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Im Kanton Freiburg soll in Zukunft jedes Jahr am 26. September ein Tag der Zweisprachigkeit stattfinden. Er wird im Rahmen des Europäischen Tags der Sprachen durchgeführt und kann um ein paar Tage verschoben werden, falls der 26. September auf ein Wochenende fällt.
Diesen Entschluss teilt der Staatsrat in der Antwort auf eine Volksmotion des Jugendrats mit, welcher zum Tag der Zweisprachigkeit angeregt hatte. In seiner Antwort verweist der Staatsrat darauf, wie viel im Kanton bereits für die Zweisprachigkeit geleistet werde: Aktionen beim Staat, in der Bildung, bei Organisationen, in Medien oder bei Veranstaltungen. Für diese Projekte zahlt der Bund Freiburg jährlich rund 400 000 Franken Finanzhilfe.
«Der Tag der Zweisprachigkeit sollte in erster Linie diesen Aktivitäten mehr Visibilität verleihen», schreibt die Regierung. Ziel des Tages solle es nicht sein, künstlich Veranstaltungen zu organisieren, sondern die bestehenden aufzuwerten. So sollten für die Bürger Anreize geschaffen werden, daran teilzunehmen oder gar neue Projekte zu entwickeln.
Um den Tag der Zweisprachigkeit als Präsentationsplattform hervorzuheben, schlägt der Staatsrat drei Aktionen vor: das Einrichten einer Rubrik «Zweisprachigkeit» im Internetportal des Staates, die Lancierung eines Ideenwettbewerbs sowie symbolische Aktionen innerhalb der Verwaltung selbst. Dieser Tag sollte für den Staat und die Gemeinden keine finanziellen Auswirkungen haben. Das Bundesamt für Kultur habe seinerseits einen Betrag von 15 000 Franken dafür genehmigt. uh