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Leitung: Dr. phil. Kirsten I. Taylor, Principal Investigator
Bislang geht man davon aus, dass sich bei der Alzheimer Krankheit kognitive Einbussen zuerst im Bereich des Gedächtnisses bemerkbar machen. Allerdings lassen sich die neurofibrillären Ablagerungen (für die Alzheimer Krankheit typische abnorme Ablagerungen des Tau-Proteins innerhalb der Nervenzellen) zuerst im benachbarten transentorhinalen Kortex nachweisen, bevor sie sich in den entorhinalen Kortex und in den Hippocampus (für die Gedächtnisfunktionen wichtige Strukturen) ausbreiten. Die AMBIZIONE Studie widmet sich deshalb der Frage, ob mit funktionellen und strukturellen Massen des transentorhinalen Kortex eine Alzheimer Krankheit früher als bisher entdeckt werden kann.
Um dies zu untersuchen, wurden die kognitiven Funktionen und die anatomische Struktur des transentorhinalen Kortex bei gesunden Kontrollpersonen, bei Patienten mit leichten Gedächtnisstörungen sowie bei Patienten mit einer beginnenden Alzheimer Krankheit untersucht und miteinander verglichen:
Die Studienteilnehmer wurden mit bekannten neuropsychologischen Tests sowie mit experimentellen kognitiven Aufgaben untersucht, mit denen die Funktionen des transentorhinalen Kortex erfasst werden sollen. Bei allen Studienteilnehmern wurde ausserdem eine Magnetresonanztomographie (MRT) durchgeführt.
Nach einem Jahr wurden alle Studienteilnehmer auf die gleiche Weise noch einmal untersucht, um bei den Patienten den Verlauf der kognitiven Beeinträchtigungen und der Schädigungen der zugrundeliegenden Hirnstrukturen zu verfolgen und zu untersuchen, ob man anhand der Daten der Erstuntersuchung den Verlauf vorhersagen kann.
Zur Zeit werden keine Studienteilnehmer mehr in die Studie aufgenommen.