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Ende September haben die Konsumentenschützer mit anderen Verbänden die Initiative lanciert, um missbräuchliche Schweiz-Zuschläge in Zukunft zu unterbinden und für günstigere Preise zu sorgen. Die Differenzen liessen sich nicht mit höheren Kosten begründen, kritisiert die Allianz der Konsumentenschutz-Organisationen in einer Mitteilung vom Montag.
Im VW-Abgasskandal fordert sie, dass auch betrogene Fahrzeughalter in Europa entschädigt werden. Die Ungleichbehandlung zwischen amerikanischen und europäischen Konsumenten sei nicht akzeptabel, heisst es weiter. Ziel müsse es sein, in Europa einen Vergleich zwischen VW und Betroffenen auszuhandeln.
Weiterführen will die Allianz auch ihren Kampf gegen unerwünschte Werbeanrufe. Diese zählten zum grössten Konsumenten-Ärgernis, wie die Zahl der Beschwerden regelmässig belegen würden. Der Sterneintrag im Telefonbuch werde vor allem von Callcentern immer noch missachtet.
In diesem Bereich konnte die Allianz aber einen Erfolg verbuchen: Seit Ende November können Swisscom-Kunden unerwünschte Werbeanrufe auf dem Festnetz blockieren lassen. Sunrise und UPC wollen im nächsten Jahr ebenfalls eine Lösung zur Bekämpfung solcher Anrufe vorstellen.
Für das kommende Jahr hat die Allianz eine Reihe weiterer Themen auf dem Radar. So will sie weiter gegen die Überversorgung im Gesundheitswesen kämpfen, die Konsumentenrechte bei der neuen Bewegung "teilen statt kaufen" (Sharing Economy) stärken und die Repair-Café-Bewegung weiter ausbauen.
Zur Allianz gehören die Stiftung für Konstumentenschutz (SKS), die Fédération Romande des Consommateurs (FRC) und die Associazione Consumatrici e Consumatore della Svizzera Italiana (ACSI).
(AWP)