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Meikirch-Modell praktischPerson-zentriert und effektiv
Angewendet auf das Gesundheitswesen könnte das Meikirch-Modell die Gesundheit der Menschen verbessern und gleichzeitig die Gesundheitskosten senken: Das ist die Hypothese der Autoren aufgrund ihrer Arbeiten im Jahr 2016.
Personen-zentrierte Medizin fördern
In Ländern mit einem hoch entwickelten Gesundheitswesen könnte das Meikirch-Modell aus der Falle einer allzu Technik-zentrierten Medizin führen.
Selbstverantwortung fördern
In Ländern mit schwierigen gesellschaftlichen und umweltlichen Rahmenbedingungen gibt das Meikirch-Modell Anregungen, welche Massnahmen zu einer verbesserten Gesundheit führen können. Das wurde zunächst in einer Studie im indischen Bundesstaat Odisha untersucht. Nach der Instruktion über das Meikirch-Modell begriffen die Dorfbewohner, dass Gesundheit nicht nur Schicksal ist, sondern teilweise in ihren Händen liegt. Das Gesundheitsverhalten der Einwohner verbesserte sich eindrücklich. Heute haben die meisten Bewohner Latrinen, lassen fast alle ihre Kinder impfen, folgen der Mutter-Kind-Betreuung sorgfältig und beugen Mangelernährung vor.
Die Europäische Gesellschaft für Person-zentrierte Gesundheitsversorgung findet, dass sich die Medizin durch die Erfolge der Wissenschaft teilweise „entmenschlicht“ hat. Sie schlägt vor, dass sich die Medizin neu orientiert und wieder die Person ins Zentrum stellt.
Im indischen Bundesstaat Odisha wurde das Meikirch-Modell umgesetzt. Mehr darüber lesen
Sauberes Wasser aus dem sieben Meter tiefen Ziehbrunnen.