Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03254.jsonl.gz/201

Im vergangenen Jahr ist ein Investitionskredit von 30 Millionen Franken für den Einbau des neuen Ofens bewilligt worden. Im April hat die Saidef den Auftrag an eine Firma in Nidau vergeben, wie sie in einer Pressemitteilung vom Donnerstagabend bekannt gab. Mit der neuen Linie könnten dann jährlich 10000 t trockene Materie behandelt werden. Diese werden aus den Abwasserreinigungsanlagen des Kantons, der Waadtländer Broye und von Laupen stammen.
Höhere Abschreibungen
Die Aktionäre der Saidef haben am Donnerstagabend anlässlich ihrer Generalversammlung im Forum Freiburg erfahren, dass dank des guten Finanzergebnisses 2003 Abschreibungen im Umfang von 5,5 Mio. Franken haben getätigt werden können. Im Finanzplan seien 4,9 Mio. Franken vorgesehen gewesen.
Die Anlage in Posieux hat im vergangenen Jahr 86643 t Abfälle verbrannt, was gegenüber dem Vorjahr einer Abnahme von knapp zwei Prozent entspricht. Die Abfälle aus dem Kanton Freiburg und der Waadtländer Broye lagen um 5,4 Prozent unter den Annahmen, die bei der Projektstudie 1998 getroffen wurden. Zum Teil wurden diese aber durch die Anfuhr von Abfällen aus anderen Regionen kompensiert, wo man dortigen Anlagen ausgeholfen hat. Der Verbrennungsofen war im vergangenen Jahr 7821 Stunden in Betrieb. Im Vergleich zu der vom Lieferanten garantierten Verfügbarkeit entspricht dies 101,6 Prozent, wie es in der Medienmitteilung weiter heisst.