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Am 27. September wurde der Global Innovation Index (GII) 2023 publiziert, der gemeinsam von der Cornell University, INSEAD und der World Intellectual Property Organization (WIPO) herausgegeben wird. Die Studie zeigt, welche Staaten in der globalen Innovation führend sind, indem die globalen Innovationstrends von 132 Volkswirtschaften weltweit durchleuchtet werden. Die 16. Ausgabe vom GII misst die Innovation anhand von 80 Kriterien wie Institutionen, Humankapital und Forschung, Infrastruktur, Investitionen, Adaption und Verbreitung von Wissen sowie kreative Leistungen. Die Schweiz ist zum 13. Mal in Folge die innovativste Volkswirtschaft der Welt. Sie liegt auf Platz 1 des GII, gefolgt von Schweden, den USA, dem Vereinigten Königreich und Singapur. Deutschland erzielt wie im Vorjahr Rang 8.
Die Studie wird auf Grundlage des «Innovation Input» und des «Innovation Output» eines Landes berechnet. Der «Innovation Input» umfasst Humankapital, Forschung, Infrastruktur, Reifegrad des Marktes und der Unternehmen eines Landes. Der «Innovation Output» bezieht sich auf Wissen und Technologie sowie den kreativen Bereich. Die Schweiz liegt bei den «Innovation Inputs» wie im Vorjahr auf Rang 3 und bei den «Innovation Outputs» auf Rang 1. Unter den grössten Stärken der Schweiz finden sich die Anzahl der länderspezifischen Top-Level-Domains, die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft, die Zahl der Patente und Patentfamilien, der globale Markenwert sowie die Nutzung neuer Technologien und das technische Know-how. Zu ihren Schwächen zählen wie im Vorjahr direkte ausländische Investitionen, High-Tech-Importe sowie die Zunahme der Arbeitsproduktivität.
Herausgeber: Cornell University, INSEAD und World Intellectual Property Organization (WIPO)