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Nach der Auszeichnung zum besten Schweizer Spielfilm hat Sabine Boss' Literaturverfilmung "Der Goalie bin ig" nun auch den Berner Filmpreis gewonnen. Die zweite Hauptauszeichnung geht an Dominique de Rivaz' "Elégie pour un phare".
Die Berner Filmpreise wurden am Samstagabend im Kino der Berner Reitschule bekannt gegeben. Die beiden Hauptpreise sind mit je 20'000 Franken dotiert. 15 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme gehörten zu den nominierten Werken, die alle im Rahmen des 3. Berner Filmpreis Festivals gezeigt wurden. Das Festival endete am Samstagabend.
Zwei Anerkennungspreise in der Höhe von je 10'000 Franken gehen an den Animationsfilm "Timber" von Nils Hedinger sowie an den Dokumentarfilm "Life in Progress", den Irene Loebell gedreht hat. Den Publikumspreis für den besten Kurzfilm kann Andrea Leila Kühni für "Der Antiquar" entgegennehmen. Übergeben werden die Auszeichnungen am Mittwoch, dem 3. Dezember, in der Dampfzentrale Bern gemeinsam mit den Berner Musikpreisen.
"Der Goalie bin ig" basiert auf dem gleichnamigen und erfolgreichen Mundart-Roman von Pedro Lenz. Der Film mit Marcus Signer in der Rolle des Goalie spielt vorwiegend in einem Ort, in dem die Berner Kleinstadt Langenthal, die Heimat Lenz', zu erkennen ist. Das Drama gewann an den Berner Filmtagen auch den Publikumspreis für den besten Langfilm.
SDA-ATS