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* 17.5.1942 New York, NY
Taj Mahal (g, voc.) (Geburtsname Henry St. Claire Fredericks). Taj Mahal ist kein Blueser aus dem Delta, stammt allerdings aus einer musikalischen Familie (Vater Jazz-Musiker, Mutter Gospel-Sängerin). Taj Mahal wuchs in Springfield, MA auf und erfuhr eine universitäre Ausbildung. Er ist somit ein theoretischer Student des Blues. 1965 traf er Ry Cooder und die beiden gründeten eine Band namens The Rising Sons. Er verfügt über eine tolle Blues-Stimme, wobei er seinen Gesang immer wieder offensichtlich an The Howlin' Wolf orientiert. Er tritt seit 1956 professionell auf und beschränkt sein Repertoire nicht auf Blues, sondern lässt auch karibische Einflüsse zur Geltung kommen. Im Blues interessiert ihn der frühe akustische Blues, und er macht viele Coveraufnahmen alter Klassiker, die somit erstmals in guter Aufnahmequalität zu hören sind. Er machte Aufnahmen mit den Carolnina-Bluesmusikern John Dee Holeman und Etta Baker, die er wieder entdeckte. Neben dem auf bluesnews.ch bereits empfohlenen Album An Evening of Acoustic Music ist vor allem die drei CDs umfassende Karriere-Retrospektive In Progress & in Motion zu empfehlen.