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Beschreibung
Die Sportart feierte bei den Paralympics in Rio 2016 ihr Debüt. Die AthletInnen in den Kajaks müssen einen 200 Meter Lauf in ruhigen Gewässern so schnell wie möglich absolvieren. Es existieren zwei verschiedene Bootsklassen: Kajak und Va’as. Va´a (was in der polynesischen Sprache „kleines Boot“ bedeutet) ist ein Auslegerboot, das einen zweiten Ponton als Stützschwimmer hat und mit einem Einzelklingenpaddel verwendet wird. Das Kajak wird von einem Doppelklingenpaddel angetrieben.
Bei den Paralympics werden neun Bewerbe in den Klassen Kajak Single 1-3 (KL1-KL3) für Damen und Herren, sowie der Klassen Va´a VL2 (Damen und Herren) und VL3 (nur Herren) ausgetragen.
Klassifizierung
Die Klassifizierung erfolgt nach den Einschränkungen in den Beinen und dem Oberkörper. Es erfolgt eine Einteilung in drei Klassen: Je tiefer die Klassifikationspunktzahl, desto stärker die körperlichen Einschränkungen des Athleten.
KL1 (bis drei Punkte): Athleten mit starken Einschränkungen am Rumpf und ohne Beinfunktionen, die üblicherweise einen Spezialsitz mit hoher Rückenlehne brauchen.
KL2/VL2 (4-7 Punkte): Athleten mit schwächeren Einschränkungen an Rumpf und Beinen, die aber in der Lage sind aufrecht im Kayak zu sitzen, aber nur eingeschränkt die Beine zur Stabilisation brauchen können.
KL3/VL3 (8 und 9 Punkte): Athleten, die aufrecht sitzen und sich im Kayak frei bewegen können.
Internationale Stars: Jeanette Chippington (GBR), Curtis McGRath (AUS)