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Die Dressur ist die Grundlage der Pferdeausbildung und der Reiterei, von den Anfängen in der Reitschule über die Dressurprüfungen unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades bis zur Hohen Schule. Ziel der Dressur ist ein Pferd, das sich schwungvoll, taktrein, losgelassen und geradegerichtet bewegt und leicht und willig an den Hilfen des Reiters steht.
Die Ursprünge des Dressurreitens reichen fast zweieinhalb Jahrtausende zurück, bis zum griechischen Geschichtsschreiber und Reiterführer Xenophon. Seine Erkenntnisse über die dressurmässige Ausbildung des Pferdes sind in
ihren Grundzügen auch heute noch gültig. Im Jahre 1912 wurden erstmals bei den Olympischen Spielen in Stockholm Dressurprüfungen durchgeführt.
Auf einem Viereck von 20 x 40 m oder 20 x 60 m werden verschiedene Figuren an festgelegten Stellen geritten. Je nach Klasse werden unterschiedlich schwere Lektionen verlangt. Die Klasse S (Schwer) und die internationalen Prüfungen enthalten als besondere Aufgaben Piaffe, Passage, Pirouette und fliegende Wechsel. Die Noten reichen von 10 (ausgezeichnet) bis 0 (nicht durchgeführt).
Für die jungen Schweizer Pferde werden auch in der Dressur Promotionsprüfungen durchgeführt. Die Dressuraufgaben enthalten hier Lektionen, die das Alter und den Ausbildungsstand der Pferde berücksichtigen.
Die Richter legen bei der Beurteilung in diesen Prüfungen einen besonderen Schwerpunkt auf die natürliche Veranlagung der Pferde. Die besten Pferde aus Schweizer Zucht qualifizieren sich während des Jahres in ihrer Alters- oder Leistungsklasse für die Schweizer Meisterschaft der CH-Sportpferde, dem Final Promotion CH in Avenches.