Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03543.jsonl.gz/1347

Nachdem er in der ersten Runde der US Open in New York Rätsel aufgab und sich mehr mit Krämpfen als einem Gegner herumplagte, kehrte Andy Murray in der Nacht auf Freitag (Schweizer Zeit) zur Normalität zurück. Mit einem sicheren 6:3, 6:3, 6:4 gegen den deutschen Qualifikanten Matthias Bachinger (ATP 235) erreichte der US-Champion von 2012 souverän die dritte Runde. Dort trifft er auf den Andrej Kusnezow (ATP 96) aus Russland.
Bei den Frauen setzte sich Wimbledon-Finalistin Eugenie Bouchard 6:2, 6:7, 6:4 gegen Sorana Cirstea durch. Zu Ende ist hingegen die märchenhafte Geschichte der 15-jährigen Kalifornierin CiCi Bellis. Die Nummer 1208 der Weltrangliste unterlag der fünf Jahre älteren und 1160 Plätze besser klassierten Kasachin Sarina Dijas in drei Sätzen 3:6, 6:0, 2:6. Bellis kann nicht einmal die 60'420 Dollar, die ihr für das Erreichen der zweiten Runde zustehen würden, annehmen, da sie noch Amateurin ist und zunächst ein College besuchen will, ehe sie eine Profikarriere in Betracht zieht. (ram/si)
Naomi Osaka gewinnt als erste Japanerin und mit nur 20 Jahren ein Grand-Slam-Turnier. Doch ihr ganz grosser Durchbruch wird immer auch die Geschichte einer Entgleisung sein. Jener von Serena Williams, einer der Besten der Geschichte. Was Sie sich leistete, ist beschämend.
Sie werde weiter kämpfen für die Rechte der Frauen, für die Gleichberechtigung, sagte Serena Williams nach ihrer Niederlage im Final der US Open und erntete dafür Applaus. Dass Schiedsrichter Carlos Ramos gleich drei Regelübertretungen bestraft hatte, bewertete sie als «sexistisches Statement», weil der Portugiese das bei einem Mann nie getan hätte. Diese Aussage war nicht nur hypothetisch, sondern auch in jeglicher Hinsicht falsch.
Williams' Coach gab unumwunden zu, dass er gecoacht hatte. …