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Anders als der Weltverband FIA, der die Hoffnungen des ehemaligen Rennfahrers Michael Andretti befeuert hatte, kam die Formel-1-Spitze zu dem Schluss, dass ein elftes Team der Rennserie keinen Nutzen bringen würde.
«Wir glauben nicht, dass der Antragsteller ein konkurrenzfähiger Teilnehmer sein würde», hiess es in einer Mitteilung. Der Name Andretti habe bei Formel-1-Fans zwar einen gewissen Bekanntheitsgrad, «unsere Forschungen zeigen aber, dass die Formel 1 der Marke Andretti eher einen Wert bringen würden, als umgekehrt», erklärte die Führung der Rennserie.
Die Entscheidung wurde auch mit der grossen Motoren-Regelreform ab 2026 begründet. Einen Wagen und Motor für nur das Jahr 2025 zu bauen und damit konkurrenzfähig zu sein, um dann bereits für 2026 einen komplett neuen Antrieb herzustellen, wurde als praktisch aussichtslos bewertet. In zwei Jahren werden die Motoren zur einen Hälfte Verbrenner und zur anderen elektrisch sein, zudem sollen sie mit 100 Prozent nachhaltigem Kraftstoff betrieben werden.
Eine Möglichkeit zum Einstieg sieht die Formel 1 für Andretti noch, aber erst in vier Jahren. Dann will General Motors in der Rennserie als eigenständiger Motorenlieferant mit Andretti kooperieren.