Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03200.jsonl.gz/1238

Teil 1. Die Wirkung der Meditation
Haben Sie mal Meditation gemacht?
Ich meditiere z. B. 5 Minuten lang, wenn ich zu viele Gedanken habe, wie: „Heute muss ich dieses und jenes erledigen, wo soll ich nur anfangen?“…….
Dann sind erstaunlicherweise meine nervösen Gedanken weg, meine Seele wird ruhiger und ich weiss was ich wann und wie erledigen möchte.
Heute erzähle ich über den Zusammenhang zwischen der Meditation und dem Gehirn.
Die Universität Harvard in den USA hat eine wissenschaftliche Arbeit veröffentlicht:
Was passiert, wenn man jeden Tag 20 Minuten, 8 Wochen lang meditiert?
Dieses Resultat wurde wissenschaftlich bestätigt:
Nach 8 Wochen Meditation wurde das menschliche Hippocampus Volumen vergrössert, sowie auch das Kleinhirn und der Hirnstamm.
Ich erkläre zuerst den Hippocampus.
Der Hippocampus ist ein Teil des Gehirns.
Welche Funktion hat der Hippocampus genau?
Der Hippocampus ist der Arbeitsspeicher und die Schaltstelle zwischen dem Kurz- und dem Langzeitgedächnis. Über diese Schaltstelle werden die Inhalte aus dem Kurzzeitgedächtnis- je nach Wichtigkeit – in das Langzeitgedächnis übernommen,
wo sie gespeichert und bei Bedarf wieder abgerufen werden können.
Wenn man ständig gestresst ist, verkleinert sich der Hippocampus.
Aber wie ich oben beschrieben habe, kann das Volumen des Hippocampus durch regelmässige Meditation vergrössert werden.
Man hat ein besseres Gedächtnis, man fühlt sich wohl und bekommt mehr Motivation!
Das nächste Mal erzähle ich über die Gehirnwellen (EEG) und wie man während der Meditation die Gehirnwellen messen kann.
Bis bald
Masayo