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Dies hatte zur Folge, dass im Datensatzfeld «Erwerbung» die Namen mehrerer Donatoren standen, wodurch das konkrete Objekt nicht einer bestimmten Person eindeutig zugewiesen werden konnte. Allein nur die Teilbereinigung dieses Feldes dauerte mehrere Tage und ist bei weitem noch nicht vollständig abgeschlossen. Bei vielen anderen Datenbankfeldern sieht es nicht anders aus. Neben der konkreten Inventarisierung stand und steht daher nach wie vor die Optimierung der Datenbank.
Nun galt es den Ablauf der Inventarisierung festzulegen, um so schnell wie möglich damit durchzukommen. Während die Mitarbeitenden die einzelnen Wappenscheiben zuerst reinigten, vermassen und mit der Inventarisierungsnummer versahen, trug ich die Daten in die Datenbank ein und fotografierte die Objekte. Der Import der Fotos in den jeweiligen Datensatz von MuseumPlus erfolgte dann meist erst später. Die Inventarisierung begann konkret mit den Wappenscheiben, von denen das Schützenmuseum über 1'200 Exemplare besitzt. Obschon sich die meisten im Kellerdepot befinden, sind doch über 200 Stück Teil der Dauerausstellung.
Nach der Wappenscheibensammlung folgte die Plakatsammlung, die etwas mehr als 700 Exemplare beinhaltet. Hier war das Inventarisierungsprozedere fast dasselbe, nur dass die Objekte nicht für die Inventarisierungsnummer mit Lack grundiert, mit einem Marker beschriftet und dann erneut lackiert werden mussten, sondern eine einfache Beschriftung mit Bleistift ausreichte. Inzwischen werden die Pokale und Keramikwaren aufgenommen. Ausserdem wird die coronabedingte Schliessung des Museums und das Homeoffice dafür genutzt, weiter mit der Bereinigung der Datenbank fortzufahren.
Peter Weber, Sammlungsverantwortlicher im Schützenmuseum