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Röhren gibt es seit 1904 und die rechts abgebildete ist wohl eine der ältesten (die Lieben-Röhre).
Die Elektronenröhre wurde 1904 vom englischen Physiker John Ambrose Fleming entwickelt. Auf der Suche nach einem verbesserten Detektor für Radiowellen entdeckte Fleming, dass der sogenannte Edison-Effekt zur Detektion genutzt werden konnte. Am 16. November 1904 meldete Fleming ein Patent auf das Oscillation Valve (eine Röhrendiode) in England an.
1906 fügte der US-amerikanische Erfinder Lee de Forest eine dritte Elektrode, das Steuergitter, hinzu. Mit dieser Triodenröhre war es erstmals möglich, elektrische Signale zu verstärken. Auch heute gibt es noch viele Sammler von Röhrengeräten oder auch Liebhaber des warmen Tons, den man mit Röhrenverstärkern erreicht.
Der Musiker liebt die Art der Verzerrung, die man bei Übersteuerung erhält.
Kurz gesagt, die Röhre ist ein elektronisches Element mit einer Kennlinie hoch 3/2 und wenig Stufenverstärkung (typisch 20 bis 400). Sie erzeugt dank ihrer Kennlinie vorwiegend geradzahlige (warme) harmonische Oberwellen und kann nur schwach oder gar nicht gegengekoppelt werden. Je nach Röhrentyp sind gewisse Eigenschaften dominant.
Wir wollen auf diesem Teil der Webseite nicht eine Diskussion über das Hören und Sagen von Eigenschaften eröffnen. Sondern Ihnen etwas mehr fundierte, physikalische Tatsachen anbieten.
Sie finden sehr viele Datenblätter zum herunterladen. Ferner finden Sie einige Schemas zu diversen Geräten. Spice Modelle für Röhren und technische Berichte zu diesem Thema sind aufgelistet. Ferner haben wir einige Links zu guten Webseiten aufgeführt.
Wir hoffen die Webseite gefällt Ihnen.