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Heidi Diethelm Gerber liegt in Tokio bei ihrem letzten internationalen Wettkampf ordentlich im Rennen. Die Thurgauerin nimmt mit der Sportpistole nach dem Präzisionsschiessen den 19. Zwischenrang ein.
Die Passen von 98, 96 und 94 trugen ihr 288 Punkte ein. In Rio de Janeiro, wo sie Olympia-Bronze gewonnen hatte, hatte Diethelm Gerber in dieser Phase des Wettkampfs 291 Zähler auf dem Konto. In Tokio liegt die Thurgauerin nach der Hälfte der Qualifikation um drei Punkte hinter Position 8 zurück, die als letzte zur Teilnahme am Final vom Freitag berechtigt. Dort beginnt die Wertung wieder bei null.
Zuvor steht als zweiter Qualifikations-Event der Schnellfeuer-Durchgang an. Für jede der sechs Serien zu je fünf Schuss werden die Scheiben fünfmal für je drei Sekunden den Schützinnen zugedreht und für jeweils sieben Sekunden weggedreht. Die Streuung im Feld fällt grösser aus als im Präzisionsteil, entsprechend viele Schützinnen habe noch reelle Chancen auf die Finalteilnahme.
Mit den drei Punkten Rückstand hat Heidi Diethelm Gerber ihre Fehler-Marge allerdings aufgebraucht. Nun muss am Freitagmorgen eine starke Leistung folgen. Die Schweizerin schiesst in der ersten von vier Serien. Mit einem Total von 284 Punkten im Schnellfeuer kann sich die 52-Jährige noch Hoffnungen auf eine Finalteilnahme machen.
sda