Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03214.jsonl.gz/1126

Es ist ein Widerspruch, gleichzeitig die Treibhausgas-Emissionen und den Anteil der Kernenergie an der Stromproduktion verringern zu wollen. Zu diesem Schluss kommt die französische Académie des sciences in einer Stellungnahme vom 19. April 2017.
Seit Inkrafttreten des Kernenergiegesetzes und der Safeguardsverordnung müssen alle Kernmaterialbestände im Ausland, die sich in Schweizer Eigentum befinden, jährlich den Aufsichtsbehörden gemeldet werden. Das Bundesamt für Energie (BFE) hat am 25. April 2017 die Bestandeszahlen für 2016 veröffentlicht. Die Bestände werden seit 2005 erfasst.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 26. April 2017 die Teilrevision der Kernenergieverordnung (KEV) verabschiedet. Damit werden die Anforderungen an den Sicherheitsnachweis von Kernkraftwerken neu auf Verordnungsstufe geregelt statt wie bisher in einer Richtlinie. Die Änderung tritt auf den 1. Juli 2017 in Kraft.
Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) und das russische Staatsunternehmen Rosatom haben vereinbart, bei der Verstärkung der nuklearen Infrastruktur in Kernenergie-Einsteigerstaaten zusammenzuarbeiten.
Im Jahr 2016 ist der Stromverbrauch in der Schweiz mit 58,24 Mrd. kWh praktisch auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr (-0,01%) geblieben. Der Inlandverbrauch zuzüglich Übertragungs- und Verteilverluste lag bei 62,6 Mrd. kWh. Die Produktion der einheimischen Kraftwerke sank um 6,6% auf 61,6 Mrd. kWh und erreichte ein Niveau von 58,7 Mrd. kWh nach Abzug des Verbrauchs der Speicherpumpen von 2,9 Mrd. kWh. Der Stromimportüberschuss lag bei 3,9 Mrd. kWh.