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In Island kam es auf der Reykjanes-Halbinsel in den letzten Wochen immer wieder zu Erdbeben. Nun gab es am späten Montagabend einen vulkanischen Ausbruch. Durch den Ausbruch entstand ein vier Kilometer langer Spalt, aus dem etwa 100 bis 200 Kubikmeter Lava pro Sekunde strömten. Hier erfährst du, wie solche Naturphänomene überhaupt zustande kommen.
Im Alltag ist uns kaum bewusst, was sich alles unter unseren Füssen befindet. Bisher konnten wir den Mittelpunkt der Erde nicht sehen. Bis zum Erdkern sind es etwa 6378 Kilometer. Im Vergleich entspricht das in etwa der Strecke von der Schweiz nach New York (6326 km). Die tiefste Bohrung reichte nur zwölf Kilometer ins Erdreich hinein. Mithilfe von Seismographen – das sind Messgeräte, die Erdbebenwellen wahrnehmen – konnten Forscher herausfinden, dass die Erde aus drei unterschiedlichen Schalen besteht: der Erdkruste, dem Erdmantel und dem Erdkern.
Innerhalb dieser Erdschichten können noch weitere Unterteilungen aufgrund der Temperatur und des Drucks gemacht werden. Der innere Erdkern kann Temperaturen erreichen, die so heiss sind wie die Oberfläche der Sonne – also bis zu 5700 °C. Der äussere Erdkern erreicht Temperaturen von 3000 °C bis 5000° C.
Auch bei der Erdkruste gibt es Unterschiede: Es gibt die ozeanische und die kontinentale Erdkruste. Sie unterscheiden sich darin, dass die Schicht am Meeresgrund dünner ist als im Gebirge. Die Erdkruste ist die dünnste Erdschicht und ist bis zu 80 Kilometer dick.
Unter der Erdkruste befindet sich der Erdmantel. Beide Schichten sind fest. Zusammen werden die beiden Erdschichten Lithosphäre genannt, was so viel wie steinerne Hülle bedeutet. Die Lithosphäre ist in Platten unterteilt, welche sich auf der zähflüssigen Asthenosphäre bewegen. Der untere Erdmantel ist fest und der Druck ist dort sehr hoch. Den Erdkern kann man sich als heisse, drehende Metallkugel vorstellen: Der innere Erdkern ist im Gegensatz zum äusseren Erdkern fest.
Wie bereits erklärt, ist die oberste Erdschicht in verschiedene Platten unterteilt, welche sich auf dem zähflüssigen Erdmantel (Asthenosphäre) bewegen. Dabei können sie sich aufeinander zu oder voneinander weg bewegen. Über Millionen von Jahren sind durch die Verschiebungen der Platten Gebirge, Vulkane und Inseln entstanden.
Sogenannte Konvektionsströme sind dafür verantwortlich, dass sich die Platten überhaupt bewegen können. Dabei passiert Folgendes: Magma stösst aus tieferen Erdschichten auf, kühlt ab und sinkt wieder in die tieferen Schichten zurück. Durch diesen Vorgang entstehen Strömungen, welche die oberen Platten in Bewegung setzen. Dadurch kann es zu einem Zusammenstoss oder einer Entfernung der Erdplatten kommen.
Vulkane entstehen also durch die Verschiebung der Erdplatten. Dabei müssen sich zwei Erdplatten aufeinander zu bewegen. Auch hier gibt es einen Unterschied zwischen ozeanischen und kontinentalen Erdplatten:
Treffen eine ozeanische und eine kontinentale Platte aufeinander, gleitet die ozeanische Platte unter die kontinentale. Der Teil, der unten ist, schmilzt teilweise, und das führt dazu, dass an dieser Stelle heisses Magma aufsteigt. Dadurch entsteht ein Vulkan.
Stossen zwei kontinentale Platten aufeinander, entstehen Gebirge. Da beide Platten etwa gleich schwer sind, sinkt keine nach unten ab und es muss eine Platte nach oben ausweichen. So sind beispielsweise auch die Alpen entstanden.
Treffen zwei ozeanische Platten aufeinander, gleitet auch hier eine nach unten. Das ist meistens die ältere, welche schwerer ist. Auch hier entstehen schlussendlich Vulkane.
Platten, die sich voneinander entfernen, reissen den Boden auf. Entsteht ein Riss, gleitet heisses Gestein an die Oberfläche. An Land heissen diese Risse Grabenbrüche, im Ozean werden sie Ozeanrücken genannt.
Niemand kennt den Zustand der Schweiz besser als das Bundesamt für Statistik. Regelmässig zerlegen die Profistatistiker
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