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Der Winter 2009/2010 war schneereich und kälter als in den letzten Jahren. Im März litten die Bergregionen unter kalten Temperaturen, während es in den tiefen Lagen in der zweiten Hälfte leicht wärmer als üblich war. In der Westschweiz fiel bereits der März, in der restlichen Schweiz auch der April sehr trocken aus. Im Rhonetal, in den Vispertälern und im Hinterrhein regnete es gerade mal 10 Prozent der üblichen Regenmenge. Am 25. April wurde der erste Sommertag des Jahres registriert. Der ersehnte Regen fiel im Mai und als es einmal angefangen hatte zu regnen, wollte es zum Leidwesen der Bauern nicht mehr aufhören. Die erste Maihälfte war landesweit zu kühl und zu regenreich. Erst das Monatsende brachte wieder Sonnenschein und Wärme. Ab der zweiten Juniwoche folgte eine weitere trübe und nasse Zeit, bevor Ende Juni der Hochsommer Einzug hielt. Die Sommerhitze setzte sich im Juli fort, erst gegen Ende des Monats wurde es erneut kühl und regnerisch. Der August war etwas zu warm, in den meisten Landesteilen sonnenarm und teilweise deutlich zu nass. Ab dem 26. August kam der Hochsommer nochmals kurz zurück, bevor dann Ende des Monats endgültig der Herbst Einzug hielt und erstmals Schnee bis auf 1500 m ü. M. fiel. Der Herbst liess nichts zu wünschen übrig mit viel Sonne, aber bereits kühlen Nächten.
Dossier Nr. 443 SBV-Jahresüberblick vom 22. Dezember 2010
Das Wetter im Jahr 2010
2010 – Jahr der Wetterextreme