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Der Gemeinderat überwies am 27. November 2013 das Postulat (GR Nr. 2013/6) von Marc Bourgeois (FDP) und Severin Pflüger (FDP) an den Stadtrat. Der Stadtrat solle prüfen, wie sich die Konsequenzen eines Spurabbaus am Vorderberg besser abschätzen lassen. Angeregt wird ein mehrwöchiger Versuchsbetrieb. Das Tiefbauamt wird nun solch einen Versuch durchführen.
Erfassung des Ist-Zustandes
Als Basis für einen Vergleich wird ab dem 1. April 2016 während rund dreier Wochen der Ist-Zustand erhoben. Dazu werden für die Dauer des Versuchs Kameras und Messstellen eingerichtet, um die Verkehrsmengen zu erheben. Die Daten ermöglichen es, das Verkehrsaufkommen auf der Route Gladbachstrasse bis Bergstrasse zu messen und die Fahrzeiten zu eruieren. Die Daten werden gemäss den Richtlinien des Datenschutzes erhoben.
Spurabbau und Vergleichszählung
In einem zweiten Schritt werden ab dem 25. April 2016 ab Gladbachstrasse 124 und am Vorderberg talwärts temporär eine der beiden Fahrspuren gesperrt und die Verkehrsdaten erneut erhoben. Dies ermöglicht Aussagen zur Verkehrsmenge, den Reisezeiten und den Staulängen nach den eventuellen Abbau. Die Verkehrserhebungen dauern bis Ende Juni 2016. Anschliessend stehen wieder beide Fahrspuren zur Verfügung.
Hintergrund des Versuchs
Der eventuelle Spurabbau würde Platz für einen Velostreifen talwärts gemäss Richtplan und für einen behindertengerechten Umbau der Tramhaltestelle schaffen.