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Die Sopranistin Johanna Greulich, geboren 1982 in Hannover, studierte bei Heidrun Kordes in Frankfurt am Main und besuchte Meisterkurse u. a. bei Helmut Deutsch, Beata Heuer, Christoph Prégardien und Kurt Widmer. Bereits vor Studienbeginn zählte sie zu den Finalisten des Kasseler Louis-Spohr-Förderpreises; 2008 gewann sie den Ersten Preis bei der Frankfurter Lenzewski-Konkurrenz, 2011 den Sonderpreis für Musik der Moderne beim Hilde-Zadek-Wettbewerb in Wien. Bislang erarbeitete sie sich Rollen wie die Papagena (Junge Kammeroper Köln) oder die Belinda in Dido and Aeneas (Montepulciano). Ihr besonderes Interesse gilt der zeitgenössischen Musik, der sie sich von 2009 bis 2011 auch im Basler Masterstudiengang «Spezialisierte Musikalische Performance» widmete. So war sie 2008/09 in Vinko Globokars Par une Forêt de Symboles in Freiburg und Wiesbaden zu erleben und sang 2010 in Frankfurt die Uraufführung von Martin Hiendls Erwartung und Traumverlust.
August 2011