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Die zweite Runde im Cyprus Sunshine-Cup geht an die Tschechen Jaroslav Kulhavy und Annika Langvad. Beide konnten den letzten Teil des Afxentia Etappenrennens gewinnen und damit sich damit die Gesamtwertung sichern. Emil Lindgren lag im Cross-Country-Rennen am Sonntag auf dem zweiten Platz vor Periklis Ilias. Janka Stevkova wurde Zweite bei den Damen, während Alexandra Engen den dritten Platz auf dem Podium eroberte.
Erneut mussten die Biker mit schwierigen Wetterbedingungen klar kommen. Es war kühl und es regnete nahezu während des gesamten Rennens. Es war Jaroslav Kulhavy der sich bereits in der ersten von fünf Runden in Führung brachte. “Ich mag es nicht, wenn mir die Konkurrenten in den technischen Passagen so nahe sind” erklärte er seine frühe Flucht. Emil Lindgren konnte zu diesem frühen Zeitpunkt des Rennens nicht folgen. So lag er gemeinsam mit dem Griechen Periklis Ilias und zeitweilig mit Sunshine-Cup-Leader Jan Skarnitzl auf der Verfolgung. Der Voroklini-Sieger hatte später Probleme mit einem Kettenklemmer und fiel zurück, während Roel Paulissen dahinter erfolglos versuchte aufzuschließen.
Kulhavy konnte seinen Vorsprung nie über 40 Sekunden hinaus ausbauen. Das gab Lindgren mit zwei starken letzten Runden die Gelegenheit noch einmal gefährlich nahe zu kommen, doch es war zu spät. Dagegen konnte der Schwede Ilias letztlich klar auf Rang drei verweisen, während Kulhavy mit dem dritten Etappensieg einen Hattrick feierte und damit auch die Afxentia-Gesamtwertung vor Lindgren für sich entschied. Skarnitzl war trotz seiner technischen Probleme in der Lage seinen vierten Platz und gleichzeitig den dritten Rang im Gesamtklassement zu verteidigen. Außerdem behielt er auch das orangene Leaderjersey des Cyprus Sunshine Cup auf seinen Schultern. Der griechische Meister Periklis Ilias rückte mit seiner bisher besten Saisonleistung auf den vierten Rang nach vorne. Paulissen wurde Fünfter, während Jiri Friedl (Cze/Merida) durch ein technisches Problem aus dem Rennen geworfen wurde. Aufregende letzte Runde für Langvad
Zu Beginn war das Damen-Rennen ein Spiegelbild der Herren-Konkurrenz. Aber es war nicht die Tagessiegerin Annika Langvad, die schon in der Startloop die Flucht nach vorne ergriff. Elisabeth Brandau übernahm die Führung und öffnete eine Lücke von rund 20 Sekunden auf die Gesamtführende Langvad. Doch in der ersten kompletten Runde war Brandaus Alleingang bereits beendet. Die Deutsche holte sich einen Plattfuß und stürzte. Das brachte Langvad in Führung, die sie nicht mehr abgab.
Bis zur letzten Runde schien es ein leichter Sieg zu werden. Doch dann stürzte die Dänin. Dabei brach der Bremshebel der Hinterradbremse. Später beschrieb sie die verbleibenden Kilometer und die Schwierigkeiten mit dem Handicap als ziemlich “aufregend”. Ihr Vorsprung von rund zwei Minuten schmolz auf 31 Sekunden zusammen, ehe sie glücklich die Ziellinie erreicht hatte. Es war ein kleines deja-vu-Erlebnis, zumal sie auch beim Auftaktrennen in Voroklini in der letzten Runde Defekt hatte, aber den Sieg noch nach Hause brachte.
Janka Stevkova kämpfte darum in der Gesamtwertung Zeit aufzuholen und nahezu während des gesamten Rennens setzte sie sich mit Alexandra Engen und Sue Clarke auseinander. Nach einem schwachen Start hatte Engen mit Sue Clarke mehr oder weniger am Hinterrad aufgeschlossen. Fortan wechselte die Führung bei den Verfolgerinnen immer wieder, ehe Stevkova sich in der dritten und letzten Runde in einer Downhillpassage absetzen konnte. Engen sicherte sich Rang drei, wie schon am Vortag.
Im Afxentia-Gesamtklassement kam Engen näher an Brandau heran, doch die Deutsche zeigte Kampfgeist, sicherte sich nach ihrem Reifendefekt die fünfte Position und hielt den Rückstand so in Grenzen, dass sie das Etappen-Rennen als Zweite abschließen konnte.
Das Finale des Cyprus Sunshine-Cup findet am kommenden Sonntag in Amathous statt.
Quelle: Pressemitteilung
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