Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03241.jsonl.gz/113

Für die beiden Frauenteams waren die Weltmeisterchaften bereits am Mittwoch zu Ende gegangen. Am Donnerstag nun unterlagen Philip Gabathuler und Mirco Gerson in der Runde der letzten 16 Jefferson Santos Pereira und Cherif Younousse aus Katar. Damit klassierten sich Gabathuler/Gerson im 9. Rang.
Haben uns im Kopf nicht locker gefühlt
Die in der Weltrangliste an Position 27 klassierten Schweizer blieben gegen die Katari (Nummer 71) in beiden Sätzen chancenlos und unterlagen mit 15:21, 13:21. Damit konnten sie den überraschenden Erfolg vom Mittwoch nicht bestätigen: Im 1/16-Final hatte das Schweizer Duo die Kanadier Chaim Schalk und Ben Saxton (Nummer 12) bezwungen.
«Wir haben uns im Kopf nicht so locker gefühlt, nicht so frei», analysierte der 22-jährige Abwehrspieler Gerson: «Wir haben es nicht geschafft, unser Spiel richtig aufzuziehen.»
Durchzogene WM-Bilanz
Auch wenn zum ersten Mal seit 2009 (ebenfalls 9. Rang für Sascha Heyer/Patrick Heuscher) wieder ein Schweizer Team ein Top-10-Resultat an einer WM ablieferte, fällt die Gesamtbilanz von Swiss Volley nicht sonderlich positiv aus. Philippe Saxer, der Direktor Beachvolleyball im Schweizer Verband, sprach hinsichtlich Olympia von einem Rückschlag.
Sendebezug: Radio SRF 1, Nachmittags-Bulletin, 02.07.2015, 17:10 Uhr