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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich AB.2015.00020 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiber Stocker Beschluss vom 7. Dezember 2015 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Martin Hablützel schadenanwaelte.ch AG Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Nachdem die Sozialversicherungsanstalt (SVA) des Kantons Zürich, Ausgleichs kasse, X.___, geboren 1928, mit unangefochten in Rechtskraft erwach sener Verfügung vom 15. April 2014 (Urk. 8/23) ab 1. Februar 2013 eine Hilf losenentschädigung der AHV leichten Grades zugesprochen hatte, nachdem der Versicherte, vertreten durch seinen Sohn, mit Eingabe an die Aus gleichskasse vom 25. März 2015 (Urk. 8/27; vgl. auch Urk. 8/28) hatte beantra gen l a ss en, es sei die genannte Verfügung in Wiedererwägung zu ziehen und ihm eine Hilflosenentschädigung mittleren Grades ab 1. Februar 2009 auszu richten, und nachdem die Ausgleichskasse dieses Wiedererwägungsgesuch als Einspra che gegen die Verfügung vom 15. April 2014 entgegengenommen hatte und zufolge Verspätung mit Entscheid vom 8. April 2015 (Urk. 2) nicht auf die „Einsprache“ eingetreten war; nach Einsicht in die Eingabe des Versicherten vom 9. Mai 2015 (Urk. 1), mit dem er Beschwerde gegen den Einspracheentscheid vom 8. April 2015 erheben und dessen Aufhe bung (unter Verpflichtung der Ausgleichskasse zu r Behandlung des Wiederer wägungs - beziehungsweise des Revisionsgesuchs) beantragen liess, die Beschwerdeantwort der SVA vom 6. August 2015 (Urk. 7), in der sie ein räumte, die Eingabe des Versicherten vom 25. März 2015 zu Unrecht als Ein sprache behandelt zu haben, aber gleichwohl einen Abweisungsantrag formu lierte, d ie Replik des Versicherten, nunmehr vertreten du rch Rechtsanwalt Hablützel, vom 15. Oktober 2015 (Urk. 13), mit folgenden Anträgen: 1. Es sei der Einspracheentscheid vom 8. April 2015 betreffend Nicht eintreten aufzuheben und in der Folge seien dem Beschwer deführer die gesetzlichen Leistungen gemäss AHVG zuzuspre chen, insbesondere sei ihm eine Hilflosenentschädigung mindes tens mittleren Grades, rückwirkend ab Januar 2011 zu gewähren. 2. Eventuell sei der Einspracheentscheid vom 8. April 2015 betref fend Nichteintreten aufzuheben und die Sache für die Durchfüh rung eines gesetzeskonformen Abklärungsverfahrens und zur Neubeurteilung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. 8 % MWSt ) zulas ten der Beschwerdegegnerin. die Eingabe der SVA vom 19. November 2015 (Urk. 19), in der sie auf die Erstat tung einer Duplik verzichtete, sowie nach Einsicht in die übrigen Verfahrensakten; in Erwägung, dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 25. März 2015 (Urk. 8/27) - wie die Be schwerdegegnerin schliess lich auch selbst erkannte (vgl. Urk. 7) - ein Wiederer wägungsgesuch (beziehungsweise allenfalls auch ein Revisionsgesuch) stellte und klarerweise k eine ( um fast ein Jahr verspätete) Einsprache erheben wollte, die Verfügung vom 15. April 2014 (Urk. 8/23) nach wie vor als unangefochten gilt und für den Erlass des angefochtenen Einspracheentscheids kein rechtlich er Anlass bestanden hat, demzufolge das von der Beschwerdegegnerin durchgeführte und mit dem Nicht eintretensentscheid vom 8. April 2015 (Urk. 2) abgeschlossene Einsprachever fahren an einem schweren, offensichtlichen und leicht erkennbaren Mangel lei det, womit sämtliche Voraussetzungen erfüllt sind, um ohne Weiteres die Nich tigkeit des genannten Einspracheentscheids festzustellen (vgl. dazu etwa Mel chior Volz, in: Christian Zünd/Brigitte Pfiffner Rauber [Hrsg.], Gesetz über das Sozialversicherungsgericht, Kommentar, 2. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2009, N 28 zu § 13 GSVGer mit Hinweisen), des halb auf die Beschwerde - unter Feststellung der Nichtigkeit des genannten Entscheids - zufolge Fehlen eines Anfechtungsobjekts nicht einzutreten ist, an diesem Ergebnis auch die weiteren Vorbringen des Beschwerdeführers nichts zu ändern vermögen, denn nach Art. 53 Abs. 2 ATSG kann der Versicherungsträger auf formell rechts kräftige Verfügungen oder Einspracheentscheide zurückkommen, wenn diese zweifellos unrichtig sind und wenn ihre Berichtigung von erheblicher Be deutung ist, aber der Entscheid über die Vornahme einer Wiedererwägung ist in das Ermessen des Versicherungsträgers gestellt und es besteht namentlich für die versicherte Person kein gerichtlich durchsetzbarer Anspruch auf Wiederer wägung (Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, 3. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2015, N 61 zu Art. 53 ATSG mit Hinweisen), zuständig für die Prüfung der Revisionsvoraussetzungen sowie zum (allfälligen) Entscheid in der Sache ist nach Art. 53 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den All gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) diejenige Instanz, deren Entscheid im Revisionsverfahren zu überprüfen ist (a.a.O. N 36 zu Art. 53), die Beschwerdegegnerin in Anbetracht des von ihr schuldhaft veranlassten Pro zesses zu verpflichten ist ( § 6 Abs. 2 der Verordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozialversicherungsgericht), dem Beschwerde führer eine Prozessentschädigung zu bezahlen, welche nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und der mit der Replik aufgenom menen anwaltlichen Vertretung, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert ( § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht), auf Fr. 1‘300. -- inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen ist; beschliesst das Gericht: 1. Es wird festgestellt, dass der Einspracheentscheid vom 8. April 2015 nichtig ist und demzufolge wird auf die Beschwerde ma ngels eines Anfecht ungsobjekts nicht einge treten. 2. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessentschä digung von Fr. 1' 3 00.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer ) zu bezahlen. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Martin Hablützel - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse - Bundesamt für Sozialversicherungen 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der Gerichtsschreiber Stocker

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich AB.2015.00020 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiber Stocker Beschluss vom 7. Dezember 2015 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Martin Hablützel schadenanwaelte.ch AG Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Nachdem die Sozialversicherungsanstalt (SVA) des Kantons Zürich, Ausgleichs kasse, X.___, geboren 1928, mit unangefochten in Rechtskraft erwach sener Verfügung vom 15. April 2014 (Urk. 8/23) ab 1. Februar 2013 eine Hilf losenentschädigung der AHV leichten Grades zugesprochen hatte, nachdem der Versicherte, vertreten durch seinen Sohn, mit Eingabe an die Aus gleichskasse vom 25. März 2015 (Urk. 8/27; vgl. auch Urk. 8/28) hatte beantra gen l a ss en, es sei die genannte Verfügung in Wiedererwägung zu ziehen und ihm eine Hilflosenentschädigung mittleren Grades ab 1. Februar 2009 auszu richten, und nachdem die Ausgleichskasse dieses Wiedererwägungsgesuch als Einspra che gegen die Verfügung vom 15. April 2014 entgegengenommen hatte und zufolge Verspätung mit Entscheid vom 8. April 2015 (Urk. 2) nicht auf die „Einsprache“ eingetreten war; nach Einsicht in die Eingabe des Versicherten vom 9. Mai 2015 (Urk. 1), mit dem er Beschwerde gegen den Einspracheentscheid vom 8. April 2015 erheben und dessen Aufhe bung (unter Verpflichtung der Ausgleichskasse zu r Behandlung des Wiederer wägungs - beziehungsweise des Revisionsgesuchs) beantragen liess, die Beschwerdeantwort der SVA vom 6. August 2015 (Urk. 7), in der sie ein räumte, die Eingabe des Versicherten vom 25. März 2015 zu Unrecht als Ein sprache behandelt zu haben, aber gleichwohl einen Abweisungsantrag formu lierte, d ie Replik des Versicherten, nunmehr vertreten du rch Rechtsanwalt Hablützel, vom 15. Oktober 2015 (Urk. 13), mit folgenden Anträgen: 1. Es sei der Einspracheentscheid vom 8. April 2015 betreffend Nicht eintreten aufzuheben und in der Folge seien dem Beschwer deführer die gesetzlichen Leistungen gemäss AHVG zuzuspre chen, insbesondere sei ihm eine Hilflosenentschädigung mindes tens mittleren Grades, rückwirkend ab Januar 2011 zu gewähren. 2. Eventuell sei der Einspracheentscheid vom 8. April 2015 betref fend Nichteintreten aufzuheben und die Sache für die Durchfüh rung eines gesetzeskonformen Abklärungsverfahrens und zur Neubeurteilung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. 8 % MWSt ) zulas ten der Beschwerdegegnerin. die Eingabe der SVA vom 19. November 2015 (Urk. 19), in der sie auf die Erstat tung einer Duplik verzichtete, sowie nach Einsicht in die übrigen Verfahrensakten; in Erwägung, dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 25. März 2015 (Urk. 8/27) - wie die Be schwerdegegnerin schliess lich auch selbst erkannte (vgl. Urk. 7) - ein Wiederer wägungsgesuch (beziehungsweise allenfalls auch ein Revisionsgesuch) stellte und klarerweise k eine ( um fast ein Jahr verspätete) Einsprache erheben wollte, die Verfügung vom 15. April 2014 (Urk. 8/23) nach wie vor als unangefochten gilt und für den Erlass des angefochtenen Einspracheentscheids kein rechtlich er Anlass bestanden hat, demzufolge das von der Beschwerdegegnerin durchgeführte und mit dem Nicht eintretensentscheid vom 8. April 2015 (Urk. 2) abgeschlossene Einsprachever fahren an einem schweren, offensichtlichen und leicht erkennbaren Mangel lei det, womit sämtliche Voraussetzungen erfüllt sind, um ohne Weiteres die Nich tigkeit des genannten Einspracheentscheids festzustellen (vgl. dazu etwa Mel chior Volz, in: Christian Zünd/Brigitte Pfiffner Rauber [Hrsg.], Gesetz über das Sozialversicherungsgericht, Kommentar, 2. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2009, N 28 zu § 13 GSVGer mit Hinweisen), des halb auf die Beschwerde - unter Feststellung der Nichtigkeit des genannten Entscheids - zufolge Fehlen eines Anfechtungsobjekts nicht einzutreten ist, an diesem Ergebnis auch die weiteren Vorbringen des Beschwerdeführers nichts zu ändern vermögen, denn nach Art. 53 Abs. 2 ATSG kann der Versicherungsträger auf formell rechts kräftige Verfügungen oder Einspracheentscheide zurückkommen, wenn diese zweifellos unrichtig sind und wenn ihre Berichtigung von erheblicher Be deutung ist, aber der Entscheid über die Vornahme einer Wiedererwägung ist in das Ermessen des Versicherungsträgers gestellt und es besteht namentlich für die versicherte Person kein gerichtlich durchsetzbarer Anspruch auf Wiederer wägung (Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, 3. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2015, N 61 zu Art. 53 ATSG mit Hinweisen), zuständig für die Prüfung der Revisionsvoraussetzungen sowie zum (allfälligen) Entscheid in der Sache ist nach Art. 53 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den All gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) diejenige Instanz, deren Entscheid im Revisionsverfahren zu überprüfen ist (a.a.O. N 36 zu Art. 53), die Beschwerdegegnerin in Anbetracht des von ihr schuldhaft veranlassten Pro zesses zu verpflichten ist ( § 6 Abs. 2 der Verordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozialversicherungsgericht), dem Beschwerde führer eine Prozessentschädigung zu bezahlen, welche nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und der mit der Replik aufgenom menen anwaltlichen Vertretung, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert ( § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht), auf Fr. 1‘300. -- inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen ist; beschliesst das Gericht: 1. Es wird festgestellt, dass der Einspracheentscheid vom 8. April 2015 nichtig ist und demzufolge wird auf die Beschwerde ma ngels eines Anfecht ungsobjekts nicht einge treten. 2. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessentschä digung von Fr. 1' 3 00.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer ) zu bezahlen. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Martin Hablützel - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse - Bundesamt für Sozialversicherungen 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der Gerichtsschreiber Stocker

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich AB.2015.00020 AB.2015.00020

AB.2015.00020 III. Kammer

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer

Sozialversicherungsrichterin Fehr

Gerichtsschreiber Stocker

Beschluss vom 7. Dezember 2015

Beschluss vom 7. Dezember 2015 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Martin Hablützel

vertreten durch Rechtsanwalt Martin Hablützel schadenanwaelte.ch AG

schadenanwaelte.ch AG Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich

Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Nachdem die Sozialversicherungsanstalt (SVA) des Kantons Zürich, Ausgleichs kasse, X.___, geboren 1928, mit unangefochten in Rechtskraft erwach sener Verfügung vom 15. April 2014 (Urk. 8/23) ab 1. Februar 2013 eine Hilf losenentschädigung der AHV leichten Grades zugesprochen hatte,

Nachdem die Sozialversicherungsanstalt (SVA) des Kantons Zürich, Ausgleichs kasse, X.___, geboren 1928, mit unangefochten in Rechtskraft erwach sener Verfügung vom 15. April 2014 (Urk. 8/23) ab 1. Februar 2013 eine Hilf losenentschädigung der AHV leichten Grades zugesprochen hatte, nachdem der Versicherte, vertreten durch seinen Sohn, mit Eingabe an die Aus gleichskasse vom 25. März 2015 (Urk. 8/27; vgl. auch Urk. 8/28) hatte beantra gen l a ss en, es sei die genannte Verfügung in Wiedererwägung zu ziehen und ihm eine Hilflosenentschädigung mittleren Grades ab 1. Februar 2009 auszu richten,

nachdem der Versicherte, vertreten durch seinen Sohn, mit Eingabe an die Aus gleichskasse vom 25. März 2015 (Urk. 8/27; vgl. auch Urk. 8/28) hatte beantra gen l a ss en, es sei die genannte Verfügung in Wiedererwägung zu ziehen und ihm eine Hilflosenentschädigung mittleren Grades ab 1. Februar 2009 auszu richten, und nachdem die Ausgleichskasse dieses Wiedererwägungsgesuch als Einspra che gegen die Verfügung vom 15. April 2014 entgegengenommen hatte und zufolge Verspätung mit Entscheid vom 8. April 2015 (Urk. 2) nicht auf die „Einsprache“ eingetreten war;

und nachdem die Ausgleichskasse dieses Wiedererwägungsgesuch als Einspra che gegen die Verfügung vom 15. April 2014 entgegengenommen hatte und zufolge Verspätung mit Entscheid vom 8. April 2015 (Urk. 2) nicht auf die „Einsprache“ eingetreten war; nach Einsicht in

nach Einsicht in die Eingabe des Versicherten vom 9. Mai 2015 (Urk. 1), mit dem er Beschwerde gegen den Einspracheentscheid vom 8. April 2015 erheben und dessen Aufhe bung (unter Verpflichtung der Ausgleichskasse zu r Behandlung des Wiederer wägungs - beziehungsweise des Revisionsgesuchs) beantragen liess,

die Eingabe des Versicherten vom 9. Mai 2015 (Urk. 1), mit dem er Beschwerde gegen den Einspracheentscheid vom 8. April 2015 erheben und dessen Aufhe bung (unter Verpflichtung der Ausgleichskasse zu r Behandlung des Wiederer wägungs - beziehungsweise des Revisionsgesuchs) beantragen liess, die Beschwerdeantwort der SVA vom 6. August 2015 (Urk. 7), in der sie ein räumte, die Eingabe des Versicherten vom 25. März 2015 zu Unrecht als Ein sprache behandelt zu haben, aber gleichwohl einen Abweisungsantrag formu lierte,

die Beschwerdeantwort der SVA vom 6. August 2015 (Urk. 7), in der sie ein räumte, die Eingabe des Versicherten vom 25. März 2015 zu Unrecht als Ein sprache behandelt zu haben, aber gleichwohl einen Abweisungsantrag formu lierte, d ie Replik des Versicherten, nunmehr vertreten du rch Rechtsanwalt Hablützel, vom 15. Oktober 2015 (Urk. 13), mit folgenden Anträgen:

d ie Replik des Versicherten, nunmehr vertreten du rch Rechtsanwalt Hablützel, vom 15. Oktober 2015 (Urk. 13), mit folgenden Anträgen: 1. Es sei der Einspracheentscheid vom 8. April 2015 betreffend Nicht eintreten aufzuheben und in der Folge seien dem Beschwer deführer die gesetzlichen Leistungen gemäss AHVG zuzuspre chen, insbesondere sei ihm eine Hilflosenentschädigung mindes tens mittleren Grades, rückwirkend ab Januar 2011 zu gewähren.

1. Es sei der Einspracheentscheid vom 8. April 2015 betreffend Nicht eintreten aufzuheben und in der Folge seien dem Beschwer deführer die gesetzlichen Leistungen gemäss AHVG zuzuspre chen, insbesondere sei ihm eine Hilflosenentschädigung mindes tens mittleren Grades, rückwirkend ab Januar 2011 zu gewähren. 2. Eventuell sei der Einspracheentscheid vom 8. April 2015 betref fend Nichteintreten aufzuheben und die Sache für die Durchfüh rung eines gesetzeskonformen Abklärungsverfahrens und zur Neubeurteilung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.

2. Eventuell sei der Einspracheentscheid vom 8. April 2015 betref fend Nichteintreten aufzuheben und die Sache für die Durchfüh rung eines gesetzeskonformen Abklärungsverfahrens und zur Neubeurteilung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. 8 % MWSt ) zulas ten der Beschwerdegegnerin.

Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. 8 % MWSt ) zulas ten der Beschwerdegegnerin. die Eingabe der SVA vom 19. November 2015 (Urk. 19), in der sie auf die Erstat tung einer Duplik verzichtete,

die Eingabe der SVA vom 19. November 2015 (Urk. 19), in der sie auf die Erstat tung einer Duplik verzichtete, sowie nach Einsicht in die übrigen Verfahrensakten;

sowie nach Einsicht in die übrigen Verfahrensakten; in Erwägung, dass

in Erwägung, dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 25. März 2015 (Urk. 8/27) - wie die Be schwerdegegnerin schliess lich auch selbst erkannte (vgl. Urk. 7) - ein Wiederer wägungsgesuch (beziehungsweise allenfalls auch ein Revisionsgesuch) stellte und klarerweise k eine ( um fast ein Jahr verspätete) Einsprache erheben wollte,

der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 25. März 2015 (Urk. 8/27) - wie die Be schwerdegegnerin schliess lich auch selbst erkannte (vgl. Urk. 7) - ein Wiederer wägungsgesuch (beziehungsweise allenfalls auch ein Revisionsgesuch) stellte und klarerweise k eine ( um fast ein Jahr verspätete) Einsprache erheben wollte, die Verfügung vom 15. April 2014 (Urk. 8/23) nach wie vor als unangefochten gilt und für den Erlass des angefochtenen Einspracheentscheids kein rechtlich er Anlass bestanden hat,

die Verfügung vom 15. April 2014 (Urk. 8/23) nach wie vor als unangefochten gilt und für den Erlass des angefochtenen Einspracheentscheids kein rechtlich er Anlass bestanden hat, demzufolge das von der Beschwerdegegnerin durchgeführte und mit dem Nicht eintretensentscheid vom 8. April 2015 (Urk. 2) abgeschlossene Einsprachever fahren an einem schweren, offensichtlichen und leicht erkennbaren Mangel lei det, womit sämtliche Voraussetzungen erfüllt sind, um ohne Weiteres die Nich tigkeit des genannten Einspracheentscheids festzustellen (vgl. dazu etwa Mel chior Volz, in: Christian Zünd/Brigitte Pfiffner Rauber [Hrsg.], Gesetz über das Sozialversicherungsgericht, Kommentar, 2. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2009, N 28 zu § 13 GSVGer mit Hinweisen),

demzufolge das von der Beschwerdegegnerin durchgeführte und mit dem Nicht eintretensentscheid vom 8. April 2015 (Urk. 2) abgeschlossene Einsprachever fahren an einem schweren, offensichtlichen und leicht erkennbaren Mangel lei det, womit sämtliche Voraussetzungen erfüllt sind, um ohne Weiteres die Nich tigkeit des genannten Einspracheentscheids festzustellen (vgl. dazu etwa Mel chior Volz, in: Christian Zünd/Brigitte Pfiffner Rauber [Hrsg.], Gesetz über das Sozialversicherungsgericht, Kommentar, 2. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2009, N 28 zu § 13 GSVGer mit Hinweisen), des halb auf die Beschwerde - unter Feststellung der Nichtigkeit des genannten Entscheids - zufolge Fehlen eines Anfechtungsobjekts nicht einzutreten ist,

des halb auf die Beschwerde - unter Feststellung der Nichtigkeit des genannten Entscheids - zufolge Fehlen eines Anfechtungsobjekts nicht einzutreten ist, an diesem Ergebnis auch die weiteren Vorbringen des Beschwerdeführers nichts zu ändern vermögen,

an diesem Ergebnis auch die weiteren Vorbringen des Beschwerdeführers nichts zu ändern vermögen, denn nach Art. 53 Abs. 2 ATSG kann der Versicherungsträger auf formell rechts kräftige Verfügungen oder Einspracheentscheide zurückkommen, wenn diese zweifellos unrichtig sind und wenn ihre Berichtigung von erheblicher Be deutung ist, aber der Entscheid über die Vornahme einer Wiedererwägung ist in das Ermessen des Versicherungsträgers gestellt und es besteht namentlich für die versicherte Person kein gerichtlich durchsetzbarer Anspruch auf Wiederer wägung (Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, 3. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2015, N 61 zu Art. 53 ATSG mit Hinweisen),

denn nach Art. 53 Abs. 2 ATSG kann der Versicherungsträger auf formell rechts kräftige Verfügungen oder Einspracheentscheide zurückkommen, wenn diese zweifellos unrichtig sind und wenn ihre Berichtigung von erheblicher Be deutung ist, aber der Entscheid über die Vornahme einer Wiedererwägung ist in das Ermessen des Versicherungsträgers gestellt und es besteht namentlich für die versicherte Person kein gerichtlich durchsetzbarer Anspruch auf Wiederer wägung (Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, 3. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2015, N 61 zu Art. 53 ATSG mit Hinweisen), zuständig für die Prüfung der Revisionsvoraussetzungen sowie zum (allfälligen) Entscheid in der Sache ist nach Art. 53 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den All gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) diejenige Instanz, deren Entscheid im Revisionsverfahren zu überprüfen ist (a.a.O. N 36 zu Art. 53),

zuständig für die Prüfung der Revisionsvoraussetzungen sowie zum (allfälligen) Entscheid in der Sache ist nach Art. 53 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den All gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) diejenige Instanz, deren Entscheid im Revisionsverfahren zu überprüfen ist (a.a.O. N 36 zu Art. 53), die Beschwerdegegnerin in Anbetracht des von ihr schuldhaft veranlassten Pro zesses zu verpflichten ist ( § 6 Abs. 2 der Verordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozialversicherungsgericht), dem Beschwerde führer eine Prozessentschädigung zu bezahlen, welche nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und der mit der Replik aufgenom menen anwaltlichen Vertretung, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert ( § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht), auf Fr. 1‘300. -- inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen ist;

die Beschwerdegegnerin in Anbetracht des von ihr schuldhaft veranlassten Pro zesses zu verpflichten ist ( § 6 Abs. 2 der Verordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozialversicherungsgericht), dem Beschwerde führer eine Prozessentschädigung zu bezahlen, welche nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und der mit der Replik aufgenom menen anwaltlichen Vertretung, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert ( § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht), auf Fr. 1‘300. inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen ist; beschliesst das Gericht:

beschliesst das Gericht: 1. Es wird festgestellt, dass der Einspracheentscheid vom 8. April 2015 nichtig ist und demzufolge wird auf die Beschwerde ma ngels eines Anfecht ungsobjekts nicht einge treten.

1. Es wird festgestellt, dass der Einspracheentscheid vom 8. April 2015 nichtig ist und demzufolge wird auf die Beschwerde ma ngels eines Anfecht ungsobjekts nicht einge treten. 2. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessentschä digung von Fr. 1' 3 00.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer ) zu bezahlen.

2. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessentschä digung von Fr. 1' 3 00.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer ) zu bezahlen. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Martin Hablützel

Rechtsanwalt Martin Hablützel - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der Gerichtsschreiber

Stocker