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<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Wissensaustausch im Bildungsbereich zwischen Schweden und der Schweiz ins Leben zu rufen. Dabei sollen die Bereiche Berufsbildung und vorschulische Angebote im Zentrum stehen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat teilt die Meinung, dass Schweden und die Schweiz im Bereich der Bildung mehrfach voneinander lernen können. Wie im Bildungsbericht Schweiz 2010 festgestellt wird, besteht in der Schweiz für den von der Motionärin angesprochenen Bereich der frühkindlichen Bildung nicht nur in qualitativer, sondern auch in quantitativer Hinsicht Nachholbedarf, während Schweden diesbezüglich anerkanntermassen Vorbildcharakter hat. Schweden ist seinerseits sehr an den Erfahrungen der Schweiz in der Berufsbildung interessiert, die es dank ihres direkten Bezugs zur Arbeitswelt Jugendlichen ermöglicht, sich eine solide Grundlage für die Ausübung eines Berufes und die Befähigung zum lebenslangen Lernen zu verschaffen.</p><p>Ein Austausch von Wissen im Bildungsbereich zwischen der Schweiz und Schweden liegt somit im Interesse beider Staaten. Die zu diesem Zweck in jüngster Zeit eingeleiteten Schritte werden deshalb vom Bundesrat ausdrücklich begrüsst. Dazu zählen unter anderem drei Treffen, die 2009 zwischen dem Schwedischen Bildungsministerium und dem Bundesamt für Berufsbildung und Technologie durchgeführt worden sind, sowie die zwischen Vertreterinnen und Vertretern der nationalen Parlamente beider Länder informell gepflegten Kontakte, bei welchen auch die frühkindliche Bildung zur Debatte stand. Die Förderung der internationalen Zusammenarbeit im Bildungsbereich und der besseren Bekanntheit des dualen Berufsbildungssystems im Ausland ist zudem Gegenstand der Strategie des Bundesrates in der Aussenpolitik für die Bereiche Bildung, Forschung und Innovation, deren Verabschiedung im ersten Semester 2010 vorgesehen ist. Zum Wissenstransfer mit Schweden wird ferner auch die für 2011 vorgesehene Assoziierung der Schweiz an die europäischen Bildungs-, Berufsbildungs- und Jugendprogramme beitragen, die eine Ausweitung bilateraler und multilateraler Kooperationen für alle Bildungsstufen ermöglicht und auch für den Bereich der frühkindlichen Bildung genutzt werden kann.</p><p>Vor diesem Hintergrund kommt der Bundesrat zum Schluss, dass das Anliegen der Motionärin schon heute weitgehend erfüllt ist. Der schweizerisch-schwedische Wissensaustausch im Bildungsbereich ist bereits im Gange. Von zusätzlich durch die Landesregierung zu ergreifenden Massnahmen kann somit abgesehen werden.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.