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Dennoch eine nette Geste und der Ladenbesitzer hat sich gefreut.
Das Kind wird in Zukunft zwei mal überlegen, ob es wieder etwas klaut.
Aber ob Gott es interessiert... Das denke ich nicht.
Der zwölfjährige Benjamin aus der Schweiz klaute Ende Mai in San Marino in einem Laden ein Schoggi-Ei. Er hatte kein Geld dabei und konnte das Ei nicht bezahlen. Also habe er es einfach eingesteckt. So beschreibt er seine Tat einige Wochen später in einem Brief, den er an den Ladenbesitzer schickte. Seinem Entschuldigungsschreiben legte er eine 10-Euro-Note bei und in krakeliger Kinderschrift beichtete er: «Es tut mir sehr leid und ich weiss, dass das falsch ist.»
Der Ladenbesitzer, Danilo Chiaruzzi, schrieb auf Facebook: «Eigentlich erstaunt mich ja nichts mehr, nach allem, das ich in den letzten Jahren erlebt habe. Aber heute erhielt ich ein Einschreiben aus der Schweiz, handgeschrieben und mit 10 Euro versehen.» Ein Foto des Briefes postete er auf seiner Facebook-Seite und in kürzester Zeit ging der Entschuldigungsbrief des reumütigen Schweizers viral. Mehrere Zeitungen in Italien berichteten über das Schreiben.
Er hoffe, all die Kinder, die ihm jeden Tag Chips, Süssigkeiten und andere Leckereien aus dem Laden stehlen, würden diesen Brief lesen, schrieb Chiaruzzi. «Ich werde dem Bub mit einer Postkarte und einer Einladung zu einem erneuten Besuch antworten, um ihm die Hand zu schütteln!»
(sar)
Es gibt einen grossen Widerspruch, zwischen wie viel wir arbeiten und wie viel wir eigentlich arbeiten sollten. Und: Das Potenzial der Digitalisierung wird nicht erkannt und Teilzeitarbeit ist weiblich konnotiert. Das sind die Haupterkenntnisse aus der heute publizierten «Teilzeit-Studie» vom Forschungsinstitut Sotomo in Zusammenarbeit mit geschlechtergerechter Initiative (siehe Infobox), bei der zwischen dem 24. November und dem 12. Dezember 2022 über 2000 Schweizerinnen und Schweizer befragt wurden.