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Alle zwei Jahre verleiht die Universität Zürich den Mercator-Preis an Nachwuchswissenschaftler, die durch den Forschungskredit gefördert werden. Der Mercator-Preis 2011 geht an die Informatikerin Katharina Reinecke und an den Biologen Dominique Förster, die mit ihren Projekten die interdisziplinäre Jury überzeugten.
Unter dem Titel «Forschung verändert – Veränderungen erforschen» verlieh die Universität Zürich am 11. Oktober 2011 den Mercator-Preis an die Informatikerin Katharina Reinecke und an den Biologen Dominique Förster. Beide Preisträger stellten den Gästen ihre Forschungsprojekte vor – und diese könnten nicht unterschiedlicher sein:
Katharina Reinecke entwickelt Benutzeroberflächen von Websites, die sich automatisch nach den kulturell bedingten Vorlieben der Benutzer verändern; schrill und farbig für den asiatischen Raum oder schlicht und einfarbig für den mitteleuropäischen Raum. «Solche kulturell-adaptiven Benutzeroberflächen steigern Effizienz, Zufriedenheit und Vertrauen», erklärte Katharina Reinecke.
Dominique Förster erforscht die Mechanismen, nach denen sich Grösse und Form so genannter epithelialer Röhren während der Gefässentwicklung so verändern, dass beispielsweise der Transport von Luft in die Lunge oder von Blut in den Gefässen störungsfrei funktioniert. «Eine fehlerhafte Röhrenentwicklung kann schwerwiegende Krankheiten zur Folge haben», betonte der Doktorand. Um wirkungsvolle Therapien entwickeln zu können, müssen die Mechanismen der Röhrenentwicklung verstanden werden – im Bereich der Luftröhren hat Dominique Förster mit seinen Forschungsergebnissen einen wichtigen Beitrag geleistet.