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August André Bauchant wird am 24. April 1873 als Sohn eines Gärtners in Châteaurenault geboren. Später arbeitet er im gleichen Beruf wie sein Vater und heiratet 1900 Alphonsine Bataillon, eine Frau aus seinem Dorf. Eine Reise führt die beiden nach Paris. Er ist von seiner dortigen ersten Begegnung mit der Kunst tief beeindruckt. Im 1. Weltkrieg dient Bauchant als Soldat in einer Geländeaufklärungseinheit. Während dieser Zeit übt er sich im Zeichnen. Seine sorgfältigen Geländeskizzen fallen seinem dortigen Vorgesetzten positiv auf. 1921 sendet Bauchant zum ersten Mal Gemälde und Zeichnungen für den Pariser Herbstsalon ein. Le Corbusier zollt seinen Bildern Aufmerksamkeit. Er ist Bauchants erster Käufer. Es beginnen sich Museen im In- und Ausland für seine Bilder zu interessieren. Bauchant beginnt sich im Umfeld von Camille Bombois, Séraphine Louis, Henri Rousseau und Louis Vivin zu bewegen. „Les maîtres populaires de la réalité“, an der auch Adolf Dietrich zu sehen ist, ist eine der wichtigsten Ausstellungen, an denen Bauchant teilnimmt. Sie wird 1937 zuerst in Paris, darauf in Zürich, London und New York gezeigt. Die Retrospektive 1948 in Paris ehrt August André Bauchant als einen Vertreter der Naiven Malerei. Im Jahr 1958 stirbt Bauchant 85-jährig in Montoire.