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EPDA startet Kampagne, um auf übersehene Symptome von Parkinson hinzuweisen
Glasgow (ots/PRNewswire) - Die European Parkinson's Disease Association (EPDA) gibt heute auf dem 2. Weltkongress für die Parkinson-Krankheit in Glasgow den Start ihrer europaweiten Kampagne zur Erhöhung der Aufmerksamkeit für Parkinson - Lebensqualität bei nicht-motorischen Parkinson-Symptomen bekannt.
Neueste Studien haben ergeben, dass fast 90% aller Menschen mit Parkinson mindestens ein nicht-motorisches Symptom haben, während 25% drei nicht-motorische Symptome haben.[1] Nicht-motorische Symptome stellen einen bedeutenden Morbiditätsfaktor bei Parkinson dar, werden aber oft nicht erkannt.[2]
Susanna Lindvall, Vizepräsidentin der EPDA, sagte: "'Die Aktion Lebensqualität bei nicht-motorischen Parkinson-Sypmtomen' zielt auf ein verstärktes Verständnis von nicht-motorischen Symptomen bei der Parkinson-Krankheit für ein breites Publikum, einschliesslich Menschen mit Parkinson, ihren Familien und Freunden, medizinischen Fachleuten und Gesundheitspolitikern.
Wir hoffen, dass die Kampagne dabei hilft, die Erkennung und das Verständnis dieser Symptome zu verbessern, sodass medizinische Beratung und Behandlung so früh wie möglich wahrgenommen werden können."
Die Parkinson-Krankheit ist eine degenerative Erkrankung des Gehirns, die die menschliche Bewegung beeinträchtigen kann und die zu den allgemein bekannten Symptomen wie Tremor, Steife, Langsamkeit in der Bewegung und Gleichgewichtsstörungen führt. Geschätzte vier Millionen Menschen weltweit leben mit der Krankheit, die gewöhnlich bei Menschen über 60 auftritt, allerdings wird mehr als jede zehnte Parkinson-Diagnose bei Personen vor dem 50. Lebensjahr gestellt.[3]
Weniger bekannt, aber ebenso wichtig, sind die Symptome, die nicht die Bewegung betreffen. Zu diesen Zeichen, die man auch als nicht-motorische Symptome' bezeichnet, können Verlust des Geruchssinnes, Depressionen, Schlafstörungen, Verstopfung, Inkontinenz und Schmerzen zählen. Diese können in jedem Stadium auftauchen, und viele von ihnen gehen einer formellen Parkinson-Diagnose mehrere Jahre voraus.
Diese Symptome können den Krankheitszustand im Verlauf der Krankheit dominieren und einen immensen Einfluss auf die Lebensqualität haben.
Jo Collinge aus Grossbritannien, bei der vor 1 Jahr, nur wenige Tage vor ihrem 47. Geburtstag, Parkinson diagnostiziert wurde, sagte: "Ich war sowohl ratlos als auch beunruhigt, als ich zum ersten Mal nicht-motorische Symptome spürte. Ich fand es allgemein schwierig, mit meinem Leben klar zukommen und hatte Schlafstörungen, noch bevor meine motorischen Symptome begannen, ich war mir zu jenem Zeitpunkt nicht bewusst, dass diese mit der Parkinson-Krankheit zusammenhingen. Als mir bewusst wurde, dass sie damit zusammenhingen, fühlte es sich an, als wenn alle Teile des Puzzles zusammengesteckt würden. Eine Massnahme wie die Aktion Lebensqualität bei nicht-motorischen Parkinson-Sypmtomen hätte sowohl mir als auch meiner Familie geholfen, zu verstehen, was passierte, und sie hätte mich dazu veranlasst, sofort medizinische Hilfe zu in Anspruch zu nehmen."
Tatsächlich hat eine neue Studie bei mehr als 5.000 Bürgern aus ganz Europa hervorgehoben, warum die Aktion Lebensqualität bei nicht-motorischen Parkinson-Sypmtomen dringend benötigt wird. Gefördert durch Teva Pharmaceuticals Limited und H. Lundbeck A/S, geben die Ergebnisse ein beunruhigendes Bild von mangelnder Kenntnis und mangelndem Verständnis für nicht-motorische Symptome von Parkinson.
Die Ergebnisse aus der Studie zeigen, dass 62% der Menschen Parkinson zwar mit Depressionen assoziieren, aber nur 6% der Menschen dies als Hauptproblem ansehen. Depressionen sinds ein auffälliges nicht-motorisches Parkinson-Symptom, das 40-50% der Menschen betrifft. 91% der Bürger glauben nicht, dass sie sich mit Parkinson isoliert fühlen würden, trotz der bewiesenen physischen und psychischen Effekte, die diese auf Beziehungen, die Unabhängigkeit und das Selbstbewusstsein hat.
In einem Kommentar über diese Ergebnisse sagte Mary Baker MBE, EPDA Schirmherrin, Präsidentin von EFNA und Vizepräsidentin von EBC: "Die Ergebnisse aus dieser Studie heben hervor, wie wenig wir über nicht-motorische Parkinson Symptome wissen. Mit der Aktion Lebensqualität bei nicht-motorischen Parkinson-Sypmtomen zielt die EPDA auf das Schliessen von Wissenslücken und hilft Menschen dabei, Symptome zu erkennen, die das Resultat von Parkinson sein könnten. Sie wird helfen, diejenigen, die nicht-motorische Symptome erleben, dazu zu ermutigen, zu ihrem Arzt zu gehen, um eine frühzeitige Diagnose, und, falls notwendig, eine frühzeitige Behandlung zu erhalten. Je früher man die Symptome bekämpft, desto geringer ist die Auswirkung auf die Lebensqualität."
Weitere Informationen über diese Kampagne finden Sie unter http://www.parkinsonsawareness.eu.com
1. Hinnell C, Chaudhuri KR. The Effect of Non-motor Symptoms on Quality of Life in Parkinson's Disease. European Neurological Review 2009;4(2):29-33.
2. Zesiewicz TA, Sullivan KL, Arnulf I, Chaudhuri KR, Morgan JC, Gronseth GS, et al. Practice Parameter: treatment of nonmotor symptoms of Parkinson disease: report of the Quality Standards Subcommittee of the American Academy of Neurology. Neurology 2010;74(11):924-31.
3. EPDA. Global Declaration.
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myPDinfo (http://www.myPDinfo.com), eine interessante Onlinequelle für Menschen mit Parkinson, für ihre Familien und Pfleger.
Die Webseite enthält Informationen zu Parkinson, einschliesslich Krankheitshintergründen, Medikamentenführer und täglichen Beobachtungstagebüchern.
Die Entwicklung von Nicht-Motorische Symptome' wurde durch eine Bildungsförderung der H. Lundbeck A/S und Teva Pharmaceutical Industries Limited, die keinen Auflagen unterlag, unterstützt.
Die European Parkinson's Disease Association (EPDA) hat 44 Mitgliedsorganisationen und ist Fürsprecher für die Rechte und Bedürfnisse von 1.2 Millionen Menschen mit Parkinson und ihren Familien in Europa.
Ihr Ziel ist Bewusstseinsbildung, damit alle Menschen mit Parkinson und ihre Familien Zugang zu richtigem Umgang und richtiger Behandlung zur richtigen Zeit haben. Es ist ihre Vision, ein erfülltes Leben mit Parkinson zu ermöglichen und gleichzeitig die Suche nach einer Heilung zu unterstützen.
Weitere Informationen zum Werk von finden Sie unter
Teva Pharmaceutical Industries Ltd. ,
hat seinen Hauptsitz in Israel und gilt als eines der Top 20 pharmazeutischen Unternehmen weltweit und ist das führende pharmazeutische Generikaunternehmen. Es entwickelt, produziert und vermarktet Generika und innovative menschliche Pharmazeutika und aktive pharmazeutische Wirkstoffe. Über 80 Prozent der Verkäufe von Teva werden in Nordamerika und West-Europa getätigt. Tevas innovative Forschung und Entwicklung konzentriert sich auf das Entwickeln von neuen Medikamenten gegen Erkrankungen des Zentralnervensystems. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.tevapharm.com.
H. Lundbeck A/S (LUN.CO, LUN DC, HLUKY) ist ein internationales
pharmazeutisches Unternehmen, das sich nachdrücklich dazu verpflichtet hat, die Lebensqualität von Menschen mit Störungen des Zentralnervensystems (ZNS) zu verbessern. Zu diesem Zweck beschäftigt sich Lundbeck mit der Forschung und Entwicklung, der Produktion, dem Marketing und dem Verkauf von Pharmazeutika in der ganzen Welt, und zielt auf Störungen wie Depressionen und Angst, Schizophrenie, Schlaflosigkeit, Huntington'sche Krankheit, Alzheimer und Parkinson Krankheit ab.
Lundbeck wurde 1915 von Hans Lundbeck in Kopenhagen,
Dänemark, gegründet und beschäftigt heute über 5.500 Menschen weltweit. Lundbeck ist eines der weltweit führenden pharmazeutischen Unternehmen, das mit Störungen des ZNS arbeitet. Im Jahr 2008 betrug der Umsatz des Unternehmens 11,3 Mrd. DKK (ungefähr 1,5 Mrd. EUR) oder 2,2 Mrd. USD). Weitere Informationen finden Sie unter
ots Originaltext: The European Parkinson's Disease Association (EPDA)
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.ch
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