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Die Aargauische Landwirtschaftliche Kreditkasse (ALK) wurde 1933 durch den Kanton Aargau gegründet. In den ersten Jahrzehnten wurde mit dem Stiftungskapital Hilfe in finanziellen Notlagen angeboten in Form von Sanierungen, Darlehen und Bürgschaften. In den Sechzigerjahren begann der Bund und in den Achtzigerjahren der Kanton, Kapital für landwirtschaftliche Investitionen unter dem Titel Strukturverbesserungen zur Verfügung zu stellen. Die ALK ist vom Kanton Aargau beauftragt, dieses Kapital zu verwalten beziehungsweise den Landwirtschaftsbetrieben in Form von zinslosen oder zinsgünstigen Darlehen zur Verfügung zu stellen.
Das aktuelle Kreditvolumen der ALK beträgt rund CHF 140 Mio., welches von ziemlich genau 1000 Landwirtschaftsbetrieben beansprucht wird. Gut die Hälfte der Schuldner verfügen über mehrere ALK-Kredite, weil sie im Laufe der Zeit für verschiedene Investitionen Geld benötigten. Es gibt weder eine Limitierung der Anzahl Kredite noch der Darlehenssumme. Die Landwirtschaftsbetriebe leisten jährliche Rückzahlungen im Umfang von rund CHF 20 Mio. Dieses Geld verwendet die ALK für die Ausgabe neuer Darlehen.
Die Grundlagen über die Kreditgewährung (Voraussetzungen, Kreditzweck, Kredithöhe usw.) sind der ALK durch die Verordnungen des Bundes und des Kantons für jede Kreditart vorgegeben. Einen Überblick geben die Merkblätter zu den Investitionskrediten und den Kantonalen Darlehen (ehemals Agrarfonds).