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Wie so mancher von uns (aber vielleicht nicht alle?) mache auch ich Fehler. Mein Problem ist aber, dass ich mich sehr stark darüber ärgere. Aber wäre es nicht viel besser, Fehler dazu zu verwenden, dazu zu lernen und zu wachsen? Oder sollten wir nicht gar von den Kollegen in den USA lernen und eine Fehlerkultur einführen? Gerade wir, die wir im digital Business „sozial“ unterwegs sind, könnten hier noch vieles lernen.
Abweichung eines Zustands oder Vorgangs
Was ist ein Fehler? Wikipedia sagt dazu folgendes:
Ein Fehler ist die Abweichung eines Zustands oder Vorgangs, der bezüglich der zu erfüllenden Aufgaben festgelegt ist.
Ist ja eigentlich interessant: Wenn ein Fehler so angesehen wird und man diesen grundsätzlich mal als „Abweichung“ eines Zustands oder Vorgangs ansieht wie er eigentlich sein sollte, dann kann man daraus ableiten, dass er so schlimm nicht sein kann. Eine Abweichung kann verändert werden, sodass sie eben nicht mehr abweicht. Oder wie haben es die Amis mit Coca-Cola gemacht?
New Coke
Die „New Coke“ – eine umstrittene Idee der Marketingabteilung, die die Marke revolutionieren sollte – entwickelte sich zum Flop der Saison. „Für jedes andere Unternehmen eine riesige Pleite“, urteilt Marktbeobachter Richard Farson. Doch nicht für Coca-Cola. „Statt die verantwortlichen Manager rauszuschmeißen, untersuchte die Firma die Fehler, die beim Marketing des neuen Produkts gemacht wurden“, erzählt Farson, Autor des Bestsellers „Whoever Makes the Most Mistakes Wins“. Aus dem Flop heraus entwickelte Coca-Cola das Prinzip des Brandings.
Fehlerkultur als positive Lebenseinstellung
Im $ilicon Valley gehen Firmen wie Google & Co sogar soweit, eine Fehlerkultur als positive Lebenskultur anzusehen. „Think positiv!“ heisst es dort oft. Und bei Google heisst es sogar „Think bigger!“, wenn es um innovative Ideen geht.
Den grössten Fehler, den man im Leben machen kann, ist, immer Angst zu haben, einen Fehler zu machen.
Demzufolge und wie immer: keep moving forward!