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Das Motivations- oder Bewerbungsschreiben hat nur ein Ziel:
Sie wollen eine Einladung zum Gespräch, damit Sie sich persönlich vorstellen können.
Darum soll Ihr Dossier...
- Ihrem potentiellen Arbeitgeber einen ersten Eindruck von Ihnen vermitteln
- Ihre Motivation für die besagte Stelle klar formulieren
- Ihre Stärken zeigen und so Ihrem möglichen Arbeitgeber überzeugen, dass Sie der / die richtige sind
Achten Sie dabei auf folgendes:
- Einheitliches Layout
- Maximal auf zwei A4-Seiten, dies möglichst kurz und prägnant
- Gestaltungsrichtlinien: DIN5008: www.din-5008-richtlinien.de
Der Stil
Der Aufbau
Damit sich der Personalverantwortliche rasch einen Eindruck verschaffen kann, sollte Ihr Bewerbungsschreiben gut strukturiert aufgebaut sein. Das Bewerbungsschreiben ist in drei Abschnitte eingeteilt:
Sie - Ich - Wir
Sie = Das potentielle Unternehmen, an das Sie schreiben und die Stelle, die Sie interessiert.
Ich = Meine Berufserfahrung und meine wichtigsten Kompetenzen, die ich in das Unter-
nehmen einbringen kann.
Wir = ist gemeint, was das Unternehmen und ich zusammen erreichen könnten. Zeigen Sie,
dass Sie die Person sind, die am besten den Erwartungen des Unternehmens entspricht.
Konkret, was bedeutet dies, 10 Formulierungsbeispiele:
1. Sie
Im ersten Abschnitt stellen Sie einen Bezug zum Unternehmen her, an welches sie sich wenden oder in dem Sie arbeiten möchten. Zeigen Sie hier ehrliches Interesse. Informieren Sie sich über das Geschäft auf der jeweilige Homepage. Vermeiden Sie aber übertriebene Lobeshymnen.
Vergessen Sie Einleitungssätze wie, "hiermit bewerbe ich mich für diese Stelle" oder "mit grossem Interesse habe Ihre Stellenanzeige gelesen". Dies sind veraltete, nichts sagende Floskeln. Ganz ehrlich, Sie suchen einen Job! Wenn interessiert es, dass Sie die Stellenanzeige lesen.
Was halten Sie von folgenden Einstiegssätzen?
Hier ein paar Beispiele:
Trauen Sie sich was ! Sie können nur gewinnen.
Weitere, eher konventionelle Beispiele:
Nach einem Telefonat:
Auf ein Stelleninserat:
Initiativbewerbung
Entscheidend ist, dass Sie Ihren eigenen Sprachstil und Ihre eigene Formulierungen finden. Einen persönlichen, ganz individuellen Einleitungssatz, der auch zum Rest des Anschreibens und der Bewerbung passt. Das ist nicht ganz einfach. Fragen Sie mich, wenn Sie nicht weiter kommen.
2. Ich
Im mittleren Teil des Schreibens sprechen Sie von sich und Ihren Berufserfahrungen, Ihren Erfolgen und Fertigkeiten. Stellen Sie dabei einen direkten Bezug zu der Stelle her, auf die Sie sich bewerben. Greifen Sie auf Ausdrücke und Wörter zurück, die im Stelleninserat erwähnt werden oder benutzen Sie entsprechende Synonyme.
Beispiele:
3. Wir
Im letzten Teil des Schreibens Stellen Sie Ihre mittelfristigen Ziele heraus und nennen Sie Projekte, die Sie bei dieser Arbeitsstelle verwirklichen könnten und die dem Unternehmen bei seiner Weiterentwicklung helfen. Kurz gesagt: Stellen Sie sich vor, Sie hätten die Stelle bereits. Überlegen Sie sich, was Sie alles ins Unternehmen einbringen könnten.
Beispiele:
4. Abschluss / Schlussteil / Grussformel
Erwähnen Sie in diesem letzten Abschnitt, dass Sie sich über eine Einladung zum Vorstellungsgespräch freuen würden. Auch wenn die Wörter "würde" oder "wäre" sehr höflich und sympathisch bescheiden tönen, er schwächt Ihr Schreiben ab. Insbesondere wenn der Personaler nur den ersten und letzten Satz liest. Schlussendlich tragen Sie einen grossen Rucksack mit Erfahrung auf Ihrem Rücken.
Beispiele:
Für Mutigere
Im letzten Abschnitt kann auch auf die Gehaltsvorstellung eingegangen werden, wenn diese im Inserat verlangt wird. Beispiele:
Layout
Oben links: Ihre Kontaktdaten:
Darunter: Anschrift des Unternehmens, bei dem Sie sich bewerben.
Allgemein:
- Einheitlich
- gleichmässiger Abstand der Seitenränder
- Abstand links 25mm / rechts 20mm
- ausgewogene Absätze usw.)
- Linksbündige Formatierung.
Schriftart
Wählen Sie eine neutrale und gut leserliche Schriftart.
Achten Sie dabei darauf, eine Grösse zu wählen, die nicht zu gross und dominant
wirkt, aber auch nicht so klein, dass der Personaler eine Lupe braucht.
Die Betreffzeile dürfen Sie "fett" und ein bisschen grösser gestalten. Auf diese Weise erleichtern Sie dem Gegenüber, Strukturen zu erkennen und lenkt das Auge des Personalers auf die wichtigsten Infos.
Unterstreichungen sind tabu und gehören in die Mottenkiste. Ebenfalls das Wort "Betreff" oder "Betr."
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