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Wie Erwachsene können auch Kinder von klein auf an Verstopfung leiden. Was sind die Anzeichen, auf die man achten sollte? Welche diätetischen Massnahmen sollten Sie ergreifen, und müssen Sie sich Sorgen machen? Aktuelles über Verstopfung im Kindesalter.
Mit zunehmendem Wachstum des Kindes verlängert sich der Verdauungstrakt und die Häufigkeit des Stuhlgangs nimmt ab, während sich die Verdauungszeit erhöht. Während ein Säugling mindestens einen Stuhl pro Tag hat, produziert das ältere Kind mindestens 3 pro Woche.
Wie bei Erwachsenen kann eine Reihe von Faktoren bei Kindern zu Verstopfung führen.
Es gibt ernährungsbedingte Ursachen: Ballaststoffmangel, unzureichende Flüssigkeitsaufnahme, Veränderungen im Rhythmus oder im Lebensstil (Kindergartenbesuch, Töpfchentraining) oder die Nebenwirkungen einer medikamentösen Behandlung. Beachten Sie auch, dass es nicht ungewöhnlich ist, dass sich Kinder zurückhalten, vor allem, weil sie die Toilette an bestimmten Orten nicht gerne benutzen, weil sie während ihres Töpfchentrainings ängstlich sind oder weil sie sich an die Schmerzen erinnern, die durch eine frühere Verstopfungsepisode verursacht wurden.
Es ist wichtig, dass ein Kind von klein auf die richtigen Essgewohnheiten entwickelt. Vergewissern Sie sich, dass Ihr Kind genug trinkt und dass seine Ernährung ausgewogen ist. Auf dem täglichen Speiseplan sollten Obst und Gemüse oder ballaststoffreiche Lebensmittel wie Kleie, Vollkornbrot usw. stehen.
Ermuntern Sie Ihr Kind, nach dem Aufstehen und nach jeder Mahlzeit oder jedem Snack zur Toilette zu gehen. Um bessere Ergebnisse für jüngere Kinder zu erzielen, ist es besser, einfach zu sagen, dass es Zeit ist, zur Toilette zu gehen, anstatt es ihnen vorzuschlagen oder sie zu fragen.
Wenn Sie ungewöhnliche Veränderungen im Verhalten Ihres Kindes in Bezug auf den Toilettengang bemerken oder wenn Sie beunruhigt sind, zögern Sie nicht, Ihren Kinderarzt aufzusuchen.
Ein Baby, das ausschliesslich gestillt wird, kann möglicherweise nur alle 8 bis 14 Tage einen Stuhlgang haben. Fast die gesamte Muttermilch wird vom Dickdarm des Säuglings aufgenommen und hinterlässt nur sehr wenige Rückstände, die in den Stuhl gelangen. Daran ist also nichts auszusetzen, solange der Stuhl normal ist und Ihr Baby keine Bauchschmerzen hat. Es besteht auch keine Notwendigkeit, seine Ernährung zu ändern oder ihm eine Behandlung zu geben.