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Kompetenzorientiert unterrichten und lernen
Der einzige Weg, der zum Wissen führt, ist Tätigkeit (Georg Bernhard Shaw)
Der Begriff der Kompetenz meint mehr als nur die Aneignung von Wissen. Kompetent zu sein bedeutet, das angeeignete Wissen in einer Situation adäquat einzusetzen, in eine Handlung zu bringen. Kompetenz ist immer mit einer Handlung, einer Tätigkeit verbunden.
Unsere Kompetenz schöpfen wir aus unseren Ressourcen. Diese setzen sich zusammen aus dem Wissen, dem Können und dem Wollen. Letzteres ist ein entscheidender Faktor für einen erfolgreichen Kompetenzerwerb.
Wissen muss bei den Schülerinnen und Schülern in Können münden und in Handlungen (Wollen) sichtbar werden.
Kompetenzorientierter Unterricht erfordert ein vielfältiges Angebot an guten Lernaufgaben. Sie erfordern ein vertieftes Lernen. Gute Lernaufgaben sind handlungsorientiert und anregend und ermöglichen unterschiedliche Zugänge und das Trainieren der geforderten Kompetenz.
Die Schülerinnen und Schüler müssen es nicht nur können, sie müssen es auch zeigen! Sie brauchen den Willen und die Motivation es zu tun. Der Lehrplan 21 braucht den Begriff der Performanz. Dieser meint, dass das beobachtbare Verhalten, in dem die Kompetenz sichtbar wird, gezeigt werden soll. Wenn ich die französische Sprache erlernen will, dann genügt es nicht, mir alles Wissen darüber anzueignen, ich muss sie praktizieren und anwenden.
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