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Laut ersten Ergebnissen einer Studie des Genfer Universitätspitals (HUG) könnten sich bis Mitte April rund 27'000 der 500'000 Menschen im Kanton mit dem Coronavirus angesteckt gaben. Dies würde einem Bevölkerungsanteil von 5,5 Prozent entsprechen.
Diese sogenannte Seroprävalenz von 5,5 Prozent sei eine Schätzung, die mit grosser Vorsicht interpretiert werden müsse
, teilte das Unispital Genf am Mittwoch mit. Das Ergebnis stammt aus Tests von Blutproben, die zwischen dem 6. und 17. April von 760 Personen entnommen wurden. Bei der Seroprävalenz wird bei einer Untersuchungsgruppe die Häufigkeit von Antikörpern im Blut gemessen, die auf eine durchgemachte oder bestehende Infektion hindeuten.
Die Studie wird noch bis Ende Mai fortgesetzt. Bis dahin können die Tests an einer grösseren Stichprobe von Personen durchgeführt werden. Das HUG erwartet, dass die Seroprävalenz in den kommenden Wochen aufgrund der jüngsten Zunahme der Covid-19-Fälle im Kanton weiter zunehmen wird. Diese einzigartige Einrichtung ermöglicht 200 Analysen pro Stunde.
Die erste Schätzung sei mit zahlreichen Unsicherheiten verbunden, insbesondere mit der Zeit, die benötigt wird, um eine Immunität zu entwickeln und mit der Dynamik der Epidemie, schränkte das HUG ein. In diesem Stadium seien die Stichprobe und der Untersuchungszeitraum zu klein, um solide Schlussfolgerungen ziehen zu können. (sda)
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