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Gemäss Gewässerschutzgesetz (GSchG) Art. 7 ist nicht verschmutztes Abwasser von Dächern, Plätzen, Wegen usw. versickern zu lassen. Aufgrund der Reinigungswirkung wird eine Versickerung über die belebte Bodenschicht – z.B. über die Schulter oder in Mulden – empfohlen. Alternativ ist eine Versickerung in Kiesschichten oder Sickersträngen realisierbar.
Ist dies nicht möglich, so ist ein hydrogeologischer Nachweis zu erbringen. In diesem Fall sind für eine Ableitung in ein Gewässer entsprechende Rückhaltemassnahmen vorzusehen. Das benötigte minimale Retentionsvolumen resp. die maximale Ableitungsmenge kann mittels entsprechendem Berechnungsinstrument abgeklärt werden.
Liegt das Bauvorhaben gemäss Versickerungskarte in einem Bereich, in welchem keine über die natürliche Belastung hinausgehende Versickerung möglich ist, wird kein Nachweis verlangt.
Bei erheblichen Veränderungen oder Neubauten müssen Ableitungen von Meteorwasser in ein Gewässer saniert werden.
Jede neue Einleitung in ein Gewässer erfordert zusätzlich eine fischereirechtliche Bewilligung.