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Tipps für die Durchführung
Stellen Sie im Brainstorming fest, wie viel die Teilnehmenden bereits darüber wissen, warum es Flüchtlinge gibt, was Menschen in die Flucht treibt, woher sie kommen und in welche Länder sie gehen. Dann können Sie besser entscheiden, wie Sie bei der Befragung und Auswertung vorgehen und welche zusätzlichen Informationen Sie in dieser Phase geben müssen.
Überlegen Sie, was Sie tun wollen, wenn ein Gruppenmitglied selbst Flüchtling ist. Gegebenenfalls sollten die Betreffenden nicht die Rolle eines Flüchtlings spielen, damit keine schmerzhaften Erinnerungen an diese Erfahrung geweckt werden.
Die drei Gruppen müssen nicht gleich groß sein. So reichen z.B. drei oder vier Beobachter/innen aus, sodass die anderen aktive Rollen übernehmen können.
Sie können den Beobachtenden Zettel mit weiteren Informationen an die Hand geben, damit sie sich über die Rechte von Flüchtlingen informieren können, während die anderen ihr Rollenspiel vorbereiten.
Die Szenerie ist eine dunkle, kalte, regnerische Nacht. Also warum machen Sie für das Rollenspiel nicht das Licht aus und die Fenster auf? Um die Irritation der Flüchtlinge zu steigern, könnten Sie die Schilder an der Grenze in einer fremden (oder erfundenen) Sprache verfassen. Informieren Sie jedoch die Grenzposten der Gruppe 2 über den Inhalt der Schilder!
Anmerkung: Diese Übung ist entnommen aus „First Steps: A Manual for starting human rights education, Amnesty International, London, 1997. Das Originalzitat: „Refugee go home! He would if he could“ ist ein Slogan aus einer Kampagne des Hohen Flüchtlingskommissariats der Vereinten Nationen (UNHCR).