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Der Bassist Mika Kares, Jahrgang 1978, stammt aus dem südfinnischen Laitila und studierte bei Roland Hermann an der Sibelius-Akademie in Helsinki. Seinen Bühneneinstand gab er im Alter von 25 Jahren als Mozarts Figaro; wenig später wurde er in das Ensemble des Badischen Staatstheaters Karlsruhe verpflichtet, dem er bis 2010 angehörte. Dort war Kares in vielen grossen Partien seines Fachs zu erleben, etwa als Filippo II in Verdis Don Carlo, als Colline in Puccinis La Bohème, Raimondo in Donizettis Lucia di Lammermoor und Sarastro in Mozarts Zauberflöte. Auch seine ersten Wagner-Partien konnte er in Karlsruhe erarbeiten: den Fafner im Rheingold und im Siegfried sowie den Hunding in der Walküre. 2008 debutierte Mika Kares als Boitos Mefistofele beim Savonlinna Festival, 2012 trat er erstmals in den USA auf, als er sich mit Verdis Attila an der Seattle Opera vorstellte. Als Daland im Fliegenden Holländer absolvierte er mit Marc Minkowski und Les Musiciens du Louvre eine Europatournee, als Ramfis (Aida) war er zu Gast an der Bayerischen Staatsoper, als Don Fernando (Fidelio) am Palau de les Arts in Valencia, und als Komtur (Don Giovanni) und Bartolo (Le nozze di Figaro) wirkte er im März 2014 bei einer Mozart-da Ponte-Trilogie unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt am Theater an der Wien mit. Weitere Pläne umfassen Auftritte mit Berlioz’ Les Troyens am Gran Teatre del Liceu in Barcelona und seinen ersten Hans Sachs in Wagners Meistersingern von Nürnberg, den er in Helsinki interpretieren wird. Regelmässig tritt Mika Kares auch als Konzertsänger hervor: Zu den Höhepunkten in letzter Zeit zählte dabei sein erster gemeinsamer Auftritt mit den Wiener Philharmonikern, der im Oktober 2013 bei einer Aufführung des Mozart-Requiems in Rom erfolgte.
Februar 2014