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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2016.00273 I. Kammer Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Spitz Ersatzrichter Wilhelm Gerichtsschreiber Klemmt Urteil vom 30. November 2018 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwältin Evalotta Samuelsson Samuelsson Recht Bahnhofstrasse 12, 8001 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1958 in Italien, besuchte dort die obli gato rischen Schulen und absolvierte hernach keine Berufsausbildung. 1979 liess sie sich in der Schweiz nieder (Urk. 2/7/2/3 Ziff. 4 und Ziff. 6). Seit 1980 arbeitete sie als Betriebsmitarbeiterin für die A.___ AG (vgl. Urk. 2/7/12). Am 25. Novem ber 2003 meldete sie sich mit dem Hinweis auf b estehende Fussprobleme, auf ein Schulterleiden und auf Rückenschmerzen bei der Eidgenössischen Invalidenver sicherung zum Leistungsbezug (Rente) an (vgl. Urk. 2/7/2). Die Sozialversiche rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, führte medizinische und beruflich-erwerbliche Abklärungen durch ( Urk. 2/7/7, Urk. 2/7/8-12, Urk. 2/7/14, Urk. 2/7/17, Urk. 2/ 7/18, Urk. 2/7/21, Urk. 2/7/34). Mit Verfügung vom 2 3. Feb ruar 200 6, bestätigt mit Einsprachee ntscheid vom 6. September 2007, verneinte die IV-Stelle den Anspruch der Versicherten auf eine Invalidenrente (Urk. 2/7/39, Urk. 2/7/54). Die dagegen erhobene Beschwerde (vgl. Urk. 2/7/56) hiess das hie sige Gericht mit Urteil IV.2007.01286 vom 2 9. Mai 2009 in dem Sinne gut, dass es die Sache zur Vornahme weiterer Abklärungen an die IV-Stelle zurückwies ( Urk. 2/7/69). Diese führte weitere medizinische Abklärungen durch. Insbesonde re holte sie das Gutachten des m edizinischen Zentrums B.___ vom 2 6. März 2011 und die ergänzende Stellungnahme des B.___ vom 1 3. April 2011 ein (Urk. 2/7/85; Urk. 2/7/87). Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens (vgl. Urk. 2/7/94) sprach die IV-Stelle der Versicherten mit Verfügung vom 3. Mai 2012 mit Wirkung ab 1. November 2003 eine bis 3 1. Juli 2005 befristete ganze Rente zu (Urk. 2/2 = Urk. 2/7/107). 2. Gegen die Verfügung vom 3. Mai 2012 erhob die Versicherte am 6. Juni 2012 Beschwerde mit dem Rechtsbegehren, die angefochtene Verfügung sei aufzuhe ben, es sei ein polydisziplinäres Gerichtsgutachten in den Fachdisziplinen Ortho pädie, Neurochirurgie, Neurologie und Psychiatrie einzuholen und hernach sei über den Rentenanspruch erneut zu entscheiden. Eventualiter sei die ange foch tene Verfügung aufzuheben und es sei über den 1. Januar 2005 hinaus eine Invalidenrente gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 100 % auszurichten (Urk. 2/1 S. 2). Die IV-Stelle beantragte in der Beschwerdeantwort vom 28. August 2012 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 2/6). Am 6. November 2013 stellte das Gericht die Einholung eines medizinischen Gutachtens in Aus sicht (Urk. 2/15), wozu die Parteien am 2. und 3. Dezember 2013 Stellung nah men (Urk. 18-19). In der Folge stellte das Gericht den Parteien den Verzicht auf die Einholung eines Gericht sgutachtens in Aussicht, liess s ie dazu Stellung neh men (Urk. 2/21, Urk. 2/23 -24 ) und wies hernach die Beschwerde mit Urteil IV.2012.00600 vom 3 0. September 2015 ab (Urk. 2/25). 3. Die von der Versicherten gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde hiess das Bun desgericht mit Urteil 9C_857/2015 vom 2. Februar 2016 teilweise gut und wies die Sache an das Sozialversicherungsgericht zurück, damit dieses das anfänglich in Aussicht gestellte Gerichtsgutachten einhole und hernach über den Leistungs anspruch erneut entscheide ( Urk. 1 = Urk. 2/28). Am 2 7. Juni 2016 beschloss das Sozialversicherungsgericht die Einholung eines interdisziplinären Gutachtens (Innere Medizin, Orthopädie, Neurologie, Neuropsychologie und Psychiatrie) durch Experten des Universitätsspitals C.___ und unterbreitete den Par teien die Fragen ( Urk. 3). Nachdem weder Ergänzungsfragen gestellt noch Ände rungsvorschläge gemacht wurden, erteilte das Gericht den Gutachtensauftrag und ersuchte das C.___ um die Mitteilung der Gutachter (Urk. 6). Die Klinik teilte am 8. Mai 2017 die Namen der Gutachter mit (Urk. 17) und am 8. Juni 2017 gab das Gericht den Parteien Gelegenheit, um allfällige Einwände gegen die Gutachter vorzubringen (Urk. 18). Solche brachte innert Frist keine der Parteien vor (vgl. Urk. 21). Der definitive Gutachtensauftrag erging mit Beschluss vom 1 4. August 2017 (Urk. 22). In der Folge fanden die Untersuchungen in den verschiedenen Fachgebieten statt. Das neuropsychologische Teilgutachten datiert vom 2 2. Oktober 2017 (Urk. 47), das neurologische vom 1 9. November 2017 (Urk. 46 ), das rheumatologische vom 13. Dezember 2017 ( Urk. 40 = Urk. 44) und das psy chiatrische vom 2 2. Januar 2018 (Urk. (Urk. 45). Am 2 3. Januar 2018 sodann erstatteten die Gutachter das Gesamtgutachten mit der abschliessenden Kons ens beurteilung (Urk. 42). Am 8. Februar 2018 gab das Gericht den Parteien Gelegen heit, um zum Ergebnis der Begutachtung Stellung zu nehmen (Urk. 49). Die IV-Stelle verzichtete auf eine Stellungnahme zum Gutachten (Urk. 51) und die Ver sicherte reichte innert Frist keine solche ein (vgl. Urk. 52). Auf die Ausführungen der Parteien und die Akten wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Mit seinem Urteil 9C_857/2015 vom 2. Februar 2016 ( Urk. 1) hob das Bundesge richt das Urteil des Sozialversicherungsg erichts IV.2012.00600 vom 30. Septem ber 2015 auf und stellte zusammengefasst fest, der Einwand bezüglich des vorinstanzlichen Verzichts auf die Durchführung der angeordneten Begutachtung sei begründet. Prozessleitende Anordnungen erwüchsen zwar nicht in Rechtskraft und es könne grundsätzlich auf sie zurückgekommen werden. Es sei indessen nicht ersichtlich, inwiefern die im Beweisbeschluss vom 5. November 2013 genannten Aspekte bereits geklärt und beantwortet seien. Die angeordnete Begutachtung sei daher durchzuführen (E. 2.2). 1.2 Mit der nach erfolgter Rückweisung gerichtlich veranlassten interdisziplinären Begutachtung durch Experten des C.___ wurde die Beweismassnahme durchge führt und der Rentenanspruch der Beschwerdeführerin ist nunmehr erneut zu prüfen. Die Beschwerdegegnerin hatte diese als vollerwerbstätig qualifiziert und ihr mit der Verfügung vom 3. Mai 2012 ab dem 1. November 2003 befristet bis zum 3 1. Juli 2005 eine ganze Rente zugesprochen ( Urk. 2/2). Da die Befristung der rückwirkend zugesprochenen Rente angefochten ist, ist die richterliche Über prüfungsbefugnis nicht in dem Sinne eingeschränkt, dass unbestritten gebliebene Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert blieben (BGE 125 V 413). 2. 2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 2.2 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 2.3 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestell ten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychi schen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Aus einandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfol gerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deut lich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.). 2.4 Der Untersuchungsgrundsatz schliesst die Beweislast im Sinne der Beweisfüh rungslast begriffsnotwendig aus, da es Sache des Sozialversicherungsgerichts (oder der verfügen den Verwaltungsstelle) ist, für die Zusammentragung des Beweismaterials besorgt zu sein (BGE 115 V 111 E. 3d/ bb ; Maurer, Sozialver sicherungsrecht, Bd. I, 2. unveränderte Aufl., Bern 1983, S. 438 Ziff. 7a). Im Sozial versicherungsprozess tragen mithin die Parteien in der Regel eine Beweis last nur insofern, als im Falle der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte (BGE 115 V 133 E. 8a). Diese Beweisregel greift allerdings erst Platz, wenn es sich als unmöglich erweist, im Rahmen des Untersuchungsgrund satzes aufgrund einer Beweiswürdigung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahrschein lichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 117 V 261 E. 3b). 3. 3.1 Dem C.___ -Gutachten liegt eine ausführliche Zusammenstellung der Vorakten zu Grunde, die den Experten zur Verfügung standen (Urk. 42 S. 4 ff.). Berücksich tigung fanden auch die von der Beschwerdegegnerin zur Begutachtung mitge brachten Unterlagen ( Urk. 42 S. 9, Urk. 43/1-11). Sodann erfolgten die Unter suchungen in den jeweiligen Fachgebieten Innere Medizin (Urk. 42 S. 46 ff. Ziff. 4.1), Rheumatologie (einschliesslich einer Evaluation der funktionellen Leis tungsfähigkeit [EFL]; Urk. 44), Psychiatrie (Urk. 45), Neurologie (Urk. 46) und Neuropsychologie (Urk. 47). Die jeweiligen Teilexpertisen sind im Hauptgut achten zusammengefasst wiedergegeben (Urk. 42 S. 53 ff. Ziff. 4.2-4.5). Schliess lich erfolgte eine ausführliche interdisziplinäre Beurteilung aufgrund einer Kon sensk onferenz (Urk. 42 S. 67 ff. Ziff. 5). 3.2 Die internistischen Gutachter Dr. D.___, Direktor der K linik und K linik für Innere Medizin, und Dr. E.___, Leitender Arzt der K linik und K linik für Innere Medizin (vgl. Urk. 42 S. 1 Ziff. 1.1), stellten gestützt auf ihre Untersuchung (Urk. 42 S. 46 ff. Ziff. 4.1) fest, hervorzu heben seien das Übergewicht der Beschwerdeführerin und der erhöhte Blutdruck. Auf die Arbeitsfähigkeit wirke sich dies indessen nicht aus. Die erhobenen Befunde seien im Wesentlichen altersentsprechend (Urk. 42 S. 53). 3.3 Die neurologischen Gutachter Dr. F.___, Leitender Arzt, Klinik für Neurologie, und Dr. G.___, Assistenzärztin, Klinik für Neurologie (vgl. Urk. 42 S. 1 Ziff. 1.1), stellten gestützt auf ihre Untersuchung (Urk. 42 S. 53 ff. Ziff. 4.2) die folgenden Diagnosen (Urk. 42 S. 56): - Status nach Gamma- Knife -Behandlung eines Meningeoms im Sinus cavernosus rechts 2004 - stabile radiologische Verlaufsuntersuchung, aktuell asymptomatisch - Status nach Karpaltunnelsyndrom-Operation rechts 2006, aktuell asymptomatisch - Status nach episodischen Kopfschmerzen vom Spannu ngstyp, aktuell asymptomatisch und ohne Hinweise auf ein neurologisches Krankheits bild/Neuralgie - Urge -Inkontinenz ohne Hinweise auf eine neurogene Ursache Dazu führten die Experten aus, objektiv neurologisch fänden sich keine Manifes tationen des Meningeoms mehr. Die in den Vorberichten beschri ebene leichte Abduzenparese sei nicht mehr nac hweisbar. Auch die übrigen N ervenfunktionen des Gehirns seien unauffällig. Des Weiteren bestünden keine Hinweise für ein radikuläres Reiz- und/oder Ausfallsyndrom. Die von de r Beschwerdeführerin angegebene veränderte Fühlwahrnehmung der rechten Körperhälfte sei fluktuie rend ausgeprägt und exakt mittig begrenzt, so dass hier primär der Verdacht auf eine funktionelle Fühlstörung im Rahme n des Schmerzsyndroms bestehe. Trotz der Rücken- und Nackenschmerzen fänden sich aus neurologischer Sicht erstaun lich wenige muskuloskelettale Befunde. Es fänden sich keine sicheren Myogelo sen und es bestehe nur eine diskrete Druckschmerzhaftigkeit im Bereich der Sehnenansätze okzipital am Nacken. Die Kopfbeweglichkeit sei normal und auch die Beweglichkeit der lumbalen Wirbelsäule sei nicht höhergradig eingeschränkt. Hierzu passe, dass die Beschwerdeführerin währen d der Untersuchung ruhig und ohne Schmerzangabe n während zwei Stunden auf dem Stuhl habe sitzen können und sich ausserhalb der Untersuchungssituation ohne wesentliche Auffälligkeiten bewegt habe. Bezüglich der Fussschmerzen ergäben sich aus neurologischer Sicht keine Hinweise auf eine Morton-Neuralgie. Die Ansätze der Plantarfaszie seien beidseits indolent. Zusammengefasst könne festgehalten werde n, dass sich aus neurologischer S icht aufgrund der Angaben der Beschwerdeführerin, der zur Ver fügung stehenden Akten und der aktuellen klinisch-neurologischen Unter suchung keinerlei Hinweise auf ein neur ologisches Krankheitsbild ergäben, das zu einer Beeinträchtigung der Arbei ts- und Lei s tungsfähigkeit führe (Urk. 42 S. 55). 3.4 Die neuropsychologischen Gutachter Dr. H.___, Abteilungs leiter Neuropsychologie, Klinik für Neurologie, Dr. I.___, Neuropsy chologin, Klinik für Neurologie, und J.___, Assistenzärztin, Klinik für Neu rologie (vgl. Urk. 42 S. 2 Ziff. 1.1), stellten gestützt auf ihre Untersuchung (Urk. 42 S. 57 ff. Ziff. 4.3) fest, im Vordergrund der erhobenen Befunde stehe eine leichte bis mittelschwere psychomotorische Verlangsamung. Diese habe sich bei allen geschwindigkeitssensitiven Aufmerksamkeitsaufgaben feststellen lassen. Die Verlangsamung trete insbesondere dann auf, wenn die gestellten Anforde rungen eher gering seien. Darüber hinaus sei die verbale Erfassungsspanne im attentionalen Bereich mittelschwer vermindert. Bis auf die Lernstörung für ver bale Informationen und semantische Verwechslungen beim Wiedererkennen seien weitgehend altersentsprechende Gedächtnisfunktionen feststellbar. Die Frontalhirnfunktionen seien ansonsten altersent sprechend. Auch basale visuelle, sprachliche, sprachassoziierte und praktische Leistungen seien unbeeinträchtigt. In der Verhaltensbeobachtung habe sich bei einer vollständig orientierten Beschwerdeführerin ein leicht verlangsamtes Arbeitstempo gezeigt, bei ordentli chem Antrieb und intaktem Aufmerksamkeitsfokus ohne starke attentionale Schwankungen oder Ermüdung im Verlauf. Die kognitive Verlangsamung in Form einer leichten neuropsychologischen Störung habe eine reduzierte Produk tivität zur Folge und schränke somit die Arbeitsfähigkeit ein. Es rechtfertige sich, von einer Arbeitsunfähigkeit zwischen 10 und 30 % auszugehen. Die Beurteilung stütze sich auf die Kriterien zur Bestimmung des Schwer e grades einer neuropsy chologischen Störung der Schweizerischen Vereinigung für Neuropsychologin nen und Neuropsychologen (SVNP). Da die beobachtete kognitive Beeinträch tigung auch bei einfache n mentale n Leistungen auftrete, seien die angestammte (Maschinen- und Anlagebedienerin am Fliessband) und angepasste Tätigkeiten gleichermassen betroffen (Urk. 42 S. 57 f.). 3.5 Der rheumatologische Gutachter Dr. K.___ und der Physiothe rapeut L.___ (vgl. Urk. 42 S. 1 Ziff. 1.1) nannten gestützt auf ihre Untersuchung, die auch eine EFL beinhaltete (Urk. 42 S. 58 ff. Ziff. 4.4), die fol genden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 42 S. 59 f.): - hauptsächlich femoro-patellär betonte Pangonarthrosen beidseits, deutlich rechtsbetont mit mässiger Muskeldegen e ration - Periarthropathia humeroscapularis tendopathica links und rechts - chronisches lumbovertebrales Syndrom - Senk-Spreizfuss und Hallux va lgus beidseits - Rhizarthrosen beidseits Keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit massen sie den degenerativen Verän derungen im Bereich der unteren Halswirbelsäule und dem anamnestisch fibro myalgischen Zustandsbild zu (Urk. 42 S. 60). Die Experten führten zu den gestellten Diagnosen aus, es bestünden im Bereich des Bewegungsapparates mehrere Gesundheitsprobleme, wobei in funktioneller Hinsicht und auch in Bezug auf die Beschwerdeschilderung die beidseitigen Knierarthrosen sowie die Periarthropathia humeroscapularis rechts von Relevanz seien. Die am 1 5. Mai 2017 durchgeführte Analyse des Kniegelenkspunktates spreche eher gegen eine entzündliche Genese und für eine mechanische. Unter Berücksichtigung der strukturellen organischen Veränderungen sei die Zurück haltung der Beschwerdeführerin gegenüber einer Totalprothese verständlich. Es sei nicht davon auszugehen, dass damit eine erheblich bessere Belastbarkeit erzielt werden könne. Hinsichtlich der rechten Schulter sei im April 2016 noch mals ein Arthro-MRI durchgeführt worden, welches eine im Vergleich zu den f rüheren Aufnahmen ausgedehntere Rotatorenmanschettenrup t ur und Ruptur der langen Bizepssehne bei unveränderter AC-Gelenksarthrose gezeigt habe. D ie bei guter Leistungsbereitschaft und Konsistenz im Rahmen der Evaluation der arbeitsbezogenen Leistungsfähigkeit erhobenen funktionellen Einschränkungen seien mit den objektiven Befunden und den strukturell-organischen Veränderun gen vereinbar. Hinweise für ein dysfunktionales Krankheitsverhalten hätten sich keine ergeben. Für die verschiedenen Einzeltätigkeiten im angestammten Beruf hätten keine sicheren funktionellen Einschränkungen objektiviert werde n kön nen. Allerdings seien repetitive Teilaufgaben sowie stehende Arbeitsschritte und die Positionswechsel ung ünstig. Derzeit bestehe das Hauptproblem in der vermin derten Belastbarkeit des linken Knies. Dies habe sich bei sämtlichen kniebelas tenden Tests gezeigt (Urk. 42 S. 60). Die bei der EFL ermittelte Belastbarkeit liege im Bereich einer l eicht bis mittel schweren Arbeit. Zumutbar sei eine solche Tätigkeit mit seltenen Gewichtsbelas tungen bis zu 12,5 kg, ohne Hockstellungen und ohne wiederholte Knieb eugen, mit seltenem Treppen- oder Leitersteigen und nur ma n chmaligem Stossen, Ziehen, Kriechen oder Knien. Ungünstig sei ferner eine Tätigkeit mit hohen Anforderungen an das Gleichgewicht. Die angestammte Tätigkeit als Produk tionsmitarbeiterin liege von den Gewichtsbelastungen her im Bereich einer leich ten Tätigkeit. Die Beschwerdeführerin habe täglich verschiedene Teilaufgaben (Produktion, Abfüllen, Kontrolle, Reinigung) übernehmen müssen (Jobrotation). Die Arbeit habe abwechselnd im Stehen oder im Sitzen ausgeübt werden müssen. Eine volle Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit lasse sich unter Berücksichtigung der heutigen Gesundheitssituation aus rheumatologisch-ortho pädischer Sicht retrospektiv nicht begründen, höchstens in der akuten Phase post operativ in Bezug auf die Füsse sowie bei Exazerbationen hinsichtlich der Beschwerden der rechten Schulte r. Eine Arbeitsfähigkeit von 50 % sei in der angestammten Tätigkeit aufgrund der erhobenen Anforderungen und der Belast barkeit zumutbar (Urk. 42 S. 60 f.). Eine dem Leiden besser angepasste Tätigkeit könnte die Beschwerdeführerin aus rheumatologisch-orthopädischer Sicht grundsätzlich ganztags ausüben. Auf grund der nachvollziehbar auch bei günstigen Voraussetzungen im Laufe der Zeit zunehmenden Beschwerden und möglichen Reizsituationen sei von längeren Erholungszeiten nach Einzelbelastungen auszugehen. Dem lasse sich mit ver mehrten Pausen von zwei Stunden verteilt über den Tag Rechnung tragen. Damit ergebe sich aus rheumatologisch-orthopädischer Sicht in einer optimal angepass ten Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 75 %. Gegenüber der letzten Begutachtung durch die Ärzte des B.___ im Jahr 2011 sei eine Verschlechterung des Gesund heitszustandes festzustellen, indem neu symptomatische Gonarthrosen rechts betont sowie beidseitige Rhizarthrosen hinzugekommen seien und hinsichtlich der übrigen Gesundheitsprobleme am Bewegungsapparat eine gewisse Ver schlechterung nicht ausgeschlossen werden könne. Gegenüber früheren bild gebenden Befunden ausgewiesen sei eine Verschlechterung hinsichtlich der rech ten Schulter bei allerdings unveränderter subjektiver Situation. Ob das aktuelle Untersuchungsteam bereits 2011 zu einer anderen Einschätzung als die B.___ -Gutachter gekommen wäre, lasse sich zum heutigen Z eitpunkt weder beweisen noch wi derlegen. Entsprechend sei aus rheumatologisch-orthopädischer Sicht von einer mindestens seit vier Jahren verschlechterten Situation auszugehen, womit seit mindestens Frühjahr 2013 eine unveränderte Arb eitsunfähigkeit bestehe. Mit medizinischen Massnahmen lasse sich die verbliebene Arbeitsfähig keit voraussichtlich nicht steigern. Das gelte insbesondere in Bezug auf eine Totalprothese im Bereich des rechten Knies. Aufgrund der femoropatellären Prob lematik und der vorhandenen Funktionsfähigkeit sei am konservativen Vorgehen festzuhalten (Urk. 42 S. 61 f.). 3.6 Der psychiatrische Gutachter Dr. M.___, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des C.___ (vgl. Urk. 42 S. 2 Ziff. 1.1), nannte gestützt auf seine Untersuchung (Urk. 42 S. 62 ff. Ziff. 4.5) als Diagnosen eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig subsyndromal ausgeprägte Epi sode (ICD-10 F33.8), sowie eine ängstlich-vermeidende Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.6; Urk. 42 S. 65). Zu den gestellten Diagnosen führte der Experte aus, das Vollbild einer Depression liege nicht vor, vielmehr sei von einer subsyn dromalen Ausprägung auszugehen. Die übermässige Reizbarkeit ändere daran nichts. Trotz in der Kindheit erlittener sexueller Übergriffe könne nicht vom Vor liegen einer posttraumatischen Belastungsstörung ausgegangen werden. Die für eine solche Diagnose erforderlichen Symptome lägen nicht vor. Die Vermeidung, über das Erlebte zu sprechen, und die übermässigen Gefühle von Scham und Schuld rechtfertigten die Diagnose nicht. Eine somatoforme Schmerzstörung liege ebenfalls nicht vor. Vorgängig sei eine solche zwar diagnostiziert worden, doch seien die hierfür erforderlichen Diagnosekriterien nicht erfüllt. So werde voraus gesetzt, dass der geklagte Schmerz durch eine somatische Ursache nicht genügen d erklärt werden könne. Dies sei bei der Beschwerde führerin nicht der Fall. Sodan n könne angesichts des geklagten Schmerzniveaus auch nicht von einem vorherr schenden und quälenden Schmerz gesprochen werden. Mindestens seit dem frühen Erwachsenenalter seien bei der Beschwerdeführerin jedoch übermässige Ängste vor Versagen und sozialer Zurückweisung, leichte hypochondrische Ängste und eine Störung der Impulskontrolle mit Suizidimpulsen vorhanden. Es lägen damit hinreichende Merkmale einer allgemeinen Persönlichkeitsstörung vor. Der Umstand, dass die Beschwerdeführerin trotz dieser Einschränkungen parallel zur Kindererziehung während vielen Jahren habe arbeiten können, deute auf eine eher leichte Ausprägung der Störung hin. Die Persönlichkeitsstörung führe dazu, dass die Beschwerdeführerin Mühe habe, ihre körperlichen Symptome und die dadurch verursachten Einschränkungen im Alltag zu b ewältigen. Bereits früher habe s ie auf äussere Belastungen mit depressiven Entgleisungen reagiert. Die derzeit vorliegenden Symptome seien durch die in den letzten Jahren ver mehrt aufgetreten en körperlichen Beschwerden ausgelöst worden. Für deren Bewältigung verfüge die Beschwerdeführerin nur über wenig Ressourcen. Insge samt bestehe keine wesentliche Diskrepanz zwischen der subjektiven Beschwer deschilderung, den Fremdangaben und dem Verhalten der Beschwerdeführerin während der Begutachtung. Auch wenn sich die Beschwerdeführerin in den letzten Jahren sozial verstärkt zurückgezogen habe, werde ihr Alltag noch immer von verschiedenen Aktivitäten geprägt. Da die Beschwerdeführerin zeitlebens an depressiven Episoden gelitten habe und die Persönlichkeitsstörung seit dem jun gen Erwachsenenalter vorhanden sei, lasse sich das derzeitige Funktionsniveau nicht direkt mit demjenigen vor Eintritt des Gesundheitsschadens vergleichen. Zeitlich scheine ein Zusammenhang zu bestehen zwischen den seit den um die Jahrtausendwende vermehrt aufgetretenen körperlichen Gebrechen und der Auf gabe der beruflichen Tätigkeit ab 200 4. Da die Persönlichkeitsmerkmale über die Jahre weitgehend stabil geblieben seien, könne d avon ausgegangen werden, dass es der Beschwerdeführer in auch heute möglich wäre, einer beruflichen Tätigkeit nachzugehen. Aus rein psychiatrischer Sicht liege keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit vor. D a d ie Beschwerdeführerin zeitlebens mehrfach unter depressiven Episoden gelitten habe, teilweise unter sol chen mit schwererer Aus prägung, dürfte die Arbeitsfähigkeit zeitweise vermindert gewesen sein. Ein e retrospektive Quantifizierung sei indessen nicht möglich (Urk. 42 S. 65 ff.). 3.7 In der interdisziplinären Beurteilung fassten die Gutachter zusammen, beein trächtigt sei die Arbeitsfähigkeit in erster Linie aus neuropsychologischer und aus rheumatologischer Sicht. Trotz der langjährigen Leidensgeschichte und der bild gebend nachweisbaren Schäden de s Schultergelenks, der Füsse, der Knie und des Rückens sei bei der Untersuchung und insbesondere bei der EFL eine ordentliche Funktionalität festzustellen gewesen. Die Beschwerdeführerin habe bei allen Untersuchungen kooperiert. Aggravationszeichen oder eine Schonungstendenz hätten gefehlt. In der angestammten Tätigkeit sei die Arbeitsfähigkeit allein unter Berücksichtigung der Limitationen am Bewegungsapparat um 50 % reduziert. Unter Berücksichtigung von Interaktionen mit den neurokognitiven und den psy chiatrischen Diagnosen besteh e in der angestammten Tätigkeit eine theoretische Arbeitsfähigkeit von 35 %. Eine Verbesserung im Vergleich zu früheren Beurtei lungen liege nicht vor, vielmehr sei die in den Vorgutachten für die angestammte Tätigkeit attestierte Arbeitsunfähigkeit Folge einer zu wenig differenzierten Leis tungsbeurteilung gewesen. Auch bei einer angepassten Tätigkeit weiche die aktuelle rheumatologische Einschätzung von den Vorgutachtern ab. Hier könne unter Berücksichtigung der tatsächlich vorliegenden funktionellen Leistungsein bussen durch die Problematik der rec hten Schulter, der Füsse, der Kniegelenke und der Wirbelsä ule keine vollständige Arbeits fähigkeit bescheinigt werden. Die EFL habe gezeigt, dass Arbeitspausen von zwei Stunden pro Tag erforderlich seien, so dass aus rein rheumatologisch-orthopädischer Sicht eine Arbeitsfähig keit von 75 % in optimal angepassten Tätigkeiten vorliege. Die Behandlung des Meninge om s habe nach der Einschätzung aller Experten ein gutes Ergebnis gezeitigt, so dass diesbezüglich nicht von Spätschäden auszugehen sei. Einigkeit habe auch dahingehend bestanden, dass die fachspezifischen Beurteilungen für sich allein genommen der komplexen Situation nicht gerecht würden. Auch bei einer angepassten Tätigkeit liege interdisziplinär betrachtet eine stärkere Beein trächtigung vor, als dies aus monodisziplinärer Sicht der Fall sei. Die Aufmerk samkeitsstörung und die Persönlichkeitsstörung erschwerten die Bewältigung der chronischen körperlichen Beschwerden aufgrund der nachweisbaren Schäden am Bewegungsapparat. Obschon die neuropsychologischen Einschränkungen zu m Teil durch die chronischen Schmerzen erklärbar seien, sei eine therapeutische Verbesserung kaum erreichbar. Eine wirksame pharmakologische Schmerzthe rapie würde eine weitere Verlangsamung psychomotorischer Funktionen nach sich ziehen und wäre darüber hinaus mit dem Risiko einer Abhängigkeitsent stehung behaftet. Für eine nicht-pharmakologische Schmerzbehandlung komme nach bereits ausgeschöpften physiotherapeutischen Verfahren nur die chirur gische Therapie mit bilateralen Kniegelenksprothesen und einer Sch ultergelenk sprothese in Frage, wobei auch dadurch keine namhafte Beeinflussung der Arbeitsfähigkeit zu erwarten wäre. Zusammengefasst liege aus interdisziplinärer Sicht eine generalisierte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit um 40 % vor, im Wesentlichen bedingt durch die psychomotorisch e Verlangsamung in Kombina tion mit dem chronischen Schmerzsyndrom. Retrospektive lasse sich die Arbeits fähigkeit nicht beurteilen, da vergleichstaugliche standardisierte Funktionsana lysen fehlten. Zu beachten sei abe r, dass sich der Zustand tendenziell verschlech tert habe (Urk. 42 S. 67 ff. Ziff. 5, Ziff. 6.1-2 und Ziff. 7 ). 4. 4.1 Die Untersuchung der Beschwerdeführerin wurde in jeder Fachrichtung sehr aus führlich durchgeführt und die erhobenen Befunde wiederum sehr detailliert dar gelegt und gewürdigt. Die gestellten Diagnosen sind valide und die Schlussfolge rungen der Experten sowohl bezogen auf das jeweilige Fachgebiet als auch bezogen auf die Konsensbeurteilung nachvollziehbar. Das Gutachten erfüllt alle Beweisanforderungen (vgl. vorstehende E. 2.4 ). Seitens der Parteien, insbesondere seitens der Beschwerdeführerin, erfolgt en denn auch keinerlei Einwendungen. 4.2 Die Begutachtung durch die Ärzte des C.___ zeigte, dass die Beschwerdeführerin trotz der durch ihren Gesundheitsschaden bedingten erwerblichen Beeinträch tigung über genügend Ressourcen verfügt, um einer angepassten Tätigkeit im Umfang von 60 % nachzugehen. Angepasst sind leichte bis mittelschwere wech selbelastende Tätigkeiten mit seltenen Gewichtsbelastungen bis zu 12,5 kg, ohne Hoc kstellungen, ohne wiederholte Kniebeugen und ohne hohe Anforderungen an das Gleichgewicht, mit seltenem Besteigen von Treppen oder Leitern und nur manchmaligem Ziehen, Stossen, Kriechen oder Knien (vgl. Urk. 42 S. 71). Diese Beurteilung gibt die Verhältnisse im Zeitpunkt der Begutachtung wieder. 4.3 In erster Linie massgebend sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung vom 3. Mai 201 2. Damit kommt dem retrospektiven Verlauf besondere Bedeutung zu. Diesbezüglich führten die Gutachter in der Kon sensbeurteilung sowohl in Bezug auf die Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als auch in Bezug auf die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit aus, eine rückwirkende Beurteilung sei nicht möglich, da vergleichstaugliche standardisierte Funktionsanalysen fehlten. Immerhin aber hielten sie fest, der gesundheitliche Zustand habe sich im Verlauf tendenz iell verschlechtert (Urk. 42 S. 70 f. Ziff. 7 lit. d u. lit. e). Die rheumatologischen Experten wiesen darauf hin, zur Verschlechterung hätten die seit der letzten Begutachtung aufgetretenen symptomatischen und rechtsbetonten Gonarthrosen sowie beidseitige n Rhiz arthrosen beigetragen. Nicht ausgeschlossen wurde auch eine funktionelle Ver schlechterung hinsichtlich der übrigen Gesundhei tsprobleme am Bewegungs apparat. Gegenüber früheren bildgebenden Befunden stellten die Gutachter ferner eine Verschlechterung im Bereich der rechten Schulter bei allerdings unveränder ter subjektiver Situation fest. Ob das aktuelle Untersuchungsteam bereits 2011 zu einer anderen Einschätzung als die B.___ -Gutachter gekommen wäre, musste n die Gutachter offenlassen. Hingegen betonten sie, es rechtfertige sich insgesamt aus rheumatologisch-orthopädischer Sicht, von einer seit vier Jahren verschlechter ten Situation auszugehen, womit seit mindestens Frühjahr 2013 eine unverän de rte Arbeitsunfähigkeit bestehe (Urk. 42 S. 61). 4.4 Die Restarbeitsfähigkeit allein aus rheumatologischer Sicht schätzten die Gutach ter auf 75 % ein (Urk. 42 S. 61). Massgebend dabei war der im Rahmen der EFL festgestellte Bedarf an Arbeitspausen während insgesamt zwei Stunden pro Tag, wobei die Ergebnisse der EFL nachvollziehbar als valide eingestuft wurden (Urk. 44 S. 24 f. Ziff. 4.1 u. S. 28 ff.). In der Konsensbeurteilung hielten die Experten sodann fest, die fachspezifischen Beurteilungen für sich allein genom men würden der ko mplexen Situation nicht gerecht werden. Auch bei einer angepassten Tätigkeit liege interdisziplinär betrachtet eine stärkere Beeinträchti gung vor, als dies aus monodi sziplinärer Sicht der Fall sei. Auch dies überzeugt. I ns Gewicht fallen folgende Aspekte: Die Aufmerksamkeitsstörung und die Per sönlichkeitsstörung erschwer en die Bewältigung der chronischen körperlichen Beschwerden aufgrund der nachweisbaren Schäden am Bewegungsapparat. Die mit den chronischen Schmerzen zusammenhängenden neuropsychologischen Einschränkungen wurden als therapeutisch kaum angehbar eingestuft, denn e ine wirksame pharmakologische Schmerztherapie dürfte eine weitere Verlangsamung psychomotorischer Funktionen nach sich ziehen und wäre darüber hinaus mit dem Risiko einer Abhängigkeitsentstehung behaftet. Für eine nicht-pharmako lo gische Schmerzbehandlung kommen aufgrund der bereits ausg eschöpften physiotherapeutischen Verfahren nur chirurgische Massnahmen in Betracht (bilaterale Kniegelenksprothesen, Schultergelenksprothese). Solche lehnt die Beschwerdeführerin aber ab und nach der Einschätzung der Experten kann damit auch objektiv betrachtet die Arbeitsfähigkeit kaum günstig beeinflusst werden. Limitierend wirkt sich sodann auch die psychomotorische Verlangsamung in Kombination mit dem chronischen Schmerzsyndrom aus. Die in der Konsensbe urteilung ermittelte generalisierte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit um 40 % ist damit nicht nur hinreichend begründet, sondern es ist nicht ersichtlich, dass die zusätzlichen Faktoren erst nach der von den rheumatologischen Experten retrospektiv ermittelten Verschlechterung des gesundheitlichen Zustandes einge treten sind. Es rechtfertigt sich damit, ab Frühjahr 2013 von einer generalisierten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit um 40 % und mithin von einer Restarbeits fähigkeit von 60 % in angepassten Tätigkeiten auszugehen. 4.5 Für die Zeit davor gingen die Gutachter des B.___ und des N.___ ab Herbst 2001 von einer gänzlichen Arbeitsunfähigkeit aus sowie ab Mai 2005 von einer gesundheitlichen Besserung verbunden mit einer uneingeschränkte n A rbeits fähigkeit in einer angepassten Tätigkeit (Urk. 2/7/ 34/20 ff., Urk. 2/7/85/ 59 ff., Urk. 2/7/87/1 f., Urk. 2/7/92/5 f.). Gestützt darauf sprach die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin nach erfolgter Anmeldung im November 2003 die von November 2003 bis Ende Juli 2005 befristete ganze Rente z u (Urk. 2/7/99, Urk. 2/7/107). Die gesundheitliche Besserung im Jahr 2005 stellt die Beschwer deführerin in Abrede (Urk. 2/1 S. 4 ff. ). Von einer Fortdauer der vollständigen Arbeitsunfähigkeit aber ist insbesondere auch mit Blick auf die jüngsten Erkennt nisse nicht auszugehen. Gemäss C.___ -Gutachten ist ab Frühjahr 2013 nachvoll ziehbar von einer Restarbeitsfähigkeit von 60 % auszugehen, dies als Folge einer gesundheitlic hen Verschlechterung (vgl. Urk. 42 S. 61 u. S. 71 f. ). Bestand ab Oktober 2001 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit in jeglicher Tätigkeit und ab Frühjahr 2013 eine Arbeitsfähigkeit von 60 % in einer angepassten Tätigkeit auf grund einer gesundheitlichen Verschlechterung, muss sich in der Zeit dazwischen der Zustand zunächst gebessert haben, bevor er sich ab Frühjahr 2013 erneut verschlechterte. Gemäss den Gutachtern des N.___ - und des B.___ war ab Mai 2005 von einem ge besserte n Zustand auszugehen. Ob sich d er Zustand effektiv im Sinne einer vorübergehend uneingeschränkten Restarbeitsfähigkeit besserte, oder ob in gewissem Umfang weiterhin eine Beeinträchtigung ver blieb, bleibt offen. Mit der erneuten Begutachtung durch das C.___ jedenfalls konnte eine eindeutige Beurteilung der erwerblichen Leistungsfähigkeit erst für die Zeit ab dem Frühjahr 2013 vorgenommen werden. Eine weiter in die Vergangenheit zurückreichende Beurteilung war nicht möglich. Die Experten, denen umfangreiche Vorakten zur Verfügung standen (vgl. Urk. 42 S. 4 ff.), kamen zum Schluss, für eine weiter gehende retrospektive Beurteilung fehlten vergleichstaugliche Funktionsanalysen (Urk. 42 S. 70 f.). Für die Zeit ab Mai 2005 bis zum Frühjahr 2013 ist demnach von Beweislosigkeit auszugehen. Die Existenz weiterer echtzeitlicher medizi nischer Unterlagen, mit denen sich der Verlauf ab Mai 2005 bis zum Frühjahr 2013 zuverlässiger beurteilen liesse, ist weder ersichtlich noch wies die Beschwer deführerin auf solche hin. Weitere Abklärungen fallen daher ausser Betracht. 4.6 Zusammenfassen d steht fest, dass ab Oktober 2001 eine vollständige Arbeits unfähigkeit in allen in Betracht kommenden Tätigkeiten bestand. Diese dauerte gemäss den Fe ststellungen der N.___ -Gutachter bis ins Jahr 2005 an (Urk. 2/7/34/23 ). Für die Zeit ab Frühjahr 2013 bestand aufgrund einer objekti vierbaren Verschlechterung des Gesundheitszustandes eine Arbeitsfähigkeit von 60 % in einer angepassten Tätigk eit. Der Verlauf dazwischen bleibt ungeklärt, so dass s ich nicht feststellen lässt, wie sich der Gesundheitszustand in diesem Zeit raum auf die erwerblichen Ressourcen ausgewirkt hat. 5. 5.1 Aufgrund der Feststellungen in den Gutachten des N.___ und des B.___ und gestützt auf die Beurteilung des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD; Urk. 2/7/34/19 ff., Urk. 2/7/85/58 ff., Urk. 2/7/87, Urk. 2/7/92/5 f. ) sprach die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin ab November 2003 eine ganze Rente zu ( vgl. Urk. 2/7/99, Urk. 2/7/107). Die Anmeldung erfolgte im genannten Monat (Urk. 2/7/2). Das Wartejahr wa r zu diesem Zeitpunkt bestanden. Entsprechend dem allgemeinen übergangsrechtlichen Grundsatz, dass der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen sind, die gegolten haben, als sich der zu den materiellen Rechts folgen führende Sachverhalt verwirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen), ist sodann die Frist von sechs Monaten ab der Anmeldung im Sinne von Art. 29 Abs. 1 IVG vorliegend nicht anwendbar. Art. 29 IVG in dieser Form trat erst am 1. Januar 2008 in Kraft. Auf die Zuspre chung der ganzen Rente zurückzukommen besteht nach dem Gesagten kein Anlass. Der Entscheid gründet auf diesbezüglich nachvollziehbare n und daher nicht zu beanstandenden Schlussfolgerungen. 5.2 Die Beschwerdegegnerin befristete die ganze Rente per Ende Juli 2005 ausgehend von einer Besserung des Gesundheitszustandes ab Mai 2005 (Urk. 2/7/99, Urk. 2/7/107). Sie stützte sich auf die Beurteilungen in den Gutachten des N.___ und des B.___ und auf die jenige des RAD (vgl. Urk. 2/7/34/22 f., Urk. 2/7/85/65 f., Urk. 2/7/87, U rk. 2/7/ 92/5 f. ). Diese von der Beschwerdeführerin in Frage gestellte Beurteilung konnte durch das Gutachten des C.___ nicht weiter geklärt werden. D er gesundheitliche Verlauf ab Mai 2005 und damit auch die Quantifi zierung der Restarbeitsfähigkeit bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung vom 3. Mai 2012 bleiben nach Durchführung der in Frage kommen den Beweis massnahmen offen (vgl. vorstehende E. 4.5 f.). E in Rentenanspruch ab August 2005 ist somit nicht aus gewiesen. Die Beweislosigkeit wirkt sich zu Ungunsten der Beschwerdeführerin aus. Die von den Gutachtern des C.___ festgestellte, nur noch teilweise verwertbare Resta rbeitsfähigkeit bezieht sich auf einen Zeitraum nach Erlass der Verfügung vom 3. Mai 2012, mithin auf die Zeit ab Frühjahr 201 3. 5.3 D ie m it der angefochtenen Verfügung vom 3. Mai 2012 ab November 2003 befristet bis Ende Juli 2005 zugesprochene ganze Rente ist nicht zu beanstanden. Sodann hat die Beschwerdegegnerin im Ergebnis zu Recht eine n über den 3 1. Juli 2005 hinausgehe nd en Rentenanspruch verneint. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. Mit Blick auf die von den G utachtern des C.___ ab Frühjahr 2013 attestierte Arbeitsfähigkeit von 60 % auch in einer angepassten Tätigkeit ist die Sache indessen nach Eintritt der Rechtskraft an die Beschwerdegegnerin zu über weisen, damit diese unter revisionsrechtlichen Gesichtspunkten den Rentenan spruch der Beschwerdeführerin erneut prüfe (vgl. Art. 17 Abs. 1 ATSG). Mit Blick auf die von der Beschwerdegegnerin vorgenommene Einkommensbemessung (vgl. Urk. 2/7/91), zu der im Urteil des Sozi alversicherungsgerichts vom 30. Sep tember 2015 Stellung genommen wurde (E. 5), ist ein Rentenanspruch angesichts der nur noch teilweise verwertbaren Restarbeitsfähigkeit von höchstens 60 % keineswegs auszuschliessen. 6. Gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenversicherung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von Art. 61 lit. a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhän gig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgesetzt. Vorlie gend erweist sich eine Kostenpauschale von Fr. 1’000.-- als angemessen. Aus gangsgemäss sind die Kosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Die Kosten für das Gerichtsgutachten (polydisziplinäres Gutachten des C.___ ; vgl. Urk. 42-47) sind dagegen auf die Gerichtskasse zu nehmen. Eine Prozessentschädigung steht der Beschwerdeführerin entsprechend dem Verfahrensausgang nicht zu. Die ihr mit Urteil des Bundesgerichts 9C_857/2015 vom 2. Februar 2016 zu Lasten des Kantons Zürich zugesprochene Prozessentschädigung für das bundesgerichtliche Verfahren wurde ihr am 4. März 2016 durch die Gerichtskasse ausbezahlt (Urk. 2/31 ). Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Sache wird nach Eintritt der Rechtskr aft dieses Entscheids an die So zialversiche rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, im Sinne der Erwägungen überwiesen. 3. Die Gerichtskosten von Fr. 1’000.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. Die Kosten für das polydisziplinäre Gutachten des Universit ätsspitals Zürich vom 2 3. Januar 2018 werden auf die Gerichtskasse genommen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Evalotta Samuelsson - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber GrünigKlemmt

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2016.00273 I. Kammer Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Spitz Ersatzrichter Wilhelm Gerichtsschreiber Klemmt Urteil vom 30. November 2018 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwältin Evalotta Samuelsson Samuelsson Recht Bahnhofstrasse 12, 8001 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1958 in Italien, besuchte dort die obli gato rischen Schulen und absolvierte hernach keine Berufsausbildung. 1979 liess sie sich in der Schweiz nieder (Urk. 2/7/2/3 Ziff. 4 und Ziff. 6). Seit 1980 arbeitete sie als Betriebsmitarbeiterin für die A.___ AG (vgl. Urk. 2/7/12). Am 25. Novem ber 2003 meldete sie sich mit dem Hinweis auf b estehende Fussprobleme, auf ein Schulterleiden und auf Rückenschmerzen bei der Eidgenössischen Invalidenver sicherung zum Leistungsbezug (Rente) an (vgl. Urk. 2/7/2). Die Sozialversiche rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, führte medizinische und beruflich-erwerbliche Abklärungen durch ( Urk. 2/7/7, Urk. 2/7/8-12, Urk. 2/7/14, Urk. 2/7/17, Urk. 2/ 7/18, Urk. 2/7/21, Urk. 2/7/34). Mit Verfügung vom 2 3. Feb ruar 200 6, bestätigt mit Einsprachee ntscheid vom 6. September 2007, verneinte die IV-Stelle den Anspruch der Versicherten auf eine Invalidenrente (Urk. 2/7/39, Urk. 2/7/54). Die dagegen erhobene Beschwerde (vgl. Urk. 2/7/56) hiess das hie sige Gericht mit Urteil IV.2007.01286 vom 2 9. Mai 2009 in dem Sinne gut, dass es die Sache zur Vornahme weiterer Abklärungen an die IV-Stelle zurückwies ( Urk. 2/7/69). Diese führte weitere medizinische Abklärungen durch. Insbesonde re holte sie das Gutachten des m edizinischen Zentrums B.___ vom 2 6. März 2011 und die ergänzende Stellungnahme des B.___ vom 1 3. April 2011 ein (Urk. 2/7/85; Urk. 2/7/87). Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens (vgl. Urk. 2/7/94) sprach die IV-Stelle der Versicherten mit Verfügung vom 3. Mai 2012 mit Wirkung ab 1. November 2003 eine bis 3 1. Juli 2005 befristete ganze Rente zu (Urk. 2/2 = Urk. 2/7/107). 2. Gegen die Verfügung vom 3. Mai 2012 erhob die Versicherte am 6. Juni 2012 Beschwerde mit dem Rechtsbegehren, die angefochtene Verfügung sei aufzuhe ben, es sei ein polydisziplinäres Gerichtsgutachten in den Fachdisziplinen Ortho pädie, Neurochirurgie, Neurologie und Psychiatrie einzuholen und hernach sei über den Rentenanspruch erneut zu entscheiden. Eventualiter sei die ange foch tene Verfügung aufzuheben und es sei über den 1. Januar 2005 hinaus eine Invalidenrente gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 100 % auszurichten (Urk. 2/1 S. 2). Die IV-Stelle beantragte in der Beschwerdeantwort vom 28. August 2012 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 2/6). Am 6. November 2013 stellte das Gericht die Einholung eines medizinischen Gutachtens in Aus sicht (Urk. 2/15), wozu die Parteien am 2. und 3. Dezember 2013 Stellung nah men (Urk. 18-19). In der Folge stellte das Gericht den Parteien den Verzicht auf die Einholung eines Gericht sgutachtens in Aussicht, liess s ie dazu Stellung neh men (Urk. 2/21, Urk. 2/23 -24 ) und wies hernach die Beschwerde mit Urteil IV.2012.00600 vom 3 0. September 2015 ab (Urk. 2/25). 3. Die von der Versicherten gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde hiess das Bun desgericht mit Urteil 9C_857/2015 vom 2. Februar 2016 teilweise gut und wies die Sache an das Sozialversicherungsgericht zurück, damit dieses das anfänglich in Aussicht gestellte Gerichtsgutachten einhole und hernach über den Leistungs anspruch erneut entscheide ( Urk. 1 = Urk. 2/28). Am 2 7. Juni 2016 beschloss das Sozialversicherungsgericht die Einholung eines interdisziplinären Gutachtens (Innere Medizin, Orthopädie, Neurologie, Neuropsychologie und Psychiatrie) durch Experten des Universitätsspitals C.___ und unterbreitete den Par teien die Fragen ( Urk. 3). Nachdem weder Ergänzungsfragen gestellt noch Ände rungsvorschläge gemacht wurden, erteilte das Gericht den Gutachtensauftrag und ersuchte das C.___ um die Mitteilung der Gutachter (Urk. 6). Die Klinik teilte am 8. Mai 2017 die Namen der Gutachter mit (Urk. 17) und am 8. Juni 2017 gab das Gericht den Parteien Gelegenheit, um allfällige Einwände gegen die Gutachter vorzubringen (Urk. 18). Solche brachte innert Frist keine der Parteien vor (vgl. Urk. 21). Der definitive Gutachtensauftrag erging mit Beschluss vom 1 4. August 2017 (Urk. 22). In der Folge fanden die Untersuchungen in den verschiedenen Fachgebieten statt. Das neuropsychologische Teilgutachten datiert vom 2 2. Oktober 2017 (Urk. 47), das neurologische vom 1 9. November 2017 (Urk. 46 ), das rheumatologische vom 13. Dezember 2017 ( Urk. 40 = Urk. 44) und das psy chiatrische vom 2 2. Januar 2018 (Urk. (Urk. 45). Am 2 3. Januar 2018 sodann erstatteten die Gutachter das Gesamtgutachten mit der abschliessenden Kons ens beurteilung (Urk. 42). Am 8. Februar 2018 gab das Gericht den Parteien Gelegen heit, um zum Ergebnis der Begutachtung Stellung zu nehmen (Urk. 49). Die IV-Stelle verzichtete auf eine Stellungnahme zum Gutachten (Urk. 51) und die Ver sicherte reichte innert Frist keine solche ein (vgl. Urk. 52). Auf die Ausführungen der Parteien und die Akten wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Mit seinem Urteil 9C_857/2015 vom 2. Februar 2016 ( Urk. 1) hob das Bundesge richt das Urteil des Sozialversicherungsg erichts IV.2012.00600 vom 30. Septem ber 2015 auf und stellte zusammengefasst fest, der Einwand bezüglich des vorinstanzlichen Verzichts auf die Durchführung der angeordneten Begutachtung sei begründet. Prozessleitende Anordnungen erwüchsen zwar nicht in Rechtskraft und es könne grundsätzlich auf sie zurückgekommen werden. Es sei indessen nicht ersichtlich, inwiefern die im Beweisbeschluss vom 5. November 2013 genannten Aspekte bereits geklärt und beantwortet seien. Die angeordnete Begutachtung sei daher durchzuführen (E. 2.2). 1.2 Mit der nach erfolgter Rückweisung gerichtlich veranlassten interdisziplinären Begutachtung durch Experten des C.___ wurde die Beweismassnahme durchge führt und der Rentenanspruch der Beschwerdeführerin ist nunmehr erneut zu prüfen. Die Beschwerdegegnerin hatte diese als vollerwerbstätig qualifiziert und ihr mit der Verfügung vom 3. Mai 2012 ab dem 1. November 2003 befristet bis zum 3 1. Juli 2005 eine ganze Rente zugesprochen ( Urk. 2/2). Da die Befristung der rückwirkend zugesprochenen Rente angefochten ist, ist die richterliche Über prüfungsbefugnis nicht in dem Sinne eingeschränkt, dass unbestritten gebliebene Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert blieben (BGE 125 V 413). 2. 2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 2.2 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 2.3 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestell ten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychi schen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Aus einandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfol gerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deut lich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.). 2.4 Der Untersuchungsgrundsatz schliesst die Beweislast im Sinne der Beweisfüh rungslast begriffsnotwendig aus, da es Sache des Sozialversicherungsgerichts (oder der verfügen den Verwaltungsstelle) ist, für die Zusammentragung des Beweismaterials besorgt zu sein (BGE 115 V 111 E. 3d/ bb ; Maurer, Sozialver sicherungsrecht, Bd. I, 2. unveränderte Aufl., Bern 1983, S. 438 Ziff. 7a). Im Sozial versicherungsprozess tragen mithin die Parteien in der Regel eine Beweis last nur insofern, als im Falle der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte (BGE 115 V 133 E. 8a). Diese Beweisregel greift allerdings erst Platz, wenn es sich als unmöglich erweist, im Rahmen des Untersuchungsgrund satzes aufgrund einer Beweiswürdigung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahrschein lichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 117 V 261 E. 3b). 3. 3.1 Dem C.___ -Gutachten liegt eine ausführliche Zusammenstellung der Vorakten zu Grunde, die den Experten zur Verfügung standen (Urk. 42 S. 4 ff.). Berücksich tigung fanden auch die von der Beschwerdegegnerin zur Begutachtung mitge brachten Unterlagen ( Urk. 42 S. 9, Urk. 43/1-11). Sodann erfolgten die Unter suchungen in den jeweiligen Fachgebieten Innere Medizin (Urk. 42 S. 46 ff. Ziff. 4.1), Rheumatologie (einschliesslich einer Evaluation der funktionellen Leis tungsfähigkeit [EFL]; Urk. 44), Psychiatrie (Urk. 45), Neurologie (Urk. 46) und Neuropsychologie (Urk. 47). Die jeweiligen Teilexpertisen sind im Hauptgut achten zusammengefasst wiedergegeben (Urk. 42 S. 53 ff. Ziff. 4.2-4.5). Schliess lich erfolgte eine ausführliche interdisziplinäre Beurteilung aufgrund einer Kon sensk onferenz (Urk. 42 S. 67 ff. Ziff. 5). 3.2 Die internistischen Gutachter Dr. D.___, Direktor der K linik und K linik für Innere Medizin, und Dr. E.___, Leitender Arzt der K linik und K linik für Innere Medizin (vgl. Urk. 42 S. 1 Ziff. 1.1), stellten gestützt auf ihre Untersuchung (Urk. 42 S. 46 ff. Ziff. 4.1) fest, hervorzu heben seien das Übergewicht der Beschwerdeführerin und der erhöhte Blutdruck. Auf die Arbeitsfähigkeit wirke sich dies indessen nicht aus. Die erhobenen Befunde seien im Wesentlichen altersentsprechend (Urk. 42 S. 53). 3.3 Die neurologischen Gutachter Dr. F.___, Leitender Arzt, Klinik für Neurologie, und Dr. G.___, Assistenzärztin, Klinik für Neurologie (vgl. Urk. 42 S. 1 Ziff. 1.1), stellten gestützt auf ihre Untersuchung (Urk. 42 S. 53 ff. Ziff. 4.2) die folgenden Diagnosen (Urk. 42 S. 56): - Status nach Gamma- Knife -Behandlung eines Meningeoms im Sinus cavernosus rechts 2004 - stabile radiologische Verlaufsuntersuchung, aktuell asymptomatisch - Status nach Karpaltunnelsyndrom-Operation rechts 2006, aktuell asymptomatisch - Status nach episodischen Kopfschmerzen vom Spannu ngstyp, aktuell asymptomatisch und ohne Hinweise auf ein neurologisches Krankheits bild/Neuralgie - Urge -Inkontinenz ohne Hinweise auf eine neurogene Ursache Dazu führten die Experten aus, objektiv neurologisch fänden sich keine Manifes tationen des Meningeoms mehr. Die in den Vorberichten beschri ebene leichte Abduzenparese sei nicht mehr nac hweisbar. Auch die übrigen N ervenfunktionen des Gehirns seien unauffällig. Des Weiteren bestünden keine Hinweise für ein radikuläres Reiz- und/oder Ausfallsyndrom. Die von de r Beschwerdeführerin angegebene veränderte Fühlwahrnehmung der rechten Körperhälfte sei fluktuie rend ausgeprägt und exakt mittig begrenzt, so dass hier primär der Verdacht auf eine funktionelle Fühlstörung im Rahme n des Schmerzsyndroms bestehe. Trotz der Rücken- und Nackenschmerzen fänden sich aus neurologischer Sicht erstaun lich wenige muskuloskelettale Befunde. Es fänden sich keine sicheren Myogelo sen und es bestehe nur eine diskrete Druckschmerzhaftigkeit im Bereich der Sehnenansätze okzipital am Nacken. Die Kopfbeweglichkeit sei normal und auch die Beweglichkeit der lumbalen Wirbelsäule sei nicht höhergradig eingeschränkt. Hierzu passe, dass die Beschwerdeführerin währen d der Untersuchung ruhig und ohne Schmerzangabe n während zwei Stunden auf dem Stuhl habe sitzen können und sich ausserhalb der Untersuchungssituation ohne wesentliche Auffälligkeiten bewegt habe. Bezüglich der Fussschmerzen ergäben sich aus neurologischer Sicht keine Hinweise auf eine Morton-Neuralgie. Die Ansätze der Plantarfaszie seien beidseits indolent. Zusammengefasst könne festgehalten werde n, dass sich aus neurologischer S icht aufgrund der Angaben der Beschwerdeführerin, der zur Ver fügung stehenden Akten und der aktuellen klinisch-neurologischen Unter suchung keinerlei Hinweise auf ein neur ologisches Krankheitsbild ergäben, das zu einer Beeinträchtigung der Arbei ts- und Lei s tungsfähigkeit führe (Urk. 42 S. 55). 3.4 Die neuropsychologischen Gutachter Dr. H.___, Abteilungs leiter Neuropsychologie, Klinik für Neurologie, Dr. I.___, Neuropsy chologin, Klinik für Neurologie, und J.___, Assistenzärztin, Klinik für Neu rologie (vgl. Urk. 42 S. 2 Ziff. 1.1), stellten gestützt auf ihre Untersuchung (Urk. 42 S. 57 ff. Ziff. 4.3) fest, im Vordergrund der erhobenen Befunde stehe eine leichte bis mittelschwere psychomotorische Verlangsamung. Diese habe sich bei allen geschwindigkeitssensitiven Aufmerksamkeitsaufgaben feststellen lassen. Die Verlangsamung trete insbesondere dann auf, wenn die gestellten Anforde rungen eher gering seien. Darüber hinaus sei die verbale Erfassungsspanne im attentionalen Bereich mittelschwer vermindert. Bis auf die Lernstörung für ver bale Informationen und semantische Verwechslungen beim Wiedererkennen seien weitgehend altersentsprechende Gedächtnisfunktionen feststellbar. Die Frontalhirnfunktionen seien ansonsten altersent sprechend. Auch basale visuelle, sprachliche, sprachassoziierte und praktische Leistungen seien unbeeinträchtigt. In der Verhaltensbeobachtung habe sich bei einer vollständig orientierten Beschwerdeführerin ein leicht verlangsamtes Arbeitstempo gezeigt, bei ordentli chem Antrieb und intaktem Aufmerksamkeitsfokus ohne starke attentionale Schwankungen oder Ermüdung im Verlauf. Die kognitive Verlangsamung in Form einer leichten neuropsychologischen Störung habe eine reduzierte Produk tivität zur Folge und schränke somit die Arbeitsfähigkeit ein. Es rechtfertige sich, von einer Arbeitsunfähigkeit zwischen 10 und 30 % auszugehen. Die Beurteilung stütze sich auf die Kriterien zur Bestimmung des Schwer e grades einer neuropsy chologischen Störung der Schweizerischen Vereinigung für Neuropsychologin nen und Neuropsychologen (SVNP). Da die beobachtete kognitive Beeinträch tigung auch bei einfache n mentale n Leistungen auftrete, seien die angestammte (Maschinen- und Anlagebedienerin am Fliessband) und angepasste Tätigkeiten gleichermassen betroffen (Urk. 42 S. 57 f.). 3.5 Der rheumatologische Gutachter Dr. K.___ und der Physiothe rapeut L.___ (vgl. Urk. 42 S. 1 Ziff. 1.1) nannten gestützt auf ihre Untersuchung, die auch eine EFL beinhaltete (Urk. 42 S. 58 ff. Ziff. 4.4), die fol genden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 42 S. 59 f.): - hauptsächlich femoro-patellär betonte Pangonarthrosen beidseits, deutlich rechtsbetont mit mässiger Muskeldegen e ration - Periarthropathia humeroscapularis tendopathica links und rechts - chronisches lumbovertebrales Syndrom - Senk-Spreizfuss und Hallux va lgus beidseits - Rhizarthrosen beidseits Keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit massen sie den degenerativen Verän derungen im Bereich der unteren Halswirbelsäule und dem anamnestisch fibro myalgischen Zustandsbild zu (Urk. 42 S. 60). Die Experten führten zu den gestellten Diagnosen aus, es bestünden im Bereich des Bewegungsapparates mehrere Gesundheitsprobleme, wobei in funktioneller Hinsicht und auch in Bezug auf die Beschwerdeschilderung die beidseitigen Knierarthrosen sowie die Periarthropathia humeroscapularis rechts von Relevanz seien. Die am 1 5. Mai 2017 durchgeführte Analyse des Kniegelenkspunktates spreche eher gegen eine entzündliche Genese und für eine mechanische. Unter Berücksichtigung der strukturellen organischen Veränderungen sei die Zurück haltung der Beschwerdeführerin gegenüber einer Totalprothese verständlich. Es sei nicht davon auszugehen, dass damit eine erheblich bessere Belastbarkeit erzielt werden könne. Hinsichtlich der rechten Schulter sei im April 2016 noch mals ein Arthro-MRI durchgeführt worden, welches eine im Vergleich zu den f rüheren Aufnahmen ausgedehntere Rotatorenmanschettenrup t ur und Ruptur der langen Bizepssehne bei unveränderter AC-Gelenksarthrose gezeigt habe. D ie bei guter Leistungsbereitschaft und Konsistenz im Rahmen der Evaluation der arbeitsbezogenen Leistungsfähigkeit erhobenen funktionellen Einschränkungen seien mit den objektiven Befunden und den strukturell-organischen Veränderun gen vereinbar. Hinweise für ein dysfunktionales Krankheitsverhalten hätten sich keine ergeben. Für die verschiedenen Einzeltätigkeiten im angestammten Beruf hätten keine sicheren funktionellen Einschränkungen objektiviert werde n kön nen. Allerdings seien repetitive Teilaufgaben sowie stehende Arbeitsschritte und die Positionswechsel ung ünstig. Derzeit bestehe das Hauptproblem in der vermin derten Belastbarkeit des linken Knies. Dies habe sich bei sämtlichen kniebelas tenden Tests gezeigt (Urk. 42 S. 60). Die bei der EFL ermittelte Belastbarkeit liege im Bereich einer l eicht bis mittel schweren Arbeit. Zumutbar sei eine solche Tätigkeit mit seltenen Gewichtsbelas tungen bis zu 12,5 kg, ohne Hockstellungen und ohne wiederholte Knieb eugen, mit seltenem Treppen- oder Leitersteigen und nur ma n chmaligem Stossen, Ziehen, Kriechen oder Knien. Ungünstig sei ferner eine Tätigkeit mit hohen Anforderungen an das Gleichgewicht. Die angestammte Tätigkeit als Produk tionsmitarbeiterin liege von den Gewichtsbelastungen her im Bereich einer leich ten Tätigkeit. Die Beschwerdeführerin habe täglich verschiedene Teilaufgaben (Produktion, Abfüllen, Kontrolle, Reinigung) übernehmen müssen (Jobrotation). Die Arbeit habe abwechselnd im Stehen oder im Sitzen ausgeübt werden müssen. Eine volle Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit lasse sich unter Berücksichtigung der heutigen Gesundheitssituation aus rheumatologisch-ortho pädischer Sicht retrospektiv nicht begründen, höchstens in der akuten Phase post operativ in Bezug auf die Füsse sowie bei Exazerbationen hinsichtlich der Beschwerden der rechten Schulte r. Eine Arbeitsfähigkeit von 50 % sei in der angestammten Tätigkeit aufgrund der erhobenen Anforderungen und der Belast barkeit zumutbar (Urk. 42 S. 60 f.). Eine dem Leiden besser angepasste Tätigkeit könnte die Beschwerdeführerin aus rheumatologisch-orthopädischer Sicht grundsätzlich ganztags ausüben. Auf grund der nachvollziehbar auch bei günstigen Voraussetzungen im Laufe der Zeit zunehmenden Beschwerden und möglichen Reizsituationen sei von längeren Erholungszeiten nach Einzelbelastungen auszugehen. Dem lasse sich mit ver mehrten Pausen von zwei Stunden verteilt über den Tag Rechnung tragen. Damit ergebe sich aus rheumatologisch-orthopädischer Sicht in einer optimal angepass ten Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 75 %. Gegenüber der letzten Begutachtung durch die Ärzte des B.___ im Jahr 2011 sei eine Verschlechterung des Gesund heitszustandes festzustellen, indem neu symptomatische Gonarthrosen rechts betont sowie beidseitige Rhizarthrosen hinzugekommen seien und hinsichtlich der übrigen Gesundheitsprobleme am Bewegungsapparat eine gewisse Ver schlechterung nicht ausgeschlossen werden könne. Gegenüber früheren bild gebenden Befunden ausgewiesen sei eine Verschlechterung hinsichtlich der rech ten Schulter bei allerdings unveränderter subjektiver Situation. Ob das aktuelle Untersuchungsteam bereits 2011 zu einer anderen Einschätzung als die B.___ -Gutachter gekommen wäre, lasse sich zum heutigen Z eitpunkt weder beweisen noch wi derlegen. Entsprechend sei aus rheumatologisch-orthopädischer Sicht von einer mindestens seit vier Jahren verschlechterten Situation auszugehen, womit seit mindestens Frühjahr 2013 eine unveränderte Arb eitsunfähigkeit bestehe. Mit medizinischen Massnahmen lasse sich die verbliebene Arbeitsfähig keit voraussichtlich nicht steigern. Das gelte insbesondere in Bezug auf eine Totalprothese im Bereich des rechten Knies. Aufgrund der femoropatellären Prob lematik und der vorhandenen Funktionsfähigkeit sei am konservativen Vorgehen festzuhalten (Urk. 42 S. 61 f.). 3.6 Der psychiatrische Gutachter Dr. M.___, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des C.___ (vgl. Urk. 42 S. 2 Ziff. 1.1), nannte gestützt auf seine Untersuchung (Urk. 42 S. 62 ff. Ziff. 4.5) als Diagnosen eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig subsyndromal ausgeprägte Epi sode (ICD-10 F33.8), sowie eine ängstlich-vermeidende Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.6; Urk. 42 S. 65). Zu den gestellten Diagnosen führte der Experte aus, das Vollbild einer Depression liege nicht vor, vielmehr sei von einer subsyn dromalen Ausprägung auszugehen. Die übermässige Reizbarkeit ändere daran nichts. Trotz in der Kindheit erlittener sexueller Übergriffe könne nicht vom Vor liegen einer posttraumatischen Belastungsstörung ausgegangen werden. Die für eine solche Diagnose erforderlichen Symptome lägen nicht vor. Die Vermeidung, über das Erlebte zu sprechen, und die übermässigen Gefühle von Scham und Schuld rechtfertigten die Diagnose nicht. Eine somatoforme Schmerzstörung liege ebenfalls nicht vor. Vorgängig sei eine solche zwar diagnostiziert worden, doch seien die hierfür erforderlichen Diagnosekriterien nicht erfüllt. So werde voraus gesetzt, dass der geklagte Schmerz durch eine somatische Ursache nicht genügen d erklärt werden könne. Dies sei bei der Beschwerde führerin nicht der Fall. Sodan n könne angesichts des geklagten Schmerzniveaus auch nicht von einem vorherr schenden und quälenden Schmerz gesprochen werden. Mindestens seit dem frühen Erwachsenenalter seien bei der Beschwerdeführerin jedoch übermässige Ängste vor Versagen und sozialer Zurückweisung, leichte hypochondrische Ängste und eine Störung der Impulskontrolle mit Suizidimpulsen vorhanden. Es lägen damit hinreichende Merkmale einer allgemeinen Persönlichkeitsstörung vor. Der Umstand, dass die Beschwerdeführerin trotz dieser Einschränkungen parallel zur Kindererziehung während vielen Jahren habe arbeiten können, deute auf eine eher leichte Ausprägung der Störung hin. Die Persönlichkeitsstörung führe dazu, dass die Beschwerdeführerin Mühe habe, ihre körperlichen Symptome und die dadurch verursachten Einschränkungen im Alltag zu b ewältigen. Bereits früher habe s ie auf äussere Belastungen mit depressiven Entgleisungen reagiert. Die derzeit vorliegenden Symptome seien durch die in den letzten Jahren ver mehrt aufgetreten en körperlichen Beschwerden ausgelöst worden. Für deren Bewältigung verfüge die Beschwerdeführerin nur über wenig Ressourcen. Insge samt bestehe keine wesentliche Diskrepanz zwischen der subjektiven Beschwer deschilderung, den Fremdangaben und dem Verhalten der Beschwerdeführerin während der Begutachtung. Auch wenn sich die Beschwerdeführerin in den letzten Jahren sozial verstärkt zurückgezogen habe, werde ihr Alltag noch immer von verschiedenen Aktivitäten geprägt. Da die Beschwerdeführerin zeitlebens an depressiven Episoden gelitten habe und die Persönlichkeitsstörung seit dem jun gen Erwachsenenalter vorhanden sei, lasse sich das derzeitige Funktionsniveau nicht direkt mit demjenigen vor Eintritt des Gesundheitsschadens vergleichen. Zeitlich scheine ein Zusammenhang zu bestehen zwischen den seit den um die Jahrtausendwende vermehrt aufgetretenen körperlichen Gebrechen und der Auf gabe der beruflichen Tätigkeit ab 200 4. Da die Persönlichkeitsmerkmale über die Jahre weitgehend stabil geblieben seien, könne d avon ausgegangen werden, dass es der Beschwerdeführer in auch heute möglich wäre, einer beruflichen Tätigkeit nachzugehen. Aus rein psychiatrischer Sicht liege keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit vor. D a d ie Beschwerdeführerin zeitlebens mehrfach unter depressiven Episoden gelitten habe, teilweise unter sol chen mit schwererer Aus prägung, dürfte die Arbeitsfähigkeit zeitweise vermindert gewesen sein. Ein e retrospektive Quantifizierung sei indessen nicht möglich (Urk. 42 S. 65 ff.). 3.7 In der interdisziplinären Beurteilung fassten die Gutachter zusammen, beein trächtigt sei die Arbeitsfähigkeit in erster Linie aus neuropsychologischer und aus rheumatologischer Sicht. Trotz der langjährigen Leidensgeschichte und der bild gebend nachweisbaren Schäden de s Schultergelenks, der Füsse, der Knie und des Rückens sei bei der Untersuchung und insbesondere bei der EFL eine ordentliche Funktionalität festzustellen gewesen. Die Beschwerdeführerin habe bei allen Untersuchungen kooperiert. Aggravationszeichen oder eine Schonungstendenz hätten gefehlt. In der angestammten Tätigkeit sei die Arbeitsfähigkeit allein unter Berücksichtigung der Limitationen am Bewegungsapparat um 50 % reduziert. Unter Berücksichtigung von Interaktionen mit den neurokognitiven und den psy chiatrischen Diagnosen besteh e in der angestammten Tätigkeit eine theoretische Arbeitsfähigkeit von 35 %. Eine Verbesserung im Vergleich zu früheren Beurtei lungen liege nicht vor, vielmehr sei die in den Vorgutachten für die angestammte Tätigkeit attestierte Arbeitsunfähigkeit Folge einer zu wenig differenzierten Leis tungsbeurteilung gewesen. Auch bei einer angepassten Tätigkeit weiche die aktuelle rheumatologische Einschätzung von den Vorgutachtern ab. Hier könne unter Berücksichtigung der tatsächlich vorliegenden funktionellen Leistungsein bussen durch die Problematik der rec hten Schulter, der Füsse, der Kniegelenke und der Wirbelsä ule keine vollständige Arbeits fähigkeit bescheinigt werden. Die EFL habe gezeigt, dass Arbeitspausen von zwei Stunden pro Tag erforderlich seien, so dass aus rein rheumatologisch-orthopädischer Sicht eine Arbeitsfähig keit von 75 % in optimal angepassten Tätigkeiten vorliege. Die Behandlung des Meninge om s habe nach der Einschätzung aller Experten ein gutes Ergebnis gezeitigt, so dass diesbezüglich nicht von Spätschäden auszugehen sei. Einigkeit habe auch dahingehend bestanden, dass die fachspezifischen Beurteilungen für sich allein genommen der komplexen Situation nicht gerecht würden. Auch bei einer angepassten Tätigkeit liege interdisziplinär betrachtet eine stärkere Beein trächtigung vor, als dies aus monodisziplinärer Sicht der Fall sei. Die Aufmerk samkeitsstörung und die Persönlichkeitsstörung erschwerten die Bewältigung der chronischen körperlichen Beschwerden aufgrund der nachweisbaren Schäden am Bewegungsapparat. Obschon die neuropsychologischen Einschränkungen zu m Teil durch die chronischen Schmerzen erklärbar seien, sei eine therapeutische Verbesserung kaum erreichbar. Eine wirksame pharmakologische Schmerzthe rapie würde eine weitere Verlangsamung psychomotorischer Funktionen nach sich ziehen und wäre darüber hinaus mit dem Risiko einer Abhängigkeitsent stehung behaftet. Für eine nicht-pharmakologische Schmerzbehandlung komme nach bereits ausgeschöpften physiotherapeutischen Verfahren nur die chirur gische Therapie mit bilateralen Kniegelenksprothesen und einer Sch ultergelenk sprothese in Frage, wobei auch dadurch keine namhafte Beeinflussung der Arbeitsfähigkeit zu erwarten wäre. Zusammengefasst liege aus interdisziplinärer Sicht eine generalisierte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit um 40 % vor, im Wesentlichen bedingt durch die psychomotorisch e Verlangsamung in Kombina tion mit dem chronischen Schmerzsyndrom. Retrospektive lasse sich die Arbeits fähigkeit nicht beurteilen, da vergleichstaugliche standardisierte Funktionsana lysen fehlten. Zu beachten sei abe r, dass sich der Zustand tendenziell verschlech tert habe (Urk. 42 S. 67 ff. Ziff. 5, Ziff. 6.1-2 und Ziff. 7 ). 4. 4.1 Die Untersuchung der Beschwerdeführerin wurde in jeder Fachrichtung sehr aus führlich durchgeführt und die erhobenen Befunde wiederum sehr detailliert dar gelegt und gewürdigt. Die gestellten Diagnosen sind valide und die Schlussfolge rungen der Experten sowohl bezogen auf das jeweilige Fachgebiet als auch bezogen auf die Konsensbeurteilung nachvollziehbar. Das Gutachten erfüllt alle Beweisanforderungen (vgl. vorstehende E. 2.4 ). Seitens der Parteien, insbesondere seitens der Beschwerdeführerin, erfolgt en denn auch keinerlei Einwendungen. 4.2 Die Begutachtung durch die Ärzte des C.___ zeigte, dass die Beschwerdeführerin trotz der durch ihren Gesundheitsschaden bedingten erwerblichen Beeinträch tigung über genügend Ressourcen verfügt, um einer angepassten Tätigkeit im Umfang von 60 % nachzugehen. Angepasst sind leichte bis mittelschwere wech selbelastende Tätigkeiten mit seltenen Gewichtsbelastungen bis zu 12,5 kg, ohne Hoc kstellungen, ohne wiederholte Kniebeugen und ohne hohe Anforderungen an das Gleichgewicht, mit seltenem Besteigen von Treppen oder Leitern und nur manchmaligem Ziehen, Stossen, Kriechen oder Knien (vgl. Urk. 42 S. 71). Diese Beurteilung gibt die Verhältnisse im Zeitpunkt der Begutachtung wieder. 4.3 In erster Linie massgebend sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung vom 3. Mai 201 2. Damit kommt dem retrospektiven Verlauf besondere Bedeutung zu. Diesbezüglich führten die Gutachter in der Kon sensbeurteilung sowohl in Bezug auf die Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als auch in Bezug auf die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit aus, eine rückwirkende Beurteilung sei nicht möglich, da vergleichstaugliche standardisierte Funktionsanalysen fehlten. Immerhin aber hielten sie fest, der gesundheitliche Zustand habe sich im Verlauf tendenz iell verschlechtert (Urk. 42 S. 70 f. Ziff. 7 lit. d u. lit. e). Die rheumatologischen Experten wiesen darauf hin, zur Verschlechterung hätten die seit der letzten Begutachtung aufgetretenen symptomatischen und rechtsbetonten Gonarthrosen sowie beidseitige n Rhiz arthrosen beigetragen. Nicht ausgeschlossen wurde auch eine funktionelle Ver schlechterung hinsichtlich der übrigen Gesundhei tsprobleme am Bewegungs apparat. Gegenüber früheren bildgebenden Befunden stellten die Gutachter ferner eine Verschlechterung im Bereich der rechten Schulter bei allerdings unveränder ter subjektiver Situation fest. Ob das aktuelle Untersuchungsteam bereits 2011 zu einer anderen Einschätzung als die B.___ -Gutachter gekommen wäre, musste n die Gutachter offenlassen. Hingegen betonten sie, es rechtfertige sich insgesamt aus rheumatologisch-orthopädischer Sicht, von einer seit vier Jahren verschlechter ten Situation auszugehen, womit seit mindestens Frühjahr 2013 eine unverän de rte Arbeitsunfähigkeit bestehe (Urk. 42 S. 61). 4.4 Die Restarbeitsfähigkeit allein aus rheumatologischer Sicht schätzten die Gutach ter auf 75 % ein (Urk. 42 S. 61). Massgebend dabei war der im Rahmen der EFL festgestellte Bedarf an Arbeitspausen während insgesamt zwei Stunden pro Tag, wobei die Ergebnisse der EFL nachvollziehbar als valide eingestuft wurden (Urk. 44 S. 24 f. Ziff. 4.1 u. S. 28 ff.). In der Konsensbeurteilung hielten die Experten sodann fest, die fachspezifischen Beurteilungen für sich allein genom men würden der ko mplexen Situation nicht gerecht werden. Auch bei einer angepassten Tätigkeit liege interdisziplinär betrachtet eine stärkere Beeinträchti gung vor, als dies aus monodi sziplinärer Sicht der Fall sei. Auch dies überzeugt. I ns Gewicht fallen folgende Aspekte: Die Aufmerksamkeitsstörung und die Per sönlichkeitsstörung erschwer en die Bewältigung der chronischen körperlichen Beschwerden aufgrund der nachweisbaren Schäden am Bewegungsapparat. Die mit den chronischen Schmerzen zusammenhängenden neuropsychologischen Einschränkungen wurden als therapeutisch kaum angehbar eingestuft, denn e ine wirksame pharmakologische Schmerztherapie dürfte eine weitere Verlangsamung psychomotorischer Funktionen nach sich ziehen und wäre darüber hinaus mit dem Risiko einer Abhängigkeitsentstehung behaftet. Für eine nicht-pharmako lo gische Schmerzbehandlung kommen aufgrund der bereits ausg eschöpften physiotherapeutischen Verfahren nur chirurgische Massnahmen in Betracht (bilaterale Kniegelenksprothesen, Schultergelenksprothese). Solche lehnt die Beschwerdeführerin aber ab und nach der Einschätzung der Experten kann damit auch objektiv betrachtet die Arbeitsfähigkeit kaum günstig beeinflusst werden. Limitierend wirkt sich sodann auch die psychomotorische Verlangsamung in Kombination mit dem chronischen Schmerzsyndrom aus. Die in der Konsensbe urteilung ermittelte generalisierte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit um 40 % ist damit nicht nur hinreichend begründet, sondern es ist nicht ersichtlich, dass die zusätzlichen Faktoren erst nach der von den rheumatologischen Experten retrospektiv ermittelten Verschlechterung des gesundheitlichen Zustandes einge treten sind. Es rechtfertigt sich damit, ab Frühjahr 2013 von einer generalisierten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit um 40 % und mithin von einer Restarbeits fähigkeit von 60 % in angepassten Tätigkeiten auszugehen. 4.5 Für die Zeit davor gingen die Gutachter des B.___ und des N.___ ab Herbst 2001 von einer gänzlichen Arbeitsunfähigkeit aus sowie ab Mai 2005 von einer gesundheitlichen Besserung verbunden mit einer uneingeschränkte n A rbeits fähigkeit in einer angepassten Tätigkeit (Urk. 2/7/ 34/20 ff., Urk. 2/7/85/ 59 ff., Urk. 2/7/87/1 f., Urk. 2/7/92/5 f.). Gestützt darauf sprach die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin nach erfolgter Anmeldung im November 2003 die von November 2003 bis Ende Juli 2005 befristete ganze Rente z u (Urk. 2/7/99, Urk. 2/7/107). Die gesundheitliche Besserung im Jahr 2005 stellt die Beschwer deführerin in Abrede (Urk. 2/1 S. 4 ff. ). Von einer Fortdauer der vollständigen Arbeitsunfähigkeit aber ist insbesondere auch mit Blick auf die jüngsten Erkennt nisse nicht auszugehen. Gemäss C.___ -Gutachten ist ab Frühjahr 2013 nachvoll ziehbar von einer Restarbeitsfähigkeit von 60 % auszugehen, dies als Folge einer gesundheitlic hen Verschlechterung (vgl. Urk. 42 S. 61 u. S. 71 f. ). Bestand ab Oktober 2001 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit in jeglicher Tätigkeit und ab Frühjahr 2013 eine Arbeitsfähigkeit von 60 % in einer angepassten Tätigkeit auf grund einer gesundheitlichen Verschlechterung, muss sich in der Zeit dazwischen der Zustand zunächst gebessert haben, bevor er sich ab Frühjahr 2013 erneut verschlechterte. Gemäss den Gutachtern des N.___ - und des B.___ war ab Mai 2005 von einem ge besserte n Zustand auszugehen. Ob sich d er Zustand effektiv im Sinne einer vorübergehend uneingeschränkten Restarbeitsfähigkeit besserte, oder ob in gewissem Umfang weiterhin eine Beeinträchtigung ver blieb, bleibt offen. Mit der erneuten Begutachtung durch das C.___ jedenfalls konnte eine eindeutige Beurteilung der erwerblichen Leistungsfähigkeit erst für die Zeit ab dem Frühjahr 2013 vorgenommen werden. Eine weiter in die Vergangenheit zurückreichende Beurteilung war nicht möglich. Die Experten, denen umfangreiche Vorakten zur Verfügung standen (vgl. Urk. 42 S. 4 ff.), kamen zum Schluss, für eine weiter gehende retrospektive Beurteilung fehlten vergleichstaugliche Funktionsanalysen (Urk. 42 S. 70 f.). Für die Zeit ab Mai 2005 bis zum Frühjahr 2013 ist demnach von Beweislosigkeit auszugehen. Die Existenz weiterer echtzeitlicher medizi nischer Unterlagen, mit denen sich der Verlauf ab Mai 2005 bis zum Frühjahr 2013 zuverlässiger beurteilen liesse, ist weder ersichtlich noch wies die Beschwer deführerin auf solche hin. Weitere Abklärungen fallen daher ausser Betracht. 4.6 Zusammenfassen d steht fest, dass ab Oktober 2001 eine vollständige Arbeits unfähigkeit in allen in Betracht kommenden Tätigkeiten bestand. Diese dauerte gemäss den Fe ststellungen der N.___ -Gutachter bis ins Jahr 2005 an (Urk. 2/7/34/23 ). Für die Zeit ab Frühjahr 2013 bestand aufgrund einer objekti vierbaren Verschlechterung des Gesundheitszustandes eine Arbeitsfähigkeit von 60 % in einer angepassten Tätigk eit. Der Verlauf dazwischen bleibt ungeklärt, so dass s ich nicht feststellen lässt, wie sich der Gesundheitszustand in diesem Zeit raum auf die erwerblichen Ressourcen ausgewirkt hat. 5. 5.1 Aufgrund der Feststellungen in den Gutachten des N.___ und des B.___ und gestützt auf die Beurteilung des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD; Urk. 2/7/34/19 ff., Urk. 2/7/85/58 ff., Urk. 2/7/87, Urk. 2/7/92/5 f. ) sprach die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin ab November 2003 eine ganze Rente zu ( vgl. Urk. 2/7/99, Urk. 2/7/107). Die Anmeldung erfolgte im genannten Monat (Urk. 2/7/2). Das Wartejahr wa r zu diesem Zeitpunkt bestanden. Entsprechend dem allgemeinen übergangsrechtlichen Grundsatz, dass der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen sind, die gegolten haben, als sich der zu den materiellen Rechts folgen führende Sachverhalt verwirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen), ist sodann die Frist von sechs Monaten ab der Anmeldung im Sinne von Art. 29 Abs. 1 IVG vorliegend nicht anwendbar. Art. 29 IVG in dieser Form trat erst am 1. Januar 2008 in Kraft. Auf die Zuspre chung der ganzen Rente zurückzukommen besteht nach dem Gesagten kein Anlass. Der Entscheid gründet auf diesbezüglich nachvollziehbare n und daher nicht zu beanstandenden Schlussfolgerungen. 5.2 Die Beschwerdegegnerin befristete die ganze Rente per Ende Juli 2005 ausgehend von einer Besserung des Gesundheitszustandes ab Mai 2005 (Urk. 2/7/99, Urk. 2/7/107). Sie stützte sich auf die Beurteilungen in den Gutachten des N.___ und des B.___ und auf die jenige des RAD (vgl. Urk. 2/7/34/22 f., Urk. 2/7/85/65 f., Urk. 2/7/87, U rk. 2/7/ 92/5 f. ). Diese von der Beschwerdeführerin in Frage gestellte Beurteilung konnte durch das Gutachten des C.___ nicht weiter geklärt werden. D er gesundheitliche Verlauf ab Mai 2005 und damit auch die Quantifi zierung der Restarbeitsfähigkeit bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung vom 3. Mai 2012 bleiben nach Durchführung der in Frage kommen den Beweis massnahmen offen (vgl. vorstehende E. 4.5 f.). E in Rentenanspruch ab August 2005 ist somit nicht aus gewiesen. Die Beweislosigkeit wirkt sich zu Ungunsten der Beschwerdeführerin aus. Die von den Gutachtern des C.___ festgestellte, nur noch teilweise verwertbare Resta rbeitsfähigkeit bezieht sich auf einen Zeitraum nach Erlass der Verfügung vom 3. Mai 2012, mithin auf die Zeit ab Frühjahr 201 3. 5.3 D ie m it der angefochtenen Verfügung vom 3. Mai 2012 ab November 2003 befristet bis Ende Juli 2005 zugesprochene ganze Rente ist nicht zu beanstanden. Sodann hat die Beschwerdegegnerin im Ergebnis zu Recht eine n über den 3 1. Juli 2005 hinausgehe nd en Rentenanspruch verneint. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. Mit Blick auf die von den G utachtern des C.___ ab Frühjahr 2013 attestierte Arbeitsfähigkeit von 60 % auch in einer angepassten Tätigkeit ist die Sache indessen nach Eintritt der Rechtskraft an die Beschwerdegegnerin zu über weisen, damit diese unter revisionsrechtlichen Gesichtspunkten den Rentenan spruch der Beschwerdeführerin erneut prüfe (vgl. Art. 17 Abs. 1 ATSG). Mit Blick auf die von der Beschwerdegegnerin vorgenommene Einkommensbemessung (vgl. Urk. 2/7/91), zu der im Urteil des Sozi alversicherungsgerichts vom 30. Sep tember 2015 Stellung genommen wurde (E. 5), ist ein Rentenanspruch angesichts der nur noch teilweise verwertbaren Restarbeitsfähigkeit von höchstens 60 % keineswegs auszuschliessen. 6. Gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenversicherung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von Art. 61 lit. a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhän gig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgesetzt. Vorlie gend erweist sich eine Kostenpauschale von Fr. 1’000.-- als angemessen. Aus gangsgemäss sind die Kosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Die Kosten für das Gerichtsgutachten (polydisziplinäres Gutachten des C.___ ; vgl. Urk. 42-47) sind dagegen auf die Gerichtskasse zu nehmen. Eine Prozessentschädigung steht der Beschwerdeführerin entsprechend dem Verfahrensausgang nicht zu. Die ihr mit Urteil des Bundesgerichts 9C_857/2015 vom 2. Februar 2016 zu Lasten des Kantons Zürich zugesprochene Prozessentschädigung für das bundesgerichtliche Verfahren wurde ihr am 4. März 2016 durch die Gerichtskasse ausbezahlt (Urk. 2/31 ). Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Sache wird nach Eintritt der Rechtskr aft dieses Entscheids an die So zialversiche rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, im Sinne der Erwägungen überwiesen. 3. Die Gerichtskosten von Fr. 1’000.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. Die Kosten für das polydisziplinäre Gutachten des Universit ätsspitals Zürich vom 2 3. Januar 2018 werden auf die Gerichtskasse genommen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Evalotta Samuelsson - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber GrünigKlemmt

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2016.00273 I. Kammer Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Spitz Ersatzrichter Wilhelm Gerichtsschreiber Klemmt Urteil vom 30. November 2018

IV.2016.00273

IV.2016.00273

IV.2016.00273 I. Kammer

I. Kammer

Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Spitz Ersatzrichter Wilhelm Gerichtsschreiber Klemmt

Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Spitz Ersatzrichter Wilhelm Gerichtsschreiber Klemmt

Urteil vom 30. November 2018

Urteil vom 30. November 2018 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwältin Evalotta Samuelsson

vertreten durch Rechtsanwältin Evalotta Samuelsson Samuelsson Recht

Samuelsson Recht Bahnhofstrasse 12, 8001 Zürich

Bahnhofstrasse 12, 8001 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1958 in Italien, besuchte dort die obli gato rischen Schulen und absolvierte hernach keine Berufsausbildung. 1979 liess sie sich in der Schweiz nieder (Urk. 2/7/2/3 Ziff. 4 und Ziff. 6). Seit 1980 arbeitete sie als Betriebsmitarbeiterin für die A.___ AG (vgl. Urk. 2/7/12). Am 25. Novem ber 2003 meldete sie sich mit dem Hinweis auf b estehende Fussprobleme, auf ein Schulterleiden und auf Rückenschmerzen bei der Eidgenössischen Invalidenver sicherung zum Leistungsbezug (Rente) an (vgl. Urk. 2/7/2). Die Sozialversiche rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, führte medizinische und beruflich-erwerbliche Abklärungen durch ( Urk. 2/7/7, Urk. 2/7/8-12, Urk. 2/7/14, Urk. 2/7/17, Urk. 2/ 7/18, Urk. 2/7/21, Urk. 2/7/34). Mit Verfügung vom 2 3. Feb ruar 200 6, bestätigt mit Einsprachee ntscheid vom 6. September 2007, verneinte die IV-Stelle den Anspruch der Versicherten auf eine Invalidenrente (Urk. 2/7/39, Urk. 2/7/54). Die dagegen erhobene Beschwerde (vgl. Urk. 2/7/56) hiess das hie sige Gericht mit Urteil IV.2007.01286 vom 2 9. Mai 2009 in dem Sinne gut, dass es die Sache zur Vornahme weiterer Abklärungen an die IV-Stelle zurückwies ( Urk. 2/7/69). Diese führte weitere medizinische Abklärungen durch. Insbesonde re holte sie das Gutachten des m edizinischen Zentrums B.___ vom 2 6. März 2011 und die ergänzende Stellungnahme des B.___ vom 1 3. April 2011 ein (Urk. 2/7/85; Urk. 2/7/87). Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens (vgl. Urk. 2/7/94) sprach die IV-Stelle der Versicherten mit Verfügung vom 3. Mai 2012 mit Wirkung ab 1. November 2003 eine bis 3 1. Juli 2005 befristete ganze Rente zu (Urk. 2/2 = Urk. 2/7/107).

1. X.___, geboren 1958 in Italien, besuchte dort die obli gato rischen Schulen und absolvierte hernach keine Berufsausbildung. 1979 liess sie sich in der Schweiz nieder (Urk. 2/7/2/3 Ziff. 4 und Ziff. 6). Seit 1980 arbeitete sie als Betriebsmitarbeiterin für die A.___ AG (vgl. Urk. 2/7/12). Am 25. Novem ber 2003 meldete sie sich mit dem Hinweis auf b estehende Fussprobleme, auf ein Schulterleiden und auf Rückenschmerzen bei der Eidgenössischen Invalidenver sicherung zum Leistungsbezug (Rente) an (vgl. Urk. 2/7/2). Die Sozialversiche rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, führte medizinische und beruflich-erwerbliche Abklärungen durch ( Urk. 2/7/7, Urk. 2/7/8-12, Urk. 2/7/14, Urk. 2/7/17, Urk. 2/ 7/18, Urk. 2/7/21, Urk. 2/7/34). Mit Verfügung vom 2 3. Feb ruar 200 6, bestätigt mit Einsprachee ntscheid vom 6. September 2007, verneinte die IV-Stelle den Anspruch der Versicherten auf eine Invalidenrente (Urk. 2/7/39, Urk. 2/7/54). Die dagegen erhobene Beschwerde (vgl. Urk. 2/7/56) hiess das hie sige Gericht mit Urteil IV.2007.01286 vom 2 9. Mai 2009 in dem Sinne gut, dass es die Sache zur Vornahme weiterer Abklärungen an die IV-Stelle zurückwies ( Urk. 2/7/69). Diese führte weitere medizinische Abklärungen durch. Insbesonde re holte sie das Gutachten des m edizinischen Zentrums B.___ vom 2 6. März 2011 und die ergänzende Stellungnahme des B.___ vom 1 3. April 2011 ein (Urk. 2/7/85; Urk. 2/7/87). Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens (vgl. Urk. 2/7/94) sprach die IV-Stelle der Versicherten mit Verfügung vom 3. Mai 2012 mit Wirkung ab 1. November 2003 eine bis 3 1. Juli 2005 befristete ganze Rente zu (Urk. 2/2 = Urk. 2/7/107). 2. Gegen die Verfügung vom 3. Mai 2012 erhob die Versicherte am 6. Juni 2012 Beschwerde mit dem Rechtsbegehren, die angefochtene Verfügung sei aufzuhe ben, es sei ein polydisziplinäres Gerichtsgutachten in den Fachdisziplinen Ortho pädie, Neurochirurgie, Neurologie und Psychiatrie einzuholen und hernach sei über den Rentenanspruch erneut zu entscheiden. Eventualiter sei die ange foch tene Verfügung aufzuheben und es sei über den 1. Januar 2005 hinaus eine Invalidenrente gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 100 % auszurichten (Urk. 2/1 S. 2). Die IV-Stelle beantragte in der Beschwerdeantwort vom 28. August 2012 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 2/6). Am 6. November 2013 stellte das Gericht die Einholung eines medizinischen Gutachtens in Aus sicht (Urk. 2/15), wozu die Parteien am 2. und 3. Dezember 2013 Stellung nah men (Urk. 18-19). In der Folge stellte das Gericht den Parteien den Verzicht auf die Einholung eines Gericht sgutachtens in Aussicht, liess s ie dazu Stellung neh men (Urk. 2/21, Urk. 2/23 -24 ) und wies hernach die Beschwerde mit Urteil IV.2012.00600 vom 3 0. September 2015 ab (Urk. 2/25).

2. Gegen die Verfügung vom 3. Mai 2012 erhob die Versicherte am 6. Juni 2012 Beschwerde mit dem Rechtsbegehren, die angefochtene Verfügung sei aufzuhe ben, es sei ein polydisziplinäres Gerichtsgutachten in den Fachdisziplinen Ortho pädie, Neurochirurgie, Neurologie und Psychiatrie einzuholen und hernach sei über den Rentenanspruch erneut zu entscheiden. Eventualiter sei die ange foch tene Verfügung aufzuheben und es sei über den 1. Januar 2005 hinaus eine Invalidenrente gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 100 % auszurichten (Urk. 2/1 S. 2). Die IV-Stelle beantragte in der Beschwerdeantwort vom 28. August 2012 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 2/6). Am 6. November 2013 stellte das Gericht die Einholung eines medizinischen Gutachtens in Aus sicht (Urk. 2/15), wozu die Parteien am 2. und 3. Dezember 2013 Stellung nah men (Urk. 18-19). In der Folge stellte das Gericht den Parteien den Verzicht auf die Einholung eines Gericht sgutachtens in Aussicht, liess s ie dazu Stellung neh men (Urk. 2/21, Urk. 2/23 -24 ) und wies hernach die Beschwerde mit Urteil IV.2012.00600 vom 3 0. September 2015 ab (Urk. 2/25). 3. Die von der Versicherten gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde hiess das Bun desgericht mit Urteil 9C_857/2015 vom 2. Februar 2016 teilweise gut und wies die Sache an das Sozialversicherungsgericht zurück, damit dieses das anfänglich in Aussicht gestellte Gerichtsgutachten einhole und hernach über den Leistungs anspruch erneut entscheide ( Urk. 1 = Urk. 2/28). Am 2 7. Juni 2016 beschloss das Sozialversicherungsgericht die Einholung eines interdisziplinären Gutachtens (Innere Medizin, Orthopädie, Neurologie, Neuropsychologie und Psychiatrie) durch Experten des Universitätsspitals C.___ und unterbreitete den Par teien die Fragen ( Urk. 3). Nachdem weder Ergänzungsfragen gestellt noch Ände rungsvorschläge gemacht wurden, erteilte das Gericht den Gutachtensauftrag und ersuchte das C.___ um die Mitteilung der Gutachter (Urk. 6). Die Klinik teilte am 8. Mai 2017 die Namen der Gutachter mit (Urk. 17) und am 8. Juni 2017 gab das Gericht den Parteien Gelegenheit, um allfällige Einwände gegen die Gutachter vorzubringen (Urk. 18). Solche brachte innert Frist keine der Parteien vor (vgl. Urk. 21). Der definitive Gutachtensauftrag erging mit Beschluss vom 1 4. August 2017 (Urk. 22). In der Folge fanden die Untersuchungen in den verschiedenen Fachgebieten statt. Das neuropsychologische Teilgutachten datiert vom 2 2. Oktober 2017 (Urk. 47), das neurologische vom 1 9. November 2017 (Urk. 46 ), das rheumatologische vom 13. Dezember 2017 ( Urk. 40 = Urk. 44) und das psy chiatrische vom 2 2. Januar 2018 (Urk. (Urk. 45). Am 2 3. Januar 2018 sodann erstatteten die Gutachter das Gesamtgutachten mit der abschliessenden Kons ens beurteilung (Urk. 42). Am 8. Februar 2018 gab das Gericht den Parteien Gelegen heit, um zum Ergebnis der Begutachtung Stellung zu nehmen (Urk. 49). Die IV-Stelle verzichtete auf eine Stellungnahme zum Gutachten (Urk. 51) und die Ver sicherte reichte innert Frist keine solche ein (vgl. Urk. 52).

3. Die von der Versicherten gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde hiess das Bun desgericht mit Urteil 9C_857/2015 vom 2. Februar 2016 teilweise gut und wies die Sache an das Sozialversicherungsgericht zurück, damit dieses das anfänglich in Aussicht gestellte Gerichtsgutachten einhole und hernach über den Leistungs anspruch erneut entscheide ( Urk. 1 = Urk. 2/28). Am 2 7. Juni 2016 beschloss das Sozialversicherungsgericht die Einholung eines interdisziplinären Gutachtens (Innere Medizin, Orthopädie, Neurologie, Neuropsychologie und Psychiatrie) durch Experten des Universitätsspitals C.___ und unterbreitete den Par teien die Fragen ( Urk. 3). Nachdem weder Ergänzungsfragen gestellt noch Ände rungsvorschläge gemacht wurden, erteilte das Gericht den Gutachtensauftrag und ersuchte das C.___ um die Mitteilung der Gutachter (Urk. 6). Die Klinik teilte am 8. Mai 2017 die Namen der Gutachter mit (Urk. 17) und am 8. Juni 2017 gab das Gericht den Parteien Gelegenheit, um allfällige Einwände gegen die Gutachter vorzubringen (Urk. 18). Solche brachte innert Frist keine der Parteien vor (vgl. Urk. 21). Der definitive Gutachtensauftrag erging mit Beschluss vom 1 4. August 2017 (Urk. 22). In der Folge fanden die Untersuchungen in den verschiedenen Fachgebieten statt. Das neuropsychologische Teilgutachten datiert vom 2 2. Oktober 2017 (Urk. 47), das neurologische vom 1 9. November 2017 (Urk. 46 ), das rheumatologische vom 13. Dezember 2017 ( Urk. 40 = Urk. 44) und das psy chiatrische vom 2 2. Januar 2018 (Urk. (Urk. 45). Am 2 3. Januar 2018 sodann erstatteten die Gutachter das Gesamtgutachten mit der abschliessenden Kons ens beurteilung (Urk. 42). Am 8. Februar 2018 gab das Gericht den Parteien Gelegen heit, um zum Ergebnis der Begutachtung Stellung zu nehmen (Urk. 49). Die IV-Stelle verzichtete auf eine Stellungnahme zum Gutachten (Urk. 51) und die Ver sicherte reichte innert Frist keine solche ein (vgl. Urk. 52). Auf die Ausführungen der Parteien und die Akten wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Auf die Ausführungen der Parteien und die Akten wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Mit seinem Urteil 9C_857/2015 vom 2. Februar 2016 ( Urk. 1) hob das Bundesge richt das Urteil des Sozialversicherungsg erichts IV.2012.00600 vom 30. Septem ber 2015 auf und stellte zusammengefasst fest, der Einwand bezüglich des vorinstanzlichen Verzichts auf die Durchführung der angeordneten Begutachtung sei begründet. Prozessleitende Anordnungen erwüchsen zwar nicht in Rechtskraft und es könne grundsätzlich auf sie zurückgekommen werden. Es sei indessen nicht ersichtlich, inwiefern die im Beweisbeschluss vom 5. November 2013 genannten Aspekte bereits geklärt und beantwortet seien. Die angeordnete Begutachtung sei daher durchzuführen (E. 2.2).

1.1 Mit seinem Urteil 9C_857/2015 vom 2. Februar 2016 ( Urk. 1) hob das Bundesge richt das Urteil des Sozialversicherungsg erichts IV.2012.00600 vom 30. Septem ber 2015 auf und stellte zusammengefasst fest, der Einwand bezüglich des vorinstanzlichen Verzichts auf die Durchführung der angeordneten Begutachtung sei begründet. Prozessleitende Anordnungen erwüchsen zwar nicht in Rechtskraft und es könne grundsätzlich auf sie zurückgekommen werden. Es sei indessen nicht ersichtlich, inwiefern die im Beweisbeschluss vom 5. November 2013 genannten Aspekte bereits geklärt und beantwortet seien. Die angeordnete Begutachtung sei daher durchzuführen (E. 2.2). 1.2 Mit der nach erfolgter Rückweisung gerichtlich veranlassten interdisziplinären Begutachtung durch Experten des C.___ wurde die Beweismassnahme durchge führt und der Rentenanspruch der Beschwerdeführerin ist nunmehr erneut zu prüfen. Die Beschwerdegegnerin hatte diese als vollerwerbstätig qualifiziert und ihr mit der Verfügung vom 3. Mai 2012 ab dem 1. November 2003 befristet bis zum 3 1. Juli 2005 eine ganze Rente zugesprochen ( Urk. 2/2). Da die Befristung der rückwirkend zugesprochenen Rente angefochten ist, ist die richterliche Über prüfungsbefugnis nicht in dem Sinne eingeschränkt, dass unbestritten gebliebene Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert blieben (BGE 125 V 413).

1.2 Mit der nach erfolgter Rückweisung gerichtlich veranlassten interdisziplinären Begutachtung durch Experten des C.___ wurde die Beweismassnahme durchge führt und der Rentenanspruch der Beschwerdeführerin ist nunmehr erneut zu prüfen. Die Beschwerdegegnerin hatte diese als vollerwerbstätig qualifiziert und ihr mit der Verfügung vom 3. Mai 2012 ab dem 1. November 2003 befristet bis zum 3 1. Juli 2005 eine ganze Rente zugesprochen ( Urk. 2/2). Da die Befristung der rückwirkend zugesprochenen Rente angefochten ist, ist die richterliche Über prüfungsbefugnis nicht in dem Sinne eingeschränkt, dass unbestritten gebliebene Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert blieben (BGE 125 V 413). 2.

2. 2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Sie kann Folge von Geburts gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 2.2 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

2.2 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 2.3 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestell ten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychi schen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Aus einandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfol gerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deut lich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).

2.3 Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestell ten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychi schen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Aus einandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfol gerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deut lich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.). 2.4 Der Untersuchungsgrundsatz schliesst die Beweislast im Sinne der Beweisfüh rungslast begriffsnotwendig aus, da es Sache des Sozialversicherungsgerichts (oder der verfügen den Verwaltungsstelle) ist, für die Zusammentragung des Beweismaterials besorgt zu sein (BGE 115 V 111 E. 3d/ bb ; Maurer, Sozialver sicherungsrecht, Bd. I, 2. unveränderte Aufl., Bern 1983, S. 438 Ziff. 7a). Im Sozial versicherungsprozess tragen mithin die Parteien in der Regel eine Beweis last nur insofern, als im Falle der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte (BGE 115 V 133 E. 8a). Diese Beweisregel greift allerdings erst Platz, wenn es sich als unmöglich erweist, im Rahmen des Untersuchungsgrund satzes aufgrund einer Beweiswürdigung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahrschein lichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 117 V 261 E. 3b).

2.4 Der Untersuchungsgrundsatz schliesst die Beweislast im Sinne der Beweisfüh rungslast begriffsnotwendig aus, da es Sache des Sozialversicherungsgerichts (oder der verfügen den Verwaltungsstelle) ist, für die Zusammentragung des Beweismaterials besorgt zu sein (BGE 115 V 111 E. 3d/ bb ; Maurer, Sozialver sicherungsrecht, Bd. I, 2. unveränderte Aufl., Bern 1983, S. 438 Ziff. 7a). Im Sozial versicherungsprozess tragen mithin die Parteien in der Regel eine Beweis last nur insofern, als im Falle der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte (BGE 115 V 133 E. 8a). Diese Beweisregel greift allerdings erst Platz, wenn es sich als unmöglich erweist, im Rahmen des Untersuchungsgrund satzes aufgrund einer Beweiswürdigung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahrschein lichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 117 V 261 E. 3b). 3.

3. 3.1 Dem C.___ -Gutachten liegt eine ausführliche Zusammenstellung der Vorakten zu Grunde, die den Experten zur Verfügung standen (Urk. 42 S. 4 ff.). Berücksich tigung fanden auch die von der Beschwerdegegnerin zur Begutachtung mitge brachten Unterlagen ( Urk. 42 S. 9, Urk. 43/1-11). Sodann erfolgten die Unter suchungen in den jeweiligen Fachgebieten Innere Medizin (Urk. 42 S. 46 ff. Ziff. 4.1), Rheumatologie (einschliesslich einer Evaluation der funktionellen Leis tungsfähigkeit [EFL]; Urk. 44), Psychiatrie (Urk. 45), Neurologie (Urk. 46) und Neuropsychologie (Urk. 47). Die jeweiligen Teilexpertisen sind im Hauptgut achten zusammengefasst wiedergegeben (Urk. 42 S. 53 ff. Ziff. 4.2-4.5). Schliess lich erfolgte eine ausführliche interdisziplinäre Beurteilung aufgrund einer Kon sensk onferenz (Urk. 42 S. 67 ff. Ziff. 5).

3.1 Dem C.___ -Gutachten liegt eine ausführliche Zusammenstellung der Vorakten zu Grunde, die den Experten zur Verfügung standen (Urk. 42 S. 4 ff.). Berücksich tigung fanden auch die von der Beschwerdegegnerin zur Begutachtung mitge brachten Unterlagen ( Urk. 42 S. 9, Urk. 43/1-11). Sodann erfolgten die Unter suchungen in den jeweiligen Fachgebieten Innere Medizin (Urk. 42 S. 46 ff. Ziff. 4.1), Rheumatologie (einschliesslich einer Evaluation der funktionellen Leis tungsfähigkeit [EFL]; Urk. 44), Psychiatrie (Urk. 45), Neurologie (Urk. 46) und Neuropsychologie (Urk. 47). Die jeweiligen Teilexpertisen sind im Hauptgut achten zusammengefasst wiedergegeben (Urk. 42 S. 53 ff. Ziff. 4.2-4.5). Schliess lich erfolgte eine ausführliche interdisziplinäre Beurteilung aufgrund einer Kon sensk onferenz (Urk. 42 S. 67 ff. Ziff. 5). 3.2 Die internistischen Gutachter Dr. D.___, Direktor der K linik und K linik für Innere Medizin, und Dr. E.___, Leitender Arzt der K linik und K linik für Innere Medizin (vgl. Urk. 42 S. 1 Ziff. 1.1), stellten gestützt auf ihre Untersuchung (Urk. 42 S. 46 ff. Ziff. 4.1) fest, hervorzu heben seien das Übergewicht der Beschwerdeführerin und der erhöhte Blutdruck. Auf die Arbeitsfähigkeit wirke sich dies indessen nicht aus. Die erhobenen Befunde seien im Wesentlichen altersentsprechend (Urk. 42 S. 53).

3.2 Die internistischen Gutachter Dr. D.___, Direktor der K linik und K linik für Innere Medizin, und Dr. E.___, Leitender Arzt der K linik und K linik für Innere Medizin (vgl. Urk. 42 S. 1 Ziff. 1.1), stellten gestützt auf ihre Untersuchung (Urk. 42 S. 46 ff. Ziff. 4.1) fest, hervorzu heben seien das Übergewicht der Beschwerdeführerin und der erhöhte Blutdruck. Auf die Arbeitsfähigkeit wirke sich dies indessen nicht aus. Die erhobenen Befunde seien im Wesentlichen altersentsprechend (Urk. 42 S. 53). 3.3 Die neurologischen Gutachter Dr. F.___, Leitender Arzt, Klinik für Neurologie, und Dr. G.___, Assistenzärztin, Klinik für Neurologie (vgl. Urk. 42 S. 1 Ziff. 1.1), stellten gestützt auf ihre Untersuchung (Urk. 42 S. 53 ff. Ziff. 4.2) die folgenden Diagnosen (Urk. 42 S. 56):

3.3 Die neurologischen Gutachter Dr. F.___, Leitender Arzt, Klinik für Neurologie, und Dr. G.___, Assistenzärztin, Klinik für Neurologie (vgl. Urk. 42 S. 1 Ziff. 1.1), stellten gestützt auf ihre Untersuchung (Urk. 42 S. 53 ff. Ziff. 4.2) die folgenden Diagnosen (Urk. 42 S. 56): - Status nach Gamma- Knife -Behandlung eines Meningeoms im Sinus cavernosus rechts 2004

Status nach Gamma- Knife -Behandlung eines Meningeoms im Sinus cavernosus rechts 2004 - stabile radiologische Verlaufsuntersuchung, aktuell asymptomatisch

stabile radiologische Verlaufsuntersuchung, aktuell asymptomatisch - Status nach Karpaltunnelsyndrom-Operation rechts 2006, aktuell asymptomatisch

Status nach Karpaltunnelsyndrom-Operation rechts 2006, aktuell asymptomatisch - Status nach episodischen Kopfschmerzen vom Spannu ngstyp, aktuell asymptomatisch und ohne Hinweise auf ein neurologisches Krankheits bild/Neuralgie

Status nach episodischen Kopfschmerzen vom Spannu ngstyp, aktuell asymptomatisch und ohne Hinweise auf ein neurologisches Krankheits bild/Neuralgie - Urge -Inkontinenz ohne Hinweise auf eine neurogene Ursache

Urge -Inkontinenz ohne Hinweise auf eine neurogene Ursache Dazu führten die Experten aus, objektiv neurologisch fänden sich keine Manifes tationen des Meningeoms mehr. Die in den Vorberichten beschri ebene leichte Abduzenparese sei nicht mehr nac hweisbar. Auch die übrigen N ervenfunktionen des Gehirns seien unauffällig. Des Weiteren bestünden keine Hinweise für ein radikuläres Reiz- und/oder Ausfallsyndrom. Die von de r Beschwerdeführerin angegebene veränderte Fühlwahrnehmung der rechten Körperhälfte sei fluktuie rend ausgeprägt und exakt mittig begrenzt, so dass hier primär der Verdacht auf eine funktionelle Fühlstörung im Rahme n des Schmerzsyndroms bestehe. Trotz der Rücken- und Nackenschmerzen fänden sich aus neurologischer Sicht erstaun lich wenige muskuloskelettale Befunde. Es fänden sich keine sicheren Myogelo sen und es bestehe nur eine diskrete Druckschmerzhaftigkeit im Bereich der Sehnenansätze okzipital am Nacken. Die Kopfbeweglichkeit sei normal und auch die Beweglichkeit der lumbalen Wirbelsäule sei nicht höhergradig eingeschränkt. Hierzu passe, dass die Beschwerdeführerin währen d der Untersuchung ruhig und ohne Schmerzangabe n während zwei Stunden auf dem Stuhl habe sitzen können und sich ausserhalb der Untersuchungssituation ohne wesentliche Auffälligkeiten bewegt habe. Bezüglich der Fussschmerzen ergäben sich aus neurologischer Sicht keine Hinweise auf eine Morton-Neuralgie. Die Ansätze der Plantarfaszie seien beidseits indolent. Zusammengefasst könne festgehalten werde n, dass sich aus neurologischer S icht aufgrund der Angaben der Beschwerdeführerin, der zur Ver fügung stehenden Akten und der aktuellen klinisch-neurologischen Unter suchung keinerlei Hinweise auf ein neur ologisches Krankheitsbild ergäben, das zu einer Beeinträchtigung der Arbei ts- und Lei s tungsfähigkeit führe (Urk. 42 S. 55).

Dazu führten die Experten aus, objektiv neurologisch fänden sich keine Manifes tationen des Meningeoms mehr. Die in den Vorberichten beschri ebene leichte Abduzenparese sei nicht mehr nac hweisbar. Auch die übrigen N ervenfunktionen des Gehirns seien unauffällig. Des Weiteren bestünden keine Hinweise für ein radikuläres Reiz- und/oder Ausfallsyndrom. Die von de r Beschwerdeführerin angegebene veränderte Fühlwahrnehmung der rechten Körperhälfte sei fluktuie rend ausgeprägt und exakt mittig begrenzt, so dass hier primär der Verdacht auf eine funktionelle Fühlstörung im Rahme n des Schmerzsyndroms bestehe. Trotz der Rücken- und Nackenschmerzen fänden sich aus neurologischer Sicht erstaun lich wenige muskuloskelettale Befunde. Es fänden sich keine sicheren Myogelo sen und es bestehe nur eine diskrete Druckschmerzhaftigkeit im Bereich der Sehnenansätze okzipital am Nacken. Die Kopfbeweglichkeit sei normal und auch die Beweglichkeit der lumbalen Wirbelsäule sei nicht höhergradig eingeschränkt. Hierzu passe, dass die Beschwerdeführerin währen d der Untersuchung ruhig und ohne Schmerzangabe n während zwei Stunden auf dem Stuhl habe sitzen können und sich ausserhalb der Untersuchungssituation ohne wesentliche Auffälligkeiten bewegt habe. Bezüglich der Fussschmerzen ergäben sich aus neurologischer Sicht keine Hinweise auf eine Morton-Neuralgie. Die Ansätze der Plantarfaszie seien beidseits indolent. Zusammengefasst könne festgehalten werde n, dass sich aus neurologischer S icht aufgrund der Angaben der Beschwerdeführerin, der zur Ver fügung stehenden Akten und der aktuellen klinisch-neurologischen Unter suchung keinerlei Hinweise auf ein neur ologisches Krankheitsbild ergäben, das zu einer Beeinträchtigung der Arbei ts- und Lei s tungsfähigkeit führe (Urk. 42 S. 55). 3.4 Die neuropsychologischen Gutachter Dr. H.___, Abteilungs leiter Neuropsychologie, Klinik für Neurologie, Dr. I.___, Neuropsy chologin, Klinik für Neurologie, und J.___, Assistenzärztin, Klinik für Neu rologie (vgl. Urk. 42 S. 2 Ziff. 1.1), stellten gestützt auf ihre Untersuchung (Urk. 42 S. 57 ff. Ziff. 4.3) fest, im Vordergrund der erhobenen Befunde stehe eine leichte bis mittelschwere psychomotorische Verlangsamung. Diese habe sich bei allen geschwindigkeitssensitiven Aufmerksamkeitsaufgaben feststellen lassen. Die Verlangsamung trete insbesondere dann auf, wenn die gestellten Anforde rungen eher gering seien. Darüber hinaus sei die verbale Erfassungsspanne im attentionalen Bereich mittelschwer vermindert. Bis auf die Lernstörung für ver bale Informationen und semantische Verwechslungen beim Wiedererkennen seien weitgehend altersentsprechende Gedächtnisfunktionen feststellbar. Die Frontalhirnfunktionen seien ansonsten altersent sprechend. Auch basale visuelle, sprachliche, sprachassoziierte und praktische Leistungen seien unbeeinträchtigt. In der Verhaltensbeobachtung habe sich bei einer vollständig orientierten Beschwerdeführerin ein leicht verlangsamtes Arbeitstempo gezeigt, bei ordentli chem Antrieb und intaktem Aufmerksamkeitsfokus ohne starke attentionale Schwankungen oder Ermüdung im Verlauf. Die kognitive Verlangsamung in Form einer leichten neuropsychologischen Störung habe eine reduzierte Produk tivität zur Folge und schränke somit die Arbeitsfähigkeit ein. Es rechtfertige sich, von einer Arbeitsunfähigkeit zwischen 10 und 30 % auszugehen. Die Beurteilung stütze sich auf die Kriterien zur Bestimmung des Schwer e grades einer neuropsy chologischen Störung der Schweizerischen Vereinigung für Neuropsychologin nen und Neuropsychologen (SVNP). Da die beobachtete kognitive Beeinträch tigung auch bei einfache n mentale n Leistungen auftrete, seien die angestammte (Maschinen- und Anlagebedienerin am Fliessband) und angepasste Tätigkeiten gleichermassen betroffen (Urk. 42 S. 57 f.).

3.4 Die neuropsychologischen Gutachter Dr. H.___, Abteilungs leiter Neuropsychologie, Klinik für Neurologie, Dr. I.___, Neuropsy chologin, Klinik für Neurologie, und J.___, Assistenzärztin, Klinik für Neu rologie (vgl. Urk. 42 S. 2 Ziff. 1.1), stellten gestützt auf ihre Untersuchung (Urk. 42 S. 57 ff. Ziff. 4.3) fest, im Vordergrund der erhobenen Befunde stehe eine leichte bis mittelschwere psychomotorische Verlangsamung. Diese habe sich bei allen geschwindigkeitssensitiven Aufmerksamkeitsaufgaben feststellen lassen. Die Verlangsamung trete insbesondere dann auf, wenn die gestellten Anforde rungen eher gering seien. Darüber hinaus sei die verbale Erfassungsspanne im attentionalen Bereich mittelschwer vermindert. Bis auf die Lernstörung für ver bale Informationen und semantische Verwechslungen beim Wiedererkennen seien weitgehend altersentsprechende Gedächtnisfunktionen feststellbar. Die Frontalhirnfunktionen seien ansonsten altersent sprechend. Auch basale visuelle, sprachliche, sprachassoziierte und praktische Leistungen seien unbeeinträchtigt. In der Verhaltensbeobachtung habe sich bei einer vollständig orientierten Beschwerdeführerin ein leicht verlangsamtes Arbeitstempo gezeigt, bei ordentli chem Antrieb und intaktem Aufmerksamkeitsfokus ohne starke attentionale Schwankungen oder Ermüdung im Verlauf. Die kognitive Verlangsamung in Form einer leichten neuropsychologischen Störung habe eine reduzierte Produk tivität zur Folge und schränke somit die Arbeitsfähigkeit ein. Es rechtfertige sich, von einer Arbeitsunfähigkeit zwischen 10 und 30 % auszugehen. Die Beurteilung stütze sich auf die Kriterien zur Bestimmung des Schwer e grades einer neuropsy chologischen Störung der Schweizerischen Vereinigung für Neuropsychologin nen und Neuropsychologen (SVNP). Da die beobachtete kognitive Beeinträch tigung auch bei einfache n mentale n Leistungen auftrete, seien die angestammte (Maschinen- und Anlagebedienerin am Fliessband) und angepasste Tätigkeiten gleichermassen betroffen (Urk. 42 S. 57 f.). 3.5 Der rheumatologische Gutachter Dr. K.___ und der Physiothe rapeut L.___ (vgl. Urk. 42 S. 1 Ziff. 1.1) nannten gestützt auf ihre Untersuchung, die auch eine EFL beinhaltete (Urk. 42 S. 58 ff. Ziff. 4.4), die fol genden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 42 S. 59 f.):

3.5 Der rheumatologische Gutachter Dr. K.___ und der Physiothe rapeut L.___ (vgl. Urk. 42 S. 1 Ziff. 1.1) nannten gestützt auf ihre Untersuchung, die auch eine EFL beinhaltete (Urk. 42 S. 58 ff. Ziff. 4.4), die fol genden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 42 S. 59 f.): - hauptsächlich femoro-patellär betonte Pangonarthrosen beidseits, deutlich rechtsbetont mit mässiger Muskeldegen e ration

hauptsächlich femoro-patellär betonte Pangonarthrosen beidseits, deutlich rechtsbetont mit mässiger Muskeldegen e ration - Periarthropathia humeroscapularis tendopathica links und rechts

Periarthropathia humeroscapularis tendopathica links und rechts - chronisches lumbovertebrales Syndrom

chronisches lumbovertebrales Syndrom - Senk-Spreizfuss und Hallux va lgus beidseits

Senk-Spreizfuss und Hallux va lgus beidseits - Rhizarthrosen beidseits

Rhizarthrosen beidseits Keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit massen sie den degenerativen Verän derungen im Bereich der unteren Halswirbelsäule und dem anamnestisch fibro myalgischen Zustandsbild zu (Urk. 42 S. 60).

Keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit massen sie den degenerativen Verän derungen im Bereich der unteren Halswirbelsäule und dem anamnestisch fibro myalgischen Zustandsbild zu (Urk. 42 S. 60). Die Experten führten zu den gestellten Diagnosen aus, es bestünden im Bereich des Bewegungsapparates mehrere Gesundheitsprobleme, wobei in funktioneller Hinsicht und auch in Bezug auf die Beschwerdeschilderung die beidseitigen Knierarthrosen sowie die Periarthropathia humeroscapularis rechts von Relevanz seien. Die am 1 5. Mai 2017 durchgeführte Analyse des Kniegelenkspunktates spreche eher gegen eine entzündliche Genese und für eine mechanische. Unter Berücksichtigung der strukturellen organischen Veränderungen sei die Zurück haltung der Beschwerdeführerin gegenüber einer Totalprothese verständlich. Es sei nicht davon auszugehen, dass damit eine erheblich bessere Belastbarkeit erzielt werden könne. Hinsichtlich der rechten Schulter sei im April 2016 noch mals ein Arthro-MRI durchgeführt worden, welches eine im Vergleich zu den f rüheren Aufnahmen ausgedehntere Rotatorenmanschettenrup t ur und Ruptur der langen Bizepssehne bei unveränderter AC-Gelenksarthrose gezeigt habe. D ie bei guter Leistungsbereitschaft und Konsistenz im Rahmen der Evaluation der arbeitsbezogenen Leistungsfähigkeit erhobenen funktionellen Einschränkungen seien mit den objektiven Befunden und den strukturell-organischen Veränderun gen vereinbar. Hinweise für ein dysfunktionales Krankheitsverhalten hätten sich keine ergeben. Für die verschiedenen Einzeltätigkeiten im angestammten Beruf hätten keine sicheren funktionellen Einschränkungen objektiviert werde n kön nen. Allerdings seien repetitive Teilaufgaben sowie stehende Arbeitsschritte und die Positionswechsel ung ünstig. Derzeit bestehe das Hauptproblem in der vermin derten Belastbarkeit des linken Knies. Dies habe sich bei sämtlichen kniebelas tenden Tests gezeigt (Urk. 42 S. 60).

Die Experten führten zu den gestellten Diagnosen aus, es bestünden im Bereich des Bewegungsapparates mehrere Gesundheitsprobleme, wobei in funktioneller Hinsicht und auch in Bezug auf die Beschwerdeschilderung die beidseitigen Knierarthrosen sowie die Periarthropathia humeroscapularis rechts von Relevanz seien. Die am 1 5. Mai 2017 durchgeführte Analyse des Kniegelenkspunktates spreche eher gegen eine entzündliche Genese und für eine mechanische. Unter Berücksichtigung der strukturellen organischen Veränderungen sei die Zurück haltung der Beschwerdeführerin gegenüber einer Totalprothese verständlich. Es sei nicht davon auszugehen, dass damit eine erheblich bessere Belastbarkeit erzielt werden könne. Hinsichtlich der rechten Schulter sei im April 2016 noch mals ein Arthro-MRI durchgeführt worden, welches eine im Vergleich zu den f rüheren Aufnahmen ausgedehntere Rotatorenmanschettenrup t ur und Ruptur der langen Bizepssehne bei unveränderter AC-Gelenksarthrose gezeigt habe. D ie bei guter Leistungsbereitschaft und Konsistenz im Rahmen der Evaluation der arbeitsbezogenen Leistungsfähigkeit erhobenen funktionellen Einschränkungen seien mit den objektiven Befunden und den strukturell-organischen Veränderun gen vereinbar. Hinweise für ein dysfunktionales Krankheitsverhalten hätten sich keine ergeben. Für die verschiedenen Einzeltätigkeiten im angestammten Beruf hätten keine sicheren funktionellen Einschränkungen objektiviert werde n kön nen. Allerdings seien repetitive Teilaufgaben sowie stehende Arbeitsschritte und die Positionswechsel ung ünstig. Derzeit bestehe das Hauptproblem in der vermin derten Belastbarkeit des linken Knies. Dies habe sich bei sämtlichen kniebelas tenden Tests gezeigt (Urk. 42 S. 60). Die bei der EFL ermittelte Belastbarkeit liege im Bereich einer l eicht bis mittel schweren Arbeit. Zumutbar sei eine solche Tätigkeit mit seltenen Gewichtsbelas tungen bis zu 12,5 kg, ohne Hockstellungen und ohne wiederholte Knieb eugen, mit seltenem Treppen- oder Leitersteigen und nur ma n chmaligem Stossen, Ziehen, Kriechen oder Knien. Ungünstig sei ferner eine Tätigkeit mit hohen Anforderungen an das Gleichgewicht. Die angestammte Tätigkeit als Produk tionsmitarbeiterin liege von den Gewichtsbelastungen her im Bereich einer leich ten Tätigkeit. Die Beschwerdeführerin habe täglich verschiedene Teilaufgaben (Produktion, Abfüllen, Kontrolle, Reinigung) übernehmen müssen (Jobrotation). Die Arbeit habe abwechselnd im Stehen oder im Sitzen ausgeübt werden müssen. Eine volle Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit lasse sich unter Berücksichtigung der heutigen Gesundheitssituation aus rheumatologisch-ortho pädischer Sicht retrospektiv nicht begründen, höchstens in der akuten Phase post operativ in Bezug auf die Füsse sowie bei Exazerbationen hinsichtlich der Beschwerden der rechten Schulte r. Eine Arbeitsfähigkeit von 50 % sei in der angestammten Tätigkeit aufgrund der erhobenen Anforderungen und der Belast barkeit zumutbar (Urk. 42 S. 60 f.).

Die bei der EFL ermittelte Belastbarkeit liege im Bereich einer l eicht bis mittel schweren Arbeit. Zumutbar sei eine solche Tätigkeit mit seltenen Gewichtsbelas tungen bis zu 12,5 kg, ohne Hockstellungen und ohne wiederholte Knieb eugen, mit seltenem Treppen- oder Leitersteigen und nur ma n chmaligem Stossen, Ziehen, Kriechen oder Knien. Ungünstig sei ferner eine Tätigkeit mit hohen Anforderungen an das Gleichgewicht. Die angestammte Tätigkeit als Produk tionsmitarbeiterin liege von den Gewichtsbelastungen her im Bereich einer leich ten Tätigkeit. Die Beschwerdeführerin habe täglich verschiedene Teilaufgaben (Produktion, Abfüllen, Kontrolle, Reinigung) übernehmen müssen (Jobrotation). Die Arbeit habe abwechselnd im Stehen oder im Sitzen ausgeübt werden müssen. Eine volle Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit lasse sich unter Berücksichtigung der heutigen Gesundheitssituation aus rheumatologisch-ortho pädischer Sicht retrospektiv nicht begründen, höchstens in der akuten Phase post operativ in Bezug auf die Füsse sowie bei Exazerbationen hinsichtlich der Beschwerden der rechten Schulte r. Eine Arbeitsfähigkeit von 50 % sei in der angestammten Tätigkeit aufgrund der erhobenen Anforderungen und der Belast barkeit zumutbar (Urk. 42 S. 60 f.). Eine dem Leiden besser angepasste Tätigkeit könnte die Beschwerdeführerin aus rheumatologisch-orthopädischer Sicht grundsätzlich ganztags ausüben. Auf grund der nachvollziehbar auch bei günstigen Voraussetzungen im Laufe der Zeit zunehmenden Beschwerden und möglichen Reizsituationen sei von längeren Erholungszeiten nach Einzelbelastungen auszugehen. Dem lasse sich mit ver mehrten Pausen von zwei Stunden verteilt über den Tag Rechnung tragen. Damit ergebe sich aus rheumatologisch-orthopädischer Sicht in einer optimal angepass ten Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 75 %. Gegenüber der letzten Begutachtung durch die Ärzte des B.___ im Jahr 2011 sei eine Verschlechterung des Gesund heitszustandes festzustellen, indem neu symptomatische Gonarthrosen rechts betont sowie beidseitige Rhizarthrosen hinzugekommen seien und hinsichtlich der übrigen Gesundheitsprobleme am Bewegungsapparat eine gewisse Ver schlechterung nicht ausgeschlossen werden könne. Gegenüber früheren bild gebenden Befunden ausgewiesen sei eine Verschlechterung hinsichtlich der rech ten Schulter bei allerdings unveränderter subjektiver Situation. Ob das aktuelle Untersuchungsteam bereits 2011 zu einer anderen Einschätzung als die B.___ -Gutachter gekommen wäre, lasse sich zum heutigen Z eitpunkt weder beweisen noch wi derlegen. Entsprechend sei aus rheumatologisch-orthopädischer Sicht von einer mindestens seit vier Jahren verschlechterten Situation auszugehen, womit seit mindestens Frühjahr 2013 eine unveränderte Arb eitsunfähigkeit bestehe. Mit medizinischen Massnahmen lasse sich die verbliebene Arbeitsfähig keit voraussichtlich nicht steigern. Das gelte insbesondere in Bezug auf eine Totalprothese im Bereich des rechten Knies. Aufgrund der femoropatellären Prob lematik und der vorhandenen Funktionsfähigkeit sei am konservativen Vorgehen festzuhalten (Urk. 42 S. 61 f.).

Eine dem Leiden besser angepasste Tätigkeit könnte die Beschwerdeführerin aus rheumatologisch-orthopädischer Sicht grundsätzlich ganztags ausüben. Auf grund der nachvollziehbar auch bei günstigen Voraussetzungen im Laufe der Zeit zunehmenden Beschwerden und möglichen Reizsituationen sei von längeren Erholungszeiten nach Einzelbelastungen auszugehen. Dem lasse sich mit ver mehrten Pausen von zwei Stunden verteilt über den Tag Rechnung tragen. Damit ergebe sich aus rheumatologisch-orthopädischer Sicht in einer optimal angepass ten Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 75 %. Gegenüber der letzten Begutachtung durch die Ärzte des B.___ im Jahr 2011 sei eine Verschlechterung des Gesund heitszustandes festzustellen, indem neu symptomatische Gonarthrosen rechts betont sowie beidseitige Rhizarthrosen hinzugekommen seien und hinsichtlich der übrigen Gesundheitsprobleme am Bewegungsapparat eine gewisse Ver schlechterung nicht ausgeschlossen werden könne. Gegenüber früheren bild gebenden Befunden ausgewiesen sei eine Verschlechterung hinsichtlich der rech ten Schulter bei allerdings unveränderter subjektiver Situation. Ob das aktuelle Untersuchungsteam bereits 2011 zu einer anderen Einschätzung als die B.___ -Gutachter gekommen wäre, lasse sich zum heutigen Z eitpunkt weder beweisen noch wi derlegen. Entsprechend sei aus rheumatologisch-orthopädischer Sicht von einer mindestens seit vier Jahren verschlechterten Situation auszugehen, womit seit mindestens Frühjahr 2013 eine unveränderte Arb eitsunfähigkeit bestehe. Mit medizinischen Massnahmen lasse sich die verbliebene Arbeitsfähig keit voraussichtlich nicht steigern. Das gelte insbesondere in Bezug auf eine Totalprothese im Bereich des rechten Knies. Aufgrund der femoropatellären Prob lematik und der vorhandenen Funktionsfähigkeit sei am konservativen Vorgehen festzuhalten (Urk. 42 S. 61 f.). 3.6 Der psychiatrische Gutachter Dr. M.___, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des C.___ (vgl. Urk. 42 S. 2 Ziff. 1.1), nannte gestützt auf seine Untersuchung (Urk. 42 S. 62 ff. Ziff. 4.5) als Diagnosen eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig subsyndromal ausgeprägte Epi sode (ICD-10 F33.8), sowie eine ängstlich-vermeidende Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.6; Urk. 42 S. 65). Zu den gestellten Diagnosen führte der Experte aus, das Vollbild einer Depression liege nicht vor, vielmehr sei von einer subsyn dromalen Ausprägung auszugehen. Die übermässige Reizbarkeit ändere daran nichts. Trotz in der Kindheit erlittener sexueller Übergriffe könne nicht vom Vor liegen einer posttraumatischen Belastungsstörung ausgegangen werden. Die für eine solche Diagnose erforderlichen Symptome lägen nicht vor. Die Vermeidung, über das Erlebte zu sprechen, und die übermässigen Gefühle von Scham und Schuld rechtfertigten die Diagnose nicht. Eine somatoforme Schmerzstörung liege ebenfalls nicht vor. Vorgängig sei eine solche zwar diagnostiziert worden, doch seien die hierfür erforderlichen Diagnosekriterien nicht erfüllt. So werde voraus gesetzt, dass der geklagte Schmerz durch eine somatische Ursache nicht genügen d erklärt werden könne. Dies sei bei der Beschwerde führerin nicht der Fall. Sodan n könne angesichts des geklagten Schmerzniveaus auch nicht von einem vorherr schenden und quälenden Schmerz gesprochen werden. Mindestens seit dem frühen Erwachsenenalter seien bei der Beschwerdeführerin jedoch übermässige Ängste vor Versagen und sozialer Zurückweisung, leichte hypochondrische Ängste und eine Störung der Impulskontrolle mit Suizidimpulsen vorhanden. Es lägen damit hinreichende Merkmale einer allgemeinen Persönlichkeitsstörung vor. Der Umstand, dass die Beschwerdeführerin trotz dieser Einschränkungen parallel zur Kindererziehung während vielen Jahren habe arbeiten können, deute auf eine eher leichte Ausprägung der Störung hin. Die Persönlichkeitsstörung führe dazu, dass die Beschwerdeführerin Mühe habe, ihre körperlichen Symptome und die dadurch verursachten Einschränkungen im Alltag zu b ewältigen. Bereits früher habe s ie auf äussere Belastungen mit depressiven Entgleisungen reagiert. Die derzeit vorliegenden Symptome seien durch die in den letzten Jahren ver mehrt aufgetreten en körperlichen Beschwerden ausgelöst worden. Für deren Bewältigung verfüge die Beschwerdeführerin nur über wenig Ressourcen. Insge samt bestehe keine wesentliche Diskrepanz zwischen der subjektiven Beschwer deschilderung, den Fremdangaben und dem Verhalten der Beschwerdeführerin während der Begutachtung. Auch wenn sich die Beschwerdeführerin in den letzten Jahren sozial verstärkt zurückgezogen habe, werde ihr Alltag noch immer von verschiedenen Aktivitäten geprägt. Da die Beschwerdeführerin zeitlebens an depressiven Episoden gelitten habe und die Persönlichkeitsstörung seit dem jun gen Erwachsenenalter vorhanden sei, lasse sich das derzeitige Funktionsniveau nicht direkt mit demjenigen vor Eintritt des Gesundheitsschadens vergleichen. Zeitlich scheine ein Zusammenhang zu bestehen zwischen den seit den um die Jahrtausendwende vermehrt aufgetretenen körperlichen Gebrechen und der Auf gabe der beruflichen Tätigkeit ab 200 4. Da die Persönlichkeitsmerkmale über die Jahre weitgehend stabil geblieben seien, könne d avon ausgegangen werden, dass es der Beschwerdeführer in auch heute möglich wäre, einer beruflichen Tätigkeit nachzugehen. Aus rein psychiatrischer Sicht liege keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit vor. D a d ie Beschwerdeführerin zeitlebens mehrfach unter depressiven Episoden gelitten habe, teilweise unter sol chen mit schwererer Aus prägung, dürfte die Arbeitsfähigkeit zeitweise vermindert gewesen sein. Ein e retrospektive Quantifizierung sei indessen nicht möglich (Urk. 42 S. 65 ff.).

3.6 Der psychiatrische Gutachter Dr. M.___, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des C.___ (vgl. Urk. 42 S. 2 Ziff. 1.1), nannte gestützt auf seine Untersuchung (Urk. 42 S. 62 ff. Ziff. 4.5) als Diagnosen eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig subsyndromal ausgeprägte Epi sode (ICD-10 F33.8), sowie eine ängstlich-vermeidende Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.6; Urk. 42 S. 65). Zu den gestellten Diagnosen führte der Experte aus, das Vollbild einer Depression liege nicht vor, vielmehr sei von einer subsyn dromalen Ausprägung auszugehen. Die übermässige Reizbarkeit ändere daran nichts. Trotz in der Kindheit erlittener sexueller Übergriffe könne nicht vom Vor liegen einer posttraumatischen Belastungsstörung ausgegangen werden. Die für eine solche Diagnose erforderlichen Symptome lägen nicht vor. Die Vermeidung, über das Erlebte zu sprechen, und die übermässigen Gefühle von Scham und Schuld rechtfertigten die Diagnose nicht. Eine somatoforme Schmerzstörung liege ebenfalls nicht vor. Vorgängig sei eine solche zwar diagnostiziert worden, doch seien die hierfür erforderlichen Diagnosekriterien nicht erfüllt. So werde voraus gesetzt, dass der geklagte Schmerz durch eine somatische Ursache nicht genügen d erklärt werden könne. Dies sei bei der Beschwerde führerin nicht der Fall. Sodan n könne angesichts des geklagten Schmerzniveaus auch nicht von einem vorherr schenden und quälenden Schmerz gesprochen werden. Mindestens seit dem frühen Erwachsenenalter seien bei der Beschwerdeführerin jedoch übermässige Ängste vor Versagen und sozialer Zurückweisung, leichte hypochondrische Ängste und eine Störung der Impulskontrolle mit Suizidimpulsen vorhanden. Es lägen damit hinreichende Merkmale einer allgemeinen Persönlichkeitsstörung vor. Der Umstand, dass die Beschwerdeführerin trotz dieser Einschränkungen parallel zur Kindererziehung während vielen Jahren habe arbeiten können, deute auf eine eher leichte Ausprägung der Störung hin. Die Persönlichkeitsstörung führe dazu, dass die Beschwerdeführerin Mühe habe, ihre körperlichen Symptome und die dadurch verursachten Einschränkungen im Alltag zu b ewältigen. Bereits früher habe s ie auf äussere Belastungen mit depressiven Entgleisungen reagiert. Die derzeit vorliegenden Symptome seien durch die in den letzten Jahren ver mehrt aufgetreten en körperlichen Beschwerden ausgelöst worden. Für deren Bewältigung verfüge die Beschwerdeführerin nur über wenig Ressourcen. Insge samt bestehe keine wesentliche Diskrepanz zwischen der subjektiven Beschwer deschilderung, den Fremdangaben und dem Verhalten der Beschwerdeführerin während der Begutachtung. Auch wenn sich die Beschwerdeführerin in den letzten Jahren sozial verstärkt zurückgezogen habe, werde ihr Alltag noch immer von verschiedenen Aktivitäten geprägt. Da die Beschwerdeführerin zeitlebens an depressiven Episoden gelitten habe und die Persönlichkeitsstörung seit dem jun gen Erwachsenenalter vorhanden sei, lasse sich das derzeitige Funktionsniveau nicht direkt mit demjenigen vor Eintritt des Gesundheitsschadens vergleichen. Zeitlich scheine ein Zusammenhang zu bestehen zwischen den seit den um die Jahrtausendwende vermehrt aufgetretenen körperlichen Gebrechen und der Auf gabe der beruflichen Tätigkeit ab 200 4. Da die Persönlichkeitsmerkmale über die Jahre weitgehend stabil geblieben seien, könne d avon ausgegangen werden, dass es der Beschwerdeführer in auch heute möglich wäre, einer beruflichen Tätigkeit nachzugehen. Aus rein psychiatrischer Sicht liege keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit vor. D a d ie Beschwerdeführerin zeitlebens mehrfach unter depressiven Episoden gelitten habe, teilweise unter sol chen mit schwererer Aus prägung, dürfte die Arbeitsfähigkeit zeitweise vermindert gewesen sein. Ein e retrospektive Quantifizierung sei indessen nicht möglich (Urk. 42 S. 65 ff.). 3.7 In der interdisziplinären Beurteilung fassten die Gutachter zusammen, beein trächtigt sei die Arbeitsfähigkeit in erster Linie aus neuropsychologischer und aus rheumatologischer Sicht. Trotz der langjährigen Leidensgeschichte und der bild gebend nachweisbaren Schäden de s Schultergelenks, der Füsse, der Knie und des Rückens sei bei der Untersuchung und insbesondere bei der EFL eine ordentliche Funktionalität festzustellen gewesen. Die Beschwerdeführerin habe bei allen Untersuchungen kooperiert. Aggravationszeichen oder eine Schonungstendenz hätten gefehlt. In der angestammten Tätigkeit sei die Arbeitsfähigkeit allein unter Berücksichtigung der Limitationen am Bewegungsapparat um 50 % reduziert. Unter Berücksichtigung von Interaktionen mit den neurokognitiven und den psy chiatrischen Diagnosen besteh e in der angestammten Tätigkeit eine theoretische Arbeitsfähigkeit von 35 %. Eine Verbesserung im Vergleich zu früheren Beurtei lungen liege nicht vor, vielmehr sei die in den Vorgutachten für die angestammte Tätigkeit attestierte Arbeitsunfähigkeit Folge einer zu wenig differenzierten Leis tungsbeurteilung gewesen. Auch bei einer angepassten Tätigkeit weiche die aktuelle rheumatologische Einschätzung von den Vorgutachtern ab. Hier könne unter Berücksichtigung der tatsächlich vorliegenden funktionellen Leistungsein bussen durch die Problematik der rec hten Schulter, der Füsse, der Kniegelenke und der Wirbelsä ule keine vollständige Arbeits fähigkeit bescheinigt werden. Die EFL habe gezeigt, dass Arbeitspausen von zwei Stunden pro Tag erforderlich seien, so dass aus rein rheumatologisch-orthopädischer Sicht eine Arbeitsfähig keit von 75 % in optimal angepassten Tätigkeiten vorliege. Die Behandlung des Meninge om s habe nach der Einschätzung aller Experten ein gutes Ergebnis gezeitigt, so dass diesbezüglich nicht von Spätschäden auszugehen sei. Einigkeit habe auch dahingehend bestanden, dass die fachspezifischen Beurteilungen für sich allein genommen der komplexen Situation nicht gerecht würden. Auch bei einer angepassten Tätigkeit liege interdisziplinär betrachtet eine stärkere Beein trächtigung vor, als dies aus monodisziplinärer Sicht der Fall sei. Die Aufmerk samkeitsstörung und die Persönlichkeitsstörung erschwerten die Bewältigung der chronischen körperlichen Beschwerden aufgrund der nachweisbaren Schäden am Bewegungsapparat. Obschon die neuropsychologischen Einschränkungen zu m Teil durch die chronischen Schmerzen erklärbar seien, sei eine therapeutische Verbesserung kaum erreichbar. Eine wirksame pharmakologische Schmerzthe rapie würde eine weitere Verlangsamung psychomotorischer Funktionen nach sich ziehen und wäre darüber hinaus mit dem Risiko einer Abhängigkeitsent stehung behaftet. Für eine nicht-pharmakologische Schmerzbehandlung komme nach bereits ausgeschöpften physiotherapeutischen Verfahren nur die chirur gische Therapie mit bilateralen Kniegelenksprothesen und einer Sch ultergelenk sprothese in Frage, wobei auch dadurch keine namhafte Beeinflussung der Arbeitsfähigkeit zu erwarten wäre. Zusammengefasst liege aus interdisziplinärer Sicht eine generalisierte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit um 40 % vor, im Wesentlichen bedingt durch die psychomotorisch e Verlangsamung in Kombina tion mit dem chronischen Schmerzsyndrom. Retrospektive lasse sich die Arbeits fähigkeit nicht beurteilen, da vergleichstaugliche standardisierte Funktionsana lysen fehlten. Zu beachten sei abe r, dass sich der Zustand tendenziell verschlech tert habe (Urk. 42 S. 67 ff. Ziff. 5, Ziff. 6.1-2 und Ziff. 7 ).

3.7 In der interdisziplinären Beurteilung fassten die Gutachter zusammen, beein trächtigt sei die Arbeitsfähigkeit in erster Linie aus neuropsychologischer und aus rheumatologischer Sicht. Trotz der langjährigen Leidensgeschichte und der bild gebend nachweisbaren Schäden de s Schultergelenks, der Füsse, der Knie und des Rückens sei bei der Untersuchung und insbesondere bei der EFL eine ordentliche Funktionalität festzustellen gewesen. Die Beschwerdeführerin habe bei allen Untersuchungen kooperiert. Aggravationszeichen oder eine Schonungstendenz hätten gefehlt. In der angestammten Tätigkeit sei die Arbeitsfähigkeit allein unter Berücksichtigung der Limitationen am Bewegungsapparat um 50 % reduziert. Unter Berücksichtigung von Interaktionen mit den neurokognitiven und den psy chiatrischen Diagnosen besteh e in der angestammten Tätigkeit eine theoretische Arbeitsfähigkeit von 35 %. Eine Verbesserung im Vergleich zu früheren Beurtei lungen liege nicht vor, vielmehr sei die in den Vorgutachten für die angestammte Tätigkeit attestierte Arbeitsunfähigkeit Folge einer zu wenig differenzierten Leis tungsbeurteilung gewesen. Auch bei einer angepassten Tätigkeit weiche die aktuelle rheumatologische Einschätzung von den Vorgutachtern ab. Hier könne unter Berücksichtigung der tatsächlich vorliegenden funktionellen Leistungsein bussen durch die Problematik der rec hten Schulter, der Füsse, der Kniegelenke und der Wirbelsä ule keine vollständige Arbeits fähigkeit bescheinigt werden. Die EFL habe gezeigt, dass Arbeitspausen von zwei Stunden pro Tag erforderlich seien, so dass aus rein rheumatologisch-orthopädischer Sicht eine Arbeitsfähig keit von 75 % in optimal angepassten Tätigkeiten vorliege. Die Behandlung des Meninge om s habe nach der Einschätzung aller Experten ein gutes Ergebnis gezeitigt, so dass diesbezüglich nicht von Spätschäden auszugehen sei. Einigkeit habe auch dahingehend bestanden, dass die fachspezifischen Beurteilungen für sich allein genommen der komplexen Situation nicht gerecht würden. Auch bei einer angepassten Tätigkeit liege interdisziplinär betrachtet eine stärkere Beein trächtigung vor, als dies aus monodisziplinärer Sicht der Fall sei. Die Aufmerk samkeitsstörung und die Persönlichkeitsstörung erschwerten die Bewältigung der chronischen körperlichen Beschwerden aufgrund der nachweisbaren Schäden am Bewegungsapparat. Obschon die neuropsychologischen Einschränkungen zu m Teil durch die chronischen Schmerzen erklärbar seien, sei eine therapeutische Verbesserung kaum erreichbar. Eine wirksame pharmakologische Schmerzthe rapie würde eine weitere Verlangsamung psychomotorischer Funktionen nach sich ziehen und wäre darüber hinaus mit dem Risiko einer Abhängigkeitsent stehung behaftet. Für eine nicht-pharmakologische Schmerzbehandlung komme nach bereits ausgeschöpften physiotherapeutischen Verfahren nur die chirur gische Therapie mit bilateralen Kniegelenksprothesen und einer Sch ultergelenk sprothese in Frage, wobei auch dadurch keine namhafte Beeinflussung der Arbeitsfähigkeit zu erwarten wäre. Zusammengefasst liege aus interdisziplinärer Sicht eine generalisierte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit um 40 % vor, im Wesentlichen bedingt durch die psychomotorisch e Verlangsamung in Kombina tion mit dem chronischen Schmerzsyndrom. Retrospektive lasse sich die Arbeits fähigkeit nicht beurteilen, da vergleichstaugliche standardisierte Funktionsana lysen fehlten. Zu beachten sei abe r, dass sich der Zustand tendenziell verschlech tert habe (Urk. 42 S. 67 ff. Ziff. 5, Ziff. 6.1-2 und Ziff. 7 ). 4.

4. 4.1 Die Untersuchung der Beschwerdeführerin wurde in jeder Fachrichtung sehr aus führlich durchgeführt und die erhobenen Befunde wiederum sehr detailliert dar gelegt und gewürdigt. Die gestellten Diagnosen sind valide und die Schlussfolge rungen der Experten sowohl bezogen auf das jeweilige Fachgebiet als auch bezogen auf die Konsensbeurteilung nachvollziehbar. Das Gutachten erfüllt alle Beweisanforderungen (vgl. vorstehende E. 2.4 ). Seitens der Parteien, insbesondere seitens der Beschwerdeführerin, erfolgt en denn auch keinerlei Einwendungen.

4.1 Die Untersuchung der Beschwerdeführerin wurde in jeder Fachrichtung sehr aus führlich durchgeführt und die erhobenen Befunde wiederum sehr detailliert dar gelegt und gewürdigt. Die gestellten Diagnosen sind valide und die Schlussfolge rungen der Experten sowohl bezogen auf das jeweilige Fachgebiet als auch bezogen auf die Konsensbeurteilung nachvollziehbar. Das Gutachten erfüllt alle Beweisanforderungen (vgl. vorstehende E. 2.4 ). Seitens der Parteien, insbesondere seitens der Beschwerdeführerin, erfolgt en denn auch keinerlei Einwendungen. 4.2 Die Begutachtung durch die Ärzte des C.___ zeigte, dass die Beschwerdeführerin trotz der durch ihren Gesundheitsschaden bedingten erwerblichen Beeinträch tigung über genügend Ressourcen verfügt, um einer angepassten Tätigkeit im Umfang von 60 % nachzugehen. Angepasst sind leichte bis mittelschwere wech selbelastende Tätigkeiten mit seltenen Gewichtsbelastungen bis zu 12,5 kg, ohne Hoc kstellungen, ohne wiederholte Kniebeugen und ohne hohe Anforderungen an das Gleichgewicht, mit seltenem Besteigen von Treppen oder Leitern und nur manchmaligem Ziehen, Stossen, Kriechen oder Knien (vgl. Urk. 42 S. 71). Diese Beurteilung gibt die Verhältnisse im Zeitpunkt der Begutachtung wieder.

4.2 Die Begutachtung durch die Ärzte des C.___ zeigte, dass die Beschwerdeführerin trotz der durch ihren Gesundheitsschaden bedingten erwerblichen Beeinträch tigung über genügend Ressourcen verfügt, um einer angepassten Tätigkeit im Umfang von 60 % nachzugehen. Angepasst sind leichte bis mittelschwere wech selbelastende Tätigkeiten mit seltenen Gewichtsbelastungen bis zu 12,5 kg, ohne Hoc kstellungen, ohne wiederholte Kniebeugen und ohne hohe Anforderungen an das Gleichgewicht, mit seltenem Besteigen von Treppen oder Leitern und nur manchmaligem Ziehen, Stossen, Kriechen oder Knien (vgl. Urk. 42 S. 71). Diese Beurteilung gibt die Verhältnisse im Zeitpunkt der Begutachtung wieder. 4.3 In erster Linie massgebend sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung vom 3. Mai 201 2. Damit kommt dem retrospektiven Verlauf besondere Bedeutung zu. Diesbezüglich führten die Gutachter in der Kon sensbeurteilung sowohl in Bezug auf die Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als auch in Bezug auf die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit aus, eine rückwirkende Beurteilung sei nicht möglich, da vergleichstaugliche standardisierte Funktionsanalysen fehlten. Immerhin aber hielten sie fest, der gesundheitliche Zustand habe sich im Verlauf tendenz iell verschlechtert (Urk. 42 S. 70 f. Ziff. 7 lit. d u. lit. e). Die rheumatologischen Experten wiesen darauf hin, zur Verschlechterung hätten die seit der letzten Begutachtung aufgetretenen symptomatischen und rechtsbetonten Gonarthrosen sowie beidseitige n Rhiz arthrosen beigetragen. Nicht ausgeschlossen wurde auch eine funktionelle Ver schlechterung hinsichtlich der übrigen Gesundhei tsprobleme am Bewegungs apparat. Gegenüber früheren bildgebenden Befunden stellten die Gutachter ferner eine Verschlechterung im Bereich der rechten Schulter bei allerdings unveränder ter subjektiver Situation fest. Ob das aktuelle Untersuchungsteam bereits 2011 zu einer anderen Einschätzung als die B.___ -Gutachter gekommen wäre, musste n die Gutachter offenlassen. Hingegen betonten sie, es rechtfertige sich insgesamt aus rheumatologisch-orthopädischer Sicht, von einer seit vier Jahren verschlechter ten Situation auszugehen, womit seit mindestens Frühjahr 2013 eine unverän de rte Arbeitsunfähigkeit bestehe (Urk. 42 S. 61).

4.3 In erster Linie massgebend sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung vom 3. Mai 201 2. Damit kommt dem retrospektiven Verlauf besondere Bedeutung zu. Diesbezüglich führten die Gutachter in der Kon sensbeurteilung sowohl in Bezug auf die Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als auch in Bezug auf die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit aus, eine rückwirkende Beurteilung sei nicht möglich, da vergleichstaugliche standardisierte Funktionsanalysen fehlten. Immerhin aber hielten sie fest, der gesundheitliche Zustand habe sich im Verlauf tendenz iell verschlechtert (Urk. 42 S. 70 f. Ziff. 7 lit. d u. lit. e). Die rheumatologischen Experten wiesen darauf hin, zur Verschlechterung hätten die seit der letzten Begutachtung aufgetretenen symptomatischen und rechtsbetonten Gonarthrosen sowie beidseitige n Rhiz arthrosen beigetragen. Nicht ausgeschlossen wurde auch eine funktionelle Ver schlechterung hinsichtlich der übrigen Gesundhei tsprobleme am Bewegungs apparat. Gegenüber früheren bildgebenden Befunden stellten die Gutachter ferner eine Verschlechterung im Bereich der rechten Schulter bei allerdings unveränder ter subjektiver Situation fest. Ob das aktuelle Untersuchungsteam bereits 2011 zu einer anderen Einschätzung als die B.___ -Gutachter gekommen wäre, musste n die Gutachter offenlassen. Hingegen betonten sie, es rechtfertige sich insgesamt aus rheumatologisch-orthopädischer Sicht, von einer seit vier Jahren verschlechter ten Situation auszugehen, womit seit mindestens Frühjahr 2013 eine unverän de rte Arbeitsunfähigkeit bestehe (Urk. 42 S. 61). 4.4 Die Restarbeitsfähigkeit allein aus rheumatologischer Sicht schätzten die Gutach ter auf 75 % ein (Urk. 42 S. 61). Massgebend dabei war der im Rahmen der EFL festgestellte Bedarf an Arbeitspausen während insgesamt zwei Stunden pro Tag, wobei die Ergebnisse der EFL nachvollziehbar als valide eingestuft wurden (Urk. 44 S. 24 f. Ziff. 4.1 u. S. 28 ff.). In der Konsensbeurteilung hielten die Experten sodann fest, die fachspezifischen Beurteilungen für sich allein genom men würden der ko mplexen Situation nicht gerecht werden. Auch bei einer angepassten Tätigkeit liege interdisziplinär betrachtet eine stärkere Beeinträchti gung vor, als dies aus monodi sziplinärer Sicht der Fall sei. Auch dies überzeugt. I ns Gewicht fallen folgende Aspekte: Die Aufmerksamkeitsstörung und die Per sönlichkeitsstörung erschwer en die Bewältigung der chronischen körperlichen Beschwerden aufgrund der nachweisbaren Schäden am Bewegungsapparat. Die mit den chronischen Schmerzen zusammenhängenden neuropsychologischen Einschränkungen wurden als therapeutisch kaum angehbar eingestuft, denn e ine wirksame pharmakologische Schmerztherapie dürfte eine weitere Verlangsamung psychomotorischer Funktionen nach sich ziehen und wäre darüber hinaus mit dem Risiko einer Abhängigkeitsentstehung behaftet. Für eine nicht-pharmako lo gische Schmerzbehandlung kommen aufgrund der bereits ausg eschöpften physiotherapeutischen Verfahren nur chirurgische Massnahmen in Betracht (bilaterale Kniegelenksprothesen, Schultergelenksprothese). Solche lehnt die Beschwerdeführerin aber ab und nach der Einschätzung der Experten kann damit auch objektiv betrachtet die Arbeitsfähigkeit kaum günstig beeinflusst werden. Limitierend wirkt sich sodann auch die psychomotorische Verlangsamung in Kombination mit dem chronischen Schmerzsyndrom aus. Die in der Konsensbe urteilung ermittelte generalisierte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit um 40 % ist damit nicht nur hinreichend begründet, sondern es ist nicht ersichtlich, dass die zusätzlichen Faktoren erst nach der von den rheumatologischen Experten retrospektiv ermittelten Verschlechterung des gesundheitlichen Zustandes einge treten sind. Es rechtfertigt sich damit, ab Frühjahr 2013 von einer generalisierten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit um 40 % und mithin von einer Restarbeits fähigkeit von 60 % in angepassten Tätigkeiten auszugehen.

4.4 Die Restarbeitsfähigkeit allein aus rheumatologischer Sicht schätzten die Gutach ter auf 75 % ein (Urk. 42 S. 61). Massgebend dabei war der im Rahmen der EFL festgestellte Bedarf an Arbeitspausen während insgesamt zwei Stunden pro Tag, wobei die Ergebnisse der EFL nachvollziehbar als valide eingestuft wurden (Urk. 44 S. 24 f. Ziff. 4.1 u. S. 28 ff.). In der Konsensbeurteilung hielten die Experten sodann fest, die fachspezifischen Beurteilungen für sich allein genom men würden der ko mplexen Situation nicht gerecht werden. Auch bei einer angepassten Tätigkeit liege interdisziplinär betrachtet eine stärkere Beeinträchti gung vor, als dies aus monodi sziplinärer Sicht der Fall sei. Auch dies überzeugt. I ns Gewicht fallen folgende Aspekte: Die Aufmerksamkeitsstörung und die Per sönlichkeitsstörung erschwer en die Bewältigung der chronischen körperlichen Beschwerden aufgrund der nachweisbaren Schäden am Bewegungsapparat. Die mit den chronischen Schmerzen zusammenhängenden neuropsychologischen Einschränkungen wurden als therapeutisch kaum angehbar eingestuft, denn e ine wirksame pharmakologische Schmerztherapie dürfte eine weitere Verlangsamung psychomotorischer Funktionen nach sich ziehen und wäre darüber hinaus mit dem Risiko einer Abhängigkeitsentstehung behaftet. Für eine nicht-pharmako lo gische Schmerzbehandlung kommen aufgrund der bereits ausg eschöpften physiotherapeutischen Verfahren nur chirurgische Massnahmen in Betracht (bilaterale Kniegelenksprothesen, Schultergelenksprothese). Solche lehnt die Beschwerdeführerin aber ab und nach der Einschätzung der Experten kann damit auch objektiv betrachtet die Arbeitsfähigkeit kaum günstig beeinflusst werden. Limitierend wirkt sich sodann auch die psychomotorische Verlangsamung in Kombination mit dem chronischen Schmerzsyndrom aus. Die in der Konsensbe urteilung ermittelte generalisierte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit um 40 % ist damit nicht nur hinreichend begründet, sondern es ist nicht ersichtlich, dass die zusätzlichen Faktoren erst nach der von den rheumatologischen Experten retrospektiv ermittelten Verschlechterung des gesundheitlichen Zustandes einge treten sind. Es rechtfertigt sich damit, ab Frühjahr 2013 von einer generalisierten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit um 40 % und mithin von einer Restarbeits fähigkeit von 60 % in angepassten Tätigkeiten auszugehen. 4.5 Für die Zeit davor gingen die Gutachter des B.___ und des N.___ ab Herbst 2001 von einer gänzlichen Arbeitsunfähigkeit aus sowie ab Mai 2005 von einer gesundheitlichen Besserung verbunden mit einer uneingeschränkte n A rbeits fähigkeit in einer angepassten Tätigkeit (Urk. 2/7/ 34/20 ff., Urk. 2/7/85/ 59 ff., Urk. 2/7/87/1 f., Urk. 2/7/92/5 f.). Gestützt darauf sprach die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin nach erfolgter Anmeldung im November 2003 die von November 2003 bis Ende Juli 2005 befristete ganze Rente z u (Urk. 2/7/99, Urk. 2/7/107). Die gesundheitliche Besserung im Jahr 2005 stellt die Beschwer deführerin in Abrede (Urk. 2/1 S. 4 ff. ). Von einer Fortdauer der vollständigen Arbeitsunfähigkeit aber ist insbesondere auch mit Blick auf die jüngsten Erkennt nisse nicht auszugehen. Gemäss C.___ -Gutachten ist ab Frühjahr 2013 nachvoll ziehbar von einer Restarbeitsfähigkeit von 60 % auszugehen, dies als Folge einer gesundheitlic hen Verschlechterung (vgl. Urk. 42 S. 61 u. S. 71 f. ). Bestand ab Oktober 2001 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit in jeglicher Tätigkeit und ab Frühjahr 2013 eine Arbeitsfähigkeit von 60 % in einer angepassten Tätigkeit auf grund einer gesundheitlichen Verschlechterung, muss sich in der Zeit dazwischen der Zustand zunächst gebessert haben, bevor er sich ab Frühjahr 2013 erneut verschlechterte. Gemäss den Gutachtern des N.___ - und des B.___ war ab Mai 2005 von einem ge besserte n Zustand auszugehen. Ob sich d er Zustand effektiv im Sinne einer vorübergehend uneingeschränkten Restarbeitsfähigkeit besserte, oder ob in gewissem Umfang weiterhin eine Beeinträchtigung ver blieb, bleibt offen. Mit der erneuten Begutachtung durch das C.___ jedenfalls konnte eine eindeutige Beurteilung der erwerblichen Leistungsfähigkeit erst für die Zeit ab dem Frühjahr 2013 vorgenommen werden. Eine weiter in die Vergangenheit zurückreichende Beurteilung war nicht möglich. Die Experten, denen umfangreiche Vorakten zur Verfügung standen (vgl. Urk. 42 S. 4 ff.), kamen zum Schluss, für eine weiter gehende retrospektive Beurteilung fehlten vergleichstaugliche Funktionsanalysen (Urk. 42 S. 70 f.). Für die Zeit ab Mai 2005 bis zum Frühjahr 2013 ist demnach von Beweislosigkeit auszugehen. Die Existenz weiterer echtzeitlicher medizi nischer Unterlagen, mit denen sich der Verlauf ab Mai 2005 bis zum Frühjahr 2013 zuverlässiger beurteilen liesse, ist weder ersichtlich noch wies die Beschwer deführerin auf solche hin. Weitere Abklärungen fallen daher ausser Betracht.

4.5 Für die Zeit davor gingen die Gutachter des B.___ und des N.___ ab Herbst 2001 von einer gänzlichen Arbeitsunfähigkeit aus sowie ab Mai 2005 von einer gesundheitlichen Besserung verbunden mit einer uneingeschränkte n A rbeits fähigkeit in einer angepassten Tätigkeit (Urk. 2/7/ 34/20 ff., Urk. 2/7/85/ 59 ff., Urk. 2/7/87/1 f., Urk. 2/7/92/5 f.). Gestützt darauf sprach die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin nach erfolgter Anmeldung im November 2003 die von November 2003 bis Ende Juli 2005 befristete ganze Rente z u (Urk. 2/7/99, Urk. 2/7/107). Die gesundheitliche Besserung im Jahr 2005 stellt die Beschwer deführerin in Abrede (Urk. 2/1 S. 4 ff. ). Von einer Fortdauer der vollständigen Arbeitsunfähigkeit aber ist insbesondere auch mit Blick auf die jüngsten Erkennt nisse nicht auszugehen. Gemäss C.___ -Gutachten ist ab Frühjahr 2013 nachvoll ziehbar von einer Restarbeitsfähigkeit von 60 % auszugehen, dies als Folge einer gesundheitlic hen Verschlechterung (vgl. Urk. 42 S. 61 u. S. 71 f. ). Bestand ab Oktober 2001 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit in jeglicher Tätigkeit und ab Frühjahr 2013 eine Arbeitsfähigkeit von 60 % in einer angepassten Tätigkeit auf grund einer gesundheitlichen Verschlechterung, muss sich in der Zeit dazwischen der Zustand zunächst gebessert haben, bevor er sich ab Frühjahr 2013 erneut verschlechterte. Gemäss den Gutachtern des N.___ und des B.___ war ab Mai 2005 von einem ge besserte n Zustand auszugehen. Ob sich d er Zustand effektiv im Sinne einer vorübergehend uneingeschränkten Restarbeitsfähigkeit besserte, oder ob in gewissem Umfang weiterhin eine Beeinträchtigung ver blieb, bleibt offen. Mit der erneuten Begutachtung durch das C.___ jedenfalls konnte eine eindeutige Beurteilung der erwerblichen Leistungsfähigkeit erst für die Zeit ab dem Frühjahr 2013 vorgenommen werden. Eine weiter in die Vergangenheit zurückreichende Beurteilung war nicht möglich. Die Experten, denen umfangreiche Vorakten zur Verfügung standen (vgl. Urk. 42 S. 4 ff.), kamen zum Schluss, für eine weiter gehende retrospektive Beurteilung fehlten vergleichstaugliche Funktionsanalysen (Urk. 42 S. 70 f.). Für die Zeit ab Mai 2005 bis zum Frühjahr 2013 ist demnach von Beweislosigkeit auszugehen. Die Existenz weiterer echtzeitlicher medizi nischer Unterlagen, mit denen sich der Verlauf ab Mai 2005 bis zum Frühjahr 2013 zuverlässiger beurteilen liesse, ist weder ersichtlich noch wies die Beschwer deführerin auf solche hin. Weitere Abklärungen fallen daher ausser Betracht. 4.6 Zusammenfassen d steht fest, dass ab Oktober 2001 eine vollständige Arbeits unfähigkeit in allen in Betracht kommenden Tätigkeiten bestand. Diese dauerte gemäss den Fe ststellungen der N.___ -Gutachter bis ins Jahr 2005 an (Urk. 2/7/34/23 ). Für die Zeit ab Frühjahr 2013 bestand aufgrund einer objekti vierbaren Verschlechterung des Gesundheitszustandes eine Arbeitsfähigkeit von 60 % in einer angepassten Tätigk eit. Der Verlauf dazwischen bleibt ungeklärt, so dass s ich nicht feststellen lässt, wie sich der Gesundheitszustand in diesem Zeit raum auf die erwerblichen Ressourcen ausgewirkt hat.

4.6 Zusammenfassen d steht fest, dass ab Oktober 2001 eine vollständige Arbeits unfähigkeit in allen in Betracht kommenden Tätigkeiten bestand. Diese dauerte gemäss den Fe ststellungen der N.___ -Gutachter bis ins Jahr 2005 an (Urk. 2/7/34/23 ). Für die Zeit ab Frühjahr 2013 bestand aufgrund einer objekti vierbaren Verschlechterung des Gesundheitszustandes eine Arbeitsfähigkeit von 60 % in einer angepassten Tätigk eit. Der Verlauf dazwischen bleibt ungeklärt, so dass s ich nicht feststellen lässt, wie sich der Gesundheitszustand in diesem Zeit raum auf die erwerblichen Ressourcen ausgewirkt hat. 5.

5. 5.1 Aufgrund der Feststellungen in den Gutachten des N.___ und des B.___ und gestützt auf die Beurteilung des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD; Urk. 2/7/34/19 ff., Urk. 2/7/85/58 ff., Urk. 2/7/87, Urk. 2/7/92/5 f. ) sprach die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin ab November 2003 eine ganze Rente zu ( vgl. Urk. 2/7/99, Urk. 2/7/107). Die Anmeldung erfolgte im genannten Monat (Urk. 2/7/2). Das Wartejahr wa r zu diesem Zeitpunkt bestanden. Entsprechend dem allgemeinen übergangsrechtlichen Grundsatz, dass der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen sind, die gegolten haben, als sich der zu den materiellen Rechts folgen führende Sachverhalt verwirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen), ist sodann die Frist von sechs Monaten ab der Anmeldung im Sinne von Art. 29 Abs. 1 IVG vorliegend nicht anwendbar. Art. 29 IVG in dieser Form trat erst am 1. Januar 2008 in Kraft. Auf die Zuspre chung der ganzen Rente zurückzukommen besteht nach dem Gesagten kein Anlass. Der Entscheid gründet auf diesbezüglich nachvollziehbare n und daher nicht zu beanstandenden Schlussfolgerungen.

5.1 Aufgrund der Feststellungen in den Gutachten des N.___ und des B.___ und gestützt auf die Beurteilung des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD; Urk. 2/7/34/19 ff., Urk. 2/7/85/58 ff., Urk. 2/7/87, Urk. 2/7/92/5 f. ) sprach die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin ab November 2003 eine ganze Rente zu ( vgl. Urk. 2/7/99, Urk. 2/7/107). Die Anmeldung erfolgte im genannten Monat (Urk. 2/7/2). Das Wartejahr wa r zu diesem Zeitpunkt bestanden. Entsprechend dem allgemeinen übergangsrechtlichen Grundsatz, dass der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen sind, die gegolten haben, als sich der zu den materiellen Rechts folgen führende Sachverhalt verwirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen), ist sodann die Frist von sechs Monaten ab der Anmeldung im Sinne von Art. 29 Abs. 1 IVG vorliegend nicht anwendbar. Art. 29 IVG in dieser Form trat erst am 1. Januar 2008 in Kraft. Auf die Zuspre chung der ganzen Rente zurückzukommen besteht nach dem Gesagten kein Anlass. Der Entscheid gründet auf diesbezüglich nachvollziehbare n und daher nicht zu beanstandenden Schlussfolgerungen. 5.2 Die Beschwerdegegnerin befristete die ganze Rente per Ende Juli 2005 ausgehend von einer Besserung des Gesundheitszustandes ab Mai 2005 (Urk. 2/7/99, Urk. 2/7/107). Sie stützte sich auf die Beurteilungen in den Gutachten des N.___ und des B.___ und auf die jenige des RAD (vgl. Urk. 2/7/34/22 f., Urk. 2/7/85/65 f., Urk. 2/7/87, U rk. 2/7/ 92/5 f. ). Diese von der Beschwerdeführerin in Frage gestellte Beurteilung konnte durch das Gutachten des C.___ nicht weiter geklärt werden. D er gesundheitliche Verlauf ab Mai 2005 und damit auch die Quantifi zierung der Restarbeitsfähigkeit bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung vom 3. Mai 2012 bleiben nach Durchführung der in Frage kommen den Beweis massnahmen offen (vgl. vorstehende E. 4.5 f.). E in Rentenanspruch ab August 2005 ist somit nicht aus gewiesen. Die Beweislosigkeit wirkt sich zu Ungunsten der Beschwerdeführerin aus. Die von den Gutachtern des C.___ festgestellte, nur noch teilweise verwertbare Resta rbeitsfähigkeit bezieht sich auf einen Zeitraum nach Erlass der Verfügung vom 3. Mai 2012, mithin auf die Zeit ab Frühjahr 201 3.

5.2 Die Beschwerdegegnerin befristete die ganze Rente per Ende Juli 2005 ausgehend von einer Besserung des Gesundheitszustandes ab Mai 2005 (Urk. 2/7/99, Urk. 2/7/107). Sie stützte sich auf die Beurteilungen in den Gutachten des N.___ und des B.___ und auf die jenige des RAD (vgl. Urk. 2/7/34/22 f., Urk. 2/7/85/65 f., Urk. 2/7/87, U rk. 2/7/ 92/5 f. ). Diese von der Beschwerdeführerin in Frage gestellte Beurteilung konnte durch das Gutachten des C.___ nicht weiter geklärt werden. D er gesundheitliche Verlauf ab Mai 2005 und damit auch die Quantifi zierung der Restarbeitsfähigkeit bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung vom 3. Mai 2012 bleiben nach Durchführung der in Frage kommen den Beweis massnahmen offen (vgl. vorstehende E. 4.5 f.). E in Rentenanspruch ab August 2005 ist somit nicht aus gewiesen. Die Beweislosigkeit wirkt sich zu Ungunsten der Beschwerdeführerin aus. Die von den Gutachtern des C.___ festgestellte, nur noch teilweise verwertbare Resta rbeitsfähigkeit bezieht sich auf einen Zeitraum nach Erlass der Verfügung vom 3. Mai 2012, mithin auf die Zeit ab Frühjahr 201 3. 5.3 D ie m it der angefochtenen Verfügung vom 3. Mai 2012 ab November 2003 befristet bis Ende Juli 2005 zugesprochene ganze Rente ist nicht zu beanstanden. Sodann hat die Beschwerdegegnerin im Ergebnis zu Recht eine n über den 3 1. Juli 2005 hinausgehe nd en Rentenanspruch verneint. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. Mit Blick auf die von den G utachtern des C.___ ab Frühjahr 2013 attestierte Arbeitsfähigkeit von 60 % auch in einer angepassten Tätigkeit ist die Sache indessen nach Eintritt der Rechtskraft an die Beschwerdegegnerin zu über weisen, damit diese unter revisionsrechtlichen Gesichtspunkten den Rentenan spruch der Beschwerdeführerin erneut prüfe (vgl. Art. 17 Abs. 1 ATSG). Mit Blick auf die von der Beschwerdegegnerin vorgenommene Einkommensbemessung (vgl. Urk. 2/7/91), zu der im Urteil des Sozi alversicherungsgerichts vom 30. Sep tember 2015 Stellung genommen wurde (E. 5), ist ein Rentenanspruch angesichts der nur noch teilweise verwertbaren Restarbeitsfähigkeit von höchstens 60 % keineswegs auszuschliessen.

5.3 D ie m it der angefochtenen Verfügung vom 3. Mai 2012 ab November 2003 befristet bis Ende Juli 2005 zugesprochene ganze Rente ist nicht zu beanstanden. Sodann hat die Beschwerdegegnerin im Ergebnis zu Recht eine n über den 3 1. Juli 2005 hinausgehe nd en Rentenanspruch verneint. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. Mit Blick auf die von den G utachtern des C.___ ab Frühjahr 2013 attestierte Arbeitsfähigkeit von 60 % auch in einer angepassten Tätigkeit ist die Sache indessen nach Eintritt der Rechtskraft an die Beschwerdegegnerin zu über weisen, damit diese unter revisionsrechtlichen Gesichtspunkten den Rentenan spruch der Beschwerdeführerin erneut prüfe (vgl. Art. 17 Abs. 1 ATSG). Mit Blick auf die von der Beschwerdegegnerin vorgenommene Einkommensbemessung (vgl. Urk. 2/7/91), zu der im Urteil des Sozi alversicherungsgerichts vom 30. Sep tember 2015 Stellung genommen wurde (E. 5), ist ein Rentenanspruch angesichts der nur noch teilweise verwertbaren Restarbeitsfähigkeit von höchstens 60 % keineswegs auszuschliessen. 6. Gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenversicherung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von Art. 61 lit. a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhän gig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgesetzt. Vorlie gend erweist sich eine Kostenpauschale von Fr. 1’000.-- als angemessen. Aus gangsgemäss sind die Kosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Die Kosten für das Gerichtsgutachten (polydisziplinäres Gutachten des C.___ ; vgl. Urk. 42-47) sind dagegen auf die Gerichtskasse zu nehmen. Eine Prozessentschädigung steht der Beschwerdeführerin entsprechend dem Verfahrensausgang nicht zu. Die ihr mit Urteil des Bundesgerichts 9C_857/2015 vom 2. Februar 2016 zu Lasten des Kantons Zürich zugesprochene Prozessentschädigung für das bundesgerichtliche Verfahren wurde ihr am 4. März 2016 durch die Gerichtskasse ausbezahlt (Urk. 2/31 ).

6. Gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenversicherung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von Art. 61 lit. a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhän gig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgesetzt. Vorlie gend erweist sich eine Kostenpauschale von Fr. 1’000.-- als angemessen. Aus gangsgemäss sind die Kosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Die Kosten für das Gerichtsgutachten (polydisziplinäres Gutachten des C.___ ; vgl. Urk. 42-47) sind dagegen auf die Gerichtskasse zu nehmen. Eine Prozessentschädigung steht der Beschwerdeführerin entsprechend dem Verfahrensausgang nicht zu. Die ihr mit Urteil des Bundesgerichts 9C_857/2015 vom 2. Februar 2016 zu Lasten des Kantons Zürich zugesprochene Prozessentschädigung für das bundesgerichtliche Verfahren wurde ihr am 4. März 2016 durch die Gerichtskasse ausbezahlt (Urk. 2/31 ). Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Sache wird nach Eintritt der Rechtskr aft dieses Entscheids an die So zialversiche rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, im Sinne der Erwägungen überwiesen.

2. Die Sache wird nach Eintritt der Rechtskr aft dieses Entscheids an die So zialversiche rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, im Sinne der Erwägungen überwiesen. 3. Die Gerichtskosten von Fr. 1’000.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. Die Kosten für das polydisziplinäre Gutachten des Universit ätsspitals Zürich vom 2 3. Januar 2018 werden auf die Gerichtskasse genommen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 1’000.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. Die Kosten für das polydisziplinäre Gutachten des Universit ätsspitals Zürich vom 2 3. Januar 2018 werden auf die Gerichtskasse genommen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Evalotta Samuelsson

Rechtsanwältin Evalotta Samuelsson - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

GrünigKlemmt