Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03390.jsonl.gz/1823

Die ersten Projektüberlegungen für eine Umfahrung von Bütschwil wurden im Jahr 1951 gemacht. Die Realisierung der Umfahrung Bütschwil erfolgte 2014 bis 2020. Im südlichen Teil der Umfahrungsstrasse verläuft die Linienführung im BLN-Gebiet (Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung). Entsprechend den Auflagen der ENHK (Eidgenössische Natur und Heimatschutzkommission) musste die Projektierung der Strasse angepasst werden, so dass sie möglichst gut in die geschützte Landschaft eingepasst werden konnte.
Die 3.8 km lange Umfahrungsstrasse von Engi nach Neudietfurt hat eine Fahrbahnbreite von 2 x 3.75 Metern mit beidseitigen je 1.00 Metern breiten Banketten und beinhaltet die folgenden Bauwerke:
2 Anschlüssse
3 Tagbautunnel mit rechteckigem, geschlossenem Querschnitt
1 bergmännischer Tunnel mit offenem Hufeisenquerschnitt
(Vortriebssicherung mit einem Rohrschirm)
3 Brücken
2 Über- bzw. Unterführungen
Um den Dorfkern von Wattwil vom Verkehr zu entlasten, wurde eine 3.4 km lange Umfahrungsstrasse geplant und realisiert, die im September 2022 eröffnet werden konnte.
Die bisherigen Verkehrsanbindungen der beiden Dörfer Pfäfers und Valens, die durch die bis zu 200 Meter tiefe Taminaschlucht getrennt waren, führten über den Dorfkern von Bad Ragaz. Durch den Bau der Verbindungsstrasse wurde die Strecke um knapp 10 km verringert.
Der Talboden zwischen Scheftenau und Stegrüti wird mit einer 365 Meter langen Brücke überspannt. Hier sollte keine «Talsperre» entstehen. Aus diesem Grund hat sich die Bauherrschaft entschieden, einen öffentlichen Projektwettbewerb für Ingenieurleistungen auszuschreiben.
Das denkmalgeschützte Brückentragwerk wurde in den Jahren 1932/1933 vom Schweizer Stahlbetonpionier – dem Ingenieur Robert Maillard – erbaut. Das Bauwerk ist eine dreigelenkige Bogenbrücke mit einer Bogenstützweite von 72 Metern.