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Viviani überquerte im Spurt des Feldes als Erster die Ziellinie in Orbetello, doch die Jury aberkannte den Sieg. Sie ahndete den Schlenker des Italieners, der die gerade Linie deutlich verliess und so seinen Landsmann Matteo Moschetti gefährdete. So gewann letztlich der Kolumbianer Fernando Gaviria vor Arnaud Démare (Fr) und Pascal Ackermann (De), dem Sieger der Etappe vom Sonntag.
Primoz Roglic verteidigte sein Leadertrikot mit Erfolg. Der Slowene liegt unverändert 19 Sekunden vor dem Briten Simon Yates und 23 Sekunden vor dem Italiener Vincenzo Nibali.
Hatsuyamas erfolglose Flucht
Die Etappe war geprägt durch eine lange Soloflucht des Japaners Sho Hatsuyama, der 10 km nach dem Start in Vinci das Weite gesucht hatte. Maximal 7 Minuten lag der 30-Jährige vorne, doch nach 120 km Alleinfahrt war er wieder gestellt. Schon am Sonntag im Zeitfahren war er aufgefallen, als er wegen Schaltproblemen am Berg fast stehen geblieben war.
Das Teilstück vom Dienstag führt über 223 km ins gut 20 km südöstlich von Rom gelegene Frascati.