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Ein Ledersofa als Eck-Modell in einen Raum integrieren
Gerade Formen passen nicht immer. Eine Alternative zur klassischen Couch ist das Ecksofa.
Hier stossen zwei Sofahälften über Eck zusammen und ergeben ein einheitliches Möbelstück. Es wirkt wie die Kombination zweier kleinerer Sitzflächen. Ein solches Ledersofa kann direkt in einer Ecke platziert werden, um den Raum optimal zu nutzen. Anders als bei der Verwendung zweier klassisch-gerader Sofas entsteht so kein toter Raum zwischen den Möbeln.
In einer Nische oder unter einer Dachschräge platziert, ist das Ecksofa platzsparend und strahlt eine angenehme Gemütlichkeit aus. Der Raum wirkt dadurch sogar grösser, weil die Ecke und damit die Weite eines Zimmers betont wird. Diesen Effekt können Sie verstärken, indem Sie ein farbig auffallendes Ledersofa wählen, etwa in leuchtendem Rot. Direkt vor dem Sofa sollte kein grosser Tisch stehen. Kleine Regale rechts und links der Couch und ein seitlich versetzter Tisch betonen das Möbelstück hingegen.
Das Ecksofa als Raumteiler
Ein Ecksofa kann auch als Raumteiler genutzt werden. Ein Schenkel des Sofas steht an der Wand, der andere ragt in den Raum hinein. Es entsteht ein ähnlicher Effekt wie bei der analogen Verwendung eines Regals. Das Sofa ist jedoch – durch seine geringere Höhe – mit einer offenen Raumgestaltung besser vereinbar. So können Sie ein grosses Wohnzimmer optisch in mehrere Wohnabschnitte untergliedern.
Die Platzierung mitten im Raum
Im Raum platziert wirkt ein Ecksofa besonders eindrucksvoll, da es zum zentralen Element des Zimmers wird und die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Vollkommen frei stehend sollten Sie das Ledersofa aber nicht positionieren, sondern es mit einem Regal kombinieren. So fungieren Sofa und Regal als Einheit und gliedern den Raum. Reizvoll wirkt es, wenn das Regal über die Seite des Sofas hinausragt, also länger als dieses ist.
Ein Arrangement mit Stehlampe und kleiner Ablage lässt mitten im Raum eine Ruhe-Insel entstehen. Das weitere Mobiliar wird um diese herum angeordnet. Achten Sie darauf, dass das Sofa nicht direkt zwischen zwei entgegengesetzten Türen steht, da dies sonst die Laufwege behindern würde.
Sorgfalt bei der Farbauswahl
Weil das eckige Sofa grösser dimensioniert ist als eine normale Couch, sollten Sie bei der Farbwahl vorsichtig sein. Dunkle Töne lassen das Ledersofa schnell zu wuchtig aussehen. Ein Schwarz oder Braun kann die falsche Wahl sein. Knallige Muster springen einem Betrachter deutlich in die Augen und wirken in kleinen Räumen überladen.
Harmonisch hingegen wirken Pastelltöne, kleinteilige Muster oder einfache Grundfarben. Zusätzlichen farblichen Spielraum bieten Kissen und Decken zur Dekoration. Gefällt die Wahl dann nicht mehr, können die Bezüge und Kissen einfach und kostengünstig ausgetauscht werden.
Ein Ledersofa ohne durchgehende Rückenlehne
Ecksofas, deren Rückenlehne nur den Winkel umfasst, ergeben eine sanfte, beruhigende Wohnlandschaft. Bei diesen Modellen ist die Lehne häufig weniger hoch als bei anderen Sofas. Sie führt über Eck, aber nicht bis zum Ende der Schenkel. Stattdessen entsteht an den Aussenbereichen eine breitere Sitzfläche, die auch zum gemütlichen Schlafen einlädt. Die spezielle Form dieser Modelle eröffnet die Möglichkeit, auch grössere Ledersofas zu wählen, ohne dass diese zu opulent für einen Raum werden.
Einer der flachen Schenkel kann mit einem Beistelltisch oder auch einer grösseren Tafel kombiniert werden. Dabei ist ein Schenkel vom Tisch verdeckt, der andere ragt über diesen hinaus.
Oberstes Bild: © astragal – Fotolia.com