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Während der Gewinn von niedrigeren Beschaffungskosten und höheren Preisen profitierte, kurbelten die Fussball-Europameisterschaft und die Olympischen Spielen den Umsatz an, der um 14 Prozent auf 19,3 Milliarden Euro zulegte. Währungsbereinigt wuchs der Konzern um 18 Prozent. Besonders gut schlug sie die Hausmarke Adidas, während der Konzern bei der Fitness-Tochter Reebok erneut umbauen musste. Beim Umsatz hat Adidas die Erwartungen der Analysten getroffen, bei den Gewinnziffern sogar etwas überboten.
Nach dem rasanten Lauf 2016 ist das Unternehmen für die kommenden Jahre optimistischer. Ein Jahr nach der 2015 vorgestellten Strategie liege der Konzern bereits über dem ursprünglichen Plan, sagte Adidas-Chef Kasper Rorsted. Die von seinem Vorgänger Herbert Hainer formulierten Ziele erhöhte er deshalb.
Bis zum Jahr 2020 soll der Umsatz währungsbereinigt im Schnitt pro Jahr um 10 bis 12 Prozent wachsen. Der Gewinn soll im gleichen Zeitraum um 20 bis 22 Prozent zulegen. Bislang hatte der Konzern mit einem hohen einstelligen Umsatzwachstum und einem Gewinnplus von 15 Prozent kalkuliert.
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(AWP)