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Die queer-feministische Subkultur besteht als Gegenstück zur männlich dominierten Alternativkultur in der Schweiz seit den späten 1990er-Jahren. Nach der Jahrtausendwende organisierten junge Feministinnen* inspiriert von der US-amerikanischen Riot-Grrrl-Bewegung verschiedenen Orts Ladyfests, so auch in der Schweiz. Die Idee der frauenspezifischen und feministischen Veranstaltungen mit explizit politischem Charakter war FLINT darin zu bestärken, sich künstlerisch auszudrücken und kulturell zu betätigen. Viele queer-feministische Festivals und Veranstaltungen entstanden in bereits bestehenden feministischen Räumen, wie beispielsweise dem 1993 gegründeten Frauenraum in Bern.
Diese subkulturelle Szene trug viel zur Vernetzung und zum selbstbewussten Auftreten von FLINT bei. Queer-feministische Bands prangen mit Text und Musik heteronormative Strukturen an und nehmen sie lustvoll auseinander. Hier ein Beispiel der Berner Band empress piru, die seit 2014 besteht. (sp)
Song «All male panel» von empress piru, 2019 (https://empresspiru.bandcamp.com/album/normalize-yourself)
Quelle: Booklet des Albums «Normalize yourself» von empress piru, 2019. (Link zum PDF, Vorschau nebenan)