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Blasenkrebs verursacht oft kaum Beschwerden. Blut im Urin kann ein erstes Anzeichen sein. Auch wenn dies nur einmal auftritt, sollten Sie bei rötlich verfärbtem Urin den Arzt aufsuchen. Weitere, aber viel seltenere Symptome sind häufiger Harndrang sowie Schwierigkeiten oder Schmerzen beim Wasserlösen.
Bei Blasenkrebs bildet sich in der Harnblase ein bösartiger Tumor. Warum solche Blasentumore genau entstehen, darüber sind sich Wissenschaftler weiterhin uneinig. Allerdings gibt es einige Faktoren, welche das Risiko, an Blasenkrebs zu erkranken, deutlich erhöhen.
Bei der Entstehung von Blasenkrebs kann auch das Rauchen eine zentrale Rolle spielen, denn Zigarettenrauch enthält verschiedenste krebserregende Substanzen. Beim Rauchen gelangen die Schadstoffe zunächst ins Blut, später in die Niere und schließlich mit dem Urin in die Blase. Da der Urin dort zumeist über einen längeren Zeitraum verbleibt, können die Substanzen ihre schädigende Wirkung in der Blase besonders gut entfalten.
Hat sich in der Blase ein Tumor gebildet, gibt es – je nach Stadium der Krebserkrankung – zwei verschiedene Behandlungsziele: Das vorrangige Ziel ist es zunächst, den Blasentumor und mögliche Tochtergeschwülste durch einen operativen Eingriff zu entfernen oder zu zerstören. Dieses Vorgehen wird als kurative Therapie bezeichnet. Ist eine vollständige Heilung jedoch nicht möglich, wird versucht, das Weiterwachsen und Streuen des Tumors möglichst lange zu verhindern. Falls durch eine Operation nicht alle Krebszellen entfernt werden können, da diese sich beispielsweise über die Blutbahn bereits im Körper verteilt haben, wird zusätzlich zur Operation noch eine Chemotherapie durchgeführt werden.