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Für die Überraschung des Tages in Gstaad sorgt Qualifikant Yannick Hanfmann (ATP 170). Der 25-jährige Karlsruher eliminiert Titelhalter Feliciano Lopez (ATP 27) mit 7:6 (7:5), 3:6, 6:1.
Hanfmann besiegte erstmals in seiner Karriere einen Top-30-Spieler. Seinen zuvor wertvollsten Sieg hatte er vor zwei Wochen in Braunschweig gegen Horacio Zeballos errungen, die Nummer 52 der Welt.
Hanfmann ist seit seiner Geburt schwerhörig, erachtet das jedoch nicht als Nachteil. "Es kommt schon mal vor, dass ich nachfragen muss, wenn ich etwas nicht verstanden habe. Andererseits höre ich nicht, was um mich herum abgeht. Und das ist ein Vorteil."
Noch weniger gut als Hanfmann ist Ernests Gulbis klassiert, der in den Achtelfinals Paolo Lorenzi abservierte, den Bezwinger von Marco Chiudinelli. Gulbis rangiert in der Weltrangliste nach langer Verletzungspause nur noch auf Platz 313. Seine Siege in Gstaad überraschten aber weniger als jene von Hanfmann. Vor drei Jahren zählte Gulbis als Nummer 10 noch zu den Top Ten, ausserdem feierte er auf der ATP Tour schon sechs Turniersiege.
SDA-ATS