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Während die Emissionen aus Fahrzeugen langsam zurückgehen, nehmen die mit Asphalt versiegelten Flächen zu. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz haben zusammen mit amerikanischen Chemikern der Yale-Universität in New Haven die Ausdünstungen von Asphalt bei unterschiedlichen Umweltbedingungen analysiert. Resultat: Die im Hochsommer immer öfter und über längere Perioden herrschende Hitze, aber auch die Sonneneinstrahlung, setzen erheblich mehr Schadstoffe und Vorläufer-Substanzen für Feinstaub frei als gedacht.
Die aus dem erdölbasierten Bitumen-Gesteinsgemisch austretenden flüchtigen organischen Verbindungen wandeln sich in der Luft zum grossen Teil zu gesundheitlich problematischem Feinstaub. Sobald die Sonne direkt auf den Asphalt scheint, verstärkt die Strahlung das Ausschwitzen der Chemikalien um das Dreifache. Das wird sich in Zukunft noch verschärfen, wenn die Temperaturen, angefacht durch die Erderwärmung, in den Städten weiter steigen und die Versiegelungsflächen wie bisher zunehmen.