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Nun klinkt sich die ETH in die auf Magnetschwebetechnik basierende «Rohrpost» für Menschen und Waren ein.
Die Idee des Hyperloops stammt von Elon Musk, Chef des amerikanischen Raumfahrtunternehmens SpaceX. Menschen und Waren sollen mit hoher Geschwindigkeit in Kapseln transportiert werden. Die Kapseln folgen sich dabei gegenseitig ähnlich wie Gondeln von Umlaufseilbahnen. Musk sieht unter anderem den Vorteil des Hyperloops darin, dass ein Transport unabhängig von der im Auto- und Luftverkehr verwendeten Infrastruktur ermöglicht wird.
Nachdem in der Schweiz bisher noch keine konkreten Ideen für eine Anwendung aufgekommen sind, wird die Diskussion nun durch den Einstieg einer Studentengruppe aus dem Departement Maschinenbau der ETH lanciert. Bei einer Geschwindigkeit von 1000 km/h eignet sich das neue Verkehrssystem laut Luca Di Tizio, Geschäftsführer des Vereins Swissloop (Name des Netzes hiesiger Forscher), vor allem für Distanzen zwischen 100 und 1000 Kilometer. Durch den Einsatz zwischen grösseren Städten der Schweiz und europäischen Metropolen könnte der Hyperloop sowohl den Fernverkehr der Eisenbahn als auch den regionalen Flugverkehr ersetzen. Die direkte Verbindung zwischen Zürich und Genf könnte damit auf 15 Minuten, jene zwischen Zürich und Berlin auf 35 Minuten reduziert werden.