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sportpanorama plus
Intersexualität und Transgender im Sport - Wie männlich darf eine Frau sein?
Sport
Schweiz 2019
Sie läuft allen davon, wird 2017 zum dritten Mal überlegen Weltmeisterin über 800 Meter - die Südafrikanerin Caster Semenya, die 2012 und 2016 schon Olympia-Gold gewann. Doch die Leichtathletin hat für eine Frau, von Natur aus, einen viel zu hohen Testosteronwert und ist dadurch leistungsfähiger. Soll die Intersexuelle weiterhin bei den Frauen starten dürfen? Darüber muss diese Tage auch der Internationale Sportgerichtshof CAS in Lausanne entscheiden.
Der Sport unterscheidet klar zwischen Mann und Frau. Um in der Kategorie «Frau» teilnehmen zu können, muss ein Mensch eindeutig als biologische Frau identifiziert werden können. Intersexuelle und Transmenschen haben deswegen im Leistungs- und Spitzensport oft keinen Platz. Wie geht der Sport in Zukunft mit dieser Thematik um? Braucht es eine eigene Kategorie, oder müssen die klassischen Kategorien von Mann und Frau aufgeweicht und anpasst werden? In «sportpanorama plus» diskutiert Moderator Olivier Borer diese und weitere Fragen mit zwei Gästen.
Leichtathletin Selina Büchel ist zweifache Halleneuropameisterin über 800 Meter. An internationalen Wettkämpfen läuft sie regelmässig gegen Caster Semenya. Alecs Recher arbeitet in der Leitung der Rechtsberatung von Transgender Network Switzerland. Seit seiner Studienzeit forscht, publiziert und referiert der Jurist zu den Rechten von Transgendern.
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