Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03233.jsonl.gz/2332

An einer Gruppe von 95 Aufzuchtrindern der Rassen Fleckvieh / Red Holstein und Braunvieh / Brown Swiss wurden Wachstumsverlauf, Fruchtbarkeitsparameter und Abgänge in der ersten Laktation untersucht. Kälberaufzucht, Fütterung und Haltung entsprachen üblicher Praxis in der Schweiz. Die Rinder wurden eher spät belegt, im Durchschnitt mit 20,3 Monaten. Bei Differenzierung nach Abkalbealter zeigt der Wachstumsverlauf, dass früher belegte Tiere einen Gewichtsrückstand schon vor dem Abkalben und auch zu Beginn der Laktation aufholen können. Die Fruchtbarkeitsresultate bei der Erstbelegung waren gut, in der ersten Laktation ungenügend. Beide zeigen keine Einflüsse der Aufzuchtintensität. Die Abgänge während der ersten Laktation widerspiegeln die Selektion, die zu diesem Zeitpunkt gemacht wurde: der Hauptanteil (40%) der Abgänge ist durch ungenügende Leistung bestimmt.
Sowohl im Sport als auch in der alternativen Landwirtschaft werden Pferde wieder vermehrt als Zugtiere eingesetzt. Auch bei Zugpferden kommt der effizienten Kraftübertragung eine wichtige Rolle hinsichtlich des Wohlbefindens zu.
Eine Vetsuisse-Studie zeigt, dass mit dem Konzept Freiluftkalb der Antibiotikaverbrauch in der Käl-bermast um 80 % reduziert wird. AGRIDEA hat die Wirtschaftlichkeit der Freiluftkalbhaltung geprüft und festgestellt, dass sie nicht mit der herkömmlichen Kälbermast mithalten kann.
Im Gegensatz zu Schweinen wird Milchvieh bisher kaum proteinreduziert gefüttert. Studien zeigen, dass es auch beim Rindvieh Potential zur Proteineinsparung und damit zur Reduktion von Ammoniak-Emissionen gibt.