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Spurensuche Raiffeisen-Rundgang
Hirschenplatz
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Da, wo Sie heute auf den Bus warten, hätten Sie früher etwas trinken können, denn hier stand bis 1969 der Gasthof Hirschen. Mit einem grossen Schriftzug an der Fassade machte er auf sich aufmerksam. Auf der Wiese hinter dem Hirschen plante man noch 1966 einen Park- und Chilbiplatz im Dorfzentrum. 1979 baute die Migros das grosse Einkaufszentrum Züri Oberland Märt. Endgültig vorbei sind die Zeiten, als der Migroswagen noch per Handzettel angekündigt werden musste. Inserate druckten die Zeitungen aus politischen Gründen nicht ab!
Blaufärberei
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An die stattliche ehemalige Apotheke von Heinrich Gretler mit seinem einst wunderbaren Garten erinnert heute nur noch der Mammutbaum. Schräg gegenüber liegt die ehemalige Färberei, in der Stoffe blau gefärbt wurden. Diese legten die Färber in der Färberwies hinter dem Bahndamm im Bereich der heutigen West- und Elisabethenstrasse zum Trocknen aus.
Schulanlage Guldisloo
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Architekt Johannes Meier schuf 1934 auf dem Guldisloo einen neuartigen Schulhausbau mit einem langgezogenen, zweigeschossigen Schultrakt, dem im rechten Winkel eine überdeckte Pausenhalle mit Turnhalle angegliedert ist. In der Pausenhalle ist von Karl Hügin ein Brunnen - Mosaikwandbild zu sehen, passend zum Lied Zur Goldenen Abendsonne, wie bist du so schön des Wetziker Musikers Hans Georg Nägeli. Gegen Osten fügt sich seit 1960 ein Anbau mit acht Schulzimmern sowie der fünfeckige Singsaal auf Betonstelzen mit dem charakteristischen Pyramidendach an.
Bahnstation Oberwetzikon
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Drei Gebäude erzählen von der ehemaligen Bahnstation Oberwetzikon. Das hölzerne Bahnwärterhäuschen von 1876 mit dem Streckengeläut am Bahngeleise ist das einzige eigens für die Kempttalbahn erstellte Gebäude. Es steht zwischen dem klassizistischen Wohnhaus von 1883 an der Talstrasse 19 mit letzten Spuren einer Bahnstation und dem einfachen Wohnhaus mit Restaurant (Weststrasse 36) im Erdgeschoss auf der andern Seite der Bahngeleise.
Reithalle
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Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden in der ganzen Schweiz Reitvereine gegründet, denn seit der Einführung des Bundesstaates 1848 mussten sich die Wehrpflichtigen auch ausserdienstlich in Form halten, um jederzeit einsatzbereit zu sein. Um ihre Pferde aber bewegen und trainieren zu können, waren sie auf geeignete Reithallen und Reitplätze angewiesen. Die Reithalle des Wetziker Architekten Johannes Meier aus dem Jahre 1927 ist ein eindrücklicher, in seiner Art einzigartiger Bau im Zürcher Oberland.
Spinnereianlage Schönau
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Dominant thront die Spinnerei Schönau auf der noch unverbauten Hügelkuppe. Es handelt sich hier um eine der ersten grossen und regional bedeutenden Fabrikanlagen am Aabach zwischen dem Pfäffiker- und dem Greifensee. Der Pariser Fabrikant Friedrich Nagel, Besitzer des Schlosses Wetzikon, liess 1823 den Ostturm des Schlosses abbrechen um mit den Steinen seine neue Fabrik und damit ein neues Wahrzeichen zu schaffen.
Katholische Franziskus-Kirche
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Seit 1924 steht die katholische Franziskuskirche des Schwyzer Architekten Josef Steiner (1882-1975) von weither sichtbar auf der Geländekuppe im Guldisloo und bildet zusammen mit dem Kirchenvorplatz und dem Pfarrhaus ein schönes Ensemble. Dazu gehört auch der grosszügige Freiraum rund um die Kirche.