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Der künstliche, sehr vielseitig verwendete Baustoff Beton besteht im wesentlichen aus der Vermischung von Sand, Zement und Wasser. Hinzu kommen je nach Einsatzart die unterschiedlichsten Zuschlagstoffe. Der etwa für Geschossdecken häufig eingesetzte Stahlbeton wird mit Monierstahl(matten) bewehrt. Wichtig ist, dass die Betonbedeckung der Bewehrung dick genug ist, um den Stahl dauerhaft vor Rost zu schützen. Säurefest gegen die Bodensäure wird Beton durch säureresistenten Zement, Sperrmittel können Beton wasserdicht machen. Baustellen- oder Ortbeton wird vor Ort, also auf der Baustelle hergestellt, dagegen wird Transportbeton in fertiger, flüssiger Form angeliefert. In beiden Fällen muss der Beton zunächst eingeschalt werden, ehe er gegossen werden kann. Diese Arbeitsschritte entfallen beim Einbau von Beton-Fertigteilen. Stahlbeton erzeugt Magnetfeldanomalien, auf die manche Menschen empfindlich reagieren. Sog. Spritzbeton wird bei besonders beanspruchten Bauteilen eingesetzt.