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Alufolie
Heinrich Alfred Gautschi war Mechaniker und produzierte in seiner Werkstatt Metallwaren. Nachdem er das neue und leichte Material Aluminium kennengelernt hatte, fokussierte er sich auf dessen Verarbeitung. 1905 liess er sich sein Verfahren zur Herstellung von Aluminium patentieren. Dabei wird ein dünnes Aluminiumblech gewalzt, halbiert, übereinander gelegt und wieder gewalzt.
Cellophan
Der Schweizer Chemiker Jacques E. Brandenberger arbeitete für die Textilindustrie. 1908 entwickelte er eine Maschine, die aus Zellulose Folien entwickelte, Cellophan. Die transparente Verpackung, die Weltweit verwendet wird. Allerdings liefen die ersten Patente bereits in den 20ern ab und andere Hersteller beteiligten sich bereits früh am Wettkampf um den Markt für die Folie.
Klettverschluss
Georges de Mestral erfand 1941 den Schnürbändeli-Ersatz, inspiriert von Früchten der grossen Klette, die er nach einem Spaziergang aus den Fell seines Hundes ziehen musste. Dabei erkannte er, dass die Stacheln kleine Haken an ihrem Ende haben, mit denen sie an Fell und Stoff festhängen können. Zehn Jahre später liess er Velcro patentieren und gründete Velcro Industries, die heute noch Weltmarktführer sind.
Nescafé
Die brasilianische Regierung beauftragte Nestlé damit, Kaffee haltbar zu machen. Das Ziel war ein löslicher Kaffeepulver. Nach 8 Jahren Forschung entwickelte Max Morgenthaler den ersten Instant Kaffee zu Hause in seiner Küche, Nescafé.
Knoblauchpresse
Geräte, die wir alle in der Küche haben! Diese gehen auf Schweizer zurück:
Der Schweizer Karl Zysset und seine Firma Zyliss haben in den 50er Jahren erst die Knoblauchpresse und kurz darauf den Kräuterhacker und die Salatschleuder erfunden.
Der Sparschäler Rex
Alfred Neweczerzal, aus Davos, erfand 1947 den Sparschäler mit seinem praktischen und modernen Design.
Taschenmesser
Das Schweizer Taschenmesser ist eine Erfindung der Schweizer Armee und hat standardmässig eine Klinge, einen Schraubenzieher, eine Ahle und einen Dosenöffner.
Victorinox stellte es später Serienmässig in unterschiedlichsten Ausführungen für die Allgemeinheit her.
Robidog
40'000 Robidogs stehen in der Schweiz. Das Konzept wurde in den 80ern von Joseph Rosenast entwickelt, um die Schweiz sauber zu halten.
Asphalt
Der Schweizer Arzt Ernest Guglielminetti liess 1902 zum ersten Mal eine Strasse asphaltieren, nachdem er in Südostasien beobachtet hatte, wie zur Gebäudeabdichtung Teer benutzt wurde.
Ritalin
Einige der führenden Chemiekonzerne der Welt befinden sich in der Schweiz. Eine der bekanntesten Entwicklungen ist Ritalin.
Der Chemiker Leandro Panizzon entdeckte das Mittel 1944 und nannte es nach seiner Frau, Rita.
Ritalin wird als Mittel gegen ADHS vertrieben und immer mehr zum lernen Missbraucht. Es motiviert und hält wach, die Leistung und Konzentration verbessern sich laut Untersuchungen jedoch nicht, nur für solche, die auch von der Schwäche betroffen sind.
LSD
1943 entwickelte der Aargauer Chemiker, Albert Hoffmann, die Droge LSD. Ursprünglich wollte er eine Arznei synthetisieren, welche den Kreislauf stimulieren sollte. Nachdem er aus Versehen welches abbekommen hatte erlebte er die Wirkung. Er wünschte sich, dass LSD zu therapeutischen Zwecken eingesetzt werden würde. Gleichzeitig bezeichnete er die Droge als sein "Sorgenkind".
Schriften
Auf Laptop oder Computer haben wir sie alle schon genutzt. Die Schrift Helvetica ist tasächlich aus der Schweiz und wurde 1957 von Max Medinger kreiert.
Ebenso stammt die Schrift Frutiger, die wir alle von den Strassenschildern kennen, von einem Schweizer; Andreas Frutiger.