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Der vor rund zwei Jahres gestartete Nasa-Satellit Tess (Transiting Exoplanet Survey Satellite) – auch Planetenjäger genannt – fand unlängst eine erdgroße Welt, die ihren Stern innerhalb der bewohnbaren Zone umkreist. Es könnte flüssiges Wasser auf ihm geben, die Grundlage für Leben. Der Stern TOI 700 ist rund 100 Lichtjahre von unserem Sonnensystem entfernt und hat insgesamt drei Planeten im Orbit.
Science
Ein Forscherteam mit ETH-Beteiligung kann mit einer neuen Methode beinahe beliebige Objekte zu Datenspeichern machen. Es ist damit möglich, umfangreiche Daten beispielsweise in Hemdknöpfen, Wasserflaschen oder sogar Brillengläsern zu speichern und sie Jahre später wieder auszulesen. Ebenso eignet sich die Technik, um Informationen zu verstecken und sie für spätere Generationen aufzubewahren. Als Speichermedium dient die Erbsubstanz DNA.
Ein von Forschern der Johns Hopkins University entwickeltes Endoskop ist gerade einmal so dick wie zwei menschliche Haare, liefert aber höher aufgelöste Bilder als ein herkömmliches Gerät - und das, obwohl es nicht einmal eine Linse hat. Das Ende des Endoskops sammelt Bildpunkte ein und leitet sie nach aussen. Das so produzierte Bild wird dann mit einem speziellen Algorithmus zu einem extrem scharfen Bild bearbeitet.
Der Computerwissenschaftler David Dao entwickelt lernfähige Algorithmen, die mit Satelliten- und Drohnenbildern voraussagen können, wo sich die Entwaldung des Regenwalds weiter ausdehnen wird. Nun stellte er seine Forschung an der Klimakonferenz in Madrid vor. Im Januar startet ein Testprojekt in Chile.
Jene Seekabel, die als grundlegender Bestandteil unserer globalen Kommunikationsnetzwerke die Meere durchkreuzen, sind auch als seismische Sensoren nutzbar. Das hat eine in "Science" veröffentlichte Studie von US-Forschern ergeben. Der Ansatz macht sich die Rückstreuung von Laserpulsen zunutze. 20 Kilometer Kabel entsprechen so 10.000 Messstationen am Meeresboden. So wäre es also vergleichsweise einfach und günstig möglich, Erdbeben am Grund der Ozeane zu erfassen.
Die 22 Mitgliedsstaaten der ESA (European Space Agency) haben sich bei der Ministerratskonferenz in Sevilla (Spanien) diese Woche darauf geeinigt, zur Umsetzung der ehrgeizigen Pläne der Organisation für die nächsten fünf Jahre 14,4 Milliarden Euro locker zu machen. Es handelt sich um das größte Budget der ESA aller Zeiten.