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01. April 2021
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Pflanzen des Monats
/ Hanspeter Haller
Pflanzen des Monats April 2021
Iris lazica ist eine der eher seltenen Pflanzen aus der Irisfamilie, die auch feuchtere Standorte und Halbschatten mögen. Sie stammt aus der Schwarzmeerregion und wächst an den küstennahen Standorten Georgiens und der Türkei.
Sie ist immergrün und nur beschränkt winterhart.
Die Royal Horticultural Society hat ihr den Award of Garden Merit verliehen.
Iris lazica ist eine der eher seltenen Pflanzen aus der Irisfamilie, die auch feuchtere Standorte und Halbschatten mögen. Sie stammt aus der Schwarzmeerregion und wächst an den küstennahen Standorten Georgiens und der Türkei.
Sie ist immergrün und nur beschränkt winterhart.
Die Royal Horticultural Society hat ihr den Award of Garden Merit verliehen.
Die Palisaden-Wolfsmilch ist in dieser frühen Jahreszeit ein guter Blickfang. Sie blüht früh und lang. Ihre bevorzugten Orte sind sonnig und steinig. Besonders im Winter soll das Wasser im Boden gut versickern können.
Die leuchtenden, limonengrünen Blütenstände sind eigentlich eine Ansammlung von einzelnen Scheinblüten, die erst in der Masse von weit her sichtbar sind.
Es gibt von Euphorbia characias zwei Unterarten, ssp. wulfenii und ssp. characias, welche in verschiedenen Gebieten im Mittelmeer wachsen. Die Unterart wulfenii ist dabei wesentlich winterharter und besser für Mitteleuropa geeignet.
Wie bei fast allen Wolfsmilchgewächsen tritt auch bei der Palisadenwolfsmilch weisser Milchsaft aus, wenn man sie verletzt. Dass unsere Araujia den Winter draussen übersteht, ist ein klarer Hinweis auf die klimatische Milde unseres Gartens. Natürlich ist sie zudem im Hinterhof hinter dem Viktoriahaus von warmen Gewächshäusern umgeben. Ihre Heimat ist ursprünlich das südliche Brasilien bzw. das nördliche Argentinien.
Der schaurige deutsche Name Folterpflanze, in Englisch moth catcher kommt daher, dass die Blüte nach dem Prinzip einer Klemmfalle funktioniert und der Saugrüssel der Schmetterlinge so eingeklemmt werden kann, dass das Insekt nicht mehr freikommt. Erst nach der Bestäubung der Blüte (meist am nächsten Morgen) lässt die Klemmwirkung nach und der Schmetterling kommt wieder frei. Auffällig sind die Baseball-artigen Balgfrüchte, die, wenn sie reif sind, aufspringen und die seidigen Samenhaare freigeben. Entsprechend gehört sie zu der Familie der Seidenpflanzengewächse.
Die gewöhnliche Küchenschelle ist in West- und Mitteleuropa beheimatet. Sie wächst gerne auf trockenen, vollsonnigen Kalkböden. Der Name hat nichts mit der Küche zu tun. Vielmehr wird er als der Diminutiv einer Kuhschelle, als Kühchen erklärt, weil die halb geschlossene Blüte an eine Kuhschelle, eine Kuhglocke erinnert.
Linné hat Pulsatilla ursprünglich unter dem Namen Anemone pulsatilla veröffentlicht, weil sie wie die Anemonen zur Familie der Hahnenfussgewächse gehört.
Später wurde jedoch festgestellt, dass Pusatilla im Gegensatz zu den Anemonen federschweifige Nüsschen als Früchte ausbildet. So bekam die Küchenschelle eine eigene Gattung.
Mit der Küchenschelle war auch in bestimmten Regionen der Aberglaube verbunden, dass sie an der Stelle wächst, wo ein Jäger eine Hexe aus der Luft heruntergeschossen habe. Das intensive Gelb der Sumpfdotterblume weist augenfällig auf den Frühfrühling hin. Sie ist eine Sumpfpflanze, die in den kühleren Gebieten der ganzen Nordhalbkugel verbreitet ist. Auch ihre Bestäubungsmechanismen sind an den Sumpf angepasst. Sie gehört zu den Regenschwemmlingen, weil ihre Samenverbreitung durch Regentropfen ausgelöst wird. Die Samen der Sumpfdotterblume sind außerdem schwimmfähig (so genannte Nautochorie). Sie sind mit einem Schwimmgewebe versehen, das aus lufthaltigen Hohlräumen besteht und das die Samen an der Wasseroberfläche hält. Mit Hilfe dieses Verbreitungsmechanismus sind Sumpfdotterblumen in der Lage, sich entlang der Ufer eines Gewässers auszubreiten. Im grossen Weiher haben wir noch die ostasiatische Unterart, Caltha palustris var. barthei, deren Farbe bleicher ist. Der einblütige Frühlingsstern ist aus der Gattung der Sternblumen, welche wiederum Teil der Unterfamilie der Lauchgewächse ist.
Ursprünglich stammt der Frühlingsstern aus den warmgemässigten Grassteppen Uruguays und Argentiniens. Als Zierpflanze hat sie den Weg nach Europa um etwa 1832 geschafft, wo sie sich seither in Südengland und Frankreich sogar eingebürgert hat.
Genutzt wird Ipheion als Zierpflanze in Gärten sowie als Gewürz. Blätter und Blüten sind essbar und haben einen würzigen Knoblauchgeschmack. Daher kommt auch der andere deutsche Name Andenknoblauch. Der Artname ‚praecox‘ bedeutet ‚frühzeitig‘ und wird oft bei Pflanzen verwendet, die vor dem Blattaustrieb blühen. So ist es auch beim Perlschweif, einem Zierstrauch aus Ostasien, der uns bereits im Frühfrühling mit mit seinen ährenartigen Blütenständen überrascht. Ein anderer Volksname ist Schweifähre. Stachyurus ist die einzige Pflanzengattung der Familie der Stachyuraceae. Es gibt etwa sieben Arten, die alle in Ostasien beheimatet sind. Dort wachsen sie als Unterwuchs in den lichten Wälder, besonders an den Waldrändern.
Bei uns sind sie knapp winterhart und bevorzugen einen sonnigen Standort. Die Alpenveilchen oder Cyclamen gehören zu den Primelgewächsen. Es gibt etwa 22 Arten, von denen die meisten im Mittelmeerraum oder im Orient heimisch sind. Nur eine Art, das europäische Alpenveilchen ist in den Alpen und nördlich davon verbreitet. Ansonsten sind sie als Zimmerpflanzen sehr beliebt, vor allem das Zimmer-Alpenveilchen Cyclamen persicum. Interessant ist der Verbreitungsmechanismus der Cyclamen: Die Kapselfrüchte werden mit zunehmender Reife durch Wachsen und Einkrümmen des Stieles in den Boden versenkt. Die Kapseln öffnen sich oft erst, wenn sie sich in der Erde befinden.
Namensgebend (aus dem Griechischen, zu deutsch ‚Scheibe‘) ist die auffällige grosse Knolle, die den Cyclamen als Überdauerungsorgane dienen. Cyclamen africanum ist eine bei uns nicht winterharte Art, die aus Nordafrika aus Algerien, Marokko und Tunesien stammt. Die Pflanzen des Monats April 2021