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Sie gleichen den
Kalisalzen auch in ihren Löslichkeitsverhältnissen, sind farblos, wenn die
Säure farblos
ist, bis auf das kohlensaure
Ammoniak geruchlos, schmecken stechend-salzig, zersetzen sich leicht unter
Abgabe von
Ammoniak,
zum Teil schon beim
Liegen an der
Luft, häufiger beim
Verdampfen der
Lösung und stets beim
Glühen. Viele sind sublimierbar,
und alle entwickeln, mit
Kalilauge übergossen,
Ammoniak, welches sich durch den
Geruch oder durch die Nebelbildung
an einem mit verdünnter
Salzsäure befeuchteten Glasstab bemerkbar macht. Viele finden technische und medizinische Verwendung.
es sind dies die Verbindungen der Säureanhydrate mit dem Ammoniak;
die wichtigsten,
gewöhnlich im Handel vorkommenden A. sind: kohlensaures, schwefelsaures, salpetersaures, phosphorsaures,
oxalsaures, molybdänsaures und vanadinsaures Ammoniak.
Ferner rechnet man auch gewöhnlich mit zu den A. die Verbindungen
der sogenannten Haloidsäuren mit Ammoniak, von diesen findet man im Handel: Chlorwasserstoffammoniak, Brom- und Jodwasserstoffammoniak.
Alle A. sind fest und, mit Ansnahme (Anmerkung des Editors: richtig: Ausnahme) des kohlensauren A., auch geruchlos.
- Zollfrei.