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Das Wichtigste in Kürze
- Die USA wollen andere Länder mit Impfstoff versorgen.
- Dies, sobald sie selber genügen haben.
- Gemäss Biden müssen die Länder zusammenarbeiten gegen die Pandemie.
Die USA werden Joe Biden zufolge andere Länder mit Corona-Impfstoffen versorgen, sobald es ausreichend Dosen für die eigene Bevölkerung gibt. Amerika werde für die Welt ein «Waffenlager für Impfungen» sein. Genauso wie die USA im Zweiten Weltkrieg das Zeughaus der Demokratie gewesen seien. Dies sagte Biden am Mittwochabend in seiner ersten Rede vor beiden Kammern des US-Kongresses.
Kein Land könne alleine mit der Pandemie fertig werden, betonte Biden. «Es gibt keine Mauer, die hoch genug wäre, jegliche Viren abzuhalten», sagte er.
Die Hälfte der Amerikaner ist erstgeimpft
Bidens Regierung hat versprochen, bis Ende Mai genügend Impfstoff für alle Erwachsenen im Land zu haben. Mehr als die Hälfte aller Erwachsenen in den USA hat bislang mindestens eine Impfdosis erhalten. Seit dem Impfstart Mitte Dezember wurden rund 235 Millionen Impfdosen verabreicht.
Bislang haben die USA rund vier Millionen Dosen des Impfstoffs des Herstellers Astrazeneca an die Nachbarländer Mexiko und Kanada abgegeben. Dieser ist in den USA noch nicht zugelassen. Zudem stellten die Vereinigten Staaten Indien Rohstoffe zur Herstellung von rund 20 Millionen Dosen zur Verfügung.
Biden wurde am im Januar vereidigt und ist am Donnerstag 100 Tage im Amt. Es war die erste Rede des neu gewählten US-Präsidenten. Diese findet bei einer gemeinsamen Sitzung des Repräsentantenhauses und des Senats im US-Kapitol statt. Traditionell wird sie nicht als Rede zur Lage der Nation bezeichnet, die ansonsten jährlich erfolgt.