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Das Bundesgericht äussert sich zum Anspruch auf Arbeitslosentschädigung bei Arbeit auf Abruf. Ein anrechenbarer Ausfall an Arbeitszeit kann grundsätzlich nur entstehen, wenn zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer eine wöchentliche Normalarbeitszeit vereinbart war. Ausnahmsweise wird davon abgewichen, wenn der auf Abruf erfolgte Einsatz während längerer Zeit im Wesentlichen mehr oder weniger konstant war. Der Beobachtungszeitraum kann dabei umso kürzer sein, je weniger die Arbeitseinsätze in den einzelnen Monaten schwanken, und er muss länger sein, wenn die Arbeitseinsätze sehr unregelmässig anfallen oder wenn die Arbeitsdauer während der einzelnen Einsätze starken Schwankungen unterworfen ist.