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Gewässerunterhalt
Zum Gewässerunterhalt gehören u.a. das Leeren der Geschiebesammler und das Sichern von Böschungen. Der Unterhalt ist Sache der Gemeinde, soweit er nicht einer anderen Organisation obliegt (z.B. Wuhrgenossenschaft, Korporation). Die Gemeinde kann den Gewässerunterhalt selber durchführen oder im Sinne der Wuhraufsicht den Anstössern oder Unterhaltspflichtigen übergeben.
Mit dem Gewässerunterhalt wird gewährleistet, dass Hochwasser abfliessen kann. Der Unterhalt kann aber auch der Aufwertung eines Gewässers dienen. Vor allem hat er mit Rücksicht auf Pflanzen (Ufergehölze, Röhrichte) und auf Tiere (Fische, Amphibien) zu erfolgen.
Die Arbeit in Fliessgewässern ist in der Regel im Herbst (September bis November) durchzuführen. Unterhaltsarbeiten sind der Gemeinde sowie den Dienststellen vif und lawa zu melden, bevor sie begonnen werden (lawa auch dann, wenn ein kantonales Naturschutzgebiet betroffen ist).
Uferpflege
Mit der Uferpflege (mähen, Gehölz pflegen) sollen der Hochwasserschutz gesichert und ein vielfältiger Lebensraum für Pflanzen und Tiere geschaffen werden. Die Uferpflege ist von den Anstössern bzw. von den Wuhrgenossenschaften auszuführen und hat unter Berücksichtigung der Heckenschutzverordnung zu erfolgen. Über grössere Eingriffe ist der Gemeinderat zu informieren - falls ein kantonales Naturschutzgebiet betroffen ist, auch die Dienststelle lawa.