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Die Craniosacral Therapie (CST) ist eine ganzheitliche Therapieform, die anfangs des 20. Jahrhunderts von Dr. W.G. Sutherland aus der Osteopathie weiterentwickelt wurde.
Der Name wurde hergeleitet aus den Begriffen Cranium (Schädel) und Sacrum (Kreuzbein). Diese beiden Pole bilden mit den Gehirn- und den Rückenmarkshäuten eine Einheit, in welcher die Gehirnflüssigkeit (Liquor) rhythmisch pulsiert. Dieser Rhythmus überträgt sich auf den gesamten Organismus. Dabei werden die Entwicklung und Funktionalität des ganzen Menschen beeinflusst.
Hinter den rhythmischen Bewegungen der Gehirnflüssigkeit wurde eine ursprüngliche Kraft entdeckt, die Primäre Respiration oder Lebensatem genannt.
Er ist der Zündfunke, der das System aktiviert und ihm seine Dynamik verleiht. Der Lebensatem drückt sich im ganzen Körper aus und ist direkt mit der Lungenatmung (sekundäre Atmung) und der Gewebeatmung des zentralen Nervensystems verbunden, welches alle Körperfunktionen reguliert.
Die Craniosacral Therapie wird in verschiedenen Ausrichtungen praktiziert. In der sogenannten ‚biodynamischen‘ CST, die von den Pionieren
J. Jealous und R. Becker namhaft geprägt wurde, wird mit dem Flüssigkeitskörper als Ganzem gearbeitet. Damit sind gemeint Liquor, Blut, Lymphe sowie extra- und intrazelluläre Flüssigkeiten. Sie machen mit über 70 % den Hauptanteil unserer Körperstrukturen aus.
Alle Traumata, beziehungsweise belastenden Prägungen physischer, psychischer und/oder seelischer Art gelangen zuerst in den Flüssigkeitskörper und komprimieren ihn. Mit Unterstützung des Therapeuten wird er durch die Primäre Atmung beatmet und dekomprimiert. Auf diese Weise kann der Organismus ein neues Gleichgewicht finden und Selbstheilungskräfte in Gang setzen.
Die Craniosacral Therapie kann beispielsweise helfen bei:
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