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Verkehr und Infrastruktur
Die Überlandstrassen sind teilweise in schlechtem Zustand. Busse gelten als unsicher (oft unvorsichtige Fahrweise, Überfälle). Verzichten Sie nachts auf Überlandfahrten.
Das unberechenbare Verhalten vieler Verkehrsteilnehmenden stellt ein erhebliches Unfallrisiko dar.
Personen, die mit dem eigenen Fahrzeug einreisen: Das Fahrzeug muss entweder von Ihnen selbst wieder ausgeführt oder verzollt werden. Dies gilt auch, wenn es aufgrund eines irreparablen Schadens verschrottet werden muss. Die venezolanischen Behörden können die Ausreise verweigern, bis das Fahrzeug verzollt oder die Ausfuhrformalitäten geregelt sind.
Die Polizei führt an zahlreichen Checkpoints Personenkontrollen durch. Es gibt Berichte, dass vereinzelte Sicherheitskräfte ungerechtfertigte Geldzahlungen fordern. Verlangen Sie einen schriftlichen Beleg, falls Sie zu einer Zahlung aufgefordert werden.
Öffentlicher Verkehr: Die Wartung öffentlicher Verkehrsmittel (U-Bahn, Busse) ist mangelhaft.
Die Sicherheitsvorkehrungen und der Zustand der Flugzeuge für Inlandflüge sind unterschiedlich. Unfälle mit Kleinflugzeugen kommen vor.
Es muss landesweit mit Unterbrüchen der Strom- und Wasserversorgung gerechnet werden, die längere Zeit andauern können. Ausserhalb von Caracas ist die Treibstoffversorgung nicht gewährleistet.
Telefon- und Internetverbindungen sind zeitweise unterbrochen.
Die See- und Luftgrenzen zu den Inseln Aruba, Bonaire und Curaçao sind geschlossen. Die venezolanischen Grenzübergänge nach Kolumbien, Brasilien und Guyana bleiben zeitweise ebenfalls geschlossen. Erkundigen Sie sich vor einem allfälligen Grenzübertritt (auf dem Land- oder Wasserweg) bei den zuständigen Behörden oder direkt bei den Grenzposten über die aktuell gültigen Öffnungszeiten.