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Das ist auch eine Leistung! NHL-Stürmer Evander Kane schafft es beim 6:1-Heimsieg der Edmonton Oilers gegen die Arizona Coyotes gleich vier Mal in kurzer Zeit auf die Strafbank – innerhalb von bloss 7:41 Minuten.
Kanes aussergewöhnlicher Arbeitsnachweis:
Vom Ende des Mittelabschnitts bis fast zur Mitte des Schlussdrittels sitzt Evander Kane damit acht lange Minuten auf der Strafbank. Den Coyotes nutzen diese vielen Powerplay-Situationen aber nichts, ihnen gelingt dabei kein Treffer.
«Ich möchte nicht gross über die Strafen diskutieren», sagte Oilers-Headcoach Jay Woodcroft. «Nur so viel: Evander ist ein wichtiger Spieler. Wir wollen ihn so oft wie möglich auf dem Eis haben.»
Man muss weit zurückblättern, um in den NHL-Geschichtsbüchern einen Spieler zu finden, der vier Strafen in so kurzer Zeit kassierte. Gemäss der «Edmonton Sun» war seit der Saison 1967/68 keiner schneller beim Strafensammeln als Kane. Er unterbot mit seinen vier Strafen innerhalb von 7:41 Minuten die Marke von 8:48 Minuten, die Boston-Verteidiger John Blum 1988 aufstellte.
Nach dieser Partie bringt es Kane in 28 Einsätzen in dieser Saison auf insgesamt 32 Minuten in der Kühlbox. Er belegt damit Rang 5 der Strafenliste, betrachtet man nur Spieler mit höchstens 30 Saisonspielen.
Der Nummer-4-Pick des Jahres 2009 machte in dieser Saison vor allem abseits der Eisfläche auf sich aufmerksam und weniger durch seine 15 Treffer. Die Liga sperrte Kane im Herbst für 21 Spiele, weil er gelogen hatte und seine angebliche Impfung gegen Covid-19 mit einem gefälschten Impfpass belegte.
Die San Jose Sharks schickten ihn nach dem Ende der Sperre ins Farmteam, wo er nach wenigen Partien an Corona erkrankte und in Quarantäne musste. Gegen diese Massnahme verstiess Kane, so dass ihn die Sharks entliessen. Ende Januar nahmen ihn schliesslich die Edmonton Oilers bis Ende Saison unter Vertrag.
Vor rund einem Jahr war der Stürmer in die Schlagzeilen geraten, weil er Konkurs anmeldete und dabei ein Schuldenberg in der Höhe von 26,8 Millionen Dollar zum Vorschein kam. Da die Spielerlöhne in den Vereinigten Staaten öffentlich bekannt sind, konnte jedermann zusammenrechnen, dass er in den elf Jahren seiner Profilaufbahn bis dahin schon fast 53 Millionen Dollar verdient hatte. Allerdings war auch ein Spielsuchtproblem Kanes bekannt. So wurde er einmal von einem Hotel in Las Vegas verklagt, weil er in einer Nacht 500'000 Dollar verzockt hatte und diese Schulden nicht bezahlte. (ram)
Die Eisgenossen machen Freude! Am ersten WM-Wochenende zauberten die Schweizer starke Leistungen aufs Eis. Gewiss gab es am Samstag beim 5:2 gegen die Italiener nach gefallener Entscheidung auch schwächere Momente. Aber den Schweizern war klar, dass mit den Dänen ein Gegner von anderem Kaliber wartet – ein Gegner, gegen den die Schweizer bei Olympia in Peking noch 3:5 verloren hatten. Heute liessen die Schweizer diesen Dänen, die gestern Kasachstan mit 9:1 auseinander genommen hatten, keine Chance.