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Doch diese Pflanze der Familie der Kreuzblütengewächse verdient etwas mehr Beachtung. Die runde, manchmal auch spitz zulaufende Wurzel hat einen mild scharfen Geschmack.
Bevor das Radieschen im Mittelmeerraum und in Mitteleuropa kultiviert wurde, verwendeten es die Ägypter bereits seit ca. 3.500 Jahren. Radieschen und Knoblauch wurden, den an der Keops Pyramide arbeitenden Sklaven als Mahlzeit gegeben, wie Schriften bezeugen, die man in der Pyramide fand.
Der lateinische Name Raphanus sativus leitet sich aus dem griechischen Wort raphanos ab, was bedeutet „wachst schnell“.
Und wirklich, wer Radieschen in seinen Garten pflanzt weiss, dass es je nach Sorte nur drei bis sechs Wochen benötigt, bis aus dem Samen die kleine Pflanze gewachsen ist.
Je nach Region kann man Radieschen, wie zum Beispiel im Mittelmeerraum und in Teilen der iberischen Halbinsel, wie an der Algarve, fast das ganze Jahr über pflanzen.
In China begann man Radieschen im Jahre 700 v. Chr. zu kultivieren, bevor sie in Japan eingeführt wurden. Der scharfe Geschmack der Radieschen ist eine der Hauptzutaten der grünen Paste „Wasabi“, die zum japanischen Gericht Sushi gereicht wird.
Um die kleinen Wurzeln im Kühlen zu lagern sollte man ihre grünen Blätter entfernen um eine Ansammlung von Feuchtigkeit zu vermeiden.
Beim Kochen von Radieschen wird empfohlen, dem Wasser ein bisschen Saures wie Zitrone oder Essig zu zufügen, um die Farbe und das Aroma zu erhalten.