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Die Kapelle und spätere Kirche St. Kolumban in Andermatt ist aus der Zeit, als das Urserntal zum Herrschaftsbereich des Benediktinerklosters Disentis gehörte und ein Geschenk des Klosters an die Siedlung neben der heutigen Kaserne.
Die spätromanische Kirche hat eine unverputzte Fassade mit einem Mauerwerk aus Naturstein. Der Kirchturm ist leicht geneigt. Das Gebäude blieb seit dem 17. Jahrhundert praktisch unverändert. Durch die Hanglage wurden aber immer wieder Baumassnahmen notwendig.
St. Kolumban war Pfarrkirche für das ganze Urserntal bis 1606 die neue Pfarrkirche St. Peter und Paul im Dorfzentrum von Andermatt fertiggestellt war. Anschliessend wurde St. Kolumban zur «Talkirche» – was dem Andermatter Ortsteil den Namen «Altkirch» eintrug.