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Für die Gartenstadt von Zug wurden eine Vision und Zieldefinition für die zukünftige Entwicklung erarbeitet. EBP unterstützte die drei beteiligten Bauträger.
Die Heimstätte Zug AG, die Baugenossenschaft Familia Zug und die Gebäudeversicherung Zug planen, ihre Parzellen im Quartier «Gartenstadt» in Zug neu zu überbauen. Ziel der drei Bauträger ist es, das Gebiet zu verdichten und die heutige Ausnützung zu erhöhen.
Bei der Gartenstadt Zug handelt es sich um ein historisches Wohnquartier mit homogenem Erscheinungsbild, einem hohen Anteil an Grünflächen und vielfältig gestalteten Aussenräumen. Die Gartenstadt Zug ist Zeugnis der Entwicklung der Stadt während der Industrialisierung. Sie entstand als einfache Arbeitersiedlung nach dem englischen Vorbild der Gartenstadt für die Unternehmung Landis + Gyr und besitzt gemäss ISOS Bundesamt für Kultur ein Ortsbild von nationaler Bedeutung.
EBP wurde mit der Durchführung einer Grundlagenerhebung beauftragt, mit dem Ziel, für die gesamte Gartenstadt Zug eine verbindliche Vision und Zieldefinition für eine gleichberechtigte, zukünftige Entwicklung als Grundlage für die Durchführung eines städtebaulichen Studienauftrags zu erarbeiten.
Der Schwerpunkt der Leistungen liegt dabei in der Koordination der Interessen von vier Auftraggebern sowie in der Durchführung einer Standortanalyse. Die Erarbeitung von Vision und Zieldefinition erfolgt im Rahmen von zwei Workshops, welche durch EBP organisiert und moderiert werden.