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Horseball kann als eine Kombination aus Handball und Basketball zu Pferd umschrieben werden. Diese Disziplin stammt ursprünglich vom argentinischen Nationalsport Pato, der dem Polo ähnelt, ab.
Horseball zählt zu den ältesten Reitsportarten und ist im arabischen Raum entstanden. Angesehene Familien trafen sich alljährlich zu einem Wettkampf. Das Ziel des Spiels war es, ein Schaffell gefüllt mit Steinen, an einen markierten Punkt auf dem Spielfeld zu legen. Die Mannschaft, der dies als erstes gelang, wurde zum Sieger gekürt und erhielt als Verdienst die Pferde der Verlierer. In Argentinien nahm man anstatt des Schaffells, eine Gans oder Ente in einem Ledersack, und die Hunnen bevorzugten makabererweise die Köpfe ihrer Feinde.
Um 1900 herum kam die Reitsportart Horseball nach Europa, ein aus Leder gebundener Ball ersetzte Gans und Schaffell. An Militärakademien wurde mithilfe dieses Spiels den Rekruten das Reiten beigebracht.
In Frankreich haben 1970 die Gebrüder Depons die vergessene Tradition wieder zum Leben erweckt. Sie passten die Regeln an und schufen so das heutige Horseball. Frankreich ist mit rund 5000 aktiven Spielern sozusagen die Heimat dieser Disziplin. Mittlerweile wird sie auch in Portugal, Spanien, England, Belgien, Deutschland, Italien und Österreich praktiziert.