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Polzist, Richter und Vollstrecker in einer Person
Im dritten Jahrtausend haben die üblichen Nuklear- und ökologiekatastrophen die Erde in die übliche trostlose Wüste verwandelt. Die Bevölkerung lebt in drei sogenannten "Megacities" und ihr Leben wird von Gewalt, Zerstörung und Korruption beherrscht. Doch noch viel schlimmer sind die Verhältnisse in der ebenfalls üblichen "Verfluchten Zone".
Um diesem Chaos ein Ende zu setzen wurde ein radikales Rechtssystem entwickelt, das auf sogenannten "Judges" beruht, die Polizisten, Richter und Vollstrecker in einer Person vereinen. Judge Dredd (Sylvester Stallone) wurde aus dem genetischen Material von Gesetzeshütern vergangener Zeiten geschaffen. Dummerweise ist den Wissenschaftlern bei der Herstellung von Judge Dredd ein verhängnisvoller Fehler unterlaufen. Als "Nebenprodukt" entstand auch der bösartige Clone Rico (Armand Assante), der nach seiner Flucht aus einer Isolationszelle mit Unterstützung des Oberrichters Griffin (Jürgen Prochnow) Judge Dredd das Leben schwermacht. Doch als Dredd von Rico in die "Verfluchte Zone" verbannt wird, schlägt er mit der vollen Härte des Gesetzes zurück...
Wieso ist in solchen Filmen die Zukunft immer ein Ort, an dem man niemals leben möchte? Vielleicht kann Drehbuchautor Steven E. de Souza, Schöpfer zahlreicher blutrünstiger Actionstreifen ("Commando", "Running Man") diese Frage beantworten. Während sich die Ausgangslage des auf einem Comic basierenden "Judge Dredd" wie die Beschreibung eines billigen Post-Apokalypse-Streifens anhört, gewinnt der Film durch seine aufwendige Ausstattung, abwechslungsreiche Kamera (Adrian Biddle, "Thelma and Louise", "1942 - Conquest of Paradise", "Aliens") und interessante Sepzialeffekte deutlich an Format.
Angaben zum Film