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s.a. B-1-SPO,
s.a. B-2-SPO
Biographische Angaben
Meret Oppenheim wurde am 6. Oktober 1913 als Kind des Hamburger Arztes Erich Alfons Oppenheim und seiner Schweizer Frau Eva
Wenger in Berlin/Charlottenburg geboren. Während des Ersten Weltkrieges zogen ihre Eltern nach Delémont ins Haus der Grosseltern.
Ihre Grossmutter Lisa Wenger war Malerin und Kinderbuchautorin. Meret Oppenheim zieht mit der befreundeten Künstlerin Irene
Zurkinden 1933 nach Paris, um Künstlerin zu werden. Schlagartig berühmt wurde sie 1936 mit ihrem Objekt "Frühstück in Pelz",
einer pelzbezogenen Kaffeetasse. Im Jahr 1949 heiratete sie Wolfgang La Roche und lebte mit ihm bis zu seinem Tod 1967 in
Bern. Meret Oppenheim war auch literarisch tätig: 1981 erschien eine Publikation ihrer Gedichte mit Serigraphien unter dem
Titel "Sansibar" und "Caroline". Suhrkamp brachte 1984 den Band "Husch, husch, der schönste Vokal entleert sich" mit Gedichten
und Zeichnungen heraus. Nach Oppenheims Tod gab Christiane Meyer-Toss Meret Oppenheims "Aufzeichnungen 1928-1985" heraus.
Von 1972 an lebte und arbeitete Meret Oppenheim in Bern und Paris. Sie starb am 15. November 1985 in Basel.
Meret Oppenheim gilt als eine der wichtigsten Vertreterinnen des magischen Surrealismus.

||Meret Oppenheim, 1982 (Foto: Margrit Baumann; Herkunft: Graphische Sammlung NB, GS-FOTO-PORT-OPPENHEIM_MERET-2)

Umfang und Inhalt der Dokumente
Der literarische Nachlass umfasst Manuskripte und Typoskriptfassungen von Werken, Korrespondenzen, die Werkverzeichnisse der
Objekte und der bildnerischen Werke und dokumentarisches Material.
Administrative Informationen
Zugang
Konsultation nur im Lesesaal SLA. Einschränkungen vor allem aus urheber- und persönlichkeitsrechtlichen Gründen.
Sachverwandte Unterlagen
Zur Übersetzung des Theaterstücks von Pablo Picasso "Le désir attrapé par la queue" ("Wie man Wünsche am Schwanz packt") vgl.
Arche Verlagsarchiv
Bevorzugte Zitierweise
Schweizerisches Literaturarchiv (SLA), Literarischer Nachlass Meret Oppenheim
Erwerbung
Nachdem das SLA 2006 die umfangreiche Meret-Oppenheim-Sammlung als Depot von der Familie Bürgi erhalten hat, haben Lisa Wenger
und Adrian Bühler auch den restlichen literarischen Nachlass, der Werkmanuskripte und umfangreiche Korrespondenzen umfasst,
aus dem Besitz der Familie dem SLA übergeben.
Hinweise zur Erschliessung
HelveticArchives / online
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:ch:bel-37628
Dieses Online-Inventar wurde aus HelveticArchives generiert. Es unterscheidet sich in seinem Erscheinungsbild von "normalen"
Online-Inventaren hauptsächlich durch die beiden folgenden Merkmale: das Datum wird mit Punkt (statt Trennstrich) angezeigt,
es gibt - strukturell bedingt - mehr „Darin“-Auflistungen im Bemerkungsfeld. In ihrem Inhalt sind die beiden Inventarformen
jedoch identisch.