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Yann Marti hat sich nach seiner Nichtnominierung für das Einzel entschieden, das Davis-Cup-Team zu verlassen und ins Wallis zurückzureisen. «Ich kann solche Entscheidungen nicht mehr akzeptieren», sagte der Romand gegenüber «Le Nouvelliste».
Bei Swiss Tennis will man von einer freiwilligen Abreise nichts wissen. Davis-Cup-Captain Severin Lüthi habe entschieden, ihn aufgrund unsportlichen Verhaltens aus dem Team auszuschliessen.
Captain Lüthi stellte Marti aber nicht für die Einzel vom Freitag auf und nominierte stattdessen den 32-jährigen Michael Lammer (ATP 576). «Ich will am Freitag soviel Erfahrung und Routine wie nur irgend möglich auf dem Platz haben», begründete Lüthi.
Man dürfe zudem nicht vergessen, dass Lammer mal die Nummer 150 der Welt war. «Eine so gute Klassierung haben alle anderen Teammitglieder nie erreicht», so Lüthi.
Neben Lammer, der am Freitag die zweite Partie gegen Steve Darcis bestreitet, hat Lüthi für das Eröffnungsspiel Henri Laaksonen (ATP 344) nominiert. (pre/si)
Barcelona-Verteidiger Gerard Piqué ist längst nicht mehr nur Fussballer. Seit Jahren bastelt er an seinem Imperium. Nun mischt er sich auch in den Tennis-Sport ein und ist mitverantwortlich für die radikalste Davis-Cup-Reform aller Zeiten. Wie es dazu kam.
Eloquent, privilegiert, intelligent, ausgebildet an der katholischen Elite-Schule La Salle Bonanovo, das Gesichtshaar zu einem modischen Dreitagebart getrimmt, Sohn eines Anwalts und einer renommierten Hirnchirurgin, Enkel eines ehemaligen Vize-Präsidenten des FC Barcelona.
Nein, Gerard Piqués (31) Biografie hat wenig mit jenen Heldengeschichten zu tun, in denen ein Kind aus einer mittellosen Familie als Fussballer Weltruhm erlangt. Doch genau das hat der Katalane getan: Er wurde achtmal …