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Alter: 17
Beruf: Schülerin
Zivilstand: In einer Beziehung mit Sebastian
Wohnort: Region Zofingen
Ungewöhnliche Information über mich: Ich bin leidenschaftlicher Fussballfan.
Was hast du mit einer Krähe gemeinsam?
Sheryl: Ich bin laut und kann ganz schön nerven. Und ich mag die Farbe Schwarz.
Was empfindest du, wenn du das Wort Amen aussprichst?
Sheryl: Ich wurde römisch-katholisch getauft und auch kirchlich in diesem Sinne erzogen. Wenn ich das Wort Amen sage, meine ich es in der Regel ernst und sage es aus voller Überzeugung.
Welche Frage hat dein Leben gravierend beeinflusst?
Sheryl: Lustigerweise eine gewisse Freaky-Friday-Frage, die hauptsächlich dafür verantwortlich ist, dass ich heute mit meinem Freund zusammen bin.
Was wäre dir lieber: Mit Capino 7 Tequila-Shots zu trinken oder deinen Freund morgen zu heiraten?
Sheryl: Da ich keinen Alkohol trinke, und sowohl Punk als auch meinen Freund liebe: Mit Camping und meinem Freund an der Hochzeit Cola trinken.
Welche Geheimnisse verraten dir deine Haustiere?
Sheryl: Dass das Leben viel simpler ist als wir denken, und dass es am Schluss doch nur um Essen und Schlafen geht.
Was hast du bisher über die Liebe erfahren?
Sheryl: Dass es in der Liebe auch mal ein Tief geben darf, weil danach immer ein Hoch folgen muss. Und dass es unmöglich ist, Liebe beschreiben zu wollen, man sollte sie fühlen.
Bei welcher Sprache ist dein Herz am meisten berührt?
Sheryl: Wenn ich in der Schweiz bin: Italienisch, die Sprache meines Herzens. Wenn ich in Italien bin: Schweizerdeutsch, meine Muttersprache.
Bei wem und warum hast du dich zuletzt bedankt?
Sheryl: Ich bedanke mich oft, auch für kleine Dinge wie einen „Schöne Obe“. Ich finde, dass „Danke“ ein unglaublich wichtiges Wort ist, dem viel zu wenig Wert zugesprochen wird.
Was wäre dir lieber: Dich in einem Kleiderschrank 5 Stunden zu verstecken oder 12 Stunden lang Ameisen zu beobachten?
Sheryl: Ich würde Ameisen beobachten. Sie sind unscheinbare aber sehr interessante Tiere.
Welche Schokolade isst du am liebsten?
Sheryl: M-Budget-Milchschoggi.
Wofür müssen wir mehr Verständnis haben?
Sheryl: Für die Probleme unserer Mitmenschen, ob Liebe oder Beruf.
Was hat dich die Welt des Fussballs gelehrt?
Sheryl; Dass wir alle gleich sind, dass man manchmal Glück braucht um zu gewinnen, und dass man auch mal verlieren darf.
Was wäre dir lieber: Der Gruppe Femen als aktives Mitglied beizutreten oder Alice Schwarzer für einen Monat bei dir zuhause als Gast wohnen zu lassen?
Sheryl: Ich bin ein unglaublich chaotischer Mensch! Alice Schwarzer kann also versuchen, bei mir zu leben, aber sie wird es nicht länger als 2 Tage aushalten.
Wie hast du dich beim Einschläfern eines Tieres gefühlt?
Ein sehr zwiespältiges Gefühl. Einerseits Trauer, weil ich etwas Geliebtes verliere, andererseits Erleichterung, weil das Geliebte von Schmerzen befreit wurde.
Wem hast du kürzlich einen Kuchen gebacken?
Sheryl: Ich backe nie. Dies liegt daran, dass ich Leute mit meinen Backkünsten vergiften würde, was nicht wünschenswert ist.
Wann hast du dich für deinen Vater geschämt?
Sheryl:Das kommt ab und zu mal vor, aber am Schluss ist er doch mein Papi, der mich zu meiner grossen Liebe, dem Fussball, gebracht hat.
Was sagen deine zwei Schwestern über dich?
Seryl: Dass ich manchmal wie ein Mami bin und zu lange am Klavier sitze. Und dass ich etwas besserwisserisch bin, aber damit haben sie auch voll und ganz recht.
Was gibt dir viel Energie?
Sheryl: Musik hören und machen. Mit dem Mofa oder den Skis am Morgen ganz alleine fahren. In der Sonne liegen und frische Luft einatmen.
Welche Wünsche beschäftigen dich?
Sheryl: Ich möchte fussballerisch, dass meine Lieblingsmannschaften Deutscher und Schweizer Meister wird, was ein Ding der Unmöglichkeit ist. Ich möchte einen echten Steinway besitzen, an einem Green-Day-Konzert BJ’s Gitarre geschenkt bekommen und fliessend Portugiesisch sprechen. Ein Leben ohne Wünsche wäre aber für mich nicht lebenswert, also bin ich ganz froh darum.
Sind Tiere die reiferen Lebewesen als wir Menschen?
In gewissen Punkten ja, in gewissen nein. Menschen können viel von Tieren lernen, aber umgekehrt sicher auch.
Von wem oder von was möchtest du gerne ein Abonnement geschenkt bekommen?
Sheryl: Von der Nordkurve der Veltins-Arena, von den Zugstrecken Zofingen bis Luzern, Darmstadt und Gelsenkirchen. Von Green-Day-Konzerten inklusive Anreise, und sämtlichen Open-Airs dieser Welt.
Wer ist dein wichtigster Gesprächspartner?
Sheryl: Mein Freund. Ich erzähle ihm alles und er hört mir zu, egal ob lustige oder ernste Gespräche.
Was willst du mit 40 erreicht haben?
Sheryl: Mit 40 möchte ich ausgebildete Sozialarbeiterin sein, Kinder haben und in Luzern leben.
Was sagt dein Bewusstsein zu diesem Interview?
Sheryl: Es freut sich, dass sich jemand für meine Interessen und Ideen interessiert. Ich beantworte sehr gerne Fragen.
Welche Sucht macht dir am meisten Sorgen?
Sheryl: Was andere betrifft: Nikotinsucht, weil sie sehr verharmlost wird, und doch riesige Einflüsse hat auf die Gesundheit.
Welche Frucht macht dir am meisten Freude?
Sheryl: Kirsche. Sie bedeutet für mich Sommer, und sie erinnert mich daran, wie ich immer bei meinen Grosseltern am „Chriesi gönne“ war.
Welcher Ort löst bei dir Unbehagen aus?
Sheryl: Jedes hohe Gebäude. Ich habe Höhenangst, ausser auf den Bergen nicht.
Was ist in deinem Leben wunderbar gelaufen?
Sheryl: Die Entwicklung meiner Familie. Meine Eltern sind noch immer verheiratet und ich verstehe mich gut mit ihnen und meinen Schwestern. Dafür bin ich sehr dankbar.
Hat Gott gehorsame Menschen lieber als Homosexuelle?
Sheryl: Ich finde, dass das falsch platziert ist. Gott macht meiner Meinung nach keine Unterschiede zwischen Hetero- und Homosexuellen.
Ist der Tod ein Thema in deinem Leben?
Sheryl: Ja, auch in meiner Familie sind schon Leute gestorben, und da beschäftigt man sich schon mit dem Thema. Wir reden auch in der Familie viel darüber, was ich sehr wichtig finde.
Was fällt dir zum Wort Regenbogenschnecke ein?
Sheryl: Kreativität und Farben – zwei Dinge die ich liebe!
Welche Einstellung hast du in den letzten 3 Jahren extrem geändert?
Sheryl: Meine religiöse Einstellung. Ich habe mit dem Schulwechsel an die Kanti begonnen, mir viele Gedanken zur Religion zu machen, die mein Denken grundlegend verändert haben.
Welche Vorstellung oder Wahrnehmung hast du von Gott?
Sheryl: Ich glaube an einen guten Gott in der Form eines Helfers, der nicht verurteilt und nicht bestraft.