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Du kannst in der traditionellen Haltung mit verschränkten Beinen oder auch in irgendeiner anderen bequemen Position sitzen. Wenn Du willst, kannst Du gerne auf einem Stuhl sitzen. Wichtig ist es, den Rücken entspannt und gerade zu halten, um zu verhindern, dass der Geist träge oder schläfrig wird.
Schliesse die Augen und richte Deine ganze Aufmerksamkeit auf den Atem. Atme ganz natürlich, am Besten durch die Nase, ohne zu versuchen, den Atem zu beeinflussen. Versuche Dir des Gefühls bewusst zu werden, das entsteht, wenn der Atem durch die Nase ein- und ausströmt. Dieses Gefühl ist das Objekt auf das Du Dich nun zu konzentrieren versuchst (auch Meditationsobjekt genannt). Versuche auf eine entspannte Weise, Dich vollständig darauf zu konzentrieren und nichts Anderes mehr wahrzunehmen. Wenn der Geist zu Unruhe neigt, konzentriere Dich eher auf die Empfindung des Ausatmens; wenn er zu Schläfrigkeit neigt, konzentriere Dich eher auf das Einatmen.
Lasse Deinen Geist immer tiefer zur Ruhe kommen und verweile unangestrengt mit Deiner ganzen Aufmerksamkeit ausschliesslich auf dem Atem so lange wie es geht. Wenn Du abgelenkt wirst, bringe Deine Aufmerksamkeit umgehend, aber sanft wieder zurück zum Atem. Führe diese Meditationübung für einige Minuten aus oder so lange, bis Du merkst, dass Dein Geist ruhiger und friedvoller wird.
Während der Meditation ist es besser, keinen Klängen oder anderen Sinneseindrücken Aufmerksamkeit zu schenken, aber als Abschluss der Meditation kann man auf Wunsch durch ein Mantra Inspiration und Segnungen empfangen. Wenn Du willst, kannst Du diese Atemmeditation täglich ausüben oder z.B. auch Deinen Tag regelmässig damit beginnen und / oder abschliessen.
Tipp: In Bezug auf diese Atemmeditation könnte Dir auch dieser Abschnitt „Meditation“ nützlich sein (5. Punkt „Die Meditationssitzung“ -> 3. Abschnitt: „Meditation“).