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Seit den 1970er Jahren widmet sie sich der Reflexion des Einflusses der Kunst auf das Leben, die Gemeinschaft und die Bildung und versucht, neue Wege zu finden, um diese Denkweise in der Gesellschaft zu etablieren. Sie hat nach neuen Wegen gesucht, die die Entwicklung von Individuen und Kulturen respektieren und den Austausch von Ideen fördern.
Im Jahr 1999 gründete sie in Portugal das Belgais Centre for the Study of the Arts. Maria João Pires bietet regelmäßig interdisziplinäre Workshops für professionelle Musiker und Musikliebhaber an. Im Konzertsaal des Belgais finden regelmäßig Konzerte und Aufnahmen statt. Diese werden in Zukunft mit der internationalen digitalen Gemeinschaft (kostenpflichtig und nicht kostenpflichtig) geteilt.
Im Jahr 2012 initiierte sie in Belgien zwei ergänzende Projekte: die Partitura-Chöre, ein Projekt, das Chöre für Kinder aus benachteiligten Verhältnissen wie in Belgien den „Hesperos-Chor“ ins Leben ruft und entwickelt, und die Partitura-Workshops. Alle Partitura-Projekte haben das Ziel, eine uneigennützige Dynamik zwischen Künstlern verschiedener Generationen zu schaffen, indem sie eine Alternative in einer Welt bieten, die allzu oft auf Wettbewerb ausgerichtet ist. Diese Philosophie wird durch die Partitura-Projekte und -Workshops weltweit verbreitet.