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Ausserhalb der ehemaligen Klostermauer fallen drei mächtige Solitärbäume fremder Herkunft auf. Sie sind höher als dreissig Meter und etwa 150 Jahre alt.
Diese Solitärbäume wurden um 1875 gepflanzt und standen in der Parkanlage des 1972 abgerissenen Absonderungshauses für Typhuskranke.
Die exotischen Bäume wurden um 1840 von Pflanzenjägern entdeckt. Die zumeist aus England oder Deutschland stammenden Pflanzenjäger waren im Auftrag grosser Handelsfirmen unterwegs, um exotische Bäume und Sträucher zu holen, die es in Europa nicht gab. Der Handel mit den exotischen Pflanzen florierte. Nach dem Ersten Weltkrieg verschwanden die Pflanzenjäger.
Das Bebauen von Parkanlagen mit exotischen Nadelbäumen war anno dazumal modern und prestigeträchtig. Viele Villen, Klöster und Herrschaftshäuser pflanzten damals Solitärbäume um ihren Reichtum zu zeigen.
Die Algerientanne (Abies nummedica) stammt aus der Region des Atlasgebirges in Nordafrika.
Sie ist auch in herrschaftlichen Parkanlagen eher selten anzutreffen.
Die Atlaszeder (Cederus atlantica) stammt aus Marokko und Algerien. Im Gegensatz zur Libanonzeder ist sie in europäischen Parkanlagen recht häufig anzutreffen.
Der Mammutbaum (Sequoiadendron giganteum) ist in den Bergen von Kalifornien heimisch.
Mammutbäume können mehrere tausend Jahre alt werden.