Document ID: /entscheidsuche_html/filtered/documents_0395.jsonl.gz/642

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich AB.2012.00043 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Annaheim Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Gerichtsschreiber Stocker Urteil vom 7. Oktober 2013 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Bischof Treuhand AG Wülflingerstrasse 149a, Postfach 31, 8408 Winterthur gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 Mit Verfügungen vom 12. Dezember 2008, 14. August und 18. Dezember 2009 (Urk. 2/3/2-4 und Urk. 2/16/3/2-4) setzte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, die persönlichen Beiträge von X.___ für die Jahre 2003 bis 2007 gestützt auf beitragspflichtige Jahreseinkommen von Fr. 430'900. (2003), Fr. 57'600. (2004), Fr. 57'200. (2005), Fr. 53'000. (2006) und Fr. 44'800. (2007) fest. Die Ausgleichskasse qualifizierte den Versi cherten (hinsichtlich seiner beiden Liegenschaften an der Y.___ strasse und an der Z.___ strasse in A.___ ) als gewerbsmässigen Liegenschaftenhändler. Die gegen die genannten Verfügungen vom Versicherten erhobenen Einspra chen vom 7. Januar 2009 (Urk. 2/8/9) und 20. Januar 2010 (Urk. 2/8/40; vgl. auch Urk. 2/19/5) wies die Ausgleichskasse mit Entscheiden vom 21. Dezember 2009 (Urk. 2/2) und 16. März 2010 (Urk. 2/16/2) ab. 1.2 Dagegen liess der Versicherte mit Eingaben vom 20. Januar 2010 (Urk. 2/1) und 25. März 2010 (Urk. 2/16/1) Beschwerden erheben mit den Anträgen (Urk. 2/1 S. 1): „ 1. Es sei das beitragspflichtige Einkommen für das Jahr 2003 mit CHF 49'178 und das beitragspflichtige Einkommen für das Jahr 2007 mit CHF ?? festzulegen; 2. Eventualiter ist die Angelegenheit zur vollständigen Sachverhalts feststellung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen; 3. unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwer degegnerin. “ und (Urk. 2/16/1 S. 1): „ 1. Es sei das beitragspflichtige Einkommen für das Jahr 2004 mit CHF 0, für das Jahr 2005 mit CHF 0 [und] für das Jahr 2006 mit CHF 13’008 festzulegen; 2. Eventualiter ist die Angelegenheit zur vollständigen Sachverhalts feststellung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen; 3. unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwer de gegnerin. “ Mit Urteil vom 23. August 2011 (Urk. 2/21) wies das Sozialversicherungsgericht die Beschwerden ab. Die vom Versicherten erhobene Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angele gen heiten hiess das Bundesgericht mit Urteil vom 23. August 2012 (Urk. 1; 9C_803/2011) teilweise gut und wies die Sache an das Sozialversiche rungs gericht zurück. 2. Mit Verfügung vom 5. Oktober 2012 (Urk. 3) wurde den Parteien Frist zur Stel lungnahme angesetzt. Die Ausgleichskasse verzichtete am 7. November 2012 auf eine Stellungnahme (Urk. 6). Der Versicherte liess am 12. November 2012 seine Stellungnahme ins Recht reichen (Urk. 7; vgl. auch Urk. 8) und neu fol gende Anträge stellen: „ 1. Es sei das beitragspflichtige Einkommen wie folgt festzulegen: für das Jahr 2003 mit 0 für das Jahr 2004 mit 0 für das Jahr 2005 mit 0 für das Jahr 2006 mit 0 für das Jahr 2007 mit [Fr.] 40‘469; 2. unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwer de gegnerin. “ Die genannten Dokumente (Urk. 7 und 8) wurden der Ausgleichskasse zuge stellt; sie liess sich nicht mehr vernehmen. Auf die Ausführungen der Parteien ist, soweit für die Entscheidfindung erfor derlich, in den Erwägungen einzugehen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Hinsichtlich der für die Beurteilung massgeblichen Bestimmungen und Grunds ätze kann auf die entsprechenden Erwägungen im Urteil des Bundesgerichts 9C_803/2011 vom 23. August 2012 (Urk. 1) verwiesen werden. 1.2 D as Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit wird gemäss Art. 9 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassen enversicherung (AHVG) ermittelt, indem vom hierdurch erzielten rohen Einkommen unter anderem ab gezogen werden: a. die zur Erzielung des rohen Einkommens erforderlichen Gewinnungskos ten ; b. die der Entwertung entsprechenden, geschäftsmässig begründeten Abschrei bungen und Rückstellungen geschäftlicher Betriebe; c. die eingetretenen und verbuchten Geschäftsverluste; f. der Zins des im Betrieb eingesetzten eigenen Kapitals; der Zinssatz ent spricht der jährlichen Durchschnittsrendite der Anleihen der nicht öffent lichen inländischen Schuldner in Schweizer Franken. 2. 2.1 Nachdem das Bundesgericht in seinem Urteil 9C_803/2011 (Urk. 1) der Rechts auffassung der Beschwerdegegnerin und des hiesigen Gerichts gefolgt ist, wonach auch die Erträge des Beschwerdeführers auf der Liegenschaft Z.___ strasse als beitragspflichtiges Einkommen zu qualifizieren sind (E. 4.3), ist auf diese Kontroverse nicht mehr einzugehen. Zu befinden ist über die Höhe der beitragspflichtigen Einkommen des Beschwer deführers in den Jahren 2003 bis 2007, wobei die Höhe der Einkommen aus der Liegenschaft Z.___ stra sse unbestritten geblieben und lediglich hinsichtlich der Liegenschaft Y.___ strasse kontrovers ist. 2.2 Der Beschwerdeführer liess insoweit im Wesentlichen ausführen, dass die Be schwerdegegnerin bestimmte Faktoren, die vom beitragspflichtigen Einkommen abzuziehen seien, nicht berücksichtigt habe. Es handle sich dabei um Unter haltskosten und Schuldzinsen. Zudem liess der Beschwerdeführer jeweils Ver lustvorträge als Abzug vom beitragspflichtigen Einkommen geltend machen (Urk. 2/1 S. 4 ff.; vgl. auch Urk. 2/16/1 und Urk. 7 und 8). Die Beschwerdegegnerin nahm in quantitativer Hinsicht nicht detailliert Stel lung, sondern verwies im Wesentlichen auf die Angaben der Steuerbehörden (vgl. etwa Urk. 6). 3. 3.1 3.1.1 Hinsichtlich der geltend gemachten Verlustvorträge gilt, dass diese Abzüge seit Inkrafttreten der Neufassung von Art. 18 Abs. 1 der Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVV) bei der Ermittlung des bei tragspflichtigen Einkommens periodenübergreifend zulässig sind (Parallelität mit dem Steuerrecht). Die frühere Rechtsprechung, wonach Verluste nur inner halb der für die betreffende Veranlagungsperiode massgebenden gleichen Berechnungsperiode verrechnet werden durften, wurde unter dem seit 1. Januar 2001 geltenden System der Gegenwartsbemessung (einjährige AHV-Bei trags- und Bemessungsperiode) aufgegeben ( BGE 133 V 105; Ueli Kieser, Recht sprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Alters- und Hin terlassenenversicherung, 3. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2012, S. 138 f. mit Hinweisen). Die mit Art. 18 Abs. 1 bis AHVV eingeführte zeitliche Beschränkung der Abzugsfähigkeit von periodenübergreifenden Geschä ftsverluste n auf dieje nigen im jeweiligen oder dem unmittelbar vorangegangenen Beitragsjahr ein get retenen und verbuchten Verluste ist im vorliegenden Fall unbeachtlich, weil diese Bestimmung erst seit 1. Januar 2008 in Kraft ist und hier Sachverhalte in den Jahren 2003 bis 2007 zu prüfen sind. 3.1.2 In Bezug auf die für die Jahre 2001 und 2002 geltend gemachten Aufwendun gen und Verluste kann offen bleiben, ob diese im vorliegenden Kontext unter diesem Titel zu berücksichtigen sind. Wie der Beschwerdeführer zu Recht aus führen liess (Urk. 2/1 S. 4), müssten diese Positionen - falls sie nicht als Unter haltskosten, Schuldzinsen und Verluste geltend gemacht werden könnten, weil der Beschwerdeführer erst ab 1. Januar 2003 als selbstständig erwerbend quali fiziert wurde in die Gewinnermittlung einfliessen (Wert der Liegenschaft Y.___ strasse per 1. Januar 2003 anstelle der Bewertung im Jahr 2001). In rechnerischer Hinsicht würde das am zu ermittelnden Wert nichts ändern, wes halb nachfolgend - mit den Steuerbehörden ( folgend ) und analog zur Berech nung des Beschwerdeführers - die genannten Abzüge bei der Gewinnermittlung vorgenommen werden (vgl. E. 3.2.1 lit. a). 3.2 3.2.1 Für das Jahr 2003 berechnet sich das beitragspflichtige Einkommen folgender massen: a) Liegenschaft Y.___ strasse : Vier Stockwerkeigentumseinheiten d iese r Liegenschaft wurde n im Jahr 2003 verkauft. Daraus resultierte ein Grundstückgewinn von Fr. 704'093. (Veranlagung des Kantonalen Steueramtes Zürich, Beiblatt [Urk. 2/3/9 S. 3]). Davon abzuziehen sind die die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Unterhaltskosten für die Jahre 2001 (Fr. 205'106. ), 2002 (Fr. 531'399. ) und 2003 (Fr. 116'125. ), wobei der Betrag von Fr. 285'245. (nicht akzeptierter Abzug) zu addieren ist (Urk. 2/3/9 S. 3; vgl. auch Urk. 2/1 S. 4). Weiter sind die Schuldzinsen für die Jahre 2001 bis 2003 abzuziehen (Fr. 53'031., Fr. 93'004. und Fr. 43'345. [Urk. 2/3/12-15]). Hinzu kommen die erzielten Mietzinseinnahmen von Fr. 42'190., abzüglich ordentliche Unterhaltskosten von Fr. 14'346. (Urk. 2/3/16). Tabellarisch dargestellt ergibt sich folgende Berechnung (Werte in CHF): Grundstückgewinn: 704'093.-- abzüglich Unterhalt 2001 - 205'106.-- abzüglich Unterhalt 2002 - 531'399.-- abzüglich Unterhalt 2003 - 116'125.-- plus nicht anerkannte Kosten 285'245.-- abzüglich Schuldzinsen 2001 - 53'031.-- abzüglich Schuldzinsen 2002 - 93'004.-- abzüglich Schuldzinsen 2003 - 43'345.-- plus Mietzinseinnahmen 42'190.-- abzüglich Unterhaltskosten - 14'396.-- Zwischenergebnis: - 24'878.-- Dieser Wert entspricht dem vom Beschwerdeführer in seiner Beschwer deschrift vom 20. Januar 2010 genannten Wert (vgl. Urk. 2/1 S. 5). b) Liegenschaft Z.___ strasse : Aus den Steuerunterlagen ist ersichtlich, dass der Beschwerdeführer durch die Vermietung der Liegenschaft Z.___ strasse Einnahmen von Fr. 21'108. erzielte. Davon sind die Unterhaltskosten von Fr. 4'9 3 8. abzuziehen (Urk. 2/9 /2; Liegenschaftenverzeichnis ). Daraus ergibt sich für 2003 ein Einkommen aus der Liegenschaft Z.___ strasse von Fr. 16' 1 70. (= Fr. 21'108.. /. Fr. 4'9 3 8. ). Insgesamt resultiert somit für 2003 ein (negatives) reines Einkommen bezie hungsweise ein Reinverlust von Fr. 8’ 70 8. (= Fr. 16' 1 70.. /. Fr. 24'878. ). Angesichts eines investierten Eigenkapitals von Fr. 1'307'000. und eines zur Anwendung kommenden Zinses von 2,5 % p.a. (vgl. Urk. 2/3/4) ist vom reinen Einkommen ein Abzug in der Höhe von Fr. 32'675. vorzunehmen (Art. 9 Abs. 2 lit. f AHVG). Daraus ergibt sich ein negatives beitragspflichtiges Einkom men für das Jahr 2003 beziehungswei se ein Verlustvortrag von Fr. 41 ' 3 83. (= Fr. 8' 70 8. + Fr. 32'675. ). Für das Jahr 2003 beträgt das beitragspflichtige Einkommen folglich Fr. 0.. 3.2.2 Für das Jahr 2004 berechnet sich das beitragspflichtige Einkommen gestützt auf die Steuerunterlagen (Urk. 2/9/3; Liegenschaftenverzeichni s ) folgendermassen: a) Liegenschaft Y.___ strasse : Von den 2004 erzielten Mietzinseinnahmen von Fr. 72'240. sind Un terhaltskosten von Fr. 69'623. abzuziehen, sodass ein Einkommen von Fr. 2'617. resultiert. b) Liegenschaft Z.___ strasse : Von den erzielten Einkünften von Fr. 27'258. sind Unterhaltskosten von Fr. 5'452. abzuziehen. Daraus ergibt sich ein Einkommen von Fr. 21'806.. Somit beträgt 2004 das reine Einkommen Fr. 24'423. (= Fr. 2'617. + Fr. 21'806. ). Wieder um ist ein Zinsabzug von Fr. 32'675. vorzunehmen (investiertes Eigen kapital Fr. 1'307'000. [Urk. 2/9/3; Liegenschaftsverzeichnis]; Zinssatz 2,5 %). Hinzu kommt der Verlustvortrag aus dem Jahr 2003 in der Höhe von Fr. 4 1 ' 3 83. (vgl. oben E. 3.2.1), der ebenfalls abzuziehen ist. Daraus resultiert ein negatives beitragspflichtiges Einkommen für das Jahr 2004 beziehungsweise ein Verlustvortrag von Fr. 49’6 35. (= Fr. 24'423.. /. Fr. 32'675../. Fr. 40'834. ). Für das Jahr 2004 beträgt das beitragspflichtige Einkommen Fr. 0.. 3.2.3 Für das Jahr 2005 berechnet sich das beitragspflichtige Einkommen gestützt auf die Steuerunterlagen (Urk. 2/9/4; Liegenschaftenverzeichnis ) folgendermassen: a) Liegenschaft Y.___ strasse : Von den 2005 erzielten Mietzinseinnahmen von Fr. 72'400. sind Un terhaltskosten von Fr. 10‘666. abzuziehen, sodass ein Einkommen von Fr. 61‘734. resultiert. b) Liegenschaft Z.___ strasse : Von den erzielten Einkünften von Fr. 27'098. sind Unterhaltskosten von Fr. 5'420. abzuziehen. Daraus ergibt sich ein Einkommen von Fr. 21'678.. Somit beträgt 2005 das reine Einkommen Fr. 83‘412. (= Fr. 61‘734. + Fr. 21'678. ). Weiter ist ein Zinsabzug von Fr. 26‘140. vorzunehmen (investiertes Eigen kapital Fr. 1'307'000. [Urk. 2/9/4; Liegenschaftsverzeichnis]; Zinssatz 2 % [vgl. Urk. 2/16/3/3]). Hinzu kommt der Verlustvortrag aus dem Jahr 2004 in der Höhe von Fr. 49’6 35. (vgl. oben E. 3.2. 3 ), der ebenfalls abzuziehen ist. Daraus resultiert ein beitragspflichtiges Einkommen für das Jahr 2005 von Fr. 7 ‘6 37. (= Fr. 83‘412.. /. Fr. 26‘140../. Fr. 49’6 35. ). 3.2.4 Für das Jahr 2006 berechnet sich das beitragspflichtige Einkommen gestützt auf die Steuerunterlagen (Urk. 2/9/5; Liegenschaftenverzeichnis ) folgendermassen: a) Liegenschaft Y.___ strasse : Von den 2006 erzielten Mietzinseinnahmen von Fr. 76‘800. sind Un terhaltskosten von Fr. 11‘325. abzuziehen, sodass ein Einkommen von Fr. 65‘475. resultiert. b) Liegenschaft Z.___ strasse : Von den erzielten Einkünften von Fr. 25‘338. sind Unterhaltskosten von Fr. 5'068. abzuziehen. Daraus ergibt sich ein Einkommen von Fr. 20‘270.. Somit beträgt 2006 das reine Einkommen Fr. 85‘745. (= Fr. 65‘475. + Fr. 20‘270. ). Davon ist ein Zinsabzug von Fr. 32‘675. vorzunehmen (inves tiertes Eigenkapital Fr. 1'307'000. [Urk. 2/9/5; Liegenschaftsverzeichnis]; Zinssa tz 2,5 % [vgl. Urk. 2/16/3/4]). Daraus resultiert ein beitragspflichtiges Einkommen für das Jahr 200 6 von Fr. 53‘070. (= Fr. 85 ‘ 745.. /. Fr. 32‘675. ). 3.2.5 Für das Jahr 2007 berechnet sich das beitragspflichtige Einkommen gestützt auf die Steuerunterlagen (Urk. 2/9/6; Liegenschaftenverzeichnis ) folgendermassen: a) Liegenschaft Y.___ strasse : Von den 2007 erzielten Mietzinseinnahmen von Fr. 76‘800. sind Un terhaltskosten von Fr. 12‘968. abzuziehen, sodass ein Einkommen von Fr. 63‘832. resultiert. b) Liegenschaft Z.___ strasse: Von den erzielten Einkünften von Fr. 25‘338. sind Unterhaltskosten von Fr. 5'068. abzuziehen. Daraus ergibt sich ein Einkommen von Fr. 20‘270.. Somit beträgt 2007 das reine Einkommen Fr. 84‘102. (= Fr. 63‘832. + Fr. 20‘270. ). Davon ist ein Zinsabzug von Fr. 39‘210. vorzunehmen (inves tiertes Eigenkapital Fr. 1'307'000. [Urk. 2/9/6; Liegenschaftsverzeichnis]; Z inssatz 3 % [vgl. Urk. 2/3/3]). Daraus resultiert ein beitragspflichtiges Ein kommen für das Jahr 2007 von Fr. 44‘892. (= Fr. 84‘102.. /. Fr. 39‘210. ). 3.3 Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass die angefochtenen Ein sprache entscheide vom 21. Dezember 2009 (Urk. 2/2) und 16. März 2010 (Urk. 2/16/2) aufzuheben und die von der Beschwerdegegnerin zu erlassenden Beitragsverfügungen auf folgenden beitragspflichtigen Einkommen festzusetzen sind : 2003: Fr. 0.-- 2004: Fr. 0.-- 2005: Fr. 7 ‘6 37.--, gerundet: Fr. 7‘6 00.-- 2006: Fr. 53‘070.--, gerundet: Fr. 53‘000.-- 2007: Fr. 44‘892.--, gerundet: Fr. 44‘800.-- 4. Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialver sicherungsgericht ( GSVGer ) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens be messen ( § 34 Abs. 3 GSVGer ). Der Beschwerdeführer obsiegt vorliegend zur Hauptsache und unterliegt – quantitativ betrachtet – nur zu einem kleinen Teil. Demzufolge ist die ihm zuzusprechende Prozessentschädigung nur leicht zu kürzen. Somit ist die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, dem Beschwerde führer eine leicht reduzierte Prozessentschädigung in der Höhe von Fr. 1‘500. (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerden werden in dem Sinne teilweise gutgeheissen, dass die Einsprache entscheide vom 21. Dezember 2009 und 16. März 2010 aufgehoben werden und fest gestellt wird, dass die persönlichen Beiträge des Beschwerdeführers für die Jahre 2003 bis 2007 auf folgenden beitragspflichtigen Einkommen festzusetzen sind: Fr. 0. (für die Jahre 2003 und 2004), Fr. 7‘6 00. (für 2005), Fr. 53‘000. (für 2006) und Fr. 44‘800. (für 2007). 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine reduzierte Prozessentschädigung in der Höhe von Fr. 1‘500. (inklusive Barauslagen und Mehr wertsteuer) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Bischof Treuhand AG - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse - Bundesamt für Sozialversicherungen 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber GräubStocker

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich AB.2012.00043 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Annaheim Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Gerichtsschreiber Stocker Urteil vom 7. Oktober 2013 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Bischof Treuhand AG Wülflingerstrasse 149a, Postfach 31, 8408 Winterthur gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 Mit Verfügungen vom 12. Dezember 2008, 14. August und 18. Dezember 2009 (Urk. 2/3/2-4 und Urk. 2/16/3/2-4) setzte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, die persönlichen Beiträge von X.___ für die Jahre 2003 bis 2007 gestützt auf beitragspflichtige Jahreseinkommen von Fr. 430'900. (2003), Fr. 57'600. (2004), Fr. 57'200. (2005), Fr. 53'000. (2006) und Fr. 44'800. (2007) fest. Die Ausgleichskasse qualifizierte den Versi cherten (hinsichtlich seiner beiden Liegenschaften an der Y.___ strasse und an der Z.___ strasse in A.___ ) als gewerbsmässigen Liegenschaftenhändler. Die gegen die genannten Verfügungen vom Versicherten erhobenen Einspra chen vom 7. Januar 2009 (Urk. 2/8/9) und 20. Januar 2010 (Urk. 2/8/40; vgl. auch Urk. 2/19/5) wies die Ausgleichskasse mit Entscheiden vom 21. Dezember 2009 (Urk. 2/2) und 16. März 2010 (Urk. 2/16/2) ab. 1.2 Dagegen liess der Versicherte mit Eingaben vom 20. Januar 2010 (Urk. 2/1) und 25. März 2010 (Urk. 2/16/1) Beschwerden erheben mit den Anträgen (Urk. 2/1 S. 1): „ 1. Es sei das beitragspflichtige Einkommen für das Jahr 2003 mit CHF 49'178 und das beitragspflichtige Einkommen für das Jahr 2007 mit CHF ?? festzulegen; 2. Eventualiter ist die Angelegenheit zur vollständigen Sachverhalts feststellung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen; 3. unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwer degegnerin. “ und (Urk. 2/16/1 S. 1): „ 1. Es sei das beitragspflichtige Einkommen für das Jahr 2004 mit CHF 0, für das Jahr 2005 mit CHF 0 [und] für das Jahr 2006 mit CHF 13’008 festzulegen; 2. Eventualiter ist die Angelegenheit zur vollständigen Sachverhalts feststellung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen; 3. unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwer de gegnerin. “ Mit Urteil vom 23. August 2011 (Urk. 2/21) wies das Sozialversicherungsgericht die Beschwerden ab. Die vom Versicherten erhobene Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angele gen heiten hiess das Bundesgericht mit Urteil vom 23. August 2012 (Urk. 1; 9C_803/2011) teilweise gut und wies die Sache an das Sozialversiche rungs gericht zurück. 2. Mit Verfügung vom 5. Oktober 2012 (Urk. 3) wurde den Parteien Frist zur Stel lungnahme angesetzt. Die Ausgleichskasse verzichtete am 7. November 2012 auf eine Stellungnahme (Urk. 6). Der Versicherte liess am 12. November 2012 seine Stellungnahme ins Recht reichen (Urk. 7; vgl. auch Urk. 8) und neu fol gende Anträge stellen: „ 1. Es sei das beitragspflichtige Einkommen wie folgt festzulegen: für das Jahr 2003 mit 0 für das Jahr 2004 mit 0 für das Jahr 2005 mit 0 für das Jahr 2006 mit 0 für das Jahr 2007 mit [Fr.] 40‘469; 2. unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwer de gegnerin. “ Die genannten Dokumente (Urk. 7 und 8) wurden der Ausgleichskasse zuge stellt; sie liess sich nicht mehr vernehmen. Auf die Ausführungen der Parteien ist, soweit für die Entscheidfindung erfor derlich, in den Erwägungen einzugehen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Hinsichtlich der für die Beurteilung massgeblichen Bestimmungen und Grunds ätze kann auf die entsprechenden Erwägungen im Urteil des Bundesgerichts 9C_803/2011 vom 23. August 2012 (Urk. 1) verwiesen werden. 1.2 D as Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit wird gemäss Art. 9 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassen enversicherung (AHVG) ermittelt, indem vom hierdurch erzielten rohen Einkommen unter anderem ab gezogen werden: a. die zur Erzielung des rohen Einkommens erforderlichen Gewinnungskos ten ; b. die der Entwertung entsprechenden, geschäftsmässig begründeten Abschrei bungen und Rückstellungen geschäftlicher Betriebe; c. die eingetretenen und verbuchten Geschäftsverluste; f. der Zins des im Betrieb eingesetzten eigenen Kapitals; der Zinssatz ent spricht der jährlichen Durchschnittsrendite der Anleihen der nicht öffent lichen inländischen Schuldner in Schweizer Franken. 2. 2.1 Nachdem das Bundesgericht in seinem Urteil 9C_803/2011 (Urk. 1) der Rechts auffassung der Beschwerdegegnerin und des hiesigen Gerichts gefolgt ist, wonach auch die Erträge des Beschwerdeführers auf der Liegenschaft Z.___ strasse als beitragspflichtiges Einkommen zu qualifizieren sind (E. 4.3), ist auf diese Kontroverse nicht mehr einzugehen. Zu befinden ist über die Höhe der beitragspflichtigen Einkommen des Beschwer deführers in den Jahren 2003 bis 2007, wobei die Höhe der Einkommen aus der Liegenschaft Z.___ stra sse unbestritten geblieben und lediglich hinsichtlich der Liegenschaft Y.___ strasse kontrovers ist. 2.2 Der Beschwerdeführer liess insoweit im Wesentlichen ausführen, dass die Be schwerdegegnerin bestimmte Faktoren, die vom beitragspflichtigen Einkommen abzuziehen seien, nicht berücksichtigt habe. Es handle sich dabei um Unter haltskosten und Schuldzinsen. Zudem liess der Beschwerdeführer jeweils Ver lustvorträge als Abzug vom beitragspflichtigen Einkommen geltend machen (Urk. 2/1 S. 4 ff.; vgl. auch Urk. 2/16/1 und Urk. 7 und 8). Die Beschwerdegegnerin nahm in quantitativer Hinsicht nicht detailliert Stel lung, sondern verwies im Wesentlichen auf die Angaben der Steuerbehörden (vgl. etwa Urk. 6). 3. 3.1 3.1.1 Hinsichtlich der geltend gemachten Verlustvorträge gilt, dass diese Abzüge seit Inkrafttreten der Neufassung von Art. 18 Abs. 1 der Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVV) bei der Ermittlung des bei tragspflichtigen Einkommens periodenübergreifend zulässig sind (Parallelität mit dem Steuerrecht). Die frühere Rechtsprechung, wonach Verluste nur inner halb der für die betreffende Veranlagungsperiode massgebenden gleichen Berechnungsperiode verrechnet werden durften, wurde unter dem seit 1. Januar 2001 geltenden System der Gegenwartsbemessung (einjährige AHV-Bei trags- und Bemessungsperiode) aufgegeben ( BGE 133 V 105; Ueli Kieser, Recht sprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Alters- und Hin terlassenenversicherung, 3. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2012, S. 138 f. mit Hinweisen). Die mit Art. 18 Abs. 1 bis AHVV eingeführte zeitliche Beschränkung der Abzugsfähigkeit von periodenübergreifenden Geschä ftsverluste n auf dieje nigen im jeweiligen oder dem unmittelbar vorangegangenen Beitragsjahr ein get retenen und verbuchten Verluste ist im vorliegenden Fall unbeachtlich, weil diese Bestimmung erst seit 1. Januar 2008 in Kraft ist und hier Sachverhalte in den Jahren 2003 bis 2007 zu prüfen sind. 3.1.2 In Bezug auf die für die Jahre 2001 und 2002 geltend gemachten Aufwendun gen und Verluste kann offen bleiben, ob diese im vorliegenden Kontext unter diesem Titel zu berücksichtigen sind. Wie der Beschwerdeführer zu Recht aus führen liess (Urk. 2/1 S. 4), müssten diese Positionen - falls sie nicht als Unter haltskosten, Schuldzinsen und Verluste geltend gemacht werden könnten, weil der Beschwerdeführer erst ab 1. Januar 2003 als selbstständig erwerbend quali fiziert wurde in die Gewinnermittlung einfliessen (Wert der Liegenschaft Y.___ strasse per 1. Januar 2003 anstelle der Bewertung im Jahr 2001). In rechnerischer Hinsicht würde das am zu ermittelnden Wert nichts ändern, wes halb nachfolgend - mit den Steuerbehörden ( folgend ) und analog zur Berech nung des Beschwerdeführers - die genannten Abzüge bei der Gewinnermittlung vorgenommen werden (vgl. E. 3.2.1 lit. a). 3.2 3.2.1 Für das Jahr 2003 berechnet sich das beitragspflichtige Einkommen folgender massen: a) Liegenschaft Y.___ strasse : Vier Stockwerkeigentumseinheiten d iese r Liegenschaft wurde n im Jahr 2003 verkauft. Daraus resultierte ein Grundstückgewinn von Fr. 704'093. (Veranlagung des Kantonalen Steueramtes Zürich, Beiblatt [Urk. 2/3/9 S. 3]). Davon abzuziehen sind die die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Unterhaltskosten für die Jahre 2001 (Fr. 205'106. ), 2002 (Fr. 531'399. ) und 2003 (Fr. 116'125. ), wobei der Betrag von Fr. 285'245. (nicht akzeptierter Abzug) zu addieren ist (Urk. 2/3/9 S. 3; vgl. auch Urk. 2/1 S. 4). Weiter sind die Schuldzinsen für die Jahre 2001 bis 2003 abzuziehen (Fr. 53'031., Fr. 93'004. und Fr. 43'345. [Urk. 2/3/12-15]). Hinzu kommen die erzielten Mietzinseinnahmen von Fr. 42'190., abzüglich ordentliche Unterhaltskosten von Fr. 14'346. (Urk. 2/3/16). Tabellarisch dargestellt ergibt sich folgende Berechnung (Werte in CHF): Grundstückgewinn: 704'093.-- abzüglich Unterhalt 2001 - 205'106.-- abzüglich Unterhalt 2002 - 531'399.-- abzüglich Unterhalt 2003 - 116'125.-- plus nicht anerkannte Kosten 285'245.-- abzüglich Schuldzinsen 2001 - 53'031.-- abzüglich Schuldzinsen 2002 - 93'004.-- abzüglich Schuldzinsen 2003 - 43'345.-- plus Mietzinseinnahmen 42'190.-- abzüglich Unterhaltskosten - 14'396.-- Zwischenergebnis: - 24'878.-- Dieser Wert entspricht dem vom Beschwerdeführer in seiner Beschwer deschrift vom 20. Januar 2010 genannten Wert (vgl. Urk. 2/1 S. 5). b) Liegenschaft Z.___ strasse : Aus den Steuerunterlagen ist ersichtlich, dass der Beschwerdeführer durch die Vermietung der Liegenschaft Z.___ strasse Einnahmen von Fr. 21'108. erzielte. Davon sind die Unterhaltskosten von Fr. 4'9 3 8. abzuziehen (Urk. 2/9 /2; Liegenschaftenverzeichnis ). Daraus ergibt sich für 2003 ein Einkommen aus der Liegenschaft Z.___ strasse von Fr. 16' 1 70. (= Fr. 21'108.. /. Fr. 4'9 3 8. ). Insgesamt resultiert somit für 2003 ein (negatives) reines Einkommen bezie hungsweise ein Reinverlust von Fr. 8’ 70 8. (= Fr. 16' 1 70.. /. Fr. 24'878. ). Angesichts eines investierten Eigenkapitals von Fr. 1'307'000. und eines zur Anwendung kommenden Zinses von 2,5 % p.a. (vgl. Urk. 2/3/4) ist vom reinen Einkommen ein Abzug in der Höhe von Fr. 32'675. vorzunehmen (Art. 9 Abs. 2 lit. f AHVG). Daraus ergibt sich ein negatives beitragspflichtiges Einkom men für das Jahr 2003 beziehungswei se ein Verlustvortrag von Fr. 41 ' 3 83. (= Fr. 8' 70 8. + Fr. 32'675. ). Für das Jahr 2003 beträgt das beitragspflichtige Einkommen folglich Fr. 0.. 3.2.2 Für das Jahr 2004 berechnet sich das beitragspflichtige Einkommen gestützt auf die Steuerunterlagen (Urk. 2/9/3; Liegenschaftenverzeichni s ) folgendermassen: a) Liegenschaft Y.___ strasse : Von den 2004 erzielten Mietzinseinnahmen von Fr. 72'240. sind Un terhaltskosten von Fr. 69'623. abzuziehen, sodass ein Einkommen von Fr. 2'617. resultiert. b) Liegenschaft Z.___ strasse : Von den erzielten Einkünften von Fr. 27'258. sind Unterhaltskosten von Fr. 5'452. abzuziehen. Daraus ergibt sich ein Einkommen von Fr. 21'806.. Somit beträgt 2004 das reine Einkommen Fr. 24'423. (= Fr. 2'617. + Fr. 21'806. ). Wieder um ist ein Zinsabzug von Fr. 32'675. vorzunehmen (investiertes Eigen kapital Fr. 1'307'000. [Urk. 2/9/3; Liegenschaftsverzeichnis]; Zinssatz 2,5 %). Hinzu kommt der Verlustvortrag aus dem Jahr 2003 in der Höhe von Fr. 4 1 ' 3 83. (vgl. oben E. 3.2.1), der ebenfalls abzuziehen ist. Daraus resultiert ein negatives beitragspflichtiges Einkommen für das Jahr 2004 beziehungsweise ein Verlustvortrag von Fr. 49’6 35. (= Fr. 24'423.. /. Fr. 32'675../. Fr. 40'834. ). Für das Jahr 2004 beträgt das beitragspflichtige Einkommen Fr. 0.. 3.2.3 Für das Jahr 2005 berechnet sich das beitragspflichtige Einkommen gestützt auf die Steuerunterlagen (Urk. 2/9/4; Liegenschaftenverzeichnis ) folgendermassen: a) Liegenschaft Y.___ strasse : Von den 2005 erzielten Mietzinseinnahmen von Fr. 72'400. sind Un terhaltskosten von Fr. 10‘666. abzuziehen, sodass ein Einkommen von Fr. 61‘734. resultiert. b) Liegenschaft Z.___ strasse : Von den erzielten Einkünften von Fr. 27'098. sind Unterhaltskosten von Fr. 5'420. abzuziehen. Daraus ergibt sich ein Einkommen von Fr. 21'678.. Somit beträgt 2005 das reine Einkommen Fr. 83‘412. (= Fr. 61‘734. + Fr. 21'678. ). Weiter ist ein Zinsabzug von Fr. 26‘140. vorzunehmen (investiertes Eigen kapital Fr. 1'307'000. [Urk. 2/9/4; Liegenschaftsverzeichnis]; Zinssatz 2 % [vgl. Urk. 2/16/3/3]). Hinzu kommt der Verlustvortrag aus dem Jahr 2004 in der Höhe von Fr. 49’6 35. (vgl. oben E. 3.2. 3 ), der ebenfalls abzuziehen ist. Daraus resultiert ein beitragspflichtiges Einkommen für das Jahr 2005 von Fr. 7 ‘6 37. (= Fr. 83‘412.. /. Fr. 26‘140../. Fr. 49’6 35. ). 3.2.4 Für das Jahr 2006 berechnet sich das beitragspflichtige Einkommen gestützt auf die Steuerunterlagen (Urk. 2/9/5; Liegenschaftenverzeichnis ) folgendermassen: a) Liegenschaft Y.___ strasse : Von den 2006 erzielten Mietzinseinnahmen von Fr. 76‘800. sind Un terhaltskosten von Fr. 11‘325. abzuziehen, sodass ein Einkommen von Fr. 65‘475. resultiert. b) Liegenschaft Z.___ strasse : Von den erzielten Einkünften von Fr. 25‘338. sind Unterhaltskosten von Fr. 5'068. abzuziehen. Daraus ergibt sich ein Einkommen von Fr. 20‘270.. Somit beträgt 2006 das reine Einkommen Fr. 85‘745. (= Fr. 65‘475. + Fr. 20‘270. ). Davon ist ein Zinsabzug von Fr. 32‘675. vorzunehmen (inves tiertes Eigenkapital Fr. 1'307'000. [Urk. 2/9/5; Liegenschaftsverzeichnis]; Zinssa tz 2,5 % [vgl. Urk. 2/16/3/4]). Daraus resultiert ein beitragspflichtiges Einkommen für das Jahr 200 6 von Fr. 53‘070. (= Fr. 85 ‘ 745.. /. Fr. 32‘675. ). 3.2.5 Für das Jahr 2007 berechnet sich das beitragspflichtige Einkommen gestützt auf die Steuerunterlagen (Urk. 2/9/6; Liegenschaftenverzeichnis ) folgendermassen: a) Liegenschaft Y.___ strasse : Von den 2007 erzielten Mietzinseinnahmen von Fr. 76‘800. sind Un terhaltskosten von Fr. 12‘968. abzuziehen, sodass ein Einkommen von Fr. 63‘832. resultiert. b) Liegenschaft Z.___ strasse: Von den erzielten Einkünften von Fr. 25‘338. sind Unterhaltskosten von Fr. 5'068. abzuziehen. Daraus ergibt sich ein Einkommen von Fr. 20‘270.. Somit beträgt 2007 das reine Einkommen Fr. 84‘102. (= Fr. 63‘832. + Fr. 20‘270. ). Davon ist ein Zinsabzug von Fr. 39‘210. vorzunehmen (inves tiertes Eigenkapital Fr. 1'307'000. [Urk. 2/9/6; Liegenschaftsverzeichnis]; Z inssatz 3 % [vgl. Urk. 2/3/3]). Daraus resultiert ein beitragspflichtiges Ein kommen für das Jahr 2007 von Fr. 44‘892. (= Fr. 84‘102.. /. Fr. 39‘210. ). 3.3 Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass die angefochtenen Ein sprache entscheide vom 21. Dezember 2009 (Urk. 2/2) und 16. März 2010 (Urk. 2/16/2) aufzuheben und die von der Beschwerdegegnerin zu erlassenden Beitragsverfügungen auf folgenden beitragspflichtigen Einkommen festzusetzen sind : 2003: Fr. 0.-- 2004: Fr. 0.-- 2005: Fr. 7 ‘6 37.--, gerundet: Fr. 7‘6 00.-- 2006: Fr. 53‘070.--, gerundet: Fr. 53‘000.-- 2007: Fr. 44‘892.--, gerundet: Fr. 44‘800.-- 4. Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialver sicherungsgericht ( GSVGer ) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens be messen ( § 34 Abs. 3 GSVGer ). Der Beschwerdeführer obsiegt vorliegend zur Hauptsache und unterliegt – quantitativ betrachtet – nur zu einem kleinen Teil. Demzufolge ist die ihm zuzusprechende Prozessentschädigung nur leicht zu kürzen. Somit ist die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, dem Beschwerde führer eine leicht reduzierte Prozessentschädigung in der Höhe von Fr. 1‘500. (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerden werden in dem Sinne teilweise gutgeheissen, dass die Einsprache entscheide vom 21. Dezember 2009 und 16. März 2010 aufgehoben werden und fest gestellt wird, dass die persönlichen Beiträge des Beschwerdeführers für die Jahre 2003 bis 2007 auf folgenden beitragspflichtigen Einkommen festzusetzen sind: Fr. 0. (für die Jahre 2003 und 2004), Fr. 7‘6 00. (für 2005), Fr. 53‘000. (für 2006) und Fr. 44‘800. (für 2007). 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine reduzierte Prozessentschädigung in der Höhe von Fr. 1‘500. (inklusive Barauslagen und Mehr wertsteuer) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Bischof Treuhand AG - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse - Bundesamt für Sozialversicherungen 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber GräubStocker

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich AB.2012.00043 AB.2012.00043

AB.2012.00043 III. Kammer

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Annaheim

Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer

Gerichtsschreiber Stocker

Urteil vom 7. Oktober 2013

Urteil vom 7. Oktober 2013 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Bischof Treuhand AG

vertreten durch Bischof Treuhand AG Wülflingerstrasse 149a, Postfach 31, 8408 Winterthur

Wülflingerstrasse 149a, Postfach 31, 8408 Winterthur gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 Mit Verfügungen vom 12. Dezember 2008, 14. August und 18. Dezember 2009 (Urk. 2/3/2-4 und Urk. 2/16/3/2-4) setzte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, die persönlichen Beiträge von X.___ für die Jahre 2003 bis 2007 gestützt auf beitragspflichtige Jahreseinkommen von Fr. 430'900. (2003), Fr. 57'600. (2004), Fr. 57'200. (2005), Fr. 53'000. (2006) und Fr. 44'800. (2007) fest. Die Ausgleichskasse qualifizierte den Versi cherten (hinsichtlich seiner beiden Liegenschaften an der Y.___ strasse und an der Z.___ strasse in A.___ ) als gewerbsmässigen Liegenschaftenhändler.

1.1 Mit Verfügungen vom 12. Dezember 2008, 14. August und 18. Dezember 2009 (Urk. 2/3/2-4 und Urk. 2/16/3/2-4) setzte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, die persönlichen Beiträge von X.___ für die Jahre 2003 bis 2007 gestützt auf beitragspflichtige Jahreseinkommen von Fr. 430'900. (2003), Fr. 57'600. (2004), Fr. 57'200. (2005), Fr. 53'000. (2006) und Fr. 44'800. (2007) fest. Die Ausgleichskasse qualifizierte den Versi cherten (hinsichtlich seiner beiden Liegenschaften an der Y.___ strasse und an der Z.___ strasse in A.___ ) als gewerbsmässigen Liegenschaftenhändler. Die gegen die genannten Verfügungen vom Versicherten erhobenen Einspra chen vom 7. Januar 2009 (Urk. 2/8/9) und 20. Januar 2010 (Urk. 2/8/40; vgl. auch Urk. 2/19/5) wies die Ausgleichskasse mit Entscheiden vom 21. Dezember 2009 (Urk. 2/2) und 16. März 2010 (Urk. 2/16/2) ab.

Die gegen die genannten Verfügungen vom Versicherten erhobenen Einspra chen vom 7. Januar 2009 (Urk. 2/8/9) und 20. Januar 2010 (Urk. 2/8/40; vgl. auch Urk. 2/19/5) wies die Ausgleichskasse mit Entscheiden vom 21. Dezember 2009 (Urk. 2/2) und 16. März 2010 (Urk. 2/16/2) ab. 1.2 Dagegen liess der Versicherte mit Eingaben vom 20. Januar 2010 (Urk. 2/1) und 25. März 2010 (Urk. 2/16/1) Beschwerden erheben mit den Anträgen (Urk. 2/1 S. 1):

1.2 Dagegen liess der Versicherte mit Eingaben vom 20. Januar 2010 (Urk. 2/1) und 25. März 2010 (Urk. 2/16/1) Beschwerden erheben mit den Anträgen (Urk. 2/1 S. 1): „ 1. Es sei das beitragspflichtige Einkommen für das Jahr 2003 mit CHF 49'178 und das beitragspflichtige Einkommen für das Jahr 2007 mit CHF ?? festzulegen;

„ 1. Es sei das beitragspflichtige Einkommen für das Jahr 2003 mit CHF 49'178 und das beitragspflichtige Einkommen für das Jahr 2007 mit CHF ?? festzulegen; 2. Eventualiter ist die Angelegenheit zur vollständigen Sachverhalts feststellung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen;

2. Eventualiter ist die Angelegenheit zur vollständigen Sachverhalts feststellung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen; 3. unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwer degegnerin. “

3. unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwer degegnerin. “ und (Urk. 2/16/1 S. 1):

und (Urk. 2/16/1 S. 1): „ 1. Es sei das beitragspflichtige Einkommen für das Jahr 2004 mit CHF 0, für das Jahr 2005 mit CHF 0 [und] für das Jahr 2006 mit CHF 13’008 festzulegen;

„ 1. Es sei das beitragspflichtige Einkommen für das Jahr 2004 mit CHF 0, für das Jahr 2005 mit CHF 0 [und] für das Jahr 2006 mit CHF 13’008 festzulegen; 2. Eventualiter ist die Angelegenheit zur vollständigen Sachverhalts feststellung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen;

2. Eventualiter ist die Angelegenheit zur vollständigen Sachverhalts feststellung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen; 3. unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwer de gegnerin. “

3. unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwer de gegnerin. “ Mit Urteil vom 23. August 2011 (Urk. 2/21) wies das Sozialversicherungsgericht die Beschwerden ab.

Mit Urteil vom 23. August 2011 (Urk. 2/21) wies das Sozialversicherungsgericht die Beschwerden ab. Die vom Versicherten erhobene Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angele gen heiten hiess das Bundesgericht mit Urteil vom 23. August 2012 (Urk. 1; 9C_803/2011) teilweise gut und wies die Sache an das Sozialversiche rungs gericht zurück.

Die vom Versicherten erhobene Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angele gen heiten hiess das Bundesgericht mit Urteil vom 23. August 2012 (Urk. 1; 9C_803/2011) teilweise gut und wies die Sache an das Sozialversiche rungs gericht zurück. 2. Mit Verfügung vom 5. Oktober 2012 (Urk. 3) wurde den Parteien Frist zur Stel lungnahme angesetzt. Die Ausgleichskasse verzichtete am 7. November 2012 auf eine Stellungnahme (Urk. 6). Der Versicherte liess am 12. November 2012 seine Stellungnahme ins Recht reichen (Urk. 7; vgl. auch Urk. 8) und neu fol gende Anträge stellen:

2. Mit Verfügung vom 5. Oktober 2012 (Urk. 3) wurde den Parteien Frist zur Stel lungnahme angesetzt. Die Ausgleichskasse verzichtete am 7. November 2012 auf eine Stellungnahme (Urk. 6). Der Versicherte liess am 12. November 2012 seine Stellungnahme ins Recht reichen (Urk. 7; vgl. auch Urk. 8) und neu fol gende Anträge stellen: „ 1. Es sei das beitragspflichtige Einkommen wie folgt festzulegen:

„ 1. Es sei das beitragspflichtige Einkommen wie folgt festzulegen: für das Jahr 2003 mit 0

für das Jahr 2003 mit 0 für das Jahr 2004 mit 0

für das Jahr 2004 mit 0 für das Jahr 2005 mit 0

für das Jahr 2005 mit 0 für das Jahr 2006 mit 0

für das Jahr 2006 mit 0 für das Jahr 2007 mit [Fr.] 40‘469;

für das Jahr 2007 mit [Fr.] 40‘469; 2. unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwer de gegnerin. “

2. unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwer de gegnerin. “ Die genannten Dokumente (Urk. 7 und 8) wurden der Ausgleichskasse zuge stellt; sie liess sich nicht mehr vernehmen.

Die genannten Dokumente (Urk. 7 und 8) wurden der Ausgleichskasse zuge stellt; sie liess sich nicht mehr vernehmen. Auf die Ausführungen der Parteien ist, soweit für die Entscheidfindung erfor derlich, in den Erwägungen einzugehen.

Auf die Ausführungen der Parteien ist, soweit für die Entscheidfindung erfor derlich, in den Erwägungen einzugehen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Hinsichtlich der für die Beurteilung massgeblichen Bestimmungen und Grunds ätze kann auf die entsprechenden Erwägungen im Urteil des Bundesgerichts 9C_803/2011 vom 23. August 2012 (Urk. 1) verwiesen werden.

1.1 Hinsichtlich der für die Beurteilung massgeblichen Bestimmungen und Grunds ätze kann auf die entsprechenden Erwägungen im Urteil des Bundesgerichts 9C_803/2011 vom 23. August 2012 (Urk. 1) verwiesen werden. 1.2 D as Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit wird gemäss Art. 9 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassen enversicherung (AHVG) ermittelt, indem vom hierdurch erzielten rohen Einkommen unter anderem ab gezogen werden:

1.2 D as Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit wird gemäss Art. 9 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassen enversicherung (AHVG) ermittelt, indem vom hierdurch erzielten rohen Einkommen unter anderem ab gezogen werden: a. die zur Erzielung des rohen Einkommens erforderlichen Gewinnungskos ten ;

a. die zur Erzielung des rohen Einkommens erforderlichen Gewinnungskos ten ; b. die der Entwertung entsprechenden, geschäftsmässig begründeten Abschrei bungen und Rückstellungen geschäftlicher Betriebe;

b. die der Entwertung entsprechenden, geschäftsmässig begründeten Abschrei bungen und Rückstellungen geschäftlicher Betriebe; c. die eingetretenen und verbuchten Geschäftsverluste;

c. die eingetretenen und verbuchten Geschäftsverluste; f. der Zins des im Betrieb eingesetzten eigenen Kapitals; der Zinssatz ent spricht der jährlichen Durchschnittsrendite der Anleihen der nicht öffent lichen inländischen Schuldner in Schweizer Franken. f. der Zins des im Betrieb eingesetzten eigenen Kapitals; der Zinssatz ent spricht der jährlichen Durchschnittsrendite der Anleihen der nicht öffent lichen inländischen Schuldner in Schweizer Franken. 2.

2. 2.1 Nachdem das Bundesgericht in seinem Urteil 9C_803/2011 (Urk. 1) der Rechts auffassung der Beschwerdegegnerin und des hiesigen Gerichts gefolgt ist, wonach auch die Erträge des Beschwerdeführers auf der Liegenschaft Z.___ strasse als beitragspflichtiges Einkommen zu qualifizieren sind (E. 4.3), ist auf diese Kontroverse nicht mehr einzugehen.

2.1 Nachdem das Bundesgericht in seinem Urteil 9C_803/2011 (Urk. 1) der Rechts auffassung der Beschwerdegegnerin und des hiesigen Gerichts gefolgt ist, wonach auch die Erträge des Beschwerdeführers auf der Liegenschaft Z.___ strasse als beitragspflichtiges Einkommen zu qualifizieren sind (E. 4.3), ist auf diese Kontroverse nicht mehr einzugehen. Zu befinden ist über die Höhe der beitragspflichtigen Einkommen des Beschwer deführers in den Jahren 2003 bis 2007, wobei die Höhe der Einkommen aus der Liegenschaft Z.___ stra sse unbestritten geblieben und lediglich hinsichtlich der Liegenschaft Y.___ strasse kontrovers ist.

Zu befinden ist über die Höhe der beitragspflichtigen Einkommen des Beschwer deführers in den Jahren 2003 bis 2007, wobei die Höhe der Einkommen aus der Liegenschaft Z.___ stra sse unbestritten geblieben und lediglich hinsichtlich der Liegenschaft Y.___ strasse kontrovers ist. 2.2 Der Beschwerdeführer liess insoweit im Wesentlichen ausführen, dass die Be schwerdegegnerin bestimmte Faktoren, die vom beitragspflichtigen Einkommen abzuziehen seien, nicht berücksichtigt habe. Es handle sich dabei um Unter haltskosten und Schuldzinsen. Zudem liess der Beschwerdeführer jeweils Ver lustvorträge als Abzug vom beitragspflichtigen Einkommen geltend machen (Urk. 2/1 S. 4 ff.; vgl. auch Urk. 2/16/1 und Urk. 7 und 8).

2.2 Der Beschwerdeführer liess insoweit im Wesentlichen ausführen, dass die Be schwerdegegnerin bestimmte Faktoren, die vom beitragspflichtigen Einkommen abzuziehen seien, nicht berücksichtigt habe. Es handle sich dabei um Unter haltskosten und Schuldzinsen. Zudem liess der Beschwerdeführer jeweils Ver lustvorträge als Abzug vom beitragspflichtigen Einkommen geltend machen (Urk. 2/1 S. 4 ff.; vgl. auch Urk. 2/16/1 und Urk. 7 und 8). Die Beschwerdegegnerin nahm in quantitativer Hinsicht nicht detailliert Stel lung, sondern verwies im Wesentlichen auf die Angaben der Steuerbehörden (vgl. etwa Urk. 6).

Die Beschwerdegegnerin nahm in quantitativer Hinsicht nicht detailliert Stel lung, sondern verwies im Wesentlichen auf die Angaben der Steuerbehörden (vgl. etwa Urk. 6). 3.

3. 3.1

3.1 3.1.1 Hinsichtlich der geltend gemachten Verlustvorträge gilt, dass diese Abzüge seit Inkrafttreten der Neufassung von Art. 18 Abs. 1 der Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVV) bei der Ermittlung des bei tragspflichtigen Einkommens periodenübergreifend zulässig sind (Parallelität mit dem Steuerrecht). Die frühere Rechtsprechung, wonach Verluste nur inner halb der für die betreffende Veranlagungsperiode massgebenden gleichen Berechnungsperiode verrechnet werden durften, wurde unter dem seit 1. Januar 2001 geltenden System der Gegenwartsbemessung (einjährige AHV-Bei trags- und Bemessungsperiode) aufgegeben ( BGE 133 V 105; Ueli Kieser, Recht sprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Alters- und Hin terlassenenversicherung, 3. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2012, S. 138 f. mit Hinweisen). Die mit Art. 18 Abs. 1 bis AHVV eingeführte zeitliche Beschränkung der Abzugsfähigkeit von periodenübergreifenden Geschä ftsverluste n auf dieje nigen im jeweiligen oder dem unmittelbar vorangegangenen Beitragsjahr ein get retenen und verbuchten Verluste ist im vorliegenden Fall unbeachtlich, weil diese Bestimmung erst seit 1. Januar 2008 in Kraft ist und hier Sachverhalte in den Jahren 2003 bis 2007 zu prüfen sind.

3.1.1 Hinsichtlich der geltend gemachten Verlustvorträge gilt, dass diese Abzüge seit Inkrafttreten der Neufassung von Art. 18 Abs. 1 der Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVV) bei der Ermittlung des bei tragspflichtigen Einkommens periodenübergreifend zulässig sind (Parallelität mit dem Steuerrecht). Die frühere Rechtsprechung, wonach Verluste nur inner halb der für die betreffende Veranlagungsperiode massgebenden gleichen Berechnungsperiode verrechnet werden durften, wurde unter dem seit 1. Januar 2001 geltenden System der Gegenwartsbemessung (einjährige AHV-Bei trags- und Bemessungsperiode) aufgegeben ( BGE 133 V 105; Ueli Kieser, Recht sprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Alters- und Hin terlassenenversicherung, 3. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2012, S. 138 f. mit Hinweisen). Die mit Art. 18 Abs. 1 bis AHVV eingeführte zeitliche Beschränkung der Abzugsfähigkeit von periodenübergreifenden Geschä ftsverluste n auf dieje nigen im jeweiligen oder dem unmittelbar vorangegangenen Beitragsjahr ein get retenen und verbuchten Verluste ist im vorliegenden Fall unbeachtlich, weil diese Bestimmung erst seit 1. Januar 2008 in Kraft ist und hier Sachverhalte in den Jahren 2003 bis 2007 zu prüfen sind. 3.1.2 In Bezug auf die für die Jahre 2001 und 2002 geltend gemachten Aufwendun gen und Verluste kann offen bleiben, ob diese im vorliegenden Kontext unter diesem Titel zu berücksichtigen sind. Wie der Beschwerdeführer zu Recht aus führen liess (Urk. 2/1 S. 4), müssten diese Positionen - falls sie nicht als Unter haltskosten, Schuldzinsen und Verluste geltend gemacht werden könnten, weil der Beschwerdeführer erst ab 1. Januar 2003 als selbstständig erwerbend quali fiziert wurde in die Gewinnermittlung einfliessen (Wert der Liegenschaft Y.___ strasse per 1. Januar 2003 anstelle der Bewertung im Jahr 2001). In rechnerischer Hinsicht würde das am zu ermittelnden Wert nichts ändern, wes halb nachfolgend - mit den Steuerbehörden ( folgend ) und analog zur Berech nung des Beschwerdeführers - die genannten Abzüge bei der Gewinnermittlung vorgenommen werden (vgl. E. 3.2.1 lit. a).

3.1.2 In Bezug auf die für die Jahre 2001 und 2002 geltend gemachten Aufwendun gen und Verluste kann offen bleiben, ob diese im vorliegenden Kontext unter diesem Titel zu berücksichtigen sind. Wie der Beschwerdeführer zu Recht aus führen liess (Urk. 2/1 S. 4), müssten diese Positionen - falls sie nicht als Unter haltskosten, Schuldzinsen und Verluste geltend gemacht werden könnten, weil der Beschwerdeführer erst ab 1. Januar 2003 als selbstständig erwerbend quali fiziert wurde in die Gewinnermittlung einfliessen (Wert der Liegenschaft Y.___ strasse per 1. Januar 2003 anstelle der Bewertung im Jahr 2001). In rechnerischer Hinsicht würde das am zu ermittelnden Wert nichts ändern, wes halb nachfolgend - mit den Steuerbehörden ( folgend ) und analog zur Berech nung des Beschwerdeführers - die genannten Abzüge bei der Gewinnermittlung vorgenommen werden (vgl. E. 3.2.1 lit. a). 3.2

3.2 3.2.1 Für das Jahr 2003 berechnet sich das beitragspflichtige Einkommen folgender massen:

3.2.1 Für das Jahr 2003 berechnet sich das beitragspflichtige Einkommen folgender massen: a) Liegenschaft Y.___ strasse :

a) Liegenschaft Y.___ strasse : Vier Stockwerkeigentumseinheiten d iese r Liegenschaft wurde n im Jahr 2003 verkauft. Daraus resultierte ein Grundstückgewinn von Fr. 704'093. (Veranlagung des Kantonalen Steueramtes Zürich, Beiblatt [Urk. 2/3/9 S. 3]). Davon abzuziehen sind die die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Unterhaltskosten für die Jahre 2001 (Fr. 205'106. ), 2002 (Fr. 531'399. ) und 2003 (Fr. 116'125. ), wobei der Betrag von Fr. 285'245. (nicht akzeptierter Abzug) zu addieren ist (Urk. 2/3/9 S. 3; vgl. auch Urk. 2/1 S. 4). Weiter sind die Schuldzinsen für die Jahre 2001 bis 2003 abzuziehen (Fr. 53'031., Fr. 93'004. und Fr. 43'345. [Urk. 2/3/12-15]). Hinzu kommen die erzielten Mietzinseinnahmen von Fr. 42'190., abzüglich ordentliche Unterhaltskosten von Fr. 14'346. (Urk. 2/3/16).

Vier Stockwerkeigentumseinheiten d iese r Liegenschaft wurde n im Jahr 2003 verkauft. Daraus resultierte ein Grundstückgewinn von Fr. 704'093. (Veranlagung des Kantonalen Steueramtes Zürich, Beiblatt [Urk. 2/3/9 S. 3]). Davon abzuziehen sind die die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Unterhaltskosten für die Jahre 2001 (Fr. 205'106. ), 2002 (Fr. 531'399. ) und 2003 (Fr. 116'125. ), wobei der Betrag von Fr. 285'245. (nicht akzeptierter Abzug) zu addieren ist (Urk. 2/3/9 S. 3; vgl. auch Urk. 2/1 S. 4). Weiter sind die Schuldzinsen für die Jahre 2001 bis 2003 abzuziehen (Fr. 53'031., Fr. 93'004. und Fr. 43'345. [Urk. 2/3/12-15]). Hinzu kommen die erzielten Mietzinseinnahmen von Fr. 42'190., abzüglich ordentliche Unterhaltskosten von Fr. 14'346. (Urk. 2/3/16). Tabellarisch dargestellt ergibt sich folgende Berechnung (Werte in CHF):

Tabellarisch dargestellt ergibt sich folgende Berechnung (Werte in CHF): Grundstückgewinn: 704'093.--

Grundstückgewinn: 704'093.-- abzüglich Unterhalt 2001 - 205'106.--

abzüglich Unterhalt 2001 - 205'106.-- abzüglich Unterhalt 2002 - 531'399.--

abzüglich Unterhalt 2002 - 531'399.-- abzüglich Unterhalt 2003 - 116'125.--

abzüglich Unterhalt 2003 - 116'125.-- plus nicht anerkannte Kosten 285'245.--

plus nicht anerkannte Kosten 285'245.-- abzüglich Schuldzinsen 2001 - 53'031.--

abzüglich Schuldzinsen 2001 - 53'031.-- abzüglich Schuldzinsen 2002 - 93'004.--

abzüglich Schuldzinsen 2002 - 93'004.-- abzüglich Schuldzinsen 2003 - 43'345.--

abzüglich Schuldzinsen 2003 - 43'345.-- plus Mietzinseinnahmen 42'190.--

plus Mietzinseinnahmen 42'190.-- abzüglich Unterhaltskosten - 14'396.--

abzüglich Unterhaltskosten - 14'396.-- Zwischenergebnis: - 24'878.--

Zwischenergebnis: - 24'878.-- Dieser Wert entspricht dem vom Beschwerdeführer in seiner Beschwer deschrift vom 20. Januar 2010 genannten Wert (vgl. Urk. 2/1 S. 5).

Dieser Wert entspricht dem vom Beschwerdeführer in seiner Beschwer deschrift vom 20. Januar 2010 genannten Wert (vgl. Urk. 2/1 S. 5). b) Liegenschaft Z.___ strasse :

b) Liegenschaft Z.___ strasse : Aus den Steuerunterlagen ist ersichtlich, dass der Beschwerdeführer durch die Vermietung der Liegenschaft Z.___ strasse Einnahmen von Fr. 21'108. erzielte. Davon sind die Unterhaltskosten von Fr. 4'9 3 8. abzuziehen (Urk. 2/9 /2; Liegenschaftenverzeichnis ). Daraus ergibt sich für 2003 ein Einkommen aus der Liegenschaft Z.___ strasse von Fr. 16' 1 70. (= Fr. 21'108.. /. Fr. 4'9 3 8. ).

Aus den Steuerunterlagen ist ersichtlich, dass der Beschwerdeführer durch die Vermietung der Liegenschaft Z.___ strasse Einnahmen von Fr. 21'108. erzielte. Davon sind die Unterhaltskosten von Fr. 4'9 3 8. abzuziehen (Urk. 2/9 /2; Liegenschaftenverzeichnis ). Daraus ergibt sich für 2003 ein Einkommen aus der Liegenschaft Z.___ strasse von Fr. 16' 1 70. (= Fr. 21'108.. /. Fr. 4'9 3 8. ). Insgesamt resultiert somit für 2003 ein (negatives) reines Einkommen bezie hungsweise ein Reinverlust von Fr. 8’ 70 8. (= Fr. 16' 1 70.. /. Fr. 24'878. ).

Insgesamt resultiert somit für 2003 ein (negatives) reines Einkommen bezie hungsweise ein Reinverlust von Fr. 8’ 70 8. (= Fr. 16' 1 70.. /. Fr. 24'878. ). Angesichts eines investierten Eigenkapitals von Fr. 1'307'000. und eines zur Anwendung kommenden Zinses von 2,5 % p.a. (vgl. Urk. 2/3/4) ist vom reinen Einkommen ein Abzug in der Höhe von Fr. 32'675. vorzunehmen (Art. 9 Abs. 2 lit. f AHVG). Daraus ergibt sich ein negatives beitragspflichtiges Einkom men für das Jahr 2003 beziehungswei se ein Verlustvortrag von Fr. 41 ' 3 83. (= Fr. 8' 70 8. + Fr. 32'675. ).

Angesichts eines investierten Eigenkapitals von Fr. 1'307'000. und eines zur Anwendung kommenden Zinses von 2,5 % p.a. (vgl. Urk. 2/3/4) ist vom reinen Einkommen ein Abzug in der Höhe von Fr. 32'675. vorzunehmen (Art. 9 Abs. 2 lit. f AHVG). Daraus ergibt sich ein negatives beitragspflichtiges Einkom men für das Jahr 2003 beziehungswei se ein Verlustvortrag von Fr. 41 ' 3 83. (= Fr. 8' 70 8. + Fr. 32'675. ). Für das Jahr 2003 beträgt das beitragspflichtige Einkommen folglich Fr. 0..

Für das Jahr 2003 beträgt das beitragspflichtige Einkommen folglich Fr. 0.. 3.2.2 Für das Jahr 2004 berechnet sich das beitragspflichtige Einkommen gestützt auf die Steuerunterlagen (Urk. 2/9/3; Liegenschaftenverzeichni s ) folgendermassen:

3.2.2 Für das Jahr 2004 berechnet sich das beitragspflichtige Einkommen gestützt auf die Steuerunterlagen (Urk. 2/9/3; Liegenschaftenverzeichni s ) folgendermassen: a) Liegenschaft Y.___ strasse :

a) Liegenschaft Y.___ strasse : Von den 2004 erzielten Mietzinseinnahmen von Fr. 72'240. sind Un terhaltskosten von Fr. 69'623. abzuziehen, sodass ein Einkommen von Fr. 2'617. resultiert.

Von den 2004 erzielten Mietzinseinnahmen von Fr. 72'240. sind Un terhaltskosten von Fr. 69'623. abzuziehen, sodass ein Einkommen von Fr. 2'617. resultiert. b) Liegenschaft Z.___ strasse :

b) Liegenschaft Z.___ strasse : Von den erzielten Einkünften von Fr. 27'258. sind Unterhaltskosten von Fr. 5'452. abzuziehen. Daraus ergibt sich ein Einkommen von Fr. 21'806..

Von den erzielten Einkünften von Fr. 27'258. sind Unterhaltskosten von Fr. 5'452. abzuziehen. Daraus ergibt sich ein Einkommen von Fr. 21'806.. Somit beträgt 2004 das reine Einkommen Fr. 24'423. (= Fr. 2'617. + Fr. 21'806. ).

Somit beträgt 2004 das reine Einkommen Fr. 24'423. (= Fr. 2'617. + Fr. 21'806. ). Wieder um ist ein Zinsabzug von Fr. 32'675. vorzunehmen (investiertes Eigen kapital Fr. 1'307'000. [Urk. 2/9/3; Liegenschaftsverzeichnis]; Zinssatz 2,5 %). Hinzu kommt der Verlustvortrag aus dem Jahr 2003 in der Höhe von Fr. 4 1 ' 3 83. (vgl. oben E. 3.2.1), der ebenfalls abzuziehen ist. Daraus resultiert ein negatives beitragspflichtiges Einkommen für das Jahr 2004 beziehungsweise ein Verlustvortrag von Fr. 49’6 35. (= Fr. 24'423.. /. Fr. 32'675../. Fr. 40'834. ).

Wieder um ist ein Zinsabzug von Fr. 32'675. vorzunehmen (investiertes Eigen kapital Fr. 1'307'000. [Urk. 2/9/3; Liegenschaftsverzeichnis]; Zinssatz 2,5 %). Hinzu kommt der Verlustvortrag aus dem Jahr 2003 in der Höhe von Fr. 4 1 ' 3 83. (vgl. oben E. 3.2.1), der ebenfalls abzuziehen ist. Daraus resultiert ein negatives beitragspflichtiges Einkommen für das Jahr 2004 beziehungsweise ein Verlustvortrag von Fr. 49’6 35. (= Fr. 24'423.. /. Fr. 32'675../. Fr. 40'834. ). Für das Jahr 2004 beträgt das beitragspflichtige Einkommen Fr. 0..

Für das Jahr 2004 beträgt das beitragspflichtige Einkommen Fr. 0.. 3.2.3 Für das Jahr 2005 berechnet sich das beitragspflichtige Einkommen gestützt auf die Steuerunterlagen (Urk. 2/9/4; Liegenschaftenverzeichnis ) folgendermassen:

3.2.3 Für das Jahr 2005 berechnet sich das beitragspflichtige Einkommen gestützt auf die Steuerunterlagen (Urk. 2/9/4; Liegenschaftenverzeichnis ) folgendermassen: a) Liegenschaft Y.___ strasse :

a) Liegenschaft Y.___ strasse : Von den 2005 erzielten Mietzinseinnahmen von Fr. 72'400. sind Un terhaltskosten von Fr. 10‘666. abzuziehen, sodass ein Einkommen von Fr. 61‘734. resultiert.

Von den 2005 erzielten Mietzinseinnahmen von Fr. 72'400. sind Un terhaltskosten von Fr. 10‘666. abzuziehen, sodass ein Einkommen von Fr. 61‘734. resultiert. b) Liegenschaft Z.___ strasse :

b) Liegenschaft Z.___ strasse : Von den erzielten Einkünften von Fr. 27'098. sind Unterhaltskosten von Fr. 5'420. abzuziehen. Daraus ergibt sich ein Einkommen von Fr. 21'678..

Von den erzielten Einkünften von Fr. 27'098. sind Unterhaltskosten von Fr. 5'420. abzuziehen. Daraus ergibt sich ein Einkommen von Fr. 21'678.. Somit beträgt 2005 das reine Einkommen Fr. 83‘412. (= Fr. 61‘734. + Fr. 21'678. ).

Somit beträgt 2005 das reine Einkommen Fr. 83‘412. (= Fr. 61‘734. + Fr. 21'678. ). Weiter ist ein Zinsabzug von Fr. 26‘140. vorzunehmen (investiertes Eigen kapital Fr. 1'307'000. [Urk. 2/9/4; Liegenschaftsverzeichnis]; Zinssatz 2 % [vgl. Urk. 2/16/3/3]). Hinzu kommt der Verlustvortrag aus dem Jahr 2004 in der Höhe von Fr. 49’6 35. (vgl. oben E. 3.2. 3 ), der ebenfalls abzuziehen ist. Daraus resultiert ein beitragspflichtiges Einkommen für das Jahr 2005 von Fr. 7 ‘6 37. (= Fr. 83‘412.. /. Fr. 26‘140../. Fr. 49’6 35. ).

Weiter ist ein Zinsabzug von Fr. 26‘140. vorzunehmen (investiertes Eigen kapital Fr. 1'307'000. [Urk. 2/9/4; Liegenschaftsverzeichnis]; Zinssatz 2 % [vgl. Urk. 2/16/3/3]). Hinzu kommt der Verlustvortrag aus dem Jahr 2004 in der Höhe von Fr. 49’6 35. (vgl. oben E. 3.2. 3 ), der ebenfalls abzuziehen ist. Daraus resultiert ein beitragspflichtiges Einkommen für das Jahr 2005 von Fr. 7 ‘6 37. (= Fr. 83‘412.. /. Fr. 26‘140../. Fr. 49’6 35. ). 3.2.4 Für das Jahr 2006 berechnet sich das beitragspflichtige Einkommen gestützt auf die Steuerunterlagen (Urk. 2/9/5; Liegenschaftenverzeichnis ) folgendermassen:

3.2.4 Für das Jahr 2006 berechnet sich das beitragspflichtige Einkommen gestützt auf die Steuerunterlagen (Urk. 2/9/5; Liegenschaftenverzeichnis ) folgendermassen: a) Liegenschaft Y.___ strasse :

a) Liegenschaft Y.___ strasse : Von den 2006 erzielten Mietzinseinnahmen von Fr. 76‘800. sind Un terhaltskosten von Fr. 11‘325. abzuziehen, sodass ein Einkommen von Fr. 65‘475. resultiert.

Von den 2006 erzielten Mietzinseinnahmen von Fr. 76‘800. sind Un terhaltskosten von Fr. 11‘325. abzuziehen, sodass ein Einkommen von Fr. 65‘475. resultiert. b) Liegenschaft Z.___ strasse :

b) Liegenschaft Z.___ strasse : Von den erzielten Einkünften von Fr. 25‘338. sind Unterhaltskosten von Fr. 5'068. abzuziehen. Daraus ergibt sich ein Einkommen von Fr. 20‘270..

Von den erzielten Einkünften von Fr. 25‘338. sind Unterhaltskosten von Fr. 5'068. abzuziehen. Daraus ergibt sich ein Einkommen von Fr. 20‘270.. Somit beträgt 2006 das reine Einkommen Fr. 85‘745. (= Fr. 65‘475. + Fr. 20‘270. ). Davon ist ein Zinsabzug von Fr. 32‘675. vorzunehmen (inves tiertes Eigenkapital Fr. 1'307'000. [Urk. 2/9/5; Liegenschaftsverzeichnis]; Zinssa tz 2,5 % [vgl. Urk. 2/16/3/4]). Daraus resultiert ein beitragspflichtiges Einkommen für das Jahr 200 6 von Fr. 53‘070. (= Fr. 85 ‘ 745.. /. Fr. 32‘675. ).

Somit beträgt 2006 das reine Einkommen Fr. 85‘745. (= Fr. 65‘475. + Fr. 20‘270. ). Davon ist ein Zinsabzug von Fr. 32‘675. vorzunehmen (inves tiertes Eigenkapital Fr. 1'307'000. [Urk. 2/9/5; Liegenschaftsverzeichnis]; Zinssa tz 2,5 % [vgl. Urk. 2/16/3/4]). Daraus resultiert ein beitragspflichtiges Einkommen für das Jahr 200 6 von Fr. 53‘070. (= Fr. 85 ‘ 745.. /. Fr. 32‘675. ). 3.2.5 Für das Jahr 2007 berechnet sich das beitragspflichtige Einkommen gestützt auf die Steuerunterlagen (Urk. 2/9/6; Liegenschaftenverzeichnis ) folgendermassen:

3.2.5 Für das Jahr 2007 berechnet sich das beitragspflichtige Einkommen gestützt auf die Steuerunterlagen (Urk. 2/9/6; Liegenschaftenverzeichnis ) folgendermassen: a) Liegenschaft Y.___ strasse :

a) Liegenschaft Y.___ strasse : Von den 2007 erzielten Mietzinseinnahmen von Fr. 76‘800. sind Un terhaltskosten von Fr. 12‘968. abzuziehen, sodass ein Einkommen von Fr. 63‘832. resultiert.

Von den 2007 erzielten Mietzinseinnahmen von Fr. 76‘800. sind Un terhaltskosten von Fr. 12‘968. abzuziehen, sodass ein Einkommen von Fr. 63‘832. resultiert. b) Liegenschaft Z.___ strasse:

b) Liegenschaft Z.___ strasse: Von den erzielten Einkünften von Fr. 25‘338. sind Unterhaltskosten von Fr. 5'068. abzuziehen. Daraus ergibt sich ein Einkommen von Fr. 20‘270..

Von den erzielten Einkünften von Fr. 25‘338. sind Unterhaltskosten von Fr. 5'068. abzuziehen. Daraus ergibt sich ein Einkommen von Fr. 20‘270.. Somit beträgt 2007 das reine Einkommen Fr. 84‘102. (= Fr. 63‘832. + Fr. 20‘270. ). Davon ist ein Zinsabzug von Fr. 39‘210. vorzunehmen (inves tiertes Eigenkapital Fr. 1'307'000. [Urk. 2/9/6; Liegenschaftsverzeichnis]; Z inssatz 3 % [vgl. Urk. 2/3/3]). Daraus resultiert ein beitragspflichtiges Ein kommen für das Jahr 2007 von Fr. 44‘892. (= Fr. 84‘102.. /. Fr. 39‘210. ).

Somit beträgt 2007 das reine Einkommen Fr. 84‘102. (= Fr. 63‘832. + Fr. 20‘270. ). Davon ist ein Zinsabzug von Fr. 39‘210. vorzunehmen (inves tiertes Eigenkapital Fr. 1'307'000. [Urk. 2/9/6; Liegenschaftsverzeichnis]; Z inssatz 3 % [vgl. Urk. 2/3/3]). Daraus resultiert ein beitragspflichtiges Ein kommen für das Jahr 2007 von Fr. 44‘892. (= Fr. 84‘102.. /. Fr. 39‘210. ). 3.3 Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass die angefochtenen Ein sprache entscheide vom 21. Dezember 2009 (Urk. 2/2) und 16. März 2010 (Urk. 2/16/2) aufzuheben und die von der Beschwerdegegnerin zu erlassenden Beitragsverfügungen auf folgenden beitragspflichtigen Einkommen festzusetzen sind :

3.3 Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass die angefochtenen Ein sprache entscheide vom 21. Dezember 2009 (Urk. 2/2) und 16. März 2010 (Urk. 2/16/2) aufzuheben und die von der Beschwerdegegnerin zu erlassenden Beitragsverfügungen auf folgenden beitragspflichtigen Einkommen festzusetzen sind : 2003: Fr. 0.--

2003: Fr. 0.-- 2004: Fr. 0.--

2004: Fr. 0.-- 2005: Fr. 7 ‘6 37.--, gerundet: Fr. 7‘6 00.--

2005: Fr. 7 ‘6 37.--, gerundet: Fr. 7‘6 00.-- 2006: Fr. 53‘070.--, gerundet: Fr. 53‘000.--

2006: Fr. 53‘070.--, gerundet: Fr. 53‘000.-- 2007: Fr. 44‘892.--, gerundet: Fr. 44‘800.--

2007: Fr. 44‘892.--, gerundet: Fr. 44‘800.-- 4. Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialver sicherungsgericht ( GSVGer ) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens be messen ( § 34 Abs. 3 GSVGer ). Der Beschwerdeführer obsiegt vorliegend zur Hauptsache und unterliegt – quantitativ betrachtet – nur zu einem kleinen Teil. Demzufolge ist die ihm zuzusprechende Prozessentschädigung nur leicht zu kürzen. Somit ist die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, dem Beschwerde führer eine leicht reduzierte Prozessentschädigung in der Höhe von Fr. 1‘500. (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen.

4. Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialver sicherungsgericht ( GSVGer ) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens be messen ( § 34 Abs. 3 GSVGer ). Der Beschwerdeführer obsiegt vorliegend zur Hauptsache und unterliegt – quantitativ betrachtet – nur zu einem kleinen Teil. Demzufolge ist die ihm zuzusprechende Prozessentschädigung nur leicht zu kürzen. Somit ist die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, dem Beschwerde führer eine leicht reduzierte Prozessentschädigung in der Höhe von Fr. 1‘500. (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerden werden in dem Sinne teilweise gutgeheissen, dass die Einsprache entscheide vom 21. Dezember 2009 und 16. März 2010 aufgehoben werden und fest gestellt wird, dass die persönlichen Beiträge des Beschwerdeführers für die Jahre 2003 bis 2007 auf folgenden beitragspflichtigen Einkommen festzusetzen sind: Fr. 0. (für die Jahre 2003 und 2004), Fr. 7‘6 00. (für 2005), Fr. 53‘000. (für 2006) und Fr. 44‘800. (für 2007).

1. Die Beschwerden werden in dem Sinne teilweise gutgeheissen, dass die Einsprache entscheide vom 21. Dezember 2009 und 16. März 2010 aufgehoben werden und fest gestellt wird, dass die persönlichen Beiträge des Beschwerdeführers für die Jahre 2003 bis 2007 auf folgenden beitragspflichtigen Einkommen festzusetzen sind: Fr. 0. (für die Jahre 2003 und 2004), Fr. 7‘6 00. (für 2005), Fr. 53‘000. (für 2006) und Fr. 44‘800. (für 2007). 2. Das Verfahren ist kostenlos.

2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine reduzierte Prozessentschädigung in der Höhe von Fr. 1‘500. (inklusive Barauslagen und Mehr wertsteuer) zu bezahlen.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine reduzierte Prozessentschädigung in der Höhe von Fr. 1‘500. (inklusive Barauslagen und Mehr wertsteuer) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Bischof Treuhand AG

Bischof Treuhand AG - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

GräubStocker