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Nervöses Beine-Wackeln, mit den Fingern knacken oder beim Schmieren von Butterbrot das Brötchen demolieren. Diese und viele weitere Situationen lösen bei mir Zähneknirschen aus. Höre im Poetry-Slam weitere Alltags-Trigger.
Wenn die Emotionen hochkochen, und ich kurz vor dem Platzen bin, kommen mir immer die Worte meines Vaters in den Sinn: «Sich ärgern ist freiwillig». Und weil das so wahr ist, nervt es umso mehr.
(ash)
In diesem Projekt habe ich mich vor allem auf das Sprechen konzentriert und auf das Sound-Design.
Den Poetry Slam habe ich im zweiten Semester im Modul Schreiben und Sprechen verfasst und bisher leider nur in Text-Form besessen. Deshalb wurde es an der Zeit, etwas Spannendes daraus zu machen. Somit habe ich mich für ein Sound-Konzept entschieden, das die im Poetry Slam erwähnten Klänge beinhaltet. Mit dem Raussuchen von Audio-Dateien, deren Klänge mich triggern, habe ich mir keinen Gefallen getan.
Um einen Poetry-Slam per Audio-Aufnahme spannend rüber zu bringen, habe ich versucht möglichst dynamisch zu sprechen. Ich musste lange üben und hatte mehrere Versuche, bis ich zufrieden war. Ich habe festgestellt, dass wenn es live total übertrieben klingt, ist es für die Audio-Aufnahme genau richtig.
Ich hätte es eigentlich angenehm gefunden, wenn durchgehend ein Hintergrundgeräusch zu hören wäre. Der Text hat sich dafür aber nicht ganz so gut geeignet, weil es Abschnitte gab, bei denen keine Geräusche Sinn gemacht hätten.