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Im Vorjahreszeitraum hatte das Unternehmen dank seiner Partnerschaft mit Indivior einen Gewinn von 2,4 Millionen ausgewiesen. Für den restlichen Jahresverlauf zeigt sich Addex in einer Medienmitteilung vom Montag zuversichtlich, die verschiedenen Projekte wie geplant voranzubringen.
Die Umsätze beziffert Addex auf 1,2 Millionen Franken. Das Unternehmen hat noch kein Produkt auf dem Markt, so dass die Erlöse in der Regel aus Vorabzahlung und möglichen Meilensteinen bestehen. In diesem Fall waren es Zahlungen des Partners Indivior im Zusammenhang mit der Forschungszusammenarbeit der beiden Unternehmen.
Angesichts der Vorbereitungen für das Phase-III-Programm mit dem Kandidaten Dipraglurant sind die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 5,9 Millionen angestiegen von 2,1 Millionen im ersten Halbjahr 2018.
Die Finanzierung der weiteren Forschung ist zunächst gesichert. Die liquiden Mittel lagen per Ende Juni bei 36,7 Millionen, nachdem es Ende 2018 noch 41,7 Millionen Franken waren. Addex hatte 2018 eine Kapitalerhöhung durchgeführt, die dem Unternehmen 40 Millionen Franken in die Kasse gespült hatten.
Addex habe solide Fortschritte bei der Weiterentwicklung der Pipeline gemacht, wird der CEO Tim Dyer in der Mitteilung zitiert. Im ersten Quartal 2020 werde man dann den ersten Patienten in der zulassungsrelevanten Phase IIb/III-Studie mit Dipraglurant behandeln. In dem Projekt wird die Wirksamkeit des Kandidaten bei Patienten getestet, die wegen ihrer Parkinson-Erkrankung an Dyskinesien, also Störungen des Bewegungsablaufs leiden.
(AWP)