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Südafrikanische Landarbeiter und brasilianische Dörfer vergiftet - Studie belegt: Bayer und BASF exportieren Pestizide, die in der EU verboten sind
Die entwicklungspolitischen Organisationen Inkota und Misereor sowie die Rosa-Luxemburg-Stiftung erheben Vorwürfe gegen die Chemiekonzerne Bayer und BASF. In der Studie ’Gefährliche Pestizide von Bayer und BASF: ein globales Geschäft mit Doppelstandards’, die sie wenige Tage vor der morgigen Bayer-Hauptversammlung veröffentlichten, haben sie Belege gefunden, dass Bayer und BASF jeweils mindestens 7 und 4 Pestizidwirkstoffe exportieren, die in der EU explizit verboten sind. Damit seien sie mitverantwortlich für die Vergiftung von LandarbeiterInnen und LandbewohnerInnen in Südafrika und Brasilien. In Südafrika seien LandarbeiterInnen, die mit diesen Pestiziden arbeiten, vergiftet worden. In Brasilien seien ganze Dörfer und indigene Gemeinschaften vergiftet worden, weil die Pestizide per Flugzeug ausgebracht wurden. Über diese Studie und die Vorwürfe an Bayer und BASF aber auch an Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner sprach Matthieu mit Lena Luig. Sie ist Referentin für globale Landwirtschaft und Welternährung bei Inkota und stellt zunächst die zentralen Erkenntnisse dieser Studie vor.