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Mit der Eisenbahn fing es an, und mit der Eisenbahn endet die Geschichte von vier Generationen Casimir von Arx. Im Zentrum der Biografie steht der zweite Casimir von Arx (1852–1931), Ständerat des Kantons Solothurn und erster Verwaltungsratspräsident der Schweizerischen Bundesbahnen. Er kommt aus prekären Verhältnissen, arbeitet sich empor, in der Öffentlichkeit und privat, er gründet ein Geschäft und eine Familie, steigt auf, talentiert, unerschrocken, anpassungsfähig und umgänglich. Die Themen seines politischen Wirkens findet er bald, es sind die Finanzen und die Wirtschaftspolitik. Seine Französischkenntnisse machen ihn zum Vermittler zwischen den Sprachregionen, aber auch zwischen der Schweiz und dem Ausland. Er gehört zur breiten Formation der Freisinnigen, in der er Positionen einer freiheitlichen und wirtschaftsliberalen Politik vertritt, gleichzeitig aber einem starken Bundesstaat und der sozialen Reform verpflichtet ist. Als er 1931 stirbt, ist sein Name verbunden mit den grossen politischen Reformen und Umwälzungen, die um die Jahrhundertwende die moderne Schweiz formten, und er ist eine weit über die Region hinaus bekannte Persönlichkeit. Doch die Geschichte des Sohnes überschattet das Andenken und eine Decke des Schweigens legt sich über seinen Namen. Einer der Töchter ist es zu verdanken, dass die Erinnerung wiederbelebt wird. Das Buch ist auch eine Biografie mehrerer Generationen der Familie und stellt so den zweiten Casimir in einen grösseren familiären Zusammenhang.