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Der griechische Geiger Leonidas Kavakos ist «artiste étoile» beim Luzerner Sommer-Festival 2019. 1967 in Athen geboren, begann er als Fünfjähriger mit dem Geigenspiel. Sein Studium absolvierte er bei Stelios Kafantaris am Konservatorium seiner Heimatstadt und bei Josef Gingold an der Universität von Indiana. 1985 ging Kavakos als Sieger aus dem Sibelius-Wettbewerb in Helsinki hervor, 1988 gewann er die «Naumburg Violin Competition» in New York und den «Premio Paganini» in Genua. Mit der Weltersteinspielung des Sibelius-Konzerts in der lange für «unspielbar» gehaltenen Urfassung sorgte er für eine Sensation und wurde 1991 mit dem «Gramophone Concerto of the Year Award» ausgezeichnet. Seitdem tritt Kavakos als Solist mit vielen renommierten Orchestern auf, etwa mit den Berliner und den Wiener Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig und der Dresdner Staatskapelle, dem Philadelphia Orchestra und der Filarmonica della Scala, dem Chicago Symphony, dem Los Angeles, dem Israel oder dem New York Philharmonic. Zunehmend widmet sich Kavakos auch selbst dem Dirigieren und leitete das London, das Boston und das Houston Symphony Orchestra, das Budapest Festival Orchestra, das New York und das Rotterdam Philharmonic, die Wiener Symphoniker, das Chamber Orchestra of Europe sowie das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin. 2018/19 war Leonidas Kavakos «artist-in-residence» beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, mit dem er dabei, als Solist und Dirigent, Beethovens Violinkonzert auf CD aufgenommen hat. Sein Zyklus aller Beethoven-Sonaten mit Enrico Pace wurde 2013 mit dem «Echo Klassik» ausgezeichnet. 2014 erhielt er den «Gramophone Artist of the Year Award». Zuletzt veröffentlichte er Brahms’ Klaviertrios mit Emanuel Ax und Yo-Yo Ma. Leonidas Kavakos, dem 2017 der Léonie-Sonning-Musikpreis verliehen wurde, spielt die Stradivari «Willemotte» aus dem Jahr 1734.
Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 29. August 1999 bei einem Beethoven-Schnittke-Konzert mit Kim Kashkashian und Natalia Gutman.
August 2019