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Für Talregionen stellt die Weidebeef-Produktion auf Kunstwiesen eine mögliche Alternative zur Milchproduktion und zum Ackerbau dar. Neue Rohrschwingel-Sorten haben sich als tolerant gegenüber trockenen Weidebedingungen erwiesen. Von 2007 bis 2009 wurden auf 4 Betrieben Vergleichsversuche zwischen zwei Gras-Weissklee-Mischungen durchgeführt, welche von Jungrindern beweidet wurden. Untersucht wurden die SM 460 mit Englischem Raigras als Basis und die SM 462 mit der Rohrschwingel-Sorte Belfine. Während der ersten beiden eher feuchten Jahre haben sich die beiden Mischungen hinsichtlich Trockensubstanz-Produktion und Verdaulichkeit der organischen Substanz nicht signifikant unterschieden. Unter den trockenen Bedingungen im Jahr 2009 zeigte die Mischung SM 462 allerdings Vorteile. Der Rohrschwingel wächst nicht nur im Sommer sehr gut, er hat sich auch als geeignet für die Beweidung erwiesen.
Nutztiere
Pontiggia A., Münger A., Ammer S., Philipona C., Bruckmaier R. M., Keil N.M., Dohme-Meier F.
Selbst in Regionen mit gemässigtem Klima kann ein Anstieg der Umgebungstemperatur und die Sonneneinstrahlung zu Hitzestress bei weidenden Milchkühen führen. Agroscope untersuchte bei Kühen physiologische Veränderungen aufgrund zunehmender Hitzebelastung.
Umwelt
Lazzari G., Münger A., Heimo D., Seifert S., Camarinha-Silva A., Borda-Molina D., Zähner M., Schrade S., Kreuzer M., Dohme-Meier F.
Auf Gras basierende Rationen für Milchvieh führen häufig zu erhöhten Stickstoffausscheidungen. Tanninhaltige Esparsette und Akazienextrakt können die Stickstoffausscheidungen über den Harn und somit die Ammoniakfreisetzung aus der Gülle verringern.
Zu hohe Stickstoffeinträge aus der Luft führen zu einer Überdüngung von sensiblen Ökosystemen. Durch eine stete Optimierung der Fütterung kann ein wichtiger Beitrag zur Reduktion der Ammoniakverluste und damit der Stickstoffeinträge geleistet werden.