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Die Fotoinstallation von Nicole Hametner zeigt während der Corona-Pandemie entstandene Fotografien von im Wald vorgefundenen, von Menschenhand geschaffenen Konstruktionen: Hütten, kleine Prototypen, die von Kindern gebaut wurden, Spielplätze und was davon übrigblieb. Die Künstlerin ist fasziniert von den primitiven Konstruktionen, den sich wiederholenden Formen, zwischen organisch-freien, fragilen und starren Strukturen und dem Wechsel zwischen Ordnung und Chaos.
Die anfänglichen Aufnahmen der gefundenen Holzkonstruktionen, wurden später immer mehr zu inszenierten Fotografien. Die Idee des „Hauses“ gewann als archetypisches Bild und als primäres Identitätssymbol im Werk an Bedeutung.
Die grossformatigen Drucke wurden aus einer Vielzahl von Einzelblättern zusammengesetzt. Nicole Hametner versteht ein Bild als Konglomerat und verfolgt den Gedanken seines fragmentierten Zustandes, der stets den Betrachter zur Vervollständigung braucht. Analog zu dem konstruierten Bild, ist hier das improvisierte Haus zu sehen. Die Fotografien unterstreichen die Flüchtigkeit seiner Bauweise, deren Bestand nicht von Dauer sein soll.