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Jedes Jahr im Mai steuert die Blumenindustrie auf ihren absoluten Höhepunkt zu, denn der Muttertag steht vor der Tür. Dabei hält sich hartnäckig ein Gerücht: Clevere Floristen hätten diesen Tag nur erfunden, um für mehr Umsatz zu sorgen. Tatsächlich ist der Muttertag für sie der wichtigste Tag im ganzen Jahr und ein echtes Millionengeschäft. Doch die Anfänge des Muttertags liegen schon weit zurück. Als Begründerin gilt die Amerikanerin Anna Marie Jarvis. Sie war die Tochter eines Methodistenpredigers und veranstaltete am 12. Mai 1907, dem Sonntag nach dem zweiten Todestag ihrer Mutter, ein Memorial Mothers Day Meeting in Grafton (West Virginia). Dort verschenkte sie nach der Messe fünfhundert Nelken – weisse für die toten und rote für die lebenden Mütter. Diese Idee kam so gut an, dass der Muttertag 1914 zum nationalen Feiertag in den USA erhoben wurde. Mit steigender Kommerzialisierung kämpfte Anna Marie Jarvis sogar für die Abschaffung des Muttertags – vergebens, wie wir heute wissen.
Ein Muttertags-Klassiker
Der Muttertag in der Schweiz
Bis in die zwanziger Jahre hinein gab es nur zögerliche Versuche, den Muttertag in der Schweiz zu etablieren. Hauptsächlich religiöse Gemeinschaften in der Westschweiz versuchten, den amerikanischen Brauch einzuführen. Erst als man den Erfolg in Deutschland erkannte und sich Floristen, Gärtnermeister und Konditormeister gemeinsam für den Muttertag engagierten, gelangte der Feiertag endgültig zum Durchbruch – und wurde mit Hilfe von Flugblättern, schön dekorierten Schaufenstern und Radiowerbung über die Jahre immer beliebter. Der erste Schweizer Muttertag wurde übrigens 1930 gefeiert.
Ein echter Exportschlager
Über die Jahre hat sich der Muttertag weltweit verbreitet und wird heute in unzähligen Ländern gefeiert – jedoch an anderen Daten und mit leicht unterschiedlicher Bedeutung. In den meisten arabischen Staaten zum Beispiel fällt der Muttertag auf den kalendarischen Frühlingsanfang. Und die Albaner und Südkoreaner kennen keinen speziellen Muttertag, feiern dafür aber am 8. Mai den Elterntag. Wer hingegen in Russland, Bulgarien, Rumänien oder Serbien wohnt, der ehrt am 8. März, dem Internationalen Frauentag, alle Mütter und Frauen. Was aber alle Länder eint: Fast immer werden Blumen, kleine Geschenke oder Grusskarten verschenkt.
Ein persönliches Geschenk
Neben Blumen oder Pralinen lassen auch Fotos der Liebsten Mütterherzen höher schlagen. Wer ein schönes Foto von sich oder der Familie verschenken möchte, sollte aber auf eine gute Bildqualität achten. Denn nur so wird aus einem Foto ein tolles Geschenk, wenn es zum Beispiel auf eine Leinwand, eine Tasse oder sogar auf Holz gedruckt werden soll. Richtig gute Fotos machen zum Beispiel die LUMIX G DSLM Systemkameras, die eine atemberaubende Bildqualität mit kompaktem Design kombinieren. Welches Geschenk es am Ende auch sein wird – am Muttertag wollen wir vor allem „Danke“ sagen und wertschätzen, was Mütter täglich leisten. In diesem Sinne: Danke, Mama!