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Physiologisch begründete Fähigkeit, Reize mittels Sinnesorganen wahrzunehmen. Hier schliessen Redeweisen an wie: sechster Sinn für Ahnung; oder seine fünf Sinne nicht beisammenhaben für verrückt sein.Die fünf Sinne, Gemälde von Hans Makart aus den Jahren 1872–1879: Tastsinn, Hören, Sehen, Riechen, Schmecken Als Sinn wird die physiologische Wahrnehmung der Umwelt mit Sinnesorganen bezeichnet.
Im Kontext der Systemtheorie bezeichne ich die Gegenstandsbedeutung in einem Handlungszusammenhang als Sinn.

Beispiel:
Um das Bild zuzuspitzen: Eine Balkontüre hat die Bedeutung eine Türe zu sein, sie macht aber keinen Sinn, wenn vor der Türe kein Balkon ist. Oft werden solche Türen mit einem Geländer im Türrahmen hergestellt. Dann liegt der Sinn darin ein grosses Fenster zu haben. Innerhalb dieses Sinnes kann man über die Gegenstandsbedeutung erneut nachdenken.

Bildquelle: Wikipedia
Beispiel:
Wenn jemand für ein Stück bemalte Leinwand ein Million Franken bezahlt, ist das im Handlungszusammenhang der Warenökonomie nicht "verstehbar". Sinnvoll beschreiben lässt sich dieses Verhalten aber im Handlungszusammenhang "Kunst". Wenn das Tuch im Hinterhof eines Malergeschäftes liegt, hat es einen anderen "Sinn", als wenn es in einem Museum hängt.
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Sinn im Sinne der Wahrnehmungs-Sinne
Physiologisch begründete Fähigkeit, Reize mittels Sinnesorganen wahrzunehmen. Hier schliessen Redeweisen an wie: sechster Sinn für Ahnung; oder seine fünf Sinne nicht beisammenhaben für verrückt sein.
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Sinn als Quasi-Synonym zu Zweck
Sinn nenne ich einen Pseudo-Zweck, der nicht mit Mitteln erreichbar ist. Man kann etwa von Sinn des Lebens sprechen. Hier schliessen Redeweisen an wie: es hat keinen oder wenig Sinn.
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Sinn als Quasi-Synonym zu Bewusstsein
Hier schliessen Redeweisen an wie: etwas im Sinn haben; etwas kommt mir in den Sinn; ich benehme ich unbesonnen, unsinnig.
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die Bedeutung sprachlicher Einheiten (Wörter, Phrasen, Sätze usw.) oder anderer Zeichen, siehe Sinn (Semantik)
Hier schliessen Redeweisen an wie: etwas im Sinn haben; etwas kommt mir in den Sinn; ich benehme ich unbesonnen, unsinnig.
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Sinn im Sinne Sprachphilosophie:
Hier schliessen Redeweisen an wie:
etwa bei von C .Peirce: die Bezeichnung Abendstern für die Bedeutung Venus, weil die Venus auch der Morgenstern ist
G. Frege hat in die Sprachphilosophie die Unterscheidung von Sinn (Intension) und Bedeutung (Extension) eingebracht.
Ein Satz ist semantisch sinnvoll, wenn er wahr oder falsch sein kann.
Um dieses zu entscheiden, wird er mit Hilfe eines Sinnkriteriums untersucht. Es gibt in der Geschichte der Philosophie die unterschiedlichsten Ansprüche an ein Sinnkriterium. So beurteilte der Wiener Kreis die Sätze danach, ob sie empirisch verifizierbar sind. Sind die Sätze dies nicht, sind sie sinnlos und damit Scheinsätze.
Ein Satz ist syntaktisch sinnvoll, wenn er gemäß grammatikalischen Regeln aufgebaut ist. Entspricht er nicht diesen Regeln, ist er sinnlos.
Die Begriffe Sinnvoll und Sinnlos im menschlichen Bereich:
Sinnlos nennen wir ein Handeln, dass seinen Zweck nicht erfüllen kann oder keinem Zwecke dient. In der existenzphilosophischen Literatur ist die Sinnlosigkeit, das Absurde des menschlichen Daseins oft ein Thema.
Im Uhrzeigersinn ...
Die Differenzierung der Wahrnehmung braucht einen Ausdruck, ich kann so viele Unterschiede erkennen, wie ich benennen kann. Die Schulung des Hörens ist weitgehend eine Schulung des über verschiedene Geräusche und Töne sprechen könnens. Das Gehör kann kaum verbessert werden.
Der Hörsinn ist konstant offen, ich kann ihn nicht schliessen und nicht blinseln (also keien Augenblicke machen).
Der Hörsinn hat kein Gesichtsfeld. Er lässt eine sehr gute Ortung zu. Auf der Rennstrecke fahre ich ohne Rückspiegel, damit ich höre und nicht nach hinten schaue.
Litereatur
K. Holzkamp schrieb: Sinnliche Erkenntnis. Historischer Ursprung und gesellschaftliche Funktion der Wahrnehmung. Wahrnehmung steht für etwas für wahr nehmen, Erkenntnis steht für erkennen im Sinne von konstruieren (Adam erkannte Eva. Das heisst nicht, dass er sie gesehen hat, weil sie da war, sondern ...)
N. Luhmann spricht im Kontext der funktionalen Systeme in dem Sinne von "Sinn", dass jede Kommunikation (in seinem Sinn) innerhalb eines Sinns stattfindet. Nach N. Luhmann kann man nur etwas sinnvolles oder etwas sinnloses sagen.