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Nothilfefonds für rasche, unkomplizierte Hilfe weltweit in Krisensituationen oder bei Naturkatastrophen. In Krisenzeiten oder Notsituationen können aus diesem Fonds schnell und unbürokratisch Beiträge kurzfristig an Partnerorganisationen ausbezahlt werden.
So wie zum Beispiel für intern vertriebene Menschen in Beni, Ostkongo. Seit Oktober 2014 ist die Region Beni von einer Spirale der Gewalt betroffen, die bis jetzt mindestens 1’000 zivile Opfer gefordert hat. Die Gewalt wird grösstenteils der Miliz ADF (Allied Democratic Forces) zugeschrieben, die seit 1995 die Region terrorisiert. Die gegenwärtige Lage trägt zu einer bereits sehr komplexen humanitären Krise in Nord-Kivu bei, wo sich 1,5 Millionen intern vertriebene Menschen aufhalten. Die Sicherheitslage für die Zivilbevölkerung in der Region Beni verschlechtert sich seit mehreren Monaten. Am 25. September 2020 wurde ein weiterer Anschlag verübt, bei dem etwa 30 Zivilisten getötet und deren Eigentum geplündert wurde. Nach diesem Anschlag zogen mehr als 3’700 Menschen von ihren Dörfern in das Zentrum von Beni. Diese Menschen haben alles verloren und leben unter schwierigen Bedingungen. Sie sind bei Gastfamilien sowie in sozialen und kirchlichen Einrichtungen (Spital, Schulen und Kirchen) untergebracht.
Connexio leistete einen Nothilfe-Beitrag zur Sicherung der Grundbedürfnisse von 1’000 Vertriebenen. Dazu gehörten Nahrungsmittel, Hygieneartikel und die nötigsten Haushaltsgegenstände. Besonderer Fokus lag dabei auf Haushalten mit Müttern und Kleinkindern, schwangeren Frauen, älteren Menschen und Menschen mit eingeschränkter Mobilität.
Danke, dass Sie den Nothilfefonds auch weiterhin unterstützen und wichtige Soforthilfe möglich machen!