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S4-1 Bezeichnung der erhaltenswerten Kleinsiedlungen
Die regionalen Entwicklungsträger ordnen die erhaltenswerten Kleinsiedlungen entsprechend ihrer Struktur den Weilertypen A, B und C zu°. Dabei gelten
S4-2 Ausscheiden von Weilerzonen in der kommunalen Nutzungsplanung
Die Gemeinden können im Rahmen ihrer Nutzungsplanung für die Weiler des Typs B und C Weilerzonen ausscheiden. Die zugehörigen Bestimmungen im Bau- und Zonenreglement sind in erster Linie auf die Erhaltung der bestehenden Bausubstanz und auf eine harmonische Eingliederung in die Landschaft auszurichten. Soweit zur Stärkung der Stützpunktfunktion oder zur Verhinderung der Abwanderung der Wohnbevölkerung zusätzlich eine massvolle Entwicklung erforderlich ist, können weitergehende Massnahmen (An- und Umbauten, Neben- und Kleinbauten, Nutzungsänderungen von untergeordneter Bedeutung, allenfalls einzelne Neubauten) zugelassen werden, sofern die bestehende Infrastruktur für die Erschliessung (Strom, Wasser, Abwasser usw.) ausreichend ist.
S4-3 Stand- und Durchgangsplätze für Fahrende
Für Fahrende wird der Bau und Betrieb von räumlich angemessen verteilten und zweckmässig ausgestatteten Stand- und Durchgangsplätzen angestrebt.