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Aus der Vogelperspektive eröffnet sich ein scheinbar ins Unendliche reichender Blick über Mexico City. Zu sehen sind zahlreiche Parzellen mit Bauten und geradlinigen Strassenverläufen. Es ist die Architektur der Moderne, die der Fotograf Balthasar Burkhard festhält und gleichzeitig in Frage stellt: Neben einer Faszination löst das Abbild auch ein Unbehagen aus. So erinnert die Abbildung an den dichten Smog der Megacitys und die dadurch eingeschränkte Lebensqualität. In der ersten Hälfte der 1990er-Jahre beginnt Burkhard mit Luftaufnahmen, ab 1998 arbeitet er an einer Serie von Stadtlandschaften. Für die aufwendigen fotografischen Exkursionen steigt der Fotograf in einen Helikopter, fliegt unter anderem über Madrid, London, Neapel oder Tokio. Die Realisierung der Serie wird Burkhardt durch den Auftrag mit der Schweizer Möbelfirma USM ermöglicht, für deren Werbekampagne er in die Metropolen der Welt reisen kann. Nach seiner Einzelausstellung «Voyage» 2011 im Kunstmuseum Thun übergibt der Künstler im selben Jahr zwei Werke als Schenkung für die Sammlung.
Katrin Sperry
Die Schwarz-Weiss-Fotografie zeigt eine Stadt von oben.
Die Stadt sieht unendlich aus.
Die Strassen sind gerade und sehr lang.
Im Hintergrund sieht der Himmel neblig aus.
Die Abgase von der Stadt hängen in der Luft.
Es ist Mexiko-Stadt.
Es ist eine von den grössten Städten auf der Welt.
Der Künstler hat aus einem Helikopter fotografiert.