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Vicci Gradidge hat in den vergangenen Jahren rund 100 Kilo abgenommen. Zufrieden ist sie allerdings nicht.
Vicci Gradidge aus Plymouth, Grossbritannien hatte schon immer mit ihrem Gewicht zu kämpfen. Bereits in jungen Jahren stopfte sie sich mit Schokolade und Chips voll und war übergewichtig.
Im Alter von 17 Jahren erkrankte sie dann am PCO-Syndrom. Dabei handelt es sich um eine Hormonstörung, die meist dazu führt, dass betroffene Frauen im fortpflanzungsfähigen Alter nicht schwanger werden können. Diese Diagnose verschlimmerte ihren Körperzustand und so erreichte sie im Jahr 2008 ihr Maximalgewicht von 171 Kilo.
Nach gescheiterten Diäten, beschloss sie einen Kredit aufzunehmen und sich sich in Belgien einer 9000 Franken teuren Gewichts-OP unterzuziehen. Ein Erfolg. Sie nahm so stark ab, dass sie das PCO-Syndrom überwand und doch noch schwanger wurde.
Heute wiegt Vicci gerade mal 70 Kilo und hat zwei Kinder – sie ist aber dennoch unzufrieden mit ihrem Leben. Im Gespräch mit «DailyStar» bereut sie den Eingriff: «Ich fühle mich wie eine geschmolzene Frau.»
Rein gesundheitlich gesehen, wäre es ein erfolgreicher Eingriff gewesen, aber sie habe nun das Vertrauen in ihren Körper verloren. Die Zweifach-Mama habe Mühe damit, ihre Beine oder Arme zu entblössen. Auch der Gedanke, einen Badeanzug zu tragen, mache ihr Angst. «Ich denke, ich war glücklicher, als ich mehr wog», so die unglückliche Frau weiter.
Um ihre «schmelzende Haut» am Bauch und am linken Oberschenkel zu entfernen und so ihr Selbstvertrauen zu stärken, plane Vicci eine weitere Operation. Nur fehle ihr dazu schlichtweg das nötige Kleingeld.