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Bitterkalt Historischer Moment
Die erste Wintertraversierung der Aiguilles du Diable auf den Mont Blanc du Tacul vom 9. bis 10. Februar 1938 endete böse. Dies zeigen alleine schon die Publikationen. Die erste von Marcel Gallays drei Schriften trug übersetzt den Untertitel Medizinische Studie zu Erfrierungen. Die zweite: Die aufschlussreiche und belastende Anklageschrift. Raymond Lambert seinerseits gab im Buch A l’assaut des Quatre Mille seinem Bericht den Titel L’Hôtel-de-la-mort-lente. Von Erica Stagni ist dem Chronisten keine Publikation bekannt. Am 9. Februar war das Trio Gallay, Lambert und Stagni losgezogen, den mit Granittürmen gespickten Grat zu bezwingen. Am 10. Februar gerieten sie in einen gnadenlos kalten Schneesturm, vor dem sie sich schliesslich in eine Gletscherspalte beim Col Maudit retten konnten. Lambert kroch am 13. Februar hinaus, um Hilfe zu holen – und um zufällig von der Rettungsmannschaft gefunden zu werden. Er verlor alle Zehen, ausserdem mussten vier Finger amputiert werden. Gallay und mehrere Retter erlitten ein ähnliches Schicksal. Erica Stagni trug keine Erfrierungen davon. Mehr über die Tragédie des Aiguilles du Diable (Gallay) in der Zeitschrift «Die Alpen» von 1939 sowie auf www.archeo-gallay.ch/old/7_02Livres/AiguillesDOC.pdf.