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Während der Verkauf von Champagner boomte (plus 7,8 Prozent), ging der Absatz von Wein deutlich (minus 8,4 Prozent) zurück, was die FEVS auf die niedrigeren Ernten seit 2012 zurückführte. Der Umsatz der Exporte belief sich insgesamt auf 10,8 Mrd. Euro (11,34 Mrd. Fr.). Damit erreichte die Branche erneut einen deutlichen Handelsüberschuss von 9,5 Mrd. Euro.
Ein Zuwachs in den USA um vier Prozent ging mit einem deutlichen Rückgang in China einher. In der Volksrepublik ging der Absatz auch wegen einer Anti-Korruptions-Kampagne der Regierung zurück, derzufolge sich Führungskräfte nicht mehr mit Luxusgetränken zeigen sollen. Der Verkauf von Cognac schrumpfte dort um 7,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
In Europa blieben Deutschland und Schweden wichtige Absatzmärkte, während der Verkauf in Italien und Spanien wieder etwas zulegen konnte. In Osteuropa leidet der Export den Angaben zufolge hingegen unter der Ukraine-Krise und der starken Abwertung des russischen Rubel.