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Menschenwürdige Lebensbedingungen, Zugang zur Grundversorgung (Gesundheit, Bildung, Hygiene, Justiz), keine erniedrigende oder unmenschliche Behandlung, Recht auf Teilhabe am öffentlichen Leben und auf freie Meinungsäusserung: die grundlegenden Menschenrechte decken ein breites Spektrum ab. Die DEZA trägt über die von ihr finanzierten Projekte weltweit dazu bei, indem sie Module für die Grundschulbildung für alle zugänglich macht oder die ärmsten Bewohner in den Dörfern in Entscheidungen mit einbezieht.
Daneben fördert die DEZA die grundlegenden Rechte der Bürgerinnen und Bürger, indem sie Gesetzesreformen unterstützt und sich für mehr Transparenz der staatlichen Behörden einsetzt. Die Stärkung der Medien und der Zivilgesellschaft zielt in die gleiche Richtung. Schliesslich leistet die DEZA in verschiedenen Ländern direkte Unterstützung an die nationalen Menschenrechtsinstitutionen.
Von Afghanistan bis Katar
Die von der DEZA in Afghanistan, Pakistan, Bangladesch, Nepal, Bolivien, im Besetzten Palästinensischen Gebiet und sogar in Katar unterstützten Stellen sind unterschiedlich organisiert – als Kommissionen, Ombudsstellen oder Forschungsinstitute. Jeder nationale Kontext hat seine Besonderheiten, doch in allen Ländern teilen die nationalen Menschenrechtseinrichtungen dieselben grundlegenden Ziele:
- Sie schützen die Bürgerinnen und Bürger vor Verletzungen der Grundrechte und kämpfen dafür, dass diejenigen, die sie verletzen, zur Verantwortung gezogen werden;
- sie beobachten die Menschenrechtslage, erheben vor Ort sachdienliche Informationen und informieren die Behörden und die Öffentlichkeit über belegte Diskriminierungen;
- sie unterstützen die Regierungsstellen dabei, die nationalen Gesetze mit den internationalen Menschenrechtsnormen in Übereinstimmung zu bringen;
- sie informieren die Bürgerinnen und Bürger über ihre Rechte und wie sie diese verteidigen können.
Die DEZA stellt jährlich durchschnittlich 2,3 Millionen CHF bereit für die Stärkung der von ihr unterstützten nationalen Institutionen. Dieser Betrag umfasst die finanziellen Beiträge an die Institutionen und in bestimmten Fällen die Finanzierung der ihnen zur Verfügung gestellten Fachleute.
Hinzu kommt der politische Dialog, den die Kooperationsbüros oder die Botschaften der Schweiz in den betreffenden Ländern führen, um die Legitimität und Unabhängigkeit der betreffenden Stellen zu sichern. Schliesslich engagiert sich die Schweiz dafür, dass die internationalen Menschenrechtsnormen umgesetzt werden. Zu diesem Preis können Hunderte von mutigen Menschenrechtsverteidigerinnen und Menschenrechtsverteidigern ihren Auftrag im Alltag erfüllen.