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Orthodoxe Kirchen
Die Orthodoxen Kirchen werden auch Ostkirchen genannt, weil sie im Ostteil des alten Römischen Reiches oder sogar ausserhalb entstanden sind. Sie sind von der römischen Kirche getrennt. Die Bezeichnung der Orthodoxen Kirchen richtet sich nach dem Herkunftsort. Viele dieser Kirchen sind autokephal, das heisst mit «eigenem Haupt», dem Recht zum eigenständigen Einsetzen ihres Oberhaupts (meist Patriarch) als höchstem Ausdruck völliger Unabhängigkeit, versehen. Der «Ökumenische Patriarch» von Konstantinopel besitzt einen Ehrenvorrang, aber keinerlei Rechte gegenüber den anderen Kirchen. Die unter dem Ökumenischen Patriarchat zusammengeschlossenen Kirchen anerkennen sich gegenseitig.
Die Koptisch-Orthodoxe Kirche, die wahrscheinlich eine der ältesten Kirchen ist, nimmt eine Sonderstellung ein. Sie hat keine Abendmahlsgemeinschaft mit den orthoxen Kirchen des Ökumenischen Patriarchats.
Folgende Orthodoxe Kirchen sind in unserer Region vertreten:
Die Syrisch-Orthodoxe Kirche von Antiochien feiert selten Gottesdienste in der Region Nordwestschweiz; das Zentrum ist in Arth.
[int.Nr.: 101]
Aktualisiert: 5.1.2005