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…oder wenn ein gelber Teitur-Bus plötzlich durchs Wohnzimmer fährt! Es war wirklich ein absoluter Zufall, dass ich diesen Film sah. Ein ruhiger Abend lag vor mir und im TV wurde auf ARTE eine französische Komödie, gleichzeitig Drama im Programm angekündigt. Ich dachte mir nichts weiter, aber die Ansage liess mich hellhörig werden. Der Vorname Solveig, der Regisseurin ist isländisch, Ansbach dagegen gar nicht. Solveig wurde 1960 in Island geboren, ihre Mutter ist Isländerin, der Vater Deutsch-Amerikaner. Sie wuchs in New York und Paris auf und schloss ihr Filmstudium 1990 ab. Nach einigen Dokumentarfilmen wie zum Beispiel „Vestmannaeyjar“ über die Geschehnisse des Vulkanausbruchs auf Heimaey 1973, startete sie mit Spielfilmen. Für einige Werke wurde sie an Filmfestivals ausgezeichnet. Der Film „Der Effekt des Wassers“ (L’effet aquatique) war in seiner Postproduktion, als Solveig Asbach im Alter von 55 Jahren an Brustkrebs starb. Ihr letzter Film wurde im Mai 2016 an den Filmfestspielen in Cannes uraufgeführt und Anspach wurde postum mit dem Prix SACD ausgezeichnet und 2017 erhielt sie einen César in der Kategorie Bestes Original-Drehbuch.
Der grösste Teil des Films wurde in Island gedreht, unter anderem auf der Halbinsel Reykjanes, in Reykjavik (Harpa) und im Hvalfjördur. Auch die Blaue Lagune fehlt nicht. Die grösste Überraschung im Film war aber der gelbe Teitur-Bus, welcher bei vielen meiner Mitreisenden Erinnerungen hervorrufen dürfte.
Leider lässt sich der Film auf ARTE nicht in allen Ländern anschauen. In Deutschland ist er bis zum 31. Mai online. Aber er lässt sich auf Youtube herunterladen. Hier sind zum einen der Link zur ARTE-Ansage und ein Trailer. Viel Spass!