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18. August 2015
Es ist Montag, der 20. Juli 2015. Nach einer knapp vier stündigen Busfahrt von Skopje komme ich beim Busbahnhof in Pristina an. Dort finde ich heraus, dass ein Amerikaner aus dem Bus zum gleichen Hostel wie ich muss und wir nehmen zusammen ein Taxi für drei Euro. Wir lassen uns zum Swiss Diamond Hotel fahren. Von dort sind es nur noch etwa 100 Meter zu Fuss durch die Fussgängerzone zum Han Hostel auf der anderen Strassenseite.
Um zum Hostel zu gelangen, müssen wir zuerst zu Fuss in den vierten Stock hinauf. Es hätte zwar einen Lift, doch der funktioniert nicht. Dort erwartet uns ein bequemes Bett. Nach einer Pause gehen wir in das Restaurant, dass uns das Hostel empfohlen hat.
Pristina von unten und oben
Am nächsten Tag gehe ich ziellos durch die Stadt. Nach einigen hundert Metern erreiche ich eine Strasse die hinauf geht. Nach einiger Zeit und einigen Sackgassen erreiche ich ein Aussenquartier auf dem Hügel und habe einen Blick auf die Stadt. Doch der grösste Teil ist von Häusern verdeckt.
Beim Hinuntergehen kaufe ich in einem Quartierladen Getränke, worauf mich der Verkäufer fragt, woher ich kommen würde. Soweit ausserhalb des Zentrums «verirrt» sich wohl kaum je ein Tourist. Für 1.5 Liter Mineral und zwei Liter Soda zahle ich nur etwas mehr als einen Euro.
Zurück im Hostel mache ich eine Pause, bevor mich ein Kanadier fragt, ob ich auch das Zentrum erkunden wolle. Ich bejahe und so spazieren wir gemeinsam durch die Fussgängermeile. Nach einiger Zeit und einer Pizza fahren wir noch mit dem Lift auf den Turm der Kirche und werden mit einer wunderbaren Sicht auf die Stadt beglückt.
Anschliessend besichtigen wir noch das Denkmal zur Unabhängigkeitserklärung des Kosovos (Newborn) und spazieren durch den Gemüsemarkt. Dort erhält man für einen Euro vier Kilogramm Kartoffeln oder drei Kilogramm Zwetschgen.
Am Abend esse ich mit dem Kanadier und einer Kanadierin im selben Restaurant, in dem ich gestern mit dem Amerikaner gespeist habe. Die Kanadierin war heute in Prizren und empfiehlt uns, es auch zu besichtigen.
Prizren auf dem Weg nach Albanien
So besuche ich mit dem Kanadier am nächsten Tag Prizren, das sowieso auf dem Weg nach Tirana liegt. Dort habe ich das nächste Hostel gebucht. Nach etwa 1.5 Stunden Busfahrt erreichen wir das kleine Städtchen.
Der Besuch lohnt sich wirklich. Prizren hat einen kleinen Fluss, eine Moschee und eine Kirche. Nach einiger Zeit haben wir genug gesehen und suchen ein Restaurant.
Der Kanadier wählt ein Restaurant aus, das ihn anspricht. Ich esse einen Salatteller mit Pommes Frites und einen Pouletspiess für 1.5 Euro. Etwa gleich viel bezahle ich für die beiden Getränke.