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Hafenort an der gleichnamigen, ganz offenen Bucht der Südwestküste des Roten Meers, wurde 1880 unter
italienisches Protektorat gestellt. Der Ort hat etwa 500 Hütten der Danakil; etwas östlich steht ein altes, teilweise verfallenes
Fort aus Lavablöcken. Die ziemlich wohlhabenden Bewohner führen Schlachtvieh, Butter, Häute und Straußfedern nach Jemen und
Aden aus und holen von dort Durra, Eisen, Zeuge u. a. Das Wasser des Ortes ist brackig. In dem wasserreichen
Hinterland werden viele Ziegen, Schafe, Rinder, Kamele und Esel gezüchtet. Der Hafen von Ed wird von ägyptischen Dampfern periodisch
angelaufen.