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Die Vereinten Nationen verstärken ihre Hilfslieferungen in die von Ebola heimgesuchten Gebiete in Westafrika. Es seien bereits Lebensmittel in geringem Umfang geliefert worden, teilte das UNO-Welternährungsprogramm (WFP) mit. Nun würden die Lieferungen per Lkw verstärkt.
Eine teure und aufwendige Versorgung aus der Luft sei dort nicht nötig, wo die bedürftigen Menschen durch Transporte auf der Strasse erreicht werden könnten, sagte die Sprecherin.
Anzahl Tote steigt weiter
Am stärksten von Ebola betroffen sind Guinea, Liberia und Sierra Leone. Auch in Nigeria ist die Seuche aufgetreten. Um ihre Ausbreitung zu unterbinden, haben die Regierungen Strassenblockaden angeordnet. Nun breitet sich in den abgeriegelten Gebieten der Hunger aus.
Die Zahl der Toten durch die Ebola-Epidemie in Westafrika ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf 1145 gestiegen. Insgesamt seien 2127 Fälle in Guinea, Sierra Leone, Liberia und Nigeria registriert worden, teilte die UNO-Behörde mit.
Kenia schliesst die Grenze
Wegen der Ebola-Epidemie schliesst Kenia ab Mittwoch seine Grenzen für Reisende aus den am schlimmsten betroffenen Ländern Liberia, Sierra Leone und Guinea. Das teilte die kenianische Regierung am Samstag mit.