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Die Messerschmitt Me 109 hat in der Schweizer Aviatik schon immer eine wichtige Rolle gespielt. Mit der Beschaffung von 10 Me 109 D im Jahre 1938 konnte die Flugwaffe ausgiebig Erfahrung mit diesem Flugzeugtyp sammeln. Und mit dem Kauf von 80 Exemplaren des Typs 109 E (Emil) ein Jahr später verfügte sie über einen überlegenen Jäger am Himmel Europas. Ein wichtiger Teil des Kaufvertrages war der in der Schweiz vorgenommene Einbau der hochpräzisen Oerlikon MG’s. Somit war die Schweizer Version der Messerschmitt Me 109 eines der besten Jagdflugzeuge der damaligen Zeit.
Tamiya Messerschmitt Bf-109 oder Me 109?
Die Beantwortung dieser Frage hängt vom Zeitpunkt der Einführung des betreffenden Typs ab.
1933 verteilte das Reichs-Luftfahrts-Ministerium die Bezeichnungen für die jeweiligen Hersteller. Die Messerschmitts wurden in den Bayerischen Flugzeugwerken produziert und hiessen demzufolge Messerschmitt Bf-109. Im Jahr 1938 erfolgte die Umfirmierung der Bayerischen Flugzeugwerke in «Messerschmitt AG» und die 109 wurde fortan mit Me 109 bezeichnet. Zu guter Letzt; in der Schweiz wurde auf den Bindestrich verzichtet.
Das Tamiya-Modell zeigt die 109-E Version mit der auffälligen Kennzeichnung wie sie ab September 1944 zum Einsatz kam. Im Volksmund Neutralitätsstreifen genannt, lässt sich jedoch in keinem zeitgenössischen Dokument diese Bezeichnung offiziell finden.
Download der Schweizer Individualisierungsanleitung:
Me109 E3 Flyer.pdf