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Zahnpasta für die Zahnreinigung soll ab dem ersten Milchzahn verwendet werden. Dies jeweils mit einer erbsengrossen Menge Kinderzahncreme, die mit etwa 0,025% Fluorid weniger als eine Erwachsenenzahncreme enthält. Eine linsengrosse Menge reicht, wenn Sie europäische Kinderzahnpasta verwenden, denn sie enthält doppelt soviel Fluoride wie Kinderzahnpasten in der Schweiz.
Sobald die Kleinen Zahnpasta nicht mehr schlucken, sondern ausspucken können, soll die Junior-Zahnpaste verwendet werden. Sie ist im Geschmack mild wie Kinderzahnpasta, aber enthält dieselbe und auch notwendige Menge an Fluoriden wie die normalen bzw. erwachsenen Zahnpasten. Denn ab dem 6. Lebensjahr brauchen die bleibenden Zähne der Kinder mehr Fluoride als Erwachsene, um den noch nicht ausgereiften Zahnschmelz der durchbrechenden bleibenden Zähne zu schützen. Fluoride härten den Schmelz und machen ihn widerstandskräftiger gegen Säureangriffe. Sie können sogar bei beginnender Karies aus dem Zahn herausgelöste Mineralien wieder ersetzen und den löcherigen Zahnschmelz schliessen, sozusagen "Wieder-Verkalken". Zusätzlich ist die Verwendung von fluoridiertem Salz beim Kochen empfohlen - von dieser Prophylaxemassname kann die ganze Familie profitieren.
Die Kinderzahnpasta sollte am besten nicht aromatisiert und nicht übersüsst sein.
Ein Ausspülen nach dem Zähneputzen ist nach neueren Erkenntnissen nicht notwendig. Wer nicht ausspült, behält eine höhere Fluoridkonzentration im Mund, was einerseits eine Fluoridspülung erübrigt und anderseits ermöglicht, dass das Fluorid länger auf die Zähne einwirken und so die Remineralisation des Schmelzes fördern, das Bakterienwachstum und die Entstehung von Plaques aber hemmen kann.