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Brunnen für Chipaia (Nhime)
Helfen Sie mit, das Leben der Dorfgemeinschaft Chipaia (Nhime) zu verändern.
Sauberes Trinkwasser ist die essenziellste Grundlage für eine Gemeinschaft, die imstande sein soll sich selbst zu versorgen.
Wasser ist Leben!
Die Situation in Chipaia (Nhime)
Das Dorf Chipaia liegt in der Provinz Cuanza Sul, in Angola. Die Bevölkerung der Gegend, im mittleren Westen des Landes, leidet unter einer schweren Dürre, die schon lange auf dem Land liegt. Besonders die Kinder sind stark betroffen.
Nahrungsmittelknappheit und der Mangel an sauberem und frei zugänglichem Wasser gehören zu den grössten Herausforderungen, mit denen die Bevölkerung der Provinz kämpft. Die Provinz zeichnet die häufigsten und meisten Erkrankungen an chronischem Durchfall in ganz Angola auf.
Das betrifft auch das Dorf Chipaia. 2 969 Menschen leben hier. Die meisten von ihnen sind Selbstversorger und leben von der eigenen Landwirtschaft und ein wenig Viehzucht. Sie sind von Niederschlägen abhängig, die jedoch immer öfter ausbleiben. Das wenige Wasser, welches zur Verfügung steht, ist oft stark verschmutzt.
Kilometerlange Wege zu selbstgegrabenen Wasserlöchern, die mit Tieren geteilt werden und in Trockenzeiten teils ganz versiegen, ist die brutale Realität für die meisten. Viele Bewohner leiden deshalb an Magenbeschwerden, Durchfall, Typhus und Infektionen, welche oft zum Tod führen. Die Kindersterblichkeit in Angola liegt bei 7.5% (globalhungerindex, 2022).
Im Jahr 2016 bohrte ForAfrika bereits einen ersten Tiefbrunnen, um der Wasserknappheit entgegen zu kommen. Folge war nicht nur eine verbesserte Wasserversorgung der Bevölkerung, sowie rückgehende Krankheitszahlen, sondern auch ein Anstieg in der Bevölkerung. Menschen aus Gebieten, ohne Zugang zu Wasser wanderten zu und liessen sich in Chipaia nieder. Der Brunnen, welcher ca. 700 bis 1'000 Menschen versorgen sollte, muss nun für knapp 3'000 Menschen aufkommen. In den vergangenen 6 Jahren fiel der Brunnen kein einziges Mal aus und konnte der grossen Nachfrage standhalten. Doch trotz der sorgfältigen Wartung, reicht der Brunnen für den täglichen Gebrauch nicht aus. Täglich kommt es zu langen Wartezeiten, um an das saubere Wasser zu gelangen. ForAfrika Schweiz möchte in diesem Dorf baldmöglichst einen weiteren Tiefenbrunnen bohren, um die Bevölkerung beim Wasserholen zu entlasten.