Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03598.jsonl.gz/3623

Das sehr feine Bauchhaar des Yak wird von Hand ausgekämmt und kann anschliessend versponnen werden. Das Yakhaar ist sehr weich, wärmend und feutigkeitsregulierend - eine Garnspezialität von LANG YARNS.
Das Standardgarn YAK von Lang für die kalte Jahreszeit wird auf einem 50 Gramm Knäuel von 130 Meter geliefert. Zu stricken mit einer Nadel 4.5mm oder 5.00mm, die Maschenprobe 10cm entsprechen 18 Maschen, Damen 40 benötigen 400 Gramm. Die Wolle setzt sich aus 50% YAK und 50% Merinowolle zusammen. Dieses Standard-Garn besteht zu 100% Naturfaser und wird mit 30 Grad im Wollwaschgang gepflegt.
Der oder das Yak ( Bos mutus), auch Jak geschrieben, ist eine in Zentralasien verbreitete Rinderart. Er ist eine der fünf Rinderarten, die domestiziert worden sind. Durch eine Entscheidung der ICZN hat seit 2003 der jüngere, auf einem Exemplar des Wildyaks basierende Artname mutus (lateinisch für „stumm“) Vorrang vor dem auf der Haustierform basierenden grunniens („grunzend“).Wegen seiner grunzähnlichen Laute wird der Yak auch (Tibetischer) Grunzochse genannt. Die Bezeichnung „Yak“ stammt aus der tibetischen Sprache.
Das Merinoschaf (Kurzform das Merino) ist eine Feinwoll-Schafrasse, die ursprünglich wohl aus Nordafrika stammt. Im Hochmittelalter gelangten Merinoschafe nach Spanien, hier erlangten sie wegen ihrer begehrten Wolle große wirtschaftliche Bedeutung. Erst im 19. Jahrhundert gab es auch in anderen Ländern große Merinoherden, heute ist Australien der Hauptlieferant für Merinowolle. Die Tiere werden bis auf die Haut geschoren und geben zwischen zwei und vier Kilogramm Wolle (gewaschen) pro Jahr. Bis zu zehn Kilogramm Merinowolle können von Spitzentieren gewonnen werden.
Durch die Einfuhr von Merinos nach Australien und Neuseeland durch europäische Siedler entwickelten sich diese Länder zu den weltweit größten Wollproduzenten. Der Anteil von Merinowolle am gesamten Jahreswollumsatz beträgt etwa 40 %. Fast 100 % davon stammen vom australischen Merinoschaf. Insbesondere die australische Produktion von Merinowolle wird von einigen Tierschutzorganisationen mit dem Vorwurf der Tierquälerei konfrontiert, da dort die Methode Mulesing zur Vermeidung von Parasitenbefall angewandt wird. Dabei wird ohne Betäubung ein Teil der Haut rund um den Schwanz entfernt, sodass dort kein Fliegenbefall auftreten kann.
Komme was wolle, kaufen sie Ihre Wolle im Online-Shop woll-laden.ch oder besuchen Sie uns im Woll-laden Burgdorf.
Barbara Züger, Woll-Laden Burgdorf und woll-laden.ch für Ihre Strickprojekte.