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Linux bezeichnet im engeren Sinne den Linux-Kernel, wird aber allgemein verwendet, um das darauf aufbauende freie Unix-ähnliche Betriebssystem zu bezeichnen.
Im Sprachgebrauch der Free Software Foundation wird es auch als GNU/Linux bezeichnet, das aus dem Linux-Kernel, der GNU-Betriebssystem-Software und auch aus Nicht-GNU-Betriebssystem-Komponenten besteht.
Die Bezeichnung Linux wird zunehmend sogar für ganze Linux-Installationen oder Linux-Distributionen verwendet. Eine Linux-Distribution (GNU/Linux-Distribution) kombiniert viele, meist freie Software. Sie enthält den Linux-Kernel, die GNU-Software und viele darüber hinausgehende Programme wie freie X11-Grafikserver, Arbeitsoberflächen (z. B. GNOME oder KDE), Anwendungen (z. B. OpenOffice.org) oder Webserver (z. B. Apache), die überwiegend nichts mit dem GNU-Projekt zu tun haben, außer dass sie größtenteils die GPL und GNU-Entwicklungswerkzeuge verwenden. Linux-Distributionen sind z.B. SuSE Linux, Debian, Red Hat Linux, Mandrake und Knoppix.
Linux ist eine Marke (Trademark) von Linus Torvalds. Das Linux-Maskottchen ist ein Pinguin namens Tux.
Linux Torvalds Arbeiten begannen 1991, 1994 im März konnte er die Kernelversion 1.0 vorstellen, 2.0 folgte im Juni 1996. Derzeit liegen die Versionsnummern jenseits der 2.4.0. Linux unterliegt der GNU General Public License, das heißt, der Quellcode ist für jedermann zugänglich. Die freie Verfügbarkeit hat dazu geführt, daß immer mehr Programmierer die Entwicklung zu einer leistungsfähigen und stabilen Plattform vorangetrieben haben. Hierzu leistete das Internet einen entscheidenden Beitrag, da die auf der ganzen Welt verteilten Entwickler ihre Kommunikation über dieses Medium abwickeln.
Mit der zunehmenden Verbreitung nahm auch die Anzahl der für Linux verfügbaren Anwendungen zu. So steht Linux immer öfter auf den Listen der unterstützten Betriebssysteme auch bei renommierten Herstellern.
Die Kernel-Entwicklung findet normalerweise zweigleisig statt. Varianten mit gerader zweiter Release-Nummer (z. B. 2.4.x) sind die Anwender-Kernel, bei denen der Schwerpunkt auf Stabilität liegt. Die zweite Version (z. B. 2.5.x) sind die Entwickler-Kernel, bei denen die Aktualität der unterstützten Hardware Vorrang hat, beziehungsweise neue Konzepte integriert werden.
Linux bezeichnet im engeren Sinne den Linux-Kernel, wird aber allgemein verwendet, um das darauf aufbauende freie Unix-ähnliche Betriebssystem zu bezeichnen.