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Lopez, der den Franzosen Warren Barguil ablöste, ist bereits der siebente Leader. Der 22-Jährige vom kasachischen Astana-Team, der sich zwar als Allrounder sieht, war dennoch etwas überrascht, dass er auf dem coupierten Rundkurs um Davos so wenig Zeit verlor. “Nun möchte ich das gelbe Leadertrikot auch nach der Schlussetappe tragen”, gab er sich kämpferisch.
Das 9. und letzte Teilstück am Sonntag verspricht mit der Überquerung des Albula- und Flüelapasses einiges an Spannung, denn die ersten vier Fahrer an der Ranglistenspitze sind innerhalb von 18 Sekunden klassiert. Lopez’ Vorsprung auf den Amerikaner Andrew Talansky beträgt lediglich acht Sekunden. Weitere acht Sekunden dahinter folgt der Baske Ion Izagirre, der Sieger des Einzelzeitfahrens. Der 27-jährige Movistar-Profi, der an der Tour de Romandie bereits den Prolog gewinnen konnte, zeigte sich vor allem in der Steigung unwiderstehlich. Izagirre wiederum liegt nur zwei Sekunden vor Warren Barguil. Der nicht als Zeitfahr-Spezialist bekannte Franzose musste das Maillot Jaune erwartungsgemäss wieder abgeben.
Bester Schweizer im Gesamtklassement ist weiterhin Martin Elmiger. Der Zuger beendete das Zeitfahren mit 1:04 Minuten Rückstand als 23. und verbesserte sich um einen Rang auf Platz 26.
(SDA)