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Seit ältester Zeit stellten die Menschen, die über ausreichend Honig verfügten,
Met her. Die spontane Verwandlung von Honigwasser in ein viel geschmackvolleres Getränk mit der berauschenden Wirkung des Alkohols machten den Met in der germanischen/nordischen Mythologie zum Trank und Geschenk der Asen (Götter). Der Honigwein wurde nicht nur auf Feiern in großen Mengen getrunken, sondern diente als Trank der Götter in kultischen Handlungen.
Met genoss bis ins Mittelalter einen hohen Stellenwert. Durch das Aufkommen von Bier im Norden und Wein im Süden Europas verringerte sich der Konsum von Met stetig, weil die Herstellung von Met im Vergleich zu Bier und Wein teurer und aufwändiger ist. Trotzdem wurde auch im Mittelalter Met produziert und getrunken. Kaiser Karl der Große schrieb, dass in jedem landwirtschaftlichen Musterbetrieb Bienen gezüchtet und Met produziert werden soll. Auch im Kloster St. Gallen wurde um das Jahr 1000 Met, zusammen mit Käse, als Nachtisch serviert.
Met als Heilmittel
Mit den verschiedensten Zutaten hergestellt und vermischt, wurde der Met, auch in verdünnter Form als Wassermet (auch Metwasser, hydromel), gegen die unterschiedlichsten Krankheiten verwendet. Viele der ihm zugesprochenen Wirkungen beruhten zum Teil auf Aberglauben, teils auf Tatsachen.
Schon antike Lehrbücher schrieben ihm Heilkräfte gegen Magen- und Darm-beschwerden oder gegen Erkrankungen der Atemwege zu.
Der Met wurde auch als Brech- und Abführmittel bei Vergiftungen benutzt.
Honig und Met besitzen eine antibakterielle Wirkung.
Bei der Lagerung muss man zwei Typen unterscheiden:
Am besten geeignet sind Weissweingläser, die ideal für
kalte Weine sind.
Natürlich kann Met auch aus dem Trinkhorn, Tonbecher oder einem grossen Krug getrunken werden.
Die Temparatur:
Honigwein wird tendenziell kalt getrunken, wir empfehlen:
8 Grad für sehr fruchtige, spritzige Weine wie Kirsch/Apfel Met.
12-14 Grad für reine Honigweine.
Die Aufbewahrung:
Sollte von einer Flasche noch etwas übrig bleiben (kommt eher selten vor),
so sollte der Rest innert zwei Tagen getrunken werden.
Ab einer Konzentration von über 14 % wirkt Alkohol konservierend.
Um eine eventuelle Nachgärung zu verhindern, kann der Met durch Aufspriten
mit Spirituosen konserviert werden. (nur für Privatgenuss, so ist es rechtlich kein Met mehr!)
Korkflaschen liegend, PE/Verschluss Flaschen stehend lagern
Als sogenannten Falschen Met bezeichnet man mit Honig verkochten Wein,
der zwar einen ähnlichen Geschmack wie gegorener Met hat, allerdings in
der Herstellung wesentlich einfacher ist.
Ein Met-Kenner erkennt den Unterschied schnell! Lasst Euch nicht veräppeln!
Met ist ein alkoholhaltiges Getränk und darf erst an Personen verkauft werden, welche 16 Jahre alt sind!
Bei Bestellung musst Du mir einmalig schriftlich bestätigen, dass du 16 Jahre alt oder älter bist.