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Die Eisenbahndirektion
besteht aus dem Direktor (Stabsoffizier), Vorstand der Transportabteilung, je einem Bau-, Betriebs- und Maschinentechniker und
einem Verwaltungsbeamten mit dem erforderlichen militärischen und technischen Unterpersonal für das
Bau-, Betriebs- und Maschinenwesen. Im okkupierten Gebiet werden nach Bedarf Eisenbahnbetriebsinspektionen errichtet, deren
Bezirk etwa je 450 km Bahnlänge umfassen soll. Ihnen werden dann die erforderlichen Eisenbahnbetriebskompanien überwiesen.
Für den Kriegsfall sind die 6 großen Eisenbahngesellschaften verpflichtet, aus ihren Beamten 8 technische Sektionen von
Feldeisenbahnarbeitern aufzustellen und die Beamten für die 3 Abteilungen jeder Sektion, Bau-, Betriebs-
und Fahrpersonal, herzugeben. Rußland hat 5 Eisenbahnbataillone. Im Festungskrieg finden schmalspurige, sogen. Feld- und Förderbahnen
zum Material- und Munitionstransport, sowohl beim Angreifen als bei der Verteidigung, vielfach Verwendung.
Sie werden von denjenigen Truppen gebaut und in Betrieb genommen, welche ihrer bedürfen, also von der
Fußartillerie und den Pionieren, die Eisenbahntruppen haben mit ihnen nichts zu thun. Da es sich zur Versorgung der Batterien
mit Munition häufig um schnellen Ortswechsel des ausgelegten Geleises handelt, so muß letzteres leicht auszulegen und aufzunehmen
sowie leicht transportabel sein, anderseits aber auch genügende Tragfähigkeit für Lasten bis zu etwa 80 Ztr.
besitzen. Es sind daher zusammengesetzte Joche aus Stahlschwellen und Stahlschienen mit einfacher Stoßverbindung am zweckmäßigsten.
Für die Bahnen in den Kehlgräben der Forts und wenig wechselnde Geleise wird feste Laschenverbindung vorgezogen. Für die
Friedensübungen der Artillerie (auf den Schießplätzen und bei Belagerungsübungen) sind die Feldbahnen
des Georgs-Marien-Bergwerks- und
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Hüttenvereins eingeführt und haben sich vortrefflich bewährt.