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Monitoring des digitalen Bildungsraums
Die Umsetzung des Bildungsartikels (Art. 61a) verlangt nach einer strategischen und koordinierten Steuerung durch Bund und Kantone. Es ist daher vorgesehen, langfristig eine Wissensbasis über das Bildungssystem anzulegen, basierend auf wissenschaftlichen Daten. Diese müssen dann bearbeitet und den Verantwortlichen der Bildungspolitik als Entscheidungsgrundlagen zur Verfügung gestellt werden. Hauptziel des Bildungsmonitoring ist es, die Qualität des schweizerischen Bildungssystems gezielt und effizient zu entwickeln, um mehr Transparenz und grössere Kohärenz zwischen den verschiedenen Bildungsniveaus zu erreichen.
Im Rahmen des Bildungsmonitorings sieht die Strategie der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) im Hinblick auf Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) und Medien vor, die systematische Gewinnung von Informationen zu erleichtern, die nützlich sind für die Steuerung zur Integration von ICT und Medien in die Bildung.
Im internationalen, nationalen, regionalen oder kantonalen Rahmen inventarisieren die Berichte und Umfragen zur Integration von ICT in die Bildung bereits bestehende Massnahmen, Tendenzen, Herausforderungen und Perspektiven.
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Ein erster Vergleich zwischen den Kantonen zum Thema Vertrautheit von Schülerinnen und Schülern mit ICT am Ende der obligatorischen Schulzeit ist als Resultat aus der PISA-Studie 2012 hervorgegangen. Es fehlen noch die Regelwerke, um einen analytischen Überblick über die Auswirkungen der Integration von ICT in die Schulen und der Medienbildung zu geben. Die Lehrpläne der obligatorischen Schulzeit definieren die Erwartungen, die alle Schülerinnen und Schüler im Bereich ICT und Medien erfüllen müssen. Derzeit bleibt die Situation in den verschiedenen Kantonen heterogen, sowohl was die Bewertungsmechanismen angeht, wie auch ihre Aufnahme in die Tagesordnung.
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In den letzten Jahren sind nationale und internationale Vergleichsstudien erschienen. Sie evaluieren die praktischen Fähigkeiten und die Medienkompetenz von Schweizer Kindern und Jugendlichen. Egal wie gross ihr Umfang ist, diese Studien – JAMES, MIKE, ICILS oder auch EU-KIDS Online – decken einen Informationsmangel ab und helfen dabei, die Anforderungen des Bildungssystems festzulegen.