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Im Gebiet Stierenberg bei Menzikon (AG) krönten sich Julia Gross und Sara Würmli am Sonntag zu Vize-Schweizermeisterinnen im Staffel-OL. Die Schwestern Laura, Chiara und Giulia Borner aus Adliswil gewannen in der Kategorie Damen A kurz ebenfalls Silber.
Gerne wäre die amtierende Schweizermeisterin Julia Gross an der Staffel SM zusammen mit ihren beiden Schwester Lilly und Paula zur Titelverteidigung angetreten. Nachdem sich die beiden aber überraschend für die Teilnahme an der Junioren WM, die in diesen Tagen in Tschechien stattfindet, qualifiziert hatten, musste sich die Richterswilerin ein neues Team zusammenstellen. Mit Sara Würmli (Thalwil) fand Gross eine Klubkollegin, die bereit war, den anforderungsreichen Parcours der Damen Elite zu bestreiten. Später meldete sich Laura Ramstein, eine junge Baslerin, bei Gross und fragte sie an, ob sie bei den Zimmerberglerinnen mitlaufen dürfe. Sie durfte und damit war das Team komplett.
Auf der Startstrecke zeigte Gross eine überzeugende Leistung. Bald einmal führte sie das Rennen an. Schliesslich übergab sie mit einem kleinen Vorsprung an Sara Würmli. Auch der Thalwilerin gelang in der Folge ein guter Lauf, so dass Laura Ramstein an zweiter Position in das Rennen steigen konnte. Diesen Rang verteidigte die Baslerin souverän. Mit ihrem Effort sicherte Ramstein sich und ihren beiden Teamkolleginnen die Silbermedaille.
Borner-Schwestern gewinnen erstmals eine SM-Medaille
Schon seit einiger Zeit träumen die drei Adliswiler Schwestern Laura (23), Chiara (20) und Giulia Borner (18) von einer Medaille, die sie als Team an einer OL SM in der Kategorie Damen A kurz gewinnen. Im vergangenen November ging dieser Traum beinahe in Erfüllung. Nur um vier Sekunden verpassten die drei Adliswilerinnen an der Schweizermeisterschaft im Team OL den dritten Rang. Das Ziel war bald einmal klar: „An der Team-SM im November 2013 schaffen wir einen Podestplatz.“ Dass die Zimmerberglerinnen nun bereits an der Staffel-SM ihr Ziel erreichen, haben sie wohl kaum in Betracht gezogen. Doch Vater Borner glaubte an seine Töchter. Geradezu prophetisch meinte er: „Ich dachte vor dem Rennen, ein Topten-Rang wäre möglich und tippte auf den zweiten Platz.“