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Die immer hohe Zuwanderung in die Schweiz führt nicht nur Erwachsene im erwerbsfähigen Alter in unser Land, sondern ebenso Kinder und Jugendliche, die sich noch in der Entwicklung befinden und eine schulische wie berufliche Ausbildung benötigen.
Insbesondere in städtischen Gebieten sind extrem hohe Ausländer- bzw. Fremdsprachenquoten an Schulen zu beobachten. In der Stadt Zürich waren im Jahr 2008 die deutschsprachigen Kinder gegenüber den fremdsprachigen erstmals in der Minderheit. Auf der Primarstufe lag die Fremdsprachenquote bei 50.7%, auf der Sekundarstufe C bei 80.4%. Im Kanton Zürich gibt es an mehr als 80 Schulen Klassen mit weit mehr als 70 Prozent Fremdsprachenanteil.
Obwohl viel Geld in die Integration und multikulturelle Projekte fliesst, ist der Schulerfolg mässig bis schlecht. Ebenfalls hohe Ausländeranteile finden sich in anderen Städten wie Genf, Lausanne oder Basel. Eine Studie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung aus dem Jahr 2003 hat festgestellt, dass bereits ab einem Migrantenanteil von 20% deutlich geringere mittlere Leistungen an den Schulen zu beobachten sind.
Die hohen Ausländeranteile in den städtischen Schulen führen in einzelnen Kantonen sogar im kantonalen Durchschnitt zu einem sehr hohen Fremdsprachenanteil: