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Durchgangsplatz: Er dient dem kurzfristigen Aufenthalt primär für Schweizer Jenische und Sinti – bis zur Dauer von einem Monat – während der sommerlichen Reisetätigkeit. Er ist im Idealfall mit einer Infrastruktur für die täglichen Bedürfnisse ausgestattet (Strom, Wasser, Toilette, Kehricht etc.). Im Gegensatz zu Campingplätzen, die der Erholung von Touristen dienen, erlauben Durchgangsplätze den Nutzern neben dem Wohnen das Ausüben einer Erwerbsarbeit.
Standplatz: Er dient dem stationären Aufenthalt, vor allem über die Wintermonate. Auf dem Standplatz mieten die Jenische, Sinti und Roma (in der Regel) das ganze Jahr über eine Landfläche und wohnen dort in einfachen Bauten (z.B. Holzchalets), Mobilheimen oder Wohnwagen. In den Standplatzgemeinden sind die Familien ganzjährig angemeldet, ihre Kinder besuchen dort die Schule.
Transitplatz: Es handelt sich um einen gross dimensionierten Platz (für 35 – 80 Wohnwagen mit Kleintransporter) für ausländische Roma und Sinti, das heisst für Konvois, welche die Schweiz als Transitland durchreisen.
Spontaner Halt: Als spontaner Halt, der als ursprüngliche, traditionelle Form der fahrenden Lebensweise gilt, wird das Anhalten einer Gruppe von Fahrenden während max. einem Monat (i.d. Regel) auf einem Privatgrundstück bezeichnet. Eine dauernde Infrastruktur ist dabei nicht notwendig. Oft handelt es sich um Landwirtschaftsflächen, wobei dem Grund eigentümer ein Entgelt als Entschädigung für Umtriebe wie Stromkosten etc. bezahlt wird.
Der Standbericht 2015 gibt Auskunft über die Anzahl und die geografische Lage der verfügbaren Halteplätze.