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Globalisierung, technologischer Fortschritt und Strukturwandel wirken sich auf den landesweiten Wohlstand aus und verteilen Einkommen zwischen Haushalten mit vielfältigen Chancen. Die ungleiche Verteilung der menschlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie die unterschiedliche lokale Verfügbarkeit von Produktionsfaktoren stehen im Mittelpunkt der globalen Arbeitsteilung und des technologischen Fortschritts. Umgekehrt verändern die globale Arbeitsteilung und die Einführung neuer Technologien die Rückkehr zu menschlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten. Die daraus resultierenden Ungleichheiten sind Anlass für Unzufriedenheit mit der Globalisierung und Vorbehalte gegen den technischen Wandel trotz des fortschreitenden allgemeinen Wohlstands. Ungleichheiten sind daher sowohl Treiber als auch gesellschaftlicher Bruch der Globalisierung und des technischen Wandels. Unser Projekt gliedert in drei Teile. Im ersten Teil betrachten wir den oft schockartigen Einfluss von Globalisierung, technologischem Fortschritt und Strukturwandel auf die Arbeitsmärkte aus einer makroökonomischen Perspektive. Im zweiten Teil analysieren wir mit grossen Datensätzen, wie Globalisierung zu einer Neuaufteilung der einzelnen Arbeitsschritte – analog zu Adam Smiths «Pin Factory» Beispiel – führt und welche Konsequenzen das für die Lohnungleichheit hat. Im dritten Teil stehen die Reaktionen der Haushalte auf die oben angeführten Veränderungen im Zentrum.