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Sergio Ermotti kehrt überraschend zurück auf seinen früheren Posten als UBS-CEO. Wie der UBS-Verwaltungsrat am Dienstagmorgen mitteilte, wird der Tessiner nach der Aktionärsversammlung vom 5. April die Management-Führung der Grossbank übernehmen. Er wird damit Nachfolger seines früheren Nachfolgers Ralph Hamers an der UBS-Spitze. Die Entscheidung ist zweifellos eine Folge der Übernahme der Credit Suisse durch die UBS, die teilweise kritisch kommentiert wurde.
Der noch amtierende CEO Ralph Hamers werde bei der UBS bleiben und Ermotti während der Übergangsphase beratend zur Seite stehen, heisst es in der Mitteilung des Verwaltungsrates. Ermotti war neun Jahre lang CEO der UBS, ehe er das Verwaltungsratspräsidium des Rückversicherers Swiss Re übernahm. Der gebürtige Tessiner werde sich an der Swiss-Re-Generalversammlung vom 12. April erneut zur Wiederwahl stellen, jedoch kurz danach zurücktreten, wird weiter mitgeteilt.
Der 1960 geborene Ermotti begann seine berufliche Laufbahn mit einer Banklehre in Lugano. Er arbeitete ab 1987 bei der Bank Merill Lynch in New York, bei der er in verschiedene Positionen aufstieg. Von 2007 bis 2010 war er stellvertretender CEO von Uni-Credit in Mailand. Im November 2011 wurde er zum CEO der UBS gewählt. Während seiner neunjährigen Amtszeit ist der Grossbank eine deutliche Stabilisierung gelungen, nachdem sie im Zusammenhang mit der grossen Bankenkrise von 2008 von der Schweizerischen Nationalbank vor einem drohenden Kollaps hatte gerettet werden müssen.