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Der Verrirte Wanderer
Eine Katzengeschichte
Es war ein kalter Winterabend, als ein einsamer Wanderer sich auf den Weg durch den verschneiten Wald machte. Er war bereits seit Stunden unterwegs und seine Kräfte schwanden langsam. Plötzlich hörte er ein schwaches Miauen und folgte dem Geräusch. Nach ein paar Schritten fand er eine kleine Katze, die vor ihm im Schnee saß und ihn anschaute.
Er streichelte das Tier und fühlte, wie es sich an ihn kuschelte und ihn wärmte. Der Wanderer beschloss, die Katze mitzunehmen und ging weiter, um einen sicheren Platz für die Nacht zu finden. Doch als er weiterging, geriet er auf eine vereiste Stelle und stürzte. Er verletzte sich schwer am Bein und konnte nicht mehr weitergehen.
Die Katze, die bis dahin auf seinen Schultern saß, sprang von ihm hinunter und lief in die Dunkelheit. Der Mann dachte, dass er sie nie wiedersehen würde, aber zu seiner Überraschung kehrte die Katze bald zurück, begleitet von anderen Katzen, die mit ihr kamen.
Die Tiere umkreisten den Mann und schmiegten sich an ihn, um ihn warm zu halten. Sie miauten und schnurrten und sorgten dafür, dass er nicht allein war. Sie blieben die ganze Nacht bei ihm, bis am Morgen Rettungskräfte kamen und ihn fanden.
Der Mann war gerettet, und er wusste, dass es die Katzen waren, die ihn gerettet hatten. Er nahm die kleine Katze, die ihn zuerst gefunden hatte, mit nach Hause und gab ihr ein warmes Zuhause. Von diesem Tag an blieben die Katzen immer bei ihm und bewachten ihn, und er wusste, dass er nie wieder allein sein würde, solange er sie bei sich hatte.