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- Johannes Kläbo gewinnt das erste Distanzrennen des Winters über 15 km klassisch vor zwei Russen.
- Bei den Frauen setzt sich über 10 km die letztjährige DominatorinTherese Johaug durch.
- Sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen verpassen die Schweizer die Top 20.
Für Dario Cologna hat das 15-km-Rennen in klassischer Technik mit einer Enttäuschung geendet. Der Münstertaler verlor über eineinhalb Minuten auf die Tagesbestzeit und klassierte sich auf Rang 29 noch knapp in den Weltcup-Punkten. Damit war Cologna bester Schweizer. Beda Klee war allerdings nur 2 Sekunden langsamer und reihte sich direkt hinter seinem Teamkollegen ein.
Wie bereits am Freitag im Sprint machten auch im ersten Distanzrennen des Winters die Norweger und Russen den Sieg unter sich aus. Während sich Johannes Kläbo am Vortag noch seinem Teamkollegen Erik Valnes hatte geschlagen geben müssen, war diesmal kein Kraut gegen den 24-Jährigen aus Trondheim gewachsen.
Kläbo setzte sich vor den beiden Russen Alexej Tscherwotkin (+15,2 Sekunden) und dem letztjährigen Gesamtweltcup-Sieger Alexander Bolschunow (+18,0) durch. Kläbo führt die dreitägige Mini-Tour im Nordosten Finnlands damit neu an.
Johaug fährt 74. Weltcup-Sieg ein
Bei den Frauen setzte sich mit Therese Johaug die Topfavoritin durch. Die Norwegerin, die im vergangenen Winter abgesehen vom Sprint das Mass aller Dinge war, siegte über 10 km in klassischer Technik vor den beiden Schwedinnen Frida Karlsson (+21,8 Sekunden) und Ebba Andersson (+26,0).
Ganz so dominant wie in der vergangenen Saison, als sie oftmals bereits früh für eine Zäsur gesorgt hatte, präsentierte sich Johaug nicht. Zwar lag die 32-Jährige bei Rennhälfte an der Spitze, Karlsson hatte zu diesem Zeitpunkt aber erst gut 3 Sekunden auf die Norwegerin verloren.
Fähndrich noch mit Luft nach oben
Nicht mit den Allerschnellsten mithalten konnte Nadine Fähndrich. Die Sprintspezialistin, die auch in den Distanzrennen eine Steigerung anpeilt, klassierte sich mit 1:22,8 Minuten Rückstand knapp ausserhalb der Top 20. Die Luzernerin lief auf Rang 21. Laurien van der Graaff (54.) verlor hingegen fast 3 Minuten und verpasste die Weltcup-Punkte.