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Nach jahrelangem Bürgerkrieg einigen sich der Nord- und Südsudan am
auf das Umfassendes Friedensabkommen (Comprehensive Peace Agreement, CPA).
Das Parlament ratifiziert das Abkommen am .
In der Interimsverfassung vom sind eine Autonomie für den Südsudan, sowie
am Ende der sechsjährigen Übergangszeit
eine Volksabstimmung im Südsudan über die Unabhängigkeit, sowie Abstimmungen
in den Gebieten Abyei über den Anschluss an den Südsudan bzw. in Südkordofan
und Blauer Nil über eine Autonomie.
Am verabschiedet das Parlament in Chartoum drei Gesetze über die
Volksabstimmungen, Präsident Baschir unterzeichnet sie am .
Act on Referendum in South Sudan: Volksabstimmung im autonomen
Gebiet Südsudan über die Unabhängigkeit (Art. 219 - 222 Interimsverfassung).
Act on Referendum in Abyei: Das Gebiet Abyei soll über den Anschluss
an den (allenfalls unabhängigen) Südsudan entscheiden. Art. 24 gibt den
Dinka Ngok Stimmrecht, doch die Abstimmung wird am wegen Uneinigkeit
in der Grenzziehung bis auf weiteres verschoben. Der "Permanent Court of
Arbitration" (PCA) soll Grenzen und die Stimmberechtigung nomadischer
Völker festlegen. (Art. 183 Interimsverfassung).
Act of People’s Consultation in South Kordofan and the Blue
Nile: In diesen
Gebieten sollen "Volksbefragungen" über eine nicht näher bezeichnete Autonomie
stattfinden. (Art. 182 Interimsverfassung).
Obligatorisches Referendum nach Art. 219 bis 222 der Interimsverfassung.
Stimmberechtigt sind vor dem im Südsudan Geborene,
danach alle im Land Geborenen. Art. 41 Abs. 2 und 3 sieht eine einfache Mehrheit
der gültigen Stimmen vor. Wenn die Stimmbeteiligung unter 60% (= 2'368'606)
beträgt, findet innert 60 Tagen eine zweite und entscheidende Abstimmung statt.
Die Wählerregistrierung findet vom bis statt. Die Abstimmung
dauert vom 9. bis ; die Urnen sind jeweils von bis geöffnet.
Amtliches Endergebnis der SSRC vom . Der Südsudan wird am
unabhängig.