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Musik kann beim Lernen für den einen sinnvoll und fördernd sein, für den anderen einfach nur störend und ablenkend. Es gibt jede Menge unterschiedlicher Auffassungen dazu. Klassische Musik kann sich jedoch positiv auf das Lernen auswirken. Studien haben belegt, dass Teilnehmer bei einem Test, während dem sie sich einige Sätze von Mozart anhörten, besser abgeschnitten haben, als Teilnehmer, die keine Musik hörten. Dieses Mysterium wird „Mozart-Effekt“ genannt. Experten behaupten zudem, dass ein mit Geräuschen stimuliertes Gehirn aufnahmefähiger ist.
Grundsätzlich kann gesagt werden, dass ruhige und langsame Musik sich nicht störend auf die Konzentration auswirkt. Für einige Menschen ist beim Lernen sogar eine Klangkulisse förderlicher als absolute Stille. Als Beispiel kann hier Entspannungsmusik oder Meditationsmusik angeführt werden. Jedoch muss jedermann beim Lernen seinem eigenen Musikgeschmack folgen.
Welche Musik eignet sich nicht?
Musik mit viel Gesang lenkt beispielsweise den Lernenden zu sehr ab. Damit ist es schwerer, sich auf die Worte in einem Text, der verinnerlicht werden muss, zu konzentrieren. Schnelle und abgehackte Musik kann obendrein einen schlechten Einfluss auf das Kurzzeitgedächtnis haben. Von Heavy Metal, Rap und Techno ist beim Lernen abzusehen, da die schnellen Beats nervös machen können. Lernmusik braucht das perfekte Tempo, nicht zu schnell, aber auch nicht zu langsam, denn der Lernende soll ja beim Lernen nicht einschlafen.