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19.04.2013 17:11
Die Rochester Americans, auch «Amerks» genannt, stammen aus Rochester im Staat New York. Sie spielen in der «Blue Cross Arena at the War Memorial», die 11000 Zuschauern Platz bietet. Die grössten Erfolge des Teams sind die sechs Siege im Calder Cup – dies verteilt auf drei verschiedene Jahrzehnte: In den sechziger Jahren resultierten drei Erfolge (1965, 1966 und1968), in den Achtzigern konnten zwei Siege errungen werden (1983 und 1987) und zuletzt war das Team 1996 siegreich, also in den Neunzigern. Just in jenem Jahr, als das Team am Spengler Cup teilnahm. Die Rochester Americans sind das Farm-Team der Buffalo Sabres.
Wertvolle Erfahrung
Einer der erfolgreichsten Spieler, die Rochester je in seinen Reihen hatte ist Jody Gage. Er spielte zwischen 1985 und 1996 insgesamt 653 Partien für die «Amerks», erzielte dabei 351 Tore und verzeichnete 377 Assists. In seiner 17jährigen AHL-Karriere war er so erfolgreich, dass er als einer der drei erfolgreichsten Torschützen in die Hall of Fame der AHL aufgenommen wurde. Gage, heute Director of Strategic Planning bei den Rochester Americans, war ebenso wie Don Stevens (Kommunikation) bei der ersten Spengler Cup-Teilnahme des Teams in Davos dabei.
Beide schauen noch heute gerne auf das damalige Abenteuer zurück. «Die Rochester Americans fühlen sich geehrt, die AHL am diesjährigen Spengler Cup repräsentieren zu dürfen», Ted Black, Präsident der Rochester Americans und deren NHL-Team Buffalo Sabres, glücklich. «Die Teilnahme wird eine aussergewöhnliche Erfahrung für die Spieler sein. Das zweite Mal am Spengler Cup teilzunehmen erweitert die grossartige Geschichte unseres Klubs um ein weiteres Kapitel.»
Wieder das Double anstreben
So hoffen die Rochester Americans, den Spirit des Spengler Cup wie bei der letzten Teilnahme in die Meisterschaft übernehmen zu können. Denn das Ziel ist erneut das Double – und somit neben dem Spengler Cup auch der Calder Cup –, den die Amerks erstmals seit 1996 wieder gewinnen wollen. Beim Spengler Cup in Davos wollen sich die Americans engagiert einsetzen: «So dass die American Hockey League stolz auf uns sein kann.»
19.04.2013 17:10
Mit den Rochester Americans wird zum zweiten Mal nach 1996 ein Team aus der American Hockey League (AHL) in Davos vertreten sein. Damals verstanden es die «Amerks», wie das Team auch genannt wird, das Turnier mitzuprägen und belegten hinter dem Team Canada und dem Gastgeber Hockey Club Davos den dritten Rang. Bereits zum vierten Mal werden zwei nordamerikanische Teams für hochstehendes Eishockey am Spengler Cup sorgen. 1988 und 1989 nahm neben dem Team Canada das Team USA Selects teil. Dieses gewann 1988 dank eines 8:1-Final-Sieges über das Team Canada das Turnier.
Eine Ehre für die Rochester Americans
«Die American Hockey League ist privilegiert, an einem Turnier mit einer der eindruckvollsten Geschichten der Welt teilnehmen zu dürfen», streicht David Andrews, Präsident und CEO der AHL, heraus. «Wir sind dankbar für die guten Beziehungen mit der Spengler Cup-Organisation und danken ihr für die Einladung der Rochester Americans ans diesjährige Turnier.» «Die Rochester Americans fühlen sich geehrt, die AHL am diesjährigen Spengler Cup repräsentieren zu dürfen», ist auch Ted Black, Präsident von Rochester Americains sowie deren NHL-Team Buffalo Sabres, glücklich.
«Die Teilnahme wird eine aussergewöhnliche Erfahrung für die Spieler sein. Das zweite Mal am Spengler Cup teilzunehmen erweitert die grossartige Geschichte unserer Franchise um ein weiteres Kapitel.»
Stolzer OK-Präsident des Spengler Cup
«Ich bin extrem stolz, zum zweiten Mal die Rochester Americans und damit ein zweites Team aus Nordamerika am Spengler Cup präsentieren zu dürfen. Wenn man weiss, wie gedrängt der Spielplan in der AHL ist und die Teams belastet, ist es alles andere als selbstverständlich, die "Amerks" am Spengler Cup zu haben», freut sich Fredi Pargätzi, OK-Präsident des Spengler Cup, über die Verpflichtung. Seit der letzten Teilnahme eines AHL-Teams hat sich diese Liga ganz wesentlich verändert. Sie hat sich mittlerweile zu einer klassischen Ausbildungsliga für die NHL entwickelt, die junge, hungrige Spieler auf dem letzten Schritt hin zur NHL fördert und entwickelt, so Pargätzi weiter: «Erfreulich und wichtig für mich ist deshalb auch die Tatsache, dass die Verantwortlichen der Buffalo Sabres, dem NHL-Team der Rochester Americans, die Teilnahme am Spengler Cup voll und ganz unterstützen.»
18.04.2013 08:01
Das Team von Hans Kossmann, spielte sich als Qualifikationssieger in souveräner Art und Weise ins Finale. In einer intensiven Serie unterlagen die Drachen dem SC Bern aber mit 2:4. Dennoch können die Freiburger auf eine sehr gelungene Saison zurück blicken. Gastgeber Davos, der beim Spengler Cup im Finale stand, musste in der Meisterschaft schon früh zusehen. Im Viertelfinale gegen die ZSC Lions musste er sich trotz einer 3:1-Führung nach drei Niederlagen in Serie schliesslich 3:4 geschlagen geben. Der Hockey Club Davos reagierte darauf mit zahlreichen Spielerwechseln, so verliess neben allen anderen Ausländern auch Josef Marha den Verein. Der 36jährige Tscheche spielte zwölf Jahre im Landwassertal und gewann mit Davos fünf Meistertitel.
Mannheim scheitert an Wolfsburg
Eine Überraschung gab es in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Das Spengler Cup-Team Adler Mannheim schloss die Regular Season punktgleich mit den Kölner Haien auf dem ersten Rang ab. Im Viertelfinale trafen die Mannheimer auf den zehntklassierten EHC Grizzly Adams Wolfsburg, der sich nur über die Pre-Playoffs in die Runde der ersten Acht retten konnte.
Der Spengler-Cup-Teilnehmer von 2011 zeigte den Adlern dann überraschenderweise den Meister, mit 4:2 Siegen qualifizierte sich Wolfsburg auf Kosten von Adler Mannheim für die Halbfinals, wo dann aber Endstation war.
Spannung bis zum Schluss
Am Spengler Cup überzeugte der HC Vitkovice Steel mit dem Gruppensieg in der Gruppe Torriani. In der tschechischen Meisterschaft erging es den Stahlstädtern weniger gut: Durch die Pre-Playoffs qualifizierten sie sich für das Viertelfinale, wo sie gegen Qualifikationssieger Zlin mit 2:4 ausschieden.
Neben Davos, Mannheim und Vitkovice schied auch das KHL-Team Salawat Julajew Ufa in der drittletzten Runde aus. Dies waren die Konferenz-Halbfinals, für die sich Ufa dank einem 4:3-Sieg über Metallurg Magnitogorsk qualifizierte. Ebenfalls 4:3 war das Endresultat der darauf folgenden spannenden Serie, wobei sich Bars Kazan gegen Ufa durchsetzte. Die Serie war an Spannung kaum zu überbieten: Die letzten drei Spiele gingen alle 4:3 aus, wobei der Spengler Cup-Teilnehmer im siebten Spiel den Kürzeren zog.
10.04.2013 14:22
Übertragungsstärkster Markt war die Schweiz vor Kanada. Mit über 149 Stunden fand der Grossteil der Berichterstattungen live statt. Auf Clubebene wurde mit 109 Stunden am längsten über den HC Davos berichtet, gefolgt vom Turniersieger Canada mit 95 Stunden. In der Schweiz nahm der Marktanteil in der deutschen, französischen und italienischen Schweiz deutlich zu, total um 8,4 Prozent. Stärkster Markt ist Canada aufgrund der hohen Reichweite des Senders TSN wurden hier 820 Mio.
Kontakte generiert. Das Semifinal zwischen dem Team Canada und dem HC Fribourg-Gottéron sahen 560’000 TV-Zuschauer auf TSN. Quelle: Schweizer Fernsehen / Sport + Markt
100 Prozent Auslastung
In der Vaillant Arena waren alle elf Spiele ausverkauft. Die Auslastung von 100 Prozent wurde damit erstmals erreicht. Somit kamen 71’544 Zuschauer live vor Ort in den Genuss von hochstehendem Eishockeysport.
15.01.2013 13:50
Die Adler Mannheim spielen weiterhin an der Spitze der DEL mit. Sie leisteten sich aber zuletzt bei den Iserlohn Roosters einen kleinen Ausrutscher, sodass sie an der Tabellenspitze von den Kölner Haien eingeholt wurden. Wie viele andere Teams verlor Mannheim auch durch die Beendigung des Lockouts Spieler. So reisten beispielsweise Jason Pominville und Dennis Seidenberg zurück nach Nordamerika.
Auf Play-off-Kurs
Die beiden osteuropäischen Spengler Cup-Teilnehmer HC Vitkovice Steel und Salawat Julajew Ufa sind auf Play-off-Kurs. Die Tschechen verloren nach dem Spengler Cup zwar zwei Spiele, sind dann aber mit drei Siegen in Folge auf die Erfolgsstrasse
eingebogen. Vitkovice befindet sich damit auf dem neunten Platz, der zur Teilnahme am Pre-Play-off berechtigt. Ebenfalls auf Play-off-Kurs befindet sich Salawat Julajew Ufa, das in der Ost-Konferenz der KHL auf dem siebten Rang liegt. Das Team von Wladimir Jursinow Jr. ist damit im Fahrplan.
Schweizer Teilnehmer in Form
Die beiden Schweizer Teams befinden sich in guter Form. Fribourg-Gottéron ist punktgleich mit dem Leader SC Bern an der Tabellenspitze. Der HC Davos gewann seit dem Spengler Cup vier von fünf Spielen und distanzierte so den Trennstrich in der NLA um sechs Punkte.