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Die Saison 2021 wurde in Abrantes in Portugal beendet. Auch Anfangs Oktober war es noch sommerlich warm mit bis zu 30°C. Ich erlebte Hochs und tiefs bei spannenden Wettkämpfen in den eher hügeligen und sandig trockenen Wäldern im zentralen Portugal.
Wir reisten 3 Tage vor dem ersten Wettkampf nach Portugal. Obwohl sich der letzte Teil der Reise eher mühsam gestaltete (der Autovermieter war hoffnungslos überbucht, wir konnten zum Glück aber noch 2 Mini-Busse organisieren), konnten wir uns in den Tagen vor den Wettkämpfen optimal anklimatisieren und vorbereiten.
Der erste Wettkampf, die Mitteldistanz vom Freitag, war ein Wettkampf zum vergessen. Ich wollte etwas mehr Risiko eingehen als sonst, und mit Querrouten möglichst Zeit herausholen. Dieses Unterfangen beendete ich mit einem 10-Minütigen Fehler zum 3. Posten schon früh. Auf einer Querroute kam ich von der Richtung ab und konnte mich erst sehr spät wieder auffangen. Ich entschloss mich, anschliessend den Fokus bereits auf die Langdistanz zu legen und fuhr etwas gemütlicher und mit dem Fokus auf dem Testen verschiedener Routenwahloptionen.
Die Langdistanz, die bereits einen Tag später stattfand, gelang mir dann grösstenteils optimal. Die oft steilen und losen Anstiege lagen mir sehr, ich konnte meine Stärken voll ausspielen. Der Schlussteil auf einem engen Netzwerk aus gebauten Biketrails gelang mir nicht mehr optimal, da der 1:15000er Massstab und meine einsetzende Müdigkeit nicht sehr zuträglich waren für schnelles Fahren in diesem sehr feinen Terrain. Trotzdem konnte ich meinen ersten Top10-Rang an einer internationalen Meisterschaft ins trockene Fahren. Auf dieses Ergebnis in der doch sehr physischen Langdistanz bin ich sehr stolz.
In der abschliessenden Mixed-Staffel konnte ich nach einem soliden Rennen unserer Trainerin, die für diese Staffel zur Athletin wurde, im vorderen Mittelfeld auf meine 2. Strecke starten. Gleich zu Begin unterlieft mir eine Unkonzentriertheit, die mich rund eine Minute kostete. Danach gelang mir aber ein sehr gutes Rennen, und ich konnte den Rückstand auf die Spitze etwas verringern. Simon setzte am Schluss noch einen oben drauf und fuhr uns auf den 5. Rang nach vorne. Mit diesem Rang sind wir zufrieden, auch wenn wir wissen, dass mit drei perfekten Fahrten eine Medaille durchaus möglich gewesen wäre.
Zufrieden blicke ich auf eine erfolgreiche Saison 2021 zurück. Vor allem physisch konnte ich auf die 2. Saisonhälfte nochmals ziemlich zulegen und neue persönliche Bestleistungen erzielen. Die Saison 2021 stimmt mich zuversichtlich für die kommenden Jahre!