Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03537.jsonl.gz/980

In den 1970ern wollten einige Genossenschaften im Toro an die grosse Vergangenheit anschliessen und begannen Qualitätsweine zu keltern. 1987 erlangte die Region dann schliesslich die Anerkennung als Qualitätsweingebiet. Mitte der 1990er investierten namhafte Erzeuger in die Region, was erfreulicherweise eine erhebliche Vielfalt an hervorragenden Weine mit sich brachte. Damit wurde die DO auch endgültig für die nationalen und internationalen Weinkritiker interessant.
Im Toro herrschen extreme, kontinentale Klimaverhältnisse mit sehr heissen Sommermonaten und kaltem, niederschlagsarmem Winter. Nirgends in Spanien sind die Temperaturunterschiede extremer und die Niederschläge geringer.
Der Boden besteht vorwiegend aus Schwemmland und bringt zur Erntezeit pralle, dicke und saftige Trauben hervor. Eine herrliche Basis für die schweren, reifen und kräftigen Rotweine, auf denen der Ruf der Region begründet ist.
Die Gewächse werden sowohl jung als auch im Fass gereift (äusserst lagerfähig) verkauft. Praktisch drei Viertel des Anbaugebietes sind mit der roten Tinta de Toro (Tempranillo) bestockt. Sehr gute Qualitäten beweist im Toro auch die weisse Verdejo, welche üblicherweise mit Malvasia assembliert wird.