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Der einzige Schweizer Nordisch Kombinierer, Pascal Müller, blickt auf eine harzige Saison zurück. Gesundheitliche und mentale Probleme hinderten ihn daran, an seinen vielversprechenden letzten Winter anzuknüpfen.
Pascal Müller ist derzeit der einzige Kombinierer in einem Swiss-Ski Kader (B-Kader). Nach seinem erfolgreichen Weltcup-Debüt im Winter 2021/22 kam der Glarner in der vergangenen Saison nicht mehr ganz auf Touren. Einen Grossteil des Winters kämpfte der 21-Jährige mit gesundheitlichen Problemen und einer Verletzung, was die Saison für ihn vor allem auch mental zu einer Herausforderung und einem «grossen Kampf» machte, wie er selbst sagt. Dreimal stand Müller im Weltcup im Einsatz, er musste sich dort jedoch mit den Rängen 50, 52 und 52 begnügen und verpasste die angestrebte Qualifikation für die Weltmeisterschaften.
Im Continental Cup, der zweithöchsten internationalen Wettkampfserie, klassierte sich Müller im vergangenen Winter siebenmal in den Punkten – sein bestes Ergebnis gelang ihm gleich zu Beginn der Saison mit Platz 20 im finnischen Ruka. Als persönlichen Befreiungsschlag wertete Müller die beiden Continental-Cup-Wettkämpfe Ende Saison in Lahti, wo er sich nach einer Durststrecke wieder in den Top 30 klassierte.
Dank einer Kooperation mit dem Deutschen Skiverband wurde Pascal Müller auch in der Saison 2022/23 bei den Wettkämpfen ins deutsche Team integriert und konnte von dessen Betreuung profitieren.