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Nur eine von zehntausend Fichten ist gut genug für den Geigenbau. Damit das Holz die richtigen Resonanzeigenschaften erhält, muss es in einer rauen Umgebung, aber in aller Ruhe wachsen können.
Es braucht 250 Jahre ungestörtes Wachstum.
Jedes Ereignis würde sich im Holz zeigen. Ein Steinschlag könnte die Rinde beschädigen. Eine windige Phase würde zu unregelmäßigen Jahresringen führen. Kühe könnten die Wurzeln zertrampeln und das Wachstum stören. Für solch ein außergewöhnliches Holz müssen daher nicht eine, sondern viele Generationen von Förstern über den Wald wachen.
Die Rotfichte, die für Musikinstrumente geeignet ist, wächst in Regionen über 1000 Höhenmetern, in denen das Klima über die Jahre geringen Schwankungen unterliegt und der Sommer nur 3 oder 4 Monate dauert. Durch diese kargen Lebensbedingungen entsteht ein sehr leichtes Holz mit feinen und regelmäßigen Ringen, das akustische Klänge sehr gut leitet.
Musik mit Bäumen machen – das geht!
Wer entlockt dem Holz die schönste Melodie?
(!) Nutze nur den Spezialstab, um das Holz anzuschlagen.
Die Röhren bestehen aus dem Holz eines afrikanischen Baumes, dem Iroko.