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Der Schatz an Liedern von Charles Ives ist unerschöpflich, deswegen folgt nun die Fortsetzung des Ives Songbook. Unter anderem hat er eine Reihe von deutschen Texten vertont, die vor ihm schon große deutsche Komponisten als Vorlage benutzt haben; gegen kleinkarierte Kritiker, die das als Sakrileg betrachteten, verteidigt Ives „das Recht des Menschen auf das Vergnügen, in Musik auszudrücken, was immer er will.“ In Gottschicks Bearbeitungen treffen die Ivesschen Versionen auf ihre berühmten Vorbilder Brahms, Schumann, Schubert und Franz. – Im ersten Songbook wurden die Lieder durch kurze instrumentale Intermezzi unterbrochen; in der neuen Sammlung stellen wir drei größere Charakterstücke vor, in Arrangements für das „Ives-Ensemble“ aus drei Bläsern, drei Streichern, Schlagzeug und Klavier: „Over the Pavements“, Largo I (ursprünglich für Klarinette, Violine und Klavier) und Largo II, den zweiten Satz aus der vierten Violinsonate.