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Nach mehreren Vermittlungssitzungen habe man sich auf diesen Weg geeinigt, bestätigte Chollet eine Meldung der Tageszeitung «La Liberté» vom Samstag. Er liess sich überzeugen, dass Grossrieder ihn nicht hatte verleumden wollen.
Grossrieder werde sämtliche Anwaltskosten übernehmen, sagte Chollet weiter. Der ehemalige Grossrat hatte im Oktober 2004 eine Straf- und Zivilklage eingereicht, weil sein Name in Grossrieders Buch «Contre-
enquête» im Zusammenhang mit einer Affäre genannt wurde.
Bereits im Oktober 2004 hatte Grossrieder betont, ein unglücklicher Zufall habe zur Verwendung von Chollets Namen geführt. Er habe für eine andere Person nach einem Pseudonym gesucht. «Zufällig» habe dieses dem Namen des früheren Grossrats entsprochen.
Der ehemalige Chef-Drogenfahnder Paul Grossrieder war im Sommer 2000 in erster Instanz und im November 2002 durch das Kantonsgericht vom Vorwurf der sexuellen Handlungen mit Beschuldigten, der Begünstigung, der Bestechung und der Amtsgeheimnisverletzung freigesprochen worden. Zwei Jahre nach seiner Rehabilitierung trat er mit seinem Buch «Contre-enquête» an die Öffentlichkeit. Er blickt darin auf jene fünf Jahre seines Lebens zurück, als er unter Anklage stand.