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Von meinem thailändischen Geburtstagsmenü waren noch einige Akazientriebe übrig. Bisher kannte ich diese nur als Kraut in einem Omelette, das dann als Einlage in einem Gaeng Som Cha Om verwendet wird. Aber ich wollte mal etwas Neues ausprobieren und fragte in der Facebookgruppe Thai-Küche ครัวไทย nach Tipps für weitere Möglichkeiten der Verwendung.
Unter anderem kam dort als Antwort, dass es auch Curries gibt die Cha Om als Einlage verwenden. Für die genannten Rezepte fehlten mir jedoch immer einige Zutaten, somit habe ich letztendlich improvisiert. Das Curry, das ich gekocht habe, möchte ich nun als Jungle Curry (Gaeng Paa) mit Kräutern vorstellen. Wobei ich mir ehrlich gesagt nicht ganz sicher bin, ob es statt als Gaeng Paa nicht eher als Gaeng Om bezeichnet werden sollte.
Zutaten für 2-3 Personen
- 300g Schweinfleisch (z.B. Schnitzel aus der Oberschale)
- 5-6 Schlangenbohnen
- 8 kleine, braune Champignons
- 8 Cherrytomaten
- 50g Stockschwämmchen aus dem Glas
- 6-8 Cha Om Triebe
- 10 Kaffir-Limettenblätter
- 5-6 Stängel Koriandergrün
- 6 EL selbstgemachte Jungle-Curry-Paste
- 400ml Hühnerbrühe oder Wasser
- 1 TL Palmzucker oder brauner Zucker
- 2 EL Plaa Ra oder normale Fischsoße
- 1 EL helle Sojasoße
- 2 EL Pflanzenöl
Zubereitung
Zuerst die Jungle-Curry-Paste nach dem genannten Rezept herstellen. Dann das Schweinefleisch und die Schlangenbohnen in mundgerechte Stücke schneiden. Danach die Champignons und die Cherrytomaten, je nach Größe in schmale Scheiben schneiden oder einfach vierteln.
Als nächstes die Cha Om Triebe von ihren mit spitzen Stacheln bewehrten Stielen und die Korianderblätter von ihren Stängeln rupfen. Danach die Kaffir-Limettenblätter jeweils in der Mitte falten, den Schaft herausziehen und die Blatthälften in sehr feine Streifen schneiden. Jetzt wäre auch ein guter Zeitpunkt um die Brühe aufzusetzen, falls später eine Instantbrühe verwendet wird.
Nun das Pflanzenöl in einem Wok oder einen großen Topf erhitzen und die Currypaste darin anbraten. Sobald die Paste ihr Aroma verströmt und etwas in der Nase beißt, das Fleisch hinzugeben und dieses anbraten bis es sich verfärbt hat. Dann die Schlangenbohnen hinzugeben und auch diese kurz mit anbraten. Schließlich folgen die Champignons, die auch kurz angebraten werden.
Das Ganze dann mit Brühe oder Wasser ablöschen, die Hitze reduzieren und zum köcheln bringen. Dann die Stockschwämmchen aus dem Glas, den Palmzucker, die Plaa Ra oder Fischsoße sowie die Sojasoße hinzugeben und das Curry für sechs bis acht Minuten köcheln lassen.
Jetzt die Cha Om Triebe und die Kaffir-Limettenblätter unterheben und das Ganze noch zwei bis drei weitere Minuten köcheln lassen. Dann die Korianderblätter sowie die Tomaten hinzugeben und nochmals für eine bis zwei Minuten köcheln lassen. Das Curry schließlich von der Platte nehmen und kurz ziehen lassen.
Das fertige Curry dann dampfend heiß zusammen mit Kleb- oder Jasminreis servieren.