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News 2011
Hier erfahren Sie alle Neuigkeiten rund um den Cantus Meggen aus erster Hand.
Der CANTUS MEGGEN wird den Weihnachtsgottesdienst vom 25. Dezember 2011 um 10.15 Uhr in der Pius-Kirche Meggen mit der Misa Criolla von Ariel Ramirez, einem grossartigen musikalischen Werk mitgestalten.
Die 1963/64 komponierte kreolische Messe des argentinischen Komponisten Ariel Ramirez, geschrieben für Tenor, gemischten Chor, Schlagzeug, Klavier und traditionelle Instrumente der Andenregion, gilt als das bedeutendste Werk argentinischer Sakralmusik. Das Werk ist nicht nur in Argentinien äusserst beliebt, sondern mittlerweile weit über die Grenzen Südamerikas bekannt. Es ist ein fester Bestandteil unserer weihnachtlichen Konzertkultur geworden.
Ariel Ramirez wurde am 4. September 1921 in Santa Fe geboren und starb am 18. Februar 2010 in Monte Grande. Bereits in jungen Jahren interessierte er sich für die indianische und kreolische Volksmusik seines Heimatlandes. Seit 1943 trat er als Pianist mit grossem Repertoire an Stücken basierend auf der Südamerikanischen Volksmusik auf. Von 1950 bis 1954 hielt er sich in Europa auf. Die Misa Criolla führte er 1967 in Deutschland, der Niederlande, Belgien und der Schweiz auf.
Die Misa Criolla wurde komponiert, kurz nachdem das Zweite Vatikanische Konzil erlaubt hatte, als Liturgiesprache der Heiligen Messe auch die jeweilige Landessprache zuzulassen. Der Text entspricht der offiziellen spanischen Messliturgie, die einzelnen Teile sind jedoch jedes mit einem anderen Rhythmus interpretiert, der jeweils aus einer anderen Region Argentiniens stammt.
Sie besteht aus fünf liturgischen Teilen:
- Kyrie: Baguala-Vidala (Tucuman)
- Gloria: Carnavalito-Yaravi(Anden)
- Credo: Chacarera trunca (Santiago del Estero)
- Sanctus: Carnaval cochabambino (Cochabamba)
- Agnus Dei: Estilo pampeano (La Pampa)
Es singen und spielen: Chor CANTUS MEGGEN, Ad-hoc Sänger und Sängerinnen, Instrumentalisten und Solisten Gruppe Aruma de Bolivia, Leitung Markus Etterlin.
Trotz schlechter Wetterprognosen liessen es sich rund 40 Sängerinnen und Sänger des CANTUS MEGGEN und ihre Begleitpersonen nicht nehmen, am 8. Oktober auf eine 2tägige Reise durch die Kantone Zürich und Thurgau zu fahren.
Die Sammlung Oskar Reinhart in der Villa »Am Römerholz» in Winterthur war der erste Höhepunkt der Reise. In 2 Gruppen geführt, konnte die eindrücklich grosse, private Sammlung von Kunstwerken, vorwiegend des 20. Jahrhunderts, bestaunt werden. Beim Mittagessen im Restaurant »Zum Goldenberg» in der historischen Villa mit eigenem Rebberg, genossen wir einen herrlichen Blick über die Stadt Winterthur. Kindheitserinnerungen von Chormitgliedern wurden wach und persönliche Kommentare machten die grosse Stadt gleich noch sympathischer. Etwas müde von den grossen Eindrücken und dem herbstlichen Mittagessen wurde es auf der Weiterfahrt im Car ruhig. Die Karthause Ittingen in Warth war unser nächstes Ziel, Höhepunkt und Nachtlager. Nach Zimmerbezug und Rundgang mit Führung durch das Klostermuseum, hatten wir die kleine barocke Klosterkirche für uns allein. Unter der Leitung von Markus Etterlin sang der Chor, und die Klänge der geistlichen Lieder erfüllten den akustisch hervorragenden Kirchenraum. Geführt durch Gedanken und Worte von Sr. Ursula Raschle spürten wir die Ruhe dieses Kraftortes.
Der Sonntag startete erneut wolkenverhangen, was unseren Reiseleiter Urs Schlumpf aber nicht verlegen machte. An ein Schlechtwetterprogramm hatte er selbstverständlich gedacht. Doch voller Zuversicht machten wir uns auf die rund 2,5 stündige leichte Wanderung auf dem Thurweg. Kurz nach dem Start zeigte sich die Sonne und sie begleitete uns für den Rest des Nachmittages. Wanderführer Urs Schlumpf und Franz Bucher, sowie Botaniker Hans Lustenberger führten uns durch den herbstlich gefärbten Auenwald und auf dem Biberlehrpfad, der deutlich Spuren von Bibern zeigte. In Pfyn angekommen und überwältigt von der üppigen farbigen Auslage von Schokolade und Süssigkeiten des Cafés Bürgi, bestiegen wir erneut den Car der Firma Gössi und reisten durch das Zürcher Weinland, mit Halt bei der romanischen Galluskapelle der Kirchgemeinde Stammheim mit Fresken aus dem Jahre 1310, nach Schloss Laufen am Rheinfall. Das tosende Wasser beeindruckte und auf diese Art nass zu werden war ein Vergnügen.
Auch die Fahrt nach Hause verlief ohne Probleme. Der Stau blieb aus und wir bedankten uns herzlich bei Urs Schlumpf, der uns erneut eine kulturell eindrückliche und abwechslungsreiche Reise in absoluter Perfektion organisiert hatte.
Meggen, 16. Oktober 2011
Barbara Gysi-Sidler
Am Wochenende vom 24. / 25. September 201, dem Bruder-Klausen-Sonntag, wird der Cantus Meggen unter der Leitung von Markus Etterlin die Liedkantate über das Gebet von Niklaus von Flüeh „Mein Herr und mein Gott“ des Zuger Komponisten Carl Rütti zur Aufführung bringen. .
Weiter im Infoblatt (Pdf-Datei).
Der Cantus Meggen freut sich auf das Musizieren im Gottesdienst vom Ostersonntag. Die ausgewählten Werke mit ansprechender, eingängiger Melodik werden auch Sie, die Gottesdienstbesucher ansprechen und den festlichen Rahmen des Gottesdienstes unterstützen.
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Der Cantus Meggen singt im Abendgottesdienst vom 12. Februar in der Magdalenen-Kirche Auszüge aus der Chrysostomos-Liturgie von P.I. Tschaikovsky.
Dabei handelt es sich um Gesänge der russisch orthodoxen Kirche, die in kirchenslawischer Sprache geschrieben wurden – einer alten slawischen Sprachform (zu vergleichen mit dem Kirchenlatein unserer Westkirche).
Tschaikovskys Werk ist durchwegs homophon und von einfacher, schöner Harmonik, die den Gottesdienstbesucher direkt anspricht.
In der orthodoxen Liturgie haben die Gesänge einen speziellen Stellenwert. Sie werden als Gebete verstanden und sollen deshalb nur von menschlichen Stimmen produziert werden.
Der Cantus Meggen gestaltet die Mitternachtsfeier in der Piuskirche mit Teilen aus dem Oratorio de Noël von Camille Saint-Saëns mit.
Weiter im Infoblatt (Pdf-Datei).
Seit dem 26. August 2010 probt der Cantus Meggen unter neuer Leitung. Wir sind glücklich, in Markus Etterlin eine erfahrene und ausgewiesene Persönlichkeit gefunden zu haben.
Markus Etterlin ist 1952 in Muri AG geboren und in den Kantonen Aargau und Zug aufgewachsen. Er lebt mit seiner Gattin und seinem Sohn in Cham. An der Universität in Zürich liess er sich zum Sekundarlehrer Phil I ausbilden, wo er 1976 abschloss. Ab 1980 studierte er an der Musikhochschule in Luzern berufsbegleitend das Fach Schul- und Kirchenmusik und erhielt die Diplome SM I und B als Chorleiter.
1984 gründete er den Zuger Singkreis, den er während 10 Jahren zu einem regional etablierten Klangkörper führte.
Neben seiner Tätigkeit als Sekundar- und Musiklehrer leitete er die Kirchenchöre in Hünenberg und Oberägeri erfolgreich.
Dieses Jahr hat Markus Etterlin entschieden seine ganze Aufmerksamkeit der Musik zu widmen. Er hat seine Lehrtätigkeit aufgegeben und leitet neben dem katholischen Kirchenchor Hausen am Albis neu nun auch den Cantus Meggen.
Internationale Dirigier-Kurse an Chorfestivals in ganz Europa haben seine Vorliebe für eine vielseitige Chorliteratur verstärkt: Von der Gregorianik (Studium bei Prof. Eben in Luzern) bis zum afrikanischen Gesang.
Seine Erfahrung und das grosse Repertoire machen einen mühelosen übergang von unserem jahrelangen Chorleiter André Emmenegger-Hirschi möglich. Die Sängerinnen und Sänger freuen sich, mit dem neuen Chorleiter bekannte, aber auch neue Werke zur Aufführung bringen zu dürfen. Die ersten Proben haben gezeigt, dass Markus Etterlin von den Sängerinnen und Sängern des Cantus Meggen bereits ins Herz geschlossen wurde. Wir wünschen Markus Etterlin ein befriedigendes Wirken und heissen ihn in Meggen herzlich willkommen.