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Die InfraDigital AG wurde damit beauftragt, die Situation des Arosertunnels im Bereich „Haus am Wald“ mittels eines 3D-Koordinationsmodells aufzuarbeiten. Dieses sollte dazu dienen, die knappen und komplexen räumlichen Verhältnisse besser zu verstehen und Injektionsbohrungen zur Verfestigung des Untergrundes 3-dimensional zu planen und für die Absteckung vor Ort aufzubereiten. Im weiteren Verlauf des Projektes wurde dieses Modell stetig um weitere Datensätze erweitert und zudem ein eingetretener Schadenfall untersucht.
In einem ersten Schritt wurden bestehende Datengrundlagen übernommen, anschliessend als Grundlage für die parametrische Planung aufbereitet und in ein Common Data Environment überführt.
Folgende Datensätze waren dies:
Die Grundlagedaten wurden durch 3D-Modellierung verschiedener Elemente ergänzt. Als Grundlage dienten eine Kombination von 3D-Punktwolken, Bauplänen, GIS-Daten und Vor-Ort-Aufnahmen.
Die InfraDigital modellierte folgende Elemente:
Auf Basis sämtlicher Grundlagedaten und des geplanten Bohrmusters konnten in einem nächsten Schritt die Injektionsbohrungen parametrisch modelliert werden. Folgende Bedingungen und Daten wurden berücksichtigt:
Basierend darauf wurden die Widerlager- und Kalotteninjektionen automatisiert modelliert. Es resultierten die 3-dimensionalen Bohrungen für die BIM2Field-Arbeiten und Excel-Listen für die Bohrungen.