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Die 2011 von der schwedischen Investmentgesellschaft Kinnevik und der deutschen Rocket Internet für den Online-Handel mit Kleidung gegründete Global Fashion Group (GFG) hat es im zweiten Jahresviertel operativ in die schwarze Zahlen geschafft. Die Zahl der Bestellungen sei im Quartalsverlauf kräftig gestiegen, teilte das auf Schwellenländer ausgerichtete Onlinehandelsunternehmen am Hauptsitz in Luxemburg mit. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) werde positiv sein und besser als die Markterwartungen. Diese lägen bei einer bereinigten Ebitda-Marge von minus 2 bis plus 0,7 Prozent. Starke Nachfrage habe es unter anderem in Lateinamerika gegeben.
Die detaillierten Quartalszahlen will GFG am 20. August vorlegen. Die Jahresprognose hatte das Unternehmen, an dem unter anderem der MDax-Konzern Rocket Internet mit 17,06 Prozent beteiligt ist, Ende März zurückgezogen und hat bisher auch keinen neuen Ausblick vorgelegt. Der GFG gehören Lamoda in Russland, Namshi im Nahen Osten, Dafiti in Südamerika und Zalora in Südostasien. Die GFG vertreibt internationale Marken wie Nike, Mango, Asics, Tommy Hilfiger und Eigenmarken wie Colcci von Dafiti oder Edge Street von Lamoda. Die GFG ist in insgesamt 17 Ländern im asiatisch-pazifischen Raum, in Lateinamerika und Osteuropa aktiv.
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