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Vorpremiere mit Regisseur und Adolf Muschg
Adolf Muschg, nach Frisch und Dürrenmatt der bedeutendste Schweizer Intellektuelle, schrieb sich in die vordersten Ränge der Literatur. Er war ETH-Professor und präsidierte die Akademie der Künste in Berlin. Der biografische Film folgt den Spuren seines Romans „Heimkehr nach Fukushima“ ins radioaktive Gebiet, aber auch ins japanische Zen-Kloster, wo er sein Anderes gesucht hatte, um das Fremde besser zu verstehen. Der Start ins Leben war schwer. Sein Vater starb früh, die Mutter war depressiv. Als Halbwaise durchlief er das Internat, studierte in Zürich und Cambridge, lehrte in Tokio, Göttingen und an der Cornell University in den USA, wo er in den Aufbruchjahren von 1967-69 («Vietnam», «Woodstock») politisiert wurde.
Es ist uns eine Ehre, am Sonntag, 29. Mai Erich Schmid (Regisseur) und Adolf Muschg im Kino Wildenmann begrüssen zu dürfen.
Wir werden den Film im Juni ins Programm nehmen.