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In Gesprächen mit Teilnehmerinnen am Nationalen Programm zur Früherkennung von Lungenkrebs® stellen wir oft fest, dass ein ganz besonderes Risiko für Raucherinnen wenig bekannt scheint: Frauen, die rauchen oder geraucht haben, leiden deutlich häufiger an Brustkrebs. Das zeigt eine Reihe von Studien*.
Eine Rolle spielt dabei nicht nur die Anzahl gerauchter Zigaretten; von Bedeutung ist auch, wieviel die Frau vor einer eventuellen Schwangerschaft geraucht hat und ob sie Raucherin oder ehemalige Raucherin ist. Die Rauchentwöhnung ist also auch für die Senkung des Brustkrebsrisikos von grosser Bedeutung.
Zwar ist die niedrig dosierte Computertomografie zur Früherkennung von Lungenkrebs, wie wir sie anwenden, nicht optimal zur Früherkennung von Brustkrebs, dennoch kann sie wertvolle Hinweise für die gezielte Brustkrebsfrüherkennung liefern: Die so genannten ACR-Kriterien des American College of Radiology (Amerikanisches College für Radiologie) bezeichnen die Dichte des weiblichen Brustdrüsengewebes und damit deren radiologische Beurteilbarkeit.
Im ärztlichen Bericht, den unsere Teilnehmerinnen erhalten, geben wir diese Dichte an und eine Empfehlung ab, welche Schritte die Teilnehmerin zum Beispiel bei der nächsten gynäkologischen Untersuchung unternehmen könnte.
* u.a. Canadian National Breast Screening Study (NBSS)