Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/138150

<h2>SubmittedText<h2><p>1. Sind dem Bundesrat die für die Kantone Appenzell Innerrhoden und Appenzell Ausserrhoden mit dem Fahrplan 2014 eintretenden Verschlechterungen in Bezug auf die Fernverkehrsanschlüsse in Gossau/SG bekannt?</p><p>2. Was wird er unternehmen, um die Fernverkehrsanschlüsse der Kantone Appenzell Innerrhoden und Appenzell Ausserrhoden in Gossau/SG wieder zu verbessern?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>1. Es ist dem Bundesrat bekannt, dass sich mit dem Fahrplan 2014 Veränderungen bei den Umsteigezeiten in Gossau/SG ergeben.</p><p>Mit der Einführung der S-Bahn St. Gallen auf Ende 2013 richten sich die Appenzeller Bahnen (AB) neu auf den Knoten St. Gallen aus. Das neue Konzept der AB führt lokal zu deutlichen Verbesserungen, da die Systemkreuzungen in den "grossen" Bahnhöfen Herisau, Urnäsch und Appenzell stattfinden.</p><p>Dadurch ergibt sich in Richtung Gossau/SG ein Fahrzeitgewinn. Dies bedeutet, dass Zugreisende Gossau/SG früher erreichen. Da der Fernverkehr im Fahrplan 2014 keine Änderungen erfährt - die Abfahrts- und Ankunftszeiten der SBB-Fernverkehrszüge in Gossau/SG ändern sich nicht -, verlängern sich die Umsteigezeiten aus Richtung Appenzell/Herisau. Die Reisezeit aus dem Appenzellerland von/nach Zürich verlängert sich dadurch um rund 3 Minuten.</p><p>2. Mit der Einführung der Durchmesserlinie in Zürich und den Infrastrukturausbauten im Rahmen "Zukünftige Entwicklung Bahninfrastruktur (ZEB)" wird im Fahrplan 2016 das Angebot zwischen Zürich und Gossau/St. Gallen angepasst. Die Planungen erfolgen in Zusammenarbeit mit dem Bund und den betroffenen Kantonen. Die Verantwortlichen des öffentlichen Verkehrs der beiden Appenzeller Kantone sind in diese Planungen eingebunden.</p>  Antwort des Bundesrates.