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Das Kirchgemeindehaus St. Georgen wurde am 26. Oktober 1947 eingeweiht. Im Mai 1945 hatten die Stimmberechtigten dem Erwerb eines Grundstückes an der Demutstrasse 20 zugestimmt. Die Gemeindeglieder aus dem stark gewachsenen Quartier St. Georgen, die vorher dem Linsebühl zugeteilt waren, sollten ein eigenes vielfältig nutzbares kirchliches Zentrum erhalten. So wurde das Kirchgemeindehaus St. Georgen als Gebäude erstellt, das einerseits Gottesdiensten dient, andererseits Gemeindeveranstaltungen kultureller, geselliger, kulinarischer, erwachsenenbildnerischer, unterrichtlicher und diakonischer Art. Zudem kann es von Gastgruppen gemietet werden.
1965 wurde ein vierstimmiges Geläute auf der oberhalb gelegenen Kachelstatt erstellt. Bei der Renovation von 1992 erhielt der Kirchenraum mit dem österlichen Emmaus-Fenster von Alfred Kobel eine klare architektonische und geistliche Ausrichtung. Seit 1999 besteht ein Kirchencafé, so dass sich die Gemeinschaft nach Gottesdiensten und Veranstaltungen auf zwanglose Weise gesellig fortsetzen lässt. Die Renovation von 2011/2012 hatte zum Ziel, das Haus modern auszurüsten, es hell und transparent und für alle Generationen barrierefrei zugänglich zu machen. Mit der «Piazza San Giorgio» wurde auf der Gartenseite ein Ort für Begegnungen und Feste geschaffen. 2014 wurde eine Wurlitzer-Orgel eingebaut. Diese war 1923 für ein inzwischen abgebrochenes Stummfilmkino in den USA erstellt worden. Sie ermöglicht ein reichhaltiges klassisches Orgelspiel im Gottesdienst und bietet bei Gemeindeveranstaltungen, den jährlichen Stummfilmkonzerten und privaten Konzerten faszinierende zusätzliche Möglichkeiten.
Das Kirchgemeindehaus ist das Zentrum des Gemeindelebens in St. Georgen und darüber hinaus ein wichtiger Treffpunkt und Veranstaltungsort im Quartier. Hier haben zudem der Pfarrer, der Sozialdiakon und der Mesmer ihre Büros.