Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03586.jsonl.gz/507

Im Wesentlichen bestätigt RBR die bereits an die Presse durchgesickerten Informationen dieser Woche. Demnach soll sich die Credit Suisse in drei Einheiten aufspalten: Erstens in eine "SKA 2.0" als Vermögensverwalter und Universalbank für die Schweiz, zweitens in eine abgetrennte "First Boston 2.0" als unabhängige Investmentbank mit Domizil in London oder New York, welcher in New York an die Börse gebracht werden soll, und drittens in einen Schweizerischen Asset Manager, für den ein IPO in der Schweiz vorgesehen ist.
RBR verweist in der Mitteilung weiter auf das IT-System von Credit Suisse, welches nach Ansicht des Hedgefonds veraltet und nicht auf die Kunden ausgerichtet ist. Die SKA 2.0 solle ein neues IT-System kreieren, welches auf die Bank zugeschnitten ist und sie führend bei digitalen Innovationen machen soll. Die Credit Suisse soll laut RBR "richtig" digitalisiert werden.
Der Präsentation ist weiter zu entnehmen, dass das derzeitige Management nicht ausgewechselt werden soll. Diese habe die Fähigkeiten, die angesprochenen Pläne rasch umzusetzen. Mit dem CEO und dem VR-Präsidenten steht RBR demnach seit Anfang September in Kontakt.
RBR zeigt sich "überzeugt", dass weitere Investoren die Pläne zur Kenntnis nehmen werden. Dies heisse aber nicht, dass man sich mit diesen zusammenschliessen werde. Manchmal genüge es, wenn viele Investoren die selben Ideen teilen würden.
cf/
(AWP)