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Christine de Pizan baut schreibend bereits im Jahre 1405 eine Stadt für Frauen, in der diese selbstbestimmt leben und gleichberechtigt lernen können. Sara Ahmed publiziert 2017 einen Text, in dem sie nach den aktuellen Möglichkeiten fragt, ein feministisches Leben zu führen. – Mehr als sechs Jahrhunderte trennen Christine de Pizan und Sara Ahmed, die Fragen der beiden Philosophinnen allerdings zielen in eine ähnliche Richtung. In ihrem Mut, gegen allgemein anerkannte Vorstellungen die Stimme zu erheben, anzuecken und dafür die Konsequenzen zu tragen, entsprechen sie sich: Beide ergründen in ihren Schriften, wie mit Sprache eine soziale Wirklichkeit gestaltet werden kann, in der ein sorgfältiger Umgang aller mit allen möglich wird.