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Kaum hatten die Abonnenten die April-Nummer in den Händen, flatterte ihnen die Mitteilung ins Haus, dass der Verlag vor dem Aus stehe und die Zeitschrift eingestellt werde.
In moneytrend Nr. 4/2020 gab es keine Anzeichen, dass es die letzte Ausgabe sein sollte. Und obwohl gewisse Gerüchte in der Luft lagen, kam die Insolvenz des Verlags und die Einstellung der Zeitschrift überraschend.
Die moneytrend ist durch René Holenstein kurz nach der Numis-Post gegründet worden. Die Zeitschrift florierte und hatte bald auch im deutschsprachigen Ausland grossen Erfolg. Nach dem Tod von René Holenstein 1981 wechselte die Zeitschrift mehrmals den Inhaber. Ab 1996 lag sie bei Volker Weege in Wien. Weege betrieb die Zeitschrift mit grossem Engagement und brachte seine Meinung stets auf den Punkt. Ab ungefähr dem Jahr 2000 schielte er auch nach der Schweiz. Er wollte nicht nur das System Tarolli-Tablare für Österreich übernehmen, sondern auch die Numis-Post kaufen; immer mit dem Hinweis, dass es in den nächsten 2 - 3 Jahren nur noch zwei deutschsprachige numismatische Zeitschriften geben würde. Nun es hat etwas länger gedauert. Gut, dass Volker Weege die Insolvenz nicht mehr erleben muss. Er ist 2018 gestorben.
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