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Venedig, 16. Jahrhundert: Der Kaufmannssohn Niccolo liebt die Seidenwebertochter Cintia von ganzem Herzen. Doch heiraten wird sie seinen Bruder. Während der Verlobungsfeierlichkeiten bricht die Pest in Venedig aus. Auch Cintia und ihre Familie erkranken daran. Die Verlobungsfeierlichkeiten werden abgebrochen und die Gäste verlassen fluchtartig das Haus. Cintia wird von Niccolo auf eine Seucheninsel gebracht. Ihre Eltern hingegen sterben nicht an der Pest, sondern werden ermordet. Cintia, die nun die Erbin eines großen Vermögens ist, muss sich mit habgierigen Verwandten herumschlagen. In ihrer Not beschließt sie, den Schiffsbauer Paolo, den Stiefsohn ihrer Tante Daria, die die Betreiberin eines gut gehenden Bordells in Venedig ist, zu heiraten. Aus der anfänglichen Zweckgemeinschaft wird Liebe. Niccolo, der Cintia immer noch liebt, verlässt Venedig und begibt sich auf eine längere Reise. Währenddessen überschlagen sich in Venedig die Ereignisse und durch gezielte Intrigen werden Cintia und Paolo getrennt. Cintia bleibt schwanger und als vermeintliche Witwe in Venedig zurück, während Paolo in Wahrheit noch am Leben ist und nach Konstantinopel verschleppt wurde, um dort Schiffe zu bauen..
Die Liebenden von San Marco ist eine kurzweilige Geschichte, die von Anne Moll ansprechend vorgelesen wird. Besonders im Gedächtnis bleibt die Figur von Cintias Cousine Lucietta, die durch ihre frivole und leicht aufgedrehte Art der ganzen Geschichte Schwung gibt. Aber generell ist zu sagen, dass die Guten wie die Bösen gut getroffen sind und man beim Zuhören Sympathie und Antipathie für die einzelnen Charaktere aufbauen konnte.
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