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Doo Wop und wahre Grösse
Am 4. Januar strahlte das Erste Deutsche Fernsehen ARD eine Doku aus mit dem Titel 20 Feet From Stardom. Dieser Dok-Film hört dorthin, wo man sonst nicht hinhört und bringt jene Sängerinnen in den Kegel des Scheinwerferlichts, die sonst im Schatten stehen: die Background-Sängerinnen. Das 2014 mit dem Oscar für die beste Dokumentation prämierte Meisterwerk von Morgan Neville (kein Mitglied der New Orleans-Familie) konzentriert sich auf die Schwarzen Background-Sängerinnen der 1960er bis 1980er Jahre, als Musiker von Ray Charles bis Frank Sinatra und von Neil Diamond bis zu David Bowie ihren Sound anreicherten mit Backgroundsängerinnen, die zumeist namenlos blieben, obwohl sie erstens wunderbare Stimmen haben und zweitens oftmals die Lieder so grundlegend veränderten, dass sie bedeutend mehr waren als ein Teil der Instrumentierung. Der Dok-Film erzählt die Geschichten von Schwarzen Sängerinnen, die wohl gerne selbst im Rampenlicht gestanden hätten, aber es nie schafften, und die daher bis heute Geheimtipps blieben.