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Chronik
Die Korporation reicht in ihren Anfängen in die Zeit der Landnahme durch die Alemannen zurück. Jedes Mitglied einer Sippe erhielt eine Hofstatt zugeteilt, während das unverteilte Land, die Allmend, bestehend aus Wald, Acker- und Weideland, gemeinsam genutzt wurde. Mit der Zeit wurden die Nutzungsrechte am gemeinsamen Besitz mit dem Nachweis einer Hofstatt verknüpft. Bis ins 15. Jahrhundert wurden die Nutzungs- und Gebietsrechte unter den einzelnen Genossen bereinigt. Gleichzeitig wurden Neuzuzüger als Beisassen zunehmend von den Nutzungsrechten ausgeschlossen, um die Zahl der berechtigten Genossen nicht zu stark ansteigen zu lassen.
Ignaz Dominik Hürlimann, Obergaden (27.06.1796 - 05.01.1871) war der erste Korporationspräsident (1848 - 1850).
Das Gebiet der Korporation umfasst mit einer Fläche von 667 ha beinahe die Hälfte des ganzen Gemeindegebietes. Der grösste Teil der 271 ha Allmendland wird von der Landwirtschaft zugenutzt. Daneben bietet die Korporation Walchwil mit ihrer Wasserversorgung auch gutes Trinkwasser für die Häuser und Brunnen des Dorfes. Sie ist privatwirtschaftlich organisiert und zur Hauptsache im öffentlichen Interesse tätig.
Als einzige Gemeinde ist die Korporation steuerpflichtig und kann selber keine Steuern erheben.