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Die Teilzeiterwerbstätigkeit hat in den letzten zwanzig Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen und im europäischen Vergleich weist die Schweiz einen der höchsten Teilzeitanteile auf.
Mehr als ein Drittel aller Erwerbstätigen arbeitet hierzulande Teilzeit, d.h. zu einem Beschäftigungsgrad von weniger als 90%. Allerdings ist die Teilzeiterwerbstätigkeit je nach Bevölkerungsgruppe sehr unterschiedlich ausgeprägt und sie zeichnet sich durch verschiedene Formen aus. Besonders verbreitet ist diese Arbeitsform bei Frauen, bei Personen im Rentenalter und bei Personen, die als Hilfsarbeitskräfte tätig sind. Die Gründe dafür sind vielfältig, am häufigsten gelten Kinderbetreuung und sonstige familiäre Verpflichtungen als Grund für den reduzierten Beschäftigungsgrad.