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Im Laufe unseres Lebens geraten wir immer wieder auf Irrwege, schlagen Umwege ei, versuchen es mit Scheinlösungen unserer Problem - bis wir 'zufällig' merken, daß 'alles ganz einfach' ist: das 'System' hat sich selbst 'organisiert'. Diese Prozesse können in der Therapie gezielt eingeleitet und gefördert werden.
Das Buch gibt Einblick in die dafür geeigneten Techniken und spezifischen Interventionsformen, vor allem bei Patienten, die an Phobien, Ängsten und Zwängen leiden. Diese neue Art, mit menschlichen Problemen umzugehen, wird ausführlich dargestellt: Damit liegt eine Einführung in die strategische Therapie vor, also in die praktische Anwendung der Systemtheorie.
Giorgio Nardone, geboren 1958 in Arezzo, ist Psychotherapeut und Professor für Psychotherapie an der Universität von Siena. Außerdem ist er Repräsentant des Mental Research Institute in Italien und Direktor des Centro di Terapia Strategica in Arezzo.
Paul Watzlawick, geb. 1921 in Villach/Kärnten, Studium der Philosophie und Sprachen. Psychotherapeutische Ausbildung am C. G. Jung-Institut in Zürich. 1960 war er Professor für Psychotherapie in El Salvador; seit 1960 ist er Forschungsbeauftragter am Mental Research Institute in Palo Alto/Kalifornien. Außerdem lehrte er an der Stanford University. 2007 verstarb Paul Watzlawick.
Giorgio Nardone(voir articles de Paul Watzlawick)