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Es sei nicht so, dass bei den GWL keine Transparenz herrsche, stellt der stellvertretende Generaldirektor des CHUV fest. Jedes Jahr melden die Spitäler den Versicherern und Kantonen den Umfang der erhaltenen GWL. Mit einem parlamentarischen Postulat wurde das CHUV zudem aufgefordert, 2019 eine Liste aller seiner GWL zu veröffentlichen. Diese umfassten die Vergütung für spezifische öffentliche Aufträge, für akademische Aufgaben sowie einen Bei-trag zum Ausgleich von Tarifunterdeckungen, welche ein öffentliches Spital nicht selbst kompensieren kann, weil es nicht in der Lage ist, sein privates Angebot auszubauen. Eine Harmonisierung der Darstellungsform der GWL würde den Vergleich zwischen den Kantonen erleichtern und das Thema entmystifizieren. Sie würde wahrscheinlich aufzeigen, dass einige Kantone bei den Spitälern Leistungen anfordern, die daher als GWL gelten, während solche Aufträge anderswo an spitalexterne Strukturen vergeben werden.
Beitragsbild: CHUV