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In der Südflanke des Piz Palü erstreckt sich das weite Eisfeld des Palü-Gletschers. Wie viele andere Gletscher im Alpenraum ist auch dieser in den letzten Jahrzehnten deutlich zurückgegangen. Das abfliessende Schmelzwasser hat sich in einer grossen Mulde am Fuss einer riesigen Felswand zu einem Bergsee gesammelt.
Die Ebene beim See ist ein eindrücklicher, fast etwas unheimlicher Schauplatz. Die einstige Todeszone des ewigen Eises hat sich im Laufe der vergangenen Jahre langsam, aber deutlich sichtbar zu begrünen begonnen. Noch immer dominieren rötlich-braune Felsen die Bodenoberfläche, doch dazwischen spriessen überall Pflänzchen und setzen bunte Farbtupfer in die lebensfeindliche Umgebung.
Ganz anders ist der Landschaftscharakter im zweiten Teil der Wanderung: Sie führt durch eine reich belebte grüne Umgebung. Nach einem steilen Abstieg auf Grasland geht es durch Lärchenwälder zur Schwemmebene der Acqua da Palü beim Palü-See, dann am Rande der Palü-Schlucht zur Hochebene von Cavaglia hinunter.
Tip van de auteur
Veiligheidsaanwijzingen
Achtung:
Je nach Schneeverhältnissen während des Winters sind Schneefelder bis in die Sommermonate möglich.
Nach starken Regenfällen kann es zu Erdverschiebungen kommen.