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In der Pflanzengruppe der Kräuter haben zahlreiche Arten ganz unterschiedliche Strategien entwickelt, wie sie sich mit spezifischen Wuchseigenschaften und -formen gegenüber anderen Arten Vorteile verschaffen können. Diese sind teilweise derart ausgeprägt, dass die Art deswegen in einem Bestand dominant werden kann.
In der Folge eine Auswahl von Fähigkeiten und „Werkzeugen“ einzelner Arten im Konkurrenzkampf:
Wenn die Kräuter-Art direkt nach dem Abweiden oder Abschneiden schneller als die Nachbarpflanzen wieder austreibt und neue Blattmasse bildet, profitiert sie zuerst und oft dauerhaft besser von den Ressourcen Licht, Wasser und Nährstoffen am Standort als die andern.
Zwei typische Möglichkeiten:
Wo Lücken in der Pflanzendecke entstanden sind, profitieren meistens Kräuter und besetzen den leeren Platz.
Zwei typische Möglichkeiten:
Kann sich eine Art durch spezifische Abwehrelemente davor schützen, von den Weidetieren gefressen zu werden, hat sie einen Vorteil gegenüber den gerne abgefressenen Nachbarpflanzen. Unter den Kräutern haben sich viele Formen entwickelt, diesen Vorteil zu nutzen.
Zwei typische Möglichkeiten:
Auf lange Sicht haben Pflanzen, die besonders robuste Samen ausbilden, eine starke Konkurrenzkraft. Wenn andere Pflanzen schwächeln oder beschädigt werden, nutzen diese „Überlebenskünstler“ ihre Chance auch nach vielen Jahren und keimen am leer gewordenen Platz.
Typische Beispiele: