Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03100.jsonl.gz/2232

Zur Lage der neuen Haltestelle Waldegg hat EBP eine fachlich abgestützte Gegenüberstellung von vier möglichen Varianten erarbeitet und ein neutrales Argumentarium erstellt. Beides dient als Entscheidgrundlage für die politische Diskussion.
Um den öffentlichen Verkehr im Korridor Bern Süd weiterzuentwickeln, soll unter anderem die S-Bahnlinie zwischen Bern und Köniz aufgewertet werden. Eine geplante Massnahme hierzu ist die Einrichtung eines integralen Viertelstundentaktes, eine weitere die Errichtung einer neuen S-Bahn-Haltestelle im Gebiet Liebefeld-Waldegg. EBP hat zu dem neuen Haltestellen-Standort vier Varianten ausgearbeitet und diese hinsichtlich Fahrgastpotenzial, Nutzen für Verkehrsteilnehmer, betriebliche Auswirkungen inkl. Schrankenschliesszeiten, Konsequenzen der Erschliessung für Betroffene, Investitionsausgaben Infrastruktur bewertet. Weiter wurden die Abhängigkeiten der betrachteten Varianten zu laufenden Planungsprozessen und anderen Planungsinstrumenten aufgezeigt.
Die ersten drei Varianten beinhalten die Realisierung einer neuen, zusätzlichen S-Bahn-Haltestelle Waldegg auf Höhe der Vidmarhallen bzw. des Bahnübergangs Könizstrasse. Die vierte Variante ist eine Verschiebung der bestehenden Haltestelle Liebefeld in Richtung Norden bis zum Bahnübergang Waldeggstrasse.
Die durchgeführte Analyse zum Fahrgastpotenzial zeigt, dass die neue Haltestelle von rund 1500 Personen pro Tag genutzt werden würde und je nach Variante ein positiver volkswirtschaftlicher Nutzen resultiert.
Bildquelle: bahnbilder.de / BLS MUTZ RAB, Reto Mäder