Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03112.jsonl.gz/126

Fortpflanzung
Die Ranzzeit der Rotfüchse beginnt im Mittel- land der Schweiz Ende Januar, mit einer Verzögerung von einigen Wochen auch in den höheren Lagen und in den Alpen und dauert etwa einen Monat. Den einzigen Wurf im Jahr bringt die Fähe nach einer Tragzeit von 50 bis 53 Tagen zur Welt. Die meist 3 bis 6 (1 – 13) blinden, tauben und dunkel behaarten Jungtiere werden in einem selbstgegrabenen Fuchsbau, in einem verlassenen Dachsbau, einer Naturhöhle oder einem ähnlichen trockenen Ort geboren, wo die Fähe erst aus eigenen Bauchhaaren ein weiches Lager bereitet. Jungfüchse können erst nach 2 bis 3 Wochen ihre Körpertemperatur selber regulieren. Vorher muss die Mutter die Jungen rund um die Uhr wärmen. Während dieser Zeit versorgt der Rüde die Fähe mit Futter und ist somit massgeblich an der erfolgreichen Jungenaufzucht beteiligt. Die Säugezeit dauert zwischen 4 und 7 Wochen. Mit 3 bis 4 Monaten können die Jungen selbständig Nahrung finden, bleiben aber mit den Eltern-tieren zusammen und lernen spielend alles für ein erfolgreiches Fuchsleben. Im Herbst, oder spätestens bei Erreichen der Geschlechtsreife im Alter von 9 bis 12 Monaten, verlassen die Jungtiere die Sippe. Nur bei ausreichendem Nahrungsangebot werden sie weiterhin als Helfertiere im Territorium der Eltern geduldet.