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Der Schauspieler fühlt sich von seiner Filmfirma betrogen
Bekommt Sylvester Stallone den Kragen nicht voll genug, oder hat das Filmstudio Warner Bros. tatsächlich Einnahmen aus dem Film „Demolition Man“ (1993) verschwiegen? Das jedenfalls behauptet der Action-Star und reichte durch sein Unternehmen Rogue Marble eine Klage wegen Betrugs ein.
Das Studio habe „unehrlich und habgierig“ gehandelt, heisst es in der Schrift. So soll der Film, in dem neben dem 70-Jährigen auch Wesley Snipes und Sandra Bullock spielten etwa 58 Millionen Dollar im Kino eingebracht haben und noch viel mehr unter anderem durch DVD-Verkäufe. Seit 1997 habe Stallone allerdings keine Einsicht mehr darüber erhalten, was „Demolition Man“ weiterhin einbrachte. Daher setzte er sich 2014 durch seinen Manager mit dem Filmstudio in Verbindung und bat um eine Aufstellung. Stallone erhielt den Hinweis, dass keine weiteren Zahlungen mehr anstehen.Das zweifelte Stallones Firma an, worauf eine zweite Stellungnahme eintraf, zwar mit einem Scheck, aber erneut sehr ungenau.
Nun fordert der Schauspieler laut „Hollywood Reporter“ eine nicht bekannte Summe. Makaber: Sylvester feierte ausgerechnet mit Warner Bros. gerade einen grossen Erfolg: Für den gemeinsamen Film „Creed“ (2015) war der Schauspieler für einen Oscar nominiert. Man könnte meinen, die Klage des „Rocky-Darstellers“ sei hinterlistig, doch laut „Hollywood Reporter“ denkt Stallone, dass es Zeit ist, auch für andere Talente in Hollywood zu kämpfen, um faire Bedingungen zu schaffen. Ein ehrenwertes Ansinnen, denn um seine eigenen Einnahmen braucht sich „Rambo“ wohl kaum Sorgen zu machen – der vierte Teil der erfolgreichen „The Expendables“-Reihe soll noch in diesem Jahr in die Kinos kommen.