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Eine Woche Dauerregen in Colombo, Ausschreitungen zwischen Muslimen und Buddhisten in Dambulla, später aus dem gleichen Grund Generalstreiks in Trincomalee und Batticoloa und Batticoloa wurde noch von einem Ausläufer eines Zyklons heimgesucht.
Auf der Reise nach Trincomalee an der Ostküste bot sich ein Stopp bei den Felsentempeln von Dambulla an. Auch die hatten wir schon besucht, aber sie sind nicht umsonst eine der Haupttouristenattraktion des Landes. Ich hatte allerdings den Eindruck, dass Roy zu weit fuhr und die kleine Strasse, die wir hochfuhren, war in sehr schlechtem Zustand.
Überall wird gebaut und das Gebiet um den Fischereihafen ist kaum wieder zu erkennen, während sich der Tiefseehafen immer weiter ausbreitet. Leider nicht in die Tiefe, es können immer noch keine Hochseetanker ankern, und nun soll nach dem Willen des Präsidenten der Auto-Import über Hambantota abgewickelt werden.
Die Toilette für die Kinder steht, sie war sehr schön geworden. Die Kosten allerdings auch! Auf insgesamt Rs. 80`000 (CHF 580.-) beliefen sich die vorgezeigten Quittungen, und die Kindergärtnerin hatte zusätzlich ein zinsloses Darlehen von Rs. 50`000 aufgenommen.
Die Kinder wurden am Mittag von ihren Eltern abgeholt, und wir sprachen noch mit der Kindergärtnerin, als plötzlich Resla vor uns stand. Sie wohnt ganz in der Nähe, und wir waren völlig perplex: Aus dem schüchternen Mädchen war eine junge selbstbewusste Frau geworden!
Wir wurden an Weihnachten von einer Karte von Sameelas Mutter überrascht. Wir hatten die Kosten für die Schule des Mädchens in Kandy von 2005 bis 2007 übernommen, damit sie dort ihren Mittelschulabschluss machen konnte. Sie hatte ausgezeichnete Noten und konnte deshalb weitgehend gebührenfrei an die Universität.
Wir waren auf das Schlimmste gefasst. Nach ihrer Heirat 2009 mit einem drogenabhängigen und prügelnden Mann und unserem Besuch 2011, als ihr auch noch die Grossmutter und eine blinde Tante aufgebürdet worden waren, hatten wir sie kaum wiedererkannt.
Ruhi hat eine neue Cousine und schlechtere Noten! Allerdings nur in Arabisch und Religion, in allen anderen Fächer waren sie gewohnt brillant. Stolz trug sie ein Schild mit der Aufschrift „Monitor“ auf ihrer Schuluniform.
Es haben sich Paten für die Brüder gefunden, und als wir die Familie etwas besser kennen lernen durften, haben wir uns mit ihnen zusammen sehr darüber gefreut.
In Welligama haben wir uns die Moschee angeschaut. Direkt an der Küste auf Klippen erbaut bot sich ein herrlicher Ausblick. Eine besondere Überraschung war der Hausmeister: unverkennbar ein Araber! Viele Einwohner von Welligama stammen von Arabern ab, und anscheinend blieb die Gemeinde weitgehend unter sich.