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Im Rahmen der Absichtserklärung mit Rolls-Royce wird Sheffield Forgemasters die sicherheitskritischen Schmiede- und Gussteile liefern, die für den SMR von Rolls-Royce benötigt werden. Zudem kann Sheffield Forgemasters «die komplexen Demonstrationsschmiedestücke in nuklearer Qualität als Teil des Regulierungsverfahrens liefern», so das Unternehmen.
«Diese Vereinbarung ist der Beginn einer langfristigen Partnerschaft und spiegelt unser Engagement in der britischen Lieferkette wider», sagte Tom Samson, CEO der Rolls-Royce SMR Ltd. Das Joint Venture wurde im November 2021 gegründet, um den SMR von Rolls-Royce zu vermarkten. Die SMR-Auslegung wird derzeit dem Generic Design Assessment (GDA) unterzogen.
David Bond, CEO von Sheffield Forgemasters, meinte: «SMR haben das Potenzial, zum Standard für die zivile Kernenergieerzeugung zu werden. Sie passen als Wachstumsmarkt sehr gut zu unserer langjährigen Erfahrung in der Lieferung von Kernenergiekomponenten für das britische U-Boot-Programm.»
Zum Rolls-Royce-Konsortium SMR Ltd. gehören sowohl private Unternehmen als auch staatlich finanzierte Einrichtungen wie Arup, Assystem, BAM Nuttall, Laing O'Rourke, National Nuclear Laboratory, Nuclear AMRC, Rolls-Royce, Siemens, SNC Lavalin/Atkins und Wood.
Das Konsortium plant den Bau von 16 SMR mit einer Leistung von 470 MW, wobei die erste Anlage bis 2035 auf dem Gelände des ehemaligen Kernkraftwerks Trawsfynydd in Nordwales errichtet werden könnte. Die von Rolls-Royce vorgeschlagene Auslegung ist ein Druckwasserreaktor mit drei Kreisläufen. Das SMR-Programm von Rolls-Royce wird 40ʼ000 Arbeitsplätze vor allem im Norden und in den Midlands schaffen, wo der Grossteil des britischen Expertise im Bereich Kernenergie angesiedelt ist. Der wirtschaftliche Nutzen durch den Export wird mit auf GBP 52 Mrd. (CHF 63 Mrd.) geschätzt.
Quelle
M.A. nach Sheffield Forgemasters und Rolls-Royce SMR, gemeinsame Medienmitteilung, 3. Dezember 2021