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Zum Ende der NHL-Saison 1969/70 war doch noch Zähigkeit gefragt, ehe Boston mittels «Sweep» die Playoff-Finalserie gegen St. Louis entschieden hatte. Erst in der nach Sudden-Death-Modus ausgetragenen Verlängerung fiel im Boston-Garden das 4:3, das die Bruins zum Meister machte.
50 Jahre später vermag das Hammer-Goal noch immer zu entzücken. Siegtorschütze Bobby Orr erinnert sich mit diesen Worten an den Moment für die Ewigkeit: «Ich hatte etwas Glück in der Aktion, wurde herausragend angespielt. Der Torhüter musste kurzfristig die Seite wechseln, dadurch seine Schoner zwangsläufig ein Stück weit öffnen. Ich habe alles versucht, den Puck aufs Tor zu bekommen.»
Bobby Orrs sportliche Errungenschaften
Bobby Orr gewann in seiner 12 Saisons dauernden NHL-Karriere 2 Mal den Stanley Cup mit Boston. Er war Verteidiger mit einem ausgeprägten Offensivdrang. 1969/70 (120 Punkte!) und 1974/75 wurde dem Kanadier für die meisten erzielten Skorerpunkte die Art Ross Trophy verliehen – er ist bis heute der einzige Defensivspieler, der diese Auszeichnung gewinnen konnte. Wegen einer Knieverletzung musste der heute 72-Jährige seine beispiellose Karriere im November 1978 beenden.
Sekundenbruchteile später war zu sehen, wie Orr auf dem Eis jubelnd absprang. Dass dieses Bild bis heute in Erinnerung geblieben ist, verdankt der Kanadier dem Fotografen Ray Lussier.
Dieser knipste den durch die Luft fliegenden Orr, der seine Arme in die Höhe riss. Die Szene zeigt zudem, dass ihm dabei Blues-Gegenspieler Noel Picard ein Bein stellt.