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Die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren um den Todesfall beim Verlad von Zuckerrüben in Domdidier beendet. Die genaue Ursache für den Sturz des Opfers auf die Gleise ist nicht bekannt.
Am 9. Oktober 2019 ist ein Mann bei einem Rangiermanöver mit einem Zug auf den Gleisen tödlich verunfallt. Der 21-Jährige arbeitete auf einem Gleisabschnitt der Genossenschaft «Für die Verladung von Zuckerrüben Broye-Vully» im Industriequartier von Domdidier. Während dem Verladen von Zuckerrüben rangierte der Mechaniker einen Bahntraktor mit vier Güterwagen per Fernsteuerung und geriet dabei unter die fahrende Zugskomposition. Er erlag noch am Unfallort seinen Verletzungen.
In Zusammenhang mit diesem Arbeitsunfall hat die Freiburger Staatsanwaltschaft nun eine Einstellungsverfügung erlassen, wie Staatsanwalt Jean-Luc Mooser am Mittwoch mitteilte.
Mängel bei Ausbildung
Laut der Staatsanwaltschaft zeigten die Ermittlungen, dass das Opfer aus ungeklärtem Grund die Kabine verliess, während die Lokomotive mit vier Waggons in Bewegung war. Das Opfer sei plötzlich von der Plattform gerutscht und auf die Gleise gestürzt, bevor es vom Zug erfasst wurde.
Die Staatsanwaltschaft weist in ihrer Einstellungsverfügung darauf hin, dass bei der Ausbildung des Opfers im Umgang mit der Fernsteuerung zwar Mängel festgestellt worden seien, die Ursache des Unfalls aber nicht mit Sicherheit bestimmt werden könne. Der genaue Tathergang habe nicht bestätigt werden können, und es sei daher nicht klar, ob eine «angemessene Ausbildung» den Sturz und damit den Unfall hätte verhindern können. Eine Straftat könne daher nicht begründet werden.