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Ein neuer Ausbruch des Vulkans Pico do Fogo auf den Kapverdischen Inseln hält die Bevölkerung der Atlantik-Inselgruppe in Atem. Rund 1500 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden, die Lava zerstörte zwei Dörfer und bedroht ein Waldgebiet am Fusse des Berges.
Bereits nach einem ersten Ausbruch Ende November mussten mehr als eintausend Bewohner der Region ihre Häuser verlassen. Die Lavamassen hätten die Dörfer Portela und Bangeira auf der Insel Fogo verschluckt, sagte Feuerwehrchef Arlindo Lima.
Nach dem Ausbruch am 23. November hatte der fast 2900 Meter hohe Pico do Fogo zunächst wieder Ruhe gegeben; damals wurde der Flughafen der Insel wegen des Ascheregens vorübergehend geschlossen. Doch am vergangenen Wochenende erwachte der Vulkan erneut.
Die Kapverden sind vulkanischen Ursprungs, sie bestehen aus zehn Inseln, von denen neun bewohnt sind. Insgesamt leben rund 530'000 Menschen auf der Inselgruppe. Die Bewohner leben vor allem von Fischfang, Tourismus, Export von Textilien und finanzieller Unterstützung der kapverdischen Diasporagemeinde.