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Exponierte Polizisten wurden nicht häufiger mit Covid-19 angesteckt
Polizistinnen und Polizisten, die während der Pandemie stark exponiert waren, sind nicht häufiger als der Rest der Bevölkerung mit Covid-19 angesteckt worden. Weiter zeigte eine Studie der Universität Bern, dass der Antikörperspiegel je nach Virus-Variante einen unterschiedlichen Schutz bot.
Berner Forschende untersuchten bei rund 1000 Mitarbeitenden der Berner Kantonspolizei über 16 Monate hinweg die Antikörperspiegel gegen Sars-Cov-2 und deren Einfluss auf Ansteckungen mit verschiedenen Varianten des Virus, wie die Universität Bern am Montag mitteilte. Die Studie des Instituts für Infektionskrankheiten (IFIK) sei im Journal of Medical Virology publiziert worden.
Gemäss Communiqué ist mittlerweile bekannt, dass über die Zeit und auch im Alter die Antikörpermenge abnimmt. Das Team um Prof. Dr. Parham Sendi habe die gleiche Entwicklung bei der relativ jungen und gesunden Population der Kantonspolizei festgestellt. Diese Assoziation sei unabhängig davon, ob die Antikörper von einer Infektion oder einer Impfung stammten.
Weiter sei ein Zusammenhang zwischen Höhe der Antikörpermenge und Schutz vor Infektionen nachgewiesen worden. Je höher die Antikörpermenge, desto besser der Schutz vor einer Infektion, war in der Mitteilung zu lesen. Jedoch würden die Resultate je nach Virus-Variante markante Unterschiede aufweisen.
Die Studie habe auch gezeigt, dass die Covid-19-Impfung oder eine durchgemachte Infektion zwar gegen schwere Krankheitsverläufe wirksam gewesen sei, nicht aber gegen Infektionen ohne Symptome oder mit milden Symptomen. Das geringste Risiko einer Infektion mit der Omikron-Variante hätten Personen gehabt, die bereits eine Infektion und eine Impfung hinter sich hatten.
(text:sda/keystone)