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Geschichte 27.09.2021, 15:30 Uhr
Die Diskette wird 50 Jahre alt
Die Diskette feiert dieser Tage den 50. Geburtstag und dokumentiert eindrücklich die Miniaturisierung. Denn auf einem heutigen MicroSD-Kärtchen hat die Datenmenge von 4,5 Millionen der ersten 8-Zoll-Floppys Platz.
Die Diskette unterlag der Miniaturisierung: Auf die 8-Zoll-Floppy folgten Disketten mit 5,25 und 3,5 Zoll
(Quelle: George Chernilevsky/Public Domain)
Vor 50 Jahren drehte sich die erste Floppy-Disk in einem Computer von IBM. Die Plastikscheiben prägten die PC-Kinderjahre und waren in den 80er-Jahren allgegenwärtig. Moderne Technik übertrifft die Floppy gleich milliardenfach.
Die ersten Disketten waren mit 8-Zoll fast so gross wie ein A4-Blatt und speicherten 242'944 Bytes beziehungsweise Buchstaben. Dennoch waren sie eine Revolution, weil sie die Datenmenge von 3000 der damals üblichen Lochkarten speichern konnten. Erstmals wurden so Daten einfach transportierbar.
Floppy, CD, USB-Stick
Die Grösse der Disketten schrumpfte allerdings schnell, wobei sie gleichzeitig immer mehr Daten speichern konnten. Die 5-Zoll-Variante speicherte bereits fünfmal mehr Daten als ihr Vorgänger. Am verbreitetsten war in den 80er-Jahren die 3,5-Zoll Floppy. Sie fasste immerhin 1,44 Millionen Bytes (1,44 MB). Ein komplettes Office-Paket von Microsoft brauchte aber dennoch einen Stapel von 32 Disketten.
Die auf Disketten gespeicherten Installationsprogramme wurden mit der Zeit unhandlich. Für die Einrichtung von Microsoft Office Professional 4.3 musste 1994 der PC beispielsweise mit 32 Floppys gefüttert werden.
Quelle: JD/de.wikipedia.org (CC BY-SA 4.0)
Die nächste Revolution brachten USB-Speichersticks im Jahr 2000. Diese verzichten vollkommen auf bewegliche Teile und verwenden stattdessen Flash-Speicher. Die Grundlagen der Flash-Technik werden heute auch in Festplatten (SSD) und Speicherkärtchen (MicroSD) verwendet. Die kleinen MicroSD-Speicher werden in Handys, Kameras und Notebooks verwendet.
Autor(in) Kurt Haupt, MID/Keystone-SDA