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Gisikon
oder Gislikon (Kt. und Amt Luzern).
440 m. Gem. und Dorf, am rechten Ufer der
Reuss, an der Strasse
Luzern-Cham-Zug
und 800 m nö. der Station
Gisikon-Root der Linie
Zürich-Luzern.
Postbureau, Telephon;
Postwagen nach Inwil-Eschenbach. 17 Häuser, 144 kathol. Ew. Kirchgemeinde Root.
Obstbau, Viehzucht und Milchwirtschaft.
Nahe dem Dorf gedeckte Holzbrücke über die Reuss.
St. Niklauskapelle. Im Bauernkrieg von 1653 trafen die unter General Zwyer stehenden Urner bei
der
Brücke von
Gisikon auf die von Schybi befehligten Bauern, die hier Schanzgräben aufgeworfen hatten.
Am 3. Juli griffen die Urner unter dem
Schutz eines dichten Nebels die Verschanzungen an, eroberten sie und trieben die Bauern
zurück.
Doch drang Schybi am folgenden Tag wieder vor, umging die durch einen kleinen Trupp ¶
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Luzerner verstärkten Urner und zwang sie, sich nach Luzern in Sicherheit zu bringen.
Ebenfalls bei
Gisikon fand auch das letzte
Gefecht im Sonderbundskrieg statt, in dem hier die eidgenössischen Truppen am dem Obersten v. Elgger, Generalstabschef
der Truppen des Sonderbundes, eine entscheidende Niederlage beibrachten. 1299: Gisinkon.