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Die Neue Regionalpolitik (NRP) des Bundes ist als wirtschaftsorientierte regionale Strukturpolitik konzipiert. Sie bezweckt, den Strukturwandel und die Wettbewerbsfähigkeit der Regionen zu stärken. Wissenstransfer und Innovationsförderung haben eine hohe Priorität. Um die Innovationsdynamik der KMUs zu erhöhen, werden Regionale Innovationssysteme durch die NRP unterstützt.
Regionale Innovationssysteme (RIS) beziehen sich auf funktionale, in der Regel überkantonale und teilweise Landesgrenzen überschreitende Wirtschaftsräume, die über die für Innovationsprozesse wesentliche Triple Helix (Unternehmen, Hochschulen und öffentliche Hand) verfügen. Ein RIS umfasst sämtliche Organisationen und Institutionen, die im Netzwerk zusammenarbeiten und zu den Innovationsprozessen einer Region beitragen.
2017 wurde B,S,S. Volkswirtschaftliche Beratung AG vom Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) mit der Evaluation des RIS-Konzepts beauftragt. Die Studie untersuchte die Kohärenz der RIS in Bezug auf die Ziele der NRP sowie der anderen Instrumente und Massnahmen des Bundes, die Umsetzung und die horizontale und vertikale Zusammenarbeit der betroffenen Akteure, wie auch den allgemeinen Beitrag der RIS zur Innovationsförderung in der Schweiz.
Ausgehend von den Ergebnissen dieser Studie, entwickelte das SECO 2018 in enger Zusammenarbeit mit den kantonalen und regionalen Akteuren das RIS-Konzept 2020+. Dabei handelt es sich um eine Konsolidierung des bestehenden Konzepts. So wurden beispielsweise die Förderkategorien präzisiert (Point of Entry Funktion, Coaching, überbetriebliche Plattformen) und das Indikatorenmodell zur Wirkungsmessung vereinfacht. Das RIS-Konzept 2020+ gibt auch einen Überblick über die verschiedenen Schnittstellen, insbesondere auch zu kantonalen Angeboten der Innovationsförderung.