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Affirmation
Affirmation, f. (lateinisch affirmāre, für „befestigen, bekräftigen, versichern, beteuern“) ist eine wertende Eigenschaft die mit „Bejahung“, „Zustimmung“ oder „Zuordnung“ beschrieben werden kann.
Affirmationen sind positive Glaubenssätze. Aufgrund unserer Vergangenheit tragen wir Überzeugungen oder Meinungen mit uns herum, die sowohl hilfreich als auch weniger hilfreich sein können. Meistens schlummern diese Überzeugungen tief in unserem Unterbewusstsein und wir reagieren in jeder Situation darauf, bewusst oder unbewusst. Affirmationen werden dazu verwendet um nicht hilfreiche Überzeugungen durch hilfreiche, positive Überzeugungen zu ersetzen. Die Form ist das positive Selbstgespräch.
Affirmationen sind einfache, klar und positiv formulierte Sätze. Werden sie entsprechend wiederholt dienen Sie dazu Ihr Unterbewusstsein zuverlässig mit neuen Informationen zu versorgen. Ziel ist es, mit ihrer Hilfe persönliche Blockaden zu lösen, Störungen und überholte, festgefahrene und hindernde Gedankenstrukturen zu entfernen und neue positive, befreiende und inspirierende Gedankenmuster zu schaffen. Affirmationen zählen zu wirkungsvollen, psychologischen Werkzeugen um sich persönlich weiterzuentwickeln und Ziele zu erreichen.
Anker
Als Anker wird im NLP eine feste Verbindung von einem Gefühl mit einem anderen Reiz, z.B. einem Bild, einem Ton/ Geräusch oder einer Berührung bezeichnet. Es ist eine Koppelung von Reiz und Reaktion, ganz der „Pawlowschen Konditionierung“ entsprechend. Sehr bekannt im Alltag ( ein bestimmtes Gefühl erscheint bei einer ganz bestimmten Musik etc)
assoziiert
NLP-Ausdruck für „ganz-da-sein, intensiv in einem Zustand sein, voll auf etwas konzentriert sein.
Assoziation
in der Psychologie ist die Annahme, dass beim Lernen einfache, nicht reduzierbare Elemente (in der Regel Sinneseindrücke) unter bestimmten Bedingungen miteinander verknüpft werden können.
Der Begriff der Assoziation dient dabei zur Erklärung des Phänomens, dass zwei (oder mehr) ursprünglich isolierte psychische Inhalte (wie z. B. Wahrnehmungen, Gefühle oder Ideen), auch als Assoziationsglieder bezeichnet, eine so enge Verbindung eingehen, dass das Aufrufen eines Assoziationsgliedes das Auftreten eines oder mehrerer weiterer Assoziationsglieder nach sich zieht oder zumindest begünstigt. So werden zum Beispiel der Anblick einer Rose und der Duft einer Rose im Gedächtnis miteinander verbunden, da sie beim Lernen meist gemeinsam auftreten, während Zitronen-Duft vielleicht eher das Bild einer Spülmittel-Flasche aktiviert.
Die Leistungen des Gedächtnisses beruhen nach der herrschenden Meinung auf eben solchen Assoziationsketten. Damit ergibt sich als eine unabdingbare Voraussetzung des menschlichen Gedächtnisses die Fähigkeit zur Assoziation. Bedeutsam ist dies vor allem in der Gedächtnis- und Lernforschung.
Ebenso wird der Begriff aber auch verwendet, um die Erinnerung in einen emotionel empfundenen Zustand zu beschreiben.
Carpenter-Effekt
Ideomotorischer Effekt
Als Carpenter-Effekt (oder ideomotorischer Effekt) wird das Phänomen bezeichnet, dass das Sehen einer bestimmten Bewegung sowie – in schwächerem Maße – das Denken an eine bestimmte Bewegung die Tendenz zur Ausführung ebendieser Bewegung auslöst.
Dissoziation
Der Begriff beschreibt in der Psychologie die Trennung von Wahrnehmungs- und Gedächtnisinhalten, welche normalerweise assoziiert sind. Durch die Dissoziation tritt man in eine Meta-Ebene. Die persönlichen Gefühle werden quasi abgespalten
dissoziieren
Dissoziiert nimmt man von aussen wahr, als sei man ein unbeteiligter Beobachter. Man ist getrennt, abgespalten von den Empfindungen, Emotionen.
Embodiment
das Embodiment ist eine These aus der neueren Kognitionswissenschaft. Embodiment wird in der psychologie verwendet, um die Wechselwirkung zwischen Körper und Psyche zu betonen. Psychische zustände drücken sich nicht nur im Körper aus- es zeigen sich auch Wirkungen in umgekehrter Richtung: Körperzustände beeinflussen psychische Zustände
Reframing
Der Begriff heisst übersetzt soviel wie „einen neuen Rahmen geben, Neurahmung. Die Technik, die auf Virginia Satir zurückgeführt wird, wir auch als Referenztransformation bezeichnet. Reframing wurde in seiner Hypnosetherapie bereits von Milton H. Erickson angewandt. Im NLP wird der Umdeutungsmethodik hoher Stellenwert gegeben. Durch Umdeutung wird einer Situation oder einem Geschehen eine andere Bedeutung oder ein anderer Sinn zugewiesen, und zwar dadurch, dass man versucht, die Situation in einem anderen Kontext (oder „Rahmen“) zu sehen.
Ressourcen
Karftquellen, Hilfen und Unterstützungen werden als Ressourcen bezeichnet.Diese können extern (Kraftorte, Personen, Vorbilder, Bücher, Ferien, Parties etc), intern (Fähigkeiten, diverse Bewusstseinszustände, Gefühle, Intuition etc.) oder in der Zeit (Erlebnisse, Know-How, Erfahrungen etc) gebildet werden.
Suggestion
Der Begriff Suggestion wurde im 17./18. Jahrhundert eingeführt und bezeichnet die manipulative Beeinflussung einer Vorstellung oder Empfindung mit der Folge, dass die Manipulation nicht wahrgenommen wird oder zumindest zeitweise für das Bewusstsein nicht abrufbereit ist. Etymologisch ist er zurückführbar auf das lateinische Substantiv suggestio, -onis, was so viel bedeutet wie Hinzufügung, Eingebung oder Einflüsterung, oder auf das lateinische Verb suggerĕre (zuführen, unterschieben).
Die Psychologie versteht unter Suggestion – der Begriff wurde erstmals von James Braid verwendet – eine Beeinflussungsform von Fühlen, Denken und Handeln. Es wird unterschieden zwischen der Autosuggestion und der Heterosuggestion, also der Beeinflussung durch sich selbst oder durch andere. Im Themengebiet der Hypnose stellen Suggestionen unmittelbar wirkende Eingebungen durch den Hypnotisierenden dar. Posthypnotische Suggestionen wirken hingegen erst nach der Hypnose, meist auf einen vorher festgelegten Hinweisreiz (z. B. ein Wort oder eine Geste).
Visualisierung
Während sich bei der Visualisierung die Konzentration auf vorgestellte Seheindrücke beschränkt, nutzt die Imagination alle Sinnesqualitäten, um einen plastischen Eindruck von einer vorgestellten Situation zu erzeugen. Geruch, Geschmack, Körperempfindungen, Klänge werden neben visualisierten Elementen mit einbezogen. Gehirnscans zeigen, dass auf diese Weise viel mehr Gehirnareale aktiviert werden als bei einem rein visuell vorgestellten Geschehen. Teilnehmer schildern, dass sie so wesentlich lebendigere Vorstellungsbilder erleben als bei reinem Visualisieren. Deshalb nutzt das Mentaltraining die Imagination, um bewusste und unbewusste Prozesse in Gang zu setzen.