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Das Resultat zeige die Fähigkeit der Firma, die Informationen aus dem gewaltigen Handelsvolumen sinnvoll zu nutzen und in Gewinne umzumünzen, schreibt die Zeitung. Vitol selbst befindet sich im Besitz von 350 Partnern und gibt keine Zahlen bekannt. Gegenüber der «Financial Times» lehnte der Konzern eine Stellungnahme ab.
1 Milliarde für Top-Mitarbeiter
Vitol kauft und verkauft täglich mehr als 7 Millionen Barrel Öl und raffinierte Ölprodukte, was dem Verbrauch von Frankreich, Deutschland und Spanien entspricht. Die hohen Profite erlauben der Firma grosszügige Zahlungen ans Management und an Top-Trader. So wurden wichtige Mitarbeiter im vergangenen Jahr durch den Rückkauf von Anteilen im Wert von 1 Milliarde Dollar belohnt.
Laut Insidern war der Erfolg von Vitol im ersten Halbjahr breit abgestützt. Der Anstieg der Ölpreise im ersten Halbjahr habe den Wert der gelagerten Reserven erhöht, die in der Regel über Schulden finanziert werden. Dabei half das Niedrigzinsumfeld weitere Reserven aufzubauen. Zudem hätten sich aus der Preisvolatilität gute Handelschancen ergeben und auch der Flüssiggasbereich sei gut gelaufen.
(gku)