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Von der Französischen Revolution bis zum ersten Weltkrieg
Richterswil kann sich mit Hilfe der Französischen Revolution und der Truppen Napoleons von der Herrschaft der Stadt Zürich befreien. Es entsteht die selbständige Gemeinde Richterswil. Man zählt 2463 Einwohner.
1803 bis 1813
In der Schweiz gilt die Mediationsverfassung. Richterswil wird dem Bezirk Horgen zugewiesen.
1811
In der Mülenen wird der erste Fabrikbetrieb der Gemeinde, eine Baumwollspinnerei, errichtet.
Ab 1813
Die Industrialisierung führt zu einer starken Zunahme der Bevölkerung.
1840
Richterswil erhält eine Haltestelle für Dampfschiffe. Vorher mussten auf dem offenen See Personen ein- und aufsteigen und die Güter umgeladen werden.
1848
Die Gemeinde Richterswil kauft die Insel Schönenwirt für 100 Franken.
1875
Die Nordostbahn eröffnet die linksufrige Eisenbahnstrecke von Zürich bis Siebnen.
1877
Die "Wädensweil - Einsiedeln - Bahn" wird fertig gebaut. Richterswil erhält zwei neue Stationen in der Burghalden und in Samstagern. Der einträgliche Pilgerverkehr führt nun nicht mehr über Richterswil. Zahlreiche Schiffsleute und Gastwirte müssen sich nach Alternativen umsehen.
1893
An der Bergstrasse entsteht das neue Spital.
1905
Im Wydiger wird die neue reformierte Kirche im neugotischen Stil erbaut. Die alte Martinskirche im heutigen Friedhof wird ein paar Monate später abgerissen.
1914
Nach beinahe 400 Jahren gibt es in Richterswil auch wieder eine katholische Kirche.