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Eine grosse Schweizer Beobachtungsstudie untersuchte mithilfe zerebraler Magnetresonanztomografie die Häufigkeit von Hirnläsionen bei Menschen mit Vorhofflimmern, die in der Vergangenheit weder einen Schlaganfall noch eine Streifung hatten. Das mittlere Alter lag bei 72 Jahren. Die Auswertung zeigte bei 41 Prozent der Studienpatienten bis anhin klinisch nicht aufgefallene, sogenannt stille Hirnläsionen.
In den nächsten Jahren ist mit einer Verdoppelung der Fälle von Vorhofflimmern zu rechnen. Das macht deutlich, wie wichtig erstens eine möglichst frühe Diagnose von Vorhofflimmern und zweitens eine konsequente Blutverdünnung sind.