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Verbandspräsident Philippe Pinta forderte am Dienstag vergangener Woche vor Journalisten Massnahmen, die auch tatsächlich umsetzbar seien. Die jetzt vorgeschlagenen Punkte seien zu strikt. Ferner stellte er klar, dass man sich bei der Erarbeitung des Programms zur Verringerung des Pflanzenschutzmitteleinsatzes (Ecophyto 2) ein Minimum an Pragmatismus erhofft hätte.
Le Foll hat das Ziel ausgegeben, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in Frankreich bis 2025 zu halbieren. AGPB-Generaldirektor Pierre-Olivier Drège verwies in dem Zusammenhang auf die deutschen Methoden zur Mitteleinsparung im Ackerbau, die „pragmatischer“ seien. So würden dort Betriebe, die viele Pflanzenschutzbehandlungen durchführten, von der Verwaltung dahingehend beraten, den Mitteleinsatz zu verringern, um sich den Empfehlungen anzunähern.
Bei Ecophyto 2 sollten nun aber sowohl die Betriebe, die bereits weniger Pflanzenschutzmittel ausbrächten, als auch diejenigen, die weniger umsichtig seien, den Einsatz halbieren. „Das deutsche System hat den Vorteil, diesbezügliche Abstände zwischen den Berufskollegen zu reduzieren“, so Drège. Darüber hinaus gebe es je nach Region Referenzbetriebe. Ausserdem würden die Niederschlagsmengen in den Empfehlungen an die Landwirte berücksichtigt.