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Die Sonne ist Sol Gabettas Markenzeichen - nicht nur wegen ihres Vornamens: "Sol bedeutet Sonne, kommt aber auch in der Musik in romanischen Sprachen als der Ton G vor", sagt die Cellistin. "Das ist für eine Musikerin natürlich fantastisch, wenn der Name auf den Beruf verweist." In Cordoba, Argentinien, geboren, kam sie im Alter von zehn Jahren zusammen mit Mutter und Bruder nach Frankreich. Mit vier Jahren begann sie mit dem Cello spielen, mit elf erhielt sie ein Stipendium an der renommierten "Escuela Superior de Musica Reina Sofia" in Madrid, wo sie ihren langjährigen Lehrer Ivan Monighetti kennenlernte, der sie schliesslich zu sich in die Schweiz holte: "Ich hatte grosses Glück, dass ich den richtigen Lehrer zur richtigen Zeit hatte. Denn wenn man nicht von Anfang an einen passenden Mentor hat, ist es sehr schwierig, sich gut zu entwickeln, als Musiker wie als Persönlichkeit." Nach ihrem Abschluss in Basel wechselte die heute 25-Jährige zu David Geringas an die Hanns Eisler Musikschule in Berlin, der wie Monighetti ein Rostropowitsch-Schüler war. Geringas habe ihr eine Tür geöffnet, erzählt Sol Gabetta: "Es ist erstaunlich, wie viel Energie er in seine Schüler investiert." Trotzdem betont sie: "Natürlich muss man sehr gut und seriös sein und hart arbeiten. Aber es ist immer ein bisschen Glück, wie sich eine künstlerische Karriere entwickelt." Mit einem Exklusiv-Vertrag bei RCA Red Seal und ihrem Debütalbum, das am 18. August erscheint, verwirklicht sich für sie nun ein Traum. Sie spielt unter anderem die "Rokoko-Variationen" von Peter Tschaikowsky sowie das erste Cellokonzert von Camille Saint-Saens und die "Pam peana Nr. 2" von Alberto Ginastera zusammen mit dem Münchner Rundfunkorchester unter Ari Rasilainen - frisch und unbekümmert, ganz so, als gäbe es nichts Leichteres. "Grundsätzlich bin ich eine Mischung aus drei Nationen", meint sie: "Ich bin in Argentinien geboren, habe einen französischen Pass und eine russische Mutter. Mit den Komponisten auf meinem Debüt kann ich nun diese drei Nationalitäten vereinen." (Quelle/Copyright: G+J Entertainment Media)
Portrait
Sol Gabetta, Cellistin und künstlerische Leiterin des SOLsberg-Festivals Die Cellistin Sol Gabetta wurde 1981 in Cordoba, Argentinien, als Tochter französisch-russischer Eltern geboren. Bereits als Zehnjährige gewann sie einen ersten Wettbewerb in Argentinien und erhielt seitdem diverse Auszeichnungen, unter anderem beim Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau, den Natalia-Gutman-Preis und beim ARD-Wettbewerb in München. 2004 erregte sie internationales Aufsehen, als sie bei den Luzerner Festspielen als Gewinnerin des "Crédit Suisse Young Artist Award" ihr Debüt mit den Wiener Philharmonikern unter Valery Gergiev gab. Von 1992 bis 1994 war Sol Gabetta Stipendiatin an der "Escuela Superior de Musica Reina Sofia" in Madrid und wechselte anschließend in die Schweiz, um ihre Studien bei Ivan Monighetti an der Musikakademie Basel zu intensivieren. Ihr Konzertexamen machte sie im Jahr 2006 nach weiteren Studienjahren bei David Geringas an der Hanns Eisler Musikhochschule in Berlin. Sol Gabetta spielt mit renommierten Orchester u.a. dem Israel Philharmonic, den Münchner Philharmonikern, dem Amsterdam Concertgebouw Orchestra, dem City of Birmingham Symphony Orchestra oder BBC Philharmonic Orchestra und Dirigenten wie Zubin Mehta oder Lorin Maazel. Eine enge Zusammenarbeit pflegt sie mit dem Kammerorchester Basel, u. a mit den Dirigenten Paul McCreesh, Andris Nelsons und Giovanni Antonini. Sie spielt regelmäßig bei wichtigen Festivals wie dem Rheingau Musikfestival, in Verbier, beim Menuhin Festival in Gstaad, beim Rheingau Musik Festival, den Schwetzinger Festspielen, dem Beethovenfest Bonn, dem Schleswig Holstein Musik Festival, der Schubertiade Schwarzenberg und dem Saratoga Festival. Sie hat ein eigenes Kammermusikfestival mit dem Namen "Solsberg" in der Schweiz gegründet, dort konzertiert sie mit ihren Kammermusikpartnern, darunter Henri Sigfridsson, Mihaela Ursuleasa, Baiba und Lauma Skride sowie Patricia Kopatschinkskaja.
Eine neue, begnadete Cellovirtuosin ist Sol Gabetta zweifelsohne. Ihr klares, schnörkelloses Spiel mit herrlich packender Melodik und fesselnder Eleganz, ganz besonders auch im solistischen Spiel in unterschiedlichen Kulturräumen und Temperamenten zeugt von fesselnder, einfühlsamer und in Expression und Impression technisch souveräner Cellokunst.
Dieses ihr Debütalbum ist eine sich wunderbar ergänzende...Eine neue, begnadete Cellovirtuosin ist Sol Gabetta zweifelsohne. Ihr klares, schnörkelloses Spiel mit herrlich packender Melodik und fesselnder Eleganz, ganz besonders auch im solistischen Spiel in unterschiedlichen Kulturräumen und Temperamenten zeugt von fesselnder, einfühlsamer und in Expression und Impression technisch souveräner Cellokunst.
Dieses ihr Debütalbum ist eine sich wunderbar ergänzende Mischung von spannenden Dialogen verschieden kultureller Wurzeln in entfesselt spielerischer Virtuosität, ein wahrhaft glanzvoller Beginn und ein beglückendes Hörerlebnis.
Anm.:
Die argentinische Cellisten Sol Gabetta wurde 1981 als Tochter französisch-russischer Eltern in Córdoba, Argentinien geboren und machte erstmals im Alter von 10 Jahren von sich reden. Bereits während ihres Studiums konzertierte sie mit zahlreichen bekannten und namhaften Orchestern und Ensembles und erhielt bereits 2 Auszeichnungen. Sie lebt und arbeitet heute in der Schweiz, wo sie seit 2005 an der Akademie in Basel unterrichtet.