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Stanowoigebirge,
Gebirge in Ostsibirien, das die Wasserscheide zwischen den Flüssen des nördl. Eismeers und des Stillen Oceans, von der Südgrenze Dauriens an bis zu dem Ostkap Asiens an der Beringstraße bildet. Es erstreckt sich durch die russ. Gebiete Transbaikalien, Amur, Jakutsk und durch das Küstengebiet auf einer Strecke von über 4250 km. Das S. beginnt an der Grenze der Mongolei in der Quellgegend des Onon und der Ingoda und zieht sich in nordöstl. Richtung zunächst bis zum Südwestwinkel des Ochotskischen Meers hin; auf dieser Strecke trägt es den Namen Jablonoigebirge (s. d.). Hierauf verläuft es parallel mit den Ufern des Ochotskischen Meers und zwar meist dicht an demselben, schlägt dann eine nordnordöstliche, zuletzt östl. Richtung ein. Im Südwesten bildet das Gebirge mehrere Parallelketten und zahlreiche Ausläufer; zu den erstern müssen auch die Baikalgebirge gerechnet werden. Das eigentliche S. stellt einen ungeheuern Gebirgswall mit steilen Abhängen dar, auf dem sich nackte, schroffe Gipfel erheben und der nur unter großen Schwierigkeiten zu übersteigen ist; die einigermaßen gangbaren Pässe, unter denen der an der Quelle [* 2] der Olekma einer der besuchtesten ist, haben eine Höhe von 1000 bis 2000 m, während der Kamm und die Gipfel 2500 m übersteigen.