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Quelle: CH Media Video Unit / Melissa Schumacher
Die Tragikomödie «Coda» hat den Oscar als bester Film gewonnen. Die Filmakademie zeichnete den Film der Regisseurin US-amerikanischen Regisseurin Siân Heder in der Nacht auf Montag aus. Der Film erzählt vom 17-jährigen Mädchen Ruby, das in einer gehörlosen Fischerfamilie aufwächst und das einzige Familienmitglied ist, das ein funktionierendes Gehör hat.
Die emotionale Nacht des Will Smith
Bester männlicher Hauptdarsteller wurde Will Smith. Er bekam den Preis in Los Angeles für seine Darbietung im Film «King Richard» über den Aufstieg der Schwestern Serena und Venus Williams zu Tennis-Stars.
Schon vor seiner Auszeichnung sorgte der 53-Jährige für den Aufreger der Oscar-Nacht. Nachdem Moderator Chris Rock einen Witz über Smiths Frau Jada Pinkett Smith machte, fing er an herumzuschreien, stapfte wutentbrannt auf die Bühne und ohrfeigte Rock. Zunächst blieb unklar, ob es sich um einen inszenierten Vorfall handelte oder nicht.
Als Smith später den Oscar als bester Hauptdarsteller bekam, entschuldigte er sich unter Tränen für den Vorfall – allerdings nicht bei Chris Rock, sondern nur bei der Academy.
Regie-Oscar für Jane Campion
Beinahe ein wenig unter gingen deshalb die weiteren Preisvergaben: Als beste Hauptdarstellerin wurde Jessica Chastain ausgezeichnet. Die 45-jährige US-Amerikanerin erhielt die Auszeichnung in der Nacht auf Montag für ihre Rolle im Film «The Eyes Of Tammy Faye».
Und: Die neuseeländische Regisseurin Jane Campion hat als erst dritte Frau in der Geschichte einen Oscar für die beste Regie gewonnen. Campion wurde am Sonntagabend (Ortszeit) im Dolby Theatre in Hollywood für die Regie des Westerns «The Power of the Dog» mit dem begehrten Filmpreis ausgezeichnet. Vor ihr hatten nur die Regisseurinnen Kathryn Bigelow und Chloé Zhao einen Regie-Oscar gewonnen.
(red./sda)