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Couchepin will während seines mehrtägigen Besuchs unter anderem mit Präsident Pierre Nkurunziza, Politikern der Regierungs- und der Oppositionsseite, Nichtregierungsorganisationen sowie den wichtigsten internationalen Partnern zusammentreffen. Dies erklärte die Organisation der Frankophonie gegenüber der Nachrichtenagentur sda.
Die Organisation hatte beschlossen, die Entwicklung in Burundi nach den schweren Ausschreitungen und den international scharf kritisierten Parlamentswahlen von Ende Juni aktiv zu beobachten. Couchepin war zum ersten Mal für die OIF im Juni in Burundi und hatte im Anschluss berichtet, die politische Situation in dem afrikanischen Land sei in einer Sackgasse.
Der zweite Besuch des alt Bundesrats erfolgt rund zwei Wochen, nachdem Nkurunziza seinen Amtseid für eine dritte Periode als Präsident abgelegt hatte. Das Streben und Durchsetzen Nkurunzizas für eine dritte Amtsperiode hatte das Land in den vergangenen Monaten in eine tiefe Krise gestürzt. Über 100 Personen wurden gemäss der UNO getötet und mehr als 180'000 in die Flucht getrieben.