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Seit dem Australian Open 2017 und der anschliessenden Geburt ihrer Tochter jagt Serena Williams dem 24. Grand-Slam-Titel hinterher, der sie auf eine Stufe mit der Rekordhalterin Margaret Court bringen würde. Doch die wie Roger Federer bald 40-jährige Amerikanerin muss weiter warten. Im Achtelfinal des French Open unterlag sie der Kasachin Jelena Rybakina (WTA 22) 3:6, 5:7. Sie wird in Wimbledon den nächsten, vielleicht erfolgversprechendsten Anlauf nehmen.
Damit sind bei den Frauen nur noch zwei Spielerinnen aus den Top 15 im Turnier, in der unteren Tableau gar keine mehr. Das bedeutet, dass eine aus dem Quartett Rybakina, Anastasia Pawljutschenkowa (WTA 32), Paula Badosa (WTA 35) und Tamara Zidansek (WTA 85) am Samstag im Final stehen wird.
Ganz anders die (Mit-)Favoriten bei den Männern. Die Nummern 2, Daniil Medwedew, und 5, Stefanos Tsitsipas, verloren bis in die Viertelfinals nur einen Satz – und treffen nun am Dienstag aufeinander. Der Sieger dürfte danach erster Herausforderer von Rafael Nadal oder Novak Djokovic sein.