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Die Energiewende fördert die schnelle Elektrifizierung von Transport und Heizung, die Entwicklung hin zu einem dezentralisierten Stromsystem, die Stärkung von Innovationen und die zunehmende Digitalisierung des Stromsektors.
Energiewende
Die Entwicklung dezentraler Produktionsmittel wie Photovoltaikanlagen (PV) und Windenergieanlagen (WEA) wurde gefördert, um die Ziele der Dekarbonisierung und den Aufschwung der Elektromobilität (Auto, Fahrrad und Tretroller) zu erreichen.
Während die dezentrale Produktion – bei der jeder zum Energieerzeuger werden kann – bereits weitgehend durch Bundessubventionen unterstützt wurde, fördert das eidg. Energiegesetz (EnG) seit 2017 den Eigenverbrauch. Es ermöglicht auch jedem Erzeuger, seinen Strom mit seinen Nachbarn zu teilen, wodurch Zusammenschlüsse von Selbstverbrauchern entstehen.
Um der Nachfrage gerecht zu werden, müssen die Stromverteiler ein Smart Grid, d. h. ein intelligentes Netz, einrichten, mit dem die Energieverteilung und der Energieverbrauch optimiert werden können. Zu diesem Zweck investieren sie erheblich in die Modernisierung und Digitalisierung ihrer Netze. Insbesondere sind sie verpflichtet, bis 2027 bei mindestens 80 % ihrer Kunden vernetzte Zähler (Smart Metering) zu installieren. Diese Technologie wird es ermöglichen, die Verbrauchsdaten in Echtzeit abzurufen, um die Verteilung zu optimieren und Energieeinsparungen zu fördern.
Seit mehreren Jahren unterstützen die Stromverteiler auch die Energiewende, indem sie erneuerbare Energien (Wasser-, Wind- und Solarenergie) fördern, innovative Energielösungen entwickeln und in Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien investieren.
Der gesetzliche Rahmen macht es jedoch oft mühsam und langwierig, die Verfahren zu durchlaufen, um Projekte umzusetzen, die dem Energiewandel förderlich sind, sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen. Um die Ziele der Energiestrategie 2050 zu erreichen, ist es von entscheidender Bedeutung, diese Verfahren zu vereinfachen
- Erleichterung der Finanzierung des Netzwerkausbaus (z. B. durch Erhöhung des kalkulatorischen Zinssatzes WACC).
- Förderung der Einführung von Anreizen, um die Produktion von einheimischem Strom aus erneuerbaren Energien zu unterstützen.
- Vereinfachung der Verfahren für den Bau von Anlagen für erneuerbare Energien.