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Valanar ist das grösste Königreich der Freien Reiche. Im Süden wird es umrandet von den drei Seen Nadarsin, Kadal und Batuk, wobei letzterer der zweitgrösste See des Kontinentes ist. Seine Ausmasse sind so enorm, dass ihn viele als ein Meer betrachten, wenn auch ein Süsswassermeer. Im Norden wird Valanar durch das Mandrachal-Gebirge, welches ein Teil des Drolmassives ist, und die Ebene von Andruin begrenzt. Hinter Andruin liegt noch die Ebene von Ramtharin, doch aufgrund der wilden Stämme von Andruin ist diese Ebene kaum bereist.
In der Mitte Valanars liegt der Nachtforst, ein wilder und düsterer Wald, dessen Herz ein Ort voller Magie und Monster ist. So führen die Reichsstrassen alle rings um den Nachtforst herum, denn niemand kann und möchte durch das alte Herzen des Waldes reisen.
Hauptstadt und Zentrum des Reiches, welches in acht Fürstentümer aufgeteilt ist [politische Karte], ist zweifelsohne Varna. Die Helden haben ein Stadthaus in Silz, welches eine Stadt und das Zentrum der gleichnamigen Grafschaft im Osten des Fürstentum Milat ist. Silz ist für die Helden eine Art Heimat geworden und Allechandrion ???, Graf von Silz, hat der Heldengruppe das Landgut Graufalk als Lehen vermacht.
Bild: Gelgia
Grössere Versionen der Karten findet man auch unter Downloads.
Geographie
Relief
Das Königreich Valanar ist ein eher flaches Land. Ebenen wechseln sich mit sanft geschwungenen Hügellandschaften und hohen Hügelzügen ab. Im Süden des Landes liegen die Seen: der grosse Batuk-See, welcher schon eher ein Binnen-Süsswasser-Meer denn ein See ist, der Kadal-See und Nadarsin-See. Das Dreiseeland, welches aus dem Kronland, dem Statstaat Comyn und den drei Herzogtümern Kadarin, Luv und Sin besteht, ist äusserst fruchtbar und gehört unter anderem auch deshalb zum reichen Teil des Königreiches.
Die Mitte Valanars ist vor allem geprägt durch den Nachtforst. Dies ist ein riesiges Waldgebiet, dessen Herzstück im Herzogtum Milat liegt.
Im Nordosten und Nordwesten grenzt das Königreich an Gebirgszüge und wird dominiert durch ein ausdehnendes Vorgebirge und zum Teil steile Hügellandschaften. Zwischen den beiden Gebirgszügen liegt die Ebene von Andruin, in deren Ausläufer sich die Grafschaften Windhang und Lumna befinden.
Klima
Valanar ist geprägt durch sein gemässigtes, kontinentales Klima. Heisse Sommer wechseln ab mit eisigen und kalten Wintern. Im Verlauf des Sommers werden die Niederschläge knapp, doch immer wieder verhindern feuchte Luftmassen von Süden eine sommerliche Dürre. In den Seegebieten Valanars ist das Klima weniger extrem und eindeutig milder. Der Norden Valanars, der an die Steppen von Andruin grenzt, wird geprägt durch Wind, im Sommer gar durch Tornados, die uneingeschränkt über die Ebenen rasen. In den Wintermonaten hingegen gibt es häufig Blizzards, welche die Bewohner der Gegend manchmal mehrere Tage oder sogar Wochen in ihre Häuser sperrt.
Flora und Fauna
Valanar ist ein recht fruchtbares Land. Natürlich gibt es auch hier Landstriche, die von der Zeit des Feuers gezeichnet sind. Einöden und karge Gegenden, geprägt von der Macht eines zerstörerischen Krieges, welcher das Dayrenische Kaiserreich zerriss. Doch meist ist der Boden fruchtbar und trägt eine Reiche Frucht. Ein wichtiges Merkmal des Landes ist ausserdem der Nachtforst im Zentrum Valanars. Ein dichter, sehr alter Wald, in welchem man sich besser nicht verirrt.
Wichtie Städte
Varna
Varna ist die Hauptstadt des Königreiches. Sie gilt als Juwel des Ostens - jedenfalls in Valanar. Seit der Flut hat auch der Glanz Varnas gelitten, doch noch immer vermag die Stadt mit ihren prächtigen Bauten und Residenzen beeindrucken. In ihren Strassen finden sich hervorragende Handwerker und in den Residenzen begnadete Künstler und Artisten. Auch die Eslam-Residenz des Königs befindet sich in der Stadt. Den Reichspalast selbst jedoch findet man einige Kilometer ausserhalb der Stadt.
Doch nicht alles glänzt in Varna. Auch hier findet man jene, die sich am Rande der Gesellschaft befinden. Und sie werden nicht weniger. Im Gegenteil! Ströme von Flüchtlingen aus dem Westen lassen die Armenviertel anschwellen und machen das Leben in der Stadt - oder zumindest in Teilen der Stadt - gefährlicher.
Die Valaniden
Die Valaniden fühlen sich zumeist nicht als ein Volk im Sinne einer Nation. Für sie ist die Verbundenheit mit ihrer unmittelbaren Heimat das Wichtigste. Dies ist auch nicht erstaunlich, da sich das Königreich Valanar erst vor etwa einer Menschengeneration - 25 Jahren - in dieser heutigen Form, unter König Bardo herauskristallisiert hat. Seit der Schwarzen Flut jedoch, ändert sich die relativ enge Einstellung der Bevölkerung. Mit einem Schlag wurde dem Volk von Valanar bewusst, dass sie es nur dem Schutz des grossen Königreichs zu verdanken hatten, dass sie nicht von den Orks überrannt wurden. Der Dienst am Wall, die grauenerregenden Geschichten der Flüchtlinge und die relative Sicherheit, welche das Königreich seinen Vasallen gewährt, haben viele - vor allem jüngere - Bewohner des Landes zu überzeugten Valaniden gemacht. Und obwohl ihr Herz noch aufs engste mit ihrer nächsten Heimat verbunden ist, so nennen sie sich nun doch stolz Valaniden.
Geschichte
Lange Zeit herrschten im Gebiet Valanars zahlreiche kleine Könige, Despoten, Tyrannen, Herzöge usw. Das Gebiet befand sich in ständigem politischen Wandel. Stabilität und Frieden waren unbekannt - kannte man allein vom Hörensagen.
Dann jedoch kam Eslam Mandras. Sie wurde mit Hilfe der Bevölkerung Varnas zur Fon (Bürgermeisterin) gewählt. Es dauerte nicht lange und sie weitete ihren Einfluss auf die umliegenden Gebiete aus, was nicht weiter schwierig war, da Varna schon damals eine grosse und vor allem wohlhabende Stadt war. Die meisten kleinen Despoten und Herrscher der umliegenden Gebiete konnte sie mit Bestechungen und Verhandlungen von den Vorteilen ihrer Führerschaft überzeugen. Kriege vermied sie möglichst - griff nur zu diesem Mittel, um Varna und die angeschlossenen Gebiete zu verteidigen. Über 20 Jahre vergrösserte sie so ihren Einflussbereich, bis sie die Herrscherin des grössten Landes in dieser Region war. Wenige Jahre vor ihrem Ableben, übergab sie die Herrschaft an Bardo, ihren Sohn.
Dieser führte die Politik seiner Mutter weiter, wenn auch aggressiver. Doch stets achtete er darauf, dass die Bevölkerung der eroberten oder neu angegliederten Gebiete gut behandelt wurde. Was ihm viele Gebiete, welche von despotischen Tyrannen beherrscht wurden, einfach in die Hände spielte. Da sich die Bevölkerung - vor die Wahl gestellt - immer für ihn entschied.