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Citroën Racing: Rallye Argentinien (08.-11.05.2014)
In Argentinien steht der fünfte Lauf der Rallye-Weltmeisterschaft 2014 und damit ein Saisonhighlight auf dem Programm.
Mads Østberg/Jonas Andersson und Kris Meeke/Paul Nagle werden im Citroën DS3 WRC des Citroën Total Abu Dhabi World Rally Teams an den Start gehen. Citroën Racing konnte im Rahmen der Rallye-Weltmeisterschaft neun Siege in Folge in Argentinien feiern.
Citroën in Argentinien neunmal erfolgreich
Nach der Premierensaison 2003 folgte eine neunjährige Siegesserie von Citroën bei der Rallye Argentinien. Nach dem ersten Sieg im Jahr 2004 mit Carlos Sainz/Marc Marti und dann mit Sébastien Loeb/Daniel Elena blieben die Citroën Xsara WRC, C4 WRC und DS3 WRC rund um Carlos Paz ungeschlagen.
Eine beliebte Rallye mit besonderen Bedingungen
Die Rallye Argentinien ist sehr beliebt und gehört zu den komplexesten Läufen im WRC-Kalender. Auf die kompakten und flüssig zu fahrenden Schotterstrecken am ersten Rallyetag folgen eher technische Prüfungen auf den sandigen Strecken der Region Santa Rosa de Calamuchita und am dritten Tag die engen und steinigen Strecken der Berge von Traslasierra.
„Die Rallye Argentinien ist für uns ein besonderer Saisonlauf“, betont Marek Nawarecki, der die Rolle des Deputy Team Principal während der Abwesenheit von Yves Matton, der bei derTourenwagen-Weltmeisterschaft im Einsatz ist, übernimmt. „Die Wetter- und Strassenbedingungen können sehr verschieden sein. Für das Team ist dies ein attraktiver und besonders interessanter Lauf.“
Um sich an die wechselnden Bedingungen anzupassen, hat das Citroën Total Abu Dhabi World Rally Team weit vor Beginn der Rallye mit der Vorbereitung begonnen. Das Team setzt zudem auf seine grosse Erfahrung. „Es gibt Passagen, die 2000 Meter über dem Meeresspiegel liegen“, so Didier Clément, Chefingenieur des Citroën DS3 WRC. „Wir stützen uns auf unsere Arbeit vor der Rallye Mexiko. Für das Set-up haben wir zwei Testtage mit unseren Fahrern eingerichtet. Wir greifen auf unsere Erfahrungen zurück und bieten unseren Fahrern Lösungen an, die wir auf verschiedenen argentinischen Wertungsprüfungen getestet haben. Anschliessend berufen wir uns auf Daten und Eindrücke unserer Fahrer, um das Set-up schrittweise zu verbessern.“
„Wir kennen den Set-up Typ, den wir an den Rallyetagen einsetzen müssen, und die Fallen, die es zu vermeiden gilt“, ergänzt Didier Clément. „Aber wir entwickeln das Fahrzeug auch ständig weiter. Bei der Rallye Argentinien haben wir die Möglichkeit, einige kleine Änderungen am Set-up einzuführen. Hierdurch konnten die Fahrer ihre Eindrücke während der Tests vergleichen. Ziel ist es, ihnen eine neue, nützliche Option zu bieten.“
Mads Østberg hochmotiviert am Start
Mads Østberg nimmt zum vierten Mal an der Rallye Argentinien teil. Der Drittplatzierte in der Fahrerwertung war bereits 2012 in Argentinien auf dem Podium. „Dies ist auch das Ziel in diesem Jahr bei dieser schwierigen Rallye“, so der Norweger. „Wir wollen ein gutes Ergebnis erzielen. Abhängig von den Bedingungen werden wir sehen, ob noch etwas mehr drin ist.“
Für Kris Meeke ist es die erste Teilnahme an der Rallye Argentinien im Rahmen eines Weltmeisterschaftslaufes. Der Nordire kennt die Besonderheiten der Strecke jedoch bereits von seiner Teilnahme in Argentinien im Rahmen der Intercontinental Rally Challenge (IRC).
Von Buenos Aires nach Carlos Paz
Nach der Recce am Dienstag wird das Programm am Donnerstag mit dem Shakedown eingeläutet, zu dem auch der Showstart und eine Super Special Stage in Carlos Paz um 16:00 Uhr (Ortszeit) zählen.
Am Freitag machen sich die Teams auf den Weg in den Norden rund um La Cumbre. Hier stehen zwei Wertungsprüfungen auf dem Programm, die je zweimal absolviert werden: Santa Catalina – La Pampa (27,09 Kilometer) und Ascochinga – Agua de Oro (51,88 Kilometer). Ein 30-minütiger Service ist für 12:18 Uhr (Ortszeit) vorgesehen.
Am Samstag finden zwei Wertungsprüfungen im Süden statt. Die Teams starten vom Parc fermé um 6:25 Uhr (Ortszeit) in Richtung Calamuchita-Tal. Auch hier werden die Prüfungen San Agustin – Villa del Dique (39,99 Kilometer) und Amboy – Yacanto (39,16 Kilometer) je zweimal absolviert, unterbrochen von einem 30-minütigen Service.
Der letzte Tag wird mit nur 76,78 Wertungsprüfungskilometern kürzer. Die Teams fahren ohne Service durch die „Mondandschaften“ der Prüfungen Giulio Cesare – Mina Clavero (22,07 Kilometer) und El Condor – Copina (16,32 Kilometer). Die legendäre Wertungsprüfung Giulio Cesare wird im Vergleich zu den vorherigen Auflagen in umgekehrter Richtung gefahren, von den Bergen runter ins Traslasierra-Tal.
Der zweite Durchgang in El Condor dient als Power Stage. Die Rallye endet am Sonntag, 11. Mai ab 14:48 Uhr (Ohrzeit) in Carlos Paz.
(Pressemitteilung Citroen)