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Das Industrieporträt Chemie Pharma Life Sciences finden Sie in Grafiken
hier als PowerPoint Präsentation
Die Textversion lesen sie nachstehend:
Exporte finanzieren die F&E-Ausgaben in der Schweiz
Finanzierungslücke in der Schweiz ("top-ten"-Firmen)
Mrd. CHF
Quelle: scienceindustries 2015
Die Forschung und Entwicklung in der Schweiz muss durch den Export von Zwischen- und Fertigprodukten in alle Welt finanziert werden.
Die zehn wichtigsten Unternehmen der Branche gaben im Jahr 2014 in der Schweiz etwa CHF 6.6 Mrd. für Forschung und Entwicklung aus. Die Verkaufserlöse dieser Unternehmen in der Schweiz beliefen sich im gleichen Jahre auf rund CHF 2.3 Mrd. Selbst wenn alle Erlöse aus der Schweiz für die Finanzierung der Forschung und Entwicklung in der Schweiz eingesetzt werden könnten (also wenn Produktion und Vermarktung nichts kosten würden), entsteht eine gewaltige Finanzierungslücke.
Diese Finanzierungslücke kann nur geschlossen werden, wenn ein Teil der im Ausland anfallenden Verkaufserlöse in die Schweiz transferiert wird. Ohne dieser "Repatriierung" von Erträgen aus dem Ausland wäre der Forschungsstandort Schweiz mit seinen zentralen Leitungsfunktionen undenkbar.
Die Finanzierung durch eine umfassende Lizenzierung der Forschungsergebnisse ist im heutigen Ausmass der Forschung nicht möglich. Die wichtigste Finanzierungsart ist und bleibt der Warenexport aus der Schweiz. Die Herstellung in der Schweiz von Fertig- und Zwischenprodukten - vor allem von Wirkstoffen - und deren Export an Tochtergesellschaften und Dritte ist eine wirtschaftliche Lebensnotwendigkeit für die chemisch-pharmazeutische Industrie.