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Das Sicherheitsabkommen der Textilindustrie in Bangladesch
Drei Wochen nach dem Einsturz einer Textil-Fabrik in Bangladesch haben sich 31 westliche Bekleidungsunternehmen einem Abkommen für mehr Gebäudesicherheit an den Produktionsstätten angeschlossen.
Dieses gilt allerdings nur für Bangladesch. Die Initiative für Saubere Kleidung teilt mit, dass das eine „historische Wende für die Bekleidungsindustrie in Bangladesch” sei. Zu den Unterzeichnern gehören internationale und nationale Bekleidungsketten und Marken wie etwa: H&M, Mango, Zara, Esprit, C&A, Kik und Aldi und einige mehr. Mehr als tausend Fabriken in Bangladesch seien nun Teil des Sicherheitsprogramms. In dem Abkommen verpflichten sich die Konzerne, für Instandhaltungskosten in den Zulieferbetrieben aufzukommen. Zudem umfasse die Vereinbarung unabhängige Sicherheitsinspektionen, verpflichte zu Reparaturen und Renovierungen, binde Beschäftigte und Gewerkschaften in Entscheidungen mit ein und ermögliche Konzernen, die Geschäfte mit Fabriken zu beenden, wenn diese Sicherheitsvorkehrungen ablehnten. Ende April hatten Gewerkschaften, Arbeitsrechtsinitiativen und Textilunternehmen festgelegt, bis Mitte Mai substanzielle Schritte für mehr Sicherheit in den Fabriken in Bangladesch einzuleiten. Wir haben uns darüber mit Bettina Musiolek vom Entwicklungspolitischen Netzwerk Sachsen bzw der Kampagne für Saubere Kleidung unterhalten. Zunächst erklärt sie, welche Bedingungen in dem Abkommen stehen.