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Internationale Studie belegt: Pandemie belastet Kinder und Jugendliche psychischSchreiben Sie einen Kommentar
Kinder und Jugendliche im Alter von 1 bis 19 wurden befragt. Dies zwischen dem April und Mai des letzten Jahres. Also während der ersten Pandemiewelle, als die Schulen und Kindergärten geschlossen waren. Sie leben in der Schweiz, Liechtenstein, Deutschland und Österreich.
Bei kleineren Kindern haben die Eltern den grössten Einfluss
Bei jüngeren Kindern füllten die Eltern den Fragebogen aus. Bei den bis 10-Jährigen ist die psychische Gesundheit der Eltern der wichtigste Faktor für ihre eigenen Reaktionen. Die Art, wie die Eltern mit der Pandemie umgehen, wirkt sich sehr stark auf das seelische Wohlbefinden ihrer Kinder aus. Das bestätigte die Studie. Jugendliche hingegen orientieren sich stärker an Gleichaltrigen als an ihren Eltern. Bei Jugendlichen erwiesen sich zusätzlich folgende Faktoren als guter Schutz vor dem Coronafrust: Keine vorbestehenden psychischen Probleme, gute Fähigkeiten, die eigenen Emotionen zu regulieren und die Überzeugung, mit dem Stress der Coronakrise gut umgehen zu können.
Pandemie wirkt sich nicht nur negativ aus
Interessanterweise berichteten bis zu 16 Prozent der älteren Kinder und Jugendlichen auch von positiven Effekten der Pandemie. Dies hängt möglicherweise damit zusammen, dass diese Gruppe das Wegfallen des Schulbesuches und den vermehrten Kontakt mit der Familie als positiv erlebte.
Im Beitrag von RADIO TOP erklärt eine Professorin wie sich die Corona-Pandemie psychisch auf Vorschulkinder auswirkt: