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Werden die Monatsdaten herangezogen, lebten in der Stadt Zürich allerdings auch schon mehr Personen. Im Juli 1963 wurden rund 5000 Einwohner mehr als heute gezählt, wie Statistik Stadt Zürich am Montag, 30. Mai 2022, mitteilte. Dies hatte unter anderem mit saisonalen ausländischen Arbeitskräften, den in den Sommermonaten anwesenden Saisonniers, zu tun.
Nach dem Rekord vor 60 Jahren sank die Einwohnerzahl bis 1989 auf unter 356'000 Menschen. Seit dem Jahr 2000 zieht Zürich als Wohnstadt wieder mehr Personen an. Vor allem in den 2010er-Jahren wuchs die Stadt stark, wie es in der Mitteilung heisst.
Auch wenn jetzt wieder ähnlich viele Personen in Zürich lebten wie in den 1960er-Jahren, unterscheide sich die Wohnbevölkerung stark, schreibt Statistik Stadt Zürich.
Der Ausländeranteil hat sich mehr als verdoppelt
Vor 60 Jahren lebten etwa 64'000 Ausländer in der Stadt, heute seien es rund 140'000. Der Ausländeranteil habe sich von 14,5 auf 32,2 Prozent erhöht und damit mehr als verdoppelt. Machten 1962 die Italiener die grösste ausländische Gruppe aus (44 Prozent der Ausländer), seien es heute die Deutschen (23 Prozent).
1962 gab es auch deutlich mehr Wanderungsbewegungen als heute; damals wurden je etwa 60'000 Zu- und Wegzüge registriert, 2021 zogen ungefähr 40'000 Personen zu und weg.
Zürich erlebte verschiedene Wachstumsschübe, die insbesondere auch auf die Stadtvergrösserungen zurückzuführen waren. So explodierte die Bevölkerungszahl beispielsweise 1893 von unter 30'000 auf 117'000 – im Zuge der ersten Eingemeindung kamen zum heutigen Kreis 1 gleich elf Nachbargemeinden hinzu. 1934, mit der zweiten und letzten Eingemeindung, stieg die Einwohnerzahl auf 316'000.