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Schumbraida
(Piz) (Kt. Graubünden, Bez. Münsterthal). 3123 m. Gipfel in der Umbrailgruppe der Ofenbergalpen, auf der Landesgrenze gegen Italien und direkt s. Cierfs über dem Thal der Münsteralpen aufragend. Am N.-Hang trägt er einen nur kurzen, aber mehr als 1 km breiten Gletscher, der sich zum Val Schumbraida, dem südöstlichsten Quellthal des Thales der Münsteralpen, hinunterzieht. Im S. liegt das italienische Val di Fraele. Der Gipfel ist sowohl von der schweizerischen, als auch von der italienischen Seite her zu erreichen. Gesteine sind, soweit bekannt, Hauptdolomit, Rauhwacke der Raiblerschichten, Arlbergdolomit und am N.-Fuss die älteren Triasbildungen mit Verrucano; ob auch Kalke und Schiefer des Rät und Lias vorkommen, ist bis zur Zeit noch nicht festgestellt.