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Der russische Olympia-Curler Alexander Kruschelnizki verzichtet in seinem Dopingfall auf eine Anhörung vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS.
"Nachdem ich die Vor- und Nachteile abgewogen habe, habe ich entschieden, meinen Fall vor dem CAS zurückzuziehen. Ich glaube, dass eine Anhörung unter den aktuellen Regeln nutzlos wäre", sagte Kruschelnizki.
Die Anhörung des Bronze-Gewinners im Mixed-Wettbewerb der Winterspiele in Pyeongchang vor der Ad-hoc-Kammer des CAS war für Donnerstag geplant gewesen. Kruschelnizki war der Einnahme der verbotenen Substanz Meldonium überführt worden. Der 25-Jährige hatte seine Unschuld beteuert. Mit einem Urteil der Sportrichter ist innerhalb von 24 Stunden zu rechnen.
Der Fall birgt besondere Brisanz, da Russlands Olympisches Komitee wegen des Skandals um systematischen Dopingbetrug derzeit suspendiert ist und die russischen Sportler nur unter neutraler Flagge bei den Spielen in Südkorea starten dürfen. Am Samstag will die Exekutive des Internationalen Olympischen Komitees entscheiden, ob die Sanktionen gegen Russland aufgehoben werden und die Delegation bei der Schlussfeier wieder unter eigener Fahne dabei sein darf.