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Verliert Frankreich seine drei Medaillen aus dem Skicross-Bewerb der Männer? Kanada und Slowenien haben beim Internationalen Sportgerichtshof CAS eine Klage eingereicht. Sie fechten das Ergebnis an, weil die Franzosen eine regelwidrige Kleidung getragen haben sollen.
Die Gegner fordern die Aberkennung der Medaillen von Olympiasieger Jean-Frederic Chapuis, Arnaud Bovolenta (Silber) und Jonathan Midol (Bronze). Sie begründen ihr Begehren damit, dass bei den französischen Fahrern vor dem Start des Finals die Hosen regelwidrig verändert worden seien. Dadurch habe das Trio einen aerodynamischen Vorteil gehabt.
Die Rennjury des Internationalen Ski-Verbandes FIS hatte einen Protest gegen die Wertung abgelehnt, da er angeblich nicht fristgerecht eingereicht worden war. Die von der Schweizerin Corinne Schmidhauser co-präsidierte Ad-hoc-Instanz des CAS will bis spätestens Sonntagmittag den Entscheid in dieser Angelegenheit kommunizieren. (ram/si)
20. Februar 2014: Es sieht gar nicht gut aus für Armin Niederer. Im Olympia-Viertelfinal von Sotschi liegt der Skicrosser vor dem Zielsprung nur auf Rang 3. Dann stürzen alle seine Konkurrenten – und der Schweizer ist im Halbfinal.
Die Schweiz reist 2014 mit grossen Medaillenhoffnungen zum Skicross-Wettkampf nach Sotschi. Mike Schmid ist Titelverteidiger, Alex Fiva der Gesamtweltcupsieger 2013 und Gewinner des letzten Wettkampfs vor Olympia und Armin Niederer ein heisser Aussenseiter.
Doch am Tag vor dem Rennen muss sich Schmid verletzt abmelden, im Achtelfinal wird Fiva – in Führung liegend – umgefahren und scheidet aus.
Bleibt nur noch Niederer im Viertelfinal. Der Schweizer fährt bis vor dem Zielsprung an …