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Der Gemeinderat von Biel hat einen Verpflichtungskredit vom 103'000 Franken zur Durchführung eines Projektwettbewerbes im Bereich "Mett-Zentrum" bewilligt.
Der Wettbewerb hat einerseits die Planung eines öffentlichen Freiraumes in der Verlängerung der Gottstattstrasse bis zum Bärenplatz zum Ziel. Es soll ein primär für die Anwohner und Anwohnerinnen, aber auch für Passanten nutzbarer Raum zum Flanieren und zum Aufenthalt geschaffen werden.
Andererseits soll in Zusammenarbeit mit einem privaten Investor im Wettbewerb auch der Bereich des ehemaligen Restaurants Bären bearbeitet werden, auf welchem ein Ersatzneubau mit gemischter Nutzung vorgesehen ist. mt
Kommentare
Endlich etwas Raum zum Flanieren (und "atmen" nicht vergessen) - wie lange habe ich nun darauf warten müssen...
Madretsch wird nicht zu kurz kommen. Für eine lebenswerte Stadt muss Mett und Madretsch (und die anderen Quartiere) berücksichtig werden. Im Juni 2015 hat die Stadt beim Kreuzplatz einen Liegenschaft für 1.4 Mio. gekauft. Dies im Hinblick auf die Entwicklung des Gebiets. Ein Projektwettbewerb für ein Projekt im 'Madretsch-Zentrum' wird dann sicherlich auch ähnliche Dimensionen haben wie der Projektwettbewerb in Mett (wenn nicht mehr)
Sehr interessant ! Am 8.1.2016 las ich im BT unter dem Titel „ Offensive für lebenswertes Quartier“ (das «Ghetto» Madretsch laut «Neue Zürcher Zeitung»), dass die Stadt Biel ein Projekt lanciert hat, das der Bund im Rahmen eines Förderungsprogramms für mehr Lebensqualität mit 15'000 Franken unterstützt. Heute erfahren wir, dass der Gemeinderat von Biel einen Verpflichtungskredit vom 103'000 Franken zur Durchführung eines Projektwettbewerbes im Bereich "Mett-Zentrum" bewilligt. Heisst es für den Gemeinderat, dass die Bewohner in Madretsch weniger zu berücksichtigen sind? Was soll ich verstehen? Wie ernst wird die Situation in Madretsch seitens des Gemeinderats beurteilt? 15'000 Franken vs 103'000 Franken...