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Balalaika/Domra
Obschon ich selber noch nie solche Instrumente in der Hand hatte, seien sie hier vollständigkeitshalber erwähnt.
Die Balalaika
Das 3-saitige Instrument wird hauptächlin in Russland gespielt.
Die moderne Balalaika gibt es in sechs Stimmlagen: Piccolo, Prim, Sekund, Alt, Bass sowie eine für Kontrabass und Subkontrabass.
Stimmung: Prim-Balalaike: e'-e'-a' ; Sekund-Bal.: a-a-d' ; Alt: e-e-a ; Bass: E-A-d
Spielweise: Die Balalaika kann Akkorde und Melodien spielen. Die kleinen Balalaikas spielen gewöhnlich die Melodie. Lange Töne werden, wie für die Mandolie typish, mittels Tremolo gespielt. Eine charakteristische Technik des Balalaikaspiels besteht darin, mit dem linken Daumen die tiefen Saiten von oben zu greifen. Dadurch ist es möglich, bei gleich bleibendem Fingersatz sowohl die Melodiestimme als auch eine dazu harmonierende Stimme zu spielen, die der Melodie im Abstand einer Terz folgt. Wann immer der Daumen die beiden tieferen Saiten greift, können die vier übrigen Finger ganz ohne Beeinträchtigung den Melodielauf spielen. So kann man bei langsameren Passagen jeden einzelnen Melodieton harmonisieren, bei schnelleren Passagen jeden zweiten oder vierten. (Quelle: Wikipedia)
Herkunft: Möglicherweise wurden Lauteninstrumente von den Mongolen aus Zentralasien nach Russland gebracht. Frühe Darstellungen zeigen die Balalaika mit zwei bis sechs Saiten. Die frühen Balalaikas waren mit verschiebbaren Bünden versehen, wie es bei der Saz bis heute üblich ist. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte die Balalaika ihren charakteristischen dreieckigen Korpus und bekam einen kürzeren Hals. Die erste namentliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1688, als laut einem Protokoll zwei Personen festgenommen wurden, weil sie „auf der Straße Balalaika spielten und sangen“ (Quelle:Wikipedia)
Domra
Ähnlich wie die Balalaika wird die Domra in verschiedenen Größen von der Piccolodomra bis zur (Kontra-)Bassdomra gebaut.
Am gebräuchlichsten ist aber die Soprandomra. Neben der dreisaitigen Domra, die in Quarten gestimmt ist, gibt es die viersaitige Variante, die in Quinten gestimmt wird. Beide werden mit Plektrum angeschlagen, die viersaitige Variante erlaubt die Adaption der Violin- und Mandolinenliteratur. Kauf einer Domra z.B. hier