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Lenherr gewann das zweite Rennen in den kanadischen Rocky Mountains vor dem Deutschen Florian Wilmsmann und dem Franzosen Youri Duplessis Kergomard.
Der 34-jährige St. Galler schaffte es zum ersten Mal in dieser Saison in den Final und holte sich den fünften Weltcupsieg mit einem formidablen Finish. Der 34-Jährige, 2021 Zweiter im Gesamtweltcup und in der Folgesaison durch einen Knieverletzung zurückgebunden und um die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2022 in China gebracht, kämpfte zunächst um den 2. Platz; der Führende Wilmsmann schien bereits ausser Reichweite. Dann aber gewann Lenherr dank perfekter Linienwahl plötzlich enorm an Fahrt und schob sich noch an die Spitze.
«Ich dachte nicht viel nach, es ging einfach auf. Ich hatte eine gute Linie und einen guten Speed», befand Lenherr und kündigte an, den Erfolg «vielleicht mit einem kleinen Bier zusammen mit den Teamkollegen» zu feiern.
Alex Fiva verpasste den zweiten Final des Wochenendes durch einen Sturz. Der Dritte des Vortages lag im Halbfinal unter anderem vor Lenherr in Führung, kam im Duell mit dem Österreicher Tristan Takats aber zu Fall.
Smith nutzt Näslunds Fofait nur bedingt
Bei den Frauen entglitt Fanny Smith der zweite Podestplatz innert 24 Stunden auf den letzten Metern des Rennens. Nach Rang 3 am Vortag lag die Waadtländerin im Final wiederum auf Kurs zum 3. Platz, musste sich aber von der Kanadierin Brittany Phelan noch überholen lassen.
Grosse Nutzniesserin des Forfaits der schwedischen Dominatorin Sandra Näslund, die sich am Samstag vor dem Halbfinal aufgrund von Problemen im operierten Knie aus dem Wettkampf zurückgezogen hatte und auch am Sonntag nicht mehr antrat, war Hannah Schmidt. Die Kanadierin gewann vor der französischen Gesamtweltcup-Führenden Marielle Berger Sabbatel auch das zweite Rennen.
Wie schlimm es um Näslunds Knie steht, ist nicht bekannt. Das nächste Rennen steht am kommenden Wochenende in St. Moritz, dem WM-Gastgeber von 2025, auf dem Programm - mit der Qualifikation am Samstag und den K.o.-Läufen am Sonntag.