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Oliver Martin, Leiter Heimatschutz und Denkmalpflege des Bundesamtes für Kultur BAK, gehört neu zum Rat des Internationalen Forschungszentrums für Denkmalpflege und Restaurierung von Kulturgütern ICCROM. Die zwischenstaatliche Organisation mit Sitz in Rom wurde 1956 gegründet, um weltweit den Erhalt und Restaurierung aller Arten von Kulturgütern zu fördern. Die Schweiz ist seit 1959 Mitglied des ICCROM. Die Aufnahme in den Rat anerkennt die Expertise des BAK in diesem Bereich.
Der Bundesrat hat den Entwurf eines Verhandlungsmandats über die Teilnahme der Schweiz am EU-Programm Kultur 2014-2020 verabschiedet. Er wird die Aussenpolitischen Kommissionen und die Kantone zu diesem Entwurf konsultieren und im Frühjahr definitiv entscheiden.
Der Bundesrat hat Charles Beer zum Präsidenten des Stiftungsrats von Pro Helvetia ernannt. Der frühere Genfer Staatsrat tritt die Nachfolge des Berners Mario Annoni an, dessen Mandat Ende Jahr ausläuft.
Eine unter der Führung des Bundesamtes für Kultur BAK eingesetzte Arbeitsgruppe, bestehend aus Repräsentanten der Pro Helvetia, Kantone und Städte, hat die öffentliche Literaturförderung auf nationaler Ebene analysiert. Von den im Jahr 2011 für die Literatur gesprochenen Förderbeiträgen über insgesamt 17,4 Millionen Franken wurden 50 Prozent von den Kantonen, 27 Prozent von den Städten und 23 Prozent vom Bund beigesteuert. Die Fördergelder der Städte und Kantone gehen mehrheitlich an Literaturinstitutionen oder -veranstaltungen. Ein grosser Teil der kantonalen Unterstützung wird ausserdem für Fach- und Sachbücher aufgewendet. Das BAK zieht in Betracht, zusätzliche Förderbeiträge für Verlage, Übersetzungen und Literaturzeitschriften bereitzustellen.
Der Bundesrat hat die strategischen Ziele für das Schweizerische Nationalmuseum (SNM) für die Jahre 2014 bis 2017 verabschiedet. Das SNM hat die Aufgabe, die Geschichte der Schweiz darzustellen, sich mit den Identitäten der Schweiz auseinanderzusetzen und Kompetenzzentrum für die Schweizer Museumslandschaft zu sein. Der Bundesrat hat zudem die acht aktuellen Mitglieder des Museumsrats für weitere vier Jahre bestätigt.
Am 29. Januar 2014 werden im Rahmen der Nacht der Nominationen in Solothurn die Filme verkündet, die für den Schweizer Filmpreis 2014 nominiert sind. Mit der Auszeichnung für die „Beste Montage“ wird neu die wichtige Arbeit des Schnitts im Produktionsprozess eines Films gewürdigt. Der bisher alle zwei Jahre verliehene Preis für die „Beste Animation“ gibt es zudem künftig jährlich. Die neue Direktorin des Bundesamtes für Kultur Isabelle Chassot eröffnet die Nacht der Nominationen.
Das Bundesamt für Kultur und das Festival Les Urbaines präsentieren «Post Digital Cultures», ein Symposium, das vom 6. bis 7. Dezember 2013 im Musée cantonal des Beaux-Arts in Lausanne stattfindet. Diskutiert wird das zeitgenössische Kunstschaffen im digitalen Zeitalter und die Art und Weise, wie dieses Schaffen von den Institutionen wahrgenommen und unterstützt wird.
Anlässlich des 50. Jahrestags des Beitritts der Schweiz zum Europarat organisieren das Bundesamt für Kultur und die Direktion für Völkerrecht am 9. Dezember 2013 in Bern eine Tagung über die Minderheitensprachen und die Förderung der kulturellen Vielfalt in der Schweiz. Die Tagung wird von Bundesrat Alain Berset eröffnet und soll an das Engagement erinnern, das die Schweiz mit dem Beitritt zu zwei wichtigen Konventionen des Europarats, dem Rahmenübereinkommen zum Schutz nationaler Minderheiten und der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen, eingegangen ist. An den Podiumsdiskussionen wird insbesondere der Sprachenunterricht thematisiert – ein aktuelles Thema, das für den nationalen Zusammenhalt von grosser Bedeutung ist.
Das Bundesamt für Kultur und die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia lancieren in Zusammenarbeit mit den Solothurner Filmtagen und der Stiftung Focal den «Call for Transmedia Projects». Dieser wird am 27. September 2013 im Rahmen des X Media Lab Switzerland an der ECAL (Ecole cantonale d’art de Lausanne) in Renens/Lausanne erstmals präsentiert.
In Anwesenheit von Herrn Bundesrat Alain Berset verlieh das Bundesamt für Kultur heute erstmals die Schweizer Tanzpreise im Theater Equilibre in Fribourg. Neben den bereits verkündeten Hauptpreisträgern Martin Schläpfer und Théâtre Sévelin 36 wurden Yen Han als herausragende Tänzerin und Foofwa d’Imobilité als herausragender Tänzer ausgezeichnet. Aus dem Wettbewerb «Aktuelles Tanzschaffen» wählte die Eidgenössische Jury für Tanz vier Werke aus. Ebenfalls vergeben wurde der June Johnson Dance Prize.
«More than Honey» von Markus Imhoof wird die Schweiz an den Oscars 2014 vertreten. Zum Abschluss des Festivals Delémont-Hollywood, welches vom 12. bis 19. September stattfand, gab die vom Bundesamt von Kultur eingesetzte Jury ihren Entscheid bekannt. Der Film wurde bei der «Academy of Motion Picture Arts and Sciences» für die Kategorie «Bester ausländischer Film» angemeldet. Die Auswahl von «More than Honey» ist mit einer finanziellen Unterstützung von 60’000 Franken verbunden, die vom Bundesamt für Kultur (50'000 Franken) und von der Stadt Delsberg (10'000 Franken) vergeben wird. Dieser Betrag ist für die Promotion des Films in Los Angeles vorgesehen.
Die zweite Ausgabe von X Media Lab Switzerland findet vom 27.- 29. September 2013 an der ECAL (Ecole cantonale d’art de Lausanne) in Renens/Lausanne statt. Die international anerkannte Plattform dient dem Wissenstransfer und dem Austausch im Bereich der digitalen Kultur. X Media Lab Switzerland wird vom Bundesamt für Kultur unterstützt und befasst sich dieses Jahr mit Transmedia, einem zentralen Thema der sich rasant verändernden Formen von Produktion, Gestaltung und Storytelling. Der Anlass ist Teil der Aktivitäten des in der Kulturbotschaft 2012-2015 verankerten Querschnittsbereichs «Kultur Digital».
Das Bundesamt für Kultur BAK fördert Projekte im Bereich musikalische Bildung, Projekte von Organisationen kulturell tätiger Laien sowie kulturelle Anlässe und Projekte für ein breites Publikum. Dies geschieht im Sinne des Kulturförderungsgesetzes (KFG), welches dem kulturellen Schaffen von Laien eine grössere Bedeutung in der Kulturförderung des Bundes einräumt. Die Gesuchsunterlagen für das Jahr 2014 sind auf der Website des Bundesamtes für Kultur abrufbar. Die Gesuche müssen bis zum 31. Oktober 2013 eingereicht werden.
In Anwesenheit von Bundesrat Alain Berset verleiht das Bundesamt für Kultur BAK erstmals die Schweizer Tanzpreise. Die Preisverleihung findet am 20. September 2013 im Theater Equilibre in Fribourg statt. Auf Empfehlung der Eidgenössischen Jury für Tanz wird Martin Schläpfer, Ballettdirektor an der Deutschen Oper am Rhein, mit dem «Schweizer Tanzpreis» geehrt. Eine weitere Auszeichnung geht an das Théâtre Sévelin 36 in Lausanne. Mit dem «Spezialpreis Tanz» wird es für einen herausragenden Beitrag für den Tanz geehrt.
Das Bundesamt für Kultur veröffentlicht zwei neue Bände in der Reihe der ISOS-Publikationen. Der erste Band ergänzt die beiden bereits erschienenen Publikationen über den Kanton St. Gallen, der zweite Band eröffnet die Reihe über den Kanton Zürich.
Anlässlich der 20. Europäischen Tage des Denkmals präsentiert das Bundesamt für Kultur eine Publikation mit vom Bund unterstützen Objekten für die Jahre 2008-2011. Während dieser Rahmenperiode erhielten 481 Gebäude und archäologische Massnahmen eine Finanzhilfe von 65,7 Mio. Franken. Die Vielfalt der Objekte reflektiert das beeindruckende kulturelle Erbe der Schweizer Stadt- und Kulturlandschaften.
Der Vorsteher des Eidgenössischen Departements des Innern, Bundesrat Alain Berset, und Androulla Vassiliou, die EU-Kommissarin für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend, haben sich in Ascona zu einem Gespräch getroffen. Hauptthemen waren das EU-Filmförderungsprogramm MEDIA sowie allfällige Kooperationen zwischen der Schweiz und der EU in kulturellen Bereichen.
Bundesrat Alain Berset lanciert die Diskussion einer auf die veränderten Bedürfnisse der Kultur und des Publikums ausgerichteten nationalen Kulturpolitik. Die föderalistische Kulturförderung soll nicht von der Entwicklung einer ehrgeizigen Vision für die Schweizer Kulturpolitik abhalten. Der Vorsteher des Eidgenössischen Departements des Innern hat zu einer engeren Zusammenarbeit zwischen allen Instanzen der öffentlichen Kulturförderung aufgerufen. Im Bereich des Films kündigte er eine verstärkte Drehbuchförderung und flexiblere Koproduktionsbedingungen mit dem Ausland an.
Das Bundesamt für Kultur lanciert diesen Sommer ein Programm zur Sensibilisierung für die lebendigen Traditionen der Schweiz. Damit soll das traditionelle Handwerk gewürdigt und eine Diskussion über die Bedeutung der Traditionen in unserer Gesellschaft angestossen werden. Nach der Publikation eines Inventars von 167 Traditionen, die repräsentativ für die kulturelle Vielfalt der Schweiz sind, lanciert das Bundesamt für Kultur heute die vom Westschweizer Künstler Albin Christen illustrierten „Karten der lebendigen Traditionen“. Sie sind gratis und dienen als Wegweiser zu vielen, teils unbekannten Festen, Bräuchen und Traditionen.
Die neu ernannte Leiterin der Sektion Kulturschaffen des Bundesamtes für Kultur, Danielle Nanchen, tritt ihr Amt am 1. September 2013 an. Sie folgt auf Franziska Burkhardt, die seit drei Jahren in dieser Funktion tätig war.
Das Bundesamt für Kultur BAK zeigt im Helmhaus Zürich vom 27. bis 30. Juni 2013 die schönsten Schweizer Bücher des Jahrgangs 2012. Das Helmhaus Zürich wird während vier Tagen zum Treffpunkt von Gestaltern, Verlegern und Produzenten. Die Eröffnung der Ausstellung findet am Donnerstag, 27. Juni 2013 um 18 Uhr statt. Der Jan-Tschichold-Preis, der hervorragende Leistungen im Bereich der Buchgestaltung würdigt, wird dieses Jahr an den Typografen und Grafiker François Rappo aus Lausanne verliehen.
Anlässlich einer internationalen Informations- und Austauschtagung in Bern präsentiert das Bundesamt für Kultur heute im Zentrum Paul Klee das neue Internetportal zur NS-Raubkunst und Provenienzforschung www.bak.admin.ch/rk. Die Schweizerische Eidgenossenschaft leistet damit einen weiteren Beitrag zur Umsetzung der Richtlinien von 1998 der Washingtoner Konferenz in Bezug auf Kunstwerke, die von den Nazis konfisziert wurden. Damit bekräftigt sie, dass sie der Aufarbeitung der NS-Raubkunstproblematik eine grosse Bedeutung zumisst.
Die Eidgenössischen Kunstpreise 2013 werden heute Abend in Anwesenheit von Herrn Bundesrat Alain Berset an der Art Basel verliehen. Im Rahmen dieser Preisverleihung prämiert das Bundesamt für Kultur 20 Kunstschaffende aus den Bereichen Kunst, Architektur und Vermittlung. Nach der Preisverleihung findet die Vernissage der Ausstellung «Swiss Art Awards 2013» statt. Diese ist während der gesamten Dauer der Art Basel zu sehen. Parallel dazu werden die drei Preisträgerinnen und Preisträger der Prix Meret Oppenheim bekanntgegeben, die besonders einflussreiche Positionen des Schweizer Kunstschaffens auszeichnen.
Auf Empfehlung der Eidgenössischen Designkommission hat das Bundesamt für Kultur die Gewinnerinnen und Gewinner der Eidgenössischen Designpreise ausgezeichnet. Die für die zweite Runde des Wettbewerbs ausgewählten Werke werden an der Art Basel ausgestellt. Das Bundesamt für Kultur, der Förderfonds Engagement Migros und die Kulturstiftung Pro Helvetia lancieren parallel dazu ein gemeinsames Förderprogramm für Design.
Das Bundesamt für Kultur delegiert zwei Teilnehmerinnen an das Internationale Jugendforum, welches im Rahmen der 37. Sitzung des UNESCO-Welterbekomitees (World Heritage Commitee) stattfindet. Die Veranstaltung für Jugendliche zwischen 18 und 20 Jahren findet vom 8. bis 17. Juni in Siem Reap und Phnom Penh (Kambodscha) statt.
Das Bundesamt für Kultur bestätigt und verstärkt seine Unterstützung im Bereich der Schweizer Filmfestivals. Die Unterstützung für Filmfestivals von nationaler und internationaler Ausstrahlung beträgt neu 2‘640‘000 Franken pro Jahr, dies entspricht einer Erhöhung von 12,8 Prozent für die kommenden drei Jahre. Neben den sieben bisher geförderten Filmfestivals wird nun auch das Kurzfilmfestival Shnit in Bern über eine Leistungsvereinbarung für die Jahre 2014-2016 unterstützt.
Die kommende Bad Bonn Kilbi in Düdingen steht nicht nur im Zeichen von viel Musik, sondern gewährt auch dem Pilotprojekt «Where the hell is the press?» Gastrecht. Unter diesem Titel lanciert das Bundesamt für Kultur vom 23. bis 25. Mai ein Mentoringprogramm für junge Musikjournalistinnen und –journalisten. Die von Ane Hebeisen und Yann Zitouni begleiteten Arbeiten der sechs Teilnehmenden werden online unter www.wherethehellisthepress.net veröffentlicht.
Isabelle Chassot wird die neue Direktorin des Bundesamtes für Kultur (BAK). Der Bundesrat hat die Freiburgerin zur Nachfolgerin von Jean-Frédéric Jauslin ernannt. Dieser nimmt im September seine Funktionen als Botschafter der Unesco und der Frankophonie in Paris auf. Isabelle Chassot tritt ihr Amt im November 2013 an. Interimistisch übernimmt der stellvertretende Direktor Yves Fischer die Leitung des Amtes.
Der Bundesrat hat eine Änderung der Verordnung über das Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (VISOS) verabschiedet. Die Änderung tritt am 1. Juni 2013 in Kraft und bildet den Abschluss der Aktualisierung des Bundesinventars der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung ISOS im Kanton Basel-Landschaft.
Das Bundesamt für Kultur zeichnet auch dieses Jahr international bekannte Schweizer Designer mit dem «Grand Prix Design» aus. Die drei Preise gehen an den Textildesigner Martin Leuthold, an das Designer- und Architektenduo Trix und Robert Haussmann und an den Grafikdesigner Armin Hofmann. Videografische Portraits der Gewinnerin und der Gewinner werden im Rahmen der Design Miami an der Kunstmesse Art Basel gezeigt.
Der Vorsteher des Eidgenössischen Departements des Innern, Alain Berset, hat in Moskau mit dem russischen Kulturminister, Vladimir Medinsky, eine gemeinsame Erklärung zum kulturellen Austausch zwischen der Schweiz und Russland unterzeichnet. Bundesrat Berset war anlässlich der 10. Kulturministerkonferenz des Europarates in Moskau.
Bundesrat Alain Berset, Vorsteher des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI), nimmt vom 15. bis 16. April 2013 an der 10. Kulturministerkonferenz des Europarats in Moskau teil. Schwerpunkt der Konferenz sind die Möglichkeiten der neuen digitalen Technologien zur Verbesserung des Zugangs zur Kultur.
Das Bundesamt für Kultur (BAK) schreibt im Rahmen des Kulturgütertransfergesetzes Finanzhilfen für Projekte zur Erhaltung des beweglichen kulturellen Erbes der Menschheit aus, welches gefährdet ist. Gesuche für das erste Semester können bis am 15. Mai 2013 und für das zweite Semester bis am 31. Oktober 2013 bei der Fachstelle Internationaler Kulturgütertransfer des Bundesamtes für Kultur eingereicht werden.
Das Bundesamt für Kultur verleiht am 9. Mai im Rahmen der Solothurner Literaturtage erstmals den Schweizer Literaturpreis. Auf Empfehlung der Eidgenössischen Jury für Literatur werden mit Erica Pedretti, Fabio Pusterla und Jean-Marc Lovay drei Literaturschaffende für ihr Gesamtwerk ausgezeichnet. Das Übersetzungsfestival Babel wird für seine Arbeit im Bereich der Übersetzung und der Literaturvermittlung mit zwei Auszeichnungen gewürdigt.
Am 23. März wurde im Bâtiment des Forces Motrices in Genf zum 16. Mal der Schweizer Filmpreis in Anwesenheit von Bundesrat Alain Berset verliehen. Im Rahmen einer Abendshow, die von der Öffentlichkeit als Live-Stream auf www.schweizerfilmpreis.ch mit verfolgt werden konnte, wurden Filme und herausragende Leistungen in zehn Kategorien ausgezeichnet. Abräumer des Abends waren «Sister», «More Than Honey» und «Hiver nomade»: Sie erhielten jeweils zwei, von Jean Mauboulès designte, «Quartz»-Trophäen für Regie und Produktion. Zu den Besten Darstellerinnen und Darstellern des Jahres 2013 zählen Sibylle Brunner, Kacey Mottet Klein und Antonio Buil.
Erstmals in der Geschichte des Schweizer Filmpreises kann die Preisverleihung am 23. März ab 19.30 Uhr live auf www.schweizerfilmpreis.ch mit verfolgt werden. Dank eines Live-Streamings sitzt somit neben den geladenen Gästen auch das breite Publikum von zu Hause aus in der Abendshow. An der Veranstaltung im Bâtiment des Forces Motrices in Genf treffen sich zu Ehren des Schweizer Filmschaffens Persönlichkeiten aus Film, Politik und Kultur.
Im Auftrag des Bundesamtes für Kultur prämierte eine fünfköpfige Jury diesen Januar insgesamt 19 Bücher des Buchjahrgangs 2012. Seit 1943 existiert der Wettbewerb «Die schönsten Schweizer Bücher»; seit 1999 wird er durch das Bundesamt für Kultur im Auftrag des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI) durchgeführt. Mit 454 Wettbewerbseingaben wurden mehr Bücher denn je eingereicht. Der Jan-Tschichold-Preis, der hervorragende Leistungen im Bereich der Buchgestaltung würdigt, wird dieses Jahr an den Typografen und Grafiker François Rappo aus Lausanne verliehen.
Vom 19. bis 25. März 2013 ist der Schweizer Film unter dem Titel «Woche der Nominierten» in den Cinémas du Grütli in Genf und im Filmpodium in Zürich zu Gast. Die Veranstaltungen bilden das Rahmenprogramm anlässlich des Schweizer Filmpreises 2013, der am 23. März verliehen wird und richten sich an ein breites Publikum, das so die Vielfalt und die Experimentierfreude der Schweizer Filmproduktion des vergangenen Jahres entdecken kann. Die Association «Quartz» Genève Zürich veranstaltet dazu Filmvorführungen und Podiumsdiskussionen, an welchen Gedanken, Fragen, Visionen, Träume im Zusammenhang mit dem Schweizer Film zur Sprache kommen sollen.
Das Bundesamt für Kultur hat im Dezember 2012 die ersten Eidgenössischen Literaturpreise an acht Schweizer Autorinnen und Autoren verliehen. In einer Reihe von Lesungen in der Deutsch- und Westschweiz werden sie in den kommenden Monaten ihre Werke vorstellen.
Die Westschweizer Dokumentarfilmerin Jacqueline Veuve wird im Rahmen des Schweizer Filmpreises 2013 mit dem Ehrenpreis für ihr Schaffen gewürdigt. An der Preisverleihung am 23. März im Bâtiment des Forces Motrices in Genf treffen sich Persönlichkeiten aus Film, Politik und Kultur, um das Schweizer Filmschaffen zu ehren
Der Bundesrat ernennt Jean-Frédéric Jauslin, Direktor des Bundesamts für Kultur (BAK), zum Botschafter bei der Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) und bei der Internationalen Organisation der Frankophonie (OIF). Der aktuelle Botschafter, Rodolphe Imhoof, wird Ende Monat in Pension gehen.
Die Schweizerische Gesellschaft für Theaterkultur verleiht den Hans Reinhart-Ring 2013 an die Schauspielerin und Sängerin Yvette Théraulaz. Die Auszeichnung wird seit 1957 von der Schweizerischen Gesellschaft für Theaterkultur SGTK vergeben und zeichnet herausragende Verdienste für das Schweizer Theater aus. Der Preis wird seit 2001 vom Bundesamt für Kultur BAK unterstützt und ist die höchste Auszeichnung für Theaterschaffende in der Schweiz.
Heute Abend wurden an der Nacht der Nominationen im Konzertsaal Solothurn die Anwärterinnen und Anwärter für den Schweizer Filmpreis 2013 bekannt gegeben. Bundesrat Alain Berset, Charles Beer, Regierungspräsident Kanton Genf, Präsident der Association «Quartz» Genève Zürich und Christian Frei, Präsident der Schweizer Filmakademie, sprachen zu den zahlreichen Gästen. Die feierliche Bekanntgabe der Nominationen war Auftakt für die Preisverleihung, welche am 23. März 2013 im Bâtiment des Forces Motrices in Genf stattfindet.
Der Bundesrat hat den Beitritt der Schweiz zum Erweiterten Teilabkommen über die Kulturwege des Europarats gutgeheissen. Dieses Abkommen soll einen nachhaltigen Tourismus fördern, der das europäische Kulturerbe erschliesst sowie wenig bekannte Reiseziele und regionenübergreifende Themen Europas in den Vordergrund rückt.