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Tori Amos
Seit der Veröffentlichung ihres ersten Soloalbums «Little Earthquakes» 1992, gilt Tori Amos als eine der genialsten Künstlerinnen der Musikindustrie. Von der Darstellung sexueller Übergriffe in «Me and a Gun» über das Post-9/11-Album «Scarlet’s Walk» bis hin zu dem feministischen Bühnenmusical «The Light Princess» – Tori Amos hat sich nie gescheut das persönliche mit dem politischen zu vermischen und ihre Meinung zu sagen. Ihr fünfzehntes und jüngstes Studioalbum «Native Invader» (2017) entstand mit dem Wunsch zu beweisen, dass wir gegen die zermürbende Negativität, die uns umgibt, ankommen können: «We can outcreate the destructiveness that is all around us». Dieselbe Botschaft wurde auch zur Grundlage ihres zweiten New York Times Bestsellers «Resistance: A Songwriter’s Story of Hope, Change and Courage», der 2020 erschien.
Tori gilt als Pionierin der Musikindustrie, wurde mehrfach für Grammy Awards nominiert und erreichte mit neun Alben die Top 10 der US-Charts. Im Laufe ihrer Karriere hat die Künstlerin bahnbrechende Videos produziert und ihre Songs dienten sogar als Inspiration für Comic-Bücher. Ende 2016 veröffentlichte Tori Amos den Titelsong «Flicker» zu der Netflix-Dokumentation «Audrie and Daisy», die sich mit dem Thema Vergewaltigung an High-Schools auseinandersetzt. Ein Thema für das sie sich auch als Sprecherin von RAINN (Rape, Abuse, and Incest National Network), der grössten Anti-Sexual-Assault-Organisation der USA, stark macht.