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Die Streifen-Schnelltests für Antigene sehen fast wie diejenigen von Schwangerschaftstests aus, der PCR-Schnelltest ist dagegen ein kleines «Labor im Röhrchen». Die Antigen-Schnelltests und PCR-Schnelltests benötigen zum Beispiel Abstriche aus dem Nasen-Rachen-Raum. Inzwischen gibt es aber auch Tests mit Speichel oder nur mit einem Nasen-Abstrich. Geplant sind in Zukunft auch Selbsttest, die das Bundesamt für Gesundheit aber bisher noch nicht genehmigt hat.
Wie aussagekräftig, präzis und teuer diese unterschiedlichen Methoden sind, zeigt ein Vergleich der verschiedenen Schnelltests mit dem klassischen PCR-Test. Der Antigen-Schnelltest ist zum Beispiel ein einfaches Verfahren, um zu erkennen, ob eine Person eine hohe Viruslast hat und deshalb hochansteckend ist. Er könnte teilweise teurere PCR-Tests ersetzen und Labore entlasten − etwa in Schulen, Pflegeheimen oder bei Reiserückkehrern. Dennoch ist selbst bei korrekter Anwendung die Sensitivität etwas geringer als beim PCR-Test. Infizierte mit sehr niedriger Viruslast werden dadurch möglicherweise nicht erkannt.
Die Sensitivität und Spezifität beschreiben wie gut ein Test ist. Die Sensitivität ist der Anteil der Personen mit positivem Testergebnis unter den Infizierten. Die Spezifität ist der Anteil der Personen mit negativem Testergebnis unter den Nicht-Infizierten.