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Nun lieferte der Weltmeister den Nachweis, auch bei einem der wichtigsten Wettbewerbe der Association of Freeskiing Professionals (AFP) mit den global führenden Slopestyle-Spezialisten mithalten zu können.
Der im AFP-Ranking vor dem Start zur US-Serie nur an 63. Stelle geführte Schweizer Bösch musste sich lediglich vom amerikanischen Olympia-Zweiten Gus Kenworthy und dem neuseeländischen Routinier Josiah Wells bezwingen lassen.
Bösch, einst auf U13-Stufe ein begabter Alpin-Slalomfahrer, erreichte mit dem besten seiner zwei vorzüglichen Runs 89,40 Punkte. Mit seinen stilsicheren Sprüngen und Tricks schnitt er besser ab als der Sotschi-Champion Joss Christensen. Selbst Bobby Brown, in den US-Freeski-Zentren eine der renommiertesten Figuren und dreifacher Aspen-Champion, musste sich hinter dem 18-Jährigen einreihen.
Noch ist Bösch auf weitere Wild Cards angewiesen. Sein Top-Ergebnis im Parcours von Breckenridge dürften die Veranstalter der finanziell sehr gut dotierten US-Trendsport-Events aber registriert haben. Bösch will sich in dieser Saison für eine Einladung zu den X-Games Colorado aufdrängen.
(SI)