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Als letzter Sieger des GP Malaysia geht Max Verstappen in die Geschichte ein. Der ambitionierte Niederländer, der mit 7 Ausfällen und nur einem Podestplatz (3. in China) bislang eine unbefriedigende Saison erlebte, setzte sich vor Lewis Hamilton durch.
Dahinter sorgten folgende Fahrer für die Storys des Rennens:
- Die Aufholjagd: Der am Ende des Feldes gestartete Sebastian Vettel macht Rang um Rang gut und wird 4.
- Die Zwangspause: Vettels Ferrari-Teamkollege Kimi Räikkönen kann gar nicht erst ins Rennen eingreifen.
- Der Neue: Der 21-jährige Pierre Gasly bezahlt bei seiner Premiere für Toro Rosso Lehrgeld, bleibt aber vor den Sauber.
Das Podest in Malaysia
- 1. Max Verstappen (Ho/Red Bull)
- 2. Lewis Hamilton (Gb/Mercedes)
- 3. Daniel Ricciardo (Aus/Red Bull)
Über ein Jahr nach seinem Premierensieg in Spanien konnte Shootingstar Verstappen endlich mit seinem 2. Sieg nachdoppeln. Die Schlüsselszene spielte sich bereits in der 4. Runde ab: Mit viel Speed und einem couragierten Überholmanöver schnappte sich der 20-Jährige den führenden Hamilton.
Vettels furiose Aufholjagd
Das Rennen hatte für Ferrari wie das Qualifying begonnen: denkbar schlecht. Musste Vettel das Rennen vom letzten Startplatz aus in Angriff nehmen, setzte die «Scuderia» ihre Hoffnungen in Kimi Räikkönen. Doch noch vor der Aufwärmrunde folgte die grosse Ernüchterung: Der Finne, zweitschnellster der Quali, musste seinen Boliden in die Box schieben lassen: Probleme mit dem Turbolader verunmöglichten einen Start Räikkönens.
Dass das Rennwochenende in Sepang für Ferrari nicht im totalen Debakel endete, war Vettel zu verdanken, der das Feld von hinten aufrollte. Der Deutsche machte nicht weniger als 16 Plätze gut und liegt in der WM nunmehr 34 Punkte hinter Leader Hamilton. 5 Grands Prix sind noch zu absolvieren.
Der WM-Stand
1. Lewis Hamilton (Gb/Mercedes) 263+18=281 Punkte
2. Sebastian Vettel (De/Ferrari) 235+12=247
3. Valtteri Bottas (Fi/Mercedes) 212+10=222
Neuer Name und alte Sorgen
Auf Rang 14 klassierte sich ein neuer Name: Pierre Gasly, der im Torro Rosso Daniil Kwjat ersetzte, konnte bei seiner Premiere noch keine Punkte sammeln. Gleichwohl hielt er die beiden Sauber Pascal Wehrlein (17.) und Marcus Ericsson (18.) problemlos auf Distanz.
Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 1.10.2017, 8:30 Uhr