Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03328.jsonl.gz/25

Servettiens und Luganesi hätten am 1. März vor dem Publikum des Stade de Genève gegeneinander spielen sollen. Am 21. Juni treffen sie nun aufeinander, allerdings unter Ausschluss der Öffentlichkeit.
Das Spiel
Servettiens und Luganesi treffen nach der längsten Pause seit dem Zweiten Weltkrieg aufeinander. Deshalb ist es unmöglich, vorherzusagen, wer der Favorit ist. Alle Profimannschaften der Liga machen einen grossen Sprung ins Unbekannte. Auch wenn die Dynamik nach dieser langen Pause nicht viel bedeutet, kann hervorgehoben werden, dass der SFC in den letzten zehn Begegnungen eine der besten Mannschaften der Liga war und dass Lugano «zuletzt» ein Remis gegen Sitten und einen Sieg gegen den amtierenden Schweizer Meister YB holte.
Der Gegner
Der bescheidene siebte Platz verbirgt die wahren Fähigkeiten der drittbesten Abwehr der Super League. Beim FC Lugano ist die Hintermannschaft der Erfolgsgarant. Die Tessiner kassierten 27 Tore in 23 Spielen (nur Basel und Servette sind da besser) und können auf einen starken Torhüter zählen. Die Luganesi können sich nämlich bei Noam Baumann dafür bedanken, dass Servette seit dem Aufstieg gegen sie noch nicht treffen konnte.
Der Abwehrspieler Mijat Maric ist der Schlüsselspieler der Bianconeri. Er ist sowohl hinten als auch vorne entscheidend. Der 35-Jährige ist mit fünf Toren der beste Torschütze der Tessiner.
In der laufenden Saison holten die Tessiner sechs Siege, vier davon auswärts. Sie sind sich aber nicht zu schade, auf Remis zu spielen. Achtmal endete eine Partie mit Tessiner Beteiligung unentschieden, viermal torlos: Lugano ist der Meister der 0-0-Spiele.
Geschichte
Seit der Gründung der Nationalliga im Jahre 1933 trafen Genfer und Luganesi 140 Mal aufeinander. Die erste Begegnung fand am… 24. Dezember (!) 1933 statt. Servette setzte sich damals mit 1-0 in Lugano durch, um dann einen überzeugenden Sieg (7-0) am 20. Mai 1934 einzufahren.
Die Grenat holten insgesamt 60 Siege, verloren 43 Mal und spielten 37 Mal unentschieden. Die Geiger-Männer wollen diese Statistik am Sonntag aufbessern.
Die Schiedsrichter
Urs Schnyder leitet diese Begegnung. Seine Assistenten sind die Herren Marco Zürcher und Mirco Bürgi. Im VAR-Raum befinden sich Stephan Klossner und Stefan Horisberger.