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Lästiger Nebel liess das Training zu einer mühsamen Angelegenheit werden, die sich über mehrere Stunden hinzog, immer wieder unterbrochen wurde und nur bedingt Aufschlüsse erlaubte. Die Österreicher aber gaben schon ziemlich Gas.
Olympiasieger Matthias Mayer, der sich vor zwei Jahren auf der Saslong bei einem schweren Sturz zwei Brustwirbel gebrochen hatte, distanzierte den mit Nummer 68 gestarteten Kanadier Benjamin Thomsen um vier Zehntel, dahinter folgten mit Otmar Striedinger (Nummer 55) und Vorjahressieger Max Franz zwei weitere Österreicher.
Im Gegensatz zum Vortag wurde von ganz oben gestartet. Nicht weniger als fünf Fahrer in den Top 10 trugen Nummern über 50. Auch der bestklassierte Schweizer war spät gestartet. Mit der 52 landete der Schwyzer Urs Kryenbühl letztlich auf dem 25. Platz. Beat Feuz, der zum Saisonstart in Lake Louise und Beaver Creek die Ränge 1 und 2 belegt hatte, liess es bei einer schnellen Besichtigung bewenden. Die Strecke in Val Gardena liegt ihm ohnehin weniger gut als andere: «Hier war ich in der Abfahrt noch nie besser als Achter. Es hat mir zu viele Wellen und zu wenig Sprünge. Mit einem Platz in den Top 10 wäre ich am Samstag schon zufrieden.»
Aksel Lund Svindal, zuletzt Sieger in Beaver Creek, brach seine Fahrt gar ab und kam wie ein Tourist ins Ziel. Er wollte seinem rechten Knie, das ihm immer wieder Schmerzen bereitet, Schonung auferlegen. Teamkollege Kjetil Jansrud wurde wegen des Nebels gestoppt, ehe er eine knappe halbe Stunde später auch noch den Rest der Abfahrt hinter sich brachte.
(SDA)