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Projekte 2019
Bau einer Landklinik in Acaflor, Chuva Municipio de Comomba
Veröffentlicht 07.02.2019
Der Ort ist unseren Vorstandsmitgliedern bestens bekannt; wir haben dort vor ein paar Jahren ein Schulhaus erstellt und so eine baufällige Hütte, die vorher als Schule gedient hatte, ersetzt. – Die Agrar-Region Florida Acaflor liegt in den Bergen, von Flüssen durchzogen, in der Nähe der Küste und Chiapas/Mexico und Tapachula/Mexico im warmen Klima. Als Resultat des 36-jährigen Bürgerkrieges setzen sich die ethnischen Gruppen aus Latinos und Indigenen der Maya Kultur zusammen. Entsprechend ist die Sprachvielfalt: die Anwohner sprechen Mam und Kiche‘. Die Gemeinschaft hat heute solide Strukturen, verschiedene Kommissionen für Schule, Gesundheit, Bau etc. Die Leute leben von der Subsistenzwirtschaft, das Einkommen ist minim, ca. $ 5.00 pro Tag. Mit dem Bau der Landklinik können 356 Familien in der Region mit ca. 2‘100 Einwohnern bedient werden. Die Regierung hat uns zugesichert, zusätzlich zu einer bezahlten Krankenschwester eine ärztliche Hilfe zur Verfügung zu stellen und auch zu salarieren. Die medizinische Versorgung der Gegend ist absolut ungenügend.
Der Boden des Baugeländes ist im Eigentum der Gemeinde Colomba (Municipio de Colomba) und umfasst 1.084.66 m2. Der Ausbau erfolgte sie folgt: ein Raum für die Apotheke, ein Untersuchungszimmer, ein Raum für Zusammenkünfte und Vorträge(Aufklärung), WC und Wartezimmer. Die Kosten beliefen sich auf Fr. 47‘432.00 plus Fr. 5‘000 für die Wasserfassung. Es handelt sich um ein einfaches Backsteingebäude mit solidem Boden, Blechdach, Fenstern. Rund 20% der Bauarbeiten wurden unentgeltlich durch die Gemeinschaft erbracht. Wie immer bei unseren Projekten unterstützte uns vor Ort unsere Partnerorganisation PEILE. Der Bau wurde im Jahre 2019 fertiggestellt.
Ausbau Kindergarten Sabas Cruz/Chiapas/Mexico
Veröffentlicht 06.02.2019
Im Kindergarten Sabas Cruz konnte der oberen Stock ausgebaut werden mit zwei Schlafräume à 5 Betten für auswärtige Jugendliche. Diese Lehrlinge oder auch Studenten und Studentinnen aus abgelegenen Gemeinden könnten so in San Cristobal de las Casas günstig und unter Aufsicht wohnen und den Unterricht täglich besuchen. Die aus sehr armen Verhältnissen stammenden Jugendlichen würden je nach Entfernung ihrer Gemeinde nur alle eins bis vier Wochen nach Hause kehren, dies der Distanzen und vor allem der Fahrkosten wegen. Die für den Kindergarten bestehende Küche wurde mit einem grösseren Kühlschrank ausgerüstet und einigen neuen Küchenutensilien. Der Ausbau ist abgeschlossen; die Gesamtkosten beliefen sich auf rund Fr. 15.512.00.
Wiederkehrende Ausgaben für Projekte
Veröffentlicht 05.02.2019
Suppenküche in Ceylan: Betriebsbeitrag US$ 7‘000
PEILE Unkostenbeitrag: Fr. 7‘600
Kindergarten Sabas Cruz: Betriebsbeitrag US$ 8.000
Primarschulhaus Aldea Chochal - 2. Phase
Veröffentlicht 05.01.2019
Die 2. Phase der restlichen Arbeiten, d.h. der Bau von 2 weiteren Schulzimmer und ein Lehrerzimmer ist abgeschlossen. Der Investitionsbetrag betrug Fr. 51.697.00. Die Wasserfassung weitere Fr. 5.000.00.
Die ganze Schulanlage, Phase 1 & 2, (5 Schulzimmer, 1 Lehrerzimmer, sanitäre Anlagen, Wasserfassung, Möblierung etc. kostete total Fr. 97.885.00 gegenüber einem Budget von Fr. 101.000.00; die Eigenleistung belief sich auf einen Wert von Fr. 10‘000.
Schülerpulte
Veröffentlicht 02.01.2019
Aufgrund der jährlichen Kontroll-Analyse unserer Partnerorganisation PEILE fehlten wegen Anstiegs der Schülerzahl in den bestehenden Schulen rund 247 Schülerpulte, 8 Lehrerstühle sowie 7 Bücherregale. Diese wurden in der eigenen Ausbildungsstätte von PEILE hergestellt. Kosten Fr. 10.552.00.
Cooperativa Integral de Ahorro y Credito COPEILE, Quezaltenango
Veröffentlicht 01.01.2019
Bei COOPELE handelt es sich um ein Spar- und Kleinkreditinstitut im Umkreis der Genossenschafter unserer Partnerorganisation PEILE. Das Institut wurde am 4. August 2013 als Genossenschaft gegründet, die Geschäftsaktivitäten begannen im Jahre 2004. Bei der Gründung standen wir mit Q 100.000 Pate, zwei andere NGO’s schenkten ebenfalls je Q 100.000 um das Kapital mit total Q 300.000 zeichnen zu können. – Die Anzahl der Genossenschafter beläuft sich auf rund 300 mit ca. 300 Sparkonti und ca. 50 Kreditpositionen. Bei den Kreditgeschäften überwiegen die Kleinkredite. Die Erfolgsrechnung war über alle die Jahre positiv. Als endgültiges Kontrollsystem funktioniert die staatliche INACOP und INGECOP nebst den hauseigenen Organisation.
Mit dem Ziel den Aktionsradius zu vergrössern – die Finanzierung von jungen Handwerkern, die in den eigenen Ausbildungsstätten von PEILE geschult wurden, sollte der Kauf von Werkzeugen ermöglicht werden. Dafür wurde eine Kapitalerhöhung von Q 159.999 nötig. Wir haben mit der Hilfe einer befreundeten Stiftung Fr. 20.000 dazu beigetragen. Auch haben wir das Kontrollsystem, das interne Bewilligungsverfahren sowie die Begleitung der „Start-ups“ eingehend studiert und sind auch von der Nachhaltigkeit überzeugt.