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Hamilton war auf seiner schnellsten Runde als einziger der besten vier des Tages mit der harten und damit langsameren Reifenmischung unterwegs. Der 35-jährige Brite war trotzdem mehr als drei Zehntel schneller als der Finne Bottas. Dahinter folgten Sergio Perez im Racing Point (0,399 zurück) und Max Verstappen im Red Bull (0,540). Verstappen drehte von den 15 Fahrern ausserdem die meisten Runden (168).
Dass das Weltmeister-Team Mercedes gleich wieder tonangebend war, kann für die Konkurrenz zwar besorgniserregend sein, muss im Hinblick auf die am 15. März in Melbourne beginnende WM-Saison aber noch nichts heissen. Vor Jahresfrist hatte Ferrari die Testfahrten auf dem Circuit de Catalunya bei Barcelona dominiert, musste von Saisonbeginn an aber wieder mehrheitlich Mercedes den Vortritt lassen.
Für Ferrari liefen die ersten Tests nicht nach Plan. Sebastian Vettel konnte wegen Unwohlseins sein Programm nicht abspulen, stattdessen sass als Ersatz sein Teamkollege Charles Leclerc im Cockpit. Der Monegasse, in der letzten Saison der Fahrer mit den meisten Pole-Positions, büsste als Elfter mehr als 1,3 Sekunden auf die Tagesbestzeit von Hamilton ein.
Damit klassierte sich Leclerc aber noch vor den beiden Autos von Alfa Romeo. Der Hinwiler Rennstall kam nach der Präsentation des C39 noch nicht richtig auf Touren. Der Italiener Antonio Giovinazzi und der Pole Robert Kubica, der als einziger Ersatzfahrer am ersten Testtag zum Einsatz kam, belegten den letzten respektive drittletzten Platz. Kimi Räikkönen sitzt erst am Donnerstag am Steuer.
(sda)