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Seepferdchen sind die besseren Roboter
Die Suche nach leistungsstärkeren Robotern endet oft im Tierreich. Forscher der Clemson University in Kalifornien sind in der See fündig geworden. Der Schwanz von Seepferdchen hat sie inspiriert.
Ob es nun eine Kakerlake, eine Fliege, eine Biene oder eine Spinne ist: Was auf Mutter Erde kreucht und fleucht, dient Forschern immer wieder als Vorbild für Roboter. Jetzt hat es auch das Seepferdchen in die „erlauchte“ Runde geschafft. Während die meisten Schwanzskelette aus runden beziehungsweise abgerundeten Scheiben und Formen bestehen, setzt sich der Schwanz des Seepferdchens aus 36 quadratischen Verbindungsscheiben zusammen. Wie die Plattform futurezone.at schreibt, verringert diese Form zwar die Bewegungsfähigkeit der einzelnen Komponenten um die Hälfte im Vergleich zu abgerundeten Strukturen, macht die Konstruktion aber enorm widerstandsfähig. Die besondere Form garantiert auch, dass Seepferdchen mit ihrem Schwanzende kräftig zupacken können, ohne zu überstrecken. Die Muskeln und Knochenplatten federn ausserdem praktisch sämtliche Krafteinwirkung von aussen ab.
Herausgefunden hat das Doktorand Michael Porter von der Clemson University in Kalifornien, indem er eine Reihe von Tests mit 3D-gedruckten Modellen von Seepferdchen-Schwänzen durchgeführt hat, heisst es im Artikel. (pd/mt)