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Es handle sich um einen von China ausgehenden Angebotsschock, der die weltweiten Lieferketten gestört habe, heisst es in der Studie. Daraus seien angesichts der heftigen Rezession starke Turbulenzen an den Finanzmärkten gefolgt. Dies habe zu einem heftigen Nachfrageschock geführt, der Konsum und Investitionen belaste.
Angesichts der aussergewöhnlichen Massnahmen von Regierung und Notenbank dürfte sich die Wirtschaft im zweiten Halbjahr allerdings wieder erholen. So rechnet die Allianz für die Weltwirtschaft im Gesamtjahr immerhin mit einem Wirtschaftswachstum um 0,8 Prozent.
Es droht eine Insolvenz
In der Eurozone und Deutschland sollte die Wirtschaft hingegen um jeweils 1,8 Prozent schrumpfen. Die US-Wirtschaft sollte um 0,5 Prozent wachsen. In diesem Szenario wird davon ausgegangen, dass es ein starkes Herunterfahren der Wirtschaft für einen Monat gebe.
Die Zahl der Insolvenzen sollte weltweit um Jahr 2020 um 13 Prozent steigen. Die wirtschaftliche Auszeit dürfte laut Allianz dazu führen, dass in der EU 65 Millionen Beschäftige Unterstützung beantragen müssen.
Anhaltende Rezession bis 2021
Ganz anders stellt sich laut Allianz die Lage dar, falls die Corona-Krise über 12 bis 18 Monate andauern sollte. Dann sei auch eine schwere Finanzkrise wahrscheinlich.
Dies würde eine anhaltende Rezession bis in das Jahr 2021 bedeuten. Es könnte dann schwierig werden, die Wirtschaft wieder ins Laufen zu bringen.
(AWP)