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Der Snowboardcrosser Kalle Koblet gewinnt zum ersten Mal ein Weltcup-Rennen. Der 25-jährige Winterthurer setzt sich in der Sierra Nevada im Final vor dem Spanier Lucas Eguibar und dem Franzosen Loan Bozzolo durch.
Bislang war ein 2. Platz das beste Ergebnis von Koblet im Weltcup. Zwei weitere Male hatte er es als Dritter auf das Podest geschafft, darunter im letzten Dezember im italienischen Cervinia.
Nun triumphierte der Junioren-Weltmeister von 2017 an jener Stätte, an der er vor sechs Jahren mit einem schmerzhaften Sturz im Weltcup debütiert hatte. Mit Eguibar und dem viertplatzierten Merlin Surget bezwang er im Final den Weltmeister von 2021 und WM-Zweiten von 2017 sowie den WM-Dritten von 2023. Am Samstag hatte Koblet mit einem 6. Platz bereits angedeutet, dass die Formkurve nach durchwachsenen letzten Wochen wieder nach oben zeigt.
Koblets Timing für den Exploit war insofern günstig, weil am kommenden Mittwoch und Donnerstag die Heimrennen in Veysonnaz auf dem Programm stehen. An der WM in Bakuriani hatte sich das Kraftpaket, das sich die Karriere im Snowboardcross mitunter als Angestellter in einem Winterthurer Fitnesscenter mitfinanziert, noch mit Platz 17 abfinden müssen.
Bei den Frauen stiessen Sophie Hediger (9.) und Lara Casanova (13.) bis ins Viertelfinale vor und schieden dort aus.
Bereits am Samstag überzeugten Koblet als Sechster und Casanova als Achte.