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Das Ziel des Philosophieunterrichts ist es, die Lernenden zu selbständigen philosophischen Überlegungen zu führen.
Philosophie ist die Auseinandersetzung mit der allem Menschlichen innewohnenden Problematik des Wissens, Glaubens, Empfindens und Handelns.
Diese Problematik gilt es
in sachlichen Untersuchungen zu entdecken,
in kritischen und selbstkritischen Analysen zu entwickeln und
im dialogischen Denken zu vollziehen.
Philosophie lässt sich in verstehbaren und nachvollziehbaren Sätzen aussagen und mitteilen und ist durch diese Lehr- und Lernbarkeit den Wissenschaften verwandt, unterscheidet sich aber von ihnen dadurch, dass sie sich nicht als sichere Kenntnis erwerben und besitzen, sondern nur im selbständigen Denken vollziehen lässt.
Philosophieren betrifft den Menschen wie religiöses oder ideologisches Glauben, unterscheidet sich aber von ihm dadurch, dass es weder Weg zu ewigen und absoluten Wahrheiten, noch unmittelbare Lebenshilfe ist.
Philosophisches Denken orientiert sich am Ganzen erfahrbarer Wirklichkeit, jedoch nicht im Sinne der Verallgemeinerung und Synthese des gesamten menschlichen Wissens.