Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03332.jsonl.gz/1928

- Iga Swiatek (WTA 54) löst mit einem überzeugenden 6:2, 6:1 gegen Nadia Podoroska (WTA 131) das erste Ticket für den Final der French Open.
- Im Anschluss setzt sich Sofia Kenin (WTA 6) mit 6:4, 7:5 gegen Petra Kvitova (WTA 11) durch.
- Der Final der Frauen findet am Samstag um 15 Uhr statt. SRF überträgt live.
6:1, 6:2, 6:1, 6:4, 6:3, 6:2, 6:1, 6:2, 6:3, 6:1, 6:2, 6:1: Das sind sämtliche Sätze von Iga Swiatek an den diesjährigen French Open. Nicht einen einzigen Durchgang gab die Polin auf dem Weg ins Endspiel ab. Auch ein Long-Set: Fehlanzeige. Und das, nachdem das zuvor beste Resultat von Swiatek an einem Grand-Slam-Turnier das Erreichen des Achtelfinals gewesen war (Australian Open 2020).
Auch Podoroska absolut chancenlos
Die erst 19-jährige Weltnummer 54 reitet aktuell auf einer bemerkenswerten Erfolgswelle. Das musste im Halbfinal auch Nadia Podoroska einsehen. Die argentinische Überraschungsfrau fand gegen Swiateks Power und Präzision kein Rezept und musste ihrer Gegnerin nach nur gerade 70 Minuten zum Finaleinzug gratulieren.
Wie dominant Swiatek auftrat, beweist die Anzahl gewonnener Punkte über das ganze Spiel hinweg: 61:34 zugunsten von Swiatek.
Premieren-Duell gegen Kenin
Die 19-Jährige ist die erste Polin seit 2012, die einen Major-Final erreicht. Vor 8 Jahren hatte es Swiateks Landsfrau Agnieszka Radwanska in Wimbledon bis ins Endspiel geschafft, welches sie gegen Serena Williams verlor.
Swiatek ihrerseits bekommt es im Kampf um ihren ersten Grand-Slam-Titel am Samstag mit Sofia Kenin zu tun. Die US-Amerikanerin behielt im Duell mit Petra Kvitova die Oberhand. Swiatek und Kenin werden erstmals auf der Tour aufeinandertreffen – und das sogleich in einem Major-Final.
Kenin zu stabil für Kvitova
Die US-Amerikanerin strebt in Paris ihren insgesamt 2. Grand-Slam-Titel an – den zweiten in diesem Jahr. Im Januar konnte die 21-Jährige in Melbourne triumphieren.
Kenin überzeugte im Halbfinal gegen Kvitova mit gewohnt solidem und aggressivem Grundlinien-Tennis. Durch die gute Länge in ihren Schlägen zwang sie ihre tschechische Widersacherin regelmässig zu Fehlern. Insgesamt verzeichnete Kenin am Ende nur 5 Winner weniger als Kvitova, die für ihre Power bekannt ist. Gleichzeitig leistete sich Kenin 11 unerzwungene Fehler weniger.
Zwar wackelte Kenin mit dem Sieg vor Augen noch einmal und musste beim Stand von 5:4 doch noch ein Break hinnehmen. Die Weltnummer 6 fing sich aber schnell wieder und schaffte kurz darauf den entscheidenden Servicedurchbruch. Nach 1:45 Stunden verwertete Kenin ihren 1. Matchball.