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Selbstversorgungsgrad
Da die inländische Produktion nur circa 60 Prozent des schweizerischen Nahrungsmittelkonsums deckt, sind Einfuhren unumgänglich. Allerdings ist in zahlreichen Ländern, aus denen die Schweiz Agrarerzeugnisse importiert, der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen erlaubt. Unter diesem Gesichtspunkt ist der Selbstversorgungsgrad auch eine Messgrösse für das Risiko, dass durch kontaminierte Importe gentechnisch veränderte Pflanzen in die Schweiz eingeführt werden.
Der Selbstversorgungsgrad wird anhand des Energiegehalts der verschiedenen Nahrungsmittel berechnet. Ermittelt wird der Brutto-Selbstversorgungsgrad. Dieser beinhaltet auch jenen Teil der einheimischen Nahrungsmittelproduktion, die auf Futtermittelimporten beruht. Der Indikator beziffert den prozentualen Anteil der Energie aus einheimischen Nahrungsmitteln an der gesamten Energieaufnahme aus Nahrungsmitteln.
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