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Der 32-jährige Simon Moser, der mit der Schweiz sieben Mal an Weltmeisterschaften und zweimal an Olympischen Spielen teilnahm und seit 2015 als Captain-Assistent eine Führungsrolle spielt, verzichtete von sich aus auf ein Aufgebot. Moser wird in den kommenden Wochen zum zweiten Mal Vater.
Im ersten Aufgebot fehlt vorerst auch Denis Malgin, einer der prägenden Spieler dieser Saison in der National League. Der Schweizer Verband erhielt bislang von der Organisation der Toronto Maple Leafs noch keine Freigabe für Malgin. Toronto qualifiziert sich als derzeit stärkstes kanadisches Team sicher für die NHL-Playoffs. Malgin wird nachnominiert, sobald die Freigabe aus Kanada angekommen ist.
Auch ohne Malgin und Moser stellen die Schweizer schon diese Woche ein kompetitives Team. Im ersten Aufgebot, mit dem die Schweiz am Freitag und Samstag in Biel zweimal gegen Russland antreten wird, figurieren immerhin neun Akteure, die vor zwei Jahren an der letzten WM schon mit von der Partie waren: Reto Berra, Michael Fora, Lukas Frick, Romain Loeffel, Janis Moser, Andres Ambühl, Christoph Bertschy, Vincent Praplan und Tristan Scherwey.
Das Schweizer Nationalteam verbleibt für die gesamte WM-Vorbereitung im Zuger Trainingscamp (OYM) in einer Bubble. Die ersten drei Vorbereitungs-Länderspiele bestreitet die Schweiz in Biel - nach den zwei gegen Russland (am 30 April und 1. Mai) noch eines gegen Italien (4. Mai). Die letzten zwei Tests in der Schweiz vor der Abreise nach Riga finden am 7./8. Mai gegen Frankreich in Freiburg statt.