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Die Volksinitiative „Für eine starke Post“ verlangt ein flächendeckendes Poststellennetz. Das ist aus zwei Gründen unsinnig. Erstens bringt das bestehende Konzept der Post mit Postagenturen oder dem Hausservice einen wirtschaftlicheren Betrieb, längere Öffnungszeiten und die Möglichkeit, bestehende kleine Dorfläden aufrechtzuerhalten. Zweitens ist in der Schweiz grundlegend zu prüfen, ob in wirtschaftlich und bevölkerungsmässig nicht mehr überlebensfähige Siedlungen weiterhin von der öffentlichen Hand investiert werden soll. Sollen die Leute in den Agglomerationen weiterhin bei Post, Swisscom, Strassenbau, öffentlichem Verkehr, Landwirtschaft, etc. das Überleben von abgelegenen Siedlungen quersubventionieren?