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In der ersten Jahreshälfte dominierten die Coronakrise und die Impfkampagne das Geschehen an den Kapitalmärkten, schreibt die UBS in ihrer aktuellen Zinsprognose. In der zweiten Jahreshälfte dürfte das Interesse aber mehr darin liegen, wie stark sich die Konjunktur erholt und wie die Zentralbanken, insbesondere die US-amerikanische Federal Reserve (Fed), darauf reagieren. «Wenn sich die US-Wirtschaft deutlich belebt, dabei steht der US- Arbeitsmarkt im Mittelpunkt, dann sollte die Fed den Investoren Hinweise geben, dass sie im nächsten Jahr gewillt ist, die Anleihenankäufe zu reduzieren und dann 2023 eine erste Zinsanhebung vorzunehmen». Solche Hinweise dürften in der zweiten Jahreshälfte zu einem Zinsanstieg bei den US-Anleihen und in gedämpfter Form auch bei Schweizer Anleihen führen. Bis dann aber in der Schweiz die Diskussion um einen ersten Zinsschritt losgehe, werde es mindestens 2024 – wenn nicht später. In einem solchen Umfeld dürften die Zinsen von Regierungsanleihen und Hypothekarzinsen laut UBS auch in der zweiten Jahreshälfte insgesamt auf einem tiefen Niveau bleiben – trotz eines leichten Anstiegs.