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Die brasilianische Bevölkerung ist um knapp zwei Millionen auf über 206 Millionen angewachsen. Die meisten von ihnen leben im Südosten des Landes. Am dünnsten besiedelt ist hingegen der Norden mit der Amazonas-Region. Die Erhebung des brasilianischen Statistikamtes IBGE zeigt aber auch, dass der Bevölkerungszuwachs in einen immer schwächeren Rhythmus verfällt.
Zwischen 2015 und 2016 hat die Steigerung nur noch 0,8 Prozent betragen. Im Jahr 2001 ist der Zuwachs hingegen noch bei 1,4 Prozent gelegen. Spätestens in 28 Jahren, so folgern die Statistiker, wird es statt einer Zunahme eine Abnahme geben. Schon jetzt ist in knapp einem Viertel der Munizipe ein Rückgang der Einwohnerzahl verzeichnet worden.
Doch noch sind die Zahlen insgesamt zunehmend. Noch vor einem Jahr sind in Brasilien vom IBGE 204.450.649 Einwohner gezählt worden, während es jetzt 206.081.432 sind. Die bevölkerungsreichsten Bundesstaaten liegen im Südosten mit São Paulo (44,7 Millionen Einwohner), Minas Gerais (knapp 21 Millionen) und Rio de Janeiro (16,6 Millionen). Dem gegenüber steht Roraima im Norden Brasiliens mit gerade einmal 514.229 Einwohnern.
Bei den Munizipen liegt mit 12 Millionen Einwohnern ebenso São Paulo an der Spitze, gefolgt von Rio de Janeiro mit 6,5 Millionen. Zu den Megastädten mit mehr als einer Million Menschen zählen 17 Munizipe. Gemeinsam vereinen sie über ein Fünftel (21,9 Prozent) der gesamten Einwohnerzahl Brasiliens.
Wie stark sich die Bevölkerung in den Städten konzentriert, zeigt sich auch an der Aussage der Statistiker, dass über die Hälfte aller Brasilianer (56,4 Prozent) in nur 309 der insgesamt 5.570 Munizipen leben.
Zugrunde liegt den Zahlen kein umfassender Volkszensus., sondern ein mathematisches Modell und demographische Methoden in den einzelnen Bundesstaaten, wie es vom IBGE heißt. Als Basis dient der große Volkszensus aus dem Jahr 2010.