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Regulationsebenen der Wettkampfleistung
Die hierarchische Struktur der Handlungsregulation besteht aus zyklischen, d. h. sequenziellen Regulationseinheiten, die ineinander «verschachtelt» sind. Diese «Verschachtelung» bedeutet, dass umfassendere, übergeordnete Regulationsebenen untergeordnete Ebenen mit weniger umfassender Regulationsweite enthalten. Die Ziele auf der höchsten Hierarchieebene (Handlungsregulation) sind dann erreicht, wenn alle untergeordneten Ziele realisiert sind. Die Abbildung zeigt die verschiedenen Regulations- und Vollzugsebenen. Ihre wechselseitigen Beziehungen machen die kampfkunstspezifische Struktur der Karateleistung aus. Ein charakteristisches Merkmal der traditionellen Kampfkünste ist, dass die Selbstregulation und die Atemregulation im Rahmen der technischen Ausbildung Bedeutung von Vollzugsebenen erhalten.
Selbstregulation: Gezielte Massnahmen, die helfen, das eigene Verhalten im Hinblick auf selbst gesetzte Ziele zu steuern.
Atemregulation: Methodischer Einsatz von Atemtechniken, welche die Energiefreisetzung unterstützen und optimieren.
Bewegungsregulation: Ganzheitlich-vernetzte Trainingsprozesse, die alle Faktoren der Leistungsentwicklung ansprechen und harmonisch miteinander verbinden.
Gestaltungsregulation: Spezifische Handlungsvorbereitungen, die einen optimalen Leistungszustand für die Realisierung der Wettkampfperformance ermöglichen.
Handlungsregulation: Sämtliche planerischen, organisatorischen und regulatorischen Massnahmen, welche eine Entwicklung über mehrere Jahre ermöglichen.