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Greta Friedman aus dem berühmten Siegerkuss-Foto von Alfred Eisenstaed ist gestorben. Am 14. August 1945, dem Tag des Sieges der US-Streitkräfte über die Japaner, hatten ein amerikanischer Marinesoldat und eine Krankenschwester Fotogeschichte geschrieben.
Auf dem New Yorker Times Square griff sich damals der Seemann am «Victory-Day» die junge Frau in einer weissen Krankenschwestertracht und drückte ihr überschwänglich einen Kuss auf den Mund. Wie ihr Sohn Joshua Friedman am Samstag dem US-Sender CBS mitteilte, lebte seine Mutter in den letzten beiden Jahren in einem Altersheim. Sie wurde 92 Jahre alt.
Der Fotograf Eisenstaedt, der damals für das Magazin «Life» unterwegs war, schoss das ikonische Foto des küssenden Paares, das als Symbol für die überschwängliche Freude nach Kriegsende um die Welt ging.
Sie habe den fremden Matrosen nicht kommen sehen, erzählte Friedman 2012 dem Sender CBS über den Vorfall am Rande einer Jubelparade am Times Square. Im Handumdrehen habe er sie gepackt und ihr den Kuss aufgedrückt. Der Soldat George Mendonsa aus New Jersey sagte später, dass er in dem Moment vom Freudentaumel über das Ende des Krieges mitgerissen worden sei. (viw/sda/dpa)