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Die Bergregionen der Erde werden oft als Wasserschlösser bezeichnet. Doch welche Bedeutung haben Gebirge für die Wasserressourcen der Tiefländer, und wie verändert sich diese Bedeutung unter sich wandelnden klimatischen, demografischen, wirtschaftlichen, technologischen und gesellschaftlichen Bedingungen?
Der Vortrag beleuchtet anhand einer globalen Übersicht, dass Mitte dieses Jahrhunderts etwa ein Viertel der gesamten Tieflandbevölkerung stark von Abflüssen aus den Gebirgen abhängig sein könnte. Eine wichtige Verbindung zeigt sich zudem zur Nahrungsmittelproduktion, wo gegenwärtig etwa ein Drittel der Bewässerungsflächen in den Tiefländern stark von Gebirgsabflüssen abhängig sind und gleichzeitig unter Übernutzung der lokal vorhandenen Wasserressourcen betrieben werden.
Vortragender: PD Dr. Daniel Viviroli, Hydrologie und Klima, Geographisches Institut der Universität Zürich