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Der Torjubel sei eine «spontane Art» gewesen, ihre «Freude auszudrücken», sagt Claudio Sulser, Delegierter der Nationalmannschaft. «Es war keine politische Botschaft», ist er überzeugt. In einem hitzigen Spiel könne es zu einem solchen Reflex kommen.
Wichtig sei dem Verband im Moment das Sportliche: «Wir fokussieren uns auf die nächste Aufgabe – das ist Costa Rica», meint Generalsekretär Alex Miescher vor den Medien.
Am späten Samstagabend gibt die Fifa laut «Blick» bekannt, gegen Xhaka und Shaqiri ein Verfahren eröffnet zu haben. «In Zuge des selben Spiels ist auch ein Disziplinar-Verfahren gegen den serbischen Fussballverband eröffnet worden. Dies wegen Fan-Störungen und des Zeigens von politischen und beleidigenden Messages von serbischen Fans», wird eine Mitteilung des Weltverbandes zitiert.
Granit Xhaka (1:0) und Xherdan Shaqiri (2:1), beide mit kosovarischen Wurzeln, erzielten am Freitagabend gegen Serbien je ein Tor. Ihrer Freude verliehen sie Ausdruck, indem sie mit ihren Fingern den Doppeladler der albanischen Flagge symbolisierten – und so die Serben provozierten.
(SDA/red.)