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Derzeit stehen je nach Ausprägung und Dauer der Erkrankung verschiedene Therapien zur Behandlung des DMÖ zur Verfügung. Wichtig für den Erfolg sämtlicher Therapien ist, dass der zugrunde liegende Diabetes mellitus behandelt und der Blutzucker sowie gegebenenfalls der Blutdruck gut eingestellt sind. Liegt ein klinisch signifikantes Diabetisches Makulaödem ohne Beteiligung der Sehgrube vor, kann eine Laserbehandlung erfolgen. Diese kann das Risiko einer weiteren schweren Sehminderung etwa halbieren, zielt allerdings in erster Linie auf eine Stabilisierung der Sehstärke ab.
Hinsichtlich der Behandlung eines Diabetischen Makulaödems mit Beteiligung der Sehgrube können VEGF-Inhibitoren direkt in den Glaskörper des Auges injiziert werden. Diese Inhibitoren sowie auch Kortikosteroid-Implantate erhöhen die Chancen auf eine Rückbildung des Diabetischen Makulaödems und somit Verbesserung der Sehstärke erheblich. Kortikosteroide haben eine längere Wirkdauer und bieten dadurch den Vorteil, dass die Behandlungsfrequenz verringert werden kann auf zwischen 3 Monate und 3 Jahre. Die Anti-VEGF-Präparate werden je nach Therapieschemata bis zu 12-mal jährlich injiziert.