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Regie bei «Topper» führte Norman Z. McLeod, der in den 1930er- und 1940er-Jahren als Komödien-Regisseur für zahlreiche Kassenschlager verantwortlich war. Unter anderem für «Monkey Business» (USA, 1931) mit den Marx Brothers.
Grund für den Erfolg von «Topper» waren auch die für die damalige Zeit verblüffenden Filmtricks, welche die Hauptfiguren auf mirakulöse Weise verschwinden oder durchsichtig werden liessen. Der Film zog zwei Fortsetzungen nach sich, «Topper Takes a Trip» und «Topper Returns».
Mehr als zehn Jahre später kehrte «Topper» erneut zurück, diesmal als TV-Sitcom, die fast zwei Jahre lang über die Bildschirme flimmerte. Darin spielte nicht mehr Hollywood-Star Cary Grant den rührseligen Geist George, seine Rolle übernahm Leo G. Carrol. Ein letztes Mal kehrte «Topper» 1979 auf die Leinwand zurück: als Remake mit Jack Warden und Kate Jackson in den Hauptrollen.
In den 1980ern nachkoloriert
Und noch ein letztes Mal sorgte «Topper» für Schlagzeilen: Anfang der 1980er-Jahre wurde die Einfärbung von Schwarz-Weiss-Filmen möglich.
Die Colorization Inc. in Kanada entwickelte ein Verfahren, welches erstmals bei den Laurel-und-Hardy-Filmen («Dick und Doof») angewendet wurde. Auch «Topper» wurde nachträglich koloriert, da die Schwarz-Weiss-Filme beim Publikum immer weniger Anklang fanden.
Screwball-Jahrzehnt
«Topper» gehört einem ganz speziellen Genre an. Die 1930er- und 1940er-Jahre waren das Jahrzehnt der Screwball Comedy, dieser meist frivolen, grotesken Filmkomödien mit hohem Unterhaltungswert.
Im Englischen beschreibt der Begriff «Screwball» eine Person mit seltsamen Angewohnheiten. Ursprünglich jedoch stammt er aus dem Baseball, wo er einen angeschnittenen Ball, der unberechenbar ist, bezeichnet. Screwball-Komödien schafften es in ihrer Blütezeit regelmässig zu Oscar-Ehren oder -Nominationen.
Ein Klassiker
Auch «Topper» erreichte besondere Meriten und brachte es auf zwei Oscar-Nominierungen («Bester Nebendarsteller» und «Bester Ton»). Von den einflussreichen Filmkritikern der damaligen Zeit wurde er denn auch meist wohlwollend rezensiert.
Der «TimeOut Film Guide» indes meckerte und sprach «Topper» von vornherein das Potential zum Klassiker ab. Fälschlicherweise, wie sich herausstellen sollte.