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MoTeC ADR (Accident Data Recorder)
Der ADR ist ein kompaktes, robustes Protokollierungsgerät, das die seitlichen, longitudinalen und vertikalen G-Kräfte des Fahrgestells während eines Unfalls aufzeichnet. Die nach den Vorgaben des FIA-Instituts für Motorsportsicherheit erstellten Daten können verwendet werden, um ein besseres Verständnis der Kräfte zu erlangen, die bei Aufprallkollisionen auftreten, und können bei der medizinischen Beurteilung von Fahrern hilfreich sein.
Wichtig ist, dass das ADR jetzt in das ADR-Programm des FIA-Instituts aufgenommen wurde und das MoTeC als offizieller Ausrüster anerkannt ist.
Der ADR von MoTeC ist wartungsfrei, da er keine Batterien enthält und eine zyklische Protokollierung verwendet. Daher ist er immer bereit, Daten im Falle eines Aufpralls zu speichern, einschließlich Daten unmittelbar vor dem Auslöseereignis. Wenn die Fahrzeugstromversorgung unterbrochen wird, übernimmt die interne Notstromversorgung des ADR die Aufzeichnung.
Die Auslösepegel sind konfigurierbar, und eine externe LED kann an einer hervorgehobenen Position angeschlossen und befestigt werden, um das Rettungspersonal über einen schweren Aufprall zu informieren, bevor das Fahrzeug erreicht wird. Beispielsweise kann ein Blinklicht Rettungsmannschaften auch über Fernsehkameras anzeigen, dass eine G-Force-Schwelle überschritten wurde, und eine angemessene medizinische Behandlung eingeleitet werden sollte.
Der ADR ist ein eigenständiges Gerät, das isoliert oder in Verbindung mit anderen Geräten wie GPS, Datenlogger oder ECU verwendet werden kann
Spezifikationen
Kommunikation: CAN, RS232 (für GPS Empfang)
11-poliger Autosport-Anschluss
Gehäusegröße (mm): 73,5 x 45 x 27
Gehäusematerial: eloxiertes Aluminium
Gewicht: 110 g
Protokolliert bis zu 20 Kanäle, einschließlich:
- Raddrehzahlen
- Lenkposition
- Reifentemperatur
- Bremsdruck
- Drosselklappenstellung
- 10 Kanäle sind vordefiniert, 10 sind Benutzerkanäle