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Interinstitutionelle Zusammenarbeit (IIZ)
Was ist IIZ
IIZ ist eine gemeinsame, lösungsorientierte Strategie verschiedener Partnerorganisationen. Ziel ist es, eine Ausgliederung von Personen mit Integrationsschwierigkeiten (kombiniert mit gesundheitlichen und/oder sozialen Problemen) aus dem Berufs- und Gesellschaftsleben zu verhindern.
Für wen ist IIZ
Personen, die mindestens bei zwei Institutionen angemeldet und anspruchsberechtigt sind und deren Arbeitsunfähigkeit auf unterschiedliche Ursachen zurückzuführen ist.
Wie funktioniert das IIZ-Netzwerk Thurgau
Hauptakteure sind Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, Arbeitslosenversicherung, Invaliden-Versicherung, Sozialhilfe und das Amt für Berufsbildung und Berufsberatung. Weitere Institutionen, welche sich mit der Wiedereingliederung von betroffenen Personen befassen, sind z. B. die Organe der Unfall- oder Krankentaggeld-Versicherung oder der Integrationsförderung von Migrantinnen und Migranten. Sie arbeiten verbindlich zusammen, stimmen ihre Leistungen ab und sind bestrebt, erwerbslose Personen in den Arbeitsmarkt zu integrieren bzw. deren Arbeitsplatz zu erhalten.
Warum braucht es IIZ
In komplexen Fällen ist oft nicht klar, ob eine Person krank ist, weil sie keine Arbeit hat, oder ob sie keine Arbeit hat, weil sie krank ist. Als Folge davon kann häufig nicht eindeutig festgelegt werden, welche Institution für die betroffene Person zuständig ist. Es droht die Gefahr, dass die Person zwischen den Institutionen hin- und hergeschoben wird. Um dies zu verhindern, vereinbaren die Institutionen im Rahmen der interinstitutionellen Zusammenarbeit ein verbindliches Vorgehen.