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In der «Man of Steel»-Fortsetzung «Batman v Superman: Dawn of Justice» sind Batman und Superman alles andere als Freunde. Aus Angst vor einem gottähnlichen, unkontrollierbaren Superman zieht Batman in den Krieg. Die Menschheit diskutiert zeitgleich, welche Art von Helden die Welt braucht. Während der Mann aus Stahl und der dunkle Ritter in Klos und Kellern raufen, kündigt sich eine fremde Macht an. Diese bedroht einmal mehr die Welt.
1. Das stärkste Zitat
«Kennen Sie die älteste Lüge Amerikas? Dass Macht unschuldig sein kann.» Das sagt Lex Luthor (Jesse Eisenberg), machtbesessener Multimilliardär und Erzfeind von Superman.
2. Henry Cavill v Ben Affleck
Während der 32-jährige Brite Henry Cavill bereits 2013 in «Man of Steel» Superman spielte, schlüpft Oscarpreisträger Ben Affleck zum ersten Mal in die Rolle von Batman. Entgegen aller Unkenrufe im Vorfeld überzeugt der 43-Jährige. Als alternder und weiser dunkler Ritter, der die Narben eines erfahrenen Kämpfers trägt. Mit seinen 1,93 Metern ist er deutlich grösser als Muskelpaket Cavill, ein wichtiger Faktor für die Produzenten. Sie wollten einen Superman, der zu Batman hinaufschauen muss, wenn sie sich gegenüberstehen. So hat der Normalsterbliche wenigstens in Punkto Grösse einen Vorteil gegenüber seinem übermenschlichen Gegner.
3. Fakten, die man wissen sollte
Regisseur Zack Snyder ist ein grosser Fan des Comicautors Frank Miller. 2006 verfilmte er bereits dessen Werk «300». In einem Interview verriet Snyder, dass sich das Drehbuch von seinem jüngsten Actionspektakel stark an Millers Epos «The Dark Knight Returns» (1986) anlehnt. Das merkt man vor allem an der Batman-Figur. Ben Affleck verkörpert eine Variante von Millers Batman: Er ist ein erfahrener dunkler Ritter, der mit einem waffenstarrenden Batmobil durch die Gegend fährt und ein düsteres Fledermaussymbol auf der Brust trägt. Als physisch furchteinflössende Gestalt unterscheidet er sich völlig von dem Batman, den Christian Bale in der Filmtrilogie von Christopher Nolan zwischen 2005 und 2012 spielte.
4. Das Urteil
«Batman v Superman: Dawn of Justice» – auf dieses Duell der Superhelden haben die Fans lange gewartet. Umso heftiger geht es bei den Prügeleien zur Sache – und umso länger. Während die Actionszenen extrem ausgiebig sind, werden die Fragen über Macht und dessen Missbrauch in der amerikanischen Demokratie nicht weiter verfolgt. Schade. Trotzdem bietet der Film gute Unterhaltung und man kann sich auf eine starke, inspirierende Wonder Woman (Gal Gadot) freuen. Comic Freaks, ab in die Kinos!
Kinostart: 24.3.2016