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Der Treibhausgasausstoss in der Schweiz hat zwischen 1990 und 2017 um 12% abgenommen. Das Ziel, diesen bis 2020 um 20% zu senken, wird möglicherweise nicht erreicht. Zudem verursacht die Schweiz nicht nur im Inland Emissionen, sondern – durch den Import von Gütern – noch höhere im Ausland. Der Klimawandel äussert sich in der Schweiz überdurchschnittlich: Die mittlere Jahrestemperatur ist seit Messbeginn 1864 um 2°C gestiegen, gut doppelt so stark wie im global.
Der Mensch verändert durch die Emission von Treibhausgasen zunehmend die Zusammensetzung der Atmosphäre.
Der wachsende Güter- und Personenverkehr, insbesondere der Flugverkehr, und das Heizen des Gebäudebestandes führen zu einem grossen Verbrauch an fossilen Energieträgern. Bei der Verbrennung von Treibstoffen wie Benzin, Diesel oder Kerosin und von Brennstoffen wie Heizöl und Erdgas wird CO2 ausgestossen, das den natürlichen Treibhauseffekt verstärkt und zu einer Erwärmung der Erde führt.
Auch Landnutzungsänderungen – die rasant steigende Überbauung grüner Flächen – tragen zur Anreicherung von Treibhausgasen wie CO2, der Atmosphäre bei.