Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03634.jsonl.gz/3633

Externer Inhalt
Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.
Vorjahressieger Chris Froome behält auch nach der 17. Etappe der 104. Tour de France das gelbe Leadertrikot. Den Tagessieg in der ersten Alpen-Etappe sichert sich der Slowene Primoz Roglic.
Chris Froome hielt den Angriffen seiner Rivalen auf der schweren Bergetappe, die über den Col de la Croix de Fer und den legendären Col du Galibier führte, stand. Der Franzose Romain Bardet, im Vorjahr hinter Froome Zweiter, attackierte beim Anstieg zum Galibier mehrmals, doch Froome hatte stets eine Antwort parat und verteidigte das Maillot jaune erfolgreich.
Die Zeitabstände an der Spitze der Gesamtwertung sind jedoch weiterhin gering. Der britische Sky-Captain Froome führt nun 27 Sekunden vor dem Kolumbianer Rigoberto Uran und dem zeitgleichen Bardet. Vierter ist neu der Italiener Fabio Aru (0:53 zurück), der am Galibier bei einer Tempoverschärfung von Bardet nicht mehr mithalten konnte und in der Gesamtwertung zwei Ränge einbüsste.
Die 18. Etappe vom Donnerstag ist für Froomes Konkurrenten die wohl letzte Chance, den dreifachen Tour-Sieger zu gefährden. Das 179,5 km lange Teilstück führt von Briançon über den Col de Vars (1. Kategorie) und zum Schluss hinauf zum Col d’Izoard. Die letzten 10 km des Hors-Catégorie-Aufstiegs haben im Schnitt über neun Steigungsprozente. Uran, Bardet und Aru müssen in der letzten Bergetappe angreifen, denn im Zeitfahren in Marseille am Samstag dürfte Froome die besseren Karten haben.
Roglic siegt solo, Frank in der Offensive
Den Tagessieg nach 183 km in Serre-Chevalier sicherte sich der Slowene Primoz Roglic. Der ehemalige Skispringer, der im April das Zeitfahren an der Tour de Romandie gewonnen hatte, gehörte einer ursprünglich knapp 30-köpfigen Fluchtgruppe an. Am letzten Anstieg zum Galibier - mit 2642 Metern über Meer das Dach der diesjährigen Tour - schüttelte er seine letzten Mitstreiter ab und feierte 1:13 Minute vor der Gruppe mit den Gesamtklassements-Favoriten einen Solosieg.
Zu den aktivsten Fahrer des Tages zählte auch der Schweizer Mathias Frank. Der 30-jährige Luzerner vom Team AG2R gehörte ebenfalls der Ausreissergruppe an, die sich eine halbe Stunde nach Rennbeginn abgesetzt hatte. Frank hielt im letzten Anstieg zum Galibier lange mit der Spitze mit und wurde letztendlich Elfter. Damit verbesserte er sich in der Gesamtwertung um sechs Positionen auf Platz 29.
SDA-ATS