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Rico Peter fährt beim Viererbob-Weltcup in Innsbruck zum vierten Mal in diesem Winter auf das Podest. Er verliert als Zweiter nur fünf Hundertstel auf den Weltmeister Oskars Melbardis.
Der 33-jährige Aargauer reagierte damit eindrücklich auf den enttäuschenden 19. Platz am Samstag im Zweier. Trotz Rückenproblemen und der ungünstig hohen Startnummer 15 belegte Peter mit seinen Anschiebern Simon Friedli, Alex Baumann und Thomas Amrhein bereits nach dem ersten Durchgang den 3. Platz. Im zweiten Lauf überholte er noch den Amerikaner Steven Holcomb. Am Letten Melbardis, der vor einem Jahr in Innsbruck-Igls den WM-Titel gewonnen hatte, kam er aber nicht mehr vorbei.
Peter war nach starkem Saisonstart in eine kleine Krise geraten und hatte in den Januar-Rennen mit dem grossen Schlitten nur die Plätze 5, 14, 5 und 11 belegt. Der insgesamt vierte Podestplatz in diesem Winter (2. in Whistler im Zweier und Vierer, Sieg in Lake Placid mit dem Vierer) war deshalb wichtig vor der WM in Königssee, die in zehn Tagen beginnt.
Erfreulich war das Rennen auch für den zweiten Schweizer. Bei seinem Weltcup-Debüt fuhr der 29-jährige Emmentaler Clemens Bracher mit seiner Crew auf den starken 12. Platz und räumte damit alle Zweifel über seinen WM-Start aus.
SDA-ATS