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Im Zentrum des jüngsten Weltentwicklungsberichts der Weltbank stehen die weltweiten Wertschöpfungsketten. Also der Umstand, dass einzelne Güter wie etwa ein Velo oder Handy das Ergebnis von Produktionsstätten sind, die rund um den Globus verteilt sind.
Das Fazit des Berichts: Globale Wertschöpfungsketten schaffen auf der ganzen Welt wertvolle Arbeitsplätze und sind ein wirksames Instrument zur Armutsbekämpfung. Zu Beginn der 90er Jahren lebten noch 36 Prozent der Weltbevölkerung in extremer Armut und mussten mit weniger als 1.90 US£ pro Tag auskommen. Dank dem globalen Handel sank dieser Anteil bis 2015 auf rekordtiefe zehn Prozent. Am stärksten ging die Armut dabei in jenen Ländern zurück, denen es gelang, sich in globale Wertschöpfungsketten zu integrieren. Bekannt Beispiele sind China, Vietnam und Bangladesch. Doch Protektionismus und Handelskonflikte gefährden diesen Fortschritt.