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Kubas sozialistische Regierung hat 53 politische Gefangene auf freien Fuss gesetzt. Das teilten US-Regierungsquellen am Montag mit. Die US-Regierung begrüsste die «sehr positive Entwicklung».
Die Häftlinge standen demnach auf einer Liste, die das Weisse Haus der Regierung von Staatschef Raúl Castro während der Gespräche über eine diplomatische Annäherung überreicht hatte. Die Freilassungen sind Teil der als historisch gewerteten Vereinbarung zwischen den Regierungen in Washington und Havanna Mitte Dezember. Beide Länder hatten damals die Wiederaufnahme ihrer diplomatischen Beziehungen nach mehr als 50 Jahren Eiszeit angekündigt.
Die USA würden weiterhin der kubanischen Regierung klar sagen, dass keiner der 53 freigelassenen Gefangenen Opfer von Anfeindungen, Festnahmen oder Prügel werden soll, schrieb US-Aussenminister John Kerry in einem Brief an US-Senator Robert Menendez. Zuvor hatte das Weisse Haus eine Liste mit den Namen der Oppositionellen verbreitet. Menendez und andere Senatoren und Abgeordnete hatten die US-Regierung wegen mangelnder Transparenz kritisiert.
Laut kubanischen Menschenrechtlern wurden mindestens 38 Häftlinge vergangene Woche freigelassen. Die restlichen sollen vor der Dezember-Ankündigung aus der Haft entlassen worden sein. Unter ihnen sind zahlreiche Aktivisten verbotener politischer Gruppierungen.
Vergangene Woche hatte das US-Aussenministerium bekanntgegeben, dass die Top-Diplomatin Roberta Jacobson am 21. und 22. Januar in Havanna die Gespräche zur Normalisierung der Beziehungen aufnehmen wird. (feb/sda/dpa)