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Neue amerikanische Kernkraftwerke nur mit staatlicher Förderung
Die Absicht der amerikanischen Regierung, in den USA bis 2010 mindestens ein neues Kernkraftwerk in Betrieb zu nehmen, ist nur dann zu verwirklichen, wenn der Staat das Kostenrisiko mitträgt und beim Bewilligungsverfahren Unsicherheiten ausräumt.
Dies betonten Industrie- und Kraftwerksvertreter in Stellungnahmen zu Händen der Kongresshearings über das Budget 2005 des Department of Energy (DOE). Die Industrie wie auch die Kraftwerksunternehmen seien bereit, sich für den Bau neuer Einheiten im Rahmen von Nuclear Power 2010 einzusetzen. Doch sie stellten Handlungsbedarf in drei Bereichen fest: Verkleinerung der Unsicherheiten bei der Bewilligung von Neuanlagen, Entwicklung konkurrenzfähiger Kraftwerksauslegungen mit Baukosten von USD 1000-1200 pro installiertes kW und Lösung finanzieller Fragen wie Abschreibdauer für Neuanlagen. Dafür sollte nach ihrer Meinung das DOE bis 2010 jährlich USD 60-80 Mio. einsetzen. Das wäre etwa gleich viel, wie der Privatsektor aufwenden könnte. Leider seien jedoch im DOE-Budgetvorschlag für das Fiskaljahr 2005 nur rund USD 10 Mio. für die entsprechenden Programme eingeplant. Die Industrie und die Kraftwerksbetreiber hoffen nun, der Kongress nehme die nötigen Anpassungen vor.
Quelle
P.B. nach NucNet, 16. März 2004