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Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt Dreiergericht SB.2021.3 BESCHLUSS vom 23. April 2021 Mitwirkende lic. iur. Christian Hoenen (Vorsitz), lic. iur. Liselotte Henz, Dr. Patrizia Schmid und Gerichtsschreiber Dr. Nicola Inglese Beteiligte A____, geb. [...] Berufungskläger Wohnort unbekannt Beschuldigter gegen Staatsanwaltschaft Basel-Stadt Berufungsbeklagte Binningerstrasse 21, 4001 Basel Gegenstand Berufung gegen ein Urteil des Einzelgerichts in Strafsachen vom 11. November 2020 betreffend Verweisungsbruch Das Appellationsgericht (Dreiergericht) zieht in Erwägung, dass A____ mit Urteil des Einzelgerichts in Strafsachen vom 11. November 2020 des Verweisungsbruchs schuldig erklärt und zu 60 Tagen Freiheitsstrafe, unter Einrechnung des Polizeigewahrsams vom 19. bis 20. Juli 2020 (1 Tag), verurteilt wurde, dass A____ (Berufungskläger) gegen dieses Urteil frist- und formgerecht die Berufung angemeldet und erklärt hat, dass die Staatsanwaltschaft innert Frist weder Anschlussberufung erklärt noch einen Antrag auf Nichteintreten auf die Berufung gestellt hat, dass die Vorladung zur Berufungsverhandlung vom 23. April 2021 gemäss Art. 88 Strafprozessordnung (StPO, SR 312.0) infolge unbekannten Aufenthalts des Berufungsklägers am 3. März 2021 amtlich publiziert worden war, dass der Berufungskläger der Berufungsverhandlung vom 23. April 2021 unentschuldigt ferngeblieben ist und sich auch nicht vertreten lassen hat, dass die Berufung gemäss Art. 407 Abs. 1 lit. a der Strafprozessordnung (StPO; SR 312.0) infolge unentschuldigter Säumnis des Berufungsklägers als zurückgezogen gilt (vgl. AGE SB.2020.7 vom 10. November 2020), dass das erstinstanzliche Urteil somit nach Art. 437 Abs. 1 lit. b StPO in Rechtskraft erwachsen und demgemäss das Berufungsverfahren als erledigt abzuschreiben ist, dass umständehalber auf die Erhebung von Kosten für das zweitinstanzliche Verfahren verzichtet wird. und erkennt: ://: Das Berufungsverfahren wird zufolge Rückzugs der Berufung gemäss Art. 407 Abs. 1 StPO als erledigt abgeschrieben. Für das zweitinstanzliche Verfahren werden keine Kosten erhoben. Mitteilung an: - Berufungskläger (im Dispositiv mittels Publikation im Amtsblatt, vgl. Art. 88 Abs. 3 StPO) - Staatsanwaltschaft Basel-Stadt - Strafgericht Basel-Stadt - Justiz- und Sicherheitsdepartement, Abteilung Strafvollzug - Migrationsamt Basel-Stadt - Staatssekretariat für Migration - Strafregister-Informationssystem VOSTRA APPELLATIONSGERICHT BASEL-STADT Der Präsident Der Gerichtsschreiber lic. iur. Christian Hoenen Dr. Nicola Inglese Rechtsmittelbelehrung Gegen diesen Entscheid kann unter den Voraussetzungen von Art. 78 ff. des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) innert 30 Tagen seit schriftlicher Eröffnung Beschwerde in Strafsachen erhoben werden. Die Beschwerdeschrift muss spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht (1000 Lausanne 14) eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer diplomatischen oder konsularischen Vertretung der Schweiz im Ausland übergeben werden (Art. 48 Abs. 1 BGG). Für die Anforderungen an den Inhalt der Beschwerdeschrift wird auf Art. 42 BGG verwiesen. Über die Zulässigkeit des Rechtsmittels entscheidet das Bundesgericht.

Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt Dreiergericht Appellationsgericht

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des Kantons Basel-Stadt Dreiergericht

Dreiergericht SB.2021.3

SB.2021.3 BESCHLUSS

BESCHLUSS vom 23. April 2021

Mitwirkende

Mitwirkende lic. iur. Christian Hoenen (Vorsitz), lic. iur. Liselotte Henz, Dr. Patrizia Schmid

und Gerichtsschreiber Dr. Nicola Inglese

Beteiligte

Beteiligte A____, geb. [...] Berufungskläger

Wohnort unbekannt Beschuldigter

gegen

Staatsanwaltschaft Basel-Stadt Berufungsbeklagte

Binningerstrasse 21, 4001 Basel

Gegenstand

Gegenstand Berufung gegen ein Urteil des Einzelgerichts in Strafsachen

vom 11. November 2020

betreffend Verweisungsbruch

Das Appellationsgericht (Dreiergericht) zieht in Erwägung,

dass A____ mit Urteil des Einzelgerichts in Strafsachen vom 11. November 2020 des Verweisungsbruchs schuldig erklärt und zu 60 Tagen Freiheitsstrafe, unter Einrechnung des Polizeigewahrsams vom 19. bis 20. Juli 2020 (1 Tag), verurteilt wurde,

dass A____ (Berufungskläger) gegen dieses Urteil frist- und formgerecht die Berufung angemeldet und erklärt hat,

dass die Staatsanwaltschaft innert Frist weder Anschlussberufung erklärt noch einen Antrag auf Nichteintreten auf die Berufung gestellt hat,

dass die Vorladung zur Berufungsverhandlung vom 23. April 2021 gemäss Art. 88 Strafprozessordnung (StPO, SR 312.0) infolge unbekannten Aufenthalts des Berufungsklägers am 3. März 2021 amtlich publiziert worden war,

dass der Berufungskläger der Berufungsverhandlung vom 23. April 2021 unentschuldigt ferngeblieben ist und sich auch nicht vertreten lassen hat,

dass die Berufung gemäss Art. 407 Abs. 1 lit. a der Strafprozessordnung (StPO; SR 312.0) infolge unentschuldigter Säumnis des Berufungsklägers als zurückgezogen gilt (vgl. AGE SB.2020.7 vom 10. November 2020),

dass das erstinstanzliche Urteil somit nach Art. 437 Abs. 1 lit. b StPO in Rechtskraft erwachsen und demgemäss das Berufungsverfahren als erledigt abzuschreiben ist,

dass umständehalber auf die Erhebung von Kosten für das zweitinstanzliche Verfahren verzichtet wird. und erkennt:

://: Das Berufungsverfahren wird zufolge Rückzugs der Berufung gemäss Art. 407 Abs. 1 StPO als erledigt abgeschrieben.

Für das zweitinstanzliche Verfahren werden keine Kosten erhoben.

Mitteilung an:

- Berufungskläger (im Dispositiv mittels Publikation im Amtsblatt, vgl. Art. 88 Abs. 3 StPO)

- Staatsanwaltschaft Basel-Stadt

- Strafgericht Basel-Stadt

- Justiz- und Sicherheitsdepartement, Abteilung Strafvollzug

- Migrationsamt Basel-Stadt

- Staatssekretariat für Migration

- Strafregister-Informationssystem VOSTRA

APPELLATIONSGERICHT BASEL-STADT

Der Präsident Der Gerichtsschreiber

lic. iur. Christian Hoenen Dr. Nicola Inglese

Rechtsmittelbelehrung

Gegen diesen Entscheid kann unter den Voraussetzungen von Art. 78 ff. des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) innert 30 Tagen seit schriftlicher Eröffnung Beschwerde in Strafsachen erhoben werden. Die Beschwerdeschrift muss spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht (1000 Lausanne 14) eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer diplomatischen oder konsularischen Vertretung der Schweiz im Ausland übergeben werden (Art. 48 Abs. 1 BGG). Für die Anforderungen an den Inhalt der Beschwerdeschrift wird auf Art. 42 BGG verwiesen. Über die Zulässigkeit des Rechtsmittels entscheidet das Bundesgericht.