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Snowboard-Heimweltcup in Scuol: Zogg feiert Rang 3, Caviezel scheitert im Achtelfinal
Vier Schweizerinnen schaffen es am Alpin-Snowboard-Weltcup in Scuol in die Finaldurchgänge. Dabei holt Julie Zogg Rang 3. Dario Caviezel stürzt im Achtelfinal und scheidet aus.
Vier Schweizerinnen schaffen es am Alpin-Snowboard-Weltcup in Scuol in die Finaldurchgänge. Dabei holt Julie Zogg Rang 3. Dario Caviezel stürzt im Achtelfinal und scheidet aus.
Es ist eine fast perfekte Ausgangslage, welche sich die Schweizer Alpin-Snowboarderinnen und -Snowboarder am Prui-Hang in Scuol erarbeiten. Alle vier gestarteten Schweizerinnen schaffen den Finaleinzug der besten 16 Fahrerinnen. Bei den Männern ist es der Churer Dario Caviezel, der auch am Nachmittag nochmals antreten darf. Gian Casanova scheitert als einziger der gesamten Mannschaft in der Qualifikation. Er wird 22.
Bei den Frauen qualifiziert sich Julie Zogg als Fünfte, Ladina Jenny als Sechste, Jessica Keiser als 13. und Larissa Gasser als 16. und damit letzte Fahrerin für die Finaldurchgänge. Dort sind es bei weiterhin optimalen Bedingungen (viel Sonnenschein und keine Wolken am Himmel über Scuol) die Teamleaderinnen Zogg und Jenny, die sich in ihren Achtelfinalruns durchsetzen. Während Keiser in ihrem Duell deutlich ausscheidet, scheitert die Bündnerin Gasser aus Madulain nur um wenige Hundertstel. Und zeigt damit ein weiteres Mal, dass sie im direkten Duell Frau gegen Frau auftrumpfen kann.
Kwiatkowski siegt
Für Lokalmatador Dario Caviezel endet der Achtelfinal enttäuschend. Schon in der Hälfte der Fahrt rutscht er weg und scheidet aus. Zuerst scheint die Enttäuschung gross, weil der Churer schnell aus dem Zielgelände verschwindet. Doch er erholt sich schnell und kann bald darauf wieder lachen. Denn viele Freunde, Bekannte und die Familie sind vor Ort und lassen ihren Caviezel hochleben.
Jubeln dürfen aber andere. Der Pole Oskar Kwiatkowski siegt vor dem Italiener Mirko Felicetti und dem Österreicher Andreas Prommegger.
Zogg dreht zum Schluss auf
Am längsten im Rennen um den Sieg bleibt aus Schweizer Sicht Zogg. Denn Jenny scheidet knapp im Viertelfinal aus. Erst im Halbfinal muss sich auch Zogg ein erstes Mal geschlagen geben. Neun Hundertstel fehlen ihr für den Finaleinzug.
Doch der Ärger darüber ist schnell verflogen. Zwar fährt sie über zwei Drittel der Piste leicht hinter der japanischen Gegnerin hinterher, findet aber am Schluss noch einen weiteren Gang und holt sich den dritten Rang. Damit geht eine eindrückliche Serie weiter. 2021 erreichte sie schon den dritten Platz, im vergangene Jahr wurde sie Zweite und auch dieses Mal konnte sie sich wieder über Rang 3 freuen.
Die Deutschen feiern dabei einen Doppelsieg. Carolin Langenhorst triumphiert vor Ramona Hofmeister. Doch die Fans jubeln vor allem wegen Zogg.