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Die neue Liste tritt am Montag, 28. September, in Kraft, wie das BAG mitteilte. Wer aus einem der Risikoländer einreist, muss zehn Tage in Quarantäne. Am Freitag war das bei insgesamt 10'148 Heimgekehrten der Fall. Bei der letzten Anpassung vom 11. September hatte das BAG 55 Staaten als Risikogebiete eingestuft.
Neu hat das Bundesamt neben Portugal, Belgien und Grossbritannien unter anderen auch Dänemark, Irland, Island, Slowenien, Ungern oder Marokko in die Liste aufgenommen. Im Nahen Osten gilt Oman wieder als Risikoland.
Die aktualisierte Liste enthält zudem neu die Gebiete der Bretagne in Frankreich, Ligurien in Italien sowie die Bundesländer Oberösterreich und Niederösterreich in Österreich. Gestrichen hat das BAG in Europa Kosovo und San Marino.
Ebenfalls gestrichen hat das Bundesamt Aruba, die Britischen Jungferninseln, Gibraltar, Sint Maarten, die Turks- und Caicos-Inseln, dies weil diese zu den Niederlanden respektive dem Vereinigten Königreich zählen und bisher darunter subsummiert worden sind. Bei den USA wurde die Klammerbemerkung «inklusive Puerto Rico, Amerikanische Jungferninseln und Guam» gestrichen.
Die Quarantäne für aus einem Staat oder Gebiet mit erhöhtem Infektionsrisiko eingereiste Personen gilt seit Anfang Juli. Die Eingereisten müssen sich innert zweier Tage bei den kantonalen Behörden melden. Diese kontrollieren die Einhaltung der Quarantäne laut eigenen Angaben mit Stichproben.
Der Bund hat in einer Verordnung die Kriterien für Risikoländer verankert: Als solche gelten Länder, in welchen die Zahl der Neuinfektionen pro 100'000 Einwohner in den letzten 14 Tagen mehr als 60 betrug.