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Die Lebensbedingungen der Agtas sind in den letzten Jahren durch Landraub, Staudämme und Tourismusprojekte immer schwieriger geworden. Die Agtas-Gemeinschaften müssen sich organisieren, damit sie sich für ihre Rechte – und vor allem für ihr Land – wehren können.
Das Volk der Agtas – der Urbevölkerung der Philippinen – ist in den vergangenen Jahrzehnten kleiner geworden. Stück für Stück wird ihm die Lebensgrundlag entzogen: ihr Wald, das Land und die Küsten- und Meeresgebiete. In den Provinzen Quezon und Aurora der Insel Luzon sind Bergbauprojekte verbreitet, es werden grosse Staudämme geplant und Tourismusprojekte vorangetrieben. All dies bedroht den Lebensraum des Agta-Volkes.
Dieses Projekt fördert die Stärken der indigenen Gemeinschaften. Es unterstützt die Agtas mit anwaltschaftlicher Arbeit und mit Aus- und Weiterbildung.
Zielgruppe sind 15 Agta-Gemeinschaften in neun politischen Gemeinden in den Provinzen Aurora und Quezon. Es geht darum, die Agta-Kinder zu schulen und die Gemeinschaften beim Einsatz für ihre Rechte – vor allem für das Recht auf ihren Lebensraum – zu unterstützen. Ausserdem soll die kulturelle Identität, die Beziehungen zwischen den Gemeinschaften und ihre politische Mitsprache gestärkt werden. In den zwei Haupt- und den kleinen Dorfschulen werden 450 Kinder unterrichtet.
Vor rund 15 Jahren begann Fastenopfer, die Schulen des Agta-Volkes zu unterstützen. Hier erhalten die Kinder die Chance, ihre Grundschule zu absolvieren und gleichzeitig ihre kulturellen Werte, ihre traditionellen Geschichten, Musik und Lieder kennenzulernen und weiterzugeben.
Allmählich wurde aber klar, dass dies nicht reicht, um ihre Kultur zu erhalten: Die Agtas-Gemeinschaften müssen sich organisieren, damit sie sich gemeinsam für ihre Rechte – vor allem ihr Land – wehren können.