Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03660.jsonl.gz/2616

Von der Jugendherberge, wo wir übernachtet haben, geht es bergab ins Zentrum von Bollendorf.
Der Jakobsweg führt entlang der Sauer.
Uferweg an der Sauer
Blick zurück nach Bollendorf
Brücke nach Luxemburg
Wir überqueren die Sauer.
2431 km nach Santiago
An der Sauer auf der luxemburgischen Seite
Echternach ist die älteste Stadt Luxemburgs. Das kulturelle und geistige Zentrum von Echternach ist die Abtei. Da, wo heute die Abteikirche thront, stand ein römisches Kastell und der erste Siedlungskern des Ortes. Der Aufschwung des Ortes begann, als im Jahr 698 die Äbtissin Irina von Önen dem angelsächsischen Benediktinermönch und inzwischen Bischof von Utrecht gewordenen Willibrord das auf dem Hügel entstandene kleine Kloster für Wandermönche und Ländereien schenkte. Aufgrund weiterer Schenkungen von Pippin II begann Willibrord 704 mit dem Bau einer ersten Klosterkirche. Die Abtei erfuhr bereits vor Ende des 8. Jh. einen weiteren Ausbau, sowie den Bau der Krypta. Nach einem Brand entstand 1031 ein neuer, dreischiffiger Kirchenraum, im 13. Jh. ergänzt mit den mächtigen Westtürmen. In der Franzosenzeit wurde die Abtei geplündert und als Kaserne, Hospital, Lager etc. missbraucht.
Teil des Klosters
romanische Strukturen im Inneren der Kirche
Blick zur Orgel
In der Krypta unter dem Hauptaltar, welche all die Stürme überstanden hat, befindet sich der Sarkophag mit den Reliquien des hl. Willibrord.
Die ehemalige Abtei wird heute als Gymnasium genutzt.
Brücke über die Sauer
Wir überqueren die Sauer und marschieren zurück nach Deutschland.
Ein "Weinportal" aus ehemaligen Rebstöcken
Der kleine Ort Minden liegt an der Mündung der Prüm in die Sauer. Die Chorturmkirche St. Silvester ist aus dem 12. Jh. Auf ihrem Hauptaltar sehen wir einen weiteren Pilgerheiligen, den Hl. Wendelinus.
Mittagspause im Regen
Nach der Mittagspause in Minden geht es wieder einmal bergauf.
Ausblick vom Höhenrücken
Nur noch 2415 km nach Santiago
Es geht sanft bergab.
Einmarsch in Welschbillig
Die Gangolfkapelle
Auf dem Gelände einer römischen Herrschaftsvilla entstand im 13. Jh. eine Burg mit Wassergraben und vier grossen Ecktürmen. 1291 erhielt Welschbillig das Stadtrecht. Nach der Zerstörung der Burg 1673 sind nur Reste des Nordwestturms und des Torbaues mit den beiden Rundtürmen geblieben (neben der Kirche).
Die erste Kirche des Ortes entstand 1328, wurde mehrmals zerstört und wieder aufgebaut und 1891 endgültig abgebrochen und durch den heutigen neugotischen Bau ersetzt. Die Kirche ist dem hl. Petrus geweiht.
neugotischer Innenraum