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Verliebte Feinde
Publiziert am 21. Februar 2013
Publiziert am 21. Februar 2013
Zum Film
Iris Meyer will sich selbst verwirklichen und die Höhen und Tiefen des Lebens kennenlernen. Von ihrem Partner hat sie eine klare Vorstellung: Er muss Leidenschaft, Attraktivität und Intelligenz in sich vereinen. Der junge Peter von Roten träumt von einem freien Leben als Schriftsteller und hadert mit seinem Schicksal: Als Spross einer einflussreichen katholisch-konservativen Oberwalliser Patrizierfamilie muss er wie seine Vorfahren Anwalt und Politiker werden. Die Liebe führte diese zwei starken Persönlichkeiten zusammen. Die Juristin Iris von Roten schreibt 1958 ein feministisches Manifest «Frauen im Laufgitter», das die ganze Schweiz in Aufruhr versetzt. Ihre Ehe mit Peter von Roten gründet auf einer Vereinbarung, die beiden Partnern die völlige Eigenständigkeit in ökonomischen, beruflichen und sexuellen Belangen bietet. Ein radikaler Lebensentwurf, der in seiner Kühnheit und Konsequenz heute noch fasziniert.
Buch als Filmgrundlage
Der Briefwechsel des Ehepaars und das 2007 erschienene Buch «Verliebte Feinde» von Wilfried Meichtry bilden die Grundlage des Films, der mit inszenierten Szenen, unterschnitten mit Aussagen von Bekannten und Zeitzeugen sowie Archivmaterial, gebaut ist.
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