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Thema 2005
Warum brauchen wir Kunst? Warum brauchen die Kulturschaffenden uns?
Der gesellschaftliche Wandel, der weltweit schärfere Wettbewerb um Innovation und Qualität in der Wirtschaft, steigende Ansprüche an einen tendenziell weniger starken Staat, eine sich immer stärker individualisierende und differenzierende Gesellschaft zwingen dazu, die Frage nach der Kunst, ihrer Bedeutung für unser Leben und Wirtschaften und die Notwendigkeit ihrer Förderung und Finanzierung radikal zu stellen.
Was bringt Kunst dem Individuum, dem Staat, der Wirtschaft? Muss die Gesellschaft an ihr ebenso interessiert sein wie an funktionierender Wasserversorgung oder an einem tauglichen Bildungswesen? Zu welchem Zweck, mit welcher Begründung und in welchem (gegenseitigen) Verhältnis finanzieren wir Kultur, privat und mit öffentlichen Mitteln? Würde Kunst sterben ohne Gelder von Dritten? Würden wir überleben ohne Bilderwerke, ohne Musik und Theater, ohne Literatur? Zähmt Kunst oder entfesselt sie? Weshalb besteht Kunst nicht auf dem Markt? Könnte marktgängige Kunst zum guten Leben ausreichen?
Denkanstösse erwarten wir von:
Pascal Couchepin, Bundesrat und Kulturminister
Gret Haller, Anwältin und Publizistin, ehemalige Botschafterin beim Europarat
Peter Stämpfli, Delegierter des Verwaltungsrats der Stämpfli Holding AG Bern
Präsident der Kunsthalle Bern
Rudolf Stämpfli, Präsident des Verwaltungsrats der Stämpfli AG Bern
Präsident des Schweizerischen Arbeitgeberverbands
In intensiven Workshops und im abschliessenden Podiumsgespräch werden die Impulse beraten, vertieft und zu Lösungsansätzen verdichtet.
Änderungen vorbehalten.