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Dies ging aus einer Mitteilung der Regierung des Bundesstaates Rio de Janeiro am Mittwoch (Ortszeit) hervor. Demnach waren acht Kinder unter den Opfern. Die Zahl der Toten könne noch steigen, zitierte die Nachrichtenagentur Agência Brasil den Bürgermeister von Petrópolis, Rubens Bomtempo.
Die Zahl der Verschütteten war zunächst nicht bekannt. Insgesamt 21 Personen wurden nach Angaben der Regierung des Bundesstaates Rio de Janeiro lebend gerettet. Mindestens 80 Häuser wurden von einer Schlammlawine erfasst, mehr als 300 Personen mussten demnach ihre Häuser verlassen.
Hunderte Feuerwehrleute und Polizisten waren im Einsatz. «Unsere Aufgabe ist es nun, das Leben in der Stadt wieder in Gang zu bringen», sagte der Gouverneur Cláudio Castro laut der Mitteilung. «Wir haben Teams und Maschinen mobilisiert und werden alles Nötige tun, um die Stadt wieder aufzubauen und den Schmerz der Familien der Opfer zu lindern.»
Am Dienstag hatte es nach Angaben des Meteorologie-Senders Climatempo in sechs Stunden mehr geregnet als für den gesamten Monat Februar erwartet worden war. Hänge rutschten ab, Autos wurden von den Wassermassen mitgerissen, Strassen waren blockiert. Bei einer Unwetterkatastrophe im Bergland von Rio de Janeiro im Jahr 2011 waren mehr als 900 Menschen ums Leben gekommen. Sie galt als die schlimmste in der Geschichte Brasiliens.