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Die Bewaffnung und Kampfstrategie der beiden Heere unterschieden sich stark und boten den Eidgenossen für einen Sieg kaum Chancen.
Karls Heer bestand aus rund 22’000 Mann, davon 5700 Bogenschützen, 5100 Infanteristen und 2100 schweren Reitern. Die Söldner kamen vor allem aus Italien und Savoyen, 900 Bogenschützen aus England. An Artillerie wurde in Murten, da Karl in Grandson die neuesten Feldgeschütze mit gegossenen Messingrohren an die Eidgenossen verloren hatte, ältere Modell eingesetzt.
Die Eidgenossen und ihre Verbündeten sollen an 24’000 Mann gewesen sein. Sie waren mehrheitlich mit Langspiessen, Halbarten und Streitäxten, in kleinen Gruppen auch mit Bogen, Armbrust oder Büchse bewaffnet. Dabei waren auch 1800 Reiter, vor allem Österreicher und Lothringer.
Der traditionellen, gegen Reiterheere konzipierten Infanterie der Eidgenossen stand also ein modernes, mit Fernwaffen ausgerüstetes burgundisches Heer gegenüber. Dieses war - und das war neu - aufgeteilt in die einzelnen Waffengattungen Reiter, Schützen (Bogen, Armbrust, Büchse), Pikeniere (Spiessträger) und Artillerie, die in geplanter Strategie und in einer vorbereiteten befestigten Stellung eingesetzt wurden.
Karl plante die Schlacht oben auf den Feldern nördlich und westlich von Salvenach. Er wollte die Eidgenossen, die aus dem Galmizwald vorstiessen, am Grünhag auflaufen lassen und nachher von links mit Artillerie und rechts mit Reiterei vernichten