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|Das Vermächtnis der Römer|
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Es
gibt kein Hinweis darauf, dass die Rebe im Wallis angebaut wurde, bevor
Julius
Cäsar im 1. Jahrhundert vor Christus die Gallier besiegte. Man
hatte allenfalls eine wilde Rebe, die Vitis sylvestris
entdeckt, deren Frucht anderen Beeren der Gegend ähnlich war.
Die
römischen Soldaten brachten nicht nur Krieg. Die Ankunft der
Römer brachten
Öl, Wein, Tongefässe, Metall und Gewürze.
Sie
führten eine neue Sprache, Zivilisation
und eine neue Kultur ein. Mit ihnen tauchten auch die ersten Reben auf,
die man an den Ufern der
Rhone zu kultivieren begann.|
Erst im 3. Jahrhundert breitete sich die Rebe im Wallis aus, dank der christlichen Religion, die sich im Römischen Kaiserreich mehr und mehr ausdehnte. Um die Messe und die Kommunion zu zelebrieren brauchte es Wein. Viele Rebberge verdanken ihre Entstehung den Mönchen der grossen Klöster, die rodeten, pflanzten, ernteten, und vinifizierten und verkauften ihre Erzeugnisse.
Ein erstes Dokument über Rebbau stammt aus dem Jahre 516, es wird im Kloster von St. Maurice aufbewahrt. In einem anderen Dokument aus dem 11. Jahrhundert werden die Rebberge von Fully, Brugnon, Leuk und Visp erwähnt. In dieser Zeit wusste man nämlich nicht so genau was für Reben man jetzt anpflanzen sollte. Zu dieser Zeit herrschte ein Chaos im Weinbau.
Das Wallis ist sicher eines der schönsten und wildesten Weinbaugebiet Europas. Über eine Länge von 60 Kilometer von Martigny bis Leuk, erstreckt sich das grösste Weinbaugebiet der Schweiz.
Das moderne Wallis
Bis zur Eröffnung des Eisenbahntunnels führte, abgesehen vom schmalen Pass von St. Maurice kein Weg unter 2000 Meter ins Wallis. Als 1860 die Eisenbahn in Betrieb genommen wurde, förderte dies den Handel. In dieser Zeit dehnte sich der Weinhandel stark aus. Die Winzer intensivierten den Anbau von Chasselas, Pinot noir, Sylvaner und Riesling. Man passte die Produktion dem Kunden an. Die Weinbaukrise anfangs des 20. Jahrhunderts verschonte auch das Wallis nicht. Um 1930 schlossen sich die Walliser Weinbauern in einer Dachorganisation mit weinbaulichen Statuten zusammen. Anfangs der 80er Jahre, zu einer Zeit der Überproduktion, begann ein um denken einer neuen Generation von Winzern. Sie setzten nun auf strenge Ertragsbeschränkung und rigorose Qualitätskriterien. Dank den positiven Veränderungen in verschiedenen Bereichen zählt das Wallis zu den grossen Weinbaugebieten Europas. Leider ist es noch zuwenig bekannt, dass die Zeiten der Massenweine schon lange vorbei sind.
Europas höchstgelegene Weinberge
Oberhalb von Visp befinden in Visper- terminen findet man die höchst gelegenen Weinberge Europas. Die Reben die bis über 1000m ü.M. gedeihen werden zum grössten Teils von der St. Jodernkellerei, eine Genossenschaftskellerei, mit sehr guten Ergebnissen zu Wein verarbeitet. Die Rebsorte Savagnin die im Wallis Heida oder Païen genannt wird, hat hier seit langem ihre Heimat gefunden.

Ecktaten
- 5200 Hektaren
- Zirka 600 Selbstkelterer
- über 60 Rebsorten
- Zirka 2000 Std. Sonnenschein
p / Jahr
- ca.574 Millimeter
Niederschlag p / Jahr
Wanderwege durch die Rebberge
AOC's
WallisQuelle: Schweizerisches Verzeichnis der kontrollierten Ursprungsbezeichnungen1 (KUB/AOC) Stand per 1. November 2010
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