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Permafrostböden sind keine Seltenheit. In der Schweiz sind sie in den Gletschergebieten der Alpen weit verbreitet. Ansonsten findet man Permafrostböden rund um Nord- und Südpol in Zonen mit arktischen und antarktischen Tundren: beispielsweise in Alaska, Kanada, Russland und China. Der Boden von Grönland ist zu 99% permanent gefroren!
Frost sorgt für Stabilität
Mit dem Lauf der Jahreszeiten verändert sich ein Permafrostboden. Zu einem Problem für den Menschen kann dies werden, wenn Gebäude auf Permafrost stehen: Permafrostböden bilden zwar im Winter ein ausserordentlich festes Fundament für Häuser und Siedlungen, jedoch kann es sein, dass sie im Frühling von oben her auftauen. Damit wird der Boden weniger stabil, und es können sich Spannungen im Bauwerk aufbauen.
Um dieses Problem weitgehend zu umgehen, werden Bauwerke in Permafrostgebieten häufig auf Pfeilern erbaut. Die Pfeiler werden mehrere Meter tief in den Boden gerammt, wo der Frost ganzjährig bestehen bleibt, um so die notwenige Stabilität zu erzielen.
Der Permafrost bekommt die Klimaerwärmung zu spüren
Zur Zeit ist ein Rückgang der Permafrostfläche auf der Erde zu beobachten. Durch die zunehmende Klimaerwärmung tauen immer mehr Permafrostböden zeitweilig oder sogar für immer auf. In Bergregionen ist dies sehr gefährlich, da ganze Hänge instabil werden und die Gefahr von Erdrutschen und Steinschlag steigt.
In der Ebene werden Regionen mit aufgetautem Permafrost zu Sumpfgebieten. Man befürchtet, dass aus diesen Sümpfen in grösseren Mengen das Treibhausgas Methan entweichen kann. Dies wiederum könnte die Klimaerwärmung noch weiter verstärken.
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