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Um zu überprüfen, ob die Daten den Anforderungen an die Statistik entsprechen, werden Qualitätskontrollen durchgeführt.
Bei der Lieferung an die Statistik kann das BFS nur einen festgelegten Anteil an fehlerhaften oder fehlenden Daten tolerieren. Ist die Datenqualität unzureichend, wird von den betroffenen Einwohnerregistern eine neue Lieferung mit korrigierten Daten verlangt. Der Validierungsbericht an die Gemeinde sowie die Übersicht im Monitoring, geben Auskunft darüber, ob die gelieferten Daten den Qualitätsanforderungen genügen. Im Dokument "Fehlermeldungen und Schwellenwerte" sind die generellen und merkmalsbezogenen Fehler sowie die daraus abgeleiteten Schwellenwerte detailliert beschrieben. Die heute gültigen Schwellenwerte wurden im Einvernehmen mit den Kantonen erarbeitet und können aufgrund der effektiven Datenqualität leicht angepasst werden.
Um zu überprüfen, ob die Daten den Anforderungen an die Statistik entsprechen, werden Qualitätskontrollen durchgeführt.
Generelle Fehler
Bei den generellen Fehlern wird die gesamte Datei auf Vollständigkeit geprüft. Es wird für eine bestimmte Personengruppe eine Akzeptanzschwelle definiert, z.B. die Anzahl der Personen mit unbekanntem Zuzugsdatum ist zu hoch. Bei gewissen generellen Fehlern wird die Datenlieferung zurückgewiesen. Zudem ist die Qualitätseinstufung abhängig von der Grösse der Gemeinde.
Merkmalsbezogene Fehler
Bei den merkmalsbezogenen Fehlern werden die einzelnen Merkmale pro Person überprüft. Für jedes Merkmal wurden Schwellenwerte definiert, die für die Akzeptanz der Datenlieferung eingehalten werden müssen. Die Schwellenwerte beruhen auf den Validierungsfehlern und hängen von der Gemeindegrösse ab. Sie wurden aufgrund ihrer Bedeutung für die statistische Produktion festgelegt.