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Der in Minsk verhaftete Oppositionelle Roman Protasewitsch hat dem weißrussischen Fernsehen ein über vierstündiges Interview gegeben, von dem fast eineinhalb Stunden ausgestrahlt wurden.
Protasewitsch hat in dem Interview in allen Details über Interna und Machtkämpfe in der weißrussischen Opposition erzählt, er hat erzählt wer von wem bezahlt wird, wer von wem Anweisungen bekommt und er hat praktisch alle Vorwürfe gegen ihn offen zugegeben. In dem Interview erzählt er zu den Finanzen der Opposition, was er weiß, wobei er immer wieder darauf hinweist, dass er selbst mit den Finanzen der Opposition nichts zu tun hatte, sondern nur mit den Finanzen des von ihm mitgegründeten Telegramkanals Nexta.
Das Interview
Das Interview hat nach Angaben des weißrussischen Fernsehens über vier Stunden gedauert, es wurde jedoch auf knapp eineinhalb Stunden gekürzt, weil dort viel gesagt wurde, was aus ermittlungstechnischen Gründen noch nicht veröffentlicht werden darf. Protasewitsch hat in dem Interview die gegen ihn erhobenen Vorwürfe zugegeben, es geht dabei um die Vorwürfe, er habe zu den Massenunruhen im letzten Jahr