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Dem derzeit noch einzig verbliebenen Ebola-Patienten in den USA geht es etwas besser. Nach neuntägiger Behandlung sei der Gesundheitszustand des 33-Jährigen inzwischen «stabil», teilte das New Yorker Bellevue-Spital am Samstag mit.
Zuvor hatte es den Zustand als «ernst bis stabil» eingestuft. Der Mann bleibe aber auf der Isolierstation. Der Fall des Mediziners, der für die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen in Guinea Ebola-Kranke behandelte, hatte für grosses Aufsehen gesorgt.
Nach seiner Rückkehr war er unter anderem mit U-Bahn und Taxi unterwegs gewesen und hatte eine Bowlingbahn besucht. Dies löste eine hitzige Debatte über den Schutz vor einer Ausbreitung der häufig tödlichen Virus-Krankheit aus.
Mehrere Bundesstaaten ordneten daraufhin an, dass aus den westafrikanischen Ebola-Krisenländern Sierra Leone, Liberia und Guinea heimkehrende Helfer für die 21-tägige Inkubationszeit in Quarantäne müssen.
Dies stiess etwa bei den Vereinten Nationen auf scharfe Kritik. Die Organisation fürchtet, dass es mit solchen Massnahmen schwieriger wird, ausländische Freiwillige für den Kampf gegen Ebola zu gewinnen. (sda/reu)