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Wo die Zeiten sich rasch ändern, wie dies seit einiger Zeit im Gange ist, glauben viele Menschen, sie müssten immer die gleichen bleiben. „Ich bin wie ich bin“, sagt der Ueli Immergleich.
Dem steht einiges entgegen. In den USA, die ein Einwanderungsland ist, waren jene erfolgreich, die ihren alten europäischen Namen amerikanisierten. Aus einem Wilhelm Wilde wurde ein Billy Wilder, aus einem Andrej Varhola ein Andy Warhol. Diesen Unterhaltungsmillionären entsprachen Zehntausende, die bis zu 20% mehr verdienten als solche, die ihre alten Namen einfach behielten.
Es geht auch umgekehrt: Familien arabischer Herkunft in Frankreich wollen unbedingt, dass ihre Kinder arabische Namen tragen und verzichten auf Einkommen in der Höhe eines Jahressalärs, damit dies auch so bleibt.
In der Schweiz haben viele –itsch mit dieser Namensendung einen schweren sozialen Nachteil, denn sie finden schwerer einen Arbeitsplatz als „normale“ Namensträger. Es wäre vernünftig, man würde aus einem Laditsch einen Peter Lade machen und unsere Verwaltungen würden dies auch noch fördern.
Wenn manche Menschen auf der sozialen Stufenleiter einfach nicht hoch kommen (nicht jeder kann Star-Fussballer werden), dann sollte man bei uns wiederholen, was in den USA so ausgezeichnet geklappt hat. Wandelt Euch – oder passt Euch mindestens an.