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US-Medien sprachen am Dienstagabend von mindestens 14 Opfern. Nach wie vor würden über ein Dutzend Menschen vermisst. Unter den Toten seien viele Autofahrer, die sich leichtsinnig in Gefahr begeben hätten, sagte der Gouverneur von Texas, Greg Abbott. Er rief die Autofahrer auf: «Fahren Sie nicht in ansteigende Flüsse. Ihre Kraft ist unglaublich.»
Teilweise seien Flüsse im «Tsunami-Stil» angeschwollen. Derartige Wassermassen könnten auch schwere Fahrzeuge mit sich reissen. Das amerikanische Fernsehen zeigte aus Texas und Oklahoma Bilder der Zerstörung. Mit am stärksten ist die Region Wimberley in Texas betroffen, allein dort wurden 400 Gebäude von den Fluten zerstört, rund 1000 beschädigt.
Die Behörden erklärten Teile von Texas und Oklahoma zu Katastrophengebieten. Südlich der texanischen Grossstadt Austin spülten die Wassermassen ein Ferienhaus mit zwölf Menschen weg – das Haus prallte laut Polizei später gegen eine Brücke.
Im nordmexikanischen Ciudad Acuña setzten die Einsatzkräfte die Aufräumarbeiten am Dienstag fort. Mit Baggern, Kränen und Lastwagen räumten sie Schutt beiseite. Am Montag war ein Tornado durch die Stadt im Bundesstaat Coahuila an der Grenze zu den USA gezogen und hatte ganze Strassenzüge verwüstet. Rund 750 Häuser wurden beschädigt.
In Mexiko kamen 13 Menschen ums Leben, über 200 wurden verletzt. Präsident Enrique Peña Nieto inspizierte am Dienstag die Aufräumarbeiten. «Ich habe mit den Anwohnern gesprochen und ihnen versprochen, dass wir die Normalität in ihrem Viertel wieder herstellen», sagte der Staatschef. (feb/sda/dpa)
Der britische Historiker Ian Kershaw stellt in seinem monumentalen Werk über die Geschichte des 20. Jahrhunderts fest, es sei unmöglich, Faschismus zu definieren. Es sei, wie wenn man einen Wackelpudding an die Wand nageln wollte.