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Infolge mangelnder Niederschläge ist es in den vergangenen Tagen und Wochen an mehreren Orten sowohl in der Südschweiz als auch auf der Alpennordseite zu teils verheerenden Waldbränden gekommen. Oberhalb von Ronco TI wurden 200 Hektaren Wald zerstört, darunter ein wichtiger Schutzwald, der bereits vor zehn Jahren gebrannt hatte und erst wieder aufgeforstet worden war.
Auch in den anderen Kantonen herrscht allgemein Trockenheit. Eine Entspannung der Lage ist nach wie vor nicht in Sicht und erst nach mehrtägigen Regenfällen zu erwarten. Absolute Feuerverbote haben die Kantone BL, BS, FR, NE, NW, OW, SO, SZ, TI, UR und VS erlassen. Feuerverbote in Wald und Waldesnähe gelten in den Kantonen AG, AI, AR, GE, GL, GR, JU, LU, SG, VD, ZG. Die Kantone BE, SH und TG empfehlen, keine Feuer in Wald und Waldesnähe zu entfachen.
Das Bundesamt für Umwelt empfiehlt auch dort, wo keine Feuerverbote gelten, auf das Feuern im Wald und Waldesnähe gänzlich zu verzichten und keine brennenden Streichhölzer und Raucherwaren wegzuwerfen. (sb)