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Die Offerte beläuft sich damit laut BAT auf 59,64 Dollar je Reynolds-Papier - das sind gut sechseinhalb Prozent mehr als der letzte Schlusskurs in New York von 55,97 Dollar - und insgesamt auf 49,4 Milliarden Dollar. Wie erwartet mussten die Briten damit tiefer in die Tasche greifen als zuvor geplant: Bereits im November hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, dass dem Reynolds-Management die ursprünglich gebotenen 47 Milliarden Dollar zu wenig seien.
Mit dem geplanten Zusammengehen der beiden Unternehmen rollt die Konsolidierungswelle in der Branche weiter. Die Zigarettenhersteller kämpfen mit einem nachlassenden Interesse an ihrem Hauptprodukt. Reynolds ist für BAT insbesondere wegen der US-Marktführerschaft bei E-Zigaretten attraktiv.
BAT ist auch in Deutschland aktiv. Grösste Marke ist hier Lucky Strike, daneben auch Pall Mall. Reynolds American ist auf den US-Markt konzentriert, seitdem das internationale Geschäft 1999 an Japan Tobacco verkauft wurde. Alle Marken, auch Camel, gehören ausserhalb der USA zu dem asiatischen Konzern und werden von JT International in der Schweiz geführt. Klappt die Übernahme, könnte BAT der nach eigenen Angaben grösste börsennotierte Tabakkonzern nach Umsatz und Ertrag werden. Damit würde BAT an der Spitze den Marlboro-Hersteller Philip Morris ablösen./gl/jha/stb
(AWP)