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Nachdem im letzten Jahr das Weltcup-Finale in Vallnord (Andorra) stattgefunden hatte, fand in diesem Jahr dort das dritte Weltcup-Rennen der Saison statt. Nach einer langen Anreise mit unserem Wohnmobil kamen wir am Mittwochmittag in Vallnord an. Die mehrheitlich aus natürlichen Hindernissen bestehende Strecke hatte sich gegenüber des letzten Jahres nicht gross verändert und nach zwei Trainings hatte ich mit meinem WHEELER Falcon LTD Fully das richtige Material für die anspruchsvolle Strecke gefunden.
Nicht nur die rutschigen Rockgardens und steilen Aufstiege auf den Skipisten in Vallnord waren für die Fahrer eine Herausforderung, sondern auch, dass das Rennen auf 2000 m.ü.M. stattfand.
Der Start gelang mir in diesem Jahr nicht gut und ich hatte grosse Mühe an mein Limit zu gehen und einen guten Rhythmus zu finden. Dadurch ging ich etwa an fünfundfünfzigster Stelle in die erste technische Abfahrt und diese musste ich mehrheitlich zu Fuss bewältigen. Nach der ersten Runde fand ich endlich meinen Rhythmus und meine Rundenzeiten wurden auf den kommenden 5 Runden immer schneller und dadurch konnte ich mich vom 48. Rang noch auf den 36. Schlussrang vorarbeiten. Auf der letzten Runde konnte ich mich in einem engen Kampf noch von vier Fahrern absetzen und dem Fahrer auf der 35. Position kam ich noch bedrohlich nahe.
Ich habe leider die Top-30 wieder verpasst, aber abgesehen von meiner ersten Runde bin ich der Meinung, dass dies eines meiner stärksten Weltcup-Rennen war und bin dementsprechend sehr zufrieden. Zudem erreichte ich das Ziel als drittbester Schweizer.