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Eine Behandlung beginnt immer mit einem Gespräch (Anamnese), welches bis zu zwanzig Minuten dauern kann. Es wird nach Ursache und Entstehen der Schmerzen gefragt.
Durch diese spezifischen Fragen wird tiefer auf die Beschwerden eingegangen. Es ist wichtig, dass der Patient alle Schmerzen und Beschwerden erwähnt, damit der Osteopath einen möglichst kompletten Überblick bekommt. Am Ende des Gesprächs hat sich der Osteopath bereits ein Bild davon gemacht, was er finden könnte. Es folgt eine Untersuchung nach Beweglichkeit der Gelenke und Tests, um dies zu bestätigen.
Danach beginnt die Behandlung. Der Inhalt dieser Behandlung ist abhängig von den Beschwerden. Es gibt verschiedene Ansätze und Wege. Eingeschränkte Gelenke und Strukturen können zum Beispiel mittels kurzer, schneller Impulse beweglich gemacht werden. Energetische Störungen werden mit Stimulation dieser Punkte (meistens mit Nadeln) behandelt. Auch ist es möglich, dass der Osteopath im Bauch (viszerale Problematik) oder am Schädel behandelt (craniosacral). Am Ende der Behandlung gibt es eventuell noch zusätzliche Instruktionen für die nächsten Tage (z.B. kein Sport treiben). Die nächste Behandlung findet meist eine Woche später statt.
Innerhalb der osteopathischen Behandlungsmethodik gibt es unterschiedliche Schulen und Ansätze. Somit kann die Behandlung bei anderen Osteopathen anders verlaufen.