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Im Grundsatz gilt: Je weniger Muskelmasse ein Mensch hat, desto besser ist er für Ausdauerleistungen prädestiniert. Schau dir einen kenianischen Weltklasseläufer an: In der Regel eher klein gewachsen mit schlankem Körperbau und vogelähnlichen, langen, dünnen Beinen. Im Gegensatz dazu die westafrikanischen Sprinter, die im Durchschnitt rund 30 Kilo schwerer sind und auch über einen höheren Anteil schneller (heller) Muskelfasern verfügen als die Ostafrikaner. Wir Europäer sind im Vergleich zu den besten Langstreckenläufern der Welt schwerer und weisen, nicht zuletzt bedingt durch Lebensweise und Ernährung, mehr Körperfett auf. Um ein möglichst effizientes Kraft-Last-Verhältnis zu erreichen, müssen wir also erstens den Fettanteil reduzieren und zweitens für eine gut ausgebildete Rumpfmuskulatur sorgen, die unseren vielleicht 60 oder 75 Kilo schweren Körper beim Laufen möglichst optimal unterstützt.
Wenn du das richtige Stabilisationstraining machst, profitierst du als Läuferin und Läufer also gleich mehrfach. Du läufst effizienter, reduzierst das Körperfett und beugst Verletzungen vor, die in den meisten Fällen durch Fehlstellungen verursacht werden. Nicht immer liegt dafür eine orthopädische Ursache vor, mittlerweile sind es zum viel grösseren Teil muskuläre Dysbalancen. Download vollständiger Artikel.