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Das Pfarrhaus
Nördlich der Kirche wurde 1928/29 ein stattliches Pfarrhaus errichtet. Die Pläne dazu stammen vermutlich ebenfalls vom Architekten Eugen Schneider. Jedenfalls erblickt man in der quer zum Kirchenkörper gestellten Fassade eine bewusste Wiederholung der charakteristischen Dachgestalt des Kirchenbaus, so dass die Zusammengehörigkeit der beiden Bauvolumen weithin sichtbar wird. Das Pfarrhaus enthält im Erdgeschoss auch Versammlungsräume.
In den Nachkriegsjahren wurde die Kirche allmählich von Neubauten umstellt, andererseits verhalfen ihr umsichtige Massnahmen auch dazu, dass sie sich gut in ihre unmittelbare Umgebung integriert: Zunächst wurde anlässlich der Renovation von 1950 der eher abschreckende originale Eisenstaketenzaun um die Kirche herum entfernt. Drei Jahre später wurde zwar an der Lenzburgerstrasse südwestlich der Kirche ein Geschäftshaus erbaut, das den Blick auf die Chorpartie der Kirche verstellte. Als Folge davon jedoch kaufte die Kirchgemeinde am 28. Juni 1953 das Landstück direkt hinter der Kirche, um weitere Verbauungen zu verhindern. Es handelte sich dabei um einen klugen Schachzug, denn heute lebt die Nahumgebung der Kirche von der hübschen Bepflanzung und der ungestörten Gruppierung der kirchlichen Gebäude. Mit den Wegen, Treppchen und der vielfältigen Begrünung durch Rasen und Laubbäume wurde ein einladender Kirchenbezirk geschaffen, der die vom Dorfkern ursprünglich weit abgelegene und fast solitäre Stellung der Kirche zu einem Teil eines grösseren Ganzen aufwertet. Ebenfalls in unmittelbarer Nähe, gegenüber dem Eingang zum Pfarrhaus, wurde 1980 das Kirchgemeindehaus erstellt; 1994 wurde das Pfarrhaus renoviert.