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Das Bundesgericht hatte die Gültigkeit einer Kündigung einer 4.5-Zimmerwohnung zu beurteilen, wobei durch alle Instanzen hindurch umstritten war, welche Personenmehrheit im Kündigungszeitpunkt Vermieter der streitgegenständlichen Wohnung gewesen war und welche Personen entsprechend auf dem amtlichen Kündigungsformular hätten als Vermieter aufgeführt werden müssen. Im Nebenpunkt war strittig, ob die dem Mieter von den Vorinstanzen zugesprochene Mietzinsherabsetzung gerechtfertigt war.
Erwägungen
Das Bundesgericht ruft einleitend in Erinnerung, dass es sich bei einem Mietvertrag, bei welchem eine Vertragspartei aus einer Mehrheit von Personen besteht (d.h. der von einer Vielzahl von Vermietern und/oder einer Vielzahl von Mietern abgeschlossen wurde), um ein einheitliches Rechtsverhältnis handelt, das alle daran beteiligten Personen gleichermassen bindet. Die Kündigung eines solchen Mietvertrages sei ein unteilbares Recht, welches von allen Vermietern oder Mietern gemeinschaftlich [...]