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Alles war klar: 547 Holzmasten mit schmiedeeisernen Auslegern und in den Ortschaften Mauerrosetten mit Schalldämpfern an den Häusern sowie 41 Gittermasten, sodann drei geschlossene und zwei offene Motorwagen mit 14 Sitz- und 8 Stehplätzen. Das Elektrizitätswerk Schwyz hätte den 3-Phasen-Wechselstrom zu ‚7’600 Volts und 40 Cyclen’ geliefert. Aber niemand zwischen Weggis und Brunnen wollte diese Trolleybuslinie. „Solch ein elektrisches Ungetüm“ passte noch nicht in jene Zeit. Begonnen hatte es mit einem lokalen Konsortium unter Führung von Dr. med. Heinrich Erni aus Gersau. Er beauftragte 1900 die Schweizerische Automobil-Gesellschaft, eine gleislose Tramverbindung von Weggis nach Brunnen zu projektieren. Stein des Anstosses war, dass der Anschluss an einen der 16 Züge der Gotthardbahn kaum benutzt werden konnte, denn es blieb nur der Umweg über Luzern oder Zürich. Mit Schreiben vom 30. August 1902 verweigerte die Luzerner Regierung die Konzession.
Inventarnummer 13012, K082 / Karin Bernath