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News Förderprogramme / Interreg
19.06.2019
EU-Wahlen: So wählte der Oberrhein
Die 28 Mitgliedsländer der EU wählten im Mai ein neues Parlament. Im Elsass und in Baden-Württemberg gingen grüne und rechte Parteien gestärkt aus den Wahlen hervor, während die Mitteparteien Verluste hinnehmen mussten. Die Wahlbeteiligung lag sowohl im Elsass wie auch in Baden-Württemberg gegenüber 2014 deutlich höher. Auch europaweit war sie seit 20 Jahren nicht mehr so hoch.
Im Elsass erhielt der rechtsgerichtete Rassemblement national von Marine Le Pen mit 23.9% die meisten Stimmen, gefolgt von Macrons Regierungspartei LREM mit 23% und den Grünen mit 14.8%. In Baden-Württemberg erreichte die CDU mit 30.8% die meisten Stimmen, deutlich vor den Grünen mit 23.3% und der SPD mit 13.3%. Aus Südbaden wiedergewählt ist der CDU-Abgeordnete Andreas Schwab, aus dem Elsass die Bisherige Anne Sander. Die ehemalige Strassburger Oberbürgermeisterin Fabienne Keller und Virgine Joron, Präsidentin des Rassemblement national der Region Grand Est, wurden neu ins Parlament gewählt.
Die 751 Parlamentsabgeordneten kommen erstmals am 2. Juli 2019 zur Plenumsversammlung in Strasbourg zusammen. Nach der Konstituierung geht es Anfang Juli auch darum, den oder die neue EU-Kommissionspräsidenten/in für die nächsten fünf Jahre zu wählen.
Foto: Europäisches Parlament.