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Kennst du die Geheimnisse der Motivation?
Aktualisiert: 11. Juni
Story Andreas Käppeli, Bild aus Canva.com
Die Motivationslehre kennt viele Konzepte und Erklärungsversuche. Eine bekannte Version ist die Bedürfnispyramide nach Maslow. Was Menschen motiviert und die Frage, ob und wie man Motivation beeinflussen kann, interessiert Führungskräfte aus der Wirtschaft und dem Sport schon lange und wird intensiv erforscht.
Wikipedia liefert folgende Definition: Motivation ist das, was erklärt, warum Menschen ein bestimmtes Verhalten zu einem bestimmten Zeitpunkt einleiten, fortsetzen oder beenden.
Der Arbeitspsychologe John Atkinson hat grosse Teile seines Forscherlebens der Motivation gewidmet. Ihn trieb die Frage um, was Menschen erfolgreich macht und andere weniger. Atkinsons Bedürfnistheorie erklärt, warum bestimmte Personen stärker motiviert sind, etwas zu erreichen, als andere. Er nennt Menschen, die eher an den Misserfolg denken, Misserfolgsmotivierte und jene, die an den Erfolg denken, als Erfolgsmotivierte. Andere Forscher interessieren sich mehr für die Herkunft der Motivation und unterscheiden intrinsische, von innen kommende Motivation, und extrinsische, durch Zwang, Geld oder Strafe erzeugte Motivation.
Ein starker Treiber der Motivation ist die Vermeidung von Misserfolg. Viele Menschen streben nicht nach Erfolg, sondern sie unternehmen alles, um den Misserfolg zu vermeiden. Test dich selber: Stell dir vor, du hättest die Aufgabe, zehn potenzielle Kunden anzurufen und ihnen eine Zusammenarbeit vorzuschlagen. Woran denkst du zuerst? Denkst du: „Habe ich versucht, hat nicht funktioniert. Versuche das besser nicht mehr“. Oder denkst du: „Habe ich versucht, hat recht gut geklappt. Kann mit einer sorgfältigen Vorbereitung noch besser funktionieren“. Klar ist, dass je nachdem, wie Menschen ihre Erfolgsaussichten einschätzen, ihre Motivation steigern oder verringern.