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Vina,
altind. Saiteninstrument, das sich wohl durch Jahrtausende im Gebrauch erhalten hat, besteht aus einer Bambusröhre von etwa 3 Fuß 7 Zoll Länge, über welche mittels eines erhöhten Saitenhalters (Halses), eines Stegs und der nötigen Wirbel vier Drahtsaiten gespannt sind, deren Stimmung d A g cis ist. Zugleich Griffbrett und Bünde vorstellend, liegen zwischen Saitenhalter und Steg 18 ein wenig niedrigere Stege, die, vor Beginn des Spiels mit Wachs aufgeklebt, in irgend einer der indischen Tonarten eingestimmt werden.
Außerdem liegen noch eine dem A entsprechende
Saite auf der einen und zwei dessen
Oktave und Doppeloktave gebende
Saiten auf
der andern Seite des
Instruments neben dem
Griffbrett frei (als
Bordune). Am meisten werden die d- und A-Saite benutzt. Das
Bambusrohr ist auf zwei ausgehöhlten Kürbissen befestigt, welche die
Resonanz des
Instruments bewirken.
Die
Saiten der
Vina werden mit einem
Fingerhut mit Stahlspitze gerissen und geben einen hellen, metallischen u. angenehmen
Klang.