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Geisterfahrten | Klappentext
Einmal noch verspätete Gäste willkommen heissen, dann endet Lisas Berufsleben. Die frühpensionierte Hotelfachfrau freut sich auf ein Leben, in dem sie sich neu erfinden wird. Doch bevor sie aufbrechen kann, will Lisa die unverstandenen Rätsel ihrer Familiengeschichte lösen. Hilfe erhofft sie sich dabei von Stern, der eigentlich Ernst heisst. Was weiss der eigenwillige, fast zwanzig Jahre ältere Halb- oder Dreiviertelbruder von einem verhängnisvollen Tag im November 1938, und von den weiteren Geschehnissen in ihrer stets schweigsamen Familie? Eine gemeinsame Reise ins Tessin könnte die richtige Umgebung für die familiäre Forschungsarbeit sein. Lisa will verstehen, wer Stern ist und wer seine Mutter war. Die nicht ihre Mutter ist, aber die Mutter des anderen, früh verstorbenen Halb- oder Dreiviertelbruders Walter, den sie nur als eine von den Eltern verborgene Fotografie kennt. Viel Zeit bleibt nicht, bald schon wird auch Stern endgültig verschwinden. Und während Lisa versucht, Stern und ihrer Familiengeschichte näher zu kommen, wird sie von einem neuen Rätsel überrascht. Das Rätsel hat einen Namen, Sanders heisst der Mann, der ihr Leben am Wendepunkt vollends in Unordnung zu bringen droht. Doch dann geschieht zum Glück ein Unglück.