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Hör auf, zu viel nachzudenken. Beginne, zu handeln.
Wenn ein Gedanke zu viel Platz einnimmt, gleicht er einer Verschmutzungsquelle. Menschen denken immer. Es wird gesagt, dass ein durchschnittlicher Mensch ungefähr 60 Gedanken pro Minute hat. Das ist 1 Gedanke pro Sekunde! Diese Tatsache können wir wohl kaum aus der Welt schaffen. Wir sollten uns aber eingestehen, dass das Verharren auf einem bestimmten Gedanken und das Kopfzerbrechen einen großer Störfaktor im Leben darstellt.
Kopfzerbrechen kann dazu führen, dass wir uns festgefahren, isoliert und hoffnungslos fühlen. Wie können wir Kopfzerbrechen vermeiden und Wege finden, um unsere Herausforderungen gelassener zu bewältigen?
Denken und Handeln für gewünschte Resultate
Die meisten Gedanken sind wie Wolken. Sie gehen durch unseren Geist und gehen weiter, aus unserem Denken heraus. Diese Gedanken sind nicht gefährlich. Es sind die Gedanken, die verweilen und sich in dunkle Gewitterwolken verwandeln, die unseren Alltag erschweren. Sie stehlen unseren Sonnenschein und lähmen uns. Mit solchen Gedanken lohnt es sich, sich näher zu befassen.
Wenn ein Gedanke auftaucht, können wir entscheiden, was wir damit machen wollen. Verfolgen wir den Gedanken? Oder lassen wir ihn los? Das ist die erste und größte unserer Gaben als Menschen: unsere Fähigkeit, bewusst zu handeln.
Das Bewusstsein wächst, wenn wir unsere Gedanken als Kompass anstatt als Schutz benutzen. Unsere Gedanken sollten uns zu einer Aktivität führen, zu einer Einsicht, die wir mit unserem Verhalten verfolgen müssen. Dies ist jedoch oft leichter gesagt als getan.
Folgende Schritte können helfen, um das Kopfzerbrechen zu vermindern und geeignete Maßnahmen zu ergreifen.
Denke über das Problem nach, als würdest du es für eine andere Person lösen wollen. Denke an ein Vorbild und überlege dir, wie er oder sie dieses Problem lösen würde. Diese Gedanken geben dir Kraft und ändern deine Perspektive. Formuliere eine positive Affirmation und wiederhole sie regelmäßig, um Energie zu tanken.
1. Überlege dir 3 Lösungen zu deinem Problem und visualisiere deine drei Lösungen.
Wenn du zum Beispiel eine gesündere Ernährung anstrebst, visualisiere drei Lösungsmöglichkeiten. Konzentriere dich auf das Ergebnis, nicht auf das Problem. Ziehe alle Ressourcen herbei, die dir zur Seite stehen. Kannst du dazu Bücher lesen oder neue Gewohnheiten schaffen, die dich deinem Ziel näher bringen?
2. Überlege dir die Vor- und Nachteile jeder Lösung.
Welche Lösung scheint am attraktivsten zu sein und warum?
Welche Lösung hat Dringlichkeit und muss deshalb in Erwägung gezogen werden?
3. Validierung
Wie wirst du dich in 10 Tagen / 10 Monaten / 10 Jahren mit jeder Lösung fühlen?
Ist diese Entscheidung von grosser Bedeutung? Ist diese Entscheidung ausschlaggebend für dein Leben? Wer möchtest du sein? Bringt dich deine Entscheidung diesem Wunsch näher? Wir bekommen nur einen Bruchteil von dem, was wir wollen. Worauf basiert unser Wunsch? Basiert er auf kurzfristigen oder langfristigen Wünschen?
4. Notiere deine Gedanken in einem Tagebuch
Indem du diesen Prozess durchläufst, trainierst du dich selbst und bringst dein Denken mit deinem Handeln in Einklang.
Hinterlasse einen Kommentar und teile deine Gedanken. Denkst du zu viel nach? Und dein Kind? Es würde mich sehr freuen, zu hören, wie du damit umgehst und was du für dich aus diesem Beitrag mitnehmen kannst.
Diese Reflexion kann gut mit Kindern durchgeführt werden. Ich habe einen kostenlosen Download erstellt, der auf der Kidster Community Seite geholt werden kann. Abonniere dazu meinen Newsletter und du erhältst umgehend den Gratiszugang zu allen kostenlosen Downloads, die ich zur Stärkung deines Kindes erstellt habe und erstellen werde. Wenn du alle Downloads sammelst und einordnest, entsteht ein wunderbar stärkendes Journal für dein Kind.
Liebe Grüsse, Branka