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Essays von Daniel Link:
Fantasmas, Imaginación y Sociedad (2009)
Leyenda. Literatura argentina: cuatro cortes (2006)
Clases. Literatura y disidencia (2005)
Cómo se lee (2003)
Carta al padre y otros escritos íntimos (2002)
La chancha con cadenas (1994)
Escalera al cielo (1994)
El juego de los cautos (1992)
Erzählungen:
La mafia rusa (2008)
Montserrat (2006)
La ansiedad (2004)
Los años noventa (2001)
Lyrik:
Campo intelectual y otros poemas (2003)
La clausura de febrero y otros poemas malos (2000)
Literaturland Argentinien | Daniel Link
Ein hellwacher Geist, der mit Romanen, Essays, Kulturkolumnen und einem eigenen Blog auf sich aufmerksam macht, ist Daniel Link. art-tv hat den Autor in Buenos Aires Monserrat besucht.
© art-tv Argentina
Daniel Link ist Schriftsteller, Essayist, Blogger, Kulturjournalist und Professor für Literatur des 20. Jahrhunderts an der Universität von Buenos Aires. Er ist Mitglied der Associação Brasileira de Literatura Comparada und der Latin American Studies Association. 2004 erhielt er das Guggenheim-Stipendium. Er hat verschiedene Bücher von Rodolfo Walsh herausgegeben (El violento oficio de escribir, Ese hombre y Otros papeles personales). Zur Zeit arbeitet er an einem Essay über das Werk von Copi (Raúl Damonte Botana), an einer Adaptation von Tausendundeiner Nacht für Kinder und an «Links», einem genealogischen Roman. Leider wurde bisher noch kein Werk von Daniel Link ins Deutsche übersetzt.
Im art-tv Interview spricht Daniel Link über die Chancen und Gefahren für den Buchmarkt in Argentinien. In den 90er Jahren kauften multinationale Konzerne viele etablierte Verlage auf. Dafür wurden zahlreiche neue kleine Verlage ins Leben gerufen. Diese Kleinverlage machen auch die Kreativität von jungen Schriftstellern und Schriftstellerinnen sichtbar, die von den kommerziell ausgerichteten Grossverlagen kaum verlegt worden wären. Landesweit gibt es über 2400 Buchhandlungen, davon etwa 800 allein im Grossraum Buenos Aires. Das Interesse an Büchern ist rege, was sich auch in den Feuilletons der grossen Zeitungen spiegelt. «Clarín» etwa schreibt jedes Jahr einen eigenen Literaturpreis aus. Eine andere Besonderheit des argentinischen Buchmarktes ist der hohe Anteil der im Lande selbst hergestellten Bücher. Was wiederum den Nachteil hat, dass der schwankende Papierpreis die Prosperität der freien Verlagsszene direkt beeinflusst. Die argentinische Hauptstadt ist nach São Paulo die zweitgrößte Verlagsstadt auf dem lateinamerikanischen Kontinent.
Dieses Videoporträt wurde in Zusammenarbeit mit art-tv Argentina realisiert. Aus aktuellem Anlass: Argentinien ist Gastland der Frankfurter Buchmesse (6. bis 10. Oktober 2010) und der Literaturtage Zofingen (15. bis 17. Oktober 2010).
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