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Eingesandt
Eine grosse Schafherde hat sich breit gemacht
Am 4. Februar hat sich eine grosse Schafherde zwischen Thalheim und Gütighausen breitgemacht. Nach der Angabe der Schafhirtin, welche vom Hügel herab die Herde im Blickfeld hatte, waren es knapp 600 Tiere, welche alle demselben Halter aus Mettendorf TG gehören. Mit dabei war auch ein Esel, der als Lasttier für den Transport des Gepäcks zuständig war und nach dem Sattel zu beurteilen auch als Reittier dienen konnte.
Das friedliche Grasen der Schafe war aber nur vordergründig. Dauernd musste die Herde in Zaum gehalten werden, damit sie auf der Wiese blieben und nicht auf die neu planierten Wege ausbrachen. Dafür waren drei Hunde zuständig, welche der Schafhirtin aufs Wort gehorchten. Sie hörten auf grosse Distanz die lauten Zurufe und befolgten die Anweisungen die ihnen gegeben wurden. Ein Hund namens «Jess» trieb die Herde zusammen. Jess reagierte auf die Worte «links», «rechts», «vor» und «zurück», sodass schlussendlich alle Schafe wieder beieinander auf der Wiese zu stehen kamen. Dann musste die Schäferin zu der Herde hinunter um nach dem Rechten zu sehen. Wenn es auch romantisch erscheint, so ist man Wind und Wetter ausgesetzt und hat als Hirte oder Hirtin eine grosse Verantwortung zu tragen.
David Gerber