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Schweizer Curler wegen Direkbegegnung ausgeschieden
Wie die Schweizer Frauen qualifiziert sich auch das Männerteam um Skip Peter De Cruz an den Curling-Europameisterschaften in Lillehammer nicht für die Halbfinals.
Die Olympia-Dritten und aktuellen WM-Dritten Valentin Tanner, Peter De Cruz, Sven Michel und Benoît Schwarz gewannen in der letzten Partie der Round Robin gegen Deutschland (Sixten Totzek) 7:6 nach Zusatz-End und kamen auf eine positive Bilanz von 5:4 Siegen. Aber sie müssen sich mit dem 5. Schlussrang zufriedengeben.
Die Schweizer wären nur weitergekommen, wenn Italien in der letzten Runde gegen Finnland verloren hätte. Die Italiener siegten jedoch 8:3. Die Genfer sind in der Abrechnung punktgleich mit Norwegen. Die Skandinavier kommen als Vierte weiter, weil sie das Duell mit den Schweizern zu Beginn der Round Robin für sich entschieden.
Obwohl sie letztlich nur knapp scheiterten, mussten die Genfer in Lillehammer erkennen lassen, dass sie gut zwei Monate vor dem Saisonhöhepunkt im Februar, den Olympischen Spielen in Peking, nicht das Leistungsniveau der besten Teams erreichen. In den Spielen gegen Schweden (Niklas Edin) und Schottland (Bruce Mouat) liessen sie sich deutlich distanzieren.
«Wir sind unglaublich traurig»
Die Winteruniversiade wird aufgrund der neuesten Coronaentwicklung abgesagt. Der Mega-Event wäre am 11. Dezember in Luzern eröffnet worden. Auch in Graubünden hätten wichtige Anlässe stattgefunden.
Peier und Deschwanden zeigen gute Leistungen
Der Schweizer Team-Leader Killian Peier verpasst in Kuusamo im vierten Springen der Saison den dritten Top-Ten-Platz nur knapp. Der Romand beendet den Wettkampf als Elfter.