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Es gibt nicht viele Gelegenheiten, an einem so wichtigen Projekt zu arbeiten, und die Erfahrungen, die man dabei sammelt, sind beruflich und auch persönlich von grosser Bedeutung. Unsere Mitarbeiter Guillaume Frei und Pierre Laplanche schildern ihre Eindrücke einige Monate nach Abschluss eines Bauvorhabens, das vor 14 Jahren begonnen wurde.
Welches Mandat habt ihr bei dem Staudammprojekt übernommen?
Guillaume Frei: Wir waren verantwortlich für die Betreuung der ausführenden Unternehmen in allen Gewerken, die mit der Belüftung, der Beleuchtung, der Regeltechnik, den sanitären Anlagen, der Trinkwasserversorgung, der Stromversorgung und dem Brandschutz des Kraftwerks. Die Baustelle lag im Berginneren rund 450 Meter unter dem oberen Staudamm. Der Zugang erfolgte über einen mehrere Kilometerlangen Werkstollen. Wir wurden 2018 beauftragt und haben unseren Auftrag 2022 mit der feierlichen Übergabe aller Aktenordner und elektronischen Dateien an den Bauherrn abgeschlossen.
Auf welche personellen Ressourcen haben Sie bei der Umsetzung dieses Auftrags zurückgegriffen?
Guillaume Frei: Pierre Laplanche und ich verfügten jeweils über ein Team von drei Technikern, die sich mit HLK, MSR (Mess-, Steuerungs- und Regeltechnik), Elektro und Sanitär befassten.
Pierre kümmerte sich um die Kühlung der technischen Räume, in denen insbesondere die Transformatoren, die Schaltschränke sowie die Kühlgeräte untergebracht waren, aber auch um die Neudimensionierung aller Rohrleitungsnetze, die Erarbeitung der Lastenhefte für die Bestellung der Geräte, einschließlich der technischen Berechnungen des Druckverlusts der Rohr- und Kanalnetze. Er war auch zuständig für die Auslegung der Pumpen, die Erarbeitung von Lösungsvorschlägen bei der Ausführung sowie für die Selektion und Validierung der Endgeräte.
Als Projektleiter war ich für die Gesamtplanung und die Koordination mit den verschiedenen Beteiligten (Betreiber, Bauherrschaft und Auftraggeber) zuständig, ebenso für Elektro und Brandschutz.
Was nehmen Sie aus diesem Mammutprojekt mit?
Pierre Laplanche: Zweifellos die Dimensionen. Es handelt sich um ein geschlossenes Pumpspeicherkraftwerk ohne Fenster, das 450 Meter unterhalb des Staudamms liegt, 400 Meter lang und 52 Meter hoch ist. Insgesamt umfasst es 12 Kilometer Tunnel mit 8 Etagen, deren Decken teilweise bis zu 17 Meter hoch sind. Die Versorgung und Brandschutzsicherung eines solch immensen Bauwerks war eine besonders komplexe Herausforderung, da sich zwischen dem Baubeginn und der Übernahme durch unsere Teams 2018 einige technische und gesetzliche Anforderungen geändert hatten. Wir haben sie angepasst und aktualisierte Lösungsvarianten vorgeschlagen.
Guillaume Frei: Die Art des Bauwerks erforderte ein außergewöhnliches Spektrum an Kompetenzen, das wir unserem Kunden sehr gerne zur Verfügung gestellt haben. Wir waren in diesem nicht alltäglichen Projekt an Besonderheiten wie Überlebensräume, Geolokalisierungssysteme, Entrauchungssysteme mit sehr großer Kapazität, hygrometrische Systeme und elektrische Konvektoren für die Trocknung usw. beteiligt. Diese riesige Baustelle hat unser Know-how ebenso bereichert wie der Prozess der Technologieüberwachung von Amstein + Walthert.
Zum Abschluss dieses Interviews: Was war eurer Meinung nach der wichtigste Beitrag?
Pierre Laplanche: Guillaume und ich waren uns der grossen Verantwortung bewusst, die wir übernommen hatten. Es ist uns gelungen, Ausführungsunterlagen mit bemerkenswerter Genauigkeit zu liefern und den vorgegebenen Zeitplan einzuhalten. Angesichts dieses Erfolgs bei einem so komplexen Auftrag sind wir vor allem stolz auf unsere Teams und danken ihnen sehr für ihr Engagement.
Spannende Aufgaben erwarten auch dich
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