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- Der Schweizer Ski-Freestyler Kim Gubser sichert sich in Aspen im Big Air WM-Bronze.
- Der 20-Jährige muss sich nur Oliwer Magnusson (SWE) und Edouard Therriault (FRA) geschlagen geben.
- Andri Ragettli verpasst die Medaillenränge nach Problemen im zweiten und einem Sturz im letzten Run.
- Sarah Höfflin muss sich bei den Frauen nach zwei Stürzen mit dem 8. und letzten Final-Platz begnügen.
Die 3. WM-Medaille für das Freestyle-Team in Aspen ist Tatsache. Der erst 20 Jahre junge Kim Gubser sichert der Schweiz die Bronzemedaille im Big-Air-Contest der Ski-Freestyler. Der Davoser wurde zwar im letzten Durchgang noch vom Franzosen Edouard Therriault überholt, darf sich aber trotzdem über sein erstes WM-Edelmetall freuen.
Die Grundlage zum Erfolg legte Gubser mit den ersten zwei Sprüngen. Der erste, ein Switch Left Triple 1440, brachte ihm 91,00 Punkte ein. Auch beim zweiten Versuch gelangte er an die 90-er Marke. Das Streichresultat fuhr er im dritten Versuch ein, als er leicht überdreht landete.
Ragettli stürzt – Untersuchungen laufen
Der Kampf um Gold verkam zum Showdown zwischen dem erst 17-jährigen Therriault und Oliwer Magnusson: Der Schwede zeigte nach einer kurzen Wartepause als allerletzter Athlet aber Nerven aus Stahl, fuhr 91,00 Punkte ein und erntete damit WM-Gold. Sowohl für Magnusson, er selbst auch erst 20-jährig, als auch für Therriault war es die Edelmetall-Premiere an WM-Titelkämpfen.
Eine leise Enttäuschung setzte es für Andri Ragettli ab. Der frischgebackene Weltmeister im Slopestyle begann stark, landete einen Switch Left Double Bio 1800 Safety und erhielt dafür 92 Punkte. Bis zum Schluss liebäugelte er mit einer Medaille. Beim letzten Sprung stürzte er allerdings schmerzhaft und musste von Helfern gestützt werden. Er wurde im Anschluss ins Spital in Aspen gebracht. Die Untersuchungen laufen.
Der grosse Abwesende war in Aspen Birk Ruud. Der meistgenannte Favorit, Quali-Sieger und Weltranglistenführender aus Norwegen reiste aus Aspen ab, nachdem sein Vater erkrankt war.
Höfflin geht leer aus
Weitaus ernüchternder aus Schweizer Sicht verlief der Wettkampf der Frauen: Sarah Höfflin musste ihre Medaillenträume bereits früh begraben. Der Westschweizerin, die in der Qualifikation noch einen Sprung mit über 90 Punkten hatte landen können, misslangen gleich zwei Sprünge hintereinander. Beim zweiten Versuch nahm sie Tempo raus, konnte den Sprung dadurch aber nicht fertigdrehen und stürzte. Sie beendete den Final auf dem 8. und letzten Rang.
Den Titel bei den Frauen sicherte sich die Russin Anastasia Tatalina. Besonders beeindruckend: Erst zwei Mal war sie im Weltcup gestartet, nie in den Top 8, versuchte sich aber an der WM vor zwei Jahren und wurde starke Sechste. Nun schnappte sich die Junioren-Weltmeisterin von 2018 dank zwei Sprüngen hintereinander mit über 90 Punkten WM-Gold. Silber sicherte sich ihre Landsfrau Lana Prusakova, Mitfavoritin Eileen Gu holte Bronze für China.