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Eine bekannte Impfgegnergruppe, die unter anderem vom Neffen des ehemaligen US-Präsidenten John F. Kennedy, Robert F. Kennedy jr., angeführt wird, hat Facebook geklagt. Das Bestreben des US-Konzerns, gegen wissenschaftliche oder medizinische Falschinformationen vorzugehen und Faktenchecks anzuzeigen, würde gegen die Verfassungsrechte der Organisation Children’s Health Defense verstossen.
Kennedy war mit der Organisation und der Gruppe World Mercury Project für mehr als die Hälfte aller Anti-Impf-Werbeanzeigen auf Facebook verantwortlich, wie aus einer Untersuchung im vergangenen Jahr hervorging, berichtet "Ars Technica". Sie wurden im vergangenen Jahr von dem sozialen Netzwerk verboten – auch nach politischem Druck, da es zu einem Masernausbruch in den USA gekommen war.
Seitdem dürfen Werbeanzeigen keine Falschinformationen über Impfungen mehr beinhalten, und Gruppierungen, die solche Beiträge verbreiten, werden bei Suchergebnissen versteckt. Postings werden möglicherweise von Partnerorganisationen von Facebook, die Faktenchecks anbieten – etwa Poynter, Politfact und Science Feedback –, als Falschinformationen gekennzeichnet und berichtigt. Das sei eine Verletzung der Verfassungsrechte und zudem diffamierend, finden die Impfgegner.
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