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95 cm.
52 cm.
15 cm.
Baule
Côte d’Ivoire
Holz
- Lynn University, Boca Raton. - A.B. Levy's Palm Beach (2018) - Schweizer Privatsammlung
Ohne Sockel / without base
1,000.00 CHF
2,000.00 CHF
Diese „kplekple bla“ genannte Büffelmaske war Teil des goli-Tanzes. Dieser fand z.B. nach der Ernte, bei Empfängen, bei Bestattungszeremonien und in Zeiten der Gefahr statt. Um kommendes Unheil abzuwehren wurde dabei eine Verbindung zu den übernatürlichen Mächten die direkten Einfluss auf das Leben der Menschen nehmen, hergestellt
Ein goli-Ensemble umfasste drei bis vier Maskenpaare die als Familie angesehen wurden: Die zoomorphen goli-glin-Büffelmasken (Vater), die anthropomorphen kpan und kpan-pre Masken (Mutter) und die scheibenförmigen kple-kple-Masken (Tochter und Sohn).
Insbesondere sollte der Büffel im goli-Tanz auch Tiere der Wildnis – wie Antilopen und Buschkühe, die das Gras von den Dächern der Hütten wegfrassen – vom Dorf fern halten.
Diese Maske veranschaulicht in eindrücklicher Weise jene ästhetischen Konzeptionen, welche die Künstler der Avantgarde zu Beginn des 20. Jahrhunderts massgeblich zur Findung von neuen Wegen in der Formensprache verholfen haben – insbesondere zu der Simultandarstellung des Kubismus.
Weiterführende Literatur:
Vogel, Susan M. (1997). Baule. New Haven: Yale University Press.