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Hintergrundinformation
Hintergrundinformation
Die fünf Schweizer Kernkraftwerke unterliegen strengen Vorschriften zur Information, Warnung und Alarmierung durch die zuständigen Behörden bei Störfällen. Begleitend hat der Bund Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung vorbereitet, die im Falle eines Kernkraft-Störfalls die Sicherheit der Bevölkerung weitgehend gewährleisten. Eine davon ist die Bereitstellung und Einnahme von Jodtabletten.
Die Einnahme von Jodtabletten (Kaliumiodid 65 AApot) wird bei einem Störfall, bei dem radioaktive Stoffe freigesetzt werden, von den Behörden über Radio und andere Medien angeordnet. Sie verhindert, dass sich radioaktives Jod, das über die Atemwege aufgenommen wird, in der Schilddrüse anreichert. Die Jodtabletten schützen allerdings nicht vor einer Gefährdung durch direkte radioaktive Strahlung. In diesem Fall muss deshalb auf Anweisung der Behörden das Hausinnere bzw. ein Keller oder Schutzraum aufgesucht werden.
Jodtabletten gelten als sicher und ungefährlich
Der Schutz der Schilddrüse mit Kaliumiodid gilt als sichere und ungefährliche Massnahme. Bei der Einnahme der Tabletten gemäss Anweisungen der Packungsbeilage sind kaum Nebenwirkungen zu erwarten. Weitere Auskünfte erteilen Ihnen Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
Weiterführende Informationen finden Sie auch unter Dokumente und Links.