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Die Privatbankengruppe EFG International hat Joachim Strähle zum neuen CEO ernannt. Er ersetzt John Williamson, welcher als Vizepräsident des Verwaltungsrats nominiert wird, wie die Bank mitteilte. Anlässlich der Generalversammlung vom kommenden Jahr soll Williamson dann zum Präsidenten des Verwaltugnsrats vorgeschlagen werden.
Für das Jahr bis dahin wird zuhanden der diesjährigen GV vom morgigen Freitag Niccolo Burki als VR-Präsident nominiert.
Pläne geändert
Damit hat das Unternehmen seine ursprünglichen Pläne geändert. Ende Februar teilte EFG nämlich mit, dass der ehemalige Bank-Sarasin-Chef Strähle als Nachfolger für den zurücktretenden Jean Pierre Cuoni als Präsident des Verwaltungsrates vorgesehen sei.
Nun sei jedoch entschieden worden, dass nun «der richtige Zeitpunkt gekommen sei, um eine neue Perspektive einzubringen und gleichzeitig ein wichtiges Element der Kontinuität zu wahren», schreibt EFG. Ausgelöst worden sei dieser Entscheid durch John Williamson, welcher den Wunsch vorgebracht habe, als CEO zurückzutreten.
CEO auf Zeit
Als Williamson im Juni 2011 die Rolle als CEO übernommen hatte, habe er klar gemacht, dass er diese Funktion nur für eine beschränkte Zeit wahrnehmen werde, bis das Geschäft den Turnaround geschafft habe und wieder auf den Pfad des kontrollierten, profitablen Wachstums zurückgekehrt sei. Dies wurde laut EFG nun «erfolgreich» bewerkstelligt.
EFG zeigt sich «überzeugt», dass Joachim Strähle der ideale CEO-Kandidat ist.
(tno/awp)