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Am 22. März 1872 wurde einem Christian Marbach in Blumisberg ein Wasserrecht für den Betrieb einer Knochenmühle an der Taverna verliehen. Die Liegenschaft gelangte 1922 in Besitz der Familie Winzenried; sie ist heute noch Eigentümerin in dritter Generation.
1928 wurde durch Jakob Gobet aus Noflen bei Bösingen ein neues Wasserrad aus Eichenholz erstellt. Er gilt als der letzte Wasserrad-Erbauer in der Region. 1948 wurde ein eisernes Rad mit 32 Schaufeln eingerichtet, das heute noch läuft. Es handelt sich um ein mittelschlächtiges Wasserrad mit einem Durchmesser von vier und einer Breite von 1,2 Metern. 1976 wurde die Anlage elektrifiziert.
In den Siebzigerjahren des letzten Jahrhunderts war das Schwellenwerk mit dem Mühlekanal umgefallen. Kanal und Rad wurden 1979 wieder neu erstellt. ja
Quellen: mündlich und: Die Mühlen des Sensebezirks, Beiträge zur Heimatkunde, Jg. 40, 1970, S.18 f.