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Ausgangslage
Der Stadtrat von Altstätten erkannte, dass das Potenzial der Altstadt nicht ausgeschöpft ist und hat deshalb einer Arbeitsgruppe den Auftrag erteilt, die vorhandenen Qualitäten zu verstärken und mögliche Verbesserungen aufzuzeigen. Dies im Wissen, dass das Ambiente der Innenstadt und das Wohlbefinden der Kundschaft eine immer wichtigere Rolle im Konkurrenzkampf mit Einkaufszentren spielt. Das Einkaufserlebnis in der Marktgasse soll erhöht und die ganze Altstadt flächendeckend aufgewertet werden.
Umsetzung
Als wichtige Massnahme zur Attraktivitätssteigerung der Altstadt wurde die Signalisation einer Begegnungszone beschlossen. Die Begegnungszone ist eine Möglichkeit, das Flanieren in der Altstadt zu fördern, ohne den motorisierten Verkehr ganz zu verbieten. Die Umsetzung eines Verbotes wurde als schwierig angesehen.
Erste Massnahmen wurden bereits im Sommer 2002 vorgenommen (Marktgasse und Engelgasse), noch bevor definitiv über die Einführung der Begegnungszone befunden wurde. Weitere Massnahmen bestanden aus der Verbesserungen der Zugänge zur Altstadt, um die Vernetzung der Begegnungszone mit dem übrigen Stadtgebiet zu gewährleisten. Ebenfalls wurde das Parkplatzangebot am Rand der Altstadt verbessert, damit die Altstadt etwas vom Parkierungsverkehr entlastet wird.