Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03383.jsonl.gz/1453

Satzes geriet er 0:40 in Rückstand, später im Game sah er sich nochmals einem Breakball gegenüber. Der Schweizer zog den Kopf aber aus der Schlinge und blieb bis zum 5:0 makellos. Im ersten Satz hatte er nach zwei Breaks 4:0 geführt, ehe er Seppi doch noch ein Game zugestehen musste.
“Zum Glück ist alles sehr schnell gegangen”, sagte die Nummer 2 der Weltrangliste. “Ich habe in Basel viel gespielt, der Druck bei meinem Heimturnier war gross. Die Müdigkeit ist da, ich hätte sie wohl in einem dritten Satz zu spüren bekommen.” Der Baselbieter glänzte insbesondere mit seinem Service: 70 Prozent der ersten Bälle landeten im Feld, insgesamt gab er nur neun Punkte bei eigenem Aufschlag ab.
Anfang dieses Jahres schied Federer am Australian Open gegen den Italiener überraschend aus, seither konnte er ihn nun dreimal ohne Satzverlust bezwingen: in Indian Wells, in Halle (De) und nun in Paris-Bercy.
Heute Donnerstag trifft Federer, der den Schwung des Turniersieges in Basel mitnahm, auf John Isner. Gegen den 2,08-m-Riesen wird insbesondere Federers Return gefragt sein. Der Schweizer führt im Duell der Direktbegegnungen 5:1. Letztmals bezwang er den Amerikaner im August in den Achtelfinals des US-Opens. Federer muss eine hohe Hürde nehmen, damit er weiter vom zweiten Sieg in Paris-Bercy nach 2011 träumen darf.
Stan Wawrinka kennt seinen Achtelfinal-Gegner ebenfalls. Der Serbe Viktor Troicki (ATP 27) setzte sich nach abgewehrten Matchball gegen Feliciano Lopez (Sp) 6:7 (7:9), 7:5, 6:4 durch. Wawrinka liess sich in drei Duellen gegen Troicki noch nie bezwingen.
(SI)