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Nach der Vereinigung der Vorkerne von Spermium und Eizelle im ersten Drittel des Eileiters werden Chromosomen sichtbar und die befruchtete Eizelle (Zygote) beginnt mit einer Zellteilung.
Das Zweizellstadium
Etwa 30 Stunden nach der Befruchtung ist die erste Teilung abgeschlossen. Da nun zwei Zellen vorliegen, spricht man vom Zweizellstadium.
Anders als bei den üblichen Zellteilungen in den Geweben, wird zwischen den sogenannten Furchungsteilungen keine Pause eingelegt. Der Kern teilt sich und das Zellplasma wird auf die beiden Tochterzellen aufgeteilt.
Anders auch als bei den Zellteilungen in den Geweben wachsen die geteilten Zellen (Blastomere) nach einer Furchungsteilung nicht wieder zur vorherigen Grösse heran. Die Furchungszellen werden dabei also immer kleiner.
Das Vier- und Achtzellstadium: Totipotenz
Auf das Zweizellstadium folgt das Vierzellstadium, dann das Achtzellstadium. Alle Teilzellen sehen in diesem Stadium noch gleich aus. Wenn man sie voneinander trennt, kann sich noch aus jeder von ihnen ein ganzer Embryo bilden. Diese Teile sind noch zu allem fähig (totipotent).
Das Morulastadium (Maulbeerstadium)
Rund drei Tage nach der Befruchtung ist aus der Zygote eine brombeerartige Kugel aus 12 bis 16 Zellen geworden. Man nennt sie Morula (Maulbeere).
Bildung der Blastocyte
Im weiteren Verlauf beginnt Flüssigkeit in die Morula hineinzuströmen. Im Inneren der Morula bildet sich ein Hohlraum (Blastocystenhöhle). Während dieser Zeit wandert der Keim gemächlich durch den Eileiter in die Gebärmutter. Er wird durch Cilienschläge von Eileiterzellen weitertransportiert. Diese sogenannte Blastocyste ist etwa am fünften Entwicklungstag erreicht.
In der Gebärmutter (Uterus) angelangt, schlüpft der Keim aus der Glashaut (Zona pellucida). Er wird nun Blastocyste genannt. Die Blastocyste dehnt sich aus. Ihre äusseren Zellen sind abgeflacht und bilden die Wand der Blastocyste (Trophoblast), die inneren Zellen (Embryoblast) liegen auf einer Seite und sind gross und rundlich.
Etwa am sechsten Tag nach der Befruchtung nistet sich die Blastocyste in der Gebärmutter ein.