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Intranet-Glossar
In diesem Intranet-Glossar sind alle Begriffe des Buches ausführlich erklärt und mit weiterführenden Informationen angereichert.
|Begriff||Definition|
|MAC-Adresse||

Mit dem menschlichen Fingerabruck vergleichbar besitzt jede Netzwerkkarte eine individuelle MAC-Adresse (Media-Access-Controll-Address), die diese weltweit eindeutig identifiziert.
Sie setzt sich aus einer 12-stelligen Zahlen- und Buchstabenkombination zusammen. In Firmen- und Privatnetzwerken empfiehlt es sich aus Sicherheitsgründen, die MAC-Verschlüsselung im Router zu aktivieren.
In Windows-Systemen kann man die MAC-Adresse ganz einfach herausfinden, indem man über "Start" auf "Ausführen" klickt und dort "ipconfig /all" eingibt. Nach dem Betätigen der "Enter-Taste" ist die MAC-Adresse dann bei den Angaben unter "Physikalische Adressen" zu finden.
|Malware||

Das Kunstwort aus "malicious" (englisch für "böswillig" oder "arglistig") und "Software" ist ein Oberbegriff für schädliche und störende Programme wie Viren, Würmer oder Trojaner.
|Man-in-the-middle / MITM||

Der Man-in-the-middle, kurz MITM, stellt sich gewissermassen zwischen zwei kommunizierende Rechner bzw. zwischen Server und Client. Bei dieser Form des Angriffs spielt der MITM sowohl dem Rechner als auch dem Server jeweils die Identität des Anderen vor. Genutzt wird dies, um Passwörter und Bankdaten des Users auszuspionieren. Entsprechende Programme kann sich jeder angehende Hacker einfach aus dem Internet herunterladen.
Es ist deswegen absolut ratsam, Daten immer verschlüsselt und mit aktivierter Authentifizierung auszutauschen. Vor allem an öffentlichen HotSpots sind eine SSL-Verschlüsselung und eine aktivierte Firewall dringend zu empfehlen, falls es sich nicht vermeiden lässt, einen solchen HotSpot überhaupt zu nutzen. Brisante Daten oder gar Bankgeschäfte sollten hier auf keinen Fall ausgetauscht oder getätigt werden.
|Mashup||

Mashup kennzeichnet die Neuzusammenstellung (von engl. to mash für "vermischen") bereits bestehender Inhalte. Dies betrifft vor allem Lieder verschiedener Interpreten, die zu einer neuen Komposition zusammengestellt werden. Bei diesem Vorgang werden auch Genregrenzen eingerissen. Wie hört sich beispielsweise die Stimme von Rihanna mit der Begleitmusik von Metallica an? Auch Videos werden zusammengemixt.
Seriösere Anwendungsbereiche sind beispielsweise Rekombinationen von Karteninformationsdiensten wie Google Street View mit Immobilienplattformen. Unter Verwendung von APIs wird ermöglicht, die genaue Position einer Immobilie bereits im Angebot darzustellen.
|Meta-Tag||

So genannte Metadaten werden in HTML-Dokumenten in Form von Tags im Kopf des Dokuments zusammengefasst. Sie sollen eine Kurzbeschreibung der Webseite liefern und werden vom Browser nicht angezeigt. Weil sie aber von Suchmaschinen erfasst und verarbeitet werden, kommt ihnen eine besondere Bedeutung zu.
Werden die Meta-Tags nämlich geschickt formuliert, können Suchmaschinen diese Seiten leichter finden. Sinnvoll ist zum Beispiel, die wichtigsten Schlüsselwörter in verschiedenen Beugungsformen einzugeben.
Es gilt aber als Verstoss gegen die Netiquette, Stichwörter doppelt aufzulisten oder sachfremde Suchwörter anzugeben, etwa: "Diese Seite beschäftigt sich nicht mit Robbie Williams, Georg W. Bush und Jennifer Lopez."
Unterdessen werden aber von den Suchmaschinen verstärkt die eigentlichen Textinhalte einer Internetseite ausgewertet, die auch der Betrachter dieser Seite auf seinem Browser sieht.
|Micro-Blogging||

In den USA bereits etabliert und sogar im Präsidentschaftswahlkampf 2008 vom Team Barack Obamas im Kampf um den nötigen Stimmanteil eingesetzt, findet diese Form des Bloggens auch in der Schweiz immer mehr Freunde. Anders als in herkömmlichen Blogs erwarten den Leser hier knappe, maximal 140 Zeichen lange Nachrichten.
Wie bereits aus der SMS-Kommunikation bekannt, wird auch hier mit Abkürzungen und Symbolen gearbeitet. Die Postings können je nach Anbieter als SMS, RSS-Feed oder einfach auf der Homepage gelesen werden. Bieten auch immer mehr Nachrichtenportale wie beispielsweise die New York Times News in Micro-Blogs an, so sind es doch überwiegend private Kommunikationen, die hiermit getätigt werden.
Der bekannteste Micro-Blogging-Dienst ist Twitter. Für die interne Kommunikation ist Yammer ein Beispiel.
|Micro-Trends||

Micro-Trends sind neue, intelligente, leistungsstarke und strukturverändernde Innovationen. Sie sind die ersten konkreten Anzeichen von entstehenden Trendströmungen.
|Micropayment||

Bei Micropayment geht es darum, auch kleinste Geldbeträge im Netz zu bezahlen. Diese elektronische Zahlungsweise im Internet basiert entweder auf einem Guthabenkonto bei einem Händler ähnlich einem Warengutschein. Der Kunde füllt dieses Konto mit einem bestimmten Betrag auf, den er anschliessend Stück für Stück verbrauchen kann. Die Zahlungen können aber auch über ein Zwischenkonto bei speziellen Anbietern abgewickelt werden, wo die Ausgaben gesammelt und dann summiert per Lastschrift oder Kreditkarte bezahlt werden.
|Moblog||

Moblog setzt sich zusammen aus Mobile (deutsch: Handy) und Blog. Es handelt sich hierbei um einen Blog, der via Handy mit Inhalt gefüllt werden kann. Geboren wurde diese Art des Blogs in Japan, da dort Kamerahandys am schnellsten Verbreitung fanden.
Die Blogger drehen also für ihre Seite kleine Videos mit dem Handy, versehen diese eventuell mit kurzen Texten und senden sie anschliessend via MMS oder E-Mail an ihren Blog. Auf diese komfortable Weise kann man seinen Blog unabhängig vom Aufenthaltsort aktuell halten.
|MP3||

MP3 (= Motion Picture Experts Group Audio Layer 3) ist ein Verfahren, mit dem man Audiodateien komprimieren kann. Die Dateien werden durch das Wegschneiden nicht hörbarer Frequenzen extrem verkleinern. Sie lassen sich so schneller herunterladen. Die Dateien sind dann auf dem Computer, MP3-Playern und Smartphones abspielbar. MP3 ist heute das Standardformat für digital gespeicherte Musik im privaten Gebrauch.
Mit der Entwicklung von MP3 wurde es auch bei langsameren Internetverbindungen möglich, Musik herunterzuladen. Nachdem die Musikindustrie dies durch illegale Downloads zuerst vor allem als Bedrohung empfand, sind mittlerweile fast alle bekannten Künstler auf kommerziellen MP3-Shops wie dem iTunes-Store und dem amazon-digital-Store vertreten.
|mTAN||

Online Banking ist immer wieder ein umstrittenes Thema, vor allem wenn es um die Sicherheit der Bankdaten geht. Mit dem mTAN soll die Sicherheit verbessert werden. Für eine Onlineüberweisung ist neben einem PIN auch eine sogenannte TAN erforderlich, die bislang aus einer Liste ausgewählt wird.
Komfortabler und noch sicherer ist die mTAN (Mobile TAN), die während des Überweisungsvorgangs via SMS auf das Handy gesendet wird. Diese TAN ist lediglich für kurze Zeit gültig und nur in Verbindung mit dem zuvor online angegebenen Konto nutzbar.
|Multimedia||

Wenn verschiedene digitale Medien wie Ton, Text, Grafik, Animation oder Video kombiniert werden, spricht man von Multimedia.