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Am UIA-Kongress in Seoul hatte die Bewerbung der Stadt Lausanne für den Kongress im Jahr 2023 nur den zweiten Platz errungen. Einen UIA-Anlass gibt es dort demnächst womöglich dennoch. Eine Arbeitsgruppe der Conférence Suisse des Architectes (CSA) aus Lausanne hatte sich im vergangenen Herbst am UIA-Kongress in Seoul für die Durchführung des Kongresses in Lausanne und Umgebung für 2023 mit dem Thema «Architecture et EAU» beworben.
Der Auftritt der Schweiz und die professionelle Präsentation der Kandidatur waren in Seoul auf reges Interesse gestossen. Der Beitrag der Schweiz wurde u. a. von der ehemaligen Bundesrätin Micheline Calmy-Rey und dem Stadtpräsidenten von Lausanne begleitet und unterstützt. Ludovica Molo (BSA) und Ariane Widmer Pham (SIA) boten wesentliche Unterstützung vor Ort. Der Fokus des Beitrags lang ganz auf dem Thema Architektur und nicht auf einer folkloristischen Darbietung, wie das bei anderen Kandidaturen der Fall war.
Trotz dem erfolgreichen Auftritt landete die Kandidatur der Schweiz nur auf dem zweiten Platz. Die Stadt Kopenhagen ging als Sieger aus der Bewerbung hervor. Die französischsprachigen Länder sind jedoch sehr an einem Anlass in Lausanne in kleinerem Format interessiert. Weitere Gespräche über ein solches Konzept sind vorgesehen.