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Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin (Cottbus/Quickstep) ist im ersten Rennen nach seinem Triumph im niederländischen Valkenburg mit einem lockeren Aufgalopp in die Peking-Rundfahrt gestartet.
Beim Sieg des italienischen Radprofis Elia Viviani (Liquigas) auf der ersten Etappe kam der Vorjahresgesamtsieger nach 117,0 km vom Tian'Anmen-Platz zum Nationalstadion ohne Zeitverlust mit dem Hauptfeld ins Ziel.
Beim letzten World-Tour-Wettbewerb der Saison hingegen büsste der Deutsche Strassen-Meister Fabian Wegmann (Münster/Garmin) neun Sekunden auf die Spitze ein. Weitere zwölf Sekunden zurück kam der frühere Tour-de-France-Sieger Andy Schleck (Luxemburg/RadioShack) bei seinem Rundfahrt-Comeback nach viermonatiger Verletzungspause ins Ziel.
Viviani setzte sich im Massensprint vor dem Briten Andrew Fenn (Quickstep) sowie dem norwegischen Meister Edvald Boasson Hagen (Sky) durch und übernahm dank der Zeitbonifikation auch die Führung in der Gesamtwertung. Am Mittwoch steht die 126 km lange zweite Etappe mit drei Bergwertungen auf dem Programm.
Bereits im Vorfeld hatte der Boykott des Argos-Shimano-Stalls der deutschen Sprinter Marcel Kittel (Erfurt) und John Degenkolb (Gera) für Aufsehen gesorgt. Das auch von einem japanischen Sponsor unterstützte Team verzichtete wegen des "Inselstreits" zwischen China und Japan auf seine Teilnahme.