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Wir sind es leid, dass Medien den Tod unserer Freund:innen auf ‘Drogensucht’ reduzieren. Wie können wir Räume für anonyme Co-Kreation und kollektive Heilung und Trauer schaffen? Wie können wir die Zukunftsvisionen des anderen weitertragen und wertschätzen? Dieser kurze, kollaborative Dokumentarfilm ist nicht nur ein notwendiges ethisches, sondern ein auf Gemeinschaft basierendes und politisches Filmprojekt. Die Filmemacher:innen werden Vertreter:innen aus dem Bereich psychischer Gesundheit, aus der Drogenpolitik und Therapeut:innen bitten, Safe-Space-Sitzungen mit Teilnehmer:innen aus queeren Parteikollektiven in Berlin zu veranstalten, um die Infrastruktur und die begrenzten individuellen Möglichkeiten zur „Hilfe“ bei drogenbedingten Abhängigkeiten zu diskutieren. Wir werden zu der Musik, dem Tanz, der Mode oder sogar der Kochkunst zurückkehren, die unsere Freund:innen geliebt haben. Die Verstorbenen leben in unseren Leben weiter. Das spiegelt gleichzeitig die nicht-europäische oder queere Vorstellung vom Jenseits und von Abstammung wider.
Sarnt Utamachote (Co-Produzent:in/Regisseur:in) ist Filmemacher:in und Kurator:in in Berlin.
Klaus Salminen (Co-Produzent) ist Filmproduzent und Regisseur.