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Im Vereinigten Königreich sind am gestrigen 19. Juni Temperaturen von über 40 Grad Celsius gemessen worden. Dies machte auch den Rechenzentren zu schaffen. Um eine Überhitzung zu verhindern, mussten Google und Oracle Teile ihrer Cloud-Rechenzentren offline nehmen.
Bei Google betroffen war die Zone Europe-West2, aus der auch teilweise EU-Kunden bedient werden. Es sei ein "kühlungsbedingter Fehler aufgetreten", erklärte der Konzern.
Einige Kunden hätten deshalb keine virtuellen Maschinen in der Reigion mehr aufsetzen können. Für eine kleine Gruppe von Kunden sei es zum Verlust von VMs gekommen, schreibt der Konzern auf seiner Statusseite. Die erste Meldung tauchte am späteren Dienstagnachmittag auf. Gegen 22.30 lokale Zeit seien die Probleme behoben worden.
Weiter betroffen war auch das Oracle-Rechenzentrum UK South in London. Der Konzern schreibt ebenfalls von Problemen bei einem Teil der Kühlungsinfrastruktur aufgrund der untypischen Temperaturen in der Region. Man habe einen Teil der Infrastruktur abschalten müssen, um unkontrollierte Hardware-Ausfälle zu verhindern, so Oracle. "Infolgedessen können einige Kunden möglicherweise nicht auf die in der Region gehosteten Ressourcen der Oracle Cloud Infrastructure zugreifen oder diese nutzen."
Im Vereinigten Königreich wurden am 19. Juni Rekordtemperaturen erreicht. 'Bloomberg' berichtet
, dass einige Betreiber von Rechenzentren in London versucht hätten, Anlagen mit Wasser zu besprühen, um die Einrichtungen kühl zu halten.