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Vitória – das kleine Rio de Janeiro – ist die Hauptstadt des Bundesstaates Espirito Santo. Die Stadt ist in eine Ober- und eine Unterstadt aufgeteilt. Der Name (Vitória „Sieg“) stammt vom endgültigen Sieg der portugiesischen Invasoren über die „Goitacases-Indianer“.
Gründung: 08. September 1551
Lage: 3 Meter über Meer
Bevölkerungszahl: 327.801 (Stand 11/2010)
Grösse/km2: 98,5 km2
Bevölkerungsdichte/km2: 3.327,73 Einw./km2
Regenzeit: März
Wie Salvador, ist Vitória in eine Ober- und eine Unterstadt aufgeteilt – in der einen findet der Besucher den historischen Stadtkern und einige Grünanlagen, während der Kommerz, der Hafen und die Stadtstrände sich im unteren Teil ausgedehnt haben. Verbindung schaffen in diesem Fall verschiedene Treppen. Darüber hinaus sind die Parks, die angenehmen öffentlichen Plätze und der Fischreichtum der Küstengewässer erwähnenswert: hier werden die meisten „Marlins“ der Welt gefangen!
Gegründet am 08. September 1551, gehört Vitória zu den zehn ältesten Stadtgründungen Brasiliens. Heute hat sich Vitória aber auch in eine sehr moderne Stadt verwandelt, die touristisch allerhand zu bieten hat: herrliche Strände, gute Hotels internationalen Standards, exzellente Restaurants, ein interessantes Nachtleben und gutes Shopping. Eine empfehlenswerte Adresse für brasilianische Lebensqualität. Von den brasilianischen Besuchern hat die Stadt eine ganze Reihe von Namen erhalten, mit denen diese ihre Begeisterung ausdrücken wollten, wie „Honiginsel“, „Köstliche Insel“ oder „Trauminsel“!
Vitória ist eine relativ ruhige Stadt. Verkehrsverstopfung und Gewaltverbrechen, die typischen Probleme der Grossstädte, haben die Insel noch nicht erreicht. Der Ostteil der Stadt ist der schönere – dort findet man die Stadtstrände, Shopping-Center, feineren Wohngebiete, Restaurants mit typischer Küche, die besten Hotels der Stadt und auch die wahrscheinlich interessantesten touristischen Sehenswürdigkeiten. Im Stadtzentrum kann man zum historischen Teil von Vitória über Treppenstufen hinaufsteigen – die vielen antiken Gebäude aus dem 16. Jahrhundert sind der Stolz der Stadt. Der Westteil dagegen ist von unbewohnten Hügeln und Bergen bedeckt. Das Blau des Meeres, das Grün der umliegenden Berge und die meistens scheinende tropische Sonne sind das Grundrezept einer Stadt, die keinen anderen Namen haben könnte als eben „Vitória“!
Wie schon gesagt, gibt es recht viel Interessantes in dieser Stadt und viel zu sehen, von dem wir Ihnen
Forte São João
Das alte Fort stammt aus dem Jahr 1837 und ist die einzige Befestigung dieser Art, welche sich auf der Insel gehalten hat – von ehemals vier solcher Forts. Zu sehen sind historische Details und die Kanonenbestückung. Heute ist es Sitz des Regatta-Clubs.
(Im Zentrum).
Palácio Anchieta
Das Gebäude stammt aus dem 16. Jahrhundert und ging aus der Kirche „São Tiago“ hervor, im Jahr 1551 von den Jesuiten erbaut. Bis 1760 war hier die Hochschule von São Tiago untergebracht, später diente es dem Provinz-Gouverneur als Amtssitz, danach wurde es Sitz der Staatsregierung, und das ist bis zum heutigen Tag so geblieben. Das imponente Gebäude befindet sich in der historischen Oberstadt, umgeben von vielen anderen historischen Relikten.
(Praça João Clímaco – Historisches Zentrum. Für Besucher ist nur der Eingang zum Grab des Padre Anchieta geöffnet – täglich).
Palácio Domingos Martins
Dieser Palast ist eine Konstruktion aus dem Jahr 1912, die man auf die Stelle der antiken, verfallenen „Igreja da Misericórdia“, aus dem 17. Jahrhundert, gesetzt hat. Unter Denkmalschutz, präsentiert es einen eklethischen Stil mit vielen Details. Es ist Sitz der gesetzgebenden Versammlung des Bundesstaates und ehrt mit seinem Namen einen „Capixaba“-Helden der Pernambukanischen Revolution – Domingos José Martins – der 1817 getötet wurde.
(Historische Oberstadt – Zentrum).
Solar Monjardim
Ist ein Gebäude aus dem 18. Jahrhundert, wie Experten sagen: eins der besterhaltensten Exemplar ländlicher Architektur des Südostens! Es beherbergt ein Museum und ist umgeben von grossen Mango-Bäumen.
(Im Stadtteil „Jucutuquara“).
Casarões da Rua José Marcelino
Hierbei handelt es sich um verschiedene Gebäude aus der Kolonialzeit, konstruiert aus Holzgeflecht mit Lehm verschmiert, die unter Denkmalschutz gestellt wurden. Sie sind aneinander gebaut und haben weder frontal noch lateral einen Abstand voneinander.
(Rua José Marcelino, 197, 203 und 205 – im Zentrum).
Escola Municipal São Vicente de Paula
Ein Gebäude aus dem 19. Jahrhundert – ursprünglich als Wohnhaus konzipiert – beherbergt es heute eine Schule. Und bis heute ist sein ursprüngliches Mobiliar erhalten geblieben.
(Rua Marcelino – Zentrum).
Casarão da Família Cerqueira Lima
Eine antike Familienresidenz aus dem 19. Jahrhundert – in ihr ist heute ein Kultur-Zentrum untergebracht.
(Rua Muniz Freire).
Chafariz da Capixaba
Der einzige der fünf ehemaligen Springbrunnen aus dem Jahr 1828, die ehemals die Stadt versorgten. Er sammelte das Wasser von Quellen aus dem „Morro da Capixaba“ – wurde 1938 restauriert und befindet sich heute in gutem Konservierungszustand.
(Barão de Monjardim, am Anfang der Steigung zum „Parque Gruta da Onça“).
Capela de Santa Luzia
Errichtet vor 1550 von „Duarte de Lemos“, der die Insel, die damals noch „Santo Antônio“ hiess, im Jahr 1537 von „Vasco Fernandes Coutinho“ erhielt, für seine Hilfe bei der Bekämpfung der Indianer. Die Kirche ist die älteste der Insel und erhebt sich auf einem weithin sichtbaren Felsen. Sie präsentiert eine Architektur von einfachen Linien und dicken Wänden – bis heute im Originalzustand. Enthielt schon das Museum für sakrale Kunst, eine Kunstgalerie und ein Forschungszentrum der staatlichen Universität. Heute ist sie Sitz des regionalen IPHAN-Instituts.
(Rua José Marcelino, Historische Oberstadt).
Catedral Metropolitana
Dies ist die Kathedrale der Hauptstadt, von 1920, in neogotischem Stil, dem Kölner Dom nachempfunden. Seine Struktur ist aus armiertem Beton und die Fenster von einem italienischen Emigranten entworfen, die aus Spenden von reichen Familien und religiösen Bruderschaften bezahlt wurden. In einer Kapelle sind die Bischöfe von Espirito Santo beigesetzt. Steht unter Denkmalschutz.
(Oberstadt, Praça Dom Luis Scortegagna).
Igreja Nossa Senhora do Rosário
Gebaut 1765 vom Bistum Bahia auf Antrag der „Bruderschaft der Schwarzen Männer“ (gemeint ist eine Vereinigung von Sklaven). In kolonialem Stil, beherbergt die Kirche in ihrem Innern Figuren von schwarzen Heiligen, wie „Santo Elesbão“ und „Santa Efigênia“. In dieser Kirche beginnen die traditionellen Prozessionen von „São Benedito“.
(Rua do Rosário – Zentrum).
Igreja de São Gonçalo
Gebaut 1766, aus Natursteinen verbunden mit einem Mörtel aus Kalk und Walfischtran, in jesuitischem, kolonialen Baustil und unter Mitarbeit von Sklaven. War lange Zeit Sitz des Erzbistums und Bühne der reichsten Hochzeiten der Stadt. In ihrem Innern fallen die beiden portugiesischen Standbilder des Inácio de Loiola und des São Francisco Xavier auf – Begründer des Jesuiten-Ordens.
(Rua São Gonçalo – Historische Oberstadt – in der Nähe des „Palácio Anchieta“).
Convento de São Francisco
Das älteste Kloster Brasiliens, aus dem Jahr 1591, in kolonialem und barockem Baustil. Bis zum heutigen Tag unverändert in seiner Originalität. In der Erde seines zentralen Patiums, unter der Statue der „Nossa Senhora da Penha“, sind die führenden „Greis“ des Franziskaner-Ordens, die hier gearbeitet haben, beigesetzt. Dies war der erste Gebäudekomplex von Vitória mit fliessendem Wasser.
(Rua Abílio dos Santos, 47 – in der Historischen Oberstadt).
Convento Nossa Senhora do Monte do Carmo
Die Konstruktion dieses Nonnen-Klosters, bestehend aus Kirche und Konvent, stammt aus dem Jahr 1682. Heute widmen sich die Klosterfrauen verschiedenen Aktivitäten zum Wohl der Gesellschaft, wie der Unterkunft für schwangere Jugendliche, einem Kindergarten, Programmen zur Allgemeinerziehung, Verpflegung und Gesundheit für bedürftige Jugendliche, einem Seminar, einer nationalen Hochschule und der Kirche „Igreja do Carmo“. Der Zugang führt über eine Treppe aus den 20er Jahren.
(Aufgang zur Oberstadt).
Escadaria Maria Ortiz
Eine der Treppen, die zur Historischen Oberstadt hinaufführen, hat man der Heldin Maria Ortiz gewidmet, die sich 1624 in der Verteidigung der Stadt gegen die Holländer hervorgetan hat, indem sie dem holländischen Kommandeur jenen Kübel kochendes Wasser über den Kopf goss. Die Treppe stammt von 1824, ist dekoriert mit einer Balustrade aus Beton und einem Geländer aus Eisen – sie ist die meist benutzte Verbindung zwischen Ober- und Unterstadt.
(Im Zentrum – verbindet die „Praça Oito de Setembro“ mit der Oberstadt). Insgesamt sind es fünf verschiedene Treppenaufgänge, welche Ober- mit Unterstadt verbinden – alle sehenswert.
Mercado da Capixaba
Ist der alte Markt der Hauptstadt in neoklassischem Stil. Er wurde im Jahr 1926 eingeweiht und besitzt eine Anlegestelle für kleinere Boote, die, beladen mit frischen Produkten, diese hier direkt zu den Verkaufsständen hinüberbrachten. Der Markt war bis 1960 in Betrieb, im Jahr 1983 wurde er unter Denkmalschutz gestellt und beherbergt heute, im unteren Stockwerk: Bars, Metzgereien, Warenlager und verschiedene kleine Geschäfte. Im oberen Stockwerk ist das „Sekretariat für Kultur und Tourismus“ der Stadt untergebracht.
(Avenida Jerônimo Monteiro).
Praça Costa Pereira
Ein öffentlicher Platz der Stadt aus den 20er Jahren mit wunderschönen, jahrhundertealten Bäumen.
(Zentrum).
Praça Oito de Setembro
Traditioneller Platz und Bühne für politische Manifeste. Dort steht auch ein Uhr-Turm von 16 Metern Höhe. (Zentrum).
Teatro Carlos Gomes
Das Theater aus dem Jahr 1925 inspiriert durch die Scala in Mailand, in nachempfundenem Stil italienischer Renaissance, ist ein sehenswertes Gebäude, das in seinen Innenräumen wertvolles Interieur, mit kristallenen Lüstern, französischen Spiegeln, Foyers in Marmor und Säulen aus gegossenem Eisen präsentiert – letztere stützen die Tribünen.
(Praça Costa Pereira, im Zentrum der Unterstadt).
Ponte Darcy Mendonça
Diese Brücke verbindet Vitória mit dem historischen „Vila Velha“. Sie ist vier Kilometer lang und bietet eine Panorama-Sicht auf beide Nachbarstädte.
(Enseada do Suá).
Ponte Florentino Ávidos
Die alte Brücke von 1926, ganz aus Eisen, seine Bauteile wurden aus Deutschland importiert und vor Ort von Engländern zusammengesetzt. Sie spannt sich über den Süd-Kanal, der die „Ilha do Principe“ vom Festland trennt. Verbindet Vitória mit Vila Velha am südlichen Ende.
Porto de Vitória
Der Hafen der Hauptstadt von 1911 – er liegt in der „Baía de Vitória“. Er ist der älteste und bedeutendste des Bundesstaates für die Ausfuhr von Eisenhütten-Produkten und Saatgut. Im Jahr 1925 begann man mit dem Bau einer Mauer von 130 Metern Länge und drei Hafenspeichern – heute sind es vier. Die Anbauten des Hafens veränderten die Originalform der Insel vollkommen, denn es mussten viele zusätzliche Bauflächen aufgeschüttet werden.
(Stadtzentrum).
Parque Augusto Ruschi
Ist ein Freizeit-Areal von 66 km², gegründet 1995 und benannt nach dem lokalen Kolibri-Experten „Augusto Ruschi“. Das Territorium beschützt einen Restbestand des Atlantischen Regenwaldes mit seiner typischen Flora und Fauna, einen See, verschiedene Bäche, ein Herbarium, ein Bromelien-Haus und Kolonial-Palmen.
Sport- und Freizeiteinrichtungen, Laufpisten, Kioske und Playground für Kinder runden das Angebot ab.
(Avenida Maruípe, im Stadtteil gleichen Namens – geöffnet zwischen 6:00 – 21:00).
Parque Moscoso
Der älteste Stadtpark von Vitória, gegründet 1912, bietet eine Freizeitfläche von rund 24 km². Er besitzt jahrhundertealte Bäume, breite Alleen, Seen mit Fischen und Wasservögeln, eine Kleintier-Fauna, ein Orchideen-Haus, einen Mini-Zoo, Einrichtungen für Sport und Spiel, Schnellimbiss und eine Kapelle.
(Avenida da República, im Stadtzentrum).
Parque da Pedra da Cebola
Freizeitanlage gegründet im Jahr 1996, in ihr befindet sich der so genannte „Pedra da Cebola“ (Zwiebel-Felsen) und typische Restinga-Vegetation. Seen mit ornamentalen Fischen, Steingärten, Sport-Einrichtungen und ein Trainingsabschnitt für Kletterer, vervollständigen die Einrichtungen.
(Zwischen den Stadtteilen „Jardim da Penha“ und „Mata da Praia“).
Parque Municipal de São Benedito
Freizeitanlage gegründet 1997. Sie besitzt eine Aussichts-Plattform, von der man eine Panorama-Sicht über die Insel von Vitória und einen grossen Teil der Umgebung geniesst.
(Im Stadtteil „São Benedito“).
Estação Ecológica Municipal da Ilha do Lameirão
Dies ist eine so genannte „Área de Preservação“, ein Landschafts-Schutzgebiet von ganz besonderem Charakter: auf einer Fläche von 891,83 Hektar breitet sich ein Mangrove-Wald aus, der den grössten Mangrovebestand innerhalb eines brasilianischen Stadtgebiets darstellt. Ungewöhnlich besonders, das kristallklare Wasser in unmittelbarer Umgebung der Grossstadt, Beweis für die grosse Filterwirkung der hier anzutreffenden roten, weissen und schwarzen Mangrovearten. Sie sind Kinderstube für Muscheln, Krebse und Fische – und zwischen ihrem Geäst brüten viele verschiedene Vogelarten. Das Gebiet begreift Ausflüge durch das Gebiet per Boot können vereinbart werden.
(„Baía Noroeste“ von Vitória).
Parque Municipal do Tabuazeiro
Landschafts-Schutzgebiet mit Restbeständen des Atlantischen Regenwaldes auf einer Fläche von etwas mehr als 50 km² – gegründet 1995. Verschiedene Fruchtbäume – unter ihnen ein „Caja-Mirim“, der mehr als einhundert Jahre alt ist und durch sein enormes Volumen auffällt. Besitzt ausserdem die Quelle eines Baches, der den gesamten Park durchfliesst und einen Felsen mit Namen „Pedra do Urubu“.
(„Rua Santos Dumont“ mit „Rua Jácomo Souza“, in „Tabuazeiro“).
Área de Proteção Ambiental do Maciço Central
Landschafts-Schutzgebiet von 1.100 Hektar, gegründet 1993. In ihm befindet sich die grösste zusammenhängende Fläche Atlantischen Regenwaldes des Distrikts. Die Fauna setzt sich, unter anderem, auch aus so seltenen Säugetieren wie dem „Sagui de Cara Branca“ (weissgesichtigen Pinselohr-Äffchen), Kapuziner-Affen, verschiedenen Reptilien und vielen Vögeln zusammen. Das Gebiet umfasst drei Naturschutz-Einheiten: den „Parque Estadual Fonte Grande“, die „Reserva Ecológica Pedra dos Olhos“ und den „Parque Municipal Gruta da Onça“.
Die drei meist frequentierten Stadtstrände sind:
Praia de Camburi
Ist der grösste, bekannteste und meist frequentierte Stadtstrand im Norden der Hauptstadt – mit 5 km Länge – er endet am Hafen von „Tubarão“. Hier finden in der Regel alle kulturellen und sportlichen Aktivitäten statt, die von der Präfektur während des Sommers promoviert werden. Der Strand hat feinen, hellen Sand, die Wellen sind schwach am einen Ende und werden stärker am andern, wo die Surfer ihre Domäne haben. Über seine gesamte Länge hat der Strand eine gute Infrastruktur, mit Hotels, Restaurants, Kiosken und Sportanlagen. Er wird flankiert von der „Avenida Dante Michelini“ und besitzt ein Flanier-Trottoir mit Laufpiste, Sportinstruktoren – und ein reges Nachtleben. Hier finden nationale und internationale Sportveranstaltungen statt.
Praia do Canto
Ist ein Strand mit ruhigem Wasser, in einer der nobelsten Gegenden von Vitória. Er liegt 6 km vom Stadtzentrum, neben dem Yacht-Club von Espirito Santo. Er wird durch einen aufgeschütteten Teil vergrössert, mit dem integrierten „Praça dos Namorados“ (Platz der Verliebten), Sportplätzen, einem Ring für Rollschuhläufer, Schnellimbissen und einem modernen Shopping-Center. Samstags und sonntags findet hier ein Kunsthandwerks-Markt statt und, einmal im Jahr, der internationale Wettbewerb für Hochseeangler, welcher die besten Sportfischer des „Blauen Marlin“ und des „Weissen Marlin“ hier zusammenführt. Vom Strand führt die Brücke „Ponte Desembargador Paes Barreto“ hinüber zur Insel „Ilha do Frade“.
Praia da Curva da Jurema
Ist ein künstlich aufgeschütteter Stadtstrand von 800 Metern Länge im Ostteil der Stadt, nahe der „Praia do Canto“ und dem „Shopping Vitória“ – einer der meist frequentiertesten der Stadt – und mit ruhigem Wasser. Er besitzt Kioske, Sportplätze und sogar öffentliche Toiletten. Gute Möglichkeiten für Wassersport, wie Segeln, Windsurf oder Jet-Ski – hier werden Meisterschaften im Kanufahren ausgetragen. Das Angeln ist hier zwischen 17:00 nachmittags und 9:00 am nächsten Morgen erlaubt. Einmal pro Monat, an einem Donnerstag, findet das „Cinema na Praia“ statt. Dann liegen hier Tausende von Zuschauern im Sand, um einen Film aus dem nationalen Repertoire zu erleben.
Praia da Castanheira
Ist ein Strand auf der „Ilha do Frade“, einer Insel mit ruhigem, klaren Wasser – zwischen Steinen formen sich kleine Natur-Pools, die für Kinder wie geschaffen sind. Der kleinste Strand von Vitória, mit nur 120 Metern Länge – ein schöner Platz für Taucher und für den Angelsport. Man kommt dort hin über eine Brücke und einen kurzen Fussweg zwischen Vegetation und Felsen. Es gibt dort ein paar Kioske für Erfrischungen.