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Michael Jacksons Todesarzt Conrad Murray klagt an
Kaum lag Joe Jackson (†89), der Vater des King of Pop Michael Jackson (†50) unter der Erde, erhob Conrad Murray schwere Anschuldigungen gegen ihn. Der ehemalige Leibarzt des legendären Sängers bezeichnete Joe Jackson in einem Video als „einen der schlimmsten Väter, die es je gab“. Dessen Grausamkeit gegenüber Michael, besonders die schlechte Behandlung und überdies die Tatsache, dass er „chemisch kastriert“ worden sei, um seine hohe Stimme beizubehalten, sei „unbeschreiblich“, so Murray, der nach Jacksons Tod im Jahr 2009 zwei Jahre wegen fahrlässiger Tötung im Gefängnis verbrachte. „Ich kannte und kümmerte mich sehr gut um Michael, und er erzählte mir von dem vielen Leid, das ihm sein Vater zufügte. Es war furchtbar, jenseits von Vorstellungskraft und Worten.“ Der Mediziner beendete das Video mit den Worten: „Es wird ja gesagt, dass nur die Guten jung sterben. Ich hoffe, Joe Jackson findet seine Erlösung in der Hölle.“
Die Kastrations-Theorie ist nicht neu: Bereits in dem 2011 veröffentlichten Buch „Michael Jackson: „The Secret of a Voice“ des französischen Chirurgen Alain Branchereau behauptete dieser, Jackson sei möglicherweise im Alter von 12 Jahren mit einem Medikament gegen Akne chemisch kastriert worden. Michael Jackson selbst bestätigte im Jahr 1993 in einem Interview mit Oprah Winfrey die Misshandlungen durch seinen Vater. Zuletzt sollen sich Michael und Joe zwar besser verstanden haben, aber in Jackos Testament war Joe ausdrücklich nicht erwähnt. Der Sohn des Popgiganten Prince Jackson (21) nimmt seinen Grossvater allerdings in Schutz: „Sprich weiter so wie du willst, dass er meinen Vater missbraucht hat. Er hat diese Kinder grossgezogen, sonst wären sie in Banden oder tot gewesen“.