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Unter den 393 aktiven Teilnehmern aus 16 Ländern fand sich auch ein Team mit 17 Läufern aus der Schweiz unter der Leitung von Rudolf Frei, Kernkraftwerk Leibstadt. Der Maximarathon führte von der südschwedischen Stadt Malmö über das Kernkraftwerk Barsebäck zum Kernkraftwerk Ringhals und von dort in die nahe gelegene Stadt Göteborg, wo die Läufer einem schwedischen Parlamentarier als Vertreter des Industrieministers eine Resolution überbrachten. Die Wonuc ruft darin zum Weiterbetrieb der bestehenden Kernkraftwerke und zum Bau neuer Einheiten auf, dies besonders auch, um einen Beitrag zur Lösung des weltweiten Treibhausgasproblems zu leisten. Die schwedischen Behörden fordert die Wonuc auf, erstens keine weiteren Kernkraftwerke stillzulegen und den Betrieb der bestehenden Einheiten so lange zuzulassen, als diese die Umwelt- und Sicherheitsauflagen erfüllen. Zweitens solle die politische Führung Schwedens das "Denkembargo" genannte Gesetz aufheben, das die Entwicklung und Vorbereitung des Baus neuer Kernanlagen in Schweden verbietet. Drittens verlangt die Wonuc ein korrektes Steuersystem, das auf dem freien Strommarkt nicht einseitig die in Kernkraftwerken produzierte Elektrizität mit Abgaben belastet.
Quelle
P.B. nach Wonuc-Mitteilungen, 17. Mai 2002