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Die röm.-kath. Kirchgemeinde beschloss am 4. Dezember 1967, die alte Kirche im Dorf mit Friedhofareal an die Einwohnergemeinde Döttingen zu verschenken, mit der Auflage dass diese Parzelle oder der Erlös aus dem Verkauf der Parzelle einer zu gründenden Alterssiedlung zur Verfügung zu stellen sei.
Anlässlich der Einwohnergemeindeversammlung vom 15. Dezember 1967 wurde das Geschenk angenommen und gleichzeitig der Gemeinderat ermächtigt, die alte Kirche im Interesse der Verkehrssicherheit abzubrechen.
Damit der Gedanke des Altersheimes endlich mal konkrete Gestalt annehmen könne, wurde an der Einwohnergemeindeversammlung 20. Dezember 1968 beschlossen, eine Stiftung ins Leben zu rufen. Die Stiftung wurde am 2. Dezember 1969 gegründet. Im Jahre 1973 erwarb diese das Grundstück Parzelle Nr. 697, Chunte, von Otto Bugmann-Stücheli mit der Absicht an dieser Stelle ein Altersheim zu realisieren.
Anlässlich der Einwohnergemeindeversammlung vom 12. Dezember 1975 erklärte der Gemeinderat auf Anfrage, dass die Nachfrage nach Alterswohngelegenheiten gar nicht so gross sei, wie immer angenommen. Daraufhin wurde aus der Versammlung der Antrag gestellt, dass der Gemeinderat in Zusammenarbeit mit Vertretern der umliegenden Gemeinden und weiteren Gremien kurzfristig die Bedürfnisfrage Alters-/Pflegeheim abklären müsse.
Kurze Zeit später wurde eine regionale Arbeitsgruppe gebildet, in welcher die Gemeinden Böttstein, Döttingen, Klingnau und Koblenz mit je 2 Vertretern dabei waren. Die Arbeitsgruppe wählte aus neun Standorten, wovon zwei in Kleindöttingen, drei in Döttingen, drei in Klingnau und drei im Grenzbereich Döttingen-Klingnau lagen, den Standort Mitteldorf Döttingen.
Die Gemeindeversammlung vom 16. Dezember 1977 sprach sich klar für die Beteiligung der Gemeinde Döttingen an der weiteren Planung eines regionalen Altersheimes aus. Gegen den Standort Mitteldorf Döttingen gab es leichten Widerstand zu Gunsten des Standortes Lache/Bogen.
In den Jahren 1979 und 1980 erfolgten die notwendigen Landkäufe im Mitteldorf durch die Gemeinde Döttingen für das regionale Altersheim unteres Aaretal, Döttingen, von Knecht Josef, Birchmeier Richard und Thommen Alfred sowie der Firma Oberle & Hauss AG.
Das Grundstück in der Chunte wurde somit für den Altersheimbau nicht mehr benötigt. Die Döttinger Stimmbürger stimmten der Vollmachterteilung zum entschädigungslosen Erwerb der Parzelle Nr. 697 Chunte von der Stiftung Altersheim Döttingen zu. Das Grundstück in der Chunte wurde parzelliert und an verschiedene Familien zum Bau von Einfamilienhäusern verkauft. Der Verkaufserlös aus der Parzelle Nr. 697 wurde für den Anteil der Gemeinde Döttingen am Regionalen Altersheim Unteres Aaretal verwendet.
Am 13. Juni 1980 wurde dem Beitritt zum Zweckverband Regionales Altersheim Unteres Aaretal zugestimmt sowie der Bruttokredit von Fr. 2'215'440.00 (Kostenanteil Gemeinde Döttingen) für das vorliegende Projekt der Architekten Aeschbach + Felber + Kim, Aarau, genehmigt. Im Sommer 1983 wurde ein Nachtragskredit bewilligt.
Nach längerer Planungsphase, welche bereits 1977 begann, erfolgte am 21. Mai 1982 der Spatenstich. Am 2. April1984 konnten die ersten drei Pensionäre einziehen.
Bilder aus früheren Zeiten: