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Die Mafia hat es auf die Schweizer Covid-Kredite abgesehen. Welche Branche besonders von der Geldwäscherei betroffen ist und um welchen Betrag es sich handelt, gibt das Fedpol vorerst nicht bekannt.
RADIO BERN1-Moderator Philipp Sommerhalder im Gespräch mit Reporterin Livia Middendorp:
14. Mai 2021 - 17:19
REPORTER: Mafia hat es auf Covid-Gelder abgesehen
D Mafia hets offebar uf Schwizer Covid-Kredit abgseh. Hüüfig fliesse die nämlech is Usland ab - das seit d Chefin vor Bundespolizei Fedpol, d Nicoletta della Valle zu Radio SRF - und das wiisi ebe druf häre, dass da kriminelli Organisatione ihri Finger im Spiu hei. Bern1- Reporterin Livia Middendorp - weiss me de um was für Kredit, dass es da gnau geit? Ja auzu viu Informatione wott ds Fedpol nid priis gä - zum Bispiu seit Nicoletta della Valle nid, i welere Branche vor auem Geld abfliesst. Ou git si nid bekannt, um wie viu Gäut genau, dass es geit… Bir Meldesteut für Geldwäscherei heisst aber lut em SRF, dass bi rund 180 Millione Franke der Verdacht uf Geldwäscherei bestöng. Weme ad Mafia denkt, de denkt me im erschte Moment eher a Droge du Waffe - erstuunt de das, dass sis ize ebe uf Schwizer Covid-Kredit het abgseh? Nei, erstuune duet das eigentlich überhoupt nid, das seit emu der Sergio Mastroianni, wo bir Bundesawaltschaft für organisierti Kriminalität zueständig isch. D Mafia sig poly-kriminell - si nischti sech überau ii, wome cha Geld wäsche oder gwäschnigs Geldreinvestere. Er appelliert vor auem o ad Politik: Im Bundeshuus sige d Politikerinne und Politiker no z weni sensibilisiert. Si müessi d Schweri vo dem Phänomen endlech verstah.