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Das Wahrzeichen der City of Greenwood ist der Schornstein des ehemaligen Schmelzofens.
Entworfen, gebaut und geleitet wurde die Anlage vom Bergbauspezialisten Paul Johnson. Neben Johnson ist auf dem Foto ein Stück Schlacke aus der noch heute vor dem inzwischen zerfallenen Schmelzofen liegenden Deponie zu sehen.
Johnson wurde 1857 in Lund, Schweden, geboren. Er liess sich an der Bergbau-Schule in Stockholm ausbilden, plante und baute dann Erzschmelzwerke in Schweden, Argentinien, Mexiko und den USA. 1899 kam er nach Greenwood. 1901 nahm hier unter seiner Führung die BC Copper Co. den Betrieb auf. Marianne und ich beschlossen, uns den Schornstein aus der Nähe anzuschauen.
Im „Smelter“ von Greenwood wurden in zwei Jahren 258’495 Tonnen Erz verarbeitet. Dabei wurden 8’875 Tonnen Kupfer, Silber und Gold im Wert von damals zwei Millionen Dollar gewonnen. Im März 1903 verliess Johnson Greenwood, um in Hadley, Alaska, eine Schmelzanlage aufzubauen. Später kehrte er nach Schweden zurück, wo er 1923 starb.
Vom zerfallenen Gemäuer des Schmelzofens aus machten wir uns mit Erfolg auf die Suche nach einer weiter oben gelegenen Kupfermine.
In einiger Entfernung von der einstigen Hauptabbaustelle stiessen wir auf kupferhaltige Blöcke.
Das oxidierte Metall macht diesen Block farblich besonders attraktiv.