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Das Erdöl-Serviceunternehmen Weatherford hat im Geschäftsjahr 2013 einen Umsatz von 15,26 Milliarden Dollar erzielt, was nahezu dem Vorjahreswert entspricht. Der operative Gewinn konnte von 298 Millionen Dollar im Vorjahr auf 523 Millionen Dollar gesteigert werden, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht.
Unter dem Strich reduzierte sich der Verlust von 778 Millionen Dollar auf noch 345 Millionen Dollar. Im kommenden Jahr will der US-Konzern mit Sitz in Zug weiter sparen. Jährliche Einsparungen in der Höhe von 500 Millionen Dollar soll der Anfang Jahr bekanntgegebene Abbau von 7000 Stellen während des ersten Halbjahrs 2014 bringen.
Extreme Wetterbedingungen
Enttäuschende Resultate erzielte Weatherford im vierten Quartal des vergangenen Jahres. Der Umsatz ging von 4,06 Milliarden Dollar im Vorjahresquartal auf 3,74 Milliarden Dollar zurück. Operativ resultierte ein Verlust von 50 Millionen Dollar. Zwischen Oktober und Dezember des Vorjahres war noch ein operativer Gewinn von 245 Millionen Dollar erzielt worden.
Weatherford schloss das vierte Quartal mit einem Verlust von 271 Millionen Franken unter dem Strich ab. Als Gründe für das schlechte Resultat nennt das Unternehmen extreme Wetterbedingungen in Nordamerika, Russland und der Nordsee, Betriebsstörungen im Mittleren Osten sowie eine durch Kapitaldisziplin bedingte reduzierte Tätigkeit in Lateinamerika.
Zum enttäuschenden Ergebnis des vierten Quartals hätte schliesslich auch eine aussergewöhnlich hohe Steuerbelastung von 45 Prozent beigetragen, schreibt Weatherford.
(sda/dbe/sim)