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Peter Michael Braun wurde 1936 in Wuppertal (Nordrhein-Westfalen) geboren. Nach dem Abitur studierte er an den Staatlichen Musikhochschulen in Köln und Detmold bei Frank Martin, Bernd Alois Zimmermann, Giselher Klebe und Herbert Eimert die Fächer Komposition und Elektronische Musik (mit der Reifeprüfung als Abschluss); außerdem Schulmusik, Musikwissenschaft und Dirigieren. 1957-61 war er Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes.
Seine Werke wurden seit 1959 immer wieder im In- und Ausland aufgeführt (auch bei Festivals wie denen von Darmstadt, Donaueschingen und Warschau), sie wurden vom Rundfunk aufgenommen und von ihm wie von Ländern, Gemeinden und Organisationen wiederholt in Auftrag gegeben. Er erhielt mehrere Kompositionspreise, das Jahresstipendium der Stadt Köln sowie Studienaufenthalte in der Villa Massimo Rom und der Cité Internationale des Arts Paris. Er war als Dozent im Auftrag des Goethe-Instituts in mehreren asiatischen Ländern sowie an der Rheinischen Musikschule Köln und bei den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik tätig. 1978-2001 wirkte er als Professor für Komposition und Musiktheorie an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (Heidelberg-) Mannheim.
Sein Schaffen umfasst Werke aller Gattungen (musikdramatisch, orchestral, vokal, kammer- und kirchenmusikalisch, elektronisch), außerdem viele theoretische Schriften und Vorträge. Drei Bücher wurden bisher veröffentlicht. Peter Michael Braun war oft als Pianist und Dirigent bei Konzerten oder Produktionen beteiligt. Er war leitendes Mitglied der Humboldt-Gesellschaft für Wissenschaft, Kunst und Bildung 1993-2006. Er gehört der Société Européenne de Culture und dem internationalen Harmonik-Netzwerk an.
Sein Oratorium DAS FEUER GOTTES für Solostimmen, gemischten Chor und Orchester mit obligater Orgel wurde am 3. September 2011 in Mannheim uraufgeführt.
Seit 1981 lebt er in Rheinland-Pfalz.