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Marianne Schüller, 1933 in Berlin geboren, hat vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg zahlreiche einschneidende Erlebnisse. Es ist eine unruhige Zeit mit Bombenterror, Evakuierung und Schulwechseln. 1945 kehrt sie in das zerstörte Berlin zurück und erlebt 1945-46 einen eiskalten Winter. Es fehlt an Nahrung, warmer Kleidung, Heizmaterial, Strom … einfach an allem, so dass improvisiert werden muss, zum Beispiel durch Tabakanbau, Kippen sammeln und über den Schwarzmarkt. Der Umzug nach Nürnberg 1955 stellt sie neben den Herausforderungen durch die allgemeine Wohnungsnot erst einmal vor grössere Sprachbarrieren, die sie als „Neig’schmeckte“, also als „zugereister Preuss“ jedoch mit Humor meistert. Bereits drei Jahre später grüsst sie schon bei einem Berlin-Besuch mit „Grüss Gott“ … Sie gründet ihre eigene Familie, bekommt drei Kinder - und 2002 geht ihr Leben nach einem schweren Schicksalsschlag noch einmal ganz von Neuem los.