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Käslin beendete mit 51,199 Punkten als 16. der bereinigten Rangliste die Mehrkampf-Qualifikation, Genhart zog als 19. in das Feld der Top 24 ein. Gewonnen wurde die Qualifikation von der Britin Elissa Downie, die 56,198 Punkte totalisierte und sich auch für alle vier Gerätefinals qualifizierte.
Käslin hatte als einzige der vier Schweizerinnen einen Sturz zu verzeichnen, und dies ausgerechnet am Schwebebalken. Die schwierige dreifache Flickflack-Kombination wurde der Tessinerin zum Verhängnis, als sie bei der Landung abrutschte und stürzte, womit der Traum vom Einzug in den Gerätefinal platzte. Vor einem Jahr hatte sie an ihrem Paradegerät als Vierte an den Titelkämpfen in Bern eine Medaille nur knapp verpasst.
Die Schweizer Teamleaderin raffte sich nach dem Malheur aber auf und zeigte sowohl am Boden als auch am Sprung vorzügliche Leistungen. Am Boden gelang ihr nach einer starken Vorstellung beinahe eine Überraschung. Nachdem die Note der Rumänin Catalina Ponor nach unten korrigiert worden war, fehlten Käslin am Ende als Qualifikations-Neunte nur 0,033 Punkte zu einem Platz in den Top 8.
Ebenfalls nicht ganz ohne Patzer kam Lynn Genhart durch ihren Wettkampf. Die 15-jährige Zürcher Oberländerin begann nervös und verzeichnete sowohl am Stufenbarren, ihrem stärksten Gerät, als auch am Schwebebalken einige Unsauberkeiten. Am Schwebebalken konnte Genhart einen Sturz mehrmals nur in extremis verhindern. Nichtsdestotrotz schaffte die EM-Zweite bei den Juniorinnen 2016 bei ihrem Debüt bei der Elite mit 50,632 Punkten gleich den Einzug in den Final.