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Die Gemeindeversammlung Oberschrots durfte sich am Freitag einmal mehr über einen positiven Rechnungsabschluss freuen. Bei einem Aufwandstotal von rund 4,32 Millionen und einem Ertragstotal von 4,58 Millionen Franken schloss die laufende Rechnung 2012 mit einem Überschuss von 260 000 Franken ab. «Das gute Rechnungsergebnis ist dabei in erster Linie auf die um zehn Prozent höher als budgetiert ausfallenen Steuererträge zurückzuführen», erklärte Ammann Armin Jungo. Die positive Rechnung ermöglichte es, der Gemeinde freie Abschreibungen von 190 000 Franken vorzunehmen.
Neue Wohnfläche
Anlässlich der laufenden Arbeiten an der Ortsplanungsrevision hatte der Gemeinderat beschlossen, freies Land von rund 9000 Quadratmetern Fläche im Riedere-Quartier als Wohnzone zu erschliessen und – weil es sich dabei um Gemeindeland handelt – der Gemeindeversammlung dafür ein Kreditbegehren im Umfang von 370 000 Franken vorzulegen. Die provisorische Parzellierung sehe dabei die Schaffung elf neuer Baulandparzellen zwischen 650 und 950 Quadratmetern sowie einer Stichstrasse vor. Für das Projekt sind laut Jungo bei der Gemeinde bereits sieben unverbindliche Vorreservationen eingegangen. Obwohl einige Stimmen aus der Versammlung die provisorischen Parzellen als «zu gross» taxierten, wurde das Kreditbegehren ohne Gegenstimme genehmigt. Auch wurden die Baulandpreise der «Riedere, 4. Etappe» auf 155 respektive 140 Franken pro Quadratmeter festgelegt. Ein Kreditbegehren über 200 000 Franken zur dringenden Sanierung der Gemeindestrasse und des baufälligen Sauberwasserkanals in der Gousmatte fand ebenfalls seine Genehmigung.