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Albrecht Mayer der in aller Welt regelmässig als Konzertsolist und Kammermusiker auftritt, wirkt auch als Dozent im Rahmen bedeutender internationaler Festivals. Kammermusikalisch musiziert er mit Partnern wie Hélène Grimaud, Leif Ove Andsnes, Lars Vogt und Thomas Quasthoff. Mehrfach wurde Albrecht Mayer mit dem ECHO-Klassik-Preis ausgezeichnet, im Dezember 2006 erhielt er den E. T. A.-Hoffmann-Kulturpreis seiner Heimatstadt Bamberg. Auf der Suche nach seinem persönlichen Klangideal gründete Albrecht Mayer sein eigenes Ensemble New Seasons. Seine CD Auf Mozarts Spuren mit dem Mahler Chamber Orchestra und Claudio Abbado hielt sich über Monate in den Deutschen Klassik-Charts. Mayer spielt seit 2009 auf einer von ihm mit dem Instrumentenbauer Ludwig Frank entwickelten, von der Firma Gebrüder Mönnig hergestellten Oboe bzw. Oboe d‘amore. albrechtmayer.de albrecht-mayer-stiftung.de
Emanuel Abbühl wurde in Bern geboren und studierte bei André Lardrot und Heinz Holliger. Er erhielt nationale und internationale Auszeichnungen und Preise, u.a. an den Wettbewerben von Genf und Prag und war Solooboist des Basler Sinfonieorchesters, im Rotterdams Philharmonisch Orkest und von 2006 bis 2013 Solooboist des London Symphony Orchestra. Viele Jahre war er mit dem Chamber Orchestra of Europe verbunden und Gast bei führenden europäischen Orchestern. Emanuel Abbühl war Dozent an der Musikhochschule Rotterdam, der Royal Academy in London und ist seit 2005 Professor für Oboe an der Staatliche Musikhochschule Mannheim und der Musikakademie Basel. Meisterkurse führten ihn in zahlreiche europäische und aussereuropäische Länder. Seit 2011 ist er Honorary Member der Royal Academy of Music in London.
Jean-Louis Capezzali hat am Conservatoire de Versailles studiert, wo er die Goldmedaille und den Ehrenpreis gewann. Er ist Preisträger der internationalen Wettbewerbe in Genf (1982) und Prag (1986). 1988 wurde er Professor für Oboe am Conservatoire National Supérieur de Paris und Erste Oboe und Solist des Orchestre Philharmonique de Radio France; 1998 Solist und Professor für Oboe am Conservatoire National Supérieur de Lyon sowie seit 2009 am Conservatoire de Lausanne. Neben seiner internationalen Solistenkarriere lehrt er in regelmässigen Meisterkursen in China, Skandinavien und vielen anderen Ländern die französische Schule des Oboenspiels.
Fagott
Matthias Racz ist Professor für Fagott an der Zürcher Hochschule der Künste. Er wurde 1980 in Berlin geboren und begann seine musikalische Ausbildung mit sechs Jahren am Klavier. Vier Jahre später kam das Fagott hinzu. Studium bei Prof. Dag Jensen in Hannover, bereits mit 21 Jahren Solofagottist im Gürzenich Orchester Kölner Philharmoniker. Seit 2003 ist er in gleicher Position im Tonhalle-Orchester Zürich und im Lucerne Festival Orchestra. Zahlreiche Preise an internationalen Wettbewerben (1. Preis „Prager Frühling" und Gewinner des „ARD Musikwettbewerb München") sowie Engagements als Gastsolist bei renommierten Festivals und CD Produktionen. matthiasracz.de
Carlo Colombo stammt aus Padua, Italien. Studium bei E. Dall’Oca in Mailand, bei R. Birnstingl in Genf und bei B. Pollard in Amsterdam. Seit Gründung des Lyon National Opera Orchesters im Jahr 1983 ist er dort Erster Fagottist. 1978 bis 1981 war er Erster Fagottist des Ensembles „I Solisti Veneti". Carlo Colombo tritt mit führenden europäischen Orchestern unter der Leitung berühmter Dirigenten auf, wie z. B. R. Muti, R. Chailly, A. Dorati, P. Herrewege, Sir N. Marriner, etc. Sein Interesse gilt den Originalinstrumenten, was ihn dazu bewegte, mit dem Orchestre Révolutionnaire et Romantique unter der Leitung von Sir J. E. Gardiner aufzutreten. C. Colombo ist Mitglied des Bläser Ensembles „Maurice Bourgue" und lehrt seit 2001 am Conservatoire National Superieur de Musique de Lyon sowie seit 2005 am Conservatoire de Lausanne. Er war Gastprofessor an der Indiana University und am Oberlin Conservatory und gibt vernachlässigte Fagott-Werke für Billaudot und Accolade heraus.
Stefano Canuti lernte zunächst klassische Gitarre und wechselte siebzehnjährig zum Fagott. Sein Lehrer war Ovidio Danzi. Er wurde zunächst Erster Fagottist des Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino und wechselte dann zum RAI-Orchester in Turin. Er trat als Solist und Kammermusiker in vielen Städten Europas, in Nord- und Südamerika und China auf und spielte ein Dutzend Soloalben ein. Zum 25. Jahrestag der International Double Reed Society spielte er mit Sergio Azzolini François René Gebauers Sechs Arien aus "Der Barbier von Sevilla" von Gioacchino Rossini für zwei Fagotte ein. In sinfonischen Werken trat er u.a. mit dem Mahler Chamber Orchestra unter Claudio Abbado und der Symphonica Toscanini unter Lorin Maazel auf. Canuti unterrichtet Fagott am Conservatorio de Música Lucio Campiani in Mantua. 2003 lud ihn José Antonio Abreu als Professor für Fagott an die Fundación del Estado para el Sistema Nacional de Orquestas Juveniles e Infantiles de Venezuela ein. Seit 2006 ist er Professor am Royal Northern College of Music in Manchester.