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Diese Schwierigkeiten können ganz verschiedene Ursachen haben. Die Konzentration kann zum Beispiel beeinträchtigt sein, wenn bei einer kognitiven Aufgabe zu viele langsame Frequenzen im Frontalhirn vorhanden sind. Im Frontalhirn befindet sich unser Arbeitsgedächtnis und hier werden viele exekutive Funktionen ausgeführt. Es ist sozusagen die "Kommandozentrale" unseres Gehirns. Wenn es immer wieder von langsamen Wellen überflutet wird, die eher dem Schlafzustand als konzentrierter Aufmerksamkeit zuzuschreiben sind, dann kann die Konzentration nicht aufrecht erhalten werden - ein wenig so, als würde jemand im Chefbüro ständig das Licht ausschalten.
Gedächtnis- und Lernschwierigkeiten können aber auch aufgrund anderer Dysbalancen entstehen. Zum Beispiel weil die dafür gebrauchten Netzwerke nicht genügend miteinander kommunizieren oder weil die unzähligen eingehenden sensorischen Reize gar nicht richtig verarbeitet und integriert werden können.
Gedächtnisschwierigkeiten sind unter Umständen auch Begleiterscheinungen einer Depression, können aber auch auftreten, wenn ein System dauernd auf Hochtouren läuft. Unser Gehirn kann sich am besten konzentrieren, lernen und Ereignisse im Gedächtnis abspeichern, wenn es richtig ausbalanciert ist. Weder ein übererregtes noch ein untererregtes Gehirn kann sein volles Potential ausschöpfen.
Hier gilt es, zuerst mittels Assessment und Anamnese möglichst genau die Ursache für die auftretenden Symptome zu eruieren. Darauf basierend gibt es unterschiedliche Methoden zur Verbesserung der Probleme mit Neuro- wie auch mit Biofeedback.