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Der Vorsatz war klar: Das drittplatzierte Düdingen wollte sich am Samstag im Auswärtsspiel beim VBC Cheseaux möglichst schnell durchsetzen, um so möglichst Kräfte für das Hinspiel im Europacup (Sechzehntelfinal im CEV-Cup) von übermorgen Mittwoch in Freiburg gegen den montenegrinischen Meister Luka Bar zu sparen. Doch schnell einmal sollte sich zeigen, dass es kein Spaziergang gegen die sechstplatzierten Waadtländerinnen werden würde.
0:2-Satzrückstand
Das Heimteam, das in den letzten vier Partien immer gepunktet hatte (unter anderem gegen Kanti Schaffhausen) und zwei Siege feiern konnte, erwischte den deutlich besseren Start. Gleich mit 25:11 ging der erste Satz an Cheseaux. Düdingen vermochte auf diesen Fehlstart zwar zu reagieren, musste sich in der Verlängerung des zweiten Satzes aber ebenfalls geschlagen geben (28:26).
Doch das Team von Trainer Dario Bettello zeigte Moral und wusste sich aufzubäumen. Mit 25:21 und 25:18 gingen die Sätze drei und vier an die Düdingerinnen, die sich somit in den fünften Satz retten konnten. Dieser war ausgesprochen umstritten. Die Gäste hatten letztlich mit 26:24 (!) das bessere Ende für sich.
In der Rangliste liegen die Freiburgerinnen punktegleich mit Neuenburg auf dem dritten Rang. Wollen sie am Mittwoch auf internationalem Parkett brillieren, braucht es aber im Vergleich zur Meisterschaft eine Leistungssteigerung.