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In fünf Schweizer Kantonen existiert derzeit ein organisiertes Mammografie-Screening. Ende 2007 läuft der Zulassungsentscheid, der eine Kassenfinanzierung ermöglicht, aus. Die Krebsliga Schweiz drängt darauf, ein gesamtschweizerisches Programm einzuführen.
Während das Abtasten keinen Überlebensvorteil bringt, kann eine Frau mit der Teilnahme an einem qualitativ hochwertigen Mammografie-Screening ihr Mortalitätsrisiko in den nächsten 10 Jahren durchschnittlich von 0,36 auf 0,29 Prozent senken.
Die Informationen der Krebsliga Schweiz erfüllen die Forderung nach ausgewogener Darstellung nur ansatzweise. Sie verschweigen wichtige Probleme der Massnahmen, postulieren nicht vorhandene Screeningeffekte und suggerieren insgesamt ein zu positives Bild.