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Unter PPO wird eine Partnerschaft von verschiedenen selbständigen Leistungserbringern (Ärzten, Spitälern, Labors etc.) verstanden, welche ihre Versorgungsleistungen zu festgelegten ökonomischen und qualitativen Konditionen Versicherern oder HMOs anbieten. Versicherte, die einer PPO angeschlossen sind, haben innerhalb des der PPO freie Arztwahl. Charakteristisch für PPOs ist, dass auch Leistungen ausserhalb der PPO in Anspruch genommen werden können, wobei diese Kosten von den Krankenkassen nur teilweise oder mit höherem Selbstbehalt vergütet werden. Die Vergütung der PPO-Vertragsärzte erfolgt klassischerweise aufgrund des „discounted fee-for-service“-Prinzip.
In den USA ist die PPO mit über 50% Marktanteil heute die wichtigste und häufigste Managed Care Organisation. In der Schweiz existieren keine PPOs im eigentlichen Sinne. Gleichzeitig zeigen die Schweizer Ärztenetze mehr und mehr einzelne Elemente von PPOs, beispielsweise wenn Ärztenetze mit spezialisierten Einrichtungen, Spitälern, Spitex-Organisationen u.a. Kooperationsverträge abschliessen. Oder auch indem die den Ärztenetzen angeschlossenen Versicherten gegen eine höhere Zuzahlung oder Selbstbehalt ohne hausärztliche Überweisung einen spezialisierten Arzt ausserhalb des Ärztenetzes aufsuchen.
Weiterführende Literatur