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In den Jahren 2014 bis 2016 prüfte Agroscope auf sechs verschiedenen Standorten drei Sorten von Wiesenfuchsschwanz auf die agronomischen Eigenschaften Ertrag, Konkurrenzkraft, Bestandesgüte, Jugendentwicklung, Krankheitsresistenz, Verdaulichkeit, Überwinterung, Anbaueignung für höhere Lagen und Ausdauer. Für jede Sorte wurde aus den erhobenen Parametern ein Index berechnet. Aufgrund der Ergebnisse kann das Sortiment an empfohlenen Sorten beim Wiesenfuchsschwanz um die neu geprüfte Sorte AP 0405 ergänzt werden, sobald das Ergebnis der DHS-Prüfung vorliegt. Die bisher empfohlenen Sorten Alko und Alopex behalten ihre Empfehlung wie bisher.
Ein später Schnitt der Reben hat einen begrenzten Nutzen für die Laubarbeit im Weinbau. Die Auswirkungen auf das Wachstum der Seitentriebe und die Zusammensetzung des Mostes sind gering.
Pflanzenschutzmittel enthalten Wirkstoffe und sogenannte Beistoffe. Agroscope untersuchte erstmals die Rückstände von Beistoffen auf behandelten Pflanzen und liefert damit Grundlagen für die Beurteilung der Risiken für Konsumentinnen und Konsumenten.
Die Wirksamkeit einer Blattdüngung mit Stickstoff zum Zeitpunkt der Beerenreife hängt vom Stickstoffmangel der Rebe ab, wie eine Studie von Agroscope zeigt. Die Studie bestätigt die Schwellenwerte für einen Mangel an assimilierbarem Stickstoff im Most bei Chardonnay, für Sauvignon Blanc muss dies noch bestätigt werden.