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Die Arbeiter - Ohne sie läuft nichts
Für den Bau des Albulatunnels waren von 1898 bis 1903 mehr als 1 300 Mann am Bau beschäftigt. Mehr als 110 Jahre später hat sich die Technik so stark weiterentwickelt, dass jeweils nur noch zwischen 50 bis 80 Arbeiter auf der Seite Preda und Spinas arbeiten.
Den 24-Stunden Schichtbetrieb teilen sich pro Vortriebsrichtung 4 Teams von je 5 Arbeitern. Ein Team setzt sich jeweils wie folgt zusammen:
1 Teamführer
2 Mineure
2 Maschinisten
Die Tätigkeiten innerhalb eines Teams können individuell zugeteilt werden, da alle Arbeiter über den Wissensstand und die Fähigkeiten verfügen, jede Funktion auszuüben, alle Maschinen fachgerecht zu betreuen und den sicheren Umgang mit Sprengstoff beherrschen.
Weiter sind auf der Baustelle weitere Spezialisten und Fachleute notwendig. Diese bewältigen unter anderem die folgenden Aufgaben:
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Unterhalt und Reparatur der Fahrzeuge
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Instandhaltung der Förderbänder
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Aufbereitung der Betongemische
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Laboratorische Analysen des Ausbruchsmaterials
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Administrative Arbeiten
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Deponiebewirtschaftung
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Und viele mehr
Die Arbeiter sind auf der Seite Preda in einem eigens erstellten Container-Arbeiterdorf untergebracht. Jeder Arbeiter hat das Recht auf ein eigenes Zimmer. Auch in diesem Bereich hat sich seit dem Bau des ersten Albulatunnels einiges verändert. Früher mussten sich die Bauarbeiter teilweise ein Bett in den Massenunterkünften im Schichtbetrieb teilen.
Den Arbeitern steht heute neben einem Aufenthaltsraum auch eine Kantine zur Verfügung, welche 23 Stunden geöffnet hat und auf den Schichtbetrieb eingestellt ist.