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Der Kauf sexueller Dienstleistungen soll unter Strafe gestellt werden. Dies fordert EVP-Nationalrätin Marianne Streiff mit einer Motion, die sie am 25. September einreichte. Sie beruft sich dabei auf das sogenannte „nordische Modell“. Damit würden die Freier, nicht jedoch die Prostituierten kriminalisiert. Gleichzeitig soll die Regierung ein flankierendes Massnahmenpaket vorlegen, das Hilfsangebote zum Ausstieg aus der Prostitution beinhaltet. «80 bis 90 Prozent der Betroffenen würden sofort aus dem Sexgewerbe aussteigen», schreibt die EVP zu diesem sehr unterstützenswerten Vorstoss.
(idea)