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Die Besucher, die in den brasilianischen Stadien die Fussballspiele des Achtelfinales der WM 2014 erlebten, führten 500.000 Telefongespräche und sandten 6,5 Millionen Fotos in alle Welt. Damit entspricht das Gesamtvolumen der versandten Daten dieser WM 2014 bis zum heutigen Tag (03.07.) 38,5 Millionen Fotos einer mittleren Grösse von 0,55 Megabyte (MB) – so die vom ”Sindicato Nacional das Empresas de Telefonia e de Serviço Móvel Celular e Pessoal (SindiTelebrasil)” präsentierten Daten.
Im Durchschnitt wurden pro Minute 8.000 Fotos innerhalb der Periode mit dem dichtesten Datenverkehr der letzten acht Spiele versandt. Diese Entwicklung übertraf um 33% jene der ersten Phase, in der 6.000 Fotos pro Minute in der Phase des dichtesten Datenverkehrs registriert wurden – dieser dichteste Datenverkehr erstreckt sich über zirka eine Stunde, vom Anpfiff eines Spiels bis zu dessen Halbzeitpause.
Beim Achtelfinale wurde der dichteste Datenverkehr bei der Partie Kolumbien gegen Uruguay, im Stadion Maracanã, registriert – mit fast 1,4 Millionen versandter Fotos, und erreichte damit den vierten Platz in der grössten Zahl der bisher versandten Daten bei der WM überhaupt.
Beim Spiel zwischen Brasilien und Chile, im Stadion Mineirão, wurden 1,1 Millionen Fotos versandt, damit der grösste Datenverkehr, der je im Stadion von Belo Horizonte registriert worden ist. Aber den Rekord beim Datenverkehr dieser WM erreichte die Partie zwischen Brasilien und Kamerun, am 23. Juni im Stadion von Brasília, als die Fans 1,6 Millionen Fotos versandten und in den sozialen Netzwerken posteten.
Im mobilen Telefonnetz konzentrierte sich das grösste Datenvolumen auf die 3G-Technologie. In den 56 bisher durchgeführten Fussballspielen gab es insgesamt 3,3 Millionen Telefonverbindungen.
Insgesamt wurden von den Telefongesellschaften 4.738 Antennen in den Stadien montiert, in denen WM-Partien stattfanden und noch stattfinden werden. Für die Installation der Breitband-Infrastruktur und mobilen Telefonie, haben die Dienstleister in Partnerschaft ein einziges Projekt implantiert – mit einer Investition von R$ 226 Millionen (75 Millionen Euro) und einer gemeinsamen Infrastruktur.