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In Indonesien hat der als Reformer geltende Joko Widodo die Präsidentenwahl gewonnen. Der «Jokowi» genannte Kandidat kam auf 53,1 Prozent der Stimmen. Das geht aus einem offiziellen Auszählungsergebnis der Wahlkommission hervor.
Kurz nach der eigentlichen Wahl am 9. Juli hatte der reformorientierte Gouverneur der Hauptstadtprovinz Jakarta bereits nach ersten Hochrechnungen seinen Sieg ausgerufen.
Sein unterlegener Konkurrent, Ex-General Prabowo Subianto, will das Ergebnis wegen angeblichen Betrugs nicht anerkennen. Vor der Wahl hatte er Unregelmässigkeiten im Abstimmungsprozess beklagt. Sie «wurde nicht einwandfrei durchgeführt. Wir ziehen uns daher aus dem laufenden Prozess zurück», erklärte der 62-Jährige.