Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03128.jsonl.gz/1919

Die Schweizerin fühte gegen die Favoritin der Vorrundengruppe D in beiden Sätzen: Zuerst 9:8 und 11:10 im ersten Satz, im zweiten Durchgang sogar 6:3, 8:6, 11:9 und 13:12. In den entscheidenden Momenten bewahrte jedoch die Britin kühles Blut. Jaquet gab die Partie aus der Hand, als sie vom 14:14 bis zum 14:19 im zweiten Satz fünf Punkte hintereinander verlor.
Am Ende wusste Sabrina Jaquet nicht, ob sie sich freuen sollte oder doch nicht. Ihre Leistung fiel bedeutend gefälliger aus als vor vier Jahren in London, wo sie in beiden Vorrundenspielen enttäuscht hatte. “Es gehen mir gemischte Gefühle durch den Kopf”, meinte sie. “Ich bewegte mich gut, und ich spielte auch gut. Ich konnte die hohe Kadenz der Gegnerin mitgehen. Es boten sich mir Möglichkeiten. Und doch muss ich noch so viel besser machen, um eine Gegnerin wie sie schlagen zu können. Am Ende unterliefen mir zuviele kleine Fehler, die mich teuer zu stehen kamen.”
Das Olympiaturnier geht für Jaquet am Samstag weiter und wohl auch zu Ende. Im zweiten Gruppenspiel trifft sie auf die Bulgarin Linda Zetchiri. Nur die Siegerin der Dreiergruppe qualifiziert sich für die Achtelfinals.
(SDA)