Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03463.jsonl.gz/3018

19.06.2017
Schutz vor Hitze
Schutzmassnahmen in Alters- und Pflegeinstitutionen.
Hitzewellen gefährden die Gesundheit von betagten, pflegebedürftigen und chronisch kranken Menschen.
Alters- und Pflegeinstitutionen instruieren ihre Mitarbeitenden vor Hitzeperioden darüber:
- Die Räumlichkeiten der Institution möglichst kühl zu halten;
- Die physischen Aktivitäten bei grosser Hitze auf das Minimum zu reduzieren;
- Dass die Bewohnenden während den Stunden der grössten Hitze sich nicht oder nur sehr wenig draussen aufhalten;
- Die Bewohnenden leichte und hellte Kleidung tragen;
- Die Körpertemperatur der am meisten gefährdeten Bewohndenden regelmässig überprüft wird und ihr Körper, wenn nötig, regelmässig zum Beispiel mit einer Dusche oder einem nassen Tuch gekühlt wird;
- Die Bewohnenden regelmässig daran erinnert werden genügend viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen.
Zudem stellen die Institutionsleitungen auch folgende Präventionsmassnahmen sicher:
- Frühzeitige Erstellung eines Überwachungsplans;
- Benennung der speziell gefährdeten Bewohnenden und Bestimmung der dafür zuständigen, verantwortlichen und entsprechend geschulten Pflegepersonen;
- Definition der Organisationsabläufe für Notfälle;
- Sicherstellung der Betreuung auch in der Ferienzeit.
Das Pflegepersonal soll sicherstellen, dass stark gefährdete Bewohndende vom behandelnden Arzt oder von der behandelnden Ärztin konsultiert werden, um – falls erforderlich – die Beobachtung und Behandlung der Krankheit/en anzupassen.
Verschiedene Medikamente können zudem bei Hitzewellen Probleme verursachen. Einige fördern die Dehydrierung (z.B. Diuretika), andere beeinflussen die Wärmeregulation (z.B. Anticholinergika, gewisse Deuroleptika und gewisse Antidepressiva).Zurück