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Der Bundesrat hat drei Nationale Forschungsprogramme (NFP) genehmigt. Mit dem Ersten sollen mögliche Verbesserungen des Gesundheitswesens in der Schweiz untersucht werden. Das zweite Forschungsprogramm wird zur Entwicklung von Strategien gegen die zunehmende Resistenz gegen antimikrobielle Medikamente beitragen. Das Dritte widmet sich den technischen und gesellschaftlichen Fragen, die durch Big Data (oder grosse Datenmengen) aufgeworfen werden. Die Forschungsprojekte werden über einen Zeitraum von fünf Jahren finanziert. Das Gesamtbudget für alle drei NFP beläuft sich auf 65 Millionen Franken.
Im Auftrag des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) hatte der Schweizerische Nationalfonds (SNF) für mehrere Programme Machbarkeitsstudien vorbereitet und dem Bundesrat gegenüber Empfehlungen ausgesprochen. Der SNF begrüsst die Genehmigung dieser drei Programme, welche sich mit für die Schweizer Bevölkerung äusserst wichtigen wissenschaftlichen Fragestellungen beschäftigen.
Die Bildung der Leitungsgruppen der drei NFP ist für den Sommer 2015 geplant. Die Ausschreibungen für die einzelnen Projekte sollten im Laufe des Herbsts 2015 beginnen. Auf eigens eingerichteten Webseiten werden die Rahmen der einzelnen Programme sowie die Teilnahmebedingungen für Forschungsgruppen detailliert aufgeführt werden. Den Forschungsgruppen bleiben anschliessend drei Monate Zeit, ihre wissenschaftlichen Projektskizzen einzureichen. Die definitive Auswahl der Forschungsprojekte wird 2016 erfolgen. Die ersten Studien dürften im Herbst 2016 beginnen und vier bis fünf Jahre dauern.