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Die Autoren folgern, dass insgesamt ein klarer Zusammenhang zwischen Leukämie und Strahlenexposition in diesen Studien gezeigt werden konnte - der jedoch nicht linear sei. Bei kleinen Dosen weise die Risikokurve rund eine halb so starke Steigung auf wie bei grossen Dosen. Keine solche Verbindung bestehe aber beim Non-Hodgkin-Lymphom, der Lymphogranulomatose und bei multiplen Myelomen. Bisher gebe es auch keine überzeugenden Beweise, dass die Strahlenexposition durch den Unfall in Tschernobyl zu einer Zunahme der Leukämiefälle in den betroffenen Regionen geführt habe.
Nach Analyse der diversen Studien schätzen die Autoren das spezifische Sterberisiko an Leukämie infolge Bestrahlung mit kleinen Dosen für die britische Bevölkerung auf 0,5-0,6% pro Sievert. Dies entspricht einem Risiko von 1 auf 200 pro Sievert an Leukämie zu sterben bezogen auf die gesamte Lebenszeit. Diese Grössenordnung wurde bereits in früheren Studien der NRPB ermittelt und ist auch kohärent mit Daten des United Nations Scientific Committee on the Effects of Atomic Radiation (Unscear).
Quelle
D.S. nach Mitteilung NRPB, 7. Oktober 2003