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Weltcupsieg vor Stefan Kraft und Andreas Stjernen, der im ersten Umgang bei Aufwind ebenfalls 249 m erreicht hatte, durch. Der Weltrekord aus dem Vorjahr mit 251,5 m von Anders Fannemel hält somit Bestand. Simon Ammann landete mit Flügen auf 231,5 und 222 m im 13. Rang.
Am Sonntag erlebten die Zuschauer auf dem Monster-Bakken in der Nähe von Oslo eine spektakuläre Flug-Show. Über 20 Springer verbesserten ihren Hausrekord. Die meisten Bestmarken fielen in der Qualifikation am Nachmittag, als ein schöner Aufwind blies. Dieser lässt die Athleten auf einem Luftpolster zu Tal segeln und verringert sowohl den Landewinkel als auch Landegeschwindigkeit, was das Aufsetzen in der kritischen Zone markant vereinfacht. Kraft entthronte mit 246,5 m Gregor Schlierenzauer als österreichischen Rekordhalter und Stjernen und Prevc standen 248 und 247,5 m sicher. Unter diesen Bedingungen wäre mit etwas mehr Anlauf der Weltrekord möglich gewesen, doch die Jury liess – auch zum Schutz der Athleten – mit stark verkürztem Anlauf eine solche Jagd nicht zu.
Im Verlaufe des Wettkampf schlief der Wind mit der untergehenden Sonne ein und im Finaldurchgang kam er sogar von hinten. Gleichwohl gab es nochmals fünf Flüge über 240 zu bestaunen. Ammann, der seine bislang besten Landungen des Winters zeigte, kam in Umgang 1 mit 231,5 in die Nähe seines persönlichen Rekords. Vor fünf Jahren war der Skiflug-Weltmeister 2010 in Vikersund 238,5 m weit gesegelt.
Prevc erhielt im Finaldurchgang für die Landung bloss 40 Punkte, 18,5 Zähler (umgerechnet 15,5 m) weniger als Kraft. Gleichwohl konnte er seinen Halbzeitvorsprung sogar noch leicht ausbauen.
(SDA)