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Christina Liebherr
Geburtsdatum: 16. März 1979.
Beruf: Gelernte Tourismus-Fachfrau, seit drei Jahren Profi.
Wohnort: Bulle.
Club: Manège La Baumetta, Riaz.
Erfolge 2005:
– EM-Silber im Einzel und mit der Mannschaft in San Patrignano.
– zweiter Platz beim GP von Hannover.
– zweiter Platz mit der Mannschaft beim Super-League-Final in Barcelona.
– Sieg beim GP von Nörten-Harvenberg.
Ziele 2006:
– Weltreiterspiele in Aachen.
Christina Liebherr, was haben Ihnen die zwei EM-Silbermedaillen auf sportlicher Ebene gebracht?
Diese Medaillen waren das Resultat einer beständigen Arbeit. Ich bekomme seither leichter Startgenehmigungen und werde auch öfters an Turniere eingeladen. Zuvor musste ich noch anfragen und wurde auch oft abgewiesen.
Sie waren schon im Vorjahr für den Freiburger Sportpreis nominiert. Wie hat sich Ihr Pferd «No Mercy» seither entwickelt?
Die Abstimmung zwischen mir und dem Pferd ist noch besser geworden. «No Mercy» ist nun zehn Jahre alt und damit im besten Alter. Wir haben noch einige schöne Jahre vor uns.
Mit «Tamina» bereiten Sie nun ein zweites Pferd für die grossen Turniere vor. Welches sind die Überlegungen zu diesem Schritt?
Zum einen will ich noch mehr grosse Turniere bestreiten, zum anderen soll «No Mercy» dadurch entlastet werden. «No Mercy» ist jedoch noch immer meine klare Nummer eins, doch man kann auch Verletzungen nie ausschliessen. «Tamina» ist jetzt neun Jahre alt und hat eine grosse Zukunft vor sich.
Wie gross ist die Gefahr, dass Sie eines Ihrer Spitzenpferde durch einen Weiterverkauf verlieren?
Es kommt immer darauf an, wie das Verhältnis zum Pferde-Besitzer ist. Ist er ein Pferdehändler mit finanziellen Interessen oder ist der Sport nur sein Hobby? Meine beiden Pferde gehören meinem Vater, deshalb ist die Gefahr bei mir nicht vorhanden. «No Mercy» ist absolut unverkäuflich, wir haben schon so viel zusammen erreicht.
Am Wochenende steht der CSI in Genf auf dem Programm. Welche Ziele haben Sie für dieses Turnier?
Der CSI zählt zum Weltcup. Ich versuche natürlich am Sonntag oder am Freitag im Grossen Preis zu gewinnen, doch dies wollen die anderen auch. Wenn man auf diesem Niveau auch nur einen Fehler begeht, ist man weg vom Fenster. fs