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Unser Leitbild entspricht den OECD-Entwicklungsstandards
Ein Leben in Würde ist erst dann möglich, wenn Menschen ihre Zukunft selber mitgestalten können. In ländlichen Regionen wie Umunumo bestehen die Hauptprobleme in schlechter Infrastruktur, mangelnden Möglichkeiten für Ausbildung und Erwerbsarbeit und dem mit zunehmender Abwanderung einhergehenden Zerfall der traditionellen Sozialstrukturen.
Unsere Ziele sind:
- die nachhaltige Förderung der sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung im ländlichen Projektgebiet;
- die Förderung der Zusammenarbeit zwischen den Dörfern und Religionsgemeinschaften;
- die Unterstützung der Bevölkerung bei der Entwicklung einer Zivilgesellschaft in einem demokratischen und humanitären Geist;
- der Aufbau des „Welfare and Development Centre MBARA OZIOMA“ mit verschiedenen Projekten in Umunumo/Ehime Mbano L.G.A./Imo.
Mehrere Partner engagieren sich für die Projekte von MBARA OZIOMA:
Die Mbara Ozioma Foundation (MOF) arbeitet als transparenter und verlässlicher Partner vor Ort in der Gemeinde Umunumo im südlichen Nigeria. Die Stiftung ist breit abgestützt und wird von einem Stiftungsrat geführt, in dem Vertretungen der Religionsgemeinschaften, der Ältestenräte und der behördlichen Institutionen Einsitz haben. Präsident der MOF ist Dr. Ozioma Nwachukwu. Er ist katholischer Priester und hat 20 Jahre in Europa gelebt. Während dieser Zeit war er unter anderem Jugendarbeiter im Bündner Oberland.
Gemeinsam mit den Partnern in Europa entwickelt die MOF die Projekte von MBARA OZIOMA und ist verantwortlich für deren nachhaltige Umsetzung in Umunumo.
Eine Projektgruppe der ökumenischen Stiftung Tür auf – mo vinavon berät und begleitet die nigerianischen Partner der Mbara Ozioma Foundation (MOF) bei der Entwicklung von Projekten und bei deren nachhaltigen Umsetzung. Dazu gehört auch die Aus- und Weiterbildung des MOF-Personals vor Ort. Die Projektgruppe führt zudem regelmässig Projektreisen nach Nigeria durch, bei der sich freiwillige Mitarbeitende in der Umsetzung der Projekte engagieren können.
Seit 1991 arbeiten die katholischen Kirchgemeinden und die Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde der Cadi im Bündner Oberland unter dem Dach der Stiftung Tür auf – mo vinavon zusammen. Die Stiftung bezweckt die Schaffung von Begegnungsmöglichkeiten und Projekten im sozio- und interkulturellen Bereich, um das Verständnis zwischen Jung und Alt, Einheimischen und Auswärtigen, Katholiken, Protestanten und Angehörigen anderer Konfessionen und Religionen zu fördern.
Der Ökumenische Eine-Welt-Kreis St. Nikolaus Wolbeck e.V. in Münster vertritt die Projekte von MBARA OZIOMA in Deutschland. Er ist ein langjähriger und wichtiger Partner für die Antragsverfahren zur Förderung derMBARA OZIOMA-Projekte durch das Deutsche Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Wird ein Projekt durch das BMZ gutgeheissen, stellt dieses dafür jeweils drei Viertel der finanziellen Mittel zur Verfügung. Das verbleibende Viertel wird von MBARA OZIOMA aus Spenden von Privatpersonen und Beiträgen von Institutionen gedeckt. Mit Hilfe des BMZ konnten die grossen Projekte von MBARA OZIOMA wie die Palmöl-, Yams- und Kassavamühle oder die Berufsschule gebaut werden.
Der MBARA OZIOMA-Förderverein unterstützt den Aufbau und den Betrieb der Projekte der Mbara Ozioma Foundation in Umunumo, indem er Öffentlichkeitsarbeit, Spenden-, Sponsoring-, und Mitgliederanlässe betreibt. Der Förderverein finanziert seine Aktivitäten durch die Mitgliederbeiträge, Überschüsse fliessen direkt in die Projekte von MBARA OZIOMA.
Der Förderverein der Mbara Ozioma Foundation ist nicht gewinnorientiert und wird als gemeinnützig anerkannt. Die Beiträge sind in der Schweiz ebenfalls steuerlich abzugsberechtigt.
Für die Jahre 2019-2021 unterstützt die Evangelisch-reformierte Landeskirche Graubündens MBARA OZIOMA als Pfingstprojekt. Damit kommen die Pfingstkollekten der evangelisch reformierten Kirchgemeinden im Kanton Graubünden den Projekten zugute. Das Pfingstprojekt legt zudem Gewicht auf den persönlichen Austausch und will ein Zeichen der Wertschätzung, Solidarität und Hoffnung setzen gegenüber allen, die sich für eine gerechtere Welt einsetzen. Es schlägt Brücken und bereichert alle Beteiligten, hier und dort.
Bei der Organisation wird MBARA OZIOMA von der kirchenrätlichen Kommission für Ökumene, Mission und Entwicklung (ÖME) und der landeskirchlichen Fachstelle ÖME Weltweite Kirche unterstützt.