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«Auch ohne Ihren Namen im Vorspann hätte ich Ihren Stil in zwei Minuten erkannt.» Das sagte Charles Chaplin 1942 zu René Clair nach der Premiere von dessen Komödie I Married a Witch. Tatsächlich hat Clair (1898–1981) als Autorenfilmer schon zur Stummfilmzeit eine Handschrift entwickelt, die auch seine Spätwerke kennzeichnet: eine Poesie und Leichtigkeit, oft mit pointiertem Witz kombiniert, und die souveräne Beherrschung der Ausdrucksmöglichkeiten von Bild und Ton, die gerne gegeneinander ausgespielt werden.
Das Filmpodium widmet dem grossen Regisseur, der einst als erster Filmemacher in die Académie française gewählt wurde, zum 120. Geburtstag eine Filmreihe, in der es von lauter Meisterwerken nur so wimmelt, vom dadaistischen Juwel Entr'acte über À nous la liberté, Sous les toits de Paris und I Married a Witch bis Le silence est d’or und Les grandes manoeuvres.