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Zu ihrem 50. Geburtstag erinnert sich die Tennis-Legende zurück
Zehn Jahre lang gehörte Gabriela Sabatini zu den besten Tennisspielerinnen der Welt. 1996 verabschiedete sich die Argentinierin vom Profi-Sport – mit nur 26 Jahren. Sie sei «sehr müde» gewesen, lautete die Erklärung. Schon als 14-Jährige kämpfte Sabatini gegen die Grössen der Tenniswelt. 1985 war sie mit 15 Jahren und drei Wochen die bis dahin jüngste Spielerin im Halbfinale der French Open und verlor das Match damals gegen Chris Evert. Im selben Jahr feierte Sabatini aber in Tokio noch ihren ersten Turniersieg auf der WTA Tour.
Besonders die Turniere gegen ihre Kontrahentin Steffi Graf in den 80er und 90er Jahren sorgten für Aufsehen. Insgesamt trafen die Tennis-Asse etwa 40 Mal aufeinander, Graf siegte in 29 Matches, Sabatini in elf. Aber auch wenn Gabriela oft im Schatten ihrer deutschen Rivalin stand, konnte sie im Laufe ihrer Karriere 27 Titel gewinnen. Der Höhepunkt war dabei ihr Sieg bei den US Open 1990 – im Finale bezwang sie Steffi Graf. Sabatini zu «BILD»: «Der letzte Punkt gegen Steffi war das Grösste, was mir passieren konnte. Und dieses Gefühl, das ich hatte, war die Antwort auf alles, auf all die Anstrengungen so vieler Jahre.»
Aktuell feierte die ehemalige Tennis-Legende ihren 50. Geburtstag – in ihrer Wahlheimat, der Schweiz. Dabei erklärte Sabatini, dass sie sich Glückwünsche von ihrer gleichaltrigen Dauerrivalin durchaus vorstellen könne. «Als wir aufhörten, fühlte ich, dass wir Freundinnen sind. Ich bewundere Steffi, ich habe sie immer bewundert. Sie ist ein spektakulärer Mensch.»
Heute ist Sabatini eine erfolgreiche Geschäftsfrau. Kurz nach dem Ende ihrer Karriere hatte sie ein Parfüm auf den Markt gebracht. Mittlerweile stammen 18 Damen- und Herrendüfte aus ihrer eigenen Produktion. In der Öffentlichkeit tritt Gabriela nur sehr selten in Erscheinung, über ihr Privatleben ist kaum etwas bekannt. Als Sabatini im vergangenen Jahr in Paris mit dem Philippe-Chatrier-Preis ausgezeichnet wurde, erzählte sie, dass sie gerne reist. Sabatini besitzt Häuser in Miami und Buenos Aires. Über ihre Wahlheimat sagte Sabatini, nach der sogar eine Rosenzüchtung benannt ist, laut «bluewin.ch»: «Die Schweiz ist ein wunderschönes Land, ich mag die ruhige Atmosphäre. Man kann viel Sport treiben, ich fahre gerne Fahrrad. Ich lebe sehr frei, es ist wirklich sehr angenehm.»