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Besuch des Präsidenten in Botswana und Mosambik
Präsident Alain Berset reist nächste Woche nach Botswana und Mosambik. Während in Botswana die Kontakte auf eine neue Ebene gehoben werden sollen, wird Präsident Berset in Mosambik daran arbeiten, die langjährigen Beziehungen der Schweiz zum Land zu stärken. In beiden Ländern werden neben bilateralen Themen auch die regionale Situation und globale Fragen diskutiert – auch mit Blick auf die Arbeit der Schweiz im UNO-Sicherheitsrat.
Mitte Mai wird Präsident Berset in New York ein Treffen des UN-Sicherheitsrates zum Schutz der Zivilbevölkerung in Konfliktgebieten leiten. Vor allem die Reise nach Mosambik ist in diesem Zusammenhang zu sehen. Ziel ist es, persönliche Gespräche zu diesem Thema mit Behörden auf verschiedenen Regierungsebenen, internationalen Organisationen und NGOs zu führen. Weitere Reisen in Konfliktgebiete in Afrika und Südamerika sind in den kommenden Monaten geplant.
In Botswana, wo der Schwerpunkt auf den bilateralen Beziehungen liegt, empfängt Präsident Mokgweetsi Eric Kibitswe Masisi am Montag, den 6. Februar, Präsident Berset und seine Delegation. Dies ist der erste Besuch eines Bundespräsidenten im Land. Die politischen Diskussionen konzentrieren sich auf Bereiche, in denen die Beziehungen zwischen der Schweiz und Botsuana intensiviert werden. Am Dienstag, 7. Februar, wollen beide Seiten eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit im Gesundheitsbereich unterzeichnen.
Das Programm beinhaltet auch einen Besuch des Botswana Harvard AIDS Institute Partnership (BHP), wo die Omicron-Variante des Coronavirus entdeckt wurde. Präsident Berset wird die Nationalversammlung besuchen und sich am nächsten Tag mit Vertretern von Schweizer Unternehmen treffen, die in Botsuana tätig sind.
Botswanas Hauptstadt Gaborone ist auch Sitz der Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Afrika (SADC), wo Präsident Berset den SADC-Exekutivsekretär Elias Magusi treffen und sich über die Ziele der Organisation und das Engagement der Schweiz in Südafrika austauschen wird. Die Beziehungen zu regionalen Organisationen wie SADC sind ein Schwerpunkt der Schweizer Strategie Subsahara-Afrika 2021–24.
Politische Diskussionen in Maputo
Präsident Berset und seine Delegation reisen am Mittwoch, den 8. Februar, nach Mosambik. Sie wird in der Hauptstadt Maputo politische Gespräche mit Präsident Filipe Jacinto Nyusi führen. Seit 1979 unterstützt die Schweiz Mosambik als Schwerpunktland der Entwicklungszusammenarbeit. Sie spielte auch eine Schlüsselrolle beim Abschluss des Friedensabkommens von 2019 und bei der Bewältigung der Folgen des langwierigen Bürgerkriegs.
Neben der Beurteilung der bilateralen Beziehungen werden die offiziellen Gespräche auch globale Themen umfassen, da Mosambik wie die Schweiz 2023/24 Mitglied des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen ist und somit die Möglichkeit hat, Themen von gemeinsamem Interesse voranzutreiben.
Am Donnerstag, 9. Februar, besucht die Schweizer Delegation in Begleitung von Präsident Nyusi die nördliche Provinz Cabo Delgado. Aufgrund gewalttätiger Unruhen seit 2017 sind rund 1,5 Millionen Menschen in der Region auf humanitäre Hilfe angewiesen. Die Schweiz setzt sich hier dafür ein, den Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen wie Wasser und Gesundheitsversorgung sicherzustellen und die Ausbildung und Einkommensschaffung zu fördern. Es unterstützt auch den Dezentralisierungsprozess. Auf der Agenda des Präsidentenbesuchs am Donnerstag stehen auch Gespräche mit internationalen Akteuren in der Region.
Verteilt von der APO Group im Auftrag des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI), Schweiz.
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