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Hast du auch schon einmal eine Person auf einem würfelähnlichen Stück Holz sitzen sehen, der mit den Händen darauf herumgehämmert hatte, als wäre es ein Schlagzeug? Genau diese Holzkiste nennen man Cajon (ausgesprochen: Gachon). Das Cajon wird in der Musik als eigenes Instrument betrachtet. Böse Zungen behaupten aber, es sei einfach nur ein Schlagzeugersatz. Tatsächlich ersetzt es in vielen (oftmals kleineren) Gemeinden das Schlagzeug, weil es nicht so laut ist. Okay, manchmal auch aus anderen Gründen... z.B. Die Frage, ob ein Schlagzeug biblisch ist. --> Nein, das Schlagzeug wurde erst 1887 von J. R. Olney erfunden. Aber Pauken sind etwas Biblisches (vgl. Psalm 81,3; 150,4-5) und das ist ja etwas Vergleichbares. Manchmal ist es aber auch eine finanzielle Frage. Für ein Cajon braucht es (wann überhaupt) nur 1-2 Mikrofone, oder aber man schafft sich ein E-Drum an. Persönlich sagt mir die akustische Variante mit Cajon ein bisschen besser zu, aber das ist Geschmackssache.
Das Cajon kann ich aus folgenden Gründen empfehlen: 1. Es ist nicht so schwierig es zu erlernen, ausser man hat von Natur aus wenig Taktgefühl, 2. Es ist günstig in der Anschaffung, 3. Es kann belieben ergänzt und erweitert werden (es gibt sogar Cajon-Schlagzeuge), 4. Für eine Kirche mit weniger als 100 Mitgliedern macht ein Schlagzeug wenig Sinn, da es zu laut ist, 5. Ein Cajon kann für Jamsessions am Lagerfeuer oder zu Taufen im Freien mitgenommen werden und ist immer noch genügend laut. Der nächste Blog geht dann um ein Instrument, dass jeder besitzt.