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Kaffee zählt zu den Lieblingsgetränken der Schweizer. Mehr als 1000 Tassen trinkt jeder von uns pro Jahr. Damit sind wir weltweit auf Platz drei, nur die Deutschen und die Norweger trinken mehr.
Dass Kaffee das Risiko für Alzheimer, Parkinson und andere neuronale Erkrankungen senkt, ist wissenschaftlich belegt. Nebenbei regt er auch die Verdauung an. Aber welche Mengen sind tatsächlich gesund – und ab wann wird Kaffee eher schädlich?
- Eine Tasse Kaffee verringert das Risiko für Diabetes (Typ 2) um sieben Prozent. Jede weitere Tasse ebenfalls. Warum? Weil Koffein und andere Inhaltsstoffe des Kaffees den Glukosestoffwechsel beeinflussen.
- Zwei oder mehr Tassen Kaffee reduzieren die Wahrscheinlichkeit, an einer nicht-virale Leberzirrhose zu erkranken um 66 Prozent. Der Grund: Koffein hemmt den Botenstoff Cyclo-AMP, der den Abbau gesunder Leberzellen steuert.
- Drei bis fünf Tassen Kaffee senken die Gefahr für Demenz um 65 Prozent. Warum das so ist, konnte die Forschung noch nicht eindeutig herausfinden. Möglicherweise liegt es am Koffein, vielleicht auch an anderen Inhaltsstoffen des Kaffees. Man forscht weiter …
- Vier Tassen Kaffee vermindern das Risiko für schwarzen Hautkrebs um 20 Prozent. Auch hier sind die genauen Wirkmechanismen noch unbekannt.