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Das Eisengesetz bezieht sich auf zwei Ebenen: auf die körperliche und die moralische.
Auf der körperlichen Ebene werden vier bis fünf Gramm Eisen benötigt, um gesund zu sein. Sobald aber wegen der Menstruation einmal zehn Prozent davon fehlen, können die ersten Mangelsymptome erscheinen. Typische Symptome sind Erschöpfungszustände, Konzentrationsstörungen, ADS, Lustlosigkeit bis zu depressiver Verstimmung, Schwindel, Schlafstörungen, Nackenverspannungen, Kopfschmerzen, Haarausfall oder Blutarmut.
Frauen mit Eisenmangelsymptomen können erst dann gesund werden, wenn sie gleich viel Eisen haben wie erwachsene Männer. Das Eisengesetz sagt auf der moralischen Ebene: Frauen mit Mangelsymptomen haben das Recht auf gleich viel Eisen wie Männer. Das Eisengesetz sagt aber auch: Weil die Frauen unschuldig sind an ihrer Menstruation, müssen die Krankenkassen solidarisch sein und die Eisentherapie bezahlen.