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Japan plant einen diplomatischen Boykott der Olympischen Spiele. Darunter seien Seiko Hashimoto, die Leiterin des Organisationskomitees der 2021 in Tokio durchgeführten Sommerspiele, sowie die Leiter des Nationalen Olympischen und Paralympischen Komitees.
Ministerpräsident Fumio Kishida hatte bereits im Vorfeld erklärt, dass er nicht plane, an den Spielen teilzunehmen. Die USA hatten das Internationale Olympische Komitee (IOC) dazu aufgefordert, die Olympischen Winterspiele im Februar 2022 wegen Missachtung von Menschenrechten in China zu verschieben. Die USA bezichtigen China unter anderem des Völkermords an der muslimischen Minderheit der Uiguren.
Die Vereinigten Staaten entschieden aus diesem Grund, keine diplomatischen Vertreter nach Peking zu entsenden. China wies die Anschuldigungen von Menschenrechtsverletzungen zurück und kündigte «entschlossene Gegenmassnahmen» an. Australien, Grossbritannien und Kanada schlossen sich dem Boykott der USA an.
Das Wichtigste in Kürze
- Japan plant einen diplomatischen Boykott von Olympia in Peking.
- Grund dafür sei die Missachtung der Menschenrechte in China.