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Mit Catarina Principe, Paul Rechsteiner, Raul Zelik
Moderation: Kaspar Surber, WOZ Die Wochenzeitung
Soziale Kämpfe: Wo stehen die Barrikaden?
Über die zunehmende Ungleichheit wurden nach der Finanzkrise brillante Analysen geschrieben. Doch dank der Bewegungsfreiheit des Kapitals bleibt es den Konzernen jederzeit möglich, die Belegschaften international gegeneinander auszuspielen. Welche Formen brauchen die sozialen Kämpfe im 21. Jahrhundert? Wer ist heute die «Arbeiterschaft», in welchen Koalitionen kann sich eine soziale Bewegung ergeben? Geht es nur um bessere Löhne oder eine neue Gesellschaft?
ReferentInnen
Catarina Principe ist eine portugiesische Aktivistin und Mitglied der Partei Bloco de Esquerda, die sich gegen das europäische Krisenregime engagiert. Sie schreibt regelmässig für das US-Magazin «Jacobin» und ist Koautorin von «Europe in Revolt: Mapping the New European Left».
Paul Rechsteiner, 1952, ist der dienstälteste Politiker im eidgenössischen Parlament. 2011 gelang ihm überraschend die Wahl vom National- in den Ständerat. In seiner Laufbahn setzte sich Rechsteiner für anständige Löhne, sichere Renten und die Menschenrechte ein. Seit 1998 präsidiert er den Schweizerischen Gewerkschaftsbund. Rechsteiner arbeitet als Anwalt in St. Gallen.
Raul Zelik, 1968, beherrscht alle Genres des Erzählens: Er schreibt Romane («Der bewaffnete Freund»), Sachbücher (zuletzt über Podemos) und immer wieder Analysen und Kommentare für die WOZ. Der Sozialwissenschaftler ist ein profunder Kenner der linken Politik in Lateinamerika, insbesondere in Kolumbien. In der Partei «Die Linke» sitzt er im Vorstand. Zelik lebt in Berlin.