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Im Rahmen seiner Genmanipulationsversuche an Embryos gebe es eine weitere mögliche Schwangerschaft, erklärte He Jiankui an einem Kongress in Hongkong. Ob der Nachwuchs die Genmanipulation trägt oder nicht, ist jedoch unklar.
Während einer Fragerunde an einem Genomforschungskongress in Hongkong sah sich der chinesische Forscher He mit der Frage konfrontiert, ob weitere Frauen im Rahmen seiner Experimente schwanger geworden seien. Es gebe eine weitere mögliche Schwangerschaft, sagte He daraufhin, wie die NZZ berichtet.
Daraus ist zu schliessen, dass mindestens ein weiterer Embryo nach versuchter Genmanipulation einer Frau implantiert wurde. Ob der Embryo die gewünscht Genveränderung tatsächlich trägt, ist unklar.
Am Montag hatte He mit seiner Ankündigung weltweite Empörung ausgelöst, die ersten genmanipulierten Babys «Lulu» und «Nana» seien kürzlich auf die Welt gekommen. Insgesamt hatten acht kinderlose Paare aus gesunder Mutter und HIV-infiziertem Vater an Hes Versuchen teilgenommen.
Die an Embryonen vorgenommenen Eingriffe mit dem noch jungen Verfahren Crispr/Cas9 sollten die Kinder demnach resistent gegen HIV machen. Eine unabhängige Bestätigung für Hes Behauptung gibt es bislang nicht. (aeg/sda)
EPFL-Professor Andreas Züttel hat eine Art «Wasserstoff»-Batterie entwickelt. Er will damit unsere Energieversorgung revolutionieren.
Ein geläufiges Bonmot über Brasilien lautet: «Es ist das Land der Zukunft – und wird es immer bleiben.» Ältere Wirtschafts- und Wissenschaftsjournalisten haben gegenüber Wasserstoff eine ähnlich zynische Haltung entwickelt. Seit Jahrzehnten werden sie periodisch zu Anlässen eingeladen, in denen Wasserstoff als das Wunder beschrieben wird, das sämtliche Probleme der Menschheit lösen wird – ausser vielleicht Liebeskummer. Stets sind diese Versprechungen danach irgendwie versandet.
Andreas Züttel …