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Caseïnkalk,
Caseogomme, eine aus Frankreich eingeführte Verbindung, die in der Färberei und Kattundruckerei angewendet wird, um baumwollenes Zeug gewissermaßen in wollenes zu verwandeln (die Baumwolle [* 2] zu animalisieren) und Mineralfarben, wie Ultramarin, auf Zeugen ähnlich wie durch Eiweiß zu fixieren. Caseogomme wird durch Auflösen von Caseïn in verdünntem Ammoniak und Vermischen dieser Lösung mit frischem Kalkbrei dargestellt. - Eine Lösung von Case/in in einer wässerigen Boraxlösung wird als Klebemittel unter dem Namen Caseïnleim und zuweilen als Ersatz des arab. Gummi angewendet (s. Kitt).