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Laut Untersuchungen des Forschungsinstituts New Financial wird der Austritt der Briten aus der Euroäischen Union (EU) dazu führen, dass die Kapitalmärkte der EU kleiner und weniger entwickelt sind. Dies wiederum bedeute, dass die Gemeinschaft stärker von der Kreditvergabe durch die - derzeit kriselnde - Bankenbranche abhängig werde. Frankreich soll, der Studie zufolge, die führende Position in der EU-Finanzbranche von Grossbritannien übernehmen.
Den Experten zufolge steht Grossbritannien für nahezu einen Drittel der Kapitalmarktaktivitäten in der EU. Dies sei mehr als die Anteile Frankreichs und Deutschlands zusammen. International sinke der Anteil der EU nach dem Brexit auf 14 von zuvor 21 Prozent und entspreche damit jenem Chinas. Das Gewicht der USA auf den globalen Kapitalmärkten sei drei mal so gross, rechneten die Experten vor.
(Reuters)