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Bei Zohak, nahe der afghanischen Grenze, liegt das archäologische Gebiet von Dahan-e Gholaman, ein Siedlungskomplex aus dem 5. Jahrhundert v. Chr., dessen Bedeutung ungeklärt ist. Datiert wird die Anlage in die achämenidische Zeit, da die Wohnhäuser, die bei Ausgrabungen fregelegt wurden, den für die Achämenidenzeit typischen quadratischen Grundriss aufweisen. Da auch eine Kultstätte ausgegraben wurde, in welcher Ascheresten gefunden wurde, wurde vermutet, dass es sich hier um eine Wohnsiedlung mit einem Heiligtum der Zoroastrier gehandelt haben könnte. Allerdings kann diese Vermutung nicht belegt werden. Da auch eine Menge gestapelter Töpfe gefunden worden war, wurde auch schon ganz unorthodox vermutet, dass sich hier eine Art „Keramikwerkstätte“ befunden habe. Werkzeug, das ebenfalls ausgegraben wurde, könnte auch auf ein Handwerkerquartier weisen – alle Mutmassungen sind jedoch rein hypothetischer Natur.