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Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat eingestanden, das Ausmass der internationalen Wirtschaftskrise in den Jahren von 2007 bis 2012 unterschätzt zu haben. Insgesamt sei bei den Prognosen die wachsende Globalisierung der Realwirtschaft und des Finanzsektors nicht ausreichend beachtet worden.
Bei Ausbruch der Krise habe sie zwar die Wachstumsprognosen nach unten korrigiert, aber nicht in ausreichendem Masse, schreibt die Organisation mit Sitz in Paris in einem heute veröffentlichten Bericht. Tatsächlich habe das Wachstum in den von der OECD beobachteten Ländern im fraglichen Zeitraum durchschnittlich 1,4 Prozentpunkte unter den Prognosen gelegen. Die «grössten Fehler» seien bei den Prognosen für angeschlagene Euro-Länder passiert. (tvr/sda)