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05. November 2013
Trainings mal anders
Die meisten meiner Schneetrainings habe ich dieses Jahr in den USA absolviert. Dafür bin ich nun schon das 3. Mal nach Amerika gereist. Ich habe mich Ende Juni und Anfangs August jeweils 2 Wochen auf dem Mt. Hood in Oregon auf die neue Saison vorbereitet. Dies hat für mich eine Umstellung meines Trainingsrhythmus bedeutet. Ich habe diesen Schritt aber bewusst getan, da ich in den letzten Jahren gemerkt habe, dass es für mich vorteilhafter ist, früh im Sommer mit den Schneetrainings zu beginnen, um dann länger im Herbst noch intensive Konditionsblöcke absolvieren zu können. Die Physis im Winter wird es mir danken. 😉
Interessant am Mt. Hood ist, dass dieser Berg ein Vulkan ist. Am Fusse dieses Berges fliesst der Columbia River vorbei. Im Sommer kam es manchmal vor, dass wir am morgen um 5 Uhr bereits auf den Pisten standen und am Nachmittag im Columbia River versucht haben uns wegen den 40 Grad Celsius abzukühlen.
Im Moment weile ich für einen Monat in Copper Mountain, Colorado. Hier kann ich endlich auf einer Mischung aus Kunst- und Neuschnee trainieren, die dem Winterschnee sehr nahe kommt. Wie in jedem Trainingslager stehen wir am Morgen auf den Boards und am Nachmittag gilt es die Kraft und Ausdauer im Fitnesscenter oder in der freien Natur zu erhalten.
Kurz bevor ich wieder nach Hause fliege, starte ich zu Trainingszwecken noch an 4 Nor-Am-Cup-Rennen, um wieder in den Rennrhythmus zu kommen.
Neben den Schneetrainings in den USA habe ich natürlich auch noch einige Zeit mit der Schweizer Nati in Saas Fee verbracht.
Zwischen den Schneetrainingsblöcken habe ich vor allem in Magglingen Kondition trainiert, um meine Physis zu verbessern.
Lieba Grüess
Patrizia