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Olympic hat am Samstag in Biel den neunten Patrick Baumann Swiss Cup seiner Geschichte gewonnen. Die Freiburger haben sich in einem hervorragenden Finalspiel 82:73 gegen die Lions de Genève durchgesetzt. Den über 6'000 Zuschauer in der Tissot Arena wurde von den beiden besten Mannschaften des Landes, welche logischerweise im Finale der Meisterschaft erneut aufeinander treffen sollten, ein aufregendes Hin und Her vorgeführt. Fribourg Olympic hat in den entscheidenen Schlussminuten alles gegeben, um diese Trophäe ein drittes Mal in 4 Jahren zu gewinnen. 5'19'' vor Schluss lagen die Freiburger 66:64 hinten, dann aber haben die Männer von Petar Aleksic die Genfer Hoffnung mit einem Teilresultat von 9:0 zerstört. Tim Derksen, der Spielmacher des Abends mit 19 Punkten und 8 Rebounds, hat die Freiburger mit 7 Punkten zu einem Spielstand von 73:66 3'35'' vor Schluss gebracht. Und diesen Vorsprung haben sie sicher nach Hause gebracht.
Genf hat an einen Sieg geglaubt
Olympic hat das Finalspiel auf ideale Weise begonnen und konnte nach seinem Sieg in der Meisterschaft eine Woche zuvor gegen denselben Gegner das Spiel mit 6:0 eröffnen. Natan Jurkovitz, der bei den letzten beiden Spielen aufgrund eines Muskelrisses im Oberschenkel abwesend gewesen war, zeigte von Anfang an, dass es ihm besser ging und erzielte die beiden ersten Körbe. Nach 8 Minuten lagen die Lions de Genève 19:12 hinten, konnten aber unter dem Einfluss von Markel Humphrey (19 Punkte, wovon 13 in der ersten Halbzeit) gut reagieren. In der 14. Minute konnten sie gar kurzfristig mit einem Treffer von Derrick Colter die Führung übernehmen (29:27), hielten aber mit der erneuten Beschleunigung der Freiburger nicht mit, die in der Pause 12 Punkte vorne lagen (48:36). Als sie in der 25. Minute sogar 14 Punkte vorne lagen (57:43), dachten sie vielleicht, das Schwierigste sei bereits geschafft. Aber sie rechneten nicht mit der bemerkenswerten Reaktion der Genfer: Die Männer des Trainers Vedran Bosnic beendeten das dritte Viertel mit 16 Punkten in Serie und starteten so mit 59:57 ins letzte Viertel. Jedoch hielten sie nicht durch und unterlagen dem Druck der besser gewappneten Freiburger.
ATS – Gilles Mauron