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In Thailand ist erneut ein Mensch an den Folgen der gefährlichen Vogelgrippe gestorben. Die Behörden stellten die Angehörigen des Opfers unter Beobachtung.
Ein fünfjähriger Junge erlag in einem Spital bereits am Mittwoch der ansteckenden Krankheit, wie die Gesundheitsbehörden erklärten. Das Kind sei mit dem gefährlichen H5N1-Virus infiziert gewesen. 14 Angehörige des Jungen wurden vorsorglich unter Beobachtung gestellt. In Thailand sind seit Ausbruch der Seuche im Januar vergangenen Jahres 14 Menschen gestorben.
Die vietnamesischen Behörden meldeten ausserdem weitere Vogelgrippe-Ausbrüche in zwei Provinzen. In der nördlichen Provinz Son La wurden mehr als 500 Enten notgeschlachtet, nachdem bei 25 Tieren der H5N1-Virus festgestellt wurde. In der Provinz Quang Tri wurden nach einem Ausbruch auf einem Bauernhof rund 5000 Tiere getötet. Vietnam ist von der Seuche in Asien am stärksten betroffen: Seit Ende 2003 starben hier 42 Menschen an der Vogelgrippe, in ganz Asien waren es mehr als 60.
(sda)