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Frankreichs früherer Staatschef Nicolas Sarkozy ist in den Aufsichtsrat des Mischkonzerns Lagardère eingezogen. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch in Paris nach seiner Hauptversammlung mit.
Der konservative Sarkozy war von 2007 bis 2012 Staatspräsident gewesen. Er gilt in der französischen Hauptstadt immer noch als einflussreich. Lagardère ist in den Bereichen Medien, Verlage oder Einzelhandel tätig. Der Konzern beschäftigt weltweit rund 30'000 Mitarbeiter und setzte im vergangenen Jahr 7.2 Milliarden Euro um.
Sämtliche Anträge des britischen Investitionsfonds Amber Capital seien bei dem Aktionärstreffen, das wegen der Ausgangsbeschränkungen im kleinen Kreis stattfand, zurückgewiesen worden, berichtete Lagardère.
Amber wollte laut einem Bericht der Tageszeitung «Le Figaro» den Aufsichtsrat umbesetzen - das hätte auf Dauer auch Firmenchef Arnaud Lagardère gefährden können, so das Blatt. Amber hält demnach 18 Prozent der Anteile und 14 Prozent der Stimmrechte. Die Hauptversammlung fand bereits am Dienstag statt. (aeg/sda/awp/dpa)