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Im Organigramm der Priesterbruderschaft St. Pius X. entspricht ein Distrikt einer religiösen Provinz, eine territoriale Aufteilung, die oft mit den geographischen Grenzen eines Landes übereinstimmt.
Jeder Distrikt steht unter der Leitung eines Distriktoberen, der vom Generaloberen und seinem Rat für die Dauer von sechs Jahren (Mandatserneuerungen sind möglich) ernannt wird. Ihm wird die Leitung des Apostolats in seinem Gebiet anvertraut, in Übereinstimmung mit den Statuten und dem Geist der Bruderschaft. Er ist für die pastorale, spirituelle und weltliche Verwaltung verantwortlich: für die Priorate, Schulen, Exerzitienhäuser, Veröffentlichungen, Vereinigungen der Gläubigen usw. Seine Hauptaufgabe besteht darin, sich um die Priestergemeinschaften zu kümmern, die in dem jeweiligen Distrikt arbeiten.
Der aktuelle Distriktsobere ist P. Thibaud Favre
Pater Thibaud Favre stammt aus dem Wallis, wo er seine Schulausbildung absolvierte. Nach seiner Grundschule an der Fleurs de Mai-Schule in Riddes besuchte er das Internat "L'Etoile du Matin" in Bitche.
Im Herbst 2007 trat er in das Seminar von Flavigny ein und trat dann in das Seminar von Ecône ein. Nach einem Aufenthalt in Argentinien im Jahr 2012 wurde er am 22. Februar 2014 von S.E. Bischof Alfonso de Galarreta im Priesterseminar von Ecône zum Priester geweiht.
Seine ersten Jahre als Priester verbrachte er im Priorat St. Nikolaus vonFlüe in Rickenbach im Kanton Solothurn. Von dort aus diente er 4 Jahre lang der Kirche des Heiligen Geistes in Delémont.
Danach wurde er zum Prior im Exerzitienhaus "Domus Dei" in Enney ernannt, wo er von 2018 bis 2020 blieb.
Am 15. August desselben Jahres wurde er als Nachfolger von P. Pascal Schreiber zum Distriktssoberen der Schweiz ernannt.