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“Eine Drohne ist ein unbemanntes Luft- oder Unterwasserfahrzeug, das entweder von Menschen ferngesteuert oder von einem integrierten oder ausgelagerten Computer gesteuert und damit teil- oder vollautonom wird.” So beginnt ein neuer Beitrag von Oliver Bendel, der sich dem Begriff und den Funktionen von Unmanned Aerial Vehicles (UAV) widmet. Weiterlesen
“Selbstständig fahrende oder autonome Autos bewegen sich als Prototypen durch die Städte und Landschaften, in den USA genauso wie in Europa und Asien. Umgangssprachlich werden sie als Roboterautos bezeichnet. Sie nehmen dem Fahrer (bzw. dem Insassen) wesentliche oder sogar sämtliche Aktionen ab.” Mit diesen Worten hebt ein neuer Beitrag von Oliver Bendel an. Im Wirtschaftslexikon von Gabler und Springer erklärt er, was selbstständig fahrende Autos sind und wie sie mit Fahrerassistenzsystemen zusammenhängen. Dabei erwähnt er auch Informationsethik und Maschinenethik: “Ein vollkommen automatisierter und autonomisierter Verkehr würde weitgehende Entscheidungen der Fahrzeuge, nicht zuletzt in moralisch relevanten Situationen, erforderlich machen. Diesbezüglich ist die Maschinenethik gefragt, die sich mit der Moral von Maschinen befasst. Der robotergeprägte Verkehr wird anhand klassischer Beispiele wie des Trolley- und des Fetter-Mann-Problems diskutiert. Gefragt ist zudem die Informationsethik, etwa in Bezug auf die informationelle Autonomie der Insassen, die Fahrzeug- und die Datensicherheit.” Der Beitrag ist am 3. Februar 2015 erschienen und kann über wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/selbststaendig-fahrende-autos.html aufgerufen werden.
Quelle: maschinenethik.net
Im Gabler Wirtschaftslexikon wird seit 7. Januar 2014 der Begriff der Ethikkommission erklärt. Eine Ethikkommission beurteilt Forschungsvorhaben und Entwicklungsprojekte aus moralischer, rechtlicher und sozialer Sicht. Sie ist in einer Organisation angesiedelt oder im Dienste der Politik. Oliver Bendel stellt in seinem Beitrag die wichtigsten Ziele einer Ethikkommission dar. Es wird deutlich gemacht, dass man sich oft nicht nur auf eine wissenschaftliche, philosophische Ethik, sondern auch eine theonome Ethik beruft. Insofern verlässt man immer wieder das System der rationalen Begründungen. Der Beitrag ist direkt über wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/ethikkommission.html abrufbar. Er wurde dem Sachgebiet “Grundlagen der Wirtschaftsethik” zugewiesen. Für das Gabler Wirtschaftslexikon schreiben nach eigenen Angaben über “150 Experten aus Wissenschaft und Praxis” (Zitat von der Website). Mehr als “25.000 Stichwörter stehen kostenlos” (Zitat von der Website) bereit.
Was 3D-Drucker sind und wie sie funktionieren, kann man seit einiger Zeit im Wirtschaftslexikon von Gabler nachlesen, direkt über http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/3d-drucker.html. Betriebsökonomie und Wirtschaftsinformatik eröffnet sich ein neues Spielfeld, im wahrsten Sinne des Wortes. Die Hoffnungen und Erwartungen sind enorm: “Nach Ansicht von Experten werden 3D-Drucker eine neue industrielle und gegenindustrielle Revolution verursachen, als Kombination aus den vorherigen Umwälzungen sowie der Anwendung von IT- und Medienkompetenz und gestalterischen und künstlerischen Fähigkeiten.” Ein Artikel in der zfo – Zeitschrift Führung + Organisation gibt – nicht zuletzt über eine darin erzählte Geschichte – einen Einblick in die schöne neue Welt. Die Heldin der Geschichte ist eine Frau, an der alles ausgedruckt ist, ihr Kleid, ihr Bikini, ihre Schwimmflossen, die neckische Streifen tragen. “Sie lässt sich ins Wasser gleiten und genießt eine Unterwasserwelt, in der nichts künstlich ist, nichts ausgedruckt. Ein Schwarm ist an ihrer Seite, mit hunderten gestreiften Fischen, die ihren Kopf nach ihr drehen. Plötzlich erblickt sie ein Korallenriff, das gestern noch nicht da war. Es ist noch kahl und fügt sich doch schon ein.” Auch das Korallenriff ist ausgedruckt, und wer den Artikel liest, wird noch weitere Überraschungen erleben. Der vollständige bibliografische Nachweis: Bendel, Oliver. Druck dir die Welt, wie sie dir gefällt! In: zfo, 05/2013. S. 340 – 341.
Abb.: Kleid aus dem 3D-Drucker (Quelle: commons.wikimedia.org; Autor: EdytaZwirecka)
Im Gabler Wirtschaftslexikon wird seit 28. August 2012 auch die Maschinenethik definiert. Diese wird der Informationsethik zugeordnet und ins Verhältnis zur “Menschenethik” gesetzt. Es geht unter anderem um die Frage, ob und wie autonome Maschinen – etwa Agenten, Roboter und Drohnen – in moralischer Weise handeln sollen und können. Schon vor Jahrzehnten hat man in Wissenschaft und Literatur über diese Frage nachgedacht; aber eine entsprechende “Teilbereichsethik” (als Teil der Bereichsethik der Informationsethik) ist erst in den letzten Jahren entstanden. Offensichtlich wird die Notwendigkeit gesehen, das Verhalten von Maschinen in den Kontext der Moral zu stellen und Ethiker und Vertreter der Künstlichen Intelligenz (sowie Informatiker und Wirtschaftsinformatiker) darüber nachdenken zu lassen. Oliver Bendel definiert in seinem Beitrag den Begriff der Maschinenethik, diskutiert die Eignung normativer Modelle an, stellt wichtige Anwendungsbereiche dar und betont die hohe Relevanz der Teilbereichsethik. Der Beitrag ist direkt über http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/maschinenethik.html abrufbar. Er wurde dem Sachgebiet “Grundlagen der VWL” zugewiesen. Für das Gabler Wirtschaftslexikon schreiben nach eigenen Angaben über “150 Experten aus Wissenschaft und Praxis”. Mehr als “25.000 Stichwörter stehen kostenlos” bereit.
Im Gabler Wirtschaftslexikon wird seit Juli 2012 die Informationsethik definiert. Es wird auf die Stellung innerhalb der Bereichsethiken, auf Möglichkeiten der Systematisierung und auf Problembereiche und Fragestellungen eingegangen. Zudem unterscheidet Prof. Dr. Oliver Bendel zwischen der Moral von Menschen und von Maschinen (die Maschinenethik ist eine neue “Teilbereichsethik”) und erwähnt praktische Implikationen. Der Schwerpunktbeitrag ist über http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/informationsethik.html abrufbar. Er ist dem Sachgebiet “Grundlagen der VWL” zugeordnet. Für das Gabler Wirtschaftslexikon schreiben nach eigenen Angaben über “150 Experten aus Wissenschaft und Praxis”. Mehr als “25.000 Stichwörter stehen kostenlos” bereit.