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Talgletscher liegen in einem Tal und beim Vorstossen gleiten sie in die Talebene wie
der 26 km lange Aletschgletscher in der im Kanton Wallis (Schweiz).
Je nach Ausprägung des Nährgebietes spricht man bei Talgletschern von Firnstromgletschern, Firnmuldengletschern , Firnkesselgletschern oder Lawinenkesselgletschern.
Die Alpengletscher sind eigentliche Talgletscher
(auch Zungengletscher genannt). Talgletscher sind nicht mehr über
die Wasserscheiden miteinander verbunden.
Untertypen: Firngletscher, Talgletscher, Vorlandgletscher

Kargletscher sind in muldenartigen Nischen im Fels eingelassen, in sogenannten Karen.
Vom Prinzip her handelt es sich bei diesem Gletschertyp um einen sehr kleinen
Talgletscher.
Die Gletscherzunge reicht bei typischen Kargletschern nicht
weit aus dem Kar heraus , oder sie ist nicht deutlich ausgebildet.
Viele grössere Gletscherströme nehmen ihren Ausgangspunkt in
Karen.
Kargletscher
sind Überreste von grossen Talgletschern, die ihre Zunge verloren
haben.
Da
die Schneegrenze nahe dem Rand des Kars liegt, kann ein Kargletscher keine
Zunge mehr ausbilden. Zudem stürzen am Rand des Kargletschers oft
Eislawinen ab, die die Zungenbildung verhindern