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Rolf Dornberger, Leiter des Instituts für Wirtschaftsinformatik der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW über die schwedische Science-Fiction-Serie “Real Humans / Echte Menschen”.
Vor kurzem strahlte der Fernsehsender Arte die schwedische Fernsehserie “Echte Menschen” aus. Darin unterstützen so genannte “Hubots”, humanoide Roboter, die Menschen im Haushalt, stehen ihnen sexuell zu Diensten oder arbeiten in der Industrie – effizienter und fehlerloser als ihre menschlichen Pendants. Die Hubots sind gewissermaßen von Menschenhand programmierte Sklaven, die den Menschen fast aufs Haar gleichen. Man kann sie im Hubot-Market kaufen, so wie man heute Haustiere in einem speziellen Haustier-Laden erwerben kann. Hubots sind weitgehend bedürfnislos. Das einzige, das sie für ihre Existenz benötigen, ist regelmäßige Stromzufuhr, meist dezent über Nacht mit einem Ladekabel an der Steckdose. Eine kleine Gruppe von Hubots, welche vom Erfinder der Hubots mit einer zusätzlichen Software für die Erlangung eines Eigenlebens modifiziert wurden, akzeptiert ihr Schicksal nicht. Die Mitglieder dieser Gruppe kämpfen – teilweise mit Gewalt – um Autonomie.