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Haha, sehr gut! :D Schönen Gruss an ihre Nachbarin.
Aber bis dann wird es sicher gute Therapiemöglichkeiten geben, vielleicht könnte man sich am Vorbild amerikanischer homosexueller Camps orientieren oder so? ;)
"Momentan empört man sich gern über Empörte: Jetzt reichts dann mal!"
Soso. Das klingt ganz danach, als würdest du dich gerade empören über .... die Empörten! Und das Ganze dann auch noch als weisser Mann! Also da muss man ja geradezu sagen "jetzt reichts dann mal!" Die Ironie Knackeboul, die Ironie....
"Als Normalo fühle ich mich diskriminiert!"
Woher weisst du denn, dass du ein "Normalo" bist? Möglicherweise fehlt dir einfach die Einsicht, in die eigenen extremen Denkschemen..
Naja, es soll ja durchaus auch Knackis geben, die gerne dazulernen. In dem Fall helfe ich natürlich gerne:
Es ist eben so, dass es verschiedene Meinungen zu unterschiedlichen Sachverhalten gibt. Das ist auch in Ordnung, solange man sein Gegenüber respektiert und auf zivile Art und Weise über die Meinungsverschiedenheiten diskutiert. Problematisch wird es dann, wenn man alle, die nicht der gleichen Meinung sind, pauschal als Trolle, xenophob oder sonst was verurteilt. Kannst ja mal darüber nachdenken.. Würde der Qualität deiner Artikel kaum schaden.
Jep... Wobei man sagen könnte, es sei beinahe schon eine Kunst, Artikel nach Artikel schreiben zu können, ohne dabei auch nur in die Nähe eines sachlichen Beitrages zu kommen..
Was ich ziemlich schade finde (in vielerlei Hinsicht), da die von Knackeboul jeweils ausgewählten Themengebiete geradezu nach einer tiefen, vielseitigen Auseinandersetzung schreien.
"Dieser Kommentar ging bis an die Grenze des erlaubten aber nicht darüber ...". Ich schliesse mich dem Kommentar von Andreas Hagenbach an, der Kommentar war satirisch-zynisch und provokativ, was aber bei einem Artikel, in welchem nach der Beschreibung des Authors selbst eine "provokative These" zur diskussion gestellt wird, durchaus zu erwarten ist.
Ihre "Rechtfertigung" ist zudem herablassend formuliert und geht in keinster Form inhaltlich auf den gelöschten Kommentar ein. Ich empfinde das als höchst unbefriedigend. Könnten Sie etwas genauer erläutern, warum Sie den Kommentar gelöscht haben oder noch besser die Löschung wieder rückgängig machen? Ich denke, die Menschen sind stark und aufgeklärt genug, dass sie selbst entscheiden können, ob sie mit dem Gesagten einverstanden sind oder nicht.
Na immerhin bist du schon so weit, dass du deine eigene Haltung als wenigstens zum Teil naiv erkannt hast ;-).
„Helft mir!“
Ok ok lieber Knackeboul, wir sind ja für dich da. Also zuerst mal kann ich dir ein simples Grundsatzstatement offerieren, an dem du dich in Zeiten der Not ganz doll festhalten kannst: Das Hinterfragen ist bis auf ganz wenige Ausnahmen etwas Positives! Im Allgemeinen ist es nämlich so, dass wir die Dinge in der Welt hinterfragen, weil wir ein Interesse daran haben, eine möglichst akkurate Vorstellung von ebendiesen zu erlangen. Und über die Zeit hat sich herausgestellt, dass die verstandesmässige Auseinandersetzung gepaart mit einer kritischen bzw. skeptischen Grundhaltung dieses Ziel am ehesten vermag zu erreichen. Nun ist das Hinterfragen an sich ausdrücklich nicht zu verwechseln mit einer Paranoia, da ja dort bereits eine gewisse Überzeugtheit herrscht. Das Hinterfragen geht also in alle Richtungen (ich weiss, das mag jetzt dem einen oder anderen Journalisten etwas komplex erscheinen, aber einfach mal ausprobieren, wenn man erst mal drin ist….). Nun gibt es zum Glück, bei all dieser Unsicherheit darüber wie die Welt nun wirklich ist und der bedrohlich wirkenden aber scheinbar notwendigen Skepsis, eine Möglichkeit, wie man am ehesten herausfinden kann, was der Wahrheit am nächsten kommt. Man nennt diese Möglichkeit „Wissenschaft“ oder „wissenschaftlicher Prozess“. Da tut man dann so möglichst repräsentative, aussagekräftige und präzise Daten sammeln, systematisch analysieren und dann darauf basierend Schlussfolgerungen ziehen. Diese Daten (inkl. die Form der Analyse) sollten am besten für jedermann frei zugänglich sein (hint hint), damit nämlich auch andere überprüfen können, ob denn diese Schlussfolgerungen solide sind. Wie man also sieht, ist das Hinterfragen der Grundprozess jeglicher Wahrheitsfindung und ist daher elementar für eine aufgeklärte Welt.
Jetzt möchte ich gerne noch eine kurze Geschichte erzählen aus der Zeit, als ich noch ein kleiner Bub war. Und zwar hat mir damals mein Mami mal erklärt: „Mein lieber lieber Sohnemann, weisst du, wenn du angerannt kommst und sagst, da wäre etwas schlimmes passiert und dann kommen alle und wollen helfen, merken dann aber, dass das was du gesagt hast gar nicht stimmt, dann ist das nicht gut, weil wenn dann mal wirklich was ist, dann glaubt dir niemand mehr und niemand kommt dir helfen“. Na kommt dir das irgendwie bekannt vor? Ich sage nur: Danke Mami für die wichtige Lektion!
„Die Welt ist so friedlich, gesund und genährt wie noch nie“ und „Grosse Verbünde sind wichtig, ein möglichst globales Rechtssystem ist ein Garant für den Weltfrieden.“
Ja da bin ich ja sogar mal einverstanden. Und dies lässt sich auch empirisch sehr gut belegen. Die obenstehenden Passagen sind etwas provozierend-zynisch formuliert von mir, aber so wie es aussieht scheinst du ja darauf zu stehen ;-). Nun aber mal so richtig ganz im Ernst: Ich glaube ich verstehe was du hier sagen willst und bin sogar zu einem grossen Teil einverstanden. Auch ich glaube, dass es für die weitere Entwicklung der Menschheit in Richtung Kooperation und Frieden weitere Zusammenschlüsse, Bündnisse und übergeordnete Organisationseinheiten braucht. Die grosse Frage ist nur wie genau wollen und sollen wir das anstellen und welche Strukturen und Organisationen eignen sich wirklich um uns alle in ein neues Zeitalter zu befördern, indem es uns dann hoffentlich allen etwas besser geht und wir friedlicher und zufriedener unser Leben verbringen können. Meiner Meinung nach ist der vielversprechendste Weg dorthin ein klares Bekenntnis zur Skepsis und zum wissenschaftlichen Prozess. Es ist ja nicht so, als müsste ich mich zwischen Naivität und Paranoia entscheiden, ich kann durchaus auch sagen, ja wir brauchen übergeordnete Organisationseinheiten (wie u.a. auch die NATO – ja sogar ich sehe auch positives an der NATO, nicht viel, aber ein gewisses Potential bzw. einen gewissen Verdienst gibt es da!) und mich trotzdem gegen illegale Angriffskriege aussprechen und hie und da vermuten, dass der eine oder andere auch mal Unwahres sagt bzw. sagte.
Die Schlussfolgerung sollte demnach nicht sein, dass "die Angst des kleinen Mannes die grösste Bedrohung der Zivilisation ist" sondern die Abkehr von einer skeptischen, der Aufklärung verpflichteten wissenschaftlichen Haltung!
@Voltar: Das mit dem Soziologen war eine schnippische Bemerkung, um auf die mangelhaften Konstrukte von Knackeboul aufmerksam zu machen - mit zugegeben belustigendem Charakter. Ist wohl eine Frage des Stils.. passt dir denn lediglich die Art und Weise nicht, wie ich das ausgedrückt habe oder bist du auch inhaltlich nicht einverstanden - sprich hällst du die gesellschaftlche Einteilung von Knackeboul für valide? Psychologen, Soziologen lassen sich im Übrigen voneinander abgrenzen, auch wenn es natürlich Überschneidungen und Grauzonen gibt. Ich verlange von Knackeboul auch nicht, dass seine Artikel wissenschaftlichen Massstäben entsprechen. Die vorgenommene Einteilung halte ich allerdings für nicht aufrechterhaltbar bei nur schon dezent genauerer Untersuchung und habe sie daher kritisiert.
Zu den sachlichen Argumenten: Es ist noch schwierig hier sachlich gross etwas beizutragen, da der Artikel diesbezüglich halt nichts bietet. Ich kann ja mal nach Studien suchen, die sich mit den Auswirkungen der Wahrnehmung der "gut gebildeten und sozialversicherten Puffer-People" auf die gesellschaftlichen Verhältnisse beschäftigen, glaube aber kaum, dass ich dort etwas finden werde...
Hälst du den Artikel von Knacke denn für befriedigend in Bezug auf die Sachlichkeit?
Ich finde nicht, dass ich Knackeboul persölich angegriffen habe, kann aber sehen, dass der Stil des Kommentars in diese Richtung interpretiert werden könnte. Grundsätzlich nehme ich diesen Punkt deshalb an, dem Kommentar hätte mehr Besonnenheit sicher nicht geschadet.