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Werner Muff heisst der Sieger des Grossen Jagdspringens am CSIO5* St. Gallen. Der Seuzacher verwies im Sattel von Cosby den Briten William Whitaker auf Fandango und den Franzosen Olivier Robert mit Vivaldi auf die weiteren Podestplätze. Edwin Smits belegte mit Dandiego B Z Rang vier.
Martin Fuchs und Dubai du Bois Pinchet – bekannt als sehr schnelles Paar – eröffneten das mit 65'000 Franken dotierte Jagdspringen. Und sie legten los wie die Feuerwehr. Aber am zweitletzen Hindernis, einem in Orange gehaltenen Kreuzoxer patzte die Belgierstute – was vier Strafsekunden bedeutete. Die Zeit von 89.37 Sekunden war aber trotzdem eine sehr starke Marke. Niklaus Rutschi auf der CH-Stute Carassina musste ebenfalls einen Abwurf in Kauf nehmen, war aber ein wenig schneller als Fuchs und so übernahm er die Führung in 88.67 Sekunden. Philipp Züger war mit Castus der nächste, der die Bestzeit angriff. Dank eines fehlerlosen Rittes wechselte die Führung zum Schwyzer (88.16). Bei Edwin Smits und dem Belgierwallach Dandiego passte alle Distanzen optimal und so verbesserte er die Bestmarke auf 87.39 Sekunden.
In der Folge flog der Franzose Olivier Robert auf Vivaldi des Meneaux ins Ziel und durfte sich über die Führung (86.45) freuen, welche aber postwendend vom Briten William Whitaker – der das Jagdspringen 2014 gewinnen konnte – auf Fandango geknackt wurde und nun bei 85.61 Sekunden stand. Dass man die Rechnung nicht ohne Werner Muff machen darf, bewies der Seuzacher im Sattel des Oldenburgers Cosby. Mit einem hohen Grundtempo und trotz eines Zögerns auf den Schlussoxer hin, krallte sich Muff die Führung in 85.03 Sekunden und somit auch den Sieg. «Vor allem die Wendung vor der Planke nahm ich mit viel Risiko und durch Cosbys Riesengaloppade konnte ich einige Zeit herausholen», analysierte der Sieger.
Vor mir lag ein 100-seitiges Büchlein, 1952 im Verlag Paul Haupt in Bern erschienen: «Auto oder Pferdegespann?». Im Untertitel heisst es: Eine vergleichende Studie über die Wirtschaftlichkeitsgrenzen...
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