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Traumstation
In Zusammenarbeit mit den Bewohnerinnen und Bewohnern Emmens bespielt das Kollektiv K__K ein Modell des Tramhüslis. Somit entsteht ein temporärer Ort, welcher der Diskussion über die weitere Nutzung des Tramhüslis und über den Umgang mit öffentlichen Räumen eine Plattform bietet.
«Change the law of gravity, from vertical to horizontal.»
«Recreate a popular myth by making a replication of a public monument.»
«Put an end to the myth by reproducing it and disintegrating it.» (Marta Minujin)
Marta Minujin, eine Künstlerin die in Argentinien lebt, setzt sich in ihren Arbeiten mit Monumenten im öffentlichen Raum auseinander. Welche Auswirkungen hätten ihre oben zitierten Schlussfolgerungen auf das Tramhüsli, das zum Monument Emmens geworden ist? Am 23. Juni 2015 wurde das Emmer Tramhüsli verschoben und durch finanzielle Unterstützung vieler vor dem Abriss bewahrt. Neben der Bedeutung des Tramhüslis für die Bewohnerschaft wird im künstlerischen Projekt von K__K untersucht, wie Entscheidungen über öffentlich
gedachte Räume funktionieren. K__K beteiligt sich als unabhängige Partei an der Diskussion. Während eines Schneesturms im Februar 2016 wird ein Modell des Tramhüslis aus gesammeltem Material aufgebaut. In den darauffolgenden Monaten finden Begegnungen und Aktionen statt. An der Präsentation im Juni werden die Strategien zum Einnehmen öffentlichen Raumes, Ideen und Wünsche auf den Umgebungsraum des Tramhüslis übertragen. K__K, initiiert von Charlotte Coosemans und Martina Steinbacher, bildet ein Kollektiv, an dem alle Interessierten teilhaben können. Der Name K__K kann konstant in seiner Bedeutung variieren, wie auch das Modell des Tramhüslis einen Rahmen schafft für unterschiedliche Meinungen zur Nutzung des gemeinschaftlichen Raumes, den das Tramhüsli symbolisiert.
Prozessdokumentation: