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CH 1969 25'
Regie: Markus Imhoof
Der mit finanzieller Unterstützung der Kavallerieverbände entstandene Dokumentarfilm zeichnet ein kritisches Bild der berittenen Truppen. Der Film wirft die Frage auf, ob diese Waffengattung noch zeitgemäss oder nur ein unrealistisches Symbol des Schweizer Wehrwillens sei.
Er zeigt, wie die Tiere gehalten und gepflegt werden und für welche Zwecke sie eingesetzt werden. In Off-Kommentaren äusseren sich dienstleistende Bauern positiv über die Moral der Kavallerie, es kommen allerdings auch Offiziere zu Wort, die meinen, die Kavallerie habe ausgedient. Imhoof hat selber als Unteroffizier in der Kavallerie Dienst geleistet, der Titel bezieht sich auf Namen und Nummer seines Pferdes.
Der Film wurde erstmals an den Solothurner Filmtagen 1970 aufgeführt, in einer Zeit, als der Stab der Abteilung Heeresorganisation darüber diskutierte, die Kavallerie abzuschaffen. Die empörten Kavallerieverbände bewirkten nach der Premiere beim Bezirksgericht Zürich ein Aufführungsverbot des Filmes, für öffentliche Aufführungen wurde eine zensierte Fassung hergestellt. Die Originalfassung wurde erst 2002 an den Solothurner Filmtagen und am Fernsehen wieder öffentlich gezeigt.