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Trotz der Niederlage gegen den zwei Jahre jüngeren Nardi darf sich der 20-jährige Riedi als Gewinner fühlen. Auf dem Weg in den Final hat er unter anderen den topgesetzten Amerikaner Maxime Cressy in der Startrunde und den Franzosen Pierre-Hugues Herbert am Samstag im Halbfinal bezwungen.
Cressy hat im Januar im Australian Open die Achtelfinals erreicht und liegt in der aktuellen Weltrangliste mehr als 500 Positionen vor Riedi. Herbert hat einst den ersten 40 des Rankings angehört.
Riedi, der bei seiner vierten Teilnahme an einem Challenger-Turnier erstmals im Final stand, wird in der Weltrangliste einen grossen Sprung nach vorne machen. Er wird sich von Platz 590 in etwa auf Platz 430 verbessern.
Mit dem Vorstoss in den Final knüpfte Riedi an seine zuvor starken Leistungen an. Vor zwei Wochen hatte er das ITF-Turnier in Trimbach im Kanton Solothurn gewonnen und zuletzt im Challenger-Turnier in Biel die Viertelfinals erreicht.