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Die Kiefergelenke, bestehend aus Gelenkköpfen (1), Gelenkscheibe (2), Gelenkpfanne (3), und der bilaminären
Zone (4), helfen die vielfältigen Bewegungs-
möglichkeiten des Kausystems zu koordinieren.
(Bild aus dem ICCMO-Ratgeber
“Der etwas andere Kopf- und Gesichtsschmerz”)
Ursachen
Symptome
Schienentherapie Michiganschiene (“Knirschschiene”)
In der Zahnmedizin eingesetzte Schienen sind Aufbisshilfen zur Ent-
spannung der Kaumuskulatur und der Entlastung der Kiefergelenke.
Sie dienen ebenfalls der Ausschaltung unharmonischer oder störender
Zahnkontakte und sollen so das neuro-muskuläre Gleichgewicht wieder herstellen. Bei der Michinganschiene, die vorwiegend im Oberkiefer angepasst wird, soll eine glatt geschliffene Kauebene das Knirschen und Mahlen auf den Zahnflächen verhindern und helfen, eine schmerzhaft verspannte Muskulatur oder ein überlastetes Kiefergelenk zu
therapieren.
NTI Schiene
Im Gegensatz zur Michiganschiene stehen bei der NTI Schiene nur die Frontzähne in Kontakt.
Ein natürlicher Schutzmechanismus, die nociceptive trigeminale Inhibition (NTI) – verhindert, dass
die Kaumuskeln Ihre volle Kraft entfalten, wenn nur die Frontzähne aufeinander treffen. Dadurch wird
die Kaumuskulatur eines Presspatienten deutlich entlastet. (www.nti-tss.com)
NTI und Migräne
Die NTI- Schiene ist das erste von der FDA zugelassene Produkt gegen medizinisch diagnostizierte Migräne. Eine Studie mit Migräne Patienten zeigte, dass 82% der NTI Patienten 77% weniger Migränesymptome machten. Damit liegen die Resultate im Bereich der präventiven Medikamente. (www.headacheprevention.com)