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|Talsperre Belesar||References_5966|
Die Belesar Bogenstaumauer, im Besitz von Gas Natural Fenosa SLU, wurde zwischen 1957 und 1963 auf dem Fluss Miño, im Nord-Westen Spaniens gebaut. Die Staumauer ist 129 m hoch und staut ein Volumen von 655 hm³, welches hauptsächlich zur Energiegewinnung genutzt wird. Sie ist mit einem Grundablass (160 m³/s) im mittleren Bereich des Mauerkörpers und zwei verschliessbaren Hochwasserentlastungen in den beiden Widerlagerbereichen der Mauer (totale Kapazität 4‘000 m³/s) ausgestattet. Die totale Mauerkronenlänge beträgt etwa 500 m, unter Berücksichtigung des Bogens (268 m) und der zwei Widerlager (Gewichtsmauern).
In den 1970ern, kurz nach dem Bau, wurden bleibende Verschiebungen Richtung Oberwasser, sowie vertikale Verformungen des Sperrenkörpers beobachtet. Ausserdem ist ein horizontal verlaufender Riss auf der Unterwasserseite in Fundamentnähe entstanden. Dieses Phänomen ist durch eine AAR verursacht worden, welche eine Ausdehnung des Dammkörpers durch Betonquellen verursacht. Die irreversiblen Verformungen haben bis heute Werte von 10 cm in radialer Richtung an der Dammkrone erreicht, ohne bis jetzt einen Gleichgewichtszustand erreicht zu haben.
Nach 50 Jahren im Dienst, wurde die Lombardi AG von der Gas Natural Fenosa SLU mit der Sicherheitsbeurteilung der Staumauer beauftragt. Der Schwerpunkt liegt dabei in der Analyse der Auswirkungen der AAR auf die Sicherheit der Mauer. Die Expertise beinhaltet die Beurteilung für die mittel- bis langfristige Sicherheit und die Betriebsbedingungen, sowie einen Vorschlag für potenzielle Sanierungsmassnahmen. Diese werden voraussichtlich aus vertikalen, mittels diamantbesetzten Stahlseilen hergestellten Schlitzen bestehen, um die durch die AAR verursachten Druckspannungen abzubauen.
|9999||7/1/2017||Spanien|
|Pavana dam rehabilitation||References_8082|
The Pavana mixed type dam was built in the years 1923-1925.
The central part consists of a multiple arch dam on buttresses, the left part is a caisson type and the right is a concrete gravity structure.
The spillway is an independent structure, located upstream of the dam on the right bank and consist of two vanes, one with a sector gate and the other with an automatic flap gate. The spilled discharge is collected in a basin, and by means of a vertical vortex shaft is evacuated into the outlet tunnel. The same outlet tunnel receives the discharge from the intermediate outlet.
The bottom outlet is located between the dam and the spillway structure. Its inlet is regulated by two hydraulic gates and the water is released downstream by an independent tunnel.
The concrete of the structure is subject to expansive alteration phenomena due to alcal aggregate reaction (AAR), with visible cracks on the arches and buttresses.
Lombardi has been awarded with the revision of the final design and the construction design of the rehabilitation works. After completion, the historical arch-buttress static scheme will be converted in a gravity dam, preserving part of the original concrete. Structural joints will be realized to avoid adverse transmission of loads between existing and new parts. A new drainage scheme will be implemented.
The design activities include the verification and seismic enhancement of the dam and its appurtenant structures.
Lombardi Ltd. is also in charge of environmental assessments, support for authorizations, site supervision and related technical assistance.
|12/31/2023||2023||12/1/2020||2023||Italien|
|Frankonédou und Kogbédou Staudämme||References_6122|
Der Wasserkraftwerk-Komplex Frankonédou und Kogbédou am Fluss Milo im Hochland von Guinea umfasst den Bau von zwei Kaskadensperren mit folgenden Eigenschaften:
Frankonédou-Staudamm: Zusammengesetzter Damm mit Betonkern, Höhe 40 m und Länge 305 m, mit Auslaufbauwerken und einer Zentrale mit zwei Francis-Gruppen mit einer Leistung von 18 MW sowie zwei seitlichen Steinschüttdämmen mit Tonkern von 403 respektive 242 m Länge.
Kogbédou-Staudamm: Zusammengesetzter Damm mit freiem Überlauf aus Beton im Mittelteil, maximale Höhe 11 m und Gesamtlänge 216 m, und zwei Steinschüttdämmen mit Tonkern an den Seiten, von 267 respektive 324 m Länge.
|12/31/2021||2021||10/10/2016||2021||Guinea|
|Les Marécottes - Sanierung Ausgleichsbecken ||References_4804|
Die SBB ist Besitzerin des Ausgleichsbeckens Les Marécottes, welches die turbinierten Abflüsse der Zentrale Châtelard aufnimmt und sie für die weitere Energieproduktion in der Zentrale Vernayaz bereitstellt. Die Gewölbereihenstaumauer auf der Talseite ist das prägende Element des Ausgleichsbeckens, welches im Jahr 1926 vom Ingenieur A. Sarrasin konzipiert wurde. Die Gewölbereihenstaumauer besteht aus 43 dünnen, geneigten und durch Pfeiler gestützten Stahlbetonbögen. Die Gesamtlänge der Struktur beträgt 200 m. Obwohl seit der Inbetriebnahme kein aussergewöhnliches Verhalten der Staumauer auszumachen ist, beabsichtigt eine generelle Sanierung der Anlage, die Lebensdauer der relativ empfindlichen Struktur zu verlängern.
In enger Zusammenarbeit mit dem Experten Herrn Prof. E. Brühwiler (EPFL) wurde das Vorprojekt vervollständigt und optimiert, um das historische Bauwerk behutsam zu erhalten. Als erster Schritt ist der Abtrag der vorhandenen Porenverschluss-Schicht an den Pfeilern durch sanftes Wasserhochdruck-Strahlen vorgesehen. Diese wasserdampfundurchlässige Schicht verursachte die verschiedenen Betonabplatzungen und Korrosionserscheinungen an der ursprünglichen Stahlarmierung. Nach der lokalen Behandlung der beschädigten Zonen und einer Reprofilierung durch einen farblich angepassten Reparaturmörtel wird die gesamte Betonoberfläche durch eine Tiefenimprägnierung getränkt. Die Tiefenimprägnierung hat die Aufgabe, den Korrosionsschutz der bestehenden Armierung sicherzustellen. Die wasserseitige Oberfläche der Pfeilerstaumauer wird durch einen Auftrag von synthetischen Schichten auf PUR-Basis abgedichtet. Die beschädigten Stellen auf der Bodenplatte des Beckens sowie auf den bergseitigen Stützmauern werden lokal saniert.
Die Ausführung der Sanierungsarbeiten, welche in den Jahre 2019 und 2020 vorgesehen sind, beinhalten auch die Motorisierung der Tafelschützen beim Einlaufbauwerk des Ausgleichsbeckens sowie die Sanierung des Grundablassbauwerks.
|11/1/2020||2020||1/1/2015||2020||Schweiz|
|Mehrzweckstauanlage La Punilla||References_4258|
Die Mehrzweckstauanlage La Punilla wird am Ñuble-Fluss, etwa 70 km östlich von Chillán in der Region Ñuble (Zentral-Süd-Chile), errichtet. Das Hauptziel der Anlage ist es, die Bewässerung im Tal zu gewährleisten und zu verbessern. Darüber hinaus verfügt die Anlage über ein Wasserkraftwerk, welches das Bewässerungswasser zur Erzeugung von Strom verwendet (ca. 500 GWh / Jahr).
Das Projekt umfasst die folgenden Hauptarbeiten:
- ein 32 m hoher, stromaufwärts liegender Steinschütt-Kofferdamm;
- zwei Umleitungsstollen (D=10 m, L=850 m und 1'015 m) für ein
Bemessungshochwasser von 1'800 m³/s (HQ30);
- ein 137 m hoher Steinschüttdamm mit Betonoberflächendichtung, der ein
Reservoir von 625 Millionen m³ staut;
- eine Hochwasserentlastungsanlage am linken Ufer mit drei beweglichen
Drucksegmentschützen (BxH = 11x17.5 m) und einer für Bemessungs-
hochwasser von 4'800 m³/s (HQ1’000) ausgelegten Schussrinne, die mit
einer Sprungschanze endet;
- ein Grundablass (B=2.5 m, H=3.5 m, bewegliche Drucksegmentschützen),
der sich in einem Umleitungsstollen befindet;
- ein 410 m lange Druckleitung (D=5,2 bis 2,2 m), teils im Stollen und teils
begraben;
- Ein Kraftwerk am Dammfuss mit zwei Francis-Turbinen mit einer Leistung
von 47 MW (Q=2*52 m³/s);
- einen Grundablass mit zwei in Toskammern installierten Howell Bunger-
Ringkolbenventile (D=1,55 m);
- eine Umspannstation auf 220 kV.
|12/31/2018||2018||1/1/2016||2018||Chile|
|El Cajón ||References_6437|
Die Sperre Francisco Morazan, bekannt als El Cajón, befindet sich am Fluss Comayagua in Honduras. Sie wurde zwischen 1980 und 1985 auf einem Kalksteingelände errichtet.
Mit einer maximalen Höhe von 226 m und einer Kronenlänge von 382 m entsteht ein Becken von etwa 1'470'000 m3 mit der Eigenheit, noch nie die maximale nutzbare Stauhöhe erreicht zu haben. In der Tat, seit ihrer Inbetriebnahme im Jahr 1985, wies die Sperre bedeutsame Untersickerungen und abnormal hohe Drucke auf.
Seither wurden mehrere Sanierungsarbeiten mittels Injektionen durchgeführt.
Lombardi hat folgende Leistungen erbracht:
- Stabilitätsberechnungen der Sperre im Jahr 1996
- Studie eines neuen Zugangsstollens an das Kraftwerk „El Nispero“ im Jahr
1996
- Regelmässige Prüfungen der Sperre seitens der Sicherheitsexperten G.
Lombardi von 1996 bis 2011 und R. Bremen ab 2016
- Festlegen eines Interpretationsmodells des Verhaltens der Sperre
- Umsetzung der Auskultation-MIC-Software im Jahr 2018.
|12/31/2018||2018||11/1/2016||2018||Honduras|
|ATG - Gotthard-Basistunnel - Oberflächenverformungen und Auswirkungen auf Stauhaltungen||References_253|
Entwässerungseffekte durch Tunnelaushub in gesättigten anstehenden Gesteinsmassen führen zu einer Absenkung des Grundwasserspiegels und können erheblichen Oberflächenverformungen verursachen.
Dies stellte auch beim Vortrieb des Gotthard-Basistunnels, dessen Route an den drei Bogenstaumauern Nalpen, Santa Maria und Curnera vorbeiführt, eine besondere Herausforderung dar. Mit einem minimalen horizontalen Abstand von nur 600 m und einem vertikalen Abstand von 1'400 m zwischen der Tunnelachse und den Staumauern wurde das Risiko einer Beeinträchtigung der Sicherheit und Gebrauchstauglichkeit der Staumauern bereits in der Anfangsphase erkannt. Schwerwiegende Schäden an den Staumauern hätten die Aushubarbeiten behindert und entsprechend hohe Kosten und Verzögerungen zur Folge gehabt.
Es war Aufgabe aller Beteiligten, einen geeigneten Massnahmenplan sowie verschiedene Sanierungsmassnahmen für unterschiedliche kurz- und langfristige Verformungsszenarien zu entwickeln.
Es wurden statische Sensitivitätsanalysen durch Kalibrierung der überwachten Verformungen durchgeführt, um die zulässige Talverformung zu bewerten. Durch die Installation von geodätischen Überwachungssystemen bereits vor Beginn des Tunnelaushubs konnten saisonale Oberflächenverformungen aufgrund von Grundwasserschwankungen von Verformungen aufgrund der Aushubarbeiten unterschieden werden.
Informationen aus der kontinuierlichen Oberflächen- und Staumauerüberwachung wurden dann verwendet, um numerische Simulationen entsprechender Verformungsentwicklungen in der betroffenen Zone durchzuführen. Diese Simulationen wurden mit einem eigens entwickelten hydromechanischen Modell (FES-Modell) durchgeführt.
|12/31/2016||2016||1/1/2004||2016||Schweiz|
|Talsperre Toachi-Pilatón||References_312|
Das Wasserkraftwerk Toachi-Pilatón nutzt das Wasser der gleichnamigen Flüsse, deren Einzugsgebiet sich über die Provinzen Pichincha, Cotopaxi und Santo Domingo de los Tsáchilas im Nordwesten Ecuadors erstreckt.
Der stromaufwärts gelegene Teil beinhaltet die folgenden Hauptarbeiten:
- Wasserzulauf auf dem Pilatón Flus, mit Entsandern (Q=40 m³/s);
- Triebwasserstollen (D=4.10 m, L = 5.9 km);
- Stromaufwärts gelegener Druckausgleichsstollen (unterer Teil: D=4m
H=110m; oberer Teil: D=12 m, H=65 m);
- Sarapullo Kraftwerkskaverne (L x B x H=40 x 10 x 24 m);
- Unterwasserstollen (D=3.80 m, L=470 m).
Die folgenden Hauptarbeiten sind für den stromabwärtsgelegenen Teil,
Toachi-Alluriquín, vorgesehen:
- Eine 50 m hohe Betonmauer, einschliesslich eines Wasserzulaufs (Q=60
m³/s), eines Überlaufs gesteuert von Dockschleusen (Q=1’200 m³/s);
- Grundablassschieber gesteuert von Segmenttoren (Q=3’200 m³/s);
- Ein kleines Kraftwerk am Staumauerfuss, ausgestattet mit einer Francis-
Einheit (P=1.5 MW) zur Nutzung des Restwassers (Q=4 m³/s);
- Ein Triebwasserstollen (D=6.00 m, L=8.7 km);
- Ein stromaufwärts gelegener Druckausgleichsschacht (unterer Teil D=4m
H=125m; Oberer Teil: D=15 m, H=110 m);
- Eine Alluriquín Kraftwerkskaverne (L x B x H=66 x 24 x 45 m), ausgestattet
mit 3 Francis- Einheiten (3 x 68 MW);
- Eine stromabwärtsgelegene Druckausgleichskammer (L x B x H=41 x 10 x
36 m);
- Ein Unterwasserstollen (D=5.60 m, L=500 m).
|7/28/2016||2016||4/1/2011||2016||Ecuador|