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Die Äusserung trieb den Ölpreis der Marke Brent 2,3 Prozent auf 45,69 Dollar in die Höhe. Der saudische Ölminister Ali Al-Naimi hatte sich in einer Rede in der vergangenen Woche ähnlich geäussert. Das nächste Treffen der Opec-Mitgliedsstaaten findet am 4. Dezember in Wien statt. Experten gehen davon aus, dass die Ölminister die Fördermenge trotz eines Überangebots nicht senken werden.
Das Förderkartell hatte in der Vergangenheit Nicht-Opec-Länder wie Russland aufgefordert, weniger Öl zu produzieren, um den Preisverfall zu stoppen. Saudi-Arabien lässt die Ölproduktion auf Hochtouren laufen, um seinen Marktanteil zu verteidigen. Venezuela hatte die Opec am Sonntag vor einem Preiskampf gewarnt. Der Ölpreis könnte nächstes Jahr bis auf rund 25 Dollar je Fass abstürzen, sollte die Opec ihre Politik nicht ändern, sagte Venezuelas Ölminister Eulogio del Pino am Rande einer Konferenz in Teheran.
Wegen des Überangebots und der sich abschwächenden Konjunktur in China hat sich der Preis für den Rohstoff bereits mehr als halbiert. Es wird erwartet, dass auch der Iran bald wieder mehr Öl exportiert, sobald die Sanktionen gelockert werden. Das würde das Überangebot zusätzlich vergrössern.