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An der Eishockey-WM der Frauen in Malmö verlieren die Schweizerinnen gegen Gastgeber Schweden das zweite Spiel mit 2:3.
13 Monate nach dem mit 4:3 gewonnenen Bronzemedaillenspiel in Sotschi vermochten die Schweizerinnen die erfolgreiche Revanche der Schwedinnen nicht zu verhindern. Die Vorentscheidung fiel bereits im ersten Abschnitt, obwohl die Schweizerinnen diesen mit 11:4 Schüssen klar dominiert hatten. Erika Grahm, die bereits am Samstag gegen Japan dreimal getroffen hatte, und Emilia Andersson brachten die Schwedinnen 2:0 in Führung. Goalie Florence Schelling, der MVP des Olympiaturniers, liess zwei der ersten drei Torschüsse passieren; beim 0:1 griff Schelling sogar daneben.
Die Ehrentore gelangen der Equipe von Nationaltrainer Gian-Marco Crameri erst in den letzten 125 Sekunden durch Phöbe Stänz und Julia Marty. Das zweite Goal fiel erst 2,4 Sekunden vor Schluss.
Nach dem 5:2-Startsieg gegen Deutschland vom Samstag (trotz 30:24 Schüssen für Deutschland) und der vermeidbaren Niederlage gegen Schweden (trotz Chancenplus und 26:21 Schüssen) müssen die Schweizerinnen um die Viertelfinalqualifikation bangen. Im letzten Vorrundenspiel am Dienstagnachmittag gegen Japan dürfen sich die Schweizerinnen keine Niederlage mehr erlauben. Japan startete am Samstag mit einem 4:3-Sieg nach Penaltyschiessen über Schweden ins WM-Turnier. Ausserdem gewannen die Japanerinnen letzte Woche in Malmö mit 3:1 auch ein Testspiel gegen die Schweiz. (si)
Eine bittere, aber logische Niederlage (3:5 gegen Lausanne) wirft die SCL Tigers erneut zurück. Sie werden den Fluch von 1978 einfach nicht mehr los.
Langnaus Trainer Heinz Ehlers war leise böse. Es schien, dass auch er nicht fassen konnte, was er eben gesehen hatte. 3:0 führten die SCL Tigers, 3:5 verloren sie am Schluss, 0:4 das Teilresultat aus dem letzten Drittel.
Nie zuvor haben die Emmentaler unter Heinz Ehlers den letzten Spielabschnitt so hoch verloren. Er sagte mit leiser Stimme, er habe gesehen, was zu diesem Untergang geführt habe. «Aber das behalten ich besser für mich.» Die Statistik sagt, wer den Zorn des Chefs erregt hat: …