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Brüssel, Belgien (ots/PRNewswire)
- Europäische Patienten verfügen
über zu wenig kritische Informationen zu neuen Medikamenten und
Behandlungsoptionen, sagen John Bowis, Mitglied des Europäischen
Parlaments, und der tschechische Autor Pavel Kohout.
Bowis würdigte gestern eine Abhandlung Kohouts, die Berichte von
Patienten beinhaltet, denen die Ärzte wenig Hoffnung machten und die
später zufällig über die Medien oder das Internet von neu
entwickelten Behandlungsoptionen erfuhren. "Der europäische Patient
sollte mit Würde behandelt werden. Er hat ein Recht zu erfahren, wenn
neuen Behandlungsmöglichkeiten verfügbar werden", sagte Bowis.
Bowis äusserte dieses auf einem Empfang für Kohout im Europäischen
Parlament, wo er dem tschechischen Autor einen Scheck über EUR 2500
für den Gewinn des Autorenwettbewerbs überreichte "Die Patienten
müssen zuerst kommen: Visionen für das europäische Gesundheitswesen."
Der Wettbewerb wurde von Tech Central Station organisiert, eines
führenden Online-Meinungsblattes.
In seiner Abhandlung argumentiert Kohout, dass die aktuelle
europäische Gesundheitspolitik den Patienten tendenziell als "ein
Objekt begreift, das behandelt wird, ohne dass es weiss, was mit ihm
geschieht".
Wie Bowis erläuterte, haben es bestimmte Patientengruppen, wie
psychisch Kranke, besonders schwer, Informationen über ihren
medizinischen Zustand und eine mögliche Behandlung zu erhalten. Bowis
fügte hinzu, dass die EU z. Zt. nach Möglichkeiten sucht, allen
Europäern einen besseren Zugang zu gesundheitsrelevanten
Informationen zu ermöglichen.
Kohouts Abhandlung kann der EU-Legislative als Inspiration dienen.
Die Abhandlung schlägt vor, die aktuellen Beschränkungen beim Zugang
zu Informationen durch die Patienten in der EU abzuschaffen.
Kohout zufolge, könnten die Verantwortlichen in der EU auch von
den Gesundheitssystemen ausserhalb der Europäischen Union lernen.
"Die Schweiz hat vielleicht das effizienteste System in Europa",
bemerkte Kohout. "Ihr Modell beruht auf Wettbewerb und
Marktprinzipien. Dieses Modell gilt es zu studieren und zu kopieren.
Das sollte die EU sehr ernst nehmen."
ots Originaltext: Tech Central Station
Im Internet recherchierbar: http://www.newsaktuell.ch
Pressekontakt:
Pavel Kohout steht für Kommentare unter +420-606-93-58-58 und
<email-pii>
zur Verfügung; Aaron Walker von Tech Central
Station ist unter +1-202-572-6205 oder <email-pii>
/ HINWEIS
FÜR DIE REDAKTEURE: John Bowis steht für Kommentare unter
+32-228-45780 und <email-pii>
zur Verfügung