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Der britische Chip-Designer ARM
hat bei der Securities und Exchange Commission (SEC) in den USA offiziell den Börsengang und somit die Notierung an der New Yorker Börse Nasdaq beantragt, wie das Unternehmen mitteilt. Zum Volumen und dem Preis der Aktienplatzierung hält sich das Unternehmen noch bedeckt, ebenso ist noch unklar, wann der Börsengang stattfinden soll. Investoren gehen davon aus, dass ARM mit mehr als 60 Milliarden Dollar bewertet werden wird. Damit dürfte es sich um den grössten Börsengang in den USA in diesem Jahr handeln.
Der veröffentlichte Börsenprospekt
offenbart denn auch, dass ARM äusserst profitabel ist und im letzten Geschäftsjahr, das im März endete, 2,68 Milliarden Dollar umgesetzt hat und somit einen Nettogewinn von 524 Millionen Dollar ausweisen konnte. Im Jahr zuvor belief sich der Umsatz auf 2,7 Milliarden Dollar und der Gewinn betrug 549 Millionen Dollar.
Als Risikofaktoren wird im Börsenprospekt etwa der chinesische Markt genannt. Im vergangenen Jahr kam ein Viertel der ARM-Erlöse aus China. Die Lizenzen für ARM-Chipdesigns werden dort von der Firma ARM
China verkauft, die zu 52 Prozent chinesischen Investoren gehört. Entsprechend sieht ARM hierbei Risiken für das Geschäft, ebenso wie im Technologie-Wettstreit zwischen Peking und Washington.
(abr)