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Ihr Präsident, Roberto Fico, habe sich zuvor mit der Senatspräsidentin Maria Casellati verständigt. In Italien wählen die Abgeordneten, Senatoren und Vertreter der 20 Regionen den Staatspräsidenten. Für einen Sieg ist in den ersten drei Wahlgängen eine Zwei-Drittel-Mehrheit notwendig. Im Vierten reicht die absolute Mehrheit.
Die Wahl eines Nachfolgers des Amtsinhabers Sergio Mattarella wird mit Spannung erwartet. Bislang stand dafür noch niemand sicher fest. Seit Wochen spekulieren Medien über eine Kandidatur des amtierenden Ministerpräsidenten Mario Draghi. Andere würden gerne eine Frau im Amt des Staatsoberhauptes sehen. Im rechten Lager wird Silvio Berlusconi immer wieder als Kandidat ins Spiel gebracht.
Der Staatspräsident hat in Italien besonders in Krisenzeiten eine wichtige Rolle. Er kann unter anderem die Parlamentskammern auflösen und Minister ernennen. Mattarellas Amtszeit endet in Februar nach sieben Jahren.