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Kinder sind in der Schule jeden Tag Keimen ausgesetzt. Seien Sie darauf vorbereitet und erfahren Sie mehr über Keime und Viren, mit denen Sie in Berührung kommen können."
Asthma
Asthma ist eine chronische Erkrankung der Luftröhren (Bronchien), die Luft in die Lungen transportieren. Es ist oft schwer, Asthma zu diagnostizieren, da die einzelnen Kinder verschiedene Symptome haben können. So kann ein Kind beispielsweise häufige und hartnäckige Erkältungen haben, während ein anderes Kind die ganze Nacht über hustet. Symptome können beginnen oder sich verschlimmern, wenn sie durch gängige Allergene "ausgelöst" werden.
Kinder mit Asthma können ausserdem empfindlich auf Erkältungen und andere Virusinfektionen, kalte Luft, Partikel oder Chemikalien in der Luft und/oder abrupte Veränderungen der Zimmertemperatur reagieren. Wenn Asthma sich bemerkbar macht, wird es oft als "Schub" oder "Asthmaanfall" bezeichnet.
Symptome
Während eines Schubes schwellen die Atemwege an und entzünden sich, was sie überempfindlich und "reizbar" macht. Das kann zu Krämpfen führen, die folgendes hervorrufen:
- Blockade der Atemwege
- Pfeifende Atemgeräusche
- Druck auf der Brust
- Kurzatmigkeit
Behandlung
Zeigt Ihr Kind Asthmasymptome, sollte es vom Kinderarzt untersucht und behandelt werden. Die Behandlung umfasst die Bekämpfung der Entzündung der Atemwege mit Medikamenten und die Vermeidung von Auslösern. Das wichtigste ist, dass Sie bei der Behandlung von Asthma daran denken, dass man einen Asthmaanfall durch eine schnelle Reaktion in den Griff bekommen und beenden kann.
Man kann Asthma nicht verhindern, Sie können jedoch daran mitwirken, Asthmaanfälle zu vermeiden. Hat Ihr Kinderarzt diejenigen Stoffe festgestellt, die bei Ihrem Kind Asthma auslösen, versuchen Sie, den Kontakt Ihres Kindes damit zu unterbinden.
Windpocken
Windpocken kommen bei Kindern häufig vor, vor allem wenn Sie jünger als 12 Jahre sind. Sie werden durch das Varicella-Zoster-Virus (VZV) verursacht und gehen in der Regel ohne Behandlung wieder weg. Da die Infektion aber so ansteckend ist, befällt es oft die gesamte Familie, ganze Vorschulklassen oder Spielegruppen.
Symptome
- Roter, juckender Ausschlag auf der Haut, der Pickeln oder Insektenstichen ähnelt.
- Treten häufig zuerst auf dem Bauch, Rücken oder Gesicht Ihres Kindes auf. Sie breiten sich dann über den gesamten Körper aus, darunter auch Kopf, Mund, Nase, Ohren und Genitalien.
- Kann grippeähnliche Symptome hervorrufen: Halsschmerzen, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen und/oder Fieber.
- Der ursprüngliche Ausschlag entwickelt sich zu kleinen Bläschen, die mit Flüssigkeit gefüllt sind, die zu Beginn durchsichtig und später trüb ist.
- Die Bläschen platzen auf, tun weh und trocknen dann aus und bekommen eine Kruste.
Ein Kind ist so lange ansteckend, bis alle Wunden verkrustet sind.
Behandlung
Gegen Windpocken gibt es keine Behandlung, da sie von einem Virus ausgelöst werden. Sie können Ihr Kind jedoch gegen Windpocken (Varicella) impfen lassen, in der Regel zwischen dem Alter von 12 bis 15 Monaten. Haben Sie das Gefühl, dass Ihr Kind Windpocken haben könnte, holen Sie den Kinderarzt. Denken Sie daran zu fragen, wie Sie mögliche Komplikationen erkennen können. Entscheiden Sie sich dazu, Ihr Kind in der Arztpraxis untersuchen zu lassen, teilen Sie den Arzthelferinnen mit, dass Sie den Verdacht auf Windpocken haben, damit die anderen Kinder im Wartezimmer nicht damit in Kontakt kommen.
Die normale Erkältung
Eine Erkältung ist normalerweise in den ersten zwei bis vier Tagen nach dem ersten Auftreten der Symptome und bis zu drei Wochen lang ansteckend. Sie wird durch den Kontakt zwischen Personen oder zwischen Personen und Oberflächen leicht übertragen… und häufiges und gründliches Händewaschen ist deshalb so wichtig, damit man ihre Verbreitung verhindern kann.
Symptome
- Laufende oder verstopfte Nase
- Niesen
- Kratzender Hals
- Zu einer Erkältung können auch Halsschmerzen, Husten, Kopfschmerzen, leichtes Fieber, Müdigkeit, Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit und/oder grüner/gelber Schleim gehören.
Behandlung
Eine Erkältung kann nicht mit Medikamenten geheilt werden, sie können jedoch helfen, dass die Gliederschmerzen, Kopfschmerzen und das Fieber Ihres Kindes etwas nachlassen. Versuchen Sie es mit Paracetamol oder Ibuprofen - lesen Sie aber auf jeden Fall die Empfehlungen auf der Verpackung bezüglich des Alters und/oder Gewichts.
Fragen Sie Ihren Arzt, auf welche Symptome Sie achten sollen, die eine medizinische Versorgung erfordern würden. Ausserdem: Geben Sie einem Kind unter 12 Jahren niemals ohne direkte Anweisungen Ihres Arztes Erkältungsmittel und geben Sie einem Kind bei einer Erkältung niemals Aspirin.
Bindehautentzündung
Bei dieser häufigen Krankheit entzündet sich die Schleimhaut, die den weissen Teil des Auges und die Lidinnenseite bedeckt. Einige Arten gehen von selbst weg, andere müssen medikamentös behandelt werden. Einige Fälle von Bindehautentzündung werden von Bakterien oder Viren verursacht, diese sind dann ansteckend. Andere (nicht ansteckende) Ausprägungen werden von Allergien oder Reizstoffen aus der Umwelt wie Schadstoffen in der Luft, z.B. Rauch oder Dunst, hervorgerufen.
Symptome
- Normalerweise fühlen sich die Augen unangenehm an und werden rot.
- Juckreiz
- Tränende Augen
- Ausfluss, durch den die Augen nach dem Schlafen zusammenkleben können.
Behandlung
Die Behandlung hängt von der Ursache der Erkrankung ab. Setzen Sie sich also mit Ihrem Kinderarzt in Verbindung, damit dieser die Ursache bestimmen und eine Behandlung empfehlen kann. Versuchen Sie, mit kalten oder warmen Kompressen die Symptome Ihres Kindes zu lindern. Reinigen Sie ausserdem das/die infizierte(n) Auge(n) mit sauberem Mull oder sauberen Wattepads, die in warmes Wasser getunkt werden, von innen nach aussen. Bekommt Ihr Kind auch Fieber und schwillt der Bereich in und um die Augenlider weiter an, wird er röter oder empfindlicher, setzen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung.
Ohrentzündungen
Ohrentzündungen kommen bei kleinen Kindern sehr häufig vor. Tatsächlich hatten 75 Prozent der Kinder in den USA im Alter von drei Jahren mindestens einmal eine Ohrentzündung. Je nach Art der Ohrentzündung Ihres Kindes sind Medikamente erforderlich oder nicht.
Symptome
Je nach Art der Ohrentzündung:
- Ohrenschmerzen
- Druckgefühl
- Fieber
- Übelkeit
- Erbrechen
- Schwindel
- Probleme beim Essen oder Schlafen
- Ein Gefühl, als würden die Ohren zufallen oder "ploppen"
- Überhaupt keine Symptome
Behandlung
Haben Sie das Gefühl, dass Ihr Kind eine Ohrentzündung haben könnte, rufen Sie Ihren Arzt an. Die Behandlung hängt von vielen Faktoren ab, darunter die Art und Schwere der Ohrentzündung, die Dauer der Ohrentzündung, die Häufigkeit von Ohrentzündungen, das Alter und mögliche Risikofaktoren sowie die Frage, ob die Entzündung das Hörvermögen Ihren Kindes beeinträchtigt. Ist Ihr Kind anfällig für Ohrentzündungen, kann es helfen, wenn Sie Ihr Kind von grossen Gruppen von Kindern und von passivem Rauch fernhalten.
Grippe
Die Influenza oder "Grippe" ist eine Infektion der Nase, des Halses und der Lungen, die von Influenzaviren ausgelöst wird. Die Grippe wird manchmal mit der normalen Erkältung verwechselt - im Allgemeinen ist die Grippe allerdings schlimmer als die normale Erkältung. Sie ist ausserdem höchst ansteckend.
Symptome
- Plötzliches, oft hohes Fieber
- Husten (manchmal trocken)
- Schmerzende Glieder
- Kopfschmerzen
- Halsschmerzen
- Schüttelfrost
- Extreme Müdigkeit
Behandlung
Antibiotika heilt das Grippevirus nicht. Und da sich Grippeviren hauptsächlich durch das Husten oder Niesen einer Person mit Influenza zwischen Personen oder durch das Berühren einer infizierten Oberfläche verbreiten, sind Händewaschen und das Reinigen/Desinfizieren von Oberflächen für die Verhinderung von deren Verbreitung entscheidend. Haben Sie das Gefühl, dass Ihr Kind die Grippe haben könnte, setzen Sie sich mit Ihrem Arzt in Verbindung. Je nach Schwere der Symptome kann der Arzt antivirale Medikamente zur Linderung der Symptome verschreiben.
Kopfläuse
Kopfläuse sind winzige, flügellose Parasiten, die im menschlichen Haar leben. Sie kommen vor allem bei Kindern zwischen 3 und 12 Jahren und besonders häufig bei Mädchen vor. Kopfläuse sind ausserdem sehr ansteckend… und haben nichts mit der Hygiene oder Sauberkeit eines Kindes zu tun.
Symptome
- Juckende und entzündete Kopfhaut
- Läuseeier (Nester), die vor dem Schlüpfen winzig sind und wie gelbe, dunkelgelbe oder braune Punkte aussehen.
- Nach dem Schlüpfen (nach ca. 1 bis 2 Wochen) sieht die zurückbleibende Schale weiss bzw. durchsichtig aus.
- Die Larven (Babyläuse) sind kleiner als ausgewachsene Läuse. Sie sind ca. 7 Tage nach ihrem Schlüpfen ausgewachsen.
- Ausgewachsene Läuse haben die ungefähre Grösse eines Sesamsamens. Sie sind dunkelbraun, können in dunklerem Haar allerdings auch dunkler aussehen.
Behandlung
Setzen Sie sich mit Ihrem Kinderarzt in Verbindung, wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr Kind Kopfläuse haben könnte oder wenn sich Ihr Kind auf dem Kopf oder in anderen Bereichen mit Körperbehaarung kratzt. Ihr Kinderarzt oder ein Apotheker kann zur Beseitigung der Läuse ein arzneimittelhaltiges Shampoo, eine Creme oder Lotion empfehlen. Er kann auch eine spezielle Spülung für die Haare Ihres Kindes vorschlagen, womit die Nester leichter herausgekämmt werden können.
Holen Sie sich ärztlichen Rat ein, wenn das verschriebene Medikament oder nicht verschreibungspflichtige Medikamente nicht helfen.
Grind
Diese ansteckende Hautinfektion gehört zu den häufigsten Hautinfektionen bei Kindern. In der Regel wird sie von einer oder zwei Bakterienarten verursacht: A-Streptokokken oder Staphylococcus aureus. Grind kommt besonders häufig in den Sommermonaten vor und tritt eher an Stellen auf, an denen die Haut bereits verletzt oder gereizt ist. Er kann durch den Kontakt mit der infizierten Haut oder dem Berühren von Gegenständen, wie Kleidungsstücken, Handtücher und Bettzeug, die mit der infizierten Haut in Berührung gekommen sind, übertragen werden.
Symptome
Die Symptome sind davon abhängig, von welchen Bakterien die Krankheit verursacht wurde:
- A-Streptokokken: Zu den Symptomen gehören winzige Bläschen, die möglicherweise aufplatzen und kleine, nasse Stellen roter Haut zurücklassen, aus denen Flüssigkeit austritt. Nach und nach bedeckt eine dunkelgelbe oder gelb-braune Kruste (ähnlich wie Honig oder brauner Zucker) den verheilenden Bereich.
- Staphylococcus aureus: Zu den Symptomen gehören grössere Bläschen, die Flüssigkeit enthalten und erst durchsichtig und später trüb aussehen. Manchmal platzen diese Bläschen überhaupt nicht auf.
Behandlung
Haben Sie den Verdacht, dass Ihr Kind Grind haben könnte, rufen Sie Ihren Arzt an. Kleine Bereiche mit Grind können in der Regel mit einer antibiotischen Wundschutzcreme behandelt werden - kommt es bei Ihrem Kind jedoch an zu vielen Körperstellen vor, kann Ihr Arzt antibiotische Tabletten oder eine antibiotische Flüssigkeit verschreiben. Hat die Behandlung mit Antibiotika erst einmal begonnen, stellt sich nach wenigen Tagen Besserung ein.
MRSA
Die Abkürzung MRSA steht für Methicillin-resistenter Staphylococcus areus, eine potentiell gefährliche Art der Staphylokokken-Bakterien, die gegen bestimmte Antibiotika resistent ist und Haut- und andere Infektionen verursachen kann. Wie bei allen gewöhnlichen Staphylokokkeninfektionen reduziert die Erkennung der Anzeichen und die richtige Behandlung von MRSA-Hautinfektionen in frühen Stadien die Möglichkeit, dass die Infektion schlimmer wird.
Symptome
Die meisten Staphylokokken-Hautinfektionen, darunter auch MRSA, treten als eine Unebenheit oder infizierte Stelle auf der Haut auf, die:
- Rot ist
- Geschwollen ist
- Schmerzt
- Bei Berührung warm ist
- Eitrig oder mit einer anderen Flüssigkeit gefüllt ist
- Von Fieber begleitet wird
Behandlung
Haben Sie den Verdacht, dass Ihr Kind eine MRSA-Hautinfektion haben könnte, bedecken Sie diesen Bereich mit einer Binde und setzen Sie sich mit Ihrem Arzt in Verbindung. Besonders wichtig ist es, sich mit Ihrem Arzt in Verbindung zu setzen, wenn die Anzeichen und Symptome für eine MRSA-Hautinfektion von Fieber begleitet werden.
Ringelflechte
Ringelflechte (engl. ringworm) sind keine Würmer. Es handelt sich dabei um eine Pilzinfektion der Kopfhaut oder der Haut und sie hat ihren Namen von den "Ringeln", die sie auf der Haut erzeugen kann. Ringelflechte gehört zur "Tinea"-Familie der Pilzinfektionen auf der Haut, die auch eine Pilzinfektion in der Leistengegend und Fusspilz hervorrufen kann. Sie kommt sehr häufig vor und ist leicht ansteckend, besonders bei Kindern. Haustiere, wie Nutztiere, Hunde, Katzen, Hamster und Meerschweinchen, können ebenfalls an Ringelflechte erkranken. Ringelflechte kann von diesen Tieren auf Kinder übertragen werden, wenn sie engen Kontakt mit ihnen haben.
Symptome
- Haut: Juckreiz, Rötung der Haut und eine kreisförmige, ungleichmässige Wunde, die sich entlang ihrer Ränder ausbreitet und in der Mitte aufgehellt ist.
- Kopfhaut: Beginnt als kleine wunde Stelle, die einem Pickel ähnelt, bevor sie ungleichmässig, plättchenförmig oder schuppig wird. Sie wird oft mit Haarschuppen verwechselt. Die Kopfhaut kann anschwellen, wund und rot werden. Einige Haare können ausfallen oder abbrechen.
- Nägel: Können dick, weiss oder gelblich werden und abbrechen.
- Zu den Symptomen für Ringelflechte kann auch eine geschwollene, entzündete und nässende Masse gehören, die als "Kerion" bezeichnet wird. Daher wird sie manchmal mit Grind verwechselt.
Behandlung
Haben Sie den Verdacht, dass Ihr Kind Ringelflechte haben könnte, setzen Sie sich mit Ihrem Kinderarzt in Verbindung. Er wird Ihnen möglicherweise eine antimykotische Wundschutzcreme gegen Ringelflechte auf der Haut oder ein Medikament zum Einnehmen gegen Ringelflechte auf der Kopfhaut und/oder den Nägeln empfehlen.
Halsentzündung
Eine Halsentzündung wird durch Bakterien der Gattung der A-Streptokokken verursacht. Sie kommt sehr häufig vor und ist ansteckend. Hat ein Kind eine Halsentzündung, kann man die Bakterien in der Regel direkt im Nasen- und Halsbereich feststellen - weshalb Streptokokken sehr leicht durch Niesen, Husten oder sogar den Kontakt zwischen Händen weitergegeben werden können. Wird sie nicht behandelt, kann eine Halsentzündung zu schweren Komplikationen führen.
Symptome
- Rote und weisse Stellen im Hals
- Probleme beim Schlucken
- Empfindliche oder geschwollene Drüsen (Lymphknoten) im Nacken
- Rote und vergrösserte Mandeln
- Kopfschmerzen
- Schmerzen im Unterbauch
- Fieber
- Allgemeines Unwohlsein, Unbehagen oder ein Krankheitsgefühl
- Appetitlosigkeit und Übelkeit
- Hautausschlag
- Symptomatischer Mundgeruch
Behandlung/Vorbeugung
Haben Sie das Gefühl, dass Ihr Kind eine Halsentzündung oder Halsschmerzen haben könnte und möglicherweise in Kontakt mit Streptokokken gekommen ist, setzen Sie sich mit Ihrem Arzt in Verbindung. Er wird einen Schnelltest auf Streptokokken durchführen oder eine Streptokokkenkultur anlegen, bevor er entscheidet, ob Antibiotika notwendig sind.
Warzen
Warzen sind Hautinfektionen, die von Viren aus der Gattung der Humanen Papillomaviren (HPV) verursacht werden. Sie kommen bei Kindern häufiger vor als bei Erwachsenen. Auch wenn sie überall am Körper auftreten können, werden sie oft auf oder im Bereich von kleinen Schnitten oder Schrammen oder im Bereich der Nägel gefunden, wenn ein Kind an den Nägeln und an der Nagelhaut kaut. Sie sind sehr ansteckend und Ihr Kind kann Warzen bekommen, wenn es etwas berührt - z.B. ein Handtuch oder ein Tisch -, das zuvor von jemandem mit einer Warze berührt worden war.
Symptome
Bei den verschiedenen Warzen gibt es unterschiedliche Symptome:
- Normale Warzen - kommen auf Fingern, Händen, Knien und Ellenbogen vor. Die kleine, harte Unebenheit in der Form einer Kuppe und in der Regel gräulich-braun hat oft eine raue Oberfläche mit schwarzen Flecken.
- Flache Warzen - oft im Gesicht, aber auch auf Armen, Knien oder Händen. Kleiner als andere Warzen. Glatt mit flachen Oberflächen. Sie können pink, hellbraun oder gelb sein und in Gruppen auftreten.
- Warzen an der Fusssohle - da sie an der Fusssohle auftreten, können sie beim Laufen schmerzhaft sein.
- Fadenförmige Warzen - kommen im Bereich des Mundes, der Augen und der Nase vor. Haben eher die Form von Fingern und sind normalerweise hautfarben.
Behandlung
Hat Ihr Kind eine Warze, sprechen Sie mit Ihrem Kinderarzt, bevor Sie versuchen, sie selbst zu behandeln. Eine Warze geht oft ohne Behandlung weg; das kann zwischen ca. 6 Monate bis zwei Jahre dauern. Ihr Arzt kann sich jedoch auch dazu entschliessen, die Warze zu entfernen, wenn sie Ihr Kind stört oder weh tut (wie es bei Warzen an der Fusssohle oft der Fall ist).