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Labels
Zum Schutz der Wälder – insbesondere in den Tropen – sind vor ca. 20 Jahren die ersten forstlichen Labels entstanden. Heute dominieren weltweit zwei Labels den Markt: FSC und PEFC. In der Schweiz hat sich daneben das «Herkunftszeichen Schweizer Holz» (HSH) etabliert.
HSH
Das Herkunftszeichen Schweizer Holz (HSH) wird von der Lignum, der Dachorganisation der Schweizer Wald- und Holzwirtschaft, vergeben. HSH bezeichnet Holz aus heimischen Wäldern und Holzprodukte aus mindestens 80% Schweizer Holz. Auch Holz aus dem Fürstentum Liechtenstein darf das Label tragen. HSH garantiert die Produktion nach strenger Schweizer Gesetzgebung.
PEFC
Das PEFC-Label (Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes) hat seinen Ursprung in Europa und ist von Kreisen der Holzwirtschaft 1999 initiiert worden.
Es ist ein freiwilliges Kennzeichnungssystem, gestützt auf den Konsens mit den wesentlichen Interessengruppen, die den Gedanken einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung auf nationalem und regionalem Niveau verfolgen. Es steht für eine ökonomisch sinnvolle, umweltfreundliche und sozial verträgliche Nutzung des Waldes entsprechend den Helsinki-Kriterien (Resolution der Ministerkonferenz zum Schutz der Wälder in Europa).
PEFC ist ein wichtiges Zertifikat im internationalen Holzhandel und heute das gängigste Wald-Label; mit 33 nationalen Organisationen ist es äusserst bedeutend für die Waldzertifizierung und hat global die grösste zertifizierte Waldfläche auszuweisen.
FSC
FSC (Forest Stewardship Council) fördert seit der Gründung 1993 eine umweltfreundliche, sozial verträgliche und ökonomisch tragfähige Waldbewirtschaftung. Die Organisation basiert auf einem 3-Kammer-System, das die Umwelt-, Wirtschafts- und Sozialinteressen gleichermassen berücksichtigt. FSC ist international tätig und eine unabhängige, gemeinnützige Organisation, welche massgeblich von den Umweltverbänden unterstützt wird.