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HATAY (ANTAKYA)
Die Region gilt auch als Geburtsstätte des Christentums. In der St. Peter Felsenkirche wurden die Anhänger Jesu das erste Mal Christen genannt. In der byzantinischen Zeit war die Stadt dann demzufolge Bischofssitz. Heute ist Antakya ein multikultureller Schmelztiegel geprägt von unterschiedlichsten Kulturen. Die Stadt zählt zu den bedeutendsten christlichen Pilgerstätten der Region. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen neben der Grottenkirche St. Petrus das Archäologische Museum mit einer der bedeutendsten römischen Mosaik-Sammlungen, der Titus Tunnel sowie die Zypressen und Lorbeerwälder von Harbiye.
TITUS TUNEL
Ca. 7 Kilometer nordwestlich von Samandağ liegt das Dorf Mağaracık, die moderne Nachfolgesiedlung der antiken Hafenstadt Seleukeia Pieria.
Wegen regelmässigen sowie verheerenden Überschwemmungen der Hafenstadt, liess Kaiser Vespasian (Kaiser von 69 bis 79 n. Chr.) einen Tunnel bauen, der durch den harten Fels gegraben wurde, um das Wasser von der Stadt wegzuleiten. Der 1300 Meter lange, 7 Meter hohe und 6 Meter breite Tunnel ist selbst nach heutigem Standard gemessen, ein architektonisches Wunderwerk. Der Tunnel ist teilweise zerstört jedoch grösstenteils begehbar. Heute ist Mağaracık zusammen mit dem benachbarten Çevlik dank des zwischen diesen Orten verlaufenden schönen Sandstrands ein beliebter Badeort.
ST. PIERRE KIRCHE
Die Kirche besteht aus einem in der Kreuzritterzeit erbauten Portal, durch das man eine Grotte betritt, in der der Apostel Petrus der Legende nach wenige Jahre nach dem Tod von Jesus die erste Gemeinde, die sich Christen nannte, gegründet haben soll.
Der Ort wurde vom Vatikan 1963 für heilig erklärt und gilt seitdem als Pilgerort. Jedes Jahr am 29. Juni, dem Todestag des heiligen Petrus, wird in der Grotte ein Festgottesdienst abgehalten. Am Ende der Grotte befindet sich ein Tunnel, der den ersten Christen angeblich als Fluchtweg gedient haben soll.
HARBIYE
Das heutige Harbiye hatte in der Antike den Namen Daphne und war der Sommersitz der Reichen und Schönen von Antakya.
Zum Ort gehört ein Lorbeer- und Zypressenwald der unterhalb der Hauptstrasse beginnt und kilometerweit in die Ebene führt. Der griechischen Legende nach stellte der Gott Apollo hier Daphne nach, die sich vor Verzweiflung in einen Lorbeerbaum (türkisch Defne) verwandelte. Heute ist der gesamte Hain ein beliebtes Ausflugs- und Picknickziel für die Bevölkerung Antakyas.
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