Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03556.jsonl.gz/1627

Konkret geht es um acht Dokumente, die im Rahmen von Geschäften von Exxon-Töchtern mit Rosneft vom Chef des russischen Ölkonzerns, Igor Setschin, unterzeichnet worden sein sollen. Setschin war kurz zuvor auf die US-Sanktionsliste gesetzt worden. Exxon habe damit eine "rücksichtslose Missachtung" des US-Sanktionsrechts demonstriert und die Verstösse nicht freiwillig offengelegt, heisst es in der Mitteilung des Ministeriums.
Exxon wies die Vorwürfe zurück. Man habe sich bei den Geschäften an die Vorgaben des Weissen Hauses und des Finanzministeriums gehalten, sagte ein Sprecher. Die Strafe sei "grundlegend unfair". Bei Rosneft handele es sich um einen Konzern, der nicht vom Handelsverbot betroffen gewesen sei. Zum Verhängnis wurde Exxon jedoch, dass sich Rosneft-Chef Setschin auf der US-Sanktionsliste befand./hbr/DP/zb
(AWP)