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Apples «Senior Vice President of Technologies» Bob Mansfield wird seit gestern nicht mehr auf der Webseite des Apple-Führungsteams gelistet. Laut einer Stellungsnahme von Apple ist Mansfield kein Mitglied des Exec-Teams mehr. Mansfield arbeite aber weiterhin bei Apple — an «speziellen Projekten», wie es heisst, und berichte direkte an CEO Tim Cook. Der Grund für den Wechsel wurde von Apple nicht kommuniziert. Auch ist nicht bekannt ob es bald einen neuen «SVP of Technologies» geben wird.
Mansfield kam 1999 mit dem Aufkauf von Raycer Graphics zu Apple — bei Raycer Graphics war er Entwicklungs VP. Noch früher war Mansfield bei SGI und dort unter anderem verantwortlich für die Entwicklung von Microprozessoren. Seit 1999 war er massgebend an den Hardware-Entwicklungen des Mac-Herstellers mitverantwortlich — insbesondere beim iMac und dem MacBook Air, so Apple. Ab 2005 übernahm er die Leitung der Mac-Hardwareentwicklung und seit 2010 auch jene der iPhones, iPods und iPads.
Im Juni 2012 kündigte Apple Mansfields Pensionierung an — diese trat Mansfield dann jedoch nicht an, sondern verblieb bei der Reorganisierung im Herbst 2012 als Berater beim Konzern, angeblich bis mindestens 2014. Mansfield wurde dann im vergangenem Oktober «SVP of Technologies», eine neu geschaffene Stelle in der der langjährige Apple-Exekutive einer Gruppe vorstand, die sich auf Innovation in Wireless-Technologie und Prozessoren fokussiert.
Der Apple-Hardware-Guru stösst bei den «Special Projects» unter anderem auf den ehemaligen Yves-Saint-Laurent CEO. Paul Deneve verliess diesen Sommer die Luxus-Marke und kümmert sich nun bei Apple um «Special Projects».
In Anbetracht der langen Erfahrung und der Mitarbeit an vielen Projekten wäre ein definitiver Abgang von Mansfield ein herber Verlust für Apple. Mansfield prägte mit den Entwicklungen seines Teams die Produkte des Unternehmens massgebend.