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Klöster sind Orte des Glaubens, der Macht – und der Bildung. Auch die Mönche von Muri führten seit frühester Zeit eine Schule (via geschichte.kloster-muri.ch):
«Im Aargau entflammte ab der Kantonsgründung 1803 eine mehr als dreissig Jahre dauernde Diskussion darüber, ob und wie Klöster in die Schulbildung mit einbezogen werden sollten. Wie gefordert, weiteten die Abteien Muri und Wettingen den Kreis ihrer Schüler aus. Mit dem Gesetz von 1835 wurden die Klosterschulen aber geschlossen. Der Kanton wollte eine liberale, säkulare Bildung.
Mit der Klosteraufhebung im Januar 1841 begann ein weiteres Kapitel der Murenser Klosterbildung – und zwar an einem neuen Ort. Der Regierungsrat Obwalden suchte just im Jahr 1841 eine neue Führung für die verwaiste Kantonsschule in Sarnen. Bereits ab November unterrichten dort Muri-Mönche, bauten das Internat aus und führten das Gymnasium im Auftrag des Kantons. Erst 1983 trat der letzte benediktinische Rektor zurück. Der letzte Lehrer aus dem Konvent, Pater Beda Szukics, schied 2013 aus dem Schuldienst.»