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Gegen Mittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 52,55 US-Dollar. Das waren 18 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) mit Lieferung im September stieg um 24 Cent auf 49,63 Dollar.
"Saudi-Arabien versucht derzeit offensichtlich mit allen Mitteln, die Ölpreise auf einem einträglichen Niveau zu halten", kommentierten Rohstoffexperten der Commerzbank. Einschnitte bei den Exporten nach Asien seien insofern bemerkenswert, da die Nachfrage in Saudi-Arabien selbst zurückgehe, so dass bei unveränderter Produktion mehr Rohöl für den Export zur Verfügung stehe.
Am Ölmarkt liegt der Fokus weiter auf einem zweitägigen Treffen von Vertretern der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) und von anderen wichtigen Förderländern. Bei der Zusammenkunft, die bereits am Vortag begonnen hatte, geht es vor allem um die Frage, warum einige Förderstaaten eine gemeinsam beschlossene Produktionskürzung nicht einhalten. Der Markt warte auf eine Bestätigung, dass die an der Kürzung beteiligten Staaten an ihren Zusagen festhalten, sagte ein Analyst./jkr/jsl/stb
(AWP)