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Rehkitze kommen zu Beginn der Vegetationszeit zur Welt, weil die säugenden Rehgeissen dann zarte und gut verdauliche Gräser und Kräuter mit hohem Energie- und Proteingehalt finden. Doch da mit dem Klimawandel die Vegetationsentwicklung immer früher einsetze, würden sich die Zeit mit dem besten Nahrungsangebot und die Setzzeit der Rehe, also der Zeitraum der Geburten, im Mittelland immer weniger oft überlappen, schreibt die WSL in einer Mitteilung.
Bereits seit 1971 werden in der Schweiz Rehkitze mit Ohrmarken markiert und dabei Informationen zum Fundort erhoben. So konnten die WSL und die Polytechnische Universität Madrid in einer Zusammenarbeit 8983 Setztermine aus den Jahren 1971 bis 2015 miteinander vergleichen. Resultat: In tieferen Lagen kommen die Setztermine heute immer häufiger ausserhalb des Zeitraums mit optimalem Nahrungsangebot zu liegen, während sie in den höheren Lagen weiterhin im Optimum sind. Die Forschenden empfehlen darum, das Rehkitzmonitoring fortzusetzen und in den tieferen Lagen zu verdichten.