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Tag: Dienstag
Zahl: 7
Farben: Grün-Schwarz
Ogun ist der Orisha des Eisens der harten Arbeit und der Gefängnisse und der Bewahrer des Mysteriums des Eisens.
Er ist ein Kriegsgott der von niemanden zurücktritt, der Krieger Orisha der "die Steine aus dem Weg räumt" und Kraft und Stärke verleiht.
Ogun ist für das Skelet des Menschen verantwortlich.
Seine Brüder sind Ellegua und Ochosi mit denen er gemeinsam in den Krieg marschiert. Gemeinsam sind sie ein furchterregendes Trio.
Ogun wird dargestellt mit einem dreibeinigen eisernen Kessel, mit verschiedenen Metallgegenständen wie z.B.: Machete, Hufeisen, Eisenbahnnägel, Fleischerhacken, Pferdetrensen, Schlüssel, Chirugische Instrumente, Handschellen u. ä.
Sein Totem ist der schwarze Hund.
Seine Kinder (Omo Ogun)
Die Kinder von Ogun sind handwerklich sehr geschickt deswegen sind sie meist Handwerker. Sie sind meist sehr gross und Stark und mögen einen fairen Kampf.
Auch sind sie oft Stur und eifersüchtig. Die Omo Ogun sind meist Einzelgänger und wollen am liebsten alles alleine meistern.
Obwohl Ogún in Kuba nicht als Schöpfergott betrachtet wird, ist seine Rolle als Kopfkrieger im Ajogun extrem wichtig.
Obwohl gesagt wird, dass Eleggua zuerst isst, ist es wahrlich Ogún, der Meister des Messers (Obé), der dem Opfer die Kehle durchschneidet und so zuerst das Blut schmeckt, das Messer ist das Symbol von Ogún selbst. Selbst wenn ein Metallmesser nicht dazu benutzt wird, ein Tier zu opfern, ist es immer noch Ogún, das die Lebenskraft repräsentiert, denn wenn diese Lebenskraft auf rituelle Art und Weise freigesetzt wird, soll Ogún anwesend gewesen sein.
In enger Zusammenarbeit mit Eshu hat Ogún die Fähigkeit und Kraft, alle Hindernisse, die uns auf unserem Weg zum spirituellen Wachstum entgegenstehen, zu beseitigen. Ogún ist auch die Urquelle der ase (Kraft), die die Schöpfung erhält.
Ogún ist der Besitzer von allem Metall und sollte als ein Orisha betrachtet werden, der bei allen Zeremonien und Opfern von Santeria unentbehrlich ist. Ogún ist derjenige, der es der Menschheit ermöglicht, von den kleinsten Objekten, bis hin zum Wolkenkratzer alles zu erschaffen.
Gemäß der Yoruba-Mythologie verurteilte Ogún sich dazu, niemals zu schlafen oder auszuruhen, solange sich die Welt drehte. Dafür hört das Werk der Menschheit nie auf. Während ein Teil der Menschheit schläft, hilft die andere Hälfte der Menschheit der Welt voranzukommen.
Wenn man von diesem Orisha spricht, spricht man von seinem Geist des Kriegers und seiner rohen Gewalt, dies ist die Kraft, die es ihm ermöglicht, der Menschheit zu helfen, ihre Aktivitäten zu entwickeln, die ihrer Lebensweise helfen.
Ogún der Besitzer aller Metalle, die auf der Erde existieren, ist der Besitzer der Schmiede, der Mechanik, Architektur Ingenieure, Offiziere, Bildhauer, Zugführer, Feuerwehrleute, Metzger, Friseure, Tätowierer und Chirurgen, in den medizinischen Bereichen ist Ogún derjenige, der ihre Hände in Operationen führt. Niemand sollte ohne seine Segnungen auf einem Operationstisch liegen.
In den Augen der Geschichte hat Ogún das gleiche Temperament des Kriegers. Sohn von Odudua (Gründer von Ile Ife) ein schrecklicher und wilder Krieger. Er kämpfte gegen die Stadt ARA und zerstörte sie. Er kämpfte auch in vielen anderen Städten und war immer siegreich.
"Iboru Iboya Ibosheshe"