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Das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) wird im nächsten Jahr erstmals drei eigenproduzierte Serien ausstrahlen. Dafür will der Sender bei der Entwicklung von längeren Fernsehfilmen sparen.
Gleich mit drei Eigenproduktionen wartet das SRF für 2020 auf: Ab Januar wird die zweite Staffel von «Wilder» ausgestrahlt, ab Herbst startet die historische Serie «Frieden» und für die Vorweihnachtszeit ist die neue vierteilige Serie «Advent, Advent» geplant.
Die Krimi-Komödie «Advent, Advent» soll sich an ein «jüngeres Publikum» richten, schreibt der Sender in einer Mitteilung vom Donnerstag. Die beiden Protagonisten sind «eine tablettensüchtige Polizistin und ihr spiessiger Partner, der ihr als Geist erscheint». Die Produktion ist eine Zusammenarbeit zwischen SRF und Spotlight Media Productions und startet im Februar 2020 in und um Zürich.
Zudem beginnen bereits im Januar, zeitgleich zum Start von «Wilder II», die Dreharbeiten für die dritte Staffel der Serie, die wie bisher von den Produktionsfirmen C-Films und Panimage ausgeführt werden. Daneben arbeite SRF derzeit an der Entwicklung einer Dramaserie und einer Krimiserie als Nachfolgeproduktion vom «Bestatter».
Um diese Projekte finanzieren zu können, streicht das SRF das Budget für die «kontinuierliche Entwicklung» von 90-minütigen Fernsehfilmen. Davon ausgenommen ist die Auftragsproduktion der «Tatort»-Folgen, so der Sender. Auch Sonderprojekte wie «Gotthard» und Langspielfilme für das Kino sollen in Zukunft wie bis anhin produziert oder gefördert werden.