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UNICEF hat zusammen mit Partnern eine Analyse zum Bedarf psychosozialer Unterstützung nach der Explosions-Katastrophe in Beirut durchgeführt. Die Hälfte der Befragten gab an, dass die Kinder im Haushalt Verhaltensänderungen oder Anzeichen eines Traumas oder extremem Stress zeigen.
Die Mädchen und Buben haben Angstzustände, ziehen sich von Eltern und Angehörigen zurück, sie haben Albträume oder leiden an Schlaflosigkeit. Manche verstummen, andere zeigen aggressives Verhalten. Um das Trauma der Explosion zu bewältigen, benötigen sie dringend psychosoziale Unterstützung. Auch ein Drittel der Erwachsenen berichtet über negative Symptome als Folge der Katastrophe.
Um den Kindern und Familien die dringend benötigte psychosoziale Betreuung zukommen zu lassen, richtet UNICEF kinderfreundliche Zonen ein. In diesen eigens errichteten Zelten werden die Mädchen und Buben psychologisch betreut und können beim Spielen und Lachen traumatische Erlebnisse verarbeiten.
Auch über zwei Wochen nach der gewaltigen Explosion im Hafen gehen die Aufräumarbeiten in Beirut weiter. Schätzungsweise fünf Prozent der beschädigten Gebäude sind immer noch vom Wassernetz getrennt. Die Menschen, die dort leben, haben keinen Zugang zu sauberem Wasser. Die Abfallentsorgung funktioniert nur eingeschränkt, was das Risiko von Krankheiten, die durch Wasser übertragen werden, erhöht. Ausserdem haben sechs grosse Krankenhäuser und 20 Kliniken Schäden erlitten, wodurch die Kapazität der Gesundheitsversorgung weiterhin reduziert ist.
Helfen Sie mit uns zusammen den Kindern und Familien in Beirut.
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