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Wawrinka zeigte sich bei seinem zweiten Auftritt nach einer über einjährigen Verletzungspause infolge zwei Fussoperationen deutlich stärker, als noch vor gut zwei Wochen bei seiner Zweisatzniederlage am Challenger-Turnier in Marbella. Mit Fortdauer der Partie, die über zwei Stunden dauerte, baute der 37-jährige Waadtländer auf dem Sandplatz im Fürstentum jedoch verständlicherweise mehr und mehr ab.
Fehlende Spielpraxis und Kraft
Im dritten und entscheidenden Satz war Wawrinka nicht mehr in der Lage, Bublik Paroli zu bieten. Er bekundete Schwierigkeiten mit den Stoppbällen, die der Kasache immer wieder in sein Spiel einstreute, und lag schnell 1:5 zurück.
Der Ausgang dieser Partie war für Wawrinka umso frustrierender, da die frühere Weltnummer 3 in den ersten beiden Sätzen eine sehr gute Leistung zeigte. Er agierte mit deutlich mehr Konstanz und Durchschlagskraft als noch in Marbella und dominierte über eine Stunde lang das Geschehen.
In einer entscheidenden Phase des Spiels zum Ende des zweiten Durchgangs zeigte sich jedoch, dass die Automatismen nach der langen Wettkampfpause noch nicht zurück sind. Der mit einer Wildcard ausgestattete Schweizer hatte seine Chancen, aber er konnte keinen der drei Breakbälle nutzen.
Mühe mit dem eigenen Aufschlag
Danach bekundete Wawrinka grosse Mühe, bei eigenem Aufschlag zu punkten. Zwar konnte er drei Satzbälle zum 4:5 abwehren, machte aber beim vierten Satzball zum 5:6 einen Vorhandfehler. Der dritte Satz gegen den diesjährigen Turniersieger von Montpellier war dann eine einseitige Angelegenheit.