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Vital Julian Frey gehört zu den gefragtesten Cembalisten seiner Generation. Seine Ausbildung erhielt Frey an den Hochschulen in Freiburg i. Br. bei Robert Hill und in München bei Christine Schornsheim. Prägende Einflüsse hatten auch Christophe Rousset und Gustav Leonhardt. Mit seiner ausgiebigen und erfolgreichen Konzerttätigkeit leistet der Berner Musiker einen entscheidenden Beitrag, das Cembalo in der klassischen Musikszene neu zu positionieren. Als Solist ist Vital Julian Frey regelmässig bei renommierten Festivals im In- und Ausland zu erleben. Aufnahmen sind u.a. bei Sony BMG, Deutsche Harmonia Mundi, Ars Produktion, CovielloClassics und der Deutschen Grammophon erschienen. Für sein Mozart-Album wurde er zusammen mit dem Oboisten Albrecht Mayer mit dem OPUS KLASSIK Preis ausgezeichnet. Eine besonders enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit der Camerata Bern. Seit 2016 ist Freykünstlerischer Leiter der Bachwochen Thun.
Joel von Lerber, aus Rüeggisberg, ist ein renommierter Harfenist. Er konzertiert weltweit als Solist mit renommierten Orchestern, darunter das Konzerthausorchester Berlin, das State Hermitage Orchestra in St. Petersburg und das Philharmonische Orchester Vorpommern. Er absolvierte sein Studium mit Auszeichnung an der Musikakademie Basel, der Zürcher Hochschule der Künste und der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Joel ist Preisträger vieler Wettbewerbe und erhielt Stipendien von Organisationen wie dem DAAD und dem Migros-Kulturprozent. Sein beeindruckendes Können und seine künstlerische Sensibilität machen ihn zu einem herausragenden Harfenisten, der das Publikum auf der ganzen Welt begeistert.
Jean-Jacques Schmid studierte 1992-1999 am Konservatorium Bern bei Tomasz Herbut (Lehr- und Konzertdiplom). Nach einem „post graduate“ Jahr 2000-2001 am Konservatorium van Amsterdam schloss er 2002-2005 die Ausbildung mit einem Solistendiplom bei Dominique Merlet in Genf ab. Er erhielt alle Diplome „mit Auszeichnung“. Seine Ausbildung wurde abgerundet durch Meisterkurse bei Michel Dalberto, András Schiff, Béla Síki und Charles Rosen. Seine rege Konzerttätigkeit führte ihn bis nach Amerika und Japan. Das weitgespannte Repertoire besteht aus etwa 60 verschiedenen Rezitalprogrammen und 30 Klavierkonzerten sowie ungezählte Kammermusik in allen Formationen. Daneben ist er bis heute an einer Vielzahl von CD- und Tonaufnahmen beteiligt, darunter über 20 Solo-CDs. Seit 2020 ist er künstlerischer Leiter des Frauenvokalensembles „Donne da Canto“ in Thun. Ebenso ist er im Vorstand der EPTA Schweiz aktiv. Als Arrangeur und gelegentlich Komponist sind eine Vielzahl von Partituren entstanden, darunter eine Komplexe Klaviersonate „Jabberwocky“. Er ist langjähriges Mitglied der Schweizerischen ODD FELLOWS, Adrian-von-Bubenberg Loge Nr.22 und war 2015-2018 deren Obermeister (Präsident).
Philippe Bach wurde 1974 in Saanen, Schweiz, geboren. Er studierte Horn an der Musikhochschule Bern und am Conservatoire de Genève und anschliessend Dirigieren an der Musikhochschule Zürich bei Johannes Schlaefli und am Royal Northern College of Music in Manchester bei Sir Mark Elder. Er besuchte Meisterkurse bei Sir Colin Davis, David Zinman, Vladimir Jurowski, Prof. Ralf Weikert und Prof. Peter Eötvös.
Philippe Bach gewann zahlreiche Auszeichnungen, u.a. erste Preise am Schweizerischen Dirigentenwettbewerb (1996) und an der «International Jesús López Cobos Opera Conducting Competition» (2006). 2006 bis 2008 war er Assistant Conductor am Teatro Real in Madrid und Assistent von Jesús López Cobos.
Im Juni 2007 gab er im Teatro Real sein Debut mit Madama Butterfly. Im Dezember 2008 folgte sein Debut an der Hamburgischen Staatsoper mit Hänsel und Gretel. Von 2008 bis 2010 war Philippe Bach Erster Kapellmeister und Stellvertretender GMD am Theater Lübeck.
Seit 2011 ist er Generalmusikdirektor der traditionsreichen Meininger Hofkapelle und des Südthüringischen Staatstheaters Meiningen und seit 2012 Chefdirigent des Berner Kammerorchesters.
Als Gast leitete Philippe Bach u.a. Konzerte mit dem Tonhalle Orchester Zürich, dem London Philharmonic Orchestra, dem BBC Philharmonic Orchestra, dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, dem Helsinki Philharmonic Orchestra, dem Royal Scottish National Orchestra, dem Orchestre de chambre de Lausanne, dem Basler Sinfonieorchester, dem kammerorchesterbasel, dem Hallé Orchestra, dem RTE National Symphony Orchestra, dem Orquesta Sinfónica de Madrid, dem Orchestra della Svizzera Italiana, dem Brandenburgischen Staatsorchester, dem Bournemouth Symphony Orchestra, dem Kuopio Symphony Orchestra und der Basel Sinfonietta.
Katharina Weber
«Hommage à Frank Martin», UA • für Harfe, Cembalo, Klavier und Streichorchester
Frank Martin
Petite symphonie concertante • für Harfe, Cembalo, Klavier und Streichorchester
Frank Martin
Ouverture en hommage à Mozart
Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonie Nr. 41 in C-Dur, KV 551 «Jupiter»
Im dritten Projekt stehen zum 50. Todestag des Schweizer Komponisten Frank Martin musikalische Widmungen im Zentrum. Martin schrieb seine Komposition «Ouverture en hommage à Mozart», die einen Bogen zu Mozarts 41. Sinfonie schlägt, seinem grössten Idol. Dazu fügt sich eine Auftragskomposition des BKO an die Bernerin Katharina Weber, eine «Hommage à Frank Martin» in derselben Besetzung wie Frank Martins Meisterwerk «Petite symphonie concertante» für Harfe, Cembalo, Klavier und Streichorchester.
Als Solisten treten Vital Julian Frey (Cembalo) aus Steffisburg, der Rüeggisberger Joel von Lerber (Harfe) und der im Liebefeld wohnhafte Jean-Jacques Schmid (Klavier) unter der Leitung von Philippe Bach auf.