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Der Frühzug nach Paris war gut gefüllt, und Selina war versucht zu tun, was sie am liebsten tat: Menschen beobachten, ihren Gesprächen lauschen, verborgene Signale deuten. Doch sie hatte vor, die Fahrt zu nutzen, um einmal den Blick auf sich selbst zu lenken, und wenn sie auch ihre Unruhe am Abend davor inzwischen belächelte, bemühte sie sich immerhin. Moritz hatte sie über Nacht ganz unkompliziert beherbergt. Er war damit beschäftigt gewesen, Tiermodelle für eine Ausstellung zu bauen, und kurz hatte sie versucht, ihm zur Hand zu gehen.