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Schüler, die von Mobbing betroffen sind, verbringen die Pausen häufig allein, spielen kaum mehr mit anderen Kindern und arbeiten im Unterricht lieber für sich. Vielfach klagen Betroffene über Kopf- oder Bauchschmerzen, kommen zu spät in den Unterricht, weil sie Umwege gehen, oder suchen Schutz bei den Erwachsenen, indem sie nach dem Unterricht Kontakt zur Lehrperson suchen oder die Pause in der Nähe des Lehrerzimmers verbringen. Weitere Warnsignale sind, wenn das Kind im Vergleich zu früher ängstlicher oder zunehmend aggressiv wirkt, sich zurückzieht oder Wutanfälle sich häufen.
Im Fall von Mobbing lässt sich bei genauerem Hinschauen erkennen, dass Klassenkameraden das betroffene Kind häufiger auslachen, immer wieder beschuldigen oder regelmässig abwertende Bemerkungen machen, wenn es etwas sagt. Im Unterricht wird das Kind häufig von Gruppenarbeiten ausgeschlossen, im Sport zuletzt oder gar nicht in die Mannschaft gewählt.
Soweit notwendig, erweitert die Lehrperson ihre eigenen Beobachtungen um die Einschätzung weiterer Personen, die ebenfalls Auskunft über die Situation des Kindes geben können. Hilfreich sind etwa Rückmeldungen von anderen Lehrpersonen, Mitschülern, Mensa-Personal, Hausmeistern oder von Eltern.