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«Am Montagnachmittag wurde durch einen Arzt bei einem 35-jährigen Mann eine fürsorgerische Unterbringung verfügt», schreibt die Kantonspolizei St.Gallen in einer Mitteilung.
Mann nutzte Zigarettenpause zur Flucht
Vor dem Transport in die psychiatrische Klinik ermöglichte die Patrouille dem Mann, vor dem Spital eine Zigarette zu rauchen. Dabei wurden die Handfesseln gelöst. Plötzlich schlug und trat der Mann wild um sich und konnte so flüchten. Nach einer kurzen Fahndung konnte der Mann an der Trogenerstrasse, in Altstättens Kern, gesichtet werden. Er flüchtete auf ein Hausdach.
Verhandlungsgruppe sprach mit dem Mann
Mehrere Patrouillen, die Feuerwehr und die Rettung wurden daraufhin aufgeboten und verschiedene Spezialistinnen und Spezialisten rückten aus. «Der Mann wechselte mehrere Male seinen Standort auf den Dächern an der Trogenerstrasse und begab sich auch in die Liegenschaften», schreibt Hanspeter Krüsi, Mediensprecher der Kantonspolizei. Die Verhandlungsgruppe der Kantonspolizei St.Gallen konnte mit ihm in Kontakt treten und das Gespräch führen.
Er konnte nicht dazu
bewogen werden, das Hausdach zu verlassen. Kurz vor 17 Uhr stürzte er aus
mehreren Metern in die Tiefe. Trotz der sofort eingeleiteten medizinischen
Betreuung konnte nur noch der Tod des 35-jährigen Schweizers festgestellt werden.
(red.)