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Der älteste Hund der Welt war ein Kelpie, die Hündin ist 30 Jahre alt geworden.
Ab wann gilt der Hund als „Senior“?
|kleiner Hund

<10kg
|ab 10 Jahren|
|mittelgrosser Hund

<25kg
|ab 8 Jahren|
|grosser Hund

<45kg
|ab 7 Jahren|
|Riesenrassen

>45kg
|ab 5-6 Jahren|
Viele Krankheiten verursachen erst in einem fortgeschrittenen Stadium Symptome und werden daher sehr spät erkannt. Durch regelmässige Gesundheitskontrollen können die Krankheiten früher diagnostiziert werden.
Je früher eine Krankheit erkannt wird, desto besser kann sie behandelt werden und
eine frühzeitige Behandlung einer Erkrankung kann die Lebenserwartung der Hunde verlängern
Was wird bei der jährlichen Vorsorgeuntersuchung beim Tierarzt gemacht?
Im Gespräch mit dem Besitzer können etwaige Beschwerden oder Veränderungen beim Hund bereits erkannt werden. Zudem wird der Hund gründlich untersucht:
- Gewichtskontrolle
- Kontrolle der Zähne und der Maulhöhle
- Untersuchung des Bewegungsapparates
- Abhören von Herz und Lunge
- Abtasten des Hundes, um mögliche Knoten/Tumoren zu ertasten
- Blut- und ev. Urinuntersuchung, um die Funktion der Organe zu beurteilen
Bei folgenden Symptomen sollte ein Tierarzt aufgesucht werden?
- Leistungsschwäche
- Bewegungsunlust
- Gewichtsverlust oder Gewichtszunahme
- vermehrtes Trinken und häufiger Urinabsatz (der Hund muss möglicherweise in der Nacht raus)
- wechselnder Appetit
- Erbrechen oder Durchfall
- Verlust der Stubenreinheit
- Unruhe, insbesondere in der Nacht
- Verhaltensänderung
Alterung des Gehirns
Mit dem Alter lassen die Gehirnfunktion, sowie der Seh- und Gehörsinn, nach. Regelmässiges mentales Training sollte beim alten Hund unbedingt beibehalten werden. Allerdings müssen die Bewegung und die Anforderungen angepasst werden und das erhöhte Ruhebedürfnis älterer Hunde sollte berücksichtigt werden. Ältere Hunde schlafen viel mehr und tiefer, als jüngere. Hunde können im Alter auch an so genannter Kognitiver Dysfunktion (= geistiger Verwirrtheit oder Demenz) leiden, was mit ähnlichen Symptomen wie bei der Alzheimer-Krankheit beim Menschen einhergeht.
Wie bei vielen Krankheiten im Alter ist das Ziel einer Behandlung der Kognitiven Dysfunktion nicht die Heilung, sondern eine Verbesserung der Lebensqualität.