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Das Wichtigste in Kürze
- Eine Lawine hat in Tibet mindestens acht Menschen getötet.
- Sie begrub Autos und Insassen auf einer Autobahn unter sich.
- China hat ein Rettungsteam losgeschickt.
Bei einem Lawinenunglück in Tibet sind mindestens acht Menschen ums Leben gekommen, mehrere weitere wurden am Mittwochabend noch vermisst. Der Lawinenabgang ereignete sich am Dienstagabend am Ausgang eines Tunnels der Autobahn, die von der Stadt Nyingchi im Kreis Medog in den Kreis Mainling im Südosten Tibets führt, wie die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtete.
Nach Angaben von Beamten in der 3040 Meter über dem Meeresspiegel gelegenen Stadt Nyingchi begrub die Lawine Menschen in ihren Fahrzeugen unter sich. Eine Rettungsaktion war im Gange, wie Xinhua weiter berichtete. Wie viele Menschen vermisst wurden, war zunächst nicht bekannt. Das chinesische Ministerium für Notfallmanagement schickte am Mittwoch ein Rettungsteam nach Tibet, wie die chinesische Zeitung «Global Times» berichtete.
Lawinenunglücke sind im Himalaya-Gebirge keine Seltenheit. Erst im Oktober waren mindestens 26 Menschen ums Leben gekommen, als eine Bergsteigerexpedition im nordindischen Bundesstaat Uttarakhand von einer Lawine erfasst worden war.