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Dialektfassung
Hochdeutsch
Arbeitsblätter zum Rechnen
Wann macht das Rechentraining überhaupt Sinn?
Fürs Rechnen brauchen wir ein inneres Bild der Zahlen (innerer Zahlenstrahl), damit wir Grundoperationen verstehen können. In einem ersten Schritt muss das Kind also ein grundlegendes Verständnis von Zahlen und Mengen aufbauen, zuerst im Zehnerraum. Konkret: Ein Kind sollte eine kleine Menge bis zu vier, fünf Einheiten (z.B. Legosteine) auf einen Blick erfassen können, die Nachbarszahlen so schnell wie möglich kennen (welche Zahl kommt nach/vor der 3,6 oder 9?) und sehen, welche Zahl grösser oder kleiner ist. Erst mit einem guten Zahlen - und Mengenverständnis kann die Automatisierung für das Einspluseins im Zehnerraum eingeübt werden.
Aber Auswendiglernen hilft doch nicht?
Rechnen muss man verstehen. Doch mit der Automatisierung der Grundfertigkeiten verfügt ein Kind über mehr Kapazitäten. Kurz: Je schneller ein Kind das Einspluseins und Einmaleins beherrscht, umso einfacher kann es Denk- und Rechenschritte verinnerlichen (Parallelverarbeitung). Das Arbeitsgedächtnis wird entlastet, ein Kind kommt schneller vorwärts. Auch fühlt es sich kompetenter. Mit dieser Sicherheit werden komplexe Aufgaben einfacher. Das blitzschnelle Rechnen schafft ein solides Grundwissen nicht nur für die Mathematik.
Ist diese Kartenmethode auch für das Einmaleins geeignet?
Natürlich, diese Methode ist sogar sehr geeignet für das Einmaleins oder für das Einsdurcheins. Die von Dr. Armin Born entwickelte hirngerechte Methode kann man auch für andere Lerngebiete anwenden, so zum Beispiel zum Französisch-Wörtli lernen.