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Der Europäische Gerichtshof hat das von der EU-Kommission verhängte Rekordbussgeld gegen Microsoft im Wesentlichen als rechtens bestätigt. In seinem Urteil bewertete das Gericht die im Februar 2008 festgelegte Strafe jedoch als etwas zu hoch und setzte die Busse von 899 Millionen auf 860 Millionen Euro herab.
Die EU-Kommission hatte den US-Softwarekonzern bestraft, weil dieser von Konkurrenten ungerechtfertigterweise Lizenzgebühren für technische Informationen verrechnet und damit gegen eine bereits 2004 verhängte Sanktion verstossen habe. Diese bezog sich auf die marktbeherrschenden Stellung von Microsoft und zwang den Softwarehersteller zur Offenlegung von technischen Einzelheiten des Betriebssystems Windows.
(tno/sda/awp)