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GESCHICHTE
FLUGTAGE WITTINSBURG – Aviatik im Oberbaselbiet seit 1934
Die Anfänge der Fliegerei auf dem Wittinsburger Feld gehen zurück ins Jahr 1934.
Die Segelfluggruppe Sissach pachtete von der Gemeinde Wittinsburg Land für den Betrieb eines Segelflugplatzes. Seit dieser Zeit werden in loser Folge Flugtage durchgeführt, die sichgrosser Beliebtheit erfreuen und vielen bis heute ein Begriff sind.
Die Flugübungen der Segelgruppe werden 1934
auf das Wittinsburger Feld verlegt.
Die Segelfluggruppe wurde von Hans Rauscher, Max Straumann, Rudolf Gunzenhauser, Ernst Gunzenhauser, Mathias Rieder, Otto Müller, Emanuel Hertig und Edi Jakob gegründet.
Die Fliegerhütte, bestehend aus Hangar und Mannschaftsraum, wurde von Hans Rauscher gestiftet.
Sonntag, 9. September 1934
Über 6000 Menschen, welche zum Teil mit dem Extrazug aus Basel angereist sind, verfolgen die spektakulären Flugvorführungen.
1936 – 38: Ende der Segelfliegerei in Wittinsburg
Infolge des ausgedehnten Getreideanbaus und des Krieges wird der Vertrag für die Nutzung des Wittinsburger Feldes nicht mehr verlängert.
1940 – 41: Fusion der Segelfluggruppe Sissach mit der Fluggruppe Basel
Die Fliegerhütte auf dem Wittinsburger Feld wird wieder demontiert.
Flugtag 1948
Sonntag, 4. April mit dem Aeroklub Basel.
Infolge schlechter Witterung wird der Flugtag am Nachmittag abgebrochen. Erfolgreiche Wiederholung am 3. Oktober. Nach 14.00h sind die Flugkarten ausverkauft.
Flugtage 1949
Sonntag, 4. September mit Wiederholung am 11. September.
Bei besten Wetterverhältnissen wird ein neuer Besucherrekord gezählt.
Sonntag, 26. August mit der Flugplatzgenossenschaft Witterswil.
Zum ersten Mal landet ein Helikopter (mit Co-Pilot Globi) und bringt die Volksmenge zum staunen.
Flugtag 1956
Sonntag, 23. September nach mehrmaliger Verschiebung mit der Balair.
Flugtag 1959
Sonntag, 9. August mit der Balair.
Grosse Nachfrage auf die Rundflugbillette sorgt für einen hektischen Betrieb.
Flugtag 1963
Sonntag, 18. August mit der Balair.
Aus Wettergründen kann nur ein Teil des Flugprogrammes sowie der Fliegerball bei romantischem Kerzenlicht durchgeführt werden. Das restliche Flugprogramm wird auf den 15./16. Juni verschoben.
Pilot Karl Scheuber kommentiert sein Kunstflugprogramm mit dem Pilatus B4-Metall-Segelflugzeug selbst und zeigt eine spektakuläre Tiefflugakrobatik. Zum ersten Mal wird den Zuschauern der Start eines Gasballons vorgeführt. Mit dem Wechsel von der Piper Maschine zum Pilatus Porter können neu 7 Gäste den Piloten auf den Rundflügen begleiten.
6000 Zuschauern verfolgen bei herrlichem Sommerwetter das Flugspektakel auf der „Schweizipiste“.
Verrückter Deltasegler:
Die ausgefallene Idee, einen Deltasegler am Korb des Heissluftballons anzubinden, hochzuziehen und auszuklinken, gelingt dem Segler problemlos und bringt die Zuschauermenge zum staunen.
Das atemberaubende Flugspektakel mit einem Pitt S-1, vom mehrfachen Schweizer- und Vizeweltmeister Christian Schweizer geflogen; ein Höhepunkt der Flugtage.
Unter dem Motto „Wir reisen um die Welt“ sorgen die verschiedenen Dorfvereine für einen unterhaltsamen Abend.
Die französische Vierer-Kunststaffel (Ecco-Team), präsentiert sich in vielen Formationen und präsentiert ein faszinierendes Flugspektakel.
Das Swiss Air Force PC-7 Team der Luftwaffe begeistert mit seinen Formationsflügen und durch Perfektion.
Akrobatikvorführungen von Matthias Glutz aus Diegten im Christen Eagle und Bruno Müller mit seiner SU-26 begeistern das Publikum.
Abendunterhaltung mit Maja Brunner und den Rotachtaler. Grosse Fliegerbar im Zirkuszelt.