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Der Credit Suisse droht Ärger durch eine mögliche Sammelklage ehemaliger Kundenberater in den USA. Der Bank wird vorgeworfen, den Beratern im Zuge der Schliessung ihres US-Vermögensverwaltungsgeschäfts bis zu 300 Millionen Dollar an Lohn vorenthalten zu haben.
Eingereicht wurde die Klage am Mittwoch vom früheren CS-Berater Christopher Laver beim US-Bezirksgericht in San Francisco. Die Schweizer Grossbank war aus dem Vermögensverwaltungsgeschäft in den USA ausgestiegen und hatte im Zuge dessen im Herbst 2015 mit Wells Fargo vereinbart, dass Kundenberater zu der US-Bank wechseln können.
Nach Darstellung des Ex-Beraters Laver hat die Bank ihm und anderen Beratern, die nicht zu Wells Fargo gewechselt waren, Bezüge vorenthalten – mit dem Argument, sie hätten die Bank freiwillig verlassen. Tatsächlich habe Credit Suisse das Geschäft jedoch einfach aufgegeben.
Die CS wollte sich am Donnerstag zunächst nicht zu dem Fall äussern. Die Anwälte von Laver konnten zunächst nicht erreicht werden.