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Der Raum war vom Vorbesitzer als Bibliothek genutzt worden. Auch Emil M. Bisig bewahrt einen Grossteil seiner etwa 8000 Bücher im untersten Gartengeschoss auf, vor allem Biografien von Künstlern, Fotografen, Designern und Architekten, sowie Kunstkataloge und Architekturbücher. Der Raum dient jedoch nicht nur als Bibliothek, sondern auch als Atelier und Arbeitszimmer, sowie auch als Bereich für Gäste.
Durch das Entfernen von Zwischenwänden ist ein etwa 120 Quadratmeter grosser Raum entstanden, der durch eine geschickte Möblierung zoniert wird: Ein Arbeits- sowie ein Sitzungsbereich mit zwei grossen Tischen und hohen Regalen, und eine Wohnecke mit einem ausziehbaren Sofa und niedrigeren Regalen. Eine Stütze trägt die Last der Decke. Die für den Raum aber wohl entscheidendste Veränderung geschah mit der Öffnung zum Garten hin. Vor dem Umbau liess ein kleines Band von Fenstern nur spärlich natürliches Licht in den Raum ein, der zum Grossteil unter dem Erdreich liegt. Nun öffnet er sich dank einer grossflächigen, raumhohen Fensterfront zum Garten. Die Schiebefenster haben einen minimalen vertikalen Rahmen, während die Rahmenprofile unsichtbar in Wände, Böden und Decken integriert sind. Dadurch bietet sich ein spektakulärer Panoramablick auf den Sihlsee und den Kleinen Mythen. Der durchgehende, hellgraue Gussboden unterstreicht die Weite des Raumes. Geheizt wird die Fläche über drei Infrarotheizungen, die an der Decke befestigt sind.