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Wetternews
Starker Hurrikan trifft Kuba
Böen über 200 Stundenkilometer
Hurrikan "Sandy" hat Jamaika überquert und zieht derzeit über den Ostteil Kubas nach Norden. Der Wirbelsturm hat sich in den vergangenen Stunden erheblich verstärken können und hat aktuell Windgeschwindigkeiten von mehr als 200 Stundenkilometern. Das macht ihn zu einem gefährlichen Hurrikan der Kategorie zwei auf der fünfteiligen Hurrikanskala. "Sandy" hat nun ihren Höhepunkt erreicht und wird sich in den kommenden Tagen auf seinem Weg nach Norden allmählich abschwächen.
"Sandy" über dem Ostteil Kubas
Auf Jamaika hinterließ "Sandy" ein Spur der Verwüstung. Mit Windgeschwindigkeiten bis zu 135 Stundenkilometern deckte der Sturm Dächer ab, knickte Bäume und Strommasten um und ließ Flüsse über die Ufer treten. Mehrere Brücken stürzten ein, es kam zu Schlammlawinen und Erdrutschen. An den Küsten tobten meterhohe Wellen, eine Sturmflut verursachte schwere Überschwemmungen. Mindestens ein Mensch kam ums Leben, Tausende hatten sich im Vorfeld vor dem Hurrikan in Sicherheit gebracht. Auf der ganzen Insel wurde der Notstand ausgerufen.
"Sandy" über dem Ostteil Kubas
Der Tropensturm ist der 18. der diesjährigen Hurrikansaison auf dem Atlantik. Ein weiter Tropensturm dreht derzeit mitten auf den Atlantik seine Runden, von "Tony" geht aber keine Gefahr aus. Es gibt dieses Jahr außergewöhnlich viele Tropenstürme auf dem Atlantik: Mit aktuell 19 Stürmen nimmt 2012 den dritten Platz in der Liste der Jahre mit den meisten atlantischen und karibischen Tropenstürmen ein. Nur in den Jahren 1933 und 2005 wurden noch mehr Tropenstürme registriert.