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Charlottenburg Kino in der Waldbühne
Geschichte
Die Berliner Waldbühne wurde im Zuge der Baumaßnahmen für die Olympischen Spiele von 1936 unter Leitung des Architekten Werner March nach Plänen von Konrad Robert Heidenreich errichtet und trug den Namen Dietrich-Eckart-Freilichtbühne. Nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt die Bühne den Namen Waldbühne. Zunächst diente sie als Freilichtkino (u. a. Spielort der Berlinale), dann wurde sie für Boxkämpfe genutzt. In den 1960er Jahren wurden Kriegsschäden beseitigt. Ab 1961 wurde sie vor allem für Rockkonzerte genutzt. Sie bietet Platz für 22.000 Zuschauer.
Im Juni 1950 eröffnete Kurt Tuntsch, Direktor der Filmbühne Wien, das Freilichtkino in der Waldbühne mit dem Warner-Bros.-Farbfilm "Robin Hood - König der Vagabunden". Die 1200 Sitzplätze bestanden aus Gartenstühlen und den Rängen. Die Bildgröße betrug damals 10x12 Meter (Bildwand 14x17 Mater), der Projektorenabstand 70 Meter. SPIEGEL 24/1950 Zwischen 1956 und 1959 führte Walter Jonigkeit das Freilichtkino in der Waldbühne.
Kultstatus besaßen die Filmvorführungen („Kino in der Waldbühne“) der Blues Brothers und der Rocky Horror Picture Show, zu denen jährlich tausende Fans in Verkleidung zum lautstarken Mitsingen kamen. Seit einigen Jahren finden diese Kino-Veranstaltungen aber nicht mehr statt, mit einer schlecht besuchten Ausnahme im Jahr 2006. (Quelle: Wikipedia) Im Jahr 2012 gab es abermals einen Versuch mit Freilichtkino.