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Heute wird in Bern eine Story die Runde machen, die gestern im Guardian zu lesen war und möglicherweise Auswirkungen auf die weitere Diskussion rund um den US-Deal zu den Schweizer Banken haben wird:
By 2007, the CIA stationed him with diplomatic cover in Geneva, Switzerland. His responsibility for maintaining computer network security meant he had clearance to access a wide array of classified documents.
That access, along with the almost three years he spent around CIA officers, led him to begin seriously questioning the rightness of what he saw.
He described as formative an incident in which he claimed CIA operatives were attempting to recruit a Swiss banker to obtain secret banking information. Snowden said they achieved this by purposely getting the banker drunk and encouraging him to drive home in his car. When the banker was arrested for drunk driving, the undercover agent seeking to befriend him offered to help, and a bond was formed that led to successful recruitment.
Liest man das, wird man an Herrn Birkenfeld erinnert, an jenen UBS-Mann, der in Genf stationiert war.
Im Juli 2007 setzte sich Birkenfeld in Genf in ein Flugzeug mit dem Endziel Washington. Er führte damals alles mit, um die UBS ans Messer zu liefern. Belastende UBS-Dokumente wie E-Mails, interne Trainingshandbücher, Präsentationen und Telefonlisten, die die Mechanismen des «massiven Betrugs» rund um das US-Offshore-Geschäft der Grossbank detailliert aufzeigten. Das explosive Paket bot er dem Justizdepartement und dessen damaligem Chefverhandler Kevin Downing und einem Spezialagenten der US-Steuerbehörde an. Vor ihnen legte er sein ganzes Wissen offen.
Nach 30 Monaten im Gefängnis wurden Herrn Birkenfeld 104 Mio. USD bezahlt.
Möglich, dass man in Bern die Geschichte zum jetzt geplanten Abkommen neu schreiben muss. Die Birkenfeld-Dokumente sind als die Ausgangspunkt zur aktuellen Les-USA-Debatte zu betrachten.
Update 09.30 Uhr: Sehe eben, dass die dieselbe Idee hatten: Die CIA und der betrunkene Schweizer Banker
Credits A_d_G