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Thailand war einst der Ruhepool im kriegerischen Südostasien. Betroffen vom Krieg unter Beteiligung der Russen und Amerikaner waren einst in den 1970er Jahren sowohl Vietnam, wie auch Laos und Kambodscha. In vielen Ländern gab es unzählige Tote. Für die USA ist Vietnam noch heute ein Horror, weil dorthin Bodentruppen entsandt wurden, die von den Einheimischen massenweise getötet wurden. Bis heute hat man in den USA dieses Trauma nicht verdaut. Viele US-Soldaten verbrachten damals ihren Fronturlaub nicht in der Heimat, sondern in Thailand, genauer gesagt in Pattaya. Dieser Ort im Osten von Thailand wurde aber auch schnell zu einem Schandfleck des gerade aufblühenden Tourismus in Thailand. Noch lange Zeit danach war der Ort als ein Ort für den Sextourismus verschrien. Heute hat sich auch der Osten Thailands davon erholt.
Von Pattaya nach Phnom Phen
Heute suchen tausende von Touristen Pattaya auf, um dort Urlaub zu machen und einen kurzen Trip nach Kambodscha und nach Laos zu erleben. Entsprechende Angebote in Bezug auf Busfahrten gibt es dorthin natürlich auch. Doch auch fliegen kann man. Allerdings sind die Bustrips wesentlich günstiger, wenn auch von der Zeit her aufwändiger. Es kommen bis auf den heutigen Tag auch Nachkommen von ehemaligen US-Soldaten, die in Vietnam, Laos und Kambodscha gedient haben und vielleicht hier gefallen sind. Zudem zieht es auch die Nachkommen derer US-Bürger hierher, deren Vorfahrin von hier stammt. Denn viele US-Soldaten nahmen ihre thailändische Geliebte mit in die USA. Es ist als ein buntes Völkchen, das sich in Pattaya versammelt, um nach Kambodscha zu fahren.