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Im internationalen pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte, den die Schweiz am 18. September 1992 ratifiziert hat, steht zum Thema Bildung (Artikel 13 Folgendes:
(1) Die Vertragsstaaten erkennen das Recht eines jeden auf Bildung an.
[...]
(2) Die Vertragsstaaten erkennen an, dass im
Hinblick auf die volle Verwirklichung dieses
Rechts [...]
c) der Hochschulunterricht auf jede geeignete Weise,
insbesondere durch allmähliche Einführung der
Unentgeltlichkeit, jedermann gleichermassen entsprechend seinen
Fähigkeiten zugänglich gemacht werden muss
Die Studiengebühren dürfen sich demzufolge nur in eine Richtung
entwickeln: nach unten! Die ETH dagegen verteuert das
Studium drastisch und verstösst damit gegen diesen Pakt.
Die ETH bewegt sich mit diesem Schritt nicht nur rechtlich, sondern auch staatspolitisch in die falsche Richtung: Der Zugang zu einer Hochschule und Verbleib an derselben soll von Talent und Fleiss der Studierenden abhängig sein und nicht vom Geldbeutel der Eltern. Bildung darf nicht zum Privileg der Elite werden.