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Die Lithosphärenplatten bewegen sich mit dem plastischen Untergrund, resp.
schwimmen fast darauf. Aber wie kann etwas so Schweres auf dem Untergrund schwimmen? Der
Untergrund nennt sich in diesem Falle
Asthenosphäre.
In ihr befinden sich sogenannte Konvektionszellen. Um zu erklären, was dies ist, hier ein alltägliches Beispiel: Du hast bestimmt schon einmal Wasser gekocht, vielleicht ist dir dabei aufgefallen, dass das heisse Wasser immer in der Mitte aufsteigt. Dabei gibt es einen Teil der Wärme an die Luft ab und sinkt dann am Rand der Pfanne wieder ab. Unten wird es wieder erhitzt und steigt auf, so geht es immer weiter.
Nun wenden wir dieses Beispiel auf unsere Erde an.
Das Erdinnere ist im Vergleich zur Kruste viel wärmer. Da die Erde die Tendenz hat alle Gegensätze auszugleichen, möchte sie Wärme aus dem Innern an die Kruste abgeben. So entstehen in der Asthenosphäre mehrere Konvektionszellen. Die darauf liegende Lithosphäre bewegt sich mit dem Untergrund und zerfällt darum in mehrere Platten.
Du hast sicher jetzt schon bemerkt, dass die Platten an einer Stelle aufeinander zu schwimmen und sich an einer anderen Stelle voneinander wegbewegen. Auf dieser Grafik wollen wir uns anschauen, was für Vorgänge an den Plattengrenzen ablaufen.