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Dies sagte Bush Sen. in einem Interview mit dem Historiker Mark Updegrove, dessen Mitte November erscheinendes Buch der Nachrichtensender CNN am Samstag in Auszügen im Internet veröffentlichte. Trump sei ein Angeber, sagte der 93-jährige Republikaner, der von 1989 bis 1993 US-Präsident war.
Sein Sohn George W., selbst Präsident von 2001 bis 2009, sagte Updegrove, er habe einen leeren Stimmzettel abgegeben. Über Trump sagte der 71-Jährige: "Dieser Kerl weiss nicht, was es bedeutet, Präsident zu sein." George W. Bush war erst kürzlich deutlich auf Distanz zum aktuellen Staatschef gegangen, allerdings ohne diesen beim Namen zu nennen. Bush wandte sich bei einer Rede in New York gegen Fanatismus, Ansichten über die Vorherrschaft der Weissen und die "Rückkehr isolationistischer Stimmungen".
Bush zeigte sich besorgt über Spaltungstendenzen in der Gesellschaft. Politische Auseinandersetzungen glitten "zu leicht in Feindseligkeit" ab, beklagte er. Der Ex-Präsident setzte sich auch von Trumps Initiative ab, die Einwanderung in die USA zu erschweren. Er beklagte zudem das "schwindende Vertrauen" in freie Märkte und weltweiten Handelsaustausch.
Updegroves Buch "Die letzten Republikaner" erscheint am 14. November. Der Titel ist angelehnt an ein Zitat von George W. Bush, wonach er fürchtet, "der letzte republikanische Präsident" gewesen zu sein. Der Aussenseiter Trump hatte sich bei den Vorwahlen der Republikaner überraschend gegen das von ihm gescholtene Partei-"Establishment" durchgesetzt und anschliessend auch noch die Wahl gegen Clinton gewonnen.
(SDA)