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Bis 1943 gab es zwei Badis – heute beginnt die Badisaison
Mit einem neuen Badi-Restaurant, einem neuen Badmeister und einer neuen Folie im 50-Meter-Becken startet die Badi Zofingen heute in die Saison 2021. Das Freibad hat eine lange Geschichte. Die Ursprünge sind im Jahr 1854 zu finden. «Damals erfolgten an den Ortsbürgergemeindeversammlungen regelmässig Vorstösse für die Einrichtung einer Badi», schreibt Christoph Wälti, aktueller Leiter Werkhof in Zofingen in einer Rückschau. 1861 beschloss die Ortsbürgerschaft, der Stadtrat solle, falls «an der Wigger oder anderswo» geeignete Badeplätze zu finden sind, wenigstens provisorische Einrichtungen «zur Bequemlichkeit der Badenden anbringen». Zwei Jahre später, am 21. Mai 1863, entschied die Bürgergmeind, es seien zwei Badanstalten zu bauen – eine für die Männer und Buben sowie eine für die Frauen und Mädchen. In der Folge besass Zofingen bis 1943 zwei Bäder, die beide durch Wiggerwasser gespiesen wurden: die «Mädchenbadi» (Obere Anlage am Besenmattweg) und die «Bubenbadi» (untere Anlage an der Strengelbacherstrasse).
«Mit der Einführung des sogenannten Familienbads in der oberen Anlage wurde der Badibetrieb an der Strengelbacherstrasse eingestellt», schreibt Wälti. Am 21. Juni 1951 bewilligte die Einwohnergemeindeversammlung den Ausbau der oberen Badi. «Seither wurde das Schwimmbad immer wieder auf den neusten Stand gebracht», hält Wälti fest.
1982 wurde das 50-Meter-Becken zusammen mit dem alten Sprungbecken saniert und mit einer Folie ausgekleidet. 2005 wurde diese ersetzt. Folien haben eine Lebensdauer von zehn bis fünfzehn Jahren – sie ist somit am Ende ihrer Lebensdauer angelangt. Darum wurde diesen Frühling eine neue Folie eingesetzt.