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Julian Assange hat die Teilnahme seine Partei an der Wahl von der ecuadorianischen Botschaft in London aus organisiert. Seine Wikileaks-Partei konnte sich laut Berichten australischer Medien zur anstehenden Wahl in Australien anmelden.
Wie das IT-Nachrichtenprotal heisse.de schreibt, erfüllt Assange die Vorgaben des australischen Wahlgesetztes, wonach Auslandsaustralier antreten, wenn sie sich drei Jahre vor dem Wahltermin in Australien aufgehalten haben. Assange war im Juni 2010 kurz in Australien.
Laut heise.de hat Assanges leiblicher Vater Joe Shipton als beauftragter Geschäftsführer die Wikileaks-Partei in Australien angemeldet und dabei zehn Personen genannt, die sich zur Wahl stellen. Die meisten gehören zur WACA, der Wikileaks Australian Citizien Alliance. Im nächsten Schritt muss die junge Partei nun nachweisen, dass sie 500 Mitglieder hat.
In Australien ist es laut den Bericht höchst umstritten, ob Assange bei einem möglichen Wahlerfolg für sich einen Stellvertreter ins Parlament schicken könnte. Er selber kann in London die ecuadorianische Botschaft nicht verlassen, weil er sonnst von den Behörden in London verhaftet werden würde.
Die Wahlforscher in Australien sehen für die Wickileaks-Partei eine Chance am 14. September auf Kosten der Grünen ins Parlament einziehen zu können.
(tke)