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Englischer Vater, deutsche Mutter, aufgewachsen am Bodensee, inzwischen in Köln lebend, nahm die musikalische Karriere von Hanna Fearns erst spät an Fahrt auf: Nach Bandeinspielungen gelang ihr 2014 das Solodebuüt «Sentimental Bones», mit dem die Songwriterin einer grösseren Öffentlichkeit bekannt wurde. «Turn on the Light» ist nun das zweite Soloalbum, das Hanna Fearns noch mehr Fans zutragen sollte. Man hört flotten Gitarrenpop, der an die früühen Werke von Lloyd Cole & The Commotions erinnert. Die erste Single «Act of Grace» nahm Fearns im Stile von Lee Hazlewood und Nancy Sinatra als Duett mit Peter Rubel von International Music auf, einer zurzeit zu Recht angesagten jungen Essener Band. Im zweiten Duett des Albums singt sie mit Ken Stringfellow zusammen, einem der beiden Autoren der US-Band Posies, mit dem sie seit einigen Jahren befreundet ist. Während der torkelnde Slowcore «Turn on the Light» an Tom Waits oder Element of Crime erinnert, ist «Ocean» ein klassisches Liebeslied geworden. Zu den eigenen acht Songs gesellen sich drei Coverversionen von Beck, Vic Chesnutt und Alex Chiltons Big Star. Entstanden ist ein herrliches Album, das von keinem Geringeren als Olaf Opal (u.a. The Notwist) produziert wurde.
tb.
Link zum Label: Ufer Records