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Beim Buchstaben N in Chetzeron treffen Sie Catherine Antille-Emery, Enkelin von Louis Antille, dem Gründers des Hotels du Parc im Jahre 1893 und Naturbegeisterte. Sie erzählt Ihnen von der Schönheit von Chetzeron und den Veränderungen dieser Landschaft, die sie so sehr liebt, im Verlaufe der Jahreszeiten.
Catherine Antille Emery hat ihre Kindheit in Plans-Mayens verbracht, unterhalb von Chetzeron. Als Kind kraxelte sie auf den Alpen und in den Wäldern herum, die sich in der Umgebung des Hotels ihrer Eltern befanden. Es ist daher ganz natürlich, dass sie die Ausbildung als Wanderleiterin absolvierte und sich dann auf das lokale Kulturerbe und die Welt des Weins spezialisierte. Sie gründete Ihre Firma „Valais Wine Tours“ und vermischt in ihren geführten Exkursionen Natur und Kultur, Reben und Wein.
Sie ist auch eine grosse Weltenbummlerin. Aber wenn sie ins Wallis zurückkehrt, behält sie das Auge des Reisenden, als ob sie die Region zum ersten Mal entdecken würde, somit verlängert sie ihre Reise und kann auch weiterhin staunen.
Catherine praktiziert diesen Flecken Erde jederzeit, für sie lebt Chetzeron im Rhythmus der Jahreszeiten.
Die weissen Schneeflecken, die im Frühling, mit dem Verschwinden kämpfen, verschmelzen mit dem makellosen Boden der Schneeglöckchen. Ein wenig später im Jahr ist es nicht ungewöhnlich, Hirschen und Gämsen zu begegnen, die Ohren in Alarmstellung. Es ist während dieser Zeit, in der sie hinaufsteigt, um Huflattich zu sammeln. Eine kleine Pflanze mit gelben Blumen, bekannt zur Linderung und Heilung der Atemwegsinfektionen.
Im Sommer flieht sie vor den Hängen, um die Frische der Alpen zu finden. Die alpine Flora ist im Überfluss, das zarte Grün der Lärchennadeln schneidet sich mit dem dunklen Grün der Fichten. Die Glocken der Herden erklingen in der Ferne. Diese berauschende Musik erlaubt es, die verlorenen Kühe zu finden, während der Nebel den Berg einhüllt. Man kann von hier aus den Rawyl-Staudamm sehen. Er verändert die Farbe und wechselt in einigen Minuten von smaragdgrün zu anthrazitgrau, wenn die Wolken die Sonne verfinstern.
Zu Beginn des Sommers werden die Hirsche von ihren Jungen begleitet, sie verstecken sich am Waldrand. Sie können am Ende des Tages gesehen werden, sobald die Wanderer und Mountainbiker das Gebiet verlassen. Die Gämsen sind auch da, sie kümmern sich um ihre Reserven für den Winter....
Der Herbst ist überwältigend. Die ganze Natur entzündet sich, die gelben Lärchen färben sich anschliessend glutrot. Das leuchtende Licht ist so speziell. Es erinnert Catherine an ihre zahlreichen Trekkings in Nepal. Gegen Ende November begeben sich die brünstigen Gämsen auf die verrückten Verfolgungsjagden über die Felsen. Die Spitzen bedecken sich weiss.
Endlich ist der Winter da! Die Skifahrer sind auf den Pisten zu erkennen. Auf dem Chetzeron-Kamm weht der Wind manchmal sehr stark, beim Aufstieg mit den Tourenskis hat man das Gefühl, in der Polargegend zu sein.
Catherine liebt das Ende des Tages auf Chetzeron, wenn die Piste verlassen ist und die Sonne direkt gegenüber untergeht. Sie wird nie müde von jenen Tagen, wenn das Nebelmeer das Rhonetal flutet, manchmal taucht nur die Statue von Christ König in Lens aus den Wolken hervor. Eines ist sicher: Die Magie klopft oft an in Chetzeron!
Auf mehr als 2'000 m ü. M. mit einem aussergewöhnlichen Ausblick begeistert Chetzeron sowohl die Skifahrer im Winter wie auch die Wanderer im Sommer.
Sylvie Doriot Galofaro, Samuel Bonvin und Martial Kamerzin erzählen Ihnen mehr über das 125-Jahr-Projekt und über die Geschichte der Destination.