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68er Generation: Diese medial dauerverwurstelte Generation setzt sich aus den Jahrgängen 1940–1950 zusammen. Sie wird hauptsächlich als politische Bewegung gesehen, obschon sich bloss ein Teil politisch engagierte.
Babyboomer: Diese Generation, die heute ins Pensionsalter kommt, umfasst im deutschsprachigen Raum die geburtenstarken Jahrgänge von 1955 bis 1969, wobei die Geburtenrate nach dem «Pillenknick» deutlich sank. Der amerikanische Autor und Journalist Tom Wolfe bezeichnete die Babyboomer auch als «Generation Me».
Generation X: Der Begriff entstammt einem 1991 erschienenen Roman von Douglas Coupland und bezeichnet die zwischen 1961 und 1981 Geborenen, die – zumindest in den USA – oft von Alleinerziehenden aufgezogen wurden und weniger Aufstiegschancen hatten als die Boomer.
Generation Golf: Diese um 1970 geborene Generation zeichnet sich laut Florian Illies durch unreflektierten Konsum und Egoismus aus und unterscheidet sich dadurch von der eher skeptischen Generation X.
Generation Y (auch: «Millennials»): Zwischen 1982
und 2004 geboren und von «Time» als «ME ME ME Generation» betitelt, gilt diese Generation wahlweise als faul und narzisstisch oder als ehrgeizig und teamorientiert. Viele Verhaltensweisen der Millennials, beispielsweise der frequente Arbeitgeberwechsel, erklären sich dadurch, dass sie in einer Zeit häufiger Wirtschaftskrisen aufgewachsen sind.
Digital Natives: Die nach 1980 geborenen digitalen Eingeborenen kamen bereits früh mit PCs, Handys und
dem Internet in Kontakt. Sie geraten sich oft mit den «Digital Immigrants» in die Haare, die E-Mails weiterhin nur in ausgedruckter Form lesen wollen.
Generation Chips: Bezeichnung für das schlecht ausgebildete Fünftel der Generation Y, das auf dem
Arbeitsmarkt kaum Chancen hat. Diese – nicht selten übergewichtigen – Kinder könnten früher sterben
als ihre Eltern.
Generation Praktikum: Beschreibt Millennials (s. o.) mit guter Ausbildung, die sich mit schlecht bezahlten Jobs begnügen (müssen) – oder sich von Praktikum zu Praktikum hangeln.