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Abbildendes Gitter
Die Beugungsstruktur befindet sich auf der konvexen Oberfläche eines Substrats (konvexes Gitter mit positivem Radius) oder der konkaven Oberfläche (konkaves Gitter mit negativem Radius).
Abbildungseigenschaften
Punkt- bzw. Spaltabbildung eines abbildenden Gitters in einer bestimmten Aufstellung, aus der sich Mindestwerte von Astigmatismus und Koma ergeben.
Aberration
Geometrische Abweichung eines Bildes, das von einem abbildenden Gitter von einem idealen Punkt aus geformt wird.
Abgeleitete Absorption
Eine Darstellung der Absorptionsveränderung oder einer beliebigen Absorptionsfunktion mit Bezug auf die Wellenlänge oder eine Funktion der Wellenlänge relativ zur Wellenlänge oder einer Wellenlängenfunktion.
Absorption
Negativer dekadischer Logarithmus der Transmission (T). A = log10 (1/T) = - log10 T
Absorptionsband
Bereich des Absorptionsspektrums, in dem die Absorption ein Maximum durchläuft.
ACE
Automatic Component Extraction
Automatische Komponentenextraktion, statistisches Verfahren zur Erfassung individueller Farbstoffspektren in einem Lambda-Stack.
ADC
Analog-to-Digital Converter, Analog-Digital-Umwandler.
Analytische Wellenlänge
Jede Wellenlänge, auf der eine Absorptionsmessung erfolgt, um einen Probenbestandteil zu bestimmen.
AOM
Akustooptischer Modulator.
AOTF
Acousto Optical Tunable Filter
Einstellbarer akustooptischer Filter, ein akustisch erzeugtes Beugungsgitter. Mit einem AOTF kann die Intensität des Laseranregungslichts sehr schnell geregelt werden.
APD
Avalanche Photo Diode
Lawinenphotodiode; hochempfindlicher Detektor, der einzelne Photonen registrieren kann.
Arbeitsabstand
Als (freien) Arbeitsabstand bezeichnet man den Abstand zwischen der Objektivfrontlinse und der Deckglasoberfläche, wenn man auf ein Objektdetail gleich unterhalb des Deckglases fokussiert. Entsprechend muss bei Verwendung von Auflichtoptik auf die Probenoberfläche fokussiert sein. Mit zunehmender numerischer Apertur verringert sich der Arbeitsabstand. Möchte man mit Manipulatoren oder Glaskapillaren die Probe erreichen, so benutzt man dazu Long Distance (LD)-Objektive. Für Anwendungen im Auflicht, beispielsweise bei hohen Temperaturen (Heiztisch), benutzt man LD-Epiplan Objektive.
Auflösung
Das Auflösungsvermögen des Mikroskops wird von seiner Fähigkeit bestimmt, nahe beieinander liegende Punkte oder Linien eines Objekts in einem Bild unterscheidbar darzustellen. Der Abstand zwischen diesen unterscheidbaren Punkten oder Linien wird mit d0 bezeichnet. Man kann diesen Abstand nach folgender Formel berechnen:
1,22 x Lambda
d0 = --------------------------------------
NAObjekiv + NAKondensor
Lambda = Mittlere Wellenlänge des weißen Lichts, z. B. 550 nm (grün)
NA = numerische Apertur
Auflösungsvermögen
Mindestabstand von zwei Wellenlängen, die mit der Auflösungsleistung eines Gitters getrennt werden können; proportional zur Gitterfläche und umgekehrt proportional zur Wellenlänge.
Ausbildungsmikroskop
Ein Mikroskop für Lehrzwecke, wie es an Universitäten, medizinischen Fachschulen und anderen Ausbildungsinstituten genutzt wird und das eine Reihe spezieller Anforderungen erfüllen muss.