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Gua Sha ist eine in der Chinesischen Medizin angewendete Technik, um Qi und Blut-Blockaden in der Körperoberfläche aufzulösen. Diese Blockaden sind als
Muskelverspannungen und Schmerzen erkennbar und werden meist durch Zugluft und Kälte verursacht.
Die schmerzhafte Zone wird mit einem Öl massiert und anschliessend mit einem Schaber sanft in gleichmässigen Strichen behandelt. So löst sich die Blut-Stagnation im Muskel und das Blut dringt ins darüberliegende Gewebe ein. Dies wird ähnlich dem Schröpfen als Blutung unter der Haut in Form von Hämatomen wahrgenommen. Die Haut selbst wird dabei nicht verletzt. Befindet sich keine Blutstagnation im Muskel, wird sie nur leicht gerötet, es treten keine Blutungen ins Gewebe auf.
Die Hämatome verschwinden nach 2-5 Tagen von selbst. Farbe und Erscheinungsbild der Hämatome sind wiederum ein Indiz für die Diagnose. So zeigen dunkle Hautblutungen eine alte und hellrote eine frische Blut-Blockade an. Einzelne hellrote Punkte weisen auf einen Blutmangel hin.
Gua Sha bewirkt eine Schmerzlinderung, die schon während der Behandlung deutlich spürbar wird.