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Ostern 2016 wird es wieder eine Inszenierung von Goethes ‹Faust I und II› am Goetheanum geben. Diesen Beschluss fasste eine von der Goetheanum-Leitung beauftragte Arbeitsgruppe am 11. Dezember 2013.
Die künstlerische Leitung übernehmen Margrethe Solstad (Eurythmie) und Christian Peter (Schauspiel), für das Bühnenbild zeichnet Roy Spahn verantwortlich und Rob Barendsma für die Kostüme.
Mit rund sieben Millionen Franken ist das Projekt sparsam budgetiert. Es wird die Bühnentätigkeit der Goetheanum-Eurythmie-Bühne sowie die Aufführungen der Mysteriendramen Rudolf Steiners ergänzen. Erste Aufführungen von ‹Faust I› sind bereits für Sommer 2015 geplant.
Die ‹Faust›-Inszenierung wird von der Konferenz der Generalsekretäre der Anthroposophischen Gesellschaft unterstützt. Die Generalsekretärinnen und Generalsekretäre sehen im ‹Faust› nicht nur ein Kulturerbe deutscher Sprache, sondern ein Bühnenwerk, das zentrale Fragen wie Macht, Geld und Unterdrückung behandelt, Bewusstsein und das Böse auf die Bühne bringt.
Neben den Mysteriendramen Rudolf Steiners ist Goethes ‹Faust› das zentrale Bühnenstück am Goetheanum. 1938 fand die Welturaufführung des ungekürzten ‹Fausts I und II› mit Eurythmie und Schauspiel unter der Leitung von Marie Steiner, auf Basis der von Rudolf Steiner ab 1915 inszenierten Szenen, statt.