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Wasser, insbesondere sauberes Trinkwasser, wird weltweit vermehrt als knappes und wertvolles Gut wahrgenommen. Wasser wird aber auch in grossen Mengen bei der Herstellung von Produkten verbraucht. So benötigt die Herstellung von einem Baumwoll-T-Shirt um die 3’000L Wasser, 1kg Rindfleisch etwa 16’000L Wasser und die Herstellung eines Autos gar 200’000L Wasser.
Der Wassserfussabdruck (Water Footprint) berücksichtigt in erster Linie nur die verbrauchte Menge an Wasser, wobei zwischen
- Oberflächen- und Grundwasser (blue water)
- Regenwasser (green water)
- verschmutztes Wasser (grey water)
unterschieden wird. Meistens ist jedoch die Verfügbarkeit von Wasser viel entscheidender als die Bedarfsmenge. So wirkt sich der Verbrauch von 100L Wasser zum Duschen im Wasserschloss Schweiz weniger gravierend aus als in einer Wüstenzone. Deshalb betrachten wir nebst der Wassermenge (Wasserfussabdruck) auch immer die Wasserknappheit, die sich aus dem Verhältnis von Wasserververfügbarkeit und Wasserverbrauch einer Region ergibt. Die Wasserknappheit spiegelt die Umweltauswirkung des Wasserverbrauchs wieder.
Basierend auf unserer Erfahrung mit Wasserfussabdrücken von einzelnen Produkten oder ganzen Ländern helfen wir Ihnen gerne bei der Erstellung spezifischer Wasserfussabdrücke und deren Umweltauswirkungen. Unser Vorgehen lehnt sich dabei an die Ökobilanzierung an:
- Festlegen der Ziele, Systemgrenzen und der geeigneten Methodik;
- Erheben von Daten und Berechnen der Emissionen;
- Aufstellung einer detaillierten Emissionsbilanz (Umweltwirkung des Wasserverbrauchs);
- Analyse der relevanten Faktoren;
- Identifizieren von Handlungsoptionen, Massnahmen und Empfehlungen;
- Unterstützen bei der Umsetzung von Massnahmen, beim Monitoring und der Berichterstattung.