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Agglomerationsprogramm Basel
Das Agglomerationsprogramm Basel koordiniert die Verkehrs- und Siedlungsentwicklung in der trinationalen Region Basel und erarbeitet alle vier Jahre ein Massnahmenprogramm, das beim Schweizer Bund zur Mitfinanzierung eingereicht wird. Dieses stellt sicher, dass die Verkehrsentwicklung ganzheitlich betrachtet wird und Verkehrsprojekte und Siedlungsentwicklung aufeinander abgestimmt werden.
Der Bund beteiligt sich mit bis zu 50 % an den Investitionskosten förderungswürdiger Projekte in der trinationalen Agglomeration Basel, auch an Massnahmen im grenznahen Ausland. Das Agglomerationsprogramm Basel ist trinational, d.h. es können auch grenzüberschreitend angelegte Projekte aus Deutschland und Frankreich gefördert werden. Mit der Vereinsgründung von Agglo Basel im Jahr 2014 wurden die Strukturen den aktuellen Anforderungen des Bundes angepasst. Alle betroffenen Teilräume des funktionalen Raums Basel, ungeachtet der Landesgrenze, sind mit der grenzüberschreitenden Trägerschaft in das Programm integriert. Dem Verein obliegen insbesondere die Erarbeitung und Weiterentwicklung der Agglomerationsprogramme sowie die Interessenwahrung und Lobbyarbeit für die Agglomeration Basel.
An der siebten Mitwirkungsveranstaltung des Agglomerationsprogramms Basel vom 14. November 2014 in Dornach wurde das gemeinsame Konzept der sieben Bestellerbehörden zur Weiterentwicklung der trinationalen S-Bahn Basel bis zum Jahr 2030 vorgestellt. Zentraler Bestandteil des Konzepts ist das Herzstück der S-Bahn als Durchmesserlinie mit ¼-h-Takt im inneren Agglomerationsgürtel sowie neue Direktverbindungen quer durch die Agglomeration und die Kernstadt.
Ende 2016 wurde das dritte Agglomerationsprogramm mit 300 Projekten beim Bund eingereicht.