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Gibt es im Triathlon bei den verschiedenen Ironman- Wettkämpfen genaue Vorschriften, wie ein Rennrad aussehen muss?
Es gibt je nach Wettkampfformat sehr viele Regeln in Bezug auf das Fahrrad, was vielen gar nicht bewusst ist. Für Non-Drafting-Rennen – also Rennen mit Windschattenverbot, so wie es bei allen Ironman-Rennen gehandhabt wird – im Folgenden die wichtigsten Rennvelovorschriften, die im Wettkampfreglement von Swiss Triathlon definiert sind:
Rahmen
• Der Rahmen darf nicht mehr als 1.85 Meter lang und fünfzig (50) Zentimeter breit sein.
• Die Distanz zwischen dem Boden und der Mitte der Tretlagerachse muss zwischen 24 und 30 Zentimeter betragen.£
• Die vertikale Linie, welche die Spitze des Sattels berührt, darf sich nicht mehr als 5 Zentimeter vor und 15 cm hinter der vertikalen Linie, die durch die Mitte der Tretlagerachse hindurchgeht, befinden (bei Frauen nicht mehr als 2 Zentimeter vor und 15 cm hinter der Linie). Der Athlet darf nicht in der Lage sein, den Sattel während des Wettkampfes über diese Grenzen hinweg zu verschieben.
• Die Distanz zwischen den Vertikalen, die durch die Tretlagerachse und die Achse des vorderen Rades hindurchgehen, beträgt mindestens 54 Zentimeter und höchstens 65 Zentimeter.
• Stromlinienförmige Teile, die den Luftwiderstand verringern, sind untersagt.
• Fahrräder oder Ausrüstungsgegenstände, die nicht klassischer Art sind, sind unzulässig, ausser wenn der Technische Delegierte sie vor dem Start des Wettkampfes genehmigt hat.
Laufräder
• Das Hinterrad darf bedeckt sein. Allerdings kann diese Bestimmung durch den Technischen Delegierten aus Sicherheitsgründen (heftiger Wind) abgeändert werden.
Lenker
• Lenkeraufsätze und Verlängerungen, die nicht den äussersten Punkt des vorderen Rads überragen, sind erlaubt. Die aus zwei Teilen bestehenden Verlängerungen müssen nicht überbrückt sein. Alle Stangen müssen an ihren Enden mit Abschlusskappen versehen sein.
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