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16 Milliarden Dollar für einen Messaging-Dienst – so etwas hat es noch nie gegeben. Auch die Art, wie der Handel zustande gekommen ist, ist nicht ganz gewöhnlich. Wie Facebook-Chef Mark Zuckerberg der «New York Times» erzählte, sei der Deal am Valentinstag besiegelt worden.
Der WhatsApp-Mitgründer Jan Koum sei am Valentinstag an Zuckerbergs Türe gestanden, just als dieser ein romantisches Dinner mit seiner Frau hatte. Damit nicht genug: Während sie verhandelten, assen die beiden Männer einen Teller mit Schokolade überzogener Erdbeeren, die eigentlich für Zuckerbergs Frau Priscilla Chan bestimmt gewesen waren.
Die milliardenschwere Übernahme soll Zuckerberg in nicht einmal elf Tagen eingefädelt haben. Allerdings soll er seit zwei Jahren unverbindlich mit dem befreundeten Koum gesprochen haben. «Ich kenne Jan schon eine ganze Weile.»
Bei Spaziergängen in den Hügeln des Silicon Valley und gemeinsamen Abendessen hätten sie über den Kommunikationsdienst gesprochen. Vor etwa zwei Wochen habe Zuckerberg dann ein konkretes Angebot unterbreitet, am Ende des vergangenen Wochenendes war der Deal besiegelt. (rey/sda)