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In der fünften von sechs Disziplinen, dem Sprint über eine Bahnrunde mit fliegendem Start, klassierte sich der 24-jährige Waadtländer mit einer Zeit von 12,981 Sekunden im ausgezeichneten 5. Rang. Damit verbesserte sich Suter in der Gesamtwertung um vier Positionen. Davor kam Suter zum Auftakt des zweiten Wettkampftages im 1000-m-Zeitfahren nicht über die dreizehntbeste Zeit hinaus.
Suter hatte zudem am Morgen ein bitteres Erwachen. In der Nacht zwischen den beiden Wettkampf-Tagen überarbeitete die Rennjury das Klassement der ersten Disziplin (Scratch). Weil die Jury die Glocke für die letzte Runde einläutete, die Anzeigetafel aber noch zwei Runden anzeigte, wussten die Fahrer nicht genau, wie lange das Rennen noch dauert.
Suter setzte nicht auf die Glocke, sondern auf die falsche Angaben auf der Tafel. Statt als 8. wurde Suter im revidierten Klassement als 15. geführt. In der Gesamtwertung des Vielseitigkeits-Wettkampfs auf der Bahn wurde er damit so weit zurückgeworfen wie kein anderer der 18 teilnehmenden Fahrer.
Um das angepeilte olympische Diplom zu gewinnen, müsste Suter im Punktefahren über die 40 km allerdings 40 Punkte gutmachen und keinen dahinter klassierten Konkurrenten vorbei ziehen lassen. Das dürfte sehr schwierig werden.
In Führung liegt der italienische Mitfavorit Elia Viviani. Gleich dahinter folgt der britische Starsprinter Mark Cavendish. Dritter ist der Däne Lasse Norman Hansen.
(SDA)