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Nach der obligatorischen Schule treten die Jugendlichen in die Sekundarstufe II über. Sie müssen sich entscheiden, ob sie eine Lehre (berufliche Grundbildung) absolvieren oder eine allgemeinbildende Schule wie Gymnasium oder Fachmittelschule besuchen möchten.
Die Mehrheit der Jugendlichen tritt nach der Sekundarstufe I in eine berufliche Grundbildung ein. Die Lehre kann entweder in einem Betrieb oder in Vollzeit in einer Schule absolviert werden. Mehrheitlich erfolgt die berufliche Grundbildung nach einem dualem System: Die berufspraktische Ausbildung in einem Lehrbetrieb wird durch den theoretischen Unterricht an einer Berufsfachschule ergänzt. Im Alter von 18 oder 19 Jahren wird ein entsprechendes Abschlusszertifikat erworben.
Bei einer drei- oder vierjährigen Grundbildung können Sie als Ergänzung die eidgenössische Berufsmaturität absolvieren. Damit können Sie prüfungsfrei an einer Fachhochschule studieren.
Gymnasien und Fachmittelschulen gehören zu den allgemeinbildenden Ausbildungsgängen. Sie sind nicht berufsqualifizierend und bereiten auf die Hochschulen (Tertiärstufe) vor.