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Bei Ereignissen, bei denen es zu einer Freisetzung von Radioaktivität kommen könnte, spielen Ausbreitungsmodelle eine wichtige Rolle. Ausbreitungsprognosen sind ein wesentliches Hilfsmittel, um beispielsweise die Gefährdung der Bevölkerung möglichst früh (d.h. vor der effektiven Freisetzung) beurteilen, das betroffene Gebiet eingrenzen und entsprechende Schutzmassnahmen anordnen zu können.
Um sowohl die Auswirkungen einer lokalen als auch einer grossräumigen Gefährdung abschätzen zu können, ist die NAZ auf den Einsatz verschiedener Ausbreitungsmodelle angewiesen. Sie stützt sich dabei auch auf die Fachkompetenz externer Partner ab:
- für die lokalen Ausbreitungsrechnungen bei den schweizerischen Kernkraftwerken stehen der NAZ verschiedene Modelle des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats ENSI zur Verfügung;
- für grossräumige Ausbreitungsrechnungen stützt sich die NAZ auf Berechnungen von MeteoSchweiz.