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Du wirst viel Informationen darüber finden warum destilliertes und Osmosewasser schädlich sein könnten. Ebenso viel kannst du aber auch finden warum gerade so etwas gesundheitsförderlich sein könnte...
Ich befasse mich ebenfalls schon eine Weile mit diesem Thema und ich muss sagen, es ist unglaublich tief.
Was für Wasser macht die Natur?
In der Natur wird, wenn der Mensch nicht eingegriffen hätte, meist das Oberflächenwasser genutzt. Das ist Wasser von Flüssen, Bächen und Seen. Woher kommt dieses Wasser vor allem?
Die Sonne bringt das Wasser von grösseren Gewässern wie Auen, Sümpfen, Seen oder gar vom Meer durch Verdunstung in die Atmosphäre, wo dann vom Wetter diese grossen Mengen an Flüssigkeit über grosse Distanzen bewegt werden, bis dieser Wasserdampf dann irgendwo Kondensiert und als Regen sich über die Länder ergiesst. So entstehen wieder weitere Oberflächengewasser oder werden durch Regen "genährt".
Jetzt haben wir den spannenden Schritt einer Destillation, wenn Oberflächenwasser durch Sonneneinstrahlung und Temperatur verdunstet. Das so aufsteigende Wasser ist also ein destilliertes Wasser, sogar noch freier von Mineralien als es ein Osmosewasser.
Viele Oberflächengewässer inkl Schmelzwasser weisen deshalb einen sehr niedrigen Mineralisierungsgehalt auf. In schwedischen Seen wurden sogar unter 10 ppm gemessen!
Warum viele Mineralien sowiso, entgegen der Mineralwasser-Industrie, nicht wichtig sind kannst du in diesem Blogbeitrag nachlesen:
Osmosewasser vs destilliertes Wasser
Die Mineralienversorgung unseres Körper fast ausschliesslich durch organisch gebundene Mineralien statt. Das heisst durch organisch gewachsene und nicht raffinierte Lebensmittel. Da Wasser ein Lösungsmittel für unseren Körper darstellt ist es wichtig ein reines aber dennoch nicht aggressives Lösungsmittel zur Verfügung zu stellen.
Destilliertes Wasser ist aus meiner Erfahrung nicht geeignet über eine Längeren Zeitraum als ca 1 Woche zu trinken. Destilliertes Wasser ist wirklich komplett auf H2O reduziert, was die Reaktionsfreudigkeit des Wasser verstärkt. Das heisst ähnlich wie bei raffiniertem Zucker, reinem Kochsalz (Natriumchlorid) oder Weissmehl, entzieht dieses reine Wasser dem Körper Mineralien. Für eine Entgiftungskur in Kombination mit Fasten zB kann das durchaus Sinn machen da Stoffe so effektiv ausgeleitet werden können.
Willst du aber über einen längeren Zeitraum oder generell dem Körper ein gutes Lösungsmittel ohne die genannte Aggressivität zuführen, ist das Osmosewasser wesentlich besser geeignet. Ein Osmosewasser entspricht dann in etwa einem gefilterten Oberflächengewässer mit sehr wenig ppm. Weil die Filtergrösse von Umkehrosmose mit einer Maschengrösse von ca 0.0001 Mikrometer alle Schwebestoffe, Bakterien usw herausfiltert, aber dennoch wenige Spuren von Mineralien in kolloidaler Grösse noch im Wasser gelöst bleiben, ist dieses Wasser weniger Reaktionsfreudig bzw aggressiv in seinem Verhalten im organischen System Körper. Da das Wasser so seine Aufgabe des Lösens und transportieren von Nährstoffen besser erfüllen kann, haben wir uns für eine kleine Untertisch-Anlage entschieden.
Hier gehts weiter zu: Wie wir Osmosewasser in unserem Alltag einsetzen
Quellen: