Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03200.jsonl.gz/332

Belastet wurden die Ölpreise durch die Zuspitzung im Handelskonflikt zwischen China und den USA. Nach neuen Drohungen von US-Präsident Donald Trump bewegen sich China und die USA auf einen Handelskrieg zu. Peking kündigte am Dienstag Vergeltung an, kurz nachdem das Weisse Haus die Prüfung von weiteren Zöllen in Höhe von zehn Prozent auf chinesische Waren im Wert von 200 Milliarden US-Dollar in Auftrag gab. Sollte die Konjunktur durch den Konflikt belastet werden, dann würde auch die Öl-Nachfrage gedämpft werden.
Am Montag hatten die Ölpreise noch zugelegt. Medienberichten laut denen die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) und andere Förderländer wie Russland auf ihrem Treffen an diesem Freitag nur über eine Förderanhebung von 300 000 bis 600 000 Barrel diskutieren werden, hatten die Preise gestützt. Dies wäre deutlich weniger als die von Russlands Energieminister Alexander Nowak ins Spiel gebrachte Grössenordnung von 1,5 Millionen Barrel.
Das sogenannte «Opec+»-Bündnis hat seit Anfang 2017 eine Fördergrenze installiert, mit dem die Ölpreise deutlich nach oben getrieben wurden. Seit längerem gibt es jedoch Überlegungen, diese Grenze zu lockern. Der Iran, Irak und Venezuela hatten sich jedoch dagegen ausgesprochen.awp