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Am Standort Frankfurt werden 1000 m2 Produktionsfläche hinzukommen, darunter zwei voll ausgestattete Linien mit einem Festphasen-Peptidsynthesizer (SPPS), Hochdruck-Flüssigchromatographie (HPLC), Flüssigphase (LP), Isolierungsausrüstung und Labore für die Qualitätskontrolle einschliesslich In-Prozess-Kontrolle (IPC), Ausgangsmaterial-Chargenfreigabe und GMP-Stabilitäten. Der GMP-Produktionsbereich ist für die Herstellung von Peptidwirkstoffen im Gramm- bis Kilogrammbereich für die klinischen Phasen 1 und 2 ausgelegt und ermöglicht laut einem Sprecher von CordenPharma später den nahtlosen Übergang zur Spätphasen- und kommerziellen Produktion am US-Standort in Boulder, Colorado.
Laut CordenPharma unterstützt die GMP-Erweiterung auch die Einführung eines integrierten Dienstleistungsangebots zwischen den Standorten in Frankfurt (für Peptidwirkstoffe) und Caponago in Italien (für injizierbare Arzneimittel), um eine vollständig anpassbare technische, fertigungstechnische und regulatorische Unterstützung zu bieten, die speziell darauf ausgerichtet ist, effiziente IND/IMPD-Anträge zu ermöglichen, mit allen notwendigen Materialien, die für die Einleitung der ersten klinischen Versuche am Menschen (FIH) erforderlich sind.
Die CordenPharma-Gruppe, die bis 2022 zur International Chemical Investors Group (ICIG) gehörte und nun ein Unternehmen des Private-Equity-Investors Astorg ist, betreibt 12 Standorte in Europa und Nordamerika. Im Geschäftsjahr 2023 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 890 Mio. EUR und beschäftigte über 3.000 Mitarbeiter.