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Oft klagen wir darüber keine Zeit zu haben. Doch nur wenige Sachen auf dieser Welt sind so gerecht verteilt wie die Zeit. Ob arm oder reich, jeder hat pro Tag 24 Stunden zur Verfügung!
“Keine Zeit” kann es also nicht sein. Was ist es dann?
Meistens nutzen wir die Zeit nicht optimal oder wir setzen die Prioritäten anders.
Optimales Zeitmanagement plant die Aufgaben in die verfügbare Zeit ein. Aber auch Spiel und Spass sollen eingeplant werden, denn das Leben soll abwechslungsreich bleiben.
Überlege dir Möglichkeiten, wie du deine Zeit einteilst, was du wann erledigst. Erstelle einen Wochenplan oder einen Monatsplan.
- Ich lerne an einem Ort, wo ich mich gut konzentrieren kann.
- Ich gestalte meine Lernumgebung so, dass es meinem Lernen förderlich ist.
- Ich teile mir meine Zeit ein, indem ich festlege, was ich in welchem Zeitfenster lernen oder vorbereiten will.
- Ich lege fest, wie weit ich mit meinem Lernen kommen möchte.
- Ich achte darauf, dass ich meinen Zeitplan realistisch gestalte und Pausen einkalkuliere.
- Wenn ich mit meinem Lernen aufhöre, notiere ich mir kurz was ich mir am nächsten Tag vornehmen werde.
- Ich versuche auch Freistunden, die ich in der Schule habe, für das Lernen zu nutzen.
- Ich teile meine Zeit bewusst in Lernzeit und Freizeit ein.
- Messe mit einer Stoppuhr, wie lange du durchschnittlich brauchen, um eine Seite aufmerksam zu lesen, wichtige Textstellen zu markieren und Informationen herauszuschreiben.
- Multipliziere diesen Wert mit der Anzahl aller zu bearbeitenden Seiten.
- Verdreifache diesen Gesamtwert, so erhältst du einen guten Schätzwert für die Zeit, die du zur Bearbeitung, Einübung und Wiederholung von Lernstoff sowie für kurze Erholungspausen brauchst.
- Jetzt rechnen aus, wie viele Tage du aller Voraussicht nach zum Lernen benötigen werden. Berücksichtige hierbei, dass es unrealistisch ist, dass du täglich mehr als sechs Stunden lernen wirst. In aller Regel lernen Menschen nicht mehr als vier Stunden pro Tag.
- Sobald du die Anzahl der erforderlichen Lerntage bestimmt hast, rechnest du vom Prüfungstermin aus rückwärts, wann du spätestens mit dem Lernen anfangen musst.
- Nachdem du die erforderliche Zahl an Lerntagen geschätzt hast, kannst du ermitteln, wie viele Wochen du zum Lernen einplanen musst. Im Idealfall steht dir so viel Zeit zur Verfügung, dass du die letzte Woche vor einer Prüfung zur reinen Wiederholung des Lernstoffs nutzen kannst.
- Teile nun das gesamte Lernpensum auf die zur Verfügung stehenden Wochen auf. Verteile das Lernpensum einer Woche auf die einzelnen Wochentage. Verplane Samstage und Sonntage nur, wenn dir nichts anderes übrig bleibt. Diese Tage kannst du als Puffer für Unvorhergesehenes freihalten und für Wiederholungen des Lernstoffs.
Hast du eigene Ideen oder Vorschläge, hinterlasse doch einen Kommentar!