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Tikar*, Kopi*, Nelayan* — drei Volksgruppen in Südostasien, die vom Evangelium noch kaum erreicht sind. Die meisten sind Anhänger einer anderen Weltreligion. Nur eine Handvoll von ihnen folgt Jesus nach. Drei Familien widmen sich diesen Gruppen, um sie mit dem Wort Gottes in der jeweiligen Muttersprache bekannt zu machen. Sie alle, Einheimische wie Ausländer, sind unerwartet plötzlich mit der Covid-19 Pandemie konfrontiert worden. Die zwei Familien im Gebiet der Tikar und der Kopi sind vorübergehend in ihr Heimatland zurückgekehrt. Sie rechnen damit, mehrere Monate dort bleiben zu müssen, bevor sie wieder ins Einsatzgebiet reisen können. Der Mitarbeiter im Nelayan-Team und seine Frau, eine Nelayan, sind vor Ort geblieben.
Wie geht die Arbeit nun weiter? Das Tikar-Team lernte einen Chauffeur kennen, der wegen des Covid-19 Reiseverbots arbeitslos geworden war. Sie konnten ihn für die Transkription der Tonaufnahmen der gesammelten Sprachdaten und deren Übersetzung in die Landessprache anstellen. Er hat nun Arbeit, und das Team macht Fortschritte bei der Sprachanalye und beim Tikar Lernen.
Die Familie im Gebiet der Kopi braucht derzeit vor allem etwas Ruhe, da sie eine arbeitsreiche Zeit hinter sich hat: Sprachelernen, Teamleitungsaufgaben, Visaprobleme, Umzug und das alles gekrönt von der Covid-19 Krise. Aber auch sie pflegt weiterhin über Internet den Kontakt mit ihren Kopi-Freunden und möchte das Sprachelernen auf diese Weise fortsetzen.
Das Paar, das unter den Nelayan arbeitet, wird noch etwas länger warten müssen, bevor es ins Einsatzgebiet zügeln darf. In der Zwischenzeit kann es sich der Sprachanalyse widmen und dabei versuchen, soweit es unter Einhaltung der Distanz möglich ist, ihre Nachbarn besser kennenzulernen und ihnen gerade in der Covid-19 Zeit zum Segen zu sein.