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Die Bezeichnung Bambus erhält die Pflanze durch ihren Lärm (“Bam-Boo!”), den sie beim Verbrennen verursacht. Das Wort leitet sich vom englischen “Bamboo” ab.
Der botanische Name wurde durch den schwedischen Biologen Carl von Linne eingeführt.
Die Bambuspflanze zählt zur Familie der Süssgräser und ist ein baumgrosses, verholzendes Gewächs. Sie wächst so schnell und hoch wie keine andere Art der Süssgräser. Sie kann bis zu einem Meter pro Tag wachsen, bis sie je nach Art eine Maximalhöhe von 35 Metern erreicht.
Bambus gehört zu den semelparen Pflanzen, die nur einmalig blühen und danach absterben. Das liegt daran, dass der Bambus durch die Blütenbildung zu sehr geschwächt wird. Die Blütephase der Pflanzen tritt dabei erst zwischen 15 und 100 Jahren ein.
Üblicherweise finden Extrakte aus den sogenannten Bambussprossen Verwendung. Das sind die jungen, zarten Triebe der Bambuspflanze. Roh sind diese jedoch giftig und ungeniessbar.
Knapp ein Drittel aller Bambusarten sind in China beheimatet. Besonders in tropischen und subtropischen Gebieten sind viele Arten anzutreffen. Global gibt es ein Vorkommen von ca. 115 Gattungen und mehr als 1400 Arten. Von der Antarktis und Europa abgesehen, gedeihen die Pflanzen weltweit.