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Ein konkretes Beispiel einer erfolgreichen Klimaabgabe ist die CO2 Abgabe auf Brennstoffe. In der Schweiz wird diese Abgabe seit 2008 auf fossilen Brennstoffen wie Heizöl oder Erdgas erhoben. Der Abgabensatz beträgt 96 Franken pro Tonne CO2. Rund zwei Drittel der Abgaben wird an die Bevölkerung und die Wirtschaft zurück verteilt. Rund ein Drittel fliesst in das Gebäudeprogramm zur Förderung CO2-wirksamer Massnahmen. Konkret erhält jede in der Schweiz wohnhafte Person pro Jahr 76.80 CHF zurück (Stand: 2019). Für eine vierköpfige Familie sind dies immerhin schon 307.20 CHF pro Jahr. Die Rückverteilung an die Bevölkerung geschieht über die Krankenversicherung. Dies weil alle Personen in der Schweiz eine obligatorische Grundversicherung haben und die Verteilung so relativ kostengünstig gemacht werden kann.
Wie funktionieren Klimaabgaben und Rückverteilung?
Die folgende Grafik des Bundesamt für Umwelt (BAFU) zeigt den Rückgang der CO2 Emissionen aus Brennstoffen (rot). Verschiedene Studien (siehe Quellenangabe) zeigen, dass der grösste Teil des Rückgangs der CO2 Emissionen auf die CO2 Abgabe zurückzuführen ist. Die Grafik zeigt übrigens auch, dass Emissionen aus Treibstoffen (blau), wo es ja keine CO2 Abgabe gibt, sich in der gleichen Zeitperiode nicht verkleinert haben.