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Mit dem Entwicklungsprojekt Mbuka von World Vision Schweiz werden Kinder, ihre Familien und das Umfeld in Tansania unterstützt.
Im Nordwesten von Tansania westlich des Viktoriasees liegt der Bezirk Muleba abseits der grossen Touristenströme. Hier herrscht subtropisches Klima. Die hügelige Landschaft war früher mit Wäldern überzogen, doch wo die Einwohner die Bäume gefällt haben, wächst nur noch Savannenbusch.
Die Menschen leben in grosser Armut. Die Gesundheitsversorgung ist unzureichend und viele Kinder sind mangelernährt. Das Schulsystem ist schlecht ausgebaut. Zahlreiche Kinder haben keine Geburtsurkunde und damit keine staatsbürgerlichen Rechte wie das Recht auf Sekundarschulbesuch oder medizinische Versorgung.
World Vision hat seit 2013 in Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen, Behörden und Verantwortungsträgern, aber auch mit Gesundheitspersonal, Lehrern und Jugendlichen eine Strategie für die Projektarbeit erstellt.
Ziel Jedes Kind soll respektiert und vor Missbrauch geschützt werden.
Massnahmen
Resultate
von Kirchgemeinden befassten sich mit dem Thema «Gewaltfreie und kindgerechte Erziehung».
befasste sich die Bevölkerung mit Themen wie: Kleinkinder in ihrer Entwicklung unterstützen, Bedeutung von Schulbesuch und Geburtsurkunden.
Ziel Jedes Kind erhält eine medizinische Grundversorgung und ist ausreichend sowie ausgewogen ernährt.
Massnahmen
Resultate
setzen neue Kochherde ein, die weniger Brennholz brauchen als offene Feuerstellen und weniger gefährlich sind.
profitierten von medizinischer Versorgung.
Ziel Jedes Kind hat Zugang zu einer Grundausbildung. Seine Eltern können die Familie dank einem ausreichenden Einkommen versorgen.
Massnahmen
Resultate
wurden darin geschult, die Unterrichtsqualität in den Schulen zu verbessern.
sind Mitglieder von Spar- und Darlehensgruppen und können so ihren Lebensunterhalt verdienen.
wurden aus den Sozialfonds der Spar- und Darlehensgruppen finanziell unterstützt.
«Seit beim Schulhaus ein Wasseranschluss ist, muss ich kein Wasser mehr von daheim zum Trinken und Händewaschen mitnehmen.»
Gemüse und Wasser für Bildung
Vanessa (6) ist das jüngste von sieben Kindern. Die ganze Familie lebt in einem kleinen Haus mit drei Räumen, aber nur einem Bett. Die Kinder müssen auf dem Boden schlafen. Ihre Eltern bauen Bohnen und Erdnüsse an und bewirtschaften einen Garten mit Tomaten, Kohl, Spinat, Peperoni und Obst.
Vanessa geht in die erste Klasse. Sie erzählt: «Ich weiss, dass wir nur wenig Geld haben. Aber meine Eltern schicken uns in die Schule, damit wir später ein besseres Leben haben. Ich liebe die Schule und will später Ärztin werden, dann kann ich meinen Eltern ein neues Haus bauen. Und seit beim Schulhaus ein Wasseranschluss ist, muss ich kein Wasser mehr von daheim zum Trinken und Händewaschen mitnehmen.»
Vanessas Mutter erzählt: «Seit Vanessa ein Patenkind im Entwicklungsprojekt ist, hat sich bei uns einiges verbessert. Früher wusste ich nichts über gesunde Ernährung für Kinder und wir verkauften sämtliches Gemüse, das wir produzierten. World Vision hat uns beigebracht, nahrhafte Mahlzeiten für unsere Kinder zuzubereiten. Wir lernten, verschiedene Lebensmittel optimal zu kombinieren, und wir essen jetzt Gemüse, Früchte und Fisch. Die Kinder sind seither viel munterer und besser in der Schule.