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Neue Forschung zeigt, dass ein signifikanter Teil von Patienten mit bipolarer Störung Typ I während einer Manie depressive Symptome erlebt
Wien (ots/PRNewswire) - Die Studie von manischen Phasen und aktuellen Trends bei bipolaren Störungen (Investigating Manic Phases And Current Trends in Bipolar, IMPACT), die konzipiert wurde, um die Auswirkungen von Perioden der Manie bei Menschen zu untersuchen, bei denen eine bipolare Störung des Typs I diagnostiziert wurde, ergab unter anderem, dass mehr als drei Viertel der Befragten feststellten, dass die bipolare Störung ihre eigenen Erfolgserwartungen im Leben vermindert habe.
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Lundbeck gab heute die Ergebnisse einer internationalen Studie mit Menschen mit bipolarer Störung des Typs I bekannt, die ergeben hat, dass ein wesentlicher Teil der Patienten während einer Episode von Manie auch Symptome einer Depression erlebt.[1] Die IMPACT of Bipolar-Studie (Investigating Manic Phases And Current Trends in Bipolar; Untersuchung von manischen Phasen und aktuellen Trends bei bipolaren Störungen) ergab, dass 64 % der Menschen von Depressionsgefühlen während einer manischen Episode berichteten.[1] Die bipolare Störung des Typs I, eine Unterart der bipolaren Störung, ist eine chronische, episodische Erkrankung, gekennzeichnet durch Manie, Depression oder eine Kombination aus beiden.
"Die Ergebnisse der globalen IMPACT of Bipolar-Studie zeigen, dass Depression für eine beträchtliche Anzahl von Patienten mit bipolarer Störung des Typs I ein wichtiger Faktor während der Manie ist", sagte Professor Eduard Vieta, Direktor der Bipolar Disorders Program Hospital Clinic an der Universität Barcelona. "Depressive Symptome können merkliche Auswirkungen auf Patienten mit bipolarer Störung des Typs I haben. Diese Wirkung wird verstärkt, wenn die Depression auch während einer Episode von Manie auftritt. Die Fortführung der Forschung auf diesem Gebiet ist entscheidend, um die Ansätze für eine effektive Behandlung zu verbessern."
Es wurde auch festgestellt, dass bipolare Störung des Typs I Auswirkungen auf zwischenmenschliche Beziehungen und das Arbeitsleben der Befragten hat. 45 % der Befragten berichteten, dass sie infolge der Erkrankung einen Arbeitsplatz verloren hatten, und bei 38 % hatte die Krankheit zu einer Trennung oder Scheidung von ihrem Partner geführt. Über drei Viertel (76 %) berichteten, dass bipolare Störung des Typs I ihre eigenen Erfolgserwartungen im Leben vermindert habe.[1]
"Bipolare Störung des Typs I kann dramatische Auswirkungen auf das Leben der Menschen, die mit der Krankheit leben, und auf ihre Familie und Freunde haben", sagte Paul Arteel, Executive Director der Global Alliance of Mental Illness Advocacy Networks (GAMIAN) Europe. "Die IMPACT of Bipolar-Studie hat ergeben, dass eine bedeutende Anzahl der Betroffenen nach der Diagnose ihre Zukunft pessimistischer sehen, was einen dramatischen Einfluss auf ihr Wohlbefinden haben kann."
Im Rahmen der IMPACT of Bipolar-Studie wurden 700 Betroffene im Alter von 18-65 Jahren in Australien, Kanada, Italien, Frankreich, Deutschland, Spanien und dem Vereinigten Königreich befragt, bei denen vor mindestens 12 Monaten eine bipolare Störung diagnostiziert worden war. Die Studie untersuchte vor allem die Auswirkungen von Perioden der Manie bei diesen Betroffenen.
Unter bipolarer Störung leiden 30 Millionen Menschen weltweit, darunter auch mehr als 4 Millionen Menschen in Europa.[2] Sie ist weltweit die sechsthäufigste Hauptursache für Arbeitsbehinderung.[3] Menschen mit bipolarer Störung gehören zu einem medizinisch belasteten Bevölkerungsteil, bei dem oft mehrere Komplikationen auftreten.
Redaktionelle Hinweise
Über die bipolare Störung Typ I
Bipolare Störung (auch manisch-depressive Erkrankung genannt) ist eine chronische, episodische Krankheit, die ihren Namen daher hat, weil die Erkrankten zwischen zwei gegensätzlichen extremen Stimmungen hin und her pendeln - Manie und Depression.[4 ]Bipolare Störung des Typs I ist durch Manie (Episoden von Hochstimmungen, extreme Reizbarkeit, verminderten Schlaf und gesteigerte Energie), Depression (überwältigende Gefühle von Traurigkeit, Selbstmordgedanken) oder eine Kombination dieser beiden gekennzeichnet.[4]
Über die IMPACT of Bipolar-Studie
Die Investigating Manic Phases And Current Trends (IMPACT)-Studie untersuchte in erster Linie die Auswirkungen der Perioden von Manie bei Menschen, bei denen bipolare Störung des Typs I diagnostiziert worden war. An der Studie waren 700 Befragte im Alter von 18-65 Jahren in Australien, Kanada, Italien, Frankreich, Deutschland, Spanien und dem Vereinigten Königreich beteiligt, bei denen vor mindestens 12 Monaten bipolare Störung des Typs I diagnostiziert worden war. Die Befragten beteiligten sich im Zeitraum zwischen März bis August 2012 an einer Umfrage mit Fragebögen über das Internet. Die Studie wurde von der Lundbeck Ltd in Auftrag gegeben und im Vereinigten Königreich, Spanien, Frankreich, Italien, Deutschland, Kanada und Australien von Phoenix Healthcare International durchgeführt. Weitere Ergebnisse der IMPACT of Bipolar-Studie sind online verfügbar unter http://www.impactofbipolar.com/ [http://www.impactofbipolar.com]
Über Phoenix Healthcare International
Phoenix Healthcare International bietet weltweit führenden Unternehmen, die in den Bereichen Pharmazeutik, Biotechnik, Medizintechnik, Diagnose und Gesundheitswesen tätig sind, Forschungs-, Marketing- und Beratungsdienste an. Phoenix Healthcare International ist Teil von Phoenix Marketing International, eines Unternehmens, das 1999 gegründet wurde und mittlerweile laut dem jüngsten Honomichl-Bericht an der 30. Stelle unter den grössten Marktforschungsunternehmen rangiert.
Über Lundbeck
H. Lundbeck A/S (LUN.CO, LUN DC, HLUKY) ist ein internationales Pharmaunternehmen, das sich der Verbesserung der Lebensqualität von Menschen verschrieben hat, die unter Gehirnerkrankungen leiden. Zu diesem Zweck engagiert sich Lundbeck weltweit in der Erforschung und Entwicklung, der Herstellung, der Vermarktung und dem Vertrieb von Arzneimitteln zur Behandlung von Störungen und Erkrankungen wie Depressionen und Angstzuständen, Psychosen, Epilepsie, Huntington, Alzheimer und Parkinson.
Lundbeck wurde im Jahre 1915 von Hans Lundbeck in Kopenhagen in Dänemark gegründet und beschäftigt heute weltweit etwa 6.000 Mitarbeiter. Lundbeck ist eines der weltweit führenden Pharmaunternehmen im Bereich der Gehirnerkrankungen. 2011 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 16,0 Mrd. DKK (ca. 2,2 Mrd. Euro bzw. 3,0 Mrd. US-Dollar). Für weitergehende Informationen besuchen Sie bitte http://www.lundbeck.com/ [http://www.lundbeck.com].
Literaturübersicht
1. IMPACT of Bipolar Study 2012 (Daten aus eigenen Unterlagen)
2. Weltgesundheitsorganisation. Disease incidence, prevalence and disability. Verfügbar unter: http://www.who.int/healthinfo/global_bur den_disease/GBD_report_2004update_part3.pdf. Zugriff am 24. August 2012.
3. Kleinman, L et al. Costs of bipolar disorder. Pharmacoeconomics. 2003;21:601-622.
4. National Institute of Mental Health. Bipolar Disorder 2009. Verfügbar unter: http://www.nimh.nih.gov/health/publications/bipolar- disorder/nimh-bipolar-adults.pdf. Zugriff am 24. August 2012.
Kontakt:
Ansprechpartnerin: Emmanuelle Weiller, H. Lundbeck A/S,
<email-pii>, +33680421831