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Die Studienautoren untersuchten anhand von 23 Kriterien, wie sich das Verkehrssystem auf die Lebensqualität auswirkt, wie stark es die Umwelt schont und wie effizient und zuverlässig es ist. Besonders in dieser letzten der drei Oberkategorien kann Zürich glänzen: Sie punktet beispielsweise mit kurzen Verkehrswegen. Zürcher nutzen ihre Trams, Busse, Züge und Schiffe auch vergleichsweise intensiv und müssen nur einen kleinen Anteil vom Einkommen dafür ausgeben.
US-Städte sind weit hinten platziert
Hinter Zürich sind Paris, Seoul und Prag rangiert, wie die Grafik des Datenanbieters Statista zeigt. Nordamerika kann in der Studie indes nicht brillieren: New York ist als beste Stadt auf Rang 23 klassiert. Auch Metropolen in Südamerika und Afrika sind weit hinten in der Rangliste aufgeführt.
Trotz des Spitzenplatzes finden die Studienautoren auch Schwachstellen beim Stadtzürcher Verkehrsangebot. Der Autoverkehr sei ein Problem. Arcadis nennt es eine «essenzielle Aufgabe», das Velonetz zu entwickeln. Die Stadt schaffe darum unter anderem neue Veloparkplätze und versuche mit verschiedenen Massnahmen, die Gefahren für Radfahrer zu verringern.