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Die Schweiz als Land mitten in Europa ist mit den EU-Staaten in vielerlei Hinsicht eng verbunden. Dank den Bilateralen Verträgen haben viele dieser Verbindungen eine klare rechtliche Grundlage. Das erleichtert den Austausch von Waren und Dienstleistungen im Alltag und gibt den Arbeitnehmenden, die diese herstellen mehr Sicherheit. Mehr als die Hälfte der Schweizer Exporte geht in die EU.
Bilaterale Verträge mit der EU: wichtig für Löhne und Arbeitsplätze
In einzelnen Branchen werden sogar drei Viertel der Produkte in die EU geliefert. Die Bilateralen Verträge erleichtern die Lieferung von Schweizer Waren in die EU. Sie stärken daher den Industriestandort Schweiz und sichern Löhne und Arbeitsplätze. Dazu kommt eine enge, internationale Zusammenarbeit in der Forschung, die mit einem eigenen Abkommen geregelt ist.
Die unmittelbare Nachbarschaft von Schweiz und EU führt auch dazu, dass viele Menschen jenseits der Landesgrenze arbeiten und wohnen. In der Schweiz haben fast ein Viertel der Erwerbstätigen einen EU-Pass. Umgekehrt leben etwas mehr als 750‘000 SchweizerInnen im Ausland. Der grösste Teil von ihnen, nämlich 455‘000 Personen, wohnt in der EU. Dank der Bilateralen Verträge haben sie einen besseren Aufenthaltsstatus. Sie können sich in ihrem Wohnland relativ frei bewegen. Und sie können sich auch gegen Missstände am Arbeitsplatz besser wehren. Das nützt nicht nur ihnen selber, sondern es verringert den Druck auf die Löhne und die Arbeitsplätze generell.