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Die 1500-m-Weltmeisterin Dibaba (24) erlebte ihre Sternstunde im Juli am Diamond-League-Meeting in Monte Carlo, als sie über 1500 m in 3:50,07 Minuten den 22 Jahre alten Weltrekord verbesserte. In Peking gewann die jüngste der Dibaba-Schwestern, die sich bei der Wahl gegen Dafne Schippers (Ho/Sprint) und Anita Wlodarczyk (Pol/Hammer) durchsetzte, neben Gold über 1500 m auch noch Bronze über 5000 m.
Ebenfalls einen Weltrekord stellte Ashton Eaton auf. Der 27-Jährige aus Oregon verbesserte an den Weltmeisterschaften seinen eigenen Weltrekord auf 9045 Punkte. Eaton verwies bei der Wahl etwas überraschend den dreifachen Weltmeister Usain Bolt (Jam) sowie Christian Taylor (USA/Drei) auf die Plätze.
Ursprünglich wollte die IAAF die Sieger erst am 28. November auf der “World Athletics Gala” in Monte Carlo verkünden. Doch wegen des Korruptionsskandals um den ehemaligen Präsidenten Lamine Diack und der Dopingaffäre in Russland wurde diese Zeremonie abgesagt.
(SI)