Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03634.jsonl.gz/3984

-- Jury wählt Entwurf mit verbundenen Pavillons aus 1.715 eingereichten Entwürfen in beispiellosem, anonymem Wettbewerb
Helsinki (ots/PRNewswire) - Der Architekten-Wettbewerb um ein Guggenheim-Museum in Helsinki, der im Juni 2014 startete und sage und schreibe 1.715 eingereichte Entwürfe aus mehr als 77 Ländern verzeichnete, kam heute mit der Verkündung des Gewinners durch die Stiftung Solomon R. Guggenheim Foundation zu seinem Ende: Im Entwurf mit dem Titel "Art in the City" ("Kunst in der Stadt") laden mehrere miteinander verbundene Pavillons und Plätze, die um eine intern gelegene Straße angeordnet sind, die Besucher dazu ein, sich mit der Kunst und Programmen des Museums auseinanderzusetzen. Eine Fassade aus verkohltem Holz aus der Region und Glas prägt das mit Rücksicht auf die Umwelt entworfene Gebäude, das neun niedrige Einheiten und einen Leuchtturm-ähnlichen Turm umfasst, ist über eine neue Fußgängerbrücke mit dem naheliegenden Park des Observatoriums verbunden und kann über eine Promenade entlang des südlichen Hafens von Helsinki erreicht werden. Das Guggenheim gab bekannt, dass der Entwurf - einer von sechs Finalisten - von Moreau Kusunoki Architectes, einem 2011 in Paris gegründeten Architekturbüro, eingereicht wurde.
Foto - http://photos.prnewswire.com/prnh/20150619/224325 [http://photos.prnewswire.com/prnh/20150619/224325]
Die Entscheidung der elfköpfigen internationalen Jury wurde durch den Vorsitzen Mark Wigley, Professor und emeritierter Dekan der Graduate School of Architecture, Planning and Preservation der Columbia University, verkündet. Laut der Jury würde der Gewinner-Entwurf "eine geschlossene Einheit um eine überdachte Straße bilden, die sich entsprechend der Interaktion mit den eigenständigen Pavillons erweitern und zusammenziehen kann". Letztere seien "unverwechselbar und modern", was ihre Formen und Materialien beträfe. "Die Jury befand den Entwurf für äußerst respektvoll im Hinblick auf das Gelände und die Umgebung, da er einen aufgelockerten, nicht-hierarchischen Campus miteinander verbundener Pavillons erschafft, wo Kunst und Gesellschaft aufeinandertreffen und sich zusammenfließen können."
"Dank der mutigen Vision der Solomon R. Guggenheim Foundation und der Stadt Helsinki wurde durch den Prozess eines internationalen, offenen Wettbewerbs die einzigartige Herausforderung zur Teilnahme an diesem herausragenden Projekt für Architekten auf der ganzen Welt geboten. Solche Ereignisse sind für Architekten mit großer Hoffnung verbunden. Wir sind hocherfreut und fühlen uns geehrt, unter 1.715 eigereichten Beiträgen ausgewählt worden zu sein. Wir freuen uns darüber, diesen Sieg mit allen Menschen zu teilen, mit denen wir zusammenarbeiten: unseren Mitarbeitern, unseren Partnern und unseren Kunden. Dieses großartige Abenteuer hat uns mit Energie, Freude und Träumen erfüllt. Das Abenteuer wird jetzt von der Solomon R. Guggenheim Foundation, den Menschen in Helsinki und den Freunden von Architektur und Kunst weitergelebt", äußerten sich Nicolas Moreau und Hiroko Kusunoki in einer gemeinsamen Erklärung.
Als Gewinner des Wettbewerbs erhält Moreau Kusunoki ein Preisgeld i. H. v. 100.000 EUR (ca. 109.000 USD). Ein Preisgeld i. H. v. 55.000 EUR (ca. 60.000 USD) erhält jedes weitere Finalisten-Team: AGPS Architecture ltd. (Zürich und Los Angeles; GH-1128435973), dessen Entwurf den zweiten Platz erreichte; Asif Khan Ltd. ; Fake Industries Architectural Agonism (New York, Barcelona und Sydney; GH-5059206475); Haas Cook Zemmrich STUDIO2050 (Stuttgart; GH-76091181) und SMAR Architecture Studio (Madrid und West-Australien; GH-5631681770). Die zuvor anonymen Projekte sind auf der Website www.designguggenheimhelsinki.org [http://www.designguggenheimhelsinki.org/] mit den GH-Registrierungsnummern gekennzeichnet.
Der Architektur-Wettbewerb um ein Guggenheim-Museum in Helsinki wurde vollständig aus privaten Quellen finanziert und durch das Guggenheim in Zusammenarbeit mit der Stadt Helsinki, der finnischen Regierung und dem finnischen Architektenverband (SAFA) organisiert. Weitere Überlegungen zur Entwicklung des geplanten Museums liegen in der Hand der finnischen Stakeholder auf regionaler und nationaler Ebene. Potentielle Finanzierungsmodelle, die von Guggenheim im Jahr 2013 vorgelegt wurden, sehen sowohl öffentliche als auch private Quellen einschließlich der gemeinnützigen Stiftung Guggenheim Helsinki Supporting Foundation vor.
Die Juroren des Wettbewerbs waren neben Mark Wigley, Mikko Aho, Direktor für Stadtplanung und Architekt, Stadt Helsinki; Jeanne Gang, Gründerin und Inhaberin, Studio Gang Architects; Juan Herreros, Gründer und Inhaber, Estudio Herreros; Anssi Lassila, Architekt und Gründer, OOPEAA Office for Peripheral Architecture; Erkki Leppävuori, Präsident und CEO, VTT Technical Research Centre of Finland; Rainer Mahlamäki, Professor und Gründer, Lahdelma & Mahlamäki Architects; Helena Säteri, Generaldirektorin, Umweltministerium, Finnland; Nancy Spector, Vizedirektorin und Jennifer und David Stockman, Chefkurator, Solomon R. Guggenheim Foundation; Yoshiharu Tsukamoto, Gründer, Atelier Bow-Wow und Ritva Viljanen, stellvertretende Bürgermeisterin, Stadt Helsinki.
Wettbewerbs-Manager des Architekten-Wettbewerbs um ein Guggenheim-Museum in Helsinki war Malcolm Reading Consultants (Vereinigtes Königreich). Der Wettbewerb wurde durch die Stiftungen Guggenheim Helsinki Supporting Foundation und Swedish Cultural Foundation, die Guggenheim Helsinkiin Association, Louise and Göran Ehrnrooth Foundation und Privatpersonen, die anonym bleiben möchten, ermöglicht. Besonderer Dank gebührt der BMW Group für ihre Unterstützung.
Die 1937 gegründete Stiftung Solomon R. Guggenheim Foundation widmet sich der Förderung des Verständnisses und der Wertschätzung von Kunst, insbesondere der modernen und zeitgenössischen Kunstperioden, mithilfe von Ausstellungen, Bildungsprogrammen, Forschungsinitiativen und Publikationen. Das Guggenheim-Netzwerk, das in den 1970er Jahren entstand, als das Solomon R. Guggenheim Museum (New York) Unterstützung durch die Peggy Guggenheim Collection (Venedig) erhielt, umfasst inzwischen auch das Guggenheim-Museum Bilbao (Eröffnung 1997) und das Guggenheim Abu Dhabi (in der Entwicklung). Die Guggenheim Foundation wird in der Zukunft weiterhin internationale Programme zur Zusammenarbeit fördern, um zeitgenössischer Kunst, Architektur und Design jenseits der Museumshallen zu Bekanntheit zu verhelfen, z. B. durch die Guggenheim UBS MAP Global Art Initiative und die The Robert H. N. Ho Family Foundation Chinese Art Initiative. Weiterführende Informationen zur Stiftung: guggenheim.org [http://www.guggenheim.org/].
Weiterführende Informationen
Wettbewerbs-Website: designguggenheimhelsinki.org [https://designguggenheimhelsinki.org/] Projekt-Website: guggenheimhki.fi [http://www.guggenheimhki.fi/] #guggenheimhki
Web site: http://www.guggenheim.org// http://www.guggenheim.org/guggenheim-foundation/
Kontakt:
KONTAKT: Jukka-Pekka Myllys, Miltton, (358) 45 673 3056,
<email-pii>, oder Tina Vaz, Solomon R. Guggenheim
Foundation, 1 212 360 4284, <email-pii>