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Selbst Fachleute bescheinigen, dass die Spätfolgen einer ideologisierten "68er-Pädagogik", mit einer ursprünglich gut gemeinten Forderung nach Chancengleichheit der Geschlechter, mittlerweile dazu geführt haben, dass von einer "Gleichheit" bzw. "Gleichmacherei" der Geschlechter gesprochen werden muss, was in vielerlei Hinsicht zur Benachteiligung der Knaben führt. U. a. dieses Faktum sowie die Schaffung bzw. der Ausbau von Überangeboten im Bereich der Heil- und Sonderpädagogik werden heute wohl nicht zu Unrecht dafür verantwortlich gemacht, dass die Kosten für therapeutische und psychologische Massnahmen aus dem Ruder laufen, wobei entsprechend mehr Knaben als Mädchen davon betroffen sein dürften. Ich bitte die Schulpflege in diesem Zusammenhang um die Beantwortung folgender Fragen:
- Trifft es zu, dass auch an der Schule Dietikon Knaben eher von sonderpädagogischen Massnahmen betroffen sind als Mädchen?
- Was unternimmt die Schule Dietikon um den Bedürfnissen der Knaben an unserer Schule gerecht zu werden und sie entsprechend zu fördern?
- Wie wirkt die Schule Dietikon dem Trend entgegen, dass vermeintliche "Problemknaben" (aber auch Mädchen) zunehmend mit therapeutischen und psychologischen Interventionen behandelt werden?
- Was unternimmt die Schule Dietikon im Rahmen ihrer Möglichkeiten generell um der "Feminisierung" der Volksschule entgegen zu wirken und den Lehrerberuf auch für Männer wieder attraktiv zu machen?