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Bottas holte mit seinem zweiten Saisonsieg nach jenem beim Auftakt in Australien nach, was er im vergangenen Jahr in Baku mit grossem Pech verpasst hatte. Drei Runden vor Schluss war er damals in Führung liegend durch einen Reifenschaden gestoppt worden. Der Finne übernahm mit seinem fünften Grand-Prix-Sieg auch wieder die Führung in der WM-Wertung. Er liegt nun einen Punkt vor Hamilton.
Die Entscheidung im internen Duell fiel so oft auf den ersten Metern. Der aus der Pole-Position ins Rennen gegangene Bottas vermochte seine Führung beim Start zu behaupten, sorgte schnell einmal für einen beruhigenden Abstand zu Hamilton und hielt bis ins Ziel auf souveräne Art alles unter Kontrolle.
Bottas lässt das Ferrari-Team links liegen
Die Führung musste Bottas lediglich nach dem einzigen Boxenstopp abgeben. Charles Leclerc im Ferrari fuhr zwischenzeitlich voraus, weil er seinen Zwischenhalt zum Reifenwechseln deutlich später einlegte als der Rest der Spitzenfahrer. Der Monegasse hatte im Gegensatz zu den direkten Konkurrenten den ersten Teil des Rennens mit Reifen der mittleren Mischung absolviert.
Leclerc, der sich am Samstag im Qualifying die Chance auf die Eroberung des besten Startplatzes mit einem Unfall selber verbaut hatte, wurde am Ende hinter Teamkollege Sebastian Vettel und Max Verstappen im Red Bull Fünfter. Erneut schafften es die Roten also nicht, aus der in den freien Trainings demonstrierten Dominanz Kapital zu schlagen.
Kimi Räikkönen im Alfa Romeo fuhr auch im vierten Grand Prix der Saison in die Punkteränge. Der Finne wurde Zehnter, nachdem er wegen eines illegalen Frontflügels aus der Boxengasse hatte starten müssen. Antonio Giovinazzi, der wegen des Einbaus einer dritten Steuerungs-Elektronik in der Startaufstellung zurückversetzt worden und nur von Platz 17 losgefahren war, wurde Zwölfter.