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Bei British Airways (BA) gibt es keine Werbung für die Konkurrenz, schon gar nicht wenn diese Richard Branson, Gründer der Airline Virgin, heisst. Und so hat British Airways den James Bond-Film „Casino Royale“ eigens für das Bordprogramm angepasst. Während Branson im Original als Angestellter der Flughafen-Sicherheitskontrolle zu sehen ist, sieht man den Virgin-Chef in der BA-Version nur kurz von hinten. In einer weiteren Szene, in welcher ein Seitenleitwerk eines Virgin Atlantic-Jets zu sehen ist, wurde für die BA-Version das Filmmaterial derart bearbeitet, dass das Logo nur noch unscharf zu sehen ist.
Gegenüber der Nachrichtenagentur AP hat British Airways die Änderungen verteidigt: „Wir sichten alle Filme, bevor sie in unseren Flugzeugen gezeigt werden“. Man müsse schließlich die Filme auf ihre „Eignung“ für das Bordprogramm untersuchen.
Virgin Atlantic findet weniger Gefallen am Rummel. Paul Charles, Sprecher für Virgin Atlantic, nannte die Zensur eine „Schande“: „Wir finden, dass Passagiere den ganzen Film sehen sollten“, zitiert AP den Sprecher. Schliesslich hätte Virgin den Bond-Film „Stirb an einem anderen Tag“ seinen Passagieren auch gezeigt, obwohl dort ein Flugzeug von British Airways zu sehen gewesen sei.
(via SpOn)