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US-Popsängerin Taylor Swift hat den Grammy für das beste Album des Jahres gewonnen. Mit ihrer Platte «1989» setzte sich Swift am Montagabend (Ortszeit) in Los Angeles unter anderem gegen den Rapper Kendrick Lamar durch, der für sein von Kritikern hochgelobtes Album «To Pimp a Butterfly» nominiert war. In ihrer Dankesrede rief Swift ihre weiblichen Fans zu einem selbstbewussten Auftreten auf. Sie warnte junge Frauen vor «jenen, die versuchen, euren Erfolg zu untergraben oder sich eure Leistungen und euren Ruhm anzueignen».
Davor hatte sie in Los Angeles bereits den Grammy als bestes Pop-Gesangsalbum sowie für «Bad Blood» den Preis für das beste Musikvideo abgeräumt. «Ich will den Fans für die vergangenen zehn Jahre danken», sagte Swift, die insgesamt für sieben Grammys nominiert war.
Bruno Mars mit Single des Jahres
Der britische DJ Mark Ronson und der US-Sänger Bruno Mars holten mit ihrer Partyhymne «Uptown Funk» den Grammy für die Single des Jahres. Ebenfalls nominiert waren «Blank Space» von Swift, «Thinking Out Loud» von Ed Sheeran, «Really Love» von D'Angelo sowie «Can't Feel My Face» von The Weeknd.
US-Popsängerin Meghan Trainor gewann den Grammy als beste neue Künstlerin. Die 22-Jährige setzte sich gegen Courtney Barnett, James Bay, Tori Kelley und Sam Hunt durch. Unter Tränen und sichtlich gerührt dankte die für ihre Hits «Like I'm Gonna Lose You» und «All About That Bass» bekannte Singer-Songwriterin unter anderem ihren Eltern und Produzenten.
Grammys für Politiker
Der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter wurde zum zweiten Mal mit dem wichtigsten Musikpreis der Welt geehrt. Der 91-Jährige gewann den Grammy für das Hörbuch zu seiner Autobiografie «A Full Life: Reflections at Ninety». 2007 hatte er für das von ihm verfasste und gelesene «Unsere gefährdeten Werte» ebenfalls einen Grammy als bestes gesprochenes Album gewonnen.
Auch Amtsinhaber Barack Obama, Ex-Präsident Bill Clinton sowie dessen Ehefrau und Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton haben für gesprochene Ausgaben ihrer Bücher bereits Grammys gewonnen.
(sda/ise/me)