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Nach seiner Flucht aus Belize will der Gründer der Computersicherheitsfirma McAfee im mittelamerikanischen Guatemala Asyl beantragen. Sollte er zu einem Verhör nach Belize zurückkehren, fürchte er, getötet zu werden, sagte John McAfee der Nachrichtenagentur AP.
Der exzentrische Software-Unternehmer hält sich derzeit in einem Hotel in Guatemala-Stadt auf und hat nach eigenen Angaben auf seiner Internetseite den früheren guatemaltekischen Generalstaatsanwalt Telésforo Guerra als Anwalt engagiert.
Die Polizei Belizes will McAfee über den Mord an seinem Nachbarn, dem US-Bürger Gregory Foull, befragen. Beide lebten seit Jahren im Ort San Pedro, auf einer Insel vor dem mittelamerikanischen Land.
McAfee: Im Sand vergraben
Foull war am 11. November erschossen auf seinem Grundstück gefunden worden. Als die Polizei McAfee aufsuchte, vergrub er sich nach eigenen Angaben im Sand und ergriff anschliessend die Flucht.
In einem Eintrag in seinem Blog richtete er sich nun direkt an die Hinterbliebenen des Toten: «Ich habe mit seinem Tod nichts zu tun. Ich habe in meinen 67 Jahren fünf enge Familienangehörige verloren und verstehe euer Leid.»
(tno/muv/sda)