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Das Hepatozelluläre Karzinom ist weltweit einer der häufigsten bösartigen Tumoren. Etwa 6 % aller Krebserkrankungen beim Mann und circa 3 % bei der Frau sind Leberzellkarzinome. Dabei zeigen sich allerdings ausgeprägte geografische Unterschiede. In allen Ländern, in denen die Hepatitis B sehr häufig auftritt, ist auch das Hepatozelluläre Karzinom häufig zu finden. Das trifft insbesondere für Asien und Afrika zu. In Europa ist es hingegen eher selten.
Der genaue Mechanismus der Entstehung von Leberkrebs ist nicht bekannt. Eine wichtige Rolle scheinen chronische Entzündungen der Leberzellen zu spielen, die zu einer dauerhaften Schädigung der Leberzellen führen.
Häufigsten Ursachen (mehr als 80% der Fälle)
- Leberzirrhose (narbige Leberschrumpfung), meist bedingt durch chronischen Alkoholkonsum
- Chronische Hepatitis-Infektion (chronische Hepatitis B oder C)
Weitere Ursachen
- Schimmelpilz-Vergiftung (Aflatoxin auf Nahrungsmittel)
- Vergiftungen mit bestimmten Substanzen (z.B. Arsen oder Vinylchlorid im PVC)
- Krankhafte Eisenspeicherung (Hämochromatose)
- Bestimmte, erbliche Stoffwechselerkrankung (Alpha1-Antitrypsinmangel)