Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03269.jsonl.gz/2797

Dissertation nicht bestanden? Zum Glück ist es sehr selten, dass eine Doktorarbeit nicht bestanden wird. Häufiger kommt es jedoch vor, dass man die Promotion abbricht und neu beginnt oder dass während des Schreibprozesses Probleme und Zweifel auftauchen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Betreuer erst kurz vor der endgültigen Abgabe wirklich lesen, woran Sie über Jahre hinweg geforscht haben. Wenn Ihnen von offizieller Seite suggeriert wird, dass Sie eine schlechte Doktorarbeit geschrieben haben, sind die Zweifel und die Frustration verständlicherweise groß. Es stellt sich die Frage, ob Sie Ihre Dissertation abbrechen oder durchziehen sollen. Wir erklären Ihnen, welche Möglichkeiten Sie haben, wenn sich abzeichnet, dass Ihre Doktorarbeit abgelehnt wird und worauf Sie achten müssen, wenn Sie eine schlechte Doktorarbeit retten wollen.
Es gibt mehrere Gründe, nach einem Hochschulabschluss eine Doktorarbeit zu schreiben. Das offizielle Ziel einer solchen wissenschaftlichen Arbeit ist es, eine Forschungslücke zu schließen. Das heißt, Sie untersuchen ein Thema, das bisher noch nicht erforscht wurde. Auf diese Weise können Sie sich in Ihrem Fachgebiet profilieren und sich mit einer guten Note für die Doktorarbeit für eine wissenschaftliche Karriere empfehlen. Allerdings strebt nicht jeder, der eine Promotion beginnt, eine wissenschaftliche Karriere an. Viel häufiger werden Promotionen mit dem Wunsch geschrieben, am Ende den Dr.-Titel zu führen. Für viele ist dieser Titel mit Prestige verbunden, in der Medizin gehört er geradezu dazu. Wenn aber die Promotion zur Pflichtübung wird, dann wird es schwierig, die Motivation über die lange Dauer des Forschungs- und Schreibprozesses hoch zu halten. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Studenten ihre Doktorarbeit abbrechen. Auch das Fach Medizin beispielsweise, in dem zahlreiche Promotionen begonnen werden, steht im Verdacht, eine hohe Abbruchwahrscheinlichkeit zu haben.
Die Statistik zeigt, dass Nichtbestehen von Promotionen sehr selten ist. Von 28.411 Promotionen, die im Jahr 2017 an deutschen Hochschulen eingereicht wurden, wurden insgesamt 7 nicht bestanden. Allerdings spiegeln diese Zahlen nur diejenigen wider, die ihre Doktorarbeit nicht bestanden haben. Viel häufiger ist es, dass Doktoranden von Zweifeln geplagt werden und ihre Promotion abbrechen und neu beginnen. Auch wenn die offizielle Statistik besagt, dass Promotionen sehr selten abgelehnt werden, sollten Sie Zweifel an der Arbeit ernst nehmen. Viel häufiger als ein Nichtbestehen ist es, dass eine Promotion gar nicht erst bei der Prüfungskommission eingereicht wird, weil Doktoranden oder Betreuer Zweifel an der Arbeit haben. Auch die Angst vor einer schlechten Bewertung der Doktorarbeit spielt hier eine Rolle.
Die Statistiken über Doktoranden in Deutschland sind mangelhaft, die Abbrecherquoten liegen zwischen 20 und 36%. Manche Schätzungen gehen sogar davon aus, dass zwei von drei Promotionen nicht zu Ende geführt werden. Die Überlegungen, die Promotion abzubrechen, nehmen mit der Zeit zu, wie die folgende Grafik zeigt.
Das Schreiben einer Dissertation ist schwierig und vor allem langwierig. Da ist es völlig normal, dass während dieser Zeit immer wieder Probleme auftreten. Wesentlich für die Gestaltung des Forschungs- und Schreibprozesses und für eine gute Benotung der Doktorarbeit ist die Beziehung zum Betreuer. Diese sind nicht umsonst als Promotionsväter oder -mütter gefragt. Eine gute Betreuung während der Promotionsphase reduziert nicht nur das Risiko, bei der Doktorarbeit zu scheitern. Da die Betreuer in fast allen Fällen auch Erstgutachter sind, spielen sie eine entscheidende Rolle bei der Benotung.
Häufiger als eine Ablehnung der Promotion ist, dass die Arbeit gar nicht erst eingereicht wird. Das Promotionsvorhaben wird dann abgebrochen. Die Gründe dafür sind vielfältig:
Nur der erste Grund für einen Promotionsabbruch hat wenig Einfluss. Bei den anderen Gründen gibt es jedoch Handlungsspielraum. Gerade bei Problemen in der Formulierung oder in der statistischen Auswertung kann ein Ghostwriter Sie unterstützen. Auch wenn Motivation und Durchhaltevermögen begrenzt sind oder Sie Zeitprobleme haben, können Sie eine Vorlage für Ihre Doktorarbeit schreiben lassen. Professionelle Unterstützung kann Ihnen auch dabei helfen, die Auswertung Ihrer Doktorarbeit zu optimieren. In jeder Phase des Prozesses ist ein Ghostwriter ein Gewinn für die Doktorarbeit.
Um die lange Zeit des Recherchierens und Schreibens zu einem guten Abschluss zu bringen, sollten Sie eine Ablehnung der Doktorarbeit durch Betreuer oder Prüfungskommission im Vorfeld ausschließen. Nehmen Sie deshalb Besprechungen wahr und reichen Sie fertige Abschnitte bei Ihrem Betreuer ein! Wenn Sie befürchten, dass Ihre Dissertation abgelehnt wird, suchen Sie rechtzeitig Hilfe!
07 Januar 2021