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Benfica verliert trotz Seferovics Tor
Mit dem Führungstor zum 1:0 und einer tollen Leistung vermochte Haris Seferovic seinem neuen Klub Benfica Lissabon nicht zum Heimsieg in der Gruppe A gegen ZSKA Moskau zu verhelfen. Die Gäste gewinnen 2:1 - mit der Hilfe des Schiedsrichters
Haris Seferovic gehörte zu den auffälligsten Spielern der Partie. Nach seinen drei Toren für die Schweizer Nationalmannschaft und nachdem er in drei der ersten fünf Meisterschaftsspiele für Benfica getroffen hatte, zeigte sich der Luzerner auch zum Auftakt der Champions League in bester Laune. Nach 37 Minuten traf er mit einem spektakulären, gewaltigen Schuss aus grosser Distanz den rechte Pfosten, und drei Minuten danach hätte der spanische Schiedsrichter Alberto Mallenco auf Penalty entscheiden können oder müssen, nachdem Seferovic bei seinem Lauf aufs Tor zurückgehalten worden war.
Dass Seferovic nach 50 Minuten ein Zuspiel des Serben Andrija Zivkovic an der nahe Ecke verwertete, war der Lohn für den Spieler selbst und für die Mannschaft, die auch nach 90 Minuten hätte führen müssen. Aber in der zweiten Halbzeit wertete Schiedsrichter Mallenco zuerst einen angeschossenen Ball als Hands von André Almeida. Dieser hatte keine Möglichkeit, den sowieso schon angelegten Arm wegzuziehen. Der ungerechtfertigte Penalty führte zum 1:1. Und kurze Zeit später ermöglichte Mallenco den Russen, die in den Playoffs YB eliminiert hatte, sogar noch den Sieg, indem er und sein Assistent ein Offside des Torschützen nicht ahndeten.