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Ein Programm sucht in Echtzeit nach Primzahlen. Ein komplexes System verarbeitet die errechneten Daten und interpretiert sie auf visueller und akustischer Ebene.
Ist eine Primzahl gefunden wird diese auf dem Ausgabemonitor angezeigt. Zur Festlegung ihrer Farbe stellt die Primzahl selber die Berechnungsgrundlage dar. Die jeweilige Zahl wird komplementärfarbig hinterlegt. Ist die Position einer Zahl in der Aufreihung der Primzahlen auch wiederum eine Primzahl, werden die Farben invertiert. Nach diesem Schema werden die Zahlen bildschirmfüllend aneinandergereiht.
Die Projektion wird ergänzt mit einer Komposition von vier Tieffrequenz-Oszillatoren die nach dem Prinzip der additiven Synthese Klang erzeugen. Ein fünfter Oszillator wird als Ringmodulator eingesetzt. Die Frequenzen der fünf Oszillatoren werden ausgehend von den gefundenen Primzahlen verändert und der Ton somit fortlaufend moduliert.
In Abständen, die den Primzahlen in Sekunden entsprechen, spricht eine gesampelte Stimme (Aneinanderreihen von Stimmsamples) die zu dem jeweiligen Zeitpunkt zuletzt gefundene Zahl aus. Je weiter die Suche fortgeschritten ist, desto seltener werden Zahlen ausgesprochen.