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Das grösste Problem der Schweizer Hockey-Nati bei der letzten WM? Die Anfälligkeit in der Defensive. Anders als bei den Weltmeisterschaften davor suchte die Mannschaft von Patrick Fischer ihr Heil vor allem in der Offensive. Ohne Erfolg! Zwar schoss man mehr Tore, kassierte aber auch mehr.
Den Grund haben Fischer und sein Trainerteam mittlerweile eruiert. «Uns war bewusst, dass wir vor allem in der Verteidigung zu viele leichte und kleine Spieler hatten», erklärte er eine Woche vor dem WM-Start in einem Interview. «Deshalb haben wir heuer diesbezüglich mehr auf den körperlichen Aspekt geschaut und auf grosse, kräftige Spieler gesetzt.»
In punkto Wasserverdrängung kann die Schweiz aber noch immer nicht mit der Konkurrenz mithalten, wie eine Analyse der 16 WM-Kader zeigt. Im Vergleich zu Spitzenreiter USA ist Fischers Team im Durchschnitt fast fünf Zentimeter kleiner und fünf Kilogramm leichter und liegt klar auf dem «letzten» Rang.
Fischer hat seine Taktik mittlerweile angepasst: «Wir spielen mit weniger Risiko beim Forechecking. Das heisst, dass wir den Puck weniger oft erobern werden, dafür stehen wir defensiv viel sicherer und kompakter», so der Nationaltrainer. Jetzt muss es nur wieder mit dem Torschiessen klappen.
Robuste NHL-Haudegen wie Roman Josi (187cm/91kg), Nino Niederreiter (188cm/95kg) oder Luca Sbisa (188cm/95kg) werden der Schweiz sicher fehlen. Aber auch die eher klein gewachsenen Powerstürmer Sven Bärtschi (180cm/87kg), Sven Andrighetto (178cm/85kg) und Kevin Fiala (178cm/87kg) werden wir schmerzlich vermissen.