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Im Bilanzinterview räumt Turnierdirektor Jeff Collet ein, das Wetter habe Gstaad zu schaffen gemacht und sicher auch den Zuschaueraufmarsch etwas beeinträchtigt. Gefreut hat ihn das gute Abschneiden der Schweizer Frauen in der ersten Woche des Tennisturniers im Berner Oberland.
Man kann nicht sagen, dass Federer und Wawrinka nie mehr in Gstaad antreten werden.
Collet lässt auch nicht gelten, bei den Männern habe Gstaad keine Topleute am Start gehabt. Er verweist zum Beispiel auf Sieger Feliciano Lopez, die ATP-Nummer 21. Dass die beiden besten Schweizer, Roger Federer und Stan Wawrinka, nicht in Gstaad angetreten seien, sei einzig eine Frage der Agenda: «Man kann nicht sagen, dass sie nie mehr in Gstaad spielen werden.»
Gstaad wolle jedenfalls am Konzept mit den beiden Turnieren in Folge festhalten, sagt Jeff Collet: «Wir möchten wirklich auch in Zukunft das grosse Fest von Swiss Tennis hier in Gstaad organisieren.»
Mit dem Frauenturnier und dem Männerturnier gleich nacheinander hat Gstaad etwas Herausragendes hingekriegt.
Auch SRF-Kommentator Manuel Köng findet, dass Gstaad seine Position im Tennis mit dem Frauenturnier habe stärken können: «Es gibt weltweit nur vier Standorte, die zugleich ein Frauen- und ein Männerturnier durchführen.» Damit habe Gstaad etwas Herausragendes hingekriegt.