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| Hippolytus von Rom († um 235) - Widerlegung aller Häresien (Refutatio omnium haeresium)

Buch VIII.
13.
Es ist nun die Einheit, der eine Punkt, zugleich eine Zehnheit. Eine solche Kraft ist in dem Jota des einen Punktes..., sowohl eine Zweizahl, als eine Dreizahl, als eine Vierzahl, als eine Fünfzahl, als eine Sechszahl, als eine Siebenzahl, als eine Achtzahl, als eine Neunzahl bis zu den Zehn; dies sind nämlich die vielgespaltenen Zahlen, die in jenem einfachen und nichtzusammengesetzten Punkt des Jota wohnen. Dies bedeutet das Wort: „Weil es gut schien, daß die ganze Fülle im Menschensohn körperlich wohne“1; diese [S. 232] derartigen Zahlenzusammensetzungen aus dem einfachen und unzusammengesetzten einzigen Punkte sind körperliche Hypostasen. Es entstand aus dem vollkommenen Menschen der Menschensohn, den niemand erkannte; die gesamte Schöpfung stellt sich den Sohn als Zeugungsprodukt eines Weibes vor, ohne ihn zu kennen; seine tief dunklen Strahlen nähern sich dieser Welt, halten Veränderung und Zeugung auf und verhindern sie. Die Schönheit jenes Menschensohnes ist bis heute für alle Menschen unfaßbar, so viele sich in bezug auf das Zeugungsprodukt des Weibes geirrt haben. Von jenem Menschen nun ist keines der irdischen Dinge gemacht worden noch wird dies je geschehen. Alles Entstandene ist nicht vom ganzen Menschensohn, sondern nur von einem Teil des Menschensohnes geschaffen worden. Der Menschensohn ist nämlich das eine Jota, der eine Punkt, der von oben ausgegangen ist, erfüllt und alle erfüllend, in sich habend, was immer der Mensch, der Vater des Menschensohnes, hat.
1: Kol. 1, 19 mit 2, 9.