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Besuch der Grabkapelle der hl. Gianna Beretta Molla (Patronin der Frauen in guter Hoffnung). Sie wurde am 4. Okt. 1922 als 10. von insgesamt 13 Kindern in Magenta geboren, wuchs in Geborgenheit einer christlichen Familie auf, aber verlor schon früh ihre Eltern. Sie war begeisterte kath. Jugendführerin. Bereits 1949 schloss sie ihr Medizinstudium ab und wurde Doktor der Medizin. 1955 heiratete sie Pietro Molla, den Fabrikdirektor der "Jaffa" mit über 3500 Beschäftigten. Die glückliche Ehe schenkte ihr einen Sohn und drei Mädchen. Während der Schwangerschaft des 4. Kindes, Gianna Emanuela, entdeckten die Ärzte einen Tumor an der Gebärmutter. Trotz der grossen Probleme, die ihr Leben und das Leben des Kindes bedrohten, willigte Gianna nicht zur Beendigung der Schwangerschaft und zur Entfernung der Gebärmutter ein! Die Aerzte kamen der Bitte von Gianna zur risikoreichen Operation nach, um nur den Tumor zu entfernen. Sie überliess alles der Vorsehung Gottes: "Gott wird sorgen. Wie er will, so soll es geschehen!" Da bin ich, um zu sterben. Hauptsache es geht dem Kind gut, auf mich kommt es nicht an!" Am 20. April 1962 kam die kleine Gianna Emanuela gesund zur Welt, die heute, wie ihre Mutter Ärztin ist. Eine Woche nach der Entbindung starb Gianna. Am 16. Mai 2004 wurde sie von Papst Johannes Paul II, in Gegenwart ihres Ehemannes und all ihrer glücklichen Kinder heilig gesprochen. (Buch: "Freude der Liebe" ISBN 3-901297-10-3.) Wir wollen an diesem Ort inständig für das ungeborene Leben beten.