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Im Januar 1981 gab die vom Bundesrat eingesetzte Kommission zur Neuüberprüfung umstrittener Autobahnteilstücke ihren Segen zur Nationalstrasse durch das Simmental. Da gegen Autobahnen kein Referendum abgehalten und keine Volksinitiative lanciert werden kann, umging Franz Weber einfach den unseligen Verfassungsartikel, indem er sich ausschliesslich auf den Naturschutz konzentrierte und die klare Forderung stellte: „Zwischen Wimmis im Berner Oberland und Uvrier im Kanton Wallis darf keine Autobahn gebaut werden“. In einer Rekordzeit von nur sechs Monaten (anstatt der gewährten 18 Monate) sammelte der Verein Helvetia Nostra 135 000 Unterschriften. Die zwei Kammern – Nationalrat und Ständerat – stellten sich hinter die Initiative, was bedeutete, dass eine Abstimmung hinfällig wurde. Die Initiative „Keine Autobahn durchs Simmental“ konnte somit zurückgezogen werden. Das Simmental blieb verschont.