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In der Tierhaltung sind Milben Ektoparasiten: Sie bleiben auf der Haut und verkriechen sich zwischen Haaren oder Gefieder. Ein Befall fügt dem Wirtstier grossen Schaden zu: Milben saugen viel Blut um sich zu ernähren. Das Wirtstier leidet immer mehr unter Blutarmut.
Rote Vogelmilben sind für Legehennen und andere Vögel Schmarotzer. Sie saugen viel Blut ab: Legehennen werden anämisch. Die Aufzuchthennen wachsen schlecht; Legehennen legen deutlich weniger.
Vogelmilben vermehren sich ab Temperaturen von 18ºC sehr schnell; im Sommer, explosionsartig. Innerhalb einer Woche vergrössert sich die Population um mindestens das 40-fache. Deshalb agiert man am besten im Voraus. Bei ersten Anzeichen eines Milbenbefalls, sofort und konsequent handeln. Ansonsten wird die Lage unkontrollierbar.
Milben sind nachtaktiv. Am Tag verkriechen sie sich in ihre Nester zurück: so sind sie schwer zu bekämpfen. Wird im Voraus agiert, wirken biologische Mittel sehr gut. Ist der Milbenbefall sichtbar, dann wirken nur Kontaktgifte schnell genug, um die Milbenpopulation rasch zu dezimieren.
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