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Situé sur une éminence rocheuse du Lindental, le château de Thorberg fut le siège des seigneurs de Thorberg. En 1397, il fut remsi à l'ordre des Chartreux par Peter von Thorberg. Le bâtiment du couvent fut construit en 1528 à la place de l'ancienne forteresse. Puis transformée en asile et hôpital avec siège de l'administration bernoise.
En 1801, l'ancien baillage de Thorberg fut rattaché à Burgdorf.
Depuis 1848, Thorberg est le siège du pénitencier bernois.
Die älteste Urkunde, die über den Thorberg etwas berichtet, stammt aus dem Jahr 1175. In dieser bezeugt Albertus de Porta, daß Herzog Berchtold von Zähringen dem Kloster Rüeggisberg ein Stück Wiese im Kanton Freiburg schenkte. Die von Thorberg waren Dienstmannen der Zähringer, der Österreicher und der Kiburger. Ulrich von Thorberg, gest. 1312, erhielt vom Kloster Selz die Vogtei Kirchberg übertragen und hatte die Verpflichtung, Kirchberg zu befestigen. Ulrich und seine Nachkommen hatten auch die vollkommene Gerichtsbarkeit. 1299, acht Jahr nach dem Tod von Rudolf von Habsburg, erhielt Ulrich von König Albrecht das Patronatsrecht über die seit alter Zeit zum Reiche gehörende Kirche Krauchthal.
Ulrich von Thorberg war ein weiser Mann. Im jahrelangen Streit zwischen Freiburg und Bern wurde er von den beiden Städten als Obmann des Schiedsgerichts erkoren. Durch seine Klugheit und Weitsichtigkeit tat Ulrich dem Lande viel Gutes. So wußte er z. B. zu verhindern, daß Thüring von Brandis seine Herrschaft an Habsburg verlor. Ulrich von Thorberg starb 1312. Berchtold hatte nicht die Weisheit und Kraft seines Vaters und so war er bald in dumme Geschäfte und Schulden verstrickt und mußte ein Stück Besitztum ums andere verkaufen.
Peter von Thorberg, sein Sohn, geboren 1321, erhielt 1354 die Vogtei über Wohlhusen und war 1356 Vermittler zwischen Österreich und den Eidgenossen. Durch ihn kam damals eine Art Waffenstillstand zustande. Auch im Jahr 1368 kam durch Peter von Thorberg wieder ein Frieden zustande zwischen den Österreichern und den Eidgenossen. Das von den Schwyzern besetzte Zug wurde den Eidgenossen zugesprochen. Enttäuscht durch Kinderlosigkeit und von Krankheit gezeichnet, dachte Peter von Thorberg um 1371 daran, eine große, geistliche Stiftung zu errichten. In diesem Unterfangen reiste er 1371 zu Kaiser Karl IV. nach Prag. Dieser gestattete Peter den Bau einer Kartause. Doch die Umstände waren so, daß ihn die Herzöge des Landes v. Thorberg zum Burggrafen von Rheinfelden ernannten. Um 1375 war Peter von Thorberg dann Landvogt über die linksrheinischen Gebiete.
Im Jahr 1386 eroberten die Berner, gegen die er stets gekämpft hatte, die Burg. Es kam aber 1397, nach zahlreichen Wirren, doch noch zur Gründung des Klosters Thorberg. Johannes von Brunswig, ein Freund von Peter von Thorberg, wurde zur Beratung hinzugezogen. Der Kartäuser Brunswig wurde erster Prior auf Thorberg und unter seinem Einfluß wurde das Kloster der Heiligen Paula geweiht.
Da die Zeiten schlecht waren, ahnte der Thorberger, daß er seinen Stift unter den Schutz eines mächtigen stellen mußte. So wandte er sich an das zuvor bekämpfte Bern. Die Stadt gewährte dem neuen Kloster Schutz und ernannte zugleich Peter zum Klostervogt von Thorberg.
Am 24. August des Jahres 1400 starb der Herr von Thorberg hochbetagt. Leider war er endgültig kinderlos geblieben. Er wurde auf dem Thorberg mit Helm und Schild im Chor begraben. Seine Witwe - Katharina von Brandis - heiratete fünf Jahre später den Freiherren Burkhard von Stoffeln.
Das Kloster bestand dann bis 1528. Dann wurde der Thorberg Sitz des bernischen Landvogtes. Bis 1798 waren hier auch Fürsorgeinstitutionen, Pfründeranstalt, Almosenausteilung, Gefängnis und Spital untergebracht.
Bis 1848 war der Thorberg dann Enthaltungs- und Aufsichtsanstalt. Nachher wurden Männer und Frauen zur Zwangsarbeit auf den Thorberg gebracht und ab 1855 war das ehemalige Schloß dann Irrenanstalt. 1884 entwickelte es sich zu einer Arbeits- und Besserungsanstalt. 1893 wurde ein neuer Zellenbau errichtet und bezogen. 1914 wurde die "Strafanstalt" Thorberg eigentlich aufgehoben, aber die Ausführung des Beschusses kam wegen des ersten Weltkrieges nicht zustande. 1952 wurde der neue Verwahrungsbau bezogen.
Bibliographie