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Der griechische Premier Tsipras hat mit seinem Rücktritt Neuwahlen erzwungen. Nun spaltet sich seine Partei: Die Hardliner der Linken Plattform gründen eine eigene Partei und wollen gegen Syriza antreten.
Der linke Flügel der Syriza-Partei will künftig eigene Wege gehen. Man werde eine breite Front gegen die Sparpolitik gründen, teilte die Linke Plattform am Donnerstagabend in einem Statement auf ihrer Webseite mit.
Damit reagieren die Hardliner um den früheren Energieminister Panagiotis Lafazanis auf den Rücktritt von Ministerpräsident Alexis Tsipras und die Ankündigung von Neuwahlen. Bei der Wahl am 20. September werde man mit der Forderung antreten, alle Hilfsprogramme zu stoppen und die Sozialkürzungen rückgängig zu machen, heisst es in der Mitteilung.
Die neue Partei versteht sich als Vertreterin der 62 Prozent der Griechen, die beim Referendum über das Sparprogramm am 5. Juli mit «Nein» gestimmt hatten. Man werde den Ausverkauf des Staatseigentums stoppen und Griechenland auf einen «neuen Kurs der nationalen Unabhängigkeit» bringen, schreiben die Autoren des Manifests.
Die formelle Verkündung der neuen Partei wird am Freitag erwartet. Über den Parteinamen wird noch diskutiert.
gec