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Das Handelsvolumen dürfte unterdurchschnittlich bleiben. An den wichtigsten europäischen Aktienmärkten geht das Geschäft erst am Dienstag wieder los.
Die veröffentlichten US-Konjunkturdaten waren unter dem Strich eher enttäuschend ausgefallen. So war die Entwicklung der privaten Ausgaben und Einkommen in den USA im März hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Die nach wochenlangen Verhandlungen erzielte Einigung von Republikanern und Demokraten im US-Kongress auf ein Haushaltsgesetz im Umfang von einer Billion Dollar wurde hingegen von Händlern als leicht positiv bewertet.
Marktbewegende Nachrichten zu grösseren Unternehmen lagen nicht vor. So spiegelte sich im Dow die allgemeine Marktstimmung wieder. An der Spitze stand mit Apple eine Technologiekonzern (+2,10%). Am Indexende rangierte mit Boeing hingegen ein klassischer Industrievertreter (-1,13%).
Ausserhalb der bekannten Titel legten Tribune Media um knapp sechs Prozent zu. Kreisen zufolge verhandeln die vom Medienmogul kontrollierte 21st Century Fox und der Finanzinvestor Blackstone über ein gemeinsames Gebot für den TV-Konzern. Damit würden sich beide gegen die Sinclair Broadcast Group stellen, die bereits ein Gebot vorgelegt hat. Deren Aktienkurs sackte um mehr als drei Prozent ab.
Banktitel wurden nur vorübergehend von Aussagen des US-Präsidenten Donald Trump belastet. Dieser hatte in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg angedeutet, ernsthaft die Wiedereinführung eines Gesetzes zur Trennung zentraler Geschäftsbereiche von Grossbanken in Betracht zu ziehen./he
(AWP)