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Alpwirtschaft
Die grossen Treicheln, Glocken und Schellen, die Sie sehen, werden von den Kühen und Rindern nur am Tag des Alpaufzugs, an der Alpabfahrt oder an speziellen Anlässen getragen. Alpaufzug bedeutet, dass die Kühe, Rinder und je nach dem auch Schafe und Ziegen von ihren Bauernfamilien auf die Alpweiden über der Waldgrenze hochgetrieben werden, wo die Tiere den Sommer verbringen. Für die Bauern ist dies ein wichtiger Tag im Jahr, und die Kühe und Rinder werden herausgeputzt und mit den Treicheln und Glocken geschmückt. Wenn die Tiere auf der Alp angekommen sind, werden die grossen Geläute durch kleinere ersetzt, damit sie die Kühe und Rinder beim Fressen nicht behindern. Die verschiedenen grossen Glocken hängen danach den Rest des Sommers unter dem Dach der Alphütte oder schmücken den Stall des Bauern, wie Sie dies hier sehen. Das Tragen von kleinen Glocken auf der weitläufigen Alpweide dient dazu, dass die Tiere mit ihrem Glockenklang den Hirten und Sennen verraten, wo sie sich befinden. Der Alpaufzug findet ungefähr Mitte Juni statt. Er ist von den Wetterbedingungen abhängig, welche von Jahr zu Jahr variieren.