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Der Jupiter ist der grösste Planet in unserem Sonnensystem und von der Sonne aus betrachtet der fünfte.
Jupiter hat mindestens 60 Trabanten und ein Ringsystem. Ständig werden neue Monde entdeckt.
Gasplaneten wie der Jupiter haben keine feste Oberfläche. Ihr gasförmiges Material wird mit zunehmender Tiefe immer dichter.
Was wir bei einem Blick auf diese Planeten sehen, ist nur die Oberseite der Wolken hoch in ihren Atmosphären. Jupiter besitzt ein riesiges Magnetfeld, viel stärker als das der Erde ist.
Der Grosse Rote Fleck ist ein Oval, an seiner grössten Ausdehnung 25'000 km lang. Der Grosse Rote Fleck ist ein Hochdruckgebiet, dessen Wolkenobergrenze deutlich höher und kühler ist als die Umgebung.
Der Gasplanet Jupiter umrundet die Sonne in 12 Jahren. In 9,926 Stunden rotiert er um seine eigene Achse. Jupiter ist 11mal breiter als die Erde und 300mal schwerer. Auf dem Jupiter toben kräftige Winde, welche von Osten nach Westen wehen. In den Windbändern sind Zyklone eingelagert.
Das bekannteste Sturmsystem ist der «Rote Fleck», welcher schon seit Jahrhunderten bekannt ist. 1667 berichtete der Italiener Giovanni Domenico Cassini von einem permanenten Fleck auf dem Jupiter.
Jupiter besteht mehrheitlich aus Wasserstoff und Helium. Der Jupiter ist von einer dicken Schicht Ammoniakwolken umgeben. In tieferen Schichten gibt es Wasserstoffgase. Weiter in Richtung Kern befindet sich flüssiger Wasserstoff in metallischer Form. Nach bisherigen Erkenntnissen ist der Druck in einer Entfernung von 100 km von seiner äussersten Wolkenschicht 12 bar, in 600 km Entfernung 1'000 bar und in 1'000 km Tiefe 5'000 bar. Über den Kern im Innern des Jupiters wissen die Wissenschaftler noch sehr wenig. Im Kern müssen sehr hohe Temperaturen und hohe Drucke herrschen.
Die vier grossen Monde Jupiter Io, Europa, Ganymede und Callisto umkreisen zusammen mit mehr als 60 weiteren kleineren Monden den Jupiter. Diese vier grossen Monde waren Galileo Galilei schon 1610 bekannt, daher werden diese vier Jupitertrabanten Galileische Monde genannt.
Die ersten Bilder vom Jupiter, welche von einer Raumsonde aufgezeichnet wurden, lieferte 1973 die Raumsonde «Pioneer 10». 1979 übermittelten die Raumsonden «Voyager 1» und «Voyager 2» Daten und Bilder vom Jupiter. Von 1995 bis 2003 umrundete die Raumsonde «Galileo» den Planeten. Die Raummissionen «Cassini-Huygens» (2000) und «Ne w Horizons» (2007) ergänzten das Wissen durch zusätzliches Daten- und Bildmaterial. 2016-2018 besuchte die Raumsonde «Juno» den Jupiter. Die Datensichtung dieser Mission lieferte einige neue Erkenntnisse über den Planeten.
Jupiter wird ähnlich wie der Saturn von Ringen umgeben. Die Ringe bestehen im Gegensatz zum Saturn nicht aus Eis- sondern aus Staubteilchen. Die Ringe sind daher weniger gut sichtbar.
Der Jupiter besitzt ein kräftiges Magnetfeld, welche Schwärme von geladenen Teilchen (Elektronen, Ionen) einfängt. Das Magnetfeld ist einige 1'000mal stärker als jenes der Erde. Das Magnetfeld leitet einige geladenen Teilchen in die obere Atmosphäre um die beiden Pole, wo sie faszinierende Polarlichter (Auroras) erzeugen.
Jupiter ist von Strahlungsgürteln umgeben, welche mit dem Kuiper-Gürtel der Erde vergleichbar sind. Die Strahlungsfelder beim Jupiter sind allerdings wesentlich stärker und tödlicher.