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Zahlreiche Herausforderungen stellen sich der Berglandwirtschaft: Rückgang der Betriebsanzahl und des Viehbestandes, Verbuschung, Suche von ökonomisch rentablen Alternativlösungen für den Landschaftsunterhalt, für den Erhalt der Biodiversität und für das Angebot von qualitativ hochstehenden Lokalprodukten. In diesem Umfeld versucht das Projekt PASTO eine extensive Produktionstechnik für Eringerfleisch zu testen und zu entwickeln. Diese trägt auf der einen Seite zum Landschaftsunterhalt und auf der anderen Seite zur lokalen Wertschöpfung bei. Das Projekt stützt sich auf eine interdisziplinäre Partnerschaft ab und entwickelt einen integrierten Ansatz, der es erlaubt, die Haltungssysteme auf verschiedenen Ebenen zu testen: agronomisch, zootechnisch, ökonomisch, ökologisch und sozial. Um die Resultate praxistauglich zu gestalten, wurden verschiedene Szenarien ausgearbeitet und evaluiert.
Nutztiere
Pontiggia A., Münger A., Ammer S., Philipona C., Bruckmaier R. M., Keil N.M., Dohme-Meier F.
Selbst in Regionen mit gemässigtem Klima kann ein Anstieg der Umgebungstemperatur und die Sonneneinstrahlung zu Hitzestress bei weidenden Milchkühen führen. Agroscope untersuchte bei Kühen physiologische Veränderungen aufgrund zunehmender Hitzebelastung.
Umwelt
Lazzari G., Münger A., Heimo D., Seifert S., Camarinha-Silva A., Borda-Molina D., Zähner M., Schrade S., Kreuzer M., Dohme-Meier F.
Auf Gras basierende Rationen für Milchvieh führen häufig zu erhöhten Stickstoffausscheidungen. Tanninhaltige Esparsette und Akazienextrakt können die Stickstoffausscheidungen über den Harn und somit die Ammoniakfreisetzung aus der Gülle verringern.
Zu hohe Stickstoffeinträge aus der Luft führen zu einer Überdüngung von sensiblen Ökosystemen. Durch eine stete Optimierung der Fütterung kann ein wichtiger Beitrag zur Reduktion der Ammoniakverluste und damit der Stickstoffeinträge geleistet werden.