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Die alternative Film- und Videokultur erreichte in Basel um 1980 ihren Höhepunkt. Unabhängige Film- und Videoschaffende gründeten 1978 die «Vereinigung für den unabhängigen Film» (vuf) und riefen die FILMFRONT ins Leben; eine Zeitschrift von Filmemachern für Filmemacher, die sich gegen das herkömmliche kommerzielle Filmschaffen richtete.
Es waren junge Autodidakten, Künstler, Schriftsteller und Aktivisten aus dem Kontext der Jugend- und Alternativbewegung, die mit Video, Super-8- und 16-mm-Filmen versuchten, Kultur und Gesellschaft zu verändern. Mit ihrer Öffentlichkeitsarbeit verschafften sie dem politischen und experimentellen Schweizer Schmalfilm- und Videoschaffen eine nationale und internationale Plattform. Ihre Arbeiten waren auf selbstorganisierten Filmfesten in Kneipen, Hinterhöfen und Parkanlagen zu sehen, gelangten aber auch in den etablierten Kunst- und Filmbetrieb.
Das Buch ist eine erweiterte Dokumentation der Ausstellung «Filmfront(al )», die vom 25.-27. Mai 2007 in der Kunsthalle Basel stattfand. Es widmet sich erstmals der Basler Vertreterin und den Vertretern der Super-8- und Videobewegung der 1970er- und 1980er-Jahre – aus künstlerischer, historischer und (auto)biografischer Sicht. Mit Beiträgen von Silke Baumann, Heinz Nigg, Dominique Rudin, Fred Truninger, den Filmemachern und Herausgebern. Dem Buch ist eine DVD mit Filmbeispielen in 180 Minuten Länge beigelegt.
Die DVD ist auch separat mit einem zweisprachigen (dt./engl.) Booklet erhältlich. Sie präsentiert 18 Film- und Videoschaffende mit 27 Beispielen sowie einen 16-minütigen Rückblick auf die Gruppe um die Zeitschrift FILMFRONT.
Dauer: 180 Min.
CHF 20.—
ISBN 978-3-7245-1695-8
Friedrich Reinhardt Verlag Basel, 2010.