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Grausame Bilder nur fünf Stunden Flugzeit entfernt
Es braucht kaum erträgliche Fotos, um den Krieg in Syrien ins Bewusstsein zu holen. Zum Beispiel den IS-Terror in der Stadt Raqqa.
Red. In der Provinz Raqqa mit gleichnamiger Hauptstadt im Osten von Syrien herrschen seit einem Jahr fundamentalistische ISIS-Rebellen. Bis zur Machtergreifung der ISIS erfreute sich die Provinz einiger Freiheiten, nachdem Rebellen die syrische Armee vertrieben hatten. Heute müssen Frauen schwarze Nikabs tragen, die Stadt wird schwarz bemalt, die Farbe der ISIS. Die (Propaganda-)Bilder des Terrors sind schwierig zuzuordnen. Aymenn Jawad Al-Tamimi, Student an der Oxford University mit eigenem Blog hat identifizierbare Bilder auf der unabhängigen Syrien-Plattform «Syria Comment» von Professor Joshua Landis publiziert (siehe auch obige Bildstrecke). In Syrien gab es bisher mindestens 170'000 Kriegstote und über eine halbe Million Verletzte. Gemäss Hilfsorganisation Oxfam sind bereits über 2,5 Millionen Menschen vor dem Bürgerkrieg in die Nachbarländer geflohen.
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Weitere Infos über Raqqa auf der Plattform »Al Monitor»:
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Hier das Fazit des Berichts von Aymenn Jawad Al-Tamimi
Raqqa is very different from what it used to be. Raqqa used to enjoy freedom after the withdrawal of Assad’s forces. Many displaced people from other cities have moved to Raqqa. Yet Raqqa changed after ISIS took control. Most ISIS fighters in Deir al-Zour moved to Raqqa, which is now a black province in every sense of the word.
Many of the city’s features have been painted black, to match the color of the ISIS banner. Women wear black from head to toe. And you can’t ignore how many foreign fighters there are. They are called the muhajirin [immigrants] and come mostly from Chechnya. They are in Raqqa with their families and can be recognized because they are taller than the locals and look different.
Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors
Keine
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