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Wenn du einmal in diese Bahn gestiegen bist, wirst du es nie wieder tun. Warum? Weil alle Passagiere während der Fahrt sterben.
Hast du dir schon mal überlegt, was die schönste Art zu sterben wäre? Der litauische Künstler Julijonas Urbonas hat sich diese Frage oft gestellt. Und danach eine Achterbahn entworfen, die ihre Passagiere bis zum Ende der Fahrt töten soll. Auf der «Sterbehilfe-Achterbahn» fährst du erst 510 Meter in die Höhe. Im folgenden Fall in die Tiefe beschleunigt die Bahn auf 360 km/h. Dann rast du durch sieben kleinerwerdende Loopings. Vor dem Dritten bist du tot.
Sterben würden Passagiere durch die starke G-Kraft (10g) während der Fahrt. Erst verengt sich dein Sichtfeld, dann verlierst du dein Bewusstsein und durch die mangelnde Sauerstoffversorgung des Hirns tritt schlussendlich der Tod ein. Laut Designer Urbonas würden Passagiere aufgrund ihres erstickenden Hirns «Euphorie und Freude» in ihren letzten Momenten fühlen.
Was soll genau der Zweck dieses Achterbahn-Konzepts sein? Urbanos sagt, seine Maschine könne helfen, «langweilige» Sterbehilfe zu ersetzen. «Im Gegensatz zu einer extrem sterilen Art der Sterbehilfe, kann so der Tod persönlicher und ritualistischer herbeigeführt werden. Eine aufregende Art des Todes, attraktiv für den Sterbenden wie die Trauernden», meint Urbonas zu «DailyMail». Auf seiner Webseite nennt Urbonas auch «Hinrichtung» als möglichen Verwendungszweck der Achterbahn.
Momentan existiert die Achterbahn nur als Konzept. Urbonas entwarf sie 2010 am Royal College of Art in London, während er an seinem Doktortitel arbeitete. Zuvor hat Urbonas in Vergnügungsparks gearbeitet. Inspiriert wurde er durch eine Aussage des Präsidenten der Philadelphia Toboggan Coasters, einer der ältesten Achterbahn-Firmen der Welt. Dieser sprach von der «ultimativen Achterbahn, auf die du 24 Leute schickst und alle tot zurückkommen». Auf Urbonas' Bahn hat jedoch nur immer eine Person Platz.