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Keine weiteren Lockerungen der Produktionsquoten der OPEC+ und keine Freigabe der strategischen Reserven in den USA – das ist das Fazit der vergangenen Handelswoche.
Es ist nicht ersichtlich, woher zusätzliches Öl kommen könnte, um die steigende Ölnachfrage zu bedienen, wenn nicht aus der OPEC+ Gemeinschaft. Aus Sicht der Analysten wird die Lage vorerst schlechter anstatt besser, da der Prozess des Wechsels von Gas zu Öl als Energieträger für Stromerzeugungen am Anfang steht.
Das nächste Treffen der OPEC+ im November dürfte von großer Bedeutung für den Markt werden. Die hohen Preise belasten die Wirtschaft. So haben einige Unternehmen in Großbritannien mit einem hohen Gasverbrauch bereits angekündigt, dass man die Produktion zeitweise ruhen lassen muss, weil das Gas zu knapp geworden ist.
Auch in Russland warnt man vor den negativen Folgen eines zu knappen Marktes. So sollte die OPEC+ vermeiden, dass der Ölmarkt überhitze, so der stellvertretende Energieminister, der den Markt bei einem Preis von 45 bis 60 Dollar als ausbalanciert bezeichnet.
Quellmaterial: Futures-Services Mineralöldienst
11.10.2021