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Referenten WIFO 2010
Robin Cornelius studierte Politik und Wirtschaft an der Universität Lausanne und steht seit bald 30 Jahren als Firmengründer und Inhaber hinter dem Erfolgsgeheimnis des Schweizer Fair Trade-Modelabels mit dem Wal als Logo; die Idee dazu ist ihm auf seinen über 150 Asien und Indien-Reisen gekommen. Switcher gehört zu den treibenden Kräften hinter der Nonprofit-Organisation «Social Accountability International», die sich weltweit für bessere Arbeitsbedingungen in der Textilbranche einsetzt. Robin Cornelius stellt alle Vorstellungen, wie ein echter Entrepreneur auftreten sollte, auf den Kopf und macht sich in zahlreichen Vorträgen und Medienauftritten einen Namen als Verfechter des Sustainability-Konzepts. Ende 2010 erscheint sein Buch, in welchem er verantwortungsvolles Handeln sowie männliche und weibliche Werte thematisiert.
Prof. Dr. med. René Prêtre studierte in Genf Medizin. Nach dem Studium zog er nach New York, wo er Opfer von Gewaltverbrechen und Unfällen operierte. Nach Anstellungen in verschiedenen Ländern arbeitet Prêtre seit 2001 als Chefarzt der Kinderchirurgie am Kinderspital Zürich und als Professor an der Universität Zürich. Er ist Gründer der Stiftung «Le petit coeur», die in Mosambik tätig ist. Im Januar 2010 wurde René Prêtre in der Fernseh-Gala «Swiss Award» zum Schweizer des Jahres 2009 in der Kategorie Gesellschaft gewählt. Er wurde damit für seine unermüdliche Arbeit an den Herzen der Kleinsten als einer der renommiertesten Chirurgen der Schweiz ausgezeichnet.
Mag. Toni Innauer holte sich an den Olympischen Spielen von 1976 und 1980 als Skispringer Silber und Gold. Bereits als 22-jähriger trat er vom aktiven Sport zurück und studierte Psychologie, Philosophie und Sportwissenschaften. Toni Innauer wurde Cheftrainer der österreichischen Springermannschaft und Rennsportdirektor für Schispringen und Nordische Kombination im ÖSV. 2010 verabschiedete sich Toni Innauer vom Spitzensport. Er hatte sich als Autor und Dozent einen Namen gemacht. Innauer setzt sich in seinen Büchern und Vorträgen mit den komplexen Mechanismen auseinander, die zu herausragenden Leistungen führen. Für seine eindrucksvollen Managementleistungen im ÖSV wird Toni Innauer nicht nur innerhalb der Sportszene höchste Anerkennung entgegengebracht. Auch Unternehmen und Vereinigungen aus der freien Wirtschaft profitieren von seinem Erfahrungsschatz.
Dr. Christoph Blocher schloss 1969 sein Jus-Studium mit dem Lizentiat ab und trat in die Rechtsabteilung der EMS-CHEMIE AG ein. Nach der Promotion zum Doktor beider Rechte 1971 baute Christoph Blocher seine Tätigkeit im Verwaltungsrat der EMS-CHEMIE AG aus. Von 1984 bis 2003 war er Präsident und Delegierter des Verwaltungsrats der Holding. Bereits als Student zeigte Christoph Blocher politisches Engagement. 1977 wurde er Präsident der SVP Zürich. Seine Tätigkeit als Nationalrat endete im Dezember 2003 nach 24 Jahren mit der Wahl in den Bundesrat. Nach vier Jahren musste Christoph Blocher sein Amt als Vorsteher des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements wieder abgeben. Der alt Bundesrat amtet als Vizepräsident der SVP Schweiz.
Franz Fischlin (Moderation) absolvierte nach dem Gymnasium die Ausbildung zum Fotografen. Anschliessend studierte er Journalistik und Kommunikationswissenschaften an der Universität Freiburg. Seine journalistische Karriere begann mit seiner Tätigkeit beim Radio, unter anderem bei Radio extraBern als Moderator und Chefredaktor und beim Schweizer Radio DRS als Produzent, Moderator und Ausbildner. Der Mediumswechsel hin zum Fernsehen ergab sich mit seiner Anstellung als Moderator und Ausbildner beim ehemaligen Schweizer Privatsender TV3. Im Jahr 2000 kam Franz Fischlin zum Schweizer Fernsehen und arbeitete als Moderator und Redaktor des «MittagsMagazin» und «MittagsTalk». Momentan ist er als Redaktor und Moderator für die «Tagesschau» tätig und als Dozent am Medienausbildungszentrum Luzern MAZ anzutreffen.