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Die ersten Flocken fielen und die beiden hatten es sich in der Höhle gemütlich gemacht, ignorierten den Schnee und die aufziehende Kälte. Jeden Monat wurde es dann etwas kälter und der Bär wurde immer träger, er musste viel schlafen und war grummelig, wenn er wach war. Der Hase war viel alleine und sorgte dafür, dass die Bärenhöhle immer ordentlich aussah und der Bär bei Laune gehalten wurde, wenn er wach war. Er liebte den Bären und er konnte es nicht mit ansehen, ihn so müde und gar nicht mehr so fröhlich zu sehen.
Nachts kuschelte sich der Hase an den Bären und träumte davon, dass der Winter endlich vorüber ging und die ersten Sonnenstrahlen ihren Weg in die dunkle Bärenhöhle finden würden.
Die letzte Frost kam und stellte die Freundschaft der beiden noch einmal auf eine harte Probe. Der Hase war zu klein um die ganze Arbeit in der Bärenhöhle allein zu schaffen und der Bär war launisch, hatte keine Lust mehr auf diese kleine Höhle und beneidete den Hasen, der klein und aufmerksam, nie müde war und in der großen Höhle auch viel mehr Platz und Möglichkeiten hatte. In einer Nacht konnten weder der kleine Hase noch der große Bär schlafen, der Frost draußen klirrte und es zog ein kalter Wind durch die Bärenhöhle.
Der Bär stand auf, als es noch dunkel war, schob den großen Stein vor der Höhle beiseite und ließ den kleinen Hasen bibbernd und ängstlich allein in der dunklen Höhle zurück.
Der Hase hatte große Angst. Er liebte den Bären und hoffte, dass er bald zurück kam. Er wartete den ganzen Morgen und den ganzen Mittag bis zum Nachmittag.
Da wurde plötzlich der große Stein zur Seite gerollt und Sonnenstrahlen fielen auf den kleinen Hasen, der ungläubig und erschrocken seine Pfoten vor's Gesicht schlug.
"Komm, kleiner Hase, es ist Frühling - wir haben's geschafft!"
Der Hase blinzelte und sein Herzchen machte einen Hüpfer. Er konnte es kaum fassen.
"Geschafft" murmelte er glücklich und fiel dem Bären in die großen starken Arme.
"Jetzt kann der Sommer wieder kommen" flüsterte der große Bär dem kleinen Hasen ins Ohr.
Eine lange und harte Lernphase kann eine Bestandsprobe für jede Beziehung sein, vor allem wenn man selbst nicht lernen muss. Es waren harte 1,5 Jahre und ich habe jede Minute mitgelitten. Jetzt ist es vorbei, wir haben es geschafft und das Leben kann ganz normal weitergehen. Niklas hat sein Staatsexamen bestanden.
Mit dieser kleinen Geschichte wollte ich euch eigentlich nur sagen, dass es hart sein kann - aber dass ihr niemals aufgeben dürft. Auch wenn der Bär grummelig ist. Der Bär kann nichts dafür. Seid für eure Liebsten da, wenn sie es am wenigsten verdienen, denn dann brauchen sie es am meisten.
Die schönen Fotos von uns hat die liebe Melisa gemacht! Wer auch so schöne Fotos haben möchte, kann sich natürlich gern bei uns melden - Frühlingsgefühle bei Lichtpoesie <3
Kleid: Sheinside* (hab noch nen Rock druntergezogen, weil es ein bisschen kurz war ;) )
*Gesponserter Artikel