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Israel verschärft ab dem 6. März die Einreisebestimmungen für alle ankommenden Gäste aus der Schweiz sowie aus Deutschland und Österreich. Grundsätzlich muss dann jeder Einreisende aus diesen Ländern zuerst für 14 Tage in Quarantäne - und darunter ist nicht ein Hotel gemeint. Faktisch heisst das, dass zwar solche, die Familien vor Ort haben, weiterhin einreisen können; das touristische Geschäft wird aber damit weitgehend unterbunden.
Das führt logischerweise zu einem erheblichen Nachfragerückgang für Flüge nach Israel. Als Folge werden Swiss, Lufthansa und Austrian Airlines alle Flüge nach Tel Aviv und Eilat ab Sonntag, 8. März 2020 für den verbleibenden Winterflugplan bis zum 28. März stornieren. Der letzte von Swiss durchgeführte Flug (LX 252/3) nach/von Tel Aviv wird am Samstag, 7. März stattfinden. Die Lufthansa Group sieht sich zu dieser Einstellung «aus wirtschaftlichen und operativen Gründen gezwungen, da viele Passagiere nicht mehr zur Einreise berechtigt sind», wie es in einer Mitteilung heisst.
Aus betrieblichen Gründen wurden bereits einige Flüge für Freitag und Samstag nach Tel Aviv gestrichen, da Flugzeugbesatzungen ebenfalls den Restriktionen unterliegen. Alle erwähnten Fluggesellschaften bieten normalerweise zusammen täglich zehn Flüge nach Tel Aviv an, zusätzlich fliegt Lufthansa einmal wöchentlich nach Eilat.
Aufgrund der aussergewöhnlichen Umstände durch die Ausbreitung des Coronavirus und dem damit verbundenen Nachfragerückgang hat die Lufthansa Group insgesamt mit einer Kapazitätsreduktion von bis zu 25 Prozent reagiert. Die Streckenstreichungen und Frequenzanpassungen entsprechen rechnerisch einer Kapazität von 150 Flugzeugen, davon 125 Kurz- und Mittelstrecken- sowie 25 Langstreckenflugzeuge. Die Flotte der Lufthansa Group umfasst aktuell rund 770 Flugzeuge, darunter rund 180 Langstreckenflugzeuge.