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Es wurde seit mehreren Tagen vermutet, jetzt ist es klar: Julian Assange erhält einen ecuadorianischen Pass. Dies bestätigte Ecuadors Aussenministerium am Donnerstag in Quito.
Der Australier Julian Assange lebt seit über fünf Jahren in der ecuadorianischen Botschaft in London. Er fürchtet eine Auslieferung an die USA.
Assange bekommt damit jedoch keinen Diplomatenstatus. Eine entsprechende Bitte der Regierung Ecuadors lehnte das britische Aussenministerium ab. Mit einem Diplomatenstatus hätte der 46-Jährige bei Beendigung seines Botschaftsasyls einer Festnahme entgehen können.
«Ecuador weiss, dass der Weg zur Lösung der Angelegenheit ist, dass Julian Assange die Botschaft verlässt und sich der Justiz stellt», teilte am Donnerstag ein Sprecher des Aussenministeriums mit. Daher sei ein Ersuchen des südamerikanischen Landes zurückgewiesen worden.
Der Australier lebte seit Juni 2012 im selbstgewählten Exil. Er fürchtet, nach Verlassen der Botschaft festgenommen und letztlich an die USA ausgeliefert zu werden. Die USA machen ihn dafür verantwortlich, dass über seine Plattform brisante US-Dokumente aus den Kriegen in Afghanistan und im Irak veröffentlicht wurden. (cma/sda/dpa)
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