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Durch die Weihe wirst du für die Menschen in besonderer Weise zu einem Zeugen, dass Jesus Christus mitten unter ihnen lebt. Wie ein Brückenbauer übersetzt du als Priester das Evangelium in den Lebensalltag der Menschen. So bist du ihnen Hilfe, die Spur Gottes in ihrem Leben zu entdecken.
Du leitest und begleitest zusammen mit dem Seelsorgeteam die Pfarreien einer Seelsorgeeinheit. Wie Jesus lebst du mit den Menschen, teilst ihre Sorgen, ihre Freuden. Du bist ein Zeuge für den auferstandenen Herrn. So verkündest du die Frohe Botschaft in Predigt und Eucharistie, im seelsorgerlichen Gespräch und Katechese, kurz: durch deine ganze Lebensweise.
Als Diözesanpriester begleitest du durch die Sakramente die Menschen an wichtigen Knotenpunkten ihres Lebens: Taufe, Erstkommunion, Hochzeit, Krankheit, Sterben.
Die Priesterweihe kann in der katholischen Kirche nur von unverheirateten getauften und gefirmten Männern empfangen werden, die erfolgreich ein Theologiestudium abgeschlossen haben.
Die Kirche kennt drei Arten des geweihten Amtes:
Das Bischofsamt als eigentlicher Aposteldienst, das Amt des Priesters als eigentlicher Vertreter des Bischofs in den Pfarreien und das Amt des verheirateten und unverheirateten Diakons, der ebenfalls in den Pfarreien seelsorgerlich und sakramental wirkt.