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UNESCO
Die Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) ist eine 1945 gegründete Sonderorganisation der UNO. Sie umfasst 195 Mitgliedstaaten und 8 assoziierte Mitglieder. Die Schweiz gehört der UNESCO seit 1949 an.
Durch die internationale intellektuelle Zusammenarbeit fördert die UNESCO – über den materiellen Fortschritt hinaus – eine Entwicklung, die die verschiedenen Bedürfnisse der Menschen befriedigen soll, ohne das Erbe zukünftiger Generationen zu beeinträchtigen. Sie setzt sich auch für die Errichtung einer Kultur des Friedens ein, die auf einem verantwortungsbewussten und praktizierten Bürgersinn basiert.
Die Schweiz spielt in der UNESCO eine aktive Rolle und ist mit einer ständigen Delegation am Sitz der Organisation in Paris vertreten. Sie gehört verschiedenen zwischenstaatlichen Ausschüssen an.
Die Schweizerische UNESCO-Kommission setzt sich für die Werte und Ziele der UNESCO in der Schweiz ein und berät die Bundesbehörden in ihren Beziehungen zur UNESCO. Mit konkreten Projekten baut sie in Übereinstimmung mit ihren Prioritäten Brücken zwischen der internationalen Gemeinschaft, der Zivilgesellschaft in der Schweiz und den eidgenössischen sowie kantonalen politischen Instanzen. Sie umfasst 20 Mitglieder, die vom Bundesrat ernannt werden. Ihr Sekretariat ist dem EDA angegliedert.
Die Jugend steht 2014 im Zentrum des Präsidialjahres der Eidgenossenschaft. Vor 100 Jahren begann der Erste Weltkrieg, der in den Folgejahren die Zukunft von Millionen von Jugendlichen zerstörte. Anlässlich dieses Gedenkjahres, lädt Bundespräsident Didier Burkhalter Jugendliche im Rahmen eines Wettbewerbs zu einem konstruktiven Dialog ein. Nachobligatorische Schulen können klassenweise Arbeiten in frei wählbarem Format zum Thema Erster Weltkrieg einreichen. Pro Sprachregion wird eine Klasse mit der jeweils besten Arbeit an einer dreitägigen Reise nach Ypern in Belgien teilnehmen. Anmeldefrist für den Wettbewerb ist der 31. Mai 2014.