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(Der) (Kt. Bern,
Amtsbez.
Bern u.Laupen).
Eine der grössten Waldungen des schweizerischen
Mittellandes; nimmt
den zentralen Teil des von den Thälern der
Aare,
Saane undSense umgrenzten Plateaus ein. Die rund 1200 ha des
Forstes im engeren
Sinne verteilen sich auf die Gebiete der Gemeinden
Neuenegg,
Mühleberg,
Bümpliz und
Köniz. Der Boden des
Waldes ist leicht
gewellt, seine
Höhe schwankt zwischen 580 und 660 m. Einige Thalgräben durchfurchen die randlichen Partien. Eiszeitlicher
Rhonegletscherschutt bedeckt die Molasse an sehr vielen
Stellen. Neben der Rottanne bildet auch die
Buche ansehnliche Bestände.
Dieser
Wald ist eine alte Staatsdomäne der Stadt
Bern gewesen. In der Handveste von 1218 erteilt Friedrich
II. den
BürgernBerns das Nutzungsrecht im Forstwald, der auf Reichsboden lag. 1310 erwarb die Stadt die ganze Landschaft
im
Winkel der drei Flüsse zugleich mit dem Forst und 1339 behauptete sie diese Erwerbung in der Schlacht von
Laupen, die aber
nicht am westlichen
Saum des
Forstes, wo jetzt das Denkmal steht, sondern noch näher gegen
Laupen hin,
bei
Widen, zur entscheidenden Entwicklung kam. 1803 ging der
Wald nach längeren Verhandlungen in den Besitz der bernischen
Burgerschaft über. Noch heute bildet
er den Hauptbestandteil der burgerlichen
Forsten.
Von Heinrich von
Sax zum
Schutz gegen die Ueberfälle Hugos II. von Montfort 1206 erbaut,
später Eigentum der Ritter von
Hohensax, dann der hier residierenden zürcherischen Landvögte der
HerrschaftHohensax.
trägt. Zwei von diesem letzteren auszweigende, zur Dent deNendaz und zum Mont Chemin ziehende kleine Ketten rechnet man nicht
mehr zum Gebirgsstock des Mont Fort. Von Fionnay aus in 4, vom Col du Mont Fort aus in ¾ Stunden ziemlich leicht zugänglich.
Prachtvolle Aussicht, besonders auf die Gruppe des Grand Combin. Der zentrale Gipfel besteht aus drei
einzelnen Spitzen, die durch kurze Eiskämme mit einander verbunden sind.