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Le 28 mars, M. Reinhard, Conseiller national, à Berne, a posé au Conseil fédéral la «petite question» suivante:
«Le Conseil fédéral sait-il que des citoyens suisses se sont engagés dans le corps des volontaires de Shanghaï et, en cette qualité servent, pour des intérêts étrangers, contre les armées chinoises? Sait-il que le Consulat général de Shanghaï approuve leur attitude?
Considère-t-il que la participation de citoyens suisses à une guerre contre un Etat avec lequel la Suisse a conclu un traité d’amitié est compatible avec la constitution fédérale et le droit international? N’est-il pas en mesure de décider les Suisses en Chine, par l’entremise du Consulat général de Shanghaï, à se retirer de ces troupes, qui servent des intérêts étrangers et à observer à l’étranger également la neutralité suisse?»
Il est décidé de faire à la «petite question» Reinhard la réponse suivante:
Antwort des Bundesrates, vom 31. März. 19272
Schanghai besitzt zwei fremde Freiwilligenkorps. Das eine ist dem Gemeinderat des Internationalen Settlements, das andere der Gemeindeverwaltung der französischen Konzession unterstellt. Es handelt sich in beiden Fällen um eine Art Bürgergarde, welcher die Aufgabe zukommt, Settlement und Konzession in Zeiten von Wirren zu verteidigen und die Ordnung aufrechtzuerhalten.
Das internationale Freiwilligenkorps besteht aus Angehörigen beinahe sämtlicher Staaten, welche Verträge mit China abgeschlossen haben und auch aus Chinesen. Bis September 1924 wurden die Schweizer verschiedenen Einheiten zugeteilt. Durch Beschluss des Gemeinderates wurde damals eine neue Infanteriekompagnie (später in eine leichte Artillerie-Batterie umgewandelt) aufgestellt, welche aus Dänen, Holländern, Norwegern, Schweden und Schweizern zusammengesetzt werden sollte. Dem Beispiele der übrigen beteiligten Konsulate folgend, welche ihren Staatsangehörigen von diesem Beschluss Kenntnis gegeben hatten, erging seitens des schweizerischen Generalkonsulats eine entsprechende Mitteilung an den «Swiss Rifle Club», bei dem sich die Schweizer anmeldeten. Es befinden sich auch Schweizerbürger im Freiwilligenkorps der französischen Konzession.
Die Freiwilligenkorps wurden im Laufe der letzten Jahre wiederholt mobil gemacht. Der Dienst ist ausschliesslich ein Ordnungs- und Polizeidienst auf dem Gebiete der fremden Niederlassungen. Die in Schanghai ansässigen Schweizer haben, wie die übrigen Fremden, Interessen zu verteidigen; das Generalkonsulat in Schanghai hat keine Veranlassung - und auch nicht die erforderliche Kompetenz dazu - Schweizern die freiwillige Beteiligung an Massnahmen zu untersagen, welche seitens der zuständigen Gemeindebehörden zu diesem Zwecke getroffen werden.