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Die vorliegende Webseite wurde von den Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn realisiert. Zum Einzugsgebiet der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn gehören 217 Kirchgemeinden, die in 13 Bezirke eingeteilt sind. Im Kanton Bern sind es 206 Kirchgemeinden (inkl. der drei Gesamtkirchgemeinden Bern, Biel und Thun), im Kanton Solothurn 8 Kirchgemeinden (im oberen Teil des Kantons), im Kanton Jura 3 Kirchgemeinden.
Per obrigkeitliches Mandat wurde Bern am 7. Februar 1528 reformiert. Dieser Entscheid prägte die Geschichte des Kantons wesentlich und trug auch zur Ausbreitung des reformierten Glaubens weit über die Kantonsgrenzen hinaus bei. Bis heute gilt der Kanton Bern als reformierter Kanton. 2018 Betrug der Anteil der Mitglieder der Evangelisch-reformierten Kirchen an der Gesamtbevölkerung 49,0%, der Anteil der Mitglieder der Römisch-katholischen Kirche 15,4%.
Nach Einführung der Reformation im eigenen Hoheitsgebiet unternahm Bern Anstrengungen, den neuen Glauben über seine Grenzen hinaus zu verbreiten. Der Blick fiel zunächst auf Solothurn. In den Gemeinden des Bucheggberges besass Bern gerichtliche Hoheiten. Im Vertrag von 1538 anerkannte Solothurn die Kirchenhoheit Berns in den Gemeinden Aetingen, Lüsslingen, Messen, Balm und in den zu bernischen Kirchgemeinden eingepfarrten Dörfern.
Das Gebiet des heutigen Jura gehörte von 1815 bis 1979 zum Kanton Bern. Mit der Gründung des Kantons Jura per 1. Januar 1979 entstand, öffentlich-rechtlich anerkannt, die Eglise évangélique réformée de la République et Canton du Jura mit den drei Kirchgemeinden Delémont, Porrentruy und Franches Montagnes. Sie bildet mit der Evangelisch-Reformierten Kirche des Kantons Bern den Synodalverband Bern-Jura.