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Herzrhythmusstörungen
Aktualisiert: 24. Okt. 2021
Eine Herzrhythmusstörung wird diagnostiziert, wenn der Herzschlag von seinem normalen Rhythmus abweicht, langsamer schlägt, schneller schlägt oder Pausen hat. Die Mehrheit der Herzrhythmusstörungen sind harmlos aber sie verursachen zum Teil unangenehme Beschwerden. Es gibt auch natürlich gefährliche Herzrhythmusstörungen, wie zum Beispiel Vorhofflimmern, Herzkammerflimmern und lange Pausen mit Ohnmachtsanfällen.
Hauptsymptome sind Schwindel, Ohnmachtsanfall, Herzrasen und Herzstolpern etc. Zur Abklärung dieser Erkrankung sollte sich der Patient unverzüglich bei einem Arzt vorstellen. Es wird ein Elektrokardiogramm (EKG) in Ruhezustand danach je nach Bedarf ein Langzeit-EKG auch 24-Stunden-EKG genannt durchgeführt. Manche Herzrhythmusstörungen verursachen einen Schlaganfall wie zum Beispiel Vorhofflimmern oder Vorhofflattern. Neben medikamentösen Therapieoptionen bestehen auch Therapiemöglichkeiten mittels Herzkathetertherapie mit Verödung der auffälligen Strukturen im Herzen. Bei langen Pausen mit störenden Folgen wie häufiger Schwindel oder Ohnmachtsanfall könnte ein Schrittmacher implantiert werden.
Die Behandlung richtet sich nach der Art der Herzrhythmusstörung. Eine Früherkennung von Vorhofflimmern ist zur Vermeidung von Schlaganfall enorm wichtig.