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Die beiden Vorstellungen "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" am 21. und 22. Dezember sind ausverkauft.
Musik über Mittag - Märchenerzählungen für Klarinette
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Robert Schumann
Jean Françaix
Max Bruch
Ende September 1853 stellte sich beim Ehepaar Schumann ein junger Mann mit Blondschopf vor: der 20-jährige Johannes Brahms. Er gefiel beiden, und Robert Schumann beflügelte der junge Kollege zu einem neuen - letzten - Schaffensrausch: In nur drei Tagen komponierte er die "Märchenerzählungen" für Klarinette, Viola und Klavier. Dieselbe Besetzung übernahm Jean Françaix für sein Trio, welches im Auftrag des Conseil Général de la Haut-Provence "Zum 300. Geburtstag der Klarinette" entstand und am 9. April 1992 in Paris uraufgeführt wurde. Max Bruch wiederum liess sich von Schumanns "Märchenerzählungen" zu seinen insgesamt acht Stücken op. 83 inspirieren, und er schrieb sie für seinen Sohn Felix, der sich zu einem hervorragenden Klarinettisten entwickelt hatte, an dessen Spiel die Zeitgenossen den reinen, schlackenfreien Ton rühmten. Man kann gut verstehen, dass der Vater, dem die Ausbildung seiner Kinder am Herzen lag, durch das Spiel seines Sohnes besonders inspiriert wurde. Ausserdem kam die weiche Altlage von Klarinette und Bratsche Bruchs Klangvorstellungen besonders entgegen.