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Weshalb soll die Luftpermeabilität des Überdeckungsbetons gemessen werden?
Die Permeabilität des Überdeckungsbetons beeinflusst entscheidend die Dauerhaftigkeit von Betonbauteilen bei betonaggressiven Einwirkungen wie beispielsweise Kohlendioxid, Tausalzen, Sulfaten. Die Schalung, die Zusammensetzung, der Einbau und die Nachbehandlung des Betons beeinflussen wesentlich die Qualität des Überdeckungsbetons. Deshalb ist es notwendig, die Betonqualität am fertigen Bauteil und nicht an separat hergestellten Prüfkörpern zu bestimmen. In der Schweizer Norm SIA 262: 2003 – „Betonbau“ ist in Ziffer <ip-pii> festgehalten: „Die erreichte Dichtigkeit des Überdeckungsbetons ist mit Durchlässigkeitsprüfungen (z.B. Luftpermeabilitätsmessungen) am Bauwerk oder an vom Bauwerk entnommenen Bohrkernen zu überprüfen.“
Der Permea-TORRTM ist ein Messgerät, welches genau zu diesem Zweck entwickelt wurde, d.h. zum Messen der Luftpermabilität des Überdeckungsbetons vor Ort, auf eine schnelle, wiederholbare, zuverlässige und zerstörungsfreie Art. In diversen Untersuchungen wurde gezeigt, dass die Ergebnisse der Luftpermeabilitätsmessungen einen engen Zusammenhang mit anderen dauerhaftigkeitsrelevanten Eigenschaften wie beispielsweise dem Eintrag von Chloriden, dem Karbonatisierungsfortschritt, der kapillaren Wasseraufnahme und der Sauerstoffpermeabilität (RILEM-Cembureau) aufweisen. Die Methode ist ebenfalls bei anderen porösen Materialien wie Gestein, Ziegel, Keramik, Holz anwendbar.
Neuerdings werden auch Luftpermeabilitätsmessungen zur Beurteilung des Risikos von Betonabplatzungen im Brandfall vorgenommen. Die Idee dahinter ist, dass bei einem dichten, wenig permeablen Beton ein grösseres Risiko für Betonabplatzungen als bei durchlässigen Beton besteht. Im durchlässigen Beton kann der im Brandfall gebildete Wasserdampf schneller aus dem Beton austreten und somit entstehen dann auch nicht so hohe Wasserdampfdrücke im Beton.
Die TFB besitzt mehr als 20 Jahre Erfahrung bei der Messung der Gas- und Luftpermeabilität, vor Ort und im Labor.
Was wird zur Messung benötigt?
Für den Permea-TORRTM werden eine Vakuumpumpe mit einer Leistung von 1.5 m3/h und einem erreichbaren Enddruck von 20 mbar und ein 220 V Anschluss benötigt. Der Permea-T¤RRTM misst die Luftpermeabilität kT unter den vorhandenen Feuchtigkeitsbedingungen. Da die Feuchtigkeit im Überdeckungsbeton die Luftpermeabilität kT stark beeinträchtigen kann, ist die Feuchtigkeit im Beton zu messen mit z. B. impedanzbasierten Messgeräten oder der Messung des spezifischen elektrischen Widerstands (Wenner-Methode).
Diese Geräte sowie ein praktisches Transportmobil können über die TFB bestellt werden.
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Ihr Ansprechpartner
dr. Jacobs Frank
Dipl. Geol. BDG / SIA
Beratung & Expertisen
Tel. 062 887 72 32
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