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Am 2. März kommt Martin Scorseses Verfilmung von Shûsaku Endôs Roman «Schweigen» in unsere Kinos. Manche vergleichen Scorseses Silence mit den Filmen von Ingmar Bergman oder Carl Theodor Dreyer.
«Schweigen» ist der wichtigste Roman des gefeierten japanischen Autors Shûsaku Endô. Er verursachte nach seiner Veröffentlichung im Jahr 1966 eine große Kontroverse in Japan. Shûsaku Endô, ein japanischer Katholik, erzählt die Geschichte zweier portugiesischer Missionare, die im siebzehnten Jahrhundert in Japan versuchen, die dortige unterdrückte christliche Bewegung zu unterstützen.
1638 bricht Pater Sebastião Rodrigues nach Japan auf, um der Wahrheit hinter den undenkbaren Gerüchten, dass sein berühmter Lehrer Ferreira seinem Glauben abgeschworen habe, nachzugehen. Nach seiner Ankunft erlebt er die brutale und unmenschliche Verfolgung der Christen. Angesichts der Ereignisse in einer Gesellschaft, die keine Toleranz kennt und in der der Tod an der Tagesordung ist, stellt der Autor die immerwährende Frage: Wie kann Gott zu all dem schweigen?
Shūsaku Endō: Schweigen
Aus dem Japanischen von Ruth Linhart, mit einem Vorwort von Martin Scorsese und Nachworten von Shūsaku Endō und William Johnston, dem Übersetzer der englischsprachigen Ausgabe
Hardcover m. Schutzumschlag und Lesebändchen, 312 Seiten, 22,90 € [D], 23,50 [A], ISBN: 978-3-902711-40-3
Teilnahmeberechtigt sind alle in der Schweiz wohnhaften Personen.