Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03485.jsonl.gz/1203

Solide Leistungen und Finalplatz am Weltcup in Azerbaijan
In der aserbaidschanischen Provinzstadt Gabala fand vom 6. bis 14. Juni der dritte und letzte Weltcup-Anlass dieses Jahres statt. Ich reiste mit neun weiteren Schweizer-Athleten in den Kaukasus. Es standen 430 Schützen und Schützinnen aus 45 Nationen am Start.
Luftgewehr
Es fehlte nicht viel um sich für den Final der besten acht Schützinnen zu qualifizieren. Bis zum 34. Schuss war ich unter den Top 3. Doch ab dem 35. Schuss blieben infolge eines taktischen Fehlers die hohen Zehner aus. Mit den Serien 105.1 / 104.0 / 104.2 und 102.0 totalisierte ich 415.3 Punkte und erreichte damit Rang 17. (Startende 69)
Mixed-Luftgewehrwettkampf
Dieser Event ist eine neue Wettkampfform und war am ISSF Weltcup Gabala als Testevent im Programm. Es ist beabsichtigt die Mixed-Bewerbe neu ins Olympische-Schiessprogramm aufzunehmen. Eine Athletin und ein Athlet aus der gleichen Nation bilden ein Team, welches im Vorprogramm je 25 Schuss schiessen. Die besten acht Teams qualifizieren sich dann für den Final. Zusammen mit Jan Lochbihler bildete ich da das Team «Schweiz 2». Ich erzielte 260.4 Punkte, Teamkollege Jan steuerte 258.1 Zähler bei. Die total 518.5 Punkte reichten für den 12. Rang. Es fehlten lediglich 1.4 Punkte für den Finaleinzug. Das Team «Schweiz 1» in der Zusammensetzung Nina Christen / Pascal Loretan klassierte sich auf Platz 21. Es nahmen total 39 Mixed-Teams am Wettkampf teil.
Kleinkaliber Dreistellungswettkampf
In der Königsdisziplin waren 61 Athletinnen am Start. Mit 581 Punkten in der Elimination qualifizierte ich mich problemlos für den Hauptwettkampf. In diesem schoss ich 584 Punkte und qualifizierte mich auf dem fünften Platz für den Final der besten acht Schützinnen. Erwähnenswert ist, dass nach rund 20 Minuten der Wettkampf für 50 Minuten infolge eines starken Gewitters unterbrochen werden musste, da die Scheiben nicht mehr erkennbar waren.
Den Final begann ich hervorragend. Nach den drei Kniend-Passen lag ich auf dem zweiten Zwischenrang. Nach den 15 Liegend-Schüssen war es immer noch Rang 4. Doch in der Stehendstellung verlor ich etwas an Boden. Dann kam auch noch etwas Pech hinzu: Im Shoot-off (Stechschuss) unterlag ich der Chinesin Zhang Binbin um 0.1 Punkte. Schliesslich belegte ich Rang 7. Im Final gab es infolge eines Stromunterbruchs auch eine unfreiwillige Pause von wenigen Minuten.