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Der Pontonier-Sportverein Brugg, damals noch als Pontonierfahrverein des Bezirks Brugg bekannt, wurde im Jahr 1897 gegründet. Es waren rein militärische Ueberlegungen welche zur Vereinsgründung führten, denn die Armee brauchte ausgebildete Wasserfahrer welche zu den Pontonieren eingeteilt wurden. So übernahmen die Pontonierfahrvereine eine wichtige Aufgabe in der Ausbildung zukünftiger Pontoniere oder Sappeure. Im Laufe der Mechanisierung im Militärbrückenbau ging der Bedarf an ausserdienstlich vorgebildeten Rekruten zurück. Ganz kann aber auch heute noch nicht darauf verzichtet werden.
In den letzten Jahren wandelte sich der militärische Pontonier zum zivilen Leistungssportler, bei dem nur noch wenig auf seine militärischen Wurzeln hinweist. Wohl ist eines der Hauptziele immer noch die Ausbildung junger Burschen (inzwischen sind auch hier die Damen dazugestossen) zu Wasserfahrern, welche sich später zu den Pontonieren oder Bootsschützen einteilen lassen können.
Das Hauptgewicht liegt aber im zivilen Bereich, bei der Bestreitung von Wettkämpfen, der Durchführung von Flussfahrten oder Festveranstaltungen, wie etwa in Brugg das traditionelle Fischessen. Längst hat sich der frühere Sommer- zum Ganzjahressport entwickelt, denn nach der relativ kurzen Sommersaison wird das Training in die Halle oder ins Hallenbad verlegt.