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Eine Zusammenlegung der Pilotenkorps soll der Swiss Kosten sparen und den Piloten die Karriereplanung vereinfachen. Die Gespräche darüber sind nun jedoch vorerst gescheitert.
Die Fluggesellschaft Swiss und die Pilotenvertreter haben vergangene Woche ihre Verhandlungen über die Zusammenlegung der beiden Pilotenkorps ergebnislos abgebrochen. Ein Swiss-Sprecher bestätigte eine entsprechende Meldung der «Schweiz am Sonntag».
Nähere inhaltliche Angaben zu den Gründen des Gesprächsabbruchs und nun ins Auge gefassten Alternativorschlägen zur Fusion der Pilotenkorps wurde am Sonntag nicht gemacht. Von Seiten der Swiss betonte man aber, dass man sowohl mit Aeropers als auch mit IPG weiterhin im Dialog stehe.
Die Aufteilung der Piloten in zwei Korps ist bei der Swiss historisch bedingt: Die Regionalpiloten, welche die Jumbolino-Flugzeuge der einstigen Crossair fliegen, sind bei der Gesellschaft Swiss European angestellt und werden vom Verband IPG vertreten. Die Airbus-Piloten werden von Swiss International beschäftigt und sind im Verband Aeropers organisiert.
Swiss erwartet offenbar Entgegenkommen
Nicht zuletzt durch die Erneuerung der Regionalflotte und die Anschaffung von Langstreckenflugzeugen von Boeing wäre eine Fusion der Regionalfluggesellschaft mit Swiss International und damit die Zusammenlegung der Pilotenkorps sinnvoll. Der Swiss würde ein solcher Schritt wohl Kosteneinsparungen bringen, den Piloten eine einfachere Karrierenplanung.
Gemäss Medienberichten erwartet die Swiss von den Piloten aber auch ein Entgegenkommen bei den Löhnen und den Arbeitsbedingungen.
(tno/sda/awp)