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Trompeten spielten ursprünglich «nur» die (etwa 16) Naturtöne – was für viele grossartige Werke der Musikgeschichte und die Musik an den Höfen genügte. Heute sind wir uns Trompeten mit Ventilen gewohnt.
Die Zeit von 1750–1850 gilt als Übergangsperiode zwischen Natur- und Ventiltrompete. Unterschiedliche Lösungen wurden gefunden und praktiziert, um mehr Töne als die Naturtonreihe spielen zu können: Stopfen mit der Hand im Schallstück, Klappen analog zu Holzblasinstrumenten, bewegliche Züge analog zur Posaune, Ventile unterschiedlichster Art. Die historische Aufführungspraxis alter Musik interessiert sich heute für diese Übergangsinstrumente. Es ist für Musikerinnen und Musiker inspirierend, die Musik auf Nachbauten von Instrumenten der Zeit zu spielen.