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Eierstockkrebs betrifft in der Schweiz jährlich rund 600 Frauen, das sind rund 3% aller Krebserkrankungen bei Frauen. Obwohl Eierstockkrebs in höherem Alter gehäuft auftritt, können auch jüngere Frauen daran erkranken: 15% der Patientinnen sind zum Zeitpunkt der Diagnose jünger als 50 Jahre.
Es gibt keine eindeutigen Ursachen für Eierstockkrebs. Einige Faktoren können aber das Risiko erhöhen, an Eierstockkrebs zu erkranken:
- Faktoren, welche die Einwirkung des Hormons Östrogen auf den Stoffwechsel «verlängern»: frühe erste Menstruation, Kinderlosigkeit, späte Menopause
- starkes Übergewicht (Fettzellen im Körper produzieren Östrogen)
- Diabetes (Zuckerkrankheit)
- langjährige Hormontherapie in den Wechseljahren mit Östrogen, ohne zusätzliches Gestagen
- bestehende Brustkrebserkrankung bzw. manche antihormonelle Therapien bei Brustkrebs
- erbliche Faktoren (BRCA-Mutation)
Symptome
Eierstockkrebs bereitet oft während langer Zeit kaum Beschwerden. Deshalb wird der Krebs meistens erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt, wenn er im Beckenraum und in der Bauchhöhle Metastasen gebildet hat.
Folgende Symptome können auf Eierstockkrebs hinweisen:
- Andauernde Schmerzen im Unterbauch
- Anschwellen des Bauchs
- Völlegefühl und Verdauungsbeschwerden
- Aussergewöhnliche Zyklusstörungen
- Blutiger Ausfluss aus der Scheide zwischen den Menstruationen oder nach den Wechseljahren
Mehr zu Diagnose und Therapie finden Sie hier
Aufklärung
Je früher ein Tumor entdeckt wird, umso besser sind die Behandlungsmöglichkeiten und die Heilungschancen. In Zusammenarbeit mit der Manja Gideon-Stiftung hat die Krebsliga Zürich eine Broschüre erarbeitet. Die Broschüre soll sensibilisieren, zur besseren Früherkennung beitragen und Frauen auf Faktoren hinweisen, welche das Risiko an Eierstockkrebs zu erkranken erhöhen.
Link zur Manja Gideon-Stiftung