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DMEK
Bei der DMEK (Descemet membrane endothelial keratoplasty) handelt es sich um die neueste Technik der Endotheltransplantation. Das Transplantat weist eine Dicke von 10-20 Mikrometern auf. Die Technik ist chirurgisch relativ anspruchsvoll. Zuerst wird die nicht mehr funktionstüchtige Endothelzellschicht entfernt. Das Transplantat wird mittels eines speziellen Shooters ins Auge gespritzt. Im Auge muss es entrollt, richtig positioniert und zentriert werden. Das Transplantat wird mit Luft oder einem speziellen Luft-/Gasgemisch von hinten an der Hornhaut fixiert. Die Eingänge ins Auge müssen meist nicht genäht werden. Diese Operation kann nur bei “unkomplizierten” Augen verwendet werden. Eine Verbesserung der Sehstärke wird meist schon nach einigen Wochen erreicht. Der Vorteil dieser Technik besteht darin, dass sie der Wiederherstellung der ursprünglichen Anatomie am nächsten kommt. Dies führt zu einer schnelleren Rehabilitation der Sehstärke. Zudem werden höhere Sehstärkenwerte erreicht.