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Gewisse Rechte und Pflichten kann die Gemeinschaft in eigenem Namen wahrnehmen. Diese beschränkte Handlungsfähigkeit ist jedoch auf die Bereiche der gemeinschaftlichen Verwaltung begrenzt. Im konkreten Einzelfall kann es zu Abgrenzungsschwierigkeiten darüber kommen, ob ein Anspruch durch die Gemeinschaft oder durch die einzelnen Stockwerkeigentümer wahrzunehmen ist.
Beispiele:
Die Gemeinschaft kann in eigenem Namen und auf eigene Rechnung Mängelrechte geltend machen, Werkverträge abschliessen oder selbständig Ansprüche in Betreibung setzen, die der Gemeinschaft zustehen.
Weiterführende Literatur
- WERMELINGER AMEDÉ, Zürcher Kommentar, 3. Auflage, Zürich 2010, N 59, N 129 + N 141 zu ZGB 712l
Weiterführende Judikatur
- BGE 5A_126/2015 vom 14.04.2015
- Nicht zum Sondervermögen gehört die Liegenschaft, weil sie nicht der Verwaltung dient, sondern vielmehr Anlass für die Gemeinschaft ist
- BGE 5A_898/2015 vom 11.07.2016
- Prozessfähigkeit und Aktivlegitimation bei einer Pflanzungsbeschränkung bejaht