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Sie sprechen von Würsten zum Frühstück, Schlagermusik und Engadinertorte.
Das Klischee von den lockeren, etwas arbeitsfaulen und trinkfreudigen «bon-vivants» in der Westschweiz kennen wir. An der Fête des Vignerons in Vevey drehen wir den Spiess um – und fragen Westschweizer, was sie über ihre deutschsprachigen Landsleuten zu sagen haben. Santé!
Welche weiteren Unterschiede gibt es zwischen West- und Deutschschweizern? :) Schreib es uns in die Kommentare.
Camille ist in einer zweisprachigen Familie in einem Dorf am Neuenburgersee aufgewachsen. Heute schreibt sie für watson auf Deutsch über Gesellschaftsthemen und Politik. Im Format «Camille Fédérale» wirft sie einen Blick auf die Gegebenheiten beider Seiten des Röstigrabens – en français, bien sûr (Stichwort nationalen Zusammenhalt stärken und so). Aber keine Angst, es gibt Untertitel.
Alles fing damit an, dass sich eine Journalistin über eine Rezension im «Tages-Anzeiger» aufregte. Darin schrieb ein älterer Mann über das Buch einer sehr jungen Frau. Vor allem aber schrieb er darüber, wie er das Aussehen besagter sehr junger Frau auf dem Foto im «New Yorker» empfand. Sie sehe darauf aus «wie ein aufgeschrecktes Reh mit sinnlichen Lippen».
Die Frau heisst Sally Rooney – sie ist 28 Jahre alt und eine mit Literatur-Preisen überhäufte Bestseller-Autorin aus Irland.
Aber anstatt in …