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Kreuzfahrtschiffe sind ein Klimakiller, weit vor allen Autos mit Verbrennungsmotor.
- Bereits 63 Kreuzfahrtschiffe der Carnival Corporation setzen mehr giftige Schwefelgase frei als alle 291 Millionen Autos in Europa.
- Aerosole wie Schwefelgase haben aber auch positive Nebeneffekte. Sie verringern die Klimaerwärmung.
- Link zur Studie: https://www.transportenvironment.org/wp-content/uploads/2023/06/The-return-of-the-cruise-June-2023.pdf
Auto-Verbrennungsmotoren verbieten, in Europa ab 2035 und in England bereits ab 2030. Das scheint eine dumme Massnahme, die Bürger und Wirtschaft sabotiert.
Stattdessen wären zuerst bei den Kreuzfahrtschiffen weitere Regulierungen erforderlich. Zumal Kreuzfahrtschiffe ein reines Ferienvergnügen sind und einfacher darauf verzichtet werden kann als auf das Auto.
Die aktuelle Studie ergibt, dass nur die 63 Kreuzfahrtschiffe der Carnival Corporation bereits 43 % mehr schädliche Schwefeloxide ausstossen als alle 291 Millionen Autos in Europa.
Diese Schwefeloxide verschlechtern die Luftqualität und führen zu Atemwegserkrankungen wie Asthma und zur Bildung von saurem Regen.
Aber es gibt auch eine Kehrseite: Schwefelpartikel in der Atmosphäre reflektieren die Sonnenstrahlung zurück in den Weltraum und bewirken so einen Kühleffekt. Jahrzehntelang haben die menschlichen Emissionen von Schwefel und anderen Aerosolen einen Teil der Klimaerwärmung durch Treibhausgase wie Kohlendioxid wieder aufgehoben.
Falls durch neue Vorschriften die Schwefeloxide und andere Aerosolemissionen zurückgehen würden, könnte dies den globalen Temperaturanstieg kurzfristig beschleunigen, wie Dr. Robert Rohde, leitender Wissenschaftler bei Berkeley Earth, in einem Twitter-Thread erklärte.
Abgesehen von den zwiespältigen Aerosolemissionen tragen Kreuzfahrtschiffe trotzdem erheblich zur globalen Klimaerwärmung bei. Die Kohlendioxidemissionen von Kreuzfahrtschiffen, die im Jahr 2022 europäische Häfen anliefen, entsprach bereits den Emissionen von 50‘000 Flügen zwischen Paris und New York.
Die Schifffahrt-Branche hat begonnen, in andere Energiequellen wie Flüssigerdgas (LGN) und Elektrobetrieb zu investieren. Während die Schiffe im Hafen liegen, können die Dieselmotoren abgeschaltet werden und der Energiebedarf kann mit Landstrom oder Akkus gedeckt werden.
Der Studie zufolge würde die Verwendung von Flüssigerdgas die gesundheitsschädliche Luftverschmutzung verringern, aber wiederum mehr vom schädlichen Treibhausgas Methan ausstossen.
Sie erkennen sofort, dass jede Technologie umweltschädliche Auswirkungen hat. Die EU und ihre superschlauen Politiker kommen jetzt zum Schluss: Auto mit Verbrenner verbieten und Millionen von Kühen abschlachten! Das reduziert effektiv den CO2 und Methan Ausstoss. Kreuzfahrtschiffe zu regulieren, darauf kommen diese Deppen nicht.