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Sport-News
Roland Garros mit bis zu 20'000 Zuschauern +++ Saisonende für Luganos Bottani
Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.
Saison für Bottani nach Knieverletzung vorbei
Der FC Lugano muss mindestens für den Rest der Saison auf Stürmer Mattia Bottani verzichten. Der 29-Jährige erlitt am Mittwoch im Heimspiel gegen den FC Basel eine Innenbandverletzung im linken Knie sowie eine Verletzung des Meniskus. Bottani wurde bereits operiert und ist frühestens zu Beginn der neuen Saison (Mitte September) wieder einsatzfähig. (dab/sda)
Roland Garros mit bis zu 20'000 Zuschauern
Beim French Open in Paris vom 27. September bis 11. Oktober wird kein «Geistertennis» gespielt. Das dritte und letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres, das wegen der Corona-Pandemie vom Frühsommer in den Herbst verlegt wurde, darf an den ersten Spieltagen von bis zu 20'000 Zuschauern besucht werden. Für die letzten Tage wird die Zahl der Leute auf der Anlage auf 10'000 reduziert.
Damit erreiche man 50 bis 60 Prozent der üblichen Zahlen, schrieb der französische Tennis-Verband in einer Mitteilung. Der Center Court «Philippe-Chatrier» weist eine Kapazität von rund 15'000 Plätzen auf. Es darf nur jeder zweite Sitz belegt sein. (dab/sda/afp)
Portugiesischer Cupfinal kann nicht in Lissabon stattfinden
Der portugiesische Cupfinal vom 1. August zwischen Benfica Lissabon und dem FC Porto wurde vom Stadion Da Luz in Lissabon nach Coimbra verlegt. Wie der Fussball-Verband von Portugal mitteilte, sei dieser Entscheid schon vor längerer Zeit gefällt worden und habe «nichts zu tun mit der Zunahme der Fälle» von Covid-19 in der portugiesischen Hauptstadt zu tun.
Der Entscheid ist trotzdem brisant. Die UEFA plant, die Champions League in Form eines Finalturniers zu Ende zu bringen. Dieses sollte vom 12. bis 23. August in Lissabon stattfinden. Am Dienstag hatte die UEFA mitgeteilt, dass man am Plan festhalte, auch wenn man «im permanenten Austausch mit den Behörden in Lissabon und dem portugiesischen Verband» stehe.
Der Anstieg von Covid-19-Fällen hat in den letzten Tagen dazu geführt, dass in 19 Stadtteilen im Norden von Lissabon, da wo das Stadion Da Luz steht, die Bewegungsfreiheit der Menschen wieder stark eingeschränkt wurde. (sda/afp)
WM 2021 in Cortina wird nicht verschoben
Die alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Cortina d'Ampezzo werden doch wie ursprünglich geplant vom 8. bis 21. Februar 2021 stattfinden. Dies entschied der Weltverband FIS, der Ende Mai von den lokalen Organisatoren und dem Italienischen Olympischen Komitee (Coni) um eine Verschiebung in den März 2022 ersucht worden war. Das WM-OK hatte befürchtet, im kommenden Februar nicht ausreichend auf mögliche Folgen der Corona-Krise vorbereitet zu sein. Bereits in diesem Jahr musste das Weltcup-Finale in Cortina als WM-Hauptprobe abgesagt werden.
Dem Antrag, die WM um 13 Monate zu verschieben, wollte der FIS-Vorstand nun aber nicht stattgeben. In intensiven Gesprächen im letzten Monat zwischen der Skifamilie und allen Vertragspartnern sei eine Lösung gefunden worden, sodass die Titelkämpfe doch im kommenden Februar ausgetragen werden können, so FIS-Präsident Gian Franco Kasper.
Weil im Februar 2022 schon die Olympischen Spiele in Peking auf dem Programm stehen, befürchtete die FIS organisatorische Schwierigkeiten. Zudem sprachen sich auch viele Fahrerinnen und Fahrer gegen einen Winter mit gleich zwei Grossanlässen innert Monatsfrist aus. (dab/sda)
Marc Hirschi vor Tour-de-France-Debüt
Marc Hirschi, der U23-Welt- und Europameister von 2018, steht vor seiner ersten Teilnahme bei einer dreiwöchigen Rundfahrt. Der 21-jährige Berner wurde von seinem Team Sunweb nach überstandenen Hüftproblemen für die um rund zwei Monate verschobene Tour de France (29. August bis 20. September) aufgeboten.
Hirschi hatte 2019 in seiner Premieren-Saison bei den Profis überzeugt. In diesem Jahr fanden wegen der Coronavirus-Pandemie erst ganz wenige World-Tour-Rennen statt. Der Neustart erfolgt am 1. August mit dem italienischen Eintagesrennen Strade Bianche. (dab/sda)
Djokovics nächster Corona-Test negativ
Novak Djokovic und seine Frau Jelena sind bei neuen Tests negativ auf das Coronavirus getestet worden. Diese Mitteilung veröffentlichte die Kommunikations-Abteilung des Weltranglistenersten, der wie seine Frau symptomfrei ist und zuletzt in Belgrad in Isolation lebte.
Vor 10 Tagen war bei Djokovic nach der Adria-Tour das Coronavirus nachgewiesen worden. Der Serbe gehörte zu den Organisatoren der Adria Tour, die nach mehreren positiven Corona-Fällen abgebrochen worden war.
Neben Djokovic hatten sich von den Spielern auch der Bulgare Grigor Dimitrov, der Kroate Borna Coric und der Serbe Viktor Troicki infiziert. Die Veranstaltung war wegen laschen Hygienemassnahmen und sorglos feiernder Profis heftig kritisiert worden. (pre/sda)
Leverkusen mehrere Monate ohne Paulinho
Der deutsche Pokal-Finalist Bayer Leverkusen muss für mehrere Monate auf Offensivspieler Paulinho verzichten. Der 19-jährige Brasilianer zog sich im Mannschaftstraining einen Riss des vorderen rechten Kreuzbandes zu. Paulinho spielt seit 2018 in Leverkusen. In der Bundesliga kam er in dieser Saison auf 13 Einsätze, in denen er drei Tore erzielte und zwei vorbereitete. (pre/sda)
Sefolosha verzichtet auf Saison-Neustart
Thabo Sefolosha verzichtet auf die Wiederaufnahme der NBA-Saison mit den Houston Rockets. Laut ESPN hat sich der Waadtländer entschieden, dem Team unter der «Orlando-Blase» im Walt Disney World Resort nicht beizutreten. Die NBA-Karriere von Sefolosha könnte damit nach 14 Saisons beendet sein.
Die NBA hatte den Spielern die Wahl überlassen, ob sie am Saisonfinale dabei sein möchten. Diejenigen Akteure, die darauf verzichten, verlieren einen Teil ihres Gehalts entsprechend der Anzahl der verpassten Spiele. Der 36-jährige Sefolosha hat in dieser Saison 41 Spiele mit den Rockets bestritten. Dabei verbuchte er durchschnittlich 2,2 Punkte bei einer Spielzeit von etwas über zehn Minuten.
Auch wird nun am 30. Juli kein Schweizer auf dem Parkett mitwirken, wenn die Wiederaufnahme der NBA-Saison aufgrund der Coronavirus-Pandemie erfolgt. Clint Capela war mit den Atlanta Hawks, dem Vorletzten in der Eastern Conference, im Kampf um die Playoff-Tickets vorzeitig gescheitert. (pre/sda)
Djokovic spendet in Corona-Krise 40'000 Euro
Novak Djokovic hat mehr als 40'000 Euro an die schwer von der Corona-Pandemie getroffene Stadt Novi Pazar in Serbien gespendet. Der Tennis-Star hatte es bei einer von ihm organisierten Tennistour an Vorsicht fehlen lassen. Wie der serbische Sender SportKlub TV am Mittwoch berichtete, soll das Geld den Behörden in der südwestserbischen Stadt im Kampf gegen das neuartige Coronavirus helfen. Ende Juni hatte die Stadtregierung von Novi Pazar den Notstand ausgerufen.
Serbien hatte die Corona-Pandemie zunächst mit strengen Massnahmen unter Kontrolle gebracht. Inzwischen sieht sich das Land jedoch mit einer neuen Ansteckungswelle konfrontiert. Täglich werden derzeit mehr als 200 Neuinfektionen registriert. Seit Beginn der Pandemie wurden landesweit fast 15'000 Corona-Infektionen und 281 Todesfälle gemeldet.
Auch Djokovic war Ende Juni positiv auf das Coronavirus getestet worden. Angesteckt hatte er sich bei einer von ihm selbst organisierten Tennistour in Belgrad und im kroatischen Zadar. Die Show-Turnierserie war wegen mangelnder Sicherheitsvorschriften stark kritisiert worden. (pre/sda)
Höchster Inter-Sieg seit über drei Jahren
Inter Mailand festigte in der 29. Runde der italienischen Serie A den 3. Platz und hat die Spitzenposition von Juventus Turin mit acht Punkten Rückstand noch immer nicht ganz aus den Augen verloren. Die Mailänder deklassierten den Aufsteiger und Tabellenletzten Brescia 6:0 und kamen zum höchsten Sieg in einem Meisterschaftsspiel seit über drei Jahren und einem 7:1 gegen Atalanta Bergamo im März 2017.
Für Inter waren sechs verschiedene Spieler erfolgreich, darunter mit dem Engländer Ashley Young und dem Dänen Christian Eriksen zwei Akteure, die im Januar aus der Premier League nach Mailand gewechselt hatten. Für Eriksen war es der erste Treffer in der Serie A.
5. Young 1:0. 20. Sanchez (Foulpenalty) 2:0. 45. D'Ambrosio 3:0. 52. Gagliardini 4:0. 83. Eriksen 5:0. 88. Candreva 6:0.
Tore:
Bemerkung: 43. Rote Karte gegen D'Alessandro (SPAL Ferrara) wegen Fouls. (abu/sda)
Kriens bleibt im Rennen um den Barrage-Platz
Der SC Kriens hält sich weiter im Rennen um den 2. Platz in der Challenge League. Die Krienser siegen zum Abschluss der 27. Runde daheim gegen Schlusslicht Chiasso
Daniel Follonier und des noch in der ersten Halbzeit verletzt ausgewechselten Omer Dzonlagic. Die Tessiner erzielten das Ehrentor wenige Minuten vor Schluss.
SR Staubli.
Tore:
Bemerkungen: 56. Lattenschuss Huser (Chiasso).
Bundesliga-Saison soll am 18. September anfangen
Die Saison 2020/21 in der deutschen Fussball-Bundesliga soll am 18. September beginnen. Das geht aus einer Mitteilung der Deutschen Fussball Liga (DFL) hervor. Der Dachverband hat verschiedene Planungsvarianten für den Terminkalender erstellt und holt derzeit die Meinungen von 36 Vereinen ein. Danach soll definitiv entschieden werden. (abu/sda/dpa)
Ecclestone mit 89 Jahren nochmals Vater
Der ehemalige Formel-1-Chef Bernie Ecclestone ist mit 89 Jahren zum vierten und eventuell letzten Mal Vater geworden. Eine Sprecherin des Engländers bestätigte die glückliche Geburt von Ace, Ecclestones erstem Sohn. Er kam in Interlaken zur Welt.
Aus zwei früheren Ehen hat Ecclestone drei Töchter. Die älteste von ihnen ist 65 Jahre alt. Dank ihr ist Ecclestone auch Urgrossvater. Aces Mutter ist die Brasilianerin Fabiana Flosi, die ihrerseits Ecclestones Enkelin sein könnte. (abu/sda/dpa)
Wigan Athletic insolvent
Der englische Zweitligist Wigan Athletic hat Insolvenz angemeldet, wie britische Medien berichten. Wigan, derzeit 14. der Championship, ist seit Beginn der Coronavirus-Pandemie der erste Fussballklub in England, der diesen Schritt machen muss. Dem FA-Cup-Gewinner von 2013 (Bild) droht ein Punktabzug in der laufenden Saison.
In höchster Not sucht Wigan Athletic einen Investor. Das erste Ziel ist es, die Saison zu Ende spielen zu können. Der Klub aus der Nähe von Manchester spielte von 2005 bis 2013 in der Premier League. (ram/sda/dpa)
YB-Topstürmer Nsame drei Spiele gesperrt
Die Young Boys müssen in den nächsten drei Spielen auf Super-League-Torschützenleader Jean-Pierre Nsame verzichten. Der französische Stürmer sah am Dienstag im Spiel gegen Servette (1:1) in der 71. Minute nach einer groben Unsportlichkeit die Rote Karte und wird dafür für drei Partien gesperrt.
Servette wiederum muss für eine Partie ohne Jérémy Frick auskommen. Der Stammtorhüter der Genfer wurde im gleichen Spiel nach einem absichtlichen Handspiel ausserhalb des Strafraumes ebenfalls des Feldes verwiesen. (pre/sda)
Grönborg verlängert beim ZSC bis 2023
Die ZSC Lions haben den 2021 auslaufenden Vertrag mit Trainer Rikard Grönborg vorzeitig verlängert. Der Schwede wird bis 2023 bei den Lions an der Bande bleiben. «Wir möchten die letztes Jahr geschaffene DNA weiterverfolgen und unseren eingeschlagenen Weg über die Saison 2020/21 hinaus unbedingt mit Rikard weitergehen», so Sportchef Sven Leuenberger. Der Vertrag beinhaltet eine Ausstiegsklausel für die NHL auf die Saison 2022/23 hin.
Grönborg stiess im letzten Frühling zu den Lions und gewann in seiner ersten Saison mit den Zürchern die Regular Season. Zuvor hatte er die schwedische Nationalmannschaft trainiert und zweimal WM-Gold gewonnen. (dab)
Livorno lässt 18 Spieler ziehen
Aderlass beim Serie-B-Klub Livorno: 18 Spieler und damit mehr als zwei Drittel des Kaders haben den Verein verlassen – und das sieben Runden vor Saisonende. Die Toskaner sind mit zwölf Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz abgeschlagen Tabellenletzter. Livorno liess deswegen aus finanziellen Gründen alle Spieler ziehen, deren Vertrag am 30. Juni auslief. Zu ihnen gehörte auch der ehemalige Schweizer Internationale Michel Morganella. Die restlichen Partien sollen mit zahlreichen Nachwuchsspielern bestritten werden. (ram/sda/dpa)
Bürkis Plädoyer für Favre
Borussia Dortmunds Torhüter Roman Bürki bricht eine Lanze für Trainer Lucien Favre und verweist auf dessen Punkterekord pro Spiel. Bürki hält Vergleiche von Favre mit der BVB-Ikone Jürgen Klopp für völlig unangebracht. «Du kannst einem Trainer keine faire Chance geben, wenn jedes Mal von einem anderen geredet wird», sagte der 29-Jährige der «Bild».
Klopp sei ein Top-Trainer, habe viele Titel gewonnen und viele Emotionen in der Region ausgelöst. «Aber man kann ihn nicht mit Lucien Favre vergleichen. Und nochmal: Der Trainer, den wir jetzt haben, hat den Punkterekord beim BVB aufgestellt - nicht Jürgen Klopp! Ich kann nicht nachvollziehen, wie man einen Trainer in Frage stellen kann, der den Vereins-Punkterekord pro Spiel aufstellt. Ich habe überhaupt keine Zweifel am Trainer», sagte Bürki, der vor wenigen Tagen seinen Vertrag mit dem BVB bis 2023 verlängert hat. (ram/sda)
Barcelona gibt erneut Punkte ab – Messi trifft zum 700. Mal
Der FC Barcelona wird im Titelrennen der spanischen Liga trotz einem Jubiläumstreffer von Lionel Messi erneut zurückgebunden. Die Katalanen spielten zuhause und blieben zum dritten Mal in den letzten vier Spielen ohne Sieg. Real Madrid bietet sich damit am Donnerstag gegen Getafe die Chance, sich an der Spitze ein Polster von vier Punkten zu verschaffen.
Drei der vier Tore im Camp Nou fielen vom Penaltypunkt. Den Versuch für Barcelona versenkte Messi in der 50. Minute mit einem Panenka-Chipdas 700. Karriere-Tor des 33-jährigen Argentiniers. (sda)
Juve siegt – Immobile trifft einmal mehr
Juventus Turin nähert sich in der Serie A dem neunten Meistertitel in Folge an. Die Turiner gewannen gegen das mit Valon Behrami angetretene Genoa 3:1 und behaupteten sich damit vier Punkte vor Lazio Rom. Juves Verfolger drehte beim FC Torino ein 0:1 in ein 2:1. Ciro Immobile erzielte im 29. Ligaspiel seinen 29. Treffer.
In Genua fielen sämtliche Tore in der zweiten Halbzeit. Paulo Dybala nach feiner Einzelleistung sowie Cristiano Ronaldo und Douglas Costa mit sehenswerten Distanzschüssen waren die Schützen für Juventus zwischen der 50. und der 73. Minute. Für Ronaldo war es Ligator Nummer 25. (ram/sda)
Superligist in Barrage zuerst auswärts
In der Auf-/Abstiegsbarrage zwischen dem Vorletzten der Super League und dem Zweiten der Challenge League tritt der unterklassige Vertreter voraussichtlich am 6. August zuerst zuhause an. Dies ergab die Auslosung im Anschluss an die Super-League-Partie zwischen Servette und den Young Boys.
Drei Tage später, am 9. August, ist das Rückspiel angesetzt. Die Daten sind wegen möglicher Terminkollisionen noch provisorisch. (dab/sda)
GC nur noch acht Punkte hinter Leader Lausanne
Bei Wiederaufnahme der Challenge League lagen die Grasshoppers 15 Punkte hinter Leader Lausanne. Mit einem neuerlichen Sieg, einem daheim gegen Wil, konnten die Zürcher den Rückstand auf acht Punkte reduzieren.
Lausanne-Sport hat in den vier Runden nach dem Wiederbeginn kein Spiel gewonnen und nur mit drei Unentschieden Punkte geholt. Im Lokalduell mit Aufsteiger Stade Lausanne-Ouchy reichte es der Mannschaft von Trainer Giorgio Contini trotz Überlegenheit nur zu einem .
Für das jetzt allein auf dem 2. Platz liegende GC war Oliver Buff mit den Toren zum 1:1 und zum 2:1 der Matchwinner. Vor dem zeitweiligen 0:1 in der ersten Halbzeit war Nassim Ben Khalifa mit einem Foulpenalty an Wils Goalie Zivko Kostadinovic
Tore:
Bemerkungen: 18. Torhüter Kostadinovic (Wil) hält Foulpenalty von Ben Khalifa.
Afrika-Cup auf Januar 2022 verschoben
Der Afrika-Cup in Kamerun ist wegen der Coronavirus-Pandemie um ein Jahr verlegt worden. Das Turnier soll nun im Januar 2022 ausgetragen werden. Das gab der Kontinentalverband CAF bekannt.
Die genauen Termine für die Endrunde und die Qualifikationsspiele sind noch nicht bekannt. 2021 war die Endrunde für die Zeit vom 9. Januar bis zum 6. Februar vorgesehen.
Erst Anfang des Jahres war der Afrika-Cup wegen der besseren Wetterverhältnisse wieder zurück in die Wintermonate verlegt worden. 2019 wurde noch im Sommer gespielt, damit man besser mit dem Spielplan der grossen europäischen Ligen harmonieren konnte. (dab/sda/dpa)
Ambri verpflichtet Jörg Eberle für den Nachwuchs
Der frühere Schweizer Internationale Jörg Eberle gehört neu zur technischen Führung des HC Ambri-Piotta. Der 58-jährige Herisauer wird künftig zusammen mit Manuele und Daniele Celio die Nachwuchsabteilung leiten. Überdies wird er sich im Speziellen um die U13-Equipe kümmern, wir der Klub in einem Communiqué schreibt.
Jörg Eberle ist mit 142 Punkten in 193 Länderspielen der beste Skorer der Nationalmannschaft. (dab/sda)
Italiens Skiteam von Corona-Fällen betroffen
Im italienischen alpinen Skiteam treten in einem Trainingslager auf dem Stilfserjoch-Gletscher drei Coronavirus-Fälle auf. Zwei Trainer und ein Athlet oder eine Athletin werden positiv getestet.
Einer der Betreuer sei wegen Fiebers in ein Spital gebracht worden, die anderen zwei Infizierten hätten dagegen keine Symptome gezeigt. Als Vorsichtsmassnahme wurden die Lehrgänge, an denen unter anderen die Weltcup-Gesamtsiegerin Federica Brignone teilnahm, abgebrochen, wie der Italiens Skiverband FISI mitteilte. Die Namen der drei Betroffenen wurden nicht bekanntgegeben. (dab/sda/dpa)
Tönnies tritt bei Schalke zurück
Der Aufsichtsratsvorsitzende Clemens Tönnies ist bei Schalke 04 zurückgetreten. Der Druck auf den 64-Jährigen soll am Ende zu gross gewesen sein. Schalke durchlebte in den vergangenen Monaten eine sportliche Baisse und gewann in der Rückrunde nur ein Spiel. Zuletzt forderten Fans immer wieder seinen Rücktritt. Zudem war Tönnies in die Kritik geraten, als es in seiner Fleischfabrik zu einem Ausbruch des Coronavirus gekommen war.
Tönnies war seit 2001 Aufsichtsratsvorsitzender bei Schalke. In dieser Zeit gewannen die «Knappen» zweimal den DFB-Pokal und einmal den Supercup. (dab)
Seferovic erhält neuen Trainer
Bruno Lage ist nicht mehr Trainer von Benfica Lissabon. Der Portugiese reicht unmittelbar nach der 0:2-Niederlage des portugiesischen Meisters bei Martimo Funchal seinen Rücktritt ein. Wie Benficas Klubpräsident Luis Felipe Vieira rund zwei Stunden nach der neuerlichen Pleite beim Abstiegskandidaten bestätigte, habe der 44-Jährige bereits im Garderobentrakt seinen Rücktritt angeboten.
Das Team des Schweizer Nationalstürmers Haris Seferovic findet nach der Corona-Pause mit nur einem Sieg aus fünf Spielen nicht richtig in die Spur. Mit sechs Punkten Rückstand auf den Leader FC Porto droht Benfica im Titelkampf fünf Runden vor dem Saisonende den Anschluss zu verlieren. Seferovic kam bei der zweiten Pleite hintereinander erneut nur zu einem Teileinsatz. (ram/sda)
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