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Sonne, Seesicht und Lärm: sie alle treffen auf unsere Parzelle von der selben Richtung. Die begehrte Lage am See und nahe dem Zentrum einerseits, andererseits eine hohe Lärmbelastung aufgrund der Strasse. Eine hohe mögliche Ausnützung und die Tiefe der Parzelle. Alle diese Faktoren sprechen gegen eine konventionelle Lösung und Bautypologien wie man sie an dieser Situation erwarten würde. So ist denn dieser Vorschlag für die Bebauung der Parzelle zwar nicht konventionell, aber durchaus pragmatisch. Ein wichtiger Schritt zur Abgrenzung von der Strasse besteht darin, die Gebäude zur Seestrasse hin auf eine Art Podest zu stellen, wie es auch heute bereits in Ansätzen besteht. Ein erhöhtes zweites "Trottoir" bildet den Abschluss des
Vorbereiches und begleitet das Neubauvolumen, welches sich zweigeschossig über die volle Länge der Parzelle erstreckt. Das Hochtrottoir führt, vom Verkehr beruhigt, zu den Hauseingängen und zu den Durchgängen in die Innenhöfe. Die Gebäudeteile werden jeweils beidseits von ihrer Mitte her erschlossen. Durch die spezielle Geometrie der Volumen erhalten alle Wohnungen mindestens eine zweiseitige Ausrichtung, die meisten sogar eine auf drei Seiten. Eine durchgehende, in ihrer Tiefe aber differenzierte Balkonschicht in den Innenhöfen gibt dem Volumen seine Form und den Höfen ihre wohnliche Atmosphäre. Die Wohnungen zur Strasse hin erhalten zusätzlich eine Loggia. Die höher gelegenen Wohnungen erhalten äusserst grosszügige Terrassen mit Seeblick und Attikacharakter.