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Das Kino «Alamo Drafthouse» im texanischen Austin erklärte, Sony habe den Filmstart doch genehmigt. Er werde nun wie geplant am ersten Weihnachtstag anlaufen. Auch andere Kinos in den Bundesstaaten Texas und Georgia liessen über soziale Medien verlauten, sie würden den Streifen ins Programm nehmen.
«Wir hatten den Filmstart von The Interview nie aufgegeben und wir sind aufgeregt, dass unser Film in mehreren Theatern am Weihnachtstag gezeigt wird», sagte der Chef von Sony Film, Michael Lynton. Gleichzeitig sei man daran, die Sicherheitsvorkehrungen zu erhöhen, damit «dieser Film das grösstmögliche Publikum erreicht.»
Freude bei den Fans
Filmfans in den Vereinigten Staaten freuten sich, dass «The Interview» nun doch gezeigt wird. Auch Schauspieler Seth Rogen, der die Hauptrolle spielt, äusserte sich freudig auf Twitter:
Sony hatte den Kinostart der Politsatire um Nordkorea nach einem Hackerangriff und ominösen Todesdrohungen abgesagt. Im Film geht es um ein fiktives Mordkomplott gegen den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un. Washington hatte die Regierung in Pjöngjang für den Hackerangriff auf die Sony verantwortlich gemacht.
Unklar ist, ob die US-Regierung hinter dem kürzlichen Internet-Ausfall in Nordkorea steckt. Diese hingegen lässt keine offizielle Information darüber verlauten – obschon Präsident Barack Obama die Drohungen gegen die Kinos scharf kritisiert hatte.