Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/194545

<h2>SubmittedText<h2><p>Mit Opera 3 schlägt der Bund vor, die Weiterbildung für Neulenkende in der dreijährigen Probezeit von 16 auf 7 Stunden zu senken.</p><p>Das heutige Modell der Zweiphasenausbildung ist sehr erfolgreich, wie Zahlen des Astra und der BfU belegen.</p><p>Warum will der Bund das bestehende Modell der Zweiphasenausbildung ändern, wenn die Unfallzahlen in der Schweiz seit der Einführung im Jahr 2005 markant verbessert wurden (wie in keinem anderen europäischen Land)?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Zur Frage der Aus- und Weiterbildung von Neulenkenden hat der Bundesrat seine Haltung bereits im September 2013 - gestützt auf die Evaluation der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BfU) aus demselben Jahr - im Rahmen der Ratsdebatte zur Motion der FDP-Liberalen Fraktion 12.3421, "Keine Sippenhaftung für Neulenker. Obligatorische Weiterbildungskurse abschaffen", dargelegt. An dieser Haltung hat sich nichts geändert. Die Evaluation der BfU hat zutage gefördert, dass die positiven Effekte der Zweiphasenausbildung hauptsächlich auf der erhöhten Sanktionsandrohung bei Widerhandlungen während der Probezeit beruhen und die eigentliche Weiterausbildung wenig Wirkung zeigt. Auch gestützt darauf hat der Bundesrat in der Vernehmlassung zu Opera 3 vorgeschlagen, die Zweiphasenausbildung auf einen Tag (also sieben Stunden) zu verkürzen.</p>