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Die Schweizer Biathletinnen zeigen an der WM im slowenischen Pokljuka eine hervorragende Teamleistung, verpassen im Einzel-Wettkampf über 15 km aber die erste WM-Medaille der Geschichte.
Als Sechste fehlten Selina Gasparin nach zwei Fehlschüssen, die mit je einer Strafminute bestraft wurden, gut 65 Sekunden auf die drittplatzierte Norwegerin Ingrid Landmark Tandrevold. Nur wenig dahinter folgen Irene Cadurisch (8./1 Fehler), Lena Häcki (12./2) und Elisa Gasparin (19./1). Cadurisch war drei Schiessen lang perfekt unterwegs, ehe ihr Stehend doch noch ein Fehler unterlief.
Das lässt für die Staffel vom Samstag einiges erhoffen. Im Gegensatz zum letzten Winter, als die Schweizer Frauen zu den grossen Aufsteigerinnen gehörten, bei der WM aber enttäuschten, scheint diesmal der Formaufbau in Richtung Saison-Höhepunkt besser zu stimmen. Häcki war bereits im Sprint als 7. in die Top Ten gelaufen.
Als einzige Athletin räumte bei fast idealen Schiessbedingungen die Tschechin Marketa Davidova sämtliche 20 Scheiben ab und wurde damit etwas überraschend Weltmeisterin. Mit 27,9 Sekunden Rückstand folgte die Schwedin Hanna Öberg. Die Weltmeisterin von 2019 und Olympiasiegerin in dieser Disziplin leistete sich einen Schiessfehler.