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PRINZIP
Wärme aus Elektrizität und Brennstoffen kann Temperaturen um rund 1000°C erreichen. Damit kann mechanische Arbeit verrichtet werden. Solche Wärme wird als hochwertig bezeichnet.
Wärme mit Umgebungstemperatur kann dagegen keine Arbeit leisten, ja sie kann nicht einmal für die Raumheizung verwendet werden: Luft ist im Mittel der Heizsaison nur etwa 5°C warm, Grundwasser etwa 10°C. Umgebungswärme wird deshalb als niederwertig bezeichnet.
Setzt man aber mechanische Arbeit in einem thermodynamischen Kreisprozess ein, so kann Umgebungswärme auf ein zur Raumheizung geeignetes Temperaturniveau heraufgehoben werden. Das Arbeitsmittel, eine schon bei niedriger Temperatur siedende Flüssigkeit, wird in einem Kreislauf geführt und dabei nacheinander verdampft, verdichtet, verflüssigt und entspannt. Auf diese Möglichkeit hat der englische Physiker Lord KELVIN hingewiesen, der sich bereits 1852 in London eine Kältemaschine patentieren liess.
Die Funktion der Wärmepumpe entspricht der eines Kühlschrankes. Beim Kühlschrank wird dem Kühlgut über den Verdampfer Wärme entzogen und über den Verflüssiger (Kondensator) des Gerätes an den Raum abgegeben. Bei der Wärmepumpe wird der Umwelt (Erdreich, Wasser, Luft) die Wärme entzogen und dem Heizsystem zugeführt.
Bei Fragen oder Unklarheiten wenden Sie sich bitte an uns.
Infos erhalten Sie auch unter Fördergemeinschaft Wärmepumpen Schweiz FWS