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Nicht so freilich verliess Gott sein Geschöpf, dass er sich ihm nicht mehr als schaffenden und lebendigmachenden Gott erwies und unter den Strafübeln nicht auch viel Gutes den Bösen gewährte. Nicht hat ja Gott in seinem Zorn seinem Erbarmen Einhalt geboten. Nicht hat er den Menschen aus dem Gesetze seiner Herrschaft entlassen, als er ihn in die Herrschaft des Teufels fallen ließ, da ja auch der Teufel selbst nicht jenseits der Herrschaft des Allmächtigen steht, wie auch nicht jenseits des Gutseins.
Aurelius Augustinus. De Trinitate. (13,12)