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Nach der TV-Debatte mit Hillary Clinton am vergangenen Montag witterte Donald Trump eine Verschwörung: «Habt ihr gesehen? Die haben mir ein defektes Mikrofon gegeben. Ich frage mich, ob das Absicht war.»
So wirklich ernst nahm den populistischen Milliardär niemand. Zu oft hatte er in den vergangenen Monaten reflexartig geheult und gejault, wenn ihm etwas nicht nicht in den Kram passte: Die Medien, die Demokraten, das Ausland – bei Trump bekamen alle ihr Fett weg.
Nun zeigt sich: Ganz aus der Luft gegriffen ist der von Trump geäusserte Vorwurf nicht. Die Organisatoren des TV-Duells räumten ein, dass es eine Panne beim Mikrofon des republikanischen Kandidaten gegeben habe: «In der ersten Debatte gab es Probleme mit der Anlage, die sich auf die Lautstärke von Donald Trumps Stimme im Saal ausgewirkt haben», teilte die zuständige Kommission laut CNN am Freitag mit.
Ob die Tonprobleme auch für das Fernsehpublikum Auswirkungen hatte, ist nicht bekannt. (wst)
Die ehemalige Wikileaks-Informantin Chelsea Manning geniesst ihre wiedergewonnene Freiheit. Am Sonntag nahm sie zusammen mit Zehntausende an der Gaypride in New York teil. Laut CNN grüsste sie die feiernde Menge und machte mit den Leute die Welle.
Manning kam im Mai 2017 frei. 2013 wurde sie zu 35 Jahren Haft verurteilt, weil sie zehntausende Geheimdokumente an Wikileaks weitergereicht hatte. Als einer seiner letzten Amtshandlungen wurde Manning von Barack Obama schliesslich …