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Open-Bike Haute Gruyère in Grandvillard – 1200 Teilnehmer
Maroussia Rusca gewann in Grandvillard überlegen. Ihr Ziel war es, weniger früh als im Vorjahr von den ersten Männern eingeholt zu werden: «Im Vorjahr haben mich die Männer in der Steigung nach Greyerz eingeholt. Dieses Jahr dauerte es länger. Sandro Spaeth überholte mich in der Abfahrt bei Enney.»Die Greyerzerin fährt hauptsächlich am Weltcup. In Madrid erreichte sie mit dem 8. Rang das beste Weltcupresultat. An der Weltmeisterschaft erreichte sie den 22. Rang unter 50 Fahrerinnen. In dieser Saison fühlte sie sich lange nicht gut: «Wenn man gut fahren will, muss man im Kopf klar sein, und das war bei mir von Mitte Juni bis Mitte August überhaupt nicht der Fall.» Und warum nicht? Weil sie sich mit dem Manager ihres Teams «Bike Park.ch Tui», Jean-Christophe Guinchard, überworfen hat: «Einerseits musste ich meine Arbeitsstunden erhöhen. Andererseits erhöhte der Manager den Druck mit dem Ziel, einen Rang unter den ersten zehn am Weltcupfinal in Schladming zu fahren. Das Team unterstützte mich nicht.» Marouissa Rusca erreichte den 18. Rang.Jetzt verlässt sie nach nur einem Jahr diese Equipe: «Ich bin sicher, dass ich nächstes Jahr wieder ein Team habe, denn ich besitze schon einige Angebote.» Dass sie mit einer Teamunterstützung weiter machen kann, ist wichtig, denn ihr Ziel sind die Olympischen Spiele 2008 in Peking: «Ich wollte drei Saisons auf Peking hinarbeiten und dann den Leistungssport abschliessen. Aber unter diesen Umständen war dies bei diesem Team nicht möglich. Ich habe immer noch einen Riesenspass am Bikefahren und an der Teilnahme am Weltcup. Und ich habe bewiesen, dass ich dort meinen Platz habe.» Sie belegt im Weltcup den 16. Gesamtrang im Crosscountry. Hinter Petra Henzi ist sie zweite Schweizerin.
Spaeths vierter Sieg
Männersieger wurde Sandro Spaeth (Uetendorf) gewann in Grandvillard nach 2001, 2002 und 2004 zum vierten Mal. Spaeth führte die Entscheidung in der Steigung vor Greyerz herbei, wo er Moos und Cattin abhängte. Spaeth wird nächstes Wochenende an der Marathon-SM in Einsiedeln starten, wie übrigens auch der Freiburger Laurent Gremaud. ja/Lib./bi