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Kantonsingenieur André Magnin anerkennt den Vorwurf der Umweltverbände, dass der öffentliche Verkehr (öV) in der Studie für den unteren Sensebezirk vernachlässigt wurde. «Wir haben deshalb auch verlangt, dass sie mit den Daten über den öV ergänzt wird.» Diese Arbeit wird vom gleichen Planungsbüro durchgeführt und geschieht in Zusammenarbeit mit dem Amt für Verkehr und Energie. «Aber mit einer Verbesserung des öV kann man die Verkehrsprobleme in diesem Gebiet nicht alle lösen», betonte Magnin.
Zur Forderung der Umweltverbände, die Planung für die Umfahrung zu vertagen, meinte der Kantonsingenieur, dass der Bau sicher nicht vor Ende der Poyabrücke, also frühestens 2015, erfolgen werde. «Man vergibt sich nichts, wenn man in der Zwischenzeit die Studien weiterführt.» Politische Entscheide über das Projekt, wenn sich die Bedingungen geändert hätten, seien auch dann noch möglich, erklärte André Magnin.
Der Grosse Rat entscheidet in einer der nächsten Sessionen (eventuell bereits im Juni) über den Planungskredit von neun Millionen Franken. im