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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Der US-Ölpreis hat am Mittwoch die Kursverluste vom Vortag ausgeweitet. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Februar kostete mim Mittagshandel 88,37 US-Dollar. Das waren 1,01 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent sank um 74 Cent auf 92,79 Dollar.
Händler machten für den Preisrückgang den etwas stärkeren Dollar verantwortlich. Dies mache das in Dollar gehandelte Öl teurer. Die Commerzbank macht vor allem Gewinnmitnahmen für den Rückgang verantwortlich. Die Kurse seien zuvor durch einen "überbordenen Marktoptimismus" getrieben worden. Die Commerzbank geht jedoch nicht von einer länger anhaltenden Korrektur aus. Mit Spannung erwartet werden die am Nachmittag anstehenden Daten des US-Energieministerium zu den neuesten Rohöllagerbestände. Zuletzt waren die Vorräte in den USA gesunken.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist deutlich gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel (159 Liter) am Dienstag im Durchschnitt 91,27 US-Dollar. Das waren 1,48 Dollar mehr als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jsl/he
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