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Dass Stress das Risiko für einen Herzinfarkt erhöht, ist bekannt. Die Liste der Stressoren wurde nun um einen weiteren Faktor erweitert: Laut der Harvard School of Public Health in Boston können auch politische Ereignisse das Herz gefährden. Die Forscher um Humanmediziner Dr. David R. Williams untersuchten die Daten eines kalifornischen Versicherungsunternehmens aus dem Jahr 2016. Das Ergebnis: In den Tagen nach der Präsidentschaftswahl stieg die Zahl der Krankenhauseinweisungen aufgrund von kardiovaskulären Notfällen.
Die Studie bestätigt, dass nicht nur körperliche, sondern auch psychische Belastungen zu Stress führen können, der wiederum Herzinfarkte und Schlaganfälle wahrscheinlicher macht. Die Palette der Stressoren ist dabei sehr vielfältig. So können beispielsweise auch verlorene Fussballspiele gesundheitsgefährdend wirken. Dies stellten niederländische Forscher im Zuge der Europameisterschaft 1996 fest: Als Oranje im Viertelfinale ausschied, erhöhte sich unter männlichen Fans die Zahl der kardiovaskulären Vorfälle.