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Guter Leader, gute Kommunikation.
Schlechter Leader, schlechte Kommunikation.
Ist das wirklich so einfach?
Menschen haben Probleme.
Probleme verursachen Schmerzen.
«Problem» und «Schmerz» sind jedoch nicht dasselbe.
Gute Leader haben verstanden, was dieser Unterschied für ihre Kommunikation tatsächlich bedeutet:
Probleme sind äusserlich. Schmerzen sind innerlich.
Sowie eine Lösung nur im Kontext eines bestimmten Problems Sinn ergibt, so ergibt auch Schmerz nur Sinn, im Kontext eines bestimmten Problems.
Es ist unsinnig, eine Reihe von Problemen aufzuzählen, ohne dabei auch Lösungen vorzuschlagen. Aber es macht genauso wenig Sinn, mit Menschen über äusserliche Probleme zu reden, ohne dabei ihren inneren Schmerz zu adressieren.
Hier trennt sich die Spreu vom Weizen.
Schmerz adressieren erfordert Empathie. Empathie ist jedoch nutzlos, wenn sie nicht kommunizieren kann.
Das gilt für die Schmerzen der Gesellschaft, die Sorgen der Gemeinde, die Not des Teams und die Ängste des Einzelnen.
Willst du die Aufmerksamkeit der Menschen, zu denen du sprichst, die du führst und für die du verantwortlich bist, dann musst du nebst dem Problem auch den Schmerz ansprechen.
Der Wunsch zur Veränderung und zur Handlung entsteht innerlich, nicht äusserlich. Und die Lösung des äusserlichen Problems ist nicht immer automatisch die Erlösung des inneren Schmerzes.
Guter Leader, gute Kommunikation.
Schlechter Leader, schlechte Kommunikation.
Ja, es ist so einfach: Führen bleibt schwierig.