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Einen Monat nach dem Aus in den Viertelfinals von Wimbledon kehrt Roger Federer beim Masters-1000-Turnier in Cincinnati, Ohio, mit einem 6:4, 6:4 gegen den Deutschen Peter Gojowczyk (ATP 47) in den Tennis-Zirkus zurück. «Ich bin gut im Rhythmus und glaube, dass ich die richtigen Dinge getan habe - ob ich jetzt gewinne oder verliere. Ich hätte nicht mehr tun können», sagt der Baselbieter danach zum Schweizer Fernsehen.
Der Baselbieter weilt bereits seit zwei Wochen in den USA, trainierte intensiv und feierte dort auch seinen 37. Geburtstag. «Mein grosses Ziel sind die US Open. Dass ich dort gesund und in Form bin. Das war in den letzten Jahren nie der Fall», unterstrich er. Allerdings wehrt er sich auch vehement gegen die Rolle des Favoriten. «Eine Erkenntnis war, dass ich das Spiel der Medien nicht mehr mitmachen will, wenn es heisst, ich müsste überall gewinnen.»
Keine Lust auf die Favoritenrolle
Zwar hat Federer die US Open fünf Mal gewonnen (von 2004 bis 2008), seither aber «nur» noch zwei Mal den Final erreicht. Bei keinem Grand-Slam-Turnier wartet er länger auf einen Triumph als in New York. «Ich werde künftig sagen: Ich bin nicht der Favorit, denn ich habe zehn Jahre lang nicht mehr gewonnen. Es hat andere, die grössere Favoriten sein müssen. So versuche ich, mir etwas den Druck zu nehmen», sagte der Baselbieter vor dem Turnier.
In Cincinnati hat er sieben Mal den Titel gewonnen, war aber letztmals vor drei Jahren dort angetreten. 2016 und 2017 hatte er wegen Verletzungen an Knie und Rücken das Turnier verpasst. Gegen Gojowczyk gelangen ihm zwölf Asse, er wehrte alle fünf Breakchancen ab und dominierte bei eigenem Aufschlag nach Belieben. Nächster Gegner ist der Argentinier Leonardo Mayer (31, ATP 50), gegen den er die zwei bisherigen Duelle gewonnen hat.