Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03612.jsonl.gz/3649

Entgegen früheren Ankündigungen (Bulletin 20/1998) ist der einzige noch in Betrieb stehende Block 3 (925 MW, RBMK) des Kernkraftwerks Tschernobyl am 15. Dezember 1998 für Revisionsarbeiten abgestellt worden.
Bis zum Jahr 2030 würde der schnelle Ausstieg aus der Kernenergie in Deutschland DM 88 Mrd. und bis zu 150'000 Arbeitsplätze kosten, wie der Bremer Wissenschaftler Prof. Wolfgang Pfaffenberger ermittelte.
Die Greenpeace-Aktivisten, die im März 1996 das NOK-Areal in Baden blockierten, sind zu recht wegen Nötigung verurteilt worden. Das Bundesgericht hat einen entsprechenden Entscheid des Aargauer Obergerichts bestätigt.
Die Antworten des Bundesrates auf zwei Dringliche Interpellationen der Fraktionen der Schweizerischen Volkspartei und der Freisinnig-demokratischen Partei lagen einer Debatte des Nationalrates über die kernenergiepolitische Marschrichtung nach den bundesrätlichen Weichenstellungen vom 21. und 28. Oktober 1998 (Bulletin 19/1998) zugrunde.
Am 14. Dezember 1998 hat der Bundesrat seine schriftlichen Antworten auf zwei Dringliche Interpellationen veröffentlicht, die in der Debatte des Nationalrats vom 16. Dezember 1998 erörtert wurden. Im folgenden sind diese Dokumente im Wortlaut wiedergegeben:
Die Colenco Power Engineering AG in Baden erhielt als Partner eines internationalen Konsortiums von der EBRD (Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung) einen Auftrag zur Vorbereitung der Aufräumarbeiten in Tschernobyl.