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«Ich will die 24 Stunden von Le Mans gewinnen!»
Sein grösstes Ziel ist ein Sieg am 24-Rennen von Le Mans. Kein übertriebener Wunsch, denn der Audi Sport Customer Racing-Pilot Christopher Haase hat im Jahr 2012 bereits beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring den Gesamtsieg eingefahren und wurde 2009 Europameister. Was den 26-jährigen Profi-Piloten der GT3-Klasse sonst noch antreibt, verrät der Sponser-Sportler im Interview.
Christopher, kannst Du uns kurz erklären, worin sich die Rennen der GT-Klasse von jener der Formel 1 unterscheiden, welche ja die allermeisten Menschen kennen?
Ich fahre im GT-Sport, in dem es verschiedene Klassen – abhängig von der Leistung – gibt, genauer gesagt in der GT3-Klasse. Das ist höchste Liga im GT-Sport. Die Unterschiede zur Formel 1 sind recht klar: Erstens sind unsere Autos geschlossen, da sie den als Basis dienenden Straßensportwagen noch recht nahe kommen. Und wir fahren von Sprintrennen, die eine Stunde dauern, bis hin zu 24-Stunden-Rennen, in denen man sich das Fahrzeug mit anderen Piloten teilt, die verschiedensten Wettbewerbe. Zudem gibt es rund um den Globus viele verschiedene Rennserien, die alle nach dem GT3-Reglement fahren, statt bloß einer einzigen Rennserie, wie dies bei der Formel 1 der Fall ist.
Lebst Du vom und für den Sport oder gehst Du noch einer Arbeit nach?
Ich lebe natürlich voller Begeisterung für den Sport und kann mittlerweile auch davon leben.
Welches sind Deine grössten sportlichen Erfolge?
Der größte Erfolg bislang war ganz klar der Gesamtsieg beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring im Jahr 2012 – dieses Rennen möchte jeder Rennfahrer mindestens einmal gewinnen. Darüber hinaus habe ich als jüngster Fahrer der Geschichte die ADAC GT Masters Rennserie im Jahre 2007 gewonnen. Das war auch der Auftakt für ein tolles Triple: Im Jahr darauf, 2008, habe ich die FIA GT4 Europameisterschaft in der Superlight-Klasse gewinnen können, und 2009 wurde ich FIA GT3 Europameister.
Welche wichtigen Rennen stehen bei Dir in den nächsten Monaten an?
Dazu kann ich im Moment leider noch nichts sagen, weil die Planungen für die kommende Saison noch nicht abgeschlossen sind.
Welches ist Dein grösstes sportliches Ziel, das Du je erreichen möchtest?
Das ist ganz klar: Ich will die 24 Stunden von Le Mans gewinnen!
Was trainiert ein Autorennfahrer alles, um vorne dabei zu sein?
Im Grunde muss man körperlich alles trainieren. Man ist als Rennfahrer vielleicht nicht der beste Marathonläufer oder Sprinter, aber wir müssen in allen Bereichen extrem fit sein. Vor allem die Hals-, Nacken- und Schultermuskulatur muss täglich trainiert werden, da dieser durch die hohen G-Kräfte besonders belastet ist. Und auch die Ausdauer ist wichtig, denn darauf kommt es speziell bei 24-Stunden-Rennen an.
Spielt der mentale Aspekt im Autorennsport eine Rolle?
Ja, eine sehr große sogar. Es ist wichtig, dass man im Kopf komplett frei ist und sich hundertprozentig auf sich, sein Auto und das Team konzentrieren kann, damit man an einem Rennwochenende das Optimum herausholt.
Wie verpflegst Du Dich während der Wettkämpfe und in der Vorbereitung?
Eine ausgewogene und genau auf mich abgestimmte Ernährung ist extrem wichtig. Dabei kommt der Sportlernahrung von Sponser große Bedeutung zu. Gerade an den Rennwochenenden mit dicht gedrängten Zeitplänen und wenig Pausen sowie bei den körperlich besonders belastenden 24-Stunden-Rennen nehme ich vor den Rennen oder vor meinen Turns ausschließlich Gel-Nahrung und Energy Drinks von Sponser zu mir.
Hast Du ein Lieblingsprodukt von Sponser?
Fotos: Racevision, Privat