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Vorliegende Arbeit greift thematisch die menschliche Hand und ihre Besonderheiten, beginnend in dem Moment, als sich der Australopithecus aufrichtete bis ins heutige, digitale Zeitalter, auf. Der Begriff "digitus" kommt aus dem Lateinischen und bedeutet "Finger". Genau genommen ist also nicht mehr die gesamte Hand mit ihren Fähigkeiten im Blickpunkt, sondern der einzelne Finger, der eine Tastatur betätigen oder über einen Bildschirm wischen kann. Die Tatsache, dass durch diese Entwicklung bei Kindern und Jugendlichen gewisse manuelle Fertigkeiten, welche für technische wie auch textile Arbeiten nötig sind, unzureichend ausgeprägt sind, lässt sich nicht leugnen. Hieraus ergibt sich der Beweggrund, im theoretischen Teil den Zusammenhang zwischen manueller Tätigkeit und Entstehen der Sprache und ferner die Motorik in ihrer Gesamtheit und die Graphomotorik im Speziellen unter die Lupe zu nehmen. Anschließend wird mittels diverser Forschungsberichte der enge Zusammenhang von manueller Betätigung und Gehirnaktivitäten erläutert.