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Die Familie von Albert Bader II hatte in den 1930er Jahren eine Nachbarin, deren Katze viel bei den Baders im Garten spielte. Einmal bekam sie Junge und weil Albert III an den jungen Büsis so grosse Freude hatte, bekam er eines der Jungen, als es ausreichend gross war. Da Albert III viel mit dem Velo unterwegs und das Büsi so anhänglich war, nahm er es aus Spass einmal auf die Achseln und stieg auf sein Velo. Dann begann er vorsichtig auf dem Vorhof des alten Turnschopfs (damals Feuerwehrgebäude) Kreise zu drehen, während sich das Büsi fest in das Hemd von Albert verkrallte. Da sie offenbar zu hoch oben war, sprang sie nicht ab, wie es der natürliche Instinkt einer Katze normalerweise verlangte, sondern blieb oben, wohl aus Angst.
Weil Albert Bader jeden Tag länger mit ihr übte, gewöhnte sie sich so an diese Velofahrten, dass es eines Tages etwas ganz normales für das Büsi war, mit Albert auf dem Velo spazieren zu fahren. Nach und nach fuhr Albert immer längere Strecken und eines Tages besuchte er den Vater in seiner Modellschreinerei an der Ausserdorfstrasse 7 per Velo, natürlich mit dem Büsi auf der Achsel. Man staunte dort allenthalben und so ergab es sich, dass das Büsi fortan auf allen Velofahrten mit dabei war. Es bekam vom Volksmund die Bezeichnung «Velo fahrende Katze».