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Die Geburt seines Sohnes sei «die schönste Sache, die in meinem Leben passiert ist», verriet Novak Djokovic gestern in Paris. Die Weltnummer 1 startet heute gegen Philipp Kohlschreiber ins Turnier, bei dem ihm Roger Federer den Spitzenplatz entreissen könnte.
Heute um 19.30 Uhr greift Novak Djokovic erstmals seit seiner Halbfinal-Niederlage am 11. Oktober in Schanghai gegen Roger Federer und der Geburt seines Sohnes Stefan in der vergangenen Woche wieder wettkampfmässig zum Schläger.
Sein Vorsprung auf den Schweizer im Jahresranking ist auf 490 Punkte geschmolzen. «Zum Glück konnte ich bei der Geburt meines Sohnes dabei sein», sagte er. «Das ist die schönste Sache, die mir und meiner Frau Jelena in unserem Leben passiert ist.» Der 27-jährige Serbe machte aber auch klar, dass seine Ambitionen auf dem Platz nicht kleiner geworden sind.
«Ich werde weiterhin darum kämpfen, die Nummer 1 zu sein und bei jedem Turnier, das ich spiele, versuchen zu gewinnen.» Im nächsten Jahr wolle er so viel möglich mit Frau und Sohn zu den Turnieren reisen.
2013 hatte Djokovic das Hallenturnier in Paris-Bercy und die ATP-Finals in London gewonnen und nun entsprechend viele Punkte zu verteidigen. Federer könnte ihn im Jahresranking – und eine Woche später auch in der offiziellen Weltrangliste – überholen. Sein erstes Spiel als Vater bestreitet Djokovic heute gegen den Deutschen Philipp Kohlschreiber (ATP 24).
Bekannt ist mittlerweile auch der erste Gegner von Stan Wawrinka. Der Waadtländer spielt am Mittwoch gegen den aufstrebenden Jungstar Dominic Thiem (ATP 37). Mit dem 21-jährigen Österreicher hat Wawrinka, der zuletzt dreimal in der ersten Runde scheiterte, noch eine Rechnung offen.
Im Mai verlor er in Madrid gegen Thiem, der sich gestern in drei Sätzen gegen den Ukrainer Alexander Dolgopolow (ATP 25) durchsetzte. Roger Federer trifft ebenfalls am Mittwoch auf den Sieger des Franzosen-Duells zwischen Jérémy Chardy (ATP 30) und dem Qualifikanten Kenny De Schepper (ATP 105). (si/syl)