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Ein kleines Känguru hat in Sydney kurzzeitig für eine Unterbrechung des Verkehrs auf einer der Hauptbrücken der australischen Stadt gesorgt. Das Sumpfwallaby war auf der Harbor Bridge in Richtung Stadtzentrum gehüpft, bevor es von der Polizei gefangen werden konnte.
Das Wallaby-Männchen sei rund eine Stunde vor Sonnenaufgang und damit vor der Hauptverkehrszeit am Dienstag (Ortszeit) über alle acht Fahrspuren der Brücke gehüpft, teilte die Polizei mit.
Als das Beuteltier in Richtung der Cahill-Schnellstrasse, die zum berühmten Opernhaus in Sydney führt, abbiegen wollte, habe ein Polizist es niedergerungen. Es wurde in den Taronga-Zoo gebracht, wo es einige Tage zur Beobachtung bleiben sollte. Abgesehen von kleineren Schürfwunden habe das Wallaby keine Verletzungen gehabt, teilte die Polizei mit.
Es soll nach seinem Pflegeaufenthalt wieder in die Natur entlassen werden. Sumpfwallabys sind im Osten Australiens häufig zu sehen – in Städte verirren sich die Beuteltiere allerdings selten. (sda/ap)
Herr Schmid, die G7 haben erneut Sanktionen gegen Russland beschlossen. Wie viel Einfluss auf den Kriegsverlauf hat das?
Ulrich Schmid: Die Sanktionen sind als Statement wichtig. Damit wird gezeigt: Wir reagieren auf den russischen Angriffskrieg. Inzwischen hat sich leider aber gezeigt, dass die Sanktionen leicht umgangen werden können. Technologieimporte finden indirekt über ehemalige postsowjetische Staaten statt.