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Genf - In diesem Jahr gab es den weltweit wärmsten je gemessenen April. Der Rekord gilt nach Angaben der Weltwetterorganisation (WMO) auch für den Zeitraum Januar bis April 2010. Das bestätigte die WMO in Genf unter Berufung auf Angaben der US-Klimabehörde NOAA.
Nach Angaben der NOAA lag die Durchschnittstemperatur der Erde kombiniert aus Land- und Ozeanoberfläche im April bei 14,5 Grad Celsius. Das seien 0,76 Grad höher als der Durchschnitt im vergangenen Jahrhundert.
Hinzu komme, dass auch die im vergangenen Monat gemessene Oberflächentemperatur der Ozeane die höchste jeweils in einem April verzeichnete gewesen sei. Die Landtemperatur war die dritthöchste seit Beginn der Aufzeichnungen 1880.
Für die Monate Januar bis April betrug die Temperatur 13,3 Grad oder 0,69 Grad mehr als der Jahrhundertdurchschnitt. Ungewöhnlich warm war es dabei vor allem in den Regionen um Kanada, Alaska, im Osten der USA, Australien, Südasien, der Mongolei, Argentinien und Ost-Russland.
Auch das arktische Eis lag zum elften Mal hintereinander im April unter den Normalwerten. Die bedeckten 14,7 Millionen Quadratkilometer lagen 2,1 Prozent unter der Durchschnittsausdehnung von 1979 bis 2000. Allerdings war es auch die grösste Ausdehnung in einem April seit 2001, so die NOAA.
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