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Das heutige Gebäude ist aus ursprünglich drei Häusern zusammengewachsen, von denen Teile bis ins 13. Jahrhundert zurück datiert werden können. Es war einst Hospiz der Stadt Zürich und im Besitz des Predigerklosters. Während der Reformation (1519 bis 1531) durch Huldrych Zwingli (1484 bis 1531) zogen die Orden weg von Zürich und die Klöster gingen in Privatbesitz über.
Ab ca. 1530 wurde das Haus „Gasthof zum Schermesser im Niederdorf“ genannt. Die Bezeichnung „Gasthof“ lässt die Annahme zu, dass in diesem Haus bereits damals einfache Übernachtungsmöglichkeiten bestanden haben. Erst 1703 erhielt es die Bezeichnung „Gasthof zum Hirschen“ und ist somit eines der ältesten Hotels in Zürich.
Im Jahre 1877 entstand durch den Abbruch von ehemaligen, zum Spital gehörenden Häusern, ein grosser Freiraum. Nach und nach ist er zu einem ansehnlichen Platz gestaltet worden, der seither „Hirschenplatz“ genannt wird. Im Laufe des Jahrhunderts erfolgten zahlreiche Umbauten und Aufstockungen, bis der „Hirschen“ im 20. Jahrhundert zum heute durchgehenden Gebäude gewachsen ist.