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Im Jahre 1950 nahm auch die betrieblich mit der Linie 37 verknüpfte Linie 38 ihren Betrieb auf. Sie führte von der Schifflände via Strassburgerallee–Morgartenring zum Neubad, wo die Wagen auf den 37er übergingen.
1958 kürzten die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) den 38er auf den Abschnitt Schifflände–Morgartenring ein. Dabei blieb es für die nächsten vierzig Jahre. Allerdings fristete die spärlich verkehrende und noch spärlicher ausgelastete Linie stets ein Mauerblümchendasein, war doch das Iselin-Quartier mit den Tramlinien 1, 3 und 6 sowie der Autobuslinie 36 bzw. 39 bereits ausreichend erschlossen.
1998 erfuhr der 38er eine erste Aufwertung, indem ab Strassburgerallee nicht mehr zum Morgartenring, sondern zum Bachgraben gefahren wurde. Das dortige Gartenbad bekam somit knapp vierzig Jahre nach seiner Eröffnung erstmals einen nennenswerten Anschluss an den öffentlichen Verkehr 1). Ab 2000 verkehrten einzelne Kurse des 38ers über die Kantonsgrenze weiter nach Allschwil und bedienten so das stark im Wachstum begriffene Gewerbe- und Freizeitgebiet längs des Hegenheimermattwegs.
Ausgangspunkt der Linie 38 blieb bis Ende 2008 die Schifflände. Erst im Zusammenhang mit der Verknüpfung mit der Linie 31 wurde der 38er zur internationalen Durchmesserlinie mit direkten Kursen von Allschwil ins deutsche Grenzach-Wyhlen. Dabei werden die von den BVB in Deutschland gefahrenen Leistungen 1:1 durch Leistungen der Südbadenbus GmbH (SBG) in der Schweiz kompensiert, so dass auf BVB-Linien nun auch rote Busse der SBG anzutreffen sind.
1) Zwischen 1990 und 1993 verkehrte die BLT-Linie 62 vom Luzernerring via Bachgraben nach Allschwil.