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Lateinische Bezeichnung
Rutilus rutilus
Biosystematik
Klasse: Strahlenflosser
Ordnung: Karpfenartige
Familie: Karpfenfische
Körpermerkmale
Das Rotauge hat eine rote Iris im Auge, daher der Name. Das Rotauge hat einen seitlich abgeflachten, je nach Alter und Wohngewässer mehr oder weniger hochrückigen Körper. Die Bauchkante ist bis zur Afterflosse gerundet. Die Mundspalte ist eng und fast waagrecht, die Schlundzähne einreihig. Die Schuppen sind gross und rund. Die Brustflossen haben 16, die Rückenflosse und Afterflosse haben 12 bis 14 Strahlen.
Die Flossen sind gelb bis rötlich gefärbt. Am Rücken ist das Rotauge dem Gewässer angepasst dunkelgrün bis blaugrün gefärbt. Die Flanken sind silbergrau mit gelblichem Schimmer. Während der Laichzeit zeigt der Bauch einen rötlichen Glanz.
Vorkommen
West-, Mittel-, Osteuropa sowie grosse teile Nordeuropas und der Britischen Inseln.
Lebensweise
Das Rotauge bewohnt als eine äusserst anpassungsfähige Fischart fast jede Gewässerart: Seen, stehende und fliessende Gewässer sowie die Brackwasserregion. Gemieden werden Gewässer mit stärkerer Strömung (Forellenregion). Rotaugen sind Schwarmfische, die sich bevorzugt in flachen, ruhigen und pflanzenreichen Uferbereichen aufhalten.
Ernährung
Plankton, Krebse, Würmer, Insektenlarven, Wasserpflanzen auch Muscheln und Schnecken, gelegentlich Anflugnahrung.
bearbeitet von Viola