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Die Idee stammt aus vorindustrieller Zeit. Das Kalkül: Stellt man im Sommer die Zeit um eine Stunde vor, gewinnt man eine Stunde Tageslicht – und der Bauer arbeitet, so lange es hell ist, auch wenn er eine Stunde Mehrarbeit leistet. In Deutschland wurde die Sommerzeit erstmals 1916 unter Kaiser Wilhelm II. eingeführt und immer wieder abgeschafft und in Krisenzeiten wie den Weltkriegen wieder eingeführt. Endgültig etabliert wurde sie in Deutschland 1980 nach dem Schock der Ölkrise. Viele europäische Länder hatten die Zeitumstellung da bereits vollzogen. Die Schweiz folgte 1981, da man keine Zeitinsel sein wollte. Positive Auswirkungen auf Effektivität oder Energieverbrauch konnten bisher nicht nachgewiesen werden. Doch alle ziehen es bis heute durch, weil es ein grosser logistischer Aufwand wäre, die Zeitumstellung rückgängig zu machen.