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Wegen den Turbulenzen an den Märkten vertagt das Immobilienunternehmen seine Kapitalerhöhung. In einer ausserordentlichen Generalversammlung will Züblin das Vorhaben nochmals den Aktionären vorlegen.
Das Immobilienunternehmen Züblin verschiebt seine geplante Kapitalerhöhung. Grund seien die aktuellen Turbulenzen auf den Finanzmärkten, teilte das Unternehmen mit. Die Hauptaktionärin Lamesa habe mitgeteilt, dass die geplante Kapitalmarkttransaktion aufgrund dieser Turbulenzen innerhalb der vorgegebenen Dreimonatsfrist nicht fest übernommen wird.
Lamesa habe der Gesellschaft aber zugesichert, dass sie die Rekapitalisierung von Züblin weiterhin unterstütze und bereit sei, das Bezugsrechtsangebot fest zu übernehmen. Weiter sei die Hauptaktionärin bereit, das von ihr gewährte Aktionärsdarlehen bis zur Umsetzung der notwendigen Kapitalmassnahmen zu verlängern.
Ausserordentliche Generalversammlung
Der Verwaltungsrat werde daher für den 29. Oktober 2015 eine ausserordentliche Generalversammlung einberufen und den Aktionären die gleichen Massnahmen zur Stärkung der Kapitalbasis zur nochmaligen Bestätigung vorlegen.
Ende Juni hatten die Aktionäre auf einer ausserordentlichen GV den Kapitalmassnahmen bestehend aus einer Kapitalherabsetzung sowie einer Kapitalerhöhung mittels eines Bezugsrechtsangebots in Höhe von 71,7 Millionen Franken zugestimmt. Gemäss Schweizer Recht müsste diese Kapitalerhöhung innerhalb von drei Monaten durchgeführt werden.
(awp/dbe/gku)