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Für mehr Subbass auf Bassdrum
Blanking ist eine Technik, bei der eine Sinuswelle, ein Klang aus einem Klangerzeuger oder sonst ein Signal mittels eines über den Side-Chain Eingang getriggertes Gate dem Originalsignal hinzugefügt wird.
Um einer Bassdrum mehr Wumms in den tiefen Frequenzen zu geben, wird z.B. eine Sinuswelle benötigt, die entweder durch einen Oszillator, einen Synthesizer oder einen Ton-Generator erzeugt werden kann. Diese wird auf die Grundfrequenz der Bassdrum gestimmt, irgendwo zwischen 40Hz und 80Hz.
Diese Sinuswelle muss auf einem Track oder Aux-Channel liegen und wird mit einem Gate ausgestattet, welches ein Side-Chain Signal empfangen kann.
Vom Bassdrum Track wird über einen Pre-Fader Send das Bassdrum-Signal über einen Bus auf den Side-Chain Eingang des Gates geroutet. Nun steuert das Bassdrum Signal das Öffnen und Schliessen des Gate. Das heisst, das Gate geht auf und der Sinus klingt, wenn die Bassdrum spielt. Mittels Attack und Release am Gate wird das Sinus-Signal nun so lange eingestellt, bis der gewünschte Effekt erreicht ist.
Hier das Routing dazu:
Natürlich lässt sich auch mit anderen Signalen experimentieren:
- Anstelle Sinus-Signal Dreieck oder Viereckwellen verwenden
- Durch einen Synth eine tieffrequente Bassline in den Harmonien des Songs
- etc. (der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt)
Ersatz eines Snareteppichs
Wenn nach dem Recording die Aufnahme des Snareteppichs aus irgend einem Grund unbrauchbar ist, (defektes Mic oder Kabel, ungünstig aufgestellte Miks, zuviel Übersprecher von Snare oder Hi-Hat etc.) kann man sich folgendem Trick bedienen.
Das Vorgehen und das Routing sind die selben wie bei beim zuvor beschriebenen Blanking der Bassdrum.
Jedoch wird Anstelle eines Sinustones ein Highpass-gefiltertes weisses Rauschen, welches in jedem besseren Tongenerator vorhanden ist, verwendet.