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Eine Halbzeit lang wehrte sich der WM-Debütant aus Mittelamerika mit Bravour gegen die belgischen Offensivkünstler um Captain Eden Hazard, ehe Dries Mertens unmittelbar nach dem Wiederanpfiff den Bann brach. Der Stürmer von Napoli, 18-facher Torschütze in der abgelaufenen Serie-A-Saison, traf mit einer herrlichen Direktabnahme in die weite Ecke.
Noch einmal hatten die in der Defensive nicht sattelfest wirkenden Belgier einen kritischen Moment zu überstehen, als Michael Murillo alleine vor Thibaut Courtois auftauchte, aber am stark reagierenden Keeper von Chelsea scheiterte (54.). Danach schwanden die Kräfte beim Aussenseiter, der sich im Gegensatz zum 0:6 im Testspiel gegen die Schweiz Ende März in Luzern aber deutlich verbessert zeigte.
Das Nachlassen von Panama nützte in erster Linie Romelu Lukaku. Dem bulligen Stürmer von Manchester United gelang innerhalb von sechs Minuten eine Doublette (69./75.). Die Treffer wurden von Kevin de Bruyne und Eden Hazard brillant vorbereitet. Für die vom Spanier Roberto Martinez trainierten Belgier, die in Russland zum erweiterten Favoritenkreis gehören, war es das 20. Spiel in Folge ohne Niederlage.