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Josi unterschreibt hochdotierten 8-Jahres-Vertrag
Der Schweizer NHL-Spieler Roman Josi soll bei den Nashville Predators einen neuen 8-Jahres-Vertrag mit einem Jahressalär von gut 9 Millionen Dollar unterschreiben haben.
Damit verdient der 29-jährige Berner in den kommenden acht Saisons durchschnittlich brutto gut 9 Millionen Dollar im Jahr und ist wieder der bestverdienende Schweizer NHL-Spieler.
Josis laufender Vertrag, mit dem er jährlich 4 Millionen Dollar verdient, läuft im kommenden Frühling aus. Er ist nun also bis kurz vor seinem 37. Geburtstag an die Nashville Predators gebunden und soll in seinem Vertrag auch eine Klausel haben, die einen Transfer gegen Josis Willen unmöglich macht. «Ich wollte immer in Nashville bleiben», erklärte der Schweizer bei einer Pressekonferenz. «Ich habe mich hier immer zuhause gefühlt, habe hier geheiratet und möchte meine ganze Karriere hier spielen.»
Der wertvollste Spieler (MVP) der WM 2013, bei der er mit der Schweiz die Silbermedaille gewann, ist der dritte Schweizer NHL-Spieler, der in diesem Jahr einen lukrativen neuen Vertrag unterschrieb. Erst verlängerte Timo Meier bei den San Jose Sharks für 24 Mio. Dollar um vier Jahre, vor elf Tagen Nico Hischier bei den New Jersey Devils für 50,75 Mio. Dollar um sieben Jahre.
Nochmals in einer anderen Dimension ist der Basketball-Star Clint Capela. Der 25-jährige Genfer unterschrieb im Sommer 2018 bei den Houston Rockets einen 5-Jahres-Vertrag über 90 Millionen Dollar.
Ab der nächsten Saison wird Josi nun hinter Erik Karlsson (San Jose) und Drew Doughty (Los Angeles) der am drittbesten verdienende Verteidiger in der NHL sein. Der Schweizer ist seit September 2017 Captain der Nashville Predators und einer von nur vier NHL-Verteidigern, die in den letzten sechs Saisons immer auf mindestens 40 Skorerpunkte kamen. Auch in der noch jungen laufenden Saison war der Stadtberner bisher sehr produktiv. In den ersten elf Spielen erzielte er fünf Tore und 13 Assists und weist eine Plus-8-Bilanz auf.
Ebenso wichtig sind für Coach Peter Laviolette aber die Leader-Qualitäten seines Captains. «Er ist eine mächtige und starke Stimme in der Garderobe», schwärmte er vom sonst eher stillen Berner. Josi war 2008 von Nashville als Nummer 38 gedraftet worden und spielte in der NHL nie für einen anderen Klub. 2017 stand er mit den Predators im Stanley-Cup-Final, den sie gegen die Pittsburgh Penguins mit 2:4 Siegen verloren.