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Die frühere Darwin Airlines, bei welcher 2013 Etihad Airways einstieg und welche in der Folge Etihad Regional hiess, erfährt nochmals einen Besitzer- und Namenswechsel. Etihad Airways hat ihre Beteiligung von 33,3 Prozent verkauft, wie der «Tages-Anzeiger» meldet. Auch die restlichen Tessiner Aktionäre um UBS-Chef Sergio Ermotti haben ihre Anteile abgestossen.
Neuer Besitzer der Fluggesellschaft ist die Münchner 4 K Invest, welche die neue 100-Prozent-Beteiligung über ein Luxemburger Gesellschaft hält. Diese hatte vor einem Jahr bereits die slowenische Fluggesellschaft Adria Airways gekauft. Und so wird Adria Airways denn auch administrative und betriebliche Aufgaben von Darwin/Etihad Regional übernehmen und die Flüge vermarkten. Im Aussenauftritt wird Darwin/Etihad Regional von nun an Adria Airways Switzerland heissen.
Immerhin: Die 225 Angestellten in Lugano und Genf können ihren Job behalten. Ihr bisheriger Chef Maurizio Merlo verlässt aber das Unternehmen und wird durch Heinrich Ollendiek ersetzt, den bisherigen CFO von Adria Airways. Die Airline bleibt als eigenes Unternehmen bestehen und wird auch weiterhin ein Schweizer AOC haben und ab den Basen in Lugano und Genf fliegen.
Ein eher schlechtes Licht wirft die ganze Episode auf Etihad Airways. Die Strategie der Beteiligungen an europäischen Carriern war bislang nicht von Erfolg gekrönt und wird nun, zumindest punktuell, ganz klar zurückgefahren, was sich in diesem Fall, aber auch in der Reduktion von lokalen Geschäftsstrukturen äussert.