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Im Fussballgeschäft scheinen aktuell Skandale um Sex-Orgien und Vergewaltigungen dazuzugehören. Zuletzt sorgten Ex-Manchester United Spieler Ryan Giggs und der französische Fussballweltmeister Benjamin Mendy mit dem Beginn ihrer jeweiligen Prozesse für Schlagzeilen.
Nun legt der spanische Fussballverband RFEF nach. Wenn sich die Berichte von «El Mundo» bewahrheiten sollten, dürfte der Präsident des spanischen Fussballverbandes Juan Rubiales bald in einer Reihe mit Giggs und Mendy stehen.
Luis Rubiales der Onkel des Präsidenten und ehemaliger Stabschef des Präsidenten, beschuldigt nun seinen Neffen, Gelder des Fussballverbands veruntreut zuhaben. Dieses Geld soll Juan Rubiales für eine private Feier Anfang des Jahres 2020 in einem Chalet in Salobrena verwendet haben. Das wohl grösste Problem dabei ist allerdings, dass bei dieser Feier eine Gruppe von acht bis zehn jungen Frauen anwesend war. Diese sollen vom ehemaligen Fussballer Nené eingeladen worden sein.
Ausserdem warf er seinem Neffen vor, ihn damit beauftragt zu haben, einen Weg zu finden, um Geld aus dem RFEF zu transferieren. Juan Rubiales wurde 2020 von seinem Neffen entlassen.
Der spanische Fussballverband weist die Anschuldigungen seines ehemaligen Stabschefs in jeglicher Sicht von sich. In der offiziellen Mitteilung des Verbandes heisst es: «Die Aussagen von Juan Rubiales, über die von der Zeitung El Mundo berichtet wird, sind eine weitere Welle von Unwahrheiten und Manipulationen durch einen ehemaligen Mitarbeiter des Verbands.» (mom)