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Der Bundesrat misst der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung eine hohe Bedeutung bei und stärkt mit seinem Beschluss vom 14. Dezember 2018 ihre Umsetzung durch eine neue bundesinterne Organisationsstruktur. Kernelemente sind die Schaffung eines interdepartementalen «Direktionskomitees Agenda 2030» und die Wahl von zwei Delegierten. Die neue Struktur ermöglicht die vollständige Verankerung der Agenda 2030 in der Verwaltung. Umgesetzt wird die Agenda 2030 weiterhin im Rahmen der Sektoralpolitiken der Bundesstellen und Departemente.
Im Direktionskomitee Agenda 2030 sind die Departemente durch die hauptsächlich betroffenen Ämter vertreten. Die Vertretung erfolgt auf Direktionsstufe. Hauptziel des Komitees ist die Steuerung und Koordination der Umsetzungsarbeiten der Agenda 2030. Das Direktionskomitee ersetzt den bisher bestehenden Interdepartementalen Ausschuss für Nachhaltige Entwicklung (IDANE).
Aufgaben
Die Aufgaben des Direktionskomitees Agenda 2030 umfassen unter anderem:
- Das Monitoring der SDGs in der Schweiz,
- die Erstellung des Länderberichts an die UNO (Voluntary National Review),
- die Priorisierung der wichtigsten Herausforderungen und Chancen für die Schweiz,
- das Festlegen nationaler Ziele,
- die Abstimmung von Massnahmen sowie
- die Zusammenarbeit mit Kantonen, Gemeinden und nichtstaatlichen Akteuren.
Leitung
Das Direktionskomitee Agenda 2030 wird durch die beiden Delegierten des Bundesrats für die Agenda 2030 geleitet. An seiner Sitzung vom 22. März 2019 hat der Bundesrat Herrn Daniel Dubas aus dem Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) und Herrn Jacques Ducrest aus dem Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) zu seinen Delegierten ernannt.