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Am 16. März 2016 jährt sich der Geburtstag des Zürcher Arztes, Naturforschers und Universalgelehrten Konrad Gessner (1516–1565) zum 500. Mal. Als nur 29-jähriger verfasste er eine umfangreiche Bibliographie, in der er alle hebräischen, griechischen und lateinischen Werke, die handschriftlich oder gedruckt überliefert worden sind, verzeichnete. Damit wurden die Gelehrten ganz Europas auf ihn aufmerksam.
Die Grundlagenforschung basiert auf Neugierde und Wissensdurst. Sehr oft führt sie zu unvorhersehbaren Entdeckungen, die die Gesellschaft entscheidend prägen. Heute verlangt die Grundlagenforschung grosse Investitionen. Die Gesellschaft ist jedoch nicht immer bereit, die Überraschungen der Grundlagenforschung anzunehmen. Lässt sich die Freiheit in der Grundlagenforschung überhaupt einschränken?
Die Wiedergeburt der Hebräischen Renaissance des 12. Jahrhunderts ist mit komplizierten politischen und sozialen Umwandlungen in Andalusien eng verbunden. Früher diente die hebräische Sprache als Sprache der Religion und Poesie, bevor sie eine wissenschaftliche lingua franca für Juden geworden ist. → 22. Februar 2013