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Das 1. Trimester der Schwangerschaft umfasst die 1. bis 12. Schwangerschaftswoche (SSW). Gezählt wird dabei ab dem ersten Tag der letzten Periode.
Nach der Befruchtung der Eizelle beginnt die Zellteilung; es entstehen der Embryo und die Plazenta. Letztere versorgt das Baby während der Schwangerschaft mit Sauerstoff. In der 5. SSW beginnt das Herz zu schlagen; in den darauffolgenden Wochen entwickeln sich Gehirn, Organe, Gliedmassen und erste Muskeln; am Kopf des winzigen menschlichen Wesens sind Ohren und Augen bereits gut zu erkennen. Ab der 9. SSW kann das Baby erste Sinneseindrücke wahrnehmen und beginnt, sich zu bewegen. Am Ende des 1. Trimesters der Schwangerschaft wiegt es bis zu 50 g und ist bis zu 9 cm gross.
Von allen Phasen der Schwangerschaft ist das 1. Trimester das kritischste, denn die Gefahr einer Fehlgeburt ist hoch. Sobald auch nur die Möglichkeit einer Schwangerschaft besteht, sollten Frauen mit dem Rauchen und dem Konsum von Alkohol und Drogen aufhören. Nur so ist sichergestellt, dass das Kind im kritischen 1. Trimester der Schwangerschaft nicht gefährdet wird.
Verläuft Ihre Schwangerschaft normal und ohne Risikofaktoren, wird sich sportliche Betätigung ausnehmend positiv auf Ihren Körper und Ihre Psyche auswirken. Die typischen Schwangerschaftsbeschwerden wie Kurzatmigkeit und Wassereinlagerungen lassen sich mit etwas Bewegung mindern und auch die Gewichtszunahme kann dadurch abgeschwächt werden. Ausserdem beugt Sport Schwangerschaftsdiabetes vor. Empfohlen wird ein moderates Training, bei dem der Puls im Schnitt bei rund 130 Schlägen pro Minute liegt. Bereits 30 Minuten am Tag genügen, um den Körper gut mit Sauerstoff zu versorgen und die Muskeln zu trainieren. Das wirkt sich auch positiv auf Ihre Immunabwehr aus. Trainierte Frauen haben es auch während der Geburt leichter, da sie den Wehenschmerz in der Regel als weniger stark empfinden und die Anstrengungen besser verkraften. So sind Kaiserschnittgeburten(Der Kaiserschnitt) bei ihnen seltener und sie sind nach dem Wochenbett schneller wieder auf den Beinen. Das beugt auch einer Wochenbettdepression vor.