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Grundsätzliches
Interdisziplinäre Fragestellungen vernetzen verschiedene Fachbereiche miteinander und binden berufsbezogene Erfahrungen von Lernenden ein. Durch das Zusammenführen von Perspektiven aus verschiedenen Fächern stellt dieser Unterricht einen Mehrwert sicher, der die Möglichkeiten eines Einzelfachs übersteigt.
Für die Lernenden bedeutet das: Sie haben die Gelegenheit, sich wichtige Kompetenzen anzueignen und diese für ein späteres Studium zu trainieren, sich in Gruppen mit fächerübergreifenden Themen zu beschäftigen und die Resultate dieser Auseinandersetzung in schriftlicher und mündlicher Form zu präsentieren. Um die Methodenkompetenz zu vertiefen, werden die verschiedenen Arbeitsphasen systematisch reflektiert.
Die Lehrpersonen arbeiten eng zusammen, gestalten den Unterricht im Team, nehmen gegenseitig Einblick ins andere Fach und entwickeln fächerübergreifende Aufgabenstellungen mit möglichst hohem Praxisbezug. Sie begleiten die Lernenden und ihre interdisziplinären Projekte, geben fachliche Impulse und methodische Hilfestellungen.
Um Interdisziplinäres Arbeiten zu ermöglichen, braucht es besondere Unterrichtsgefässe wie das interdisziplinäre Arbeiten in den Fächern (IDAF) und die interdisziplinäre Projektarbeit (IDPA), die eine passende Organisationsform für diese Unterrichtsart bilden. Die Wegleitung hält die organisatorischen und inhaltlichen Richtlinien für die schulinterne Umsetzung an der BMS gibb fest (siehe Dokumente für Lernende und Lehrpersonen).
Die jährlich stattfindende Präsentationswoche der interdisziplinären Projektarbeiten im Februar fördert den Austausch zwischen Lernenden verschiedener Klassen sowie den Lehrpersonen und der Abteilungsleitung. Auch Gäste sind jederzeit herzlich willkommen.