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Welche Technik steckt hinter unseren Infrarotheizungen?
In unseren Infrarotheizungen steckt eine Filament-Technik. Im Gegensatz zu einer klassischen Carbon-Heizung (eine typische Elektroheizung) haben unsere Infrarotheizungen keine die Carbon-Fasern, sondern eine Metallfaser. Die Metallfaser ist ein sehr dünner und leitfähiger Draht, der gebündelt wird. Als Heißleiter hat dieser Draht das Verhalten eines NTC-Widerstands. Das sorgt dafür, dass er bei hohen Temperaturen den elektrischen Strom besser leitet als bei tiefen Temperaturen. Der Effekt: Unsere Infrarotheizungen geben die Wärme sehr gleichmäßig ab und haben eine hohe Lebensdauer.
Was ist eigentlich Infrarotstrahlung und wie wird sie erzeugt?
Als Infrarotstrahlung werden in der Physik elektromagnetische Wellen genannt, die zwischen dem sichtbaren Licht und den langwelligen Mikrowellen liegen. Demnach befindet sich die Wellenlänge der Infrarotstrahlen in einem Bereich von etwa 780 nm bis 1 mm. Weil Infrarotstrahlung ein Teil der Wärmestrahlung ist, nutzt man diese auch für Heizungen.
Wie erreichen wir in der Praxis die Infrarotstrahlung?
Um einen Wohnbereich zu beheizen, sendet jedes Panel Infrarotstrahlung aus. Der Temperaturbereich liegt dabei zwischen 95 bis 110 Grad. Das ist der Kernbereich, in dem die optimale Wärmeabgabe an die Decken, Wände und Möbel stattfindet. Der Raum (oder besser gesagt die Wände und Möbel) speichert die Wärme.
Bei Messungen wurde festgestellt, dass die Infrarotstrahlung die Temperatur der Wandflächen auf mindestens 19 Grad hält. Das ist der größte Unterschied zu einer klassischen Konvektionsheizung: Bei dieser benötigt man etwa 22 Grad Lufttemperatur, um die verlorene Wärme permanent auszugleichen. Beim Beheizen von Räumen mit Infrarotstrahlung passiert das nicht.
Wo liegt der Unterschied zwischen einer Konvektionsheizung und einer Strahlungsheizung?
Mit einer Konvektionsheizung müssen die Räume immer vorgeheizt werden, um ein angenehmes Raumklima zu erhalten. Bei einer Infrarotheizung hingegen ist das nicht der Fall. Dabei berücksichtigen wir, dass die Menschen grundsätzlich keine Heizung benötigen, sondern nur eine behagliche Raumtemperatur. Das gleiche Prinzip liegt auch bei der Sonnenstrahlung zugrunde: Die Sonne wärmt zum Beispiel eine Hausfassade, die dann wiederum Wärme an die Umgebung abstrahlt.
Mit unserer innovativen IR-Metallfasertechnik benötigen wir weniger Energie als vergleichbare Systeme. Das hat den Vorteil, dass Räume schneller und kostengünstiger warm werden. In Zukunft wird sich das besonders lohnen, denn durch den Klimawandel wird das Wetter noch unvorhersehbarer werden. Ein weiterer Pluspunkt unserer eigens entwickelten Technik ist die besonders hohe Effizienz. Das erreichen wir durch ein Stahlpanel mit 10 mm Wandstärke und einer sehr guten Rückwandisolierung. So strahlt die Wärme ausschließlich in den Wohnraum ab.
Auch als Ergänzung zu herkömmlichen Heizsystemen kann sich die Infrarotheizung lohnen. Es liegen verlässliche Studien dazu vor, dass die Anwendung sowohl Vorteile beim Energieverbrauch als auch bei der CO2-Bilanz bringt. Bei der Beheizung von ganzen Räumen und Gebäuden kann man heute ebenfalls komplett auf Infrarotheizsysteme setzen. In Kombination mit einer Solarstromanlage stellen sie die optimale Synergie der Zukunft dar.
Wo kann ich Infrarotheizungen am besten platzieren?
Infrarotheizungen können sowohl an der Decke als auch an der Wand platziert werden. Die Installation an der Decke ist für die Entfaltung der Infrarotstrahlung für gewöhnlich am besten. Eine Mindesthöhe der Heizung von ca. 1,40 Meter ist sowohl bei der Montage an der Decke als auch an der Wand wichtig. In einem Radius von 20 cm sollten sich keine anderen Gegenstände befinden. Die Infrarotheizung sollte frei in den Raum strahlen können.
Warum ist die richtige Platzierung so wichtig?
Infrarotstrahlung kann man sich als Lichtkegel vorstellen: Im Innersten ist er hell und weiter nach außen nimmt das Licht an Intensität ab. So verhält es sich auch mit der Infrarotstrahlung. Deshalb sollte man die Heizung an einem Ort platzieren, an dem sie ihre maximale Wirkung entfalten kann.
Wie wird das Panel richtig montiert?
Wir empfehlen immer, die Installation der Infrarotpanele von einer Fachfirma durchführen zu lassen, da es dabei viele Dinge zu beachten gibt:
- Die Heizanlagenverordnung schreibt vor, dass sich eine Heizung regeln lassen muss. Abgesehen davon ist es auch sehr viel energieeffizienter, eine Heizung mit Regler zu installieren.
- In der Elektroanlage sollte sich ein Fehlerstromschutzschalter befinden.
- Beim Kauf einer Infrarotheizung als „Test“ sollte man auf geregelte Steckdosen (Plug and Play), auch Steckdosenthermostate genannt, zurückgreifen, weil sie einfach zu montieren sind und es müssen keine neuen Kabel verlegt werden.
- Für die Installation der Infrarotheizung an der Decke muss ein Stromkabel NYM 3*2,5 verlegt werden oder es wird der bestehende Lampenanschluss genutzt.
Welche Faktoren sind für die Berechnung des Wärmebedarfs zu berücksichtigen?
Es gibt viele Faktoren, die bei der Berechnung des Wärmebedarfs zu berücksichtigen sind. Vorab können Sie sich folgende Fragen stellen:
- Planen Sie eine Infrarotheizung im Mehrfamilienhaus oder in einem Einfamilienhaus?
- Welches Alter hat Ihr Haus?
- Wie gut ist Ihr Haus isoliert?
- Wie viele Außenwände hat der Raum?
Hier finden Sie eine kleine Hilfestellung. Aber Achtung: Diese Annäherung kann eine professionelle Wärmebedarfsrechnung nicht ersetzen.
- Bei Räumen mit mehr als zwei Außenwänden und mittlerer Isolierung rechnen Sie mit 80 Watt pro Quadratmeter.
- Bei Bädern rechnen Sie grundsätzlich mit 80 Watt pro Quadratmeter.
- Beim Wohnbereich mit mittlerer Isolierung und einer Außenwand rechnen Sie mit 60 Watt pro Quadratmeter.
- Bei Häusern des heutigen Standards können Sie mit 40-60 Watt pro Quadratmeter rechnen, beim Bad beträgt der Wert 80 Watt.
- Bei Häusern des neuesten Baujahrs empfehlen wir mit 25-40 Watt pro Quadratmeter zu planen.
Grundsätzlich sollte eine Infrarotheizung immer mit 20-30 % über dem berechneten Wärmebedarf geplant werden. Wichtig ist auch, die Infrarotheizung mit modernen Regelsystemen zu betrieben, um eine effiziente Beheizung der Räume mit möglichst geringem Energiebedarf zu erreichen.
Leistungsermittlung Infrarotheizungen
- Neubauten sollten Sie statt mit 17 Watt pro Quadratmeter mit 40 Watt berechnen, da eine Infrarotheizung nie am Limit betrieben werden sollte.
- Bei Häusern aus den 90er Jahren sollte das Bad mit 80 Watt berechnet werden, die rechtlichen Räume können mit 40-60 Watt ausgelegt werden.
- Freistehenden Häuser sollten Sie je nach Außenisolierung und Standort mit 60-80 Watt berechnen.
- Bei Bädern aus den 80er Jahren und älteren, unrasierten Bädern sollte mit 100 Watt pro Quadratmeter gerechnet werden.
Alle Angaben gelten bis zu einer Deckenhöhe von 2,5 Meter.
*Diese Panel sind vorgesehen für Deckenhöhen ab 2,50 bis 3 Meter.
Wir haben für die Produkte eine Berechnungsapp, die wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung stellen. Sprechen Sie uns einfach darauf an! Wenn Sie weitere Fragen zu unseren Infrarotheizungen haben, nehmen Sie jederzeit Kontakt zu uns auf. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!