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Heute wurden im Tschad 846 bestätigte Fälle von COVID-19 gemeldet, und es kursieren viele Gerüchte darüber, wie sich das Virus verbreitet. Um verlässliche Informationen bereitzustellen und Fragen von Mitarbeitern des Projekts "Förderung der Qualität der Grundausbildung im Tschad"* zu beantworten, führte das Gesundheitsteam von Enfants du Monde am Mittwoch, 27. und Donnerstag, 28. Mai, einen Fernkurs für 25 Mitarbeiter des ProQeb-Büros im Tschad.
Was sind die Erfahrungen, Eindrücke und Wahrnehmungen vor Ort in Bezug auf COVID-19?
Die Fragen der Teilnehmer werden der Reihe nach behandelt. Sehr schnell stellen sich die ersten Fragen nach dem Ursprung dieses Virus. Die Besorgnis ist spürbar; die Beschäftigten äussern ihre Angst davor, infiziert zu werden und Dinge zu tun, die ihrer Gesundheit schaden. Die Angst ist konstant, zum Beispiel bei Reisen durch das Land: man fragt sich, wie schnell sich das Virus verbreitet, ob die Krankheit wirklich real ist. Man fragt sich, wie Menschen, die in ländlichen Gebieten nicht über Seife und Wasser verfügen, ihre Hände waschen können?
Die Ankunft von COVID-19 stellt auch die Regeln des Zusammenlebens in Frage: Was tun, wenn wir die älteren Personen nicht mehr grüssen sollen, wo dies im Tschad doch ein Zeichen des Respekts ist?
Empfehlungen von Enfants du Monde
Unsere Gesundheitsexperten sprechen insbesondere darüber, was COVID-19 ist und wie wir die Ausbreitung der Krankheit verlangsamen und verhindern können. Es werden Erläuterungen zum Tragen der Maske gegeben: wie sie aufgesetzt, abgenommen und entsorgt wird.
Enfants du Monde gibt auch Empfehlungen, was zu tun ist, wenn eine Person mit COVID-19 infiziert ist: Wie kann man sich selbst und andere schützen?
Den Teilnehmern wurden zuvor Videos und Audiodateien per E-Mail zugesandt, die sie über COVID-19 informierten. Dies wird es ihnen ermöglichen, diese Informationen an ihre Umgebung weiterzugeben.