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The Karate Kid, Part II (1986)
Karate Kid II - Entscheidung in Okinawa
The Karate Kid, Part II (1986) Karate Kid II - Entscheidung in Okinawa
Oder: Die Vergangenheit ruht nicht
Nachdem Daniel LaRusso (Ralph Macchio) die Bedrohung durch die Schläger von John Kreese (Martin Kove) hat abwehren können, wird Mister Miyagi (Pat Morita) in seine Heimat gerufen. Er soll seinen im Sterben liegenden Vater besuchen, und Daniel begleitet ihn. Auf dieser Reise lernt der Schüler nicht nur eine neue Technik des Karate-Kampfes, sondern auch ein bisschen mehr über die Vergangenheit Miyagis.
Miyagi musste vor vielen Jahren seine Heimat und auch seine Liebe verlassen. Die Dame hegte zwar Gefühle für ihn, war jedoch Miyagis bestem Freund Sato (Danny Kamekona) versprochen. Den hat sie dann zwar auch nicht geheiratet, aber aus Miyagis eins bestem Freund ist ein Erzrivale geworden, der nun die damalige Schmach begleichen will. Auch Daniel bekommt es mit dessen Familie zu tun, als Satos Neffe anfängt, unseren jungen Helden zu attackieren, um seinem Vater ein guter Sohn zu sein.
Blu-ray-Rating
Kurz nachdem The Karate Kid veröffentlicht wurde, war klar, dass das Teil erfolgreich sein würde. Darum packte Regisseur John G. Avildsen die Crew des Originalfilms nochmals zusammen und begann mit den Dreharbeiten der Fortsetzung. The Karate Kid 2 spielte über 100 Millionen Dollar ein und übertraf damit sogar seinen Vorgänger. Es folgten dann noch The Karate Kid 3 und The next Karate Kid (mit einer blutjungen Hilary Swank), aber diese Ableger fanden kaum Zuschauer.
Die Geschichte des zweiten Teils beginnt mit einem Rückblick auf The Karate Kid und fängt erst nach ein paar Momenten an, die eigene Geschichte zu erzählen. Die führt uns in den Osten, lässt die Vergangenheit des kurrligen Pat Morita deutlicher werden und erzählt, auf die Hauptfigur bezogen, einfach nochmals die gleiche Story. Auch hier kriegt Ralph Macchio immer wieder auf die Zwölf, bevor er dann am Ende mit einer neuen Technik seinen Meister und natürlich eine hübsche junge Dame beeindrucken kann.
Viel Neues gibt es in The Karate Kid 2 nicht zu sehen. Aus der Kranich-Technik wurde die Trommel-Methode, die Kampfgewänder sind bunter, und die Darsteller haben sich mit ihren Rollen abgefunden. Ein paar flotte Witzchen dazu und ein schöner Schlusskampf - fertig ist das Sequel, das teurer aussieht, aber irgendwie halt doch nicht ans Original heranreicht.
Fazit: The Karate Kid 2 ist ein durchschnittlicher zweiter Teil geworden, der mit einer sehr simplen Story aufwartet und auch durch den Ausflug ins Heimatland des Karate die Schwachstellen des Drehbuchs nicht überdecken kann. Für Fans des Originals (und des Hauptdarstellers) sei diese Fortsetzung aber empfohlen.
Die Blu-ray präsentiert auch bei The Karate Kid 2 eine schön überarbeitete Fassung des Films, die Bild und Ton in gut abgemischter und klarer Qualität liefert. Leider besteht das Bonusmaterial nur aus einem älteren Making-of und dem Trailer. Das war bei The Karate Kid dann schon besser. Allerdings hat man auch hier wieder, Internetzugang des Blu-ray-Players vorausgesetzt, Zugriff auf "Blu-Pop"-Funktion, die uns alles Wissenswerte aus dem Netz liefert, das Bezug zum Film hat.
OutNow.CH:
07.06.2010 / muri
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