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Die Schweiz soll die Hilfe für Langzeitarbeitslose besser koordinieren, sagt eine am Donnerstag publizierte Arbeitsmarktstudie der OECD, ohne die Leistungsfähigkeit der Schweizer Arbeitsmarktpolitik anzuzweifeln.Dieser Inhalt wurde am 21. Oktober 2010 - 15:16 publiziert
In der Schweiz habe die aktive Arbeitsmarktpolitik einen relativ hohen Stellenwert, hält die Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung weiter fest. Die Arbeitslosigkeit sei insgesamt gering, aber der Anteil der Langzeitarbeitslosen überraschend hoch.
Das Land gehöre zu jenen OECD-Staaten, in denen das Verhältnis der aktiven Massnahmen zu passiven Geldleistungen am höchsten sei.
Auch sei die Schweiz eines der wenigen Mitgliedländer, in denen die Ausgaben für die Arbeitsmartkpolitik quasi-automatisch an die Höhe der Arbeitslosigkeit gekoppelt sei.
Zwar verfüge die Schweiz über eine leistungsfähige Arbeitsmarktpolitik, die vergleichsweise grosszügige Transferzahlungen und relativ hohe Ausgaben für aktive Massnahmen verbinde.
Doch bestünden grosse Unterschiede in der Leistungsfähigkeit zwischen den einzelnen Arbeitsmarktagenturen und zwischen den Kantonen. Der Bund könnte hier koordinieren und ausgleichen, schlägt die OECD vor.
Auch arbeite die staatliche Arbeitsvermittlung nach modernen Strukturen. Dennoch sei der Marktanteil aufgrund der späten Gründung und der grossen Konkurrenz von privaten Unternehmen klein.
Um eine effiziente Dienstleistung anzubieten, sollte die bereits existierende Zusammenarbeit zwischen privater und öffentlicher Vermittlung ausgebaut werden.
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