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Der Wettbewerbsbeitrag "Weg der Freiheit" besteht aus einer weissen Schale aus poliertem Stahlbeton und ist für Besucher über einen unterirdischen Gang erschlossen.
Der Eingang schneidet in das bestehenden Fundament ein und führt hinab durch einen leicht gekrümmten Gang. Die Biegung lässt die Unterführung endlos erscheinen und erzeugt eine beklemmende Atmosphäre. Im Boden sind die Jahreszahlen von 1948 bis 1989 eingelassen, parallel dazu gibt es Informationen an den Wänden. Licht am Ende des Tunnels leitet in die sich öffnende Skulptur, ein spiralförmiger Weg mit Inschriften zu den Ereignissen der Wiedervereinigung verläuft bis zum oberen Rand der Schale. Die sich weitende Form vermittelt ein Gefühl der Freiheit. Auf der ringförmigen Aussichtsplattform blickt der
Besucher auf das wiederaufgebaute Schloss und die Überreste des alten Reiterdenkmals. In der rund umlaufenden Brüstung steht die deutsche Nationalhymne "Einigkeit und Recht und Freiheit".
Der Blick zurück in den Trichter veranschaulicht die Solidarität der Bürger die sich zu einer Protestbewegung zusammengeschlossen hatten. Nach oben nimmt die Zahl der Menschen stetig zu und es bildet sich schliesslich ein Kreis. Der Weg zum Licht in Verbindung mit der sich aufweitenden, runden Form symbolisiert die Freiheit und Einheit, die durch die Bevölkerung 1989 erkämpft wurde.