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Gestaltungspläne bezwecken eine architektonisch und hygienisch gute, der baulichen und landschaftlichen Umgebung angepasste Überbauung, Gestaltung und Erschliessung zusammenhängender Flächen. Sie können die Zahl, die Art, die Lage, die äusseren Abmessungen, die Geschosszahl, die Durchmischung der Nutzung und weitere bauliche Einzelheiten bestimmen (§ 44 Planungs- und Baugesetz Öffnet in neuem Fenster ).
Im Rahmen der Gestaltungspläne kann von baupolizeilichen Vorschriften abgewichen werden (§ 45 Planungs- und Baugesetz Öffnet in neuem Fenster , z.B. Gebäudeabstände unterschreiten, Terrainveränderungen etc.). Der Plan muss sich jedoch an der im Zonenplan festgelegten Grundnutzung orientieren (§ 44 Abs. 4 Planungs- und Baugesetz Öffnet in neuem Fenster ).
In den zum Gestaltungsplan zugehörigen Sonderbauvorschriften wird detailliert die Überbauung, Gestaltung und Erschliessung eines festgelegten Perimeters geregelt.
Ein Gestaltungsplan ist vorgeschrieben für: Bauten mit 7 und mehr Geschossen oder mehr als 20 Metern Höhe, Bauten und Anlagen, für welche eine Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich ist (mit gewissen Ausnahmen), Verkehrsintensive Anlagen gemäss kantonalem Richtplan (§ 46 Planungs- und Baugesetz Öffnet in neuem Fenster ).