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Mit der Eröffnung des Durchgangsbahnhofs Löwenstrasse verändern sich die Personenströme im ShopVille Zürich HB. Mit einer Fussverkehrssimulation zeigt EBP auf, welche Bereiche künftig zwingend freizuhalten sind.
Der Zürcher Hauptbahnhof ist eine Drehscheibe des öffentlichen Verkehrs mit einem sehr grossen Passagieraufkommen und vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten aufgeteilt in die Bereiche RailCity und ShopVille. Mit der Realisierung der Durchmesserlinie und der Eröffnung des 2. unterirdischen Durchgangsbahnhofs Löwenstrasse verändern sich die Personenströme im ShopVille und somit auch die Routen und die notwendigen Fussverkehrsbereiche.
Mit Hilfe einer mikroskopischen Fussverkehrssimulation wurde die Anbindung des ShopVille Zürich HB heute und nach der Eröffnung des Bahnhofs Löwenstrasse an die Stadt simuliert. Mit dem in der Simulation eingesetzten Social Force Modell wird dabei das Gehverhalten von Fussgängern realistisch abgebildet.
Das Nachfrageszenario basiert auf der gleichzeitigen Ankunft und Abfahrt mehrerer Züge. Die Sensitivität der Resultate des künftigen Zustands wurden mit einem 10% grösseren Personenaufkommen überprüft. Alle simulierten Zustände wurden bzgl. der Personendichte ausgewertet und die Verkehrsqualitätsstufen für Gehen in der Fläche über den gesamten Perimeter dargestellt. Aufgrund dessen konnten einerseits Bereiche ausgeschieden werden, welche für den Fussverkehr zwingend freizuhalten sind, andererseits wurde aufgezeigt, auf welchen Flächen eine Möblierung, z.B. mit Bänken oder mit einer Aussenbestuhlung eines Cafés, zulässig ist.