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Manche argumentieren, dass Prophezeiungen im Alten Testament erst hinterher geschrieben worden sein müssen, um die Bibel übernatürlich erscheinen zu lassen. Jeder Historiker jedoch bezeugt, dass die jüdischen Schriften bereits vor Jesu Geburt fertiggestellt und weithin veröffentlicht worden waren.
Sie enthalten auch zahlreiche Hinweise auf Jesus Christus: So beschreibt beispielsweise Jesaja in Kapitel 53, dass der Messias für unsere Übertretungen verwundet und zerschlagen wird. Dass alle unsere Missetat auf ihn gelegt wird. Und dass er trotz seiner Bedrängnis seinen Mund nicht auftut, sondern wie ein Lamm zur Schlachtung geführt wird – diese Beschreibung erfolgte 700 Jahre im Voraus.
Viele Prophezeiungen
In Daniel Kapitel 9 prophezeit die Bibel, das der jüdische Messias vor dem Untergang des Tempels kommen wird – diese Aussage wurde fünf Jahrhunderte im Voraus gemacht. Und nicht nur das: Die alttestamentliche Propheten machen zahlreiche Vorhersagen: Dass der Messias in Bethlehem (Micha Kapitel 5, Verse 1 und 2) von einer Jungfrau geboren (Jesaja Kapitel 7, Vers 14), für dreissig Silberstücke verraten (Sacharja Kapitel 11, Verse 12 und 13), durch Kreuzigung sterben (Psalm 22) und im Grab eines reichen Mannes begraben werden würde (Jesaja Kapitel 53, Vers 9).
Es gab nur einen einzigen Menschen, auf den alle messianischen Prophezeiungen des Alten Testaments zutrafen, und der öffentlich unzählige Wunder vollbrachte, die Krüppel zum Gehen und die Blinden zum Sehen brachte, die Toten auferweckte, die tiefsten Worte lehrte, die je ausgesprochen wurden, und dann für die Sünden des Volkes starb, und das alles vor der Zerstörung des Zweiten Tempels im Jahre 70 nach Christus: Jesus von Nazareth, der Sohn Marias.
«Zufällige» Erfüllung?
Hätte Jesus all das nicht «zufällig» erfüllen können? Nein. Die wissenschaftliche Wahrscheinlichkeit, dass ein einziger Mensch nur acht dieser Prophezeiungen erfüllen konnte, würde bereits bei 1 zu 10 hoch 17 liegen – also bereits völlig unmöglich, da die Erdgeschichte ja nur einmal geschrieben wird.
Der Autor Ray Comfort drückt das in seinem 28-seitigen Buch «Scientific Facts in the Bible» so aus (das Beispiel basiert auf «Science Speaks» von Professor Peter Stoner, der mit 600 Studenten des «InterVarsity Christian Fellowship» vor allem acht Prophezeiungen unter die Lupe genommen hat). Er veranschaulicht: «Nehmen wir 100'000'000'000'000'000'000 (100 Trillionen) Silbermünzen und malen auf eine schwarzes 'X'. Dann reihen wir diese über den Bundesstaat Texas. Dieser wäre dadurch zwei Fuss hoch bedeckt. Nun würde man jemandem die Augen verbinden und sagen, er könne soweit reisen wie er will. Und irgendwann muss er eine Münze ergreifen – und dabei muss es sich um die markierte handeln… Es wäre genau die gleich grosse Chance, dass sich acht dieser messianischen Prophezeiungen in einer einzigen Person erfüllen würden – doch sie erfüllten sich alle in Christus.»
Eine erfüllte Prophezeiung würde reichen
Sogar eine einzige reale Erfüllung würde ausreichen, um den übernatürlichen Ursprung der Bibel festzustellen. Aber insgesamt gibt es wesentlich mehr Prophezeiungen, die von der Abstammung, der Geburt, dem Leben, dem Dienst, dem Tod, der Auferstehung und der Himmelfahrt Jesu von Nazareth berichten. Alle sind buchstäblich bis ins kleinste Detail erfüllt worden.
Die Produzenten des Jesus-Films sprechen von 55 (manche Forscher machen über 300 Vorhersagen geltend). Ein sicheres Zeichen für einen göttlichen Ursprung. Somit macht es Sinn, sich näher damit zu beschäftigen. Denn das Phantastische daran ist: Die astronomischen Zahlen belegen die Bibel. Und diese wiederum belegt eines: Jesus liebt SIE.