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Die Thematik des EncycloSpace fällt naturgemäss in das Interessengebiet der Semiotik, was unter anderem Ecos Werk [31] belegt. Dies liegt zunächst daran, dass die Natur des Zeichens als ein aliquid pro aliquo den Verweischarakter in sich trägt. Enzyklopädismus hat daher in seinem Verweissystem eine genuin semiotische Ausprägung. Wenn aber das enzyklopädische Unterfangen seinem universellen Anspruch gerecht werden will, muss es Zeichensysteme sprachlicher und nichtsprachlicher Art benutzen. Dies wurde schon in den Grundsatzüberlegungen 2.1, 2.2, 2.3, aber auch in der Diskussion der Repräsentationsmittel 2.4.4 evident. Die aus der Saussureschen Tradition des frankophonen Strukturalismus mit Roland Barthes [11] eingeleitete Semiologie nichtsprachlicher Zeichensysteme (Mode, Gastronomie, Verkehrszeichen etc.), aber auch die anglo-amerikanische Semiotik allgemeiner Zeichensysteme [150], stellen Werkzeuge und Denkmodelle zur Verfügung, die zur Verwirklichung des EncycloSpace wertvolle Beiträge liefern. Deshalb wurde auch der Spezialbeitrag von Noll in Anhang 9.5 beigefügt, wo Genaueres zum Thema und zur aktuellen Quellenlage zu finden ist. Betreffend enzyklopädisch angelegte Zeichensysteme im Bereich Musikwissenschaft sei auf 7.3 verwiesen.
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