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Auctoris
nominatio,
Auctoris laudation (lat.), im Civilprozeß die Namhaftmachung
des eigentlichen
Vertreters der Sache durch den Verklagten.
Wenn der Inhaber einer Sache oder eines
Inbegriffe
von Sachen als
Besitzer, also namentlich mit einer dinglichen Klage (s.
Actio) auf Herausgabe verklagt wird, so darf er denjenigen
benennen, in dessen
Namen er besitzt (der Verwalter seinen Auftraggeber, der Mieter den Vermieter u. s. w.).
Nach röm.
Recht sollte dann dieser jurist.
Besitzer vom Richter geladen werden, um die Verteidigung der Sache zu übernehmen. Leistet er dem Folge, so findet der Prozeß zwischen dem Kläger und dem jurist. Besitzer statt. Leistet er nicht Folge, so muß der Inhaber die Sache an den Kläger herausgeben, und es bleibt dem jurist. Besitzer vorbehalten, seine Rechte gegen den bisherigen Kläger seinerseits klagend zu verfolgen. Nach der Deutschen Civilprozeßordn. §. 73 kann der Inhaber, welcher als Besitzer einer Sache verklagt wird, dem, in dessen Namen er besitzt, den Streit verkündigen und ihn unter Benennung an den Kläger zur Erklärung laden. Er darf dann bis zu dieser Erklärung oder bis zum Schluß des Termins, in welchem sich der Benannte zu erklären hat, die Verhandlung zur Hauptsache verweigern. Bestreitet der Benannte die Behauptung des Beklagten oder erklärt er sich nicht, so ist der Beklagte berechtigt, dem Klageantrag zu genügen. Wird die Behauptung von dem Benannten als richtig anerkannt, so ist derselbe berechtigt, mit Zustimmung des Beklagten den Prozeß zu übernehmen.