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Es gibt zwei Haupttypen von Wunden
- Als chronische Wunden werden alle Wunden bezeichnet, die nicht innerhalb einer Zeit von 2-3 Wochen verheilt sind.
- Als akute Wunde kann man eine Wunde bezeichnen, die die Stadien der Wundheilung regelrecht und komplikationslos
durchläuft und innerhalb von 2-3 Wochen abheilt. Bei akuten Wunden handelt es sich in der Regel um traumatische Wunden
und Verbrennungen.
Wie wird eine Wunde behandelt?
Jede Wunde sollte korrekt behandelt werden, um eine ordnungsgemässe Heilung zu erzielen.
Dazu ist es zunächst notwendig, die Wunde zu reinigen und zu
desinfizieren:
- vor Beginn der Behandlung Hände mit Wasser und Seife waschen.
- danach Wunde reinigen, um Blut und alle in der Wunde vorhandenen Verunreinigungen zu entfernen; Die Reinigung kann
mit lauwarmem Wasser, Seife oder Kochsalzlösung erfolgen.
- die Desinfektion der Wunde muss mit einer Kompresse und antiseptischer Lösung von der Mitte zum Rand des
Wundbereichs erfolgen.
- Auf der getrockneten Wunde eventuell zusätzlich Klammerpflaster anbringen; Diese ermöglichen es, dass die Wundränder
gut aneinander liegen, so dass die Wunde besser verheilt.
Die Wunde sollte anschliessend mit einem geeigneten Verband geschützt werden. Die Verwendung eines Verbandes trägt dazu
bei, ein günstiges Wundheilungsmilieu aufrecht zu erhalten: Der Verband bewahrt die Feuchtigkeit, bildet eine mechanische
Schutzbarriere gegen äussere Einflüsse und absorbiert das Wundsekret. Er sollte dem Aspekt der Wunde entsprechend
gewählt werden.
Für kleine oberflächliche, sowohl trockene als auch nässende Wunden kann z.B. ein Hydrokolloidgel vom Typ Flamigel®
verwendet werden. Das Produkt befeuchtet die Wunde, wenn sie trocken ist und absorbiert überschüssige Flüssigkeit, wenn sie
nässt.
Eine grosse, offene Wunde sollte einem Arzt gezeigt werden.
Welche Risiken und Komplikationen können im Zusammenhang mit einer Wunde auftreten?
Einige Wunden bergen ernsthafte Risiken und erfordern sofortige medizinische Hilfe. Dies gilt insbesondere für offene, tiefe und
ausgedehnte Wunden, die z.B. stark oder pulsierend bluten und eine Verletzungsgefahr für Sehnen, Nerven, Blutgefässe oder
Organe darstellen, sowie auch für Bisswunden durch Tiere oder auch durch Menschen.
Eine Wunde kann sich auch verschlimmern und es können bestimmte Komplikationen auftreten, z.B.
- Infektion der Haut;
- Absterben des Gewebes;
- verzögerte Heilung;
- Narbenbildung;
- Tetanusrisiko, insbesondere bei nicht rechtzeitig erfolgter Impfung.