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meret oppenheim – hommage – by peter gartmann
meret oppenheim – hommage – im spiegelbild verloren – by peter gartmann – art photography – switzerland – art picture collection susanne minder
meret oppenheim – hommage
art photography – by © peter gartmann
Die schwarz-weiss Bilder sind eine Hommage an Meret Oppenheim.
Diese Bilder «meret oppenheim – im spiegelbild verloren» hat Peter Gartmann als Hommage an die Künstlerin Meret Oppenheim geschaffen. Als Vorlage diente eine kleines, unbekanntes Schwarz-Weiss-Foto aus den dreissiger Jahren aus ihrem Pass.
Mit dem Bruder von Meret Oppenheim, Burkhard Wenger, hatte Peter Gartmann kurz vor seinem Tod ein Buchprojekt geplant. Diese Bilder waren dafür vorgesehen. Das Buchprojekt wurde nicht vollendet.
Die Schwarz-Weiss-Bilder zeigen sie in ihrem Leben in der surrealistischen Phase in den dreissiger Jahren in Paris.
Hommage an Meret Oppenheim, 1913 – 1985
Eine grosse Kaffeetasse samt Untertasse und Löffel, überzogen mit dem beige-braunen Fell einer chinesischen Gazelle, war eines der ersten Objekte in ihrem Werk. Es begründete 1936 den frühen Ruhm Meret Oppenheims, die 1932 mit ihrer Freundin, der Malerin Irene Zurkinden, von Basel nach Paris aufgebrochen war und sich dort den Surrealisten um André Breton angeschlossen hatte.
In Paris lernte sie Alberto Giacometti, Hans Arp und Marcel Duchamp kennen. Im Jahr 1933 lernte sie Max Ernst kennen, mit dem sie eine Liebesbeziehung hatte. Der Mythos um ihre Person wurde bereits 1933 durch Man Rays berühmte Fotoserie Érotique voilée genährt: Nackt posierte Meret Oppenheim für ihn hinter einer Kupferdruckpresse. Oppenheim sträubte sich jedoch dagegen, als blosse Muse der Surrealisten betrachtet zu werden. Mit ihrem neben der „Pelztasse“ bekanntesten, ebenfalls 1936 entstandenen Werk Ma gouvernante – my nurse – mein Kindermädchen rüttelte sie an den Fesseln der tradierten Rollenzuschreibungen der Frau. Auf einem Silbertablett präsentiert das Objekt ein Paar zusammengeschnürte weisse Pumps mit Papiermanschetten über den Absätzen – eine, so Bice Curiger, „heftige, gleichsam natürliche Verbindung zwischen Gänsebraten, Bedienstetenhäubchen und gefesselter Frau.“
Sie kehrte 1937 in die Schweiz zurück, hatte Kontakt zur antifaschistischen Künstlergruppe Gruppe 33 und besuchte während zweier Jahre die Kunstgewerbeschule in Basel. 1939 beteiligte sich Oppenheim an einer Ausstellung für fantastische Möbel und zeigte dort unter anderem einen Tisch mit Vogelfüssen. Im Jahr 1949 heiratete sie Wolfgang La Roche. 1954 war ihre Krise überwunden, und sie bezog ihr eigenes Atelier.
Ab 1958 begann ihr intensives Schaffen, und dabei griff Meret Oppenheim oft auf Skizzen, Entwürfe und Ideen ihrer Pariser Zeit zurück. 1967 hatte sie eine Retrospektive im Moderna Museet in Stockholm. Ab 1972 lebte und arbeitete sie abwechselnd in Paris, Bern und in Carona, Kanton Tessin, in einer Ferienwohnung. 1974 und 1975 hatte sie weitere Retrospektiven in den Museen von Stockholm, Winterthur und Duisburg. 1975 erhielt sie den Kunstpreis der Stadt Basel. 1982 wurde Meret Oppenheim mit dem grossen Preis der Stadt Berlin geehrt, und sie nahm an der documenta 7 in Kassel teil. 1983 wurde der von ihr geschaffene Oppenheimbrunnen auf dem Waisenhausplatz in Bern eingeweiht. 1984 erschien in der Kunstrevue Parket Nr. 4 eine Arbeit von Meret Oppenheim, für die Vorzugsausgabe kreierte sie die Originalgraphik mit dem Abdruck ihrer eigenen Hand. Kurz vor ihrem Tod wurde sie Mitglied der Akademie der Künstein Berlin.
Am 15. November 1985 starb Meret Oppenheim.
weitere art photography aus der serie – meret oppenheim – insight outlook – hommage – by peter gartmann – art + photography, switzerland – art picture collection susanne minder
siehe auch art photography aus der serie – the secret – das geheimhis – by peter gartmann – art + photography, switzerland – art picture collection susanne minder
zudem aus der serie art photography – portraits – portraits in the spotlight – by sabina roth – art + photography, switzerland – art picture collection susanne minder
siehe auch art photography aus der serie – another world – eine andere welt – by peter gartmann + sabina roth – art + photography, switzerland – art picture collection susanne minder