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Die Top-Platzierungen
- 1. Federica Brignone (ITA) 2:14,68
- 2. Marta Bassino (ITA) +0,31 Sekunden
- 3. Petra Vlhova (SVK) +0,37
- 4. Tessa Worley (FRA) +0,45
Der Kampf um die Riesenslalom-Kristallkugel war an Spannung kaum zu überbieten. Sara Hector führte die Wertung vor dem letzten Rennen vor Tessa Worley und Mikaela Shiffrin an. Die Schwedin Hector, wegen einer Innenbandverletzung angeschlagen, musste sich mit Rang 14 begnügen und fiel aus der Entscheidung. Die besten Karten nach dem 1. Lauf hatte Shiffrin. Die Amerikanerin stellte die klare Bestzeit auf. Worley lag auf Zwischenrang 8.
Die Französin drehte im 2. Lauf zwar noch einmal auf. Als aber nur noch Shiffrin oben stand, war klar, dass ihr ein Sieg zum 2. Gewinn des Riesenslalom-Weltcups reichen würde. Die 27-Jährige fuhr dann aber komplett verkrampft und fiel mit der schlechtesten Laufzeit noch auf Rang 7 zurück. Worley reichte damit ein 4. Platz, um zum 2. Mal nach 2017 die Kristallkugel zu gewinnen. Hector wurde Gesamt-Zweite, Shiffrin Dritte.
Brignone mit 20. Erfolg
Den Tagessieg sicherte sich Federica Brignone. Die Italienerin, bei Halbzeit noch auf Rang 2 klassiert, setzte sich 0,31 Sekunden vor ihrer Landsfrau Marta Bassino durch und feierte ihren 20. Weltcupsieg. Dritte wurde die Slowakin Petra Vlhova mit einem Rückstand von 0,37 Sekunden.
Die Schweizerinnen
- 6. Michelle Gisin +0,63 Sekunden
- 9. Lara Gut-Behrami +0,88
- 23. Wendy Holdener +3,86
Michelle Gisin war nach ihrem Sturz im 2. Slalom-Lauf am Samstag mit Schmerzen im rechten Hüftbereich gestartet. Die Engelbergerin biss sich aber durch und durfte sich über einen gelungenen Saisonabschluss freuen. Nach Rang 9 nach dem 1. Lauf machte sie in Durchgang 2 noch 3 Positionen gut und wurde Sechste.
In die andere Richtung ging es für Lara Gut-Behrami. Die Tessinerin hatte sich mit Rang 5 in eine gute Ausgangslage gebracht, fiel dann aber noch auf Position 9 zurück. Wendy Holdener wollte im letzten Rennen der Saison nach eigener Aussage ein bisschen experimentieren. Bei Halbzeit lag die Schwyzerin nur auf dem 24. Platz. Am Schluss resultierte ein 23. Rang.