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Die langen Sommerabende am See sind vorbei, die Nächte werden länger und die Abende kälter - und keine Mücke weit und breit.
Wo sind all die Mücken hin im Winter? Erfrieren tun sie nicht, zumindest nicht alle. Tatsächlich sterben die Mückenmännchen bereits im Herbst, nachdem sie die Weibchen befruchtet haben. Hausmücken Weibchen überwintern dann an geschützten Orten im Haus oder Ställen und verbringen die kalte Jahreszeit in einer Art Winterstarre. Um nicht zu erfrieren, senken sie ihre Körperflüssigkeit auf ein minimum und füllen ihre Reserven mit Zucker auf. Dies ergibt quasi ein Frotsschutzmittel.
Pünktlich im Frühjahr, wenn das Wetter taut und die Blumen beginnen zu spriessen, legen die Weibchen dann die über den Winter getragenen Eier ab.
Tatsächlich sterben bei anderen Mückenarten alle Erwachsenen beider Geschlechter. Diese legen ihre Eier aber bereits im Herbst ab, beispielsweise an schlammreichen Seeufern, sodass der Nachwuchs im Frühjahr erwacht.