Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03311.jsonl.gz/1743

Projektleiter - Bauingenieur
Fußgängerbrücke in Écublens
- Wettbewerb
- Projektierung
- Ausführung
- Realisation
Die Fußgängerbrücke in Écublens (VD) ermöglicht die Langsamverkehrsverbindung zwischen Chemin des Crêts und Chemin des Chênes mit einem Übergang über die Route de la Pierre (KS 76). Der Übergang ist als regionale Veloverbindung des gemeindeübergreifenden Richtplans Westlausanne Teil des Agglomerationsprogramms Lausanne–Morges (PALM).
Er besteht in der Verbindung von zwei Wegen, die im Grundriss verschoben sind. Der grosse Höhenunterschied erfordert Rampen zwischen den Strassenböschungen. Vielmehr als eine einfache Brücke soll ein Weg geschaffen werden; die Ausarbeitung des Konzepts folgt dieser Idee des Wegs. So verläuft der Übergang entlang von Rampen auf die Brücke und nutzt die bestehende Infrastruktur. Die Geometrie des Weges wird mit einem Bogen und flüssigen Formen geschaffen, die bezeichnend für eine Freizeitstrecke sind. Die Wahrnehmung als Weg wird durch das Geländer verstärkt, das der Querung ihren Rhythmus gibt, sowie durch die Beleuchtung, welche die Strecke eint.
Das Tragwerk der Brücke ist aus Stahl, mit einem Hohlkasten in der Mitte für die Aufnahme der Biege- und Torsionskräfte. Diese schlanke Struktur ist eine gebogene Balkenbrücke mit drei Brückenfeldern. Das Tragwerk der Brücke ist aus Stahl. Es stützt sich starr auf die Widerlager und die beiden Pfeiler. Durch seine gebogene Form kann es die Dehnungen aufgrund der Temperaturschwankungen durch unterschiedliche Krümmungen aufnehmen, was Topflager überflüssig macht und den Unterhalt vereinfacht.
Die Widerlager bestehen aus einer Stützmauer und Böschungsmauern aus Stahlbeton.
Auf jeder Seite der Route de la Pierre werden zwei Pfeiler eingesetzt. Die Fundamente sind genügend tief vorgesehen, um nicht mit der Strassenstruktur in Konflikt zu kommen, sollte die Route de la Pierre verbreitert werden.
Der Bau der Brücke wird in zwei Etappen vorgenommen: Zuerst die Pfeiler und die Widerlager aus Stahlbeton und danach die Fahrbahnplatte aus Stahl, die im Atelier montiert wurde und mit einem Kranlastwagen in einer Nachtaktion mit einer kurzen Schliessung der Route de la Pierre eingefügt wird.Teilen