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Sind Wetterkriege denkbar?
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Der eine oder andere mag vielleicht im Zusammenhang mit dem Risikobericht des WEF mit dem Begriff Wetterkrieg konfrontiert worden sein. Ist so etwas denn überhaupt möglich?
Dem einen oder enderen mögen vermutlich Hagelraketen ein Begriff sein, eine Praktik, bei welcher Raketen in Hagelwolken zur Explosion gebracht werden, damit diese Regen ablassen, anstatt Hagelkörner abzustossen.
Bei dem Verfahren wird mithilfe der Raketen ein Silberjodid-Aceton Gemisch in die Wolken transportiert und verteilt.
Durch den gezielten Einsatz von Silberjodid-Aceton Raketen (kann auch mit Flugzeugen über Wolken verteilt werden), ist es möglich Wolken zu veranlassen, Feuchtigkeit abzustossen, was in der Form von Regen erfolgt. Durch das frühzeitige Entleeren von Wolken kann jedoch auch verhindert werden, dass es in einer Region, welche dringend auf Wasser angewiesen ist, regnet.
Theoretisch sind solche Wetterkriege also denkbar. Kann ein Mensch jedoch dermassen skrupellos und unmoralisch sein, dass er als Machtdemonstration zu solch drastischen Mitteln greifen würde, um damit einem «Gegner» die Lebensgrundlage entzieht. Jedem Menschen mit einem IQ über Zimmertemperatur muss bewusst sein, dass eine solche Massnahme das Gros der unbeteiligten Bevölkerung trifft und nicht das Gros der unter einer solchen Massnahme leidenden Bevölkerung.
Bis anhin hat man solche Szenarien als Schwarzmalerei und Verschwörungstheorien abgetan. Dass jedoch anfangs 2019 sogar der Risikobericht des Weltwirtschaftsforums von Davos Wetterkriege als ernst zu nehmendes Gefahrenpotential aufführen, muss einen doch aufhorchen lassen. Denn entweder ist das WEF ein Verein von Verschwörungstheoretiker, oder so genannten Wetterkriege gelten wirklich als ernst zu nehmende Gefahren, was eher der Realität entsprechen dürfte.
Da fragt es sich lediglich, gegen wen diese Wetterkriege geführt werden. Kurzfristig mag vermutlich dem einen oder anderen «Feind» Schaden zugefügt werden. Aber damit ist höchstens eine Schlacht zu gewinnen und nicht der ganze Krieg. Den Wetterkrieg (Klima-Krieg) wird jeder verlieren, der ihn anzettelt. Denn es ist ein Krieg gegen die Schöpfung. Und seien wir ehrlich, der Erde ist es schlussendlich egal, ob der Mensch überleben wird. Die Evolution wird dafür sorgen, dass er durch eine verträglichere Spezies ersetzt wird.
Für uns gibt es somit nur eine Alternative: Aufstehen und uns Gehör verschaffen und versuchen, die bereits begonnene Schlacht in den Griff zu bekommen, indem wir drastisch Gegensteuer bieten.
Das erreichen wir dadurch, dass wir uns aktiv daran beteiligen, indem wir in unseren Ländern, die Regierungen wählen, welche sich für die Interessen unserer Umwelt einsetzen, damit auch unsere Nachkommen noch eine Existenzgrundlage haben.
Oder dass wir unseren ganz persönlichen klitzekleinen Anteil zu einer Verbesserung der allgemeinen Klimasituation beitragen, wie beispielsweise auf einen Flug pro Jahr zu verzichten, uns mit einer etwas kleineren Wohnung zufrieden zu geben, etwas weniger Fleisch aus Argentinien oder Sojaprodukte aus Brasilien verzehren, oder einmal pro Woche ein autofreies Wochenende einzuführen.
Schaffst du (ich) das nicht?
Wie sollen wir es dann von dem Politiker erwarten können, den wir wählen?