Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03616.jsonl.gz/192

Tuba
Kurzbeschreibung
Die Tuba (lat. ‚Rohr‘ ‚Röhre‘), Mehrzahl Tuben oder Tubas, ist das tiefste aller gängigen Blechblasinstrumente. Sie besitzt drei bis sechs Ventile und zählt infolge ihrer weiten Mensur und der entsprechend stark konisch verlaufenden Bohrung zur Familie der Bügelhörner.
Einsatzbereich
Im Orchester werden Basstuba und Kontrabasstuba gleichermaßen verwendet. Die Tuba ist im Orchester meistens einfach, seltener auch zweifach besetzt. Ob eine Partie mit der Bass- oder Kontrabasstuba gespielt wird, entscheidet meist der Tubist selbst anhand einiger Gesichtspunkte wie etwa der geforderten Tonlage, Lautstärke oder Klangfarbe, dem Wunsch des Dirigenten, der Raumakustik und ähnlichem. Einige Komponisten wie etwa Richard Wagner schreiben die Bauform jedoch vor. Ein Orchestertubist muss im deutschsprachigen Raum beide Bauformen virtuos beherrschen. In den skandinavischen Ländern, in England und Teilen Amerikas sowie in Australien wird hauptsächlich die Kontrabasstuba in C verwendet. Die Alternative zur Basstuba in F bildet in diesen Ländern eine Es-Tuba.
In der Brass Band nach englischem Vorbild spielen je zwei Es- und B-Tuben.
Im Blasorchester sowohl volkstümlicher als auch sinfonischer Prägung (Concert Band) werden meist mindestens zwei Tuben besetzt. Wenn diese nicht unisono spielen befinden sie sich in der Regel in der Oktave zueinander.
Im Jazz nahm die Tuba bis ca. 1925 die Bassrolle wahr, bevor sie vom Kontrabass abgelöst wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg feierte sie im Amateur-Dixieland ein Comeback.
Alter Beginn
ca. 12 – 13 Jahre, Tubisten beginnen meist mit dem Bariton, Es-Horn oder mit Trompete/Cornet
Anschaffungspreis/Miete
Die Anschaffungskosten sind bei Tuben erheblich und fallen in der Regel erst bei fortgeschrittenem Spiel an. Deshalb stellt die Musikschule, insbesondere für das Tubaspiel in den Orchestern und Bands eine beschränkte Anzahl Tuben zur Verfügung.