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US Special Forces nehmen nach dem Absetzen im Osprey direkt das Gefecht auf.
- Amerikas Spezialkräfte messen sich Jahr für Jahr im Manöver “EMERALD WARRIOR” mit den Besten der Welt. 2021 ging das Kräftemessen im Camp Shelby, Mississippi, über die Bühne. Dieses Jahr beteiligten sich Sondertruppen von Frankreich und Litauen am Vergleichskampf.
- Die Manöverleitung legte die Latte hoch. Die Übungsanlage wich vom lange beherrschenden Anti-Terror-Kampf ab. Sie stand im Zeichen der neuen (oder wieder erlangten) Ausrichtung auf den potentiellen Krieg mit den Grossmächten China und Russland. Das Pentagon zieht diese Verlagerung für die ganzen Streitkräfte konsequent durch. Sie hat ihren Ursprung in der russischen Krim-Besetzung und wird verstärkt durch Chinas Hochrüstung und unverhohlene Bedrohung Taiwans.
- Neu spielten Cyberoperationen eine Rolle, wie die Operators auch mit den Besonderheiten des Weltraumkriegs vertraut gemacht wurden. Unter den angestammten Aufträgen ragten Direct Action und die Nachrichtenbeschaffung hinter feindlichen Linien hervor. Unverändert blieben das Gebot der Interoperabilität mit verbündeten Streitkräften und die Anforderungen des Informationskrieges in all seinen Schattierungen.
- “EMERALD WARRIOR” steht traditionell unter der Ägide des US Special Operations Command (SOCOM) in Fort Bragg, North Carolina, wo auch die 82. Luftlandedivision mit ihrem HQ stationiert ist. Die SOCOM-Leitung bedeutete auch 2021, dass Spezialkräfte vom Heer, von der Navy, von der Luftwaffe und vom Marine Corps zusammengefasst wurden – neben den Franzosen und Litauern. Das Kommando lag in der Hand von US Air Force Colonel Kevin Koenig.
Französischer Operator im Häuserkampf.
Special Forces der amerikanischen Luftwaffe – 24th Special Operations Wing. Hinten ein Navy MH-60 Sea Hawk Helikopter (Sea Combat Squadron 9).
Im Camp Shelby, Mississippi, behaupteten sich die Franzosen (im Bild) und Litauer.