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Die Westschweizer Landwirtschaft ist durch ihre grosse Diversität gekennzeichnet und umfasst in dieser Studie die Kantone, in denen Französisch gesprochen wird (Waadt, Genf, Neuenburg, Wallis, Freiburg, Jura) sowie den Bezirk des Berner Juras. Das Ziel ist, Zukunftsstrategien mit einer Gesamtsicht für diese Landwirtschaft zu erarbeiten. In einem partizipativen Prozess mit den involvierten Akteuren wurde zuerst die Ist-Situation der Land- und Ernährungswirtschaft analysiert um anschliessend Handlungsstrategien für die zukünftige Positionierung der Westschweizer Landwirtschaftsorganisation AGORA abzuleiten. Auf nur vier der 20 untersuchten Fallbeispielbetriebe wird das landwirtschaftliche Einkommen bis 2022 steigen, und zwar mit der Strategie des Flächenwachstums und ohne Milchproduktion. Das Weiterführen der aktuellen Situation ohne Veränderung (Status quo) würde für die 20 Betriebe eine Verschlechterung der finanziellen Situation bedeuten. Die strategische Planung inklusive der Investitionsplanung ist daher von grosser Bedeutung und sollte in Zukunft mehr gefördert werden. Die Westschweiz verfügt zwar über gut entwickelte und etablierte Regionalprodukte (z. Bsp. AOP/IGP) und Wertschöpfungsketten, jedoch könnten die Ausrichtung der Produktion und der Verarbeitung noch gezielter auf die Konsumentenbedürfnisse abgestimmt werden und die Produzenten vermehrt und tiefer in die Wertschöpfungsketten integriert werden, besonders im Industriemilchsektor.
Wie nehmen Landwirtinnen und Landwirte die soziale Nachhaltigkeit ihrer Betriebe wahr? Eine Agroscope-Studie zeigt, dass die Einschätzung von deren Identität und dem Betriebstyp abhängt.
Käse zählt zu den wichtigsten offensiven Interessen des Schweizer Agrarhandels. Ausserhalb der EU sind die USA ein wichtiges Exportziel. Mit dem CAPRI-Modell lassen sich die Auswirkungen eines Freihandelsabkommens für Käse zwischen den USA und der Schweiz abschätzen.
Politische Massnahmen zur Verringerung der Treibhausgasemissionen aus der Landwirtschaft sind effektiver und effizienter, wenn sie auf regionaler anstatt einzelbetrieblicher Ebene festgelegt werden. Dies kann helfen, die Klimaziele kosteneffizienter zu erreichen.