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Zum dritten Mal in Folge schaffte es Golubic auf der WTA-Tour in die Viertelfinals.Im Gegensatz zu den Turnieren von Tokio und Guangzhou endete der Weg diesmal nicht in der Runde der letzten acht. Gegen die Spanierin Muguruza, die French-Open-Siegerin dieses Jahres und aktuelle Weltnummer 6, hielt Golubic zweieinhalb Stunden lang Stand. Schliesslich profitierte sie beim Stand von 5:7, 6:4 und 4:4 von der Aufgabe ihrer Gegnerin, der eine Knöchelverletzung zu schaffen machte. Trotz der Niederlage qualifizierte sich Muguruza am Freitag für das Masters der besten acht.
Nach der verletzungsbedingten Aufgabe der gebürtigen Venezolanerin, die sich erst im dritten Satz etwas von der Verletzung anmerken liess, stand der zweite Halbfinaleinzug von Golubic auf der WTA-Tour fest. Am Samstag bietet sich Golubic gegen die 21-jährige Amerikanerin Madison Keys die Chance, zum zweiten Mal nach Gstaad in diesem Sommer in einen WTA-Final einzuziehen.
Bereits jetzt kann Golubic den Abstecher nach Linz als vollen Erfolg verbuchen. Dank den Erfolgen gegen Laura Siegemund (WTA 29), Julia Görges (WTA 68) und Muguruza wird Golubic unabhängig vom weiteren Turnierverlauf in der Weltrangliste mindestens vier Ränge gutmachen und am Montag erstmals zu den Top 60 gehören. Aktuell wird die Kandidatin für den Preis als Newcomerin des Jahres als Nummer 62 geführt.
Im ersten Satz hatte Golubic noch einen Breakvorsprung aus der Hand gegeben. Im zweiten Satz gewann sie bis zum 4:0 17 von 21 Punkten, und im dritten Satz steckte sie nach einem 2:4-Rückstand nicht auf und zwang Muguruza schliesslich zur Aufgabe.
(SDA)