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Airbnb, die Plattform, die Unterkünfte bei Privatpersonen vermittelt, dürfte dieses Jahr rund 80 Millionen Buchungen generieren. Laut einer Meldung der Nachrichtenagentur Reuters, die sich auf nicht genannte Investoren stützt, sind das doppelt so viele wie 2014. Airbnb selbst gibt keine Buchungszahlen bekannt. Ursprünglich wurden die Übernachtungen für das laufende Jahr auf 61 Millionen geschätzt.
Der Erfolgskurs des in San Francisco ansässigen Community-Marktplatzes hält an, auch wenn das Unternehmen in den USA und Europa mit Regulierungsbehörden zu kämpfen hat. Kritisiert wird vor allem, dass einige private Anbieter keine Steuern auf die Mieteinnahmen zahlen. Airbnb vermittelt 1,5 Millionen Übernachtungsmöglichkeiten in Wohnungen, Häusern, Appartements, Gästezimmern, Hausbooten und sogar Baumhäusern. Zur Auswahl stehen 34'000 Städte in 190 Ländern.
Das Unternehmen selbst besitzt keine Objekte und zeichnet nicht verantwortlich für Dienstleistungen wie zum Beispiel Housekeeping. User schätzen die Möglichkeit, in nicht-touristischen Gegenden zu übernachten oder von der Ortskenntnis ihrer Gastgeber profitieren zu können. Experten führen das Wachstum von Airbnb auf den Erfolg des Unternehmens in Europa zurück, wo rund 50 Prozent des Umsatzes generiert werden (in den USA sind es 30 Prozent). Zudem seien die Bestrebungen der Plattform, auch Geschäftsreisende anzusprechen, erfolgreich.