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Eine Waldbewirtschaftungseinheit ist ein Betrieb mit dem Hauptziel, die Bewirtschaftung und Holznutzung in den zur Körperschaft gehörenden Wäldern zu rationalisieren. Die Waldbewirtschaftungseinheit muss in der Lage sein, folgende Leistungen zu erbringen:
- Nutzung der Wälder (Pflege, Holzfällerei, Rücken)
- Transformation von Holz und Folgeprodukten
- Bau und Unterhalt von Schutzwerken
- Pflege und Unterhalt von Biotopen, Waldrändern.
- Arbeiten für Dritte (Privatwald).
- Empfang der Bevölkerung im Wald, Information, Bildung.
- Aufgaben im Interesse der Öffentlichkeit.
In Bezug auf die Rechtsform kann die Waldbewirtschaftungseinheit:
- nur einen grossen Besitzer von öffentlichem Wald umfassen,
- zwei oder drei Besitzer von öffentlichem Wald umfassen, z. B. zwei Gemeinden, die eine Bewirtschaftungsvereinbarung über ihre Zusammenarbeit abschliessen,
- mehr als zwei oder drei Besitzer von öffentlichem Wald umfassen und die Form einer rechtsfähigen Forstkorporation mit eigener Satzung annehmen.
Organisation einer Revierkörperschaft:
Ursprünglich wurden 31 Bewirtschaftungseinheiten eingerichtet. Ende 2022 gibt es im Kanton 22 Bewirtschaftungseinheiten für öffentliche Wälder.
Kontakt zum Thema
Ansprechperson: Alain Lambert
Amt für Wald und Natur
Sektion Wald und Naturgefahren
Route du Mont Carmel 5
1762 Givisiez
Tel. 026 305 23 21
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