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Der französische Detailhändler Carrefour arbeitet in Belgien mit dem Lieferdienst Deliveroo zusammen. Über die App des Lieferdienstes können sich Kunden Carrefour-Einkäufe innerhalb von 30 Minuten nach Hause liefern lassen. Sie können aus einem Supermarkt-Sortiment von rund 1200 Produkten wählen, darunter Fertiggerichte, Obst und Gemüse, Snacks oder Babypflegeprodukte.
Der neue Dienst ist zunächst in Brüssel verfügbar. Ende März sollen Lüttich, Antwerpen und Gent dazukommen. Bei Erfolg sollen weitere Städte folgen, zitiert LZ-net belgische Medien. Carrefour Belgien kooperiert bereits mit Uber Eats und hat auch einen eigenen Dienst namens Ship to.
Deliveroo arbeitet in Frankreich bereits mit Monoprix und Picard zusammen und in Italien mit Carrefour und Fresco. Deliveroo ist in 12 Märkten tätig, hauptsächlich in Westeuropa, aber auch in Australien, Südasien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. In Belgien ist die Zusammenarbeit mit einem lokalen Lebensmittelhändler für Deliveroo eine Premiere.
Demnächst will Deliveroo seine Aktien in London an die Börse bringen. Es sollen neue Aktien ausgegeben und bestehende Aktien von ihren Besitzern verkauft werden. Das Unternehmen bietet zwei Klassen von Stammaktien an und könnte dann mit 7 Mrd. US-Dollar bewertet werden.
Ferner hatte Deliveroo angekündigt, seine Fahrer am Erlös des IPO (Initial Public Offering) beteiligen zu wollen. Dafür seien 16 Mio. Pfund (18,6 Mio. Euro) eingeplant, wie die Sender BBC und Sky News am Sonntag berichteten. Erfolgreiche Auslieferer, die seit mindestens einem Jahr für das Unternehmen arbeiten, sollten Prämien zwischen 200 und 10.000 Pfund erhalten.