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In der Siedlung Heiligfeld sind Hochhäuser mit Kleinwohnungen, Laubenganghäuser mit mittelgrossen Wohnungen und niedrige Blöcke mit Geschosswohnungen rund um einen weiten Grünraum gruppiert. Jede Wohnung bietet einen optischen Bezug zur Parkanlage, die von den Landschaftsarchitekten Gustav und Peter Ammann gestaltet wurde. Die Siedlung des Zürcher Stadtbaumeisters Albert Heinrich Steiner (190596) errang mit ihrer guten Durchmischung rasch eine Vorbildfunktion für städtisches Wohnen.
Den beiden Hochhäusern mit Y-förmigem Grundriss kam besondere Aufmerksamkeit zu, denn sie waren mit ihren zwölf Geschossen die ersten Wohntürme der Stadt. Sie fanden rasch Nachfolger und standen somit am Anfang einer anhaltenden Diskussion über Sinn und Unsinn von Hochhäusern. Während Max Frisch, der Erbauer des nahe gelegenen Freibads Letzigraben (194749), das Hochhaus in der Grossstadt zum Ausdruck moderner Lebensform und zeitgenössischen Bauens schlechthin erklärte, befürchteten andere, dass die ganze Schweiz verstädtere und mit solchen Gebäuden überbaut werde.
Baujahr: 1950-55
Architektur: Albert Heinrich Steiner, Zürich
Bauten der 50er Jahre
Wohnsiedlung Heiligfeld und Hochhäuser am Letzigraben
AdresseBrahmsstrasse/Letzigraben/ Badenerstrasse, 8003 Zürich
Datenquelle: Schweizer Heimatschutz