Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03519.jsonl.gz/2440

1/11
Ein kleines ehemaliges Wohngebäude mit Satteldach aus dem Jahre 1920 am Adliswiler Bahnhofplatz soll zu einer Bankfiliale der Raiffeisenbank umgenutzt werden. Ein Ersatzneubau konnte aus baurechtlichen Gründen nicht in Betracht gezogen werden.
Das Satteldach wird durch ein neues überhöhtes Geschoss mit Flachdach ersetzt und die bestehenden erdgeschossigen Annexbauten leicht angepasst. Dadurch entsteht ein der Lage angemessenes stattliches Volumen, das sich über einem breit gelagerten Sockel erhebt und selbstbewusst aus der momentanen Kleinmassstäblichkeit herauszutreten vermag. Mit diesen Massnahmen konnte ein Raumgewinn realisiert werden, der dem Anspruch der Bauherrschaft, die Liegenschaft nachhaltig zu entwickeln, optimal entspricht.
Ausgehend von den bestehenden Fensterformaten wird die Fassade im Erdgeschoss und im 3. Obergeschoss mit grösseren Öffnungen ergänzt. Somit wird als Referenz zur vorhandenen Bausubstanz die klassische Dreiteilung (Sockel, Mittelteil, Dach) neu interpretiert, welche einen subtilen Spannungsaufbau erzeugt.
ARGE mit Beat Jaeggli Architekt, Zürich
Bauherrschaft Raiffeisen Genossenschaft Schweiz
Wettbewerb Eingeladener Studienauftrag, 2008
Baurealisation BGS Architekten, Rapperswil
Energieingenieur Christian Meier, St. Gallen
Bauingenieur Büro Thomas Boyle Bauingenieure, Zürich
Haustechnik BLM Haustechnik AG, Zürich
Visualisierung Stefan Roggo