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GRÜEZI
Sie interessieren sich also für Emils Vergangenheit. Dann sind Sie ein neugieriger Mensch. Das ist schön, denn neugierige Menschen leben länger. Aber ob man Ihnen wirklich alles über ihn erzählen soll? Ein bisschen Geheimnis darf doch noch bleiben, oder?
Hier können Sie seine Kurzbiografie lesen. Wenn Sie aber noch mehr über ihn erfahren wollen, dann lesen Sie besser gleich seinen etwas ausführlicheren Lebenslauf.
Viel Vergnügen!
Geboren wurde Emil l933 in Luzern.
Im ersten Beruf war er Postbeamter. Mit 27 begann er eine fünfjährige Ausbildung zum Grafiker an der Schule für Gestaltung in Luzern.
l967 gründete er zusammen mit seiner ersten Frau, Maya, das Luzerner Kleintheater. Dann erhielt er das Angebot ein Kino zu führen und baute gleich noch ein Atelier-Kino für Studio-Filme.
Seit seinem 20. Lebensjahr stand er als Hobby-Kabarettist auf der Bühne. Zunächst in Ensembles, später dann solo mit "Emil und die 40 Räuber", "Emil's Neid-Club" und "Onkel Emil's Hütte".
1969 wurde er zum ersten
Mal Vater. Philipp erblickte das Licht der Welt.
Mit den Programmen "Geschichten, die das Leben schrieb" und "E wie Emil" gelang ihm l970 der Durchbruch in der Schweiz und später auch in Deutschland und Österreich.
Ab l983 spielte er seine Programme in der Französischen Schweiz auch auf Französisch.
l977 war er neun Monate lang als EMIL mit dem Schweizer National-Circus KNIE unterwegs.
l978 spielte er eine der Hauptrollen im Film "Die Schweizermacher" und danach noch in ein paar weiteren Filmen.
l980 war er Geburtshelfer beim Circus Roncalli in Köln.
Im gleichen Jahr erblickte sein zweiter Sohn,
Martin, das Licht der Welt.
Und l987 stoppte er seine Karriere als EMIL.
Anschliessend kreierte er eine ganze Menge Werbespots, z.B. für "Melitta".
l993 verliess er die Schweiz und siedelte sich als Mister Nobody in New York an.
l999 heiratete er in New York seine zweite Frau, Niccel, und kehrte mit ihr in die Schweiz zurück.
Im Jahr 2000 gründeten die beiden die Edition E, um ihre Bücher, CDs und DVDs im eigenen Verlag herauszugeben.
Ab l999 stand er wieder auf der Bühne. Diesmal mit seinem Programm "Drei Engel!" (anfänglicher Titel: "Eine kabarettistische Lesung"), mit dem er während 15 Jahren in der Schweiz, in Deutschland und Österreich gastierte. Total hat er dieses Programm 900 mal aufgeführt.
Im November/Dezember 2006 fand im „Haus der Kunst St. Josef“ in Solothurn die Ausstellung „Wochenblätter“ statt, bei der Emil und seine Frau Niccel ihre gemeinsam gestalteten Blätter sowie weitere Werke zeigten.
Bis heute wurden ihre "Wochenblätter" und andere Werke regelmäßig an verschiedenen Orten in der Schweiz, Österreich und Deutschland ausgestellt.
2008 durfte Emil mehrere TV- und Radio-Werbespots für das Schweizer Erfrischungsgetränk Rivella schreiben und diese gleich selber spielen und sprechen. Mit diesen Spots hat man Rivella auch in Deutschland bekannt gemacht.
Ebenfalls im Jahr 2008 wurde er von seiner Heimatstadt Luzern zum Ehrenbürger ernannt, worüber er sich sehr freute.
Auch in den Jahren 2010 und 2016 gab es ganz besondere Ereignisse. Emil wurde Grossvater, zuerst des kleinen Sebastian, dann seines Bruders Maximilian. Opa Emil, das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen!
2013 wurde Emil 80 Jahre alt und bedankte sich im KKL Luzern mit vier Vorstellungen bei seinem treuen Fanpublikum, indem er nach vielen Jahren mal wieder alte EMIL-Klassiker spielte.
Im Jahr 2014 zogen Emil und seine Frau Niccel von Territet nach Basel um. Sie sehnten sich nach ihrer Muttersprache.
2015 wagte Emil es, nochmals mit einem neuen Bühnenprogramm zu starten, in dem er beliebte EMIL-Klassiker, aber auch neue Nummern spielte. Es hiess "Emil – No einisch!" und war ein grosser Erfolg. Innerhalb von zwei Jahren hatte Emil mit diesem Programm 300 Auftritte (in Deutschland: "Emil – Noch einmal!" und in der Romandie: "Emil – Encore une fois!").
2019 startete Emil ein weiteres Mal mit einem neuen Bühnenprogramm, "Alles Emil, oder?!", in dem er nochmals EMIL-Kult-Nummern spielte (andere als im vorherigen Programm) und auch neue Elemente und Nummern mit einfliessen liess.
Genügt Ihnen das noch nicht? Ja, dann müssen Sie sich doch etwas mehr Zeit nehmen und seinen ausführlicheren Lebenslauf lesen.