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Die am 3. Januar 2018 nach längeren gesundheitlichen Problemen verstorbene Malayka galt als sehr umgänglich und gelehrig, aber auch ein bisschen träge. Sie vermied jede unnötige Anstrengung und häufig sah man sie mit gekreuzten Hinterbeinen in der Sonne stehen und dösen.
Zwei Dinge weckten allerdings sofort ihre Lebensgeister: Wenn es ums Fressen ging, oder wenn sie beim Baden im alten Elefantenhaus die Besucher mit Wasser bespritzen konnte.
Malayka war zwar die älteste Elefantenkuh in der Gruppe bestehend aus Maya (24), Rosy (23) und Heri (42), aber nicht die ranghöchste. Nicht so gut kam sie mit Maya aus, der sie sich wohl auch wegen der fehlenden Stosszähne überlegen fühlte und sie drangsalierte.
Adrian Baumeyer, Tierkurator, spricht über Malayka. (Video: Telebasel)
Herde versucht zu helfen
Malayka sei seit Ende 2015 schon einige Male gestürzt und konnte teilweise nur mit der Hilfe der anderen Elefanten wieder aufstehen. Am Mittwochnachmittag stürzte Malayka erneut, schaffte es diesmal aber nicht, aus eigener Kraft aufzustehen. Dann brach sie zusammen und blieb reglos liegen. Trotz Hilfeversuchen der anderen Elefanten wollte und konnte Malayka nicht mehr aufstehen.
Das Team des Zoo Basel beschloss laut der Mitteilung gemeinsam, Malayka einzuschläfern, um ihr ein längeres Leiden zu ersparen. Der Zoo Basel ginge von einem altersbedingten Tod aus.
Malayka werde im Institut für Tierpathologie in Bern untersucht, um die genaue Todesursache festzustellen.