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Gemäss einem Bericht des japanischen Wirtschaftsblattes Nikkei Asian Review will Fujitsu sein PC-Geschäft an Lenovo verkaufen. Eine Übereinkunft über den Deal soll noch für diesen Monat angestrebt werden. Eine Option sei, dass die beiden ein Joint-Venture unter der Leitung von Lenovo gründen und Fujitsu das Design, die Entwicklung und die Herstellung von PCs in dieses Joint-Venture überführt. Die zweite Option sei die Übernahme der Mehrheit von Fujitsus PC-Business durch Lenovo. Das würde bedeuten, dass rund 2000 Mitarbeiter zu Lenovo wechseln würden.
Gemäss dem Bericht soll Fujitsu im letzten Geschäftsjahr, das Ende März endete, vier Millionen PCs verkauft haben – mit Japan als grösstem Markt. Dabei soll das Unternehmen aber mehr als 10 Milliarden Yen – umgerechnet rund 96,5 Millionen Dollar – Verlust gemacht haben. Hinzu komme, dass Fujitsu sich auf andere Bereiche wie das Erbringen von IT-Dienstleistungen konzentriere wolle. Das PC-Geschäft wurde – aufgrund fehlender Wachstums-Perspektiven – bereits im Februar abgespaltet. Es gab auch Gespräche rund um einen Merger mit dem PC-Geschäft von Toshiba und Sony – allerdings ohne Resultat.
Käme die Übernahme zustande, würde Lenovo in Japan auf einen Marktanteil von über 40 Prozent kommen. Der chinesische Riese ist bereits heute über ein Joint-Venture mit NEC Marktführer im Land der aufgehenden Sonne – vor Fujitsu.