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Das Verhältnis zwischen Mittelthurgaubahn und Frauenfeld Wil Bahn war anfänglich eher ein gespanntes Verhältnis. Die FW die bereits 1887 eröfnet wurde, musste bei Eröffnung der MThB etwas von ihrem bescheidenem Verkehr an die neues bahn abgeben. Es war einfacher einen Normalspurwagen aus dem Thurtal über die MThB zuleiten als ihn mühsam in Frauenfeld auf Schmalspurwagen umzuladen und allenfalls in Wil wieder Umzuladen.
Mit der zeit wurden gegenseitige Personalaushilfen getätigt. In den 40er Jahren wurde der Bahnmeister der FW auch für die MThB eingesetzt die zwei drittel des Gehalts übernahm. Mit dem Rücktritt des langjährigem Direktor Maximilian Vogler, der schon beim Bahnbau für die MThB Tätig war und die Loslösung aus dem Betriebsfühungs- Vertrag mit der Vereinigten Kleinbahnen AG überlegte sich die Mittelthurgaubahn eine Betriebsgemeinschaft mit der ebenfalls Normalspurigen Bodensee-Toggenburg-Bahn. Aber entschied sich schlussendlich eine Zusammenarbeit mit der Schmalspurigen Frauenfeld Will bahn, sie angestierte Ihren Direktor ab dem 1. Januar 1950 für Ihr Unternehmen.
Die gemeinsamen Direktoren
Der FW-Direktor Heinrich Hürlimann der nun auch für die Mittelthurgaubahn verantwortlich war, musste 1960 aus gesundheitlichen Gründen demissionieren. Der Nachfolger für beide Bahnen wurde in der Person von Josef Nell gefunden er weilte als Direktor bis 1967. Sein Nachfolger wurde Dr. Rolf Sax er führte die beiden Unternehmen gut zwanzig Jahre lang bis Frühling 1988 .
An einer gemeinsamen Sitzung der beiden Verwaltungsräte der Frauenfeld Wil Bahn und der Mittelthurgaubahn Wählten am 4. Juni 1987 Peter Joss, er war Vizedirektor des Bundesamts für Verkehr. Er ist somit der letzte gemeinsame Direktor der Beiden Bahnen.
Die Verwaltungen der beiden Bahnen waren an den Standorten Frauenfeld und Weinfelden. 1970 Wurden wurde die Verwaltung in Weinfelden Zentralisiert und das Personal das bis zu diesem Zeitpunkt bei beiden Bahnen angestellt war wurde vollständig von der Mittelthurgaubahn übernommen.
Gegenseitige Verstrickungen
Die beiden Bahnen haben 1969 ein gemeinsam das Reisebüro-Mittelthurgau gegründet, wobei die finanzielle Beteiligung der FW relativ bescheiden war. Das Reisebüro wurde Bekannt durch die Übernahme der Rheingoldwagen- Aussichtswagen von der Deutschen Bundesbahn und den Nostalgie Istanbul Orientexpress. Das Reisebüro kahm, in Finanzielle schwierigen und musste 2001 die Bilanz deponieren. Einzelne teile des Reisebüros wurden an andere Unternehmen Weiterverkauft, so das heute der begriff Reisebüro Mittelthurgau noch einen begriff ist.
Schon kurze Zeit nach dem Niedergang des Reisebüros erfasste es auch die Mittelthurgaubahn und die gemeinsame Verwaltung.
Die beiden Bahnen unterhielten eine Art Kontokorrent-Konto, in früheren Jahren war meistens ein guthaben der MThB ausgewiesen, das änderte sich allmählich mit der Übernahme der Seelinie von der SBB. Beim Zusammenbruch der MThB war der Saldo in Millionenhöhe angewachsen, was bei einem Verlust des Guthabens auch für die FW Existenzbedrohlich gewesen wäre. Als sich abzeichnete das die MThB aufgelöst wird musste sich die Frauenfeld Will bahn einen neuen Partner suchen. Nach einer Ausschreibung fand sie die Appenzeller Bahnen als neuen Partner. Somit ist die Gesichte nach 50 Jährigen gemeinsamer Führung beendet.