Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/223247

<h2>SubmittedText<h2><p>Am 4. Dezember 2020 hat der Bundesrat die Weiterentwicklung der Finanzmarktpolitik beschlossen.</p><p>Die Strategie erwähnt wiederholt die Bedeutung des engen Austauschs zwischen Bund und Finanzbranche. Analog dazu hat der Bund kürzlich mit finance.swiss gemeinsam mit der Finanzbranche eine Informationsplattform lanciert.</p><p>Was sind die Pläne, um neben der Finanzbranche weitere Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft in den regelmässigen Austausch über die Zukunft unseres Finanzplatzes einzubeziehen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Effektiv ist ein enger Austausch mit der Finanzbranche zur Erreichung der strategischen Ziele wichtig. Wie der Bundesrat in seiner am 4. Dezember 2020 beschlossenen Strategie ausführt, bestehen bereits eine Reihe von formellen und informellen Gremien, mit denen ein reger Austausch gepflegt wird. Die vorliegende Strategie sieht neben dem Austausch mit der Finanzbranche aber auch bewusst vor, neue Akteure vermehrt einzubeziehen, die nicht Teil der Finanzbranche sind, die aber eine wachsende Bedeutung in der Wertschöpfungskette haben (z. B. Fintech-Startups, IKT-Anbieter). Insbesondere mit Blick auf die Handlungsfelder zur Nachhaltigkeit soll auch der Austausch mit weiteren Stakeholdern der Finanzmarktpolitik - Wissenschaft, NGO und Zivilgesellschaft - intensiviert werden, damit rasche, zukunftsfähige und breit abgestützte Weiterentwicklungen der Finanzmarktpolitik möglich sind. Beispiele bestehender Gefässe sind: regelmässige thematische Roundtables mit jeweils breit diversifizierten Teilnehmerkreisen, verstärkter Austausch mit Startups und den Akteuren der Innovationsförderung, z. B. im Rahmen des neu geschaffenen Green Fintech Network. </p>