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Der frühere Parteichef der italienischen Regierungspartei Lega, Umberto Bossi, ist vom Vorwurf der Veruntreuung von Wahlkampfgeldern freigesprochen worden. Der Fall sei verjährt, entschied das italienische Kassationsgericht. Bossi war beschuldigt worden, fast 50 Millionen Euro an staatlicher Wahlkampfhilfen für private Zwecke veruntreut zu haben. Mit dem Geld soll er Häuser renoviert und Luxusautos gemietet haben. Unabhängig von diesem Strafurteil schuldet die Lega dem italienischen Staat das Geld: Drei Millionen Euro sind bereits beschlagnahmt, den Rest muss die Partei in Raten über die nächsten Jahrzehnte zurückzahlen. (swisstxt)
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