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Auftraggeberin: Stadt Winterthur, Direktauftrag
Zeitraum: 2019 - 2020
Ansprechperson: Toralf Dittrich,
Die Signalisierung der Geschwindigkeiten in der Stadt Winterthur basiert auf der Unterscheidung in verkehrs- und siedlungsorientierte Strassen. Die verkehrsorientierten Strassen sind Hauptachsen, die für den fliessenden Verkehr attraktiv und leistungsfähig zu erhalten sind. Hier gilt meist Tempo 50 generell für Innerorts- resp. Tempo 80 für Ausserortsabschnitte. Bei den übrigen Strassen handelt es sich um siedlungsorientierte Strassen mit meist flächendeckender Höchstgeschwindigkeit 30 km/h oder ggf. 20 km/h.
In letzter Zeit wurden im Raum Gotzenwil – Eidberg - Iberg vermehrt Stimmen laut, welche die Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeiten auf weiteren Innerorts- und Ausserortabschnitten fordern, um zusätzliche Ortsteile in bestehende Tempo-30-Zonen zu integrieren oder weil Strassenabschnitte aufgrund einzelner Siedlungsbauten nicht klar als Ausserortsabschnitt definiert werden können.
Poliplan GmbH untersuchte im Auftrag der Stadt sämtliche Strassenabschnitte in diesem Raum und ermittelte gefahrene Geschwindigkeiten, Verkehrsbelastungen und Sicherheitsdefizite. Die wesentlichen Erkenntnisse wurden als Plandarstellungen der Abteilung Verkehr des Tiefbauamtes zu Verfügung gestellt. Der Defizitplan ist ein wesentliches Element, um Geschwindigkeits- resp. Infrastrukturanpassungen vorzunehmen.