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Lokführer nach Zugunfall in England schwer verletzt
Nach dem Unfall mit zwei Zügen in Südengland sind nach Behördenangaben 13 Menschen in Krankenhäusern behandelt worden. Einer der Lokführer habe „lebensverändernde“ Verletzungen erlitten, teilte die britische Transportpolizei am Montag mit. Sein Zustand sei aber stabil. Die übrigen Verletzten seien mittlerweile aus der Klinik entlassen worden. Insgesamt wurden 30 der 92 Menschen an Bord der Züge verletzt.
Die Behörden gaben zudem neue Informationen zum Unfallgeschehen bekannt. Beide Züge waren demnach am Sonntagabend gegen 19.45 Uhr (MEZ) in derselben Richtung unterwegs. In einem Tunnel kurz vor dem Bahnhof Salisbury berührte der eine Zug dann den anderen und brachte ihn von den Schienen ab. Zuvor hatte es geheissen, der letzte Waggon eines Passagierzugs sei gegen einen „Gegenstand“ gestossen. Dadurch seien die Signalanlagen ausgefallen, und der andere Personenzug, der in London gestartet war, sei gegen den Waggon gefahren.
Verkehrsminister Grant Shapps kündigte eine Untersuchung an. „Wir müssen die Hintergründe des Unfalls verstehen, um zu vermeiden, dass sich so etwas in der Zukunft wiederholt“, schrieb er auf Twitter. Der Chef der Transportgewerkschaft Transport Salaried Staffs‘ Association, Manuel Cortes, sagte, der Unfall sei „eine sehr ernüchternde Erinnerung daran, warum die Sicherheit unserer Bahnen immer an erster Stelle steht“.
(text:sda/bild:unsplash)