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Die Bildungs-, Kultur- und Sportkommision BKS des Landrats ist sich einig, dass der Kanton Massnahmen greifen soll, wie sie in ihrem am Mittwoch veröffentlichten Bericht schrieb. Dennoch empfahl eine Minderheit von drei Kommissionsmitgliedern die Vorlage nicht; dafür waren zehn Mitglieder.
Die Kommissionsmitglieder waren sich vor allem uneinig, wie viele Fördermassnahmen in derselben Vorlage enthalten sein sollen. Eine Minderheit fand die Vorlage «überfrachtet».
Umstritten waren insbesondere die frühe Leseförderung und die sogenannten SOS-Lektionen, die Lehrkräfte befähigen sollen, Konflikte in der Klasse oder mit einzelnen Schülern besser zu lösen. Eine Minderheit in der Kommission zweifelte, ob solche Kurse überhaupt nötig seien, zumal schon heute Massnahmen bestünden.
Hintergrund der Vorlage ist, dass der Kanton Baselland bei der ersten Schweizerischen Überprüfung der Grundkompetenzen im Jahr 2019 ein «unbefriedigendes Ergebnis» erzielte. Das betraf insbesondere die Fächer Mathematik und Deutsch an den Volksschulen.