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Im vierten Quartal 2010 sind in der Schweiz 187'000 erwerbswillige und -fähige Personen ohne Job gezählt worden. Das sind 29'000 weniger als ein Jahr zuvor. Damit nimmt die Schweiz im europaweiten Vergleich einen Spitzenplatz ein.
Gemäss einer Mitteilung des Bundesamts für Statistik (BFS) vom Dienstag lag die Erwerbslosenquote in der Schweiz bei 4,2 Prozent. Im EU/EFTA-weiten Vergleich erzielten nur Norwegen (3,2 Prozent) und Österreich (4,1 Prozent) tiefere Werte.
Speziell die Zahl der erwerbslosen 15- bis 24-Jährigen sei in der Schweiz deutlich zurückgegangen. Viele junge Personen, die im dritten Quartal 2010 ihre Ausbildung abgeschlossen hatten, hätten offenbar rasch eine Arbeitsstelle gefunden, schreibt das BFS.
Die Erwerbslosenquote der Schweizer lag bei 3,1 Prozent, während diejenige für die ständig in der Schweiz wohnhaften Ausländer 7,6 Prozent betrug.
Die Zahl der Erwerbstätigen stieg in der Schweiz im letzten Quartal des vergangenen Jahres auf 4,621 Millionen, das sind 1,4 Prozent mehr als in der selben Vorjahresperiode. Bei den Männern (+2,2 Prozent) ist der Anstieg stärker ausgefallen als bei den Frauen (+0,4 Prozent), bei den Ausländern (+4,0 Prozent) stärker als bei den Schweizern (+0,4 Prozent).