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Acht Elektroinstallateure aus dem Raum Bern sind wegen unzulässiger Absprachen von der Wettbewerbskommission (Weko) gebüsst worden. Sie müssen insgesamt 1,24 Millionen Franken bezahlen.Dieser Inhalt wurde am 14. Juli 2009 - 11:16 publiziert
Es ist das erste Mal, dass die Weko Mitglieder eines Submissionskartells büsst. Zu den gebüssten Unternehmen gehören Tochterfirmen der Stromkonzerne Alpiq und BKW sowie die Stadtberner Energie Wasser Bern (EWB).
Die Betriebe bildeten zwischen 2006 und 2008 Submissionskartelle. Sie teilten sich abwechslungsweise öffentliche und private Projekte für elektrische Installationen zu, wie die Weko mitteilte.
Die Betriebe hätten Informationen über Preise ausgetauscht und auf einander abgestimmte Offerten eingereicht. Die Weko bezeichnete diese wiederholten Beschränkungen als "harte Kartelle", die als schwere Verstösse gegen das Kartellgesetz angesehen würden.
Die Bussen wurden aufgrund der Umsätze der einzelnen Unternehmen auf den relevanten Märkten, der Schwere und Dauer der Wettbewerbsbeschränkungen sowie der Umstände des Falles berechnet.
Manche Unternehmen konnten von der Kronzeugenregelung profitieren, da sie an der Aufdeckung der Preisabsprachen beteiligt waren. Ihnen wurde die Busse reduziert oder erlassen.
swissinfo und Agenturen
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