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HELP-Preis 2013
Am 12. April 2012 traf sich Othmar Dommen wie jeden Donnerstagabend mit der Männerriege Rickenbach in der Turnhalle. Er fühlte sich fit und gesund. Gleich zu Beginn wurde Unihockey gespielt. Als er nach einer kurzen Trinkpause die Turnhalle wieder betrat, hatte er ein Gefühl, als käme eine weisse Wand auf ihn zu. Dies ist seine letzte Erinnerung.
Die Turnkollegen sahen sofort, dass mit ihm etwas nicht stimmte: «Othmar war nicht ansprechbar, er atmete nicht mehr und wir fühlten keinen Puls». Da begannen sie sofort mit der Reanimation. Beat Dommen hat seinen Bruder beatmet, Luca Palladino und André Bättig übernahmen die Herzmassage, Simon Wey bediente den Defibrillator während Franz Schuler alarmierte und den telefonischen Kontakt mit der Ambulanz aufrechthielt.
Nach 20 Minuten trafen die Sanitäter ein und übernahmen die medizinische Behandlung. Der gerettete Othmar Dommen trägt heute einen implantierten Defibrillator. Der dreifache Vater und Landwirt erfreut sich guter Gesundheit und damit ist der Alltag auf seinem Bauernhof auch wieder eingekehrt.
Der automatische externe Defibrillator (AED) war erst kurze Zeit vor diesem Ereignis angeschafft worden. Als wenige Wochen früher ein Turnabend ausfiel, beschloss die Männerriege, beim lokalen Samariterverein einen Reanimationskurs zu besuchen. Diese glücklichen Zufälle haben mitgeholfen, ein Leben zu retten.