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02. November 2020 – Die Mini-TBM Giorgia, die am 2. Oktober getaufte Tunnelbohrmaschine, ist einsatzbereit und wird den 1,3 km langen Tunnel zum Bau einer unterirdischen Kabelverbindung graben, um den Stromnetzanschluss im Kanton Wallis zu verbessern. Die Arbeiten werden von csc costruzioni sa in Arbeitsgemeinschaft mit ihrer Muttergesellschaft Webuild ausgeführt, die im März 2020 mit der Planung und dem Bau im Wert von über 28 Millionen Franken (rund 27 Millionen Euro) vom Kunden Swissgrid beauftragt wurde.
Am Feier nahmen zwei aussergewöhnliche Taufpatinnen teil: die Stadtpräsidentin von Martigny Anne-Laure Couchepin Vouilloz und Ingenieur Giorgia Questi von der Bauleitung.
Der Vertrag sieht den Bau eines Tunnels mit einem Aussendurchmesser von 3 Metern vor, die der Verlegung von 380-kV-Höchstspannungskabeln dienen soll. Der Tunnel wird mit einer Slurry-TBM mit Rohrvortrieb in einer Tiefe zwischen 10 und 20 Metern gebaut, um das Unterwerk La Bâtiaz mit einer 380-kV-Freileitung zu verbinden.
Seit 1960 ist CSC an mehreren öffentlichen Grossprojekten in der Schweiz beteiligt, darunter der Gotthard-Basistunnel, mit 57 Kilometern der längste Tunnel der Welt, der seit 2016 in Betrieb ist. Als zentraler Teil der neuen Bahnverbindung über die Alpen fahren täglich rund 50 Personenzüge durch den Tunnel. Auf derselben Strecke hat CSC über ihre Tochtergesellschaft LGV, die 2019 übernommen wurde, die Arbeiten am Monte Ceneri-Basistunnel abgeschlossen und an AlpTransit übergeben. Infolge des Fusionsprozesses bildeten CSC und LGV die neue csc costruzioni sa.