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Das BIP der Schweiz ist in den letzten Jahrzehnten stark und in den letzten Jahren trotz globaler Wirtschaftskrise leicht angestiegen. Im Gegensatz dazu steigt aber die Produktivität in der Schweiz weniger schnell als im übrigen Europa.
Produktivität
Zwischen 2000 und 2015 stieg das Brutto-Inlandprodukt (BIP) der Schweiz im Mittel um 1,9%, während die Zunahme in den Ländern der Europäischen Union 1,5% betrug. Allerdings ist die Arbeitsproduktivität nach Arbeitsstunden in der Schweiz zwischen 2007 und 2014 auf jährlich +0,5% zurückgegangen (2000–2006 war es noch +1,6%). In den gleichen Zeiträumen ist die Arbeitsproduktivität im Euroraum um 1% (2000–2007) respektive 0,8% (2007–2014) angestiegen. Seit der Finanzkrise verlangsamt sich die Zunahme der Arbeitsproduktivität weiter.
Im Jahr 1980 belief sich die Differenz des BIP pro Kopf zwischen der Schweiz und dem Mittel der OECD-Länder auf etwa 43%. 2016 betrug die Differenz des BIP pro Kopf zwischen der Schweiz und dem Mittel der OECD-Länder nur noch 33%. Bei der EU28 betrug die Differenz 2016 39%.
Zu den Gründen für den Produktivitätsrückgang gehören das zunehmende Alter der Schweizer Bevölkerung und die Tatsache, dass der Arbeitstag in der Schweiz länger ist als in manch anderen Ländern. Der Bundesrat hat deshalb im Januar 2015 die neue Wachstumspolitik mit einer Strategie zur Steigerung der Arbeitsproduktivität verabschiedet.