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Themen Armut
Materielle Armut bedeutet, dass jemand seine Grundbedürfnisse (Nahrung, Kleidung, Wohnraum, Gesundheit) nicht aus eigenen Ressourcen decken kann. In der Schweiz sind mehr als eine halbe Million Menschen von Armut betroffen. Für ihre Existenzsicherung sind sie auf Unterstützung angewiesen. Armut bedeutet oft auch den Ausschluss aus dem gesellschaftlichen Leben. Soziale und kulturelle Bedürfnisse können nicht mehr befriedigt werden. Auch der Zugang zu Bildungsangeboten ist eingeschränkt.
Seit einigen Jahren wird Armut in der gesellschaftlichen Diskussion vermehrt als selbstverschuldet deklariert. In der Folge werden Sozialhilfebeiträge gekürzt und Armutsbetroffene stigmatisiert. Bezügerinnen und Bezüger von staatlichen Leistungen wie IV, Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld werden als fordernd, faul oder gar kriminell dargestellt.
In der Jugendarbeit muss das Thema Armut unter anderem dann reflektiert werden, wenn es um die Festsetzung von Mitgliederbeiträgen, Lagerbeiträgen, Verkaufspreisen oder Eintritten geht. Niederschwellige und kostenlose Angebote helfen Menschen, die von Armut betroffen sind, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.
Die Schweiz braucht eine wirksame Armutspolitik.
Caritas-Positionspapier (2014).
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Jung und arm: das Tabu brechen!
Bern: EKKJ (2007).
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Tipp! Caritas Schweiz
caritas.ch
Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe (SKOS)
skos.ch