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(Corvus corone)
Rabenkrähen sind als Allesfresser die Hauptgewinner der heutigen Entwicklung in der Landwirtschaft. Der für Silage übliche, fast gleichzeitige Schnitt grosser Flächen macht Krähen dank guter Flug- und Laufeigenschaften sowie gemeinschaftlicher Nutzung des Nahrungsangebots gegenüber anderen Vögeln der Agrarlandschaft überlegen. Als Allesfresser ernähren sie sich von Samen, Früchten, Beeren, Nüssen, Abfall, aber auch Aas und Kleintieren. Als Nesträuber und *Schädling wird die Rabenkrähe schon lange verfolgt. Aus ökologischer Sicht gibt es dafür allerdings keine stichhaltigen
Gründe. Trotz aller Nachstellungen konnte der Bestand nirgends stark dezimiert werden. Besonders Nichtbrüterschwärme können an landwirtschaftlichen Kulturen Schäden anrichten. Andererseits sind Krähen auch sehr nützlich, denn sie vertilgen gerade zur Brutzeit zahllose Mäuse und Schnecken. Oft trifft man Rabenkrähen in großen Gruppen an. Paare verteidigen ihr Nest aber lautstark gegenüber den Artgenossen. Jungvögel schließen sich zu Trupps zusammen. Im Winter (in Deutschland) sind sie häufig mit Saatkrähen und Dohlen unterwegs.
Sowohl im Lebensraum als auch in der Lebensweise sind die schwarzen Rabenkrähen den Nebelkrähen sehr ähnlich. Im Osten Deutschlands werden sie zunehmend von den Nebelkrähen ersetzt, im Westen sind sie häufig zu sehen.
Wer glaubt, einen Raben vor sich zu haben, sollte zunächst prüfen, ob es sich um die ähnliche, aber kleinere und viel häufigere Rabenkrähe handelt. Der Lebensraum der Rabenkrähe erstreckt sich von lichten Wäldern über Agrar- und Kulturlandschaften bis hin zu Städten und Dörfern.
Merkmale: 45-49 cm groß, Flügelspannweite 93-104 cm, Die Rabenkrähe ist schwarz im kompletten Gefieder, an Schnabel und Beinen. Der Schnabel ist kräftig, der First gewölbt, an der Schnabelbasis ist dichtes schwarzes Gefieder, unterscheidet sich von der erwachsenen Saatkrähe durch die befiederte Schnabelwurzel und den weniger spitzen Schnabel; beide Geschlechter gleich.
* es gibt keine Schädlinge! Dieser Ausdruck ist menschengemacht. Jede Tierart ist für etwas nützlich, auch wenn uns das nicht gleich so bewusst ist.