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30 Proben wiesen Fäkalkeime, das radioaktive Gas Radon oder das Schwermetall Arsen auf.
Von März bis November 2021 untersuchten die Lebensmittelkontrolleure die Brunnenwasserproben mikrobiologisch, auf Uran, Arsen und Radon, wie Matthias Beckmann, Leiter des Amtes für Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit Graubünden am Donnerstag gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA erklärte.
Bei 3 Proben (von 66) aus Glarus und 27 Proben (von 461) aus Graubünden seien die Höchstwerte der erlaubten Verunreinigungen überschritten worden. Teilweise wurden in den Proben gleich mehrere verschiedene Verunreinigungen gefunden. Einzig das radioaktive Metall Uran konnte in keiner Probe nachgewiesen werden.
Die Beanstandungsquote liegt somit bei 5,7 Prozent. Dies zeige auf, wie wichtig es sei, die Wasserversorger auf Lücken ihrer Qualitätssicherung aufmerksam zu machen und Korrekturen zu verlangen, schrieb das Amt.
Die Lebensmittelkontrolleure untersuchten zusätzlich 66 Trinkwasserproben aus alten und historischen Gebäuden. Bis Anfangs der 1970er Jahre war es üblich, Trinkwasserrohre aus Blei zu fertigen, bis man feststellte, dass der giftige Stoff ins Wasser gelangt.
Bei keiner Probe konnten jedoch Rückstände von Blei oder Kupfer festgestellt werden. Auch zusätzliche Verunreinigungen durch Cadmium, Quecksilber und Antimon fanden die Kontrolleure nicht.