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"Wir haben mit dem Käufer eine Option vereinbart, die uns den Rückkauf der Unternehmensanteile ermöglicht, sollten die Sanktionen wieder aufgehoben werden", teilte der Dax-Konzern am Mittwoch mit. Damit ist der Stuttgarter Autokonzern, der Anfang März 2022 die Exporte nach Russland und die lokale Produktion eingestellt hatte, dem Rückzug vom russischen Markt einen Schritt näher gekommen.
Die Rückkaufklausel ist zu einer beliebten Option für Automobilhersteller geworden, die sich vom russischen Markt zurückziehen. Andere Autokonzerne wie Renault und Nissan, die im vergangenen Jahr ihre Russlandgeschäfte für symbolische Summen verkauften, hatten beide sechsjährige Rückkaufklauseln in ihren Verkaufsverträgen. Mercedes hoffe auf eine schnelle Umsetzung der vertraglichen Vereinbarungen, von denen der Abschluss der Transaktion nun abhänge.
Aus einem russischen Unternehmensregister ging hervor, dass Avtodom seit dem 18. April 100 Prozent der Anteile an Mercedes-Benz Capital Rus und Mercedes-Benz Manufacturing Rus hält. Laut der Agentur Interfax soll Avtodom jedoch selbst gesagt haben, dass das Geschäft mit Mercedes noch nicht abgeschlossen sei und dass man intensiv mit den staatlichen Behörden zusammenarbeite, um dieses abzuschließen. Auf eine Anfrage von Reuters nach einer Stellungnahme reagierte Avtodom zunächst nicht.
(Reuters)