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Die Legende Nummer 22 ist Alessandro Cescato.
Als Fussball-Junior begann er beim FC Netstal, bevor er im Jahr 1990 in die Nachwuchs-Abteilung von GC wechselte.
Er stiess im Juli 1992 vom Grasshoppers-Club-Zürich zum FC Glarus, welcher damals in der 1. Liga spielte. Beim FC Glarus blieb er bis zum Sommer 1997. Danach wechselte er zum FC Altstetten ZH, welcher damals ebenfalls in der 1. Liga spielte. Eine Saison später erfolgte der Wechsel zum FC Tuggen (1. Liga). Nach einer halben Saison beim FC Glarus in der 2. Liga wechselte Alessandro Cescato zum FC Freienbach (1. Liga) und dann im Sommer 2002 zum FC Rapperswil-Jona (1. Liga), bevor er wieder zum FC Glarus zurückkehrte. Als unumstrittener Stammspieler führte er gleich in seiner ersten Saison nach der Rückkehr den FC Glarus in die 2. Liga Interregional. Leider konnte eine Saison später die Klasse nicht gehalten werden. Alessandro Cescato blieb jedoch dem FC Glarus treu. In der Saison 2006/2007 übernahm er zusammen mit Mario Langer das Trainer-Amt der 1. Mannschaft des FC Glarus. Bereits in der ersten Saison als Trainer (beide agierten teilweise als Spieler-Trainer) gelang dem Trainer-Duo der Aufstieg in die 2. Liga Interregional. Leider konnte der Klassenerhalt eine Saison später nicht bewerkstelligt werden. Mario Langer wechselte daraufhin zum FC Stäfa. So übernahm Alessandro Cescato alleine die Hauptverantwortung der 1. Mannschaft. Dieses Amt übte er bis zum Sommer 2011 aus.
Im Mai 2015 übernahm er dann das Trainer-Amt der Juniorinnen-Mannschaft des FC Glarus.
Hier der Bericht zum Thema „der FC Glarus hatte eine Juniorinnen-Mannschat“: Der FC Glarus hatte eine Juniorinnen-Mannschaft | FC Glarus
Bis Juni 2018 trainierte er die Juniorinnen, bevor dieses „Projekt“ zu Ende ging. Während dieser Zeit trainierte er unter anderen seine Tochter Delia Cescato, welche inzwischen dem NLB-Kader des FC Rapperswil-Jona angehört.
Dem FC Glarus blieb er auch danach erhalten. Seit Juli 2018 übt er die Funktion des Technischen-Leiters der Junioren-Abteilung aus und bietet den C-Junioren und B-Junioren einmal wöchentlich ein Zusatztraining an.
Alessandro Cescato ist ein ausgewiesener Fussball-Fachmann. Alle ehemaligen und aktuellen Spieler schwärmen zudem von der menschlichen und freundlichen Art, welche er ausstrahlt.
Er lebt mit seiner Familie (zwei Töchter) in Riedern und ist als Vorsorge- und Finanzberater bei der AXA tätig.
Der FC Glarus kann sich glücklich schätzen, einen solch kompetenten und engagierten Technischen-Leiter der Junioren-Abteilung in den eigenen Reihen zu halten. Er ist einer der Grundpfeiler für die aktuell sehr erfolgreiche Junioren-Abteilung des FC Glarus.
Wie sah Deine Karriere beim FC Glarus aus?
Ich bin als knapp 18-Jähriger vom damaligen GC-Nachwuchs zur ersten Mannschaft gestossen. Dabei fünf Saisons in der 1. Liga absolviert. Nach Abstecher beim FC Altstetten und FC Tuggen bin ich nochmals für eine halbe Saison zurückgekehrt, bevor ich weitere 1. Liga Stationen beim FC Freienbach und Rapperswil-Jona mitgemacht habe. Aus beruflichen und familiären Gründen habe ich wieder den Weg zum FCG gefunden. Dabei als Spieler und Trainer der ersten Mannschaft schöne Momente erleben können.
Magst Du Dich noch an Dein erstes Training oder Spiel erinnern?
An mein erstes Spiel auf jeden Fall. Traumhaftes Wetter, So.-Nachmittag, eine grosse Anzahl an Zuschauer, FC Wädenswil als Gegner und 4:0 gewonnen. Ein gelungener Einstand und schlussendlich eine tolle Saison. Leider haben wir knapp die Aufstiegsspiele für die NLB verpasst.
Was war Dein sportlich grösster Erfolg oder erzähl uns etwas über Dein schönstes Erlebnis?
Dass ich einen Teil meiner fussballerischen Ausbildung bei GC, dazumal der grösste Schweizer Verein, absolvieren durfte. Sich mit den besten zu messen und durchsetzen zu müssen hat mich auch menschlich einen Schritt weitergebracht. Dann die internationale Turniere in grossen Stadien gegen namhafte Mannschaften und Gegenspieler, welche eine Weltkarriere hingelegt (Paul Scholes, Nuno Gomes) haben. Sicher auch der Aufstieg als Spieler-Trainer in die 2. Liga Interregional zusammen mit Mario Langer, aber auch zu sehen, dass einige ehemalige Spieler regional in höheren Ligen zu wichtigen Spieler in ihren Teams geworden sind. Als Spieler habe ich tolle Momente mit Mitspieler teilen und schöne Kameradschaften und Freundschaften pflegen können.
Welcher Mitspieler oder Trainer hat Dich am meisten beeindruckt oder geprägt und weshalb?
Ich glaube das war die Anfangszeit beim FCG mit den Trainer Wirz / Hagmann und den ehemaligen NLB-Spielern mit denen ich zusammenspielen durfte. Eine zusammengeschweisste Truppe mit fussballerisch guten Einzel-Spieler. Geprägt hat mich auch der Trainer Urs Meier. Auch bei den anderen Stationen waren Funktionäre und Spieler dabei, die mich beeindruckt haben, sei das fussballerisch oder als Mensch.
Bist Du mit dem FC Glarus noch verbunden oder hast Du noch Kontakt zu ehemaligen «Legenden»?
Ich habe nach meinem Wiedereinstieg beim FCG als Trainer unter anderem die erste und bisher einzige Mädchen-Mannschaft des Vereins trainiert. Eine wertvolle und sehr schöne Zeit. In den letzten zwei Jahren war ich als Fördertrainer bei den Junioren tätig. Eine coole Aufgabe, welche ich mit Guido Zambelli teilen durfte. Der eine oder andere Kontakt zu ehemaligen Legenden, Spieler, Trainer und Funktionäre besteht nach wie vor.
Erzähl uns doch noch eine Anekdote aus Deiner Zeit beim FC Glarus?
Da gibt es einiges… :–) )…
Ernst Wirz hatte mich zusammen mit Patrick Salgado vor dem ersten Meisterschaftsspiel am Sonntag-Nachmittag gegen Wädenswil am Morgen für ein Training aufgeboten. Wir waren am Abend vorher aus unserem zweiwöchigen Urlaub auf Gran Canaria zurückgekehrt. Ich weiss heute noch nicht wie wir das Training und das Spiel nachher überstanden haben… :–)) ….
Die Spontanfeier zum Aufstieg in die 2. Liga-Interregional, das ging lustig zu und her… :–)) …
oder die Carfahrten ins Tessin….leider nicht so oft vom Erfolg gekrönt, jedoch waren diese Spiele mit den impulsiven Zuschauern eine grosse Motivation und auch Herausforderung. Da konnte es auch vorkommen, dass wir mit Steinen beworfen oder von den Zuschauern bedrängt wurden.
Werden wir Dich am Legendentag im Buchholz antreffen?
Den Termin habe ich mir fett angestrichen.