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Notfallmaterial kann erfolgreich vom externen Lager in Reitnau an die vorgesehenen Standorte im Kernkraftwerk Leibstadt transportiert werden. Dies haben Verifikationsflüge mit einem Helikopter der Schweizer Luftwaffe und der Transport mit einem Lastwagen der Schweizer Armee am Dienstag, 28. Mai 2013 gezeigt.
Der Super Puma der Luftwaffe transportierte eine Industriepumpe vom Lager im aargauischen Reitnau nach Leibstadt. Mit einer rund 50 Meter langen Leine wurde anschliessend die 2300 Kilogramm schwere Pumpe am vorgesehenen Standort am Rhein abgesetzt. In einem weiteren Flug wurde die Platzierung innerhalb des Kernkraftwerk-Geländes getestet. Parallel dazu wurde ein 2250 Kilogramm schwerer Generator mit 167 kVA Leistung mit einem Lastwagen der Schweizer Armee auf dem Landweg von Reitnau nach Leibstadt gebracht.
Die Verifikationsflüge und der Landtransport dienten dazu, das Konzept des externen Lagers Reitnau praktisch zu testen. Die Übung ist aus Sicht der beteiligten Stellen erfolgreich verlaufen. Es konnten wertvolle Erkenntnisse zur weiteren Verbesserung gewonnen werden.
Das externe Lager in Reitnau ist eine der Massnahmen aus den Lehren des Reaktorunglücks in Fukushima. Es wurde am 1. Juni 2011 von den Betreibern der Schweizer Kernkraftwerke in Betrieb genommen, nachdem es vom Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI gefordert worden war.