Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03165.jsonl.gz/2645

Bessere Chancen für Menschen ohne Berufsabschluss
Ein Plan B. Sogar in vier Varianten...
NO BILLAG – Die Initianten von No Billag stellten an der heutigen Medienkonferenz vier Szenarien vor, wie die SRG auch nach einer Annahme der Initiative bestehen kann. Damit ist klar: Es gibt einen Plan B und ein Ja am 4. März bedeutet keineswegs das Ende der SRG.
An der heutigen Medienkonferenz zeigten die Initianten von No Billag vier mögliche Szenarien auf, wie die SRG bei einer Annahme im Markt bestehen kann.
An der heutigen Medienkonferenz stellten die Initianten von No Billag ihren Plan B vor. Ihre vier Varianten für den TV Markt lauten folgendermassen:
Variante 1: Die SRG betreibt pro Sprachregion jeweils zwei Sender. Alle Sender sind Teil der TV-Grundangebote der Telekom- und Kabelnetzbetreiber, können aber von den Kunden auf deren Wunsch abgewählt werden. Das Sendepakt eins bestehend aus SRF1, RTS1 und RSI1 kostet 8 Franken pro Monat und das zweite Senderpaket (SRF2, RTS2, RSI2) kostet nochmals 6 Franken pro Monat. Das ganze SRG-Paket kostet demnach 168 Franken pro Jahr.
Variante 2: sieht im Grundsatz dieselbe Konzeption vor wie in der ersten Variante mit dem Unterschied, dass die SRG hier bewusst die Werbung um ca. 50 Prozent reduziert. Im Gegenzug dazu sind die Preise für die Sender im Grundangebot der Telekom- und Kabelnetzbetreiber mit 10 Franken bzw. 8 Franken pro Monat etwas höher. Dies macht ein Preis von 216 Franken pro Jahr für das ganze SRG-Sendepaket.
Variante 3: Die dritte Variante sieht vor, dass pro Sprachregion jeweils ein Sender (SRF1, RTS1, RSI1) weiterhin völlig frei zugänglich ist (Free-TV) und der zweite Sender als Paket (SRF2, RTS2, RSI2) für 8 Franken im Monat Teil des Grundangebots der Telekom- und Kabelnetzbetreiber ist. In dieser Variante würde die Werbung auf dem frei zugänglichen Sender gegenüber heute erhöht, umso diese Sender zu finanzieren. Diese Variante scheint anhand der Entwicklungen im TV-Werbemarkt jedoch eher unrealistisch, sollte jedoch trotzdem geprüft werden.
Variante 4: Diese Variante stellt eine Art Mischform aus der ersten und der dritten Variante dar. Pro Sprachregion gibt es jeweils einen Info-Sender (SRF Info, RTS Info und RSI Info), welcher frei zugänglich ist (Free-TV, ohne Vollprogramm) und gewisse für den Service-Public wichtige Sendungen (Live oder als Wiederholung) ausstrahlt. Neben diesem freien Infosender gibt es pro Sprachregion einen Sender (SRF1, RTS1, RSI1) im Paket für 8 Franken pro Monat im Grundangebot der Telekom- und Kabelnetzbetreiber. In der Deutschschweiz gibt es zudem einen zweiten Sender (SRF2), welcher für 6 Franken eben-falls Teil des Grundangebots der Telekom- und Kabelnetzbetreiber ist. RTS2 und RSI2 werden eingestellt und durch ein Webangebot ersetzt, welches vorwiegend durch Werbung und Pay-on-Demand finanziert ist. In der Deutschschweiz kostet das ganze SRG Angebot demnach 168 Franken pro Jahr und in den andern zwei Sprachregion ohne SRF2 96 Franken.
Diese Varianten zeigen klar: Es gibt einen Plan B und deshalb braucht es am 4. März ein JA zu No Billag.
LINK
Medienmitteilungen
Sozialmissbrauch schadet allen!
Zweifaches Nein zu Selbstbestimmungs- und Zersiedelungsinitiative
sgv begrüsst das doppelte NEIN gegen die Agrar-Initiativen
Schweizer Mandat für die Klimakonferenz: nur Resultate zählen
SV17: Der sgv begrüsst das erste Ergebnis der Beratungen des Nationalrats