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Infantino habe bei der Uefa hervorragende Arbeit geleistet und sei eine erfrischende und kompetente Stimme an der Spitze des Weltdachverbandes, schreibt die Uefa in einer Mitteilung.
Der Italo-Schweizer Gianni Infantino ist seit Oktober 2009 Generalsekretär der Uefa. Seit seiner Ernennung hat er als Mitglied der Uefa-Führung dazu beigetragen, den Nationalmannschafts- und den Vereinsfussball in Europa zu stärken, schreibt die Uefa.
Enge Beziehungen zur EU
Als mehrsprachiger Jurist stiess Gianni Infantino im August 2000 zur Uefa, wo er zunächst für diverse rechtliche, kommerzielle und Profifussball-Angelegenheiten verantwortlich war. Im Januar 2004 wurde er zum Direktor der Division Rechtsdienst und Klublizenzierung ernannt. Während seiner gesamten Zeit bei der Uefa war er auch bei der Etablierung enger Beziehungen mit der Europäischen Union, dem Europarat und verschiedenen Regierungsbehörden federführend.
Vor seiner Tätigkeit bei der Uefa war Infantino Generalsekretär des Internationalen Zentrums für Sportstudien (CIES) der Universität Neuenburg, nachdem er als Berater verschiedener Fussballinstanzen in Italien, Spanien und der Schweiz fungiert hatte.
Auf die Bewerbung von Michel Platini ging die Uefa in ihrem Schreiben nicht weiter ein.
Die restlichen Sieben
Mit dem Ernennen von Gianni Infantino als Frontrunner der Uefa steigt das Feld der Kantidaten für das Fifa-Präsidentschaftsamt auf sieben. In der Bildergalerie haben wir alle Kandidaten aufgeführt.
Noch nicht entschieden hat sich der Schweizer Michel Zen-Ruffinen. Am Sonntagabend brachte er sich am Westschweizer Fernsehen als Blatter-Nachfolger ins Gespräch. Er hätte noch bis heute um Mitternacht Zeit, seine Kandidatur anzumelden. Wahltermin ist der 26. Februar 2016
(red)