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Ueli Schnider, der an den nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Falun (Sd) mit Rang 8 im Sprint in der klassischen Technik überrascht hatte, setzte sich auch an den Schweizer Meisterschaften in Kandersteg BE gegen die nationale Konkurrenz durch. Der Entlebucher hielt über 1.4 km klassisch Gianluca Cologna in Schach. Die meisten Konkurrenten schnallten Skating-Ski an die Füsse und absolvierten den Parcours mit Doppelstockstössen.
Der Titelverteidiger Erwan Käser (Bex) schied in den Halbfinals ebenso aus wie Dario Cologna, der sich in dieser Saison somit definitiv nicht mit dem Sprint anfreunden konnte. In der Vorschlussrunde wurde das Schweizer Aushängeschild in der Zielkurve Opfer einer Rempelei. Weniger Aufwand für ihren Meistertitel musste Laurien van der Graaff betreiben. Da sich nur sechs Frauen einschrieben, ging es gleich mit dem Final los.
Nach einem harzigen Beginn löste sich der Knoten – und die Schweiz holte so viele Medaillen wie erst einmal, vor 30 Jahren in Calgary. 5x Gold, 6x Silber und 4x Bronze: Schweizer Athleten sorgten für erwartete, unerwartete und sogar sensationelle Podestplätze.
Jenny Perret und Martin Rios gehen auf dem Eis nicht zimperlich miteinander um. Auf den Erfolg des Duos, das einst auch privat ein Paar war, hat der raue Umgangston keinen Einfluss. Der Glarner und die Seeländerin gewannen bei der olympischen Premiere des Mixed-Curlings Silber und bescherten der Schweiz die erste Medaille an diesen Spielen.
Beat Feuz war in der Abfahrt als Favorit angetreten und hatte sich selber Gold zum Ziel gesetzt. Entsprechend kam die Freude über die Bronzemedaille beim …