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26.03.2021
von Musikredaktion
Gil Scott-Heron war ein afroamerikanischer Musiker und Schriftsteller. Seine Musik ist ein Mix aus Funk, Jazz und Soul. Auch Einflüsse der lateinamerikanischen Musik sind zu hören. Er arbeitete viel mit Spoken Words und war darum auch einer der Wegbereiter für die Rap- und Hiphop-Szene. Nachdem er seinen ersten Roman veröffentlichte, lernte er diverse bekannte Jazz-Musiker kennen, die ihm dabei halfen sein Debütalbum von 1970 zu kreieren. Und unterstützt wurde er auch bei seinem allbekannten Album "Pieces of a Man" von 1971. Damals war es kommerziell zwar nicht sehr erfolgreich, jedoch ist es heute sein bekanntestes Album, welches viele Hits enthält, wie zum Beispiel " The Revolution Will Not Be Televised".
Gil Scott-Heron war auch politisch aktiv. So handeln seine Texte oft vom Zustand eines Afroamerikaner in den USA. Nach der Bürgerrechtsbewegung der 60er Jahre ging es Ende der 70er Jahre eher um die Dritte Welt - genauer gesagt um Südafrika und die Apartheid. Inhalt seiner Texte war von Anfang an auch oft der Kampf gegen den exzessiven Drogenkonsum.
2011 starb Gil Scott-Heron im Alter von nur 62 Jahren. Seither hat er einen gewissen Legendenstatus erlangt. Künstler wie Jamie XX remixten ganze Alben von ihm. Erst letztes Jahr veröffentlichte Makaya McCraven ein hochgelobtes Remix-Album.
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