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|"General" Johann August Sutter|

Saat ohne Ernte
Grund
gibt es eigentlich keinen den "General" Johann August Suter zu ehren. Vielmehr
war er ein äusserst schillernder Vogel der Geschichte und das nicht
nur
für damalige Begriffe. Auch war er nur dem Namen nach Bürger
von Rünenberg.
Geboren
wurde er am 15.Februar 1803 in dem Wohnhaus der Papiermühle in Kandern,
Baden.
Zur
selben Zeit taucht im Dorf ein Mann auf, der nach dem Gemeindepräsidenten
fragt.
Trotzdem
gelang es Suter, nach New York zu gelangen, wobei ihm seine seltsamen Kollegen
einige gute Dienste leisteten.
Alsdann
zog er weiter mit einer Eskorte von 35 Deutschstämmigen nach Santa
Fe und
verlegte sich auf den Handel mit Indianern. Auch da wurde es dem Abenteurer nicht
heimisch. Wie
es kommen musste zog Suter zurück nach Missouri.
Ende
September 1938 erreichte er Fort Van Couver am Oregon. Von hier schiffte
sich
am 8.November ein, in Honolulu wurde Suter freundlich empfangen und es
wurden
ihm
verschiedene Stellen angeboten, aber er wollte weiter nach Kalifornien.
Da
keine Schiffe zur Verfügung standen, reiste Suter weiter nach Sitka
von wo er mit
einem
Schnellsegler die Küste herunter zum einsamen Hafen von San Franzisco
reiste.
San
Francisco, eine arme kleine Missionsstation. Hier ging Suter an Land.
Suter
unternahm Ausritte in die Region, um ein geeignetes Stück Land für
seine Niederlassung zu suchen,
wo er dies im Tal des Sacramento auch fand.
Ein
Paradies hatte er gefunden, fruchtbar und wunderschön.
Vom
Gouverneur Alvarado de Monte Rey erhielt er die Bewilligung eine Niederlassung
zu
bauen, die gleichzeitig als Schutz gegen Indianer dienen sollte.
Alsbald
wurde Kalifornien von diversen Revolutionen erschüttert.
Neu
Helvetia wuchs rasch heran. Und Sutter holte sich neue Arbeiter; Indianer,
Kanakas,
und auch einige Weisse. Immer wieder versuchten Interessengruppen sich
Das
Fort wurde das ganze Jahr bewacht.
Vieh
20 000 Stück
3 Mühlen
(Pferdeantrieb)
Allerdings hatte Suter auch Schulden und das nicht gering, 80 000 Dollar, was ein enormes Vermögen darstellte.
1847 wird das Land und Texas an die grosse Union abgetreten. Suter lässt alle Obstsorten aus Europa kommen, wo alles prächtig gedeiht.
1848
Ein Freund Suters stürzt ins Zimmer und erzählt Sutter von einem
Goldfund auf
seinem Areal.
Die Regierung in Washington erlässt Gesetze, aber es fehlt an Behörden diese zu vollziehen. Die Armee zieht ein, aber die Soldaten laufen davon. Suters Reich ist zerfallen und ruiniert.
1850 geht Kalifornien als Staat an die Union.
1855, 15. März Richter Thompson verkündet die Entscheidung des obersten Gerichtshofes von Kalifornien, Suter soll für alles Entschädigt werden. Er erhält eine Pension von 3000 $ jährlich.
1866 Suter erhebt eine Petition auf Schadenersatz.
1873 Er siedelt nach Litiz, Pennsylvenia um Kongress persönlich seiner Petition Nachdruck zu verleihen.
1876 Suter wird Ehrenpräsident des schweiz. Landtages an der Weltausstellung in Philadelphia.
1880 Die Bundesregierung will Suter recht sprechen, doch bevor die Abstimmung gefallen ist stirbt Suter am 17.Juni 1880 in einem Hotelzimmer in Washington.
Hätte Suter das Gold sein eigen nennen können, wäre er wohl einer der reichsten Männer der Welt geworden und sein Erbe könnte noch heute als riesig bezeichnet werden.
General Johann August Suter 1803-1880