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20 Prozent Eigenkapital
Die meisten Kreditinstitute belehnen Eigenheime bis zu 80 Prozent des Verkehrswerts. Für Ferien-, Mehrfamilien- oder Geschäftshäuser sind die Belehnungsgrenzen tiefer.
Ein Eigenheimkäufer muss also mindestens 20 Prozent des Kaufpreises selber aufbringen. Wer ein Ferienhaus kaufen möchte, braucht mindestens 50 Prozent Eigenkapital.
Bei manchen Banken sind Belehnungen bis zu 90 oder 100 Prozent möglich. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass man der Bank ausser der Liegenschaft noch ein weiteres Sicherheitspfand bietet, zum Beispiel Wertschriften. Bei Eigenheimen kommt auch eine Verpfändung des Pensionskassenguthabens oder anderer Vorsorgeguthaben als Zusatzsicherheit in Frage.
Je nach Objekt teilen die Banken die Hypothek in eine erste und eine zweite Hypothek auf. Die zweite Hypothek kostet aufgrund des grösseren Risikos für die Bank 0,5 bis 1 Prozent mehr. Und sie muss normalerweise innerhalb von 20 Jahren, spätestens aber bis zur Pensionierung amortisiert werden. Manche Kreditinstitute rechnen hier einfachheitshalber mit Amortisationsraten von 1 Prozent der gesamten Hypothekarsumme (erste und zweite Hypothek). Auf ersten Hypotheken schreiben die Banken normalerweise keine Amortisation vor.
Die klassische Finanzierungsstruktur bei einem Eigenheimkauf sieht so aus: 20 Prozent Eigenkapital, 65 Prozent erste Hypothek und 15 Prozent zweite Hypothek.
Die Bank legt den Wert einer Immobilie als Basis für die Belehnung fest. Dieser Wert kann tiefer sein als der Kaufpreis. Die meisten Kreditinstitute ermitteln den Verkehrswert von Eigenheimen und Ferienhäusern heute mit der Marktwertmethode (hedonische Schätzung).
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