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Zwei Zehntel fehlten zum Endlauf
Nadine Fähndrich verpasst beim Sprint in Lillehammer den Vorstoss in den Final. Die Davoserin Laurien van der Graaff blieb im Viertelfinal hängen.
Nadine Fähndrich verpasst beim Sprint in Lillehammer den Vorstoss in den Final. Die Davoserin Laurien van der Graaff blieb im Viertelfinal hängen.
Dabei wäre auf der Skating-Strecke der neunte Endlauf oder sogar der vierte Podestplatz der Karriere in dieser Disziplin möglich gewesen.
Der Parcours ohne nennenswerte Steigungen und die Anforderungen an die Lauftechnik schien auf die Fähigkeiten der Luzernerin zugeschnitten. Das stete Arbeiten in der 1-1-Technik behagt der 26-Jährigen. Als Nummer 3 der Qualifikation und Start-Ziel-Siegerin im Viertelfinal schien Nadine Fähndrich auch in der Vorschlussrunde auf Kurs. Möglicherweise lief sie als Frontläuferin aber nicht clever genug. Gegen Ende des Rennens übernahmen Jessie Diggins und Tiril Weng das Zepter und banden die Schweizerin auf Platz 3 zurück. Etwas überraschend reichte der Wert als Dritte der Serie nicht, um als Lucky Loser in den den Final vorzustossen.
Die Gelegenheit zur Revanche bietet sich bereits in einer Woche in Davos. Dort wird der Sprint wie an den Olympischen Spielen in Peking in freier Technik gelaufen.
Die 34-jährige Davoserin Laurien van der Graaff schied in den Viertelfinals aus, Erwan Käser und Roman Furger mussten nach der Qualifikation die Segel streichen.
Bei den Frauen schaffte Maja Dahlqvist den Hattrick. Die Schwedin gewann saisonübergreifend den dritten Skating-Sprint in Serie. Bei den Männern rückte Johannes Hösflot Klaebo die Hierarchie wieder zurecht. Der Russe Alexander Terentjew, der in Kuusamo den Norweger bezwungen hatte, schied bereits in den Viertelfinals aus.