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Pflege & Bewirtschaftung
Naturschutzobjekte wie Magerwiesen, Riede und Hecken sind dank der extensiven Bewirtschaftung unseres Kulturlands entstanden und brauchen eine angepasste Pflege, um ihren Wert zu erhalten oder zu verbessern. Beispielsweise muss eine Wiese oder ein Ried zur richtigen Jahreszeit und mit der richtigen Häufigkeit gemäht werden. Die schutzzielgerechte Pflege kann in einer generellen Pflegerichtlinie festgehalten werden. Für grössere Objekte empfiehlt es sich, einen detaillierten Pflegeplan zu erarbeiten, indem die Pflegemassnahmen optimal auf die Besonderheiten des Gebiets abgestimmt werden.
Wenn die Bewirtschaftung der kommunalen Schutzgebiete durch Private ausgeführt wird (Grundeigentümer oder Bewirtschafter), haben diese Anspruch auf eine Abgeltung, wenn sie Leistungen im Sinne der Gebietspflege erbringen ohne einen wirtschaftlichen Ertrag (Art. 18c NHG). In vielen Fällen wird die Bewirtschaftung durch Landwirte ausgeführt. Diese erhalten für die Flächen Bundesbeiträge gemäss der Direktzahlungsverordnung, sofern eine Vereinbarung über die angemessene Abgeltung der naturschützerischen Auflagen geschlossen wurde (Art. 55 Abs. 5 DZV). Die Gemeinden müssen also für ihre kommunalen Naturschutzobjekte mit den Bewirtschaftern und/oder den Grundeigentümern eine Vereinbarung über die Bewirtschaftung und die angemessene Entschädigung abschliessen. Als Grundlage für diese Vereinbarungen hat sich die Erarbeitung und Festsetzung eines kommunalen Beitragsreglements bewährt. Dieses berücksichtigt die Bundesbeiträge an die Landwirte nach DZV.