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Die Waldbrände in Griechenland sind teilweise unter Kontrolle. Bewohnte Gebiete seien nicht mehr bedroht. Die Gefahr für ein Wiederaufflammen bleibe aber gross.
Am Samstag wurden erneut starke Winde im Süden des Landes erwartet, wie die Feuerwehr weiter mitteilte. Demnach waren am Freitag landesweit binnen weniger Stunden 59 Brände ausgebrochen.
Die grössten davon loderten im Osten der Hauptstadt Athen und auf dem Süden der Halbinsel Peloponnes. Frankreich reagierte sofort auf einen Hilferuf aus Athen und entsandte zwei Löschflugzeuge und ein Aufklärungsflugzeug.
In Athen wird nach Angaben der Polizei ein 47-Jähriger Mann vermisst. Er habe an den Löscharbeiten auf dem Berg Imittos im Osten der griechischen Hauptstadt teilgenommen und habe sich seit Freitag nicht mehr bei seiner Familie gemeldet, berichtete der griechische Rundfunk.
Das griechische Fernsehen zeigte am Samstag Videos aus der südgriechischen Kleinstadt Neapolis. Die Flammen haben dort mehrere Häuser und Autos zerstört. Zudem seien nach ersten Schätzungen der Stadtbehörden Hunderte Nutz- und Wildtiere verendet und Tausende Bäume, vor allem Oliven- und Orangenpflanzungen, verbrannt.
In einem anderen Bericht wurde das dramatische Manöver des Piloten eines Löschhubschraubers gezeigt, um einen Absturz abzuwenden. Der Helikopter wurde von starken Feuersturm-Winden beim Versuch erfasst, Wasser in der Nähe einer von den Flammen bedrohten Tankstelle nahe der Stadt Neapolis auf der Halbinsel Peloponnes abzuwerfen.
Der Helikopter wurde von den Sturmwinden nach unten gedrückt und geriet ins Trudeln. Regelrecht in letzter Sekunde warf der Pilot die Wasserladung ab. Der Helikopter gewann wieder an Höhe und konnte stabilisiert werden, wie in dem Video zu sehen ist.
In Athen konnten Tierfreunde Dutzende Hunde und andere Tiere im letzten Moment aus einem Tierheim in Ostathen retten. Tierschützer bedankten sich am Samstag bei allen Autofahrern, die angehalten und Tiere in ihre Wagen geladen hatten, um sie in Sicherheit zu bringen. (sda/dpa)