Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03321.jsonl.gz/649

Ein weiterer wichtiger Aspekt im Umgang mit Taschengeld ist die offene Kommunikation zwischen Eltern und Kindern. Es ist empfehlenswert, regelmässige «Taschengeld-Gespräche» zu führen, in denen Sie mit Ihren Kindern gemeinsam über die Verwendung des Geldes, über finanzielle Entscheidungen und deren Konsequenzen sprechen (Beispiel: Hat sich das teure Spielzeugset gelohnt? Welcher Kauf hat dir am längsten Freude bereitet? etc.).
Diese Gespräche bieten eine hervorragende Gelegenheit, um:
- Rückblick zu halten: Was hat das Kind in der letzten Zeit mit seinem «Sackgeld» gemacht? Gab es Fehlkäufe, aus denen gelernt werden kann?
- Ziele zu setzen: Möchte das Kind für etwas Bestimmtes sparen? Wie kann es dieses Ziel erreichen?
- Werte zu vermitteln: Als Eltern können Sie diese Gespräche nutzen, um wichtige Werte – wie Sparsamkeit, Grosszügigkeit und Verantwortung – zu vermitteln.
- Fragen zu klären: Hat das Kind Fragen zum Geld oder zu finanziellen Themen? Dies ist die perfekte Zeit, um sie zu besprechen.
- Der «Jugendlohn» ist eine andere Form des Taschengeldes. Dort erhalten Jugendliche ab 12 Jahren einen festen Betrag, der jedoch auch für vorbudgetierte Ausgaben (wie Kleider, auswärts essen, Ausgang) reichen muss. Beim Jugendlohn sollten regelmässige Gespräche stattfinden, in welchen das Budget neu evaluiert und gegebenenfalls angepasst wird.
Publikationsdatum: 20.11.2023