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Zu den empfohlenen Massnahmen gehört der Aufbau eines «Stewardship»-Systems als Basis für das Engagement der australischen Uranindustrie in den globalen Stewardship-Programmen, die gegenwärtig von der World Nuclear Association entwickelt werden. Weitere Empfehlungen betreffen den verstärkten Einbezug der indigenen Bevölkerung und vermehrte öffentliche Information über die Aktivitäten der Uranindustrie. Gemäss der geltenden Politik des Landes darf australisches Uran ausschliesslich für friedliche Zwecke exportiert werden. In Australien stehen zurzeit drei Uranminen in Betrieb, und eine vierte (Honeymoon) soll anfangs 2008 mit dem Abbau beginnen. Weitere grosse Uranvorkommen sind identifiziert (siehe Karte).
Die UIF Steering Group war im August 2005 vom australischen Minister für Industrie, Tourismus und Rohstoffe, lan Macfarlaine, eingesetzt worden, um die Exploration, den Abbau und die Aufbereitung von Uran zu erleichtern, ein effizientes Regelwerk von der Exploration bis zum Export zu schaffen und die Kommunikation über den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Nutzen des Uranbergbaus zu fördern. Die UIF Steering Group wird als nächstes einen detaillierten Umsetzungsplan für die Empfehlungen erarbeiten.
Weiterer Bericht in Vernehmlassung
Unabhängig davon hat der australische Premierminister John Howard im Juni 2006 eine Task Force eingesetzt, die eine Studie zur Nutzung der Kernenergie und zur Uranproduktion in Australien erarbeitet hat. Der Entwurf dieses Berichts, der unter dem Titel «Uranium Mining, Processing and Nuclear Energy-Opportunity for Australia?» am 21. November 2006 publiziert worden ist, steht bis Mitte Dezember 2006 in der Vernehmlassung. Laut Task Force könnte Australien bereits in zehn Jahren Atomstrom produzieren, wobei fünfzehn Jahre für den Bau von Kernkraftwerken realistischer seien. Australien betreibt bisher keine kommerziellen Leistungsreaktoren.
Quelle
M.S. nach Department of Industry, Tourism and Resources, Medienmitteilung, 13. November 2006
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