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Wenn der Mensch auf die Welt kommt besteht das Skelett aus mehr als 300 Knochen bzw. Knorpeln. Ist der Mensch dann erwachsen verfügt das Knochengerüst nur noch über 206 Knochen, die sich zur Hälfte in den Händen und Füßen befinden.
Warum ist das so?
Im Verlauf der Entwicklung wachsen die Knochen teilweise zusammen (z.B. Schädel, Hand), werden stabiler und belastbarer und verstärken so das menschliche Skelett.
Aufgaben des Skeletts
Die Knochen sind durch Gelenke oder Fugen miteinander verbunden und geben dem Körper Form und Halt. Der Körper erhält so seine Stabilität und bietet den Muskeln den flexiblen Rahmen für Bewegung und Aktivität.
Die zweite wichtige Funktion des Knochengerüstes ist der Schutz der inneren Organe. So liegen z. B. das Herz und die Lunge sicher im Brustkorb.
Neben diesen beiden zentralen Aufgaben haben die Knochen auch noch eine andere wichtige Aufgabe, nämlich die Produktion von Blutzellen. Die Blutzellen werden im Knochenmark gebildet, einem netzartigen, stark durchbluteten Gewebe, das die Hohlräume im Innern der Knochen ausfüllt.
Übrigens…
- Jeder Mensch verfügt über ein individuelles Skelett – vergleicht man die Skelette von Menschen verschiedener Statur zeigen diese deutliche Unterschiede.
- Der kleinste Knochen des Menschen ist im Ohr zu finden. Es handelt sich dabei um den Steigbügel im Innenohr, der zusammen mit Hammer und Amboss einen wichtigen Bestandteil des Gehörsystems darstellt.
- Der längste und schwerste Knochen des menschlichen Knochensystems ist der Oberschenkel. Er ist bei einem erwachsenen Menschen, der 1,80 groß ist etwa 50 cm lang. Die Oberschenkel sind sehr robust, da sie das gesamte Körpergewicht tragen müssen – wenn wir stehen, laufen oder springen.
Quelle: Gesundheit.de