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Japan: Nachrüstungen für zusätzliche Erdbebensicherheit
Im September 2006 hatte die japanische Nuclear Safety Commission neue Richtlinien zur Erdbebensicherheit veröffentlicht und eine Überprüfung der Erdbebensicherheit aller Kernanlagen verlangt. In der Folge nahm die Betreiberin von Shika-2 - das im Jahr 2005 in Betrieb genommen worden war - freiwillige Verbesserungen vor, die vor zwei Monaten abgeschlossen wurden. Die nun bekannt gegebenen zusätzlichen Nachrüstungen sind eine Fortsetzung dieser Arbeiten. Sobald sie beendet sind, werden ähnliche Nachrüstungen am Block 1 vorgenommen.
Hintergrund der zusätzlichen Nachrüstungen von Shika-1 (505 MW, BWR) und -2 (1304 MW, ABWR) ist das schwere Erdbeben vom 16. Juli 2007 vor der Westküste Japans. Das Epizentrum des Erdbebens lag in einer Tiefe von nur 10 km im Japanischen Meer nahe der Küste unweit der Stadt Kashiwazaki. Die Sicherheit der sieben Reaktoreinheiten des Kernkraftwerks Kashiwazaki-Kariwa war zwar jederzeit gewährleistet, doch bleiben die Blöcke bis zum Abschluss aller Überprüfungen vom Netz.