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Bei der Generalisierten Angststörung besteht eine andauernde Ängstlichkeit.
Charakteristisch sind anhaltende, übertriebene, quälende Befürchtungen, die sich auf alles beziehen können. Die Angst kann sich z.B. in der täglichen Sorge um die eigene Gesundheit, den Partner oder die Kinder ausdrücken. Den Betroffenen ist das übertriebene Ausmass der Ängste und Befürchtungen bewusst. So können die Ängste selbst zum Gegenstand der Besorgnis werden.
Die anhaltende Ängstlichkeit verhindert Entspannung und führt zu Konzentrationsstörungen, Nervosität, Reizbarkeit, Schlafstörungen, Erschöpfbarkeit, Muskelverspannungen und Kopfschmerzen. Die Übererregbarkeit des vegetativen Nervensystems äussert sich mit Schwindel, Schwitzen, Hitzewallungen, Kälteschauer, Mundtrockenheit, Herzrasen, Übelkeit, Durchfall und häufigem Harndrang. Der Verlauf der Generalisierten Angststörung ist chronisch, wobei die Symptome sich mit der Zeit abschwächen können.
Ohne Behandlung treten fast immer begleitende Depressionen auf. Angst und körperliche Symptome verstärken sich gegenseitig und münden in einen Teufelskreis.
Die generalisierte Angst beginnt meist schleichend. Äussere und innere Belastungen können die Krankheit verschlimmern. Die Diagnose dieser wenig bekannten Krankheit ist schwierig, so dass oft nur die körperlichen Symptome behandelt werden und die zu Grunde liegende Angsterkrankung unerkannt bleibt.