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Am Vortag hatte die US-Regierung gemeldet, dass die Lagerbestände an Rohöl in den USA in der vergangenen Woche um etwa 0,6 Millionen Barrel gefallen waren. Der Markt war hingegen von einen kräftigen Anstieg ausgegangen. Sinkende Ölvorräte können ein Hinweis auf ein geringeres Angebot oder höhere Nachfrage sein und stützen in der Regel die Ölpreise.
Rohstoffexperten der Commerzbank verwiesen allerdings auf die Entwicklung der Lagerbestände bei den Ölprodukten. Diese waren zuletzt kräftig gestiegen, was die Ölpreise am Vortag noch belastet hatte. Ausserdem wurden die Ölpreise durch Meldungen aus Libyen und Nigeria zeitweise belastet. In den beiden wichtigen Förderländer deutet sich ein Anstieg der Ölexporte an.
Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) ist erneut gefallen. Das Opec-Sekretariat meldete am Donnerstag, dass der Korbpreis am Mittwoch 42,56 US-Dollar je Barrel (159 Liter) betragen habe. Das waren 35 Cent weniger als am Dienstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der 14 wichtigsten Sorten des Kartells./jkr/jsl/zb
(AWP)