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2 Silbermedaillen, ein Schweizer Rekord, 4 Vereinsrekorde und sehr gute Bestzeitenquote für die Limmat SharksIn der NLA konnten sowohl die Herren- als auch die Frauenmannschaft der Limmat Sharks einen guten zweiten Platz erringen.
Die Frauenmannschaft belegte den 2. Gesamtrang, holte somit Silber und bestand aus Annina Grabher, Helena Harrison, Karen Keller, Lisa Mamié, Carina Patt, Fiona Rüttimann, Tamara Schaad und Meret Walt. Sie verbesserte sich deutlich vom letztjährigen 6. Platz. Herausragende Leistungen wurden hier von Lisa Mamié erreicht, die mit 1:07. und 2:25.50 über ihre Spezialstrecken 100 und 200m Brust neue persönliche Bestzeiten und damit auch Vereinsrekorde erzielen konnte. Auch über 200m Lagen war sie in 2:13.75 deutlich besser als bisher und nähert sich dem Vereinsrekord von Danielle Villars, der mit 2:13.40 damals Schweizer Rekord bedeutete. Carina Patt konnte über 50 und 100m Freistil jeweils Schweizer Altersklassenrekorde für 16jährige erzielen. Mit 25.77 blieb sie über die Sprintstrecke nur um 4/100s über dem Vereinsrekord, den ebenfalls Danielle hat, 55.81s über 100m Freistil bedeuteten für sie die erste Zeit unter 56 Sekunden. Tamara Schaad konnte in 2:16.09 einen neuen Schweizer Altersklassenrekord über 200m Delphin aufstellen, ebenfalls für die 16jährigen. Sie verbesserte die gerade einen Tag alte Marke von Susanna Coric postwendend. Auch über 400m Lagen blieb sie in 4:52.00 nicht allzu weit von der bestehenden Rekordmarke entfernt und ist jetzt die zweitschnellste 16 jährige Schweizerin über diese Strecke.
Die Herren traten als Titelverteidiger des Vorjahres an und erreichten mit 19929 Punkten am Ende eine Leistung, die auch im Vorjahr zum Sieg gereicht hätte. Dieses Jahr bedeutete dies den 2. Platz, aber auch hier war die Mannschaftsleistung hervorragend. Hier waren Joep und Tim Hoogerwerf, Fabio Isteri, Yannick Käser, Jacques Läuffer, Sinan Rüegg und Nico van Duijn für die Sharks auf den Blöcken. Das Team war gegenüber dem letzten Jahr deutlich verjüngt, Joep, Tim und Sinan schwammen 2017 noch in der NLB-Mannschaft.
Yannick sorgte mit seinem Schweizer Rekord über 100m Brust für das Highlight des gesamten Wettkampfes. In 58.61s blieb er in einem von Beginn an sehr aggressiven Rennen erstmals unter der 59 Sekunden Marke. Mit 854 FINA Punkten bedeutete dies auch die punktbeste Leistung des gesamten Wettkampfes.
Mit 27.04s stellte er zudem in 50m Brust einen neuen Vereinsrekord auf. Wir noch vor Wochenfrist auf der Langbahn waren Yannick über Jacques über 200m Brust fast zeitgleich, in 2:07.91 bzw. 96 blieben beide auch hier deutlich über der Marke von 800 FINA Punkten. Jacques hatte wie Yannick (der auch noch, im Übrigen erfolgreich, über die Rückenstrecken ran musste) volles Programm, neben den Brustrennen war er über alle Lagenstrecken im Einsatz die ihm alle in der Nähe seiner Bestzeit gelangen. Die Neulinge im NLA- Team schlugen sich ebenfalls hervorragend und hatten eine sehr gute Bestzeitquote. Auch Nico, der ‚Senior‘ im Team, konnte in 22.76s noch eine Bestzeit über 50m Freistil beisteuern, wobei er wie Carina der Vereinsrekord von Val Mikos nur um Haaresbreite verfehlte.
Wegen des Aufrückens der drei stärksten Schwimmer aus dem letztjährigen Team in der NLB waren die Limmat Sharks in der 2. Männermannschaft ebenfalls deutlich verjüngt. Hier gingen Niki Bischof, Marc Fois, Jakob Grundbacher, Thorben Klabunde, Gustiav Olsson, Quirin Rusch und Daniil Sokolovkiy an den Start.
Der Klassenerhalt war hier keine Selbstverständlichkeit, aber mit 27 Bestzeiten aus 28 Rennen erzielten die Sharks hier eine sensationelle Quote und wurden schliesslich mit dem 10. Platz belohnt und werden auch 2019 in der NLB an den Start gehen können. Die besten Leistungen hier waren die 23.39s von Quirin Rusch über 50m Freistil, womit er ebenfalls nur knapp über dem Schweizer Altersklassenrekord blieb, eine 1:53.28 ebenfalls von Quirin über 200m Freistil und 51.77 von Jakob Grundbacher über 100m Freistil.
Mit insgesamt 59 Bestzeiten aus 84 Rennen über alle drei Mannschaften ist das wohl die gelungenste VM für die Limmat Sharks als Ganzes, in allen drei Mannschaften blieb man über der auf den aktuellen Bestzeiten basierenden Prognose, eine herausragende Mannschaftsleistung.
Und, last but not least, war man auch beim Anfeuern und Stimmung machen zusammen mit dem Schwimmklub Bern in der allerersten Reihe!
Well done, Sharks!