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Die Disziplinarkammer von Swiss Olympic hat den ehemaligen RTV-Spieler Arthur Gardent für vier Jahre gesperrt und zu einer Zahlung von 3000 Franken verurteilt.
Arthur Gardent (21) wird von der Disziplinarkammer für Dopingfälle von Swiss Olympic wegen eines Verstosses gegen die Anti-Doping-Regeln für vier Jahre gesperrt, beginnend am 26. Oktober 2017. Aufgrund eines Hinweises der schweizerischen Zollbehörden wurde der Franzose, der beim RTV Basel engagiert war, von Antidoping Schweiz einer Dopingkontrolle unterzogen. In der Laboranalyse wurde ihm die Einnahme des verbotenen Anabolikum Metandienon nachgewiesen. Der Athlet muss neben einer Busse, auch die Analyse- und Verfahrenskosten sowie eine Entschädigung an Antidoping Schweiz im Gesamtbetrag von rund 3'000 Franken übernehmen. An der mündlichen Anhörung vor der Disziplinarkammer führte der Spieler aus, dass er die verbotene Substanz in Tablettenform von einem Athletenkollegen in seiner Heimat erhalten habe. Gardent wechselte im vergangenen Sommer von der zweiten Mannschaft von Paris St. Germain zum RTV und erzielte in drei Spielen für die Realturner fünf Treffer. Die Clubleitung des RTV 1879 Basel hat den Vertrag mit Arthur Gardent bereits im vergangenen Herbst, unmittelbar nach Bekanntwerden der Fakten mit sofortiger Wirkung aufgelöst.