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Fleisch und Umweltschutz – geht das zusammen?
Früher ging das wohl noch. Die Weltbevölkerung war kleiner, der Fleischkonsum moderat, und das Vieh frass vor allem Futter vom eigenen Hof. 1950 betrug die weltweite Fleischproduktion 44 Millionen Tonnen. Heute sind es 300 Millionen Tonnen, fast 7x mehr. Die Produktion von Rindfleisch braucht 10x mehr Wasser als die Produktion von Weizen. Das Vieh frisst 40% des gesamten Getreides und ist so klimaschädigend wie der gesamte Verkehr. Weltweit werden 70% des Landwirtschaftslands für die Viehwirtschaft verwendet. Damit nicht genug: die Fleischproduktion soll von heute 300 Millionen Tonnen bis zur Mitte dieses Jahrhunderts auf fast eine halbe Milliarde Tonnen steigen. Damit ist die Frage wohl beantwortet.
Am Freitag: Sklaverei abgeschafft?