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Der Tod des Schoko-Tycoons Michele Ferrero hat die Gerüchteküche befeuert. Das Unternehmen reagiert und wehrt sich gegen Stimmen, die den Verkauf an Nestlé herbei reden.
Die Ferrero SpA steht nach eigener Darstellung nicht zum Verkauf. Damit dämpft der Nutella-Hersteller Spekulationen über eine mögliche Übernahme durch Nestlé, die nach dem Tod des Gründers Michele Ferrero aufgekommen waren.
CEO Giovanni Ferrero weise Gerüchte, wonach das Unternehmen verkauft werden könnte, «energisch zurück», hiess es in einer Mitteilung am Dienstag. Ferrero «steht weder jetzt noch in Zukunft zum Verkauf», wird der Sohn des Unternehmensgründers zitiert.
Spekulationen nach dem Tod
Spekulationen, das Unternehmen könnte Fusionen und Übernahmen offener gegenüberstehen, waren wieder aufgeflammt, nachdem Michele Ferrero am 14. Februar starb. Er hatte Akquisitionen gemieden. Nach Berichten von Il Sole 24 Ore und anderer Zeitungen sähen seine Söhne eine Fusion als Chance.
Warren Ackerman, Analyst bei Société Générale, schrieb am 16. Februar, es könne sich nun die Möglichkeit ergeben, dass der italienische Süsswarenkonzern Kooperationen mit ausländischen Unternehmen erwäge. Er glaube, dass sich Nestlé informell erkundigen werde, ob Ferrero zum Verkauf stehe. Nestlé-Sprecher Philippe Aeschlimann wollte keinen Kommentar abgeben.
2013 kochte Gerüchteküche heiss
Die italienische Tageszeitung La Repubblica hatte 2013 berichtet, Nestle habe ein Kaufangebot für Ferrero abgegeben. Der italienische Konzern hatte das damals dementiert.
(bloomberg/ise/ama)