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DOE-Bericht über Transmutation radioaktiver Abfälle
Der Bericht wurde vom amerikanischen Kongress in Auftrag gegeben und enthält einen Fahrplan für das weitere Vorgehen, um die Technologie zur Anwendungsreife zu bringen. Die Autoren kommen zum Schluss, dass ein Endlager für abgebrannten Kernbrennstoff und für radioaktive Abfälle aus dem Verteidigungsprogramm mit oder ohne Transmutation nötig ist. Beim verbrauchten Brennstoff aus zivilen Kernkraftwerken könnte aber das Inventar an spaltbarem Material (Plutonium) durch die Technologie um den Faktor 1000 reduziert werden. Das chemisch abgetrennte Uran könnte oberflächennah ohne Abschirmung gelagert werden und stünde für weitere Nutzungen in fortgeschrittenen Reaktorsystemen zur Verfügung.
Die Entwicklungskosten einer Demonstrationsanlage werden auf US$ 11 Mrd. geschätzt - bei einer Entwicklungsdauer von 20 Jahren. Da zukünftige beschleunigerbasierte Systeme zur Verbrennung radioaktiver Abfälle auch Energie produzieren, könnte voraussichtlich ein Grossteil der Entwicklungs-, Kapital- und Betriebskosten durch den Verkauf von Strom gedeckt werden. Die Autoren des Berichts empfehlen, die Zusammenarbeit mit auf diesem Gebiet ebenfalls tätigen Ländern wie Frankreich und Japan zu verstärken und ein sechsjähriges Forschungs- und Entwicklungsprogramm zu starten, um das Projekt zu konkretisieren. Dafür soll ein Kredit von US$ 281 Mio. gesprochen werden.