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Das Wallis ist eine vorwiegend gebirgige Region und eignet sich daher besonders gut für die Untersuchung von Naturgefahren. Seit 1995 kommt der Grundlagenforschung und der angewandten Forschung in diesem Bereich ein Abkommen zwischen dem Standort der WSL in Sion (Sitten) und dem Kanton Wallis zugute.
Die Schaffung einer Aussenstelle der WSL in Sitten hat die Einrichtung mehrerer Versuchsstandorte in natürlicher Grösse für die Erforschung von Naturgefahren erleichtert:
- im "Vallée de la Sionne" in Arbaz, ein weltweit einzigartiger Standort für die Untersuchung grosser Lawinen,
- im Illgraben für die Murgangbeobachtung,
- in St-Léonard für die Erforschung von Steinschlagprozessen,
- in Randa für Permafrost und Blockgletscher,
- in mehreren Flüssen des Wallis für den Geschiebetransport.
Durch die enge Zusammenarbeit der WSL mit den Sicherheitsbeauftragten des Kantons konnte die Lawinenwarnung verbessert werden, indem ein Beitrag zum besseren Verständnis von Schnee und meteorologischen Bedingungen geleistet und die Information der Bevölkerung optimiert wurde.