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Nordkoreas Militär plant neue Schiessübungen in der Nähe der umstrittenen Seegrenze zu Südkorea im Gelben Meer. Nordkorea habe den Süden darüber informiert, dass die Übungen am Dienstag in zwei Gebieten nördlich der Seegrenze stattfinden würden, teilte Südkoreas Generalstab mit.
Nordkorea sei vor strikten Reaktionen für den Fall gewarnt worden, dass Artilleriegranaten auf südkoreanisches Gebiet fallen sollten. Wann genau die Übungen mit scharfer Munition in der Nähe der Inseln Yeonpyeong und Baengnyeong beginnen sollten, war unklar.
Ende März hatten sich beide Seiten nach nordkoreanischen Schiessübungen an der Seegrenze einen Schusswechsel geliefert. Die Geschosse waren jeweils ins Meer gefallen.
Zuletzt hatte Nordkoreas Führung als Reaktion auf den Besuch von US-Präsident Barack Obama in Südkorea demonstrativ die militärische Einsatzfähigkeit des Landes überprüft. Seit Tagen warnen Experten zudem vor einem möglichen weiteren Atomwaffentest des stalinistisch geführten Landes. (aeg/sda)