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Die Regierungskoalition aus der rechten Lega und der populistischen Fünf-Sterne-Bewegung ist Geschichte, Marcello Foa hingegen kann seinen Job behalten. Und das, obwohl das Rai-Präsidium ein politisches Mandat ist, Foa selbst vergleicht es mit einem Ministerposten. Er sei für drei Jahre gewählt worden, betont Foa, der seit dem Herbst 2018 von Rom aus Italiens öffentlich-rechtliche Radio- und Fernsehgruppe mit total rund 13 000 Mitarbeitern führt. Im Verlauf des Jahres 2019 hat der schweizerisch-italienische Doppelbürger Foa zwei Verwaltungsratsmandate angenommen: bei der von BBC-Chef Tony Hall präsidierten Europäischen Rundfunkunion (EBU) sowie bei Treccani, einer in Italien prestigeträchtigen kulturellen Institution, die etwa die «Enciclopedia Italiana di Scienze, Lettere ed Arti» herausgibt. Ausserdem konnte Foa 2019 gleich zwei Preise einheimsen: den Journalismus-Preis Elsa Morante sowie den America Award der Stiftung Italien-USA, die jährlich mehrere Persönlichkeiten in Italien für deren Arbeit auszeichnet.