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In der Schweiz wird der grösste Teil der Kunststoffabfälle nach wie vor mit dem Kehricht entsorgt. Im Zuge der Revision der Abfallverordnung untersuchet EBP im Auftrag des Runden Tisch für Kunststoffverwertung, wie sich verschiedene Verwertungsszenarien bezüglich ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten auswirken.
Um der Forderung nach einer vermehrten Kunststoffverwertung in der Schweiz im Zusammenhang mit der Revision der Technischen Verordnung über Abfälle nachzugehen, wurde im Frühling 2010 der Runde Tisch Kunststoffverwertung ins Leben gerufen. Vertreten sind neben Bund, Kantonen, Städten und Gemeinden auch der Detailhandel sowie die Kunststoffverwertungsbranche in Form von Sortierern, Rezyklierern, Zementwerken und der Kehrichtverbrennung. Der Runde Tisch finanziert zusammen mit dem Bundesamt für Umwelt (BAFU) eine mehrteilige Studie. Diese geht der Frage nach, ob sich heutzutage weitere Kunststofffraktionen aus ökologischen und ökonomischen Gründen für eine stoffliche oder energetische Verwertung eignen würden und wenn ja, wie dies konkret umsetzbar wäre.
EBP untersuchte das Potential einer stofflichen oder energetischen Verwertung der einzelnen Kunststofffraktionen. Dabei wurden drei Szenarien mit unterschiedlichen Verwertungsschwerpunkten ökonomisch und ökologisch bewertet, die Machbarkeit der Szenarien beurteilt sowie mögliche Finanzierungsmöglichkeiten geprüft.