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König Carl Gustaf hatte im Interview mit der Nachrichtenagentur TT ausdrücklich bestritten, Link öffnet in einem neuen Fenster, diesen Strip-Club während der Olympischen Spiele 1996 besucht zu haben.
Auf dem Band berichteten der Ex-Manager des Clubs, Roy Ciccola, sowie Heather Rellinger, die dort früher als «VIP-Betreuerin» arbeitete, über direkten Kontakt mit dem schwedischen König.
Schwedisches Königshaus bestreitet alles
Carl Gustafs Stabschef in Atlanta, Håkan Pettersson, sagte dagegen der Zeitung Aftonbladet: «Ich bin dem König nie von der Seite gewichen. Wir waren nicht in einem solchen Club.» Der König selbst hatte in einem Interview mit der Nachrichtenagentur TT auch andere angebliche Besuche von Strip-Bars sowie «Herrenabende» mit bezahlten jungen Frauen bestritten.
Der frühere Stockholmer Nachtclubbetreiber Mille Markovic kündigte an, bald verfängliche Bilder mit dem König zu veröffentlichen. Carl Gustaf hatte dazu erklärt: «Nein, die kann es nicht geben.» Aftonbladet, das grösste Stockholmer Boulevardblatt, hatte am Mittwoch die Abdankung des 65-jährigen Ehemanns von Königin Silvia verlangt: «Der König sollte einsehen, dass es Zeit für die Abdankung ist. Aus Respekt vor dem Volk.»
König Carl Gustafs angebliche Sex-Skandale
Grosse Empörung löste im November 2010 ein Skandalbuch aus, das behauptet, der König trage eine Maske der Doppelmoral. Das Buch «Der widerwillige König» («Den motvillige monarken») von Thomas Sjöberg ist ein Tabubruch. Erstmals werden private Vergnügungen des Königs, Link öffnet in einem neuen Fenster beschrieben: ausschweifende Feste, Besuche in zwielichtigen Nachtklubs sowie eine Affäre mit einer Popsängerin, von dieser freimütig bestätigt. König Carl Gustaf äussert sich nur nebulös, Link öffnet in einem neuen Fenster: Die beschriebenen Vorgänge lägen lange zurück, seine Familie und er hätten «das Kapitel abgeschlossen».