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In seinem ersten Ernstkampf seit dem Masters-Halbfinal im November brauchte der Wimbledonsieger und Weltranglistenzweite rund eine Stunde, um in die Gänge zu kommen. Nach einem 74-minütigen ersten Satz lief der 20-jährige Spanier gegen den 17 Jahre älteren Richard Gasquet aber heiss und setzte zu einer Gala mit zahlreichen Schlägen mit Wow-Faktor an. Am Ende resultierte ein 7:6 (7:5), 6:1, 6:2, das den Status von Alcaraz als Titelanwärter untermauert - auch wenn er fünf Matchbälle brauchte.
Rune zum Auftakt gefordert
Der Däne Holger Rune musste im ersten Grand-Slam-Spiel mit dem Schweizer Coach Severin Lüthi an seiner Seite härter kämpfen als ihm wohl lieb war. Der Weltranglisten-Achte und kürzliche Finalist in Brisbane brauchte fast dreieinhalb Stunden, um den hartnäckigen japanischen Linkshänder Yoshihito Nishioka (ATP 61) in vier Sätzen abzuschütteln. Der 20-jährige Jungstar durfte in der grossen Rod Laver Arena zum Racket greifen. Am US Open hatte er sich noch öffentlich beklagt, dass er für seine Erstrundenpartie auf den Nebenplatz 5 verbannt wurde - und prompt verloren.
Nummer 1 Swiatek übersteht harten Test
Wie erwartet einen harten Test bestehen musste im Frauenfeld die Nummer 1 Iga Swiatek. Die Polin setzte sich gegen die wieder erstarkte Sofia Kenin, Australian-Open-Siegerin vor vier Jahren, 7:6 (7:2), 6:2 durch. Einfacher wird es nicht zwingend. In der 2. Runde trifft Swiatek auf Danielle Collins, die Finalistin von 2022. Diese gewann in drei Sätzen gegen Angelique Kerber, den Champion von 2016. Die Deutsche gibt nach einer Babypause ein trotz der Niederlage viel versprechendes Comeback.