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Zahl der Krebserkrankungen leicht abgenommen
2012 sind insgesamt rund 0,5 Prozent der Wohnbevölkerung der Kantone Luzern, Uri, Ob- und Nidwalden an Krebs erkrankt. Das sind fünf Prozent weniger Neuerkrankte als im Vorjahr.
2’241 neue Krebserkrankungen sind in den vier Kantonen Luzern, Uri, Ob- und Nidwalden letztes Jahr verzeichnet worden. Dies meldet das Luzerner Amt für Statistik Lustat. Am häufigsten seien Brust- und Prostatakrebs aufgetreten.
Wie das Lustat meldet, nehme das Risiko, an Krebs zu erkranken, im Alter zu: Von den 65- bis 79-Jährigen waren 1,5 Prozent betroffen, bei den über 79-Jährigen waren es 2,2 Prozent. Dabei sei der Anteil der Männer, die an Krebs erkranken, in der Regel etwas höher als derjenige der Frauen. Letztere würden jedoch häufiger in jüngeren Jahren erkranken. Am häufigsten bei den Neuerkrankungen seien die geschlechterspezifischen Krebsarten Brust- und Prostatakrebs. Dritt und vierthäufigste sind Dickdarm- und Lungenkrebs. Bei diesen zwei Krebsarten sei die Sterblichkeitsrate häufig erhöht, während bei Brust- und Prostatakrebs gute Therapiechancen bestünden.
In den Zentralschweizer Kantonen sind 2012 rund 0,2 Prozent der Bevölkerung einem Krebs erlegen.