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Christopher Watkin (in Biblical Crititcal Theory, S. 345) vergleicht den Johannes-Prolog der Menschwerdung Christi (siehe hier für einen fundierten Kommentar) mit der Ovids Schilderung (Metamorphosen, Philemon und Baucis 8,611-724), wie die Götter Jupiter und Hermes verkleidet unter den Menschen Gastfreundschaft suchten und vom armen Ehepaar Philemon und Baukis bewirtet wurden. Sie liessen den Wein im Weinkrug nicht ausgehen liessen und forderten diese auf, die Region zu verlassen. Die gesamte Gegend wurde anschliessend von den Göttern verwüstet. Zu einer Zusammenfassung geht es hier.
Beide gewahren indes, wie der Krug, so oft er geleert ist,
Wieder allein sich füllt und von selber der Wein sich ergänzet.
Starr dastehn sie, vom Wunder geschreckt, und die Hände gehoben
Sprechen sie frommes Gebet, der verzagte Philemon und Baukis,
Bitten um Nachsicht auch für das Mahl und die schlechte Bewirtung,
Und die einzige Gans, die dem kleinen Gehöfte zur Hut war,
Schickten die Eigner sich an den göttlichen Gästen zu opfern.
Jesus kam nicht, um die Menschen auf die Probe zu stellen, sich zu amüsieren oder sich an ihnen zu bereichern. Er kam um zu dienen und sein Leben als Lösegeld für sie zu geben (Markus 10,45; 2. Korinther 8,9).