Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03648.jsonl.gz/2030

(via giubanski.wordpress.com):
- Wie in anderen Forschungsfachrichtungen sollten Bibliotheken die Comic-Forschung unterstützen. Wenn Bibliotheken bereits einen beträchtlichen Bestand an Primär- und Sekundärliteratur oder Datenbanken besitzt, soll sie diese auch für Forschungsinteressierte sichtbar machen. Ein Austausch zwischen Bibliotheken und Hochschulen oder Forschenden kann aufschlussreich sein.
- Bibliotheken sollen beim öffentlichen Publikum das Bewusstsein für Comics fördern und den Wert dieser Kunstform bekannt machen. Dies kann nicht nur mit dem Sichtbarmachen des eigenen Bestandes geschehen, sondern durch Veranstaltungen und Kooperationen rund um das Thema. In den USA unterstützt die American Library Association (ALA) in Zusammenarbeit mit der Will-Eisner-Foundation mit einem jährlichen Stipendium an Bibliotheken, die Comicprojekte verwirklichen wollen.
- Bibliotheksmitarbeiter*innen müssten geschult sein und sich in der Materie auskennen, um ein Erwerbungsprofil für diese Kunstform aufstellen zu können. Golomb (Weiner 2010) empfiehlt “read them, a lot of them” und man soll Werkzeuge in die Hand nehmen, die wichtige Comic-Bestände vorstellen (z.B. Comic-Guides). So kann ein konsequenter Bestand aufgebaut werden. Literatur zum Problem von Comics in Bibliotheken und Archiven gibt es v.a. in der englischsprachigen Literatur (siehe Bibliografie).