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Der Apotheker John Pemberton arbeitete im Mai 1886 eigentlich an einem Mittel gegen Kopfweh und Depressionen. Er wollte einen Ersatz für das damals beliebte, aber mit Nebenwirkungen behaftete Morphium finden. Sein neuer, caramelfarbener Sirup enthielt Kokain aus Kokapflanzen und Kofein aus Kolanüssen.

Ein Kollege schenkte den Sirup in seiner Apotheke in verdünnter Form aus und verkaufte 9 Gläser pro Tag. Das Getränk schmeckte den Kunden derart, dass sie es bald auch ohne medizinische Notwendigkeit tranken.
Pembertons Buchhalter erfand darauf den Namen "Coca-Cola" sowie den legendären Schriftzug. Pemberton merkte bald, dass sein Sirup mit Sodawasser noch besser schmeckte, als mit dem bisher verwendeten einfachen Wasser.
1906 musste das Rezept aber geändert werden, da der Kokainkonsum in den USA verboten wurde. Seither blieb die Rezeptur unverändert und eines der bestgehüteten Firmengeheimnisse.