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Das US-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen J.D. Power reduzierte seine Prognose für den Neuwagenverkauf in den USA um 4,8% auf 14,95 Mio und sagte voraus, dass sich der Markt im 2. Quartal 2008 weiter abschwächen werde. Das sei auf die wirtschaftlichen Turbulenzen und das schwindende Verbrauchervertrauen zurückzuführen. In der zweiten Jahreshälfte soll es dann zu einer «leichten Verbesserung» kommen.
Wenig neue Automodelle
Ursprünglich ging J.D. Power für 2008 von 15,7 Mio verkauften Neuwagen aus. Das letzte Mal wurden 1998 weniger als 16 Mio Fahrzeuge verkauft. Ebenfalls berichten die Marktforscher, dass Flottenverkäufe – beispielsweise an Autovermietungen – schwächer ausgefallen seien als prognostiziert und dass es zu weiteren Rückgängen kommen würde. Autohersteller schränken solche Verkäufe ein, da diese weniger profitabel sind und die Wiederverkaufspreise drücken.
Als Grund für den Rückgang der Autoverkäufe wurden neben dem wirtschaftlichen Klima auch die wenigen neu erscheinenden Modelle genannt. Zusätzlich ist die Zahl überfälliger Forderungen bei den Autodarlehen angestiegen, und die Kreditkrise hat die Kreditvergaberegelungen verschärft.