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Artenschutz (Vögel, Fledermäuse und andere Wildtiere)
Windenergieanlagen beeinträchtigen Vögel und Fledermäuse sowie andere Wildtiere kaum. Dank sorgfältiger Planung (Standortwahl) und neuer technischer Lösungen können die möglichen Auswirkungen weitgehend minimiert werden. Das Risiko von Zusammenstössen zwischen Fledermäusen und Vögeln mit Windenergieanlagen kann, wo notwendig, mittels Monitoring und Abschaltvorrichtungen fast ganz vermieden werden.
- Sorgfältige Planung und technische Lösungen reduzieren die möglichen Auswirkungen, denn Vögel und Fledermäuse sind in der Schweiz geschützt.
- Die Zahl der Tiere, die an den Anlagen verunfallen, ist im Vergleich zu anderen Todesursachen gering. Die grössten Gefahren für Vögel sind Lebensraumverluste, insbesondere durch die intensive Landwirtschaft, Klimawandel, Glasflächen und Hauskatzen.
- Dem Schutz von Vögeln und Fledermäusen wird im Rahmen der Planung, des Baus und Betriebs von Windenergieanlagen umfangreich Rechnung getragen.
- Eine wissenschaftliche Studie im Windpark Peuchapatte im Jura zeigt, dass nur wenige Vögel mit Anlagen kollidieren, obwohl der Vogelzug am Standort überdurchschnittlich hoch ist.
- Weitere Studien in der Schweiz und im Ausland belegen, dass Windenergieanlagen nur geringe Auswirkungen auf die Vogelbestände haben. Anfängliche Befürchtungen erwiesen sich als unbegründet.
- Zum Schutz von Fledermäusen werden in der Schweiz die Anlagen zu spezifischen Zeiten abgeschaltet, um so zu vermeiden, dass die Tiere in die Flügel geraten.
- Die grösste Bedrohung für Vögel und Fledermäuse ist der Klimawandel. Windenergie leistet einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel.
- Wichtige Schutzgebiete – wie sämtliche Wasser- und Zugvogelreservate, Moorlandschaften, Hoch-, Übergangs- und Flachmoore von nationaler Bedeutungen, Kernzone Nationalpärke und Naturerlebnispärke – sind in der Schweiz für die Windenergie tabu.
Wildtiere
- Alle bisherigen wissenschaftlichen Studien kommen zum Schluss, dass keine Auswirkungen von Windenergieanlagen auf Wildtiere und die Jagd festgestellt werden können.
- Kurzfristige Auswirkungen können während der Bauphase oder durch eine veränderte Nutzung des Gebiets, die meist im Zusammenhang mit der verbesserten Erschliessung steht, festgestellt werden. Dieses Problem ist erkannt und wird im Baubewilligungsverfahren berücksichtigt.