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Mit umgerechnet mehr als 50 Millionen Franken soll der ehemalige Credit-Suisse-Topshot Pierre Rolin bei diversen Gläubigern verschuldet sein.
Die höchsten Forderungen an Pierre Rolin (Bild) hat ein ehemaliger Klient aus den Golfstaaten. Dieser wirft Rolin vor, er habe betrügerische Rechnungen in der Höhe von 30 Millionen Pfund gestellt.
Rolin bekräftigt jedoch, dass diese Vorwürfe ohne Grundlage seien. Dennoch wird sich der Lebensstil von Rolin in Zukunft wohl drastisch ändern. Er hat nämlich eine freiwillige Vereinbarung beantragt. Damit verspricht er sich ein besseres Resultat, als wenn er Konkurs anmelden würde.
Merkwürdiger Deal
Laut der britischen Zeitung «The Telegraph» verlangt Rolin eine Zusage zu monatlichen Ausgaben in der Höhe von 5'600 Pfund. Alle seine Vermögenswerte, wie Rennpferde, diverse Sportwägen, Schulden eines Prinzen, seine Kunstsammlung und das Haus in Florida, würden zwischenzeitlich konfisziert und dienten als Pfand, sollte es in der Klage seines ehemaligen Klienten zu finanziellen Forderungen kommen.
Sein ehemaliger Klient ist jedoch nicht der Einzige, der Geld von Rolin fordert. Deshalb hat ein Familienmitglied eine Million Pfund bereitgestellt, um die übrigen Gläubiger zu beruhigen.
Offenbar ausschweifender Lebensstil
Einem Steuerberater soll Rolin 2,2 Millionen Pfund schulden, das Londoner Edelcasino «The Clermont» will 75'000 Pfund und die Trustees of the Picasso Settlement sollen 2,5 Millionen Pfund zugute haben.
Rolin arbeitete in London als Immobilien-Berater für einen Kunden aus der Golfregion und verwaltete dessen vier Milliarden Pfund Vermögen, bevor sich die beiden Parteien 2009 zerstritten haben.