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Die Ursprünge der Ortschaft reichen bis in das 6./7. Jahrhundert, in die Zeit der Alemannen zurück. Urkundlich erwähnt wird Regensdorf erstmals im Jahr 870. Im 11. Jahrhundert erbaute der Freiherr Lütolf von Affoltern, Abkömmling eines burgundisch-würtembergischen Geschlecht, beim Weiler Altburg eine Burg. Ihre Überreste, die Ruine Altburg, bilden heute eine der attraktivsten Zeitzeugen der Geschichte von Regensdorf.
Gemeinde Regensdorf
Die Nachkommen Lütolfs, die Freiherren von Regensberg, dehnten das von ihnen beherrschte Gebiet sukzessive aus. Zu Beginn des 13. Jahrhunderts erreichte es seine grösste Ausdehung mit weiten Teilen des Landstrichs von Rüti bis Rheinau und von Grüningen bis ins Limmattal. Hinzu kamen Besitztümer im Thurgau und nördlich des Rheins bis nach St. Blasien im Schwarzwald. Zur Zeit von Lütolf V. zerfiel das Gebiet wieder in mehrere Teile. Einer seiner Söhne, Ulrich, gründete 1245 das Städtchen Neu-Regensberg (heute Regensberg). Nach einem verlorenen Krieg gegen die Habsburger setzte 1267 der Niedergang der Regensberger ein.
Die Altburg kam 1350 durch Erbgang an die Freiherren Landenberg-Greifensee. 1444 übergab die letzte Vertreterin der Landenberger die zum Schloss ausgebaute Burg im sogenannten "alten Zürcherkrieg" den Eidgenossen. 1458 übernahm der reiche Kaufmann und Textilhändler Rudolf Mötteli das Schloss. 1468 wurde Mötteli aufgrund eines Bürgerrechtsstreites von der Stadt Zürich enteignet. Zürich sah keine Verwendung mehr für das Schloss. Es zerfiel allmählich und wurde von den umliegenden Gemeinden als Steinbruch benutzt.
Die Kirche von Regensdorf aus dem Jahre 1705 sowie die Brücke von Adlikon bestehen weitgehend aus Baumaterial der Altburg.1798 kam die Ruine von der Stadt an den Kanton Zürich.