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Übersicht-History
1990-1999
1990
Bus für Junioren des SC Düdingen
Harte Worte sollen Spieler aufrütteln
Saison 1990/91
1. Mannschaft Saison 1990/91
1991
SC Düdingen unter neuer Führung
1. Mannschaft Saison 1991/92
Mitte v.l.n.r.: Rudolf Moser (Trainer), Angelo Lauper, Thomas Lauper, Heinz Leuenberger, Beat Brülhart, Manfred Schafer, Hugo Brugger und Josef Hett (Pfleger).
Unten v.l.n.r.: Felix Keller , Daniel Burri, Daniel Schaller, Stefan Sojcic und Elmar Wohlhauser;
23. August 1991 - Ein ganz Grosser des Weltfussballs auf dem Birchhölzli
Ulli Stielike hat für die deutsche Nationalmannschaft 42 Spiele bestritten und wurde Europameister und Vizeweltmeister. Für Real Madrid bestritt er 308 offizielle Pflichtspiele und schoss 50 Tore. Mit dem spanischen Rekordmeister wurde er dreimal spanischer Meister, gewann zweimal den Pokal und einmal den Uefa-Cup. Von 1979 bis 1982 wurde er vier Jahre lang in Folge zum besten Spieler der Primera Division gewählt. Zum Abschluss seiner Spielerkarriere wurde er mit Neuchâtel Xamax zweimal Schweizer Meister (1987, 1988).
1992 Senioren
Die Senioren werden Schweizermeister
Ein besonderer Fussball-Leckerbissen wird den Zuschauern am Samstagnachmittag um 15.30 Uhr auf dem Birchhölzli präsentiert: Der Freiburger Senioren-Cupsieger Düdingen empfängt im Schweizer-Halbfinal den FC Lugano, der mit nicht weniger als 8 ehemaligen Nat.-Liga-Cracks ins Freiburgerland reist. Nebst den ehemaligen Nationalspielern Sulser, Zappa und Elia freut sich vor allem der langjährige FC Freiburg-Spieler Koni Hollenstein (besser bekannt unter dem Namen Rheinthalblitz) auf den Auftritt in Düdingen. Aber auch Spieler wie Simonetti, Gröbli, Indemini und Waibel hatten in den 70er und 80er Jahren im Schweizer Fussball einen klingenden Namen. Der SC Düdingen erreichte den Halbfinal dank Siegen über Bramois, Collex-Bossy (letztjähriger Finalist) und Villeneuve. Die Mannschaft der Sensler setzt sich vor allem aus dem ehemaligen 1.-Liga-Team zusammen. In dieser Saison sind die Düdinger noch ungeschlagen; die Mannschaft gilt zumindest in der Westschweiz als eines der besten Seniorenteams. Im 2. Halbfinal muss der Freiburger Senioren- Meister Courtepin im baslerischen Binningen antreten.
Düdingen besiegte Lugano
Völlig überraschend konnten sich die beiden Freiburger Vertreter Düdingen und Courtepin in den Halbfinalspielen für das Finalspiel vom 23. Mai qualifizieren. Fast 700 Zuschauer sahen am Samstag nachmittag auf dem Birchhölzli in einem guten Fussballspiel einen insgesamt verdienten Sieg des SC Düdingen über den Favoriten aus Lugano.
Zuschauersaisonrekord im Birchhölzli, ein internationaler Speaker (3 Sprachen) und herrlich warmes Fussballwetter, die äusseren Bedingungen für diesen schönen und interessanten Senioren-Cupmatch hätten nicht besser sein können. Und nahtlos knüpften die beiden Teams an die guten Voraussetzungen an. Punkto Technik und spielensches Gehalt hatte diese Partie sicher gutes 3.-Liga-Niveau. Die Cracks vergangener Zeiten haben praktisch noch nichts von ihrem grossen Können verlernt. Etwas überraschend konnte der SCD gegen die von der Papierform her favorisierten Tessiner das Spiel dank zwei schönen Toren kurz vor und nach der Halbzeit für sich entscheiden.
Die Freiburger präsentierten sich in ausgezeichneter körperlicher Verfassung, und dies sollte am Schluss den Ausschlag über Sieg und Niederlage geben. Zudem nützte der Gastgeber seine wenigen Chancen im Gegensatz zu Lugano besser aus. Gesamthaft gesehen konnten beim Gast gerade die Ex-Internationalen Elia und Sulser sich nicht wie erwartet ins Szene setzen. Düdingens Abwehr stand während den ganzen 80 Minuten recht sicher, und was doch noch durch kam, war beim aufmerksamen Goalie Hugo Bürgy gut aufgehoben. In der Schlussphase liess beim Heimklub wohl auch wegen des warmen Wetters die Kraft etwas nach, aber den harterkämpften 2:0-Vorsprung gab man nicht mehr aus der Hand. Böse Zungen am Spielfeldrand wünschten sich nach diesem schönen Erfolg ihr Team sogar anstelle der 1. Mannschaft im 2.-Liga- Kampf; aber bei allem Respekt vor der grossen Leistung sollte man auch hier die Relationen doch noch klar sehen! Auch wenn das Resultat natürlich am Schluss im Vordergrund stand, so zeigten die beiden Teams unter der Leitung des Freiburger SR Michel Aebischer ein schönes Spiel mit vielen technischen Leckerbissen. Verständlich, dass die Tessiner nach dem Spiel zuerst etwas enttäuscht den Rasen verliessen. Aber spätestens beim vom Gastgeberklub offerierten Raclette waren alle fair geführten Zweikämpfe sicher wieder vergessen. Und nebst den Senioren des SCD gab es noch einen 2. Sieger, und der hiess «guter Fussballsport».
Schweizer Cupfinal der Senioren in Düdingen
Trotz Feldschiessen und Badewetter pilgerten am Samstag nachmittag 250 erwartungsvolle Zuschauer aufs Birchhölzli und kamen dabei in den Genuss eines fairen und spannenden Fussballspiels mit einem verdienten Sieger. Die Senioren des SC Düdingen holten dank drei Toren ihres Sturmduos Grossrieder und Paul Zosso den von Zus-Mitglied Favre nach dem Spiel übergebenen Cuppokal zum 1. Mal in den Sensebezirk.
Der Freiburger-Fussball, und insbesondere in Düdingen, darf stolz auf die diesjährigen Leistungen ihrer Vertreter im Schweizer Cup sein. Das Finalspiel hielt jedenfalls den Erwartungen stand. Das spielerische und technische Niveau war beachtlich, wobei der SC Düdingen die insgesamt bessere Mannschaft stellte. Bei Courtepin lief das Spiel im Angriff zu stark über Berset und Schneiter; und schnell einmal hatte sich der Heimklub darauf eingestellt.
Speziell erwähnen darf man sicher die 3 geschossenen Tore, die in ihre Entstehung und auch im Abschluss herrlich herausgespielt waren. Beim 1:0 nach 18 Minuten bezwang Markus Grossrieder - nach wie vor ein Mittelstürmer der Extraklasse - Hüter Donzalaz mit einem Aufsetzer unhaltbar. Das 2:0 von Zosso bereitete Düdingens Captain ebenfalls gekonnt vor, und kurz vor Schluss landete sein Knaller noch an der Querlatte. Dazwischen hatte «Kassenpäuli» mit einem Solo seine nach wie vor beachtliche Schnelligkeit ausgespielt. Nebst den Toren hatten die Sensler im Gegensatz zu ihrem Gegner noch weitere Möglichkeiten, doch konnte sich dabei Hüter Donzallaz und die Abwehr gut bewähren.
Wie immer bei Fussballspielen entscheiden jeweils die Tore, aber es wäre unfair, nur die Schützen zu erwähnen. Der SCD präsentierte sich als eine Mannschaft ohne Schwachpunkte und war den Gästen auf dem ganzen Spielfeld meistens eine Nasenlänge voraus. Courtepin verdient jedoch ebenfalls Respekt; man holte aus den vorhandenen Möglichkeiten ein Optimum heraus, scheiterte jedoch an einem Widersacher, der wohl problemlos noch in der 3. Liga mittun könnte. Und dass am Schluss ein schöner Eintrittsbatzen in die Kassen gemeinnütziger Institutionen floss, rundete das Bild dieser voll gelungenen Sportveranstaltung gut ab.
Vorne v.l.n.r: Bruno Hayoz Pascal Bächler, Armin Baechler, Hugo Bürgy, Jürg Herren, Matthias Wider, Markus Jungo, Erwin Schafer, Hugo Jungo, Pierre-André Pochon.
1992
Es lief nicht alles Rund
Das Fanion-Team des SCD zitterte diese Saison gehörig, erst im Entscheidungsspiel gegen Givisiez konnte der Ligaerhalt esichert werden. Nach dem Trainerwechsel, Marius Stulz und Markus Grossrieder ersetzten den Berner Ruedi Moser, kam wieder Schwung ins Team, und der SCD kam noch einmal mit einem blauen Auge davon. Mit dem Einbau von starken Inter-Junioren, den Rückkehrern Manfred Zurkinden (Bulle , Freiburg und FC Bern), Mathias Vonlanthen (Murten) und einem neuen Trainer Beat Flühmann (Inter A) hofft der neue Spiko-Chef Beat Hirschi, die ideale Formation gefunden zu haben, um nächste Saison nicht wieder im gleichen Schlamassel zu landen.
Ganz anders dagegen das Fanion-Team der Juniorenabteilung. Die Inter A unter Trainer Beat Flühmann schnupperten noch bis weit in den Frühling die Spitzenluft. Sieg um Sieg wurde aneinandergehängt. bis dann der Ruf von oben kam, und die besten Pferde im Stall mussten bei den Grossen helfen. Dass dennoch ein feiner dritter Rang herausschaute, spricht für die gesamte Mannschaft. Aushängeschild der Saison waren ganz klar die Senioren. In 30 Spielen, mehr als jede Aktivmannschaft, wurden der Schweizermeistertitel.
1. Mannschaft Saison 1992/93
Saison 1993/94
1. Mannschaft Saison 1993/94
Saison 1994/95
Trainer Beat Flühmann fordert eine Steigerung
5. April:Trainerwechsel beim SC Düdingen
Saison 1995/96
1. Mannschaft Saison 1995/96
1996
Ein neuer Präsident
Unter dem Namen «Kick plus» startet der SCD ins neue Jahrtausend. Es soll eine klare Trennung von Leistungssport und Breitensport bringen. Viel Wert legt man auf die Ausbildung der Junioren , die das Kapital des Clubs bedeuten.
Nach den Demissionen von Alain Schindler (Präsident), Sigfried Perroulaz (Vize), Irene Raemy (Sekretariat), Daniel Bertschy (Junioren) und Rene Jungo (Logistik) setzt sich der neue Vorstand bis jetzt wie folgt zusammen. Urs Henseler (Präsident), Rene Scherwey (Kassier), Chantal Rüegsegger- Schwaller (Sekretariat), Paul Dietrich (Technische Abteilung inkl. Junioren), Anton Spicher (Club-Info), Jean-Paul Meuwly (Altherren), und Roland Baeriswyl (PR).
Henseler nach zweieinhalb Jahren wieder zurückgetreten
Der Präsident des SC Düdingen, Urs Henseler, ist am Montagabend den 30. November 1998 zurückgetreten. Der 34 jährige Urs Henseler hatte das Amt vor zweieinhalb Jahren angetreten. Henselers Grund für den Rücktritt sei beruflicher Natur. Henseler erklärte weiter, dass sein Rücktritt nichts mit dem Geplänkel rund um die beiden Trainer der 2.-Liga-Mannschaft zu tun hatte. Damals, als Düdingen den 5. Tabellenrang innehatte, wurden Andreas Hurni und Pascal Bächler unter Druck gesetzt. Einen Trainerwechsel gab es darob nicht, dafür hatte TK-Chef Paul Dietrich die Konsequenzen gezogen und den Hut genommen
Saison 1996/97
1. Mannschaft Saison 1996/97
Saison 1997/98
1. Mannschaft Saison 1997/98
Saison 1998/99
1. Mannschaft Saison 1998/99
1999 2.-Liga-Meister
Düdingen bleibt in 2. Liga
Das torlose Auswärtsunentschieden vor 1660 Zuschauern reichte dem SC Düdingen im Rückspiel am Samstag abend 19. Juni 1999 in Payerne erwartungsgemass nicht zum Aufstieg. Die 0:2-Heimniederlage vom Samstag 13. Juni 1999 stellte sich im Endeffekt als zu grosses Handicap für die diesmal keck aufspielenden Sensler heraus. Mit Stade Payerne setzte sich die über beide Spiele gesehen bessere Mannschaft verdientermassen durch.
«Sensler geben nie auf»
Klubpräsident Arno Krattinger liess sich die Stimmung trotz des Misserfolges nicht kaputt machen. Er schaute auch in der Stunde der Niederlage optimistisch in die Zukunft: «Eines muss man wissen, Sensler geben nie auf. Wir haben in Düdingen die Substanz, um in die 1. Liga aufzusteigen. Nächste Saison nehmen wir wieder einen Anlauf. » Schon vor den Finalspielen hatte der initiative Präsident klargestellt, dass der SCD auf grund seiner Infrastruktur längerfristig immer in der 2. Liga vorne oder sogar in der 1. Liga spielen müsse. Der Match am Samstag hat auf gezeigt, dass man diesmal an einem besseren Gegner gescheitert ist. Aber alle Jahre wird in den Aufstiegsspielen auch nicht ein Team vom Format des Stade Payerne warten. Und diese Mannschaft muss sich um seine Zukunft kaum grosse Sorgen machen, denn spielerisch hatte in den letzten Jahren noch selten ein Aufsteiger soviel Potential wie das Waeber-Team.
1999
Vorstand wieder komplett
An der ausserordentlichen GV des SC Düdingen wählten die Vereinsmitglieder am 24. Februar 1999 Arno Krattinger zum neuen Präsidenten. Zugleich wurde der vakante Posten des TK-Chefs mit Alexander Schmutz neu besetzt . Zum Jubiläum « 75. Jahr SCD » ist der Vorstand somit wieder komplett.
Nach den turbulenten Rücktritten von Präsident Urs Henseler und TK-Chef Paul Dietrich im letzten Herbst geht der SCD unter einer neuen Führungsspitze ins 75. Vereinsjahr.
Mit Arno Krattinger als Präsident und Alexander Schmutz als TK-Chef nehmen zwei ehemalige und verdiente Fussballer des SC Düdingen auf den wichtigsten Posten des Klubs Einsitz . Krattinger ist in Sportkreisen kein Unbekannter . Als « Chef Ausbildung » im Schweizerischen Olympischen Verband kennt er die Strukturen eines Fussballklubs und deren Leitung in und auswendig. Arno Krattinger spielte die ganze Junioren- und Aktivzeit beim SCD. « Der SC Düdingen ist der Klub, der mir am Herzen liegt. Ich habe sehr viele schöne Stunden im Kreise der Fussballerfamilie verbracht; darum jetzt mein Engagement für den Verein. »
1. Mannschaft Saison 1999/2000
1999 75jahrfeier im Zirkuszelt
Rund um die Manege sassen die Eingeladenen an Tischen und assen, tranken, plauderten und bestaunten zwischen den Gängen die Artistinnen und Artisten, die ihr Können zum Besten gaben: ein kleiner Junge, der die Pudel tanzen und springen liess; ein nicht viel grösseres Mädchen, welches sich als Schlangenmensch be(s)tätigte; Künstlerinnen, die entweder selbst durch die Lüfte flogen oder diverse Gegenstände ebenso geschickt zwischen Himmel und Erde herumkreisen liessen und ein ausgefallenes Komiker- Paar.
Für die musikalische Untermalung sorgte unter dem «Sternlicht»-Zelt das «Orchester Comeback», zu dessen Klängen gegen Mitternacht langsam, aber sicher das Tanzbein geschwungen wurde. (Da waren es nicht mehr die Pudel, die tanzten.) Schon beim Aperitif, welches im Freien eingenommen wurde, war die Musik nicht zu kurz gekommen: Die Jägermusik und das SCD-Chörli hatten ihre Instrumente beziehungsweise ihre Stimmen ertönen lassen.
Andere Artisten leisteten unter dem Zelt einen rhetorischen Beitrag zum Jubiläum: SCD-Präsident Arno Krattinger verwies 550 Mitglieder und die 22 Mannschaften des SC Düdingen und bezeichnete «seinen» Klub als «Verein mit einer fantastischen Juniorenbewegung, in dem sich auch ältere Semester wohl fühlen». «Ich bin glücklich, in diesem Zirkus dabei sein zu dürfen», bemerkte der SCD-Primus-inter-Pares weiter.
Der Düdinger Syndic Andre Blanchard überbrachte dem «Geburtstagskind » die Glückwünsche der Gemeinde und unterstrich in seiner Ansprache, wie froh die Behörden über einen «kräftigen und gesunden Verein » seien.
Fernand Carrel , der Präsident des Freiburger Fussballverbandes, beschenkte SCD-Präsident Arno Krattinger und betonte, welch gute Beziehungen er seit dreissig Jahren mit dem SCD unterhalte.
Zu einem Höhepunkt der Festlichkeiten wurde die Laudatio von Dr, med. Charles Merkle, SCD-Ehrenpräsident und eines der vier am Jubiläumsabend anwesenden Gründungsmitglieder. «Ich bin stolz und habe Freude, heute mit Euch 75 Jahre «am Ball» feiern zu dürfen», äusserte sich der SCDler der allerersten Stunde eingangs. Wenn man bedenke, dass die Lebenserwartung eines Mannes 71 Jahre betrage, seien 75 Jahre schon etwas Beträchtliches.
Charles Merkle erläuterte dann die Situation im Jahre 1924, die überraschenden Erfolge der Schweizer Fussballer an der Olympiade in Paris und die darauffolgende Gründung des SCD im Juli 1924. Der Lobredner liess Schalk in seine Worte fliessen und erntete mit diversen Anekdoten Gelächter und Szenenapplaus. Als Charles Merkle ausgesprochen hatte, erklang frenetischer Beifall, und die Gäste erhoben sich alle zu Standing Ovations.