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Communications System Toolbox
Die Communications System Toolbox enthält Funktionen für die Quell- und Kanalcodierung, mit deren Hilfe Kommunikationsarchitekturen in kurzer Zeit entwickelt und bewertet werden können. Diese Funktionen ermöglichen What-If-Studien und ersparen es Ihnen, Codierungsfunktionen von Grund auf neu entwickeln zu müssen.
Die Quellcodierung, die auch als Quantisierung oder Signalformatierung bekannt ist, verarbeitet Daten so, dass Redundanzen vermieden und Signale für die nachfolgende Weiterverarbeitung aufbereitet werden. Die Communications System Toolbox bietet verschiedene Arten von Algorithmen zur Implementierung der Quellcodierung und -decodierung:
Zur Unterdrückung von Rauschen und Kanalstörungen bietet die Toolbox Methoden für die Block- und Faltungscodierung und -decodierung, mit deren Hilfe Mechanismen zur Fehlererkennung und -korrektur implementiert werden können. Für die einfache Fehlerkennung ohne jegliche Korrektur steht außerdem eine CRC-Funktion zur Verfügung. Die Communications System Toolbox enthält folgende Funktionen für die Kanalcodierung:
Zusätzlich hierzu verfügt die Toolbox über Utilities zur Entwicklung eigener Codierungstypen, mit denen Sie Generatorpolynome, Koeffizienten und Syndromdecodierungs-Tabellen sowie Produktparitätsprüfungen und Generatormatrizen erzeugen können.
Zur Reduktion von Datenfehlern, die durch Burstfehler entstehen, enthält die Toolbox Funktionen für das Block- und Faltungsinterleaving und -deinterleaving.
Block: Allgemeiner Blockinterleaver, algebraischer Interleaver, Interleaver für das Schrägspurverfahren, Matrixinterleaver und Zufallsinterleaver
Faltung: Allgemeiner Multiplex-Interleaver, Faltungsinterleaver und Schrägspurinterleaver