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Sallerntobel
(Kt. Glarus, Gem. Kerenzen).
720-423 m. Malerisches wasserloses Felsentobel, das zwischen den Dörfern Filzbach und Obstalden unterhalb der Kerenzerstrasse in das steile S.-Ufer des Walensees eingeschnitten ist.
Seine Gehänge bestehen im obern Teil aus Neocom, im mittlern und untern Teil dagegen aus hellgrauem Tithonkalk, der in eine fein zersplitterte Dislokationsbreccie umgewandelt ist.
Diese ist unter dem Namen «Sallernsand» bekannt und wird seit langer Zeit zur Bestreuung von Gartenwegen benutzt.
Das
Sallerntobel soll einst die Grenze zwischen den Rätoromanen
und den Alemannen in dieser Gegend gebildet haben.