Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03288.jsonl.gz/140

Schmuck
Die halbrunde Kanzel ist mit rechteckigen Intarsien geschmückt sowie mit achtstrahligen Sternen. Diese sind auch an den Kollektenkassen zu finden. Acht (in sich geschlossene Doppelschlaufe) steht für «ewig». Eine weitere Zierform ist der Kreis an Banklehnen, Emporenbrüstungen, Liedtafeln und Seitentüren.
Ein seidener Mosaikteppich von Ruth v. Fischer, Zürich, aus dem Jahr 1989, als Geschenk der katholischen Kirchgemeinde Arbon, schmückt die Kanzelnische. Er zeigt einen weissen Pfahl mit grauem Balken, eine (ikonisch) gelbe Mitte und einen grün-blau-roten Grund.
Die Brüstung der Westempore zeigt in der Mitte zwei symmetrische Engel mit der Tafel: «Grundsteinlegung 8. Oktober 1922, Einweihung 2. November 1924.» In der Mauernische darunter stehen die Worte nach 1. Kor. 3,11 (= Präambel unserer landeskirchlichen Verfassung): «Einen anderen Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.»
Das Christusfenster an der Ostwand zeigt den auferstandenen Heiland mit drei Brotlaiben auf einer Erdkreisscheibe. Das Radfenster an der Westwand enthält einen zwölfteiligen Kreis in grau, gelb, grün, blau und rot.
Eine ganz besonders festliche Zierde stellen die Hergiswiler Glasglocken-Lampen aus dem Jahr 1987 dar.
Auf der Kanzelbühne stehen zwei irdene Bodenvasen von Ruth Rüegg, Halden, aus dem Jahr 1991. Sie zeigen weiss gewandete Reigentänzerinnen. Von der gleichen Künstlerin stammen die Reliefs an den vier Eingängen: weiss gewandete Figuren mit Kopfhauben, morgenländische Frauen – vielleicht Jüngerinnen?