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Wohnüberbauung Ackerli: Einleitung der öffentlichen Mitwirkung
inf. Mit der Wohnüberbauung Ackerli soll im Bethlehemquartier eine eigenständige Siedlung mit 108 Wohnungen und einigen Ateliers entstehen. Geplant sind drei 5- und 6-geschossige Wohnzeilen mit 2 ½- bis 5 ½-Zimmer-Wohnungen (überwiegend 4 ½-Zimmer-Wohnungen). Die Zeilen stehen im durchgehend grün gestalteten Aussenraum und nehmen Bezug zur bestehenden angrenzenden Bebauung. Die Siedlung soll mit einem Gemeinschaftsraum, einem Quartierplatz sowie Spiel- und Aufenthaltsflächen ausgestattet werden.
Für das Areal Ackerli hat die Zschokke Enterprise Générale SA von der Stadt Bern ein Kaufrecht erworben. Zur Ermittlung des städtebaulichen Konzepts sowie der Gebäude- und Wohnungsstruktur hat die Zschokke Management AG im letzten Jahr in Zusammenarbeit mit dem Stadtplanungsamt und der Liegenschaftsverwaltung einen Studienauftrag nach SIA-Ordnung 142 an vier Architekturbüros vergeben. Das Resultat dieses Studienauftrags diente als Grundlage für den Entwurf der nun vorliegenden Überbauungsordnung Ackerli.
Die Überbauungsordnung verändert die Grundordnung (Nutzungszonen- und Bauklassenplan). Deshalb sind die Stimmberechtigten für den Erlass der Überbauungsordnung zuständig, sofern nicht vorher die neue Bauordnung 2005 erlassen wird, die für solche Überbauungsordnungen eine Kompetenzdelegation an den Stadtrat vorsieht.
Die Überbauung Ackerli soll möglichst rasch realisiert werden. Um administrative Verfahrenszeit einzusparen, will der Gemeinderat nach der öffentlichen Mitwirkung direkt die kantonale Vorprüfung und danach die öffentliche Auflage durchführen, sofern keine grundsätzlichen Einwände aus der Mitwirkung vorliegen.