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Electrolux ist an der Haushaltsgerätesparte des US-Konzerns General Electric (GE) interessiert. Dies teilte der schwedische Hersteller von Haushaltsgeräten, dem auch die bekannte deutsche Marke AEG gehört, am Donnerstag in Stockholm mit und bestätigte damit teilweise einen Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg.
Darin hatte es geheissen, dass Electrolux einer der beiden Interessenten an der zum Verkauf stehenden GE-Sparte ist. Der andere sei das noch junge amerikanische Unternehmen Quirky, hatte Bloomberg in der Nacht auf Donnerstag berichtet.
Erster Verkaufsversuch im Jahr 2008
In der Meldung stand zudem, dass ein Verkauf GE rund zwei Milliarden Dollar in die Kassen spülen könnte. GE hatte 2008 schon einmal versucht, die Sparte loszuwerden. Damals scheiterte das Geschäft aber an der Finanzkrise, in der sich die meisten Konzerne mit grösseren Übernahmen zurückhielten. Vor einigen Wochen hatte Bloomberg berichtet, dass GE-Chef Jeffrey Immelt jetzt wieder einen Versuch unternimmt, den vergleichsweise kleinen Bereich zu verkaufen.
Immelt will General Electric noch stärker auf das Industriegeschäft ausrichten und setzt hier auch auf Zukäufe. Im Juni hatte er sich im Kampf um grosse Teile des Energiegeschäfts des französischen Konzerns Alstom gegen Siemens durchgesetzt.
Haushaltsgeräte nicht beliebt
Auch der deutsche Rivale will laut Medienberichten aus dem Geschäft mit Haushaltsgeräten aussteigen, das Konzernchef Joe Kaeser nicht mehr zum Kernbereich der Münchner zählt. Derzeit betreibt Siemens die Sparte zusammen mit Bosch.
Kaeser will den milliardenschweren Siemens-Anteil von 50 Prozent angeblich an den Partner verkaufen. 2013 setzte das gemeinschaftlich betriebene Unternehmen Bosch Siemens Hausgeräte (BSH) mehr als 10 Milliarden Euro um.
(awp/vst/ama)