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Die Verantwortlichen der Stadt Freiburg haben in den 1970er-Jahren vorausschauend gehandelt: Sie haben am Kiburgerweg 25-33 in Freiburg eine grosse Überbauung für 67 Familien mit einem Garten gebaut. Dieses Vorzeigeprojekt hat die Zeit vorweggenommen und in Perfektion die Verdichtung umgesetzt. Im Jahr 2017 steht es – im Namen der Verdichtung – vor der Zerstörung.
Die städtische Pensionskasse als Eigentümerin plant den Bau von drei zusätzlichen Mehrfamilienhäusern, um eine minimale Rendite zu erzielen. Die 27 zusätzlichen Wohnungen werden sich acht Meter von einem Chalet und zehn Meter von den bestehenden Mehrfamilienhäusern eingezwängt wiederfinden.
Dieses Bauprojekt wird die städtische Pensionskasse nicht sanieren. Ihr Deckungsgrad belief sich 2015 auf 70 Prozent. Dies ist unannehmbar. Sie überlebt nur dank der jährlichen Finanzgarantie der Stadt Freiburg.
Diese betrug im Jahr 2015 61 Millionen und im Jahr 2014 57 Millionen Franken, was einem Viertel des gesamten Betriebskostenbudgets der Stadt Freiburg entspricht. Die zusätzlichen Mietzinseinnahmen von 27 Wohnungen bringen der Kasse nicht genügend Mittel (minus des Mietzinsverlustes in den bestehenden Mehrfamilienhäusern). Sie benötigt viel mehr Mittel.