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Aufgrund einer ersten Erwähnung im Visitationsbericht des Bischofs von Lausanne im Jahre 1228 geht man davon aus, dass die Kirche in Vinelz um 1200 im romanischen Stil erbaut wurde. Die ältesten Teile der beeindruckeden Wandmalereien können in die Entstehungszeit zurückdatiert werden, wahrscheinlich handelt es sich um eine Stiftung eines Familienmitgliedes aus dem Geschlechte der späteren Grafen von Fenis-Neuenburg.
Ebenfalls aus der Anfangszeit der Vinelzer Kirche stammt der Taufstein aus Neuenburgerstein. Das gekappte Halbkugelbecken ist heute abgedeckt und dient als Ort der Taufe und als Abendmahlstisch.1484 erfolgte ein gotischer Umbau und der Anbau des Chores, der Turm kam wohl erst Mitte des 16. Jahrhunderts dazu. Im fortschreitenden 17. Jahrhundert entstanden die jetzige Kanzel und das schlichte Chorgestühl. Bei einer grösseren Renovation wurden 1950/51 die Aussenmauern steinsichtig gestaltet, die Wandmalereien restauriert und anstelle der bisherigen Chorempore eine Westempore eingebaut. Dort kam eine neue Orgel zu stehen (Th. Kuhn, Männedorf, mit zehn Registern), die bis heute unsere Gottedienste begleitet.
Der Glasmaler Robert Schär gestaltete drei Fenster: im Chor die Darstellung der Taufe Jesu, der Kreuzigung, der Evangelistensymbole und des Osterlammes. An der Nordseite des Schiffes werden die Versorgung mit Manna und die Heilungsgeschichte am Teich Bethesda gezeigt und an der Südseite sind der Sündenfall und die Emmausjünger dargestellt.
Weitere Informationen und Leitfragen für die Kirchenbesichtigung sind vor, an und in der Kirche zu finden.
Unsere Kirche ist auf der Website/Web-App "Kirchenvisite" vertreten.