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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Signale für eine mögliche Anhebung der Fördermengen haben die Ölpreise am Dienstag leicht belastet. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur April-Lieferung kostete im Mittagshandel 114,40 US-Dollar. Das waren 64 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 81 Cent auf 104,63 Dollar.
Die Lage am Ölmarkt habe sich durch die mögliche Ausweitung der Fördermenge der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) etwas beruhigt, sagten Händler. Die Mitgliedsländer würden Konsultationen über eine mögliche Ausweitung der Fördermenge führen, sagten verschiedene OPEC-Vertreter. Beobachter bezweifeln jedoch eine nachhaltige Wirkung der Massnahme. "Es gibt derzeit keinen Mangel an Rohöl", sagte Eugen Weinberg, Rohstoffexperte bei der Commerzbank, der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. Tatsächlich würden die Preise durch Finanzinvestoren getrieben. Diese seien angesichts der unsicheren Lage in Nordafrika und im Nahen Osten nervös. "Allerdings kann die OPEC mit diesen Äusserungen für ein wenig Optimismus sorgen und die Angst vor Knappheiten in den nächsten Monaten dämpfen", sagte Weinberg.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel am Montag im Durchschnitt 112,03 US-Dollar. Das waren 61 Cent mehr als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jsl/bgf
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