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Das Grossmünster gehört zusammen mit dem Fraumünster und der St. Peter-Kirche zu den bekanntesten Kirchen der Stadt Zürich. Seine charakteristischen Doppeltürme sind das eigentliche Wahrzeichen der Stadt, wohl zur Unterscheidung vom kleineren Fraumünster. Der Name «Grossmünster» stammt erst aus dem 14. Jahrhundert. Ursprünglich wurde die Kirche in den Urkunden schlicht mit «Zürcher Kirche» (Turicina ecclesia) bezeichnet. Erste schriftliche Belege für die Gründungslegende des Grossmünsters finden sich aus dem 8. Jahrhundert. Anfang des 16. Jahrhunderts war das Grossmünster das Zentrum und der Ausgangspunkt der deutschschweizerischen Reformation unter Huldrych Zwingli und Heinrich Bullinger.
Neben den Glasfestern von Sigmar Polke, der romanischen Krypta (der älteste Teil der Kirche) und den neugotischen Kuppeln bietet das Grossmünster den Besuchern noch viele weitere Sehenswürdigkeiten.