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Definition
Der Ausdruck Rudern bezeichnet allgemein die Fortbewegung eines Wasserfahrzeuges durch menschliche Kraft mittels Riemen oder Skulls. Beim Skullen hält ein Ruderer in jeder Hand jeweils ein Ruder, das sogenannte Skull. Beim Riemenrudern hingegen hält der Ruderer ein Ruder, den Riemen, mit beiden Händen.
Rudern ist heute eine Kraftausdauer-Sportart, bei der Boote auf dem Wasser fahren, in denen – je nach Bootsgattung – unterschiedlich viele Leute sitzen: Die Spanne reicht in den olympischen Bootsgattungen vom Einer (auch Skiff genannt) bis zum Achter. (Quelle: Wikipedia)
Geschichte
Das Rudern ist bereits seit der Antike bekannt. Vor der Erfindung von Dampf- und Dieselantriebsmaschinen war es eine gute Möglichkeit, unabhängig vom Wind auf offenem Wasser voranzukommen. Galeeren waren mit bis zu drei Reihen von Rudern übereinander ausgerüstet.
Rudern wurde bereits in der Antike auch bei Wettkämpfen betrieben, doch erst mit Beginn des 18. Jahrhunderts verfeinerten die Engländer das Rudern als moderne Sportart. 1715 schrieb der Ire Thomas Doggett in London die erste Ruderregatta der Neuzeit aus, das so genannte Doggett’s Coat and Badge Race auf der Themse. Nachdem Rudern vor allem an Lehranstalten populär geworden war, entstand 1818 mit dem Leander Club der erste öffentliche Ruderverein. Die bekanntesten Ruderregatten sind heute das so genannte Boat Race der Achter der Universitäten von Cambridge und Oxford, das 1829 zum ersten Mal stattfand, sowie die seit 1839 unweit der Insel Temple ausgetragene Henley Royal Regatta. 1836 wurde mit dem Hamburger Ruder-Club der erste deutsche Ruderverein gegründet, und die erste deutsche Ruderregatta gab es 1844 in Hamburg. 1896 wurde Rudern olympisch. Aufgrund schlechten Wetters fiel die Disziplin jedoch aus und wurde somit 1900 erstmals ausgetragen. (Quelle: Wikipedia)