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Wie sieht der Täter überhaupt aus? Der Stein- oder Hausmarder aus der Familie der hundeartigen Raubtiere ist sehr schlank, bis zu 50 Zentimeter lang, hat ein dichtes braunes Fell mit einem weissen Fleck auf der Brust und einen langen buschigen Schwanz. Was sucht er in der Stadt? Obwohl der Marder ursprünglich aus felsigen Gebieten stammt, fühlt er sich in der Stadt wohl. Die steilen Hauswände sind für ihn Felslandschaften und in den Gärten und Abfallkübeln ist der Tisch reich gedeckt. Hilfe! Ein Gespenst?! Die Tiere können durch 5 Zentimeter schmale Öffnungen ins Innere von Häusern gelangen. Meist lassen sie sich auf dem Dachboden nieder. Da sie nachts aktiv sind, erschreckensie die Bewohner mit ihrem Lärm. Auto- und Kaugummi-Fan? Marder kauen gerne auf Gummi herum, sie essen ihn aber nicht. Das Zerbeissen von Autokabeln hat meistens einen anderen Grund. Wer dringt in mein Revier? Mardermännchen markieren ihr Revier inklusive Autos mit Urin. Stellt man sein Fahrzeug in einem anderen Quartier ab, erkennt das dort ansässige Männchen sofort einen Rivalen und zerbeisst alles, was nach diesem riecht.