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Allgemeine Informationen
Covid-19 ist die Abkürzung des englischen Begriffs Corona-Virus Disease, die Zahl 19 steht für das Jahr, in dem der Erreger offiziell entdeckt wurde. Es handelt sich um eine Infektionskrankheit, die durch das neuartige Coronavirus Sars-CoV-2 verursacht wird. Generell sind Coronaviren eine ganze Familie von Viren. Dieses Virus ist als schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus Typ 2 (SARS-CoV-2) bekannt. Mittlerweile ist die Erkrankung weltweit verbreitet und im März 2020 erklärte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den COVID-19-Ausbruch zur Pandemie. Das Coronavirus SARS-CoV-2 ist für die Menschheit vergleichsweise neu, weshalb vieles noch nicht abschliessend geklärt ist. Häufige Symptome sind Husten, Fieber, Schnupfen, Störung des Geruchs- und/oder Geschmacksinns. Allerdings kommen immer wieder neue Symptome dazu. Der Hauptübertragungsweg ist die respiratorische Aufnahme virushaltiger Partikel, die beim Atmen, Husten, Sprechen, Singen und Niesen entstehen. Für einige Menschen kann das Covid-19 sehr gefährlich werden und tödlich enden. Zu Risikogruppen gehören insbesondere Ältere und Vorerkrankte.
Risikofaktoren
Bei einigen Personengruppen werden häufiger schwere Krankheitsverläufe von Covid-19 beobachtet, weshalb sie als Coronavirus-Risikogruppen gelten. Eine Gruppe stellen ältere Menschen dar, denn das Risiko für einen schweren Covid-19-Verlauf steigt ab einem Alter von etwa 50 bis 60 Jahren. Stark übergewichtige Menschen mit einem BMI >30 oder mit starkem Untergewicht (BMI unter 18,5) haben ebenfalls ein Risiko schwerer zu erkranken. Menschen mit Vorerkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronischen Lungenerkrankungen oder Lebererkrankungen, Zuckerkrankheit oder Krebs sind ebenfalls gefährdeter schwer zu erkranken. Personen mit schwachem Abwehrsystem, aufgrund einer immunschwächenden Krankheit oder wegen der regelmässigen Einnahme von Medikamenten gehören ebenfalls zu den Risikopatientinnen und Risikopatienten.
Das Geschlecht scheint auch einen Einfluss zu haben. Männer erkranken zwar nicht häufiger als Frauen, haben aber häufiger schwere Verläufe. Auch die körperliche Verfassung kann beeinflussen, wie schwer Covid-19 bei den Patientinnen und Patienen verlaufen wird. Die Lebensweise wie Rauchen kann ebenfalls einen Einfluss auf die Schwere des Verlaufs haben. Schwere Covid-19-Verläufe können allerdings auch bei Menschen auftreten, die keiner der oben genannten Risikogruppen angehörigen.
Die Einschätzung des persönlichen Risikos für einen schweren Verlauf ist dementsprechend sehr komplex.
Mögliche Symptome
Symptome von COVID-19 können zwischen zwei und 14 Tagen nach Kontakt mit dem Virus auftreten. Dieser Zeitraum wird Inkubationszeit genannt. Die Liste der Coronasymptome verändert sich und ist daher zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen. Die häufigsten Anzeichen und Symptome sind Fieber, Husten, Müdigkeit und Geschmacks- oder Geruchsverlust. Weitere Symptome sind Atemnot oder Kurzatmigkeit, Muskelschmerzen, Schüttelfrost, Halsschmerzen, eine laufende Nase, Kopfschmerzen, Brustschmerzen, Bindehautentzündung, Erbrechen oder Durchfall.
Die Schwere der COVID-19-Symptome reicht von sehr leicht bis schwer. Manche Menschen haben gar keine, andere müssen im Krankenhaus beatmet werden. Bei einem schweren Verlauf können sich Symptome wie verstärkte Kurzatmigkeit und Lungenentzündung etwa eine Woche nach Beginn verschlimmern. Bei manchen Patientinnen und Patienten die eine Coronavirus-Infektion überwunden haben, kann es Wochen und Monate dauern, bis sie sich vollständig erholt haben. Einige Betroffene fühlen sich noch Wochen nach Symptombeginn müde, kurzatmig oder kämpfen mit Konzentrationsproblemen. Dieses Phänomen wird auch Post-Covid-19-Syndrom oder Long Covid genannt. Welche Langzeitschäden eine Sars-CoV-2 Infektion auslösen kann ist noch offen.
Diagnose
Ob jemand an COVID-19 erkrankt ist, lässt sich mit einem speziellen Test nachweisen. Aktuell sind zwei Verfahren verbreitet. Bei einem PCR-Test wird ein Abstrich aus der Nase oder dem Rachenraum entnommen. Auch Speichelproben oder Rachenspülflüssigkeit können zuverlässige Ergebnisse liefern. In bestimmten Laboren wird die Probe auf das Vorhandensein des Virus untersucht. Die Ergebnisse des PCR-Tests gelten als sehr zuverlässig, allerdings kann es je nach Testaufkommen einige Tage dauern, bis das Ergebnis vorliegt. Die zweite Variante ist der Antigentest, bei dem das Ergebnis schon nach wenigen Minuten vorliegt. Allerdings ist er weniger zuverlässig als der PCR-Test. Der Antigentest weist bestimmte Proteine im Virus nach, die spezifisch für das Virus sind.
Der Antikörpertest kommt zum Einsatz, wenn davon ausgegangen wird, dass eine COVID-19-Erkrankung durchgemacht wird. Antikörpertests beruhen auf dem Nachweis von Antikörpern, nicht aber auf dem direkten Nachweis des Virus selbst. Anhand einer Blutprobe soll ersichtlich werden, ob jemand bereits an dem Virus erkrankt war oder durch eine Impfung Antikörper gebildet hat.
Behandlung, Therapie
Aktuell gibt es keine spezifische Therapie, die eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus heilt. Es gibt Möglichkeiten, um die Symptome zu lindern und zum Beispiel den Husten zu stillen oder das Fieber zu senken. Es wird allerdings viel geforscht, um die Behandlung von COVID-19 zu verbessern.
Es existieren bereits unterschiedliche Impfstoffe gegen Corona. Diese garantieren zwar nicht eine Nichterkrankung, allerdings gehen Medizinerinnen und Mediziner davon aus, dass in der Regel der Verlauf milder ist.
Erstellt: 06.09.2021 07:00 Uhr
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