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Es gibt keinen Impfstoff gegen das Coronavirus COVID 19, das sich derzeit weltweit verbreitet. Die Übertragungswege des Virus sind die gleichen wie bei anderen Viren:
Enger Kontakt: länger als 15 Minuten im Umkreis von 2 Metern um eine kranke Person stehen.
Tröpfcheninfektion: Wenn eine kranke Person hustet oder niest, können die Viren direkt in die Schleimhäute von Nase, Mund oder Augen anderer Menschen gelangen.
Hände: Wenn eine kranke Person in die Hände hustet oder niest, setzen sich die ansteckenden Tröpfchen dort fest, wenn die Person sich nicht die Hände wäscht, und können dann auf die Hände anderer Personen übertragen werden.
Viren können einige Stunden lang auf Oberflächen wie Türgriffen, Haltestangen in öffentlichen Verkehrsmitteln, Liftknöpfen usw. überleben. Es ist noch nicht bekannt, ob es möglich ist, sich durch die Berührung dieser Oberflächen und die anschliessende Berührung der Schleimhäute zu infizieren, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) erklärt.
Die wirksamste Art, sich vor dem Coronavirus zu schützen, sind Hygienemassnahmen:
Sorgfältig die Hände waschen
Niesen und Husten
Das Virus verbreitet sich durch Tröpfcheninfektion. Darum sollten immer in ein Taschentuch niesen oder husten. Wenn das nicht möglich ist, niesen oder husten Sie in die Ellenbogenbeuge. Gebrauchte Taschentücher in einen verschliessbaren Abfalleimer werfen. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.
Zu Hause bleiben
Bleiben Sie zu Hause, wenn Sie Symptome wie Husten, Fieber oder Atembeschwerden haben. Vermeiden Sie öffentliche Bereiche und den Kontakt mit anderen Menschen.
Händeschütteln vermeiden
Küssen und Händeschütteln sollten Sie vermeiden. Ausserdem sollten Sie während eines Gesprächs wenn möglich Abstand halten.
Nur nach telefonischer Anmeldung in Arztpraxis oder Notfallstation.
Wenn Sie glauben, dass Sie krank sind, sollten Sie immer Ihren Arzt anrufen. Er kann abschätzen, ob eine Konsultation erforderlich ist. Und Sie sollten nur dann in die Notaufnahme gehen, wenn sich Ihr Zustand verschlechtert und Ihr Arzt nicht erreichbar ist. Auch in diesem Fall sollten Sie vorher anrufen.
Darüber hinaus empfiehlt das BAG, Versammlungen so weit wie möglich zu vermeiden. Das gilt insbesondere für besonders gefährdete Personen. Dazu gehören Menschen über 65 Jahre und Menschen mit Vorerkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronischen Atemwegserkrankungen, Krankheiten oder Behandlungen, die das Immunsystem schwächen oder Krebs.
Das BAG empfiehlt diesen Personen:
Öffentliche Verkehrsmittel so weit wie möglich meiden.
Ausserhalb der Hauptverkehrszeiten einkaufen oder jemanden bitten, die Einkäufe zu erledigen.
Überfüllte Orte wie Kinos, Konzerte, Sportveranstaltungen usw. meiden.
Unnötige geschäftliche und private Termine vermeiden.
Besuche auf Notfallstationen und Spitälern reduzieren.
Kontakt mit kranken Menschen vermeiden.
Sich bei Symptomen sofort mit dem Arzt in Verbindung setzen und erklären, dass man zu einer Risikogruppe gehört.
Um der grossen Nachfrage gerecht zu werden, hat der Bund zudem Drogerien und Apotheken ermächtigt, Desinfektionsmittel ohne vorherige Genehmigung selbst herzustellen.
Das BAG stellt auf seiner Website Informationen zur Situation und zahlreiche zusätzliche Informationen zur Verfügung, ebenso wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO, nur englisch). Adressen unten.
- Quellen
Bundesamt für Gesundheit BAG