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Der FINMA-Hammer kam diese Woche: 1.000 CHF-Transaktionen über Krypto-Börsen nur mit Identitätsnachweis! Am 7. Februar 2020 hat die Schweizerische Finanzmarktaufsicht (FINMA) eine neue Richtlinie zur Bekämpfung der Geldwäsche verabschiedet. Unter Berufung auf ein erhöhtes Risiko werden nicht identifizierte Transaktionen an Krypto-Börsen auf einen Schwellenwert von CHF 1.000 (ca. USD 1.020) reduziert.
Die Richtlinie basiert auf der Verabschiedung des Finanzsituationsgesetzes und des neuen Finanzdienstleistungsgesetzes. Die überarbeitete Verordnung ist die Antwort der FINMA auf diese Gesetze. Die Konsultation zum Nachfolgeplan findet bis zum 9. April 2020 statt.
Eine der wichtigsten Änderungen gegenüber den Vorschriften ist die Normalisierung der nationalen Vorschriften ab Juni 2019 mit der Financial Action Task Force und den Richtlinien der FATF. Das Transaktionslimit von CHF 1.000 wurde für die internationale Stelle für Krypto-Austauschoperationen festgelegt.
Vor diesem Hintergrund müssen alle an den Transaktionen beteiligten Finanzdienstleister künftig alle Daten erheben, wenn der Handel den neu festgelegten Schwellenwert überschreitet. Zum Zwecke der Überprüfung müssen die gesammelten Informationen regelmäßig den zuständigen Behörden vorgelegt werden Intervalle.
Die verabschiedete Richtlinie kann sicherlich als Teil eines globalen Trends angesehen werden, um den Kampf gegen die Geldwäsche effizienter zu gestalten. In einer offiziellen Ankündigung der FINMA berücksichtigt die Umsetzung der Richtlinie die „erhöhten Geldwäscherisiken“.
Im Bereich der Bekämpfung der Geldwäsche hat die Europäische Union bereits eine fünfte Richtlinie („5AMLD“) umgesetzt. Dies wird im laufenden Jahr in Kraft treten. Die Verordnung betrifft insbesondere einige Formen von Kryptowährungstransaktionen. Es erfordert in erster Linie eine viel strengere Berichterstattung über Kundeninformationen.