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"Für Wunder muss man beten, für Veränderung aber arbeiten"
(Thomas von Aquin)
Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die Einen Schutzmauern, die Anderen bauen Windmühlen (Chinesische Weisheit).
Führung ist gefordert, um Veränderungen anzustossen oder um auf Veränderungen zu reagieren. Die Auslöser sind vielfältig. Hier einige mögliche Beispiele:
- Sie erhalten neue Ziele (Legislaturplan, Amtsziele, Jahresziele).
- Aufgrund von Umfeldeinflüssen verändern sich die Rahmenbedingungen (z.B. Sparvorgaben, Gesetzesänderungen).
- Ihre Kollegin erkrankt und Sie müssen ad interim auch die Leitung ihrer Gruppe übernehmen.
- Ihre Mitarbeitenden machen einen konkreten Verbesserungsvorschlag.
- Eine Mitarbeiterin wird Mutter und möchte ihr Pensum reduzieren.
- Ein Mitarbeiter wird pensioniert.
- Zwei Mitarbeitende sprechen nicht mehr miteinander.
- Ein Mitarbeiter übernimmt eine Projektleitung. Diese Aufgabe allein wird ihn zu 30% auslasten.
In all diesen Beispielen ist die Führungskraft gefordert. Veränderungen bedeuten eine unsichere Zukunft und werden von vielen Menschen – auch von Führungskräften – als Gefahr oder als Risiko wahrgenommen. Daher müssen die Betroffenen frühzeitig und umfassend über die anstehende Veränderung informiert werden. Das vermittelt Sicherheit und schafft Verständnis bei den Betroffenen. Und die Führungskraft selber gewinnt Sicherheit, wenn sie bei ihrem Handeln die Schritte des Führungsprozesses (Analyse, Beurteilung, Entscheid, Einflussnahme, Controlling) konsequent berücksichtigt. Zudem empfiehlt es sich, Veränderungsgespräche mittels Aktennotiz festzuhalten.