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Er habe damit im Oktober begonnen und werde die Rückzahlungen bis Ende März fortsetzen, sagte Hiroto Saikawa am Freitag in Yokohama.
Nissan hatte in Japan rund 1,2 Millionen Fahrzeuge zurückgerufen, nachdem bekannt geworden war, dass in mehreren Werken routinemässig nicht ausreichend qualifizierte Mitarbeiter die Sicherheitstests ausgeführt hatten.
"Ich tue dies auf freiwilliger Basis", sagte Saikawa, der erst in diesem Jahr Carlos Ghosn an der Spitze des Unternehmens abgelöst hatte. Details zur Höhe des Gehaltes des Unternehmenschefs wurden nicht bekannt.
Nissan legte ausserdem dem Verkehrsministerium einen Untersuchungsbericht zu dem Skandal vor. Demnach wurden unsachgemässe Inspektionen "Anfang der 90er Jahre in vielen Werken zur Norm". Die Belegschaften vieler Standorte seien im Bereich der Sicherheitsinspektionen unterbesetzt und Angestellte seien sich der Bedeutung der Sicherheitsprüfungen nicht ausreichend bewusst.
Saikawa und der Konzernchef von Renault-Nissan, Carlos Ghosn, hatten nach eigenen Angaben keine Informationen über die mangelhaften Sicherheitschecks, hiess es dort weiter. Viele Arbeiter hätten aber gewusst, dass die Praxis gesetzwidrig sei.
Nissan hatte im Oktober die Produktion für den japanischen Markt in allen sechs Werken des Landes gestoppt. Seit vergangener Woche wird wieder produziert. Die Verkaufszahlen sanken infolge des Skandals im Vergleich zum Vorjahresmonat um mehr als 55 Prozent. Vergangene Woche senkte der Konzern seine Gewinnprognose für dieses Jahr um sechs Prozent auf 645 Milliarden Yen (5,7 Milliarden Franken).
(SDA)