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Zwischen dem 17. und dem 18. Jahrhundert wurde es in Europa vor allem in den wohlhabenden Schichten üblich, auf Grand Tour zu gehen. Das Ziel sind fast immer Regionen in Italien mit ihrem Erbe aus der römischen Klassik und als Wiege der Renaissancekunst. Wer keine eigene Kutsche besass und auch nicht vermögend genug war eine zu mieten, reiste per Postkutsche.
Johann W. Goethe
Die Postkutschen waren ziemlich unbequem und langsam. Die «modernste» Version war in drei Abteile unterteilt, ein vorderes (Coupé oder Cabriolet), ein mittleres (Limousine) und ein hinteres (rund oder «Tonneau»). Auf dem Dach des Coupés sass der Postillion. Die Reisenden der ‘zweiten Klasse’ waren auf einer Bank im Freien hinter ihm untergebracht.