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Samstag, 3.Februar 2018 - im Rennweg Winterthur
14:30Uhr NLA-Damen BCW vs. Bellinzona
17:30Uhr NLA-Herren BCW vs. Starwings Basel
BCW-Frauen wollen mit Sieg auf Playoff-Kurs bleiben
Die Winterthurer Basketballerinnen wollen sich mit einem Sieg gegen Bellinzona auf Playoff-Kurs halten. Das Duell gegen die Tessinerinnen ist jedoch nicht einfach zu gewinnen. Nach drei Niederlagen zum Auftakt der Nationalliga-A-Meisterschaft übernahm Massimo Aiolfi die Leitung der Trainingseinheiten. Seither hat die Equipe aus Bellinzona acht von zehn Partien für sich entschieden und sich in der Tabelle auf den zweiten Platz empor gearbeitet.
Zuletzt gelang am 20. Januar auch ein Erfolg über Leader Elfic Fribourg. Allerdings sind die Tessinerinnen im Angriff stark von Flügelspielerin Chastity Reed und Centerspielerin Jessica Jackson abhängig. Die beiden Amerikanerinnen warfen bisher zusammen mehr als 40 Punkte pro Partie – also zwei Drittel aller Punkte ihres Teams. Gelingt es den Winterthurerinnen, auch nur eine der beiden unter Kontrolle zu bekommen, wäre der Sieg damit zur Hälfte gesichert.
Die Frauen aus dem BCW, die gegenwärtig Platz fünf belegen, schlingerten zuletzt durch die Saison. Regelmässig wechselten sich Siege und Niederlagen ab. Im letzten Spiel vor zwei Wochen in Genf lieferte die Equipe aber eine sehr gute Leistung ab und gewann ungefährdet mit 13 Punkten Vorsprung. In der Defense neutralisierte Abria Trice die gegnerische Centerspielerin Aminata Fall, und in der Offense kreierten sich die Winterthurerinnen mit schnellem Umschaltspiel viele einfache Körbe.
Neue Impulse für die Männer-Equipe
Den Männern aus dem BCW sind in der laufenden Meisterschaft erst zwei Siege gelungen. Gründe dafür gibt es viele: Zum Beispiel das anhaltende Verletzungspech, oder auch die geringeren finanziellen Möglichkeiten im Vergleich mit den meisten anderen Teams der Nationalliga A. Die Gäste aus Basel waren bisher allerdings auch nicht viel öfter erfolgreich, nämlich fünf Mal. Die Winterthurer könnten mit dem Gewinn von zwei Punkten in Tuchfühlung zu den Nordwestschweizern kommen und ein erfolgreiches letztes Drittel der Saison einläuten.
Winterthur Trainer Mitar Trivunovic stehen am Samstag allerdings zwei der amerikanischen Verstärkungsspieler nicht zur Verfügung. Der Grund: Die Verträge von Distanzwerfer Alex Welsh und von Centerspieler Phil Henry wurden aufgelöst. Mit der Massnahme wollen die Verantwortlichen neue Impulse setzen, nicht zuletzt unter den Brettern. Denn im Rebound wurden die Winterthurer zuletzt von den Gegnern dominiert, was weitere Siege verunmöglichte. Die Suche nach adäquaten Innenspielern läuft auf Hochtouren.
Nun muss auch R.J. Price aussetzen, da er mit einer Oberschenkelverletzung zu kämpfen hat. Das heisst die Winterthurer werden ganz ohne ausländische Verstärkungsspieler antreten.
So soll es auch für unseren Nachwuchs genügend Spielzeit geben.