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||Franz Schuberts (1797 - 1829) Es-Dur-Trio wurde im Dezember 1827 in einer Veranstaltung des Musikvereins erstmals gespielt; kurz davor dürfte es entstanden sein. Verschiedene Themen sollen durch schwedische Lieder angeregt sein, da Schubert 1827 die schwedische Sänger I.A. Berg solche Lieder vortragen hörte. Der Nachweis ist allerdings erst für den zweiten Satz gelungen, in dem das Lied "Se solen sjunker" anklingt.

Das Es-Dur-Trio ist wohl das monumentalste Werk der gesamten Klaviertrioliteratur - nicht nur in Hinblick auf seine Ausdehnung, die wahrhaft symphonische Maße erreicht, sondern auch in Bezug auf die Vielschichtigkeit und den Reichtum des darin ausgebreiteten thematischen und gedanklichen Materials.
Morton Feldman (*1926 New York) befand sich in ständiger Auseinandersetzung mit Bach, Beethoven und vor allem Schubert; seine besondere Nähe zu letzterem ist oft betont worden.
Die Musik des Amerikaners, für dessen künstlerische Entwicklung nach eigenen Aussagen zeitlebens auch die Maler der New Yorker abstrakt-expressionistischen Schule wie Mark Rothko Ausschlag gebend waren, zeichnet sich durch eine schwebend ruhige Klanglichkeit aus. Cage war es, der Feldman Vertrauen zu seinen eigenen Ideen gab; daraus erwuchsen völlig intuitive Kompositionen. Er arbeitete nie mit irgendwelchen identifizierbaren Systemen, sondern schritt von Augenblick zu Augenblick, von einem Klang zum nächsten: nahezu meditativ reiht er in seinen späten Werken Muster an Muster und kommt so zu ausgedehnten Klanggeweben voll irisierender Schönheit.
«almost a bit too much atmosphere, especially at the end» (Morton Feldman über Piano, Violin, Viola, Cello)
Das Mondrian Ensemble um Daniela Müller (Violine), Petra Ackermann (Viola), Martin Jaggi (Violoncello) und Tamriko Kordzaia (Klavier) wurde im Jahr 2000 gegründet. Das Ensemble gewann mehrere Preise und ist an diversen renommierten nationalen und internationalen Festivals aufgetreten. Neben der intensiven Beschäftigung mit dem klassisch-romantischen Repertoire ist es den vier Musikern ein Hauptanliegen, sich mit neuer und neuester Musik auseinanderzusetzen. Das Ensemble hat bereits viele Werke uraufgeführt, u.a. von Dieter Ammann, Detlev Müller-Siemens und Rudolf Kelterborn.
Das Mondrian Ensemble hat 2012 das Werkjahr der Stadt Zürich erhalten.