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Die Grenzstadt Basel erlebte im Zweiten Weltkrieg die nationalsozialistische Bedrohung auch als innere Gefahr. Die Politische Polizei (Spezialdienst) beobachtete die NS-Aktivitäten genau, konnte aber nur selten einschreiten, da die NSDAP vom Bundesrat aus aussenpolitischer Rücksichtnahme bis zum Kriegsende geduldet wurde. Unmittelbar danach kam es zu einer öffentlichen Säuberungsdebatte und der Ausweisung zahlreicher Deutscher und ihren Familien. Die Aktivitäten der NSDAP in Basel spiegeln sich in den teilweise überlieferten Unterlagen des Spezialdienstes und den umfangreichen Beständen der Kantonalen Fremdenpolizei. Im Kurs sollen die Quellen im Staatsarchiv vorgestellt und an ausgewählten Beispielen die Überwachung der NS-Bewegung und die Haltung der Basler Regierung herausgearbeitet und diskutiert werden.