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Stützunterricht
Beim Stützunterricht geht man davon aus, dass der Schulstoff durch zusätzliche Erklärung und Übung sinnvoll ergriffen werden kann. Stützunterricht sollte die Selbstständigkeit und Beweglichkeit dem Schulstoff gegenüber sowie auch die Freude am Lernen fördern.
Stützunterricht macht Sinn zum Beispiel in folgenden Situationen:
- zum Aufarbeiten kurzfristig entstandener Lücken
- bei Krankheit oder Wohnortwechsel
- wenn ihr Kind länger Zeit braucht, um etwas zu verstehen
- zur Entlastung der Eltern bei der Hausaufgabenbetreuung
- zum Hinarbeiten auf ein bestimmtes Ziel, etwa das Bestehen einer Prüfung
- bei Schulwechsel
- bei kurzfristigen Motivationsproblemen
- zum Erlernen einer brauchbaren Technik zur Bewältigung des Schulstoffs
Es gibt Ausnahmen, aber in der Regel sollte nach einem halben Jahr eine deutliche Verbesserung der Situation des Schülers/der Schülerin eingetreten sein und eine Ende des Stützunterrichts sollte absehbar sein.Stützunterricht ist wenig sinnvoll bei Lese-Rechtschreibschwäche/ Legasthenie sowie bei Rechenschwäche/ Dyskalkulie. Die Probleme liegen hier in einer tieferen Schicht und ein zusätzliches Üben des Schulstoffs bringt meist keinen Erfolg. In diesen Fällen braucht es eine individuell abgestimmte Therapie.
Unser Angebot umfasst:
Stützunterricht in Deutsch und Mathematik
- für SchülerInnen der Primarstufe
- Für Sekundarstufe I Niveaus A, E und P
Abklärung, ob im Einzelfall Stützunterricht oder Therapie die richtige Massnahme ist.
Die Abklärung umfasst:
- ein Orientierungsgespräch
- ca. 4 Stunden Einzelarbeit mit dem Kind oder Jugendlichen
- ein Abschlussgespräch
- eine schriftliche Empfehlung
Eine Abklärung ist möglich, unabhängig davon, ob anschliessend Stützunterricht oder eine Therapie vereinbart wird.