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Wohn- und Gewerbeüberbauung Zollhaus
Bauherr: Genossenschaft Kalkbreite
Jahr: 2015 Wettbewerb
Programm: Wohnen, Arbeiten, Kultur
Geschossfläche: 15‘000 m2
Das Areal Zollstrasse befindet sich an der Schnittstelle des eindrücklichen „Gleismeers“ des Hauptbahnhofs und der Blockrandbebauung des Kreis 5. Diese Ausgangslage wird für den Entwurf genutzt indem zwei Geometrien überlagert werden, und so eine räumliche Vielfalt aus den vorhanden städtebaulichen Strukturen generiert wird. Eine offene Landschaft, welche mit ihren überlappenden Ebenen, Formen und Wegen an kreuzende Geleise erinnert, bildet die Gleisterrasse. Diese Landschaft durchdringt die streng gerasterten Gebäude, welche die Geometrie des Stadtgefüges aufnehmen und endet schliesslich auf den grosszügigen Dachterrassen. An dieser „Landschaft“ sind die Gemeinschaftsräume (wie Eingangshalle, Flex, Joker, Weisse Räume) angegliedert und geben diesen so die gewünschte Präsenz im Aussen- wie im Innenraum.
Weisse Räume, Flex- und Jokerräume werden mit den Treppenhäusern zu einem interessanten, lichtdurchfluteten, vertikalen Raumgefüge verwoben. Ausgehend vom verbindenden Mezzaningeschoss ermöglichen diese Räume die Durchdringung des Gemeinschaftlichen über sämtliche Geschosse. Oblichter und Lufträume, welche sich bis an die Fassade erstrecken, bringen Licht ins Innere dieser Erschliessungslandschaften und bieten Ausblicke in den Stadtraum.