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Acht Jahre nach dem Militärcoup auf den Fidschi-Inseln hat Putschführer Voreqe Frank Bainimarama die Parlamentswahlen gewonnen. Nach Auszählung von 90 Prozent der Wahlbezirke lag er bei 59,10 Prozent der Stimmen, wie die Wahlkommission am Sonntag mitteilte.
Bainimarama rechnet mit 32 der 50 Parlamentssitze, wie er bei einem Danksagungsgottesdienst in der Hauptstadt Suva sagte. Menschenrechtler kritisieren Bainimarama, weil er nach ihren Angaben die Medien unterdrückt und die Justiz manipuliert hat.
«Ich weiss, dass nicht alle für mich gestimmt haben», sagte Bainimarama nach Angaben der Zeitung «Fiji Times». «Aber rund 60 Prozent der Stimmen zeugen von der Begeisterung und dem Vertrauen, das die Menschen in meine Regierung und unser Wahlprogramm haben.» Die Wahl fand am Mittwoch statt.
Dem Putsch gingen ethnischer Spannungen zwischen der Mehrheit der Ureinwohner und indischstämmigen Einwohnern voraus. Die Fidschi-Inseln mit rund 850'000 Einwohnern sind als Ferienparadies bekannt. Ein Drittel der Wirtschaftsleistung kommt aus dem Tourismus. Überwiegend reisen Gäste aus dem wenige Flugstunden entfernten Australien, aus Neuseeland und den USA an. (trs/sda/dpa)
«Es war ein Versehen», sagte Pierin Vincenz, als er vom Gerichtsvorsitzenden Sebastian Aeppli gefragt wurde, weshalb er 2015, im Jahr seiner Pensionierung als Raiffeisen-Chef, auch das Flugticket seiner aktuellen Lebenspartnerin von Amsterdam nach Dubai als geschäftliche Auslage durch Raiffeisen bezahlen liess.