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Der Fonds Diane Decker enthält Aufzeichnungen von Choreografien von Diane Decker. Da nicht von allen Stücken Aufzeichnungen existieren, ist das Werk Diane Deckers nicht vollständig überliefert.
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Beschreibung
Nach einer Ausbildung in Lausanne und in den USA, u.a. bei Martha Graham, Merce Cunningham und Alvin Ailey, arbeitete Diane Decker (geb. 1956 in Lausanne) ab 1975 in Lausanne und Genf. Neben der eigenen choreografischen Tätigkeit verfolgte Decker verschiedene Projekte mit anderen Tanz- und Kulturschaffenden wie Philippe Saire, Laura Tanner, Dominique Genton, Pascal Auberson. Mit Noemi Lapzeson und Armand Deladoey gründete Decker 1989 die Cie. Vertical Danse, bei der sie als Tänzerin und Choreografin agierte. 1992 verliess Decker die Cie. Vertical Danse, welche anschliessend von Noemi Lapzeson geleitet wurde. Seit 1975 unterrichtet Diane Decker zeitgenössischen Tanz und präsidierte von 1993-1999 die Association Vaudoise de Danse Contemporaine (AVDC).
Die Tänzerin und Choreografin erhielt u.a. folgende Auszeichnungen:
- 1. Preis 1979 beim Concours international de chorégraphie in Nyon für das Stück Faux-à-Face mit Dominique Genton
- Prix jeunes créateurs de la Fondation vaudoise 1988
Der Fonds Diane Decker wurde im Rahmen des vom STA und der AVDC (Association Vaudoise de Danse Contemporaine, Lausanne) gemeinsam durchgeführten Projektes "Pionniers de la Romandie" übernommen. Die Arbeiten der Kompanie waren Teil der Ausstellung "Move-Movie, une exposition sur 30 ans de rapports entre la danse contemporaine, le film et la vidéo dans le canton de vaud" (2008) (organisiert von der AVDC). Nach der Ausstellung wurde von den Verantwortlichen der AVDC und den jeweiligen Choreografinnen und Choreografen aus den vorhandenen Aufzeichnungen eine Auswahl getroffen. Diese wurde an das STA übergeben.
Die Arbeiten der im Projekt vertretenen Choreografinnen und Choreografen bilden die bedeutende Tanzszene im Kanton Waadt und in Genf seit den 1980er Jahren und damit den Beginn des zeitgenössischen Tanzschaffens in der Romandie ab. Zwischen den verschiedenen Tanzschaffenden gab es eine enge Zusammenarbeit und mit der Gründung der AVDC in Lausanne und der Association pour la danse contemporaine (ADC) in Genf wurden Grundlagen für gemeinsame organisatorische, kulturpolitische und pädagogische Tätigkeiten gelegt.
Zürich: Ablieferungsnummer: 8/2010, Signaturnummer: 107 (Memoriavprojekt "Pionniers de la Romandie")
9 Datenträger, 10 Stückaufzeichnungen
Es wurden nur die besten Aufzeichnungen ans Schweizer Tanzarchiv übergeben, die restlichen Aufzeichnungen wurden nicht archiviert. Teilweise wurden auf den Datenträgern nur einzelne Aufzeichnungen ausgewählt.
ISAD(G), Erschliessung in der Datenbank Scope
Bearbeitungsperiode: 2012-2014
Die Urheberrechte verbleiben bei den jeweiligen Urhebern. Das Tanzarchiv verfügt über Nutzungsrechte. Eine Zugänglichkeit der Videodaten via Memobase+ ist zukünftig geplant.
Die Metadaten und Videos sind via Onlinekatalog des Tanzarchivs und via Memobase recherchierbar. Einsicht in die Videodaten sind für sämtliche Videobestände vor Ort im Tanzarchiv möglich. Für Lehre und Forschung stehen die Sichtungskopien unentgeltlich zur Verfügung und können von Dozenten ausgeliehen werden. Jede weitere Nutzung ausserhalb des Archivs (für Vervielfältigungen, Publikationen oder Veranstaltungen) muss individuell mit den Rechteinhabern geklärt werden.
- http://www.movemovie.ch
- Rycke, Lisa de: Decker, Diane. In: Theaterlexikon der Schweiz. Bd. 1, Zürich, 2005, S. 437-438.
- Cie Diane Decker. In: Association Vaudoise de Danse Contemporaine (AVDC) (Hg.): EFFERVESCENCES - 20 ans de danse contemporaine dans le canton de Vaud, Lausanne, 2007.