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«Ohne Skier wäre es unmöglich gewesen»
Am 5. Januar 1898 versuchten der Deutsche Wilhelm Paulcke und der Schweizer Robert Helbling, von der Bétempshütte (2795 m) aus die Dufourspitze (4634 m) mit Ski zu besteigen. Aber plötzlich einsetzendes starkes Kopfweh verhinderte auf 4200 Metern den Weiterweg. In zwei Stunden fuhren sie die Strecke ab, für die sie im Aufstieg elf Stunden gebraucht hatten. Besser erging es im März 1898 dem Dresdner Arzt Oscar Schuster und dem Zillertaler Bergführer Heinrich Moser. «Nach einer recht gut verbrachten Nacht verliessen am 23. März Moser und ich 3h 10m früh die Hütte, die zu den besten des Schweizer Alpen-Clubs gehört, die ich kenne», schrieb Schuster in der Oesterreichischen Alpen-Zeitung. Um 17.20 Uhr standen Moser und Schuster auf der Dufourspitze, um 18.17 Uhr waren sie beim Skidepot auf ca. 4250 Metern. Aber erst um 23.12 Uhr erreichten sie die Bétempshütte, weil Moser die Bretter nicht beherrschte und sie deshalb in der Dunkelheit die letzten 900 Höhenmeter zu Fuss abgestiegen waren, die Ski auf dem Rucksack. Dennoch folgerte Schuster: «Ohne Skier wäre die geschilderte Unternehmung unmöglich gewesen.» Es war die erste Besteigung eines Viertausenders mit Ski!