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In den fünf Regionen im Niger, in denen das Projekt umgesetzt wird, leben 84% der neu entdeckten Leprafälle weit entfernt von Gesundheitseinrichtung, die eine angemessene Versorgung bieten. Darüber hinaus führt die geringe Kontrolle von Lepra zu vielen vermeidbaren Behinderungen, zu Stigmatisierung sowie Ausgrenzung. Das Projekt arbeitet auf verschiedenen Ebenen, um Leprabetroffenen den Zugang zu ihren Rechten zu ermöglichen: Früherkennung, Prävention, Zugang zu Grundversorgung und zu Versorgung bei Komplikationen, Zugang zu Einrichtungen für Personen mit Behinderung sowie Ausbildung des Gesundheitspersonals. Weiterhin werden Betroffene in Selbsthilfegruppen organisiert sowie sozial und wirtschaftlich unterstützt. Zudem werden verschiedene Leistungen, wie die Bereitstellung von Wasser- und Sanitärinfrastruktur, die Verbesserung von Wohnraum, Alphabetisierung, Berufsbildung und die Begleitung von wirtschaftlichen Aktivitäten, fallspezifisch umgesetzt. Schulungen zu Gender und Aufklärung über Menschenrechte ermöglichen, dass Leprabetroffene sich selbst für die Einhaltung ihrer Rechte einsetzen können. Insgesamt profitieren ungefähr 2'500 Personen von dem Projekt.
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