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Auf dem Anwesen des Regionalkrankenhauses Lugano ist die Erweiterung der Grundplatte auf dem freien Bereich zwischen dem Parkhaus und dem Klinikgebäude die derzeit letzte verfügbare Möglichkeit für eine räumliche Erweiterung der Anlage.
Vorgabe für das Wettbewerbsprojekt war die Erweiterung um neue Einheiten für die Intensivmedizin, OP-Säle und Notaufnahme-Räume, sowie um ein großzügigeres Platzangebot für Physiotherapie und Krankenhauslogistik. Teil des Projekts ist auch die Modernisierung und Erweiterung des bestehenden Parkhauses.
Mit der Verbindung von Raumvolumen auf unterschiedlichen Tiefen erscheint die Raumplanung dynamisch und ermöglicht eine Konstruktion mit Terrassen und Innenhöfen, wie sie auch beim bestehenden Klinikgebäude vorhanden ist. Die Südfassade erhält dabei mit Terrassierungen und Aussichtspunkten eine herausragende Position.
Die Entscheidung, das Projekt innerhalb eines so kompakten Gesamtvolumens zu entwickeln, wird auch dem strikten Raumordnungsplan der Stadt Lugano gerecht. Die Erweiterung erfüllt alle logistischen, funktionalen und programmatischen Vorgaben des Auftraggebers und fügt sich in die bestehenden Baugrenzen.
Ziel des Projekts ist die Reorganisation der Wege und Prozessabläufe. Dabei bleibt der Haupteingang des Krankenhauses an seinem bisherigen Ort, um eine Störung der im Gebäude bereits bestehenden Wege und internen Abläufe zu vermeiden.
Das Gebäude entfaltet sich auf sieben Ebenen, ausgehend von einer strukturellen vertikalen Kernzone, die an die Hauptzirkulationsrouten des bestehenden Klinikgebäudes angepasst ist. Damit verbunden sind in jedem Geschoss horizontale, ringförmig angelegte Wege als Fortsetzung der bereits bestehenden internen Wege.