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Jede fünfte Person in der Schweiz erkrankt im Verlauf ihres Lebens an Depression.
Dennoch verzichten Betroffene oftmals auf heilende Massnahmen, wie den regelmässigen Besuch einer Psychotherapie.
Gründe für den Verzicht auf eine Behandlung sehen Forscher insbesondere in der gesellschaftlichen Stigmatisierung von Depression. Staatliche Organisationen weltweit bemühen sich um geeignete Massnahmen zur Bekämpfung von Stigmatisierung, hierfür werden auch mediale Kampagnen konzipiert. Doch wie wirksam sind die bisher getätigten Bemühungen tatsächlich?
In meiner Bachelorthesis konzentriere ich mich auf gegenwärtige schweizerische Kampagnenfilme über Depression. In meiner Forschung untersuche ich, wie die Darstellung von Depression in Kampagnenfilmen von Rezipienten zwischen 24-30 Jahren interpretiert und beurteilt wird, und viel wichtiger, welche Potentiale sich darauf aufbauend für zukünftige Kampagnen ergeben.
Zur Beantwortung der Fragestellung habe ich im ersten Teil der Untersuchung Diskussionen in den zwei oppositionellen Fokusgruppen Betroffene und Nicht-Betroffene Rezipienten durchgeführt. Aufbauend auf den Aussagen der Probanden wurde die Rezeption gegenwärtiger Kampagnenfilme anhand einer Frame-Analyse ermittelt.
Auf dem Instagram-Channel @chic.depressif habe ich anschließend eine optimierte Kommunikationskampagne gestartet. In meinem Lehrprojekt
im Slice-of-Life-Format nehme ich Follower mit auf meine Reise zur Rekonvaleszenz. In meiner filmischen Zusammenfassung erzähle ich dir mehr: