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NTN Innovation Booster – Technology & Special Needs
Menschen mit Behinderungen müssen ihre Autonomie entwickeln, sei es in Bezug auf die körperliche Mobilität oder die Mobilität im öffentlichen Raum, oder sei es in Bezug auf die Entscheidungsfreiheit und die Fähigkeit, alleine zu handeln, um strukturelle und infrastrukturelle Barrieren zu überwinden und die verschiedenen Sphären der Gesellschaft – öffentlich, beruflich – integrieren zu können, sowie die aktive Teilnahme an diesen verschiedenen Bereichen.
Innovationen in den Bereichen Kommunikation, Mobilität und Pflege werden es der Schweiz ermöglichen, inklusiver zu werden und den Rückstand bei der Umsetzung der Behindertenrechtskonvention (CRPD) aufzuholen.
In Zusammenarbeit mit der HES-SO Valais-Wallis und der HE-Arc hat die FRH eine Innosuisse-Finanzierung von rund CHF 2 Mio. für die Jahre 2021 bis 2024 erhalten. Zweck dieser Förderung ist die Unterstützung und Förderung von Ideen und Projekten, die im weitesten Sinne mit Behinderung zu tun haben. Geleitet von einer Steuerungskommission, kann diese nationale Struktur auf die Unterstützung der wissenschaftlichen Kommission, der Expertenkommission und der FRH-Geschäftsstelle sowie auf mehr als 30 Schweizer Partner zählen. Wenn Sie Interesse haben, an diesem Projekt teilzunehmen, zögern Sie bitte nicht, ein Mitglied unserer Steuerungskommission zu kontaktieren.
Kontakt aufnehmen
- Julien Torrent, Präsident der FRH
- Benjamin Nanchen, Living Lab Handicap Manager
- Noémie Moulin, Projektkoordinatorin für den Innovation Booster Technology and Special Needs
Tel: +41(0)77 502 52 03
245’000 Franken pro Jahr zugewiesen
Jedes Jahr stellt der Innovation Booster Technology & Special Needs 245’000 frs als Startkapital zur Verfügung, um neue Projekte zu unterstützen:
- Die wissenschaftliche Kommission legt die Ziele und Themen für das laufende Jahr fest.
- Eine Ideenfindungsphase ermöglicht es, möglichst viele Ideen und Bedürfnisse aus der Praxis zu sammeln, und zwar durch mehrere Veranstaltungen von nationaler Reichweite.
- Es werden Ausschreibungen für wissenschaftliche Forschungen, Machbarkeitsstudien und Prototypen organisiert, um sich konkrete Lösungen für die gesammelten Probleme vorstellen zu können.
- 25 Schecks über 5’000 frs für Machbarkeitsstudien werden von den Wissenschafts- und Expertenkommissionen vergeben.
- 12 Schecks über 10’000 frs für die Durchführung von Tests und Prototypen werden von den wissenschaftlichen und fachlichen Kommissionen vergeben.
- Für die Umsetzung der Projekte können dann verschiedene andere Fördermittel eingesetzt werden (Innosuisse-Innovationsscheck, Innosuisse-Projekt, Living Lab Handicap, etc.).
Innovation an der Kreuzung
Benutzerzentriertes Design basiert auf der Prämisse, dass Innovation an der Schnittstelle von Akzeptanz, Machbarkeit und Nachhaltigkeit liegt. Die Dimension der Akzeptanz wird von einem anthropotechnologischen Ansatz aus angegangen, durch die Untersuchung von Praktiken, Repräsentationssystemen und Aneignungsdynamiken, die in spezifischen Kontexten im Spiel sind. Die Nachhaltigkeit wird aus der Perspektive von kontingenten Bewertungsmethoden beurteilt, die ökonomische Techniken zur Bewertung des immateriellen Vermögens darstellen. Zuletzt wird die Machbarkeit durch Vorversuche und Quasi-Versuche bewertet, die notwendig sind, um die Techniken vor der Markteinführung zu validieren.