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Akteur*in versus System
Augias ist Präsident des Landes Elis, das im selbst produzierten Mist unterzugehen droht. Da kommen die Elier auf die Idee, dass sie den Volkshelden Herkules bitten könnten, die Heldentat des Ausmistens zu vollbringen. Da dieser knapp bei Kasse ist, nimmt er die niedere Aufgabe an und reist zum Volk, das nur bis drei zählen kann. Froh, um den Vorschuss und die Reisespesen. Nun stellt sich heraus, dass der Grosse Nationale Rat viele Hürden einbauen lässt. Herkules muss zwecks diverser Bewilligungen von Amt zu Amt und kann das Ausmisten des Landes nicht vollbringen. Fast bankrott nimmt er einen Auftrag des Zirkusdirektors Tantalos an und als dieser ihn dann auch noch um die Gage betrügt, flüchtet Herkules nach Stymphalien, dessen Volk nur bis zwei zählen kann und von einer Vögelpest befreit werden will. Wie bereits in den vorangegangenen Stücken beschäftigt sich das Theater Marie mit der dynamischen Konstellation von Akteur*in versus System. Was können wir als Individuen tun? Wie sollen wir uns verhalten in einer Gesellschaft, in der das Übernehmen von Verantwortung nicht gerade en vogue ist? Was ist der nächste Schritt, wenn wir akzeptiert haben, dass wir mit Haut und Haar der Geschichte ausgeliefert sind?