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Geschichte
Die Idee, in der Schweiz Komposttoiletten zu vermieten, entstand in Jojo Linders Kopf bereits im Jahr 2008. Der Bau einer Komposttoilette im Rahmen einer Weiterbildung zum Thema Permakultur beeindruckte ihn sehr und während eines Aufenthalts in Indien konnte er ein Projekt, das Komposttoiletten herstellte, genauer beobachten. Es begeisterte ihn, wie einfach aus menschlichen Ausscheidungen eine gute und wertvolle Erde hergestellt werden konnte.
Im Jahr 2012 wurden Jojo und seine Mitstreiter Laila Rüesch und Marcos García Tomé vom Surfreisebüro Sudden Rush angefragt, deren legendäres Sudden Rush BBQ mit einer Komposttoilette auszustatten. Die drei Freunde nahmen die Herausforderung an und bauten einen ersten Prototypen. Der Kunde war überglücklich, dass seine Gäste nicht mehr die herkömmlichen Plastik-Chemie-Toiletten benutzen mussten.
Der Erfindergeist der InitiantInnen war geweckt, und Ende 2012 gründeten sie den Verein Kompotoi. Im folgenden Jahr entwickelten sie 3 weitere Prototypen, die klappbar waren und sehr platzsparend verstaut werden konnten. Allerdings fehlte es diesen Modellen an Stabilität und für den Aufbau musste man mindestens zu zweit sein.
Im Jahr 2014 wurden 10 weitere Toiletten als produziert, zum ersten Mal als fixe Häuschen – dies war eigentlich die erste Kompotoi-Kleinserie.
Im folgenden Jahr wurden rund 35 weitere, verbesserte Kompotois gebaut. Immer mehr Aufträge kamen und es zeigte sich, dass das «System Kompotoi» Anklang fand und funktionierte.
Schliesslich wurde 2016 die Kompotoi AG gegründet und 50 Stück der ersten Serie der neuen Generation Kompotois gebaut. 2016 war sicher eines der herausforderndsten Jahre: Neben der Firmengründung musste auch der Verein Kompotoi seine neue Aufgabe finden.
Die Kompotoi AG wurde mit ihrer bereits grossen Erfahrung im Bereich der wasserlosen Toiletten auch für andere Trockentoiletten-Systeme hinzugezogen: So konnten wir die erste öffentliche Trockentoilette in der Deutschschweiz installieren und in Basel gleich zwei Kazubas.
2016 konnten wir die Kompotoi AG gründen und eine erste Serie der neusten Generation Kompotoi bauen. Wir waren mit rund 50 Toiletten auf dem Das Jahr 2018 war ein sehr zentrales Jahr für die Firma. Bereits zu Beginn des Jahres häuften sich die Anfragen und es mussten kurzfristig noch 30 Kompotois mehr produziert werden als geplant. So kamen insgesamt 80 neue Einheiten dazu. Immer mehr Anfragen und Aufträge auch ausserhalb der Region Zürich gingen ein und wir fanden erste Partner in der Region Bern, welche für uns gewisse Arbeiten erledigten..
2017 bekam die Firma neuen Schub: Die Marke Kompotoi wurde immer beliebter und bekannter. Es wurden erstmals einige Kompotois verkauft und noch mehr vermietet. Rund 80 Kompotois waren 2017 in der Vermietung.
Der Winter 2018/2019 war geprägt vom bis dahin grössten Bau in der Geschichte von Kompotoi: Wir bauten 150 Kompotois, 20 Pissoirs und eine erste Serie von 10 barrierefreien Kompotois. Am Bau beteiligt waren Kuratle und Jäcker, Holz Alange, die Stiftung Büel und die Stiftung Korn.haus. Viele Arbeiten wurden auch von unseren Mitarbeitenden ausgeführt. Ausserdem wurden die Standorte Basel, Bern und Graubünden neu eröffnet.
So ist auch ein Partnerschaftsmodell für externe Firmen entstanden, welche Kompotois neu in Ihr Sortiment aufnehmen konnten, wie zum Beispiel die Bühler Transporte AG aus Thusis.
2020 kamen neue Standorte in der Romandie und in der Ostschweiz hinzu und wir konnten erstmals Partner in Deutschland finden.
Leider hat die Corona-Pandemie uns einen gewaltigen Strich durch die Rechnung gemacht: Fast 400 Events, die bereits bestätigt waren, wurden abgesagt. Insbesondere zu Beginn der Pandemie mussten wir uns um die Zukunft von Kompotoi grosse Sorgen machen. Mitte Sommer kamen dann zum Glück doch noch einige Aufträge, speziell im Tourismus-Bereich, von Gemeinden sowie hie und da eine ökologische Baustelle.
2021, immer noch mitten in der Pandemie, war es keine einfache Entscheidung, nochmals 100 Kompotois mehr zu produzieren. Mitte Jahr war aber sicher, dass es sich gelohnt hatte, denn wir waren von Juli bis September komplett ausgebucht.
Ausserdem gewann Kompotoi sogar den Swiss Excellence Award in der Kategorie Start- ups, das unter dem Motto «Nachhaltigkeit von Innovationen» stand.
2022 wird in die Geschichte von Kompotoi eingehen. Vor 10 Jahren wurde der Verein Kompotoi gegründet und die Idee der mobile Komposttoiletten aus Holz zum ersten Mal umgesetzt.
Um die Nachfrage nach Corona zu stemmen werden 400 Kompotoi Classic und 30 barrierefreie Kompoto’s gebaut. Einen grossen Teil der Arbeiten übernimmt Arbeitsintegrationsinstitution Dock Gruppe. Bei den barriererefreien Anlagen haben wir Blumer und Lehmann als Partner gefunden.
Mit den neuen Partnern hat sich die Qualität unserer Produkte gesteigert und wir sind sehr glücklich, die Arbeiten so unter den perfekten Partnern zu verteilen.
Deutschland:
Schon seit 2020 gibt es Kompotoi auch in Deutschland zu mieten. Unser Partnersystem macht es einfach, lokale Partner mit dem know-how und unseren Produkten auszustatten. Diese Partner wurden bisher aus der Schweiz betreut.
Nun haben wir die Kompotoi Deutschland Gmbh mit Hauptsitz in Leipzig gegründet. Unsere Partner aus München Max Mannheim und Flo Hayler übernehmen die Geschäftsleitung von Kompotoi Deutschland und wir sind unglaublich gespannt, was daraus entsteht.
Umzug vom Hauptsitz Kompotoi
Seit dem Sommer 2022 richten wir uns im neuen Hauptsitz in Winterthur ein. Er liegt direkt an der Einfahrt Winterthur Töss und ist somit logistisch perfekt an die Autobahn angeschlossen. Ausserdem bietet er eine langersehnte grosse beheizbare Halle und sogar einen Waschraum. Bis Ende Jahr wird unser ganzes Lager aus Zürich komplett nach Winterthur umziehen. Das Büro ist bereits seit dem Juni komplett in Winterthur.
Und es ist noch nicht das Ende von unserer Geschichte 2022 wir kommen bald mit weiteren News auf euch zu.