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Das Barometer stieg im vierten Quartal um 1,8 auf 37,0 Punkte, wie das Ifo-Institut am Montag zu seiner Expertenumfrage mitteilte. "Das war der beste Wert seit Herbst 2000", sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Experten schätzten die Lage deutlich besser ein, die Aussichten jedoch etwas schlechter. "Demnach wird sich der Aufschwung im Euro-Raum in den kommenden Monaten fortsetzen", sagte Fuest. "Allerdings dürfte sich das Tempo des aktuellen Aufschwungs etwas abschwächen."
Mit dem sich aufhellenden Konjunkturbild vertrauten die Experten wieder verstärkt der Politik ihrer jeweiligen Regierung, betonte das Ifo-Institut. "Sie bezeichneten politische Instabilität und Korruption deutlicher seltener als wirtschaftliches Problem", sagte Fuest. Das gelte allerdings nicht für Spanien, wo nun fast alle Experten die politische Lage wegen der Katalonien-Krise für problematisch halten würden. In der Euro-Zone werden fehlende Innovationen, ein Mangel an qualifizierten Arbeitskräften sowie eine stärkere Einkommensungleichheit beklagt.
(Reuters)