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Himbertscha
Herkunft
Die Himbertscha ist eine sehr seltene, einheimische weisse Rebsorte im Oberwallis. Man vermutet ihren Ursprung im alten Rom. Nach DNA-Analysen ist sie eine natürliche Kreuzung zwischen Humagne Blanche und einer unbekannten Sorte. Der Name leitet sich vom rätoromanischen Begriff «im bercla» ab. «La bercla» ist ein Synonym für Pergola. Die Traube wird traditionell in diesem System erzogen.
Himbertscha gehört zu einer Familie von Rebsorten, die sich in der geographischen Insellage der Alpenregionen Italiens und des Wallis in der Schweiz halten konnten. Zur dieser Familie gehören auch die Sorten Completer, Humagne Rouge, Cornalin, Durize, Eyholzer, Humagne Blanche, Lafnetscha, Petite Arvine, Planscher und Rèze.
Verbreitung
Josef-Maria Chanton hatte 1970 bei der Recherche für die Abschlussarbeit seines Önologiestudiums eine vergessene Pergola-Anlage mit Himbertscha gefunden. Seither züchtet er die Sorte weiter. Die Himbertscha wird bis jetzt nur von Chaton angebaut. «Darum darf ich auch sagen, dass ich den besten Himbertscha der Welt mache», schmunzelt der Winzer.
Eigenschaften
Die ertragsreiche Rebe eignet sich gut für trockene Böden.
Die Trauben erreichen in der Regel Zuckerwerte von maximal 85 Grad Öchsle.
Weintyp
Sie erbringt einen strohgelben Wein. Der Geschmack erinnert an Moos, Haselnuss, Melisse und Mango. Es ist ein fruchtiger Wein, der gut zu Fischtatar, Fisch mit Zitrone oder einer Forelle passt, aber auch ein Raclette, ein Fondue oder einen Bergkäse gut begleitet.
Synonyme
keine