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Trockenes oder unblutiges Schröpfen
Geschröpft wurde schon vor tausenden Jahren im alten China, aber auch im Nahen Osten und bei uns im europäischem Raum.
Die Schröpfgläser werden auf den entsprechenden Organ-Segmenten aufgesetzt und ein Unterdruck/Vakuum erzeugt. Es entsteht eine starke, lokale Mehrdurchblutung, es kann sich sogar ein Hämatom bilden. Dieses wird sich aber nach wenigen Tagen wieder zurückbilden. Der Stoffwechsel wird lokal im Gewebe angeregt und wie in der Bindegewebemassage werden reflektorisch die Funktionen der Organe unterstützt. Sämtliche Organe haben Nervenendungen in den entsprechenden Hautarealen der Segmente.
Schröpfmassage
Es wird Öl auf die Haut aufgetragen und die Schröpfgläser werden wiederum mit Unterdruck/Vakuum auf dem Gewebe aufgesetzt. Nun wird das Schröpfglas herumgezogen, um verklebte Haut- und Bindegewebeschichten mechanisch voneinander zu lösen.
Auch mit dieser Technik wird natürlich über die Segmente, die mit den Organen in Verbindung stehen, ein Reiz gesetzt und dadurch Einfluss auf deren Funktion genommen.