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Sildenafil-Mepha ist der erste Vertreter einer neuen Arzneimittelgruppe mit der Bezeichnung Phosphodiesterase-Typ 5-Inhibitoren. Es wirkt, indem es bei sexueller Erregung die Entspannung der Blutgefässe in Ihrem Penis unterstützt. Dadurch kann Blut leichter in den Penis fliessen und Sie erreichen auf natürliche Weise eine Erektion.
Sie sollen Sildenafil-Mepha nicht einnehmen, wenn Sie nicht an einer erektilen Dysfunktion leiden. Sie sollen Sildenafil-Mepha nicht einnehmen, wenn Sie eine Frau sind.
Auf Verschreibung des Arztes bzw. der Ärztin ist Sildenafil-Mepha angezeigt zur Behandlung der erektilen Dysfunktion beim Mann, die manchmal als Impotenz bezeichnet wird. Diese liegt vor, wenn ein Mann keinen für die sexuelle Aktivität ausreichend harten, aufgerichteten Penis bekommen oder beibehalten kann.
Sildenafil-Mepha erhöht Ihren Sexualtrieb nicht. Ihre Fortpflanzungsfähigkeit wird durch Sildenafil-Mepha nicht beeinflusst.
Wenn Sie als Patient mit einer Herzerkrankung (z.B. Angina pectoris «Brustschmerzen») mit Arzneimitteln, die Nitrate oder Stickstoffmonoxid-Donatoren (z.B. mit dem Wirkstoff Molsidomin, Nitroglycerin oder ähnliche) enthalten, behandelt werden, dürfen Sie keinesfalls Sildenafil (Sildenafil-Mepha) einnehmen. Die gleichzeitige Anwendung von Sildenafil-Mepha kann eine gefährliche Verstärkung der Wirkung von diesen Arzneimitteln in Form von Blutdruckabfall und Kreislaufzusammenbruch verursachen.
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin, wenn Sie ein derartiges Arzneimittel einnehmen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin.
Aus den oben erwähnten Gründen (Risiko einer gefährlichen Wechselwirkung mit Sildenafil-Mepha) dürfen Sie auf keinen Fall die illegal vertriebenen «Poppers» (mit dem Wirkstoff Amylnitrit) einnehmen.
Wenn Sie Sildenafil-Mepha eingenommen haben, ist die Einnahme von Arzneimitteln, die Nitrate oder Stickstoffmonoxid-Donatoren (z.B. mit dem Wirkstoff Molsidomin, Nitroglycerin oder ähnliche) enthalten, strengstens untersagt. Dies gilt auch im Falle von plötzlich auftretenden Herzbeschwerden (wie z.B. Brustschmerzen, Angina pectoris). In dieser medizinischen Notfallsituation sollten Sie (oder ihr Partner/Angehöriger) alle Personen, die Sie behandeln, darauf aufmerksam machen, dass Sie Sildenafil-Mepha eingenommen haben. Auf alle Fälle müssen Sie unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin kontaktieren. Nur Ihr Arzt bzw. Ärztin kann über das weitere Vorgehen entscheiden.
Nehmen Sie Sildenafil-Mepha nicht ein, wenn Sie jemals allergisch auf Sildenafil oder auf einen der Inhaltsstoffe reagierten, die unter dem Abschnitt «Was ist in Sildenafil-Mepha enthalten?» angegeben sind. Eine allergische Reaktion kann sich als Hautausschlag, Jucken, Gesichtsschwellung, geschwollene Lippen oder Kurzatmigkeit bemerkbar machen. Wenn solche Reaktionen jemals bei Ihnen aufgetreten sind, teilen Sie dies Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin mit.
Sildenafil-Mepha darf an Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren nicht verabreicht werden.
Bevor Sie Sildenafil-Mepha einnehmen, sollten Sie mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin sprechen, wenn Sie:
Sie sollten Sildenafil-Mepha auf keinen Fall gleichzeitig mit anderen Behandlungen für erektile Dysfunktion anwenden.
Sie sollten Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin alle Arzneimittel nennen, die Sie einnehmen. Sildenafil-Mepha Lactab und manche Arzneimittel können sich gegenseitig beeinflussen, insbesondere solche, die zur Behandlung von Herzschmerzen eingesetzt werden. Nehmen Sie Sildenafil-Mepha Lactab nur dann mit anderen Arzneimitteln ein, wenn Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Ihnen sagt, dass Sie dies tun können. Sildenafil-Mepha kann zu einer schwerwiegenden Verstärkung der Wirkung von Arzneimitteln führen, die Nitrate oder Stickstoffmonoxid-Donatoren (zum Beispiel mit den Wirkstoffen Molsidomin, Nitroglycerin oder ähnliche) enthalten. Diese Arzneimittel werden häufig zur Linderung der Beschwerden bei Angina pectoris (oder «Herzschmerzen») eingesetzt. Sie dürfen Sildenafil-Mepha nicht verwenden, wenn Sie diese Arzneimittel einnehmen. Sie dürfen auch die illegal vertriebene Substanz ?Amylnitrit», die in den sogenannten «Poppers» enthalten ist, nicht verwenden.
Es gibt eine Reihe von Arzneimitteln, die den Abbau der Wirksubstanz von Sildenafil-Mepha in der Leber verlangsamt oder verhindert, sodass die Wirkung, aber auch die unerwünschten Wirkungen von Sildenafil-Mepha, die möglicherweise mit erhöhter Häufigkeit oder Schweregrad auftreten könnten, verstärkt werden.
Zu diesen Arzneimitteln zählen u.a. gewisse Antibiotika (sog. «Makrolide» wie Erythromycin), Mittel gegen Pilzerkrankungen (wie z.B. Ketoconazol), gewisse AIDS-Mittel (sog. Protease-Hemmer) oder Arzneimittel gegen überschüssige Magensekretion oder Magenulkus mit dem Wirkstoff Cimetidin.
Wenn Sie zur Behandlung der HIV Infektion sogenannte Protease Inhibitoren einnehmen, kann Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin die Sildenafil-Mepha Behandlung mit der niedrigsten Dosis von 25 mg beginnen.
Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie Arzneimittel gegen zu hohen Blutdruck einnehmen.
Bei einigen Patienten, die Alphablocker zur Behandlung von Bluthochdruck oder Prostatabeschwerden einnehmen, kann es im Stehen zu Schwindelgefühl und Benommenheit kommen. Dabei handelt es sich um Symptome einer sogenannten orthostatischen Hypotonie, ausgelöst durch einen zu niedrigen Blutdruck beim raschen Aufsitzen oder Aufstehen. Einige Patienten hatten derartige Symptome, wenn sie Sildenafil zusammen mit Alphablockern verwendeten. Zumeist tritt dies innerhalb von 4 Stunden nach der Einnahme von Sildenafil auf. Um die Wahrscheinlichkeit zu verringern, dass derartige Symptome bei Ihnen auftreten, sollten Sie Ihren Alphablocker in einer regelmässigen Tagesdosis einnehmen, bevor Sie Sildenafil-Mepha nehmen. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin wird Ihnen in einem solchen Fall möglicherweise eine Anfangsdosis von 25 mg Sildenafil-Mepha verordnen.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie
Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen.
Nach der Einnahme von Sildenafil-Mepha können Schwindel und Sehstörungen (die manchmal mehrere Stunden dauern) wie verschwommenes Sehen und abnormale Farbwahrnehmung gelegentlich auftreten. Deshalb sollten Sie wissen, wie Sie auf Sildenafil-Mepha reagieren, bevor Sie ein Fahrzeug lenken oder Maschinen bedienen. Dies ist auch bei Aktivitäten, die eine präzise Farbenunterscheidung erfordern, zu berücksichtigen.
Sildenafil-Mepha ist nicht für die Anwendung bei Frauen vorgesehen.
Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird entscheiden, welche Dosis von Sildenafil-Mepha für Sie am geeignetsten ist. Bei den meisten Männern beträgt die Dosis 50 mg. In gewissen Fällen wird der Arzt bzw. die Ärztin aber eine kleinere oder grössere Dosis verschreiben. Sie dürfen nie mehr Lactab einnehmen als die Dosis, die Ihnen von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin verordnet wurde.
Sie sollten Sildenafil-Mepha bei Bedarf ungefähr eine Stunde vor dem Geschlechtsverkehr einnehmen. Sildenafil-Mepha soll nicht häufiger als einmal pro Tag eingenommen werden. Schlucken Sie die ganze Lactab mit etwas Wasser. Sildenafil-Mepha wird Ihnen nur dann zu einer Erektion verhelfen, wenn Sie sexuell stimuliert werden. Es wird ohne sexuelle Erregung keine Erektion auslösen. Der Zeitraum bis zum Wirkungseintritt von Sildenafil-Mepha ist von Mann zu Mann verschieden, er liegt üblicherweise bei einer halben bis einer Stunde. Sie werden möglicherweise feststellen, dass es länger dauert, bis Sildenafil-Mepha wirkt, wenn Sie es mit einer reichhaltigen Mahlzeit einnehmen.
Alkoholgenuss kann vorübergehend die Fähigkeit herabsetzen, eine Erektion zu erreichen. Um den bestmöglichen Nutzen von Ihrem Arzneimittel zu erhalten, sollten Sie keine grösseren Mengen an Alkohol trinken, bevor Sie Sildenafil-Mepha einnehmen.
Sie sollten Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin unterrichten, wenn Sildenafil-Mepha bei Ihnen keine Erektion auslöst oder die Erektion nicht ausreichend lange anhält, um den Geschlechtsverkehr zu vollenden.
Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
Wenn Sie in diese Altersgruppe fallen, ist die erste Dosis von Sildenafil-Mepha entsprechend anzupassen (in der Regel 25 mg).
Sie sollten Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin informieren, falls Sie eine Funktionsstörung der Niere oder der Leber haben. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird entscheiden, ob für Sie eine tiefere Dosierung nötig ist.
Eine Dosis von mehr als 100 mg erhöht die Wirksamkeit nicht, Nebenwirkungen werden lediglich häufiger auftreten und schwerwiegender sein.
Nehmen Sie keine höhere Dosis als diejenige ein, die Ihnen Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin verordnet hat.
Wenn Sie mehr als die von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin verordnete Anzahl von Lactab eingenommen haben, benachrichtigen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.
Die häufigsten Nebenwirkungen sind Kopfschmerzen und Gesichtsrötung.
Seltener berichtet wurden Verdauungsstörungen, Schwindel, verstopfte Nase und Sehstörungen (einschliesslich Störungen des Farbensehens, verstärkte Lichtempfindlichkeit oder unscharfes Sehen).
Vereinzelte Fälle mit länger andauernder Sehstörung (über Stunden) sind gemeldet worden.
Selten wurden Schnupfen und Nasenbluten gemeldet.
Muskelschmerzen können auftreten, wenn Sildenafil-Mepha häufiger als einmal täglich eingenommen wird.
In seltenen Fällen wurde nach der Einnahme von Sildenafil über übermässig lang anhaltende und manchmal schmerzhafte Erektionen berichtet. Wenn Sie eine derartige, mehr als 4 Stunden andauernde Erektion haben, sollten Sie umgehend einen Arzt bzw. eine Ärztin aufsuchen, da solche Zustände urologische Notfallsituationen darstellen und zu einer unheilbaren Penis-Schädigung führen können.
Selten können Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautausschlag, Jucken, Gesichtsschwellung, geschwollene Lippen, Kurzatmigkeit, Asthmaanfall oder Blutdruckabfall (von Schwindel bis Ohnmacht) auftreten.
Unter Sildenafil wurden seltene Fälle von akutem Myokardinfarkt gemeldet. Bei diesen Fällen hatten die meisten Männer, aber nicht alle, Herzprobleme schon bevor sie dieses Arzneimittel eingenommen haben. In seltenen Fällen wurden Hirnschlaganfälle unter Sildenafil gemeldet. Es gibt keine Hinweise dafür, dass diese Ereignisse in direktem Zusammenhang mit Sildenafil standen.
Es wurde über einzelne Fälle von cerebralen Krampfanfällen, Tinnitus (Ohrgeräusche) und Taubheit berichtet.
In seltenen Fällen berichteten Männer, die PDE5-Hemmer ? oral einzunehmende Arzneimittel gegen erektile Dysfunktion, zu denen auch Sildenafil gehört ? eingenommen hatten, über eine plötzliche Verminderung oder sogar über einen plötzlichen Verlust der Sehkraft in einem oder beiden Augen. Ob diese Ereignisse direkt mit diesen Arzneimitteln oder mit anderen Faktoren wie Bluthochdruck oder Diabetes (Zuckerkrankheit) in Zusammenhang stehen oder auf eine Kombination von beiden zurückzuführen sind, lässt sich nicht ermitteln. Wenn Sie eine plötzliche Verminderung oder sogar einen plötzlichen Verlust Ihrer Sehkraft feststellen, setzen Sie alle PDE5-Hemmer, einschliesslich Sildenafil-Mepha, umgehend ab, und suchen Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin auf.
Falls Sie solche unerwünschten Wirkungen bei sich bemerken und diese Sie stören, stark ausgeprägt sind oder bei Fortsetzung der Behandlung nicht verschwinden oder sich verschlimmern (insbesondere Brustschmerzen), sollten Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin benachrichtigen.
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.
In der Originalpackung, vor Feuchtigkeit geschützt und bei Raumtemperatur (15?25 °C) lagern. Für Kinder unerreichbar aufbewahren.
Sildenafil-Mepha dürfen Sie nur auf Verschreibung eines Arztes bzw. einer Ärztin einnehmen. Dieses Arzneimittel wurde für Sie persönlich verschrieben. Geben Sie dieses Arzneimittel nie an andere Personen weiter, auch wenn sie die gleichen Symptome wie Sie haben.
Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «Exp» bezeichneten Datum verwendet werden. Die nicht verwendeten Lactab sollen Sie an Ihre Apotheke zurückbringen.
Wenn Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Ihnen sagt, dass Sie die Behandlung abbrechen sollen, sollten Sie alle nicht aufgebrauchten Sildenafil-Mepha Lactab Ihrer Apotheke zurückbringen.
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
Der Wirkstoff von Sildenafil-Mepha ist Sildenafil. Jede Lactab enthält 25 mg, 50 mg, respektive 100 mg Sildenafil (als Sildenafilcitrat).
Hilfsstoffe: Excipiens pro compresso obducto
61377 (Swissmedic).
Sildenafil-Mepha erhalten Sie in Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.
25 mg: 4 und 12 Lactab [B].
50 mg: 4 und 12 Lactab. [B]
100 mg: 4 und 12 Lactab. [B]
Mepha Pharma AG, Basel
Diese Packungsbeilage wurde im Mai 2013letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
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