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Die Lausanner Besitzer um den Weltkonzern Ineos widerstanden der Versuchung, einen grossen Namen als Nachfolger von Giorgio Contini zu präsentieren oder, wie in Frankreich spekuliert wurde, den in der Schweiz bestens bekannten Adrian Ursea vom Partnerklub Nice zu installieren. Stattdessen entschieden sie sich mit Borenovic für eine interne Lösung - und dies ganz bewusst.
Er sei der Trainer, der den Verein am besten kenne, zu hundert Prozent dem Projekt verpflichtet sei und der gezeigt habe, dass er Talente entwickeln könne und für attraktiven Fussball stehe, erklärten die Verantwortlichen um Sportchef Souleymane Cissé bei der Präsentation von Borenovic am Samstag. Über die Dauer des Vertrags wurden keine Angaben gemacht.
In Lausanne folgt er auf Giorgio Contini, dessen Vertrag nach drei Saisons trotz Aufstieg und souveränem Klassenerhalt (6. Platz) in der am Freitag zu Ende gegangenen Saison nicht verlängert wurde. Vor der Verpflichtung von Contini und nach der Entlassung des damaligen Cheftrainers Fabio Celestini war Borenovic am Ende der Saison 2017/18 interimistisch bereits einmal für ein paar Spiele Coach von Lausanne. Er konnte damals den Abstieg in die Challenge League aber nicht verhindern.
Von Borenovic wird nun erwartet, dass er junge Spieler aus der eigenen Nachwuchsabteilung, die er ja bestens kennt, aber auch von Nice entwickelt und an höhere Ansprüche heranführt. Sportlich gibt sich der Verein bescheiden. Der Klassenerhalt wird auch für die nächste Saison als Ziel deklariert.