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...Core Training
bezeichneit ein Training, das sich v.a. auf die sogenannte Core Muskulatur konzentriert. Zur Core Muskulatur gehört die gesamte Rumpfmuskulatur - die "Mitte" (Core) des Körpers also. Ziel des Core Trainings ist es die gesamte Rumpfmuskulatur zu stärken, wobei eine besondere Gewichtung auf die Tiefenmuskulatur fällt, da diese für die Stütz- und Haltefunktion des Rumpfes hauptverantwortlich ist.
...eine Vibrationsplatte
nennt man im herkömmlichen Sinne Sportgeräte, welche mit Hilfe unterschiedlicher Schwingungen (meistens zwischen 15 und 60 Hertz) dem Trainierenden abverlangen die künstlich erzeugte Instabilität auszugleichen. Dementsprechend wird die Muskulatur trainiert, die den Ausgleich am effektivsten schafft (vgl. Tiefenmuskulatur). Je nach Schwingungsstärke kann so aktivierend oder regenerierend trainiert werden.
...Tiefenmuskulatur
Tiefenmuskulatur ist ganz einfach ausgedrückt unsere Stütz- & Haltemuskulatur. Die Tiefenmuskeln liegen, wie es der Name schon vermuten lässt, unter der "grossen" Muskulatur, die man oberflächlich gut sehen kann. Tiefenmuskeln sind in den meisten Fällen kleine Muskeln, die direkt übers Gelenk gehen, egal ob "nur" übers Knie oder von jedem Wirbelkörper zu Wirbelkörper an der Wirbelsäule. Durch die kurzen Hebel können diese Muskeln optimal Schläge auf die Gelenke abfedern und das Gelenk in Position halten.
...ein Schwingstab
ist ein Trainingsgerät und so funktioniert’s: Die Schwingung des Stabes überträgt sich über die Hände bis in die tief liegenden Muskelschichten. In der Fachsprache wird dieses Bewegungssystem auch als „propriozeptives Training“ bezeichnet. Das meint, dass die Propriozeptoren (Sinnesorgane, welche über Haltung, Winkel & Lagebfindlichkeit im Raum informieren) trainiert werden.
...propriozeptives Training
Unter propriozeptivem Training versteht man Training der Eigenwahrnehmung. Im speziellen versteht man darunter, die Verbesserung der Sinneswahrnehmung in Bezug auf Körperhaltung, Gelenkwinkelstellung und Muskelspannung. Als klassiches Beispiel kann hier sicherlich (unter anderem) die Gleichgewichtsfähigkeit genannt werden, welche mit Hilfe instabiler Unterlagen trainiert werden kann.
...sensomotorisches Training
Der Begriff der Sensomotorik setzt sich aus zwei unterschiedlichen Begriffen zusammen: Zum einen aus dem Wort „senso“, mit welchem informations- aufnehmende Prozesse gemeint sind und zum anderen aus dem Wort „motorik“, das die resultierenden motorischen Handlungen beinhaltet. Vereinfacht gesagt bedeutet das, dass sensomotorisches Training die Anpassung des Körpers an äussere Einflüsse optimiert.
=> Beispiel
Nimmt man einen Tennisball und fängt ihn, ist das sicherlich für einen einigermassen sportlichen Menschen keine grosse Leistung; dennoch ist es in gewisser Weise sensomotorisches Training.
Steht man dabei jedoch auf einem Bein oder einer wackeligen Unterlage und muss dann in kurzer Zeit viele Bälle fangen - oder Jonglieren - ohne das Gleichgewicht zu verlieren, so ist das für die meisten Menschen schwierig und es wird sensomotorisch trainiert.