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Hinter jedem grossen Mann soll ja eine starke Frau stehen. Bei Familie Sarkozy hingegen versuchte die grosse Frau erfolglos, sich hinter ihrem kleinen Mann zu verstecken. Das ist jetzt vorbei. Dank des glücklichen Wahlausgangs darf Carla Bruni wieder aufrecht gehen. Und ich mich an der Neuen freuen.
Valérie Trierweiler, die Frau neben François Hollande, ist Journalistin. Doch weil sie eine Frau ist, soll natürlich sie dafür gesorgt haben, dass der neue Präsident jetzt schlank und schnittig daherkommt; wobei mich seine Erscheinung noch immer an Claude Chabrols Hutmacher denken lässt.
Valérie Trierweiler gilt als stark. Politische GegnerInnen bezeichnen sie drum hin und wieder als Rottweiler. Auch das hat damit zu tun, dass sie eine Frau ist.
Während Bruni mit ihrer Laufbahn – Model- und Gesangskarriere, Sex mit Popstars, Lifting und Botox – unbedarfte Mädchenträume bedient, eignet sich Trierweiler – intelligent, berufstätig, lange alleinerziehend und dank eines glücklichen Zufalls auch noch gut aussehend – besser als weibliches Rollenmodell.
Darüber freuen sich nicht zuletzt die Labormäuse. Sollten nämlich die Französinnen der neuen Première Dame nacheifern, müssen nicht mehr ganz so viele Mäuse beim Botoxtest qualvoll verrecken.