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Das Seminar findet im Rahmen von STEP (Project on European Theatre Systems) und dessen Teilprojekt „Das Theater der Schweiz“ (TDS) statt, worüber auf der Homepage des ITW ausführlich informiert wird. Das internationale Forschungsprojekt, an dem gegenwärtig sieben kleinere Länder Europas beteiligt sind, hat zum Ziel, die Theaterorganisation und die Theaterlandschaften der beteiligten Länder zu untersuchen, um Vergleiche anzustellen: Was können diese Länder voneinander lernen? Im Projekt TDS wird die schweizerische Theaterlandschaft seit 1975 bis in die Gegenwart erforscht. Die Bestandesaufnahme dient der Offenlegung des Beziehungsreichtums im Schweizer Theater. Verschiedene Themengebiete (Website: Vorschläge für studentische Arbeiten innerhalb des Projekts STEP) werden exemplarisch untersucht und miteinander vernetzt. Die grossen Stadttheater vereinigen pro Jahr weniger Theaterbesuche auf sich als gesamthaft die übrigen Theaterveranstaltungen. Deshalb lässt sich die Funktion von Theater in der Gesellschaft nur vom Gesamtangebot an Theaterformen (z.B. Stadttheater, Freie Gruppen, Amateurtheater) her erschliessen, das durch Koexistenz, Konkurrenz und Interdependenz gekennzeichnet ist. Neben den Theaterereignissen selbst treten auch die Finanzen, Organisationsformen, das Publikumsverhalten und das Theaterverständnis der Öffentlichkeit ins Blickfeld. Das Seminar soll deduktive und induktive Methoden studentischer Forschung erproben sowie die Fähigkeiten entwickeln, einerseits Einzelerscheinungen zu analysieren und andererseits Zusammenhänge zu erfassen und darzustellen. In den ersten Veranstaltungen ermitteln die Teilnehmenden nach der Liste der „Vorschläge“ die Gegenstände ihrer Forschung und bilden entsprechende Gruppen, die dann periodisch über ihre Ergebnisse berichten.
Anmeldung im ePUB/ePhi bis am 15. März 2007!