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<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Anzahl Panzerhaubitzen auf 120 (3 Bataillone und 1 Lehrbataillon) zu reduzieren.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat ist der Auffassung, dass die mit dem Entwicklungsschritt 2008-2011 (06.050) eingeschlagene Richtung der Weiterentwicklung der Armee nach wie vor stimmt, und hat dies mit seinen Beschlüssen vom 26. November 2008 bekräftigt. Die Armee soll sich auf die wahrscheinlichen Einsätze ausrichten, zur Abwehr eines militärischen Angriffes auf die Schweiz soll nur Know-how erhalten werden, weil gegenwärtig keinerlei Anzeichen einer solchen Bedrohung erkennbar sind. So können Gelder eingespart werden, die für prioritäre Bereiche der Armee und deren Unterhalt und Erneuerung eingesetzt werden können.</p><p>Gleichwohl scheint es dem Bundesrat verfrüht, sich auf eine Zahl von Verbänden festzulegen. Ebenso wenig ist es zielführend, die Anzahl Geschütze zu fixieren. Es handelt sich um Aspekte der Weiterentwicklung der Armee, die gestützt auf den sicherheitspolitischen Bericht bearbeitet werden sollen. Gegenwärtig liegen die materiellen Grundlagen für einen Entscheid über die Motion noch nicht vor.</p><p>Im Übrigen sollte das Sparpotenzial bei der Artillerie nicht überschätzt werden.</p><p>Nach Umsetzung des Entwicklungsschrittes 2008-2011 verbleiben fünf Artillerieabteilungen mit 90 Panzerhaubitzen. Für die Grundausbildungsdienste sowie als Umlaufreserve werden weitere 43 Geschütze benötigt, 53 Geschütze wurden zwischenzeitlich verschrottet, die restlichen 162 Geschütze sind stillgelegt, was Lagerkosten von jährlich rund 7 Millionen Franken verursacht. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass auch die Verschrottung Kosten verursacht. Die 132 Panzerminenwerfer 64 wurden ebenso stillgelegt wie alle Minenwerfer 120 mm.</p><p>Das Militärgesetz lässt es ferner nicht zu, dass Angehörige der Armee aufgrund der Reduktion einer Waffengattung aus der Wehrpflicht entlassen werden; sie würden andernorts Kosten verursachen. Der Armeebestand ist im Gesamtzusammenhang von demografischen Realitäten sowie sicherheitspolitischen und ökonomischen Erfordernissen festzulegen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.