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Nach zwei Wochen geht unser Mehlwurm-Experiment zu Ende. Hier findet ihr unsere Resultate:
Die Mehlwürmer in fettiger Umgebung haben mit Abstand am meisten an Gewicht zugelegt, wie man in der Grafik (Diagramm 1) gut erkennen kann. Sie haben als die leichteste Gruppe angefangen und sich in den folgenden 14 Tagen dann schnell ganz nach oben gefressen. Insgesamt wurden sie rund 0.8g schwerer. Bei den Würmern, welche sich süss, also von Gummibärchen, ernährt hatten, schaute am Ende weder eine Gewichtszu-, noch eine Gewichtsabnahme heraus. Sie hielten ihr Gewicht auf genau 16.35g. Die Mehlwürmer, die sich mit Salzbrezeln vorliebnehmen mussten, haben als einzige abgenommen. Die gesamte Gewichtsabnahme beläuft sich auf 0.2g.
Diagramm 1
In dem oben dargestellten Diagramm ist die Tatsache, dass einer der Mehlwürmer im salzigen Medium gestorben ist, nicht dargestellt. Daher scheint das durchschnittliche Körpergewicht eines durchschnittlichen Zophobas hier aussagekräftiger (Diagramm 2). Natürlich haben wir die Mehlwürmer immer zusammen und nie einzeln gemessen und wir wissen auch nicht welcher der 21 Würmer gestorben ist. Das untenstehende Diagramm beruht auf der Annahme, dass er ein durchschnittliches Körpergewicht aufwies, vor seinem Tod. Auch wenn dies nicht der Wahrheit entspräche, sollte unser erhaltenes Resultat nicht allzu weit vom wahren Wert wegliegen, da sich die Differenz zwischen dem Durchschnittsgewicht der Würmer und dem wahren Gewicht des verstorbenen Wurmes auf 20 Werte verteilt hätte. Wäre der verendete Wurm nun also 0.20g leichter gewesen als der Durchschnitt, so hätte dies bloss dazu geführt, dass der weiterhin verwendete Durchschnittswert 0.01g zu tief läge.
Diagramm 2
Da uns im Endeffekt ja nicht das absolute Gewicht der Mehlwürmer, sondern deren Gewichtszu- respektive Gewichtsabnahme interessierten, scheint es sinnvoll sich für die endgültige Auswertung der Messresultate dem untenstehenden 3. Diagramm zuzuwenden. Dieses zeigt nämlich wieviel ein durchschnittlicher Mehlwurm während der letzten zwei Wochen zu- oder eben abgenommen hat.
Hier kann man erkennen, dass die Mehlwürmer im fettigen Medium nach wie vor an der Spitze stehen mit einer Zunahme von 0.038. Nur knapp dahinter folgen aber bereits die salzig ernährten Mehlwürmer mit einer Zunahme von 0.03g pro Kopf.
Das Schlusslicht in dieser Grafik bilden die Mehlwürmer aus dem süssen Medium. Da ihr Gesamtgewicht gleichblieb, zeigt sich natürlich auch in dieser Tabelle keine Gewichtszunahme.
Diagramm 3
Unsere Hypothese lässt sich teilweise bestätigen, im fettigen Nährboden haben sich die Zophobas wirklich am besten weiterentwickelt und am meisten zugenommen. Jedoch haben sich die Mehlwürmer, welche sich von Salzbretzeln ernährten, bereits an 2. Stelle befunden bei der Zunahme. Dies könnte daran liegen, dass die Würmer einen anderen aufgefressen haben. Das heisst, sie haben sich nicht nur von Salzbretzeln und Haferflocken ernährt, sondern auch vom „Fleisch“ des Toten. Das könnte auch zu einer stärkeren Gewichtszunahme führen. Die Zophobas im süssen Medium haben sich auch unerwartet nicht stark entwickelt. Bis auf manche Schwankungen waren sie schlussendlich wieder gleich schwer wie zu Beginn des Experimentes.