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Aufbau von Vulkanen
Der Aufbau eines Vulkans lässt sich mit einem Maulwurfsbau vergleichen. Tief in der Erde befindet sich die Wohnstube, das ist beim Vulkan die Magmakammer, in der sich Gesteinsmasse und Gase sammeln. Die Röhre, durch die sich der Maulwurf nach oben an die Erdoberfläche gräbt, heisst beim Vulkan Schlot. Ist die Kammer voll, muss das Magma durch den Schlot entweichen. So wie der Maulwurf die überschüssige Erde zu einem Erdkegel aufschüttet, türmen sich auch Lava und Asche Schicht für Schicht zu einem Berg auf, wenn sie an der Oberfläche erkalten.
Die Erdkruste ist wie ein Puzzle aus mehreren Teilen zusammengesetzt. Diese Teile heissen Erdplatten. Sie sind nicht fest miteinander verbunden, sondern treiben auf dem glühenden Magma hin und her, so wie Eisschollen auf dem Wasser. Wenn die Platten auseinanderdriften oder sich treffen und übereinanderschieben, entstehen Risse in der Erdkruste und das heisse Magma tritt aus: Es bilden sich Vulkane. Das passiert auf dem Festland, aber noch häufiger auf dem Grund der grossen Ozeane.
Den Aufbau der Erde kann mit einer Pflaume vergleichen. Genau wie diese besteht die Erde aus drei Schichten: der dünnen Schale, dem Fruchtfleisch und dem Kern. Die Erdkruste umgibt die Erde wie eine dünne Haut. Das ist die Schicht, auf der wir leben. Darunter befindet sich der Erdmantel. Dort ist es so heiss, dass die Gesteine zu einem flüssigen Brei verschmelzen. Dieser Brei heisst Magma. Gelangt Magma bei einem Vulkanausbruch an die Oberfläche wird es Lava genannt. In der Mitte der Erde befindet sich der Erdkern. Dieser ist aus Metall, vor allem aus Eisen und Nickel. Obwohl es dort mit etwa 5000 Grad C° unvorstellbar heiss ist, bleibt der Kern fest, weil auf ihm ein unglaublicher Druck lastet.
Das obere Bild unterscheidet sich durch sieben Fehler von dem darunter!
Entstehung von Vulkanen durch das Aufeinanderstossen von Erdplatten.