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Geschichte
Die Oberstufenschule Lengg entstand vor 30 Jahren aus der EPI Spitalschule heraus.
Im Jahr 1886 wurde «auf der Rüti» ein Haus für 40-50 epileptische Kinder eröffnet. Es war ein Haus für die «Ärmsten der Armen». Für bildungsfähige Epilepsiekranke gab es damals keine Möglichkeit für geeigneten Unterricht und eine spätere Berufslehre. Dank der modernen Medizin wurde die Aufenthaltsdauer der Kinder und Jugendlichen in der Klinik reduziert. In den meisten Fällen ist der Verbleib in der Schule des Wohnorts möglich. Die damalige Leitung der EPI erkannte in den 1980er-Jahren die rückläufige Auslastung der Spitalschule und hielt nach einer Alternative Ausschau. Der Umstand wollte es, dass das Volksschulamt des Kantons Zürich Sonderschulplätze für Schülerinnen und Schüler mit Teilleistungsschwächen oder besonderen Bedürfnissen im schulischen, sozialen oder emotionalen Bereich suchte. Eine Angebotserweiterung der EPI-Schule um eine entsprechende Oberstufe versprach für beide Seiten eine Lösung der Problemstellung. Der Gründung der OSSL stand damit nichts mehr im Weg.
Im April 1986 nahm die neue Schule ihren Betrieb auf. Die erste Schulgruppe umfasste fünf männliche Jugendliche. Der Name «Oberstufenschule Lengg» repräsentiert die geographische Lage der Schule im Quartier. Infolge der anhaltenden Nachfrage wurde die Oberstufenschule Lengg dreimal um einen Klassenzug erweitert. Heute umfasst das Angebot drei Jahrgangsklassen in der regulären Oberstufenzeit und die Sonderklasse 15plus als weiterführendes Angebot für jene Jugendlichen, die nach der obligatorischen Schulzeit noch nicht berufsreif sind.