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Die Herstellung von Wein ist wasserintensiv: Für einen Liter Wein werden 10 bis 20 Liter Wasser benötigt. Ausserdem braucht es viel elektrische Energie: 0.2 bis 0.5 kWh pro Liter Wein.
Die alkoholische Gärung ist besonders kritisch. Dort entsteht viel Wärme, die abgeführt werden muss. Sonst wird die Aktivität der nützlichen Hefen eingeschränkt und der Geschmack des Weins beeinträchtigt. Um die Temperatur des Traubenmosts auf etwa 20 °C zu halten, verwenden viele Kellereien heutzutage Leitungswasser (mit einer Temperatur von etwa 10 °C) und leiten dieses zur Kühlung um die Tanks herum.
Drei Lösungen im Weinkeller des Kantons Wallis getestet
Die Versuchsstation Weinbau und Önologie untersucht die Wirksamkeit von drei einfachen technischen Lösungen zur Ableitung der Wärme während der Gärung:
- Berieselung mit manueller Regulierung (Standard-Referenzmethode)
- Berieselung mit automatischem Durchflussregelventil
- Berieselung mit automatischem Durchflussregelventil und Ventilator für eine maximale Kühleffizienz
Die Varianten werden derzeit im kantonalen Weinkeller Grand-Brûlé (Leytron, VS) bei drei 600-Liter-Gärtanks mit Fendant getestet und verglichen. Zudem prüft man im ...
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