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Das Bundesgericht hat es erneut abgelehnt, den früheren Präsidenten des FC Servette-Genf, Marc Roger, bis zu seinem Betrugsprozess im September gegen eine Kaution von 100'000 Franken auf freien Fuss zu setzen.
Bereits vor einem Monat hatte das Bundesgericht die Entlassung Rogers gegen eine Kaution von 40'000 Franken abgelehnt. In einem weiteren Gesuch hat Roger nun erneut seine Freilassung verlangt und dafür eine Kaution von 100'000 Franken sowie die Hinterlegung seiner Papiere angeboten. Zudem hat er in Aussicht gestellt, sich allwöchentlich bei der Polizei zu melden.
Gemäss dem heute veröffentlichten Urteil erachtet das Bundesgericht die von Roger angebotenen 100'000 Franken als zu tief angesichts der Tatsache, dass ihn im Jahr 2005 eine geleistete Kaution von 300'000 Franken nicht daran gehindert hatte, die Schweiz zu verlassen. Roger konnte zwei Jahre später in Spanien verhaftet werden. Er wurde im Oktober 2007 an die Schweiz ausgeliefert.
Im kommenden September muss sich der ehemalige Spielervermittler vor der Genfer Justiz verantworten. Ihm wird im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch des FC Servette betrügerischer Konkurs, Betrug, ungetreue Geschäftsführung und Urkundenfälschung vorgeworfen. Das Bundesgericht erachtet die bisherige Haft von nunmehr 20 Monaten angesichts der ihm drohenden Strafe nicht als übermässig. /www.tagesanzeiger.ch
Und so geht’s weiter:
SA 02. Aug. 17.30 FC Winterthur - Servette FC
SO 10. Aug. 16.00 Servette FC - FC Schaffhausen
SA 16. Aug. 17.30 Stade Nyonnais - Servette FC
SO 24. Aug. 16.00 Servette FC - Concordia Basel
SA 30. Aug. 17.30 Yverdon-Sport - Servette FC