Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03181.jsonl.gz/30

Worum geht es?
Mathea hat ihren geliebten Mann verloren und versucht mit verschiedenen Tricks, ins Leben zurückzufinden. Kein einfaches Unterfangen, war Mathea schon zu Lebzeiten von Epsilon unfähig, alleine zu sein. Wem soll sie jetzt ihre Ohrenwärmer stricken? Mit wem reden und Gedanken austauschen?
Wer ist die Autorin?
Kjersti A. Skomsvold, 32, ist mit ihrem Erstlingswerk ein grosser Wurf gelungen. Der Roman wurde für den norwegischen Buchhändlerpreis nominiert.
Was macht das Buch einzigartig?
Die witzig-böse Sprache, mit der über Leben und Tod philosophiert wird.
Welche Passagen bleiben?
«Ich muss mich schrittweise mit dem Tod konfrontieren, allerdings ohne zu weit zu gehen.» Und: «Es war bedauerlich, dass die Hausfrauentreffen im Block immer dienstags stattfanden, weil das der einzige Tag in der Woche war, an dem ich schlechte Laune hatte.»
Was berührt?
Die scheinbare Fragilität und Weltfremdheit von Mathea.