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Die Entscheidung des US-Kongresses, am Bau der Erdgas-Pipeline Nord Stream 2 beteiligte Firmen mit Sanktionen zu belegen, unterstreicht, wie akut die Spannungen zwischen den imperialistischen Mächten und die Gefahr eines weiteren Weltkriegs sind. In der Vergangenheit galt das Abschneiden der Energiezufuhr als Kriegsgrund.
Die Sanktionsdrohung der USA hat das nahezu fertiggestellte 10-Milliarden-Dollar-Projekt praktisch zum Erliegen gebracht, nachdem sich die Schweizer Firma Allseas, die das Spezialschiff zur Verlegung der Rohre betreibt, zurückgezogen hat. Russland will die Pipeline zwar mit einem eigenen Schiff fertigstellen. Doch dieses liegt derzeit in einem russischen Pazifikhafen und muss erst noch umgebaut werden, so dass sich die Fertigstellung der Pipeline – wenn sie denn überhaupt zustande kommt – um mindestens ein Jahr verzögert.
Die amerikanischen Sanktionen zielen nicht nur gegen Russland, das auf die Einnahmen aus dem Gasexport angewiesen ist, sondern auch gegen…..