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Wie der ungarische Kanzleramtsminister János Lázár anlässlich einer Pressekonferenz erklärte, stünde der in Ungarn geborene US-Finanzier George Soros hinter den jüngsten im US-Wahlkampf gefallenen ungarnfeindlichgen Äußerungen. Gemeint ist damit in erster Linie die Wahlkampfaussage Bill Clintons: „Viktor Orbán ist ein autokratischer Diktator“ (wir berichteten darüber bereits vor zwei Tagen).
Es geht aber tatsächlich um viel mehr:
Es sei, so János Lázár, US-Präsident Barack Obama, der Soros‘ Flaggschiff-Idee befürworte, Migranten nach Europa zu schicken.
Lázar zufolge ist George Soros ist einer der einflussreichsten Unterstützer der Demokratischen Partei der Vereinigten Staaten und somit auch des Ehepaares Clinton. Soros wolle seinen Ansichten um jeden Preis „zum Durchbruch verhelfen“ und es sei daher wahrscheinlich, dass er weitere Maßnahmen gegen die Regierung Orbán ergreifen werde, da Soros in dieser einen seiner gefährlichsten politischen Gegner in Europa sehe.
Ungarn habe sich gegen die Migration ausgesprochen, eine Position, die mit derjeniger von „mehreren europäischen Mächten und den Vereinigten Staaten“ nicht kompatibel sei, erklärte Lázár.
In Bezug auf seine Beziehungen zu den USA sei Ungarn, wie Lázár weiter ausführte, an starken bilateralen Beziehungen interessiert; Ungarn sei ein verlässlicher Partner etwa im Bereich der Verteidigung oder der Handelskontakte, es gebe jedoch auch einige Themen, bei denen keine Übereinstimmung bestehe. Lázár kritisierte, dass „einige US-Kreise“ die These vertreten, dass Europa Einwanderer brauche. Lázár wörtlich: „Wir stimmen mit diesen Amerikanern nicht überein. Ich werde diese Interessengruppen jedoch nicht mit der US-Regierung identifizieren.“
Quelle: MTI