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Die Einfahrt ins Hafenbecken 3 wurde mit zahlreichen Schiffsführern, welche die Rheinhafenterminals der Schweizerischen Rheinhäfen bedienen, auf einem Schiffssimulator mehrfach getestet. Sie ist nicht schwerer als die heutigen Manöver vom Rhein durch den Zufahrtskanal ins Hafenbecken 2. Alle teilnehmenden Schiffsführer stellten fest, dass die Einfahrt in das Hafenbecken problemlos befahrbar ist. Zudem gilt es zu beachten, dass die Fahrt von Basel zu den Seehäfen und umgekehrt 3,5 bis 4,5 Tage dauert, somit spielt die längere Fahrzeit von rund 20 Minuten vom heutigen Hafenbecken 2 ins Hafenbecken 3 keine Rolle.
Durch die leistungsfähige Terminalanlage mit bis zu 5 Portalkränen kann das Löschen und Laden von Schiffen viel konzentrierter ablaufen als heute. Die bestehenden Terminalanlagen im Hafen haben alle nur einen Kran, der alle drei Verkehrsträger (Schiff, Schiene und Strasse) bedienen muss. Zudem sind die Bahn-Kapazitäten am Hafenbecken 1 aufgrund der ineffizienten Gleislänge (zwischen 100 und 150 Meter) eingeschränkt. Dies ist auch der Grund, weshalb heute nur 8-10 Prozent der Container auf die Bahn verladen werden.
Mit der Grundsatzvereinbarung vom Sommer 2018 zwischen den Schweizerischen Rheinhäfen und dem Kanton Basel-Stadt wurde schliesslich festgehalten, dass das ganze Hafenbecken 1 und der Güterumschlag am Ostquai weiterhin der Schifffahrt vorbehalten bleibt.