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Der Band zeigt anhand von Zeitzeugenberichten und Originalakten das Schicksal der Schwestern - die seit 1841 im damaligen Österreichisch Schlesien in Schulen, Altenheimen, Krankenhäusern, Kindergärten etc. wirkten - in der Schlussphase der nationalsozialistischen Aneignung der Tschechoslowakei mit den Schrecken des Kriegsendes, der Umsiedlung und Vertreibung der deutschen Schwestern nach Bayern, den fehlgeschlagenen Bemühungen um die Rettung des Ordensbesitzes und der Wirkungsstätten, der Internierung der tschechischen und slowakischen Schwestern sowie den Schauprozessen mit Gefängnisstrafen. Geschildert werden auch die schwierigen Zeiten bis 1967 und der Hoffnungsschimmer während des Prager Frühlings 1968 mit der eingeschränkten, mühsamen Wirksamkeit als Schwestern, die treu zu ihrem Orden standen, in den folgenden zwei Jahrzehnten sowie als Epilog: Der Weg in die Freiheit bis zur Gegenwart. Reiches Bildmaterial unterstützt die Aussagen von den Niederlassungen des 19. Jahrhunderts bis zum Wiederaufbau des Ordens in Tschechien und der Slowakei in der Gegenwart. Eine textlich wie bildlich beeindruckende Darstellung.