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Die bei uns eingesetzten sogenannten Covid-19-Impfungen basieren darauf, dass sie dem Körper mRNA zuführen. Dabei handelt es sich um eine Technologie, die bis anhin noch nie routinemässig am Menschen zum Einsatz kam, und deren Langzeitfolgen unbekannt sind; die Anwendung dieser Technologie ist also ein Experiment am Menschen [Quellen]. Um abschätzen zu können, was man davon halten soll, ist es hilfreich, sich die zugrundeliegenden genetischen Zusammenhänge anzuschauen - konkret also, was es mit mRNA überhaupt auf sich hat. Im Folgenden soll kurzgefasst skizziert werden, wo und wie mRNA ins Spiel kommt und was ihre Bedeutung ist.
mRNA ist Teil der genetischen Maschinerie, mit Hilfe derer unser Erbgut in Aktion tritt und das Geschehen im Körper steuert. Deshalb muss zuerst dieser Mechanismus umrissen werden.
Was ist die Funktion des Erbguts? Das Erbgut ist in erster Linie eine Bauanleitung für Eiweisse. Es enthält die Information darüber, welche Arten von Eiweissen im Körper hergestellt werden können. Dies, zusammen mit einer komplexen Steuerung davon, wann welche Eiweisse tatsächlich gebaut werden, bestimmt, was sich in unserem Körper abspielt. Das ist möglich, da Eiweisse bei fast allen Prozessen im Körper entscheidend mitwirken. Das Vorhandensein oder Nicht-Vorhandensein bestimmter Eiweisse ist also der entscheidende Steuerungsmechanismus unserer Körpers.
Wie ist das Erbgut aufgebaut? Das Erbgut besteht aus Molekülen von DNA (Desoxyribonukleinsäure), welche dicht gepackt als Chromosomen im Zellkern liegen. DNA-Moleküle wiederum sind lange Ketten von Nukleotiden genannten Bausteinen, deren Abfolge die Baupläne der Eiweisse definiert. Konkret bilden jeweils drei aufeinanderfolgende Nukleotide eine Einheit, die einer Aminosäure entspricht; und Aminosäuren wiederum sind die Bausteine der Eiweisse (siehe Abbildung 1).
Etwas genauer: Gewisse Abschnitte der DNA, genannt Gene, bilden eine zusammengehörende Einheit und definieren auf die oben beschriebene Weise die Abfolge von Aminosäuren, welche zusammen eine funktionale Einheit bilden. Diese Einheiten, genannt Polypeptide, sind entweder selbst schon Eiweisse, oder lagern sich zusammen und bilden dadurch Eiweisse (wie z.B. beim Hämoglobin, dem Sauerstoff transportierenden Eiweiss in den roten Blutkörperchen, welches aus zwei Polypeptiden besteht). Kurz gefasst: Die Abfolge der Nukleotide in der DNA definiert die Abfolge der Aminosäuren in den Eiweissen.
Abbildung 1: Grafische Darstellung der Zusammenhänge zwischen DNA, RNA und Eiweiss
Wie entstehen aus den Informationen im Erbgut die Eiweisse? Eiweisse werden in Zell-Organellen namens Ribosomen gebaut. Die Ribosomen brauchen dafür einerseits die Bauanleitung aus der DNA und andererseits die Bauteile, die Aminosäuren. DNA-Moleküle sind lange, unhandliche Moleküle, die sich in erster Linie für die Langzeitspeicherung der genetischen Information eignen. Um die Informationen jeweils eines Gens an die Ribosomen zu bringen, braucht es etwas anderes - hier kommt die mRNA ins Spiel: RNA (Ribonukleinsäure) ist der DNA chemisch sehr ähnlich und kann dadurch auf die gleiche Art Informationen speichern, eignet sich aber für deren Transport aus dem Zellkern hinaus zu den Ribosomen. Das "m" steht für "Messenger"; mRNA ist also Boten-RNA, da sie als Bote die genetische Information von der DNA zu den Ribosomen bringt.
mRNA entsteht im Zellkern an der DNA in einer Art Kopiervorgang und wandert anschliessend zu einem Ribosom, an dem die Abfolge ihrer Nukleotide als Vorlage genommen wird, um Aminosäuren in der richtigen Reihenfolge zusammenzubauen zu einem Polypeptid. Die Aminosäuren, die grundsätzlich im Zytoplasma, dem Teil der Zelle ausserhalb des Kerns, herumschwimmen, werden durch eine weitere Form von RNA, der tRNA, zu den Ribosomen transportiert (das "t" steht für Transport). Ein tRNA-Molekül trägt auf der einen Seite seine Ladung, eben eine Aminosäure, auf der anderen Seite eine Gruppe von drei Nukleotiden entsprechend dem genetischen Code, der, wie oben beschrieben, Aminosäuren durch solche Triplets kodiert. Dadurch können am Ribosom entsprechend der Abfolge der Nukleotide der mRNA die tRNA-Moleküle angedockt und die dazu gehörenden Aminosäuren aneinander gebaut werden. So entsteht Aminosäure um Aminosäure ein Polypeptid.
Abbildung 2: Schematische Darstellung der Eiweiss-Synthese:
Zusammengefasst: mRNA ist der Vermittler zwischen der Erbinformation in der DNA und den Baustätten der Eiweisse - wobei der Bau von Eiweissen wiederum der Mechanismus ist, mit welchem das ganze Geschehen in unserem Körper gesteuert wird.
mRNA-basierte Impfungen: Bei den bei uns eingesetzten Covid-19-Impfungen wird dem Körper körper-fremde mRNA zugeführt, welche in der Folge an den Ribosomen abgearbeitet wird genau wie körper-eigene mRNA. Die Eiweiss-Synthese-Maschinerie des Körpers wird also fremd-gesteuert um Eiweisse herzustellen, die der Körper von sich aus nicht herstellen würde, sprich: Eiweisse, deren Bauplan im Erbgut nicht vorhanden ist. Nach dem oben Gesagten sollte klar sein, dass es sich dabei um einen einschneidenden Eingriff in das Geschehen in unserem Körper handelt.
Es ist zwar technisch gesehen falsch zu sagen, dass dadurch (direkt) das Erbgut verändert wird, da die DNA nicht ins Spiel kommt dabei. Es hat aber einen analogen Effekt: Die Funktion der DNA ist es ja gerade zu definieren, welche Eiweisse gebaut werden können; zugeführte mRNA bewirkt aber, dass andere Eiweisse gebaut werden. Sie greift also ein in die Eiweiss-Synthese, von der Wirkung her so, wie wenn die DNA verändert worden wäre.
Allerdings kann auch nicht ausgeschlossen werden, dass die zugeführte mRNA sich nicht doch auf die vorhandene DNA auswirken wird. Obwohl die genetische Information grundsätzlich von DNA über RNA zu Eiweissen fliesst (siehe Abbildung 1), so dass zugeführte mRNA sich eben nicht auswirken sollte auf DNA, gibt es diesen Fall. Retroviren bestehen aus RNA, die in der befallenen Zelle die DNA in ihrem Sinn ändert - also ein Informations-Rückfluss von RNA zu DNA (weshalb diese Viren auch Retroviren heissen). Von dem her kann nicht prinzipiell gesagt werden, dass zugeführte mRNA sicher keine Auswirkungen haben wird auf die DNA.
Wozu das Ganze? Die auf diese Weise im Körper selbst hergestellten aber körper-fremden Eiweisse sollen eine Immunreaktion auslösen, die zu einer Immunität gegenüber dem Krankheitserreger führt. Inwiefern das sinnvoll bzw. zielführend ist, sei dahingestellt. Hier geht es nur darum zu zeigen, was es mit mRNA auf sich hat - für ein besseres Verständnis davon, was die Zuführung von körper-fremder mRNA bedeutet.
Quellen zum ersten Abschnitt:
Die Aussagen bezüglich Covid-19-Impfungen im ersten Abschnitt können an vielen Orten nachgelesen werden. Hier exemplarisch drei Beispiele:
1) Der Immunologe, Pharmakologe und Toxikologe Prof. Stefan Hockertz, der über langjährige Erfahrung in der Herstellung und Zulassung von Impfstoffen verfügt, äussert sich in diesem Interview unter anderem wie folgt:
"Wir wissen über diese Impfstoffe fast nichts, ausser, dass sie mRNA enthalten. Wir wissen, dass diese mRNA bei BioNtech und Moderna über Lipidtröpfchen oder über Nanosomen in die Zellen hinein transportiert werden sollen. Bei AstraZeneca wird das genetische Material über einen Virusvektor eingebracht, auch keine wirklich erprobte Technologie."
"[...] Da bin ich über die fehlende Vorsicht des Paul-Ehrlich-Instituts doch sehr erstaunt. All diese Fragen müssen wir bei einem normalen Vorgang der Zulassung einer neuen Impfstrategie umfangreich testen, umso mehr, wenn es sich um gentechnologische Veränderung handelt. Und das ist es formal, denn wenn ich dem Organismus mRNA zuführe, ist das ein gentechnologisches Experiment."
""Erst längerfristig wird man sehen, was diese mRNA-Impfung in unserem Immunsystem überhaupt verursacht. Denn bisher weiss das niemand so genau."
2) Wolfgang Wodarg, Lungenarzt und Facharzt für Hygiene und Umweltmedizin, und unter anderem spezialisiert auf Korruption im Gesundheitswesen, schreibt am 6.11.2020 in der Zeitschrift Rubikon:
"Was derzeit etwa 200 Unternehmen und Konsortien weltweit erforschen und so schnell wie möglich vermarkten wollen, das sind zu einem grossen Teil neue und hochriskante gentechnische Eingriffe in komplexe biologische Kommunikationsprozesse unseres Immunsystems. Eingriffe, die an gesunden Menschen in bisher nie versuchtem Ausmass durchgezogen werden sollen."
"A vaccine takes on average 10 years from concept to market. Covid-19 vaccines have been trialled for less than a year and many are using completely new technologies (mRNA vaccines). There is limited short-term safety data and NO long-term safety data available on any of the Covid-19 vaccines. Late-onset adverse effects may take many months or years to become apparent, e.g. autoimmune disease, cancers or infertility."
Sinngemäss auf Deutsch: "Die Entwicklung von Impfstoffen dauert im Schnitt 10 Jahre - Covid-19-Impfungen wurden in weniger als einem Jahr entwickelt. Zudem verwenden viele davon eine völlig neue Technologie - mRNA. Für Covid-19-Impfungen liegen nur eingeschränkte Daten vor bezüglich Kurzzeit-Folgen, und gar keine bezüglich Langzeit-Folgen. Letztere können erst viele Monate oder Jahre später sichtbar werden - dazu gehören Autoimmunerkrankungen, Krebs und Unfruchtbarkeit."
Quellen sonst:
Das Prinzip der Immunisierung durch mRNA-Injektionen, welches im letzten Abschnitt erwähnt wird, ist allgemein bekannt. In diesem Artikel wird es z.B. wie folgt formuliert:
"Die eingeimpften Partikel sollen in Körperzellen eindringen und dort dann das Antigen des Virus, in dem Fall das typische Spike-Protein, durch die menschliche Zelle erzeugen lassen, damit das Immunsystem darauf trainiert wird und spezifische T- und B-Zellen sowie in der Folge durch die B-Zellen die Antikörper erzeugen soll."
Abgesehen davon beziehen sich alle anderen Aussagen im Text auf genetische Grundlagen und können in jedem einschlägigen Biologie-Lehrbuch nachgelesen werden.
Text und Illustrationen: Niels Kistler