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Der Knollenziest ist ein schon seit Jahrhunderten angebautes Knollengemüse. Die Staude wächst buschig und wird bis ca. 30 cm hoch, sie ist anspruchslos, mehrjährig und winterhart. Der Standort sollte sonnig sein, in Trockenperioden ist es wichtig, dass die Pflanzen regelmäßig und gut gegossen wird. Bei Wassermangel bleiben die Knollen recht klein und weisen starke Einschnürungen auf. Tipp: Wenn die Pflanzen gut zehn Zentimeter hoch sind, können die Pflanzreihen an gehäufelt werden. Der Knollenziest bildet dann an der Stängelbasis sogenannte Adventivwurzeln, an denen zusätzliche Knollen wachsen.
Verwendung
Sobald die Stängel und Blätter im Herbst abgestorben sind, können Sie die Wurzelausläufer mit den Knollen ernten. Graben Sie die Wurzeln mithilfe einer Grabegabel aus und trennen Sie die Knollen ab. Die im Geschmack an Artischocken und Schwarzwurzeln erinnernden Knollen können Sie roh zum Salat geben, in Salzwasser dünsten oder ähnlich wie Spargeln mit zerlassener Butter servieren. Die Knöllchen trocknen relativ schnell aus und sollten deshalb zügig verarbeitet werden. Alternativ können Sie diese im dunklen Keller in Kisten mit feuchtem Sand lagern. Am sinnvollsten ist es jedoch, wenn man die Knollen den ganzen Winter über wie bei Topinambur einfach nach Bedarf immer frisch erntet.