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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2019.00649 I. Kammer Sozialversicherungsrichterin Fehr, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Bachofner Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter Gerichtsschreiber Klemmt Urteil vom 2 2. Dezember 2020 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwältin Anna Härry schadenanwaelte AG Industriestrasse 13c, 6300 Zug gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1960, verfügt über keine abgeschlossene Berufsaus bildung und reiste 2002 in die Schweiz ein (Urk. 7/1 und 7/7). Er arbeitete von 2011 bis 15. Juni 2016 als Hilfsarbeiter Bodenleger in der «Kunstharz-Equipe» bei der Y.___ AG (Urk. 7/20, 7/23). Nach zwei Spital aufent halten aufgrund eines Nierenversagen s meldete sich der Versicherte am 23. Sep tember 2016 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/7 und 7/8/3-6 ). 1.2 Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte in der Folge die medizinische und erwerbliche Situation ab, zog die Akten der Kranken taggeldversicherung SWICA bei (Urk. 7/8 und 7/24 sowie 7/46) und gab ein polydisziplinäres Gutachten in Auftrag, welches am 19. März 2018 durch das I nsti tut Z.___ erstattet wurde (Urk. 7/64 ). Nach einer Rückfrage bei den Gutach t ern und der Einholung einer Stellungnahme beim Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) sowie n ach durchgeführtem Vorbescheid verfahren (Urk. 7/79 sowie 7/88 und 7/94 ) verfügte die IV-Stelle am 6. August 2019 die Ausr ichtung einer Viertel s rente ab 1. Juni 2017 (Urk. 2). 2. Dagegen liess X.___ am 16. September 2019 Beschwerde erheben und beantragen, die Verfügung vom 6. August 2019 sei aufzuheben und es sei ihm ab dem 1. Juni 2 017 mindestens eine Dreiviertel s rente zu gewähren. In pro zessualer Hinsicht ersuchte der Versicherte um Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung und Rechtsvertretung (Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle beantragte in der Beschwerdeantwort vom 23. Oktober 2019 die Androhung einer reformatio in peius in dem Sinne, dass ein Rentenanspruch zu verneinen sei, sowie eventu aliter die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Am 6. November 2019 wurde dem Gesuch des Beschwerdeführers um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege entsprochen (Urk. 10). Mit Replik vom 12. Dezember 2019 hielt der Beschwerde führer an seinen Rechtsbegehren fest (Urk. 11), ebenso die Beschwerdegegnerin in ihrer Duplik vom 30. Dezember 2019 (Urk. 13), was dem Besch werdeführer mit Verfügung vom 6. Januar 2020 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 14 ). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetz es über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähig keit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetz es über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Versicherungsträger und das Sozialversicherungsgericht haben den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen und die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Sie haben alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuver lässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere dür fen sie bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu geben, warum sie auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellen (BGE 125 V 351 E. 3a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a). 2. 2.1 In der angefochtenen Verfügung vom 6. August 2019 erwog die Beschwerde gegnerin, der Beschwerdeführer sei ab Juni 2016 in seiner angestammten Tätig keit als Hilfsarbeiter/Bodenleger nicht mehr arbeitsfähig. Er könne hingegen eine körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeit in einem Pensum von 75 % weiter ausüben. Der Vergleich der in den Jahren 2013 bis 2015 im Durchschnitt erzielten Einkommen als Valideneinkommen mit einem statistischen Einkommenswert als Invalideneinkommen ergebe einen Invaliditätsgrad von 42 %, weshalb er Anspruc h auf eine Viertel s rente habe (Urk. 2 S. 4). Weiter führte die Beschwerde gegnerin aus, dass sie von der gutachterlichen Einschätzung der Arbeits un fähigkeit abweiche, weil deren Konsensbeurteilung widersprüchlich und nicht nachvollziehbar begründet worden sei. Auf das gesamte Z.___ -Gutachten könne jedoch weiterhin abgestellt werden. Insbesondere sei die Kumulation der Arbeits unfähigkeiten nicht schlüssig. Entsprechend werde abweichend auf die niedrigste Arbeitsfähigkeit von 75 % aus nephrologischer Sicht abgestellt. Ferner komme die Dreimonateregel beziehungsweise Art. 88a Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) nicht zur Anwendung. Ein über 10 % hinaus gehender leidensbedingter Abzug könne nicht gewährt werden, da die reduzierte Leistungsfähigkeit bereits im reduzierten Pensum angemessen berücksichtigt worden sei (Urk. 2 S. 3). 2.2 Dagegen brachte der Beschwerdeführer in seiner Beschwerdeschrift vom 16. Sep tember 2019 vor, dass der Beweiswert des Z.___ -Gutachtens unbestritten sei, dass aber die Beschwerdegegnerin willkürlich von der Arbeitsfähigkeitseinschätzung der Z.___ -Gutachter abgewichen sei. Diese seien interdisziplinär von einer 60%igen Arbeits- und Leistungsfähigkeit in einer körperlich leichten bis intermittierend mittelschweren Tätigkeit ausgegangen. Es sei nicht ersichtlich, inwiefern die interdisziplinäre Arbeitsfähigkeitseinschätzung nicht klar sei. Die überdies fach fremden RAD -Ärzte hätten ohne plausible Begründung über die gutachterlichen Feststellungen und den teiladditiven Effekt der aus den verschiedenen Gesund heitsschäden resultierenden Teil-Arbeitsunfähigkeiten hinweggesehen (Urk. 1 S. 7 f.). Weiter erklärte der Beschwerdeführer, das von der Beschwerdeführerin zugrunde g elegte Valideneinkommen von Fr. 78'714.15 sei nicht zu beanstanden. Als Invalideneinkommen resultiere ein leicht ab weichender Tabellenlohn von Fr. 67'406.--. Unter Berücksichtigung der Dreimonatsregel sei die gesundheitliche Verbesserung mit einer Arbeitsfähigkeit von 60 % ab Mai 2017 ab August 2018 (richtig: 2017) zu berücksichtigen, so dass von Juni bis Juli 2017 ei n Anspruch auf eine Dreiviertel s rente bestehe (Urk. 1 S. 10). Darüber hinaus sei ihm der lei densbeding te Maximalabzug zu gewähren, der im stark eingeschränkten Zumut barkeitsprofil im Teilzeitpensum als Mann, in seinem fortgeschrittenen Alter, seiner Aufenthaltsbewilligung C und mangelnden Deutschkenntnissen gründe (Urk. 1 S. 11-13). Damit resultiere bei einem Invaliditätsgrad von 61 % auch ab August 201 7 Anspruch auf eine Dreiviertel s rente (Urk. 1 S. 13). 2.3 In ihrer Beschwerdeantwort vom 23. Oktober 2019 beantragte die Beschwerde gegnerin die Androhung einer reforma tio in peius. Eine teiladditive Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sei unzulässig; vielmehr sei der Grad in einer Gesamt beurteilung zu bestimmen. Ein invalidisierender Gesundheitsschaden in Bezug auf die psychiatrischen Beschwerden sei klar zu verneinen. Damit resultiere eine Arbeitsfähigkeit von 80 % aus rheumatologischer Sicht und eine solche von 75 % aus nephrologischer Sicht, womit nicht zu beanstanden sei, dass der RAD eine 75%ige Restarbeitsfähigkeit festgelegt habe. An den berechneten Einkommen könne festgehalten werden. Hingegen sei ein leidensbedingter Abzug nicht geschuldet. Gesundheitliche Einschränkungen, die bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthalten seien, dürften nicht zusätzlich in die Bemessung eines leidensbedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunktes führen. Weitere Gründe, welche einen Abzug rechtfertigen würden, seien nicht ersichtlich. Damit resultiere ein renten ausschliessender Invaliditätsgrad von 36 % (Urk. 7). 2.4 Der Beschwerdeführer ergänzte in seiner Replik vom 12. Dezember 2019, dass im Gutachten - wie von der Rechtsprechung verlangt - die Arbeitsfähigkeit in einer sämtliche Behinderungen umfassenden, medizinischen Ge samtbeurteilung bestimmt worden sei, indem die psychiatrische Diagnose in den Hintergrund gerückt worden, die 60 % ige Arbeitsfähigkeit rheumatologisch und nephro logisch begründet worden sei (Urk. 11 S. 2). Wenn die Beschwerdegegnerin los gelöst davon auf die Restarbeitsfähigkeit aus nephrologischer Sicht von 75 % abstelle, übergehe sie gerade die rechts prechungsgemäss geforderte umfassende Gesamtbeurteilung. Hinsichtlich des leidensbedingten Abzugs machte der Beschwerdeführer geltend, dass das Alter immer unter Berücksichtigung sämt licher konkreten Umstände des Einzelfalles geprüft werden müsse. Es könne nicht ignoriert werden, dass dem Alter von 59 Jahren im Verfügungszeitpunkt und der bisherigen Tätigkeit mit seh r schmalem beruflichen Rüstzeug eine abzugs relevante Bedeutung zugemessen werden müss t e n (Urk. 11 S. 3). Dem in qualita tiver Hinsicht stark eingeschränkten Zumutbarkeitsprofil, aufgrund dessen die Auswahl an Verweisungstätigkeiten begrenzt sei, komme keine Doppelberück sichtigung zu (Urk. 11 S. 4). 2.5 In ihrer Duplik vom 30. Dezember 2019 betonte die Beschwerdegegnerin noch mals, dass sich weder das Alter, noch die Schulbildung oder die Deutsch kenntnisse lohnmindernd auswirken würden, da gerade solche Faktoren durch die Verwendung der Tabellenlöhne des Komp e tenzniveaus 1 bereits abgegolten seien. Das Belastungsprofil zeige sich nicht stark einschränkend. Grundsätzlich seien keine ausserordentlichen Umstände erkennbar, welche einen leidens bedingten Abzug rechtfertigen würden (Urk. 13). 3. 3.1 3.1.1 Der Beschwerdeführer erlitt im Juni 2016 eine wahrscheinlich akute, im Verlauf dialysebedürftige Nierenschädigung (Bericht von Dr. med. A.___, Assistenzarzt vom Kantonsspital B.___, vom 1. September 2017, Ur k. 7/43/1-6). Dr. A.___ fasste zusammen, dass zwischen Juni und August 2016 eine inter mittierende Hämodialyse bei schwere r, MPO-ANCA-assoziierte r, pauciimune r, rasch progrediente r Glomerulonephritis notwendig gewesen sei. Daneben seien schubförmige Gelenkschwellungen der Sprunggelenke, Handgelenke und PIP-Gelenke beidseits aufgetreten – dies im Zusammenhang mit der nephrologischen Erkrankung. Daneben bestehe - gemäss Dr. A.___ - eine depressive Episode. Eine Insulintherapie aufgrund eines steroidinduzierten Diabetes mellitus sei bis Juni 2017 notwendig gewesen. Ab Juni 2016 habe der Beschwerdeführer zudem wäh rend neun Monaten medikamentös aufgrund einer latenten Tuberkulose behan delt werden müssen (Urk. 7/43/1). Als Komplikation während der Dialyse sei eine Katheter assoziierte Thrombose aufgetreten, welche ab August 2016 während dreier Monate habe behandelt werden müssen. Im November 2016 sei ferner ein Rezidiv der Glomerulonephritis aufgetreten (Urk. 7/43/2). Der Beschwerdeführer werde mit einer immunsuppressiven Therapie behandelt und es bestehe ein kli nisch stabiler Verlauf der Grunderkrankung. Die rezidivierenden Arthralgien würden wohl nicht im Zusammenhang mit der nephrologischen Grund er krankung stehen; eine rheumatologische Abklärung habe keinen wegweisenden Befund ergeben. Stark einschränkend sei d ie depressive Symptomatik (Urk. 7/43/2). Eine Wi e deraufnahme der schweren körperlichen Tätigkeit als Boden leger sei gemäss Dr. A.___ auf absehbare Zeit nicht zumutbar. Es bestehe eine verminderte Leistungsfähigkeit, und Krankheitsausfälle durch ein erhöhtes Infektrisiko seien möglich. Hingegen sei eine optimal angepasste Tätigkeit aus nephrologisc her Sicht grundsätzlich möglich. S ofern keine schweren körperlichen Tätigkeiten vorlägen, bestehe keine Beschränk ung des Belastungsprofils (Urk. 7/43/3). 3.1.2 Auf Zuweisung der nephrologischen Fachärzte des B.___ wurde der Beschwerde führer rheumatologisch abgeklärt (Bericht der Assistenzärztin Dr. med. C.___ des B.___ vom 27. Juli 2017, Urk. 7/46/3-7). Dr. C.___ diagnostizierte Arthral gien/Arthritiden unklarer Ätiologie und in der Differentialdiagnose eine Arthritis urica /CPPD im Rahmen der nephrologischen Erkrankung. Der Beschwerdeführer habe berichtet, dass seit drei bis vier Monaten rezidivierend Schwellungen der Sprunggelenke, Handgelenke und PIP-Gelenke aufträten. Die Beschwerden seien belastungsabhängig und würden nicht in Ruhe und während der Nacht auftreten. Die Situation habe sich seit etwa sechs Wochen stabilisiert. Gegen Abend nähmen die Schwellungen eher zu (Urk. 7/46/4). Die Fachärzte kamen zum Schluss, dass bei aktuell klinisch nicht nachweisbaren Synovitiden die Genese weiterhin unklar bleibe. Eine Harnsäure-senkende Therapie sei b ereits eingeleitet worden (Urk. 7/46/6). 3.1.3 Aufgrund einer depressiven Symptomatik suchte der Beschwerdeführer im Ver lauf unter Zuweisung durch Dr. A.___ eine psychiatrische Praxis auf. Dr. med. D.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, berichtete am 10. Juli 2017 über eine schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome. Der Beschwerdeführer sei stark deprimiert, ratlos, ängstlich, affektstarr und affektarm. Der Antrieb sei stark reduziert, ferner liege ein starker sozialer Rückzug vor. Es bestehe aktuell und kurzfristig eine vollständige Arbeitsunfähigkeit; eine neue Beurteilung werde in etwa zwei Monaten vorgenommen (Urk. 7/46/23-24). 3.2 3.2.1 In der Anamneseerhebung des Gutachtens des Z.___ berichtete D r. med. E.___, Fach arzt für Innere Medizin und Nephrologie, von Klagen des Beschwerdeführer s über Proble me mit den Nieren, ferner leide er unter einer allgemeinen Kraftlosig keit und einem Kraftverlust im Bereich der Arme und Hände sowie der Beine. Bei körperlicher Anstrengung sei er schnell ausser Atem und habe Luftnot, eine eigentliche Lungenkrankheit habe er nicht, ebenso verneinte der Beschwerde führer Husten und Asthma. Er sei müde, vergesslich und fühle sich verloren, wes wegen er einen Psychiater aufgesucht habe. Die Schlafstörungen hätten sich unter Olanzapin gebessert, dennoch könne er nicht durchschlafen. Seit etwa 2014 leide er unter Bluthochdruck. Als er akut an der Niere erkrankt sei, habe er Medi kamente erhalten, welche in der Folge zu einer Zuckerkrankheit geführt hätten. Diese sei später wieder verschwunden und aktuell kontrolliere er den Wert einmal pro Woche. Weiter klagte der Beschwerdeführer über Schmerzen in den Finger gelenken sowie im Bereich der Fersen beidseits (Urk. 7/64/7). Dr. E.___ kam zum Schluss, aus internistischer Sicht sei keine längerfristige Arbeitsunfähigkeit vor handen. Aufgrund der geklagten generellen Müdigkeit sei die latente Hypo thyreose zu substituieren (Urk. 7/64/10). 3.2.2 Im Rahmen der psychiatrischen Exploration bei Dr. med. F.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, schilderte der Beschwerdeführer, er leide darun ter, dass er nicht arbeiten könne. Er sitze den ganzen Tag zu Hause, es sei ihm langweilig, er sei nervös und alles störe ihn. Er fühle sich auch depressiv, lustlos, die Konzentration sei schwierig und er sei vergesslich (Urk. 7/64/11). Dr. F.___ berichtete, der Beschwerdeführer habe vor allem über körperliche Beschwerden geklagt. Es hätten sich einzig eine leichte depressive Verstimmung mit Dysphorie und Lustlosigkeit gezeigt, und es seien Klagen über einen mässigen Appetit und Schlafstörungen geäussert worden. D ie depressive Verstimmung sei nicht schwergradig und es bestehe kein Einbruch im Antrieb. Insgesamt könne die Diagnose einer depressiven Anpassungsstörung (ICD-10 F43.12) gestellt werden. Diese stelle eine Folge der Nierenerkrankung dar, womit eine Wechsel wirkung bestehe und sie sei überdies leichtgradig und vorübergehend. Seit Mai 2017 bestehe aus psychiatrischer Sicht eine Einschränkung von 15 % in der Tätigkeit als Bodenleger; ebenso in einer angepassten, körperlich leichten Tätig keit. Das Profil der angepassten Tätigkeit sei vor allem somatisch festzulegen (Urk. 7/64/13). 3.2.3 Der Rheumatologe Dr. med. G.___ führte aus, seine rheumatologische Erhebung decke sich mit derjenigen im Kantonsspital B.___ vom 26. Juli 2017. Seit dem Frühling 2017 klage der Beschwerdeführer über Gelenkschmerzen an den Handgelenken und in den Händen und im Bereich der Sprunggelenke. Zu diag nostizieren seien rezidivierende Arthralgien, eventuelle Arthritiden unklarer Ätiologie. A ufgrund seiner Erhebungen könnten allerdings keine relevanten pathoanatomischen Befunde objektiviert werden, welche eine höhergradige Ein schränkung der Arbeitsfähigkeit nach sich z ög e n. Sowohl im angestammten Beruf wie auch für sonstige körperlich leicht bis mittelschwer belastende Ver weistätigkeiten bestehe eine Leistungsfähigkeit von 80 %, wobei eine um 20 % reduzierte Leistungsfähigkeit zur Gewährung von regelmässigen Pausen bereits berücksichtigt worden sei. Dr. G.___ bemerkte ergänzend, dass sich theoretisch entzündlich-rheumatische Erkrankungen vom Typ einer Kristallarthropathie durchaus wellenförmig präsentieren könnten, so dass eine langfristige Aussage bei einer theoretisch möglichen entzündlichen rheumatischen Systemerkrankung in Bezug auf die Arbeitsfähigkeit nicht möglich sei (Urk. 7/64/20). 3.2.4 Im nephrologischen Teilgutachten erläuterte Dr. E.___, es finde sich eine stabile mittelschwere Niereninsuffizienz Stadium G3b A3 nach KDIGO mit insbe sondere renaler Hypertonie. Auch bestehe eine wahrscheinlich medikamentös bedingte leichte Anämie. Aus nephrologischer Sicht könne dem Beschwerdeführer auf grund der Angabe einer allgemeinen Schwäche und Müdigkeit, welche doch zumindest teilweise auf die Nierenproblematik und die immunsuppressive Behandlung zurückzuführen sei, eine körperlich schwere und anhaltend mittel schwere Tätigkeit nicht mehr zugemutet werden. In einer körperlich leichten bis intermittierend mittelschwer belastenden Tätigkeit bestehe aus allgemeininternis tischer Sicht jedoch eine Leistungsfähigkeit von 80 %, welche vollschichtig realisierbar sei. Die Einschränkung von 20 % sei bedingt durch den erhöhten Pausenbedarf sowie die Polymedikation (Urk. 7/64/23). Im zeitlichen Verlauf habe aufgrund des akuten Nierenversagens und eine s Rezidiv s der Grunderkrankung zwischen dem 15. Juni 2016 und Ende Januar 2017 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit bestanden. Ab Februar 2017 könne aus nephrologischer Sicht in einer körperlich leichten bis intermittierend mittel schweren belastenden Tätigkeit von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % ausgegangen werden, spätestens ab Mai 2017 sei eine Leistungsfähigkeit von 75 % erreicht worden. Es bestehe in einer adaptierten Tätigkeit eine maximale Einschränkung von 25 %, bedingt durch die vom Beschwerdeführer angegebene erhöhte Ermüdbarkeit, die allgemeine Schwäche sowie de n erhöh ten Pausenbedarf (Urk. 7/64/23). 3.2.5 Die Gutacht er stellten in ihrer Konsensbeurteilung folgende Diagnosen mit Ein fluss auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers (Urk. 7/64/24) : - Depressive Anpassungsstörung (ICD-10 F43.21) - Rezidivierende Arthralgien, eventuell Arthritiden unklarer Ätiologie (ICD-10 M25.5) - DD im Rahmen einer Arthritis urica bei rezidivierender Hyperurikämie; im Rahmen einer Kristallarthropathie Typ Chondrokalzinose ; im Rah men der nephrologischen Grunderkrankung - klinisch am 26.02.2018 keine eindeutig fassbaren Synov itiden, keine Tenosynovitis und keine Daktylitis im Bereich der Hände und der Füsse - aktenanamnestisch radiologisch am 26.07.2017 Darstellung von mehre ren kleinen Verkalkungen an den Händen, eventuell einer Chondrokalzinose entsprechend, sonographischer Befund der Hände o hne entzündliche Veränderungen, sonographischer Befund der Sprunggel enke rechtsseitig mit minimaler Flüssigkeitsansammlung im Bereich des dorsalen Gelenkspaltes - Verdacht auf funktionelle Ü berlagerung - MPO-ANCA-assoziierte, paud -immune, rasch prog rediente Glomerulo nephritis, ED 06/2016 (ICD-10 I 77.8) - Status nach dialysepflichtiger Niereninsuffizienz mit intermittierender Hämodialyse 06/2016 bis 08/2016 - immunsuppressive Therapie: 23.06.2016 Rituximab 1'000 mg i.v. 05.07.2016 Wechsel auf Cyclophosphamid, Pulstherapie nach EUVAS 08.11.2016-13.01.2017 Azathioprin 150 mg/d - Rezidiv der Grundkrankheit 11/2016; Aufnahme Rituximab 11/2016 - renale Folgeerkrankungen, renale Anämie, renale Hypertonie (ICD-10 D 64.8, I 12.9) - aktuell stabile mittelschwere Niereninsuffizienz St adium G3b A3 nach KDIGO (ICD-10 N18.3) Keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers massen die Gut achter folgenden Diagnosen bei (Urk. 7/64/24): - Status nach Steroid-induziertem Diabetes mellitus, ED 08/2016 (ICD-10 E11.9Z) - temporär insulinpflichtig 08/2016 bis 06/2017 - aktuell ohne Therapie HbA1c: 5,7% (Norm <6,3 %) - Latente Tuberkulose, ED 06/2016 - Status nach Behandlung mit Isoniazid für 9 Monate - Status nach Katheter-assoziierter Thrombose der V. jugularis interna 08/2017 sowie Status nach Thrombose der V. subclavia externa rechts 06.08.2016 - Latente Hypothyreose (ICD-10 E03.9) In der Konsensbeurteilung führten die Gutachter zur Arbeits fähigkeit aus, dass d er Explorand keinen Beruf erlernt habe. In der Schweiz habe er zunächst auf Bauernhöfen, später als LKW-Chauffeur und zuletzt als Hilfsarbeiter Bodenleger gearbeitet. Die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit erfolge aus medizinisch-theore tischer Sicht (Urk. 7/64/25). D em Beschwerdeführer könnten körperlich schwer e und mittelschwere Tätigkeiten und somit auch die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Bodenlege r bleibend nicht mehr zugemutet werden. In einer körperlich leichten bis intermittierend mittelschwe r belastenden Tätigkeit bestehe eine Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 60 %. Die Einschränkungen aus psychiatrischer, nephro logischer und rheumatologischer Sicht würden sich nur teilweise ergänzen und seien somit teiladdit iv. Das Pensum könnte über fünf bis sechs St unden pro Tag umgesetzt werden, stundenweise oder mit erhöhtem Pausenbedarf (Urk. 7/64/25-26). Aufgrund der anamnestischen Angaben, der Untersuchungsbefunde, der vor liegenden Dokumente sowie der früher attestierten Arbeitsunfähigkeiten gingen die Gutachter davon aus, dass ab Juni 2016 bis Ende Januar 2017 eine volle Arbeitsunfähigkeit in jeglicher Tätigkeit bestand. Ab Februar 2017 könne von einer 50% igen Arbeitsfähigkeit in einer körperlich leichten bis intermi ttierend mittelschweren Tätigkeit ausgegangen werden, mit Erreichen einer Arbeits fähigkeit von 60 % im Mai 2017. Die Gutachter führten ferner aus, dass sich der Beschwerdeführer als nicht mehr arbeitsfähig erachte, was in deutlichem Gegensatz zur Beurteilung stehe, wonach eine körperlich leichte bis intermittierend mittelschwer belastende Tätigkeit zu 60 % zumutbar wäre. Diese Diskrepanz begründe sich wohl dadurch, dass der Beschwerdeführer davon ausgehe, sich vollständig gesund fühlen zu müssen und zu keiner Zeit Beschwerden verspüren zu dürfen, um einer beruflichen Erwerbs tätigkeit nachgehen zu kön nen. Im Weiteren konnte das verordnete Antide pressivum im Blut nicht nachgewiesen werden; der Leidensdruck seitens des Beschwerdeführers aufgrund der depressiven Störung scheine demnach nicht genügend ausgeprägt, als dass er eine regelmässige Medikation befolgen würde. Gewisse Zweifel an der Selbsteinschätzung des Beschwerdeführers seien daher angebracht (Urk. 7/64/26). 3.3 Der RAD -Arzt Dr. med. C.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, stufte das Z.___ -Gutachten als taugliche Entscheidgrundlage ein; hingegen konnte er die Begründung der Arbeitsunfähigkeit nicht nachvollziehen (Urk. 7/7 7/7). Am 2. Mai 2018 erläuterten die Gutachter auf Nachfrage des RAD, dass rheumato logisch eine Präsenz von sechs Stunden möglich wäre mit gering erhöhtem Pausenbedarf. Die Leistungseinbusse aus nephrologischer Sicht sei vor allem auch durch ein dauerhaft reduziertes Rendement begründet und weniger durch den Pausen bedarf. Dementsprechend ergäbe sich, dass auch in einer sechsstündigen Präsenz zeit die Leistung deutlich reduziert wäre, wodurch sich rein rechnerisch bezogen auf die 80%ige Arbeitsfähigkeit aus rheumatologischer Sicht eine um einen Vier tel eingeschränkte Leistungseinbusse aus nephrologischer Sicht ergäbe. Die geringe Leistungseinbuss e aus psychiatrischer Sicht stehe dabei eher im Hin ter grund, insbesondere, da sie gemäss Prognose wieder remittieren sollte. Die Arbeitsfähigkeit für die bisherige Tätigkeit sei seit Juni 2016 bleibend aufge ho ben. In einer angepassten Tätigkeit werde ab Mai 2017 eine Arbeitsfähigkeit von 60 % erreicht (Urk. 7/68 /1 ). 3. 4 Dr. C.___ bemängelte in seiner Stellungnahme vom 5. Juni 2018, dass das Antwortschreiben der Z.___ -Gutachter auf die Widersprüche in der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit kaum eingehe. Eine Arbeitsfähigkeit von 60 % erschliesse sich weiterhin in wenig nachvollziehbarer Weise. Eine dialysebedingte Arbeitsfähig keitseinschränkung nach einer ANCA-assoziierten Glomerulonephritis sei nur passager. Es würden die Leistungsfähigkeit aus rheumatologischer von 80 % und aus psychiatrischer Sicht von 85 % bestehen bleiben. Aus versicherungs medizinischer Sicht werde abweichend empfohlen, die niedrigste Arbeitsfähigkeit von 75 % (gemäss nephrologischer Einschätzung) zugrunde zu legen; diese sei ganztags umsetzbar mit eingeschränkter Leistungsfähigkeit (Urk. 7/77/8). 4. 4.1 Die grundsätzliche Beweiskraft des polydisziplinären Gutachtens des Z.___ ist unbestritten und gibt zu keinen weiteren Bemerkungen Anlass ; Gründe für ein Abweichen von den medizinischen Erkenntnissen der Begutachtung ergeben sich nicht, zumal sich die Berichte der behandelnden Ärzte nicht zur massgebenden Frage der langfristigen Arbeitsfähigkeit insbesondere in einer leidensangepassten Tätigkeit äusserten. Die Gutachter haben den Gesundheitszustand des Beschwer deführers umfassend mit sämtlichen tangierten Fachbereichen abgeklärt (Urk. 7/64/2), seine geklagten Beschwerden berücksichtigt (Urk. 7/64/7 und 7/64/11 ), die Vorakten berücksichtigt (Urk. 7/64/3 ff.), sich im Konsens mit den Ergebnissen der Teil-Gutachten au seinander gesetzt (Urk. 7/64/25) und ihre Einschätzungen und Schlussfolgerungen begründet. 4.2 Die Gutachter begründeten ihre anhand der Untersuchungsergebnisse und Wür digung der Vorakten gestellten Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit überzeugend. Mithin erweisen sich die Nierenkrankheit und die rheumato logischen Befunde als im Vordergrund stehend und hinsichtlich der Arbeits fähigkeit als relevant. Die Beschwerdegegnerin nahm in ihrer Beschwerdeantwort hinsichtlich der diagnostizierten Anpassungsstörung eine kurze Ressourcen prüfung vor und kam zum Schluss, dass die aus psychiatrischer Sicht attestierte Leistungseinbusse von 15 % aufgrund genügender Ressourcen in der Invaliditäts bemessung unbeachtlich sei (Urk. 6). Zu diesem Schluss waren bereits die Z.___ -Gutachter gelangt, indem sie ausdrücklich festhielten, dass die Diagnose und ent sprechende Leistungseinbusse als vorübergehen d zu klassifizieren und als Folge der somatischen Erkrankung entstanden sei. Die festgelegte Arbeitsfähigkeit basierte denn auch nicht auf der psychiatrischen Diagnose, sondern beruhte in erster Linie auf der Einschätzung aus rheumatologischer und nephrologischer Sicht; die 15%ige Reduktion der Leistungsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht trat in den Hintergrund und die Gutachter stuften die entsprechende Leistungs einbusse als gering ein (Urk. 7/68 /1 ). Da somit dieser psychiatrischen Diagnose kein e Relevanz für die gesamthafte Arbeitsunfähigkeit beigemessen wurde und dies auch seitens des Beschwerdeführer s nicht beanstandet wird (Urk. 1 S. 7), erübrigt sich eine weitergehende Ressourcen- beziehungsweise Indikatoren prüfung. Bei der Festlegung der Arbeitsfähigkeit im Zusammenspiel der verschiedenen somatischen und auch psychischen Krankheitsbilder, die – wie vorliegend - in einem interdisziplinären Konsens erfolgt, steht den Gutachtern ein medizinischer Ermessensspielraum zu, in den – wenn nachvollziehbar begründet - nicht ohne Not einzugreifen ist. Die Präzisierung der Arbeitsfähigkeitsbemessung im Sinne einer Teiladdition im Rahmen der Gutachtensergänzung wurde schlüssig darge legt. So leuchtet ein, dass die jeweiligen Leistungseinbussen aus nephrologischer Sicht von 25 % und aus rheu matologischer Sicht von 20 %, basierend auf einem erhöhten Rendement beziehungsweise Pausenbedürfnis, sich teilweise ergänzen und teilweise überlagern. Die teiladditive Berechnung ist rechnerisch plausibel; ausgehend von einer Leistungsfähigkeit von 80 % aus rheumatologischer Sicht und anschliessend er Subtraktion von 25 % ( nephrologische Leistungseinbusse, ein Viertel von 100 % ) - respektive von 20 % als einem Vierte l von den au s gangsgemässen, rheumatologisch bedingten 80 % - ergibt sich eine gesamthafte Leistungseinbusse von 40 % und damit eine Restarbeitsfähigkeit bzw. Leistungs fähigkeit von 60 % (Urk. 7/68). Die abweichende Arbeitsunfähigkeit begründete der RAD-Arzt Dr. C.___ damit, dass er die Ausführungen der Gutachter des Z.___ auch nach gestellter Rückfrage nicht nachvollziehen könne. Er führte insbesondere aus, dass sich ihm die Teil addition nicht erschliesse und die aus nephrologischer Sicht festgehaltene Leis tungseinbusse nicht nachvollziehbar sei. Dr. C.___ s Empfehlung einer gesamthaften 75%ige n Leistungsfähigkeit, die einzig im nephrologischen Gesundheits schaden gründet und sämtliche anderen Gesundheitsschäden einschliessen soll, vermag indes nicht zu überzeugen. Die Begründung fällt denn auch vage aus und basiert nicht auf medizinischen Grundlagen, sondern einer Empfehlung eines überdies fachfremden Arztes. Die medizinischen Erkenntnisse und insbesondere Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit wurden von Dr. C.___ ferner nicht in Frage gestellt; mithin ordnete er auch keine weiteren Abklärungen an. Die durch die Gutachter vorgenommene ( teil ) additive Berechnung der Arbeitsun fähigkeit ist zwar nicht in jedem Fall üblich; die Rechtsprechung schliesst dieses Vorgehen aber auch nicht explizit aus – wie dies aus dem vom Beschwerdeführer zitierten Urteil des Bundesgerichts 9C_425/2013 vom 16. September 2013 (E. 4.3.1) hervorgeht. Gemäss dem von der Beschwerdegegnerin zitierten Urteil des Bundesgerichts 9C_948/2012 vom 22. Juli 2013 ( E. 4.3) überschneiden sich beim Zusammentreffen verschiedener Gesundheitsbeeinträchtigungen in aller Regel die erwerblichen Auswirkungen, so dass der Grad der Arbeitsunfähigkeit in einer, sämtliche Einschränkungen umfassenden, medizinischen Gesamt beurteilung zu bestimmen sei. Wie der Beschwerdeführer zutreffend ausführte, ist entscheidend, dass die Einstufung der Arbeitsfähigkeit auf einer Konsensbeur teilung beruht und in eine Gesamtbeurteilung mündet, was vorliegend der Fall ist. Abweichende medizinische Erkenntnisse, die erhebliche Zweifel an der gut achterlichen Ein schätzung wecken würden, nannte der RAD ferner nicht. Zusammengefasst sind die Erkenntnisse des Gutachtens nicht zu beanstanden und es ist von einer Restarbeitsfähigkeit von 60 % ab Mai 2017 (bei einem zumutbaren Tagespensum von fünf bis sechs Stunden und vollschichtig aus übbar ) in einer angepassten Tätigkeit auszugehen. Dabei ist das Belastungsprofil zu berücksichtigen, dass dem Besch werdeführer nur körperlich leichte bis inter mittierend mittelschwer belastende Tätigkeiten zumutbar und schwere Tätig keiten hingegen ungeeignet sind. 4.3 Der Beschwerdeführer hat sich am 23. September 2016 für den Leistungsbezug angemeldet. Er war dabei bereits seit dem 15. Juni 2016 (Datum der ersten Hospitalisation im Kantonsspital B.___, Urk. 7/8/3) aufgrund des erlittenen Nierenversagens in der angestammten Tätigkeit andauernd und vollständig arbeitsunfähig; eine Arbeitsfähigkeit in diesem angestammten schweren Arbeits bereich wurde nicht mehr für zumutbar erachtet. Die Beschwerdegegnerin hat demzufolge korrekterweise das Wartejahr am genannten Datum eröffnet und den Ren tenanspruch per frühestmöglichen Beginn (Art. 29 Abs. 3 IVG) am 1. Juni 2017 geprüft (vgl. auch Urk. 7/68 zum zeitlichen Verlauf der Arbeitsunfähigkeit). An die durchwegs 100%ige Arbeitsunfähigkeit im angestammten Bereich wäh rend eines Jahres schloss sich ab Mai 2017 eine 60%ige Arbeitsfähigkeit in einem angepassten Tätigkeitsbereich an. Es ist mithin der Erwerbsausfall nach Ende der Wartezeit, ab Juni 2017 zu ermitteln. 5. 5.1 Das von der Beschwerdegegnerin bere chnete Valideneinkommen von Fr. 78'714.15 als Durchschnittswert der in den Jahren 2013 bis 2015 erzielten jährlichen Einkommen in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit wurde vom Beschwer deführer anerkannt ; allerdings ist es aufzurechnen bis zum Jahr des Renten beginns 2017 (Bundesamt für Statistik, Nominallohnentwicklung Männer, T.39, Index Basis 1939=100, 2015: 2226 ; 2017: 2249 ), was Fr. 79 '527.46 ergibt (Urk. 7/76). 5.2 Für das Invalideneinkommen ist auf die Schweizerische Lohnstrukturerhebung ( LSE ) 2016, TA1_tirage_skill_level, Zentralwert nach Wirtschaftszweigen, Kompetenzniveau und Geschlecht, des Bundesamtes für Statistik abzustellen. Aufgrund der be ruflichen Erfahrungen des Beschwerdeführers und seine s zumut baren Profil s ist auf die Lö hn e für Hilfsarbeiten ( Kompetenzniveau 1 ) zu ver weisen, was für das Jahr des Rentenbeginns 2017 ein Invalideneinkommen bei einem Pensum vo n 60 % von Fr. 40'2 61.06 ergibt (Fr. 5'340. -- : 40 x 41,7 betriebsübliche Arbeitszeit x 12 Monate ; Nominallohnentwicklung a.a.O., 2239 [2016], 2249 [2017] ) 5.3 5.3.1 Strittig ist die Höhe des zu gewährenden, leidensbedingten Abzugs vom Tabe l lenlohn. In der angefochtenen Verfügung nahm die Beschwerdegegnerin einen Abzug von 10 % vor; im vorliegenden Beschwerdeverfahren hingegen machte sie geltend, es sei kein Abzug geschuldet. Der Beschwerdeführer verlangt die Gewäh rung des Maximalabzugs von 25 %. 5.3.2 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäfti gungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/ aa ). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten. Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Ein zelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25 % nicht übersteigen (vgl. BGE 135 V 297 E. 5.2, 134 V 322 E. 5.2 und 126 V 75 E. 5b/ aa -cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen kör perlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist (BGE 126 V 75 E. 5a/ bb ). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesundheitliche Ein schränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunkts füh ren dürfen (Urteile des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.1 und 9C_846/2014 vom 22. Januar 2015 E. 4.1.1). Nach ständiger Rechtsprechung darf das (kantonale) Sozialversicherungsgericht sein Ermessen, wenn es um die Beurteilung des Tabellenlohnabzuges gemäss BGE 126 V 75 geht, nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen; es muss sich auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine abwei chende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (BGE 137 V 71 E. 5.2 und 126 V 75 E. 6). Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt oder zu Unrecht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen (vgl. Urteile des Bundesgerichtes 9C_808/2015 vom 29. Februar 2016 E. 3.4.3 und 8C_113/2015 vom 26. Mai 2015 E. 3.2 ). 5.3.3 Die Beschwerdegegnerin notierte in der Berechnung des Einkommensvergleichs, dass zusätzlich schwere Tätigkeiten als lohnmindernder Faktor zu berück sichtigen seien und sich somit das Invalideneinkommen um 10 % verringere (Urk. 7/76). Vermutungsweise fasste sie darunter den sogenannten «Schwerarbeiter abzug» auf. Die gesundheitlich bedingte Unmöglichkeit, weiterhin körperlich schwere Arbeit zu verrichten, führt nicht automatisch zu einer V erminderung des hypothetischen Invalidenlohns. Vielmehr ist der Umstand allein, dass nur mehr leichte bis mittelschwere Arbeiten zumutbar sind, auch bei eingeschränkter Leistungs fähigkeit kein Grund für einen zusätzlichen leidensbedingten Abzug, weil der Tabellenlohn im Kompetenzniveau 1 (bis LSE 2010 Anforderungsniveau 4) bereits eine Vielzahl von leichten und mittelschweren Tätigkeiten umfasst (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_82/2019 vom 19. September 2019 E. 6.3.2). Folglich bedingt das dem Beschwerdeführer noch zumutbare Belastungsprofil, welches lediglich dauerhaft schwere Tätigkeiten wie die bisherige Arbeit als Bodenleger ausschliesst, keinen leidensbedingten Abzug. Dem Beschwerdeführer steht eine Vielzahl an leichten bis intermittierend mittelschweren Tätigkeiten offen. Der Umstand, dass er in seiner Arbeit einen höheren Pausenbedarf und ein dauerhaft reduziertes Rendement aufweist, wurde im Rahmen der Arbeitsfähig keitsbemessung und deren Festsetzung auf 60 % grosszügig berücksichtigt. Eine doppelte Anrechnung scheidet wie erwähnt aus. Die Beschwerdegegnerin hat in der angefochtenen Verfügung somit zu Unrecht einen Schwerarbeiterabzug von 10 % vorgenommen und dies in ihrer Vernehmlassung erkannt. Es ist folglich zu prüfen, ob andere Abzugsgründe vorliegen. 5.3.4 Nach der neueren Praxis des Bundesgerichts ist ein Abzug bei Männern wegen Teilzeitbeschäftigung nicht mehr automatisch vorzunehmen. Ob sich eine ent sprechende Reduktion rechtfertigt, ist stets mit Blick auf den konkreten Beschäf tigungsgrad und die jeweils aktuellen Werte zu beurteilen (Urteil des Bundes gerichts 8C_561 /2018 vom 4. März 2019 E. 4.3.1 ). Dem Beschwerdeführer ist eine sechs stündige Präsenz täglich zumutbar, mit einer zusätzlichen Leistungseinbusse aus nephrologischer Sicht von 20 % (Urk. 7/68/1). Rheumatologischerseits könnte aber auch eine vollschichtige Tätigkeit ausgeübt werden mit erhöhtem Pausenbedarf von 20 % und einer zusätzlichen Leistungs einbusse nephrologischerseits (Urk. 7/64/20, 7/68/1). Bei einer vollschichtig zumutbaren Tätigkeit scheidet ein Abzug aus ( Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.2 mit weiteren Hinweisen ). Ferner würde unter Berücksichtigung der gestützt auf die LSE 2016 erstellten Tabelle (T18) zu den nach Beschäftigungsgrad, beruflicher Stellung und Geschlecht differenzierten monatl ichen Durchschnittsbruttolöhnen überdies bei einem Pensum von 60 % eine statistische Er werbseinbusse von 6 % entstehen. Diese führt nicht per se zu einem Teilzeitabzug, wie dies etwa das Bundesgericht bei eine m Pensum zwischen 50 und 74 % bei Männern und ausgehend von den Tabellenlöhnen der LSE 2014 und bei einer Lohneinbusse von knapp 6 % fest gehalten hatte. Diese Einbusse sei nicht erheblich genug, um einen Abzug vom Invalideneinkommen zu recht fertigen (Urteil des Bundesgerichts 8C_699/2017 vom 26. April 2018 E. 3.1). 5.3.5 Ob das Merkmal «Alter» einen Abzug vom Tabellenlohn rechtfertigt, ist jeweils unter Berücksichtigung aller konkreter Umstände des Einzelfalls zu prüfen (Urteil des Bundesgerichts 9C_366/2015 vom 22. September 2015 E. 4.3.2 unter Hinweis auf 9C_455/2013 vom 4. Oktober 2013 E. 4.2). Dies gilt insbesondere im Bereich der Hilfsarbeiten auf dem hypothetischen ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 16 ATSG), wo sich ein fortgeschrittenes Alter nicht zwingend lohnsenkend aus wirken muss. Hilfsarbeiten werden auf dem massgebenden ausgeglichenen Stel lenmarkt altersunabhängig nachgefragt (Urteile des Bundesgerichts 8C_403/2017 vom 25. August 2017 E. 4.4.1 und 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.4.3). Das Alter des Beschwerdeführers von 59 Jahren im Verfügungszeitpunkt bedingt nicht automatisch eine Lohnsenkung. Ein Abzug scheidet damit aus. 5.3.6 Mangelnde Sprachkenntnisse oder ungenügende Ausbildung sind nicht abzugs relevant, da diesen Aspekten bei der Wahl des Kompetenzniveaus Rechnung zu tragen ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_549/2019 vom 26. November 2019 E. 7.7). Einfache und repetitive Tätigkeiten erfordern gemäss Bundesgericht weder gute Sprachkenntnisse noch ein besonderes Bildungsniveau ( Urteil 9C_808/2015 vom 29. Februar 2016 E. 3.4.2 sowie hinsichtlich der nicht notwendigen Kennt nisse der deutschen Sprache bei Hilfsarbeitertätigkeiten: Urteile 9C_7 77/2015 vom 12. Mai 2016 E. 5.3 und 9C_426/201 4 vom 18. August 2014 E. 4.2). Diese Aspekte wurden ferner bereits bei der Wahl des Kompetenzniveaus berücksichtigt, so dass kein zusätzlicher Abzug angezeigt ist. Insgesamt ist damit kein Abzug vom tabellarischen Invalideneinkommen geschuldet. 5.4 Zusammengefasst resultiert beim Beschwerdeführer eine Erwerbseinbusse von Fr. 39'266.40 und damit ein Invaliditätsgrad von 49,37 %. Folglich hat der Beschwer deführer ab 1. Juni 2017 Anspruch auf Ausrichtung einer Viertelsrente (zum Rundungsverbot: BGE 127 V 129). D i e angefochtene Verfügung vom 6. August 2019 ist demnach im Ergebnis zu bestätigen und die Beschwerde abzuweisen. 6. 6.1 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.–– bis Fr. 1‘000.–– festzulegen (Art. 69 Abs. 1 b is IVG) und vorliegend auf Fr. 8 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang de s Verfahrens sind die Kosten dem u nterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen, zufolge gewährter unentgeltlicher Prozessführung jedoch einstweilen a uf die Gerichts kasse zu nehmen. 6.2 Die Rechtsvertreter in des Beschwerdeführers reichte für ihre Bemühungen und Auslagen als unentgeltliche Rechtsvertreter in im vorliegenden Verfahren ihre Honorarnote vom 27. Januar 2020 ein (Urk. 15). Darin macht sie einen zeitlichen Aufwand von 12 Stunden geltend, was in Anbetracht des Umfan gs der Beschwer deschrift und den weiteren Bemühungen im vorliegenden Verfahren als ange messen erscheint. Entsprechend ergibt sich unter Berücksichtigung eines Stun denansatzes von Fr. 220.--, der geltend gem achten Spesen im Umfang von Fr. 79.19 un d der Mehrwertsteuer von 7.7 % ein Betrag von Fr. 2'928.55, welcher der unentgeltlichen Rechtsvertreter in aus der Gerichtskasse auszurichten ist. 6.3 Der Beschwerdeführer wird auf § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozial versicherungsgericht ( GSVGer ) hingewiesen, wonach er zur Nachzahlung der einstweilen zulasten der Gerichtskasse genommenen Kosten verp flichtet werden kann, sofern er dazu in der Lage ist. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Die unentgeltliche Rechtsvertreter in des Beschwerdeführers, Rechtsanwältin Anna Härry, Zürich, wird mit Fr. 2'928.5 5 (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus de r Gerichtskasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Anna Härry - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber FehrKlemmt

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2019.00649 I. Kammer Sozialversicherungsrichterin Fehr, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Bachofner Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter Gerichtsschreiber Klemmt Urteil vom 2 2. Dezember 2020 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwältin Anna Härry schadenanwaelte AG Industriestrasse 13c, 6300 Zug gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1960, verfügt über keine abgeschlossene Berufsaus bildung und reiste 2002 in die Schweiz ein (Urk. 7/1 und 7/7). Er arbeitete von 2011 bis 15. Juni 2016 als Hilfsarbeiter Bodenleger in der «Kunstharz-Equipe» bei der Y.___ AG (Urk. 7/20, 7/23). Nach zwei Spital aufent halten aufgrund eines Nierenversagen s meldete sich der Versicherte am 23. Sep tember 2016 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/7 und 7/8/3-6 ). 1.2 Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte in der Folge die medizinische und erwerbliche Situation ab, zog die Akten der Kranken taggeldversicherung SWICA bei (Urk. 7/8 und 7/24 sowie 7/46) und gab ein polydisziplinäres Gutachten in Auftrag, welches am 19. März 2018 durch das I nsti tut Z.___ erstattet wurde (Urk. 7/64 ). Nach einer Rückfrage bei den Gutach t ern und der Einholung einer Stellungnahme beim Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) sowie n ach durchgeführtem Vorbescheid verfahren (Urk. 7/79 sowie 7/88 und 7/94 ) verfügte die IV-Stelle am 6. August 2019 die Ausr ichtung einer Viertel s rente ab 1. Juni 2017 (Urk. 2). 2. Dagegen liess X.___ am 16. September 2019 Beschwerde erheben und beantragen, die Verfügung vom 6. August 2019 sei aufzuheben und es sei ihm ab dem 1. Juni 2 017 mindestens eine Dreiviertel s rente zu gewähren. In pro zessualer Hinsicht ersuchte der Versicherte um Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung und Rechtsvertretung (Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle beantragte in der Beschwerdeantwort vom 23. Oktober 2019 die Androhung einer reformatio in peius in dem Sinne, dass ein Rentenanspruch zu verneinen sei, sowie eventu aliter die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Am 6. November 2019 wurde dem Gesuch des Beschwerdeführers um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege entsprochen (Urk. 10). Mit Replik vom 12. Dezember 2019 hielt der Beschwerde führer an seinen Rechtsbegehren fest (Urk. 11), ebenso die Beschwerdegegnerin in ihrer Duplik vom 30. Dezember 2019 (Urk. 13), was dem Besch werdeführer mit Verfügung vom 6. Januar 2020 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 14 ). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetz es über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähig keit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetz es über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Versicherungsträger und das Sozialversicherungsgericht haben den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen und die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Sie haben alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuver lässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere dür fen sie bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu geben, warum sie auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellen (BGE 125 V 351 E. 3a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a). 2. 2.1 In der angefochtenen Verfügung vom 6. August 2019 erwog die Beschwerde gegnerin, der Beschwerdeführer sei ab Juni 2016 in seiner angestammten Tätig keit als Hilfsarbeiter/Bodenleger nicht mehr arbeitsfähig. Er könne hingegen eine körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeit in einem Pensum von 75 % weiter ausüben. Der Vergleich der in den Jahren 2013 bis 2015 im Durchschnitt erzielten Einkommen als Valideneinkommen mit einem statistischen Einkommenswert als Invalideneinkommen ergebe einen Invaliditätsgrad von 42 %, weshalb er Anspruc h auf eine Viertel s rente habe (Urk. 2 S. 4). Weiter führte die Beschwerde gegnerin aus, dass sie von der gutachterlichen Einschätzung der Arbeits un fähigkeit abweiche, weil deren Konsensbeurteilung widersprüchlich und nicht nachvollziehbar begründet worden sei. Auf das gesamte Z.___ -Gutachten könne jedoch weiterhin abgestellt werden. Insbesondere sei die Kumulation der Arbeits unfähigkeiten nicht schlüssig. Entsprechend werde abweichend auf die niedrigste Arbeitsfähigkeit von 75 % aus nephrologischer Sicht abgestellt. Ferner komme die Dreimonateregel beziehungsweise Art. 88a Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) nicht zur Anwendung. Ein über 10 % hinaus gehender leidensbedingter Abzug könne nicht gewährt werden, da die reduzierte Leistungsfähigkeit bereits im reduzierten Pensum angemessen berücksichtigt worden sei (Urk. 2 S. 3). 2.2 Dagegen brachte der Beschwerdeführer in seiner Beschwerdeschrift vom 16. Sep tember 2019 vor, dass der Beweiswert des Z.___ -Gutachtens unbestritten sei, dass aber die Beschwerdegegnerin willkürlich von der Arbeitsfähigkeitseinschätzung der Z.___ -Gutachter abgewichen sei. Diese seien interdisziplinär von einer 60%igen Arbeits- und Leistungsfähigkeit in einer körperlich leichten bis intermittierend mittelschweren Tätigkeit ausgegangen. Es sei nicht ersichtlich, inwiefern die interdisziplinäre Arbeitsfähigkeitseinschätzung nicht klar sei. Die überdies fach fremden RAD -Ärzte hätten ohne plausible Begründung über die gutachterlichen Feststellungen und den teiladditiven Effekt der aus den verschiedenen Gesund heitsschäden resultierenden Teil-Arbeitsunfähigkeiten hinweggesehen (Urk. 1 S. 7 f.). Weiter erklärte der Beschwerdeführer, das von der Beschwerdeführerin zugrunde g elegte Valideneinkommen von Fr. 78'714.15 sei nicht zu beanstanden. Als Invalideneinkommen resultiere ein leicht ab weichender Tabellenlohn von Fr. 67'406.--. Unter Berücksichtigung der Dreimonatsregel sei die gesundheitliche Verbesserung mit einer Arbeitsfähigkeit von 60 % ab Mai 2017 ab August 2018 (richtig: 2017) zu berücksichtigen, so dass von Juni bis Juli 2017 ei n Anspruch auf eine Dreiviertel s rente bestehe (Urk. 1 S. 10). Darüber hinaus sei ihm der lei densbeding te Maximalabzug zu gewähren, der im stark eingeschränkten Zumut barkeitsprofil im Teilzeitpensum als Mann, in seinem fortgeschrittenen Alter, seiner Aufenthaltsbewilligung C und mangelnden Deutschkenntnissen gründe (Urk. 1 S. 11-13). Damit resultiere bei einem Invaliditätsgrad von 61 % auch ab August 201 7 Anspruch auf eine Dreiviertel s rente (Urk. 1 S. 13). 2.3 In ihrer Beschwerdeantwort vom 23. Oktober 2019 beantragte die Beschwerde gegnerin die Androhung einer reforma tio in peius. Eine teiladditive Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sei unzulässig; vielmehr sei der Grad in einer Gesamt beurteilung zu bestimmen. Ein invalidisierender Gesundheitsschaden in Bezug auf die psychiatrischen Beschwerden sei klar zu verneinen. Damit resultiere eine Arbeitsfähigkeit von 80 % aus rheumatologischer Sicht und eine solche von 75 % aus nephrologischer Sicht, womit nicht zu beanstanden sei, dass der RAD eine 75%ige Restarbeitsfähigkeit festgelegt habe. An den berechneten Einkommen könne festgehalten werden. Hingegen sei ein leidensbedingter Abzug nicht geschuldet. Gesundheitliche Einschränkungen, die bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthalten seien, dürften nicht zusätzlich in die Bemessung eines leidensbedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunktes führen. Weitere Gründe, welche einen Abzug rechtfertigen würden, seien nicht ersichtlich. Damit resultiere ein renten ausschliessender Invaliditätsgrad von 36 % (Urk. 7). 2.4 Der Beschwerdeführer ergänzte in seiner Replik vom 12. Dezember 2019, dass im Gutachten - wie von der Rechtsprechung verlangt - die Arbeitsfähigkeit in einer sämtliche Behinderungen umfassenden, medizinischen Ge samtbeurteilung bestimmt worden sei, indem die psychiatrische Diagnose in den Hintergrund gerückt worden, die 60 % ige Arbeitsfähigkeit rheumatologisch und nephro logisch begründet worden sei (Urk. 11 S. 2). Wenn die Beschwerdegegnerin los gelöst davon auf die Restarbeitsfähigkeit aus nephrologischer Sicht von 75 % abstelle, übergehe sie gerade die rechts prechungsgemäss geforderte umfassende Gesamtbeurteilung. Hinsichtlich des leidensbedingten Abzugs machte der Beschwerdeführer geltend, dass das Alter immer unter Berücksichtigung sämt licher konkreten Umstände des Einzelfalles geprüft werden müsse. Es könne nicht ignoriert werden, dass dem Alter von 59 Jahren im Verfügungszeitpunkt und der bisherigen Tätigkeit mit seh r schmalem beruflichen Rüstzeug eine abzugs relevante Bedeutung zugemessen werden müss t e n (Urk. 11 S. 3). Dem in qualita tiver Hinsicht stark eingeschränkten Zumutbarkeitsprofil, aufgrund dessen die Auswahl an Verweisungstätigkeiten begrenzt sei, komme keine Doppelberück sichtigung zu (Urk. 11 S. 4). 2.5 In ihrer Duplik vom 30. Dezember 2019 betonte die Beschwerdegegnerin noch mals, dass sich weder das Alter, noch die Schulbildung oder die Deutsch kenntnisse lohnmindernd auswirken würden, da gerade solche Faktoren durch die Verwendung der Tabellenlöhne des Komp e tenzniveaus 1 bereits abgegolten seien. Das Belastungsprofil zeige sich nicht stark einschränkend. Grundsätzlich seien keine ausserordentlichen Umstände erkennbar, welche einen leidens bedingten Abzug rechtfertigen würden (Urk. 13). 3. 3.1 3.1.1 Der Beschwerdeführer erlitt im Juni 2016 eine wahrscheinlich akute, im Verlauf dialysebedürftige Nierenschädigung (Bericht von Dr. med. A.___, Assistenzarzt vom Kantonsspital B.___, vom 1. September 2017, Ur k. 7/43/1-6). Dr. A.___ fasste zusammen, dass zwischen Juni und August 2016 eine inter mittierende Hämodialyse bei schwere r, MPO-ANCA-assoziierte r, pauciimune r, rasch progrediente r Glomerulonephritis notwendig gewesen sei. Daneben seien schubförmige Gelenkschwellungen der Sprunggelenke, Handgelenke und PIP-Gelenke beidseits aufgetreten – dies im Zusammenhang mit der nephrologischen Erkrankung. Daneben bestehe - gemäss Dr. A.___ - eine depressive Episode. Eine Insulintherapie aufgrund eines steroidinduzierten Diabetes mellitus sei bis Juni 2017 notwendig gewesen. Ab Juni 2016 habe der Beschwerdeführer zudem wäh rend neun Monaten medikamentös aufgrund einer latenten Tuberkulose behan delt werden müssen (Urk. 7/43/1). Als Komplikation während der Dialyse sei eine Katheter assoziierte Thrombose aufgetreten, welche ab August 2016 während dreier Monate habe behandelt werden müssen. Im November 2016 sei ferner ein Rezidiv der Glomerulonephritis aufgetreten (Urk. 7/43/2). Der Beschwerdeführer werde mit einer immunsuppressiven Therapie behandelt und es bestehe ein kli nisch stabiler Verlauf der Grunderkrankung. Die rezidivierenden Arthralgien würden wohl nicht im Zusammenhang mit der nephrologischen Grund er krankung stehen; eine rheumatologische Abklärung habe keinen wegweisenden Befund ergeben. Stark einschränkend sei d ie depressive Symptomatik (Urk. 7/43/2). Eine Wi e deraufnahme der schweren körperlichen Tätigkeit als Boden leger sei gemäss Dr. A.___ auf absehbare Zeit nicht zumutbar. Es bestehe eine verminderte Leistungsfähigkeit, und Krankheitsausfälle durch ein erhöhtes Infektrisiko seien möglich. Hingegen sei eine optimal angepasste Tätigkeit aus nephrologisc her Sicht grundsätzlich möglich. S ofern keine schweren körperlichen Tätigkeiten vorlägen, bestehe keine Beschränk ung des Belastungsprofils (Urk. 7/43/3). 3.1.2 Auf Zuweisung der nephrologischen Fachärzte des B.___ wurde der Beschwerde führer rheumatologisch abgeklärt (Bericht der Assistenzärztin Dr. med. C.___ des B.___ vom 27. Juli 2017, Urk. 7/46/3-7). Dr. C.___ diagnostizierte Arthral gien/Arthritiden unklarer Ätiologie und in der Differentialdiagnose eine Arthritis urica /CPPD im Rahmen der nephrologischen Erkrankung. Der Beschwerdeführer habe berichtet, dass seit drei bis vier Monaten rezidivierend Schwellungen der Sprunggelenke, Handgelenke und PIP-Gelenke aufträten. Die Beschwerden seien belastungsabhängig und würden nicht in Ruhe und während der Nacht auftreten. Die Situation habe sich seit etwa sechs Wochen stabilisiert. Gegen Abend nähmen die Schwellungen eher zu (Urk. 7/46/4). Die Fachärzte kamen zum Schluss, dass bei aktuell klinisch nicht nachweisbaren Synovitiden die Genese weiterhin unklar bleibe. Eine Harnsäure-senkende Therapie sei b ereits eingeleitet worden (Urk. 7/46/6). 3.1.3 Aufgrund einer depressiven Symptomatik suchte der Beschwerdeführer im Ver lauf unter Zuweisung durch Dr. A.___ eine psychiatrische Praxis auf. Dr. med. D.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, berichtete am 10. Juli 2017 über eine schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome. Der Beschwerdeführer sei stark deprimiert, ratlos, ängstlich, affektstarr und affektarm. Der Antrieb sei stark reduziert, ferner liege ein starker sozialer Rückzug vor. Es bestehe aktuell und kurzfristig eine vollständige Arbeitsunfähigkeit; eine neue Beurteilung werde in etwa zwei Monaten vorgenommen (Urk. 7/46/23-24). 3.2 3.2.1 In der Anamneseerhebung des Gutachtens des Z.___ berichtete D r. med. E.___, Fach arzt für Innere Medizin und Nephrologie, von Klagen des Beschwerdeführer s über Proble me mit den Nieren, ferner leide er unter einer allgemeinen Kraftlosig keit und einem Kraftverlust im Bereich der Arme und Hände sowie der Beine. Bei körperlicher Anstrengung sei er schnell ausser Atem und habe Luftnot, eine eigentliche Lungenkrankheit habe er nicht, ebenso verneinte der Beschwerde führer Husten und Asthma. Er sei müde, vergesslich und fühle sich verloren, wes wegen er einen Psychiater aufgesucht habe. Die Schlafstörungen hätten sich unter Olanzapin gebessert, dennoch könne er nicht durchschlafen. Seit etwa 2014 leide er unter Bluthochdruck. Als er akut an der Niere erkrankt sei, habe er Medi kamente erhalten, welche in der Folge zu einer Zuckerkrankheit geführt hätten. Diese sei später wieder verschwunden und aktuell kontrolliere er den Wert einmal pro Woche. Weiter klagte der Beschwerdeführer über Schmerzen in den Finger gelenken sowie im Bereich der Fersen beidseits (Urk. 7/64/7). Dr. E.___ kam zum Schluss, aus internistischer Sicht sei keine längerfristige Arbeitsunfähigkeit vor handen. Aufgrund der geklagten generellen Müdigkeit sei die latente Hypo thyreose zu substituieren (Urk. 7/64/10). 3.2.2 Im Rahmen der psychiatrischen Exploration bei Dr. med. F.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, schilderte der Beschwerdeführer, er leide darun ter, dass er nicht arbeiten könne. Er sitze den ganzen Tag zu Hause, es sei ihm langweilig, er sei nervös und alles störe ihn. Er fühle sich auch depressiv, lustlos, die Konzentration sei schwierig und er sei vergesslich (Urk. 7/64/11). Dr. F.___ berichtete, der Beschwerdeführer habe vor allem über körperliche Beschwerden geklagt. Es hätten sich einzig eine leichte depressive Verstimmung mit Dysphorie und Lustlosigkeit gezeigt, und es seien Klagen über einen mässigen Appetit und Schlafstörungen geäussert worden. D ie depressive Verstimmung sei nicht schwergradig und es bestehe kein Einbruch im Antrieb. Insgesamt könne die Diagnose einer depressiven Anpassungsstörung (ICD-10 F43.12) gestellt werden. Diese stelle eine Folge der Nierenerkrankung dar, womit eine Wechsel wirkung bestehe und sie sei überdies leichtgradig und vorübergehend. Seit Mai 2017 bestehe aus psychiatrischer Sicht eine Einschränkung von 15 % in der Tätigkeit als Bodenleger; ebenso in einer angepassten, körperlich leichten Tätig keit. Das Profil der angepassten Tätigkeit sei vor allem somatisch festzulegen (Urk. 7/64/13). 3.2.3 Der Rheumatologe Dr. med. G.___ führte aus, seine rheumatologische Erhebung decke sich mit derjenigen im Kantonsspital B.___ vom 26. Juli 2017. Seit dem Frühling 2017 klage der Beschwerdeführer über Gelenkschmerzen an den Handgelenken und in den Händen und im Bereich der Sprunggelenke. Zu diag nostizieren seien rezidivierende Arthralgien, eventuelle Arthritiden unklarer Ätiologie. A ufgrund seiner Erhebungen könnten allerdings keine relevanten pathoanatomischen Befunde objektiviert werden, welche eine höhergradige Ein schränkung der Arbeitsfähigkeit nach sich z ög e n. Sowohl im angestammten Beruf wie auch für sonstige körperlich leicht bis mittelschwer belastende Ver weistätigkeiten bestehe eine Leistungsfähigkeit von 80 %, wobei eine um 20 % reduzierte Leistungsfähigkeit zur Gewährung von regelmässigen Pausen bereits berücksichtigt worden sei. Dr. G.___ bemerkte ergänzend, dass sich theoretisch entzündlich-rheumatische Erkrankungen vom Typ einer Kristallarthropathie durchaus wellenförmig präsentieren könnten, so dass eine langfristige Aussage bei einer theoretisch möglichen entzündlichen rheumatischen Systemerkrankung in Bezug auf die Arbeitsfähigkeit nicht möglich sei (Urk. 7/64/20). 3.2.4 Im nephrologischen Teilgutachten erläuterte Dr. E.___, es finde sich eine stabile mittelschwere Niereninsuffizienz Stadium G3b A3 nach KDIGO mit insbe sondere renaler Hypertonie. Auch bestehe eine wahrscheinlich medikamentös bedingte leichte Anämie. Aus nephrologischer Sicht könne dem Beschwerdeführer auf grund der Angabe einer allgemeinen Schwäche und Müdigkeit, welche doch zumindest teilweise auf die Nierenproblematik und die immunsuppressive Behandlung zurückzuführen sei, eine körperlich schwere und anhaltend mittel schwere Tätigkeit nicht mehr zugemutet werden. In einer körperlich leichten bis intermittierend mittelschwer belastenden Tätigkeit bestehe aus allgemeininternis tischer Sicht jedoch eine Leistungsfähigkeit von 80 %, welche vollschichtig realisierbar sei. Die Einschränkung von 20 % sei bedingt durch den erhöhten Pausenbedarf sowie die Polymedikation (Urk. 7/64/23). Im zeitlichen Verlauf habe aufgrund des akuten Nierenversagens und eine s Rezidiv s der Grunderkrankung zwischen dem 15. Juni 2016 und Ende Januar 2017 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit bestanden. Ab Februar 2017 könne aus nephrologischer Sicht in einer körperlich leichten bis intermittierend mittel schweren belastenden Tätigkeit von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % ausgegangen werden, spätestens ab Mai 2017 sei eine Leistungsfähigkeit von 75 % erreicht worden. Es bestehe in einer adaptierten Tätigkeit eine maximale Einschränkung von 25 %, bedingt durch die vom Beschwerdeführer angegebene erhöhte Ermüdbarkeit, die allgemeine Schwäche sowie de n erhöh ten Pausenbedarf (Urk. 7/64/23). 3.2.5 Die Gutacht er stellten in ihrer Konsensbeurteilung folgende Diagnosen mit Ein fluss auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers (Urk. 7/64/24) : - Depressive Anpassungsstörung (ICD-10 F43.21) - Rezidivierende Arthralgien, eventuell Arthritiden unklarer Ätiologie (ICD-10 M25.5) - DD im Rahmen einer Arthritis urica bei rezidivierender Hyperurikämie; im Rahmen einer Kristallarthropathie Typ Chondrokalzinose ; im Rah men der nephrologischen Grunderkrankung - klinisch am 26.02.2018 keine eindeutig fassbaren Synov itiden, keine Tenosynovitis und keine Daktylitis im Bereich der Hände und der Füsse - aktenanamnestisch radiologisch am 26.07.2017 Darstellung von mehre ren kleinen Verkalkungen an den Händen, eventuell einer Chondrokalzinose entsprechend, sonographischer Befund der Hände o hne entzündliche Veränderungen, sonographischer Befund der Sprunggel enke rechtsseitig mit minimaler Flüssigkeitsansammlung im Bereich des dorsalen Gelenkspaltes - Verdacht auf funktionelle Ü berlagerung - MPO-ANCA-assoziierte, paud -immune, rasch prog rediente Glomerulo nephritis, ED 06/2016 (ICD-10 I 77.8) - Status nach dialysepflichtiger Niereninsuffizienz mit intermittierender Hämodialyse 06/2016 bis 08/2016 - immunsuppressive Therapie: 23.06.2016 Rituximab 1'000 mg i.v. 05.07.2016 Wechsel auf Cyclophosphamid, Pulstherapie nach EUVAS 08.11.2016-13.01.2017 Azathioprin 150 mg/d - Rezidiv der Grundkrankheit 11/2016; Aufnahme Rituximab 11/2016 - renale Folgeerkrankungen, renale Anämie, renale Hypertonie (ICD-10 D 64.8, I 12.9) - aktuell stabile mittelschwere Niereninsuffizienz St adium G3b A3 nach KDIGO (ICD-10 N18.3) Keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers massen die Gut achter folgenden Diagnosen bei (Urk. 7/64/24): - Status nach Steroid-induziertem Diabetes mellitus, ED 08/2016 (ICD-10 E11.9Z) - temporär insulinpflichtig 08/2016 bis 06/2017 - aktuell ohne Therapie HbA1c: 5,7% (Norm <6,3 %) - Latente Tuberkulose, ED 06/2016 - Status nach Behandlung mit Isoniazid für 9 Monate - Status nach Katheter-assoziierter Thrombose der V. jugularis interna 08/2017 sowie Status nach Thrombose der V. subclavia externa rechts 06.08.2016 - Latente Hypothyreose (ICD-10 E03.9) In der Konsensbeurteilung führten die Gutachter zur Arbeits fähigkeit aus, dass d er Explorand keinen Beruf erlernt habe. In der Schweiz habe er zunächst auf Bauernhöfen, später als LKW-Chauffeur und zuletzt als Hilfsarbeiter Bodenleger gearbeitet. Die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit erfolge aus medizinisch-theore tischer Sicht (Urk. 7/64/25). D em Beschwerdeführer könnten körperlich schwer e und mittelschwere Tätigkeiten und somit auch die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Bodenlege r bleibend nicht mehr zugemutet werden. In einer körperlich leichten bis intermittierend mittelschwe r belastenden Tätigkeit bestehe eine Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 60 %. Die Einschränkungen aus psychiatrischer, nephro logischer und rheumatologischer Sicht würden sich nur teilweise ergänzen und seien somit teiladdit iv. Das Pensum könnte über fünf bis sechs St unden pro Tag umgesetzt werden, stundenweise oder mit erhöhtem Pausenbedarf (Urk. 7/64/25-26). Aufgrund der anamnestischen Angaben, der Untersuchungsbefunde, der vor liegenden Dokumente sowie der früher attestierten Arbeitsunfähigkeiten gingen die Gutachter davon aus, dass ab Juni 2016 bis Ende Januar 2017 eine volle Arbeitsunfähigkeit in jeglicher Tätigkeit bestand. Ab Februar 2017 könne von einer 50% igen Arbeitsfähigkeit in einer körperlich leichten bis intermi ttierend mittelschweren Tätigkeit ausgegangen werden, mit Erreichen einer Arbeits fähigkeit von 60 % im Mai 2017. Die Gutachter führten ferner aus, dass sich der Beschwerdeführer als nicht mehr arbeitsfähig erachte, was in deutlichem Gegensatz zur Beurteilung stehe, wonach eine körperlich leichte bis intermittierend mittelschwer belastende Tätigkeit zu 60 % zumutbar wäre. Diese Diskrepanz begründe sich wohl dadurch, dass der Beschwerdeführer davon ausgehe, sich vollständig gesund fühlen zu müssen und zu keiner Zeit Beschwerden verspüren zu dürfen, um einer beruflichen Erwerbs tätigkeit nachgehen zu kön nen. Im Weiteren konnte das verordnete Antide pressivum im Blut nicht nachgewiesen werden; der Leidensdruck seitens des Beschwerdeführers aufgrund der depressiven Störung scheine demnach nicht genügend ausgeprägt, als dass er eine regelmässige Medikation befolgen würde. Gewisse Zweifel an der Selbsteinschätzung des Beschwerdeführers seien daher angebracht (Urk. 7/64/26). 3.3 Der RAD -Arzt Dr. med. C.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, stufte das Z.___ -Gutachten als taugliche Entscheidgrundlage ein; hingegen konnte er die Begründung der Arbeitsunfähigkeit nicht nachvollziehen (Urk. 7/7 7/7). Am 2. Mai 2018 erläuterten die Gutachter auf Nachfrage des RAD, dass rheumato logisch eine Präsenz von sechs Stunden möglich wäre mit gering erhöhtem Pausenbedarf. Die Leistungseinbusse aus nephrologischer Sicht sei vor allem auch durch ein dauerhaft reduziertes Rendement begründet und weniger durch den Pausen bedarf. Dementsprechend ergäbe sich, dass auch in einer sechsstündigen Präsenz zeit die Leistung deutlich reduziert wäre, wodurch sich rein rechnerisch bezogen auf die 80%ige Arbeitsfähigkeit aus rheumatologischer Sicht eine um einen Vier tel eingeschränkte Leistungseinbusse aus nephrologischer Sicht ergäbe. Die geringe Leistungseinbuss e aus psychiatrischer Sicht stehe dabei eher im Hin ter grund, insbesondere, da sie gemäss Prognose wieder remittieren sollte. Die Arbeitsfähigkeit für die bisherige Tätigkeit sei seit Juni 2016 bleibend aufge ho ben. In einer angepassten Tätigkeit werde ab Mai 2017 eine Arbeitsfähigkeit von 60 % erreicht (Urk. 7/68 /1 ). 3. 4 Dr. C.___ bemängelte in seiner Stellungnahme vom 5. Juni 2018, dass das Antwortschreiben der Z.___ -Gutachter auf die Widersprüche in der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit kaum eingehe. Eine Arbeitsfähigkeit von 60 % erschliesse sich weiterhin in wenig nachvollziehbarer Weise. Eine dialysebedingte Arbeitsfähig keitseinschränkung nach einer ANCA-assoziierten Glomerulonephritis sei nur passager. Es würden die Leistungsfähigkeit aus rheumatologischer von 80 % und aus psychiatrischer Sicht von 85 % bestehen bleiben. Aus versicherungs medizinischer Sicht werde abweichend empfohlen, die niedrigste Arbeitsfähigkeit von 75 % (gemäss nephrologischer Einschätzung) zugrunde zu legen; diese sei ganztags umsetzbar mit eingeschränkter Leistungsfähigkeit (Urk. 7/77/8). 4. 4.1 Die grundsätzliche Beweiskraft des polydisziplinären Gutachtens des Z.___ ist unbestritten und gibt zu keinen weiteren Bemerkungen Anlass ; Gründe für ein Abweichen von den medizinischen Erkenntnissen der Begutachtung ergeben sich nicht, zumal sich die Berichte der behandelnden Ärzte nicht zur massgebenden Frage der langfristigen Arbeitsfähigkeit insbesondere in einer leidensangepassten Tätigkeit äusserten. Die Gutachter haben den Gesundheitszustand des Beschwer deführers umfassend mit sämtlichen tangierten Fachbereichen abgeklärt (Urk. 7/64/2), seine geklagten Beschwerden berücksichtigt (Urk. 7/64/7 und 7/64/11 ), die Vorakten berücksichtigt (Urk. 7/64/3 ff.), sich im Konsens mit den Ergebnissen der Teil-Gutachten au seinander gesetzt (Urk. 7/64/25) und ihre Einschätzungen und Schlussfolgerungen begründet. 4.2 Die Gutachter begründeten ihre anhand der Untersuchungsergebnisse und Wür digung der Vorakten gestellten Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit überzeugend. Mithin erweisen sich die Nierenkrankheit und die rheumato logischen Befunde als im Vordergrund stehend und hinsichtlich der Arbeits fähigkeit als relevant. Die Beschwerdegegnerin nahm in ihrer Beschwerdeantwort hinsichtlich der diagnostizierten Anpassungsstörung eine kurze Ressourcen prüfung vor und kam zum Schluss, dass die aus psychiatrischer Sicht attestierte Leistungseinbusse von 15 % aufgrund genügender Ressourcen in der Invaliditäts bemessung unbeachtlich sei (Urk. 6). Zu diesem Schluss waren bereits die Z.___ -Gutachter gelangt, indem sie ausdrücklich festhielten, dass die Diagnose und ent sprechende Leistungseinbusse als vorübergehen d zu klassifizieren und als Folge der somatischen Erkrankung entstanden sei. Die festgelegte Arbeitsfähigkeit basierte denn auch nicht auf der psychiatrischen Diagnose, sondern beruhte in erster Linie auf der Einschätzung aus rheumatologischer und nephrologischer Sicht; die 15%ige Reduktion der Leistungsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht trat in den Hintergrund und die Gutachter stuften die entsprechende Leistungs einbusse als gering ein (Urk. 7/68 /1 ). Da somit dieser psychiatrischen Diagnose kein e Relevanz für die gesamthafte Arbeitsunfähigkeit beigemessen wurde und dies auch seitens des Beschwerdeführer s nicht beanstandet wird (Urk. 1 S. 7), erübrigt sich eine weitergehende Ressourcen- beziehungsweise Indikatoren prüfung. Bei der Festlegung der Arbeitsfähigkeit im Zusammenspiel der verschiedenen somatischen und auch psychischen Krankheitsbilder, die – wie vorliegend - in einem interdisziplinären Konsens erfolgt, steht den Gutachtern ein medizinischer Ermessensspielraum zu, in den – wenn nachvollziehbar begründet - nicht ohne Not einzugreifen ist. Die Präzisierung der Arbeitsfähigkeitsbemessung im Sinne einer Teiladdition im Rahmen der Gutachtensergänzung wurde schlüssig darge legt. So leuchtet ein, dass die jeweiligen Leistungseinbussen aus nephrologischer Sicht von 25 % und aus rheu matologischer Sicht von 20 %, basierend auf einem erhöhten Rendement beziehungsweise Pausenbedürfnis, sich teilweise ergänzen und teilweise überlagern. Die teiladditive Berechnung ist rechnerisch plausibel; ausgehend von einer Leistungsfähigkeit von 80 % aus rheumatologischer Sicht und anschliessend er Subtraktion von 25 % ( nephrologische Leistungseinbusse, ein Viertel von 100 % ) - respektive von 20 % als einem Vierte l von den au s gangsgemässen, rheumatologisch bedingten 80 % - ergibt sich eine gesamthafte Leistungseinbusse von 40 % und damit eine Restarbeitsfähigkeit bzw. Leistungs fähigkeit von 60 % (Urk. 7/68). Die abweichende Arbeitsunfähigkeit begründete der RAD-Arzt Dr. C.___ damit, dass er die Ausführungen der Gutachter des Z.___ auch nach gestellter Rückfrage nicht nachvollziehen könne. Er führte insbesondere aus, dass sich ihm die Teil addition nicht erschliesse und die aus nephrologischer Sicht festgehaltene Leis tungseinbusse nicht nachvollziehbar sei. Dr. C.___ s Empfehlung einer gesamthaften 75%ige n Leistungsfähigkeit, die einzig im nephrologischen Gesundheits schaden gründet und sämtliche anderen Gesundheitsschäden einschliessen soll, vermag indes nicht zu überzeugen. Die Begründung fällt denn auch vage aus und basiert nicht auf medizinischen Grundlagen, sondern einer Empfehlung eines überdies fachfremden Arztes. Die medizinischen Erkenntnisse und insbesondere Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit wurden von Dr. C.___ ferner nicht in Frage gestellt; mithin ordnete er auch keine weiteren Abklärungen an. Die durch die Gutachter vorgenommene ( teil ) additive Berechnung der Arbeitsun fähigkeit ist zwar nicht in jedem Fall üblich; die Rechtsprechung schliesst dieses Vorgehen aber auch nicht explizit aus – wie dies aus dem vom Beschwerdeführer zitierten Urteil des Bundesgerichts 9C_425/2013 vom 16. September 2013 (E. 4.3.1) hervorgeht. Gemäss dem von der Beschwerdegegnerin zitierten Urteil des Bundesgerichts 9C_948/2012 vom 22. Juli 2013 ( E. 4.3) überschneiden sich beim Zusammentreffen verschiedener Gesundheitsbeeinträchtigungen in aller Regel die erwerblichen Auswirkungen, so dass der Grad der Arbeitsunfähigkeit in einer, sämtliche Einschränkungen umfassenden, medizinischen Gesamt beurteilung zu bestimmen sei. Wie der Beschwerdeführer zutreffend ausführte, ist entscheidend, dass die Einstufung der Arbeitsfähigkeit auf einer Konsensbeur teilung beruht und in eine Gesamtbeurteilung mündet, was vorliegend der Fall ist. Abweichende medizinische Erkenntnisse, die erhebliche Zweifel an der gut achterlichen Ein schätzung wecken würden, nannte der RAD ferner nicht. Zusammengefasst sind die Erkenntnisse des Gutachtens nicht zu beanstanden und es ist von einer Restarbeitsfähigkeit von 60 % ab Mai 2017 (bei einem zumutbaren Tagespensum von fünf bis sechs Stunden und vollschichtig aus übbar ) in einer angepassten Tätigkeit auszugehen. Dabei ist das Belastungsprofil zu berücksichtigen, dass dem Besch werdeführer nur körperlich leichte bis inter mittierend mittelschwer belastende Tätigkeiten zumutbar und schwere Tätig keiten hingegen ungeeignet sind. 4.3 Der Beschwerdeführer hat sich am 23. September 2016 für den Leistungsbezug angemeldet. Er war dabei bereits seit dem 15. Juni 2016 (Datum der ersten Hospitalisation im Kantonsspital B.___, Urk. 7/8/3) aufgrund des erlittenen Nierenversagens in der angestammten Tätigkeit andauernd und vollständig arbeitsunfähig; eine Arbeitsfähigkeit in diesem angestammten schweren Arbeits bereich wurde nicht mehr für zumutbar erachtet. Die Beschwerdegegnerin hat demzufolge korrekterweise das Wartejahr am genannten Datum eröffnet und den Ren tenanspruch per frühestmöglichen Beginn (Art. 29 Abs. 3 IVG) am 1. Juni 2017 geprüft (vgl. auch Urk. 7/68 zum zeitlichen Verlauf der Arbeitsunfähigkeit). An die durchwegs 100%ige Arbeitsunfähigkeit im angestammten Bereich wäh rend eines Jahres schloss sich ab Mai 2017 eine 60%ige Arbeitsfähigkeit in einem angepassten Tätigkeitsbereich an. Es ist mithin der Erwerbsausfall nach Ende der Wartezeit, ab Juni 2017 zu ermitteln. 5. 5.1 Das von der Beschwerdegegnerin bere chnete Valideneinkommen von Fr. 78'714.15 als Durchschnittswert der in den Jahren 2013 bis 2015 erzielten jährlichen Einkommen in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit wurde vom Beschwer deführer anerkannt ; allerdings ist es aufzurechnen bis zum Jahr des Renten beginns 2017 (Bundesamt für Statistik, Nominallohnentwicklung Männer, T.39, Index Basis 1939=100, 2015: 2226 ; 2017: 2249 ), was Fr. 79 '527.46 ergibt (Urk. 7/76). 5.2 Für das Invalideneinkommen ist auf die Schweizerische Lohnstrukturerhebung ( LSE ) 2016, TA1_tirage_skill_level, Zentralwert nach Wirtschaftszweigen, Kompetenzniveau und Geschlecht, des Bundesamtes für Statistik abzustellen. Aufgrund der be ruflichen Erfahrungen des Beschwerdeführers und seine s zumut baren Profil s ist auf die Lö hn e für Hilfsarbeiten ( Kompetenzniveau 1 ) zu ver weisen, was für das Jahr des Rentenbeginns 2017 ein Invalideneinkommen bei einem Pensum vo n 60 % von Fr. 40'2 61.06 ergibt (Fr. 5'340. -- : 40 x 41,7 betriebsübliche Arbeitszeit x 12 Monate ; Nominallohnentwicklung a.a.O., 2239 [2016], 2249 [2017] ) 5.3 5.3.1 Strittig ist die Höhe des zu gewährenden, leidensbedingten Abzugs vom Tabe l lenlohn. In der angefochtenen Verfügung nahm die Beschwerdegegnerin einen Abzug von 10 % vor; im vorliegenden Beschwerdeverfahren hingegen machte sie geltend, es sei kein Abzug geschuldet. Der Beschwerdeführer verlangt die Gewäh rung des Maximalabzugs von 25 %. 5.3.2 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäfti gungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/ aa ). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten. Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Ein zelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25 % nicht übersteigen (vgl. BGE 135 V 297 E. 5.2, 134 V 322 E. 5.2 und 126 V 75 E. 5b/ aa -cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen kör perlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist (BGE 126 V 75 E. 5a/ bb ). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesundheitliche Ein schränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunkts füh ren dürfen (Urteile des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.1 und 9C_846/2014 vom 22. Januar 2015 E. 4.1.1). Nach ständiger Rechtsprechung darf das (kantonale) Sozialversicherungsgericht sein Ermessen, wenn es um die Beurteilung des Tabellenlohnabzuges gemäss BGE 126 V 75 geht, nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen; es muss sich auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine abwei chende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (BGE 137 V 71 E. 5.2 und 126 V 75 E. 6). Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt oder zu Unrecht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen (vgl. Urteile des Bundesgerichtes 9C_808/2015 vom 29. Februar 2016 E. 3.4.3 und 8C_113/2015 vom 26. Mai 2015 E. 3.2 ). 5.3.3 Die Beschwerdegegnerin notierte in der Berechnung des Einkommensvergleichs, dass zusätzlich schwere Tätigkeiten als lohnmindernder Faktor zu berück sichtigen seien und sich somit das Invalideneinkommen um 10 % verringere (Urk. 7/76). Vermutungsweise fasste sie darunter den sogenannten «Schwerarbeiter abzug» auf. Die gesundheitlich bedingte Unmöglichkeit, weiterhin körperlich schwere Arbeit zu verrichten, führt nicht automatisch zu einer V erminderung des hypothetischen Invalidenlohns. Vielmehr ist der Umstand allein, dass nur mehr leichte bis mittelschwere Arbeiten zumutbar sind, auch bei eingeschränkter Leistungs fähigkeit kein Grund für einen zusätzlichen leidensbedingten Abzug, weil der Tabellenlohn im Kompetenzniveau 1 (bis LSE 2010 Anforderungsniveau 4) bereits eine Vielzahl von leichten und mittelschweren Tätigkeiten umfasst (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_82/2019 vom 19. September 2019 E. 6.3.2). Folglich bedingt das dem Beschwerdeführer noch zumutbare Belastungsprofil, welches lediglich dauerhaft schwere Tätigkeiten wie die bisherige Arbeit als Bodenleger ausschliesst, keinen leidensbedingten Abzug. Dem Beschwerdeführer steht eine Vielzahl an leichten bis intermittierend mittelschweren Tätigkeiten offen. Der Umstand, dass er in seiner Arbeit einen höheren Pausenbedarf und ein dauerhaft reduziertes Rendement aufweist, wurde im Rahmen der Arbeitsfähig keitsbemessung und deren Festsetzung auf 60 % grosszügig berücksichtigt. Eine doppelte Anrechnung scheidet wie erwähnt aus. Die Beschwerdegegnerin hat in der angefochtenen Verfügung somit zu Unrecht einen Schwerarbeiterabzug von 10 % vorgenommen und dies in ihrer Vernehmlassung erkannt. Es ist folglich zu prüfen, ob andere Abzugsgründe vorliegen. 5.3.4 Nach der neueren Praxis des Bundesgerichts ist ein Abzug bei Männern wegen Teilzeitbeschäftigung nicht mehr automatisch vorzunehmen. Ob sich eine ent sprechende Reduktion rechtfertigt, ist stets mit Blick auf den konkreten Beschäf tigungsgrad und die jeweils aktuellen Werte zu beurteilen (Urteil des Bundes gerichts 8C_561 /2018 vom 4. März 2019 E. 4.3.1 ). Dem Beschwerdeführer ist eine sechs stündige Präsenz täglich zumutbar, mit einer zusätzlichen Leistungseinbusse aus nephrologischer Sicht von 20 % (Urk. 7/68/1). Rheumatologischerseits könnte aber auch eine vollschichtige Tätigkeit ausgeübt werden mit erhöhtem Pausenbedarf von 20 % und einer zusätzlichen Leistungs einbusse nephrologischerseits (Urk. 7/64/20, 7/68/1). Bei einer vollschichtig zumutbaren Tätigkeit scheidet ein Abzug aus ( Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.2 mit weiteren Hinweisen ). Ferner würde unter Berücksichtigung der gestützt auf die LSE 2016 erstellten Tabelle (T18) zu den nach Beschäftigungsgrad, beruflicher Stellung und Geschlecht differenzierten monatl ichen Durchschnittsbruttolöhnen überdies bei einem Pensum von 60 % eine statistische Er werbseinbusse von 6 % entstehen. Diese führt nicht per se zu einem Teilzeitabzug, wie dies etwa das Bundesgericht bei eine m Pensum zwischen 50 und 74 % bei Männern und ausgehend von den Tabellenlöhnen der LSE 2014 und bei einer Lohneinbusse von knapp 6 % fest gehalten hatte. Diese Einbusse sei nicht erheblich genug, um einen Abzug vom Invalideneinkommen zu recht fertigen (Urteil des Bundesgerichts 8C_699/2017 vom 26. April 2018 E. 3.1). 5.3.5 Ob das Merkmal «Alter» einen Abzug vom Tabellenlohn rechtfertigt, ist jeweils unter Berücksichtigung aller konkreter Umstände des Einzelfalls zu prüfen (Urteil des Bundesgerichts 9C_366/2015 vom 22. September 2015 E. 4.3.2 unter Hinweis auf 9C_455/2013 vom 4. Oktober 2013 E. 4.2). Dies gilt insbesondere im Bereich der Hilfsarbeiten auf dem hypothetischen ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 16 ATSG), wo sich ein fortgeschrittenes Alter nicht zwingend lohnsenkend aus wirken muss. Hilfsarbeiten werden auf dem massgebenden ausgeglichenen Stel lenmarkt altersunabhängig nachgefragt (Urteile des Bundesgerichts 8C_403/2017 vom 25. August 2017 E. 4.4.1 und 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.4.3). Das Alter des Beschwerdeführers von 59 Jahren im Verfügungszeitpunkt bedingt nicht automatisch eine Lohnsenkung. Ein Abzug scheidet damit aus. 5.3.6 Mangelnde Sprachkenntnisse oder ungenügende Ausbildung sind nicht abzugs relevant, da diesen Aspekten bei der Wahl des Kompetenzniveaus Rechnung zu tragen ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_549/2019 vom 26. November 2019 E. 7.7). Einfache und repetitive Tätigkeiten erfordern gemäss Bundesgericht weder gute Sprachkenntnisse noch ein besonderes Bildungsniveau ( Urteil 9C_808/2015 vom 29. Februar 2016 E. 3.4.2 sowie hinsichtlich der nicht notwendigen Kennt nisse der deutschen Sprache bei Hilfsarbeitertätigkeiten: Urteile 9C_7 77/2015 vom 12. Mai 2016 E. 5.3 und 9C_426/201 4 vom 18. August 2014 E. 4.2). Diese Aspekte wurden ferner bereits bei der Wahl des Kompetenzniveaus berücksichtigt, so dass kein zusätzlicher Abzug angezeigt ist. Insgesamt ist damit kein Abzug vom tabellarischen Invalideneinkommen geschuldet. 5.4 Zusammengefasst resultiert beim Beschwerdeführer eine Erwerbseinbusse von Fr. 39'266.40 und damit ein Invaliditätsgrad von 49,37 %. Folglich hat der Beschwer deführer ab 1. Juni 2017 Anspruch auf Ausrichtung einer Viertelsrente (zum Rundungsverbot: BGE 127 V 129). D i e angefochtene Verfügung vom 6. August 2019 ist demnach im Ergebnis zu bestätigen und die Beschwerde abzuweisen. 6. 6.1 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.–– bis Fr. 1‘000.–– festzulegen (Art. 69 Abs. 1 b is IVG) und vorliegend auf Fr. 8 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang de s Verfahrens sind die Kosten dem u nterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen, zufolge gewährter unentgeltlicher Prozessführung jedoch einstweilen a uf die Gerichts kasse zu nehmen. 6.2 Die Rechtsvertreter in des Beschwerdeführers reichte für ihre Bemühungen und Auslagen als unentgeltliche Rechtsvertreter in im vorliegenden Verfahren ihre Honorarnote vom 27. Januar 2020 ein (Urk. 15). Darin macht sie einen zeitlichen Aufwand von 12 Stunden geltend, was in Anbetracht des Umfan gs der Beschwer deschrift und den weiteren Bemühungen im vorliegenden Verfahren als ange messen erscheint. Entsprechend ergibt sich unter Berücksichtigung eines Stun denansatzes von Fr. 220.--, der geltend gem achten Spesen im Umfang von Fr. 79.19 un d der Mehrwertsteuer von 7.7 % ein Betrag von Fr. 2'928.55, welcher der unentgeltlichen Rechtsvertreter in aus der Gerichtskasse auszurichten ist. 6.3 Der Beschwerdeführer wird auf § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozial versicherungsgericht ( GSVGer ) hingewiesen, wonach er zur Nachzahlung der einstweilen zulasten der Gerichtskasse genommenen Kosten verp flichtet werden kann, sofern er dazu in der Lage ist. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Die unentgeltliche Rechtsvertreter in des Beschwerdeführers, Rechtsanwältin Anna Härry, Zürich, wird mit Fr. 2'928.5 5 (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus de r Gerichtskasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Anna Härry - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber FehrKlemmt

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2019.00649 I. Kammer Sozialversicherungsrichterin Fehr, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Bachofner Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter Gerichtsschreiber Klemmt Urteil vom 2 2. Dezember 2020

IV.2019.00649

IV.2019.00649

IV.2019.00649 I. Kammer

I. Kammer

Sozialversicherungsrichterin Fehr, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Bachofner Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter Gerichtsschreiber Klemmt

Sozialversicherungsrichterin Fehr, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Bachofner Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter Gerichtsschreiber Klemmt

Urteil vom 2 2. Dezember 2020

Urteil vom 2 2. Dezember 2020 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwältin Anna Härry

vertreten durch Rechtsanwältin Anna Härry schadenanwaelte AG

schadenanwaelte AG Industriestrasse 13c, 6300 Zug

Industriestrasse 13c, 6300 Zug gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 X.___, geboren 1960, verfügt über keine abgeschlossene Berufsaus bildung und reiste 2002 in die Schweiz ein (Urk. 7/1 und 7/7). Er arbeitete von 2011 bis 15. Juni 2016 als Hilfsarbeiter Bodenleger in der «Kunstharz-Equipe» bei der Y.___ AG (Urk. 7/20, 7/23). Nach zwei Spital aufent halten aufgrund eines Nierenversagen s meldete sich der Versicherte am 23. Sep tember 2016 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/7 und 7/8/3-6 ).

1.1 X.___, geboren 1960, verfügt über keine abgeschlossene Berufsaus bildung und reiste 2002 in die Schweiz ein (Urk. 7/1 und 7/7). Er arbeitete von 2011 bis 15. Juni 2016 als Hilfsarbeiter Bodenleger in der «Kunstharz-Equipe» bei der Y.___ AG (Urk. 7/20, 7/23). Nach zwei Spital aufent halten aufgrund eines Nierenversagen s meldete sich der Versicherte am 23. Sep tember 2016 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/7 und 7/8/3-6 ). 1.2 Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte in der Folge die medizinische und erwerbliche Situation ab, zog die Akten der Kranken taggeldversicherung SWICA bei (Urk. 7/8 und 7/24 sowie 7/46) und gab ein polydisziplinäres Gutachten in Auftrag, welches am 19. März 2018 durch das I nsti tut Z.___ erstattet wurde (Urk. 7/64 ). Nach einer Rückfrage bei den Gutach t ern und der Einholung einer Stellungnahme beim Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) sowie n ach durchgeführtem Vorbescheid verfahren (Urk. 7/79 sowie 7/88 und 7/94 ) verfügte die IV-Stelle am 6. August 2019 die Ausr ichtung einer Viertel s rente ab 1. Juni 2017 (Urk. 2).

1.2 Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte in der Folge die medizinische und erwerbliche Situation ab, zog die Akten der Kranken taggeldversicherung SWICA bei (Urk. 7/8 und 7/24 sowie 7/46) und gab ein polydisziplinäres Gutachten in Auftrag, welches am 19. März 2018 durch das I nsti tut Z.___ erstattet wurde (Urk. 7/64 ). Nach einer Rückfrage bei den Gutach t ern und der Einholung einer Stellungnahme beim Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) sowie n ach durchgeführtem Vorbescheid verfahren (Urk. 7/79 sowie 7/88 und 7/94 ) verfügte die IV-Stelle am 6. August 2019 die Ausr ichtung einer Viertel s rente ab 1. Juni 2017 (Urk. 2). 2. Dagegen liess X.___ am 16. September 2019 Beschwerde erheben und beantragen, die Verfügung vom 6. August 2019 sei aufzuheben und es sei ihm ab dem 1. Juni 2 017 mindestens eine Dreiviertel s rente zu gewähren. In pro zessualer Hinsicht ersuchte der Versicherte um Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung und Rechtsvertretung (Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle beantragte in der Beschwerdeantwort vom 23. Oktober 2019 die Androhung einer reformatio in peius in dem Sinne, dass ein Rentenanspruch zu verneinen sei, sowie eventu aliter die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Am 6. November 2019 wurde dem Gesuch des Beschwerdeführers um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege entsprochen (Urk. 10). Mit Replik vom 12. Dezember 2019 hielt der Beschwerde führer an seinen Rechtsbegehren fest (Urk. 11), ebenso die Beschwerdegegnerin in ihrer Duplik vom 30. Dezember 2019 (Urk. 13), was dem Besch werdeführer mit Verfügung vom 6. Januar 2020 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 14 ).

2. Dagegen liess X.___ am 16. September 2019 Beschwerde erheben und beantragen, die Verfügung vom 6. August 2019 sei aufzuheben und es sei ihm ab dem 1. Juni 2 017 mindestens eine Dreiviertel s rente zu gewähren. In pro zessualer Hinsicht ersuchte der Versicherte um Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung und Rechtsvertretung (Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle beantragte in der Beschwerdeantwort vom 23. Oktober 2019 die Androhung einer reformatio in peius in dem Sinne, dass ein Rentenanspruch zu verneinen sei, sowie eventu aliter die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Am 6. November 2019 wurde dem Gesuch des Beschwerdeführers um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege entsprochen (Urk. 10). Mit Replik vom 12. Dezember 2019 hielt der Beschwerde führer an seinen Rechtsbegehren fest (Urk. 11), ebenso die Beschwerdegegnerin in ihrer Duplik vom 30. Dezember 2019 (Urk. 13), was dem Besch werdeführer mit Verfügung vom 6. Januar 2020 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 14 ). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetz es über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähig keit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetz es über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähig keit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetz es über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die:

1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetz es über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Versicherungsträger und das Sozialversicherungsgericht haben den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen und die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Sie haben alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuver lässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere dür fen sie bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu geben, warum sie auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellen (BGE 125 V 351 E. 3a).

1.3 Versicherungsträger und das Sozialversicherungsgericht haben den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen und die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Sie haben alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuver lässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere dür fen sie bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu geben, warum sie auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellen (BGE 125 V 351 E. 3a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).

Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a). 2.

2. 2.1 In der angefochtenen Verfügung vom 6. August 2019 erwog die Beschwerde gegnerin, der Beschwerdeführer sei ab Juni 2016 in seiner angestammten Tätig keit als Hilfsarbeiter/Bodenleger nicht mehr arbeitsfähig. Er könne hingegen eine körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeit in einem Pensum von 75 % weiter ausüben. Der Vergleich der in den Jahren 2013 bis 2015 im Durchschnitt erzielten Einkommen als Valideneinkommen mit einem statistischen Einkommenswert als Invalideneinkommen ergebe einen Invaliditätsgrad von 42 %, weshalb er Anspruc h auf eine Viertel s rente habe (Urk. 2 S. 4). Weiter führte die Beschwerde gegnerin aus, dass sie von der gutachterlichen Einschätzung der Arbeits un fähigkeit abweiche, weil deren Konsensbeurteilung widersprüchlich und nicht nachvollziehbar begründet worden sei. Auf das gesamte Z.___ -Gutachten könne jedoch weiterhin abgestellt werden. Insbesondere sei die Kumulation der Arbeits unfähigkeiten nicht schlüssig. Entsprechend werde abweichend auf die niedrigste Arbeitsfähigkeit von 75 % aus nephrologischer Sicht abgestellt. Ferner komme die Dreimonateregel beziehungsweise Art. 88a Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) nicht zur Anwendung. Ein über 10 % hinaus gehender leidensbedingter Abzug könne nicht gewährt werden, da die reduzierte Leistungsfähigkeit bereits im reduzierten Pensum angemessen berücksichtigt worden sei (Urk. 2 S. 3).

2.1 In der angefochtenen Verfügung vom 6. August 2019 erwog die Beschwerde gegnerin, der Beschwerdeführer sei ab Juni 2016 in seiner angestammten Tätig keit als Hilfsarbeiter/Bodenleger nicht mehr arbeitsfähig. Er könne hingegen eine körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeit in einem Pensum von 75 % weiter ausüben. Der Vergleich der in den Jahren 2013 bis 2015 im Durchschnitt erzielten Einkommen als Valideneinkommen mit einem statistischen Einkommenswert als Invalideneinkommen ergebe einen Invaliditätsgrad von 42 %, weshalb er Anspruc h auf eine Viertel s rente habe (Urk. 2 S. 4). Weiter führte die Beschwerde gegnerin aus, dass sie von der gutachterlichen Einschätzung der Arbeits un fähigkeit abweiche, weil deren Konsensbeurteilung widersprüchlich und nicht nachvollziehbar begründet worden sei. Auf das gesamte Z.___ -Gutachten könne jedoch weiterhin abgestellt werden. Insbesondere sei die Kumulation der Arbeits unfähigkeiten nicht schlüssig. Entsprechend werde abweichend auf die niedrigste Arbeitsfähigkeit von 75 % aus nephrologischer Sicht abgestellt. Ferner komme die Dreimonateregel beziehungsweise Art. 88a Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) nicht zur Anwendung. Ein über 10 % hinaus gehender leidensbedingter Abzug könne nicht gewährt werden, da die reduzierte Leistungsfähigkeit bereits im reduzierten Pensum angemessen berücksichtigt worden sei (Urk. 2 S. 3). 2.2 Dagegen brachte der Beschwerdeführer in seiner Beschwerdeschrift vom 16. Sep tember 2019 vor, dass der Beweiswert des Z.___ -Gutachtens unbestritten sei, dass aber die Beschwerdegegnerin willkürlich von der Arbeitsfähigkeitseinschätzung der Z.___ -Gutachter abgewichen sei. Diese seien interdisziplinär von einer 60%igen Arbeits- und Leistungsfähigkeit in einer körperlich leichten bis intermittierend mittelschweren Tätigkeit ausgegangen. Es sei nicht ersichtlich, inwiefern die interdisziplinäre Arbeitsfähigkeitseinschätzung nicht klar sei. Die überdies fach fremden RAD -Ärzte hätten ohne plausible Begründung über die gutachterlichen Feststellungen und den teiladditiven Effekt der aus den verschiedenen Gesund heitsschäden resultierenden Teil-Arbeitsunfähigkeiten hinweggesehen (Urk. 1 S. 7 f.).

2.2 Dagegen brachte der Beschwerdeführer in seiner Beschwerdeschrift vom 16. Sep tember 2019 vor, dass der Beweiswert des Z.___ -Gutachtens unbestritten sei, dass aber die Beschwerdegegnerin willkürlich von der Arbeitsfähigkeitseinschätzung der Z.___ -Gutachter abgewichen sei. Diese seien interdisziplinär von einer 60%igen Arbeits- und Leistungsfähigkeit in einer körperlich leichten bis intermittierend mittelschweren Tätigkeit ausgegangen. Es sei nicht ersichtlich, inwiefern die interdisziplinäre Arbeitsfähigkeitseinschätzung nicht klar sei. Die überdies fach fremden RAD -Ärzte hätten ohne plausible Begründung über die gutachterlichen Feststellungen und den teiladditiven Effekt der aus den verschiedenen Gesund heitsschäden resultierenden Teil-Arbeitsunfähigkeiten hinweggesehen (Urk. 1 S. 7 f.). Weiter erklärte der Beschwerdeführer, das von der Beschwerdeführerin zugrunde g elegte Valideneinkommen von Fr. 78'714.15 sei nicht zu beanstanden. Als Invalideneinkommen resultiere ein leicht ab weichender Tabellenlohn von Fr. 67'406.--. Unter Berücksichtigung der Dreimonatsregel sei die gesundheitliche Verbesserung mit einer Arbeitsfähigkeit von 60 % ab Mai 2017 ab August 2018 (richtig: 2017) zu berücksichtigen, so dass von Juni bis Juli 2017 ei n Anspruch auf eine Dreiviertel s rente bestehe (Urk. 1 S. 10). Darüber hinaus sei ihm der lei densbeding te Maximalabzug zu gewähren, der im stark eingeschränkten Zumut barkeitsprofil im Teilzeitpensum als Mann, in seinem fortgeschrittenen Alter, seiner Aufenthaltsbewilligung C und mangelnden Deutschkenntnissen gründe (Urk. 1 S. 11-13). Damit resultiere bei einem Invaliditätsgrad von 61 % auch ab August 201 7 Anspruch auf eine Dreiviertel s rente (Urk. 1 S. 13).

Weiter erklärte der Beschwerdeführer, das von der Beschwerdeführerin zugrunde g elegte Valideneinkommen von Fr. 78'714.15 sei nicht zu beanstanden. Als Invalideneinkommen resultiere ein leicht ab weichender Tabellenlohn von Fr. 67'406.--. Unter Berücksichtigung der Dreimonatsregel sei die gesundheitliche Verbesserung mit einer Arbeitsfähigkeit von 60 % ab Mai 2017 ab August 2018 (richtig: 2017) zu berücksichtigen, so dass von Juni bis Juli 2017 ei n Anspruch auf eine Dreiviertel s rente bestehe (Urk. 1 S. 10). Darüber hinaus sei ihm der lei densbeding te Maximalabzug zu gewähren, der im stark eingeschränkten Zumut barkeitsprofil im Teilzeitpensum als Mann, in seinem fortgeschrittenen Alter, seiner Aufenthaltsbewilligung C und mangelnden Deutschkenntnissen gründe (Urk. 1 S. 11-13). Damit resultiere bei einem Invaliditätsgrad von 61 % auch ab August 201 7 Anspruch auf eine Dreiviertel s rente (Urk. 1 S. 13). 2.3 In ihrer Beschwerdeantwort vom 23. Oktober 2019 beantragte die Beschwerde gegnerin die Androhung einer reforma tio in peius. Eine teiladditive Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sei unzulässig; vielmehr sei der Grad in einer Gesamt beurteilung zu bestimmen. Ein invalidisierender Gesundheitsschaden in Bezug auf die psychiatrischen Beschwerden sei klar zu verneinen. Damit resultiere eine Arbeitsfähigkeit von 80 % aus rheumatologischer Sicht und eine solche von 75 % aus nephrologischer Sicht, womit nicht zu beanstanden sei, dass der RAD eine 75%ige Restarbeitsfähigkeit festgelegt habe. An den berechneten Einkommen könne festgehalten werden. Hingegen sei ein leidensbedingter Abzug nicht geschuldet. Gesundheitliche Einschränkungen, die bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthalten seien, dürften nicht zusätzlich in die Bemessung eines leidensbedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunktes führen. Weitere Gründe, welche einen Abzug rechtfertigen würden, seien nicht ersichtlich. Damit resultiere ein renten ausschliessender Invaliditätsgrad von 36 % (Urk. 7).

2.3 In ihrer Beschwerdeantwort vom 23. Oktober 2019 beantragte die Beschwerde gegnerin die Androhung einer reforma tio in peius. Eine teiladditive Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sei unzulässig; vielmehr sei der Grad in einer Gesamt beurteilung zu bestimmen. Ein invalidisierender Gesundheitsschaden in Bezug auf die psychiatrischen Beschwerden sei klar zu verneinen. Damit resultiere eine Arbeitsfähigkeit von 80 % aus rheumatologischer Sicht und eine solche von 75 % aus nephrologischer Sicht, womit nicht zu beanstanden sei, dass der RAD eine 75%ige Restarbeitsfähigkeit festgelegt habe. An den berechneten Einkommen könne festgehalten werden. Hingegen sei ein leidensbedingter Abzug nicht geschuldet. Gesundheitliche Einschränkungen, die bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthalten seien, dürften nicht zusätzlich in die Bemessung eines leidensbedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunktes führen. Weitere Gründe, welche einen Abzug rechtfertigen würden, seien nicht ersichtlich. Damit resultiere ein renten ausschliessender Invaliditätsgrad von 36 % (Urk. 7). 2.4 Der Beschwerdeführer ergänzte in seiner Replik vom 12. Dezember 2019, dass im Gutachten - wie von der Rechtsprechung verlangt - die Arbeitsfähigkeit in einer sämtliche Behinderungen umfassenden, medizinischen Ge samtbeurteilung bestimmt worden sei, indem die psychiatrische Diagnose in den Hintergrund gerückt worden, die 60 % ige Arbeitsfähigkeit rheumatologisch und nephro logisch begründet worden sei (Urk. 11 S. 2). Wenn die Beschwerdegegnerin los gelöst davon auf die Restarbeitsfähigkeit aus nephrologischer Sicht von 75 % abstelle, übergehe sie gerade die rechts prechungsgemäss geforderte umfassende Gesamtbeurteilung. Hinsichtlich des leidensbedingten Abzugs machte der Beschwerdeführer geltend, dass das Alter immer unter Berücksichtigung sämt licher konkreten Umstände des Einzelfalles geprüft werden müsse. Es könne nicht ignoriert werden, dass dem Alter von 59 Jahren im Verfügungszeitpunkt und der bisherigen Tätigkeit mit seh r schmalem beruflichen Rüstzeug eine abzugs relevante Bedeutung zugemessen werden müss t e n (Urk. 11 S. 3). Dem in qualita tiver Hinsicht stark eingeschränkten Zumutbarkeitsprofil, aufgrund dessen die Auswahl an Verweisungstätigkeiten begrenzt sei, komme keine Doppelberück sichtigung zu (Urk. 11 S. 4).

2.4 Der Beschwerdeführer ergänzte in seiner Replik vom 12. Dezember 2019, dass im Gutachten - wie von der Rechtsprechung verlangt - die Arbeitsfähigkeit in einer sämtliche Behinderungen umfassenden, medizinischen Ge samtbeurteilung bestimmt worden sei, indem die psychiatrische Diagnose in den Hintergrund gerückt worden, die 60 % ige Arbeitsfähigkeit rheumatologisch und nephro logisch begründet worden sei (Urk. 11 S. 2). Wenn die Beschwerdegegnerin los gelöst davon auf die Restarbeitsfähigkeit aus nephrologischer Sicht von 75 % abstelle, übergehe sie gerade die rechts prechungsgemäss geforderte umfassende Gesamtbeurteilung. Hinsichtlich des leidensbedingten Abzugs machte der Beschwerdeführer geltend, dass das Alter immer unter Berücksichtigung sämt licher konkreten Umstände des Einzelfalles geprüft werden müsse. Es könne nicht ignoriert werden, dass dem Alter von 59 Jahren im Verfügungszeitpunkt und der bisherigen Tätigkeit mit seh r schmalem beruflichen Rüstzeug eine abzugs relevante Bedeutung zugemessen werden müss t e n (Urk. 11 S. 3). Dem in qualita tiver Hinsicht stark eingeschränkten Zumutbarkeitsprofil, aufgrund dessen die Auswahl an Verweisungstätigkeiten begrenzt sei, komme keine Doppelberück sichtigung zu (Urk. 11 S. 4). 2.5 In ihrer Duplik vom 30. Dezember 2019 betonte die Beschwerdegegnerin noch mals, dass sich weder das Alter, noch die Schulbildung oder die Deutsch kenntnisse lohnmindernd auswirken würden, da gerade solche Faktoren durch die Verwendung der Tabellenlöhne des Komp e tenzniveaus 1 bereits abgegolten seien. Das Belastungsprofil zeige sich nicht stark einschränkend. Grundsätzlich seien keine ausserordentlichen Umstände erkennbar, welche einen leidens bedingten Abzug rechtfertigen würden (Urk. 13).

2.5 In ihrer Duplik vom 30. Dezember 2019 betonte die Beschwerdegegnerin noch mals, dass sich weder das Alter, noch die Schulbildung oder die Deutsch kenntnisse lohnmindernd auswirken würden, da gerade solche Faktoren durch die Verwendung der Tabellenlöhne des Komp e tenzniveaus 1 bereits abgegolten seien. Das Belastungsprofil zeige sich nicht stark einschränkend. Grundsätzlich seien keine ausserordentlichen Umstände erkennbar, welche einen leidens bedingten Abzug rechtfertigen würden (Urk. 13). 3.

3. 3.1

3.1 3.1.1 Der Beschwerdeführer erlitt im Juni 2016 eine wahrscheinlich akute, im Verlauf dialysebedürftige Nierenschädigung (Bericht von Dr. med. A.___, Assistenzarzt vom Kantonsspital B.___, vom 1. September 2017, Ur k. 7/43/1-6). Dr. A.___ fasste zusammen, dass zwischen Juni und August 2016 eine inter mittierende Hämodialyse bei schwere r, MPO-ANCA-assoziierte r, pauciimune r, rasch progrediente r Glomerulonephritis notwendig gewesen sei. Daneben seien schubförmige Gelenkschwellungen der Sprunggelenke, Handgelenke und PIP-Gelenke beidseits aufgetreten – dies im Zusammenhang mit der nephrologischen Erkrankung. Daneben bestehe - gemäss Dr. A.___ - eine depressive Episode. Eine Insulintherapie aufgrund eines steroidinduzierten Diabetes mellitus sei bis Juni 2017 notwendig gewesen. Ab Juni 2016 habe der Beschwerdeführer zudem wäh rend neun Monaten medikamentös aufgrund einer latenten Tuberkulose behan delt werden müssen (Urk. 7/43/1). Als Komplikation während der Dialyse sei eine Katheter assoziierte Thrombose aufgetreten, welche ab August 2016 während dreier Monate habe behandelt werden müssen. Im November 2016 sei ferner ein Rezidiv der Glomerulonephritis aufgetreten (Urk. 7/43/2). Der Beschwerdeführer werde mit einer immunsuppressiven Therapie behandelt und es bestehe ein kli nisch stabiler Verlauf der Grunderkrankung. Die rezidivierenden Arthralgien würden wohl nicht im Zusammenhang mit der nephrologischen Grund er krankung stehen; eine rheumatologische Abklärung habe keinen wegweisenden Befund ergeben. Stark einschränkend sei d ie depressive Symptomatik (Urk. 7/43/2). Eine Wi e deraufnahme der schweren körperlichen Tätigkeit als Boden leger sei gemäss Dr. A.___ auf absehbare Zeit nicht zumutbar. Es bestehe eine verminderte Leistungsfähigkeit, und Krankheitsausfälle durch ein erhöhtes Infektrisiko seien möglich. Hingegen sei eine optimal angepasste Tätigkeit aus nephrologisc her Sicht grundsätzlich möglich. S ofern keine schweren körperlichen Tätigkeiten vorlägen, bestehe keine Beschränk ung des Belastungsprofils (Urk. 7/43/3).

3.1.1 Der Beschwerdeführer erlitt im Juni 2016 eine wahrscheinlich akute, im Verlauf dialysebedürftige Nierenschädigung (Bericht von Dr. med. A.___, Assistenzarzt vom Kantonsspital B.___, vom 1. September 2017, Ur k. 7/43/1-6). Dr. A.___ fasste zusammen, dass zwischen Juni und August 2016 eine inter mittierende Hämodialyse bei schwere r, MPO-ANCA-assoziierte r, pauciimune r, rasch progrediente r Glomerulonephritis notwendig gewesen sei. Daneben seien schubförmige Gelenkschwellungen der Sprunggelenke, Handgelenke und PIP-Gelenke beidseits aufgetreten – dies im Zusammenhang mit der nephrologischen Erkrankung. Daneben bestehe gemäss Dr. A.___ eine depressive Episode. Eine Insulintherapie aufgrund eines steroidinduzierten Diabetes mellitus sei bis Juni 2017 notwendig gewesen. Ab Juni 2016 habe der Beschwerdeführer zudem wäh rend neun Monaten medikamentös aufgrund einer latenten Tuberkulose behan delt werden müssen (Urk. 7/43/1). Als Komplikation während der Dialyse sei eine Katheter assoziierte Thrombose aufgetreten, welche ab August 2016 während dreier Monate habe behandelt werden müssen. Im November 2016 sei ferner ein Rezidiv der Glomerulonephritis aufgetreten (Urk. 7/43/2). Der Beschwerdeführer werde mit einer immunsuppressiven Therapie behandelt und es bestehe ein kli nisch stabiler Verlauf der Grunderkrankung. Die rezidivierenden Arthralgien würden wohl nicht im Zusammenhang mit der nephrologischen Grund er krankung stehen; eine rheumatologische Abklärung habe keinen wegweisenden Befund ergeben. Stark einschränkend sei d ie depressive Symptomatik (Urk. 7/43/2). Eine Wi e deraufnahme der schweren körperlichen Tätigkeit als Boden leger sei gemäss Dr. A.___ auf absehbare Zeit nicht zumutbar. Es bestehe eine verminderte Leistungsfähigkeit, und Krankheitsausfälle durch ein erhöhtes Infektrisiko seien möglich. Hingegen sei eine optimal angepasste Tätigkeit aus nephrologisc her Sicht grundsätzlich möglich. S ofern keine schweren körperlichen Tätigkeiten vorlägen, bestehe keine Beschränk ung des Belastungsprofils (Urk. 7/43/3). 3.1.2 Auf Zuweisung der nephrologischen Fachärzte des B.___ wurde der Beschwerde führer rheumatologisch abgeklärt (Bericht der Assistenzärztin Dr. med. C.___ des B.___ vom 27. Juli 2017, Urk. 7/46/3-7). Dr. C.___ diagnostizierte Arthral gien/Arthritiden unklarer Ätiologie und in der Differentialdiagnose eine Arthritis urica /CPPD im Rahmen der nephrologischen Erkrankung. Der Beschwerdeführer habe berichtet, dass seit drei bis vier Monaten rezidivierend Schwellungen der Sprunggelenke, Handgelenke und PIP-Gelenke aufträten. Die Beschwerden seien belastungsabhängig und würden nicht in Ruhe und während der Nacht auftreten. Die Situation habe sich seit etwa sechs Wochen stabilisiert. Gegen Abend nähmen die Schwellungen eher zu (Urk. 7/46/4). Die Fachärzte kamen zum Schluss, dass bei aktuell klinisch nicht nachweisbaren Synovitiden die Genese weiterhin unklar bleibe. Eine Harnsäure-senkende Therapie sei b ereits eingeleitet worden (Urk. 7/46/6).

3.1.2 Auf Zuweisung der nephrologischen Fachärzte des B.___ wurde der Beschwerde führer rheumatologisch abgeklärt (Bericht der Assistenzärztin Dr. med. C.___ des B.___ vom 27. Juli 2017, Urk. 7/46/3-7). Dr. C.___ diagnostizierte Arthral gien/Arthritiden unklarer Ätiologie und in der Differentialdiagnose eine Arthritis urica /CPPD im Rahmen der nephrologischen Erkrankung. Der Beschwerdeführer habe berichtet, dass seit drei bis vier Monaten rezidivierend Schwellungen der Sprunggelenke, Handgelenke und PIP-Gelenke aufträten. Die Beschwerden seien belastungsabhängig und würden nicht in Ruhe und während der Nacht auftreten. Die Situation habe sich seit etwa sechs Wochen stabilisiert. Gegen Abend nähmen die Schwellungen eher zu (Urk. 7/46/4). Die Fachärzte kamen zum Schluss, dass bei aktuell klinisch nicht nachweisbaren Synovitiden die Genese weiterhin unklar bleibe. Eine Harnsäure-senkende Therapie sei b ereits eingeleitet worden (Urk. 7/46/6). 3.1.3 Aufgrund einer depressiven Symptomatik suchte der Beschwerdeführer im Ver lauf unter Zuweisung durch Dr. A.___ eine psychiatrische Praxis auf. Dr. med. D.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, berichtete am 10. Juli 2017 über eine schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome. Der Beschwerdeführer sei stark deprimiert, ratlos, ängstlich, affektstarr und affektarm. Der Antrieb sei stark reduziert, ferner liege ein starker sozialer Rückzug vor. Es bestehe aktuell und kurzfristig eine vollständige Arbeitsunfähigkeit; eine neue Beurteilung werde in etwa zwei Monaten vorgenommen (Urk. 7/46/23-24).

3.1.3 Aufgrund einer depressiven Symptomatik suchte der Beschwerdeführer im Ver lauf unter Zuweisung durch Dr. A.___ eine psychiatrische Praxis auf. Dr. med. D.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, berichtete am 10. Juli 2017 über eine schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome. Der Beschwerdeführer sei stark deprimiert, ratlos, ängstlich, affektstarr und affektarm. Der Antrieb sei stark reduziert, ferner liege ein starker sozialer Rückzug vor. Es bestehe aktuell und kurzfristig eine vollständige Arbeitsunfähigkeit; eine neue Beurteilung werde in etwa zwei Monaten vorgenommen (Urk. 7/46/23-24). 3.2

3.2 3.2.1 In der Anamneseerhebung des Gutachtens des Z.___ berichtete D r. med. E.___, Fach arzt für Innere Medizin und Nephrologie, von Klagen des Beschwerdeführer s über Proble me mit den Nieren, ferner leide er unter einer allgemeinen Kraftlosig keit und einem Kraftverlust im Bereich der Arme und Hände sowie der Beine. Bei körperlicher Anstrengung sei er schnell ausser Atem und habe Luftnot, eine eigentliche Lungenkrankheit habe er nicht, ebenso verneinte der Beschwerde führer Husten und Asthma. Er sei müde, vergesslich und fühle sich verloren, wes wegen er einen Psychiater aufgesucht habe. Die Schlafstörungen hätten sich unter Olanzapin gebessert, dennoch könne er nicht durchschlafen. Seit etwa 2014 leide er unter Bluthochdruck. Als er akut an der Niere erkrankt sei, habe er Medi kamente erhalten, welche in der Folge zu einer Zuckerkrankheit geführt hätten. Diese sei später wieder verschwunden und aktuell kontrolliere er den Wert einmal pro Woche. Weiter klagte der Beschwerdeführer über Schmerzen in den Finger gelenken sowie im Bereich der Fersen beidseits (Urk. 7/64/7). Dr. E.___ kam zum Schluss, aus internistischer Sicht sei keine längerfristige Arbeitsunfähigkeit vor handen. Aufgrund der geklagten generellen Müdigkeit sei die latente Hypo thyreose zu substituieren (Urk. 7/64/10).

3.2.1 In der Anamneseerhebung des Gutachtens des Z.___ berichtete D r. med. E.___, Fach arzt für Innere Medizin und Nephrologie, von Klagen des Beschwerdeführer s über Proble me mit den Nieren, ferner leide er unter einer allgemeinen Kraftlosig keit und einem Kraftverlust im Bereich der Arme und Hände sowie der Beine. Bei körperlicher Anstrengung sei er schnell ausser Atem und habe Luftnot, eine eigentliche Lungenkrankheit habe er nicht, ebenso verneinte der Beschwerde führer Husten und Asthma. Er sei müde, vergesslich und fühle sich verloren, wes wegen er einen Psychiater aufgesucht habe. Die Schlafstörungen hätten sich unter Olanzapin gebessert, dennoch könne er nicht durchschlafen. Seit etwa 2014 leide er unter Bluthochdruck. Als er akut an der Niere erkrankt sei, habe er Medi kamente erhalten, welche in der Folge zu einer Zuckerkrankheit geführt hätten. Diese sei später wieder verschwunden und aktuell kontrolliere er den Wert einmal pro Woche. Weiter klagte der Beschwerdeführer über Schmerzen in den Finger gelenken sowie im Bereich der Fersen beidseits (Urk. 7/64/7). Dr. E.___ kam zum Schluss, aus internistischer Sicht sei keine längerfristige Arbeitsunfähigkeit vor handen. Aufgrund der geklagten generellen Müdigkeit sei die latente Hypo thyreose zu substituieren (Urk. 7/64/10). 3.2.2 Im Rahmen der psychiatrischen Exploration bei Dr. med. F.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, schilderte der Beschwerdeführer, er leide darun ter, dass er nicht arbeiten könne. Er sitze den ganzen Tag zu Hause, es sei ihm langweilig, er sei nervös und alles störe ihn. Er fühle sich auch depressiv, lustlos, die Konzentration sei schwierig und er sei vergesslich (Urk. 7/64/11).

3.2.2 Im Rahmen der psychiatrischen Exploration bei Dr. med. F.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, schilderte der Beschwerdeführer, er leide darun ter, dass er nicht arbeiten könne. Er sitze den ganzen Tag zu Hause, es sei ihm langweilig, er sei nervös und alles störe ihn. Er fühle sich auch depressiv, lustlos, die Konzentration sei schwierig und er sei vergesslich (Urk. 7/64/11). Dr. F.___ berichtete, der Beschwerdeführer habe vor allem über körperliche Beschwerden geklagt. Es hätten sich einzig eine leichte depressive Verstimmung mit Dysphorie und Lustlosigkeit gezeigt, und es seien Klagen über einen mässigen Appetit und Schlafstörungen geäussert worden. D ie depressive Verstimmung sei nicht schwergradig und es bestehe kein Einbruch im Antrieb. Insgesamt könne die Diagnose einer depressiven Anpassungsstörung (ICD-10 F43.12) gestellt werden. Diese stelle eine Folge der Nierenerkrankung dar, womit eine Wechsel wirkung bestehe und sie sei überdies leichtgradig und vorübergehend. Seit Mai 2017 bestehe aus psychiatrischer Sicht eine Einschränkung von 15 % in der Tätigkeit als Bodenleger; ebenso in einer angepassten, körperlich leichten Tätig keit. Das Profil der angepassten Tätigkeit sei vor allem somatisch festzulegen (Urk. 7/64/13).

Dr. F.___ berichtete, der Beschwerdeführer habe vor allem über körperliche Beschwerden geklagt. Es hätten sich einzig eine leichte depressive Verstimmung mit Dysphorie und Lustlosigkeit gezeigt, und es seien Klagen über einen mässigen Appetit und Schlafstörungen geäussert worden. D ie depressive Verstimmung sei nicht schwergradig und es bestehe kein Einbruch im Antrieb. Insgesamt könne die Diagnose einer depressiven Anpassungsstörung (ICD-10 F43.12) gestellt werden. Diese stelle eine Folge der Nierenerkrankung dar, womit eine Wechsel wirkung bestehe und sie sei überdies leichtgradig und vorübergehend. Seit Mai 2017 bestehe aus psychiatrischer Sicht eine Einschränkung von 15 % in der Tätigkeit als Bodenleger; ebenso in einer angepassten, körperlich leichten Tätig keit. Das Profil der angepassten Tätigkeit sei vor allem somatisch festzulegen (Urk. 7/64/13). 3.2.3 Der Rheumatologe Dr. med. G.___ führte aus, seine rheumatologische Erhebung decke sich mit derjenigen im Kantonsspital B.___ vom 26. Juli 2017. Seit dem Frühling 2017 klage der Beschwerdeführer über Gelenkschmerzen an den Handgelenken und in den Händen und im Bereich der Sprunggelenke. Zu diag nostizieren seien rezidivierende Arthralgien, eventuelle Arthritiden unklarer Ätiologie. A ufgrund seiner Erhebungen könnten allerdings keine relevanten pathoanatomischen Befunde objektiviert werden, welche eine höhergradige Ein schränkung der Arbeitsfähigkeit nach sich z ög e n. Sowohl im angestammten Beruf wie auch für sonstige körperlich leicht bis mittelschwer belastende Ver weistätigkeiten bestehe eine Leistungsfähigkeit von 80 %, wobei eine um 20 % reduzierte Leistungsfähigkeit zur Gewährung von regelmässigen Pausen bereits berücksichtigt worden sei. Dr. G.___ bemerkte ergänzend, dass sich theoretisch entzündlich-rheumatische Erkrankungen vom Typ einer Kristallarthropathie durchaus wellenförmig präsentieren könnten, so dass eine langfristige Aussage bei einer theoretisch möglichen entzündlichen rheumatischen Systemerkrankung in Bezug auf die Arbeitsfähigkeit nicht möglich sei (Urk. 7/64/20).

3.2.3 Der Rheumatologe Dr. med. G.___ führte aus, seine rheumatologische Erhebung decke sich mit derjenigen im Kantonsspital B.___ vom 26. Juli 2017. Seit dem Frühling 2017 klage der Beschwerdeführer über Gelenkschmerzen an den Handgelenken und in den Händen und im Bereich der Sprunggelenke. Zu diag nostizieren seien rezidivierende Arthralgien, eventuelle Arthritiden unklarer Ätiologie. A ufgrund seiner Erhebungen könnten allerdings keine relevanten pathoanatomischen Befunde objektiviert werden, welche eine höhergradige Ein schränkung der Arbeitsfähigkeit nach sich z ög e n. Sowohl im angestammten Beruf wie auch für sonstige körperlich leicht bis mittelschwer belastende Ver weistätigkeiten bestehe eine Leistungsfähigkeit von 80 %, wobei eine um 20 % reduzierte Leistungsfähigkeit zur Gewährung von regelmässigen Pausen bereits berücksichtigt worden sei. Dr. G.___ bemerkte ergänzend, dass sich theoretisch entzündlich-rheumatische Erkrankungen vom Typ einer Kristallarthropathie durchaus wellenförmig präsentieren könnten, so dass eine langfristige Aussage bei einer theoretisch möglichen entzündlichen rheumatischen Systemerkrankung in Bezug auf die Arbeitsfähigkeit nicht möglich sei (Urk. 7/64/20). 3.2.4 Im nephrologischen Teilgutachten erläuterte Dr. E.___, es finde sich eine stabile mittelschwere Niereninsuffizienz Stadium G3b A3 nach KDIGO mit insbe sondere renaler Hypertonie. Auch bestehe eine wahrscheinlich medikamentös bedingte leichte Anämie. Aus nephrologischer Sicht könne dem Beschwerdeführer auf grund der Angabe einer allgemeinen Schwäche und Müdigkeit, welche doch zumindest teilweise auf die Nierenproblematik und die immunsuppressive Behandlung zurückzuführen sei, eine körperlich schwere und anhaltend mittel schwere Tätigkeit nicht mehr zugemutet werden. In einer körperlich leichten bis intermittierend mittelschwer belastenden Tätigkeit bestehe aus allgemeininternis tischer Sicht jedoch eine Leistungsfähigkeit von 80 %, welche vollschichtig realisierbar sei. Die Einschränkung von 20 % sei bedingt durch den erhöhten Pausenbedarf sowie die Polymedikation (Urk. 7/64/23).

3.2.4 Im nephrologischen Teilgutachten erläuterte Dr. E.___, es finde sich eine stabile mittelschwere Niereninsuffizienz Stadium G3b A3 nach KDIGO mit insbe sondere renaler Hypertonie. Auch bestehe eine wahrscheinlich medikamentös bedingte leichte Anämie. Aus nephrologischer Sicht könne dem Beschwerdeführer auf grund der Angabe einer allgemeinen Schwäche und Müdigkeit, welche doch zumindest teilweise auf die Nierenproblematik und die immunsuppressive Behandlung zurückzuführen sei, eine körperlich schwere und anhaltend mittel schwere Tätigkeit nicht mehr zugemutet werden. In einer körperlich leichten bis intermittierend mittelschwer belastenden Tätigkeit bestehe aus allgemeininternis tischer Sicht jedoch eine Leistungsfähigkeit von 80 %, welche vollschichtig realisierbar sei. Die Einschränkung von 20 % sei bedingt durch den erhöhten Pausenbedarf sowie die Polymedikation (Urk. 7/64/23). Im zeitlichen Verlauf habe aufgrund des akuten Nierenversagens und eine s Rezidiv s der Grunderkrankung zwischen dem 15. Juni 2016 und Ende Januar 2017 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit bestanden. Ab Februar 2017 könne aus nephrologischer Sicht in einer körperlich leichten bis intermittierend mittel schweren belastenden Tätigkeit von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % ausgegangen werden, spätestens ab Mai 2017 sei eine Leistungsfähigkeit von 75 % erreicht worden. Es bestehe in einer adaptierten Tätigkeit eine maximale Einschränkung von 25 %, bedingt durch die vom Beschwerdeführer angegebene erhöhte Ermüdbarkeit, die allgemeine Schwäche sowie de n erhöh ten Pausenbedarf (Urk. 7/64/23).

Im zeitlichen Verlauf habe aufgrund des akuten Nierenversagens und eine s Rezidiv s der Grunderkrankung zwischen dem 15. Juni 2016 und Ende Januar 2017 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit bestanden. Ab Februar 2017 könne aus nephrologischer Sicht in einer körperlich leichten bis intermittierend mittel schweren belastenden Tätigkeit von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % ausgegangen werden, spätestens ab Mai 2017 sei eine Leistungsfähigkeit von 75 % erreicht worden. Es bestehe in einer adaptierten Tätigkeit eine maximale Einschränkung von 25 %, bedingt durch die vom Beschwerdeführer angegebene erhöhte Ermüdbarkeit, die allgemeine Schwäche sowie de n erhöh ten Pausenbedarf (Urk. 7/64/23). 3.2.5 Die Gutacht er stellten in ihrer Konsensbeurteilung folgende Diagnosen mit Ein fluss auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers (Urk. 7/64/24) :

3.2.5 Die Gutacht er stellten in ihrer Konsensbeurteilung folgende Diagnosen mit Ein fluss auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers (Urk. 7/64/24) : - Depressive Anpassungsstörung (ICD-10 F43.21)

Depressive Anpassungsstörung (ICD-10 F43.21) - Rezidivierende Arthralgien, eventuell Arthritiden unklarer Ätiologie (ICD-10 M25.5)

Rezidivierende Arthralgien, eventuell Arthritiden unklarer Ätiologie (ICD-10 M25.5) - DD im Rahmen einer Arthritis urica bei rezidivierender Hyperurikämie; im Rahmen einer Kristallarthropathie Typ Chondrokalzinose ; im Rah men der nephrologischen Grunderkrankung

DD im Rahmen einer Arthritis urica bei rezidivierender Hyperurikämie; im Rahmen einer Kristallarthropathie Typ Chondrokalzinose ; im Rah men der nephrologischen Grunderkrankung - klinisch am 26.02.2018 keine eindeutig fassbaren Synov itiden, keine Tenosynovitis und keine Daktylitis im Bereich der Hände und der Füsse

klinisch am 26.02.2018 keine eindeutig fassbaren Synov itiden, keine Tenosynovitis und keine Daktylitis im Bereich der Hände und der Füsse - aktenanamnestisch radiologisch am 26.07.2017 Darstellung von mehre ren kleinen Verkalkungen an den Händen, eventuell einer Chondrokalzinose entsprechend, sonographischer Befund der Hände o hne entzündliche Veränderungen, sonographischer Befund der Sprunggel enke rechtsseitig mit minimaler Flüssigkeitsansammlung im Bereich des dorsalen Gelenkspaltes

aktenanamnestisch radiologisch am 26.07.2017 Darstellung von mehre ren kleinen Verkalkungen an den Händen, eventuell einer Chondrokalzinose entsprechend, sonographischer Befund der Hände o hne entzündliche Veränderungen, sonographischer Befund der Sprunggel enke rechtsseitig mit minimaler Flüssigkeitsansammlung im Bereich des dorsalen Gelenkspaltes - Verdacht auf funktionelle Ü berlagerung

Verdacht auf funktionelle Ü berlagerung - MPO-ANCA-assoziierte, paud -immune, rasch prog rediente Glomerulo nephritis, ED 06/2016 (ICD-10 I 77.8)

MPO-ANCA-assoziierte, paud -immune, rasch prog rediente Glomerulo nephritis, ED 06/2016 (ICD-10 I 77.8) - Status nach dialysepflichtiger Niereninsuffizienz mit intermittierender Hämodialyse 06/2016 bis 08/2016

Status nach dialysepflichtiger Niereninsuffizienz mit intermittierender Hämodialyse 06/2016 bis 08/2016 - immunsuppressive Therapie:

immunsuppressive Therapie: 23.06.2016 Rituximab 1'000 mg i.v.

23.06.2016 Rituximab 1'000 mg i.v. 05.07.2016 Wechsel auf Cyclophosphamid, Pulstherapie nach EUVAS

05.07.2016 Wechsel auf Cyclophosphamid, Pulstherapie nach EUVAS 08.11.2016-13.01.2017 Azathioprin 150 mg/d

08.11.2016-13.01.2017 Azathioprin 150 mg/d - Rezidiv der Grundkrankheit 11/2016; Aufnahme Rituximab 11/2016

Rezidiv der Grundkrankheit 11/2016; Aufnahme Rituximab 11/2016 - renale Folgeerkrankungen, renale Anämie, renale Hypertonie (ICD-10 D 64.8, I 12.9)

renale Folgeerkrankungen, renale Anämie, renale Hypertonie (ICD-10 D 64.8, I 12.9) - aktuell stabile mittelschwere Niereninsuffizienz St adium G3b A3 nach KDIGO (ICD-10 N18.3)

aktuell stabile mittelschwere Niereninsuffizienz St adium G3b A3 nach KDIGO (ICD-10 N18.3) Keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers massen die Gut achter folgenden Diagnosen bei (Urk. 7/64/24):

Keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers massen die Gut achter folgenden Diagnosen bei (Urk. 7/64/24): - Status nach Steroid-induziertem Diabetes mellitus, ED 08/2016 (ICD-10 E11.9Z)

Status nach Steroid-induziertem Diabetes mellitus, ED 08/2016 (ICD-10 E11.9Z) - temporär insulinpflichtig 08/2016 bis 06/2017

temporär insulinpflichtig 08/2016 bis 06/2017 - aktuell ohne Therapie HbA1c: 5,7% (Norm <6,3 %)

aktuell ohne Therapie HbA1c: 5,7% (Norm <6,3 %) - Latente Tuberkulose, ED 06/2016

Latente Tuberkulose, ED 06/2016 - Status nach Behandlung mit Isoniazid für 9 Monate

Status nach Behandlung mit Isoniazid für 9 Monate - Status nach Katheter-assoziierter Thrombose der V. jugularis interna 08/2017 sowie Status nach Thrombose der V. subclavia externa rechts 06.08.2016

Status nach Katheter-assoziierter Thrombose der V. jugularis interna 08/2017 sowie Status nach Thrombose der V. subclavia externa rechts 06.08.2016 - Latente Hypothyreose (ICD-10 E03.9)

Latente Hypothyreose (ICD-10 E03.9) In der Konsensbeurteilung führten die Gutachter zur Arbeits fähigkeit aus, dass d er Explorand keinen Beruf erlernt habe. In der Schweiz habe er zunächst auf Bauernhöfen, später als LKW-Chauffeur und zuletzt als Hilfsarbeiter Bodenleger gearbeitet. Die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit erfolge aus medizinisch-theore tischer Sicht (Urk. 7/64/25). D em Beschwerdeführer könnten körperlich schwer e und mittelschwere Tätigkeiten und somit auch die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Bodenlege r bleibend nicht mehr zugemutet werden. In einer körperlich leichten bis intermittierend mittelschwe r belastenden Tätigkeit bestehe eine Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 60 %. Die Einschränkungen aus psychiatrischer, nephro logischer und rheumatologischer Sicht würden sich nur teilweise ergänzen und seien somit teiladdit iv. Das Pensum könnte über fünf bis sechs St unden pro Tag umgesetzt werden, stundenweise oder mit erhöhtem Pausenbedarf (Urk. 7/64/25-26). Aufgrund der anamnestischen Angaben, der Untersuchungsbefunde, der vor liegenden Dokumente sowie der früher attestierten Arbeitsunfähigkeiten gingen die Gutachter davon aus, dass ab Juni 2016 bis Ende Januar 2017 eine volle Arbeitsunfähigkeit in jeglicher Tätigkeit bestand. Ab Februar 2017 könne von einer 50% igen Arbeitsfähigkeit in einer körperlich leichten bis intermi ttierend mittelschweren Tätigkeit ausgegangen werden, mit Erreichen einer Arbeits fähigkeit von 60 % im Mai 2017.

In der Konsensbeurteilung führten die Gutachter zur Arbeits fähigkeit aus, dass d er Explorand keinen Beruf erlernt habe. In der Schweiz habe er zunächst auf Bauernhöfen, später als LKW-Chauffeur und zuletzt als Hilfsarbeiter Bodenleger gearbeitet. Die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit erfolge aus medizinisch-theore tischer Sicht (Urk. 7/64/25). D em Beschwerdeführer könnten körperlich schwer e und mittelschwere Tätigkeiten und somit auch die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Bodenlege r bleibend nicht mehr zugemutet werden. In einer körperlich leichten bis intermittierend mittelschwe r belastenden Tätigkeit bestehe eine Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 60 %. Die Einschränkungen aus psychiatrischer, nephro logischer und rheumatologischer Sicht würden sich nur teilweise ergänzen und seien somit teiladdit iv. Das Pensum könnte über fünf bis sechs St unden pro Tag umgesetzt werden, stundenweise oder mit erhöhtem Pausenbedarf (Urk. 7/64/25-26). Aufgrund der anamnestischen Angaben, der Untersuchungsbefunde, der vor liegenden Dokumente sowie der früher attestierten Arbeitsunfähigkeiten gingen die Gutachter davon aus, dass ab Juni 2016 bis Ende Januar 2017 eine volle Arbeitsunfähigkeit in jeglicher Tätigkeit bestand. Ab Februar 2017 könne von einer 50% igen Arbeitsfähigkeit in einer körperlich leichten bis intermi ttierend mittelschweren Tätigkeit ausgegangen werden, mit Erreichen einer Arbeits fähigkeit von 60 % im Mai 2017. Die Gutachter führten ferner aus, dass sich der Beschwerdeführer als nicht mehr arbeitsfähig erachte, was in deutlichem Gegensatz zur Beurteilung stehe, wonach eine körperlich leichte bis intermittierend mittelschwer belastende Tätigkeit zu 60 % zumutbar wäre. Diese Diskrepanz begründe sich wohl dadurch, dass der Beschwerdeführer davon ausgehe, sich vollständig gesund fühlen zu müssen und zu keiner Zeit Beschwerden verspüren zu dürfen, um einer beruflichen Erwerbs tätigkeit nachgehen zu kön nen. Im Weiteren konnte das verordnete Antide pressivum im Blut nicht nachgewiesen werden; der Leidensdruck seitens des Beschwerdeführers aufgrund der depressiven Störung scheine demnach nicht genügend ausgeprägt, als dass er eine regelmässige Medikation befolgen würde. Gewisse Zweifel an der Selbsteinschätzung des Beschwerdeführers seien daher angebracht (Urk. 7/64/26).

Die Gutachter führten ferner aus, dass sich der Beschwerdeführer als nicht mehr arbeitsfähig erachte, was in deutlichem Gegensatz zur Beurteilung stehe, wonach eine körperlich leichte bis intermittierend mittelschwer belastende Tätigkeit zu 60 % zumutbar wäre. Diese Diskrepanz begründe sich wohl dadurch, dass der Beschwerdeführer davon ausgehe, sich vollständig gesund fühlen zu müssen und zu keiner Zeit Beschwerden verspüren zu dürfen, um einer beruflichen Erwerbs tätigkeit nachgehen zu kön nen. Im Weiteren konnte das verordnete Antide pressivum im Blut nicht nachgewiesen werden; der Leidensdruck seitens des Beschwerdeführers aufgrund der depressiven Störung scheine demnach nicht genügend ausgeprägt, als dass er eine regelmässige Medikation befolgen würde. Gewisse Zweifel an der Selbsteinschätzung des Beschwerdeführers seien daher angebracht (Urk. 7/64/26). 3.3 Der RAD -Arzt Dr. med. C.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, stufte das Z.___ -Gutachten als taugliche Entscheidgrundlage ein; hingegen konnte er die Begründung der Arbeitsunfähigkeit nicht nachvollziehen (Urk. 7/7 7/7). Am 2. Mai 2018 erläuterten die Gutachter auf Nachfrage des RAD, dass rheumato logisch eine Präsenz von sechs Stunden möglich wäre mit gering erhöhtem Pausenbedarf. Die Leistungseinbusse aus nephrologischer Sicht sei vor allem auch durch ein dauerhaft reduziertes Rendement begründet und weniger durch den Pausen bedarf. Dementsprechend ergäbe sich, dass auch in einer sechsstündigen Präsenz zeit die Leistung deutlich reduziert wäre, wodurch sich rein rechnerisch bezogen auf die 80%ige Arbeitsfähigkeit aus rheumatologischer Sicht eine um einen Vier tel eingeschränkte Leistungseinbusse aus nephrologischer Sicht ergäbe. Die geringe Leistungseinbuss e aus psychiatrischer Sicht stehe dabei eher im Hin ter grund, insbesondere, da sie gemäss Prognose wieder remittieren sollte. Die Arbeitsfähigkeit für die bisherige Tätigkeit sei seit Juni 2016 bleibend aufge ho ben. In einer angepassten Tätigkeit werde ab Mai 2017 eine Arbeitsfähigkeit von 60 % erreicht (Urk. 7/68 /1 ).

3.3 Der RAD -Arzt Dr. med. C.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, stufte das Z.___ -Gutachten als taugliche Entscheidgrundlage ein; hingegen konnte er die Begründung der Arbeitsunfähigkeit nicht nachvollziehen (Urk. 7/7 7/7). Am 2. Mai 2018 erläuterten die Gutachter auf Nachfrage des RAD, dass rheumato logisch eine Präsenz von sechs Stunden möglich wäre mit gering erhöhtem Pausenbedarf. Die Leistungseinbusse aus nephrologischer Sicht sei vor allem auch durch ein dauerhaft reduziertes Rendement begründet und weniger durch den Pausen bedarf. Dementsprechend ergäbe sich, dass auch in einer sechsstündigen Präsenz zeit die Leistung deutlich reduziert wäre, wodurch sich rein rechnerisch bezogen auf die 80%ige Arbeitsfähigkeit aus rheumatologischer Sicht eine um einen Vier tel eingeschränkte Leistungseinbusse aus nephrologischer Sicht ergäbe. Die geringe Leistungseinbuss e aus psychiatrischer Sicht stehe dabei eher im Hin ter grund, insbesondere, da sie gemäss Prognose wieder remittieren sollte. Die Arbeitsfähigkeit für die bisherige Tätigkeit sei seit Juni 2016 bleibend aufge ho ben. In einer angepassten Tätigkeit werde ab Mai 2017 eine Arbeitsfähigkeit von 60 % erreicht (Urk. 7/68 /1 ). 3. 4 Dr. C.___ bemängelte in seiner Stellungnahme vom 5. Juni 2018, dass das Antwortschreiben der Z.___ -Gutachter auf die Widersprüche in der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit kaum eingehe. Eine Arbeitsfähigkeit von 60 % erschliesse sich weiterhin in wenig nachvollziehbarer Weise. Eine dialysebedingte Arbeitsfähig keitseinschränkung nach einer ANCA-assoziierten Glomerulonephritis sei nur passager. Es würden die Leistungsfähigkeit aus rheumatologischer von 80 % und aus psychiatrischer Sicht von 85 % bestehen bleiben. Aus versicherungs medizinischer Sicht werde abweichend empfohlen, die niedrigste Arbeitsfähigkeit von 75 % (gemäss nephrologischer Einschätzung) zugrunde zu legen; diese sei ganztags umsetzbar mit eingeschränkter Leistungsfähigkeit (Urk. 7/77/8).

3. 4 Dr. C.___ bemängelte in seiner Stellungnahme vom 5. Juni 2018, dass das Antwortschreiben der Z.___ -Gutachter auf die Widersprüche in der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit kaum eingehe. Eine Arbeitsfähigkeit von 60 % erschliesse sich weiterhin in wenig nachvollziehbarer Weise. Eine dialysebedingte Arbeitsfähig keitseinschränkung nach einer ANCA-assoziierten Glomerulonephritis sei nur passager. Es würden die Leistungsfähigkeit aus rheumatologischer von 80 % und aus psychiatrischer Sicht von 85 % bestehen bleiben. Aus versicherungs medizinischer Sicht werde abweichend empfohlen, die niedrigste Arbeitsfähigkeit von 75 % (gemäss nephrologischer Einschätzung) zugrunde zu legen; diese sei ganztags umsetzbar mit eingeschränkter Leistungsfähigkeit (Urk. 7/77/8). 4.

4. 4.1 Die grundsätzliche Beweiskraft des polydisziplinären Gutachtens des Z.___ ist unbestritten und gibt zu keinen weiteren Bemerkungen Anlass ; Gründe für ein Abweichen von den medizinischen Erkenntnissen der Begutachtung ergeben sich nicht, zumal sich die Berichte der behandelnden Ärzte nicht zur massgebenden Frage der langfristigen Arbeitsfähigkeit insbesondere in einer leidensangepassten Tätigkeit äusserten. Die Gutachter haben den Gesundheitszustand des Beschwer deführers umfassend mit sämtlichen tangierten Fachbereichen abgeklärt (Urk. 7/64/2), seine geklagten Beschwerden berücksichtigt (Urk. 7/64/7 und 7/64/11 ), die Vorakten berücksichtigt (Urk. 7/64/3 ff.), sich im Konsens mit den Ergebnissen der Teil-Gutachten au seinander gesetzt (Urk. 7/64/25) und ihre Einschätzungen und Schlussfolgerungen begründet.

4.1 Die grundsätzliche Beweiskraft des polydisziplinären Gutachtens des Z.___ ist unbestritten und gibt zu keinen weiteren Bemerkungen Anlass ; Gründe für ein Abweichen von den medizinischen Erkenntnissen der Begutachtung ergeben sich nicht, zumal sich die Berichte der behandelnden Ärzte nicht zur massgebenden Frage der langfristigen Arbeitsfähigkeit insbesondere in einer leidensangepassten Tätigkeit äusserten. Die Gutachter haben den Gesundheitszustand des Beschwer deführers umfassend mit sämtlichen tangierten Fachbereichen abgeklärt (Urk. 7/64/2), seine geklagten Beschwerden berücksichtigt (Urk. 7/64/7 und 7/64/11 ), die Vorakten berücksichtigt (Urk. 7/64/3 ff.), sich im Konsens mit den Ergebnissen der Teil-Gutachten au seinander gesetzt (Urk. 7/64/25) und ihre Einschätzungen und Schlussfolgerungen begründet. 4.2 Die Gutachter begründeten ihre anhand der Untersuchungsergebnisse und Wür digung der Vorakten gestellten Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit überzeugend. Mithin erweisen sich die Nierenkrankheit und die rheumato logischen Befunde als im Vordergrund stehend und hinsichtlich der Arbeits fähigkeit als relevant. Die Beschwerdegegnerin nahm in ihrer Beschwerdeantwort hinsichtlich der diagnostizierten Anpassungsstörung eine kurze Ressourcen prüfung vor und kam zum Schluss, dass die aus psychiatrischer Sicht attestierte Leistungseinbusse von 15 % aufgrund genügender Ressourcen in der Invaliditäts bemessung unbeachtlich sei (Urk. 6). Zu diesem Schluss waren bereits die Z.___ -Gutachter gelangt, indem sie ausdrücklich festhielten, dass die Diagnose und ent sprechende Leistungseinbusse als vorübergehen d zu klassifizieren und als Folge der somatischen Erkrankung entstanden sei. Die festgelegte Arbeitsfähigkeit basierte denn auch nicht auf der psychiatrischen Diagnose, sondern beruhte in erster Linie auf der Einschätzung aus rheumatologischer und nephrologischer Sicht; die 15%ige Reduktion der Leistungsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht trat in den Hintergrund und die Gutachter stuften die entsprechende Leistungs einbusse als gering ein (Urk. 7/68 /1 ). Da somit dieser psychiatrischen Diagnose kein e Relevanz für die gesamthafte Arbeitsunfähigkeit beigemessen wurde und dies auch seitens des Beschwerdeführer s nicht beanstandet wird (Urk. 1 S. 7), erübrigt sich eine weitergehende Ressourcen- beziehungsweise Indikatoren prüfung.

4.2 Die Gutachter begründeten ihre anhand der Untersuchungsergebnisse und Wür digung der Vorakten gestellten Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit überzeugend. Mithin erweisen sich die Nierenkrankheit und die rheumato logischen Befunde als im Vordergrund stehend und hinsichtlich der Arbeits fähigkeit als relevant. Die Beschwerdegegnerin nahm in ihrer Beschwerdeantwort hinsichtlich der diagnostizierten Anpassungsstörung eine kurze Ressourcen prüfung vor und kam zum Schluss, dass die aus psychiatrischer Sicht attestierte Leistungseinbusse von 15 % aufgrund genügender Ressourcen in der Invaliditäts bemessung unbeachtlich sei (Urk. 6). Zu diesem Schluss waren bereits die Z.___ -Gutachter gelangt, indem sie ausdrücklich festhielten, dass die Diagnose und ent sprechende Leistungseinbusse als vorübergehen d zu klassifizieren und als Folge der somatischen Erkrankung entstanden sei. Die festgelegte Arbeitsfähigkeit basierte denn auch nicht auf der psychiatrischen Diagnose, sondern beruhte in erster Linie auf der Einschätzung aus rheumatologischer und nephrologischer Sicht; die 15%ige Reduktion der Leistungsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht trat in den Hintergrund und die Gutachter stuften die entsprechende Leistungs einbusse als gering ein (Urk. 7/68 /1 ). Da somit dieser psychiatrischen Diagnose kein e Relevanz für die gesamthafte Arbeitsunfähigkeit beigemessen wurde und dies auch seitens des Beschwerdeführer s nicht beanstandet wird (Urk. 1 S. 7), erübrigt sich eine weitergehende Ressourcen- beziehungsweise Indikatoren prüfung. Bei der Festlegung der Arbeitsfähigkeit im Zusammenspiel der verschiedenen somatischen und auch psychischen Krankheitsbilder, die – wie vorliegend - in einem interdisziplinären Konsens erfolgt, steht den Gutachtern ein medizinischer Ermessensspielraum zu, in den – wenn nachvollziehbar begründet - nicht ohne Not einzugreifen ist. Die Präzisierung der Arbeitsfähigkeitsbemessung im Sinne einer Teiladdition im Rahmen der Gutachtensergänzung wurde schlüssig darge legt. So leuchtet ein, dass die jeweiligen Leistungseinbussen aus nephrologischer Sicht von 25 % und aus rheu matologischer Sicht von 20 %, basierend auf einem erhöhten Rendement beziehungsweise Pausenbedürfnis, sich teilweise ergänzen und teilweise überlagern. Die teiladditive Berechnung ist rechnerisch plausibel; ausgehend von einer Leistungsfähigkeit von 80 % aus rheumatologischer Sicht und anschliessend er Subtraktion von 25 % ( nephrologische Leistungseinbusse, ein Viertel von 100 % ) - respektive von 20 % als einem Vierte l von den au s gangsgemässen, rheumatologisch bedingten 80 % - ergibt sich eine gesamthafte Leistungseinbusse von 40 % und damit eine Restarbeitsfähigkeit bzw. Leistungs fähigkeit von 60 % (Urk. 7/68).

Bei der Festlegung der Arbeitsfähigkeit im Zusammenspiel der verschiedenen somatischen und auch psychischen Krankheitsbilder, die – wie vorliegend - in einem interdisziplinären Konsens erfolgt, steht den Gutachtern ein medizinischer Ermessensspielraum zu, in den – wenn nachvollziehbar begründet - nicht ohne Not einzugreifen ist. Die Präzisierung der Arbeitsfähigkeitsbemessung im Sinne einer Teiladdition im Rahmen der Gutachtensergänzung wurde schlüssig darge legt. So leuchtet ein, dass die jeweiligen Leistungseinbussen aus nephrologischer Sicht von 25 % und aus rheu matologischer Sicht von 20 %, basierend auf einem erhöhten Rendement beziehungsweise Pausenbedürfnis, sich teilweise ergänzen und teilweise überlagern. Die teiladditive Berechnung ist rechnerisch plausibel; ausgehend von einer Leistungsfähigkeit von 80 % aus rheumatologischer Sicht und anschliessend er Subtraktion von 25 % ( nephrologische Leistungseinbusse, ein Viertel von 100 % ) - respektive von 20 % als einem Vierte l von den au s gangsgemässen, rheumatologisch bedingten 80 % - ergibt sich eine gesamthafte Leistungseinbusse von 40 % und damit eine Restarbeitsfähigkeit bzw. Leistungs fähigkeit von 60 % (Urk. 7/68). Die abweichende Arbeitsunfähigkeit begründete der RAD-Arzt Dr. C.___ damit, dass er die Ausführungen der Gutachter des Z.___ auch nach gestellter Rückfrage nicht nachvollziehen könne. Er führte insbesondere aus, dass sich ihm die Teil addition nicht erschliesse und die aus nephrologischer Sicht festgehaltene Leis tungseinbusse nicht nachvollziehbar sei. Dr. C.___ s Empfehlung einer gesamthaften 75%ige n Leistungsfähigkeit, die einzig im nephrologischen Gesundheits schaden gründet und sämtliche anderen Gesundheitsschäden einschliessen soll, vermag indes nicht zu überzeugen. Die Begründung fällt denn auch vage aus und basiert nicht auf medizinischen Grundlagen, sondern einer Empfehlung eines überdies fachfremden Arztes. Die medizinischen Erkenntnisse und insbesondere Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit wurden von Dr. C.___ ferner nicht in Frage gestellt; mithin ordnete er auch keine weiteren Abklärungen an.

Die abweichende Arbeitsunfähigkeit begründete der RAD-Arzt Dr. C.___ damit, dass er die Ausführungen der Gutachter des Z.___ auch nach gestellter Rückfrage nicht nachvollziehen könne. Er führte insbesondere aus, dass sich ihm die Teil addition nicht erschliesse und die aus nephrologischer Sicht festgehaltene Leis tungseinbusse nicht nachvollziehbar sei. Dr. C.___ s Empfehlung einer gesamthaften 75%ige n Leistungsfähigkeit, die einzig im nephrologischen Gesundheits schaden gründet und sämtliche anderen Gesundheitsschäden einschliessen soll, vermag indes nicht zu überzeugen. Die Begründung fällt denn auch vage aus und basiert nicht auf medizinischen Grundlagen, sondern einer Empfehlung eines überdies fachfremden Arztes. Die medizinischen Erkenntnisse und insbesondere Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit wurden von Dr. C.___ ferner nicht in Frage gestellt; mithin ordnete er auch keine weiteren Abklärungen an. Die durch die Gutachter vorgenommene ( teil ) additive Berechnung der Arbeitsun fähigkeit ist zwar nicht in jedem Fall üblich; die Rechtsprechung schliesst dieses Vorgehen aber auch nicht explizit aus – wie dies aus dem vom Beschwerdeführer zitierten Urteil des Bundesgerichts 9C_425/2013 vom 16. September 2013 (E. 4.3.1) hervorgeht. Gemäss dem von der Beschwerdegegnerin zitierten Urteil des Bundesgerichts 9C_948/2012 vom 22. Juli 2013 ( E. 4.3) überschneiden sich beim Zusammentreffen verschiedener Gesundheitsbeeinträchtigungen in aller Regel die erwerblichen Auswirkungen, so dass der Grad der Arbeitsunfähigkeit in einer, sämtliche Einschränkungen umfassenden, medizinischen Gesamt beurteilung zu bestimmen sei. Wie der Beschwerdeführer zutreffend ausführte, ist entscheidend, dass die Einstufung der Arbeitsfähigkeit auf einer Konsensbeur teilung beruht und in eine Gesamtbeurteilung mündet, was vorliegend der Fall ist. Abweichende medizinische Erkenntnisse, die erhebliche Zweifel an der gut achterlichen Ein schätzung wecken würden, nannte der RAD ferner nicht.

Die durch die Gutachter vorgenommene ( teil ) additive Berechnung der Arbeitsun fähigkeit ist zwar nicht in jedem Fall üblich; die Rechtsprechung schliesst dieses Vorgehen aber auch nicht explizit aus – wie dies aus dem vom Beschwerdeführer zitierten Urteil des Bundesgerichts 9C_425/2013 vom 16. September 2013 (E. 4.3.1) hervorgeht. Gemäss dem von der Beschwerdegegnerin zitierten Urteil des Bundesgerichts 9C_948/2012 vom 22. Juli 2013 ( E. 4.3) überschneiden sich beim Zusammentreffen verschiedener Gesundheitsbeeinträchtigungen in aller Regel die erwerblichen Auswirkungen, so dass der Grad der Arbeitsunfähigkeit in einer, sämtliche Einschränkungen umfassenden, medizinischen Gesamt beurteilung zu bestimmen sei. Wie der Beschwerdeführer zutreffend ausführte, ist entscheidend, dass die Einstufung der Arbeitsfähigkeit auf einer Konsensbeur teilung beruht und in eine Gesamtbeurteilung mündet, was vorliegend der Fall ist. Abweichende medizinische Erkenntnisse, die erhebliche Zweifel an der gut achterlichen Ein schätzung wecken würden, nannte der RAD ferner nicht. Zusammengefasst sind die Erkenntnisse des Gutachtens nicht zu beanstanden und es ist von einer Restarbeitsfähigkeit von 60 % ab Mai 2017 (bei einem zumutbaren Tagespensum von fünf bis sechs Stunden und vollschichtig aus übbar ) in einer angepassten Tätigkeit auszugehen. Dabei ist das Belastungsprofil zu berücksichtigen, dass dem Besch werdeführer nur körperlich leichte bis inter mittierend mittelschwer belastende Tätigkeiten zumutbar und schwere Tätig keiten hingegen ungeeignet sind.

Zusammengefasst sind die Erkenntnisse des Gutachtens nicht zu beanstanden und es ist von einer Restarbeitsfähigkeit von 60 % ab Mai 2017 (bei einem zumutbaren Tagespensum von fünf bis sechs Stunden und vollschichtig aus übbar ) in einer angepassten Tätigkeit auszugehen. Dabei ist das Belastungsprofil zu berücksichtigen, dass dem Besch werdeführer nur körperlich leichte bis inter mittierend mittelschwer belastende Tätigkeiten zumutbar und schwere Tätig keiten hingegen ungeeignet sind. 4.3 Der Beschwerdeführer hat sich am 23. September 2016 für den Leistungsbezug angemeldet. Er war dabei bereits seit dem 15. Juni 2016 (Datum der ersten Hospitalisation im Kantonsspital B.___, Urk. 7/8/3) aufgrund des erlittenen Nierenversagens in der angestammten Tätigkeit andauernd und vollständig arbeitsunfähig; eine Arbeitsfähigkeit in diesem angestammten schweren Arbeits bereich wurde nicht mehr für zumutbar erachtet. Die Beschwerdegegnerin hat demzufolge korrekterweise das Wartejahr am genannten Datum eröffnet und den Ren tenanspruch per frühestmöglichen Beginn (Art. 29 Abs. 3 IVG) am 1. Juni 2017 geprüft (vgl. auch Urk. 7/68 zum zeitlichen Verlauf der Arbeitsunfähigkeit). An die durchwegs 100%ige Arbeitsunfähigkeit im angestammten Bereich wäh rend eines Jahres schloss sich ab Mai 2017 eine 60%ige Arbeitsfähigkeit in einem angepassten Tätigkeitsbereich an. Es ist mithin der Erwerbsausfall nach Ende der Wartezeit, ab Juni 2017 zu ermitteln.

4.3 Der Beschwerdeführer hat sich am 23. September 2016 für den Leistungsbezug angemeldet. Er war dabei bereits seit dem 15. Juni 2016 (Datum der ersten Hospitalisation im Kantonsspital B.___, Urk. 7/8/3) aufgrund des erlittenen Nierenversagens in der angestammten Tätigkeit andauernd und vollständig arbeitsunfähig; eine Arbeitsfähigkeit in diesem angestammten schweren Arbeits bereich wurde nicht mehr für zumutbar erachtet. Die Beschwerdegegnerin hat demzufolge korrekterweise das Wartejahr am genannten Datum eröffnet und den Ren tenanspruch per frühestmöglichen Beginn (Art. 29 Abs. 3 IVG) am 1. Juni 2017 geprüft (vgl. auch Urk. 7/68 zum zeitlichen Verlauf der Arbeitsunfähigkeit). An die durchwegs 100%ige Arbeitsunfähigkeit im angestammten Bereich wäh rend eines Jahres schloss sich ab Mai 2017 eine 60%ige Arbeitsfähigkeit in einem angepassten Tätigkeitsbereich an. Es ist mithin der Erwerbsausfall nach Ende der Wartezeit, ab Juni 2017 zu ermitteln. 5.

5. 5.1 Das von der Beschwerdegegnerin bere chnete Valideneinkommen von Fr. 78'714.15 als Durchschnittswert der in den Jahren 2013 bis 2015 erzielten jährlichen Einkommen in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit wurde vom Beschwer deführer anerkannt ; allerdings ist es aufzurechnen bis zum Jahr des Renten beginns 2017 (Bundesamt für Statistik, Nominallohnentwicklung Männer, T.39, Index Basis 1939=100, 2015: 2226 ; 2017: 2249 ), was Fr. 79 '527.46 ergibt (Urk. 7/76).

5.1 Das von der Beschwerdegegnerin bere chnete Valideneinkommen von Fr. 78'714.15 als Durchschnittswert der in den Jahren 2013 bis 2015 erzielten jährlichen Einkommen in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit wurde vom Beschwer deführer anerkannt ; allerdings ist es aufzurechnen bis zum Jahr des Renten beginns 2017 (Bundesamt für Statistik, Nominallohnentwicklung Männer, T.39, Index Basis 1939=100, 2015: 2226 ; 2017: 2249 ), was Fr. 79 '527.46 ergibt (Urk. 7/76). 5.2 Für das Invalideneinkommen ist auf die Schweizerische Lohnstrukturerhebung ( LSE ) 2016, TA1_tirage_skill_level, Zentralwert nach Wirtschaftszweigen, Kompetenzniveau und Geschlecht, des Bundesamtes für Statistik abzustellen. Aufgrund der be ruflichen Erfahrungen des Beschwerdeführers und seine s zumut baren Profil s ist auf die Lö hn e für Hilfsarbeiten ( Kompetenzniveau 1 ) zu ver weisen, was für das Jahr des Rentenbeginns 2017 ein Invalideneinkommen bei einem Pensum vo n 60 % von Fr. 40'2 61.06 ergibt (Fr. 5'340. -- : 40 x 41,7 betriebsübliche Arbeitszeit x 12 Monate ; Nominallohnentwicklung a.a.O., 2239 [2016], 2249 [2017] )

5.2 Für das Invalideneinkommen ist auf die Schweizerische Lohnstrukturerhebung ( LSE ) 2016, TA1_tirage_skill_level, Zentralwert nach Wirtschaftszweigen, Kompetenzniveau und Geschlecht, des Bundesamtes für Statistik abzustellen. Aufgrund der be ruflichen Erfahrungen des Beschwerdeführers und seine s zumut baren Profil s ist auf die Lö hn e für Hilfsarbeiten ( Kompetenzniveau 1 ) zu ver weisen, was für das Jahr des Rentenbeginns 2017 ein Invalideneinkommen bei einem Pensum vo n 60 % von Fr. 40'2 61.06 ergibt (Fr. 5'340. -- : 40 x 41,7 betriebsübliche Arbeitszeit x 12 Monate ; Nominallohnentwicklung a.a.O., 2239 [2016], 2249 [2017] ) 5.3

5.3 5.3.1 Strittig ist die Höhe des zu gewährenden, leidensbedingten Abzugs vom Tabe l lenlohn. In der angefochtenen Verfügung nahm die Beschwerdegegnerin einen Abzug von 10 % vor; im vorliegenden Beschwerdeverfahren hingegen machte sie geltend, es sei kein Abzug geschuldet. Der Beschwerdeführer verlangt die Gewäh rung des Maximalabzugs von 25 %.

5.3.1 Strittig ist die Höhe des zu gewährenden, leidensbedingten Abzugs vom Tabe l lenlohn. In der angefochtenen Verfügung nahm die Beschwerdegegnerin einen Abzug von 10 % vor; im vorliegenden Beschwerdeverfahren hingegen machte sie geltend, es sei kein Abzug geschuldet. Der Beschwerdeführer verlangt die Gewäh rung des Maximalabzugs von 25 %. 5.3.2 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäfti gungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/ aa ). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten. Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Ein zelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25 % nicht übersteigen (vgl. BGE 135 V 297 E. 5.2, 134 V 322 E. 5.2 und 126 V 75 E. 5b/ aa -cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen kör perlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist (BGE 126 V 75 E. 5a/ bb ). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesundheitliche Ein schränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunkts füh ren dürfen (Urteile des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.1 und 9C_846/2014 vom 22. Januar 2015 E. 4.1.1).

5.3.2 Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäfti gungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/ aa ). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten. Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Ein zelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25 % nicht übersteigen (vgl. BGE 135 V 297 E. 5.2, 134 V 322 E. 5.2 und 126 V 75 E. 5b/ aa -cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen kör perlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist (BGE 126 V 75 E. 5a/ bb ). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesundheitliche Ein schränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunkts füh ren dürfen (Urteile des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.1 und 9C_846/2014 vom 22. Januar 2015 E. 4.1.1). Nach ständiger Rechtsprechung darf das (kantonale) Sozialversicherungsgericht sein Ermessen, wenn es um die Beurteilung des Tabellenlohnabzuges gemäss BGE 126 V 75 geht, nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen; es muss sich auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine abwei chende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (BGE 137 V 71 E. 5.2 und 126 V 75 E. 6). Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt oder zu Unrecht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen (vgl. Urteile des Bundesgerichtes 9C_808/2015 vom 29. Februar 2016 E. 3.4.3 und 8C_113/2015 vom 26. Mai 2015 E. 3.2 ).

Nach ständiger Rechtsprechung darf das (kantonale) Sozialversicherungsgericht sein Ermessen, wenn es um die Beurteilung des Tabellenlohnabzuges gemäss BGE 126 V 75 geht, nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen; es muss sich auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine abwei chende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (BGE 137 V 71 E. 5.2 und 126 V 75 E. 6). Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt oder zu Unrecht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen (vgl. Urteile des Bundesgerichtes 9C_808/2015 vom 29. Februar 2016 E. 3.4.3 und 8C_113/2015 vom 26. Mai 2015 E. 3.2 ). 5.3.3 Die Beschwerdegegnerin notierte in der Berechnung des Einkommensvergleichs, dass zusätzlich schwere Tätigkeiten als lohnmindernder Faktor zu berück sichtigen seien und sich somit das Invalideneinkommen um 10 % verringere (Urk. 7/76). Vermutungsweise fasste sie darunter den sogenannten «Schwerarbeiter abzug» auf.

5.3.3 Die Beschwerdegegnerin notierte in der Berechnung des Einkommensvergleichs, dass zusätzlich schwere Tätigkeiten als lohnmindernder Faktor zu berück sichtigen seien und sich somit das Invalideneinkommen um 10 % verringere (Urk. 7/76). Vermutungsweise fasste sie darunter den sogenannten «Schwerarbeiter abzug» auf. Die gesundheitlich bedingte Unmöglichkeit, weiterhin körperlich schwere Arbeit zu verrichten, führt nicht automatisch zu einer V erminderung des hypothetischen Invalidenlohns. Vielmehr ist der Umstand allein, dass nur mehr leichte bis mittelschwere Arbeiten zumutbar sind, auch bei eingeschränkter Leistungs fähigkeit kein Grund für einen zusätzlichen leidensbedingten Abzug, weil der Tabellenlohn im Kompetenzniveau 1 (bis LSE 2010 Anforderungsniveau 4) bereits eine Vielzahl von leichten und mittelschweren Tätigkeiten umfasst (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_82/2019 vom 19. September 2019 E. 6.3.2).

Die gesundheitlich bedingte Unmöglichkeit, weiterhin körperlich schwere Arbeit zu verrichten, führt nicht automatisch zu einer V erminderung des hypothetischen Invalidenlohns. Vielmehr ist der Umstand allein, dass nur mehr leichte bis mittelschwere Arbeiten zumutbar sind, auch bei eingeschränkter Leistungs fähigkeit kein Grund für einen zusätzlichen leidensbedingten Abzug, weil der Tabellenlohn im Kompetenzniveau 1 (bis LSE 2010 Anforderungsniveau 4) bereits eine Vielzahl von leichten und mittelschweren Tätigkeiten umfasst (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_82/2019 vom 19. September 2019 E. 6.3.2). Folglich bedingt das dem Beschwerdeführer noch zumutbare Belastungsprofil, welches lediglich dauerhaft schwere Tätigkeiten wie die bisherige Arbeit als Bodenleger ausschliesst, keinen leidensbedingten Abzug. Dem Beschwerdeführer steht eine Vielzahl an leichten bis intermittierend mittelschweren Tätigkeiten offen. Der Umstand, dass er in seiner Arbeit einen höheren Pausenbedarf und ein dauerhaft reduziertes Rendement aufweist, wurde im Rahmen der Arbeitsfähig keitsbemessung und deren Festsetzung auf 60 % grosszügig berücksichtigt. Eine doppelte Anrechnung scheidet wie erwähnt aus. Die Beschwerdegegnerin hat in der angefochtenen Verfügung somit zu Unrecht einen Schwerarbeiterabzug von 10 % vorgenommen und dies in ihrer Vernehmlassung erkannt. Es ist folglich zu prüfen, ob andere Abzugsgründe vorliegen.

Folglich bedingt das dem Beschwerdeführer noch zumutbare Belastungsprofil, welches lediglich dauerhaft schwere Tätigkeiten wie die bisherige Arbeit als Bodenleger ausschliesst, keinen leidensbedingten Abzug. Dem Beschwerdeführer steht eine Vielzahl an leichten bis intermittierend mittelschweren Tätigkeiten offen. Der Umstand, dass er in seiner Arbeit einen höheren Pausenbedarf und ein dauerhaft reduziertes Rendement aufweist, wurde im Rahmen der Arbeitsfähig keitsbemessung und deren Festsetzung auf 60 % grosszügig berücksichtigt. Eine doppelte Anrechnung scheidet wie erwähnt aus. Die Beschwerdegegnerin hat in der angefochtenen Verfügung somit zu Unrecht einen Schwerarbeiterabzug von 10 % vorgenommen und dies in ihrer Vernehmlassung erkannt. Es ist folglich zu prüfen, ob andere Abzugsgründe vorliegen. 5.3.4 Nach der neueren Praxis des Bundesgerichts ist ein Abzug bei Männern wegen Teilzeitbeschäftigung nicht mehr automatisch vorzunehmen. Ob sich eine ent sprechende Reduktion rechtfertigt, ist stets mit Blick auf den konkreten Beschäf tigungsgrad und die jeweils aktuellen Werte zu beurteilen (Urteil des Bundes gerichts 8C_561 /2018 vom 4. März 2019 E. 4.3.1 ).

5.3.4 Nach der neueren Praxis des Bundesgerichts ist ein Abzug bei Männern wegen Teilzeitbeschäftigung nicht mehr automatisch vorzunehmen. Ob sich eine ent sprechende Reduktion rechtfertigt, ist stets mit Blick auf den konkreten Beschäf tigungsgrad und die jeweils aktuellen Werte zu beurteilen (Urteil des Bundes gerichts 8C_561 /2018 vom 4. März 2019 E. 4.3.1 ). Dem Beschwerdeführer ist eine sechs stündige Präsenz täglich zumutbar, mit einer zusätzlichen Leistungseinbusse aus nephrologischer Sicht von 20 % (Urk. 7/68/1). Rheumatologischerseits könnte aber auch eine vollschichtige Tätigkeit ausgeübt werden mit erhöhtem Pausenbedarf von 20 % und einer zusätzlichen Leistungs einbusse nephrologischerseits (Urk. 7/64/20, 7/68/1). Bei einer vollschichtig zumutbaren Tätigkeit scheidet ein Abzug aus ( Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.2 mit weiteren Hinweisen ). Ferner würde unter Berücksichtigung der gestützt auf die LSE 2016 erstellten Tabelle (T18) zu den nach Beschäftigungsgrad, beruflicher Stellung und Geschlecht differenzierten monatl ichen Durchschnittsbruttolöhnen überdies bei einem Pensum von 60 % eine statistische Er werbseinbusse von 6 % entstehen. Diese führt nicht per se zu einem Teilzeitabzug, wie dies etwa das Bundesgericht bei eine m Pensum zwischen 50 und 74 % bei Männern und ausgehend von den Tabellenlöhnen der LSE 2014 und bei einer Lohneinbusse von knapp 6 % fest gehalten hatte. Diese Einbusse sei nicht erheblich genug, um einen Abzug vom Invalideneinkommen zu recht fertigen (Urteil des Bundesgerichts 8C_699/2017 vom 26. April 2018 E. 3.1).

Dem Beschwerdeführer ist eine sechs stündige Präsenz täglich zumutbar, mit einer zusätzlichen Leistungseinbusse aus nephrologischer Sicht von 20 % (Urk. 7/68/1). Rheumatologischerseits könnte aber auch eine vollschichtige Tätigkeit ausgeübt werden mit erhöhtem Pausenbedarf von 20 % und einer zusätzlichen Leistungs einbusse nephrologischerseits (Urk. 7/64/20, 7/68/1). Bei einer vollschichtig zumutbaren Tätigkeit scheidet ein Abzug aus ( Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.2 mit weiteren Hinweisen ). Ferner würde unter Berücksichtigung der gestützt auf die LSE 2016 erstellten Tabelle (T18) zu den nach Beschäftigungsgrad, beruflicher Stellung und Geschlecht differenzierten monatl ichen Durchschnittsbruttolöhnen überdies bei einem Pensum von 60 % eine statistische Er werbseinbusse von 6 % entstehen. Diese führt nicht per se zu einem Teilzeitabzug, wie dies etwa das Bundesgericht bei eine m Pensum zwischen 50 und 74 % bei Männern und ausgehend von den Tabellenlöhnen der LSE 2014 und bei einer Lohneinbusse von knapp 6 % fest gehalten hatte. Diese Einbusse sei nicht erheblich genug, um einen Abzug vom Invalideneinkommen zu recht fertigen (Urteil des Bundesgerichts 8C_699/2017 vom 26. April 2018 E. 3.1). 5.3.5 Ob das Merkmal «Alter» einen Abzug vom Tabellenlohn rechtfertigt, ist jeweils unter Berücksichtigung aller konkreter Umstände des Einzelfalls zu prüfen (Urteil des Bundesgerichts 9C_366/2015 vom 22. September 2015 E. 4.3.2 unter Hinweis auf 9C_455/2013 vom 4. Oktober 2013 E. 4.2). Dies gilt insbesondere im Bereich der Hilfsarbeiten auf dem hypothetischen ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 16 ATSG), wo sich ein fortgeschrittenes Alter nicht zwingend lohnsenkend aus wirken muss. Hilfsarbeiten werden auf dem massgebenden ausgeglichenen Stel lenmarkt altersunabhängig nachgefragt (Urteile des Bundesgerichts 8C_403/2017 vom 25. August 2017 E. 4.4.1 und 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.4.3). Das Alter des Beschwerdeführers von 59 Jahren im Verfügungszeitpunkt bedingt nicht automatisch eine Lohnsenkung. Ein Abzug scheidet damit aus.

5.3.5 Ob das Merkmal «Alter» einen Abzug vom Tabellenlohn rechtfertigt, ist jeweils unter Berücksichtigung aller konkreter Umstände des Einzelfalls zu prüfen (Urteil des Bundesgerichts 9C_366/2015 vom 22. September 2015 E. 4.3.2 unter Hinweis auf 9C_455/2013 vom 4. Oktober 2013 E. 4.2). Dies gilt insbesondere im Bereich der Hilfsarbeiten auf dem hypothetischen ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 16 ATSG), wo sich ein fortgeschrittenes Alter nicht zwingend lohnsenkend aus wirken muss. Hilfsarbeiten werden auf dem massgebenden ausgeglichenen Stel lenmarkt altersunabhängig nachgefragt (Urteile des Bundesgerichts 8C_403/2017 vom 25. August 2017 E. 4.4.1 und 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.4.3). Das Alter des Beschwerdeführers von 59 Jahren im Verfügungszeitpunkt bedingt nicht automatisch eine Lohnsenkung. Ein Abzug scheidet damit aus. 5.3.6 Mangelnde Sprachkenntnisse oder ungenügende Ausbildung sind nicht abzugs relevant, da diesen Aspekten bei der Wahl des Kompetenzniveaus Rechnung zu tragen ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_549/2019 vom 26. November 2019 E. 7.7). Einfache und repetitive Tätigkeiten erfordern gemäss Bundesgericht weder gute Sprachkenntnisse noch ein besonderes Bildungsniveau ( Urteil 9C_808/2015 vom 29. Februar 2016 E. 3.4.2 sowie hinsichtlich der nicht notwendigen Kennt nisse der deutschen Sprache bei Hilfsarbeitertätigkeiten: Urteile 9C_7 77/2015 vom 12. Mai 2016 E. 5.3 und 9C_426/201 4 vom 18. August 2014 E. 4.2). Diese Aspekte wurden ferner bereits bei der Wahl des Kompetenzniveaus berücksichtigt, so dass kein zusätzlicher Abzug angezeigt ist.

5.3.6 Mangelnde Sprachkenntnisse oder ungenügende Ausbildung sind nicht abzugs relevant, da diesen Aspekten bei der Wahl des Kompetenzniveaus Rechnung zu tragen ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_549/2019 vom 26. November 2019 E. 7.7). Einfache und repetitive Tätigkeiten erfordern gemäss Bundesgericht weder gute Sprachkenntnisse noch ein besonderes Bildungsniveau ( Urteil 9C_808/2015 vom 29. Februar 2016 E. 3.4.2 sowie hinsichtlich der nicht notwendigen Kennt nisse der deutschen Sprache bei Hilfsarbeitertätigkeiten: Urteile 9C_7 77/2015 vom 12. Mai 2016 E. 5.3 und 9C_426/201 4 vom 18. August 2014 E. 4.2). Diese Aspekte wurden ferner bereits bei der Wahl des Kompetenzniveaus berücksichtigt, so dass kein zusätzlicher Abzug angezeigt ist. Insgesamt ist damit kein Abzug vom tabellarischen Invalideneinkommen geschuldet.

Insgesamt ist damit kein Abzug vom tabellarischen Invalideneinkommen geschuldet. 5.4 Zusammengefasst resultiert beim Beschwerdeführer eine Erwerbseinbusse von Fr. 39'266.40 und damit ein Invaliditätsgrad von 49,37 %. Folglich hat der Beschwer deführer ab 1. Juni 2017 Anspruch auf Ausrichtung einer Viertelsrente (zum Rundungsverbot: BGE 127 V 129). D i e angefochtene Verfügung vom 6. August 2019 ist demnach im Ergebnis zu bestätigen und die Beschwerde abzuweisen.

5.4 Zusammengefasst resultiert beim Beschwerdeführer eine Erwerbseinbusse von Fr. 39'266.40 und damit ein Invaliditätsgrad von 49,37 %. Folglich hat der Beschwer deführer ab 1. Juni 2017 Anspruch auf Ausrichtung einer Viertelsrente (zum Rundungsverbot: BGE 127 V 129). D i e angefochtene Verfügung vom 6. August 2019 ist demnach im Ergebnis zu bestätigen und die Beschwerde abzuweisen. 6.

6. 6.1 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.–– bis Fr. 1‘000.–– festzulegen (Art. 69 Abs. 1 b is IVG) und vorliegend auf Fr. 8 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang de s Verfahrens sind die Kosten dem u nterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen, zufolge gewährter unentgeltlicher Prozessführung jedoch einstweilen a uf die Gerichts kasse zu nehmen.

6.1 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.–– bis Fr. 1‘000.–– festzulegen (Art. 69 Abs. 1 b is IVG) und vorliegend auf Fr. 8 00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang de s Verfahrens sind die Kosten dem u nterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen, zufolge gewährter unentgeltlicher Prozessführung jedoch einstweilen a uf die Gerichts kasse zu nehmen. 6.2 Die Rechtsvertreter in des Beschwerdeführers reichte für ihre Bemühungen und Auslagen als unentgeltliche Rechtsvertreter in im vorliegenden Verfahren ihre Honorarnote vom 27. Januar 2020 ein (Urk. 15). Darin macht sie einen zeitlichen Aufwand von 12 Stunden geltend, was in Anbetracht des Umfan gs der Beschwer deschrift und den weiteren Bemühungen im vorliegenden Verfahren als ange messen erscheint. Entsprechend ergibt sich unter Berücksichtigung eines Stun denansatzes von Fr. 220.--, der geltend gem achten Spesen im Umfang von Fr. 79.19 un d der Mehrwertsteuer von 7.7 % ein Betrag von Fr. 2'928.55, welcher der unentgeltlichen Rechtsvertreter in aus der Gerichtskasse auszurichten ist.

6.2 Die Rechtsvertreter in des Beschwerdeführers reichte für ihre Bemühungen und Auslagen als unentgeltliche Rechtsvertreter in im vorliegenden Verfahren ihre Honorarnote vom 27. Januar 2020 ein (Urk. 15). Darin macht sie einen zeitlichen Aufwand von 12 Stunden geltend, was in Anbetracht des Umfan gs der Beschwer deschrift und den weiteren Bemühungen im vorliegenden Verfahren als ange messen erscheint. Entsprechend ergibt sich unter Berücksichtigung eines Stun denansatzes von Fr. 220.--, der geltend gem achten Spesen im Umfang von Fr. 79.19 un d der Mehrwertsteuer von 7.7 % ein Betrag von Fr. 2'928.55, welcher der unentgeltlichen Rechtsvertreter in aus der Gerichtskasse auszurichten ist. 6.3 Der Beschwerdeführer wird auf § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozial versicherungsgericht ( GSVGer ) hingewiesen, wonach er zur Nachzahlung der einstweilen zulasten der Gerichtskasse genommenen Kosten verp flichtet werden kann, sofern er dazu in der Lage ist.

6.3 Der Beschwerdeführer wird auf § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozial versicherungsgericht ( GSVGer ) hingewiesen, wonach er zur Nachzahlung der einstweilen zulasten der Gerichtskasse genommenen Kosten verp flichtet werden kann, sofern er dazu in der Lage ist. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Die unentgeltliche Rechtsvertreter in des Beschwerdeführers, Rechtsanwältin Anna Härry, Zürich, wird mit Fr. 2'928.5 5 (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus de r Gerichtskasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.

3. Die unentgeltliche Rechtsvertreter in des Beschwerdeführers, Rechtsanwältin Anna Härry, Zürich, wird mit Fr. 2'928.5 5 (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus de r Gerichtskasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Anna Härry

Rechtsanwältin Anna Härry - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse

Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

FehrKlemmt