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Ciriaco Sforza zieht weg
Der Schweizer Ciriaco Sforza wird definitiv nicht mehr für Bayern München spielen. Wohin es den 79-fachen Internationalen zieht, ist noch offen.
Der Vertrag des 32-jährigen Mittelfeld-Spielers mit dem deutschen Rekordmeister wurde per 7. August aufgelöst. Sforzas Kontrakt wäre noch bis Ende Saison gelaufen.
Über die Zukunftspläne von Sfroza ist noch nichts definitiv bekannt. Transfers nach Japan, die USA, ein Dritt-Weltland oder eine vorzeitige Rückkehr in die Schweiz schliesst er aber offenbar aus.
Signal gesetzt
Sforza wird bei Bayern München für die Auflösung des Vertrages eine Abfindung in nicht bekannter Höhe erhalten. Zudem ist er ablösefrei zu haben.
Sforzas Manager Martin Wiesner sagte gegenüber der Sportinformation, dass die Vertragsauflösung auf Initiative seines Klienten erfolgt sei. "Ciri wollte ein Signal setzen und nicht den Eindruck erwecken, dass er noch ein Jahr einen gut dotierten Vertrag absitzen will. Er gedenkt, noch zwei bis drei Jahre Profi-Fussball im Ausland zu spielen."
Nicht mehr wichtig für Hitzfeld
Sforza hatte in den Überlegungen von Trainer Ottmar Hitzfeld seit geraumer Zeit keine Rolle mehr gespielt. In der letzten Saison war er nur zu 16 Einsätzen gekommen, wobei einzig dreimal über 90 Minuten. "Ich setze lieber auf junge als auf alte Spieler, die auf der Bank sitzen", hatte sich Hitzfeld zitieren lassen.
Die Position Sforzas als Nummer 10 war mit Stefan Effenberg oder dem jungen Engländer Owen Hargreaves überbesetzt. Insgesamt absolvierte der ehemalige Captain der Schweizer Nationalmannschaft 218 Bundesliga-Partien und erzielte 22 Tore.
Auf die Saison 2000/01 wechselte Sforza von Kaiserslautern zum FC Bayern zurück, für den er schon 1995 bis 1996 gespielt und den UEFA-Cup gewonnen hatte. Legendär bleibt Karl-Heinz Rummenigges unrühmliches Urteil, als er Sforza wegen dessen Wechselabsichten zu Inter Mailand, die dieser dann auch vollzog, als "Stinkstiefel" bezeichnet hatte.
swissinfo und Agenturen
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