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Aktuelles
Die Welt der Betriebssysteme ist eine der Konflikte und der Ideologien. Dem Umstand folgend, dass sich auf jedem Computer von der Stange ein Microsoft Windows befindet, verlockt zur Annahme, dass das Meistverbreitete auch das Beste sei. Dem ist aber keinesfalls so, wofür die wachsende Gemeinde der Opensource-Anwender und Opensource-Entwickler spricht.
Doch was ist Opensource überhaupt?
Jede Hardware benötigt entsprechende Software. Wenn wir von Software, insbesondere von Betriebssystemen sprechen, meinen wir in der Regel die Produktpalette von Microsoft mit ihrem Windows. Dies ist aber nur ein Bruchteil der Softwarerealität.
Microsoft Windows, egal ob nun in der Version 98, NT, 2000, XP oder Vista ist ein sogenanntes Closed Source Betriebssystem. Das bedeutet, dass Sie als Anwender dieser Software lediglich ausführbare Applikationen (in der Windowswelt als Dateien mit der Endung .EXE bekannt) erhalten. Aber jedes ausführbare Programm, sei es Internet Explorer, ein Excel oder ein Word muss programmiert werden. Dazu wird ein sogenannter Source Code angefertigt, in dem der Hardware gesagt wird, was zu tun ist, wie dieses und jenes auf Ihrem Monitor erscheinen soll, ob und wie gedruckt werden soll oder wie nun genau eine Website aus dem Internet geladen werden muss.
Die Eigenschaften, insbesondere auch Qualität, Stabilität und Sicherheit sind massgeblich von der Programmierung des Source Codes abhängig. Ein Source Code mit einer Sicherheitslücke führt zwangsläufig zu einem unsicheren Programm.