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Lena hat grüne Augen, sieben Sommersprossen auf der Nase und einen echten Dickkopf. Trille kann sich keine bessere Freundin vorstellen, auch wenn er es ihr noch nie gesagt hat, denn Lena mag so etwas gar nicht hören. Aber Trille, der Junge mit dem grossen Herzen, ist immer dabei, wenn Lena sich wieder einen von ihren wilden Streichen ausdenkt – egal, ob die beiden einen alten Gaul vorm Pferdeschlachter retten oder mit einer Angel leckere Waffeln stibitzen. Doch eines Tages wird ihre Freundschaft auf eine harte Probe gestellt…
Portrait
Maria Parr wurde 1981 geboren. Ihren ersten Roman hat sie als Studentin geschrieben. Christel Hildebrandt, geb. 1952 in Lauenburg, studierte Germanistik, Soziologie und Literaturwissenschaft und wandte sich nach der Promotion der skandinavischen Literatur zu. Seit 1988 arbeitet sie als freie literarische Übersetzerin aus den Sprachen Norwegisch, Dänisch und Schwedisch. Sie erhielt den Paul-Celan-Preis nominiert wurde. Daneben reicht die Palette ihrer Übersetzungen von Henrik Ibsen bis zu Håkan Nesser, Jógvan Isaksen und Hanne Marie Svendsen. Mit ihrem Mann, drei Töchtern und einer Katze lebt Christel Hildebrandt in Hamburg.
Wenn man in Norwegen in einer Bucht namens Knert-Mathilde wohnt, dann erlebt man Dinge wie sonst nicht auf der Welt. So geht es jedenfalls Trille, der eigentlich Theobald Rodrik heißt, und der etwas schrägen Lena, seiner besten Freundin. Zu-mindest hofft Trille, dass sie es ist. Aber beste Freunde kann...Wenn man in Norwegen in einer Bucht namens Knert-Mathilde wohnt, dann erlebt man Dinge wie sonst nicht auf der Welt. So geht es jedenfalls Trille, der eigentlich Theobald Rodrik heißt, und der etwas schrägen Lena, seiner besten Freundin. Zu-mindest hofft Trille, dass sie es ist. Aber beste Freunde kann man wohl sein, ohne es auszusprechen ? auch wenn Trille sich das manchmal von Lena wünscht.
Gemeinsam stolpern Trille und Lena in die komischsten Geschichten: Ob sie nun eine Hexe löschen, eine Kuh auf Onkel Tors Kahn bugsieren oder eine Schlittenfahrt mit Huhn unternehmen, meist kommen sie mit einem blauen Auge davon ? oder einer Gehirnerschütterung. Aber eines Tages ist alles anders, denn Lena ist fort ?
?Waffelherzen an der Angel? ist hochwitzig, tieftraurig, dabei immer zuversichtlich ? eben die Geschichte einer dicken Freundschaft, die alles hält. Dabei gelingt es der Autorin Maria Parr, den Geist (und Witz) von Astrid Lindgren ins 21. Jahrhundert zu retten und ihm eine eigene Note zu geben. Mein Tipp: Lesen, lesen, lesen! Man lasse sich nicht vom Kinderbuch-Label täuschen: Erwachsene haben dieses Buch drin-gend nötig. Sie können es sich ja von ihren Kindern vorlesen lassen. Ein dickes Lob schließlich an Christel Hildebrandt, die ?Waffelherzen? ins Deutsche übertragen hat. Denn auch das beste fremdsprachige Buch ist nur so gut wie seine Übersetzung. Und die hier ist super.