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Der Bär, der am 4. November bei Preore südwestlich von Trento (Italien) von einem Auto angefahren wurde, ist nicht identisch mit dem Bären, der im Spätsommer im Unterengadin auftauchte. Dies ergab die genetische Analyse eines am Unfallort gefunden Haarbüschels. Nach Angaben des Servizio Foreste e Fauna der Provinz Trento handelt es sich beim Unfallopfer um DJ3, ein 2004 geborenes Jungtier der Bärin Daniza. Es ist anscheinend glimpflich davongekommen: Zwei Wochen nach dem Zusammenprall wurde das Gelände um den Unfallort nochmals systematisch mit Hunden abgesucht. Es fand sich kein toter oder verletzter Bär. Im Trentino leben gegenwärtig 18 bis 20 Bären. Der Bestand geht zurück auf sieben Weibchen und drei Männchen aus Slowenien, die zwischen 1999 und 2002 ausgesetzt wurden.
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