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Hergestellt von National Company Inc., Malden, MA.
Der unter der Leitung von James Millen um 1934 entwickelte Allwellenempfänger HRO wurde in verschiedenen Varienten hergestellt.
Gemäss der vereinfachten Einteilung nach Moore verfügt die Variante 4 über einen Kippschalter für das S-Meter, einen schwarzen Mikrometer - Abstimmknopf; der „Selectivity“-Schalter ist rechteckig, ohne Metallring.
Hier mehr zu den Netzspeisegeräten zum HRO.
Der HRO wurde über die Jahre in verschiedenen Varianten gefertigt. Die Variante 2 vefügt über einen Kippschalter für das S-Meter, einen schwarzen Mikrometer - Abstimmknopf; der „Selectivity“-Schalter ist rechteckig, ohne Metallring.
Die Bereichsumschaltung basiert auf Spuleneinschüben, die Spulensätze der vier Kurzwellenbereiche (1,7-4 / 3,5-7,3 / 7-14,4 / 14-30 MHz) können zwischen gespreizten Amateurfunkbereichen und Abdeckung des gesamten Bandabschnitts umgeschaltet werden und verfügen über zwei Eichkurven; zusätzlich waren fünf Spulensätze für die Lang- und Mittelwellenbereiche verfügbar. Die Spulensätze für die kommerziellen Geräte sind nur mit einer Eichkurve und mit einer Tabelle zum Eintragen der fixen Arbeitsfrequenzen versehen.
Aus der Frontplatte findet sich in der Mitte der grosse Abstimmknopf mit dem “Micrometer Dial”, die angezeigten Zahlen entsprechen Logskala-Werten. Die entsprechende Frequenz wird auf der Frequenzeichkurve auf dem unterhalb des Abstimmknopfes eingeschobenen Spulensatz abgelesen.
Manche Spulensätze für den gesamten Bereich und den gespreizten Amateurfunkbereich, die anderen
Einige Schalter auf der Frontplatte tragen keine Bezeichnungen: Zur Rechten dient der oberste Drehregler, der in früheren Versionen nur als schwarzer länglicher Knopf mit einem Pfeil ausgeführt ist, zur Regulation der Bandbreite des Quarzfilters; der Drehregler darunter schaltet das Quarzfilter ein und dient zum Ausblenden von Störsignalen (Phasing). Der Schalter darunter dient zum Abschalten der Anodenspannung (B+), wenn das Gerät mit geheizten Röhren Standby betrieben wird und - vor allem ! - zum Wechsel der Spulensätze. Zuunterst findet sich der Regler für die Hochfrequenzverstärkung, für den RF (radio frequency) gain.
Zur Linken findet sich zuoberst das S-Meter, in frühen HRO-Versionen wird es mit einem Druck- in den späten mit einem Kippschalter links unterhalb aktiviert. Als Audio Gain (AF gain) Regler ist der Lautstärkeregler bezeichnet. Der Schalter gleich darunter schaltet, wenn er rechts steht, die automatische Verstärkungsregelung (AGC) ab. Zuunterst findet sich der Schalter für den BFO, den Überlagerer zum Telegraphieempfang.
Technisch handelt es sich beim HRO um einen Supherhet mit zwei HF-Vorstufen: Das Antennensignal wird nach einem ersten abgestimmten Kreis der ersten HF-Verstärkerstufe (6D6 und nach Durchlaufen eines zweiten abgestimmten Kreises der zweiten HF-Verstärkerstufe (6D6) zugeführt. Nach Mischung mit einem Oszillatorsignal (6C6) in der Mischstufe (6C6) entsteht die Zwischenfrequenz von 456 kHz. Dieses Schaltkonzept mit den abgestimmten HF-Vorstufen konnte im HRO erstmals dank dem Vierfach- Drehkondensator und den Spulensätzen realisiert werden.
Die Zwischenfrequenz passiert nun das Lamb- resp. Quarzfilter, hier kann die Bandbreite geregelt und mittels Phasing bereits ein Störsignal unterdrückt werden, bevor das ZF-Signal in zwei ZF-Stufen (zwei 6D6) verstärkt und der 6B7 als kombinierte Demodulatorröhre und NF- Vorstufe zugeführt wird. Zum A1 / CW-Empfang wird hier das Signal des Beat Frequency Oscillators (6C6) eingespiesen. Die Niederfrequenz reicht nach der NF-Vorstufe zum Kopfhörerempfang aus, in der folgenden NF-Endstufe (42) wird eine zum Lautsprecherbetrieb ausreichende Leistung erreicht.
Im externen Netzteil 697 arbeitet eine 80 als Gleichrichterröhre, die Heizspannung von 6,3V und die Anodenspannung B+ von 240V werden dem Empfänger mit einem Mehrpolkabel zugeführt.
siehe oben
Der Allwellenempfänger National HRO wurde von James Millen der National Company entwickelt. Das Design des Empfängers mit einem Mehrfach-Abstimmdrehkondensator mit einer Mikrometerskala und Spuleneinschüben zum Bandwechsel war eine Innovation.