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Was wird mit dem Leistungszähler gemessen?
Der Leistungszähler registriert den Energiebezug (kWh) und die durchschnittliche Leistung in Kilowatt (kW), die während einer viertelstündigen Periode beansprucht wird. Ende des Monats zeigt er die höchste während einer Viertelstunde aufgetretene Leistung an. Die Rückstellung des Leistungszählwerks erfolgt jeweils am 1. Tag des Monats um 07.00 Uhr.
Wie wirkt sich die Leistungsmessung aus?
Die Auswirkung ist von Fall zu Fall verschieden. Generell gilt: Die Stromrechnung wird umso günstiger, je weniger Leistung beansprucht wird.
Was kann ich tun, um hohe Leistungsspitzen zu vermeiden?
- Vermeiden, dass mehrere leistungsstarke Verbraucher gleichzeitig in Betrieb sind (starke, grosse Motoren, Wärmeverbraucher wie z. B. Kochherd, Boiler, Waschmaschine usw. oder Wärmeanwendungen in Industrie und Gewerbe).
- Durch Konzentration leistungsstarker Anwendungen auf denselben Monat. Damit fällt nur im betreffenden Monat eine hohe Leistungsgebühr an (Jahresbetrachtung).
- Verlegung von leistungsintensiven Anwendungen in die Niedertarifzeit (22.00 – 07.00 Uhr). Während dieser Zeit wird die Leistung nicht gemessen.
- Automatisieren von leistungsintensiven Prozessen, damit sie in der Niedertarifzeit durchgeführt werden können.
- Durch den Einsatz von Lastoptimierungsanlagen lassen sich Leistungsspitzen reduzieren.