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Griechenland investiert ESM-Milliarden in Militär
Griechenland ist das einzige bekannte Beispiel eines Landes, das seit dem Tag seiner Geburt im totalen Bankrott lebt. Alle griechischen Budgets, vom ersten bis zum bisher letzten, weisen ein Defizit auf. Zitat Edmond About im Jahre 1858.
Vor genau einem Jahr einigte sich die EU auf mehrere Massnahmen um die anhaltende Wirtschaftskrise zu bekämpfen. Die Ergebnisse sind schwach. Trotz der extremen wirtschaftlichen Not Griechenlands, zeigt es keine Anzeichen sein beträchtliches Militärbudget zu verringern.
Obwohl sich die Krise täglich verschlimmert, hat Griechenland beschlossen drastische Kürzungen sozialer Programme zu starten um mehr Geld für das Militär ausgeben zu können.
Trotz vieler Kürzungen in anderen Bereichen, gibt die griechische Regierung einen erheblichen Teil ihres Budgets für Waffen aus. 2011 waren es schon 7 Milliarden Euro. Von 2002 bis 2006 war Griechenland der Welt viertgrösste Importeur von Waffen und trotz der Krise des Landes, bleibt es weltweit der zehntgrösste Importeur von Militärausrüstungen und Waffen.
Die jahrzehntelangen Spannungen zwischen Griechenland und der Türkei sind vermutlich der Hauptgrund für Athens hohe Militärausgaben. Nach der Türken Invasion 1974 auf Zypern, hat Griechenland schätzungsweise <ip-pii> Milliarden € für Waffen ausgegeben.
Deutschland, als einer der wichtigsten Gläubiger Griechenlands im IWF Rettungspaket und führende Stimme für die Eurozone, ist einer der grössten Lieferanten. Das griechische Militär importiert rund 15 Prozent aller Waffen aus Berlin. Die Milliarden um die Waffen zu kaufen, die gibt es dann natürlich auch aus Berlin.
Als sicher gilt, dass das deutsche Volk nie jemals auch nur einen enzigen Cent aus Athen zurückerhalten wird. Das wissen die Griechen ebenso wie die Politiker Deutschlands, nur eben nicht der einfache Steuerzahler.