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«Man [kann] durchaus von einem Schweizer Nationaldrama sprechen, das im Zeitalter des Konfessionalismus bei allen innerschweizerischen Konflikten durchaus einheitsstiftend wirken konnte. [...[ Sozialgeschichtlich und ethnologisch erhellend sind die Szenen mit Einblicken in die bäuerliche Alltagswelt oder in die Schweizer Wirtshäuser der Frühen Neuzeit.
Die über 11'000 Verse in alemannischer Schreibsprache erschließen sich jedem schwäbischen Mundartsprecher auch ohne germanistische Vorkenntnisse in den historischen Sprachstufen des Deutschen relativ leicht, zumal schwierigere Lexeme oder eine komplexere Syntax in Fußnoten gut erklärt werden. Sehr aufschlussreich sind auch auch die historischen Kommentierungen.»