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25'000 Jobs wollte Amazon mit einem neuen Konzernsitz in Queens schaffen. Gewerkschafter, Anwohner und Lokalpolitiker des ärmlichen New Yorker Quartiers protestierten - mit Erfolg.
«Nach langem Überlegen» sei man zum Schluss gekommen, das Projekt fallen zu lassen, schrieb Amazon am Donnerstag in seinem Unternehmensblog. Um ein neues Headquarter aufzubauen brauche man «positive, kollaborative Beziehungen» mit den lokalen Behörden, spielte der Blog-Post auf die Proteste an.
Stein des Anstosses waren nicht nur die drei Milliarden Dollar Subventionen, die Amazon von den Stadtbehörden bekommen hätte. Die Protestierenden befürchteten auch, dass durch die Ansiedlung gut bezahlter IT-Jobs die Mieten gestiegen wären, wie US-Medien berichteten.
Die Gewerkschaften kritisierten vor allem die Arbeitsbedingungen bei Amazon. Der New Yorker Bürgermeister Bill De Blasio hatte sich bis zuletzt für einen Kompromiss eingesetzt, das Amazon-Management sei aber nicht bereit gewesen, den Forderungen entgegenzukommen, schreibt die «New York Times».
Auch der Gouverneur des Bundesstaates New York, Andrew Cuomo, unterstützte den Standort-Deal mit Amazon.