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Im Kampf gegen die Ebola-Epidemie beginnt Kanada mit ersten Tests eines Impfstoffes. Dieser werde an einer Gruppe von Menschen im Alter von 18 bis 65 Jahren getestet, kündigte die kanadische Gesundheitsministerin Rona Ambrose am Freitag an.
Geprüft werden demnach die Sicherheit des Impfstoffes, die notwendige Dosis sowie mögliche Nebenwirkungen. Die Forscher erhoffen sich auch Erkenntnisse darüber, ob niedrigere Dosierungen des Impfstoffes VSV-EBOV bereits eine Immunisierung hervorrufen.
Auch in den USA werden bereits Tests von Impfstoffen gegen die Seuche vorgenommen. 800 Impfdosen wurden überdies in die Schweiz geschickt, wo sie von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) getestet werden sollen.
Die UNO-Behörde hat bereits zwei experimentelle Impfstoffe als vielversprechend eingestuft, nachdem diese positive Effekte bei Tests an Affen erzielten. Dazu zählt der kanadische Impfstoff VSV-EBOV sowie ein weiterer des britischen Pharmakonzerns GlaxoSmithKline.
Bislang gibt es keine zugelassenen Impfstoffe oder Medikamente gegen das hochansteckende Ebola-Virus. In Westafrika sind bereits mehr als 5100 Menschen an der Krankheit gestorben. Die WHO hofft aber, Anfang 2015 mit Impfungen in den besonders betroffenen afrikanischen Ländern beginnen zu können.
SDA-ATS