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Die städtebauliche Situation am Standort ist geprägt von einer heterogenen Bebauungsstruktur mit Gewerbe- und Wohnnutzung und den damit einhergehenden grossen Massstabssprüngen.
Die zentrale Lage am Eingang von Brüttisellen und dem Brüttiseller Kreuz wird zum Anlass genommen, mit einer eigenständigen Grundform und einem an zwei Stellen in die Höhe gestaffelten Volumen den Ort städtebaulich zu akzentuieren. Der vorgeschlagene Baukörper nimmt mit seinen abgerundeten Ecken Bezug auf zu den bestehenden markanten Strassenführungen und gliedert sich in seiner Körnigkeit gut in das Gefüge aus grossmasstäblichen Gewerbebauten und kleinmassstäblichen Wohnbebauungen ein.
Bedingt durch die Lärmbelastung von drei Seiten wird eine geschlossene Bebauung vorgeschlagen, um allen Wohnungen eine lärmabgewandte Seite anzubieten. Den Schattenwurf, die Besonnung mit Abendsonne und den Lärmschutz optimierend entwickelt sich der Baukörper im Norden bis auf eine Höhe von sechzehn und im Südosten auf zehn Geschosse, wobei die geschossweisen Abstufungen jeweils als Terrassen ausgebildet werden. Hofseitig wird eine begrünte Fassade vorgeschlagen. Die für die Bepflanzung benötigte vorgelagerte Konstruktion wird bei den Terrassen als begrünte Pergola weitergeführt und verleiht dem Baukörper in seiner Höhenstaffelung einen harmonischen Ausdruck.
Das Untergeschoss steht wegen der begrenzten Baugrundtiefe leicht aus der Topographie heraus, wodurch sich im Erdgeschoss ein dem Gebäude vorgelagertes Plateau ergibt. Dieses wird über eine Kombination aus Treppen und Rampen zugänglich gemacht und sorgt mit bespielbaren Flächen für eine Belebung des Stadtraums. Die im Erdgeschoss untergebrachte gewerbliche Nutzung markiert das Gebäude als Auftakt und neues Wahrzeichen von Brüttisellen.