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1950er-Jahre
Am Anfang stand eine Idee. Den Grundstein für unser Unternehmen legte Ernst Schumacher-Muster 1952, als er sich im Elternhaus seiner Frau „Der Schmiede" in Täuffelen niederliess. In dieser Schmiede wurden noch Pferde beschlagen, selber Hufeisen hergestellt und diverse Geländer angefertigt. Ideal war damals nicht nur seine Idee, sondern auch der Name seiner Erfindung: Gepäckträger für Motorräder und Roller (Vespas), die er 1954 patentieren liess. Zusammen mit einem gelernten Schweisser stellte er die ersten IDEAL Gepäckträger in der Schmiede her und verkaufte sie erfolgreich.
Mit dem ersten verdienten Geld begann Ernst Schumacher 1956 den Bau einer Garage für Traktoren und Autos. Die Gepäckträger wurden nun im Keller gefertigt und verpackt. Er bekam die Vertretung für Ford Traktoren und Fahrzeuge, welche erfolgreich verkauft wurden. Gleichzeitig wurde auch eine Tankstelle auf dem Grundstück errichtet, und schon bald konnte der erste Kunde Benzin der Marke Esso zapfen.
1960er-Jahre
Nach einigen Jahren mit der Traktorenmarke Ford wurde dann am Anfang der 60er Jahre auf Masey Ferguson umgesattelt. Das Hauptaugenmerk wurde auf den Handel mit Traktoren gelegt. Es wurden bis zu 40 Traktoren in der Region Seeland im Jahr umgesetzt und die neu erbaute Garage kam den anfallenden Reparaturarbeiten kaum noch nach. Da die IDEAL Gepäckträger wegen der aufkommenden Kleinwagen nicht mehr so gefragt waren stellte Ernst Schumacher die Herstellung schliesslich ein und konzentrierte sich vollends auf Traktore und Autos.
1970er-Jahre
1971 wurde der Ausstellungsraum neben der Garage errichtet und die Automarke Toyota als Ergänzung zu Ford als Direktvertretung übernommen. In dieser Zeit trat auch der ältere Sohn Beat Schumacher in den Familienbetrieb ein.
Fünf Jahre später wurde mit dem Eintritt des zweiten Sohnes Jörg Schumacher, das Familienunternehmen Schumacher Söhne AG gegründet. In den nächsten Jahren wurde die Traktorengarage in eine moderne, zeitgemässe Autogarage mit bis zu 8 beschäftigten Personen umgewandelt (davon 1-2 Lehrlinge). Es wurde ein komplett neuer Boden verlegt und 2 Fahrzeuglifte installiert. Die Traktoren wurden jetzt im Keller repariert wo früher die Gepächträger gefertigt wurden.
1980er-Jahre
1982 wurde die Gründungsstätte des Familienunternehmens „die Schmiede" abgerissen und ein ungedeckter Ausstellplatz für ca. 20 Occassions-Fahrzeuge gebaut. Durch die Auflagen der beiden Importeure Ford und Toyota haben wir uns 1986 entschlossen die Ford-Vertretung aufzugeben. Beide Marken wollten exklusive Händlernetzte und wir haben uns schlussendlich auf Grund der besseren Erfolgsaussichten und Marge für Toyota entschieden.
1990er-Jahre
In den 90er-Jahren wurde immer fortlaufend in die Modernisierung der Garage investiert. Maschinen und Einrichtungen wurden erneuert, damit die immer komplexer werdenden Fahrzeuge fachgerecht repariert werden konnten. Zudem erhielt der Computer Einzug in unseren Betrieb, dieses „Papierlose Büro" war am Anfang meistens Fluch und Segen gleichzeitig. Die Umstellung auf EDV war für alle Beteiligten eine grosse Herausforderung.
Heute
Im Jahr 2000 durften wir einen Meilenstein in der Toyota, wenn nicht sogar der Fahrzeuggeschichte miterleben. Toyota lancierte in Europa das erste Vollhybrid-Fahrzeug welches mit Benzin und Elektromotor angetrieben wurde. 2006 trat Manuel der Sohn von Beat Schumacher in das Familienunternehmen ein und übernahm laufend neue Aufgaben. 2011 wurde der Occasionplatz teilweise überdacht um die Fahrzeuge besser zu schützen.