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Wasserversorgung und Abwasserentsorgung
Zurzeit sind die Arbeiten bezüglich dem GWP (Genereller Wasserplan) sowie zum GEP (Genereller Entwässerungsplan) in vollem Gang:
- Zusammen mit der Nachbargemeinde Gündlischwand wird der GWP erstellt.
- Für die Erarbeitung des GEP haben sich die Gemeinden Gsteigwiler, Gündlischwand und Lütschental zusammengeschlossen.
Wasserversorgung
Die Wasserversorgung Lütschental wurde zwischen 1937 - 1939 mit dem Reservoir Sommergaden und der Hydrantenleitung bis Gadenstatt erstellt. Von 1964 - 1966 wurde die Wasserversorgung vom Stalden zum Wartenberg erweitert und das neue Reservoir Sonnseite (Roter Schopf) wurde erstellt.
Die Quellfassungen sind hauptsächlich auf der Sonnseite welche mit rund 30 - 40 m3/h die zwei Reservoirs mit Frischwasser beliefern. Das Restwasser läuft in den Stalden- und Stechelgraben.
Das Reservoir am Sommergaden hat ein Brauchwasservolumen von 58m3 und eine Löschwasserreserve von 72m3. Das Reservoir Roter Schopf verfügt über ein Brauchwasservolumen von 50m3 und eine Löschwasserreserve von 150m3.
Die Wasserversorgung beliefert etwa 85 Wohnhäuser, 8 Gewerbebetriebe, öffentliche Gebäude und 16 landwirtschaftliche Betriebe mit Frischwasser. Der Feuerwehr stehen auf dem ganzen Gemeindegebiet 45 Hydranten zur Verfügung.
Abwasserentsorgung
Die Kanalisation Lütschental wurde während der Jahre 1998 – 2001 erstellt. Vom Wartenberg (Sonnseite) und Pfang (Schattseite) erstreckt sie sich bis zur Stegmatte mit genügend Gefälle. Anschliessend verläuft sie talauswärts Richtung Gündlischwand mit einem sehr geringen Gefälle (ca. 0.3 – 0.5 %). Die Messstation liegt im Aebnit bevor die Leitung anschliessend nach Zweilütschinen zur gemeinsamen Pumpstation führt. Ab Gsteigwiler fliesst das Abwasser im natürlichen Gefälle nach Interlaken in die Regionale Abwasserreinigungsanlage ARA.
Im ARA Verband Interlaken ist Lütschental mit 0.62% beteiligt.