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Bei einer überaktiven Harnblase verspüren Sie beinahe ständig einen Harndrang, "es drückt immer". Eine sogenanne Harninkontinenz, auch bekannt als Blasenschwäche, bezeichnet die verminderte Fähigkeit, den Urin verlustfrei in der Harnblase zu speichern.
Bei einer überaktiven Harnblase stehen ein ständiger Harndrang und übermässig häufiges Wasserlassen im Vordergrund, in manchen Fällen auch Inkontinenz. Es brennt zwar nicht beim Wasserlassen, der ständige Harndrang kann jedoch als Schmerz oberhalb der Schambeinfuge empfunden werden.
Die Beschwerden treten sehr häufig tagsüber, aber auch in der Nacht auf und führen zu häufigem Toilettengang mit meist nur sehr geringer Urinmenge. Ist dieser starke Harndrang auch mit einem unfreiwilligen Urinverlust verbunden, weil Sie es nicht mehr schnell genug zur Toilette schaffen, spricht man von einer Dranginkontinenz.
- Was kann man gegen Dranginkontinenz tun?
- Wie geht eine überaktive Blase/Dranginkontinenz wieder weg?
Was kann man gegen Dranginkontinenz tun?
Grundsätzlich empfiehlt es sich, zunächst eine Ärztin oder einen Arzt aufzusuchen und die Beschwerden zu besprechen. gefunden werden Bevor weitere Behandlungsschritte eingeleitet werden können, muss zunächst die Ursache der Beschwerden ermittelt werden. Dabei ist es hilfreich sein, wenn Betroffene ein sogenanntes Miktionstagebuch führen, welches in der Regel auch ein Trinkprotokoll umfasst.
In einem Miktionsprotokoll halten Betroffene fest, wie viel Flüssigkeit sie zu welcher Uhrzeit zu sich nehmen und wann sie diese wieder ausscheiden. Das Trink- und Miktionsprotokoll kann Betroffenen dabei helfen, ihre eigenen Gewohnheiten kennenzulernen. Gleichzeitig hilft es dem Arzt bei der Diagnose und Therapierung der Dranginkontinenz. Die Behandlung einer Reizblase reicht vom Toiletten- und Beckenbodentraining über die Medikamentengabe bis hin zu einer Botoxinjektion oder einem operativen Eingriff. Die Maßnahmen müssen individuell auf die Patientinnen und Patienten abgestimmt werden.
Wie geht eine überaktive Blase/Dranginkontinenz wieder weg?
Die Beschwerden einer Reizblase lassen sich mithilfe verschiedener Therapieformen lindern oder sogar heilen. Jedoch muss zunächst die Ursache gefunden werden. Dazu müssen Betroffene zuallererst einen Arzt aufsuchen. Mithilfe eines Gesprächs und einer klinischen Untersuchung kann er die Ursache ermitteln und geeignete Massnahmen bei Reizblase empfehlen. Zu möglichen Massnahmen gehören neben dem Beckenboden- und Toilettentraining auch bestimmte Medikamente , die speziell bei einer Reizblase oder bei Dranginkontinenz eingesetzt werden. Bei Frauen mit überaktiver Blase kann in einigen Fällen eine Therapie mit östrogenhaltigen Präparaten hilfreich sein. Als Alternative zu den genannten Medikamenten hilft bei einer Reizblase auch Botox . Botulinumtoxin (oder eben "Botox") wird in die Blase gespritzt und schwächt die Aktivität des Blasenmuskels ab.