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Dies ordnete Gouverneur Henry McMaster am Sonntag (Ortszeit) an. Der Hurrikan der gefährlichsten Kategorie soll dort nicht vor Mittwoch eintreffen. Prognosen zufolge dürfte "Dorian" von den Bahamas kommend frühestens am Montagabend das Festland von Florida erreichen.
Die Evakuierung soll nach örtlichen Medienberichten hunderttausende Personen betreffen, was keine populäre Massnahme sein dürfte. "Wir können nicht alle Menschen zufriedenstellen, aber wir können alle Menschen am Leben halten", sagte McMaster bei einer Pressekonferenz. Schulen und Behörden in den Gebieten würden geschlossen bleiben.
Meteorologen erwarteten, dass "Dorian" unmittelbar vor Florida nach Norden abdrehen wird und dann zerstörerische Winde, Sturmfluten und heftige Regenfälle in die nördlich angrenzenden Bundesstaaten Georgia, South Carolina und North Carolina bringen wird.
Das Zentrum des Hurrikans war am Sonntag mit zerstörerischen Windgeschwindigkeiten von bis zu 295 Kilometern pro Stunde auf die nördlichen Bahamas getroffen. Dort drohten lebensgefährliche Sturmfluten von bis zu sieben Meter Höhe. Experten befürchteten infolge des Hurrikans grosse Zerstörung. "Dorian" bewegte sich am Sonntagabend (Ortszeit) mit sieben Stundenkilometern westwärts.
(SDA)