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Warum ist Wasserversorgung eine öffentliche Aufgabe
Donnerstag, 11. Oktober 2007 | 15:30 Uhr
Donnerstag, 11. Oktober 2007 | 15:30 Uhr
Referent
Organisation
Er stellt seine Präsentation unter die Frage: Warum sollte die Wasserversorgung eine öffentliche Aufgabe sein? Laut Bundesverfassung verfügen die Kantone über die Wasserressourcen für die Allgemeinheit, ohne Profitgedanken. Das Wasser ist ein öffentliches Gut, keine Handelsware, aber vielleicht in staatlichen Händen nicht am besten aufgehoben. Die Gemeinwesen garantieren die Wasserversorgung, und nehmen sie selber wahr wie etwa in Bern, oder delegieren sie an dritte Parteien, wie in Zug. ewl Luzern ist eine private Aktiengesellschaft nach OR. Sein Wasser bezieht es vor allem im Gebiet der kleinen Emme. Anzumerken, dass Renaturierung von Flüssen im Interessenkonflikt mit Bestreben nach sauberem Trinkwasser stehen. In Frankreich und Grossbritannien ist die Qualität mit der Privatisierung der Dienstleistungen gesunken, genügt allenfalls noch dem verlangten Minimalstandard. In der Schweiz sind 90 % der Bevölkerung gegen eine Privatisierung der Wasserversorgung, für Infrastrukturminister Leuenberger steht eine Marktöffnung für Wasser nicht zur Diskussion. Die Versorgung mit Wasser basiert auf Vertrauen. Folgerungen: Wasserversorgung ist als natürliches Monopol eine öffentliche Angelegenheit. Qualität und Unterhalt sind entscheidende Kriterien. Gut organisierte Wasserversorgung kann auch durch den privaten Sektor bewerkstelligt werden. Benchmarking und Professionalität sind entscheidend. Public Private Partnership kann eine gute Option sein. Ausschreibungen gemäss EU für Wasserkonzessionen ist ein fehlerhaftes Modell. Konzessionen können im Misserfolg enden.
Kurt Rüegg studierte Physik an der ETH Zürich und Universität Zürich. In seiner industriellen Tätigkeit befasste er sich mit der Entwicklung von Grenz- und Oberflächen, dünnen Schichten (Nanotechnologie) sowie dem Bereich der Verpackung.
Seit 1995 verantwortlich für die Wasser- und Erdgasversorgung bei ewl energie wasser luzern .
Seit 2007 Präsident des Schweizerischen Vereins des Gas- und Wasserfaches (SVGW).
Donatoren und Partner
Der ETH-Rat ist verantwortlich für die strategische Führung des ETH-Bereichs und übernimmt die Aufsicht über dessen Institutionen. Die enge Partnerschaft zum ETH-Rat seit dem Jahr 2000 trägt zu einem erfolgreichen Fortbestehen der Stiftung Academia Engelberg bei.
Die Helvetia ist eine qualitätsorientierte Allbranchenversicherung mit über 150 Jahren Erfahrung. Die Stiftung Academia Engelberg ist überzeugt, durch die Partnerschaft ab 2015 wichtige Synergien nutzen zu können.
DIE HIRSCHMANN STIFTUNG ist eine gemeinnützige schweizerische Stiftung. 1985 wurde sie vom Unternehmer und Aviatik-Pionier Carl W. Hirschmann gegründet.
Das Benediktinerkloster Engelberg prägt die Geschichte des wunderschönen Bergtales seit seiner Gründung im Jahr 1120.
Die heutigen Tätigkeiten der Mönche erwuchsen weitgehend den Bedürfnissen des Ortes. Bildungsarbeit an der Stiftsschule, Seelsorge in der Pfarrei, Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe, Kultur- und Landschaftspflege sind Bereiche, in denen sich die Mönche sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klosters engagieren.
Die Stiftung fördert die Erforschung der verbindenden humanen Grundlagen der Wissenschaften. Die Stiftung Academia Engelberg und die Stiftung Humanwissenschaftliche Grundlagenforschung haben für die Jahre 2011 bis 2015 eine Zusammenarbeit vereinbart.
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Im Fokus der Stiftung steht die Förderung von Organisationen in den Bereichen Kultur und Kunst, Architektur, Design, Musik, Sport, Bildung und Wissenschaft. Sie ist seit 2014 Partner der Stiftung Academia Engelberg.