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In Pilotversuchen werden verschiedene Technologien für die Elimination von Mikroverunreinigungen auf der ARA Glarnerland getestet, die für das Jahr 2040 ein Ausbauziel von 105’000 Einwohnergleichwerten hat. Es ist unklar, ob an diesem Standort mit industriellen Einträgen eine Vollozonung überhaupt geeignet ist. So wird getestet, ob eine alleinige GAK-Filtration ein geeignetes, alternatives und wirtschaftliches Verfahren darstellt. Drei verschiedene GAK Materialien werden verglichen und hohe Kontaktzeiten (empty bed contact times, EBCT) gefahren, weil grosstechnische Untersuchungen auf der ARA Bülach-Furt darauf hinweisen, dass eine minimale EBCT für die effiziente Elimination der Mikroverunreinigungen wichtig ist. Parallel werden zwei der GAK Materialien mit einer vorgeschalteten Teil-Ozonung betrieben. Die Verfahrenskombination (Oxidation und Adsorption) ermöglicht eine höhere Flexibilität, muss aber auf dessen Wirtschaftlichkeit geprüft werden.