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SPECTACLE
Lo spettacolo nasce nell’ambito del corso facoltativo di teatro, al quale possono iscriversi gli allievi dal primo al quarto anno di liceo. I docenti propongono agli allievi un testo dal teatro greco, ai grandi classici fino al teatro contemporaneo, che permetta una messa in scena con un numero elevato di allievi. Il lavoro sul testo offre l’occasione per un confronto che non si limita all’analisi letteraria, ma obbliga a una rilettura e a una personale interpretazione.
La scelta di quest’anno è caduta su «La visita della vecchia signora», commedia tragica di Friedrich Dürrenmatt del 1956 fra le sue opere più conosciute. L’opera, ancora oggi estremamente interessante e attuale, tratta i temi della vendetta, della colpa individuale e collettiva, dell’onnipotenza del denaro e della corruzione morale collettiva. Un paese caduto in miseria, il ritorno di una concittadina e la speranza di un futuro migliore sono gli elementi messi in scena. Gli allievi utilizzano le parole scritte da Dürrenmatt, ma ne modificano la sequenza per portare in scena un lavoro collettivo nel quale voce, corpo e musica si fondono per dare vita a una rilettura del grande classico.
«La visita della vecchia signora» è una commedia cattiva: proprio per questo deve essere recitata non con cattiveria ma con la massima umanità; con tristezza, non con rabbia; ma anche con umorismo, perché niente gioverebbe meno a questa commedia… che una soverchia e arida serietà.» Così scriveva Friedrich Dürrenmatt e noi ci abbiamo provato.
TROUPE
Il gruppo, 23 allievi del liceo di Mendrisio, ha lavorato nell’ambito del corso facoltativo di teatro. Si inizia con alcuni esercizi per confrontarsi con lo spazio scenico, con l’improvvisazione e con l’uso del corpo; solo in seguito si passa al lavoro sul testo. Partendo dal copione gli allievi provano a metterne in scena alcune parti e mostrano il risultato della loro ricerca ai compagni. In un continuo va e vieni tra il testo e le improvvisazioni si arriva alla costruzione dello spettacolo, che risulta quindi un incontro tra le idee degli allievi, il testo e il lavoro di regia condotto dai docenti.
Regia: Amanda Ostinelli, Carlo Pontinelli Tecnica: Andres Burkard, Vittorio Rusconi Interpretazione: Gherardo Agnoloni, Edo Albisetti, Maria Luisa Bellanca, Elisa Bernasconi, Agata Bervini, Rock Bolombo, Federico Borner, Maria Cestone, Lara Cosentino, Alessandro Gigliotti, Luna Giovanoli, Anna Mega, Victoria Nouri, Isabel Orsini, Mia Ostinelli, Denisa Petrean, Lenny Petrocchi, Sofia Pizolli, Alice Praduroux, Filippo Quadri, Gloria Riviezzi, Alessandro Soru, Glendy Suriel Guerrero
STÜCK
Ein Bus in 99 Zungen». Der französische Autor Raymond Queneau hat einen simplen Vorfall in einem Pariser Bus unter dem Titel «Exercices de style» in 99 Variationen beschrieben. Mit diesem virtuosen Spiel mit Sprache setzte Queneau ein Zeichen gegen die deutsche Besatzung im Paris der 1940er-Jahre und schaffte gleichzeitig ein amüsantes und intelligentes Vergnügen. Die Szenen sprudeln von Anagrammen, Leipogrammen, Lautmalereien und Aphorismen und bringen gar Mengenlehre und Homoioteleuta zum Klingen: Ein respektloser Akt gegenüber scheinbar unverrückbaren Regeln, voller Sprachakrobatik und Komik.
Die Theaterwerkstatt Büelrain hat mehr als 30 dieser Variationen für die Bühne adaptiert und mit Hintergrundtexten zum Autor und der damaligen Zeit ergänzt. Zudem wurden eigene Variationen geschrieben und einstudiert. Entstanden ist ein abendfüllendes Stück, welches den Schauspielerinnen und Schauspielern, aber auch dem Publikum, keine Zeit zum Verschnaufen lässt. Ein dicht getaktetes, kurzweiliges Stück, welches zum Lachen und Nachdenken anregt.
GRUPPE
Die Theaterwerkstatt Büelrain ist ein Freifachkurs, welcher wöchentlich angeboten wird. Eingeladen sind alle Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Büelrain. Es finden keine Castings statt, sondern die Spielleitung sucht nach einem Stück, in dem alle Interessierten mitspielen können. Im ersten Semester werden Grundlagen trainiert. Während dieser Arbeit mit Körper und Stimme lernt die Spielleitung die Gruppe kennen und wählt einen geeigneten Text aus. Im zweiten Semester, nach den Sommerferien, wird in circa 13 Wochen das Stück erarbeitet. Die Inszenierungsarbeit beginnt mit einem Vorsprung des Regieteams, die mit ihren Ideen in die Proben starten. Während den Proben werden Ideen der Spielenden in die Inszenierung integriert.
Buch, Dramaturgie, Regie, Kostüme, Bühnenbild: Martina Albertini, Dave Hefti Maske: Martina Albertini Technik & Medienarbeit: Dave Hefti Technik: Richard Seitz, Byron Trieb Spiel: Alex Anwander, Joel Blanken, Adrian Brunner, Sophie Conlon, Stella Felix, Tanja Fischer, Janet Godli, Max Hennig Ozuna, Jenna Hüsser, Julian Leserri, Lukas Meili, Tamara Michelova, Ksenija Milovanovic, Jayson Rohner, Brian Schaffner, Cosimo Scherrer, Dimitri Wehrli, Serafina Ziro
Kantonsschule Zürich Nord (ZH) in Kooperation mit Gessnerallee Zürich
9., 10. & 11. Mai 2019
18.00 Uhr @ AULA der KS Zürich Nord
Birchstrasse 107, 8050 Zürich
Kantonsschule Zürich Nord (ZH) in Kooperation mit Gessnerallee Zürich
09., 10. & 11. Mai 2019
18.00 Uhr @ AULA der KS Zürich Nord
Birchstrasse 107, 8050 Zürich
STÜCK
Schule ist ein unüberschaubarer Ort der Gleichzeitigkeiten. Verschiedene Menschen kommen zusammen, tun und erleben die verschiedensten Dinge. Es ist mal langweilig, mal inspirierend. Mal emanzipatorisch, mal gar nicht. Es geht um Disziplin und Disziplinierung, um Rhythmus und Lernziele. Aber auch um Freundschaft, Liebe, Eifersucht, Angst und Zeitmanagement. Und ständig um die so genannte Zukunft und die Frage, wie die Jugendlichen ihr möglichst gut gewappnet begegnen. Schule ist ein Erlebnis, das wir alle teilen. Sie ist eine unserer ersten Erfahrungen von Gesellschaft, von zusammen klar kommen müssen in einer diversen Gruppe – eine Initiation in die Demokratie.
Mit der diesjährigen, vergleichsweise jungen Gruppe des grossen Theaterkurses wird der Schulalltag als Kosmos von Abhängigkeiten und Visionen ausgelotet und hinterfragt. Entstanden ist ein Parcours durch die Schulgebäude der Kantonsschule Zürich Nord an die Originalschauplätze des jugendlichen Alltagslebens: ein immersiver, von den Gruppenmitgliedern gestalteter und performter Site-Specific-Walk.
Das Projekt ist eine aussergewöhnliche Kooperation zwischen einer Bildungsinstitution und einer Kulturinstitution: gemeinsam erarbeiteten die Leitenden des Schultheaters der KZN, sowie der Gessnerallee und der Künstlergruppe «Theater der Peinlichkeit» mit den Schüler*innen der Kantonschule Zürich Nord die Eigenkreation PLANET SCHOOL. Dabei trafen auch zweierlei Zuschauergruppen aufeinander: das Gessnerallee-Publikum kommt in dieselbe Klasse wie das Theaterpublikum der Kantonsschule Zürich Nord, wenn es heisst: Achtung, die Schulglocke klingelt: absitzen, Thek auspacken!
GRUPPE
An unserer Schule mit ca. 2000 Schülerinnen und Schülern besitzt das Theater ein gut ausgebautes Angebot an Freifachkursen. Jedes Schuljahr wird ein Einführungskurs Schauspiel, ein kleines Theaterprojekt und ein grosses Theaterprojekt ausgeschrieben. Bei den Theaterprojekten werden zusammen mit den Schülerinnen und Schülern anhand eines Themas oder aufgrund von literarischen oder filmischen Vorlagen Eigenkreationen oder Adaptionen entwickelt. Neben der Zusammenarbeit mit schulinternen Spezialistinnen und Spezialisten (z.B. Szenografie, Kostüme, Musik/Sounds oder Grafik) werden gelegentlich auch Kooperationen mit externen Kunstschaffenden oder Institutionen gesucht.
Eine Produktion der Kantonsschule Zürich Nord und der Gessnerallee Zürich von und mit: Ilija Ašić Lara Durtschi, Elsa Eggenschwiler, Julia Jordan, Stella Kaldis, Ruben Andrea Kenda, Kilchenmann, Sascha Kupferschmid, Carmela Lombardi, Emily Mosberger, Tamara Pohl, Ronja Riklin, Chloe Thomas, Valentin Tschofen Künstlerische Leitung: Stephan Stock, Thomas Grüebler Technische Leitung, Bühne, Licht: Thomas Giger, Andreas Widmer, Technikcrew der KZN unter der Leitung von Martin Rüesch Sound Design: Oliver Benz Kostüme & Grafik: Tanja Dorigo Produktionsleitung: Elena Conradt
STÜCK
«Gemeinschaftskunde», so heisst unser Theaterstück. Trotz all den Bemühungen in der Schule, Gemeinschaft zu schaffen, hält die Gesellschaft nicht immer zusammen. Vor allem wenn ein Individuum anders ist.
«Unser Stück begleitet einen verlorenen Jungen, der nicht weiss, welches Geschlecht ihn eigentlich anzieht. Naja, niemand macht es ihm einfach. Er sieht, wie sein Kumpel wegen seiner angeblichen Homosexualität gemobbt wird, seine beste Freundin stresst ihn andauernd, damit er sich endlich einmal «entscheidet»… Und nicht einmal sein Vertrauenslehrer möchte mit ihm über sein Chaos im Kopf reden. Deshalb setzt unser Protagonist auch alles daran herauszufinden, wer er ist. Wie? Indem er von Sex bis Wahrsagerei alles ausprobiert. Ob das alles funktioniert hat? Das seht ihr an unserer Aufführung!» (Brigitte Gong, Spielerin)
«Ich denke, dass uns das Stück so zuspricht, weil es das Thema mit einer gesunden Mischung von Humor und Ernsthaftigkeit zeigt.» (Yann Kolly, Spieler)
«Während der Arbeit an dem Stück haben wir nicht nur viel über uns selbst, sondern auch über unsere Rolle in der Gesellschaft gelernt. Spiele ich lieber einen Schwulen oder einen Mobber? Werde ich meiner Rolle gerecht? Wie werden wohl die Reaktionen auf meine Rolle ausfallen?» (Anke Breihan, Spielerin)
GRUPPE
Am Anfang jedes neuen Schuljahrs wird in allen Klassen der drei stadtfreiburgischen Gymnasien für das Freifach Theater Werbung gemacht. In den ersten Treffen wird vor allem viel improvisiert. So lernen wir uns kennen, merken, welche Energie die neue Gruppe bestimmt. Wichtige Entscheidungen betreffend Stück oder Projektwahl werden in der Gruppe getroffen. Sobald die Gruppe Konsens über die Stück- oder Projektwahl hat, erfolgt die Rollenverteilung, dann die Inszenierung, das Proben, die Kostümierung, und, und, und…
Regie: Robb Correll Choreografie: Yentl-Maria Fasel Licht: Charles Pardo Spiel: Anke Breihan, Isabelle Corsi, Yentl-Maria Fasel, Jeroen Furter, Brigitte Gong, Felix Gutschmidt, Yann Kolly, Florence Remy, Cendrine Wagner
STÜCK
Nachdem das Junge Theater KEN im letzten Stück «Spuren» die familiären Ursprünge der Spielerinnen und Spieler erforscht haben, wagen wir in «Das Weismann Projekt» einen Blick in die Zukunft.
Wie wird die fortschreitende Digitalisierung unsere Beziehungen, unser Zusammenleben verändern? Wie werden Partnerschaften aussehen? Wie werden wir unser Leben gestalten, wenn wir vielleicht 150 Jahre alt werden? Wer wird wozu noch gebraucht? Wie wird sich unser Verhalten und Verhältnis zu den Social Media entwickeln? Wie können wir in diesem unsichtbaren Gestrüpp unsere Selbstbestimmtheit und -verantwortung bewahren? Oder allgemein gefragt: Wie reagieren wir auf die grossen gesellschaftlichen und ökologischen Umwälzungen, die auf uns zukommen?
In «Das Weismann Projekt» haben zwei junge Wissenschaftlerinnen einen Chip entwickelt, der Probanden erlaubt ihre Zukunft zu erleben. Die eingeladenen Zuschauerinnen und Zuschauer folgen nun diversen Biografien, die sich in einer futuristischen Welt bewegen, die aber vielleicht gar nicht so weit von uns entfernt ist, wie es auf den ersten Blick erscheint. Dabei reagiert jede Probandin, jeder Proband unterschiedlich auf die Herausforderungen, die sie oder ihn erwarten. Die eine lässt alles schicksalhaft über sich ergehen, der andere zeigt sich kämpferisch, eine andere Probandin steigt aus und entwickelt mit anderen eine eigene Gesellschaftsform.
«Das Weismann Projekt» gibt keine Antwort auf die oben gestellten Fragen. Es überlässt dem Publikum die Entscheidung, wie es sich in den verschiedenen Zukunftsszenarien verhalten würde und wie es sich in der Zukunft positionieren möchte.
GRUPPE
«Das Weismann Projekt» ist die fünfte Produktion des Jungen Theater KEN, das von einem professionellen Team geleitet wird. In den ersten drei Produktionen («Frühlingserwachen», «R & J» und «Tells Welle») haben wir klassische Stoffe bearbeitet. «Spuren» basierte gänzlich auf den Recherchen der Jugendlichen. In «Das Weismann Projekt» haben wir sie gebeten, ein persönliches Zukunftsszenario zu schreiben. Natürlich liegt der Fokus in jeder Produktion bei den Jugendlichen. Was bewegt sie? Was sind ihre Träume, ihre Ängste? Wir versuchen mit ihnen persönliche Schicksale in einen gesellschaftlichen Kontext zu stellen, sodass diese sinnlich erfahrbar werden.
Autor: Jean-Michel Räber Regie: Daniel Hajdu, Natalia Conde Dramaturgie: Karen Bruckmann Ausstattung: Mona Fischer, Nicole Henning Komposition und musikalische Leitung: Roman Glaser Choreografie: Debora Rusch Theaterpädagogik: Sarah Verny Licht: Jens Mathiessen Programmierung Lichtobjekte: Lukas Zeller Assistenz Bühne: Wink Withold Ton und Video: Marc Philip Licht und Ton: Natalie Cloughesy, Flin Jaggy Spiel: Saskia Bänninger, Sahra Bino, Lilli Borsos, Svenja Früh, Sophia Graf, Mariella Grieder, Natalie Heeb, Natasha Hunziker, Zeno Kaiser, Tehilla Lewenstein, Micaela Lopapa, Zoë Luthiger, Louise Norton, Giulia Ocskay, Sandro Paproth (ehem. Lehrer KEN), Martial Saxer, Sophia Tchertkova, Ilaria Weih