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Das Bundesgericht hat in seinem Entscheid vom 3. Juli 2012 die SBB dazu verpflichtet, den Aushang eines israelkritischen Plakats zu bewilligen. Dieser Entscheid schiebt einen Riegel gegen Versuche, israelkritische Äusserungen im öffentlichen Raum zu zensurieren. Die Medien haben darüber recht ausführlich berichtet, jedoch nichts über ihre Hintermänner – sprich Israel-Lobby − verlauten lassen.
Wie kam es dazu: Seit Mai 2008 wurden eine ganze Reihe israelkritischer Plakate auf den verschiedensten Bahnhöfen der SBB in der Stadt Zürich ausgehängt. Im 2009 liess die SBB jedoch ein Plakat, das sich gegen den Landraub durch Israel richtete, nach dreitägigem Aushang entfernen.Gegen die Zensur der SBB ging Verena Tobler Linder, die Initiantin der Plakataktion, rechtlich vor. Obschon das Bundesverwaltungsgericht bereits die SBB verpflichtete, den Plakataushang zuzulassen, zog die SBB ihre Beschwerde bis vor Bundesgericht weiter.