Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03286.jsonl.gz/2243

In der Folge wurden viele abklärende Gespräche geführt. Es zeigte sich, dass
das Interesse an einem Basler Schiffermast überraschend gross war. Die Chance, in absehbarer Zeit einen Mast bauen zu können, war gegeben. Reedereien und mehrere in Basel ansässige Firmen sagten ihre finanzielle und tatkräftige Unterstützung zu. Für die verschiedenen Stufen des Mastbaues, so für die Bauleitung, die statische Berechnung, die Eisenbeschaffung, die Schweissarbeiten an Mastkocher, Mast und Rahen, sowie die Ueberholung einer alten Verhollier konnten grosszügige Gönner gefunden werden, die diese Arbeiten gratis oder zu einem eher symbolischen Preis auszuführen gedachten.
Die Beschaffung der notwendigen finanziellen Mittel wurde geprüft und optimistisch beurteilt. Es wurde mit dem Sammeln gleich begonnen und am Stammtisch für kleine und weniger kleine Gaben eine Kasse, genannt «Mastsau», aufgestellt. Für die erhofften grösseren Beträge fand sich ein versierter Schreiber zu einem gekonnten Bettelbrief. Schlussendlich sagte uns die Rheinschiffahrtsdirektion einen Standort am Basler Hafen zu.
Nach der Abklärung aller dieser Punkte galt es noch, die Skeptiker unter den Vereinsmitgliedern zu überzeugen, dass selbst ein junger Schifferverein das Wagnis auf sich nehmen dürfe, einen Mast zu bauen. Am 28. Oktober 1978 gab es dann, an einer ausserordentlichen GV, grünes Licht für den Mastbau, und gleichzeitig wurde beschlossen, ein zünftiges Einweihungsfest zu veranstalten.