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Internationale Post wird teurer
Der Versand von Briefen und Paketen ins Ausland wird ab 1. Juli teurer. Die Schweizerische Post erhöht ihre Tarife im internationalen Verkehr. Begründet wird der Preisaufschlag mit höheren Zustellkosten der europäischen Partner.
Die höheren Vergütungen an die Postunternehmen in den Bestimmungsländern und teurere Flugtransportkosten würden Swiss Post International zu den Anpassungen zwingen, schreibt die Post in einer Mitteilung vom Montag (29.05.)
Priority-Briefe bis 500 Gramm nach Europa und den Mittelmeerländern schlagen 20 bis 50 Rappen, Economy-Briefe 30 Rappen bis 1,50 Franken auf.
Priority-Pakete erfahren in den leichten Gewichsstufen durchschnittliche Tariferhöhungen von rund fünf Prozent; bei schweren Paketen beträgt die Erhöhung durchschnittlich zehn Prozent. Economy-Pakete werden im Schnitt sieben Prozent teurer, schwerere Pakete in dieser Kategorie hingegen zwei Prozent günstiger.
Keine Preiserhöhung erfährt die internationale A-Post nach Bestimmungsorten ausserhalb Europas, in der Economy-Klasse beträgt der Aufschlag hingegen 30 Rappen bis 1,00 Franken. Briefe ab 500 Gramm werden in der Priority-Klasse zum Teil um durchschnittlich fünf Prozent gesenkt, in der Economy-Klasse werden sie - je nach Gewicht - um 1,00 bis 2,50 Franken teurer.
Im Gegensatz zu den Tarifen im Inland ist die Post im liberalisierten Markt selbst für Preisanpassungen zuständig. Das Eidg. Departement für Umwelt, Verkehr, Energie, Kommunikation (UVEK) hatte den Antrag für Tariferhöhungen im Inland im April auf Eis gelegt.
swissinfo und Agenturen
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