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<h2>SubmittedText<h2><p>Auch nach den letzten Wahlen in den ETH-Rat sind die Fachrichtungen Architektur, Bau- und Umweltingenieurwesen nicht vertreten. Teilt der Bundesrat die Auffassung, dass diese wichtigen Fachrichtungen im ETH-Rat vertreten sein sollten? Gedenkt er, bei den nächsten Vakanzen im ETH-Rat diese Fachrichtungen zu berücksichtigen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der ETH-Rat ist das strategische Führungsorgan des ETH-Bereiches. Im Rahmen des Leistungsauftrages sorgt er für dessen strategische Steuerung. Bei der Erfüllung dieser anspruchsvollen Aufgabe strebt er eine erfolgreiche und nachhaltige Positionierung des gesamten Bereiches in einem äusserst kompetitiven internationalen Umfeld an. Aus diesem Grund muss der ETH-Rat nach Ansicht des Bundesrates aus Persönlichkeiten bestehen, die dank ihrer vielfältigen Erfahrungen und Kompetenzen in der Lage sind, eine kohärente Entwicklungsstrategie für den gesamten ETH-Bereich zu definieren und eine enge Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und der Politik sicherzustellen. In seiner jetzigen Zusammensetzung verfügt der ETH-Rat im wissenschaftlichen, politischen, wirtschaftlichen und juristischen Bereich über profundes Fachwissen.</p><p>Der Bundesrat ist durchaus der Auffassung, dass die in der Anfrage genannten Fachrichtungen Architektur, Bau- und Umweltingenieurwesen für die Schweizer Wirtschaft von grosser Bedeutung sind. Aus den obengenannten Gründen möchte er jedoch davon absehen, gezielt bestimmte Fachvertreter in den ETH-Rat zu wählen.</p>  Antwort des Bundesrates.