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Das Linthgebiet
Die Linth floss ursprünglich direkt von Mollis nach Ziegelbrücke, wo sie mit der Maag, dem Ausfluss des Walensees, zusammentraf.
Seit der Linthkorrektion von 1807–1822 unter Hans Conrad Escher von der Linth mündet die Linth über den Escherkanal in den Walensee, der seinerseits über den Linthkanal mit dem Zürichsee verbunden ist.
Die Linth verzweigte sich ursprünglich in der Ebene nach Niederurnen und Mollis in zahlreiche Seitenarme und konnte daher die für die Industrie damals notwendige Wasserkraft nicht bieten.
Aus diesem Grund beschränkte sich die frühe Industrialisierung auf das Glarnerland, und die Linthebene blieb eher landwirtschaftlich geprägt.
Die Linthebene heute.
Die Sanierung des Linthwerks (Linthkorrektion 1807-1822) findet unter dem Namen Projekt Hochwasserschutz Linth 2000 von 2008 bis Ende 2013 statt. Das Projekt umfasst Arbeiten im Dienste der Sicherheit von Mensch und Tier, der Entfaltung der Natur und der Naherholung.