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Ich habe versucht eine "kleine" Zusammenfassung zu machen, die dann doch ziemlich gross ausfiel. Sorry dafür, aber ich fand doch einiges sehr interessant und wollte auch nichts auslassen, was evtl. wichtig sein könnte.
Es waren Vertreter aus UK (UK Vapors) und USA dabei, die K.F. Fragen stellten.
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Bitte nicht zu sehr auf Grammatik etc. achten, hab sozusagen fast simultan geschrieben
K.F. spricht zunächst über die Reaktionen seiner Studie, die er auf dem Kardiologenkongress letzten August vorgestellt hatte bezüglich E-Zigaretten und die nicht schädliche Auswirkungen aufs Herz.
Er bekam vor allem aus den USA viele Kritiken diesbezüglich, da es keine Langzeitstudien waren und deshalb nicht als wissenschaftliche Studie ernst genommen werden könne.
Er konterte damit, dass es keine Langzeitstudien geben kann für ein Produkt, welches noch keine 15 Jahre auf dem Markt ist (15 Jahre wären dafür erforderlich) und es finden sich auch keine Dampfer, die seit 15 Jahren dampfen, die man hätte von der 1. Dampfminute an bis zum heutigen Tag wissenschaftlich begleiten können um solche Studien machen zu können.
Und für solche Studien braucht es auch tausende von Dampfern.
K.F. bedauerte und kritisierte auch, dass alle positiven Studien über e-zigaretten einfach nicht veröffentlicht werden bzw. mit Absicht keine Bewilligung zur Veröffentlichung erhalten.
Die Studien von FDA und Co. werden immer mit Nichtrauchern gemacht und nicht im Vergleich mit Rauchern oder Ex-Rauchern und verfälschen damit natürlich die Studien.
K.F.s abgeschlossene Studie "Clearstream" sollte nun im "Toxicological Journal" publiziert werden. Anfang Mai 2013.
Auf die Frage, warum nicht z.B. China als Hersteller der Liquids etc., wissenschaftliche Studien in Auftrag gibt meinte K.F., dass die Hersteller gar nicht daran interessiert sind ausser für ihre Produkte möglichst viel Werbung zu verbreiten. Und die Pharmaindustrie ist (im Moment) jeden falls auch nicht interessiert Studien über die Liquids zu machen.
Auf die Frage, warum die Händler sich nicht zusammentun würden, um solche Studien zu finanzieren meinte K.F., dass die Kosten dermassen hoch sind für solche Studien, dass kein noch so grosser Händlerverband es sich leisten könne, vor allem wenn der Händler sich dabei bewusst sein muss, dass das Ergebnis in beide Richtungen also auch negativ ausfallen könnte.
Auch FlavourArt, die K.F. eine Studie in Auftrag gab, wusste ja noch nicht wie die Studie ausfallen würde.
Er meinte auch, dass die EU eben gar keine Studien über e-Zigaretten hat bzw. keine, aufgrund die diese Nikotinmengenbeschränkung aus dem TPD-Vorschlag hätten ableiten können. Deshalb wäre es so irrational und ohne wissenschaftliche Grundlage.
Er fragt sich, warum sie diese Zahl 4 mg dann nicht gleich 2 mg oder 5 mg oder 6 genommen haben. Der Vergleich zwischen 1 ml e-Liquid mit einer Einheit gemäss EU wäre völlig sinnfrei.
Gemäss K.F. hat getestet: 45 efrahrene Dampfer verbraucht in 20 min. (das ist die Zeit in der Nicorette-Inhaler dem Raucher 4 mg Nikotin abgibt) weniger als die Hälfte des Nikotins, welches in der Zeit der Inhaler abgibt. Sie wurden aufgefordert 9 mg/ml Nikliquid zu dampfen.
Denn kein Dampfer kann 1 ml Liquid in 20 Min. wegdampfen.
Das bedeutet also, dass es mindestens 18 mg/ml Nikotin braucht um überhaupt an die Wirkungsweise des Inhalers zu kommen.
Auch er ist deshalb der Meinung, dass wenn die e-liquids über diese 4 mg aus dem freien Markt genommen würden, wird die e-zigarette völlig wertlos und nicht zu gebrauchen. Und er wundert sich fast, warum sie dann nicht gleich sagt, alle e-zigaretten sollten vom Markt egal mit oder ohne Nikotin.
Also alles wäre nur eine Vertuschung oder Täuschung im Grunde genommen.
Die Konsequenz wäre natürlich der Schwarzmarkt und dann tauchen Liquids auf, die womöglich wirklich schlecht sind.
Die einzige Regulierung, die er sich vorstellen könnte, ist die, dass jeder Hersteller einfach die Reinheit seiner Basen (Pharmaz.USP Grade) und die sichere Eigenschaft der Aromen (Lebensmittel) sicherstellt.
MHRA spricht davon, dass es nicht mal klinische Studien geben muss, sondern das die Aromen in jedem Land eine eigene "MA" (?) durchläuft, was natürlich sehr teuer ist.
Für die Lizenzen für Nik. Base müssten Händler bis zu 150'000 £ dann bezahlen.
K.F. bedauert auch dass es immer noch die 1. Generation von e-Dampfen in sehr vielen Shops gibt, mit denen man nicht gut von den Kippen wegkommt. Er begrüsst die 3. Generation wie z.B. den ATs und VVs
Er vergleicht die ex-Raucher auch mit ex-Alkoholiker. Wenn die ecig nicht wirkt, dann ist die Rückfallquote sehr gross. Einmal Raucher immer Raucher im Prinzip.
Dann spricht er über die neueste Studie betr. gefundenen Metalle und deren Werte und wie in allen solchen Studien, dass diese sofort veröffentlicht werden aber immer verschwiegen wird, dass die Werte unter irgendwelchen Grenzen sind.
In der Geschmacksvielfalt, die ja von der EU bemängelt werden, wegen der Attraktivität für Jugend, sieht K.F. aber den grossen Vorteil, dass sie natürlich sehr hilfreich sind für Raucher den Umstieg auf die E-Zigarette zu schaffen.
Für Jugendliche wäre die doch aufwändige Handhabung (Laden, Reinigen etc.) als Einstieg nicht attraktiv. Es ist leichter eine Kippe anzuzünden.
In England gibt es seit Neustem aber diese e-shisha Sticks (zwar ohne Nik.) aber mit verschiedenen Geschmäckern und die Jugendlichen würden darauf abfahren, erzählt einer der Sprecher im Chat.
In den USA gibt es aber keine Probleme mit Jugendlichen und Dampfen. Sie steigen nicht ein damit um zu rauchen. Entweder sie rauchen schon Kippen und dann wäre die Dampfe doch besser oder rauchen gar nicht erst, beginnen aber nicht mit dampfen.
Im Endeffekt geht es darum, dass die Dampfe das "Rauchen" quasi wieder "salonfähig" machen würde, das ist was die WHO ja eben nicht will. Alles was raucht (dampft) muss verschwinden.
K.F. sagt auch, dass es nur theoretische Annahmen gibt, betreffend des Suchtpotenzials von Nikotin, denn es wurden noch nie nur Nikotin Nichtrauchern verabreicht über längere Zeit und untersucht ob sie danach süchtig wurden oder nicht.
Bisher wurde immer nur Nikotin im Tabakrauch untersucht.
Genau deshalb würden die Gegner ständig auf dieses Suchtpotenzial auch nur vom Nikotin sprechen, weil sie genau wissen, wir können nicht beweisen, dass es nicht so ist.
Wir können doch nicht Nichtrauchern sagen, nun fangt mal an so und so viele Monate an zu dampfen (mit Nik. Liquids) und danach untersuchen wir ob sie abhängig geworden sind oder nicht.
Im gleichen Atemzug sagen aber die Gegner ganz klar, dass in den NRTs (Nicorette & Co.) kein Suchtpotzenzial herrscht….. also ein Widerspruch in sich.
Das ist aber immer das Problem mit neuen Produkten wie die e-Zigaretten, wie auch bei Medikamenten ja auch. Die Beweislast, dass das Dampfen nicht so schädlich ist wie die Tabakzigarette liegt bei uns.
Durch die Dämonisierung der e-Zigarette durch die jahrelange Hetze, sind so viele Raucher verunsichert worden.
Eigentlich müsste man (auch Ärzte) starken Raucher, die willig wären aufzuhören, ihnen diese gute Alternative anbieten.
Das Argument der EU oberhalb der 4 mg wäre es eine Arznei (also gut) aber sonst im freien Markt wäre es schädlich. Völlig stupide Argumentation.
Rauchen ist keine Krankheit, bzw. Nikotinsucht. Die E-Zigarette muss überall verfügbar sein, sogar noch mehr als die Tabakzigarette.
K.H. meint, dass Händler die froh wären, wenn die E-Zigarette in der TRL bleiben würde, nur weil die Händler meinen, dann würde sie auf dem freien Markt bleiben, schon aus rechtlichen (juristischen) Gründen.
Seiner Meinung nach sollte die e-Zigarette nicht als Tabakprodukt klassifiziert werden auf keinen Fall. Es müsste eine ganz neue Richtlinie (ausserhalb TPD oder NRTs) für sogenannte "harm reduction" Produkte geben.