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Heb. 11,12
Deshalb sind auch von einem, und zwar Gestorbenen, geboren worden gleichwie die Sterne des Himmels an Menge, und wie der Sand am Ufer des Meeres, der unzählig ist.
1. Mose 15,5
Und er führte ihn hinaus und sprach: Blicke doch gen Himmel und zähle die Sterne, wenn du sie zählen kannst! Und er sprach zu ihm: Also wird dein Same sein!
Die Sterne am Himmel, die für uns mit dem baren Auge sichtbar sind, können gezählt werden. Jedoch gibt es weitaus mehr Sterne, die für unser Auge nicht sichtbar sind. Genau so ist es mit dem Sand am Ufer des Meeres. Hätte man alle Sandkörner gezählt, so würde das Meer immer wieder neue Sandkörner anspülen. So wie also die Anzahl Sandkörner am Meeresufer für uns nicht direkt sichtbar und verborgen bleiben, so ist es auch mit den Sternen, denn direkt sind nie alle Sterne für uns sichtbar. Wenn alle Sandkörner vom Ufer des Strandes weggenommen würden, spült eine neue Meereswoge alsobald neue Sandkörner hinzu, so dass diese neuen Sandkörner wiederum nicht gezählt werden könnten.
Es kann also in diesen Aussagen von einem synonymen Parallelismus ausgegangen werden. Dieser hat u. a. die Besonderheit, dass wenn eine Aussage bekannt ist, die andere Unbekannte gelöst werden kann z. B. 5 = x – 5.