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Bei MyHandicap handelt es sich um eine Stiftung.
Was sie ausserhalb des Internets alles foerdert und betreibt, ist keineswegs direkt ersichtlich. Auf der Webseite ist kein Quartalsbericht oder Jahresbericht der Stiftung freigestellt. Es ist unklar, was die Stiftung tut, so dass wir uns auf sichtbare / feststellbare Dinge beschraenken werden.
Contents
Was verspricht MyHandicap
MyHandicap verspricht, folgende Personenkreise zu unterstuetzen:
- Menschen mit Behinderung (A1)
- Menschen mit schwerer Erkrankung (A2)
- Deren Angehoerige (A3)
- Deren Freunde (A4)
Sie versprechen weiterhin, dies zu folgendem Zeitpunkt zu tun:
Folgende Attribute schreibt sich MyHandicap selbst zu:
- Gemeinnuetzig (A6)
- Mildtaetig (A7)
- Als gemeinnuetzig anerkannt (A8)
- Als mildtaetig anerkannt (A9)
Quelle: [link] Für wen Sie spenden? MyHandicap unterstützt Menschen mit Behinderung oder schwerer Erkrankung sowie deren Angehörige und Freunde Tag für Tag dabei, ihre Lebensqualität entscheidend zu verbessern. Um das kostenfreie Angebot von MyHandicap aufrecht zu erhalten, ist MyHandicap als gemeinnützig und mildtätig anerkannte Organisation auf eine breite finanzielle Unterstützung angewiesen.
Wie positioniert sich MyHandicap
MyHandicap steht ein für ...
- Unterstützung der Hilfe zur Selbsthilfe (A10)
- Förderung der Hilfe von Betroffenen für Betroffene (A11)
- Offenheit und Toleranz (A12)
- Respekt vor dem individuellen Weg der Betroffenen (A13)
- Gesellschaftliche Gleichberechtigung (A14)
- Aktive Teilnahme und Präsenz am Alltagsleben (A15)
MyHandicap positioniert sich ...
- Durch die Verbindung von eigener Erfahrung mit ausgewiesener Fachkompetenz (A16)
- Durch Informationsgenerierung und –vermittlung (A17)
- Durch Kooperation und Vernetzung (A18)
- Durch eine unternehmerische Handlungsweise (A19)
- Durch Zugang zur Privatwirtschaftund anderen NGO‘s (A20)
MyHandicap ist parteipolitisch neutral und wirtschaftlich unabhängig (A21).
Quelle: [link]
Was ist bei Leuten mit Behinderungen oder behindernden Erkrankungen vielleicht anders?
Um in der Lage zu sein, besser zu verstehen, was MyHandicap tut, ist es sinnvoll, zunaechst die laut Angabe von MyHandicap angeblich anvisierte Zielgruppe von dem, was sie als Unterstuetzung bezeichnen, zu betrachten.
Leute mit Behinderungen oder behindernden Erkrankungen..:
- leiden teilweise lang, viel und in grossem Ausmass an allen moeglichen Problemen
- werden von Mitmenschen, Arbeitgebern, Stiftungen, Firmen, Versicherungsvertetern, sowie Fachleuten im Gesundheitswesen immer wieder, regelmaessig, wiederholt, erniedrigt, uebergangen, uebervorteilt, diskriminiert, bevormundet, belaechelt oder auch arrogant angemacht, angestarrt, angeglotzt, angestiert, angeschrien, geschubst oder sonstwie belaestigt
- kennen sich in den sie betreffenden Bereichen manchmal gar nicht, oft gut, gelegentlich ausserordentlich gut aus
- haben oft einschlaegige Erfahrungen mit Diagnostik und Therapie verschiedenster Bereiche, die sie selbst betreffen
- profitieren allenfalls von Austausch untereinander
- teilen aber nicht Behinderungs- oder Erkrankungs-uebergreifend alle Erfahrungen und sind auch insofern keineswegs eine homogene Gruppe, sondern eine auesserst heterogene Gruppe von Menschen
- sind zu einem erheblichen Anteil immer wieder oder chronisch niedergeschlagen, bedrueckt oder depressiv, da das eine normale Folge von Behinderungen oder behindernden Erkrankungen ist
- haben mehr als Nichtbehinderte teils erhebliche Probleme im Bereich Familie, Beruf oder Arbeit, Mobilitaet, Informationsbeschaffung, Unterhaltung, Austausch mit anderen, Freunde, Finanzen, ihre sonstige Gesundheit, Wohnen, Reisen, Alltag und Ausbildung
Was ich konkret dort erlebe und an Ansichten darueber erfahre
- Personen aus der Amelo-/Perversen-/Devotee-Szene schmuggeln sich auf MyHandicap ein. Sie schienen mir dort fuer schlechte Stimmung gesorgt zu haben. Andere - Behinderte - traten deswegen aus. Die Redaktion wurde informiert, aber es war mir nicht erkennbar, dass sie in der Lage waren, darauf adaequat zu reagieren, geschweige denn, eine einfache Empfangsbestaetigung zu verfassen. Derartiges ist, vergleiche ich das mit dem extrem vorsichtigen und umsichtigen Verhalten und Vorgehen der Administratoren echter Amputee-Communities in sehr analogen Situationen, meiner Ansicht nach einer Community-Bildung fuer Amputierte laut selbstdeklariertem Stiftungszweck nicht sachdienlich.
- Firmen wie Orphanbiotec (die sich des Themas Seltene Krankheiten auf ihre eigene Art anzunehmen scheinen) posteten offenbar namenlos / ohne erkennbare Vertretung, und beleidigten (offenbar behinderte) Forumsmitglieder aufs aus meiner Sicht allerschaebigste, und wenn dann die Mitglieder des Forums mehrheitlich sauer reagierten, wurde breit und ohne Umsicht der gesamte Inhalt wieder geloescht, ohne jede eigene Entschuldigung oder Ruecksicht. Weder das Vorgehen noch Betragen dieser Firmenvertreter im Umfeld chronisch Kranker und Behinderter fuehrt dazu, dass ich dieser Firma auch nur 1 Franken spenden will. Ich bin nicht der letzte Dreck, und lasse mich nicht so behandeln. Schon gar nicht von Leuten, die von Problemen seltener Behinderungen / Krankheiten offensichtlich weniger zu wissen scheinen als uns lieb ist.
- Sensitive Themen fuer Personen mit Amputation - wie Phantomschmerz, Umgang mit amputierten Koerperteilen, Angestarrt werden - werden teils frei von Experten- oder Bereichsschutz, Sachverstand oder psychologischer Umsicht, als Schiessbudenbereiche fuer allerlei Schreiberlinge diverser Herkunft verwendet. Die Ergebnisse sind entsprechend schwer verdaulich. Das ist einfach so.
- Ohne dass mich das ueberrascht, hoere ich aber dann von verschiedenen Personen mit einer Amputation, die ich persoenlich kenne, dass ihnen diese Webseite / Forum / Community fuer Belange von Personen mit dieser Art Behinderung weder kompetent noch im geringsten Masse geeignet scheint.
Links: