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In Texas trat am 1. September ein Gesetz in Kraft, das Schwangerschaftsabbrüche untersagt, sobald beim Fötus ein Herzschlag festgestellt werden kann, d.h. in der Regel ab der sechsten Woche. Seit 2018 haben mehrere Gliedstaaten solche «heartbeat bills» verabschiedet. Hintergrund ist ein Urteil des Obersten US-Gerichts von 1992, wonach völlige Abtreibungsverbote erst ab der «eigenständigen Lebensfähigkeit» des Fötus zulässig sind. Als solcher Moment gilt unter anderem der Herzschlag. Vor dem obersten Gericht ist bereits ein Gesetz aus Mississippi hängig, das Schwangerschaftsabbrüche ab der 15. Woche untersagt. Ein Urteil wird frühestens für Oktober erwartet.
(reuters)