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Die prekäre Lage auf dem Wohnungsmarkt veranlasste die Gemeinde Emmen im Jahre 1990, sich einmal mehr für den sozialen Wohnungsbau einzusetzen.
Sie übernahm von der Rhone-Poulenc Viscosuisse SA ein 33’600 m2 grosses Grundstück im Baurecht. Diese bot sie bauwilligen Wohnbaugenossenschaften im Unterbaurecht an.
Die Wohnbaugenossenschaft «Familie» hatte in der zweiten Hälfte der 70er und in den 80er Jahren ihr Augenmerk hauptsächlich auf die Konsolidierung und Pflege der bestehenden Liegenschaften gerichtet. Sie nahm deshalb die sich bietende Gelegenheit beim Schopf und bewarb sich um ein Los im Unter-Spitalhof.
Für den Unterspitalhof lag ein Gestaltungsplan vor. Es sollten in fünf Losen insgesamt 150 bis 180 Wohnungen, alle WEG-konform, erstellt werden. Die Genossenschaft der Familie Emmen erhielt das dritte Baulos, zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 40 Wohnungen zugesprochen.
An der Generalversammlung vom 14. Juni 1993 stimmten die Genossenschafter dem Baukredit von Fr. 13'612'000.—zu. Der Spatenstich erfolgte am 17. Januar 1994, wonach die Wohnungen ab Juli 1995 bezugsbereit waren.
Die Wohnbaugenossenschaft der Familie Emmen vermietet bei diesem Objekt:
- 8x 2.5 Zimmer-Wohnungen
- 14x 3.5 Zimmer-Wohnungen
- 15x 4.5 Zimmer-Wohnungen
- 3x 5.5 Zimmer-Wohnungen
- 45x Einstellhallen-Abstellplätze