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Die Swatch Group mit Sitz in Biel ist mit rund 37 000 Beschäftigten der grösste Uhrenhersteller der Welt. Nick Hayek führt ihn seit 2003 und hat schon manches Auf und Ab hinter sich. Derzeit befindet sich der 65-Jährige wieder einmal in einer unbequemen Lage: Die Proteste in Hongkong vermiesen das dortige – sehr wichtige – Geschäft. Zudem sind seine Uhrenmarken im unteren und mittleren Preissegment den Angriffen von Smartwatches voll ausgeliefert. Nick Hayek hat 2017 verkündet, Apple und Co. mit einem eigenen Betriebssystem die Stirn zu bieten. Inzwischen heisst es, die Software namens Swiss OS befinde sich in der finalen Testphase. Wann die erste Swiss-OS-Smartwatch herauskommt, ist noch nicht kommuniziert. Ob sie Tissot den erhofften Schwung bringt, ist offen. Willkommen wäre er: Hayek, zusammen mit seiner Schwester Nayla Grossaktionär der Swatch Group, verliert derzeit an der Börse Geld, eine Milliarde Franken im laufenden Jahr. Hayek selbst sagt, er könnte am Markt wahrscheinlich eine höhere Einschätzung herausholen, wenn er sich auf die Luxusmarken konzentrieren und die anderen Brands aufgeben würde. Vielleicht auch deshalb kündigte er im Oktober an, den seit 1997 bestehenden Lizenzdeal mit Calvin Klein, der in eineinhalb Jahren ausläuft, nicht zu erneuern.