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Wegen den Folgen ihres Sturzes in einem Training zur Olympia-Abfahrt konnte Tina Weirather an den Winterspielen kein einziges Rennen bestreiten. Nach weiteren medizinischen Tests ist klar, dass die 24-jährige Liechtensteinerin auch die Weltcup-Saison beenden muss.
Die in Russland zugezogene Verletzung - eine Knochenprellung am Schienbeinkopf des rechten Beins - lässt in diesem Winter keine weiteren Rennen mehr zu. «Ich hatte da so einen harten Schlag erwischt, dass ich froh sein kann, dass sowohl der Knorpel als auch der Knochen nicht kaputt gegangen sind», sagte Weirather dem «Liechtensteiner Volksblatt».
Das vorzeitige Saisonende ist für die Liechtensteinerin, die in ihrer Karriere auch schon vier Kreuzbandrisse erlitten hat, umso bitterer, da sie im Weltcup so konstant gut wie nie zuvor fuhr. Im Gesamtweltcup liegt sie nach zwei Saisonsiegen und sieben weiteren Podestplätzen mit 943 Punkten an zweiter Stelle, nur 136 Punkte hinter der führenden Deutschen Maria Höfl-Riesch zurück. Auch im Abfahrts- und Super-G-Weltcup liegt Weirather an zweiter und in der Riesenslalom-Wertung an dritter Position. (pre/si)
Wie schon in Lake Louise und Val d'Isère ist Lara Gut auch im Super-G in Garmisch nicht zu schlagen. Die Tessinerin fährt auf der WM-Piste von 2011 souverän zu ihrem 22. Weltcupsieg.
Lara Gut triumphierte mit 0,67 Sekunden Vorsprung vor der Österreicherin Stephanie Venier, die im Weltcup zuvor noch nie besser als Sechste gewesen war. Wie Gut, die nun alle drei Saisonrennen im Super-G gewonnen hat, stand auch Tina Weirather in dieser Disziplin zum dritten Mal in Serie auf dem Podest. Nach zwei 2. Rängen reichte es der Liechtensteinerin in Oberbayern mit 0,86 Sekunden Rückstand zum 3. Platz.
Am Vortag in der Abfahrt war Gut von Lindsey Vonn noch abgefangen worden. Die …