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Die neue Studie der Universitäten Hohenheim und Göttingen untersuchte die Auswirkungen eines verringerten Fleischverzehrs auf das globale Agrarpreisniveau und die weltweite Nahrungsmittelproduktion,
das Ergebnis ist erstaunlich:
Eine Verringerung des Fleischverzehrs in den Industrieländern um 19 % führe nicht nur zu einer weltweiten Reduktion der Fleischproduktion um 2,5 % und zu einer Senkung des Weltmarktpreises für Fleisch. Durch die geringere Futtermittelnachfrage und den allgemein sinkenden Verzehr könne auch ein Preisrückgang für andere Produkte wie zum Beispiel Getreide verzeichnet werden. Von diesen Preissenkungen profitierten insbesondere die armen Länder.
Eine Minimierung des Fleischkonsums um lediglich ein Fünftel des derzeitigen Verzehrs scheint demnach ein mehr als probates Mittel für die Umgestaltung des globalen Agrarsektors und eine Verbesserung der weltweiten Ernährungslage zu sein.
„70 bis 80 Prozent der weltweiten Agrarfläche dienen der Mast, leisten aber punkto Kalorien lediglich einen Betrag von 17 Prozent zur Welternährung:Wenn alleine die Bürger der USA jährlich ihren Fleischkonsum um nur 10 Prozent einschränken würden, könnten mit den eingesparten Nahrungsmitteln rund 60 Millionen Menschen weltweit ernährt werden. Zurzeit hungern 900 Millionen Menschen, alle 7 Sekunden verhungert ein Kind unter zehn Jahren..“
Quelle: Handbuch, RAtschläge und Einblicke für ein grüneres Leben von Greenpeace, ISBN:978-3-03774-048-4
Eine Zusammenfassung der Studie findet ihr hier.
Zur ganzen Studie geht es hier.