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Die Materialeigenschaften sind derart gewählt, dass ein maximales funktionelles Bewegungsmaß ("Free Range of Motion") gewährleistet ist, um ein freies und heilungsorientiertes Training ermöglichen zu können. Dies stellt einen Unterschied zum konventionellen, unelastischen Tapeverband dar, dessen Wirkprinzipien auf Kompression, Schienung und Augmentation beruht.
Bei dem Trägermaterial handelt es sich um Baumwollgewebe, welches mit Elastan-Fäden längs durchzogen ist. Darüber hinaus gibt es inzwischen auch, meist für den Einsatz im Sportbereich empfohlene Tape-Varianten, bei denen ein Viskosematerial[2] oder ein nicht näher definiertes synthetisches Material[3] anstatt der Baumwolle verwendet wird.
Auf das textile Trägermaterial ist ein als sensitiv geltender Acrylatkleber wellenförmig (sinusförmige Aussparungen) aufgebracht. Der Acrylatkleber ist latex- und wirkstofffrei und wird durch Körperwärme und Anreiben auf der Haut aktiviert.
Das Tape ist luft-, feuchtigkeits- und flüssigkeitsdurchlässig. Es ist wasserbeständig, so dass es auch während des Duschens, beim Schwimmen und bei erhöhter Schweißbildung (z.B. beim Sport) haften bleibt. Je nach äußeren Umständen hält es bis zu 7 Tage auf der Haut.