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Wegen illegaler Waffenlieferungen in den Iran hat die US-Justiz Anklage gegen fünf Unternehmen und sieben Verdächtige erhoben. Betroffen sind unter anderem die französische Firma Aerotechnic, deren Chef und ihr Verkaufsleiter betroffen.
Wie das Justizministerium in Washington am Donnerstag mitteilte, wird den Angeklagten vorgeworfen, in den USA illegal militärische Ausrüstung beschafft, diese in den Iran ausgeführt und damit das Waffenembargo gegen das Land gebrochen zu haben. Bei dem Material handelte es sich demnach um Teile für "Kampfhelikopter und -flugzeuge".
Mehrere Verdächtige "flüchtig"
Laut der Mitteilung erhob ein Gericht im südlichen US-Bundesstaat Georgia zudem Anklage gegen zwei US-Firmen und deren Chefs. Auch ein Unternehmen im Iran sowie zwei Verantwortliche und eine Firma in den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie deren Chef seien betroffen.
Mehrere der Verdächtigen, darunter die beiden Aerotechnic-Verantwortlichen, hielten sich demnach nicht in den USA auf und wurden als "flüchtig" bezeichnet. Aerotechnic hat seinen Sitz in Pinsaguel in der Nähe von Toulouse.
Zwei Verantwortliche der beiden US-Unternehmen in Florida und Illinois hatten sich bereits bei früheren Ermittlungen wegen der Vorwürfe schuldig bekannt. Einer der Verantwortlichen erhielt am Mittwoch in einem ersten Urteil eine 56-monatige Haftstrafe.
SDA-ATS