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Das Wichtigste in Kürze
- Erst Wochen nach der Präsidentenwahl wird Hondurs Amtsinhaber Juan Orlando Hernández offiziell als Sieger erklärt.
- Bei der Auszählung im November hatte lange der Oppositions-Kandidat die Nase vorne, bis plötzlich überraschend Hernández die Führung übernahm.
- Die Opposition erkannte deshalb das Ergebnis nicht an und warf der Regierung Wahlfälschung vor.
- Bei Protesten kamen in der Zeit zwischen der Wahl und der Erklärung Hernández als Sieger mehrere Menschen ums Leben.
Verzögerungen bei der Auszählung und Manipulationsvorwürfe haben in den vergangenen Wochen immer wieder zu Protesten geführt. Bei der Auswertung der Stimmzettel unmittelbar nach der Wahl im November hatte zunächst Herausforderer Salvador Nasralla lange in Führung gelegen, ehe Hernández überraschend die Führung übernahm.
Die Opposition erkannte das Ergebnis nicht an und warf der Regierung Wahlfälschung vor. Ein Teil der Wahlzettel wurde bereits neu ausgezählt, ohne dass sich das Ergebnis veränderte. Bei wiederholten Protesten kamen mehrere Menschen ums Leben. Die Regierung verhängte daraufhin eine nächtliche Ausgangssperre. Teile der Polizei weigerten sich, gegen Demonstranten vorzugehen.