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Spezialsprechstunde Thromboembolie, Thrombophilie und Antikoagulation
In unserer «Thromboembolie, Thrombophilie und Antikoagulation» Spezialsprechstunde beraten und betreuen wir Patientinnen und Patienten mit Risiken oder Vorgeschichte von Thromboembolie (tiefe und oberflächliche Venenthrombose, Lungembolie, arterielle Thromboembolie), Thrombophilie im Zusammenhang mit Antikoagulation (Probleme bei der Einstellung, Dauer, etc.) oder im Hinblick auf eine Schwangerschaft. Wir bieten eine spezielle Betreuung für Patientinnen und Patienten mit einer Familienanamnese von venösen oder arteriellen thromboembolischen Erkrankungen.
Wir bieten auch einen spezialisierten Service für die Untersuchung, Behandlung und Nachsorge von Patientinnen und Patienten mit komplexen thrombotischen Störungen, einschliesslich des Antiphospholipid-Syndroms (APS) - einer seltenen Erkrankung, die schwere und lebensbedrohliche Thrombosen und/oder Schwagerschaft-Komplikationen verursachen kann. Wir engagieren uns in der Forschung, um das Verständnis von APS und Behandlungen zu verbessern.
Zu den Risikofaktoren für eine erhöhte Hyperkoagulabilität oder Thrombophilie gehören eine Resistenz gegen aktiviertes Protein C/Faktor V Leiden, die Prothrombin-Gen-G20210A-Mutation, Mängel der natürlichen Antikoagulanzien (Antithrombin, Proteine C und S), Antiphospholipid-Antikörper, Hyperhomocysteinämie und erhöhte Faktor-VIII-Aktivität. Nicht alle Patientinnen und Patienten mit venösen Thrombembolien müssen auf diese Risikofaktoren getestet werden, aber Patientinnen und Patienten mit Thrombophilie sollten mit allen Möglichkeiten untersucht werden, um das Risiko besser abschätzen zu können. Gleichzeitig sollte die Testung patientenspezifisch erfolgen, da die Testergebnisse durch präanalytische Variablen, einschliesslich Thrombose und Antikoagulanzientherapie, beeinflusst werden.