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Das turbulente und leidenschaftliche Leben eines jungen Priesters im dunklen Spanien der 1950er Jahre.
Javier Reverte hat eine Geschichte von Liebe und Intrigen auf einer realen Grundlage und aus einigen historischen Figuren aufgebaut, die der Schriftsteller zu unvergesslichen literarischen Figuren gemacht hat.
In das trostlose Nachkriegsmadrid kommt ein junger polnischer Priester, Stefan Berman, der von der katholischen Kirche als Flüchtling auf der Flucht vor dem Kommunismus seines Landes aufgenommen wurde. Vor dem Hintergrund der Unnachgiebigkeit der religiösen Hierarchie sieht er sich in eine Welt politischer Machenschaften, Denunziationen und Erpressungen verwickelt, die ihn in eine schwindelerregende Abfolge von Ereignissen hineinziehen, die er nicht kontrollieren kann.
In seinem Doppelleben als politischer Agitator im Untergrund und als religiöser Mensch wird er eine Beziehung intensiver Freundschaft mit "dem Patriarchen", dem damaligen Bischof von Madrid, Leopoldo Eijo Garay - einer der wichtigsten Figuren des nationalen Katholizismus - entwickeln, er wird die schöne Tochter eines wichtigen, dem Regime nahestehenden Militärs kennen lernen und schließlich wird er sich vor dem unerbittlichsten und käuflichsten Polizisten, Kommissar Casado, wiederfinden.
Der Autor von denkwürdigen Reisebüchern und Romanen zeigt uns einmal mehr die Beherrschung einer ebenso wendigen wie vielseitigen Feder in seinem besten Roman. Ein mutiger Dreh an der Schraube zu unserer jüngsten Geschichte, unserer Erinnerung und unserer Identität.
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