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(mei) Der Animationsfilm «Ratatouille», in dem die kleine Ratte Remy Kochlöffel schwingend die Herzen der Kinozuschauer erobert, hat geschafft, was vielen Tierfreunden bisher nicht gelungen ist: Die landläufigen Vorurteile zu zerstreuen von der ekligen Ratte, die bloss Krankheiten überträgt und unsauber ist. Trotz des «Imagewandels»: Rattenfans sollten sich vor dem Kauf ausführlich über die Haltung von Ratten informieren, bevor sie sich für die Nager entscheiden:
Ratten in Gruppenhaltung ist ein Muss
Ratten sind äusserst soziale Rudeltiere, die in der Natur in grossen Familien leben. Sie dürfen deshalb nicht als Einzeltier gehalten werden. Empfehlenswert ist eine Gruppengrösse von mindestens drei Tieren. Ratten eignen sich gut für eine Haltung in gemischtgeschlechtlichen Gruppen. Die Männchen sollten vor dem sechsten Altersmonat kastriert werden, damit es nicht zu Kämpfen kommt.
Die artgerechte Unterbringung von Ratten
Eine Gruppe von drei bis vier Ratten benötigt ein Gehege mit einer Mindestgrundfläche von einem Quadratmeter – ideal sind zwei oder mehr Quadratmeter – und mehreren miteinander verbundenen Ebenen, sodass sich die Grundfläche vervielfacht. Zudem erhalten Ratten so die Möglichkeit, sich in der Höhe aufzuhalten, was sie gerne tun. Das Gehege sollte an zwei oder drei Seiten an eine Wand angrenzen und frei von Zugluft, Lärm und auch Rauch sein.