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Juglandeen
(Walnußbaumgewächse), dikotyle Familie aus der Ordnung der Amentaceen, früher zu den Terebinthinen gezählt, Bäume mit wechselständigen, unpaarig gefiederten, nebenblattlosen Blättern, einhäusigen, kätzchenartigen oder ährigen Blütenständen und unvollständigen, blumenblattlosen Blüten. Die männlichen Blüten stehen hinter spiralig gestellten Deckblättern und bestehen aus vier oder weniger bisweilen ganz unterdrückten Perigonblättern und vier oder mehr Staubblättern; die weiblichen Blüten haben ähnliche Deckschuppen und Perigone und besitzen ein aus zwei verwachsenen Karpiden gebildetes Ovarium mit unvollständigen Scheidewänden und einer einzigen aufrechten Samenknospe.
Die Ovarien entwickeln sich zu Steinfrüchten mit rindenartigem Epikarpium und hartem Endokarpium und enthalten bei der Reife einen gefurchten oder gelappten ölreichen Samen. [* 2]
Vgl. De Candolle, Juglandaceae (»Prodromus«, Bd. 16).
Die aus ca. 30 Arten bestehende Familie gehört der nördlichen gemäßigten Zone an und ist besonders in Nordamerika [* 3] durch zahlreiche Arten vertreten. Die noch jetzt lebenden Gattungen: Juglans L. (Walnußbaum), Carya Nutt (Hickory), Pterocarya Kunth u. Engelhardtia Lesch. waren auch in der Tertiärzeit durch zahlreiche Arten vertreten.