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Carolyn Heer wandte sich nach einer kunstorientierten Ausbildung in den achtziger Jahren zunächst der Malerei zu und begann Mitte der neunziger Jahre mit ihren rundplastischen Arbeiten. Das rundplastische Werk ist gekennzeichnet durch einen hohen Grad an Abstraktion, durch den Verzichtauf alle überflüssigen Einzelheiten. Die Merkmale, die eine Person und ihr Handeln ausmachen, sind auf das Elementarste reduziert. Wie bei einem fotografischen Schnappschuss wird der Augenblick einer Bewegung, einer Gebärde herausgelöst aus dem Zeitablauf, um das Wesentliche eines Geschehens sichtbar zu machen.
Das Thema Mensch beschäftigt sie bis heute.
Zur Gestaltung dient Carolyn Heer Ton, Wachs oder Gips. Die Plastiken werden danach im Wachsausschmelzverfahren zu Bronzen gegossen.
Carolyn Heer stellt in Galerien in der Schweiz aus.