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Eine Passagiermaschine von Air Canada hat am Sonntag in Halifax eine Bruchlandung hingelegt. Die 138 Menschen an Bord kamen glimpflich davon.
Das Flugzeug kam nach Airline-Angaben bei der Landung in Halifax in dichtem Schneetreiben von der Piste ab.
Fotos zeigten Schäden an der Nase der Maschine. 23 Insassen wurden ins Spital gebracht, schwer verletzt wurde aber offenbar niemand. 18 Personen konnten das Spital nach wenigen Stunden wieder verlassen.
Das Unglück ereignete sich in Halifax in der ostkanadischen Provinz Nova Scotia. Air Canada teilte zunächst nur über den Kurzmitteilungsdienst Twitter mit, der aus Toronto kommende Flug AC624 mit 133 Passagieren und fünf Besatzungsmitgliedern sei "von der Landebahn abgekommen". Ein Grund wurde nicht angegeben.
Ob das schlechte Wetter Ursache des Unglücks war, blieb zunächst unklar. Für Halifax war starker Schneefall mit schlechter Sicht vorhergesagt worden. Die Behörden veröffentlichten eine Unwetterwarnung.
Zum Zeitpunkt des Unfalls war nach Angaben von Flughafensprecher Peter Spurway am Flughafen auch der Strom ausgefallen. Die Notstromversorgung habe aber funktioniert, die Landebahn sei beleuchtet gewesen. Die Behörden untersuchten den Vorfall.
"Wir können nicht sagen, ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Vorkommnissen gibt", sagte Spurway. Berichte, wonach das Flugzeug bei der Landung in eine Stromleitung geraten sei, bestätigte er nicht.
Nach Angaben der Webseite Flightaware.com handelte es sich beim Flugzeugtyp um einen Airbus A320. Der Flughafen wurde nach dem Unglück für mehrere Stunden geschlossen.
SDA-ATS