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Betriebliches Mentoring umfasst 3 Rollenbilder: Coach, Berater und Trainer.
Ein Coach führt lediglich über Fragen und Antworten den Prozess, nimmt hierfür Methoden zur Hand und begleitet auf diese Weise seinen Kunden – den Coachee – der den Inhalt des Coachings bestimmt (siehe “Was ist Coaching?”)
Ein Berater gibt Rat: Dies kann eine Wissensvermittlung oder fachspezifisch sein, jedoch niemals zu eigenen oder fremden Erfahrungen, da sowohl der Kunde – der Beratene – wie auch seine Situation ganz individuell sind.
Ein Trainer trainiert – übt – mit seinem “Trainee” zuvor Erarbeitetes.
Beispiel: Ein Kunde wünscht sich in einem Mentorin herauszufinden, wie er ein Gespräch mit seinem Chef führen möchte. Im Coaching findet er hier für sich die Lösung, dies in dessen Büro und mit dem Inhalt zu einer Lohnerhöhung machen zu wollen. Kurz den Berater erbeten mit der Frage, wann der Zeitpunkt sinnvoll wäre, gibt dieser ihm den Hinweis, dies nicht nach einem “strengen” Arbeitstag zu tun. Danach erbittet der Kunde den Trainer – immer noch ein und dieselbe Person des betrieblichen Mentors, nur in einer erneuten Rolle/ Funktion – dieses Gespräch mit dem Chef doch vorher üben zu wollen. Es wird ein Rollenspiel geben, bei welchem der Trainer den Chef “spielt” und der Kunde “üben” kann.