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Die künstliche Befruchtung
Die Hoffnung auf Nachwuchs
Paare, die sich sehnlichst ein Kind wünschen, es aber nicht auf natürlichen Weg bekommen können, haben die Chance durch eine künstliche Befruchtung ihren Traum zu erfüllen. Oft ist die künstliche Befruchtung der letzte Ausweg, und auch wenn die Hoffnung auf ein eigenes Kind besteht, belastet die Situation die Paare sehr. Gerade in dieser Zeit benötigt das Paar sehr viel Unterstützung, denn leider liegen die Erfolgschancen nicht bei 100% und dieses Wissen versetzt die Paare oft in Angst.
Die Insemination
Bei der Insemination erfolgt die Samenübertragung im Körper der Frau. Der Weg des Samens zur Eizelle wird verkürzt. Diese Methode wird zum Beispiel angewendet, wenn die Samenzellen in ihrer Anzahl und Beweglichkeit eingeschränkt sind oder wenn diese verformt sind. Zum Zeitpunkt des Eisprungs werden die Spermien direkt in die Gebärmutter eingeführt. Die Samenzellen werden vorher aufbereitet, sodass nur gesunde und potenziell erfolgreiche Samen verwendet werden. Sollte bei der Frau eine Zyklusstörung vorliegen, so wird der Eisprung zusätzlich durch Hormone stimuliert.
Eine hormonelle Stimulation wird auch angewendet, wenn die Spermienqualität nicht hoch ist. Durch die Hormone steigt die Chance, dass die künstliche Befruchtung zum Wunschkind führt. Mithilfe der Hormonbehandlung reifen zwei gute Eizellen heran. In der Schweiz werden in der Regel die Kosten einer Insemination mit dem Samen des Partners für 3 Zyklen pro Schwangerschaft übernommen. Es darf kein Fremdsamen verwendet werden.
Die In-Vitro-Fertilisation
Bei dieser Methode wird die Frau mit Hormonen behandelt. Es sollen möglichst viele Eizellen heranreifen. Die Eizellen werden mithilfe eines Schlauches durch die Scheide abgesaugt. Für die Befruchtung der Eizellen werden die Spermien des Partners verwendet. In einer Glasschale, die mit einer Nährlösung gefüllt ist, werden die Eizellen sowie die Spermien zusammengeführt, sodass es zur Befruchtung kommt. Wenn sich die Zellen teilen, entwickeln sich diese zu Embryonen.
Bis zu drei der befruchteten Eizellen werden durch die Scheide in die Gebärmutter wieder eingesetzt. Nach dem Einsetzen der Eizellen findet eine weitere Hormonbehandlung statt, diese soll die Schwangerschaft unterstützen. Diese Methode wird oft eingesetzt, wenn die Eileiter der Frau verschlossen oder verklebt sind.
Die Spermieninjektion
Diese Methode wird meistens angewendet, wenn der Mann einen Samenleiter-Verschluss hat oder er unter einer Samenzellenanomalie leidet. Dem Mann werden die Spermien im Rahmen eines operativen Eingriffs entnommen, wenn ein Verschluss vorliegt. Der Frau wird dann eine ausgesuchte Samenzelle mithilfe hochpräziser Instrumente direkt in die herangereifte Eizelle eingeführt. Vor und nach der Behandlung muss die Frau Hormone einnehmen, die die Erfolgsaussichten erhöhen.
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