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Die Japanpapier- und Wachsproduktion florierte während der Edo- (1603 - 1867) und Meiji-Zeit (1868 - 1912) in Uchiko einer Gemeinde ca. 40 km südwestlich der Präfekturhauptstat Matsuyma. Durch die hiesige Produktion kam die Region zu grossem Wohlstand.
In dieser Zeit entstanden auch die Stadtviertel Yōkaichi und Gokoku, deren historische Gebäuden noch heute an die Zeit der wirtschaftlichen Blüte erinnern. Die hölzernen, zweigeschossigen und weiss oder cremefarben verputzten Häuser der Händler mit ihren dekorativen Mauern und den flügelartigen Traufen bilden eine etwa 600 m lange Häuserzeile. Die Spuren an den Gebäuden lassen auch heute noch die vergangenen Pracht Uchikos erahnen. 1975 rief die Stadt Uchiko eine Kampagne zur Erhaltung dieser Strasse ins Leben. Im Jahr 1982 stellte der japanische Staat die Altstadt Uchikos mit etwa 70 erhaltenen Häuser unter Denkmalschutz.
Lesen Sie mehr über die Herstellung von Kerzen in Uchiko.