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Du orientierst dich allein an Konsensschätzungen von Analysten?
Mal davon abgesehen beantwortet das meine Frage nicht. Denn wenn du dich an Analystenschätzungen zu Ebitda, Umsatz, Überschuss etc. für 2018 von Analysten orientierst, was bedeutet das dann für dich? Du schreibst ständig, dass auf der grundlage dieser Analystenschätzungen die Aktie günstig ist. Gut und schön, aber das beinhaltet doch autoamtisch, dass du bei einem höheren Kurs die Aktie als fair bewertet ansiehst. Geht doch gar nicht anders.
Im übrigen, wieso sind Gewinne/Cashflows, die ich für 2018 schätze, für die Orakelsprüche, aber Konsenschötzungen von Analysten der heilige Gral?
----------- the harder we fight the higher the wall
analystenschätzungen sind nicht der heilige gral, aber sie genießen das privileg einer "ersten meinung", die der markt idR respektiert und an der man schwer vorbeikommt
wenn eine aktie "günstig bewertet" und ab einem (höheren) kurs "fair bewertet" ist (was ansichtssache ist), heißt das nicht, dass man die (wenn "kursziel" erreicht) zum verkauf stellen sollte, sondern: dass man sie nicht mehr (nach)kaufen sollte
"kursziele" sind worthülsen; ein beispiel sind die revisionen der "kursziele" bei der aktie von Wirecard nach dem angriff der leerverkäufer, http://de.4-traders.com/WIRECARD-AG-454356/analystenerwartungen/ ; den kaufoptionen auf diese (nun völlig überbewertete) aktie verdanke ich einen recht hohen gewinn, weil ich sie kopfschüttelnd habe laufen lassen nach dem motto: "der markt wird's schon richten"; es wäre hinderlich gewesen, gewinne oder cashflows "für das Folgejahr" (oben #2416) zu schätzen, der markt hat einfach durchgedreht
Katjuscha
: aha, und was ist denn nun der Unterschied
#2421
10.01.18 19:27
zwischen einer Analystenmeinung und einer Meinung eines Users, der sich mindestens genauso viele Gedanken zu den 2018er Zahlen zu Umsatz, Ebitda etc. gemacht hat?
Ich weiß gar nicht wieso du dich an dem Wort Kursziel so hochziehst. Ich mach im Grunde genau das was du eben selbst hinsichtlich Analystenschätzungen geschrieben hast. Wobei ich deinen letzten Satz in dem Absatz schlichtweg für falsch halte, also das man Aktien nicht mehr nachkaufen sollte, wenn sie das Monate zuvor berechnete "faire Niveau" erreicht hat. Kommt ja ganz drauf an, wie das Unternehmen und seine Perspektive dann aussieht.
Damit sollte für dich auch klar sein, dass ein Kursziel nicht bedeutet, dass man dort verkaufen muss. Wie gesagt, du geilst dich seit Jahren eigentlich nur an einem Wort auf. Es besteht inhaltlich/fundamental gar kein so großer Unterschied zwischen dir und mir, wenn man es mal darauf bezieht, was man als Berechnungsgrundlage verwendet (EV/Ebitda etc.). Nur das ich es schon ziemlich merkwürdig finde, wie Analysten hörig du bist. Versuch doch mal anhand der bekannten Fakten (die du ja auch ständig zitierst aus den Finanzberichten) eigene Analysen für das Jahr 2018 zu machen. Oder bist du Lobbyist der Finanzanalystenbranche?
----------- the harder we fight the higher the wall
analysten tragen mit ihren prognosen informationen in den markt, die aktienkurse reagieren entsprechend; anlagestrategien, die auf prognoseänderungen abstellen, versprechen höhere renditen; das ist emprisch erwiesen
user oder auch journalisten können in feldern, die von analysten nicht oder nur schwach besetzt sind, von sich aus eine ähnliche wirkung erzeugen; oft handelt es sich es sich um gering kapitalisierte und/oder wenig bekannte nebenwerte, bei denen der informationsmangel gezielt zur spekulation genutzt wird, vgl zB den nach mA skurrilen w:o-thread "Deutsche Small Caps - Basisinvestments eines Langfristdepots"
Je höher der Preis, desto leichter fällt die Disziplin, die Förderung zu begrenzen. Denn man ist auf zusätzliche Einnahmen weniger angewiesen. Hinzu kommt die Angst vor der Elektrifizierung der Mobilität. Auch die sorgt für Disziplin. Denn alle Beteiligten wissen, wenn die Begrenzung nicht gelingt, gibt es nur Verlierer. Nur.
1. es gibt keine durch WP bestätigten Halbjahreszahlen 2. eine Bilanzzahl wird erst "FALSCH", wenn der 31.12. passe ist und der WP den Jahresabschluss bestätigt hat und die Zahlen veröffentlicht wurden. Und nicht mal dann müssen die Zahlen falsch sein (siehe Fall Steinhoff > Korrektur der Bilanzen!!).
Ist der 31.12. vorbei, geht die Spielerei im Rechnungswesen einer Firma erst richtig los. Man hat dann ein paar Wochen Zeit um Buchungen vorzunehmen (bevor der WP auf der Matte steht), um hier und und da im Rahmen des Gesetzes/Vorschrift etc. Korrekturbuchungen (Rückstellungen, Abgrenzungen etc.) vorzunehmen. Es gibt einige Stellschrauben, an denen man drehen kann, um ein "passenderes" Jahresendergebnis zu bekommen. Bilanz"politik" nennt sich sowas, mit etwas negativer Konnotation auch "Bilanzkosmetik" genannt. Aber es funktioniert und es ist zulässig.
... hat wieder einmal Stammtischgelabere präsentiert.
Was bitte ist "Bilanzkosmetik", die "funktioniert" und "zulässig" ist?
Seit wann buchen WP?
Warten wir doch einfach mal die Zahlen wieder ab!
2016 hat man vollmundig 10 Mio. Euro bis Anfang 2017 prognostiziert. Im Februar kam dann die Ad hoc, dass der Gewinn leider 0 Mio. beträgt. Trotz aller "Bilanzkosmetik", denn man hat gleich darauf hingewiesen, dass man die Beteiligungen nicht abgeschrieben hat obwohl sie wohl nicht mehr werthaltig sind.
Ich bin gespannt auf die Ad hoc im Februar 2018 -;)
Es ist schon lustig Kursziel 29,30 Euro bei Gewinnschätzungen von 5-7 Euro ?! Das hatten wir vor einem Jahr auch schon mal ,da waren die Gewinnschätzungen bei 8-10 Euro, jetzt sollten die Ergebnisse mal geliefert werden ansonsten kann man die Aktie vom Zettel streichen,viel wurde sie ja noch nicht in der Presse erwähnt steigender Ölpreis ,USA Steuerreform usw.die positiven Aspekte überwiegen ,negativ steigender Euro ?! Schau wir mal;-)
Newsletter "Börse - Intern": Wie lange die aktuelle Bewegung anhält, lässt sich schwer sagen. Sicherlich wird bei höheren Ölpreisen auch wieder das Angebot steigen, weil mehr Förderquellen rentabler werden. Doch aktuell lässt sich ein Angebotsanstieg noch nicht erkennen und die Lagerbestände sind zuletzt deutlich gesunken, ganz im Sinne der OPEC.
Der nächste Widerstand ist das Hoch vom 03.11.2015 bei 65,92 USD (obere rote Linie im Chart), welches mit dem gestrigen Tageshoch von 64,77 USD bereits in Reichweite liegt. An dieser Hürde wäre eine Gegenbewegung denkbar. Ein erstes (!) bearishes Signal entsteht dagegen, wenn der Kurs unter das 2016er Hoch bei 59,95 USD zurückfällt.
solange man nicht unter 19,5 ? fällt, wo derzeit so das ganze "Auffangbecken" zwischen 19,5 und 20,5 ? aus den diversen gleitenden Durchschnitten, möglichem Uptrend und diversen horintalen Unterstützungen endet, ist alles soweit in Ordnung. Ich hätte trotzdem gehofft, dass wir den Durchbruch durch Downtrend und der 22er Marke für nen neuen Schub nach oben nutzen. Aber ist ja noch nicht aller Tage Abend.
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