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Media Tenor geht mit Forschungsinstituten, Universitäten und Stiftungen Partnerschaften ein, um Studien durchzuführen, die für die Entwicklung des Journalismus und der Medien im Dienst des öffentlichen Interesses relevant sind. Einige aktuellen Projekte werden hier aufgeführt. Projekte, die noch offen sind für Kooperationen, sind weiter unten aufgelistet.
Kriegsberichterstattung ist die größte journalistische Herausforderung von allen: Angesichts emotionaler Spannungen und begrenztem Zugang zu Verantwortlichen ist es schwierig, eine neutrale Position einzunehmen und beide Seiten eines Konflikts darzustellen. Die Frage dieser Untersuchung war es, ob internationale TV-Programme ihren Zuschauern in der Zeit vom 21. Juli bis 3. August eine Chance gaben, ihre eigene Meinung über den Konflikt zwischen Israel und der Hisbolla zu bilden. Media Tenor analysierte die Nachrichten von 27 internationalen Fernsehstationen, darunter BBC, ABC, NBC, CBS, FOX, ZDF, ARD, Al Jazeera, Al Arabiyah, Al Alam, Nile News, SABC und E TV Sekunde für Sekunde und Sendung für Sendung. Außerdem schaute Media Tenor auf den Langzeit-Trend in der Berichterstattung über den Nahen Osten, um die Ergebnisse einzuordnen und zu sehen, ob sich etwas verändert hat. .
Ein 50-Seiten-Bericht wird zum Kauf angeboten
Media Tenor hat die Berichterstattung über die US-Wahlen täglich verfolgt und analysiert, um Trends und Tendenzen in der Berichterstattung der US-Medien, insbesondere der Fernsehsender, aufzuspüren. Die kompletten Daten mit den Ergebnissen der Analyse führender US-Medien von Januar bis November 2004 werden allen zum Kauf angeboten, die daran interessiert sind, wie die Medien über die Entwicklungen und den Ausgang der Kampagne 2004 berichteten und sie beeinflussten. Journalisten, die über die Ergebnisse schreiben wollen, können per E-mail um Zugang bitten.
Ziel dieses Projekts war es, die Rolle der südafrikanischen Medien zu analysieren, die diese im Vorfeld der landesweiten Wahlen am 14. April 2004 spielten. Dabei ging es vor allem um die Berichterstattung über südafrikanische Parteien im Zusammenhang mit den Wahlen. Media Tenor hob allgemeine Trends und Eindrücke hervor, die ausgewählte südafrikanische Medien zur Schau stellten.
Media Tenor analysierte die Fernsehberichterstattung über den Irakkrieg in Deutschland, den USA, Großbritannien, Tschechien und Südafrika. Die Studie untersucht Themen wie die Arbeitsverhältnisse für Journalisten vor Ort, Sichtbarkeit ausländischer Korrespondenten, Anteil aller Akteure an der Gesamtberichterstattung (z. B. Iraker gegenüber Alliierten), Folgen des Kriegs, Bewertungen von US-Militäraktionen, Berichterstattung über George W. Bush und Saddam Hussein, Berichterstattung über Todesfälle unter Irakern und Alliierten, die Rechtmäßigkeit des Krieges und die UN.
Ein 50-Seiten-Bericht wird hier zum Kauf angeboten.
Vom 4. bis 11. April 2004 reiste die Kulturkarawane der europäischen Identität durch fünf der zehn Länder, die am 1. Mai der Europäischen Union beitraten. Die Karawane war eine Gelegenheit, um 200 führende Vertreter der Zivilgesellschaft, Geschäftsleute, Unternehmer, Künstler und Journalisten zu einer einzigartigen Zugreise durch die Erweiterungsländer zusammenzubringen. Die Reise sollte zum Nachdenken und Diskutieren über Themen der europäischen Identität anregen, darunter Führungsverhalten, Regierungsführung, ökologische Nachhaltigkeit und Medien.
Die Ideen und Vorschläge der Karawane wurden in einem Buch veröffentlicht und am 28. April Vertretern der europäischen Kommission überreicht.
Mehr Informationen unter www.european-identity.net.
Media Tenor begrüßt Nach- und Anfragen von Organisationen, die gemeinsame Studien durchführen möchten. Die unten stehenden Studien sind offen für Kooperationen. Für mehr Informationen nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf.
Die Medien können viel zur Bewältigung der internationalen AIDS-Krise beitragen, indem sie Aufklärungskampagnen unterstützen, das öffentliche Bewusstsein schärfen und dem Thema die nötige politische Aufmerksamkeit verschaffen. Media Tenor verfolgt die AIDS-Berichterstattung in den führenden internationalen Print- und Fernsehmedien, um eine Ressource für Öffentlichkeitsarbeiter und andere zu schaffen, die die AIDS-Krise in die vorderste Reihe globaler Wahrnehmung und Initiativen bringen wollen. Media Tenor sucht Universitäten und Organisationen, die an einer Ausweitung dieses Projekts interessiert sind.
Media Tenor hat den Einfluss der Medien auf internationale Wirtschafts- und Politikthemen untersucht, darunter die Rolle der neuen EU-Mitglieder unter den „alten“ Mitgliedern; Antiamerikanismus in Europa, Asien und im Nahen Osten; Antiislamische Gefühle in Europa und den USA; die Images von Städten, die sich als Gastgeber für Spezialereignisse wie die Olympischen Spiele bewerben sowie das Image der ostdeutschen Länder in den deutschen Medien. Organisationen, die an einer Kooperation interessiert sind, dürfen gerne neue Studien vorschlagen.
Media Tenor hat die Langzeitindikatoren für das Unternehmensimage intensiv erforscht, indem es die Entwicklung in der Berichterstattung über bestimmte Branchen, einzelne Unternehmen und ihre CEOs verfolgt hat. Organisationen, die an den folgenden und ähnlichen Themen interessiert sind, sollten sich mit unseren Researchern in Verbindung setzen: Einfluss der Medienberichterstattung auf Investoren- und Konsumentenverhalten, Analystenzitate in den Medien und ihre Auswirkungen auf Aktienkurse sowie Medienberichterstattung über bestimmte Branchen.
Media Tenors Methodik erlaubt eine ausführliche und genaue Analyse der gesamten Berichterstattung in jedem Medium, ebenso wie Vergleiche zwischen verschiedenen Medienhäusern, um Unterschiede in der Berichterstattung über eine Vielzahl von Themen zu erkennen. Welche Medien bieten der Öffentlichkeit eine vielfältige Nachrichten, unterschiedliche Blickwinkel und objektive Berichterstattung? Wie kann ihre Arbeit mithilfe der Langzeitanalyse verbessert werden? Media Tenor lädt Journalismusschulen, Medienorganisationen und Stiftungen zur Mitarbeit an diesem Projekt ein.
Media Tenor hat die Berichterstattung in verschiedenen Ländern auf Gleichstellungsfragen hin untersucht und analysiert, wie über ethnische oder andere Minderheiten berichtet wird. Für jede Gruppe hob Media Tenor jeweils die Trends hervor, von denen einige bestehende Vorurteile nur noch verstärken. Unsere Forschung ist daher ein starkes Argument für Chancengleichheit und eine höhere Präsenz von bisher unsichtbaren Gruppen. Sie ist auch ein Argument für mehr Vielfalt in der Berichterstattung und Verschiedenartigkeit am Arbeitsplatz. NGOs, Universitäten und Wirtschaftsvereinigungen sind eingeladen, Media Tenor mit ihren Ideen für verwandte Forschungsprojekte zu kontaktieren.