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Nach einem technischen Fehler in seinem Regierungsflugzeug musste der Schweizer Aussenminister Ignacio Cassis ein Treffen mit seinem chinesischen Amtskollegen in China absagen.
Dieser Inhalt wurde am 26. November 2021 – 17:32 Uhr veröffentlicht
swissinfo.ch/mga
Cassis musste sich auf seinem Weg in die östliche Provinz Zhejiang in China nach Moskau wenden und twitterte später, dass sein Treffen mit Wang Yi am Samstag nicht stattfinden würde. Sein Tweet lautete: „Wir werden so schnell wie möglich nach einem neuen Termin suchen.“
Das geplante Treffen der beiden Außenminister sollte einschließenExterner Link Bilaterale Beziehungen im Lichte der COVID-19-Pandemie und der jüngsten internationalen Entwicklungen und der Menschenrechte.
Cassis wird auch die Neue China-Strategie der Schweiz vorstellen, die die Regierung im März verabschiedet hat. In einem Gespräch mit den Medien Anfang des Monats sagte Cassis, es sei unwahrscheinlich, dass sich die Schweiz beeilen würde, sich den EU-Sanktionen gegen China anzuschließen. Sprechen Sie stattdessen darüber, einen „Sonderweg“ zu entwickeln.
„Es ist ein Balanceakt. Einerseits führen wir mit China schwierige Gespräche über Menschenrechte, andererseits ist das Land ein wichtiger Partner in wirtschaftlichen und anderen Fragen.“
Cassis machte aber auch deutlich, dass die Schweiz zwar ihre Unterstützung für eine UN-Erklärung zurückzieht, in der die Verbrechen in Xinjiang verurteilt werden, er aber nicht zögern würde, Menschenrechtsfragen mit China anzusprechen.
1950 erkannte die Schweiz als eines der ersten westlichen Länder das kommunistische China an. China ist seit 2010 der größte Handelspartner in Asien und der drittgrößte der Welt nach der Europäischen Union und den USA. Das bilaterale Freihandelsabkommen trat im Juli 2014 in Kraft.
Die Schweiz hat kürzlich hochrangige US- und chinesische Diplomaten zu Gesprächen eingeladen, die darauf abzielen, die Spannungen zwischen den beiden Mächten zu beruhigen.
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