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Entstehung von Überschwemmungen
Intensiver oder langanhaltender Regen und/oder Schneeschmelze kann einen erhöhten Abfluss zur Folge haben. Das Gerinne wird zu klein und Wasser tritt über die Ufer. Ferner können hohe Geschiebeanteile, die zur Auflandung des Gerinnes führen, einer Überschwemmung förderlich sein. Auch Verklausungen in einem Fliessgewässer können Überschwemmungen verursachen. Bei langandauerndem Hochwasserabfluss besteht die Gefahr der Überschwemmung durch einen Dammbruch.
Zwei Formen von Überschwemmungen werden unterschieden:
Dynamische Überschwemmung
In geneigtem Gelände, entlang von Wildbächen und Gebirgsflüssen, tritt fliessendes Wasser mit hoher Fliessgeschwindigkeit aus seinem Bett aus. Durch die grosse Fliessenergie wird dabei viel Schutt und Geröll mitgerissen und ausserhalb des Gerinnes abgelagert (Übersarung). Die dynamische Überschwemmung dauert gewöhnlich nur kurz (einige Stunden). Bedingt durch das geneigte Gelände fliesst das Wasser wieder ab. Dabei kann es allenfalls erneut Erosion verursachen.
Statische Überschwemmung
Wenn der Wasserspiegel eines stehenden oder fliessenden Gewässers in flachem Gelände langsam ansteigt, kann es zu einer fortschreitenden Ausuferung kommen. Im ebenen Gelände bewegt sich das Wasser, wenn überhaupt, nur langsam.