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Als Gepäck bezeichnet man die Gesamtheit aller für eine Ortsveränderung (Gang, Lauf, Fahrt, Reise) mitgenommenen Gegenstände. Aktuell getragene Kleidung und Gehhilfen (wie Krücken, Gehstöcke) werden dabei nicht als Gepäck angesehen. Gepäck befindet sich meistens in Form von Gepäckstücken in zum Transport vorgesehenen Behältern, z. B. Kisten, Koffern, Rucksäcken, Taschen und Kleidersäcken.
Auf Flugreisen wird zwischen Bordgepäck (Handgepäck) und aufgegebenem Gepäck unterschieden. Bordgepäck sind Gepäckstücke, beispielsweise ein Trolley oder eine Plastiktüte, die in die Kabine mitgenommen werden. In Flugzeugen wird das Bordgepäck in der Regel im Stauraum oberhalb der Sitze aufbewahrt.
Viele Fahrzeuge haben einen Gepäck- oder Kofferraum. Es gibt auch zusätzliche Autogepäckträger.
In Bahnhöfen transportieren Gepäckträger das Gepäck mit einem Gepäckwagen, meist einer Stechkarre, zum Gepäckwagen des Zuges. Das von den Reisenden selbst mitgeführte Gepäck wird in Zügen in den Ablagen oberhalb der Sitzbänke oder in Gepäckfächern am Waggonende verstaut. Früher trugen Gepäckträger oder Dienstmänner das Gepäck wohlhabenderer Reisender gegen ein Trinkgeld auch individuell bis ins Zugabteil oder vom Ankunftsbahnsteig zur Droschke (Pferdetaxi). Heute benutzen Reisende in Flughäfen und Bahnhöfen einen Kofferkuli, um schweres Gepäck über längere Fussstrecken zu befördern.
In Hotels gehobener Kategorie wird das Gepäck der Gäste bei der Ankunft von dem Portier in Empfang genommen und von dem Bagagisten auf das Zimmer gebracht.
Das Gepäck von Expeditions- oder Abenteuerreisenden (etwa Bergsteigern, Wüsten- oder Urwaldtouristen, Forschern etc.) wird in abgelegenen oder unwegsamen Gegenden dieser Erde auch heute noch oft von einheimischen Trägern (häufig auch noch "Kulis" genannt) von Camp zu Camp transportiert.