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Die UBS-Steueraffäre hat den guten Ruf der Schweiz in den USA nicht gross beeinträchtigt. Es bedürfe aber konsequenter Anstrengungen, um vom Steueroasen-Image weg zu kommen, so das Fazit einer Studie.
In der Image-Erhebung, die im Auftrag des EDA und der Bundesagentur Präsenz Schweiz durchgeführt wurde, erhielt die Schweiz sehr gute Noten bei den Themenblöcken "Ist politisch stabil", "Kümmert sich um eine intakte Umwelt" und "Hat ein hohes Bildungs- und Forschungsniveau".
Deutlich kritischer fielen aber die Antworten bei den Frage-Komplexen "Ist bekannt für moralisches und verantwortungs-bewusstes Handeln" und "Ist auch in Zeiten der weltweiten Finanzkrise eine positive Kraft" aus.
Im Zusammenhang mit den Stichworten Banken und Finanzen steht die Schweiz bei der amerikanischen Bevölkerung klar an erster Stelle. Bei wichtigen Entscheidungsträgern, den Opinion Leaders, folgt sie direkt hinter Grossbritannien.
Noch deutlicher sind die Assoziationen zum Stichwort "Tax Haven" oder Steueroasen. 55% der befragten Bevölkerung und 65% der Opinion Leaders assoziieren bei diesem Begriff direkt die Schweiz. Dahinter folgen mit deutlichem Abstand nur noch die Cayman Inseln.
Diese spontane Assoziation zwischen Steueroasen und der Schweiz scheine das Vertrauen in den Finanzplatz Schweiz aber nicht zu beeinträchtigen, erzielte die Schweiz bei der Frage nach dem Vertrauen in die Finanzplätze verschiedener Länder doch das insgesamt beste Ergebnis - vor Grossbritannien, Singapur und den USA.
Die 2009 durchgeführte Studie setzte einen Schwerpunkt bei der Wahrnehmung des Schweizer Finanzplatzes. Befragt wurden 1000 US-Bürgern sowie 400 Meinungsführer wie Professoren, Medienschaffende, Politiker und Denkfabriken
swissinfo.ch und Agenturen