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von Manfred Dysli
Nach 2016 in Heusden-Zolder,Be und 2017 in Bieles,Lux feierte der 23 jährige Belgier Wout Van Aert bei der 69. Rad Quer Weltmeisterschaft in Valkenburg in der Niederländischen Provinz Limburg den klassischen Hattrick als Rad Quer Weltmeister der Profis. Auf der schwersten Quer WM Rennstrecke seit vielen vielen Jahren,die vom Quer Weltmeister von 1996 Adrie Van der Poel konzipiert wurde und wegen ihren vielen Laufpassagen an die legendären Titelkämpfe 1979 in Saccalongo in Italien errinnerte war Mathieu Van der Poel, der jüngste Weltmeister aller Zeiten 2015 in Tabor mit 20 Jahren, nur auf der ersten von sieben Runden in Front. Dann musste der Sohn des Streckenbauer seinen Erzrivalen, den vier Monate älteren Wout Van Aerts ziehen lassen. Der aus Herental stammende Van Aert fuhr darauf seiner Konkurrenz auf-und davon. Wout Van Aert gewann seinen dritten Weltmeister Titel in der Elitekategorie mit der langen Fahrzeit von 69 Minuten mit nicht weniger als 2:13 Min. Vorsprung vor seinem Landsmann Michael Vanthourenhout, während Mathieu Van der Poel eine Woche nach dem Gewinn des Gesamtweltcup in Hoogerheide schon mit zweieinhalb Minuten Rückstand mit der Bronzemedaille vorlieb nehmen musste. Mathieu Van der Poel der in der laufenden Saison schon 26 Siege eingefahren hatte meinte zu seiner Niederlage.“ Ich hatte keinen Sturz aber beim Angriff von Wout Van Aert konnte ich das Loch nicht schliessen. Auch die Strecke fand ich sehr gut.“ Diese Aussage über den ultra schweren Parcours überrascht nicht,weil ja sein Vater Adrie, der Schwiegersohn von Raymond Poulidor für den Bau der Strecke verantwortlich war.
In der ersten Runde lag der letztjährige beste Schweizer(9.) an der WM in Luxemburg der Zürcher Oberländer Simon Zahner als bester Eidgenosse auf Rang elf noch auf einer guten Position. Am Schluss war aber der Galgener Marcel Wildhaber, der in dieser Saison die Schweizer EKZ Cross Tour Serie zum zweiten Male gewonnen hatte auf Rang 16. der beste Vertreter von Swiss Cycling am berühmten Cauberg. Schweizermeister Lars Forster folgte als 19. während Routinier Simon Zahner als 21.rangiert wurde. Der SM Bronzemedaillengewinner von Dübendorf, der Solothurner Severin Sägesser im Vorjahr in Bieles,Lux als 14. noch der zweitbeste Schweizer fiel der 80 % Regelung der UCI zum Opfer und wurde von der Jury mit einer Runde Rückstand als 24. von 57 Akteuren rangiert. Simon Zahner meinte zu den belgischen Festspielen mit Helden aus Belgien als Hauptdarsteller.“ Ich habe heute auf dieser brutal harten Strecke einen sehr guten Start gehabt.Ich wollte das Tempo hochhalten aber trotzdem ich wenige Fehler machte büsste ich dann noch bis ins Ziel 10 Ränge ein. So ein hartes WM Rennen habe ich noch nie erlebt. Ich glaube in den letzten 20-30 Jahren gab es nie mehr so harte Rennen wie heute.“ war die erste Analyse von Simon Zahner oben auf dem Cauberg.
Die Schweiz belegte mit 56 Rangpunkten den vierten Platz vor Tschechien und Italien. Insgesamt kamen 19 Nationen in die Wertung. Mit 12 656 Zuschauer am Samstag und 25 736 Fans am Sonntag und Total 38 392 Besucher an beiden Tagen war die 69. Radquer WM in Valkenburg gut besucht.
(mdy)
Resultate: Rad Quer WM in Valkenburg,NL:
Elite 20,4 km:
1. Wout Van Aert,Be 1:09:00.
2. Michael Vanthourenhout,Be 2:13 zurück.
3. Mathieu Van der Poel,NL 2:30.
4. Toon Aerts,Be 3:16.
5. Lars Van der Haar,NL 4:29.
6. Gioele Bertolini,It 4:42.
7. Tim Merlier,Be 4:56.
8. Laurens Sweeck,Be 5:21,
9. Daan Soete,Be 5:30.
10. Steve Chainel,Fr 5:51.
Ferner die Schweizer
16. Marcel Wildhaber 7:06.
19. Lars Forster 7:41.
21. Simon Zahner 8:31.
24. Severin Sägesser 1 Runde zurück.
57 Fahrer aus 19 Nationen am Start.
Resultate Elite: Resultate_WM_Valkenburg_2018_cro_me_resultsxy
Alle Fotos: Werner Jacobs – Radsport.ch