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Das Unterzeichnen des Atomwaffensperrvertrags verbietet automatisch auch die Entwicklung von atomaren Brennstoffen zur Energieproduktion. Dieses Verbot ist insoweit verständlich, als die Technologien zur Brennstoffproduktion prinzipiell die gleichen sind, wie für die Produktion von Atomwaffen. Es ist jedoch genauso verständlich, dass ein Land wie der Iran die Monopolstellung der Industrienationen über diesen Energierohstoff nicht hinnimmt. Der Anspruch der Zweit- und Drittweltländer, Uran selbst auch anreichern zu dürfen und nicht von Rohstofflieferungen der Industriestaaten abhängig zu sein, ist legitim.
Es ist höchste Zeit, dass die Schweiz mit gutem Vorbild vorangeht, aus der Atomenergie aussteigt und alternative, nachhaltige Energiequellen stärker fördert. Alternative Rohstoffquellen – wie beispielsweise die Sonnenenergie – sind demokratisch über den ganzen Erdball verteilt. Durch die Nutzung dieser Technologien könnten gerade Entwicklungsländer ihre Rohstoffabhängigkeit verkleinern. Die Schweiz mit ihrem grossen Potential zur Entwicklung neuer Energietechnologien ignoriert zurzeit ihre Verantwortung gegenüber den Entwicklungsländern. Wir von politakt werden uns daher für die St. Galler Energieinitiative engagieren.