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Das Dorf in reizender Lage mitten in saftig grünen
Wiesen, mit denen kleine Getreideäcker und Lärchengruppen
abwechseln. W. vom Dorf öffnet sich
das schöne
Val Tuoi, das vom Silvretta- und Fermuntgletscher abgeschlossen wird.
Einen
besonderen Reiz verleiht der Landschaft der Formenreichtum der umliegenden Gebirgsgruppen, deren Felsgerüst aus verschiedenen
Gesteinsarten aufgebaut ist und die daher dem Auge überraschende Kontraste bieten.
Zur Zeit des Einfalles
der spanisch-österreichischen Truppen unter Baldiron wurde Guarda im September 1622 zusammen mit den meisten andern Ortschaften
im Unter
Engadin den Flammen überliefert, nachdem schon früher im ganzen Land die Pest gewütet hatte. 1160: Warda;
vom
althochdeutschen warta =
Warte, Hut, italien. guardia.
Der letzte
Schlossherr von Guardaval soll von Adam von Camogask, dem er seine Tochter entführt hatte, getötet worden sein, worauf
die Bauern die Burg in Flammen aufgehen liessen. 1290: Pedagium Wardawalle = des
ThalesWarte.
(La) (Kt. Tessin,
Bez. Bellinzona).
1440-220 m. Eines der zahlreichen kleinen Thälchen die in den breiten
Berghängen ö.
Bellinzona ausgewaschen sind. Diese Hänge steigert zur
Costa auf, die das
ValMorobbia vom Thal von
Arbedo trennen.
Zahlreiche kleine
Wildbäche. La Guasta ist die südlichste dieser Thalfurchen und mündet 1 km s.
Bellinzona ins Tessinthal
aus.