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Untertitel: 31. August bis 10. September: 62. Internationales Filmfestival
Die «Mostra Internazionale d’Arte Cinematografica», wie das älteste Filmfestival der Welt offiziell heisst, gibt sich damit erneut schlank und attraktiv. Der Wettbewerb «Venezia 62» zeigt 19 Beiträge von fast ausschliesslich bekannten Regisseuren.
Ebenso attraktiv präsentiert sich die Sektion «Venezia 62-Ausser Wettbewerb», dank der erneut zahlreiche Stars an den Lido kommen werden. Als eine Art Autoren-Wettbewerb gibt es seit letztem Jahr neu die Sektion «Venezia Orizzonti», und es gibt den Kurzfilm-Wettbewerb Corto Cortissimo.
Schliesslich werden unter dem Titel «The Secret History» drei kleinere Retrospektiven zum japanischen Film, zum chinesischen Film und, als Fortsetzung vom letzten Jahr, zum italienischen Film gezeigt.
Im Wettbewerb dominiert das europäische Kino. 14 der 19 Produktionen kommen aus Europa. Mit vier Beiträgen aus Italien, drei aus Frankreich und Grossbritannien sowie zwei aus Portugal ist die Länderverteilung allerdings einseitig. Einzig Polen und Russland sind noch vertreten.
Als italienische Produktion läuft unter anderem Abel Ferraras «Mary» mit Juliette Binoche, Matthew Modine und Forest Whitaker.
Aus Frankreich kommt «Gabrielle» von Patrice Chéreau mit Isabelle Huppert; Portugal ist mit Altmeister Manoel de Oliveira vertreten.
Der Deutsche Philip Gröning zeigt mit «Die Grosse Stille» eine Koproduktion mit der Schweiz. Im Kurzfilmwettbewerb schliesslich zeigt die Schweiz den 19-minütigen «113» des in Bern lebenden US-Filmers Jason Brandenberg.