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Bis zu drei Milliarden würden die Asiatische Entwicklungsbank, die Weltbank sowie Japan und Südkorea zahlen, teilte der IWF letzte Woche mit. Der IWF stelle dem rohstoffreichen Land über drei Jahre Mittel von 440 Millionen Dollar bereit. Im Gegenzug sagte die Regierung in Ulan-Bator Finanzreformen zu. Auch der Bankensektor soll unter die Lupe. Dem Rettungsplan muss noch der IWF-Vorstand zustimmen. Eine Entscheidung wird im März erwartet.
Das zwischen China und Russland liegende Land leidet seit 2016 wegen zu hoher Staatsausgaben und zurückgehender Einnahmen aus Rohstoff-Exporten an einer Wirtschaftskrise. Nach zweistelligen Wachstumsraten in den Jahren 2011 bis 2013 legte die Wirtschaft vergangenes Jahr nur noch um ein Prozent zu. Das Defizit drohte sich früheren Angaben zufolge auf rund 20 Prozent des Bruttoinlandsproduktes zu summieren. Auf ausgegebene Staatsanleihen wird im März eine Rückzahlung von 580 Millionen Dollar fällig.
Trotz der Krise bescheinigt der IWF dem Land solide Aussichten. Angesichts des ertragreichen Bergbausektors, der wachsenden Landwirtschaft und des zunehmenden Tourismus könne nach Umsetzung der Reformen wieder nachhaltiges Wachstum erzielt werden.
(Reuters)