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In den Hügeln von Gambarogno am Lago Maggiore brennt seit dem frühen Sonntagmorgen der Wald. Das Feuer wütet inzwischen auf einer Fläche von sechs Hektaren. Am späten Sonntagagabend mussten 32 Personen im Dörfchen Indemini in Sicherheit gebracht werden.
Die Evakuierung sei in Absprache mit den Gemeindebehörden und aus Sicherheitsgründen wegen des dichten Rauchs erfolgt, schrieb die Tessiner Kantonspolizei in der Nacht auf Montag. Zuvor hatten bereits 13 Bewohnerinnen und Bewohner der Fraktionen Ri, Pezze und Boè ihre Häuser verlassen müssen.
Jenen der 45 Evakuierten, die keinen Unterschlupf bei Verwandten gefunden hatten, wurde eine Zivilschutzanlage zur Verfügung gestellt. Wegen des Feuers wurden der Grenzübergang nach Italien bei Indemini und auch die Kantonsstrasse durch das Waldbrandgebiet aus Sicherheitsgründen geschlossen.
Gemäss den neuen Angaben der Tessiner Kantonspolizei hat sich das Feuer auf mittlerweile ungefähr sechs Hektaren ausgedehnt. Feuerwehrleute aus Gambarogno und Bellinzona seien im Einsatz, unterstützt von drei Helikoptern und einem Super-Puma-Helikopter der Armee. Kontakt mit den italienischen Behörden sei aufgenommen worden.
Bereits am Sonntagnachmittag hatten diverse Medien über den Waldbrand berichtet. Ausgebrochen war der Brand am frühen Sonntagmorgen gegen 4.00 Uhr, wie die Polizei schrieb.
Meteoschweiz warnte, in der Gegend gebe es kräftige Föhnböen, die das Feuer anheizten. Im Tessin gilt im Freien wegen anhaltender Trockenheit seit zwei Wochen ein totales Feuerverbot.