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Vom Rohwasser zum Trinkwasser
In den beiden Grundwasserwerken in der Langen Erlen und in der Muttenzer Hard (Hardwasser AG) wird das Trinkwasser für rund 210 000 Konsumenten gefördert.
Grundwasserwerk Lange Erlen
Bewaldete Wässerstellen werden periodisch mit filtriertem Rheinwasser überflutet. Auf dem Weg durch das Erdreich wird das Wasser mechanisch und biologisch gereinigt. In einigen Metern Tiefe vermischt es sich mit dem Grundwasser, von wo es elf Trinkwasserbrunnen fördern. Um einen ausgewogenen pH-Wert des Trinkwassers einzustellen, wird das Grundwasser belüftet sowie geringe Mengen Natronlauge zugesetzt. Damit das Trinkwasser auf dem Weg zum Verbraucher nicht verkeimt, wird es vor dem Verlassen der Pumpwerks in den Langen Erlen noch desinfiziert und dann in die Reservoire gepumpt.
Schema der Trinkwasserproduktion
Der biologische Reinigungsprozess ist weltweit einzigartig und könnte zur Wasseraufbereitung in Ländern mit schlechter Trinkwasserqualität angewendet werden. Die Universität Basel hat dazu interessante Forschungsergebnisse publiziert.
Grundwasserwerk Muttenzer Hard
Die Hardwasser AG ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz in Muttenz, Kanton Basel-Landschaft. Sie wurde am 19.12.1955 gegründet mit dem Zweck, im "Hard" genannten Waldgebiet natürliches und künstlich angereichertes Grundwasser zu Trinkwasserzwecken zu gewinnen.