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Der Begriff der zweiten industriellen Revolution wird sowohl hinsichtlich der chronologischen Einordnung als auch der für die technologische Entwicklung massgeblichen Meilensteine unterschiedlich interpretiert. Wesentlicher Grund hierfür ist eine, durch unterschiedliche geschichtliche Entwicklung bedingte, divergente Perspektive der Alten und Neuen Welt.
Allgemeiner Konsens besteht jedoch hinsichtlich der Tatsache, dass gegen Ende des 19. Jahrhunderts die Schwerindustrie ihre Rolle als Wirtschaftsfaktor Nr.1 allmählich an die als „Neue Industrien“ bezeichneten Branchen Elektrotechnik, Chemisch-Pharmazeutische Industrie, optische Industrie, sowie Maschinen- und Fahrzeugbau abgeben musste, was mit einer zunehmenden Bedeutung der Forschungs- und Entwicklungstätigkeit einherging (Fuchs, o. J.).
Literatur