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Die Regierung will Familien mit Kindern steuerlich entlasten und unter anderem den Kinderabzug bei der direkten Bundessteuer von 6100 auf 8000 Franken erhöhen. Sowohl SP als auch SVP haben sich bereits dagegen ausgesprochen.
Sowohl bei der Bundes- wie bei den Kantonssteuern soll es einen Abzug für Kinderfremdbetreuung geben. Hier schweben Finanzminister Hans-Rudolf Merz bei der direkten Bundessteuer Varianten zwischen 8000 und 18'000 Franken vor. Auf kantonaler Ebene sollen die Kantone die Höhe selbst festlegen.
Familienbesteuerung sei ein aktuelles Thema, so Merz. Seit Januar sei die "Heiratsstrafe" - die Benachteiligung von Zweiverdiener-Ehepaaren gegenüber Konkubinatspaaren - weitgehend eliminiert.
Die Frage Einzel- oder gemeinsame Besteuerung von Ehepartnern habe in der Vernehmlassung zu einer "vollkommenen Pattsituation" geführt, sagte Merz. Einige Parteien seien für Individualbesteuerung, andere für Zusammenbesteuerung. Dies verzögert einen Entscheid der Regierung.
So kommen wie erwartet die bundesrätlichen Vorschläge zur fiskalischen Erleichterung der Familien sowohl bei der Sozialdemokratischen Partei SP als auch bei der Schweizerischen Volkspartei SVP schlecht an.
So bemängelt die SP, dass das Paket von Merz nur 12% der Familien zu Gute käme - "und dabei erst noch den reichsten". Die SVP ihrerseits stört sich an der dadurch entstehenden Benachteiligung traditioneller Familien, also Familien, wo die Ehefrau zu Hause bleibt.
FDP und CVP unterstützen die Vorschläge.