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(agl) Die betroffene Laude-Camille Chanton, Gemeinderatspräsidentin der Walliser Gemeinde Monthey, machte die Vorwürfe bereits im August publik. Buttet soll sie am 28. Juli auf der Terrasse einer Bar in Monthey unter Alkoholeinfluss verbal und körperlich belästigt haben. Am 29. September reichte sie Anzeige ein, wie einer Stellungnahme ihres Anwalts zu entnehmen ist, die CH Media vorliegt. Zuerst hatte lematin.ch darüber berichtet.
Chanton habe sich unter anderem deshalb für eine Anzeige entschieden, weil Buttet keine Reue gezeigt und sich nicht entschuldigt habe, heisst es in der Stellungnahme weiter. Sie reiche die Anzeige als Frau und nicht als Politikerin ein, «damit Handlungen dieser Art nicht weiter banalisiert werden».
Buttet hatte infolge der Vorwürfe angekündigt, nicht mehr zu den Gemeinderatswahlen in Collombey-Muraz im Oktober anzutreten. Dort amtiert er noch bis Ende Jahr als Gemeindepräsident. Bereits 2018 wurde Buttet wegen Nötigung seiner früheren Geliebten verurteilt. Er hatte ihr damals wochenlang täglich bis zu 50 Textnachrichten geschickt. Nach dem Vorfall trat Buttet zuerst als Nationalrat und dann als Vizepräsident der CVP Schweiz zurück.