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«Diese Zeiten bin ich bereits vor einem Jahr in Kasan geschwommen, weshalb ich mir damals schon vorgenommen hatte, hier schneller zu schwimmen», sagte Käser, der die Halbfinal-Qualifikation um gut eine halbe Sekunde verpasste.
Eine hartnäckige Schambein- und Hüftentzündung behinderte ihn seit Ende des letzten Jahres in der Vorbereitung auf die Spiele. Seine Trainingspläne konnte er so nicht wie erhofft durchziehen, weswegen die Resultate erklärbar sind. «Meine Leistungen waren nicht schlecht, es fehlte einfach ein kleines bisschen.»
In London sei er 2:13 geschwommen, hier 2:11. «Die Spitze wird einfach auch immer schneller.» Trotz der leisen Enttäuschung schaute der 24-jährige Aargauer bereits nach vorne in Richtung Tokio 2020, wo er ebenfalls antreten will.
Nachdem er die letzten vier Jahre in den USA an der University of Virginia trainiert und einen Bachelor im Bereich Marketing abgeschlossen hat, kehrt er nun in die Schweiz zurück, wo er ab Herbst die Sportler-RS absolvieren wird.
«Das Studium in den USA war eine sehr gute Erfahrung, die man machen kann, wenn man jung ist», so Käser, der unter anderen auch mit der Amerikanerin Leah Smith, der Olympia-Dritten über 400 m Crawl trainierte.