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Der Landwirtschaftsbetrieb ist seit der Gründerzeit des St. Josefs ein integraler Bestandteil und hat sich kontinuierlich weiterentwickelt. Die Infrastruktur wurde verbessert, maschinelle Produktionstechniken wurden eingeführt und die Produktion wurde an agrarpolitische Richtlinien angepasst. Seit 2007 leitet Peter Rückli den Gutsbetrieb als selbstständiger Pächter.
Die Betriebsfläche des Gutsbetriebs hat im Laufe der Zeit erheblich zugenommen. Bei der Übernahme der Werra Liegenschaft im Jahr 1912 umfasste sie 140.600 Quadratmeter. In den Jahren 1916 und 1932 bis 1938 erfolgten signifikante Erweiterungen durch den Erwerb von benachbarten Flächen. Später, im Jahr 1981, wurde der Verlust durch die Verbreiterung der Kantonsstrasse durch den Erwerb der Thelmatte ausgeglichen. In den Jahren 1982 bis 1985 wurden sechs weitere Wiesland-Parzellen hinzugekauft. Heute erstreckt sich die Betriebsfläche auf etwa 42 Hektar, einschliesslich extern gepachteten Landes.
Seit den Anfangsjahren des St. Josefs konzentriert sich der Gutsbetrieb hauptsächlich auf die Viehzucht von Rindern und Schweinen sowie den Anbau von Getreide und Obst. Der modern ausgestattete Stall verfügt über eine Melktechnik mit Melkkarussell und bietet Platz für 60 Milchkühe. Im benachbarten älteren Stallgebäude werden 55 Jungtiere gehalten, und im Schweinestall gibt es 150 Schweine. Auf einer 1,5 Hektar grossen Obstanlage werden Aprikosen, Zwetschgen und Äpfel angebaut. Auf insgesamt 4 Hektar Ackerfläche wird Roggen angepflanzt, und auf 1,5 Hektar wachsen Kartoffeln. Der Gutsbetrieb versorgt das St. Josef seit jeher mit seinen Produkten. Die Milch wird auch an die Augstbordkäserei in Turtmann geliefert, während das Obst direkt vermarktet wird. Schweinefleisch und Roggengetreide finden ihren Weg zu den regionalen Metzgereien und Bäckereien