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Bei der Fütterung mittels Tuchheunetze legt sich das Heu nicht – wie bei Heunetztaschen oder Sackheunetzen – durch die Schwerkraft an das Netzmaterial.
Es muss von den Pferden mühsamer „erarbeitet“ werden; wählen Sie auch aus diesem Grunde die Maschenweite nicht zu eng !
Wenn Ihr Pferd bis anhin aus einer bestimmten Maschenweite aus Säcken oder Taschen gefressen hat, so wählen Sie zwingend eine grössere Maschenweite wenn die Fütterung von einer vertikalen (senkrechten) zu einer horizontalen (waagrechten) Position geändert werden soll.
Die Fütterung aus einer Heuraufe mit einem über das Heu gespannten Netz ist also deutlich „anstrengender“ für die Pferde als aus einem hängenden Netz. Wenn die Pferde die Wahl haben zwischen beiden Optionen konnte ich oft beobachten, dass sie letztere bevorzugt haben. Es ist also wichtig, ihnen das Leben nicht noch unnötig zu erschweren und die Maschenweite sollte also entsprechend angepasst werden.
Es empfiehlt sich auch, anfangs aus einzelnen „Kästchen“ Heu heraus zu zupfen, um es den Pferden leichter zu machen und somit Fress-Frust vorzubeugen.