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Kulturgeschichte
Vergleichsbild: Qualzucht links (2004) und Lebensqualität (2017)
Ewige Liebe oder Ablehnung - der Mops polarisiert, gleichgültig steht ihm kaum jemand gegenüber. Seit dem 17. Jahrhundert in Europa bekannt, hat dieser aus China stammende Hund, der kaum atmen und noch weniger laufen kann, verschiedenste Zuschreibungen erfahren.
Das Anarchische, Rebellische, Exotische und Verruchte, das man ihm 18. Jahrhundert nachsagt, wird im folgenden Jahrhundert abgelöst vom Bild des Altjungfernhundes.
Während des 20. Jahrhunderts verschwindet der Mops beinahe gänzlich, erfährt jedoch durch Loriot und Ernst Jandl eine humoristisches Comeback. Heute ist der Mops populärer denn je. Angereichert mit Anekdoten - wie etwa seinem Besuch des Internationalen Mopsrennens in Berlin.
Züchterische Übertreibungen können insbesondere beim Mops zu zahlreichen weiteren gesundheitlichen Problemen bis hin zu Erscheinungen von Qualzucht führen. Unser Zuchtziel ist deshalb, den gesunden, charakterstarken und dem Rassestandard entsprechenden Mops um den 1900 zurück zu züchten - bekannt als "altdeutscher Mops"- einen guten Start ins Leben zu schaffen. Ein Mops, der atmen kann, der schlank, sportlich und optisch ein "Highlight" ist mit gut eingebetten Augen - eben ein Mops Deluxe.
Bilder (17. JH bis 19. JH) - als der Mops noch nicht überzüchtet wurde.