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In dem mit 1.25 Millionen Euro dotierten Super Grand Prix im Rahmen der Global Champions Tour in Prag konnte Martin Fuchs einen Podestplatz erobern. Im Sattel von Clooney belegte der Europameister den dritten Platz. Gewonnen wurde die spannende Prüfung mit zwei Umgängen vom Briten Ben Maher mit Explosion W gefolgt vom Iren Daragh Kenny mit Balou de Reventon.
18 Paare starteten in der ersten Runde des Superfinals. Alle hatten sie im Laufe der Global-Champions-Tour-Saison einen GP für sich entschieden. Da einige sogar zwei – wie Martin Fuchs (Madrid und Estoril) – oder mehr Siege verbuchen konnten, rutschten noch Zweit- und Drittplatzierte in das erlauchte Starterfeld nach.
Im vom Italiener Uliani Vezzani konstruierten Initialkurs in der O2-Arena von Prag gab es lediglich vier fehlerfreie Umgänge zu sehen. Dies gelang Fuchs nicht. Er musste einen Nachhandfehler von Clooney bei einem Oxer akzeptieren.
In der Reprise zeigte Fuchs mit seinem Westfalenwallach dann sein ganzes Können. Er ritt frech nach vorne, nahm Wendungen, als ob er sich in einer Barrage befinden würde. Und das sollte sich am Ende für ihn auszahlen. Denn die nach ihm startenden Paare bekundeten Mühe, entweder mit dem Parcours oder mit der Zeit, die Fuchs vorlegte. Einzig der Ire Kenny – vorbelastet mit nur einem Zeitstrafpunkt, blieb in dieser wiederum ohne Abwurf und musste sich nur einen erneuten Zeitfehler ankreiden lassen. Er übernahm somit die Führung vor Fuchs. Der Letztstartende – der Brite Ben Maher hatte es nun in den «Zügeln». Er musste nur noch ohne Abwurf bleiben, um den Sieg zu sichern. Dies liess er sich, trotz Glück an einem Oxer, nicht mehr nehmen. Der Sieger der GPs von London, Rom und New York City schnappte sich das Preisgeld von 300'000 Euro im Super Grand Prix. «Es war ein tolles Gefühl vor diesem Publikum reiten zu dürfen. Ich wollte sicher auf Null gehen und nicht auf Zeit reiten, was mir auch geglückt ist», so der Brite.
Fuchs gelang mit seiner Parforceleistung der Sprung vom achten auf den dritten Schlussrang. Dies brachte ihm ein Preisgeld von immerhin noch 180'000 Euro ein.
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