Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03574.jsonl.gz/197

Der 1. Titel eines Schweizers in der DTM überhaupt ist nach dem zweiten Rennwochenende im belgischen Zolder etwas unwahrscheinlicher geworden. Der Thuner Nico Müller verbesserte sich im 2. Rennen dieses Wochenendes zwar vom 5. Startplatz auf den 2. Rang. Er steigerte sich im Vergleich zum Samstag, als er nur 6. geworden war, markant. Gegen Sieger René Rast war aber erneut kein Kraut gewachsen.
Der Deutsche, der sich auf der Rennstrecke in Zolder offenbar pudelwohl fühlt, gewann zum 4. Mal in Folge und baute seinen Vorsprung auf Müller in der Gesamtwertung von 10 auf 19 Punkte aus. Am 7. und 8. November stehen auf dem Hockenheimring die letzten beiden Rennen der Serie an.
Frijns und Scherer unverschuldet ausgeschieden
Müller holte in einem zu Beginn chaotischen Rennen das Maximum heraus. Er schob sich gleich nach dem Start auf den 3. Platz vor. In einer ruhigeren Phase nach zwei Neustarts gelang es ihm, auch noch Pole-Setter Ferdinand Habsburger (AUT) zu überholen. Auf Rast büsste er letztlich 11 Sekunden ein. Der ehemalige Formel-1-Fahrer Robert Kubica belegte den 3. Schlussrang.
Bereits in der zweiten Runde hatte es Robin Frijns (NED) erwischt. Der Drittplatzierte der DTM-Wertung war in einen Crash involviert, dem auch der Schweizer Fabio Scherer zum Opfer fiel. Verursacht wurde er durch einen Verbremser des südafrikanischen BMW-Fahrers Jonathan Aberdein, der dem zu diesem Zeitpunkt viertplatzierten Schweizer ins Heck fuhr.
Bei den ausstehenden Rennen in drei Wochen dürften auf dem Hockenheimring winterliche Verhältnisse vorherrschen. Von Müller, der die ersten 3 Rennen der Saison gewann, ist dann eine Aufholjagd gefordert.