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Khmer Kulturzentrum
Anderer Name: Wat Sangkharam
In Kambodscha spielen die buddhistischen Mönche im Dorf eine zentrale Rolle. Sie sind nicht nur als Seelsorger tätig, sondern haben auch eine wichtige Stellung als Berater und Wegweiser in sozialen Konfliktsituationen. Die Präsenz von Mönchen in mehrheitlich buddhistischen Flüchtlingsgruppen stellt deshalb auch jenen Teil der Beratung, Betreuung und Seelsorge sicher, der von schweizerischer Seite her nicht geleistet werden kann.
Aus diesem Grund machte sich schon in den Jahren 1979 – 1982 eine Selbsthilfegruppe von Kambodschanern daran, in Zusammenarbeit mit schweizerischen Hilfswerken nach Lösungen zu suchen. Ein erster Versuch des Foyer Khmers 1979/1982 in Zürich, Patenschaften von Familien für Neuangekommene zu organisieren, d.h. für diese ein soziales Netz aufzubauen führte zu weiteren Entwicklungen.
Unter Beteiligung von Kambodschanern und Schweizern wurde 1981 der Khmer Verein gegründet, dessen wichtigste Aufgabe der Aufbau eines Khmer Kulturzentrums sein sollte. Die Eröffnung des Khmer Kulturzentrums in Zürich erfolgte dann am 23. Januar 1983.
Von 2006 bis Ende März 2012 befand sich das Khmer Kulturzentrum in Obfelden. Seit April 2012 ist das Kulturzentrum an der Kirchgasse 12 in Walterswil domiziliert.
Das Kulturzentrum ist als Verein mit Vorstand ( Präsident, Vizerpräsident, Gegeralskretär, Kassierer, Revisoren, Berater) organisiert.
Das Kulturzentrum finanziert sich durch Beiträge der Mitglieder, Veranstaltungen und Gönner.
Das Kulturzentrum pflegt enge Kontakte mit anderen Organisationen wie beispielsweise mit der Chilbi Walterswil SO, der Interreligiösen Arbeitsgemeinschaft in der Schweiz und der Buddhistischen Gemeinschaft Schweiz. Zudem beteiligt man sich am runden Tisch der Religionen Solothurn.
Seit 1983 waren 560 Khmer Familien regelmässig an Aktivitäten des Kulturzentrums beteiligt.