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Kanada verpasste noch nie in seiner Geschichte an einer Weltmeisterschaft oder an Olympischen Spielen die Viertelfinals oder die Top 8. Auch Schweden rangierte erst einmal - an der WM 1937 - ausserhalb der ersten acht (9.). Sowohl Kanada wie Schweden müssen alle verbleibenden Vorrundenspiele noch gewinnen, um in die Viertelfinals einzuziehen.
Zu Selbstläufern gerieten die Partien gegen Grossbritannien (für Schweden) oder Kasachstan (für Kanada) nicht.
Schweden tat sich auch gegen die Briten äusserst schwer, geriet sogar durch den ersten Torschuss des Gegners in Rückstand und fand erst spät zum 4:1-Sieg. Mario Kempe erzielte zwei Tore.
Für eine ungewöhnliche Randnotiz sorgte der 21-jährige Liam Kirk von den Sheffield Steelers. Ihm wurde das britische Führungstor gutgeschrieben, womit Kirk an der Weltmeisterschaft bereits bei fünf Torerfolgen angelangt ist. Mit Kirk führt zumindest temporär erstmals in der Geschichte ein Engländer die Goalgetter-Wertung an einer Eishockey-Weltmeisterschaft an.
Derweil Schweden gegen Grossbritannien zumindest dominierte, benötigte das Team Canada eine gehörige Portion Glück, um Kasachstan mit 4:2 niederzuringen. Die Kanadier verspielten eine 2:0-Führung. Nikita Michailis verpasste nach 47 Minuten gegen Kanadas Goalie Darcy Kuemper den Hattrick und die 3:2-Führung. Mit dem Gegenangriff gelang Cole Perfetti das 3:2 für Kanada. Das siegsichernde 4:2 erzielte Connor Brown erst drei Sekunden vor Schluss mit einem Schuss ins leere Tor.
Nach drei Niederlagen zum Auftakt kamen die Kanadier zuletzt gegen Norwegen und Kasachstan zu zwei Siegen. Die «Canadiens» müssen aber auch die letzten beiden Vorrundenspiele gegen Italien und Finnland gewinnen, um die Viertelfinals noch zu erreichen.