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Der Vorgängerbau des neu geplanten KW Thurfeld war ein Kanalkraftwerk mit wesentlich geringerer Ausbauwassermenge. Dessen Wehr besteht noch; es liegt 300 m oberhalb der vorgesehenen neuen Wehrachse. Das Kraftwerk ist seit einigen Jahren nicht mehr betriebsfähig.
Das Neubauprojekt besteht aus dem quer zur Fliessrichtung errichteten Stauwehr ohne Zwischenpfeiler und den beiden Maschinentrögen. Hinzu kommen das am linken Ufer angeordnete Betriebsgebäude und die als Umgehungsgerinne ausgestaltete Fischaufstiegshilfe mit Lockstrompumpe.
Für das neue KW Thurfeld sind Turbinen des neu entwickelten Typs „bewegliches Kraftwerk“ vorgesehen. Die Maschinen bestehen dabei im Wesentlichen aus einem schwenkbaren Stahlgehäuse, das einen Generatorbulb, eine Rohrturbine und den Diffusor beherbergt. Am oberen Ende wird das Gehäuse durch einen Radialrechen abgeschlossen. Die Turbine ist doppelt reguliert und direkt an einen Permanentmagnet-Generator angeschlossen.
Ein wesentlicher Vorteil des „beweglichen Kraftwerks“ besteht darin, dass anfallendes Geschiebe durch Anheben des Maschinengehäuses direkt weitergeleitet werden kann.