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Die Stadt Solothurn kommt zum ostfränkischen Reich und wird Ende des 9. Jahrhunderts Teil des Königreichs Burgund.
Die Geschichte des Kantons Solothurn beginnt im Jahr 870.
Seither begleiteten den Kanton Solothurn tiefgreifende Entwicklungen mit Auswirkungen bis in die Gegenwart. Entdecken Sie die Urgeschichte bis hin zu spannenden Einblicken ins «Hier und Jetzt».
Der spätere Kaiser Heinrich III. wird in Solothurn zum König von Burgund ernannt. Bis 1052 finden in Solothurn immer wieder burgundische Reichstage statt.
Der König nimmt Solothurn unter seinen direkten Schutz. Die Stadt entwickelt sich bis 1409 zur freien Reichsstadt.
Ersterwähnung des Stadtschreibers, Entstehung der Stadt-/ Staatskanzlei.
1344-1532
Die Stadt Solothurn vergrössert stetig ihr Territorium. Im 16. Jahrhundert Entstehung der Landschreibereien Klus, Olten und Dornachbrugg, Vorgänger der heutigen Amtschreibereien.
Der Rat erhält die Hochgerichtsbarkeit um Solothurn. Er richtet letztinstanzlich über Leben und Tod. Bei der Niedergerichtsbarkeit ist das Ratsgericht die höchste Instanz.
Einsetzen der Ratsprotokolle. In Form der Regierungsratsprotokolle existiert die Serie bis heute.
Ab 1476
Errichtung des Rathauses, welches bis heute Sitz von Regierung und Parlament des Kantons Solothurn ist.
Aufnahme Solothurns in den Bund der Eidgenossen.
1530-1792
Der französische Botschafter residiert in Solothurn.
Scheitern eines reformierten Umsturzversuchs. Ausser dem Bezirk Bucheggberg bleibt Solothurn katholisch.
Solothurn wird zum souveränen Staat.
1798-1803
Helvetische Republik. Solothurn ist Teil des Zentralstaates.
Mediationsverfassung. Solothurn erhält zum ersten Mal eine eigenständige Verfassung. Stadt und Kanton Solothurn bilden je eigene Behörden und Verwaltungen aus. Der Kanton Solothurn wird wieder zum souveränen Staat.
Restaurationsverfassung
Regenerationsverfassung: Die Landschaft erringt eine gleichberechtigte Vertretung in den politischen Gremien. Die Gewaltenteilung in Regierung, Parlament und Gerichte wird festgeschrieben.
Pensionskasse für die Volksschullehrer.
Kantonsverfassung mit Volkswahl des Regierungsrats.
Die ersten Regierungsratsprotokolle werden mit der Schreibmaschine geschrieben. 1899 erfährt das neue Gerät endgültig seinen Durchbruch für die Abfassung der amtlichen Entscheide und Schreiben.
Gründung des Vereins der solothurnischen Beamten und Angestellten.
Beim Kanton Solothurn sind 707 Mitarbeitende beschäftigt. Die Löhne sind die tiefsten aller Kantone.
Pensionskasse für die Kantonsschullehrer.
Die Staatsangestellten erhalten zwischen zwei und vier Wochen Ferien.
Pensionskasse für das Staatspersonal.
1923/1925
Der Kanton Solothurn stellt einen ersten, vorerst nebenamtlichen Berufsberater ein. 1925 baut der Regierungsrat die Berufsberatung stark aus.
Erste weibliche Verwaltungsangestellte.
Der Kanton Solothurn schafft als einer der ersten Kantone ein Personalamt.
Der Kanton Solothurn gründet als erster öffentlicher Arbeitgeber in der Schweiz eine Familienausgleichskasse für die Auszahlung von Kinderzulagen.
Für Dokumente der kantonalen Verwaltung flächendeckende Einführung des Papierformats A4.
1941-1980
Berufsverbot für Ehefrauen von Staatsangestellten.
Am 1. April 1942 nimmt die kantonale Lohnkontrolle ihre Tätigkeit auf.
1950-1970
Starker Ausbau der Staatstätigkeit und – verwaltung.
Fusion der drei Pensionskassen für Staatspersonal, Kantons- und Volksschullehrer zur Staatlichen Pensionskasse Solothurn (2005: Umbenennung in Pensionskasse Kanton Solothurn).
Neue, ab 1988 geltende Kantonsverfassung.
Mit Cornelia Füeg (FDP) wird im Kanton Solothurn die erste Regierungsrätin gewählt (eine der ersten in der Schweiz überhaupt).
Neues Staatspersonalgesetz: Einführung eines Leistungslohns und teilweise Abschaffung des Beamtenstatus.
Jeder zweite Arbeitsplatz ist mit einem Personalcomputer ausgerüstet.
Der Zusammenbruch der Solothurner Kantonalbank und die labile Wirtschaftslage führen zu einer politischen und wirtschaftlichen Krise. Die Verschuldung des Kantons Solothurn steigt auf über eine Milliarde Franken. Zahlreiche Sparmassnahmen und ein starker Abbau der staatlichen Leistungen sind die Folgen.
Reduktion der Zahl der Departemente von 12 auf 5.
Als einer der ersten Kantone führt Solothurn die wirkungsorientierte Verwaltungsführung in Ämtern ein.
Solothurn führt als zweiter Kanton das Öffentlichkeitsprinzip ein.
Weitgehende Abschaffung des Beamtenstatus.
Als erster Kanton Inkraftsetzung eines Gesamtarbeitsvertrags (GAV) für die Staatsangestellten.
Das Kantonsparlament wird von 144 Sitzen auf 100 Sitze verkleinert.
Am 1. Januar flächendeckend Einführung der wirkungsorientierten Verwaltungsführung.
Präsentation der Standortstrategie 2030, die den Kanton als attraktiven Wohn- und Wirtschaftsstandort fördern soll.
Flächendeckende Einführung der kostenlosen Sozialberatung für das Staatspersonal.
Die Frauen erlangen erstmals die Mehrheit im Regierungsrat.
Die Zahl der Konfessionsangehörigen sinkt im Kanton Solothurn erstmals unter 50%.
Beim Kanton Solothurn sind 4600+ Mitarbeitende beschäftigt.