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Kaspersky meldet, man habe die im November 2018 angekündigte Verlagerung der Datenverarbeitung und -speicherung in die Schweiz nun vollständig abgeschlossen.
Dies sei Teil der firmeneigenen "Globalen Transparenzinitiative", welche unter anderem den Umzug der Datenverarbeitungs-Infrastruktur aus Russland in sogenannte Transparenzzentren wie dem schweizerischen beinhaltet.
Damit hofft der russische Anbieter, dessen Produkte von der Trump-Administration für den US-Behördenmarkt verboten wurden, das Vertrauen zu stärken.
Inzwischen hat Kaspersky laut eigenen Angaben entsprechende Prozesse aus Europa, den USA, Kanada sowie mehreren Ländern im asiatisch-pazifischen Raum verlagert. Darunter würden sich Japan, Südkorea oder Indien befinden.
Damit befinden sich nun Kaspersky-Schlüsselinfrastrukturen, wie die Malware-Datenbank hier. In 2 RZs im Raum Zürich werden automatisierte Malware-Analysen von Daten durchgeführt, die Kunden an das Kaspersky Security Network senden. Bei Kaspersky, beziehungsweise in Interxion-Räumlichkeiten, werde man laut Mitteilung "Kunden und vertrauenswürdigen Partnern einen einzigen Zugang zu Datensicherheitskontrollen und einen direkten Zugriff auf die Datenverwaltungspraktiken des Unternehmens zur externen Überprüfung und Untersuchung bieten".
Zudem kündigte Kaspersky schon früher an, dass teilweise auch interne Services über Zürich abgewickelt würden.
Angesichts der aktuellen Reise-Situation bietet Kaspersky nicht nur den physischen Zugang zu Quellcode und Infrastruktur an. Kunden und Partner können den Source Code auch remote überprüfen, sofern sie dies möchten.
In Sao Paulo und Kuala Lumpur befinden sich weitere "Transparenzzentren", in Nordamerika werde ein weiteres 2021 eröffnet.