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- Noè Ponti schrammt bei seinem 3. Einsatz an den Sommerspielen über 200 m Schmetterling um 0,06 Sekunden am Finaleinzug vorbei.
- Das Wettkampfglück steht auch nicht auf der Seite von Lagen-Schwimmerin Maria Ugolkova, ihr wird die exakt gleiche Zeitdifferenz zum Verhängnis.
Auch am 4. Wettkampftag sollte es für die Schweizer Schwimm-Delegation noch nicht aufgehen mit einem Finalplatz. Ironischerweise hadern die beiden im Halbfinal gescheiterten Noè Ponti und Maria Ugolkova mit dem identischen Rückstand – mit je 6 Hundertstelsekunden nämlich.
Der Tessiner Olympia-Debütant darf für sich in Anspruch nehmen, im Aquatics Centre von Tokio ein Versprechen für die Zukunft abgegeben zu haben. Ponti ist 20 Jahre jung und verfehlte den Final-Vorstoss über die längste Schmetterling-Distanz um Haaresbreite. Er schlug im Halbfinal in 1:55,37 Minuten an und blieb damit um 0,32 Sekunden über seinem am Vortag im Vorlauf aufgestellten Landesrekord. Hätte der Newcomer die 1:55,05 Minuten wiederholen können, wäre er sogar als Drittbester in den Endlauf der Top 8 eingezogen.
Klar Schnellster im Halbfinal war Kristof Milak aus Ungarn in 1:52,22 Minuten. Der Weltrekordhalter schwamm auf der Bahn unmittelbar neben dem Schweizer Ponti, der trotz einem starken Schlussspurt von dessen Sog aber nicht profitieren konnte.
Die Leistung vom Vortag bleibt unerreicht
Wie Ponti konnte auch Ugolkova, die mit ihren 32 Jahren an einem anderen Karriere-Punkt steht, ihr Leistungsvermögen nicht vollends ausschöpfen. In 2:10,65 Minuten blieb sie im Halbfinal über 200 m Lagen um deutliche 0,61 Sekunden über ihrem Schweizer Rekord.
Als Letzte schaffte direkt neben ihr die Britin Alicia Wilson in 2:10,59 Minuten den Cut. Folglich haderte auch Ugolkova mit 6 Hundertstelsekunden, die ihr als Neunte in der Gesamtabrechnung zum Weiterkommen fehlten.