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Kowalczyk, die in Vancouver vor vier Jahren über 30 km klassisch triumphiert hatte, war im Rennen über 10 km eine Klasse für sich. Die Demonstration der 31-jährigen Polin war umso erstaunlicher, als sie sich vor zwei Wochen im Training den linken Fuss verletzt hatte. Die genaue Art der Verletzung ist nicht bekannt.
«Das ist der Lohn für viele Jahre harter Arbeit. Vor allem angesichts meiner Verletzung bedeutet mir Gold sehr viel», freute sich Kowalczyk.
Enger Kampf um Bronze
Kowalczyk, die mit starken Schmerzmitteln lief, zog ihre Kadenz über die ganze Renndistanz durch. Sie lag bei sämtlichen Zwischenzeiten in Führung und wies im Ziel einen Vorsprung von 18 Sekunden auf ihre erste Verfolgerin Charlotte Kalla (Sd) auf. Kalla hatte bereits im Skiathlon die Silbermedaille gewonnen.
Im Kampf um Bronze setzte sich Therese Johaug (No) gegen Aino-Kaisa Saarinen (Fi) und Marit Björgen (No) durch. Björgen hatte als sichere Medaillenanwärterin gegolten, sie brach in der weichen Loipe jedoch ein.