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aus dem Kunstmuseum Hamburg
Im Jahre 1899 war zwischen der Stadtgemeinde Regensburg und der Elektrizitäts-Aktiengesellschaft vorm. Schlickert & Co., Nürnberg ein Übereinkommen bezüglich der Errichtung eines Elektrizitätswerkes erzielt worden. Mit dem Bau des Werkes wurde noch im gleichen Jahre begonnen und am 14. Februar 1900 erfolgte dessen Inbetriebsetzung. Im Jahre 1910 entschloß sich die Stadt zum Ankauf des Werkes, dessen Verwaltung und Betrieb sie in den folgenden Jahren gründlich reorganisierte.
Das Elektrizitätswerk versorgt die Stadt Regensburg und Stadtamhof, die Oberpfälzische Heil- und Pflegeanstalt Karthaus und das fürstliche Schloß Prüfening mit elektrischer Energie zu Licht- und Kraftzwecken und liefert zugleich den Strom für die Straßenbahn der Stadt Regensburg.
Bis zum Jahre 1913 standen im Kraftwerk zur Verfügung: 4 stehende Kompound-Dampfdynamos von zusammen 720 KW und 2 Akkumulatorenbatterien von 2592 bezw. 123 Amperestunden Kapazität. Im Jahre 1913 wurde die verfügbare Leistung durch Aufstellung eines 1000 PS eff. Dieselmotors um 665 KW vergrößert. Der Dieselmotor, geliefert von der Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg A.-G., Augsburg, ist ein liegender, doppelt wirkender Viertakt-Motor, der von seiner Inbetriebsetzung im Herbst 1913 bis heute zur vollsten Zufriedenheit und äußerst wirtschaftlich gearbeitet hat.
Die Verteilung erfolgt in der Hauptsache mit Gleichstrom 2X110 Volt; es steht jedoch auch, insbesondere für das ganze Hafengebiet, Drehstrom in Hoch- und Niederspannung zur Verfügung, der zurzeit von der Bayerischen Überland-Zentrale A.-G. aus deren Zentrale in Haidhof bezogen wird.
In welch erfreulicher Zunahme die Stromabgabe sich befindet, geht aus folgender Tabelle hervor:
Es ist daraus ersichtlich, daß sich besonders der Drehstromverbrauch infolge einer großen Anzahl von Neuanschlüssen im Hafengebiet seit dem Jahre 1911 verdoppelt hat.
Günstige Tarife werden diese Entwicklung in Zukunft wesentlich fördern. Für industrielle Anlagen werden die Stromgebühren von Fall zu Fall mit weitgehendem Entgegenkommen seitens der Stadtverwaltung festgesetzt und es ist zu hoffen, daß die vorbildliche Hafenanlage der Stadt Regensburg, verbunden mit äußerst günstigen Transportverhältnissen und billigen Strompreisen, für die Ansiedlung weiterer Industrien in Zukunft einen starken Ansporn geben wird.
Siehe auch:
Aktien-Papierfabrik Regensburg
Express-Fahrradwerke A.G.Neumarkt in der Oberpfalz
Jesuitenbrauerei Regensburg in Regensburg
Schlüssel-Bleistift-Fabrik J. J. Rehbach in Regensburg
Das Elektrizitätswerk der Stadt Regensburg
Deutsch-Amerikanische Petroleum-Gesellschaft Hamburg. Benzinfabrik Regensburg.
Dampfsägewerk Arnschwang
Johann Müller, Perlmutterknopf-Fabrik
Eisengießerei Carolinenhütte
Dampfsäge, Hobel- und Spaltwerk, Kistenfabrik
Staatliche Eisenindustrie in der Oberpfalz Amberg-Weiherhammer-Bodenwöhr
Prinz Rupprecht-Quelle vormals Silvana-Sprudel in Groschlattengrün
Bayerische Granitaktiengesellschaft in Regensburg
Tonwerk Prüfening und Braunkohlengrube Friedrichzeche
Städtisches Lagerhaus Regensburg am Luitpoldhafen
Die Kalkindustrie der Walhallastraße
Kalblederfabrik Furth i. Wald
Bayerische Braunkohle-Industrie
Die Malteserbrauerei in Amberg
Terranova-Industrie C. A. Kapferer & Co. in Freihung.
Königlich Bayerische Hofglasmalerei Georg Schneider in Regensburg
Das neue Gaswerk der Stadt Regensburg
Die Stadt Weiden
Naabwerke für Licht- und Kraftversorgung
Kalksandsteinfabrik Roding G.m.b.H.
Königl. Schwellenwerk in Schwandorf
Bayerische Maschinenfabrik Regensburg
Metallhammerwerk u. Bronzefarbenfabrik in Rothenbruck Opf. Aluminiumbronzefabrik in Rauhenstein Opf.
Die Entwicklung des Fahrrades
Tonwerk Blomenhof, G.m.b.H., Neumarkt i. Opf.
Die Flügel- und Piano-Fabrik von Georg Weidig in Regensburg
Eisen- und Metallgießerei, Maschinenfabrik und Kesselschmiede
Dresdener Maschinenfabrik und Schiffswerft Übigau A.G. Werft in Regensburg
Die Anlagen der Benzinwerke Regensburg
Portland – Cementwerk Burglengenfeld
Bürgerbräu Weiden
Aktiengesellschaft Porzellanfabrik Weiden
Holzhandlung, Werke für Holzimprägnierung und Kyanisierung
Porzellanfabrik Tirschenreuth