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Vergangenes Wochenende fanden die Europäischen Tage des Denkmals 2020 statt. Im Museum Murten wurde auf Deutsch und Französisch ein interessanter Einblick in dessen Geschichte angeboten.
Anlässlich der Europäischen Tage des Denkmals 2020 (unsereRegion berichtete: Europäische Tage des Denkmals 2020) gewährte das Museum Murten Einblicke in seine eindrückliche Geschichte. Das Gebäude, in dem sich heute das Murtner Museum befindet, war früher eine Getreidemühle – und ursprünglich eine Spitalmühle. Sie wurde während der Murtenschlacht zerstört und anschliessend wieder aufgebaut. Alle 50 bis 60 Jahre kam es zu Umbauten.
Bis im Jahre 1945 war die Mühle in Betrieb – doch gegen Ende rentierte sich das Geschäft nicht mehr. 1976-78 wurde sie restauriert und als Lokalmuseum eingerichtet. Teile der Sammlung, die im Museum besichtigt werden können, bestehen seit 180 Jahren – und wurden, bevor sie ins Museum kamen, in einem Ausstellungsraum im früheren Weibel-Schulhaus gelagert. Manche Objekte dienten beispielsweise dem Geschichtsunterricht und konnten ausgeliehen werden.
Nach der 20-minütigen Präsentation war es uns Besuchenden möglich, das Museum umsonst zu besichtigen – unter anderem die bis Mitte Dezember andauernde Wechselausstellung mit Fotografien von Romano Riedo.