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- Alexej Lutsenko gewinnt erstmals eine Etappe bei der Tour de France.
- Der Kasache bestreitet die letzten 17 km solo.
- Adam Yates verteidigt das «Maillot Jaune».
2015 gewann Alexej Lutsenko in Bern eine Etappe der Tour de Suisse. 2017 feierte der Kasache bei der Vuelta einen Tageserfolg. Am Donnerstag setzte der Astana-Profi 4 Tage vor seinem 28. Geburtstag noch einen drauf: Auf der 6. Etappe der Tour de France war Lutsenko der stärkste Fahrer im Feld und setzte sich nach 191 km bei der Bergankunft auf dem Mont Aigoual solo durch.
Achtergruppe prägt während 150 km das Rennen
Lutsenko hatte einer Achtergruppe angehört, die bereits auf den ersten Kilometern des Tages die Flucht ergriffen hatte. Die Ausreisser hatten phasenweise über 6 Minuten Vorsprung auf das Feld. Im Anstieg zum Col de la Lusette fiel die Spitzengruppe langsam auseinander, ehe sich Lutsenko 17 km vor dem Ziel solo an die Spitze setzte und sich nicht mehr stellen liess.
Hinter Lutsenko fuhren der Spanier Jesus Herrada (+ 0:55), der Belgier Greg van Avermaet (+ 2:15) und der Amerikaner Neilson Powless (+ 2:17) auf die Plätze 2 bis 4. Sie alle waren von der ursprünglichen Fluchtgruppe übrig geblieben. Gut eine halbe Minute nach Powless kam ein kleines Feld mit allen Anwärtern auf den Gesamtsieg auf dem Mont Aigoual an.
Yates verteidigt Gelb
An der Spitze des Gesamtklassements gab es keine Wechsel. Es führt weiterhin der Brite Adam Yates, der das Leadertrikot am Vortag nach einer Zeitstrafe gegen den Franzosen Julian Alaphilippe übernommen hatte.
Yates liegt unverändert 3 Sekunden vor dem Slowenen Primoz Roglic und 7 Sekunden vor Tadej Pogacar, einem weiteren Fahrer aus Slowenien.
So geht es weiter
Am Freitag könnten wieder die Sprinter auf ihre Kosten kommen. Auf dem Programm stehen 168 km von Millau nach Lavaur. Die letzten knapp 100 km sind dabei fast ausschliesslich leicht abfallend oder flach.