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Die Selektionskonzepte der einzelnen Disziplinen für die Teilnahme an den Weltreiterspielen sind nun bekannt und auf der Website des SVPS veröffentlicht. Dabei gilt es für die Athleten einerseits, die Mindestanforderungen der FEI für die Teilnahme zu erfüllen, andererseits aber vor allem jene des Nationalen Verbandes, die teilweise von denen der FEI abweichen. Einige Anforderungen hat der SVPS höher gesteckt als die FEI.
Mit den strengeren Kriterien soll sichergestellt werden, dass die selektionierten Paare die Leistungsrichtlinien des Vorstandes SVPS erfüllen und auch wirklich Chancen auf gute Resultate an den Weltreiterspielen (WEG) haben. «Nur» um Erfahrungen zu sammeln, muss die kostspielige und aufwendige Reise nach Übersee nicht in Angriff genommen werden.
Gesundheitliche Form entscheidend
Die Erfüllung dieser Selektionskriterien nebst einer unterzeichneten Kadervereinbarung bedeutet jedoch nicht die automatische Selektion eines Athleten für die Reise in die USA.
Anlässlich des Selektionstermins müssen die Pferde in Topform, das heisst in bester gesundheitlicher Verfassung, präsentiert werden können. Weitere Entscheidungskriterien sind die Leistungsentwicklung, bzw. die erzielten Resultate bis zum Selektionstermin, die Form und der Gesundheitszustand der Reiterinnen und Reiter sowie auch die Teamfähigkeit des Reiters.
Selektionen von Mitte Juni bis Ende Juli
Über die definitive Teilnahme entscheidet eine Selektionskommission, bestehend aus Mitgliedern des Leitungsteams der jeweiligen Disziplin sowie des betreffenden Equipenchefs.
Ab Mitte Juni starten die Selektionen mit den Disziplinen Voltige und Fahren. Ende Juli wird der Selektionsprozess mit den Selektionen der Springreiterinnen und -reiter sowie der Reiterinnen und Reiter der Disziplin Concours Complet abgeschlossen sein.