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Nein zu E-Voting - Ja zu E-Collecting für Initiativen und Referenden
Wieso nein zu E-Voting aber ja zu E-Collecting?
Das Fälschen von Abstimmungs- und Wahlergebnissen würde eben Wahlen und Abstimmungen z.B. ins Gegenteil verkehren. Die Ja- und Nein-Stimmen werden erst am Wahltag ausgezählt und nicht fortlaufend.
Bei E-Collecting könnten zwar Unterschriften gelöscht werden, was aber keine grosse Rolle spielt, da ja laufend aufgezeichnet wird, der Angriff also sofort bemerkt würde.
Werden Unterschriften hinzugefügt, wird dies auch sofort bemerkt.
Grundsätzlich sehe ich aber das klassische Stimmensammeln auf Papier als die bessere Variante an. Allerdings müssten dort die Anzahl Unterschriften und die Sammelzeit halbiert werden. Mehr Initiativen und Referenden = Mehr Demokratie.
Zudem gilts zu beachten aus Risikosicht: wird E-Collecting erfolgreich (skalierend) gehackt, so kommt eine Initiative / ein Referendum mehr zu Stande als es dem Willen der BürgerInnen entspricht. Damit ist die Entscheidung dann aber noch nicht gefällt.
Da man beim E-Collecting aber gegenüber der Gemeinde, wo man gemeldet ist, kein Stimmgeheimnis wahren muss (macht mans ähnlich wie bei der Papierunterschrift), können Stichproben durchgeführt werden - d. h. die BürgerInnen befragt werden.
Dennoch darf E-Collecting nicht so gemacht werden, dass Daten zentral gelagert werden oder gesamthaft leaken. Sie müssen möglichst zwischen BürgerInnen und Gemeinden bleiben.