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Dabei geht es vor allem darum, die Fahrzeuge direkt an die Verbraucher abzugeben und das Flottengeschäft etwa mit Autovermietern zurückzufahren. "Die Verkaufspolitik, die im dritten Quartal 2020 eingeführt wurde, führt dazu, dass der Anteil der profitablen Verkaufskanäle steigt", teilte das Unternehmen am Montag mit.
Weltweit verkaufte Renault knapp 2,7 Millionen Autos, das sind 4,5 Prozent weniger als im ersten Coronajahr 2020. Abwärts ging es vor allem bei der Kernmarke Renault, wo die Verkäufe um 5,3 Prozent zurückgingen. Bei der Billigmarke Dacia stieg der Absatz dagegen um 3,1 Prozent, bei Lada lag das Plus bei 0,3 Prozent. An der Börse kamen die Zahlen dennoch gut an: Die Aktien legten zeitweise um 2,8 Prozent zu.
Denn in den fünf wichtigsten europäischen Märkten stieg der Anteil der Fahrzeuge, die direkt an die Verbraucher verkauft wurden, um sechs Prozentpunkte auf 58 Prozent im Vergleich zum Vor-Coronajahr 2019. Bei derartigen Verkäufen müssen meist weniger Rabatte gewährt werden als bei Flottengeschäften. Bei Dacia liegt der Anteil des Privatkundengeschäfts zudem höher als bei Renault. Daneben konzentrieren sich die Franzosen in der Chipkrise wie viele andere Autobauer weltweit auch auf profitablere Modelle. Der für die Marke Renault zuständige Manager Fabrice Cambolive sagte, er gehe davon aus, das Renault im laufenden Jahr den Nettoumsatz pro verkauftem Fahrzeug steigern könne.
(Reuters)