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Gemeinde Mandach
Die Gemeinde Mandach liegt inmitten des Tafeljuras zwischen Aare- und Rheintal und ist auf allen Seiten von Hügeln umgeben. Mandach befindet sich am oberen Ende eines Tals, das in Richtung Norden zur Aare hin entwässert wird. Im Westen liegt der 605 Meter hohe Wessenberg mit einer alten Burgruine, im Südwesten der Besseberg, im Süden der Rotberg und im Osten die Ausläufer des Böttebergs.
Das Dorf Mandach liegt abseits der grösseren Durchgangsstrassen – die Hauptzufahrt erfolgt von Leuggern her. Weitere Nebenstrassen führen nach Hottwil und über den Rotberg nach Villigen. Mandach ist durch eine Postautolinie mit Leuggern und mit dem Bahnhof von Döttingen verbunden.
Die Geschichte von Mandach geht auf die keltische Besiedlung (ungefähr 500 vor Christus) zurück. Während des Mittelalters gehörte der meiste Grundbesitz den Edlen von Wessenberg, deren Burg auf dem gleichnamigen Berg an der Grenze zu Hottwil lag. Landesherren und Richter waren die Habsburger, die das Dorf Mandach dem Amt Waldshut zuteilten. 1316 mussten die Habsburger die Dörfer Mandach und Hottwil wegen Geldmangels an die Wessenberger verpfänden.