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VandersteenSeit 1977 entwickelt und baut Richard Vandersteen in Hanford, Kalifornien Lautsprecher. Man ist geneigt zu sagen, er baue «Seit-Lautsprecher».
Denn seit 1977 geniessen seine Lautsprecher einen exzellenten Ruf; insbesondere für ihre räumliche Abbildung des Klanggeschehens sowie für ihren natürlichen Klang. Nicht weiter erstaunlich, denn seit 1977 verfolgt Vandersteen ein- und dasselbe Ziel: «Dimensional Purity».
Darunter versteht Vandersteen die zeit- und phasenkohärente Musikwiedergabe, die besagte Räumlichkeit und Natürlichkeit zur Folge hat.
Was natürlich einfacher gesagt als getan ist. Denn Zeit- und Phasenkohärenz lässt sich – davon ist Vandersteen überzeugt – nur erreichen mit Frequenzweichen erster Ordnung (6 dB/Oktave). Diese wiederum setzen voraus, dass die einzelnen Lautsprecherchassis einen sehr breiten Frequenzbereich sauber wiedergeben können – und ergo von ausgesuchter Qualität sein müssen. Ein weiteres Kriterium für Zeit- und Phasenkohärenz ist eine möglichst kleine Schallwand. Deshalb sind Vandersteen-Lautsprecher seit 1977 sehr schmal – ein Trend, der heute allgemein zu beobachten ist. Und deshalb verwendet Vandersteen seit 1977 nur Frequenzweichen erster Ordnung und ausgesuchte Lautsprecherchassis.
Anders gesagt: Seit 1977 macht Vandersteen eigentlich immer das Gleiche – er bleibt seinen Überzeugungen treu und entwickelt grossartig klingende Lautsprecher.
Vandersteen Model 7
Die Model 7 ist das Flaggschiff der Vandersteen-Flotte (hier zu sehen mit seinem stolzen Schöpfer). Und einer der besten Lautsprecher der Welt. Das behaupten nicht etwa nur wir – dieser Meinung ist vielmehr Robert Harley, der in «Absolute Sound» zu folgendem Schluss kam «…a stunning achievement that must be regarded as one of the world’s great loudspeakers, regardless of price». Zu einem ganz ähnlichen Fazit kam auch Michael Fremer in «Stereophile»: «With a pair of Model 7s, I could live happily ever after.»
Was steckt dahinter? Zum Beispiel verfügen der Tiefmittel-, Mittel- und der Hochtöner über eine völlig neuartige Lautsprechermembran. Diese ist das Ergebnis unzähliger Versuche, besteht aus einem Balsaholz-/Kohlefasersandwich, ist sehr leicht und zugleich auch sehr steif – und kommt so dem Ideal des sich exakt kolbenförmig bewegenden Lautsprechers schon sehr, sehr nahe.
Auch für das akustisch inerte Gehäuse verwendet Vandersteen einen Materialmix mit sehr viel Kohlefaser und dämpfenden Elastomeren. Für den Bassbereich unter 100 Hz setzt Vandersteen einen echten Push-Pull-Treiber ein, der von einer eingebauten 400-Watt-Endstufe getrieben wird und sich in 11 Frequenzbändern präzis dem jeweiligen Raum anpassen lässt.
Die 7 wiegt zwar satte 81 Kilogramm, ist mit 107 cm Höhe und 35 cm Breite aber absolut wohnraumtauglich – und zudem in jedem möglichen (und unmöglichen) Farbton erhältlich, den sich die Automobilindustrie bislang ausgedacht hat.
Über den Klang der 7 möchten wir hier keine weiteren Worte mehr verlieren. Man muss sie ganz einfach gehört haben, um glauben zu können, wie hoch die Messlatte im Lautsprecherbau hängt.
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Vandersteen Quatro
Man hält es kaum für möglich, doch dieser elegante und filigrane Lautsprecher überträgt tatsächlich zwischen 24 Hz und 30 kHz mit ±2 dB alles, was Ihre CDs, LPs oder HDs (und Ihre Verstärker) zu bieten haben. Und das in bester Vandersteen-Qualität, mit stupender Räumlichkeit, aussergewöhnlich feiner Detailauflösung und natürlichen Klangfarben. Mit dem wohl besten Verhältnis von Preis und Leistung aller Vandersteen-Modelle. Will heissen: Die Quatro kann vielleicht 90 Prozent der 7, kostet aber nur rund einen Viertel derselben.
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