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Lotteriefondsgelder für Tonhalle-Renovation
Der Gebäudekomplex aus Tonhalle und Kongresshaus in Zürich soll in den Jahren 2017 bis 2020 umfassend saniert werden. Der Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat, das Vorhaben mit 20 Millionen Franken aus dem Lotteriefonds zu unterstützen.
Land und Gebäude des Kongresshauses sind im Besitz der Kongresshaus-Stiftung. Die Stadt Zürich ist am Betrieb von Kongresshaus und Tonhalle nicht direkt beteiligt. Als regelmässige Geldgeberin hat sie aber dafür gesorgt, dass die Stiftung immer wieder für notwendige bauliche Investitionen aufkommen konnte, schreibt der Kanton.
Im Juni 2016 haben die Stadtzürcher Stimmberechtigten einem Bau- und Entschuldungskredit zugunsten der Kongresshaus-Stiftung in der Höhe von 165 Millionen Franken zugestimmt. Die ins Auge gefasste grundlegende Sanierung soll in den Jahren 2017 bis 2020 stattfinden.
Die Stadt Zürich, die Kongresshaus-Stiftung und die Tonhalle-Gesellschaft ersuchen den Kanton Zürich um einen Beitrag an die Sanierung. Der Regierungsrat hält das Anliegen laut seiner Mitteilung für berechtigt. Es gibt seiner Ansicht nach im Kanton Zürich nur wenige Institutionen wie das Kongresshaus und die Tonhalle, die eine derart weitgehende Ausstrahlung über die Grenzen der Schweiz hinaus besitzen. Er beantragt dem Kantonsrat darum, das Vorhaben mit 20 Millionen Franken aus dem Lotteriefonds zu unterstützen.