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Die Gansabhauet vom 11. November 2021 wird nicht durchgeführt. Dies hat die Kommission Gansabhauet nach Rücksprache mit dem Stadtrat Sursee und der Zunft Heini von Uri Sursee entschieden. Der jährlich stattfindende Anlass lockt jeweils mehrere Tausend Teilnehmende nach Sursee. Somit unterliegt diese Veranstaltung der Covid-Zertifikatspflicht. Die Kommission hat verschiedene Varianten geprüft. «Die dafür notwendigen Zugangskontrollen, Absperrszenarien und Sicherheitsanforderungen ermöglichen jedoch keine würdige und unbeschwerte Durchführung», sagt Michael Blatter, Präsident der Kommission Gansabhauet. «Die Absage tut uns weh, der Entscheid ist aber vernünftig.» Die Kommission hofft, zusammen mit dem Stadtrat von Sursee und der Zunft Heini von Uri, die Gansabhauet nächstes Jahr 2022 wieder im gewohnten Rahmen durchführen zu können.
Bereits während den Weltkriegen abgesagt
Wegen der Coronapandemie musste die Gansabhauet bereits 2020 abgesagt werden. Auch während des ersten Weltkriegs von 1914 bis 1918 wurde keine Gansabhauet durchgeführt. Im Verlauf des zweiten Weltkriegs verzichtete man schliesslich 1942 bis 1945 auf die Durchführung, nachdem die Gansabhauet in den ersten Kriegsjahren 1939 bis 1941 noch, trotz oder gerade wegen des Kriegs stattfand. Ebenfalls wurde 1956 die Gansabhauet aus Solidarität mit der ungarischen Bevölkerung im Aufstand gegen die sowjetischen Truppen abgesagt.
Kontaktperson:
Michael Blatter
Präsident Kommission Gansabhauet
<email-pii>
Telefon 041 926 90 31