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Slash berichtet von Michael Jacksons Kontaktaufnahme und wie ihn dessen Talent beeindruckte. „Wenn er nicht arbeitete, dann konnte man sehen, dass er irgendwie seinem eigenen Erfolg ausgeliefert war…“
„Anfangs war es ein Anruf von meinem Manager, in dem er sagte, ‘Michael versucht mit dir in Kontakt zu treten,’ und ich dachte, ‘Wow.’ Also rief ich ihn zurück und er wollte, dass ich auf Dangerous spiele. Wir verabredeten uns und ich ging hinunter ins Record Plant in Hollywood und er war mit Brooke Shields dort. Das war sehr surreal. Das waren zwei Leute, mit denen ich irgendwie aufgewachsen bin“, erinnert sich der Gitarrist von Guns n’ Roses’ im Interview mit „Kerrang!“
„Wir sind für zwei Minuten rumgehangen und sie gingen um zu Essen und liessen mich mit diesem Lied zurück. Ich habe mein Ding gemacht, er hat es wirklich ausgehoben und danach hat er mich immer wieder gefragt, ob ich dies oder das machen wolle.“
„Ich habe hier und da ein paar Shows gemacht, und es hat Spass gemacht, weil er ein derartiger Profi war, und er ein solch ‘fucking’ Talent war, das von oben kam. Das war das Hauptsächliche: Er war so erstaunlich musikalisch fliessend. So ein Genuss, um dabei zu sein.“
Dem eigenen Erfolg ausgeliefert
„Auf der Bühne, sein gesamtes professionelles Ding, das war, wenn er aufblühte. Wenn er nicht arbeitete oder in einer Produktion war oder was auch immer, dann konnte man sehen, dass er irgendwie seinem eigenen Erfolg ausgeliefert war.“
„All die Leute, die er um sich hatte, die Schlepper, und die Ja-Leute, man konnte sagen, dass er wusste, dass 90 Prozent von ihnen voller Scheisse waren. Er tat mir diesbezüglich leid. Ich gab ein paar Shows mit Michael in Tokyo und habe gesehen, wie das ganze massive verdammte Ding funktioniert hat, und er war der Mittelpunkt davon.“
„Die einzige Zeit, in der ich wirklich das Gefühl hatte, er sei in einer Art Komfortzone, das war, wenn er tatsächlich auf der Bühne stand.“
Kein Vergleich mit Guns n’ Roses’
„Direkt danach kam Guns in die Stadt und ich gab unsere Shows und unser Erfolg war enorm, aber es war nicht so überwältigend wie das, was Michael durchmachte. Er war nur ein interessantes Licht, die beiden Dinge zu betrachten und vorsichtig zu sein, was du dir gewünscht hast.“
Das komplette Interview mit Slash hier bei Kerrang!
Der Song „Give In To Me“ klang einige Zeit, bevor Slash seinen Teil dazu beitrug, wie folgt: („early version“ aka „Love is a donut“)
Den ersten gemeinsame Auftritt hatten MJ und Slash bei MTV’s 10th Anniversary.