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Pamukkale
Pamukkale ("Baumwollschloss" auf Türkisch) ist der moderne Name der antiken griechischen Stadt Hierapolis. Sie wurde bei heissen Quellen erbaut, welche sie im Lauf der Jahrhunderte mit Ablagerungen weit gehend zugedeckt haben. Ihr Wasser enthält eine bedeutende Menge an Mineralien, insbesondere Hydrogenkarbonat und Kalzium. Beim Abkühlen scheidet das Wasser Kalziumkarbonat (Kalk) aus, der mächtige weisse Schichten, so genannten Travertin, bildet.
Manche Terrassen sind wassergefüllt, andere trocken.
Von einem Becken fliesst das Wasser kaskadenartig hinter zum nächsten.
Blick von den Teerassen zum Dorf Pamukkale.
Travertinterraassen im Licht des frühen Morgens.
Farbige, wärmeliebende Algen bei einer heissen Quelle.
Vielfarbige Streifen von Algen zeigen an, wie das Wasser fliesst.
Die Totenstadt von Hierapolis ist schon fast völlig unter dem Travertin verschwunden.
Der tiefblaue Himmel spiegelt sich bei Sonnenuntergang in den Wasserbecken.
Trocken gefallene Becken bilden keinen Travertin mehr.
Travertine-Stalaktiten hängen an der Aussenseite einer besonders hohen Terrasse.
Unter manchen (hängenden) Stalaktiten bilden sich einige (stehende) Stalagmiten.
Kleine Rippelstrukturen auf der Oberfläche des Travertins.
Die andere Seite der Medaille: Hotels nutzen (missbrauchen?!) Altertümer und heisse Quellen.
Nur hier kann man zwischen Griechischen Säulen und Kapitellen in heissem Wasser schwimmen.
Pamukkale am Sonntag: Für so viele Menschen hat es selbst hier zu wenig Wasserbecken....
Das heisse Wasser wird auch benützt, um Häuser in Pamukkale zu heizen.