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Die Museen der Schweiz sind de facto nicht mehrsprachig, sollten aber die sprachliche Dimension systematisch in ihre strategischen Überlegungen miteinbeziehen. Je nach Zielgruppene, geografischer Lage und thematischer Ausrichtung eines Museums ist die Mehrsprachigkeit ein wichtiger Aspekt der strategischen Positionierung: Welches nationale oder auch internationale Publikum möchten die Museen erreichen? Auf welche Zielgruppen ist ihr Auftrag der Bildung und der kulturellen Teilhabe ausgerichtet?
Es ist allgemein anerkannt, dass Personen und Organisationen, die hierzulande in mehreren Sprachen arbeiten, zur Wertschöpfung beitragen und dass die Mehrsprachigkeit einen Wettbewerbsvorteil darstellt. Dies kann in Etappen und je nach Grösse, Budget oder Ausrichtung des Museums auch auf punktuelle Weise getan werden.