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Nach einem Überfall wird Ganove Jamie (Tobi King Bakare) angeschossen. Sein Kumpel Lee (Daniel Mays) bringt ihn in die geheime Klinik des Chirurgen Daniel Milton (Mark Strong). In dieser Einrichtung in alten Versorgungstunnels der Londoner U-Bahn werden nicht nur Kriminelle und Systemflüchtlinge behandelt: Dr. Milton tüftelt zusammen mit seiner Ex-Geliebten Anna (Carice van Houten) an einem Heilmittel für seine sterbenskranke Frau. Dass man bei dieser Art Geschäft mit kriminellen Machenschaften in Kontakt kommt, dürfte jedem klar sein.
Allerdings scheinen einige Charaktere derart naiv und dilettantisch, dass es beinahe schmerzt. Zudem wirkt ein Grossteil der Figuren nicht wirklich sympathisch. Dafür verspricht die Kulisse der stillgelegten U-Bahn-Tunnel einen unheilschwangeren Charme. Zusammen mit der düsteren Grundstimmung wird der vielversprechenden Ausgangslage der rote Teppich ausgerollt. Leider wird die Chance nicht genutzt: Viele Dialoge wirken plump (gefühlt jede dritte Frage lautet: «Was ist los?», worauf jedes Mal ein «Ach, nichts» folgt), die zahlreichen Rückblenden in den ersten Episoden ermüden, und die Story schlägt einige gar gekünstelte Haken.