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Die Krebsliga empfiehlt die Grippeimpfung für Menschen mit Krebs und ihre Kontaktpersonen
Viele Krebspatientinnen und -patienten haben ein geschwächtes Abwehrsystem, entweder aufgrund der Krebserkrankung oder wegen der Medikamente, die zur Behandlung eingesetzt werden. Sie sind damit einem erhöhten Risiko für Infektionskrankheiten ausgesetzt. Dazu gehört auch die saisonale Grippe. In der Schweiz suchen jedes Jahr rund 100 000 bis 250 000 Personen eine Ärztin oder einen Arzt wegen grippeartigen Symptomen auf. Bis zu 1 500 Menschen sterben an den Folgen der Grippe. Wenn sich Krebsbetroffene mit Influenzaviren anstecken, führt die Grippe bei ihnen aufgrund der geschwächten Immunantwort oft zu schwerwiegenden Komplikationen wie etwa einer Lungenentzündung sowie einem erhöhten Sterberisiko.
Eine Grippeimpfung ermöglicht es, dieses Risiko zu senken. Sofern es ihr Gesundheitszustand erlaubt, wird Patientinnen und Patienten mit einer Krebserkrankung empfohlen, sich jährlich im Herbst gegen die saisonale Grippe impfen zu lassen. Ebenso wichtig ist die Grippeimpfung für Personen, die regelmässig mit Krebsbetroffenen in Kontakt stehen. Sind diese Menschen geimpft, reduziert sich die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung von Krebspatientinnen und -patienten und damit das Risiko für schwerwiegende Komplikationen.