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Der Süden von Honduras liegt im sogenannten Trockengürtel, wo die klimatischen Bedingungen für die Nahrungsmittelproduktion sehr schwierig sind. Die Kleinbauernfamilien verfügen nur über sehr wenig Land und die Erträge reichen oft nicht einmal für die Selbstversorgung aus. Das Projekt fördert eine agroökologische Produktion, die besser an die klimatischen Bedingungen angepasst ist, die Verbesserung des Zuganges und Nutzung des Wassers sowie den Aufbau eines Verarbeitungsbetriebes für Fruchtsäfte. Ein Teil der Produkte wird in Schulen abgegeben werden, um die Ernährungssituation der Kinder und Jugendlichen zu verbessern. Eine weitere wichtige Projektkomponente ist die Entwicklung eines Kreditsystems für Bauernfamilien und Kleinstunternehmen. Ausserdem unterstützt HEKS die Kleinbäuerinnen und Kleinbauern bei der Verteidigung ihrer Wasser- und Landrechte.
Begünstigte:
Vom Projekt profitieren rund 1'500 Kleinbauernfamilien, die ökologisch produzieren. Produkte, die sie nicht für die Selbstversorgung brauchen, sollen sie besser verkaufen können. Dazu kommen rund 2'500 Schulkinder und Jugendliche, die in ihren Schulen eine Mahlzeit pro Tag erhalten. Direkt oder indirekt begünstigt werden rund 12’000 Personen.
Ziele:
Das Projekt verbessert die Ernährungs- und Einkommenssituation von Kleinbauernfamilien im Süden von Honduras. Dies wird erreicht durch die Förderung der agrarökologischen Produktion und damit eine Verbesserung der Ernährung sowie die Abfederung der Auswirkungen des Klimawandels. Die Einkommenssituation verbessert sich dank effizienterer Produktion, Verarbeitung und Vermarktung von Früchten, Zugang zu Krediten sowie Schutz und Verteidigung der Land- und Wasserrechte der Kleinbauernfamilien.