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Ein französischer Staatsanwalt hat Ermittlungen im Zusammenhang mit einem mutmasslichen Wahlbetrug zugunsten Emmanuel Macrons eingeleitet.
Ein Staatsanwalt im Südosten Frankreichs hat eine Untersuchung eingeleitet, in der behauptet wird, die örtlichen Behörden in Lyon hätten Emmanuel Macron während seiner Präsidentschaftskampagne im vergangenen Jahr illegale Hilfe angeboten, teilte eine juristische Quelle gegenüber AFP mit.
In der Klage wird behauptet, dass öffentliche Mittel (personelle, materielle und finanzielle) unter der Kontrolle der Stadt und des Gebietes von Lyon übermässig entzogen und Macron zur Verfügung gestellt wurden.
Die Untersuchung folgt Vorwürfen in den französischen Medien, dass Macron dank Freunden und Kontakten Wahlkampfaktionen und Reisen veranstalten konnte, was ihm einen unfairen Vorteil gegenüber seinen Rivalen verschaffte.
Frankreich hat strenge Regeln für die Finanzierung von Wahlkampagnen, die die Ausgaben für die Präsidentschaftswahlen auf 22,5 Millionen Euro begrenzen. Macrons Finanzierung könnte demnach betrugsmässig sein.