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Im Jahr 2019 fand Konrad Wiederkehr einen toten Mauersegler im Kirchturm. Anscheinend hatte dieser einen geeigneten Brutplatz gesucht und konnte nicht mehr ins Freie finden. Er starb mangels Futter und Wasser. Dies hat Konrad Wiederkehr bewogen, bei der Kirchgemeinde zu fragen, ob er im Kirchturm Nistgelegenheiten für Mauersegler einbauen dürfe. Dieser Anfrage wurde stattgegeben unter der Bedingung, dass sie möglichst unsichtbar bleiben. Also machte er sich daran, eine Spezialkonstruktion zu bauen: zwei Kästen (1x Südost-, 1x Nordost-Seite) mit 5 beziehungsweise 6 Brutnischen mit Isolation gegen den Schall der Kirchenglocken und um die Temperaturunterschiede abzumildern. Mittels Glasabdeckung ist eine Brutkontrolle möglich.
Jeweils ab Anfang Mai, wenn die Mauersegler wieder aus Afrika zurück sind, werden ca. jede Stunde Mauersegler-Rufe ertönen, welche von einem im Turm platzierten CD-Player stammen. Hoffentlich werden die interessanten und unter Brutplatzmangel leidenden Vögel so auf diese Brutgelegenheiten aufmerksam, die ab der Saison 2020 zur Verfügung stehen.