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Der Chor GACHAREBA wurde 2009 von Selina Weibel in Biel gegründet. Im Rahmen eines Osterkurses von VTI1) unter der Leitung von Tamar Buadze2) und Tamaz Chikadze3) lernte Selina Weibel den Chorgesang Georgiens kennen und lieben. Und schon bald war klar, dass sie diese Musik regelmässig singen und mit anderen Interessierten teilen wollte. Damals noch unter dem Namen „Ele-mele“ startete so im Herbst 2009 das erste Chorprojekt. Kurz vor dem Konzert erhielt dann der Chor seinen definitiven Namen „Gachareba“, was auf Georgisch bedeutet "Jemandem eine Freude bereiten".
Ursprünglich als gemischten Chor angedacht, war der Chor mangels Männerstimmen aber lange Zeit ein reiner Frauenchor. Die fehlenden Männer stellten im Hinblick auf die Chorliteratur keine Schwierigkeit dar, denn die Chormusik Georgiens wird traditionellerweise von Frauen- oder Männerchören gesungen. Seit kurzem haben auch Männer GACHAREBA entdeckt und singen im Chor mit.
Der Chor probt wöchentlich, bis zum Projekt#4 allerdings begrenzt auf die anfangs ausgeschriebene Projektzeit von knapp einem Jahr. Die Sängerinnen verpflichteten sich für die ganze Projektzeit mit abschliessendem Konzert. Die Musik bestand lange Zeit ausschliesslich aus Chorliteratur Georgiens, seit dem Projekt#4 kam auch Musik aus (ost-)europäischen Ländern dazu. Der Fokus liegt auch da auf der Volksmusik. Neuerdings organisiert sich der Chor als Semesterchor.
1) VTI: Verein Volkstanz & Tanzmusik International.
2) Tamar Buadse: Leiterin des Frauenchores Tutarchela in Georgien.
3) Tamaz Chikadze: Gründer und Manager des Quintetts Kolchika.
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