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Standorte müssen differenziert bewertet werden: Konzentrationen messen und anhand von Grenzwerten beurteilen genügt nicht.
Eine differenzierte Bewertung der Umweltgefährdung (Gefährdungsabschätzung) richtet sich nach folgenden Hauptkriterien:
- Schadstoffpotenzial - Wie gefährlich sind die Schadstoffe und in welchen Mengen liegen sie vor?
- Freisetzungspotenzial - Wie schnell, wie weit und in welchen Mengen werden die Schadstoffe freigesetzt und transportiert?
- Exposition und Bedeutung der Schutzgüter (Wasser, Boden, Luft) - Können die Schadstoffe überhaupt Schutzgüter erreichen? Und wie gross ist das mögliche Ausmass der Schädigungen?
Diese drei Hauptkriterien lassen sich in einem dreidimensionalen Modell visualisieren. Das Volumen des "Würfels", der zwischen den drei Achsen aufgespannt ist, repräsentiert dabei das Ausmass der Umweltgefährdung.
Allerdings erweisen sich belastete Standorte oder Altlasten oft als eigentliche "Schadstoffcocktails".
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Letzte Änderung 11.09.2018