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Inhalt:
Es gibt im wesentlichen zwei Möglichkeiten, wie man neue, erhaltene Mails lesen kann:
Daneben gibt es noch die neue Variante IMAP.
Dabei werden die Daten durch das lokale E-Mail-Programm direkt auf dem Server verwaltet.
Das heisst, man muss ständig online sein, um seine E-Mails zu lesen und zu verwalten.
Deshalb denke ich, dass IMAP nicht geeignet ist, wenn man für den Internet-Zugang zeitabhängig
bezahlt, wie das beim Einwählen mit einem Modem der Fall ist.
Ich werde nicht näher auf diese Variante eingehen.
Weitere Infos zu IMAP (Uni Wuppertal)...
Viele Gratis-E-Mail-Dienste bieten nur Webmail gratis an.
Beispiele: Hotmail, Mail.com, ExciteMail, MailCity, Supernews, Yahoo!Mail
Einige Gratis-E-Mail-Dienste sowie die meisten Provider bieten beides an
(Webmail und POP3).
Beispiele: GMX.net, my-mail.ch sowie die E-Mail-Adressen einiger Gratis-Provider.
Mehr Infos weiter unten...
Einige Provider und Gratis-E-Mail-Dienste bieten nur POP3-Abruf an.
Beispiel: Econophone.
Viele amerikanische/internationale grosse E-Mail-Dienste waren lange Zeit gratis
und boten kostenlos viele Möglichkeiten, z.B. Forwarding (Weiterleiten aller Mails an eine andere
Adresse), POP3-Abruf u.s.w.
Viele dieser Dienste wurden seit Ende 2001/Anfang 2002 kostenpflichtig, massiv eingeschränkt oder vollständig abgestellt, siehe Auflistung der "Sündenböcke" bei emailaddresses.com.
(POP3 = Post Office Protocol 3).
Notwendige Software: Ein spezielles E-Mail-Programm (z.B. Thunderbird, Eudora, Simeon, Pegasus, Outlook Express) oder ein Browser mit Mail-Funktionen (z.B. Seamonkey Suite, Mozilla Suite, Netscape).
Zuerst einmal muss man am Computer ein paar Optionen einstellen (u.a. POP3-Server, Benutzername). Dann startet man die Abfrage, wobei man noch das Passwort eingeben muss. Damit kann man alle neu erhaltenen E-Mails auf einmal in kürzester Zeit vom Server abholen. Sie sind dann auf der lokalen Harddisk gespeichert, und man kann die Internet-Verbindung wieder trennen, um sie zu lesen. Somit spart man bei einer Dial-Up-Internetverbindung Telefonkosten.
Der POP3-Abruf ist vor allem geeignet, wenn man einen eigenen Computer hat und die Mails in erster Linie von dort aus verwaltet.
Bei den (seltenen) E-Mail-Adressen, die nur über POP3 abrufbar sind,
ist es an öffentlichen Computern (z.B. Internet-Cafe, Bibliotheken, Uni u.s.w.)
recht umständlich, die Mails zu lesen und zu beantworten.
Die Lösung dieses Problems habe ich auf einer eigenen Seite beschrieben: POP3-Mails im Webbrowser lesen
Notwendige Software: irgendein Browser (z.B. Firefox, Mozilla, Opera, MS Internet Explorer).
Um die Mails zu lesen, geht man im Browser auf eine WWW-Startseite
(z.B. www.gmx.net) und gibt dort Benutzername und Passwort ein.
Nach dem Einloggen sieht man die Liste der erhaltenen Mails.
Man kann die Mails direkt im Browser lesen, beantworten oder löschen.
Dazu muss man die ganze Zeit online sein. Die Mails sind nur auf
dem entfernten Server gespeichert, und nicht auf der lokalen Harddisk.
Manche dieser Gratis-E-Mail-Dienste haben praktische Zusatzfunktionen wie ein Adressbuch, Filterfunktionen u.a.m.
Der grosse Vorteil von Webmail:
Unterwegs (Internet-Cafe, Bibliotheken, Uni, Arbeitsplatz u.s.w.) ist ein Webmail-Zugriff auf's Postfach sehr praktisch.
Man ist nicht darauf angewiesen, dass ein E-Mail-Programm vorhanden ist, und man muss keine Optionen einstellen.
Webmail hat aber auch mehrere Nachteile:
Zuhause mit POP3-Abruf, d.h. man muss nur zum gemeinsamen Abholen aller neuen Mails kurz aufs Internet und spart somit Telefonkosten.
Unterwegs (Internet-Café, Arbeitsplatz u.s.w.) per Webmail direkt im Browser, ohne E-Mail-Programm und Konfiguration desselben.
Ein guter Gratis-E-Mail-Dienst mit beiden Abrufmöglichkeiten
(POP3+Webmail) ist das deutsche GMX (Global Message Exchange).
1 GB Speicherplatz, 20 MB pro Mail.
Die Adressen lauten je nach Wunsch auf @gmx.net (für alle), @gmx.ch (für Schweizer), @gmx.de (für Deutsch), @gmx.at (für Österreicher).
GMX bietet zudem gratis komfortable Möglichkeiten wie Weitersenden an andere Adressen, Auto-Responder (automatische Antwort, z.B. bei Ferienabwesenheit), Automatisches Einsammeln von neuen E-Mails auf anderen POP3-fähigen Adressen, Möglichkeit, unerwünschte Absender zu blockieren, Spamfilter (mit separatem "Spamverdacht"-Ordner, der nur über Webmail zugänglich ist) u.a.m.
Ein "Nachteil" von GMX ist, dass man ein- bis zweimal pro Woche einen "Newsletter" kriegt.
Anmeldung und Mails lesen über die Startseite http://www.gmx.net
SMTP-Server: mail.gmx.net, POP3-Server: pop.gmx.net, POP3-Benutzername: Kennung (Zahl)
Webmail, POP3, 12 MB Platz, Weiterleitung u.s.w.
Die sogenannten "Unified Messaging" Nummern (Fax und Telefon), die man zusammen mit der E-Mail-Adresse kriegt, sind deutsche 01212-Nummern. Seit Sommer 2002 sind diese auch aus der Schweiz erreichbar, siehe teltarif.de
http://freemail.web.de
Der E-Mail-Dienst von Google lockt mit vielen Vorteilen wie "riesigem" Speicherplatz
(mindestens 5 GB), guter Durchsuchbarkeit der gespeicherten Mails u.s.w.
Zugriff via Webmail oder auch via POP3/IMAP4 möglich.
Wenn man die Mails im Browser liest (Webmail), dann "liest" Google die Mails mit und zeigt Werbung an, die thematisch zum Inhalt der Mails passen soll.
Da Google auch sonst nicht viel von Datenschutz hält, sondern im Gegenteil eine extreme Sammelwut an den Tag legt, sollte man sich gut überlegen, ob man dieser Firma auch noch den persönlichen Mailverkehr anvertrauen will.
http://www.gmail.com
Auch die E-Mail-Adressen, die man bei den meisten Gratis-Providern bei der Anmeldung erhält,
kann man sowohl mit POP3 wie auch mit Webmail benützen,
siehe Merkmals-Tabelle, Spalten POP3-Mail und Webmail.
Hinweis: Einige Anbieter wie Sunrise oder Bluewin boten früher kostenlose E-Mail-Adressen für jedermann an. Inzwischen muss man aber, beispielsweise bei Sunrise, ein kostenpflichtiges Abo haben (Mobiltelefon, Festnetz oder Internet), damit man die E-Mail-Adresse behalten kann. Auch bei Cablecom und diversen ADSL-Anbietern kann man die E-Mail-Adresse nur solange behalten, wie man bezahlender Kunde ist. Wenn man frei sein möchte, jederzeit zu wechseln, sollte man keine Provider-Adresse benützen, sondern besser eine Adresse bei einem reinen Mail-Provider einrichten.
Einige Anbieter/Adressen, die nur WWW-Abruf erlauben:
Hotmail ist meiner Meinung nach ein extrem schlechter Dienst.
Hotmail ist sehr, sehr langsam. Hotmail stürzt immer wieder ab. Hotmail
ist sehr, sehr langsam. Hotmail hat Millionen von Benutzern, ist aber damit überfordert.
Hotmail ist sehr, sehr langsam.
Das Schlimmste: Hotmail gehört Microsoft. Es hat nicht nur ständig aufdringliche Werbung für Microsoft-Produkte, nein, wenn man am Schluss der Sitzung "Logout" klickt, kommt man geradewegs auf die Microsoft-Seite MSN (The MicroSoft Network).
Wenn man eine Hotmail-Adresse während 45 Tagen nicht braucht, so wird sie "eingefroren", und alle Mails werden gelöscht. Während den folgenden 90 Tagen hat man die Möglichkeit, die Adresse zu reaktivieren. Danach wird sie gelöscht. Andererseits ist es nicht möglich, eine E-Mail-Adresse sofort zu löschen; der "Kundendienst" sagt, man solle die Adresse einfach 3 - 4 Monate nicht benützen, dann erledige sich das von selbst...
Im Vergleich der Zeitschrift PCtip (PDF, 396 kB) vom November 2002 schnitt Hotmail von 6 E-Mail-Diensten am schlechtesten ab.
Wem das nicht genug Argumente zur Abschreckung sind, der soll es ruhig ausprobieren:
http://www.hotmail.com
Aber sagen Sie nicht, ich hätte Sie nicht gewarnt!!!
POP3-Abruf ist für kostenlose E-Mail-Adressen von Hotmail grundsätzlich nicht möglich. Nur bei kostenpflichtigen Abos kann man mit MS Outlook Express ab Version 5 auch Hotmail-Adressen verwalten. Es ist ziemlich umständlich und funktioniert nicht sehr zuverlässig. Das Programm Outlook Express kommt zusammen mit dem Internet Explorer, kann/konnte aber für gewisse Betriebssysteme auch separat heruntergeladen und installiert werden. Download bei http://www.microsoft.com
Es gibt auch einige kleine Hilfsprogrämmchen, die es ermöglichen sollen,
Hotmail-Adressen aus einem beliebigen Mail-Programm mit POP3 zu benutzen.
Soweit ich es abschätzen kann, braucht es einiges an technischem Wissen, um diese Progrämmchen zu installieren. Wahrscheinlich lohnt sich der Aufwand in den seltensten Fällen, und es ist sowieso sinnvoller, einen Maildienst zu verwenden, der POP3 von Haus aus unterstützt.
Ich habe keines der Progrämmchen ausprobiert; hier trotzdem zwei Links:
Für Windows bzw. Plattform-unabhängig: http://httpmail.sourceforge.net/
Für Linux/UNIX bzw. Plattform-unabhängig: http://sourceforge.net/projects/gotmail und http://freshmeat.net/projects/gotmail/
(Diese Links verdanke ich dem Posting <<email-pii>> von Marco Nierlich in der Newsgroup ch.comp)
http://www.emailaddresses.com - eine englisches Verzeichnis, das die Dienste beschreibt und auch Benutzerkommentare anzeigt. Man kann die Dienste geordnet anzeigen lassen, z.B. eine Liste aller POP3-fähigen Dienste.
http://www.kostenlos.de, Rubrik Internet dann E-Mail - ein riesiges deutsches Verzeichnis. Listen: E-Mail-Anbieter mit Webmail, POP3 und IMAP4.
ciao.de - Die besten Free E-Mail Anbieter - Rating (Rangliste) von Gratis-E-Mail-Angeboten, Testberichte von Benutzern. http://www.ciao.de/ratings.php/RatingId/261160
www.email-vergleich.com
- Blog zum Thema E-Mail. Vergleiche von deutschen und internationalen Anbietern sowie weitere Infos.
Artikel vom September 2009: Wer hat den besten E-Mail Dienst im Land? Ein Vergleich
(= Zusammenfassung eines Vergleichs der Stiftung Warentest vom Juli 2009)
Wenn man sich ein E-Mail-Konto eingerichtet hat, muss man im E-Mail-Programm noch die Servernamen und andere Optionen einstellen.
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Detaillierte Informationen zu den einzelnen Providern:
Providerliste

BlueWin, diAx dplanet, Comzone (profiTEL), Econophone, everyday.com, green.ch (agri.ch), Infomaniak, Init Seven (neu), Internex, MHS, One.Tel, Orange, Primus, SmartPhone, sunrise freesurf, sunrise "Flatrate", SurfEU, SwissOnline, swix, Ticino.com, Tiscalinet (DataComm), VTX "Flatrate", WorldOnline