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Ein Bericht der Internationalen Arbeitsorganisation hat ergeben, dass die Wirtschaftskrise förderlich für die Diskriminierung von Arbeitnehmern ist. Nicht zum ersten Mal sind die Frauen besonders betr
Gemäss dem Bericht "Gleichheit am Arbeitsplatz 2011" der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) wurden trotz sinkender Tendenz der Diskriminierungsrate, erhöhte Risiken für die Diskriminierung von Arbeitnehmern festgestellt. als Grund für diesen Anstieg nennt die Organisation die Globale Wirtschaftskrise. Während der Krise und dem daraus folgenden Finanziellen Druck gingen die Anstrengung zur Verhinderung von Diskriminierung merklich zurück.
Frauen besonders betroffen
Nach wie vor verdienten Frauen weltweit nur rund 70 bis 90 Prozent des Einkommens der Männer, heisst es in dem am Montag in Genf vorgestellten Bericht. Trotz der Einführung flexibler Arbeitszeiten als familienfreundliche Massnahme sei die durch Schwangerschaft und Mutterschaft bedingte Diskriminierung weit verbreitet.
Auch sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz sei ein grosses Problem. Davon betroffen sind vor allem Junge, finanziell abhängige, ledige oder geschiedene Frauen oder Frauen mit Migrationshintergrund. Männer, die sexuell belästigt würden, seien meist jung, homosexuell oder Angehörige ethnischer Minderheiten.
Als neuen, zunehmenden Trend in der Diskriminierung wurden benachteilungen aufgrund des Lebenswandels beobachtet, besonders im Zusammenhang mit Fettleibikeit und Rauchen.
(kgh/laf/sda)