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Die Saxophonistin Asya Fateyeva wur-de 1990 als Tochter eines Profi-Fussballers in der Ukraine geboren, in Kertsch auf der Krim. Als Sechsjährige erhielt sie ersten Klavierunterricht, als Zehnjährige begann sie mit dem Spiel des Saxophons, das sie zunächst bei Lilija Russanowa in Simferopol und dann bei Margarita Shaposhnikova am Gnessin-Institut in Moskau erlernte. 2004 übersiedelte die Familie nach Deutschland. Asya Fateyeva setzte ihre Ausbildung daraufhin bei Daniel Gauthier an der Kölner Musikhochschule fort; weitere Studien führten sie zu Claude Delangle nach Paris, zu Jean-Denis Michat nach Lyon und in die Kammermusikklasse von Niklas Schmidt nach Hamburg. 2012 gewann sie den Ersten Preis beim Deutschen Musikwettbewerb in Bonn, 2014 erreichte sie als erste Frau das Finale des berühmten «Concours International Adolphe Sax» im belgischen Dinant, bei dem sie sich den dritten Platz erspielte. 2015 schliesslich wurde sie mit dem Berenberg Kulturpreis ausgezeichnet. Asya Fateyeva musizierte als Solistin mit den Wiener Symphonikern unter Vladimir Fedoseyev und den Moskauer Virtuosen unter Vladimir Spivakov; sie gastierte beim Tschaikowsky-Rundfunksinfonieorchester, bei der Ukrainischen Nationalphilharmonie, beim Staatlichen Sinfonieorchester Istanbul und beim Orchestra Sinfonica di Milano Giuseppe Verdi. Mit Rezitalen war sie bei Festivals in Colmar, Köln, Moskau und St. Petersburg, in Mecklenburg-Vorpommern und beim Musikfest «Spannungen» in Heimbach zu hören. Als Tenorsaxophonistin gehört sie überdies dem renommierten Alliage Quintett an. Im Januar 2016 erschien ihre Debut-CD mit Werken von Fernande Decruck, William Albright, Jean-Denis Michat und Jacques Ibert. Seit 2014 unterrichtet Asya Fateyeva klassisches Saxophon an der Musikhochschule Münster.
August 2016