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Reduziert Apple iPhone-Bestellungen?
Apple soll seine Zulieferbetriebe über einen möglichen Rückgang der Bestellungen im zweiten Halbjahr informiert haben, wie ein Analyst des Unternehmens «Wedge Partners» aus Zulieferkreisen erfahren haben will. Angeblich sollen sich die Zulieferer über Bestellrückgänge bei den iPhone-Komponenten im Bereich von 20 Prozent einstellen, wie der Analyst schreibt.
Falls sich diese Bestellrückgänge bestätigen sollten, würde dies für ein wettbewerbsintensiveres Marktumfeld sprechen. In den letzten Monaten sind beispielsweise mit dem Samsung Galaxy S4, dem HTC One sowie dem Sony Xperia Z mehrere «Premium-Smartphones» auf den Markt gekommen, welche dem iPhone Konkurrenz machen. Zudem gab es bei Samsung Gerüchte, dass sich das Samsung Galaxy S4 schlechter verkauft als angenommen. Diese Gerüchte nährten die Angst der Analysten vor einem sich sättigenden Premium-Markt für Smartphones.
Ursprünglich soll Apple für das zweite Halbjahr Komponenten für 115 bis 120 Millionen iPhones bestellt haben. Diese Bestellungen sollen nun so reduziert worden sein, damit die Komponenten für 90 bis 100 Millionen Smartphones reichen.
Analysten fordern seit einiger Zeit, dass sich Apple unabhängiger von Premium-Smartphones machen soll. Um dieses Ziel zu erreichen, soll Apple gemäss den Analysten ein günstigeres Budget-iPhone auf den Markt bringen. Mit einem günstigeren iPhone könne Apple eine breitere Bevölkerungsschicht ansprechen. Bislang ist allerdings noch völlig unklar, ob Apple ein Budget-iPhone auf den Markt bringt oder ob die aktuelle Strategie der günstigeren Vorjahresmodelle weitergeführt wird.