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einzelne Abschnitte zu verschiedenen Zeiten von den Eidgenossen erobert und von diesen bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts als Untertanenländer behandelt wurden. Aber auch in diesem Untertanenverhältnis bildete das Land keine Einheit. So gehörte z. B. die Leventina, die älteste der «ennetbirgischen» Vogteien, ausschliesslich dem Lande Uri, während das Bleniothal, die Riviera und Bellinzona den drei Urkantonen gemeinsam unterstanden und die Vogteien Locarno, Valle Maggia, Lugano und Mendrisio von den zwölf alten Kantonen verwaltet wurden.
Von Bedeutung für uns ist die Tatsache, dass alle die mehreren Kantonen untertanen Vogteien keineswegs etwa unter einem gemeinsamen Landvogt und einer einheitlichen Herrschaft standen, sondern vielmehr jede für sich von einem auf die Dauer von zwei Jahren abwechselnd von den verschiedenen Kantonen gewählten und mit speziellen Vollmachten ausgerüsteten Landvogt verwaltet wurde. Derart ermangelte die Oberherrschaft über diese italienischen Vogteien jeglicher Einheitlichkeit und blieb jede einzelne Vogtei von den übrigen völlig geschieden.
Ferner ist zu bemerken, dass der jeweilige suveräne Kanton, dem hauptsächlich die wirtschaftliche Ausbeutung der ihm für eine bestimmte Zeit zugewiesenen Vogtei am Herzen lag, sich nur wenig oder auch gar nicht um die Sitten, Bräuche und Ueberlieferungen seiner Untertanen zu kümmern pflegte, die nur dann unangetastet blieben, wenn sie den Absichten der Herrschenden nicht im Wege standen. Nun waren die territorialen und historischen Grenzen der einzelnen Vogteien älter als die Eroberung und reichten wahrscheinlich bis zu den Zeiten des oberitalienischen Comune (Gemeindewesens) zurück.
Und so bildeten die alten Vogteien, die sich in den heutigen Distretti oder Regierungsbezirken noch erhalten haben, die einzigen historisch-administrativen Einheiten, bis sie am Anfang des 19. Jahrhunderts zu einem einzigen suveränen Staate, dem Kanton Tessin, vereinigt wurden. Weit längere Dauer hatten im Tessin die lombardischen geistlichen Hoheitsrechte. Erst 1888 entstand das Bistum Lugano, während bis dahin die «Tre Valli» (Leventina, Blenio und Riviera), Brissago und das Val Capriasca von Mailand und der Rest des Kantons von Como abhängig gewesen waren.
Die Errichtung eines eigenen Bistums änderte aber nichts an dem Ritus, der in den einst von Mailand abhängigen Vikariaten immer noch ambrosianisch und in den ehemals unter Como stehenden Kirchen römisch verblieb. Was Graubünden betrifft, kann nicht erwiesen werden, dass das Bergell und die Mesolcina jemals einer andern geistlichen Macht als dem Bistum Chur unterstanden haben. Das Puschlav seinerseits bildete lange Zeit ein Streitobjekt zwischen Chur und Como, bis es im 16. Jahrhundert an Como kam und dann 1869 neuerdings dem Bistum Chur angegliedert wurde. In konfessioneller Hinsicht sind der ganze Kanton Tessin, die Mesolcina und drei Viertel der Bewohner des Puschlav katholisch, reformiert dagegen der bleibende Viertel des Puschlav und das ganze Bergell.
Geographische Lage und geschichtliche Entwicklung bestimmen die Mittelpunkte, die auf die Verkehrs- und die sprachlichen Verhältnisse einen bedeutenden Einfluss auszuüben vermögen. Ein solches Zentrum war für die italienische Schweiz und ist heute noch Mailand, sowie in beschränkterem Umfang auch Como. Für die Bündner Thäler käme in dieser Hinsicht auch noch Chur in Betracht, aber nicht das germanisierte Chur sondern das alte ladinische Chur. Es scheint aber glaubwürdig, dass die grosse Entfernung dieser Stadt und ihre geringe kulturelle Bedeutung sie verhindert haben, auf die sprachlichen Geschicke der südlichen Thäler einzuwirken. Wichtige lokale Zentren für das Tessin sind Bellinzona, Locarno, Lugano und Mendrisio, für das Bergell Chiavenna und für das Puschlav Tirano.
Sehr verwickelt ist noch die Frage nach der ethnischen Abstammung und Zugehörigkeit der unsere Gebiete vor der Eroberung durch die Römer bewohnenden Völkerschaften. Offenbar hatten sich auch im Tessin keltische Stämme niedergelassen, wenn nämlich die Annahme richtig ist, dass Ortsnamen wie Nante (Airolo), Breganzona, Dune (Lugano) und andere Zusammensetzungen mit -dunum, sowie Formen auf -âcum (Cavagnago, Brissago) auf die keltische Sprache zurückgeführt werden dürfen. Es scheint, dass solche charakteristische Namen und besonders die Formen auf -âcum im Einzugsgebiet der Adda wie auch in Graubünden fehlen.
Dagegen treten in allen unseren Landschaften, sowie im nördlichen Graubünden Namen auf -ascu, -a häufig auf, welches Suffix man auf das Ligurische zurückführt. Den gleichen Ursprung scheint auch das Suffix -incu (in den Ortsnamen Landarenca und vielleicht auch Malenco im Veltlin) zu haben, das sich später mit dem germanischen -ingu vermengt hat. (Einige Gelehrten möchten -ascu ebenso wie -incu allerdings auch noch den Kelten zuschreiben). Die alten Schriftsteller erwähnen ferner noch die Lepontier (vergl. Leventina = Lepontina) als Bewohner des Thales von Ossola (Oscela) oder Eschenthales und des heutigen Tessin (oder doch wenigstens von dessen nördlichem Abschnitt).
Auch scheint es, als ob das Veltlin bis zum Comersee von den Rätiern besetzt gewesen sei. Von den Sprachen der Rätier, Lepontier und Ligurer wissen wir aber nichts oder nur sehr Weniges, so dass wird zur Zeit noch darauf verzichten müssen, uns ein klares Bild von all diesen ethnischen Verhältnissen machen und daraus sichere Schlüsse auf die Elemente der heutigen Sprache der lombardisch-alpinen Bewohner vor und zur Zeit des Einfalles der Kelten ziehen zu können. - Was dann die infolge des Zerfalles des römischen Reiches und der Barbareneinfälle neu hinzugekommenen ethnischen Elemente betrifft, liegt kein Grund vor, die südalpinen Landschaften von der übrigen Lombardei getrennt zu betrachten. Wir wollen in dieser Beziehung einzig bemerken, dass man in der italienischen Schweiz keinerlei Spuren von jener germanischen Kolonisationstätigkeit der Walser findet, die im Eschenthal (Ossola), Sesiathal und im Aostathal noch so offenkundige Ueberreste hinterlassen hat. Das deutsche Dorf Bosco im Maggiathal scheint einen blosser Ableger der Deutschen zu bilden, die sich im benachbarten Formazzathal (Pommat) niedergelassen hatten.
3. Dialektgliederung.
Die westlombardischen Dialekte können nach praktischen Gesichtspunkten in eigentliche lombardische und in alpine Mundarten eingeteilt werden. Die ersten finden sich in der Tiefebene und in den Voralpen (inkl. Locarno, sowie das linke Ufer des Tessin und des Langensees in den Bezirken Bellinzona und Locarno), die andern in den Hochthälern der Flussgebiete der Tosa, des Tessin und der Adda, wovon auf bündnerischem Boden das Puschlav und Bergell zum Addagebiet und die Mesolcina zum Tessingebiet entfallen und auf Boden des Kantons Tessin die Landschaften des sog. Sopraceneri gehören.
Die natürlichste Gruppierung ist die folgende, die auf die mundartlichen Eigenheiten und die historische Zugehörigkeit gegründet ist: I. Lombardische Mundarten im eigentlichen Sinn, mit den Unterabteilungen 1) Mendrisio, 2) Lugano, 3) linkes Ufer des Tessin und des Langensees in den Bezirken Bellinzona und Locarno; II. Alpine Mundarten: a) Tessin und Mesolcina mit 4) Locarno (Land; Verzasca, Centovalli und Onsernone), 5) Valle Maggia, 6) Bellinzona, 7) Riviera, 8) Bleniothal, 9) Leventina, 10) Mesolcina; b) Flussgebiet der Adda mit 11) Bergell, 12) Puschlav.
Das hauptsächlichste Unterscheidungsmerkmal zwischen den lombardischen und alpinen Dialekten besteht in der Behandlung des k, g vor a und andern Vokalen. In den alpinen Mundarten wandelt es sich in einen Palatallaut, so z. B. lombard. camp, aber alpin ćamp («Feld»),
oder lombard. gamba = alpin ģamba («Bein»).
Uebrigens stellt die Unterscheidung in lombardische und alpine Dialekte nicht nur ein geographisches, sondern auch ein Klassenverhältnis dar. Die lombardische Gemeinsprache verbreitet sich in den wichtigeren Zentren (auch im alpinen Sprachgebiet) unter den Gebildeten, die sich ihrer fast ausschliesslich bedienen, immer mehr, wobei sich allerdings hie und da die Eigentümlichkeiten des lokalen Dialektes hineinmischen.
Zur Illustration der eben angeführten Einteilung mögen folgende dialektische Merkmale dienen. a) Gemeinsame Merkmale der lombardischen, voralpinen und alpinen Mundarten: Der Laut ö, der dem italienischen Diphthong uo (z. B. in nuovo) entspricht, ist an gewisse Bedingungen gebunden und tritt nur auf, wenn ein -y, ein -i oder ein -u folgte, also lat. novu = ¶
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nöf, aber nova = nọva, lat. folia = föja;
mailändischem pyasa und męza entspricht noch pya.tsa, me.dza (mit nicht reduzierten ts, dz);
nach betontem e wird n zu ñ, so in bene = beñ gegenüber lombardischem bẽ;
s vor Konsonant wird zu š: špọs («Gatte») gegenüber mailändisch spos.
Damit ist freilich nicht gesagt, dass nun jedes Merkmal überall vorkommen müsse und zwar schon deshalb nicht, weil für viele Ortschaften noch keine sichern Nachrichten vorhanden sind. b) Von den Merkmalen, die den alpinen Dialekten allein zukommen, seien die folgenden hervorgehoben, wobei wiederum zu beachten ist, dass für verschiedene Gegenden noch genaue Konstatierungen des Lautstandes fehlen und dass diese Merkmale nicht alle über das ganze alpine Gebiet verbreitet sind: k, g vor a und andern Vokalen wird palatalisiert (wie schon bemerkt);
betontes a hat die Tendenz, sich in e zu verwandeln, z. B. in levent. čęf = ital. chiave;
-atu und -ati werden zu -au, -ai, woraus in den heutigen Mundarten -ọw, ọu, -o, -u bezw. -ęy, ẹy, -ę, -ẹ entstehen, z. B. prai = ital. prati, purtau = ital. portato (dies findet sich auch vereinzelt im Sottoceneri);
dem geschlossenen e von ital. potere entspricht hie und da der Diphthong ey, so pudey etc.;
dem lombardischen pyazę, fazö = ital. piacere, fagiuolo stehen im Val Maggia und anderswo gegenüber pyaže, fažöw;
mailändischem pęs = ital. pesce entspricht die Form pęš;
für ital. maggio, lombard. maģ haben wir manž mit eingeschobenem n, das sich seinerseits in mayž oder maynž auflöst.
Andere Charakterzüge verbinden einzelne Untergebiete miteinander, die meistens benachbart sind: wir sehen aber bisweilen auch entfernte Thalschaften miteinander gehen, so z. B. die Bündnerthäler mit dem Anzascathal im Ossolagebiet. Soweit wir heute unterrichtet sind, ist es nicht möglich, einen einzigen lautlichen Charakterzug anzugeben, welcher der gesamten italienischen Schweiz ausschliesslich eigentümlich wäre, ja nicht einmal für die alpinen Varietäten gibt es einen solchen.
Nur für das Ensemble der Mundarten des Tessin, von ^[Ergänzung: Locarno und] Bellinzona aufwärts, und der Mesolcina besteht ein solcher, soviel man weiss, in der Verwandlung des auslautenden -l vom Suffix -ọl[o] in w: fazöw = fagiuolo. Die Bündnerthäler des Addagebietes besitzen für sich allein die syntaktische Konstruktion «si pentire» und «si pentendo» statt pentirsi, pentendosi, wie im ^[Ergänzung: lombardischen und] italienischen. Eine grössere Einheit war bei der politischen Zerstückelung und den gewaltigen Schranken, welche die Gebirge und Seen darstellen, nicht zu erwarten.
Endlich wäre eine lange Reihe von Sonderzügen aufzuzählen, welche die enger begrenzten Sprachlandschaften von einander unterscheiden. Hierbei machen die Merkmale nicht immer genau an der politischen Grenze Halt, sondern sie überspringen oft die Schranke oder erreichen sie diesseits nicht ganz. Schärfere Abgrenzungen lassen sich da beobachten, wo die politischen Grenzen älter sind und stärkere geographische Einschnitte durchgehen. So zwischen Puschlav und Veltlin, zwischen Bergell und Chiavenna.
Die Mundart von Poschiavo stellt geradezu eine ältere Phase des Veltliner Dialekts dar, wobei die Aussprache -u der Katholiken für -atu gegenüber -a des Dialektes von Chiavenna und Veltlin besonders charakteristisch ist. Die Protestanten von Poschiavo sprechen ebenfalls -a. Das Bergell hebt sich auffallend scharf ab, nicht nur von Chiavenna, das ganz lombardisch ist, sondern auch von den einheimischen Mundarten der Umgebung und des San Giacomo-Thales. Dieser Gegensatz erklärt sich nicht allein durch alte politische und kirchliche Grenzen, durch die Beziehungen des Bergell zu Bünden, sondern, in den letzten Jahrhunderten, durch die Verschiedenheit der Konfession.
Ziemlich scharf ist auch der sprachliche Unterschied zwischen dem Misoxerthal und dem benachbarten Gebiet von Bellinzona. Daran ist die alte politisch-kirchliche Grenze schuld, denn Lumino, das letzte bellinzonesische Dorf, gehört eigentlich geographisch schon zum Misox und ist durch kein Terrainhindernis vom ersten Bündnerdorf San Vittore getrennt. Und doch unterscheidet sich Lumino durch zwei wichtige Lautzüge lombardischen Charakters von diesem Dorfe; durch das ü für u (mür), das zwar in Lumino dem Klange nach sich etwas dem u nähert, und durch die Verwandlung von intervokalischem l in r (škara = scala). Vittore hat u und l.
Auf die Phonetik der einzelnen Untergebiete können wir hier nicht eingehen. Wir zitieren nur einige besonders frappante Einzelheiten. Dem Gebiet von Mendrisio, dessen Dialekt sich vom allgemeinen Lombardisch am wenigsten unterscheidet, ist die Aussprache ọ für a vor l+ Konsonant eigen, z. B. in kọlt, ital. caldo;
im Luganesischen treffen wir hier und da noch alpine Züge, wie natürlich;
so hat Isone, das übrigens politisch noch zum Sopraceneri gehört, Spuren der Palatalisation von ka. Im Sottoceneri finden sich auch einige u- Inseln im ü- Gebiet, z. B. in Bidogno und Breno;
im Val Colla und anderwärts wird zweikonsonantischer Ausgang der Wörter nicht geduldet und entweder ein -e oder ein -a angehängt: ka.mpe für campo, -i, volpe = volpe, -i, ga.mbe = gamba, etc.;
padra = padre, ka.vre = capre, kwa.tre = quattro, dọ.bya = doppio, -ppi, -ppie, -ppia, etc. Im Gebiet von Locarno erwähnen wir einige interessante Flexionen, wie das Perfekt kanto.ba = ital. cantei, das Futur kantaro.ba = ital. canterô;
auch das Maggiathal kennzeichnet sich durch sonderbare Formen, wie den Kondizional farü.sba = ital. farebbe;
die Mundart von Bellinzona wandelt ọ vor Konsonantengruppen in ọ (mọška, mosca) und, auf dem Lande, fy in š, z. B. in Sementina, f in h z. B. in hil da hęr = ital. filo di ferro (in Gorduno);
die Leventina hat, wie Poschiavo, sem für io sono, sie kennt im untern Teil die Wiederholung des Pronomens vor dem Zeitwort nicht: al gal kanta, la galina kanta = lomb. el gal el kanta, la galina la kanta;
ferner sind die Vokalassimilationen in der untern Leventina und der Riviera auffallend: so gleicht sich auslautendes a regelmässig dem Tonvokal an: va.ka = vacca, tęrę = terra, pye.ne = piena, pọ.rtọ = porta, ọ.rọ = ora, du.ru = dura, lü.nü = luna, gali.ni = gallina.
Im Adda-Gebiet spürt man etwas deutlich die Nähe des Rätoromanischen, wie in der Erhaltung der Gruppen pl, bl, fl, des auslautenden -s unter gewissen Bedingungen u. s. w. Auch das Vokabular verrät den Einfluss des Engadins, wie aus folgenden Wörtern hervorgeht: er, auch;
davent, weg;
terz, Praepos. = neben;
or, dador = hinaus;
gügent, gern;
uscia, so;
edüna, immer;
dašnadeč, plötzlich;
bier, sehr (im Puschlav biglier);
bap, Vater;
fi, Sohn (ebenso in der Mesolcina);
sor, Schwester (in der Mesolcina sew);
frär, Bruder (in der Mesolcina fra);
neif mask., nezza fem., Neffe, Nichte;
cianciär, sprechen;
tatlär, hören (auch im Veltlin);
norsa, Schaf;
muntanela, Murmeltier (ebenso im Puschlav und Bormio);
penk, Butter (auch im Veltlin);
sdun, Löffel;
böil, Darm;
vig, Dorf, etc., welche Wörter dem Bergell angehören (für das Puschlav vergl. zont, völlig; daús, hinten, in geschützter Lage; inténtar, zwischen).
Als Sprachproben lassen wir für die einzelnen Dialekte den ersten und zweiten Vers des Gleichnisses vom verlornen Sohn (Lukas XV, 11 & 12) folgen, wobei wir bemerken, dass die Texte z. T. in phonetischer und z. T. in traditioneller Umschreibung gegeben sind, d. h. so, wie sie mir von meinen Quellen geboten wurden. Zum Vergleich fügen wir ausser dem deutschen Text auch noch die französische, rätoromanische (oberengadinische und surselvische), mailändische u. schriftitalienische Version bei.
|Deutsch:||Und er sprach: Ein Mensch hatte zwei Söhne; und der jüngste unter ihnen sprach zu dem Vater: Gib mir, Vater, das Teil der Güter, das mir gehört. Und er teilte ihnen das Gut.|
|Französisch:||Un homme avait deux fils, dont le plus jeune dit à son père: mon père, donne-moi la part de bien qui me doit échoir. Ainsi, le père leur partagea son bien.|
|Oberengadinisch:||Ün hom avaiva duos figls. Ed il giuven da quels dschet al bap: bap, do'm la part della roba chi'm tuocha. Ed el partit ad els la roba.|
|Surselvisch:||In hum haveva dus figls. Ad il giuven da quels schet al bap: bap, mi dai la part da la rauba ca auda a mi! Ad el partgit ad els la rauba.|
|Italienisch:||Un uomo aveva due figliuoli. E il più giovine di loro disse al padre: padre, dammi la parte dei beni che mi tocca; e il padre sparti loro i beni.|
|Mailänder Dialekt:||Una vọlta g'era un ọm ke'l g'aveva düü fyöö. E'l püsee ģuven de lur, el ge diz un di a sọ pa.der: papa, fam föra la part de rọba ke me tọka; e'l pader el ge l'a fada föra. ^[Berichtigt.]|
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