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Buddhismus & Tradition
Buddhismus ist die Praxis von Buddhas Unterweisungen, die auch “Dharma” genannt wird, was “Schutz” bedeutet. Indem Lebewesen Dharma (Buddhas Unterweisungen) praktizieren, werden sie dauerhaft von Leiden geschützt und dauerhaftes Glück erfahren können.
Buddhas Unterweisungen haben eine zeitlose und universelle Gültigkeit und können von jedem Menschen, aus jedem Kulturkreis und unabhängig von Vorkenntnissen, Geschlecht oder Alter praktiziert werden. Indem wir Buddhas Unterweisungen „Dharma“ praktizieren, beschützen wir uns selbst vor Leiden und Problemen. All unsere Probleme, die wir in unserem Alltag erfahren, wurzeln in der Unwissenheit und die Praxis von Dharma ist die Methode Unwissenheit zu zerstören. Dharmapraxis ist die erhabene Methode die Qualität unseres menschlichen Lebens zu entwickeln, denn diese Lebensqualität hängt nicht von äusserer Entwicklung oder materiellem Fortschritt ab, sondern von der inneren Entwicklung des Friedens und Glücks.
Buddha gab 84’000 Unterweisungen und aus diesen kostbaren Unterweisungen entwickelte sich der Buddhismus in dieser Welt. Heute können wir viele unterschiedliche Formen des Buddhismus wie Zen- und Theravada-Buddhismus sehen. All diese unterschiedlichen Aspekte sind Übungen der Lehren Buddhas und sie alle sind gleichermassen kostbar; es sind einfach unterschiedliche Präsentationen. Im Kadampa Meditationszentrum Schweiz wird gemäss der Kadampa-Tradition Buddhismus gelehrt, studiert und praktiziert.
Kadampa-Tradition
Der Kadampa-Buddhismus ist eine Schule des Mahayana-Buddhismus und wurde vom großen indischen buddhistischen Meister Atisha (982-1054 n.Chr.) gegründet. Seine Anhänger sind als „Kadampas“ bekannt. „Ka“ bezieht sich auf Buddhas Unterweisungen und „dam“ auf Atishas besondere Lamrim-Anleitungen, die als „Die Stufen des Pfades zur Erleuchtung“ bekannt sind. Kadampas sind also Praktizierende, welche die Unterweisungen Buddhas als persönliche Ratschläge betrachten und sie gemäß den Anleitungen des Lamrim in die Praxis umsetzen.
Die später in Tibet von Je Tsongkhapa und seinen Anhängern weit verbreitete Kadampa-Tradition wurde als „Neue Kadampa Tradition“ bekannt. Kadampa-Buddhisten setzen es sich zum Ziel, Buddhas Lehren als praktische Methoden anzuwenden, um tägliche Handlungen in den Pfad zur Erleuchtung umzuwandeln. Indem das Wissen und die persönliche Erfahrung von Buddhas Lehren in das tägliche Leben integriert werden, verwandeln sich Herausforderungen in Chancen für spirituelles Wachstum. Die großen Kadampa-Lehrer waren nicht nur dafür berühmt, große Gelehrte zu sein. Sie waren auch besonders reine und aufrichtige spirituelle Praktizierende. Die Überlieferung dieser Lehren, sowohl die mündliche Übermittlung als auch ihre Segnungen, wurden in einer ungebrochenen Linie von Lehrer zu Schüler weitergegeben. Nachdem sie sich in vielen asiatischen Ländern verbreitet hatten, erblühen sie nun auch in vielen Ländern der westlichen Welt.