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Die jährliche Herbsttagung von Avenir Suisse, die sich traditionellerweise mit internationalen Fragen befasst, fand bereits zum 10. Mal statt.
Als erste Referentin konnte dieses Jahr Aurelia Frick gewonnen werden. Sie ist seit 2009 Regierungsrätin in Vaduz. Ihre Ministerien sind die Ressorts Äusseres, Justiz und Kultur. Sie ist Mitglied des Präsidiums der Fortschrittlichen Bürgerpartei (FBP). Sie sprach zum Thema «Liechtenstein und der EWR».
Als zweiter Referent sprach der gebürtige Engländer David Marsh. Nach seiner journalistischen Karriere bei Reuters und der Financial Times und konsultativen Tätigkeiten bei diversen Banken nahm er das Präsidium bei der SCCO International an. Er wurde 2000 zum Commander of the British Empire geehrt und erhielt drei Jahre später den German Order of Merit (Bundesverdienstkreuz). Das Referat stand unter dem Titel«Victors and Vanquished in the Currency Wars».
Die ehemalige österreichische Aussenministerin Ursula Plassnik konnte als dritte Referentin verpflichtet werden. Seit 2. Dezember 2008 ist sie Nationalratsabgeordnete und Sonderbeauftragte für internationale Frauenfragen des österreichischen Aussenministeriums. Sie schreibt regelmäßig Beiträge zu aktuellen internationalen Fragen in Zeitungen und aussenpolitischen Fachzeitschriften und hat Lehraufträge zu europäischen Themen und Frauenthemen in Harvard, Princeton und an der Diplomatischen Akademie Wien. Sie konzentrierte ihre Ausführungen auf «Europäische Selbstfindungsprozesse».