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Die Corona-Krise hat dazu geführt, dass die Sammelfrist für das Kampfjet-Referendum unterbrochen werden musste. So konnten die über 70’000 Unterschriften erst Mitte Juni eingereicht werden. Die Abstimmung findet aber trotzdem bereits am 27. September statt.
Die fulminante Sammelphase für das Kampfjet-Referendum wurde durch die Corona-Krise etwas ausgebremst. Während ungefähr eineinhalb Monaten hat die Bundeskanzlei einen Fristenstillstand verfügt. Dies führte dazu, dass keine Unterschriften gesammelt werden durften und das Referendum erst Mitte Juni eingereicht werden konnte. Doch dies ist nicht weiter schlimm, denn eine bisher unveröffentlichte Umfrage zeigt, dass das Kampfjet-Referendum bei einer Abstimmung durchaus gute Chance haben könnte. Gemäss einer Umfrage des sotomo-Instituts lehnten im letzten Herbst 47 Prozent der Bevölkerung den Kauf neuer Luxus-Kampfjets ab. Die Corona-Krise hat zudem aufgezeigt, dass wir uns als Gesellschaft unbedingt auf realistische Bedrohungsszenarien vorbereiten müssen: Auf den Schutz vor Notlagen, Katastrophen und Cyber-Angriffen oder auch auf die Bekämpfung des Klimawandels. Wenn wir aber jetzt milliardenschwere Kampfjets kaufen, fehlt dafür das Geld. Auch wird durch die Corona-Krise klar, dass 24 Milliarden für unnötige Luxus-Jets angesichts steigender Arbeitslosigkeit oder zu tiefer Löhne in systemrelevanten Berufen einen Affront darstellen. Aus diesen Gründen ist die Trägerschaft des Referendums mit Hochdruck daran, die Abstimmung über neue Kampfjets optimal vorzubereiten– für einen Sieg an der Urne!