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Griffen die österreichischen Konsumenten in den Jahren 2007 und 2008 zu Bio-Fleischprodukten, bezahlten sie für den Bio-Warenkorb (Zusammensetzung siehe unten) rund einen Viertel mehr als für denjenigen mit konventionellem Fleisch.
Die Differenz zwischen Bio und konventionellen Produkten eines Warenkorbes erhöht sich 2009 auf 43% und erreicht 2011 53%; danach wird der Preisunterschied wieder kleiner. Ein Grund für den Sprung zwischen 2008 und 2009 ist laut österreichischer Branche unteranderem die Hausse der Futtermittelpreise 2008. Im Biobereich wurden die gestiegenen Produktionskosten auf die Konsumentenpreise überwälzt, bei den konventionellen Produkten war der Spielraum zu dieser Zeit noch nicht gegeben.
In den ersten neun Monaten dieses Jahres kostet der Warenkorb für Bioprodukte 35.48 Euro; für konventionelle Produkte bezahlt man 10.80 Euro weniger, nämlich 24.68 Euro. Dies ist gegenüber 2007 ein Plus von 9.86 Euro bei Bio und von 4.32 Euro für den konventionellen Warenkorb. In der Schweiz beträgt die Differenz zwischen Bio und Nichtbio im November für Wienerli 13% und für Schweinsplätzli vom Stotzen 39% .