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Im Qualifying zum GP von Katalonien in Montmelo fährt der Schweizer Tom Lüthi die fünftschnellste Zeit. Dominique Aegerter muss sich mit Platz 19 begnügen.
Am Freitag protestierten fast sämtliche Fahrer erfolgreich gegen die geänderte Streckenführung. Die Rennleitung beschloss daher, wieder auf der nach dem tödlichen Unfall im Freitagstraining von Luis Salom vor einem Jahr modifizierte Strecke fahren zu lassen.
Lüthi, der am Freitag noch eine Sekunde einbüsste, konnte seiner Rückstand verringern und startet am Sonntag aus der zweiten Reihe zum GP von Katalonien (SF2/12.20 Uhr). Der in der WM-Gesamtwertung 13 Punkte vor ihm liegende Franco Morbidelli steht als Sechster direkt neben ihm.
Dominique Aegerter steigerte sich am Vormittag im dritten Training gegenüber dem Freitag enorm und klassierte sich im 4. Rang. Doch im Qualifying war der 26-jährige Oberaargauer fast eine halbe Sekunde langsamer, was noch zu Rang 19 reichte. Dem 20-jährigen Jesko Raffin lief es ebenfalls nicht so richtig (24.).
Die Bestzeit holte sich Alex Marquez mit einer Zehntelsekunde Vorsprung auf Mattia Pasini, dem Sieger des letzten Rennens in Mugello. Die übrige Konkurrenz verlor schon über eine halbe Sekunde und mehr.
Marc Marquez mit vier Stürzen
Weltmeister Marc Marquez verzeichnete in der Königsklasse in den Samstags-Trainings gleich vier Stürze. Den letzten, als der Spanier im Qualifying Jagd auf die Bestzeit seines Honda-Teamkollegen Dani Pedrosa (48. Pole-Position) machte.
Eine Schmach setzte es auch für den neunfachen Weltmeister Valentino Rossi ab: Der Italiener schaffte es erst zum dritten Mal in den letzten fünf Jahren nicht ins Q2 und nimmt das Rennen nur vom 13. Startplatz aus in Angriff.
SDA-ATS