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Wolldecke "Rhombus Blanket" nach einer Zeichnung von Gunta Stölzl
Diese CI Sonderserie von Wolldecken entstand in Zusammenarbeit mit den beiden Berliner Designerinnen Anna Teuber und Franzi Kohlhoff nach Vorlagen der Weberin, Textildesignerin und einzigen Meisterin am Bauhaus, Gunta Stölzl.
Textilkunst am Bauhaus
Der Entwurf für das „Rhombus Blanket“ bezieht sich auf eine Aquarell-Zeichnung Gunta Stölzls von 1926, entstand also in ihrer Bauhaus Periode in Dessau. Eigentlich als Vorlage für einen Teppich gedacht, kam es nie zur Ausführung der 30 x 23 cm großen Zeichnung, die sich heute im Victoria & Albert Museum in London befindet.
Für die Neuinterpretation der Aquarell-Zeichnung als Wolldecke legte das Designstudio Teuber Kohlhoff besonderen Wert auf die von Stölzl angedachten Proportionen der geometrischen Flächen. Durch den sensiblen Umgang mit den stetig wechselnden Farbkombinationen versucht die Interpretation, ihrem grossen Vorbild gerecht zu werden.
Wer war Gunta Stölzl?
1897 in München geboren, studierte Gunta Stölzl zwischen 1914 und 1916 an der Kunstgewerbeschule München Dekorative Malerei, Glasmalerei, Keramik, Kunstgeschichte und Stillehre, bevor sie 1919 ihr Studium am Staatlichen Bauhaus in Weimar begann.
1925 schließlich übernahm sie als Werkmeisterin die Weberei-Werkstatt am Bauhaus Dessau, deren Leitung sie bis 1931 innehatte. In dieser Zeit erarbeitete sie u.a. Textilbespannungen für einige Möbel von Marcel Breuer, einige bedeutende Teppiche und Webereien entstanden ebenfalls nach ihrem Entwurf. Nach ihrer Zeit am Bauhaus immigrierte sie in den 30er Jahren nach Zürich und schaffte es, dort eine erfolgreiche Weberei aufzubauen.