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Deutschland beendet die WM 2014 mit dem schlechtesten Abschneiden seit fünf Jahren. In der Schweizer Vorrundengruppe verloren die Deutschen mit 4:5 gegen die USA.
Auch die ersten WM-Tore des Kölners Alexander Weiss (24. Minute), des überragenden Toptalents Leon Draisaitl (36.) und Tobias Rieder (58.) sowie der Treffer von Routinier Kai Hospelt (31.) konnten die fünfte Niederlage im siebten WM-Spiel in Minsk nicht verhindern.
Immer wieder kämpfte sich das Team von Bundestrainer Pat Cortina vor 11'845 Zuschauern zurück, am Ende war es ein Rückschlag zu viel. Justin Abdelkader (22./56.), Drew Shore (28.), Matt Donovan (33.) und Johnny Gaudreau (43.) trafen für den Olympia-Vierten.
Vor fünf Jahren war die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) als 15. nur als Gastgeber der WM 2010 nicht abgestiegen. Jetzt beenden die Deutschen die WM im 14. Rang.
Russland gewinnt auch das siebte Vorrunden-Spiel an dieser WM. Gegen Gastgeber Weissrussland reichte ein starkes Mitteldrittel mit den Toren von Sergej Plotnikow und Wadim Schipatschjow. Im Schlussabschnitt kassierten die Russen zwar noch den Anschlusstreffer, trotz zahlreicher Torchancen fällt der Ausgleich aber nicht.
In der Gruppe A setzte sich am Dienstag zum Auftakt das favorisierte Kanada gegen Norwegen mit 3:2 durch. Den Slowaken nützte der 4:3-Erfolg gegen Dänemark nichts mehr. Die Osteuropäer verpassten den Einzug in die Viertelfinals.
Der zwölfmalige Weltmeister Tschechien hat sich nach einer imposanten Aufholjagd Vorrundenplatz drei gesichert und ein Viertelfinal-Duell mit Topfavorit Russland vermieden. Einen 0:3-Rückstand wandelten die Tschechen gegen Aussenseiter Frankreich in ein 5:4 nach Verlängerung um und kletterten so am letzten Vorrundenspieltag in der Gruppe A um einen Rang nach oben. Der Olympiasieger von 1998 trifft zum Auftakt der Playoffs am Donnerstag auf die USA, Frankreich tritt gegen Russland an.(fox/pre/si)