Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03434.jsonl.gz/1604

Funktionsweise einer Wärmepumpe
Das derzeit hauptsachlich angewendete Verfahren in der Wärmepumpentechnik ist das Kaltdampf-Kompressions-Verfahren. Ein Kältemittel verdampft dabei auf der kalten Seite unter Aufnahme einer möglichst grossen Verdampfungswärme. Nach der Verdichtung in einem Verdichter wird es auf der warmen Seite unter Abgabe der Kondensationswärme wieder verflüssigt. In einem Drosselorgan wird es anschliessend wieder auf den Verdampfungsdruck gebracht.
Folgende Wärmequellenarten können mit Wärmepumpen genutzt werden:
- Aussenluft
- Erdwärme
- Grund- und Oberflächenwasser
- Abwärme
Grundsätzlich gilt, je tiefer das Temperaturniveau der Wärmequelle, desto schlechter ist die Effizienz (COP) der Wärmepumpe. Daraus resultiert, dass eine Luft-Wärmepumpe sicherlich eine etwas schlechtere Effizienz aufweist als eine Erdwärmepumpe. Aussenluft ist allerdings überall verfügbar und deren Nutzung mit geringeren Investitionskosten realisierbar. So muss immer im Detail geprüft werden, welche Anlage in dem betreffenden Objekt sinnvoll und möglich ist.