Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03615.jsonl.gz/113

Fenchelöl in der Schwangerschaft
Einige ätherische Öle dürfen während der Schwangerschaft nicht verwendet werden. Hierzu gehört auch das Fenchelöl, speziell das des süßen Fenchels.
Fenchel wirkt in höheren Dosen erregend auf die glatte Muskulatur der Gebärmutter, auch, wenn er als Küchengewürz als unbedenklich gilt.
Fenchel ist daher wegen der erhöhten Gefahr eines Abortes in der gesamten Schwangerschaft mit Vorsicht zu genießen.
Allerdings gilt dies nicht für Teeaufguß oder Fenchelzubereitungen in geringer Dosierung.
Fenchelhonig wird hierbei allgemein zu den geringer dosierten Zubereitungen gezählt; allerdings ist der Fenchelgehalt deutlich höher als beim Fencheltee. Fenchelöl dagegen sollte man in der Schwangerschaft meiden.
Weitere Öle, die während der Schwangerschaft zu meiden sind:
Unvollständige Aufzählung von Ölen, die in der Schwangerschaftszeit zu meiden sind:
Anis, Basilikum, Bohnenkraut, Zeder, Cistrose, Zypresse, Citronella, Dill, Engelwurz, Ysop, Jasmin, Wacholder, Zimt, Campher, Cumin, Knoblauch, Lorbeer, Majoran, Myrrhe, Oregano, Petersilie, Rosmarin (erst nach dem 6. Monat verwenden), Salbei, Muskatellersalbei, Speiklavendel, Thymian und Verbene.