Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03605.jsonl.gz/1727

Rahel Hegnauer zieht als „Wanderarbeiterin“ ihren Projekten nach. 1968 in Zürich geboren beginnt sie nach ihren Ausbildungsjahren an den Kunsthochschulen in Zürich und Glasgow temporäre Projekte im (öffentlichen) Raum zu realisieren. Die Arbeiten beziehen sich in ihrer Thematik auf den jeweiligen Ort und werden – da nur vorübergehend – mittels Fotografien dokumentiert.
Auf einem Blatt Papier notierte sie sich einmal: „…anstatt etwas anderes zu tun…“ .
Angaben zum Werk:
The hidden hyacinths of the Yamuna
Delhi, 2007
Die Intervention nimmt Bezug auf die vielschichtige Bedeutung des Flusses / des Wassers in Indien (wie auch anderswo auf der Welt) und thematisiert die dazu ambivalente Haltung des Menschen. Der Fluss, als Objekt der Anbetung, als Wasserquelle, als Ort der Hygiene, – und gleichzeitig ein Ort der Entsorgung, weil er der Abfall- und Fäkalienbeseitigung dient.
Realisation eines Projektes am Fluss Yamuna in Delhi anlässlich einer Residency (art & ecology) in Khojstudio, 2007. In engem Kontext zur Umgebung entstanden eine temporäre Bambusplattform mit einer Infotafel (Englisch und Hindi), welche Ergebnisse von Wasserproben aus dem Fluss auflistete und ein Videoessay, das dokumentierte wie Männer und Knaben im schaumbedeckten Wasser nach Wertsachen tauchen.