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Die 22-jährige Mujinga Kambundji klassierte sich über 100 m im hervorragenden 4. Rang und ist die erste Schweizerin, die in der Königsdisziplin in einem EM-Final stand. Im Halbfinal verbesserte Kambundji ihren Schweizer Rekord gleich um zwölf Hundertstel auf 11,20 Sekunden.
Mit Kariem Hussein erreichte über 400 m Hürden ein zweiter Schweizer den Final, der am Freitag stattfindet. Der 25-jährige Thurgauer siegte in seinem Halbfinal trotz eines schwachen Starts in soliden 49,16 Sekunden.
Im 10'000-m-Rennen der Männer sicherte sich der britische Superstar Mo Farah seinen vierten EM-Titel. Auch über 100 m setzte sich mit James Dasaolu ein Brite durch; mit 10,06 Sekunden siegte er klar vor dem Franzosen Christophe Lemaitre (10,13). Schnellste Europäerin ist die Holländerin Dafne Schippers (11,12).
In Zürich werden zum zweiten Mal sämtliche Finals der Diamond League ausgetragen. Die Sieger in den 32 Disziplinen kassieren je 30'000 Dollar und viel wichtiger: Sie erhalten eine Wildcard für die Weltmeisterschaften 2023 in Budapest, wenn sie die vorgegebenen Bedingungen erfüllen. Das ist in Nationen mit grossem Konkurrenzkampf wie beispielsweise den USA, wo in Trials über die WM-Teilnahme entschieden wird, ein grosses Plus.