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Aschenputtel
«Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen»
Es war einmal, vor langer, langer Zeit … da wuchs die Tochter eines reichen Kaufmannes wohlbehütet auf. Leider verstarb ihre Mutter sehr früh und der Vater heiratete kurz darauf eine Witwe mit zwei Töchtern. Stiefmutter und Stiefschwestern machen dem Mädchen auf alle erdenkliche Weise das Leben schwer. Weil es nicht nur niedrige Schmutzarbeiten leisten, sondern fortan auch in der Asche beim Herd schlafen muss, wird das Mädchen von allen nur noch Aschenputtel genannt.
Der Vater muss zur Messe abreisen und fragt die drei Mädchen, was er ihnen mitbringen soll. Während die Stiefschwestern einen goldbestickten Gürtel und Edelsteine haben wollen, wünscht sich Aschenputtel einen Haselzweig. Diesen Zweig pflanzt Aschenputtel aufs Grab der Mutter. Er wächst über Nacht zu einem prächtigen Bäumchen heran. Als Aschenputtel dort betet und weint, erscheinen zwei weisse Täubchen, die es trösten und ihm seine Wünsche erfüllen.