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Kurzbiografie
Jelica Popović studierte Germanistik, Osteuropäische Geschichte und BKS-Literaturwissenschaft an der Universität Zürich (2003-2012) und verfasste ihre Lizenziatsarbeit, betreut von Prof. em. Dr. Karl Wagner, zum Thema „Die serbische Rezeption Peter Handkes 1996“. Diese Abschlussarbeit hat sie mehrmals nach Belgrad und Wien auf Forschungsreisen geführt.
Seit September 2014 ist sie Stipendiatin des Forschungskredits der Universität Zürich. Ihr Dissertationsprojekt, angesiedelt in der Fachrichtung Kulturanalyse und betreut von Prof. Dr. Sylvia Sasse, widmet sich der Konstruktion eines postjugoslawischen Raums und einer postjugoslawischen Identität im bosnischen, kroatischen und serbischen Rap seit den 1990er Jahren. Dabei analysiert sie textuelle und performative Praktiken im postjugoslawischen HipHop. Die Ausgangsthese der Arbeit ist, dass die MCs selbst eine Art Kulturanalyse und Kulturkritik betreiben; sie analysieren, reflektieren und parodieren in ihren Texten Praktiken kultureller Selbst- und Fremdzuschreibung (Balkanismen) und kultureller In- und Exklusion.