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Münsterplattform ist in einem schlechten Zustand und muss erneuert werden. Mit der Sanierung wird die Mauer auch den heutigen Sicherheitsanforderungen angepasst. Die Arbeiten beginnen am 16. Februar 2015 mit dem Aufbau eines Hängegerüsts und dauern voraussichtlich bis August 2015.
Die Brüstungsmauer der im Jahre 1514 fertiggestellten Münsterplattform befindet sich in einem mangelhaften Zustand und muss umfassend saniert werden. Mit den Sanierungsmassnahmen wird die stark witterungsgeschädigte und geschwächte Brüstungsmauer an die heutigen Anforderungen punkto Stabilität und Absturzsicherheit angepasst.
Die Arbeiten erfolgen mittels eines Hängegerüsts, welches ab dem 16. Februar 2015 aufgebaut wird. Da sich der Arbeitsbereich unmittelbar über den Parkplätzen in der Badgasse befindet, müssen diese während der Bauzeit aus Sicherheitsgründen teilweise gesperrt werden. Das Sanierungskonzept wurde in enger Zusammenarbeit mit der städtischen Denkmalpflege erarbeitet und sieht einen grösstmöglichen Erhalt der bestehenden Substanz vor. Die Brüstungselemente auf der Südseite der Plattform werden weitestgehend ersetzt, da diese witterungsbedingt brüchig und löchrig geworden sind.
Die Mauerelemente auf der Westseite, gegen das Stiftsgebäude hin, befinden sich in einem besseren Zustand und können durch Aufmodellierung aufgebessert werden. Im Nachgang an die Sanierungsarbeiten wird eine leichte Absenkung der Terrainverhältnisse im Brüstungsbereich vor-genommen, sodass die nach Normen und Empfehlungen geltenden Brüstungshöhen – in diesem Falle 90 Zentimeter – wieder eingehalten werden können.
Die aktuellen Brüstungshöhen betragen zwischen 80 und 85 Zentimeter. Seite 2/2 Die Sanierungsarbeiten erfolgen ab dem 16. Februar 2015 etappenweise und werden voraussichtlich Ende August 2015 abgeschlossen sein. Die Sanierungskosten betragen rund 1,5 Millionen Franken.