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Der Liberianer George Weah gilt als wohl grösster Fussballer Afrikas aller Zeiten. Er wurde 1995 nicht nur Torschützenkönig in der Champions League und zu Europas Fussballer des Jahres, sondern auch zum Weltfussballer gewählt. Jetzt, über 20 Jahre nach seiner besten Zeit, sorgt der Name Weah wieder für internationale Schlagzeilen. Es handelt sich um Timothy Weah, den Sohn des grossen George.
Tim Weah, der am 22. Februar 2000 in New York geboren wurde und bis zu seinem 14. Lebensjahr in der NY Red Bulls Academy spielte, steht mittlerweile bei Paris St.Germain unter Vertrag. Derzeit ist Weah im Kader der U19 und erzielte in sechs Partien der «Jugend-Königsklasse», der UEFA-Youth-League, vier Tore.
Dass das Talent in der Familie liegt, war nicht nur beim Vater ersichtlich. Seine beiden Onkels Moses und Wolo waren wie Papa George ebenfalls Nationalspieler Liberias.
Eine Garantie für eine Profikarriere ist das Talent in der Familie Weah aber noch lange nicht. Timothys grosser Bruder George Weah Jr. war zwar bei der AC Milan im Nachwuchs, schaffte den Durchbruch aber nie und tourte lange durch die unteren Ligen der Schweiz. Zuletzt spielte der mittlerweile 30-jährige George Weah Jr. in der 2. Liga beim FC Renens.
Timothy hat mit seinen drei Toren gegen Paraguay zumindest schon mal bewiesen, dass er mehr als nur den Namen vom Vater hat. «Er spielt nicht, weil er der Sohn von George Weah ist, sondern weil er das Spiel liebt», sagt dann auch der berühmte Vater. Eine gute Voraussetzung für eine allfällige Karriere als Profifussballer. Den ersten Schritt hat Timothy gestern Abend zumindest gemacht. (zap)
Damit haben die wenigsten gerechnet: Die Orlando Magic verwendeten ihren Nummer-1-Pick am diesjährigen NBA-Draft, um den 19-jährigen Power Forward Paolo Banchero zu ziehen. Eigentlich wurde erwartet, dass Chet Holmgren oder Jabari Smith an erster Stelle gezogen werden. Am Ende ging Holmgren an zweiter Stelle zu den Oklahoma City Thunder und Smith an dritter Stelle zu den Houston Rockets.