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Am 1. März 1983 wurde die erste SWATCH in Zürich der Öffentlichkeit vorgestellt. Die von Nicolas G. Hayek lancierte Billiguhr avancierte innert wenigen Jahren zum gewinnträchtigen Kultobjekt.
SWATCH-Ballon auf der Zürcher Allmend, 1987 (Com_L36-0200-0002)
Für die auf Qualität und Präzision ausgerichtete Schweizer Uhrenindustrie stellte die SWATCH einen Paradigmenwechsel dar:
Die technische Besonderheit […] bestand darin, dass zu ihrer Herstellung statt mehr als hundertfünfzig Teile nur noch rund ein Drittel der Teile aufgewendet werden musste. Es ist dieser Fortschritt gewesen – eine Folge der internationalen Konkurrenz, bei der es um nicht weniger als das Überleben der eidgenössischen Uhrenindustrie ging – die die Entwicklung eines Produktes wie der SWATCH möglich machte (Schulz, 32).
Von der ersten vagen Idee einer hochpräzisen, wasserfesten und billigen Quarzuhr in den späten 1970er Jahren bis zu deren Massenproduktion vergingen allerdings mehrere Jahre. Nach den ersten Prototypen im Oktober 1980 setzte ein längerer Prozess der Namensfindung ein. Die erste automatisch produzierte SWATCH lief 1982 vom Band. Nicht zuletzt dank klugen Marketingmassnahmen wie etwa der SWATCH Art Collection avancierte die Marke schnell zum begehrten Sammlerstück.
Literatur:
Schulz, Berndt: SWATCH oder die Erfolgsgeschichte des Nikolaus Hayek (Düsseldorf, 1999).
Mock, Elmar und Müller, Jacques: „Swatch. Eine Revolution in der Uhrentechnik“, in: NZZ No. 51, 2. März 1983.