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In Abwesenheit von Skiff-Olympiasieger Xeno Müller nimmt sich die Bilanz der restlichen vier Schweizer Olympia-Boote an der Rotsee- Regatta in Luzern (14.-16.07.) bescheiden aus. Nur der leichte Frauen- Doppelzweier schaffte den Einzug in den A-Final.Dieser Inhalt wurde am 16. Juli 2000 - 18:22 publiziert
Pia Vogel und Kim Plugge beendeten den Weltcup- Schlusswettkampf im Doppelzweier schliesslich im 5. Rang.
Gebrüder Gier deklassiert
Die Brüder Markus und Michael Gier mussten sich im Halbfinal als Sechste und Letzte deklassieren lassen. Und auch im B-Final reichte es nur zum 4. Platz, was im Gesamtklassement den völlig unbefriedigenden 10. Rang ergab.
Für Gier/Gier, die 1996 in Atlanta Olympiasieger geworden waren, ist eine Woche nach der wenig erbaulichen Leistung an den Schweizer Meisterschaften das erneut negative Abschneiden auf dem Rotsee eine grosse Enttäuschung.
Die bis anhin im Weltcup an 3. Stelle figurierenden Rorschacher hatten nach den Halbfinals erwogen, gar auf den Start im B-Final zu verzichten. Selbst ein Rollentausch zwischen Schlagmann Markus und Bugmann Michael brachte nicht die erhoffte Verbesserung.
Es wird ausserdem gemunkelt, dass zwischen den von John Marden (USA) trainierten Brüdern wieder Unstimmigkeiten aufgekommen sind. Schon Ende April hatten sie sich zwischenzeitlich trennen wollen.
Doppelvierer im Schlussspurt bezwungen
Der Doppelvierer mit André Vonarburg/Michael Erdlen/Christian Stofer und Simon Stürm sowie der schwere Frauen-Doppelzweier mit Caroline Lüthi/ Bernadette Wicki mussten sich jeweils mit Platz acht bescheiden.
Auf den letzten 150 m musste sich der Schweizer Doppelvierer am Samstag den 2. Platz im Hoffnungslauf von den im Finish sehrstarken Amerikanern wegschnappen lassen. Natürlich war die Enttäuschung über den knapp verpassten Einzug in den A-Final im Team von Trainer Reto Wyss gross.
Ohne Chance blieben in den Halbfinals Caroline Lüthi/Bernadette Wicki in der offenen Kategorie des Doppelzweiers. Als Vierte wiesen sie im Ziel ganze zehn Sekunden Rückstand gegenüber den überlegenen Deutschen Kathrin Boron/Jana Thieme auf. Im B-Final waren die siegenden Neuseeländerinnen fast fünf Sekunden schneller.
swissinfo und Agenturen
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