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Im Rahmen des Konsultationsverfahrens fordern das Personal von Swissprinters und die Gewerkschaft Syndicom, dass die vor dem Aus stehende Druckerei in Zofingen verkleinert weitergeführt werden soll.
Wegen rückläufiger Nachfrage an Druckprodukten und den hohen Papier- und Energiepreisen soll das Unternehmen aufgegeben werden, wie die Druckerei, die den beiden Medienunternehmen Ringier (70 Prozent) und NZZ (30 Prozent) gehört, Mitte Januar mitteilte.
Nun fordert Syndicom gemeinsam mit dem Personal, dass die Druckerei in kleinerem Umfang weiterbetrieben wird. Für alle Mitarbeitenden, die trotzdem entlassen werden müssen, soll Swissprinters über einen Sozialplan verhandeln.
«Die Schliessung von Swissprinters ist ein strategiescher Entscheid, weil die Eigentümerinnen Ringier und NZZ offenbar kein Interesse mehr an einer eigenen Druckerei haben», sagte Gewerkschaftssekretär Michael Moser.
Insbesondere mit den eigenen Titeln wie etwa dem «Beobachter» oder der «Schweizer Illustrierten» gäbe es laut Moser weiterhin genügend Druckaufträge, um den Betrieb in kleinerem Ausmass weiterzuführen.
«Wir fordern von Swissprinters, dass sie alles versuchen, um möglichst viele Stellen zu erhalten und die Auswirkungen für die Beschäftigten zu verringern, damit nicht sie die Kosten dieser strategischen Umorientierung tragen.»
Swissprinters beschäftig nach eigenen Angaben 144 Mitarbeitende, die ihre Stelle verlieren würden. Die Einstellung des Betriebs wurde Mitte Januar auf Ende September angekündigt.