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Das Wichtigste in Kürze
- Marcel Dobler will Co-Präsident der Freien Demokratischen Partei (FDP) werden.
- Er möchte aber zusammen mit einem Partner aus der Westschweiz kandidieren.
- Mit wem er das Co-Präsidium führen will, liess er jedoch noch offen.
Der St. Galler Nationalrat Marcel Dobler könnte bald die Freie Demokratische Partei (FDP) anführen. Das Amt als Präsident will er zusammen mit einem Partner oder einer Partnerin aus der Westschweiz antreten. Für ihn komme nur ein Co-Präsidium infrage, sagte Dobler in einem Zeitungsinterview.
Aus zeitlichen Gründen und wegen seiner «ausbaufähigen» Französischkenntnisse schliesse er ein Einzelpräsidium aus. Dies sagte Dobler im am Samstag in den CH-Media-Zeitungen veröffentlichten Interview. Er wolle weiterhin unternehmerisch tätig sein.
Dobler will die Freie Demokratische Partei zusammen mit einer Co-Präsidentin oder einem Co-Präsidenten aus der Westschweiz führen. Wer infrage kommt, liess er offen: «Ich sage nicht, mit wem ich das Terrain sondiere.» Komme ein solches Zweierticket nicht zustande oder gebe es eine bessere Einzelkandidatur, würde er auf eine Kandidatur verzichten.
Seit 2015 für die Freie Demokratische Partei im Nationalrat
Er sei von der Findungskommission angefragt worden, sagte Dobler. Als Gründer des Onlinehändlers Digitec habe er eine grosse Organisation aufgebaut und geführt. Seit 2018 ist Dobler Verwaltungsrat und Miteigentümer der Franz Carl Weber AG.
Marcel Dobler ist 40-jährig und seit 2015 Nationalrat und Mitglied der Sozial- und Gesundheitskommission. Nach seiner Wahl war er zunächst Mitglied der Sicherheitspolitischen Kommission. Einen Namen machte er sich auch als Spitzensportler im Zehnkampf, im Mehrkampf und im Bobsport.