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B 4
18.06.2013
Im September 2005 schrieb der Rabbiner und Kabbalist Jizchak Kaduri eine kurze Notiz nieder.
Rabbiner Jizchak Kaduri war ein Kabbalist und Talmud-Gelehrter. Er wurde von Tausenden Menschen um Rat aufgesucht und als Heiliger verehrt. Er war auch dafür bekannt, Amulette zu segnen und Heilungen zu bewirken. Kaduri stammte aus Bagdad und wurde dort um das Jahr 1898 geboren. 1922 wanderte er nach Palästina aus. Dort war er zunächst als Übersetzer für die arabische Sprache bei der Britischen Armee tätig. Nach der Staatsgründung arbeitete er als Buchbinder. Bei seinem Tod am 28. Januar 2006 war er etwa 110 Jahre alt. An seinem Begräbnis nahmen zwischen 200.000 und 300.000 Menschen teil.
Kurz vor seinem Tod schrieb der bekannte und angesehene jüdische Rabbi auf einen Zettel ein Akronym des Namens des jüdischen Messias. Er befahl, dass sie erst ein Jahr nach seinem Tod gelesen werden dürfe. Im Januar 2006 starb der Rabbiner. Ein Jahr später wurde die Notiz geöffnet. Dort war zu lesen, was viele schon seit 2000 Jahren wissen. Kaduris Originaltext: Bezüglich der Buchstabenabkürzung des Namens des Messias:
Jarim Ha’Am Wejochiach Sche’Dvaro We’Torato Omdim [Auf Deutsch: Er wird erhöhen das Volk und erweisen, dass sein Wort und sein Gesetz stehen]. Das habe ich im Monat der Barmherzigkeit unterschrieben
Jizchak Kaduri
(Notiz von Rabbiner Kaduri)
Die hebräischen Anfangsbuchstaben der Wörter im Satz sind: Jot — He — Waw — Schin — Waw — Ain. Aneinandergereiht werden diese Buchstaben im Hebräischen als „Jehoschua“ gelesen. Das ist die hebräische Form des Namens „Jesus“.
Die Reaktionen auf die Enthüllung von Rabbiner Kaduri waren gemischt. In den israelischen Medien wurde die Notiz totgeschwiegen. Studenten am jüdischen Seminar Nahalat Jizchak — das von Kaduris Sohn David (80) gegründet wurde — erklärten, ihr Lehrmeister habe nicht gesagt, wie genau der Name des Messias aus dem Satz dekodiert werden müsse.
Sohn David hält die Notiz sogar für eine Fälschung. Beim angeblichen Zeitpunkt der Niederschrift der Notiz sei sein Vater nicht mehr in der Lage gewesen zu schreiben. Außerdem stamme die Handschrift nicht von ihm. Als David Kaduri erfuhr, dass die offizielle Webseite seines Vaters von der Notiz berichtete, soll er ausgerufen haben: „Oh nein! Das ist Blasphemie.“ Die Menschen könnten dem Glauben verfallen, dass sein Vater auf den Messias der Christen verwiesen habe.
Dagegen bestätigte David Kaduri, dass sein Vater in den letzten Jahren fast ausschließlich vom Messias geredet und geträumt habe. „Mein Vater ist dem Messias in einer Vision begegnet.“ Sein Vater war überzeugt, dass die Ankunft des Messias kurz bevorstehe.
Quelle:
http://jesuschristusmessias.wordpress.com/2011/09/03/kaduri-hat-mich-erkannt-und-berichtete-von-mir/
Video (Englisch):
http://www.youtube.com/watch?v=k0DTT3u2JZ8
Es bleibt unklar, ob Rabbi Kadurti mit dem Namen „Jehoschua“ wirklich Jesus Christus gemeint hat.
Hier eine Website, welche diese Geschichte rund um den Jerusalemer rabbi gut zusammenfasst:
http://wegedeslebens.info/HOME/Rabbi.html
Rabbi Kaduri beschreibt den „Messias“ auf folgende Weise:
http://jesuschristusmessias.wordpress.com/2011/09/03/kaduri-hat-mich-erkannt-und-berichtete-von-mir/
Kurz vor seinem Tod erklärte der Rabbiner, den Messias gesehen zu haben. Kaduri erklärte, dass der Messias in Israel nach dem Tod des ehemaligen israelischen Ministerpräsidenten Ariel Scharon erscheinen werde. Der frühere israelische Ministerpräsident Scharon liegt seit Anfang Januar 2006 im Koma. Die Beschreibung des Messias von Rabbiner Kaduri ist auf seiner offiziellen homepage publiziert. Der Messias werde kein Amt innehaben, sondern unter den Menschen sein und die Medien zur Kommunikation benutzen. Seine Regierung werde rein sein — ohne persönliche oder politische Interessen. Während seiner Herrschaft würden nur Rechtschaffenheit und Wahrheit herrschen.
Rabbiner Kaduri:
„Die Leute werden sich wundern und sagen: ‘Was, das ist der Messias?’ Schon viele haben seinen Namen gekannt, aber nicht geglaubt, dass er der Messias ist.“ Nicht alle Menschen würden sofort an den Messias glauben. Für Nichtgläubige werde es leichter sein, dem Messias zu folgen als für orthodoxe Juden.
Die Offenbarung des Messias geschehe in zwei Schritten. Zuerst werde er seine Stellung als Messias aktiv bestätigen — ohne selber zu wissen, dass er der Messias ist.
Dann werde er sich einigen Juden offenbaren. Das müssten nicht notwendigerweise Toragelehrte sein. Erst anschließend offenbare er sich der ganzen Nation. „Die Leute werden sich wundern und sagen: »Was, das ist der Messias?« Schon viele haben seinen Namen gekannt, aber nicht geglaubt, dass er der Messias ist.“ Wenn der Messias komme, werde er Jerusalem von fremden Religionen befreien.
Laut der Tageszeitung ‘Israel Today’ gibt es viele private Manuskripte des Rabbiners, die er für seine Studenten geschrieben hat. Besonders auffällig seien dort kreuzähnliche Symbole, die Kaduri über die Seiten verstreut gemalt habe. Gläubige Juden verwenden keine Kreuze. Sogar Pluszeichen werden vermieden, weil sie für ein Kreuz gehalten werden könnten. Auf die Bedeutung seiner Kreuze angesprochen, erklärte Kaduri, dass sie „Zeichen der Engel“ seien.
Vertreter des Seminars Nahalat Yitzhak erklärten gegenüber ‘Israel Today’, dass die Geschichte über die Geheimnotiz niemals hätte aufkommen dürfen. Sie habe den Ruf des verehrten alten Weisen beschädigt.
Vieles bleibt in der Sache noch rätselhaft. Weil Kaduri das Kommen eines Messias ausdrücklich im Fleisch beschreibt, der sichtbar unter den Menschen lebe, ist nicht auszuschließen, dass es sich bei diesem von ihm beschriebenen „Messias“ um den „Antichrist“ handeln könnte.