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Die Polizei hat in Paris auf ein Auto geschossen, das Stunden vor Ankunft der Tour de France eine für das Velorennen eingerichtete Absperrung durchbrach.
Polizisten wollten den Fahrer am Concorde-Platz am Beginn der Prachtstrasse Champs-Élysées kontrollieren. Der Mann sei jedoch weitergefahren, die Beamten hätten daraufhin auf das Auto geschossen, hiess es am Sonntagmorgen aus Polizeikreisen. Es gelang ihnen aber nicht, den Wagen zu stoppen. Der Fahrer konnte flüchten, es gebe keine Verletzten.
Die Polizei vermutet, dass der Mann alkoholisiert war und geht davon aus, dass es kein Terroranschlag war. Französische Medien berichteten, er habe zuvor ein anderes Auto gerammt. Die letzte Etappe sollte um 16.30 Uhr starten. Ob sie nun wie geplant stattfindet, ist noch unklar. Allerdings sagte der Rennleiter der Tour de France, Thierry Gouvenou, er wisse nicht viel über den Zwischenfall, erwarte aber keine Auswirkungen auf das Rennen. Die Schlussetappe mit der Zieleinfahrt auf den Champs-Élysées ist alljährlich der Höhepunkt der Tour. Die 102. Auflage der Frankreich-Rundfahrt endet an diesem Sonntag. (sda)
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