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So werde man einerseits die Daten an der "International Society for Influenza and other Respiratory Virus Diseases" (ISIRV) vorstellen sowie am Corona-Kongress der Weltgesundheitsorganisation (WHO), wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.
Die In-vitro-Daten würden demnach die Hemmfähigkeit von Ensovibep gegen Covid-19-Varianten beschreiben. Laut Mitteilung ist Ensovibep in der Lage, SARS-CoV-2 bei Tests mit dem Wuhan-Stamm oder einem Referenzstamm wirksam zu neutralisieren. Darüber hinaus behalte Ensovibep als einzelnes Multidomänenmolekül eine hohe In-vitro-Potenz gegen alle häufigen Varianten, einschliesslich solcher, die Mutationen enthalten. Man sei der Ansicht, dass diese Beibehaltung der Wirksamkeit von Ensovibep wahrscheinlich auf die kooperative Bindung und Komplementarität der drei DARPin-Einheiten zurückzuführen ist, die alle in einem einzigen Molekül wirken.
Molecular Partners führt derzeit im Rahmen einer Kooperation mit Novartis mit dem Kandidaten zwei klinische Studien im Spätstadium durch und ist mit einer ganz anderen Patientenpopulation konfrontiert als noch vor einem halben Jahr, hiess es in der Mitteilung weiter.
(AWP)