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Pfadi setzte sich gegen die Kadetten zu Hause 25:23 durch und fügte den Schaffhausern die erste Niederlage auf nationaler Ebene in dieser Saison zu. In der 51. Minute sah noch alles nach einem Sieg der Gäste aus, Samuel Zehnder traf per Penalty zum 23:19. In der Folge liess sich der überragende Winterthurer Keeper Yahav Shamir nicht mehr bezwingen; in den letzten sieben Minuten gelangen ihm vier seiner total 18 Paraden. Zudem spielte in der Schlussphase der 19-jährige linke Flügel Noam Leopold gross auf - er erzielte drei der letzten fünf Tore von Pfadi.
Am Dienstag hatten die Winterthurer auf die Meisterschaftspartie gegen Suhr Aarau mit der Begründung verzichtet, dass mehrere Spieler noch an den Folgen einer Corona-Erkrankung leiden würden. Nun schaffte der Schweizer Meister in der Neuauflage des letztjährigen Playoff-Finals zum neunten Mal den Einzug in den Cupfinal (fünf Siege). Das wirft nicht das beste Licht auf Pfadi, während die Kadetten den Titel nicht mehr erfolgreich verteidigen können.
Im zweiten Halbfinal setzte sich GC Amicitia gegen den BSV Bern 26:23 nach Verlängerung durch. David Hrachovec, der Sohn des Trainers der Zürcher, rettete das Heimteam 20 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit mit dem dritten verwandelten Penalty zum 19:19 in die Verlängerung. In dieser schoss der Mazedonier Martin Popovski GC Amicitia mit vier Treffern (total sechs) zum Sieg. Als Matchwinner ist allerdings Torhüter Paul Bar zu bezeichnen. Der 30-Jährige verzeichnete mit 19 Paraden eine Abwehrquote von 47 Prozent. Die Zürcher stehen erstmals seit zwölf Jahren im Cupfinal.