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GERÄUSCHE
Interview mit Dani Bopp & Stefan Welti
Leitung Ressort Geräusche
Wie trägt Ihre Gruppe zum Theaterstück bei?
Geräusche machen Stimmung. Geräusche zeigen jemandem, wo er sich befindet über das Ohr und wir wollen, dass das unterstützt wird. Die Leute sollen merken, dass sie sich unter Wasser oder über Wasser befinden. Unsere Geräusche sollen genau das unterstützen.
Genau, es gibt vor allem die Stimmung. Wenn ein toter Fisch durchschwimmt, ein toter Fisch schwimmt nicht mehr, ich weiss (lacht), aber um es sich vorstellen zu können, versuchen wir dies mit Geräuschen zu hinterlegen.
Wie weit sind Sie gekommen und was sind Ihre Ziele für diese Woche?
Die Ziele der Woche sind, dass jeder Schüler einen Job hat, sich einbringen kann, dass wir natürlich die Wünsche des Regisseurs erfüllen können. Wir haben einen Plan, auf welchem die Geräusche draufstehen, die wir produzieren können. Das grosse Unbekannte ist, ob das, was wir produzieren, dem entspricht, was der Regisseur sich wünscht. Der Regisseur muss natürlich alles im Griff haben. Ich denke, wir müssen uns darauf einstellen, dass wir sehr wahrscheinlich viel von dem, was wir vorproduziert haben, anpassen müssen. Das ist sicher eine Herausforderung.
Der Regisseur hat auch ein bisschen schwierige Aufträge erteilt. Wenn es darum geht, zu einer Qualle oder einem Fisch ein Geräusch zu machen, hatten unsere Schüler einige kleinere Probleme.
Gab es Hindernisse, wenn ja, wie wurden sie überwunden?
Das waren eigentlich diese Hindernisse (lacht), dass die Schüler teilweise mit dem Auftrag überfordert waren. Oft mussten wir ihnen am Anfang helfen oder sagen, dass sie nicht ein Geräusch vom Fisch, sondern passend zum Fisch machen sollen. Wie in einem Film, wenn dort etwas schwimmt, wird es ständig von Musik begleitet, genau diese Geräusche sind unser Job. Teilweise war es sehr schwer herauszufinden, wie wir diese Geräusche machen. Wir machen eigentlich alles selbst. Wir hätten auch mit dem Synthesizer arbeiten können, aber wir haben uns dazu entschieden, alles live zu machen.
Also fast alles. Ich denke, gewisse Dinge werden wir dazwischen-quetschen müssen, aber unser Ziel ist, alles live zu machen. Genau das wird die grosse Herausforderung sein, dass wir auf Knopfdruck des Regisseurs das Geräusch machen können. Das werden wir aber auf der Bühne genau besprechen.
Macht es Ihnen Spass?
Ja, Dinge herausfinden. Manchmal haben wir uns ein bisschen in die Lage der Schüler und Schülerinnen versetzt und zu studieren begonnen, das macht Spass. Auch wenn Schüler eine tolle Idee bringen, macht es mir Spass. In meinem Kopf entsteht so langsam das Ganze dieser Sache. Da freue ich mich natürlich, wenn ich merke, dass wir alle etwas beitragen können. Und mit dem, was wir und alle anderen beitragen, wird das eine super Sache.
Ich glaube, Herrn Bopp macht das sehr viel Spass, mir auch. Er hat andauernd neue Ideen und hat das ganze Schulzimmer voller Material, das wir brauchen können (lacht). Das ist natürlich ein Fundus für die Gruppe Geräusche, dass sie in diesem Zimmer arbeiten dürfen.
Was ist Ihre ehrliche Meinung zum Kulturprojekt "Aquata"?
"Aquata" ist ein sehr tolles Projekt. Ich finde es unglaublich toll, dass wir es hinbringen, mit allen 255 Schülerinnen und Schülern und 40 Lehrpersonen. Das mehr oder weniger alle Schülerinnen und Schüler begeistert sind, so ein Musik-theater zusammenstellen zu können. Ich denke, es tut allen Schülern, Lehrern und der Schule selbst sehr gut.
Ich finde, wir haben hier in Klingnau eine Tradition mit solchen Produktionen. Was ein bisschen schade ist, dass der Rhythmus, der früher mal alle vier Jahre war, unterbrochen wurde. Dann waren es alle fünf oder zehn Jahre. Ich bin sehr froh, dass wir wieder so etwas machen und ich hoffe sehr, dass wir in vier oder sechs Jahren eine Fortsetzung machen können. Das ist mein Ziel, dass es so wird, dass alle das Gefühl haben, dass alles zwar mit Arbeit verbunden ist, aber dass das Endergebnis unglaublich toll ist, dass wir uns fünf Jahre ausruhen und im sechsten Jahr wieder so etwas auf die Beine stellen.