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„Lungelo Youth Development“ ist eine Non-Profit-Organisation in Südafrika, die sich für die Rechte vernachlässigter Kinder- und Jugendlichen einsetzt.
Lungelo unterhält verschiedene Programme:
– Eine Kinderkrippe für 6 Monate alte bis 6-Jährige Kleinkinder, die von lokalen (gegen ein kleines Entgelt, das in diesem Umfeld sehr wichtig ist) oder internationalen Freiwilligen betreut werden. Ziel ist es, die Entwicklung der Kinder durch Spielen zu fördern und sie auf die Schule vorzubereiten.
– Für Primarschulkinder von der ersten bis zur 7. Klasse wird nach der Schule eine Mahlzeit angeboten. Im Anschluss werden gemeinsam Spiele gespielt oder Hausaufgaben gelöst.
– Damit die Kinder und Jugendlichen bestmöglichst betreut werden können, besuchen drei Frauen (das „Home-Visit-Team“) regelmässig Familien und Schulen, um die Kinder und Jugendlichen besser verstehen zu können. Dabei werden die Familien unterstützt und wenn sie weitere Hilfe benötigen, wird die Information an die entsprechende staatliche Stelle weitergeleitet. Um sicherzustellen, dass der Fall auch behandelt wird, arbeitet das Home-Visit-Team eng mit den Behörden zusammen und steht auch im konstanten Austausch mit der betroffenen Familie.
– Am späten Nachmittag gibt es ein Beschäftigungsprogramm für Jugendliche zwischen 15 und 25 Jahren, wo sie sinnvollen Freizeitbeschäftigungen nachgehen können, Hausaufgaben machen und in einem offenen Umfeld über ihre Probleme sprechen können.
– Seit August 2017 treffen sich in den Lungelo-Räumlichkeiten regelmässig Frauen aus der Gemeinde, deren Kinder die Krippe besuchen, und stellen gemeinsam Schmuck her oder gehen anderen Tätigkeiten nach, die ihnen ein Einkommen erbringen. Ziel ist es, die jungen, oft alleinerziehenden Frauen zu stärken und ihnen eine Möglichkeit zu geben, über alltägliche Herausforderungen zu sprechen und ihre momentane Lebessituation zu verbessern. So wird indirekt auch den Kindern geholfen.
Die Organisation wurde 2013 von Mary Mlambo gegründet und registriert. Bis 2016 bestand das „Kinder- und Jugendzentrum“ aus zwei gespendeten Containern ohne fliessendes Wasser oder Elektrizität. 2015 wurden mit Spenden aus der Schweiz ein Stück Land erworben, auf dem im Anschluss drei Zimmer für den Unterricht sowie WC-Anlagen gebaut wurden. Die Container werden seither als provisorische Küche genutzt. Zudem findet dort eine Nähwerkstatt für junge Mütter statt, die in Zukunft ein Einkommen generieren soll. Noch im Jahr 2017 soll die Küche mit angrenzendem Essraum fertig gestellt werden. Dort sollen in Zukunft auch Kochkurse und Einkommen generierende Projekte durchgeführt werden.
Mehr Fotos sind in der Rubrik „Fotos“ zu finden.