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Zur Römerzeit war die Saalburg ein Kastell, das der Überwachung eines Limesabschnittes im Taunus diente. Der Limes bildete vom Beginn des 2. Jahrhunderts n. Chr. für rund 150 Jahre die Grenze des Römischen Reiches zu den Stammesgebieten der Germanen.
Im Kastell waren rund 600 Mann, Fußsoldaten und Reiter, stationiert. Vor dem Haupttor der Wehrmauer lagen ein Badegebäude und ein Gästehaus. Ein Dorf mit Handwerker-, Händler- und Wirtshäusern schloss sich an. Gräber und kleinere Heiligtümer säumten die Römerstraße nach Nida, dem heutigen Frankfurt-Heddernheim. Bis zu 2000 Menschen dürften im Kastell und im Dorf gelebt haben.
Die Saalburg ist eines von zwei Häusern des Archäologischen Landesmuseums Hessen (ALMhessen). Neben einem archäologischen Museum gehören ein archäologischer Park und ein Forschungszentrum zur Saalburg. Das Museum fungiert als zentrales Hessisches Landesmuseum für die Archäologie der römischen Provinzen und beherbergt darüber hinaus das zentrale Limesinformationszentrum für Hessen, der Arbeitsschwerpunkt des Forschungszentrums liegt entsprechend im Bereich der Provinzialrömischen Archäologie.
Stand: Forum F56
Vorführung:
VESTIS DELECTAT – Kleider machen Leute
Curia F16
- 24.08.2019 - 11:30 bis 12:00
- 24.08.2019 - 14:15 bis 14:45
- 25.08.2019 - 12:15 bis 12:45
- 25.08.2019 - 14:45 bis 15:15