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Könnte kaltes Wetter die Verbreitung von SARS-CoV-2, dem Virus, das COVID-19 verursacht, beeinflussen? Eine neue Studie zeigt, dass das Virus in der Kälte gedeiht und bei wärmeren Temperaturen zerfällt.
Den Forschern zufolge brauchte es nur moderate Temperaturen, um die Struktur des Virus abzubauen, während die Luftfeuchtigkeit nur einen geringen Einfluss hatte. Die Studie legt nahe, dass das Virus umso länger auf Oberflächen überlebte und infektiös blieb, je kälter die Temperaturen waren.
Die Studienergebnisse decken sich mit früheren Beobachtungen anderer Coronaviren, die in den Wintermonaten mehr Menschen zu infizieren scheinen.
„Man würde erwarten, dass die Temperatur einen großen Unterschied macht, und genau das haben wir gesehen“, sagte Michael Vershinin, Assistenzprofessor an der University of Utah und Co-Autor der Studie. „Die Verpackung des Virus wurde schon bei moderaten Temperaturerhöhungen vollständig zerstört. Überraschend ist, wie wenig Hitze nötig war, um sie zu zerstören – Oberflächen, die sich warm, aber nicht heiß anfühlen reichen dabei aus. Die Verpackung dieses Virus ist sehr empfindlich gegenüber Temperatur.“