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Pflanzliche Fasern wachsen.
Chemiefasern bestehen ebenfalls aus Molekülketten. Für die
Zellulosefasern ist der Ausgangsstoff meist Holz, für die
synthetischen Fasern Erdöl, das letztlich auch aus Pflanzen entstanden
ist.
Dabei findet ein chemischer Vorgang statt: Durch das Blattgrün-Pigment
(Chlorophyll) bildet sich aus dem Kohlendioxid der Luft, aus
Sonnenlicht und Wasser Traubenzucker (=Glukose). Lange Ketten von
Glukose-Molekülen bilden die Zellulose, den Hauptbestandteil von
Baumwolle und Leinen. Die gegenseitige Anziehung der Molekülketten
bewirkt die Festigkeit der Faser.
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