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Diese Enthüllung macht schier fassungslos: Hollywood-Star Sharon Stone, 63, berichtet in einem Interview anlässlich ihrer Autobiografie «The Beauty of Living Twice», das in «The Times» veröffentlicht wurde, von einem Vorfall aus dem Jahr 2001. Damals mussten ihr gutartige Tumore aus beiden Brüsten entfernt werden – was der operierende Arzt als geeigneten Anlass sah, Stone ungefragt die Brüste zu vergrössern. «Als mir der Verband abgenommen wurde, musste ich feststellen, dass meine Brüste um eine volle Körbchengrösse gewachsen waren», so der «Basic Instinct»-Star.
Unglaubliche «Erklärung» des Chirurgen
«Er veränderte meinen Körper ohne mein Wissen oder Einverständnis.» Warum? Weil seiner Meinung nach eine grössere Oberweite «besser zu meinen Hüften gepasst hätte.» Ob dieser unerlaubte Eingriff Konsequenzen für den Chirurg hatte, geht aus dem Artikel nicht hervor.
Stone verrät abseits dieses Skandals, dass sie – Jahre bevor sie als Femme fatale in «Basic Instinct» Köpfe verdrehte – sich beinahe mit Michael Douglas, 76, geprügelt hätte. Kurz zuvor sei ein Streit zwischen den beiden über einen gemeinsamen Freund ausgebrochen. Sogar «vor die Tür» seien Stone und Douglas gegangen, die Fäuste flogen allerdings nicht. «Wir hatten so einen herrlichen High-School-Streit», erinnert sich Stone an den Vorfall zurück.
Aufarbeiten des Missbrauchsfalls mit ihrer Mutter
Weiter erzählt sie auch, dass sie und ihre Schwester als Kind von ihrem Grossvater missbraucht wurden. Und sie beschreibt den Prozess, wie sie sich mit ihrer Schwester Kelly entschloss, dieses Trauma auch im Buch zu thematisieren. Und wie schwierig das zuerst für ihre Mutter gewesen sei. Als sie ihr die erste Version des Buches vorlas, habe ihre Mutter dann aber selber lange geredet – und Sharon Stone hat darauf viele Stellen nochmals umgeschrieben. «Deshalb habe ich ihr das Buch gewidmet.» Dass sie alles so offen auf den Tisch lege, habe mit einer Nahtod-Erfahrung vor 20 Jahren nach einem Schlaganfall zu tun.