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Der Schulneubau am Rande eines heterogenen Gebietes aus Gewerbe- und Wohnbauten übernimmt die Struktur des Quartiers, schliesst dieses ab und generiert eine grosse Freifläche nach Westen. Diese bildet den Übergang zum Wohnquartier und Sekundarschule. Das zu-sammenhängende Gebäude, bestehend aus zwei ineinander verschränkter Volumen, spannt sich über die volle Länge des Grundstücks. Das hohe, schmale Volumen, in welchem sich dreissig Schulräume der Unter- und Mittelstufe, eine Tagesschule und Werk- und Handarbeitsräume befinden ist viergeschossig und markiert das eigentliche Schulhaus. Der tiefere Baukörper mit Dreifachturnhalle und Aula liegt an der Kantonsstrasse und ist Teil des öffentlichen Quartierlebens. Auf den beiden Längsseiten führen hindernisfreie Wegverbindungen, Plätze und Aussenräume ins Wohnquartier. Der ruhige und zonierte Pausenplatz für die Tagesschule liegt nach Osten, der offene und vielfältig bespielbare Schulplatz nach Westen. Der erhöhte Zuschauerbereich mit Sitzstufen bei der Bushaltestelle Gartenhof erinnert an den ehemaligen Fussballplatz und trennt Wegachse von Freifläche. Das Gebäude ist als Hybridkonstruktion konzipiert, mit einer massiven Tragstruktur und einer Gebäudehülle in Holzsystembau. Die Fassade in Glasfaser-Betonelementen gliedert das Gebäude und wird als kommunales Schulhaus wahrgenommen.