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The Bourne Identity
Regie: Doug Liman
Darst.: Matt Damon, Franka Potente, Chris Cooper, Clive Owen, Brian Cox, Adewale Akinnuoye-Agbaje, Gabriel Mann, Walton Goggins, Josh Hamilton, Julia Stiles u.a.
Mit schweren Schussverletzungen und einer auf dem Rücken implantierten Kontonummer wird ein junger Mann von Fischern halbtot aus dem Mittelmeer geborgen. Er hat sein Gedächtnis verloren, zeigt aber einen starken Überlebenswillen. Die Spur der Kontonummer führt ihn zu einem Bankfach in Zürich, wo er eine Waffe, gefälschte Reisepässe und einen grossen Betrag an Banknoten in verschiedenen Währungen findet. Auf einem US-amerikanischen Reisepass findet er den Namen Jason Bourne, womit sich seine Vergangenheit Stück für Stück zu enthüllen beginnt. Während er einem internationalen Mordkomplott auf der Spur kommt, in das die CIA verwickelt ist, stellt sich heraus, dass er früher selbst für die CIA gearbeitet hat. In Zürich macht er die Bekanntschaft der deutschen Weltenbummlerin Marie Kreutz, mit der er nach Paris reist, wohin ihn die nächste Spur führt. Kaum dort angekommen, überschlagen sich die Ereignisse, und eine wilde Verfolgungsjagd durch ganz Europa beginnt. «The Bourne Identity» ist die erste von insgesamt fünf Verfilmungen nach den Romanen des erfolgreichen US-amerikanischen Thrillerautors Robert Ludlum. Viermal schlüpfte Matt Damon in die Rolle des Agenten Jason Bourne, im vierten Teil «The Bourne Legacy» taucht die Figur nicht auf, da Matt Damon nicht mehr zur Verfügung stand. Der deutschen Schauspielerin Franka Potente («Lola rennt») gelang mit dem actiongeladenen Agententhriller der endgültige Durchbruch in Hollywood, nachdem sie 2001 bereits in «Blow» von Ted Demme an der Seite von Johnny Depp und Penélope Cruz sowie in «Storytelling» von Todd Solondz gespielt hatte. «The Bourne Identity» spielte an den Kinokassen über das Dreifache seiner Produktionskosten (60 Mio. $) ein. Bei den Dreharbeiten wurde allerdings gespart: Aus Kostengründen wurde nicht in Zürich, sondern in Prag gedreht. Todd McCarthy schreibt in Variety: «Die Schauspielkunst ist auf ungewöhnlich hohem Niveau für dieses Genre, vor allem Matt Damon war noch nie so gut und überzeugt absolut auch in jenen Szenen, in denen er andere Sprachen, insbesondere Deutsch und Französisch, sprechen muss.»
Bourne statt Bond: Da uns aus rechtlichen Gründen «The Spy Who Loved Me» verwehrt wurde, zeigen wir stattdessen «The Bourne Identity».