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Worum geht es?
Luca ist ein kleiner Schuljunge. Eines Morgens steht Mama nicht mehr auf. Luca, der ohne Vater aufwächst, gerät in Panik: Er will nicht Vollwaise werden, er will nicht ins Heim gehen. Er beschliesst, den Tod seiner Mama einfach zu ignorieren, er geht zur Schule, erledigt seine Hausaufgaben, schaut, dass er adrett und sauber angezogen ist. Ja nicht auffallen ist die Devise. Zu Hause spricht er mit der toten Mama, mit der Katze Blu und mit sich selber.
Wer ist die Autorin?
Marina Mander wurde in Triest geboren und lebt heute in Mailand. Sie hat mehrere Erzählungen und Theaterstücke veröffentlicht. «Meine erste Lüge» ist auch ihr erster Roman.
Ein wichtiger Abschnitt?
«Die einzige Hoffnung ist, dass sie wie Jesus aufersteht. Nach drei Tagen. Wir haben gerade mal den zweiten, und ausserdem, wer weiss schon, ob es stimmt, dass Jesus auferstanden ist.»
Für wen?
Alle, die intelligente und berührende Romane lieben.
Nach der Lektüre?
Kinder sollte man ernster nehmen. Oft sind sie viel erwachsener, als wir glauben.