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Daniel Hope wurde 1974 im südafrikanischen Durban geboren. Wenig später übersiedelte die Familie nach Europa, wo er in Grossbritannien aufwuchs. Im Alter von vier Jahren erhielt Hope seinen ersten Geigenunterricht; ab 1984 konnte er am Royal College of Music in London studieren, ab 1992 dann bei Zakhar Bron an der Royal Academy of Music. Intensiv arbeitete er auch mit Yehudi Menuhin zusammen, der schon mit dem elfjährigen Daniel im deutschen Fernsehen Bartók-Duos aufgeführt hatte – es war der Auftakt zu mehr als sechzig gemeinsamen Konzerte bis zu Menuhins Tod im Jahr 1999. Sechs Jahre gehörte Daniel Hope danach dem legendären Beaux Arts Trio an. Parallel dazu entwickelte sich seine solistische Karriere, die ihn in die grossen Konzertsäle der Welt und zu vielen berühmten Orchestern geführt hat. Häufig übernimmt er bei Konzerten selbst die musikalische Leitung, so etwa bei Auftritten mit dem Chamber Orchestra of Europe oder der Camerata Salzburg. In der Saison 2012/13 absolvierte Hope Tourneen mit dem Russischen Nationalorchester unter Michail Pletnev und mit dem European Union Youth Orchestra unter Vladimir Ashkenazy; er konzertierte mit dem Oslo Philharmonic sowie dem Konzerthausorchester Berlin und spielte die Japan-Premiere von Birtwistles Violinkonzert mit dem Tokyo Symphony Orchestra. Überdies drehte er zwei Dokumentarfilme über Musik im KZ Theresienstadt und über die Geschichte der Geige. Daniel Hope hat mehr als zwanzig CDs eingespielt, für die er Auszeichnungen wie den «Classical Brit Award», den «Prix Caecilia», den «Diapason d’Or» und gleich fünfmal den «ECHO Klassik» erhielt. Seit 2004 ist Hope Associate Artistic Director des Savannah Music Festivals, seit 2011 amtiert er als Künstlerischer Direktor der Festspiele Meck¬lenburg-Vorpommern. Daniel Hope, der als Autor mehrere Bücher veröffentlicht hat, spielt auf der «Ex Lipinski» Guarneri del Gesù von 1742.
Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 28. August 1993 mit Schnittkes Concerto grosso Nr. 3 bei einem Auftritt des Litauischen Kammerorchesters unter Saulius Sondeckis.
Mai 2013