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Am 1. Februar 2024 hat Livia Piermattei ihre Stelle als Assistenzprofessorin für Fernerkundung von Umweltveränderungen angetreten, eine neue Abteilung innerhalb der Remote Sensing Laboratories am Geographischen Institut der Universität Zürich. Herzlich Willkommen!
Livia Piermattei promovierte in Topographie und Kartographie an der Universität Padua, Italien, wo sie sich mit der photogrammetrischen Rekonstruktion von digitalen Höhenmodellen in alpinen Einzugsgebieten beschäftigte. Das letzte Jahr ihrer Doktorarbeit verbrachte sie an der Technischen Universität Wien in der Arbeitsgruppe für Photogrammetrie und Fernerkundung, wo sie ihre Arbeit auch als Postdoktorandin fortsetzte. Während dieser Zeit verlagerte sich ihr Forschungsschwerpunkt auf die Forstwissenschaften unter Verwendung von optischen, Lidar- und Radardaten. Anschliessend untersuchte sie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt das Potenzial historischer Luftbilder zur Quantifizierung von Veränderungen in alpinen Einzugsgebieten. Zwei Jahre später wechselte sie an die Universität Oslo, wo sie sich auf die Analyse von optischen Satellitendaten zur Beobachtung von Gletschern konzentrierte. Vor ihrem Wechsel an die Universität Zürich arbeitete sie an der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL und spezialisierte sich auf die Fernerkundung von Wäldern.
Livia Piermattei und ihre neue Abteilung am Geographischen Institut wollen neue Open-Source-Techniken und -Methoden zur Quantifizierung von Umweltveränderungen entwickeln, um die raum-zeitlichen Muster der Auswirkungen des Klimawandels auf die Kryosphäre, die Wälder und die Geomorphologie zu verstehen. Die Kombination von Multisensor-Satellitendaten mit luftgestützten Beobachtungen, einschliesslich historischer Aufnahmen und zukünftiger Erdbeobachtungsmissionen, soll zu einem besseren Verständnis dieser Prozesse beitragen.