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Peter- und Paulusaltar
Im Jahr 1677 stiftete die Maurer- und Steinmetz-Zunft den ersten Pfeileraltar in der Nordostecke des Langhauses, den Peter- und Paulsaltar, mit einem Altarbild von Tobias Pock. Es ist dies derselbe Künstler, der auch das große Haupt-Altarbild mit der "Steinigung des hl. Stephanus" geschaffen hat.
Der Peter- und Paulsaltar zeigt die beiden Apostelfürsten.
Die Säulen werden flankiert von Leopold und Kaiser Heinrich, darüber zu sehen sind die Pestpatrone Sebastian und Rochus, zuoberst Petrus mit dem Schlüssel.
Der Heilige Leopold III.
Im Oberbild sind die vier gekrönten Schutzpatrone der Steinmetze mit Zirkeln vor einem Zeichentisch dargestellt, darüber Maria mit dem Kind.
Diese Maria-Kind Darstellung ist angelehnt an das Mariahilfbild von Lucas Cranach.
Engelkopf auf einer Seite der Predella. Es ist dies der einzige Holzaltar von St. Stephan.
Seitliche Ansicht des Altars unter dem Orgelfuss.
Auf dem Orgelfuss von Meister Pilgram aus dem Jahr 1513 stand die erste Orgel. Der Meister hat sich unter dem Fuss verewigt.
Am Patroziniumstag, dem 29. Juni, wird an diesem Altar eine heilige Messe gefeiert.