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Geschichte
Die Stiftungsurkunde des Frauenklosters in Schwyz trägt das Datum vom 25. Mai 1275. Nur acht Jahre später fand die Altarweihe einer ersten Klosterkapelle statt. Damals übernahm auch der Prior der Dominikaner in Zürich die Betreuung der kleinen Schwesterngemeinschaft, welche nach den Satzungen des 3. Ordens des heiligen Dominikus lebten und leben. Die eigentliche Klausur im seit 1347 den Namen St. Peter am Bach tragenden Kloster wurde im Jahre 1356 eingeführt, als ein unbekannter Mann dem Frauenkloster die Liegenschaft „Leiterli“ samt Mühle und Haus verschenkte.
Im ersten Viertel des 15. Jahrhunderts erhielt das Frauenkloster amtliche Anerkennung: Die hohe Regierung des Standes Schwyz nahm die damaligen Klosterfrauen und mit ihnen auch ihre Nachfolgerinnen als „Landeskinder“ an. Diese traf man dann ab 1449 häufig im Dorf und Umgebung an, wurde doch die Klausur aufgehoben, damit die Schwestern sich ihren Lebensunterhalt ausserhalb der klösterlichen Gemäuer erbetteln konnten. Nach zahlreichen Todesfällen wegen der Pest lebten 1531 nur noch zwei Schwestern im Kloster.
1609 wurde die jetzige Klostermauer gebaut und die Klausur wieder eingeführt. Die Zahl der Ordensangehörigen stieg wieder an. 1625 wurde mit dem Neubau des Klosters begonnen und von 1639 bis 1642 folgte der Bau der heutigen Klosterkirche.
Der Dominikanerspiritual wurde als Ausländer aus dem Dorf vertrieben. Patres und Brüder des Klosters Einsiedeln übernahmen die seelsorgerische Betreuung. Erst 1952 kehrte wieder ein Dominikaner als Spiritual in den Konvent zurück. Zuvor war 1932 die Klosterkirche renoviert worden. 1958 erfolgte die Elektrifizierung der Zellen und 1970 eine umfassende Renovation des Klostergebäudes, das 1975 sein 700jähriges Bestehen mit damals 32 Nonnen feierte.