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Seit dem 1. Januar 2020 berät die EKSN den Bundesrat und die Bundesverwaltung in grundsätzlichen Fragen zu Sucht, zur Prävention nichtübertragbarer Krankheiten und zu politischen Geschäften in diesem Zusammenhang.
Aktuell
Die EKSN äussert sich zur Verordnung über den Jugendschutz in den Bereichen Film und Videospiele (JSFVV)
Aus Sicht der EKSN gehört in die JSFVV auch die Regulierung von videospielspezifischen Komponenten, welche gesundheits- oder entwicklungsgefährdende Verhaltensweisen auslösen können, wie beispielsweise Mikrotransaktionen.
Verordnung über Tabakprodukte und elektronische Zigaretten (TabPV): eine gute Grundlage mit Verbesserungspotenzial
Die EKSN begrüsst in ihrer Stellungnahme zur TabPV den Vorschlag des Bundesrates, fordert jedoch einige Änderungen.
Zusammenfassung der Stellungnahme der EKSN zur Verordnung über Tabakprodukte und elektronische Zigaretten (TabPV) (PDF, 38 kB, 20.09.2023)Zusammenfassung Stellungnahme der EKSN zu TabPV
September 2023
Geplante Besteuerung von E-Zigaretten: ermutigend, aber nicht ausreichend.
Die EKSN unterstützt den vom Bundesrat vorgelegten Änderungsentwurf des Tabaksteuergesetzes teilweise. Sie begrüsst zwar das Vorhaben, die elektronische Zigarette dem Tabaksteuergesetz zu unterstellen, bedauert aber sehr, dass dabei nicht sämtliche Tabak- und Nikotinprodukte und deren Besteuerungssysteme miteinbezogen wurden und die Tabaksteuer nicht stark erhöht wird.
Geplante Besteuerung von E-Zigaretten: ermutigend, aber nicht ausreichend. (PDF, 88 kB, 08.02.2023)Positionspapier der EKSN
Februar 2023
Aufgaben und Organisation der EKSN
Die Eidgenössische Kommission für Fragen zu Sucht und Prävention nichtübertragbarer Krankheiten (EKSN) ist eine ausserparlamentarische Kommission. Als unabhängige Fachkommission verfasst sie Berichte und Stellungnahmen zu Fragen, die übergreifend die Thematik von Sucht und Risikofaktoren für nichtübertragbare Krankheiten betreffen. Sie initiiert und begleitet die Meinungsbildungs-, Entscheidungs- und Realisierungsprozesse bei Fragen, die im Zusammenhang mit Alkohol, Tabak, Betäubungsmitteln, Verhaltenssüchten sowie psychoaktiven Medikamenten stehen.
Die per Januar 2020 neu eingesetzte EKSN ersetzt die bisherigen eidgenössischen Kommissionen für Alkoholfragen (EKAL), für Tabakprävention (EKTP) und für Suchtfragen (EKSF). Sie vereinigt 20 Expertinnen und Experten aus folgenden Bereichen:
- Gesundheitsförderung und Prävention
- Sozialwissenschaften
- Medizin
- Suchthilfe und Suchttherapie
- Justiz und Vollzug
- Gesundheitliche Chancengleichheit
- Gesundheitskommunikation
Die Kommission ist dem Eidgenössischen Departement des Innern zugeteilt. Das wissenschaftliche Sekretariat wird durch die Abteilung Prävention nicht übertragbarer Krankheiten des BAG geführt.
Monitoring-System & Wissens- und Austauschplattform
Letzte Änderung 05.12.2023