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Für jedes Unternehmen ist es wichtig, einen Überblick über die Ausgaben im folgenden Jahr zu haben. Nur so können die notwendigen Mittel im Voraus freigegeben werden. Denken Sie zum Beispiel an die Wartung von Maschinen, an die Anschaffung von Geräten und nicht zuletzt an die Personalkosten. Diese Kosten werden von den Unternehmen oft übersehen. Im Folgenden erläutern wir, warum und wie diese leicht zu berechnen sind.
Für viele Unternehmen stellen die Personalkosten einen erheblichen Teil des Budgets dar. Es liegt daher in Ihrem Interesse, einen guten Überblick über diese Ausgaben zu behalten. Es handelt sich beispielsweise um eine wichtige Information, wenn Sie strategische Entscheidungen treffen möchten. Wenn Sie entscheiden müssen, ob Sie expandieren oder sich nur stärker auf bestimmte Aktivitäten konzentrieren wollen, können Sie diese dem erwarteten Umsatz für das nächste Jahr gegenüberstellen.
Noch immer verlassen sich (zu) viele Unternehmen auf den Betrag des vergangenen Jahres und fügen 2 % als Puffer für die Indexierung hinzu. Dies mag ein Ausgangspunkt sein. Auf diese Weise berücksichtigen Sie jedoch mögliche Veränderungen wie (langfristige) Abwesenheiten oder zusätzliches Personal nicht. Derartige Änderungen in Ihrer Belegschaft können Ihre Personalkosten letzten Endes anders aussehen lassen.
Sie möchten Ihre Planung verbessern? Berücksichtigen Sie dabei diese drei Variablen:
Prüfen Sie zunächst die Entwicklung der Löhne auf dem Markt. Die Gesamtarbeitsverträge und die Indexanpassung sind wichtige Faktoren für Ihre Planung. Berücksichtigen Sie zudem das Dienstalter Ihrer Mitarbeiter und prüfen Sie allfällige Ansprüche auf Dienstaltersgeschenke, denn auch diese beeinflussen die Personalkosten.
Das erwartete Wachstum Ihres Unternehmens und dessen Auswirkungen auf die Mitarbeiterzahl bestimmen Ihr Personalbudget. Möchten Sie neue Mitarbeiter einstellen? Dann beziehen Sie diese Kosten in Ihre Berechnung ein. Der Monat, in dem ein neuer Arbeitnehmer die Stelle antritt, macht ebenfalls einen Unterschied. Ein Mitarbeiter, der im September beginnt, verursacht weniger Kosten als ein Mitarbeiter, der im März beginnt.
Es ist nicht auszuschlissen, dass einige Mitarbeiter im nächsten Jahr weniger arbeiten werden, zum Beispiel aufgrund einer Schwangerschaft eines Sabbaticals oder anderer längerer Absenzen. Versuchen Sie, die Auswirkungen der Abwesenheit so weit wie möglich abzuschätzen. Vielleicht müssen Sie sich nach einer vorübergehenden Vertretung umsehen. Dafür sollten Sie in ausreichende Mittel bereitstellen. Vergessen Sie zudem nicht die Mitarbeiter, die im selben Jahr ausscheiden: Berücksichtigen Sie deren Verträge nur in den erforderlichen Monaten. Zudem sorgen Mitarbeiter, die von einer Vollzeit- zu einer Teilzeitbeschäftigung – oder umgekehrt – wechseln, für eine Erhöhung oder Reduktion der Gesamtlohnkosten.
Sie möchten sich einen besseren Überblick über Ihre Personalkosten verschaffen? Unsere Tipps sind als Startpunkt sicherlich nützlich. Eine umfassende Berechnung erfordert jedoch viel Zeit und Aufwand. Eine vollständige Berechnung geht eigentlich viel weiter: bezahlter Urlaub, Jahresendprämien, Provisionen und andere Lohnnebenleistungen usw. SD Worx verfügt über die notwendigen Werkzeuge und Erfahrung, um Sie genau dabei zu unterstützen!
Geschrieben von Dominic Müller - Managing Director
After completing his Master’s degree in law at the University of Berne in the Swiss Capital, Dominic immediately started to work in HR outsourcing services. Gaining experience in outsourcing all aspects of HR, Dominic held positions of increasing responsibility. Dominic worked for a Big Four company in payroll and employment solutions consulting before joining SD Worx in January of 2019. In his role, Dominic is responsible for SD Worx’ as well as our sister company Adessa’s activities in Switzerland. Furthermore, he lectures HR Management at a University of Applied Sciences.