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Der frühere US-Präsident George W. Bush gibt einen seltenen Einblick in sein Privatleben und zeigt einige seiner selbst gemalten Bilder. Mehr als zwei Dutzend Werke sollen im April in Dallas ausgestellt werden, wie die Präsidentenbibliothek am Mittwoch mitteilte.
Die Ausstellung unter dem Titel «Die Kunst der Führung: Die persönliche Diplomatie eines Präsidenten» werde die Beziehungen erforschen, die Bush mit anderen Staatenlenkern schmiedete, «um internationale Politik zu gestalten und amerikanische Interessen im Ausland voranzubringen», hiess es.
Neben Porträts werden demnach Artefakte, Fotos und persönliche Überlegungen Bushs zu sehen sein. Seit seinem Ausscheiden aus der Politik 2009 ist Bush nur noch selten in der Öffentlichkeit aufgetreten.
Anders als Vorgänger wie Jimmy Carter und Bill Clinton lebt er zurückgezogen mit seiner Frau Laura in Dallas. Dort lernte er zu malen, nachdem er hörte, wie sehr dieses Hobby den früheren britischen Premier Winston Churchill erfüllt hatte.
In einem Interview im vergangenen Jahr räumte Bush, dessen Amtszeit von den Terroranschlägen des 11. September geprägt war, sein eingeschränktes künstlerisches Talent ein. Seine Lehrerin Bonnie Flood gab in einem Interview mit Fox News zu Protokoll, dass der Ex-Präsident erst mal 50 Hunde gemalt habe, bevor er sich anderen Bildern, etwa Landschaftsporträts, gewidmet habe.
Bushs Leidenschaft war publik geworden, nachdem er im Februar 2013 ein selbstgemaltes Ölgemälde seines verstorbenen Hundes Barney auf Facebook veröffentlicht hat. Zudem hat ein Hacker wenig später zwei angebliche Selbstporträts Bushs geleakt, auf denen er in der Dusche steht respektive in der Badewanne liegt. (rey/sda)