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Lösskindl oder «Osteokollen» sind knochenförmige Gebilde, die sich rund um Pflanzenwurzeln im sandigen Boden bilden und zwar dort, wo kalkhaltiges Wasser eindringt und den Sand über einige Jahrhunderte verfestigt. Der Name «Lösskindl» (manchmal auch «Lössmännchen» oder «Lösspuppe») kommt vom «Löss»: sehr feinem Sand oder Schluff, den die Gletscher der Eiszeit in einer Zone hinterlassen haben, die sich vom Westen Frankreichs quer durch Mitteleuropa bis tief nach Russland erstreckt. Der grau-beige Löss wurde dabei vom Wind verfrachtet und vielfach umgelagert. Er bildet heute die Grundlage für einige der fruchtbarsten Ackerböden Europas.
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