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Sie schlafen noch gar nicht, sie schlafen nur ab und zu oder sie sind schon wach. Die milden Temperaturen machen den Igeln zu schaffen. Obwohl die Böden tagsüber auftauen, sind sie in der Nacht noch gefroren. Nahrung ist wenig vorhanden, es fehlt an Regenwürmern und Käfern. Die Igel sind abgemagert und schwach.
«Igel, die sich nun tagsüber bewegen, mit denen stimmt etwas nicht. Diese sollte man in eine Kartonschachtel stecken, wägen und eine Igelstation kontaktieren», sagt Roschie Schmitz vom Igelzentrum in Kreuzlingen.
Viele Frösche sterben
Auch die Amphibien leiden unter dem milden Winter. Sie sind einerseits anfälliger für Krankheiten und verbrauchen andererseits zu viel Energie, weil sie sich jetzt schon bewegen. Sie seien schon erschöpft und abgemagert, bevor sie sich überhaupt zur Laichwanderung aufmachen, meint Amphibienspezialist Jonas Barandun.
Deshalb würden viele Frösche diesen Winter nicht überleben. Dies sei allerdings nicht so schlimm, da sich die Froschpopulation schnell wieder erholen würde, so Barandun.