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Ex-«DSDS»-Star Daniel Küblböck, 33, ist seit einer Woche im eiskalten Atlantik verschwunden. Der Sänger sprang am 9. September von Bord des Kreuzfahrtschiffes Aidaluna.
Die Suche nach dem angehenden Schauspieler wurde abgebrochen, nachdem die Einsatzleiter keine Hoffnung mehr hatte, Küblböck noch lebend zu finden. Nun sind die Ermittlungen im vollen Gang, wie es zu dem Unglück kommen konnte. Dabei soll ein Video aufgetaucht sein, das weitere Erkenntnisse bringen soll. Das berichtet die deutsche «Bild am Sonntag».
Zu sehen sei, wie Daniel Küblböck in den frühen Morgenstunden über die Reeling klettert und ins Meer stürzt. Die kanadische Polizei ist im Besitz der Aufnahmen und wertet diese aus.
Der Vater des Verschwundenen, Günther Küblböck, möchte das Video gerne sichten. Dies wird ihm aber von den Behörden verwehrt. Er veröffentlichte am vergangenen Donnerstag eine Erklärung, die den problematischen mentalen Zustand seines Sohnes bestätigte.
Vater schliesst Suizid aus
«Daniel war nicht depressiv, aber er hatte psychische Probleme, die man wohl am besten mit einer Art Psychose beschreiben kann», schrieb der 54-Jährige auf der Webseite des Sängers.
Dennoch glaubt er nicht an einen Suizid. Er könne zu 100 Prozent ausschliessen, dass sein Sohn einen Selbstmord geplant habe oder vorhatte sein Leben zu beenden. Für Günther Küblböck ist klar, dass sich Daniel im Ausnahmezustand befunden haben muss und sich nicht wirklich im Klaren gewesen sei, was er tat und welche Folgen das haben werde.