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Haben Sie einen schlecht erzogenen Hund, dem nochmals die Grundlagen beigebracht werden müssen? Oder einen gut erzogenen Hund, der gerne ein paar neue Tricks lernen würde? Wir haben Expertentipps und –videos, um Ihnen bei den Erziehungsstunden zu helfen.
Das Selbstvertrauen Ihres Hundes steigern.
Wenn es Ihrem Hund an Selbstvertrauen mangelt, kann dies zu Aggressivität und Misstrauen führen. Bauen Sie das Vertrauen Ihres Hundes auf. Dies hilft ihm, mit anderen Menschen und Tieren auszukommen. Und so können Sie ihm helfen:
Sie brauchen
- Einem Bekannten oder Familienangehörigen, den ihr Hund mag;
- Einige Lieblingsleckerlis Ihres Hundes und
- eine Leine.
Was zu tun ist
- Leinen Sie Ihren Hund an, während Sie ihm ein Leckerli geben. Bitten Sie Ihren Bekannten, circa zwei Meter von Ihnen entfernt still dazustehen.
- Geben Sie ein Kommando wie "Sag hallo" und gehen Sie mit Ihrem Hund bis zu Ihrem Bekannten.
- Lassen Sie Ihren Bekannten Ihrem Hund ein Leckerli geben – ohne mit ihm zu sprechen oder ihn zu streicheln.
- Drehen Sie sich um und führen Sie Ihren Hund weg, während Sie ihn begeistert loben.
Wiederholen Sie das Spiel, bis Ihr Hund sich freut, auf Ihren Bekannten zuzugehen, sobald er die Worte "Sag Hallo" hört.
Üben, belohnen und weiter üben
Wenn das bei diesem Bekannten gut klappt, versuchen Sie dasselbe Spielchen mit einem anderen - aber auch vertrauten - Bekannten oder Familienangehörigen, bis Ihr Hund sich darauf freut, jeden zu begrüssen.
Danach können Sie das Spiel erneut mit jemandem spielen, den Ihr Hund vielleicht nicht erkennt. (Denken Sie daran, der Bekannte darf den Hund nicht anschauen oder anfassen, das dies zu Stress führen könnten.) Seine Aufgabe ist es lediglich, ihm ein Leckerli zu geben, wenn Sie auf ihn zukommen und dann sollten Sie und Ihr Hund weggehen.
Erfolg: Ein selbstbewusster Hund
Unter Umständen will Ihr Hund dann vielleicht nicht mehr weg. Dies ist ein Zeichen dafür, dass er sich nun wohler fühlt, wenn er sich Leuten nähert. Der Bekannte, der Ihnen hilft, kann nun Ihren Hund anschauen oder ihn kurz streicheln und dann ein zweites Leckerli geben. Hat Ihr Hund immer noch Angst, dann kehren Sie wieder zum vorigen Schritt zurück und gehen nach dem ersten Leckerli wieder weg.
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