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Ein Blick in die USA zeigt uns immer die neuesten Trends bei Wahlkampagnen. USA-Wahlkämpfe sind grundsätzlich geprägt vom sogenannten „ground war“, dem klassischen Haustürwahlkampf. Barack Obamas Kampagne 2007/08 brachte ausserdem den Einsatz von sozialen Medien und seine Kampagne 2011/12 zeigte uns, wie gross die Bedeutung von „Big Data“ ist. Dabei handelt es sich um das Sammeln von so vielen Informationen wie möglich über den Wähler, um ihn bei seinen Bedürfnissen abholen zu können. In Europa ist diese Art des Wahlkampfes aufgrund des Datenschutzes jedoch kaum vorstellbar.
Der neueste Trend, der 2014 im Zuge der Midterm Elections in den USA aufkam, waren Kampagnenvideos ohne Text. Man lässt somit nur die zu wählende Person wirken, nicht den Text. Das Phänomen kann auch als Personalisierung des Wahlkampfes bezeichnet werden. Die unpolitischen Eigenschaften des Kandidaten werden stärker in den Vordergrund gerückt. Trotzdem sollte der Kandidat bestimmte Themen vertreten, eine Personalisierung kann dabei unterstützend helfen.
Die wichtigsten Grundregeln für einen erfolgreichen Wahlkampf:
1. Ein früher Kampagnenstart! Das ermöglicht Themen zu setzen und während des gesamten Wahlkampfes auf diese zurückgreifen zu können.
2. Eine einfache und klare Botschaft ist entscheidend. Die Botschaft muss im Zentrum der Kampagne stehen und sie prägen.
3. Geld hilft natürlich auch, es heisst nicht umsonst „Money makes the world go round“.
4. Kreative Ideen und Formate, die in den Köpfen der Menschen hängen bleiben und so wirken können.