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Der japanische Konzern mit Hauptsitz in Tokio wurde im Jahr 1917 gegründet. Viele Jahrzehnte Erfahrung mit optischen Gläsern haben Nikon
seit 1925 zum führenden Objektivhersteller in der Branche werden lassen. Grossen Erfolg hat das Unternehmen zwischenzeitlich mit seinen aktuellen digitalen Spiegelreflexkamerasystemen, den hochwertigen Kompaktkameras und die bekannte Speedlight-Blitzlichtserie.
Die ersten Nikkor-Objektive für die Analog-Kameras stammen aus dem Jahr 1932. Die erste Nikon-Kamera von 1948 war ausgerechnet ein Nachbau einer deutschen Messsucherkamera, der Contax II. Die Nikon S2 war dagegen die erste Nikon mit dem Bildformat 24 x 36 mm und wurde 1954 auf dem Markt vorgestellt. 1959 wurde dagegen die legendäre Nikon F Spiegelreflexkamera mit F-Bajonett-Anschluss vorgestellt. Die F-Serie ist bis heute unvergessen und war schon immer das Aushängeschild des Herstellers.
In Punkto Entwicklung hatte man immer den richtigen Riecher. 1983 wurde die Mehrfeldmessung entwickelt, im selben Jahr sogar die erste Spiegelreflexkamera mit Autofokus und automatischer Motorzoomtechnik. Nach wie vor begleitete das F-Bajonett alle herausgebrachten analogen Spiegelreflexkamerasysteme. Selbst als 1999 mit der Nikon D1, die erste digitale Profi-Spiegelreflexkamera auf dem Markt vorgestellt wurde, konnten weiterhin Objektive
mit F-Bajonett verwendet werden. Als 2004 die digitale Spiegelreflexkamera Nikon D2X mit ihren 12,4 Megapixeln vorgestellt wurde, kam auch gleichzeitig die letzte analoge Spiegelreflexkamera auf den Markt. Es ist die Nikon F6. Ab 2006 wurde über die Firmenleitung bekannt, dass man sich nun vollständig vom analogen Markt zurückziehen wollte und nur noch digitale Kameras fertigen würde.
Seit 1983 wurden verstärkt kompakte Kleinbildkameras hergestellt. Sehr beliebt waren die Serien mit der Touch-Bezeichnung. Als sogenannte Bridgekameras wurden die Zoom-Touch-Modelle bezeichnet. Mit Fun-Touch bezeichnete man sehr leicht zu bedienende Kameras. Auch im Bereich der APS-Kameras konnte der Hersteller einige Modelle vorstellen. Das APS-Format hat sich letztlich jedoch in der Fotografie nicht so richtig durchsetzen können. Neben Spieglereflex- und Kleinbildkameras werden auch extrem schnelle Blitzlichtgeräte hergestellt. Sie laufen unter dem Namen Speedlight Blitzgerät.