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Willkomen in Essen!
Die Stadt Essen
Einwohnerzahl: 645867
Flaeche: 210,2km2
Hoechster Gelaendepunkt: 202m ue.d.M.
Tiefster Gelaendepunkt: 26,50m ue.d.M.
Lage: Essen, die groesste Stadt des Ruhrgebietes, liegt am suedlichen Rand des Reviers, in der westlichen Haelfte. Den aeussersten noerdlichen Stadtzipfel durchfliesst die (weitgehend kanalisierte) Emscher. Die durch den Essener Sueden verlaufende Ruhr ist dort zum Baldeneysee aufgestaut. Etwa im suedlichen Stadtteil Heidhausen beginnt die Region der deutschen Mittelgebirge: das Bergische Land.
Geschichte: Die Stadt Essen ist aus dem Kernraum zweier Kloester hervorgegangen: der Reichsabtei Werden (796) und des Kanonissenstifts Essen (um 850). 1244 eroberte Kurkoeln Essen und Werden. Die Stadt Essen wurde befestigt und erhielt wahrscheinlich um diese Zeit das Stadtrecht. 1561 betrachtete sich der Rat der Stadt als Landesherr und fuehrte die Reformation ein. 1803 wurden das Stift Essen und die Reichsabtei saekularisiert.
Industrialisierung: Die Industrialisierung, und damit der Aufschwung zur modernen Grossstadt, begann 1809, als hier die erste Foerderdampfmaschine des Ruhrgebietes in Betrieb und der Kohlentiefbau aufgenommen wurden. 1811 wurde die erste Gussstahlfabrik gegruendet - von Friedrich Krupp.
Technik Heute ruehmt man den Hochgeschwindigkeitszug ICE der Deutschen Bundesbahn, dessen zwei Triebkoepfe unter Fuehrung von Krupp gebaut wurden. Auf dem Sektor des Steinkohlenbergbaus ist die Essener Bergbau-Forschung GmbH weltweit eines der fuehrenden Forschungsinstitute fuer die Entwicklung der Bergbautechnik, der Kohleveredlung sowie der Arbeiteitssicherheit und des Gesundheitsschutzes im Bergbau.
Wirtschaft: Sind in der ehemals groessten Bergbaustadt Europas wurden auch alle Zechen stillgelegt, so blieb Essen doch Deutschlands fuehrendes Energiezentrum: Hier befindet sich der Sitz der Zechengesellschaft Nummer eins, der Ruhrkohle, sowie der Rheinisch-Westfaelischen Elektrizitaetswerke, die knapp ein Drittel des deutschen Stroms produzieren, und der Ruhrgas AG, die Erdgas besorgt. Daneben etablierten sich in Essen die Zentralen millionenschwereren Konzerne wie Karstadt Neckermann, Hochtief, Ferrostaal und Thyssen-Industrie.
Muensterkirche (Dom zu Essen) - vom ersten romanischen Kirchenbau, ist im Baubestand nichts erhalten geblieben, denn 946 wurde die Stiftskirche, durch einen Brand zerstoert. Mathilde, aebtissinn, liess auf dem Grundriss des Gruendungsbaues einen Neubau errichten. Sie begann den romanischen Wes tbau, erneuerte Langhaus und Querschiff, baute ein Ostchor sowie den westlichen Te il der Krypta. Aus ihrer Zeit stammt auch der Siebenarmige Leuchter. Theophanu, die En kelin Ottos II, vollendete den eindrucksvollen Westbau, der sich in seiner kunstvo llen Gliederung stark an die Pfalzkapelle des Aachener Muensters anlehnt, sowie das Atrium und den oestlichen Teil der Krypta. Von dieser unter aebtissin Theophanu fer tiggestellten ottonischen Bassilika, sind bis heute das Westwerk mit Atrium, der a chteckige Turm, die Krypta und Teile der Aussenwaende des Langhauses und der Ostchor erhalten. Um 1265 wurden das Langhaus und der Ostchor durch ein Feuer stark beschaedig t, Westbau, Sockelmauer des Langhause oestliches Querschiff und Krypta blieben erhal ten. Nach dem Brand wurde 1275 mit dem Wiederaufbau der Kirche begonnen, der unter aebt issin Beatrix von Holte als dreischiffige Hallenkirche in gotischer Form vollendet wurde. Es war die gotische Stiftskirche entstanden, auf die im wesentlichen die heutige Gestalt der Muensterkirche zurueckgeht. Im Maerz 1943 wurden das Muenster und die St.-Johannes-Kirche zerstoert. Der Westchor, die groesste Kostbarkeit am Muensterbau, die Sockelmauern des Langhauses, das romanische Querschiff sowie die Krypta und das Atrium blieben jedoch erhalten. Mittlerweile sind die schweren Kriegsschaeden beseitigt, und seit dem 1. Januar 1958 ist die Muensterkirche Kathedralkirche des Essener Bistums.
Das Rathaus - nach gut vierjaehriger Bauzeit wurde am 7. November 1979 das vierte Rathaus in der Essener Stadtgeschichte s einer Bestimmung uebergeben. Mit 106,31 m zaehlt es zu den hoechsten Rathaeusern Euro pas und gilt durch die Konzentration von etwa 1900 Arbeitsplaetzen als das groesste Deutschlands. Das Rathaus, wurde auf dem noerdlichen Teil des ehemaligen Ribbeckpl atzes, errichtet. Neben dem Stadtwappen an der Frontseite des Rathauses befinden sich - wie auch in der Muensterkirche - als Standfiguren die Brueder Cosmos und Damian. Den beiden Maertyrern ist nicht nur die von Bischof Altfrid gebaute Stiftskirche geweiht sondern sie gelten auch seit dem Mittelalter als Schutzpatrone der Stadt Essen. Die beiden Heiligen tragen einen Salbentopf (aerzte), und ein Schwert als Hinweis auf ihren Maertyrertod. .
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