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Es ist eine unbestrittene historische Tatsache, dass das Wallis seit der Christianisierung im 6. Jahrhundert stark von der christlichen Kirche gestaltet, verwaltet und dadurch geprägt wurde.
Es haben sich schliesslich im Wallis die sogenannten Zehnden gebildet, um gegen die Allmacht des Bischofs im Wallis aufbegehren zu können. Dieses Aufbegehren gegen dominierende kirchliche Obrigkeiten – wie beispielsweise die öffentliche Ablehnung eines Bischofs (infolge des Grossen Schismas) – hat in unserem Kanton auch Reformen zu einer historischen Tatsache gemacht: Die von uns angestossene Debatte hat im Wallis ebenfalls Tradition.