Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03162.jsonl.gz/2158

Der Corpus ciliare besteht aus Muskeln und Drüsen. Er bewirkt, dass die Augenlinse zentral aufgehängt ist. Das ringförmige Muskelsystem sorgt dafür, dass die Augenlinse von Nah- auf Fernsicht und umgekehrt wechseln kann.
Als Regenbogenhaut oder Iris bezeichnet man den sichtbaren, farbigen Anteil des Augapfels. Sie baut sich aus ringförmig angeordneten, glatten Muskelfasern auf und weist in der Mitte ein Sehloch, die Pupille auf.
Die Hornhaut, Cornea, ist das optische Fenster des Auges, das dem Menschen das Sehen erst ermöglicht. Da die Hornhaut eine hochempfindliche optische Struktur ist, hat die Natur sie mit besonderen Schutzvorrichtungen ausgestattet. Hierzu gehören nicht nur der mechanische Schutz der Lider bei Lidschluss, sondern auch die ausgeprägte sensible Innervation. Zahlreiche Nervenfasern durchziehen die Hornhaut. Nach einer Schädigung regeneriert sich nur die oberste Schicht.
In der vorderen Augenkammer zirkuliert das klare Kammerwasser, welches maßgeblich für den Augeninnendruck verantwortlich ist. Der Abfluss des Kammerwassers erfolgt über den Kammerwinkel.
Die Iris arbeitet wie eine Blende eines Fotoapparats und passt die Pupillenweite den unterschiedlichen Lichtverhältnissen an.
Die Linse des Auges besteht zu ca. 35 % aus kristallklarem Eiweiß. Sie ist ein Teil des dioptrischen Apparates des Auges. Sie bündelt einfallende Lichtstrahlen auf die Netzhaut. Je nach Blickentfernung (Ferne oder Nähe) verändert sich die Form der Linse.
Die äußere, straffe Hülle des Auges, auch Sklera genannt, gibt dem Augapfel Festigkeit und Form. Im vorderen Teil ist sie als Hornhaut, durchsichtig.
Die mittlere Schicht, die Aderhaut, auch Chorioidea genannt, ist von zahlreichen Blutgefäßen durchzogen und enthält schwarze Pigmentzellen. Sie versorgt das Auge mit Nährstoffen und verhindert, dass Lichtstrahlen außerhalb der Pupillenöffnung in den Augapfel einfallen. Im vorderen Augenbereich geht sie in den Ziliarkörper über.
Die innere Schicht bildet die Netzhaut, Retina, eine lichtempfindliche Schicht, auf der das Bild entsteht, das im Gehirn wahrgenommen wird.
Die Makula auch gelber Fleck genannt, ist die Stelle des schärfsten Sehens. Sie besitzt die meiste Dichte an farbempfindlichen Sehzellen, den Rezeptoren, welche für die Reizübermittlung an den Sehnerv verantwortlich sind. Sie liegt im Zentrum der Netzhaut.
Der Sehnerv dient als direkte Verbindung zwischen Auge und Gehirn. Er leitet einfallende Lichtreize von der Netzhaut zum Sehzentrum in der Großhirnrinde weiter. Die Austrittsstelle des Sehnervs aus der Netzhaut wird auch als Papille oder blinder Fleck bezeichnet.
Der gelartige Glaskörper oder auch Corpus Vitreum genannt, ist für die Formgebung des Auges verantwortlich, und füllt 2/3 des Auges aus. Er ist transparent und enthält weder Blutgefäße noch Nerven.
Füllen Sie einfach das Formular aus, um einen Termin zu vereinbaren.