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Eigentlich war die Passagierin nur auf der Durchreise: Die 50-Jährige wollte von São Paulo über den Flughafen Zürich nach Brüssel fliegen. Doch die Brasilianerin wird nicht damit gerechnet haben, dass die Kantonspolizei auch im Transitbereich kontrolliert – und das sollte ihr zum Verhängnis werden.
Als die Reisende am 27. Juli in eine Routinekontrolle geriet, «entstand der Verdacht, dass es sich bei ihr um eine Drogenkurierin handeln könnte», wie die Polizei mitteilte. Eine genauere Untersuchung förderte ein Kilogramm Kokain zutage, das in einem Kleidungsstück vernäht war. Es gibt auch ein Bild von diesem teueren Stück Textil, das quasi die Krönung dieser Räuberpistole ist. Voilà:
Nun muss die Staatsanwaltschaft entscheiden, wie es mit der Delinquentin weitergeht. Man kann nur spekulieren, ob die Dame mit ihrem Vorhaben durchgekommen wäre, wenn sie andere, womöglich edlere Unterwäsche getragen hätte.
(phi)
Der Widerruf der Niederlassungsbewilligung eines heute 64-jährigen Irakers und die Rückstufung in eine jährlich zu verlängernde Aufenthaltsbewilligung durch das Zürcher Migrationsamt war trotz der langandauernden Abhängigkeit von der Sozialhilfe des Mannes unverhältnismässig. Dies hat das Bundesgericht entschieden.