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Ethikkodex des BIS für Bibliothekare und Informationsfachleute
Am 6. September 2013 verabschiedete die Generalversammlung des BIS in Aarau fast einstimmig den neuen «Ethikkodex des BIS für Bibliothekare und Informationsfachleute».
Der vorhergehende – und bis dato gültige – Ethikkodex der Schweizer Bibliothekare stammte noch aus dem Jahr 1998, verabschiedet von der Generalversammlung des Ex-BBS, der Vorläuferorganisation des heutigen BIS. Die darin enthaltenen Bestimmungen waren teilweise nicht mehr auf der Höhe der Zeit; zudem war mit der Fusion zwischen BBS und SVD auch die Berufsgruppe der Dokumentalisten und Informationsfachleute hinzu gekommen.
Die AG «Revision des Ethikkodex für Schweizer Bibliothekare» hat sich deshalb der Aufgabe angenommen, die Richtlinien zur Berufsethik der Schweizer Bibliothekarinnen und Bibliothekare auf der Grundlage des IFLA-Code of Ethics for Librarians and other Information Workers zu überarbeiten und landesspezifische Anpassungen vorzunehmen.
Der Kodex ist ein Schlüsseldokument für die Verbandsmitglieder, welches sowohl ihre Rechte und Pflichten als auch die Werte, die ihren Aktionen zugrunde liegen, abbildet. Er ist ebenfalls Mittel zur Förderung, Ausbildung und Verteidigung der beruflichen Interessen sowie ein verbindender Text, der Image und Zusammenhalt der Mitglieder fördert.