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Das Saloum-Delta ist seit 2011 UNESCO-Welterbe und seit 1981 vom senegalesischen Staat als wichtiges Biosphären-Reservat geschützt. Für die Bevölkerung des Deltas ist der Fortbestand der dort heimischen Mangroven und anderer natürlicher Ressourcen wie Muscheln oder Crevetten Voraussetzung für den Erhalt ihrer wirtschaftlichen Lebensgrundlage. Starker Ausbeutungsdruck und die Folgen des Klimawandels setzten den Mangrovenwäldern aber immer stärker zu und gefährden damit eine wichtige lokale Nahrungs- und Einnahmequelle. Das Projekt setzt sich für eine nachhaltige Bewirtschaftung und den Schutz der Mangrovenwälder ein und unterstützt lokale Frauengruppen bei der Einführung nachhaltiger Produktionstechniken sowie bei der Vermarktung lokaler Produkte.
Begünstigte:
Ziele:
Hauptziel ist der Schutz der Mangroven im Saloum-Delta auf Dorf- und Bezirksebene durch die dort ansässige Bevölkerung, um diese Einkommensquelle für die Zukunft zu erhalten. Es werden ökologischere Produktionsmethoden implementiert und die Weiterverarbeitung der Meeresprodukte sowie deren Verkauf auf lokalen Märkten gefördert. Weiter wird das Umweltbewusstsein der lokalen Bevölkerung gestärkt, unter anderem, indem spezifische Sensibilisierungsaktivitäten für Kinder ins Leben gerufen werden.
Aktivitäten:
Die Ausarbeitung von Nutzungsplänen für Meeresschutzgebiete, sogenannte «Aires Marines Protegés» (AMP), die Ausbildung von Komitees sowie die Einbindung der jungen Bevölkerung in die AMPs sind Massnahmen zur Verbesserung des Ressourcenmanagements im Saloum-Delta. Zehn Umweltclubs und ein gemeinsam mit der IUCN (Internationalen Union zum Schutz der Natur) entwickelter Lehrplan vermitteln Schulkindern bereits früh einen nachhaltigen Umgang mit der Natur. Die zwischen 2019 und 2021 aufgeforsteten Mangroven- und Dorfwälder werden auch während dieser Projektphase weiterbetreut und umweltschonende Praktiken, beispielsweise die Verwendung von ressourcensparenden Öfen, implementiert. Die Bevölkerung lernt die nachhaltige Produktion von Mangrovenhonig und Meeresfrüchten und wird beim Verkauf dieser Produkte auf den lokalen Märkten unterstützt. Dazu werden Kooperativen gegründet, Kleinkredite (vorwiegend) an Frauen vergeben und Produktmessen organisiert.