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Die Schweizerische Post zieht in Betracht, die Poststelle im Beaumont-Quartier in Freiburg zu schliessen. Um gegen den Abbau des Angebots zu kämpfen, hatte der Quartierverein eine Petition lanciert. Am Dienstagabend sprach sich nun auch der Freiburger Generalrat für die Erhaltung der Poststelle aus. Er verabschiedete eine Resolution, in welcher er die Post bittet, einen leistungsfähigen öffentlichen Dienst zu erhalten. Denn die Quartiere Beaumont und Beauregard seien dicht besiedelt; mit Bauprojekten in den Sektoren Beaumont-Süd, Friglâne und Africanum sowie der Blue Factory werde die Zahl an Einwohnern noch erhöht. Eine Poststelle sei daher nötig, heisst es in der Resolution. Auch seien die 340 Postfächer wichtig für die Unternehmen im Quartier.
SVP-Generalrat David Papaux wandte sich zudem mit einer Frage an den Gemeinderat. Ihm sei ein Brief bekannt, in dem die Post erwähne, dass sie in Diskussionen mit den Gemeindebehörden sei. «Was werden Sie unternehmen, um sich für die Post im Beaumontquartier einzusetzen?» Es habe Kontakte gegeben, bestätigte Syndic Thierry Steiert (SP). Er selbst habe aber keinen direkten Kontakt gehabt. «Die Post vermittelt ein falsches Bild, wenn sie von Diskussionen spricht», betonte er. Im Vorfeld der Schliessung der Poststellen im Burg- und im Neustadtquartier habe sich der Gemeinderat für eine Erhaltung eingesetzt. Die Post habe die Gemeinde aber nie in die Entscheidungsfindung miteinbezogen. «Am Ende ist es die Post, die entscheidet.» rb