Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03160.jsonl.gz/2264

München (ots) - Wenn es um den Einkauf von Luxuswaren wie Uhren und Schmuck geht, setzen Schweizer ...
Die Kluft zwischen Eltern und dem medizinischen Personal überwinden - wenn sie verschiedener Meinung sind
Seattle (ots/PRNewswire) -
- Führende Fachleute auf dem Gebiet diskutieren ethische Probleme im Zusammenhang mit Behandlungsverweigerung, Eltern als lebende Spender sowie komplementäre und alternative Medizin
Das Treuman Katz Zentrum für pädiatrische Bioethik am Kinderkrankenhaus von Seattle wird seine dritte Jahreskonferenz am 13. und 14. Juli 2007 in Seattle abhalten. Die Konferenzteilnehmer werden darüber diskutieren, wie man mit Konflikten umgehen kann, wenn Eltern und medizinisches Personal sich über die medizinische Versorgung uneins sind.
Auf der Konferenz werden landesweite Fachleute Diskussionen zu Ärzten führen, die lebensverlängernde Eingriffe ablehnen, die in der Entwicklung zurückgebliebene Kinder in Listen für Organtransplantationen aufnehmen, Kinder als Mittel zur Gesundung eines Geschwisters nutzen, zu Eltern, die die Behandlung Neugeborener verweigern und zum Nutzen komplementärer Medizin bei pädiatrischen Patienten.
"Konflikte zwischen Eltern und medizinischem Personal spiegeln die Meinungsverschiedenheit darüber wider, wie der Nutzen und die Belastung bestimmter medizinischer Eingriffe abzuwägen sind", sagte Dr. Benjamin Wilfond, Leiter des Zentrums. "Sie können aber auch kulturelle bzw. religiöse Missverständnisse oder einen Mangel an Vertrauen widerspiegeln."
Mit ihrem Schwerpunkt auf globale und landesweite Probleme wird die Konferenz zahlreiche ethische Fragen im Zusammenhang mit der Lösung von Konflikten zwischen Eltern und medizinischem Personal erörtern, z.B.:
@@start.t1@@ -- Wann kann das medizinische Personal die medizinische Versorgung
verweigern, die die Eltern fordern?
-- Darf ein Arzt jemals eine lebenserhaltende Behandlung gegen den Willen
der Eltern beenden?
-- Wie gross ist die Freiheit, die man Eltern zugestehen sollte, wenn es
um die Ablehnung medizinischer Versuche bzw. um die Behandlung ihres
Kindes geht?
-- Ist es von Bedeutung, ob die Ablehnung einer empfohlenen Therapie
durch die Eltern religiöser oder kultureller Natur ist?
-- Welche Strategien könnten sich als wirksam erweisen, um Konflikte zu
lösen, die aufgrund der klinischen Versorgung von Kindern entstehen?@@end@@
Zu den Gastrednern gehören: Dr. Norman Fost von der Universität Wisconsin, Dr. Lainie Friedman Ross von der Universität Chicago, Dr. Christine Harrison von der Universität Toronto, Dr. Rebecca Pentz von der Emory Universität, Dr. John Paris vom Boston College, Dr. David Magnus von der Universität Stanford, Dr. Douglas Diekema und Dr. Benjamin Wilfond von der Universität Washington und Amy Kuebelbeck, Autorin des Buches "Waiting with Gabriel: A Story of Cherishing a Baby's Brief Life".
Für weitergehende Informationen zur Konferenz besuchen Sie bitte die Website unter: http://www.seattlechildrens.org/bioethics/. Teilnehmer und die Presse können sich unter http://www.regonline.com/Checkin.asp?EventId=124529 anmelden.
Informationen zum Treuman Katz Zentrum für pädiatrische Bioethik
Das Zentrum wurde im Dezember 2004 vom Kinderkrankenhaus Seattle als Anlaufstelle für Patienten, Eltern, medizinisches Personal und Wissenschaftler gegründet und soll folgende Aufgaben wahrnehmen:
@@start.t2@@ -- Unterstützung der Ausbildung zu ethischen Themen der pädiatrischen
Gesundheitsversorgung, der pädiatrischen Forschung und Genetik
-- Schulung der nächsten Generation der Pädiater und Bioethiker im
Bereich pädiatrischer Bioethik
-- Konsultationen und Angebot kooperativer Dienstleistungen für Familien,
medizinisches Personal, Wissenschaftler und Entscheidungsträger im
Bereich der pädiatrischen Bioethik
-- Verbesserung der bioethischen Praxis und Politik auf landesweitem und
internationalem Niveau@@end@@
Die medizinische Versorgung von Kindern und die Einbeziehung von Kindern in die Forschung wirft ganz andere Fragen auf als die Gesundheitsversorgung Erwachsener. So ist z.B. das Ausmass der möglichen Beteiligung eines Kindes an Entscheidungen au seiner medizinischen Versorgung von Kind zu Kind und jeder Situation verschieden. Die Beziehung und Kommunikation zwischen Eltern, medizinischem Personal bzw. Wissenschaftlern und dem Kind sind entscheidend dafür, dass die Interessen jedes einzelnen Kindes angemessen zum Tragen kommen.
Das Zentrum wurde zu Ehren von Treuman Katz, dem ehemaligen CEO des Krankenhauses, in Anerkennung seines Engagements für die pädiatrische Bioethik nach ihm benannt.
Informationen zum Children's Hospital und Regional Medical Center
Das Children's Hospital wird vom US-amerikanischen Nachrichtenmagazin U.S. News & World Report regelmässig zu den besten Kinderkrankenhäusern des Landes gezählt und dient als pädiatrisches Überweisungszentrum für die US-Bundesstaaten Washington, Alaska, Montana und Idaho. Das Children's Hospital bietet seit 100 Jahren erstklassige Patientenversorgung und hat u.a. neue Entdeckungen und Behandlungsmethoden in der pädiatrischen Forschung vorangebracht und dient der Pädiatrie-Abteilung der medizinischen Fakultät der Universität Washington als Hauptzentrum für Ausbildung, Klinik und Forschung. Weitergehende Informationen zum Children's Hospital stehen unter http://www.seattlechildrens.org zur Verfügung.
Ansprechpartner Presse:
Jennifer Seymour
Media Relations Manager
E-Mail: <email-pii>
Tel.: +1-206-987-5207
Webseite: http://www.seattlechildrens.org
ots Originaltext: Seattle Children's Hospital
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.ch
Pressekontakt:
Jennifer Seymour, Media Relations Manager am Seattle Children's
Hospital, Tel.: +1-206-987-5207, E-Mail:
<email-pii>