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Wertpapier, das einen Anteil am Kapital einer Aktiengesellschaft verkörpert. Es sichert dem Eigentümer Mitgliedschaftsrechte und Vermögensrechte zu.
Die Kennziffer Alpha veranschaulicht die abweichende Wertentwicklung einer Anlage gegenüber der Entwicklung einer anderen Anlage.
Wird an den Börsen mit fallenden Kursen gerechnet, so wird die Stimmung als ‚bearish‘ bezeichnet. Der entsprechende Markt wird ‚Bärenmarkt‘ genannt. Der Bär symbolisiert fallende Kurse, weil er mit der Pranke von oben nach unten schlägt.
Masszahl zur Beurteilung der Sensitivität einer Aktie bzw. eines Portefeuilles gegenüber dem Gesamtmark. Eine Beta von 0.5 bedeutet, dass eine Erhöhung des Marktes um 10% einen Kursanstieg von 5% der betreffenden Aktie bewirken sollte.
Bezeichnung für Aktien führender, börsenkotierter Unternehmen mit erstklassiger Bonität, hoher Ertragskraft und solider Finanzstruktur.
Kurs zu dem man ein Wertpapier an einer Börse kaufen kann. Häufig wird aber auch der englische Begriff «Ask» verwendet.
Wird an den Börsen mit stiegenden Kursen gerechnet, so wird die Stimmung als ‚bullish‘ bezeichnet. Der entsprechende Markt wird ‚Bullenmarkt‘ genannt. Der Bulle gilt als Sinnbild der Aufwärtsbewegung, weil er stets mit den Hörnern von unten nach oben stösst.
Option, die den Käufer berechtigt, einen bestimmten Basiswert in einer bestimmten Menge zu einem im voraus festgelegten Ausübungspreis bis oder zu einem bestimmten Termin zu erwerben.
Die Chartanalyse untersucht Kurvenverläufe und Verlaufsformationen von Charts, um daraus Aussagen über die zukünftige Kursentwicklung eines Wertpapiers zu gewinnen. Dabei werden in der Regel die Umsätze berücksichtigt, fundamentale Daten aber fließen nicht ein.
Vermittlerprovision des Brokers bei Abschluss eines Börsengeschäfts. Sie wird in der Regel in Prozent oder Basispunkten (1% = 100 Bps) des Transaktionswertes berechnet.
Der DAX ist der bedeutendste deutsche Aktienindex. Er misst die Wertentwicklung der 30 grössten und liquidesten Unternehmen des deutschen Aktienmarktes und repräsentiert rund 80 Prozent der Marktkapitalisierung börsennotierter Aktiengesellschaften in Deutschland.
Finanzinstrumente, deren Preise sich nach den Kursschwankungen oder den Preiserwartungen anderer Investments richten.
Diversifikation ist die Verteilung des Anlagevermögens auf verschiedene Anlageformen. Diese können sich z.B. in der Anlageklasse und Wertpapiergattung (Aktien, Obligationen, Barvermögen), den investierten Ländern und den Branchen von Unternehmen unterscheiden.
Die Dividende ist der auf eine Aktie entfallende Anteil an der Gewinnausschüttung einer Aktiengesellschaft. Der Ausschüttungsbetrag entspricht nicht dem Reingewinn, da dieser vor der Auszahlung durch Zuführungen zu Rücklagen reduziert werden kann. Über die Dividendenhöhe und ihre Auszahlung entscheidet die Generalversammlung.
Der Dow Jones Industrial Average – in Europa auch kurz Dow-Jones-Index genannt – ist einer von mehreren Aktienindizes, die von den Gründern des Wall Street Journals und des Unternehmens Dow Jones, Charles Dow und Edward Jones, im Jahre 1884 geschaffen wurden.
ETF steht für Exchange Traded Fund, d.h. ein an der Börse gehandelter Anlagefonds, der in der Regel einen Index abbildet.
Abkürzung für die amerikanische Notenbank Federal Reserve Board.
Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht beaufsichtigt und kontrolliert als schweizerische Finanzmarktaufsichtsbehörde alle Bereiche des Finanzwesens, insbesondere Banken, Versicherungen, Börsen, Effektenhändler sowie kollektive Kapitalanlagen und Prüfgesellschaften.
Ein ‚Gefäss‘, in welches viele Anleger zusammen investieren. Das ‚Gefäss‘ wird von einem Fondsmanager verwaltet, der die Gelder entsprechend investiert. Es gibt Fonds für viele verschiedene Anlageklassen.
Kurs zu dem man ein Wertpapier an einer Börse verkaufen kann. Häufig wird aber auch der englische Begriff «Bid» verwendet.
Ein Hedgefond ist ein Fond, der weniger stark gesetzlichen oder sonstigen Einschränkungen unterliegt. Er wird insbesondere deshalb gekauft, weil er höhere Renditen verspricht. Dafür birgt ein Hedgefond aber auch ein höheres Risiko. In der Regel setzt ein Hedgefond nicht nur auf steigende sondern über besondere Instrumente auch auf fallende Kurse von Anlagen.
Ein Index veranschaulicht Wertentwicklungen einer Gruppe von Aktien oder anderen Finanzinstrumenten über die Zeit hinweg.
Als Konsolidierung bezeichnet man den Abbruch einer meist starken Aufwärtsbewegung der Kurse. Im Zuge einer Konsolidierung sinken die Kurse oder bleiben per saldo gleich.
Der Korrelationskoeffizient misst das Ausmass, in dem der Preis zweier oder mehrer Anlagen voneinander abhängt. Er wird gemessen auf einer Skala von minus eins bis plus eins. Wenn die Preise zweier Anlagen sich fortwährend in dieselbe Richtung mit gleichem Aufschlag bewegen, sind sie perfekt korreliert.
Das Momentum ist eine wichtige Größe der technischen Analyse. Es gibt Aufschluss über Tempo und Kraft von Kursbewegungen sowie über Trendumkehrungen. Es errechnet sich aus der fortlaufenden Division des aktuellen Kurses mit dem vor x Tagen. Das Ergebnis ist eine Kurve (die Momentumskurve) deren Ausprägung von der gewählten Periodenlänge x abhängt.
Der NASDAQ Composite ist ein Index der an der Nasdaq gehandelten Wertpapiere. Der Index umfasst insbesondere viele Unternehmen in der Technologiebranche.
Der Nikkei ist der japanische Aktien-Leitindex. Er misst die Wertentwicklung der an der Tokioter Börse gehandelten, grossen Unternehmen.
Der auf Wertpapieren angegebene Forderungsbetrag. Für Aktien in der Schweiz ist die Festsetzung eines Nennwerts von mindestens CHF 10.- vorgeschrieben.
Dem eigentlichen Sinne nach ein festverzinsliches Wertpapier, durch das sich der Aussteller gegenüber dem Inhaber der Urkunde zur Zahlung eines bestimmten Betrages zuzüglich einer entsprechenden Vergütung für das zur Verfügung gestellte Kapital verpflichtet.
Ein Kontrakt, der dem Käufer das Recht und dem Verkäufer die Verpflichtung gibt, bis zum Verfalldatum der Option zum Basispreis den Basiswert zu kaufen oder zu verkaufen
Option, die den Käufer berechtigt, einen bestimmten Basiswert in einer bestimmten Menge zu einem im voraus festgelegten Preis bis oder zu einem bestimmten Termin zu verkaufen.
Kunden gelten per Gesetz als qualifizierte Anleger, wenn sie einen Vermögensverwaltungsvertrag mit einem unabhängigen Vermögensverwalter abschliessen, unabhängig von ihrer effektiven Anlageerfahrung. Der Vermögensverwalter kann dadurch seinen Kunden mit diesem Status eine breitere Palette von Anlageprodukten anbieten.
Einstufung der Bonität eines Schuldners durch spezialisierte Ratingagenturen aufgrund bestimmter Kriterien und Verfahren.
Die relative Stärke gibt in erster Linie Aufschluss darüber, ob sich eine Aktie stärker oder schwächer bewegt als der Gesamtmarkt. Das Hilfsmittel hierzu ist der Relative-Stärke-Indikator (RSI), der das Kursverhalten einer einzelnen Aktie im Vergleich zum Kursverhalten des Gesamtmarktes (repräsentiert durch einen Aktienindex) misst. Hierzu wird für eine bestimmte Periode die prozentuale Kursveränderung der Aktie durch die des Aktienindex geteilt.
Retrozessionen werden von Produktanbietern bezahlt, in der Vermögensverwaltung auch von der Depotbank des Vermögensverwalters.
Der S&P 500 ist ein Aktienindex, der die Aktien von 500 der grössten börsennotierten US-amerikanischen Unternehmen umfasst. Der S&P 500 ist nach der Marktkapitalisierung gewichtet und gehört zu den meistbeachteten Aktienindizes der Welt.
Der Swiss Market Index ist als Blue-Chip-Index der bedeutendste Aktienindex der Schweiz und umfasst 20 Unternehmen.
Die Eidgenössische Steuerverwaltung erhebt in der Schweiz die so genannte Stempelsteuer. Die Stempelsteuer wird als Transaktionssteuer auf den Umsatz bei Kauf und Verkauf von Anlageinstrumenten wie Aktien, Anleihen, strukturierten Produkten, Anlagefonds und anderen Wertschriften erhoben.
Der SPI Swiss Performance Index deckt praktisch sämtliche an der Schweizer Börse kotierten Unternehmen ab.
Der Kurs eines Wertpapiers wird losgelöst von den betriebswirtschaftlichen Daten eines Unternehmens betrachtet. Die Analyse basiert auf Chartmustern, Börsenumsätzen usw.
Aufteilung eines Vermögens in verschiedene Anlageklassen.
Vermögensverwaltung (englisch Asset-Management) ist eine Finanzdienstleistung, die sich mit der Verwaltung von Vermögensanlagen befasst. Der Vermögensverwalter trifft dabei auch Anlageentscheidungen für seine Kunden.
In der Schweiz wird die Verrechnungssteuer vom Bund erhoben. Sie ist eine Quellensteuer und wird neben Lotteriegewinnen und einigen Versicherungsleistungen auf den Ertrag durch Ausschüttungen oder Bezugsrechte u.ä. von Finanzanlagen erhoben. Für Anleger und Anlegerinnen in der Schweiz ist es wichtig, dass allfällige Verrechnungssteuer für Finanzinstrumente im Ausland über die Steuererklärung anrechenbar sind.
Volatilität bezeichnet das Ausmass von Kursschwankungen.
Anlageinstrument, mit dem der Anleger an der Entwicklung des Underlyings partizipiert. Dieses Underlying kann ein Wertpapier, ein Aktienkorb, ein Index oder ein anderes Finanzprodukt sein. Zertifikate sind sogenannte Inhaberschuldverschreibungen.