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Was lese ich da im Editorial des “Anlegermagazins” Stocks der letzten Woche als Zitat eines Investmentstrategen der Credit Suisse: “Die hohen Rohstoffpreise, vor allem bei Agrargütern, könnten zu Verteilungskämpfen führen. Wir überlegen uns [deshalb], Rüstungsaktien als langfristiges Anlagethema zum empfehlen.” – Bummm!
Es scheint, meine Annahme, dass ich selbst noch einen grösseren Krieg miterleben werde, haben sich erhöht…
Und was macht die Schweiz? Sie rüstet weiter ab und lässt die Armee ausbluten. Investitionen sind bei den hohen Betriebskosten kaum mehr möglich. Wir haben weder genügend Panzer oder geschützte Transportmittel für alle Truppenkörper (Bataillons, Abteilungen), noch genügend Flugzeuge oder Piloten für eine längerfristige Luftraumüberwachung. Lediglich zwei Brigaden sollen zu ‘vernetzten’ Brigaden umfunktioniert werden. Man behilft sich mit dem Begriff der seriellen “Ablösungen der Grossen Verbände” (Brigaden). Das heisst konkret nichts anderes, als dass man bei einer Ablösung eines ‘im-Dienst-stehenden’ Verbandes gleich auch noch dessen Material übernehmen darf. Ob Fahrzeuge da nicht aufgrund der fehlenden Wartung zum Sicherheitsrisiko werden oder Lücken geschlossen werden können, bleibt offen.
Persönlich werde ich mich wohl wieder vermehrt der besagten Industrie zuwenden und ein paar Fonds genauer unter die Lupe nehmen. Neben Edelmetallen (v.a. Gold) und Rohstoffen (Oel, Wasser, Uran) passen Rüstungsaktien sehr gut in ein Portfolio für Zeiten mit erhöhtem Risiko.