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Die Schweizer Grossbank UBS verhandelt offenbar mit dem amerikanischen Justizministerium über einen Vergleich wegen der Manipulation der Devisengeschäfte. Die Gespräche hätten erst begonnen.
Die Grossbank UBS steht laut der «Financial Times» in Verhandlungen mit dem US-Justizdepartement (Department of Justice - DoJ) um einen Vergleich in den Untersuchungen wegen der Manipulationen im Devisenhandel. Seien die Gespräche erfolgreich, so wäre die UBS die erste Bank mit einem Vergleich in den USA, schreibt die britische Finanzzeitung in ihrer Online-Ausgabe.
Die Untersuchungen des DoJ gegen die UBS hätten sich in den letzten Wochen intensiviert, schreibt die «FT». Die Gespräche seien aber noch in einer «frühen Phase» und Einzelheiten seien noch nicht besprochen worden, heisst es unter Berufung auf «mit der Sache vertrauten Personen». Weder das DoJ noch die UBS wollten sich gegenüber der «FT» äussern.
Vergleich in Grossbritannien
Ende September war bereits bekannt geworden, dass die UBS sowie die Institute Barclays, HSBC, Royal Bank of Scotland, Citi und JP Morgan mit der britischen Finanzmarktaufsicht Financial Conduct Authority über einen Vergleich wegen der Forex-Manipulationen verhandelten. Medien hatten über eine Bussenhöhe für alle Institute von insgesamt 2 Milliarden Pfund berichtet.
Im Oktober 2013 hatten auch die Schweizer Finanzmarktaufsicht (Finma) und im Frühling die Wettbewerbskommission (Weko) Untersuchungen wegen Manipulationen im Devisenhandel bei «mehreren Schweizer Finanzinstituten» bekannt gegeben.
(awp/ise/ama)