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Am Montag war Holenstein suspendiert worden. In den letzten Tagen und Wochen hätten sich die Hinweise vermehrt, dass Holenstein arbeitsrechtliche Vorschriften nicht eingehalten habe, begründete Ammann die Suspendierung. Holenstein wies die Vorwürfe "aufs Schärfste" zurück. Er behalte sich rechtliche Schritte vor und werde sich auch gegen die Suspendierung auf juristischem Weg wehren.
Hintergrund ist ein Machtkampf beim ACS, der auch mit gegenseitigen Anzeigen und Klagen ausgefochten wird. Einige Sektionen fordern den Rücktritt von Ammann als Zentralpräsident. Dieser spricht von einer Intrige gegen ihn.
Eine Geschäftsprüfungskommission soll nun alle Vorwürfe untersuchen. Der Vorstand wollte die Delegiertenversammlung vom 23. Juni verschieben, bis die Resultate vorliegen. Einige Sektionen wollen die Delegiertenversammlung aber trotzdem durchführen und einen neuen Präsidenten wählen.
(AWP)