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Indien will im Ukraine-Krieg zu Verhandlungslösung beitragen
Indien steht nach Worten von Premierminister Narendra Modi mit Blick auf den Ukraine-Krieg bereit, „einen Beitrag zu jeglichen Friedensbemühungen zu leisten“. Indien habe seit Kriegsbeginn vor einem Jahr zu einer Lösung durch Dialog und Diplomatie aufgerufen, sagte Modi nach einem Treffen mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am Samstag in Neu Delhi.
Der deutsche Botschafter in Neu Delhi, Philipp Ackermann, hatte im Vorfeld des Besuchs des Bundeskanzlers erklärt, Indien könne ein geeigneter Kandidat für das Finden einer Lösung im Ukraine-Krieg sein – jedoch nicht zum jetzigen Zeitpunkt.
Indien nimmt in Bezug auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine eine neutrale Haltung ein und trägt westliche Sanktionen nicht mit. Das Land mit der weltweit zweitgrössten Bevölkerung hat gute Beziehungen zu westlichen Ländern und zu Russland, von dem es für einen Grossteil seiner militärischen Ausrüstung abhängig ist.
Indien kauft zudem mehr Öl aus Russland und begründet dies damit, dass es günstiges Öl für seine grosse und grösstenteils arme Bevölkerung braucht. Deutschland und andere westliche Länder schätzen die weltgrösste Demokratie Indien als Partner in Asien – auch als Gegengewicht zum kommunistischen China.
(text&bild:sda)
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