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Die maximale Tiefe der HAA- und SMA-Lager aus bautechnischer und sicherheitstechnischer Sicht stellt ein wichtiges Kriterium für die Optimierung der Lagerperimeter und die Auswahl der Standortgebiete in SGT Etappe 2 dar. Bei der bautechnischen Machbarkeit geologischer Tiefenlager ist die minimale Schädigung der geologischen Barriere zu berücksichtigen. Dafür spielen die felsmechanischen Grundlagen v. a. des Opalinustons eine wichtige Rolle. Die Professur für Ingenieurgeologie der ETH wurde vom ENSI beauftragt, die Grundlagen, die Beurteilungen und die Bewertungen der Nagra betreffend der Indikatoren Nr. 1 (Tiefenlage im Hinblick auf bautechnische Machbarkeit) und Nr. 29 (Auflockerungszone im Nahbereich der Untertagebauten) zu prüfen. Folgende Leitfragen waren von der ETH zu beantworten:
- Sind die von der Nagra dokumentierten felsmechanischen Grundlagen und orientierenden felsmechanischen Berechnungen für den Opalinuston nachvollziehbar, vollständig und korrekt?
- Sind die Berechnungen und Hinweise auf die maximale Tiefenlage im NAB 14-81 aus Sicht des felsmechanischen Gebirgsverhalten nachvollziehbar?
- Ist der Schritt der optimierten Abgrenzung der Lagerperimeter im NTB 14-01 bezüglich maximaler Tiefenlage und deren Bewertung nachvollziehbar?
- Werden von der Nagra mögliche Einflüsse der EDZ auf die Langzeitsicherheit nach Verschluss des Lagers aufgezeigt und bewertet? Sind diese nachvollziehbar und plausibel?
Verknüpfte Dokumente
Assessment of Geomechanical Properties of Intact Opalinus Clay
For analytical and numerical calculations for the engineering feasibility assessment of a deep geological repository for disposal of nuclear waste in the Opalinus Clay and its maximum depth below ground surface, NAGRA established geomechanical parameters that are based on a large number of laboratory test results. Results from uniaxial compression, triaxial compression and oedometer tests […]