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Zentralasien liegt an zwei Seiten der Neuen Seidenstrasse (Belt and Road oder B&R) und ist sowohl Handelspartner als auch Tor für China und Europa; auch der langjährige Einfluss Russlands in der Region durch Transferzahlungen, Militärstützpunkte und Kultur ist von Bedeutung. China und Russland finden derzeit Gründe für eine Annäherung in ihrem Widerstand gegen westliche Ideen und ihrem Kampf gegen die Ausbreitung des radikalen Islams. Das Machtgleichgewicht könnte sich jedoch bald ändern, da China der grösste Geldgeber für die Korridorentwicklung in der Region ist.
Anzeichen einer sich abschwächenden Weltwirtschaft mehren sich weiter. Für 2019: Die Zahl der Insolvenzen wird in zwei Dritteln der Länder zunehmen (+3% in Westeuropa) - Die chemische Industrie in Europa und Nordamerika leidet unter geringeren Chancen im Automobilsektor - Verbesserungen bei den Bewertungen konzentrieren sich auf den Nahen Osten, einschliesslich des Upgrades Saudi-Arabiens (B).
Als Narendra Modi 2014 zum Premierminister kandidierte, versprach er, die Wettbewerbsfähigkeit des indischen Industriesektors zu stärken und das Wachstum zu fördern. Modi kandidiert bei den indischen Parlamentswahlen vom 11. April bis 19. Mai wieder als Ministerpräsident. Die Wirtschaft ist zwar in einer besseren Position als 2014. Aber viele der strukturellen Schwächen, die Modi geerbt hat, bremsen Indien auch heute noch. So dämpft die gemischte Erfolgsbilanz bei den Wirtschaftsreformen die Begeisterung für Modi.
Das Jahr 2019 wird von einer hohen Volatilität des Weltölmarktes geprägt sein. Die Rohölpreise steigen nach Coface-Schätzungen bis 2019 auf durchschnittlich 65 Dollar. In Mexiko sind die finanziellen Schwierigkeiten, mit denen das staatliche Unternehmen Pemex bereits konfrontiert ist, möglicherweise nicht unter Kontrolle. Für die expansive brasilianische Ölpolitik dürfte sich dies mittelfristig positiv auswirken.