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Sex und Kommunikation in einer Partnerschaft ist entscheidend für ein erfülltes Sexualleben.
Sex in der Partnerschaft: Lassen Sie uns einen Moment innehalten und die Perspektive einnehmen: Sie wachen auf und denken an das Frühstück, von dem Sie geträumt haben. Sie haben Lust auf Butterbrote mit Himbeermarmelade, die auf Vollkorntoast serviert werden. Nichts spricht dagegen, dass Sie so frühstücken, wie Sie es sich wünschen - außer Ihnen.
Sie ziehen sich Ihr bequemstes Outfit an und machen sich auf den Weg zu Ihrer Friseurin. Sie gehen mit dem Bild Ihres gewünschten Haarschnitts im Kopf in den Friseursalon. Was würde passieren, wenn Sie einfach nur dastehen, der Friseurin in die Augen schauen und nichts sagen?
Die Friseurin kann Ihre Gedanken nicht lesen. Sie weiß nicht, was Sie sich wünschen. Wenn Sie Ihre Wünsche nicht erklären, werden Sie am Ende ohne Haarschnitt oder mit einem sehr unangenehmen Ergebnis dastehen. Es ist ziemlich offensichtlich: Sie können nicht bekommen, was Sie wollen, wenn Sie nicht danach fragen.
Lernen Sie, Ihre sexuellen Wünsche zu verteidigen
Es ist zwingend notwendig, dass Sie mit Ihrem Partner über Sex und Ihr sexuelles Verlangen, Ihre Bedürfnisse und Grenzen sprechen, um ein glückliches und gesundes Sexleben und für viele eine glückliche und gesunde Beziehung mit dem Sex, den Sie sich erträumen, zu haben.
Lernen Sie, den Sex, den Sie wollen, zu verteidigen.
Für einige von uns ist es schwierig, unsere Bedürfnisse nach Sex zu behaupten. Manchmal ist es einfacher, Konflikten aus dem Weg zu gehen und mit dem Strom des Sex, den Ihr Partner will, mitzuschwimmen. Obwohl Flexibilität ein nützlicher Charakterzug ist, verdienen Sie es auch, dass Ihre Sexbedürfnisse erfüllt werden.
Wenn es Ihnen schwerfällt, Ihre Bedürfnisse durchzusetzen, üben Sie zunächst außerhalb der Sexthemen. Wenn Sie sich z. B. nicht entscheiden können, welchen Film Sie sich an einem Dienstagabend ansehen sollen, vertreten Sie eine feste Meinung. Üben Sie sich in der Aussage "Wie wäre es, wenn wir stattdessen diesen Film schauen?". Sich selbst zu behaupten und die Tagesordnung für sich und Ihren Partner festzulegen, kann Ihnen helfen, Schwung zu bekommen, um selbst für wichtigere Dinge wie Sex einzutreten.
Verstehen Sie Ihre eigenen Wünsche nach Sex.
Denken wir noch einmal an die Friseurin. Wenn Sie nicht wussten, was Sie wollen, woher sollten Sie dann wissen, was Sie fragen sollen? Um über Sex zu sprechen und Ihre sexuellen Bedürfnisse zu befriedigen, ist es wichtig zu wissen, was Sie mögen, womit Sie sich wohlfühlen und womit nicht. Experimentieren Sie allein und mit Ihrem Partner, um herauszufinden, was Ihnen am besten gefällt.
Sprechen Sie mit Ihrem Partner über Sex.
Wir empfehlen Ihnen, Gespräche über Sex an einem neutralen Ort außerhalb des Schlafzimmers zu führen. Bevor Sie loslegen, sollten Sie sich vergewissern, dass Ihr Partner in der richtigen Stimmung ist, um sich offen auf ein Gespräch über Sex einzulassen. Machen Sie Ihrem Partner keine Vorwürfe und achten Sie auf einen positiven, lösungsorientierten Ton, wenn Sie ihm sagen, was Sie mögen.
Dieser Schritt erscheint selbstverständlich, ich weiß, aber Sie müssen mit Ihrem Sexualpartner kommunizieren.
Regelmäßige Kommunikation ist in jeder Beziehung wichtig, egal ob es sich um eine langfristige Beziehung oder um eine eher beiläufige "Freunde mit Vorteilen"-Beziehung handelt. Sex ist ein Mittel, um Intimität aufzubauen, und beide Seiten werden stärker sein, wenn Sie in der Lage sind, offen und ehrlich darüber zu sprechen, was Ihnen gefällt und was Sie sich wünschen, wenn es um Sex zwischen Ihnen geht. Es ist wichtig, dass Sie in der Lage sind, mit Ihren Partnern einen sicheren und kontinuierlichen Dialog über Ihr Sexleben zu führen.
Sex: Setzen Sie Ihre Grenzen!
Wenn Sie Ihrem Partner sagen, was Sie mögen, ist dies der ideale Zeitpunkt, um ihn zu fragen, was er auch mag. Es ist wichtig, dass Sie auf das eingehen, was er sagt, und sich darüber im Klaren sind, was Sie bereit sind auszuprobieren und was Sie nicht ausprobieren möchten. Wenn Ihr Partner etwas tun möchte, das Sie interessiert, sprechen Sie über die Voraussetzungen oder entscheiden Sie, wie es weitergehen soll, wenn Ihnen die Aktivität nicht gefällt. Letztendlich sollten Sie sich nicht scheuen, Nein zu sagen, aber achten Sie darauf, dies auf eine Art und Weise zu tun, bei der sich Ihr Partner nicht bloßgestellt oder verletzlich fühlt.
Sex: Respektieren Sie die Grenzen Ihres Partners.
Safer Sex ist einvernehmlicher Sex, und Zustimmung ist für jeden Aspekt Ihres Sexualakts oder Ihrer Beziehung erforderlich. Wenn Ihr Partner kein Interesse hat oder nicht bereit ist, etwas auszuprobieren, was Sie wollen, ist es wichtig, dass Sie das respektieren. Setzen Sie ihn/sie nicht unter Druck und stellen Sie kein Ultimatum in Bezug auf sexuelle Themen. Ein offener, klarer und ehrlicher Dialog ist ein wesentlicher Bestandteil einer starken und gesunden sexuellen Beziehung. Wenn Sie in der Lage sind, sich offen und aufmerksam auf Ihren Partner einzulassen, wird sich Ihre Partnerschaft sowohl im Bett als auch außerhalb verbessern.