Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03529.jsonl.gz/51

Die Exportindustrie führte zwar im Februar 1,3% mehr Güter und Waren aus, bereinigt um den zusätzlichen Arbeitstag resultierte jedoch ein Minus von 3,8%. Die Uhrenindustrie konnte den Auslandabsatz weiter markant steigern, hingegen mussten die Textilindustrie, die Maschinen- und Elektronikindustrie sowie die Papier- und die Grafische Industrie je einen zweistelligen Rückgang hinnehmen.
Die Ausfuhren aus der Schweiz wiesen im vergangenen Monat bereinigt um den zusätzlichen Arbeitstag ein Minus von 3,8% aus. Insgesamt verkaufte die Schweizer Wirtschaft für 16,7 Mrd. Franken Exportgüter, teilte die Eidgenössische Zollverwaltung (EVZ) mit.
Uhrenindustrie weiterhin an der Spitze
Spitzenreiter bei den Schweizer Exporten blieb die Uhrenindustrie mit einem Plus von 19,7%. Auf den Rängen zwei und drei folgten die Nahrungs- und Genussmittelindustrie sowie die Chemische Industrie mit jeweils einem Plus von 1,9%.
Etliche Exportbranchen zeigten deutliche Rückgänge. Der Absatz der Papier- und der Grafischen Industrie brach innert Jahresfrist um 14,9% ein. Das war bereits der neunte Monat in Folge mit einem Minus im zweistelligen Prozentbereich, hält die Zollverwaltung fest. Um 14,5% gingen die Exporte der Maschinen- und Elektronikindustrie zurück, jene der Textilindustrie sanken um 10,4%.
2% weniger Exporte nach Europa
Die Exportentwicklung nach Kontinenten war zweigeteilt. Mehr ausgeführt wurde nach Nordamerika (+ 11%) und Lateinamerika (+ 7%) sowie Asien (+ 6%). Die Exporte nach Afrika gingen um 19% zurück und jene nach Ozeanien um 5%. Auf dem Hauptmarkt, Europa, sanken die Verkäufe um insgesamt 2%.
Die Einfuhren verringerten sich im Berichtsmonat ebenfalls. Sie lagen 1,4% respektive arbeitstagbereinigt 6,3% unter den Vorjahreszahlen. Die Frage nach Rohstoffen und Halbfabrikaten etwa ging gemäss Angaben der Zollverwaltung um einen Zehntel zurück. Insgesamt führten die Schweizer Unternehmen Waren und Güter für 14,0 Mrd. Franken ein. Die Handelsbilanz schloss damit mit einem Überschuss von 2,7 Mrd. Franken.