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1985 ergab eine Studie der Eidgenössischen Kommission für Jugendfragen, dass aus der Sicht der Jugendlichen die Politiker*innen weit vom Volk entfernt sind und in einer nicht verständlichen Sprache sprechen. Aufgrund dieser Studie wurde 1991 auf nationaler Ebene die Eidgenössische Jugendsession gegründet. Auch der Kanton Baselland, wollte die Jugendlichen mehr in das politische Geschehen einbeziehen und arbeitete 1994 ein Konzept zur Gründung eines kantonalen Jugendparlaments aus. Diese Idee wurde zunächst verworfen. Stattdessen wurde ein unabhängiges Diskussionsforum gegründet, das noch heute jährlich stattfindende Jugendforum. Doch die Idee eines Jugendrates, einer «Exekutiven» der Jugendlichen wurde erneut aufgegriffen und am 1. Juli endgültig als beratende Kommission des Regierungsrates gegründet. Mit dieser Entscheidung gab der Kanton Basel-Landschaft der Jugend als erster Kanton die Möglichkeit der direkten Partizipation am politischen System.
Einen grossen Erfolg, feierte der Jugendrat im Jahre 2001. Der Jugendrat lancierte eine Petition, welche eine Nachtbuslinie ins Oberbaselbiet forderte. Diese Bemühungen hatten Erfolg: Sowohl der Regierungsrat wie auch der Landrat waren damit einverstanden, Nachtbuslinien in den Leistungsauftrag der BLT aufzunehmen und die SBB führte sogar einen Nachtzug ein.