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Regierung nimmt Petition «Keine Hauruckübungen in Graubünden» zur Kenntnis
Eine Petition fordert vom Regierungsrat mehr Vorlaufzeit und klarere Bestimmungen zur Dauer von Corona-Massnahmen. Die Regierung nimmt dies zur Kenntnis, ändert aber nichts.
1150 Personen unterstützen die Petition «Keine Hauruckübungen in Graubünden», die fordert, dass die Regierung genügend Vorlaufzeit gewährt, wenn sie neue Massnahmen festlegt. Ausserdem wollen die Petitionäre, dass klar messbare Kriterien in Bezug auf die Dauer der getroffenen Massnahmen definiert werden.
Die Regierung des Kantons Graubünden beantwortet nun diese Petition. Wie sie mitteilt, hat die Regierung zwar Verständnis für das Anliegen, leider ist eine längere Vorlaufzeit aufgrund nicht beeinflussbarer Faktoren aber nicht immer möglich. Man sei jedoch bestrebt, wann immer möglich, eine genügend lange Vorlaufzeit einzuhalten.
Verständnis habe die Regierung auch für das zweite Anliegen. Allerdings hätten die bisherigen Erfahrungen im In- und Ausland in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gezeigt, dass es aufgrund der Komplexität des Geschehens und der Verhältnisse äusserst schwierig sei, die Einführung, Verschärfung und Aufhebung von Massnahmen im Voraus an verbindliche Kriterien zu knüpfen. Der Regierungsrat versichert aber weiterhin zu versuchen, auch diesbezüglich so viel Transparenz und Vorhersehbarkeit wie möglich zu schaffen. (mas)
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