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Hydrologie: Der Rümlig entspringt beim Trochemattsattel auf etwa 1463 m.ü.M. am Nordhang des Mittaggüpfi. Er ist 18.5 km lang, durchfliesst das Eigental und mündet bei Schachen auf 509 m.ü.M in die Kleine Emme. Er hat ein Einzugsgebiet von 64.59 km² und führt bei der Mündung rund 2 m³ Wasser pro Sekunde. Eine etwa 2 km lange Strecke bildet er zudem die Kantonsgrenze zu Nidwalden in der Gemeinde Hergiswil.
Etymologie: Die früheste Erwähnung des Flussnamens Rimulcum von 1200 ist eine latinisierte Form. Es ist offenbar noch nicht sicher, ob mit dieser latiniserten Form nicht eher der Weiler Rümlikon in der Gemeinde Neuenkirch LU gemeint ist. Greule geht von einem ahd. Flussnamen *Rimil aus. Im Schweizerdeutschen kennt man noch das Verb 'rümele' = donnern, lärmen, rumoren. Auch Rimling/Rimlig und Rümling/Rümlig sind Ableitungen. Mitbeeinflusst wurde die spätere Namensentwicklung ganz offensichtlich durch den Weilernamen Rümlikon LU.
Vor 100 Jahren gab es im Mündungsgebiet des Rümligs noch einen kleinen Weiler bei Schachen, der (Ober)Rümlig hiess (siehe GLS). Dieser ehemalige Weiler ist heute im Dorf Schachen aufgegangen. Er wurde nach dem Fluss benannt.
Flussnamentyp: wahrscheinlich frühalemannisch
Geologie: Der Fluss hat sich zwischen dem Haseleggsteg und dem Füliloch bis zu 300 m tief in die subalpine Molasse durchgefressen. Sie ist gut erkennbar an den dortigen schiefen Nagelfluhbändern.
Flussgeschichte: Der Rümlig wird als Wildbach bezeichnet. Er war früher, also vor 1906, reich an Forellen. Bei Hochwasser kann die Wasserführung auf 100 bis 120 m³ pro Sekunde anwachsen. Er wurde nach 1900 verbaut.