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Das Laboratorium der Urkantone in Brunnen SZ und die Dienststelle Lebensmittelkontrolle und Verbraucherschutz in Luzern haben auch dieses Jahr Wasserproben aus 70 Seebadestellen in den Kantonen Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden und Luzern untersucht. Demnach enthält das Wasser dort so wenige Darmbakterien, dass bedenkenlos gebadet werden kann.
Die Badestellen am Vierwaldstättersee, Zürichsee, Zugersee, Sempachersee, Baldeggersee, Rotsee, Lauerzersee, Sihlsee, Sarnersee, Lungerersee, Hirschlensee, Seelisbergsee und Golzernsee erhielten alle die Bestnote A. Eine gesundheitliche Beeinträchtigung durch das Badewasser sei nicht zu erwarten, hiess es in der Mitteilung.
Im Kanton Luzern wurden auch fünf Flussbadestellen überprüft. Bei Bächen und Flüssen könnten in der Nähe von Abwasserreinigungsanlagen leicht höhere Belastungen auftreten, hiess es. Darmbakterien könnten auch dort vorkommen, wo sich viele Wasservögel aufhalten würden.
Auch wenn bei Flussbadestellen an der Wigger in Reiden LU und an zwei an der Kleinen Emme im Entlebuch LU leicht erhöhte Werte gemessen wurden, ist dort das Wasser noch immer von so guter Qualität, dass es den Badenden keine gesundheitliche Beeinträchtigung zufügen sollte.
Etwas anderes ist es bei der Badestelle an der Kleinen Emme in Malters LU: dort ist die Badewasserqualität nur ausreichend, eine gesundheitliche Beeinträchtigung durch das Badewasser sei nicht auszuschliessen, hiess es. Es werde empfohlen, im Fluss nicht zu tauchen und nach dem Bad zu duschen.
(sda)