Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/163779

<h2>SubmittedText<h2><p>Von der Gruppe mit dem Namen "Aktion Medienfreiheit" wurde an der Medienkonferenz vom 20. November 2015 eine Studie des Instituts für Medien- und Kommunikationsmanagement der Universität St. Gallen mit dem Namen "Service privé - Eine Analyse der Angebote des privaten Rundfunks" vorgestellt.</p><p>- Wie beurteilt der Bundesrat die Qualität dieser Studie?</p><p>- Wie beurteilt er die Quintessenz dieser Studie?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Diese Studie ist ein interessanter politischer Diskussionsbeitrag in der laufenden Service-public-Debatte. Aus Sicht des UVEK ist sie jedoch nicht repräsentativ und entspricht damit nicht wissenschaftlichen Kriterien. Sie kann nicht mit den umfassenden Programmanalysen zu gebührenfinanzierten und nichtgebührenfinanzierten Radio- und Fernsehstationen verglichen werden, welche das Bakom regelmässig in Auftrag gibt und publiziert.</p><p>So geht beispielsweise aus der Studie nicht hervor, was genau untersucht worden ist: Waren es Programminhalte oder nur Programmstrukturen? Das sind wichtige Aspekte bei der Beurteilung einer solchen Studie.</p>