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Die Stimmberechtigten hatten im Mai 2022 die nötigen Kredite genehmigt. Das Oberstufenzentrum soll in einem leer stehenden Bürogebäude zwischen der Wohnsiedlung Baumgarten und der Autobahn entstehen. Die Stadt will auf diese Weise dringend benötigten Schulraum im Osten Berns bereitstellen.
Das Regierungsstatthalteramt erteilte im Juli die Baubewilligung. Dagegen gingen mehrere Beschwerden ein, wie die Stadt am Donnerstag mitteilte. Sie ist bestrebt, über Verhandlungen eine Einigung zu erzielen.
Baubeginn verschoben
Der ursprünglich für August 2022 geplante Baubeginn musste verschoben werden. Ab Anfang Oktober werden nun Arbeiten ausgeführt, für welche keine Baubewilligung notwendig sind. Dabei handelt es sich etwa um Baustellen-Installationen und Gerüstbauten.
Die Stadt will so sicherstellen, dass die Inbetriebnahme des Oberstufenzentrums im Herbst 2023 möglich bleibt. Im Fall weiterer Verzögerungen würde sich die Eröffnung mindestens bis Sommer 2024 verzögern.
Ganzjährige Ersatzlösung
Für die betroffenen Schulklassen müsste eine ganzjährige Ersatzlösung gefunden werden. «Dies würde eine Belastung für den Schulbetrieb darstellen und zu erheblichen Mehrkostenführen», schreibt die Stadt.
Die Einsprecher gegen das Baugesuch hatten die Zonenkonformität und die Eignung des Standorts für eine Schule in Frage gestellt. Es gebe zu wenig Pausenflächen, und die Kinder seien Lärm, Feinstaub und weiteren Gefahren durch die nahe Autobahn ausgesetzt.
(sda/raw)