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Keine Angst, es werden hier nicht die glorreichen Zeiten von Alfa Romeo Anfang der 50er Jahre noch einmal durchgekäut. Auch die Zeit mit Brabham ab 1976 spielt keine Rolle. Und den flachen Zwölfzylinder, der eigentlich für den Tipo 33 (also: Langstreckenrennen) entwickelt worden war und dann im Tipo 177 auch in der Formel 1 eingesetzt wurde, lassen wir grosszügig weg (obwohl Alfa Romeo damit wieder mit einem Werksteam in die Formel 1 eingestiegen war). Wir kommen direkt zum Tipo 179, den Autodelta unter der Leitung von Carlo Chiti als Rennsportabteilung von Alfa Romeo für die Saison 1980 konstruierte, angetrieben von einem neuen Zwölfzylinder in 60-Grad-Winkel, der auf Anhieb 525 PS leistete und wohl das stärkste Aggregat im Feld war. Bruno Giacomelli setzte den Tipo 179 im ersten Rennen in Argentinien knapp neben das Podium (er wurde 4.), schaffte dann in Watkins Glen die erste Pole Position für Alfa Romeo seit 1951.
Bei diesem Fahrzeug hier handelt es sich um einem Tipo 179C, wie er dann 1981 eingesetzt wurde, sprich: ohne Skirts. Bewegt wurde der Wagen, bekannt als 179.02, bei insgesamt neun Rennen in der Saison 82, fünf Mal von Mario Andretti, vier Mal von Bruno Giacomelli. Der Italiener schaffte damit auch die beste Platzierung, einen dritten Rang beim ersten F1-Rennen in Las Vegas. Bei jenem Rennen stand er allerdings mächtig unter Druck: Chefdesigner Gérard Ducourage hatte ihm angedroht, dass er ihm seine langen, schwarzen Locken abschneiden würde, falls er nicht in die Punkte fahren würde. Hätte man das Giacomelli früher angedroht, wäre er wohl Weltmeister geworden. Oder dann halt nicht.
Nach seiner Rennkarriere war 179.02 (umgebaut auf die 82er-Version) immer in guten Händen. Und ist voll funktionstüchtig. Wenn Sie also über eine eigene Rennstrecke verfügen auf Ihren Latifundien oder nur schon eine hübsche Vorfahrt, dann wird dieser Alfa Romeo dort auf jeden Fall eine gute Figur machen. Aber Achtung, er ist ziemlich laut. Zum Verkauf steht er bei Girardo & Co..
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