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Für meinen Geschmack die bislang enttäuschendste Titelstory der TaWo. Erfahren wir nach der Lektüre dieses Artikels und des Neukölln-Reports auch nur annähernd, was Basel mit Neukölln zu tun hat? Gibt es eine Antwort auf den reisserischen Titel auf der Frontseite, wonach Multikulti ein "Albtraum" sein soll? Nicht wirklich. Es ist die tausendmal geschriebene Story darüber, dass Integration über Sprache und Job gelingen kann - wusste das irgendwer noch nicht? Laut Impressum unterhält die TaWo Kooperationen u.a. mit "Der Freitag" aus Berlin. Wie viel spannener und ergiebiger wäre es wohl gewesen, ein Redaktionsteam des "Freitags" drei Tage auf Reportage in Basel zu schicken, um die Frage zu beantworten, ob Neukölln auch in Basel ist?
"Die anderen machen auch Mist", ist ein jämmerliches Argument, Herr Kull. Sie hätten es in der Hand, auf Ihrer Baustelle aufzuräumen. Für die paar Franken, die auf der Messebaustelle "dank" Dumpinglöhnen gespart wurden, können Sie schon mal das Zehnfache für eine Image-Kampagne einstellen.
Lustig: Nur sofern Dürr gewählt wird, will er sein Gehalt offenlegen. Mich tät aber VOR der Wahl interessieren, wie viel er verdient. (Jedenfalls sollte sich die TagesWoche im Falle einer Wahl Dürrs an dieses Versprechen erinnern.)