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Der Regisseur Gore Verbinski hat sich zum eingestellten "BioShock"-Film geäussert. Damals hatte Universal offenbar Angst vor dem geplanten R-Rating und den Kosten.
Während einer Fragerunde auf Reddit, in dem es eigentlich um den neuesten Film "A Cure for Wellness" ging, hat sich der Regisseur Gore Verbinski ebenfalls zum eingestellten "BioShock"-Film geäussert. Im Jahr 2009 wurde die Produktion vorbereitet, doch acht Wochen vor dem Start der Dreharbeiten hat Universal kalte Füsse bekommen, weswegen das Projekt eingestellt wurde.
"Ich wollte ein R-Rating. Ich hatte das Gefühl, dass das angemessen wäre. Und es war ein teurer Film. Es galt, eine massive Welt zu erschaffen. Man konnte nicht einfach an bestehenden Orten drehen," so Gore Verbinski. Bei "BioShock" konnte er nicht auf existierende Locations wie bei "A Cure for Wellness" setzen, das hätte nicht funktioniert. Es musste ein komplettes Unterwasser-Universum erschaffen werden.
Gore Verbinski vermutet, dass der hohe Preis und das R-Rating zu abschreckend für Universal waren. Zu der damaligen Zeit liefen Filme mit einem R-Rating nicht besonders gut, im Gegensatz zu heute. Das beste Beispiel dafür ist natürlich "Deadpool", das ein voller Erfolg wurde. Gore Verbinski sieht also eine zweite Chance für "BioShock", aber das wird wohl ohne ihn geschehen. Bisher wurde kein weiterer Versuch angekündigt.