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Das Personal beschimpfen, mit Vasen schmeissen, dem Gatten ein Veilchen verpassen: Das alles wirft ein ehemaliger Secret-Service-Angestellter im Weissen Haus der Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton in einem Buch vor.
Hillary Clinton habe einen «Jekyll and Hyde»-Persönlichkeit, schreibt Gary Byrne im Buch «Crisis of Character: A White House Secret Service Officer Discloses his Firsthand Experience with Hillary, Bill, and How They Operate». Das Buch soll am 28. Juni erscheinen, steht aber aufgrund der Vorbestellungen schon auf Platz eins der Amazon-Bestsellerliste.
Das Personal des Weissen Hauses habe in Angst und Schrecken gelebt, schreibt Byrne gemäss «New York Post»: Im einen Moment habe die First Lady freundlich gelächelt und im nächsten den Angestellten unflätige Ausdrücke an den Kopf geworfen. Am Morgen nach einem Ehestreit habe er, Byrne, den Präsidenten mit einem blauen Auge angetroffen.
Bill Clinton kommt im Buch allerdings auch nicht allzu gut weg: Byrne behauptet, er habe den damaligen Präsidenten einmal mit einer Frau erwischt, die weder Hillary noch Monica Lewinsky gewesen sei. Ein andermal habe er ein Handtuch entsorgt, auf dem Lippenstift- und Spermaspuren waren.
Hillary Clintons Wahlkampfsprecher bezeichnete das Buch als «Nonsense»: «In den Buchläden sollte es in der Abteilung ‹Fantasy› stehen».
Und die Sprecherin von Clintons Konkurrenten Donald Trump, Katrina Pierson, benutzte den Vorfall, um Wasser auf die Mühlen ihres Bosses zu lenken:
(az/sda)