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Das Geldhaus prüfe, einen Minderheitsanteil an der Deutsche Asset Management an den Aktienmarkt zu bringen, berichtet die "Financial Times" am Freitag auf ihrer Homepage. Mit den Erlösen könnte das renditeschwache Institut seine Kapitalbasis aufpolstern. Eine Entscheidung darüber sei aber noch nicht gefallen, schreibt die Zeitung und beruft sich dabei auf mit der Sache vertraute Personen. Die Deutsche Bank lehnte einen Kommentar ab.
Die Deutsche Bank steckt derzeit mitten im Verhandlungspoker mit den US-Behörden, um eine 14-Milliarden-Dollar-Strafe im Streit um faule Hypothekenpapiere noch zu drücken. Spekulationen über einen Verkauf der Vermögensverwaltung war Deutsche-Bank-Chef John Cryan erst Mitte September entgegengetreten. In einem Brief an die Mitarbeiter erklärte Cryan, "die Deutsche Asset Management ist und bleibt ein essenzieller Bestandteil unseres Geschäftsmodells."
(Reuters)