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- Konkret betrug die Gesamtentschädigung 12.5 Millionen nach 14.1 Millionen Franken für 2018, wie dem veröffentlichten Vergütungsbericht zu entnehmen ist.
- Grund für den Rückgang ist unter anderem, dass die Ziele in Bezug auf die Eigenkapitalrendite und den Reingewinn nicht ganz erfüllt wurden.
Die Vergütung für UBS-Konzernchef Sergio Ermotti setzt sich zusammen aus einem konstant gebliebenen Grundgehalt von 2.5 Millionen und weiteren fixen Entschädigungen von 0.3 Millionen Franken; dazu kamen variable Vergütungen in Höhe von 9.7 Millionen (Vorjahr: 11.3 Millionen Franken).
Auch die Busse im Steuerverfahren in Frankreich hat einen Einfluss auf die Entschädigung. Die Bank wurde bekanntlich im letzten Februar zu einer milliardenschweren Busse verurteilt, wobei der Fall im kommenden Juni in zweiter Instanz wieder aufgenommen werden soll. Ein Teil der Zahlung an Ermotti hängt vom endgültigen Ausgang des Falls ab.
Die gesamte Geschäftsleitung hat insgesamt 102.1 Millionen Franken verdient gegenüber 100.8 Millionen im Jahr davor. Da die Anzahl Geschäftsleitungs-Mitglieder in den Jahren jeweils nicht korrespondieren, sind die Zahlen nicht immer genau vergleichbar. Per Ende Jahr waren aber jeweils 13 Mitglieder in der Geschäftsleitung vertreten.
Khan erhält 8 Millionen
Der neue Co-Chef der Vermögensverwaltung Iqbal Kahn, der Anfang Oktober bei der UBS angefangen hat, erhält für 2019 eine einmalige Zahlung von 8.1 Millionen Franken. Damit dürften seine mit dem Wechsel zur UBS verfallenen Ansprüche beim vorherigen Arbeitgeber Credit Suisse abgegolten worden sein. Inklusive diesen Betrag beträgt die Entschädigung der Geschäftsleitung 110.2 Millionen Franken.
Nicht nur CEO Ermotti, sondern auch Verwaltungsratspräsident Axel Weber erhielt letztes Jahr eine geringere Entschädigung als 2018. Sein Gesamtgehalt für 2019 betrug noch 5.2 Millionen nach 6 Millionen Franken im Jahr davor. Auch bei ihm ist ein Teil der Entschädigung an die endgültige Lösung des Gerichtsfalls in Frankreich gebunden. Der gesamte Verwaltungsrat verdiente mit 12.5 Millionen nach 13.4 Millionen Franken ebenfalls weniger als 2018.