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Der Pressesprecher des Islamischen Zentralrates wurde heute beim Check-In in Zürich Kloten vom Bodenpersonal der Swiss Intl. Airlines darüber informiert, dass gegen ihn eine Einreisesperre bestehe. Die Gründe sind unklar und könnten auch nicht genannt werden.
Kommuniqué 25122013-0080
Illi war zusammen mit zwei weiteren Vorstandsmitgliedern des Rates unterwegs zur RIS-Konferenz in Toronto (Reviving the Islamic Spirit), einer der weltweit grössten islamischen Konferenzen überhaupt, wo er mit anderen Vertretern islamischer Organisationen zusammentreffen wollte.
Die Beweggründe der kanadischen Behörden sind völlig unklar. Weder war Illi jemals zuvor nach Kanada gereist, noch hätte er als Redner auftreten sollen. Das Bodenpersonal am Flughafen bestätigte, dass es immer wieder vorkomme, dass Personen, die nach Kanada oder in die USA reisen, willkürlich am Abflug gehindert werden. Illi will sich gegen den Entscheid wehren. Zumindest wolle er wissen, warum ihm die Behörden die Teilnahme an der Konferenz verweigern. Er bezeichnet das Vorgehen der Behörden als «reine Willkür» und «ein Produkt der ungebremsten Datensammelwut». Es seien nicht mehr Menschen, die solche Entscheide vor dem Hintergrund reell existierender Fakten fällen, sondern wohl Computer-Programme, die aufgrund stereotypisierter Datenbanken zu irrsinnigen Schlussfolgerungen kommen.
Die restlichen Mitglieder der Delegation setzten ihre Reise fort und werden erwartungsgemäss heute Abend in Toronto eintreffen.
Korrektur: Die Meldung ist nicht mehr länger gültig und wird fortan durch das Kommuniqué 29122013-0081 ersetzt.