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Geschichte
Entstehung
Padel entstand 1965 in Acapulco, Mexiko, als sich der Mexikaner Don Enrique Corcuera dazu entschloss, den kleinen Platz, der in seiner Residenz zur Verfügung stand, auf irgendeine Weise auszunützen, um dort ein Feld zum Tennisspielen bauen zu lassen.
Da der Platz nicht ausreichte und ausserdem auf einigen Seiten von Mauern begrenzt war, wurde daraus statt einem Tennisplatz ein Spielfeld mit kleineren Ausmassen, wobei es vollkommen von einer Kombination aus Beton und Metallnetz umgeben war, die verhindern sollte, dass der Ball aus dem Spielfeld fliegt. Diese Kombination hat zweifellos den Vorteil, dass der Ball immer in Bewegung bleibt.
Trotz seiner mexikanischen Herkunft fand seine eigentliche Präsentation in Spanien statt. Genauer gesagt, 1968 im Hotel Puerto Romano de Puerto Banas in Marbella, wo Prinz Alfonso von Hohenlohe, den die Erfindung seines mexikanischen Freundes begeistert hatte, ein Feld anhand derselben Grundeigenschaften des Originals, mit einigen Modifikationen errichten ließ. Auf diese Weise konnten die verschiedenen Hotelgäste aus aller Welt, Geschäftsleute, Freunde und vor allem der „Jet Set“ dort spielen und den neuen Sport kennenlernen.
Spanien war in den 90iger Jahre das Land mit dem grössten Wachstum. Dies war vor allem Sr. Jose Maria Aznar, dem ehemaligen spanischen Ministerpräsidenten zu verdanken, der während seiner Amtszeit selbst aktiver Spieler war und ein grosser Förderer des Padelsports ist, sowie führenden spanischen Unternehmen, die viel Geld in Veranstaltungen und in Spieler investierten. In dieser Zeit reiste eine grosse Anzahl von argentinischen Spielern nach Spanien, um ihr Glück im Padel zu finden. Die wichtigsten Motive waren: die grosse Anzahl von Turnieren im spanischen Turnierkalender, die Menge des Geldes bei den Turnieren und die Möglichkeit Trainingsstunden in den besten Clubs von Madrid, Barcelona, Sevilla, Malaga oder anderen Städten zu geben.
Volkssport in Spanien
Padel gehört in Spanien zu den Top-Sportarten. Das lässt sich anhand zweier Beispiele leicht erklären. Das ist einerseits die Website der bekannten Sportzeitung „MARCA“, www.marca.es, wo die 9 populärsten spanischen Sportarten wie Fussball, Formel 1, Motorsport, Basketball, Leichtathletik, Radsport, Tennis und auch Padel im Internet auf der Hauptseite von „MARCA“ aufgelistet sind.
Andererseits die Sportmesse IFEMA in Madrid wo Fussball, Tennis, Padel, Motorsport, Fitness, Skisport, Radsport, Golf und Rudern medial beworben werden. Wenn man diese Sportarten genau betrachtet, so sind das alles Sportarten, die auch in Schweiz verbreitet sind.(Padel muss noch bekannt werden)
n.
Deutschland, England und die Schweiz, sind seit 2005 Mitglieder des internationalen Padelverbandes, um an internationalen Turnieren teilnehmen zu können.
Spanien und Argentinien sind mit Abstand die führenden Länder dieser Sportart, mit zusammen mehr als 5.5 Millionen Spielern und mehr als 300.000 Padelplätze. In Frankreich gibt es heute schon mehr als 7000 aktive Padel-Spieler und 65 Padelplätze, mehrheitlich in Südfrankreich.
Erhebungen über die Entwicklung der Padelspieler ergaben folgende Daten:
35 % der Spieler/innen unter 18 Jahren
48 % der Spieler/innen zwischen 19 und 45 Jahren
38 % sind Frauen
Spielregeln
Das Padel Spiel wird auf einem Platz gespielt der 20m lang und 10m breit ist und in der Mitte durch ein Tennisnetz geteilt wird. Padel wird im Freien und in der Halle gespielt. Das Spielfeld ist aufgeteilt wie ein Tennisplatz, wobei die Rück- und ein Teil der Seitenwände aus 3m hohen Glas- oder Beton-Wänden bestehen. Der Rest ist mit einem Maschendrahtzaun eingerahmt.
Das Spiel hält sich an die Grundregeln des Tennis Doppelspiels. Eine wesentliche Abweichung ist die erlaubte Verwendung der Seiten- und Rückwände des Feldes als Spielfeld. Wie auch beim Tennis sind zwei Aufschläge erlaubt, die aber im Gegensatz zum Tennis, unterhalb oder auf maximaler Höhe der Hüfte ausgeführt werden dürfen. Es ist erlaubt, den Ball nach Aufsetzen im Spielfeld an die Glasscheibe aufspringen zu lassen und von dort direkt weiterzuspielen. Punkte können so meist etwas länger dauern, weil oft der Ball noch, durch sein zurückspringen von der Wand, wieder ins Spielgeschehen gerettet werden kann. Reflexe und Spielwitz sind hier oft wichtiger als Kraft und Schnelligkeit.
Komplette Informationen über Padel Regeln:
Wikipedia