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Nino Niederreiter beendet eine persönliche Baisse von fünf Spielen ohne Skorerpunkt eindrucksvoll. Der Stürmer aus Chur trifft zweimal beim 4:1-Sieg von Minnesota Wild gegen die Los Angeles Kings.
Niederreiter erzielt das 1:0 (4.) mittels verzögertem Abschluss und das 3:1 (57.) im Powerplay. Er steht gut 15 Minuten auf dem Eis, das er mit einer starken Plus-3-Bilanz verlässt. Niederreiter, der im Verlaufe der Saison als erster Schweizer Spieler überhaupt drei Tore in einem NHL-Spiel erzielt hatte, hält nun bei 24 Saisontoren und insgesamt 37 Skorerpunkten.
Niederreiter wird zum drittbesten Spieler der Partie gewählt. Matchwinner ist Mikko Koivu mit ebenfalls zwei Toren und insgesamt drei Skorerpunkten. Minnesota realisiert den fünften Sieg in Serie und stoppt mit dem Erfolg den Lauf der Kings, die zuletzt dreimal in Serie das Eis als Sieger verliessen. In der Central Division stösst Minnesota durch den jüngsten Erfolg auf Platz 3 vor und nähert sich der Playoff-Qualifikation.
Die Vancouver Canucks mit den Schweizer Verteidigern Luca Sbisa und Yannick Weber verlieren gegen die Dallas Stars mit 3:4 nach Verlängerung. Verteidiger John Klingberg erzielt den Gamewinner für Dallas 47 Sekunden vor Ablauf der Verlängerung. Sbisa und Weber stehen jeweils rund 20 Minuten auf dem Eis. Dieses verlässt Sbisa mit einer Minus-2-Bilanz. Weber und der frühere ZSC-Stürmer Ronalds Kenins (elf Minuten auf dem Eis/4 Torschüsse) kommen auf eine ausgeglichene Bilanz bei den Canucks.
Minnesota Wild (mit Niederreiter/2 Tore) - Los Angeles Kins 4:1
Vancouver Canucks (mit Sbisa und Weber) - Dallas Stars 3:4 n.V.
Colorado Avalanche (ohne Berra/Ersatz) - Buffalo Sabres 5:3
28. Mai 1974: Es ist eine der kuriosesten Episoden der NHL-Geschichte. Im Draft 1974 ziehen die Buffalo Sabres den völlig unbekannten Taro Tsujimoto. Dass ihn niemand sonst auf der Rechnung hat, hat einen einfachen Grund: Der Japaner existiert gar nicht.
Den Stanley Cup haben die Buffalo Sabres noch nie gewonnen. Dafür aber die Herzen aller Fans mit Sinn für Humor.
Der Amateur Draft 1974 zieht sich ewig in die Länge. Die Klubvertreter treffen sich nicht an einem Ort, sondern werden Runde für Runde vom NHL-Präsidenten Clarence Campbell angerufen. Das dauert. Denn Campbell rattert erst die Namen der bereits gedrafteten Spieler herunter und bittet dann einen Klubvertreter um den Namen des Spielers, dessen Rechte sich sein Team sichern will.
George …