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Watch Dogs: Legion Komplettlösung: Londons Beschützer
Nun ist endlich Nigel Cass an der Reihe, der sich im Tower of London verschanzt hat. Zu Beginn der Mission stehen euch drei Aufgaben bevor: Ihr müsst einen Schlüssel herunterladen, das Sicherheitsnetz hacken und zu einem Aufzug gelangen. Wir raten in all diesen Fällen, das Gebiet von jeweils einer anderen Seite zu infiltrieren.
Wie eben erwähnt benötigt ihr einen Schlüssel, ohne den ihr nicht an den Computer zum Hacken des Sicherheitsnetzes gelangt. Nähert euch hierfür dem Tower von Süden und marschiert durch das erste, offene Tor, woraufhin ihr euch noch in einem sicheren Gebiet befindet. Der Schlüssel befindet sich in der Nordwestecke, weshalb ihr linksherum zur Westseite des Towers spurtet. Lauft zunächst an einem Laster vorbei und anschließend an ein paar Garagen, bis ihr auf eine Hebenbühne stoßt. Mit der könnt ihr die Innenmauer das Towers erklimmen.
Oben lauft ihr zunächst um den eckigen Turm und solltet danach rechtsherum zu einer Leiter gelangen. Sie führt euch auf das Dach eines kleinen Albion-Gebäudes, in dem sich der Schlüssel befindet. Ihr könnt ihn euch sogleich einverleiben, nachdem ihr die Wache zu eurer Rechten außer Gefecht setzt.
Anschließend müsst ihr irgendwie zurück nach oben gelangen, wofür ihr einen kleinen Fußmarsch in Richtung Westen in Kauf nehmt. Ganz am anderen Ende des Gebäudes hängt eine Leiter, die euch wieder hinauf auf das Dach bugsiert und woraufhin ihr auf direktem Rückweg zur Hebebühne flüchtet.
Sicherheitsnetz hacken
Mit dem Schlüssel in der Tasche könnt ihr als Nächstes das Sicherheitsnetz hacken. Lauft hierfür zurück zur Südseite und sucht in der Nähe der Südwestecke eine Treppe auf, die an der Außenmauer befestigt ist. Wenn ihr sie hinaufgeht, solltet ihr gleich rechts daneben ein Gerüst sehen, dank dem ihr noch weiter nach oben klettern könnt.
Geradeaus seht ihr ein paar Bauarbeiter sowie noch ein Gerüst, über das ihr linksherum zu einem runden Turm gelangt und auf dem eine Kiste mit explosiven Kanistern steht. Von dort steigt ihr zu eurer Rechten auf die Innenmauer und solltet direkt neben euch ein weiteres Albion-Gebäude sehen, worin sich laut Markierung euer Ziel befindet.
Passend dazu steht euch eine Leiter zur Verfügung, die ich nach unten ins Sperrgebiet führt. Doch Vorsicht: Ganz in eurer Nähe hält sich eine Wache in einem Anzug auf! Beobachtet sie von oben, begebt euch zu ihr, sobald sie euch den Rücken kehrt, und erschlagt sie.
Danach könnt ihr euch über die Metallstufen zu ein paar Kisten begeben und linksherum zu einer Gittertür schleichen, sofern die Wachen vor euch in eine andere Richtung blicken. Die Tür solltet ihr dank des geklauten Schlüssels öffnen können und dahinter über eine weitere Leiter zu einem grün leuchtenden Bildschirm gelangen, mit dem ihr das Sicherheitsnetz hackt. Flüchtet sogleich auf direktem Rückweg aus dem Sperrgebiet heraus.
Zum Aufzug gelangen
Nachdem ihr das Sicherheitsnetz gehackt habt, könnt ihr den Aufzug benutzen. Dazu solltet ihr euch zur Nordseite des Towers begeben, wo ein großes Gerüst zwischen Innen- und Außenmauer aufgebaut ist. Leider steht euch auf keiner Seite eine Leiter oder Treppe zur Verfügung, mit der ihr auf das Gerüst steigen könntet. Doch zum Glück gibt es eine andere Option: die Hebebühne, die ihr auf der Westseite zum Erreichen der Schlüssels genutzt habt! Die könnt ihr nämlich kapern, zum Gerüst führen und euch nach oben hieven lassen.
Habt ihr die oberste Plattform des Gerüstes erreicht, dann schaut zur Innenwand und erledigt die eine Wache, die sich darauf tummelt. Anschließend könnt ihr über eine Treppe hinab in eine schmale Gasse laufen und den offenen Torbogen anpeilen, hinter dem sich die Aufzugstür befindet. Passt jedoch auf eurem Weg dorthin auf: Auf dem Boden liegt eine Mine! Ihr könnt sie mutig abschießen und schnell zur Tür spurten, bevor euch die Gegner erwischen. Oder ihr rennt mutig drüber und lasst sie explodieren, was ihr bei voller Gesundheit überleben solltet.
Nigels Prototyp zerstören (erste Netzwerkbrücke)
Unten angekommen erwartet euch der einzige, vollwertige Endboss des ganzen Spiels: Nigels Prototyp. Dabei handelt es sich um eine mächtige Drohne, die immun gegen eure Waffen ist und andersherum mit voller Wucht auf euch ballert. Bagley rät deshalb, die EMP-Stationen zu aktivieren und somit den Schild des Prototyps außer Gefecht zu setzen. Das wiederum erfordert das Vervollständigen einer Netzwerkbrücke – und weil ihr dies insgesamt dreimal machen müsst, haben wir unsere Lösung entsprechend aufgeteilt.
Unabhängig von der Netzwerkbrücke habt ihr zwei Probleme, die euch den ganzen Kampf über begleiten: Zum einen ballert der Prototyp nahezu ununterbrochen auf euch, weshalb ihr ständig in Deckung gehen müsst. Zum anderen erscheinen vereinzelt Albion-Soldaten, die euch von der Seite flankieren. Diese müsst ihr so schnell wie möglich erschießen, bevor ihr euch weiter der Brücke widmet.
Die erste Netzwerkbrücke lässt sich relativ leicht vervollständigen. Ihr seht direkt vor euch den Startpunkt und müsst nacheinander mehrere L- und I-Stücke zurecht drehen, so dass die Leitung immer weiter blau leuchtet. Sie verläuft die meiste Zeit über dem Boden und macht erst gegen Ende einen Umweg über ein U-förmiges Wandstück. Sobald ihr auch dort beide I-Stücke vertikal gedreht habt, könnt ihr anschließend den Knotenpunkt entsperren.
Es öffnen sich mehrere Klappen des Prototyps, die heißen Dampf entsondern und die meisten eurer Gegner schachmatt setzen - praktisch. Zudem könnt ihr nun mit voller Wucht auf den Prototyp schießen, bis er ein Drittel seiner Lebensenergie verloren hat und seine Schilde wieder hochfährt.
Nigels Prototyp zerstören (zweite Netzwerkbrücke)
Sobald Nigels Prototyp wieder fit ist, um auf euch zu schießen, müsst ihr schleunigst zurück zur Ausgangsposition laufen und von dort eine neue Netzwerkbrücke vervollständigen. Diese verläuft jedoch nicht rechts- sonder linksherum über den Boden.
Ihr müsst diesmal vornehmlich L-Stücke drehen, so dass die Leitung immer weiter blau leuchtet. Sobald sie nach unten auf den Boden verläuft, müsst ihr zu eurer Linken in die Nische mit den Figuren und dem Akkublock laufen und zu eurer Rechten eine Leiter hinabsteigen, um zu den letzten L-Stücken zu gelangen.
Nigels Prototyp zerstören (dritte Netzwerkbrücke)
Nachdem der Prototyp auch sein zweites Drittel Lebensenergie verloren hat, ändert sich sein Kampfverhalten: Er wird euch ab und an mit zwei Lasern anvisieren und kurz darauf eine Rakete auf euch feuern. Ihr müsst deshalb frühzeitig den Einschlagpunkt verlassen und eine andere Deckung suchen.
Bezüglich der Netzwerkbrücke gibt es ebenfalls eine gemeine Neuerung: Die blaue Leitung verläuft zunächst ganz normal über dem Boden und hin zu einem T-Stück. Das müsst ihr so drehen, dass beide seitwärts liegenden Leitungen ebenfalls blau leuchten – und woraufhin ihr die Brücke in zwei verschiedenen Richtungen bilden müsst!
Lauft außen herum zur Nordwestecke und steigt über die Metalltreppe auf einen verwinkelten Steg. Ihr solltet nun von oben herab mehrere rote und eine blaue Leitung sehen. Letztere führt zu einem I-Stück, das ihr einmal dreht und sogleich eine blaue Leitung direkt zu einem Knotenpunkt verläuft.
Das Spielchen wiederholt sich in der Nordostecke und wonach ihr den zentralen Knotenpunkt entsperren könnt, dort wo beide Leitungen wieder zusammengeführt werden. Das zum Vorschein kommende T-Stück muss so gedreht werden, dass die in eure Richtung verlaufende Leitung blau anstatt rot leuchtet. Danach müsst ihr nur noch zwei L-Stücke zurecht drehen, wobei das eine direkt neben einer kleinen Treppe hängt und das andere an einem kleinen Kasten klebt. Abschließend könnt ihr den letzten Knotenpunkt entsperren und den Prototypen vernichten.
Kampf gegen Nigel Cass
Zu guter Letzt müsst ihr euch um Nigel Cass persönlich kümmern, der sich jedoch als ausgesprochener Schwächling entpuppt. Packt einfach euer beste Waffe aus und gebt ihm die volle Breitseite. Solange ihr ihn unter Dauerfeuer nehmt und fleißig auf seinen Kopf schießt, kommt er gar nicht erst zum Zuge. Und weil ihr euch um keine anderen Gegner sorgen müsst, sollte der Kampf bereits nach einer halben Minute vorbei sein. Wir haben jedenfalls bei unserem ersten Versuch keine zwanzig Sekunden gebraucht (!) und dabei sogar einmal daneben geschossen.