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Connor McDavid, Captain der Edmonton Oilers, wurde nach der abgelaufenen Saison erstmals zum wertvollsten Spieler der National Hockey League gewählt. McDavid ist erst 20 Jahre alt. Nur Sidney Crosby und Wayne Gretzky waren jünger, als sie die «Hart Trophy» für den wertvollsten Spieler (Most Valuable Player, MVP) gewannen.
Man darf annehmen, dass McDavid die Trophäe nicht zum letzten Mal überreicht bekommen haben wird. Auch dank McDavids Leistung erreichten die Oilers erstmals seit elf Jahren wieder die Playoffs. In der 82 Spiele umfassenden Qualifikation erzielte McDavid exakt 100 Punkte, aufgeteilt in 30 Tore und 70 Assists.
In der in Las Vegas präsentierten Wahl setzte sich McDavid gegen Sergej Bobrowski von den Columbus Blue Jackets und Sidney Crosby von Stanley-Cup-Gewinner Pittsburgh Penguins durch.
Bobrowski durfte sich mit der Vezina Trophy für den besten Goalie trösten. Er gewann sie schon 2013. Auston Matthews von den Toronto Maple Leafs wurde mit der Calder Trophy als bester Rookie des Jahres geehrt. Der Nummer-1-Pick gewann die Wahl deutlich vor Patrik Laine.
Die Lady Byng Trophy ging an Johnny Gaudreau von den Calgary Flames und als bester Trainer durfte sich Columbus' John Tortorella über den Jack Adams Award freuen. (ram/sda/ap)