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Werner Baertschi ist eine Künstlerpersonlichkeit, die sich nicht nach den gewohnten Masstäben der Musikwelt ausrichtet. Sein Wille, den Sinn des Konzertierens immer wieder neu zu definieren und nach der ästhetischen Grundposition jedes einzelnen Werks zu fragen, kommt in seinem Interpretationen von vielen als besonders spontan, kommunikativ und spannungsvoll erlebt.
Der 1950 in Zürich geborene Musiker pflegt ein breites Repertoire vom frühen Barock bis in die Gegenwart. Zahlreiche Werke wurden von ihm uraufgeführt, Konzerte im In-und Ausland, Rundfunkaufnahmen, Schallplatteneinspielungen und Fernsehauftritte zeugen von einer erfolgreichen oianistischen Aktivität. Auch als Komponist, als bekannter Klavierpädagoge, als Herausgeber von Musikbüchern sowie als Initiant und Realisator kultureller Ereignisse wie zum Beispiel der Zürcher Satie-Saison 80/81 oder des IvesZyklus 85/86 hat er starke Beachtung gefunden. 1980 gründete er «Rezital», eine Konzertreihe in Zürich, die seine konzeptionellen Bestrebungen zu einer kontinuierlichen Programmarbeit zusammenfasst. 1983 gewann er den «Grand Prix du Disque» der Académie Française.
Mozart, Fasser, Scelsi, Baertschi, Arvo Paert, Busoni.
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