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Ein guter Tag für den Schweizer Fussball.
Die 20 SFL-Klubs haben heute in Bern deutliche Entscheide für den Fussball gefällt: Mit 17:2 Stimmen (bei einer Enthaltung) wurde die Variante angenommen, die Meisterschaft mit Geisterspielen weiter zu führen. Mit 14:5 (eine Enthaltung) wurde auch das unausgegorene und egoistische Begehren des FC Lausanne-Sport für eine 12er- und 8er-Liga abgeschmettert. Damit wird auch in der nächsten Saison mit zwei 10er-Ligen gespielt.
Der FC Winterthur ist bei beiden Abstimmungen froh, dass die Vernunft in der SFL gesiegt hat.
1.) Geisterspiele sind das kleinere Übel als ein Abbruch der Meisterschaft. Das letzte Drittel der Saison 2019/20 wird nun am Wochenende vom 19.-21. Juni wieder aufgenommen, der FCW spielt zuerst auswärts gegen den FC Vaduz. Der genaue Spielplan ist noch nicht veröffentlicht. Alles Spiele werden im TV und/oder können im Internet gestreamt werden (Infos folgen).
2.) 12/8: Das heimtückische Begehren, für das sich im Vorfeld Lausanne, Sion, Xamax, Lugano und Schaffhausen stark gemacht hatten, wäre ein ganz schlechtes Zeichen für den Schweizer Fussball und der Anfang vom Ende der Challenge League gewesen. Eine 12er-Super-League und eine 8er-Challenge-League machen nur Sinn, wenn man auf eine geschlossene Super League und die Abschaffung der Challenge League hinsteuert. Diese eigentliche Konterrevolution wäre nicht im Sinne des Schweizer Fussballs gewesen, zumal die Initianten bei ihrem Vorschlag nicht einmal den Modus definiert hatten.
Medienspiegel zu den Entscheiden: