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Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega hat im letzten Jahr etwas weniger oft abgehoben als 2009. Die Rega-Helikopter flogen 10'213 Einsätze, das sind 230 weniger als im Vorjahr. Die Ambulanzjets waren 702 Mal gefragt (2009: 741).
In den Rettungshelikoptern mussten vermehrt Wintersportler transportiert werden, teilte die Rega am Donnerstag mit. Stark gestiegen sei auch die Anzahl Einsätze nach Lawinenunfällen.
Weiter zugenommen hat zudem die Anzahl an Gönnerinnen und Gönnern. Mit 84'000 neuen Mitgliedern im letzten Jahr zähle die Rega fast 2,3 Millionen Gönner, heisst es in der Mitteilung. Das entspricht einem Plus von 3,8 Prozent.
Grossprojekte sind abgeschlossen
Dank der Gönnerbeiträge sei es der Rega möglich gewesen, in neue Projekte zu investieren. So sei etwa die Einführung des neuen Gebirgshelikopters "Da Vinci" letztes Jahr erfolgreich abgeschlossen worden.
Planmässig sei zudem der Grossunterhalt von drei Ambulanzjets verlaufen. Diese wurden nach acht Dienstjahren umfassend kontrolliert und gewartet. Die Arbeiten an jedem dieser Flugzeuge dauerten vier Wochen.
Weniger Auslandseinsätze
Letztes Jahr transportierte die Rega deutlich weniger Patienten aus dem Ausland in die Schweiz transportiert. Der Rückgang führte zu einem Gewinneinbruch von 13 auf 4 Millionen Franken.
Das Betriebsergebnis von 2010 sei damit um fast 70 Prozent tiefer als jenes von 2009, sagte Rega-Chef Ernst Kohler am Donnerstag vor den Medien in Kloten. Erkranke oder verunfalle eine Person im Ausland, versuchten die Versicherungen aus Kostengründen immer mehr, den Patient dort behandeln zu lassen und ihn mit einem regulären Linienflug in die Schweiz zu transportieren.