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Lady Gaga soll Spenden unterschlagen haben: Von den 2,65 Millionen Dollar, die ihre «Born This Way Foundation» eingenommen hat, sollen nur 5000 Dollar an Fördergeld direkt ausbezahlt worden sein.
1,85 Millionen Dollar wurden in Form von Spesen verschleudert. Etwa 800'000 Dollar seien in Unterrichtsprogramme geflossen, beispielsweise in die «Born to be Brave»-Bustour, die 20'000 Jugendliche erreicht habe, behauptet die Stiftung laut New York Post. Der Rest ging für Anwälte, Reisen, Forschung und Werbung drauf.
Es ist nicht Gagas erstes Problem mit der Wohltätigkeit. 2011 geriet sie unter Beschuss, als Armbänder für Erdbebenopfer in Japan verkauft wurden, berichtete der «Rolling Stone». Hohe Versandkosten hätten den Spendenerlös verringert, während ihre Profite gestiegen seien, lautete damals der Vorwurf.
Lady Gaga wurde damals mit sechs weiteren Personen angeklagt, doch die Streitparteien einigten sich im Oktober 2012 auf eine Einstellung des Verfahrens gegen eine Zahlung von 100'000 Dollar, die wiederum den Leidtragenden des Tsunamis gespendet wurden, so Celebuzz.
(phi/sda)
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