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Dies gaben der kanadische Aussenminister, Pierre Petitgrew, und der amerikanische Energieminister, Samuel Bodman, Ende März 2005 in Washington bekannt. Demnach wird sich das Land mit CAD 9 Mio. (CHF 8,8 Mio.) am Partnerschaftsprogramm «Elimination of Weapons-Grade Plutonium Production» beteiligen, auf das sich die G-8-Staaten 2002 an ihrem Gipfel in Kanada geeinigt hatten. Die Federführung des Programms obliegt dem amerikanische Department of Energy (DOE) und die beteiligten Staaten sicherten im Ganzen USD 1 Mrd. zu. Das Ziel ist, die drei letzten russischen Kernreaktoren, die der Plutoniumproduktion dienen, möglichst bald endgültig abzuschalten. Weil die Reaktoren neben dem Plutonium auch elektrische Energie und Fernwärme für zwei Städte in Sibirien erzeugen, müssen mit den zugesicherten Mitteln zuerst Ersatzkraftwerke gebaut werden. Sobald diese die Energielieferung aufnehmen, wird die russische Regierung die Reaktoren stilllegen. Ende Januar 2005 hatte bereits die britische Regierung ihren finanziellen Beitrag an das Programm gesprochen.
Quelle
P.B. nach DOE, Pressemitteilung, 30. März 2005