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Tenor
Uwe Stickert, im thüringischen Sonneberg geboren, studierte Gesang und Liedgestaltung an der Hochschule für Musik "Franz Liszt" in Weimar. Schon während des Studiums sang er an der Komischen Oper Berlin Cleonte in Lullys Der Bürger als Edelmann. Zwischen 2000 und 2002 war er an den Städtischen Bühnen Heidelberg engagiert, wo er u.a. als Tamino in der Zauberflöte, Ferrando in Così fan tutte und mit denTenorpartien inRameaus Les Indes galantes zu hören war. Danach war der Tenor bis 2007 Ensemblemitglied am Deutschen Nationaltheater Weimar. Dort stand er zum Beispiel als Rodrigo in Rossinis Otello, als Belmonte in Die Entführung aus dem Serail und als Arnold in Rossinis Wilhelm Tell auf der Bühne. Seit 2007 ist Uwe Stickert freischaffend tätig. Gastengagements führten ihn unter anderem als Dorvil in La scala di Seta ans Nationaltheater Mannheim, als Don Ottavio in Don Giovanni ans Deutsche Nationaltheater Weimar und ans Aalto-Musiktheater in Essen, wo er als Jupiter in Dietrich Hilsdorfs gefeierter Inszenierung von Semele zu erleben war. Bei der NRW-Kritikerumfrage 2008 bekam der Sänger für diese Partie zwei Nominierungen als „Bester Sänger des Jahres.“
In der letzten Spielzeit gastierte der junge Tenor unter anderem als Arnold in Guillaume Tell am Staatstheater Nürnberg, eine Partie, die er auch im Juli 2012 konzertant an der Kölner Philharmonie singen wird. Des Weiteren kehrt er nach Erfurt für die Uraufführung von Der Trank der Unsterblichkeitzurück und debütierte als Belmonte am Konzert Theater Bern.
Uwe Stickert gastierte mit Werken von Händel und mit den grossen Bach-Passionen in ganz Deutschland, Israel, Italien, China, der Schweiz und Frankreich. Dabei arbeitete er mit namhaften Dirigenten wie Daniel Barenboim, Helmut Rilling, Jac van Steen, Carl St. Clair, George Alexander Albrecht und Christopher Hogwood zusammen.