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Die Anfänge des Theaters im sachsen-anhaltischen Dessau reichen bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts zurück und sind eng mit dem Komponisten Friedrich Wilhelm Rust verbunden. Dieser hatte 1766 auf fürstliche Bitte hin mit dem Aufbau einer Hofkapelle begonnen, die bis heute als Anhaltische Philharmonie den Orchesterdienst in Dessau-Roßlau versieht. Nach Domizilen im Wörlitzer Park und der Fürstlichen Reitbahn ist das Anhaltische Theater seit 1938 im Lipp-Bau am Friedensplatz beheimatet. Mit einer Vorstellung von Mozarts „Zauberflöte“ wurde es nach dem Wiederaufbau 1949 neu eröffnet. Das Große Haus bietet Platz für knapp 1100 Zuschauer und verfügt über eine der größten Drehbühnen Deutschlands, auf der vorrangig Konzerte sowie Musik- und Tanztheaterproduktionen stattfinden. Als zweite Spielstätte dient dem Mehrspartenhaus das 2008 eröffnete Alte Theater mit insgesamt drei Bühnen für Schauspiel und Puppentheater. Generalintendant ist seit der Saison 2015/2016 Johannes Weigand.
Anhaltisches Theater Dessau-Roßlau
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