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Der Verein FC Basel 1893 soll den Stadioninnenraum übernehmen
Wie heute in der BZ zu lesen ist, soll in einem neuen Konstrukt die FC Basel 1893 AG den Stadioninnenraum von der Genossenschaft St. Jakob-Park übernehmen und so den Weg für die beiden Kantone frei machen, die Stadionsanierung – ohne damit direkt die «Cüplikasse der Klubbbosse» zu alimentieren – voranzutreiben. Klar ist, Kantonsmittel dürfen in den aktuellen Strukturen und Mehrheitsverhältnissen nur frei gegeben werden, wenn die Gelder über die Genossenschaft in die Sanierung fliessen. Die Genossenschaft ist mit ihrer breiten Abstützung und ihrer Historie Garantin für Stabilität und Nachhaltigkeit, was gerade im schnelllebigen, und von verschiedenen Interessen geprägten Fussballgeschäft, wichtig ist.
Ich möchte jedoch noch eine neue Idee lancieren: Wieso übernimmt nicht der Verein FC Basel 1893 die Hoheit über den Stadioninnenraum? So könnten auch die Finanzströme für die Sanierung neu aufgegleist und verstanden werden. Die Kantone könnten so sehr wohl in den Stadioninnenraum – über den Verein – eine Investitionssumme sprechen. Auch könnte eine Mitbeteiligung der Vereinsmitglieder geprüft werden. Gleichzeitig müsste die Genossenschaft darum besorgt sein, Mittel für die Restsanierung auch anderweitig aufzutreiben und damit auch für Fehler in der Vergangenheit Verantwortung übernehmen. Der Verein könnte mit dieser Lösung gegenüber der FC Basel 1893 AG gestärkt und neu positioniert werden. Idealerweise würde durch diesen «Move» auch die Möglichkeit entstehen, den 25% Aktienanteil des Vereins gegenüber der FC Basel 1893 AG substantiell zu erhöhen. Ich werde mit Sicherheit in der politischen Debatte um die Kantonsbeteiligung(en) diese Möglichkeiten von der Regierung prüfen lassen.