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Dazu gehört unter anderem die Vorgabe, dass die negativen Ergebnisse der Labortests auf das Schmallenberg-Virus in den Begleitpapieren von einem Vertreter des Veterinärdienstes des Exportlandes sowie einem russischen Spezialisten bestätigt werden müssen.
Am 20. März 2012 hatte Russland wegen des Auftretens dieses neuen Virus ein Einfuhrverbot für die gesamte Europäische Union für lebende Rinder, kleine Wiederkäuer und Schweine sowie für Sperma und Embryonen dieser Tiere erlassen. Wie Rosselchoshnadsor am Montag vergangener Woche erläuterte, ist die Bedingung für den Import von Wiederkäuern aus der EU eine 21-tägige Quarantäne vor der Ausfuhr der Tiere „in von Erregern freien Räumen“.
Dabei seien die Tiere in der ersten Woche auf das Virusgenom und in der dritten Woche auf Antikörper zu untersuchen. Die Aufsicht des russischen Inspektors über die Quarantäne und die Laboruntersuchungen sei obligatorisch, betonte die Behörde. Da auch diese Vorkehrungen keine hundertprozentige Gewähr für eine Nichteinschleppung des Schmallenberg-Virus böten, sollten die Veterinärämter der russischen Regionen eine erneute Quarantäne sowie Labortests nach der Einfuhr der Tiere durchführen, empfahl der Moskauer Aufsichtsdienst.
Deutschen Tierzuchtexperten zufolge dürfte unter diesen Bedingungen kein einziges Rind nach Russland geliefert werden. Auch macht nach ihrer Darstellung die russische Vorgabe der Antikörperfreiheit für die Einfuhr keinen Sinn, da laut Schätzungen mittlerweile rund 80% aller Rinder in der EU gegen das Schmallenberg-Virus immunisiert sind.