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Neurotraining
Für jede Bewegung, die wir ausführen, benötigt das Gehirn sensorische Informationen aus den drei bewegungssteuernden Systemen Augen (visuelles System), Gleichgewicht (vestibuläres System) und Eigenwahrnehmung im Raum (propriozeptives System). Je klarer und hochwertiger die Signale aus diesen Systemen sind, desto besser ist die körperliche Leistungsfähigkeit. Kommt es zu Störungen in der Kommunikation oder sind die Informationen zu schwach, wirkt sich das negativ auf den Trainingserfolg aus. Übungen, bei denen diese Prozesse und Schwachstellen des Nervensystems im Fokus stehen, werden als Neurotraining bezeichnet. Es hilft bei der Optimierung dieser Prozesse, um die Leistung zu verbessern und Verletzungen vorzubeugen. Da dieses Thema auch im Leistungssport eine große Rolle spielt, werden auch oft die Begriffe Neuroathletik, neuroathletisches Training oder NAT verwendet.