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Partizipative Gefährdungsbeurteilung mit Multiplikatorenkonzept
Projekttyp
angewandte Forschung
Startdatum
01.08.2017
Enddatum
31.12.2015
Status
abgeschlossen
Kontaktdaten
Krause, Andreas Berset, Martial
Projektmanagement
Krause, Andreas Berset, Martial
Forschungsteam
Krause, Andreas Berset, Martial
Beschreibung
Gefährdungsbeurteilungen sind in Deutschland auch bezüglich psychosozialer Gefährdungen gesetzlich vorgeschrieben. Entsprechend besteht ein Bedürfnis nach guten Verfahren, welche zur Entwicklung und Umsetzung von Massnahmen führen und die Belastungssituation der Mitarbeitenden tatsächlich verbessern.
Das Ziel des Projekts ist die Erprobung eines Verfahrens zur partizipativen Gefährdungsbeurteilung in Unternehmen mit gleichzeitiger Qualifizierung "interner" Moderatoren.
Das Konzept zur Gefährdungsbeurteilung sieht verschiedene Phasen vor:
Erheben der psychosozialen Arbeitsbedingungen mit einem Fragebogen.
Vorstellen der Resultate aus der Fragebogenerhebung an die Mitarbeiter.
Workshops: In Workshops mit den Mitarbeitenden werden folgende Schritte durchlaufen:
Basierend auf der Fragebogenerhebung wird diejenige Gefährdung eruiert, die für die Mitarbeitenden am bedeutendsten ist (z.B. unklare Prozesse oder Zeitdruck).
Die Gefährdung wird konkretisiert und es wird identifiziert in welchen Situationen diese auftaucht.
Danach werden Ideen für Massnahmen entwickelt um dieser Gefährdung zu begegnen.
Zum Ende des Workshops kommen dann die Führungskräfte der Mitarbeitenden dazu, denen die Resultate aus dem Workshop vorgestellt werden. Gemeinsam wird das weitere Vorgehen besprochen.
Im Anschluss an den Workshops können die in den Workshops eruierten Massnahmen umgesetzt werden.
Die Durchführung der Workshops ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Um die Abhängigkeit der Unternehmen von externen Anbietern zu reduzieren, werden Mitarbeitende des Unternehmens ("interne Moderatoren") qualifiziert um diese Workshops selbst durchführen zu können.