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Das „Roboter-Kindermädchen“ kann Embryonen während der Schwangerschaft „bis ins kleinste Detail auf jegliche Art von Defekten“ überwachen
Chinesische Wissenschaftler haben Berichten zufolge eine künstliche Gebärmutter entwickelt, in der Föten sicher außerhalb des menschlichen Körpers heranwachsen können, und zwar in Form eines „Roboter-Kindermädchens“, das die Embryonen überwachen und betreuen kann.
Nathan Minsberg, ein i24NEWS-Mitarbeiter aus Hongkong, sagte, der mögliche Durchbruch komme zu einer Zeit, in der China mit den niedrigsten Geburtenraten seit einem Jahrzehnt konfrontiert ist“.
„Das alles liegt natürlich im Bereich des Möglichen, wenn die Gesetze und der moralisch-ethische Hintergrund es zulassen, dass diese Technologie zum Tragen kommt“, so Minsberg weiter.
Forscher am Suzhou Institute of Biomedical Engineering and Technology in der ostchinesischen Provinz Jiangsu entwickelten die Technologie der künstlichen Intelligenz (KI), um die Verantwortung für das Kinderkriegen zu übernehmen.
Minsberg erklärte, dass das KI-„Kindermädchen“ bereits auf Tierembryonen aufpasst und dass einige Wissenschaftler glauben, dass die gleiche Art von Technologie für menschliche Föten verwendet werden kann, um „sicherer und effizienter zu wachsen“.
„Mit diesem Robotersystem können Embryonen bis ins kleinste Detail auf jegliche Art von Defekten, die während der Schwangerschaft auftreten können, überwacht werden“, erklärte er gegenüber i24NEWS.
In einem Forschungsbericht, der im Journal of Biomedical Engineering veröffentlicht wurde, heißt es, dass die Technologie „nicht nur dazu beitragen wird, den Ursprung des Lebens besser zu verstehen, sondern auch eine theoretische Grundlage für die Lösung von Geburtsfehlern und anderen wichtigen Problemen im Bereich der reproduktiven Gesundheit bietet.“
Obwohl das internationale Recht derzeit experimentelle Studien an menschlichen Embryonen jenseits der zweiten Entwicklungswoche verbietet, hofft China, dass sich dies bald ändern wird, so Minsberg.
„Die Zahl der Neugeborenen hat sich in den letzten fünf Jahren fast halbiert“, da chinesische Frauen zunehmend „traditionelle Prioritäten“ wie Heirat und Kinderkriegen ablehnen.
Der Journalist wies darauf hin, dass die Geburtenraten auch in anderen Teilen der Welt niedrig sind und dass diese Technologie auch anderswo eingesetzt werden könnte.