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Die Ergebnisse aus dem Cadmium- und Uran-Screening in Ackerböden deuten darauf hin, dass diese potenziell toxischen Metalle über die Mineraldüngung in landwirtschaftliche Flächen eingetragen werden und sich in Böden akkumulieren können. Blei und Arsen werden dagegen in keiner nennenswerten Menge mit Mineraldünger eingetragen. Für drei von sechs NABO-Standorte, die für das Screening ausgewählt wurden, konnten eine Cadmium-Zunahme von 0.02-0.1 mg/kg Jahr und eine Uran-Zunahme von 0.1-0.7 mg/kg Jahr im Oberboden gemessen werden, bezogen auf eine Periode von zwei Jahrzehnten.
Die Metallanreicherung kann auf intensiv genutzten Landwirtschaftsflächen prinzipiell weiter voranschreiten. Zu den Massnahmen, um Cadmium- und Uran-Einträge in die Böden zu minimieren, gehören unter anderem eine bessere Kontrolle der Cd-Grenzwerte für P-Mineraldünger sowie die Überwachung von Boden, Grund- und Oberflächengewässer.