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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2019.00403 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiberin Tiefenbacher Urteil vom 11. Mai 2020 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1967, arbeitete seit September 2001 bei der Y.___ in einem Teilpensum als Unterhaltsreinigerin (Urk. 8 /2 / 7 9). Das Arbeitsverhältnis wurde am 23. August 2016 aufgrund häufiger Absenzen seitens der Arbeitgeberin auf den 30. November 2016 gekündigt (Urk. 8/2/25). Am 6. Okto ber 2016 meldete sich die Versicher te erstmals bei der Invalidenver siche rung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/ 3 ). Nach medizinischen und erwerblichen Abklärungen und nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (vgl. Urk. 8/21) verneinte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, den An spruch der Versicherten auf eine Invalidenrente mit Verfügung vom 4. April 2017 (Urk. 8/22 ). 1.2 Am 16. November 2017 stellte die Versicherte erneut das Gesuch auf Leistungen der Invalidenversicherung (Urk. 8/25), auf welches die IV-Stelle nach durchge führtem Vorbescheidverfahren (Urk. 8/31) mit Verfügung vom 12. Februar 2018 nicht eintrat (Urk. 8/32). 1.3 Am 20. Januar 2019 meldete sich die Versicherte abermals bei der Invaliden versicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/33). Nach einem Standortgespräch (Urk. 8/39) teilte die IV-Stelle der Versicherten am 27. März 2019 mit, dass Eingliederungsmassnahmen nicht angezeigt seien (Urk. 8/40). Mit Vorbescheid vom 1. April 2019 sodann stellte die IV-Stelle in Aussicht, den Anspruch auf eine Invalidenrente zu verneinen (Urk. 8/43). Mit Verfügung vom 27. Mai 2019 verneinte sie wie angekündigt einen Rentenanspruch (Urk. 8/46 = Urk. 2). 2. Gegen die Verfügung vom 27. Mai 2019 erhob die Versicherte am 4. Juni 2019 Beschwerde und stellte sinngemäss den Antrag, die IV-Stelle sei zu verpflichten, ihr die gesetzlichen Leistungen auszurichten (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 2. August 2019 schloss die IV-Stelle auf Abw eisung der Beschwerde (Urk. 7). Mit Verfügung vom 5. August 2019 wurde die Beschwerdegegnerin aufgefordert, dem Gericht den Bericht über die Untersuchung der Beschwerdefü hrerin durch den Kreisarzt der S uva einzureichen (Urk. 9). Diesen reichte sie a m 29. August 2019 ein und hielt an ihrem Antrag auf Abweisung der Beschwerde fest (Urk. 10). Mit Verfügung vom 21. Oktober 2019 wurde der Beschwerdeführerin antragsge mäss (vgl. Urk. 1 S. 2) die unentgeltliche Prozessführung gewährt (Urk. 12). Am 30. M ärz 2020 holte das Gericht die S uva-Akten ein (Urk. 14), wo raus ersicht lich ist, dass die S uva mit rechtskräftigem Einspracheentscheid vom 8. Oktober 2019 den Anspruch auf eine Invalidenrente sowie auf eine Integritätsent schädi gung abwies (Urk. 16/234). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung ( IVG ) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Sowohl bei der erstmaligen Prüfung des Rentenanspruchs als auch bei der Ren tenrevision und im Neuanmeldungsverfahren ist die Methode der Invaliditäts bemessung (Art. 28a IVG) zu bestimmen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 117 V 198 E. 3b). Die für die Methodenwahl (Einkommensvergleich, gemischte Methode, Betäti gungsvergleich) entscheidende Statusfrage, nämlich ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, beurteilt sich danach, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umstän den täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. Entscheidend ist somit nicht, welches Ausmass der Erwerbstätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypo thetisch erwerbstätig wäre. Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonderen sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigung en und Begabungen zu berücksichtigen. Massgebend sind die Verhältnisse, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben, wobei für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbs tätigkeit der im Sozialversicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ist (BGE 144 I 28 E. 2.3, 141 V 15 E. 3.1, 137 V 334 E. 3.2, 125 V 146 E. 2c, 117 V 194 E. 3b). Die Beantwortung der Statusfrage erfordert zwangsläufig eine hypothetische Beurteilung, die auch die hypothetischen Willensentscheidungen der versicherten Person zu berücksichtigen hat. Diese Entscheidungen sind als innere Tatsachen wesensmässig einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in der Regel aus äusseren Indizien erschlossen werden (vgl. BGE 144 I 28 E. 2.4). 1.4 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1). 1.5 Gemäss dem in Art. 27 bis Abs. 2–4 IVV per 1. Januar 2018 eingeführten neuen Berechnungsmodell für die Festlegung des Invaliditätsgrads von teilerwerbstä tigen Versicherten nach der gemischten Methode (Art. 28a Abs. 3 IVG) werden der Invaliditätsgrad in Bezug auf die Erwerbstätigkeit und der Invaliditätsgrad in Bezug auf die Betätigung im Aufgabenbereich – weiterhin – summiert (Art. 27 bis Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV). Die Berechnung des Invaliditätsgrads in Bezug auf die Erwerbstätigkeit richtet sich nach Art. 16 ATS G, wobei das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person durch die Teiler werbs tätigkeit erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre, auf eine Voll erwerbstätigkeit hochgerechnet wird (Art. 27 bis Abs. 3 lit. a IVV) und die prozen tuale Erwerbseinbusse anhand des Beschäftigungsgrads, den die versicherte Per son hätte, wenn sie nicht invalid geworden wäre, gewichtet wird (Art. 27 bis Abs. 3 lit. b IVV). Für die Berechnung des Invaliditätsgrads in Bezug auf die Betätigung im Aufgabenbereich wird der prozentuale Anteil der Einschränkungen bei der Betätigung im Aufgabenbereich im Vergleich zur Situation, wenn die versicherte Person nicht invalid geworden wäre, ermittelt. Der Anteil wird anhand der Diffe renz zwischen dem Beschäftigungsgrad nach Absatz 3 lit. b und einer Voller werbstätigkeit gewichtet (Art. 27 bis Abs. 4 IVV). 1.6 Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 IVV eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraus setzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revi sionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der ver sicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Ergibt die Prüfung durch die Verwaltung, dass die Vorbringen der versicherten Person nicht glaubhaft sind, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärungen durch Nichteintreten. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versi cherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie be i einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Inva lidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auc h dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b ). Gemäss höchstrichterlicher Rechtsprechung ist von Amtes wegen zu prüfen, ob seit der ersten Rentenverfügung zwischenzeitlich eine erneute materielle Prüfung des Rentenanspruchs stattgefunden hat. War dies nicht der Fall, so ist auf die Entwicklung der Verhältnisse seit der ersten Ablehnungsverfügung abzustellen; wie im Revisionsverfahren bleiben allfällige, vorangehende Nichteintretens ver fü gungen aufgrund des fehlenden Abklärungs- und bloss summarischen Begrün dungsaufwandes der Verwaltung unbeachtlich. 1.7 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.8 Versicherungsträger und das Sozialversicherungsgericht haben den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen und die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Sie haben alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuver lässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere dürfen sie bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum sie auf die eine und nicht auf die andere medizinische Th ese abstellen (BGE 125 V 351 E. 3a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin verneinte den Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine Invalidenrente mit der Begründung (Urk. 2), diese sei aufgrund einer Ope ration vom 10. Juli 2018 vorübergehend in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt ge wesen. Aktuell könne sie eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit wieder unein geschränkt ausüben (S. 1 Mitte). Als zu 80 % Erwerbstätige und zu 20 % im Haus halt Tätige erleide sie eine näher begründete Erwerbseinbusse, die einem Invalidi tätsgrad von 4 % entspreche (S. 2 oben). 2.2 Dagegen brachte die Beschwerdeführerin zusammengefasst vor (Urk. 1), sie sei immer noch arbeitsunfähig. Sie habe Schmerzen, sobald sie einige Haushalts arbeiten erledige, weshalb sie nicht verstehen könne, wie sie eine Erwerbsarbeit über mehrere Stunden solle ausführen können. Sie könne sich nicht vorstellen, dass sie einen Arbeitgeber finde, der sie trotz eingeschränkter Gesundheit be schäftigen wolle. 2.3 Streitig und zu prüfen ist, ob sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit der letztmaligen Leistungsverweigerung massgeblich verschlechtert hat. Da die Beschwerdegegnerin auf die Neuanmeldung vom 16. November 2019 (Urk. 8/25) mit Verfügung vom 12. Februar 2018 nicht eingetreten ist (Urk. 8/32), ist der Sachverhalt im Zeitpunkt der erstmaligen Leistungsabweisung vom 4. April 2017 (Urk. 8/22) mit demjenigen im Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung vom 27. Mai 2019 (Urk. 2) zu vergleichen. 3. Die Beschwerdegegnerin nahm an, dass die Beschwerdeführerin ohne Gesund heitsschaden einer 80%igen Erwerbsarbeit und zu 20 % im Haushalt tätig sein würde (vgl. Urk. 2 ; Feststellungsblatt vom 27. Mai 2019, Urk. 8/45 ). Worauf sie ihre Annahme stützte, kann den Akten nicht entnommen werden. Allerdings arbeitete die Beschwerdeführerin laut der von der ehemaligen Arbeitgeberin erstellten Unfallmeldung (Rückfall) vom 10. Juni 2014 zu einem vertraglich ver einbarten Beschäftigungsgrad von 87 % als Unterhaltsreinigerin (Urk. 8/2/189 ; vgl. auch Urk. 8/17 ). Die Beschwerdeführerin ist daher zu 87 % als Erwerbstätige und 13 % als im Haushalt Tätige zu qualifizieren. 4. 4.1 Laut Feststellungsblatt vom 20. Februar 2017 (Urk. 8/20) stützte sich die Be schwerdegegnerin bei der erstmaligen Anspruchsve rneinung auf die Verfügung der S uva vom 16. November 2016, mit welcher diese den Unfallversicherungsfall ab geschlossen hatte (Urk. 8/13). Diese wiederum stützte sich auf den Bericht von Dr. med. Z.___, Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie, vom 7. November 2016 über die kreisärztliche Untersuchung vom 4. November 2016 (Urk. 8/12). In diesem Bericht stellte Dr. Z.___ folgende Diagnose (S. 4): - geringe Belastungsintoleranz linkes Handgelenk bei - Zustand nach zunächst konservativ behandelter distaler mehrfrag men tärer Radiusfraktur links - Zustand nach Osteotomie distaler Radius links wegen Malunion distaler Radius beiderseits, Operation vom 18. Mai 2015 - Zustand nach Osteosynthesematerialentfernung linkes Handgelenk vom 5. Juli 2016 wegen störende n Osteosynthesematerials Im Rahmen der Untersuchung zeige sich eine minime Bewegungseinschränkung des linken Handgelenks im Seitenvergleich. Die Röntgenbefunde des linken Hand gelenks zeigten den Zustand nach Osteotomie wegen Malunion mit knöchern abgeheiltem Osteotomiespalt und allenfalls beginnender Radiokarpalarthrose link s (S. 4 Mitte). Aus versicherungsmedizinischer Sicht könne der Beschwerdeführerin die ange stammte Tätigkeit als Reinigungskraft ganztags ohne qualitative Einschrän kung en zugemutet werden (S. 4 unten). 4.2 Dr. med. A.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, diagnostizierte im Bericht vom 14. Dezember 2016 (U rk. 8/18 ) persistierende Schmerzen im Bereich des Handgelenks links bei Status nach Osteosynthese materialentfernung distaler Radius links am 5. Juli 2016 bei einem Status nach Osteotomie distaler Radius am 18. August 2015 bei Malunion des distalen Radius links (S. 1 Ziff. 1.1). Bei der Erstkonsultation am 14. September 2016 habe die Beschwerdeführerin berichtet, dass nach der Wiederaufnahme der Arbeit nach der Operation vom 5. Juli 2016 Schmerzen im Bereich des Handgelenks links volar aufgetreten seien. Klinisch seien keine Schwellung und keine Entzündungs zei chen erhoben worden, die Beschwerdeführerin habe über Schmerzen bei der U l narabduktion geklagt (S. 1 f. Ziff. 1.4). Es sei eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 15. September bis 9. Oktober 2016, von 50 % vom 10. bis 2 1. Oktober 2016 und wieder von 100 % vom 22. Oktober bis 4. November 2016 attestiert worden (S. 2 Ziff. 1.6). 4. 3 Dr. med. B.___, Leitender Arzt Handchirurgie am C.___, berichtete am 12. Dezember 2016 (Urk. 8/29 /3-5 ), nach langjähriger Situation einer Malun ion und zweifachem Eingriff am linken Handgelenk sei die Rehabilitation noch nicht ganz abgeschlossen. Durch die Aktivitäten des täglichen Lebens seien noch wei tere Verbesserungen zu erwarten. Gewisse Restbeschwerden seien auch durch die Verschmälerung des Gelenkspaltes im dorsalen Anteil und die Pseudarthrose des Processus styloideus ulnae möglich, allerdings sei hier mit aktiven Massnahmen Zurückhaltung geboten. Es sei gut vorstellbar, dass die Beschwerdeführerin im bisherigen Tätigkeitsumfeld mit Auswringen von Putzlappen und belastenden Drehbewegungen des linken Handgelenks immer wieder gewisse Beschwerden verspüren werde. Idealerweise sollte deshalb eine angepasste Tätigkeit gefunden werden, in welcher das Heben und Bewegen von Lasten über 15 kg vermieden werden könne. Des Weiteren sollten keine repetitive n belastende n Drehbewe gungen mit der linken Hand ausgeführt werden (S. 2 unten). 4.4 Dr. med. D.___, Facharzt für Chirurgie und Handchirurgie, stellte im Bericht vom 23. März 2018 (Urk. 8/36/16-17) folgende Diagnosen (S. 1 Mitte ): - beginnende radiokarpale Handgelenksarthrose links - Pseudarthrose Processus styloideus ulnae links - Malunion einer beidseitigen distalen Radiusfraktur mit Ausriss des Pro cessus styloideus ulnae Es sei eine CT-Untersuchung durchgeführt worden, wobei sich zwei kleine freie Fragmente über dem Os lunatum gezeigt hätten, die mit der Ultraschalluntersuchung korrelierten. Des Weiteren sei die Pseudarthrose des Processus styloideus ulnae bestätigt worden. Im Bereich der Fossa lunata zeige sich eine deutliche Osteophytenbildung auf Höhe der dorsalen Radiuskante, die dynamisch vermutlich zu einem dorsalen Impingement des Lunatums führe, das in der Kernspinuntersuchung auch ein Ödem zeige (S. 1 Mitte). Am 10. Juli 2018 führte Dr. D.___ folgende Operation durch (Urk. 8/36 /14-15 S. 1 Mitte): - Expl oration Radiokarpalgelenk links; Osteotomie der dorsalen Radius kante und Resektion Nervus interosseus posterior im Sinne einer partiellen Handgelenksdenervation - Pseudarthrosenresektion Processus styloideus ulnae und Refixation des Meniskus homologs mittels Corkscrew -Ankers Am 25. Januar 2019 berichtete Dr. D.___ (Urk. 8/36/2-3), sechs Monate post operativ gebe die Beschwerdeführerin nach wie vor eine ulnokarpale Schwellung sowie belastungsabhängige Schmerzen an. Die Inspektion zeige eine reizlose Wundsituation bei leichter ulnokarpal ausladender Schwellung, die mehrheitlich durch die Positionierung des Ellenköpfchens bedingt sei. Die Stabilität des dis talen Radioulnargelenkes sei regelrecht, die Beweglichkeit im Handgelenk nicht mehr als funktionell störend zu erachten. Auf Höhe der rechten Ellenbogenregion zeige sich eine Druckdolenz über dem Epikondylus humeri radialis sowie ein Muskelhartspann über den radialen Handgelenksextensoren, die in Verbindung mit pos itiven Provokationsmanövern für eine Epikondylitis humeri radialis spreche (S. 1 unten f.). Radiologisch zeige sich auf der operierten linken Seite eine regelrechte Positio nierung des Corkscrew -Ankers bei auch sonst unauffälligen postoperativen Be funden. Hinweise für relevante arthrotische Veränderungen im Radiokarpal ge lenk lägen nicht vor, die dorsale Randosteophytenbildung sei suffizient abgetragen, so dass ein Impi n gement radiologisch ausgeschlossen werden könne. Kontralateral zeige sich eine gut abgrenzbare Pseudarthrose des Processus styloideus ulnae. Hinweise für ein Impingement bestünden nicht (S. 2 oben). Hinsichtlich des operativen Eingriffs sei die Nachbehandlung abgeschlossen worden. Eine Befundbesserung könne durch einen weiteren handchirurgischen Eingriff nicht mehr erreicht werden. Die Handgelenksbeweglichkeit sei in einem funktionellen Rahmen angelangt, so dass einer Wiedereingliederung nichts im Wege stehen sollte. In der geplanten kreisärztlichen Untersuchung sollte gege be nenfalls eine Belastungserprobung indiziert werden. Aufgrund der parallel be stehenden Epikondylitis humeri radialis auf der rechten Seite sei die Arbeits un fähigkeitsbescheinigung bis Mitte Februar fortgeführt worden (S. 2 Mitte). 4.5 Med. pract. E.___, Fachärztin für Anästhesiologie, Suva-Kreisärztin, stellte im Bericht vom 7. März 2019 über die kreisärztliche Untersuchung vom 5. März 2019 (Urk. 11/2) folgende Diagnosen (S. 2 Mitte): - mässige Belastungsintoleranz linkes Handgelenk bei - Zustand nach zunächst konservativ behandelter distaler mehrfrag men tärer Radiusfraktur links - Zustand nach Osteotomie distaler Radius links wegen Malunion distaler Radius beiderseits, Operation vom 18. August 2015 - Zustand nach Osteosynthesematerialentfernung linkes Handgelenk vom 5. Juli 2016 wegen störenden Osteosynthesematerials - Zustand nach Exploration Radiokarpalgelenk links, Osteotomie der dors alen Radiuskante und Resektion des Nervus interosseus posterior im Sinne einer partiellen Handgelenksdenervation, Pseudarthrosen resektion des Proc essus styloideus ulnae und Refixation des Meniskus Homologs vom 10. Juli 2018 - leichte Belastungsintoleranz rechtes Handgelenk bei - Zustand nach zunächst konservativ behandelter intraartikulärer dis ta ler Radiusfraktur rechts (Unfallereignis vom 25. November 2004) In der kreisärztlichen Untersuchung zeige sich eine leichte Bewegungs ein schränkung der beiden Handgelenke, links etwas mehr als rechts. In den letzten vorliegenden Röntgenaufnahmen von Januar 2019 zeigten sich beginnende dege nerative Veränderungen in beiden Radiokarpalgelenken. Bei einem Zustand nach mehreren Operationen des linken Handgelenks mit beginnenden degenerativen Veränderungen seien Restbeschwerden beziehungsweise die Belastungsintoleranz nachvollziehbar. Eine wesentliche Verbesserung des aktuellen Zustands sei unter konservativer Therapie nicht mehr zu erwarten. Die Indikation für eine erneute operative Therapie bestehe aktuell nicht. Insofern sei von einem stabilen Zustand auszugehen (S. 4 f.). Die angestammte Tätigkeit als Reinigungskraft sei nur dann zumutbar, wenn das angegebene Zumutbarkeitsprofil für den allgemeinen Arbeitsmarkt eingehalten werde. Auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt seien der Beschwerdeführerin leichte bis gelegentlich mittelschwere Tätigkeiten ganztags zumutbar. Hämmernde und vibrierende Tätigkeiten sowie repetitive Belastungen beider Handgelenke seien aus dem Tätigkeitsp r ofil auszuschliessen. Für die linke Hand sollten ausserdem kraftvolle, repetitive Handgelenksbewegungen gemieden werden (S. 5 Mitte). 5. 5.1 Die Beschwerdegegnerin ging ursprünglich davon aus, dass die Beschwerde füh rerin spätestens seit November 2016 wieder vollständig arbeitsfähig war (Urk. 8/22). Dabei stützte sie sich auf den Kreisarztbericht von Dr. Z.___ (E. 4.1), der anlässlich der Untersuchung vom 4. November 2016 zum Schluss kam, dass der Beschwerdeführerin bei einer geringen Belastungsintoleranz des linken Hand gelenks die angestammte Tätigkeit als Reinigungskraft ganztags ohne qualitative Einschränkungen zumutbar sei. 5.2 Schon kurz nach der kreisärztlichen Untersuchung wurde die Beschwerdeführerin aufgrund persistierender Handgelenksbeschwerden von ihrer Dr. A.___ ( E. 4.2) an Dr. B.___ (E. 4.3) überwiesen. Dieser war entgegen der Ansicht von Dr. Z.___ (E. 4.1) der Meinung, dass die Rehabilitation nach dem zweifachen Eingriff am linken Handgelenk noch nicht abgeschlossen sei. Insbesondere konnte er sich vorstellen, dass die Beschwerdeführerin in der bisherigen Tätigkeit, welche das Auswringen von Putzlappen und belastende Drehbewegungen des linken Handgelenks beinhaltete, gewisse Beschwerden verspüre, weshalb er vor schlug, es müsste eine angepasste Tätigkeit gefunden werden, in welcher das Heben und Bewegen von Lasten über 15 kg vermieden werden könne und keine repetitiven belastenden Drehbewegungen mit der linken Hand ausgef ührt werden müssten. Dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit der kreisärztlichen Untersuchung und der Beurteilung durch Dr. B.___ nur gut einen Monat später verschlechtert hat, ist unwahrscheinlich. Viel eher scheint es, dass Dr. B.___ den gleichen Sachverhalt anders einschätzte als Dr. Z.___, stellte er sich doch auch auf den Standpunkt, dass die Rehabilitation noch nicht ganz abgeschlossen sei. In dessen kann diese Frage, wie nachfolgend zu zeigen sein wird (vgl. nachstehende E. 5.3 und 6.2), offen gelassen werden. 5.3 Eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes ist allerdings spätestens mit der erneuten Operation am linken Handgelenk vom 10. Juli 2018 durch Dr. D.___ (E. 4.4) eingetreten. Dieser bescheinigte der Beschwerdeführerin ab dem Opera tionsdatum bis 14. Dezember 2018 eine 100%ige und vom 15. Dezember 2018 bis 14. Februar 2019 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 8/36/1). Die Behandlung beim Operateur wurde am 25. Januar 2019 abgeschlossen unter Hinweis, dass die Handgelenksbeweglichkeit in einem funktionellen Rahmen angelangt sei, so dass einer Wiedereingliederung nichts im Wege stehe. Übereinstimmend kam Kreis ärztin med. pract. E.___ (E. 4.5) zum Schluss, dass Restbeschwerden be ziehungsweise eine Belastungsintoleranz bei einem Zustand nach mehreren Ope rationen des linken Handgelenks nachvollziehbar sei en. Die angestammte Tätigkeit als Raumpflegerin erachtete sie nur unter Einschränkungen, eine ange passte Tätigkeit hingegen als ganztags zumutbar. Damit ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin vom 10. Juli bis 14. Dezember 2018 zu 100 % und vom 15. Dezember 2018 bis 14. Februar 2019 zu 50 % a rbeitsunfähig war. Danach bestand in einer angepassten Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsfähigkeit. 6. 6.1 Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypothe tischen) Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei Validen- und Invali deneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfällige renten wirksame Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum Verfügungserlass zu berücksichtigen sind (BGE 143 V 295 E. 4.1.3, 129 V 222 E. 4.1 und E. 4.2, 128 V 174). 6.2 Der potenzielle Rentenbeginn nach der Neuanmeldung im Januar 201 9 fällt unter Berücksichtigung von Art. 29 Abs. 1 IVG, wonach der Rentenanspruch frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs entsteht, auf den 1. Juli 2019. Es hat somit ein Einkommensvergleich für das Jahr 201 9 zu erfolgen. Mangels verfügbarer statistischer Daten für das Jahr 2019 ist auf die Daten für das Jahr 2018 zurückzugreifen. 6. 3 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung ange passten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Aus nahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt s ein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2, 135 V 58 E. 3.1, 134 V 322 E. 4.1). 6. 4 Laut Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug ) vom 29. November 2017 (Urk. 8/27 ) erzielte die Beschwerdeführerin im Jahr 2014, im letzten Jahr vor Eintritt der Arbeitsunfähigkeit, ein Einkommen von Fr. 37'676.. Dieser Wert ist für die Bestimmung des Valideneinkommens heranzuziehen. Unter Berück sich tigung des Nominallohnindexes für Frauen von 2’ 6 73 Punkten im Jahr 201 4 und von 2’732 Punkten im Jahr 2018 (Bundesamt für Statistik, BFS, Entwicklung der Nominallöhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne, T 39 ) ergibt dies ein Valideneinkommen von rund Fr. 3 8’ 508. (Fr. 37'676. x 2' 732 : 2'673). Dieses Einkommen ist auf ein vollzeitliches Pensum hochzurechnen (vgl. vorstehende E. 1.5), was ein Valideneinkommen von Fr. 4 4’ 262. (Fr. 3 8’ 508. x 100 : 87) ergibt. 6. 5 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausge gebe nen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1 ). Dabei sind grundsätzlich die im Ver fü gungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom so genannten Zentralwert (Median) auszugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende betriebsübliche Wochen arbeits zeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 f. E. 3b/ bb, 124 V 321 E. 3b/ aa ; AHI 2000 S. 81 E. 2a). Die Verwendung der Tabellenlöhne ist subsidiär, das heisst deren Beizug erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalidenein kommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Ein zelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/ Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversiche rung, 3. Auflage 2014, Rn 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung). 6. 6 Das durchschnittliche Einkommen für Frauen im untersten Kompetenzniveau betrug im Jahr 201 6 Fr. 4’363. (LSE 201 6 TA1_triage-skill-level). Unter Berück sichtigung einer betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41.7 Stunden (BSF, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen) ergibt dies unter Berücksichtigung der Entwicklung der Nominallöhne der Frauen von 2’709 Punkten im Jahr 201 6 und 2’ 732 Punkten im Jahr 2018 ein hypothetisches Jahreseinkommen von rund Fr. 55'045. (Fr. 4'363. x 12 x 41.7 : 40 x 2'732 : 2'709) bei einer Arbeitsfähigkeit von 100 %. Verglichen m it dem Validenein kommen von Fr. 44’057. erleidet die Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit keine rentenrelevante Erwerbseinbusse, woran selbst eine Paralleli sie rung nichts ändern würde. 6. 7 Selbst mit einer Einschränkung im Haushaltsbereich könnte die Beschwerde füh rerin als lediglich zu 13 % im Haushalt Tätige den Gesamtinvaliditätsgrad von 40 % nie erreichen, weshalb die Beschwerdegegnerin zu Recht auf eine Haushalt abklärung verzichtet hat. 7. 7.1 Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur Rechts verhältnisse zu überprüfen beziehungsweise zu beurteilen, zu denen die zustän dige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich – in Form einer Verfügung beziehungsweise eines Einspracheentscheids – Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung beziehungsweise der Einspracheentscheid den beschwer deweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung beziehungsweise kein Einspracheentscheid ergangen ist (BGE 131 V 164 E. 2.1; 125 V 413 E. 1a). 7.2 Mit der angefochtenen Verfügung vom 27. Mai 2019 entschied die Beschwerde gegnerin lediglich über den Anspruch auf eine Invalidenrente. Insoweit die Be schwerdeführerin beschwerdeweise den Antrag auf Arbeitsvermittlung stellte (Urk. 1), fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand, weshalb das Gericht drüber nicht befinden kann. 7.3 Allerdings hat die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin bereits am 27. März 2019 mitgeteilt, dass keine Eingliederungsmassnahmen angezeigt seien, da die Beschwerdeführerin die volle Arbeitsfähigkeit erlangt habe (Urk. 8/40). Nach dem in E. 5 Dargelegten liegt bei der Beschwerdeführerin eine Arbeitsun fähigkeit vor, indem ihr nur noch angepasste Tätigkeiten zumutbar sind. Unter diesen Umständen bleibt es ihr unbenommen, sich bei der Beschwerdegegnerin zur Arbeitsvermittlung anzumelden. 8. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 700. anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen, zufolge Gewährung der unent geltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt, zufolge Ge währung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannTiefenbacher

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2019.00403 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiberin Tiefenbacher Urteil vom 11. Mai 2020 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1967, arbeitete seit September 2001 bei der Y.___ in einem Teilpensum als Unterhaltsreinigerin (Urk. 8 /2 / 7 9). Das Arbeitsverhältnis wurde am 23. August 2016 aufgrund häufiger Absenzen seitens der Arbeitgeberin auf den 30. November 2016 gekündigt (Urk. 8/2/25). Am 6. Okto ber 2016 meldete sich die Versicher te erstmals bei der Invalidenver siche rung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/ 3 ). Nach medizinischen und erwerblichen Abklärungen und nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (vgl. Urk. 8/21) verneinte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, den An spruch der Versicherten auf eine Invalidenrente mit Verfügung vom 4. April 2017 (Urk. 8/22 ). 1.2 Am 16. November 2017 stellte die Versicherte erneut das Gesuch auf Leistungen der Invalidenversicherung (Urk. 8/25), auf welches die IV-Stelle nach durchge führtem Vorbescheidverfahren (Urk. 8/31) mit Verfügung vom 12. Februar 2018 nicht eintrat (Urk. 8/32). 1.3 Am 20. Januar 2019 meldete sich die Versicherte abermals bei der Invaliden versicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/33). Nach einem Standortgespräch (Urk. 8/39) teilte die IV-Stelle der Versicherten am 27. März 2019 mit, dass Eingliederungsmassnahmen nicht angezeigt seien (Urk. 8/40). Mit Vorbescheid vom 1. April 2019 sodann stellte die IV-Stelle in Aussicht, den Anspruch auf eine Invalidenrente zu verneinen (Urk. 8/43). Mit Verfügung vom 27. Mai 2019 verneinte sie wie angekündigt einen Rentenanspruch (Urk. 8/46 = Urk. 2). 2. Gegen die Verfügung vom 27. Mai 2019 erhob die Versicherte am 4. Juni 2019 Beschwerde und stellte sinngemäss den Antrag, die IV-Stelle sei zu verpflichten, ihr die gesetzlichen Leistungen auszurichten (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 2. August 2019 schloss die IV-Stelle auf Abw eisung der Beschwerde (Urk. 7). Mit Verfügung vom 5. August 2019 wurde die Beschwerdegegnerin aufgefordert, dem Gericht den Bericht über die Untersuchung der Beschwerdefü hrerin durch den Kreisarzt der S uva einzureichen (Urk. 9). Diesen reichte sie a m 29. August 2019 ein und hielt an ihrem Antrag auf Abweisung der Beschwerde fest (Urk. 10). Mit Verfügung vom 21. Oktober 2019 wurde der Beschwerdeführerin antragsge mäss (vgl. Urk. 1 S. 2) die unentgeltliche Prozessführung gewährt (Urk. 12). Am 30. M ärz 2020 holte das Gericht die S uva-Akten ein (Urk. 14), wo raus ersicht lich ist, dass die S uva mit rechtskräftigem Einspracheentscheid vom 8. Oktober 2019 den Anspruch auf eine Invalidenrente sowie auf eine Integritätsent schädi gung abwies (Urk. 16/234). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung ( IVG ) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Sowohl bei der erstmaligen Prüfung des Rentenanspruchs als auch bei der Ren tenrevision und im Neuanmeldungsverfahren ist die Methode der Invaliditäts bemessung (Art. 28a IVG) zu bestimmen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 117 V 198 E. 3b). Die für die Methodenwahl (Einkommensvergleich, gemischte Methode, Betäti gungsvergleich) entscheidende Statusfrage, nämlich ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, beurteilt sich danach, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umstän den täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. Entscheidend ist somit nicht, welches Ausmass der Erwerbstätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypo thetisch erwerbstätig wäre. Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonderen sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigung en und Begabungen zu berücksichtigen. Massgebend sind die Verhältnisse, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben, wobei für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbs tätigkeit der im Sozialversicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ist (BGE 144 I 28 E. 2.3, 141 V 15 E. 3.1, 137 V 334 E. 3.2, 125 V 146 E. 2c, 117 V 194 E. 3b). Die Beantwortung der Statusfrage erfordert zwangsläufig eine hypothetische Beurteilung, die auch die hypothetischen Willensentscheidungen der versicherten Person zu berücksichtigen hat. Diese Entscheidungen sind als innere Tatsachen wesensmässig einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in der Regel aus äusseren Indizien erschlossen werden (vgl. BGE 144 I 28 E. 2.4). 1.4 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1). 1.5 Gemäss dem in Art. 27 bis Abs. 2–4 IVV per 1. Januar 2018 eingeführten neuen Berechnungsmodell für die Festlegung des Invaliditätsgrads von teilerwerbstä tigen Versicherten nach der gemischten Methode (Art. 28a Abs. 3 IVG) werden der Invaliditätsgrad in Bezug auf die Erwerbstätigkeit und der Invaliditätsgrad in Bezug auf die Betätigung im Aufgabenbereich – weiterhin – summiert (Art. 27 bis Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV). Die Berechnung des Invaliditätsgrads in Bezug auf die Erwerbstätigkeit richtet sich nach Art. 16 ATS G, wobei das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person durch die Teiler werbs tätigkeit erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre, auf eine Voll erwerbstätigkeit hochgerechnet wird (Art. 27 bis Abs. 3 lit. a IVV) und die prozen tuale Erwerbseinbusse anhand des Beschäftigungsgrads, den die versicherte Per son hätte, wenn sie nicht invalid geworden wäre, gewichtet wird (Art. 27 bis Abs. 3 lit. b IVV). Für die Berechnung des Invaliditätsgrads in Bezug auf die Betätigung im Aufgabenbereich wird der prozentuale Anteil der Einschränkungen bei der Betätigung im Aufgabenbereich im Vergleich zur Situation, wenn die versicherte Person nicht invalid geworden wäre, ermittelt. Der Anteil wird anhand der Diffe renz zwischen dem Beschäftigungsgrad nach Absatz 3 lit. b und einer Voller werbstätigkeit gewichtet (Art. 27 bis Abs. 4 IVV). 1.6 Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 IVV eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraus setzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revi sionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der ver sicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Ergibt die Prüfung durch die Verwaltung, dass die Vorbringen der versicherten Person nicht glaubhaft sind, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärungen durch Nichteintreten. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versi cherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie be i einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Inva lidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auc h dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b ). Gemäss höchstrichterlicher Rechtsprechung ist von Amtes wegen zu prüfen, ob seit der ersten Rentenverfügung zwischenzeitlich eine erneute materielle Prüfung des Rentenanspruchs stattgefunden hat. War dies nicht der Fall, so ist auf die Entwicklung der Verhältnisse seit der ersten Ablehnungsverfügung abzustellen; wie im Revisionsverfahren bleiben allfällige, vorangehende Nichteintretens ver fü gungen aufgrund des fehlenden Abklärungs- und bloss summarischen Begrün dungsaufwandes der Verwaltung unbeachtlich. 1.7 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.8 Versicherungsträger und das Sozialversicherungsgericht haben den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen und die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Sie haben alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuver lässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere dürfen sie bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum sie auf die eine und nicht auf die andere medizinische Th ese abstellen (BGE 125 V 351 E. 3a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin verneinte den Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine Invalidenrente mit der Begründung (Urk. 2), diese sei aufgrund einer Ope ration vom 10. Juli 2018 vorübergehend in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt ge wesen. Aktuell könne sie eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit wieder unein geschränkt ausüben (S. 1 Mitte). Als zu 80 % Erwerbstätige und zu 20 % im Haus halt Tätige erleide sie eine näher begründete Erwerbseinbusse, die einem Invalidi tätsgrad von 4 % entspreche (S. 2 oben). 2.2 Dagegen brachte die Beschwerdeführerin zusammengefasst vor (Urk. 1), sie sei immer noch arbeitsunfähig. Sie habe Schmerzen, sobald sie einige Haushalts arbeiten erledige, weshalb sie nicht verstehen könne, wie sie eine Erwerbsarbeit über mehrere Stunden solle ausführen können. Sie könne sich nicht vorstellen, dass sie einen Arbeitgeber finde, der sie trotz eingeschränkter Gesundheit be schäftigen wolle. 2.3 Streitig und zu prüfen ist, ob sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit der letztmaligen Leistungsverweigerung massgeblich verschlechtert hat. Da die Beschwerdegegnerin auf die Neuanmeldung vom 16. November 2019 (Urk. 8/25) mit Verfügung vom 12. Februar 2018 nicht eingetreten ist (Urk. 8/32), ist der Sachverhalt im Zeitpunkt der erstmaligen Leistungsabweisung vom 4. April 2017 (Urk. 8/22) mit demjenigen im Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung vom 27. Mai 2019 (Urk. 2) zu vergleichen. 3. Die Beschwerdegegnerin nahm an, dass die Beschwerdeführerin ohne Gesund heitsschaden einer 80%igen Erwerbsarbeit und zu 20 % im Haushalt tätig sein würde (vgl. Urk. 2 ; Feststellungsblatt vom 27. Mai 2019, Urk. 8/45 ). Worauf sie ihre Annahme stützte, kann den Akten nicht entnommen werden. Allerdings arbeitete die Beschwerdeführerin laut der von der ehemaligen Arbeitgeberin erstellten Unfallmeldung (Rückfall) vom 10. Juni 2014 zu einem vertraglich ver einbarten Beschäftigungsgrad von 87 % als Unterhaltsreinigerin (Urk. 8/2/189 ; vgl. auch Urk. 8/17 ). Die Beschwerdeführerin ist daher zu 87 % als Erwerbstätige und 13 % als im Haushalt Tätige zu qualifizieren. 4. 4.1 Laut Feststellungsblatt vom 20. Februar 2017 (Urk. 8/20) stützte sich die Be schwerdegegnerin bei der erstmaligen Anspruchsve rneinung auf die Verfügung der S uva vom 16. November 2016, mit welcher diese den Unfallversicherungsfall ab geschlossen hatte (Urk. 8/13). Diese wiederum stützte sich auf den Bericht von Dr. med. Z.___, Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie, vom 7. November 2016 über die kreisärztliche Untersuchung vom 4. November 2016 (Urk. 8/12). In diesem Bericht stellte Dr. Z.___ folgende Diagnose (S. 4): - geringe Belastungsintoleranz linkes Handgelenk bei - Zustand nach zunächst konservativ behandelter distaler mehrfrag men tärer Radiusfraktur links - Zustand nach Osteotomie distaler Radius links wegen Malunion distaler Radius beiderseits, Operation vom 18. Mai 2015 - Zustand nach Osteosynthesematerialentfernung linkes Handgelenk vom 5. Juli 2016 wegen störende n Osteosynthesematerials Im Rahmen der Untersuchung zeige sich eine minime Bewegungseinschränkung des linken Handgelenks im Seitenvergleich. Die Röntgenbefunde des linken Hand gelenks zeigten den Zustand nach Osteotomie wegen Malunion mit knöchern abgeheiltem Osteotomiespalt und allenfalls beginnender Radiokarpalarthrose link s (S. 4 Mitte). Aus versicherungsmedizinischer Sicht könne der Beschwerdeführerin die ange stammte Tätigkeit als Reinigungskraft ganztags ohne qualitative Einschrän kung en zugemutet werden (S. 4 unten). 4.2 Dr. med. A.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, diagnostizierte im Bericht vom 14. Dezember 2016 (U rk. 8/18 ) persistierende Schmerzen im Bereich des Handgelenks links bei Status nach Osteosynthese materialentfernung distaler Radius links am 5. Juli 2016 bei einem Status nach Osteotomie distaler Radius am 18. August 2015 bei Malunion des distalen Radius links (S. 1 Ziff. 1.1). Bei der Erstkonsultation am 14. September 2016 habe die Beschwerdeführerin berichtet, dass nach der Wiederaufnahme der Arbeit nach der Operation vom 5. Juli 2016 Schmerzen im Bereich des Handgelenks links volar aufgetreten seien. Klinisch seien keine Schwellung und keine Entzündungs zei chen erhoben worden, die Beschwerdeführerin habe über Schmerzen bei der U l narabduktion geklagt (S. 1 f. Ziff. 1.4). Es sei eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 15. September bis 9. Oktober 2016, von 50 % vom 10. bis 2 1. Oktober 2016 und wieder von 100 % vom 22. Oktober bis 4. November 2016 attestiert worden (S. 2 Ziff. 1.6). 4. 3 Dr. med. B.___, Leitender Arzt Handchirurgie am C.___, berichtete am 12. Dezember 2016 (Urk. 8/29 /3-5 ), nach langjähriger Situation einer Malun ion und zweifachem Eingriff am linken Handgelenk sei die Rehabilitation noch nicht ganz abgeschlossen. Durch die Aktivitäten des täglichen Lebens seien noch wei tere Verbesserungen zu erwarten. Gewisse Restbeschwerden seien auch durch die Verschmälerung des Gelenkspaltes im dorsalen Anteil und die Pseudarthrose des Processus styloideus ulnae möglich, allerdings sei hier mit aktiven Massnahmen Zurückhaltung geboten. Es sei gut vorstellbar, dass die Beschwerdeführerin im bisherigen Tätigkeitsumfeld mit Auswringen von Putzlappen und belastenden Drehbewegungen des linken Handgelenks immer wieder gewisse Beschwerden verspüren werde. Idealerweise sollte deshalb eine angepasste Tätigkeit gefunden werden, in welcher das Heben und Bewegen von Lasten über 15 kg vermieden werden könne. Des Weiteren sollten keine repetitive n belastende n Drehbewe gungen mit der linken Hand ausgeführt werden (S. 2 unten). 4.4 Dr. med. D.___, Facharzt für Chirurgie und Handchirurgie, stellte im Bericht vom 23. März 2018 (Urk. 8/36/16-17) folgende Diagnosen (S. 1 Mitte ): - beginnende radiokarpale Handgelenksarthrose links - Pseudarthrose Processus styloideus ulnae links - Malunion einer beidseitigen distalen Radiusfraktur mit Ausriss des Pro cessus styloideus ulnae Es sei eine CT-Untersuchung durchgeführt worden, wobei sich zwei kleine freie Fragmente über dem Os lunatum gezeigt hätten, die mit der Ultraschalluntersuchung korrelierten. Des Weiteren sei die Pseudarthrose des Processus styloideus ulnae bestätigt worden. Im Bereich der Fossa lunata zeige sich eine deutliche Osteophytenbildung auf Höhe der dorsalen Radiuskante, die dynamisch vermutlich zu einem dorsalen Impingement des Lunatums führe, das in der Kernspinuntersuchung auch ein Ödem zeige (S. 1 Mitte). Am 10. Juli 2018 führte Dr. D.___ folgende Operation durch (Urk. 8/36 /14-15 S. 1 Mitte): - Expl oration Radiokarpalgelenk links; Osteotomie der dorsalen Radius kante und Resektion Nervus interosseus posterior im Sinne einer partiellen Handgelenksdenervation - Pseudarthrosenresektion Processus styloideus ulnae und Refixation des Meniskus homologs mittels Corkscrew -Ankers Am 25. Januar 2019 berichtete Dr. D.___ (Urk. 8/36/2-3), sechs Monate post operativ gebe die Beschwerdeführerin nach wie vor eine ulnokarpale Schwellung sowie belastungsabhängige Schmerzen an. Die Inspektion zeige eine reizlose Wundsituation bei leichter ulnokarpal ausladender Schwellung, die mehrheitlich durch die Positionierung des Ellenköpfchens bedingt sei. Die Stabilität des dis talen Radioulnargelenkes sei regelrecht, die Beweglichkeit im Handgelenk nicht mehr als funktionell störend zu erachten. Auf Höhe der rechten Ellenbogenregion zeige sich eine Druckdolenz über dem Epikondylus humeri radialis sowie ein Muskelhartspann über den radialen Handgelenksextensoren, die in Verbindung mit pos itiven Provokationsmanövern für eine Epikondylitis humeri radialis spreche (S. 1 unten f.). Radiologisch zeige sich auf der operierten linken Seite eine regelrechte Positio nierung des Corkscrew -Ankers bei auch sonst unauffälligen postoperativen Be funden. Hinweise für relevante arthrotische Veränderungen im Radiokarpal ge lenk lägen nicht vor, die dorsale Randosteophytenbildung sei suffizient abgetragen, so dass ein Impi n gement radiologisch ausgeschlossen werden könne. Kontralateral zeige sich eine gut abgrenzbare Pseudarthrose des Processus styloideus ulnae. Hinweise für ein Impingement bestünden nicht (S. 2 oben). Hinsichtlich des operativen Eingriffs sei die Nachbehandlung abgeschlossen worden. Eine Befundbesserung könne durch einen weiteren handchirurgischen Eingriff nicht mehr erreicht werden. Die Handgelenksbeweglichkeit sei in einem funktionellen Rahmen angelangt, so dass einer Wiedereingliederung nichts im Wege stehen sollte. In der geplanten kreisärztlichen Untersuchung sollte gege be nenfalls eine Belastungserprobung indiziert werden. Aufgrund der parallel be stehenden Epikondylitis humeri radialis auf der rechten Seite sei die Arbeits un fähigkeitsbescheinigung bis Mitte Februar fortgeführt worden (S. 2 Mitte). 4.5 Med. pract. E.___, Fachärztin für Anästhesiologie, Suva-Kreisärztin, stellte im Bericht vom 7. März 2019 über die kreisärztliche Untersuchung vom 5. März 2019 (Urk. 11/2) folgende Diagnosen (S. 2 Mitte): - mässige Belastungsintoleranz linkes Handgelenk bei - Zustand nach zunächst konservativ behandelter distaler mehrfrag men tärer Radiusfraktur links - Zustand nach Osteotomie distaler Radius links wegen Malunion distaler Radius beiderseits, Operation vom 18. August 2015 - Zustand nach Osteosynthesematerialentfernung linkes Handgelenk vom 5. Juli 2016 wegen störenden Osteosynthesematerials - Zustand nach Exploration Radiokarpalgelenk links, Osteotomie der dors alen Radiuskante und Resektion des Nervus interosseus posterior im Sinne einer partiellen Handgelenksdenervation, Pseudarthrosen resektion des Proc essus styloideus ulnae und Refixation des Meniskus Homologs vom 10. Juli 2018 - leichte Belastungsintoleranz rechtes Handgelenk bei - Zustand nach zunächst konservativ behandelter intraartikulärer dis ta ler Radiusfraktur rechts (Unfallereignis vom 25. November 2004) In der kreisärztlichen Untersuchung zeige sich eine leichte Bewegungs ein schränkung der beiden Handgelenke, links etwas mehr als rechts. In den letzten vorliegenden Röntgenaufnahmen von Januar 2019 zeigten sich beginnende dege nerative Veränderungen in beiden Radiokarpalgelenken. Bei einem Zustand nach mehreren Operationen des linken Handgelenks mit beginnenden degenerativen Veränderungen seien Restbeschwerden beziehungsweise die Belastungsintoleranz nachvollziehbar. Eine wesentliche Verbesserung des aktuellen Zustands sei unter konservativer Therapie nicht mehr zu erwarten. Die Indikation für eine erneute operative Therapie bestehe aktuell nicht. Insofern sei von einem stabilen Zustand auszugehen (S. 4 f.). Die angestammte Tätigkeit als Reinigungskraft sei nur dann zumutbar, wenn das angegebene Zumutbarkeitsprofil für den allgemeinen Arbeitsmarkt eingehalten werde. Auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt seien der Beschwerdeführerin leichte bis gelegentlich mittelschwere Tätigkeiten ganztags zumutbar. Hämmernde und vibrierende Tätigkeiten sowie repetitive Belastungen beider Handgelenke seien aus dem Tätigkeitsp r ofil auszuschliessen. Für die linke Hand sollten ausserdem kraftvolle, repetitive Handgelenksbewegungen gemieden werden (S. 5 Mitte). 5. 5.1 Die Beschwerdegegnerin ging ursprünglich davon aus, dass die Beschwerde füh rerin spätestens seit November 2016 wieder vollständig arbeitsfähig war (Urk. 8/22). Dabei stützte sie sich auf den Kreisarztbericht von Dr. Z.___ (E. 4.1), der anlässlich der Untersuchung vom 4. November 2016 zum Schluss kam, dass der Beschwerdeführerin bei einer geringen Belastungsintoleranz des linken Hand gelenks die angestammte Tätigkeit als Reinigungskraft ganztags ohne qualitative Einschränkungen zumutbar sei. 5.2 Schon kurz nach der kreisärztlichen Untersuchung wurde die Beschwerdeführerin aufgrund persistierender Handgelenksbeschwerden von ihrer Dr. A.___ ( E. 4.2) an Dr. B.___ (E. 4.3) überwiesen. Dieser war entgegen der Ansicht von Dr. Z.___ (E. 4.1) der Meinung, dass die Rehabilitation nach dem zweifachen Eingriff am linken Handgelenk noch nicht abgeschlossen sei. Insbesondere konnte er sich vorstellen, dass die Beschwerdeführerin in der bisherigen Tätigkeit, welche das Auswringen von Putzlappen und belastende Drehbewegungen des linken Handgelenks beinhaltete, gewisse Beschwerden verspüre, weshalb er vor schlug, es müsste eine angepasste Tätigkeit gefunden werden, in welcher das Heben und Bewegen von Lasten über 15 kg vermieden werden könne und keine repetitiven belastenden Drehbewegungen mit der linken Hand ausgef ührt werden müssten. Dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit der kreisärztlichen Untersuchung und der Beurteilung durch Dr. B.___ nur gut einen Monat später verschlechtert hat, ist unwahrscheinlich. Viel eher scheint es, dass Dr. B.___ den gleichen Sachverhalt anders einschätzte als Dr. Z.___, stellte er sich doch auch auf den Standpunkt, dass die Rehabilitation noch nicht ganz abgeschlossen sei. In dessen kann diese Frage, wie nachfolgend zu zeigen sein wird (vgl. nachstehende E. 5.3 und 6.2), offen gelassen werden. 5.3 Eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes ist allerdings spätestens mit der erneuten Operation am linken Handgelenk vom 10. Juli 2018 durch Dr. D.___ (E. 4.4) eingetreten. Dieser bescheinigte der Beschwerdeführerin ab dem Opera tionsdatum bis 14. Dezember 2018 eine 100%ige und vom 15. Dezember 2018 bis 14. Februar 2019 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 8/36/1). Die Behandlung beim Operateur wurde am 25. Januar 2019 abgeschlossen unter Hinweis, dass die Handgelenksbeweglichkeit in einem funktionellen Rahmen angelangt sei, so dass einer Wiedereingliederung nichts im Wege stehe. Übereinstimmend kam Kreis ärztin med. pract. E.___ (E. 4.5) zum Schluss, dass Restbeschwerden be ziehungsweise eine Belastungsintoleranz bei einem Zustand nach mehreren Ope rationen des linken Handgelenks nachvollziehbar sei en. Die angestammte Tätigkeit als Raumpflegerin erachtete sie nur unter Einschränkungen, eine ange passte Tätigkeit hingegen als ganztags zumutbar. Damit ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin vom 10. Juli bis 14. Dezember 2018 zu 100 % und vom 15. Dezember 2018 bis 14. Februar 2019 zu 50 % a rbeitsunfähig war. Danach bestand in einer angepassten Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsfähigkeit. 6. 6.1 Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypothe tischen) Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei Validen- und Invali deneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfällige renten wirksame Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum Verfügungserlass zu berücksichtigen sind (BGE 143 V 295 E. 4.1.3, 129 V 222 E. 4.1 und E. 4.2, 128 V 174). 6.2 Der potenzielle Rentenbeginn nach der Neuanmeldung im Januar 201 9 fällt unter Berücksichtigung von Art. 29 Abs. 1 IVG, wonach der Rentenanspruch frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs entsteht, auf den 1. Juli 2019. Es hat somit ein Einkommensvergleich für das Jahr 201 9 zu erfolgen. Mangels verfügbarer statistischer Daten für das Jahr 2019 ist auf die Daten für das Jahr 2018 zurückzugreifen. 6. 3 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung ange passten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Aus nahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt s ein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2, 135 V 58 E. 3.1, 134 V 322 E. 4.1). 6. 4 Laut Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug ) vom 29. November 2017 (Urk. 8/27 ) erzielte die Beschwerdeführerin im Jahr 2014, im letzten Jahr vor Eintritt der Arbeitsunfähigkeit, ein Einkommen von Fr. 37'676.. Dieser Wert ist für die Bestimmung des Valideneinkommens heranzuziehen. Unter Berück sich tigung des Nominallohnindexes für Frauen von 2’ 6 73 Punkten im Jahr 201 4 und von 2’732 Punkten im Jahr 2018 (Bundesamt für Statistik, BFS, Entwicklung der Nominallöhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne, T 39 ) ergibt dies ein Valideneinkommen von rund Fr. 3 8’ 508. (Fr. 37'676. x 2' 732 : 2'673). Dieses Einkommen ist auf ein vollzeitliches Pensum hochzurechnen (vgl. vorstehende E. 1.5), was ein Valideneinkommen von Fr. 4 4’ 262. (Fr. 3 8’ 508. x 100 : 87) ergibt. 6. 5 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausge gebe nen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1 ). Dabei sind grundsätzlich die im Ver fü gungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom so genannten Zentralwert (Median) auszugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende betriebsübliche Wochen arbeits zeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 f. E. 3b/ bb, 124 V 321 E. 3b/ aa ; AHI 2000 S. 81 E. 2a). Die Verwendung der Tabellenlöhne ist subsidiär, das heisst deren Beizug erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalidenein kommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Ein zelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/ Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversiche rung, 3. Auflage 2014, Rn 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung). 6. 6 Das durchschnittliche Einkommen für Frauen im untersten Kompetenzniveau betrug im Jahr 201 6 Fr. 4’363. (LSE 201 6 TA1_triage-skill-level). Unter Berück sichtigung einer betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41.7 Stunden (BSF, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen) ergibt dies unter Berücksichtigung der Entwicklung der Nominallöhne der Frauen von 2’709 Punkten im Jahr 201 6 und 2’ 732 Punkten im Jahr 2018 ein hypothetisches Jahreseinkommen von rund Fr. 55'045. (Fr. 4'363. x 12 x 41.7 : 40 x 2'732 : 2'709) bei einer Arbeitsfähigkeit von 100 %. Verglichen m it dem Validenein kommen von Fr. 44’057. erleidet die Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit keine rentenrelevante Erwerbseinbusse, woran selbst eine Paralleli sie rung nichts ändern würde. 6. 7 Selbst mit einer Einschränkung im Haushaltsbereich könnte die Beschwerde füh rerin als lediglich zu 13 % im Haushalt Tätige den Gesamtinvaliditätsgrad von 40 % nie erreichen, weshalb die Beschwerdegegnerin zu Recht auf eine Haushalt abklärung verzichtet hat. 7. 7.1 Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur Rechts verhältnisse zu überprüfen beziehungsweise zu beurteilen, zu denen die zustän dige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich – in Form einer Verfügung beziehungsweise eines Einspracheentscheids – Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung beziehungsweise der Einspracheentscheid den beschwer deweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung beziehungsweise kein Einspracheentscheid ergangen ist (BGE 131 V 164 E. 2.1; 125 V 413 E. 1a). 7.2 Mit der angefochtenen Verfügung vom 27. Mai 2019 entschied die Beschwerde gegnerin lediglich über den Anspruch auf eine Invalidenrente. Insoweit die Be schwerdeführerin beschwerdeweise den Antrag auf Arbeitsvermittlung stellte (Urk. 1), fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand, weshalb das Gericht drüber nicht befinden kann. 7.3 Allerdings hat die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin bereits am 27. März 2019 mitgeteilt, dass keine Eingliederungsmassnahmen angezeigt seien, da die Beschwerdeführerin die volle Arbeitsfähigkeit erlangt habe (Urk. 8/40). Nach dem in E. 5 Dargelegten liegt bei der Beschwerdeführerin eine Arbeitsun fähigkeit vor, indem ihr nur noch angepasste Tätigkeiten zumutbar sind. Unter diesen Umständen bleibt es ihr unbenommen, sich bei der Beschwerdegegnerin zur Arbeitsvermittlung anzumelden. 8. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 700. anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen, zufolge Gewährung der unent geltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt, zufolge Ge währung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannTiefenbacher

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2019.00403 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiberin Tiefenbacher Urteil vom 11. Mai 2020

IV.2019.00403

IV.2019.00403

IV.2019.00403 II. Kammer

II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiberin Tiefenbacher

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiberin Tiefenbacher

Urteil vom 11. Mai 2020

Urteil vom 11. Mai 2020 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 X.___, geboren 1967, arbeitete seit September 2001 bei der Y.___ in einem Teilpensum als Unterhaltsreinigerin (Urk. 8 /2 / 7 9). Das Arbeitsverhältnis wurde am 23. August 2016 aufgrund häufiger Absenzen seitens der Arbeitgeberin auf den 30. November 2016 gekündigt (Urk. 8/2/25). Am 6. Okto ber 2016 meldete sich die Versicher te erstmals bei der Invalidenver siche rung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/ 3 ). Nach medizinischen und erwerblichen Abklärungen und nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (vgl. Urk. 8/21) verneinte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, den An spruch der Versicherten auf eine Invalidenrente mit Verfügung vom 4. April 2017 (Urk. 8/22 ).

1.1 X.___, geboren 1967, arbeitete seit September 2001 bei der Y.___ in einem Teilpensum als Unterhaltsreinigerin (Urk. 8 /2 7 9). Das Arbeitsverhältnis wurde am 23. August 2016 aufgrund häufiger Absenzen seitens der Arbeitgeberin auf den 30. November 2016 gekündigt (Urk. 8/2/25). Am 6. Okto ber 2016 meldete sich die Versicher te erstmals bei der Invalidenver siche rung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/ 3 ). Nach medizinischen und erwerblichen Abklärungen und nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (vgl. Urk. 8/21) verneinte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, den An spruch der Versicherten auf eine Invalidenrente mit Verfügung vom 4. April 2017 (Urk. 8/22 ). 1.2 Am 16. November 2017 stellte die Versicherte erneut das Gesuch auf Leistungen der Invalidenversicherung (Urk. 8/25), auf welches die IV-Stelle nach durchge führtem Vorbescheidverfahren (Urk. 8/31) mit Verfügung vom 12. Februar 2018 nicht eintrat (Urk. 8/32).

1.2 Am 16. November 2017 stellte die Versicherte erneut das Gesuch auf Leistungen der Invalidenversicherung (Urk. 8/25), auf welches die IV-Stelle nach durchge führtem Vorbescheidverfahren (Urk. 8/31) mit Verfügung vom 12. Februar 2018 nicht eintrat (Urk. 8/32). 1.3 Am 20. Januar 2019 meldete sich die Versicherte abermals bei der Invaliden versicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/33). Nach einem Standortgespräch (Urk. 8/39) teilte die IV-Stelle der Versicherten am 27. März 2019 mit, dass Eingliederungsmassnahmen nicht angezeigt seien (Urk. 8/40). Mit Vorbescheid vom 1. April 2019 sodann stellte die IV-Stelle in Aussicht, den Anspruch auf eine Invalidenrente zu verneinen (Urk. 8/43). Mit Verfügung vom 27. Mai 2019 verneinte sie wie angekündigt einen Rentenanspruch (Urk. 8/46 = Urk. 2).

1.3 Am 20. Januar 2019 meldete sich die Versicherte abermals bei der Invaliden versicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/33). Nach einem Standortgespräch (Urk. 8/39) teilte die IV-Stelle der Versicherten am 27. März 2019 mit, dass Eingliederungsmassnahmen nicht angezeigt seien (Urk. 8/40). Mit Vorbescheid vom 1. April 2019 sodann stellte die IV-Stelle in Aussicht, den Anspruch auf eine Invalidenrente zu verneinen (Urk. 8/43). Mit Verfügung vom 27. Mai 2019 verneinte sie wie angekündigt einen Rentenanspruch (Urk. 8/46 = Urk. 2). 2. Gegen die Verfügung vom 27. Mai 2019 erhob die Versicherte am 4. Juni 2019 Beschwerde und stellte sinngemäss den Antrag, die IV-Stelle sei zu verpflichten, ihr die gesetzlichen Leistungen auszurichten (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 2. August 2019 schloss die IV-Stelle auf Abw eisung der Beschwerde (Urk. 7).

2. Gegen die Verfügung vom 27. Mai 2019 erhob die Versicherte am 4. Juni 2019 Beschwerde und stellte sinngemäss den Antrag, die IV-Stelle sei zu verpflichten, ihr die gesetzlichen Leistungen auszurichten (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 2. August 2019 schloss die IV-Stelle auf Abw eisung der Beschwerde (Urk. 7). Mit Verfügung vom 5. August 2019 wurde die Beschwerdegegnerin aufgefordert, dem Gericht den Bericht über die Untersuchung der Beschwerdefü hrerin durch den Kreisarzt der S uva einzureichen (Urk. 9). Diesen reichte sie a m 29. August 2019 ein und hielt an ihrem Antrag auf Abweisung der Beschwerde fest (Urk. 10).

Mit Verfügung vom 5. August 2019 wurde die Beschwerdegegnerin aufgefordert, dem Gericht den Bericht über die Untersuchung der Beschwerdefü hrerin durch den Kreisarzt der S uva einzureichen (Urk. 9). Diesen reichte sie a m 29. August 2019 ein und hielt an ihrem Antrag auf Abweisung der Beschwerde fest (Urk. 10). Mit Verfügung vom 21. Oktober 2019 wurde der Beschwerdeführerin antragsge mäss (vgl. Urk. 1 S. 2) die unentgeltliche Prozessführung gewährt (Urk. 12).

Mit Verfügung vom 21. Oktober 2019 wurde der Beschwerdeführerin antragsge mäss (vgl. Urk. 1 S. 2) die unentgeltliche Prozessführung gewährt (Urk. 12). Am 30. M ärz 2020 holte das Gericht die S uva-Akten ein (Urk. 14), wo raus ersicht lich ist, dass die S uva mit rechtskräftigem Einspracheentscheid vom 8. Oktober 2019 den Anspruch auf eine Invalidenrente sowie auf eine Integritätsent schädi gung abwies (Urk. 16/234).

Am 30. M ärz 2020 holte das Gericht die S uva-Akten ein (Urk. 14), wo raus ersicht lich ist, dass die S uva mit rechtskräftigem Einspracheentscheid vom 8. Oktober 2019 den Anspruch auf eine Invalidenrente sowie auf eine Integritätsent schädi gung abwies (Urk. 16/234). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung ( IVG ) Versicherte, die:

1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung ( IVG ) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Sowohl bei der erstmaligen Prüfung des Rentenanspruchs als auch bei der Ren tenrevision und im Neuanmeldungsverfahren ist die Methode der Invaliditäts bemessung (Art. 28a IVG) zu bestimmen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 117 V 198 E. 3b).

1.3 Sowohl bei der erstmaligen Prüfung des Rentenanspruchs als auch bei der Ren tenrevision und im Neuanmeldungsverfahren ist die Methode der Invaliditäts bemessung (Art. 28a IVG) zu bestimmen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 117 V 198 E. 3b). Die für die Methodenwahl (Einkommensvergleich, gemischte Methode, Betäti gungsvergleich) entscheidende Statusfrage, nämlich ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, beurteilt sich danach, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umstän den täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. Entscheidend ist somit nicht, welches Ausmass der Erwerbstätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypo thetisch erwerbstätig wäre. Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonderen sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigung en und Begabungen zu berücksichtigen. Massgebend sind die Verhältnisse, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben, wobei für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbs tätigkeit der im Sozialversicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ist (BGE 144 I 28 E. 2.3, 141 V 15 E. 3.1, 137 V 334 E. 3.2, 125 V 146 E. 2c, 117 V 194 E. 3b).

Die für die Methodenwahl (Einkommensvergleich, gemischte Methode, Betäti gungsvergleich) entscheidende Statusfrage, nämlich ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, beurteilt sich danach, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umstän den täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. Entscheidend ist somit nicht, welches Ausmass der Erwerbstätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypo thetisch erwerbstätig wäre. Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonderen sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigung en und Begabungen zu berücksichtigen. Massgebend sind die Verhältnisse, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben, wobei für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbs tätigkeit der im Sozialversicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ist (BGE 144 I 28 E. 2.3, 141 V 15 E. 3.1, 137 V 334 E. 3.2, 125 V 146 E. 2c, 117 V 194 E. 3b). Die Beantwortung der Statusfrage erfordert zwangsläufig eine hypothetische Beurteilung, die auch die hypothetischen Willensentscheidungen der versicherten Person zu berücksichtigen hat. Diese Entscheidungen sind als innere Tatsachen wesensmässig einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in der Regel aus äusseren Indizien erschlossen werden (vgl. BGE 144 I 28 E. 2.4).

Die Beantwortung der Statusfrage erfordert zwangsläufig eine hypothetische Beurteilung, die auch die hypothetischen Willensentscheidungen der versicherten Person zu berücksichtigen hat. Diese Entscheidungen sind als innere Tatsachen wesensmässig einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in der Regel aus äusseren Indizien erschlossen werden (vgl. BGE 144 I 28 E. 2.4). 1.4 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1).

1.4 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1). 1.5 Gemäss dem in Art. 27 bis Abs. 2–4 IVV per 1. Januar 2018 eingeführten neuen Berechnungsmodell für die Festlegung des Invaliditätsgrads von teilerwerbstä tigen Versicherten nach der gemischten Methode (Art. 28a Abs. 3 IVG) werden der Invaliditätsgrad in Bezug auf die Erwerbstätigkeit und der Invaliditätsgrad in Bezug auf die Betätigung im Aufgabenbereich – weiterhin – summiert (Art. 27 bis Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV). Die Berechnung des Invaliditätsgrads in Bezug auf die Erwerbstätigkeit richtet sich nach Art. 16 ATS G, wobei das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person durch die Teiler werbs tätigkeit erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre, auf eine Voll erwerbstätigkeit hochgerechnet wird (Art. 27 bis Abs. 3 lit. a IVV) und die prozen tuale Erwerbseinbusse anhand des Beschäftigungsgrads, den die versicherte Per son hätte, wenn sie nicht invalid geworden wäre, gewichtet wird (Art. 27 bis Abs. 3 lit. b IVV). Für die Berechnung des Invaliditätsgrads in Bezug auf die Betätigung im Aufgabenbereich wird der prozentuale Anteil der Einschränkungen bei der Betätigung im Aufgabenbereich im Vergleich zur Situation, wenn die versicherte Person nicht invalid geworden wäre, ermittelt. Der Anteil wird anhand der Diffe renz zwischen dem Beschäftigungsgrad nach Absatz 3 lit. b und einer Voller werbstätigkeit gewichtet (Art. 27 bis Abs. 4 IVV).

1.5 Gemäss dem in Art. 27 bis Abs. 2–4 IVV per 1. Januar 2018 eingeführten neuen Berechnungsmodell für die Festlegung des Invaliditätsgrads von teilerwerbstä tigen Versicherten nach der gemischten Methode (Art. 28a Abs. 3 IVG) werden der Invaliditätsgrad in Bezug auf die Erwerbstätigkeit und der Invaliditätsgrad in Bezug auf die Betätigung im Aufgabenbereich – weiterhin – summiert (Art. 27 bis Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV). Die Berechnung des Invaliditätsgrads in Bezug auf die Erwerbstätigkeit richtet sich nach Art. 16 ATS G, wobei das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person durch die Teiler werbs tätigkeit erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre, auf eine Voll erwerbstätigkeit hochgerechnet wird (Art. 27 bis Abs. 3 lit. a IVV) und die prozen tuale Erwerbseinbusse anhand des Beschäftigungsgrads, den die versicherte Per son hätte, wenn sie nicht invalid geworden wäre, gewichtet wird (Art. 27 bis Abs. 3 lit. b IVV). Für die Berechnung des Invaliditätsgrads in Bezug auf die Betätigung im Aufgabenbereich wird der prozentuale Anteil der Einschränkungen bei der Betätigung im Aufgabenbereich im Vergleich zur Situation, wenn die versicherte Person nicht invalid geworden wäre, ermittelt. Der Anteil wird anhand der Diffe renz zwischen dem Beschäftigungsgrad nach Absatz 3 lit. b und einer Voller werbstätigkeit gewichtet (Art. 27 bis Abs. 4 IVV). 1.6 Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 IVV eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraus setzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revi sionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der ver sicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat.

1.6 Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 IVV eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraus setzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revi sionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der ver sicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Ergibt die Prüfung durch die Verwaltung, dass die Vorbringen der versicherten Person nicht glaubhaft sind, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärungen durch Nichteintreten. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versi cherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie be i einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Inva lidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auc h dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b ).

Ergibt die Prüfung durch die Verwaltung, dass die Vorbringen der versicherten Person nicht glaubhaft sind, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärungen durch Nichteintreten. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versi cherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie be i einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Inva lidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auc h dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b ). Gemäss höchstrichterlicher Rechtsprechung ist von Amtes wegen zu prüfen, ob seit der ersten Rentenverfügung zwischenzeitlich eine erneute materielle Prüfung des Rentenanspruchs stattgefunden hat. War dies nicht der Fall, so ist auf die Entwicklung der Verhältnisse seit der ersten Ablehnungsverfügung abzustellen; wie im Revisionsverfahren bleiben allfällige, vorangehende Nichteintretens ver fü gungen aufgrund des fehlenden Abklärungs- und bloss summarischen Begrün dungsaufwandes der Verwaltung unbeachtlich.

Gemäss höchstrichterlicher Rechtsprechung ist von Amtes wegen zu prüfen, ob seit der ersten Rentenverfügung zwischenzeitlich eine erneute materielle Prüfung des Rentenanspruchs stattgefunden hat. War dies nicht der Fall, so ist auf die Entwicklung der Verhältnisse seit der ersten Ablehnungsverfügung abzustellen; wie im Revisionsverfahren bleiben allfällige, vorangehende Nichteintretens ver fü gungen aufgrund des fehlenden Abklärungs- und bloss summarischen Begrün dungsaufwandes der Verwaltung unbeachtlich. 1.7 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).

1.7 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc). 1.8 Versicherungsträger und das Sozialversicherungsgericht haben den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen und die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Sie haben alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuver lässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere dürfen sie bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum sie auf die eine und nicht auf die andere medizinische Th ese abstellen (BGE 125 V 351 E. 3a).

1.8 Versicherungsträger und das Sozialversicherungsgericht haben den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen und die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Sie haben alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuver lässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere dürfen sie bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum sie auf die eine und nicht auf die andere medizinische Th ese abstellen (BGE 125 V 351 E. 3a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).

Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin verneinte den Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine Invalidenrente mit der Begründung (Urk. 2), diese sei aufgrund einer Ope ration vom 10. Juli 2018 vorübergehend in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt ge wesen. Aktuell könne sie eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit wieder unein geschränkt ausüben (S. 1 Mitte). Als zu 80 % Erwerbstätige und zu 20 % im Haus halt Tätige erleide sie eine näher begründete Erwerbseinbusse, die einem Invalidi tätsgrad von 4 % entspreche (S. 2 oben).

2.1 Die Beschwerdegegnerin verneinte den Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine Invalidenrente mit der Begründung (Urk. 2), diese sei aufgrund einer Ope ration vom 10. Juli 2018 vorübergehend in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt ge wesen. Aktuell könne sie eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit wieder unein geschränkt ausüben (S. 1 Mitte). Als zu 80 % Erwerbstätige und zu 20 % im Haus halt Tätige erleide sie eine näher begründete Erwerbseinbusse, die einem Invalidi tätsgrad von 4 % entspreche (S. 2 oben). 2.2 Dagegen brachte die Beschwerdeführerin zusammengefasst vor (Urk. 1), sie sei immer noch arbeitsunfähig. Sie habe Schmerzen, sobald sie einige Haushalts arbeiten erledige, weshalb sie nicht verstehen könne, wie sie eine Erwerbsarbeit über mehrere Stunden solle ausführen können. Sie könne sich nicht vorstellen, dass sie einen Arbeitgeber finde, der sie trotz eingeschränkter Gesundheit be schäftigen wolle.

2.2 Dagegen brachte die Beschwerdeführerin zusammengefasst vor (Urk. 1), sie sei immer noch arbeitsunfähig. Sie habe Schmerzen, sobald sie einige Haushalts arbeiten erledige, weshalb sie nicht verstehen könne, wie sie eine Erwerbsarbeit über mehrere Stunden solle ausführen können. Sie könne sich nicht vorstellen, dass sie einen Arbeitgeber finde, der sie trotz eingeschränkter Gesundheit be schäftigen wolle. 2.3 Streitig und zu prüfen ist, ob sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit der letztmaligen Leistungsverweigerung massgeblich verschlechtert hat. Da die Beschwerdegegnerin auf die Neuanmeldung vom 16. November 2019 (Urk. 8/25) mit Verfügung vom 12. Februar 2018 nicht eingetreten ist (Urk. 8/32), ist der Sachverhalt im Zeitpunkt der erstmaligen Leistungsabweisung vom 4. April 2017 (Urk. 8/22) mit demjenigen im Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung vom 27. Mai 2019 (Urk. 2) zu vergleichen.

2.3 Streitig und zu prüfen ist, ob sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit der letztmaligen Leistungsverweigerung massgeblich verschlechtert hat. Da die Beschwerdegegnerin auf die Neuanmeldung vom 16. November 2019 (Urk. 8/25) mit Verfügung vom 12. Februar 2018 nicht eingetreten ist (Urk. 8/32), ist der Sachverhalt im Zeitpunkt der erstmaligen Leistungsabweisung vom 4. April 2017 (Urk. 8/22) mit demjenigen im Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung vom 27. Mai 2019 (Urk. 2) zu vergleichen. 3. Die Beschwerdegegnerin nahm an, dass die Beschwerdeführerin ohne Gesund heitsschaden einer 80%igen Erwerbsarbeit und zu 20 % im Haushalt tätig sein würde (vgl. Urk. 2 ; Feststellungsblatt vom 27. Mai 2019, Urk. 8/45 ). Worauf sie ihre Annahme stützte, kann den Akten nicht entnommen werden. Allerdings arbeitete die Beschwerdeführerin laut der von der ehemaligen Arbeitgeberin erstellten Unfallmeldung (Rückfall) vom 10. Juni 2014 zu einem vertraglich ver einbarten Beschäftigungsgrad von 87 % als Unterhaltsreinigerin (Urk. 8/2/189 ; vgl. auch Urk. 8/17 ). Die Beschwerdeführerin ist daher zu 87 % als Erwerbstätige und 13 % als im Haushalt Tätige zu qualifizieren.

3. Die Beschwerdegegnerin nahm an, dass die Beschwerdeführerin ohne Gesund heitsschaden einer 80%igen Erwerbsarbeit und zu 20 % im Haushalt tätig sein würde (vgl. Urk. 2 ; Feststellungsblatt vom 27. Mai 2019, Urk. 8/45 ). Worauf sie ihre Annahme stützte, kann den Akten nicht entnommen werden. Allerdings arbeitete die Beschwerdeführerin laut der von der ehemaligen Arbeitgeberin erstellten Unfallmeldung (Rückfall) vom 10. Juni 2014 zu einem vertraglich ver einbarten Beschäftigungsgrad von 87 % als Unterhaltsreinigerin (Urk. 8/2/189 ; vgl. auch Urk. 8/17 ). Die Beschwerdeführerin ist daher zu 87 % als Erwerbstätige und 13 % als im Haushalt Tätige zu qualifizieren. 4.

4. 4.1 Laut Feststellungsblatt vom 20. Februar 2017 (Urk. 8/20) stützte sich die Be schwerdegegnerin bei der erstmaligen Anspruchsve rneinung auf die Verfügung der S uva vom 16. November 2016, mit welcher diese den Unfallversicherungsfall ab geschlossen hatte (Urk. 8/13). Diese wiederum stützte sich auf den Bericht von Dr. med. Z.___, Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie, vom 7. November 2016 über die kreisärztliche Untersuchung vom 4. November 2016 (Urk. 8/12). In diesem Bericht stellte Dr. Z.___ folgende Diagnose (S. 4):

4.1 Laut Feststellungsblatt vom 20. Februar 2017 (Urk. 8/20) stützte sich die Be schwerdegegnerin bei der erstmaligen Anspruchsve rneinung auf die Verfügung der S uva vom 16. November 2016, mit welcher diese den Unfallversicherungsfall ab geschlossen hatte (Urk. 8/13). Diese wiederum stützte sich auf den Bericht von Dr. med. Z.___, Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie, vom 7. November 2016 über die kreisärztliche Untersuchung vom 4. November 2016 (Urk. 8/12). In diesem Bericht stellte Dr. Z.___ folgende Diagnose (S. 4): - geringe Belastungsintoleranz linkes Handgelenk bei

geringe Belastungsintoleranz linkes Handgelenk bei - Zustand nach zunächst konservativ behandelter distaler mehrfrag men tärer Radiusfraktur links

Zustand nach zunächst konservativ behandelter distaler mehrfrag men tärer Radiusfraktur links - Zustand nach Osteotomie distaler Radius links wegen Malunion distaler Radius beiderseits, Operation vom 18. Mai 2015

Zustand nach Osteotomie distaler Radius links wegen Malunion distaler Radius beiderseits, Operation vom 18. Mai 2015 - Zustand nach Osteosynthesematerialentfernung linkes Handgelenk vom 5. Juli 2016 wegen störende n Osteosynthesematerials

Zustand nach Osteosynthesematerialentfernung linkes Handgelenk vom 5. Juli 2016 wegen störende n Osteosynthesematerials Im Rahmen der Untersuchung zeige sich eine minime Bewegungseinschränkung des linken Handgelenks im Seitenvergleich. Die Röntgenbefunde des linken Hand gelenks zeigten den Zustand nach Osteotomie wegen Malunion mit knöchern abgeheiltem Osteotomiespalt und allenfalls beginnender Radiokarpalarthrose link s (S. 4 Mitte).

Im Rahmen der Untersuchung zeige sich eine minime Bewegungseinschränkung des linken Handgelenks im Seitenvergleich. Die Röntgenbefunde des linken Hand gelenks zeigten den Zustand nach Osteotomie wegen Malunion mit knöchern abgeheiltem Osteotomiespalt und allenfalls beginnender Radiokarpalarthrose link s (S. 4 Mitte). Aus versicherungsmedizinischer Sicht könne der Beschwerdeführerin die ange stammte Tätigkeit als Reinigungskraft ganztags ohne qualitative Einschrän kung en zugemutet werden (S. 4 unten).

Aus versicherungsmedizinischer Sicht könne der Beschwerdeführerin die ange stammte Tätigkeit als Reinigungskraft ganztags ohne qualitative Einschrän kung en zugemutet werden (S. 4 unten). 4.2 Dr. med. A.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, diagnostizierte im Bericht vom 14. Dezember 2016 (U rk. 8/18 ) persistierende Schmerzen im Bereich des Handgelenks links bei Status nach Osteosynthese materialentfernung distaler Radius links am 5. Juli 2016 bei einem Status nach Osteotomie distaler Radius am 18. August 2015 bei Malunion des distalen Radius links (S. 1 Ziff. 1.1). Bei der Erstkonsultation am 14. September 2016 habe die Beschwerdeführerin berichtet, dass nach der Wiederaufnahme der Arbeit nach der Operation vom 5. Juli 2016 Schmerzen im Bereich des Handgelenks links volar aufgetreten seien. Klinisch seien keine Schwellung und keine Entzündungs zei chen erhoben worden, die Beschwerdeführerin habe über Schmerzen bei der U l narabduktion geklagt (S. 1 f. Ziff. 1.4). Es sei eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 15. September bis 9. Oktober 2016, von 50 % vom 10. bis 2 1. Oktober 2016 und wieder von 100 % vom 22. Oktober bis 4. November 2016 attestiert worden (S. 2 Ziff. 1.6).

4.2 Dr. med. A.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, diagnostizierte im Bericht vom 14. Dezember 2016 (U rk. 8/18 ) persistierende Schmerzen im Bereich des Handgelenks links bei Status nach Osteosynthese materialentfernung distaler Radius links am 5. Juli 2016 bei einem Status nach Osteotomie distaler Radius am 18. August 2015 bei Malunion des distalen Radius links (S. 1 Ziff. 1.1). Bei der Erstkonsultation am 14. September 2016 habe die Beschwerdeführerin berichtet, dass nach der Wiederaufnahme der Arbeit nach der Operation vom 5. Juli 2016 Schmerzen im Bereich des Handgelenks links volar aufgetreten seien. Klinisch seien keine Schwellung und keine Entzündungs zei chen erhoben worden, die Beschwerdeführerin habe über Schmerzen bei der U l narabduktion geklagt (S. 1 f. Ziff. 1.4). Es sei eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 15. September bis 9. Oktober 2016, von 50 % vom 10. bis 2 1. Oktober 2016 und wieder von 100 % vom 22. Oktober bis 4. November 2016 attestiert worden (S. 2 Ziff. 1.6). 4. 3 Dr. med. B.___, Leitender Arzt Handchirurgie am C.___, berichtete am 12. Dezember 2016 (Urk. 8/29 /3-5 ), nach langjähriger Situation einer Malun ion und zweifachem Eingriff am linken Handgelenk sei die Rehabilitation noch nicht ganz abgeschlossen. Durch die Aktivitäten des täglichen Lebens seien noch wei tere Verbesserungen zu erwarten. Gewisse Restbeschwerden seien auch durch die Verschmälerung des Gelenkspaltes im dorsalen Anteil und die Pseudarthrose des Processus styloideus ulnae möglich, allerdings sei hier mit aktiven Massnahmen Zurückhaltung geboten. Es sei gut vorstellbar, dass die Beschwerdeführerin im bisherigen Tätigkeitsumfeld mit Auswringen von Putzlappen und belastenden Drehbewegungen des linken Handgelenks immer wieder gewisse Beschwerden verspüren werde. Idealerweise sollte deshalb eine angepasste Tätigkeit gefunden werden, in welcher das Heben und Bewegen von Lasten über 15 kg vermieden werden könne. Des Weiteren sollten keine repetitive n belastende n Drehbewe gungen mit der linken Hand ausgeführt werden (S. 2 unten).

4. 3 Dr. med. B.___, Leitender Arzt Handchirurgie am C.___, berichtete am 12. Dezember 2016 (Urk. 8/29 /3-5 ), nach langjähriger Situation einer Malun ion und zweifachem Eingriff am linken Handgelenk sei die Rehabilitation noch nicht ganz abgeschlossen. Durch die Aktivitäten des täglichen Lebens seien noch wei tere Verbesserungen zu erwarten. Gewisse Restbeschwerden seien auch durch die Verschmälerung des Gelenkspaltes im dorsalen Anteil und die Pseudarthrose des Processus styloideus ulnae möglich, allerdings sei hier mit aktiven Massnahmen Zurückhaltung geboten. Es sei gut vorstellbar, dass die Beschwerdeführerin im bisherigen Tätigkeitsumfeld mit Auswringen von Putzlappen und belastenden Drehbewegungen des linken Handgelenks immer wieder gewisse Beschwerden verspüren werde. Idealerweise sollte deshalb eine angepasste Tätigkeit gefunden werden, in welcher das Heben und Bewegen von Lasten über 15 kg vermieden werden könne. Des Weiteren sollten keine repetitive n belastende n Drehbewe gungen mit der linken Hand ausgeführt werden (S. 2 unten). 4.4 Dr. med. D.___, Facharzt für Chirurgie und Handchirurgie, stellte im Bericht vom 23. März 2018 (Urk. 8/36/16-17) folgende Diagnosen (S. 1 Mitte ):

4.4 Dr. med. D.___, Facharzt für Chirurgie und Handchirurgie, stellte im Bericht vom 23. März 2018 (Urk. 8/36/16-17) folgende Diagnosen (S. 1 Mitte ): - beginnende radiokarpale Handgelenksarthrose links

beginnende radiokarpale Handgelenksarthrose links - Pseudarthrose Processus styloideus ulnae links

Pseudarthrose Processus styloideus ulnae links - Malunion einer beidseitigen distalen Radiusfraktur mit Ausriss des Pro cessus styloideus ulnae

Malunion einer beidseitigen distalen Radiusfraktur mit Ausriss des Pro cessus styloideus ulnae Es sei eine CT-Untersuchung durchgeführt worden, wobei sich zwei kleine freie Fragmente über dem Os lunatum gezeigt hätten, die mit der Ultraschalluntersuchung korrelierten. Des Weiteren sei die Pseudarthrose des Processus styloideus ulnae bestätigt worden. Im Bereich der Fossa lunata zeige sich eine deutliche Osteophytenbildung auf Höhe der dorsalen Radiuskante, die dynamisch vermutlich zu einem dorsalen Impingement des Lunatums führe, das in der Kernspinuntersuchung auch ein Ödem zeige (S. 1 Mitte).

Es sei eine CT-Untersuchung durchgeführt worden, wobei sich zwei kleine freie Fragmente über dem Os lunatum gezeigt hätten, die mit der Ultraschalluntersuchung korrelierten. Des Weiteren sei die Pseudarthrose des Processus styloideus ulnae bestätigt worden. Im Bereich der Fossa lunata zeige sich eine deutliche Osteophytenbildung auf Höhe der dorsalen Radiuskante, die dynamisch vermutlich zu einem dorsalen Impingement des Lunatums führe, das in der Kernspinuntersuchung auch ein Ödem zeige (S. 1 Mitte). Am 10. Juli 2018 führte Dr. D.___ folgende Operation durch (Urk. 8/36 /14-15 S. 1 Mitte):

Am 10. Juli 2018 führte Dr. D.___ folgende Operation durch (Urk. 8/36 /14-15 S. 1 Mitte): - Expl oration Radiokarpalgelenk links; Osteotomie der dorsalen Radius kante und Resektion Nervus interosseus posterior im Sinne einer partiellen Handgelenksdenervation

Expl oration Radiokarpalgelenk links; Osteotomie der dorsalen Radius kante und Resektion Nervus interosseus posterior im Sinne einer partiellen Handgelenksdenervation - Pseudarthrosenresektion Processus styloideus ulnae und Refixation des Meniskus homologs mittels Corkscrew -Ankers

Pseudarthrosenresektion Processus styloideus ulnae und Refixation des Meniskus homologs mittels Corkscrew -Ankers Am 25. Januar 2019 berichtete Dr. D.___ (Urk. 8/36/2-3), sechs Monate post operativ gebe die Beschwerdeführerin nach wie vor eine ulnokarpale Schwellung sowie belastungsabhängige Schmerzen an. Die Inspektion zeige eine reizlose Wundsituation bei leichter ulnokarpal ausladender Schwellung, die mehrheitlich durch die Positionierung des Ellenköpfchens bedingt sei. Die Stabilität des dis talen Radioulnargelenkes sei regelrecht, die Beweglichkeit im Handgelenk nicht mehr als funktionell störend zu erachten. Auf Höhe der rechten Ellenbogenregion zeige sich eine Druckdolenz über dem Epikondylus humeri radialis sowie ein Muskelhartspann über den radialen Handgelenksextensoren, die in Verbindung mit pos itiven Provokationsmanövern für eine Epikondylitis humeri radialis spreche (S. 1 unten f.).

Am 25. Januar 2019 berichtete Dr. D.___ (Urk. 8/36/2-3), sechs Monate post operativ gebe die Beschwerdeführerin nach wie vor eine ulnokarpale Schwellung sowie belastungsabhängige Schmerzen an. Die Inspektion zeige eine reizlose Wundsituation bei leichter ulnokarpal ausladender Schwellung, die mehrheitlich durch die Positionierung des Ellenköpfchens bedingt sei. Die Stabilität des dis talen Radioulnargelenkes sei regelrecht, die Beweglichkeit im Handgelenk nicht mehr als funktionell störend zu erachten. Auf Höhe der rechten Ellenbogenregion zeige sich eine Druckdolenz über dem Epikondylus humeri radialis sowie ein Muskelhartspann über den radialen Handgelenksextensoren, die in Verbindung mit pos itiven Provokationsmanövern für eine Epikondylitis humeri radialis spreche (S. 1 unten f.). Radiologisch zeige sich auf der operierten linken Seite eine regelrechte Positio nierung des Corkscrew -Ankers bei auch sonst unauffälligen postoperativen Be funden. Hinweise für relevante arthrotische Veränderungen im Radiokarpal ge lenk lägen nicht vor, die dorsale Randosteophytenbildung sei suffizient abgetragen, so dass ein Impi n gement radiologisch ausgeschlossen werden könne. Kontralateral zeige sich eine gut abgrenzbare Pseudarthrose des Processus styloideus ulnae. Hinweise für ein Impingement bestünden nicht (S. 2 oben).

Radiologisch zeige sich auf der operierten linken Seite eine regelrechte Positio nierung des Corkscrew -Ankers bei auch sonst unauffälligen postoperativen Be funden. Hinweise für relevante arthrotische Veränderungen im Radiokarpal ge lenk lägen nicht vor, die dorsale Randosteophytenbildung sei suffizient abgetragen, so dass ein Impi n gement radiologisch ausgeschlossen werden könne. Kontralateral zeige sich eine gut abgrenzbare Pseudarthrose des Processus styloideus ulnae. Hinweise für ein Impingement bestünden nicht (S. 2 oben). Hinsichtlich des operativen Eingriffs sei die Nachbehandlung abgeschlossen worden. Eine Befundbesserung könne durch einen weiteren handchirurgischen Eingriff nicht mehr erreicht werden. Die Handgelenksbeweglichkeit sei in einem funktionellen Rahmen angelangt, so dass einer Wiedereingliederung nichts im Wege stehen sollte. In der geplanten kreisärztlichen Untersuchung sollte gege be nenfalls eine Belastungserprobung indiziert werden. Aufgrund der parallel be stehenden Epikondylitis humeri radialis auf der rechten Seite sei die Arbeits un fähigkeitsbescheinigung bis Mitte Februar fortgeführt worden (S. 2 Mitte).

Hinsichtlich des operativen Eingriffs sei die Nachbehandlung abgeschlossen worden. Eine Befundbesserung könne durch einen weiteren handchirurgischen Eingriff nicht mehr erreicht werden. Die Handgelenksbeweglichkeit sei in einem funktionellen Rahmen angelangt, so dass einer Wiedereingliederung nichts im Wege stehen sollte. In der geplanten kreisärztlichen Untersuchung sollte gege be nenfalls eine Belastungserprobung indiziert werden. Aufgrund der parallel be stehenden Epikondylitis humeri radialis auf der rechten Seite sei die Arbeits un fähigkeitsbescheinigung bis Mitte Februar fortgeführt worden (S. 2 Mitte). 4.5 Med. pract. E.___, Fachärztin für Anästhesiologie, Suva-Kreisärztin, stellte im Bericht vom 7. März 2019 über die kreisärztliche Untersuchung vom 5. März 2019 (Urk. 11/2) folgende Diagnosen (S. 2 Mitte):

4.5 Med. pract. E.___, Fachärztin für Anästhesiologie, Suva-Kreisärztin, stellte im Bericht vom 7. März 2019 über die kreisärztliche Untersuchung vom 5. März 2019 (Urk. 11/2) folgende Diagnosen (S. 2 Mitte): - mässige Belastungsintoleranz linkes Handgelenk bei

mässige Belastungsintoleranz linkes Handgelenk bei - Zustand nach zunächst konservativ behandelter distaler mehrfrag men tärer Radiusfraktur links

Zustand nach zunächst konservativ behandelter distaler mehrfrag men tärer Radiusfraktur links - Zustand nach Osteotomie distaler Radius links wegen Malunion distaler Radius beiderseits, Operation vom 18. August 2015

Zustand nach Osteotomie distaler Radius links wegen Malunion distaler Radius beiderseits, Operation vom 18. August 2015 - Zustand nach Osteosynthesematerialentfernung linkes Handgelenk vom 5. Juli 2016 wegen störenden Osteosynthesematerials

Zustand nach Osteosynthesematerialentfernung linkes Handgelenk vom 5. Juli 2016 wegen störenden Osteosynthesematerials - Zustand nach Exploration Radiokarpalgelenk links, Osteotomie der dors alen Radiuskante und Resektion des Nervus interosseus posterior im Sinne einer partiellen Handgelenksdenervation, Pseudarthrosen resektion des Proc essus styloideus ulnae und Refixation des Meniskus Homologs vom 10. Juli 2018

Zustand nach Exploration Radiokarpalgelenk links, Osteotomie der dors alen Radiuskante und Resektion des Nervus interosseus posterior im Sinne einer partiellen Handgelenksdenervation, Pseudarthrosen resektion des Proc essus styloideus ulnae und Refixation des Meniskus Homologs vom 10. Juli 2018 - leichte Belastungsintoleranz rechtes Handgelenk bei

leichte Belastungsintoleranz rechtes Handgelenk bei - Zustand nach zunächst konservativ behandelter intraartikulärer dis ta ler Radiusfraktur rechts (Unfallereignis vom 25. November 2004)

Zustand nach zunächst konservativ behandelter intraartikulärer dis ta ler Radiusfraktur rechts (Unfallereignis vom 25. November 2004) In der kreisärztlichen Untersuchung zeige sich eine leichte Bewegungs ein schränkung der beiden Handgelenke, links etwas mehr als rechts. In den letzten vorliegenden Röntgenaufnahmen von Januar 2019 zeigten sich beginnende dege nerative Veränderungen in beiden Radiokarpalgelenken. Bei einem Zustand nach mehreren Operationen des linken Handgelenks mit beginnenden degenerativen Veränderungen seien Restbeschwerden beziehungsweise die Belastungsintoleranz nachvollziehbar. Eine wesentliche Verbesserung des aktuellen Zustands sei unter konservativer Therapie nicht mehr zu erwarten. Die Indikation für eine erneute operative Therapie bestehe aktuell nicht. Insofern sei von einem stabilen Zustand auszugehen (S. 4 f.).

In der kreisärztlichen Untersuchung zeige sich eine leichte Bewegungs ein schränkung der beiden Handgelenke, links etwas mehr als rechts. In den letzten vorliegenden Röntgenaufnahmen von Januar 2019 zeigten sich beginnende dege nerative Veränderungen in beiden Radiokarpalgelenken. Bei einem Zustand nach mehreren Operationen des linken Handgelenks mit beginnenden degenerativen Veränderungen seien Restbeschwerden beziehungsweise die Belastungsintoleranz nachvollziehbar. Eine wesentliche Verbesserung des aktuellen Zustands sei unter konservativer Therapie nicht mehr zu erwarten. Die Indikation für eine erneute operative Therapie bestehe aktuell nicht. Insofern sei von einem stabilen Zustand auszugehen (S. 4 f.). Die angestammte Tätigkeit als Reinigungskraft sei nur dann zumutbar, wenn das angegebene Zumutbarkeitsprofil für den allgemeinen Arbeitsmarkt eingehalten werde. Auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt seien der Beschwerdeführerin leichte bis gelegentlich mittelschwere Tätigkeiten ganztags zumutbar. Hämmernde und vibrierende Tätigkeiten sowie repetitive Belastungen beider Handgelenke seien aus dem Tätigkeitsp r ofil auszuschliessen. Für die linke Hand sollten ausserdem kraftvolle, repetitive Handgelenksbewegungen gemieden werden (S. 5 Mitte).

Die angestammte Tätigkeit als Reinigungskraft sei nur dann zumutbar, wenn das angegebene Zumutbarkeitsprofil für den allgemeinen Arbeitsmarkt eingehalten werde. Auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt seien der Beschwerdeführerin leichte bis gelegentlich mittelschwere Tätigkeiten ganztags zumutbar. Hämmernde und vibrierende Tätigkeiten sowie repetitive Belastungen beider Handgelenke seien aus dem Tätigkeitsp r ofil auszuschliessen. Für die linke Hand sollten ausserdem kraftvolle, repetitive Handgelenksbewegungen gemieden werden (S. 5 Mitte). 5.

5. 5.1 Die Beschwerdegegnerin ging ursprünglich davon aus, dass die Beschwerde füh rerin spätestens seit November 2016 wieder vollständig arbeitsfähig war (Urk. 8/22). Dabei stützte sie sich auf den Kreisarztbericht von Dr. Z.___ (E. 4.1), der anlässlich der Untersuchung vom 4. November 2016 zum Schluss kam, dass der Beschwerdeführerin bei einer geringen Belastungsintoleranz des linken Hand gelenks die angestammte Tätigkeit als Reinigungskraft ganztags ohne qualitative Einschränkungen zumutbar sei.

5.1 Die Beschwerdegegnerin ging ursprünglich davon aus, dass die Beschwerde füh rerin spätestens seit November 2016 wieder vollständig arbeitsfähig war (Urk. 8/22). Dabei stützte sie sich auf den Kreisarztbericht von Dr. Z.___ (E. 4.1), der anlässlich der Untersuchung vom 4. November 2016 zum Schluss kam, dass der Beschwerdeführerin bei einer geringen Belastungsintoleranz des linken Hand gelenks die angestammte Tätigkeit als Reinigungskraft ganztags ohne qualitative Einschränkungen zumutbar sei. 5.2 Schon kurz nach der kreisärztlichen Untersuchung wurde die Beschwerdeführerin aufgrund persistierender Handgelenksbeschwerden von ihrer Dr. A.___ ( E. 4.2) an Dr. B.___ (E. 4.3) überwiesen. Dieser war entgegen der Ansicht von Dr. Z.___ (E. 4.1) der Meinung, dass die Rehabilitation nach dem zweifachen Eingriff am linken Handgelenk noch nicht abgeschlossen sei. Insbesondere konnte er sich vorstellen, dass die Beschwerdeführerin in der bisherigen Tätigkeit, welche das Auswringen von Putzlappen und belastende Drehbewegungen des linken Handgelenks beinhaltete, gewisse Beschwerden verspüre, weshalb er vor schlug, es müsste eine angepasste Tätigkeit gefunden werden, in welcher das Heben und Bewegen von Lasten über 15 kg vermieden werden könne und keine repetitiven belastenden Drehbewegungen mit der linken Hand ausgef ührt werden müssten.

5.2 Schon kurz nach der kreisärztlichen Untersuchung wurde die Beschwerdeführerin aufgrund persistierender Handgelenksbeschwerden von ihrer Dr. A.___ ( E. 4.2) an Dr. B.___ (E. 4.3) überwiesen. Dieser war entgegen der Ansicht von Dr. Z.___ (E. 4.1) der Meinung, dass die Rehabilitation nach dem zweifachen Eingriff am linken Handgelenk noch nicht abgeschlossen sei. Insbesondere konnte er sich vorstellen, dass die Beschwerdeführerin in der bisherigen Tätigkeit, welche das Auswringen von Putzlappen und belastende Drehbewegungen des linken Handgelenks beinhaltete, gewisse Beschwerden verspüre, weshalb er vor schlug, es müsste eine angepasste Tätigkeit gefunden werden, in welcher das Heben und Bewegen von Lasten über 15 kg vermieden werden könne und keine repetitiven belastenden Drehbewegungen mit der linken Hand ausgef ührt werden müssten. Dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit der kreisärztlichen Untersuchung und der Beurteilung durch Dr. B.___ nur gut einen Monat später verschlechtert hat, ist unwahrscheinlich. Viel eher scheint es, dass Dr. B.___ den gleichen Sachverhalt anders einschätzte als Dr. Z.___, stellte er sich doch auch auf den Standpunkt, dass die Rehabilitation noch nicht ganz abgeschlossen sei. In dessen kann diese Frage, wie nachfolgend zu zeigen sein wird (vgl. nachstehende E. 5.3 und 6.2), offen gelassen werden.

Dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit der kreisärztlichen Untersuchung und der Beurteilung durch Dr. B.___ nur gut einen Monat später verschlechtert hat, ist unwahrscheinlich. Viel eher scheint es, dass Dr. B.___ den gleichen Sachverhalt anders einschätzte als Dr. Z.___, stellte er sich doch auch auf den Standpunkt, dass die Rehabilitation noch nicht ganz abgeschlossen sei. In dessen kann diese Frage, wie nachfolgend zu zeigen sein wird (vgl. nachstehende E. 5.3 und 6.2), offen gelassen werden. 5.3 Eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes ist allerdings spätestens mit der erneuten Operation am linken Handgelenk vom 10. Juli 2018 durch Dr. D.___ (E. 4.4) eingetreten. Dieser bescheinigte der Beschwerdeführerin ab dem Opera tionsdatum bis 14. Dezember 2018 eine 100%ige und vom 15. Dezember 2018 bis 14. Februar 2019 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 8/36/1). Die Behandlung beim Operateur wurde am 25. Januar 2019 abgeschlossen unter Hinweis, dass die Handgelenksbeweglichkeit in einem funktionellen Rahmen angelangt sei, so dass einer Wiedereingliederung nichts im Wege stehe. Übereinstimmend kam Kreis ärztin med. pract. E.___ (E. 4.5) zum Schluss, dass Restbeschwerden be ziehungsweise eine Belastungsintoleranz bei einem Zustand nach mehreren Ope rationen des linken Handgelenks nachvollziehbar sei en. Die angestammte Tätigkeit als Raumpflegerin erachtete sie nur unter Einschränkungen, eine ange passte Tätigkeit hingegen als ganztags zumutbar.

5.3 Eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes ist allerdings spätestens mit der erneuten Operation am linken Handgelenk vom 10. Juli 2018 durch Dr. D.___ (E. 4.4) eingetreten. Dieser bescheinigte der Beschwerdeführerin ab dem Opera tionsdatum bis 14. Dezember 2018 eine 100%ige und vom 15. Dezember 2018 bis 14. Februar 2019 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 8/36/1). Die Behandlung beim Operateur wurde am 25. Januar 2019 abgeschlossen unter Hinweis, dass die Handgelenksbeweglichkeit in einem funktionellen Rahmen angelangt sei, so dass einer Wiedereingliederung nichts im Wege stehe. Übereinstimmend kam Kreis ärztin med. pract. E.___ (E. 4.5) zum Schluss, dass Restbeschwerden be ziehungsweise eine Belastungsintoleranz bei einem Zustand nach mehreren Ope rationen des linken Handgelenks nachvollziehbar sei en. Die angestammte Tätigkeit als Raumpflegerin erachtete sie nur unter Einschränkungen, eine ange passte Tätigkeit hingegen als ganztags zumutbar. Damit ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin vom 10. Juli bis 14. Dezember 2018 zu 100 % und vom 15. Dezember 2018 bis 14. Februar 2019 zu 50 % a rbeitsunfähig war. Danach bestand in einer angepassten Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsfähigkeit.

Damit ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin vom 10. Juli bis 14. Dezember 2018 zu 100 % und vom 15. Dezember 2018 bis 14. Februar 2019 zu 50 % a rbeitsunfähig war. Danach bestand in einer angepassten Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsfähigkeit. 6.

6. 6.1 Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypothe tischen) Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei Validen- und Invali deneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfällige renten wirksame Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum Verfügungserlass zu berücksichtigen sind (BGE 143 V 295 E. 4.1.3, 129 V 222 E. 4.1 und E. 4.2, 128 V 174).

6.1 Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypothe tischen) Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei Validen- und Invali deneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfällige renten wirksame Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum Verfügungserlass zu berücksichtigen sind (BGE 143 V 295 E. 4.1.3, 129 V 222 E. 4.1 und E. 4.2, 128 V 174). 6.2 Der potenzielle Rentenbeginn nach der Neuanmeldung im Januar 201 9 fällt unter Berücksichtigung von Art. 29 Abs. 1 IVG, wonach der Rentenanspruch frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs entsteht, auf den 1. Juli 2019. Es hat somit ein Einkommensvergleich für das Jahr 201 9 zu erfolgen. Mangels verfügbarer statistischer Daten für das Jahr 2019 ist auf die Daten für das Jahr 2018 zurückzugreifen.

6.2 Der potenzielle Rentenbeginn nach der Neuanmeldung im Januar 201 9 fällt unter Berücksichtigung von Art. 29 Abs. 1 IVG, wonach der Rentenanspruch frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs entsteht, auf den 1. Juli 2019. Es hat somit ein Einkommensvergleich für das Jahr 201 9 zu erfolgen. Mangels verfügbarer statistischer Daten für das Jahr 2019 ist auf die Daten für das Jahr 2018 zurückzugreifen. 6. 3 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung ange passten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Aus nahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt s ein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2, 135 V 58 E. 3.1, 134 V 322 E. 4.1).

6. 3 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung ange passten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Aus nahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt s ein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2, 135 V 58 E. 3.1, 134 V 322 E. 4.1). 6. 4 Laut Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug ) vom 29. November 2017 (Urk. 8/27 ) erzielte die Beschwerdeführerin im Jahr 2014, im letzten Jahr vor Eintritt der Arbeitsunfähigkeit, ein Einkommen von Fr. 37'676.. Dieser Wert ist für die Bestimmung des Valideneinkommens heranzuziehen. Unter Berück sich tigung des Nominallohnindexes für Frauen von 2’ 6 73 Punkten im Jahr 201 4 und von 2’732 Punkten im Jahr 2018 (Bundesamt für Statistik, BFS, Entwicklung der Nominallöhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne, T 39 ) ergibt dies ein Valideneinkommen von rund Fr. 3 8’ 508. (Fr. 37'676. x 2' 732 : 2'673). Dieses Einkommen ist auf ein vollzeitliches Pensum hochzurechnen (vgl. vorstehende E. 1.5), was ein Valideneinkommen von Fr. 4 4’ 262. (Fr. 3 8’ 508. x 100 : 87) ergibt.

6. 4 Laut Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug ) vom 29. November 2017 (Urk. 8/27 ) erzielte die Beschwerdeführerin im Jahr 2014, im letzten Jahr vor Eintritt der Arbeitsunfähigkeit, ein Einkommen von Fr. 37'676.. Dieser Wert ist für die Bestimmung des Valideneinkommens heranzuziehen. Unter Berück sich tigung des Nominallohnindexes für Frauen von 2’ 6 73 Punkten im Jahr 201 4 und von 2’732 Punkten im Jahr 2018 (Bundesamt für Statistik, BFS, Entwicklung der Nominallöhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne, T 39 ) ergibt dies ein Valideneinkommen von rund Fr. 3 8’ 508. (Fr. 37'676. x 2' 732 : 2'673). Dieses Einkommen ist auf ein vollzeitliches Pensum hochzurechnen (vgl. vorstehende E. 1.5), was ein Valideneinkommen von Fr. 4 4’ 262. (Fr. 3 8’ 508. x 100 : 87) ergibt. 6. 5 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausge gebe nen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1 ). Dabei sind grundsätzlich die im Ver fü gungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom so genannten Zentralwert (Median) auszugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende betriebsübliche Wochen arbeits zeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 f. E. 3b/ bb, 124 V 321 E. 3b/ aa ; AHI 2000 S. 81 E. 2a). Die Verwendung der Tabellenlöhne ist subsidiär, das heisst deren Beizug erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalidenein kommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Ein zelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/ Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversiche rung, 3. Auflage 2014, Rn 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung).

6. 5 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausge gebe nen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1 ). Dabei sind grundsätzlich die im Ver fü gungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom so genannten Zentralwert (Median) auszugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende betriebsübliche Wochen arbeits zeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 f. E. 3b/ bb, 124 V 321 E. 3b/ aa ; AHI 2000 S. 81 E. 2a). Die Verwendung der Tabellenlöhne ist subsidiär, das heisst deren Beizug erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalidenein kommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Ein zelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/ Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversiche rung, 3. Auflage 2014, Rn 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung). 6. 6 Das durchschnittliche Einkommen für Frauen im untersten Kompetenzniveau betrug im Jahr 201 6 Fr. 4’363. (LSE 201 6 TA1_triage-skill-level). Unter Berück sichtigung einer betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41.7 Stunden (BSF, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen) ergibt dies unter Berücksichtigung der Entwicklung der Nominallöhne der Frauen von 2’709 Punkten im Jahr 201 6 und 2’ 732 Punkten im Jahr 2018 ein hypothetisches Jahreseinkommen von rund Fr. 55'045. (Fr. 4'363. x 12 x 41.7 : 40 x 2'732 : 2'709) bei einer Arbeitsfähigkeit von 100 %. Verglichen m it dem Validenein kommen von Fr. 44’057. erleidet die Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit keine rentenrelevante Erwerbseinbusse, woran selbst eine Paralleli sie rung nichts ändern würde.

6. 6 Das durchschnittliche Einkommen für Frauen im untersten Kompetenzniveau betrug im Jahr 201 6 Fr. 4’363. (LSE 201 6 TA1_triage-skill-level). Unter Berück sichtigung einer betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41.7 Stunden (BSF, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen) ergibt dies unter Berücksichtigung der Entwicklung der Nominallöhne der Frauen von 2’709 Punkten im Jahr 201 6 und 2’ 732 Punkten im Jahr 2018 ein hypothetisches Jahreseinkommen von rund Fr. 55'045. (Fr. 4'363. x 12 x 41.7 : 40 x 2'732 : 2'709) bei einer Arbeitsfähigkeit von 100 %. Verglichen m it dem Validenein kommen von Fr. 44’057. erleidet die Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit keine rentenrelevante Erwerbseinbusse, woran selbst eine Paralleli sie rung nichts ändern würde. 6. 7 Selbst mit einer Einschränkung im Haushaltsbereich könnte die Beschwerde füh rerin als lediglich zu 13 % im Haushalt Tätige den Gesamtinvaliditätsgrad von 40 % nie erreichen, weshalb die Beschwerdegegnerin zu Recht auf eine Haushalt abklärung verzichtet hat.

6. 7 Selbst mit einer Einschränkung im Haushaltsbereich könnte die Beschwerde füh rerin als lediglich zu 13 % im Haushalt Tätige den Gesamtinvaliditätsgrad von 40 % nie erreichen, weshalb die Beschwerdegegnerin zu Recht auf eine Haushalt abklärung verzichtet hat. 7.

7. 7.1 Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur Rechts verhältnisse zu überprüfen beziehungsweise zu beurteilen, zu denen die zustän dige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich – in Form einer Verfügung beziehungsweise eines Einspracheentscheids – Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung beziehungsweise der Einspracheentscheid den beschwer deweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung beziehungsweise kein Einspracheentscheid ergangen ist (BGE 131 V 164 E. 2.1; 125 V 413 E. 1a).

7.1 Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur Rechts verhältnisse zu überprüfen beziehungsweise zu beurteilen, zu denen die zustän dige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich – in Form einer Verfügung beziehungsweise eines Einspracheentscheids – Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung beziehungsweise der Einspracheentscheid den beschwer deweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung beziehungsweise kein Einspracheentscheid ergangen ist (BGE 131 V 164 E. 2.1; 125 V 413 E. 1a). 7.2 Mit der angefochtenen Verfügung vom 27. Mai 2019 entschied die Beschwerde gegnerin lediglich über den Anspruch auf eine Invalidenrente. Insoweit die Be schwerdeführerin beschwerdeweise den Antrag auf Arbeitsvermittlung stellte (Urk. 1), fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand, weshalb das Gericht drüber nicht befinden kann.

7.2 Mit der angefochtenen Verfügung vom 27. Mai 2019 entschied die Beschwerde gegnerin lediglich über den Anspruch auf eine Invalidenrente. Insoweit die Be schwerdeführerin beschwerdeweise den Antrag auf Arbeitsvermittlung stellte (Urk. 1), fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand, weshalb das Gericht drüber nicht befinden kann. 7.3 Allerdings hat die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin bereits am 27. März 2019 mitgeteilt, dass keine Eingliederungsmassnahmen angezeigt seien, da die Beschwerdeführerin die volle Arbeitsfähigkeit erlangt habe (Urk. 8/40). Nach dem in E. 5 Dargelegten liegt bei der Beschwerdeführerin eine Arbeitsun fähigkeit vor, indem ihr nur noch angepasste Tätigkeiten zumutbar sind. Unter diesen Umständen bleibt es ihr unbenommen, sich bei der Beschwerdegegnerin zur Arbeitsvermittlung anzumelden.

7.3 Allerdings hat die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin bereits am 27. März 2019 mitgeteilt, dass keine Eingliederungsmassnahmen angezeigt seien, da die Beschwerdeführerin die volle Arbeitsfähigkeit erlangt habe (Urk. 8/40). Nach dem in E. 5 Dargelegten liegt bei der Beschwerdeführerin eine Arbeitsun fähigkeit vor, indem ihr nur noch angepasste Tätigkeiten zumutbar sind. Unter diesen Umständen bleibt es ihr unbenommen, sich bei der Beschwerdegegnerin zur Arbeitsvermittlung anzumelden. 8. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 700. anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen, zufolge Gewährung der unent geltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.

8. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 700. anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen, zufolge Gewährung der unent geltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt, zufolge Ge währung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt, zufolge Ge währung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___

X.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

MosimannTiefenbacher