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In Zürich Alt-Wiedikon und Friesenberg wurden folgende Instrumentenkombinationen zur Reduktion des motorisierten Individualverkehrs (MIV) mittels eines Feldversuchs auf Ihre Wirkung hin getestet: (1) Informationen über Angebote und Massnahmen der Stadt Zürich; (2) Kommunikation zur Steigerung der Verantwortungsübernahme und der Wahrnehmung der Selbsteffizienz; (3) ein Alle-oder-Niemand-Vertrag zur Förderung der Umsetzung bestehender Absichten, die öffentlichen Verkehrsmittel und den Fuss- und Veloverkehr vermehrt zu nutzen. Alle Instrumente wurden im Rahmen einer an alle Haushalte verteilte Mobilitätsmappe umgesetzt. Die Bekanntheit von Angeboten der Stadt Zürich konnte gesteigert werden, sofern diese nicht schon vor dem Versuch bei der Mehrheit der Zielpersonen bekannt waren. Die mit den anderen beiden Instrumenten verfolgten Ziele konnten im Wesentlichen aus folgenden Gründen nicht erreicht werden: Zu grosse Streuverluste bei der Wahrnehmung der Kommunikationsmittel, subjektiv zu geringer Handlungsspielraum sowie schon vor dem Feldversuch sehr ÖV-affine Einstellung.