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ultra
Panik
«Panik» erzählt über das Verwirrende der Welt, das Instabil‐ und Unsicher-Sein, darüber, dass ich dir von einem Moment auf den anderen unbekannt und fremd sein kann, über die Unmöglichkeit und Möglichkeit, sich geborgen zu fühlen.
Du bist meine Grossmutter, aber vielleicht ist das nicht wichtig -‐ ab und zu tanzen wir zusammen, oft tanzt du für dich alleine. Du schliesst deine Arme über Kreuz,weißt du wie ich meine, die linke Hand auf der rechten Schulter und umgekehrt. Du machst kleine Schritte. Du drehst dich im Kreis. Du schliesst die Augen und lächelst, ich mag das gern, dich so zu sehen. Du sagst, du stellst dir vor, wie du jetzt mit jemand anderem tanzt und ich sage dir, dass ich dir nicht glaube.Du tanzt doch für dich alleine mit dir selbst und amüsierst dich dabei. Du sagst, du erinnerst dich, wie du mit Männern getanzt hast, mit verschiedenen.Ich glaube, du bist glücklich. Es scheint so. Ich weiss es nicht. Du verlierst dein Gedächtnis. Ich auch. Das wird sowieso eine Improvisation, keine Choreographie. Denn du wirst vergessen, was wir besprechen, aber das macht nichts. Im Gegenteil. Ich kann nicht wissen, ob es dir wohl ist, aber ich werde nicht aufhören, mir die Frage zu stellen und dir auch. Wenn du Musik hörst, die dir gefällt, bewegst du dich im Rausch. Auf Knopfdruck produzierst du Glück.