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Die 1842 gegründeten Wiener Philharmoniker setzen sich aus Musiker*innen zusammen, die mindestens drei Jahre im Orchester der Wiener Staatsoper gespielt haben. Sie bilden einen Privatverein, der demokratisch organisiert ist: Alle künstlerischen und organisatorischen Entscheidungen werden eigenverantwortlich von der Hauptversammlung getroffen. Die Philharmoniker können auf eine ruhmreiche Geschichte zurückblicken: Im Jahr 1877 trat das Orchester beim Salzburger Musikfest erstmals ausserhalb Wiens auf, anlässlich der Pariser Weltausstellung 1900 erfolgte unter Gustav Mahler das erste Auslandsgastspiel. Neben Mahler haben auch Wagner, Verdi, Bruckner, Brahms und Richard Strauss am Pult der Philharmoniker gewirkt; Hans Richter, Felix Weingartner, Wilhelm Furtwängler und Clemens Krauss zählten zu den Musikalischen Leitern. Seit 1933 setzen die Wiener Philharmoniker auf die enge Zusammenarbeit mit verschiedenen herausragenden Künstlerpersönlichkeiten, wobei vor allem Karl Böhm, Herbert von Karajan und Leonard Bernstein wichtige Kapitel beisteuerten. Seit 1922 nehmen die «Wiener» an den Salzburger Festspielen teil, seit 1957 an Lucerne Festival. Neben jährlich 40 Konzerten in Wien und 50 internationalen Auftritten sind sie auch ständiger Gast der Salzburger Mozartwoche und gestalten eigene Konzertzyklen in New York und Japan. Saisonhöhepunkte bilden das weltweit übertragene Neujahrskonzert und das Sommernachtskonzert Schönbrunn. In der 2018 gegründeten Or-chesterakademie wird eine neue Philharmoniker-Generation ausgebildet. Exklusiver Partner der Wiener Philharmoniker ist Rolex.
Debut bei Lucerne Festival (IMF) am 1. September 1957 mit Werken von Schumann, Barber und Beethoven.
Weitere Informationen finden Sie unter www.wienerphilharmoniker.at.
Juli 2023