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Diese Überlieferung stammt aus einer jüdischen ausserbiblischen Schrift, die man auf das 1. Jahrhundert v. Chr. datiert. Sie trägt den Titel „Das Martyrium Jesajas“. Dort wird beschrieben, dass Jesaja am Schluss seines Lebens verfolgt wurde und in einen hohlen Baum flüchtete. Daraufhin wurde er mit dem Baum zersägt. Dabei ist es interessant, dass in Hebräer 11 im Zusammenhang mit der Liste von Glaubenshelden gesagt wird, dass es auch zu dem Martyrium durch Zersägen gekommen war. Wir kennen keinen einzigen Fall im Alten Testament, wo das geschehen war. Darum ist es sehr naheliegend, dass diese Überlieferung im Judentum korrekt ist, und dass es tatsächlich Jesaja war, der so umgekommen war.