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Seit seiner frühesten Jugend baute Marc Antiglio Modelleisenbahnanlagen. Sie wurden immer grösser, komplizierter, realistischer und er teilte seine Konstruktionen mit Freunden. Jeden Donnerstagabend arbeitete er auf dem Dachboden seines Hauses bis um Mitternacht an seiner Anlage. Willy Kaeser, ein besonderer Freund, war immer mit dabei.
Neben dem gemeinsamen Bau einer Modelleisenbahnanlage hatten die beiden Freunde eine weitere gemeinsame Leidenschaft: Autorennen.
Von 1966 an war Willy Kaeser während mehr als 5 Jahren als Rally-Navigator für Marc Antiglio tätig. Mit seiner präzisen und akribischen Arbeitsweise bot Willy Kaeser alle Vorzüge, die ein Fahrer suchte.
1970 wurde Marc Antiglio Schweizer Meister in der Disziplin der Bergrennen und der Rundstrecke. Hierbei erhielt er auch die Hilfe seines Freundes, der sich um die Logistik des kleinen Teams rund um den Renault Alpine 1300 kümmerte.
Willy Kaeser war ein leidenschaftlicher Sportler und hatte zwei bemerkenswerte Sportkarrieren. Als Leichtathlet gelang es ihm sehr schnell, sich in der Disziplin Hochsprung durchzusetzen, wo er bald seinen ersten Freiburger Meistertitel in dieser Disziplin errang und sogar einen Rekord aufstellte.
Trotz seiner Begabung in dieser Disziplin, vernachlässigte er die anderen Bereiche des Sports nicht. Seine technische Finesse und seine besondere Brillanz machten ihn zu einem der komplettesten Sportler.
Er bewahrte sich immer eine tiefe Sympathie für die Leichtathletik und half Jahr für Jahr beim Murtenlauf mit, wo er die verschiedensten Funktionen erfüllte und Mitglied des Organisationskomitees war.
Als er auf die Fünfzig zuging, wollte Marc Antiglio eine noch grössere Anlage aufbauen und diese mit der Öffentlichkeit teilen. Dies war der Startschuss für den Kaeserberg.
Nach dem Projektstart, erlag Willy Kaeser im November 1984 im Alter von 49 Jahren seiner schweren Krankheit.
Als Hommage für seinen Freund, der viel zu früh von uns gehen musste, nannte Marc Antiglio die neue Anlage Kaeserberg.
Willy Kaeser hat dieses neue Projekt leider nie kennengelernt, aber er wäre sicherlich sehr stolz darauf gewesen.
Willy Kaeser (rote Mütze) mit Marc Antiglio bei den 24 Stunden von Le Mans.
Marc Antiglio arbeitete 1971 als Teamchef eines Schweizer Teams bei den 24 Stunden von Le Mans. Willy Kaeser war für die Zeitnahme und den Rundenablauf zuständig.
Der Betrieb von Zügen auf einem solchen Netz erfordert einen enormen Wartungsaufwand. Das technische Team muss regelmäßig Schienenfahrzeuge reparieren, Schienen und Räder reinigen und Weichen warten.
An Publikumgstagen fahren unsere Züge mehr als 7 Stunden und die Modellbahnhersteller sahen eine solch intensive Nutzung nicht unbedingt vor. Deshalb hat unsere Anlage etwas mehr als hundert Tage im Jahr für die Öffentlichkeit und etwa fünfzig weitere Tage für private Besuche geöffnet.
Die Kartonbillette (auch Edmondsonsche Fahrkarte genannt) im Format 30,5 x 57 mm wurden 1836 vom Engländer Thomas Edmondson erfunden. Die damals übliche Ausgabe von kleinen Zetteln als Fahrausweise von der Postkutschenzeit übernommen, befriedigten Ihn nicht und er begann ein neues Fahrkartensystem zu entwickeln.
Im Zug stanzte der Fahrkartenkontrolleur das Kartonbillet mit einer Lochzange. Jeder Fahrkartenkontrolleur hatte sein eigenes Stanzgerät und die jeweiligen Stanzgeräte hatten verschiedene Stanzformen. Anhand der Form des gestanzten Lochs konnte man zuordnen welcher Fahrkartenkontrolleur die Kontrolle durchgeführt hatte. Es gab Regeln, wo das Ticket gestanzt werden musste: Bei Reisebeginn, bei einer Unterbrechung und bei Ende der Reise.
Elektronische Tickets ersetzten Kartontickets erst 150 Jahre nach ihrer Erfindung. Auf den Fahrplanwechsel 2007/2008 wurde in der Schweiz der Verkauf von Kartonbilletten fast vollständig eingestellt. Ihr Kartonbillet wurde in Worb gedruckt, die bunten Billette sollen Sie an die 90er Jahre erinnern und vor allem an Ihren Besuch am Kaeserberg.
Der Respekt vor der Umwelt ist ein ethisches Prinzip. Bei der Planung und dem Bau des Gebäudes, hat die Stiftung der Kaeserbergbahnen den Fokus auf saubere und erneuerbare Energien gesetzt.
Die Anlage wird mit 72 Solarkollektoren (92 m²) versorgt. Die Heizung des Gebäudes erfolgt über eine Wärmepumpe. Diese wird von 6 Erdwärmesonden, die bis zu 150 Meter in die Tiefe reichen, gespeist.
Der Kaeserberg - eine umweltfreundliche Stiftung.
Werden Sie ein Mitglied des Kaeserbergs und profitieren Sie gleich von folgenden Vorteilen:
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