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Ein leuchtendes Bauwerk an der Limmat in Zürich repräsentiert die gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Präsenz und Bedeutung von Frauen. Es macht die kreative Arbeit von Frauen sichtbar. Und es sagt: Frauenförderung bedeutet, sich gemeinsam für die Gleichstellung der Geschlechter einzusetzen.
Kerngedanke des Vorschlags ist die Vision vollständiger Gleichberechtigung von Frauen und Männern. Die drei Kirchen Grossmünster, Fraumünster und St.Peter illustrieren diese Gleichstellung. In ihrer Mitte soll eine Installation als Symbol des Dialogs und der Zusammenarbeit entstehen. Dieses vertikale Objekt bündelt die Kraft der drei Kirchen und damit die Idee der Gleichstellung der Geschlechter.
Das Objekt soll Bürgerinnen und Bürger täglich an die Notwendigkeit harmonischer Zusammenarbeit erinnern. Das Objekt stützt sich auf das Beleuchtungssystem der Stadt Zürich und nutzt diese Einrichtung als Referenz. Nähert man sich ihm, bemerkt man die Spiegelung im Wasser, während sich seine Farbe ändert.
Die Struktur, ein Gitterrahmen aus recyceltem Aluminium, der an beiden Enden konisch zuläuft, wird von Seilen getragen, die zwischen den drei Kirchen gespannt sind. Der Sockel befindet sich fast 8 Meter über dem Boden und die Spitze ist fast 70 Meter hoch. Der Rahmen ist mit einem recycelbaren Polypropylen-Gewebe bespannt, das Perforationen aufweist, um Windkräfte durchzulassen.