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PURIM 2019
Das Purimfest beginnt im 2019 am Abend vom 20.März und endet am Abend vom 21. März.
Purim ist das hebräische Wort für „Lose“ und erinnert an den gemeinen Haman, der das Los werfen liess, um zu bestimmen, an welchem Tag und und in welchem Monat die Juden im ganzen persischen Reich getötet werden sollten. Das Purim erinnert an die Befreiung des Volkes Gottes durch die Hilfe von Esther und Mordechai. Es wird am 15. Adar im Gedenken an jene Juden gefeiert, die in der Stadt Susa auch am zweiten Tag im Kampf gegen ihre Feinde nicht ruhten.
Purim ist ein zusätzliches Fest, das nicht direkt von Gott eingesetzt wurde. Esther und Mordechai haben das Purimfest eingeführt und den Juden verordnet.
Während des Purim wird das Buch Esther zwei Mal gelesen. Jedes Mal, wenn beim Lesen der Name „Haman“ fällt, zeigen die Zuhörer ihr Missfallen durch das knatternde Geräusch von Ratschen, Tröten, Buhrufen …
Purim ist aber auch eine Zeit der Geschenke, der Freude, des Essens und Trinkens….
Geschenke werden Freunden, Nachbarn in Form von Nahrungsmitteln gemacht und Bedürftigen wird Geld gegeben.
Purim ist ein fröhliches Fest. Es ist Brauch, sich zu verkleiden und Masken zu tragen. Traditionell verbietet das jüdische Gesetz Verkleiden (5.Mo.22.5) , da es oftmals mit dem Tragen von Kleidern des andern Geschlechts verbunden ist. An Purim machten die Rabbiner eine Ausnahme und erlauben das Tragen von Masken und von Verkleidung, um die Freude von Purim zu verstärken.
Es wird gegessen… und getrunken… nicht wenig…
Hamantaschen gehören dazu. Sie erinnern an den dreieckigen Hut von Haman und sind süsse leckere Guetzli, die mit Mohn oder Pflaumen gefüllt sind. Eine andere, traditionelle festliche Speise ist Kreplach. Das sind Teichtaschen, die mit Hackfleisch gefüllt werden.
Jeannette hat uns Shakshuka mit Pittabrot serviert, dazu gab es Hamantaschen und Lisbeth brachte ein Freundesgeschenk: Einen schmackhaften Kuchen…..
Und natürlich haben wir das Buch Esther zusammen gelesen, unser Missfallen beim Namen „Haman“ mit unseren Tröten und Ratschen kund getan, viel gegessen und nicht so viel getrunken. Da sind wir zu anständig, zu pflichtbewusst. Verkleidet haben wir uns nicht – wir wollten es ja nicht übertreiben.
Bei der Musik zu israelischer Musik fingen die einen an das Tanzbein sanft zu schwingen, andere Beine versteiften sich an Ort …
Es ist schön, die jüdischen Feste etwas kennenzulernen… es kommen noch mehr dazu bis Ende 2019. Ich freue mich!