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In Frankreich sind die landwirtschaftlichen Einkommen in diesem Jahr deutlich gestiegen.
Wie aus einer heute veröffentlichten Prognose des Dachverbandes der Landwirtschaftskammern (APCA) hervorgeht, legte das Durchschnittseinkommen eines selbstständigen Landwirts vor Steuern im Vergleich zu 2016 um 22,2 % zu. Das Nettoeinkommen der Branche - inklusive der Subventionen - stieg von 11,8 Mrd Euro im Vorjahr um gut ein Fünftel auf 14,2 Mrd Euro.
Laut APCA ist der diesjährige Einkommenszuwachs nicht zuletzt auf die „Rückkehr zur Normalität“ im Getreidesektor, bei den Ölsaaten sowie der Milch- und Rindfleischerzeugung zurückzuführen; diese Produktionsbereiche hätten 2016 ein „katastrophales Jahr“ durchlebt. Allerdings profitiere keinesfalls die gesamte Agrarbranche von dem Aufschwung. So müssten die Winzer schwere Ertragseinbußen hinnehmen, und die Geflügelproduzenten litten unter den Auswirkungen der Vogelgrippe.
Ein weiterer Grund für das diesjährige Einkommensplus der Bauern sind laut Darstellung des Dachverbandes die niedrigen Preise für landwirtschaftliche Betriebsmittel und Vorleistungen. Allerdings bestehe trotz des Aufschwungs weiterhin ein Klima der Unsicherheit im Agrarsektor, auch mit Blick auf das niedrige Preisniveau bei Getreide und Schweinefleisch. Von einer Entlastung der Landwirte könne daher nicht gesprochen werden.
AgE