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Reiten - Pius Schwizer belegt mit Ulysse beim 33. Weltcupfinal der Springreiter in Leipzig nach einem Abwurf im Zeitspringen den 14. Zwischenrang.
In Führung liegt ein deutsches Trio. Die schnellste Runde ohne Abwurf in der Messehalle drehte Marco Kutscher mit Cash in 63,55 Sekunden. Der Doppel-Europameister von 2005 war über die 13 Hindernisse 24 Hunderstel schneller als Weltcup-Titelverteidiger Marcus Ehning mit Sabrina und dem Doppel-Europameister von 2003, Christan Ahlmann mit Taloubet.
Die schnellste Zeit (61,36) im clever konzipierten Parcours mit drei Zweierkombinationen realisierte der graumelierte US-Amerikaner Rich Fellers auf seinem Hengst Flexible, doch verschätzte sich der Gewinner der Weltcup-Jagd des Vorjahres in Genf dreimal.
Der Weltranglisten-Fünfte und einzige Schweizer Finalteilnehmer Schwizer ist aber keineswegs vorentscheidend geschlagen in seinem Kampf um einen erneuten Podestplatz. 2010 in Genf startete der Luzerner als Elfter und stiess noch auf den 2. Platz vor, den er sich mit Ludger Beerbaum geteilt hatte. Der vierfache Olympiasieger ist diesmal aber nach drei Fehlern als 30. weit abgeschlagen und bereits nach der ersten von drei Finalprüfungen chancenlos. Auch die Co-Favoriten Denis Lynch (Irl) nach einem spektakulären Sturz und die Australierin Edwina Alexander (33.) nach einem Sturz nach der Zielpassage haben ihre Chancen schon verspielt.
SDA-ATS