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Japan: 60 KKW-Betriebsjahre angestrebt
Die drei japanischen Kernkraftwerksbetreiber Japan Atomic Power Co. (JAPCO), Kansai Electric Power Co. (KEPCO) und Tokyo Electric Power Co. (TEPCO) richten sich darauf ein, ihre ältesten Kernkraftwerksblöcke während 60 Jahren zu betreiben.
Sie haben Pläne angekündigt, die Lebensdauer der schon bald 30 Jahre in Betrieb stehenden Einheiten Tusuruga-1, Fukushima Daiichi-1 und Mihama-1 entsprechend zu verlängern, und jetzt beim zuständigen Ministry of International Trade and Industry (MITI) diesbezügliche Vorstösse unternommen. Nach Ansicht der drei Betreiber stellt die Lebensdauerverlängerung keine grundsätzlichen Probleme. Sie erfordert jedoch gezielte Massnahmen zur Reparatur, Nachrüstung und vertieften Prüfung bestimmter Komponenten. Die entsprechenden Programme sind ausgearbeitet und sollen ab dem 30. Betriebsjahr implementiert werden. Vorgesehen ist unter anderem eine Neubeurteilung der Sicherheit alle zehn Jahre.
Quelle
P.B. nach NucNet, 9. Februar 1999