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Viele Athleten legen nach einer Saison eine Trainingspause ein oder reduzieren zumindest das Training. Dies macht auch Sinn, um wieder neue Motivation zu tanken und dem Bewegungsapparat die Zeit zu geben, sich zu regenerieren. Während den Festtagen wird dann oft auch bei der Ernährung nicht mehr Mass gehalten und man gönnt sich mal was. Die Frage ist, wie starte ich nach so einer Phase am besten wieder in das Training? Wie sollte der Saisoneinstieg aussehen?
Es gibt natürlich mehrere Möglichkeiten und der Trainingshintergrund und das Saisonziel des Athleten sollten bei der Auswahl berücksichtigt werden. Die „intensive“ Variante spricht für Sportler mit etwas Erfahrung und einem Saisonziel, das nicht zu früh in der Saison ausfällt. Nach der Saisonpause und einem kurzen Grundlagenblock, mit nicht allzu umfangreichen Einheiten, konzentriert man sich beim Training auf kurze und intensive Trainingsinhalte. Dabei sollte auch das Technik- und Krafttraining einen hohen Stellenwert einnehmen. Der Vorteil ist, dass man dadurch für den klassischen Trainingsaufbau eine höhere Grundschnelligkeit erarbeitet hat und durch den relativ kleinen Trainingsumfang genug Zeit für die Erholung hat. Besonders für Athleten, die nicht die Möglichkeit haben, in ein Trainingslager in wärmere Gefilde zu fahren, könnte diese Variante vorteilhaft sein. Dass man mit dem Saisoneinstieg auch wieder vermehrt auf eine sportlergerechte Ernährung achtet, sollte selbstverständlich sein.