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Kappzäume
Beim Longieren der Pferde kommt der „Cabezon“ oder Kappzaum zum Einsatz. Im Gegensatz zum gewöhnlichen Kappzaum hat der „Cabezon“ einen Eisenbügel (z.T. mit Zacken = Serreta), der direkt und oft ohne Polsterung auf dem Nasenrücken aufliegt und mit ein oder 3 Pilaren und Ringen versehen ist. Die Wirkung des „Cabezon“ ist immens und verlangt viel Sachverstand und Können im Einsatz. Die französische Cavecon, die mit und ohne Kehlriemen erhältlich ist oder auch als Cavecon complet noch mit Stirnriemen komplettiert wird hat im Nasenteil kein Metallbügel eingearbeitet sondern eine Kette und hat drei feste Ringe. Die portugiesische serrilhao alta escola ist mit einem schweren, lederüberzogenen flachen Metallbügel versehen und hat keine Pilaren sondern 3 bewegliche Ringe.
Das Modell Pluvinel. Dieses Modell gibt es mit oder ohne Kehlriemen. Es eignet sich auch hervorragend zum (An)Reiten von Jungpferden. Dieser besteht nur aus einem Leder in dem 3 feste Ringe eingearbeitet sind. Er wurde von S.G. Solinski entwickelt und lehnt sich an den ursprünglichsten aller Kappzäume an, den auch schon Pluvinel benutzt hat. Es eignet sich auch hervorragend zum (An)Reiten von Jungpferden.