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Ein Antikörper, der auf das Immunsystem abzielt, hat bei Mäusen mit Zwangsstörungen einen positiven Einfluss auf deren Verhalten, haben Wissenschaftler der Queen Mary University in London herausgefunden. Die Forscher hatten entdeckt, dass Menschen mit Zwangsstörungen einen hohen Spiegel eines bestimmten Proteins in ihren Lymphozyten haben. Auch Mäuse mit einem hohen Spiegel dieses Proteins verhalten sich charakteristisch für Stress und Ängstlichkeit, zum Beispiel durch übermässiges Graben und Putzen.
Wurden die ängstlichen Mäuse mit einem Antikörper behandelt, der das verantwortliche Eiweiss neutralisiert, reduzierte sich das ängstliche Verhalten der Mäuse. Ein Wirkstoff für Menschen ist in Bearbeitung.