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In Deutschland ist in der Nacht auf Freitag unter strengen Sicherheitsmassnahmen ein Ebola-Patient am Flughafen Frankfurt angekommen. Der Mann ist Mitarbeiter einer Hilfsorganisation und soll sich im Ebola-Epidemiegebiet in Sierra Leone aufgehalten haben. Bild schrieb gestern, es handle sich um einen belgischen Kinderarzt.
Ein hessischer Regierungssprecher meldete gemäss Reuters heute aber, die Person sei «nicht-europäischer Herkunft». Der Mann wurde nach seiner Ankunft in Frankfurt, begleitet von einer Eskorte aus Polizei und Feuerwehr, in die Isolierstation des Universitätsklinik Frankfurt gebracht.
Ende August wurde ein erster Ebola-Patient in Deutschland in der Uniklinik in Hamburg-Eppendorf behandelt. Über den Zustand des Mannes gibt es bislang keine Angaben.
Ein in Liberia für den US-Sender NBC News arbeitender Kameramann ist an Ebola erkrankt. Der aus den USA stammende Freischaffende werde zur Behandlung in die Vereinigten Staaten gebracht, teilte der Sender in der Nacht auf Freitag mit.
NBC News zufolge war der Mann am Dienstag für Dreharbeiten in der Hauptstadt Monrovia engagiert worden. Die übrigen NBC-Mitarbeiter würden ebenfalls in die USA ausgeflogen und dort zunächst für drei Wochen unter Quarantäne gestellt, teilte die Chefin des Senders, Deborah Turness, mit. Liberia gehört zu den am stärksten von der Ebola-Epidemie in Westafrika betroffenen Länder. (wst/sda)