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Naturgefahrenkarten
NaturgefahrenkarteN
Die Ausarbeitung von Gefahrenkarten ist Sache der Gemeinden, wobei sie auf die finanzielle und technische Unterstützung des Kantons und des Bundes zählen können. Gefahrenkarten finden über ein Genehmigungsverfahren Eingang in die Raumplanung.
Gefahrenkarten werden von Fachbüros angefertigt. Ihnen zugrunde liegen der Ereigniskataster, die vorhandenen Datengrundlagen, sowie die nach wissenschaftlichen Massstäben durchgeführten Feldbeobachtungen und Messkampagnen. Ausgewertet werden diese Daten mit Mitteln auf dem neuesten technologischen Stand (namentlich: der Fotografie, der Messtechnik, der Bildaufnahme mit Radar oder Laser, mittels geophysikalischer Methoden, Bohrungen, digitaler Modelle und Modellierungen).
Die Gefahrenkarte unterteilt eine Gebietsfläche in Zonen mit unterschiedlichen Gefahrenstufen (rot, blau, gelb, gelb-weiss gestreift, weiss).
In den Zonennutzungsplänen (Nutzungsplänen und Baureglementen) der Gemeinden werden der Inhalt der Gefahrenkarten sowie die Folgen für die Nutzung durch den Grundeigentümer einer jeden Parzelle rechtsverbindlich festgehalten.
Dokumente
Richtlinie
RechtsgrundlagenGesetzgebung Bund
- 721.100 Bundesgesetz über den Wasserbau
- 721.100.1 Verordnung über den Wasserbau
- 921.0 Bundesgesetz über den Wald
- 921.01 Verordnung über den Wald