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Die derzeitigen Überschwemmungen in Pakistan haben zu erheblichen Verlusten an Menschenleben, Existenzgrundlagen, Vieh, Ackerbau und Infrastruktur geführt.
Die Lage droht sich weiterhin zu verschlechtern, da weiter starke Niederschläge auf Gebiete fallen, die bereits seit mehr als zwei Monaten überschwemmt sind. Diese Naturkatastrophe ereignet sich zu einer Zeit, in der das Land mit einer der höchsten Inflationsraten in Asien zu kämpfen hat.
Fast 1200 Menschen wurden durch Erdrutsche und Überschwemmungen in Sindh und Khyber Pakhtunkhwa getötet und Hunderte weitere eingeschlossen.
Bisher sind mehr als 33 Millionen Menschen von den Überschwemmungen betroffen.
Mehr als 110 Distrikte wurden zur Katastrophenregion erklärt.
Insgesammt 949.858 Menschen mussten ihre Häuser bislang verlassen.
Die Zahlen dürften in den nächsten Tagen weiter ansteigen, da weitere Überschwemmungen erwartet werden, die in ihrer Schwere noch nie da gewesen sein dürften.
Pakistans Regierung hat umgerechnet rund 169 Millionen Schweizer Franken bereitgestellt, um den Opfern der Überschwemmungen zu helfen.
In mehreren Regionen der Provinz Khyber Pakhtunkhwa nimmt die Zerstörung aufgrund der massiven Überschwemmungen der Flüsse Kabul und Swat zu.
Circa 2 Millionen Hektar Ackerland und Obstplantagen sind ebenfalls betroffen, darunter mindestens 304.000 Hektar in Balochistan, 178.000 Hektar in Punjab und 1,54 Millionen Hektar in Sindh. Die Schäden an der Infrastruktur verschärfen die humanitäre Lage gravierend.
Die teilweise oder vollständige Zerstörung von mehr als 3.000 km Straßen und 145 Brücken hindert Menschen an der Flucht in sicherere Gebiete und schränkt den Transport von Hilfsgütern zu den Bedürftigen ein.
Die pakistanische Telekommunikationsbehörde führt die weit verbreiteten Internetausfälle in Zentral- und Nordpakistan am 19. August auf technische Ausfälle des Glasfasernetzes zurück, die durch die starken Regenfälle und Überschwemmungen verursacht worden sind.
Seit Beginn der Katastrophe hat Islamic Relief Hilfsgüter an die von den Überschwemmungen am stärksten betroffenen Menschen verteilt. 15.000 Menschen haben bereits Zelte, Planen und Nothilfepakete erhalten.
In Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden ist Islamic Relief bereit, auf die Überschwemmungen der nächsten Tage zu reagieren.
Die Überschwemmungen haben den Menschen alles genommen, was sie besaßen. Wir konnten Lebensmittelpakete, Kochutensilien, Hygienepakete und Zelte verteilen – und das innerhalb der ersten 72 Stunden nach der Katastrophe. Trotz der starken Regenfälle setzen unsere Teams ihre Hilfe für die Bedürftigsten unermüdlich fort.
Islamic Relief stellt Unterkünfte für mehr als 4000 Familien bereit, deren Häuser weggespült worden sind.
Islamic Relief stellt Nothilfepakete mit Rettungswesten und Booten für eine schnelle Intervention und für zukünftige Notfälle zur Verfügung.
Unsere Teams evakuieren täglich mindestens 300 Menschen und haben im Bezirk Charsada bereits über 1000 Menschen in Sicherheit gebracht.
Beteiligen auch Sie sich an der Nothilfe in Pakistan. Mit einer Spende können Sie vielen Familien, die alles verloren haben, Nahrung, Unterkunft und Schutz bieten und ihr Leben ein wenig erleichtern.