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Die Psoriasis (Schuppenflechte) ist eine häufig auftretende chronisch-entzündliche Hauterkrankung. Sie ist charakterisiert durch das Auftreten von scharf begrenzten erythemato-squamösen Plaques.
Daneben kann die Psoriasis mit eine Psoriasisarthritis sowie weitere Begleiterkrankungen wie z. B. das metabolische Syndrom, Myokardinfarkt, Depressionen, entzündliche Darmerkrankungen assoziiert sein. In der Pathogenese spielen neben einer Dysfunktion der Keratinozyten (Oberhautzellen) v.a. verschiedene immunologische Zellen (T-Zellen, dendritische Zellen, Makrophagen, Mastzellen, neutrophile Grannulozyten) und deren entzündliche Botenstoffe (Zytokine wie IL-17, IL-23, TNFα) eine wesentliche Rolle.
Ein Schwerpunkt unserer Forschungstätigkeit ist die Analyse von entzündlichen Zellen und Zytokinen bei der Behandlung von verschiedenen Typen der Psoriasis mit innovativen Therapien wie Biologika oder zielgerichtete niedermolekulare Sub-stanzen. Es bestehen Zusammenarbeiten mit nationalen (Zürich, Genf) und internationalen (China) Forschungsgruppen.
Medikamentennebenwirkungen treten oft an der Haut auf und können sich dort in vielfältigen Formen manifestieren. Diese reichen von relativ harmlosen Hautausschlägen wie makulopapulöse und urtikarielle Exantheme, die sich nach Absetzen des Medikaments von selbst zurückbilden, bis hin zu schweren, lebensbedrohlichen Reaktionen wie Steven-Johnson Syndroms/toxische epidermale Nekrolyse, drug rash with eosinophilia and systemic symptoms (DRESS) und akute generalisierte exanthematöse Pustulose (AGEP).
Ein Schwerpunkt unserer Forschungstätigkeit ist die Analyse der molekularen und zellulären Mechanismen, die zu solchen schweren Reaktionen führen. Von speziellem Interesse ist die Charakterisierung von zytotoxischen Proteinen bei schweren Formen von AGEP.