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Referate (Zusammenfassungen)
Gerhard Schwarz, Dr. oec., Wirtschaftspublizist
«Wieviel Staat können und wollen wir uns leisten?»
Nach grundsätzlichen Gedanken darüber, was alles zum Staat gezählt werden muss (sicher nicht nur die Staatsquote im engeren Sinne) und ob es absolute Grenzen der Staatstätigkeit gibt (es gibt fast keine), wird dargelegt, wie gross der Staat sein sollte (Fiskalquote von 30%) und welche Aufgaben er aus ordnungspolitischer Warte wahrnehmen sollte (mehr als in der altliberalen oder libertären Sicht). Diskutiert werden Argumente für eine schlanken Staat und Vorschläge zur Eindämmung des Staates oder zumindest zur Bremsung seines Wachstums.
Beat Kappeler, Dr. H.c., Wirtschaftspublizist
«Selbstbindung der Akteure im Staat»
Der überbordende Staat hat seine Wurzeln im Eigeninteresse aller Akteure, welches sich seit 1945 kumulativ durch den Parteienwettbewerb, die Defizit-Legitimation durch den Keynesianismus und dessen «Finanzierung» durch die Notenbanken auslebte. Dennoch kann gerade das Eigeninteresse der Akteure für eine Selbstbindung sprechen, wenn sie die Schäden, den Verlust an Manövrierraum, an Reputation sehen. Daher sind in westlichen Staaten solche Mechanismen der Selbstbindung bei Wählern, Parlamentariern, Parteien angewendet worden. Nur die weiterlaufende Geldflut hat vorderhand den grössten gemeinsamen Nenner der Akteure ins Unendliche verlängert. Das Ende?