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Dank der Stanford Universität in San Francisco (USA) ist MARTY diesen Mittwoch, 21. Oktober 2015, wirklich bei uns angekommen. Nur ist es nicht Marty McFly aus dem Film «Zurück in die Zukunft», in welchem er 1985 zum 21. Oktober 2015 in die Zukunft reiste. Der Stanford-MARTY ist nicht einmal eine Person.
Einige Studenten entwickelten einen selbstfahrenden DeLorean und tauften ihn MARTY. Es ist eine Abkürzung für «Multiple Actuator Research Test bed for Yaw Control» (dt. etwa Multisensorisches Versuchs-Fahrzeug für Seitensteuerung). Die Stanford-Studenten nahmen dazu einen 1981er DeLorean und überarbeiteten ihn etwas. So wird er nicht mehr von einem V6-Benziner angetrieben, sondern von einem Elektromotor. Dazu gabs eine neue Lenkung und natürlich die Komponenten fürs autonome Fahren. MARTY war geboren! Dieser liess die Reifen auf einem abgesperrten Parkplatz qualmen und machte driftend ein paar Donuts.
Das Ganze diente nicht nur dem Spass der Studenten. Sie wollen feststellen, zu was selbstfahrende Autos in extremen Fahrsituationen fähig sind. Die Uni vertritt die Meinung, dass autonome Fahrzeuge innerhalb der physikalischen Grenzen jedes Manöver beherrschen sollten, um die Insassen und Passanten zu schützen. Dass sie gezielt und sicher driften können, hat MARTY nun bewiesen.Publiziert am 23.10.2015 | Aktualisiert am 22.10.2015