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Das Wichtigste in Kürze
- Amy Schumer will, dass Wolodymyr Selenskyj bei den Oscars eine Rede hält.
- Die Co-Moderatorin hat die Idee den Produzenten der Show vorgeschlagen.
- Selenskyj sprach während des Ukraine-Kriegs schon vor mehreren Parlamenten.
Es ist der Traum eines jeden Schauspielers, bei der Oscar-Verleihung zumindest dabei zu sein. Für den ehemaligen Schauspieler Wolodymyr Selenskyj könnte dieser Traum bald in Erfüllung gehen. Dass er aber als Präsident eines Kriegslandes bei der Show sprechen würde, das dürfte kaum Teil des Traumes gewesen sein.
Am 27. März werden Regina Hall, Wanda Sykes und Amy Schumer die Verleihung der Academy Awards moderieren. Doch wie sollte während der Show mit dem Ukraine-Krieg umgegangen werden? Dies fragt Talkshow-Host Drew Barrymore Amy Schumer in einem vorveröffentlichten Ausschnitt aus der Show, die in einer Woche ausgestrahlt wird.
Es gebe Druck, das Ganze wie Ferien zu behandeln, damit die Leute für eine Nacht alles vergessen können, so Schumer. Doch es seien so viele Augen und Ohren auf der Show, dass man die Möglichkeit habe, etwas anzusprechen. Sie habe auch einige Witze, die auf die aktuelle Situation anspielen.
Doch das scheint ihr nicht zu reichen: «Ich habe die Idee vorgeschlagen, Selenskyj per Video zuzuschalten», verrät Schumer. Sie habe keine Angst, dies während der Oscar-Verleihung zu tun, doch sie produziere die Show nicht.
Im Ukraine-Krieg hat Wolodymyr Selenskyj, der vor seiner Wahl zum Präsidenten Schauspieler und Komiker war, bereits mehrere Auftritte gehabt. Täglich meldet er sich mit einer Videobotschaft auf Facebook. Er sprach vor dem deutschen Bundestag, dem US-Kongress und dem kanadischen Parlament.