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SWEP und CEPI: Zwei Indizes für Europa
Der CEPI wurde am 8. März 1999 erstmals durch Dow Jones berechnet und publiziert. Die Initiative zur Lancierung des CEPI kommt vom deutschen Energieunternehmen PreussenElektra AG (PE) mit Sitz in Hannover. Der Index wird das Preisniveau für kurzfristige Stromhandelsgeschäfte an den Grenzen des PE-Regelgebietes wiedergeben.
Der Index umfasst vier Produkte, die im nördlichen Teil Europas regelmässig gehandelt werden. Die Atel wird den Handel solcher Produkte aktiv fördern und unterstützt den CEPI mit den täglichen Transaktionsdaten. Darüber hinaus wird die Atel den Index zur Entwicklung neuer Produkte nutzen.
Mit den beiden Strompreis-Indizes SWEP und CEPI wird der gesamte europäische Kontinent abgedeckt. Der SWEP ist die Preisreferenz für die Marktregion rund um die Alpen mit den Regionen Schweiz, Süddeutschland, Frankreich, Österreich und Italien. Der CEPI erfasst ergänzend dazu den nördlichen Teil Europas mit Norddeutschland, Belgien, den Niederlanden und Dänemark.
Der SWEP wie auch der CEPI sind Referenzgrössen zur Bewertung von Vertragsportfolios. Die beiden Indizes sind geeignete Grundlagen für neue Preismodelle, innovative Stromlieferverträge, den Handel mit Elektrizitätsderivaten und Risiko-Management. Die Atel spielt als europaweit tätiges Stromhandelshaus sowohl beim SWEP wie auch beim CEPI eine aktive Rolle. Ihren Kunden bietet die Atel auf die beiden Indizes abgestützte, massgeschneiderte Stromlieferungen und Risiko-Management-Produkte an.
Aare-Tessin AG für Elektrizität Kommunikation und Energiepolitik