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Die Folgen des Klimawandels werden die sieben wichtigsten Industriestaaten (G7) einer Studie zufolge viele Billionen Dollar Kosten. Ohne ehrgeizige Massnahmen zur Bekämpfung der Klimakatastrophe werde die jährliche Wirtschaftsleistung dieser Staatengruppe im Jahr 2050 um durchschnittlich 8,5 Prozent gedrückt. Dieses Resultat geht aus einer am Montag veröffentlichten Untersuchung der Entwicklungsorganisation Oxfam hervor. Der Verlust beliefe sich insgesamt auf 4,8 Billionen Dollar. Oxfam beruft sich bei seiner Berechnung auf eine Analyse des Instituts des Rückversicherers Swiss Re. Die Organisation fordert die Staats- und Regierungschefs der G7-Länder auf, sich bei ihrem kommenden Gipfel in Cornwall auf einen schnelleren und stärkeren Abbau der CO2-Emissionen zu einigen.
Durch schleichende, chronische Risiken wie Hitzestress und andere gesundheitliche Auswirkungen, den Anstieg des Meeresspiegels und die Verringerung landwirtschaftlicher Produktivität könnten andere Länder noch weitaus stärker leiden als die grossen Industrienationen. So könnte Indiens Wirtschaft 2050 um 27 Prozent geringer ausfallen als ohne die Klimakrise. Für die Philippinen wird ein Verlust von 35 Prozent prognostiziert, für Kolumbien von 16,7 Prozent.
Oxfam Experte Max Lwason sagt: «Die prognostizierten wirtschaftlichen Turbulenzen in den wohlhabenden G7-Ländern sind nur die Spitze des Eisberg. In vielen wirtschaftlich benachteiligten Teilen der Welt werden Todesfälle, Hunger und Armut als Folge extremer Wetterereignisse zunehmen.»
Bildquelle: The Blue Cut Fire burns towards homes south of Hwy 138 and east of Hwy 2, approximately 5 miles from Wrightwood last year. Over the last 40 years, California has seen a decline in wildfires. (Will Lester, INLAND VALLEY DAILY BULLETIN/SCNG)