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Aufgrund des ausbleibenden Schneefalls im Dezember konnte die 44. Ausgabe des Nachtlaufs von Im Fang nicht planmässig durchgeführt werden und musste wegen des vollen Terminkalenders auf Mittwochabend verschoben werden. Dieser Entscheid wurde schliesslich mit perfekten Loipenbedingungen belohnt, erschwerte den Läufern aus den Nachbarkantonen die Teilnahme jedoch etwas. Der Wettkampf zählte erneut sowohl zum Freiburger als auch zum Berner Cup. Insgesamt 115 Athleten nahmen das Rennen bei winterlichen Temperaturen im freien Stil in Angriff. Während die JO-Läufer noch per Massenstart auf die Strecke geschickt wurden, starteten die Erwachsenen im 30-Sekunden-Intervall einzeln.
U16-Siege an Geschwister Rauber
Die einheimischen Katja und Julian Rauber siegten einmal mehr in den Kategorien U16 Mädchen und U16 Knaben. Während Katja einen deutlichen Vorsprung auf die zweit- und Drittklassierte herauslief, erreichte ihr Bruder Julian Rauber lediglich 0,46 Sekunden vor Yohann Charrière (ebenfalls Im Fang) das Ziel. Lars Mauron vom SC Plasselb wurde Dritter. Sie alle sowie der Sieger bei den U14 der Knaben, Sven Mauron (SC Plasselb), hatten am vergangenen Wochenende an den JO-Schweizer-Meisterschaften in Adelboden gute Resultate erzielt. Julian Rauber hatte am Sonntag mit seinen Teamkollegen des Verbandes Ski Romand gar die Silbermedaille in der Staffel gewonnen.
Die bald 34-jährige Nicole Donzallaz vom SC Riaz siegte bei ihrem ersten Start des diesjährigen Freiburger Cups in altbekannter Manier. Sie distanzierte die zweitplatzierte Juniorin Melissa Couplan (Romont) über die fünf Kilometer um 48 Sekunden. Dritte wurde die aktuelle Leaderin in der Gesamtwertung der Frauen, Natacha Mooser, vom SC Hochmatt Im Fang.
Hammer holt Tagessieg
Die Männer hatten jeweils drei Runden à 2,5 Kilometer im freien Stil zu absolvieren. Simon Hammer aus Zweisimmen war mit einer Zeit von 18:27 Minuten der Tagesschnellste. Der 20-Jährige hat im vergangenen Sommer das Sportgymnasium in Davos abgeschlossen und setzt nebst seinem Teilzeitjob in einem Sportgeschäft voll auf die Karte Langlauf. «Seit letztem Jahr bin ich Profilangläufer. Das Training organisiere ich gemeinsam mit meinem Bruder Reto», berichtet der junge Berner. Hinter Hammer belegten Sebastian Rauber vom SC Hochmatt Im Fang und Christophe Gasche (Winkel) bei den Männern die weiteren Podestplätze.
Charrière vor Cottier
Der ehemalige Profivelorennfahrer Christian Charrière vom SC Le Mouret konnte sich wie im vergangenen Jahr am Halbmarathon Grattavache, welcher ebenfalls in der freien Technik gelaufen wird, mit einem Vorsprung von 10,57 Sekunden gegen Dominik Cottier vom SC Hochmatt Im Fang durchsetzen. Dritter wurde Jean-Philippe Scaiola vom Glisse-Club Romont.
In der Männerkategorie der Ältesten ging der Sieg wieder an einen Berner, an Daniel Wittwer vom NSK Thun. Peter Zbinden und Anton Egger (beide SC Plasselb) belegten die weitern Podestplätze. Die Cupserien gehen bereits am kommenden Samstag mit dem Björnstadtlauf in Feutersoey weiter.