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Eisenmangel
Eisenmangel ist die häufigste Mangelerkrankung der Menschheit. Über drei Milliarden davon sind betroffen. Es gibt zwei Phasen von Eisenmangel – das Frühstadium (Eisenmangelsyndrom) und das Spätstadium (Eisenmangelanämie).
Praktisch die halbe Menschheit leidet an Eisenmangel mit seinen typischen Symptomen. Zuerst treten in der Regel Erschöpfungszustände auf, gefolgt von Konzentrationsstörungen oder einem ADS, Lustlosigkeit bis zu depressiver Verstimmung, Schlafstörungen, Schwindel, Nackenverspannungen, Kopfschmerzen, Haarausfall, Nagelbrüchigkeit. Sofern solche Eisenmangelpatienten im Frühsatdium nicht auf intravenöse Art behandelt werden, kann das Spätstadium folgen mit Anämie (Blutarmut), Blässe, schnellem Puls und Atemnot.
Schon im Frühstadium von Eisenmangel ( Eisenmangelsyndrom) können die oben erwähnten Symptome auftreten, die durch den intravenösen Eisenausgleich meistens verschwinden oder sich zumindest deutlich bessern. Das Eisenmangelsyndrom und seine wirksame intravenöse Behandlung gründet auf drei wissenschaftlichen Pfeilern. 1957 wurde das Eisenmangelsyndrom an der Universitätsklinik Innsbruck erstmals beschrieben, 1971 wurde es an der Charité Universitätsmedizin bestätigt und 1998 in der Schweiz wiederentdeckt.
Der Eisenmangel sollte rechtzeitig erkannt und behandelt werden, noch bevor es zum Spätstadium der Eisenmangelanämie (Blutarmut) kommt. Eine Behandlung mit Eisentabletten ist leider zu wenig effizient. Es eignen sich hierzu vor allem Eiseninfusionen, die wir den betroffenen Patienten in unserem von der SIHO (Swiss Iron Health Organisation) zertifizierten Eisenzentrum anbieten können.