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Vom 28. Dezember 2019 bis zum 1. Januar 2020 stand im NPZ mal eine ganz andere Disziplin im Mittelpunkt: Die Studentenreiterei! Erstmals wurden in der Schweiz die Weltfinale der Studentenreiter durchgeführt. 15 Nationen trafen am 28. Dezember im NPZ ein um sich in den beiden Kategorien “Gold League” und “Silver League” zu messen. Eingeteilt in diese Kategorien werden die Teams anhand von Punkten, die sie das Jahr über an sogenannten “Student Riders Nations Cups” (SRNC) sammeln. Die besten 6 Teams treten in der “Gold League” gegeneinander an, die restlichen 9 in der “Silver League”. Das spezielle ist, dass die Teilnehmer ohne Pferde anreisen und das Turnier auf ihnen unbekannten Pferden bestreiten. Die Pferde werden jeweils von grosszügigen Pferdebesitzern zur Verfügung gestellt. Geritten wird Dressur und Springen. In der Dressur ist die 1. Runde eine Teamdressur, dabei treten 3 Teams auf den gleichen Pferden gegeneinander an, wobei jeweils der beste Reiter pro Pferd eine Runde weiter kommt. Das Springen funktioniert mit dem gleichen Prinzip: Jeweils drei Reiter reiten das gleiche Pferd, wobei der beste Reiter eine Runde weiterkommt. Die 3. Runde ist das Finale, wo sich die Besten der Besten gegenüberstehen.
Der Sonntag stand ganz im Zeichen der Dressur. Morgens begann es mit den Teamdressuren der “Silver League” gefolgt von der 2. Runde. Nach einer Stärkung beim Mittagessen ging es kurz nach dem Mittag weiter mit den Teamdressuren der “Gold League”. Die 6 besten Reiter bestreiteten danach die 2. Runde. Am Abend konnten die Teilnehmer bei der Party unter dem Motto “Movie Characters” ihrer Fantasie freien Lauf lassen und die internationalen Kontakte pflegen.
Am Montag ging es in den Stangenwald. Auch hier wurden in beiden Leaguen die 1. und 2. Runde ausgetragen. Die jeweiligen Finalteilnehmer wurden am Abend bei der sogenannten “Cultural Activity” bekannt gegeben. Jedes Land bereitet eine für sie typische Aktivität vor. Was könnte in der Schweiz besser passen als Käsefondue und Rivella-Degustation? Abgerundet wurde es von einer typischen schweizer Band, die typische schweizer Musik zum Besten gab.
An Silvester wurden die vier Finals ausgetragen. Morgens wurde mit Springen begonnen und Nachmittags dann die Dressur. Die drei Finalreiter der “Silver League” zeigten alle schöne Runden. Die beiden Finalisten der “Gold League” durfte jeweils auf zwei Pferden gegeneinander antreten. So war das Springfinale Fehler/Zeit und das Dressurfinale eine Pflicht und eine Kür.
Der Sieg in der Kombinierten Wertung in der “Silver League” ging an Irland ganz knapp vor der Schweiz und Norwegen. Irland sichert sich mit dem Sieg einen “Gold League” Platz im nächsten Jahr. In der Kombinierten Einzelwertung siegte Anastasia Ripolin aus Irland vor Waimea Hellstern aus der Schweiz und Léa Wicki, ebenfalls aus der Schweiz.
In der “Gold League” ging der Sieg in der Kombinierten Wertung nach Deutschland vor Grossbritannien und Spanien. Die kombinierte Einzelwertung gewann Kevin Rudolph aus Deutschland vor Libby Seed aus Grossbritannien und Elisa Abeck aus Deutschland.
Abgeschlossen wurden die Worldfinals am 31. Dezember mit dem Galaabend im Kursaal in Bern. Unter dem Motto “Gatsby Night” wurde gegessen, gefeiert und auf das nächste Jahr angestossen.
Somit sind die Worldfinals abgeschlossen und wir freuen uns dieses Jahr in Frankreich zu Gast zu sein. Vorher sehen wir aber die AIEC-Family in Belgien und Skandinavien wieder, wo dieses Jahr zwei “SRNC” stattfinden werden. Das Motto ist ja nicht umsonst “one sport, many friends”.
Falls wir Dein interesse geweckt haben, darfst Du dich sehr gerne bei uns melden.
Liebe Grüsse