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Wie bereits am Samstag zeigten sich die Schweizer Jonas Lenherr und Fanny Smith beim Weltcup der Skicrosser im russischen Sunny Valley auch am Sonntag von ihrer besten Seite. Die beiden Sieger des Vortages schafften es erneut aufs Podest.
Nach seinem Sieg vom Samstag musste sich der 28 Jahre alte Lenherr als Zweiter einzig Kevin Drury geschlagen geben. Der Kanadier und der Ostschweizer tauschten damit im Vergleich zum Vortag, als Lenherr knapp vor Drury über die Ziellinie gefahren war, die Plätze. Mit Armin Niederer verpasste ein zweiter Schweizer im Final der Männer als Vierter das Podest nur um wenige Zentimeter.
Bei den Frauen klassierte sich Fanny Smith hinter der schwedischen Saison-Dominatorin Sandra Näslund und der Kanadierin Brittany Phelan im 3. Rang. Die 25-Jährige hatte nach ihrem Sieg kundgetan, wie sehr ihr der Kurs in Russland zusage. Die bestätigte sie am Sonntag als Dritte eindrücklich.
Erneut nicht wie gewünscht lief dagegen es Marc Bischofberger. Der Leader im Gesamtweltcup und Silbermedaillengewinner von Pyeongchang schied bereits in den Achtelfinals aus. Ein Fahrfehler über eine Welle wurde dem Appenzeller zum Verhängnis. Mit Jean-Frédéric Chappuis patzte jedoch auch Bischofbergers ärgster Widersacher im Kampf um den Skicross-Weltcup - wie der Schweizer blieb der Franzose, der die letzten drei Jahre den Weltcup der Skicrosser gewinnen konnte, in den Achtelfinals hängen. Dennoch konnte Chappuis weiter ein paar Punkte auf Bischofberger gut machen. Der Vorsprung des Schweizers beträgt nun noch 59 Punkte.