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US-Präsident Barack Obama hat sich demonstrativ hinter seine ehemalige Aussenministerin Hillary Clinton gestellt. Derweil denkt ihr Rivale Bernie Sanders noch nicht daran, aufzugeben.
Nach ihrem Sieg im Rennen um die US-Präsidentschaftskandidatur der Demokraten erhält Hillary Clinton Schützenhilfe von Amtsinhaber Barack Obama. Der Präsident stellte sich am Donnerstag demonstrativ hinter seine ehemalige Aussenministerin. «Ich glaube nicht, dass es jemals jemanden gab, der so qualifiziert für dieses Amt war», sagte Obama in einer Videobotschaft.
Er sei «heiss darauf», mit Clinton Wahlkampf zu machen. Aus dem Mitarbeiterstab der früheren First Lady hiess es, der erste Auftritt der beiden sei für kommende Woche in Wisconsin angesetzt. In einem Reuters-Interview sagte Clinton, sie freue sich über Obamas Unterstützung.
Sanders will weitermachen
Der Präsident hatte sich zuvor mit Clintons unterlegenem Rivalen Bernie Sanders im Weissen Haus getroffen. Der Senator aus Vermont sagte anschliessend, er wolle mit Clinton zusammenarbeiten, um einen Sieg des Republikaners Donald Trump bei der Präsidentenwahl im November zu verhindern.
Allerdings rückte er nicht davon ab, auch bei der letzten Vorwahl der Demokraten am kommenden Dienstag anzutreten und seinen Kampf für mehr soziale Gerechtigkeit in den Nominierungsparteitag Ende Juli zu tragen. Seit den Vorwahlen in dieser Woche, bei denen Clinton ihre Kandidatur faktisch festgezurrt hatte, wuchs der Druck auf den selbst ernannten Sozialisten, aus dem Vorwahlrennen auszusteigen, damit Clinton sich daran machen können, die Partei zu einen.
(reuters/cfr)