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11. bis 16. Juli 2004
Frisch und Dürrenmatt haben die deutschsprachige Literatur der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts massgeblich mitgeprägt. Sie wurden immer wieder in einem Atemzug genannt, obwohl sie sich selber als Gegensätze verstanden: „Als einer, der so entschlossen wie Du seinen Fall zur Welt macht, bist Du mir, der ebenso hartnäckig die Welt zu seinem Fall macht, stets als Korrektur meines Schreibens vorgekommen", schrieb Dürrenmatt in seinem letzten Brief an Frisch 1986, vier Jahre vor beider Tod. Die Sommerakademie setzte sich zum Ziel, das Klischee „Frisch und Dürrenmatt" neu zu hinterfragen und anhand der Dokumente aus den Nachlässen und der publizierten Werke die persönliche und literarische Beziehung der beiden zu untersuchen. Mitorganisatoren der Veranstaltung waren das Schweizerische Literaturarchiv (SLA) in Bern und das Max Frisch-Archiv der ETH Zürich.