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«Musik von Herzen für Herzen»
Sechs junge, musikbegeisterte Männer gründeten 2016 die A-Capella-Gruppe... Weiterlesen
von
Isabel Steiner Peterhans
18. April 2018
09:00
«Wir erachten es als eine Verpflichtung, sich ab und an zu erinnern und den nicht ganz einfachen politischen Wirren vom Frühjahr 1943 zu gedenken», sagte Historiker Patrick Zehnder anlässlich der Erinnerungsfeier in Birmenstorf. Ein englischer Bomber vom Typ «Vickers Wellington Mk. X, mit der Bezeichnung HE.374, Code SE-X» war eines von 462 Flugzeugen, die am 14. April nachts eigentlich unterwegs waren, um Stuttgart zu bombardieren. Im Anflug auf Stuttgart wurde der Bomber aber von einer Flakgranate getroffen, der Motor und die Treibstofftanks im Backbordflügel wurden dabei stark beschädigt. Die fünfköpfige Besatzung versuchte, sich in die Schweiz zu retten. Als der Flugzeugrumpf jedoch Feuer fing, sprang die Besatzung ab, und der führerlose Bomber flog zwar noch eine kurze Zeit weiter, bevor er auf ein Feld bei Birmenstorf abstürzte und ausbrannte.
75 Jahre sind seither vergangen. 1993 wurde an der Unglücksstelle ein Gedenkstein mit einer Inschrift errichtet. Am vergangenen Wochenende fand eine eindrückliche Erinnerungsfeier statt, zu Ehren und zum Gedenken an alle Opfer dieser Nacht und des Zweiten Weltkrieges. Organisiert wurde der denkwürdige Anlass vom Verein «Royal Air Force over Switzerland 1940–1945».