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Das Moleskine ist ein Notizbuch, dessen heutige Form auf ein in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in der Pariser Künstler- und Literatenszene beliebtes Notizbuch zurückgeht, das von einem kleinen Schreibwarenhändler in Tours vertrieben und wegen seiner schlichten Funktionalität geschätzt wurde.
Der Einband bestand früher aus einem schwarzen Umschlag aus Moleskin, einem wasserdichten Stoff, dessen französische Aussprache dem Notizbuch seinen Namen gab. Weiteres Kennzeichen ist ein Gummiband, mit dem das Buch geschlossen gehalten werden kann, sowie eine Falttasche am Ende.
1986 beendete der - im französischen Tours ansässige - Familienbetrieb und Hersteller der Moleskine-Bücher seine Geschäfte.
Zwölf Jahre später, im Jahr 1998 ließ sich das Mailänder Unternehmen Modo&Modo den Begriff Moleskine als Warenzeichen rechtlich schützen und vertreibt seitdem erfolgreich verschiedenste Notizbücher und Kalender nach dem Vorbbild des Originals.
Zu den bekanntesten Benutzern des legendären Moleskine-Notizbuches zählen Bruce Chatwin, Ernest Hemingway, Oscar Wilde, Louis-Ferdinand Céline, Pablo Picasso, Vincent van Gogh, Luis Sepúlveda oder Henri Matisse.
Internetseite von Moleskine