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Der grösste je gefundene Rohdiamant war der CULLINAN mit einem Gewicht von 3’106 ct. (621,2gramm). In Amsterdam wurde er 1908 vom Schleifer J. Ascher in 105 Steine gespalten, davon in neun grosse und 96 kleine Teile.
Der grösste je gefundene Rohdiamant war der CULLINAN mit einem Gewicht von 3’106 ct. (621,2gramm). In Amsterdam wurde er 1908 vom Schleifer J. Ascher in 105 Steine gespalten, davon in neun grosse und 96 kleine Teile.
Nur ein Viertel aller Diamanten ist qualitativ überhaupt als Schmuckstein geeignet.
Der Diamant ist Sinnbild für Schönheit, Seltenheit, Beständigkeit und Kostbarkeit, Symbol für Mut, Kraft, Liebe und Treue. Der Legende nach soll er vor Wahnsinn und dem Teufel schützen, Ehebruch anzeigen und Zank und Streit abwenden – das alles aber nur, wenn er geschenkt und an der linken Körperseite getragen wird.
Diamant kristallisiert im kubischen Kristallsystem und ist in reinem Zustand farblos und transparent. Verunreinigungen führen jedoch zu den verschiedensten Farben.
Die Weltproduktion an Naturdiamant liegt heute bei etwa zwanzig Tonnen pro Jahr.
Der erste überlieferte Diamantenfund stammte im 4. Jahrtausend v.Chr. aus Indien. Bereits damals schrieb man dem Diamanten magische Wirkungen zu.
Die Härte des Diamanten ist auf seinen einzelnen Kristallflächen unterschiedlich, wodurch es erst möglich wird, Diamant mit Diamant zu schleifen.
Diamant verfügt über den höchsten Schmelzpunkt eines Minerals. Er verglüht in reinem Sauerstoff bei ca. 720°C, in der Luft bei über 800°C zu Kohlendioxid.
Die grössten Diamantenvorkommen befinden sich in Russland, Südafrika, Namibia, Botsuana, der Demokratischen Republik Kongo, Sierra Leone, Australien und Kanada.
Der grösste dieser neun Diamanten (CULLINAN 1, 530,2 Karat) ist unter dem Namen Great Star of Africa bekannt. Er wurde tropfenförmig geschliffen und in das Zepter von König Edward VII eingearbeitet. Er misst 53 x 44 x 29 mm und besitzt 76 Facetten (weniger als Sie und ich!).
Wissenschaftler vermuten, dass in der Milchstrasse Kohlenstoff-Planeten existieren, die kilometerdicke Diamantschichten enthalten könnten.
Der Brillantschliff ist die bei Diamanten häufigst angewendete Schliffform und wurde erst um 1910 entwickelt. Nur derartig geschliffene Diamanten dürfen als Brillanten bezeichnet werden.
Diamant ist mit einer Mohshärte von 10 das härteste bekannte Mineral. Seine Schleifhärte ist sogar 140-mal so gross wie die des Korund.
Die Masse einzelner Diamanten wird traditionell in Karat angegeben. 1 Karat = 0,2 Gramm