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Im Dezember 2009 erschienen Berichte in den Medien, wonach ein bekannter und bereits seit Mai 2008 durch die Schweizerische Bundesanwaltschaft untersuchter Diebstahl von Kundendaten der HSBC Private Bank (Suisse) SA in Genf möglicherweise einen grösseren Kundenkreis betreffen könnte als zuvor angenommen. Die FINMA steht seither in engem Kontakt mit der HSBC und den zuständigen Behörden des Bundes. Der Verdacht, dass eine weitreichendere Menge an Kundendaten vom Diebstahl betroffen sein könnte, bestätigte sich endgültig, nachdem die Bundesanwaltschaft der HSBC Anfang März 2010 Zugang zu den Daten gewährte, welche ihr die französischen Justizbehörden übermittelt hatten.
Die FINMA eröffnete nun ein formelles Verwaltungsverfahren gegen HSBC. Sie untersucht, wie es 2007 zu einem Datendiebstahl dieses Ausmasses kommen konnte und ob die seither von der HSBC getroffenen organisatorischen und technischen Vorkehrungen zur Verhinderung solcher Vorfälle den gesetzlichen Anforderungen genügen.
Die FINMA wird über den Abschluss des Verfahrens informieren. Während des laufenden Verfahrens werden keine Auskünfte über die einzelnen Verfahrensschritte erteilt.
Kontakt
Tobias Lux, Mediensprecher, Tel. +41 (0)31 327 91 71, <email-pii>