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Charles Holl war ein angesehener französischer Juwelier und talentierter Goldschmied und Juwelenfasser, dessen Werkstatt dafür bekannt war, dass er anfangs bis Mitte des 20. Jahrhunderts, insbesondere während der Art Deco Periode, Juwelen für Cartier und Van Cleef & Arpels schuf. Französischer Schmuck der profilierten Pariser Schmuckhäuser, trägt oft die Handschrift weniger bekannter Betriebe, die die Juwelen herstellten.
Zu dieser Zeit wurde er von vielen führenden Schmuckhäusern beauftragt, herausragende Schmuckstücke zu kreieren, dank seines Rufs als Meister des Juwelenfassens. Er verwendete oft üppige Farbedelsteine in komplexen Designs, die überlegenes technisches Wissen erforderten. All seine Stücke zeigen exemplarisch die ausserordentliche Qualität des Schmucks, der damals von den führenden Pariser Schmuckhäusern hergestellt wurde.
Charles Holl gründete sein Unternehmen im Mai 1917 und führte Niederlassungen in Paris und Strassburg. Später, in den 1930er Jahren, eröffnete die Firma auch einen Betrieb in New York City. Charles Holl wurde besonders für seine detaillierten, ungewöhnlichen und raffinierten Details sehr geschätzt, er schuf zeitlose Meisterwerke. Er arbeitete nicht nur für die renommiertesten Schmuckhäuser, sondern bediente auch seine eigene Kundschaft, die sein ausserordentliches Talent erkannte.