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Ein ergebener Gefolgsmann, der seinen Fürsten auf Schritt und Tritt begleitet: Das verstand man im Mittelalter unter "Satellit". Sobald es den Astronomen im 17. Jahrhundert möglich wurde, Himmelskörper mithilfe optischer Instrumente zu beobachten, wurde der Name auf kleine Planeten übertragen, die unablässig um grössere kreisen.
Sputnik, den ersten von Menschenhand gebauten Satelliten, lancierte die Sowjetunion im Oktober 1957. Nur einen Monat später folgte Sputnik 2, der das erste Lebewesen in die Erdumlaufbahn brachte: den Hund Laika. Explorer 1, der erste Satellit "made in USA", startete im Januar 1958.
Der Vorsprung der Russen in der Weltraumfahrt löste den so genannten "Sputnikschock" aus. Der wiederum führte zu einem gut zwei Jahrzehnte dauernden "Wettlauf ins All" zwischen den Vereinigten Staaten und der Sowjetunion.
Nicht nur im Trickfilm jagt Tom unermüdlich Jerry hintendrein. Tom und Jerry heisst auch das Satellitenduo, mit dessen Hilfe die NASA und das deutsche Zentrum für Luft‐ und Raumfahrttechnik das Erdgravitationsfeld überwachen: Verändert sich die Distanz zwischen den beiden, dann lässt das auf Veränderungen der Massenverteilung auf der Erde schliessen, zum Beispiel durch Schmelzen der Polkappen oder Ansteigen des Meeresspiegels.
Zurück in die Zukunft: In etwas über 8 Millionen Jahren werden zwei zur Vermessung der Kontinentalverschiebung lancierte Satelliten wieder in die Erdatmosphäre eintreten. Auf einer Plakette tragen beide Sonden eine Botschaft an diejenigen, die dann auf unserem Planeten leben werden: vielleicht unsere Nachkommen, vielleicht aber auch in der Zwischenzeit heimisch gewordene Ausserirdische.
Sputnik 1 ging als erster künstlicher Erdsatellit in die Erdumlaufbahn (Orbit) und sendete sein Radiosignal in die ganze Welt. Seitdem werden regelmässig Satelliten ins All geschickt. Aktuell umkreisen gut 1400 aktive Satelliten unsere Erde.
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