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Gründungsmitglieder der Super League springen ab
Glaubt man Medienberichten, steht die European Super League wohl bereits vor dem Aus. Gemäss der britischen Presse haben sich Manchester City und Chelsea von den Gründungsplänen abgewendet.
Beide Teams hätten den Rückzug bereits eingeleitet, vermeldete die BBC unter Berufung auf interne Quellen. Sowohl Chelsea wie auch Manchester City, der designierte Champion der Premier League, gehörten bei den Planspielen zur Super League nicht zu den Initiatoren.
Zu einem System-Kollaps kam es offenbar auch in Spanien, wo sich die Gründungsmitglieder Atlético Madrid und der FC Barcelona von der Super League distanzierten. Barça-Präsident Joan Laporta äusserte sich gegenüber dem TV-Sender "TV3" in diese Richtung. Barcelona werde nicht an der Super League teilnehmen, wenn die Vereinsmitglieder einem solchen Unterfangen nicht zustimmten. "Es ist ihr Klub, also ist es auch ihr Entscheid", so Laporta.
Bestätigen sich die Berichte, haben vier der zwölf Gründungsmitglieder der European Super League bereits zwei Tage nach dem Startschuss ihren Rückzug vollzogen. Das Projekt, eine europäische Fussball-Superliga zu gründen, war bei Fans und Verbänden auf grossen Widerstand gestossen. In England sollen die Fan-Proteste auch zum Rücktritt von Manchester Uniteds Geschäftsführer Ed Woodward geführt haben.