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WALDHOTEL NATIONAL AROSA
Umbau und Erweiterung 2006 – 2010
Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Arosa, dank der guten Höhenluft und dem Bau der neuen Strasse von Chur her, zu einem mondänen Luftkurort.
Im Zug dieser Entwicklung entstand das “Waldsanatorium” als Kurhaus und Sanatorium mit internationaler Ausstrahlung.
Das “Waldsanatorium” entstand als Bau im Stile des alpinen Bauens seiner Zeit.
Der Bau unterliegt einer strengen symmetrischen Struktur. Dem zentralen Hauptbau wurden östlich und westlich Seitenflügel angefügt, welche durch turmartige Eckrisaliten ihren Abschluss finden. Die Hauptfassade gegen Süden gliedert sich in einen massiven Sockelbau und Obergeschosse. Diese sind geprägt durch die tiefen Balkone, wo die Lungenkranken ihre Liegekuren hielten. Den oberen Abschluss bildete das markante Dach, mit seinen vielfältigen Gauben und den eingeschnittenen Liegehallen. Im Jahr 1938 wurde das Waldsanatorium zum Eidgenössischen Militärsanatorium und bis 1954 als Militärbasishospital genutzt.
Zu dieser Zeit wurden wesentliche baulichen Eingriffe vorgenommen und das Gebäude erhielt den Ausdruck, welcher es bis heute prägt.
1964 wurde aus dem “Waldsanatorium” das “Waldhotel National” und seitdem von der Eigentümerfamilie als Hotelbetrieb geführt.
Vor diesem Hintergrund und den einschneidenden Veränderungen, die das Waldhotel mit den Jahren erlebt hat, wird es zum Ziel, die entstandene Heterogenität zu überformen und ein neues Ganzes zu schaffen; die Grossform aus der Entstehungszeit stets vor Augen.