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Das grosse Höchhus, ein massiver spätgotischer Geviertbau unter einem mächtigen Vollwalmdach, gehört zu den ältesten Gebäuden in Steffisburg.
Zentral für die Sanierung war das Bestreben, die vorhandene historische Bausubstanz zu erhalten, die nicht authentischen Ein- und Ausbauten, insbesondere jene aus der Mitte des 20. Jahrhunderts zu eliminieren und das Gebäude nach denkmalpflegerischen Gesichtspunkten zu restaurieren. Die für den zeitgemässen Betreib des Gebäudes erforderlichen haustechnischen Anlagen wie Lüftungsanlage, Heizungszentrale, WC-Anlagen, Lift, Gastroküche etc. wurden kompakt als neuer Bauteil in der Ostecke des Gebäudes untergebracht. Dies war insofern logisch als dieser Gebäudeteil, ursprünglich wohl als Ökonomiebereich erstellt, in der Mitte des 20. Jahrhunderts nach dem damaligen Geschmack neu erstellt wurde und überkeinerlei denkmalpflegerischen Wert verfügte. Im Erdgeschoss befindet sich das Restaurant Höchhus mit dem Höchhuskeller. Die im ersten und zweiten Obergeschoss liegenden spätgotischen Holzstuben wurden nach denkmalpflegerischen Gesichtspunkten restauriert und werden heute als Büros oder Praxen genutzt. Auf die Erhaltung des originalen Dachstuhls, datiert 1530, wurde besonders Wert gelegt. Eine Trouvaille im wahrsten Sinn des Wortes stellt der anfangs des 16. Jahrhunderts erstellte Saal im ersten Obergeschoss dar, der nur etwa während sechzig Jahren bestand, dessen ursprüngliche Existenz nicht bekannt war und der nun anhand klarer Befunde wieder erstellt wurde.