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Schutzkonzept zur Wiederaufnahme des Präsenzbetriebs
Um die behutsame Wiederaufnahme des Präsenzbetriebs zu begleiten, hat die Universitätsleitung ein Schutzkonzept verabschiedet. Ziel dieses Konzeptes ist es, alle an der UZH anwesenden Personen vor einer Ansteckung durch das neue Coronavirus zu schützen. Im Rahmen des Konzepts erfolgt eine stufenweise Überprüfung der Arbeitsplatzsituation für besonders gefährdete Personen durch ihre Vorgesetzten. Den vollständigen Wortlaut zum Schutz von besonders gefährdeten Personen finden Sie im folgenden Dokument unter Abschnitt 4: «Besonders gefährdete Personen»
Basis-Schutzkonzept für die Universität Zürich unter COVID-19 (PDF, 408 KB)
Wer ist besonders gefährdet, schwer zu erkranken, und deshalb besonders zu schützen?
- Personen mit chronischen Erkrankungen, die das Immunsystem schwächen, wie z.B. angeborene oder erworbene Abwehrschwächen, Krebserkrankungen oder Transplantationen
- Personen, die Medikamente einnehmen oder in Therapien stehen, die das Immunsystem schwächen, wie z.B. monoklonale Antikörper, Zytostatika, Steroide oder Biologika
- Personen mit chronischen Atemwegserkrankungen, Diabetes, Herz-/Kreislauferkrankungen oder Bluthochdruck
- Personen ab 65 Jahren
Verantwortung von betroffenen Mitarbeitenden (inkl. Doktorierenden) und ihren Vorgesetzten
- Damit die Vorgesetzten besonders gefährdete Mitarbeitende schützen können, benötigen sie Kenntnis über eine Gefährdung. Betroffene Mitarbeitende sollen ihre vorgesetzte Person informieren. Eine Nennung des genauen Grundes der oben erwähnten Gefährdungen ist nicht nötig.
- Die Vorgesetzten informieren ihre Mitarbeitenden über den Sonderschutz und sprechen besonders gefährdete Mitarbeitende an, soweit ihnen diese bekannt sind.
- Falls bezüglich der Beurteilung der gesundheitlichen Situation oder bezüglich der Massnahmen Unklarheiten oder Fragen bestehen, können Vorgesetzte und Mitarbeitende mit der Abteilung Sicherheit und Umwelt, Arbeitsmedizin Rücksprache nehmen. (Kontakt-Box siehe oben rechts)
- Bei Fragen zur Arbeitssituation kann sowohl von Vorgesetzten wie von Mitarbeitenden die zuständige Personalleitung der HR Beratung beigezogen werden (Kontakt-Box siehe oben rechts). Dies gilt auch bei Uneinigkeit über eine Massnahme.
- Die Vorgesetzten werden gebeten, betroffenen Mitarbeitenden diese Möglichkeiten auf Vertrauensbasis anzubieten (d.h. im Allgemeinen ohne ärztliches Attest).
- Falls keine alternativen Massnahmen (z.B. Home-Office) möglich sind, ist im Verlauf ein ärztliches Attest vorzuweisen.
Schwangerschaft
Eine Schwangerschaft stellt immer eine besondere Situation dar. Falls es Unsicherheiten gibt, ob aufgrund der aktuellen Situation bzgl. Coronavirus spezielle Schutzmassnahmen für die Schwangere am Arbeitsplatz zu treffen sind, kann mit der Abteilung Sicherheit und Umwelt, Arbeitsmedizin, Kontakt aufgenommen werden. (Kontakt-Box siehe oben rechts)