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Peter Redolfi war Teil der Mannschaft, die dem FC Basel zum 60-Jahr-Jubiläum im Jahr 1953 den ersten Meistertitel schenkte. Das Team rund um «Goldfiessli» Seppe Hügi schrieb damit Clubgeschichte. Für FCB-Historiker Josef Zindel geht mit dem Tod Redolfis auch eine Epoche zu Ende.
Es war eine Epoche, in welcher der FCB zum ersten Mal so richtig erfolgreich war. Es war aber auch eine Zeit, in der das Leben eines Fussballprofis noch völlig anders war. So fuhr Redolfi jeden Tag mit dem Velo vom französischen Huningue ins Training auf den Landhof. Vor seinem Engagement in der ersten Mannschaft des FCB war er Amateur bei der A.S. Huningue.
Der Basler Fussball begleitete Redolfi bis zum Tod
Zwischen 1947 und 1958 absolvierte der Verteidiger Redolfi 284 Spiele in Meisterschaft und Cup sowie 108 Testspiele für den FC Basel. Nach seiner Zeit beim FCB versuchte sich Redolfi noch als Spielertrainer in Hégenheim. Später war er als Trainer bei St. Louis und Huningue tätig, bevor er zwischen 1970 und 1973 wieder nach Basel zurückkehrte und dort den FC Concordia trainierte. Danach beendete er seine Karriere, dem Basler Fussball blieb er als Fan treu. Bis kurz vor seinem Tod soll er die Spiele des FCB verfolgt haben, so Zindel.