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05.10.2021
UN-Kinderrechtsausschuss veröffentlicht Empfehlungen an die Schweiz
Die Empfehlungen bilden den Abschluss der dritten Staatenüberprüfung.
Nach der Anhörung vom 20. September 2021 hat der UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes seine Empfehlungen an die Schweiz veröffentlicht. Sie zeigen auf, wo die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention kritische Lücken aufweist. Eine verbesserte Datenerhebung, eine nationale Umsetzungsstrategie für die Kinderrechte, die Inklusion von Kindern mit einer Behinderung, der Schutz von geflüchteten Kindern oder die Bekämpfung von Kinderarmut stehen im Zentrum der Empfehlungen.
Der Ausschuss betont, dass in vielen Bereichen die Kinderrechte betreffend aussagekräftige und desaggregierte Daten fehlen. Diese Daten bilden eine wichtige Grundlage zur Erarbeitung einer nationalen Strategie, die wiederum den Kantonen für die Umsetzung dienen könnte.
Bei einigen Empfehlungen handelt es sich um Wiederholungen aus den letzten Staatenüberüberprüfungen. So die Stärkung der Gewaltprävention gegen Kinder, die Bereitstellung der notwendigen finanziellen und personellen Ressourcen, um Lücken in der psychiatrischen und psychotherapeutischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen zu schliessen und die Gewährleistung des Zugangs von Kindern mit einer Behinderung zur inklusiven Bildung. Bereits zum dritten Mal wiederholt der Ausschuss die Empfehlung, Körperstrafen in der Erziehung explizit zu verbieten.
CURAVIVA Schweiz hat sich an der Erarbeitung des NGO-Berichts und der Anhörung der NGO durch den UN-Kinderrechtsausschuss im Rahmen dieses Überprüfungsverfahren beteiligt.Zurück