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ACTARES ist mit Nestlé in Kontakt getreten auf Grund eines neulich erschienenen Berichtes über den Gesundheitszustand der Mitarbeitenden im Sitz Vevey. Der Bericht “Renforcer la prévention des maladies et la promotion de la santé dans l’entreprise: Evaluation des besoins et de l’intérêt des collaborateurs pour le renforcement de la politique sanitaire développée par l’entreprise Nestlé sur son site de Vevey-Bergère” ist das Ergebnis einer durch das Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Lausanne durchgeführten Studie. Sie umfasste die zu dieser Zeit im Sitz Vevey-Bergère 1547 Beschäftigten. 982 haben geantwortet – das sind 63 %. Die Veröffentlichung eines solchen Berichtes zeigt das Interesse des Unternehmens Nestlé an seinen Angestellten.
Die Studie wurde mit den Ergebnisse der Schweizerische Gesundheitsbefragung 1997 verglichen, welche alle zwei Jahre an Hand repräsentativer Stichproben in der schweizerischen Bevölkerung durchgeführt wird. Dieser Vergleich hat gezeigt, dass es um den Gesundheitszustand der bei Nestlé Arbeitenden weniger gut steht als im schweizerischen Durchschnitt. Der Fragebogen der Universität Lausanne liess Raum frei für Vorschläge, was unternommen werden könnte, um die Arbeitssituation zu verbessern. Wir haben deshalb Nestlé um Auskunft darüber gebeten, wie das Unternehmen auf diese Vorschläge einzugehen gedenke und in welchem Zeitraum eine Umsetzung erfolgen könnte. Auf Grund eines offensichtlichen Missverständnisses hat uns Nestlé geantwortet, wie wenn wir diese Empfehlungen und Vorschläge selber formuliert hätten. Wir hatten uns jedoch darauf beschränkt, Auszüge aus dem Bericht zu zitieren, in welchem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Wünsche geäussert hatten.