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Der Düdinger Generalrat hat sich am Montagabend mit einer knappen Antwort des Gemeinderats zu einer möglichen neuen Bahnhofsunterführung nicht zufriedengegeben.
In den nächsten Jahren soll beim Bahnhof Düdingen eine neue Unterführung für den Langsamverkehr entstehen, um das Quartier Düdingen plus besser an den Dorfkern anzubinden. In einem Postulat hatten mehrere Generalräte gefordert, zu prüfen, ob diese Unterführung unter der Hauptstrasse bis zum Bahnhofzentrum verlängert werden könnte.
Am Montagabend beantwortete der Gemeinderat das Postulat knapp: In einer derzeit laufenden Verkehrsstudie würden sämtliche Varianten daraufhin geprüft, ob sie bis zum Bahnhofzentrum verlängert werden könnten. Damit zeigten sich aber einige Generalräte nicht zufrieden. Im Postulat gehe es nicht allein um eine längere Unterführung, sagte Postulant Patrick Bächler (Die Mitte). «Wir verlangen, dass die Lösung gesamtheitlich angegangen und eine Unterquerung der Kantonalstrasse in die Lösungsfindung miteinbezogen wird.»
Bächler verlangte die Einsetzung einer generalrätlichen Spezialkommission. Dafür sei er offen, sagte der zuständige Gemeinderat Niklaus Mäder (SVP). Generalrat Benedikt Fasel (Freie Wähler) bemängelte das Fehlen zentraler Informationen. Mäder antwortete, dass in der Studie, die bis Ende Jahr abgeschlossen sei, die Verkehrsflüsse rund um den Bahnhof untersucht würden. Eine Entscheidung dürfte bis 2023 fallen, Baubeginn könnte 2025 sein.
Patrick Schneuwly (SP) wollte wissen, wie es um die Neugestaltung der Ortsdurchfahrt stehe – denn auch diese hänge eng mit dem Bahnhofplatz zusammen. Mäder antwortete, dass die Ortsdurchfahrt ein prioritäres Legislaturziel sei. Das Pflichtenheft sei überarbeitet worden. Weil das Projekt im Aggloprogramm sei, gelte es hier, einen engen Zeitplan einzuhalten: Baubeginn muss spätestens 2025 sein.