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Colombo - Die bislang noch in geschlossenen Lagern lebenden Bürgerkriegsflüchtlinge in Sri Lanka sollen sich laut der Regierung von Dezember an frei bewegen können. "Wir werden völlige Bewegungsfreiheit ermöglichen", kündigte Präsidentenberater Basil Rajapakse an.
Derzeit leben noch mehr als 136'000 Menschen in Lagern im Norden der Insel. Bereits am Freitag hatte die Regierung bekanntgegeben, mehr als die Hälfte der einst 280'000 Flüchtlinge seien wieder frei. In jüngster Zeit war der internationale Druck auf Colombo gewachsen, die Flüchtlinge Monate nach Ende des Bürgerkriegs freizulassen.
Die srilankische Regierung hat zugesichert, bis Ende Januar kommenden Jahres fast alle Flüchtlinge nach Hause zu schicken. Allerdings müssten in den einst umkämpften Gebieten rund 1,5 Millionen Minen geräumt werden.
Sri Lankas Streitkräfte hatten im Mai die Rebellen der Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE) besiegt, die seit Jahrzehnten für einen eigenen Tamilen-Staat im Norden des Landes kämpften. Bei der im Januar gestarteten Offensive kamen nach UNO-Schätzungen rund 7000 Zivilisten ums Leben. Insgesamt starben in dem 37 Jahre währenden Konflikt bis zu 100'000 Menschen.
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