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In der 51. Minute kam die jamaikanische Verteidigerin knapp nicht an den weiten Flankenball der 18-jährigen Ana Guzman. Die 15 Jahre ältere Catalina Usme profitierte und brachte Kolumbien mit einem Schuss in die entfernte Torecke in Führung. Es war im vierten Spiel des Turniers Jamaikas erster Gegentreffer - notabene nach Gruppengegnern wie Frankreich oder Brasilien.
Die Fussballerinnen des karibischen Inselstaats, die sich mit nur einem erzielten Tor die Qualifikation für die Achtelfinals gesichert hatten, fanden in der Folge kein Rezept, die kolumbianische Abwehr zu überwinden. Vielmehr hätte Leicy Santos kurz vor Schluss beinahe auf 2:0 erhöht, ihr Kopfball landete jedoch am Pfosten.
Kolumbien, das nach dem Achtelfinal-Einzug 2015 erstmals ein K.o.-Spiel an einer WM gewonnen hat, trifft im Viertelfinal auf England.
Frankreich überrennt Marokko
Im letzten Achtelfinal kam Frankreich gegen Aussenseiter Marokko zu einem problemlosen Sieg. Kadidiatou Diani, Kenza Dali und Eugénie Le Sommer sorgten mit ihren Toren zwischen der 15. und 23. Minute früh für klare Verhältnisse. In der zweiten Halbzeit doppelte die 34-jährige Le Sommer nach und erzielte per Kopf das 4:0.
Die Nordafrikanerinnen, die in ihrer Gruppe das favorisierte Deutschland hinter sich liessen, konnten in der ganzen Partie bloss Nadelstiche setzen und waren klar unterlegen. Im Viertelfinal treffen die Französinnen auf Co-Gastgeber Australien.
Nur einmal scheitert der Gruppensieger
Damit haben sich in der ersten K.o.-Runde der WM fast immer die Gruppensiegerinnen durchgesetzt, die einzige Ausnahme bildete ausgerechnet das Duell Schweiz gegen Spanien. Die Spanierinnen, die sich in der Gruppe B hinter Japan im 2. Rang klassierten, entschieden die Begegnung am Samstag mit 5:1 für sich.