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Die Zahl der Einsatztage stieg wegen der Unterstützung des Zivildiensts in der Corona-Pandemie. Mit dem Rückgang bei den Zulassungen bestätigt sich die Entwicklung des Vorjahres. 2019 war Zahl der Zulassungen zum Zivildienst um 8,5 Prozent zurückgegangen. In den Jahren davor hatte sie jeweils zugenommen. Wie das Bundesamt für Zivildienst (Zivi) am Freitag mitteilte, liegen keine gesicherten Analysen über die Gründe des Rückgangs vor.
Die Zivis leisteten 2020 rund 1,7 Millionen Einsatztage. Das ist wegen der Einsätze im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Coronavirus etwas mehr als im Jahr zuvor. 2019 waren es 1,66 Millionen Diensttage.
Gesuche vor Beginn der RS
Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 5254 Personen zum Zivildienst zugelassen. Die meisten von ihnen reichten ihr Gesuch bereits vor Beginn der Rekrutenschule ein (56 Prozent), während der RS 14 Prozent und nach der RS 30 Prozent.
In der Sommersession war im Nationalrat in der Schlussabstimmung eine Vorlage gescheitert, die den Wechsel von der Armee in den Zivildienst erschweren sollte. Ein Ziel der Gesetzesänderung war, dass der Armee die Soldaten nicht ausgehen. Nein sagten SP, Grüne, GLP und ein Teil der Mitte-Fraktion. Der Ständerat dagegen hatte die Vorlage angenommen. Umstrittenstes Element in der Vorlage war das Wartejahr, das bei einem Wechsel von der Armee in den Zivildienst hätte eingeführt werden sollen.