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Sammelklage eingereicht
Ignorieren Sony und Universal die Copyrightansprüche von Künstlerinnen und Künstlern?
© Pixabay via Pexels / Lizenz: CC0
David Johansen (New York Dolls), John Lyon (aka Southside Johnny) und Paul Collins (aka Paul Collin's Beat), John Waite und Joe Ely werfen Sony und Universal vor, dass diese das sogenannte "35-year law" – Paragraph 203 des amerikanischen Copyright Act – regelmäßig missachten würden.
Das Gesetz besagt, dass Künstlerinnen und Künstler die Verwertungsrechte an ihren Veröffentlichungen nach einer Frist von 35 Jahren von ihren Labels zurückfordern können. Das bedeutet grundsätzlich, dass ein veröffentlichtes Musikstück nach Ablauf dieser Frist wieder vollständig in den Besitz des ursprünglichen Urhebers zurückfällt.
Die Kläger geben an, dass dieses Gesetz oftmals eine wertvolle "zweite Chance" für Musikerinnen und Musiker darstelle, kreative Kontrolle über ihre Werke zurückzugewinnen – eine Chance, die vielen jedoch verwehrt würde. In der Anklageschrift heißt es, dass Sony und Universal hunderte solcher Forderungen ignoriert hätten.
Laut Music Business Worldwide suchen die Musiker mit ihrer Klage Rechtsschutz und fordern Entschädigungszahlungen für die Copyright-Verletzungen von Sony und Universal.
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