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Sauber-Japaner Kamui Kobayashi kämpft in den verbleibenden Formel-1-Rennen um einen neuen Vertrag bei den Hinwilern.
Vor drei Jahren. 3. Oktober 2009. Hier in Suzuka baut Toyota-Pilot Timo Glock in der Quali einen Horror-Unfall. Die letzten zwei Rennen fährt Ersatzmann Kamui Kobayashi für ihn, glänzt und wird von Sauber nach Hinwil geholt.
Glock versauert seit 2010 bei Marussia (früher Virgin) – und Kobayashi wehrt sich jetzt verzweifelt gegen den Abschied aus der Formel 1.
Ob Sauber weiter mit seinem Haudegen (der sonst in der Anonymität verschwinden würde) plant, ist offen. Ebenso die Frage: Müssen die Schweizer (wie bei Sergio Pérez) nochmals auf die Knie vor den mexikanischen Geldgebern – und Ersatzfahrer Esteban Gutiérrez (21) bringen? Den GP2-Gesamtdritten 2012.
In Hinwil rauchen die Köpfe. Aber wenn Sauber nächstes Jahr im grossen Geschäft bleiben will, müssen die Jagd nach Schumi und die Verhandlungen mit Nico Hülkenberg (26. Force India) weitergehen.