Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03634.jsonl.gz/2066

(Genick, Cervix), bei den Wirbeltieren der obere (beim Menschen hintere) Teil des Halses, besteht aus den Halswirbeln
samt den sie umgebenden Muskeln,
[* 3] welche sie und den Kopf bewegen, sowie der Haut.
[* 4] BeimMenschen treten in der obern
Nackengegend die
Muskelwülste zu beiden Seiten der Wirbel so stark hervor, daß zwischen ihnen eine flache Grube, Nackengrube,
entsteht, von der aus das Rückenmark besonders leicht zugänglich ist. Im allgemeinen ist der Nacken beim Mann in Knochenbau und
Muskulatur stärker als beim Weib und nimmt zuweilen den Charakter des Stiernackens an; er erscheint darum
gedrungener und kürzer, beim Weib hingegen wegen seiner Schlankheit länger. Die Dornfortsätze sämtlicher Halswirbel sind
durch ein elastisches Band,
[* 5] Nackenband (ligamentum nuchae), verbunden, das bei den Vierfüßlern unter den Säugetieren den
Kopf vor dem Herabsinken bewahrt und darum bei vielen besonders stark entwickelt ist.