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Abschiedsmomente können bei Menschen mit Demenz schwierig sein. Falls Sie merken, dass Begriffe wie «Zuhause» oder «Weggehen» bei Ihrem Mann Stress auslösen, sagen Sie klar an «Ich gehe jetzt einkaufen» oder «Ich treffe mich jetzt noch mit XY». Verkürzen Sie den Abschied und lassen Sie sich nahtlos vom Pflegepersonal «ablösen». Oder versuchen Sie, zu einem Zeitpunkt zu gehen, wenn er gerade eine Aktivität beginnt; vor dem Essen oder der Aktivierungstherapie. Ist er in seinem Zimmer, kann es helfen, seine Lieblingsmusik laufen zu lassen oder ihm einen geliebten Gegenstand in die Hände zu legen. Solche Ablenkungen funktionieren oft gut. Es kann auch gut sein, dass Ihr Mann spürt, dass es Ihnen das Herz bricht, ihn dort zu lassen, und darum so reagiert.
Schuldgefühle beim Abschied
September 2019
Es ist wichtig, dass Sie nicht nur auf seine Bedürfnisse fokussieren, sondern auch Ihre eigenen im Auge behalten. Es ist nicht einfach, mit Schuldgefühlen umzugehen. In einer Selbsthilfegruppe für Angehörige von Menschen mit Demenz können Sie mit anderen Betroffenen austauschen. Ähnliche Erfahrungen zu hören, kann auch neue Lösungswege oder Abschiedsstrategien aufzeigen.
les conseillères du Téléphone Alzheimer17.01.2020
Die Beraterinnen des Alzheimer-Telefons17.01.2020
Die Beispiele der Aussagen sollen den Besuchern/innen unterstützen, dass sie im Kontext ihrer Verabschiedung auch gleich mitteilen können, was sie als Nächstes noch machen werden. Solche klare Informationen an den Menschen mit Demenz vermitteln ihm Sicherheit, so kann er das Weggehen des Besuchers leichter annehmen. Wenn Sie sich verabschieden möchten, vergewissern Sie sich, dass eine Pflegefachperson bei ihr ist. Oder verabschieden Sie sich von Ihrer Mutter wenn sie mit einer Aktivität, die sie gerne macht, beschäftigt ist.