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Das verschärfte Konkordat setze zu stark auf Repression, argumentierten die Befürworter des Referendums. Unter den Massnahmen würden vor allem die vielen friedlichen Fans leiden und nicht die wenigen Raudaumacher.
Die Gegner brachten vor, dass mit dem verschärften Konkordat endlich klare Regeln bestünden, die es den Gemeinden erlaubten, zu handeln. Die Massnahmen seien in dem Regelwerk als Kann-Formulierungen enthalten. Damit werde Augenmass gewahrt. Der Parteivorstand empfahl den Delegierten die Unterstützung des Referendums. Diesem Vorschlag folgte die Delegiertenversammlung nach ausführlicher Diskussion.
Der bernische Grosse Rat hatte den Beitritt des Kantons Bern zum neuen Konkordat im März gutgeheissen. Mitte April ergriff ein breit abgestütztes Komitee das Referendum. Dessen Mitglieder decken das politische Spektrum von Linksaussen bis Rechtsaussen ab. Unterstützt wird das Referendum auch von den grossen Fussball- und Eishockeyvereinen. 10'000 Unterschriften muss das Komitee sammeln, damit es zu einer Volksabstimmung kommt.