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Bisher wurden rund 60 Prozent der Waffen übergeben, sie sollen eingeschmolzen werden. Das Material soll verwendet werden für Friedensmahnmale in Kolumbien, in New York am Sitz der Vereinten Nationen und in Havanna, dem Ort der fast vierjährigen Friedensverhandlungen.
Seit Februar befinden sich die Kämpfer in 26 «Friedenscamps», wo sie den Übergang in ein normales Leben und die Gründung einer Partei vorbereiten. Dieser sollen in den ersten Jahren zehn Sitze im Kongress garantiert werden.
Eigentlich hätte der Entwaffnungsprozess der Guerilla schon Ende Mai abgeschlossen sein sollen. Er verzögerte sich aber, auch weil einige der vom Staat errichteten Camps nicht rasch genug fertig waren. Sie bestehen meist aus Containersiedlungen.
Es wird erwartet, dass Präsident und Friedensnobelpreisträger Juan Manuel Santos und FARC-Chef Rodrigo Londoño am feierlichen Akt zur Übergabe der letzten Waffen teilnehmen werden, der im Camp in Mesetas im Zentrum des Landes stattfinden soll.
Mit der kleineren ELN-Guerilla gibt es noch keinen Waffenstillstand. Sorgen bereitet zudem, dass Paramilitärs und andere Banden in bisher von der FARC kontrollierten Gebieten die Kontrolle über den Drogenhandel übernehmen könnten.
(SDA)