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Auf der Piste wird nicht übermässig Alkohol getrunken. Ein von der Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu durchgeführter Test ergab, dass nur einer von hundert Skifahrern die 0,5 Promille-Grenze überschritt.
Werte über 0,8 Promille wurden ausschliesslich nach Betriebsschluss der Lifte festgestellt. Männer zwischen 20 und 50 Jahre geben sich dann offenbar gerne einem alkoholreicheren Après Ski hin, wie die Umfrage ergab. Auf die Unfallstatistik habe der Alkoholkonsum auf der Piste keinen Einfluss, teilte das bfu am Mittwoch (10.01.) mit.
Ski- und Snowboardunfälle ereignen sich hauptsächlich, weil die grundlegenden Verhaltensregeln auf der Piste nicht eingehalten werden. Im Spital landeten 21 Prozent der Verunfallten wegen zu geringem Abstand, 19 Prozent fuhren zu schnell. In 17 Prozent verloren die Wintersportler die Beherrschung über ihre Bretter.
Pro Saison ereignen sich auf den Pisten rund 76'000 Unfälle, schätzt die bfu. Die Zahl der Unfälle wurde durch die steigende Zahl von Carving- und Snowboardfahrer nicht merklich erhöht.
Am häufigsten prallen Skifahrende aufeinander (43 Prozent) gefolgt von Kollisionen zwischen Snowboardern und Skifahrenden (36 Prozent). Zusammenstösse zwischen Snowboardern ereigneten sich in 21 Prozent der Fälle.
swissinfo und Agenturen