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Tätigkeiten
Unter dieser Sammelbezeichnung sind alle Berufe der universitären Lehre und Forschung zusammengefasst, ausgenommen Hochschulassistenten/-innen (separat beschrieben). Privatdozenten/-innen haben - zumindest in der Deutschschweiz - zusätzlich zur Dissertation habilitiert. Sie haben die Pflicht, Lehrveranstaltungen durchzuführen (wobei die Universität nicht dazu verpflichtet ist, diese auch zu entlöhnen) und verbinden diese Tätigkeit meistens mit einer Anstellung an der Universität, z.B. als Oberassistent/in, oder einer ausseruniversitären Berufstätigkeit, z.B. als Anwältin. Nach mehreren Dienstjahren können Privatdozent/innen zu Titularprofessor/innen ernannt werden.
Generell kann man anmerken, dass das System der Lehre an den Hochschulen sich in ständigem Wandel befindet und je nach Kanton und Disziplin variiert. So gibt es beispielsweise in der Deutschschweiz die - seltene - Position des Lektors/der Lektorin und in der Romandie den MER (Maître d'enseignement et de recherche).
Assistenzprofessoren/-innen sind für eine befristete Dauer gewählt.
Zuoberst in der akademischen Hierarchie stehen die auf Lebenszeit gewählten ordentlichen und ausserordentlichen Professor/innen. Sie sind neben der Forschung für die Gestaltung der Lehrtätigkeit und die Prüfungsabnahme in ihrem Fachbereich verantwortlich und können die Funktion von Abteilungs- oder Institutsleiter/innen übernehmen. Oft werden Nachwuchsforschende zuerst als ausserordentliche Professor/innen berufen. Diese sind hauptamtlich oder mit einem beschränkten Lehrauftrag auch nebenamtlich tätig.
Ausbildung
Erforderliche/r Ausbildungsweg/e
- Master Universitäre Hochschule
- Dissertation Universität
Universitätsstudium mit Masterabschluss, Doktorat (Assistent/in, Oberassistent/in, Lehrbeauftragte/r oder Assistenzprofessor/in) oder Habilitation (Privatdozent/in, Professor/in) sowie Weiterbildung im Bereich der Hochschuldidaktik.
Bemerkungen
Die Tätigkeit als (Ober-)Assistentin oder Assistenzprofessor ist befristet. Die entsprechenden Anstellungsverhältnisse sind in der Regel Doktorand/innen und Habilitanden vorbehalten und dienen der wissenschaftlichen Weiterqualifikation.