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Hinter den russischen Überfliegern Nikita Nagorni und Artur Dalaloyan hatte sich im Mehrkampf-Final an der EM in Stettin ein enges Rennen um die Plätze 3 bis 8 angekündet.
Schon früh zeichnete sich aber ab, dass es für die Schweizer im Kampf um die Diplomränge eng werden könnte. Eddy Yusof stürzte bei seinem Startgerät Pauschenpferd wie bereits in der Qualifikation, eine Aufholjagd wurde mit einem Punktabzug von drei Zehnteln an den Ringen und einer missglückten Landung beim Sprung zudem bereits im Keim erstickt.
Auch Baumann patzt mehrfach
Während Yusof eine gute zweite Wettkampfhälfte zeigte, gelang Christian Baumann ausgerechnet die Übung am Barren, seinem besten Gerät in der Quali, nicht wunschgemäss. Beim Abgang kam der Aargauer aus der Balance und musste sich mit den Händen am Boden abstützen.
Zum Abschluss des Wettkampfs stürzte der EM-Achte von 2015 am Pauschenpferd erneut, nachdem ihm der Start an den Ringen ausgezeichnet geglückt war.
Im Gegensatz zu Yusof sind die Titelkämpfe in Polen für Baumann aber noch nicht zu Ende, am Sonntag kämpft er am Barren um die Medaillen.
Überragender Nagorni
An der Spitze turnten die beiden russischen Athleten in einer eigenen Liga. Das Duell entschied Nagorni etwas überraschend vor dem Quali-Sieger und Weltmeister Dalaloyan für sich. Der 22-Jährige aus Rostow am Don zeigte einen überragenden Wettkampf und trat die Nachfolge des Ukrainers Oleg Wernjajew an. Bronze holte überraschend Marios Georgiou aus Zypern.
Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 12.04.2019, 13:00 Uhr