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Die Organisation
Seit der Abschaffung der Apartheid (1994) garantiert die südafrikanische Verfassung die Gleichberechtigung aller BürgerInnen. Doch im wirtschaftlichen und sozialen Bereich ist die farbige und schwarze Bevölkerung weiterhin Diskriminierungen ausgesetzt. Arbeitslosigkeit, Armut, Alkoholismus, und Aids erschweren ihre Integration. Besonders benachteiligt sind Jugendliche und alleinstehende Frauen. Mit dem Ziel Verdienstquellen, Weiterbildungsmöglichkeiten u.a.m. zu schaffen, unterstützt Turqle Trading deshalb mehrere kleine Verarbeitungsbetriebe bei der Herstellung und fairen Vermarktung von Fertigprodukten. Von Anfang an stand Turqle Trading in engem Kontakt mit der niederländischen Fair Handelsorganisation FTO. Gemeinsam wurde 2005 der Fair Trade Trust eingerichtet, in den künftig auch ein fester Prozentsatz der claro-Verkäufe fliesst. Der Fonds finanziert das Schulgeld der Kinder sowie - in Zusammenarbeit mit der einheimischen NGO The Cape Women’s Forum - Kurse aller Art (u.a. Allgemeinbildung, Frauenförderung, Aids-Vorbeugung, Qualitätsverbesserung der Produkte…). Da Turqle Trading die Abhängigkeit vom Exportmarkt einschränken möchte, wird derzeit versucht, die lokalen Absatzmöglichkeiten zu steigern. Einer von Turqle Trading unterstützten Verarbeitungsbetriebe ist das kleine Familienunternehmen Nantekara African Foods in Wellington (westliche Kapregion), das sich - wie das Wort Nantekara im lokalen Sprachgebrauch andeutet - auf die Herstellung von „Leckerbissen“, u.a. Senf, spezialisiert hat. Den 12 Angestellten, mehrheitlich alleinerziehenden Frauen, kommen überdurchschnittliche Arbeits- und Lohnbedingungen sowie die Leistungen des Fair Trade Trust zugute. Im Übrigen bemüht sich Nantekara um die Wiederverwertung von Glas und Plastik, verarbeitet organische Abfälle zu Kompost und führt ein Wiederaufforstungsprojekt mit eigenen Setzlingen durch.
Das Produkt
Der Ilanga Senf, den claro über Turqle Trading bezieht, stammt von Nantekara. Ilanga heisst auf Xhosa, der Sprache des gleichnamigen schwarzafrikanischen Volkes “Sonne”.
Die Auswirkungen des fairen Handels
- Auf- und Ausbau einer engagierten Vermarktungsfirma und mehrerer Verarbeitungsbetriebe
- Vorfinanzierung, Abnahmegarantie sowie Äufnung des Fair Trade Trust
- Unterstützung der schwarzen und farbigen Bevölkerung, insbes. der Frauen und Kinder
www.turqle.com