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Lauterbrunnen: Planungszone zeigt Wirkung
Die vom Gemeinderat von Lauterbrunnen beschlossene Planungszone auf dem ganzen Gemeindegebiet hat dazu geführt, dass die Gewerbetreibenden befürchteten, dass diese Massnahme zu einem absoluten Baustopp führe und die Bauwirtschaft übermässig beeinflussen würde.
pd/bns. Der Gemeinderat von Lauterbrunnen habe an den Orientierungsversammlungen immer wieder darauf hingewiesen, dass die Planungszone lediglich einen zusätzlichen Filter in bezug auf den Planungszweck für Baugesuche darstelle, wird in einer Medienmitteilung erinnert. Nur die wenigsten Bauvorhaben müssten aufgrund der Planungszone sistiert werden: «Auch wurde informiert, dass von der Planungszone betroffene Bauvorhaben auch dann realisiert werden können, wenn sich der Bauherr freiwillig den in der Ortsplanungsrevision vorgesehenen Massnahmen zur Eindämmung des Erst- und Zweitwohnungsbaus unterziehe.»
Nun seien die ersten 18 Baugesuche in bezug auf die Planungszone geprüft worden. Insgesamt vier dieser Gesuche beträfen den Planungszweck der Planungszone und müssten entsprechend behandelt werden. Zwei der vier Gesuche wiesen einen geringfügigen Ausbau des Wohnraumes aus und würden nicht sistiert. Zwei der insgesamt 18 Gesuche planten einen Neubau oder Ausbau von Wohnraum und müssten daher sistiert werden: «Auch diese Bauvorhaben können realisiert werden, wenn der Bauherr auf freiwilliger Basis der Unterstellung des Grundbucheintrages für den Erstwohnungsanteil zustimmt.»