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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2014.00207 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Ersatzrichterin Bänninger Schäppi Gerichtsschreiberin Muraro Urteil vom 19. August 2015 in Sachen X.___ B eschwerdeführer gegen AXA Versicherungen AG Generaldirektion General Guisan-Strasse 40, Postfach 357, 8401 Winterthur Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Der 1970 geborene X.___ ist seit dem 21. April 1986 bei der Firma Y.___ tätig. In der aktuellen Eigenschaft als Vice President im hö heren Kader ist er bei der AXA Versicherungen AG (nachfolgend AXA) gegen die Folgen von Unfällen versichert. In der Bagatellu nfallmeldung vom 27. Novem ber 2013 schilderte der Versicherte, am 19. November 2013 eine öffentliche Ka ra oke-Veranstaltung besucht zu haben. Auf dem Weg zur Bar, als er den Ohr stöpsel aus dem rechten Ohr gezogen habe, habe ihm eine unbekannte Person von der Seite ins rechte Ohr geschrien, sodass er zusammengezuckt sei. Die Person habe ihn verwechselt. Er sei dann fünf Minuten spä ter nach Hause ge gangen. Auch drei Tage später seien in ruhigen Momenten i mmer noch ein Rau schen und ein hohe r Ton sehr gut hörbar resp. sehr störend gewesen, be gleitet mit leichten Schwindelgefühlen und leichten Kopfschmerzen (Urk. 7/A1). Mit Verfügung vom 11. März 2014 verneinte die AXA ihre Leistungspflicht mit der Begründung, gemäss Stellungnahme des medizinischen Dienstes stünden die Beschwerden nicht im Zusammenhang mit dem Ereignis vom 19. November 2013. Auch liege k ein objektivierbarer Befund vor (Urk. 7/A5). Die vom Ver sicherten am 5. April 2014 dagegen erhobene Einsprache (Urk. 7/A7 ) wies die AXA mit Einspracheent scheid vom 28. Juli 2014 ab (Urk. 2 [= Urk. 7/A9 ]). 2. Hierge g en erhob der Versicherte am 10. September 2014 Beschwerde und bean tragte, in Aufhebung des ang efoc htene n Entscheid s sei die Beschwerdegegnerin zur Ausrichtung der gesetzlichen Leistungen zu verpflichten ( Urk. 1 S. 2 ). Mit Beschwerdeantwort vom 13. November 2014 beantragte die Beschwerdegeg nerin die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), was dem Beschwerdeführer am 18. November 2014 angezeigt wurde (Urk. 8). 3. Auf die Vorbringen der Parteien sowie die Akten ist, soweit für die Entscheid findung erforderlich, in den Erwägungen einzugehen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gemäss Art. 6 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt ( Abs. 1). Der Bundesrat kann Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen ( Abs. 2). Ausserdem erbringt die Versi cherung ihre Leistungen bei Schädigungen, die den Verunfallten bei der Heilbe handlung zugefügt werden ( Abs. 3). 1.2 Ein Unfall ist gemäss Art. 4 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) die plötzliche, nicht beabsichtigte schädi gende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschli chen Kör pe r, die eine Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesund heit oder den Tod zur Folge hat. 1.3 1.3.1 Die Verwaltung als verfügende Instanz und - im Beschwerdefall - das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Be stehen über zeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Ent scheid, sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Be weis grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglich keit eines bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Das Ge richt folgt vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung, die es von allen möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 126 V 353 E. 5b mit Hinweisen; vgl. BGE 130 III 321 E. 3.2 und 3.3). 1.3.2 Die einzelnen Umstände des Unfallgeschehens sind von der versicherten Person glaubhaft zu machen. Kommt sie dieser For derung nicht nach, indem sie un voll ständige, ungenaue oder widersprüchliche Angaben macht, die das Bestehen eines unfallmässigen Schadens als unglaubhaft erscheinen las sen, besteht keine Leistungspflicht des Unfallversicherers. Im Streitfall obliegt es dem Gericht zu be urteilen, ob die einzelnen Voraussetzungen des Unfallbegriffs erfüllt sind. Der Untersuchungsmaxime entsprechend hat es von Amtes wegen die notwendigen Beweise zu erheben und kann zu diesem Zwecke auch die Parteien heranziehen. Ist aufgrund dieser Massnahmen das Vorliegen eines Unfallereignisses nicht wenig stens mit Wahrscheinlichkeit erstellt – die blosse Möglichkeit genügt nicht –, so hat dieses als unbewiesen zu gelten, was sich zu Lasten der ver si cherten Person aus wirkt (BGE 116 V 136 E. 4b, 114 V 298 E. 5b, 111 V 201 E. 6b; RKUV 1990 Nr. U 86 S. 50). 1.3.3 Praxisgemäss stellen die Gerichte im Bereich des Sozialversicherungsrechts in der Regel auf die „Aussagen der ersten Stunde“ ab, denen in beweismässiger Hin sicht grösseres Gewicht zukommt als späteren Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überlegungen versicherungsrechtlicher oder ande rer Art beeinflusst sein können (BGE 121 V 45 E. 1a, 115 V 133 E. 8c mit Hin weis). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin hielt im angefochtenen Einspracheentscheid fest, der Unfallbegriff sei nicht erfüllt, da es an einem ungewöhnlichen äusseren Faktor nach Art. 4 ATSG fehle (Urk. 2 E. 2.2). Ebenso sei das Vorliegen einer unfall ähnlichen Körperschädigung zu verneinen, da anlässlich der Untersuchung von Dr. Z.___ keine unfallähnliche Körperschädigung im Sinne von Art. 9 Abs. 2 der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) diagnostiziert worden sei (Urk. 2 E. 2.3). 2.2 Der Beschwerdeführer machte demgegenüber geltend, es sei nicht gewöhnlich, dass einem ein Halbbesoffener ins Ohr schreie. Ihm sei so etwas bisher noch nie passiert. Ausserdem habe er nie gesagt, dass er ein Gespräch direkt ins rechte Ohr geführt habe. Der Bericht von Dr. Z.___ liege ihm nicht vor, und er habe auch keine Kenntnis davon, dass diese eine Diagnose gestellt habe, ob sein Pfeifen vom Unfall herkomme oder nicht. Die Untersu chungen bei Dr. Z.___ seien nicht alle reibungslos verlaufen, weil unter ande rem die Geräte nicht richtig funktio niert hätten. Immerhin habe sie aber die Rechnung der Unfallversicherung ge schickt, was auf einen Unfall hindeute (Urk. 1). 3. Vorab ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer zwar vorbr achte, der Bericht von Dr. Z.___ (vgl. E. 4.1) liege ihm nicht vor. Er hat dies der Beschwerdegeg nerin aber nicht zum Vorwurf gemacht und insbesondere auch nicht verlauten l assen, dass er in den – von der Beschwerdegegnerin bereits am 9. Dezember 2013 eingeholten und demnach schon im Zeitpunkt der Verfügung vom 11. Mär z 2014 aktenkundigen - Bericht von Dr. Z.___ Einsicht nehmen und sich dazu äussern möchte, bevor das Gericht über die materielle Rechtmässigkeit des an ge fochtenen Einspracheentscheides vom 28. Juli 2014 befindet. Das Akten ein sichtsrecht wird aber grundsätzlich nur auf entsprechendes Gesuch hin gewährt (Urteil des Bundesgerichtes 8C_978/2012 vom 20. Juni 2013 E. 3.2 mit Hin weisen). Von daher besteht kein Grund für Weiterungen. 4. 4.1 Die erstbehandelnde Dr. med. Z.___, Fachärztin FMH für Oto-, Rhino-, Laryngologie, gab im von der Beschwerdegegnerin eingeholten Bericht resp. "ersten Arztzeugnis” vom 9. Dezember 2013 die folgenden Angaben des Beschwer deführers zum Unfallhergang wieder: „ 19. November 2013 im Club A.___ gewesen. Wegen lauter Umgebung Gespräch direkt ins rechte O h r. Danach Pfeiffen im Ohr. ” Dr. Z.___ erhob als vorläufige Diagnose ei nen Tinni tus auris rechts nach Lärmbelastung (Urk. 7/M1). 4.2 In der Bagatellunfall-Meldung vom 2 7. November 2013 führte der Beschwerde führer zum Unfallort und Sachverhalt aus, er habe am 19. November 2013 eine öffentliche Karaoke-Veranstaltung besucht. Auf dem Weg zur Bar, als er den Ohrstöpsel aus dem rechten Ohr gezogen habe, habe ihm eine unbekannte Per son von der Seite ins rechte Ohr geschrien und er sei zusammengezuckt. Die Person habe ihn auch noch verwechselt (Urk. 7/A1). An dieser Version hielt der Beschwer deführer in seinen Eingaben an die Beschwerdegegnerin vom 24. Febru ar und 5. April 2014 (Urk. 7/A4 und Urk. 7/A7) sowie im Beschwerdeverfahren (Urk. 1) fest. 5. 5.1 Wie sich aus E. 4.1 und E. 4.2 ergibt, liegen unterschiedliche Angaben zum Un fallhergang vor. Bezüglich des Hergangs des Ereignisses ist praxisgemäss auf die „Aussage der ersten Stunde“ (vgl. E. 1.3.3) und damit auf die Schilderung des Beschwerde führers gegenüber Dr. Z.___ abzustellen. Die Konsultation bei ihr fand am 27. November 2013 um circa 13.00 Uhr und damit rund drei Stunden vor der Schadensmeldung vom gleichen Tag um circa 16.00 Uhr statt (vgl. Urk. 7/A1 und Urk. 7/M1). Dass der Beschwerdeführer im Beschwerdeverfahren bestritt, jemals gesagt zu haben, s ein Gespräch sei direkt ins rechte Ohr geführt worden (Urk. 1 S. 2), ändert daran nichts. 5.2 Wie sich zeigen wird, ist für die Beurteilung allerdings unerheblich, ob die Aus sage der ersten Stunde oder die spätere Schilderung des Beschwerdeführers zu trifft. In beiden Fällen fehlt es an der für eine Leistungspflicht der Beschwer de gegnerin erforderlichen Voraussetzung ein es Unfall s. 5.3 5.3.1 Ob der Unfallbegriff (vgl. E. 1.2) erfüllt ist, ist eine Rechtsfrage. Diese Frage ist ins besondere nicht durch die ärztlichen Stellungnahmen zu beantworten (Urteil des Bundesgerichts 8C_246/2011 vom 2 5. August 2011 E. 4.5). Es ist diesbezüg lich somit unerheblich, ob die erstbehandelnde Dr. Z.___ einen Zusammenhang zwischen der von ihr gestellten vorläufigen Diagnose ( Tinnitus auris rechts ) und dem Ereignis vom 19. November 2013 herstellen konnte. Diese Frage betrifft den natürlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Vorfall und der gesund heit lichen Beeinträchtigung und ist überhaupt erst von Bedeutung und zu prüfen, wenn ein Unfallereignis oder eine unfallähnliche Körperschädigung im Rechts sinne vorliegt. 5.3.2 Nach der Rechtsprechung bezieht sich das Begriffsmerkmal der Ungewöhnlich keit nicht auf die Wirkung des äusseren Faktors, sondern nur auf diesen selber. Ohne Belang für die Prüfung der Ungewöhnlichkeit ist somit, dass der äussere Faktor allenfalls schwer wiegende, unerwartete Folgen nach sich zog. Der äusse re Faktor ist ungewöhnlich, wenn er den Rahmen des im jeweiligen Le bensbereich Alltäg lichen oder Üblichen überschreitet. Ausschlaggebend ist also, dass sich der äussere Faktor vom Normalmass an Umwelteinwirkungen auf den mensch li chen Körper abhebt. Ungewöhnliche Auswirkungen allein begründen keine Unge wöhnlichkeit (BGE 134 V 72 E. 4.3.1 mit Hinweis). 5.3.3 Gemäss der Aussage der ersten Stunde führte der Beschwerdeführer aufgrund der lauten Umgebung (Karaoke-Veranstaltung im A.___ ) mit einer Drittper son ein Gespräch, wobei sie sich gegenseitig direkt in die Ohrmuschel sprachen (E. 3.1). Eine übermässige Lärmeinwirkung ist in diesem Fall nicht als ungewöhnlich zu betrachten, zumal bei Musik-Veranstaltungen ein Schallpegel im Berei ch über 90 Dezibel dB ( A ) SEL (Schallexpositionspegel) üblich ist, was zwangsläufig zu einer lauteren Verständi gungsweise führt. Der für die Ohren kritische Grenzwert (bei Dauerbeschallung) liegt übrigens bei 85 dB(A) SEL. Zur Veranschaulichung ist auf die folgenden Werte hin zuweisen : Bei 90 dB(A) SEL wird eine Verstän di gung in einem Ab stand von einem Meter auch mit Rufen schwierig. Bei 100 dB(A) SEL ist eine Verständigung nur mit grösstem Stimmaufwand möglich. Ab 105 dB(A) SEL ist k eine Verständigung mehr möglich (vgl. http://www.laermorama.ch/m4_ohrenschuetzen/musikgenuss_w.html ). Die übermässige Lautstärke des Gesprächs ist zudem als gewollte und seitens des Beschwerdeführers grundsätzlich zu erwartende Einwirkung einzustufen, womit es ebenso an der Plötzlichkeit der Lärmeinwirkung fehlt e. 5.3.4 Sollte sich das Ereignis so zugetragen haben, wie der Beschwerdeführer in sei ner Schadensmeldung vom 2 7. November 2013 ausgeführt hatte, liegt zwar eine plötzliche Lärmeinwirkung vor. Es fehlt aber an der erforderlichen Ungewöhn lichkeit, was die Beschwerd egegnerin zu Recht g eltend macht e. An einer öffentlichen Veranstaltung muss grundsätzlich damit gerechnet wer den, dass man von Drittpersonen angesprochen wird. Handelt es sich dabei um eine Karaoke-Veranstaltung mit einem Schallpegel über 90 Dezibel, ist es zu dem nicht ungewöhnlich, dass das Ansprechen durch Rufen oder Schreien, mit hin auch direkt ins Ohr, stattfindet, zumal eine Verständigung auf andere Weise kaum noch möglich ist (vgl. E. 5.3.3). Ob der Beschwerdeführer die Ohrstöpsel vorher entfernt hatte oder nicht, spielt für die Frage der Ungewöhnlichkeit indes keine Rolle; einzig die Wirkung ist eine andere. 5.4. Aus dem Gesagten erhellt, dass das Ereignis vom 27. November 2013 so oder so nicht als Unfall im Rechtssinne zu qualifizieren ist. Namentlich liegt auch kein das Merkmal der Ungewöhnlichkeit erfüllendes Schreckereignis (vgl. dazu Rumo-Jungo/Holzer, Rechtsprechung des Bundesgerichtes zum Sozialversicherungs recht, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 4. Auflage 2012, S. 46 ff.) vor. Sodann liegt auch keine unfallähnliche Körperschädigung im Sinne von Art. 9 Abs. 2 der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV ) vor. Hierzu kann auf die zutreffenden Erwägungen der Beschwerdegegnerin verwiesen wer den (Urk. 2 E. 2.3). Insbesondere stellte Dr. Z.___ kei ne Trommelfellverletzun gen fest ; v ielmehr stellte sich laut ihren Angaben der Befund bei der Ohrmikroskopie in der Erstun tersuchung als bland dar. Das Hörvermögen war beidseits normal (Urk. 7/M1). An dieser Stelle ist auf Folgendes hinzuweisen: Dass die Geräte in der Praxis von Dr. Z.___ nicht richtig funktioniert hätten – wie der Beschwerdeführer geltend macht –, ergibt sich aus dem ärztlichen Bericht vom 9. Dezember 2013 nicht. Darin wurde lediglich die Notiz festgehalten, die Tinnitusbestimmung sei leider nicht durchführbar gewesen, da sich die Töne nicht hätten vergleichen lassen. Der Tinnitus sei komplett anders (Urk. 7/M1). Dennoch wurde ein Tin ni tus auris im rechten Ohr als vorläufig e D iagnos e angeführt. Dass die Ohrmi kros kopie und die Testung des Hörvermögens nicht korrekt hätten durchgeführt werden können, ergibt sich aus dem Bericht jedenfalls nicht, weshalb auf die Befunde der entsprechenden Untersuchungen abgestellt werden kann. 5.5 5.5.1 Selbst wenn das Schreien der unbekannten Person den Unfallbegriff erfüllen würde, führte dies nicht zu einer Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin. Es fehlte diesfalls am rechtsgenügenden Nachweis des erforderlichen natürlichen Kausalzusammenhang s zwischen dem schädigendem Ereignis und der gesund heit lichen Störung. 5.5.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt zunächst voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinn e des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vor han densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des na türlichen Kausalzu sammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit an dern Worten nicht wegge dacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesund heitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver wal tung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm oblie genden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweis grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglich keit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). 5.5.3 Die Beschwerdegegnerin legte in der Beschwerdeantwort vom 13. November 2014 begründet dar, dass und weshalb ein Kausalzusammenhang zwischen dem gel tend gemachten Ereignis und den geklagten Beschwerden nicht überwiegend wahrscheinlich erscheint (Urk. 6 Ziffer 2.3.3). Darauf wird verwiesen. Ergänzend ist festzuhalten, dass d urch einen menschlichen Schrei Spitzen schallpegel von 120-130 dB (C) erreicht werden können. Bei geringer Entfernung zum Ohr kann eine kurz dauernde schmerzhafte Vertäubung auftreten, die sich aber zurück bildet, sodass es nicht zwangsläufig zu einem Dauerschaden kommt (vgl. Harald Feldmann/Tilman Brusis, Das Gutachten des Hals-Nasen-Ohrenarztes, 7. Aufl, Stuttgart 2012, S. 229). Die Beschwerdegegnerin hat sodann insbesondere auch zu Recht darauf hinge wiesen, dass die Argumentation „post hoc ergo propter hoc“ beweisrechtlich nicht zulässig ist (vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichtes 8C_246/2011 vom 25. August 2011 E. 4.6 mit Hinweisen). 5.6 Der Vollständigkeit halber bleibt anzufügen, dass für den geltend gemachten Tinnitus keine organisch objektivierbaren Ursachen ausgewiesen sind (vgl. dazu BGE 138 V 5.7.2), so dass ein subjektiver Tinnitus gegeben ist. Rechtspre chungs gemäss hätte daher – wenn der Unfallbegriff als erfüllt zu betrachten und auch die natürliche Kausalität zu bejahen wäre - überdies eine spezielle Prüfung des adäquaten Kausalzusammenhanges zu erfolgen. Da das Ereignis vom 27. Novem ber 2013 kein Schleudertrauma verursacht hat und nicht als eigentliches Schreck ereignis zu betrachten ist, wäre die Beurteilung der Adäquanz nach der Psy chopraxis (BGE 115 V 133) vorzunehmen. Dabei wäre die Adäquanz ohne wei teres zu verneinen, zumal das vom Beschwerdeführer geschilderte Unfallereignis fraglos als leicht einzustufen ist (vgl. BGE 120 V 352 E. 5b/aa; BGE 115 V 133 E. 6a). Eine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin wäre daher auch aus diesem Grunde zu verneinen. 5. 7 Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ - AXA Versicherungen AG - Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin HurstMuraro

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2014.00207 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Ersatzrichterin Bänninger Schäppi Gerichtsschreiberin Muraro Urteil vom 19. August 2015 in Sachen X.___ B eschwerdeführer gegen AXA Versicherungen AG Generaldirektion General Guisan-Strasse 40, Postfach 357, 8401 Winterthur Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Der 1970 geborene X.___ ist seit dem 21. April 1986 bei der Firma Y.___ tätig. In der aktuellen Eigenschaft als Vice President im hö heren Kader ist er bei der AXA Versicherungen AG (nachfolgend AXA) gegen die Folgen von Unfällen versichert. In der Bagatellu nfallmeldung vom 27. Novem ber 2013 schilderte der Versicherte, am 19. November 2013 eine öffentliche Ka ra oke-Veranstaltung besucht zu haben. Auf dem Weg zur Bar, als er den Ohr stöpsel aus dem rechten Ohr gezogen habe, habe ihm eine unbekannte Person von der Seite ins rechte Ohr geschrien, sodass er zusammengezuckt sei. Die Person habe ihn verwechselt. Er sei dann fünf Minuten spä ter nach Hause ge gangen. Auch drei Tage später seien in ruhigen Momenten i mmer noch ein Rau schen und ein hohe r Ton sehr gut hörbar resp. sehr störend gewesen, be gleitet mit leichten Schwindelgefühlen und leichten Kopfschmerzen (Urk. 7/A1). Mit Verfügung vom 11. März 2014 verneinte die AXA ihre Leistungspflicht mit der Begründung, gemäss Stellungnahme des medizinischen Dienstes stünden die Beschwerden nicht im Zusammenhang mit dem Ereignis vom 19. November 2013. Auch liege k ein objektivierbarer Befund vor (Urk. 7/A5). Die vom Ver sicherten am 5. April 2014 dagegen erhobene Einsprache (Urk. 7/A7 ) wies die AXA mit Einspracheent scheid vom 28. Juli 2014 ab (Urk. 2 [= Urk. 7/A9 ]). 2. Hierge g en erhob der Versicherte am 10. September 2014 Beschwerde und bean tragte, in Aufhebung des ang efoc htene n Entscheid s sei die Beschwerdegegnerin zur Ausrichtung der gesetzlichen Leistungen zu verpflichten ( Urk. 1 S. 2 ). Mit Beschwerdeantwort vom 13. November 2014 beantragte die Beschwerdegeg nerin die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), was dem Beschwerdeführer am 18. November 2014 angezeigt wurde (Urk. 8). 3. Auf die Vorbringen der Parteien sowie die Akten ist, soweit für die Entscheid findung erforderlich, in den Erwägungen einzugehen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gemäss Art. 6 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt ( Abs. 1). Der Bundesrat kann Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen ( Abs. 2). Ausserdem erbringt die Versi cherung ihre Leistungen bei Schädigungen, die den Verunfallten bei der Heilbe handlung zugefügt werden ( Abs. 3). 1.2 Ein Unfall ist gemäss Art. 4 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) die plötzliche, nicht beabsichtigte schädi gende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschli chen Kör pe r, die eine Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesund heit oder den Tod zur Folge hat. 1.3 1.3.1 Die Verwaltung als verfügende Instanz und - im Beschwerdefall - das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Be stehen über zeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Ent scheid, sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Be weis grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglich keit eines bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Das Ge richt folgt vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung, die es von allen möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 126 V 353 E. 5b mit Hinweisen; vgl. BGE 130 III 321 E. 3.2 und 3.3). 1.3.2 Die einzelnen Umstände des Unfallgeschehens sind von der versicherten Person glaubhaft zu machen. Kommt sie dieser For derung nicht nach, indem sie un voll ständige, ungenaue oder widersprüchliche Angaben macht, die das Bestehen eines unfallmässigen Schadens als unglaubhaft erscheinen las sen, besteht keine Leistungspflicht des Unfallversicherers. Im Streitfall obliegt es dem Gericht zu be urteilen, ob die einzelnen Voraussetzungen des Unfallbegriffs erfüllt sind. Der Untersuchungsmaxime entsprechend hat es von Amtes wegen die notwendigen Beweise zu erheben und kann zu diesem Zwecke auch die Parteien heranziehen. Ist aufgrund dieser Massnahmen das Vorliegen eines Unfallereignisses nicht wenig stens mit Wahrscheinlichkeit erstellt – die blosse Möglichkeit genügt nicht –, so hat dieses als unbewiesen zu gelten, was sich zu Lasten der ver si cherten Person aus wirkt (BGE 116 V 136 E. 4b, 114 V 298 E. 5b, 111 V 201 E. 6b; RKUV 1990 Nr. U 86 S. 50). 1.3.3 Praxisgemäss stellen die Gerichte im Bereich des Sozialversicherungsrechts in der Regel auf die „Aussagen der ersten Stunde“ ab, denen in beweismässiger Hin sicht grösseres Gewicht zukommt als späteren Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überlegungen versicherungsrechtlicher oder ande rer Art beeinflusst sein können (BGE 121 V 45 E. 1a, 115 V 133 E. 8c mit Hin weis). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin hielt im angefochtenen Einspracheentscheid fest, der Unfallbegriff sei nicht erfüllt, da es an einem ungewöhnlichen äusseren Faktor nach Art. 4 ATSG fehle (Urk. 2 E. 2.2). Ebenso sei das Vorliegen einer unfall ähnlichen Körperschädigung zu verneinen, da anlässlich der Untersuchung von Dr. Z.___ keine unfallähnliche Körperschädigung im Sinne von Art. 9 Abs. 2 der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) diagnostiziert worden sei (Urk. 2 E. 2.3). 2.2 Der Beschwerdeführer machte demgegenüber geltend, es sei nicht gewöhnlich, dass einem ein Halbbesoffener ins Ohr schreie. Ihm sei so etwas bisher noch nie passiert. Ausserdem habe er nie gesagt, dass er ein Gespräch direkt ins rechte Ohr geführt habe. Der Bericht von Dr. Z.___ liege ihm nicht vor, und er habe auch keine Kenntnis davon, dass diese eine Diagnose gestellt habe, ob sein Pfeifen vom Unfall herkomme oder nicht. Die Untersu chungen bei Dr. Z.___ seien nicht alle reibungslos verlaufen, weil unter ande rem die Geräte nicht richtig funktio niert hätten. Immerhin habe sie aber die Rechnung der Unfallversicherung ge schickt, was auf einen Unfall hindeute (Urk. 1). 3. Vorab ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer zwar vorbr achte, der Bericht von Dr. Z.___ (vgl. E. 4.1) liege ihm nicht vor. Er hat dies der Beschwerdegeg nerin aber nicht zum Vorwurf gemacht und insbesondere auch nicht verlauten l assen, dass er in den – von der Beschwerdegegnerin bereits am 9. Dezember 2013 eingeholten und demnach schon im Zeitpunkt der Verfügung vom 11. Mär z 2014 aktenkundigen - Bericht von Dr. Z.___ Einsicht nehmen und sich dazu äussern möchte, bevor das Gericht über die materielle Rechtmässigkeit des an ge fochtenen Einspracheentscheides vom 28. Juli 2014 befindet. Das Akten ein sichtsrecht wird aber grundsätzlich nur auf entsprechendes Gesuch hin gewährt (Urteil des Bundesgerichtes 8C_978/2012 vom 20. Juni 2013 E. 3.2 mit Hin weisen). Von daher besteht kein Grund für Weiterungen. 4. 4.1 Die erstbehandelnde Dr. med. Z.___, Fachärztin FMH für Oto-, Rhino-, Laryngologie, gab im von der Beschwerdegegnerin eingeholten Bericht resp. "ersten Arztzeugnis” vom 9. Dezember 2013 die folgenden Angaben des Beschwer deführers zum Unfallhergang wieder: „ 19. November 2013 im Club A.___ gewesen. Wegen lauter Umgebung Gespräch direkt ins rechte O h r. Danach Pfeiffen im Ohr. ” Dr. Z.___ erhob als vorläufige Diagnose ei nen Tinni tus auris rechts nach Lärmbelastung (Urk. 7/M1). 4.2 In der Bagatellunfall-Meldung vom 2 7. November 2013 führte der Beschwerde führer zum Unfallort und Sachverhalt aus, er habe am 19. November 2013 eine öffentliche Karaoke-Veranstaltung besucht. Auf dem Weg zur Bar, als er den Ohrstöpsel aus dem rechten Ohr gezogen habe, habe ihm eine unbekannte Per son von der Seite ins rechte Ohr geschrien und er sei zusammengezuckt. Die Person habe ihn auch noch verwechselt (Urk. 7/A1). An dieser Version hielt der Beschwer deführer in seinen Eingaben an die Beschwerdegegnerin vom 24. Febru ar und 5. April 2014 (Urk. 7/A4 und Urk. 7/A7) sowie im Beschwerdeverfahren (Urk. 1) fest. 5. 5.1 Wie sich aus E. 4.1 und E. 4.2 ergibt, liegen unterschiedliche Angaben zum Un fallhergang vor. Bezüglich des Hergangs des Ereignisses ist praxisgemäss auf die „Aussage der ersten Stunde“ (vgl. E. 1.3.3) und damit auf die Schilderung des Beschwerde führers gegenüber Dr. Z.___ abzustellen. Die Konsultation bei ihr fand am 27. November 2013 um circa 13.00 Uhr und damit rund drei Stunden vor der Schadensmeldung vom gleichen Tag um circa 16.00 Uhr statt (vgl. Urk. 7/A1 und Urk. 7/M1). Dass der Beschwerdeführer im Beschwerdeverfahren bestritt, jemals gesagt zu haben, s ein Gespräch sei direkt ins rechte Ohr geführt worden (Urk. 1 S. 2), ändert daran nichts. 5.2 Wie sich zeigen wird, ist für die Beurteilung allerdings unerheblich, ob die Aus sage der ersten Stunde oder die spätere Schilderung des Beschwerdeführers zu trifft. In beiden Fällen fehlt es an der für eine Leistungspflicht der Beschwer de gegnerin erforderlichen Voraussetzung ein es Unfall s. 5.3 5.3.1 Ob der Unfallbegriff (vgl. E. 1.2) erfüllt ist, ist eine Rechtsfrage. Diese Frage ist ins besondere nicht durch die ärztlichen Stellungnahmen zu beantworten (Urteil des Bundesgerichts 8C_246/2011 vom 2 5. August 2011 E. 4.5). Es ist diesbezüg lich somit unerheblich, ob die erstbehandelnde Dr. Z.___ einen Zusammenhang zwischen der von ihr gestellten vorläufigen Diagnose ( Tinnitus auris rechts ) und dem Ereignis vom 19. November 2013 herstellen konnte. Diese Frage betrifft den natürlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Vorfall und der gesund heit lichen Beeinträchtigung und ist überhaupt erst von Bedeutung und zu prüfen, wenn ein Unfallereignis oder eine unfallähnliche Körperschädigung im Rechts sinne vorliegt. 5.3.2 Nach der Rechtsprechung bezieht sich das Begriffsmerkmal der Ungewöhnlich keit nicht auf die Wirkung des äusseren Faktors, sondern nur auf diesen selber. Ohne Belang für die Prüfung der Ungewöhnlichkeit ist somit, dass der äussere Faktor allenfalls schwer wiegende, unerwartete Folgen nach sich zog. Der äusse re Faktor ist ungewöhnlich, wenn er den Rahmen des im jeweiligen Le bensbereich Alltäg lichen oder Üblichen überschreitet. Ausschlaggebend ist also, dass sich der äussere Faktor vom Normalmass an Umwelteinwirkungen auf den mensch li chen Körper abhebt. Ungewöhnliche Auswirkungen allein begründen keine Unge wöhnlichkeit (BGE 134 V 72 E. 4.3.1 mit Hinweis). 5.3.3 Gemäss der Aussage der ersten Stunde führte der Beschwerdeführer aufgrund der lauten Umgebung (Karaoke-Veranstaltung im A.___ ) mit einer Drittper son ein Gespräch, wobei sie sich gegenseitig direkt in die Ohrmuschel sprachen (E. 3.1). Eine übermässige Lärmeinwirkung ist in diesem Fall nicht als ungewöhnlich zu betrachten, zumal bei Musik-Veranstaltungen ein Schallpegel im Berei ch über 90 Dezibel dB ( A ) SEL (Schallexpositionspegel) üblich ist, was zwangsläufig zu einer lauteren Verständi gungsweise führt. Der für die Ohren kritische Grenzwert (bei Dauerbeschallung) liegt übrigens bei 85 dB(A) SEL. Zur Veranschaulichung ist auf die folgenden Werte hin zuweisen : Bei 90 dB(A) SEL wird eine Verstän di gung in einem Ab stand von einem Meter auch mit Rufen schwierig. Bei 100 dB(A) SEL ist eine Verständigung nur mit grösstem Stimmaufwand möglich. Ab 105 dB(A) SEL ist k eine Verständigung mehr möglich (vgl. http://www.laermorama.ch/m4_ohrenschuetzen/musikgenuss_w.html ). Die übermässige Lautstärke des Gesprächs ist zudem als gewollte und seitens des Beschwerdeführers grundsätzlich zu erwartende Einwirkung einzustufen, womit es ebenso an der Plötzlichkeit der Lärmeinwirkung fehlt e. 5.3.4 Sollte sich das Ereignis so zugetragen haben, wie der Beschwerdeführer in sei ner Schadensmeldung vom 2 7. November 2013 ausgeführt hatte, liegt zwar eine plötzliche Lärmeinwirkung vor. Es fehlt aber an der erforderlichen Ungewöhn lichkeit, was die Beschwerd egegnerin zu Recht g eltend macht e. An einer öffentlichen Veranstaltung muss grundsätzlich damit gerechnet wer den, dass man von Drittpersonen angesprochen wird. Handelt es sich dabei um eine Karaoke-Veranstaltung mit einem Schallpegel über 90 Dezibel, ist es zu dem nicht ungewöhnlich, dass das Ansprechen durch Rufen oder Schreien, mit hin auch direkt ins Ohr, stattfindet, zumal eine Verständigung auf andere Weise kaum noch möglich ist (vgl. E. 5.3.3). Ob der Beschwerdeführer die Ohrstöpsel vorher entfernt hatte oder nicht, spielt für die Frage der Ungewöhnlichkeit indes keine Rolle; einzig die Wirkung ist eine andere. 5.4. Aus dem Gesagten erhellt, dass das Ereignis vom 27. November 2013 so oder so nicht als Unfall im Rechtssinne zu qualifizieren ist. Namentlich liegt auch kein das Merkmal der Ungewöhnlichkeit erfüllendes Schreckereignis (vgl. dazu Rumo-Jungo/Holzer, Rechtsprechung des Bundesgerichtes zum Sozialversicherungs recht, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 4. Auflage 2012, S. 46 ff.) vor. Sodann liegt auch keine unfallähnliche Körperschädigung im Sinne von Art. 9 Abs. 2 der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV ) vor. Hierzu kann auf die zutreffenden Erwägungen der Beschwerdegegnerin verwiesen wer den (Urk. 2 E. 2.3). Insbesondere stellte Dr. Z.___ kei ne Trommelfellverletzun gen fest ; v ielmehr stellte sich laut ihren Angaben der Befund bei der Ohrmikroskopie in der Erstun tersuchung als bland dar. Das Hörvermögen war beidseits normal (Urk. 7/M1). An dieser Stelle ist auf Folgendes hinzuweisen: Dass die Geräte in der Praxis von Dr. Z.___ nicht richtig funktioniert hätten – wie der Beschwerdeführer geltend macht –, ergibt sich aus dem ärztlichen Bericht vom 9. Dezember 2013 nicht. Darin wurde lediglich die Notiz festgehalten, die Tinnitusbestimmung sei leider nicht durchführbar gewesen, da sich die Töne nicht hätten vergleichen lassen. Der Tinnitus sei komplett anders (Urk. 7/M1). Dennoch wurde ein Tin ni tus auris im rechten Ohr als vorläufig e D iagnos e angeführt. Dass die Ohrmi kros kopie und die Testung des Hörvermögens nicht korrekt hätten durchgeführt werden können, ergibt sich aus dem Bericht jedenfalls nicht, weshalb auf die Befunde der entsprechenden Untersuchungen abgestellt werden kann. 5.5 5.5.1 Selbst wenn das Schreien der unbekannten Person den Unfallbegriff erfüllen würde, führte dies nicht zu einer Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin. Es fehlte diesfalls am rechtsgenügenden Nachweis des erforderlichen natürlichen Kausalzusammenhang s zwischen dem schädigendem Ereignis und der gesund heit lichen Störung. 5.5.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt zunächst voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinn e des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vor han densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des na türlichen Kausalzu sammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit an dern Worten nicht wegge dacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesund heitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver wal tung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm oblie genden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweis grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglich keit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). 5.5.3 Die Beschwerdegegnerin legte in der Beschwerdeantwort vom 13. November 2014 begründet dar, dass und weshalb ein Kausalzusammenhang zwischen dem gel tend gemachten Ereignis und den geklagten Beschwerden nicht überwiegend wahrscheinlich erscheint (Urk. 6 Ziffer 2.3.3). Darauf wird verwiesen. Ergänzend ist festzuhalten, dass d urch einen menschlichen Schrei Spitzen schallpegel von 120-130 dB (C) erreicht werden können. Bei geringer Entfernung zum Ohr kann eine kurz dauernde schmerzhafte Vertäubung auftreten, die sich aber zurück bildet, sodass es nicht zwangsläufig zu einem Dauerschaden kommt (vgl. Harald Feldmann/Tilman Brusis, Das Gutachten des Hals-Nasen-Ohrenarztes, 7. Aufl, Stuttgart 2012, S. 229). Die Beschwerdegegnerin hat sodann insbesondere auch zu Recht darauf hinge wiesen, dass die Argumentation „post hoc ergo propter hoc“ beweisrechtlich nicht zulässig ist (vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichtes 8C_246/2011 vom 25. August 2011 E. 4.6 mit Hinweisen). 5.6 Der Vollständigkeit halber bleibt anzufügen, dass für den geltend gemachten Tinnitus keine organisch objektivierbaren Ursachen ausgewiesen sind (vgl. dazu BGE 138 V 5.7.2), so dass ein subjektiver Tinnitus gegeben ist. Rechtspre chungs gemäss hätte daher – wenn der Unfallbegriff als erfüllt zu betrachten und auch die natürliche Kausalität zu bejahen wäre - überdies eine spezielle Prüfung des adäquaten Kausalzusammenhanges zu erfolgen. Da das Ereignis vom 27. Novem ber 2013 kein Schleudertrauma verursacht hat und nicht als eigentliches Schreck ereignis zu betrachten ist, wäre die Beurteilung der Adäquanz nach der Psy chopraxis (BGE 115 V 133) vorzunehmen. Dabei wäre die Adäquanz ohne wei teres zu verneinen, zumal das vom Beschwerdeführer geschilderte Unfallereignis fraglos als leicht einzustufen ist (vgl. BGE 120 V 352 E. 5b/aa; BGE 115 V 133 E. 6a). Eine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin wäre daher auch aus diesem Grunde zu verneinen. 5. 7 Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ - AXA Versicherungen AG - Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin HurstMuraro

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich UV.2014.00207 UV.2014.00207

UV.2014.00207 IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna

Ersatzrichterin Bänninger Schäppi

Gerichtsschreiberin Muraro

Urteil vom 19. August 2015

Urteil vom 19. August 2015 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ B eschwerdeführer

B eschwerdeführer gegen

gegen AXA Versicherungen AG

AXA Versicherungen AG Generaldirektion

Generaldirektion General Guisan-Strasse 40, Postfach 357, 8401 Winterthur

General Guisan-Strasse 40, Postfach 357, 8401 Winterthur Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. Der 1970 geborene X.___ ist seit dem 21. April 1986 bei der Firma Y.___ tätig. In der aktuellen Eigenschaft als Vice President im hö heren Kader ist er bei der AXA Versicherungen AG (nachfolgend AXA) gegen die Folgen von Unfällen versichert. In der Bagatellu nfallmeldung vom 27. Novem ber 2013 schilderte der Versicherte, am 19. November 2013 eine öffentliche Ka ra oke-Veranstaltung besucht zu haben. Auf dem Weg zur Bar, als er den Ohr stöpsel aus dem rechten Ohr gezogen habe, habe ihm eine unbekannte Person von der Seite ins rechte Ohr geschrien, sodass er zusammengezuckt sei. Die Person habe ihn verwechselt. Er sei dann fünf Minuten spä ter nach Hause ge gangen. Auch drei Tage später seien in ruhigen Momenten i mmer noch ein Rau schen und ein hohe r Ton sehr gut hörbar resp. sehr störend gewesen, be gleitet mit leichten Schwindelgefühlen und leichten Kopfschmerzen (Urk. 7/A1). Mit Verfügung vom 11. März 2014 verneinte die AXA ihre Leistungspflicht mit der Begründung, gemäss Stellungnahme des medizinischen Dienstes stünden die Beschwerden nicht im Zusammenhang mit dem Ereignis vom 19. November 2013. Auch liege k ein objektivierbarer Befund vor (Urk. 7/A5). Die vom Ver sicherten am 5. April 2014 dagegen erhobene Einsprache (Urk. 7/A7 ) wies die AXA mit Einspracheent scheid vom 28. Juli 2014 ab (Urk. 2 [= Urk. 7/A9 ]).

1. Der 1970 geborene X.___ ist seit dem 21. April 1986 bei der Firma Y.___ tätig. In der aktuellen Eigenschaft als Vice President im hö heren Kader ist er bei der AXA Versicherungen AG (nachfolgend AXA) gegen die Folgen von Unfällen versichert. In der Bagatellu nfallmeldung vom 27. Novem ber 2013 schilderte der Versicherte, am 19. November 2013 eine öffentliche Ka ra oke-Veranstaltung besucht zu haben. Auf dem Weg zur Bar, als er den Ohr stöpsel aus dem rechten Ohr gezogen habe, habe ihm eine unbekannte Person von der Seite ins rechte Ohr geschrien, sodass er zusammengezuckt sei. Die Person habe ihn verwechselt. Er sei dann fünf Minuten spä ter nach Hause ge gangen. Auch drei Tage später seien in ruhigen Momenten i mmer noch ein Rau schen und ein hohe r Ton sehr gut hörbar resp. sehr störend gewesen, be gleitet mit leichten Schwindelgefühlen und leichten Kopfschmerzen (Urk. 7/A1). Mit Verfügung vom 11. März 2014 verneinte die AXA ihre Leistungspflicht mit der Begründung, gemäss Stellungnahme des medizinischen Dienstes stünden die Beschwerden nicht im Zusammenhang mit dem Ereignis vom 19. November 2013. Auch liege k ein objektivierbarer Befund vor (Urk. 7/A5). Die vom Ver sicherten am 5. April 2014 dagegen erhobene Einsprache (Urk. 7/A7 ) wies die AXA mit Einspracheent scheid vom 28. Juli 2014 ab (Urk. 2 [= Urk. 7/A9 ]). 2. Hierge g en erhob der Versicherte am 10. September 2014 Beschwerde und bean tragte, in Aufhebung des ang efoc htene n Entscheid s sei die Beschwerdegegnerin zur Ausrichtung der gesetzlichen Leistungen zu verpflichten ( Urk. 1 S. 2 ). Mit Beschwerdeantwort vom 13. November 2014 beantragte die Beschwerdegeg nerin die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), was dem Beschwerdeführer am 18. November 2014 angezeigt wurde (Urk. 8).

2. Hierge g en erhob der Versicherte am 10. September 2014 Beschwerde und bean tragte, in Aufhebung des ang efoc htene n Entscheid s sei die Beschwerdegegnerin zur Ausrichtung der gesetzlichen Leistungen zu verpflichten ( Urk. 1 S. 2 ). Mit Beschwerdeantwort vom 13. November 2014 beantragte die Beschwerdegeg nerin die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), was dem Beschwerdeführer am 18. November 2014 angezeigt wurde (Urk. 8). 3. Auf die Vorbringen der Parteien sowie die Akten ist, soweit für die Entscheid findung erforderlich, in den Erwägungen einzugehen.

3. Auf die Vorbringen der Parteien sowie die Akten ist, soweit für die Entscheid findung erforderlich, in den Erwägungen einzugehen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Gemäss Art. 6 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt ( Abs. 1). Der Bundesrat kann Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen ( Abs. 2). Ausserdem erbringt die Versi cherung ihre Leistungen bei Schädigungen, die den Verunfallten bei der Heilbe handlung zugefügt werden ( Abs. 3).

1.1 Gemäss Art. 6 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt ( Abs. 1). Der Bundesrat kann Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen ( Abs. 2). Ausserdem erbringt die Versi cherung ihre Leistungen bei Schädigungen, die den Verunfallten bei der Heilbe handlung zugefügt werden ( Abs. 3). 1.2 Ein Unfall ist gemäss Art. 4 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) die plötzliche, nicht beabsichtigte schädi gende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschli chen Kör pe r, die eine Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesund heit oder den Tod zur Folge hat.

1.2 Ein Unfall ist gemäss Art. 4 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) die plötzliche, nicht beabsichtigte schädi gende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschli chen Kör pe r, die eine Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesund heit oder den Tod zur Folge hat. 1.3

1.3 1.3.1 Die Verwaltung als verfügende Instanz und - im Beschwerdefall - das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Be stehen über zeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Ent scheid, sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Be weis grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglich keit eines bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Das Ge richt folgt vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung, die es von allen möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 126 V 353 E. 5b mit Hinweisen; vgl. BGE 130 III 321 E. 3.2 und 3.3).

1.3.1 Die Verwaltung als verfügende Instanz und - im Beschwerdefall - das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Be stehen über zeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Ent scheid, sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Be weis grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglich keit eines bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Das Ge richt folgt vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung, die es von allen möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 126 V 353 E. 5b mit Hinweisen; vgl. BGE 130 III 321 E. 3.2 und 3.3). 1.3.2 Die einzelnen Umstände des Unfallgeschehens sind von der versicherten Person glaubhaft zu machen. Kommt sie dieser For derung nicht nach, indem sie un voll ständige, ungenaue oder widersprüchliche Angaben macht, die das Bestehen eines unfallmässigen Schadens als unglaubhaft erscheinen las sen, besteht keine Leistungspflicht des Unfallversicherers. Im Streitfall obliegt es dem Gericht zu be urteilen, ob die einzelnen Voraussetzungen des Unfallbegriffs erfüllt sind. Der Untersuchungsmaxime entsprechend hat es von Amtes wegen die notwendigen Beweise zu erheben und kann zu diesem Zwecke auch die Parteien heranziehen. Ist aufgrund dieser Massnahmen das Vorliegen eines Unfallereignisses nicht wenig stens mit Wahrscheinlichkeit erstellt – die blosse Möglichkeit genügt nicht –, so hat dieses als unbewiesen zu gelten, was sich zu Lasten der ver si cherten Person aus wirkt (BGE 116 V 136 E. 4b, 114 V 298 E. 5b, 111 V 201 E. 6b; RKUV 1990 Nr. U 86 S. 50).

1.3.2 Die einzelnen Umstände des Unfallgeschehens sind von der versicherten Person glaubhaft zu machen. Kommt sie dieser For derung nicht nach, indem sie un voll ständige, ungenaue oder widersprüchliche Angaben macht, die das Bestehen eines unfallmässigen Schadens als unglaubhaft erscheinen las sen, besteht keine Leistungspflicht des Unfallversicherers. Im Streitfall obliegt es dem Gericht zu be urteilen, ob die einzelnen Voraussetzungen des Unfallbegriffs erfüllt sind. Der Untersuchungsmaxime entsprechend hat es von Amtes wegen die notwendigen Beweise zu erheben und kann zu diesem Zwecke auch die Parteien heranziehen. Ist aufgrund dieser Massnahmen das Vorliegen eines Unfallereignisses nicht wenig stens mit Wahrscheinlichkeit erstellt – die blosse Möglichkeit genügt nicht –, so hat dieses als unbewiesen zu gelten, was sich zu Lasten der ver si cherten Person aus wirkt (BGE 116 V 136 E. 4b, 114 V 298 E. 5b, 111 V 201 E. 6b; RKUV 1990 Nr. U 86 S. 50). 1.3.3 Praxisgemäss stellen die Gerichte im Bereich des Sozialversicherungsrechts in der Regel auf die „Aussagen der ersten Stunde“ ab, denen in beweismässiger Hin sicht grösseres Gewicht zukommt als späteren Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überlegungen versicherungsrechtlicher oder ande rer Art beeinflusst sein können (BGE 121 V 45 E. 1a, 115 V 133 E. 8c mit Hin weis).

1.3.3 Praxisgemäss stellen die Gerichte im Bereich des Sozialversicherungsrechts in der Regel auf die „Aussagen der ersten Stunde“ ab, denen in beweismässiger Hin sicht grösseres Gewicht zukommt als späteren Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überlegungen versicherungsrechtlicher oder ande rer Art beeinflusst sein können (BGE 121 V 45 E. 1a, 115 V 133 E. 8c mit Hin weis). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin hielt im angefochtenen Einspracheentscheid fest, der Unfallbegriff sei nicht erfüllt, da es an einem ungewöhnlichen äusseren Faktor nach Art. 4 ATSG fehle (Urk. 2 E. 2.2). Ebenso sei das Vorliegen einer unfall ähnlichen Körperschädigung zu verneinen, da anlässlich der Untersuchung von Dr. Z.___ keine unfallähnliche Körperschädigung im Sinne von Art. 9 Abs. 2 der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) diagnostiziert worden sei (Urk. 2 E. 2.3).

2.1 Die Beschwerdegegnerin hielt im angefochtenen Einspracheentscheid fest, der Unfallbegriff sei nicht erfüllt, da es an einem ungewöhnlichen äusseren Faktor nach Art. 4 ATSG fehle (Urk. 2 E. 2.2). Ebenso sei das Vorliegen einer unfall ähnlichen Körperschädigung zu verneinen, da anlässlich der Untersuchung von Dr. Z.___ keine unfallähnliche Körperschädigung im Sinne von Art. 9 Abs. 2 der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) diagnostiziert worden sei (Urk. 2 E. 2.3). 2.2 Der Beschwerdeführer machte demgegenüber geltend, es sei nicht gewöhnlich, dass einem ein Halbbesoffener ins Ohr schreie. Ihm sei so etwas bisher noch nie passiert. Ausserdem habe er nie gesagt, dass er ein Gespräch direkt ins rechte Ohr geführt habe. Der Bericht von Dr. Z.___ liege ihm nicht vor, und er habe auch keine Kenntnis davon, dass diese eine Diagnose gestellt habe, ob sein Pfeifen vom Unfall herkomme oder nicht. Die Untersu chungen bei Dr. Z.___ seien nicht alle reibungslos verlaufen, weil unter ande rem die Geräte nicht richtig funktio niert hätten. Immerhin habe sie aber die Rechnung der Unfallversicherung ge schickt, was auf einen Unfall hindeute (Urk. 1).

2.2 Der Beschwerdeführer machte demgegenüber geltend, es sei nicht gewöhnlich, dass einem ein Halbbesoffener ins Ohr schreie. Ihm sei so etwas bisher noch nie passiert. Ausserdem habe er nie gesagt, dass er ein Gespräch direkt ins rechte Ohr geführt habe. Der Bericht von Dr. Z.___ liege ihm nicht vor, und er habe auch keine Kenntnis davon, dass diese eine Diagnose gestellt habe, ob sein Pfeifen vom Unfall herkomme oder nicht. Die Untersu chungen bei Dr. Z.___ seien nicht alle reibungslos verlaufen, weil unter ande rem die Geräte nicht richtig funktio niert hätten. Immerhin habe sie aber die Rechnung der Unfallversicherung ge schickt, was auf einen Unfall hindeute (Urk. 1). 3. Vorab ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer zwar vorbr achte, der Bericht von Dr. Z.___ (vgl. E. 4.1) liege ihm nicht vor. Er hat dies der Beschwerdegeg nerin aber nicht zum Vorwurf gemacht und insbesondere auch nicht verlauten l assen, dass er in den – von der Beschwerdegegnerin bereits am 9. Dezember 2013 eingeholten und demnach schon im Zeitpunkt der Verfügung vom 11. Mär z 2014 aktenkundigen - Bericht von Dr. Z.___ Einsicht nehmen und sich dazu äussern möchte, bevor das Gericht über die materielle Rechtmässigkeit des an ge fochtenen Einspracheentscheides vom 28. Juli 2014 befindet. Das Akten ein sichtsrecht wird aber grundsätzlich nur auf entsprechendes Gesuch hin gewährt (Urteil des Bundesgerichtes 8C_978/2012 vom 20. Juni 2013 E. 3.2 mit Hin weisen). Von daher besteht kein Grund für Weiterungen.

3. Vorab ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer zwar vorbr achte, der Bericht von Dr. Z.___ (vgl. E. 4.1) liege ihm nicht vor. Er hat dies der Beschwerdegeg nerin aber nicht zum Vorwurf gemacht und insbesondere auch nicht verlauten l assen, dass er in den – von der Beschwerdegegnerin bereits am 9. Dezember 2013 eingeholten und demnach schon im Zeitpunkt der Verfügung vom 11. Mär z 2014 aktenkundigen - Bericht von Dr. Z.___ Einsicht nehmen und sich dazu äussern möchte, bevor das Gericht über die materielle Rechtmässigkeit des an ge fochtenen Einspracheentscheides vom 28. Juli 2014 befindet. Das Akten ein sichtsrecht wird aber grundsätzlich nur auf entsprechendes Gesuch hin gewährt (Urteil des Bundesgerichtes 8C_978/2012 vom 20. Juni 2013 E. 3.2 mit Hin weisen). Von daher besteht kein Grund für Weiterungen. 4.

4. 4.1 Die erstbehandelnde Dr. med. Z.___, Fachärztin FMH für Oto-, Rhino-, Laryngologie, gab im von der Beschwerdegegnerin eingeholten Bericht resp. "ersten Arztzeugnis” vom 9. Dezember 2013 die folgenden Angaben des Beschwer deführers zum Unfallhergang wieder: „ 19. November 2013 im Club A.___ gewesen. Wegen lauter Umgebung Gespräch direkt ins rechte O h r. Danach Pfeiffen im Ohr. ” Dr. Z.___ erhob als vorläufige Diagnose ei nen Tinni tus auris rechts nach Lärmbelastung (Urk. 7/M1).

4.1 Die erstbehandelnde Dr. med. Z.___, Fachärztin FMH für Oto-, Rhino-, Laryngologie, gab im von der Beschwerdegegnerin eingeholten Bericht resp. "ersten Arztzeugnis” vom 9. Dezember 2013 die folgenden Angaben des Beschwer deführers zum Unfallhergang wieder: „ 19. November 2013 im Club A.___ gewesen. Wegen lauter Umgebung Gespräch direkt ins rechte O h r. Danach Pfeiffen im Ohr. ” Dr. Z.___ erhob als vorläufige Diagnose ei nen Tinni tus auris rechts nach Lärmbelastung (Urk. 7/M1). 4.2 In der Bagatellunfall-Meldung vom 2 7. November 2013 führte der Beschwerde führer zum Unfallort und Sachverhalt aus, er habe am 19. November 2013 eine öffentliche Karaoke-Veranstaltung besucht. Auf dem Weg zur Bar, als er den Ohrstöpsel aus dem rechten Ohr gezogen habe, habe ihm eine unbekannte Per son von der Seite ins rechte Ohr geschrien und er sei zusammengezuckt. Die Person habe ihn auch noch verwechselt (Urk. 7/A1). An dieser Version hielt der Beschwer deführer in seinen Eingaben an die Beschwerdegegnerin vom 24. Febru ar und 5. April 2014 (Urk. 7/A4 und Urk. 7/A7) sowie im Beschwerdeverfahren (Urk. 1) fest.

4.2 In der Bagatellunfall-Meldung vom 2 7. November 2013 führte der Beschwerde führer zum Unfallort und Sachverhalt aus, er habe am 19. November 2013 eine öffentliche Karaoke-Veranstaltung besucht. Auf dem Weg zur Bar, als er den Ohrstöpsel aus dem rechten Ohr gezogen habe, habe ihm eine unbekannte Per son von der Seite ins rechte Ohr geschrien und er sei zusammengezuckt. Die Person habe ihn auch noch verwechselt (Urk. 7/A1). An dieser Version hielt der Beschwer deführer in seinen Eingaben an die Beschwerdegegnerin vom 24. Febru ar und 5. April 2014 (Urk. 7/A4 und Urk. 7/A7) sowie im Beschwerdeverfahren (Urk. 1) fest. 5.

5. 5.1 Wie sich aus E. 4.1 und E. 4.2 ergibt, liegen unterschiedliche Angaben zum Un fallhergang vor. Bezüglich des Hergangs des Ereignisses ist praxisgemäss auf die „Aussage der ersten Stunde“ (vgl. E. 1.3.3) und damit auf die Schilderung des Beschwerde führers gegenüber Dr. Z.___ abzustellen. Die Konsultation bei ihr fand am 27. November 2013 um circa 13.00 Uhr und damit rund drei Stunden vor der Schadensmeldung vom gleichen Tag um circa 16.00 Uhr statt (vgl. Urk. 7/A1 und Urk. 7/M1). Dass der Beschwerdeführer im Beschwerdeverfahren bestritt, jemals gesagt zu haben, s ein Gespräch sei direkt ins rechte Ohr geführt worden (Urk. 1 S. 2), ändert daran nichts.

5.1 Wie sich aus E. 4.1 und E. 4.2 ergibt, liegen unterschiedliche Angaben zum Un fallhergang vor. Bezüglich des Hergangs des Ereignisses ist praxisgemäss auf die „Aussage der ersten Stunde“ (vgl. E. 1.3.3) und damit auf die Schilderung des Beschwerde führers gegenüber Dr. Z.___ abzustellen. Die Konsultation bei ihr fand am 27. November 2013 um circa 13.00 Uhr und damit rund drei Stunden vor der Schadensmeldung vom gleichen Tag um circa 16.00 Uhr statt (vgl. Urk. 7/A1 und Urk. 7/M1). Dass der Beschwerdeführer im Beschwerdeverfahren bestritt, jemals gesagt zu haben, s ein Gespräch sei direkt ins rechte Ohr geführt worden (Urk. 1 S. 2), ändert daran nichts. 5.2 Wie sich zeigen wird, ist für die Beurteilung allerdings unerheblich, ob die Aus sage der ersten Stunde oder die spätere Schilderung des Beschwerdeführers zu trifft. In beiden Fällen fehlt es an der für eine Leistungspflicht der Beschwer de gegnerin erforderlichen Voraussetzung ein es Unfall s.

5.2 Wie sich zeigen wird, ist für die Beurteilung allerdings unerheblich, ob die Aus sage der ersten Stunde oder die spätere Schilderung des Beschwerdeführers zu trifft. In beiden Fällen fehlt es an der für eine Leistungspflicht der Beschwer de gegnerin erforderlichen Voraussetzung ein es Unfall s. 5.3

5.3 5.3.1 Ob der Unfallbegriff (vgl. E. 1.2) erfüllt ist, ist eine Rechtsfrage. Diese Frage ist ins besondere nicht durch die ärztlichen Stellungnahmen zu beantworten (Urteil des Bundesgerichts 8C_246/2011 vom 2 5. August 2011 E. 4.5). Es ist diesbezüg lich somit unerheblich, ob die erstbehandelnde Dr. Z.___ einen Zusammenhang zwischen der von ihr gestellten vorläufigen Diagnose ( Tinnitus auris rechts ) und dem Ereignis vom 19. November 2013 herstellen konnte. Diese Frage betrifft den natürlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Vorfall und der gesund heit lichen Beeinträchtigung und ist überhaupt erst von Bedeutung und zu prüfen, wenn ein Unfallereignis oder eine unfallähnliche Körperschädigung im Rechts sinne vorliegt.

5.3.1 Ob der Unfallbegriff (vgl. E. 1.2) erfüllt ist, ist eine Rechtsfrage. Diese Frage ist ins besondere nicht durch die ärztlichen Stellungnahmen zu beantworten (Urteil des Bundesgerichts 8C_246/2011 vom 2 5. August 2011 E. 4.5). Es ist diesbezüg lich somit unerheblich, ob die erstbehandelnde Dr. Z.___ einen Zusammenhang zwischen der von ihr gestellten vorläufigen Diagnose ( Tinnitus auris rechts ) und dem Ereignis vom 19. November 2013 herstellen konnte. Diese Frage betrifft den natürlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Vorfall und der gesund heit lichen Beeinträchtigung und ist überhaupt erst von Bedeutung und zu prüfen, wenn ein Unfallereignis oder eine unfallähnliche Körperschädigung im Rechts sinne vorliegt. 5.3.2 Nach der Rechtsprechung bezieht sich das Begriffsmerkmal der Ungewöhnlich keit nicht auf die Wirkung des äusseren Faktors, sondern nur auf diesen selber. Ohne Belang für die Prüfung der Ungewöhnlichkeit ist somit, dass der äussere Faktor allenfalls schwer wiegende, unerwartete Folgen nach sich zog. Der äusse re Faktor ist ungewöhnlich, wenn er den Rahmen des im jeweiligen Le bensbereich Alltäg lichen oder Üblichen überschreitet. Ausschlaggebend ist also, dass sich der äussere Faktor vom Normalmass an Umwelteinwirkungen auf den mensch li chen Körper abhebt. Ungewöhnliche Auswirkungen allein begründen keine Unge wöhnlichkeit (BGE 134 V 72 E. 4.3.1 mit Hinweis).

5.3.2 Nach der Rechtsprechung bezieht sich das Begriffsmerkmal der Ungewöhnlich keit nicht auf die Wirkung des äusseren Faktors, sondern nur auf diesen selber. Ohne Belang für die Prüfung der Ungewöhnlichkeit ist somit, dass der äussere Faktor allenfalls schwer wiegende, unerwartete Folgen nach sich zog. Der äusse re Faktor ist ungewöhnlich, wenn er den Rahmen des im jeweiligen Le bensbereich Alltäg lichen oder Üblichen überschreitet. Ausschlaggebend ist also, dass sich der äussere Faktor vom Normalmass an Umwelteinwirkungen auf den mensch li chen Körper abhebt. Ungewöhnliche Auswirkungen allein begründen keine Unge wöhnlichkeit (BGE 134 V 72 E. 4.3.1 mit Hinweis). 5.3.3 Gemäss der Aussage der ersten Stunde führte der Beschwerdeführer aufgrund der lauten Umgebung (Karaoke-Veranstaltung im A.___ ) mit einer Drittper son ein Gespräch, wobei sie sich gegenseitig direkt in die Ohrmuschel sprachen (E. 3.1).

5.3.3 Gemäss der Aussage der ersten Stunde führte der Beschwerdeführer aufgrund der lauten Umgebung (Karaoke-Veranstaltung im A.___ ) mit einer Drittper son ein Gespräch, wobei sie sich gegenseitig direkt in die Ohrmuschel sprachen (E. 3.1). Eine übermässige Lärmeinwirkung ist in diesem Fall nicht als ungewöhnlich zu betrachten, zumal bei Musik-Veranstaltungen ein Schallpegel im Berei ch über 90 Dezibel dB ( A ) SEL (Schallexpositionspegel) üblich ist, was zwangsläufig zu einer lauteren Verständi gungsweise führt. Der für die Ohren kritische Grenzwert (bei Dauerbeschallung) liegt übrigens bei 85 dB(A) SEL. Zur Veranschaulichung ist auf die folgenden Werte hin zuweisen : Bei 90 dB(A) SEL wird eine Verstän di gung in einem Ab stand von einem Meter auch mit Rufen schwierig. Bei 100 dB(A) SEL ist eine Verständigung nur mit grösstem Stimmaufwand möglich. Ab 105 dB(A) SEL ist k eine Verständigung mehr möglich (vgl. http://www.laermorama.ch/m4_ohrenschuetzen/musikgenuss_w.html ).

Eine übermässige Lärmeinwirkung ist in diesem Fall nicht als ungewöhnlich zu betrachten, zumal bei Musik-Veranstaltungen ein Schallpegel im Berei ch über 90 Dezibel dB ( A ) SEL (Schallexpositionspegel) üblich ist, was zwangsläufig zu einer lauteren Verständi gungsweise führt. Der für die Ohren kritische Grenzwert (bei Dauerbeschallung) liegt übrigens bei 85 dB(A) SEL. Zur Veranschaulichung ist auf die folgenden Werte hin zuweisen : Bei 90 dB(A) SEL wird eine Verstän di gung in einem Ab stand von einem Meter auch mit Rufen schwierig. Bei 100 dB(A) SEL ist eine Verständigung nur mit grösstem Stimmaufwand möglich. Ab 105 dB(A) SEL ist k eine Verständigung mehr möglich (vgl. http://www.laermorama.ch/m4_ohrenschuetzen/musikgenuss_w.html ). Die übermässige Lautstärke des Gesprächs ist zudem als gewollte und seitens des Beschwerdeführers grundsätzlich zu erwartende Einwirkung einzustufen, womit es ebenso an der Plötzlichkeit der Lärmeinwirkung fehlt e.

Die übermässige Lautstärke des Gesprächs ist zudem als gewollte und seitens des Beschwerdeführers grundsätzlich zu erwartende Einwirkung einzustufen, womit es ebenso an der Plötzlichkeit der Lärmeinwirkung fehlt e. 5.3.4 Sollte sich das Ereignis so zugetragen haben, wie der Beschwerdeführer in sei ner Schadensmeldung vom 2 7. November 2013 ausgeführt hatte, liegt zwar eine plötzliche Lärmeinwirkung vor. Es fehlt aber an der erforderlichen Ungewöhn lichkeit, was die Beschwerd egegnerin zu Recht g eltend macht e.

5.3.4 Sollte sich das Ereignis so zugetragen haben, wie der Beschwerdeführer in sei ner Schadensmeldung vom 2 7. November 2013 ausgeführt hatte, liegt zwar eine plötzliche Lärmeinwirkung vor. Es fehlt aber an der erforderlichen Ungewöhn lichkeit, was die Beschwerd egegnerin zu Recht g eltend macht e. An einer öffentlichen Veranstaltung muss grundsätzlich damit gerechnet wer den, dass man von Drittpersonen angesprochen wird. Handelt es sich dabei um eine Karaoke-Veranstaltung mit einem Schallpegel über 90 Dezibel, ist es zu dem nicht ungewöhnlich, dass das Ansprechen durch Rufen oder Schreien, mit hin auch direkt ins Ohr, stattfindet, zumal eine Verständigung auf andere Weise kaum noch möglich ist (vgl. E. 5.3.3). Ob der Beschwerdeführer die Ohrstöpsel vorher entfernt hatte oder nicht, spielt für die Frage der Ungewöhnlichkeit indes keine Rolle; einzig die Wirkung ist eine andere.

An einer öffentlichen Veranstaltung muss grundsätzlich damit gerechnet wer den, dass man von Drittpersonen angesprochen wird. Handelt es sich dabei um eine Karaoke-Veranstaltung mit einem Schallpegel über 90 Dezibel, ist es zu dem nicht ungewöhnlich, dass das Ansprechen durch Rufen oder Schreien, mit hin auch direkt ins Ohr, stattfindet, zumal eine Verständigung auf andere Weise kaum noch möglich ist (vgl. E. 5.3.3). Ob der Beschwerdeführer die Ohrstöpsel vorher entfernt hatte oder nicht, spielt für die Frage der Ungewöhnlichkeit indes keine Rolle; einzig die Wirkung ist eine andere. 5.4. Aus dem Gesagten erhellt, dass das Ereignis vom 27. November 2013 so oder so nicht als Unfall im Rechtssinne zu qualifizieren ist. Namentlich liegt auch kein das Merkmal der Ungewöhnlichkeit erfüllendes Schreckereignis (vgl. dazu Rumo-Jungo/Holzer, Rechtsprechung des Bundesgerichtes zum Sozialversicherungs recht, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 4. Auflage 2012, S. 46 ff.) vor. Sodann liegt auch keine unfallähnliche Körperschädigung im Sinne von Art. 9 Abs. 2 der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV ) vor. Hierzu kann auf die zutreffenden Erwägungen der Beschwerdegegnerin verwiesen wer den (Urk. 2 E. 2.3). Insbesondere stellte Dr. Z.___ kei ne Trommelfellverletzun gen fest ; v ielmehr stellte sich laut ihren Angaben der Befund bei der Ohrmikroskopie in der Erstun tersuchung als bland dar. Das Hörvermögen war beidseits normal (Urk. 7/M1).

5.4. Aus dem Gesagten erhellt, dass das Ereignis vom 27. November 2013 so oder so nicht als Unfall im Rechtssinne zu qualifizieren ist. Namentlich liegt auch kein das Merkmal der Ungewöhnlichkeit erfüllendes Schreckereignis (vgl. dazu Rumo-Jungo/Holzer, Rechtsprechung des Bundesgerichtes zum Sozialversicherungs recht, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 4. Auflage 2012, S. 46 ff.) vor. Sodann liegt auch keine unfallähnliche Körperschädigung im Sinne von Art. 9 Abs. 2 der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV ) vor. Hierzu kann auf die zutreffenden Erwägungen der Beschwerdegegnerin verwiesen wer den (Urk. 2 E. 2.3). Insbesondere stellte Dr. Z.___ kei ne Trommelfellverletzun gen fest ; v ielmehr stellte sich laut ihren Angaben der Befund bei der Ohrmikroskopie in der Erstun tersuchung als bland dar. Das Hörvermögen war beidseits normal (Urk. 7/M1). An dieser Stelle ist auf Folgendes hinzuweisen: Dass die Geräte in der Praxis von Dr. Z.___ nicht richtig funktioniert hätten – wie der Beschwerdeführer geltend macht –, ergibt sich aus dem ärztlichen Bericht vom 9. Dezember 2013 nicht. Darin wurde lediglich die Notiz festgehalten, die Tinnitusbestimmung sei leider nicht durchführbar gewesen, da sich die Töne nicht hätten vergleichen lassen. Der Tinnitus sei komplett anders (Urk. 7/M1). Dennoch wurde ein Tin ni tus auris im rechten Ohr als vorläufig e D iagnos e angeführt. Dass die Ohrmi kros kopie und die Testung des Hörvermögens nicht korrekt hätten durchgeführt werden können, ergibt sich aus dem Bericht jedenfalls nicht, weshalb auf die Befunde der entsprechenden Untersuchungen abgestellt werden kann.

An dieser Stelle ist auf Folgendes hinzuweisen: Dass die Geräte in der Praxis von Dr. Z.___ nicht richtig funktioniert hätten – wie der Beschwerdeführer geltend macht –, ergibt sich aus dem ärztlichen Bericht vom 9. Dezember 2013 nicht. Darin wurde lediglich die Notiz festgehalten, die Tinnitusbestimmung sei leider nicht durchführbar gewesen, da sich die Töne nicht hätten vergleichen lassen. Der Tinnitus sei komplett anders (Urk. 7/M1). Dennoch wurde ein Tin ni tus auris im rechten Ohr als vorläufig e D iagnos e angeführt. Dass die Ohrmi kros kopie und die Testung des Hörvermögens nicht korrekt hätten durchgeführt werden können, ergibt sich aus dem Bericht jedenfalls nicht, weshalb auf die Befunde der entsprechenden Untersuchungen abgestellt werden kann. 5.5

5.5 5.5.1 Selbst wenn das Schreien der unbekannten Person den Unfallbegriff erfüllen würde, führte dies nicht zu einer Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin. Es fehlte diesfalls am rechtsgenügenden Nachweis des erforderlichen natürlichen Kausalzusammenhang s zwischen dem schädigendem Ereignis und der gesund heit lichen Störung.

5.5.1 Selbst wenn das Schreien der unbekannten Person den Unfallbegriff erfüllen würde, führte dies nicht zu einer Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin. Es fehlte diesfalls am rechtsgenügenden Nachweis des erforderlichen natürlichen Kausalzusammenhang s zwischen dem schädigendem Ereignis und der gesund heit lichen Störung. 5.5.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt zunächst voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinn e des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vor han densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des na türlichen Kausalzu sammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit an dern Worten nicht wegge dacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).

5.5.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt zunächst voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinn e des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vor han densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des na türlichen Kausalzu sammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit an dern Worten nicht wegge dacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesund heitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver wal tung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm oblie genden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweis grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglich keit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).

Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesund heitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver wal tung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm oblie genden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweis grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglich keit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). 5.5.3 Die Beschwerdegegnerin legte in der Beschwerdeantwort vom 13. November 2014 begründet dar, dass und weshalb ein Kausalzusammenhang zwischen dem gel tend gemachten Ereignis und den geklagten Beschwerden nicht überwiegend wahrscheinlich erscheint (Urk. 6 Ziffer 2.3.3). Darauf wird verwiesen. Ergänzend ist festzuhalten, dass d urch einen menschlichen Schrei Spitzen schallpegel von 120-130 dB (C) erreicht werden können. Bei geringer Entfernung zum Ohr kann eine kurz dauernde schmerzhafte Vertäubung auftreten, die sich aber zurück bildet, sodass es nicht zwangsläufig zu einem Dauerschaden kommt (vgl. Harald Feldmann/Tilman Brusis, Das Gutachten des Hals-Nasen-Ohrenarztes, 7. Aufl, Stuttgart 2012, S. 229).

5.5.3 Die Beschwerdegegnerin legte in der Beschwerdeantwort vom 13. November 2014 begründet dar, dass und weshalb ein Kausalzusammenhang zwischen dem gel tend gemachten Ereignis und den geklagten Beschwerden nicht überwiegend wahrscheinlich erscheint (Urk. 6 Ziffer 2.3.3). Darauf wird verwiesen. Ergänzend ist festzuhalten, dass d urch einen menschlichen Schrei Spitzen schallpegel von 120-130 dB (C) erreicht werden können. Bei geringer Entfernung zum Ohr kann eine kurz dauernde schmerzhafte Vertäubung auftreten, die sich aber zurück bildet, sodass es nicht zwangsläufig zu einem Dauerschaden kommt (vgl. Harald Feldmann/Tilman Brusis, Das Gutachten des Hals-Nasen-Ohrenarztes, 7. Aufl, Stuttgart 2012, S. 229). Die Beschwerdegegnerin hat sodann insbesondere auch zu Recht darauf hinge wiesen, dass die Argumentation „post hoc ergo propter hoc“ beweisrechtlich nicht zulässig ist (vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichtes 8C_246/2011 vom 25. August 2011 E. 4.6 mit Hinweisen).

Die Beschwerdegegnerin hat sodann insbesondere auch zu Recht darauf hinge wiesen, dass die Argumentation „post hoc ergo propter hoc“ beweisrechtlich nicht zulässig ist (vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichtes 8C_246/2011 vom 25. August 2011 E. 4.6 mit Hinweisen). 5.6 Der Vollständigkeit halber bleibt anzufügen, dass für den geltend gemachten Tinnitus keine organisch objektivierbaren Ursachen ausgewiesen sind (vgl. dazu BGE 138 V 5.7.2), so dass ein subjektiver Tinnitus gegeben ist. Rechtspre chungs gemäss hätte daher – wenn der Unfallbegriff als erfüllt zu betrachten und auch die natürliche Kausalität zu bejahen wäre - überdies eine spezielle Prüfung des adäquaten Kausalzusammenhanges zu erfolgen. Da das Ereignis vom 27. Novem ber 2013 kein Schleudertrauma verursacht hat und nicht als eigentliches Schreck ereignis zu betrachten ist, wäre die Beurteilung der Adäquanz nach der Psy chopraxis (BGE 115 V 133) vorzunehmen. Dabei wäre die Adäquanz ohne wei teres zu verneinen, zumal das vom Beschwerdeführer geschilderte Unfallereignis fraglos als leicht einzustufen ist (vgl. BGE 120 V 352 E. 5b/aa; BGE 115 V 133 E. 6a). Eine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin wäre daher auch aus diesem Grunde zu verneinen.

5.6 Der Vollständigkeit halber bleibt anzufügen, dass für den geltend gemachten Tinnitus keine organisch objektivierbaren Ursachen ausgewiesen sind (vgl. dazu BGE 138 V 5.7.2), so dass ein subjektiver Tinnitus gegeben ist. Rechtspre chungs gemäss hätte daher – wenn der Unfallbegriff als erfüllt zu betrachten und auch die natürliche Kausalität zu bejahen wäre - überdies eine spezielle Prüfung des adäquaten Kausalzusammenhanges zu erfolgen. Da das Ereignis vom 27. Novem ber 2013 kein Schleudertrauma verursacht hat und nicht als eigentliches Schreck ereignis zu betrachten ist, wäre die Beurteilung der Adäquanz nach der Psy chopraxis (BGE 115 V 133) vorzunehmen. Dabei wäre die Adäquanz ohne wei teres zu verneinen, zumal das vom Beschwerdeführer geschilderte Unfallereignis fraglos als leicht einzustufen ist (vgl. BGE 120 V 352 E. 5b/aa; BGE 115 V 133 E. 6a). Eine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin wäre daher auch aus diesem Grunde zu verneinen. 5. 7 Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen.

5. 7 Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos.

2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___

X.___ - AXA Versicherungen AG

AXA Versicherungen AG - Bundesamt für Gesundheit

Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

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