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Es solle ein Museum eingerichtet werden, das die Kleidung und die Ausrüstung der Retter zeige, sagte Osottanakorn am Donnerstag. In der Höhle hatten eine Jugendfussballmannschaft und ihr Trainer 18 Tage festgesessen.
Das Museum dürfte den Helden-Kult befördern, der sich in Thailand um die Retter entwickelt. Die «Bangkok Post» veröffentlichte am Donnerstag Porträts der Rettungshelfer unter der Überschrift: «Ihr seid Helden.» Die Zeitung «The Nation» schrieb von einem «Triumph der weltweiten Kooperation». Ein US-Filmproduzent hat bereits Interesse an der Verfilmung der Rettungsaktion bekundet.
Am Donnerstag waren noch rund 50 Helfer an der Tham-Luang-Höhle im Einsatz, wie ein Sprecher der Nationalparkverwaltung sagte. Sie bereiteten den Abtransport der Wasserpumpen und anderer Gerätschaften vor.
Arbeiten dauern an
Diese Arbeiten sollten noch bis mindestens Sonntag andauern. Die Höhle durften die Teams wegen abermals gestiegener Wasserpegel am Donnerstag nicht betreten. Die Jugendlichen und ihr Trainer befanden sich unterdessen weiter auf der Quarantänestation eines Spitals.
Die zwölf Fussballer im Alter zwischen elf und 16 Jahren und ihr 25-jähriger Trainer waren am 23. Juni in der Tham-Luang-Höhle von rasch steigenden Wassermassen überrascht worden. Neun Tage später wurden sie gefunden, mit Lebensmitteln versorgt, medizinisch betreut und schliesslich einer nach dem anderen ins Freie gebracht.