Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03631.jsonl.gz/958

Das Projekt Support Obst Arbo (SOA) wird von Agridea und Agroscope geleitet und bringt Grundlagen für die Obstbaupraxis, -beratung und für die Forschung. Die Daten werden jährlich von 20 bis 25 Referenzbetrieben zur Verfügung gestellt. Daraus entstehen Evaluationen der Rentabilität auf Betriebssowie auf Sortenebene. Die Auswertung der Daten mit normierten Ansätzen für Lohnund Maschinenkosten zeigt, dass die Hälfte der Produzenten einen durchschnittlichen Gewinn von Null oder einen Verlust hat. Dieses Resultat begrenzt den Handlungsspielraum für zukünftige Investitionen. Die Sortenverteilung im Rahmen der SOA Betriebe hat sich von 2001 bis 2011 stark entwickelt. Der Sortenspiegel zeigt, dass die Sorten Gala, Braeburn und Golden Delicious weiterhin sehr beliebt sind. Dennoch haben alternative Sorten wie Milwa, Fuji, Nicoter oder Scifresh in den letzten Jahren zugenommen. Die Rentabilität der Sorten ist sehr unterschiedlich. Am besten sind Gala, Braeburn und Fuji. Golden Delicious und Milwa schneiden dagegen schlecht ab. Bei Golden Delicious sind die Produzentenpreise zu tief, bei Milwa ist der Preis gut aber die Erträge sind eher schwach.
Die Tomatenminiermotte Tuta absoluta gehört zu den grössten Schädlingen in Nachtschattengewächsen. Agroscope hat ein statistisches Modell entwickelt, das die Populationsdynamik des Schädlings und einer parasitierenden Schlupfwespe nachbildet und erlaubt, Interventionen optimal zu planen.
Schweizer Rebberge sind oft klein und in einem Mosaik von unterschiedlichen Parzellen und Bewirtschaftungsformen angeordnet. Deshalb kann vermutet werden, dass durch Abdrift regelmässig Pestizide von konventionellen auf biologische Rebberge gelangen. Dennoch werden in Bioweinen meist keine Pestizidrückstände gefunden.
Pflanzenbau
Nay M.M., Grieder C., Frey L.A., Amdahl H., Radovic J., Jaluvka L., Palmé A., Skøt L., Ruttink T., Kölliker R.
Rotklee ist eine der wichtigsten Leguminosen im europäischen Futterbau. In einem mehrjährigen Experiment testeten Forschende die europaweit grösste Sammlung verschiedener Herkünfte von Rotklee an fünf Standorten in Europa.