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Seit nunmehr gut 16 Jahren begleite ich den Rollstuhlathleten Beat Bösch als persönliche Trainerin.
Dies konnte über diese lange Zeit funktionieren, weil Beat ein sehr selbständiger Athlet ist und ich nur sporadisch auf dem Trainingsplatz anzutreffen bin.
Dafür kümmere ich mich um Trainingspläne und mein Mann hilft jede Woche tatkräftig mit, das von mir geplante Krafttraining an den Freihanteln in meiner Praxis in die Tat umzusetzen.
Dass Beat Bösch als Tetraplegiker, mit einzig und alleine der Nacken-, und Schultermuskulatur, sowie der Oberarmmuskeln, aber stark eingeschränkter Handfunktion, seinen Alltag selbständig meistert, 50% einer Arbeit nachgeht und noch Spitzensport betreibt, erstaunt mich immer wieder.
Unser nun letztes gemeinsames sportliche Projekt, die Paralympic 2016 in Rio, hat letzte Woche mit dem Daniela Jutzeler Meeting und den Schweizer Meisterschaften in Arbon super Fortschritte gemacht: so fuhr Beat über 400m in 1:03.80 eine B-Limite für die WM in Doha dieses Jahr, über 100m in 17.18 eine klare A-Limite und über 200m in 31.20 einen Nationalkaderwert. Leider werden die 200m sowohl in Doha wie auch in Rio bei der Kategorie T52 nicht mehr gefahren.
Das bedeutet, dass ich in der Planung die WM ins Visier nehmen kann und der ganze „Limiten-Stress“ für den Moment „gegessen“ ist