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Bemerkung:
12 Linolschnitt-Abbildungen von Bernegger. Aus dem lustigen Schweizer Soldatenleben der Grenzbesetzungszeit. Kräftige leicht expressive holzschnitte. Text v. Xaver Schnieper.- Alfred Bernegger (1912-1978 in Rheinau ZH), Schweizer Maler, Grafiker, Zeichner, Holz- und Linolschneider.Nach seiner Schulzeit besuchte er von 1927 bis 1929 die Kunstgewerbeschule in Luzern, wo er bei Joseph von Moos (1859–1939) Zeichenunterricht erhielt. 1929 studierte er an der Académie Julian in Paris und 1930/1931 an der Staatlichen Akademie in München.Nach dem Studium arbeitete er von 1931 bis 1932 in Paris, anschliessend in Luzern und ab 1939 in Zürich. Er war als Illustrator für verschiedene Zeitungen und Verlage tätig. Nach seiner Heirat 1934 lebte er in Mallorca, Wien und Ascona, bis sich die Familie in Zürich niederliess. Während des Zweiten Weltkrieges leistete er Aktivdienst als Grafiker im Stab der 8. Division. In dieser Zeit entstanden Sondermarken, Postkarten, Linol- und Holzschnitte. 1943 wurde seine Serie von Holzschnitten Soldaten publiziert.Am 20. Juli 1953 war er Hauptdarsteller in der ersten Sendung des Schweizer Fernsehens, wo er die Technik des Holzschnittes demonstrierte. Nach dem Scheitern seiner Ehe zog Bernegger 1959 ins Künstlerhaus Boswil. Eine Tuberkuloseerkrankung erforderte mehrere Sanatorien- und Heimaufenthalte. Zwischen 1966 und 1968 folgten verschiedene Editionen im Verein für Originalgraphik Zürich. Dann wechselten sich Schaffensperioden mit Zeiten von Arbeitsunfähigkeit ab. 1978 starb er in der Kantonalen Psychiatrischen Klinik Rheinau.