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Wer eine Strasse im Bereich von 25m – 50m vom Fussgängerstreifen entfernt überquert, geht ein 3–4 Mal höheres Unfallrisiko ein. Das geht aus der Studie «Überprüfung der 50m-Regel bei Fussgängerstreifen» (Astra, 2013) hervor, an der die BFU mitgearbeitet hat. Die Erkenntnisse dieser Schweizer Studie decken sich mit einer Vielzahl ausländischer Forschungsergebnisse.
Die Fussgängerinnen und Fussgänger werden mit dieser 50-Meter-Regel motiviert, Strassenquerungen nicht leichtfertig abzukürzen, sondern den nächsten Fussgängerstreifen zu benutzen. Eine Abschaffung würde das Queren an gefährlichen Stellen fördern und eine klare, einfache Regel aus dem polizeilichen Verkehrskundeunterricht in den Schulen herausbrechen, die dann mit einem unverbindlicheren Appell an die Kinder ersetzt werden müsste.
Die meisten Fussgänger wissen, dass eine Benützungspflicht für Fussgängerstreifen besteht. Umfragen in der Studie haben gezeigt, dass ein Teil sogar der Meinung ist, die Regel sei strenger.