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Intrinsisch photosensitive retinale Ganglionzellen (ipRGCs) machen eine Minderheit aller Ganglionzellen aus und exprimieren das Fotopigment Melanopsin. Die Projektion der ipRGCs vom dLGN zum V1 und deren spezifische Reizantworten auf bestimmte visuelle Eigenschaften noch unbekannt. Wir zuerst die synaptischen Projektionen der ipRGCs vom dLGN zum V1 durch anterograde Kennzeichnung neuronaler Projektionen mit einam Cre-induzierbarem transsynaptischem Herpes simplex virus (HSV) zu untersuchen. Dazu wird der HSV an ein grün fluoresziernedes Protein (m-Citrine) konjugiert und in den Augenball transgener blinder Mäuse, die Cre Rekombinase in allen ipRGCs produzieren, injiziert. Zusätzlich werden wir auch retrograd die Projektionen ausgehend von verschiedenen Schichten in V1 mit einem transsynaptischen RabiesG virus, der mCherry exprimiert, kennzeichen, um auch die präsynaptischen Endigungen im dLGN sichtbar zu machen.Wir dann die neuronalen Projektionsmuster durch immunhistochemische Färbungen sichtbar machen und die Kolokalisation von mCherry und mCitrine in ipRGC Axonen im dLGN quantifizieren. Im zweiten Teil des Projekts planen wir die spezifische Funktion der ipRGCs in der Verarbeitung visueller Information in höheren visuellen Zentren wie V1 zu untersuchen. Wir werden die Richtungsselektivität und die Kontrastanwort der ipRGCs untersuchen indem wir von Neuronen verschiedener V1 Schichten in vivo elektrophysiologisch ableiten. Wir werden dann die elekrophysiolgischen Daten mit visuellen Verhaltensexperimenten validieren. Dazu benutzen wir die modifizierte offene Feld Box und messen die Änderungen der lokomotorischen Aktivität in Antwort auf einen visuellen Stimulus. In den Verhaltensexperimenten werden wir zusätzlich aktive Neurone durch Aktivitäts-Kennzeichnung markieren, um unsere elektrophysiologischen Resultate zu untermauern.