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Aus einem grau-beigen, bewegten Hintergrund zeichnen sich zwei Personen ab. Sie stehen einander zugewandt und scheinen in einem Gespräch vertieft zu sein. Ausser ein paar Stoffteilen oder Fellen, scheinen sie unbekleidet. Gelbe Linien sind als Farbtupfer zu sehen und ein Augenpaar auf der rechten Seite starrt aus dem Bild, ein Wolf oder Hund vielleicht? Ein weiteres, chamäleon-artiges Geschöpf scheint über den Köpfen der beiden Personen zu schweben, ausgestattet mit einem tigerartigen Fell, aber mit der Form eines Walfisches.
Kunstwerk im Kontext
Inspiriert von antiken Mythen und der Jahrhunderte alten Kunsttradition ihres Heimatlandes Italien, findet Marta Spagnoli zu neuen Formen und Begegenungen innerhalb der Malerei. Jeder Schritt im heutigen Verona oder Venedig, wo Spagnoli studiert hat, ist gekennzeichnet von Erinnerungen an vergangene Zeiten. Wie Geister tauchen Gebäude, Skulpturen und Gemälde aus der Vergangenheit auf zeugen von der Verbindung zwischen damals und jetzt, welche in uns allen weiterlebt.