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Hoden, auch spanische Nieren genannt, haben viele noch nie im Leben gegessen. Wenn man aber bedenkt, dass jeder Stier davon zwei hat, müssten Hoden doch ab und zu auf dem Speiseplan stehen. Auf Vorbestellung erhält man Hoden in Metzgereien oder direkt bei Fleischproduzenten.
Hoden bestehen aus Drüsengewebe, dies ist weicher als Muskelfleisch und schmeckt ein bisschen wie Hühnerfleisch. Es ist auf jeden Fall sehr zart.
Hoden vorbereiten:
Die Haut vorsichtig mit einem scharfen Messer von den Hoden entfernen. Die Hoden in dünne Scheiben oder kleine Stücke schneiden. In eine Schüssel geben und gut salzen und dann wässern.
Diesen Vorgang ungefähr 3-4 Mal wiederholen bis das Wasser klar ist und die milchige etwas schleimige Flüssigkeit aus dem Drüsengewebe ausgeschwemmt ist. Dann die Hoden mit einem Küchenpapier trocken tupfen.
Rezept (ca. für 1 Person)
½ Rindshode (oder 1 Hode vom Schaf)
vorbereiten (siehe dazu Anleitung oben)
und in
1-2 TL Öl
anbraten.
½ kleine Zwiebel, fein gehackt
zugeben und mitbraten.
1 Handvoll frische Petersilie, gehackt
zugeben und alles in der Pfanne gut mischen.
Mit
Salz & Pfeffer
würzen und auf
2 Stücken getoastetem Brot
sofort servieren.
Dazu passt zum Beispiel Salat.