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Die Studie untersuchte die Wandlung der Erzählweise für Kinder unter dem Einfluss der Reformpädagogik bis 1925.
Gegenstand der Untersuchung waren die zwischen 1900 und 1930 in den Deutschschweizer Kantonen erschienenen Lesebücher für die 2. und 3. Klasse sowie die Erzählungen von Johanna Spyri, Ida Bindschedler, Elisabeth Müller und Olga Meyer, die in der deutschen Schweiz sehr populär waren.
Die Entwicklung einer spezifischen Erzählsprache für die Kinder in der Schweiz liess sich einerseits als Resultat der damaligen pädagogischen Diskussion in der deutschsprachigen Schweiz und Deutschland herleiten, andererseits aus dem zunehmenden Wunsch nach politischer Abgrenzung von Deutschland.
Die Studie wurde im Rahmen des Projekts "Lexikalische Diffusionsprozesse zwischen dem Deutsch Deutschlands und dem Deutsch der Schweiz" (Leitung Prof. Dr. Roland Ris) durchgeführt.
Barbara Helbling: Die Reformpädagogik und die Schweiz.
In: Nebenan, S. 33-47
Verena Rutschmann: Annäherung und Entfremdung: zum Verhältnis der deutschen Literaturen.
In: Nebenan, S. 15-32.
Projektleitung: Prof. Dr. Roland Ris; Mitarbeiterinnen: Dr. Barbara Helbling und Dr. Verena Rutschmann
Laufzeit: 1992-1993