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Text: Christian Allemann / Fotos: Christian Allemann
Im Juni:
Die Vegetation war im Juni etwa 2-3 Wochen im Rückstand. Es regnete viel und „grünte“ deshalb munter weiter.
Dank finanzieller Unterstützung unserer Zunftherren an der Jahresversammlung
konnten weitere Investitionen getätigt werden, um die Arbeiten im Rebberg zu erleichtern (Anschaffung Rasenmäher).
Die Hauptarbeiten im Rebberg fanden unter dem Titel „Laubarbeiten“ statt. Da ging es darum
die Laubwand zu regulieren, Reben einzufädeln, oben zu kürzen und unerwünschte Schosse und Blätter zu entfernen
und die Stämme zu putzen.
Im Mai:
Als das Gras ab Mai immer mehr in die Höhe wuchs, galt es immer wieder zu mähen.
Dadurch wird erreicht, dass das Regenwasser vor allem den Reben zugute kommt.
Um den Mäh-Aufwand im Rahmen halten zu können, wurde abwechselnd nur immer jede zweite Reihe gemäht
und dies bis Ende Oktober.
Weiter war es interessant zu beobachten wie sich an den Reben Knospen bildeten
und diese dann zu blühen begannen.
Es entstanden aber auch unerwünschte Triebe, welche ausgebrochen werden mussten.
Im April:
Anfangs April regnete es nicht viel. Dafür herrschten ein paar frostige Nächte, wie seit Jahren nicht mehr.
Wir hatten aber Glück, dass der Austrieb der Reben im März nicht soweit fortgeschritten war.
In diesem Frühling galt wie letztes Jahr das Unkraut zu entfernen (jäten) sowie die restlichen, grösseren Steine aus dem Rebgelände zu entfernen.
Eine weitere wichtige Arbeit bestand darin den Boden zwischen den Rebenreihen zu begrünen.
Zu Fuss in konstantem Tempo wurde versucht die Samen von Hand gleichmässig über den ganzen Hang zu verstreuen.
Damit sollte erreicht werden, dass möglichst viel Unkraut (wie Disteln) verdrängt wird.
Gerade zur richtigen Zeit setzte dann Ende des Monats der Regen ein.