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Tausende Menschen haben in London für die Rechte von Flüchtlingen demonstriert. Laut Polizei waren es rund 20'000 Teilnehmer.
Die Demonstranten forderten Premierministerin Theresa May auf, mehr zu tun bei der Bewältigung der europäischen Flüchtlingskrise. Der Demonstrationszug zog über die Park Lane und die Einkaufsstrasse Piccadilly.
Die Menge skandierte: «Sag es laut, sag es klar, Flüchtlinge sind willkommen hier.» Schilder und Transparente mit Slogans wie «Niemand ist illegal» und «Stoppt das Ertrinken» - mit Blick auf die Flüchtlingstragödien im Mittelmeer - wurden hochgehalten.
Zum Protest hatte die Organisation Solidarity with Refugees aufgerufen. Dabei wurden sie unterstützt von Amnesty International, Oxfam, Ärzte ohne Grenzen und weiteren Organisationen. Weltweit gibt es 65 Millionen Vertriebene, 21 Millionen von ihnen sind auf der Flucht vor Verfolgung, Armut oder Konflikten wie dem Bürgerkrieg in Syrien.
Angesichts der grössten Flüchtlingskrise seit dem Zweiten Weltkrieg wird UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon am Montag den ersten UNO-Gipfel zum Thema Migration eröffnen. Die 193 Mitgliedstaaten der UNO-Vollversammlung sollen einen Pakt beschliessen, um die Aufgaben untereinander aufzuteilen. Der Gipfel beginnt einen Tag vor der am Dienstag startenden diesjährigen Generaldebatte der UNO-Vollversammlung. (sda/afp)