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Gewachsen
Unternehmensentwicklung
Nach einem Leben in der Landwirtschaft und auf Montage entschloss sich Martin Gantner 1968, bei der Firma Berfix AG in Zürich die Kunst des Betonbrennens zu erlernen. Bis 1972 wurde der Rückbau mit Brennrohren, Sauerstoff und durch Abspitzen ausgeführt. Die Firma verfügte schon damals über einen Fugenschneider der Marke «Christenson» mit einem 65-PS Benzinmotor. Das Gerät mit seinen 60 cm Fräsblättern kam bei Betonböden und im Strassenbau zum Einsatz.
1985 machte Martin Gantner den Schritt in die Selbstständigkeit. Seine Pläne und Gespräche mit seinem Arbeitgeber führten zu einem Kaufangebot der Firma Berfix AG, das jedoch nicht zur Realisierung kam. Martin Gantner und seine Frau, welche von da an die administrativen Aufgaben übernahm, gründeten schliesslich ihr eigenes Unternehmen, das rasch wuchs.
Bereits nach drei Jahren beschäftigte es 12 Mitarbeiter; Maschinen und Fahrzeuge wurden angeschafft, und der Platz erwies sich als allmählich eng. Nach verschiedenen Wechseln von Standort und Lokalität in der Umgebung von Einsiedeln, kaufte das Unternehmen ein Grundstück und baute eine Werkstatt mit Betriebswohnung. Im Oktober 1995 konnte das neue Gebäude bezogen werden. Während der Rezession führten Konkurse von Kunden zu herben finanziellen Einbussen. Als Absicherungsmassnahme diente 1997 die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft.
In den folgenden Jahren konnte das Unternehmen im stets zunehmenden Wettbewerb und trotz teils schwieriger wirtschaftlicher Bedingungen erfreulich wachsen. Weil sich keine langfristige Nachfolgeregelung finden liess, entschieden sich Gantners im Jahre 2005, ihr Unternehmen an die Marco Dätwyler Gruppe zu veräussern.