Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03300.jsonl.gz/727

Diane Halfin wuchs in Brüssel als Tochter einer aus Griechenland stammenden Jüdin auf, die sie zu einer Frau erzieht, die sich weigert, Opfer zu sein. Diane verinnerlicht dies und legt bis heute Wert auf ihre Unabhängigkeit. Ihre Ehe mit Eduard Egon Prinz zu Fürstenberg, der Vater ihrer Kinder, an dessen Seite sie ein ausschweifendes Jetset-Leben führt, währt nur zwei Jahre. Nach ihrer Scheidung entwirft sie Strickkleider und beginnt ihr eigenes Geschäft aufzubauen. 1973 bringt sie das berühmte Wickelkleid heraus, das sich als so stilbildend erweist, dass es heute im Metropolitan Museum of Art ausgestellt ist.
Rezension
»Ich möchte als Vorbild in Erinnerung bleiben. Seid, was ihr wollt - das ist meine Botschaft, für meine Kunden wie für meine Enkeltöchter.«, splendid, 01.04.2016
Portrait
Diane von Fürstenberg wurde 1946 in Brüssel geboren. Ihr Vater, ein aschkenasischer Jude, stammte aus Kischinau, ihre Mutter, eine sephardische Jüdin, aus Griechenland. Diane Halfin studierte Spanisch in Madrid und Betriebswirtschaft in Genf. 1969 heiratete sie Egon zu Fürstenberg und zog mit ihm nach New York, wo ihre beiden Kinder zur Welt kamen. Kurz nach der Geburt ihres zweiten Kindes liess sie sich scheiden und begann ihr eigenes Geschäft aufzubauen, in dem sie Jerseykleider verkaufte. 1973 brachte sie das berühmte Wickelkleid heraus, das sich als so stilbildend erwies, dass es heute in Museen ausgestellt ist, u.a dem Metropolitan Museum of Art. 1985 gründete sie in Paris den Verlag Salvy und zog sich aus dem Modegeschäft zurück. Nach ihrer Rückkehr nach New York begann sie 1997 eine zweite Karriere als Modedesignerin. Das US-Magazin »Time« zählt sie zu den einflussreichsten Menschen der Welt. 2001 heiratete Diane von Fürstenberg den Medienmogul Barry Diller. Sie ist vierfache Grossmutter.