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Nebenbezeichnung der «Liberalen Vereinigung», einer parlamentarischen Gruppe des
DeutschenReichstags, die sich von der Nationalliberalen Partei (s. d.)
abzweigte, weil die Mehrheit der letztern der Bismarckschen Wirtschaftspolitik keinen entschiedenen Widerstand leisten wollte.
Die S. gewannen bei den Reichstagswahlen von 1881 46 Mandate und vereinigten sich mit der Fortschrittspartei zu
der Deutschen freisinnigen Partei (s. d.).
ferner die Mitglieder der nationalliberalen
Partei, die aus derselben ausschieden, sich als »liberale Vereinigung«
konstituierten und sich mit der Fortschrittspartei zur »deutschen freisinnigen Partei« (s. d.)
vereinigten.