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Die Kampf- oder Flucht-Reaktion ist ein Begriff aus der Physiologie, der die Reaktion auf eine Stresssituation beschreibt. Der Begriff entstand durch den amerikanischen Physiologen Walter Canon, der mit diesem Begriff Stress erforschte.
Entwicklungsgeschichtlich gesehen, ist Stress nichts anders als eine körperliche Reaktion auf eine Gefahrsituation.
Mensch befindet sich in einer Gefahrenzone und muss sich entscheiden: Kampf oder Flucht. Dabei ist die physische Reaktion unabhängig von der Entscheidung dieselbe. Das Gehirn als Steuerzentrale sorgt in Sekundbruchteilen dafür, dass das Denken abschaltet und der Körper wird mit Botensoffen wie Adrenalin überflutet.
Die Atemfrequenz erhöht sich, der Puls schnellt in die Höhe, die Muskulatur wird besser durchblutet und die Körperkraft (Muskeltonus) wird erhöht. Mit dieser Energie wird der Fokus auf Kampf oder Flucht gesetzt.
Nach Abwendung der stressenden Situation folgt eine Phase der Entspannung, in der sich die Körperfunktionen wieder normalisieren.
Der abgelaufene Mechanismus bleibt ohne langfristige Folgen für den Körper. Dauerstress hingegen hat negative Auswirkungen auf nahezu alle Organsysteme.
Angst löst beim Menschen Stress und somit eine flache Atmung aus.
Dabei wird am Gehirn gemeldet, dass kein Gefahr vorhanden ist. (Wer atmen kann, ist nicht im Gefahr).
Diese Übung eignet sich für mehr Konzentration.
Die Wechselatmung entspannt und bewirkt zudem einen Ausgleich zwischen den beiden Hirnhälften. Dadurch können beide Hirnhälfte besser miteinander kommunizieren.
Stelle dir die Situation vor, die dich beschäftigt und drücke auf die Stirnhöcker wie folgt:
Diese Übung eignet sich zum Stressabbau, damit können Spannungszustände im Körper und im Kopf abgebaut werden.
Dadurch können auch Lösungsmöglichkeiten gefunden werden.