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In der Schweiz sind fast ein Viertel aller Flussstrecken und Bachläufe begradigt und verbaut oder gar überdeckt. Das ist unter anderem ein Grund, weshalb in diesem Ökosystem viele Tier- und Pflanzenarten gefährdet sind. Es wird versucht, mit gezielten Eingriffen in der Baum- und Strauchschicht entlang der Gewässer ökologisch wertvolle Pflanzenarten zu fördern und zu erhalten.
Die Gewässer im Kanton Aargau sind im Hoheitsgebiet des Kantons, verantwortlich dafür ist die Abteilung Landschaft und Gewässer.
Gemäss Auftragsverteilung von Seite Kanton sollte der Eingriff in diesem Frühjahr von der Kirchgasse bis zur Walkestrasse, beidseitig des Bachverlaufes, erfolgen. Die zu fällenden Bäume wurden im Januar gekennzeichnet und im März gefällt. Schnellwachsende Arten wie Bergahorn, Hartriegel, Hasel usw. wurden dezimiert, wertvolle Arten wie Schwarzerle, Weide, Weiss- und Schwarzdorn wurden gefördert.
Die Hauptziele des Gewässerunterhaltes setzen sich wie folgt zusammen:
- Die Abflusskapazitäten durch den Unterhalt des Bachbettes und der Uferböschungen (Mähen, Pflege der Bestockung) sicherstellen
- Gewässer als Landschaftselemente erhalten und aufwerten
- Lebensraum und Vielfalt von Tieren und Pflanzen fördern