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Zuvor hatten die Zeitungen "Sunday Times" und "Mail on Sunday" berichtet, mehrere andere Minister hätten Johnson aufgefordert, sich für einen Sturz der Regierungschefin einzusetzen. Die Debatte über die politische Zukunft Mays war nach dem für die Konservativen enttäuschenden Wahlausgang entbrannt. Ihre Tories waren bei der Wahl zwar stärkste Kraft geblieben, hatten aber die absolute Mehrheit eingebüsst.
May hatte die vorgezogenen Wahlen im April überraschend ausgerufen. Angesichts damals starker Umfragewerte hatte sie darauf gesetzt, die absolute Mehrheit ihrer Partei noch auszubauen und sich damit Rückendeckung für ihren angekündigten harten Kurs bei den Brexit-Verhandlungen zu holen.
May hat angekündigt, trotz der Schlappe weiterregieren zu wollen. Dazu will sie mit der nordirischen DUP paktieren.
(SDA)