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Florence Schindler, Eishockeyspielerin aus Gstaad, war im Sommer nach Stockholm aufgebrochen. Mittlerweile hat sie sich in Schweden eingelebt, was aber gar nicht so einfach war, wie sie im Gespräch betont.
JENNY STERCHI
Was war für Sie das Fremdeste, an das Sie sich gewöhnen mussten?
Die Schweden begegneten mir zu Beginn verschlossen, kühl und scheu. Diese Charaktereigenschaften waren mir tatsächlich sehr fremd. Ich musste lernen, den richtigen Zeitpunkt zu finden, um mit einem Schweden oder einer Schwedin zu kommunizieren. Auch Augenkontakt wird häufig vermieden, besonders gegenüber Kindern. Ganz am Anfang, als ich einmal einen Schweden in der Stadt etwas fragte, gab er mir gar keine Antwort. Was bei den Menschen hier als «Ja» verstanden wird, klang für mich wie ein seltsames Geräusch.…