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» Methoden der sozialen Gruppenarbeit «
Die soziale Gruppenarbeit an sich zählt zu den klassischen Methoden der Sozialpädagogik bzw. Sozialarbeit. Man versteht darunter einen Arbeitsansatz, welcher stets zwischen Handeln aus professioneller Sicht sowie Selbsthilfe liegt. Zwei Methoden finden sich nun im Folgenden.
Eine Methode ist die „Pyramide des Lebens“:
Hier soll man sich mit seinen eigenen Werten und mit der Tatsache, worauf es im Leben ankommt, auseinandersetzen! Diese Methode ist ab einem Alter von 12 Jahren empfehlenswert. Man benötigt lediglich das entsprechende Arbeitsblatt mit einer Pyramide und einen Stift. In diese Pyramide soll man dann für sich selbst schreiben, was man persönlich im Leben benötigt und was die jeweiligen Voraussetzungen bzw. Dinge sind, welche man dafür braucht. Anschließend soll man diese Dinge der Wichtigkeit nach in eine logische Reihenfolge ordnen, um diese dann in 4er-Gruppen zu besprechen und sich gegenseitig zu erklären, warum die Pyramide so und nicht anders aufgebaut ist. Zuletzt soll man diese Pyramide in einer großen Runde so zusammenstellen, dass sie all das enthält, worauf der Mensch einfach nicht verzichten kann.
Die andere Methode ist „5 Jahre später“ und ab 13 Jahren geeignet:
Hier soll man Zukunftsphantasien erleben und das Handeln der Gegenwart soll stärker an Wünsche und Hoffnungen orientiert werden. Man nimmt sich einfach das entsprechende Arbeitsblatt vor und bearbeitet dieses. Anschließend stellt man in Vierer-Gruppen seine Ergebnisse vor und bespricht, was man tun kann, um gewisse Wünsche zu erfüllen. Auch nicht erfüllbare Wünsche gehören dazu, ebenso wie welche, die sich erst zu einem späteren Zeitpunkt erfüllen lassen – all dieses wird letztlich besprochen und ausgewertet (auf Wunsch auch im Kreis), und auch Übereinstimmungen gehören dazu.
Durch soziale Gruppenarbeit soll der Mensch stets seine Beziehungsfähigkeit steigern! Auf diesem Wege soll er mit Konflikten sowie Problemen besser zurechtkommen.