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Die weit verbreiterte Sicht, wonach die Unruhen von 1980 "aus heiterem Himmel" über Zürich (und andere Schweizer Städte) hineinbrachen, lässt sich so nicht halten: Alle wichtigen Themen, Strategien und Umgangsformen der "Bewegung" finden sich bereits in den Schweizer Spielfilmen der späten 70er Jahre. Diese kündigten, wären sie seinerzeit richtig "gelesen" worden, den "heissen Sommer" unmissverständlich an. Umgekehrt blieben die direkten Auswirkungen der Unruhen auf das einheimische Spielfilmschaffen nach 1980 vergleichsweise gering. Dies erstaunt kaum, weil die Filmschaffenden der "Bewegung" damals vorzugsweise auf das neue Videoformat setzten, welches sich viel besser direkt-inventatorisch für die aktuellen Anliegen einsetzen liess. Die kreativen Formen der "Bewegung" schlugen sich demzufolge kaum im Schweizer Spielfilm nieder. Und über kurz oder lang standen die Produktionen der einstmals "Bewegten" im Zeichen der neuen Innerlichkeit, welche die 90er Jahre prägen sollte...
Seismographische Vorläufer der 80er Unruhen
Direkte filmische Auswirkungen der "Bewegung"
Auf dem Weg in die neue Innerlichkeit
Diaserie ‘Graffittis der 80er Bewegung Zürich’von Felix Aeppli
Videoarchiv ‘Stadt in Bewegung’ des Schweiz. Sozialarchivs Zürich
Felix Aeppli's Web-Dokumentation Schweizer Film und Film in der Schweiz
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