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Drei Ebenen der Systeminfrastruktur
Die Systeminfrastruktur kann grundsätzlich in drei Ebenen unterteilt werden: Die Funkebene besteht aus Basisstationen (BS), die Vermittlungsebene enthält die Haupt- und Nebenvermittler (Main und Secondary Switch, MSW / SSW) und die Managementebene beinhaltet drei Arbeitsplätze für den technischen (Technical Management Position, TMP), taktischen (Tactical Work Position, TWP) und operativen Betrieb (Stand Alone Dispatch Position, SADP) des Regionalnetzes.
Funkzelle
Die Funküberdeckung des Netzes wird durch die Funkbasisstationen gewährleistet und besteht aus einer Gruppe von Funkzellen. Eine Funkzelle ist:
- eine Einzelstationszelle, wenn sie mit einer einzigen Funkbasisstation (Base Station BS) realisiert wird;
- eine Gleichwellenzelle, wenn sie mit mehreren Slave-Funkbasisstationen (Slave Base Station, SBS) realisiert wird, die mit denselben, synchronisierten Frequenzen betrieben werden. Alle SBS einer Gleichwellenzelle werden von einer Gleichwellennetz-Master (Simulcast Master SM) gesteuert. Das Gleichwellennetz nimmt weniger Funkkanäle in Anspruch und ist besonders für Gruppenkommunikationen mit großen Überdeckungen geeignet. Ausserdem brauchen die mobilen Benutzer aufgrund der Zellengrösse nicht so häufig die Zelle zu wechseln, so dass die damit verbundenen Verbindungsunterbrüche verringert werden.
Zwei Kategorien von Funkkanälen
Jede Basisstation, welche die Funküberdeckung des Netzes gewährleistet, verfügt über mehrere Funkkanäle. Die Funkkanäle lassen sich in zwei Kategorien gliedern:
- Organisationskanäle (Control Channel, CCH) sind für den Transport der Signalisierung und der Daten reserviert, es gibt mindestens einen Organisationskanal pro Basisstation;
- Verkehrskanäle (Traffic Channel, TCH) übertragen die Kommunikationen zwischen den Benutzern. Ein Verkehrskanal kann entweder ein Sprechkanal oder ein Datenkanal sein.