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Washington - Die Behörden im US-Staat Arkansas haben am Montag mit der Untersuchung der fast 3000 Vögel begonnen, die am Silvesterabend auf einer Strecke von etwa zwei Kilometern tot vom Himmel gefallen waren.
Die Einwohner der US-Kleinstadt Beebe sind an Neujahr von einem massenhaften Vogelsterben überrascht worden. Es habe regelrecht tote Vögel geregnet, teilte die Jagd- und Fischereikommission des Bundesstaates Arkansas am Sonntag mit.
Eine Erklärung für das Phänomen gab es zunächst nicht. Es habe am Silvesterabend begonnen, die Stadtreinigung habe mehr als tausend Kadaver aufgesammelt, erklärte die Kommission auf ihrer Seite beim Sozialnetzwerk Facebook. Bei den meisten Tieren handele es sich um Rotschulterstärlinge, erkennbar an ihren roten Flügelflecken.
In verschiedenen Laboren würde nun nach der Todesursache gesucht, teilte die Jagd- und Fischerei-Behörde von Arkansas mit. Erste Ergebnisse erwarte man in einer Woche.
Die staatliche Ornithologin Karen Rowe sagte, die Rotschulter-Stärlinge wiesen Anzeichen eines physischen Traumas auf. Möglicherweise sei der Schwarm von einem Blitz oder Hagel in grosser Höhe getroffen worden. Die Vögel könnten jedoch auch von Silvesterböllern aufgeschreckt worden und an Stress gestorben sein.
Bereits in der Vergangenheit waren Vögel in Arkansas tot vom Himmel gefallen. 2001 wurden in der Nähe der Stadt Hot Springs mehrere Enten im Flug vom Blitz erschlagen. Schwerer Hagel tötete 1973 zahlreiche Vögel in der Nähe der Stadt Stuttgart im Norden von Arkansas.
SDA-ATS