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Für einen Moment lang lag die Sensation in der kühlen Pariser Abendluft: Pablo Carreño Busta hatte den 1. Satz des French-Open-Viertelfinals gegen Novak Djokovic für sich entschieden. Der Serbe seinerseits wirkte angeschlagen. Die Wirkung der normalerweise ausgezeichnet funktionierenden Rückhand verpuffte, Djokovics Nacken zierte zudem ein grosses Pflaster.
Ich weiss nicht, ob Novak chronische Schulter-Probleme hat oder es einfach ein mentales Thema ist.
So liess sich die Weltnummer 1 nach dem Verlust des Startsatzes behandeln. In der Folge holte sich Djokovic die nächsten 3 Sätze und zog trotz Fehlstart in den Halbfinal bei Roland Garros ein. Carreño Busta stiess jedoch etwas in der Retrospektive sauer auf: «Jedes Mal, wenn es für Novak in einem Spiel schwierig wird, fordert er den Doktor an.» Der Spanier wisse nicht, ob es eine chronische Schulterverletzung sei «oder einfach ein psychisches Problem».
Djokovic: «Nicht zu viel verraten»
Djokovic seinerseits hielt sich zum Thema Verletzungen bedeckt: «Der Nacken und die Schulter haben Probleme gemacht. Mehr will ich nicht dazu sagen. Ich bin offensichtlich noch immer im Turnier und will nicht zu viel verraten.»
Inwiefern die Physis den Mitfavoriten auf den Turniersieg beeinträchtigt, wird sich im Halbfinal gegen Stefanos Tsitsipas weisen. Die Duelle mit Carreño Busta hingegen scheinen für etwas Tennis-Drama prädestiniert: Die Disqualifikation Djokovics an den US Open, wo er versehentlich eine Linienrichterin frustriert abgeschossen hatte, ereignete sich ebenfalls gegen den Spanier ...