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Dies ist die atemberaubende, wahre Geschichte der langen Reise des Enaiatollah Akbari.
Versprich mir, drei Dinge niemals zu tun, sagt seine Mama eines Abends zu Enaiat. Erstens: Drogen nehmen. Zweitens: Waffen benutzen. Drittens: Stehlen. Enaiat verspricht und wacht am Morgen danach allein auf. Seine Mutter ist fort und hat ihm nur diese drei Lebensregeln zurückgelassen. Sie hat ihn von ihrer Heimat Afghanistan nach Pakistan geschmuggelt in der verzweifelten Hoffnung, dass er in der Fremde ein besseres Leben finden würde. Nun ist der etwa zehnjährige Junge völlig auf sich gestellt.
Fabio Geda berichtet im leichten Plauderton, der durch seine Einfachheit ganz tief berührt. Man hat das Gefühl, Enaiat selbst gegenüber zu sitzen, der seine Geschichte erzählt, wie es ihm gerade einfällt. Immer wieder macht er Gedankensprünge vor und zurück, räumt mit Vorurteilen auf und teilt seine Gedanken über das Leben mit. In wenigen Worten zeichnet er ein plastisches und glaubwürdiges Bild seiner Herkunft und der Länder und Städte durch die ihn seine Reise führt.
Auf seiner Flucht erlebt Enaiat Unglaubliches, Herzzerreißendes, Trauriges, aber auch Schönes, Ermutigendes und Hoffnung machendes. Manche Situationen hätte er beinahe nicht überlebt, manche Schicksalsgefährten verliert er auf dem Weg. Ohne einige freundliche Menschen, die ihm selbstlos halfen, hätte er es nie geschafft. Ich würde dieses Buch als Pflichtlektüre in Schulen empfehlen, aber auch Erwachsenen. Es ist mir derart zu Herzen gegangen, dass ich kaum aufhören konnte zu lesen. Große Empfehlung: Lest dieses Buch!
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