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Es war einmal ein trotteliger Mann namens Seppli. Er wohnte in Steinen in der Steinenstrasse. Er hatte immer Weihwasser bei sich. Man sagte, dass das Weihwasser, das er dabei hatte, magisch war. Es war magisch, weil sobald es mit normalem Wasser in Kontakt kam, liess es Wasser hinauf fliessen. Seppli wurde von allen als Dorftrottel betrachtet, obwohl er ganz normal war. «Seppli!», riefen die Leute ihm zu, als er im Dorf spazierte. «Wie gaht’s dier?» Doch als sie das fragten, fing er immer an zu fluchen und stolperte über seine eigenen Füsse. Darum dachten die Leute wahrscheinlich, dass er ausserordentlich doof sei. Eines Tages fand man ihn tot mitten im Wasserfall schwimmen. Zwei Verdächtige wurden vor das Landesgericht gestellt und sie gestanden, dass sie ihn in den Bach geworfen hatten. Sie sagten aber auch, dass das nicht einmal in der Nähe des Wasserfalls war. Man glaubte aber, dass es das magische Weihwasser war.
Ort: Historisches Museum Obwalden, Sarnen
Bogdan, 10 Jahre
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