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NIEDERLAGE GEGEN DEN GRASSHOPPER CLUB
Die Luzernerinnen starteten sehr fokussiert und stellten im 4-1-4-1 System geschickt die Räume zu. In den ersten 25 Minuten fanden die spielstarken Zürcherinnen kaum Gelegenheiten, ihr starkes Passspiel zu entfalten. Luzern seinerseits konnte in der 12. Minute eine Umschaltsituation zur Führung verwerten. Eine Balleroberung von Lia Kamber im Mittelfeld gelangte über die Stationen Cavelti und Messerli auf die rechte Seite zu Deborah Vogl, welche mit ihrer Dynamik GC Aussenverteidigerin Rachel Rinast keine Chance liess. Die anschliessende Hereingabe verwertete Sina Cavelti mit einem spektakulären Kopfballtor.
Mitte der ersten Halbzeit wurden die Grasshoppers dominanter und fanden zunehmend mehr Möglichkeiten hinter die Luzerner Verteidigung zu kommen. Es war dann aber eine Standardsituation, in Form eines Eckballs, der den Ausgleich für die Gastgeberinnen brachte. GC’s spanische Topspielerin Marta Cazalla Garcia nickte den gefährlich getretenen Corner zum Ausgleich ein.
In der Folge blieb GC spielbestimmend. Die Luzernerinnen schafften es nicht, die Umschaltsituationen sauber auszuspielen und machten bei eigenem Ballbesitz zu viele einfache technische Fehler, konnten aber das Unentschieden in die Halbzeitpause bringen.
Nach der Pause blieben die Gastgeberinnen das dominantere Team. Absolute Topchancen blieben aber rar. Es brauchte wiederum eine Standartsituation, diesmal in Form eines Elfmeters, um den Totomat zu verändern. Innenverteidigerin Chantal Ruf übersah die von hinten heranstürmende Linyan Zhang und traf diese beim Klärungsversuch im eigenen Sechzehner. Der anschliessende Penalty verwertete Garcia souverän. Die Luzernerinnen steckten kämpferisch nicht auf, schafften es aber weiterhin nicht, Sorge zum Ball zu tragen. Rund 20 Minuten vor dem Ende hatte Sina Cavelti nochmals die Möglichkeit Richtung GC-Torhüterin Isabel Rutishauser zu stürmen, aber es fehlte die Konsequenz die Aktion erfolgreich zu Ende zu bringen. In der 78. Minute konnte Emoke Patricia Papai das Score für GC auf 3:1 erhöhen. Ihr Schuss aus rund 20 Metern landete, für FCL-Torhüterin Laura Schneider unhaltbar, im langen Eck.
Die Luzerner Schlussoffensive blieb danach erfolglos. Die eingewechselte Anja Furger hatte noch eine gute Abschlussmöglichkeit. Am Schluss siegte GC mit 3:1.
Telegramm: Grasshopper Club Zürich – FC Luzern 3:1 (1:1)
Tore: Cavelti 0:1; 27. Cazalla Garcia 1:1; 58. Cazalla Garcia 2:1; 78 . Papai 3:1
FC Luzern: Schneider; Brülhart, Häring, Ruf (81. Kenel), Sager; Müller; Jost (46. Furger), Kamber, Messerli, Vogl; Cavelti (79. Laich)