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Würden Sie den Gewebefasern-Test bestehen? Sprich: Können Sie einordnen, ob beispielsweise Polyester, Angora, Lycra, Leinen, Seide oder Spandex natürliche oder synthetische Fasern sind? Und was ist mit Baumwolle, Acryl, Hanf, Nylon und Jute?
Wenn nicht, sind Sie in bester Gesellschaft. Das zeigt eine umfangreiche europäische Studie von Electrolux mit dem Titel «The Truth about Laundry Microplastics», übersetzt «Die Wahrheit über Mikroplastik in der Wäsche». 94 Prozent der Befragten wissen gemäss dieser Untersuchung nicht, wie viel Plastik ihre Kleidung enthält. Beispiel Polyester: 63 Prozent ist nicht klar, dass die am häufigsten für Textilien verwendete Faser aus Kunststoff besteht. Bei Spandex, auch bekannt als Elasthan, tippen nur 28 Prozent korrekt auf Plastik.
«Unsere Forschung zeigt, dass es dringend notwendig ist, den Konsumenten zu helfen, mehr über die Materialien zu verstehen, die sie kaufen, und darüber, wie man sie am besten pflegt», sagt Barbara Christen, Electrolux Verantwortliche Nachhaltigkeit Schweiz, über diese Resultate.
Natürlich
Angora (Angorakaninchen) / Bambus (Süssgras-Pflanze) / Baumwolle (Malvengewächs) / Hanf (Hanfgewächs) / Jute (Jutepflanze) / Leinen (Flachspflanze) / Seide (Kokon der Seidenraupe)
Halbnatürlich (chemisch verarbeitete Zellulose, z.B. aus Buchenholz)
Lyocell (auch bekannt als Tencel, kombiniert Eigenschaften von Wolle, Leinen und Baumwolle) / Viskose (auch Rayon oder Kunstseide genannt) / Modal (bekannt als «die bessere Viskose»)
Synthetisch (Kunststoff auf Erdölbasis)
Acryl (ähnliche Eigenschaften wie Wolle) / Nylon (erste vollkommen künstliche Faser, sehr vielseitig) / Polyester (PET, die am häufigsten für Textilien verwendete Kunstfaser) / Elasthan (auch Spandex oder Lycra genannt, elastischer Kunststoff)
Wichtig sind Kenntnisse über die Zusammensetzung von Kleidern nicht zuletzt für die Umwelt. Denn: Werden synthetische und damit plastikhaltige Textilien gewaschen, gelangen durch die Reibung sowie chemische Substanzen in den Waschmitteln und Weichspülern winzige Plastikpartikel ins Wasser. Sind sie kleiner als 5 Millimeter, werden sie als Mikroplastik bezeichnet.
In unseren Kläranlagen werden leider nicht alle dieser winzigen Teilchen herausgefiltert. Landen sie in unseren Gewässern, verbleiben sie da bis zu Jahrzehnten, weil sie nicht biologisch abbaubar sind. Viele reisen zudem weiter bis in die Meere. Sie werden zum Beispiel von Schalentieren oder Speisefischen geschluckt, die wiederum auf unsere Teller kommen. Auch im Trinkwasser sind sie zu finden. Gemäss einer WWF-Studie nehmen wir im globalen Durchschnitt jede Woche 5 Gramm Plastik, also rund das Gewicht einer Kreditkarte, zu uns.
«Wir möchten so viele Menschen wie möglich dazu ermutigen, umweltfreundlichere Waschpraktiken anzuwenden», sagt deshalb Barbara Christen. Eine neue Möglichkeit ist die Verwendung eines Mikroplastikfilters für die Waschmaschine. Der von Electrolux entwickelte Filter entfernt bis zu 90 Prozent der Mikroplastikfasern, die grösser als 45 Mikrometer (=0,045 Millimeter) sind, aus dem Waschmaschinen-Abwasser. Er wird neben der Maschine an der Wand montiert und verbraucht keinen Strom, sondern wird allein durch Wasserdruck betrieben. Muss er gereinigt werden, zeigt er es an. Die Mikroplastikreste können über den Hauskehricht entsorgt werden.
Der Mikroplastik-Filter von Electrolux entfernt bis zu 90 Prozent der Mikroplastikfasern aus dem Waschmaschinen-Abwasser, die grösser als 45 Mikrometer sind.
Neben dem Filter gibt es noch weitere Massnahmen, durch die sich Mikroplastik-Verunreinigungen beim Waschen verringern lassen:
- Waschen Sie weniger häufig
Pro Waschgang können bis zu 700’000 Mikrofasern freigesetzt werden. Wer weniger wäscht, sorgt für weniger Mikroplastik im Wasser.
- Beladen Sie die Waschmaschine voll
Je mehr Wäsche in der Trommel ist, desto kleiner fällt die Reibung zwischen den einzelnen Wäschestücken aus. Daher gelangen weniger Teilchen ins Wasser.
- Wählen Sie tiefe Temperaturen
Studien haben gezeigt, dass bei 30° C weniger Mikrofasern freigesetzt werden als bei 40° C. Die Kleidung wird zudem weniger strapaziert.
- Behalten Sie Kleider länger
Im Durchschnitt werden Kleider zehnmal getragen und dann wieder entsorgt. Nur: Neue, noch ungewaschene synthetische Outfits sondern am meisten Mikrofasern ab. Wer also seine Kleider möglichst lange trägt, handelt ökologischer. Auch muss so weniger Kleidung produziert werden. Das schont Ressourcen und schützt so ebenfalls die Umwelt.
Nachhaltigkeitsexpertin Barbara Christen betont: «Durch eine Reihe kleiner Schritte, einschliesslich der Installation eines Mikroplastikfilters, kann jeder von uns die Umweltbelastung durch Textilien verringern.
Nebst Mikroplastik treiben auch riesige Plastikmüll-Ansammlungen in den Ozeanen. PET-Flaschen, Plastiksäcke, Verpackungen, verlorene Fischernetze – alles Mögliche ist dort zu finden. Meeresbewohner, etwa Robben und Delphine, verfangen sich immer wieder in den Netzen. Schildkröten verwechseln schwebende Plastiksäcke (Bild) gerne mit ihrer Lieblingsspeise, den Quallen. Oft endet das tödlich.
Um auch hier ein Zeichen für die Nachhaltigkeit zu setzen, unterstützt Electrolux die international tätige Wasserschutzorganisation Big Blue Ocean Cleanup. Diese sammelt an Stränden und auf dem Meer Plastikmüll ein und engagiert sich für den Schutz der Meeresbewohner sowie die Erforschung der Ozeane.
Pro gekaufte und registrierte SuperLuxe-Waschmaschine spendet Electrolux 50 Franken an Big Blue Ocean Cleanup. Mit diesem Betrag kann die Wasserschutzorganisation jeweils 100 Kilogramm Plastik aus den Gewässern einsammeln.
Electrolux wurde für sein weltweites Umweltengagement mehrfach ausgezeichnet.