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Spinat zählt zu den ersten frischen Gemüsen, die im März und April aus einheimischem Anbau auf den Markt kommen, er ist Träger wichtiger Mineralstoffe und gilt als eisenreichstes Gemüse. Bereits können die Schweizer Produzenten wöchentlich gegen zehn Tonnen liefern, das ist rund ein Viertel des landesweiten Bedarfs. Die wichtigsten Spinat-Anbaugebiete sind das Seeland, die Waadt, der Kanton Zürich und der Aargau. Beim Winterspinat erfolgt die Aussaat im Herbst und die Ernte im frühen Frühjahr, beim Frühlingsspinat wird im zeitigen Frühling gesät, beim Herbstspinat im Spätsommer. Spinat sollte wegen seiner beschränkten Haltbarkeit nur für den Tagesbedarf eingekauft und zubereitet werden.
Wintergemüse und Ostereier
In den Lagern gibt es noch genügend Weiss- und Rotkabis, Randen, Knollensellerie, Karotten und Sauerkraut, wie die Schweizerische Gemüse-Union mitteilt. Wer frisches Grünes bevorzugt, kann von den steigenden inländischen Mengen an Batavia, Krach-, Kopf- und Krautsalat profitieren.
Im Detailhandel laufen Aktionen mit frischen Eiern. Bestellungen und Auslieferungen von gefärbten Ostereiern sind in vollem Gange, wie die Vereinigung SEG der schweizerischen Geflügelwirtschaft mitgeteilt hat. Beim Geflügel halte der Trend zu Geflügel-Teilen an. Die Nachfrage nach SEG-Freiland-Poulets erfreue sich steigender Tendenz.
Mehr Fleisch konsumiert
Die Schweizer Konsumenten haben 1995 mehr Fleisch verzehrt als bisher angenommen wurde. Der Pro-Kopf-Verbrauch lag beim Schweinefleisch bei 35,5 kg (Vorjahr 35,1 kg), beim Rindfleisch bei 16,8 kg (17,2 kg), beim Kalbfleisch bei 5,0 kg (4,9 kg) und beim Pferde-, Schaf- und Ziegenfleisch bei 2,5 kg (2,5 kg). Der Verbrauch von Geflügelfleisch erreichte 10,9 kg (11,0 kg). LID