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Mit dem Bericht stelle der Bundesrat den Akteuren des Milchsektors eine Grundlage zu Verfügung, auf welcher die Milchproduzenten eine gemeinsame Strategie erarbeiten können. Dies teilte der Bundesrat am Mittwoch mit.
Nach einer Analyse des Schweizer Milchmarktes empfiehlt er der Branche beispielsweise, die Mehrwerte der Schweizer Milch besser zu vermarkten. Die Schweizer Milchbranche verfüge nämlich im internationalen Vergleich über wertvolle Alleinstellungsmerkmale.
Zu den Alleinstellungsmerkmalen gehörten beispielsweise das hohe Niveau des Tierwohls oder dass der Käse mehrheitlich aus handwerklicher Produktion stamme. Auch dass die Fütterung der Kühe stärker auf Grünland und vergleichsweise wenig auf Kraftfutter basiere, sei ein Mehrwert der Schweizer Milch.
Im Bericht hält der Bundesrat zudem fest, dass der Preis von Schweizer Milch stark von der Entwicklung des Milchpreises in der EU abhänge. Auch politische Massnahmen in der EU sowie der Wechselkurs wirke sich stark auf den Schweizer Milchpreis aus.
Der Bundesrat rät der Branche, diese internationale Vernetzung, konkret das mit dem Marktzugang geschaffene Exportpotential, zu nutzen. Die Milchproduzenten müssten sich dem Wettbewerb stellen, damit die Konsumenten eine Wahlfreiheit hätten.
cp/
(AWP)