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Dabei begann die Partie für Lausanne denkbar schlecht. Die SCL Tigers dominierten die Startphase. Die Emmentaler gaben die ersten fünf Torschüsse ab. Und Lausannes Goalie Sandro Zurkirchen liess nach sechs Minuten einen Flatter-Puck von Tigers-Verteidiger Federico Lardi zum Entsetzen der Mitspieler und der 6700 Zuschauer im ausverkauften Malley-Provisorium zum 0:1 passieren.
Aber Lausanne reagierte. Nur 96 Sekunden nach dem 0:1 gelang Topskorer Dustin Jeffrey nach brillanter Vorarbeit von Jonas Junland der Ausgleichstreffer für den LHC. Ab dem Moment dominierte das Heimteam das Geschehen klar. Zwar gingen die Langnauer nach 14 Minuten durch den Finnen Eero Elo nochmals in Führung, dem Lausanner Sturmlauf hatten die SCL Tigers aber nicht mehr viel entgegen zu setzen.
Von Bedeutung war letztlich Lausannes grössere Disziplin. Die Waadtländer leisten sich seit Beginn der Serie markant weniger Strafen als Langnau. Nur im Schlussdrittel von Spiel 1, als der Mist längst geführt war, besuchten die Lausanner zwischenzeitlich die Strafbank häufiger als die Tigers. In Spiel 3 leisteten sich die SCL Tigers acht Zweiminutenstrafen. Sechs Mal befanden sie sich in Unterzahl, zweimal mehr als Lausanne. Die Hälfte dieser sechs Powerplay-Chancen nützte Lausanne: zum 1:1, zum 2:2 (durch Joël Vermin) und zum 3:2 (durch Cory Emmerton). Vermin stellte mit seinem dritten Playoff-Treffer in der 49. Minute den Lausanner Sieg sicher. 28 Sekunden vor Schluss traf Christoph Bertschy noch ins leere Tor.
(sda)