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Pro Natura und viele weitere gemeinnützige Organisationen lehnen das Freihandelsabkommen mit Indonesien ab, welches u.a. den Import von nachhaltig produziertem Palmöl erleichtern soll. Eine zusätzliche Absatzförderung von Palmöl kann nicht im Interesse von Umweltorganisationen sein, geht doch die Palmölproduktion in Indonesien einher mit der Zerstörung artenreicher Regenwälder und der kleinbäuerlichen Strukturen. Die versprochene «Nachhaltigkeit» wird gerne als Argument für das Abkommen gebraucht. Für Pro Natura und zahlreiche weitere Institutionen ist klar, dass es sich hierbei lediglich um «Greenwashing» handelt. Denn die Nachhaltigkeitskriterien wären weder kontrollierbar, noch könnten Verstösse bestraft werden. «Nachhaltiges» Palmöl ist derzeit eine Illusion und so steht selbst das bekannteste Nachhaltigkeitslabel seit Jahren arg in der Kritik.