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Gute Werbetexte, was soll man darunter verstehen? Sind es kurze, prägnante Sätze? Sind es blumige und farbige Adjektive, welche das beworbene Produkt in ein warmes Licht setzen? Sind es technisch und wissenschaftlich fundierte Abhandlungen über den Nutzen, welcher der Käufer des Produktes für sein gutes Geld erwarten darf?
Gute Werbetexte sind zielgruppengerecht, sie sind auf das Informationsbedürfnis des potentiellen Käufers abgestimmt. Sie sind so kurz wie möglich. Sie sind so lang wie sprachlich notwendig, um den Nutzen für den Kunden darzustellen.
Gute Werbetexte für Konsumgüter bedienen sich der Alltagssprache und enthalten nach Möglichkeit keine Fremdwörter. Sie benutzen eine Sprache, die jedermann versteht, mit kurzen, einfachen Sätzen, die man nicht zweimal lesen muss. Sie sagen klar und deutlich, was der Nutzen bei einem Kauf des Produktes ist.
Gute Werbetexte für Investitionsgüter zeigen auf – bis ins letzte Detail – welche Möglichkeiten das Produkt bietet. Im Entscheidungsprozess für eine Investition brauchen alle Hierachie-Stufen eines Unternehmens die richtigen Kommunikationsmittel. Werbetexte in der Sprache des Managements, der Sprache der Ingenieure und der Sprache des Anwenders – demjenigen welcher die Maschine zu bedienen hat, das Produkt anwenden muss. Nur mit dem Bewusstsein der unterschiedlichen Informationsbedürfnisse können gute Inserate in der Fachpresse, sinnvolle Prospekte und verständliche Betriebsanleitungen entstehen.
Gute Werbetexte sind klar strukturiert. Sie kommunizieren zuerst den primären Kundennutzen. Und dann den zweiten, den dritten, den vierten ... Sie sagen auch klar, was den Unterschied zur Konkurrenz ausmacht.
Gute Werbetexte entstehen nicht im luftleeren Raum. Der Texter muss sich intensiv mit dem Produkt auseinandersetzen. Er muss alles über das Produkt wissen. Er muss beim Produzenten nachfragen, ihn herausfordern, alle Informationen darzulegen. Aus der Fülle des Wissens stellt der Texter einen klar gegliederten Text zusammen. Je nach Werbemittel muss er sich dabei auf wenig – aber das Wesentliche – beschränken.
Gute Werbetexte entstehen in der Zusammenarbeit zwischen Texter und Auftraggeber. An einem Text muss gefeilt werden. Ein erster Textvorschlag ist eine Aufforderung an den Auftraggeber, die Sichtweise des Texters zu überprüfen, zu ergänzen und zu streichen.
Gute Werbetexte dürfen blumig sein, sie dürfen trocken sein, sie dürfen witzig sein, sie dürfen sachlich sein, sie dürfen lang sein, sie dürfen kurz sein, sie dürfen traurig sein – sie können aber niemals alles sein – sie sind zielgruppengerecht! Fundierte und durchdachte Kommunikation ist eine gewinnbringende Investition.
Gute Werbetexte sind nicht billig – schlechte sind ärgerlich und meist von geringem Nutzen!
Wir verrechnen folgende Stundenansätze:
|Texten nach Aufwand||Fr.|
|Texten, redigieren, korrigieren||pro Stunde||170.—|
|Einlesen in die Materie, recherchieren||pro Stunde||120.—|
|Sitzungen, Besprechungen||pro Stunde||140.—|