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Oktober bewirtschaftete Mythenhaus, Eigentum der Mythen-Unternehmung und unter Aufsicht der Sektion Mythen des S. A. C. 6
Betten
und Heulager für 30 Personen. Ueber die prachtvolle Aussicht vergl. das von
Alb.
Heim gezeichnete und gestochene Panorama.
Beide Mythen gehören zu der langen Reihe der sog. Klippen und bestehen aus Trias- und Juraschichten,
die ohne Wurzel nach unten dem Flysch aufsitzen und daher gleichsam auf und in ihm schwimmen. Diese Schichten weisen aber
nicht helvetische, sondern mediterrane und südostalpine Fazies auf.
Der Grosse Mythen bildet eine leicht nach S. geneigte normale Mulde von Dogger und Malm (rote Kalke mit Aptychen),
unter der das Eocän ungestört durchstreicht und die auf den in verkehrter Reihenfolge liegenden Malm und Lias des Kleinen
Mythen hinaufgeschoben erscheint. Auf der
Holzegg sind die Verhältnisse ziemlich verwickelt. Die Klippen werden als letzte
Ueberreste einer einst zusammenhängenden mächtigen Deckscholle betrachtet, die im Laufe der Zeit durch Erosion und
Verwitterung zum grössten Teil wieder abgetragen worden ist.
Ob sie von N. oder
von S. her überschoben wurde, kann zur Zeit
noch nicht mit völliger Sicherheit entschieden werden.
Vergl. darüber Carl Schmidt im Livret-Guide Géologique dans leJuraet lesAlpesSuisses.
(Lausanne 1894. S. 121 ff., 145 und
146); dann namentlich auch
Tobler, A. Geologische Beschreibung der Klippenregion amVierwaldstättersee.
(Beiträge zur geolog. Karte derSchweiz. NF. 12; gegenwärtig im Druck). Der Name Mythen ist bis jetzt noch nicht befriedigend
erklärt. Das Volk der Kantone Schwyz,
Zürich
und Zug
nennt die beiden Gipfel meist
«Haggen» und die zwischen ihnen gelegene Alpweide
und
Scharte «Mitten».