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"Ich glaube, dass Grossbritannien und die EU in Zukunft als Partner noch viel zu bieten haben", sagte Hammond, der nach eigenem Bekunden im vergangenen Jahr gegen den Brexit gestimmt hatte: "Wir müssen so früh wie möglich ein gemeinsames Verständnis finden, wie die zukünftige Beziehung aussehen soll und wie wir dort hinkommen", sagte er mit Blick auf die Verhandlungen.
Die künftige Partnerschaft zwischen der EU und Grossbritannien müsse weiter einen freien Handel mit Gütern und Dienstleistungen gewährleisten sowie komplexe Lieferketten und Geschäftsbeziehungen ermöglichen. "Unternehmen in ganz Europa verlassen sich auf den Freihandel. Und alle unsere Bürger verlassen sich auf die Vorteile dieses freien Handels - grössere Auswahl, niedrigere Preise und mehr Arbeitsplätze", sagte Hammond.
Mit Blick auf Bedenken der anderen EU-Länder bei der künftigen Finanzmarktaufsicht sagte Hammond, es gebe weltweit gute Beispiele für eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Die Bedenken der EU würden ernst genommen, und es werde eine "kooperative Aufsichtsstruktur auf der Grundlage international bewährter Praktiken" angestrebt. In den Verhandlungen müssten die Rechte sowohl der EU-Bürger im Vereinigten Königreich als auch die der britischen Bürger in der EU geschützt werden. Schliesslich müssten nach den Worten von Hammond die Handelsströme aufrechterhalten werden.
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) bekräftigte mit Blick auf die Kritik am deutschen Leistungsbilanzüberschuss, das Problem müsse gelöst werden, indem mehr europäische Dynamik entwickelt werde. Die zunehmenden Unterschiede in der Wettbewerbsfähigkeit zwischen Deutschland und einigen Ländern seien zunehmend ein Problem. Erneut mahnte Schäuble, dass die Länder der Eurozone zu getroffenen Vereinbarungen stehen müssten./sl/DP/mis
(AWP)