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Wie aus den aktuellen Erhebungen der Organisation „Familles rurales“ zu den Obst- und Gemüsepreisen hervorgeht, sind die Preise seit dem Start dieser Auswertung vor zehn Jahren noch nie so stark gestiegen wie in diesem Jahr. Gemäss den Daten, die zwischen dem 6. und 12. Juni sowie zwischen dem 4. und 10. Juli in 32 Départements zu den jeweils acht wichtigsten Obst- und Gemüsesorten erhoben wurden, mussten die Verbraucher für ein Kilogramm Obst im Schnitt 4,10 Euro (4.47 Fr.) zahlen.
Gemüse kostete im Mittel 2,30 Euro (2.50 Fr.). Gegenüber der Erhebung von 2015 kletterten damit die Preise für Obst um 18% und die für Gemüse um 10%. Die stärkste Preissteigerung verbuchte „Familles rurales“ mit 37% bei Kartoffeln, gefolgt von Erdbeeren mit 36% sowie Melonen, Kirschen und Zucchini mit jeweils 17%.
Die Organisation wies darauf hin, dass die französischen Konsumenten in Discountern weiterhin die niedrigsten Obst- und Gemüsepreise zahlten. Allerdings schrumpfe der Abstand zu den Hyper- und Supermärkten. Die Preise für Obst und Gemüse aus Frankreich lägen nahezu gleichauf mit denen für Ware aus dem Ausland. Die Preise für biologisch erzeugte Waren bewegten sich im Mittel bei Obst um 2,85 Euro (3.10 Fr.) und bei Gemüse um 1,80 Euro (1.96 Fr.) über denen des konventionellen Angebots.