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Nach der Sperre wegen Schiedsrichterbeleidigung meldet sich Lionel Messi zu Wort. Argentiniens Superstar wehrt sich gegen die Anschuldigungen mit einer abenteuerlichen Erklärung.
Messi versicherte in einer Stellungnahme des argentinischen Fussballverbandes, dass sich die Schimpftirade während des WM-Qualifikationsspiels gegen Chile nicht gegen den brasilianischen Schiedsrichter-Assistenten gerichtet habe, vielmehr habe er diese "in die Luft gesprochen".
Dabei sollen obszöne Schimpfwörter gefallen sein. Wie die Zeitung "La Nación" am Donnerstag berichtete, sei das Ziel, die Sperre von vier auf zwei Spiele zu reduzieren, so dass der Stürmerstar des FC Barcelona nur noch in der Partie am 31. August gegen Uruguay fehlen würde.
Messi für Argentinien unverzichtbar
Bleibt die Strafe bestehen, könnte Argentinien erst am letzten Spieltag der südamerikanischen WM-Qualifikation wieder auf seinen Superstar zählen. Das wäre ein beträchtliches Handicap für den zweifachen Weltmeister, zumal das Team derzeit nur auf Platz 5 liegt. Die ersten vier Teams qualifizieren sich direkt für die WM-Endrunde 2018 in Russland, der Fünfte muss ins Playoff gegen ein Team aus Ozeanien.
Ohne Messi, der wegen Verletzungen, eines zwischenzeitlichen Rücktritts und nun der Sperre acht der bisher 14 Qualifikationsspiele verpasst hatte, holte die "Albiceleste" nur sieben Punkte. Mit Messi waren es in sechs Partien 15 Zähler.
SDA-ATS