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Der Film ist eine Kunstform, die ihren Ausdruck in der Produktion bewegter Bilder mittels Foto-, Kamera- und Tontechnik findet, bei Stummfilmen war der Ton untergeordnet oder wurde durch unterschiedliche Möglichkeiten versucht. In der Regel werden die Bilder mit einem Filmprojektor im Dunkeln auf eine Bildwand projiziert oder auf einem Bildschirm erzeugt. Heutzutage handelt es sich bei den Filmen des Kinos und des Fernsehens meist um farbige Bilder, die vertont und musikalisch untermalt sind. Der Film ist unter anderem Gegenstand der Filmwissenschaft und der Filmtheorie. Die technische, kulturelle und künstlerische Entwicklung dieses optischen Mediums seit den Anfängen um 1900 ist unter Filmgeschichte ausführlich dargestellt.
Das Drama ist nach antiker Definition eine Gattung der Dichtung und bezeichnet eine Handlung mit verteilten Rollen.
Andere Definitionen des Filmdramas im Deutschen sind stärker eingegrenzt. Das Deutsche Fremdwörterbuch (1999) zitiert einen Satz aus der Veröffentlichung Die deutsche Filmindustrie von Karl Zimmerschied aus dem Jahre 1922: „Bald besann sich die Filmkunst darauf, die dem deutschen Wesen so sehr anhaftende Charaktereigenschaft der Sentimentalität für sich in vorteilhafter Weise wirtschaftlich auszunutzen. Dieser Erwägung verdankt das Filmdrama seine Entstehung.“
Für das Lexikon der Filmbegriffe der Universität Kiel wird der Begriff Drama in der Filmkritik „als Sammelbezeichnung für Filme verwendet, die zwischen Melo- und Sozialdrama angesiedelt sind. Die somit wohl unspezifischste Genrebezeichnung des Films umfasst neben anderen Subgenres das romantische Drama, den period film, zahlreiche historische Melodramen, viele Gerichtsfilme, manche Abenteuerdramen und Ähnliches mehr. Im Zentrum des Dramas stehen Figuren, die eine Lebenskrise durchmachen, vor eine lebensverändernde Entscheidung gestellt sind, ihr Leben auf Grund von Verlust, Verfolgung, zufälligem Glück oder Ähnlichem neu formieren müssen.“