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Im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit der Milchproduktion sind effiziente Hochleistungskühe gefordert. Sie zeichnen sich durch eine hohe Futterkonvertierungseffizienz von über 1,20 energie-korriigierter Milch (ECM) pro Kilo Trockensubstanz in der Jahres-Futterration aus, ebenfalls durch Frühreife und eine lange Nutzungsdauer. Die Jahres-Milchleistung pro Kuh sagt wenig aus über die Effizienz, weil sie stark vom Lebendgewicht der Kuh und vom gewählten Milchproduktionssystem abhängt. Besonders entscheidend für die Wirtschaftlichkeit der Milchproduktion sind die Futterkosten. Weide ist unter schweizerischen Bedingungen viel kostengünstiger als konserviertes Futter und Kraftfutter. Die Vollweidehaltung erlaubt eine hohe Flächenleistung, die vergleichbar ist mit jener von Hochleistungsbetrieben.
Sowohl im Sport als auch in der alternativen Landwirtschaft werden Pferde wieder vermehrt als Zugtiere eingesetzt. Auch bei Zugpferden kommt der effizienten Kraftübertragung eine wichtige Rolle hinsichtlich des Wohlbefindens zu.
Eine Vetsuisse-Studie zeigt, dass mit dem Konzept Freiluftkalb der Antibiotikaverbrauch in der Käl-bermast um 80 % reduziert wird. AGRIDEA hat die Wirtschaftlichkeit der Freiluftkalbhaltung geprüft und festgestellt, dass sie nicht mit der herkömmlichen Kälbermast mithalten kann.
Im Gegensatz zu Schweinen wird Milchvieh bisher kaum proteinreduziert gefüttert. Studien zeigen, dass es auch beim Rindvieh Potential zur Proteineinsparung und damit zur Reduktion von Ammoniak-Emissionen gibt.