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Klangwelten
17. Sep 2017 - 26. Nov 2017 diverse...
Der rumänische Komponist Bohuslav Martinů, der im Zentrum der diesjährigen Konzertsaison des «Musikwerks Luzern» steht, flüchtete vor den Nazis in die USA. In New York traf er nicht nur auf andere Komponisten wie Bartók oder Hindemith, sondern auch auf Albert Einstein. Ihm widmet er eines seiner Werke.
Drei Komponisten, die es aufgrund ihrer Emigration an die Ostküste verschlagen hat: Martinů und Bartók finden in New York, Hindemith in New Haven einen neuen Wohnsitz. In Martinůs New Yorker Zeit fällt die Bekanntschaft mit Albert Einstein, dessen undogmatische und künstlerische Art ihn fesseln.
Er widmet ihm die «Five Madrigal Stanzas», die der Physiker und begeisterte Laienmusiker zu Martinůs grosser Freude auch aufführt. Noch eine Freundschaft prägt seine Zeit in Amerika: die zu Serge Koussevitzky. Der grosse Dirigent gibt durch seine Stiftung Werke bei Bartók, Hindemith und Martinů in Auftrag, die zu den bedeutenden Kompositionen des 20. Jahrhundert gehören.
An diesem Abend werden Werke von Bohuslav Martinů (1890-1959), Paul Hindemith (1895-1963) und Béla Bartók (1881-1945) zu hören sein.
Musikwerk Luzern
Web: www.musikwerkluzern.ch
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