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In den USA demonstrieren Indianer-Stämme seit Monaten gegen den Bau der Öl-Pipeline ‹Dakota Access›, welche durch ihr Gebiet gebaut würde, und sie dazu nie eine Einwilligung gegeben haben. Sie befürchten, falls die Pipeline ein Leck bekäme, würde ein See und ihr Territorium verseucht. Dem Indinaer-Protest schliessen sich auch Basler an. Gegen 150 Demonstranten zogen am Samstag 1.4.2017 mit Transparenten durch die Innerstadt. Sie kritisieren, dass die beiden Banken Crédit Suisse und UBS Kredite für den umstrittenen Bau gegeben hätten. Dabei berufen sie sich auf Recherchen der Umwelt-Organisation «Greenpeace». «Gegen die Öl-Pipeline spricht, dass sie die Grundrechte der Sioux-Indianer in Standing Rock massiv missachtet», sagt Roberto Lopez, der die Demonstration in Basel mitorganisierte.
Banken streiten Beteiligung an Pipeline-Projekt ab
Die beiden Banken streiten eine direkte finanzielle Beteiligung ab: «Die Credit Suisse ist nicht an der Projektfinanzierung der Dakota Access Pipeline (DAPL) beteiligt. Die Vorwürfe, wonach die Credit Suisse die grösste Geldgeberin der DAPL sei, sind falsch und werden von der Bank entschieden zurückgewiesen.» Dabei verweist die CS auf einen Bericht des Alternativ-Mediums ‹Food and Water Watch› im Internet, das die Geldströme von 37 Banken am Pipeline-Projekt aufzeigt. Tatsächlich sind die beiden Schweizer Banken nicht direkt an der Finanzierung beteiligt. So teilt auch die UBS an Telebasel mit: «UBS leistet keinerlei projektspezifische Finanzierung für die Dakota Access Pipeline und ist nicht Mitglied des Konsortiums zur Projektfinanzierung.» Allerdings haben beide Banken Kredite an Firmen gegeben, die Öl-Pipelines herstellen.