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Lateinische Bezeichnung
Abramis ballerus
Biosystematik
Klasse: Strahlenflosser
Ordnung: Karpfenartige
Familie: Karpfenfische
Körpermerkmale
Der Körper der Zope ist hochrückig und seitlich abgeflacht. Die Mundspalte ist sehr eng und das Maul insgesamt endständig. Von den Brassen kann man die Zope an der sehr langen, 30-strahligen Afterflosse unterscheiden. Der Kopf ist relativ klein und wirkt wie vom Körper abgesetzt. Die Körperfarbe ist grau mit einer orangefarbenden Kehle. Der Rücken ist dunkelgrün mit einem Glanz. Alle Flossen der Zope haben einen auffälligen grauen Rand. Die Bauch- und Brustflossen sind leicht gelblich gefärbt und haben sehr dunkel gefärbte Ecken. Alle anderen Flossen sind schmutzig weiss.
Zope ist auch unter folgenden Namen bekannt: Spitzpleinzen, Schwuppe, Pleinzen, Schwabe, Zoop, Schwopen, Swoop, Spitzer.
Vorkommen
Zopen kommen in den Unterläufen der Weser und Elbe und in der Donau vor. Sie sind auch in den Zuflüssen zur Ost- und Nordsee zu finden.
Lebensweise
Als Lebensräume dienen Flüsse und Seen. Man kann die Zopen aber auch in kleinen Teichen finden. Die Laichzeit erfolgt von April bis Mai. Zu der Zeit unternehmen die Zopen die Wanderung flussaufwärts. Der Laich wird im Uferbereich an Pflanzen abgelegt. Danach wird die Uferregion wieder verlassen. Nach etwa 12 Tagen und bei einer Wassertemperatur von 15 °C schlüpfen die Larven.
Ernährung
Zopen ernähren sich hauptsächlich von Insektenlarven, Würmern und Kleinkrebsen. Im Gegensatz zu Brassen fressen sie auch gern Krustentiere (vor allem der Gattungen Cyclops und Daphnia).
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