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Hyperthermie
Eine Bestrahlung kann durch eine zusätzliche Erwärmung des Tumors (Hyperthermie) ergänzt werden. Die Krebszellen werden durch die Erwärmung zusätzlich geschädigt.
Die verstärkte Wirkung der Strahlen durch Hyperthermie wird vor allem bei lokal fortgeschrittenen oder wiederkehrenden Tumoren genutzt.
Tumore, die mit einer kombinierten Oberflächenhyperthermie/Radiotherapie sehr gut behandelt werden können:
- wiederkehrender Brustkrebs, vor allem Thoraxwandrezidive bei Brustkrebs
- Schwarzer Hautkrebs
- andere, oberflächlich-gelegene Tumore oder Metastasen
Tumore, die mit der kombinierten Tiefenhyperthermie/Radiotherapie sehr gut behandelt werden können:
- tiefgelegene Tumore oder Metastasen (insbesondere in den Knochen)
- Blasentumore
- Tumore des Enddarmes
- Bauchspeicheldrüsentumore
- Weichteiltumore
- austherapierte Tumore
Das Radio-Onkologie-Zentrum KSA-KSB ist schweizweit das einzige Zentrum, das bei Erwachsenen eine kombinierte Hyperthermie-/Radiotherapie bei ausgewählten oberflächlichen und tiefliegenden Tumoren anbietet.