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Die Opfer des Londoner Terrors bekommen ein Gesicht: Die 30-jährige Christine Archibald war am Samstagabend zusammen mit ihrem Verlobten auf der London Bridge unterwegs, als sie vom Lieferwagen erfasst wurde. «Er hat sie in den Armen gehalten, als sie starb», sagte die Schwester des Verlobten zur kanadischen CBS News. Ihr Bruder sei am Boden zerstört. Sie waren unglaublich verliebt. «Meinem Bruder wurde die Liebe seines Lebens genommen». Archibald lebte mit ihrem Freund im holländischen Den Haag und war offenbar in London in den Ferien.
Christine habe ein «grosses Herz» gehabt, schreibt ihre Familie in einem Statement. Sie habe in einem Obdachlosenheim in Kanada gearbeitet, bevor sie wegen ihres Verlobten nach Europa gezogen sei. Die beiden hätten geplant, bald wieder nach Kanada zurückzukehren.
«Sie hätte überhaupt kein Verständnis für die grausame Tat gehabt.» Man solle nun Christine die Ehre erweisen, indem man Obdachlosenheime unterstütze. «Und sagt dabei , dass Christine euch schickt», so die Familie weiter.
Der kanadische Ministerpräsident Justin Trudeau sagte er sei «untröstlich», dass eine Kanadierin unter den Opfern sei. (amü)
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