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Es sind fünf Typen der Parasitenart der Filarien bekannt: Neben dem gefürchteten Herzwurm Dirofilaria Immitis existiert der in der Haut parasitierende Dirofilaria Repens sowie drei weitere Wurmformen, welche in der Haut, dem Muskelgewebe und der Bauchhöhle von Hunden parasitieren können. In Europa findet sich der Parasit im Mittelmeerraum, dem Balkan und den kanarischen Inseln. Der Herzwurm hat auch in subtropisch gelegenen Industriestaaten wie den USA (zB Louisiana) eine grosse Bedeutung; neben der Impfung gegen Infektionskrankheiten gehört in solchen Gegenden auch eine monatliche Herzwurmprophylaxe zur Standart-Gesundheitsprophylaxe bei Hunden.
Die erwachsenen Filarien produzieren Nachwuchs in Form von Larven (sogenannte L1). Diese werden bei einer Blutmahlzeit von einer Mücke aufgenommen und entwickeln sich im Insekt zu infektiösen L3, welche beim Stich der Mücke auf den nächsten Hund übertragen wird und sich im Hundekörper dann zum erwachsensen Wurm im jeweiligen Wirtsorgan entwickelt.
Beim Hautparasit Dirofilaria Repens kann der Befall symptomlos verlaufen - die im Blut zirkulierenden Larven bewirken meist keine Symptome; die erwachsenen Würmer in der Haut können aber Knoten und Ekzeme bewirken. Ausserdem ist die Krankheit eine Zoonose - Mücken, welche infizierte Hunde gestochen haben, können den Parasiten auch auf Menschen übertragen. Der Wurm kann bis zu 5 Jahre in der Haut überleben - entsprechend lange sollte bei einem betroffenen Hund eine mikrofilarizide (d.h. larvenabtötende Therapie) erfolgen.