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Ich laufe den Marathon in etwas über vier Stunden und habe gelesen, dass bei solchen Zeiten Gehpausen sinnvoll wären und ich damit sogar schneller finishen könnte. Stimmt das?
Wenn Sie bis jetzt immer alles gelaufen sind, dann spricht nichts dagegen, es weiterhin so zu handhaben. Das Unterbrechen des Laufens durch Gehpausen kann den Rhythmus auch zu stark brechen, sodass es Mühe bereitet, wieder loszulaufen. Ob Gehpausen zu einem passen, kann man im Training während der langen Läufe ausprobieren. Es gibt Läufer, die schätzen kurze Gehpausen von 30–60 Sekunden, weil sie dadurch die belastete Muskulatur kurzzeitig entlasten und damit Krämpfen vorbeugen können. Im Wettkampf legt man die Gehpausen idealerweise auf die Verpflegungsstellen, dann profitiert man doppelt. Durch die Gehpause hat man genügend Zeit, sich zu verpflegen, das Getränk verschüttet nicht und gleichzeitig werden Muskulatur und die Atmung temporär entlastet. Ob dann ein Läufer mit Laufpausen wirklich schneller ist als ohne, hängt von seiner Gewohnheit und seinen Ambitionen ab und kann nicht pauschal beantwortet werden.