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Bio
Klettern
Als Tochter eines Bergführers durfte ich mit dem Klettersport aufwachsen. Mich begeistert so vieles am Klettern. Es kombiniert nicht nur unglaublich viele körperliche und mentale Herausforderungen sondern auch eine grossartige Community mit vielen Erlebnissen in der Natur und im Wettkampfsport.
Mein Weg in meinem Sport
Ich bin in einer wahren Kletterfamilie aufgewachsen. Meine Eltern lernten sich bereits in einer Kletterhalle kennen und so war der Sport ein riesiger Teil der Kindheit von meinem Zwillingsbruder und mir. Wir nahmen zusammen an unzähligen Kinderkletterwettkämpfen teil und suchten unsere Familienferien anhand der nächsten Kletterziele aus. Im Alter von 14 Jahren begann ich mit dem Wettkampfmässigen Eisklettern. Dabei half mir die langjährige Wettkampferfahrung im Sportklettern sehr. Schnell zeigten sich sehr schöne Erfolge bei Jugendwettkämpfen. So durfte ich, vollkommen unerwartet, meinen ersten Jugendweltmeistertitel im Jahre 2014 in der Kategorie U16 feiern. In den Jahren 2015 und 2016 folgten dann zwei Silbermedaillen in der U19 Kategorie. Zudem durfte ich im Jahr 2015 an meinem ersten Weltcup in der Elite starten.
Im Jahr 2016 erreichte ich meinen ersten Weltcupfinal der besten acht, was mich sehr motivierte, weiter für die Weltcups der Elite zu trainieren.
In der Jugendkategorie gelang mir die Verteidigung des Jugendweltmeistertitels drei Jahre in Folge. (2017, 2018 und 2019)
Der Durchbruch im Weltcup gelang mir im Jahr 2019.
Nachdem ich im Sommer 2018 meine Zeit am Gymnasium mit der Matura beendet hatte, entschied ich mich, das folgende Jahr ganz dem Sport zu widmen und an möglichst vielen Weltcups zu starten.
Nachdem es mir gelungen war die Vorsaison mit zwei Goldmedaillen im Europacup, dem Gesamtswisscuptitel, sowie dem Schweizermeistertitel zu beenden, war die Motivation und Zuversicht für die Weltcupsaison natürlich sehr gross.
So ging es für den Startschuss der Weltcuptour nach Südkorea. Für mich war es die erste grosse Reise, die ich „nur“ für einen Wettkampf unternehmen durfte. Ich beendete den ersten Weltcup völlig unerwartet auf dem vierten Schlussrang.
Das gute Resultat in Korea gab mir das nötige Selbstvertrauen für den folgenden Weltcup: Das „Heimspiel“ in Saas-Fee. Vor Schweizerpublikum durfte ich meine erste Weltcupmedaille gewinnen. Der zweite Platz in Saas-Fee ist bisher mein grösster und schönster Erfolg.
Die Weltcuptour ging danach weiter nach Italien, Frankreich und Denver, Colorado. Neben vielen unglaublichen Erfahrungen durfte ich zwei weitere Finalplatzierungen sowie den 5. Rang in der Gesamtweltcupwertung erreichen.