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Die in den letzten Jahren getätigten umfangreichen Investitionen zur Erneuerung der Rechenzentrumsinfrastruktur führten zu einer Verbesserung der Energieeffizienz und zu signifikanten Energieeinsparungen. Dies zeigt sich auch am deutlich verbesserten PUE-Wert (Power Usage Effectiveness): Lag dieser im Jahr 2006 noch bei 1.7, beträgt er heute gute 1.4. Dieser PUE-Wert ist eine quantitative Grösse, welche das Verhältnis zwischen dem gesamten Stromverbrauch eines Rechenzentrums und dem Stromverbrauch der eigentlichen IT-Geräte beziffert.
Es wird geschätzt, dass weltweit rund 1-2 Prozent aller CO2-Emmissionen auf den Betrieb von IT-Systemen (Rechenzentren, Internet etc.) zurückzuführen sind. Dies entspricht den gesamten CO2-Emissionen des globalen Flugverkehrs. Um ihr eigenes CO2-Emmissionsvolumen zu reduzieren, betreibt die Bedag ihr Rechenzentrum in Bern seit 2013 vollständig mit Strom aus nachhaltiger und erneuerbarer Produktion (Naturstrom). Dieser ökologisch unbedenkliche Strom wird vorwiegend in der Schweiz produziert. Er ist CO2-neutral und wird zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien (98 Prozent Wasserenergie und 2 Prozent Biomasse) gewonnen.
Wenn wir aus technischen Gründen Heizöl oder Gas nutzen müssen, kompensieren wir diese fossilen Energieträger mittels freiwilliger CO2-Kompensation.