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Hilma af Klint, Nr. 6, Gruppe 8, Serie US, 1913 für Feuer und Eis
Das Gemälde von Hilma af Klint (Nr. 6, Gruppe 8, Serie US, 1913) stellt auf ausdrucksstarke eine Visualisierung der dynamischen Kräfte Feuer und Eis dar.
Es zeigt zwei grosse Figuren in der Form von beschnittenen Dreiecken, die gespiegelt auseinanderstreben. Das obere steht in kühlen Eisfarben auf schwarzem Grund, das untere in dunkleren Orange-Rot-Schwarz-Tönen auf rotem Grund.
Das hellblau-gelbe Dreieck für die Eis-Dynamik und weisse Magie
Eisfarben auf schwarzem Grund
Die helle Form ist in Gelb für die Seele des Mannes und Hellblau für die Seele der Frau (Wasser, gasförmig). Sie steht auf schwarzem Grund, was so gar nicht zu der luftigen Leichtigkeit passen will. Die schwarze Farbe deutet an, dass es sich um eine tödliche Bewegung oder Dynamik handelt.
Zuoberst ein kleiner weisser Vogel für die Anima
Der Vogel wird immer wieder als Symbol für den Geist verwendet. In der Eis-Dynamik herrscht die negative Anima, die weibliche Seite der Macht: Verführung und Verblendung. Durch übersteigerte Ideale und synthetische Hochglanz-Schönheit zieht sie alles Leben aus der Materie nach «oben» in die leblose Kälte einer vergeistigten oder virtuellen Welt, wo es zuletzt zu Reglosigkeit erstarrt (s. Weisse Magie und Die Schneekönigin).