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Gemäss Mitteilung des deutschen Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) reduziert sich damit die Anzahl der Kraftwerksstandorte mit geplanten dezentralen Zwischenlagern auf zwölf.
E.ON hatte beim Niedersächsischen Umweltministerium im Juli 2001 die Stilllegung des Kernkraftwerks Stade beantragt. Nach den Ausführungen von Dr. Walter Hohlefelder, Mitglied des Vorstandes der E.ON Energie AG, an der diesjährigen Generalversammlung der SVA waren es rein wirtschaftliche Gründe, die dazu führten, Kraftwerke aus dem Park der E.ON mit gesamthaft 4900 MW Leistung, darunter auch das Kernkraftwerk Stade (640 MW), stillzulegen. Die endgültige Abschaltung von Stade ist für das Jahr 2003 vorgesehen. Nachdem die Vereinbarung zur Kernenergie am 14. Juni 2001 unterzeichnet wurde und die abgebrannten Brennelemente zur Wiederaufarbeitung nach Frankreich abtransportiert werden sollen, sieht E.ON keine Notwendigkeit mehr für die Errichtung eines Zwischenlagers am Standort Stade.
Quelle
H.R. nach BfS, Pressemitteilung vom 23. August 2001