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Der von Curt Mast 1934 entwickelte Kräuterlikör Jägermeister wurde 1935 auf dem deutschen Markt eingeführt. Das Markenzeichen von Jägermeister ist der "Hirschkopf mit dem Strahlenkreuz“, dem die Hubertussage zugrunde liegt.
Sechsundfünfzig Kräuter, Blüten, Wurzeln, sowie Früchte aus verschiedensten Ländern der Erde werden zur Herstellung des Jägermeister-Grundstoffes verwendet: Zimt-Rinde aus Ceylon, Safran und Ingwer-Wurzeln aus Südasien... und natürlich einige Geheimkräuter. Die Substanzen werden nach einem Geheimrezept ausgewogen, in verschiedenen Stärken gemahlen und zu Mischungen zusammengestellt. Diese Mischungen werden in Grossbehältern mazeriert, d.h. die Kräuter werden in einem Alkohol-Wasser-Gemisch von 70 % Volumen angesetzt. Dabei werden den Kräutern die Inhaltsstoffe entzogen und ihre Aromastoffe in der Flüssigkeit gewonnen. Dieser Vorgang dauert ca. eine Woche. Der Mazerationsvorgang wird mehrere Male wiederholt und dauert insgesamt ca. fünf Wochen. Aus allen bei der Mazeration gewonnenen Abläufen wird der Jägermeister-Grundstoff gemischt, filtriert und anschliessend in Eichenholzfässern eingelagert. Nach einer einjährigen Lagerung wird der Jägermeister-Grundstoff mit Alkohol, Zuckerlösung, Karamell und enthärtetem Wasser zum Endprodukt gemischt.