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Das Höhlengleichnis steht auf den ersten Seiten des 7. Buches in: Plato, Der Staat. Sämtliche Werke. Lambert Schneider, Berlin 1941.
Das Höhlengleichnis hat 2 Teile, der erste Teil wird in einigen halbwegs äquivalenten Varianten wiedergegen (hier noch eine):
Ein Mensch mit fixiertem Auge schaut auf eine Wand (Rückseite der platonischen Höhle). Hinter ihm wird ein Schatten-Schauspiel produziert, so dass er die Schatten an der Wand sieht, aber nicht, dass sie eine Ursache haben, und schon gar nicht, welche Ursache sie haben.
Die Schatten bilden den phänomenalen Bereich dieses Menschen, sie sind seine "Wirklichkeit".
Im zweitenTeil wird der Mensch losgebunden. Er sieht das Schattenspiel. Jetzt ist er er-leuchtet, weil er die Beleuchtung gesehen hat. Aber wie soll er das jenen Menschen erklären, die immer angebunden sind?
ziterert und interpretiert in:
Heinz von Foerster: In: Entdecken oder Erfinden.
meine Sicht:
Der Erzähler dieses "Gleichnisses" (hier also Sokrates) sieht von Anfang an viel mehr: Er sieht den angebundenen Menschen und das Schauspiel.
Ein Vortrag zum Problem des Höhlengleichnis.