Document ID: /entscheidsuche_html/filtered/documents_0401.jsonl.gz/902

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich BV.2013.00001 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichter Vogel Gerichtsschreiber Möckli Urteil vom 28. August 2014 in Sachen X.___ Kläger vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Claudia Schaumann Zürcher Schaumann Casetti Salzer, Advocentral Zähringerstrasse 51, 8001 Zürich gegen 1. Pensionskasse der Firma Y.___ 2. Stiftung Auffangeinrichtung BVG Rechtsdienst Weststrasse 50, Postfach, 8036 Zürich Beklagte Beklagte 1 vertreten durch Rechtsanwalt Andreas Mathys Wenner & Uhlmann Rechtsanwälte Bahnhofstrasse 37, Postfach 2990, 8022 Zürich Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1962, absolvierte eine Lehre als Maschinen schlosser und erwarb 1989 das Diplom als Betriebstechniker TS (Urk. 2/3/1-2). A m 1. September 1987 trat er in die damalige Maschinenfabrik Z.___ ein. Dort war er in den letzten beiden Jahren vor der Auflösung des Arbeitsverhält nisses aus wirtschaftlichen Gründen per 3 1. Juli 2005 als Sachbearbeiter AVOR in der Baugruppenfertigung, Fachbereich Montageplanung, tätig (vgl. Urk. 10 /6-10 und Kündigungsschreiben, Urk. 2/3/16). Bis zum Entlassungszeit punkt war er bei der Pensionskasse der Firma Y.___ berufs vorsorge versichert. Danach bezog er Arbeit slosenentschädigung und war damit bei der Stiftung Auffangeinrichtung BVG f ür die Risiken Tod und Invalidität vorsorge versichert. Ab März 2006 verneinte das Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung mangels Ver mittlung s fähigkeit (Verfügung vom 21. April 2006 ( Urk. 2/4/9). Seither war er nicht meh r existenzsichernd erwerbstätig (vgl. Urk. 1 S. 14 und Urk. 21 S. 41). 1.2 Am 6. Juli 2007 meldete sich X.___ bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 16/ 1). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, verneinte aufgrund der eingeholten medizinischen Berichte zunächst einen Leistungsanspruch (Vorb e scheid vom 1. Oktober 2007 [ Urk. 16/14 ]; vgl. auch Feststellungsblatt [Urk. 16/12] ). Im Rahmen des Vorb e scheidverfahrens liess sie den Versicherten durch Dres. med. A.___ und B.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, begutachten (Bericht vom 1 7. September 2008, Urk. 16/44). Gestützt darauf legte sie den Beginn der ein jährigen Wartezeit auf den 1. August 2005 fest und sprach dem Versicherten bei einem Invaliditätsgrad von 73 % ab 1. August 2006 eine ganze Rente zu (Ver fügungen vom 1 9. August und 1 6. September 2009, Urk. 16/61-62 ). 1.3 In der Folge wandte sich X.___ mehrfach sowohl an die Pensions kasse der Firma Y.___ wie an die Stiftung Auffangeinrichtung BVG und ersuchte um Ausrichtung einer Invalidenrente aus beruflicher Vorsorge. Beide Vorsorgeeinrichtungen verneinten eine Leistungspflicht im Wesentlichen mit der Begründung, der Beginn der vorsorgerechtlich relevanten Arbeitsun fähigkeit lasse sich nicht rechtsg enügend festlegen bzw. sei nicht in ihrer jewei ligen Versicherungszeit eingetreten (vgl. Urk. 2/5 /5 -7 und Urk. 2/5/14 -17). 2. Mit Eingabe vom 2 8. Dezember 2012 (Urk. 1) liess X.___ Klage gegen die Pensionskasse der Firma Y.___ (Beklagte 1) und die Stif tung Auffangeinrichtung BVG (Beklagte 2) erheben und beantragen, es sei die Beklagte 1, eventualiter die Beklagte 2 zu verpflichten, ab 1. August 2006 eine ganze Invalide nrente auszurichten zuzüglich 5 % Verzugszins seit Rechtshän gigkeit der Klage. Die Beklagte 2 sei zudem im Sinne vorsorglicher Massnahmen zu verpflichten, dem Kläger ab 1. August 2006 eine ganze Invalide nrente aus zurichten zuzüglich 5 % Verzugszins seit Rechtshängigkeit der Klage. Beide Beklagten beantragten die jeweilige gegen sie gerichtete Klage abzuwei sen ( Klag eantwort Beklagte 1 vom 2 7. Februar 2013 [Urk. 9]; Klageantwort Beklagte 2 vom 1 9. April 2013 [Urk. 12]). In einem zweiten Schriftenwechsel hielten die Parteien an ihren Anträgen fest (Replik vom 25. Oktober 2013 [Urk. 21]; Duplikverzicht der Beklagten 2 vom 6. Dezember 2013 [Urk. 28]; Duplik der Beklagte n 1 vom 1 4. Februar 2014 [Urk. 30]). Duplik bzw. Duplik verzicht wurden dem Kläger am 2 0. Februar 2014 zugestellt (Urk. 22). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gemäss Abs. 1 von Art. 26 des Bundesgesetzes über die beruliche Alters-, Hin terlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG) gelten für den Beginn des Anspruchs auf Invalidenleistungen sinngemäss die entsprechenden Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (Art. 29 IVG). Die Invaliden leistungen nach BVG werden von derjenigen Vorsorgeeinrichtung geschuldet, welcher die den Anspruch erhebende Person bei Eintritt des versicherten Ereig nisses angeschlossen war. Im Bereich der obligatorischen beruflichen Vorsorge fällt dieser Zeitpunkt nicht mit dem Eintritt der Invalidität nach IVG, sondern mit dem Eintritt einer erhebliche n und dauerhafte n Einbusse an funktionellem Leistungsvermögen im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich von mindestens 20 Prozent zusammen (BGE 134 V 20 E. 3.2.2 S. 23; Urteile 9C_98/2013 vom 4. Juli 2013 E. 4.1 ). Nach der Rechtsprechung muss arbeitsrechtlich in Erscheinung treten, dass der Versicherte an Leistungsvermögen eingebüsst hat, so etwa durch einen Abfall der Leistungen mit entsprechender Feststellung oder gar Ermahnung des Arbeit gebers oder durch gehäufte, aus dem Rahmen fallende gesundheitlich bedingte Arbeitsausfälle. Mit anderen Worten: Die Leistungseinbusse muss in aller Regel dem seinerzeitigen Arbeitgeber aufgefallen sein. Eine erst nach Jahren rückwir kend festgelegte medizinisch-theoretische Arbeitsunfähigkeit genügt nicht. Umgekehrt ist eine in der beruflichen Tätigkeit im Vergleich zu einer gesunden Person tatsächlich nur reduziert erbrachte Leistung für sich allein gesehen in aller Regel ebenso wenig ausreichend für die Bejahung einer Arbeitsunfähigkeit im Sinne des Gesetzes. Vielmehr bedarf es dazu regelmässig zusätzlich einer (überzeugenden) medizinischen Einschätzung, die ordentlicherweise echtzeitli cher Natur ist. Der Zeitpunkt des Eintritts der Arbeitsunfähigkeit muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahr scheinlichkeit nachgewiesen sein. Dieser Nachweis darf nicht durch nachträgli che erwerbliche oder medizinische Annahmen und spekulative Überlegungen ersetzt werden (Urteile des Bundesgerichts 8C_41/2011 vom 1 7. Mai 2011 E. 2.2 und 9C_108/2013 vom 24. Juli 2013 E. 4.2). 1.2 Die Vorsorgeeinrichtungen sind im Bereich der gesetzlichen Mindestvorsorge ( Art. 6 BVG) an die Feststellungen der Organe der Invalidenversicherung ge bunden, soweit die invalidenversicherungs rechtliche Betrachtungsweise auf grund einer gesamthaften Prüfung der Akten nicht als offensichtlich unhaltbar erscheint. Die Bindungswirkung entfällt, wenn die Vorsorgeeinrichtung nicht (spätestens) ins Vorbescheidverfahren ( Art. 73 ter der Verordnung über die Invali denversicherung, IVV) einbezogen und ihr die Rentenverfügung formgültig er öffnet wurde (Urteil des Bundesgerichts 9C_81/2010 vom 1 6. Juni 2010 E. 3.1, mit Hinweisen). Beide Beklagte n waren unbestrittenermassen im Verfahren der Invalidenversiche rung nicht involviert. Indem si e sich auf den Standpunkt stellen, dass die Arbeitsunfähigkeit, welche zur Invalidität führte, nicht in ihrer jeweiligen Versi cherungszeit (Beklagte 1 unter Berücksichtigung der ein monatigen Nachde ckungsfrist bis 3 1. August 2005 [vgl. Urk. 1 S. 3 ]; Beklagte 2 bis Ende Februar 2006 [vgl. Urk. 12 und Urk. 2/4/9 ]) eingetreten ist, bestreiten sie sinngemäss auch die Festleg ung des Beginns der Wart e zeit (1. August 2005) im invaliden versicherungs rechtlichen Verfahren ( vgl. Urk. 16/61/3). Nach dem Gesagten ist somit die hier einzig strittige Frage des Eintritts der berufsvorsor gerechtlich relevanten Arbeitsunfähigkeit frei zu prüfen. 2. 2.1 Nach der Aktenlage begab sich der Beschwerdeführer erstmals am 2 8. Februar 2007 in psychiatrische Behandlung bei Dr. med. C.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH. In ihrem Bericht vom 8. August 2007 (Urk. 16/10) diag nostizierte sie eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit schizoiden, ängst lich-vermeidbaren und passiv-aggressiven Zügen (ICD-10 F61.0) sowie als Differentialdiagnose ein Aspergersyndrom (ICD-10 F84.5). Diese Störungen bestünden seit dem frühen Erwachsenenalter. Seit etwa 1-2 Jahren leide der Beschwerdeführer zudem an einer leichten depressiven Episode (ICD-10 F32.0). Dazu führte Dr. C.___ u.a. aus, beim diagnostizierten Leiden handle es sich um eine chronische Störung, wovon keine Genesung zu erwarten sei. Die ange strebte Integration in die Gesellschaft sei durchaus möglich; entscheidend dafür sei, ob es dem Beschwerdeführer gelinge, im Arbeitsleben wieder Fuss zu fassen, wofür aber eine Arbeitsvermittlung dringend notwendig sei. Grundsätzlich er achtete Dr. C.___ den Beschwerdeführer aber im Zeitpunkt ihres Berichtes in der bisherigen Berufstätigkeit als voll arbeitsfähig. Eine längerdauernde Arbeits losigkeit könne sich aber wegen der depressiven Reaktion auch negativ auf die Arbeitsfähigkeit auswirken. Der Hausarzt, med. pract. D.___, Facharzt Allgemeine Medizin, der den Beschwerdeführer seit 1986 betreute, hielt in seinem Bericht zuhanden der IV-Stelle vom 2. September 2007 (Urk. 16/11) ebenfalls eine gestörte Persön lichkeits entwicklung und ein depressives Verarbeitungs- und Verhaltensmuster fest. Dazu führte er weiter aus, der Beschwerdeführer sei ihm als langjährigem Hausarzt gegenüber immer indifferent geblieben und habe kein Problembe wusstsein gezeigt bzw. Probleme verdrängt. Zur Arbeitsfähigkeit äusserte er sich widersprüchlich, indem er dem Beschwerdeführer einerseits ohne weitere Be gründung seit dem 1. September 2005 eine mindestens 20%ige Arbeitsunfähig keit als Betriebs-Techniker TS attestierte (Urk. 16/11/3), an anderer Stelle des Berichts aber eine volle Arbeitsfähigkeit in einem seiner Ausbildung entspre chenden Bereich als gegeben erachtete, insbesondere weil die psychische Stabi lität durch die nun eingesetzte psychiatrische Behandlung sicher verbessert werden könne (Urk. 16/11/2 und Urk. 16/11/6). Am 18. November 2007 korri gierte er seine Ausführungen zur Arbeitsfähigkeit im vorerwähnten Bericht dahingehend, als der Beschwerdeführer bei seiner Entlassung im August 2005 richtigerweise nicht voll arbeitsfähig gewesen sei. Dies ergebe sich "logischer weise" bereits aus dem Umstand, dass die psychischen Störungen seit Jahren oder gar Jahrzehnten bestanden und sich auf die Arbeitsfähigkeit ausgewirkt haben müssten (Urk. 16/18). Ab März 2007 übernahm Dr. med. E.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, die psychiatrische Betreuung des Beschwerdeführers. Neben der bekann ten Persönlichkeitsstörung diagnostizierte er im Bericht vom 11. Juni 2008 (Urk. 16/35/8-14) neu eine Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reak tion (ICD-10 F43.21) sowie ein AD S und Verdacht auf Legasthenie und Dysle xie, beides seit Kindheit. Den Beginn der Anpassungsstörung datierte er auf das Jahr 2007 und attestierte dementsprechend auch eine volle Arbeitsunfähigkeit ab Februar 2007 (Urk. 16/35/8 ), wobei der Stellenverlust aufgrund seiner Per sönlichkeitsstruktur und dem ADS zu einer völligen Überforderung mit Rückzug und depressivem Geschehen verbunden mit einer verminderten Arbeitsfähigkeit geführt habe (Urk. 16/35/13). Die Gutachter Dres. B.___ und A.___ führten in der Zusammenfassung ihre r Expertise aus, der Beschwerdeführer leide seit Kindheit an einer schweren Ent wicklungs - und Persönlichkeitsstörung mit einer schizoid-autistischen Kern symptomatik und akzessorischen Symptomen im kognitiven Bereich, die seine Fähigkeiten zu sozialen Interaktion und Integration prägten und stark limitier ten sowie eind eutigen Krankheitswert besässen. Trotz dieser ausgeprägten Defi zite sei dem Beschwerdeführer die berufliche Integration gelungen. Sehr wahr scheinlich habe er einen Nischen-Arbeitsplatz gefunden, an welchem seine Defizite toleriert worden seien. Mit dem Wegfall des Arbeitsplatzes seien die Defizite, verstärkt durch eine depressive Störung, deutlich zu Tage getreten, sodass er seither in seinem ursprünglichen Tätigkeitsgebiet nicht mehr arbeits fähig sei (vgl. Urk. 16/44/16). 2.2 Unbestritten ist, dass sich der Beschwerdeführer erst ein Jahr, nachdem er den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung verloren hatte, in ärztliche Behand lung begab. Bis dahin gibt es keine echtzeitlichen medizinischen Unterlagen, welche während seiner Anstellung bei der Firma Y.___ eine Arbeits unfähigkeit attestieren. Auch krankheitsbedingte Absenzen weist er in den letz ten Jahren seiner Anstellun g praktisch keine aus (Urk. 2/3/ 12), was der Be schwerdeführer selber bestätigte (Urk. 1 S. 8). Die erstbehandelnde Psychiaterin Dr. C.___ hielt die Arbeitsfähigkeit im August 2007 noch als grundsätzlich gege ben und merkte lediglich an, durch die Arbeitslosigkeit sei die psychische Gesundheit bereits beeinträchtigt, was sich längerfristig auch auf die Arbeits fähigkeit auswirken könne (vgl. Urk. 16/10/13). Der nachbehandelnde Dr. E.___ vertrat die Auffassung, bei der Firma Y.___ sei der Beschwerdeführer stets zu 100 % arbeitsfähig gewesen, erst der Stellenverlust habe zu einer Überforderung, Rückzug und Depressionen mit verminderter Arbeitsfähigkeit geführt. Eine Arbeitsunfähigkeit attestierte er aber erst mit Beginn der medizi nischen Behandlung bei Dr. C.___ im Februar 2007 (vgl. Urk. 16/35/8). Nur der Hausarzt und die Gutachter Dres. B.___ und A.___ legten sich für den Zeit punkt des Eintritts der Arbeitsunfähigkeit auf das Ende des Arbeitsverhältnisses bei der Firma Y.___ fest. Ihre Annahmen basieren im Wesentlichen auf der Überlegung, weil der Beschwerdeführer wahrscheinlich schon seit Kind heit an einer Persönlichkeitsstörung leide, müsse er wohl sei t jeher nur vermin dert arbeitsfähig gewesen sein (me d. pract. D.___ ; vgl. Urk. 16/ 18) oder er habe über Jahre hinweg einen sehr toleranten Arbeitgeber und einen Nischen-Arbeitsplatz gehabt, den es sonst im ersten Arbeitsmarkt nicht gebe (vgl. Gut achten; Urk. 16/44/16). Beide Annahmen sind hoch spekulativ und finden in den Akten - wie aus den nachfolgenden Erwägungen hervorgeht - keine hin rei chende St ütze, damit ihnen gefolgt werden könnte. 3. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Karriereentwicklung bei der Firma Y.___ zeige, dass sich seine Krankheit zunehmend auf die Arbeitsleis tung ausgewirkt habe. Trotz interner und externer Weiterbildungen habe er keine Aufstiegsmöglichkeiten erhalten. Spätestens ab dem Jahr 2004 hätten sich seine Leistungen verschlechtert, zu Umplatzierungsversuchen und schliesslich zur Kündigung geführt (Ur k. 1 S. 4). Im Einzelnen belegt er seine Auffassung mit verschiedenen Mitarbeiterbeurteilungen und weiteren Unterlagen zur inter nen Änderung der Arbeitsorganisation (vgl. Urk. 1 S. 7 f.). 3.1 Nach Angaben der Beklagten 1 arbeitete der Kläger während 13 Jahren als Betriebsfachmann in der "Mechanischen Montageplanung" im Bereich " Waffen anlagen (Baugrup pen und Systeme)" I nfolge einer internen Organisationsan passung wechselte er im September 2000 in die Abteilung OFSP "Engineering und Auftragssteuerung", wo er bis Ende 2003 tätig war. Die Haupttätigkeiten umfassten die Fabrikationsplanung mechanischer und elektro-mechanischer Baugruppen, verwalten und archivieren von Fabrikationsanweisungen sowie das Erfassen von Ist-Daten der Bauzustandsüberwachung. Seine Leistungen im Jahr 2003 wurden in der Gesamtbeurteilung (Erfüllung der Hauptaufgaben und Verhalten) mit der Stufe 3 (Skala 1-5) beurteilt (Urk. 9 S. 11; Urk. 2/3 / 5). Am 1. Januar 2004 übernahm der Beschwerdeführer eine neue Funktion als Sachbearbeiter AVOR (Auftragsvorbereitung) in der Baugruppenfertigung, Fachbereich Montageplanung. Hier hatte er bei der fachgerechten Umsetzung von Aufträgen unter Berücksichtigung von wirtschaftlichen, termin- und qua litätsgerechten Abläufen mitzuwirken und diese sicherzustellen (vgl. Stellenbe schreibung [Urk. 10/6] und Arbeitszeugnis vom 3 1. Juli 2005 [Urk. 10/10]). Die Mitarbeiterbeurteilung nach dem ersten Jahr in der neuen Funktion fiel mit der Note 2.5 etwas schlechter aus als die vorangehende. Bemängelt wurde die noch unterdurchschnittliche Arbeitsqualität und die mangelnde Erfahrung und Pra xis, was sich insbesondere bei komplexen Problemstellungen bemerkbar mache (Urk. 2/3/15). Der Beschwerdeführer sieht darin einen Ausdruck seiner sich verschärfenden Persönlichkeitsstörung und der damit verbundenen Schwierig keiten am Arbeitsplatz (vgl. Urk. 1 S. 6). Zu berücksichtigen ist aber - womit sich der Beschwerdeführer nicht auseinandersetzt - dass sich die erste Beurtei lung eines Mitarbeiters in einer neuen Funktion nur bedingt mit vorangehenden Beurteilungen vergleichen lässt, insbesondere wenn die frühere Funktion wäh rend Jahren ausgeübt und der Mitarbeiter sich Wissen und Routine angeeignet hat, welche in einer neuen Funktion naturgemäss erst wieder erarbeitet werden müssen. Ein Zusammenhang mit den erst Jahre später medizinisch festgestellten psychischen Problemen ist somit nicht greifbar. Ab Januar 2005 übernahm der Beschwerdeführer wieder eine neue Funktion als Lagerrevisor, welche die Sicherstellung der Bestandessicherheit und der Bestan deswerte der Lagerbestände zum Inhalt hatte (vgl. Stellenbeschreibung, Urk. 2/3.9). Den Ausführungen der Beschwerdegegnerin (Urk. 9 S. 13 f.) zu die sem Funktionswechel ist zu entnehmen, dass für die Stelle eine Person gefragt war, welche u.a. über SAP-System - und Excel-Kenntnisse verfügte. Angesichts der damaligen angespannten wirtschaftlichen Situation (vgl. dazu Urk. 10/8-9) kam nur eine interne Besetzung der freien Stelle in der Abteilung Lagerrevi sion in Frage. Nebst seinen Kenntnissen beurteilten die Verantwortlichen der Firma Y.___ den Beschwerdeführer als zuverlässige, teamfähige und gewissenhaft Person und schlugen i h n für diese Stelle vor, womit der Be schwerdeführer auch einverstanden war (vgl. Urk. 2/3.6). Die Einführungs- und Einarbeitungszeit verlief offenbar nicht wunschgemäss und führte zur unmiss verständlichen Forderung, dass sich die Leistungen des Beschwerdeführer sofort verbessern müssten (Urk. 2/3.13-14). Während der Beschwerdeführer seine schwachen Leistungen auf einen massiven funktionellen Leistungsabbau als Auswirkung der sich akzentuierenden Persönlichkeitsstörung zurückführte (Urk. 1 S. 8), ordnete die Arbeitgeberin die Fehlleistung mangelndem Interesse und fehlender Motivation für die neue Aufgabe zu. Sie räumte indessen ein, möglicherweise sei er auch unterfordert gewesen (Urk. 9 S. 14 f. ). Im Weiteren bestritt die Beschwerdegegnerin entschieden, dass sich die Persönlichkeitsstö rung - welche sie nicht in Abrede stellt - negativ auf das Verhalten oder auf die Arbeitsleistung ausgewirkt habe. In der Tat finden sich in den Akten der Firma Y.___ keine Hinweise, welche auf ein gestörtes Sozialverhalten hinweisen würden. Mit der Beschwerdegegnerin ist davon auszugehen, dass sich massive Beeinträchtigungen auch in der Qualifikation niedergeschlagen hätten, was eindeutig nicht der Fall war. Das soziale Verhalten des Beschwerdeführers wurde durchwegs positiv beurteilt. Besondere Erwähnung fand dabei der kolle giale Umgang mit den Arbeitskollegen. Diese Wahrnehmung kontrastier t doch erheblich mit der heutigen Behauptung des Beschwerdeführers, er sei zuneh mend sozial unverträglich geworden (Urk. 1 S. 8). Zur Entlassung per Ende Juli 2005 führten laut Beschwerdegegnerin schliessl ich Umstrukturierungsmassnah men, in deren Rahmen die Abteilung des Beschwerdeführers aufgelöst wurde (Urk. 9 S. 16). Die Massnahmen führten zu Entlassungen und Kurzarbeit, wovon auch der Beschwerdeführer betroffen war. 3.2 Die vorstehenden Darlegungen zeigen, dass nach der konkreten Aktenlage eindeu tige Belege dafür fehlen, dass die letztlich zur Invalidisierung führende psychische Gesundheitsschädigung sich bereits während d er Anstellungszeit bei der Firma Y.___ negativ auf das berufliche Fortkommen b zw. auf die Arbeitsfähigkeit ausgewirkt hätte. Der Beschwerdeführer belegte auch alles an dere als einen Nischenarbeitsplatz ; eine Behauptung, welche bereits dadurch entkräftet wird, dass der Arbeitgeber einen nicht unerheblichen Aufwand be trieb, um den Beschwerdeführer in neue Funktionen ei nzuarbeiten (vgl. etwa Urk. 2/3/ 8). Dass Umstrukturierungen und zunehmender Druck in einer wirt schaftlich angespannten Situation (vgl. Urk. 9 S. 11 f.) Angestellte belasten und sich negativ auf die Arbeitsleistung auswirken kö nn en, ist nicht selten, wie die Erfahrung zeigt. Nicht (mehr) entsprechend den Erwartungen des Arbeitgebers zu arbeiten, muss deshalb nicht zwingend mit der Annahme einer psychischen Beeinträchtigung einhergehen. Die Beweiseignung dieses Indizes für das Vorlie gen einer beeinträchtigten Arbeitsfähigkeit aus gesundheitlichen Gründen ist entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers nicht gegeben. 3.3 Im Weiteren ist nicht greifbar, weshalb im Monat August 2005 eine Arbeits unfä higkeit eingetreten sein soll (vgl. Urk. 1 S. 22). Der Beschwerdeführer mel dete sich bereits im Juni 2005 bei der Arbeitslosenversicherung an und stellte sich der Arbeitsvermittlung uneingeschränkt zur Verfügung (Urk. 2/4 / 1). Er war sich somit seiner schwierigen beruflichen Situation bewusst und reagierte rich tig darauf. In der Folge tätigte er dann wiederholt ungenügende Arbeitsbemü hungen, was schliesslich zur Verneinung der Vermittlungsfähigkeit ab 1. März 2006 führte. Der entsprechenden Verfügung vom 2 1. April 2006 des Amtes für Wirtschaft und Arbeit (Urk. 2/4 /§§§ 9) ist zu entnehmen, dass sich der Beschwerde führer nach eigenen Angaben durchaus um Stellen bemühte, dabei aber wohl eine inadäquate Strategie verfolgte, indem er nur Bewerbungen auf "passende" Stellen schrieb. Diese Angaben kontrastieren erheblich mit der heutigen Be hauptung, er sei aufgrund seiner Persönlichkeitsstörung überhaupt nicht in der Lage gewesen, Arbeitsbemühungen zu tätigen (Urk. 1 S. 22). Die ungenügenden Arbeitsbemühungen taugen deshalb ebenfalls nicht als beweiskräftiges Indiz dafür, dass eine medizinisch begründete Arbeitsunfähigkeit nach der Kündigung bzw. noch während der Versicherungszeit bei der Beklagten 2 eingetreten wäre. 4. Gestützt auf diese Erwägungen ist der Eintritt einer berufsvorsorgerechtlich rele vanten Arbeitsunfähigkeit während den Versicherungszeiten bei der Be klagten 1 und der Beklagten 2 nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 E. 5b mit Hinweisen ) er stellt. Die Klage erweist sich damit als unbegründet, weshalb sie abzuweisen ist. 5. Mit dem Entscheid in der Sache wird das Gesuch um vorsorgliche Massnahmen (Rechtsbegehren Ziffer 3) gegenstandslos. Das Gericht erkennt: 1. Die Klage wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Dr. Claudia Schaumann - Rechtsanwalt Andreas Mathys unter Beilage einer Kopie von Urk. 33 - Stiftung Auffangeinrichtung BVG - Bundesamt für Sozialversicherungen 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber HurstMöckli

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich BV.2013.00001 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichter Vogel Gerichtsschreiber Möckli Urteil vom 28. August 2014 in Sachen X.___ Kläger vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Claudia Schaumann Zürcher Schaumann Casetti Salzer, Advocentral Zähringerstrasse 51, 8001 Zürich gegen 1. Pensionskasse der Firma Y.___ 2. Stiftung Auffangeinrichtung BVG Rechtsdienst Weststrasse 50, Postfach, 8036 Zürich Beklagte Beklagte 1 vertreten durch Rechtsanwalt Andreas Mathys Wenner & Uhlmann Rechtsanwälte Bahnhofstrasse 37, Postfach 2990, 8022 Zürich Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1962, absolvierte eine Lehre als Maschinen schlosser und erwarb 1989 das Diplom als Betriebstechniker TS (Urk. 2/3/1-2). A m 1. September 1987 trat er in die damalige Maschinenfabrik Z.___ ein. Dort war er in den letzten beiden Jahren vor der Auflösung des Arbeitsverhält nisses aus wirtschaftlichen Gründen per 3 1. Juli 2005 als Sachbearbeiter AVOR in der Baugruppenfertigung, Fachbereich Montageplanung, tätig (vgl. Urk. 10 /6-10 und Kündigungsschreiben, Urk. 2/3/16). Bis zum Entlassungszeit punkt war er bei der Pensionskasse der Firma Y.___ berufs vorsorge versichert. Danach bezog er Arbeit slosenentschädigung und war damit bei der Stiftung Auffangeinrichtung BVG f ür die Risiken Tod und Invalidität vorsorge versichert. Ab März 2006 verneinte das Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung mangels Ver mittlung s fähigkeit (Verfügung vom 21. April 2006 ( Urk. 2/4/9). Seither war er nicht meh r existenzsichernd erwerbstätig (vgl. Urk. 1 S. 14 und Urk. 21 S. 41). 1.2 Am 6. Juli 2007 meldete sich X.___ bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 16/ 1). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, verneinte aufgrund der eingeholten medizinischen Berichte zunächst einen Leistungsanspruch (Vorb e scheid vom 1. Oktober 2007 [ Urk. 16/14 ]; vgl. auch Feststellungsblatt [Urk. 16/12] ). Im Rahmen des Vorb e scheidverfahrens liess sie den Versicherten durch Dres. med. A.___ und B.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, begutachten (Bericht vom 1 7. September 2008, Urk. 16/44). Gestützt darauf legte sie den Beginn der ein jährigen Wartezeit auf den 1. August 2005 fest und sprach dem Versicherten bei einem Invaliditätsgrad von 73 % ab 1. August 2006 eine ganze Rente zu (Ver fügungen vom 1 9. August und 1 6. September 2009, Urk. 16/61-62 ). 1.3 In der Folge wandte sich X.___ mehrfach sowohl an die Pensions kasse der Firma Y.___ wie an die Stiftung Auffangeinrichtung BVG und ersuchte um Ausrichtung einer Invalidenrente aus beruflicher Vorsorge. Beide Vorsorgeeinrichtungen verneinten eine Leistungspflicht im Wesentlichen mit der Begründung, der Beginn der vorsorgerechtlich relevanten Arbeitsun fähigkeit lasse sich nicht rechtsg enügend festlegen bzw. sei nicht in ihrer jewei ligen Versicherungszeit eingetreten (vgl. Urk. 2/5 /5 -7 und Urk. 2/5/14 -17). 2. Mit Eingabe vom 2 8. Dezember 2012 (Urk. 1) liess X.___ Klage gegen die Pensionskasse der Firma Y.___ (Beklagte 1) und die Stif tung Auffangeinrichtung BVG (Beklagte 2) erheben und beantragen, es sei die Beklagte 1, eventualiter die Beklagte 2 zu verpflichten, ab 1. August 2006 eine ganze Invalide nrente auszurichten zuzüglich 5 % Verzugszins seit Rechtshän gigkeit der Klage. Die Beklagte 2 sei zudem im Sinne vorsorglicher Massnahmen zu verpflichten, dem Kläger ab 1. August 2006 eine ganze Invalide nrente aus zurichten zuzüglich 5 % Verzugszins seit Rechtshängigkeit der Klage. Beide Beklagten beantragten die jeweilige gegen sie gerichtete Klage abzuwei sen ( Klag eantwort Beklagte 1 vom 2 7. Februar 2013 [Urk. 9]; Klageantwort Beklagte 2 vom 1 9. April 2013 [Urk. 12]). In einem zweiten Schriftenwechsel hielten die Parteien an ihren Anträgen fest (Replik vom 25. Oktober 2013 [Urk. 21]; Duplikverzicht der Beklagten 2 vom 6. Dezember 2013 [Urk. 28]; Duplik der Beklagte n 1 vom 1 4. Februar 2014 [Urk. 30]). Duplik bzw. Duplik verzicht wurden dem Kläger am 2 0. Februar 2014 zugestellt (Urk. 22). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gemäss Abs. 1 von Art. 26 des Bundesgesetzes über die beruliche Alters-, Hin terlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG) gelten für den Beginn des Anspruchs auf Invalidenleistungen sinngemäss die entsprechenden Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (Art. 29 IVG). Die Invaliden leistungen nach BVG werden von derjenigen Vorsorgeeinrichtung geschuldet, welcher die den Anspruch erhebende Person bei Eintritt des versicherten Ereig nisses angeschlossen war. Im Bereich der obligatorischen beruflichen Vorsorge fällt dieser Zeitpunkt nicht mit dem Eintritt der Invalidität nach IVG, sondern mit dem Eintritt einer erhebliche n und dauerhafte n Einbusse an funktionellem Leistungsvermögen im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich von mindestens 20 Prozent zusammen (BGE 134 V 20 E. 3.2.2 S. 23; Urteile 9C_98/2013 vom 4. Juli 2013 E. 4.1 ). Nach der Rechtsprechung muss arbeitsrechtlich in Erscheinung treten, dass der Versicherte an Leistungsvermögen eingebüsst hat, so etwa durch einen Abfall der Leistungen mit entsprechender Feststellung oder gar Ermahnung des Arbeit gebers oder durch gehäufte, aus dem Rahmen fallende gesundheitlich bedingte Arbeitsausfälle. Mit anderen Worten: Die Leistungseinbusse muss in aller Regel dem seinerzeitigen Arbeitgeber aufgefallen sein. Eine erst nach Jahren rückwir kend festgelegte medizinisch-theoretische Arbeitsunfähigkeit genügt nicht. Umgekehrt ist eine in der beruflichen Tätigkeit im Vergleich zu einer gesunden Person tatsächlich nur reduziert erbrachte Leistung für sich allein gesehen in aller Regel ebenso wenig ausreichend für die Bejahung einer Arbeitsunfähigkeit im Sinne des Gesetzes. Vielmehr bedarf es dazu regelmässig zusätzlich einer (überzeugenden) medizinischen Einschätzung, die ordentlicherweise echtzeitli cher Natur ist. Der Zeitpunkt des Eintritts der Arbeitsunfähigkeit muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahr scheinlichkeit nachgewiesen sein. Dieser Nachweis darf nicht durch nachträgli che erwerbliche oder medizinische Annahmen und spekulative Überlegungen ersetzt werden (Urteile des Bundesgerichts 8C_41/2011 vom 1 7. Mai 2011 E. 2.2 und 9C_108/2013 vom 24. Juli 2013 E. 4.2). 1.2 Die Vorsorgeeinrichtungen sind im Bereich der gesetzlichen Mindestvorsorge ( Art. 6 BVG) an die Feststellungen der Organe der Invalidenversicherung ge bunden, soweit die invalidenversicherungs rechtliche Betrachtungsweise auf grund einer gesamthaften Prüfung der Akten nicht als offensichtlich unhaltbar erscheint. Die Bindungswirkung entfällt, wenn die Vorsorgeeinrichtung nicht (spätestens) ins Vorbescheidverfahren ( Art. 73 ter der Verordnung über die Invali denversicherung, IVV) einbezogen und ihr die Rentenverfügung formgültig er öffnet wurde (Urteil des Bundesgerichts 9C_81/2010 vom 1 6. Juni 2010 E. 3.1, mit Hinweisen). Beide Beklagte n waren unbestrittenermassen im Verfahren der Invalidenversiche rung nicht involviert. Indem si e sich auf den Standpunkt stellen, dass die Arbeitsunfähigkeit, welche zur Invalidität führte, nicht in ihrer jeweiligen Versi cherungszeit (Beklagte 1 unter Berücksichtigung der ein monatigen Nachde ckungsfrist bis 3 1. August 2005 [vgl. Urk. 1 S. 3 ]; Beklagte 2 bis Ende Februar 2006 [vgl. Urk. 12 und Urk. 2/4/9 ]) eingetreten ist, bestreiten sie sinngemäss auch die Festleg ung des Beginns der Wart e zeit (1. August 2005) im invaliden versicherungs rechtlichen Verfahren ( vgl. Urk. 16/61/3). Nach dem Gesagten ist somit die hier einzig strittige Frage des Eintritts der berufsvorsor gerechtlich relevanten Arbeitsunfähigkeit frei zu prüfen. 2. 2.1 Nach der Aktenlage begab sich der Beschwerdeführer erstmals am 2 8. Februar 2007 in psychiatrische Behandlung bei Dr. med. C.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH. In ihrem Bericht vom 8. August 2007 (Urk. 16/10) diag nostizierte sie eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit schizoiden, ängst lich-vermeidbaren und passiv-aggressiven Zügen (ICD-10 F61.0) sowie als Differentialdiagnose ein Aspergersyndrom (ICD-10 F84.5). Diese Störungen bestünden seit dem frühen Erwachsenenalter. Seit etwa 1-2 Jahren leide der Beschwerdeführer zudem an einer leichten depressiven Episode (ICD-10 F32.0). Dazu führte Dr. C.___ u.a. aus, beim diagnostizierten Leiden handle es sich um eine chronische Störung, wovon keine Genesung zu erwarten sei. Die ange strebte Integration in die Gesellschaft sei durchaus möglich; entscheidend dafür sei, ob es dem Beschwerdeführer gelinge, im Arbeitsleben wieder Fuss zu fassen, wofür aber eine Arbeitsvermittlung dringend notwendig sei. Grundsätzlich er achtete Dr. C.___ den Beschwerdeführer aber im Zeitpunkt ihres Berichtes in der bisherigen Berufstätigkeit als voll arbeitsfähig. Eine längerdauernde Arbeits losigkeit könne sich aber wegen der depressiven Reaktion auch negativ auf die Arbeitsfähigkeit auswirken. Der Hausarzt, med. pract. D.___, Facharzt Allgemeine Medizin, der den Beschwerdeführer seit 1986 betreute, hielt in seinem Bericht zuhanden der IV-Stelle vom 2. September 2007 (Urk. 16/11) ebenfalls eine gestörte Persön lichkeits entwicklung und ein depressives Verarbeitungs- und Verhaltensmuster fest. Dazu führte er weiter aus, der Beschwerdeführer sei ihm als langjährigem Hausarzt gegenüber immer indifferent geblieben und habe kein Problembe wusstsein gezeigt bzw. Probleme verdrängt. Zur Arbeitsfähigkeit äusserte er sich widersprüchlich, indem er dem Beschwerdeführer einerseits ohne weitere Be gründung seit dem 1. September 2005 eine mindestens 20%ige Arbeitsunfähig keit als Betriebs-Techniker TS attestierte (Urk. 16/11/3), an anderer Stelle des Berichts aber eine volle Arbeitsfähigkeit in einem seiner Ausbildung entspre chenden Bereich als gegeben erachtete, insbesondere weil die psychische Stabi lität durch die nun eingesetzte psychiatrische Behandlung sicher verbessert werden könne (Urk. 16/11/2 und Urk. 16/11/6). Am 18. November 2007 korri gierte er seine Ausführungen zur Arbeitsfähigkeit im vorerwähnten Bericht dahingehend, als der Beschwerdeführer bei seiner Entlassung im August 2005 richtigerweise nicht voll arbeitsfähig gewesen sei. Dies ergebe sich "logischer weise" bereits aus dem Umstand, dass die psychischen Störungen seit Jahren oder gar Jahrzehnten bestanden und sich auf die Arbeitsfähigkeit ausgewirkt haben müssten (Urk. 16/18). Ab März 2007 übernahm Dr. med. E.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, die psychiatrische Betreuung des Beschwerdeführers. Neben der bekann ten Persönlichkeitsstörung diagnostizierte er im Bericht vom 11. Juni 2008 (Urk. 16/35/8-14) neu eine Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reak tion (ICD-10 F43.21) sowie ein AD S und Verdacht auf Legasthenie und Dysle xie, beides seit Kindheit. Den Beginn der Anpassungsstörung datierte er auf das Jahr 2007 und attestierte dementsprechend auch eine volle Arbeitsunfähigkeit ab Februar 2007 (Urk. 16/35/8 ), wobei der Stellenverlust aufgrund seiner Per sönlichkeitsstruktur und dem ADS zu einer völligen Überforderung mit Rückzug und depressivem Geschehen verbunden mit einer verminderten Arbeitsfähigkeit geführt habe (Urk. 16/35/13). Die Gutachter Dres. B.___ und A.___ führten in der Zusammenfassung ihre r Expertise aus, der Beschwerdeführer leide seit Kindheit an einer schweren Ent wicklungs - und Persönlichkeitsstörung mit einer schizoid-autistischen Kern symptomatik und akzessorischen Symptomen im kognitiven Bereich, die seine Fähigkeiten zu sozialen Interaktion und Integration prägten und stark limitier ten sowie eind eutigen Krankheitswert besässen. Trotz dieser ausgeprägten Defi zite sei dem Beschwerdeführer die berufliche Integration gelungen. Sehr wahr scheinlich habe er einen Nischen-Arbeitsplatz gefunden, an welchem seine Defizite toleriert worden seien. Mit dem Wegfall des Arbeitsplatzes seien die Defizite, verstärkt durch eine depressive Störung, deutlich zu Tage getreten, sodass er seither in seinem ursprünglichen Tätigkeitsgebiet nicht mehr arbeits fähig sei (vgl. Urk. 16/44/16). 2.2 Unbestritten ist, dass sich der Beschwerdeführer erst ein Jahr, nachdem er den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung verloren hatte, in ärztliche Behand lung begab. Bis dahin gibt es keine echtzeitlichen medizinischen Unterlagen, welche während seiner Anstellung bei der Firma Y.___ eine Arbeits unfähigkeit attestieren. Auch krankheitsbedingte Absenzen weist er in den letz ten Jahren seiner Anstellun g praktisch keine aus (Urk. 2/3/ 12), was der Be schwerdeführer selber bestätigte (Urk. 1 S. 8). Die erstbehandelnde Psychiaterin Dr. C.___ hielt die Arbeitsfähigkeit im August 2007 noch als grundsätzlich gege ben und merkte lediglich an, durch die Arbeitslosigkeit sei die psychische Gesundheit bereits beeinträchtigt, was sich längerfristig auch auf die Arbeits fähigkeit auswirken könne (vgl. Urk. 16/10/13). Der nachbehandelnde Dr. E.___ vertrat die Auffassung, bei der Firma Y.___ sei der Beschwerdeführer stets zu 100 % arbeitsfähig gewesen, erst der Stellenverlust habe zu einer Überforderung, Rückzug und Depressionen mit verminderter Arbeitsfähigkeit geführt. Eine Arbeitsunfähigkeit attestierte er aber erst mit Beginn der medizi nischen Behandlung bei Dr. C.___ im Februar 2007 (vgl. Urk. 16/35/8). Nur der Hausarzt und die Gutachter Dres. B.___ und A.___ legten sich für den Zeit punkt des Eintritts der Arbeitsunfähigkeit auf das Ende des Arbeitsverhältnisses bei der Firma Y.___ fest. Ihre Annahmen basieren im Wesentlichen auf der Überlegung, weil der Beschwerdeführer wahrscheinlich schon seit Kind heit an einer Persönlichkeitsstörung leide, müsse er wohl sei t jeher nur vermin dert arbeitsfähig gewesen sein (me d. pract. D.___ ; vgl. Urk. 16/ 18) oder er habe über Jahre hinweg einen sehr toleranten Arbeitgeber und einen Nischen-Arbeitsplatz gehabt, den es sonst im ersten Arbeitsmarkt nicht gebe (vgl. Gut achten; Urk. 16/44/16). Beide Annahmen sind hoch spekulativ und finden in den Akten - wie aus den nachfolgenden Erwägungen hervorgeht - keine hin rei chende St ütze, damit ihnen gefolgt werden könnte. 3. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Karriereentwicklung bei der Firma Y.___ zeige, dass sich seine Krankheit zunehmend auf die Arbeitsleis tung ausgewirkt habe. Trotz interner und externer Weiterbildungen habe er keine Aufstiegsmöglichkeiten erhalten. Spätestens ab dem Jahr 2004 hätten sich seine Leistungen verschlechtert, zu Umplatzierungsversuchen und schliesslich zur Kündigung geführt (Ur k. 1 S. 4). Im Einzelnen belegt er seine Auffassung mit verschiedenen Mitarbeiterbeurteilungen und weiteren Unterlagen zur inter nen Änderung der Arbeitsorganisation (vgl. Urk. 1 S. 7 f.). 3.1 Nach Angaben der Beklagten 1 arbeitete der Kläger während 13 Jahren als Betriebsfachmann in der "Mechanischen Montageplanung" im Bereich " Waffen anlagen (Baugrup pen und Systeme)" I nfolge einer internen Organisationsan passung wechselte er im September 2000 in die Abteilung OFSP "Engineering und Auftragssteuerung", wo er bis Ende 2003 tätig war. Die Haupttätigkeiten umfassten die Fabrikationsplanung mechanischer und elektro-mechanischer Baugruppen, verwalten und archivieren von Fabrikationsanweisungen sowie das Erfassen von Ist-Daten der Bauzustandsüberwachung. Seine Leistungen im Jahr 2003 wurden in der Gesamtbeurteilung (Erfüllung der Hauptaufgaben und Verhalten) mit der Stufe 3 (Skala 1-5) beurteilt (Urk. 9 S. 11; Urk. 2/3 / 5). Am 1. Januar 2004 übernahm der Beschwerdeführer eine neue Funktion als Sachbearbeiter AVOR (Auftragsvorbereitung) in der Baugruppenfertigung, Fachbereich Montageplanung. Hier hatte er bei der fachgerechten Umsetzung von Aufträgen unter Berücksichtigung von wirtschaftlichen, termin- und qua litätsgerechten Abläufen mitzuwirken und diese sicherzustellen (vgl. Stellenbe schreibung [Urk. 10/6] und Arbeitszeugnis vom 3 1. Juli 2005 [Urk. 10/10]). Die Mitarbeiterbeurteilung nach dem ersten Jahr in der neuen Funktion fiel mit der Note 2.5 etwas schlechter aus als die vorangehende. Bemängelt wurde die noch unterdurchschnittliche Arbeitsqualität und die mangelnde Erfahrung und Pra xis, was sich insbesondere bei komplexen Problemstellungen bemerkbar mache (Urk. 2/3/15). Der Beschwerdeführer sieht darin einen Ausdruck seiner sich verschärfenden Persönlichkeitsstörung und der damit verbundenen Schwierig keiten am Arbeitsplatz (vgl. Urk. 1 S. 6). Zu berücksichtigen ist aber - womit sich der Beschwerdeführer nicht auseinandersetzt - dass sich die erste Beurtei lung eines Mitarbeiters in einer neuen Funktion nur bedingt mit vorangehenden Beurteilungen vergleichen lässt, insbesondere wenn die frühere Funktion wäh rend Jahren ausgeübt und der Mitarbeiter sich Wissen und Routine angeeignet hat, welche in einer neuen Funktion naturgemäss erst wieder erarbeitet werden müssen. Ein Zusammenhang mit den erst Jahre später medizinisch festgestellten psychischen Problemen ist somit nicht greifbar. Ab Januar 2005 übernahm der Beschwerdeführer wieder eine neue Funktion als Lagerrevisor, welche die Sicherstellung der Bestandessicherheit und der Bestan deswerte der Lagerbestände zum Inhalt hatte (vgl. Stellenbeschreibung, Urk. 2/3.9). Den Ausführungen der Beschwerdegegnerin (Urk. 9 S. 13 f.) zu die sem Funktionswechel ist zu entnehmen, dass für die Stelle eine Person gefragt war, welche u.a. über SAP-System - und Excel-Kenntnisse verfügte. Angesichts der damaligen angespannten wirtschaftlichen Situation (vgl. dazu Urk. 10/8-9) kam nur eine interne Besetzung der freien Stelle in der Abteilung Lagerrevi sion in Frage. Nebst seinen Kenntnissen beurteilten die Verantwortlichen der Firma Y.___ den Beschwerdeführer als zuverlässige, teamfähige und gewissenhaft Person und schlugen i h n für diese Stelle vor, womit der Be schwerdeführer auch einverstanden war (vgl. Urk. 2/3.6). Die Einführungs- und Einarbeitungszeit verlief offenbar nicht wunschgemäss und führte zur unmiss verständlichen Forderung, dass sich die Leistungen des Beschwerdeführer sofort verbessern müssten (Urk. 2/3.13-14). Während der Beschwerdeführer seine schwachen Leistungen auf einen massiven funktionellen Leistungsabbau als Auswirkung der sich akzentuierenden Persönlichkeitsstörung zurückführte (Urk. 1 S. 8), ordnete die Arbeitgeberin die Fehlleistung mangelndem Interesse und fehlender Motivation für die neue Aufgabe zu. Sie räumte indessen ein, möglicherweise sei er auch unterfordert gewesen (Urk. 9 S. 14 f. ). Im Weiteren bestritt die Beschwerdegegnerin entschieden, dass sich die Persönlichkeitsstö rung - welche sie nicht in Abrede stellt - negativ auf das Verhalten oder auf die Arbeitsleistung ausgewirkt habe. In der Tat finden sich in den Akten der Firma Y.___ keine Hinweise, welche auf ein gestörtes Sozialverhalten hinweisen würden. Mit der Beschwerdegegnerin ist davon auszugehen, dass sich massive Beeinträchtigungen auch in der Qualifikation niedergeschlagen hätten, was eindeutig nicht der Fall war. Das soziale Verhalten des Beschwerdeführers wurde durchwegs positiv beurteilt. Besondere Erwähnung fand dabei der kolle giale Umgang mit den Arbeitskollegen. Diese Wahrnehmung kontrastier t doch erheblich mit der heutigen Behauptung des Beschwerdeführers, er sei zuneh mend sozial unverträglich geworden (Urk. 1 S. 8). Zur Entlassung per Ende Juli 2005 führten laut Beschwerdegegnerin schliessl ich Umstrukturierungsmassnah men, in deren Rahmen die Abteilung des Beschwerdeführers aufgelöst wurde (Urk. 9 S. 16). Die Massnahmen führten zu Entlassungen und Kurzarbeit, wovon auch der Beschwerdeführer betroffen war. 3.2 Die vorstehenden Darlegungen zeigen, dass nach der konkreten Aktenlage eindeu tige Belege dafür fehlen, dass die letztlich zur Invalidisierung führende psychische Gesundheitsschädigung sich bereits während d er Anstellungszeit bei der Firma Y.___ negativ auf das berufliche Fortkommen b zw. auf die Arbeitsfähigkeit ausgewirkt hätte. Der Beschwerdeführer belegte auch alles an dere als einen Nischenarbeitsplatz ; eine Behauptung, welche bereits dadurch entkräftet wird, dass der Arbeitgeber einen nicht unerheblichen Aufwand be trieb, um den Beschwerdeführer in neue Funktionen ei nzuarbeiten (vgl. etwa Urk. 2/3/ 8). Dass Umstrukturierungen und zunehmender Druck in einer wirt schaftlich angespannten Situation (vgl. Urk. 9 S. 11 f.) Angestellte belasten und sich negativ auf die Arbeitsleistung auswirken kö nn en, ist nicht selten, wie die Erfahrung zeigt. Nicht (mehr) entsprechend den Erwartungen des Arbeitgebers zu arbeiten, muss deshalb nicht zwingend mit der Annahme einer psychischen Beeinträchtigung einhergehen. Die Beweiseignung dieses Indizes für das Vorlie gen einer beeinträchtigten Arbeitsfähigkeit aus gesundheitlichen Gründen ist entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers nicht gegeben. 3.3 Im Weiteren ist nicht greifbar, weshalb im Monat August 2005 eine Arbeits unfä higkeit eingetreten sein soll (vgl. Urk. 1 S. 22). Der Beschwerdeführer mel dete sich bereits im Juni 2005 bei der Arbeitslosenversicherung an und stellte sich der Arbeitsvermittlung uneingeschränkt zur Verfügung (Urk. 2/4 / 1). Er war sich somit seiner schwierigen beruflichen Situation bewusst und reagierte rich tig darauf. In der Folge tätigte er dann wiederholt ungenügende Arbeitsbemü hungen, was schliesslich zur Verneinung der Vermittlungsfähigkeit ab 1. März 2006 führte. Der entsprechenden Verfügung vom 2 1. April 2006 des Amtes für Wirtschaft und Arbeit (Urk. 2/4 /§§§ 9) ist zu entnehmen, dass sich der Beschwerde führer nach eigenen Angaben durchaus um Stellen bemühte, dabei aber wohl eine inadäquate Strategie verfolgte, indem er nur Bewerbungen auf "passende" Stellen schrieb. Diese Angaben kontrastieren erheblich mit der heutigen Be hauptung, er sei aufgrund seiner Persönlichkeitsstörung überhaupt nicht in der Lage gewesen, Arbeitsbemühungen zu tätigen (Urk. 1 S. 22). Die ungenügenden Arbeitsbemühungen taugen deshalb ebenfalls nicht als beweiskräftiges Indiz dafür, dass eine medizinisch begründete Arbeitsunfähigkeit nach der Kündigung bzw. noch während der Versicherungszeit bei der Beklagten 2 eingetreten wäre. 4. Gestützt auf diese Erwägungen ist der Eintritt einer berufsvorsorgerechtlich rele vanten Arbeitsunfähigkeit während den Versicherungszeiten bei der Be klagten 1 und der Beklagten 2 nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 E. 5b mit Hinweisen ) er stellt. Die Klage erweist sich damit als unbegründet, weshalb sie abzuweisen ist. 5. Mit dem Entscheid in der Sache wird das Gesuch um vorsorgliche Massnahmen (Rechtsbegehren Ziffer 3) gegenstandslos. Das Gericht erkennt: 1. Die Klage wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Dr. Claudia Schaumann - Rechtsanwalt Andreas Mathys unter Beilage einer Kopie von Urk. 33 - Stiftung Auffangeinrichtung BVG - Bundesamt für Sozialversicherungen 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber HurstMöckli

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich BV.2013.00001 BV.2013.00001

BV.2013.00001 IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna

Sozialversicherungsrichter Vogel

Gerichtsschreiber Möckli

Urteil vom 28. August 2014

Urteil vom 28. August 2014 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Kläger

Kläger vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Claudia Schaumann

vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Claudia Schaumann Zürcher Schaumann Casetti Salzer, Advocentral

Zürcher Schaumann Casetti Salzer, Advocentral Zähringerstrasse 51, 8001 Zürich

Zähringerstrasse 51, 8001 Zürich gegen

gegen 1. Pensionskasse der Firma Y.___

1. Pensionskasse der Firma Y.___ 2. Stiftung Auffangeinrichtung BVG

2. Stiftung Auffangeinrichtung BVG Rechtsdienst

Rechtsdienst Weststrasse 50, Postfach, 8036 Zürich

Weststrasse 50, Postfach, 8036 Zürich Beklagte

Beklagte Beklagte 1 vertreten durch Rechtsanwalt Andreas Mathys

Beklagte 1 vertreten durch Rechtsanwalt Andreas Mathys Wenner & Uhlmann Rechtsanwälte

Wenner & Uhlmann Rechtsanwälte Bahnhofstrasse 37, Postfach 2990, 8022 Zürich

Bahnhofstrasse 37, Postfach 2990, 8022 Zürich Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 X.___, geboren 1962, absolvierte eine Lehre als Maschinen schlosser und erwarb 1989 das Diplom als Betriebstechniker TS (Urk. 2/3/1-2). A m 1. September 1987 trat er in die damalige Maschinenfabrik Z.___ ein. Dort war er in den letzten beiden Jahren vor der Auflösung des Arbeitsverhält nisses aus wirtschaftlichen Gründen per 3 1. Juli 2005 als Sachbearbeiter AVOR in der Baugruppenfertigung, Fachbereich Montageplanung, tätig (vgl. Urk. 10 /6-10 und Kündigungsschreiben, Urk. 2/3/16). Bis zum Entlassungszeit punkt war er bei der Pensionskasse der Firma Y.___ berufs vorsorge versichert. Danach bezog er Arbeit slosenentschädigung und war damit bei der Stiftung Auffangeinrichtung BVG f ür die Risiken Tod und Invalidität vorsorge versichert. Ab März 2006 verneinte das Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung mangels Ver mittlung s fähigkeit (Verfügung vom 21. April 2006 ( Urk. 2/4/9). Seither war er nicht meh r existenzsichernd erwerbstätig (vgl. Urk. 1 S. 14 und Urk. 21 S. 41).

1.1 X.___, geboren 1962, absolvierte eine Lehre als Maschinen schlosser und erwarb 1989 das Diplom als Betriebstechniker TS (Urk. 2/3/1-2). A m 1. September 1987 trat er in die damalige Maschinenfabrik Z.___ ein. Dort war er in den letzten beiden Jahren vor der Auflösung des Arbeitsverhält nisses aus wirtschaftlichen Gründen per 3 1. Juli 2005 als Sachbearbeiter AVOR in der Baugruppenfertigung, Fachbereich Montageplanung, tätig (vgl. Urk. 10 /6-10 und Kündigungsschreiben, Urk. 2/3/16). Bis zum Entlassungszeit punkt war er bei der Pensionskasse der Firma Y.___ berufs vorsorge versichert. Danach bezog er Arbeit slosenentschädigung und war damit bei der Stiftung Auffangeinrichtung BVG f ür die Risiken Tod und Invalidität vorsorge versichert. Ab März 2006 verneinte das Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung mangels Ver mittlung s fähigkeit (Verfügung vom 21. April 2006 ( Urk. 2/4/9). Seither war er nicht meh r existenzsichernd erwerbstätig (vgl. Urk. 1 S. 14 und Urk. 21 S. 41). 1.2 Am 6. Juli 2007 meldete sich X.___ bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 16/ 1). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, verneinte aufgrund der eingeholten medizinischen Berichte zunächst einen Leistungsanspruch (Vorb e scheid vom 1. Oktober 2007 [ Urk. 16/14 ]; vgl. auch Feststellungsblatt [Urk. 16/12] ). Im Rahmen des Vorb e scheidverfahrens liess sie den Versicherten durch Dres. med. A.___ und B.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, begutachten (Bericht vom 1 7. September 2008, Urk. 16/44). Gestützt darauf legte sie den Beginn der ein jährigen Wartezeit auf den 1. August 2005 fest und sprach dem Versicherten bei einem Invaliditätsgrad von 73 % ab 1. August 2006 eine ganze Rente zu (Ver fügungen vom 1 9. August und 1 6. September 2009, Urk. 16/61-62 ).

1.2 Am 6. Juli 2007 meldete sich X.___ bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 16/ 1). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, verneinte aufgrund der eingeholten medizinischen Berichte zunächst einen Leistungsanspruch (Vorb e scheid vom 1. Oktober 2007 [ Urk. 16/14 ]; vgl. auch Feststellungsblatt [Urk. 16/12] ). Im Rahmen des Vorb e scheidverfahrens liess sie den Versicherten durch Dres. med. A.___ und B.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, begutachten (Bericht vom 1 7. September 2008, Urk. 16/44). Gestützt darauf legte sie den Beginn der ein jährigen Wartezeit auf den 1. August 2005 fest und sprach dem Versicherten bei einem Invaliditätsgrad von 73 % ab 1. August 2006 eine ganze Rente zu (Ver fügungen vom 1 9. August und 1 6. September 2009, Urk. 16/61-62 ). 1.3 In der Folge wandte sich X.___ mehrfach sowohl an die Pensions kasse der Firma Y.___ wie an die Stiftung Auffangeinrichtung BVG und ersuchte um Ausrichtung einer Invalidenrente aus beruflicher Vorsorge. Beide Vorsorgeeinrichtungen verneinten eine Leistungspflicht im Wesentlichen mit der Begründung, der Beginn der vorsorgerechtlich relevanten Arbeitsun fähigkeit lasse sich nicht rechtsg enügend festlegen bzw. sei nicht in ihrer jewei ligen Versicherungszeit eingetreten (vgl. Urk. 2/5 /5 -7 und Urk. 2/5/14 -17).

1.3 In der Folge wandte sich X.___ mehrfach sowohl an die Pensions kasse der Firma Y.___ wie an die Stiftung Auffangeinrichtung BVG und ersuchte um Ausrichtung einer Invalidenrente aus beruflicher Vorsorge. Beide Vorsorgeeinrichtungen verneinten eine Leistungspflicht im Wesentlichen mit der Begründung, der Beginn der vorsorgerechtlich relevanten Arbeitsun fähigkeit lasse sich nicht rechtsg enügend festlegen bzw. sei nicht in ihrer jewei ligen Versicherungszeit eingetreten (vgl. Urk. 2/5 /5 -7 und Urk. 2/5/14 -17). 2. Mit Eingabe vom 2 8. Dezember 2012 (Urk. 1) liess X.___ Klage gegen die Pensionskasse der Firma Y.___ (Beklagte 1) und die Stif tung Auffangeinrichtung BVG (Beklagte 2) erheben und beantragen, es sei die Beklagte 1, eventualiter die Beklagte 2 zu verpflichten, ab 1. August 2006 eine ganze Invalide nrente auszurichten zuzüglich 5 % Verzugszins seit Rechtshän gigkeit der Klage. Die Beklagte 2 sei zudem im Sinne vorsorglicher Massnahmen zu verpflichten, dem Kläger ab 1. August 2006 eine ganze Invalide nrente aus zurichten zuzüglich 5 % Verzugszins seit Rechtshängigkeit der Klage.

2. Mit Eingabe vom 2 8. Dezember 2012 (Urk. 1) liess X.___ Klage gegen die Pensionskasse der Firma Y.___ (Beklagte 1) und die Stif tung Auffangeinrichtung BVG (Beklagte 2) erheben und beantragen, es sei die Beklagte 1, eventualiter die Beklagte 2 zu verpflichten, ab 1. August 2006 eine ganze Invalide nrente auszurichten zuzüglich 5 % Verzugszins seit Rechtshän gigkeit der Klage. Die Beklagte 2 sei zudem im Sinne vorsorglicher Massnahmen zu verpflichten, dem Kläger ab 1. August 2006 eine ganze Invalide nrente aus zurichten zuzüglich 5 % Verzugszins seit Rechtshängigkeit der Klage. Beide Beklagten beantragten die jeweilige gegen sie gerichtete Klage abzuwei sen ( Klag eantwort Beklagte 1 vom 2 7. Februar 2013 [Urk. 9]; Klageantwort Beklagte 2 vom 1 9. April 2013 [Urk. 12]). In einem zweiten Schriftenwechsel hielten die Parteien an ihren Anträgen fest (Replik vom 25. Oktober 2013 [Urk. 21]; Duplikverzicht der Beklagten 2 vom 6. Dezember 2013 [Urk. 28]; Duplik der Beklagte n 1 vom 1 4. Februar 2014 [Urk. 30]). Duplik bzw. Duplik verzicht wurden dem Kläger am 2 0. Februar 2014 zugestellt (Urk. 22).

Beide Beklagten beantragten die jeweilige gegen sie gerichtete Klage abzuwei sen ( Klag eantwort Beklagte 1 vom 2 7. Februar 2013 [Urk. 9]; Klageantwort Beklagte 2 vom 1 9. April 2013 [Urk. 12]). In einem zweiten Schriftenwechsel hielten die Parteien an ihren Anträgen fest (Replik vom 25. Oktober 2013 [Urk. 21]; Duplikverzicht der Beklagten 2 vom 6. Dezember 2013 [Urk. 28]; Duplik der Beklagte n 1 vom 1 4. Februar 2014 [Urk. 30]). Duplik bzw. Duplik verzicht wurden dem Kläger am 2 0. Februar 2014 zugestellt (Urk. 22). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Gemäss Abs. 1 von Art. 26 des Bundesgesetzes über die beruliche Alters-, Hin terlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG) gelten für den Beginn des Anspruchs auf Invalidenleistungen sinngemäss die entsprechenden Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (Art. 29 IVG). Die Invaliden leistungen nach BVG werden von derjenigen Vorsorgeeinrichtung geschuldet, welcher die den Anspruch erhebende Person bei Eintritt des versicherten Ereig nisses angeschlossen war. Im Bereich der obligatorischen beruflichen Vorsorge fällt dieser Zeitpunkt nicht mit dem Eintritt der Invalidität nach IVG, sondern mit dem Eintritt einer erhebliche n und dauerhafte n Einbusse an funktionellem Leistungsvermögen im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich von mindestens 20 Prozent zusammen (BGE 134 V 20 E. 3.2.2 S. 23; Urteile 9C_98/2013 vom 4. Juli 2013 E. 4.1 ).

1.1 Gemäss Abs. 1 von Art. 26 des Bundesgesetzes über die beruliche Alters-, Hin terlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG) gelten für den Beginn des Anspruchs auf Invalidenleistungen sinngemäss die entsprechenden Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (Art. 29 IVG). Die Invaliden leistungen nach BVG werden von derjenigen Vorsorgeeinrichtung geschuldet, welcher die den Anspruch erhebende Person bei Eintritt des versicherten Ereig nisses angeschlossen war. Im Bereich der obligatorischen beruflichen Vorsorge fällt dieser Zeitpunkt nicht mit dem Eintritt der Invalidität nach IVG, sondern mit dem Eintritt einer erhebliche n und dauerhafte n Einbusse an funktionellem Leistungsvermögen im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich von mindestens 20 Prozent zusammen (BGE 134 V 20 E. 3.2.2 S. 23; Urteile 9C_98/2013 vom 4. Juli 2013 E. 4.1 ). Nach der Rechtsprechung muss arbeitsrechtlich in Erscheinung treten, dass der Versicherte an Leistungsvermögen eingebüsst hat, so etwa durch einen Abfall der Leistungen mit entsprechender Feststellung oder gar Ermahnung des Arbeit gebers oder durch gehäufte, aus dem Rahmen fallende gesundheitlich bedingte Arbeitsausfälle. Mit anderen Worten: Die Leistungseinbusse muss in aller Regel dem seinerzeitigen Arbeitgeber aufgefallen sein. Eine erst nach Jahren rückwir kend festgelegte medizinisch-theoretische Arbeitsunfähigkeit genügt nicht. Umgekehrt ist eine in der beruflichen Tätigkeit im Vergleich zu einer gesunden Person tatsächlich nur reduziert erbrachte Leistung für sich allein gesehen in aller Regel ebenso wenig ausreichend für die Bejahung einer Arbeitsunfähigkeit im Sinne des Gesetzes. Vielmehr bedarf es dazu regelmässig zusätzlich einer (überzeugenden) medizinischen Einschätzung, die ordentlicherweise echtzeitli cher Natur ist. Der Zeitpunkt des Eintritts der Arbeitsunfähigkeit muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahr scheinlichkeit nachgewiesen sein. Dieser Nachweis darf nicht durch nachträgli che erwerbliche oder medizinische Annahmen und spekulative Überlegungen ersetzt werden (Urteile des Bundesgerichts 8C_41/2011 vom 1 7. Mai 2011 E. 2.2 und 9C_108/2013 vom 24. Juli 2013 E. 4.2).

Nach der Rechtsprechung muss arbeitsrechtlich in Erscheinung treten, dass der Versicherte an Leistungsvermögen eingebüsst hat, so etwa durch einen Abfall der Leistungen mit entsprechender Feststellung oder gar Ermahnung des Arbeit gebers oder durch gehäufte, aus dem Rahmen fallende gesundheitlich bedingte Arbeitsausfälle. Mit anderen Worten: Die Leistungseinbusse muss in aller Regel dem seinerzeitigen Arbeitgeber aufgefallen sein. Eine erst nach Jahren rückwir kend festgelegte medizinisch-theoretische Arbeitsunfähigkeit genügt nicht. Umgekehrt ist eine in der beruflichen Tätigkeit im Vergleich zu einer gesunden Person tatsächlich nur reduziert erbrachte Leistung für sich allein gesehen in aller Regel ebenso wenig ausreichend für die Bejahung einer Arbeitsunfähigkeit im Sinne des Gesetzes. Vielmehr bedarf es dazu regelmässig zusätzlich einer (überzeugenden) medizinischen Einschätzung, die ordentlicherweise echtzeitli cher Natur ist. Der Zeitpunkt des Eintritts der Arbeitsunfähigkeit muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahr scheinlichkeit nachgewiesen sein. Dieser Nachweis darf nicht durch nachträgli che erwerbliche oder medizinische Annahmen und spekulative Überlegungen ersetzt werden (Urteile des Bundesgerichts 8C_41/2011 vom 1 7. Mai 2011 E. 2.2 und 9C_108/2013 vom 24. Juli 2013 E. 4.2). 1.2 Die Vorsorgeeinrichtungen sind im Bereich der gesetzlichen Mindestvorsorge ( Art. 6 BVG) an die Feststellungen der Organe der Invalidenversicherung ge bunden, soweit die invalidenversicherungs rechtliche Betrachtungsweise auf grund einer gesamthaften Prüfung der Akten nicht als offensichtlich unhaltbar erscheint. Die Bindungswirkung entfällt, wenn die Vorsorgeeinrichtung nicht (spätestens) ins Vorbescheidverfahren ( Art. 73 ter der Verordnung über die Invali denversicherung, IVV) einbezogen und ihr die Rentenverfügung formgültig er öffnet wurde (Urteil des Bundesgerichts 9C_81/2010 vom 1 6. Juni 2010 E. 3.1, mit Hinweisen).

1.2 Die Vorsorgeeinrichtungen sind im Bereich der gesetzlichen Mindestvorsorge ( Art. 6 BVG) an die Feststellungen der Organe der Invalidenversicherung ge bunden, soweit die invalidenversicherungs rechtliche Betrachtungsweise auf grund einer gesamthaften Prüfung der Akten nicht als offensichtlich unhaltbar erscheint. Die Bindungswirkung entfällt, wenn die Vorsorgeeinrichtung nicht (spätestens) ins Vorbescheidverfahren ( Art. 73 ter der Verordnung über die Invali denversicherung, IVV) einbezogen und ihr die Rentenverfügung formgültig er öffnet wurde (Urteil des Bundesgerichts 9C_81/2010 vom 1 6. Juni 2010 E. 3.1, mit Hinweisen). Beide Beklagte n waren unbestrittenermassen im Verfahren der Invalidenversiche rung nicht involviert. Indem si e sich auf den Standpunkt stellen, dass die Arbeitsunfähigkeit, welche zur Invalidität führte, nicht in ihrer jeweiligen Versi cherungszeit (Beklagte 1 unter Berücksichtigung der ein monatigen Nachde ckungsfrist bis 3 1. August 2005 [vgl. Urk. 1 S. 3 ]; Beklagte 2 bis Ende Februar 2006 [vgl. Urk. 12 und Urk. 2/4/9 ]) eingetreten ist, bestreiten sie sinngemäss auch die Festleg ung des Beginns der Wart e zeit (1. August 2005) im invaliden versicherungs rechtlichen Verfahren ( vgl. Urk. 16/61/3). Nach dem Gesagten ist somit die hier einzig strittige Frage des Eintritts der berufsvorsor gerechtlich relevanten Arbeitsunfähigkeit frei zu prüfen.

Beide Beklagte n waren unbestrittenermassen im Verfahren der Invalidenversiche rung nicht involviert. Indem si e sich auf den Standpunkt stellen, dass die Arbeitsunfähigkeit, welche zur Invalidität führte, nicht in ihrer jeweiligen Versi cherungszeit (Beklagte 1 unter Berücksichtigung der ein monatigen Nachde ckungsfrist bis 3 1. August 2005 [vgl. Urk. 1 S. 3 ]; Beklagte 2 bis Ende Februar 2006 [vgl. Urk. 12 und Urk. 2/4/9 ]) eingetreten ist, bestreiten sie sinngemäss auch die Festleg ung des Beginns der Wart e zeit (1. August 2005) im invaliden versicherungs rechtlichen Verfahren ( vgl. Urk. 16/61/3). Nach dem Gesagten ist somit die hier einzig strittige Frage des Eintritts der berufsvorsor gerechtlich relevanten Arbeitsunfähigkeit frei zu prüfen. 2.

2. 2.1 Nach der Aktenlage begab sich der Beschwerdeführer erstmals am 2 8. Februar 2007 in psychiatrische Behandlung bei Dr. med. C.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH. In ihrem Bericht vom 8. August 2007 (Urk. 16/10) diag nostizierte sie eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit schizoiden, ängst lich-vermeidbaren und passiv-aggressiven Zügen (ICD-10 F61.0) sowie als Differentialdiagnose ein Aspergersyndrom (ICD-10 F84.5). Diese Störungen bestünden seit dem frühen Erwachsenenalter. Seit etwa 1-2 Jahren leide der Beschwerdeführer zudem an einer leichten depressiven Episode (ICD-10 F32.0). Dazu führte Dr. C.___ u.a. aus, beim diagnostizierten Leiden handle es sich um eine chronische Störung, wovon keine Genesung zu erwarten sei. Die ange strebte Integration in die Gesellschaft sei durchaus möglich; entscheidend dafür sei, ob es dem Beschwerdeführer gelinge, im Arbeitsleben wieder Fuss zu fassen, wofür aber eine Arbeitsvermittlung dringend notwendig sei. Grundsätzlich er achtete Dr. C.___ den Beschwerdeführer aber im Zeitpunkt ihres Berichtes in der bisherigen Berufstätigkeit als voll arbeitsfähig. Eine längerdauernde Arbeits losigkeit könne sich aber wegen der depressiven Reaktion auch negativ auf die Arbeitsfähigkeit auswirken.

2.1 Nach der Aktenlage begab sich der Beschwerdeführer erstmals am 2 8. Februar 2007 in psychiatrische Behandlung bei Dr. med. C.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH. In ihrem Bericht vom 8. August 2007 (Urk. 16/10) diag nostizierte sie eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit schizoiden, ängst lich-vermeidbaren und passiv-aggressiven Zügen (ICD-10 F61.0) sowie als Differentialdiagnose ein Aspergersyndrom (ICD-10 F84.5). Diese Störungen bestünden seit dem frühen Erwachsenenalter. Seit etwa 1-2 Jahren leide der Beschwerdeführer zudem an einer leichten depressiven Episode (ICD-10 F32.0). Dazu führte Dr. C.___ u.a. aus, beim diagnostizierten Leiden handle es sich um eine chronische Störung, wovon keine Genesung zu erwarten sei. Die ange strebte Integration in die Gesellschaft sei durchaus möglich; entscheidend dafür sei, ob es dem Beschwerdeführer gelinge, im Arbeitsleben wieder Fuss zu fassen, wofür aber eine Arbeitsvermittlung dringend notwendig sei. Grundsätzlich er achtete Dr. C.___ den Beschwerdeführer aber im Zeitpunkt ihres Berichtes in der bisherigen Berufstätigkeit als voll arbeitsfähig. Eine längerdauernde Arbeits losigkeit könne sich aber wegen der depressiven Reaktion auch negativ auf die Arbeitsfähigkeit auswirken. Der Hausarzt, med. pract. D.___, Facharzt Allgemeine Medizin, der den Beschwerdeführer seit 1986 betreute, hielt in seinem Bericht zuhanden der IV-Stelle vom 2. September 2007 (Urk. 16/11) ebenfalls eine gestörte Persön lichkeits entwicklung und ein depressives Verarbeitungs- und Verhaltensmuster fest. Dazu führte er weiter aus, der Beschwerdeführer sei ihm als langjährigem Hausarzt gegenüber immer indifferent geblieben und habe kein Problembe wusstsein gezeigt bzw. Probleme verdrängt. Zur Arbeitsfähigkeit äusserte er sich widersprüchlich, indem er dem Beschwerdeführer einerseits ohne weitere Be gründung seit dem 1. September 2005 eine mindestens 20%ige Arbeitsunfähig keit als Betriebs-Techniker TS attestierte (Urk. 16/11/3), an anderer Stelle des Berichts aber eine volle Arbeitsfähigkeit in einem seiner Ausbildung entspre chenden Bereich als gegeben erachtete, insbesondere weil die psychische Stabi lität durch die nun eingesetzte psychiatrische Behandlung sicher verbessert werden könne (Urk. 16/11/2 und Urk. 16/11/6). Am 18. November 2007 korri gierte er seine Ausführungen zur Arbeitsfähigkeit im vorerwähnten Bericht dahingehend, als der Beschwerdeführer bei seiner Entlassung im August 2005 richtigerweise nicht voll arbeitsfähig gewesen sei. Dies ergebe sich "logischer weise" bereits aus dem Umstand, dass die psychischen Störungen seit Jahren oder gar Jahrzehnten bestanden und sich auf die Arbeitsfähigkeit ausgewirkt haben müssten (Urk. 16/18).

Der Hausarzt, med. pract. D.___, Facharzt Allgemeine Medizin, der den Beschwerdeführer seit 1986 betreute, hielt in seinem Bericht zuhanden der IV-Stelle vom 2. September 2007 (Urk. 16/11) ebenfalls eine gestörte Persön lichkeits entwicklung und ein depressives Verarbeitungs- und Verhaltensmuster fest. Dazu führte er weiter aus, der Beschwerdeführer sei ihm als langjährigem Hausarzt gegenüber immer indifferent geblieben und habe kein Problembe wusstsein gezeigt bzw. Probleme verdrängt. Zur Arbeitsfähigkeit äusserte er sich widersprüchlich, indem er dem Beschwerdeführer einerseits ohne weitere Be gründung seit dem 1. September 2005 eine mindestens 20%ige Arbeitsunfähig keit als Betriebs-Techniker TS attestierte (Urk. 16/11/3), an anderer Stelle des Berichts aber eine volle Arbeitsfähigkeit in einem seiner Ausbildung entspre chenden Bereich als gegeben erachtete, insbesondere weil die psychische Stabi lität durch die nun eingesetzte psychiatrische Behandlung sicher verbessert werden könne (Urk. 16/11/2 und Urk. 16/11/6). Am 18. November 2007 korri gierte er seine Ausführungen zur Arbeitsfähigkeit im vorerwähnten Bericht dahingehend, als der Beschwerdeführer bei seiner Entlassung im August 2005 richtigerweise nicht voll arbeitsfähig gewesen sei. Dies ergebe sich "logischer weise" bereits aus dem Umstand, dass die psychischen Störungen seit Jahren oder gar Jahrzehnten bestanden und sich auf die Arbeitsfähigkeit ausgewirkt haben müssten (Urk. 16/18). Ab März 2007 übernahm Dr. med. E.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, die psychiatrische Betreuung des Beschwerdeführers. Neben der bekann ten Persönlichkeitsstörung diagnostizierte er im Bericht vom 11. Juni 2008 (Urk. 16/35/8-14) neu eine Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reak tion (ICD-10 F43.21) sowie ein AD S und Verdacht auf Legasthenie und Dysle xie, beides seit Kindheit. Den Beginn der Anpassungsstörung datierte er auf das Jahr 2007 und attestierte dementsprechend auch eine volle Arbeitsunfähigkeit ab Februar 2007 (Urk. 16/35/8 ), wobei der Stellenverlust aufgrund seiner Per sönlichkeitsstruktur und dem ADS zu einer völligen Überforderung mit Rückzug und depressivem Geschehen verbunden mit einer verminderten Arbeitsfähigkeit geführt habe (Urk. 16/35/13).

Ab März 2007 übernahm Dr. med. E.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, die psychiatrische Betreuung des Beschwerdeführers. Neben der bekann ten Persönlichkeitsstörung diagnostizierte er im Bericht vom 11. Juni 2008 (Urk. 16/35/8-14) neu eine Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reak tion (ICD-10 F43.21) sowie ein AD S und Verdacht auf Legasthenie und Dysle xie, beides seit Kindheit. Den Beginn der Anpassungsstörung datierte er auf das Jahr 2007 und attestierte dementsprechend auch eine volle Arbeitsunfähigkeit ab Februar 2007 (Urk. 16/35/8 ), wobei der Stellenverlust aufgrund seiner Per sönlichkeitsstruktur und dem ADS zu einer völligen Überforderung mit Rückzug und depressivem Geschehen verbunden mit einer verminderten Arbeitsfähigkeit geführt habe (Urk. 16/35/13). Die Gutachter Dres. B.___ und A.___ führten in der Zusammenfassung ihre r Expertise aus, der Beschwerdeführer leide seit Kindheit an einer schweren Ent wicklungs - und Persönlichkeitsstörung mit einer schizoid-autistischen Kern symptomatik und akzessorischen Symptomen im kognitiven Bereich, die seine Fähigkeiten zu sozialen Interaktion und Integration prägten und stark limitier ten sowie eind eutigen Krankheitswert besässen. Trotz dieser ausgeprägten Defi zite sei dem Beschwerdeführer die berufliche Integration gelungen. Sehr wahr scheinlich habe er einen Nischen-Arbeitsplatz gefunden, an welchem seine Defizite toleriert worden seien. Mit dem Wegfall des Arbeitsplatzes seien die Defizite, verstärkt durch eine depressive Störung, deutlich zu Tage getreten, sodass er seither in seinem ursprünglichen Tätigkeitsgebiet nicht mehr arbeits fähig sei (vgl. Urk. 16/44/16).

Die Gutachter Dres. B.___ und A.___ führten in der Zusammenfassung ihre r Expertise aus, der Beschwerdeführer leide seit Kindheit an einer schweren Ent wicklungs - und Persönlichkeitsstörung mit einer schizoid-autistischen Kern symptomatik und akzessorischen Symptomen im kognitiven Bereich, die seine Fähigkeiten zu sozialen Interaktion und Integration prägten und stark limitier ten sowie eind eutigen Krankheitswert besässen. Trotz dieser ausgeprägten Defi zite sei dem Beschwerdeführer die berufliche Integration gelungen. Sehr wahr scheinlich habe er einen Nischen-Arbeitsplatz gefunden, an welchem seine Defizite toleriert worden seien. Mit dem Wegfall des Arbeitsplatzes seien die Defizite, verstärkt durch eine depressive Störung, deutlich zu Tage getreten, sodass er seither in seinem ursprünglichen Tätigkeitsgebiet nicht mehr arbeits fähig sei (vgl. Urk. 16/44/16). 2.2 Unbestritten ist, dass sich der Beschwerdeführer erst ein Jahr, nachdem er den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung verloren hatte, in ärztliche Behand lung begab. Bis dahin gibt es keine echtzeitlichen medizinischen Unterlagen, welche während seiner Anstellung bei der Firma Y.___ eine Arbeits unfähigkeit attestieren. Auch krankheitsbedingte Absenzen weist er in den letz ten Jahren seiner Anstellun g praktisch keine aus (Urk. 2/3/ 12), was der Be schwerdeführer selber bestätigte (Urk. 1 S. 8). Die erstbehandelnde Psychiaterin Dr. C.___ hielt die Arbeitsfähigkeit im August 2007 noch als grundsätzlich gege ben und merkte lediglich an, durch die Arbeitslosigkeit sei die psychische Gesundheit bereits beeinträchtigt, was sich längerfristig auch auf die Arbeits fähigkeit auswirken könne (vgl. Urk. 16/10/13). Der nachbehandelnde Dr. E.___ vertrat die Auffassung, bei der Firma Y.___ sei der Beschwerdeführer stets zu 100 % arbeitsfähig gewesen, erst der Stellenverlust habe zu einer Überforderung, Rückzug und Depressionen mit verminderter Arbeitsfähigkeit geführt. Eine Arbeitsunfähigkeit attestierte er aber erst mit Beginn der medizi nischen Behandlung bei Dr. C.___ im Februar 2007 (vgl. Urk. 16/35/8). Nur der Hausarzt und die Gutachter Dres. B.___ und A.___ legten sich für den Zeit punkt des Eintritts der Arbeitsunfähigkeit auf das Ende des Arbeitsverhältnisses bei der Firma Y.___ fest. Ihre Annahmen basieren im Wesentlichen auf der Überlegung, weil der Beschwerdeführer wahrscheinlich schon seit Kind heit an einer Persönlichkeitsstörung leide, müsse er wohl sei t jeher nur vermin dert arbeitsfähig gewesen sein (me d. pract. D.___ ; vgl. Urk. 16/ 18) oder er habe über Jahre hinweg einen sehr toleranten Arbeitgeber und einen Nischen-Arbeitsplatz gehabt, den es sonst im ersten Arbeitsmarkt nicht gebe (vgl. Gut achten; Urk. 16/44/16). Beide Annahmen sind hoch spekulativ und finden in den Akten - wie aus den nachfolgenden Erwägungen hervorgeht - keine hin rei chende St ütze, damit ihnen gefolgt werden könnte.

2.2 Unbestritten ist, dass sich der Beschwerdeführer erst ein Jahr, nachdem er den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung verloren hatte, in ärztliche Behand lung begab. Bis dahin gibt es keine echtzeitlichen medizinischen Unterlagen, welche während seiner Anstellung bei der Firma Y.___ eine Arbeits unfähigkeit attestieren. Auch krankheitsbedingte Absenzen weist er in den letz ten Jahren seiner Anstellun g praktisch keine aus (Urk. 2/3/ 12), was der Be schwerdeführer selber bestätigte (Urk. 1 S. 8). Die erstbehandelnde Psychiaterin Dr. C.___ hielt die Arbeitsfähigkeit im August 2007 noch als grundsätzlich gege ben und merkte lediglich an, durch die Arbeitslosigkeit sei die psychische Gesundheit bereits beeinträchtigt, was sich längerfristig auch auf die Arbeits fähigkeit auswirken könne (vgl. Urk. 16/10/13). Der nachbehandelnde Dr. E.___ vertrat die Auffassung, bei der Firma Y.___ sei der Beschwerdeführer stets zu 100 % arbeitsfähig gewesen, erst der Stellenverlust habe zu einer Überforderung, Rückzug und Depressionen mit verminderter Arbeitsfähigkeit geführt. Eine Arbeitsunfähigkeit attestierte er aber erst mit Beginn der medizi nischen Behandlung bei Dr. C.___ im Februar 2007 (vgl. Urk. 16/35/8). Nur der Hausarzt und die Gutachter Dres. B.___ und A.___ legten sich für den Zeit punkt des Eintritts der Arbeitsunfähigkeit auf das Ende des Arbeitsverhältnisses bei der Firma Y.___ fest. Ihre Annahmen basieren im Wesentlichen auf der Überlegung, weil der Beschwerdeführer wahrscheinlich schon seit Kind heit an einer Persönlichkeitsstörung leide, müsse er wohl sei t jeher nur vermin dert arbeitsfähig gewesen sein (me d. pract. D.___ ; vgl. Urk. 16/ 18) oder er habe über Jahre hinweg einen sehr toleranten Arbeitgeber und einen Nischen-Arbeitsplatz gehabt, den es sonst im ersten Arbeitsmarkt nicht gebe (vgl. Gut achten; Urk. 16/44/16). Beide Annahmen sind hoch spekulativ und finden in den Akten - wie aus den nachfolgenden Erwägungen hervorgeht keine hin rei chende St ütze, damit ihnen gefolgt werden könnte. 3. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Karriereentwicklung bei der Firma Y.___ zeige, dass sich seine Krankheit zunehmend auf die Arbeitsleis tung ausgewirkt habe. Trotz interner und externer Weiterbildungen habe er keine Aufstiegsmöglichkeiten erhalten. Spätestens ab dem Jahr 2004 hätten sich seine Leistungen verschlechtert, zu Umplatzierungsversuchen und schliesslich zur Kündigung geführt (Ur k. 1 S. 4). Im Einzelnen belegt er seine Auffassung mit verschiedenen Mitarbeiterbeurteilungen und weiteren Unterlagen zur inter nen Änderung der Arbeitsorganisation (vgl. Urk. 1 S. 7 f.).

3. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Karriereentwicklung bei der Firma Y.___ zeige, dass sich seine Krankheit zunehmend auf die Arbeitsleis tung ausgewirkt habe. Trotz interner und externer Weiterbildungen habe er keine Aufstiegsmöglichkeiten erhalten. Spätestens ab dem Jahr 2004 hätten sich seine Leistungen verschlechtert, zu Umplatzierungsversuchen und schliesslich zur Kündigung geführt (Ur k. 1 S. 4). Im Einzelnen belegt er seine Auffassung mit verschiedenen Mitarbeiterbeurteilungen und weiteren Unterlagen zur inter nen Änderung der Arbeitsorganisation (vgl. Urk. 1 S. 7 f.). 3.1 Nach Angaben der Beklagten 1 arbeitete der Kläger während 13 Jahren als Betriebsfachmann in der "Mechanischen Montageplanung" im Bereich " Waffen anlagen (Baugrup pen und Systeme)" I nfolge einer internen Organisationsan passung wechselte er im September 2000 in die Abteilung OFSP "Engineering und Auftragssteuerung", wo er bis Ende 2003 tätig war. Die Haupttätigkeiten umfassten die Fabrikationsplanung mechanischer und elektro-mechanischer Baugruppen, verwalten und archivieren von Fabrikationsanweisungen sowie das Erfassen von Ist-Daten der Bauzustandsüberwachung. Seine Leistungen im Jahr 2003 wurden in der Gesamtbeurteilung (Erfüllung der Hauptaufgaben und Verhalten) mit der Stufe 3 (Skala 1-5) beurteilt (Urk. 9 S. 11; Urk. 2/3 / 5).

3.1 Nach Angaben der Beklagten 1 arbeitete der Kläger während 13 Jahren als Betriebsfachmann in der "Mechanischen Montageplanung" im Bereich " Waffen anlagen (Baugrup pen und Systeme)" I nfolge einer internen Organisationsan passung wechselte er im September 2000 in die Abteilung OFSP "Engineering und Auftragssteuerung", wo er bis Ende 2003 tätig war. Die Haupttätigkeiten umfassten die Fabrikationsplanung mechanischer und elektro-mechanischer Baugruppen, verwalten und archivieren von Fabrikationsanweisungen sowie das Erfassen von Ist-Daten der Bauzustandsüberwachung. Seine Leistungen im Jahr 2003 wurden in der Gesamtbeurteilung (Erfüllung der Hauptaufgaben und Verhalten) mit der Stufe 3 (Skala 1-5) beurteilt (Urk. 9 S. 11; Urk. 2/3 5). Am 1. Januar 2004 übernahm der Beschwerdeführer eine neue Funktion als Sachbearbeiter AVOR (Auftragsvorbereitung) in der Baugruppenfertigung, Fachbereich Montageplanung. Hier hatte er bei der fachgerechten Umsetzung von Aufträgen unter Berücksichtigung von wirtschaftlichen, termin- und qua litätsgerechten Abläufen mitzuwirken und diese sicherzustellen (vgl. Stellenbe schreibung [Urk. 10/6] und Arbeitszeugnis vom 3 1. Juli 2005 [Urk. 10/10]). Die Mitarbeiterbeurteilung nach dem ersten Jahr in der neuen Funktion fiel mit der Note 2.5 etwas schlechter aus als die vorangehende. Bemängelt wurde die noch unterdurchschnittliche Arbeitsqualität und die mangelnde Erfahrung und Pra xis, was sich insbesondere bei komplexen Problemstellungen bemerkbar mache (Urk. 2/3/15). Der Beschwerdeführer sieht darin einen Ausdruck seiner sich verschärfenden Persönlichkeitsstörung und der damit verbundenen Schwierig keiten am Arbeitsplatz (vgl. Urk. 1 S. 6). Zu berücksichtigen ist aber - womit sich der Beschwerdeführer nicht auseinandersetzt - dass sich die erste Beurtei lung eines Mitarbeiters in einer neuen Funktion nur bedingt mit vorangehenden Beurteilungen vergleichen lässt, insbesondere wenn die frühere Funktion wäh rend Jahren ausgeübt und der Mitarbeiter sich Wissen und Routine angeeignet hat, welche in einer neuen Funktion naturgemäss erst wieder erarbeitet werden müssen. Ein Zusammenhang mit den erst Jahre später medizinisch festgestellten psychischen Problemen ist somit nicht greifbar.

Am 1. Januar 2004 übernahm der Beschwerdeführer eine neue Funktion als Sachbearbeiter AVOR (Auftragsvorbereitung) in der Baugruppenfertigung, Fachbereich Montageplanung. Hier hatte er bei der fachgerechten Umsetzung von Aufträgen unter Berücksichtigung von wirtschaftlichen, termin- und qua litätsgerechten Abläufen mitzuwirken und diese sicherzustellen (vgl. Stellenbe schreibung [Urk. 10/6] und Arbeitszeugnis vom 3 1. Juli 2005 [Urk. 10/10]). Die Mitarbeiterbeurteilung nach dem ersten Jahr in der neuen Funktion fiel mit der Note 2.5 etwas schlechter aus als die vorangehende. Bemängelt wurde die noch unterdurchschnittliche Arbeitsqualität und die mangelnde Erfahrung und Pra xis, was sich insbesondere bei komplexen Problemstellungen bemerkbar mache (Urk. 2/3/15). Der Beschwerdeführer sieht darin einen Ausdruck seiner sich verschärfenden Persönlichkeitsstörung und der damit verbundenen Schwierig keiten am Arbeitsplatz (vgl. Urk. 1 S. 6). Zu berücksichtigen ist aber - womit sich der Beschwerdeführer nicht auseinandersetzt - dass sich die erste Beurtei lung eines Mitarbeiters in einer neuen Funktion nur bedingt mit vorangehenden Beurteilungen vergleichen lässt, insbesondere wenn die frühere Funktion wäh rend Jahren ausgeübt und der Mitarbeiter sich Wissen und Routine angeeignet hat, welche in einer neuen Funktion naturgemäss erst wieder erarbeitet werden müssen. Ein Zusammenhang mit den erst Jahre später medizinisch festgestellten psychischen Problemen ist somit nicht greifbar. Ab Januar 2005 übernahm der Beschwerdeführer wieder eine neue Funktion als Lagerrevisor, welche die Sicherstellung der Bestandessicherheit und der Bestan deswerte der Lagerbestände zum Inhalt hatte (vgl. Stellenbeschreibung, Urk. 2/3.9). Den Ausführungen der Beschwerdegegnerin (Urk. 9 S. 13 f.) zu die sem Funktionswechel ist zu entnehmen, dass für die Stelle eine Person gefragt war, welche u.a. über SAP-System - und Excel-Kenntnisse verfügte. Angesichts der damaligen angespannten wirtschaftlichen Situation (vgl. dazu Urk. 10/8-9) kam nur eine interne Besetzung der freien Stelle in der Abteilung Lagerrevi sion in Frage. Nebst seinen Kenntnissen beurteilten die Verantwortlichen der Firma Y.___ den Beschwerdeführer als zuverlässige, teamfähige und gewissenhaft Person und schlugen i h n für diese Stelle vor, womit der Be schwerdeführer auch einverstanden war (vgl. Urk. 2/3.6). Die Einführungs- und Einarbeitungszeit verlief offenbar nicht wunschgemäss und führte zur unmiss verständlichen Forderung, dass sich die Leistungen des Beschwerdeführer sofort verbessern müssten (Urk. 2/3.13-14). Während der Beschwerdeführer seine schwachen Leistungen auf einen massiven funktionellen Leistungsabbau als Auswirkung der sich akzentuierenden Persönlichkeitsstörung zurückführte (Urk. 1 S. 8), ordnete die Arbeitgeberin die Fehlleistung mangelndem Interesse und fehlender Motivation für die neue Aufgabe zu. Sie räumte indessen ein, möglicherweise sei er auch unterfordert gewesen (Urk. 9 S. 14 f. ). Im Weiteren bestritt die Beschwerdegegnerin entschieden, dass sich die Persönlichkeitsstö rung - welche sie nicht in Abrede stellt - negativ auf das Verhalten oder auf die Arbeitsleistung ausgewirkt habe. In der Tat finden sich in den Akten der Firma Y.___ keine Hinweise, welche auf ein gestörtes Sozialverhalten hinweisen würden. Mit der Beschwerdegegnerin ist davon auszugehen, dass sich massive Beeinträchtigungen auch in der Qualifikation niedergeschlagen hätten, was eindeutig nicht der Fall war. Das soziale Verhalten des Beschwerdeführers wurde durchwegs positiv beurteilt. Besondere Erwähnung fand dabei der kolle giale Umgang mit den Arbeitskollegen. Diese Wahrnehmung kontrastier t doch erheblich mit der heutigen Behauptung des Beschwerdeführers, er sei zuneh mend sozial unverträglich geworden (Urk. 1 S. 8). Zur Entlassung per Ende Juli 2005 führten laut Beschwerdegegnerin schliessl ich Umstrukturierungsmassnah men, in deren Rahmen die Abteilung des Beschwerdeführers aufgelöst wurde (Urk. 9 S. 16). Die Massnahmen führten zu Entlassungen und Kurzarbeit, wovon auch der Beschwerdeführer betroffen war.

Ab Januar 2005 übernahm der Beschwerdeführer wieder eine neue Funktion als Lagerrevisor, welche die Sicherstellung der Bestandessicherheit und der Bestan deswerte der Lagerbestände zum Inhalt hatte (vgl. Stellenbeschreibung, Urk. 2/3.9). Den Ausführungen der Beschwerdegegnerin (Urk. 9 S. 13 f.) zu die sem Funktionswechel ist zu entnehmen, dass für die Stelle eine Person gefragt war, welche u.a. über SAP-System und Excel-Kenntnisse verfügte. Angesichts der damaligen angespannten wirtschaftlichen Situation (vgl. dazu Urk. 10/8-9) kam nur eine interne Besetzung der freien Stelle in der Abteilung Lagerrevi sion in Frage. Nebst seinen Kenntnissen beurteilten die Verantwortlichen der Firma Y.___ den Beschwerdeführer als zuverlässige, teamfähige und gewissenhaft Person und schlugen i h n für diese Stelle vor, womit der Be schwerdeführer auch einverstanden war (vgl. Urk. 2/3.6). Die Einführungs- und Einarbeitungszeit verlief offenbar nicht wunschgemäss und führte zur unmiss verständlichen Forderung, dass sich die Leistungen des Beschwerdeführer sofort verbessern müssten (Urk. 2/3.13-14). Während der Beschwerdeführer seine schwachen Leistungen auf einen massiven funktionellen Leistungsabbau als Auswirkung der sich akzentuierenden Persönlichkeitsstörung zurückführte (Urk. 1 S. 8), ordnete die Arbeitgeberin die Fehlleistung mangelndem Interesse und fehlender Motivation für die neue Aufgabe zu. Sie räumte indessen ein, möglicherweise sei er auch unterfordert gewesen (Urk. 9 S. 14 f. ). Im Weiteren bestritt die Beschwerdegegnerin entschieden, dass sich die Persönlichkeitsstö rung - welche sie nicht in Abrede stellt - negativ auf das Verhalten oder auf die Arbeitsleistung ausgewirkt habe. In der Tat finden sich in den Akten der Firma Y.___ keine Hinweise, welche auf ein gestörtes Sozialverhalten hinweisen würden. Mit der Beschwerdegegnerin ist davon auszugehen, dass sich massive Beeinträchtigungen auch in der Qualifikation niedergeschlagen hätten, was eindeutig nicht der Fall war. Das soziale Verhalten des Beschwerdeführers wurde durchwegs positiv beurteilt. Besondere Erwähnung fand dabei der kolle giale Umgang mit den Arbeitskollegen. Diese Wahrnehmung kontrastier t doch erheblich mit der heutigen Behauptung des Beschwerdeführers, er sei zuneh mend sozial unverträglich geworden (Urk. 1 S. 8). Zur Entlassung per Ende Juli 2005 führten laut Beschwerdegegnerin schliessl ich Umstrukturierungsmassnah men, in deren Rahmen die Abteilung des Beschwerdeführers aufgelöst wurde (Urk. 9 S. 16). Die Massnahmen führten zu Entlassungen und Kurzarbeit, wovon auch der Beschwerdeführer betroffen war. 3.2 Die vorstehenden Darlegungen zeigen, dass nach der konkreten Aktenlage eindeu tige Belege dafür fehlen, dass die letztlich zur Invalidisierung führende psychische Gesundheitsschädigung sich bereits während d er Anstellungszeit bei der Firma Y.___ negativ auf das berufliche Fortkommen b zw. auf die Arbeitsfähigkeit ausgewirkt hätte. Der Beschwerdeführer belegte auch alles an dere als einen Nischenarbeitsplatz ; eine Behauptung, welche bereits dadurch entkräftet wird, dass der Arbeitgeber einen nicht unerheblichen Aufwand be trieb, um den Beschwerdeführer in neue Funktionen ei nzuarbeiten (vgl. etwa Urk. 2/3/ 8). Dass Umstrukturierungen und zunehmender Druck in einer wirt schaftlich angespannten Situation (vgl. Urk. 9 S. 11 f.) Angestellte belasten und sich negativ auf die Arbeitsleistung auswirken kö nn en, ist nicht selten, wie die Erfahrung zeigt. Nicht (mehr) entsprechend den Erwartungen des Arbeitgebers zu arbeiten, muss deshalb nicht zwingend mit der Annahme einer psychischen Beeinträchtigung einhergehen. Die Beweiseignung dieses Indizes für das Vorlie gen einer beeinträchtigten Arbeitsfähigkeit aus gesundheitlichen Gründen ist entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers nicht gegeben.

3.2 Die vorstehenden Darlegungen zeigen, dass nach der konkreten Aktenlage eindeu tige Belege dafür fehlen, dass die letztlich zur Invalidisierung führende psychische Gesundheitsschädigung sich bereits während d er Anstellungszeit bei der Firma Y.___ negativ auf das berufliche Fortkommen b zw. auf die Arbeitsfähigkeit ausgewirkt hätte. Der Beschwerdeführer belegte auch alles an dere als einen Nischenarbeitsplatz ; eine Behauptung, welche bereits dadurch entkräftet wird, dass der Arbeitgeber einen nicht unerheblichen Aufwand be trieb, um den Beschwerdeführer in neue Funktionen ei nzuarbeiten (vgl. etwa Urk. 2/3/ 8). Dass Umstrukturierungen und zunehmender Druck in einer wirt schaftlich angespannten Situation (vgl. Urk. 9 S. 11 f.) Angestellte belasten und sich negativ auf die Arbeitsleistung auswirken kö nn en, ist nicht selten, wie die Erfahrung zeigt. Nicht (mehr) entsprechend den Erwartungen des Arbeitgebers zu arbeiten, muss deshalb nicht zwingend mit der Annahme einer psychischen Beeinträchtigung einhergehen. Die Beweiseignung dieses Indizes für das Vorlie gen einer beeinträchtigten Arbeitsfähigkeit aus gesundheitlichen Gründen ist entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers nicht gegeben. 3.3 Im Weiteren ist nicht greifbar, weshalb im Monat August 2005 eine Arbeits unfä higkeit eingetreten sein soll (vgl. Urk. 1 S. 22). Der Beschwerdeführer mel dete sich bereits im Juni 2005 bei der Arbeitslosenversicherung an und stellte sich der Arbeitsvermittlung uneingeschränkt zur Verfügung (Urk. 2/4 / 1). Er war sich somit seiner schwierigen beruflichen Situation bewusst und reagierte rich tig darauf. In der Folge tätigte er dann wiederholt ungenügende Arbeitsbemü hungen, was schliesslich zur Verneinung der Vermittlungsfähigkeit ab 1. März 2006 führte. Der entsprechenden Verfügung vom 2 1. April 2006 des Amtes für Wirtschaft und Arbeit (Urk. 2/4 /§§§ 9) ist zu entnehmen, dass sich der Beschwerde führer nach eigenen Angaben durchaus um Stellen bemühte, dabei aber wohl eine inadäquate Strategie verfolgte, indem er nur Bewerbungen auf "passende" Stellen schrieb. Diese Angaben kontrastieren erheblich mit der heutigen Be hauptung, er sei aufgrund seiner Persönlichkeitsstörung überhaupt nicht in der Lage gewesen, Arbeitsbemühungen zu tätigen (Urk. 1 S. 22). Die ungenügenden Arbeitsbemühungen taugen deshalb ebenfalls nicht als beweiskräftiges Indiz dafür, dass eine medizinisch begründete Arbeitsunfähigkeit nach der Kündigung bzw. noch während der Versicherungszeit bei der Beklagten 2 eingetreten wäre.

3.3 Im Weiteren ist nicht greifbar, weshalb im Monat August 2005 eine Arbeits unfä higkeit eingetreten sein soll (vgl. Urk. 1 S. 22). Der Beschwerdeführer mel dete sich bereits im Juni 2005 bei der Arbeitslosenversicherung an und stellte sich der Arbeitsvermittlung uneingeschränkt zur Verfügung (Urk. 2/4 1). Er war sich somit seiner schwierigen beruflichen Situation bewusst und reagierte rich tig darauf. In der Folge tätigte er dann wiederholt ungenügende Arbeitsbemü hungen, was schliesslich zur Verneinung der Vermittlungsfähigkeit ab 1. März 2006 führte. Der entsprechenden Verfügung vom 2 1. April 2006 des Amtes für Wirtschaft und Arbeit (Urk. 2/4 /§§§ 9) ist zu entnehmen, dass sich der Beschwerde führer nach eigenen Angaben durchaus um Stellen bemühte, dabei aber wohl eine inadäquate Strategie verfolgte, indem er nur Bewerbungen auf "passende" Stellen schrieb. Diese Angaben kontrastieren erheblich mit der heutigen Be hauptung, er sei aufgrund seiner Persönlichkeitsstörung überhaupt nicht in der Lage gewesen, Arbeitsbemühungen zu tätigen (Urk. 1 S. 22). Die ungenügenden Arbeitsbemühungen taugen deshalb ebenfalls nicht als beweiskräftiges Indiz dafür, dass eine medizinisch begründete Arbeitsunfähigkeit nach der Kündigung bzw. noch während der Versicherungszeit bei der Beklagten 2 eingetreten wäre. 4. Gestützt auf diese Erwägungen ist der Eintritt einer berufsvorsorgerechtlich rele vanten Arbeitsunfähigkeit während den Versicherungszeiten bei der Be klagten 1 und der Beklagten 2 nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 E. 5b mit Hinweisen ) er stellt. Die Klage erweist sich damit als unbegründet, weshalb sie abzuweisen ist.

4. Gestützt auf diese Erwägungen ist der Eintritt einer berufsvorsorgerechtlich rele vanten Arbeitsunfähigkeit während den Versicherungszeiten bei der Be klagten 1 und der Beklagten 2 nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 E. 5b mit Hinweisen ) er stellt. Die Klage erweist sich damit als unbegründet, weshalb sie abzuweisen ist. 5. Mit dem Entscheid in der Sache wird das Gesuch um vorsorgliche Massnahmen (Rechtsbegehren Ziffer 3) gegenstandslos.

5. Mit dem Entscheid in der Sache wird das Gesuch um vorsorgliche Massnahmen (Rechtsbegehren Ziffer 3) gegenstandslos. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Klage wird abgewiesen.

1. Die Klage wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos.

2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Dr. Claudia Schaumann

Rechtsanwältin Dr. Claudia Schaumann - Rechtsanwalt Andreas Mathys unter Beilage einer Kopie von Urk. 33

Rechtsanwalt Andreas Mathys unter Beilage einer Kopie von Urk. 33 - Stiftung Auffangeinrichtung BVG

Stiftung Auffangeinrichtung BVG - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

HurstMöckli