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16. Februar 2006
Gemäss den strategischen Zielen des Bundes für die Jahre 2006-2009 sollen die ausschüttbaren Reserven der Swisscom AG auf höchstens CHF 1 Mrd. reduziert werden. Um diese Zielvorgabe zu erreichen, wird Swisscom ausserordentliche Ausschüttungen von rund CHF 1,5 Mrd. tätigen.
Der Verwaltungsrat hat beschlossen, im laufenden Jahr eine erste Tranche von CHF 1 Mrd. dieser Sonderausschüttungen vorzunehmen. Die restlichen CHF 0,5 Mrd. werden über die Jahre 2007 und 2008 verteilt ausgeschüttet. Die erste Tranche wird zusammen mit dem zu erwartenden Aktienrückkauf aus der ordentlichen Ausschüttung für das Geschäftsjahr 2005 ausbezahlt.
Der Aktienrückkauf im Jahr 2006 soll durch eine Zuteilung von Gratisoptionen (Put-Struktur) erfolgen. Eine ähnliche Transaktion führte Swisscom bereits im Jahr 2002 mit Erfolg durch. Der Zeitpunkt des Aktienrückkaufs ist noch offen, er wird aber nicht vor der ordentlichen Generalversammlung vom 25. April 2006 lanciert.
Die Höhe der ordentlichen Ausschüttungen basierend auf dem Geschäftsjahr 2005 wird Swisscom an der Bilanzmedienkonferenz vom 8. März 2006 kommunizieren. Kernelement der geltenden Ausschüttungspolitik ist die jährliche Ausschüttung von frei verfügbaren Mitteln (Equity Free Cash Flow, EFCF). Die Ausschüttung erfolgt jeweils über eine Dividende (rund die Hälfte des bereinigten Reingewinns) und einen allfälligen Aktienrückkauf.