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Am 16. März wurde der Staatskanzlei die thurgauische Volksinitiative «Offenheit statt Geheimhaltung / für transparente Behörden im Thurgau» eingereicht. Die Kontrolle hat ein Total von 4 265 gültigen Unterschriften ergeben. Der Regierungsrat hat deshalb die Initiative für zustande gekommen erklärt.
Gemäss der eingereichten Initiative soll die Verfassung des Kantons Thurgau im Wesentlichen wie folgt ergänzt werden: «Der Kanton sowie die politischen Gemeinden und Schulgemeinden gewähren Einsicht in amtliche Akten, soweit nicht überwiegende oder private Interessen entgegenstehen.» Von den 4 265 gültigen Unterschriften wurden 982 im Bezirk Arbon, 901 im Bezirk Frauenfeld, 432 im Bezirk Kreuzlingen, 706 im Bezirk Münchwilen und 1 244 im Bezirk Weinfelden gesammelt. Notwendig für das Zustandekommen einer Volksinitiative im Kanton Thurgau sind 4 000 gültige Unterschriften.
Gemäss dem Stimm- und Wahlrechtsgesetz muss der Grosse Rat innerhalb eines Jahres nach der Einreichung der Unterschriften über die Initiative beschliessen, sofern nicht von der Rückzugsklausel Gebrauch gemacht wird. Aus diesem Grund ersucht der Regierungsrat den Grossen Rat, die Initiative seiner Beratung zu unterziehen.