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<h2>SubmittedText<h2><p>Im Hinblick auf eine weitere Entflechtung des nationalen und regionalen Verkehrs im Bahnknoten Zürich stehen neue Investitionen bevor. Da die Konzeption in Zürich weitreichende Auswirkungen auf den nationalen Verkehr hat, bitte ich den Bundesrat, mir die folgenden Fragen zu beantworten:</p><p>1. Ist er bereit, im Hinblick auf die weitreichenden Auswirkungen eines neuen Bahnhofs auf den nationalen Verkehr eine Arbeitsgruppe bestehend aus Bund (BAV, BRP, Buwal, General- und Kreisdirektion 3 der SBB), Kanton und Stadt Zürich einzusetzen?</p><p>2. Ist er bereit, die sich aufdrängende definitive Lösung mit dem unterirdischen Durchgangsbahnhof und dem Tunnel nach Oerlikon im Rahmen des Plangenehmigungsverfahrens zur Prüfung entgegenzunehmen, wenn diese im Auftrag des Kantons Zürich und in Zusammenarbeit mit der Stadt Zürich und der SBB seriös ausgearbeitet wird?</p><p>3. Ist er allenfalls bereit, das Plangenehmigungsverfahren der Projekte "Flügelbahnhof" und "3./4. Gleis Zürich Hauptbahnhof-Wipkingen" solange zu sistieren, bis das definitive Projekt auf einen vergleichbaren Planungszustand hinsichtlich Machbarkeit, Kosten und betrieblichem Konzept gebracht ist und eine vergleichende Kosten-Nutzen-Analyse mit den offiziellen SBB-Projekten vorliegt? Bis wann müssten diese Arbeiten vorliegen?</p><p>4. Auf welche der von den SBB geplanten Objekte könnte mit der definitiven Lösung mit dem Durchgangsbahnhof verzichtet werden respektive welche Einsparungen wären damit möglich?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Ausbau des Knotens Zürich bildet das Rückgrat der 1. Etappe von "Bahn 2000", welche von den eidgenössischen Räten mit der Kenntnisnahme des Berichtes des Bundesrates vom 11. Mai 1994 gutgeheissen wurde. Darin werden notwendige Infrastrukturmassnahmen wie z. B. eine Kapazitätssteigerung des Knotens Zürich und Ausbauten in Richtung Wipkingen genannt.</p><p>Der Bundesrat ist sich der Problematik rund um die Projekte "Flügelbahnhof Zürich" und "3./4. Gleis Zürich Hauptbahnhof-Wipkingen" bewusst. Dennoch kann er auf die in der Interpellation vorgeschlagenen Lösungsansätze zum jetzigen Zeitpunkt nicht näher eintreten.</p><p>Zurzeit sind im Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation verschiedene Plangenehmigungsverfahren, welche den Ausbau des Knotens Zürich betreffen, rechtshängig, insbesondere auch die Plangenehmigungsverfahren zu den Projekten "Flügelbahnhof Zürich" und "3./4. Gleis Zürich Hauptbahnhof-Wipkingen".</p><p>Es würde dem gesetzlich geregelten Vorgehen widersprechen, wenn ein alternatives Projekt zum jetzigen Zeitpunkt in dieses Verfahren aufgenommen würde oder das Plangenehmigungsverfahren gar sistiert würde. Der Bundesrat kann nicht mit politischen Massnahmen in ein hängiges Verfahren eingreifen. Kommt hinzu, dass allenfalls der Bundesrat in einzelnen Verfahren als Beschwerdeinstanz auftritt, so dass allein deshalb eine Einflussnahme zum jetzigen Zeitpunkt unmöglich ist.</p>  Antwort des Bundesrates.