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Wie drei Finger ragen die Halbinseln Kassandra, Sithonia und Athos in die Ägäis. Kassandra ist am besten erschlossen und bietet wunderschöne, lange Sandstrände zwischen türkisfarbenem Meer und pinienbewachsenen Bergen; Sithonia ist felsiger und bergiger – Entdecker finden hier aber idyllisch Buchten. Athos wird vom gleichnamigen Kloster beherrscht und ist praktisch unzugänglich.
Chalkidiki hat eine Fläche von 2918 km² und über 500 km Küsten. Der Westen wird weitgehend landwirtschaftlich genutzt. Die hügeligen bis bergigen Gegenden sind von Mischwald bzw. Kiefer- und Pininenwald überzogen. Bedeutend für die Wirtschaft sind auch die Erzvorkommen. Die Küche Chalkidikis ist sehr reichhaltig: Fisch, Meeresfrüchte und Schalentiere gibt es in Hülle und Fülle. Fleisch und diverse Käsesorten kommen aus den Bergen, wo auch Wild gejagt wird. Pilze, Spinat, Lauch, Fenchel, Artischocken, Portulak und Dill werden frisch oder als Füllung in Teigtaschen serviert. Berühmt ist Chalkidiki auch für erstklassige Oliven – und für Weine. Athos ist autonomer Bestandteil des griechischen Staates und wird von orthodoxen Mönchen bewohnt. Das Betreten von Athos ist Männern nur mit einem vorher beantragten Visum gestattet, Frauen ist es seit mehr als 900 Jahren verboten.