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Das dritte Mandat in der Soziokulturellen Animation
Handlungsstrategien zum Umgang mit dem dritten Mandat in der Quartierarbeit
Das Tripelmandat ist eine zentrale Theorie der Sozialen Arbeit, respektive der Soziokulturellen Animation. Gerade der Umgang mit dem dritten Mandat führt immer wieder zu Unsicherheiten bei den in der kommunalen Quartierarbeit tätigen Professionellen der Soziokulturellen Animation. Es geht dabei um Spannungsfelder zwischen dem ersten Mandat der Trägerschaft und dem dritten Mandat der Profession. Es wurde nach Handlungsstrategien zum Umgang mit dem dritten Mandat in der Praxis der Quartierarbeit geforscht.
Damit solche Handlungsstrategien veranschaulicht werden konnten, wurden Interviews mit Expert*innen geführt. Vier Professionelle der Soziokulturellen Animation, tätig in der kommunalen Quartierarbeit, befragte die Autorin zu ihrem Umgang mit dem dritten Mandat in der Praxis. Anhand eines Leitfadens wurden offene Fragen gestellt und die Resultate im Anschluss mit der qualitativen Inhaltsanalyse von Udo Kuckartz ausgewertet.
Die Forschungsergebnisse zeigten auf, dass es Spannungsfelder zwischen den drei Mandaten in der Quartierarbeit gibt. Es wurden verschiedene Perspektiven auf den Umgang mit den Spannungsfeldern eingeholt.
Konkrete Handlungsstrategien sind das fachliche Steuern der Professionellen in der Institution, der Austausch mit anderen Professionellen, das private politische Handeln aber auch das Ausnutzen von Graubereichen. Die Handlungsstrategien sind abhängig von Umständen der Arbeitsstelle, wie der Leitung, dem politischen Umfeld und des Auftrages.