Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03320.jsonl.gz/240

Mein Mund sucht nach Wörtern, die noch irgendetwas sagen, ich forme Buchstaben mit meinen Fingern und male Silben auf das Stück Himmel, das ich durchs Fenster sehen kann, die Silben schweben, ein Luftzug trägt sie fort und ich weiss niemals, wie sie heissen.
Ist mein Kopf ganz leer, dann steht in der rechten Ecke ein Klavier und ein Klavierhocker und ein Bett in der Mitte des Kopfraumes. Und da ist ein sehr grosses Fenster an der Decke, und wenn man im Bett liegt, liegt man genau unter dem Fenster und kann den Himmel sehen. Manchmal kommt dann eine Frau zu Besuch, die sitzt auf dem Klavierhocker und spielt einen Akkord in ges-moll, und sie spielt ihn so lange, bis mir schwindlig wird, weil das Klavier ja ganz nah an meinen Ohren steht.