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Die Schweizerinnen
- 9. Charlotte Chable +4,02 Sekunden
- 13. Michelle Gisin +4,16
- 20. Wendy Holdener +5,00
- 22. Denise Feierabend +5,15
- 25. Rahel Kopp +6,46
- Nicht im zweiten Lauf dabei: Chiara Gmür (51. nach 1. Lauf)
Charlotte Chable sorgte für das Schweizer Highlight in Aspen. Nach ihrem Ausfall am Samstag erreichte sie am Sonntag den zweiten Lauf, wo sie sich dank eines fulminanten Schlusspurts von Platz 20 auf den 9. Rang verbesserte. Es ist das beste Schweizer Resultat an diesem Tag und für Chable selbst das bis anhin beste Weltcup-Ergebnis.
Überhaupt überzeugten die Schweizerinnen mit einem guten Team-Resultat. Gleich fünf qualifizierten sich für den zweiten Lauf und holten auch Weltcup-Punkte.
Allerdings vergaben die nominell besten Schweizerinnen Wendy Holdener und Michelle Gisin eine Top-Klassierung schon im ersten Lauf. Beide fuhren zu verhalten. Während Gisin im zweiten Lauf gelöster wirkte, gelang Holdener gar nichts mehr. Sie fiel weit zurück.
Erneut im finalen Durchgang war Denise Feierabend, die auf den 22. Schlussrang fuhr. Zudem konnte sich auch Rahel Kopp mit der hohen Startnummer 53 für den zweiten Lauf qualifizieren. Ein Ziel, das sie gestern verpasst hatte. Allerdings fuhr sie dort zu verhalten und wurde nur 25.
Das Podest
- 1. Mikaela Shiffrin
- 2. Frida Hansdotter +2,65 Sekunden
- 3. Sarka Strachova +2,90
Sie war auch im zweiten Slalom von Aspen nicht zu bremsen: Mikaela Shiffrin. Und erneut stellte sie einen Rekord auf: Dieses Mal allerdings nur im ersten Lauf. Noch nie ging jemand in einem Weltcup-Slalom mit einem solch grossen Vorsprung in den finalen Durchgang. Schon 1,69 Sekunden lag sie da vor Sarka Strachova. Natürlich baute sie diesen Vorsprung noch aus und gewann überlegen.
Wie schon am Samstag fuhr die Schwedin Frida Hansdotter aufs Podest. Mit zwei soliden Läufen wurde sie zum 13. Mal in ihrer Karriere Zweite im Weltcup. Gleich hinter ihr klassierte sich Sarka Strachova, die im zweiten Lauf allerdings nicht mehr so überzeugend auftrat wie im ersten Durchgang.
Die Newcomerin
Die Slowakin Petra Vlhova sorgte für eine Überraschung. Schon gestern hatte sie im zweiten Lauf gezeigt, dass sie mit den Besten mithalten kann. Die 3. beste Laufzeit hatte sie dort aufgestellt. Daraus konnte sie Selbstvertrauen für den zweiten Slalom am Sonntag tanken. Dieses Mal gehörte sie im ersten Lauf zu den Besten und erreichte den 7. Schlussrang. Für die 20-Jährige war es das erste Top-10-Resultat im Weltcup, obwohl sie schon vor drei Jahren ihr Debüt gab.
Das weitere Programm
Als nächstes starten die Frauen in Lake Louise. Dort finden am Freitag und Samstag die ersten beiden Abfahrten der Saison statt, am Sonntag steht der erste Super-G auf dem Programm. In Kanada wird sich auch die überragende Slalom-Fahrerin Shiffrin zum ersten Mal an einen Weltcup-Super-G wagen.
Sendebezug: SRF info, sportlive, 29.11.2015, 17.55 Uhr.