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Uferini Guillelmo (Friedrich Wilhelm Ufer)
1838-1904 (D)
Guilelmo Ufer war der Begründer der Uferini-Dynastie. Er war gelernter Schuhmacher, der sich zur Schauspielerei und Zauberkunst hingezogen fühlte. Mit 28 Jahren begann er unter dem Namen Guillelmo Uferini öffentlich als Zauberkünstler aufzutreten. Er bereiste Holland, Dänemark, Schweden, Russland, Amerika und setzte sich um 1900 als wohlhabender Mann zur Ruhe.

Uferini Alfredo (Alfred Ufer)
1863-1934 (D)
Alfredo Uferini war der erste Sohn von Friedrich Wilhelm Ufer. Er stand schon als Vierjähriger mit seinem Vater auf der Bühne und führte die Schau seines Vaters fort, nachdem sich dieser zurückgezogen hatte.
Er zeigte seine Darbietungen in glanzvollen Bühnendekorationen und trat im In-und Ausland vor Fürsten und Königen auf, so unter anderem in Serbien, Rumänien und der Türkei. Nach über 60 Jahren auf der Bühne zog er sich 1930 zurück.

Uferini Paolo (Paul Ufer)
1865-1928 (D)
Paolo Ufgerini war der zweite Sohn von Friedrich Wilhelm Ufer. Ers pielte schon als kleines Kind in der Schau seines Vaters mit. Nach dessen Rückzug machte er sich mit einer eigenen Schau selbständig.

Uferini (Fredy Ufer)
1897-1973 (D)
Fredy war der zweite Sohn von Alfred Ufer. (Erster Sohn siehe Wilba). Schwer erkrankt aus dem Krieg zurückgekehrt arbeitete er als Partner seines Vaters weiter. Nach dessen Rückzug führte er die Schau unter dem Namen Uferini fort.

Uferini Alex (Alex Ufer)
1901-1957 (D)
Alex Uferini war der dritte Sohn von Alfred Ufer. Er trat mit seinem Vater in der Alfred Uferini Company auf. Unter dem Namen Canberry wurde er als komischer Illusionist bekannt.

Uferini Willi (Willi Ufer)
1891-1944 (D)
Willi Uferinii war der Sohn von Paul Ufer. Er reiste Nach dem Krieg 1914-1918 unter dem Namen Uferini mit einem Abendfüllenden Programm durch Ostasien, konnte jedoch nicht an den Erfolg seines Vaters heranreichen.
Später verdiente er sich seinen Lebensunterhalt unter dem Namen Cottton.

Ushers, The (Harry und Frances Usher)
1887-1950 (USA)
Harry Usher wurde in New York City geboren und begann bereits mit zwölf Jahren als Zauberkünstler aufzutreten. In seinen Anfängen trat er in chinesischem Kostüm unter dem Namen "Ah Foon" auf. Bei einer Vorstellung in Brooklyn 1914 führte er den Nadeltrick vor, wobei die Nadeln sich in seiner Kehle verhakten und chirurgisch entfernt werden mussten. Trotzdem führte er das Kunststück während seiner ganzen Karriere weiterhin vor.
Um 1920 führte er mit seiner Frau France, die er 1918 geheiratet hatte, eine Gedankenlesenummer vor. Sie eröffneten in New York ein Geschäft, in dem Sie die Leute mit ihren Hellsehtricks anlockten, um ihnen Horoskope zu verkaufen und ihnen "wahrzusagen". Später eröffneten sie in Kalifornien einen "Temple of Astrology".
1927 erdachte Harry eine Mentalnummer, die ihn und seine Frau in alle grossen Vaudevilletheater in den USA und in Europa bringen sollte. In der Show, die den Titel "Fifty Years from Now" führte, zeigte der Bühnenhintergrund die Skyline einer Stadt; Ein Flugzeug erschien am Himmel und landete auf dem höchsten Gebäude. Ein Passagier stieg aus dem Flugzeug und fuhr mit dem Fahrstuhl nach unten. Auf Ebene der Bühne öffnete sich die Fahrstuhltür und Harry Usher trat in der Montur eines Fliegers heraus. Er führte ein paar Kunststücke, unter anderem den Nadeltrick, vor. Danach erschien über der Stadt ein zweites Flugzeug und auf gleiche Weise wie Harry zu Beginn erschien nun Frances in Fliegerkleidung auf der Bühne. Harry ging ins Publikum und liess sich beliebige Gegenstände reichen, die Frances auf der Bühne mit verbundenen Augen sofort nannte.
In England wurden die Ushers mit den Zancigs verglichen, konnten jedoch nie ganz deren Erfolg verbuchen. Die Nummer hielt sich während neun Jahren, dann war der Effekt der Neuheit vorbei. Die Ushers kehrten zu ihrem Horoskopgeschäft in Kalifornien zurück.
Harrry starb 1950 in Los Angeles an einem Herzanfall.

Valadon, Paul (Waber, Adolph)
1867-1913 (D)
Paul Valadon lernte als Assistent von Ernst Basch zaubern. Er trat mit seiner Frau mit einer Gedankenlesenummer auf und reiste durch England, Australien und Südafrika.
1896 zog er nach England und trat 1904-1907 mit Maskelyne und Cooke in London auf.
1904-1907 arbeitete er in Kellars Show mit.
Er starb in Amerika an Tuberkulose.

Van Bern, Chris (T. B. Byrne)
1871-1950 (GB)
Chris van Bern war ein landesweit bekannter professioneller Music Hall- und Club-Zauberer, Sänger und Banjospieler.
Mit allgemeiner Magie und Kostümwechseln trat er in allen Varietés Englands auf und spielte Rollen in verschiedenen Revuen. Seine Frau trat unter den Namen "Cora Lister" und "Iva Voyce" auf.
Chris Van Bern verfasste mit De Vega "A Whirlwind of Wizardry" (1919).

Van Dommelen, Tonn
1927-2013 (NL)
In Amsterdam als Sohn eins Wirtesgeboren, unterhielt Tonny bereits als Kind die Gäste. Seine grössten Vorbilder waren Fred Kaps und Channign Pollock.
Seine erste Auszeichnung gewann er 1950 an einem Holländischen Kongress, 1951 und 1952 gewann er jeweils erste Preise und 1954 wurde er holländischer Meister.
1958 gewann er am FISM-Kongress in Wien den Grandprix. Mit seiner Routine "Traum eines Cruoupiers", bei der er mit Würfeln, Karten und Casinochips manipulierte und sechs Biergläser produzierte, wurde er weltberühmt. Nach dem Gewinn des Grandprix machte er international Karriere und trat in weit über zwanzig Ländern und auf zahlreichen Kreuzfahrtsschiffen auf.
Während einer Tour durch Skanidnavien traf er seine zukünftige Frau Elinor, die eine Zeitlang zusammen mit ihm auftrat, sich nach der Geburt ihrer Tochter jedoch von der Bühne zurückzog.
1968 gewann er den Grandprix in Prag, 1978 den Grand des "World Magic"-Kongresses in Japan.
Die letzen zehn Jahre seines Lebens verbrachten das Ehepaar zurückgezogen in einem kleinen Dorf in Holländisch Friesland.

Vanek, Joseph
1818-1899 (H)
In Budapest geboren wurde Vanek als Wissenschaftler ausgebildet. 1848 wurde er unter Louis Kossuth Leiter der Druckerei des ungarischen Schatzamtes. Als Kossuth nach der erfolglosen Revolution gegen die Regierung in die Türkei floh, begleitete Vanek ihn. Im Exil ergriff er den Beruf des Zauberkünstlers.
1954 durfte er in sein Heimatland zurückkehren. Danach reiste er durch England und trat vor Königin Victoria auf. Nach Reisen durch Europa und den Orient zog er sich 1878 von der Bühne zurück und liess sich in Budapest nieder, wo er wissenschaftliche Vorlesungen hielt und ein Kaffeehaus sowie ein Geschäft für Orientalische Kuriositäten führte.

van Hoven, Frank
1886-1929 (USA)
Frank van Hoven wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Nach seinem Schulabgang arbeitete er als Erdnussverkäufer auf Jahrmärkten. Er wollte Jongleur werden und übte dazu mit leeren Flaschen. Dabei lernte er Jensen - den späteren Dante - kennen, der sein Interesse für die Zauberkunst weckte und ihn unter seine Fittiche nahm, bis van Hoven auf eigene Rechnung als professioneller Zauberkünstler auftrat.
Seine Nummer war derjenigen von Dante ähnlich, nur weniger erfolgreich. Er erhielt nur wenige Engagements und wurde schlecht bezahlt.
Bei einem Auftritt in einem Kino in einer Vorstadt New Yorks sah er den englischen Zauberkünstler William J. Hilliar, der mit komischer Magie auftrat. Van Hoven übernahm den Vorführstil von Hilliar und wurde mit seiner Nummer, in der er Effekte mit Eis, Wasser, Streichhölzern und Kerzen zeigte, als einer der besten komischen Zauberkünstler Amerikas sowohl in Amerika wie in Europa als "The man who Made Ice Famous" bekannt.

Van-Ten-Tau
Sergej Sergej Valentinowitsch, 1908-1979
Ljudmilla Andrejewna 1928- ?
(RUS)
Neben Standardzaubereien zeigten Van-Ten-Tau seltene und originelle Darbietungen. In einer ihrer „lyrischen Miniaturen“ verwandelten sich zwei Vögel auf einem Baum in einer Zeichnung auf einer spanischen Wand in lebende Vögel. In einer anderen Miniatur erschien eine weiße Blume. Durch Wind schwankte sie und begann ihre Blütenblätter zu verlieren, die Vögel verstummten. Zum Schluss folgte ein Schneesturm aus Konfetti.
Aus: A. A. Vadimov, M. A. Trivas. Von den Magiern der Antike bis zu den Illusionisten unserer Tage. Aus dem Russischen frei übersetzt von Hans-Christian Solka, Magdeburg.

Verbeck (Eugène-Laurant Verbeke)
1844-1905 (F)
Professioneller Bühnenmagier der sowohl mit Handfertigkeitskunststücken wie auch mit Apparaten und einer Zweipersonen-Telepathienummer mit Mademoiselle Marguerite auftrat. Er begann seine Karriere in Paris, 1885-87 trat er in England auf, 1888 reiste er durch Finnland. Während einer Tournee durch die USA starb er 1905.

Vernon, Dai (David Frederick Wingfield Verner
1894-1992 (CAN)
In Ottawa in Kanada geboren, begann David Verner mit 8 Jahren zu zaubern. Mit 19 ging er nach New York, wo er den Namen Dai Vernon annahm. Neben der Zauberei verdiente er sich seinen Lebensunterhalt durch das Ausschneiden von Silhouetten.
1919 gelang es ihm in Chicago, Houdini mit der "Ehrgeizigen Karte", die damals nicht allgemein bekannt war, zu täuschen. Danach verwendete er den Satz "He Fooled Houdini" als Reklame-Slogan.
Mitte der 60er-Jahre zog Vernon nach Hollywood wo er im Magic Castle bis an sein Lebensende sein neues Zuhause fand. Dort wurde er bald als "der Professor" angesprochen und in den folgenden Jahren unter diesem Titel in der ganzen Welt bekannt. Viele später berühmt gewordene Zauberkünstler liessen sich von ihm unterrichten.
Vernon erfand viele Kartenkunststücke, die in Zeitschriften und Büchern veröffentlicht wurden. Sein Einfluss auf die Zauberkunst des 20. Jahrhunderts war enorm. Seine Kartentechnik, seine Handhabung des Ringspiels und Becherspiels blieben über das 20. Jahrhundert hinaus die Grundlage für viele Routinen.
Biografie: BEN, D. Dai Vernon: A Biography. Squash Publishing, Chicago, 2006
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Victor, Edward
1887-1964 (GB)
Edward Victor war der Sohn eines Londoner Hotel-Managers. Er trat schon als Teenager mit Schattenspielen auf. Er trat regelmässig in der St. George's Hall auf, wo er auch Illusionen vorführte und in drei verschiedenen magischen Revuen auftrat.. Er war einer der grössten Handfertigkeitskünstler und Schattenspieler Englands.
Edward Victor erfand viele Kunststücke und schrieb die drei klassischen Bücher "The Magic of the Hands", "More Magic of the Hands" und "Further Magic of the Hands".

Virgil (Virgil Harris Mulkey)
1900-1989 (USA)
Virgil lernte mit 9 seinen ersten Zaubertrick, wurde Teilzeitprofi mit 18 und trat ab 25 als Professioneller Illusionist in Amerika und Kanada auf.
Nach vier Jahren als Leiter mehrerer kleiner Theater hatte er zusammen mit seiner Frau Julie "America's Sweetheart of Magic" eine grosse Show aufgebaut, die sie ab 1933 während 18 Jahren auf Tourneen durch Amerika zeigten.
Ab 1952 unternahmen sie mit seiner Abendfüllenden Illusionsshow mit bis zu 50 Mitwirkenden eine fünf Jahre dauernde Welttournee. Noch mit weit über 80 Jahren zeigte Virgil mit seiner Frau eine Nummer mit kleineren Effekten und einer Illusion.
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Voltaire (William Jean Arrendorff)
1909-1986 (GB)
Voltaire zog als Kind nach Kanada, wo er Assistent in einer Medicine Show wurde. Nach England zurückgekehrt trat er Mitte der 1940er-Jahre mit mit grossem Erfolg mit mehreren verschiedenen Nummern auf. Unter anderem präsentierte er einen Roboter, der verschiedene Hausarbeiten ausführte und sogar einen Zuschauer mit einem Rasiermesser rasierte.
Er war der erste Zauberkünstler der eine ganze Nummer mit elektrischen Glühbirnen vorführte. Er produzierte Glühbirnen aus der Luft und liess sie aufleuchten, verwandelte eine rote Glühbirne in eine gelbe und liess eine Glühbirne schweben. Der Höhepunkt war das magische Entzünden einer Leuchtturmlampe, die das ganze Theater erhellte. Eine Anzahl brennender Glühbirnen, die durch Ausschnitte in der Vorderseite einer Box sichtbar waren, zeigten das Wort EXIT. Voltaire erklärte, dass EXIT Abgang bedeute, die Box wurde geöffnet, die Glühbirnen waren verschwunden und Voltaire ging von der Bühne.
Als er sich von der Bühne zurückzog, wurde er Landwirt.
Voltaire halft Marvyn Roy bei der Entwicklung dessen "Mr. Electric"-Routine.

Von Arx (Charles A. Nicol)
1872-1958
Von Arx war Nicolas älterer Bruder. Einige Zeit trat er zusammen mit Harry Blackstone Sr. unter dem Namen "Bouton & Kelso" auf.
Von Arx unternahm Tourneen durch Asien, Afrika, Indien, Malaysia, Java, Sumatra, Hong Kong, Manila Shanghai und Japan. Während des ersten und zweiten Weltkrieges trat er für die amerikansiche Truppen auf.
Den Namen "Von Arx" nahm er 1912 an. Etw sechs Jahre später änderte er seinen Namen in "The Great Chalbert".
1921-1924 war er als Organisator der Welttournee von Nicolas Show tätig.
Zulezt nannte er sich "Chasan". Unter diesem Namen präsentierte er eine der ersten Spuk-Shows und trat als Zauberkünstler und Bauchredner auf.
Nach seinem Rücktritt von der Bühne zog er sich nach Monmouth in Illinois zurück, wo er mit 86 Jahren starb.

Wagner, J. C.
1944 -2010 (USA)
J. C. begann sich mit etwa acht Jahren für die Zauberkunst zu interessieren, nachdem er in der Schule an Halloween die Vorstellung eines Zauberkünstlers gesehen hatte. Er trat einem Jugend-Zauberclub bei, dem auch Bob Sheets angehörte. An den Wochenenden hielt er sich oft in einem nahegelegenen Zaubergeschäft auf. Sein Vorbild war Don Alan.
1960 gab er seine erste bezahlte Vorführung in einer Bibliothek in San Diego. 1962 arbeitete er in den Sommermonaten im Disneyland mit Steve Martin (dem späteren Filmschauspieler) in Merlin's Magic Shop. In den folgenden 3 Jahren trat er erneut in den Sommermonaten in verschiedene Lokalen im Disneyland auf.
1965-1969 diente er in der Air Force. 1969 bis 1972 traten J. C. und Bob Sheets wiederholt im Magic Castle in Los Angeles auf. 1973 wurde er als Barkeeper zusammenmit Bob Sheets in Marco's Roman Room in Coronado, Kalifornien, Bar-Zauberkünstler. Nach einem Jahr nahm er einige andere Stellen als Bar-Zauberkünstler an, kehrte jedoch in Marco's Roman Room zurück und blieb dort bis 1977.
Danach eröffnete er in San Diego mit einem Partner zusammen die Magic Lounge, eine Bar, in der ausser ihm selber auch viele andere Künstler wie Mike Rogers, Max Maven, Marshall Brodien, Billy McComb, Ricky Jay, Bob Sheets, Steve Spill oder Richard Turner als Gäste auftraten. 1981 wurde die Bar von den Vermietern geschlossen.
Larry Jennings vermittelte J. C. eine Stelle als Zauberkünstler im Privatclub Magic Island in Newport Beach mit einem Restaurant und mehreren Bars, wo jeden Abend mehrere Zauberkünstler auftraten. J. C. arbeitete zunächst als Bar-Zauberkünstler, dann als Close-up-Vorführender und wurde schliesslich Entertainment Director. 1985, nachdem ihm vom Management gekündigt worden war, arbeitete er in verschiedenen Bars und in der Close-up Gallery des Magic Castle.
1988 wurde er von seiner Frau geschieden und kehrte nach San Diego zurück, wo er in verschiedenen Bars arbeitete. Danach nahm er bis 1990 eine Stelle in Phoenix, Arizona, an. Danach ging er auf eine Seminartournee durch 26 Städte im Osten der USA., um Werbung für sein 1987 erschienenes Buch "The Commercial Magic of J. C. Wagner" zu machen.
Danach entschloss sich J. C., sich aus der Zauberszene zurückzuziehen und sich seinen zwei Kindern zu widmen. Er beschäftigte sich jedoch weiter mit der Zauberkunst und veröffentlichte verschiedene Videos.
2003 nahm er erneut eine Stelle als Bar-Zauberkünstler in der W. C. Fields Bar im Magic Castle an. Im gleichen Jahr trat er an Ron McMillans Kongress in London und am Las Vegas Inivitational auf, wo ihm eine Auszeichnung für sein Lebenswerk verliehen wurde. Jeden Freitag und Samstag arbeitete er in einer bar der Navy, The Little Club, in Coronado.
J. C. Wagner publizierte "7 Secrets" (1978), ein Video "7 More Secrets," "J. C.'s Lecture Notes" (2004), "Full Metal Jacket" (2005), die DVD "The J. C. Wagner Lecture", "The Commercial Magic of J. C. Wagner" (1987), 2 Videos/DVDs: Commercial Magic", "More Commercial Magic", sowie "Magic Video Notebooks Vols 1 & 2".
2009 musste sich J. C. infolge eines Tumors einer Darmoperation unterziehen. Kurz danach wurde ein inoperabler Darmkrebs diagnostiziert.
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Wakeling, Alan
1926-2004 (USA)
Alan Wakeling kam mit 10 Jahren zum ersten Mal in Berührung mit der Zauberkunst, als er in der Schule eine Vorstellung von J. B. Bobo sah. In der Bibliothek fand er dann Hoffmanns "Modern Magic". Als er von De Koltas Billardballmanipulationen las, stellte er sich sein erstes Billardballset aus Ping-Pongbällen her.
In den Dreissigerjahren nahm er Schauspielunterricht an der Uni und führte den Kunden in einem Zaubergeschäft Kunststücke vor. Dort kernte er Roy Benson kennen, der ihm einige seiner Ballgriffe zeigte und seine Denkweise über Manipulation mit ihm teilte.
1944 bis 1946 diente Alan Wakeling in der Navy, danach tat er sich mit seinem Freund Marvyn Roy zusammen und die beiden traten unter dem Namen "Wakeling & Roy" auf. In ihrer Nummer führten sie unter anderem tanzende Stöcke, Kunststücke mit Seidentüchern und das Ringspiel zu zweit vor. Nachdem sie ein par Jahre Erfahrung gesammelt hatten, entwickelte sie beide ihre eigene Nummer, Marvyn Roy trat als "Mr. Electric" auf, Alan Wakeling als "Manhattan Cowboy".
1949 lernte er Dante kennen, der ihn anstellte, um für seine Show in einem Zelt die Leute anzulocken. Bei Dante lernte er, dass richtig präsentierte Grossillusionen eine Kunstform sind und Zauberkunst mit Geräten richtig vorgeführt eine elegante Möglichkeit bieten, beim Zuschauer Erstaunen auszulösen.
1951 heiratete Alan Wakeling Helen Whalen, eine attraktive klassische Sängerin. Zusammen entwickelten sie eine elegante stumme Nummer, die sie zu Musik präsentierten. Mit der "Fantasy in Fans", in eleganten Kleidern und mit in blau, gold und schwarz gehaltenen Geräten zu Musik vorgeführt, kamen sie zu finanziellem und artistischem Erfolg.
Mitte der 1950er Jahre wurde Alan Wakeling von seinen Freunden John Daniel und Dick Zimmermann ermutigt, einen neue Illusionsnummer "Circus Act" zu bauen, die durch Wakelings Arbeit bei Dante inspiriert wurde. Die farbenprächtige Illusionsschau, bei der neben vielen Mitarbeitern auch seine Frau und seine drei Söhne mitwirkten, wurde zu einem grossen Erfolg. Die Show war jedoch für professionelle Tourneen nicht geeignet.
1966 begann Alan Wakeling für Mark Wilson als Berater bei TV-, Themenpark- und Trade-Show-Auftritten zu arbeiten. Dabei konnte er seine Erfahrung und sein Wissen für die Produktion luxuriöser Shows im Fernsehen und an Schauplätzen in der ganzen Welt einbringen.
Alan Wakelings war erfolgreicher Vorführender, Erfinder von Kunststücken und Showproduzent. Er gab zahlreichen Künstlern in der ganzen Welt unbezahlbare Ratschläge und beriet sie in künstlerischen Belangen, so unter anderen Mark Wilson, John Daniel, Carol & Marvyn Roy, Norm Nielsen, Channing Pollock und Peter Reveen.
Biografie: Steinmeyer, J. The Magic of Alan Wakeling. Carroll & Graf Publishers, New York, 1993.

Walsh, William Russell
1894-1971 (USA)
Als Sohn von Eltern irischer Abstammung in Cleveland geboren, sah Russ Walsh als Knabe eine Vorstellung von Kellar, wonach er sich intensiv mit der Zauberkunst zu beschäftigen begann. Weltweit bekannt wurde er durch seine verschwindenden und erscheinenden Spazierstöcke. Nach vielen Experimenten fand Russ heraus, dass sich aus den bei der Produktion von Rasierklingen verwendeten Stahlbändern ein stabiler, realistisch aussehender verschwindender Stock herstellen liess. Daraus entwickelte er einige weitere Effekte wie den erscheinenden Stock, Stock zu Tisch, Zigarette zu Tuch und den erscheinenden Golfschläger. Daneben erfand er jedoch auch noch eine Reihe anderer Kunststücke, die Eingang in da Repertoire vieler Zauberkünstler fanden.
Mit seiner Nummer rund ums Thema Golfspiel hätte er Karriere als professioneller Zauberkünstler machen können. Er zog es jedoch vor, als Teilzeitprofi zu arbeiten und seinen Lebensunterhalt als erfolgreicher Geschäftsmann zu verdienen.
Dank seines Interesses und seiner Kenntnisse der Zauberkunst wurde er sowohl zum Präsidenten der SAM (1934-1935) wie auch der IBM (1949-1950) gewählt.

Wandas, Suzy (Jeanne van Dyk)
1896-1986 (B)
Suzy Wandas wuchs als Tochter eines Zauberkünstlers auf. Sie begann mit 8 Jahren als tanzende Violinistin in der Show ihrer Eltern aufzutreten. Von Nelson Downs lernte sie Münzenmanipulation, erlernte Kartenmanipulationen und trat mit 14 erstmals als Manipulatorin auf.
Nach dem Tod ihres Vaters trat sie während ein paar Jahren mit ihrer Mutter unter dem Namen "Wanda Sisters" mit einer Manipulationsnummer auf. Danach war Suzy in praktisch allen europäischen Varieté-Theatern zu sehen und wurde die beste Zauberkünstlerin ihrer Zeit.
1959 zog sie sich von der Bühne zurück, als sie den Amateurzauberkünstler Dr. Zina Bennett heiratete.

Warlock, Peter (Alec William Bell)
1904-1995 (GB)
Peter Warlock war halbprofessioneller Zauberkünstler. Er war Herausgeber von Pentagram 1946-1959, New Pentagram 1969-1989.
Er veröffentlichte über ein Dutzend Bücher , unter anderen "Patterns for Psychics" (ca. 1940), "Designs for Magic" (1941), "The Best Tricks With Slates" (1942), "A Haunting We Will Go or Edison’s Box", "Come a little closer--: Eight sessions of close-up magic with Tommy Vanderschmidt [and others]" (1953), "Peter Warlock's Book of Magic (1956), "Warlock's Way" (1978), "The Complete Book of Magic","A Glimpse Into The Future and Teleslate", "Walter Jeans, Illusioneer" (mit Eric Lewis, 1986), "P.T. Selbit A Magical Innovator" (mit Eric Lewis, 1989), Buatier de Kolta Genius of Illusion" (1993).

Watry (Giovanni Girardi)
1864- ? (I)
Aus den Jugendjahren von Watry ist kaum etwas bekannt. 1886 trat er zusammen mit Girardo unter dem Namen "The Royal Illusionists" auf, 1896 in Barcelona unter dem Namen Cesare Watry.
1898 unternahm er seine erste Tournee durch Südamerika, weitere folgten 1902 und 1910.
1911 trat er zusammen mit Majeroni in Rio Janeiro mit der früher in Mailand erarbeiteten Zauber- und Hypnoseschau auf. Danach verbrachte er längere Zeit in Spanien und reiste danach durch die Türkei und Frankreich.
In seinen Programmen zeigte er allgemeine Magie und Illusionen.
1928 zog er sich von der Bühne zurück und übernahm die Leitung eines Theaters in Palermo.

Watson, Stanley
1924-2009 (GB)
Stanley Watson trat ab 1943 als Zauberkünstler für die englischen Truppen im fernen Osten auf. Mit Diane trat er als "Magic's Roayal Couple" auf und präsentierte eine Nummer mit königlichen Insignien, unter anderem eine Zombie-Schwebe mit einem Reichsapfel, der am Schluss auf einem Samtkissen verschwand und dem Verschlucken kleiner Glühbirnen aus einer Replikation der Königskrone und der Produktion der brennenden Birnen an einer Schnur aus dem Mund.

Wayne, Don
1933-2019 (USA)
Don Wayne wurde ein Oklahoma City geboren. Mit fünf Jahren fiel ihm zufällig ein Zauberbuch in die Hände. Er lernte ein paar Tricks daraus und führte sie im Kindergarten vor. Während der Primarschule lieh er sich Zauberbücher aus der Bibliothek aus und schaute sich Zauberkünstler im Fernsehen an. in der achten Klasse begann er damit, eine eigene Nummer auszuarbeiten.
Nach einer Ausbildung in Werbung und Marketing zog er nach Los Angeles, da er sich dort bessere Berufsaussichten versprach.
Er wurde Mitglied des Magic Castle und traf dort David Copperfield. Dieser steckte in den Vorbereitungen zu seiner ersten Fernsehshow "The Magic of ABC" und fragte ihn, ob er für ihn arbeiten wolle. Die Zusammenarbeit zwischen Don Wayne und David Copperfield dauerte dann 19 Jahre. Don lieferte Copperfield – unter Beizug von weiteren kreativen Fachleuten wie Mike Caveney, André Kole, Doug Bennet, Jonathan Neal, Chris Kenner und Gary Ouellet – für 17 Fernsehshows und seine internationalen Tourneen Ideen, entwickelte Routinen, baute Illusionen und Inszenierte zusammen mit hervorragenden Regisseuren die Fernsehshows. Nach der Ausstrahlung der Shows vermarktete Don jeweils über seine Firma Don Wayne Magic Inc. die Illusionen, die er zusammen mit David entwickelt hatte. Die Firma arbeitete für das Fernsehen, für Theater, Themenparks und Konzerttournee-Produktionen. Seine Illusionen wurden von zahlreichen professionellen Zauberkünstlern vorgeführt
Später arbeitete Don Wayne als Berater und Regisseur auch mit anderen Zauberkünstlern und Showgrössen zusammen, wie u. a. mit, Michael Jackson, Britney Spears, Cher, Mark Kalin and Jinger, Siegfried & Roy, Andre Kole, Criss Angel, Mark Wilson, Curtis Adams, Hans Klok, Dirk Arthur, Rick Thomas, Melinda Saxe, Steve Wyrick, Murray SawChuck, Luis de Matos, Jason Byrne, Florian Zimmer, Robert Gallup, John Hirokawa, Chris Hart, Jason Byrne.
Vom Magic Magazine wurde er als einer der hundert einflussreichsten Zauberkünstler des zwanzigsten Jahrhunderts ernannt. Er erhielt zahlreichen Auszeichnungen, unter anderem den Creative Fellowship der Academy of Magical Arts, die Auszeichnung "Magic Illusion Designer and Inventor of the Decade" der International Magicians Society und einen Emmy Award für "Outstanding Special Visual Effects".

Dominique Webb (Dominique Weber)
1941-2019 (F)
Dominique Webb wurde in Portel-des-Corbières geboren. Er entdeckte seine seltsamen Kräfte bereits während der Schulzeit. Wenn er von einem Lehrer abgefragt wurde, versuchte er, ihn mental davon abzubringen. Er stellte bald fest, dass ihm dies in neun von zehn Malen gelang. Mit zunehmender Sicherheit zwang er den Lehrer auf mentalem Weg, einen Schüler seiner Wahl zu befragen. In sehr jungem Alter entdeckte er so seine Leidenschaft für parapsychologische Phänomene.
Seine ersten Auftritte hatte er mit Jean Nohain in einer Kindersendung im Fernsehen. Populär wurde er durch die Vorhersage der Resultate eines Pferderennens in Chantilly.
In den 1960er-Jahren führte Dominique Webb in Paris das Zaubergeschäft "La Boutique Magique". Anfang der 1970er-Jahre organisierte er mit André Sanlaville das Festival de la Magie im Olympia und trat als dessen Star auf. Sein ehemaliger Klassenkamerad Jean-Michel Jarre komponierte die Begleitmusik zu seinen Hypnosehows mit denen er ganz Paris begeisterte.
1974 hatte Jean-Michel Jarre die Idee, Webbs Talent für die Choreographie der Konzerte des Sängers Christophe im Olympia zu nutzen. So entstand die Nummer, bei der sich Klavier und Pianist in die Luft erheben und sich drehen.
Dominique Webbs Vorführungen im Fernsehen wurden von Ärzten, Gerichtsvollziehern und Wissenschaftlern überwacht, so unter anderem Blindfahrten, eine hypnotisierte Person, die während 7 Tagen auf Glasscherben liegend, zusammen mit Schlangen in einen Metallkasten eingeschlossen war, Beschleunigung, Verlangsamung und Anhalten des Pulses eines Radiomoderators.
In den von ihm produzierten und moderierten Fernsehsendung und Shows traten zahlreiche Stars auf wie Tom Hanks, Johnny Hallyday, Christophe, Jean Michel Jarre, Michel Simon, Dalida, Karen Cherryl, Claude François, John Matis, Gérard Lenorman, Jane Birkin, Adamo, Thierry Le Luron, Nicoleta, Evelyne Leclerc, Sheila, Annie Cordy, Line Renaud, Sim, Patrick Topaloff, Les Charlots, Salvador Dali, le groupe Téléphone, Jean le Poulain, Carlos, Patrick Juvet, Pierre Perret.
Mit François Wertheimer verfasste Dominique Webb "Magic Story", eine musikalische und magische Komödie, die während sechs Monaten im Theater Mogador in Paris gespielt wurde. In der Show verkleinerte er als Hauptdarsteller unter anderem ein Pferd und dessen Reiter; die Tänzerinnen verwandelten sich in schwarze und gesprenkelte Panther, bevor sie in die Freiheit entlassen wurden; er liess ein schweres Motorrad inklusive Fahrer und Sozius in der Luft verschwinden und teleportierte Zuschauer von einem Ort zum anderen
Im Grand Magic Circus zeigte Dominique Webb ein Programm in einem riesigen Zelt. Dabei liess er unter anderem Elefanten verschwinden. Diese Illusion hat er auch im Japanischen, Französischen und Deutschen Fernsehen gezeigt.
Dominique Webb baute das Schloss von Verderonne im Département Oise in ein "Magisches Schloss" um, an der Costa Brava errichtete er das "Castell del Misteri", und bald danach das Theater-Restaurant "Magic House " in Saint-Barth auf den Antillen, wo er ab 2017 lebte. Dort präsentierte er unter anderem sein schwebendes Klavier, das er im Olympia für den Sänger Christophe erfunden hatte.
Dominique Webb war Autor von Bestsellern. Er verfasste "L'Hypnose et les Phénomènes psi" (1977), "Devenez riche, je le veux !" (1986), "Les Secrets du Grand Albert - Recettes magiques (1987), "Ma méthode" (1987), "Réussissez, je le veux" (1991).
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Werry (Werner Geissler)
1925-2000 (D)
Werry begann sich mit 12 Jahren für die Zauberkunst zu interessieren und gab schon bald im elterlichen Haus und in der Schule seine ersten Vorstellungen.
Nach dem Krieg konnte er infolge eines Kriegsleidens den erlernten Beruf des Ofensetzers nicht mehr ausüben und schlug sich als Zauberkünstler durch. Mit Theodor Wolf gründete er eine Zaubergerätehandlung und gab ab 1952 während 49 Jahren die Zeitschrift Magische Welt heraus.
Ab Mitte der 50er-Jahre begann Werry mit der Produktion eigener Tricks, ab Ende der 50er-Jahre mit der Produktion unzähliger neuer Kunststücke aus Kunststoff. ab 1972 stellt er erscheinende und verschwindende Kerzen und Spazierstöcke aus Plastik maschinell her. Viele von Werrys Kreationen wurden weltweit kopiert, einige fanden auch den Eingang in Zauberkästen.
Neben Joe Wildon gehörte Werry zu den grössten Zaubergerätehändlern Deutschlands. 1974 Eröffnete er sein Magic-Center-Studio, wo bis Anfang der 80er Jahre in "Sit-ins" Zaubervorstellungen und Seminare gezeigt und in "Talk-ins" diskutiert und gezaubert wurde; auch das erste Sammlertreffen und der erste Card Workshop Deutschlands fanden dort statt.
Ab 1974, nach Uri Gellers Auftritt im deutschen Fernsehen, begann Werry sich intensiv mit der Analyse paranormaler Phänomene und der Ausarbeitung von Tricktechniken zum Erzeugen von scheinbar übernatürlichen Effekten zu befassen. Im Fernsehen demonstriert er von Uri Geller gezeigte und andere für die Zuschauer unerklärliche Effekte, wobei er darauf hinwies, dass es sich um Tricks handelte. Das Thema der PSI-Phänomene wurde auch in der Magischen Welt in aller Breite diskutiert.
Biografie: WITT, W. Werry. Ein Leben rund um die “Magische” Welt. Wittus Witt, Krefeld, 2001

Wetryk (Antonio Pastacaldi)
1890-1936 (I)
Sohn eines Theaterimpressarios, trat erstmals 1906 in einem Varieté-Programm in Rom auf. 1910 ging er mit Watry auf eine Tournee nach Brasilien. 1914 stellt er eine eigne Show zusammen und unternahm unter dem Namen Wetryk eine erfolgreiche Tournee durch Südamerika und Spanien, wo er auch vor dem Königshaus auftrat. 1916 bis 1918 reiste er wiederholt durch Südamerika, 1919 durch Portugal und Spanien. 1920 kehrte er nach Italien zurück, wo er heiratete. In den nächsten Jahren trat er in Italien auf. In seinem Programm zeigte er verschiedene magische Stilrichtungen (Louis XV, Japanisch, Türkisch, modern) mit Manipulationen, Illusionen und allgemeiner Magie. Mit seinen Auftritten verdiente er ein Vermögen. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere, mit erst 46 Jahren, wurde er von einer unheilbaren Krankheit dahingerafft.

Weyer Alex (Jean Pierre Decker)
1872-1921 (Luxemburg)
Alex Weyer wurde als eines von vier Geschwistern in Luxemburg geboren. Seine Familie wanderte 1887 nach Amerika aus, wo er verschiedene Handwerke erlernte und umfassende Kenntnisse in Mechanik erwarb.
Nachdem er Herrmann the Great gesehen hatte, entschloss er sich, auch Zauberkünstler zu werden. Da er grosse körperliche Kraft besass, mischte er zunächst einen Kraftakt mit Zauberkunst. Einige Zeit reiste er mit einer Artistengruppe umher und trat in Museen und in einem eigenen Theater auf, das er selber gebaut hatte.
Mit 25 Jahren heiratete er und zog nach Luxemburg, wo er während vier Jahren auftrat. Dann reiste er durch Frankreich und Italien, wo er in den grössten Varietés auftrat. Für seine Shows erfand und konstruierte er viele eigene Illusionen.
1914 trat er in Algerien, Ägypten und Syrien auf, zwischen 1914 und 1918 unternahm er mehrere Tourneen durch Ägypten.
1918 eröffnete er in Kairo ein eigenes Theater, mit dem er jedoch keinen Erfolg hatte. Darauf eröffnete er eine Fabrik, in der Reisekoffer hergestellt wurden.
1921 starb er in Kairo.

Wickes, Sammie (Samuel L. Whittington)
1893-1970 (GB)
Samuel Wickes trat bereits mit 15 Jahren als "Seekhett, the Boy Conjurer", dann als "Cellsus, the White Wizard" und später als "Chang Ko Lau" und "The Amazing Chang" sowie "Vern Lewis" mit komischer Magie in den grössten Music Halls in England auf.
Ende der Dreissigerjahre wandte er sich dem Puppentheater zu und stellte Musikinstrumente her.

Wilba (Henry Ufer)
1895-1949 (D)
Wilba war der erster Sohn von Alfred Ufer. Er machte sich nach dem Krieg unter dem Namen Wilba mit einer Würfelnummer selbständig, die von Manipulation bis Illusion alles umfasste und seine handwerkliche und künstlerische Begabung zeigte.

Willane (Willam H. Lane)
1898-1955 (GB)
Von Beruf Grossist im Gemüsehandel nahm Willane Unterricht bei Edward Victor und trat als halbprofessioneller Zauberkünstler auf.
1948 gewann er den Grand Prix der FISM in Lausanne.
1947 veröffentlichte er "Willane's Wizardry", 1984 gab Rae Hammond die überarbeitete Fassung der in den Fünfzigerjahren publizierten "Willane's Methods for Miracles" als "Willane's Complete Methods for Miracles" heraus.

Willard the Wizard (Harry Willard)
1895-1970 (USA)
Willard the Wizard übernahm die Zeltshow seines Vaters Jim Willard. Er reiste mit der Show, in der über 30 Leute mitarbeiteten, und Tonnen von Material durch Texas, Louisiana Arkansas und Oklahoma. Pro Woche wurden an einem Ort drei komplett verschiedene zweistündige Shows geboten.
Nach dem zweiten Weltkrieg zwangen Willard gesundheitliche und finanzielle Probleme zur Aufgabe.
Ende der Fünfzigerjahre feierte er mit seiner Tochter Frances ein Comeback an Theatern und magischen Kongressen.
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Williams, Oswald
1880-1937 (USA)
Oswald Williams wurde als Sohn eines Pfarrers in London geboren und begann eine Ausbildung zum Architekten. Da er jedoch schon Zauberkünstler werden wollte seit er zehn Jahre alt war, und mit 13 bereits seine erste einstündige Vorstellung gegeben hatte, gab er mit 21 seine Berufsausbildung auf und wandte sich der Zauberkunst zu.
Da er seine Kunststücke mit grosser Geschwindigkeit vorführte, wurde er als der "Lightning Illusionist" bekannt.
Er erfand viele Kunststücke und beklagte sich oft, dass diese von anderen kopiert wurden. Z
wischen 1919 und 1933 trat er regelmässig in der St. George's Hall in London auf.

Willmann, Carl
1849-1934 (D)
Carl Willmann war Uhrmacher und Mechaniker, Amateurzauberkünstler und Zaubergerätehehersteller in Hamburg von 1881-1918. 1902 wird sein Sohn John Willmann Mitinhaber des Geschäftes. Von 1895.1904 gab Carl Willmann die Zauberzeitschrift "Die Zauberwelt" heraus. Er engagierte sich stark für die Entlarvung von Spiritisten. 1885 Veröffentlichte er das Buch "Enthüllungen über das Treiben der Spiritisten". 1886 Erschien sein Werk "Moderne Wunder", 1892 "Die Moderne Salon-Magie". 1900 veröffentlichte er "Willmanns Illustrierte Magische Bibliothek" in sechs Bänden (Die Magie der Zukunft, Teil 1 und 2; Magische Gesellschaftsspiele; Die Kartenschule; Das Buch der Kartenkunststücke; Die Magischen Wunder der Neuzeit.). 1908 folgt "Handschatten-Spiele", 1920 "Telepathische Unterrichtsbriefe".

Willmann, John
1873-1955 (D)
John Willmann war der Sohn von Carl Willmann. Nach einem Amerikaaufenthalt trat er in die Geschäftsleitung der Firma seines Vaters ein und widmete er sich vor allem dem Illusionsbau.
1903 erhielt Okito die Vertriebsrechte für die Willman-Produkte in den USA, 1908 Gustave Fasola die Generalvertretung für den Vertrieb in England.
1918 führte der Krieg und die damit verbundene Inflation zum vollständigen Schwund des Geschäftskapitals. 1919 schlossen sich die Firmen Bartl und Willmannn zusammen. John widmete sich ausschliesslich der Herstellung von Zaubergeräten.
1924 trennten sich die Teilhaber Bartl und Willmann. 1926 musste John seine Firma liquidieren. Danach fertigte er nur noch für alte Kunden und bekannte Zaubergeräte her.
1943 verlor er im Krieg seine ganze persönliche Habe.

Willmarth, Phil
1931-2014 (USA)
Phil Willmarth las als Kind Will Lindhorts “A Bag of Tricks”, entdeckte bald danach ein Inserat von Douglas Magicland in Dallas und bestellte deren Katalog. Er besorgte sich Hoffmans “Modern Magic, “ More Magic” und „Later Magic“und kam von der Zauberkunst und vor allem von Zauberbüchern nicht mehr los.
Phil Willmarth wuchs in Newcastle in Pennsylvania auf und heiratete 1955 während seiner Dienstzeit in der US Army seine erste Frau Anne. Nach seiner Entlassung zogen sie nach Chicago, wo Phil in der Marketingforschung arbeitete. Chicago war das magische Mekka dieser Zeit. Phil lernte viele grosse Zauberkünstler kennen und trat selber als Teilzeit-Zauberkünstler auf, gab Seminare und schrieb Bücher.
Er engagierte sich in der I.B.M. und der S.A M. 1980-1992 war er Mitherausgeber des Linking Ring, nach dem Tod seiner Frau 1985 führte er eine Marketingforschungsfirma und war 1992-2007 Herausgeber des Linking Ring.
Mit seiner zweiten Frau Robbie zog er nach Durham in North Carolina, wo er weiterhin als Herausgeber des Linking Ring arbeitete und für die Amtsperiode 2007-2008 zum Internationalen Präsidenten der I.B.M. gewählt wurde.
Phil Willmarth war auch Mitglied des Magic Circle (MIMC with Gold Star) und Mitglied des Vorstandes von Fechter’s Finger Flicking Frolic.
2007 erhielt er den Literary Fellowship Award der Academy of Magical Arts.
Zu seinen Veröffentlichungen zählen “The Magic of Matt Schulien” (1959), “Fun with a Handkerchief” (1969), “The Ring and Rope Book” (1975), “Kopdell's Three Card Trick” (1988), “The Knot Collector” (1989), “ Routines Matter” (2009), “The Impostress Princess Expanded” (2011).
Mit Jim Ryan veröffentlichte er “Jim Ryan Close-Up Series” (4 Bände, 1980-1981): “Sensational Stunners”, “Entertaining Card Quickies”, “Classical Card Routines”, “The Fantastic Cups & Balls Routine”; “James P. Ryan Bar Magic Lecture Notes”.
Mit Trevor Lewis publizierte er „Trevor Lewis Esolc (that’s “close-up”)” (1981), mit Eugene Burger „Audience Involvement“, „The Secret of Restaurant Magic”, “Eugene Burger on Matt Schulien's Fabulous Card Discoveries”, “Secrets & Mysteries for the Close-Up Entertainer”, “Intimate Power”.
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Wilson, Ron
1926-2010 (Schottland)
Ron Wilson wurde in Dundee in Schottland geboren. Im Alter von sieben Jahren sah er eine Vorstellung von Dante, mit 9 Jahren trat er erstmals öffentlich in einer Talentschau auf. Während des zweiten Weltkrieges wollt er mit 17 Pilot in der Royal Air Force werden, wurde aber wegen seiner Farbenblindheit abgelehnt, genauso wie in der Royal Navy. Mit 18 wurde er dann doch eingezogen.
1952 wanderte er nach Kanada aus, wo er in Ontario Verwandte hatte. Er wurde Anwalt einer Maklerfirma und trat in Nachtclubs als Zauberkünstler auf. Nach einem Jahr in London wanderte er 1966 nach Hollywood aus, wo er in den nächsten Jahrzehnten über 5'000 Vorstellungen im Magic Castle gab.
Daneben spielte er in diversen Filmen und Fernsehserien mit, trat auf Kreuzfahrtschiffen auf und reiste während 16 Jahren rund um die Welt.
1969 wurde er ins Direktorium des Magic Castle aufgenommen, später übernahm er die Funktion des Kassiers, des Sekretärs und während 22 Jahren diejenige des Vizepräsidenten, bis er nach dem Tode von Bill Larsen 1992 zum Präsidenten der Academy of Magical Arts ernannt wurde. 1972 wurden ihm die Auszeichnungen "Magician of the Year" und "Close-up Magician of the Year" verliehen, 1992 der "Life Time Achievement Award".
1988 zog er sich von der Bühne zurück und arbeitete als Künstleragent, der Zauberkünstler an Kreuzfahrtschifflinien vermittelte. 1989 übernahm er das Amt des Unterhaltungschefs, der alle Zauberkünstler und Seminarleiter für das Magic Castle buchte. Dieses Amt hielt er während 14 Jahren inne. 2006 wurde er Mitglied des neu gegründeten Aufsichtsrates, aus dem er 2010 zurücktrat.
Nach längeren Problemen mit dem Herzen starb er mit 84 in Los Angeles nach einem Herzinfarkt.
Biografie: WILSON, R. Tales from the Uncanny Scott. Ron Wilson, n.pl. 2010.
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Windsor, Tommy (Thomas Isaac Lowry)
1906-1978 (USA)
Tommy Windsor lernte von MacDonald Birch zaubern.
Ab 1924 arbeitete er als halbprofessioneller Zauberkünstler, Schnellzeichner und Bauchredner. 1953-54 hatte er im Lokalfernsehen in Virginia eine tägliche halbstündige Fernsehshow.
Tommy Windsor verfasste u. a. "Magician's Merchandising Manual" (1938), "Tommy Windsor's Die Box Book" (1947), "64 Ways to Make Magic Pay" (1952), "Suitcase Side Show" (1962), "Tommy Windsor's Clip Art" (1972). Mit George McAthy gab er von 1945 bis 1948 The Dope Sheet heraus, verfasste eine Kolumne in Magic is Fun und publizierte Tricks in Dope Sheet und New Phoenix.

Wingard, Herr
1877-1912 (Indien)
Wingard wurde in Kalkutta geboren und trat in Indien, China, Australien und Südafrika auf, bevor er nach England ging, wo er bis zu seinem Tod auftrat. Er gab unter anderem Vorstellungen vor König Edward VII und dem König von Spanien.

Wizardo (Heinz Krause)
1926-1994 (D)
Der in Berlin geborene Heinz Kause begann sich bereits als Kind für die Zauberei zu interessieren. Der Auslöser für die ernsthafte Beschäftigung mit der Zauberkunst war eine Vorstellung von Fredo Marvelli 1938 im Berliner Varieté Wintergarten.
Zwei Jahre später bekam er einen Zauberkasten geschenkt und begann, Zauberkunststücke und Handgriffe einzustudieren.
Nach dem Abitur begann er Medizin zu studieren und wechselte dann zur Filmhochschule über, wo er sich zum Kameramann ausbilden liess.
Mit 27 Jahren legte er sich den Künstlernamen "Wizardo" zu und begann seine Karriere als professioneller Zauberkünstler. Mit Manipulationen, Kleinillusionen und Kinderprogrammen trat er über 40 Jahre erfolgreich auf. Als "Clown Charly" zeigte er mit seinem Partner Horst Gille verschiedene Kinderprogramme. Als DDR-Künstler wurden "Wizardo und Gille" in alle sozialistischen Länder sowie auch in die Schweiz, die BRD, nach Österreich und Holland. vermittelt.

Woda, Reinhold
1900-1970 (A)
Reinhold Woda wurde in Wien geboren. Mit 6 Jahren machte er anhand eines Zauberkastens Bekanntschaft mit der Zauberkunst und investierte von da an sein ganzes Taschengeld in den Kauf von Zaubertricks.
Als Jugendlicher sah er eine Vorstellung von Paini, der ihn mit seinen Kartenkunststücken stark beeindruckte. Valentino Graziadei führte ihn dann in die Kartenkunst ein, und durch ihn lernte er auch Ottokar Fischer kennen, mit dem ihn fortan eine enge Freundschaft verband. Woda profitierte vom umfassenden Wissen Fischers und der Zugang zu Fischers Bibliothek ermöglichte ihm das Studium der deutschen, englischen und französischen Literatur über die Zauberkunst.
Als Spezialist für manipulative Kartenkunst trat er nebenberuflich bis 1945 öffentlich auf, danach nur noch im privaten Kreis.
Nach den Kriegsjahren widmete er seine Schaffenskraft dem Wiederaufbau geordneter familiärer und beruflicher Verhältnisse.
Reinhold Woda veröffentlichte "Kartenkunst für Kenner" (1940), "Kartenkunst für alle" (1941), "Amüsante Kartenkunst" (1945), "Kartenkunststücke für Kartenkünstler" (1947), "Kartenfächer - Fächerkarten" (1955).

Wonder, Tommy (Joseph Bemelman)
1953-2006 (NL)
Tommy Wonder begann sich schon mit zehn Jahren für die Zauberkunst zu interessieren. Nach der Schule genoss er an der Academie voor Podiumvorming in Den Haag eine dreijährige Ausbildung zum Schauspieler, Tänzer und Sänger. Danach ging er während zwei Jahren mit der Theatergruppe "De Haagesche Comedie" auf Tournee.
Nachdem er 1977 einen Holländischen Talentwettbewerb gewonnen hatte, ging es mit seiner Karriere steil aufwärts. 1979 gewann er am FISM-Kongress in Brüssel den zweiten Preis in Mikromagie. Mit seiner 1987 entwickelten Bühnennummer eines mittelalterlichen Gauklers gewann er 1988 am FISM-Kongress in Den Haag den zweiten Preis in Allgemeiner Magie. Mit dieser Nummer wurde er anschliessend international bekannt. 1998 erhielt er den "Performer Fellowship Award" der Academy of Magical Arts in Hollywood, 1999 wurde er im Rahmen der "World Magic Awards" der Universal Studios in Hollywood als "Best Sleight of Hand Performer" ausgezeichnet .
Sowohl als Close-up- wie auch als Bühnenkünstler äusserst erfolgreich mit Auftritten in Las Vegas, Monte Carlo und im amerikanischen FOX-TV war Tommy Wonder unter Zauberkollegen hoch geschätzt und wurde zur lebenden Legende. Dank seinen aussergewöhnlichen kreativen Fähigkeiten, seinen selbst entwickelten Routinen, seiner Philosophie und seinen tiefgreifenden Gedanken über die Zauberkunst wurde er einer der einflussreichsten Zauberkünstler seiner Zeit.
Seine Gedanken und Theorien über die Zauberei als darstellende Kunst sowie seine Kunststücke wurden 1996 in "The Books of Wonder" veröffentlicht, die als zwei der besten je verfassten Zauberbücher galten.
2006 verstarb Tommy Wonder an Lungenkrebs.
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Wood, William
1862-1908 (USA)
William Wood war Bauchredner und Zauberkünstler. Er begann seine Karriere als Assistent von Harry Kellar. Seine Frau Edna war der Star vieler seiner spektakulären Illusionen.
Während einer Tournee in Südamerika starb er bei einem Schiffbruch im Golf von Mexiko. Vier seiner Bauchrednerpuppen wurden an Land gespült. Sie sind im Vent Haven Museum in Kentucky ausgestellt.

Wright, Thomas Page
1905-1930 (USA)
Thomas Page Wright war ein Amateurzauberkünstler und enger Freund von William W. Larsen, Sr.. Er interessierte sich bereits als Kind für die Zauberkunst. Als er von San Diego nach Los Angeles zog, wurde er Mitglied der Los Angeles Society of Magicians.
In Zusammenarbeit mit William W. Larsen veröffentlichte er zahlreiche Artikel in The Sphinx und Genii. Die beiden erfanden zahlreiche Kartentricks, die unter dem Namen "L. W". veröffentlicht wurden, wie z. B. "The L. W. Mental Namen Spirit Mysteries".
Kunststücke von Wright wurden veröffentlicht in "Page Wright's Notebook" (1933), Page Wright's Manuscript: Sixty Years of Lost Secrets (1991).
Wright kam im Alter von 26 Jahren bei einem Autounfall in San Diego um Leben.

Wyman, John
1816-1881 (USA)
Sohn eines Kaufmanns, arbeitete nach seinem Schulabschluss für kurze Zeit in einem Auktionshaus, wandte sich jedoch bald der Bauchrednerkunst zu und wechselte dann zur Zauberkunst.
Er trat für verschiedene amerikanische Präsidenten auf.
Als Carl Herrmann 1816 nach Amerika kam, forderte er diesen zu einem Wettstreit heraus, bei dem beide ihre besten Kunststücke vorführen und der jeweils andere diese nachmachen sollte, um zu beweisen, dass er die Tricks von Herrmann besser vorführen könne, als dieser selbst. Herrmann antwortete nicht auf die Herausforderung.
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