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Kurzinfos zu den laufenden Projekten von AiNA sao
Projekt Samaritana
Im Jahr 2006 wurde ein Pilotprojekt, mit dem Ziel die Gesundheitsvorsorge in den abgelegenen Dörfern von Madagaskar zu verbessern, durchgeführt. Nach drei Jahren wurde das Projekt Samaritana ausgewertet. Mit den gewonnenen Erkenntnissen und Erfahrungen wurde, in Zusammenarbeit mit Dr. Ratsirbazafi Marie Rolland vom Institut National de Santé Puplique et Communautaire, ein Folgeprojekt anskizziert.
Die Gesundheitsvorsorge soll an der Basis, in den Dörfern, mit ausgebildeten Samaritern verbessert werden. Ziel des Projektes ist es, medizinisch geschulte Personen weiterzubilden, damit diese die Ansprechpersonen in den Dörfern zu Samaritern ausbilden. Start des Projektes erfolgte am 01.01.2013.
Im Jahr 2013 wurde AiNA soa als Hilfsorganisation in Madagaskar registriert und Schulungsunterlagen verfasst. Zwei Bücher entstanden je auf Englisch und Madagassische. Grundsätze der Erste Hilfe, Krankheitslehre und Prävention wurden erklärt. Zwei Bücher, da die Themen auf zwei verschiedenen Niveaus behandelt wurden. Zum einen für die Gesundheitsmitarbeitenden in den erst Versorgungszentren und zum zweiten für die Freiwilligen Samaritern in den Dörfern. Die Bücher wurden umfassend: Je ca. 300 Seiten mit etwa 600 Bildern.
Anfangs dieses Jahres hat AiNA soa begonnen in den Gesundheitszentren Weiterbildungen zu halten und angehenden Pflegenden auszubilden. Diese von AiNA soa ausgebildeten Personen werden angehalten ihr Wissen weiter zu geben und freiwillige Samariter anzuleiten.
Gelingt die Umsetzung des Projektes und wird eine weiter eine gute Akzeptanz in der Regierung sowie in der Bevölkerung gefunden, kann von einer signifikanten Verbesserung der Gesundheitsversorgung an der Basis ausgegangen werden, wodurch Leiden und frühes Sterben verringert werden kann.
Pro Work
Pro Work steht für Unterstützungen für Madagassen, welche sich caritativ einsetzen und versuchen, die Lebenssituation im Land zu verbessern.
Es wurde festgestellt, dass die Spendenbereitschaft sich auf die Betroffenen bezieht und die Helfer oft keine Unterstützung für ihren Lebensunterhalt bekommen. Sie haben Mühe, trotz ihres hohen Engagements, ihre eigenen Familien zu ernähren. Pro Work wurde aus diesem Grunde im Jahr 2000 ins Leben gerufen.