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Samuel Hahnemann
Christian Friedrich Samuel Hahnemann, der Begründer und Entdecker der Homöopathie, wurde am 10. April 1755 in Meissen als Sohn eines Porzellanmalers geboren. Nach seinem Medizinstudium in Leipzig praktizierte er nur kurze Zeit, da er die sinnlosen und häufig tödlich endenden Methoden der damaligen Zeit, wie Aderlasse, Brech- und Abführkuren sowie die Behandlung mit giftigen Medikamenten, nicht verantworten konnte.
Nach neuen und sanfteren Heilmethoden suchend, entdeckte er 1790 erstmals die homöopathischen Grundsätze und experimentierte jahrelang bis er 1810 sein Hauptwerk, das „Organon der Heilkunst“, veröffentlichte. 1828 – 1830 erschien das mehrere Bände umfassende Werk „Die chronischen Krankheiten“. Durch dieses Wissen eröffneten sich auch bei tiefer liegenden Erkrankungen neue, wirksamere Behandlungsmöglichkeiten. Nach jahrzehnterlanger Praxis- und Forschungstätigkeit starb Hahnemann am 2. Juli 1843 in Paris.