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Der verspätete Spielbeginn brachte die Schweizer nicht aus dem Konzept. Zwar gerieten sie nach nur 96 Sekunden in Rückstand, korrigierten den Fehlstart aber rasch. Nach knapp 9 Minuten und Treffern von Emanuel Antener und Markus Gerber hatten die Schweizer die Partie gedreht. Sie bauten den Vorsprung kontinuierlich aus und gerieten nicht mehr in Gefahr.
Antener mit 6 Skorerpunkten
Wie bereits in den ersten beiden Spielen überzeugten die Schweizer mit ihrer Ausgeglichenheit. Erneut tauchten alle Linien in der Skorerliste auf. Wie gegen Singapur (12 Punkte) heimste erneut Antener am meisten Skorerpunkte ein. Der aktuelle Ligatopskorer, der auch das entsprechende Ranking der WM anführt, erzielte 2 Tore und 4 Assists.
Gegen Norwegen noch nie verloren
Auch im Viertelfinal am Donnerstag gegen Norwegen geht die Schweiz als klarer Favorit an den Start. Gegen die Skandinavier haben die Schweizer in 21 Duellen (bei sechs Unentschieden) noch nie verloren. Den letzten Punktverlust setzte es vor sechs Jahren im Startspiel der WM in Schweden (6:6) ab.
«Knaller» Finnland gegen Tschechien
Titelverteidiger Finnland gewann auch seine dritte Partie souverän und beendete die Gruppe C nach dem 29:3 gegen Kanada auf Platz 1. Damit kommt es in den Viertelfinals am Donnerstag unerwartet früh zum Knaller zwischen den Finnen und Tschechien.
Der Sieger aus diesem Duell würde in den Halbfinals auf die Schweiz treffen - sofern die Schweiz den Viertelfinal gegen Norwegen gewinnt.
Die Viertelfinals
Donnerstag in Bern:
16.30 Uhr: Schweiz - Norwegen
19.30 Uhr: Schweden - Slowakei
Donnerstag in Zürich:
16.30 Uhr: Finnland - Tschechien
19.30 Uhr: Lettland - Deutschland