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Der Luzerner Maler zeigt hier eine tief verschneite Winterlandschaft im Engadin. Laut Bezeichnung von alter Hand – vermutlich von Schenker selbst geschrieben – ist hier die Alp Alpina zu sehen. Sie liegt oberhalb des Dorfes St. Moritz auf einer Geländeterrasse der Corviglia, am Verlauf der heutigen Signalbahn. Hinter der Häusergruppe mit dick verschneiten Dächern erhebt sich das Massiv des Piz Vadret.
Schenker vermittelt hier das Bild einer idealen Winterlandschaft, wie sie heutzutage immer seltener wird. Gekonnte Lichtführung kontrastiert das Bild in sich: Einige Dächer sowie die bewaldete Ostflanke des Corvatsch-Massives liegen leicht im Schatten. Der Maler lässt die grundierte Leinwand punktuell durchschimmern, dann wieder trägt er die Farbe pastos auf.
Der 1854 in Luzern geborene Künstler immatrikulierte im jungen Alter von 16 Jahren an der Düsseldorfer Kunstakademie und führte sein Studium anschliessend an der Sächsischen Kunstschule in Weimar fort – als Meisterschüler von Theodor Hagen. Anschliessend liess er sich in Dresden nieder. Ausgedehnte Reisen führten in später an die Küstenlandschaften Europas, wo er zahlreiche Ansichten schuf. Ab 1905 lebte Schenker wieder in seinem Heimatland, zuletzt in Vitznau, wo er 1927 starb.
Das Kunstwerk ist in einem hervorragenden Zustand und weist eine intakte, saubere und leuchtende Oberfläche auf mit lediglich kleinen punktuellen Verschmutzungen ("Fliegendreck"), die sich leicht entfernen lassen.
Das Gemälde ist unten links signiert und in einem stilistisch passenden Holzrahmen gefasst. Rückseitig ein Label der einst bekannten St.-Anna-Galerie in Zürich.
Lichtmasse: 61x42,5
Masse Rahmen: 80x61cm
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CHF 1'400.00Preis
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