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Die Schweizerinnen schliessen die Gruppenphase mit einem Erfolgserlebnis ab. Die Mannschaft von Trainer Colin Muller bezwingt den WM-Dritten Finnland 3:2 und feiert im vierten Spiel den ersten Sieg.
Schweizer Siege gegen Finnland haben Seltenheitswert. Der zuvor letzte datierte vom 14. April 2012, als die Schweizerinnen an der WM in Burlington im Spiel um Rang 3 6:2 gewannen. Danach setzte es sechs Niederlagen in Folge ab. Auch die ersten beiden Duelle an Olympischen Spielen 2006 in Turin (0:4) und 2014 in Sotschi (3:4 n.V.) gingen verloren.
Im ersten Drittel lautet das Schussverhältnis 13:3 zu Gunsten der Finninnen, das einzige Tore schossen aber die Schweizerinnen. Verteidigerin Lara Christen war in der 12. Minute in doppelter Überzahl erfolgreich. Nach dem Ausgleich durch Nelli Laitinen im Powerplay (28.) brachte Dominique Rüegg die Schweizerinnen genau zur Spielhälfte mit einem weiteren Überzahltreffer erneut in Führung.
In der 42. Minute zeichnete Captain Lara Stalder mit dem ersten Schweizer Tor an diesem Turnier bei numerischem Gleichstand für das 3:1 verantwortlich. Es war für sie bereits der dritte Treffer in Peking. In der Folge liessen die Schweizerinnen dank viel Leidenschaft nur noch das 2:3 von Elisa Holopainen (51.) zu. Sie konnten sich einmal mehr auf Torhüterin Andrea Brändli verlassen. Die 24-Jährige parierte 38 Schüsse.
Damit nehmen die Schweizerinnen den Viertelfinal, für den sie schon vor dem Turnierstart qualifiziert waren, mit einem guten Gefühl in Angriff. Wer der Gegner ist, steht noch nicht fest. Es ist entweder erneut Finnland oder das russische Team ROC, gegen das die Schweizerinnen in der Vorrunde 2:5 verloren haben.
sda