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Wir sind die Reichsten. In keinem anderen Land der Welt besitzt der Durchschnittsbürger mehr als in der Schweiz. Ein Erwachsener besitzt hierzulande im Durchschnitt 561'900 US-Dollar, berichtet die «NZZ am Sonntag» unter Berufung des bisher unveröffentlichten «Global Wealth Report» der Credit Suisse.
Damit ist die Schweiz unangefochtener Spitzenreiter. Als nächstes folgen:
Nicht nur beim arithmetischen Durchschnitt ist die Schweiz Wohlstandsführer. Dasselbe gilt auch für den Median, bei dem die Extremwerte eine geringere Rolle spielen.
Gegenwärtig besitzen Schweizer Privatpersonen rund 3,5 Billionen US-Dollar, was 1,4 Prozent des globalen Privatvermögens entspricht. Doch: Die Schweiz stellt nur 0,1 Prozent der Weltbevölkerung. Wie die «NZZ am Sonntag» schreibt, sind Schweizer elfmal wohlhabender als der Weltdurchschnitt.
Den Platz an der Sonne dürfte die Schweiz auch in den nächsten Jahren behalten. Die CS-Studie rechnet damit, dass das durchschnittliche Vermögen bis im Jahr 2020 auf 606'000 US-Dollar steigen wird.
Zu Beginn des Jahrtausends nahm die Ungleichheit zwischen den Reichsten und den Ärmsten des Landes etwas ab. Doch seit der Finanzkrise ist diese wieder angestiegen. Momentan besitzt das reichste Prozent der Schweiz etwa 25 Prozent des landesweiten Vermögens. Um in der Schweiz zum reichsten Prozent der Bevölkerung zu zählen, muss man mehr als 5 Millionen US-Dollar besitzen.
Und global gesehen? Dort besitzt das reichste Prozent gar über 50 Prozent des weltweiten Vermögens. Auch dieser Wert hat seit der Finanzkrise 2008 wieder deutlich zugenommen. (cma)
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