Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03605.jsonl.gz/1640

In der Homöopathie geht es darum, dass eine Krankheit mit einem solchen Arzneimittel behandelt wird, welches am gesunden Menschen ähnliche Erscheinungen, d.h. ein ähnliches Leiden, hervorruft, wie diese Krankheit.
Die Therapie muss darauf abzielen, die Lebenskraft zu stärken und wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Symptome sind nur Ausdruck von Störungen. Werden diese Symptome nur oberflächlich behandelt und unterdrückt, so muss die Lebenskraft das Problem anderswo lösen und einen anderen Weg finden. Wenn wir aber wissen, dass dynamische, psychische Kräfte (auch bei Tieren!) Krankheitszustände hervorbringen, dann können und müssen wir dieselben auf der gleichen Ebene, nämlich der energetisch-dynamischen beeinflussen.
Im Unterschied zur Schulmedizin gibt es in der Homöopathie grundsätzlich kein Mittel, das für jeden Patienten mit der gleichen (v.a. chronischen) Erkrankung das richtige ist. Obwohl oberflächlich gesehen die gleiche Erkrankung vorliegen mag (z.B. Erbrechen etc..), sind die Symptome doch bei jedem Individuum anders (Ursache/Auslöser, Fieber/Allgemeinzustand, Geruch/Konsistenz/Farbe einer Sekretion, etc..)
Braucht der Patient eine chemische, symptombekämpfende Behandlung (z.B. wegen einer Herzinsuffizienz, eines Diabetes, einer schweren Arthrose etc.), dann kann das bedeuten, dass eine Heilung unmöglich ist und wir streben eine Linderung der Beschwerden an.