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FIFA unterstützt UEFA im Kampf gegen die Abtrünnigen
FIFA-Präsident Gianni Infantino lehnt die neue European Super League ab und droht den zwölf Gründerklubs nicht näher definierte "Konsequenzen" an. "Es gibt keinerlei Zweifel an der Position der FIFA."
"Die Super League widerspricht den Werten des Sports. Sie ist eine geschlossene Gesellschaft, eine Abspaltung von den existierenden Institutionen, den Ligen, Verbänden, der FIFA und der UEFA." Infantino sprach der UEFA bei deren Kongress in Montreux "die volle Unterstützung" zu.
"Wenn einige wählen, ihren eigenen Weg zu gehen, müssen sie mit den Konsequenzen leben", sagte Infantino. "Konkret bedeutet das: Entweder bist du drin - oder draussen. Du kannst nicht zur Hälfte drin und zur Hälfte draussen sein. Aber ich will nicht einmal darüber nachdenken."
UEFA-Präsident Aleksander Ceferin hatte am Montag damit gedroht, Spieler der zwölf Vereine von EM- und WM-Spielen auszuschliessen. Ausserdem will die UEFA am Freitag entscheiden, ob die entsprechenden Klubs per sofort aus dem Europacup ausgeschlossen werden. Betroffen wären Real Madrid, Chelsea und Manchester City in der Champions League sowie Manchester United in der Europa League.
Von seinem Standpunkt rückte Ceferin auch 24 Stunden später in seiner Rede an den UEFA-Kongress nicht ab. "Für diese Klubs sind Fans nur noch Konsumenten, und Dividende ist wichtiger als Leidenschaft. Wenn der Schlusspfiff ertönt, schauen sie nicht auf die Tabelle, sondern auf die Einschaltquoten und Aktienpreise." Der Slowene war aber auch hoffnungsvoll. "Diese Klubs haben einen Fehler gemacht. Aber es ist noch Zeit, die Meinung zu ändern."