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Unternehmer – Referent – Fussballexperte
Noch immer ist er einer der bekanntesten Fussballakteure der Schweiz. Als Urs Meier Ende 2004 offiziell seine Schiedsrichterkarriere beendete, hatte er in 27 Jahren 883 Spiele geleitet. Seit 1994 FIFA-Refree erwarb er sich in zahlreichen Champions League- und UEFA-Cup-Einsätzen die Hochachtung von Spielern und Fans. Es folgten 1998 die Berufung für die WM in Frankreich mit dem politisch brisanten Spiel USA – Iran, zwei Europameisterschaften 2000 + 2004 und die Weltmeisterschaft 2002, bei der er als Höhepunkt das Halbfinale zwischen Deutschland und Südkorea leitete. Im selben Jahr pfiff er auch das Champions League Finale Real Madrid – Bayer Leverkusen in Glasgow und wurde von einer Fachjury zum zweitbesten Schiedsrichter der Welt gewählt.
Urs Meier ist am 22.01.1959 in Zürich geboren. Er ist Vater von zwei volljährigen Kindern und wurde im August 2013 nochmals Vater. Heute lebt er mit seiner Familie in Andalusien. Schon als Kind träumte er von der grossen Fussballkarriere. Dass dafür das Talent nicht ausreichen würde, realisierte er mit 14 Jahren. Der Wunsch als Aktiver im San Siro Stadion in Mailand vor über 60’000 Zuschauern einlaufen zu dürfen, wollte er sich als Schiedsrichter erfüllen. Da man zu jener Zeit aber erst mit 18 Jahren mit der Schiedsrichterei beginnen durfte, nutzte er diese Zeit um in der 1. Mannschaft des SV Würenlos (3. Liga) einen Stammplatz zu sichern. 1977 begann er als aktiver Schiedsrichter bei der D-Jugend (Schinznach Bad – FC Aarau). Nach 14 Jahren schaffte er 1991 den Sprung in die höchste Schweizer Liga (Nationalliga A), dabei war BSC Young Boys Bern – FC St. Gallen sein erstes Spiel.
Urs Meier: Rückblicke