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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2013.00598 I. Kammer Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Spitz Ersatzrichter Wilhelm Gerichtsschreiberin Widmer Urteil vom 31. Dezember 2013 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Peter Bolzli Advokaturbüro Egg Gwerder Mona Riedener Spescha Bolzli Kerland Langstrasse 4, 8004 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin weitere Verfahrensbeteiligte: O.___ Vorsorgestiftung Beigeladene Sachverhalt: 1. 1.1 Die 1969 geborene X.___ arbeitete von 1998 bis 2010 vorerst vollzeitlich und ab dem 1 0. September 2007 noch zu 50 % als Servicefachangestellte im Restaurationsbetrieb Y.___ (Urk. 9/11). Unter Hinweis auf Rückenbe schwerden und eine daraus resultierende 50%ige Arbeitsunfähigkeit meldete sich die Versicherte am 2 3. Juni 2008 bei der Invalidenversicherung zum Leis tungsbezug an ( Urk. 9/4 ). Mit Verfügung vom 1 6. September 2009 wies die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, das Gesuch der Versi cherten um eine Invalidenrente ab ( Urk. 9/42 ). Nach hiergegen am 16. Oktober 2009 erhobene r Beschwerde hob das hiesige Gericht mit Urteil vom 2 0. Dezem ber 2010 (Prozess Nr. IV.2009.01008 ) die angefochtene Verfügung auf und wies die Sache zur interdisziplinären medizinischen Abklärung und Neuverfügung an die IV-Stelle zurück ( Urk. 9/55). 1.2 In der Folge nahm die IV-Stelle weitere Berichte der behandelnden Ärzte zu den Akten (Urk. 9/60, 9/62-63, 9/65, 9/77 und 9/81) und liess durch die MEDAS Z.___ das ortho pädisch-psychiatrisch-neurologische Gutachten vom 3. Juni 2011 erstatten (Urk. 9/68). Am 9. November 2012 erging der Vorbescheid, mit welchem der Versicherten die Abweisung des Rentengesuchs in Aussicht gestellt wurde (Urk. 9/84). Dagegen erhob die Versicherte am 1 2. Dezember 2012 Einwand ( Urk. 9/89). Nach Prüfung des Einwandes verfügte die IV-Stelle am 2 4. Mai 2013 die Ausrichtung einer Viertelsrente ab 1. September 2008 ( Urk. 2). 2. Hiergegen erhob die Versicherte am 2 6. Juni 2013 unter Beilage weiterer Arztbe richte (Urk. 3/3-5) Beschwerde und beantragte, die Beschwerdegegnerin sei in Aufhebung der angefochtenen Verfügung vom 2 4. Mai 2013 zu ver pflichten, ihr ausgehend von einem Invaliditätsg rad von mindestens 50 % eine angemessene Invalidenrente auszurichten. Eventualiter sei die Sache zwecks weiterer medizinischer Abklärungen und Neuentscheidung an die Beschwerde gegnerin zurückzuweisen ( Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 1 0. Sep tember 2013 beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde ( Urk. 8) und reichte nebst ihren Akten ( Urk. 9/1-123) die Stellungnahme von med. pract. A.___, Fachärztin für orthopädische Chirurgie und Traumatologie, Ärztin des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD), vom 9. Sep tember 2013 ein (Urk. 9/124). Mit Eingabe vom 1 5. Oktober 2013 verzichtete die Beschwerdeführerin auf das Einreichen einer Replik (Urk. 12), was der Be schwerdegegnerin mit Mitteilung vom 1 7. Oktober 2013 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 13). Mit Gerichtsverfügung vom 5. November 2013 wurde die O.___ Vorsorgestiftung zum Prozess beigeladen ( Urk. 14). Sie nahm am 5. Dezember 20 13 Stellung ( Urk. 16 ), was der Beschwerdeführerin sowie der Beschwerdegegnerin mit Schreiben vom 1 1. Dezember 2013 mitgeteilt wurde (Urk. 17). Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so weit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG ). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 Prozent arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 2. 2.1 Die IV-Stelle ging in ihrer Verfügung vom 2 4. Mai 2013 gestützt auf das Z.___ -Gutachten vom 3. Juni 2011 davon aus, dass die Beschwerdeführerin in einer leichteren Tätigkeit zu 70 % leistungsfähig sei und dass ihr auf dem aus geglichenen Arbeitsmarkt noch ein genügend breites Spektrum von Tätigkeiten zur Verfügung stehe, sodass kein leidensbedingter Abzug vorzunehmen sei (Urk. 2 S. 2). 2.2 Hiergegen wendet die Beschwerdeführerin zusammengefasst ein, dass ihre Ar beitsfähigkeit durch ein trotz erfolgter Operation am 8. Juni 2012 dauerhaftes Leiden am rechten Fuss mehr als im Z.___ -Gutachten angenommen einge schränkt sei. Des Weiteren habe die IV-Stelle es zu Unrecht unterlassen, einen Leidensabzug vorzunehmen (Urk. 1). 3. 3.1 Bei Erlass des Rückweisungsurteils vom 2 0. Dezember 2010 lag folgende Aus gangslage vor: Die am 2 5. Juni 2002 durchgeführte MRI-Untersuchung der Lendenwirbelsäule der Beschwerdeführerin hatte unter anderem eine medio-rechtslaterale Diskushernie L5/S1 ergeben. Am 7. August 2002 unterzog sich die Versicherte einer entsprechenden Rückenoperation (Flavektomie L5/S1 und Dis kektomie L5/S1). Nach vorübergehender Besserung verschlechterte sich die lumbale Rückenproblematik ab Juni 2007 erneut deutlich. Die am 1 3. Juli 2007 durchgeführte MRI-Untersuchung der Lendenwirbelsäule zeigte (zusammenge fasst) eine postoperative Osteochondrose L5/S1 bei höhengemindertem Band scheibenapparat und leichter Retrolisthese mit Spondylarthrose ohne Nerven wurzelkompression. Beschwerdebedingt musste die Versicherte ihre bisherige Tätigkeit ab September 2007 reduzieren. Dr. med. B.___, Facharzt für Allgemeine Medizin, gab in seinen Arztberichten an, die Beschwerdeführerin habe ihm über belastungsabhängige, lumbale Rückenschmerzen mit Ausstrah lung ins rechte Bein, welche sich seit Februar 2009 erneut verstärkt hätten, be richtet. Im Weiteren habe sie über Konzentrationsstörungen bei depressiver Verstimmung geklagt. Als klinische Befunde führte Dr. B.___ ein deutliches Lumbovertebralsyndrom mit allseits eingeschränkter Beweglichkeit der Lenden wirbelsäule sowie einen fehlenden Achillessehnenreflex rechts an. Des Weiteren verwies er auf die erwähnte MRI-Untersuchung der Lendenwirbelsäule vom 1 3. Juli 2007, in welcher als Befund in Bezug auf L5/S1 festgehalten wurde: "Zu stand nach partieller Hemilaminektomie von rechts mit kollateraler aktiver Osteochondrose angrenzend an die Deck- und Grundplatte. Höhengeminderter Bandscheibenapparat mit diskreter Retrolisthese von L5 über S 1. Leichte Protrusio median und links paramedian der Restbandscheibe ohne Nachweis einer Wurz elkompression. Beidseits gering ausgeprägte Spondylarthrose." Als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte Dr. B.___ ein seit 2002 bestehendes chronisches lumbospondylogenes Syndrom bei Osteo chondrose/Spondylarthrose L5/S1 und Hyperlordose bei Status nach Diskusher nienoperation L5/S1 (2002) sowie eine depressive Entwicklung, bestehend seit Januar 200 8. In Bezug auf die Arbeitsfähigkeit stellte er fest, die angestammte Tätigkeit als Servicefachangestellte sei der Beschwerdeführerin zu 40 % und eine angepasste Tätigkeit im Umfang von 3-5 Stunden pro Tag zumutbar, dies seit September 200 7. Da bei den angeführten somatischen Befunden und Ar beitsunfähigkeitsangaben von Dr. B.___ konkrete Anhaltspunkte dafür be standen, dass auch für angepasste Tätigkeiten eine relevante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestehen könnte, erachtete das hiesige Gericht bei dem sowohl somatische als auch psychische Elemente aufweisenden Beschwerdebild eine interdisziplinäre Begutachtung als angezeigt und wies die Sache dem ent spre chend mit Urteil vom 20. Dezember 2010 an die IV-Stelle zurück (Urk. 9/55). 3.2 In der Folge berichtete der behandelnde Psychiater Dr. med. C.___, Fach arzt für Psychiatrie und Psychotherapie, am 1 6. Februar 2011, der Gesund heitszustand der Beschwerdeführerin habe sich in der zweiten Jahreshälfte 2009 verschlechtert bis hin zu mittelschwerer Depressivität. Im Dezember 2009 habe die Beschwerdeführerin eine schwere depressive Krise durchlebt. In den letzten Monaten des Jahres 2010 sei es zu heftigen Paarkonflikten sowie zu mehreren suizidalen Krisen gekommen. Seither sei es nicht mehr zu einer Besserung ge kommen. Seit dem 2. Dezember 2010 sei die Beschwerdeführerin aufgrund der schweren Depression in ihrer angestammten Tätigkeit vollumfänglich arbeits unfähig (Urk. 9/62/6-7). 3.3 Am 3 1. März 2011 sowie am 5. April 2011 wurde die Beschwerdeführerin durch Ärzte des Z.___ orthopädisch, psychiatrisch und neurologisch untersucht (Gut achten vom 3. Juni 2011, Urk. 9/68). In ihrer Gesamtbeurteilung gelangten sie zum Schluss, dass mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein lumbovertebra les und lumbospondylogenes Schmerzsyndrom sowie eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10: F32.1) vorlägen (Urk. 9/68/16). In der bisherigen Tätigkeit als Servicekraft in der Gastronomie sei die Beschwerdeführerin deswe gen vollumfänglich arbeitsunfähig (Urk. 9/68/19-20). In einer angepassten Tä tigkeit bestehe hingegen eine Arbeitsfähigkeit in der Grössenordnung von 70 % beziehungsweise eine 70%ige Leistungsfähigkeit bei einer vollschichtigen Tätig keit (Urk. 9/68/18). Angepasst sei eine leichte und gelegentlich mittelschwere rückenadaptierte und somit wechselbelastende Arbeit, bei welcher die Beschwerdeführerin ihre Arbeitspositionen zwischen Sitzen, Stehen und Umher gehen ungehindert wechseln könne. Zu meiden seien repetitive Bewegungsan forderungen an den Rumpf und an Hals, Nacken und Kopf. Das Heben, Tragen und Bewegen von Lasten sei auf 15 kg limitiert (Urk. 9/68/21). Eine nachvoll ziehbare Arbeitsunfähigkeit bestehe seit circa 200 1. Nach der Diskektomie im Jahr 2002 sei es vorübergehend zu einer Besserung gekommen und sodann über die Jahre zu einer Verschlechterung mit durchgehender 100%iger Arbeitsunfä higkeit seit der Aufgabe der Tätigkeit als Servicekraft im Jahr 2010 (Urk. 9/68/21). 3.4 Am 8. Juni 2012 operierten die Ärzte der D.___ Klinik, Zentrum für Fusschi rurgie, das obere rechte Sprunggelenk der Beschwerdeführerin, da eine grosse osteochondrale Läsion am Talus lateral rechts vorlag (Urk. 9/77). 3.5 Am 4. Dezember 2012 berichteten die Ärzte der D.___ Klinik, dass die Beschwerdeführerin nach wie vor über Schmerzen im Bereich des oberen Sprunggelenkes rechts berichte, welche wie vor der Operation nach ein- bis zweistündiger Gehstrecke auftr ä ten. Des Weiteren liege noch eine Sensibilitäts störung im Bereich des Fussrückens vor. Bezüglich der Arbeitsfähigkeit bestehe weiterhin eine Einschränkung für stehende und gehende Tätigkeiten sowie Tätigkeiten auf unebenem Boden oder bei Gang- oder Standunsicherheiten. Sit zende Tätigkeiten könnten aus fusschirurgischer Sicht uneingeschränkt durch geführt werden (Urk. 3/5). 3.6 Am 2 6. Februar 2013 gaben dieselben Ärzte an, die MRI-Aufnahmen zeigten eine gute Integration der eingebrachten Sponglosa. Die Defektdarstellung sei vermindert im Vergleich zur Voruntersuchung vom 4. September 2012, jedoch sei die osteochondrale Läsion noch nicht komplett konsolidiert. MR-tomogra phisch zeige sich eine Verbesserung des Befundes, subjektiv gebe die Beschwer deführerin aber keine Verbesserung der Beschwerdesymptomatik an (Urk. 3/4). Anlässlich der Jahreskontrolle vom 4. Juni 2013 habe die Beschwerdeführerin wiederum über gleich gebliebene Beschwerden berichtet (Urk. 3/3). 4. 4.1 Das Z.___ -Gutachten basiert auf einer orthopädischen, einer psychiatrischen und einer neurologischen Untersuchung sowie auf den anlässlich dieser Unter suchungen erhobenen objektiven Befunden, auf den Vorakten, den subjektiven Angaben der Beschwerdeführerin sowie der erhobenen Anamnese (Urk. 9/68). Die Z.___ -Gutachter schilderten nachvollziehbar, dass aufgrund de r somati schen Befunde die Belastbarkeit der Lendenwirbelsäule eingeschränkt sei, wes wegen die bisherige Tätigkeit als Serviceangestellte zu einer Überschreitung des vorhandenen vertebragenen Restleistungsvermögens führe (Urk. 9/68/17). Die bisherige Tätigkeit ist daher unzumutbar. Dass hingegen eine angepasste, leichte bis gelegentlich mittelschwere, wechselbelastende, den Rücken, den Rumpf und den lumbosacralen Wirbelsäulenübergang schonende Tätigkeit vollschichtig, je doch mit reduziertem Arbeitstempo, zumutbar ist, leuchtet bei den gestellten Diagnosen des lumbovertebralen und lumbospondylogenen Schmerzsyndroms und der mittelgradigen Depression ebenso ein (vgl. Urk. 9/68/17-19). Dass sich die Beschwerdeführerin psychiatrisch in derselben Zeit erholen kann, in welcher sie ihre somatisch bedingten Pausen einlegt, ist plausibel beziehungsweise es spricht nichts dagegen. Zur abweichenden ärztlichen Beurteilung durch den behandelnden Psychiater Dr. C.___ führte die Z.___ -Gutachterin Dr. med. E.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, nachvollziehbar aus, die Divergenz lasse sich dadurch erklären, dass invaliditätsfremde Faktoren ebenfalls eine Rolle spielten (Urk. 9/68/30). Zum von Dr. med. F.___, Praktischer Arzt, am 7. Dezember 2010 beschriebenen Verschlechterungsschub nahmen die Gutachter dahingehend Stellung, dass dieser inzwischen zumindest weitgehend regredie r t sei (Urk. 9/68/19). Auch diese Darlegungen sind schlüssig und nachvollziehbar. 4.2 Anlässlich der Begutachtung durch das Z.___ klagte die Beschwerdeführerin bereits über Schmerzen am rechten Fuss (Urk. 9/68/34), jedoch wurde diesen damals noch im Hintergrund stehenden Beschwerden nicht weiter nachgegan gen und sie wurden auch nicht unter den relevanten Diagnosen aufgeführt (Urk. 9/68/16-17). In der Folge versc hlimmerten sich die Beschwerden, sodass eine grosse osteochondrale Läsion ersichtlich und eine Operation notwendig wurde (Urk. 9/77). Die Beschwerdeführerin stellt sich nunmehr auf den Stand punkt, sie könne keine im Stehen und keine im Gehen zu verrichtende Tätig keiten mehr ausüben (Urk. 1 S. 7). Die RAD-Ärztin m ed. pract. A.___, Fachärztin für orthopädische Chirurgie und Traumatologie, führte zur Fussproblematik aus, bei einer Schädigung des Sprunggelenks bestehe aus me dizinisch-theoretischer Sicht eine verminderte Belastbarkeit für regelmässiges mittelschweres und schweres Heben, Tragen und Transportieren von Lasten, für Arbeiten auf Leitern und Gerüsten, für ausschliesslich stehende Tätigkeiten so wie Tätigkeiten in körperlichen Zwangshaltungen wie Knien, Kriechen, Hocken, für Arbeiten mit erhöhten Anforderungen an die Stand- und Gangsicherheit und für dauerhaftes Gehen und Stehen auf unebenem Grund. Eine Arbeit mit leichter Wechselbelastung, teils sitzend, teils ebenerdig gehend oder stehend, auch mit gelegentlichem Heben und Tragen von Lasten bis 15 kg körpernah könne weiterhin zu 100 % zugemutet werden. Demnach ergeben sich gegenüber dem im Z.___ -Gutachten vom 3. Juni 2011 festgelegten Belastungsprofil keine Änderung en (Urk. 9/124). Im Bericht der D.___ Klinik vom 4. Dezember 2012 wurde festgehalten, die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin sei für stehende und gehende Tätigkeiten eingeschränkt (Urk. 3/5). Hingegen ist dem Bericht nicht zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin überhaupt nicht mehr stehend und gehend arbeiten könnte. Dies würde auch im Widerspruch stehen zu den Angaben der Beschwerdeführerin, wonach nach ein- bis zweistündiger Gehstrecke Schmerzen im Bereich des oberen Sprunggelenkes rechts auftreten würden (Urk. 3/5 S. 1). Diese Aussage bekräftigt die ärztliche Beurteilung, dass die Beschwerdeführerin eine gewisse Zeit lang ohne relevante Schmerzen im rechten Fuss stehen und gehen kann. Demnach ist ihr eine Tätigkeit wie die im Z.___ -Gutachten beschriebene wechselbelastende mit frei wählbaren Positi onswechsel n m it überwiegender Wahrscheinlichkeit nach wie vor zu mutbar. Weitere Abklärungen erübrigen sich daher. 4.3 Die Z.___ -Gutachter äusserten sich nicht dazu, seit wann die Beschwerdeführe rin noch zu 70 % in einer angepassten Tätigkeit arbeitsfähig ist. Aufgrund der echtzeitlichen Berichte ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin seit dem 1 0. September 2007 für die bisherige Tätigkeit in relevanter Weise einge schränkt ist (Urk. 9/15/2, 9/31/3) und eine Tätigkeit mit dem im Z.___ -Gut achten definierten Profil bereits damals mit einer Leistungsfähigkeit von 70 % zu mutbar war (Urk. 9/31/5). 5. 5.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkom mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ei nander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensver gleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 5.2 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validenein kommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkom mensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfah rung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortge setzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 129 V 222 E. 4.3.1 S. 224 mit Hinweisen). Die IV-Stelle ging in der angefochtenen Verfügung gestützt auf den Auszug aus dem individuellen Konto der Beschwerdeführerin (IK-Auszug, Urk. 9/12) sowie in Übereinstimmung mit den Anträgen der Beschwerdeführerin davon aus, dass die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall zu 100 % im Service tätig wäre und dabei im Jahr 2006 Fr. 65‘000.-- verdient hätte ( Urk. 9/96/1, Urk. 2, Verfü gungsteil 2, S. 2). Angepasst an die Nominallohnentwicklung der Frauen bis zum Jahr 2008 (Zeitpu nkt des Rentenbeginns) ergibt dies ein Vali deneinkommen von Fr. 67‘205.-- ( Schweizerischer Lohnindex insgesamt [ 1939 = 100], Frauen, Stand 2 006 : 2‘417, Stand 20 08 : 2‘499 ; www.bfs.admin.ch, Arbeit und Erwerb, Löhne/Erwerbseinkommen, detaillierte Daten, Lohnent wicklung). 5.3 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebun gen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 f. E. 3b/aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom so genannten Zentralwert (Median) auszugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zu grunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende be triebsübliche Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 f. E. 3b/bb, 124 V 321 E. 3b/aa; AHI 2000 S. 81 E. 2a). Was das Invalideneinkommen betrifft, ist den Akten zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin i m Oktober 2011 auf Anfrage durchschnittlich geschätzte fünf Stunden pro Woche im Restaurant G.___ in H.___ arbeitete (Urk. 9/80/12). Seit dem 1. April 2013 arbeitet die Beschwerdeführerin im Stun denlohn im Restaurant I.___ in J.___ (Urk. 9/120), wobei diese Arbeitstätig keit lediglich bis Ende Mai 2013 dokumentiert ist und die Beschwerdeführerin für die Monate April und Mai 2013 zusammen Fr. 537.50 brutto erhielt (Urk. 9/120). Damit verwertet sie ihre Erwerbsfähigkeit nicht im zumutbaren Ausmass im Sinne von Art. 16 ATSG. Zudem fehlt die besondere Stabilität des Arbeitsverhältnisses. Gemäss Rechtsprechung ist deshalb auf die Lohnstruk turerhebungen (LSE) des Bundesamts für Statistik abzustellen (BGE 129 V 475 E. 4.2.1 mit Hinweisen). Gemäss der Tabelle TA1 der LSE 2008 erzielten Frauen in einfachen und repetitiven Tätigkeiten (Total der Löhne, Kolonne 4) im Jahre 2008 durchschnittlich einen monatlichen Verdienst von Fr. 4‘ 116.-- ( LSE 2008, kommentierte Ergebnisse, Ausgabe 2010, S. 26 ). A ufgerechnet auf die 2008 be triebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 41,6 Stunden (vgl. Die Volkswirt schaft, 1 1 -2013, S. 86, Tabelle B 9.2) ergibt sich ein Einkommen von Fr. 4‘280.65 pro Monat ( Fr. 4‘116.-- : 40 x 41,6), was einen Jahreslohn von Fr. 51‘367.80 ( Fr. 4‘280.65 x 12) ergibt. Zufolge der 3 0%igen Arbeitsunfähigkeit beziehungsweise Leistungseinbusse reduziert sich das Einkommen auf Fr. 35‘957.-- ( Fr. 51‘367.80 x 0, 7 ). 5.4 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durchschnitts werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ur sprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Die IV-Stelle verzichtete auf die Vornahme eines leidensbedingten Abzuges, da der Beschwerdeführerin auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt ein genügend breites Spektrum an Tätigkeiten offen stehe und da Alter und Beschäftigungs grad keinen Abzug rechtfertigen würden (Urk. 2, Verfügungsteil 2, S. 2). Die Beschwerdeführerin macht demgegenüber geltend, mit ihren gesundheitsbe dingten Einschränkungen sei sie nicht in der Lage, das durchschnittliche Lohn niveau einer gesunden und voll leistungsfähigen Hilfskraft zu erreichen. Bei spielsweise erfordere der Umstand, dass sie ihre Arbeitsposition je nach Bedarf regelmässig wechseln müsse, eine besondere Rücksichtnahme des Arbeitsgebers, welche auf dem Arbeitsmarkt durch Lohnreduktionen erkauft werden müssten. Zudem würden sich die psychischen Einschränkungen, die im Gutachten in et was nebulöser Argumentation als von den somatisch bedingten Einschränkun gen von 30 % mitumfasst erachtet worden seien, weiter einkommensmindernd auswirken (Urk. 1 S. 9). Die Beschwerdeführerin war als Serviceangestellte tätig, wobei sie hauptsächlich stehen und gehen musste (Urk. 9/11/6). Es handelte sich dabei um eine körper lich strenge Arbeit. N ach Eintritt des Gesundheitsschadens ist sie auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig, da sie ihre Arbeitspositio nen nach Bedarf zwischen Sitzen, Stehen und Umhergehen wechseln können muss und da repetitive Bewegungsanforderungen an den Rumpf, den Hals, den Nacken und den Kopf zu meiden sind (Urk. 9/68/15, Urk. 9/68/18). Entspre chend kann die Beschwerdeführerin das durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Dies gilt umso mehr mit der zusätzlichen Beein trächtigung am rechten Fuss, welche Wechsel der Arbeitsposition en wohl noch häufiger notwendig macht. Diese Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit wurden bei der Festlegung der 70%igen Arbeitsfähigkeit noch nicht berücksichtigt, denn der Abzug von 30 % wurde infolge des verminderte n Arbeitstempo s vorge nommen (Urk. 9/68/15). Unter diesen Umständen erscheint es auch bereits für den Zeitraum vor der Verletzung des rechten Fusses als unangemessen, dass überhaupt kein Leidensabzug vorgenommen wurde. Angemessen ist aufgrund der bestehenden Einschränkungen ein Leidensabzug von 10 %. In folgedessen reduziert sich das Invalideneinkommen auf Fr. 32‘361.-- (Fr. 35‘957.-- x 0,9). 5.5 Aus der Gegenüberstellung von Valideneinkommen (Fr. 67‘205.-- ) und Invaliden einkommen ( Fr. 32‘361.-- ) ergibt sich bei einer Einkommenseinbusse von Fr. 34‘844.-- ein Invaliditätsgrad von 52 %, woraus der Anspruch auf eine halbe Rente der Invalidenversicherung resultiert. Dementsprechend ist die Ver fügung vom 2 4. Mai 2013 in Gutheissung der Beschwerde aufzuheben und es ist festzustellen, dass die Beschwerdeführerin ab dem 1. September 2008 An spruch auf eine halbe Rente der Invalidenversicherung hat. 6. 6.1 Der Streitgegenstand des Verfahrens betrifft die Bewilligung oder Verweigerung von L eistungen der Invalidenversicherung. Das Verfahren ist daher kosten pflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhän gig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und ermessensweise auf Fr. 8 00. -- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten der Beschwer degegnerin aufzuerlegen. 6.2 Ausgangsgemäss steht der Beschwerdeführerin eine Prozessentschädigung zu, die gemäss Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeu tung der Streitsache, nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen zu bemessen und unter Berücksichtigung dieser Grunds ätze auf Fr. 2‘100.-- (inkl. Mehrwertsteuer und Barauslagen) festzusetzen ist. Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 2 4. Mai 2013 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass die Beschwerde führerin ab 1. September 2008 Anspruch auf eine halbe Rente der Invalidenversicherung hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent - schä digung von Fr. 2‘100.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Peter Bolzli - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - O.___ Vorsorgestiftung - Bundes amt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GrünigWidmer

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2013.00598 I. Kammer Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Spitz Ersatzrichter Wilhelm Gerichtsschreiberin Widmer Urteil vom 31. Dezember 2013 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Peter Bolzli Advokaturbüro Egg Gwerder Mona Riedener Spescha Bolzli Kerland Langstrasse 4, 8004 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin weitere Verfahrensbeteiligte: O.___ Vorsorgestiftung Beigeladene Sachverhalt: 1. 1.1 Die 1969 geborene X.___ arbeitete von 1998 bis 2010 vorerst vollzeitlich und ab dem 1 0. September 2007 noch zu 50 % als Servicefachangestellte im Restaurationsbetrieb Y.___ (Urk. 9/11). Unter Hinweis auf Rückenbe schwerden und eine daraus resultierende 50%ige Arbeitsunfähigkeit meldete sich die Versicherte am 2 3. Juni 2008 bei der Invalidenversicherung zum Leis tungsbezug an ( Urk. 9/4 ). Mit Verfügung vom 1 6. September 2009 wies die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, das Gesuch der Versi cherten um eine Invalidenrente ab ( Urk. 9/42 ). Nach hiergegen am 16. Oktober 2009 erhobene r Beschwerde hob das hiesige Gericht mit Urteil vom 2 0. Dezem ber 2010 (Prozess Nr. IV.2009.01008 ) die angefochtene Verfügung auf und wies die Sache zur interdisziplinären medizinischen Abklärung und Neuverfügung an die IV-Stelle zurück ( Urk. 9/55). 1.2 In der Folge nahm die IV-Stelle weitere Berichte der behandelnden Ärzte zu den Akten (Urk. 9/60, 9/62-63, 9/65, 9/77 und 9/81) und liess durch die MEDAS Z.___ das ortho pädisch-psychiatrisch-neurologische Gutachten vom 3. Juni 2011 erstatten (Urk. 9/68). Am 9. November 2012 erging der Vorbescheid, mit welchem der Versicherten die Abweisung des Rentengesuchs in Aussicht gestellt wurde (Urk. 9/84). Dagegen erhob die Versicherte am 1 2. Dezember 2012 Einwand ( Urk. 9/89). Nach Prüfung des Einwandes verfügte die IV-Stelle am 2 4. Mai 2013 die Ausrichtung einer Viertelsrente ab 1. September 2008 ( Urk. 2). 2. Hiergegen erhob die Versicherte am 2 6. Juni 2013 unter Beilage weiterer Arztbe richte (Urk. 3/3-5) Beschwerde und beantragte, die Beschwerdegegnerin sei in Aufhebung der angefochtenen Verfügung vom 2 4. Mai 2013 zu ver pflichten, ihr ausgehend von einem Invaliditätsg rad von mindestens 50 % eine angemessene Invalidenrente auszurichten. Eventualiter sei die Sache zwecks weiterer medizinischer Abklärungen und Neuentscheidung an die Beschwerde gegnerin zurückzuweisen ( Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 1 0. Sep tember 2013 beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde ( Urk. 8) und reichte nebst ihren Akten ( Urk. 9/1-123) die Stellungnahme von med. pract. A.___, Fachärztin für orthopädische Chirurgie und Traumatologie, Ärztin des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD), vom 9. Sep tember 2013 ein (Urk. 9/124). Mit Eingabe vom 1 5. Oktober 2013 verzichtete die Beschwerdeführerin auf das Einreichen einer Replik (Urk. 12), was der Be schwerdegegnerin mit Mitteilung vom 1 7. Oktober 2013 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 13). Mit Gerichtsverfügung vom 5. November 2013 wurde die O.___ Vorsorgestiftung zum Prozess beigeladen ( Urk. 14). Sie nahm am 5. Dezember 20 13 Stellung ( Urk. 16 ), was der Beschwerdeführerin sowie der Beschwerdegegnerin mit Schreiben vom 1 1. Dezember 2013 mitgeteilt wurde (Urk. 17). Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so weit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG ). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 Prozent arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 2. 2.1 Die IV-Stelle ging in ihrer Verfügung vom 2 4. Mai 2013 gestützt auf das Z.___ -Gutachten vom 3. Juni 2011 davon aus, dass die Beschwerdeführerin in einer leichteren Tätigkeit zu 70 % leistungsfähig sei und dass ihr auf dem aus geglichenen Arbeitsmarkt noch ein genügend breites Spektrum von Tätigkeiten zur Verfügung stehe, sodass kein leidensbedingter Abzug vorzunehmen sei (Urk. 2 S. 2). 2.2 Hiergegen wendet die Beschwerdeführerin zusammengefasst ein, dass ihre Ar beitsfähigkeit durch ein trotz erfolgter Operation am 8. Juni 2012 dauerhaftes Leiden am rechten Fuss mehr als im Z.___ -Gutachten angenommen einge schränkt sei. Des Weiteren habe die IV-Stelle es zu Unrecht unterlassen, einen Leidensabzug vorzunehmen (Urk. 1). 3. 3.1 Bei Erlass des Rückweisungsurteils vom 2 0. Dezember 2010 lag folgende Aus gangslage vor: Die am 2 5. Juni 2002 durchgeführte MRI-Untersuchung der Lendenwirbelsäule der Beschwerdeführerin hatte unter anderem eine medio-rechtslaterale Diskushernie L5/S1 ergeben. Am 7. August 2002 unterzog sich die Versicherte einer entsprechenden Rückenoperation (Flavektomie L5/S1 und Dis kektomie L5/S1). Nach vorübergehender Besserung verschlechterte sich die lumbale Rückenproblematik ab Juni 2007 erneut deutlich. Die am 1 3. Juli 2007 durchgeführte MRI-Untersuchung der Lendenwirbelsäule zeigte (zusammenge fasst) eine postoperative Osteochondrose L5/S1 bei höhengemindertem Band scheibenapparat und leichter Retrolisthese mit Spondylarthrose ohne Nerven wurzelkompression. Beschwerdebedingt musste die Versicherte ihre bisherige Tätigkeit ab September 2007 reduzieren. Dr. med. B.___, Facharzt für Allgemeine Medizin, gab in seinen Arztberichten an, die Beschwerdeführerin habe ihm über belastungsabhängige, lumbale Rückenschmerzen mit Ausstrah lung ins rechte Bein, welche sich seit Februar 2009 erneut verstärkt hätten, be richtet. Im Weiteren habe sie über Konzentrationsstörungen bei depressiver Verstimmung geklagt. Als klinische Befunde führte Dr. B.___ ein deutliches Lumbovertebralsyndrom mit allseits eingeschränkter Beweglichkeit der Lenden wirbelsäule sowie einen fehlenden Achillessehnenreflex rechts an. Des Weiteren verwies er auf die erwähnte MRI-Untersuchung der Lendenwirbelsäule vom 1 3. Juli 2007, in welcher als Befund in Bezug auf L5/S1 festgehalten wurde: "Zu stand nach partieller Hemilaminektomie von rechts mit kollateraler aktiver Osteochondrose angrenzend an die Deck- und Grundplatte. Höhengeminderter Bandscheibenapparat mit diskreter Retrolisthese von L5 über S 1. Leichte Protrusio median und links paramedian der Restbandscheibe ohne Nachweis einer Wurz elkompression. Beidseits gering ausgeprägte Spondylarthrose." Als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte Dr. B.___ ein seit 2002 bestehendes chronisches lumbospondylogenes Syndrom bei Osteo chondrose/Spondylarthrose L5/S1 und Hyperlordose bei Status nach Diskusher nienoperation L5/S1 (2002) sowie eine depressive Entwicklung, bestehend seit Januar 200 8. In Bezug auf die Arbeitsfähigkeit stellte er fest, die angestammte Tätigkeit als Servicefachangestellte sei der Beschwerdeführerin zu 40 % und eine angepasste Tätigkeit im Umfang von 3-5 Stunden pro Tag zumutbar, dies seit September 200 7. Da bei den angeführten somatischen Befunden und Ar beitsunfähigkeitsangaben von Dr. B.___ konkrete Anhaltspunkte dafür be standen, dass auch für angepasste Tätigkeiten eine relevante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestehen könnte, erachtete das hiesige Gericht bei dem sowohl somatische als auch psychische Elemente aufweisenden Beschwerdebild eine interdisziplinäre Begutachtung als angezeigt und wies die Sache dem ent spre chend mit Urteil vom 20. Dezember 2010 an die IV-Stelle zurück (Urk. 9/55). 3.2 In der Folge berichtete der behandelnde Psychiater Dr. med. C.___, Fach arzt für Psychiatrie und Psychotherapie, am 1 6. Februar 2011, der Gesund heitszustand der Beschwerdeführerin habe sich in der zweiten Jahreshälfte 2009 verschlechtert bis hin zu mittelschwerer Depressivität. Im Dezember 2009 habe die Beschwerdeführerin eine schwere depressive Krise durchlebt. In den letzten Monaten des Jahres 2010 sei es zu heftigen Paarkonflikten sowie zu mehreren suizidalen Krisen gekommen. Seither sei es nicht mehr zu einer Besserung ge kommen. Seit dem 2. Dezember 2010 sei die Beschwerdeführerin aufgrund der schweren Depression in ihrer angestammten Tätigkeit vollumfänglich arbeits unfähig (Urk. 9/62/6-7). 3.3 Am 3 1. März 2011 sowie am 5. April 2011 wurde die Beschwerdeführerin durch Ärzte des Z.___ orthopädisch, psychiatrisch und neurologisch untersucht (Gut achten vom 3. Juni 2011, Urk. 9/68). In ihrer Gesamtbeurteilung gelangten sie zum Schluss, dass mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein lumbovertebra les und lumbospondylogenes Schmerzsyndrom sowie eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10: F32.1) vorlägen (Urk. 9/68/16). In der bisherigen Tätigkeit als Servicekraft in der Gastronomie sei die Beschwerdeführerin deswe gen vollumfänglich arbeitsunfähig (Urk. 9/68/19-20). In einer angepassten Tä tigkeit bestehe hingegen eine Arbeitsfähigkeit in der Grössenordnung von 70 % beziehungsweise eine 70%ige Leistungsfähigkeit bei einer vollschichtigen Tätig keit (Urk. 9/68/18). Angepasst sei eine leichte und gelegentlich mittelschwere rückenadaptierte und somit wechselbelastende Arbeit, bei welcher die Beschwerdeführerin ihre Arbeitspositionen zwischen Sitzen, Stehen und Umher gehen ungehindert wechseln könne. Zu meiden seien repetitive Bewegungsan forderungen an den Rumpf und an Hals, Nacken und Kopf. Das Heben, Tragen und Bewegen von Lasten sei auf 15 kg limitiert (Urk. 9/68/21). Eine nachvoll ziehbare Arbeitsunfähigkeit bestehe seit circa 200 1. Nach der Diskektomie im Jahr 2002 sei es vorübergehend zu einer Besserung gekommen und sodann über die Jahre zu einer Verschlechterung mit durchgehender 100%iger Arbeitsunfä higkeit seit der Aufgabe der Tätigkeit als Servicekraft im Jahr 2010 (Urk. 9/68/21). 3.4 Am 8. Juni 2012 operierten die Ärzte der D.___ Klinik, Zentrum für Fusschi rurgie, das obere rechte Sprunggelenk der Beschwerdeführerin, da eine grosse osteochondrale Läsion am Talus lateral rechts vorlag (Urk. 9/77). 3.5 Am 4. Dezember 2012 berichteten die Ärzte der D.___ Klinik, dass die Beschwerdeführerin nach wie vor über Schmerzen im Bereich des oberen Sprunggelenkes rechts berichte, welche wie vor der Operation nach ein- bis zweistündiger Gehstrecke auftr ä ten. Des Weiteren liege noch eine Sensibilitäts störung im Bereich des Fussrückens vor. Bezüglich der Arbeitsfähigkeit bestehe weiterhin eine Einschränkung für stehende und gehende Tätigkeiten sowie Tätigkeiten auf unebenem Boden oder bei Gang- oder Standunsicherheiten. Sit zende Tätigkeiten könnten aus fusschirurgischer Sicht uneingeschränkt durch geführt werden (Urk. 3/5). 3.6 Am 2 6. Februar 2013 gaben dieselben Ärzte an, die MRI-Aufnahmen zeigten eine gute Integration der eingebrachten Sponglosa. Die Defektdarstellung sei vermindert im Vergleich zur Voruntersuchung vom 4. September 2012, jedoch sei die osteochondrale Läsion noch nicht komplett konsolidiert. MR-tomogra phisch zeige sich eine Verbesserung des Befundes, subjektiv gebe die Beschwer deführerin aber keine Verbesserung der Beschwerdesymptomatik an (Urk. 3/4). Anlässlich der Jahreskontrolle vom 4. Juni 2013 habe die Beschwerdeführerin wiederum über gleich gebliebene Beschwerden berichtet (Urk. 3/3). 4. 4.1 Das Z.___ -Gutachten basiert auf einer orthopädischen, einer psychiatrischen und einer neurologischen Untersuchung sowie auf den anlässlich dieser Unter suchungen erhobenen objektiven Befunden, auf den Vorakten, den subjektiven Angaben der Beschwerdeführerin sowie der erhobenen Anamnese (Urk. 9/68). Die Z.___ -Gutachter schilderten nachvollziehbar, dass aufgrund de r somati schen Befunde die Belastbarkeit der Lendenwirbelsäule eingeschränkt sei, wes wegen die bisherige Tätigkeit als Serviceangestellte zu einer Überschreitung des vorhandenen vertebragenen Restleistungsvermögens führe (Urk. 9/68/17). Die bisherige Tätigkeit ist daher unzumutbar. Dass hingegen eine angepasste, leichte bis gelegentlich mittelschwere, wechselbelastende, den Rücken, den Rumpf und den lumbosacralen Wirbelsäulenübergang schonende Tätigkeit vollschichtig, je doch mit reduziertem Arbeitstempo, zumutbar ist, leuchtet bei den gestellten Diagnosen des lumbovertebralen und lumbospondylogenen Schmerzsyndroms und der mittelgradigen Depression ebenso ein (vgl. Urk. 9/68/17-19). Dass sich die Beschwerdeführerin psychiatrisch in derselben Zeit erholen kann, in welcher sie ihre somatisch bedingten Pausen einlegt, ist plausibel beziehungsweise es spricht nichts dagegen. Zur abweichenden ärztlichen Beurteilung durch den behandelnden Psychiater Dr. C.___ führte die Z.___ -Gutachterin Dr. med. E.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, nachvollziehbar aus, die Divergenz lasse sich dadurch erklären, dass invaliditätsfremde Faktoren ebenfalls eine Rolle spielten (Urk. 9/68/30). Zum von Dr. med. F.___, Praktischer Arzt, am 7. Dezember 2010 beschriebenen Verschlechterungsschub nahmen die Gutachter dahingehend Stellung, dass dieser inzwischen zumindest weitgehend regredie r t sei (Urk. 9/68/19). Auch diese Darlegungen sind schlüssig und nachvollziehbar. 4.2 Anlässlich der Begutachtung durch das Z.___ klagte die Beschwerdeführerin bereits über Schmerzen am rechten Fuss (Urk. 9/68/34), jedoch wurde diesen damals noch im Hintergrund stehenden Beschwerden nicht weiter nachgegan gen und sie wurden auch nicht unter den relevanten Diagnosen aufgeführt (Urk. 9/68/16-17). In der Folge versc hlimmerten sich die Beschwerden, sodass eine grosse osteochondrale Läsion ersichtlich und eine Operation notwendig wurde (Urk. 9/77). Die Beschwerdeführerin stellt sich nunmehr auf den Stand punkt, sie könne keine im Stehen und keine im Gehen zu verrichtende Tätig keiten mehr ausüben (Urk. 1 S. 7). Die RAD-Ärztin m ed. pract. A.___, Fachärztin für orthopädische Chirurgie und Traumatologie, führte zur Fussproblematik aus, bei einer Schädigung des Sprunggelenks bestehe aus me dizinisch-theoretischer Sicht eine verminderte Belastbarkeit für regelmässiges mittelschweres und schweres Heben, Tragen und Transportieren von Lasten, für Arbeiten auf Leitern und Gerüsten, für ausschliesslich stehende Tätigkeiten so wie Tätigkeiten in körperlichen Zwangshaltungen wie Knien, Kriechen, Hocken, für Arbeiten mit erhöhten Anforderungen an die Stand- und Gangsicherheit und für dauerhaftes Gehen und Stehen auf unebenem Grund. Eine Arbeit mit leichter Wechselbelastung, teils sitzend, teils ebenerdig gehend oder stehend, auch mit gelegentlichem Heben und Tragen von Lasten bis 15 kg körpernah könne weiterhin zu 100 % zugemutet werden. Demnach ergeben sich gegenüber dem im Z.___ -Gutachten vom 3. Juni 2011 festgelegten Belastungsprofil keine Änderung en (Urk. 9/124). Im Bericht der D.___ Klinik vom 4. Dezember 2012 wurde festgehalten, die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin sei für stehende und gehende Tätigkeiten eingeschränkt (Urk. 3/5). Hingegen ist dem Bericht nicht zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin überhaupt nicht mehr stehend und gehend arbeiten könnte. Dies würde auch im Widerspruch stehen zu den Angaben der Beschwerdeführerin, wonach nach ein- bis zweistündiger Gehstrecke Schmerzen im Bereich des oberen Sprunggelenkes rechts auftreten würden (Urk. 3/5 S. 1). Diese Aussage bekräftigt die ärztliche Beurteilung, dass die Beschwerdeführerin eine gewisse Zeit lang ohne relevante Schmerzen im rechten Fuss stehen und gehen kann. Demnach ist ihr eine Tätigkeit wie die im Z.___ -Gutachten beschriebene wechselbelastende mit frei wählbaren Positi onswechsel n m it überwiegender Wahrscheinlichkeit nach wie vor zu mutbar. Weitere Abklärungen erübrigen sich daher. 4.3 Die Z.___ -Gutachter äusserten sich nicht dazu, seit wann die Beschwerdeführe rin noch zu 70 % in einer angepassten Tätigkeit arbeitsfähig ist. Aufgrund der echtzeitlichen Berichte ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin seit dem 1 0. September 2007 für die bisherige Tätigkeit in relevanter Weise einge schränkt ist (Urk. 9/15/2, 9/31/3) und eine Tätigkeit mit dem im Z.___ -Gut achten definierten Profil bereits damals mit einer Leistungsfähigkeit von 70 % zu mutbar war (Urk. 9/31/5). 5. 5.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkom mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ei nander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensver gleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 5.2 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validenein kommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkom mensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfah rung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortge setzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 129 V 222 E. 4.3.1 S. 224 mit Hinweisen). Die IV-Stelle ging in der angefochtenen Verfügung gestützt auf den Auszug aus dem individuellen Konto der Beschwerdeführerin (IK-Auszug, Urk. 9/12) sowie in Übereinstimmung mit den Anträgen der Beschwerdeführerin davon aus, dass die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall zu 100 % im Service tätig wäre und dabei im Jahr 2006 Fr. 65‘000.-- verdient hätte ( Urk. 9/96/1, Urk. 2, Verfü gungsteil 2, S. 2). Angepasst an die Nominallohnentwicklung der Frauen bis zum Jahr 2008 (Zeitpu nkt des Rentenbeginns) ergibt dies ein Vali deneinkommen von Fr. 67‘205.-- ( Schweizerischer Lohnindex insgesamt [ 1939 = 100], Frauen, Stand 2 006 : 2‘417, Stand 20 08 : 2‘499 ; www.bfs.admin.ch, Arbeit und Erwerb, Löhne/Erwerbseinkommen, detaillierte Daten, Lohnent wicklung). 5.3 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebun gen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 f. E. 3b/aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom so genannten Zentralwert (Median) auszugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zu grunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende be triebsübliche Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 f. E. 3b/bb, 124 V 321 E. 3b/aa; AHI 2000 S. 81 E. 2a). Was das Invalideneinkommen betrifft, ist den Akten zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin i m Oktober 2011 auf Anfrage durchschnittlich geschätzte fünf Stunden pro Woche im Restaurant G.___ in H.___ arbeitete (Urk. 9/80/12). Seit dem 1. April 2013 arbeitet die Beschwerdeführerin im Stun denlohn im Restaurant I.___ in J.___ (Urk. 9/120), wobei diese Arbeitstätig keit lediglich bis Ende Mai 2013 dokumentiert ist und die Beschwerdeführerin für die Monate April und Mai 2013 zusammen Fr. 537.50 brutto erhielt (Urk. 9/120). Damit verwertet sie ihre Erwerbsfähigkeit nicht im zumutbaren Ausmass im Sinne von Art. 16 ATSG. Zudem fehlt die besondere Stabilität des Arbeitsverhältnisses. Gemäss Rechtsprechung ist deshalb auf die Lohnstruk turerhebungen (LSE) des Bundesamts für Statistik abzustellen (BGE 129 V 475 E. 4.2.1 mit Hinweisen). Gemäss der Tabelle TA1 der LSE 2008 erzielten Frauen in einfachen und repetitiven Tätigkeiten (Total der Löhne, Kolonne 4) im Jahre 2008 durchschnittlich einen monatlichen Verdienst von Fr. 4‘ 116.-- ( LSE 2008, kommentierte Ergebnisse, Ausgabe 2010, S. 26 ). A ufgerechnet auf die 2008 be triebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 41,6 Stunden (vgl. Die Volkswirt schaft, 1 1 -2013, S. 86, Tabelle B 9.2) ergibt sich ein Einkommen von Fr. 4‘280.65 pro Monat ( Fr. 4‘116.-- : 40 x 41,6), was einen Jahreslohn von Fr. 51‘367.80 ( Fr. 4‘280.65 x 12) ergibt. Zufolge der 3 0%igen Arbeitsunfähigkeit beziehungsweise Leistungseinbusse reduziert sich das Einkommen auf Fr. 35‘957.-- ( Fr. 51‘367.80 x 0, 7 ). 5.4 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durchschnitts werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ur sprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Die IV-Stelle verzichtete auf die Vornahme eines leidensbedingten Abzuges, da der Beschwerdeführerin auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt ein genügend breites Spektrum an Tätigkeiten offen stehe und da Alter und Beschäftigungs grad keinen Abzug rechtfertigen würden (Urk. 2, Verfügungsteil 2, S. 2). Die Beschwerdeführerin macht demgegenüber geltend, mit ihren gesundheitsbe dingten Einschränkungen sei sie nicht in der Lage, das durchschnittliche Lohn niveau einer gesunden und voll leistungsfähigen Hilfskraft zu erreichen. Bei spielsweise erfordere der Umstand, dass sie ihre Arbeitsposition je nach Bedarf regelmässig wechseln müsse, eine besondere Rücksichtnahme des Arbeitsgebers, welche auf dem Arbeitsmarkt durch Lohnreduktionen erkauft werden müssten. Zudem würden sich die psychischen Einschränkungen, die im Gutachten in et was nebulöser Argumentation als von den somatisch bedingten Einschränkun gen von 30 % mitumfasst erachtet worden seien, weiter einkommensmindernd auswirken (Urk. 1 S. 9). Die Beschwerdeführerin war als Serviceangestellte tätig, wobei sie hauptsächlich stehen und gehen musste (Urk. 9/11/6). Es handelte sich dabei um eine körper lich strenge Arbeit. N ach Eintritt des Gesundheitsschadens ist sie auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig, da sie ihre Arbeitspositio nen nach Bedarf zwischen Sitzen, Stehen und Umhergehen wechseln können muss und da repetitive Bewegungsanforderungen an den Rumpf, den Hals, den Nacken und den Kopf zu meiden sind (Urk. 9/68/15, Urk. 9/68/18). Entspre chend kann die Beschwerdeführerin das durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Dies gilt umso mehr mit der zusätzlichen Beein trächtigung am rechten Fuss, welche Wechsel der Arbeitsposition en wohl noch häufiger notwendig macht. Diese Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit wurden bei der Festlegung der 70%igen Arbeitsfähigkeit noch nicht berücksichtigt, denn der Abzug von 30 % wurde infolge des verminderte n Arbeitstempo s vorge nommen (Urk. 9/68/15). Unter diesen Umständen erscheint es auch bereits für den Zeitraum vor der Verletzung des rechten Fusses als unangemessen, dass überhaupt kein Leidensabzug vorgenommen wurde. Angemessen ist aufgrund der bestehenden Einschränkungen ein Leidensabzug von 10 %. In folgedessen reduziert sich das Invalideneinkommen auf Fr. 32‘361.-- (Fr. 35‘957.-- x 0,9). 5.5 Aus der Gegenüberstellung von Valideneinkommen (Fr. 67‘205.-- ) und Invaliden einkommen ( Fr. 32‘361.-- ) ergibt sich bei einer Einkommenseinbusse von Fr. 34‘844.-- ein Invaliditätsgrad von 52 %, woraus der Anspruch auf eine halbe Rente der Invalidenversicherung resultiert. Dementsprechend ist die Ver fügung vom 2 4. Mai 2013 in Gutheissung der Beschwerde aufzuheben und es ist festzustellen, dass die Beschwerdeführerin ab dem 1. September 2008 An spruch auf eine halbe Rente der Invalidenversicherung hat. 6. 6.1 Der Streitgegenstand des Verfahrens betrifft die Bewilligung oder Verweigerung von L eistungen der Invalidenversicherung. Das Verfahren ist daher kosten pflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhän gig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und ermessensweise auf Fr. 8 00. -- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten der Beschwer degegnerin aufzuerlegen. 6.2 Ausgangsgemäss steht der Beschwerdeführerin eine Prozessentschädigung zu, die gemäss Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeu tung der Streitsache, nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen zu bemessen und unter Berücksichtigung dieser Grunds ätze auf Fr. 2‘100.-- (inkl. Mehrwertsteuer und Barauslagen) festzusetzen ist. Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 2 4. Mai 2013 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass die Beschwerde führerin ab 1. September 2008 Anspruch auf eine halbe Rente der Invalidenversicherung hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent - schä digung von Fr. 2‘100.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Peter Bolzli - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - O.___ Vorsorgestiftung - Bundes amt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GrünigWidmer

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2013.00598 IV.2013.00598

IV.2013.00598 I. Kammer

Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende

Sozialversicherungsrichter Spitz

Ersatzrichter Wilhelm

Gerichtsschreiberin Widmer

Urteil vom 31. Dezember 2013

Urteil vom 31. Dezember 2013 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Peter Bolzli

vertreten durch Rechtsanwalt Peter Bolzli Advokaturbüro Egg Gwerder Mona Riedener Spescha Bolzli Kerland

Advokaturbüro Egg Gwerder Mona Riedener Spescha Bolzli Kerland Langstrasse 4, 8004 Zürich

Langstrasse 4, 8004 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin weitere Verfahrensbeteiligte:

weitere Verfahrensbeteiligte: O.___ Vorsorgestiftung

O.___ Vorsorgestiftung Beigeladene

Beigeladene Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 Die 1969 geborene X.___ arbeitete von 1998 bis 2010 vorerst vollzeitlich und ab dem 1 0. September 2007 noch zu 50 % als Servicefachangestellte im Restaurationsbetrieb Y.___ (Urk. 9/11). Unter Hinweis auf Rückenbe schwerden und eine daraus resultierende 50%ige Arbeitsunfähigkeit meldete sich die Versicherte am 2 3. Juni 2008 bei der Invalidenversicherung zum Leis tungsbezug an ( Urk. 9/4 ). Mit Verfügung vom 1 6. September 2009 wies die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, das Gesuch der Versi cherten um eine Invalidenrente ab ( Urk. 9/42 ). Nach hiergegen am 16. Oktober 2009 erhobene r Beschwerde hob das hiesige Gericht mit Urteil vom 2 0. Dezem ber 2010 (Prozess Nr. IV.2009.01008 ) die angefochtene Verfügung auf und wies die Sache zur interdisziplinären medizinischen Abklärung und Neuverfügung an die IV-Stelle zurück ( Urk. 9/55).

1.1 Die 1969 geborene X.___ arbeitete von 1998 bis 2010 vorerst vollzeitlich und ab dem 1 0. September 2007 noch zu 50 % als Servicefachangestellte im Restaurationsbetrieb Y.___ (Urk. 9/11). Unter Hinweis auf Rückenbe schwerden und eine daraus resultierende 50%ige Arbeitsunfähigkeit meldete sich die Versicherte am 2 3. Juni 2008 bei der Invalidenversicherung zum Leis tungsbezug an ( Urk. 9/4 ). Mit Verfügung vom 1 6. September 2009 wies die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, das Gesuch der Versi cherten um eine Invalidenrente ab ( Urk. 9/42 ). Nach hiergegen am 16. Oktober 2009 erhobene r Beschwerde hob das hiesige Gericht mit Urteil vom 2 0. Dezem ber 2010 (Prozess Nr. IV.2009.01008 ) die angefochtene Verfügung auf und wies die Sache zur interdisziplinären medizinischen Abklärung und Neuverfügung an die IV-Stelle zurück ( Urk. 9/55). 1.2 In der Folge nahm die IV-Stelle weitere Berichte der behandelnden Ärzte zu den Akten (Urk. 9/60, 9/62-63, 9/65, 9/77 und 9/81) und liess durch die MEDAS Z.___ das ortho pädisch-psychiatrisch-neurologische Gutachten vom 3. Juni 2011 erstatten (Urk. 9/68). Am 9. November 2012 erging der Vorbescheid, mit welchem der Versicherten die Abweisung des Rentengesuchs in Aussicht gestellt wurde (Urk. 9/84). Dagegen erhob die Versicherte am 1 2. Dezember 2012 Einwand ( Urk. 9/89). Nach Prüfung des Einwandes verfügte die IV-Stelle am 2 4. Mai 2013 die Ausrichtung einer Viertelsrente ab 1. September 2008 ( Urk. 2).

1.2 In der Folge nahm die IV-Stelle weitere Berichte der behandelnden Ärzte zu den Akten (Urk. 9/60, 9/62-63, 9/65, 9/77 und 9/81) und liess durch die MEDAS Z.___ das ortho pädisch-psychiatrisch-neurologische Gutachten vom 3. Juni 2011 erstatten (Urk. 9/68). Am 9. November 2012 erging der Vorbescheid, mit welchem der Versicherten die Abweisung des Rentengesuchs in Aussicht gestellt wurde (Urk. 9/84). Dagegen erhob die Versicherte am 1 2. Dezember 2012 Einwand ( Urk. 9/89). Nach Prüfung des Einwandes verfügte die IV-Stelle am 2 4. Mai 2013 die Ausrichtung einer Viertelsrente ab 1. September 2008 ( Urk. 2). 2. Hiergegen erhob die Versicherte am 2 6. Juni 2013 unter Beilage weiterer Arztbe richte (Urk. 3/3-5) Beschwerde und beantragte, die Beschwerdegegnerin sei in Aufhebung der angefochtenen Verfügung vom 2 4. Mai 2013 zu ver pflichten, ihr ausgehend von einem Invaliditätsg rad von mindestens 50 % eine angemessene Invalidenrente auszurichten. Eventualiter sei die Sache zwecks weiterer medizinischer Abklärungen und Neuentscheidung an die Beschwerde gegnerin zurückzuweisen ( Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 1 0. Sep tember 2013 beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde ( Urk. 8) und reichte nebst ihren Akten ( Urk. 9/1-123) die Stellungnahme von med. pract. A.___, Fachärztin für orthopädische Chirurgie und Traumatologie, Ärztin des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD), vom 9. Sep tember 2013 ein (Urk. 9/124). Mit Eingabe vom 1 5. Oktober 2013 verzichtete die Beschwerdeführerin auf das Einreichen einer Replik (Urk. 12), was der Be schwerdegegnerin mit Mitteilung vom 1 7. Oktober 2013 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 13). Mit Gerichtsverfügung vom 5. November 2013 wurde die O.___ Vorsorgestiftung zum Prozess beigeladen ( Urk. 14). Sie nahm am 5. Dezember 20 13 Stellung ( Urk. 16 ), was der Beschwerdeführerin sowie der Beschwerdegegnerin mit Schreiben vom 1 1. Dezember 2013 mitgeteilt wurde (Urk. 17).

2. Hiergegen erhob die Versicherte am 2 6. Juni 2013 unter Beilage weiterer Arztbe richte (Urk. 3/3-5) Beschwerde und beantragte, die Beschwerdegegnerin sei in Aufhebung der angefochtenen Verfügung vom 2 4. Mai 2013 zu ver pflichten, ihr ausgehend von einem Invaliditätsg rad von mindestens 50 % eine angemessene Invalidenrente auszurichten. Eventualiter sei die Sache zwecks weiterer medizinischer Abklärungen und Neuentscheidung an die Beschwerde gegnerin zurückzuweisen ( Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 1 0. Sep tember 2013 beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde ( Urk. 8) und reichte nebst ihren Akten ( Urk. 9/1-123) die Stellungnahme von med. pract. A.___, Fachärztin für orthopädische Chirurgie und Traumatologie, Ärztin des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD), vom 9. Sep tember 2013 ein (Urk. 9/124). Mit Eingabe vom 1 5. Oktober 2013 verzichtete die Beschwerdeführerin auf das Einreichen einer Replik (Urk. 12), was der Be schwerdegegnerin mit Mitteilung vom 1 7. Oktober 2013 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 13). Mit Gerichtsverfügung vom 5. November 2013 wurde die O.___ Vorsorgestiftung zum Prozess beigeladen ( Urk. 14). Sie nahm am 5. Dezember 20 13 Stellung ( Urk. 16 ), was der Beschwerdeführerin sowie der Beschwerdegegnerin mit Schreiben vom 1 1. Dezember 2013 mitgeteilt wurde (Urk. 17). Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so weit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so weit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG ). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG ). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein ( Art. 4 Abs. 1 des Bun desgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt ( Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist ( Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:

1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 Prozent arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min destens 40 Prozent arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 2.

2. 2.1 Die IV-Stelle ging in ihrer Verfügung vom 2 4. Mai 2013 gestützt auf das Z.___ -Gutachten vom 3. Juni 2011 davon aus, dass die Beschwerdeführerin in einer leichteren Tätigkeit zu 70 % leistungsfähig sei und dass ihr auf dem aus geglichenen Arbeitsmarkt noch ein genügend breites Spektrum von Tätigkeiten zur Verfügung stehe, sodass kein leidensbedingter Abzug vorzunehmen sei (Urk. 2 S. 2).

2.1 Die IV-Stelle ging in ihrer Verfügung vom 2 4. Mai 2013 gestützt auf das Z.___ -Gutachten vom 3. Juni 2011 davon aus, dass die Beschwerdeführerin in einer leichteren Tätigkeit zu 70 % leistungsfähig sei und dass ihr auf dem aus geglichenen Arbeitsmarkt noch ein genügend breites Spektrum von Tätigkeiten zur Verfügung stehe, sodass kein leidensbedingter Abzug vorzunehmen sei (Urk. 2 S. 2). 2.2 Hiergegen wendet die Beschwerdeführerin zusammengefasst ein, dass ihre Ar beitsfähigkeit durch ein trotz erfolgter Operation am 8. Juni 2012 dauerhaftes Leiden am rechten Fuss mehr als im Z.___ -Gutachten angenommen einge schränkt sei. Des Weiteren habe die IV-Stelle es zu Unrecht unterlassen, einen Leidensabzug vorzunehmen (Urk. 1).

2.2 Hiergegen wendet die Beschwerdeführerin zusammengefasst ein, dass ihre Ar beitsfähigkeit durch ein trotz erfolgter Operation am 8. Juni 2012 dauerhaftes Leiden am rechten Fuss mehr als im Z.___ -Gutachten angenommen einge schränkt sei. Des Weiteren habe die IV-Stelle es zu Unrecht unterlassen, einen Leidensabzug vorzunehmen (Urk. 1). 3.

3. 3.1 Bei Erlass des Rückweisungsurteils vom 2 0. Dezember 2010 lag folgende Aus gangslage vor: Die am 2 5. Juni 2002 durchgeführte MRI-Untersuchung der Lendenwirbelsäule der Beschwerdeführerin hatte unter anderem eine medio-rechtslaterale Diskushernie L5/S1 ergeben. Am 7. August 2002 unterzog sich die Versicherte einer entsprechenden Rückenoperation (Flavektomie L5/S1 und Dis kektomie L5/S1). Nach vorübergehender Besserung verschlechterte sich die lumbale Rückenproblematik ab Juni 2007 erneut deutlich. Die am 1 3. Juli 2007 durchgeführte MRI-Untersuchung der Lendenwirbelsäule zeigte (zusammenge fasst) eine postoperative Osteochondrose L5/S1 bei höhengemindertem Band scheibenapparat und leichter Retrolisthese mit Spondylarthrose ohne Nerven wurzelkompression. Beschwerdebedingt musste die Versicherte ihre bisherige Tätigkeit ab September 2007 reduzieren. Dr. med. B.___, Facharzt für Allgemeine Medizin, gab in seinen Arztberichten an, die Beschwerdeführerin habe ihm über belastungsabhängige, lumbale Rückenschmerzen mit Ausstrah lung ins rechte Bein, welche sich seit Februar 2009 erneut verstärkt hätten, be richtet. Im Weiteren habe sie über Konzentrationsstörungen bei depressiver Verstimmung geklagt. Als klinische Befunde führte Dr. B.___ ein deutliches Lumbovertebralsyndrom mit allseits eingeschränkter Beweglichkeit der Lenden wirbelsäule sowie einen fehlenden Achillessehnenreflex rechts an. Des Weiteren verwies er auf die erwähnte MRI-Untersuchung der Lendenwirbelsäule vom 1 3. Juli 2007, in welcher als Befund in Bezug auf L5/S1 festgehalten wurde: "Zu stand nach partieller Hemilaminektomie von rechts mit kollateraler aktiver Osteochondrose angrenzend an die Deck- und Grundplatte. Höhengeminderter Bandscheibenapparat mit diskreter Retrolisthese von L5 über S 1. Leichte Protrusio median und links paramedian der Restbandscheibe ohne Nachweis einer Wurz elkompression. Beidseits gering ausgeprägte Spondylarthrose." Als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte Dr. B.___ ein seit 2002 bestehendes chronisches lumbospondylogenes Syndrom bei Osteo chondrose/Spondylarthrose L5/S1 und Hyperlordose bei Status nach Diskusher nienoperation L5/S1 (2002) sowie eine depressive Entwicklung, bestehend seit Januar 200 8. In Bezug auf die Arbeitsfähigkeit stellte er fest, die angestammte Tätigkeit als Servicefachangestellte sei der Beschwerdeführerin zu 40 % und eine angepasste Tätigkeit im Umfang von 3-5 Stunden pro Tag zumutbar, dies seit September 200 7. Da bei den angeführten somatischen Befunden und Ar beitsunfähigkeitsangaben von Dr. B.___ konkrete Anhaltspunkte dafür be standen, dass auch für angepasste Tätigkeiten eine relevante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestehen könnte, erachtete das hiesige Gericht bei dem sowohl somatische als auch psychische Elemente aufweisenden Beschwerdebild eine interdisziplinäre Begutachtung als angezeigt und wies die Sache dem ent spre chend mit Urteil vom 20. Dezember 2010 an die IV-Stelle zurück (Urk. 9/55).

3.1 Bei Erlass des Rückweisungsurteils vom 2 0. Dezember 2010 lag folgende Aus gangslage vor: Die am 2 5. Juni 2002 durchgeführte MRI-Untersuchung der Lendenwirbelsäule der Beschwerdeführerin hatte unter anderem eine medio-rechtslaterale Diskushernie L5/S1 ergeben. Am 7. August 2002 unterzog sich die Versicherte einer entsprechenden Rückenoperation (Flavektomie L5/S1 und Dis kektomie L5/S1). Nach vorübergehender Besserung verschlechterte sich die lumbale Rückenproblematik ab Juni 2007 erneut deutlich. Die am 1 3. Juli 2007 durchgeführte MRI-Untersuchung der Lendenwirbelsäule zeigte (zusammenge fasst) eine postoperative Osteochondrose L5/S1 bei höhengemindertem Band scheibenapparat und leichter Retrolisthese mit Spondylarthrose ohne Nerven wurzelkompression. Beschwerdebedingt musste die Versicherte ihre bisherige Tätigkeit ab September 2007 reduzieren. Dr. med. B.___, Facharzt für Allgemeine Medizin, gab in seinen Arztberichten an, die Beschwerdeführerin habe ihm über belastungsabhängige, lumbale Rückenschmerzen mit Ausstrah lung ins rechte Bein, welche sich seit Februar 2009 erneut verstärkt hätten, be richtet. Im Weiteren habe sie über Konzentrationsstörungen bei depressiver Verstimmung geklagt. Als klinische Befunde führte Dr. B.___ ein deutliches Lumbovertebralsyndrom mit allseits eingeschränkter Beweglichkeit der Lenden wirbelsäule sowie einen fehlenden Achillessehnenreflex rechts an. Des Weiteren verwies er auf die erwähnte MRI-Untersuchung der Lendenwirbelsäule vom 1 3. Juli 2007, in welcher als Befund in Bezug auf L5/S1 festgehalten wurde: "Zu stand nach partieller Hemilaminektomie von rechts mit kollateraler aktiver Osteochondrose angrenzend an die Deck- und Grundplatte. Höhengeminderter Bandscheibenapparat mit diskreter Retrolisthese von L5 über S 1. Leichte Protrusio median und links paramedian der Restbandscheibe ohne Nachweis einer Wurz elkompression. Beidseits gering ausgeprägte Spondylarthrose." Als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte Dr. B.___ ein seit 2002 bestehendes chronisches lumbospondylogenes Syndrom bei Osteo chondrose/Spondylarthrose L5/S1 und Hyperlordose bei Status nach Diskusher nienoperation L5/S1 (2002) sowie eine depressive Entwicklung, bestehend seit Januar 200 8. In Bezug auf die Arbeitsfähigkeit stellte er fest, die angestammte Tätigkeit als Servicefachangestellte sei der Beschwerdeführerin zu 40 % und eine angepasste Tätigkeit im Umfang von 3-5 Stunden pro Tag zumutbar, dies seit September 200 7. Da bei den angeführten somatischen Befunden und Ar beitsunfähigkeitsangaben von Dr. B.___ konkrete Anhaltspunkte dafür be standen, dass auch für angepasste Tätigkeiten eine relevante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestehen könnte, erachtete das hiesige Gericht bei dem sowohl somatische als auch psychische Elemente aufweisenden Beschwerdebild eine interdisziplinäre Begutachtung als angezeigt und wies die Sache dem ent spre chend mit Urteil vom 20. Dezember 2010 an die IV-Stelle zurück (Urk. 9/55). 3.2 In der Folge berichtete der behandelnde Psychiater Dr. med. C.___, Fach arzt für Psychiatrie und Psychotherapie, am 1 6. Februar 2011, der Gesund heitszustand der Beschwerdeführerin habe sich in der zweiten Jahreshälfte 2009 verschlechtert bis hin zu mittelschwerer Depressivität. Im Dezember 2009 habe die Beschwerdeführerin eine schwere depressive Krise durchlebt. In den letzten Monaten des Jahres 2010 sei es zu heftigen Paarkonflikten sowie zu mehreren suizidalen Krisen gekommen. Seither sei es nicht mehr zu einer Besserung ge kommen. Seit dem 2. Dezember 2010 sei die Beschwerdeführerin aufgrund der schweren Depression in ihrer angestammten Tätigkeit vollumfänglich arbeits unfähig (Urk. 9/62/6-7).

3.2 In der Folge berichtete der behandelnde Psychiater Dr. med. C.___, Fach arzt für Psychiatrie und Psychotherapie, am 1 6. Februar 2011, der Gesund heitszustand der Beschwerdeführerin habe sich in der zweiten Jahreshälfte 2009 verschlechtert bis hin zu mittelschwerer Depressivität. Im Dezember 2009 habe die Beschwerdeführerin eine schwere depressive Krise durchlebt. In den letzten Monaten des Jahres 2010 sei es zu heftigen Paarkonflikten sowie zu mehreren suizidalen Krisen gekommen. Seither sei es nicht mehr zu einer Besserung ge kommen. Seit dem 2. Dezember 2010 sei die Beschwerdeführerin aufgrund der schweren Depression in ihrer angestammten Tätigkeit vollumfänglich arbeits unfähig (Urk. 9/62/6-7). 3.3 Am 3 1. März 2011 sowie am 5. April 2011 wurde die Beschwerdeführerin durch Ärzte des Z.___ orthopädisch, psychiatrisch und neurologisch untersucht (Gut achten vom 3. Juni 2011, Urk. 9/68). In ihrer Gesamtbeurteilung gelangten sie zum Schluss, dass mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein lumbovertebra les und lumbospondylogenes Schmerzsyndrom sowie eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10: F32.1) vorlägen (Urk. 9/68/16). In der bisherigen Tätigkeit als Servicekraft in der Gastronomie sei die Beschwerdeführerin deswe gen vollumfänglich arbeitsunfähig (Urk. 9/68/19-20). In einer angepassten Tä tigkeit bestehe hingegen eine Arbeitsfähigkeit in der Grössenordnung von 70 % beziehungsweise eine 70%ige Leistungsfähigkeit bei einer vollschichtigen Tätig keit (Urk. 9/68/18). Angepasst sei eine leichte und gelegentlich mittelschwere rückenadaptierte und somit wechselbelastende Arbeit, bei welcher die Beschwerdeführerin ihre Arbeitspositionen zwischen Sitzen, Stehen und Umher gehen ungehindert wechseln könne. Zu meiden seien repetitive Bewegungsan forderungen an den Rumpf und an Hals, Nacken und Kopf. Das Heben, Tragen und Bewegen von Lasten sei auf 15 kg limitiert (Urk. 9/68/21). Eine nachvoll ziehbare Arbeitsunfähigkeit bestehe seit circa 200 1. Nach der Diskektomie im Jahr 2002 sei es vorübergehend zu einer Besserung gekommen und sodann über die Jahre zu einer Verschlechterung mit durchgehender 100%iger Arbeitsunfä higkeit seit der Aufgabe der Tätigkeit als Servicekraft im Jahr 2010 (Urk. 9/68/21).

3.3 Am 3 1. März 2011 sowie am 5. April 2011 wurde die Beschwerdeführerin durch Ärzte des Z.___ orthopädisch, psychiatrisch und neurologisch untersucht (Gut achten vom 3. Juni 2011, Urk. 9/68). In ihrer Gesamtbeurteilung gelangten sie zum Schluss, dass mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein lumbovertebra les und lumbospondylogenes Schmerzsyndrom sowie eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10: F32.1) vorlägen (Urk. 9/68/16). In der bisherigen Tätigkeit als Servicekraft in der Gastronomie sei die Beschwerdeführerin deswe gen vollumfänglich arbeitsunfähig (Urk. 9/68/19-20). In einer angepassten Tä tigkeit bestehe hingegen eine Arbeitsfähigkeit in der Grössenordnung von 70 % beziehungsweise eine 70%ige Leistungsfähigkeit bei einer vollschichtigen Tätig keit (Urk. 9/68/18). Angepasst sei eine leichte und gelegentlich mittelschwere rückenadaptierte und somit wechselbelastende Arbeit, bei welcher die Beschwerdeführerin ihre Arbeitspositionen zwischen Sitzen, Stehen und Umher gehen ungehindert wechseln könne. Zu meiden seien repetitive Bewegungsan forderungen an den Rumpf und an Hals, Nacken und Kopf. Das Heben, Tragen und Bewegen von Lasten sei auf 15 kg limitiert (Urk. 9/68/21). Eine nachvoll ziehbare Arbeitsunfähigkeit bestehe seit circa 200 1. Nach der Diskektomie im Jahr 2002 sei es vorübergehend zu einer Besserung gekommen und sodann über die Jahre zu einer Verschlechterung mit durchgehender 100%iger Arbeitsunfä higkeit seit der Aufgabe der Tätigkeit als Servicekraft im Jahr 2010 (Urk. 9/68/21). 3.4 Am 8. Juni 2012 operierten die Ärzte der D.___ Klinik, Zentrum für Fusschi rurgie, das obere rechte Sprunggelenk der Beschwerdeführerin, da eine grosse osteochondrale Läsion am Talus lateral rechts vorlag (Urk. 9/77).

3.4 Am 8. Juni 2012 operierten die Ärzte der D.___ Klinik, Zentrum für Fusschi rurgie, das obere rechte Sprunggelenk der Beschwerdeführerin, da eine grosse osteochondrale Läsion am Talus lateral rechts vorlag (Urk. 9/77). 3.5 Am 4. Dezember 2012 berichteten die Ärzte der D.___ Klinik, dass die Beschwerdeführerin nach wie vor über Schmerzen im Bereich des oberen Sprunggelenkes rechts berichte, welche wie vor der Operation nach ein- bis zweistündiger Gehstrecke auftr ä ten. Des Weiteren liege noch eine Sensibilitäts störung im Bereich des Fussrückens vor. Bezüglich der Arbeitsfähigkeit bestehe weiterhin eine Einschränkung für stehende und gehende Tätigkeiten sowie Tätigkeiten auf unebenem Boden oder bei Gang- oder Standunsicherheiten. Sit zende Tätigkeiten könnten aus fusschirurgischer Sicht uneingeschränkt durch geführt werden (Urk. 3/5).

3.5 Am 4. Dezember 2012 berichteten die Ärzte der D.___ Klinik, dass die Beschwerdeführerin nach wie vor über Schmerzen im Bereich des oberen Sprunggelenkes rechts berichte, welche wie vor der Operation nach ein- bis zweistündiger Gehstrecke auftr ä ten. Des Weiteren liege noch eine Sensibilitäts störung im Bereich des Fussrückens vor. Bezüglich der Arbeitsfähigkeit bestehe weiterhin eine Einschränkung für stehende und gehende Tätigkeiten sowie Tätigkeiten auf unebenem Boden oder bei Gang- oder Standunsicherheiten. Sit zende Tätigkeiten könnten aus fusschirurgischer Sicht uneingeschränkt durch geführt werden (Urk. 3/5). 3.6 Am 2 6. Februar 2013 gaben dieselben Ärzte an, die MRI-Aufnahmen zeigten eine gute Integration der eingebrachten Sponglosa. Die Defektdarstellung sei vermindert im Vergleich zur Voruntersuchung vom 4. September 2012, jedoch sei die osteochondrale Läsion noch nicht komplett konsolidiert. MR-tomogra phisch zeige sich eine Verbesserung des Befundes, subjektiv gebe die Beschwer deführerin aber keine Verbesserung der Beschwerdesymptomatik an (Urk. 3/4). Anlässlich der Jahreskontrolle vom 4. Juni 2013 habe die Beschwerdeführerin wiederum über gleich gebliebene Beschwerden berichtet (Urk. 3/3).

3.6 Am 2 6. Februar 2013 gaben dieselben Ärzte an, die MRI-Aufnahmen zeigten eine gute Integration der eingebrachten Sponglosa. Die Defektdarstellung sei vermindert im Vergleich zur Voruntersuchung vom 4. September 2012, jedoch sei die osteochondrale Läsion noch nicht komplett konsolidiert. MR-tomogra phisch zeige sich eine Verbesserung des Befundes, subjektiv gebe die Beschwer deführerin aber keine Verbesserung der Beschwerdesymptomatik an (Urk. 3/4). Anlässlich der Jahreskontrolle vom 4. Juni 2013 habe die Beschwerdeführerin wiederum über gleich gebliebene Beschwerden berichtet (Urk. 3/3). 4.

4. 4.1 Das Z.___ -Gutachten basiert auf einer orthopädischen, einer psychiatrischen und einer neurologischen Untersuchung sowie auf den anlässlich dieser Unter suchungen erhobenen objektiven Befunden, auf den Vorakten, den subjektiven Angaben der Beschwerdeführerin sowie der erhobenen Anamnese (Urk. 9/68). Die Z.___ -Gutachter schilderten nachvollziehbar, dass aufgrund de r somati schen Befunde die Belastbarkeit der Lendenwirbelsäule eingeschränkt sei, wes wegen die bisherige Tätigkeit als Serviceangestellte zu einer Überschreitung des vorhandenen vertebragenen Restleistungsvermögens führe (Urk. 9/68/17). Die bisherige Tätigkeit ist daher unzumutbar. Dass hingegen eine angepasste, leichte bis gelegentlich mittelschwere, wechselbelastende, den Rücken, den Rumpf und den lumbosacralen Wirbelsäulenübergang schonende Tätigkeit vollschichtig, je doch mit reduziertem Arbeitstempo, zumutbar ist, leuchtet bei den gestellten Diagnosen des lumbovertebralen und lumbospondylogenen Schmerzsyndroms und der mittelgradigen Depression ebenso ein (vgl. Urk. 9/68/17-19). Dass sich die Beschwerdeführerin psychiatrisch in derselben Zeit erholen kann, in welcher sie ihre somatisch bedingten Pausen einlegt, ist plausibel beziehungsweise es spricht nichts dagegen.

4.1 Das Z.___ -Gutachten basiert auf einer orthopädischen, einer psychiatrischen und einer neurologischen Untersuchung sowie auf den anlässlich dieser Unter suchungen erhobenen objektiven Befunden, auf den Vorakten, den subjektiven Angaben der Beschwerdeführerin sowie der erhobenen Anamnese (Urk. 9/68). Die Z.___ -Gutachter schilderten nachvollziehbar, dass aufgrund de r somati schen Befunde die Belastbarkeit der Lendenwirbelsäule eingeschränkt sei, wes wegen die bisherige Tätigkeit als Serviceangestellte zu einer Überschreitung des vorhandenen vertebragenen Restleistungsvermögens führe (Urk. 9/68/17). Die bisherige Tätigkeit ist daher unzumutbar. Dass hingegen eine angepasste, leichte bis gelegentlich mittelschwere, wechselbelastende, den Rücken, den Rumpf und den lumbosacralen Wirbelsäulenübergang schonende Tätigkeit vollschichtig, je doch mit reduziertem Arbeitstempo, zumutbar ist, leuchtet bei den gestellten Diagnosen des lumbovertebralen und lumbospondylogenen Schmerzsyndroms und der mittelgradigen Depression ebenso ein (vgl. Urk. 9/68/17-19). Dass sich die Beschwerdeführerin psychiatrisch in derselben Zeit erholen kann, in welcher sie ihre somatisch bedingten Pausen einlegt, ist plausibel beziehungsweise es spricht nichts dagegen. Zur abweichenden ärztlichen Beurteilung durch den behandelnden Psychiater Dr. C.___ führte die Z.___ -Gutachterin Dr. med. E.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, nachvollziehbar aus, die Divergenz lasse sich dadurch erklären, dass invaliditätsfremde Faktoren ebenfalls eine Rolle spielten (Urk. 9/68/30). Zum von Dr. med. F.___, Praktischer Arzt, am 7. Dezember 2010 beschriebenen Verschlechterungsschub nahmen die Gutachter dahingehend Stellung, dass dieser inzwischen zumindest weitgehend regredie r t sei (Urk. 9/68/19). Auch diese Darlegungen sind schlüssig und nachvollziehbar.

Zur abweichenden ärztlichen Beurteilung durch den behandelnden Psychiater Dr. C.___ führte die Z.___ -Gutachterin Dr. med. E.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, nachvollziehbar aus, die Divergenz lasse sich dadurch erklären, dass invaliditätsfremde Faktoren ebenfalls eine Rolle spielten (Urk. 9/68/30). Zum von Dr. med. F.___, Praktischer Arzt, am 7. Dezember 2010 beschriebenen Verschlechterungsschub nahmen die Gutachter dahingehend Stellung, dass dieser inzwischen zumindest weitgehend regredie r t sei (Urk. 9/68/19). Auch diese Darlegungen sind schlüssig und nachvollziehbar. 4.2 Anlässlich der Begutachtung durch das Z.___ klagte die Beschwerdeführerin bereits über Schmerzen am rechten Fuss (Urk. 9/68/34), jedoch wurde diesen damals noch im Hintergrund stehenden Beschwerden nicht weiter nachgegan gen und sie wurden auch nicht unter den relevanten Diagnosen aufgeführt (Urk. 9/68/16-17). In der Folge versc hlimmerten sich die Beschwerden, sodass eine grosse osteochondrale Läsion ersichtlich und eine Operation notwendig wurde (Urk. 9/77). Die Beschwerdeführerin stellt sich nunmehr auf den Stand punkt, sie könne keine im Stehen und keine im Gehen zu verrichtende Tätig keiten mehr ausüben (Urk. 1 S. 7). Die RAD-Ärztin m ed. pract. A.___, Fachärztin für orthopädische Chirurgie und Traumatologie, führte zur Fussproblematik aus, bei einer Schädigung des Sprunggelenks bestehe aus me dizinisch-theoretischer Sicht eine verminderte Belastbarkeit für regelmässiges mittelschweres und schweres Heben, Tragen und Transportieren von Lasten, für Arbeiten auf Leitern und Gerüsten, für ausschliesslich stehende Tätigkeiten so wie Tätigkeiten in körperlichen Zwangshaltungen wie Knien, Kriechen, Hocken, für Arbeiten mit erhöhten Anforderungen an die Stand- und Gangsicherheit und für dauerhaftes Gehen und Stehen auf unebenem Grund. Eine Arbeit mit leichter Wechselbelastung, teils sitzend, teils ebenerdig gehend oder stehend, auch mit gelegentlichem Heben und Tragen von Lasten bis 15 kg körpernah könne weiterhin zu 100 % zugemutet werden. Demnach ergeben sich gegenüber dem im Z.___ -Gutachten vom 3. Juni 2011 festgelegten Belastungsprofil keine Änderung en (Urk. 9/124). Im Bericht der D.___ Klinik vom 4. Dezember 2012 wurde festgehalten, die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin sei für stehende und gehende Tätigkeiten eingeschränkt (Urk. 3/5). Hingegen ist dem Bericht nicht zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin überhaupt nicht mehr stehend und gehend arbeiten könnte. Dies würde auch im Widerspruch stehen zu den Angaben der Beschwerdeführerin, wonach nach ein- bis zweistündiger Gehstrecke Schmerzen im Bereich des oberen Sprunggelenkes rechts auftreten würden (Urk. 3/5 S. 1). Diese Aussage bekräftigt die ärztliche Beurteilung, dass die Beschwerdeführerin eine gewisse Zeit lang ohne relevante Schmerzen im rechten Fuss stehen und gehen kann. Demnach ist ihr eine Tätigkeit wie die im Z.___ -Gutachten beschriebene wechselbelastende mit frei wählbaren Positi onswechsel n m it überwiegender Wahrscheinlichkeit nach wie vor zu mutbar. Weitere Abklärungen erübrigen sich daher.

4.2 Anlässlich der Begutachtung durch das Z.___ klagte die Beschwerdeführerin bereits über Schmerzen am rechten Fuss (Urk. 9/68/34), jedoch wurde diesen damals noch im Hintergrund stehenden Beschwerden nicht weiter nachgegan gen und sie wurden auch nicht unter den relevanten Diagnosen aufgeführt (Urk. 9/68/16-17). In der Folge versc hlimmerten sich die Beschwerden, sodass eine grosse osteochondrale Läsion ersichtlich und eine Operation notwendig wurde (Urk. 9/77). Die Beschwerdeführerin stellt sich nunmehr auf den Stand punkt, sie könne keine im Stehen und keine im Gehen zu verrichtende Tätig keiten mehr ausüben (Urk. 1 S. 7). Die RAD-Ärztin m ed. pract. A.___, Fachärztin für orthopädische Chirurgie und Traumatologie, führte zur Fussproblematik aus, bei einer Schädigung des Sprunggelenks bestehe aus me dizinisch-theoretischer Sicht eine verminderte Belastbarkeit für regelmässiges mittelschweres und schweres Heben, Tragen und Transportieren von Lasten, für Arbeiten auf Leitern und Gerüsten, für ausschliesslich stehende Tätigkeiten so wie Tätigkeiten in körperlichen Zwangshaltungen wie Knien, Kriechen, Hocken, für Arbeiten mit erhöhten Anforderungen an die Stand- und Gangsicherheit und für dauerhaftes Gehen und Stehen auf unebenem Grund. Eine Arbeit mit leichter Wechselbelastung, teils sitzend, teils ebenerdig gehend oder stehend, auch mit gelegentlichem Heben und Tragen von Lasten bis 15 kg körpernah könne weiterhin zu 100 % zugemutet werden. Demnach ergeben sich gegenüber dem im Z.___ -Gutachten vom 3. Juni 2011 festgelegten Belastungsprofil keine Änderung en (Urk. 9/124). Im Bericht der D.___ Klinik vom 4. Dezember 2012 wurde festgehalten, die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin sei für stehende und gehende Tätigkeiten eingeschränkt (Urk. 3/5). Hingegen ist dem Bericht nicht zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin überhaupt nicht mehr stehend und gehend arbeiten könnte. Dies würde auch im Widerspruch stehen zu den Angaben der Beschwerdeführerin, wonach nach ein- bis zweistündiger Gehstrecke Schmerzen im Bereich des oberen Sprunggelenkes rechts auftreten würden (Urk. 3/5 S. 1). Diese Aussage bekräftigt die ärztliche Beurteilung, dass die Beschwerdeführerin eine gewisse Zeit lang ohne relevante Schmerzen im rechten Fuss stehen und gehen kann. Demnach ist ihr eine Tätigkeit wie die im Z.___ -Gutachten beschriebene wechselbelastende mit frei wählbaren Positi onswechsel n m it überwiegender Wahrscheinlichkeit nach wie vor zu mutbar. Weitere Abklärungen erübrigen sich daher. 4.3 Die Z.___ -Gutachter äusserten sich nicht dazu, seit wann die Beschwerdeführe rin noch zu 70 % in einer angepassten Tätigkeit arbeitsfähig ist. Aufgrund der echtzeitlichen Berichte ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin seit dem 1 0. September 2007 für die bisherige Tätigkeit in relevanter Weise einge schränkt ist (Urk. 9/15/2, 9/31/3) und eine Tätigkeit mit dem im Z.___ -Gut achten definierten Profil bereits damals mit einer Leistungsfähigkeit von 70 % zu mutbar war (Urk. 9/31/5).

4.3 Die Z.___ -Gutachter äusserten sich nicht dazu, seit wann die Beschwerdeführe rin noch zu 70 % in einer angepassten Tätigkeit arbeitsfähig ist. Aufgrund der echtzeitlichen Berichte ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin seit dem 1 0. September 2007 für die bisherige Tätigkeit in relevanter Weise einge schränkt ist (Urk. 9/15/2, 9/31/3) und eine Tätigkeit mit dem im Z.___ -Gut achten definierten Profil bereits damals mit einer Leistungsfähigkeit von 70 % zu mutbar war (Urk. 9/31/5). 5.

5. 5.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkom mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ei nander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensver gleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).

5.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkom mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ei nander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Einkommensver gleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 5.2 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validenein kommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkom mensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfah rung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortge setzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 129 V 222 E. 4.3.1 S. 224 mit Hinweisen).

5.2 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validenein kommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkom mensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfah rung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortge setzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 129 V 222 E. 4.3.1 S. 224 mit Hinweisen). Die IV-Stelle ging in der angefochtenen Verfügung gestützt auf den Auszug aus dem individuellen Konto der Beschwerdeführerin (IK-Auszug, Urk. 9/12) sowie in Übereinstimmung mit den Anträgen der Beschwerdeführerin davon aus, dass die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall zu 100 % im Service tätig wäre und dabei im Jahr 2006 Fr. 65‘000.-- verdient hätte ( Urk. 9/96/1, Urk. 2, Verfü gungsteil 2, S. 2). Angepasst an die Nominallohnentwicklung der Frauen bis zum Jahr 2008 (Zeitpu nkt des Rentenbeginns) ergibt dies ein Vali deneinkommen von Fr. 67‘205.-- ( Schweizerischer Lohnindex insgesamt [ 1939 = 100], Frauen, Stand 2 006 : 2‘417, Stand 20 08 : 2‘499 ; www.bfs.admin.ch, Arbeit und Erwerb, Löhne/Erwerbseinkommen, detaillierte Daten, Lohnent wicklung).

Die IV-Stelle ging in der angefochtenen Verfügung gestützt auf den Auszug aus dem individuellen Konto der Beschwerdeführerin (IK-Auszug, Urk. 9/12) sowie in Übereinstimmung mit den Anträgen der Beschwerdeführerin davon aus, dass die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall zu 100 % im Service tätig wäre und dabei im Jahr 2006 Fr. 65‘000.-- verdient hätte ( Urk. 9/96/1, Urk. 2, Verfü gungsteil 2, S. 2). Angepasst an die Nominallohnentwicklung der Frauen bis zum Jahr 2008 (Zeitpu nkt des Rentenbeginns) ergibt dies ein Vali deneinkommen von Fr. 67‘205.-- ( Schweizerischer Lohnindex insgesamt [ 1939 = 100], Frauen, Stand 2 006 : 2‘417, Stand 20 08 : 2‘499 ; www.bfs.admin.ch, Arbeit und Erwerb, Löhne/Erwerbseinkommen, detaillierte Daten, Lohnent wicklung). 5.3 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebun gen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 f. E. 3b/aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom so genannten Zentralwert (Median) auszugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zu grunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende be triebsübliche Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 f. E. 3b/bb, 124 V 321 E. 3b/aa; AHI 2000 S. 81 E. 2a).

5.3 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebun gen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 f. E. 3b/aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom so genannten Zentralwert (Median) auszugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zu grunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende be triebsübliche Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 f. E. 3b/bb, 124 V 321 E. 3b/aa; AHI 2000 S. 81 E. 2a). Was das Invalideneinkommen betrifft, ist den Akten zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin i m Oktober 2011 auf Anfrage durchschnittlich geschätzte fünf Stunden pro Woche im Restaurant G.___ in H.___ arbeitete (Urk. 9/80/12). Seit dem 1. April 2013 arbeitet die Beschwerdeführerin im Stun denlohn im Restaurant I.___ in J.___ (Urk. 9/120), wobei diese Arbeitstätig keit lediglich bis Ende Mai 2013 dokumentiert ist und die Beschwerdeführerin für die Monate April und Mai 2013 zusammen Fr. 537.50 brutto erhielt (Urk. 9/120). Damit verwertet sie ihre Erwerbsfähigkeit nicht im zumutbaren Ausmass im Sinne von Art. 16 ATSG. Zudem fehlt die besondere Stabilität des Arbeitsverhältnisses. Gemäss Rechtsprechung ist deshalb auf die Lohnstruk turerhebungen (LSE) des Bundesamts für Statistik abzustellen (BGE 129 V 475 E. 4.2.1 mit Hinweisen). Gemäss der Tabelle TA1 der LSE 2008 erzielten Frauen in einfachen und repetitiven Tätigkeiten (Total der Löhne, Kolonne 4) im Jahre 2008 durchschnittlich einen monatlichen Verdienst von Fr. 4‘ 116.-- ( LSE 2008, kommentierte Ergebnisse, Ausgabe 2010, S. 26 ). A ufgerechnet auf die 2008 be triebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 41,6 Stunden (vgl. Die Volkswirt schaft, 1 1 -2013, S. 86, Tabelle B 9.2) ergibt sich ein Einkommen von Fr. 4‘280.65 pro Monat ( Fr. 4‘116.-- : 40 x 41,6), was einen Jahreslohn von Fr. 51‘367.80 ( Fr. 4‘280.65 x 12) ergibt. Zufolge der 3 0%igen Arbeitsunfähigkeit beziehungsweise Leistungseinbusse reduziert sich das Einkommen auf Fr. 35‘957.-- ( Fr. 51‘367.80 x 0, 7 ).

Was das Invalideneinkommen betrifft, ist den Akten zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin i m Oktober 2011 auf Anfrage durchschnittlich geschätzte fünf Stunden pro Woche im Restaurant G.___ in H.___ arbeitete (Urk. 9/80/12). Seit dem 1. April 2013 arbeitet die Beschwerdeführerin im Stun denlohn im Restaurant I.___ in J.___ (Urk. 9/120), wobei diese Arbeitstätig keit lediglich bis Ende Mai 2013 dokumentiert ist und die Beschwerdeführerin für die Monate April und Mai 2013 zusammen Fr. 537.50 brutto erhielt (Urk. 9/120). Damit verwertet sie ihre Erwerbsfähigkeit nicht im zumutbaren Ausmass im Sinne von Art. 16 ATSG. Zudem fehlt die besondere Stabilität des Arbeitsverhältnisses. Gemäss Rechtsprechung ist deshalb auf die Lohnstruk turerhebungen (LSE) des Bundesamts für Statistik abzustellen (BGE 129 V 475 E. 4.2.1 mit Hinweisen). Gemäss der Tabelle TA1 der LSE 2008 erzielten Frauen in einfachen und repetitiven Tätigkeiten (Total der Löhne, Kolonne 4) im Jahre 2008 durchschnittlich einen monatlichen Verdienst von Fr. 4‘ 116.-- ( LSE 2008, kommentierte Ergebnisse, Ausgabe 2010, S. 26 ). A ufgerechnet auf die 2008 be triebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 41,6 Stunden (vgl. Die Volkswirt schaft, 1 1 -2013, S. 86, Tabelle B 9.2) ergibt sich ein Einkommen von Fr. 4‘280.65 pro Monat ( Fr. 4‘116.-- : 40 x 41,6), was einen Jahreslohn von Fr. 51‘367.80 ( Fr. 4‘280.65 x 12) ergibt. Zufolge der 3 0%igen Arbeitsunfähigkeit beziehungsweise Leistungseinbusse reduziert sich das Einkommen auf Fr. 35‘957.-- ( Fr. 51‘367.80 x 0, 7 ). 5.4 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durchschnitts werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ur sprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75).

5.4 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durchschnitts werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ur sprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Die IV-Stelle verzichtete auf die Vornahme eines leidensbedingten Abzuges, da der Beschwerdeführerin auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt ein genügend breites Spektrum an Tätigkeiten offen stehe und da Alter und Beschäftigungs grad keinen Abzug rechtfertigen würden (Urk. 2, Verfügungsteil 2, S. 2). Die Beschwerdeführerin macht demgegenüber geltend, mit ihren gesundheitsbe dingten Einschränkungen sei sie nicht in der Lage, das durchschnittliche Lohn niveau einer gesunden und voll leistungsfähigen Hilfskraft zu erreichen. Bei spielsweise erfordere der Umstand, dass sie ihre Arbeitsposition je nach Bedarf regelmässig wechseln müsse, eine besondere Rücksichtnahme des Arbeitsgebers, welche auf dem Arbeitsmarkt durch Lohnreduktionen erkauft werden müssten. Zudem würden sich die psychischen Einschränkungen, die im Gutachten in et was nebulöser Argumentation als von den somatisch bedingten Einschränkun gen von 30 % mitumfasst erachtet worden seien, weiter einkommensmindernd auswirken (Urk. 1 S. 9).

Die IV-Stelle verzichtete auf die Vornahme eines leidensbedingten Abzuges, da der Beschwerdeführerin auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt ein genügend breites Spektrum an Tätigkeiten offen stehe und da Alter und Beschäftigungs grad keinen Abzug rechtfertigen würden (Urk. 2, Verfügungsteil 2, S. 2). Die Beschwerdeführerin macht demgegenüber geltend, mit ihren gesundheitsbe dingten Einschränkungen sei sie nicht in der Lage, das durchschnittliche Lohn niveau einer gesunden und voll leistungsfähigen Hilfskraft zu erreichen. Bei spielsweise erfordere der Umstand, dass sie ihre Arbeitsposition je nach Bedarf regelmässig wechseln müsse, eine besondere Rücksichtnahme des Arbeitsgebers, welche auf dem Arbeitsmarkt durch Lohnreduktionen erkauft werden müssten. Zudem würden sich die psychischen Einschränkungen, die im Gutachten in et was nebulöser Argumentation als von den somatisch bedingten Einschränkun gen von 30 % mitumfasst erachtet worden seien, weiter einkommensmindernd auswirken (Urk. 1 S. 9). Die Beschwerdeführerin war als Serviceangestellte tätig, wobei sie hauptsächlich stehen und gehen musste (Urk. 9/11/6). Es handelte sich dabei um eine körper lich strenge Arbeit. N ach Eintritt des Gesundheitsschadens ist sie auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig, da sie ihre Arbeitspositio nen nach Bedarf zwischen Sitzen, Stehen und Umhergehen wechseln können muss und da repetitive Bewegungsanforderungen an den Rumpf, den Hals, den Nacken und den Kopf zu meiden sind (Urk. 9/68/15, Urk. 9/68/18). Entspre chend kann die Beschwerdeführerin das durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Dies gilt umso mehr mit der zusätzlichen Beein trächtigung am rechten Fuss, welche Wechsel der Arbeitsposition en wohl noch häufiger notwendig macht. Diese Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit wurden bei der Festlegung der 70%igen Arbeitsfähigkeit noch nicht berücksichtigt, denn der Abzug von 30 % wurde infolge des verminderte n Arbeitstempo s vorge nommen (Urk. 9/68/15). Unter diesen Umständen erscheint es auch bereits für den Zeitraum vor der Verletzung des rechten Fusses als unangemessen, dass überhaupt kein Leidensabzug vorgenommen wurde. Angemessen ist aufgrund der bestehenden Einschränkungen ein Leidensabzug von 10 %. In folgedessen reduziert sich das Invalideneinkommen auf Fr. 32‘361.-- (Fr. 35‘957.-- x 0,9).

Die Beschwerdeführerin war als Serviceangestellte tätig, wobei sie hauptsächlich stehen und gehen musste (Urk. 9/11/6). Es handelte sich dabei um eine körper lich strenge Arbeit. N ach Eintritt des Gesundheitsschadens ist sie auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig, da sie ihre Arbeitspositio nen nach Bedarf zwischen Sitzen, Stehen und Umhergehen wechseln können muss und da repetitive Bewegungsanforderungen an den Rumpf, den Hals, den Nacken und den Kopf zu meiden sind (Urk. 9/68/15, Urk. 9/68/18). Entspre chend kann die Beschwerdeführerin das durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Dies gilt umso mehr mit der zusätzlichen Beein trächtigung am rechten Fuss, welche Wechsel der Arbeitsposition en wohl noch häufiger notwendig macht. Diese Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit wurden bei der Festlegung der 70%igen Arbeitsfähigkeit noch nicht berücksichtigt, denn der Abzug von 30 % wurde infolge des verminderte n Arbeitstempo s vorge nommen (Urk. 9/68/15). Unter diesen Umständen erscheint es auch bereits für den Zeitraum vor der Verletzung des rechten Fusses als unangemessen, dass überhaupt kein Leidensabzug vorgenommen wurde. Angemessen ist aufgrund der bestehenden Einschränkungen ein Leidensabzug von 10 %. In folgedessen reduziert sich das Invalideneinkommen auf Fr. 32‘361.-- (Fr. 35‘957.-- x 0,9). 5.5 Aus der Gegenüberstellung von Valideneinkommen (Fr. 67‘205.-- ) und Invaliden einkommen ( Fr. 32‘361.-- ) ergibt sich bei einer Einkommenseinbusse von Fr. 34‘844.-- ein Invaliditätsgrad von 52 %, woraus der Anspruch auf eine halbe Rente der Invalidenversicherung resultiert. Dementsprechend ist die Ver fügung vom 2 4. Mai 2013 in Gutheissung der Beschwerde aufzuheben und es ist festzustellen, dass die Beschwerdeführerin ab dem 1. September 2008 An spruch auf eine halbe Rente der Invalidenversicherung hat.

5.5 Aus der Gegenüberstellung von Valideneinkommen (Fr. 67‘205.-- ) und Invaliden einkommen ( Fr. 32‘361.-- ) ergibt sich bei einer Einkommenseinbusse von Fr. 34‘844.-- ein Invaliditätsgrad von 52 %, woraus der Anspruch auf eine halbe Rente der Invalidenversicherung resultiert. Dementsprechend ist die Ver fügung vom 2 4. Mai 2013 in Gutheissung der Beschwerde aufzuheben und es ist festzustellen, dass die Beschwerdeführerin ab dem 1. September 2008 An spruch auf eine halbe Rente der Invalidenversicherung hat. 6.

6. 6.1 Der Streitgegenstand des Verfahrens betrifft die Bewilligung oder Verweigerung von L eistungen der Invalidenversicherung. Das Verfahren ist daher kosten pflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhän gig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und ermessensweise auf Fr. 8 00. -- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten der Beschwer degegnerin aufzuerlegen.

6.1 Der Streitgegenstand des Verfahrens betrifft die Bewilligung oder Verweigerung von L eistungen der Invalidenversicherung. Das Verfahren ist daher kosten pflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhän gig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und ermessensweise auf Fr. 8 00. anzusetzen. Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten der Beschwer degegnerin aufzuerlegen. 6.2 Ausgangsgemäss steht der Beschwerdeführerin eine Prozessentschädigung zu, die gemäss Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeu tung der Streitsache, nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen zu bemessen und unter Berücksichtigung dieser Grunds ätze auf Fr. 2‘100.-- (inkl. Mehrwertsteuer und Barauslagen) festzusetzen ist.

6.2 Ausgangsgemäss steht der Beschwerdeführerin eine Prozessentschädigung zu, die gemäss Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeu tung der Streitsache, nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen zu bemessen und unter Berücksichtigung dieser Grunds ätze auf Fr. 2‘100.-- (inkl. Mehrwertsteuer und Barauslagen) festzusetzen ist. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 2 4. Mai 2013 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass die Beschwerde führerin ab 1. September 2008 Anspruch auf eine halbe Rente der Invalidenversicherung hat.

1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 2 4. Mai 2013 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass die Beschwerde führerin ab 1. September 2008 Anspruch auf eine halbe Rente der Invalidenversicherung hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent - schä digung von Fr. 2‘100.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent schä digung von Fr. 2‘100.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Peter Bolzli

Rechtsanwalt Peter Bolzli - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - O.___ Vorsorgestiftung

O.___ Vorsorgestiftung - Bundes amt für Sozialversicherungen

Bundes amt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

GrünigWidmer