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Haute-Sorne: Ja zur verstärkten Zusammen-
arbeit – Nein zur Gemeindefusion
Die Fusion wurde den sehr kleinen Gemeinden «von oben» aufgedrängt, begonnen mit Montfavergier. Die sieben Gemeinden der Haute-Sorne haben immer Gemeinderäte und Gemeindepräsidenten gefunden. Keine von ihnen wurde unter die Verwaltung des Kantons gestellt, und die demokratische Stellungnahme in den Gemeindeversammlungen ist gewahrt. Die grossen Verlierer der Fusion wären die kleinen Gemeinden und ihre Bürger, denen ihre Gemeindeversammlungen weggenommen würden. In der 2. Legislatur ist ihnen kein Sitz im neuen Gemeinderat garantiert. Zudem wäre der Beitritt zu einer politischen Partei notwendig, um Gemeinderat zu werden. Heute kann der Bürger mit einem Gemeinderat oder Gemeindepräsidenten im Alltag verkehren, aber er kann ihn auch kontrollieren oder ihn in einer Gemeindeversammlung in die Minderheit versetzen. Für die Bürger von sechs Gemeinden bedeutet die Fusion einen noch nie dagewesenen Verlust ihrer politischen Rechte! [Die siebte, Bassecourt, besitzt bereits ein Gemeindeparlament; Anm. der Übersetzerin].
Man sagt ihnen, sie könnten eine Initiative oder ein Referendum lancieren und müssten dazu nur 300 Unterschriften sammeln … In einer fusionierten Gemeinde werden die Parlamentarier nicht auf die Ausgaben schauen, besonders, weil sie nicht darüber Rechenschaft ablegen müssen. Wer wird dies verlangen oder sich gar nach fünf Jahren an die Voten von Pierre und Paul erinnern? Also wird der Steuerfuss immer steigen, wenn auch das Fusionskomitee an allen Ecken und Enden Einsparungen vorspiegelt, ohne sie zu beziffern. Je kleiner ein Gemeinwesen ist, desto besser werden die öffentlichen Gelder verwaltet.
Man hat manchmal den Eindruck, Fusion reime sich mit kollektiver Abdankung und wir könnten froh sein, wenn unsere Gemeinderäte durch Professionelle ersetzt würden, weil gewisse neue Gemeinderäte mit komplexen Verwaltungsangelegenheiten konfrontiert werden. Dies bedeutet eine Geringschätzung des vollamtlichen Gemeindeschreibers, der die kompetenteste Person in der Gemeindeverwaltung ist. Ausserdem ist der Zugang zu öffentlichen Ämtern ein Grundrecht in der jurassischen Verfassung.
Mit der Fusion verlieren jede Person und jede Familie, die in einem der sieben Dörfer heimatberechtigt sind, ihren Heimatort, der durch den wenig sympathischen Neusprech-Begriff von «Haute-Sorne» ersetzt wird.
Nach der Zusammenlegung der Feuerwehr zur SIS hat die Mikroregion ihre Bemühungen zur regionalen Zusammenarbeit ausgeweitet auf den wichtigen Bauzonenplan von Glovelier (ZAM), eine Gesellschaft für das gemeinsame Eigentum von Müllabfuhr-Lastwagen, eine neue Buslinie und eine UAPE (Union d’Accueil Parascolaire pour Ecoliers), also ein Kinderhort.
Fassen wir zusammen: Ja zur verstärkten Zusammenarbeit, nein zur Fusion.
Jean-Jacques Kottelat, Yves Girard,
Damien Lachat und Willy Habegger
(SVP Bassecourt-Berlincourt)
(Übersetzung Zeit-Fragen)
Haute-Sorne – Eine Mogelpackung
Alle zusammen «sind wir stärker», das ist der Slogan vom Komitee der Haute-Sorne.
Wären wir stärker, wenn wir das Industrieland in Glovelier an einen multinationalen Konzern verhökern, anstatt die Unternehmen in der Region zu berücksichtigen?
Wären wir stärker in unserem Anliegen, unsere alten angestammten Heimatorte zu bewahren?
Wären wir noch stärker mit einem Steuerfuss von 2,1 bei einem voraussichtlichen Defizit von einer Million Franken, im übrigen wissend, dass einige Gemeinden sich wahrscheinlich nicht dem neuen Gebilde anschliessen werden?
Bleiben wir gelassen, das alles ist nichts anderes als ein Täuschungsmanöver, eine Mogelpackung. Verkaufen wir unsere Seele nicht dem Teufel. Die Bürger von Haute-Sorne lassen sich nichts vormachen: Sie werden am 5. Februar ein überzeugtes Nein in die Urne legen.
Frédéric Juillerat, Courfaivre
(Übersetzung Zeit-Fragen)
Nein zur Aufgabe der lokalen Politik
Die Diskussion bezüglich der Fusionen wirft grundlegende Fragen über die Zukunft der jurassischen Gemeinden auf. Sie erfreuen sich einer beneidenswerten Situation, die sie nicht für ein paar Dollars und Versprechungen einer besseren bürokratischen Effizienz verhökern sollten!
Allein die Tatsache, dass der Staat diesen Schritt finanziell fördert, ist schon beunruhigend. Man kauft die Stimmen auf mehr oder weniger versteckte Art und Weise, und dies ist kein Vorgehen, das der demokratischen Freiheit entspricht. Um so mehr, wenn man bedenkt, dass das Geld, «das zur Verfügung steht», aus allen Taschen kommt, auch aus denen der Gegner. Das finanzielle Argument ist heuchlerisch, denn wenn man nur ein bisschen nachdenkt: Wenn der Fonds nicht aufgezwungen worden wäre, könnte dieses Geld den Gemeinden in Schwierigkeiten zur Verfügung gestellt werden, ohne ihre Auflösung zu erzwingen.
Wenn die Fusionen, wie vorgesehen, verwirklicht werden, verändern sie die Lage grundlegend bezüglich Macht und Verwaltung. Die ersten, die davon profitieren, sind die «Eliten», die durch die Professionalisierung der Gemeindemandate aufgezwungen werden, und die Parteien, denen eine grössere Macht winkt.
Der Verlust des lokalen Einflusses ist offensichtlich und von oben gewünscht. Deshalb hätten die Gemeinden der Haute-Sorne gerne die Möglichkeit lokaler Abstimmungen beibehalten, aber «die kantonale Rechtsprechung erlaubt es nicht»! Keine kantonale Rechtsprechung ist ewig und unveränderlich.
Ich hoffe, dass, wie in Sursee letztes Wochenende, die Bewohner der Haute-Sorne ihre Freiheit und ihre Verantwortung beibehalten werden, und sich nicht von der Welle der Auflösung, gewollt von einer politisch schlecht beratenen Elite, überrollen lassen werden. Die erleichterten Reaktionen in Sursee nach der Ablehnung zeigen, dass ein anderer Weg möglich ist: Nein zur Auflösung, Nein zur Fusion!
Pascal Prince, Soyhière
(Übersetzung Zeit-Fragen)
Haute-Sorne – Unsere Gemeinde verhökern? Nein danke!
Bei den Informationsveranstaltungen bezüglich der Fusion unserer Gemeinden wurden wir Zeugen eines Demokratiemangels von grosser Tragweite, genauso wie es die zur Abstimmung stehende Vereinbarung verspricht! Keine kontradiktorische Debatte, und über konkrete Fragen wird einfach hinweg gegangen. Schade! […]
Der Mangel an konkreten Informationen bewirkt, dass jeder sagt, was ihm gerade passt. Zum Beispiel: Eine Gemeinde, die sich der Fusion nicht anschliesst, könne ihre Kinder nicht mehr in die Sekundarschule schicken!
Wir müssen speziell auf die problematischen Punkte der Vereinbarung achten, und auch auf die Einhaltung des genauen Inhalts; zum Beispiel bei den zukünftigen Ausführungsbestimmungen im Zusammenhang mit den Gemeindebeiträgen, die innert 3 Jahren nach der Fusion ausgearbeitet werden müssen (gemäss der Botschaft, die der kantonalen Verordnung über die Anerkennung der Fusionsvereinbarung beigefügt war) und nicht innert 5 Jahren, wie dies im Art. 8, Absatz 2, der Vereinbarung steht.
Der Verlust des Bürgerrechts – die verminderte Vertretung der bisherigen Gemeinden, die sich diesem neuen Gebilde anschliessen, da die Gemeindeversammlungen aufgehoben und durch ein Gemeindeparlament ersetzt werden – das Recht zu Initiative und Referendum, das kaum mehr wahrgenommen werden kann, da in den kleinen bisherigen Gemeinden die notwendige Unterschriftenzahl nicht mehr erreicht werden kann – die Reduzierung auf einen einzigen Wahlkreis schon ab der 2. Legislatur, das sind alles Änderungen, denen wir uns nicht anschliessen können.
Das finanzielle Problem ist nicht geregelt. Die Zuweisung der Hälfte der Fusionsgelder zum Abbau des gesamten strukturellen Defizits während Jahren scheint uns fraglich und den buchhalterischen Grundregeln wenig zu entsprechen. Es geht schlicht und einfach um eine künstliche Verminderung des Defizits der neuen Grossgemeinde. […]
Das Argument, dass wir gemeinsam stärker sein werden, ist wenig stichhaltig. Stärker gegenüber wem? Dem Kanton gegenüber, antwortet man uns. Beschränken sich die Beziehungen zwischen Kanton und Gemeinden einzig auf ein Machtverhältnis? […]
Maire-Noel Willemin, Saulcy,
Kantonsrätin CVP
Eric Dobler, Basscourt, Kantonsrat CVP
(Übersetzung Zeit-Fragen)
Val Terbi – zu schnell und zu ungenau
Es ist aussergewöhnlich, dass 10 Tage vor der Abstimmung über eine Fusionierung der Gemeinden im Val Terbi ein Teil der Vorschläge von «Pro Val Terbi», denen das Fusionskomitee ein «Nein, das ist nicht möglich» erteilt hatte, jetzt möglich erscheint. Zum Beispiel: den Erhalt der Wahlkreise in jeder Gemeinde auf 5 Jahre auszuweiten (Art. 9.3) und die Möglichkeit, aus einer fusionierten Gemeinde wieder austreten zu können. An den letzten Informationsveranstaltungen brachten die Aussagen der Gemeindepräsidenten bezüglich dieser Punkte noch mehr Verwirrung über den Fusionsvertrag (Fusionskonvention), der zur Abstimmung kommen soll.
In der Tat, der Text der Vorlage, der zur Abstimmung unterbreitet wird, ist klar, diese Klauseln kommen darin nicht vor, diese Vorlage ist deshalb nicht mehr aktuell. Es hätte eine Diskussion über diese Klauseln geführt werden müssen, um die Bedingungen festzulegen. Das bedeutet, vom Volk wird verlangt, einen Blankoscheck zu unterzeichnen. Hinzu kommen noch alle anderen, von «Pro Val Terbi» angeführten Punkte. Ich halte fest, dass die ganze Fusions-Studie, die zu dieser Abstimmung führte, zu schnell ging und dass es ihr an Genauigkeit fehlt. Es geht nicht darum, alle Einzelheiten aufzuzählen, sondern über die Zukunft unserer Gegend zu entscheiden, und dies auf Grundlagen, die sehr verschwommen geblieben sind. Ich kann mich nicht begnügen mit einem so oft wiederholten «wir werden ja sehen» und «es wird schon alles gut gehen». Mehr Zeit zum Nachdenken würde erlauben, Klarheit zu gewinnen.
Cécile Vuillemen, Courchapoix
(Übersetzung Zeit-Fragen)
von Helmut Hintermeier, Gallmersgarten (DE)
Unter den verschiedenen Überwinterungsformen der Insekten nimmt die Honigbiene eine einzigartige Sonderstellung ein. Dies birgt aber auch Gefahren.
Honigbienen sind ausgesprochene Sonnenkinder, die sich nicht nur bei der Orientierung im Gelände, sondern in ihrem gesamten Jahreszyklus nach dem Stand der Sonne richten. Wenn nach dem 21. Juni die Tage wieder kürzer werden, verlieren die Völker zunehmend die Lust zum Schwärmen, und ab Mitte Juli/Anfang August entstehen bereits die ersten Winterbienen. An sonnigen Oktober-Tagen unternehmen die Sammlerinnen noch so manchen Ausflug. Wenn dann aber die November-Stürme den Bienenstand oder die freistehenden Stöcke umbrausen, ziehen sich die Insassen ganz eng zur sogenannten Wintertraube zusammen. Zuvor werden jedoch noch alle, auch die kleinsten offenen und zugigen Ritzen sorgfältig mit Kittharz abgedichtet.
Man staunt, auf welch kleinem Raum sich die Tausenden von Bienen, die zuvor den ganzen Stock füllten, jetzt zu sammeln vermögen. Jede der höchst wärmeempfindlichen Bienen sucht dem Mittelpunkt der Traube möglichst nahe zu kommen: Mit dem Kopf drücken die Immen kräftig nach innen und präsentieren so das wundervolle Bild einer strahlenförmigen Bienenkugel. In dieser Formation, kleinste Fläche bei grösstem Inhalt, bieten die Bienen der Kälte die geringste Angriffsfläche. Messungen ergaben, dass die Bienen in der überwinternden Traube, unabhängig von der Aussentemperatur, für eine ständige Wärme von 14 bis 20 °C sorgen. Nähert sich die Temperatur der kritischen Untergrenze von 14 °C, macht sich das Volk sofort daran, durch verstärkte Nahrungsaufnahme innerhalb von zwei bis drei Stunden einen Temperaturanstieg auf 20 °C zu bewirken. Die Wärme erzeugen die Bienen durch heftiges Muskelzittern. Sie laufen sich gewissermassen im Stand warm. Ihr einziges Heizmaterial ist Honig. Die dem Futter am nächsten sitzenden Aussenbienen («Hautbienen») der Wintertraube nehmen den Honig auf und geben ihn im Austausch gegen Wärme an die tiefer in der Traube hockenden Mitschwestern ab. Wenn es den einzelnen Bienen, die den äusseren Mantel der Traube bilden, zu kühl wird, wechseln sie ihren Platz mit Bienen aus dem Inneren. Nur die Königin bleibt stets an der wärmsten Stelle in der Mitte. Die Wintertraube selbst wandert als Ganzes, anfangs langsam, später rascher durch die Wabengassen den eingelagerten Futtervorräten nach.
Alle unverdaulichen Nahrungsreste sammeln sich während der Winterruhe im dehnbaren Endabschnitt des Darmes und können darin monatelang gespeichert werden, bis ein Flugtag die Entleerung im Freien ermöglicht. Nur die Königin darf ihre Notdurft auch während des Winters im Stock verrichten.
Mit dieser eigentümlichen Stockhygiene geht jedoch eine hohe Störanfälligkeit und Gefährdung der Bienen einher: Werden sie beunruhigt oder gar in helle Aufregung versetzt, nehmen sie verstärkt Nahrung auf, wodurch sie ihren Darm noch mehr belasten. Als Störenfriede betätigen sich Spechte, Wald- und Spitzmäuse. Spechte können durch ihre Hacktätigkeit vor allem freistehende Bienenbeuten [Bienenkästen] übel zurichten. Waldmäuse suchen in undichten Bienenhäusern Schutz vor Kälte und Nässe. Gerne schlüpfen sie unter die Winterabdeckung der Beuten, wo sie gleichsam in den Genuss einer «Fussbodenheizung» kommen. Durch die Fluglöcher eindringende Spitzmäuse haben es einzig und allein auf die Bienen abgesehen. Diese kleinen, nur 5–10 g schweren Insektenfresser, die täglich ihr eigenes Gewicht an Nahrung verzehren, benötigen zu ihrer Sättigung 250–500 Bienen pro Tag, in den sechs Wintermonaten sind dies 45 000 bis 90 000 Bienen1,2. Dass Spitzmäuse in der Tat kleine «Fressmaschinen» sind, habe ich bei einem von mir umquartierten Wespennest erfahren. Das störende Nest der Deutschen Wespe (Vespula germanica) befand sich ursprünglich in einem Sack mit Heu unter dem Hasenstall meiner kleinen Tochter. Ich habe das Nest in einen Karton mit Flugloch umquartiert, so dass die Wespen wie die Bienen aus- und einflogen. Eines Tages war der Flugverkehr völlig erloschen. Bei der Nachschau verliess eine Spitzmaus fluchtartig den Nist-karton. Sie hatte alle Larven und alle Wespen restlos verzehrt. Als Mäuseschutz haben sich vor den Fluglöchern angebrachte Absperrgitter bewährt,3 wobei zu beachten ist, dass Zwergspitzmäuse noch durch Schlitze von 6 mm schlüpfen können. Für die kleineren Bienen stellen solche Gitter kein Hindernis dar, so dass sie im Frühjahr, wenn die Luftwärme wenigstens 7 °C erreicht, ihren Reinigungsflug durchführen können. Doch wehe den Bienen, die sich beim Absetzen des Kotes auf einer Schnee- oder Eisfläche niederlassen: Ihr kleiner wechselwarmer Körper kühlt augenblicklich ab, so dass sie sich nicht mehr zum Rückflug erheben können. Die übrigen Heimkehrer ziehen sich erfrischt und entlastet wieder zur Wintertraube zusammen und harren in Ruhe dem ersehnten Frühling entgegen.
In der sicher einmaligen Überwinterungsform der Honigbiene liegen letztlich alle «Segnungen» der Bienenhaltung begründet: Die Überwinterung als Volksganzes setzt eine ausgeprägte Vorratswirtschaft voraus, aus der wiederum der grosse Sammeleifer zahlreicher Trachtbienen resultiert. Sie bescheren dem Imker eine reiche Honigernte, doch von noch grösserem, ja letztlich unschätzbarem Wert ist die damit verbundene Bestäubungsarbeit der «blütensteten» Sammlerinnen an Kultur- und Wildpflanzen. Nicht zu vergessen die Wachsproduktion, ohne die keine Wintervorräte eingelagert werden könnten. Bienenwachs ist gleichsam das «Knochengerüst» des Bienenvolkes.
In den zahlreichen Wabenzellen wächst das Heer der Trachtbienen heran, die bereits im Frühjahr in ausreichender Zahl für die Bestäubung der Obstbäume sorgen und später für das Einbringen der Nektar- und Pollenernte als Wintervorrat unerlässlich sind. Ebenso wie Honig wird auch Bienenwachs von alters her hoch geschätzt, war es doch jahrhundertelang eine der wenigen Lichtquellen. Vor allem Klöster lieferten den Rohstoff zur Herstellung von Kirchenkerzen. Der Wachsbedarf der Kirchen war im Mittelalter enorm. Allein in der Schlosskirche zu Wittenberg wurden jedes Jahr bis zu 36 000 Pfund Wachs benötigt. Bedenkt man, dass ein Bienenvolk pro Jahr bis zu 1 kg Wachs produziert, stehen hinter dieser Zahl fast 20 000 Bienenvölker. Auch in unserer Zeit sind Bienenwachskerzen – vor allem in der Weihnachtszeit – sehr begehrt. Verbreiten sie doch warmes Licht und dazu noch einen feinen Duft. •
Quelle: Schweizerische Bienenzeitung 2/2012
1 Mehl, S. (1960) Die Abwehr von Spitzmäusen und die Bekämpfung von Mäusen im Bienenhaus und dessen Umgebung. Imkerfreund 6, S. 185
2 Feichtmair, E. (1954) Invasion der Spitzmäuse. Imkerfreund 1, S. 13
3 Pech, J. (1977) Die Spitzmaus – ein Schädling der Biene im Winter. Imkerfreund 1, S. 28
In der vergangenen Ausgabe war bei dem Artikel über das Schmallenberg--Virus der Vorname des Autors und seine E-Mail-Adresse leider nicht richtig angegeben. Hier die korrekten Angaben:
Dr. Henrik Wagner
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