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Alle vierundvierzig siebenteiligen SBB-Zugskompositionen des Typs RABDe 500 (ICN) tragen den Namen einer Schweizer Persönlichkeit. Die Namens-Schriftzüge sind am vordersten und am hintersten Wagen links und rechts, seitlich unter den Fenstern der Führerstände platziert. Sämtliche Namen der 44 Persönlichkeiten sowie die Nummer des ICN welcher den entsprechenden Namens-Schriftzug trägt, sind in einer Website aufgelistet.
Die Kommission, welche die 44 Persönlichkeiten bestimmen musste, stand wohl vor einem sehr viel grösseren Problem wie unsere Jury, welche die zu unserer im Hirnwurm-20 gestellten Frage «Welcher Name einer Persönlichkeit aus dem Bereich der Schweizer Armee könnte durchaus auch einen »Platz« auf einem der Intercity Neigezüge haben?» eingegangenen Vorschläge zu beurteilen hatte. Die Jury konnte und wollte nicht wertend beurteilen oder gar urteilen – es musste also ein unumstössliches Kriterium gefunden werden. Ganz neutral hat sie beschlossen die Rangierung der eingegangenen Namen nach Geburtsjahr der jeweiligen Persönlichkeit – nach dem Motto »je aktueller, desto mehr vorne« – vorzunehmen.
Es wurden folgende Namen eingereicht: Niclaus Rudolf von Wattenwyl, Alois Josef Fridolin Reding von Biberegg und Henri Guisan. Die vorgeschlagenen Persönlichkeiten sind in der nachstehenden Bildmontage von links nach rechts abgebildet.
Niclaus Rudolf von Wattenwyl (* 3. Januar 1760; † 10. August 1832) leistete am 5. März 1798 in der Schlacht in Neuenegg als General der Berner Truppen erfolgreich Widerstand gegen die französischen Angreifer, welche in Richtung Bern vorrückten. Während der Mediationszeit war er zweimal Landammann der Schweiz und in den beiden Jahren 1805 und 1813 General der Eidgenössischen Tagsatzung. Am 20. Oktober 1831 unterzeichnete er als letzter Schultheiss von Bern die Abschiedsproklamation der abtretenden aristokratischen Regierung.
Alois von Reding (* 6. März 1765; † 5. Februar 1818) war Vertreter der konservativen und föderalistischen gesinnten Bürger. Im Kampf gegen die französischen Truppen wurde er am 12. April 1798 zum Oberbefehlshaber des Heers der Innerschweizer Kantone – Uri, Schwyz und Unterwalden – ernannt und erlangte dadurch einen hohen Bekanntheitsgrad. Nach dem 3. Staatstreich vom 27./28. Oktober 1801 übernahmen die Föderalisten die Macht und Alois von Reding wurde zum Ersten Landammann der Helvetischen Republik ausgerufen.
Henri Guisan (* 21. Oktober 1874; † 7. April 1960) war im Zweiten Weltkrieg Oberbefehlshaber der Schweizer Armee. Nach der Rekrutenschule schlug er die Offizierskarriere ein und war ab 1932 Korpskommandant. Am 30. August 1939 wählte ihn die Vereinigte Bundesversammlung im ersten Wahlgang mit 204 von 229 gültigen Stimmen zum General der Schweizer Armee. General Guisan verstand es, den Wehrwillen der gesamten Bevölkerung unseres Landes – der Soldaten und der Zivilbevölkerung – aufzubauen, zu wahren und zu stärken.
Alle diese drei Personen haben zu ihren Zeiten mit ihrem Wirken, einem grossem Willen und mit umsichtiger Verantwortung um den Fortbestand der Schweizerischen Eidgenossenschaft mit Engagement gekämpft.
Die vom Geburtstag abhängige Ordnung ergibt:
–1. General Henri Guisan
2. General Alois von Reding
3. General Niclaus Rudolf von Wattenwyl
Auf unseren »Hirnwurm-20« haben wir einige Vorschläge – auf drei Namen verteilt – erhalten. Wie angekündigt musste bei mehreren auf den gleichen Namen lautenden Einsendungen das Los entscheiden. Die Gewinnerinnen bzw. die Gewinner werden von uns per e-mail persönlich benachrichtigt und erhalten den Gutscheincode für eine Gutschrift:
im Wert von CHF 38.00 für den Namen Henri Guisan
im Wert von CHF 28.00 für den Namen Alois von Reding
im Wert von CHF 18.00 für den Namen Niclaus Rudolf von Wattenwyl
Wir danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für das Interesse und hoffen, dass viele Personen auch an der nächsten Stapel – Hirnwurm-21 bis Hirnwurm-30 -, die am Donnerstag 30. August 2012 startet, teilnehmen werden.