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Wie wir im Oktober berichtet haben, soll im Juni die Anhörung im Fall Wade Robson stattfinden. Der Estate bittet nun das Gericht, Robsons Antrag fallen zu lassen, die Klage komme viel zu spät.
Howard Weitzman, Anwalt des Estate, findet, dass die Klage eine untragbare Bürde für Michaels Erben Prince, Paris, Blanket und auch Michaels Mutter sei: „Es ist nicht fair, wenn sich Erben gegen alte Behauptungen wegen kriminellem Verhalten verteidigen müssen, die sich auf Ereignisse beziehen, die sich vor Jahren ereignet haben sollen. Die Erben haben Robson nichts angetan. Und die Erben sind nicht in der Lage, sich auf vernünftige Weise gegen die Klage zu verteidigen. Sie waren noch nicht mal auf der Welt, als die vermeintlichen Ereignisse sich abgespielt haben sollten. Und doch würde Robson wollen, dass sie ihr Eigentum mit beiden Händen hinter ihrem Rücken gefesselt verteidigen sollen, ohne die Möglichkeit zu haben, einen anderen Zeugen in jener Angelegenheit zu befragen; ein Zeuge, der seit fünf Jahren tot ist.“
Gemäss Weitzman hätte Robson seinen Antrag spätestens 60 Tage nach Kenntnisnahme, dass der Estate Michaels Nachlassverwaltung übernimmt, einreichen müssen. Weitzman habe eine eidesstattliche Aussage von Robson, die belegen soll, dass er seit dem Jahr 2009 wusste, dass John Branca und John McClain mit dem Estate die Verwaltung von Michaels Geschäften übernahmen. Weiter sei Robson im Jahr 2011 mit der Anfrage des Cirque du Soleil kontaktiert worden, ob er als Tänzer in die Show involviert sein möchte. Auch dort war der Estate als Produzent der Show involviert. Weitzman sagt weiter: „Robson wollte diese MJ Show unbedingt machen.“
Die Unterlagen sind nur vor Gericht zur Prüfung. Der Richter muss nach wie vor entscheiden, ob Robsons Antrag für eine Klage gerechtfertigt ist.