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In den vergangenen Tagen hatte es Meldungen gegeben, dass es zu einem Verkaufsabschluss gekommen sei. Nun äussert sich ein ranghoher Funktionär zu dem Geschäft. Die Vereinbarung stehe, sagte Abedsadeh. Sie müsse allerdings noch von der US-Regierung genehmigt werden. Von den 250 Flugzeugen in Iran seien 230 veraltet und diese müssten dringend ausgetauscht werden, erklärte er.
Iranische Fluggesellschaften unterlagen jahrelang internationalen Sanktionen, welche die Lieferung von Ersatzteilen und den Kauf neuer Maschinen verhindert hatten. Erst im Zuge der Atomverhandlungen mit den Weltmächten, die im vergangenen Sommer zur Beilegung des jahrelangen Streits um das iranische Atomprogramm geführt hatten, sind die Sanktionen gegen die Islamische Republik gelockert worden.
Ende Januar hatte sich Teheran bereits mit dem europäischen Flugzeugbauer Airbus auf den Kauf von 118 Maschinen verständigt. Auch dafür muss das US-Finanzministerium aber noch grünes Licht geben, weil zehn Prozent der Flugzeugteile aus den USA kommen.
(AWP)