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Nach der Veröffentlichung des Berichts legte der Peso deutlich zu. Im Tagesverlauf gewann die Währung insgesamt knapp zwei Prozent. Ein Dollar war am Abend zwischenzeitlich nur noch 19,74 Peso wert. Noch am Morgen hatte der Kurs über 20 Peso gelegen. Das Dementi des Notenbankchefs sorgte nur für eine kleine und kurzzeitige Gegenbewegung.
Über Swap-Linien können Notenbanken quasi auf Knopfdruck Milliardenbeträge in ihren jeweiligen Währungen gegeneinander tauschen, um die Versorgung ihrer heimischen Banken mit der jeweiligen Fremdwährung sicherzustellen. Dieses Instrument hatte die Fed bereits im Zuge der Finanzkrise in Kooperation mit einer Reihe anderer Notenbanken eingerichtet. Die Swap-Linien können etwa eingesetzt werden, wenn der Handel am Devisenmarkt zum Erliegen kommt.
Der mexikanische Peso reagiert besonders empfindlich auf die politischen Entwicklungen in den USA, weil US-Präsident Donald Trump einen harten wirtschaftspolitischen Kurs gegenüber Mexiko fährt. Im US-Wahlkampf galt der Peso daher als "Trump-o-Meter" - als Indikator für die Chancen Trumps auf einen Wahlsieg. Mitte Januar war der Peso auf ein Allzeittief gefallen. Für einen Dollar mussten die Anleger zwischenzeitlich gut 22 Peso hinblättern./tos/mis/he
(AWP)