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EPP steht nicht nur „Enhanced Parallel Port“, sondern auch für „Extensible Provisioning Protocol“
EPP-Schnittstelle
Eine mit erweiterten Fähigkeiten ausgestattete parallele Schnittstelle (z. B. an Rechnern) um zum Beispiel eine kostengünstige Anschlußmöglichkeit für bis zu 64 Peripheriegeräte wie Festplatten, CD-ROM- und Bandlaufwerke zu ermöglichen.
Eine EPP-Schnittstelle erreicht mit 2 MB/s einen 50 bis 100fach besseren Datendurchsatz als normale Paralleports. Ein EPP ist von aussen nicht als solcher zu erkennen. Erst wenn ein Gerätetreiber, z.B. die Windows 95-Standardtreiber, die speziellen Fähigkeiten nutzen, entfaltet der EPP seine vollen Fähigkeiten. Dem Standard haben sich bis heute 80 verschiedene Computerhersteller verpflichtet.
EPP-Protokoll
Das Extensible Provisioning Protocol (EPP) ist ein flexibles Netzwerkprotokoll zum Anlegen von Objekten in den Registrierungsdatenbanken der NICs („Network Information Centers). Es entspricht einem internationalen Standard für die Verwaltung von Domänen.
Mittels einer gesicherten, dauerhaften EPP-Verbindung können die notwendigen Informationen zwischen Registraren und der Registerbetreiberin (zB Nic.ch) ausgetauscht werden.
Mit EPP erhalten Registrare die Möglichkeit, die Verwaltung von Webdomänen („domain names“) in ihr bestehendes System zu integrieren.
EPP wird somit für Domänenregistration und Domänenverwaltung z. B. für einen Domaintransfer etc. verwandt.
EPP basiert auf XML (Extensible Markup Language)
Eine EPP-Schnittstelle braucht also zum Beispiel jemand, der als Privatperson oder (meistens) Firma einen Partnervertrag mit Nic.ch / Switch eingehen möchte.
Er muß zuvor die EPP-Schnittstelle programmieren und dann einen Testlauf durchmachen, der zeigt, daß die Schnittstelle funktioniert.