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Pferde haben die Fähigkeit, sich gut dem Klima anzupassen. Bei Hitze sorgt die Vielzahl an Schweißdrüsen für Abkühlung. Bei großer Kälte sind Pferde in der Lage, durch den Stoffwechsel bei der Futteraufnahme eine verstärkte Blutzirkulation in Gang zu setzen und so die Körpertemperatur konstant zu halten. Daher treten unter natürlichen Bedingungen Erkältungen bei gesunden Pferden im Prinzip nicht auf.
Unsere Hauspferde leben allerdings aufgrund der Stallhaltung nicht mehr unter natürlichen Bedingungen. So verkümmert im Laufe der Zeit die Fähigkeit zur Anpassung an die klimatischen Bedingungen, und es kommt immer häufiger zu Erkältungskrankheiten wie Schnupfen oder Nebenhöhlenentzündungen. Beim Pferd ist eine Erkältung oder ein Schnupfen jedoch nicht wie beim Menschen die Folge des Frierens, sondern der Auslöser ist eine Infektion, die durch Viren oder Bakterien ausgelöst wird.
Die Symptome eines Schnupfens oder einer Nebenhöhlenentzündung sind Niesen, Schniefen, Nasenausfluss und das Ausblasen der Nase. Um diesen entgegen zu wirken, bietet sich als ganz natürliche Heilmethoden das Inhalieren an.
Wenn man bei den ersten Anzeichen einer Erkältung das Pferd inhalieren lässt, kann man einer ernsthaften Erkrankung vorbeugen. Hierzu ist kein teures Inhalationsgerät notwendig. Man benötigt nur einen Plastikeimer mit heißem Wassern und einfaches Kochsalz. Statt Kochsalz können auch ätherische Öle (Kamille, Kampfer, Eukalyptus, Pfefferminze, Salbei und Thymian) beigefügt werden. Es ist jedoch dabei zu beachten, dass viele Tiere wegen ihres stark ausgeprägten Geruchsinns ein Problem damit haben. Ätherische Öle müssen daher stark verdünnt angewendet werden, damit die Schleimhäute des Pferdes nicht zu sehr gereizt werden. Kamille kann ohne Bedenken angewendet werden.
Anfangs zeigen sich die Tiere nicht immer begeistert, wenn man Ihnen den Kübel mit heißem Wasser unter die Nase hält. Die meisten lassen sich jedoch mit etwas Geduld und Beharrlichkeit dazu überreden, den Dampf einzuatmen. Man muss jedoch vorsichtig sein, damit sich das Pferd nicht verbrennt.
Sollte Ihr Pferd das Inhalieren vom warmen Wasser jedoch absolut ablehnen, bietet sich die Möglichkeit an, dem Pferd einen Jute-Futtersack umzubinden, dessen Boden mit einem Kalt-Inhalationsmittel eingesprüht ist und so inhalieren zu lassen. Diese Methode ist jedoch nicht ganz so wirkungsvoll wie die Warminhalation. Sie ist aber in der Handhabung einfacher und erspart Zeit, da man die Hände für andere Arbeiten frei hat.
Bei beiden Methoden sollte die Inhalationsdauer 15 – 20 Minuten betragen, und ideal wären 2 – 3 Anwendungen pro Tag.
Damit es erst gar nicht zu einem Schnupfen kommt, kann man das Immunsystem der Pferde schon vorbeugend durch die Verabreichung von Echinacin, welches in Form von Tropfen oder Tabletten erhältlich ist, stärken. Am einfachsten ist die Verabreichung von Tropfen auf einem Stück Brot. Auch Propolis kann dem Futter beigegeben werden. Es wirkt entzündungshemmend und antibakteriell. Außerdem hilft eine angepasste Fütterung mit ausreichend Vitaminen durch die Verfütterung von Kräutern, tägliche Bewegung an der frischen Luft und wenig Stress dem Pferd dabei gesund zu bleiben.
Damit Ihr Pferd fit durch den Winter kommt, empfehlen wir Gladiator Plus Pferd mit Propolis und Ginseng. MicroVital versorgt Ihr Pferd mit biophilen Mineralstoffen und Spurenelementen sowie den wichtigsten Vitaminen. Für eine ausgewogene Basisernährung empfehlen wir Struktur-Energetikum zur Verbesserung der Widerstandskraft gegenüber Infektionen und Atemwegsproblemen.