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Neubau Halle 1 für die Olma Messen St. Gallen
Wettbewerb:
1. Rang, 2-stufiger Wettbewerb
Bauherrschaft:
Olma Messen St. Gallen
Ausführung:
2019 - 2023
Team:
Andreas Ilg, Marcel Santer; Daniel Laubrich, Markus Huber Recabarren;
Ivana Andersen, Iris Durot, Cédric Hirtz, Agnieszka Karwacki, Igor Karwacki, Vitor Lamego, Astrid Marshall, Severin Marti
Der städtebauliche Kontext wie auch das Volumen der neuen Halle 1 am Ende der Hauptachse des Olma-Geländes sind durch das Entwicklungskonzept der Olma Neuland bereits gesetzt. Die Herausforderung besteht in der Überdeckung der Autobahn und der Umsetzung einer stützenfreien Halle auf wenigen vorgegebenen Auflagepunkten.
Architektonisch wird die neue Halle 1 als ein Gebäude begriffen. Der Baukörper ist horizontal in einen Sockel mit zyklopischen Pfeilern, einen tragenden Betonring und eine aufgesetzte Laterne für das Hallendach gegliedert.
Die horizontale Dreiteilung spiegelt sich im Dreiklang von Vorplatz, Foyer und Halle wieder: Von der Busstation steigt man die organischen Sitzstufen herab, durchquert den Platz, schlüpft unter das Vordach und betritt das Foyer. Das zenitale Licht und die dynamisierte Raumwirkung lenken den Besucher, bevor er schliesslich in die Hallenwelt eintaucht.
Zum Olma-Platz bildet das aufgesetzte Vordach eine zeichenhafte Geste für den Zugang. Es ist der Auftakt zur Raumfolge vom Vorplatz über das Foyer in die Halle. Im Kontrast zur Umfassung des tragenden Rings akzentuieren drei leichte Stahlbaukonstruktionen die Abfolge.