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Die Meinung unseres Arztes
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• “Normal” trockene Haut: Sie kommt am häufigsten vor und hat mehrere Ursachen: Alterung (besonders auf Armen und Beinen), klimatische Verhältnisse (trockene Kälte im Winter, Wind und Sonne), Reinigung mit scharfen Emulgatoren
• Pathologisch trockene Haut: Hier ist zuerst eine Diagnose wichtig, um mögliche Einzelursachen zu finden, die rasch beseitigt werden können (durch eine andere Reinigung oder die Verwendung einer Creme). Ihr Dermatologe kann Ihnen dann die beste Behandlung für Ihre trockene Haut empfehlen.
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Ja, auch wenn das nicht das einzige Problem ist: Sie können der oberen Hautschicht keine neue Feuchtigkeit zuführen, indem Sie einfach Wasser trinken oder die Haut anfeuchten. Damit die Feuchtigkeit haften bleibt, sind auch Lipide (Fette) notwendig.
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Ja. Der Aufenthalt in der Sonne ist eine Aggression (Verbrennung). Die Haut reagiert darauf, indem sie Pigmente (die Bräunung) bildet und dicker wird. Die Trockenheit ist vorübergehend und entsteht durch einen grösseren Wasserverlust und die Verdickung der Haut.
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Ja. Es gibt Wasser mit hohem Kalkgehalt, so genanntes "hartes" Wasser. Es kann den austrocknenden Effekt der Reinigung verstärken. Man kann entweder das Wasser mit speziellen Vorrichtungen weicher machen oder sehr reichhaltige Produkte verwenden.
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Das Ziel ist es, die Haut zu nähren und ihr Feuchtigkeit zuzuführen und dabei gleichzeitig Aggressionen und Irritationen zu verringern. Vermeiden Sie bei der Reinigung Seifen und verwenden Sie stattdessen Waschstücke oder sehr reichhaltige Gels, die mit schützenden, feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen angereichert sind. Bei der Pflege spenden Weichmacher der Haut Feuchtigkeit und nähren sie und sorgen gleichzeitig für einen guten Zusammenhalt der Haut, der notwendig für die Funktionsfähigkeit der schützenden Hautbarriere ist. Es ist wichtig, oft Weichmacher zu verwenden, am besten täglich.
Trockene Haut
Was ist trockene Haut?
Trockene Haut kann in unterschiedliche Grade eingestuft werden.
Man kann normale Haut haben, die gesund ist, aber "von Natur aus trocken" ist.
- Ein Fall "einfacher" trockener Haut ist die Xerose.
Manche von uns haben Haut, die von Natur aus trockener ist, was sich mit dem Alter verschlimmert. Trockenes, kaltes Winterwetter und auch Wind und Sonne sind Faktoren, die die Haut austrocknen. Auch bestimmte Reinigungs- und Hautpflegeprodukte sind schädlich für die Epidermis, da sie Tenside mit hautirritierenden Eigenschaften enthalten.
- Anormale Haut mit verdickter Epidermis, ständige Abschuppungen und die Bildung grosser Schuppen sind Zeichen für eine Ichthyose.
- Bei Ekzemen, besonders bei atopischer Dermatitis, wird die Haut bleich und trocken.
- In seltenen Fällen kann Nährstoffmangel (Vitamine, Magnesium oder Fettsäuren) die Trockenheit verschlimmern.
- Einige Hautkrankheiten erfordern eine Behandlung mit austrocknenden Nebenwirkungen (z. b. Akne).
Empfehlungen Ihres Arztes
Trockene Haut braucht eine genaue Analyse. Seltene Ichthyosen sollten sofort bekämpft, atopische Dermatitis sollte frühzeitig behandelt werden.
Bei einem isolierten Hautproblem kann Abhilfe geschaffen werden, indem keine aggressiven Hautpflegeprodukte verwendet werden und mit einer Feuchtigkeitscreme gepflegt wird.
Falls dies nicht auf Sie zutrifft, wird Ihnen Ihr Dermatologe eine individuelle Behandlung mit speziellen Pflegemethoden empfehlen.
Feuchtigkeitscremes
Nicht alle Feuchtigkeitscremes haben denselben Wirkmechanismus. Im Hinblick auf die Wirkprinzipien gibt es drei Hauptmethoden, um die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen:
- Die okklusive Methode mit Produkten, die meist sehr fettig sind, zum Beispiel mit einer Grundlage aus Vaseline, die einen okklusiven Film auf der Hautoberfläche hinterlässt und ermöglicht, dass Wasser in der Hornschicht gehalten werden kann.
- Die weichmachende Methode mit Formulierungen, die als Grundlage Glycerin, Urea oder Milchsäure enthalten und der Haut natürliche Feuchtigkeitskomponenten geben.
- Die physiologische Methode mit Formulierungen, die Fettsäuren, Sterole und Ceramide enthalten, die Haut mit Lipiden versorgen, die den Lipiden in der obersten Hautschicht ähneln, und somit den Mangel ausgleichen.
Die Forscher, die diese Produkte entwickeln, kombinieren gewöhnlich mehrere Wirkprinzipien miteinander, um die Wirkmechanismen zu optimieren.
Ihr Dermatologe wird Ihnen helfen, das beste Produkt oder die beste Produktlinie für Ihr Problem zu finden.
Denken Sie immer daran, dass Regelmässigkeit das A und O ist: Feuchtigkeitsspendende Produkte müssen täglich aufgetragen werfden, um ihre Wirkung aufrechtzuerhalten.