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Suzuki kauft eigene Aktien von General Motors zurück
Im Gegensatz zu GM sehen die Analysten die japanische Firma Suzuki in einer exzellenten Situation positioniert: verbrauchsarme Flotte, gute Absatzchancen in den Schwellenländern (darunter vor allem Indien). Die beiden Unternehmen haben sich darauf verständigt, weiterhin zusammen zu arbeiten. Der Rückkauf der Suzuki-Aktien stelle die Partnerschaft der beiden Firmen nicht in Frage, sagt CEO Osamu Suzuki.
General Motors steckt in einer Liquiditätskrise
Suzuki und GM haben eine konstruktive Geschäftsbeziehung in den Feldern Technologie und Vertrieb unterhalten, die bis zum August 1981 zurückdatiert. Die beiden Autobauer besitzen unter anderem eine gemeinsame Fabrik in Kanada. General Motors hatte anfangs rund 20 Prozent an Suzuki gehalten, den Anteil aber schon im März 2006 stark verringert. Am Dienstag, 18. November 2008 ist General Motors nun komplett bei Suzuki ausgestiegen um sich durch den Verkauf der Suzuki-Aktien mehr Liquidität zu verschaffen.
Stellungnahme von Osamu Suzuki (CEO Suzuki Motor Corporation)
„Suzuki und GM haben konstant und offen Meinungen zu verschiedensten Themen ausgetauscht, wie wahre Geschäftspartner. Als GM sich für diesen besonderen Schritt entschieden hat alle Suzuki Aktien zu ver-kaufen um ihre Bilanz zu stärken, war das für uns eine nachvollziehbare Entscheidung. In einer Telefonkonferenz mit Wagoner-san (Rick Wagoner, CEO GM) haben wir nochmals bestätigt, dass wir die Geschäftstätigkeiten so weiterführen, wie sie heute sind. Das ganze wird keine Auswirkungen auf Suzukis gegenwärtigen Geschäftsplan haben.“