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Mit Konsequenz und Geduld und dem Mitwirken aller Familienmitglieder kann Übergewicht bei Hunden meist erfolgreich reduziert werden. Wichtig für
den langfristigen Erfolg ist jedoch, dass nach Erreichen des Normalgewichts nicht wieder in frühere Verhaltensmuster verfallen wird.
Grundsätzlich unterscheidet man zwei Phasen bei der Entstehung von Übergewicht: In der dynamischen Phase nimmt der Hund zu viel Energie auf, bekommt also zu viel Futter oder das Futter enthält zu viele Kalorien. Besonders im ersten Lebensjahr passiert das schnell. Diese Energieüberversorgung führt zur Bildung von Fettreserven. In der darauf folgenden statischen Phase frisst der Hund eigentlich eine normale oder sogar erniedrigte Futtermenge. Durch die Fettreserven ist die Hautisolation jedoch verbessert, die Hormone haben sich bereits umgestellt und durch verminderte Bewegungsfreude bleibt das Übergewicht bestehen.
Übergewicht verringert aber die Lebenserwartung eines Hundes und schränkt seine Lebensqualität deutlich ein.
Je mehr ein Hund sich bewegt, desto mehr Kalorien verbraucht er. Übergewichtige Hunde sind jedoch in ihrer Leistungsfähigkeit bereits eingeschränkt und eine
plötzliche Umstellung auf starke Bewegung kann zu orthopädischen Problemen oder Herz-Kreislauf-Störungen führen. Daher sollten Sie Ihren Hund langsam an mehr Bewegung
gewöhnen.
Beschäftigt man seinen Hund geistig und nicht nur körperlich, nimmt er ebenfalls ab! Lassen Sie sich dazu von einer guten Hundeschule inspirieren!
Eine weitere wichtige Rolle spielt die Nahrung, die Sie Ihrem vierfüssigen Gefährten jeden Tag in den Futternapf legen! Extrudiertes oder
kaltgepresstes Trockenfutter? Industriell hergestelltes Dosenfutter? Oder aber Sie achten auf Qualität und Herkunft, bereiten die Mahlzeiten vielleicht sogar selber zu, liebevoll und wohl
überlegt?