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Ein Bildnachweis mit Seltenheitswert gelang einem Jäger am 22. Juli am späteren Abend während der Wildbeobachtung auf Gebiet der Gemeinde Zernez. Durch das Fernrohr konnte dieser ein Luchsweibchen in Begleitung von zwei diesjährigen Jungluchsen beobachten und fotografieren. Es handelt sich dabei um den ersten sicheren Nachweis von Luchswelpen im Engadin seit seiner Ausrottung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Bereits im Vorjahr wurde von Jägern eine Sichtbeobachtung von Jungluchsen gemeldet, die jedoch mangels Belegen nicht bestätigt werden konnte. Der Luchs wurde im Unterengadin um das Jahr 1872 ausgerottet. Seit mindestens drei Jahren lebt ein Kuder (Männchen) B760 dauerhaft im Gebiet um Zernez. Die Identifikation des Weibchens mit Jungtieren steht noch aus.
Autor: Amt für Jagd und Fischerei Graubünden
Foto: z. Vfg