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Abseits, etwa 10 km entfernt von Sangkhlaburi, inmitten von Busch und Regenwald, betreibt die Nonne Maechee Pimjai Maneerat seit fast 20 Jahren in ihrer kleinen Tempelanlage die Ausbildungsstätte „Hilltribe Learning Centre“ für staatenlose Kinder im Alter von 5 bis ca. 14 Jahren.
Während der über 60-jährigen Militärdiktatur im benachbarten Burma, auch Myanmar genannt, flüchteten tausende Menschen ethnischer Minderheiten vor der burmesischen Armee ins sichere Thailand. Weit verstreut leben sie heute abseits und in teilweise unzugänglichem Gebiet. Toleriert zwar von der thailändischen Regierung, sind sie aber ausgeschlossen von staatlicher Hilfe wie Ausbildung und medizinischer Versorgung.
Um den Kindern dieser staatenlosen Familien eine Zukunft zu ermöglichen, begann Pimjai Maneerat 1998 in ihrem kleinen Tempel mit einfachen Mitteln Schulunterricht zu geben, vor allem aber den Kindern die Thaisprache zu lehren, mit dem Ziel, dass diese vielleicht in Zukunft an thailändischen Schulen teilnehmen können.
Weil die meisten Familien dieser Kinder im weit verstreuten Gebiet leben, gibt sie den Kindern auch Unterkunft während der Woche, versorgt sie mit Essen, Kleidern und wenn nötig mit einfacher medizinischer Versorgung. Malaria und Infektionskrankheiten durch kontaminiertes Trinkwasser sind hier in diesem Gebiet weit verbreitet.
Mittlerweile sind es gegen 50 Kinder, die Pimjai Maneerat alleine versorgt und unterrichtet, mit der Hilfe von wenigen freiwilligen Lehrern.