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Schauplatz: Landiwiese vor dem Zirkus Knie. Es ist Samstagmorgen. Manch ein Vater hat sich, bequem gekleidet, mit seiner Kleinfamilie auf den Weg gemacht, um die Tiere des Zirkus (gemäss Hompage sind es rund 100) zu bestaunen. Ich stehe mit meinen vier Jungs vor den Affen und staune ebenfalls. Denn die meisten Väter erzählen voller Eifer ihren Kindern, was sie gerade sehen. Also immer noch im Leistungsmodus. Bei mir läuft das umgekehrt. Meine Burschen erzählen mir, was sie sehen…
Nothing is more practical, nothing is more basic, than the conviction that there is truth that can be known. Without this conviction, life becomes more and more intolerable and mor and more filled with alientation. The more consistently people live with the loss of truth, the more their lives will fall apart, for the center does not hold.
Jerram Barrs, in: Bruce A. Little (Ed.). Francis Schaeffer – A Mind and Heart for God. P & R Publishing: Phillipsburg 2010.
Middelmann schreibt über seinen Schwiegervater Francis Schaeffer:
The freedom to lay things out, to consider options, to debate alternatives – rather than merely to repeat positions – made Schaeffer attractive as a person.
Udo Middelmann in: Bruce A. Little (Ed.). Francis Schaeffer – A Mind and Heart for God. P & R Publishing: Phillipsburg 2010.
The Sermon expresses the only righteousness acceptable to God in this or in any age. Jesus offers a closer definition of the constant Divine moral requirement and does not depart from either the creation ethic or that of the Old Testament; consequently, the Sermon is relevant as the standard of conduct, convicting men of sin, restraining public wickedness, and ruling the life of the believer.
Greg Bahnsen. Theonomy in Christian Ethics. CMP: Nacogdoches 2002.
Aus dem Text selbst ergeben sich eine Reihe von Hinweisen für seine Interpretation:
- Die Jünger sind die eigentlichen Adressaten der Bergpredigt.
- Die Bergpredigt beginnt nicht mit Geboten, sondern mit dem Evangelium (Seligpreisungen).
- Die Seligpreisungen stehen in alttestamentlicher Tradition.
- Am Anfang und am Ende der Bergpredigt finden sich Texte, die das Tun der Gläubigen zum Thema haben.
- Jesus bestätigt das alttestamentliche Gesetz (Mt 5,17-20).
- Jesus hält der falschen Auslegung die richtige entgegen.
- Jesus beruft sich konkret auf alttestamentliche Gesetze.
- Die Bergpredigt ist keine Radikalisierung ins Innerliche, denn die alttestamentliche Ethik beschäftigt sich ebenso mit der inneren Seite!
Aus: Thomas Schirrmacher. Ethik. Bd. 5. RVB/TVR: Hamburg/Nürnberg 2002.
Die Bergpredigt (Matthäus 5-7), zentrales ethisches Lehrstück von Jesus, ist von verschiedenen hermeneutischen Standpunkten aus interpretiert worden. Die wichtigsten Sichtweisen:
- Die Katholiken meinten, sie sei nur von einzelnen zu erfüllen, die sich besondere Verdienste erwerben wollen.
- Die Lutheraner hingegen betonten, dass die Bergpredigt Gesetzescharakter trage und deswegen unerfüllbar sei.
- Aus der täuferisch-mennonitischen Optik sind Christen zum radikalen Gewaltverzicht aufgerufen.
- Die Dispensationalisten (welche die Heilsgeschichte Gottes in verschiedene Zeitabschnitte unterteilt sehen), erkennen darin ein Programm für einen zukünftigen Zeitabschnitt,
- Leo Tolstoi Programm zur Sozialreform,
- und die Situationsethik die Erfordernisse des Reiches Gottes für einen bestimmten Augenblicks.
Aus: Thomas Schirrmacher. Ethik. Bd. 5. RVB/TVR: Hamburg/Nürnberg 2002.
Jerram Barrs, langjähriger Weggefährte von Schaeffer, schreibt über sein Motto in der Begegnung mit anderen Menschen:
If I have only an hour with someone, I will spend the first fifty-five minutes asking questions and finding out what is troubling their heart and mind, and then in the last five minutes I will share something of the truth.
Jerram Barrs über Francis Schaeffer in: Bruce A. Little (Ed.). Francis Schaeffer – A Mind and Heart for God. P & R Publishing: Phillipsburg 2010.
Ideas, not organizational power, are what is important in the work of the kingdom.
Ideas shape the way man sees things.
Aus: Bruce A. Little (Ed.). Francis Schaeffer – A Mind and Heart for God. P & R Publishing: Phillipsburg 2010.
Die Manhattan Declaration (2009), unterzeichnet von 125 orthodoxen, katholischen und evangelikalen Leitern, findet deutliche Worte zu einigen ethisch brisanten Fragen:
Eine … ‚Todeskultur’ wertet das Leben durch die Vorstellung ab, man könne auf Menschenleben verzichten, die unvollkommen, unreif oder störend sind. Wie manche in weiser Voraussicht prophezeit haben, breitet sich diese Entwertung menschlichen Lebens durch die Abtreibung auch auf andere Felder aus, zum Beispiel die Embryonenforschung und das ‚therapeutische Klonen’. Gleichzeitig wird der Lebensabend älterer und behinderter Menschen durch zunehmend lautstarke Forderungen nach legalisierter Beihilfe zum Selbstmord und zur Euthanasie bedroht. Die Eugenik mit ihrer Vorstellung von „lebensunwertem Leben“, die man samt weiteren Ungeheuerlichkeiten des Nationalsozialismus für längst begraben hielt, feiert fröhliche Urstände. Ursprünglich von abendländischen Intellektuellen in den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts in die Welt gesetzt, kommt sie heute eingepackt in den Schlagwörtern ‚Freiheit’, ‚Autonomie’ und ‚Selbstbestimmung’ daher.
Hier kann die ganze Erklärung auf deutsch heruntergeladen werden.
Zum runden Geburtstag meiner Schwester hatte mein Zweiter eine Idee: Er wolle ihr eine Kette mit “Fünflibern” machen. Gesagt, getan: Auf der örtlichen Post holten wir eine “Fünferli-Rolle”, und der Fünfjährige packte voller Eifer 30 Fünferli in Papier ein. Wenn die erste Hülle nicht reichte, gab’s noch eine zweite. Mit dem gleichen Eifer half er meiner Schwester, die Geldstücke wieder auszupacken. Ein kleines Projekt, das allen Freude bereitete (inkl. dem Projektleiter).