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Gemäss Reglement vom 14. Juni 2004 über Gesundheitsförderung und Prävention hat die Kommission die folgenden Aufgaben:
- den kantonalen Plan für Gesundheitsförderung und Prävention erarbeiten;
- die Bedürfnisse auf dem Gebiet der Gesundheitsförderung und Prävention festlegen, in Berücksichtigung der Beurteilung der Gesundheit der Bevölkerung;
- bei Bedarf der Direktion die Erstellung von Berichten im Zusammenhang mit den kantonalen Prioritäten der Gesundheitsförderung und Prävention vorschlagen, wobei sie deren Rahmen und Ziele festlegt;
- für die Verbreitung des Gesundheitsförderungsplans sorgen, so dass Projekte angeregt und Institutionen und Gesundheitsfachleute ermutigt werden, ihren Beitrag zu leisten;
- auf Verlangen der betroffenen Direktionen Stellung nehmen zu den Projekten für Gesundheitsförderung und Prävention sowie zu den Leistungsaufträgen, die den Institutionen für Gesundheitsförderung und Prävention erteilt werden;
- dem Staatsrat Anträge und Vorschläge unterbreiten;
- darauf achten, dass die Aspekte der Gesundheitsförderung und Prävention im Rahmen der Tätigkeiten der öffentlichen Hand berücksichtigt werden und den Informationsaustausch fördern, insbesondere mit den Direktionen.
Bei der Erfüllung ihrer Aufgaben arbeitet die Kommission mit dem Kantonsarztamt, dem Amt für Gesundheit und den übrigen betroffenen eidgenössischen, kantonalen und kommunalen Diensten und Organismen zusammen.
Die Kommission besteht aus höchstens 12 Mitgliedern, darunter fünf Personen, die wegen ihrer wissenschaftlichen Kompetenzen oder ihrer Erfahrung auf den Gebieten Gesundheitsförderung und Prävention, namentlich der Suchtbekämpfung (mit oder ohne Substanzen), anerkannt sind, und sieben Personen, die die Direktionen des Staatsrats vertreten; diese Personen stellen den Informationsaustausch zwischen ihrer Direktion und der Kommission sicher.
Das Sekretariat der Kommission wird vom Amt für Gesundheit geführt.
Präsidium:
- Patrice Guex, Honorarprofessor und ehemaliger Chef der Abteilung für Psychiatrie des CHUV
Mitglieder:
- David Aeschlimann, Wissenschaftlicher Berater beim Amt für Landwirtschaft, Direktion der Institutionen und der Land- und Forstwirtschaft
- Nadia Bernal Tahiri, Kinderärztin
- Simone Brodard, Wissenschaftliche Beraterin bei der Sicherheits- und Justizdirektion
- Marie-Amélie Dupraz-Ardiot, Wissenschaftliche Beraterin Nachhaltigkeit bei der Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektion
- Pierre Gachoud, Arzt für Allgemeinmedizin FMH
- Liliane Galley, Stellvertretende Leiterin Ressort Jugendschutzprogramme - Jugendschutzprogramm beim Bundesamt für Sozialversicherungen
- Nataly Viens Python, Direktorin, Hochschule für Gesundheit Freiburg
- Armin Kratzel, Stellvertretender ärztlicher Direktor am Freiburger Netzwerk für psychische Gesundheit
- Jean-David Overney, Wirtschaftswissenschaftlicher Berater bei der Finanzdirektion
- Fabienne Plancherel, Beauftragte für Prävention und Gesundheitsförderung beim Amt für Gesundheit, Direktion für Gesundheit und Soziales
- Lisbeth Spring, Pädagogische Mitarbeiterin beim Amt für deutschsprachigen obligatorischen Unterricht, Direktion für Erziehung, Kultur und Sport
Sitzungen:
Die Kommission kommt grundsätzlich vier Mal pro Jahr zusammen.
Seit der Revision des Reglements über Gesundheitsförderung und Prävention im 2011 können auch Gäste (eingeladene Mitglieder) mit beratender Stimme an den Kommissionssitzungen teilnehmen, je nach Tagesordnung und/oder auf Anfrage der Kommission.
Eingeladene Mitglieder:
- die Kantonsärztin oder der Kantonsarzt;
- die Vorsteherin oder der Vorsteher des Amtes für Gesundheit;
- die oder der Verantwortliche des Fonds für die Bekämpfung der Drogenabhängigkeit;
- die Koordinatorin oder der Koordinator der Familienpolitik;
- die oder der Kinder- und Jugendbeauftragte;
- die oder der Delegierte für die Integration der Migrantinnen und Migranten;
- eine Person als Vertretung des kantonalen Arbeitsinspektorates oder der ständigen Kommission für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz in der Kantonsverwaltung;
- eine Person als Vertretung der schulärztlichen Dienste;
- eine Person als Vertretung des Freiburger Spitals;
- eine Person als Vertretung der Krankenversicherer;
- die oder der Beauftragte für Suchtfragen;
- die oder der Beauftragte für Altersfragen;
- eine Person als Vertretung der Hochschule für Gesundheit;
- eine Person in Vertretung der Anliegen im Zusammenhang mit Gewalt in Paarbeziehungen;
- eine Person als Vertretung der Staatskanzlei.
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