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Am vergangenen Dienstag wurden die 600 bis 700 Soldaten des Gebirgsinfanterie-Battaillons 30, welches für die Sicherheit am WEF in Davos sorgen soll, in die Mangel genommen.
Die Tessiner Soldaten wurden auf Drogen getestet. Und das Resultat war nicht sonderlich positiv – weil eben in einigen Fällen positiv. Wie der Corriere del Ticino berichtet, seien zwölf Angehörige der Armee durch den Test gerasselt. Sieben wurde Cannabis im Blut nachgewiesen, fünf Cannabis und Kokain. Einer der Männer habe gar drei Gramm des weissen Pulvers auf sich getragen.
Zudem sei es gemäss dem Bericht zu einem beinahe tödlichen Vorfall gekommen. Aus dem Sturmgewehr 90 eines der Soldaten habe sich ein Schuss gelöst, unabsichtlich. Die Kugel sei in unmittelbarer Nähe eines anderen Soldaten eingeschlagen und habe diesen zwar nicht verletzt, aber ihm einen Schock zugefügt und Hörprobleme bei ihm verursacht.
Die Armee untersucht die Vorfälle. Über mögliche Konsequenzen ist derzeit nichts bekannt. (aeg)
Der Bundesrat will die Ausrüstung der Schweizer Armee für zwei Milliarden Franken modernisieren. Zudem will er die Hälfte der F5-Tiger-Kampfjets ausser Dienst stellen. Dies beantragt er dem Parlament in der Armeebotschaft 2018, die er am Mittwoch verabschiedet hat.
Mit dieser werden ein Rüstungsprogramm im Umfang von 848 Mio. Franken, die Rahmenkredite für das Armeematerial von 742 Mio. Franken sowie ein Immobilienprogramm von 463 Mio. Franken vorgelegt. Die drei Kredite belaufen sich auf …