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Fortschritte gab es dagegen in anderen Bereichen wie dem Privatkundengeschäft. So zog der Überschuss im Kerngeschäft um ein Viertel auf 1,18 Milliarden Pfund an, wie die Bank am Freitag in London mitteilte. Barclays profitierte dabei von insgesamt anziehenden Erträgen sowie dem Sparkurs.
Wegen einer Abschreibung auf das zum Verkauf stehende Afrika-Geschäft ging der Überschuss aber konzernweit um 56 Prozent auf 190 Millionen Pfund zurück. An der Börse verdarb das schwache Kapitalmarktgeschäft, in dem die Briten deutlich hinter der US-amerikanischen Konkurrenz zurückgeblieben sind, die Stimmung. Der Kurs der Barclays-Aktie sackte in den ersten Handelsminuten um mehr als fünf Prozent ab.
Konkurrentin Royal Bank of Scotland (RBS) erzielte im ersten Quartal mit umgerechnet 259 Millionen Pfund das erste Plus seit eineinhalb Jahren. An der Londoner Börse schoss die RBS-Aktie vier Prozent nach oben.
Das staatlich gestützte Geldhaus ächzt noch unter Restrukturierungskosten und Strafzahlungen für Fehlverhalten in den Jahren vor der Finanzkrise 2008. Seit damals hat RBS Verluste von rund 69 Milliarden Euro aufgehäuft. Das laufende Jahr soll das letzte sein, das mit roten Zahlen abgeschlossen wird. Danach will die Traditionsbank das dunkelste Kapitel ihrer 290-jährigen Geschichte schließen.
(AWP/Reuters)