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Westeuropa umfasst die Europäische Union (EU), die Europäische Freihandelsassoziation (EFTA) sowie das Vereinigte Königreich. Mit 7% der Weltbevölkerung ist diese Region nach den USA die zweitgrösste Wirtschaftsmacht der Welt und der grösste Empfänger von Auslandsinvestitionen in der Welt. Rund 60% des weltweiten Warenhandels und über 50% des Dienstleistungshandels der Schweiz erfolgen mit dieser Region. Die Handelsbeziehungen sind historisch sehr eng und werden durch umfassende Abkommen geregelt. Es bestehen über 100 Abkommen zwischen der Schweiz und der EU, wobei das Freihandelsabkommen von 1972, die bilateralen Abkommen von 1999 und 2004 sowie das Abkommen über Zollerleichterungen und Zollsicherheit den Kern für die Wirtschaftsbeziehungen darstellen.
Mit dem Vereinigten Königreich ist 2021 ein bilaterales Handelsabkommen in Kraft getreten. Es stellt eine Replikation eines Grossteils der handelsrelevanten Rechte und Pflichten unter den bilateralen Abkommen zwischen der Schweiz und der EU dar. Auf die Nachbarstaaten Deutschland, Italien, Frankreich und Österreich allein entfallen rund 40% des weltweiten und 65% regionalen Warenhandels (Liechtenstein ist aufgrund der Zollunion mit der Schweiz nicht eingerechnet). Die Grenzregionen wiederum vereinen zwischen 40% und 50% des Handels mit dem jeweiligen Nachbarland.