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Haben Sie sich schon während der Schwangerschaft Gedanken darüber gemacht, ob Sie Ihr Baby stillen wollen oder nicht und hat Ihr Umfeld Sie dabei beeinflusst? Über Jahrzehnte haben sich verschiedene Mythen und Aberglaube entwickelt: So soll ein gestilltes Kind nicht krank werden. Frauen mit einer kleinen Brust können schlechter stillen. Der Verzehr von sauren Speisen soll die Milch sauer werden lassen. Stillen verhindert Allergien. Stillen ruiniert den Busen.
Auf das Äussere der Brust hat das Stillen langfristig keine Auswirkungen, so ist bereits kurze Zeit nach dem Abstillen nicht mehr festzustellen, ob eine Frau gestillt hat oder nicht. Jedoch ob Sie schwanger war. Veränderungen an der Brust sind also der Schwangerschaft zuzuschreiben und nicht dem Stillen.
Es dauert auch einige Zeit, bis sich die Brust wieder zurückbildet und nicht immer wird alles wieder so wie es einmal war. Schwaches Bindegewebe lässt grössere Veränderungen der Brust erwarten, als ein gestärktes festes Bindegewebe und die Brust von Frauen mit schwachem Bindegewebe würde über kurz oder lang ohnehin an Spannkraft verlieren, unabhängig davon, ob Sie jemals schwanger waren. Im Laufe der Zeit und mit zunehmendem Alter verändert sich die Form der weiblichen Brust auf natürliche Weise aufgrund des Elastizitätsverlustes der Haut und dem Einfluss der Schwerkraft.