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Wir fordern ein europaweit geltendes Tierschutzgesetz für Strassen -und Heimtiere, um die Grausamkeiten an den auf der Straße lebenden Kreaturen zu beenden und die Überpopulation einzudämmen.
Am 22. November 2011 in Brüssel um 12.30 Uhr übergibt eine Delegation, stellvertretend für 140 Tierschutzvereine die sich an dieser Aktion beteiligen, nachfolgende Forderungen, in Form einer Petition, an die Vorsitzende des Petitionsausschusses, Frau Mazzoni.
Die Petition wurde initiert von „Ärzte für Tiere e.V.“. Mitglieder der Delegation sind Vertreter von „Ärzte für Tiere e.V.“ (Hans-Joachim Richter), „ETN e.V.“ (Maja von Hohenzollern und Dieter Ernst), „Pfotenhilfe Europa e.V.“ (Birgit Lewe) und „Robin Hood e.V.“ (Marion Löcker).
Die EU-Kommission und das Parlament müssen bindende Rechtsvorschriften erlassen, die das Recht der Straßentiere auf ein tiergerechtes Leben sichern.
Wir fordern daher:
- Verbot der Einrichtung von Tötungsstationen – unter welchen Tarnnamen auch immer
- Verbot jeglicher, medizinisch nicht indizierter Tötungen von Straßentieren – im Fall
- bestehender tiermedizinischer Indikationen – die Anwendung von schmerzlosen
- Euthanasiemethoden
- Einführung bindender staatlicher Impf- und Kastrationsprogramme
- Einführung von (Mindest-) Standards für Tierheime
- Überprüfung bestehender jagdrechtlicher Vorschriften, welche die leichtfertige Tötung von
- Heim- und Straßentieren zulassen
- Verbot des Missbrauchs von Straßentieren für Laborversuche
- Einführung von Heimtierzuchtgesetzen und Einschränkung kommerzieller Heimtierzucht
Einführung von Tierschutzunterricht an Schulen Begleitet wird die Petition durch europaweite Unterschriftensammlungen die mittlerweile ca. 150'000 Menschen unterschrieben haben. Diese Unterschriftensammlungen werden im Februar/März 2012 an die SANCO (u.a. Tiergesundheit und Tierschutz) übergeben.