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Auf Initiative von Hans Nussbaumer, Morgarten wurde im Jahre 1946 das erste Morgartenschwinget mit 85 Wettkämpfern durchgeführt. Der Anlass gelang den Organisatoren dermassen, dass beschlossen wurde, dieses Fest weiter durchzuführen. Im Jahre 1948 kam es infolge Platzmangels im Morgarten und Unstimmigkeiten im Verein zu keinem Morgartenschwinget und es fand ein Ersatzanlass auf dem St. Jost statt. Diese Austragung auf den Höhen des Aegeritals war jedoch einmalig. In den beiden Folgejahren wurde wieder im Morgarten geschwungen. Aufgrund eines Landverkaufs gab es dann erneut einen Unterbruch bis ins Jahre 1962. Im Jahre 1967 fand das Schwingfest dann erstmals am heutigen Austragungsort bei der Morgartenhütte statt. In den Siebzigerjahren etablierte sich der Anlass auch aufgrund der Tatsache, dass am Schwingfest "ganz Böse" antraten. Auf den ersten Festsieg eines Einheimischen mussten die Aegerer lange warten und dieser konnte erst im Jahre 1990 durch Hans Nussbaumer, Alosen gefeiert werden. Er und Meinrad Müller jun. waren dann noch für weitere Festsiege für den Schwingklub Aegerital verantwortlich. 2013 gab es einen weiteren Sieg von Franz Föhn. Im Jahr 2017 konnte sich Elsener Peter unter die Morgartensieger einreihen.
Das Schwingfest am Morgarten erfreut sich heute grosser Beliebtheit. Der Austragungsort unter dem Morgartendenkmal und nahe des Sees geben dem Fest einen einmaligen Charakter. Das Fest findet jeweils am Pfingst-Samstag statt mit anschliessender Abendunterhaltung.
In den Sechziger Jahren trafen sich im Alosen jeweils einige Buben abends zu einem Kräftemessen. Es entstand folglich die Idee selbst ein Schwingfest durchzuführen.
Im Jahre 1969 fand dieser Anlass dann oberhalb der Gyregg bei der Hütte der Hüttengesellschaft Felsenau statt. Aufgrund des Standortes entstand auch der Festname. Nachdem das Fest anfänglich von der Hüttengemeinschaft Felsenau durchgeführt wurde, übernahm dann der Schwingklub Aegerital das Patronat. Seit dem Jahre 1985 ist der Schwingklub Aegerital Organisator des Anlasses. Bis heute hat sich die Zusammenarbeit der Hüttengesellschaft und des Schwingklubs bewährt und der Jungschwingeranlass erfreut sich einer grossen Beliebtheit. Schon mancher Knabe konnte durch diesen Anlass zum Schwingen motiviert werden und eine schöne Gabe mit nach Hause nehmen.
Der Schwingklub Aegerital durfte in seiner Geschichte 15 Zuger Kantonale Schwingfeste durchführen. Austragungsorte waren Unterägeri 7x, Oberägeri 3x, Menzingen 4x und Allenwinden 3x. Da der Zuger Kant. Schwingerverband aus 4 Klubs besteht, erhält jeder Klub gemäss Turnus alle 4 Jahre das Kantonale zugesprochen.
In den Jahren 1979 und 1999 durfte der Schwingklub 2 sehr erfolgreiche innerschweizerische Schwingfeste durchführen. Beide Verbandsanlässe waren mit über 6000 Zuschauern besucht.