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Nachts um 24h gibt es eine zünftige Regenschütte. Am Morgen verlegen wir uns nach unten in die Stadt. Beim Strand ergattern wir einen freien Platz auf einem grossen Parkplatz und stellen uns darauf. Dank mir, meinen Einweisungskünsten und einem dicken Ast, machen wir ein paar Kratzer in den BONSAI. Neben uns parkiert ein Auto mit vier (4) jungen Männern (evt. Nordafrikaner?). Die bleiben alle im Auto sitzen und warten. Plötzlich packt einer einen Klappstuhl aus und setzt sich zwischen ihrem Auto und dem BONSAI hin. Wir möchten die Stadt besichtigen, haben aber bei dieser Aktion der Vier kein gutes Gefühl. Wir suchen uns umgehend einen anderen Parkplatz, weiter weg, in einer ruhigen Strasse. Von hier aus erkunden wir die Stadt Le Havre.
Le Havre ist eine Stadt im Nordwesten Frankreichs am Ärmelkanal im Département Seine-Maritime in der Region Normandie.
Le Havre liegt am Ärmelkanal, unmittelbar an der Mündung der Seine. Die Seine hat hier eine Breite von über fünf Kilometern. Mit der Stadt Honfleur am linken Südufer des Flusses ist Le Havre durch den Pont de Normandie verbunden.
Die Einwohner nennt man im Französischen Havrais. Le Havre, am rechten Ufer der Seinemündung liegend, ist nach Marseille Standort des zweitgrössten Hafens Frankreichs. Nach Einwohnerzahl ist Le Havre die grösste Stadt der Normandie.
Die Stadt wurde nach den schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg nach Plänen des Architekten Auguste Perret mit einem Team von 60 Architekten von 1945 bis 1954 wieder aufgebaut. Der Stadtkern mit einer charakteristischen farbigen Betonarchitektur ist eines von zwei (neben Brasília) Stadtensembles des 20. Jahrhunderts in der Liste des UNESCO-Welterbes.
Weil Le Havre im Zweiten Weltkrieg total zerstört wurde, ist die Stadt „anders“! Nach dem Krieg wurde Le Havre nach den Plänen des Architektenbüros Auguste Perret mit 60 Architekten in moderner Betonarchitektur wiederaufgebaut. Das Rathaus und die Kirche St. Josef wurden nach seinen Plänen gebaut. Von 1972 bis 1978 wurde von Oscar Niemeyer ein Kulturzentrum errichtet, das Maison de la Culture du Havre, das wegen seiner Form eines abgeschnittenen Vulkankegels auch le volcan genannt wird.
Bevor wir die Kirche besuchen, essen wir im Restaurant Le Caïd zu Mittag. Paul einen Cäsar-Salat. Sehr gut bis auf die ranzigen Croutons. Ich Fisch & Chips. Sehr gut bis auf ziemlich fettig!
Die das Stadtbild beherrschende Kirche Saint-Joseph wurde nach Perrets Plänen zwischen 1951 und 1959 aus Beton errichtet. Die Kirche gilt als Meisterwerk des Architekten. Den Kirchenraum bildet ein durch tausende Glasbausteine (genau 12‘768 Stück) farbig ausgeleuchteter 107 m hoher Betonturm. Der Kirchturm in der Formensprache der Beinhäuser des Ersten Weltkriegs erinnert an die Zerstörung, nimmt aber auch die Form eines Leuchtturm auf. Die Kirche ist sehr, sehr beeindruckend!!!
Inzwischen ist der Himmel sehr bewölkt und es sieht nach Regen aus. Wir kehren zum Auto zurück und fahren zu den Klippen bei Octoville-sur-Mer, wo wir übernachten werden. Es tröpfelt ganz kurz. Aber dann ist das Unwetter auch schon vorbei.
Beim Würfeln verliere ich 3 von 3 Spielen!