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Die ersten Degustationen zeigen laut Kanton, dass die Weine mit Jahrgang 2019 mit Fruchtigkeit, Frische und Struktur überzeugen. Die eingekellerte Menge liegt leicht unter dem Zehnjahresdurchschnitt.
Am Montag veröffentlichte das Amt für Weinbau den Erntebericht 2019. Dieser zeigt auf, dass die Qualität der Weine des Jahrgangs 2019 überzeugt. Laut den ersten Degustationen offenbaren die Weine Fruchtigkeit, Frische und Struktur. So heisst es in einer Mitteilung des Kantons.
2019 war für die Winzer ein anspruchsvolles Jahr. Das schöne Wetter im Februar und März sorgte zwar für einen frühzeitigen Beginn der Vegetation, diese verlangsamte sich danach allerdings drastisch aufgrund der ungewöhnlich kühlen Bedingungen im Mai. So begann die Blüte eine Woche später als im Zehnjahresdurchschnitt. Die hohen Temperaturen im Juni und Juli bescherten den Reben ein kräftiges Wachstum. Im Sommer fegten zahlreiche Gewitterfronten über die Schweiz und schufen günstige Bedingungen für Pilzkrankheiten. Das Wallis war von drei Hagelstürmen betroffen, die lokal leichte bis mittelschwere Schäden verursachten. Durch das trockene und sonnige Wetter im September konnte die Heterogenität bei den Reifestadien ausgeglichen werden. Die Weinlese begann offiziell am 23. September. Anfang Oktober herrschte noch kühles Wetter, doch anschliessend hielt der Altweibersommer für die Weinlese Einzug.
Mit 25,5 Millionen Kilogramm rotem und 20,3 Millionen Kilogramm weissem Traubengut liegt die Walliser Ernte im vergangenen Jahr 12,7 Prozent unter dem Wert von 2018 und 2,8 Prozent unter dem Zehnjahresdurchschnitt. Dieser Rückgang kann teilweise damit erklärt werden, dass die Branchenorganisation der Weinwirtschaft im Juni 2019 entschied, die Produktionsquoten zu kürzen. Der natürliche Zuckergehalt beim Jahrgang 2019 ist vergleichbar mit dem Zehnjahresdurchschnitt: Chasselas 79 Grad Oechsle, Pinot noir 96 Grad Oechsle und Gamay 94 Grad Oechsle.wh