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3 Antworten
Das ist so eine Geschichte wie mit der Fluktuationsrate.
Ihr müsst zuerst definieren, was ihr mit der Zahl KPI aussagen wollt. Oder wozu sie dient.
- Es nützt einen Geschäftsbereich nichts, wenn er eine tiefe Krankheitszahl hat, aber die Langzeitkranken darin fehlen. Die Arbeitsleistung dieser Person(en) muss die Einheit auffangen. Somit gehören sie rein.
- Will man eine Aussage gegenüber der Geschäftsleitung machen, wie stark sich Gesundheitsmassnahmen auf die Zahl auswirken, so sollten Langzeitkranke rausgenommen werden, weil sich diese Krankheiten meist nicht mit betrieblichen Massnahmen verhindern lassen. (z.B. Grippeimpfung)
An diesen beiden Beispielen sieht man die konträre Wirkung eines KPI.
Fazit: eine Statistik kann mehr als einen KPI zeigen und muss erklärt werden, wie der KPI zustande gekommen ist.
Ein Beispiel:
"In der ersten Zahl sehen ...
Genau deshalb, aufgrund der sehr unterschiedlichen Interpretationen mit dem Umgang des statistischen Materials, ist es sehr schwierig, die eigenen Zahlen mit dem übrigen Markt zu vergleichen.
Ich persönlich interessiere mich für 3 unterschiedliche Kranktage:
Karenztage (bei uns 1.-3. Tag); gibt Aufschluss auf die Kurzzeit-Krankheitstage
Krankheitstage mit 100 % Lohnfortzahlung...
Langzeitkranke haben wir immer separat betrachtet, da diese ge...