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"Es ist ein schwarzer Tag für das Vereinigte Königreich und die EU gleichermassen", sagte Peters, der auch Sprecher der persönlich haftenden Gesellschafter der Privatbank Berenberg ist. Nun gelte es, Klarheit über das weitere Vorgehen zu bekommen.
"Jahrelange Verhandlungen über die Modalitäten eines möglichen Austritts - eventuell mit offenem Ausgang - wären Gift für die Stabilität der EU", sagte der Banken-Präsident weiter. Es gelte, die Phase der Unsicherheit für die Wirtschaft so kurz wie möglich zu halten. Auch müsse ein klares Signal gesendet werden, "dass der Austritt aus der EU einen hohen Preis hat".
Peters geht davon aus, dass die Finanzplätze Kontinentaleuropas mittelfristig bei einem Austritt des Vereinigten Königreichs an Bedeutung gewinnen werden: "Auch wenn Frankfurt zu Lasten der City Marktanteile gewinnen würde, so wäre mir ein politisch geeintes Europa mit dem Vereinigten Königreich weitaus lieber."
Auch bei einem Austritt des Vereinigten Königreichs dürfe die EU nicht einfach zur Tagesordnung übergehen, warnte der Bankenpräsident. Es müsse eine gemeinsame Agenda entwickelt werden, mit der sich die EU stabilisieren und unter Rücksichtnahme auf nationale Selbstbestimmungsansprüche weiterentwickeln könne./sl/tb/DP/fbr
(AWP)