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Vor sechzehn Jahren sind etliche Männer im guatemaltekischen Bürgerkrieg verschwunden. Seither suchen Familien ihre im Krieg verschwundenen Ehemänner und Väter. Auch Juan (Augustin Ortiz Perez) ist seit Jahren, mit seiner Mutter Delfina (Maria Telon) zusammen, auf der Suche nach seinem verloren gegangenen Vater. Juan hat den Verlust des Vaters nie wirklich verkraftet und versucht des Öfteren, sich das Leben zu nehmen. Delfina eilt ihm jedoch immer wieder zur Hilfe und rettet ihm in letzter Sekunde das Leben. Nebst den Selbstmordversuchen rächt er sich bei dem Mann, der seinen Vater vor 16 Jahren verraten hat. Er belästigt ihn und erschwert sein Leben, wo immer es geht.
Zur selben Zeit drehen Ignacio (Eduardo Spiegeler) und seine schwangere Ehefrau Alejandra (Alejandra Estrada) einen Dokumentarfilm über den Bürgerkrieg von 1982 und begegnen dabei Juan und seiner Mutter. Sie interviewen die beiden und dokumentieren deren Erinnerungen an die schreckliche Zeit. Doch die Zusammenarbeit mit dem rebellischen Juan ist nicht immer leicht. Oft benimmt er sich mürrisch und trotzig. Dann verzieht er sich in den Wald, wo er alleine gelassen wird. Ignacio, der in Juans Alter ist, versucht jedoch, die Wogen zu glätten. Juan vertraut sich dem Filmemacher langsam aber sicher wieder an und erzählt ihm eine schreckliche Tat, die er kürzlich begangen hat. [dsa/OutNow]