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Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz – was sind die Pflichten des Arbeitgebers?
Dem Arbeitgeber obliegt die Verpflichtung, die Persönlichkeit der Arbeitnehmenden zu achten und zu schützen, auf deren Gesundheit gebührend Rücksicht zu nehmen und für die Wahrung der Sittlichkeit zu sorgen. Insbesondere muss er dafür besorgt sein, dass die Arbeitnehmenden nicht sexuell belästigt werden und dass Opfern von sexuellen Belästigungen keine weiteren Nachteile entstehen. Die rechtlichen Grundlagen hierzu finden sich in Art. 328 OR, Art. 6 ArG sowie im Gleichstellungsgesetz (insbesondere Art. 4 und Art. 5 Abs. 3 GlG).
Der Arbeitgeber hat neben der Bezahlung eines Lohnes u.a. auch die Verpflichtung, dem Arbeitnehmer alle durch die Ausführung der Arbeit notwendig entstehenden Auslagen zu ersetzen (Art. 327a Abs. 1 OR). Abreden, dass der Arbeitnehmer die notwendigen Auslagen ganz oder teilweise selbst zu tragen hat, sind nichtig (Art. 327a Abs. 3 OR). Nachfolgend gehen wir auf den Begriff der «Auslagen» ein und erörtern verschiedene Auslagenarten. In der Praxis wird regelmässig statt Auslagen der Begriff «Spesen» synonym verwendet.
Möglicherweise wünscht sich ein Arbeitnehmer, seine berufliche Laufbahn für einige Wochen oder Monate zu unterbrechen, um sich einem privaten Projekt widmen zu können. Hierzu kann ihm ein unbezahlter Urlaub gewährt werden. Nachfolgend geben wir einen Überblick über die wichtigsten arbeitsrechtlichen und sozialversicherungsrechtlichen Folgen eines solchen Karriereunterbruchs.
Wenn der Arbeitgeber entscheidet, seinen Mitarbeiter während der Kündigungsfrist freizustellen, geht er nicht selten davon aus, dass die Freistellung automatisch einen allfälligen noch nicht bezogenen Feriensaldo ausgleicht. Dies ist jedoch nicht korrekt. Umgekehrt wird manchmal behauptet, den Arbeitgeber treffe ein Verbot, dem Mitarbeiter während der Dauer der Kündigungsfrist über eine bestimmte starre Grenze hinaus Ferien anzuordnen. Auch dies ist nicht ganz richtig.
Im Rahmen des Zugriffs auf E-Mails von Mitarbeitenden haben Arbeitgeber und Angestellte viele Fragen zum rechtlich korrekten Vorgehen, um IT-Tools wie ein E-Mail-Konto oder den Zugang zu einem Server zu sperren, wenn jemand gekündigt hat oder längere Zeit abwesend ist.