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Solino ist der erste Kaffee, der zu 100% in Äthiopien hergestellt wird: Die Ernte, die Sonnentrocknung, das Rösten und das Verpacken geschieht in Äthiopien. Jede Packung Solino hilft qualifizierte und besser bezahlte Jobs in Äthiopien zu schaffen. Im Vergleich zum Export des Rohkaffees verbleiben mindestens 60% mehr an Wertschöpfung in Äthiopien.
Durch die Sonnentrocknung werden pro kg ca. 60 Liter Wasser eingespart.
Sonnengetrocknet und traditionell handgerösteter Äthiopischer Kaffee zählt zu den besten weltweit. Er ist säurearm und dadurch bekömmlicher als industriell gerösteter Kaffee.
Der Crema (100% Hochland Arabica) – fruchtig + schokoladig – wird ganz langsam bei niedrigen Temperaturen traditionell in der Trommel ca. 20 Min. hell geröstet.
Er eignet sich für Vollautomaten, Filterkaffee und French Press.
Der Espresso (100% Hochland Arabica) – würzig + schokoladig – wird ganz langsam bei niedrigen Temperaturen traditionell in der Trommel ca. 23 Min. dunkel geröstet.
Er eignet sich für Siebträgermaschinen, Espressokocher und Vollautomaten.
Bewusster Verzicht auf Siegel
Beim Bezug der Rohbohnen arbeitet Solino mit einer Waldkooperative zusammen. Die Witate Bauernkooperative wurde 2013 gegründet und hat 340 Mitglieder (davon 27 Frauen). Sie liegt im Bezirk Yayu, in der Nähe des gleichnamigen Biosphärenreservats, in der Region Ilubabor im Südwesten Äthiopiens. Die Kooperative verkauft Waldkaffee, der von den Mitgliedern in den Wäldern auf rund 1,600 m Höhe gesammelt wird. Geleitet wird die Kooperative von Yodbar Gashaw. Die 32-jährige Mutter von vier Kindern leitet die Kooperative als Vorsitzende seit rund 2 Jahren und achtet besonders auf Qualität. Gezielt Wert wird gelegt auf gute Arbeitsbedingungen, faire Löhne, aber eben auch eine Vermeidung von Pestiziden durch moderne Anbautechniken. Äthiopische Kaffeebauern setzen zudem praktisch nie Dünger ein. Dies liegt vor allem daran, dass Äthiopien das Ursprungsland des Arabica-Kaffeebaums ist. Die Pflanze fühlt sich dort also sehr wohl und ‚funktioniert‘ auch bestens ohne Chemie und Bewässerung. Um ein Bio-Zertifikat zu bekommen, würden den Bauern zudem erhebliche Kosten entstehen, da die Berater (meist aus dem Norden) für das Zertifikat hohe Gebühren verlangen. Da es Solino darum geht, möglichst viel Geld in Äthiopien zu belassen, verzichten sie aktuell bewusst auf ein Bio Zertifikat. Dies würde den Solino Kaffee nicht besser, sondern nur teurer machen. Laufende Kontrollen vor Ort und im Labor stellen selbstverständlich sicher, dass es keine Pestizidbelastung gibt.
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Die stilvollen Espresso-Bici-Becher „Bici Barista“ entstehen in der Keramikwerkstatt der Brühlgut Stiftung in Winterthur.