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Sasha, der 3-beinige Gepard wurde am Donnerstag umgesiedelt in ein neues Gehege. Dieses wurde extra für ihn neu gebaut und bereit gemacht.
So eine Umsiedlung ist immer sehr stressig für die Tiere, auch wenn es «nur» in ein anderes Gehege auf demselben Areal geht.
Sasha wurde dafür seit einiger Zeit von Elke und den Tierpflegern trainiert, damit er freiwillig in die Box geht, mit der er dann schlussendlich transportiert wird.
Sashas Geschichte:
Als er ca. 6 Monate alt war, wurde er von einem Farmer nahe der Botswana-Grenze gefunden.
Sehr wahrscheinlich wurde seine Mutter getötet und alleine hatte er wenig Überlebenschancen.
Er wurde dann zum Tierarzt gebracht, wo er aufgepäppelt und medizinisch versorgt wurde und danach kam er in die Obhut von einem Mann, der bereits Erfahrung mit Geparden hatte.
Die Organisation Endangered Wildlife Trust hat ihn dann übernommen und angefangen, ihn für die Wieder-Auswilderung vorzubereiten.
Es war nicht ganz einfach, aber im Februar 2013 kam er dann in ein grösseres Reservat und hat angefangen, selbständig zu jagen.
Und leider wurde er dann schwer verletzt, als er ein Gnu jagen wollte, so schwer, dass ihm das Bein abgenommen werden musst.
Damit war der Plan der Auswilderung natürlich gestorben und so wurde er im Oktober 2014 nach Lionsrock gebracht.