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1.5 – 2.5
Sandro Schelling (1576) – Sepp Sidler (1818) 0:1
Reto Seglias (1586) – Albert Gübeli (1664) 0.5:0.5
Andreas Imhof (1446) – Felix Koller (N.A.) 1:0
Rico Held (N.A) – Slavoljub Petrovic (N.A) 0:1
Reto erspielte sich eine gute Stellung mit einem Mehrbauern, musste aber im Mittelspiel durch eine Zugwiederholung gegen seinen erfahrenen Kontrahenten ein Remis akzeptieren.
Andreas spielte souverän. Obwohl das Material ausgeglichen war, konnte er den gegnerischen Turm auf der siebten Reihe festnageln während die Mobilität des gegnerischen Königs ebenfalls zu wünschen übrig liess gewann Andreas zuerst einige Reihen Luft und konnte den König schliesslich auf der Grundlinie Matt setzen.
Sandro hatte sich eine super Ausgangslage erspielt und übte von Beginn weg Druck auf die gegnerische Stellung aus. Sein Gegenüber konnte allerdings immer wieder rechtzeitig entkommen. Zum Schluss übersah Sandro ein taktisches Manöver, verlor dadurch eine Figur und nur wenige Züge später das Spiel.
Zwischenzeitlich stand es 1.5 zu 1.5 und alle Augen richteten sich gespannt auf Rico der das erste Mal eine Langzeitpartie spielt. Das Spiel sah sehr ausgeglichen aus. Bei näherer Betrachtung war es eine sehr komplexe Stellung. Der gegnerische König war auf der H-Linie, auf der vierten Reihe eingequetscht doch das Matt war durch die gegnerische Dame, Läufer und Turm gedeckt. Rico versuchte sich irgendwie durch zu boxen und spielte auf Angriff. Als sich die Möglichkeit ergab, die gegnerische Dame gegen seinen Turm zu tauschen überlegte Rico nicht lange, griff zu und war zwei Züge später matt. Eine schöne Kombination des Rapperswiler Spieler.
Wir danken Rapperswil-Jona für die tollen und kameradschaftlichen Spiele.