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Dies hielt Frits Bolkestein, EU-Kommissar für Binnenmarkt, Steuern und Zollunion, am 7. November 2002 vor dem Institute of Economic Affairs in London fest.
Die Kernenergie leiste einen ausgezeichneten Beitrag zur Erreichung des Reduktionsziels für Treibhausgase von Kyoto - sie verhindert in der EU jährlich 312 Mio. t CO2-Emissionen, das heisst gleichviel wie 75 Mio. Autos ausstossen - und erbringe auch einen wichtigen Beitrag für die Verminderung der Abhängigkeit Europas von Öllieferungen aus den Krisengebieten des Nahen Ostens. Deutschland werde nach dem Atomausstieg in hohem Masse von russischem Gas abhängig sein. Russland habe den Bau von 30 neuen Kernkraftwerke zur Deckung des eigenen Strombedarfs angekündigt, da Öl und Gas zunehmend als Devisenbringer exportiert würden und nicht mehr für die Stromproduktion im Land zur Verfügung stehen würden. Es gebe zwar noch immer ungelöste Probleme auf dem Gebiet der Kernenergie. Jedoch seien die Schwierigkeiten vermindert worden und würden einen Totalausstieg aus der Kernenergie nicht rechtfertigen.
Quelle
M.E.