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Werkverzeichnis
An dieser Stelle wird das Verzeichnis der Werke von Niklaus Stoecklin zugänglich sein, das wir derzeit mithilfe der Datenbank ArtPlus aufbauen.
Aktueller Stand der erfassten Werke: 1563.
Bild des Monats
1936 schuf Niklaus Stoecklin für ein Privathaus drei Supraporten, die sich auf Basler Bräuche beziehen: Messe in Basel, Vogel Gryff und Fasnacht. Letztere zeigt eine Fasnachtsclique mit Laterne, Tambourmajor, Trommler und Pfyffer vor dem Gasthof zum Goldenen Sternen am ursprünglichen Standort an der Aeschenvorstadt 44 in Basel. Sujet ist möglicherweise das Alte Zeughaus am Petersplatz, welches durch einen Neubau des Zürcher Architekten Roland Rohn für das Kollegienhaus der Universität Basel ersetzt werden sollte.
Archivierte Bilder des Monats
Januar 2024
Das Porträt zeigt, wie Niklaus Stoecklin das Stillleben, welches sich heute in der Sammlung der Staatsgalerie Stuttgart befindet, zunächst mit realen Objekten inszeniert hatte. Besonders wichtig waren ihm die präzise Darstellung von Spiegelungen und Lichtreflexen.
Dezember 2023
Entstanden in einer finsteren Zeit, kurz nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs, zeigt dieses Plakat für die Weihnachts-Ausstellung in der Kunsthalle Basel im Dezember 1939 Niklaus Stoecklin, gespiegelt in einer geschlossenen, nachtblauen Weihnachtskugel. Er steht an der Staffelei in seinem Atelier in Riehen, an der Wand hängen Objekte, die teils auch in seinen Gemälden vorkommen. Dieses und viele weitere Plakate sind auf den Webseiten der neu zugänglichen Basler Plakatsammlung und der Plakatsammlung des Museums für Gestaltung in Zürich zu finden.
November 2023
Auf der Rückseite ein Etikett von Niklaus Stoecklin mit einer Widmung, die er in seinem letzten Lebensjahr 1982 geschrieben hatte. Im Gedenken an Hans Arp schenkte er das Gemälde, das er zwanzig Jahre früher gemalt hatte, Marguerite Arp-Hagenbach zum 80. Geburtstag. Einzigartig in seiner Form ist es eine gemalte Hommage an Hans Arp.
Oktober 2023
In dadaistischer Kompositionsweise erinnert das Bild an die Welt im Zürcher Cabaret Voltaire, die Niklaus Stoecklin über seine Schwester Franziska Stoecklin und Fritz Baumann kannte. In der Figur mit Mantel und Hut am unteren Bildrand links hat sich der Maler selbst ins Bild gesetzt.
September 2023
Niklaus Stoecklin in einem Brief an Frau Herzog-Christ am 20. Januar 1978: «Mich faszinierte […] die grosse, schwere Holzkugel. Diese musste hochgestellt werden und mit Schwung und leichter Drehung […] (EFFET) in eine Gasse geschoben und gerollt werden. Für diesen BALANCE-Akt musste ich eine Idealgestalt halb Mensch halb Roboter schaffen.» Damit bewegt er sich im Gedankenfeld der internationalen Avantgarde, die sich unter anderem mit Fragen zum Menschen als Maschine oder Puppe auseinandersetzt – ein Thema, das auch Stoecklin wiederholt beschäftigt. Das Gemälde ist aktuell in der Sammlungspräsentation des Kunstmuseums Basel zu sehen, das eine bedeutende Werkgruppe von Niklaus Stoecklin bewahrt. Weitere Informationen dazu finden Sie in der Sammlung Online des Kunstmuseums Basel.
16. August 2023
Wir gratulieren Noemi Lüscher-Stoecklin ganz herzlich zum 100. Geburtstag und wünschen ihr viele glückliche Momente und ein schönes Fest. Als Tochter von Niklaus Stoecklin hat sie unsere Stiftung initiiert und mitbegründet. Aktiv nimmt sie an unserer Arbeit am Werkverzeichnis teil und hilft uns regelmässig mit kostbaren Informationen. Das Gemälde zeigt unser linkshändiges Geburtstagskind im Alter von 5 Jahren an Niklaus Stoecklins Atelierfenster im sogenannten «Johanniterhaus» an der St. Johanns-Vorstadt 84 in Basel. Man erkennt den Einfluss von Kaspar David Friedrich, dessen Werk zur Zeit im Kunst Museum Winterthur zu sehen ist.
August 2023
Juli 2023
Ab 1922 reiste Niklaus Stoecklin regelmässig nach Paris und hielt seine Eindrücke in zahlreichen Bildern fest. Dieses Gemälde zeigt teils eingefallene Gebäude an der Rue Beaubourg und einen Blick in die schmale Rue des Vieilles-Étuves-Saint-Martin, die seit dem Bau des Centre Georges Pompidou nicht mehr existiert.
Juni 2023
1920 mietete Niklaus Stoecklin zusammen mit dem befreundeten Künstler Albert Müller ein Atelier in San Gimignano. Diese Fantasielandschaft schuf er unter dem Eindruck der Umgebung von San Gimignano im Auftrag von Oskar Reinhart für das Winterthurer Clubhaus «Zur Geduld».
Mai 2023
Die Veit’sche Zigarrenfabrik lag in der Nähe von Niklaus Stoecklins damaligen Wohnsitz an der Rheinfelderstrasse 40 und befand sich auf einem Grundstück, das später von Roche gekauft wurde. Auf der Fotografie des Roche-Geländes von 1946 ist die Tabakfabrik links oben zu sehen.
April 2023
Niklaus Stoecklin porträtierte die Tänzerin Tatiana Barbakoff (1899–1944) anlässlich eines Auftritts im Cabaret. Ihre tragische Geschichte findet sich auf der Webseite des Musée cantonal des Beaux-Arts in Lausanne. Das Gemälde ist aktuell in der Sammlungspräsentation des Museums zu sehen.
März 2023
Blick aus Niklaus Stoecklins Haus auf Basel und die Juraberge. Der Garten im Vordergrund wurde nach seinen Ideen streng symmetrisch angelegt.