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Leslie Benzies, einst Chef von Rockstar North, hat das Unternehmen auf satte 150 Millionen US-Dollar verklagt. Wurde ihm böse mitgespielt?
Leslie Benzies, ehemals der Producer der "GTA"-Spiele und der Chef von Rockstar North, hat das Unternehmen auf 150 Millionen US-Dollar verklagt. Im September 2014 kündigte er zunächst ein Forschungs- und Sabbatjahr an, aber er kehrte nie wieder zu Rockstar Games zurück. Jetzt behauptet er, dass ihn die Rockstar-Gründer Sam und Dan Houser gezwungen haben, das Unternehmen zu verlassen. Ausserdem wurden ihm zustehende Zahlungen vorenthalten, heisst es.
Wie Leslie Benzies mitteilt, hat er Rockstar Games keinesfalls freiwillig verlassen und ihm wurde der Zugang zum Gebäude versperrt. Es ist von einem langfristigen Täuschungsmanöver die Rede. Jetzt verlangt er seinen Anteil an den Lizenzgebühren, den er laut der Klageschrift nicht bekommen hat. Take-Two und Rockstar Games haben bereits eine Gegenklage vorbereitet, die zeigen soll, dass Leslie Benzies das Unternehmen ohne Angabe von Gründen selbst verlassen hat. Man kann gespannt sein, wie das ausgehen wird.