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Der Zyklon Idai hat in Moçambique, Malawi und Simbabwe massive und langfristige Schäden hinterlassen. Es drohen Krankheiten und Hunger. Der neue Zyklon Kenneth verschärft die Situation zunehmend.
Die Situation
In den überfluteten Gebieten ist das Wasser mittlerweile grösstenteils abgeflossen. Zurück bleiben zerstörte Häuser, verwüstete Felder und unbeschreibliche Not. Mindestens 1,6 Millionen Kinder sind nach dem verheerenden Zyklon Idai vom März auf Hilfe angewiesen. Sie brauchen zu essen, sauberes Wasser und sanitäre Einrichtungen, medizinische Hilfe, Schutz und Schulen. Am stärksten betroffen ist Moçambique, gefolgt von Malawi und Simbabwe. Eine Beruhigung ist nicht in Sicht, durch den neuen Zyklon Kenneth droht bereits wieder neue Zerstörung.
Verschmutztes Wasser und die schlechten Hygienebedingungen in den überfüllten Notunterkünften fördern die Ausbreitung von Krankheiten. Mindestens 5000 Menschen sind bereits an Cholera erkrankt, und auch die Zahl der Malariafälle steigt. Hinzu kommt der Hunger. Denn der Zyklon traf die Region wenige Wochen vor der Ernte, die nun zum grössten Teil ausgefallen ist. Eine möglichst lückenlose Versorgung mit Wasser, Nahrungsmitteln und medizinischer Hilfe ist unerlässlich, um einen weiteren Anstieg von Krankheiten und Mangelernährung zu verhindern.
So hilft UNICEF
In enger Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen und den Regierungen der betroffenen Länder setzt UNICEF alles daran, die Kinder und ihre Familien rechtzeitig mit dem Nötigsten zu versorgen.
UNICEF
- stellt sauberes Trinkwasser und Wasserreinigungstabletten bereit und hilft beschädigte Wasserversorgungen zu reparieren
- verteilt Hygieneartikel, Medikamente, therapeutische Nahrungsmittel, Malarianetze und ähnliche lebenswichtige Hilfsgüter
- impft Kinder und Erwachsene gegen Cholera
- richtet betreute kinderfreundliche Zonen und Notfallschulen ein
- hilft Kinder zu identifizieren, die ihre Eltern verloren haben, und sie wenn möglich mit Familienmitgliedern zusammenzuführen
Helfen auch Sie!
Der Zyklon Idai ist die grösste Naturkatastrophe, die das südliche Afrika in den letzten zwei Jahrzehnten erlebt hat. Mit Ihrer Spende helfen Sie mit, Leben zu retten. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.