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Experten für Deutsch-Galicisch Übersetzungen
Jeder einzelne unserer Übersetzer hat eine nachweisbare, über 5-jährige Erfahrung im Bereich der Deutsch-Galicisch-Übersetzung.
Zur Wahrung eines durchgängigen Übersetzungsstils beauftragen wir nur einen einzigen Übersetzer für jedes Projekt. Selbstverständlich übernimmt ein zweiter Übersetzer das Korrekturlesen.
Jede Branche, jeder Bereich, für den eine Übersetzung angefertigt wird, besitzt ihre eigenen Begrifflichkeiten. Um den richtigen Terminus einsetzen zu können und die Arbeit zu erleichtern, erstellen und verwenden wir Begriffsglossare, mit denen wir kundenspezifische, hochqualitative Übersetzungen von Deutsch auf Galicisch anfertigen.
Die wissenschaftliche und medizinische Übersetzung gehört zu den komplexesten Übersetzungsarten und setzt tiefgreifende Kenntnisse und eine grosse Verantwortung voraus. Um eine hochqualitative Übersetzung anbieten zu können, werden sämtliche Übersetzungen von einem zweiten Übersetzer und Fachmann der Materie korrekturgelesen.
Die Galicische Sprache
Wie das Katalanische gehört auch das Galicische dem Zweig der romanischen Sprachen der indoeuropäischen Familie an und entspringt der historischen Entwicklung des Galicisch-Portugiesischen im Westen der Iberischen Halbinsel. Gegen Ende des Mittelalters führten der Einfluss des Kastilischen und die geografische Isolierung Galiciens zur Trennung des Galicischen und Portugiesischen, wenngleich sie heutzutage von einigen Bereichen der galicischen Bevölkerung als Dialekte einer selben Sprache angesehen werden. In der Tat sind sie zu 85% untereinander verständlich.
Dank solcher Autoren wie Rosalía de Castro erfuhr das Galicische im 19. Jahrhundert während der so genannten galicischen Renaissance eine wesentliche Wiederaufwertung, um sich in einen entscheidenden Faktor der nationalistischen politischen Bewegungen zu verwandeln. Dessen ungeachtet wird es nach der sprachlichen Unterdrückung der Nachkriegszeit durch die spanische Verfassung von 1978 und das Autonomiestatut neben dem Kastilischen als eine der Amtssprachen anerkannt und in verschiedenen Gebieten des Staates gesprochen, wobei in gewissen Gemeinden Asturiens und Extremaduras die Kontroverse zum Ursprung der örtlichen Dialekte fortbesteht.
Daneben bestehen in Lateinamerika zahlreiche galicischsprachige Gemeinschaften, vor allem in Montevideo und Buenos Aires, wo in der Tat die Spanier aufgrund aufeinanderfolgender wirtschaftlich und politisch motivierter Einwanderungswellen Gallegos genannt werden; in diesen Ländern unterlag die Sprache wesentlichen Veränderungen und Anpassungen. Global gesehen zählt sie über 3 Millionen Sprecher.
Heutzutage ist das Nebeneinanderbestehen von Kastilisch und Galicisch im Bereich der Bildung und in den Einrichtungen nach wie vor Gegenstand der Kontroverse. In der Praxis wird lediglich in ländlichen Gebieten dem Galicischen der Vorzug über das Kastilische gegeben, während in den Städten eine Gemisch der beiden, das sogenannte Castrapo benutzt wird.