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Aber keinesfalls akzeptiert er kaum ein Jahr nach Inkrafttreten der neuen Agrarpolitik eine erneute Reduktion der Beiträge. Dies wäre für die Landwirtinnen und Landwirte, die sich momentan für die Umsetzung der vorgeschlagenen neuen Massnahmen einsetzen, absolut unverständlich. Dadurch würde auch das Versprechen gebrochen, sich für eine Verbesserung der Einkommen von Bauernfamilien einzusetzen.
Mehrere Anpassungen sind hingegen positiv. Beispielsweise die Einführung der neuen Massnahme bezüglich Bienenweiden im Rahmen der Biodiversitätsförderflächen, die Vereinfachung der Anforderungen für die Nutzung von Uferzonen entlang von Fliessgewässern oder die Formulierung auf Bundesebene der Richtlinien zur Kürzung der Direktzahlungen. Ausserdem werden für die Jahre 2015 und 2016 keine Kürzungen bei ungenügender Umsetzung der neuen Massnahmen gegen Erosion sowie der RAUS-Massnahmen für Kälber von 120-160 Tagen vorgenommen. Ebenfalls begrüssenswert sind die vorgeschlagenen Anpassungen zur Bestimmung des Normalbesatzes bezüglich der Sömmerung von Mutterkühen.
Der SBV nutzt diese Anhörung, um weitere Verbesserungen vorzuschlagen mit dem Ziel, die Verfahren zu vereinfachen. Er fordert zudem, dass im Jahr 2015 je nach Entwicklung der Produktion ein Beitrag für Futtergetreide eingeführt wird.