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1961 brannte das Hotel Riffelalp. Um das Feuer zu löschen, wurde die Gornergrat Bahn zum Feuerwehrzug.
Wintertaugliches Hotel
In den 1950er Jahren erkannten die Betreiber des Hotels Riffelalp die touristische Bedeutung des Winters. Sie wollten deshalb das bis dahin nur im Sommer geöffnete Hotel mit 150 Betten wintertauglich machen. Die notwendigen Installationsarbeiten waren in vollem Gange, als in der Nacht vom 15. auf den 16. Februar 1961 ein Feuer ausbrach.
Zehn Meter hohe Flammen
In dieser Nacht bemerkten Gäste und Mitarbeitende im Hotel Riffelberg, das rund 350 Meter höher liegt, das Feuer und alarmierten die Feuerwehr von Zermatt. Das Hotel Riffelalp war zum Zeitpunkt des Brandes glücklicherweise unbewohnt.
Gornergrat Bahn als Feuerwehrzug
Der Feuerwehrkommandant Petrig alarmierte sein Team umgehend. Drei Extrazüge der Gornergrat Bahn fuhren die Feuerwehrleute und die Feuerwehrgerätschaften in rund 20 Minuten von Zermatt auf die Riffelalp.
Petrig erkannte schnell, dass die Feuerwehr vor einer unlösbaren Aufgabe gestellt war. Denn für die Brandbekämpfung stand nur ein einziges Wasserreservoir zur Verfügung, dessen Inhalt zum Löschen eines solchen Brandes nicht ausreichte. Daher konzentrierte er sich, ein Übergreifen des Brandes auf den Wald zu verhindern.
Das Hotel brannte bis auf die Grundmauern nieder und wurde in der Folge rasch abgerissen. Für die Besitzerfamilie Seiler war das ein harter Schlag, wie auch für den Zermatter Tourismus, die Gornergrat Bahn und die treuen Stammgäste des Hotels.