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Angst ist eine normale, menschliche Reaktion. Sie wird zur Krankheit, wenn sie unbegründet, übermässig häufig, stark oder lange auftritt. Unterschieden werden situationsgebundene Ängste wie Flugangst und unbestimmte Ängste wie die soziale Phobie.
Burnout steht für einen psychischen und körperlichen Erschöpfungszustand, der sich durch chronischen, vorwiegend arbeitsbedingten Stress entwickelt. Andauernder Stress kann zu Folgeerkrankungen wie Depressionen und Herzkreislauferkrankungen führen.
Die verschiedenen Arten von Depressionen gehören zusammen mit den bipolaren Störungen zu den affektiven Erkrankungen. Der Beginn ist üblicherweise im mittleren Lebensalter, um die 40 Jahre oder später.
Essstörungen können mit einem selbst herbeigeführten Gewichtsverlust bis zum Untergewicht, Anfällen von Heisshunger mit Essattacken oder Erbrechen einhergehen. Dabei besteht oft eine Selbstwahrnehmung als zu dick, die als Störung des Körperschemas bezeichnet wird. Eine Adipositas besteht bei einem Körpergewicht mit einem BMI ≥ 30 kg/m2.
Die Lese- und Rechtschreibstörung und Rechenstörung gehören zu den sogenannten umschriebenen Entwicklungsstörungen. Im Erwerb von Lesen, Rechtschreibung sowie Rechenfertigkeiten sind die Betroffenen trotz normaler Intelligenz beeinträchtigt. Die Leistungen des Kindes müssen unter dem Niveau liegen, das aufgrund des Alters und der Beschulung zu erwarten ist.
Persönlichkeitsstörungen können als extreme Ausprägung eines Stils mit unflexiblen, starren und unzweckmässigen Persönlichkeitszügen betrachtet werden, die dabei die Lebensqualität des Betroffenen beeinträchtigen, zu (subjektivem) Leid oder zu häufigen Konflikten mit seiner Umwelt führen.
Die Posttraumatische Belastungsstörung ist eine mögliche Folge eines oder mehrerer traumatischer Ereignisse. Dazu zählen Natur- oder durch Menschen verursachte Katastrophen, Unfälle oder die Diagnose einer lebensbedrohlichen Krankheit, die an der eigenen Person, aber auch an fremden Personen erlebt werden können.
Als psychotische Störungen resp. Psychosen bezeichnet man Zustandsbilder, die mit einem zeitweiligen, weitgehenden Verlust des Realitätsbezugs einhergehen.
Schlafstörungen sind häufig und können zu erheblichen Beeinträchtigungen von Wohlbefinden, Stimmung und Leistungsfähigkeit führen.
Bei somatoformen Störungen handelt es sich um verschiedene Krankheitsbilder mit teils ausgeprägter körperlicher Symptomatik, die bei den Betreffenden einen hohen Leidensdruck verursachen kann.
Zwangsvorstellungen und -rituale wie das Kontrollieren von Herd oder Haustür vor dem Verlassen der Wohnung stellen keine Erkrankung dar. Bei zunehmender Häufigkeit und Dauer der sinnlos erlebten Gedanken und Tätigkeiten rufen diese jedoch subjektiv Leiden hervor und beeinträchtigen den Tagesablauf.