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Die in der ganzen Welt berühmte Französin Madame Marie Tussauds wurde im Jahre 1761 im elsässischen Straßburg geboren. Wer kennt sie nicht, die Wachsbildnerin, deren Hände originalgetreue Figuren berühmter Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kunst, Zeitgeschehen und gesellschaftlichem Leben geschaffen haben. Wachs ist das Material, welches Madame Tussauds zur Herstellung ihrer verblüffend lebensecht wirkenden Figuren verwendete. Ein Schweizer Arzt vermittelte ihr seinerzeit in Bern dieses besondere Handwerk. Ein wenig Gänsehaut bekommen wir bei dem Gedanken, dass Marie Tussauds bereits in Zeiten der französischen Revolution die Köpfe von hingerichteten Personen nachbildete. Zu diesen makaberen Arbeiten gehören die Wachsköpfe von Robespierre, Danton oder von König Ludwig dem XVI. Die Wachskünstlerin Marie Tussauds präsentierte bereits im Jahre 1835 in London ihre Wachsfiguren der interessierten Öffentlichkeit. Kurz vor ihrem Tode im Jahre 1850 erschuf sie ihre eigene Person aus purem Wachs als eine ihrer letzten Arbeiten. Nach ihrem Tode führte ihr Enkelsohn das Wachsfigurenkabinett weiter. In London kann man heute beispielsweise die königliche Familie, den smarten James Bond Darsteller Daniel Craig, die Sängerin Adele oder den gutaussehenden Schauspieler Leonardo DiCaprio in wächserner Schönheit bewundern. Heutzutage existieren viele Niederlassungen von Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett in der ganzen Welt. Wer die imposanten Wachsnachbildungen anschauen möchte, kann diese beispielsweise in Berlin, Amsterdam, Blackpool, New York, Sidney oder Hongkong bewundern.
Das Museum Madame Tussauds in der US-amerikanischen Metropole New York
Mitten auf dem Times Square in New York befindet sich eine Dependance von Madame Tussauds. Hier sind über 200 Persönlichkeiten aus Zeitgeschehen, öffentlichem Leben, Politik, Show, Film, Fernsehen, Musik oder Sport ausgestellt. In New York wurde das Museum von Madame Tussauds bereits im Jahre 2000 eröffnet und zählt seitdem zu den begehrtesten Attraktionen der US-amerikanischen Metropole. Viele amerikanische Präsidenten, darunter Clinton, Nixon oder Obama sind dort ebenso zu bewundern wie die unvergessliche Marylin Monroe, der ewig posierende Charly Chaplin, die charmant lächelnde Prinzessin Diana, der Weltklasse-Boxer Muhammad Ali, der einzigartige Künstler der klassischen Moderne Pablo Picasso, die Pop-Ikone Lady Gaga und viele andere mehr, die - wenn auch nur in Wachs - nichts von ihrer faszinierenden Ausstrahlung einbüßen. Die Schauspielerin Angelina Jolie und der smarte Brad Pitt lächeln uns bei Madame Tussauds zwar nicht von der Leinwand aus an, aber stehen in Lebensgröße als Wachsfiguren vor unseren Augen.
Madame Tussauds Museum im Herzen der deutschen Hauptstadt Berlin
Wer nicht nach New York, Amsterdam oder in andere Teile der Welt reisen möchte, findet eine Niederlassung von Madame Tussauds in Berlin ganz in der Nähe des Brandenburger Tors, und zwar direkt auf der berühmten Prachtstraße "Unter den Linden". Das interessante Museum der Wachsfiguren beherbergt nicht nur große Persönlichkeiten wie die amtierende Bundeskanzlerin Angela Merkel, den Schlagerstar Helene Fischer, den amerikanischen Leinwandhelden George Clooney, den deutschen Schauspieler Matthias Schweighöfer, die rührende Figur ET oder Spiderman, sondern offeriert den Besuchern auch besondere Events. Sehr viel Spaß haben die Gäste, wenn Sie den Komikern Harpe Kerkeling oder Bully Herwig begegnen. Die Größe der bekannten Quizmaster und Moderatoren Günther Jauch oder Thomas Gottschalk können die Besucher erst ermessen, wenn sie direkt vor den faszinierenden Showmastern stehen. Wer hätte gedacht, dass der Formel-1-Fahrer Sebastian Vettel, der kluge Albert Einstein und der Schriftsteller Günter Grass einmal unter einem Dach wohnen. Das Wachsfigurenkabinett von Madame Tussauds in Berlin macht dies möglich und lädt die Besucher zu einer ungewöhnlichen Zeitreise ein. Die Eintrittskarten kosten um die 20 Euro, am Nachmittag sind die Eintrittspreise reduziert. Kinder, Schulklassen und Gruppen bekommen eine Ermäßigung.
Foto: (c) Christian Schütt / Madame Tussauds in Berlin: Quelle: Wikipedia
Redaktion, 06.03.2014