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Die US-amerikanische Verbraucherschutzbehörde FTC nimmt ChatGPT genauer unter die Lupe und dazu eine Untersuchung gegen die von Microsoft stark unterstützte Entwicklerin OpenAI eingeleitet. Die FTC will Medienberichten zufolge prüfen, ob durch ChatGPT Schäden für Verbraucher entstehen, etwa durch das Generieren unwahrer Informationen oder durch die falsche Handhabung von Daten von Nutzern. Die FTC informierte das kalifornische Startup über die Untersuchung und schickte eine lange Fragenliste.
Vor allem der Schutz persönlicher Daten, die von der Plattform genutzt werden, stehen im Zentrum des Interesses der FTC, die zugleich auch Wettbewerbsbehörde ist. FTC-Chefin Lina Khan hatte bei einer Anhörung vor einem Kongressausschuss gesagt, ihre Behörde sei wegen möglicher verleumderischer Ergebnisse von ChatGPT besorgt. "Wir haben von Berichten erfahren, denen zufolge persönliche Daten von Leuten in Antworten auf eine Anfrage von jemand anderem aufgetaucht sind", sagte Khan. "Wir haben von beleidigenden, diffamierenden Aussagen gehört. Unwahre Dinge tauchen auf. Über diese Arten von Betrug und Täuschung sind wir besorgt", fügte sie hinzu.
ChatGPT erstellt mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) Texte. Die Anwender können einzelne Befehle oder Sätze vorgeben, die das System dann mithilfe riesiger Datenmengen aus dem Internet eigenständig ergänzt. Kritiker wenden ein, dass es unklar sei, woher ChatGPT und dessen Konkurrenz ihre Daten bekämen und wie sie damit umgingen.
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