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Feusisberg (Schweiz), den 07.06.2019
Am 22. Februar 2019 berichtete die Gesellschaft über einen möglichen Verkauf der Lancaster Mine, ein mögliches Joint Venture und die Sanierungsmassnahmen der Gesellschaft. Die Gesellschaft gibt zu diesen drei Punkten folgendes Update.
Die Gesellschaft geht nicht mehr davon aus, dass der im letzten Jahr abgeschlossene Vertrag über den Verkauf der Mine noch erfüllt wird.
Stattdessen wurde dem damalig genannten Joint Venture Partner der Kauf der Mine angeboten. Dieser Vertrag wurde gestern abgeschlossen und umfasst die folgenden Kernpunkte:
Der Gesamtbetrag der Transaktion besteht aus dem Kaufpreis und einer Umsatzbeteiligung und beläuft sich auf rund EUR 10 Mio., der in den nächsten vier Jahren vom Käufer zu leisten ist.
Der Käufer übernimmt mit sofortiger Wirkung die operative Verantwortung für die Materialbeschaffung, Personal, Sicherheitsmassnahmen, finanzielle und regulatorische Verpflichtungen.
Dieser Vertrag wird nur dann vollständig wirksam, wenn es dem Käufer gelingt, dass innerhalb der nächsten drei Monate, die Regularien betreffend der Wasserlizenz erfüllt sind, und der im Dezember behördlich angeordnete Produktionsstop wieder aufgehoben wird.
Die Aktien gehen erst nach vollständiger Bezahlung des Kaufpreises auf den Käufer über.
Folgende wichtige Schritte zur Bilanzsanierung der Afrika Gold AG wurden mit den Gläubigern vereinbart:
Es konnte durch ein Debt to Equity Swap die Verschuldung der Gesellschaft von CHF 6 Mio auf rund CHF 2,6 Mio gesenkt werden.
Die restlichen Gläubigererhalten Teilzahlungen auf ihre Forderungen, die sich an den Zuflüssen aus dem oben genannten Vertrag orientieren.
Aus diesen Massnahmen ergibt sich eine Erhöhung des Aktienkapitals auf CHF 12 Mio. Die neue Aktienanzahl beträgt nach Durchführung aller Schritte 1,2 Mio.
In den nächsten Wochen werden alle weiteren Schritte zur Bilanzsanierung der Gesellschaft eingeleitet, insbesondere eine Nennwertreduktion durch Verrechnung der Verlustvorträge.
Die Liquiditätssituation bleibt bis zur Aufhebung des Produktionsstoppes in Zusammenhang mit der Wasserlizenz weiterhin angespannt.
Die Gesellschaft bedankt sich bei einigen Ankeraktionären für ihre grosse inhaltliche und finanzielle Unterstützung in den zurückliegenden schwierigen Wochen.
Es ist vorgesehen auf der kommenden Generalversammlung einen neuen Verwaltungsrat zu wählen, welcher die zukünftige Unternehmensstrategie festlegen wird.