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Geschichte des Klosters Fahr
Am 22. Januar 1130 schenkte Freiherr Lütold II. von Regensberg seinen ausgedehnten Grundbesitz an der Limmat dem Kloster Einsiedeln, mit der Bedingung, hier ein Frauenkloster zu errichten und zu erhalten.
Fahr und Einsiedeln bilden ein Doppelkloster. Der Abt von Einsiedeln ist seit jeher auch Abt des Klosters Fahr. Diese spirituelle, rechtliche und wirtschaftliche Beziehung der beiden Klöster ist weltweit einzigartig. Der Schwesterngemeinschaft steht eine Priorin vor.
1803 – bei der Gründung des Kantons Aargau und der Errichtung der neuen Kantonsgrenze – kam das Gebiet um das Kloster Fahr in den Kanton Zürich zu liegen. Für die Klosteranlage schuf man eine aargauische Exklave.
Seit dem 1. Januar 2008 ist das Kloster Fahr Teil der Aargauer Gemeinde Würenlos und wird von der Zürcher Gemeinde Unterengstringen umgeben.