Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03308.jsonl.gz/2933

Dieser bekannte Satz aus der Bergpredigt war das Leitmotiv an der diesjährigen Wallfahrt und sozusagen der rote Faden an allen religiösen Anlässen. Vom 19. bis am 25. Mai nahmen wiederum etwa 2500 Pilger an der Westschweizer Lourdes-Wallfahrt teil, davon rund 600 aus den deutschsprachigen Landesteilen von Freiburg und dem Oberwallis, darunter 45 kranke oder behinderte Menschen. 35 meist schwer Behinderte reisten in Spezialcars nach Lourdes und wurden dort im Spital untergebracht und rund um die Uhr gepflegt und betreut. 10 behinderte Menschen wohnten in Hotels. Für die Betreuung der Patienten im Spital standen 66 Krankenschwestern und Pflegerinnen zur Verfügung. Tagsüber waren die Kranken in der Obhut von 88 Krankenträgern. Diese begleiteten sie in ihren Rollstühlen zu allen Messen, Andachten und Prozessionen und auch mal individuell zu einer Stadtbesichtigung oder zum Einkaufsbummel. Petrus zeigte sich bis Donnerstag gut gelaunt, so dass alle im Freien geplanten Veranstaltungen durchgeführt werden konnten. Am Freitag zürnte er und öffnete die Schleusen. Die Abschlussmesse vor der Grotte fand im Dauerregen statt, und die Lichterprozession am Abend fiel dem Regen zum Opfer.
Der Abt von St-Maurice, Jean Scarcella, war bischöflicher Begleiter, und Generalvikar Lehner aus Sitten konnte als Pilgerprediger verpflichtet werden.