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Gemeinsam Kochen
hilft Konflikte zu lösen
Projektdauer: 5 Jahre (2021–2025)
Land: Libanon
Im Flüchtlingslager Burj El Barajneh im Süden der libanesischen Hauptstadt Beirut leben palästinensische und syrische Flüchtlinge auf engstem Raum zusammen. Dort soll ein Restaurant entstehen, das nur für Frauen und ihre Kinder zugänglich ist. Das einfache Restaurant bietet ihnen die erste und einzige Möglichkeit, sich innerhalb des Lagers im öffentlichen Raum zu treffen. Orte, an denen sich Männer versammeln, sind für unbegleitete Frauen nicht zugänglich. Gleichzeitig schafft der Cafeteria-Betrieb Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten für Frauen: Ein bereits 2017 initiierter und erfolgreich geführter Catering-Service wird ausgebaut und in den Betrieb integriert.
Das Projekt zielt darauf ab, Frauen wirtschaftlich und sozial zu stärken und die Lebensbedingungen ihrer Familien und der von Armut und Konflikten geprägten Gemeinschaft zu verbessern.
Cuisine sans frontières bittet zu Tisch, um Konflikte zu lösen und die Gemeinschaft zu fördern. Der gemeinnützige Verein aus der Schweiz baut in Krisengebieten gastronomische Treffpunkte und Ausbildungsstätten auf – immer in Zusammenarbeit mit einem lokalen Partner.
Die Women’s Program Association ist die Partnerorganisation in Beirut. Sie unterstützt bereits seit 1953 Frauen, die in den Flüchtlingscamps im Libanon leben, mit Bildungsprogrammen und praktischer Ausbildung.