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von Simon Burkhard, Samuel Kreis, Raphael Schaller
Am 15. Juni 2022 führte eine technische Störung bei Skyguide, der Schweizer Flugsicherung, zu einer umfangreichen Sperrung des Schweizer Luftraums. Die Fallstudie untersucht die Kommunikation von Skyguide und die Medienberichterstattung über den Vorfall. Diese Studie untersucht die Kommunikation von Skyguide während des Vorfalls und die Medienberichterstattung darüber. Die Forschungsfragen konzentrieren sich auf die Reaktionen von Skyguide sowie die Kommunikationsmassnahmen während und nach der Krise.
Die Inhaltsanalyse beschränkt sich auf eine Auswahl deutschsprachiger Schweizer Print- und Onlinemedien. Skyguide kommunizierte den Vorfall und die Sperrung des Luftraums zunächst auf Twitter und stellte weitere Informationen auf ihrer Website zur Verfügung. Später gab Skyguide bekannt, dass die technische Störung behoben und der Luftraum wieder geöffnet sei und entschuldigte sich. Die Medienberichterstattung über den Vorfall konzentrierte sich auf die Folgen für den Flugverkehr und die Ursachen des Ausfalls bei Skyguide.>
Das Verhalten von Skyguide während der Krise wurde als «anpassend» eingestuft, da man das Problem frühzeitig erkannt hatte und Massnahmen zur Lösung ergriffen wurden. Während des Ausfalls verfolgte man eine Erklärungsstrategie, während die technische Infrastruktur analysiert wurde, um die Ursache zu ermitteln. Es stellte sich heraus, dass ein defekter Netzwerkswitch und das Versagen der eingebauten Redundanzen zum Ausfall geführt hatten. Die finanziellen Schäden wurden von den betroffenen Airlines getragen, da Skyguide dafür nicht verantwortlich gemacht wurde. Eine externe Untersuchung ergab, dass das Krisenmanagement der Flugsicherung gut funktioniert hat und die Sperrung des Luftraums die richtige Entscheidung war.