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Die zweite Generation des Agglomerationsprogramms Wil beinhaltet verschiedene Massnahmen für den Fuss- und Veloverkehr. Insbesondere sollen Lücken im Langsamverkehrsnetz geschlossen werden. Zu diesen Massnahmen zählt auch eine Unterführung beim Bahnhof Bazenheid. Der Gemeinderat hat bereits im 2015 eine Machbarkeitsstudie zu einer Fussgängerquerung beim Bahnhof Bazenheid in Auftrag gegeben.
Die Studie kam zum Ergebnis, dass eine Personenunterführung weiterverfolgt werden soll. Wenn aus dem Agglomerationsprogramm Beiträge an die Personenunterführung abgeholt werden sollen, müsste bis im Jahr 2027 ein rechtskräftiges Projekt vorliegen und die Finanzierungsvereinbarung mit dem Bund abgeschlossen werden. Deshalb wurde im Budget 2022 ein Kredit von 25'000 Franken für ein Vorprojekt vorgesehen.
Heute bestehen beim Bahnhof zwei Bahnübergänge in einem Abstand von rund 300 m. Eine Personenunterführung würde dann zwingend, wenn der Bahnhof Bazenheid mit einem zweiten Perron ausgestattet würde. Dies wäre dann der Fall, wenn der Bahnhof Bazenheid in einem Viertelstundentakt zu einem Kreuzungsbahnhof würde. Zurzeit ist davon auszugehen, dass auch beim Ausbauschritt 2035 des öffentlichen Verkehrs kein Ausbau des Bahnhofs Bazenheid mit einem zweiten Perron erforderlich wird, wie es im aktuellen Mitteilungsblatt heisst.
Für das bestehende ÖV-Angebot sind die zwei bestehenden Bahnübergänge ausreichend. Deshalb hat der Gemeinderat beschlossen, das Vorprojekt für eine Personenunterführung beim Bahnhof Bazenheid nicht auszulösen. Eine Personenunterführung soll dann wieder geprüft werden, wenn ein Ausbau des Bahnhofs Bazenheid mit einem zweiten Perron wieder konkret wird.