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Easyjet sucht Lösungen, um an das Vor-Pandemie-Niveau anzuknüpfen. Aufgrund eines Personalmangels entfernt die Airline laut BBC jetzt vorübergehend die hinteren Sitzreihen aus der A319 Flotte. So seien anstatt von vier nur drei Crew Mitglieder nötig, sich um die maximal 150 Passagiere an Bord zu kümmern. Die Flüge entsprechen damit weiterhin den Regelungen der Zivilluftfahrtbehörde, nach denen die Grösse der Kabinen-Crews von der Anzahl vorhandener Sitze abhängt.
Die Airline sieht dies als effektiven Weg weiterhin Flüge durchzuführen, während sie parallel daran arbeitet, widerstandsfähiger und flexibler zu werden.
Seit Ostern kämpfen Airlines und Flughäfen in Grossbritannien mit Personalmangel. Denn seit alle Covid-19 bedingten Reiserestriktionen gefallen sind, ist die Nachfrage merklich gestiegen, da die Menschen wieder reisefreudiger sind.
Im April waren Easyjet und British Airways gezwungen hunderte Flüge zu streichen, da durch die steigende Zahl von Covid-Erkrankungen auch Personal ausgefallen ist. Laut BBC will Easyjet mehr Ressourcen zur Personalgewinnung aufwenden. Aktuell versuchen viele Fluggesellschaften neues Kabinenpersonal anzuheuern, da während der Pandemie viele Angestellte entlassen wurden.
Experten vermuten, dass es noch ein Jahr dauern wird, bis die Personalprobleme behoben sind. Im Sommer erwartet Easyjet eine ähnliche Auslastung wie 2019. Vor der Pandemie flogen in der Hauptsaison etwa 300'000 Passagiere täglich mit der Airline.