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Über 1 Million Menschen sind in der Schweiz von Armut betroffen oder bedroht. In Haiti bedeutet Armut, kein Dach über dem Kopf zu haben. In der Schweiz hingegen ist arm, wessen Lohn nicht ausreicht, um den Lebensunterhalt zu bewältigen, wer sich beispielsweise weder Krankenkasse noch angemessenen Wohnraum leisten kann und für den ein Zahnarztbesuch unerschwinglich ist. Armut ist hierzulande oft verborgen und tabuisiert.
Markus Hofmann wächst in Afrika als Kind von Missionaren auf. Von klein auf erlebt er die schlimme Armut und den Hunger in Ruanda. Als ein afrikanisches Kleinkind in seinen Armen vor lauter Hunger stirbt, erleidet der damals 6-Jährige einen tiefen Schock. Die Rückkehr in die Schweiz ist für den Teenager nicht einfach. Schnell gerät er auf die schiefe Bahn, hat Probleme mit dem Schweizer System und wird kriminell.
Heute kümmert er sich um hilfsbedürftige Menschen in der Schweiz. Jede Woche sammelt er im Schnitt 25 Tonnen Nahrungsmittel ein, die weggeschmissen werden sollen, und stillt damit den Hunger vieler Menschen.