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Viele von uns lieben ihre Haustiere und würden ihnen niemals Leid zufügen. Doch angesichts zehntausender Tiere in Tierheimen und der hohen Anzahl an Meldungen von Tierquälerei besteht kein Zweifel - viele Haustiere leiden. VIER PFOTEN zeigt in zehn praktischen Tipps, wie Tierquälerei an Haustieren erkannt und verhindert werden kann.
- Seien Sie ein verantwortungsvoller Tierhalter. Lernen Sie die Bedürfnisse Ihres Tieres kennen und erfüllen Sie diese. Belassen Sie es jedoch nicht dabei, sich nur um die Grundbedürfnisse Ihres Tieres zu kümmern. Vermitteln Sie ihm viele positive Erfahrungen, diese werden sein Wohlbefinden sehr steigern.
- Seien Sie ein Beispiel für Freundlichkeit gegenüber Haustieren. Leider werden viele Tiere im Tierheim abgegeben, aus unterschiedlichsten Gründen. Nehmen Sie ein Tier auf, wenn auch nur als Pflegetier, und ermöglichen Sie ihm ein schönes Leben.
- Greifen Sie ein, wenn Sie Zeuge von Tierquälerei, Missbrauch oder Vernachlässigung werden. Tun Sie, was Sie können, um einem gequälten Tier zu helfen. Seien Sie aber vorsichtig und bringen sich selbst niemals in Gefahr. Fragen Sie andere Zeugen um Hilfe.
- Melden Sie Tierquälerei, Missbrauch oder Vernachlässigung. Wenn Sie Zeuge von Tierquälerei geworden sind, melden Sie dies der Polizei oder anderen Behörden. Handeln Sie sofort, um weitere Grausamkeiten zu verhindern.
- Bringen Sie Ihren Kindern den Respekt vor Tieren bei. Setzen Sie ein gutes Beispiel, indem Sie selbst Tieren gegenüber respektvoll sind. Zeigen Sie Ihren Kindern, wie man Tieren mit Liebe und Rücksicht begegnet. Helfen Sie Kindern, Tierschützer von morgen zu werden.
- Fordern Sie strengere Gesetze zum Schutz von Tieren. Starke Gesetze und härtere Strafen tragen auf Dauer zu weniger Tierschutzvergehen bei.
- Bieten Sie einem Tier in Not eine Unterkunft an. Ein Tier, das Qual erlitten hat, benötigt dringend eine helfende Hand, manchmal sogar unverzüglich. Nehmen Sie so ein armes Geschöpf auf und bieten Sie ihm die nötige Sicherheit und Pflege.
- Beachten Sie die enge Verbindung zwischen Gewalt an Tieren und häuslicher Gewalt. Tiermissbrauch und Missbrauch in der Familie sind oft eng miteinander verbunden. Indem Sie Ihren Verdacht melden, kann sowohl dem betroffenen Tier als auch der Familie geholfen werden. Siehe auch «Die Verbindung zwischen Gewalt an Tieren und Gewalt an Menschen».
- Klären Sie Menschen in der Umgebung über das Problem auf. Helfen Sie Menschen zu verstehen, dass sie eingreifen können und müssen, wenn Tiere vernachlässigt oder gar gequält werden. Tiere haben ein Recht auf ein Leben ohne Angst und Schmerzen. Und wir haben die Verantwortung einzugreifen, wenn das Recht des Tieres nicht respektiert wird.
- Bieten Sie Hilfe für Menschen an, die mit ihrem Tier überfordert sind. Wenn Tiere vernachlässigt werden, geschieht dies nicht grundsätzlich aus einem Mangel an Liebe. Tierhalter sind mitunter psychisch nicht dazu in der Lage, sich angemessen um sein Tier zu kümmern. Was auch immer der Grund ist, warum das Tier vernachlässigt wird, sorgen Sie dafür, dass es aus dem Haushalt herausgenommen wird und die Pflege erhält, die es zur Erholung und zum Leben benötigt. Jede Hilfe, die Sie einem Tier geben, kann auch eine Hilfe für einen Menschen sein.
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