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klar - jedes Wort kann man auf ein Dutzend verschiedene Weisen "einordnen" und dann hat man "so seine Probleme".
Man kann aber jedes Wort erst mal stehen lassen, ihm Raum geben, es wirken lassen. Einfach.
Das von mir zitierte Gedicht hatte meine Mutter im Altenheim neben ihrem Bett an die Wand gepinnt. Ich denk, sie hat es nicht eingeordnet und nicht problematisiert. Sie war - bei all Ihren Erfahrungen, all ihrem Wissen - eine sehr einfache Frau.
Von einer Einfachheit, die ich mir / uns wünsche. Im Sinn von Jesu "Laßt die Kinder zu mir kommen . . ."
Es grüßt
Windpferd
PS: "Jede Sekunde quasi der letzte Moment." Ja, angeblich kann man Achtsamkeit so extrem trainieren, daß einem nicht nur keine Sekunde sondern nicht mal 1 Augenblick entgeht. Irre mentale Gymnastik, stell ich mir vor. Ob es das ist, was "stand hält"? Oder sind wir zu mehr als diesem auf der Welt?
Falten im Gesicht sollte man als Auszeichnung betrachten.
Schließlich hat man hart genug dafür gearbeitet.
oder auch:
"Angeklagter, Sie stehen hier vor Gericht, weil sie eine undefinierbare Flüssigkeit als Lebenselixier verkauft haben. Sind sie eigentlich in dieser Hinsicht schon vorbestraft?"
"Ja, einmal 1754 und zum zweiten Mal 1899!"