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In kaum einem anderen Land ist Fußball so politisch aufgeladen wie im Iran. In den Medien wird ein dämonisches Bild gezeichnet – das Land, in dem totalitäre Fundamentalistinnen quasi im Mittelalter leben und Hobby-Terroristinnen im versteckten Keller an einer Atombombe basteln. Bilder von sympathischen Fans und freundlichen Spielern passen da nicht gut in diese Erzählung.
Aufgrund der harten Sanktionen gegen den Iran konnten die Nationalspieler kurz vor der Weltmeisterschaft ihre Schuhe nicht mehr von der amerikanischen Marke Nike kaufen. Trotzdem hat der Iran bei der jetzigen Weltmeisterschaft in Russland zum zweiten Mal überhaupt in seiner Geschichte ein Spiel gewonnen, dieses Mal gegen Marokko. Das erste Mal war es 1998 ausgerechnet…..