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Peier schafft es nicht in den zweiten Durchgang
Ernüchternd verlief das Auftaktspringen der Vierschanzentournee für den Einsiedler Killian Peier. Nur «Altmeister» Simon Ammann überzeugte einigermassen.
zl. Für den WM-Dritten Killian Peier aus Einsiedeln verlief das erste Springen der Vierschanzentournee am Sonntag in Oberstdorf enttäuschend. Er schaffte es nicht einmal in den Finaldurchgang, da er mit 123,5 Metern Sprungweite das Duell gegen den Deutschen Constantin Schmid verlor.
Der Waadtländer verpasste auch einen der fünf Lucky-Loser- Plätze. Der 33. Rang stellt für ihn einen herben Rückschlag dar, nachdem er diesen Monat erstmals auf ein Weltcup-Podest gesprungen war. Peier bekundete schon in Engelberg kleinere Probleme mit seinem Takeoff. «Ich bin derzeit nicht frei im Kopf. Das Selbstvertrauen ist nicht da.» Nur Simon Amann ordentlich
Da auch Dominik Peter (45.) sich nicht für den Final qualifizieren konnte, ist nur für Simon Ammann der Auftakt zur Vierschanzentournee geglückt. Der vierfache Olympiasieger segelte auf 132 und 128 Meter und wurde in der Endabrechnung 16. Die Windeinflüsse waren nach einer meteorologisch bislang turbulenten Saison gering. Die Rangliste in Oberstdorf widerspiegelte die effektiven Stärkeverhältnisse an diesem Tag. «Ich habe die Tournee gut angefangen, vieles hat gepasst», sagte Ammann.
Als Sieger liess sich der Japaner Ryoyu Kobayashi feiern. 138 und 134 Meter reichten zum klaren Sieg mit 9,2 und mehr Punkten Vorsprung auf die Konkurrenz. In Weite umgerechnet beträgt sein Polster bereits 5 Meter. Er hatte im vergangenen Winter den Grand Slam geschafft und realisierte nun seinen fünften Tournee-Sieg in Folge. Siehe Resultate.
Killian Peier: «Ich bin derzeit nicht frei im Kopf. Das Selbstvertrauen ist nicht da.» Foto: Archiv EA