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Wann ist der Tag des Nichts? Was machst Du an diesen Tag? Es gibt eine ganze Reihe an Tagen, die für Etwas stehen. Doch es gibt auch einen Tag, der für das Nichts. In diesem Jahr fällt der Tag des Nichts auf den 16. Januar.
Von Christian Morgenstern stammt das Zitat:
„Das Leben ist die Suche des Nichts nach dem Etwas.“
Und tatsächlich scheint es so zu sein, als ob wir uns im Laufe des Lebens vom Nichts zum Etwas bewegen. Sollten wir dabei nicht eher im Nichts verweilen?
Was ist das Nichts?
Die Null steht als Symbol für das Nichts und jeder, der als Null bezeichnet wird, sollte sich geehrt fühlen. Das eiförmige Gebilde ist ohne Anfang und Ende wie eine Einheit von Zeit und Raum im Jetzt.
Die Mathematik hilft uns, denn hier ist die Null weder positiv noch negativ. Sie steht für die Summe aller Zahlen, aber zugleich für deren Aufhebung. Die Null steht für eine Leere ohne dabei wertlos zu sein.
Einen Aktionstag für das Nichts?
Anfang der 1970er Jahre fand der amerikanische Kolumnist Harold Pullman Coffin, dass die Null und entsprechend das Nichts zu wenig gewürdigt werden. Er empfahl seinen Landsleuten einzuhalten, den Kopf frei zu bekommen und Hast und Hetze gegen das Nichtstun einzutauschen – wenigstens an einen Tag im Jahr. Damit war der Nichts-Tag geboren.
Das Nichts als anzustrebenden Idealzustand?
Im Yoga würdigen wir das Nichts. Während viele Menschen nach dem Etwas suchen, sollten wir uns wieder dem Nichts zuwenden. Es ist ein Idealzustand, wenn wir nichts tun, nichts sprechen und nichts denken.
Meditieren am Nichts-Tag?
Wie wäre es, am Tag des Nichts eine Form der Meditation zu wählen wie den Atem zu beobachten, still und achtsam zu gehen und den Wert des Nichts zu entdecken?