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Das Wichtigste in Kürze
- Mujinga Kambundji beendet den 200-Meter-Final auf Platz 7.
- Die Bernerin kann nicht ganz an ihre starken Zeiten von gestern anknüpfen.
- Für die 29-Jährige waren die Olympischen Spiele dennoch ein voller Erfolg.
Am Montag egalisiert Mujinga Kambundji sowohl im Vorlauf als auch im Halbfinal den Schweizer Rekord von 22,26. Obwohl sie auch im Final über 200 m eine starke Leistung zeigt, reicht es nicht für den Gewinn einer Medaille.
Die 29-Jährige läuft eine Zeit von 22,30 Sekunden und landet am Ende auf Rang sieben. Gold geht an die Jamaikanerin Elaine Thompson-Herah vor Christine Mbomba aus Namibia. Bronze gewinnt die US-Amerikanerin Gabrielle Thomas. Shelly-Ann Fraser-Pryce wird Vierte.
Sie sagt nach dem Rennen im SRF-Interview: «Es war sicher nicht der perfekte Lauf. Die Kurve habe ich nicht ganz so gut erwischt, wie auch schon.»
Grundsätzlich sei sie sehr zufrieden mit ihrer Leistung. «Das Niveau war in diesem Jahr sehr hoch.» Es sei nicht nur körperlich, sondern auch emotional sehr anstrengend gewesen, sechs Rennen zu absolvieren.
Für Mujinga Kambundji war Olympia 2021 ein Riesen-Erfolg. Bereits über 100 m stand sie zusammen mit Teamkollegin Ajla del Ponte sensationell im Final. Dort wurde die Bernerin zwei Hundertstelsekunden hinter der Tessinerin Sechste.