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Geschichte
Catherine Gurney, 1848–1930
Die am 19. Juni 1848 als Kind einer wohlhabenden und gläubigen Familie der Mittelklasse geborene Catherine Gurney war eine Frau, die sich den sozialen Konventionen der damaligen Zeit, wonach die Frau sich um Heim und Kinder zu kümmern hatte, entgegenstellte.
Sie war die jüngste Tochter von Joseph Gurney aus Tyndale Lodge, Wimbledon, Teil des Unternehmens W.B. Gurney, als Stenografin im Parlament, und Enkelin von William B. Gurney, der sich an vorderster Stelle für die Abschaffung der Sklaverei eingesetzt hatte.
Erste Anzeichen ihrer Hingabe und ihrer Initiative zeigten sich, als Catherine Gurney in den frühen 1870er Jahren die Sonntagsschule in Wandsworth besuchte. 1883 baute sie dann die Internationale Christliche Polizeivereinigung (International Christian Police Association) auf, deren Sitz sich in den Anfängen noch bei ihr zu Hause befand.
Diese Vereinigung entwickelte sich weiter und eröffnete Zweigstellen in vielen Ländern. In der Folgezeit wurde in London auch ein Polizeiinstitut gegründet.
Catherines nächstes Projekt war im Jahr 1890 die Errichtung eins Polizei-Erholungsheims in Clarendon Villas, West Brighton, wo im ersten Jahr mehr als 100 Polizeibeamte behandelt wurden.
In der Schweiz trafen sich Zürcher Stadt- und Kantonspolizisten erstmals im Jahr 1982 zu einem Treffen christlicher Polizisten. Zeitgleich und unabhängig trafen sich in Grenchen Polizisten aus den Kantonen Aargau, Basel, Bern und Solothurn. Diese Pioniere gehörten zu den Grundsteinlegern der heutigen Christlichen Polizeivereinigung. Im September 1990 erfolgte in Zürich die Vereinsgründung der CPV Schweiz.
Fast zeitgleich begannen sich Polizisten auch in anderen europäischen Ländern in CPVs zu organisieren.
Links zu den Vereinigungen unter www.internationalcpf.org