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Société genevoise de chemins de fer à voie étroite
|Kürzel||VE|
|Bahntyp||Schmalspurbahn|
|Betriebseröffnung||1889-06-01|
|Mutiert||Ab 1901-01-01 Compagnie genevoise des tramways électriques|
|Daten vorhanden||ja|
Daten
Allgemeine Bemerkungen
Die Kommentare sind bewusst kurz gehalten. Sie dienen in erster Linie dem Zweck, gewisse Daten oder auch Datenlücken verständlicher zu machen, wobei das Hauptaugenmerk auf die Finanzzahlen fällt. Primäre Quelle bilden die Eisenbahnstatistik respektive die dortigen «Bemerkungen betreffend die einzelnen Bahnunternehmungen», die jeweils am Schluss der Bände stehen. Auf weitere Quellen- oder Literaturangaben wird verzichtet, obwohl solche teilweise mit eingeflossen sind. Die Kommentare sind der Einfachheit halber grundsätzlich in der Vergangenheitsform verfasst. Es heisst also beispielsweise: Bahn X «war» eine Aktiengesellschaft, auch wenn dies noch heute der Fall sein sollte.
Kommentar
Die 1889 eröffnete VE war Eigentum einer Aktiengesellschaft und erstellte von der Stadt Genf aus ein dichtes Netz von Schmalspurlinien, die teils bis auf französisches Staatsgebiet führten und ab 1896 eine Gesamtlänge von über 75 Kilometern erreichten. Der Kanton Genf beteiligte sich massgeblich am Anlagekapital, indem er die Anleihen bereitstellte und für diese Garantien übernahm.
Ab 1897 setzte die VE «Automobile» (Dampftriebwagen) mit «System Serpollet» ein. Das «System Serpollet» zeichnete sich dadurch aus, dass der Kessel hinten am Wagen angebracht war. Finanziell sah es bei der VE allerdings nicht sehr erbaulich aus, obwohl sie im ersten Geschäftsjahr 1889, das lediglich 7 Monate umfasste, eine Dividende ausrichtete. Ansonsten nahmen die Passivsaldovorträge Jahr für Jahr zu. Den augenfälligen Anstieg der schwebenden Schulden 1897 erläuterte die Statistik nicht näher, er könnte indes mit der oben erwähnten Rollmaterialbeschaffung zusammenhängen. Auf den 1. Januar 1901 ging die VE durch Verkauf an die Compagnie genevoise des tramways électriques (CGTE) über. Der Kaufpreis betrug 5'005'863 Franken, die Anlagekosten hatten sich auf 6'814'234 Franken beziffert.
Mit der Übernahme durch die CGTE verschwand die VE als selbständiges Unternehmen nicht nur aus der Statistik, sondern gleichzeitig wurde ihr Streckennetz usw. nun auch als «Tramway» behandelt.
Erwähnungen
Diese Bahn wird auch in den Kommentaren folgender Bahnen erwähnt: