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Michael Dell nimmt sein "Baby" nach mehr als zwei Jahrzehnten von der Börse, um so ungestört den Umbau voranzutreiben. Microsoft beteiligt sich mit 2-Milliarden-Kredit.
Der texanische Computerhersteller Dell hat wie erwartet
den Rückzug von der Börse angekündigt. Das Unternehmen wird von Firmengründer und CEO Michael Dell und Silver Lake für 24,4 Milliarden Dollar übernommen. Bislang war von den Plänen nichts offiziell bestätigt worden, doch die Berichte im Vorfeld waren schon sehr detailliert. So hat sich auch bestätigt, dass sich Microsoft mit einem Darlehen daran beteiligt: Zwei Milliarden Dollar investiert der Software-Riese aus Redmond. Ausserdem sind diverse Investmentfonds involviert.
Der Verwaltungsrat von Dell hat dem Deal bereits zugestimmt, wobei Michael Dell in den Ausstand trat. Das letzte Wort haben nun freilich die Aktionäre. Der Mitteilung zufolge hatte Michael Dell dem Verwaltungsrat bereits im August 2012 seinen Plan bekannt gegeben, Dell von der Börse zu nehmen. Der Firmengründer, der ungefähr 14 Prozent der Anteile hält, werde weiterhin als CEO und Chairman im Amt bleiben. Er werde künftig einen "signifikanten" Anteil am Unternehmen haben, schreibt Dell.
Michael Dell wird mit dem Schritt den Druck der Aktionäre los und kann sich so auf einen Umbau des von ihm gegründeten Unternehmens konzentrieren. Dell hat in den letzten Jahren im PC-Geschäft kontinuierlich Marktanteile verloren. Mittlerweile ist Dell nur noch drittgrösster PC-Hersteller weltweit. Die Zahlen waren zuletzt wieder enttäuschend
. (mim)