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Der Bau der Reussportbrücke soll den Verkehr in der Baselstrasse um 57 Prozent verringern. So steht es im Bericht des Regierungsrates. Der Grüne Kantonsrat Urban Frye fordert, dass die Regierung die Grundlagendaten unverzüglich offenlegt.
Das Postulat von Urban Frye und Mitunterzeichnern bezieht sich auf den am 24. Oktober veröffentlichtem Synthesebericht ‘Spange Nord und Massnahmen für den öV’. Im Bericht des Regierungsrates würde nicht nur behauptet, dass mit dem Bau der Reussportbrücke (ehemals Fluhmühlebrücke) der Verkehr an der Baselstrasse südlich Kreuzstutz um 57 Prozent abnehmen würde. Ebenso würde mit der Brücke die Autobahnausfahrt Luzern Zentrum entlastet.
Die betroffenen Quartiervereine sowie die Bürgerbewegungen, grosse Teil der Politik und der Verbände hätten erhebliche Zweifel an dieser Aussage, heisst es weiter. Zudem würde die Verkehrsentlastung zu Ungunsten des Fluhmühlequartiers gehen.
Unabhängige Prüfung nur mit Grundlagendaten
Obwohl der Regierungrat immer wieder betont habe, dass mit dem Synthesebericht auch sämtliche Grundlagendaten veröffentlicht würden, die zu einem Variantenentscheid führen, seien diese Daten nun nicht zugänglich gemacht worden. Damit werde eine notwendige externe, neutrale Überprüfung verhindert. Da für das nun laufende Vernehmlassungsverfahren diese Daten uverzichtbar seien, wäre Dringlichkeit angezeigt.
Ja
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