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Zusammen mit ihrem Vater lebt die sechsja?hrige Hushpuppy (Quvenzhane? Wallis) bei einer Gruppe von Aussteigern, die sich im Sumpfland vor Louisiana niedergelassen hat. Die Angst vor einem Anstieg des Meeresspiegels ist ein omnipra?sentes Thema. Als ein Sturm aufzieht, fliehen die meisten Bewohner aus Angst vor der Flut in trockenere Gefilde. Doch Hushpuppy bleibt: Sie muss mithelfen, in der Weltuntergangsatmospha?re die Gemeinschaft neu zu ordnen, ihren kranken Vater unterstu?tzen und sich ihren A?ngsten stellen.

Das auf einem Theaterstu?ck basierende Regiedebu?t von Benh Zeitlin aus dem Jahr 2012 wurde fu?r vier Oscars nominiert, wurde mit dem Hauptpreis des Sundance Film Festivals ausgezeichnet und erhielt in Cannes die Came?ra d’Or fu?r den besten Debu?tfilm. Neben der Schauspielleistung von Quvenzhane? Wallis, die als anarchisch-urwu?chsige Heldin aus einem grandiosen Ensemble von Laien-Darstellern heraussticht, tragen auch die berauschenden Orchesterto?ne dazu bei, dass die magisch-realistische Heldenreise der kleinen Hushpuppy als cineastische Meisterleistung beurteilt wird. Beasts of the Southern Wild gibt einen apokalyptischen Trost, den nur ein Kino geben kann, das solche Bilder erschafft. Denn selbst wenn wir alles verlieren sollten, auf einem Floß durch unsere Stadt treiben oder eine baufa?llige Hu?tte bewohnen: Es ist einfach nie zu Ende. Eine Art Utopie in der Dystopie.