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Paul E. Singer war im Dezember bei Dufry eingestiegen und hatte mit Stichtag 12. Dezember einen Anteil von 5,57 Prozent gemeldet. An diesem Tag schlossen die Dufry-Titel bei 133,80 Franken. Zum Wochenschluss am Freitag 2. Februar notierten die Aktien bei 143,50 Franken. Singer dürfte damit einen schönen Kursgewinn auf seinen Titeln verbucht haben. An wen die Aktien verkauft wurden, lässt sich auf Basis der Angaben in der Pflichtmitteilung nicht eruieren. Bei Dufry war für weitere Auskünfte zunächst niemand erreichbar.
Als Grossaktionäre von Dufry bekannt sind die chinesische HNA-Group (20,9 Prozent), eine Aktionärsgruppe um den Dufry-Verwaltungsrat (20,4 Prozent), der Staatsfond aus Katar (6,9 Prozent) sowie der Luxusgüterkonzern Richemont (5,0 Prozent). Ausserdem hält die US-Bank Morgan Stanley per 22. Januar Erwerbspositionen von 7,9 Prozent und die Credit Suisse per 18. Januar Erwerbspositionen von 7,2 Prozent.
Der US-Investor Paul E. Singer ist in der Schweiz kein unbeschriebenes Blatt. Im Jahr 2011 scheiterte er mit dem Versuch der Übernahme des Biopharma-Unternehmens Actelion, das in diesem Jahr von Johnson&Johnson aufgekauft wurde. Ausserdem hielt er zwischenzeitlich einen Anteil an der Beteiligungsgesellschaft BB Biotech. (sda)