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Hier finden Sie Informationen und die benötigten Formulare zur Wasserentnahme bei Trockenheit.
Restwasserbestimmungen einhalten bei Trockenheit
In Trockenzeiten sinken die Abflussmengen in den Fliessgewässern und mit hohen Temperaturen nimmt der Stress der aquatischen Lebewesen zusätzlich zu. Eine gewisse Restwassermenge ist nötig, damit die Gewässer ihre natürlichen Funktionen beibehalten können. Deshalb ist es wichtig, dass die Restwasserbestimmungen der Konzession unbedingt eingehalten werden.
Trockenheit ist nicht nur im Sommer ein Thema, auch im Winter können tiefe Wasserstände auftreten. Dies kann z.B. bei Wasserentnahmen für die technische Beschneiung zu Einschränkungen führen.
Wasserentnahmen aus Oberflächengewässern bei Trockenheit
Die Gemeinden sind befugt, Bewilligungen für temporäre Wasserentnahmen mit mobilen Einrichtungen aus gewissen Oberflächengewässern (Bäche, Flüsse und Seen) zu erteilen.
Die Karte "Temporäre Wasserentnahmen aus Oberflächengewässern" bezeichnet die Gewässer, aus denen temporäre Wasserentnahmen mit mobilen Pumpen grundsätzlich möglich sind.
Hatten Sie in diesem Jahr bereits Anfragen für kurzzeitige Wasserentnahmen aus Oberflächengewässern? Beispielsweise für die landwirtschaftliche Bewässerung? Kennen Sie das Pegelsystem des Kantons Bern?
Im «awa fakten» finden Sie Wissenswertes und Nützliches zu Wasserentnahmen aus Oberflächengewässern - insbesondere für Bewilligungen des gesteigerten Gemeingebrauchs durch die Einwohnergemeinden.
Pegelsystem
Der Kanton Bern unterhält an etlichen Gewässern ein Pegelsystem, welches den Wasserbezügern anzeigt, ob Wasser entnommen werden darf und somit das Einhalten der Restwassermengen sichert. Auf der Pegelliste sind alle Pegel mit Standort und Dotierwasserhöhe erfasst.