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Die Frage des Jahrhunderts – Kann der Wochenendschlaf die Nachteile des Schlafentzugs während der Woche ausgleichen? – wurde endlich beantwortet. Eine Gruppe von Wissenschaftlern beschloss, die Perspektive zu erkunden und fand einige interessante Fakten. Lesen Sie auch – Workaholics sind anfälliger für Depressionen, Angstzustände und Schlafstörungen
Sie fanden heraus, dass kurzer, aber nicht langer Wochenendschlaf bei Personen unter 65 Jahren mit einem erhöhten Risiko für einen frühen Tod verbunden war. Lesen Sie auch – Schlaftabletten ‘Z-Medikamente’ können das Risiko für Frakturen und Schlaganfälle bei Demenzkranken erhöhen
In der gleichen Altersgruppe zeigte entweder Kurzschlaf oder Langschlaf an Wochentagen und Wochenenden eine erhöhte Sterblichkeit im Vergleich zu 6-7 Stunden Schlaf pro Tag. Lesen Sie auch – Gesunde Schlafgewohnheiten senken das Risiko für Herzinsuffizienz, so eine Studie
Der Zusammenhang zwischen Schlafdauer und Mortalität scheint leichter zu verstehen zu sein, wenn man die Analyse der gemeinsamen Auswirkungen des Schlafes an Wochentagen und am Wochenende betrachtet, stellten die Autoren fest.
“Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass kurzer Schlaf (unter der Woche) kein Risikofaktor für die Sterblichkeit ist, wenn er mit einem mittleren oder langen Wochenendschlaf kombiniert wird”, schrieben sie.
“Dies deutet darauf hin, dass ein kurzer Schlaf an Wochentagen am Wochenende ausgeglichen werden kann und dass dies Auswirkungen auf die Sterblichkeit hat”, schlussfolgerten die Autoren.
Die Studie wurde im Journal of Sleep Research veröffentlicht. (ANI)
Bildquelle: Shutterstock
Veröffentlicht: 24. Mai 2018 14:38 | Aktualisiert: 24. Mai 2018, 15:44 Uhr