Document ID: /entscheidsuche_html/filtered/documents_0439.jsonl.gz/608

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2011.00310 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichter Vogel Gerichtsschreiber Möckli Urteil vom 24. September 2013 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Daniel Richter Rechtsanwälte Pugatsch Beethovenstrasse 11, Postfach, 8027 Zürich gegen HDI-Gerling Industrie Versicherung AG, Hannover Niederlassung Zürich/Schweiz Dufourstrasse 46, 8034 Zürich Beschwerdegegnerin vertreten durch Fürsprecher Martin Bürkle Raggenbass Rechtsanwälte Bahnhofstrasse 9, 8580 Amriswil Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1992, war durch ihren Lehrbetrieb, die Y.___ AG, bei der HDI-Gerling Industrie Versicherung AG (nachfolgend: HDI-Gerling ) obligatorisch gegen Berufs- und Nichtberufsunfälle versichert. Mit Unfallmeldung vom 5. Januar 2010 teilte der Arbeitgeber der Versicherung mit, X.___ habe am 4. Dezember 2009 während des Turnunterrichts an der Berufsschule einen Unfall erlitten. Beim Trampolinspringen sei sie "komisch" auf den Füssen gelandet und habe sich dabei einen Bandscheibenvorfall zugezogen (Urk. 1 1/A1). Am 5. Dezember 20 09 suchte die Versicherte Dr. med. Z.___, Innere Medizin FMH, auf, welche eine Stauchung der Brustwirbelsäule (BWS) mit Deckplatten-Impressionsfraktur BWK 9 und leichter Diskusprotrusion BWK 7/8 diagnostizierte, Physiotherapie und entzündungshemmende Medika mente verschrieb und eine mehrwöchige Arbeitsunfähigkeit attestierte (Urk. 12/M9). Die HDI-Gerling befragte X.___ zweimal (am 1 2. Februar und am 4. Mai 2010) s chriftlich zum Unfallhergang (Urk. 11/A4 und Urk. 11/A9) und holte weitere medizinische Unterlagen, u.a. verschiedene Berich t e von Prof. Dr. med. A.___, Orthopädische Chirurgie FMH, spez. Wirbelsäulenchirurgie, Einrichtung B.___, in C.___, ein (Urk. 12/M11- M 13). Gestützt darauf lehnte die HDI-Gerling ihre Leistungspflicht für den Vorfall vom 4. Dezember 20 09 ab, da weder ein Unfall im Rechtssinne noch eine unfallähnliche Körperschädigung vorliege (Verfügung vom 1. Oktober 2010, Urk. 11/A25). Die Einsprache der Versicherten wies sie mit Entscheid vom 1 4. Oktober 2011 ab (Urk. 2). 2. Hiergegen liess X.___ mit Eingabe vom 1 4. November 2011 Beschwerde erheben und beantragen, es seien die gesetzlichen Leistungen aus UVG aus dem Unfallereignis vom 4. Dezember 20 09 auszurichten (Urk. 1). Die Beschwerdegegnerin ersuchte mit Beschwerdeantwort vom 7. März 2012 um Abweisung der Beschwerde (Urk. 10; der Beschwerdeführerin zugestellt am 2 6. März 2012, Urk. 13). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Nach Art. 6 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) wer - den - soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt - die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt ( Abs. 1). Ein Unfall ist gemäss Art. 4 des Allgemeinen Teils des So zialversicherungsrechts (ATSG) die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines unge wöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat (BGE 129 V 402 E. 2.1). 1.2 Sofern nicht eindeutig auf eine Erkrankung oder eine Degeneration zurückzufüh ren, sind auch ohne ungewöhnliche äussere Einwirkung die in Art. 9 Abs. 2 der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) abschliessend aufgeführten Körperschädigungen ( Knochenbrüche, Verrenkungen von Gelen ken, Meniskusrisse, Muskelrisse, Muskelzerrungen und Sehnenrisse ) den Unfäl len gleichgestellt. 1.3 Mit Ausnahme der Ungewöhnlichkeit müssen somit auch bei den unfallähnlichen Körperschädigungen die übrigen Tatbestandsmerkmale des Unfallbegriffs erfüllt sein. Vorausgesetzt wird ein äusseres Ereignis, d.h. ein ausserhalb des Körpers liegender, objektiv feststellbarer, sinnfällige r Vorfall. So ein solches Ereignis mit Einwirkung auf den Körper nicht stattgefunden hat, und sei es auch nur als Auslöser eines in Art. 9 Abs. 2 UVV aufgezählten Gesundheitsschadens, liegt eine eindeutig krankheits- oder degenerativ bedingte Gesundheitsschädigu ng vor (BGE 129 V 466 E. 2.2). Die schädigende äussere Einwirkung kann in einer körpereigenen Bewegung bestehen (vgl. die in BGE 129 V 466 E. 4.1 aufgezählten Beispiele). Ausge schlossen sind zunächst all jene Fälle, in denen der äussere Faktor mit dem (erstmaligen) Auftreten der für einen der in Art. 9 Abs. 2 lit. a-h UVV enthalte nen Gesundheitsschäden typischen Schmerzen gleichgesetzt wird. Das Auftreten der Schmerzen als solches ist kein äusserer (schädigender) Faktor im Sinne der Rechtsprechung. Mit anderen Worten kann von einem erforderlichen äusseren schädigenden Faktor dort nicht gesprochen werden, wo die versicherte Person nur das (erstmalige) Auftreten von Schmerzen in zeitlicher Hinsicht anzugeben vermag (BGE 129 V 466 E. 4.2.1). Auch nicht erfüllt ist das Erfordernis des äusseren schädigenden Faktors, wenn das (erstmalige) Auftreten von Schmerzen mit einer blossen Lebensverrichtung einhergeht, welche die versicherte Person zu beschreiben in der Lage ist. Für die Bejahung eines äusseren, auf den menschlichen Körper schädigend einwirkenden Faktors ist stets ein Geschehen verlangt, dem ein gewisses gesteigertes Gefährdungspotenzial innewohnt. Das ist zu bejahen, wenn die zum einschiessenden Schmerz führende Tätigkeit im Rahmen einer allgemein gesteigerten Gefahrenlage vorgenommen wird, wie dies etwa für viele sportliche Betätigungen zutreffen kann. Der äussere Faktor mit erheblichem Schädigungspotenzial ist sodann auch zu bejahen, wenn die in Frage stehende Lebensverrichtung einer mehr als physiologisch normalen und psychologisch beherrschten Beanspruchung des Körpers, insbesondere s einer Gliedmassen, gleichkommt (BGE 129 V 4 66 E. 4.2.2). Erfüllt ist demgegenüber das Erfordernis des äusseren schädigenden Faktors bei Änderung der Körper lage, die nach unfallmedizinischer Erfahrung häufig zu körpereigenen Traumen führen können, also im Sinne der bisherigen Rechtsprechung das plötzliche Aufstehen aus der Hocke, die heftige und/oder belastende Bewegung und die durch äussere Einflüsse unkontrollierbare Änderung der Körperlage (BGE 129 V 4 66 E. 4.2.3 ). 2. Während die Beschwerdeführerin davon ausgeht, dass der Vorfall vom 4. Dezember 20 09 sämtliche Merkmale eines Unfalles gemäss Art. 4 ATSG erfüllt (Urk. S. 3 f.), macht die Beschwerdegegnerin geltend, bei besagtem Tram polinsprung habe sich nichts Aussergewöhnliches oder Programmwidriges ereignet, weshalb mangels eines ungewöhnlichen äusseren Faktors kein Unfall vorliege (Urk. 2 S. 3 unten). Gegenüber der erstbehandelnden Ärztin beschrieb die Beschwerdeführerin den Vorfa ll folgendermassen "Am 4.1 2. in der Schule beim Trampolinspringen beim Landen plötzlich Knacken in der mittleren BWS verspürt" (Urk. 12/M9). Im Fra gebogen zuhanden der Beschwerdegegnerin führte sie zum Hergang aus: "Ich bin falsch auf dem Trampolin gelandet als es mir einen Schlag auf den Rücken gab" (Urk. 12/A4). Angesichts dieser vagen Beschreibung verlangte die Beschwerdegegnerin detaillierte Angaben darüber, was mit "falscher Landung" gemeint sei. Die Beschwerdeführerin wurde explizit gefragt, ob sie gestürzt sei oder den Fuss umgeknickt oder verdreht habe. Hierauf präzisierte die Beschwer deführerin, sie sei mit gestreckten Beinen auf dem Trampolin gelandet, als es auf einmal einen Schlag gegeben habe und sie vor Schmerzen nicht mehr habe atmen können (Urk. 12/A9). Mit der Beschwerdegegnerin (vgl. Urk. 2 S. 3) ist diese Aussage als klar und eindeutig zu interpretieren. Es sind sowohl ein Sturz wie eine andersgeartete unkoordinierte Bewegung auszuschliessen. Dass beim Trampolinspringen bei den einfachsten Sprüngen mit gestreckten Beinen gelan det wird, liegt im Wesen dieser Sportart. Was die Beschwerdeführerin zur potentiellen Gefährlichkeit des Trampolinspringens ausführt (Urk. 1 S. 4), ist für den vorliegenden konkreten Fall unbehelflich. Die Beschwerdeführerin behaup tet selber nicht, sie habe einen schwierigen oder schwer beherrschbaren Sprung ausgeführt, noch dass sie etwa mit hohlem Kreuz gelandet sei. Nach der Recht sprechung wird eine Einwirkung ohne offensichtliche Schadensneigung erst durch das Hinzukommen eines zusätzlichen Ereignisses zum ungewöhnlichen äusseren Faktor. Es bedarf eines schadensspezifischen Zusatzgeschehens, damit ein Unfall angenommen werden kann. Es muss etwas Besonderes (" Programm widriges " oder "Sinnfälliges") hinzutreten. Ein solches Zusatzgeschehen - und mit diesem das Merkmal des ungewöhnlichen äusseren Faktors im Sinne einer den normalen Bewegungsablauf störenden Programmwidrigkeit - ist vorliegend nicht gegeben ( vgl dazu BGE 134 V 72 E. 4.3.2.1). 3. Die Beschwerdegegnerin hat im Weiteren in der Beschwerdeantwort darauf hinge wiesen, dass selbst wenn mit der behaupteten Deckplatten-Impressionsfraktur einer der in Art. 9 Abs. 2 UVV aufgelisteten Körperschäden vorliegen sollte, die Voraussetzungen einer unfallähnlichen Körperschädigung mangels äusseren Faktors nicht erfüllt wären. Die Beschwerdeführerin habe keinen unkontrollierten Sprung ausgeführt, bei welchem die physiologisch normale Belastung überschritten worden wäre. Es sei mit anderen Worten zu keinem Hinzutreten einer belastenden Bewegung, einer sinnfälligen Einwirkung auf den Körper der Beschwerdeführerin, gekommen. Das Vorliegen einer unfallähnlichen Körperschädigung sei damit zum vornherein zu verneinen (Urk. 10 S. 11 f.). Dieser Auffassung ist ohne weiteres zuzustimmen. Wie sich aus vorstehender E. 2 ergibt, ist nicht nur die Ungewöhnlichkeit eines äusseren Faktors zu ver neinen, sondern es ist überhaupt kein äusserer Faktor auszumachen, welcher geeignet gewesen wäre, den normalen Bewegungsablauf zu stören. 4. Bei diesem Ergebnis erübrigt es sich, detailliert auf die medizinische Situation einzugehen. Festzuhalten ist lediglich, dass das MRI vom 2 4. Dezember 20 09 nebst leichten degenerativen Schäden (u.a. mässige Chondrose BWK 7/8 und leichte Diskusprotrusion ) keine eigentliche Fraktur, sondern nur eine leicht imprimierte Deckplatte mit residuellem bone bruise zeigte (Urk. 12/M10). Eine Deckplatten-Impressionsfraktur BWK 9 wurde vom untersuchenden Radiologie-Facharzt als Verdachtsdiagnose gestellt. Bei Prof. A.___ wird diese Verdachts diagnose zu einem "Status nach Deckplattenimpressionsfraktur Th 9 bei Sturz vom Trampolin am 05.12.09" ( Berichte vom 7. April 2010 und vom 28. Juni 2010 ( Urk. 12/M10 -M11 ). Ohne weitere eigene Abklär ung en er hebt Prof. A.___ damit eine ursprüngliche Verdachtsdiagnose zu einer "richtigen" Diagnose (vgl. aber deren Relativierung im Zusatzbericht vom 2 0. September 2010 [Urk. 12/M13], wo nur noch von einer "Verletzung" der Wirbelsäule im Deckplattenbereich die Rede ist). Auf den Bericht von Prof. A.___ kann daher nicht abgestellt werden. Hinzu kommt, dass Prof. A.___ offenbar von einem Sturz vom Trampolin ausgeht, einem Unfallgeschehen, das nicht mit der Aktenlage verein bar ist. Es ist daher nicht zu beanstanden, wenn die Beschwerdegegnerin eine Deckplatten-Impressionsfraktur bloss als möglich betrachtete (Urk. 2 S. 4 unten), was den Beweisanforderungungen im Sozialversicherungsrecht (über wiegende Wahrscheinlichkeit, vgl. BGE 126 V 353 E. 5b mit Hinweisen) nicht genügt. 5. Gestützt auf diese Erwägungen erweist sich die Beschwerde als unbegründet, weshalb sie abzuweisen ist. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Dr. Daniel Richter - Fürsprecher Martin Bürkle - Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber HurstMöckli VC/WM/IKversandt

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2011.00310 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichter Vogel Gerichtsschreiber Möckli Urteil vom 24. September 2013 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Daniel Richter Rechtsanwälte Pugatsch Beethovenstrasse 11, Postfach, 8027 Zürich gegen HDI-Gerling Industrie Versicherung AG, Hannover Niederlassung Zürich/Schweiz Dufourstrasse 46, 8034 Zürich Beschwerdegegnerin vertreten durch Fürsprecher Martin Bürkle Raggenbass Rechtsanwälte Bahnhofstrasse 9, 8580 Amriswil Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1992, war durch ihren Lehrbetrieb, die Y.___ AG, bei der HDI-Gerling Industrie Versicherung AG (nachfolgend: HDI-Gerling ) obligatorisch gegen Berufs- und Nichtberufsunfälle versichert. Mit Unfallmeldung vom 5. Januar 2010 teilte der Arbeitgeber der Versicherung mit, X.___ habe am 4. Dezember 2009 während des Turnunterrichts an der Berufsschule einen Unfall erlitten. Beim Trampolinspringen sei sie "komisch" auf den Füssen gelandet und habe sich dabei einen Bandscheibenvorfall zugezogen (Urk. 1 1/A1). Am 5. Dezember 20 09 suchte die Versicherte Dr. med. Z.___, Innere Medizin FMH, auf, welche eine Stauchung der Brustwirbelsäule (BWS) mit Deckplatten-Impressionsfraktur BWK 9 und leichter Diskusprotrusion BWK 7/8 diagnostizierte, Physiotherapie und entzündungshemmende Medika mente verschrieb und eine mehrwöchige Arbeitsunfähigkeit attestierte (Urk. 12/M9). Die HDI-Gerling befragte X.___ zweimal (am 1 2. Februar und am 4. Mai 2010) s chriftlich zum Unfallhergang (Urk. 11/A4 und Urk. 11/A9) und holte weitere medizinische Unterlagen, u.a. verschiedene Berich t e von Prof. Dr. med. A.___, Orthopädische Chirurgie FMH, spez. Wirbelsäulenchirurgie, Einrichtung B.___, in C.___, ein (Urk. 12/M11- M 13). Gestützt darauf lehnte die HDI-Gerling ihre Leistungspflicht für den Vorfall vom 4. Dezember 20 09 ab, da weder ein Unfall im Rechtssinne noch eine unfallähnliche Körperschädigung vorliege (Verfügung vom 1. Oktober 2010, Urk. 11/A25). Die Einsprache der Versicherten wies sie mit Entscheid vom 1 4. Oktober 2011 ab (Urk. 2). 2. Hiergegen liess X.___ mit Eingabe vom 1 4. November 2011 Beschwerde erheben und beantragen, es seien die gesetzlichen Leistungen aus UVG aus dem Unfallereignis vom 4. Dezember 20 09 auszurichten (Urk. 1). Die Beschwerdegegnerin ersuchte mit Beschwerdeantwort vom 7. März 2012 um Abweisung der Beschwerde (Urk. 10; der Beschwerdeführerin zugestellt am 2 6. März 2012, Urk. 13). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Nach Art. 6 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) wer - den - soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt - die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt ( Abs. 1). Ein Unfall ist gemäss Art. 4 des Allgemeinen Teils des So zialversicherungsrechts (ATSG) die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines unge wöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat (BGE 129 V 402 E. 2.1). 1.2 Sofern nicht eindeutig auf eine Erkrankung oder eine Degeneration zurückzufüh ren, sind auch ohne ungewöhnliche äussere Einwirkung die in Art. 9 Abs. 2 der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) abschliessend aufgeführten Körperschädigungen ( Knochenbrüche, Verrenkungen von Gelen ken, Meniskusrisse, Muskelrisse, Muskelzerrungen und Sehnenrisse ) den Unfäl len gleichgestellt. 1.3 Mit Ausnahme der Ungewöhnlichkeit müssen somit auch bei den unfallähnlichen Körperschädigungen die übrigen Tatbestandsmerkmale des Unfallbegriffs erfüllt sein. Vorausgesetzt wird ein äusseres Ereignis, d.h. ein ausserhalb des Körpers liegender, objektiv feststellbarer, sinnfällige r Vorfall. So ein solches Ereignis mit Einwirkung auf den Körper nicht stattgefunden hat, und sei es auch nur als Auslöser eines in Art. 9 Abs. 2 UVV aufgezählten Gesundheitsschadens, liegt eine eindeutig krankheits- oder degenerativ bedingte Gesundheitsschädigu ng vor (BGE 129 V 466 E. 2.2). Die schädigende äussere Einwirkung kann in einer körpereigenen Bewegung bestehen (vgl. die in BGE 129 V 466 E. 4.1 aufgezählten Beispiele). Ausge schlossen sind zunächst all jene Fälle, in denen der äussere Faktor mit dem (erstmaligen) Auftreten der für einen der in Art. 9 Abs. 2 lit. a-h UVV enthalte nen Gesundheitsschäden typischen Schmerzen gleichgesetzt wird. Das Auftreten der Schmerzen als solches ist kein äusserer (schädigender) Faktor im Sinne der Rechtsprechung. Mit anderen Worten kann von einem erforderlichen äusseren schädigenden Faktor dort nicht gesprochen werden, wo die versicherte Person nur das (erstmalige) Auftreten von Schmerzen in zeitlicher Hinsicht anzugeben vermag (BGE 129 V 466 E. 4.2.1). Auch nicht erfüllt ist das Erfordernis des äusseren schädigenden Faktors, wenn das (erstmalige) Auftreten von Schmerzen mit einer blossen Lebensverrichtung einhergeht, welche die versicherte Person zu beschreiben in der Lage ist. Für die Bejahung eines äusseren, auf den menschlichen Körper schädigend einwirkenden Faktors ist stets ein Geschehen verlangt, dem ein gewisses gesteigertes Gefährdungspotenzial innewohnt. Das ist zu bejahen, wenn die zum einschiessenden Schmerz führende Tätigkeit im Rahmen einer allgemein gesteigerten Gefahrenlage vorgenommen wird, wie dies etwa für viele sportliche Betätigungen zutreffen kann. Der äussere Faktor mit erheblichem Schädigungspotenzial ist sodann auch zu bejahen, wenn die in Frage stehende Lebensverrichtung einer mehr als physiologisch normalen und psychologisch beherrschten Beanspruchung des Körpers, insbesondere s einer Gliedmassen, gleichkommt (BGE 129 V 4 66 E. 4.2.2). Erfüllt ist demgegenüber das Erfordernis des äusseren schädigenden Faktors bei Änderung der Körper lage, die nach unfallmedizinischer Erfahrung häufig zu körpereigenen Traumen führen können, also im Sinne der bisherigen Rechtsprechung das plötzliche Aufstehen aus der Hocke, die heftige und/oder belastende Bewegung und die durch äussere Einflüsse unkontrollierbare Änderung der Körperlage (BGE 129 V 4 66 E. 4.2.3 ). 2. Während die Beschwerdeführerin davon ausgeht, dass der Vorfall vom 4. Dezember 20 09 sämtliche Merkmale eines Unfalles gemäss Art. 4 ATSG erfüllt (Urk. S. 3 f.), macht die Beschwerdegegnerin geltend, bei besagtem Tram polinsprung habe sich nichts Aussergewöhnliches oder Programmwidriges ereignet, weshalb mangels eines ungewöhnlichen äusseren Faktors kein Unfall vorliege (Urk. 2 S. 3 unten). Gegenüber der erstbehandelnden Ärztin beschrieb die Beschwerdeführerin den Vorfa ll folgendermassen "Am 4.1 2. in der Schule beim Trampolinspringen beim Landen plötzlich Knacken in der mittleren BWS verspürt" (Urk. 12/M9). Im Fra gebogen zuhanden der Beschwerdegegnerin führte sie zum Hergang aus: "Ich bin falsch auf dem Trampolin gelandet als es mir einen Schlag auf den Rücken gab" (Urk. 12/A4). Angesichts dieser vagen Beschreibung verlangte die Beschwerdegegnerin detaillierte Angaben darüber, was mit "falscher Landung" gemeint sei. Die Beschwerdeführerin wurde explizit gefragt, ob sie gestürzt sei oder den Fuss umgeknickt oder verdreht habe. Hierauf präzisierte die Beschwer deführerin, sie sei mit gestreckten Beinen auf dem Trampolin gelandet, als es auf einmal einen Schlag gegeben habe und sie vor Schmerzen nicht mehr habe atmen können (Urk. 12/A9). Mit der Beschwerdegegnerin (vgl. Urk. 2 S. 3) ist diese Aussage als klar und eindeutig zu interpretieren. Es sind sowohl ein Sturz wie eine andersgeartete unkoordinierte Bewegung auszuschliessen. Dass beim Trampolinspringen bei den einfachsten Sprüngen mit gestreckten Beinen gelan det wird, liegt im Wesen dieser Sportart. Was die Beschwerdeführerin zur potentiellen Gefährlichkeit des Trampolinspringens ausführt (Urk. 1 S. 4), ist für den vorliegenden konkreten Fall unbehelflich. Die Beschwerdeführerin behaup tet selber nicht, sie habe einen schwierigen oder schwer beherrschbaren Sprung ausgeführt, noch dass sie etwa mit hohlem Kreuz gelandet sei. Nach der Recht sprechung wird eine Einwirkung ohne offensichtliche Schadensneigung erst durch das Hinzukommen eines zusätzlichen Ereignisses zum ungewöhnlichen äusseren Faktor. Es bedarf eines schadensspezifischen Zusatzgeschehens, damit ein Unfall angenommen werden kann. Es muss etwas Besonderes (" Programm widriges " oder "Sinnfälliges") hinzutreten. Ein solches Zusatzgeschehen - und mit diesem das Merkmal des ungewöhnlichen äusseren Faktors im Sinne einer den normalen Bewegungsablauf störenden Programmwidrigkeit - ist vorliegend nicht gegeben ( vgl dazu BGE 134 V 72 E. 4.3.2.1). 3. Die Beschwerdegegnerin hat im Weiteren in der Beschwerdeantwort darauf hinge wiesen, dass selbst wenn mit der behaupteten Deckplatten-Impressionsfraktur einer der in Art. 9 Abs. 2 UVV aufgelisteten Körperschäden vorliegen sollte, die Voraussetzungen einer unfallähnlichen Körperschädigung mangels äusseren Faktors nicht erfüllt wären. Die Beschwerdeführerin habe keinen unkontrollierten Sprung ausgeführt, bei welchem die physiologisch normale Belastung überschritten worden wäre. Es sei mit anderen Worten zu keinem Hinzutreten einer belastenden Bewegung, einer sinnfälligen Einwirkung auf den Körper der Beschwerdeführerin, gekommen. Das Vorliegen einer unfallähnlichen Körperschädigung sei damit zum vornherein zu verneinen (Urk. 10 S. 11 f.). Dieser Auffassung ist ohne weiteres zuzustimmen. Wie sich aus vorstehender E. 2 ergibt, ist nicht nur die Ungewöhnlichkeit eines äusseren Faktors zu ver neinen, sondern es ist überhaupt kein äusserer Faktor auszumachen, welcher geeignet gewesen wäre, den normalen Bewegungsablauf zu stören. 4. Bei diesem Ergebnis erübrigt es sich, detailliert auf die medizinische Situation einzugehen. Festzuhalten ist lediglich, dass das MRI vom 2 4. Dezember 20 09 nebst leichten degenerativen Schäden (u.a. mässige Chondrose BWK 7/8 und leichte Diskusprotrusion ) keine eigentliche Fraktur, sondern nur eine leicht imprimierte Deckplatte mit residuellem bone bruise zeigte (Urk. 12/M10). Eine Deckplatten-Impressionsfraktur BWK 9 wurde vom untersuchenden Radiologie-Facharzt als Verdachtsdiagnose gestellt. Bei Prof. A.___ wird diese Verdachts diagnose zu einem "Status nach Deckplattenimpressionsfraktur Th 9 bei Sturz vom Trampolin am 05.12.09" ( Berichte vom 7. April 2010 und vom 28. Juni 2010 ( Urk. 12/M10 -M11 ). Ohne weitere eigene Abklär ung en er hebt Prof. A.___ damit eine ursprüngliche Verdachtsdiagnose zu einer "richtigen" Diagnose (vgl. aber deren Relativierung im Zusatzbericht vom 2 0. September 2010 [Urk. 12/M13], wo nur noch von einer "Verletzung" der Wirbelsäule im Deckplattenbereich die Rede ist). Auf den Bericht von Prof. A.___ kann daher nicht abgestellt werden. Hinzu kommt, dass Prof. A.___ offenbar von einem Sturz vom Trampolin ausgeht, einem Unfallgeschehen, das nicht mit der Aktenlage verein bar ist. Es ist daher nicht zu beanstanden, wenn die Beschwerdegegnerin eine Deckplatten-Impressionsfraktur bloss als möglich betrachtete (Urk. 2 S. 4 unten), was den Beweisanforderungungen im Sozialversicherungsrecht (über wiegende Wahrscheinlichkeit, vgl. BGE 126 V 353 E. 5b mit Hinweisen) nicht genügt. 5. Gestützt auf diese Erwägungen erweist sich die Beschwerde als unbegründet, weshalb sie abzuweisen ist. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Dr. Daniel Richter - Fürsprecher Martin Bürkle - Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber HurstMöckli VC/WM/IKversandt

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich UV.2011.00310 UV.2011.00310

UV.2011.00310 IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna

Sozialversicherungsrichter Vogel

Gerichtsschreiber Möckli

Urteil vom 24. September 2013

Urteil vom 24. September 2013 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Daniel Richter

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Daniel Richter Rechtsanwälte Pugatsch

Rechtsanwälte Pugatsch Beethovenstrasse 11, Postfach, 8027 Zürich

Beethovenstrasse 11, Postfach, 8027 Zürich gegen

gegen HDI-Gerling Industrie Versicherung AG, Hannover

HDI-Gerling Industrie Versicherung AG, Hannover Niederlassung Zürich/Schweiz

Niederlassung Zürich/Schweiz Dufourstrasse 46, 8034 Zürich

Dufourstrasse 46, 8034 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin vertreten durch Fürsprecher Martin Bürkle

vertreten durch Fürsprecher Martin Bürkle Raggenbass Rechtsanwälte

Raggenbass Rechtsanwälte Bahnhofstrasse 9, 8580 Amriswil

Bahnhofstrasse 9, 8580 Amriswil Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1992, war durch ihren Lehrbetrieb, die Y.___ AG, bei der HDI-Gerling Industrie Versicherung AG (nachfolgend: HDI-Gerling ) obligatorisch gegen Berufs- und Nichtberufsunfälle versichert. Mit Unfallmeldung vom 5. Januar 2010 teilte der Arbeitgeber der Versicherung mit, X.___ habe am 4. Dezember 2009 während des Turnunterrichts an der Berufsschule einen Unfall erlitten. Beim Trampolinspringen sei sie "komisch" auf den Füssen gelandet und habe sich dabei einen Bandscheibenvorfall zugezogen (Urk. 1 1/A1). Am 5. Dezember 20 09 suchte die Versicherte Dr. med. Z.___, Innere Medizin FMH, auf, welche eine Stauchung der Brustwirbelsäule (BWS) mit Deckplatten-Impressionsfraktur BWK 9 und leichter Diskusprotrusion BWK 7/8 diagnostizierte, Physiotherapie und entzündungshemmende Medika mente verschrieb und eine mehrwöchige Arbeitsunfähigkeit attestierte (Urk. 12/M9). Die HDI-Gerling befragte X.___ zweimal (am 1 2. Februar und am 4. Mai 2010) s chriftlich zum Unfallhergang (Urk. 11/A4 und Urk. 11/A9) und holte weitere medizinische Unterlagen, u.a. verschiedene Berich t e von Prof. Dr. med. A.___, Orthopädische Chirurgie FMH, spez. Wirbelsäulenchirurgie, Einrichtung B.___, in C.___, ein (Urk. 12/M11- M 13). Gestützt darauf lehnte die HDI-Gerling ihre Leistungspflicht für den Vorfall vom 4. Dezember 20 09 ab, da weder ein Unfall im Rechtssinne noch eine unfallähnliche Körperschädigung vorliege (Verfügung vom 1. Oktober 2010, Urk. 11/A25). Die Einsprache der Versicherten wies sie mit Entscheid vom 1 4. Oktober 2011 ab (Urk. 2).

1. X.___, geboren 1992, war durch ihren Lehrbetrieb, die Y.___ AG, bei der HDI-Gerling Industrie Versicherung AG (nachfolgend: HDI-Gerling ) obligatorisch gegen Berufs- und Nichtberufsunfälle versichert. Mit Unfallmeldung vom 5. Januar 2010 teilte der Arbeitgeber der Versicherung mit, X.___ habe am 4. Dezember 2009 während des Turnunterrichts an der Berufsschule einen Unfall erlitten. Beim Trampolinspringen sei sie "komisch" auf den Füssen gelandet und habe sich dabei einen Bandscheibenvorfall zugezogen (Urk. 1 1/A1). Am 5. Dezember 20 09 suchte die Versicherte Dr. med. Z.___, Innere Medizin FMH, auf, welche eine Stauchung der Brustwirbelsäule (BWS) mit Deckplatten-Impressionsfraktur BWK 9 und leichter Diskusprotrusion BWK 7/8 diagnostizierte, Physiotherapie und entzündungshemmende Medika mente verschrieb und eine mehrwöchige Arbeitsunfähigkeit attestierte (Urk. 12/M9). Die HDI-Gerling befragte X.___ zweimal (am 1 2. Februar und am 4. Mai 2010) s chriftlich zum Unfallhergang (Urk. 11/A4 und Urk. 11/A9) und holte weitere medizinische Unterlagen, u.a. verschiedene Berich t e von Prof. Dr. med. A.___, Orthopädische Chirurgie FMH, spez. Wirbelsäulenchirurgie, Einrichtung B.___, in C.___, ein (Urk. 12/M11- M 13). Gestützt darauf lehnte die HDI-Gerling ihre Leistungspflicht für den Vorfall vom 4. Dezember 20 09 ab, da weder ein Unfall im Rechtssinne noch eine unfallähnliche Körperschädigung vorliege (Verfügung vom 1. Oktober 2010, Urk. 11/A25). Die Einsprache der Versicherten wies sie mit Entscheid vom 1 4. Oktober 2011 ab (Urk. 2). 2. Hiergegen liess X.___ mit Eingabe vom 1 4. November 2011 Beschwerde erheben und beantragen, es seien die gesetzlichen Leistungen aus UVG aus dem Unfallereignis vom 4. Dezember 20 09 auszurichten (Urk. 1).

2. Hiergegen liess X.___ mit Eingabe vom 1 4. November 2011 Beschwerde erheben und beantragen, es seien die gesetzlichen Leistungen aus UVG aus dem Unfallereignis vom 4. Dezember 20 09 auszurichten (Urk. 1). Die Beschwerdegegnerin ersuchte mit Beschwerdeantwort vom 7. März 2012 um Abweisung der Beschwerde (Urk. 10; der Beschwerdeführerin zugestellt am 2 6. März 2012, Urk. 13).

Die Beschwerdegegnerin ersuchte mit Beschwerdeantwort vom 7. März 2012 um Abweisung der Beschwerde (Urk. 10; der Beschwerdeführerin zugestellt am 2 6. März 2012, Urk. 13). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Nach Art. 6 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) wer - den - soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt - die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt ( Abs. 1).

1.1 Nach Art. 6 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) wer den - soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt - die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt ( Abs. 1). Ein Unfall ist gemäss Art. 4 des Allgemeinen Teils des So zialversicherungsrechts (ATSG) die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines unge wöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat (BGE 129 V 402 E. 2.1).

Ein Unfall ist gemäss Art. 4 des Allgemeinen Teils des So zialversicherungsrechts (ATSG) die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines unge wöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat (BGE 129 V 402 E. 2.1). 1.2 Sofern nicht eindeutig auf eine Erkrankung oder eine Degeneration zurückzufüh ren, sind auch ohne ungewöhnliche äussere Einwirkung die in Art. 9 Abs. 2 der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) abschliessend aufgeführten Körperschädigungen ( Knochenbrüche, Verrenkungen von Gelen ken, Meniskusrisse, Muskelrisse, Muskelzerrungen und Sehnenrisse ) den Unfäl len gleichgestellt.

1.2 Sofern nicht eindeutig auf eine Erkrankung oder eine Degeneration zurückzufüh ren, sind auch ohne ungewöhnliche äussere Einwirkung die in Art. 9 Abs. 2 der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) abschliessend aufgeführten Körperschädigungen ( Knochenbrüche, Verrenkungen von Gelen ken, Meniskusrisse, Muskelrisse, Muskelzerrungen und Sehnenrisse ) den Unfäl len gleichgestellt. 1.3 Mit Ausnahme der Ungewöhnlichkeit müssen somit auch bei den unfallähnlichen Körperschädigungen die übrigen Tatbestandsmerkmale des Unfallbegriffs erfüllt sein. Vorausgesetzt wird ein äusseres Ereignis, d.h. ein ausserhalb des Körpers liegender, objektiv feststellbarer, sinnfällige r Vorfall. So ein solches Ereignis mit Einwirkung auf den Körper nicht stattgefunden hat, und sei es auch nur als Auslöser eines in Art. 9 Abs. 2 UVV aufgezählten Gesundheitsschadens, liegt eine eindeutig krankheits- oder degenerativ bedingte Gesundheitsschädigu ng vor (BGE 129 V 466 E. 2.2).

1.3 Mit Ausnahme der Ungewöhnlichkeit müssen somit auch bei den unfallähnlichen Körperschädigungen die übrigen Tatbestandsmerkmale des Unfallbegriffs erfüllt sein. Vorausgesetzt wird ein äusseres Ereignis, d.h. ein ausserhalb des Körpers liegender, objektiv feststellbarer, sinnfällige r Vorfall. So ein solches Ereignis mit Einwirkung auf den Körper nicht stattgefunden hat, und sei es auch nur als Auslöser eines in Art. 9 Abs. 2 UVV aufgezählten Gesundheitsschadens, liegt eine eindeutig krankheits- oder degenerativ bedingte Gesundheitsschädigu ng vor (BGE 129 V 466 E. 2.2). Die schädigende äussere Einwirkung kann in einer körpereigenen Bewegung bestehen (vgl. die in BGE 129 V 466 E. 4.1 aufgezählten Beispiele). Ausge schlossen sind zunächst all jene Fälle, in denen der äussere Faktor mit dem (erstmaligen) Auftreten der für einen der in Art. 9 Abs. 2 lit. a-h UVV enthalte nen Gesundheitsschäden typischen Schmerzen gleichgesetzt wird. Das Auftreten der Schmerzen als solches ist kein äusserer (schädigender) Faktor im Sinne der Rechtsprechung. Mit anderen Worten kann von einem erforderlichen äusseren schädigenden Faktor dort nicht gesprochen werden, wo die versicherte Person nur das (erstmalige) Auftreten von Schmerzen in zeitlicher Hinsicht anzugeben vermag (BGE 129 V 466 E. 4.2.1). Auch nicht erfüllt ist das Erfordernis des äusseren schädigenden Faktors, wenn das (erstmalige) Auftreten von Schmerzen mit einer blossen Lebensverrichtung einhergeht, welche die versicherte Person zu beschreiben in der Lage ist. Für die Bejahung eines äusseren, auf den menschlichen Körper schädigend einwirkenden Faktors ist stets ein Geschehen verlangt, dem ein gewisses gesteigertes Gefährdungspotenzial innewohnt. Das ist zu bejahen, wenn die zum einschiessenden Schmerz führende Tätigkeit im Rahmen einer allgemein gesteigerten Gefahrenlage vorgenommen wird, wie dies etwa für viele sportliche Betätigungen zutreffen kann. Der äussere Faktor mit erheblichem Schädigungspotenzial ist sodann auch zu bejahen, wenn die in Frage stehende Lebensverrichtung einer mehr als physiologisch normalen und psychologisch beherrschten Beanspruchung des Körpers, insbesondere s einer Gliedmassen, gleichkommt (BGE 129 V 4 66 E. 4.2.2). Erfüllt ist demgegenüber das Erfordernis des äusseren schädigenden Faktors bei Änderung der Körper lage, die nach unfallmedizinischer Erfahrung häufig zu körpereigenen Traumen führen können, also im Sinne der bisherigen Rechtsprechung das plötzliche Aufstehen aus der Hocke, die heftige und/oder belastende Bewegung und die durch äussere Einflüsse unkontrollierbare Änderung der Körperlage (BGE 129 V 4 66 E. 4.2.3 ).

Die schädigende äussere Einwirkung kann in einer körpereigenen Bewegung bestehen (vgl. die in BGE 129 V 466 E. 4.1 aufgezählten Beispiele). Ausge schlossen sind zunächst all jene Fälle, in denen der äussere Faktor mit dem (erstmaligen) Auftreten der für einen der in Art. 9 Abs. 2 lit. a-h UVV enthalte nen Gesundheitsschäden typischen Schmerzen gleichgesetzt wird. Das Auftreten der Schmerzen als solches ist kein äusserer (schädigender) Faktor im Sinne der Rechtsprechung. Mit anderen Worten kann von einem erforderlichen äusseren schädigenden Faktor dort nicht gesprochen werden, wo die versicherte Person nur das (erstmalige) Auftreten von Schmerzen in zeitlicher Hinsicht anzugeben vermag (BGE 129 V 466 E. 4.2.1). Auch nicht erfüllt ist das Erfordernis des äusseren schädigenden Faktors, wenn das (erstmalige) Auftreten von Schmerzen mit einer blossen Lebensverrichtung einhergeht, welche die versicherte Person zu beschreiben in der Lage ist. Für die Bejahung eines äusseren, auf den menschlichen Körper schädigend einwirkenden Faktors ist stets ein Geschehen verlangt, dem ein gewisses gesteigertes Gefährdungspotenzial innewohnt. Das ist zu bejahen, wenn die zum einschiessenden Schmerz führende Tätigkeit im Rahmen einer allgemein gesteigerten Gefahrenlage vorgenommen wird, wie dies etwa für viele sportliche Betätigungen zutreffen kann. Der äussere Faktor mit erheblichem Schädigungspotenzial ist sodann auch zu bejahen, wenn die in Frage stehende Lebensverrichtung einer mehr als physiologisch normalen und psychologisch beherrschten Beanspruchung des Körpers, insbesondere s einer Gliedmassen, gleichkommt (BGE 129 V 4 66 E. 4.2.2). Erfüllt ist demgegenüber das Erfordernis des äusseren schädigenden Faktors bei Änderung der Körper lage, die nach unfallmedizinischer Erfahrung häufig zu körpereigenen Traumen führen können, also im Sinne der bisherigen Rechtsprechung das plötzliche Aufstehen aus der Hocke, die heftige und/oder belastende Bewegung und die durch äussere Einflüsse unkontrollierbare Änderung der Körperlage (BGE 129 V 4 66 E. 4.2.3 ). 2. Während die Beschwerdeführerin davon ausgeht, dass der Vorfall vom 4. Dezember 20 09 sämtliche Merkmale eines Unfalles gemäss Art. 4 ATSG erfüllt (Urk. S. 3 f.), macht die Beschwerdegegnerin geltend, bei besagtem Tram polinsprung habe sich nichts Aussergewöhnliches oder Programmwidriges ereignet, weshalb mangels eines ungewöhnlichen äusseren Faktors kein Unfall vorliege (Urk. 2 S. 3 unten).

2. Während die Beschwerdeführerin davon ausgeht, dass der Vorfall vom 4. Dezember 20 09 sämtliche Merkmale eines Unfalles gemäss Art. 4 ATSG erfüllt (Urk. S. 3 f.), macht die Beschwerdegegnerin geltend, bei besagtem Tram polinsprung habe sich nichts Aussergewöhnliches oder Programmwidriges ereignet, weshalb mangels eines ungewöhnlichen äusseren Faktors kein Unfall vorliege (Urk. 2 S. 3 unten). Gegenüber der erstbehandelnden Ärztin beschrieb die Beschwerdeführerin den Vorfa ll folgendermassen "Am 4.1 2. in der Schule beim Trampolinspringen beim Landen plötzlich Knacken in der mittleren BWS verspürt" (Urk. 12/M9). Im Fra gebogen zuhanden der Beschwerdegegnerin führte sie zum Hergang aus: "Ich bin falsch auf dem Trampolin gelandet als es mir einen Schlag auf den Rücken gab" (Urk. 12/A4). Angesichts dieser vagen Beschreibung verlangte die Beschwerdegegnerin detaillierte Angaben darüber, was mit "falscher Landung" gemeint sei. Die Beschwerdeführerin wurde explizit gefragt, ob sie gestürzt sei oder den Fuss umgeknickt oder verdreht habe. Hierauf präzisierte die Beschwer deführerin, sie sei mit gestreckten Beinen auf dem Trampolin gelandet, als es auf einmal einen Schlag gegeben habe und sie vor Schmerzen nicht mehr habe atmen können (Urk. 12/A9). Mit der Beschwerdegegnerin (vgl. Urk. 2 S. 3) ist diese Aussage als klar und eindeutig zu interpretieren. Es sind sowohl ein Sturz wie eine andersgeartete unkoordinierte Bewegung auszuschliessen. Dass beim Trampolinspringen bei den einfachsten Sprüngen mit gestreckten Beinen gelan det wird, liegt im Wesen dieser Sportart. Was die Beschwerdeführerin zur potentiellen Gefährlichkeit des Trampolinspringens ausführt (Urk. 1 S. 4), ist für den vorliegenden konkreten Fall unbehelflich. Die Beschwerdeführerin behaup tet selber nicht, sie habe einen schwierigen oder schwer beherrschbaren Sprung ausgeführt, noch dass sie etwa mit hohlem Kreuz gelandet sei. Nach der Recht sprechung wird eine Einwirkung ohne offensichtliche Schadensneigung erst durch das Hinzukommen eines zusätzlichen Ereignisses zum ungewöhnlichen äusseren Faktor. Es bedarf eines schadensspezifischen Zusatzgeschehens, damit ein Unfall angenommen werden kann. Es muss etwas Besonderes (" Programm widriges " oder "Sinnfälliges") hinzutreten. Ein solches Zusatzgeschehen - und mit diesem das Merkmal des ungewöhnlichen äusseren Faktors im Sinne einer den normalen Bewegungsablauf störenden Programmwidrigkeit - ist vorliegend nicht gegeben ( vgl dazu BGE 134 V 72 E. 4.3.2.1).

Gegenüber der erstbehandelnden Ärztin beschrieb die Beschwerdeführerin den Vorfa ll folgendermassen "Am 4.1 2. in der Schule beim Trampolinspringen beim Landen plötzlich Knacken in der mittleren BWS verspürt" (Urk. 12/M9). Im Fra gebogen zuhanden der Beschwerdegegnerin führte sie zum Hergang aus: "Ich bin falsch auf dem Trampolin gelandet als es mir einen Schlag auf den Rücken gab" (Urk. 12/A4). Angesichts dieser vagen Beschreibung verlangte die Beschwerdegegnerin detaillierte Angaben darüber, was mit "falscher Landung" gemeint sei. Die Beschwerdeführerin wurde explizit gefragt, ob sie gestürzt sei oder den Fuss umgeknickt oder verdreht habe. Hierauf präzisierte die Beschwer deführerin, sie sei mit gestreckten Beinen auf dem Trampolin gelandet, als es auf einmal einen Schlag gegeben habe und sie vor Schmerzen nicht mehr habe atmen können (Urk. 12/A9). Mit der Beschwerdegegnerin (vgl. Urk. 2 S. 3) ist diese Aussage als klar und eindeutig zu interpretieren. Es sind sowohl ein Sturz wie eine andersgeartete unkoordinierte Bewegung auszuschliessen. Dass beim Trampolinspringen bei den einfachsten Sprüngen mit gestreckten Beinen gelan det wird, liegt im Wesen dieser Sportart. Was die Beschwerdeführerin zur potentiellen Gefährlichkeit des Trampolinspringens ausführt (Urk. 1 S. 4), ist für den vorliegenden konkreten Fall unbehelflich. Die Beschwerdeführerin behaup tet selber nicht, sie habe einen schwierigen oder schwer beherrschbaren Sprung ausgeführt, noch dass sie etwa mit hohlem Kreuz gelandet sei. Nach der Recht sprechung wird eine Einwirkung ohne offensichtliche Schadensneigung erst durch das Hinzukommen eines zusätzlichen Ereignisses zum ungewöhnlichen äusseren Faktor. Es bedarf eines schadensspezifischen Zusatzgeschehens, damit ein Unfall angenommen werden kann. Es muss etwas Besonderes (" Programm widriges " oder "Sinnfälliges") hinzutreten. Ein solches Zusatzgeschehen - und mit diesem das Merkmal des ungewöhnlichen äusseren Faktors im Sinne einer den normalen Bewegungsablauf störenden Programmwidrigkeit - ist vorliegend nicht gegeben ( vgl dazu BGE 134 V 72 E. 4.3.2.1). 3. Die Beschwerdegegnerin hat im Weiteren in der Beschwerdeantwort darauf hinge wiesen, dass selbst wenn mit der behaupteten Deckplatten-Impressionsfraktur einer der in Art. 9 Abs. 2 UVV aufgelisteten Körperschäden vorliegen sollte, die Voraussetzungen einer unfallähnlichen Körperschädigung mangels äusseren Faktors nicht erfüllt wären. Die Beschwerdeführerin habe keinen unkontrollierten Sprung ausgeführt, bei welchem die physiologisch normale Belastung überschritten worden wäre. Es sei mit anderen Worten zu keinem Hinzutreten einer belastenden Bewegung, einer sinnfälligen Einwirkung auf den Körper der Beschwerdeführerin, gekommen. Das Vorliegen einer unfallähnlichen Körperschädigung sei damit zum vornherein zu verneinen (Urk. 10 S. 11 f.). Dieser Auffassung ist ohne weiteres zuzustimmen. Wie sich aus vorstehender E. 2 ergibt, ist nicht nur die Ungewöhnlichkeit eines äusseren Faktors zu ver neinen, sondern es ist überhaupt kein äusserer Faktor auszumachen, welcher geeignet gewesen wäre, den normalen Bewegungsablauf zu stören.

3. Die Beschwerdegegnerin hat im Weiteren in der Beschwerdeantwort darauf hinge wiesen, dass selbst wenn mit der behaupteten Deckplatten-Impressionsfraktur einer der in Art. 9 Abs. 2 UVV aufgelisteten Körperschäden vorliegen sollte, die Voraussetzungen einer unfallähnlichen Körperschädigung mangels äusseren Faktors nicht erfüllt wären. Die Beschwerdeführerin habe keinen unkontrollierten Sprung ausgeführt, bei welchem die physiologisch normale Belastung überschritten worden wäre. Es sei mit anderen Worten zu keinem Hinzutreten einer belastenden Bewegung, einer sinnfälligen Einwirkung auf den Körper der Beschwerdeführerin, gekommen. Das Vorliegen einer unfallähnlichen Körperschädigung sei damit zum vornherein zu verneinen (Urk. 10 S. 11 f.). Dieser Auffassung ist ohne weiteres zuzustimmen. Wie sich aus vorstehender E. 2 ergibt, ist nicht nur die Ungewöhnlichkeit eines äusseren Faktors zu ver neinen, sondern es ist überhaupt kein äusserer Faktor auszumachen, welcher geeignet gewesen wäre, den normalen Bewegungsablauf zu stören. 4. Bei diesem Ergebnis erübrigt es sich, detailliert auf die medizinische Situation einzugehen. Festzuhalten ist lediglich, dass das MRI vom 2 4. Dezember 20 09 nebst leichten degenerativen Schäden (u.a. mässige Chondrose BWK 7/8 und leichte Diskusprotrusion ) keine eigentliche Fraktur, sondern nur eine leicht imprimierte Deckplatte mit residuellem bone bruise zeigte (Urk. 12/M10). Eine Deckplatten-Impressionsfraktur BWK 9 wurde vom untersuchenden Radiologie-Facharzt als Verdachtsdiagnose gestellt. Bei Prof. A.___ wird diese Verdachts diagnose zu einem "Status nach Deckplattenimpressionsfraktur Th 9 bei Sturz vom Trampolin am 05.12.09" ( Berichte vom 7. April 2010 und vom 28. Juni 2010 ( Urk. 12/M10 -M11 ). Ohne weitere eigene Abklär ung en er hebt Prof. A.___ damit eine ursprüngliche Verdachtsdiagnose zu einer "richtigen" Diagnose (vgl. aber deren Relativierung im Zusatzbericht vom 2 0. September 2010 [Urk. 12/M13], wo nur noch von einer "Verletzung" der Wirbelsäule im Deckplattenbereich die Rede ist). Auf den Bericht von Prof. A.___ kann daher nicht abgestellt werden. Hinzu kommt, dass Prof. A.___ offenbar von einem Sturz vom Trampolin ausgeht, einem Unfallgeschehen, das nicht mit der Aktenlage verein bar ist. Es ist daher nicht zu beanstanden, wenn die Beschwerdegegnerin eine Deckplatten-Impressionsfraktur bloss als möglich betrachtete (Urk. 2 S. 4 unten), was den Beweisanforderungungen im Sozialversicherungsrecht (über wiegende Wahrscheinlichkeit, vgl. BGE 126 V 353 E. 5b mit Hinweisen) nicht genügt.

4. Bei diesem Ergebnis erübrigt es sich, detailliert auf die medizinische Situation einzugehen. Festzuhalten ist lediglich, dass das MRI vom 2 4. Dezember 20 09 nebst leichten degenerativen Schäden (u.a. mässige Chondrose BWK 7/8 und leichte Diskusprotrusion ) keine eigentliche Fraktur, sondern nur eine leicht imprimierte Deckplatte mit residuellem bone bruise zeigte (Urk. 12/M10). Eine Deckplatten-Impressionsfraktur BWK 9 wurde vom untersuchenden Radiologie-Facharzt als Verdachtsdiagnose gestellt. Bei Prof. A.___ wird diese Verdachts diagnose zu einem "Status nach Deckplattenimpressionsfraktur Th 9 bei Sturz vom Trampolin am 05.12.09" ( Berichte vom 7. April 2010 und vom 28. Juni 2010 ( Urk. 12/M10 -M11 ). Ohne weitere eigene Abklär ung en er hebt Prof. A.___ damit eine ursprüngliche Verdachtsdiagnose zu einer "richtigen" Diagnose (vgl. aber deren Relativierung im Zusatzbericht vom 2 0. September 2010 [Urk. 12/M13], wo nur noch von einer "Verletzung" der Wirbelsäule im Deckplattenbereich die Rede ist). Auf den Bericht von Prof. A.___ kann daher nicht abgestellt werden. Hinzu kommt, dass Prof. A.___ offenbar von einem Sturz vom Trampolin ausgeht, einem Unfallgeschehen, das nicht mit der Aktenlage verein bar ist. Es ist daher nicht zu beanstanden, wenn die Beschwerdegegnerin eine Deckplatten-Impressionsfraktur bloss als möglich betrachtete (Urk. 2 S. 4 unten), was den Beweisanforderungungen im Sozialversicherungsrecht (über wiegende Wahrscheinlichkeit, vgl. BGE 126 V 353 E. 5b mit Hinweisen) nicht genügt. 5. Gestützt auf diese Erwägungen erweist sich die Beschwerde als unbegründet, weshalb sie abzuweisen ist.

5. Gestützt auf diese Erwägungen erweist sich die Beschwerde als unbegründet, weshalb sie abzuweisen ist. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos.

2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Dr. Daniel Richter

Rechtsanwalt Dr. Daniel Richter - Fürsprecher Martin Bürkle

Fürsprecher Martin Bürkle - Bundesamt für Gesundheit

Bundesamt für Gesundheit 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

HurstMöckli

VC/WM/IKversandt