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ASS + C Sandoz Brausetabletten 20 Stück
15.70 Fr.
Was ist ASS + C Sandoz und wann wird es angewendet?
ASS + C Sandoz enthält den Wirkstoff Acetylsalicylsäure (ASS). Dieser wirkt schmerzlindernd und fiebersenkend.
ASS + C Sandoz wird angewendet zur symptomatischen Behandlung von Fieber und/oder Schmerzen bei Erkältungskrankheiten. Kinder und Jugendliche sollen ASS + C Sandoz nur nach ärztlicher Verschreibung und nur als Mittel der zweiten Wahl anwenden (siehe «Wann ist bei der Einnahme von ASS + C Sandoz Vorsicht geboten?»).
Der Zusatz von Ascorbinsäure deckt den erhöhten Bedarf an Vitamin C bei Erkältungen und unterstützt die Abwehrfunktionen des Körpers.
Was sollte dazu beachtet werden?
Wie alle Fieber- und Schmerzmittel soll auch ASS + C Sandoz nicht ohne Befragen des Arztes bzw. der Ärztin länger als 5 Tage oder bei Fieber nicht länger als 3 Tage angewendet werden.
Die angegebene oder vom Arzt bzw. von der Ärztin verschriebene Dosierung darf nicht überschritten werden.
Es ist auch zu bedenken, dass die lang dauernde Einnahme von Schmerzmitteln ihrerseits dazu beitragen kann, dass Kopfschmerzen weiter bestehen.
Ganz allgemein kann die langfristige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens führen.
Wann darf ASS + C Sandoz nicht angewendet werden?
In folgenden Fällen dürfen Sie ASS + C Sandoz nicht anwenden:
Wenn Sie an einem Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür leiden.
Wenn Sie eine krankhaft erhöhte Blutungsneigung aufweisen.
Bei Zuständen mit erhöhter Blutungsgefahr (z.B. Monatsblutung oder Verletzungen).
Wenn Sie überempfindlich sind auf den Wirkstoff Acetylsalicylsäure, einem anderen Inhaltsstoff oder auf andere Entzündungshemmer (Rheumamittel) oder Schmerz- und Fiebermittel. Eine solche Überempfindlichkeit äussert sich z.B. durch Asthma, Atemnot, Kreislaufbeschwerden, Schwellungen der Haut und Schleimhäute oder Hautausschläge (Nesselfieber).
Bei schweren Leber- oder Nierenerkrankungen.
Bei schwerer nicht eingestellter Herzinsuffizienz.
In der Schwangerschaft, insbesondere in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft.
Wann ist bei der Einnahme von ASS + C Sandoz Vorsicht geboten?
Bei vorgeschädigter Niere und/oder Leber ist eine sorgfältige Überwachung notwendig.
Bei chronischen oder wiederkehrenden Magen-Darmbeschwerden und Asthma, bei Nesselfieber, Nasen-Polypen, bei einer seltenen erblichen Krankheit der roten Blutkörperchen (dem so genannten «Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenasemangel») sowie bei der Behandlung mit gerinnungshemmenden Mitteln («Blutverdünner»), soll die Einnahme nur nach strengen Anweisungen des Arztes bzw. der Ärztin erfolgen.
Patienten mit Nierensteinen dürfen ASS + C Sandoz nur nach Rücksprache mit dem Arzt bzw. der Ärztin einnehmen.
Kinder und Jugendliche mit Fieber, Grippe, Windpocken oder anderen Viruserkrankungen dürfen ASS + C Sandoz nur nach Anweisung des Arztes bzw. der Ärztin und nur als Mittel der zweiten Wahl einnehmen. Kommt es bei diesen Erkrankungen oder nach ihrem Abklingen zu Bewusstseinsstörungen mit starkem Erbrechen, sollte unverzüglich der Arzt bzw. die Ärztin konsultiert werden.
Für Patienten, die sich auf ärztliche Anweisung kochsalzarm ernähren müssen, sind ASS + C Sandoz Brausetabletten für den Dauergebrauch nicht geeignet.
Bei gleichzeitiger und längerer Anwendung von ASS + C Sandoz kann die Wirkung von Kortisonpräparaten, krampflösenden Mitteln (Antiepileptika), Blutverdünnern, Lithiumpräparaten gegen Depressionen und von blutzuckersenkenden Tabletten verstärkt sowie die Blutkonzentration von Methotrexat (das z.B. bei chronischer Polyarthritis eingenommen wird) erhöht werden. Dies kann zu einer Steigerung der unerwünschten Wirkungen dieser Arzneimittel kommen. Die Wirkung von Gichtmitteln (Probenecid und Sulfinpyrazon) und Mittel gegen erhöhten Blutdruck kann vermindert werden. Mit anderen Rheumamitteln evtl. Verstärkung der unerwünschten Wirkungen.
Selbst in kleinen Dosen verringert die Acetylsalicylsäure die Ausscheidung von Harnsäure. Dies kann bei Patienten, welche bereits eine geringe Harnsäure-Ausscheidung aufweisen, Gicht auslösen.
ASS + C Sandoz kann bei gleichzeitiger Einnahme von Kortisonpräparaten oder Alkohol das Risiko für gastro-intestinale Blutungen erhöhen.
Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen!
Über die Einnahme vor operativen Eingriffen ist der Arzt oder Zahnarzt bzw. die Ärztin oder Zahnärztin zu befragen resp. zu informieren.
Darf ASS + C Sandoz während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?
Während der Schwangerschaft und Stillzeit soll die Einnahme nur nach strengen Anweisungen des Arztes bzw. der Ärztin erfolgen. In den letzten 3 Monaten vor dem errechneten Geburtstermin darf ASS + C Sandoz nicht eingenommen werden.
Während der Stillzeit ist auf hohe Dosen zu verzichten.
Wie verwenden Sie ASS + C Sandoz?
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahre
2–3-mal täglich 1–2 Brausetabletten. Abstand zwischen den Einnahmen: 4–8 Stunden.
Maximale Tagesdosis: 6 Brausetabletten.
Brausetablette(n) in einem Glas Wasser lösen und trinken. Nicht auf nüchternen Magen einnehmen.
Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt bzw. von der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.
Welche Nebenwirkungen kann ASS + C Sandoz haben?
Blutungen wie z.B. Nasenbluten, Zahnfleischbluten oder Hautblutungen mit einer möglichen Verlängerung der Blutungszeit. Diese Wirkung kann über 4 bis 8 Tage nach der Einnahme anhalten.
Häufig wurden Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen beobachtet.
In seltenen Fällen können Überempfindlichkeitsreaktionen, wie Hauterscheinungen oder Asthma, Atemnot sowie Magengeschwüre und Blutungen der Magenschleimhaut auftreten.
In Einzelfällen wurden besonders schwere Hautausschläge (bis hin zu Erythema exsudativum multiforme) beschrieben.
Bei längerdauernder oder chronischer Einnahme kann Blutarmut durch Eisenmangel (Eisenmangelanämie) auftreten.
In Einzelfällen wurden Leber- und Nierenfunktionsstörungen sowie eine Verminderung der Blutzuckerwerte (Hypoglykämie) beschrieben.
Kopfschmerzen, Schwindel, gestörtes Hörvermögen, Ohrensausen (Tinnitus) und geistige Verwirrung können Anzeichen einer Überdosierung sein. Die Behandlung mit ASS + C Sandoz ist sofort einzustellen und unverzüglich einen Arzt bzw. eine Ärztin zu konsultieren. Ebenso wenn es während der Behandlung zu einer Schwarzfärbung des Stuhls oder zu blutigem Erbrechen kommt.
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.
Was ist ferner zu beachten?
Bei unkontrollierter Einnahme (Überdosierung), unverzüglich einen Arzt oder eine Ärztin konsultieren. Ohrensausen und/oder Schweissausbrüche können ein Hinweis auf eine Überdosierung sein.
Das Arzneimittel in der Originalpackung, bei Raumtemperatur (15–25 °C) und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «Exp.» bezeichneten Datum verwendet werden.
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
Was ist in ASS + C Sandoz enthalten?
1 Brausetablette ASS + C Sandoz enthält als Wirkstoff 500 mg Acetylsalicylsäure und 250 mg Vitamin C, Aromastoffe, Natriumcyclamat, Saccharin-Natrium sowie weitere Hilfsstoffe.
Zulassungsnummer
58817 (Swissmedic).
Wo erhalten Sie ASS + C Sandoz? Welche Packungen sind erhältlich?
In Apotheken und Drogerien ohne ärztliche Verschreibung.
Packungen zu 10 und 20 Brausetabletten (teilbar).
Zulassungsinhaberin
Sandoz Pharmaceuticals AG, Risch; Domizil: Rotkreuz.
Diese Packungsbeilage wurde im Dezember 2009 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
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