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Lines of Code (LOC; englisch für Anzahl der Programmzeilen) ist ein Begriff aus der Softwareentwicklung. Damit werden Grösse und Wachstum der Codebasis eines Computerprogramms gemessen. Der Term wird auch verwendet, um die Fehlerdichte von Software zu bestimmen. Bei Spitälern darf diese nicht höher als 0,5 auf 1000 Programmzeilen betragen. Mit Methoden der sicheren Softwareentwicklung – wie sie auch bei Abraxas zum Einsatz kommen – werden IT-Lösungen trotz hoher Komplexität so sicher wie möglich gemacht.
Berge aus Codezeilen
Wie viele Millionen Codezeilen braucht nun ein modernes Programm, ein Webdienst, ein Auto oder ein Flugzeug? Die Bandbreite ist aussergewöhnlich: Kamen die Mondlandefähre Apollo und das Spaceshuttle noch mit 145'000 respektive 400'000 Zeilen Code aus, so waren in Windows 3.1 respektive Windows 7 bereits 4 bis 5 Mio. bzw. 40 Mio. Zeilen Code notwendig. Die gesamte Code-Basis von Hightech-Konzernen wie Facebook und Google beläuft sich auf 62 Mio. resp. 2 Milliarden Programmierzeilen. Eine Million Codezeilen entsprich ausgedruckt etwa 18'000 Seiten Text – das entspricht 14-mal der Länge des Literaturklassikers «Krieg und Frieden». Den Google-Code auszudrucken gäbe 36 Mio. Seiten oder umgerechnet rund die Höhe der bernischen Blüemlisalp (3661 m.ü.M.).
Daten-Journalist David McCandless hat in «Millions Lines of Code» auf seiner Website 'Information is beautiful' diverse Zahlen von anderen IT-Anwendungen, vom Auto-Betriebssystem bis zum Teilchen-Beschleuniger des CERN, zusammengetragen und diese Daten auf anregende und eindrückliche Weise visualisiert.