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Die Ernährung der Schweizer Bevölkerung ist unausgewogen. Dies zeigt die erste nationale Ernährungserhebung menuCH.
Zu einem gesunden Lebensstil gehört eine ausgewogene Ernährung. Wie sich eine derartige im Idealfall zusammensetzt, illustriert die Schweizer Lebensmittelpyramide.
Zu viel Süsses und Fleisch, zu wenig Früchte und Gemüse
Der tatsächliche Lebensmittelkonsum der Schweizer Bevölkerung sieht jedoch anders aus: Er ist sogar unausgewogen. Dies hat die erste Nationale Ernährungserhebung menuCH aufgezeigt. Die Abweichungen von einer ausgewogenen Ernährung sind in der Pyramide der tatsächlich verzehrten Lebensmittel veranschaulicht. So wird etwa Süsses und Salziges bei weitem mehr konsumiert als empfohlen. Der Anteil an Ölen, Fetten und Nüssen entspricht ungefähr den Empfehlungen, während Milchprodukte zu wenig, Fleisch dafür zu viel gegessen wird. Hülsenfrüchte sowie Früchte und Gemüse werden derweil zu wenig gegessen. Getränke wie Wasser, Kaffee und Tee werden in ausreichendem Mass konsumiert.
Mehr Details zu den ausgewerteten Daten des tatsächlichen Konsums verschiedener Lebensmittelgruppen sind weiter unten zu finden.
Eine Grundlage für die Ernährungsstrategie 2017–2024
Die Erkenntnisse aus der Ernährungserhebung menuCH helfen dabei, die Ernährungsstrategie der Schweiz für die kommenden Jahre (2017–2024) weiterzuentwickeln. Bereits heute verfolgt die Ernährungsstrategie eine Vision: Dass sich alle Menschen in der Schweiz aufgrund der Lebensbedingungen und ihrer eigenen Kompetenz nachhaltig und gesund ernähren und einen gesundheitsfördernden Lebensstil pflegen.
Konsum einzelner Lebensmittelgruppen
Letzte Änderung 04.06.2018