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Im Körbli vom Rotkäppchen versteckt sich in vielen Versionen des Märlis nicht irgendein Kuchen, sondern ein «Gugelhupf». Nicht nur bei Rotkäppchens Grossmutter beliebt, auch beim Kuchenplausch im deutschsprachigen Raum gehört der hübsch geformte Kuchen schon seit Hunderten von Jahren zu den Favoriten. Zum Ursprung des Namens ist Folgendes bekannt: Der erste Wortteil lässt sich von «Gugel», der Bezeichnung einer Kapuze aus dem 12. Jahrhundert, ableiten. Sie ähnelte der rundlichen, sich wölbenden Form des Gugelhupfs. Zur Herleitung von «Hupf» gibt es zwei Theorien: Eine besagt, Hupf komme daher, dass Hefe den Kuchen zum Hupfen, also Aufgehen, bringe. Die zweite besagt, dass hier das Lupfen der Kuchenform und somit das Entblössen der gesamten Kuchenpracht nach dem Backen die namensgebende Rolle spiele. Wieso wir in der Schweiz aus dem Hupf einen Hopf gemacht haben, bleibt unklar.