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Der Wohnbau an der Giselihalde verfügt über 30 Wohnungen. Das Grundstück grenzt gegen Südosten direkt an den Wald und hat seine Aussichtsrichtung auf der Nordwestseite. Der Würzenbach liegt im nördlichen Bereich und sichert dem Gebäude mit seinen Abständen genügend Vorland.
Das Projekt ist ein länglicher und schlanker, scheibenförmiger Baukörper, siebengeschossig, der durch Abstaffelungen im Grund- und Aufriss auf die Topographie reagiert und aus vier Teil-Baukörpern besteht. Die Zugänge zum Gebäude befinden sich, wenn man von den Parkplätzen her kommt, südostseitig über zwei Brücken. Hier befinden sich auch eine Not- und Feuerwehrzufahrt. Die konkave Form folgt dem Lauf des Würzenbachs und der Kopf richtet sich zwischen den bestehenden Gebäuden zur Aussicht. Die Attikawohnungen schaffen Schwerpunkte in der dritten Dimension. Alle Grundrisse sind Nordwest-Südost durchgerichtet. Sie profitieren von der Besonnung und der Aussicht. Auch die Aussenbereiche sind zweiseitig: Auf der Südostseite ein längsgerichteter Aussenraum, auf der Nordseite ein ausgestülpter Balkon zur Aussicht. Diese Aussenbereiche sind aussergewöhnlich grosszügig und erweitern den Wohnraum. Jede Wohnung ist in einen Wohn- und einen Schlaftrakt getrennt; ein traditioneller Grundrisstyp, der geeignet ist, die heute vielfältigen Lebensmodelle zu ermöglichen: Von der typischen Familie, deren Kinder ungestört vom Ausgang heimkommen wollen, über Wohngemeinschaften bis zum alterstauglichen Generationenmodell. Das gewachsene Terrain bleibt spürbar, es gibt nur geringfügige Abgrabungen oder Aufschüttungen. Die Parkplätze sind ausschliesslich oberirdisch, über der bestehenden Einstellhalle und über eine offene Rampe erschlossen.