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Überwachung des Therapieerfolges mit Nachkontrolle des Ferritins.
Das Ziel der Eisentherapie bei Eisenmangel ist die Verbesserung der Symptomatik und die Äufnung der Speicher. Persistieren die Symptome nach mehrwöchiger oraler Eisenbehandlung oder nach intravenöser Substitution, muss der Patient reevaluiert werden:
Laborchemisch ist ein Ziel-Ferritin von =100 µg/l anzustreben. Die Kontrolle des Ferritins erfolgt bei oral behandelten Patienten nicht vor 3 Monaten. Dabei soll die Eisentherapie während 2 Wochen vor der Messung ausbleiben, um einen verlässlichen Wert für das Speichereisen zu erhalten. Die Kontrolle des Ferritins macht bei intravenös therapierten Patienten erst nach 8-12 Wochen Sinn, da das Serumferritin durch die Eiseninfusion kurzfristig stark ansteigt und nicht mit dem Speichereisen korreliert.
Ein inadäquater Anstieg oder sogar ein Abfall des Ferritins nach intravenöser Therapie oder lange genug dauernder oraler Therapie muss an einen peristierenden Eisenverlust denken lassen. Ein solcher kann allenfalls eine erneute Eisensubstitution notwendig machen.