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Diesmal blieb der French-Open-Sieger, der am Ostermontag seinen 31. Geburtstag feiert, absolut chancenlos. Der Russe, der als 51. in der Weltrangliste so gut klassiert ist wie noch nie in seiner achtjährigen Profikarriere, spielte solider als Wawrinka und strahlte gegen Ende des Matches viel Selbstvertrauen aus. Er scheute sich auch nicht davor, die Punkte am Netz abzuschliessen.
Wawrinka leistete sich zu viele unerzwungene Fehler (34) und zog bei den entscheidenden Punkte oft den Kürzeren. Seine acht Breakchancen liess er allesamt ungenutzt. Als Knackpunkt erwiesen sich zwei Games Mitte des zweiten Satzes. Zunächst vergab der Weltranglistenvierte vier Breakmöglichkeiten, davon drei am Stück, um selber 3:2 in Führung zu gehen. Kurz darauf nahm Kusnezow dem Lausanner zum 4:2 den Aufschlag ab, auch dank einem abschliessenden Doppelfehler von Wawrinka.
Wawrinka ist nach Roger Federer und Belinda Bencic der dritte Schweizer mit lediglich einem Kurzauftritt in Miami. Federer hatte wegen einer Grippe Forfait erklären müssen, Bencic in ihrem Startspiel gegen Kristyna Pliskova nach fünf Games aufgegeben.
Dass Wawrinka bei den beiden Masters-1000-Turnieren in Indian Wells und Miami jeweils nicht die grossen Erfolge feiert, ist nicht neu. In Miami erreichte er noch nie die Viertelfinals, in Indian Wells seit 2011 nicht mehr. Im letzten Jahr gewann Wawrinka bei beiden Turnieren zusammen nur eine Partie. Bekannterweise hielt ihn das nicht davon ab, im Juni in Roland-Garros zu triumphieren.
(SDA)