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Kleinkorngetreide
Nebenprodukte verwenden statt verschwenden!
Auch wenn es nur einen kleinen Teil ausmacht, ist Kleinkorn aus der Saatgetreide- oder der Brotgetreidepro duktion ein wertvoller Rohstoff für das Mischfutter.
Den grössten Teil des Getreides und der Getreideprodukte, der in Mischfutter eingesetzt wird, machen die Futtergetreide aus, welche extra für die Mischfutterindustrie produziert werden. Es gibt aber noch weitere Möglichkeiten, wie Getreide in die Futtermühle gelangt.
Ein Beispiel ist das Kleinkorn, welches vor allem bei der Aufbereitung von Saatgetreide anfällt oder an der Sammelstelle aus dem Brotgetreide herausgesiebt wird. Zum Kleinkorn gehören die Bruchkörner, welche beim Brotgetreide herausgereinigt werden und einen Futterwert haben. Es sind meist halbe oder angeschlagene Körner. Weiter wird das Schmachtkorn in die Kategorie Kleinkorn eingeteilt. Schmachtkorn sind beispielsweise frostgeschädigte, nicht ausgereifte oder zu kleine Körner. Schmachtkorn wird durch Trockenheit, Nährstoffmangel oder andere Umwelteinflüsse begünstigt.
In der Schweiz fallen jährlich rund 2500 bis 3000 t Kleinkorngetreide an, die im Mischfutter verwertet werden.
Bei der UFA macht das Kleinkorn saisonabhängig bis ein paar Prozent der gesamten verarbeiteten Getreidemenge aus. Die Herausforderung ist, dass die Körner trotz der kleineren Grösse richtig vermahlen werden. Für die Flockenproduktion ist Kleinkorn beispielsweise nicht geeignet, ein gezielter Einsatz ist also nötig.
Mit der Verwertung des Kleinkorns im Mischfutter leistet die UFA einen wichtigen Beitrag zur Vermeidung von Food Waste.