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Das Bundesamt für Umwelt ist beauftragt, die Rahmenbedingungen für den Schutz und die Förderung der Biodiversität zu stellen. Im Jahr 2012 wurde vom Bundesrat die Strategie Biodiversität Schweiz abgesegnet. Der Aktionsplan, der zur Zeit in Vernehmlassung ist bei den Kantonen, konkretisiert die Strategie Biodiversität mit einem umfassenden Massnahmenkatalog zu verschiedensten Biodiversitäts-relevanten Bereichen wie Siedlungsraum, Wald, Landwirtschaft, Bildung, Tourismus etc.
Massnahmen und Instrumente zum Schutz der Ökosysteme
Verschiedene Instrumente und gesetzliche Grundlagen sind seit längerer Zeit in Kraft und neue Massnahmen werden laufend getroffen, um die Biodiversität in der Schweiz besser zu schützen. Dazu gehören Rote Listen, Biotopinventare, National prioritäre Arten, gezielte Artenförderung, verschiedenste Monitoringprojekte, etc. Spezifische Programme haben zum Ziel, in bestimmten Bereichen wie Wald, Gewässer oder Landwirtschaft die Biodiversität konkret zu schützen und fördern.
Der Bund hat die Erhaltung von 3600 in der Schweiz vorkommenden Arten als national prioritär eingestuft. Als national prioritär gelten Tier-, Pflanzen-, Pilz- und Flechtenarten, die gefährdet sind und für welche die Schweiz eine besondere Verantwortung trägt. Die besondere Verantwortung liegt darin, dass die Populationen bzw. Verbreitungsgebiete dieser Arten zu einem bedeutenden Teil in der Schweiz liegen. Wenn diese Arten in der Schweiz verschwinden, so ist ihr Fortbestand grundsätzlich in Frage gestellt. Die Liste der National Prioritären Arten dient als Vollzugshilfe im Biodiversitätsschutz.