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Belarus: Inhaftierter Schweizer ist frei
Der Schweizer Tanguy Darbellay der im Rahmen der Proteste in Belarus verhaftet worden war, ist am Freitag freigelassen worden. Bundesrat Ignazio Cassis hatte sich im Rahmen eines Telefongespräches mit seinem belarussischen Amtskollegen Uladzimir Makej für die Freilassung eingesetzt.
Tanguy Darbellay (links) und Botschafter Claude Altermatt zeigen sich kurz nach der Freilassung erleichtert. © EDA
Bundesrat Ignazio Cassis zeigte sich erleichtert über die Freilassung des Schweizer Bürgers Tanguy Darbellay. Er dankt allen Beteiligten für die Bemühungen, die zur Freilassung geführt haben. Wenige Stunden vor der Freilassung hatte er mit dem Aussenminister von Belarus, Ulazdimir Makej, telefoniert. Dabei wurde neben dem Fall des inhaftierten Schweizers die Menschenrechtslage in Belarus insgesamt besprochen.
Tanguy Darbellay ist wohlauf und ist nach seiner Freilassung mit dem Schweizer Botschafter in Minsk, Claude Altermatt, zusammengetroffen.
Der Schweizer wurde anfangs Woche bei den Protesten im Rahmen der Präsidentschaftswahlen in Belarus verhaftet. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) stand seit Dienstag in engem Kontakt mit den belarussischen Behörden und setzte sich auf allen Ebenen intensiv für die Freilassung des Schweizers ein.
In einer Stellungnahme hatte das EDA Belarus zur Einhaltung der Menschenrechte aufgefordert.