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Die erste wichtige Bündner Entscheidung zu den Parlamentswahlen 2019 ist gefallen: Die grünliberale Partei Graubünden setzt auf eine Listenverbindung mit der SP und der Verda. Damit haben auch die Hoffnungen der FDP, den 2011 verlorenen Nationalratssitz zurückzuerobern, einen Dämpfer erhalten.
Die Grünliberalen Graubünden, die SP Graubünden und Verda – Grüne Graubünden steigen als Klima-Allianz in den Wahlkampf. Die «Klimakatastrophe ist die grösste Herausforderung der Politik in den kommenden Jahren», schreibt die SP Graubünden in einer Medienmitteilung. Die drei Parteien einigten sich darum auf eine Listenverbindung bei den kommenden Nationalratswahlen. Ziel der Klima-Allianz sei es, allen Stimmen, die eine ökologischere Politik wünschten, maximales Gewicht zu geben. Die Klima-Allianz sei auch offen für weitere Listenverbindungspartner, sofern sich diese den Zielen der Klima-Allianz anschlössen.
Wie GRHeute schon im letzten Herbst voraussagte, steigen mit dieser Listenverbindung die Chancen für den grünliberalen Spitzenkandidaten Josias Gasser, nach seiner Abwahl vor vier Jahren wieder in den Nationalrat gewählt zu werden. Bei einer Allianz mit der FDP oder CVP wäre zwar die Chance grösser gewesen, der ungeliebten SVP den zweiten Nationalratssitz zu entreissen, dieser wäre im Fall einer Allianz mit einer Mitte-Partei aber wahrscheinlich an den Kandidaten der bürgerlichen Partei gegangen. Diese Frage stellt sich nun nicht mehr: Die linken Parteien ziehen geschlossen in den Wahlkampf, um ihre beiden Spitzenkandidaten Jon Pult (SP) und Josias Gasser (GLP) nach Bern zu bringen.
(Bild Josias Gasser: Charly Bosshard)