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Moore und Moorlandschaften von nationaler Bedeutung sind in der Schweiz streng geschützt. Damit sie nicht austrocknen, müssen die Moorbiotope einen Wasserüberschuss aufweisen und ausreichend mit Oberflächen- und Grundwasser versorgt sein. Auf Veränderungen des Klimas reagieren sie sehr empfindlich. Um zu verhindern, dass der Wasserhaushalt der Moore infolge des Klimawandels beeinträchtigt wird, sind in Gebieten, die für deren Wasserversorgung massgebend sind, Eingriffs- und Vorsorgemassnahmen notwendig. Bislang fehlt eine Methode, mit der die entscheidenden Wassereinzugsgebiete identifiziert werden können.
Die Kantone, die für den Schutz der Moore zuständig sind, sollen ein Hilfsmittel erhalten, damit sie auch unter veränderten Klimabedingungen für eine ausreichende Wasserversorgung der Moore sorgen können. Zu diesem Zweck wird eine einfach anzuwendende Methode entwickelt. Mit ihr sollen sich die Einzugsgebiete bestimmen lassen, die für den Wasserhaushalt der Moore massgebend sind. Die Kantone erhalten damit eine Grundlage, um aus hydrologischer Sicht angemessene Eingriffs- und Vorsorgezonen festzulegen und Massnahmen zu treffen, die eine Austrocknung der Feuchtgebiete verhindern.
Die Eingriffs- und Vorsorgezonen sollen der Klimaentwicklung entsprechend angepasst werden können.