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Überprüfung von elektrischen Anlagen
Weil Strom gefährlich sein kann, müssen die verantwortlichen Eigentümer ihre Anlagen im Sinne der Verordnung über elektrische Niederspannungs-Installationen (NIV, 734.27) nach der Erstellung und dann in festgelegten Abständen überprüfen lassen.
Die Netzbetreiber haben den gesetzlichen Auftrag, das Register der Nieder-spannungsinstallationen zu führen und die Eigentümer zum gegebenen Zeitpunkt aufzufordern, den erforderlichen Sicherheitsnachweis zu erbringen.
Die Sicherheitsnachweise müssen zusammen mit den technischen Unterlagen von den Eigentümern oder den von ihnen bezeichneten Vertretern aufbewahrt werden.
Neuinstallationen
Vor der Übergabe der Installation an den Eigentümer überprüft der Installateur die erstellten Anlagen im Rahmen einer betriebsinternen Schlusskontrolle und hält die Ergebnisse auf einem Sicherheitsnachweis fest.
Bei Installationen mit einer Kontrollperiode von weniger als 20 Jahren ist der Eigentümer zudem verpflichtet, nach der Übernahme der Installationen innerhalb von sechs Monaten eine unabhängige Abnahmekontrolle durch ein berechtigtes Kontrollorgan durchführen zu lassen.
Periodische Kontrolle bestehender Installationen
Bestehende Installationen müssen in festgelegten Abständen von einem unabhängigen Kontrollorgan oder von einer akkreditierten Inspektionsstelle geprüft werden. Die Aufforderung zur periodischen Kontrolle erfolgt durch die EnerCom Kirchberg AG (in einigen Fällen auch durch das Eidgenössische Starkstrominspektorat) mindestens sechs Monate vor Ablauf der Kontrollperiode.
Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch im folgenden Bericht des Schweizerischen Hauseigentümerverbandes unter: