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Nach 1:26 Stunden verwandelte Lucie Hradecka gegen die an Position 5 gesetzte Ana Ivanovic ihren ersten Matchball und machte damit die erste Sensation an den Australian Open perfekt. «Am Ende habe ich nur noch gezittert», beschrieb die Weltnummer 142 ihre Gefühle nach dem Kraftakt.
Ivanovics Durststrecke
Für die ehemalige Weltranglistenerste Ivanovic ist das Grand-Slam-Turnier in «Down Under» seit 2008 kein gutes Pflaster mehr. Nachdem sie vor 7 Jahren im Final von Melbourne gestanden hatte, reichte es seitdem nur noch zu einer Viertelfinal-Teilnahme (2014). «Ich habe das ganze Match irgendwie neben mir gestanden. Es ist wirklich enttäuschend», so die Serbin.
Letztmals war Ivanovic bei einem Grand-Slam-Turnier im Mai 2011 in der Auftaktrunde gescheitert – damals bei den French Open.
Scharapowa ohne Mühe
Keine Blösse gab sich die an Nummer 2 gesetzte Maria Scharapowa. Die Russin bezwang zum Auftakt die Kroatin Petra Martic mit 6:4 und 6:1.