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Die Qualität der Luft beeinflusst das Risiko für einen schweren Verlauf von COVID-19 und auch das Risiko, an der Krankheit zu versterben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der amerikanischen Harvard University. Die Untersuchung wurde bis zum 4. April in den USA durchgeführt. Demnach belastet die Luftverschmutzung die Atemwege so sehr, dass die Wahrscheinlichkeit, an COVID-19 zu versterben, in stark verschmutzten Regionen 20 Mal grösser ist als im Durchschnitt.
Die Studie erklärt somit auch, warum Italien so viele Todesfälle zu beklagen hat. Im Norden des Landes ist die Luftverschmutzung so stark wie in kaum einem anderen Gebiet Europas. Völlig überraschend kommt das Studienerkenntnis jedoch nicht. Frühere Untersuchungen zeigten schon bei der SARS-Pandemie von 2003 einen Zusammenhang zwischen Luftqualität und Sterberate auf.