Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03231.jsonl.gz/903

Der Mann lebte zusammen mit seiner Mutter, war ledig und das ganze Leben auf Baustellen tätig. Er verdiente Mittel, die kaum für das Essen und die Nebenkosten reichten. Sergej wurde von Hooligans angegriffen und halbtot geschlagen. Der Mann wurde in schrecklichem Zustand in die Klinik gebracht. Das Blut strömte aus der Nase und dem Mund.
Dadurch, dass er ein schweres Kopftrauma erlitt, konnte er weder reden noch reagieren. Er bekam das Essen durch die Nase, die Funktionen seines Körpers (Harnentleerung usw.) mussten auch kontrolliert werden. Seine kränkliche Mutter Alla Bacharewa (73 Jahre) blieb an seinem Krankenbett. Um den Mann zu retten, musste seine Mutter eine ganze Menge Medikamente beschaffen. Da die pensionierte Frau keine Mittel hatte, bat sie Schweizer Spender um jeweilige Unterstützung bei der Besorgung der für die Lebensrettung ihres einzigen Sohnes so nötigen Medikamente.
Die gespendeten Mittel ermöglichten die Beschaffung von Antibiotika, Infusionen, Leitungssonden und Darmeinläufen. Sergej hatte mehrere Blutergüsse im Hirn und hohes Fieber. Er kämpfte zwei Monate ums Überleben und schaffte es leider nicht, wieder zu sich zu kommen.
Die nochmalige Überweisung von Schweizer Gönnern liess Alla Bacharewa Schulden begleichen und Nebenkosten bezahlen. Dafür ist die pensionierte Frau aufrichtig dankbar.