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Dario Cologna hält über 10 km klassisch mit Einzelstart den Schaden in Grenzen. Aber er muss morgen im Verfolgungsrennen über 25 Kilometer einem Quartett nachlaufen, das gemeinsam versuchen kann, den Bündner auf Distanz zu halten.
In der 4. Etappe der Tour de Ski über 10 km klassisch erreicht Dario Cologna in Toblach Rang 5. Damit hält der dreifache Tour-Sieger den Schaden im Gesamtklassement in Grenzen. Er wird es aber morgen in der Verfolgung über 25 km schwer haben.
Auf den Leader Petter Northug machte Cologna zwar acht Sekunden gut. Dies bringt Cologna aber nicht gross weiter, weil der Norweger nun in der Verfolgung mit Landsmann und Weltcup-Leader Martin Johnsrud Sundby, dem Schweden Calle Halfvarsson und dem Russen Jewgeni Below zusammen arbeiten kann. Die drei liegen nicht weit hinter Northug zurück. Im für den Schweizer schlechtesten Fall harmoniert dieses Quartett und Cologna selber muss isoliert laufen. Trifft dieses Szenario ein, dürfte er das Loch nur schwer schliessen können.
«Das ist für die anderen natürlich ein Vorteil», sagte Cologna im SRF-Interview. «Wenn sie gut zusammenarbeiten, dann wird es schwierig für mich.» Cologna hofft, dass er ebenfalls mit einem Konkurrenten zusammenspannen kann, um bei der geplanten Aufholjagd ebenfalls ab und an von Windschatten profitieren kann.
Die Etappe heute gewann Alexej Poltoranin. Der Kasache wählte für die Klassisch-Spur einen Skating-Ski und quälte sich mit Doppelstockstössen über den Parcours. Cologna büsste als Fünfter 14 Sekunden ein. Vor ihm klassierten sich allerdings Below, Sundby und Halfvarsson. «Ich wusste, dass es in diesem Rennen geringe Abstände geben wird», sagte Cologna, der mit seinem Rennen zufrieden war. «Mir ist eine gute Leistung gelungen, aber einige waren etwas stärker.» (ram/si)