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Das Wichtigste in Kürze
- Für Sprintstar Blessing Okagbare sind die Olympischen Spiele in Tokio vorbei.
- Nigerias Sprintstar blieb in einer Dopingkontrolle hängen.
Die nigerianische Weltklasse-Sprinterin und Weitspringerin Blessing Okagbare ist bei Olympia 2021 in einer Dopingkontrolle hängen geblieben. Sie wurde positiv auf das menschliche Wachstumshormon getestet.
Wie die unabhängige Integrationskommission des Leichtathletik-Weltverbandes (Aiu) mitteilte, wurde die 32-Jährige suspendiert. Okagbare hatte sich am Freitag für das olympische Halbfinale über 100 Meter qualifiziert. Der Name der Olympia-Zweiten im Weitsprung von 2008 wurde aus der Startliste gelöscht.
Afrikas Leichtathletik-Star Okagbare war nach Aiu-Angaben am 19. Juli einer Trainingskontrolle unterzogen worden. Die Aiu teilte mit: «Wachstumshormon ist eine nicht spezifizierte Substanz, die auf der für 2021 gültigen Verbotsliste der Welt-Anti-Doping-Agentur steht.» Die Athletin sei am Samstagmorgen in Tokio über das Analyseergebnis und ihre vorläufige Suspendierung informiert worden.
Vor Olympia 2021 sehr erfolgreich
Bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking hatte Okagbare mit 6,91 Metern ursprünglich die Bronzemedaille im Weitsprung gewonnen. Wegen eines Doping-Skandals der Zweiten, erhielt Okagbare fast zehn Jahre später die Silbermedaille.
Bei der WM 2013 in Moskau holte die Nigerianerin Bronze über 200 Meter und Silber im Weitsprung. Ihre Bestzeit über 100 Meter liegt bei 10,79 Sekunden. Damit unterbot sie als erste Frau ihres Kontinents die Marke von 10,80 Sekunden. Nach Tokio reiste sie mit einer Jahresbestzeit von 10,89 Sekunden an.
Die Internationale Test-Agentur hat während der Sommerspiele rund 3100 Doping-Kontrollen. Wie die ITA am Freitag mitteilte, sind etwa 2240 Athleten aus 150 Ländern getestet worden.