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Wilhelm Conrad Röntgen
* 27. März 1845 in Lennep; † 10. Februar 1923 in München
Wilhelm Conrad Röntgen, ein deutscher Physiker, ist am 27. März 1845 in Lennep, Rheinland geboren. Seine Familie siedelt nach Holland über, wo er seine Kindheit und Jugend verbringt. Röntgen studiert Maschinenbau und Experimentalphysik am Polytechnikum Zürich, der späteren ETH Zürich, von 1865 bis 1871. Seine wissenschaftliche Laufbahn beginnt in Zürich als Assistent bei August Kundt. Er wechselt mit diesem an die Universitäten Würzburg und Straßburg. Nach der Habilitation in Straßburg zieht es ihn an die Landwirtschaftliche Hochschule Hohenheim und von dort wieder nach Straßburg, wo er bis 1879 Physik lehrt. Es schließen sich die Universitäten Gießen und Würzburg an. Hier in Würzburg entdeckt er am Abend des 8. November 1895 die später nach ihm benannten Röntgenstrahlen. Wilhelm Conrad Röntgen folgt im Jahr 1900 einem Ruf als Direktor an das Universitätsinstitut für Experimentelle Physik nach München, wo er bis zu seinem Tod lehrt. Für die Entdeckung der Röntgenstrahlen erhält er am 10. Dezember 1901 den ersten Nobelpreis für Physik mit der Begründung für die Preisvergabe “als Anerkennung des außerordentlichen Verdienstes, den er sich durch die Entdeckung der nach ihm benannten Strahlen erworben hat“. Er nimmt den Preis persönlich in Empfang. Wilhelm Conrad Röntgen stirbt nach Jahren gesundheitlichen Leidens (Darmkrebs) und wirtschaftlicher Not am 10. Februar 1923 in München.
Bekannt ist Wilhelm Conrad Röntgen durch das Eponym Röntgenstrahlen.
Enge wissenschaftliche Kontakte hatte Wilhelm Conrad Röntgen u.a. mit August Kundt, Peter Pringsheim.
Quellen
http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Conrad_R%C3%B6ntgen
http://www.onmeda.de/lexika/persoenlichkeiten/roentgen.html
Quellen: Peter, R.: Das Buch der Vorbilder. Pattloch, München 2005
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Nobelpreistr%C3%A4ger_f%C3%BCr_Physik