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Das Apéro muss an diesem Freitag im letzten November ausgiebig gewesen sein. Die 49-Jährige hatte auf jeden Fall bereits Mühe, als sie nach dem Restaurantbesuch in Bulle mit ihrem Auto aus der Parklücke fahren wollte: Im Rückwärtsgang touchierte sie ein korrekt parkiertes Auto–und fuhr weg, ohne sich darum zu kümmern. Auf der Grand-Rue fuhr sie im Zick-Zack-Kurs. Als sie nach wenigen Kilometern bei sich zu Hause ankam, überfuhr sie ein Mäuerchen und kam auf dem Rasen zu stehen. Nach einigen Minuten fuhr sie weiter: Sie wollte parkieren. Als sie merkte, dass sie ihr Auto auf dem falschen Parkfeld abgestellt hatte, legte sie im Rückwärtsgang einen Blitzstart hin–und fuhr in die Hausmauer. Sie fuhr wieder vorwärts und stellte das Auto ab. Als sie ausstieg, erwartete sie bereits die Polizei. «Sie war sehr aggressiv und beschimpfte die Beamten reichlich», heisst es im Strafbefehl. So schlug und trat sie die Polizisten; «es musste Gewalt angewandt werden, um sie zu beruhigen». Die Frau verweigerte eine Blutabnahme; der Alkoholtest wies um 19.45 Uhr einen Blutalkoholgehalt von 1,75 Promille auf.
360 Stunden Arbeit
Der Freiburger Staatsanwalt Raphaël Bourquin hat die Frau nun mittels Strafbefehl wegen Trunkenheit am Steuer, Missachtung der Verkehrsregeln sowie falschem Verhalten bei einem Unfall und Gewalt gegen Beamte zu 360 Stunden gemeinnütziger Arbeit auf Bewährung, abzüglich zweier Tage in Haft, verurteilt. Dazu kommt eine Busse von 1500 Franken; zusammen mit den Gebühren und Gerichtskosten muss die Frau 2000 Franken hinblättern. njb