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Ja zur Beschaffung neuer Kampfflugzeuge am 27. September 2020!
1. Der „ewige“ Frieden ist nicht garantiert. Grossmächte versuchen, ihre Einflusssphären auszuweiten, Terrorismus ist evident vorhanden und weitet sich aus, Flüchtlingsströme nehmen zu, die Gefahr von Attacken auf spektakuläre Ziele ist latent vorhanden, Cyberangriffe sind allgegenwärtig.
2. Auch die Schweiz ist diesen Gefahren ausgesetzt. Sie hat sich dagegen zu wehren, und die Vorbereitungen sind rechtzeitig zu treffen. Der Evaluations- und die Beschaffungsprozess moderner Kampfmittel dauert rund 10 Jahre. Wir können uns nicht alleine auf unsere Neutralität und wohlmeinende Nachbarn stützen, müssen aber gegenüber diesen glaubwürdig bleiben.
3. Die Auseinandersetzungen geschehen nicht nur am Boden. Es gilt, auch den Luftraum zu verteidigen. Dieser darf nicht Dritten überlassen werden. Hierzu bedarf es leistungsfähiger moderner Waffen, d.h. u.a. Kampfflugzeuge, die höchsten Anforderungen genügen.
4. Die schweizerische Luftwaffe verfügt heute über:
Deren vollständigen Ersatz ist unumgänglich. Die Bestimmung des Typs und der Anzahl liegt in der Kompetenz des Bundesrates.
5. Kampfflugzeuge erfüllen viele Aufgaben: von der Luftpolizei rund um die Uhr über die Verteidigung des Luftraumes bis zur Unterstützung der Bodentruppen.
6. Die Beschaffung der neuen Kampfflugzeuge wird für maximal 6 Mia über eine Zeitspanne von 10 Jahren aus dem ordentlichen Armeebudget bezahlt. Es kommt also kein anderer Bereich des Bundes zu kurz. Der ausländische Hersteller muss für 60% des Kaufpreises Kompensationsaufträge in der Schweiz vergeben. Damit werden entsprechend viele Arbeitsplätze in allen Landesteilen sichergestellt.
7. Wer JA zur Schweiz und zum Schutz seiner Bevölkerung sagt, muss zwingend diesem Planungsbeschluss zustimmen!