Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03648.jsonl.gz/2614

Gemäss der Neue Zürcher Zeitung hat der IIHF-Council für kommenden Dienstag eine Telefonkonferenz einberufen, um die aktuelle Situation zu beurteilen. Aufgrund der gestrigen Pressekonferenz des Bundesrates sieht es mit einer Durchführung der Weltmeisterschaften in der Schweiz definitiv nicht gut aus.
Allerdings gibt es von der russischen Newsagentur Tass auch Berichte, wonach René Fasel bestätigt habe, dass er am Montag Bundesrätin Viola Amherd treffen werde, um die weitere Situation in der Schweiz zu diskutieren.
Tass zitiert Fasel auch im Sinne, dass die IIHF mit einer finalen Entscheidung bis am 15. April warten werde. Der Neue Zürcher Zeitung sagt er aber etwas anderes: "Inzwischen überschlagen sich die Ereignisse fast jeden Tag, es ist klar, dass wir nicht so lange warten können." Damit meint er den 15. April.
Wie auch immer es sein wird, tappt CEO der Swiss Ice Hockey Federation Patrick Bloch weiter im Dunkeln: "Wir haben momentan keine weiteren Informationen." Momentan müssten sie annehmen, dass das Turnier stattfinden werde und müssten daher überlegen, wie alles funktionieren könne.
"Die Spieler für die Weltmeisterschaften wären fast zwei Monate ohne Ernstkampf gewesen", sagt Bloch. "Das ist ein Problem, das wir in den nächsten Tagen mit unserem Coach Patrick Fischer, aber auch den Spielern, besprechen werden."