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Dass ich mich für ein Studium der deutschen und englischen Sprache entschieden hatte, geschah in der Absicht, eines Tages zu unterrichten. Mir gefiel der Gedanke, den Kontakt mit der jüngeren Generation während meines eigenen Älterwerdens beibehalten zu können. Eine Lizenz und zwei Vertretungen als Deutschlehrer später habe ich von meinem ursprünglichen Vorhaben allerdings Abstand genommen. Man lernt sich nur durch Erfahrung kennen. Ich wendete mich dem Journalismus zu.
Die Wirtschaftskrise war bereits Anfang der Neunziger Thema. Dementsprechend spärlich waren auch die Praktikumsplätze im Bereich des Journalismus gesät, ja es war praktisch unmöglich, so einen Platz in Genf zu ergattern. Nun sollte sich aber mein Studium auszahlen, denn meine Deutschkenntnisse gestatteten es mir, durchaus nach einer Stelle in der Deutschschweiz zu schielen. So kam es, dass ich eine Stelle als Journalist in der Depeschenagentur AG (SDA) in Bern antreten konnte. Auch im Anschluss daran waren es wieder meine Sprachkenntnisse, die mir weitere Türen öffneten. So arbeitete ich zunächst in der Kinderdorfstiftung Pestalozzi als Kommunikationsbeauftragter, später bei Télévision Suisse 4 und landete schliesslich bei der TSR. Genève.