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Als Teenie-«Spider-Man» brachte er die spassige Seite des Superhelden zum Vorschein. Gegensätzlicher könnte Tom Hollands neue Rolle nicht sein. In «Cherry» spielt der 24-Jährige einen drogensüchtigen Ex-Soldaten, der den Kriegshorror nicht verarbeitet hat und aus Geldnot Banken überfällt.
Streaming: Wie haben Sie sich auf eine solch düstere Rolle vorbereitet?
Tom Holland: Ich habe mich mit 30 ehemaligen Soldaten unterhalten, die alle nach der Rückkehr aus dem Krieg suchtkrank wurden und an einer Form von posttraumatischem Stress-Syndrom litten. Ihr Problem hatte jedes Mal denselben Ursprung: Als junge Männer hatte man sie zu Killern ausgebildet. Aber niemand hat sie darauf vorbereitet, sich hinterher wieder in die Zivilgesellschaft einzugliedern.