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Der Fahrdienstvermittler Uber muss in seinem ersten Quartal als börsenkotiertes Unternehmen einen Verlust von 5,2 Milliarden Dollar ausweisen.
Ein Hoffnungsschimmer bleibt die Uber-Eats-Sparte, die im Gegensatz zum Mutterunternehmen 72 Prozent mehr Gewinn verbuchen konnte.
Grund für die hohen Verluste bei Uber war vor allem die mit dem Börsengang im Frühjahr zusammenhängende Start-Up-Praxis, Mitarbeiter mit Aktien zu bezahlen, wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Quartalsbericht hervorgeht. Laut offiziellen Zahlen wurden so über 3,9 Milliarden US-Dollar ausgegeben. Insgesamt lagen die Kosten des Fahrdienstvermittlers im zweiten Quartal 2019 bei 8,6 Milliarden Dollar, was einer Steigerung von 147 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht.
Zwar konnte das Unternehmen seinen Gesamtumsatz um 14 Prozent auf 3,2 Milliarden Dollar steigern. Doch soll dies in erster Linie mit der guten Performance der Uber-Eats-Sparte zusammenhängen. Die Uber-Tochter, die sich auf Essenslieferung spezialisiert hat, war einer der wenigen Lichtblicke des am Donnerstag veröffentlichten Geschäftsberichts: Hier stiegen die Gewinne um 72 Prozent auf knapp 600 Millionen Dollar.
Uber, das bereits vor wenigen Wochen verkündet hat, in seiner Marketingabteilung jede dritte Stelle streichen zu wollen, war im Frühjahr an die Börse gegangen.
Im gleichen Zeitraum wagte auch Lyft diesen Schritt. Der Uber-Konkurrent steigerte im zweiten Quartal seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 72 Prozent auf 875 Millionen Dollar.