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Granit enthält unter anderem Zirkonkristalle. Diese enthalten Uran, das zu Blei zerfällt. Dabei entsteht Helium, ein Edelgas. Dieses hat die Tendenz, aus dem Kristall zu entweichen, braucht dazu aber etwas Zeit. Man hat nun die Geschwindigkeit gemessen, mit der das Helium aus dem Kristall entweicht. Unter Zuhilfenahme des Urangehaltes, dem Heliumgehalt und der Austrittsgeschwindigkeit des Heliums berechnete man das Alter des Kristalls; das Resultat: etwa 6'000 Jahre. Das geologische Alter des Gesteins, aus dem man die Zirkone entnommen hatte, beträgt 1,6 Milliarden Jahre. Der riesige Unterschied lässt sich am besten durch beschleunigten radioaktiven Zerfall kurz nach der Entstehung der Mineralien erklären. Der beschleunigte Zerfall hat viel grössere Mengen von Tochterisotopen produziert, was ein viel zu hohes Alter vortäuschte.
Granit enthält unter anderem auch Biotit (Glimmer). Darin gibt es ganz wenig Uran. Wenn dieses Uran punktförmig konzentriert ist, können sich durch den Zerfall des Urans Strahlungshöfe bilden. Diese sind jedoch nur mit einem Mikroskop sichtbar.
Figur 4
Man hat drei Gruppen von Granitproben gesammelt. Die erste Gruppe stammt aus dem Präkambrium, die zweite aus dem Paläozoikum-Mesozoikum, die dritte aus dem Känozoikum. Man glaubt, dass die erste Gruppe während der Schöpfungswoche und in der Vorflutzeit entstanden ist, die zweite während der Flut und die dritte in der Nachflutzeit. Es fällt auf, dass die Häufigkeit der Strahlungshöfe im Paläozoikum ganz markant höher liegt als in den übrigen Formationen. Das deutet auf einen beschleunigten radioaktiven Zerfall während der grossen Flut.
Figur 5
Die Spaltspuren entstehen durch den Zerfall von Uranatomen. Aus der Anzahl Spaltspuren, die man auf einer geschliffenen und polierten Oberfläche von Zirkonkristallen zählt, kann das Alter des Minerals ermittelt werden. Man hat 12 Gesteinsproben untersucht, die aus denselben drei geologischen Regionen stammen wie die oben genannten Strahlungshöfe. Aus kreationistischer Sicht bestätigen die Messresultate den beschleunigten Zerfall, vor allem den während dem Flutereignis.
Figur 6 Spaltspuren in Zirkonkristallen
Es gibt verschiedene Methoden der Altersbestimmung die auf Radioisotopen beruhen. Wenn diese Methoden stimmige Resultate liefern, müssten sie miteinander übereinstimmen. Doch das tun sie nicht. Also kann an den Messmethoden oder der Auswertung etwas nicht stimmen. Die Abweichungen der Messresultate sind systematisch und wiederholbar. Also muss ein systematischer Fehler vorhanden sein. Zur Überprüfung dieser Beobachtung wurden die Resultate von vier verschiedenen Messmethoden miteinander verglichen. Dann wurden weitere Proben mit fünf verschiedenen Messmethoden untersucht. Einige Messresultate streuen so stark, dass eine Auswertung nicht möglich war. Andere wieder liessen sich gut auswerten, ergaben aber markante Unterschiede. Die beste Erklärung für die systematischen Unterschiede ist die eines vorübergehend beschleunigten Zerfalls. Die vorläufige Bilanz für die grossen Mengen von Tochterprodukten, die man heute auf der Erdoberfläche findet, besteht in zwei Episoden von beschleunigtem radioaktivem Zerfall. In der ersten, nämlich während der Schöpfungswoche, sind etwa 90% der Tochterprodukte entstanden; der Rest während der Flut. Die Einzelheiten müssen nun ausgearbeitet werden, wobei es nicht leicht sein wird, die angeblichen 4,56 Milliarden Jahre in 6'000 Jahre hineinzupacken.
Referenzen:
- Don DeYoung, Thousands… not Billions, Challenging an Icon of Evolution, Master Books, 2005, 190 Seiten, Green Forest, AR 72638, USA
- L. Vardiman et.al. Radioisotopes and the Age of The Earth, 2005, 876 Seiten, Volume 2, ICR, El Cayon, CA 92021-0667, USA