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Betroffen sind Johan Djourou, Pajtim Kasami, Alex Song, Ermir Lenjani, Xavier Kouassi, Seydou Doumbia, Mickaël Facchinetti, Christian Zock und Birama Ndoye. Sie hatten sich zuvor geweigert, eine neue Vereinbarung mit dem Klub zu unterschreiben, um die Voraussetzungen für die Kurzarbeit zu erfüllen: zum von der Arbeitslosenversicherung vorgesehenen Maximallohn von 12'500 Franken. Sieben der neun Spieler haben befristete Verträge, die im Juni auslaufen.
Die Entlassungen werden mit grosser Sicherheit ein juristisches Nachspiel haben. Bis dahin spart der FC Sion aber einiges an Lohnkosten. Die entlassenen Spieler gehören zu den am besten verdienenden im Klub.
Problematisch dürfte die Massnahme für den Walliser Super-League-Verein werden, falls die Saison noch zu Ende gespielt wird. Davon geht Constantin offensichtlich nicht aus. Denn bei einer Fortsetzung der vorerst bis Ende April pausierenden Meisterschaft würden Sion wichtige Spieler fehlen. Die Mannschaft belegt 13 Runden vor Schluss den drittletzten Platz mit nur vier Punkten Reserve auf den direkten Abstiegsplatz.