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Den Kopf leicht nach vorne geneigt, hält sie mit beiden Händen einen Krug auf ihrer linken Schulter. Die Sandsteinskulptur trägt den Titel «Wasserträgerin (Nymphe)». Nymphen – in der griechischen Mythologie als weibliche Gottheiten bekannt – sind meist mit dem Element Wasser verbunden. Diese Verknüpfung ist einerseits über den Brunnen selbst erkennbar, andererseits kommt die Figur auf einer Kugel zu stehen, auf der Tiere zu erkennen sind, deren Lebensraum dem Wasser nahe ist. Handwerklich ausgeführt wird das Werk von Marcel Perincioli, der zu dieser Zeit seine Bildhauerlehre bei seinem Vater Etienne Perincioli absolviert. Dieser erhält 1928 den Auftrag für eine plastische Dekoration des Simmenthaler-Hofs im Bälliz mit dazugehörendem Brunnen, dessen freistehender Pfeiler als Basis für eine Skulptur dient. Die heute zu sehende Nymphe ist eine vereinfachte Kopie der ursprünglichen Ausführung. Aufgrund der Zerstörung des Originals wurde sie in den 1980er-Jahren von Bernhard Hefti geschaffen.
Katrin Sperry
Eine Frau trägt einen schweren Wasser-krug.
Sie steht auf einer Welt-kugel mit Tieren.
Es sind eine Eidechse, ein Falter, ein Fisch und ein Frosch.
Sie alle leben nahe am oder im Wasser.
Die Figur ist Teil von einem Brunnen.
Er gehört zum Haus dahinter.
Der Haus-schmuck mit den Reben ist vom gleichen Künstler.
Die Skulptur ist eine Kopie.
Die echte Figur wurde zerstört.
Sara Smidt