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Gute Idee, den "Man in Black" wieder einmal in Erinnerung zu rufen! Leider spiegelt aber auch diese Liste die übliche unglückliche Gewichtung von Johnnys verschiedenen Karrierephasen wider, die seit den neunziger Jahren Einzug gehalten hat: Die letzten Jahre mit Rick Rubin (American Recordings) werden zu stark gewichtet, die Mercury-Zeit (1987 ff.) praktisch "vergessen", obwohl in dieser Phase eine ganze Reihe von tollen und gut produzierten Songs entstanden, bei denen Cash die künstlerische Kontrolle über das, was aufgenommen wurde, weitgehend selbst ausüben konnte.
Zur Liste:
- June Carter gehörte wohl eher zu einer "Sippe" als zu einer "Suppe", wie es auch sonst etliche unglüchliche Verschreiber im Text hat (Vivan statt Vivian, ebenfalls unter "Jackson", 154 Jahre für Jack Cash bei 4.).
- Chicken In Black: Eine Fussnote im Lebenslauf. Cash selbst hat einmal erklärt, dass er das Lied nicht möge (Diskographie von Smith) - m.E. eine schlechte Wahl! Es wären zudem etliche andere Songs mit humoristischem Einschlag zur Auswahl gestanden.
- I Walk The Line: Laut Johnny eines seiner Lieblingslieder, aber auch sonst ein Muss in jeder Top-Ten-Liste von J.C.-Songs. Eine bewusste Provokation oder das Bedürfnis, eine eklektische Auswahl zu präsentieren?
Ja, musste das sein? Zuerst der Alex, nun Steini. Bei allen Verdiensten, die sich Yakin in der kurzen Zeit als FCB-Trainer bereits erworben hat: Damit bin ich nicht einverstanden. Und offenbar bin ich da nicht der Einzige. Es könnte übrigens sein, dass solche erzwungenen (vorzeitigen) Abgänge dereinst auf Yakin zurückfallen, wenn es mal nicht so läuft!
Wenn schon Mouth & MacNeal und Pussycat genannt werden, sollten auch The Cats (One Way Wind, Let's Dance) und die George Baker Selection (letztere ebenfalls nicht jedenmusikfans Sache) nicht vergessen werden. Dann gab es in den 70s/80s auch noch Champagne, BZN und die weiteren Girl Groups Luv', Maywood usw. Holland hat(te) eine sehr reiche Popkultur, auch wenn nicht alle Bands das Anspruchsniveau der Nits erreich(t)en. Wir warten nun auf Teil 2 der "pop juweeltjes"-Liste...
Dominique Gasser, sind Ihnen die Bemerkungen zum Verhältnis Yakin-Frei tatsächlich so unverständlich? Vielleicht wäre der Friedel-Rausch-Vergleich in diesem Fall auch bei Ihnen angebracht? Es geht bei der erwähnten Demontage nämlich nicht um das Rotieren der Aufstellung - sowas akzeptiert auch ein Alex Frei - es geht vielmehr um die Art und Weise der Behandlung. Da wollte doch ein Alphatier dem anderen zeigen, wer der Obermacker ist. (Von wegen Respekt und so!) Überlegen Sie nur einmal, wie Yakin reagiert hätte, wenn Alex Frei statt Sportchef bei Luzern Sportchef ... beim FCB geworden wäre...
Die anderen Spieler registrieren nicht nur, was mit Alex Frei passiert - sie werden es sich auch merken. Den einige von ihnen sind in ein paar Jahren vielleicht in derselben Situation. Nur dann möglicherweise nicht mehr beim FCB.
Oder geht's nur um Frei als Person? Hat Yakin etwa die ablehnende Haltung gegenüber diesem Spieler von seinem einstigen Mentor Christian Gross übernommen? Man darf ja mal fragen...
Es ist natürlich wesentlich sinnvoller ein Untersuchungsgefängnis mitten in der Stadt (Waaghof) zu bauen als eine Kinder- und Jugendpsychiatrische Klinik. Zumal die Ausbrecher von dort viel harmloser sind...
Aber keine Sorge: Die Stücki wird in naher Zukunft frei für solche Projekte.
@Stefan Heimers
Dieser Ansicht bin ich schon lange. Auch das Argument des "nur vorübergehenden Aufenthalts" sticht meiner Meinung nach nicht - heutzutage ist alles in Bewegung, und auch Leute, die aus anderen Gründen in die Schweiz gekommen sind, können irgendwann einmal wieder wegziehen/weiterziehen... Also: Gleiche Integrationspflichten für alle, bitte!