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Für einmal stellen wir keine eigentliche Depotperle vor, sondern Objekte, die deswegen nicht bestaunt werden können, weil sie verkauft wurden.
1833 begutachtete der eidgenössische Oberst Artillerie-Inspektor Salomon Hirzel die Bestände im Zeughaus Solothurn. Er empfahl, einiges Material zu ersetzen. Bei der Geschützgiesserei Rüetschi in Aarau wurden neue Geschütze bestellt und gleichzeitig beschlossen, verschiedene Stücke – vor allem ein Teil der 893 Harnische - zu veräussern.
An Steigerungstagen im Juli und September 1833 wurden 139 Harnische und Harnischteile aber auch Kanonen, Fuhrwerke und «Verschiedenes» für 17’814.75 Franken verkauft. Offenbar verlief der Verkauf aber nicht wie erhofft. 1842 setzte man den Preis für die Rüstungen auf 100 Franken pro Stück herab. Trotz dieser Massnahme dauerte der Verkauf bis 1869 an.
Insgesamt wurden in 36 Jahren 485 Harnische, 60 Helme, sowie verschiedene Einzelteile veräussert– und damit 33’357.44 Franken eingenommen. Käufer fanden sich nicht nur in der Schweiz, sondern in ganz Europa: so gelangten Rüstungen u.a. nach Dublin, Warschau, Lüttich und gemäss der Liste der Käufer auch ins Privatzeughaus des russischen Kaisers Nikolaus I.