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Über die Pfingsttage haben mehrere Personen in der Region Beatenbucht am rechten Thunerseeufer einen Bären gesehen. Zudem gibt es einen Schaden an einem Bienenstand in der Gemeinde Beatenberg.
Aufgrund der Biss- und Kratzspuren am Bienenstand muss davon ausgegangen werden, dass der Schaden von einem Bären verursacht wurde, wie die Volkswirtschaftsdirektion in einer Mitteilung berichtet. Die Gemeinden in der Region wurden vom Jagdinspektorat über die Bärensichtung und allfällig zu treffende Massnahmen informiert. Ob es sich beim Bären um M29 handelte, der letztes Jahr in der Nähe gesichtet worden war, ist offen. Ebenfalls ist unklar, ob sich der Bär weiterhin in der Region aufhält, da Bären grosse Distanzen in kurzer Zeit zurücklegen.
Eine besondere Begegnung erlebte ein junger Student, der in der Nacht auf Montag mit dem Auto am Thunersee-Ufer entlang fuhr. Ihm gelangen Videoaufnahmen des scheuen Tiers, das aufgeschreckt von dem Fahrzeug davonrannte.
Das Jagdinspektorat bittet Personen, die einen Bären beobachten oder Bärenspuren entdecken, um Meldung (Telefon 0800 940 100). Ein Merkblatt zum Verhalten bei einer Begegnung mit einem Bären befindet sich auf der Webseite des Jagdinspektorats.