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Die Landwirtschaft ist für die Landbevölkerung Georgiens der wichtigste Wirtschaftszweig. 90% der erwerbstätigen Bevölkerung in ländlichen Gebieten ist in diesem Sektor tätig. Landesweit sind es 40%. Die Landwirtschaft stellt jedoch nur 8% des nationalen BIP dar. Der Grund dafür ist mangelnde Konkurrenzfähigkeit. Die landwirtschaftliche Berufsbildung ist unvollständig und ausser Reichweite der Bäuerinnen und Bauern in abgelegenen Regionen. All diese Bedingungen sind einer Transition hin zur Marktwirtschaft, wie sie Georgien seit der Unabhängigkeit anstrebt, hinderlich.
Um die Lebensbedingungen und Einkommen der Bauernbetriebe zu verbessern, finanziert die DEZA ein vom UNDP lanciertes Projekt. Im Vordergrund steht die Verbesserung der Kenntnisse und Kompetenzen von Bäuerinnen und Bauern sowie von Studierenden an Landwirtschaftsschulen, um Produktivität, Einkommen und Arbeitsplätze in diesem Sektor zu erhöhen.