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DMZ – INTERNATIONAL ¦ AA ¦
Richard Donald Rose (37) starb am 4. Juli – dem amerikanischen Unabhängigkeitstag – in seinem Haus in Port Clinton an den Folgen einer Coronavirus-Infektion. Einige Tage vor seinem Tod wurde bei ihm Covid-19 diagnostiziert. Zahlreiche Tweets und Posts im Internet lassen vermuten, dass er keinen Wert auf Masken und andere Sicherheitsmassnahmen legte.
Die News-Plattform Heavy.com berichtet, dass Richard Rose im April auf seinem Facebook-Account gepostet habe, dass er unter gar keinen Umständen eine Maske tragen wolle. Rose schrieb wörtlich: „Damit eins klar ist, ich werde unter gar keinen Umständen so eine f****** Maske kaufen, den Hype mache ich nicht mit!“
Mitte Juni hatte der Veteran einen Post über einen Besuch in einem überfüllten öffentlichen Freibad veröffentlicht. Später schrieb er, dass er sich dort möglicherweise mit dem Coronavirus angesteckt habe. Das Foto aus der überfüllten Badeanstalt veröffentlichte er am 13. Juni. Dazu schrieb der Army-Veteran ironisch: „Es ist gar nicht so voll – lol“.
Probleme beim Atmen im Juli
Schon bald klangen seine Facebook-Posts nicht mehr ganz so witzig: „Ich war in den letzten Tagen sehr krank. Symptome von Covid-19. Heute morgen wurde ich endlich getestet. Ich sollte bald wissen, wie das Ergebnis ausfällt ...“
Als ein Facebook-User fragte, was los sei, bestätigte Rose, dass er sich wahrscheinlich in der Badeanstalt mit dem Coronavirus infiziert habe. Er schrieb: „Ich vermute, dass ich mich dort angesteckt habe, falls ich positiv getestet werden sollte.“
Rose veröffentlichte seine Testergebnisse am 1. Juli. Der Test fiel positiv aus, fortan befand er sich in Quarantäne. Sein Zustand verschlechterte sich offenbar rapide. Er fühle sich „fertig“, könne „kaum noch atmen“, so Rose. Einen Tag später postete er eine weitere Nachricht an seine Freunde: „Dieser Covid-Mist ist sch****! Ich bin nur vom Rumsitzen ausser Atem. “
In einer weiteren Nachricht teilte er mit, dass er seit zwei Tagen nicht mehr schlafen könne. Trotzdem behielt er seinen Sinn für Humor, postete Memes, scherzte über den Tod. Rose schrieb auch, dass ihm kein Hydroxychloroquin verabreicht wurde, ein Standardmedikament, das häufig zur Behandlung von Covid-19 verwendet wird.
Ein Freund verbreitete die Todesnachricht
Am 4. Juli starb Rose. Sein Freund Nick Conley schrieb: „Bei meinem Freund Richard Rose Rick wurde am 1. Juli Covid-19 diagnostiziert. Drei Tage später, am 4. Juli, kam Rick ums Leben. Rick war, soweit wir wissen, gesund und erst in den Dreissigern. Rick hatte nicht das Bedürfnis, eine Maske zu tragen, weil er sich jung und gesund fühlte. Bitte nehmt zur Kenntnis, dass dieses Virus real ist. Nur, weil Ihr niemanden kennt, der betroffen ist, heisst das nicht, dass es nicht existiert.“
In einem Nachruf war zu lesen, dass Rose neun Jahre in der US-Armee gedient hatte, zwei Jahre lang war er im Irak und Afghanistan stationiert.
Richard Rose (37) nahm vieles mit Humor, hielt nichts von Masken und Sicherheitsabstand. Jetzt ist er an Covid-19 gestorben.
Quelle: heavy.com
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