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Französisch Polynesien – die Perlen der Südsee16. Dezember 2012
Tahiti – Moorea – Bora Bora, welch klangvolle Namen – der Inbegriff einer Südsee-Reise! Diese Inseln haben auch durch diverse Filme, die als Schauplätze dienten (z.B. für den Film «Meuterei auf der Bounty»), Weltruhm erlangt.
Franösisch Polynesien liegt im südlichen Pazifik etwa bei 15° 00′ Süd und 140° 00′ West, ungefähr auf der Höhe zwischen Lima und Cairns und ist ein französisches Überseegebiet. Es besteht aus 118 Inseln und Atollen, aufgeteilt in 5 Archipele. Die bekanntesten Inseln liegen im Gesellschaftsarchipel. Touristisch sind aber auch diverse Inseln in den Tuamotus sowie die Marquesas bekannt. Die Tuamotus sind u.a. auch weltbekannt für die Schwarzen Perlen und die Marquesas durch den Maler Paul Gauguin, der seine letzten Jahre dort verbrachte. Eher sehr beschauliche Touristenzahlen verzeichnen die beiden Archipele Gambier und Austral. Letzteres Atoll ist bekannt für Taucher, die von Juli bis Oktober Buckelwale mit ihren Jungtieren sehen wollen. Die Amtssprache ist Französisch sowie einheimischen polynesischen Sprachen und Akzente. Als Zahlungsmittel gilt der Südpazifische Franc, der einen fixen Umrechnungskurs zum Euro hat.
Klima in Französisch Ploynesien
Das Klima ist tropisch-feucht mit sehr konstanten Jahresdurchschnittstemperaturen. Die regenreichsten Monate sind Dezember und Januar. Diese sind aber, wie in den Tropen üblich, heftig und meistens nur vor kurzer Dauer. Eher trocken sind die Monate August und September.
Meine Reisen auf die Inseln
1991 bereiste ich Französisch Polynesien das erste Mal. Ich war begeistert von der wunderschönen Natur, den bizarren Bergen mit ihren grünen Steilwänden, den türkisblauen Lagunen, den liebenswürdigen und aufgestellten Leuten mit ihren frisch gemachten Blumenkränzen in den Haaren sowie den unzähligen Schnorchel- und Tauch-Paradiesen. In der Zwischenzeit besuchte ich die Inseln über 12 Mal. Seit 4 Jahren gehöre ich beim Tahiti Fremdenverkehrsamt als zertifizierten Reiseverkäufer an. Meine Reisen führten mich bis anhin nach Tahiti, Moorea, Huahine, Raiatea, Tahaa, Bora Bora, Rangiroa, Manihi, Tikehau, Takapoto, Tetiaroa und Tubuai.
Die Inseln
Tahiti, Moorea, Huahine und Raiatea sind eher «grüne Inseln», die Inseln haben eine grosse Landmasse sowie das Riff nahe der Insel. Bora Bora ist eine «grün-blaue Insel», die Landmasse ist nicht mehr so gross, dafür ist sie weltberühmt durch ihre Lagune mit ihren vielen Motus (Riffinseln). Manihi, Tikehau, Takapoto und Tetiaroa sind «blaue Inseln», sie haben nur noch viele Motus und eine grosse Lagune, aber keine Landmassen mehr.
Tahiti
Nach einem langen Übersee-Flug landet man in Tahiti am Faa’a-Airport. Der bezaubernde und süsse Duft von Frangipani und Tiare-Blumen sowie die tropische Wärme erfüllt einem gleich bei Ankunft am Flughafen und lässt die Müdigkeit schnell vergessen. Vor der Passkontrolle spielt eine kleine Musikgruppe lokale Lieder auf der Ukulele, was eine schöne und sehr persönlich erscheinende Begrüssung ist. Heutzutage ist dies sicher einzigartig, wo doch Hektik überall vorherrscht.
Auf Tahiti sollte man sicher den farbenfrohen Markt in Papeete mit all den leckeren Köstlichkeiten, die vor Ort angebaut werden, aufsuchen. Im oberen Stock der Markthalle werden Kunsthandwerke feil geboten. Unzählige Souvenirshops mit Schwarzen Perlen findet man in Papeete. Auch verschiedene Museen können Sie auf Tahiti besuchen, so z.B. das Paul Gauguin-Museum, das Perlenmuseum oder auch das Tahiti und seine Inseln-Museum. Weitere Highlights auf Tahiti sind die Bergkette «Les Diadèmes» sowie eine Fahrt an der felsigen Küstenstrasse im Osten der Insel. Dort treffen Sie lange schwarze Basaltstrände sowie bei gutem Wellengang etliche Surfer, die in den hohen Wellen ihr Können zeigen. Viele Attraktionen findet der Besucher jeweils um den 14. Juli (Französischer Nationalfeiertag) in Papeete, am sogenannten HEIVA-Fest mit unzähligen Tanzgruppen, Vaa-Kanu-Rennen (ein Kanu mit einem Auslege-Baum) etc.
Moorea
Nach einem weiteren kurzen Flug von ca. 7 Minuten landen Sie in Moorea, der Insel, die gerne bei Seglern wie auch bei Kreuzfahrtschiffen angesteuert wird. Die beiden Buchten «Baie de Cook» und «Opunohu» sind wirklich malerisch schön. Die bizarre Bergkette mit dem höchsten Berg von Moorea, dem Mount Tohiea, säumt diese beiden Buchten. Einen wunderschönen Ausblick auf die Buchten erhalten Sie vom Belvedere Aussichtspunkt. In der Cooks Bay können Sie auch eine Ananas-Plantage sowie die Fruchtgetränke-Fabrik besuchen. Landschaftlich ist Moorea sehr reizvoll und gepflegt wie ein grosser Garten Eden. Doch viele weisse und lange Strände werden Sie auf Moorea nicht vorfinden. Beim Tiki-Village erlangt der Besucher einen Einblick ins traditionelle Leben der Tahitianer. Viermal in der Woche findet dort am Abend eine grosse Tanzshow mit über 60 Tänzer und Musiker statt.
Bora Bora
Bora Bora wird nicht zu Unrecht die «Perle des Pazifik» genannt. Die stolze Silhouette des 727 m hohen Berges «Otemanu» sowie eine der schönsten Lagunen der Welt in fantastischen Blautönen, dem glasklaren Wasser und den vielen kleinen Motus machen diese Insel wirklich zu einem paradiesischen Flecken auf Erden. Unzählige Tophotels lassen dem gutbetuchten Gast keine Wünsche offen. Alle diese Tophotels führen in ihrem Angebot Überwasser-Zimmer. Französisch Polynesien war eine der ersten Destinationen weltweit, die dieses Produkt mit den Überwasser-Bungalows auf den Markt brachten.
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Absolute Highlights sind z.B. eine Bootsfahrt in der Lagune von Bora Bora mit einer Rochenfütterung, ein Helikopter-Rundflug oder auch ein Tauchgang mit der Möglichkeit Manta Rochen zu sehen.
Fakareva
Als zusätzlichen Leckerbissen empfehle ich einen Weiterflug nach Fakarava, dem zweitgrössten Atoll in Französisch Polynesien. Fakarava liegt in den Tuamotus und ist unter Naturschutz, ein UNESCO Biosphäre Atoll mit grossem Reichtum an Flora und Fauna. Für Taucher ist Fakarava ein Naturschauspiel erster Güte mit Drückerfischen, Barschen, Barrakudas, Rochen und nicht wegzudenken mit Hammer- und Tigerhaien.

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Ihr Reisespezialist Markus Hofer
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