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Vor den Gestaden von Lausanne ist heute Morgen eine Schiffs-Explosion mit anschliessender Passagierrettung simuliert worden. Mit der Übung wurde das internationale Rettungsdispositiv des Genfersees getestet.
Die Katastrophenübung fand in Anwesenheit der beiden Waadtländer Regierungsrätinnen Béatrice Métraux (Grüne) und Nuria Goritte (SP) sowie dem Präfekten des französischen Distriktes Haute-Savoie, Georges-François Leclerc, statt. Das Passagierschiff «Ville de Genève» befand sich rund drei Kilometer vor Saint-Sulpice VD.
Gerüstet für den Ernstfall
Nach der simulierten Explosion auf dem Schiff traten laut Mitteilung der Waadtländer Behörden die Rettungskräfte in Aktion: Sie stellten fest, dass unter den 163 Passagieren mehrere Personen verletzt waren. Ausserdem fielen einige Personen ins Wasser.
Bei der darauf folgenden Übung konnten sämtliche Personen gerettet und mit Rettungsbooten sicher an Land gebracht werden. Um die Verletzten kümmerten sich die Sanitäter, und die Feuerwehr brachte den Brand an Bord des Schiffes unter Kontrolle.
Es sei notwendig, die technische Ausrüstung, die Abläufe und die Automatismen im Fall eines Katastrophenalarms regelmässig zu üben, teilte der Kanton Waadt mit. Rettungsübungen dieser Art würden alle zwei Jahre durchgeführt, um für den Ernstfall gerüstet zu sein. (SDA)Publiziert am 15.09.2016 | Aktualisiert am 15.09.2016