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Der Franzose Julien Leroy, Jahrgang 1983, begann seine Dirigierausbildung zunächst bei Konrad von Abel an der Münchner Sergiu Celibidache Stiftung, wechselte dann zu Adrian McDonnell ans Pariser Konservatorium und perfektionierte sich in Meisterkursen von Valery Gergiev, Daniel Harding, Kurt Masur (der ihn zur Verbier Festival Academy einlud) und Jorma Panula sowie im Bereich der zeitgenössischen Musik bei Laurent Cuniot und Jean Deroyer. 2009 errang er den Zweiten Preis bei der Tokyo Music Competition for Conducting und nahm am Ottawa Young Artists Conducting Program mit Pin-chas Zukerman und Kenneth Kiesler teil. Weitere Auszeichnungen folgten, darunter 2014 der Erste Preis bei den «Talents Chefs d’Orchestre» der französischen Verwertungsgesellschaft für Urheberrechte ADAMI. Julien Leroys Repertoire umfasst Werke vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Von 2003 bis 2006 war er Musikdirektor beim Orchestre Paris Rive Droite, seit 2006 arbeitet er mit dem Pariser Orchestre de la Cité internationale zusammen, und seit der Saison 2012/13 ist er Assistenzdirigent des Ensemble intercontemporain, zunächst unter Susanna Mälkki, seit zwei Jahren unter Matthias Pintscher. Daneben leitete er bereits das New Japan Philharmonic und das Tokyo Symphony Orchestra, das Ottawa National Arts Centre Orchestra und das Arturo Toscanini Philharmonic Orchestra, das Verbier Festival Orchestra und das Orchestre Pasdeloup sowie die Ensembles Court-circuit und TM+. Bei LUCERNE FESTIVAL war Julien Leroy in den vergangenen Jahren im Rahmen der LUCERNE FESTIVAL ACADEMY als Assistent von Pierre Boulez und Sir Simon Rattle tätig und gestaltete darüber hinaus im Sommer 2014 ein Konzert der Reihe «LUCERNE FESTIVAL 40min» mit. Seit 2010 lehrt er Dirigieren am Konservatorium von Metz.
August 2015