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Das Wichtigste in Kürze
- Am Donnerstag wurde vor dem Regierungspalast in Zacatecas in Mexiko ein Auto abgestellt.
- Darin befanden sich die Leichen von sechs Menschen.
- Die Tat könnte von gewalttätigen Drogenbanden aus der Region ausgehen.
Vor dem Regierungspalast des mexikanischen Bundesstaates Zacatecas ist ein Auto mit mehreren Leichen abgestellt worden. Die Toten seien anscheinend geschlagen worden, sagte Gouverneur David Monreal am Donnerstag in einem Video auf Facebook. Er nannte keine Zahl, laut Medienberichten waren es sechs Leichen.
Der Wagen sei am frühen Morgen abgestellt worden und der Fahrer geflüchtet. Das erzählte Monreal vom noch weihnachtlich geschmückten zentralen Platz der Bundesstaates-Hauptstadt, die ebenfalls Zacatecas heisst. Die Hintergründe waren unklar.
Seit der damalige Präsident Felipe Calderón 2006 begann, den Drogenkrieg militärisch zu bestreiten, fielen diesem etwa 350'000 Menschen zum Opfer. Weitere rund 96'000 gelten als verschwunden.
Drogenkartelle haben viel Macht in Zacatecas
Heute gibt es zahlreiche mächtige Drogenkartelle und andere kriminelle Gruppen, die oft Verbindungen zu korrupten Politikern und Sicherheitskräften haben. Die meisten Taten werden nie aufgeklärt.
Im vergangenen Jahr sank die Zahl der Morde in dem nordamerikanischen Land um gut vier Prozent auf 33'410. Dies besagen vorläufige Zahlen, die Präsident Andrés Manuel López Obrador am Donnerstag vorstellte. Das sind rund 92 Morde pro Tag.