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Der chinesische Künstler Ye Yongqing wurde vom Gericht in Peking angewiesen, dem belgischen Künstler Christian Silvain 650.000 € Schadensersatz zu zahlen, da er 87 von Silvains Kunstwerken plagiiert hat. Das Gericht stellte fest, dass 122 von Yes Werken von Silvain kopiert wurden und verlangt nun eine öffentliche Entschuldigung in der chinesischen Zeitung Global Times. Die vereinbarte Summe ist die bisher höchste in einem Kunstfall in China. Bereits in den 1990er-Jahren begann Ye, Silvains Stil zu imitieren, mit ähnlichen Kompositionen, Motiven und einem kindlichen Stil. Silvain wurde auf das Plagiat aufmerksam, nachdem ein Galerist in Amsterdam ihn über ein kopiertes Gemälde informiert hatte. Yes Werke wurden seitdem nicht mehr in chinesischen Museen ausgestellt, nachdem Silvain seine Beschwerden öffentlich gemacht hatte. Ye hatte in einem belgischen Gericht wegen Verleumdung geklagt, aber die Beschwerde wurde nicht gelöst. Die vereinbarte Summe liegt weit unter den Erwartungen von Silvains Anwälten. Ye hat schätzungsweise 15 Millionen US-Dollar durch den Verkauf seiner Kunstwerke verdient. Seit den Plagiatsvorwürfen ist Silvains Beliebtheit in China gestiegen und eines seiner Gemälde erzielte einen neuen Auktionsrekord. Es ist unklar, ob Silvains Anwälte eine größere Zahlung beantragen werden.
Hintergrund
Der Fall dreht sich um den chinesischen Künstler Ye Yongqing, der des Plagiats von 87 Kunstwerken des belgischen Künstlers Christian Silvain für schuldig befunden wurde. Ye, der für seine Ölgemälde bekannt ist und auch als Professor arbeitet, muss eine Entschädigung in Höhe von 650.000 € zahlen und sich öffentlich in der chinesischen Zeitung Global Times entschuldigen. Das Gerichtsurteil markiert den bisher höchsten Betrag, der jemals in einem Fall von Plagiat in der bildenden Kunst in China verhängt wurde.
Plagiatsvorwürfe und Gerichtsverfahren
Ye’s Kunstwerke werden seit den 1990er Jahren beschuldigt, den Stil von Silvain zu imitieren. Die Ähnlichkeiten umfassen Kompositionen, Motive und eine kindliche Ästhetik. Silvain wurde auf das Plagiat aufmerksam, nachdem ihn ein Galerist in Amsterdam über ein kopiertes Gemälde informiert hatte. Sobald Silvain seine Beschwerden öffentlich machte, wurden Ye’s Kunstwerke nicht mehr in chinesischen Museen ausgestellt.
Verleumdungsklage und ungelöste Beschwerde
Ye hatte ursprünglich eine Verleumdungsklage gegen Silvain vor einem belgischen Gericht eingereicht, aber die Beschwerde blieb ungelöst. Die genauen Details und Ergebnisse dieses Gerichtsverfahrens werden nicht erwähnt. Dennoch verhinderte der Verleumdungsfall nicht, dass das Plagiatsverfahren weitergeführt wurde und in einer bedeutenden Entschädigung für Silvain endete.
Die Entscheidung des Gerichts und die Konsequenzen für Ye Yongqing
Das Gericht in Peking stellte fest, dass 122 der Kunstwerke von Ye tatsächlich von Silvain kopiert wurden. Als Konsequenz wurde Ye angewiesen, 650.000 € Schadensersatz an Silvain zu zahlen. Darüber hinaus muss Ye sich öffentlich in der chinesischen Zeitung Global Times entschuldigen.
Höchste Entschädigung in einem bildenden-Kunst-Fall in China
Die Strafe von 650.000 € ist die bisher höchste, die in einem bildenden-Kunst-Fall in China verhängt wurde. Diese wegweisende Entscheidung zeigt, wie ernsthaft chinesische Gerichte Fragen des Plagiats und der geistigen Eigentumsrechte in der Kunstwelt angehen.
Auswirkungen auf die Karriere und Reputation von Ye Yongqing
Nach der Aufdeckung der Plagiatsvorwürfe wurden Ye’s Kunstwerke nicht mehr in chinesischen Museen ausgestellt. Dies hat einen erheblichen Einfluss auf seine Karriere, da er seine Arbeiten in renommierten Ausstellungsorten nur noch begrenzt präsentieren kann. Darüber hinaus könnte das Gerichtsurteil und die anschließende öffentliche Entschuldigung die Reputation von Ye Yongqing sowohl im Inland als auch international weiter beschädigen.
Christian Silvains Perspektive und Ergebnis
Der belgische Künstler Christian Silvain, dessen Kunstwerke plagiiert wurden, ist aus diesem Fall als Sieger hervorgegangen. Obwohl die Entschädigungssumme von 650.000 € geringer ist als von Silvains Anwälten erhofft, stellt sie dennoch einen bedeutenden Sieg in seinem Bestreben nach Gerechtigkeit dar.
Erhöhte Popularität in China
Interessanterweise hat Silvains Popularität in China aufgrund des Plagiatsfalls zugenommen. Die Aufmerksamkeit, die der Rechtsstreit auf sich gezogen hat, hat sich positiv auf Silvains Ruf ausgewirkt und zu gesteigertem Interesse an seinen Kunstwerken geführt.
Rekordverkauf bei Auktion
Zusätzlich zu seiner gestiegenen Popularität hat eines von Silvains Gemälden kürzlich einen neuen Rekord bei einer Auktion erzielt. Diese Leistung festigt Silvains Position als angesehener und gefragter Künstler sowohl in China als auch weltweit.
Möglicher Berufungsantrag auf eine höhere Entschädigung
Obwohl die Entschädigungssumme festgelegt wurde, ist unklar, ob Silvains Anwälte einen Berufungsantrag auf eine höhere Summe stellen werden. Weitere rechtliche Schritte könnten unternommen werden, um zusätzliche Entschädigung zu fordern, angesichts der erheblichen Auswirkungen der plagiierten Kunstwerke auf Silvains Karriere und des finanziellen Erfolgs, den Ye mit dem Verkauf seiner eigenen Kunstwerke erzielt hat.
Schlussfolgerung
Der Plagiatsfall zwischen dem chinesischen Künstler Ye Yongqing und dem belgischen Künstler Christian Silvain hat zu einer wegweisenden Entscheidung in China geführt. Mit der Anweisung an Ye, 650.000 € Schadensersatz zu zahlen und sich öffentlich zu entschuldigen, erinnert dieser Fall an die Bedeutung der geistigen Eigentumsrechte in der Kunstwelt. Silvains Erfolg in dem Fall hat ihm nicht nur eine bedeutende Entschädigung verschafft, sondern sich auch positiv auf seinen Ruf und seine Karriere ausgewirkt. Die Auswirkungen für Ye Yongqing gehen über finanzielle Schäden hinaus, da er mit begrenzten Möglichkeiten konfrontiert ist, seine Kunstwerke auszustellen, und einem möglichen Schaden für seinen Ruf. Es bleibt abzuwarten, ob Silvains Anwälte weitere rechtliche Schritte unternehmen, um eine höhere Entschädigung zu fordern.[ad_2]
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