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In der Kommunikation und Teilhalbe für gehörlose und schwerhörige Menschen geht es um eine sehr heterogene Gruppe. Hauptthema ist gelingende Kommunikation, verstehen und verstanden werden.
Der Hörstatus spielt dabei nicht die primäre Rolle – zwei Menschen mit derselben Hörschädigung (medizinisch gesehen) können ganz unterschiedlich kommunizieren. Folgende Fragen können in unterschiedlicher Kombination beantwortet werden:
- Kann ich mich in Lautsprache und/oder Gebärdensprache so ausdrücken, wie ich beabsichtige? Werde ich verstanden?
- Kann ich Lautsprache und/oder Gebärdensprache so wahrnehmen, dass ich sie verstehe?
- Kann ich mich in Schriftsprache so ausdrücken, wie ich es beabsichtige?
- Kann ich einen geschriebenen Text so lesen, dass ich ihn verstehe?
- Nutze ich technische Hilfsmittel wie Hörgeräte, Cochlea-Implantat (CI) und FM-Anlagen und profitiere ich davon?
ICT kann auf unterschiedliche Art und Weise zu gelingender Kommunikation und damit zur Teilhabe beitragen. Hörhilfen wie Hörgeräte oder CIs (Cochlea Implantat/e) können mit ICT verbunden werden. So kann beispielsweise eine Bluethooth-Verbindung eine Verbesserung des auditiven Inputs bringen (telefonieren oder Musik hören mit Smartphone, etc.). Die Möglichkeiten von ICT können auch zur Verbesserung oder Sicherstellung der Kommunikation durch Visualisierung beitragen (Text to speech, Speech to Text, Videovermittlung mit Gebärdensprache, etc.).
(Von diesen Möglichkeiten profitieren bei weitem nicht nur gehörlose und schwerhörige Menschen.)
Weiterführender Artikel: Smarter hören? – Hilfreicher Überblick über Apps für grosse und kleine Hörgeräteträger:innen