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Die für Hauptmann Ulrich Albertini zwischen 1642 und 1649 errichtete Chesa Merleda gehört zu den prominentesten „Bürgerhäusern“ Graubündens. Der Bau ist durch seine Grösse, die einheitliche Gestaltung und die etwas isolierte Stellung imposant. Die Stallfront mit Rundbogenarkaden und der mit Zinnen geschmückte Giebel wirken mindestens so repräsentativ wie der Wohnteil, der auf die zentrale Wegkreuzung im Dorf ausgerichtet ist. Zudem bilden Alt und Neu interessante Konfrontation, etwa bei den Übergängen oder dort, wo man alte Mauern und Wände durch die neue Schale betrachten kann. 1999 wurde das Haus für 2 Familien als zweiten Wohnsitz angebaut.