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Mein Kompliment zum hervorragenden Artikel von Hermann Lei. Als Kinder des «Political Incorrectness»-Zeitalters lasen wir doch diese Bücher ohne jeglichen rassistischen Hintergedanken. Im Gegenteil: man fühlte in «Onkel Toms Hütte» mit den «Niggersklaven» mit.
Mit grossem Interesse las ich u. a. das «Missionsheftli», worin über die armen «Negerchindli» in den Missionsstationen berichtet wurde. Dort entdeckte ich die Liebe zum geheimnisvollen schwarzen Kontinent. Viele erinnern sich vielleicht noch an das Kässeli in den Geschäften, welches man mit einem Batzen bestücken konnte und das «Negerli» nicken sah.
Seit der Asyl- und Ausländerpolitik haben sich die Zeiten leider krankhaft geändert. Dazu etwas an die Antirassismusfanatiker: Um political very very correct zu sein, bezeichne man die "Neger" ab sofort als Leute mit maximalpigmentierter und nicht schwarzer Hautfarbe!
Übrigens war ich kürzlich in einem Café, in dem tatsächlich «Mohrenköpfe» verkauft wurden.
Marlene Zelger,
Stans