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In unserer Funktion als Experten für Solartechnik beantworten wir täglich sämtliche Fragen unserer Kunden. Im Folgenden finden Sie die am häufigsten gestellten Fragen und die von uns erteilten Antworten. Falls Sie weiterführende Informationen wünschen, nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf.
Wussten Sie, dass...
... 8 Gramm Silizium, die in einer Solaranlage in der Schweiz eingebunden sind, in 25 Jahren so viel Energie erzeugen, wie ein Gramm Uran?
Wussten Sie, dass...
...6 Stunden Sonneneinstrahlung auf die gesamte Schweiz genauso viel Energie liefern, wie das Land jährlich verbraucht?
Wussten Sie, dass...
...der Grossteil der Solarzellen aus Silizium, dem zweithäufigsten Material der Erdkruste, gefertigt wird? Erdboden, Gestein, Sand, Kies und Glas enthalten Silizium.
Wie hoch ist die Lebensdauer einer PHOTOVOLTAIKanlage? Eine Lebensdauer von mehr als 30 Jahren ist absolut realistisch. Der Grossteil der Module bietet eine Leistungsgarantie von 25 Jahren. Es versteht sich von selbst, dass die Installation fachgerecht und mit bewährten Materialien ausgeführt werden muss.
Ich habe gehört, dass die Produktion eines PHOTOVOLTAIKmoduls mehr Energie verbraucht, als es während seiner gesamten Lebensdauer erzeugen kann. Ist das wahr?
Dies war vor langer Zeit der Fall, als die PHOTOVOLTAIKmodule in äusserst kleinen Serien gefertigt wurden. Mittlerweile findet die weltweite Produktion auf Industrieebene statt, was ermöglicht hat, die Herstellungsverfahren zu optimieren. Man schätzt die energetische „Rücklaufzeit“ auf etwa 3 Jahre. Dies ist vollkommen richtig, wenn man es der hohen Zuverlässigkeit der PHOTOVOLTAIKmodule entgegensetzt. Überdies gibt es sogar Hersteller, die Solarstrom für ihre Produktion nutzen.
Sollte man die nächste Generation von PHOTOVOLTAIKmodulen abwarten, die eine verbesserte Leistungsfähigkeit aufweisen?
Wir denken, dass dies nicht notwendig ist. Die Effizienz sagt nicht alles aus, sondern nur, welche Fläche erforderlich ist, um die gewünschte Produktion zu decken. Unsere Erfahrung zeigt, dass die Dächer im Allgemeinen gross genug sind. Bei Verwendung der PHOTOVOLTAIKziegel spart man herkömmliches Baumaterial ein. Die Qualität des Systems sowie die Zuverlässigkeit der gewählten Komponenten ist viel wichtiger. Dank zahlreicher Kundschaft, die selbst umweltfreundlichen Strom erzeugen und persönlich zum Fortschritt der Solartechnologie beitragen möchte, ist die Schweiz eines der führenden Länder im Bereich der ans Leitungsnetz gekoppelten PHOTOVOLTAIK geworden. Also: Join the club!
Muss man die PHOTOVOLTAIKmodule regelmässig reinigen?
Glücklicherweise nicht. In unserer Klimazone regnet es ausreichend oft, sodass sich die Module hervorragend selbst reinigen. Zwar existieren einige ungünstige Standorte (Bahnhöfe, Industriegebiete,...) mit einem staubigen Umfeld, in dem eine regelmässige Reinigung erforderlich ist, jedoch bildet dies eine Ausnahme.
Produziert die Anlage auch im Winter?
Die Sonnenmenge in unserem Gebiet variiert während des Jahres. Sie gliedert sich in 70 % für den Sommer und 30 % für den Winter. Die von uns angebotenen Installationen sind an das Leitungsnetz gekoppelt. Dies bedeutet, dass es nicht zwingend erforderlich ist, Strom zu speichern. Der gesamte erzeugte Strom wird in das Leitungsnetz gespeist. Das „Energiegesetz“ zwingt die Stromanbieter, den gesamten Strom aus erneuerbaren Energien zu einem Mindestpreis zurückzukaufen. Zudem sind viele Stromanbieter daran interessiert, den Solarstrom zu einem Vorzugstarif von Ihnen zurückzukaufen. Informieren Sie sich bei Ihrem Anbieter oder auf der Webseite www.lecourantvert.ch .
Worum muss ich mich kümmern, wenn ich bei Solstis eine schlüsselfertige Anlage bestelle?
Solstis bietet einen Rundumservice. Dies bedeutet, dass Sie sich nicht um die verschiedenen Zulassungsanträge, staatlichen Förderungen und weiteren Genehmigungen kümmern müssen. Es versteht sich von selbst, dass wir Ihnen für den Fall, dass die Installation im Rahmen von Bauarbeiten erfolgt, eine andere Form von Zusammenarbeit anbieten oder uns mit den verschiedenen Baustellenbeteiligten (Architekt, Ingenieure,...) austauschen.
Wie kann ich mein Projekt konkretisieren?
Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!
Ist die PHOTOVOLTAIK nicht noch zu teuer?
Die PHOTOVOLTAIK ist eine der seltenen Technologien, die die Kriterien einer nachhaltigen Entwicklung erfüllt. Die politischen Behörden haben dies verstanden. Aus diesem Grunde fördert das Schweizer Energieprogramm die Schaffung von PHOTOVOLTAIKanlagen. Informieren Sie sich bei Ihrem kantonalen Amt für Energie, ob derartige Fördermassnahmen vorhanden sind, oder rufen Sie uns an! Selbstverständlich bleibt der Selbstkostenpreis der erzeugten Energie hoch. Die Preise werden – wie bei Mobiltelefonen und Autos – nur sinken, wenn die Produktion steigt. Dies ist ein hervorragender Grund, um eine Investition zu wagen, da die derzeit angebotenen Produkte qualitativ in jeder Hinsicht hochwertig und zuverlässig sind. Warum also warten?
Die PHOTOVOLTAIKmodule enthalten giftige Materialien. Verschmutzen Sie tagsüber oder bei der Entsorgung die Natur?
Silizium ist die Hauptkomponente. Die weiteren Materialien sind:
- Das Einkapselungsmaterial (durchsichtige Kunststoff, das die Zellen ummantelt – dieses Material ist identisch mit dem PVB, das Sie im Verbund- und Sicherheitsglas finden)
- Das Material, das für die elektrischen Anschlüsse erforderlich ist: wiederverwertbare Materialien wie Kupfer, Zinn und Silber in äusserst geringen Mengen
- Der Anschlusskasten aus Kunststoff, der bei der Entsorgung ohne Schäden für die Atmosphäre verbrannt werden kann. Einige Recherchen haben gezeigt, dass es möglich ist, ein PHOTOVOLTAIKmodul zu recyceln und ein neues daraus herzustellen!
PHOTOVOLTAIK – an sich eine schöne Sache, aber die Sonne scheint nicht oft genug in der Schweiz. Man müsste die Kollektoren in der Sahara installieren!
Erzeugt ein Modul, das in der Sahara installiert ist, Ihrer Meinung nach das Zwei-, Fünf- oder Zehnfache der Schweiz? Faktisch ist es lediglich das 2,2-fache. Wie ist das möglich? In der Sahara ist die durchschnittliche Länge der Tage dieselbe. Auch die Entfernung von der Erde zur Sonne ist identisch. Der einzige Unterschied liegt darin, dass in unseren Regionen mehr Wolken zu sehen sind. Da es in der Sahelzone ziemlich warm ist, wärmen sich die Kollektoren auf, was zu einer Verringerung ihrer elektrischen Effizienz führt. Lohnt es sich aufgrund dieses Unterschieds, den Strom über 2.000 km zu transportieren, wenn Ihr Dach oder Ihre Fassade die Möglichkeit bietet, die Energie vor Ort einzufangen?