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Wettfahren
Pro Jahr werden während des Sommers 5 bis 10 Wettkämpfe auf verschiedenen Wettkampfstrecken (Parcours) in der ganzen Deutschschweiz durchgeführt. Die Wettfahren werden entweder als Einzelfahren oder als Paarfahren zu zweit ausgetragen. Damit sich alle entsprechend ihren körperlichen Fähigkeiten fair messen können, starten die Wasserfahrer in 7 verschiedenen Alterskategorien. Die Streckenlänge ist von der Wasserströmung abhängig. Die Wettkampfzeit dauert für die schnellsten Fahrer je nach Kategorie 3-4 Minuten. Darum haben die jüngeren Fahrer eine weniger lange und eine einfachere Wettkampfstrecke zu absolvieren.
Der Parcours oder die Wettkampfstrecke umfasst immer folgende Teilabschnitte: Start mit Stacheln am Ufer, Ausfahren und Wechseln zum Rudern, mit dem Weidling um Bojen oder hängende Stangen (Bengel) fahren und zwischen zwei Bojen (Flossgasse) hindurchfahren. Dann eine punktgenaue Landung am Ufer im Bereich von 4 Metern sowie mit Stacheln bis zum Ziel. Die Fahrzeit der ganzen Strecke wird gemessen. Wenn eine Boje oder Bengel berührt, über- oder falsch umfahren wird, gibt es Zeitzuschläge von 5 bis 15 Sekunden.
Das Schöne bei den Wasserfahrern ist, dass nicht nur die ersten Drei eine Auszeichnung (Kranz) erhalten, sondern je nach Kategorie 15 – 25% der in der gleichen Kategorie gefahrenen Wettkämpfer. Bei allen Bewertungsposten (Ausfahrt, Bojen, Bengel, Flossgasse, Landung) stehen zwei Kampfrichter, welche eine faire Beurteilung gemäss dem Wettfahrreglement vornehmen. Nach dem Wettfahren sitzen die Wasserfahrer gerne noch zusammen und fühlen sich dabei wie in einer grossen Familie.
Beispiel einer Wettkampfstrecke: