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Gute Nachrichten für Kaffee-Liebhaber: Männer, die zwei bis drei Tassen täglich zu sich nehmen, vermindern damit das Risiko, eine Erektionsstörung zu bekommen. Das verspricht zumindest eine kürzlich veröffentlichte Studie des Health Science Centers der University of Texas (UTHealth), an der 3700 Männer teilnahmen.
Wer sich täglich zwischen 85 und 170 Milligramm Koffein zuführt, vermindert demnach die Wahrscheinlichkeit, an einer Erektilen Dysfunktion (ED) zu erkranken, um 42 Prozent. Bei Männern, die noch mehr Koffein zu sich nehmen – nämlich zwischen 171 und 303 Milligramm pro Tag –, vermindert sich diese Reduktion etwas, beträgt aber immer noch 39 Prozent im Vergleich zu jenen, die 0 bis 7 Milligramm Koffein pro Tag konsumieren.
Die angegebenen Koffein-Mengen entsprechen etwa zwei bis drei Tassen Kaffee pro Tag, vorausgesetzt natürlich, dass man nicht noch andere koffeinhaltige Getränke trinkt. Der positive Effekt zeigte sich gemäss dem Studienleiter David Lopez auch bei übergewichtigen, fettleibigen oder an Bluthochdruck leidenden Probanden. Diese Faktoren erhöhen das Risiko einer Erektilen Dysfunktion.
Hingegen gab es keine Verbesserung bei Diabetes-Patienten. «Diabetes ist einer der stärksten Risikofaktoren für ED, deshalb war dieses Ergebnis nicht überraschend», sagte Lopez.
Das Koffein löst laut der Studie eine Reihe von pharmakologischen Effekten aus, die wiederum zur Verbesserung der Blutzufuhr in die Schwellkörper des männlichen Geschlechtsorgans führen. Dies ist wesentlich für eine stabile Erektion.
Wer übrigens Kaffee oder Tee nicht mag und sich Koffein lieber in Form von koffeinhaltigen Limonaden zuführen möchte, sollte sich das besser zweimal überlegen. Da diese Getränke oft viel Zucker enthalten, schadet Mann sich damit eher, denn der Zucker erhöht das Risiko für Übergewicht und Diabetes. (dhr)
Momentan werden alle Krankheitssymptome, die drei Monate nach einer SARS-CoV-2-Infektion noch andauern, als Long Covid bezeichnet. Dabei wird nicht unterschieden, was die Ursache ist.