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Auf den acht Ecken des Quaders wurde die Tonart A-Dur verteilt, auf seinen sechs Flächen die 18 Instrumente arrangiert, immer 3 pro Seite. Ausgehend von den Ecken laufen die acht Töne im Zentrum des Quaders zusammen: A-A, C#-F#, E-H, G#-D. Der Grundton A hat also eine ganze Quaderdiagonale zur Verfügung, die anderen Töne jeweils eine halbe. Diese werden nochmals unterteilt in (am Beispiel von D) D-2, D-1, D1, D2, D3. Die drei Instrumente pro Quaderseite werden auf dem ausgefalteten Würfel so verteilt, dass ihre Positionen dem Aufführungsplan nahekommen. Dabei liegt ein Instrument in einer der vier Ecken des Quadrats, und die beiden anderen auf den gegenüberliegenden Seitenmittelpunkten. Im Würfel (wieder zusammengefaltet) wird ein Instrument gekennzeichnet, indem eine Linie vom Ausgangspunkt des Instruments über einen Kontrollpunkt, den Seitenmittelpunkt, geführt wird und dann weiter zu dem Ton, den es spielt, und wieder zurück zum Ausgangspunkt. Werden mehrere Töne vom gleichen Instrument simultan gespielt, so werden die Töne nacheinander abgefahren, bevor die Linie wieder zurück zum Ausgangspunkt geführt wird. So wird eine Fläche abgegrenzt, die darstellt, welches Instrument welchen Ton spielt. Für ein zweidimensionales Gestaltungsraster wurde das Muster auf dem ausgefalteten Würfel weitergeführt. Als ein periodisches Muster entspricht es durchaus dem klaren tonalen Zentrum und Rhythmus der Ausgangsmusik. Jedoch ist hier nicht der Aspekt der Iteration und Mutation vorhanden, wie in einem quasikristallinen. Dieser Aspekt soll sich aber, analog zur Struktur von Music for 18 Musicians im Hinblick auf die Sections, im Aufbau von verschiedenen Anwendungen mit und auf diesem Raster ergeben.
Die Takte von Section 3A sind so buchstäblich zur Kristallform erstarrt. Im 3-D-Programm Rhino wurde das dreidimensionale Raster als Rahmen für den Objektentwurf von den 15 ersten Takten als Grundlage genommen. Gedruckt wurden die Kristalle in Ultrafrosted Detail von den Holländern, «Shapeways – 3D-Printing-Community». Dargestellt werden die leicht transparenten Kristalle auf einem Leuchtpult, mit dem entsprechenden Ausschnitt aus der Partitur von jenem Instrument, welches die vordere Spitze der Kristalle darstellt. Die Kristalle könnten gedreht und eine andere Instrumentalspur dazugelegt werden.