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Der Blinden-Fürsorge-Verein Innerschweiz BFVI begleitet, fördert, berät, unterstützt und betreut Menschen mit psychischen oder körperlichen Beeinträchtigungen sowie betagte pflegebedürftige Menschen. Die Unterstützung Blinder oder Sehbehinderter in der Erhaltung und Entwicklung ihrer persönlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten ist dabei ein zentrales Anliegen.
Die Dienstleistungen umfassen die Bereiche Wohnen, Pflege, Arbeiten, Beratung und Rehabilitation. Der Blinden-Fürsorge-Verein Innerschweiz BFVI wurde 1906 von Luzerner Bürgern und Politikern unter Führung von Amtsarzt Dr. med. Laurenz Paly und Professor Jost Troxler mit Hilfe der Baldeggerschwestern gegründet. Die ersten Vereinsstatuten umschrieben den Vereinszweck folgendermassen: ” Mittel zu sammeln für die Gründung eines Blindenheims für alleinstehende oder aus anderen Gründen der Versorgung bedürftige Blinde des Kantons Luzern”. Im Jahre 1919 erwarb der Verein die teilweise überbaute Liegenschaft “Merkur” bei der Waldegg in Horw zwecks Errichtung eines Blindenheims mit Werkstätten. Die Eröffnung des Blindenheims erfolgte am 25. April 1921 mit den ersten 22 arbeitsfähigen Blinden.
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