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Auch wenn Konrad Zuse als der Vater des Computers gilt: Die Rechner, die wir heute nutzen, haben wir Ingenieuren von IBM und Steve Wozniak zu verdanken, der den Apple II baute. Unter einem PC versteht man einen Computer, der von einer Person auf einem Schreibtisch betrieben werden kann – im Kontrast zu den Großrechnern der Universitäten. Deswegen wird er oft auch als Desktop-Computer bezeichnet.
Während IBM und Apple die Hardware und die Baupläne lieferten, sorgte Microsoft für die notwendige Software. Denn auch wenn man den Endanwender im Blick hatte, war es doch recht schwierig, auf der Kommandoeben einen Computer zu benutzen. Mit der Entwicklung von MS-DOS gab es dann eine Alternative, die mit wenigen Befehlen auskam und auch für interessierte Laien zu benutzen war. Das Textverarbeitungsprogramm Word sorgte dafür, dass sich schnell ein großer Markt in Unternehmen aufbaute. Zwar hatte es schon Schreibmaschinen gegeben, die einen Textspeicher hatten, aber der Computer machte es noch einfacher, Texte zu ändern.
Steve Jobs war es dann, der die Benutzeroberfläche von MS-DOS noch immer zu technisch fand. Sein Team machte sich an die Arbeit und schuf die grafische Oberfläche, die nicht nur mit einer Tastatur, sondern auch mit einer Maus angesteuert werden konnte. Es wurde bald auch von Microsoft nachgebaut, die bis heute mit Windows den Markt der Betriebssysteme kontrollieren. Auch das offene und freie Betriebssystem Linux konnte sich nicht auf den Personal Computern durchsetzen, hat aber vor allem bei Programmierern eine treue Fangemeinde.
Mit der Verbesserung der Leistungsfähigkeit von Mikroprozessoren wurden auch die anderen Bauteile immer kleiner und schließlich kamen die ersten Laptops heraus. Der Name beschreibt, dass man sie auch auf dem Schoß (English „Lap“) halten konnte – auch wenn das wegen der entstehenden Wärme des Prozessors nicht immer ratsam war. Mit den wesentlich handlicheren Geräten konnten Firmen wesentlich flexibler arbeiten und Mitarbeiter begannen, auch von zu Hause aus zu arbeiten. Mit einer Dockingstation wurde aus dem Laptop im Büro wieder ein vollwertiger PC mit einem großen Bildschirm. Eine große Herausforderung war zunächst die Auflösung der Bildschirme, die sich immer mehr verbesserte.
In den vergangenen Jahren hat der Laptop die Desktop PCs in vielen Fällen abgelöst. Das liegt auch an immer flexibleren Arbeitsplätzen. In vielen Büros arbeitet man mittlerweile an Rechnern, die nur ein Profil vom Server laden.