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Jährlich grüsst der Osterstau. Damit du da die Zeit nicht einfach verplämperst, haben wir hier völlig willkürlich einige Fakten für dich zusammengetragen, damit du bei der Ankunft im Tessin ein wenig mit deinem Wissen glänzen kannst.
Der grösste Reifenhersteller der Welt ist nicht etwa Pirelli oder Bridgestone, nein, es ist ...
Zum Vergleich: Mit rund 730 Millionen produzierten Reifen alleine im Jahr 2016 stellte Lego etwa viermal so viele Reifen wie Bridgestone her.
Und zwar im Frankreich des 16. Jahrhunderts.
Eine Straftat war es insofern, als dass es quasi als Unterlassung der ehelichen Pflichten galt und der Frau somit das Recht auf eine Scheidung und eine Wiederheirat gab.
Der Penis galt im prä-revolutionären Frankreich offenbar nicht als Privateigentum, denn der Vorwurf der erektilen Dysfunktion wurde gerichtlich von Experten geprüft und vor Gericht verkündet. Getestet wurde, ob der Mann «auf Kommando» eine Erektion zustande bringt und ob er in der Lage ist, zu ejakulieren.
... ihre Frauen und/oder Töchter ihre Menstruation hatten, damit sie diese umsorgen konnten.
Dies suggerieren immerhin ganze Stapel an gefundenen Schriftstücken, welche die Archäologin Anne Austin 2014 ausgewertet hat. Weiter lassen die Funde auf ein ausgeklügeltes und staatlich organisiertes Gesundheitswesen schliessen – bezahlte Krankheitstage und die Möglichkeit für regelmässige Check-ups inklusive.
Natürlich verbirgt sich hinter der zwischenzeitlich sechstgrössten Flotte im Jahr 1989 eine kleine Sensation.
Pepsi wollte in den 1970er-Jahren unbedingt vor Konkurrent Coca Cola den sowjetischen Markt erobern, was ihnen gelang. Aufgrund von Währungskontrollen des Kremls war der internationale Handel mit Rubel allerdings illegal. So wurde Pepsi anfänglich mit Stolichnaya-Wodka bezahlt – Liter für Liter.
Nach Ausbruch des Afghanistan-Kriegs 1979 wurde der Sowjet-Wodka in den USA allerdings boykottiert, weshalb eine andere Bezahlung gefunden werden musste. Kriegsschiffe schienen angemessen und so landeten 17 U-Boote, ein Kreuzer, ein Zerstörer und eine Fregatte in dem Besitz des Soda-Konzerns. Somit galten sie zwischenzeitlich als sechstgrösste Flotte weltweit.
Pepsi zog damit jedoch nicht in maritime Schlachten, sondern schrottete die Flotte und zog aus dem Schrottrecycling seinen Gewinn.
Wie der verantwortungsbewusste Cineast weiss, gehören die Credits (Abspann am Ende des Films) nicht weniger zum Film als all die tollen Szenen zuvor.
Was man dabei wissen muss: Es gibt Unterschiede in der Schreibweise, die durchaus eine Bedeutung haben.
Das Nationaltier Schottlands, auch das ist kein Witz, ist ...
Der Glaube daran, dass es Einhörner gibt, bestand in Westeuropa rund 2500 Jahre lang. Die Inexistenz des Einhorns bewies der Wissenschaftler Baron George Covier erst im Jahre 1825. Weit vorher, im späten 14. Jahrhundert, wurde das Einhorn von König Robert als Nationaltier Schottlands bestimmt, als es noch als natürlicher Feind des Löwen galt.
Dies ist bis heute der Fall, obwohl wir mittlerweile alle (leider) wissen, dass Einhörner bestenfalls ein Produkt von Gentechnik sein könnten.
Wer glaubt, für Fremdenfeindlichkeit brauche es Menschen aus fremden Ländern, irrt. Nach dem verlorenen Krieg drängten sich Millionen Flüchtlinge und Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten in Rest-Deutschland. Heute gilt ihre Aufnahme als vorbildlich – doch in Wahrheit schlugen ihnen damals Hass und Verachtung entgegen und der offen ausgesprochene Gedanke, nicht nach Westdeutschland, sondern nach Auschwitz zu gehören.
Der Volkszorn kocht, und der Redner weiss genau, was die Leute hören wollen: «Die Flüchtlinge müssen hinausgeworfen werden, und die Bauern müssen dabei tatkräftig mithelfen», ruft Josef Fischbacher. Der Kreisdirektor des bayerischen Bauernverbandes giesst kräftig Öl ins Feuer und nimmt sogar das Nazi-Wort «Blutschande» in den Mund.
Was hier nach Sachsen im Jahr 2016 klingt, ist Bayern im Jahr 1947. Und die Flüchtlinge, die Fischbacher hinauswerfen will, kommen nicht aus …