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Händel und Vivaldi
Samstag, 9. Mai 2020 (Samstag vor Muttertag)
im Dom zu Arlesheim
Georg Friedrich Händel und Antonio Vivaldi
- Georg Friedrich Händel
«Salve Regina», HWV 241
- Georg Friedrich Händel
Alexander's Feast, Chor Nr. 18, HWV 75
- Antonio Vivaldi
Violinkonzert e-Moll, «Il Favorito», RV 277
- Antonio Vivaldi
«Laudate pueri», RV 600
- Antonio Vivaldi
«Laetatus sum», RV 607
- Antonio Vivaldi
Credo e-Moll, RV 591
- Antonio Vivaldi
«Laudate Dominum omnes gentes», RV 606
- Georg Friedrich Händel
«Anthem for the Funderal of queen Caroline», Auszüge HWV 264
Orchester Camerata Vivaldiana
Solisten:
- Robin Johannsen, Sopran
- Chouchane Siranossian, Violine solo
Robin Johannsen
Die amerikanische Sopranistin Robin Johannsen kam als Stipendiatin der Deutschen Oper Berlin nach Europa und wurde bald festes Ensemblemitglied des Hauses. Nach drei Jahren wechselte sie an die Oper Leipzig und ist seit 2008 freischaffend tätig mit einer besonderen Affinität zu Barock und Klassischer Musik.
In der Spielzeit 2018/2019 debütiert Robin Johannsen beim Beethovenfest Bonn und singt danach Händels «Trionfo del tempo e del disinganno» (PIACERE) beim Musikfest Bremen unter René Jacobs. Des Weiteren singt sie Bachs H-MOLL MESSE auf einer Tournee unter Andrea Marcon und in der Elbphilharmonie unter dem neuen Chefdirigenten des NDR Chores Klaas Stok. Es folgen zwei szenische Produktionen am Theater an der Wien. Im Konzertbereich debütiert sie u.a. bei den Warschauer Philharmonikern, dem La Folia Barockorchester, dem Concerto con Anima sowie den Münchner Philharmonikern.
Die Höhepunkte der vergangenen Spielzeiten waren u.a. eine Neuproduktion von Beethovens «Leonore» (MARZELLINE) mit dem Freiburger Barockorchester unter René Jacobs u.a. am Theater an der Wien, dem Festspielhaus Baden-Baden, dem Concertgebouw Amsterdam sowie der Philharmonie de Paris; die Neuproduktion von Mozarts «Entführung aus dem Serail» (KONSTANZE) am Mozarteum Salzburg mit der Akademie für Alte Musik Berlin unter René Jacobs und Andrea Moses (Regie); die Neuproduktion von «King Arthur» an der Staatsoper Berlin und ihr Debüt als Fiordiligi in «Cosi fan tutte» unter René Jacobs auf einer Tournee in Deutschland, Spanien und Asien. Im Konzertbereich hat Robin Johannsen u.a. mit Andrea Marcon, Teodor Currentzis und Raphaël Pichon sowie mit führenden Barockorchestern wie dem Freiburger Barockorchester, dem Concerto Köln und der Akademie für Alte Musik Berlin zusammengearbeitet.
CD Aufnahmen u. a.: Die Entführung aus dem Serail unter René Jacobs (harmonia mundi), Solo-CD «In dolce amore» – Arien und Kantaten von Antonio Caldara mit Alessandro De Marchi und Academia Montis Regalis (Sony Classical - dhm); Parnasso in festa mit Andrea Marcon und La Cetra (Pentatone); Telemann: Ein feste Burg ist unser Gott mit Concerto Melante (Sony Classical – dhm).
Chouchane Siranossian
Die französische Geigerin Chouchane Siranossian zählt zu den interessantesten Talenten ihrer Generation und hat sich sowohl in Kreisen der Barockmusik als auch in der Neuen Musik einen Namen gemacht. Ihre Forschungen in historisch informierter Aufführungspraxis bis hin zur Musik der Moderne, gepaart mit ihrer stupenden Virtuosität, eröffnen den Raum für eine neue Dimension der Interpretation ihres umfassenden Repertoires.
Sie studierte bei Tibor Varga, Pavel Vernikov, Zakhar Bron und Reinhard Goebel und ist eine gefragte Solistin und Konzertmeisterin. Sie spielte u. a. mit der Staatskapelle Dresden, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Budapest Festival Orchestra, dem Concerto Köln, Les Musiciens du Louvre, der Capella Augustina, der Hofkapelle München, dem Münchener Kammerorchester, Collegium 1704 und Anima Eterna. Sie ist Gründerin des Ensembles Les Racines du Temps und Leiterin des Ensemble Esperanza Liechtenstein.
Sie konzertierte sowohl mit Musikern wie Bertrand Chamayou, Philippe Bianconi, Michel Béroff, Daniel Ottensamer, Benjamin Engeli und Thomas Demenga als auch mit Persönlichkeiten der Historischen Aufführungspraxis wie Jos van Immerseel, Philippe Herreweghe, René Jacobs, Reinhard Goebel, Andrea Marcon, Marc Minkowski, Václav Luks, Christoph Prégardien, Andreas Spering, Dorothee Oberlinger, Alexis Kossenko, Philippe Jaroussky, Christophe Coin, Rudolf Lutz, Valer Barna-Sabadus, Rüdiger Lotter, Giuliano Carmignola, Roy Goodman, Michael Hofstetter und Thomas Hengelbrock. Ihr großes Interesse an zeitgenössischer Musik zeigt sich in ihrer Zusammenarbeit mit zahlreichen Komponisten wie Bechara El Khoury, Daniel Schnyder, Marc-André Dalbavie oder Eric Tanguy.
Ihre Aufnahmen als Solistin und Kammermusikerin wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. So erhielt sie für ihre erste Solo-CD Time Reflexion den Diapason Découverte; L‘Ange et le Diable, eine Duo-CD mit dem Dirigenten und Cembalisten Jos van Immerseel, wurde mit dem International Classical Music Award in der Kategorie Baroque Instrumental prämiert.