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Walter Faber ist ein Ingenieur, der im Auftrag der UNESCO arbeitet. Seine Weltsicht ist von grosser Nüchternheit und dem Glauben an den technischen Fortschritt geprägt. Er ist ein Macher und Rationalist. Umso irritierender sind für ihn die Ereignisse einer Reise, die ihn zunächst von New York nach Mittelamerika führt. Sein Flugzeug muss notlanden, dann findet er seinen Jugendfreund tot im Dschungel vor. Nach New York zurückgekehrt, trennt sich Faber von seiner Freundin Ivy und bricht zu einer Schiffsreise nach Europa auf. An Bord lernt er eine junge Frau kennen, in die er sich schon bald verliebt. Dass Sabeth rund 30 Jahre jünger ist als er, hält Faber nicht davon ab, sie in Paris wiederzutreffen und ihr seine Hilfe anzubieten. Ihr Ziel ist Athen. Bei der Autoreise durch Südeuropa kommen sich die beiden immer näher. Doch als Sabeth am Strand von einer giftigen Schlange gebissen wird, nimmt die Tragödie ihren Lauf.
Biografie:
Max Frisch geboren 1911 in Zürich; gestorben 1991 ebenda, erreichte mit Theaterstücken wie «Biedermann und die Brandstifter» oder «Andorra» sowie mit seinen drei grossen Romanen «Stiller», «Homo faber» und «Mein Name sei Gantenbein» ein breites Publikum, fand Eingang in den Schulkanon und gilt als Autor von weltliterarischem Rang. Neben den Dramen und Romanen veröffentlichte er Hörspiele, Erzählungen und Prosawerke sowie mehrere literarische Tagebücher.
Pressestimmen:
«Eine temporeiche Produktion, die nie atemlos wirkt.» (NZZ)
«Anna Schinz und Stefan Lahr bilden ein ideales Team für die narrative Regie von Theaterleiter Rüdiger Burbach.» (Tages-Anzeiger)