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Autor: frank stettler
MotorradFür Damien Raemy, der seit drei Jahren in der internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) fährt, ging am Wochenende mit seinen ersten Runden beim GP auf dem Sachsenring ein Traum in Erfüllung. Wichtig ist dem Jung-Piloten besonders, dass er wertvolle Erfahrungen sammeln konnte.
Damien Raemy, welche Bilanz ziehst du nach deinem ersten GP-Wochenende?
Ich konnte sehr viel dazulernen. Vor allem kämpferisch musste ich zulegen.
Welches sind die Unterschiede zur IDM?
Im Grossen und Ganzen ist die IDM mit der GP-Szene vergleichbar. Ein grosser Unterschied ist, dass ein GP-Rennen länger dauert. Ausserdem wird mit härteren Bandagen gekämpft. Wenn dich hier ein Fahrer überholt, hast du plötzlich einen Ellbogen am Kopf. In der IDM ist alles «freundlicher».
Wie war der Kontakt zu den anderen GP-Piloten?
Ich konnte Gespräche mit den Schweizern Randy Krummenacher und Dominique Aegerter führen. Mit den Fahrern aus anderen Ländern gab es hingegen kaum Kontakt.
Konnten dir Krummenacher und Aegerter konkrete Tipps geben?
Ich habe mit Randy Krummenacher besprochen, wie ich mich beim Start verhalten soll, ob es besser ist, wenn ich spitz in die erste Kurve steche oder eher mit Schwung. Aber viele Tipps konnte er mir auch nicht geben, weil er einen anderen Fahrstil hat als ich und mit anderem Material fährt.
Sind bereits nächste GP-Rennen in Aussicht?
Das weiss ich noch nicht. Es ist möglich, dass ich für San Marino oder Valencia wieder eine Wildcard erhalte. Aber dies hängt von meinen Resultaten in der IDM ab. Eines weiss ich aber sicher: Ich will unbedingt WM-Rennen fahren. Tom Lüthi hat mir gesagt, dass ich mich in meinem ersten Rennen gut geschlagen habe. Er wurde bei seinem GP-Debüt auf dem Sachsenring damals 26.
Wie geht es für dich nun weiter?
In zwei Wochen steht mein nächstes IDM-Rennen in Schleiz auf dem Programm.