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Gleich drei Appenzeller Spezialitäten, Appenzeller Mostbröckli, Appenzeller Pantli und Appenzeller Siedwurst sollen ins Register der Ursprungsbezeichnungen und geografischen Angaben aufgenommen werden.
Mit der Registrierung der geschützten geografischen Angabe (GGA) der Spezialitäten sollen künftig Nachahmungen vermieden und sowohl der gute Ruf als auch die Originalität der Produkte erhalten bleiben.
Die geschichtliche Entwicklung von Appenzeller Mostbröckli, Pantli und Siedwurst reicht laut dem Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) weit ins 19. Jahrhundert zurück.
Da im 19. Jahrhundert in dieser Region die Schweinezucht eine untergeordnete Rolle spielte, wurden die besten Rindfleischstücke veredelt, um eine ähnlich gute Qualität wie "gräuchts Schwinigs" zu erreichen und dadurch den Preis dem teureren Schweinefleisch anzugleichen.
Die Metzger veredelten die guten Stücke der Rinder und Kühe zu Appenzeller Mostbröckli und kreierten aus den Abschnitten eine Roh- und eine Brühwurst: den Appenzeller Pantli und die Appenzeller Siedwurst.
Heute zählt das Bundesregister der Ursprungsbezeichnungen und geografischen Angaben 23 Eintragungen.