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In der 30er-Zone wäre Usain Bolt doch glatt geblitzt worden. Der Jamaikaner zischte an der Leichtathletik-WM in Berlin 2009 mit sage und schreibe 37,52 km/h über die Tartanbahn. Die 200 Meter absolvierte er in 19,19 Sekunden – Weltrekord.
Der US-Amerikaner Wallace Spearmon, immerhin Bronzegewinner, schaute ungläubig auf die Resultattafel und fragte sich wohl – zusammen mit den verblüfften Zuschauern im Stadion und vor den TV-Geräten – wie ein Mensch dermassen schnell sein kann.
Eine Liga für sich
Bolt war an jenem Abend wie so häufig konkurrenzlos. Die Mitstreiter waren zwar anwesend, aber nicht annähernd in der Lage, ihm den Triumph streitig zu machen.
Es ist nicht das einzige Kunststück des «jamaikanischen Blitzes» am 20. August. Ein Jahr zuvor hatte er die Kontrahenten in ähnlicher Manier deklassiert.
Damals, bei den Olympischen Spielen in Peking raste er in 19,30 Sekunden durchs Rund – ein Weltrekord, der exakt ein Jahr Gültigkeit genoss. Bis er in Berlin noch einen draufsetzte. Noch heute sind die 19,19 Sekunden unerreicht. Vielleicht bis in alle Ewigkeit.