Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03167.jsonl.gz/2595

SAVOIRSOCIAL führt eigene Projekte durch und wirkt in unterschiedlichen Projekten von Partnerorganisationen mit.
Actualité:
La consultation interne à la branche sur les bases juridiques révisées d’assistant/e socio-éducatif/-ve est terminée. Actuellement, le groupe central traite et évalue les prises de position. Les bases légales révisées et le concept d’information et de formation seront ensuite discutés au sein de la CSDQ ASE, puis approuvés à l’attention du comité directeur de SAVOIRSOCIAL, avec demande de soumission de ticket provisoire. Au cours de l’été 2019, le comité directeur soumettra au SEFRI la demande de ticket provisoire pour la révision totale. La phase 3 du processus est ainsi terminée.
Planification du projet et calendrier
Phase 1: clarification du besoin de révision
En 2014, un large projet a été mené pour clarifier le besoin de révision de la formation professionnelle initiale d’assistant-e socio-éducatif/ve.
Sur la base du rapport final, un groupe élargi issu de la Commission suisse pour le développement professionnel et la qualité de la formation (CSDQ) Assistant/e socio-éducatif/ve a élaboré le concept de réforme. Ce concept de réforme a pour but de fixer le cadre pour l’élaboration par la suite des bases de formation.
En mars 2016, la demande de ticket provisoire a été adressée au Secrétariat d’Etat à la formation, à la recherche et à l’innovation (SEFRI). Avec l’octroi du ticket provisoire, le feu vert est donné pour la poursuite des travaux de révision.
Phase 2: Profil de qualification
Le profil de qualification, avec profil de la profession et compétences opérationnelles, est élaboré.
Phase 3: Ordonnance et plan de formation
Cette phase est consacrée à l’élaboration de l’ordonnance et du plan de formation.
Phase 4: Audition SEFRI
Le SEFRI organise une audition auprès des départements cantonaux et autres cercles intéressés sur les bases de formation révisées.
Phase 5: Adoption et publication
L’ordonnance de formation est élaborée et le plan de formation est adopté, puis tous deux entrent en vigueur.
La formation professionnelle initiale révisée commence lors de l’année scolaire 2021/22.
Durée du projet: Mars 2016 à juillet 2021
Responsable du projet chez SAVOIRSOCIAL: Katrin Fuhrer
actualisé: février 2019
Aktuell:
Von Ende Januar bis Ende April läuft die brancheninterne Anhörung zu den Entwürfen der revidierten Rahmenlehrpläne HF im Sozialbereich. Alle Mitglieder von SAVOIRSOCIAL, SPAS sowie verschiedenen Partnerorganisationen sind dazu eingeladen, ihre konsolidierte Stellungnahme einzugeben.
Experten/-innen der Projektgruppe haben die allgemeinen Kapitel, wie zum Beispiel «Zulassung» oder «Qualifikationsverfahren» überarbeitet. 25 Fachexperten/-innen aus Schule und Praxis und aus verschiedenen Sprachregionen der Schweiz haben in mehreren Workshops die neuen fachspezifischen Kompetenzprofile entwickelt.
Grundlage für die inhaltliche Überarbeitung war eine Analyse und die erste brancheninterne Anhörung vom Herbst 2017, bei der sich alle relevanten Organisationen zu den Revisionsempfehlungen äussern konnten. Die Resultate dieser Anhörung sind in ein Positionspapier eingeflossen, das die Vorstände von SAVOIRSOCIAL und SPAS im Frühling 2018 verabschiedet haben.
Ausgangslage:
Die Trägerorganisationen der Rahmenlehrpläne der Höheren Fachschulen im Sozialbereich SAVOIRSOCIAL und SPAS führen eine umfassende Revision der Rahmenlehrpläne Sozialpädagogik HF, Kindererziehung HF, Gemeindeanimation HF sowie sozialpädagogische Werkstattleitung HF durch.
Ziele:
Mit dem Projekt werden folgende Ziele verfolgt:
Zeitplan und Vorgehen:
Phase 1 (2015-2017):
In der ersten Projektphase wurde eine Bedarfsabklärung und eine Überprüfung der bestehenden Rahmenlehrpläne durchgeführt. Hierbei wurde untersucht, wie die vier Berufsbilder zueinander stehen, beziehungsweise wo Gemeinsamkeiten liegen und wo Unterschiede existieren. Als Informationsquellen dienten die Berufs- und Bildungspolitik, Fachtheorien und Arbeitsanalysen. Im Zentrum dieser Phase stand einerseits die Dokumenten- und Umfeldanalyse, andererseits eine breit durchgeführte Befragung bei Bildungsanbietern, Arbeitgebern sowie Absolvent/innen von Höheren Fachschulen.
Phase 2 (2018):
Die zweite Phase war bestimmt durch die konkrete Anpassung der vier Berufsprofile durch Praxisexperten/-innen, der Ausarbeitung von gemeinsamen und fachspezifischen Kompetenzen sowie der Anpassungen der allgemeinen Bestimmungen.
Phase 3 (2019-2020):
Darauf folgt die Phase der Finalisierung der vier Rahmenlehrplan-Entwürfe sowie die Genehmigungsphase zuerst in der Branche und danach beim SBFI.
Projektdauer: September 2016 bis Juli 2020
Externe Projektleitung: Der Auftrag wird vom Büro für Bildungsfragen realisiert. Projektleiterin ist Nina Denzler.
Projektzuständige bei SAVOIRSOCIAL: Fränzi Zimmerli
Aktualisiert: Dezember 2018
Studie zu den Ausbildungs- und Erwerbsverläufen von verschiedenen Berufsgruppen in ausgewählten Berufsfeldern des Sozialbereichs sowie von Berufsabgewanderten (Laufbahnstudie)
Aktuell:
Ab Januar führt das Eidgenössische Hochschulinstitut für Berufsbildung (EHB) im Auftrag von SAVOIRSOCIAL die zweite Befragung von Lernenden und Studierenden im Sozialbereich durch, die im Jahr 2017 ihre Ausbildung abgeschlossen haben. Ziel ist es zu erfahren, welchen (beruflichen) Weg sie eingeschlagen haben.
Ausgangslage
Bis heute fehlen zuverlässige Angaben darüber, welche Faktoren den Einstieg und Verbleib in der Branche sowie den Ausstieg aus sozialen Berufen beeinflussen. Deshalb hat SAVOIRSOCIAL 2016 das Eidgenössische Hochschulinstitut für Berufsbildung EHB, Zollikofen, mit einer Laufbahnstudie beauftragt. Ziel der Studie ist es, vertieftes Steuerungswissen über die Ausbildungs- und Erwerbsverläufe von einzelnen Berufsgruppen der Sozialen Arbeit inklusive Quereinsteigenden sowie von Berufsabgewanderten zu gewinnen.
SAVOIRSOCIAL hat sich die regelmässige Beobachtung des Arbeits- und Bildungsmarktes im Sozialbereich zum Ziel gesetzt. Dies, nachdem eine Studie zur «Fachkräftesituation im Sozialbereich» 2011 erste Hinweise auf einen Fachkräftemangel in der Branche lieferte: Um den Fachkräfte- und Bildungsbedarf bis 2024 für bestimmte soziale Berufe in den Arbeitsfeldern «Unterstützung von Kindern und Jugendlichen», «Begleitung von Menschen mit Beeinträchtigungen» und «Betreuung von Menschen im Alter» abzuschätzen, gab SAVOIRSOCIAL 2015 beim Institut für Wirtschaftsfragen, Basel, eine Vertiefungsstudie in Auftrag. Im Rahmen dieser Studie wurden u.a. mehrere Tausend Institutionen – also die Arbeitgeberseite – zum Fachkräfte- und Bildungsbedarf für 15 soziale Berufe in den oben erwähnten drei Arbeitsfeldern befragt. Die Studie zeigte auf, dass in den drei Arbeitsfeldern bis ins Jahr 2024 rund 45’000 bis 59’000 zusätzliche Fachpersonen benötigt werden. Bis 2024 müssen mehrere Tausend zusätzliche Ausbildungsplätze für soziale Berufe geschaffen werden, damit der qualifizierte Berufsnachwuchs und die Qualität der Angebote gesichert bleiben. Die Studie konnte zudem nachweisen, dass die Abwanderungsquote aus sozialen Berufen überdurchschnittlich hoch ist.
Vorgehen
Die Laufbahnstudie ist in drei Teilprojekte gegliedert, die zwischen August 2016 und September 2019 durchgeführt werden:
Dokumente:
Projektzuständige bei SAVOIRSOCIAL: Katrin Fuhrer-Rosatti
Aktualisiert: Dezember 2018
Aktuell:
Am 8. November 2018 hat die Schweizerische Kommission für Berufsentwicklung und Qualität Assistent/in Gesundheit und Soziales EBA (SKBQ AGS) im Rahmen der 5-Jahres-Überprüfung den Handlungsbedarf bezüglich der Bildungserlasse sowie der weiteren Instrumente zur Sicherung der Qualität beurteilt. Sie plädiert für einen Verzicht auf die Revision der Bildungserlasse.
Zu dieser Empfehlung kommt die SKBQ AGS aufgrund der Ergebnisse der Befragung der drei Lernorte sowie der Chefexpertinnen (vgl. unten). Die SKBQ AGS wird diese Empfehlung den Mitgliederverbänden von SAVOIRSOCIAL und OdASanté zur Stellungnahme unterbreiten.
Handlungsbedarf aus Sicht der SKBQ AGS
Die Bildungsgrundlagen sind in der Befragung in allen Punkten auf deutliche Zustimmung gestossen. Dies erlaubt nach Ansicht der SKBQ AGS, auf der gegebenen Basis weitere Erfahrungen mit der noch jungen Ausbildung zu sammeln und so allfälligen späteren Veränderungsbedarf vertiefter abzustützen.
Die Rückmeldungen aus der Befragung wie auch der daraus abgeleitete Handlungsbedarf sind in einem Auswertungsbericht zusammengefasst. Die SKBQ AGS konstatiert lediglich geringfügigen Handlungsbedarf: So gilt es, die Wegleitung zum Qualifikationsverfahren zu prüfen sowie die Hilfsmittel für die Durchführung der Kompetenznachweise Praxis und die Instrumente zum Dokumentieren des Ausbildungsverlaufs zu optimieren.
Ausserdem schlägt die SKBQ AGS ergänzende Massnahmen vor, nämlich:
Im Rahmen der 5-Jahres-Überprüfung haben auch das SBFI und die SBBK einen Bericht verfasst. Die darin enthaltenen Prüfpunkte sind von der SKBQ diskutiert und im Auswertungsbericht gewürdigt worden.
Weiteres Vorgehen
In einem nächsten Schritt beurteilen die Mitglieder von SAVOIRSOCIAL und OdASanté auf der Basis des Auswertungsberichts die Richtigkeit und Vollständigkeit des durch die SKBQ AGS festgestellten Handlungsbedarfs. Die Anhörung dauert von Januar bis März 2019.
Unter Berücksichtigung der Stellungnahmen der Mitgliederverbände überprüft die SKBQ AGS im Frühjahr 2019 ihre Empfehlungen zum Handlungsbedarf. Sie verabschiedet anschliessend den so genannten Überprüfungsbericht und unterbreitet diesen der Trägerschaft, den beiden Vorständen von SAVOIRSOCIAL und OdASanté.
Befragung der drei Lernorte und der Chefexperten/-innen
Am 31. Mai 2018 hat die Befragung zur 5-Jahres-Überprüfung für den Beruf Assistent/in Gesundheit und Soziales (AGS) mit eidgenössischem Berufsattest (EBA) geendet. Es lagen insgesamt 190 Rückmeldungen zu den aktuellen Ausbildungsgrundlagen vor. Mit dieser Befragung hat die Trägerschaft – OdASanté und SAVOIRSOCIAL – die Erfahrungen und Bedürfnisse aus der Umsetzung der Bildungserlasse an den drei Lernorten erfasst.
In enger Zusammenarbeit mit den kantonalen Organisationen der Arbeitswelt war eine genau definierte Anzahl von zu befragenden Personen an den drei Lernorten Betrieb, Berufsfachschulen und überbetriebliche Kurse (üK) mit einem Online-Fragebogen bedient worden.
Ausgangslage:
Seit dem ersten Januar 2012 sind die Bildungsverordnung und der Bildungsplan des Berufs Assistent/in Gesundheit und Soziales EBA in Kraft. Im Rahmen ihrer gesetzlich festgelegten Aufgaben hat die SKBQ AGS die vorgeschriebene Fünf-Jahres-Überprüfung der Bildungsgrundlagen in Angriff genommen.
Ziele:
Das Projekt hat zum Ziel, die Bildungsverordnung sowie den Bildungsplan Assistent/in Gesundheit und Soziales zu überprüfen und ggf. an die aktuellen Entwicklungen im Berufsfeld anzupassen.
Ablauf:
In einem ersten Schritt wurden die Erfahrungen und Bedürfnisse der drei Lernorten mittels einer Umfrage eruiert. Der daraus erarbeitete Auswertungsbericht enthält Empfehlungen zum Handlungsbedarf. In einem zweiten Schritt haben die Mitglieder von SAVOIRSOCIAL und OdASanté die Möglichkeit, eine Stellungnahme einzureichen. Aufgrund der Ergebnisse erstellte die Projektleitung einen Überprüfungsbericht, der von der SKBQ verabschiedet wurde. Anschliessend wird er den Vorständen der Trägerschaftsorganisationen zur Genehmigung vorgelegt. Falls ein (Teil-)Revisionsbedarf festgestellt wird, folgt der Antrag auf ein Vor-Ticket beim SBFI.
Organisation:
Verantwortlich für das Projekt ist die Trägerschaft des Berufs: SAVOIRSOCIAL und OdASanté. Die Leitung liegt bei OdASanté (Katrin Arnold). Projektverantwortliche bei SAVOIRSOCIAL ist Katrin Fuhrer.
Zeitplan:
Aktuell:
Der Vorstand von SAVOIRSOCIAL hat Anfang Juli 2018 entschieden, weitere Abklärungen für eine allfällige Einführung eines Eidgenössischen Berufsattests (EBA) für den Kinderbereich (Kindertagesstätten und schulergänzende Betreuung) durchzuführen. Diese Arbeiten werden zeitlich auf die Revision der beruflichen Grundbildung Fachmann/-frau Betreuung abgestimmt.
Vorprojekt:
Im Rahmen einer Vorabklärung hat die Firma KEK-CDC Consultants eine Kontextanalyse, 15 Interviews mit Schlüsselpersonen sowie vier sprachregionale Workshops durchgeführt. Dabei ist sie der Frage nachgegangen, ob ein Tätigkeitsprofil EBA im Kinderbereich möglich ist. Ebenso wurden erste Hinweise auf die möglichen Ausbildungs- und Arbeitsmarktperspektiven von Lernenden bzw. entsprechend qualifizierten Berufsleuten generiert und Fragestellungen zur Regulierung bzw. Finanzierung aufgenommen.
Aufgrund der Ergebnisse der Vorabklärung hat sich der Vorstand von SAVOIRSOCIAL gegen die unmittelbare Fortführung des Projektes ausgesprochen.
Projektbeschrieb:
Auf Antrag verschiedener Seiten und im Kontext der bevorstehenden Revision des EBA Assistent/in Gesundheit und Soziales hat der Vorstand von SAVOIRSOCIAL im Februar 2016 eine ergebnisoffene Abklärung zur Einführung einer zweijährigen beruflichen Grundbildung für den Kinderbereich beschlossen.
Ausgangslage:
2006 und 2007 wurde erstmals geprüft, ob eine zweijährige berufliche Grundbildung für den Kinderbereich eingeführt werden soll. Aufgrund der Projektergebnisse und der darauffolgenden ablehnenden Stellungnahmen der Vertretungen des Kinderbereichs entschied sich der damalige Vorstand von SAVOIRSOCIAL im April 2008 gegen die Entwicklung einer Ausbildung auf Stufe Eidgenössisches Berufsattest (EBA) für den Kinderbereich.
SAVOIRSOCIAL und OdA Santé entwickelten deshalb die zweijährige berufliche Grundbildung Assistent/in Gesundheit und Soziales entsprechend dem Bedarf von Spitälern, Alters- und Pflegeheimen, Spitex-Organisationen und Institutionen für Menschen mit einer Beeinträchtigung. Ab 2010 erfolgte die schrittweise Einführung dieser Attestausbildung in allen Kantonen mit grossem Erfolg. Die Lernendenzahlen nehmen von Jahr zu Jahr zu: Sind im Jahr 2011 schweizweit 248 Lehrverträge in diesem Beruf abgeschlossen worden, waren es 2015 bereits 950 neue Lehrverhältnisse.
Seit 2010 haben sich immer wieder einzelnen Trägerschaften von Kindertagessstätten und Einrichtungen der schulergänzenden Kinderbetreuung mit der Bitte an SAVOIRSOCIAL und kibesuisse gewendet, auch für den Kinderbereich eine Attest-Ausbildung einzuführen, so zuletzt im Herbst 2015.
Der Vorstand hat nun – in Absprache mit dem Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI und der Schweizerischen Berufsbildungsämterkonferenz SBBK für das Abklärungsprojekt Ziele und Vorgehen wie folgt definiert:
Projektziele:
Eine versorgungs- und arbeitsmarktpolitischen Analyse ist erstellt.
Projektdauer: Juli 2016 bis August 2017
Externe Projektleitung: Das Projekt wurde von der Firma KEK-CDC Consultants durchgeführt.
Projektzuständige bei SAVOIRSOCIAL: Katrin Fuhrer
Aktualisiert: August 2017
Aktuell:
Die Qualifikationsprofile für Berufsprüfungen in den Bereichen Arbeitsagogik und Job Coaching wurden von Praxisexperten/-innen aus der Deutsch- und Westschweiz sowie von Verbandsvertretern/-innen bereinigt. Der Vorstand von SAVOIRSOCIAL hat die Dokumente Anfang Dezember verabschiedet.
Als nächster Schritt werden die Qualifikationsprofile dem SBFI zur Genehmigung eingereicht. Es wird beantragt, zwei separate Berufsprüfungen (d.h. keine Fachrichtungen) zu schaffen, da die Handlungskompetenzbereiche nach der Bereinigung mehrheitlich differieren. Ab Januar 2019 starten die Arbeitsgruppen mit der Erarbeitung der Prüfungsordnungen und der Wegleitungen. Neben den Zulassungsfragen werden auch Anerkennungsempfehlungen für Personen, welche die Vorbereitungskurse für die höhere Fachprüfung Arbeitsagogik besucht haben, ein wichtiges Thema sein. Die Abstimmung auf den sich in Revision befindende Rahmenlehrplan sozialpädagogische/r Werkstattleiter/in wird laufend sichergestellt.
Ausgangslage:
Auf der Grundlage des Projekts Berufsfeld- und Bedarfsanalyse im Bereich Arbeitsintegration hat SAVOIRSOCIAL die Arbeiten für das Nachfolgeprojekt «Entwicklung einer oder zwei Berufsprüfung/en für die Bereiche «Arbeitsagogik» und «Job Coaching» im Berufsfeld Arbeitsintegration» aufgenommen.
Projektorganisation
Die Projektorganisation sieht eine Fach- sowie eine Steuergruppe vor. Diese Organisation gewährleistet den Praxisbezug sowie breit abgestützte Ergebnisse. Die Mitglieder der Fachgruppe sorgen dafür, dass die Projektergebnisse praxisorientiert ausgestaltet sind und sich harmonisch ins bereits bestehende Bildungssystem einfügen. Die Mitglieder der Steuergruppe beurteilen die Projektergebnisse aus Verbandsperspektive und sorgen damit für breit abgestützte Ergebnisse in den im Berufsfeld zahlreichen Organisationen der Arbeitswelt.
In einem ersten Schritt werden die im Rahmen des Vorprojekts erstellten Qualifikationsprofile «Arbeitsagogik» und «Job-Coaching» auf Stufe Berufsprüfung unter fachlicher Begleitung der Firma Ectaveo bereinigt. Dabei wird auf eine klare Abgrenzung gegenüber bestehenden Berufsbildungsabschlüssen (sozialpädagogische/r Werkstattleiter/in und Ausbildungen im Beratungsbereich) geachtet.
In einem zweiten Schritt werden die Prüfungsordnung/en und Wegleitung/en für die neu geschaffene/n Berufsprüfung/en erarbeitet. Diese werden anschliessend bei allen Mitgliederorganisationen von SAVOIRSOCIAL und ausgewählten Partnerorganisationen in die brancheninterne Anhörung gegeben. Nach der brancheninternen Anhörung werden die Unterlagen dem SBFI zur Genehmigung eingereicht.
Projektziele und Zeitplan
Phase 1 Bereinigung und Verabschiedung der Qualifikationsprofile: März 2018- Dezember 2018
Phase 2: Erarbeitung einer resp. zwei Prüfungsordnung/en und Wegleitung/en: Januar 2019-Dezember 2019
Hier findet sich der detaillierte Zeitplan.
Projektdauer: Januar 2018 bis Dezember 2019
Externe Projektleitung: Ectaveo, Zürich
Projektzuständige bei SAVOIRSOCIAL: Stephanie Zemp
Stand: Dezember 2018
Aktuell:
SAVOIRSOCIAL hat auch im 2018 eine Umfrage bei den Lernenden Fachmann/-frau Betreuung durchgeführt. Sie wurden danach befragt, ob sie vor dem Eintritt in die berufliche Grundbildung ein ausbildungsunabhängiges Praktikum absolviert haben.
Die Erhebung erfolgte bei den Lernenden des ersten Lehrjahres der dreijährigen Ausbildung zwischen Oktober und Dezember 2018. Lernende mit verkürzter Ausbildung und solche in schulischen Ausbildungen wurden nicht befragt.
Die Resultate zeigen, dass 15% der Lernenden direkt in die Lehre als Fachmann/-frau Betreuung eingestiegen sind. Erstmals wurden auch die Gründe erhoben, weshalb sie ein Praktikum absolviert haben.
SAVOIRSOCIAL hat einen Flyer erarbeitet, der über das Thema ausbildungsunabhängige Praktika im Sozialbereich informiert. Er richtet sich hauptsächlich an jugendliche Berufsinteressierte und ihre Eltern und weist sie auf einige wichtige Aspekte in Bezug auf den Einstieg in die berufliche Grundbildung Fachmann/-frau Betreuung hin.
Ausgangslage und Ziel:
Die grosse Mehrheit der Lernenden Fachfrau / Fachmann Betreuung hat vor ihrem Einstieg in die berufliche Grundbildung ein oder sogar mehrere ausbildungsunabhängige Praktika absolviert. Dies ist in den gesetzlichen Grundlagen nicht vorgesehen und auch nicht erwünscht. SAVOIRSOCIAL hat sich dem Thema angenommen und im Dezember 2016 einen Runden Tisch dazu einberufen. Gemeinsam mit Vertretungen von Bund, Kantonen und Mitgliederorganisationen wurde eine Erklärung verfasst mit dem Ziel, die Einstiegshürden in die berufliche Grundbildung in Form von Praktika abzubauen. Im Dezember 2017 hat der zweite Runde Tisch zum selben Thema stattgefunden. Der Austausch zeigte, dass mehrere Massnahmen ergriffen und Aktivitäten durchgeführt wurden. Einige Verbände haben Positionspapiere, Medienmitteilungen und Informationsblätter zum Thema aufgesetzt. SAVOIRSOCIAL hat eine Umfrage zur Situation der Lernenden in den Kantonen durchgeführt.
Dokumente Runder Tisch 2017:
Dokumente Runder Tisch 2016:
Aktualisiert: November 2018
Aktuell:
Das Projekt «Entwicklung eines Verfahrens zur Anrechnung von Bildungsleistungen für HF-Studierende im Sozialbereich» ist auf Kurs. In zwei sprachgetrennten Begleitgruppen wurden erste Erfahrungen ausgetauscht, Begriffe geklärt und ein mögliches Vorgehen skizziert. Dieses wird nun weiter ausgearbeitet und im ersten Quartal 2018 der Projektträgerschaft vorgelegt.
Ausgangslage:
Im Gegensatz zu den beruflichen Grundbildungen Assistent/in Gesundheit und Soziales sowie Fachfrau / Fachmann Betreuung gibt es auf Stufe Höhere Fachschulen (HF) kein einheitliches Verfahren für die Anerkennung von bereits erbrachten Bildungsleistungen (sogenanntes Validierungsverfahren). Der Bedarf ist jedoch gegeben: Viele Personen mit wertvollen Berufserfahrungen, aber keiner einschlägigen Vorbildung interessieren sich für ein verkürztes HF-Studium im Sozialbereich. Weil die individuelle Überprüfung einen grossen Aufwand darstellt, werden diese Personen häufig von den Schulen dazu aufgefordert, die gesamte Ausbildung zu absolvieren. Zahlreichen Interessierten ist dies aus zeitlichen oder finanziellen Gründen nicht möglich, weshalb dem Sozialbereich wichtige personelle Ressourcen verloren gehen.
Projektziele:
Als erster Schritt klärt das Projekt die Möglichkeiten und Rahmenbedingungen ab, um ein standardisiertes und national anwendbares Verfahren zur Anrechnung von Bildungsleistungen auf Stufe höhere Fachschule zu entwickeln. In einem zweiten Schritt wird dieses Verfahren konkret ausgearbeitet: Die gesuchstellenden Personen dokumentieren ihre bereits erworbenen Kompetenzen in einem Dossier. Dieses bildet die Grundlage für die Anrechnung der Bildungsleistungen sowie für die Empfehlung zu ergänzenden Bildungsmassnahmen. Das neu entwickelte Verfahren wird danach in einem dritten Schritt in Form eines Pilotprojekts getestet und evaluiert.
Projektorganisation:
Die Projektträgerschaft setzt sich zusammen aus der Schweizerischen Plattform für Ausbildungen im Sozialbereich SPAS sowie SAVOIRSOCIAL. Hinzugezogen wird ein externer Projektleiter. Eine Begleitgruppe unterstützt die Projektleitung, in dem sie Ideen und Vorschläge einbringt die Konzeptentwürfe in Bezug auf die Praxistauglichkeit überprüft und Rückmeldung zu den erarbeiteten Grundlagen gibt.
Das Projekt wird vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) finanziell unterstützt.
Projektdauer: Januar 2017 bis Mai 2019
Projektzuständige bei SAVOIRSOCIAL: Katrin Fuhrer-Rosatti
Aktuell:
Die brancheninterne Anhörung im Rahmen der Revision der Prüfungsordnung Migrationsfachfrau / -mann mit eidgenössischem Fachausweis ist abgeschlossen. Aktuell werden die Qualifikationsprofile entsprechend überarbeitet.
Ausgangslage:
migration:plus und das Staatssekretariat für Migration (SEM) als aktuelle Trägerorganisationen der Berufsprüfung «Migrationsfachfrau/Migrationsfachmann» haben im Herbst 2016 die Revision der Prüfungsordnung in die Wege geleitet.
Das Berufsfeld der Asyl- und Rückkehrhilfe und der Integrationsförderung hat in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen und sich inhaltlich zunehmend stärker auf das Thema Integration ausgerichtet. SAVOIRSOCIAL will sich deshalb stärker als bis anhin für diesen gesellschaftlich bedeutungsvollen sozialen Beruf engagieren. So hat SAVOIRSOCIAL im Frühling 2016 Interesse an einer Co-Trägerschaft signalisiert und arbeitet in der Begleit- und Fachgruppe des Revisionsprojekts mit.
Neben fachlichen und organisatorischen Gründen erfolgt die Revision auch aufgrund der periodischen Überprüfung der Bildungsgrundlagen: Die Berufsprüfung wurde 2009 erstmals durchgeführt, seither haben mehr als 250 Personen den eidgenössischen Fachausweis erhalten.
Ziele:
Das Projekt verfolgt das Ziel, die Inhalte der Ausbildung im Sinne eines Qualifikationsprofils an die neuen Gegebenheiten im Feld anzupassen. Wichtig ist ebenfalls, dass die Projektteilnehmenden ein gemeinsames Verständnis entwickeln, nach welchem Ansatz zentrale Themen vermittelt werden sollen.
Zeitplan:
Vorbereitende Phase bis April 2016:
Workshop mit Praxisvertreter/innen zur Erfassung der aktuellen Handlungsfelder und Tätigkeiten von Migrationsfachpersonen
1. Phase ab März 2016:
Erstellung des Qualifikationsprofils (Berufsbild, Tätigkeitsfelder, Tätigkeiten und Leistungskriterien)
2. Phase ab Juni 2017:
Erarbeitung der neuen Prüfungsordnung, Wegleitung zur Prüfungsordnung und Bildung einer neuen erweiterten Trägerschaft
3. Phase ab Oktober 2017:
Brancheninterne Anhörung zu den Qualifikationsprofilen sowie Prüfungsordnung und Wegleitung
4. Phase ab Januar 2018:
Genehmigung und Inkraftsetzung der neuen Prüfungsordnung durch das SBFI.
Die erste Prüfung nach neuer Prüfungsordnung wird voraussichtlich im Jahr 2021 stattfinden.
Projektleitung:
Die Projektleitung hat das SEM (Alexandra Clerc) inne. Für die Koordination ist die Firma «KEK-CDC Consultants» zuständig.
Projektzuständige bei SAVOIRSOCIAL: Fränzi Zimmerli
Aktualisiert: September 2017
Aktuell:
Mit der Studie «Qualifikationsbedarf in der Frühen Förderung und Sprachförderung» wurde erstmals eine umfassende Situationsanalyse und Systematisierung der Arbeitsfelder der Frühen Förderung in der Schweiz erstellt. Damit stellt sie aus Sicht von SAVOIRSOCIAL eine wichtige Grundlage dar, um das Thema Qualifikation in der Frühen Förderung auf allen Bildungsstufen weiter zu entwickeln. Der Vorstand von SAVOIRSOCIAL hat die Studie im Sommer 2018 verabschiedet.
Die Ergebnisse zeigen einen Zusammenhang zwischen Qualifikationsniveau und Qualifikationsbedarf. Das heisst: je höher das fachspezifische Qualifikationsniveau, desto geringer sind die Kompetenzlücken. Die Autoren/-innen schliessen daraus, dass Kompetenzen in der frühen Förderung über eine tertiäre Fachausbildung erworben werden könnten.
Was heisst das für die Berufsbildung im Sozialbereich?
Für den Bereich der Berufsbildung, für den die Dachorganisation der Arbeitswelt Soziales zuständig ist, hat der Vorstand von SAVOIRSOCIAL vorerst zwei konkrete Handlungsfelder formuliert:
1. Stärkung HF Kindererziehung
Bei der «Stärkung HF Kindererziehung» geht es darum, grundsätzlich eine höhere fachliche Qualifikation sicherzustellen, indem mehr Fachmänner/-frauen Betreuung eine höhere Fachschule (HF) für Kindererziehung absolvieren und die Betriebe diese Fachpersonen auch anstellen. Dabei liegt der Einflussbereich von SAVOIRSOCIAL hauptsächlich im Marketing, in der Revision von Bildungsgrundlagen (z.B. des Bildungsplans Fachmann/-frau Betreuung oder des Rahmenlehrplans HF Kindererziehung) sowie in der politischen und strategischen Sensibilisierung der Mitglieder und Organisationen mit Entscheidungskompetenz in diesem Bereich.
2. Bedarfsklärung Qualifizierung in niederschwelligen Arbeitsfeldern
Bei der «Qualifizierung von Personen aus niederschwelligen Arbeitsfeldern» (Tagesfamilien, Spielgruppen, Pflegeeltern usw.) geht es einerseits um die Anrechnung von Bildungsleistungen und andererseits um die Frage, ob eine Berufsprüfung Frühe Förderung und/oder Sprachförderung für Personen, die ohne spezifischen Berufsabschluss in der Betreuung im Frühbereich tätig sind, gewünscht und machbar ist.
Anfang 2019 wird der Vorstand von SAVOIRSOCIAL weitere mögliche Handlungsfelder diskutieren und die Breite des Engagements sowie die konkreten Schwerpunkte festlegen.
Darüber hinaus lädt SAVOIRSOCIAL seine Mitglieder sowie alle weiteren Akteure der Frühen Förderung (z.B. die Anbieter von Ausbildungen im Tertiär A Bereich, Dach- und Fachorganisationen oder Berufsverbände einzelner Arbeitsfelder) ein, die Ergebnisse der Studie für ihre Bereiche und Arbeitsfelder zu nutzen und weiterzubearbeiten.
Ausgangslage für die Studie:
Der Vorstand von SAVOIRSOCIAL hat sich 2015 eingehend mit den Entwicklungen im Bereich der frühen Förderung der vergangenen Jahre auseinandergesetzt. In einem ersten Schritt verfasste die Geschäftsstelle ein Grundlagenpapier zum Thema. Dieses gab verschiedene Begriffsdefinitionen wieder und skizzierte die der frühen Förderung zugrunde liegenden Bildungskonzeptionen. Ebenso zeigte es die verschiedenen Aktivitäten von Bund und Kantonen in der frühen Förderung und die entsprechenden gesetzlichen Grundlagen auf. Diese Akteure verknüpfen mit der frühen Förderung verschiedene bildungs-, integrations-, gesundheits- sowie arbeitsmarktpolitische Zielsetzungen und versprechen sich davon auch einen grossen volkswirtschaftlichen Nutzen. Weiter wurden darin auch die zahlreichen in die frühe Förderung involvierten Berufspersonen und -gruppen beschrieben und eine erste Übersicht über die bestehenden Weiterbildungsangebote für diese Berufsgruppen bzw. Projekte zur Stärkung der pädagogischen Qualität erstellt. Die Auslegeordnung ergab, dass es unklar ist, ob und in welchem Ausmasse die zahlreichen in die frühe Förderung involvierten Berufspersonen und -gruppen die fachlichen Anforderungen an sie auch tatsächlich erfüllen. Deshalb kam der Vorstand von SAVOIRSOCIAL zum Schluss, dass für eine Analyse zur Klärung des effektiven Qualifikationsbedarfs in der frühen Förderung und Sprachförderung ein entsprechendes Projekt durchgeführt werden soll. Im Februar 2016 erteilte der Vorstand von SAVOIRSOCIAL den Auftrag für das entsprechende Projekt der Firma BASS (Büro für arbeits- und sozialpolitische Studien) aus Bern.
Projektziele:
Mit dem Projekt werden folgende Ziele verfolgt:
Methodisches Vorgehen:
Neben einer fundierten Literatur- und Dokumentenanalyse steht im Zentrum des Projekts eine Delphi-Umfrage bei 150 Expertinnen und Experten aus allen Bereichen der Frühen Förderung. Die Expert/innen werden zur Thematik des Projekts mittels Fragebogen befragt. Dieselben Personen validieren die Umfrageergebnisse in einem zweiten Schritt. Die Delphi-Methode eignet sich zur Einschätzung von zukünftigen Ereignissen und ist auf Konsens zwischen Expert/innen ausgelegt. Zur breiten Diskussion der Umfrageergebnisse und weiterer Projektschritte wird eine ebenfalls breit aufgestellte Begleitgruppe eingesetzt.
Projektdauer: März 2016 – März 2018
Einbezug interessierter Organisationen:
Bereits im Vorfeld zur Projektvergabe wurden verschiedene Fach- und Berufsverbände über das Projekt informiert. Diese Kreise werden in den kommenden Wochen erneut kontaktiert und für eine Mitarbeit als Teilnehmende der Delphi-Befragung und/oder in der Begleitgruppe angefragt.
Dokumente:
Projektzuständige bei SAVOIRSOCIAL: Fränzi Zimmerli
Aktualisiert: November 2018