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Laut einer internationalen Expertengruppe werden Routinetests auf Prostatakrebs für die meisten Männer nicht empfohlen, da sie ungewisse Vorteile und eindeutige Schäden haben. Die Forscher sagten jedoch, dass für einige Männer, wie zum Beispiel Männer mit Prostatakrebs in der Familienanamnese, Diskussionen über mögliche Schäden und Vorteile eines regelmäßigen Screenings mit ihrem Arzt unerlässlich sind. Lesen Sie auch – Prostatakrebs: Verringern Sie das Risiko für diesen Zustand, indem Sie täglich mehrere Tassen Kaffee trinken
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Gemäß der PTI-BerichtEin Gremium internationaler Experten, darunter Experten der Universität Helsinki in Finnland und der McMaster University in Kanada, stützte ihre Empfehlungen auf die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse als Teil der Initiative „Rapid Recommendations“ des BMJ-Journals, um vertrauenswürdige Leitlinien auf der Grundlage neuer Erkenntnisse zu erstellen, die Ärzten helfen sollen bessere Entscheidungen mit ihren Patienten. Lesen Sie auch – Diät, Bewegung kann Ihnen helfen, das Risiko von Prostatakrebs zu überwinden
Derzeit ist der Prostata-spezifische Antigen-Test (PSA) der einzige weit verbreitete Test, der auf Prostatakrebs untersucht werden kann.
Es wird in vielen Ländern angewendet, ist jedoch nach wie vor umstritten, da es die Zahl der gesunden Männer erhöht hat, bei denen harmlose Tumoren diagnostiziert und unnötig behandelt wurden. Daher führte ein internationales Gremium eine detaillierte Analyse von über 700.000 Männern in klinischen Studien durch.
Die Untersuchung ergab, dass der Effekt sehr gering ist, wenn das Screening die Todesfälle durch Prostatakrebs überhaupt reduziert. Das Gremium rät davon ab, ein routinemäßiges PSA-Screening anzubieten, und sagt, dass die meisten Männer aufgrund des geringen und unsicheren Nutzens und der eindeutigen Schäden das Screening ablehnen werden.
Veröffentlicht: 6. September 2018, 22:23 Uhr