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Erdbeben entstehen durch einen plötzlichen Spannungsabbau entlang von Brüchen in der Erdkruste. Aufgrund der ständigen Bewegung der tektonischen Platten baut sich in den Gesteinsschichten auf beiden Seiten eines Bruches Spannung auf. Wenn diese genug gross ist, entlädt sie sich in einer plötzlichen, ruckartigen Bewegung. Die dabei frei werdende seismische Energie breitet sich in Form von Wellen durch die Erde und entlang der Erdoberfläche aus und verursacht die als Beben wahrgenommenen Erschütterungen.
Die Gefahrenstufen beziehen sich auf die Intensität eines Bebens in einer bestimmten Warnregion. Die Intensität ist ein Mass für die Auswirkungen eines Bebens. Sie beschreibt auf einer 12-stufigen Skala die Folgen der Erschütterung für Menschen und Gebäude an einem bestimmten Ort. Ein Erdbeben hat jeweils eine Magnitude (Stärke) und in der Regel verschiedene Intensitätswerte. Die grösste Intensität wird meist nahe am Ort des Bebens (Epizentrum) erreicht und nimmt mit der Entfernung vom Epizentrum ab.
Der Schweizerische Erdbebendienst schätzt für jede Warnregion die Intensität im Zentrum der Region ab und weist ihr darauf aufbauend eine bestimmte Gefahrenstufe zu (siehe Tabelle unten).