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A-Netz
Ende der 1950er Jahre nahmen die ersten analogen Mobilfunknetze in Europa ihren Betrieb auf. Aber erst 1982 legte die Europäische Konferenz der Verwaltungen für Post und Telekommunikation (CEPT) den Standard Groupe Spécial Mobile (GSM) fest. Dieser paneuropäische Mobilfunkstandard galt es damals erst einmal zu entwickeln. Beteiligt waren 26 europäische Telekommunikationsunternehmen. Auch die Schweiz mit ihrem NATEL (Nationales Auto Telefon) war dabei.
B- und C-Netze
Die Spezifikationen der Phase 1 des GSM 900-Standards wurden 1990 eingefroren und Firmen stellten erstmals im grossen Stil Mobiltelefone her. Diese konnten mit der entsprechenden Netztechnik verbunden werden.
D- und E-Netze
Die Standardisierung von GSM wurde also mit CEPT begonnen, vom Europäischen Institut für Telekommunikationsnormen (ETSI) weitergeführt und später an das 3rd Generation Partnership Project (3GPP) übergeben. Dort wird GSM unter dem Begriff GERAN (GSM EDGE Radio Access Network) weiter standardisiert. 3GPP ist damit für das weit besser bekannte UMTS verantwortlich.
UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) ist ein Mobilfunkstandard der dritten Generation (3G) mit dem deutlich höhere Datenübertragungsraten als mit dem Mobilfunkstandard der zweiten Generation oder dem GSM-Standard möglich sind.
Durch die Versteigerung von UMTS-Lizenzen in Deutschland nahm die Bundesrepublik im Jahre 2000 ca. 50 Milliarden Euro ein. Das veranlasste den damaligen Finanzminister Hans Eichel sogar zum Ausspruch: UMTS stehe für „Unerwartete Mehreinnahmen zur Tilgung von Staatsschulden“.
LTE (Long-Term-Evolution) oder abgekürzt auch als 4G bezeichnet ist seit 2012 ein neuer Mobilfunkstandard und zukünftiger UMTS-Nachfolger welcher mit bis zu 300 Megabit pro Sekunde deutlich höhere Downloadraten erreichbar sind. Das Grundschema von UMTS wird bei LTE beibehalten. So ist eine rasche und kostengünstige Nachrüstung der Infrastrukturen der UMTS-Technologie (3G-Standard) auf LTE (4G-Standard) möglich.