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Während Tequila ausschliesslich aus der blauen Weber-Agave hergestellt wird, kann Mezcal von ganz verschiedenen Agavenarten stammen. Am beliebtesten ist die Espadín-Agave, die auch im Falle des Meteoro Mezcals zum Einsatz kommt. Die Legende besagt – und jeder gute Schnaps stützt sich nunmal auf eine besondere Geschichte –, dass einst ein Meteor einen idealen Krater schaffte, um darin die Agavenherzen zu kochen. Ein bekannter Mezcal-Meister nutzte diesen natürlichen Ofen, um den besten Mezcal der Region herzustellen. Auf die Frage hin, was sein Geheimnis sei, antwortete er nur: "Es ist vom Himmel gefallen". Heute ist Petronilo Rosario Altamirano dafür zuständig, den Spiritus im Bundesstaat Oaxaca nach streng traditioneller Methode zu produzieren. Der mühevolle Prozess involviert Erdöfen, Steinmühlen, Holzbottiche und eine Kupferbrennblase. Seit 2014 wird der Mezcal unter den Namen Meteoro in einer schnörkellosen Flasche vermarktet, die den kleinbäuerlichen, handwerklichen Ursprung der enthaltenen Flüssigkeit zu erkennen gibt.
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