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Ab dem Frühjahr 1854 begann der Augustinermönch Gregor Mendel (1822-1884) mit der Auswahl geeigneter Sorten der Gartenerbse (Pisum sativum) für seine Kreuzungsversuche, die er regelmäßig bis 1863 im Klostergarten in Alt-Brünn in Mähren durchführte. Die exakten Hybriden-Experimente mit dem Pflanzenmaterial sollten jene werden, die ihn zum Begründer einer ganz neuen intellektuellen Forschungsrichtung innerhalb der modernen Biologie nach 1900 machten. Das vorliegende Buch beinhaltet neben einem ausführlich kommentierten Nachdruck der klassischen Artikel von Gregor Mendel ebenso Querverweise zu Mendels Leben und Werk, zur Rezeption seiner Arbeit seit 1865, der sogenannten Wiederentdeckung nach 1900, sowie eine Darstellung der wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Bedeutung seiner Publikation.