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Verhaltensauffällige Schülerinnen und Schüler oder solche die über- oder unterfordert sind, können für die Schulen, Klassen und Lehrpersonen zum Problem werden.
Viele Gemeinden und Städte haben bereits heute Angebote für Akutsituationen, etwa «Schulinseln» oder Förderzentren. Sie sollen die Klassen und Lehrpersonen kurzfristig entlasten. Ziel ist dabei, dass die Kinder bald in die Schule zurückkehren können.
Für solche Massnahmen, der Regierungsrat nennt sie auch «Erweiterten Lernraum», sollen die Gemeinden nun mehr Ressourcen erhalten. Die Einrichtung solcher Angebote sei aber freiwillig, betonte die Regierung. Die Verantwortung liege bei den Gemeinden, die auch für die Konzipierung und Bereitstellung des «Erweiterten Lernraums» sowie für die Personalrekrutierung zuständig seien.
Der Regierungsrat hofft, dass mit den zusätzlichen Ressourcen für Akutmassnahmen die Regelschule gestärkt wird. Teure Sonderschulungen könnten damit vermieden werden. Die Mehrkosten für den «Erweiterten Lernraum» könnten so mittelfristig kompensiert werden.