Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03294.jsonl.gz/1643

Hallo Antonio,
wie der genaue Ablauf ist, kann ich dir nicht erklären. Dazu müsste man wohl einen der Programmierer zu fassen bekommen. Aber ich versuch's mal prinzipiell. Da ich das aber noch nie selbst programmiert habe, nimm es bitte nicht als How-to-Anleitung.
Der Ablauf ist
1. Interpretation (was will mir diese Datei sagen)
2. Rendering (Auflösungsunabhängiges Ausführen der Anweisungen zum Zeichnen der Objekte im eingestellten Farbmodell (wobei ich mir nicht sicher bin, ob das Rendering schon in einem einzigen Farbmodell stattfindet, oder ob erst beim Screening alles in ein Farbmodell gebracht wird))
3. Screening (Umsetzen des Aussehens in der Auflösung des Ausgabegerätes)
Beispiel:
Du öffnest eine PDF-Datei in Acrobat.
Was du nun am Bildschirm siehst, ist das Ergebnis der APPE.
Der PDF-Inhalt wird für das eingestellte Farbmodell (nehmen wir mal an es ist RGB, dann passt gleich zum Ausgabegerät Monitor) gerendert. Dann "guckt" die APPE "von oben" auf die Daten und entscheidet, welche Pixel in welcher Farbe wie gefüllt an den Monitor gesendet werden müssen, um das Ergebnis des Renderings auf dem Ausgabegerät (in diesem Fall der Bildschirm) bestmöglich zu repräsentieren.
Beispiel 2:
Du hast eine PDF/-X4-Datei mit OI ISOCoatedV2 die auf einem 2540dpi Belichter ausgegeben wird. Das Ergebnis des Renderings ist eine auflösungsunabhängige "Draufsicht" der Daten. Beim Screening wird nun entscheiden, an welcher Stelle in welchem Farbauszug belichtet werden muss, damit das Ergebnis des Renderings bestmöglich umgesetzt werden kann.
Vielleicht kann das jemand, der damit täglich programmiertechnisch zu tun hat noch präzisieren.
als Antwort auf: [#457616]