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Korrosionsschutz für Heizungsanlagen
Das Problem
Früher wurden Fussbodenheizungen mit nicht sauerstoffdichten Kunststoffrohren verlegt. Die technische Entwicklung ist inzwischen so weit fortgeschritten, dass annähernd diffusionsdichte Fussbodenheizrohre hergestellt werden können. Trotzdem stellen Ventile, Verschraubungen, Umwälzpumpen, Regeleinheiten, automatische Entlüfter oder defekte Expansionsgefässe eine wesentliche Quelle für eine mögliche Sauerstoffaufnahme dar. Der in das Heizwasser diffundierende Sauerstoff, ein zu tiefer pH-Wert sowie eine erhöhte elektrische Leitfähigkeit des Systemwassers können zu Korrosionen und zur Verschlammung des Heizsystems durch Korrosionsprodukte führen.
Die Lösung
In das Heizsystem wird ein Reaktionsbehälter mit hochreinen Magnesiumanoden – der Korrosionsschutzkessel – eingebaut. Durch die Reaktion mit dem in Lösung gehenden Opfermetall (Magnesium) wird die Konzentration des in das Wasser diffundierenden Luft- sauerstoffes auf einen vernachlässigbaren Wert abgesenkt. Das bei diesem Vorgang entstehende Magnesiumhydroxid begünstigt den Anstieg des pH-Wertes in einen optimalen Bereich. In der Folge sinkt, abhängig von der Wasserzusammensetzung, die elektrische Leitfähigkeit des Systemwassers, bedingt durch die teilweise ausfallende Wasserhärte. Es entsteht somit ein salzarmes, alkalisches Wasser mit einer minimalen Sauerstoffkonzentration. In Systemen mit einer solchen Wasserbeschaffenheit ist das Auftreten von Korrosionsschäden unwahrscheinlich. Korrosionsrückstände, die vom Volumenstrom mitgetragen werden, sinken im Korrosions-schutzkessel ab und sind ein- bis zweimal im Jahr abzuschlämmen, bis das Wasser klar ist.
Die anschliessende Wartung beschränkt sich auf den Anodenwechsel alle 4 bis 5 Jahre; der Korrosionsschutzkessel arbeitet ohne Fremdenergie und ohne chemische Zusätze. Das Verfahren eignet sich gleichermassen für den Schutz von Neuanlagen sowie bei der Sanierung bestehender Anlagen.
Weitere Infos: www.elysator.ch