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Vom Grundsatz her wäre sie froh, wenn von Bulgarien über Griechenland bis Kroatien alle Länder im Schengen-Raum wären, "weil das unsere ganze Grenzstruktur natürlich vereinfachen würde", erklärte Merkel. Allerdings müssten die Voraussetzungen dafür erfüllt sein. Juncker hatte am Mittwoch vorgeschlagen, alle EU-Staaten in das Schengen-Abkommen von 1985 aufzunehmen. Das Angebot richtete sich vor allem an die neuen EU-Mitglieder Bulgarien, Rumänien und Kroatien.
In der Debatte um eine Verteilung von Flüchtlingen in der EU forderte Merkel Solidarität der Mitgliedstaaten. "Wer sich dieser Solidarität verweigert, muss damit rechnen, dass das nicht ohne Folgen bleiben wird, auch mit Blick auf die Verhandlungen über zukünftige Finanzhilfen", sagte sie der "Nordwest Zeitung" (Samstag)./sam/DP/she
(AWP)