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Mit der Transparenz in den Zahlungsströmen zwischen Rohstoff-Unternehmen und den Regierungen der Exportländer geht es voran.
Die Extractive Industries Transparency Initiative (EITI) hat Anfang März sechs weitere Länder als „konform“ erklärt, darunter Niger. Dies bedeutet, dass diese Länder öffentlich dargelegt haben, wie viel Öl- oder Bergbaufirmen ihren Regierungen für die Ausbeutung der Bodenschätze bezahlt haben. Erst mit diesen Informationen wird es möglich, von den Regierungen die Verwendung dieses Geldes für die Armutsbekämpfung zu verlangen.
SWISSAID unterstützt im Niger seit Jahren Organisationen, die sich für Transparenz im Rohstoffgeschäft einsetzen und bei der Umsetzung der EITI-Vorgaben massgeblich mitgewirkt haben. „Dies ist ein grosser Erfolg für die Bevölkerung Nigers“, erklärte Oubandoma Salissou, Koordinator einer der Organisationen. Er betonte aber, man werde sich keineswegs auf den Lorbeeren ausruhen, sondern Regierung und Unternehmen weiterhin genau auf die Finger schauen. Nun gehe es um die Frage, ob nach dem Regierungswechsel auch die Verträge mit den Rohstofffirmen neu ausgehandelt werden. Niger ist einer der grössten Uranproduzenten der Welt und verfügt auch über Ölvorräte.