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Aussehen
Mücken der Gattung Aedes sind Stechmücken mit meist auffällig schwarz-weiss geringelter Beinzeichnung. Es gibt heimische Arten und tropische Arten. Die tropischen Arten können sich durch die Klimaerwärmung und den Transport in Europa ausbreiten. Die Tigermücke ist etwas kleiner als unsere Stechmücke. Sie hat einen weissen Längsstreifen auf dem Rücken und fünf leuchtend weisse Segmente am Hinterbein.
Lebensweise
Die Tigermücke stammt aus dem asiatischen Raum. Sie stechen vor allem morgens und abends in der Dämmerung, aber auch tagsüber. Die Weibchen legen ihre Eier an den Rand von stehendem Wasser, wie in Ast- oder in Felslöchern, in Untersätze von Blumentöpfen, Vasen, Regentonnen oder Autoreifen.
Die Entwicklung vom Ei über die Larve bis zur Mücke ist abhängig von der Temperatur. In einem heissen Sommer kann innerhalb einer Woche eine Tigermücke schlüpfen. Übrigens können die Eier lange Trockenperioden überstehen.
Bedeutung für den Menschen
Die Tigermücke wurde 2003 erstmals im Tessin nachgewiesen und man findet die Larven vor allem entlang von Autobahnen, was auf eine Verbreitung durch den Transport hinweist. Im Gegensatz zur Buschmücke ist bei der Tigermücke die Übertragung von West-Nil-, Dengue- und Chickungunya-Viren belegt. Die Ausbreitung dieser Mückenart steht unter Beobachtung und wo es möglich ist, wird die Brutstätten eliminiert.
Vorgehen bei Fund
Falls Sie eine solche Mücke entdecken, versuchen Sie sie lebend einzufangen und in ein verschliessbares Gefäss (z.B. Konfitürenglas) zu sperren. Senden Sie uns ein Foto der Mücke mit Angaben zum Fundort an <email-pii>. Wir überprüfen die Art und melden uns anschliessen bei Ihnen.
Falls es mit dem lebend einfangen nicht klappt, können Sie uns die tote Mücke in einer Zündholzschachtel oder Ähnlichem mit Angaben zum Fundort ins Naturmuseum St.Gallen, Naturinfo, Rorschacherstrasse 263, 9016 St.Gallen schicken oder einfach vorbeibringen.