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Die Initianten der Ecopop-Initiative scheinen einige Tatsachen nicht ganz verstanden zu haben:
1.) Es ist (relativ) egal wo auf der Erde CO2 ausgestossen wird, wir leben alle auf einem Planet, auf einer Erde und die hat nur eine einzige Atmosphäre.
2.) Durch eine blosse Begrenzung der Einwanderung erreicht man keinerlei umwelttechnisch relevanten Fortschritte. Eine Reduktion der Bevölkerung müsste, um überhaupt einen Fortschritt zu erzielen global vonstatten gehen und dass erreicht man nicht mit dem Verteilen von Kondomen in Entwicklungsländern, sondern indem man diesen Ländern hilft die Lebensbedingungen für ihre Einwohner zu verbessern. Mehr Bildung, mehr Investitionen, bessere Krankenversorgung, Sicherheit und politische Stabilität, Durchsetzung der Frauenrechte usw. Je besser die Lebensverhältnisse einer Familie, desto weniger Kinder werden gezeugt.
3.) Die waren Verursacher des Dilemmas der zubetonierten Schweiz sind nicht etwa die Ausländer, sondern wir Schweizer selbst! Wir leben auf unverhältnismässig grossem Fuss. Wir müssen uns bewusst werden dass Land, genauso wie Erdöl, Kohle, Sand oder Holz eine Ressource ist. Verdichtetes Bauen statt geschlossene Grenzen!
4.)