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In den letzten Monaten wurde mir während der Arbeit in der Praxis bewusst, wie sehr das psychische Befinden Einfluss auf praktisch alle die Behandlungsindikationen in der ganzheitlichen Frauenheilkunde hat. Hormonelle Dysbalancen können zu Stimmungsschwankungen, Gereiztheit oder Erschöpfungsgefühlen führen. Der stressige Alltag mit Kindern, der Arbeit und dem Haushalt kann frau an die kräftemässigen und nervlichen Grenzen bringen.
Da Poly Cystic Ovarian Syndrome (polyzystisches Eierstocksyndrom; PCOS) ein sehr häufig vorkommendes Beschwerdebild ist, konnte ich schon viele Patientinnen nach einem ärztlich diagnostizierten PCOS mit der TCM begleiten. Bei der Behandlung dieser Patientinnen geht es normalerweise um die Normalisierung des Zyklus oder die Regulierung des Gewichtes mit Methoden der TCM oder der Naturheilkunde.
Die Behandlung der Endometriose hat im Rahmen der TCM eine sehr lange Tradition: Sie wird allerdings nicht als eigene Krankheit benannt, sondern als ein Zustandes der "Blutstase, in Kombination mit Toxinen" im Unterbauch.
Das, was normalerweise Prä-Menstruales Syndrom (PMS) genannt wird, sind einzelne oder mehrere Symptome, die bei 8 von 10 Frauen verschieden stark oder in verschiedenen Kombinationen auftreten.
Da die Beschwerden nach ein paar Tagen meist von alleine verschwinden, werden die Beschwerden oft bagatellisiert. Frau muss aber definitiv nicht damit leben, denn PMS und auch PMDS sind behandelbar!