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Das Lesen ist der Hauptlieferant für Wissen. Das Meiste, was Ihr Kind nach und nach lernt und als Wissen abspeichern, nimmt es durch das Lesen auf oder vertieft es damit. Das Lesen lernen beginnt in einem Alter, in dem die Sehfähigkeit noch nicht voll ausgebildet ist. Defizite in der Sehentwicklung können deshalb in sehr kurzer Zeit massive Lese-Lern-Probleme erzeugen. Kinder mit Lernschwierigkeiten verweigern oft die meisten Naharbeiten oder versuchen diesen auszuweichen. Trotz vielem Üben sind die Noten meist schlecht und je länger geübt wird umso schlechter wird das Resultat.
Meist liegt ein Problem der Augenkoordination (Winkelfehlsichtigkeit) vor, so dass Ihr Kind übermässig viel Energie aufbringen muss, um die Augen auf einen Punkt zu koordinieren. Manchmal liegen zusätzlich noch Probleme mit dem Scharfstellen (Akkommodation) vor, die zusätzlich auch noch zu Sehschwankungen führen kann. Diese Abweichungen der Augen können zwar kurzfristig mit viel Energie kompensiert werden, aber beeinträchtigen das Lernen sehr. Darum sind diese Kinder schon nach kurzer Zeit völlig «ausgepowert». Häufig werden diese Probleme auch mit Kompensationshaltungen (z.B. sehr nah lesen oder Kopfschiefhaltung) beim Lesen und Schreiben angezeigt.
Die visuellen Defizite können in einer geeigneten optometrischen Messung aufgezeigt werden und mittels einem Visual-Training behoben werden. In einem solchen Training lernt Ihr Kind eine schnelle und flüssige Augenkoordination und präzise Fokussierung, was zum Lesen und Lernen unabdingbar ist.
Zumeist sind 10-15 Lektionen erforderlich