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Während die feinen Besenreiser vor allem ein optisches Problem darstellen, verursachen Krampfadern in manchen Fällen – aber nicht immer – Beschwerden, die die Lebensqualität mehr oder weniger beeinflussen. Schwere, müde, juckende oder schmerzende Beine, nächtliche Waden- oder Fusskrämpfe, geschwollene Knöchel und Füsse oder Hautveränderungen sind typische Anzeichen dafür, dass etwas mit den Venen nicht stimmt. In ausgeprägten Fällen kann es zu Wassereinlagerungen (Ödemen), Hautentzündungen und Verfärbung der Haut kommen. Die Beschwerden verschlimmern sich in der Regel gegen Abend, nach langem Sitzen oder Stehen oder bei warmem Wetter, und sie verbessern sich beim Umhergehen oder wenn die Beine hochgelagert werden.
Werden Krampfadern nicht behandelt, kann es im Verlauf der Jahre zu Hautveränderungen schwer heilenden Wunden, dem sogenannten «offenen Bein» kommen. Weitere Komplikationen, die auftreten können, sind Venenentzündungen, Thrombosen (Gerinnsel) oder Blutungen aus einer geplatzten Krampfader. In seltenen Fällen kann eine oberflächliche Thrombose gar ins tiefe Venensystem wandern und schliesslich eine Lungenembolie bewirken.
Auch wenn keine von aussen sichtbaren Venenveränderungen auftreten, ist ein Arztbesuch bei obengenannten Symptomen ratsam. Denn wenn Krampfadern frühzeitig erkannt und behandelt werden, kann verhindert werden, dass die Erkrankung sich verschlimmert oder Komplikationen auftreten.