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Die Karte zeigt das Bruttoinlandprodukt (BIP) pro Einwohner in den Ländern. Es ist ein Mass für die wirtschaftliche Leistung einer Volkswirtschaft im Laufe eines Jahres. Dabei wird der Wert der im Inland hergestellten Waren und Dienstleistungen, soweit diese nicht als Vorleistungen für die Produktion anderer Waren und Dienstleistungen verwendet werden - die sogenannte Wertschöpfung - ermittelt.
Der Kaufkraftstandard (KKS) ist eine von der Landeswährung unabhängige fiktive Einheit, die Verzerrungen aufgrund von Unterschieden im Preisniveau ausgleicht und deshalb für Zwecke des interregionalen Vergleichs herangezogen wird. Ein KKS entspricht dabei genau dem EU-Durchschnitt für einen Euro. Die KKS beruhen auf Kaufkraftparitäten (KKP). Es handelt sich hierbei um Währungsumrechnungskurse, die die Kaufkraft verschiedener Währungen ausgleichen. Dies bedeutet, dass man mit einer bestimmten Geldsumme, wenn sie anhand der KKP in die verschiedenen Währungen umgerechnet wird, in allen Ländern den gleichen Waren- und Dienstleistungskorb erwerben kann.
Die angewandten statistischen Messkonzepte der einzelnen Nationalstaaten folgen in der Regel Empfehlungen von supranationalen Institutionen wie Eurostat, der OECD, der UNO, der Internationalen Arbeitsorganisation etc. Trotz dieser Harmonisierungsbemühungen bleiben gewisse Abweichungen in den statistischen Methoden bei den einzelnen Ländern möglich. Dies sollte bei der Interpretation der Daten berücksichtigt werden.