Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03580.jsonl.gz/2221

Tristan und Isolde: eine der schönsten und berühmtesten Liebesgeschichten der Weltliteratur. Erzählt wird von einem leidenschaftlichen jungen Paar, das sich über alle gesellschaftlichen Normen hinwegsetzt, und von den Wirrnissen dieser Liebe, von Ehebruch und Eifersucht. Dieter Kühn hat diesen grossen märchenhaften Roman des Mittelalters versgetreu ins Neuhochdeutsche übertragen und zudem eine biographische Skizze des Gottfried von Strassburg entworfen, von dessen Leben wir nichts Sicheres, aber viel Wahrscheinliches wissen. Kühns kongeniale Übertragung lädt dazu ein, dieses grandiose Erzählgedicht in seiner ganzen Intensität neu zu entdecken.
Portrait
Dieter Kühn, geboren 1935 in Köln, starb im Juli 2015 in Brühl. Für seine Biographien, Romane, Erzählungen, Hörspiele und hoch gerühmten Übertragungen aus dem Mittelhochdeutschen (das ›Mittelalter-Quartett‹) erhielt er den Hermann-Hesse-Preis, den Grossen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und zuletzt die Carl-Zuckmayer-Medaille. Zu seinen Werken gehören grosse Biographien (über Clara Schumann, Maria Sibylla Merian, Gertrud Kolmar sowie sein berühmtes Buch über Oswald von Wolkenstein), Romane (›Geheimagent Marlowe‹), historisch-biographische Studien (›Schillers Schreibtisch in Buchenwald‹) und Erzählungsbände (›Ich war Hitlers Schutzengel‹). Zuletzt erschienen die beiden autobiographischen Bände ›Das Magische Auge‹ und ›Die siebte Woge‹ sowie sein Theaterbuch ›Spätvorstellung‹. Literaturpreise (Auswahl): Hermann-Hesse-Preis Grosser Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste Nominiert für den Deutschen Bücherpreis 2002 Carl-Zuckmayer-Medaille 2014