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Cicor verzeichnet für das erste Halbjahr 2011 einen Nettogewinn von 0,3 Millionen Franken, nach einem Verlust von 1,5 Millionen Franken im Vorjahr. Der Umsatz zog um sieben Prozent auf 94,6 Millionen Franken an, in Lokalwährungen ergab sich ein Plus von 9,8 Prozent.
Der Auftragseingang stieg um 3,8 Prozent auf 96,5 Millionen Franken. Das Betriebsgewinn (Ebit) kletterte auf zwei Millionen Franken - das ist mehr als eine Verdoppelung im Vergleich zur Vorjahresleistung.
Wie Cicor mitteilte, sei die Unternehmensleistung allerdings durch Lieferengpässe in Japan sowie aufgeschobene Aufträge im Kernenergiesektor gebremst worden.
Gründung in China, Ausblick «verhalten positiv»
Weiter vermeldete Cicor «wegweisende Auftragsgewinne in allen Divisionen». Insbesondere der Geschäftsbereich Printed Circuit Boards sei um 10,1 Prozent auf 19,6 Millionen Franken Nettoerlös stark gewachsen. Zurückzuführen sei dies auf neue Aufträge in der Medizinaltechnik, der Raumfahrt sowie der Verteidigungstechnik.
In der zweiten Jahreshälfte will Cicor weiter wachsen. Dementsprechend wurde im aufstrebenden Markt China ein eigenes Unternehmen gegründet. Dieses soll dem Aufbau neuer Produktionskapazitäten dienen. Zudem hat Cicor seine Vertriebsstruktur in den USA weiter ausgebaut.
Den Ausblick bezeichnet das Unternehmen als «verhalten positiv», ohne sich auf konkrete Prognosen einzulassen.
(tno/kgh/sda/awp)