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Ehefrau, die sich allein in einer Mietwohnung befand, beging Suizid durch das Öffnen der Hähne am Gasherd. Es ereignete sich (nach Eintritt des Todes) eine Explosion, durch die das 3 Familien-Miethaus zum grossen Teil zerstört wurde. Unter Berücksichtung sämtlicher Umstände, namentlich auch der Tatsahe des Bestehns eines Haftpflichtversicherungsschutzes, wurde eine Billigkeitshaftung für den von der Gebäudeversicherung nicht gedeckten Teil des Schadens bejaht.
Diese Haftung ging auf die Erben über, da sie die Erbschaft angetreten hatten. Diese umfasst nicht nur die im zeitpunkt des Todes bereits bestehenden Schulden, sondern auch die Verpflichtungen, dei aus einer vor diesem Zeitpunkt begangenen unerlaubten Handlung entspringen, selbst wenn sie von einem erst nach dem Tot eintretenden Ereignis abhängen und somit erst nach der Eröffnung des Erbgang entstehen.