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Fünf Rappen, zwei Tibeter und eine Nasenoperation
Jesus Christus ist gekommen, um zu suchen und selig zu machen, was verloren ist – siehe Lukas 19,10. Dieses Faktum hat sich bei der jüngsten Mission wieder bestätigt. Bereits vor unserem gestrigen Einsatz (20.03.2016) an der Langstrasse hat Gott grosse Dinge getan. Beim Hauptbahnhof in Zürich entdeckte ich auf einer Sitzbank ein Geldstück. Es handelte sich um fünf Rappen. Daneben sass ein dunkelhäutiger Mann mit einer Baseballkappe auf dem Kopf. Ich fragte ihn, ob die goldfarbene Münze ihm gehöre. Er verneinte und wir redeten über den Glauben. Der 43-jährige Cisse kommt aus Mali und wohnt seit acht Jahren in der Schweiz. Verwundert meinte er, dass ihn während dieser Zeit niemand auf Jesus hingewiesen hat. Alkohol und Zigaretten habe man ihm angeboten, aber nie den Sinn des Lebens thematisiert.
Beim Helvetiaplatz traf ich John Michael und wir starteten – nach einem Gebet für zwei Italiener – die nächste Mission im Zürcher Rotlichtbezirk. Gleich zu Beginn begegneten wir einer Frau aus Tibet, der wir ein christliches Traktat in chinesischer Sprache gaben. Interessanterweise entdeckte ich bereits bei der Anreise im Zug einen Tibeter, dem ich dieselbe Botschaft in gedruckter Form überreichte.
Vor einem Restaurant verteilten wir diverse Flyer mit der guten Nachricht und kamen mit den Gästen ins Gespräch. Einen Familienvater, der sich mit Prostituierten einlassen wollte, ermahnten wir. Grundsätzlich gab es viele Philosophen, die sich ihr Gottesbild nach Gutdünken strickten. Darunter ein älterer Mann, der beispielsweise Lügen nicht in jedem Fall als Sünde bezeichnete. Ausserdem stufte er sich selbst als guter Bürger ein. Jesus sagt, dass niemand gut ist ausser Gott – siehe Lukas 18,19. Jedenfalls hat er uns zugehört und bedankte sich am Schluss für das Gespräch.
Später konnte ich für eine Frau beten, die hinter einer Glasscheibe in einem Internet-Café arbeitete. Sie hatte Nackenschmerzen und ich zeigte mit meinem Finger auf die betreffende Stelle. Plötzlich sagte sie, dass sie keine Schmerzen mehr habe. Halleluja! John Michael diskutierte mit zwei Musliminnen, die überraschenderweise neugierig auf das Evangelium waren und sogar entsprechendes Material mitnahmen. Auch unser Glaubensbruder – ein Christ aus Palästina – war vor Ort und half uns ausgewählte Drucksachen zu verteilen.
Bei der Bushaltestelle begegnete ich einer älteren Frau, die bereits vom Heilsplan Gottes hörte. Bisher fehlte ihr der Durchbruch und wir beteten gemeinsam für die Vergebung der Sünden und den Empfang des Heiligen Geistes. Nach einer Weile begann sie zu weinen und wirkte aufgeweckt. Ich erklärte ihr, dass sie nun zu Gottes Familie gehört und die Bibel studieren soll. Jedenfalls will sie von uns im Zürichsee getauft werden und bei John Michael die Versammlung von Christen besuchen.
Obwohl ich normalerweise den Bus nehme, fuhr ich gestern mit dem Taxi nach Hause. Der Fahrer war ein Moslem und hatte nach einer Operation an der Nase Probleme mit der Atmung. Ich legte meine Finger auf die betreffende Stelle und befahl dem Organ sich im Namen von Jesus zu öffnen. Er meinte, dass es nun besser ist und erzählte mir, dass er neben dem Koran ebenfalls die Bibel (insgesamt 3 Mal) gelesen hat. Es fehlte ihm aber der Glaube und ich erklärte ihm das Evangelium in Kurzform. Danach durfte ich nochmals für ihn beten und zwar um eine Berührung des Heiligen Geistes. Erstaunt sagte er, dass sein Kopf nun leer ist. Ausserdem spürte er einen Frieden…
- superkraft.ch
- 21. März 2016
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