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Siehe auch > Royal Navy zeigt Flagge
Im Kontext zum Besuch der HMS Queen Elizabeth in Muscat stiessen wir auf das omanische Flaggschiff: auf den Dreimaster Shabab Oman II, der im August 2014 den gleichnamigen Vorgänger, die Shahab Oman I, ablöste.
Der Dreimaster wurde in Rumänien gebaut und erlebte seine Jungfernfahrt durch das Schwarze Meer, die türkischen Meerengen, das Mittelmeer und den Atlantik in die Niederlande, wo ihm die Holländer in Vlissingen den letzten Schliff gaben. Nach Muscat ging es dann via Gibraltar und den Suezkanal ins Rote und Arabische Meer, das zum heimischen Golf von Oman führte.
Das Schiff ist 78 Meter lang, ist mit moderner Technik ausgerüstet und verfügt über eine Segelfläche von 2’700 m². Die drei Aluminium-Masten messen 50 Meter. Auf den Segeln erscheint in roter Farbe das Emblem mit Dolch, Scheide und gekreuzten Krummsäbeln, das Oman auch in der Flagge führt.
Die Shabab Oman II dient der Marine als Schulschiff. Alle Kadetten durchlaufen auf dem Flaggschiff ihre Grundausbildung. Die omanische Flotte umfasst:
- Drei Fregatten der al-Shamikh-Klasse.
- Zwei Korvetten der Qahir-al-Amwaj-Klasse.
- Acht Patrouillenboote: eines der Dhofar-, vier der al-Ofouq- und drei der al-Bushra-Klasse.
- Sechs Landungsschiffe.
- Logistik.
Eng kooperieren die Omani mit der Royal Navy und der US Navy.