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Sins
Sins, linksufrig der hier kräftig ziehenden Reuss, gehört zu den am raschesten wachsenden Gemeinden im Freiamt, suchen doch immer mehr Menschen hier im ländlichen, einladenden Raum nach Wohnmöglichkeiten. Die rege Bautätigkeit in der Ortsmitte, wo auch ein modernes Hotel entstanden ist, sowie an den Siedlungsrändern zeugt von diesem starken Wandel.
Geschichte
Um 1230 gründeten die Habsburger nordwestlich des heutigen Ortes Sins das Städtchen Meienberg. Dieses befestigte Städtchen wurde 1386 im Zuge der Schlacht bei Sempach von den Eidgenossen geplündert und niedergebrannt. Meienberg konnte sich aufgrund der fehlenden wirtschaftlichen Basis nie mehr von diesem Schlag erholen und sank zu einem Weiler herab, blieb aber Gerichtsort. Das wirtschaftliche und politische Zentrum der Gemeinde verlagerte sich daraufhin hinunter nach Sins. Lange Jahrhunderte war Sins ein sehr wichtiger Brückenort; noch heute steht hier eine der wohl bedeutendsten Holzbrücken. Seit 1246 bestand in Sins eine Fähre über die Reuss. Ab 1627 plante man eine Brücke. Trotz Widerstand der Stadt Luzern wurde die Brücke 1641 nach 16-monatiger Bauzeit eröffnet.
Region Sins
Die Südspitze des Freiamts wird geprägt von vielen ruhig gelegenen Bauerndörfern und Weilern. Sei es Auw, das mit der Heiligsprechung von Schwester Bernarda Bütler bekannt geworden ist, seien es die Dörfer Oberrüti und Dietwil an der Hauptstrasse Nord-Süd, alle sind sie in eine sanfte Kultur- und Naturlandschaft von ganz besonderem Reiz eingebettet.