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Uem U Tempo vom 12.08.2006
Nachdem sich die Teilnehmer am Samstagmorgen im Funklokal eingefunden hatten und ihre Tarnanzüge angezogen hatten, gab der Präsident André Meier Details zur Übung bekannt.
Sie sollte sich folgendermassen gestalten; den Samstagmorgen würde man mit einem Postenlauf auf Funkbussen verbringen und am Nachmittag war ein zweiter Postenlauf zu Fuss geplant. Nach dem Abendessen würde noch eine Spezialübung Grenze stattfinden und der Sonntag sollte hauptsächlich aus Rückfassen des Materials bestehen.
Nachdem die vorbereiteten Lunchpakete gefasst waren und die Funkbusse eingerichtet, konnte es schon losgehen. Die vielen Fahrzeuge verschoben ohne Probleme im Konvoi und etwas später erreichten alle wohlbehalten den Treffpunkt St. Anton.
Von dort aus starteten die einzelnen Gruppen, nachdem sie auf der Karte ihre Fahrtroute geplant hatten. Das Ziel des Postenlaufs war es, möglichst viele korrekte Antworten per Funk an die Hauptstation zu senden. Damit die Antworten wie z.B. die Anzahl Stufen einer bestimmten Treppe nicht von den anderen Gruppen kopiert werden konnten, hatte jede Gruppe ein Blatt mit Codes, welche sie der Antwort dazuaddieren konnten um so das Ergebnis zu verschlüsseln.
Nach der Verschiebung nach Campingplatz Rietbad/Schwägalp begann sofort der zweite Postenlauf. Die Posten, wie z.B. mit dem Militär-Fahrrad eine anstrengende Bergaufstrecke möglichst schnell hinter sich zu bringen oder eine Menge komplizierter Rätsel zu lösen wurden sehr unterschiedlich gemeistert. Doch der Sieger stand trotzdem fest und wurde nach dem feinen Znacht - gebratenes Fleisch mit Salat - bekannt gegeben.
Die Zelte konnten an dieser Übung wirklich gut gebraucht werden, denn das ganze Wochenende war von Regen durchzogen. Leider wurde die Übung Grenze abgesagt, jedoch versprochen das sie nachgeholt werde. So verbrachte man den Abend sitzend und das gemütliche Beisammensein ums Feuer zog sich fast bis um Mitternacht, als die Teilnehmer dann von einem erneuten Regenguss in die Heia geschickt wurden.
Die grosszügige bemessene Schlafzeit ergab eine späte Tagwache, wodurch sich die meisten ausgeruht ans Abbrechen machen konnten. Schnell war der Campingplatz im Zustand wie davor und das gesamte Material komplett.
So konnte sich der Konvoi auf den Heimweg machen. Dieser war jedoch mit einem Umweg geplant, damit man etwas mehr Zeit besass. Es wurde nämlich Schiffe versenken gespielt, welches nach etwas Sprechregelnkunde einwandfrei klappte.