Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03258.jsonl.gz/962

Pioniere des Tauchsports
"Was auch passiert wenn Du freiwillig Unter Wasser bist, ist vollständig und ausschliesslich Deine eigene Verantwortung. Du bist ein erdgebundenes Säugetier, und ausdrücklich gesagt – an erster Stelle hast Du nichts unter Wasser zu suchen! Wenn Du diese Verantwortung nicht akzeptieren kannst, geh nicht ins Wasser."
(Richard Pyle)
Professor Dr. Hans Hass
23. Januar 1919
Lotte Hass
06. November 1928
Tauchpionier und Naturwissenschaftler, wagte es als erster Forscher, freitauchend mit Unterwasserkamera und Tauchgerät in die unbekannten Tiefen der Ozeane vorzustoßen. Als Fischmensch unter Fischen erforschte er die Geheimnisse der sieben Weltmeere. Seine bahnbrechenden Pioniertaten brachten der Wissenschaft sensationelle neue Erkenntnisse. Durch die Arbeit von Hans Hass sind der Forschung ganz neue Wege geöffnet worden.
Dr. Max Hahn
15. August 1929 - 11. Juni 2000
Entwickler der Tauchtabelle Deco '92 und Anderen. Max Hahn hat das Rechenmodell von Albert A. Bühlmann in eine für Laien verwendbare Form gebracht.
Jacques-Yves Cousteau
11. Juni 1910 - 25. Juni 1997
sein Name steht in der ganzen Welt für die Erforschung der bunten, schweigenden Welt in den Tiefen der Ozeane, die er vierzig Jahre lang ergründet hat.
Seine Erfolge sind eng Verbunden mit:
Phillipe Tailliez
15. Juni 1905 - 26. September 2002
französischer Tauchpionier und ehemaliger Offizier der französischen Marine. Seit 1924 bei der Marine, traf er 1939 bei Toulon zunächst mit dem Speerfischer Frederic Dumas zusammen. Kurze Zeit später wurde Jacques Yves Cousteau auf das Schiff "Condorcet" abgestellt, dessen Kommandant Phillipe Tailliez war. Tailliez machte Cousteau mit Dumas bekannt. Gemeinsam bekamen die drei Männer im Volksmund den Namen "Musketiere der Meere". Tailliez war wenig später Gründer und erster Kommandant der Unterwasserforschungsgruppe der französischen Marine, die sich vor allem mit der Weiterentwicklung von Tauchausrüstungen und Tauchtechniken befaßte. 1943 an der Erprobung des ersten autonomen Tauchgerätes beteiligt, führte er u.a. 1948 mit Cousteau Bergungsarbeiten am Wrack von Mahdia durch, bei dem Anker, Kapitelle und Amphorene geborgen wurden. 1957 nutzte Tailliez als erster Taucher ein Fotomosaik für die Identifizierung eines Wracks. 1960 verließ Phillipe Tailliez die Marine und nimmt seitdem zahlreiche ehrenamtliche Aufgaben wahr. 1985 "Zum Vater des Tauchens" ausgezeichnet.
Frederic Dumas
14. November 1913 - 05. Juli 1991
französischer Tauchpionier und früher Weggefaehrte Tailliez. Dumas war im Sommer 1943 zusammen mit Jacques Yves Cousteau und Phillipe Tailliez an der Erprobung der ersten modernen autonomen Tauchgeräte beteiligt.
Emile M. Gagnan
Der französische Spezialist für flüssige Luft entwickelte 1943, auf Anregung von Cousteau und Dumas, ein automatisches, autonomes Tauchgerät, die Aqualunge. Einen Atemregler, der den Luftdruck und die zur Verfügung gestellte Luftmenge automatisch der Atemtätigkeit des Tauchers anpasst. Er verwendete dazu eine Entwicklung des Gasreglers aus dem Automobilbau. Eine verkleinerte Ausfühung des Reglers von Rouquarol und Denayrouze
Hannes Keller
20. September 1934
Gründer der Firma "Forschungslabor für Unterwassertechnik" (1959) zur Entwicklung von Tauch-Equipment, später "Hannes Keller Witch Systems AG". Weltrekordhalter im Tauchen ohne Taucherglocke (1961). In Zusammenarbeit mit Albert Bühlmann begann Keller Ende der fünfziger Jahre konkrete Vorbereitungen zur Durchführung von Tieftauchgängen. Im November 1959 tauchte Hannes Keller in einer provisorischen Taucherglocke im Zürichsee auf 130 Meter. Das Gasgemisch, das er dabei atmete, bestand aus 95% Stickstoff und 5% Sauerstoff. Mit einem Computer entwickelte Keller danach 400 Tabellen mit verschiedenen Gasgemischen für Tauchgänge bis 400 Meter. Ziel dieses Projektes war die Verkürzung der Dekompressionszeiten bei einem Tauchgang auf 230 Meter. Am 28. Juni 1961 fand dieser Abstieg mit Trockentauchanzügen im Lago Maggiore statt. Bereits eine Stunde nach dem Abtauchen waren Keller und sein Partner McLeish wieder an der Oberfläche. Am 3. Dezember 1962 wurde ein weiterer Rekordtauchgang durchgeführt. Vor Catalina Island / Kalifornien tauchten Keller und der Brite Peter Small in der Tauchglocke "Atlantis" auf eine Tiefe von 315 Meter hinab.
Die Legenden...
Leni Riefenstahl
22. August 1902 - 8.September 2003
Die berühmteste Deutsche nach Marlene Dietrich taucht immer noch. Schauspielerin, Filmregisseurin, Filmproduzentin und Fotoreporterin.
Als sie mit 72 Jahren Tauchen lernen wollte, hat sie dem Tauchlehrer vorgegaugelt sie sei 52 Jahre, da sie Angst hatte, er würde sie nicht am Kurs teilnehmen lassen!
Lloyd Bridges
15. Januar 1913 - 10. Maerz 1998
Anfang der 60er animierte er mit seiner Fernsehrolle als "Mike Nelson" viele Menschen mit dem Tauchsport zu beginnen. Er zeigte uns wie aufregend Tauchen ist und daß Tauchen etwas ist was jeder machen kann.
Die Entwickler und Physiker...
Louis Boutan
6. Maerz 1859 - 6. April 1934
französischer Arzt und UW-Fotopionier. Gilt aufgrund seiner Unterwasseraufnahmen aus dem Jahr 1893 als erster Unterwasserfotograf. Zusammen mit Joseph David entwickelte er ab 1895 die Idee einer Amphibienkamera. Seine frühen Aufnahmen realisierte Boutan mit einer 9 x 12cm Plattenkamera, für die sein Bruder Konstruktionspläne eines wasserdichten Gehäuses gezeichnet hatte, und das von der Firma Alvergniat in Paris angefertigt wurde.
Louis de Corlieu
Korvettenkapitaen und - Konstrukteur der ersten Tauchflossen. Die Forschungsarbeiten haben im Jahre 1927 begonnen. Das Patent ist am 6. April 1933 eingebracht worden. Am 12. Juni desselben Jahres schwamm er während einer Demonstration vor der französischen Marine in der Reede von Saint-Jean-de-Luz in zwölf Grad kaltem Wasser acht Kilometer in sechs Stunden. Ungeachtet dieser erfolgreich gewesenen Demonstration lehnte die Marine ab, die "Schwimm- und Rettungsantriebsgeräte" (Benennung aus dieser Zeit) anzunehmen. Im Jahre 1939 kaufte ein amerikanischer Geschäftsmann, Owen P. Churchill auf Tahiti ein Paar Flossen. Vor der Rückkehr nach den Vereinigten Staaten unterzeichnet er einen Vertrag mit Corlieu und übernahm die Rechte an den "swimfins", die 1940 von der US NAVY eingeführt wurden.
Sir John Scott Haldane
Pionier auf dem Gebiet der Dekompressionsforschung. Die ersten Tabellen für eine Stickstoffentsättigung entwickelte Haldane 1906 im Auftrag der Royal Navy auf empirischer und experimenteller Basis. Er veröffentlichte seine Berechnungen erstmals 1908. Haldane teilte die Gewebe in Abhängigkeit ihres Gehalts an Wasser oder Fett in fünf Gruppen ein. Weiter spielte ihre Sättigungsgeschwindigkeit bei dieser Einteilung eine Rolle. Die Grundlagen von Haldanes Berechnungen dienen heute noch zur Erstellung von Dekompressionstabellen.
John Lethbridge
Lethbridge baute eine Taucherglocke aus einem zwei Meter langen Holzzylinder der mit Eisenreifen beschwert wurde, und von dem Ballast abgeworfen werden konnte. Der Luftvorrat bestand lediglich aus der Luft in dem Gerät selbst. 1725 gelang es ihm, damit einen Schatz zu bergen. Das Schiff "Slot Her Hooge" der Vereinigten Ostindischen Kompanie war vor der Küste Portugals gesunken. Lethbridge konnte 350 Barren Edelmetal und Tausende Münzen aus dem Meer holen. Lethbridge hatte mit seiner Konstruktion einen Vorläufer der modernen Taucherglocken entwickelt.
Denis Papin
1647 - 1712
Bekannt wurde Papin durch seinen Beitrag zum 'steam engine' (Dampfmaschine). 1679 erfand er den Dampfdruckkochtopf und 1690 veröffentlichte er seine erste Arbeit zur Dampfmaschine in De novis quibusdam machinis. Er konstruierte ein Sicherheitsventil, mit dem gefährlich hohe Dampfdrücke verhindert wurden und ermöglichte damit den Bau von Druckkammern. Weitere Erfindungen, an denen er arbeitete, waren die Konstruktion eines Unterseebootes, ein Luftgewehr und ein Granatwerfer.
Yves le Prieur
1885 - 1963
Korvettenkapitaen der französischen Marine. Yves Le Prieur ist der Erfinder des ersten autonomen Tauchgerätes. Viele Erfindungen des Offiziers dienten militärischen Zwecken, so etwa Geschützlafetten oder ein Spürgeraet für U-Boote. Le Prieur hatte während des Ersten Weltkriegs auch die Idee, feindliche bemannte Luftschiffe mit Raketen von Flugzeugen aus zu beschießen, und er entwickelte Flug- und Wasserbomben. Der künstliche Horizont für Flugzeuge ist eben so eine von Le Prieurs Erfindungen wie das dreidimensionale Kino. 1905 kam Le Prieur erstmals mit dem Tauchen in Berührung. Helmtaucher führten Wartungsarbeiten an Schiffen durch. Zunaechst entwickelte er ein schlauchversorgtes Gerät, das ohne schweren Anzug zu benutzen war. Am 6. August 1926 testete er im Schwimmbad von Tourelle in der Nähe von Paris das erste vollkommen oberflächenunabhängige Tauchgerät. Das von ihm erfundene System bestand aus einer Druckgasflasche und einem Regler, über den die Luftzufuhr manuell gesteuert werden mußte, da das Atemgas sonst permanent aus dem Ventil austrat. Damit Ventil und Druckmesser kontrolliert und bedient werden konnten, trug Le Prieur den Druckgasbehaelter auf dem Rücken. Später entwickelte er u. a. eine Tauchmaske, die die Nase mit einschloß, und durch die die Luftzufuhr erfolgte. Dieses Tauchgerät wurde vor der Brust getragen. Zu Le Prieurs Erfindungen gehören auch der mit warmem Wasser beheizte Tauchanzug für Tauchgänge in kaltem Wasser und der Hai-Käfig.
Benoit Rouquayrol
1826 - 1875
Auguste Denayrouze
Rouquayrol entwickelte aus einem Atemschutzgerät für Bergleute bereits 1860 einen Druckregler mit einer Stufe und einer Membrane. Zwei Jahre später perfektionierte Rouquayrol das Gerät und versah es mit einem Mundstück. Damit war ein Tauchen ohne Helm möglich. Für den Druckausgleich wurde eine Nasenklemme verwendet, die Augen blieben ungeschützt, da es noch keine wasserdichten Brillen gab. 1864 meldete der Franzose ein Gerät zur Patentierung an, das Druckluft abgab, die sich immer dem Umgebungsdruck anpaßte. Der hierbei getragene Gummianzug lag eng an der Stirn an und konnte auch mit einer Schutzbrille kombiniert werden. Ein Jahr später entwickelte Rouquayrol zusammen mit Auguste Denayrouze einen tragbaren Regler mit der Bezeichnung Aerophore. Hiermit wurden Tauchgänge mit einem transportierbaren Luftvorrat moeglich. Dieser Apparat funktionierte mit auf 30 bar komprimierter Luft, was die Verwendungsmöglichkeiten zwar einschränkte, dennoch gelten Rouquayrol und Denayrouze mit ihren Konstruktionen als die eigentlichen Erfinder des autonomen Tauchgerätes. (Patente vom 14. April 1860 bis 1866)
August Siebe
1819, der deutsche Werkzeug- und Büchsenmacher August Siebe erfindet in Großbritannien den Taucheranzug aus Segeltuch mit Metallhelm. Siebes erste Konstruktion bestand aus einem Taucherhelm und einem Anzug, der am Gürtel endete. Die Luft wurde dabei mit einer Pumpe von der Wasseroberfläche aus zugeführt. 1837 entwickelte Siebe zusammen mit Gormann das Prinzip des modernen Helmtauchanzugs und verkaufte schließlich seinen "Standard Diving Apparatus" weltweit. Der wasserdichte Anzug hatte einen Brustharnisch aus Metall mit einem breiten Kragen, auf dessen runde Öffnung der Helm aufgesetzt wurde. Über einen Schlauch wurde der Taucher von der Oberfläche über eine Pumpe mit Luft versorgt. Mit Siebes Tauchanzug wurden Tiefen bis zu hundert Metern erreicht. Der französische Arzt Louis Boutan trug diesen Anzug, als er Ende des 19. Jahrhunderts die ersten Unterwasserfotos machte. Bis zum Zweiten Weltkrieg werden mit Tauchanzügen nach Siebes Prinzip auch industrielle Unterwasserarbeiten durchgeführt.
John Smeaton
1724 - 1794
Amerikanischer Konstrukteur der ersten funktionierenden Luftzufuhr für eine Taucherglocke durch eine an der Oberfläche stationierte Pumpe. 1788 erfand John Smeaton ein System, mit dem Taucherglocken mittels einer handbetriebenen Pumpe mit Frischluft versorgt werden konnten. Ein Richtungsventil verhindert das Zurückströmen der Luft aus der Glocke durch den Schlauch, wenn man aufhört zu pumpen. Er entwickelte damit die Ideen des Franzosen Denis Papin weiter. Smeatons Konstruktion war das Vordbild für die noch heute gebräuchlichen Druckkammern.
Jean Louis Bronnec
Raymon Maurice Gauthier
1960 (1955) entwickelten Bronnec und Gautier den zweistufigen Atemregler, der letztendlich in den Vereinigten Staaten zur Perfektion gebracht wurde und im Bereich Sporttauchen heute weltweit verbreitet ist. (Aquillon von La Spirotechnique)
Robert Boyle
25. Januar 1627 - 30. Dezember 1691
entdeckte 1662 den gesetzmäßigen Zusammenhang zw. Druck und Volumen von Luft. Bei gleichbleibender Temperatur steht für eine gegebene Gasmenge der Druck im umgekehrten Verhältnis zum Volumen. (Gesetz von Boyle-Mariotte).
John Dalton
6. September 1766 - 27. Juli 1844
Der Gesamtdruck eines Gasgemisches ist gleich der Summe der einzelnen Gemischanteile. Mit zunehmender Wassertiefe steigt der Partialdruck der einzelnen Anteile des Gasgemisches. Ab einem bestimmten Partialdruck können Atemgase den Organismus aber schädigen. Der Sauerstoffanteil in der Atemluft beträgt etwa 21 Prozent. Dementsprechend beträgt der Teildruck (Partialdruck) von Sauerstoff an der Wasseroberfläche bei einem Gesamtdruck von 1 bar etwa 0,21 bar. In 30 Meter Wassertiefe ist der Sauerstoff-Partialdruck bei 4 bar Gesamtdruck auf 0,84 bar angestiegen. Gleiches gilt entsprechend für sämtliche an einem Gasgemisch beteiligten Gase mit ihren jeweiligen Anteilen.
Louis Joseph Gay-Lussac
6. Dezember 1778 - 9. Mai 1850
Formulierte das nach ihm benannte Gesetz der Wärmeausdehnung von Gasen. Das Gay-Lussac-Gesetz besagt, daß sich die Volumina von Gasen, die an einer chemischen Reaktion beteiligt sind (sowohl Reaktanten als auch Reaktionsprodukte), miteinander im Verhältnis kleiner ganzer Zahlen verbinden. Alle Gase dehnen sich bei konstantem Druck um 1/273 ihres Volumens bei 0° C aus, wenn sie um 1° C erwaermt werden.
Joseph Henry
17. Dezember 1797 - 13. Mai 1878
amerikanischer Selfmademan, der neben vielen elektrophysikalischen Entdeckungen und Entwicklungen nebenbei das Gesetz aufstellte: "Bei konstanter Temperatur steht die Menge des in der Flüssigkeit gelösten Gases im Sättigungszustand in direktem Verhältnis zum Druck des über der Flüssigkeit stehenden Gases."
James Prescott Joule
24. Dezember 1818 - 11. Oktober 1889
Gemeinsam mit dem Physiker William Thomson (später Lord Kelvin) fand Joule, dass die Temperatur eines Gases bei einer Ausdehnung gegen einen Widerstand ohne äußere Arbeitsleistung sinkt. Diesem Phänomen, das als Joule-Thomson-Effekt bezeichnet wird, liegen die herkömmlichen Verfahren von Kühlung und der Funktionsweise klimatechnischer Anlagen zugrunde.
William Thomson alias Lord Kelvin
26. Juni 1824 - 17. Dezember 1907
Die unter unter hohem Druck stehende Luft einer Preßluftflasche ströhmt durch eine feine Öffnung einer Drosselstelle und entspannt sich dabei auf den Druck der Umgebungsluft. Die Drosselstelle ist gegen einen Wärmeaustausch mit der Umgebung isoliert. Die Thermometer vor und hinter der Drosseloeffnung zeigen einen Temperaturunterschied: Die Luft hat sich bei der Entspannung abgekühlt. Die Abkühlung wächst mit dem Druckunterschied an der Drosselöffnung und nimmt vor allem bei abnehmender Temperatur der Eingangsluft stark zu. Diese Erscheinung wurde im Jahr 1852 von William Thomson (später Lord Kelvin) und James Prescott Joule entdeckt und wird nach ihnen "Joule-Thomson-Effekt" genannt.
Wir gedenken an dieser Stelle den ungezählten Personen die dem Tauchsport fördernd gegenüber standen und stehen.