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Das GSchG verlangt sowohl den qualitativen als auch den quantitativen Schutz des Wassers resp. der Gewässer. Die Planung im Rahmen des GEP umfasst daher alle Entwässerungsaspekte bis hin zum Gewässer. Wichtigste Elemente:
- Erfassung und Beurteilung des Gewässerzustandes; Beeinflussung durch die Siedlungsentwässerung
- Zustandserhebung und Planung von Unterhalt und Erneuerung der Abwasseranlagen sowie die Sicherstellung der Finanzierung
- Trennung von verschmutztem und nicht verschmutztem Abwasser
- Unterstützung eines natürlichen Wasserkreislaufs durch die Versickerung von nicht verschmutztem Abwasser
- Elimination von Fremdwasser, um die hydraulische Kapazität und die Reinigungsleistung der ARA zu verbessern und die Betriebskosten zu senken
- Evaluation von Sicherheitsmassnahmen zur Abwehr von Gefahren für Abwasseranlagen und Gewässer durch anlagen- resp. wassergefährdende Stoffe
- Erfassung, Nachführung und Nutzung der Siedlungsentwässerungsdaten
Massgebend für die Erarbeitung des GEP sind die Richtlinien des Verbandes Schweizerischer Abwasser- und Gewässerschutzfachleute (VSA). Die Bearbeitungstiefe der einzelnen Sachbereiche ist den lokalen Verhältnissen und Fragestellungen anzupassen.
Für die Überarbeitung des GEP werden aus dem kantonalen Gewässerschutzfonds Subventionsbeiträge ausgerichtet.