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Arbeiter in der Palmölindustrie leiden oft unter Zwangsarbeit, überlangen Arbeitszeiten, niedrigen Löhnen, ungenügender sozialer Absicherung oder anderen arbeitsrechtlichen Verstössen. “Nestlé hält dies für absolut inakzeptabel”, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung vom Mittwoch. Seit mehreren Jahren arbeite das Unternehmen deshalb daran, Menschenrechtsverletzungen in seiner Palmöl-Lieferkette zu beheben. Um für die Arbeiter auf den Plantagen bessere Arbeitsbedingungen zu schaffen, hat Nestlé seinen bereits bestehenden Aktionsplan nun nochmals überarbeitet.
Der neue Aktionsplan 2021-2025 biete eine klarere Linie, um Massnahmen gegen Menschenrechtsverstösse auf den Plantagen anzugehen. Neu ist laut der Mitteilung beispielsweise ein Rahmenwerk, anhand dessen Nestlé das Engagement der Lieferanten in Bezug auf die Arbeitsbedingungen priorisieren und im Falle von Verstössen Korrekturmassnahmen entwickeln kann. Zudem werde Nestlé gemeinsam mit den Zulieferern Anleitungen zur Verbesserung der Einstellungspraktiken, Arbeits- und Lebensbedingungen der Plantagenarbeiter einsetzen. Zudem stellt es mit Kommunikationskanälen wie der “Suari Kami-Helpline” Instrumente zur Verfügung, über die Arbeiter Probleme melden können, wie es weiter heisst.
Die im aktualisierten Aktionsplan definierten Massnahmen basieren laut der Mitteilung auf einer Bewertung durch Verité, einer globalen gemeinnützigen Organisation, die sich für faire Arbeitsbedingungen einsetzt. Weitere Partner, die bei der Durchführung des Aktionsplans mitwirken, seien nebst Verité die Earthworm Foundation und Business for Social Responsibility (BSR). Ausserdem arbeite Nestlé mit verschiedenen Branchenverbänden wie dem Consumer Goods Forum zusammen, um die Entwicklung von Vorschriften und Programmen zur Einhaltung der Arbeitsrechte voranzutreiben.