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Das Zürcher Museum für Gestaltung zeigt in einer neuen Ausstellung psychedelische Plakate aus dem Kalifornien der 60-er Jahre - eine Hommage an die Hippie-Kultur und den Glauben an Bewusststeinserweiterung durch LSD.Dieser Inhalt wurde am 15. Februar 2000 - 11:39 publiziert
«Can you pass the Acid Test?» heisst die Ausstellung und nimmt damit den Slogan eines Plakats von 1965 auf. «Acid Tests» waren im San Francisco der 60-er Jahre ekstatisch-orgiastische Happenings, eine progressive und experimentelle Kunstform von Künstlern und Musikern.
An den Kult-Veranstaltungen im Fillmore Auditorium und im Avalon Ballroom traten jene Bands auf, die das Lebensgefühl der Flower- Power-Generation bestimmten: Grateful Dead, Jefferson Airplane, The Doors, Rolling Stones, Santana, The Who, Pink Floyd, Velvet Underground oder Janis Joplin.
Neben psychedelischer Musik gehörte das damals noch legale LSD als bewusstseinserweiterndes Mittel zu den Happenings. Das Fest dauert wenige Jahre.
1966 wurde die Designer-Droge in den USA für illegal erklärt, 1969 setzte endgültig die Kommerzialisierung der Hippie-Bewegung und ihrer Attribute ein, und die ersten Stars der Szene starben an Drogenkonsum.
Die Ausstellung zeigt Plakate aus der Blütezeit der Acid Tests. Sie wecken heute mit ihrer eigenen graphischen Psychedelik nostalgische Erinnerungen an Hippie-Filme und den satt taumelnden Sound der grossen Bands der 60-er Jahre.
SRI und Agenturen
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