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Den Preis als Beste Britische Solokünstlerin nahm Newcomerin Mabel («Don't Call Me Up») mit nach Hause - 30 Jahre nachdem ihre Mutter, die Sängerin Neneh Cherry, zwei Brit Awards erhalten hatte. Als Beste Band wurden überraschend Foals ausgezeichnet, die sich gegen Coldplay und Bastille durchsetzten.
Der begehrte Brit für das Album des Jahres ging an den Londoner Rapper Dave für sein sozialkritisches Werk «Psychodrama». Die Auszeichnung für die Single des Jahres nahm der Sänger und Songwriter Lewis Capaldi («Someone You Loved») entgegen. Capaldi wurde auch als Bester Nachwuchskünstler ausgezeichnet.
Auf internationaler Ebene gingen die Brit Awards an den amerikanischen Rapper Tyler The Creator («EARFQUAKE») und - wie erwartet - an die Sängerin Billie Eilish («Bad Guy»), die schon bei den Grammys abgeräumt hatte.
Eilish performte bei der Zeremonie in London erstmals ihren Titelsong «No Time To Die» für den kommenden James-Bond-Film «Keine Zeit zu sterben». Zusammen mit der 18 Jahre alten Musikerin standen ihr Bruder Finneas, der deutsche Filmkomponist Hans Zimmer, Gitarrist Johnny Marr und ein ganzes Orchester auf der Bühne.
Ausserdem begeisterten die Preisträger Mabel, Capaldi und Stormzy mit mitreissenden Auftritten das Publikum in der Londoner O2-Arena. Zum Abschluss des Abends trat Sänger Rod Stewart gemeinsam mit seinen früheren Bandkollegen Ronnie Wood und Kenney Jones von der Rockgruppe The Faces auf und sang den Klassiker «Stay With Me».