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Bis 2020 werden rund 26 Milliarden Geräte zusätzlich mit dem Netz verbunden sein
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Wie Sundar Pichai, Senior Vice President Chrome und Apps bei Google, erklärt, müssen diese Geräte untereinander, mit der Cloud und mit dem Smartphone kommunizieren können. Ausserdem muss das Interface und die Handhabung für den Nutzer einfach sein, um einen wirklichen Mehrwert zu schaffen. Mit Brillo will Google dies erreichen: das IoT-Betriebssystem ist eine von Android abgeleitete Plattform, mit deren Hilfe Entwickler und Hersteller vernetzte Geräte bauen können.
Als Teil von Brillo führt Google "Weave" ein. Dies ist das Kommunikationsprotokoll, das auf standardisierten Code-Elementen beruht. Ein Türschloss etwa könne den Status "offen" oder "geschlossen" definieren und alle anderen verbundenen Geräte oder das Smartphone werden dies verstehen und gegebenenfalls darauf reagieren können: Öffnet sich die Haustüre, schaltet sich das Licht, Musik oder die Heizung ein, so Pichai weiter.
Entwickler können auf diesen standardisierten Schemata aufbauen und diese bis zu einem gewissen Grad anpassen. Gleichzeitig führt Google ein Weave-Zertifizierungsprogramm ein, um sicherzustellen, dass alle Weave-Geräte auch tatsächlich untereinander kommunizieren können.
Das User Interface von Brillo wird im bekannten Android-Design gehalten. So will Google für die Nutzer einen möglichst nahtlosen Übergang zwischen Smartphone und weiteren Geräten bieten. Die Einführung von Brillo wird erst im späteren Jahresverlauf folgen, wie Google mitteilt. (kjo)