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Gemeinschaftseinsätze sind Dienstleistungen des Zivilschutzes für Dritte, namentlich für Behörden, Organisationen, Vereine oder Aussteller. Sie sind in Artikel 27a des Bundesgesetzes über den Bevölkerungsschutz und den Zivilschutz (BZG) festgelegt. Pro Jahr können Schutzdienstpflichtige bis 21 Tage für Gemeinschaftseinsätze auf nationaler, kantonaler, regionaler oder kommunaler Ebene aufgeboten werden. Dienstleistungen zugunsten des eigenen Arbeitgebers sind nicht zulässig.
Voraussetzungen
Die Verordnung über Einsätze des Zivilschutzes zugunsten der Gemeinschaft (VEZG) definiert in Artikel 2 die Voraussetzungen für Gemeinschaftseinsätze. Leistungen können erbracht werden, wenn: die Gesuchstellerinnen oder Gesuchsteller ihre Aufgaben mit eigenen Mitteln nicht bewältigen können; der Gemeinschaftseinsatz mit dem Zweck und den Aufgaben des Zivilschutzes übereinstimmt und der Anwendung des erworbenen Wissens und Könnens dient; der Gemeinschaftseinsatz private Unternehmen nicht übermässig konkurrenziert; und das Vorhaben nicht überwiegend der Geldmittelbeschaffung dient.
Fristen
Gesuche für Gemeinschaftseinsätze sind grundsätzlich ein Jahr vor Beginn des Einsatzes einzureichen.