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Musik und das Tanzen hat mich schon seit meiner Kindheit begeistert.
Zuerst war es Jazzdance, später dann Orientalischer Tanz. Seit einigen Jahren ist neben dem Linedance auch Salsa und Kizomba meine grosse Leidenschaft.
Im Januar 2010 habe ich den Linedance für mich entdeckt. Ich war auf der Suche nach einem Tanz, der auch ohne Partner getanzt werden kann. Country Musik gefiel mir schon immer und so meldete ich mich bei Bea Huwiler (Crazyfoot) in Nebikon zu einem Workshop an. Mit grosser Begeisterung lernte ich über 200 Choreografien (viele davon alleine zuhause). Inzwische habe ich aufgehört die gelernten Tänze zu zählen. Und viele davon habe ich auch wieder vergessen. Meine Lieblingstänze und die aktuellsten Choreografien sind aber zuverlässig in meinen Beinen gespeichert.
An den verschiedenen Events wurde ich oft gefragt, ob ich unterrichte. Und so entschloss ich mich im Sommer 2011 selbst mit dem Unterrichten anzufangen. 2012 absolvierte ich die einjährige Ausbildung beim Schweizerischen Verband für Linedance SCWDA.
Linedance passt sehr gut in die heutige Zeit. An den zahlreichen Country-Nights in der Region, treffen sich Jung und Alt um zusammen zu tanzen. Es handelt sich dabei um eine Art Gesellschaftstanz, bei dem jeder für sich alleine tanzt. Dabei bildet die Gruppe mehrere Linien und tanzt synchron die festgelegten, sich wiederholenden Schrittfolgen.
Jedes Musikstück - oft aus dem Country Genre - hat eine eigene Choreographie.
Linedance ist eine junge Tanzrichtung, die erst seit ca. 1980 - so wie wir sie heute kennen - getanzt wird. Linedance kam in den USA auf. Deshalb sind es wohl die Europäischen Volkstänze derjenigen die dorthin auswanderten, die man als die Wurzeln des Linedance betrachten kann. Anfangs war Linedance in keiner Weise eng mit Country Music verbunden. Mit "Achy Breaky Heart" von Billy Ray Cyrus wurde Linedance dann gleichbedeutend mit Country Music. Dieser Einfluss dauerte eine ganze Weile, verringert sich aber deutlich seit Ende der 90er Jahre.
In der Schweiz wird heute nach wie vor mehrheitlich zu Country getanzt. Aber auch viele Tänze aus anderen Musikrichtungen (Hip Hop, Latin, aktuelle Charts) sind sehr beliebt.
In meinen Kursen spiegelt sich diese Mischung wieder, sodass ich etwa 70% Country - Choreos und 30 % Anderes unterrichte.