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Trauer um Barney «First Dog» Bush
- Samstag, 2. Februar 2013, 11:45 Uhr
Der frühere «mächtigste Hund der Welt», George W. Bushs Scottish Terrier Barney, ist tot. Der Ex-Präsident zollte dem Verstorbenen Respekt: Er habe nie über Politik diskutiert, heisst es im Nachruf.
Barney starb im Alter von zwölf Jahren an einer Lymphknotenerkrankung. Während Bushs Amtszeit von 2001 bis 2009 war Barney im Weissen Haus daheim. Das Präsidentenamt veröffentlichte damals zu Weihnachten mit einer «Barney-Cam» aufgenommene Videos, die das Leben aus der Hunde-Perspektive zeigten. Barney hatte sogar seine eigene Homepage auf der Website des Weissen Hauses.
«Stets höflich»
Anlässlich von Barneys Tod veröffentlichte Bush ein Kunstwerk von eigener Hand: Auf seinem Facebook-Konto zeigte der 43. US-Präsident ein Ölgemälde, das er von seinem Haustier angefertigt hatte.
Barney habe den Eingang zum Weissen Haus bewacht, als ob er ein Agent des Secret Service wäre, zollte Bush seinem vierbeinigen Freund in einer Erklärung Tribut. «Barney begrüsste Königinnen, Staatsoberhäupter und Ministerpräsidenten. Er war stets höflich und sprang nie auf ihren Schoss.» Ausserdem habe er «nie über Politik diskutiert und war immer mein treuer Freund. Laura und ich werden unseren Kumpel vermissen.»
Der Präsidenten bester Freund
Alle US-Präsidenten des 20. Jahrhunderts ausser Woodrow Wilson hielten einen Hund. Präsident Harry Truman wird das Zitat zugeschrieben: «Wenn Du in Washington einen Freund willst, schaff Dir einen Hund an.»