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Wie «Medinside» berichtet, hat die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen eine Untersuchung zum plötzlichen Tod zweier 17-jähriger angehenden Fachfrauen Gesundheit am Kantonsspital angeordnet.
Die Angehörigen der Verstorbenen reagierten entsetzt, als einige impfkritischen Personen hier einen Zusammenhang mit der Covid-19-Impfung, welche beide jungen Frauen zuvor erhalten hatten, herstellten.
Obduktion angeordnet
Wie die Staatsanwaltschaft gegenüber «Medinside» mitteilt, wurde «im Nachgang des Todes der im Kanton St.Gallen wohnhaft gewesenen Jugendlichen eine Strafuntersuchung zufolge aussergewöhnlichen Todesfalls eröffnet». Es sei eine Obduktion angeordnet worden.
Wegen der laufenden Untersuchung werden keine weiteren Fragen beantwortet. Auch seien die Ergebnisse der Obduktion noch ausstehend.
Keine Strafuntersuchung im Thurgau
Im Kanton Thurgau, wo die zweite junge Frau wohnte, sei keine Strafuntersuchung hängig. Marco Breu, Mediensprecher der Thurgauer Staatsanwaltschaft, sagt gegenüber «Medinside»: «Dies kann mehrere Gründe haben, wobei zwei zu erwähnen sind: 1. Es liegt kein aussergewöhnlicher Todesfall vor; es handelt sich zum Beispiel um einen natürlichen Todesfall infolge einer bekannten Vorerkrankung. 2. Es liegt ein aussergewöhnlicher Todesfall vor, jedoch befindet sich der Sterbeort nicht im Zuständigkeitsgebiet der Staatsanwaltschaft Thurgau.»
Wird im Kanton St.Gallen jemand obduziert, kommt es automatisch zu einer Strafuntersuchung. Im Kanton Thurgau braucht es zu einer Eröffnung einer Strafuntersuchung einen Tatverdacht, der derzeit noch nicht vorliege, wie Breu sagt.
(red.)