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Direktor der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), Botschafter
Manuel Sager wurde 1955 in Menziken (AG) geboren und wuchs in Baden (AG) auf. Er schloss sein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Zürich mit dem Doktorat ab und erwarb in einem Zusatzstudium an der Duke University Law School in den USA den «Master of Laws and Letters» (LL.M.) . Manuel Sager erwarb das Anwaltspatent im US-Bundesstaat Arizona und arbeitete zwei Jahre als Rechtsanwalt in einer Kanzlei in Phoenix, der Hauptstadt Arizonas.
1988 trat Manuel Sager in den diplomatischen Dienst des EDA ein. Nach dem Stage in Bern und Athen arbeitete er von 1990–1995 als diplomatischer Mitarbeiter in der Direktion für Völkerrecht. Von 1995 bis 1999 war er stellvertretender Generalkonsul in New York und von
1999–2001 Kommunikationschef der Botschaft in Washington.
Manuel Sager leitete von 2001–2002 die Koordinationsstelle für humanitäres Völkerrecht der Direktion für Völkerrecht und war anschliessend als Informationschef im EDA sowie ab 2003 in derselben Funktion im Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartement tätig.
Von 2005–2008 arbeitete Manuel Sager als Exekutivdirektor mit Botschaftertitel bei der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung in London. Anschliessend leitete er von 2008–2010 die Politische Abteilung für sektorielle Aussenpolitiken des EDA.
Von 2010 bis August 2014 amtete Manuel Sager als Schweizer Botschafter in den USA. Nach einer zweimonatigen Gastprofessur an der Duke University Law School übernahm er per 1. November 2014 das Amt des Direktors der DEZA im EDA.