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Der SENET Diving Cup 2016 – ehemals Eindhoven Diving Cup – ist bereits wieder Geschichte und Michelle kann auf eine gute Wettkampfbilanz zurückblicken: Trotz nicht ganz einfacher Umstände konnte sie an die letztjährigen Erfolge anknüpfen bzw. diese toppen und 2 goldene sowie 2 silberne Medaillen nach Hause nehmen.
- Ihren ersten Einsatz hatte Michelle am Donnerstagmittag, den 4. Februar 2016 im Wettkampf vom 1m-Brett; nach einem packenden Wettkampf behielt sie am Ende das bessere Ende für sich und sicherte sich vor ihrer Landsfrau Madeline COQUOZ (SUI) und Kaja SKRZEK (POL) den Sieg mit knapp 370 Punkten. Nebst der Goldmedaille bedeutete dies ebenfalls das Erreichen der Qualifikationslimite für die Junioren-Europameisterschaften 2016 in Rijeka.
- Am Freitagmittag, den 5. Februar 2016 stand der Synchro-Wettkampf vom 3m-Brett mit ihrer Partnerin Madeline COQUOZ (SUI – Fribourg/Plymouth) auf dem Programm. Der erzielte zweite Platz mit der zugehörigen Silbermedaille hinter dem Team aus Polen (Dominika BAK & Kaja SKRZEK) und vor dem drittplatzierten Geschwister-Team aus Norwegen (Anne Vilde & Helle TUXEN) kann in Anbetracht der (kurzfristigen) Umstellung des Sprungprogramms und den fehlenden Trainingsmöglichkeiten durchaus als Achtungserfolg bezeichnet werden
- Am Samstagmittag, den 6. Februar 2016 stand der Wettkampf vom 3m-Brett auf dem Programm. Obwohl dies grundsätzlich Michelle’s Paradedisziplin ist, passte zu Beginn des Wettkampfes das eine und andere Puzzleteil noch nicht ganz zusammen und so resultierte nach dem dritten Durchgang und vereinzelter “Verschrauber” lediglich der 13. Zwischenrang. Nebst den strapazierten Nerven der Athletin und auch des Trainers Michael BARTH führte dies zu ziemlich platten Daumen bei den mitgereisten Fans. Im weiteren Verlauf des Wettkampfes verbesserte sie sich jedoch wieder kontinuierlich und lag vor der letzten Runde bereits auf dem 5. Zwischenrang. Mit einem starken Schlusssprung, welcher mit über 60 Punkten benotet wurde, schob sie sich mit insgesamt 383 Punkten an ihren Konkurrentinnen vorbei und musste lediglich ihrer Landsfrau Madeline COQUOZ (SUI) den Vorrang auf die Spitze des Podest überlassen, auf dem 3. Rang klassierte sich analog dem 1m-Wettkampf Kaja SKRZEK (POL). Nebst der Silbermedaille sicherte sie sich mit dem glücklichen Schlussspurt ebenfalls noch die Qualifikationslimite vom 3m-Brett für die Junioren-Europameisterschaften 2016 in Rijeka.
- Als krönenden Abschluss absolvierte Michelle am Samstagnachmittag, den 6. Februar 2016 gemeinsam mit Jonathan SUCKOW (SUI – Geneve Natation) den Multisponsor Teamevent. Hierbei mussten beide Athleten gesamthaft 6 Sprünge aus jeweils unterschiedlichen Sprunggruppen vom 3m-Brett und Turm absolvieren. Dank einer soliden Abschlussvorstellung sicherte sich das Schweizer Duo mit 326 Punkten vor Weissrussland (Yuliya BANDZIK & Artsiom BAROUSKI) und Ägypten (Maha Khaled EISSA & Youssef Amr EZZAT) den Sieg und durfte somit den wohlverdienten Pokal entgegen nehmen.
Das Umfeld in Eindhoven kann sicherlich als Herausforderung für die Athleten bezeichnet werden: Nebst einer hervorragenden Sprunganlage sehen sich die Athleten auch mit einem relativ hohen Geräuschpegel und einer grossen Anzahl von Teilnehmern (insgesamt über 250 Teilnehmer aus 20 Ländern) konfrontiert. Insbesondere Wettkämpfe mit über 30 Teilnehmern dauern relativ lange und führen zu grossen Pausen von über 20 Minuten zwischen den einzelnen Sprüngen, in denen es gilt, den Fokus und die Konzentration nicht zu verlieren.
Die Mission “SENET Diving Cup 2016” kann abschliessend als “erfüllt” bezeichnet werden; der erste Schritt an die Junioren-Europameisterschaften 2016 in Rijeka ist mit dem Erreichen der Qualifikationslimite in den Einzelbrettern geschafft. Nun gilt es in den verbleibenden Wochen und Monaten bis Ende Juni Routine zu gewinnen, die Ausführung der Sprungprogramme weiter zu perfektionieren und bestehende Schwachstellen so gut wie möglich auszumerzen.
Wir drücken weiterhin die Daumen – der nächste Ernsteinsatz steht bereits mit den Swiss Open am Wochenende vom 13. & 14. Februar 2016 in Zürich (> Link) auf dem Programm.