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Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.
Drei Tage nach der 1:7-Klatsche in Kloten hat sich Ajoie in der Swiss League mit einem 4:0-Sieg gegen Leader Thurgau rehabilitiert. Für den Cupsieger der letzten Saison war es das zweite Spiel nach der Quarantäne und die Premiere in der umgebauten Halle in Pruntrut.
Eigengewächs Bastien Pouilly erzielte in der 10. Minute in Überzahl den ersten Treffer in der für knapp 28 Millionen Franken renovierten und umgebauten Patinoire du Voyeboeuf, die eigentlich Platz für 4761 Zuschauer böte. Auch Ajoies kanadische Erfolgsgaranten Philip-Michael Devos und Jonathan Hazen reihten sich im Geisterspiel unter die Torschützen.
Während sich Ajoie dank dem siebten Sieg im achten Saisonspiel auf Platz 5 verbesserte, führt Thurgau nach 16 absolvierten Partien die Tabelle nur noch mit fünf Punkten Vorsprung auf das zweitplatzierte Langenthal an. Die Oberaargauer, die sich beim 7:2 gegen die Biasca Ticino Rockets keine Blösse gaben, haben allerdings noch vier Spiele weniger ausgetragen als der Leader. (pre/sda)
Als Testlauf für die Weltmeisterschaft 2022 trägt Katar ein Jahr zuvor den Arab Cup mit 22 Nationalmannschaften aus der Region aus. Das Turnier soll vom 1. bis 18. Dezember 2021 ausgetragen werden. Der Final findet damit exakt ein Jahr vor dem WM-Endspiel statt.
Unter anderen nehmen die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain, Saudi-Arabien und Ägypten, mit denen es politische Differenzen gibt, an dem Turnier teil. Diese Länder hatten am 5. Juni 2017 eine Blockade über Katar verhängt und die diplomatischen Beziehungen abgebrochen. Die Blockadestaaten warfen Katar die Unterstützung von Terror sowie zu grosse Nähe zum Iran vor. (pre/sda)
Der Bundesliga-Tabellenletzte Schalke nimmt weitere personelle Veränderung vor. Der Verein aus Gelsenkirchen trennt sich vorzeitig von seinem Technischen Direktor Michael Reschke. Dieser war seit Mai 2019 für die Kaderplanung verantwortlich. Der Vertrag von Stürmer Vedad Ibisevic wird auf Ende Jahr hin aufgelöst. Nabil Bentaleb und Amine Harit sind bis auf Weiteres vom Mannschaftstraining ausgeschlossen.
Bereits nach der 2. Runde der laufenden Saison war Trainer David Wagner durch Manuel Baum ersetzt worden. Aber auch unter dem neuen Coach tut sich Schalke sehr schwer. In insgesamt acht Runden holte es nur drei Unentschieden. Seit 24 Bundesliga-Partien ist der Klub sieglos. (pre/sda)
Christophe Dominici, einer der bekanntesten französischen Rugby-Spieler, ist am Mittwoch im Alter von 48 Jahren überraschend gestorben. Der 65-fache Nationalspieler war als relativ kleiner, trickreicher Flügelspieler in den Neunziger- und Nullerjahren ein Publikumsliebling.1999 trug Dominici unter anderem mit einem Try entscheidend zum sensationellen Sieg der Franzosen im WM-Halbfinal gegen Neuseeland bei. Dominici wurde am Mittwoch tot in einem Park in der Nähe von Paris aufgefunden. (pre/sda)
Die Swiss Hockey League passt nach den vielen Verschiebungen wegen Corona-Quarantänen den Spielplan ab Dezember an. Bis im Februar gibt es am Samstag praktisch keine angesetzten Spiele mehr.
Nachdem mittlerweile jedes der zwölf Teams der National League mindestens einmal in Quarantäne musste, sah sich die Liga gezwungen, den Spielplan anzupassen, um zumindest zu versuchen, die Qualifikation wie vorgesehen bis am 22. März zu beenden. Dabei konzentriert man sich auf die Spieltage Dienstag und Freitag, um nicht jedes Mal drei Matches verschieben zu müssen, wenn ein Team in Quarantäne muss.
Aus diesem Grund sind bis am 20. Februar mit Ausnahme des 2. Januar an Samstagen keine Spiele mehr angesetzt. Die Absage des Spengler Cups ermöglicht es ausserdem, am 27., 28. und 30. Dezember mehrere Spiele anzusetzen. Weiter sollen an den Sonntagen des 10., 17., 24. und 31. Januar weitere verschobene Spiele nachgeholt werden. (pre/sda)
Die Frauen des FC Zürich treffen in den Sechzehntelfinals der Champions League auf den österreichischen Serienmeister St.Pölten. Die Zürcherinnen treten Mitte Dezember erst auswärts an, das Rückspiel findet eine Woche später statt.
Der aktuelle Leader der Schweizer Super League, Servette Chênois, bekommt es mit Atlético Madrid, dem Zweiten der letzten und Leader der laufenden spanischen Meisterschaft zu tun. Die Genferinnen spielen zunächst zuhause. (ram/sda)
Servette muss drei bis vier Wochen ohne den Schweizer Internationalen Tanner Richard auskommen. Der 27-jährige Stürmer verletzte sich am Samstag bei der Niederlage der Genfer in Ambri am Oberkörper. (ram/sda)
England kehrt nach einem vierwöchigen Teil-Lockdown Anfang Dezember wieder zu einem Warnstufen-System mit regionalen Corona-Beschränkungen zurück. Bei Sportevents sollen ab dem 4. Dezember je nach Risikostufe bis zu 4000 Zuschauer zugelassen werden. In den Fussball-Ligen beispielsweise wird seit der Wiederaufnahme der Meisterschaft nach dem Lockdown im Frühjahr unter Ausschluss der Öffentlichkeit gespielt.
«Wir werden zu einem regionalen Ansatz mit verschiedenen Stufen zurückkehren – und dort die strengsten Massnahmen einführen, wo Covid am meisten präsent ist», sagte der britische Premier Boris Johnson in einer virtuellen Ansprache an das Londoner Parlament. Dabei sollen die Massnahmen gegenüber den vor dem Teil-Lockdown geltenden Stufen verschärft werden. (ram/sda/apa)
Zu viele Fehler von Quarterback-Superstar Tom Brady haben die Tampa Bay Buccaneers den möglichen Sieg gegen die Los Angeles Rams gekostet. Brady leistete sich beim umkämpften 24:27 vor heimischen Fans am Montagabend zwei Interceptions und einige weitere ungenaue Würfe. Die vierte Saisonniederlage verringerte die Hoffnungen der Buccaneers auf Rang 1 der NFC South. Die Rams dagegen übernahmen mit sieben Siegen die Führung in der hart umkämpften NFC West.
Wie der erfolgreichste Quarterback der NFL-Geschichte leistete sich auch Rams-Spielmacher Jared Goff zwei Interceptions, brachte aber drei Pässe für Touchdowns zu seinen Mitspielern. Brady hatte zwei Touchdown-Pässe und überholte damit wieder den derzeit verletzten Drew Brees von den New Orleans Saints als Rekordhalter für die meisten Touchdown-Pässe in der NFL-Geschichte. Allerdings hatte Brady auch seit 2011 keinen Saisonstart mehr mit neun Interceptions nach elf Spielen. (sda)
Die Grasshoppers konnten sich an der Tabellenspitze der Challenge League leicht absetzten. Nach dem 1:0-Sieg im Nachtragsspiel beim FC Aarau beträgt der Vorsprung auf den ersten Verfolger Thun vier Punkte.
Ein misslungener Abschlag von Aaraus Goalie Simon Enzler führte in der 32. Minute zum einzigen Tor. Der Ball landete vor den Füssen des Brasilianers André Santos, der aus 35 Metern ins verwaiste Tor traf. Die ebenbürtigen Aarauer hatten danach einige Möglichkeiten zum Ausgleich. Olivier Jäckle scheiterte kurz vor der Pause mit einem (unberechtigten) Handspenalty an GC-Goalie Mateo Matic. Nach dem Seitenwechsel parierte Matic gegen den eingewechselten Liridon Balaj stark. Auf der anderen Seite verpasste GC mehrmals den zweiten Treffer.
Mitte der zweiten Halbzeit musste das Spiel kurz unterbrochen werden, da Teile der Stadionbeleuchtung auf dem Brügglifeld ausfielen. Mit Blaulicht eilten danach Experten zum Stadion, welche den Masten jedoch auch nicht wieder zum Leuchten brachten. Der Schiedsrichter entschied jedoch, dass es genug hell sei, um die Partie zu beenden. (cma/sda)
Xherdan Shaqiri fällt beim FC Liverpool wegen muskulären Problemen bis auf Weiteres aus. Der Basler, der am Sonntagabend die Premier-League-Partie gegen Leicester (3:0) kurzfristig verpasst hatte, verletzte sich gemäss Trainer Jürgen Klopp in der letzten Woche mit der Schweizer Nationalmannschaft.
Bei den medizinischen Untersuchungen habe sich herausgestellt, dass Shaqiri die Verletzung «vor fünf oder sechs Tagen» erlitten habe, sagte Klopp. Der Mittelfeldspieler bemerkte die Blessur nicht und stieg nach seiner Rückkehr von der Nationalmannschaft wieder ins Liverpooler Training ein. Wie lange Shaqiri ausfällt, ist offen. (abu/sda)
Beim Weltcupauftakt der Biathleten am kommenden Wochenende im finnischen Kontiolahti sind trotz der sonst strikten Corona-Schutzkonzepte für Sportler und Betreuer bis zu 4500 Zuschauer pro Tag erlaubt. Die Fans sollen auf vier Tribünen aufgeteilt werden, um den nötigen Abstand zu gewährleisten. Im Gegensatz zur Maskenpflicht für Athleten, Betreuer und OK-Mitarbeiter im gesamten Stadionbereich müssen die Fans keinen Mund-Nasen-Schutz tragen. (zap/sda/apa)
Borussia Dortmunds Sturmtalent Youssoufa Moukoko könnte für eine weitere Bestmarke sorgen und zum jüngsten Spieler der Champions-League-Geschichte werden. Wie der Bundesligist bestätigte, wurde der Deutsch-Kameruner für das Gruppenspiel gegen den FC Brügge am Dienstag fristgerecht über die B-Liste der UEFA nachgemeldet.
Moukoko war am Samstag beim 5:2 bei Hertha Berlin im Alter von 16 Jahren und einem Tag in der 85. Minute eingewechselt worden. Damit hatte er den Ex-Dortmunder Nuri Sahin als jüngsten in der Bundesliga eingesetzten Spieler abgelöst. Der bisherige Rekordhalter in der Champions League ist Céléstine Babayaro, der am 23. November 1994 für Anderlecht beim 1:1 in Bukarest mit 16 Jahren und 87 Tagen debütiert hatte. (ram/sda)
Die 20 Vereine der Swiss Football League beschlossen mit einer Gegenstimme eine Neuregelung für Gesuche von Spielverschiebungen. Neu kann ein solches Gesuch nur noch eingereicht werden, wenn bei einem Klub nachweisbar weniger als 14 Feldspieler und zwei Goalies einer vorgängig eingereichten Spielerliste einsatzfähig sind. Diese umfasst in der Super League mindestens 30, in der Challenge League mindestens 25 Spieler. Die bisherige Regel sah vor, dass eine Verschiebung beantragt werden konnte, wenn mindestens sechs Spieler wegen der gleichen ansteckenden Krankheit oder wegen Quarantäne nicht zur Verfügung standen.
Die Zustimmung anlässlich der Generalversammlung erfolgte wegen der Coronavirus-Pandemie auf schriftlichem Weg. Ebenfalls mit einer Gegenstimme sprachen sich die Klubs für eine Änderung im Lizenzreglement der SFL aus, die vom FC Aarau und dem FC Lugano beantragt wurde. Neu kann die Ausnahmebewilligung für die Austragung von Profispielen in einem eigentlich nicht den Vorgaben entsprechenden Stadion jeweils um ein Jahr verlängert werden, wenn der betroffene Klub den Nachweis erbringt, alles ihm Zumutbare unternommen zu haben, das Projekt voranzutreiben. (ram/sda)
Die Ethikkommission der FIFA hat Ahmad Ahmad, den Präsidenten des Afrikanischen Fussballverbands und Vize-Präsidenten der FIFA, für fünf Jahre gesperrt und mit 200'000 Franken gebüsst. Dem 60-Jährigen aus Madagaskar, der seit März 2017 an der Spitze des Kontinentalverbands steht, werden Verstösse wie Amtsmissbrauch, Veruntreuung von Geldern oder Annahme und Verteilung von Geschenken vorgeworfen. 2019 war Ahmad zudem in Paris wegen des Verdachts auf Korruption verhört worden. (ram/sda/afp)
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