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Starkes Auto, starkes Team
Beim dritten Lauf der ADAC GT Masters in Zandvoort (NL) konnte es für Emil Frey Racing fast nicht besser laufen. Dank eines Doppelsiegs reden die Safenwiler ein gehöriges Wort um die Titelvergabe mit.
Zandvoort ist ein gutes Pflaster für Emil Frey Racing. Und das zeichnete sich bereits im ersten Qualifying ab. Obwohl es während der Session regnete, demonstrierte das Duo Mick Wishofer/Konsta Lappalainen das Potenzial des Lamborghini Huracán GT3 EVO und sicherte sich die Pole Position für das erste Rennen. Da Costa Balboa auf seiner besten Runde, die für die erste Startreihe gereicht hätte, blockiert wurde, musste er sich mit Platz 14 zufriedengeben. Und Arthur Rougier stellte seinen Lamborghini auf Rang 10 der Startaufstellung.
Gewinner des ersten Laufs: Mick Wishofer (Mitte r.) und Konsta Lappalainen holten die Pole und den Sieg.
Trotz feuchter Piste starteten alle drei EFR-Lamborghinis auf Slicks ins erste Rennen. Und der Mut sollte belohnt werden. Zwar verlor Wishofer zunächst die Führung, konnte sich aber kurze Zeit später wieder an die Spitze setzen und seinen Vorsprung auf über acht Sekunden ausbauen, bevor er eine halbe Stunde vor Rennende an die Box kam, um mit Lappalainen zu wechseln und der Finne den ersten Sieg vollendete. Wichtige Punkte heimsten Arthur Rougier und Franck Perera im Auto mit der #19 ein, indem sie im ersten Rennen einen starken achten Platz belegten. Das dritte Auto, nämlich das von Costa Balboa und Jack Aitken, fiel dank einer Strafrunde zurück und belegte am Ende Rang 12.
Emil Frey Racing Dominanz: Den zweiten Lauf gewannen Costa Balboa und Jack Aitken (Mi.), Arthur Rougier und Franck Perer (r.) wurden dritte.
Doch damit nicht genug. Alle drei Autos setzten ihre vielversprechende Performance am Sonntagmorgen fort. Allen voran Jack Aitken, der den Lambo mit der #63 auf die Pole stellte. Und während Perera die drittschnellste Zeit fuhr, qualifizierte sich Lappalainen auf Platz 11. Nach dem Start verteidigte Aitken seine Führung und fuhr vor dem obligatorischen Boxenstopp rund drei Sekunden Vorsprung heraus. Auch nach dem Fahrerwechsel liess Balboa nichts mehr anbrennen und fuhr den zweiten Sieg für Emil Frey Racing an diesem Wochenende heraus. Und das französische Duo Rougier/Perera holte in der letzten Kurve des Rennens unerwartet einen Podiumsplatz, während das dritte Auto im Bunde nach einem Plattfuss das Rennen aufgeben musste.
Teamchef Lorenz Hilti-Frey: «Zandvoort harmoniert mit unseren Fahrzeugen und wir haben zudem das richtige Setup gefunden. Es war auch diesmal wieder sehr eng, denn die ersten acht Fahrzeuge befanden sich alle innerhalb von drei Zehnteln. Mit den zwei Siegen und insgesamt drei Podestplätzen sind wir natürlich sehr zufrieden.»
Text: Jörg Petersen
Fotos: Emil Frey Racing