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Gemeindehaus Malters soll abgebrochen werden
Nachdem eine Zwischennutzung des alten Gemeindehauses nicht zu Stande gekommen ist, hat der Gemeinderat entschieden, das Gebäude zu Gunsten einer Grünfläche abzubrechen.
Bevor dies soweit ist, soll sich die Fasnacht aber noch in diesem alten Haus austoben können. Beim Entscheid zum Umzug der Gemeindeverwaltung in die Weihermatte war die Nachnutzung des alten Gemeindehauses noch nicht klar. Der Gemeinderat hatte die Absicht, die Räumlichkeiten während einem Zeitraum von zirka 5 Jahren für Neuunternehmer oder andere Gewerbebetriebe zur Verfügung zu stellen.
Das Gebäude wurde mehrfach ausgeschrieben sowie durch die Berichterstattung in den Medien bekannt gemacht. Leider war das Interesse an den Räumlichkeiten nur sehr gering. Nachdem auch ein leeres Gebäude Unterhaltskosten generiert und eine Nutzung nicht absehbar ist, hat der Gemeinderat entschieden, das alte Gemeindehaus zurückzubauen.
Das Grundstück soll bis zu einer anderen Zweckbestimmung als Grünfläche genutzt werden. Eine Freifläche an zentraler Lage beurteilt der Gemeinderat als sinnvolle Landreserve für allfällige künftige öffentliche Aufgaben. Daher sieht er auch keine Veräusserung des Grundstücks vor.
Die bestehenden Parkplätze am Mettlenweg bleiben erhalten und durch den Umzug der Entsorgungsstelle ins Zentrum können zukünftig zwei zusätzliche Parkplätze angeboten werden. Der alte Baumbestand kann damit ebenfalls gesichert werden. Bevor im Frühjahr 2019 der Rückbau erfolgt, werden die Räume jedoch noch dem Fasnachtstreiben zur Verfügung gestellt. Auch die Feuerwehr wird die Räume für ihre Einsatzübung noch nutzen.
5.12.2018