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Witwen: Verarmt und ausgegrenzt
Millionen von Witwen in Südasien sind dreifach stigmatisiert: als Frau, als Witwe und als verarmte Witwe. Sie gelten als wertlos, werden massiv diskriminiert und gehören zu den verletzlichsten Menschen. Ihre Familien lehnen jegliche Verantwortung für ihr Wohlergehen ab. Ihr Alltag ist geprägt von Gewalt, Rechtlosigkeit und dem Kampf ums Überleben.
Ihre Spende hilft,
• damit Witwen eine Perspektive haben.
• dass Tabus gebrochen werden.
• dass Witwen vor Gewalt geschützt und eigenständig und in Würde leben können.
Die ausführliche Projektbeschreibung mit einem aktuellen Fortschrittsbericht finden Sie in der rechten Seitenspalte.
Indien: ca. 40 Millionen Witwen // Nepal: 800 000 Witwen // Sri Lanka: 33 000 Bürgerkriegswitwen
Ziele
• Ausbau der Soforthilfe zur Deckung der elementaren Bedürfnisse: Obdach, Gesundheit, angemessene Arbeit.
• Stärkung des Selbstvertrauens von Witwen.
• Förderung des Umdenkens in der Gesellschaft, damit Witwen als Frauen mit individuellen Rechten und Ansprüchen wahrgenommen werden.
• Förderung der Integration von Witwen in die Gesellschaft, damit sie ihre ungenutzten Potenziale und Talente einbringen und entwickeln können.
UN Women arbeitet vor Ort zusammen mit Regierungen, Nichtregierungs-
organisationen (z.B. Guild for Service) und engagierten Frauenrechtlerinnen.
Massnahmen
Soziale Netzwerke zur Förderung der Rechte von Witwen auf lokaler Ebene in Indien, Nepal und Sri Lanka.
Gesundheitsberatung, Rechtsberatung, Arbeitsvermittlung usw. für Witwen und ihre Familien.
Einbindung der Witwengruppen in politische Gremien und Prozesse und damit Transfer der Erfahrungen zugunsten weiterer Kreise.
Sensibilisierung mit Öffentlichkeitsarbeit via Medien und religiöse Führungspersonen
Bereitstellung von umfassenden Daten, um die Situation der Witwen besser zu kennen, darüber zu informieren und ein Umdenken zu bewirken.
«…die Diskriminierung von Witwen betrifft alle Altersgruppen, Religionen, Kasten und weitere soziale Gruppierungen…»
Guild for Service, Indien