eigenen Grundsätzen übernommen. Die Abrechnungen mit dem Bundesamt für Bildung und Wissenschaft sowie die Buchungsbelege können kassiert werden.