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Ehemaliges Frauenfelder Restaurant wird AsylnotlösungSchreiben Sie einen Kommentar
Die Thurgauer Kantonalbank (TKB) überlässt dem Kanton Thurgau die Liegenschaft des ehemaligen Restaurants Linde an der Murgstrasse 14 in Frauenfeld als kurzfristige Notlösung zur unentgeltlichen Nutzung bis circa Mitte Juni 2020. Die Wohnungen sollen durch Personen aus dem Asylbereich bewohnt werden. Dies geht aus einer Medienmitteilung des Kantons vom Donnerstag hervor.
Das ehemalige Restaurant Linde in Frauenfeld hätte eigentlich abgebrochen werden sollen. Nun verschiebe die Thurgauer Kantonalbank den Abbruch des Gebäudes, damit der Kanton Wohnraum schaffen könne für Personen aus dem Asylbereich. Die kantonalen Asylunterkünfte waren zum Zeitpunkt des Beschlusses der ausserordentlichen Lage im Kanton Thurgau Mitte März 2020 voll belegt. Zuständig für die Betreuung der Personen aus dem Asylbereich ist die Peregrina-Stiftung im Auftrag des Sozialamts des Kantons Thurgau.
Das Sozialamt und die Peregrina-Stiftung sind seit mehreren Wochen daran, zusätzliche Liegenschaften zu mieten. Ziel ist es, die kantonalen Asylunterkünfte zu entlasten und weniger dicht zu belegen und dadurch besonders gefährdete Personen zu schützen. Einzelne Personen aus dem Asylbereich werden deshalb in anderen Liegenschaften untergebracht.
Auch die drei Wohnungen in der Liegenschaft Linde sollen ab Mitte April 2020 durch gesunde Personen aus dem Asylbereich bewohnt werden, die dem Kanton Thurgau zugewiesen sind. Der Kanton orientiert sich bei der Unterbringung konsequent an den Weisungen des Staatssekretariats für Migration (SEM) und des Bundesamts für Gesundheit (BAG).