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Während den Olympischen Spielen im Jahr 2000 sucht die gebürtige Tasmanierin in Sydney eine Bar auf. Dort lernt sie einen netten jungen Mann kennen, der sich als «Fred aus Dänemark» vorstellt. Von da an verändert sich das Leben der heute 41-jährigen Mary Donaldson. Zwei Jahre lang verheimlicht das Paar ihre Liebschaft, doch schon bald zieht die Verliebte nach Paris, um näher bei ihrem Freund zu sein, und ein Jahr später nach Kopenhagen, in die Hauptstadt Dänemarks.
Sie gibt für den dänischen Kronprinzen Frederik, 45, damit nicht nur ihren Job in der Werbebranche auf, sondern auch ihre Familie, ihre Freunde, ihre Sprache. In einem offenen Interview mit dem australischen Magazin «Women's Weekly» spricht Mary von Dänemark nun über die Hürden, die sie am Anfang zu meistern hatte. «Ich fühlte mich einsam», gesteht sie. Sie habe grosse Sehnsucht nach ihrer Familie und ihren Freunden gehabt. Die Sprachbarriere sei noch hinzugekommen. «Ich konnte mich nicht so ausdrücken, wie ich gern wollte. Ich konnte nicht einfach bei einem Gespräch teilnehmen und schnelle Kommentare abgeben.»
Ich fühlte mich wie ein Fisch, dem das Wasser entzogen worden war
Natürlich habe sie jederzeit die Unterstützung von Frederik gehabt. Doch die einsamen Zeiten, die sie durchleben musste, bleiben unvergessen. «Es gab Zeiten, da fühlte ich mich wie ein Fisch, dem das Wasser entzogen worden war.»
Inzwischen fühlt sich Kronprinzessin Mary sehr wohl in Dänemark. Die Sprache beherrscht sie fliessend. Mit Frederik hat sie vier Kinder, Christian, 7, Isabella, 6, und die zweijährigen Zwillinge Vincent und Josephine.