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Der «Swiss Finish» der neuen Eigenmittelanforderungen für Banken sieht vor, dass maximal 9 Prozent der risikogewichteten Aktiven mit CoCos (Contingent Convertible Bonds) unterlegt werden können. Ausgehend von risikogewichteten Aktiven von ungefähr 400 Milliarden Franken pro Institut könnten die beiden Grossbanken Credit Suisse und UBS damit CoCos im Volumen von insgesamt 72 Milliarden Franken emittieren.
Die niederländische Rabobank dagegen hat schon in dieser Woche die erste CoCo-Emission 2011 getätigt. Gemäss Bloomberg ist die Pflichtwandelanleihe, die bei einem Fall des Eigenkapitals unter 8 Prozent der risikogewichteten Aktiven in Eigenkapital gewandelt wird, mit einem Coupon von 8,375 Prozent ausgestattet. Hier verläuft damit eine untere Kostengrenze für CoCos. Mit einem AAA-Rating (Standard&Poor’s) ist die Rabobank nämlich eine der solidesten Banken von Europa überhaupt.
Die Credit Suisse dagegen wird von Standard&Poor’s mit einem A-Rating riskanter eingeschätzt, was für die Grossbank die Kosten erhöht. «Ich gehe davon aus, dass die Credit Suisse für CoCos wohl eher 9,5 Prozent zahlen muss», so einer der Fixed-Income-Manager zu cash.