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BNP Paribas hat vor, bis zu 40 leitende Positionen im Investmentbankengeschäft von London nach Paris zu verlagern. Das erfuhr Bloomberg von zwei Personen, die mit dem Vorgang vertraut sind. Der Schritt erfolge im Zuge des Umbaus des Bereichs.
Frankreichs grösste Bank will demnach Banker, die mit sogenannten Expatriate-Verträgen in London hauptsächlich im Beratungsgeschäft tätig sind, nach Paris versetzen. Die Massnahme würde dazu beitragen, die Kosten zu senken, hiess es weiter. BNP Paribas erwäge darüber hinaus, den Bereich Corporate Finance neu zu organisieren, indem Länder- und Branchenabteilungen geschaffen werden.
Die Gespräche über die Vorhaben befinden sich noch in einem frühen Stadium und es ist noch keine endgültige Entscheidung gefallen, wie weiter verlautete. Ein Sprecher von BNP Paribas in London wollte dazu keine Stellung beziehen.
Neuausrichtung der Bank
Die Bank hat vor, die Kosten im Wertpapierbereich bis 2019 um eine Mrd. Euro zu reduzieren, das entspricht zwölf Prozent der Kostenbasis des Bereichs. Der Schritt erfolgt im Zuge der Neuausrichtung der Bank mit Konzentration auf Geschäfte, die höhere Gebühren abwerfen und weniger Kapitaleinsatz erfordern. Ziel ist es auch, die erwartet höheren Kosten aus der Regulierung und den Aufwand für den Ausbau einiger Geschäftsbereiche aufzufangen.
BNP Paribas rangierte im vergangen Jahr auf Platz 18 unter den globalen Fusionsberatern, im Vergleich zum 14. Rang im Jahr 2014, wie aus Daten von Bloomberg hervorgeht. Im vierten Quartal sank der Vorsteuergewinn im Bereich für Unternehmens- und institutionelle Kunden, der Handel und Beratung umfasst, um 9,2 Prozent auf 574 Mio. Euro.
(Bloomberg)