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Berner Forscher haben gemäss der SDA erstmals eine Übersicht über das globale Klima der letzten 6000 Jahre erstellt. Demnach beeinflussten die Erdbahnelemente langfristige Klimaänderungen stark. Bei raschen Klimaschwankungen spielten Vulkanausbrüche eine wichtige Rolle.
Noch vor 5000 bis 8000 Jahren lag die Waldgrenze in den Alpen rund 200 bis 300 Meter über dem jetzigen Niveau. Die Gletscher hatten sich gar stärker zurückgezogen als heute, und die nördliche
Sahara war grün. Dann setzte eine langsame Abkühlung ein, wie eine kürzlich publizierte Übersichtsstudie von Berner Klimatologen zeigt.
Gemäss der Studie traten in den letzten 6000 Jahren auch markante kurzfristige Klimaschwankungen auf. In Mitteleuropa ist etwa eine wärmere Phase während der Römerzeit belegt, oder kalte Perioden,
wie die Kleine Eiszeit von ungefähr 1350 bis 1860 nach Christus.
Trotz der Bedeutung natürlicher Schwankungen: Die Verantwortung des Menschen für die momentane Erwärmung stellt dies für den Berner Forscher Heinz Wanner nicht in Frage. Die natürlichen Mechanismen würden heute nämlich eher in Richtung einer Abkühlung deuten. Darum sei beeindruckend, wie rasch
der Übergang vom Ende der Kleinen Eiszeit um 1860 zur gegenwärtigen Wärmephase erfolgte.
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