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Private Treaty – Österreichische Post in Konstantinopel 1787-1918
Umfangreiche Forschungs-und Stempelsammlung über die Österreichische Post in Konstantinopel. Insgesamt über 800 Briefe und Belege dokumentieren die verschiedenen Poststempel und deren Verwendungsformen sowie die verschiedenen Postrouten im grenzüberschreitenden Postverkehr von und nach der wichtigen Handelsmetropole am Bosporus.
Die Sammlung umfasst alle Stempeltypen, verschiedene Postformulare, Verwendungen von Einschreibezettel, Paketkarten, Kartenbriefe, Postkarten, Rückscheine und weiteres mehr. Der Sammler legte dabei grossen Wert auf Vollständigkeit aber auch ebenso auf postgeschichtliche Aspekte wie Destinationen und Taxierungen der österreichischen Post-Agentur und deren Zweigpostämter Pera und Stambul sowie der österr. Lloyd Agentur in Galata.
Die Sammlung im Überblick
Spezialsammlung der Abstempelungen und der Postgeschichte des österreichischen Postamtes in Constantinopel (1787-1918): Die Sammlung wurde streng chronologisch unter postgeschichtlichen Aspekten über Jahrzehnte zusammengetragen und enthält zahlreiche Belege aus bekannten früheren Levanteobjekten..Im ersten Teil werden der frühe (1787) Poststempel und die verschiedenen Beförderungen von und nach Constantinopel unterteilt in die Portoperioden und Taxierungen dargestellt. Darunter befinden sich zahlreiche Briefe ins Ausland die anhand der verschiedenen Leitwege gegliedert sind. Neben desinfizierten Briefen, sog. Kapitänsbriefen, speziellen Taxierungsstempeln und Korrespondenzen innerhalb der Levante wird die frühest bekannte Verwendung des ersten Doppelkreisstempels auf einem Brief von 1848 nach London gezeigt. Es folgen Belege ins europäische Ausland bis nach Norwegen und nach den USA. Die Leitwege über Kustendje und Varna werden vollständig gezeigt.
In der Markenperiode sind bei den Ausgaben für Lombardei-Venetien in enger und in weiter Zähnung unterschiedliche In- und Auslandsfrankaturen bis nach den USA bedeutsam. Blockstücke, Recobriefe, Misch- und Buntfrankaturen zeigen das gesamte Spektrum der stetig wachsenden Postaktivität von Constantinopel. Bei den Frankaturen werden die verschiedenen Portoperioden anhand vielfältiger Belege erläutert. Besonders erwähnenswert ist ein Brief mit einer 85 Soldi-Frankatur nach USA sowie drei 18-Soldi Frankaturen aus der kurzen Portoperiode 1867. Verschiedene Portostufen auf Briefen nach England, Frankreich, Italien und Deutschland illustrieren die Periode bis 1867. Die Post zwischen den verschiedenen Levantepostämtern wird reichlich demonstriert. Mit der Ausgabe 1867 wird umfangreiches Material auf Inlands- und Auslandsbriefen gezeigt, insbesondere unter dem Gesichtspunkt verschiedener Leitwege. Alle Stempeltypen werden in ihren Früh- und Spätverwendungen belegt. Bei den Ausgaben ab 1875 wird der Schwerpunkt neben der Dokumentation der verschiedenen Stempelformen auf besonderen Belegen wie Einschreibebriefen, Rückscheinen, Nachportobelegen und Verwendungen von Kreuzer-Marken in der Levante gelegt. Dabei findet sich der frühest bekannte Einschreibezettel auf Brief (1887). Es folgen die beiden Zweig-postämter Stambul und Pera, die mit frühesten Poststücken vertreten sind. Auch hier wurde auf besondere Verwendungsformen wie Rezepissen, Postformulare und Einschreibe- und Rückscheinbriefe geachtet.
In der Abteilung zum österreichischen Lloyd werden die beiden Stempeltypen des ovalen Agenturstempels erstmals genau unterschieden. Stempelsonderformen und eine umfangreiche Auswahl von Frankaturen sind bei den Ausgaben bis 1887 hervorzuheben. Die Zusammenarbeit zwischen dem Konsulats- und dem Lloydpostamt stellt einen weiteren Schwerpunkt dar. Das Lloyd-Postamt wurde 1889 ins Postamt Strambul eingegliedert, was mit zahlreichen seltenen Einschreibebelegen dokumentiert wird. Alle Stempeltypen sind in ausgewählten Abschlägen und weitgehend vollständiger Chronologie zusammengetragen worden.
Die Sammlung ist bisher noch nie ausgestellt worden und wäre als Basis für eine umfassende Dokumentation des österreichischen Levantepostamtes ideal.
Diese einmalige Kollektion eines ausgewiesenen Kenners seines Fachs, steht hier zum Verkauf! Bei den meisten Belegen handelt es sich um ausgesuchte Einzelstücke, die auf Auktionen, bzw. von bekannten Sammler erworben wurden. Das komplette Angebot kann nach Voranmeldung bei uns im unserem Büro besichtigt werden.
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