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Verletzungen
Durch Unfälle oder Stürze können in der Hüfte unter anderem Verletzungen wie der Oberschenkelhalsbruch, der Hüftpfannenbruch oder die Hüftkopfbruch auftreten. Zu derartigen Verletzungen kommt es meist durch große Krafteinwirkungen auf die Hüfte bzw. das Hüftgelenk, häufig im Rahmen von Verkehrsunfällen. Im Bereiche der Hüfte und des Oberschenkels sind auch Muskelzerrungen / Sehnenabrisse eine häufige Folge von Verletzungen.
Als Oberschenkelhalsbruch wird im Volksmund auch als ein Hüft- oder Schenkelhalsbruch bezeichnet. Grundsätzlich können je nach der Lokalisation zwei Formen unterschieden werden: die mediale und die laterale Schenkelhalsfraktur, deren Behandlungsmethoden je nach Alter und Knochenqualität sehr unterschiedlich sein können.
Unter einer Hüftpfannenbruch versteht man einen Bruch der Hüftpfanne, welcher vorwiegend in Kombination mit einer Hüftluxation auftritt und durch direkte oder indirekte Krafteinwirkung verursacht wird. Dies ist meist eine sehr ernste Verletzung durch ein Hochenergietrauma beim jüngeren Patienten.
Eine Hüftkopfbruch bezeichnet einen Knochenbruch des Kopfes des Oberschenkelknochens. Sie tritt äußerst selten auf, meist in Kombination mit einer Hüftgelenksluxation oder Hüftpfannenbruch, und wird ebenfalls durch erhebliche Krafteinwirkung hervorgerufen.
Als Hüftluxation wird eine Fehlstellung des Hüftgelenks, bei welcher sich der Gelenkkopf außerhalb der Gelenkspfanne befindet, bezeichnet. Eine Hüftluxation kann entweder angeboren oder traumatisch bedingt sein.
Eine Muskelzerrung am Oberschenkel ist eine sehr häufige Sportverletzung. Sie kann sowohl in den vorderen Muskelgruppen (Streckung des Beines, Quadriceps), in der hinteren Muskelgruppen (Beugung des Beines, Hamstring), in den seitlichen Muskelgruppen (seitliches Anheben des Beines, Stehen auf einem Bein, Abduktoren) oder in der inneren Muskelgruppe, welche das Bein an den Körper ziehen (Adduktoren) vorkommen.