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Die Sakya-Pagode erwies sich im Laufe der vielen Jahrhunderte als äusserst robustes Bauwerk: So hat sie einige schwere Erdbeben sowie Blitzeinschläge fast unbeschädigt überstanden, während viele Gebäude im Umkreis zusammenfielen beziehungsweise Opfer von Bränden wurden. Diese enorme Widerstandskraft des historischen Bauwerks ist zum einen auf die 14 Meter hohe Eisenspitze und die acht Eisenketten, die die Blitzeinschläge in das Erdreich ableiten, zurückzuführen. Zum anderen setzten die Architekten bereits damals auf eine wegweisende Bautechnik, die bis heute wegen ihrer hohen Erdbebensicherheit angewandt wird: So ist das Innere der Pagode in der sogenannten Dougong-Form ausgestaltet, die die einzelnen Träger und Balken miteinander verbindet. Jede Etage besteht demnach aus einer achteckigen Schicht, deren Mitte frei ist. Die weichen Materialien sowie die Konstruktion aus Zapfenloch und Zapfen ermöglichen, dass sich die Pagode trotz enormer Krafteinwirkung von aussen nicht verformt, sondern nachgiebig bleibt und sich immer wieder in die eigentliche Form zurückwandeln kann.
«Wenn Kostenwahrheit das Mass der Dinge wäre, müssten alle, die mit dem Auto von Zürich ins Bündnerland zum Skifahren gehen, spätestens am Walensee aussteigen und den Rest zu Fuss laufen.» sagt Benedikt Loderer im Interview mit der Swissbau.