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In diesem Vortrag erkläre ich, warum wir neue Ideen brauchen, um mit dem bestehenden System repräsentativer Demokratie in der Schweiz einen Schritt weiter zu kommen:
Ich beleuchte dazu ein Stück der Schweizer Geschichte, analysiere die demokratischen Prozesse vor dem Hintergrund der Corona Pandemie, und erläutere schliesslich die Notwendigkeit der Sozialen Dreigliederung, wenn wir als demokratische Bürger einen Schritt weiter kommen möchte.
Inhalt: Das Entstehen der Eidgenossenschaft 1291 und das Urbild Schweiz
Was ist das Problem am repräsentativen Einheits-Staat?
Dreigliederung als Alternative zum modernen Demokratie- und Staatswesen
Wir erleben ein seit dem 2. Weltkrieg nie dagewesenes Übergreifen des Staates auf Bereiche wie Gesundheit, Wirtschaft, sowie grundlegende Menschenrechte. Wenn wir uns in dieser Situation nicht nur mit einem Abwehrkampf begnügen, sondern einen Weg in die Zukunft finden wollen, müssen wir das systemimmanente Problem erkennen. Dabei kann jedem klarwerden, dass man die bestehenden Aufgaben nicht damit lösen kann, dass man Pandemien, ökologische Fragen, wirtschaftliche Ungleichheit, oder soziale Ungerechtigkeiten durch diejenigen Institutionen angeht, die sie verursachen.
Verstehen lässt sich dies durch die Dreigliederung des Sozialen Organismus. Dreigliederung bedeutet nichts anderes als organische Gliederung der gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse, statt ihre Vermischung. Lernt man zwischen Geistes-, Wirtschafts-, und Rechtsleben zu unterscheiden, so hat man die Basis für eine nachhaltige Weiterentwicklung der Gesellschaft und der eigenen Persönlichkeit.