Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/227233

<h2>SubmittedText<h2><p>Zum Schutz der besonders vulnerablen Gruppen wird der Bundesrat beauftragt sicherzustellen, dass an der Volksschule und an Weiterführenden Schulen Angebote zur Früherkennung und sofortiger Hilfe bei psychischen und medizinisch-psychiatrischen Problemen gewährleistet sind. Neben den kantonalen Diensten der Schulsozialarbeit und Schulpsychologie sind niederschwellige, rasche Angebote über die bundesfinanzierten Programme (Education21, Schulnetz21 und Gesundheitsförderung Schweiz) zu stärken.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Schulen sowie Dienste der Schulsozialarbeit und Schulpsychologie liegen in der Kompetenz der Kantone. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) unterstützt Angebote,<b></b>die die Schulen nutzen können. Diese Angebote sind aufeinander abgestimmt und unterstützen die Schulen bei der Verankerung von Gesundheitsförderung, Prävention und Früherkennung und Frühintervention auf struktureller Ebene und im Unterricht (vgl. Antwort auf die Ip. Brenzikofer 21.3431).</p><p>Hinzu kommt eine grosse Anzahl von Projekten und Kampagnen anderer Organisationen wie Gesundheitsförderung Schweiz, Radix und Sucht Schweiz, die im Schulbereich genutzt werden können. Diese werden im Juli 2021 weiter verstärkt durch ein Instrument für den systematischen Einsatz von Früherkennung und Frühintervention in der psychischen Gesundheit, erarbeitet durch eine Arbeitsgruppe von bildung + gesundheit Netzwerk Schweiz. Die Arbeitsgruppe besteht aus der Hochschule für soziale Arbeit, der Pädagogischen Hochschule der FHNW, Radix und dem Forum per la promozione della salute nella scuola.</p><p>Der Bund richtet via Verordnung über Massnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen sowie zur Stärkung der Kinderrechte (SR 311.039.1) regelmässig Finanzhilfen aus an niederschwellige Beratungsangebote für Kinder und Jugendliche wie bspw. "Beratung + Hilfe 147" der Stiftung Pro Juventute, welches rund um die Uhr erreichbar ist. Seit Beginn der Pandemie wird das Angebot zusätzlich vom Bund unterstützt. Um die psychische Gesundheit der Jugendlichen während der Pandemie zu stärken, leistet das BAG finanzielle Unterstützung an weitere nationale und sprachregionale Angebote.</p><p>Da der Bundesrat keinen direkten Einfluss auf die Aktivitäten im Schulbereich hat, lehnt er die Motion ab.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.