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Beckenbodentraining
Das Beckenbodentraining gilt als ideale Behandlungsmethode bei Belastungsinkontinenz und Beckenbodenschwäche.
Bereits mit Beckenbodentraining ist eine Heilung oder zumindest eine Besserung der Inkontinenz und Senkungsbeschwerden möglich. Es gibt verschiedene Trainingsprogramme und Kombinationsmöglichkeiten (z.B. mit Vibrationstraining durch "Galileo 2000", der Flyer dazu steht in der rechten Spalte als Download zur Verfügung).
Lassen Sie sich anfangs von einer Physiotherapeutin beraten und anleiten. Beachten Sie auch, dass nach den Wechseljahren der trainingsbedingte Muskel- und Bindegewebeaufbau viel rascher erfolgt, wenn die fehlenden Östrogene wieder zugefügt werden.
Das Beckenbodentraining ist in der Regel in drei Stufen aufgebaut:
1. Stufe: Warnehmung des Beckenbodens
- Spüren und Bewusstmachen der Beckenbodenmuskulatur
- Erlernen und Üben der Beckenbodenmuskelanspannung
2. Stufe: Aufbau einer guten Beckenbodenaktivität
- Kräftigung der Beckenbodenmuskulatur durch intensives Training
- Rumpfstabilisierende Übungen (Bauch- und Rückenmuskulatur) in Kombination mit dem Beckenboden
- Beobachtungen im Alltag
3. Stufe: Übertrag in den Alltag
- Schrittweiser Einbau der Übungen in den Alltag, zum Beispiel beim Sport, Niesen, Lachen, Heben von Lasten usw.
Verschiedene Hilfsmittel können das Beckenbodentraining unterstützen:
- Kugeln zum Beckenbodentraining
- Elektrostimulation und Biofeedback als Trainingshilfen
- Vibrationstraining (Galileo)
Weitergehende Informationen dazu stehen als Download in der rechten Spalte zur Verfügung.