Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/256512

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, keine Änderungen der Schiessverordnung VBS (SR 512.311) per 1. Januar 2024 vorzunehmen und somit den Preis für die Munition GP 11, welche für das Sturmgewehr 57, den Karabiner und das Langgewehr verwendet werden, nicht zu erhöhen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Eidgenössische Finanzkontrolle empfiehlt, das ausserdienstliche Schiessen mit dem Sturmgewehr 90 im Vergleich zum Sturmgewehr 57 attraktiver auszugestalten und die Subvention auf der GP-11-Munition zu reduzieren. Das VBS hat darum gemeinsam mit dem Schweizer Schiesssportverband die Senkung der Subvention für die GP11-Munition festgelegt.&nbsp;</p><p>Konkret wird die GP11-Munition neu im Verhältnis zum Einstandspreis gleich subventioniert wie die GP90-Munition. Konkret bezahlen die Schützinnen und Schützen für die GP11-Munition künftig 60 Rappen, statt wie bisher 30 Rappen. Der Einstandspreis der GP11-Munition beträgt rund einen Franken, und somit wird die GP11-Munition in Zukunft noch immer mit rund 40 Rappen subventioniert. Der Preis der GP90-Munition bleibt hingegen unverändert bei 30 Rappen. Daraus ergeben sich für den Bund im Vergleich zu 2019 weniger Subventionen von rund 3,5 Millionen Franken.</p><p>Im Gegenzug erhalten die Schiessvereine höhere Beiträge für das obligatorische Programm, das Feldschiessen sowie für die Jungschützenkurse und für technische Kurse mit dem Sturmgewehr 90. Die entsprechenden Mehrausgaben betragen im Vergleich zu 2019 rund 2 Millionen Franken.&nbsp;</p><p>Diese Massnahme verbessert die Attraktivität der aktuellen Armeewaffe, des Sturmgewehrs 90. Gleichzeitig steigt der Nutzen des Schiessens ausser Dienst für die Armee, und die Kosten für den Bund sinken. Damit wird das Schiesswesen ausser Dienst auch in Zukunft angemessen gefördert.&nbsp;</p>