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Alumni Sinfonieorchester Zürich
Johannes Schlaefli – Dirigent
Andreas Janke – Violine
Jean Sibelius (1865 – 1957) – Violinkonzert d-Moll op. 47 (1903/05)
Allegro moderato
Adagio di molto
Allegro ma non tanto
George Gershwin (1898 – 1937) – An American in Paris (1928)
Maurice Ravel (1875 – 1937) – Daphnis et Chloë, 2. Suite (1912)
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[accordion-item title=“Alumni Sinfonieorchester Zürich“]
Das Alumni Sinfonieorchester Zürich wurde im Jahre 2004 gegründet und setzt sich aus ehemaligen Studierenden der ETH und Universität Zürich zusammen. Es ist aus dem Bedürfnis der Musiker des Akademischen Orchesters Zürich heraus gegründet worden, auch nach ihrer Studienzeit als Ausgleich zum Berufsalltag weiter in einem Orchester hohen Niveaus musizieren zu können.
Das Orchester besteht je nach Programm aus ca. 80 bis 100 Mitgliedern. Es werden jährlich zwei Programme mit dem Ziel einstudiert, sinfonische Werke und Konzerte in den renommierten Konzertsälen der Schweiz, wie z.B. der Tonhalle Zürich, aufzuführen. Wie bei den anderen Orchestern der Zürcher Hochschulen steht aber neben dem musikalischen Aspekt auch das gesellschaftliche Beisammensein im Mittelpunkt.
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[accordion-item title=“Johannes Schlaefli – Dirigent“]
Johannes Schlaefli ist Chefdirigent des Kurpfälzischen Kammerorchesters in Mannheim und Professor für Orchesterleitung an der Zürcher Hochschule der Künste.
Seine Musikerlaufbahn begann er als Oboist. Das Dirigieren entwickelte sich bald zu seiner hauptberuflichen Tätigkeit, wobei er in Kursen und privater Zusammenarbeit wichtige Impulse von den Dirigenten Erich Schmid, Mario Venzago, Leonard Bernstein, David Zinman, Bernard Haitink und anderen erhielt.
Als Gastdirigent leitete Johannes Schlaefli zahlreiche Orchester wie das Tonhalle-Orchester Zürich, das Musikkollegium Winterthur, das Orchestra della Svizzera Italiana, das Münchner Rundfunkorchester, das Indianapolis Chamber Orchestra, die Philharmonia Prag, die Hong Kong Sinfonietta, das Orchester Sao Paulo, das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt und viele andere.
Während 15 Jahren war er Leiter des Kammerorchesters Basel und massgeblich an dessen Aufbau beteiligt. Von 1995 bis 2012 war er Chefdirigent des Berner Kammerorchesters und seit Sommer 2013 nun Chefdirigent des Kurpfälzischen Kammerorchesters.1984 übernahm Johannes Schlaefli die Leitung des Akademischen Orchesters Zürich welches er bis Sommer 2014 betreute; später wurde ihm auch die Leitung des Akademischen Kammerorchesters AKO und des Alumni Sinfonieorchesters Zürich anvertraut.
Eine zentrale Bedeutung hat für ihn in den letzten Jahren seine Tätigkeit als Dirigierlehrer bekommen. Seit 1999 ist er Professor für Orchesterleitung an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK, und daneben ein gern gesehener Gastdozent zum Beispiel am Royal Northern College in Manchester, an den Kunstuniversitäten von Berlin und Wien, an der Sibelius-Akademie in Helsinki, der Hochschule für Musik in Hamburg oder beim Dirigentenforum des Deutschen Musikrates, sowie ein gefragter Mentor in seinen internationalen Meisterkursen.
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[accordion-item title=“Andreas Janke – Violine“]
Andreas Janke, erster Konzertmeister des Tonhalle-Orchesters Zürich, wurde 1983 in München in einer deutsch-japanischen Musikerfamilie geboren und bekam im Alter von drei Jahren den ersten Violinunterricht.
Seine Ausbildung bekam er an der Universität Mozarteum Salzburg in der Meisterklasse von Prof. Igor Ozim, zudem wurde er im Fach Kammermusik vom Hagen-Quartett unterrichtet.
Weitere künstlerische Impulse erhielt er durch Zusammenarbeit mit Yfrah Neaman, Wolfgang Marschner und Igor Oistrach.
Bei zahlreichen bedeutenden internationalen Wettbewerben ging er als Sieger und Preisträger hervor, u.a. beim Königin Elisabeth Wettbewerb in Brüssel, Fritz Kreisler Wettbewerb in Wien, Benjamin Britten Wettbewerb in London, „Premio Rodolfo Lipizer“ in Gorizia oder beim Wettbewerb „Prager Frühling“.
Mehrere Stiftungen wie die Studienstiftung des Deutschen Volkes oder die Deutsche Stiftung Musikleben haben ihn mit Stipendien ausgezeichnet.
Seine Konzertreisen führten ihn durch ganz Europa und Japan, wo er bereits mit einigen führenden Orchestern wie dem London Symphony Orchestra, Royal Philharmonic Orchestra, Tonhalle-Orchester Zürich, dem Belgischen Nationalorchester oder dem Academy of St.Martin in the Fields zusammenarbeitete. In vielen bedeutenden Sälen wie im Palais des Beaux-Arts Brüssel, im Dvorak-Saal in Prag, in der Philharmonie München, im Barbican Hall in London, im grossen Saal des Wiener Konzerthauses und im grossen Saal der Tonhalle Zürich tritt er in aller Regelmässigkeit auf.
Zudem ist er bei mehreren Festivals sowohl als Solist wie auch als Kammermusiker ein gern gesehener Gast.
2011 erschien bei RCA Sony seine erste CD, wo er zusammen mit dem Tonhalle-Orchester Zürich und David Zinman Werke von Franz Schubert einspielte.
Zusammen mit dem Pianisten Oliver Schnyder und dem Cellisten Benjamin Nyffenegger bildet er das Oliver Schnyder Trio.
Andreas Janke spielt eine Violine von Carlo Bergonzi „Hozier, Andrews“ 1733-39, zur Verfügung gestellt von der Mercedes-Benz Automobil AG, Zürich.
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