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Der da Vinci ist genau genommen kein Roboter sondern ein "Telemanipulator", da er keine eigenen Bewegungen ausführt. Er unterstützt lediglich die Bewegungen des Chirurgen, welcher an der Operationskonsole sitzt. Hierdurch können viele komplexe Eingriffe ohne Bauchschnitt durchgeführt werden.
Der erste Roboterarm, welcher in der Laparoskopie verwendet wurde, war der AESOP in den 90er Jahren. Er führte die Kamera und reagierte auf mündliche Befehle. Der Eingriff selbst wurde jedoch nicht unterstützt.
Ein Meilenstein in der Entwicklung war die "Lindbergh Operation" mithilfe des ZEUS Operationsroboters 2001. Damals gelang es einem französischen Chirurgenteam in New York, die Gallenblase eines Patienten in Strasbourg zu entfernen.
Der ursprüngliche da Vinci Operationssystem wurde, gestützt von der DARPA und der NASA, dafür entwickelt, Soldaten in Kriegsgebieten zu operieren, ohne dass die Spezialisten hierfür eingeflogen werden mussten.
Mittlerweile habe ich die Möglichkeit, die 4. Generation des da Vincis (Xi) an der Privatklinik Bethanien und der Klinik Hirslanden regelmässig zu benutzen.
Bei meinen Eingriffen assistieren aus Qualitätsgründen nur Fachärzte, welche die da Vinci Operationen ebenfalls beherrschen.