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Die Aufstockung der Wahlkampfbudgets der Parteien für die Nationalratswahlen 2011 macht Sinn. Es geht dabei vor allem darum, die chronischen Nicht-Wählenden für sich zu gewinnen. 2007 hat es die SVP geschafft, dem trägeren Teil des Stimmvolkes plausibel zu machen, dass politische Wahlen wichtig sind. Der Anteil der SVP-Wählenden stieg von 1995-2007 von 14.9% auf 28.9%; gleichzeitig stieg in diesem Zeitraum die Wahlbeteiligung von 42.2% auf 48.3%. Die Korrelation ist wohl nicht zufällig; sie ist zu einem grossen Teil auf das forsche Auftreten der SVP zurückzuführen. Um die Nicht-Wählenden zu mobilisieren, gibt es möglicherweise originellere Wahlkampfmethoden als diejenige der SVP, die nicht so teuer aber ebenso wirksam sind. Lassen wir uns überraschen!