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Brasília ist in jeder Hinsicht besonders. In nur wenigen Jahren wurde die Hauptstadt inmitten eines unbesiedelten Landes im Herzen des südamerikanischen Landes erbaut. Als die Pioniere dort ankamen gab es außer Wildnis nichts. Sie reisten aus ganz Brasilien, vor allem aber aus dem Nordosten Brasiliens an, um am Bau der neuen Hauptstadt mitzuwirken.
Bei der Einweihung des Denkmals sprach Gouverneur Rodrigo Rollemberg von der Bedeutung, die Hingabe der Pioniere anzuerkennen. Von ihnen ließe sich lernen, Herausforderungen und Schwierigkeiten zu überwinden, so Rollemberg. Darüber hinaus seien die Erinnerungen dieser Menshen für die Geschichte Brasílias wichtig.
Zugegen waren bei der Einweihung mehrere der Männer und Frauen, die am Bau der brasilianischen Hauptstadt und den Vorbereitungen dazu beteiligt gewesen sind. Die heute 80-jährige Journalistin Adirson Vasconcelos erzählte, dass sie 1957 zur Grundsteinlegung der Stadt gekommen sei.
Die 75-jährige Olga Andrade Abraão erzählte vom Zusammenhalt unter den Pionieren und der endlosen Wildnis, von der sie umgeben waren während dort heute Hochhäuser, Regierungsgebäude und Industriegebiete stehen.
Ihre beiden Namen sind mit einer Tafel an zweien der 500 rund um das Denkmal gepflanzten Bäumchen verewigt worden. Bei der feierlichen Zeremonie sind 13 mit den Namen der Pioniere, ihrem Aufgabenfeld oder Beruf und dem Ankunftsdatum versehene Schilder angebracht worden.
Zurückgeht die Initiative zur Einrichtung eines “Memorial Bosque dos Pioneiros“ (Denkmalhain der Pioniere) auf eine Partnerschaft zwischen verschiedenen Einrichtungen, wie der Regierung und der Vereinigung der “Candangos Pioneiros de Brasília“. Bei den 500 Bäumen soll es jedoch nicht bleiben. Geplant ist die Pflanzung von insgesamt 3.000 Bäumen im Hauptstadtdistrikt.