Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03177.jsonl.gz/1480

Material & Menge
Urin, 2ml
Referenzwerte
|Alter
|Bereich
|Alle
|negativ
Klinische Informationen
Eine Infektion mit dem Zika-Virus wird in erster Linie durch den Stich von infizierten Aedes-Mücken übertragen. Das Virus wurde erstmals 1947 im Zika-Wald in Uganda entdeckt und blieb relativ unbekannt, bis es 2015-2016 in verschiedenen Ländern zu Ausbrüchen kam. Die Symptome einer Zika-Infektion sind in der Regel mild und umfassen Fieber, Hautausschlag, Gelenkschmerzen und Bindehautentzündung.
Das Virus kann jedoch auch schwerwiegendere Komplikationen hervorrufen, wie Mikrozephalie bei Babys infizierter Mütter und das Guillain-Barré-Syndrom. Zika kann auch durch sexuellen Kontakt und während der Schwangerschaft von der Mutter auf das Kind übertragen werden.
Derzeit gibt es weder eine spezifische Behandlung noch einen Impfstoff gegen Zika, so dass die Vorbeugung durch Kontrolle der Mückenpopulationen und Schutz vor Mückenstichen entscheidend ist.