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Naomi Aldort, von der ich immer wieder über die einfühlende Begleitung von Kindern lerne, empfiehlt Kindern auch dann mit Aufmerksamkeit zu begegnen, wenn sie etwas tun, das wir nicht gutheissen können. Indem wir unsere Intervention mit Ja, statt mit Nein beginnen, sind wir gezwungen eine positive Lösung zu finden. Zum Beispiel: Ja, du willst dieses Buch zerreissen, hier hast du eine Zeitschrift, die du zerreissen kannst. Oder: Ja ich sehe, dass du den Schneemann den dein Bruder gebaut hat zerstören willst, gehen wir zur grossen Schneemauer und machen da ein Loch rein? Ich habe dieses Ja statt Nein ausprobiert und war überrascht von der Wirkung: das betroffene Kind fühlt sich nicht brüskiert und die Stimmung blieb friedlich.