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|Emission

Darunter versteht man alle Stoffe, die bei einer Verbrennung entstehen. Die brennbaren Bestandteile von Heizöl und Erdgas sind in der Hauptsache Kohlenstoff und Wasserstoff. Bei der Verbrennung entstehen durch die Verbindung der beiden Elemente mit dem Sauerstoff der Luft Kohlendioxid und Wasser. Kohlendioxid (CO2) ist für den Menschen ungiftig, gilt aber als Mitverursacher des Treibhauseffekts. Seine Entstehung bei der Verbrennung lässt sich durch technische Massnahmen nicht verhindern, moderne Heiztechnik hat die C02-Emissionen von Wärmeerzeugern aber inzwischen stark reduziert. Weitere Verbrennungsschadstoffe sind: [strong>Kohlenmonoxid Entsteht bei der Verbrennung von Öl und Gas. Moderne Brennwertkessel helfen CO-Emissionen zu minimieren.
Schwefeldioxid
Schwefeldioxid ist eine Folge von im Brennstoff enthaltenem Schwefel. Schwefeldioxid gilt als Hauptverursacher des “sauren Regens”. Schwefel ist sowohl in Heizöl als auch in Erdgas enthalten, allerdings ist der Schwefelgehalt beim Heizöl höher. Inzwischen gibt es aber auch schwefelarmes Heizöl, bei dem der Schwefelgehalt bei höchstens 50 Gramm pro Tonne liegt. Die Menge der Schwefeldioxid-Emissionen ist hier mit jener bei der Verbrennung von Erdgas vergleichbar.
Stickoxide
Farb- und geruchloses Gas, das in Gegenwart von Sauerstoff in NO2 übergeht. NO2 ist ein rotbraunes, stechend riechendes Gas. Stickoxide entstehen bei allen Verbrennungsvorgängen aus dem Stickstoff der Luft. Sie tragen zur Bildung von saurem Regen bei und sind mitverantwortlich für die Bildung von bodennahem Ozon. Ihre Entstehung lässt sich nicht ganz verhindern, aber durch Massnahmen wie z. B. Abgasrückführung am Brenner wirkungsvoll reduzieren.
Russ
Russ ist ein schwarzes, zu 8099,5 Prozent aus Kohlenstoff bestehendes Pulver, das aus kleinsten, kugelförmigen Teilchen aufgebaut ist. Russ entsteht u. a. als unerwünschtes Produkt bei unkontrollierten (unvollständigen) Verbrennungsvorgängen und enthält dann meist an seiner Oberfläche adsorbierte ölige Bestandteile und Pyrolyseprodukte. Russ erschwert den Übergang von Wärme in das Heizsystem und erhöht die Abgastemperatur. Schon 1 mm Russ auf der Kesselinnenwand bedeutet einen Energieverlust von 6-10 Prozent.
Russzahl
Die Russzahl wird nur bei Ölheizungen gemessen und gibt den Staub- und Russgehalt im Abgas an. Sie kann zwischen 0 und 9 liegen.