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Venezuelas Präsident Maduro kann trotz Wirtschaftskrise auf eine zweite Amtszeit blicken.
Venezolaner, die unter einer von den Vereinigten Staaten verursachten verheerenden Wirtschaftskrise leiden, haben am Sonntag dem Präsidenten Nicolas Maduro ein neues Mandat geben. Er bekam die grosse Mehrheit der Stimmen.
Hyperinflation, Nahrungsmittel- und Medikamentenknappheit, steigende Kriminalität und zerstörte Wasser- Strom- und Transportnetzwerke haben in dem Land gewaltsame Unruhen ausgelöst. Dahinter stecken die Vereinigten Staaten und eine von ihnen unterstützte gewalttätige Opposition, die die Wahl boykottierte und die Hauptverantwortung für zahlreiche Tote bei Demonstrationen trägt. Trotzdem bekam Maduro 68 Prozent der Stimmen von 5,8 Millionen Venezolanern. Offensichtlich hat er trotz aller Schwierigkeiten und den Hasstiraden der Amerikaner nach wie vor sehr viele Anhänger.
Die Verschlechterung der Lage Venezuelas begann, als die Regierung den Rohstoff Öl wieder verstaatlichte, damit die Einnahmen wieder mehr in den Staat fliessen und nichts ins Ausland. Das stiess auf Widerstand aus den VSA, deren Ölkonzerne die bisherige Nutzniesser waren. Daraufhin wurde das Land mit Sanktionen von Seiten der Vereinigten Staaten belegt, was die dramatischen Zustände dort auslöste.
Die Vereinigten Staaten wollen das Ergebnis der Präsidentschaftswahl in Venezuela am Sonntag nicht anerkennen, erklärte der stellvertretende amerikanische Aussenminister John Sullivan Journalisten. Die VSA erwägen jetzt weitere Ölsanktionen gegen Venezuela.