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Wegen hoher Ozonbelastung wurde der Autoverkehr in der Region Paris eingeschränkt. Für bestimmte Fahrzeuge gelten Fahrverbote. In der französischen Hauptstadt sind die Regelungen im Kampf gegen Abgase bereits sehr streng. Schadstoff-Plaketten für Autos sind Pflicht. Im Nahverkehr gibt es wegen der Hitze vergünstigte Tickets.
Gesundheitsminister Olivier Véran riet den Menschen, sich bei Fragen zur «canicule» an eine kostenlose Hitze-Hotline zu wenden. Angesichts der Hitzewelle gelte es, um jeden Preis Abkühlung zu suchen, so der Minister bei einem Besuch in einem Altersheim in der Dordogne. Gleichzeitig warnte er mit Blick auf das Coronavirus vor Ventilatoren in geschlossenen Räumen mit vielen Menschen.
Die Hitzewelle werde durch sehr heisse Nächte und hohe Temperaturen gekennzeichnet sein, so der Wetterdienst. Die Meteorologen erwarten jedoch, dass die Intensität geringer sein werde als 2019 und 2003. Die Hitzewelle solle ausserdem nicht so lange anhalten wie 2003.
Im Hitzesommer 2003 waren in Frankreich Tausende Menschen gestorben - seitdem gibt es bei Hitze zahlreiche Vorsichtsmassnahmen. Im vergangenen Sommer war Frankreich von einer Hitzewelle mit Rekordtemperaturen heimgesucht worden.