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Daten und Worte zu Akteuren des FC St. Gallen.
23. Januar bis 20. März 1997 im FCSG. -- Ohne Pflichtspiel-Einsatz für die Espen.
Jens Wahl wechselte vom Chemnitzer FC aufs Espenmoos. -- Ihm blieb auf dem Espenmoos kein Glück bescheiden, Trainer Roger Hegi soll sich in den Qualitäten des Abwehrspielers verschätzt haben. -- Wahl wurde bis Saisonende dem FC Winterthur in die NLB ausgeliehen. -- Im Sommer wechselte Wahl dann zur SG Dynamo Dresden, für die er noch bis 2000 in der Regionalliga Nordost spielte (dritthöchste Liga).
Wahl begann als Junior bei der TSG Bau Rostock und wechselte noch als Nachwuchsspieler zum FC Hansa Rostock. -- Nachdem Hansa 1986 in die "Liga" (in der DDR die zweithöchste Spielklasse) absteigen musste, wurde er Stammspieler und schaffte den sofortigen Wiederausteig in die Oberliga. -- 1991 wurde Wahl mit Hansa Meister - es war der letzte Titel im DDR-Fussball. Zudem wurde er Cupsieger und war im letzten Final des "FDGB-Pokals" einziger Torschütze. -- Wahl war auch in der Bundesliga des nun vereinigten Deutschlands Stammspieler (bestritt sämtliche 34 Matches), stieg jedoch wieder ab und bestritt für die Rostocker noch eine Saison in der 2. Bundesliga. -- Von 1993 bis 1996 beim Chemnitzer FC, der 1995 aus der 2. Bundesliga abstieg. -- Jens Wahl bestritt 1989 ein Länderspiel für die DDR.
13.01.2014
1. Juli 2011 bis 30. Juni 2012 im FCSG. -- Ohne Einsätze im Fanionteam der Espen.
Timon Waldvogel wurde nach dem Abstieg als dritter Goalie verpflichtet und kam vom FC Wil. -- Für den FC Wil spielte Waldvogel bereits als Junior und konnte am Ende seiner ersten Saison in der NLB am 21. Mai 2011 im vorletzten Spiel beim 3:1-Sieg in Kriens Stammgoalie Davide Taini erstmals ersetzen. -- Im Sommer 2012 dem FC Wil ausgeliehen und später übernommen. -- in der ersten Saison erkämpfte sich Waldvogel vorübergehend den Platz im Team, ab dem Sommer 2013 war er wieder auf der Bank. -- Nach insgesamt 26 Challenge-League-Matches wechselte Waldvogel im Sommer 2014 zum FC Tuggen in die Promotion League.
ergänzt 11.07.2014
11. August 2000 bis 30. Juni 2002 im FCSG. -- 18 (16 NLA/2 Cup) Spiele und 2 NLA-Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 12. August 2000 bei der 1:2-Niederlage in Neuenburg gegen Xamax.
Marco Walker kam von Tennis Borussia Berlin aufs Espenmoos. -- Bei "TeBe" spielte er zuvor zwei Saisons in der 2. Bundesliga. -- Walker verliess Berlin, nachdem sein Klub wegen finanzieller Probleme in die Regionalliga zwangsrelegiert wurde. -- Die Abwicklung des Transfers verzögerte sich um einige Wochen. -- Als ehemaliger Nationalspieler war der Solothurner Hoffnungsträger auch für den Europacup. -- Doch Verletzungen stoppten Walker. Nach einer Diskushernie konnte er von September 2000 bis März 2001 keinen Match bestreiten. -- Nach zwei NLA-Spielen fiel er erneut aus und kehrte erst im Spätherbst zurück. -- Mit seinen beiden Toren in der Schlussphase der Saison 2001/2002 gegen Sion und die Grasshoppers trug Walker massgeblich zur UI-Cup-Qualifikation bei. -- Dennoch wurde sein Vertrag nicht verlängert.
Marco Walker ging zum FC Aarau, für den er 23 NLA-Spiele bestritt. -- Im August 2003 vom FSV Mainz 05 verpflichtet, bei dem er nochmals eine Saison in der 2. Bundesliga, in der zweiten Saison aber nur noch in der 2. Mannschaft (Regionalliga) spielte. -- 2005 beendete Walker seine lange Profilaufbahn, spielte noch mit dem BSC Old Boys Basel in der 2. Liga und begann als Nachwuchstrainer im FC Basel, für den er von 1992 - 1996 89 Meisterschaftsspiele bestritt. -- Walker wurde im Januar 2009 unter Christian Gross Assistenztrainer der 1. Mannschaft und blieb auch unter Gross' Nachfolger im Trainerstab des FCB-Fanionteams.
Walker spielte in der Saison 1988/89 im FC Grenchen erstmals in der NLB. -- 1990 für zwei Saisons im FC Lugano (42 NLA-Spiele, 1992 Cupfinalist). -- Nach vier Jahren in FC Basel 1996 der Wechsel zum TSV 1860 München (53 Bundesliga-Spiele/5 Tore). -- Ab 1998 zwei Jahre bei Tennis Borussia Berlin (55 Spiele in der 2. Bundesliga/5 Tore).
Marco Walker bestritt 10 Länderspiele. -- Nati-Debüt beim EM-Qualifikationsspiel gegen die Türkei am 26. April 1995 (1:2-Niederlage). -- Der 3 Jahre ältere Bruder Philippe Walker war Goalie, brachte es auf 15 Länderspiele, war zwischen 1989 und 97 die Nummer 1 des FC Lugano.
Erster Junioren-Klub war der FC Bellach. Ab 1983 bei Solothurn, Grenchen, erneut Solothurn und Bettlach, ehe er 1988 in Grenchen ins NLB-Kader kam.
ergänzt 23.07.2013
Juli 1993 bis Juni 1996 im FCSG. -- 81 (59 NLA/15 NLB/7 Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 18. August 1993 beim 6:1-Auswärtssieg in Schaffhausen.
Markus Wanner war der erste Transfer des FCSG nach dem Abstieg 1993. Der Verteidiger kam vom FC Winterthur, verpasste die ersten drei Saisonspiele, eroberte sich dann aber schnell einen Stammplatz und feierte in der ersten Saison die Rückkehr in die NLA. -- Im Herbst 1994 zwei EM-Qualifikationsspiele mit der U21-Nati. -- Zu Beginn der Saison 1995/1996 durch einen Leistenbruch und fällige Operation gestoppt, kehrte Wanner erst kurz vor der Winterpause zurück.
Im Mai 1996, nach dem Amtsantritt von Trainer Roger Hegi keine Vertragsofferte mehr erhalten, kehrte Wanner zurück zum FC Winterthur, mit dem er 1998 in die 1. Liga abstieg und ein Jahr später in die NLB zurückkehrte. -- Im November 2002 im FC Winterthur als Sportlicher Leiter in den Vorstand gewählt. -- Im April, inzwischen spielte Wanner in der Nachwuchs-Mannschaft des FC Zürich, für das Winterthurer Fanionteam reaktiviert. -- Sechs Wochen später trat er mit zwei weiteren Mitgliedern aus dem Vorstand aus, da sie mit der Trainerverpflichtung des Präsidenten nicht einverstanden waren.
Markus Wanner übernahm als Trainer den FC Seuzach, mit dem er 2010 die Promotion in die 2. Liga interregional schaffte und 2014 gar in die 1. Liga aufstieg. -- Erster Juniorenclub war der SC Veltheim.
aktualisiert 11.06.2014
6. bis 28. April 2005 und 8. bis 29. Oktober 2007 interimistisch Trainer des FCSG. -- Für 5 (4 NLA/1 Cup) Spiele an der Seitenlinie verantwortlich. -- Erstes Pflichtspiel als Trainer des FCSG-Fanionteams am 14. April 2005 beim 2:0-Auswärtssieg gegen den FC Zürich.
René Weiler war ab 1. Januar 2005 Sportchef des FC St. Gallen und ab Juli 2006 zudem gemeinsam mit Giorgio Contini Trainer der U21 des FCSG in der 1. Liga.
Die beiden Einsätze als Interims-Trainer in der Super League erlebte Weiler sehr unterschiedlich. -- Als Heinz Peischl nach der 0:4-Niederlage gegen die Grasshoppers noch im Hardturm-Stadion sein Amt zur Verfügung stellte, war bereits klar, dass der FCSG zur neuen Saison einen neuen Trainer suchen würde. -- Peischls Abschied überraschte zwar, doch hatte der FCSG bereits keine Abstiegssorgen mehr. -- Weiler begab sich mit dem Verwaltungsrat vorzeitig auf Trainersuche und leitete die Trainings gemeinsam mit Werner Zünd, der die Rolle des Cheftrainers nicht wollte. -- Nach dem gewonnenen Spiel im Letzigrund und dem 2:2 gegen die Young Boys gab es bereits Stimmen, die davor warnten, dass Weiler besser nicht zu erfolgreich sein sollte, um es dem neuen Trainer nicht zu schwer zu machen. -- Einen Tag nachdem klar war, dass Ralf Loose Peischls Nachfolger würde, löste Zünd den Sportchef doch ab. Weiler wollte sich wieder auf die Planung für die neue Saison konzentrieren.
Im Herbst 2007 geriet mit Trainer Rolf Fringer auch Sportchef Weiler in die Kritik. -- Nachdem die Klubführung dem Druck nachgab und Fringer freistellte, musste Weiler die Aufgaben des Sportchefs an den technischen Leiter Fredy Strasser abgeben und als Trainer einspringen. -- Anfänglich war wohl vorgesehen, dass Weiler danach wieder in seinen eigentlich Job zurückkehren könnte. -- Angeführt vom gewichtigen Sponsor Edgar Oehler wurde Stimmung gegen Weiler gemacht. Dass das Cupspiel gegen den Challenge-League-Klub FC Gossau verloren ging, war schon fast nebensächlich. Eine Woche später erreichte der FCSG in Luzern ein 1:1, doch die Aggressivität der Stimmung gegen Weiler steigerte sich weiter. -- Schliesslich wurde auch Weiler freigestellt und durch Krassimir Balakov ersetzt.
Als jüngster Sportchef - beim Amtsantritt war er erst 31-jährig - hatte René Weiler in weiten Teilen vorzügliche Arbeit geleistet, doch blieb ihm die Anerkennung in der Öffentlichkeit weitgehend versagt. -- In seinen ersten Wochen in St. Gallen holte er Davide Callà und Eric Hassli vom konkursiten Servette FC. Ein halbes Jahr später kamen mit Pascal Cerrone, Jiri Koubsky und Juan-Pablo Garat drei weitere Akteure von Bedeutung aufs Espenmoos.
Als Coup durfte im Sommer 2006 die Verpflichtung des Stürmers Francisco Aguirre gesehen werden, auch Marcos Gelabert und (vorerst) Franco Di Jorio wurden zum grossen Gewinn für die Mannschaft, zudem kam damals Daniel Lopar. -- Mit Jesus David Mendez hatte Weiler hingegen kein Glück: Erst gab es ein Hickhack mit dem bisherigen Verein, dann fühlte sich Mendez in der Ostschweiz nie wohl und zeigte nur sehr selten, dass er ein aussergewöhnlicher Fussballer hätte sein können. -- Im Sommer 2006 musste Weiler auch zwischen einem möglichen Abgang von WM-Teilnehmer Alex Tachie-Mensah und dessen Sturmpartner Hassli abwägen. Der Sportchef überzeugte den Ghanaer, zu bleiben, und konnte den Franzosen teuer verkaufen.
Ein Jahr später schlug kein Transfer mehr ein: Bernt Haas verletzte sich erneut, mit der Verpflichtung des Basler Talents Serdal Kül als linken Aussenverteidiger (für Cerrone) bewies Weiler Mut, holte dann für dieselbe Position mit Fernando aber doch noch einen Routinier. -- Dass er auch ein guter Trainer wäre, bewies Weiler mit der U21, die er gemeinsam mit Giorgio Contini führte; der Sportchef erhielt von den Espen-Nachwuchshoffnungen viel Lob.
Nach seiner Freistellung dauerte es bis März 2008, bis sich Weiler und der FCSG auf eine Vertragsauflösung einigten. -- Hannes W. Keller, der aus St. Gallen stammende Präsident des FC Winterthur, hatte ihm in seinem Stammklub eine Teilzeit-Anstellung im Nachwuchsbereich verschafft. -- Mitte April 2009 wurde Weiler bei den Grasshoppers Trainer der U16.
"Dank" GC Aufstieg mit Aarau
Schliesslich wurde er im Sommer 2009 vom FC Schaffhausen verpflichtet, wo er erstmals als Cheftrainer im Profibereich arbeitete. -- Weiler hielt den FC Schaffhausen in der Challenge League sicher auf Kurs. -- Als der FCS im Frühling 2011 eine Kooperation mit den Grasshoppers einging, fühlte sich Weiler brüskiert. Der Trainer, der auch Sportchef war, wurde über die Absichten nicht informiert.
Ein Angebot des FC Aarau kam für Weiler im richtigen Moment. -- Der Super-League-Absteiger wurde in der Challenge League ebenfalls zum Abstiegskandidaten. Weiler gelang es im Brügglifeld, das Steuer herumzureissen. -- In Schaffhausen ging es nach seinem Abgang hingegen bergab, die Mannschaft brach ein und stieg am Ende ab. -- Geschickte Transfers sowie die Förderung von jungen Spielern zeichneten Weiler auch in Aarau aus. In der Saison 2011/12 wurde der FCA hinter den Espen Zweiter, traf in der Barrage aber auf den übermächtigen FC Sion. -- Als Weiler im Januar 2013 Jiri Koubsky aufs Brügglifeld holte, war dies nach Juan-Pablo Garat und Davide Callà bereits der dritte Leistungsträger, den er einst auch in die Ostschweiz lotste. Mit ihnen schaffte Weiler im Sommer 2013 die Rückkehr in die Super League und dort ziemlich souverän den Klassenerhalt. Zudem fiel Weilers Mannschaft mit ihrer offensiver Einstellung positiv auf. -- In der Woche nach dem Meisterschaftsende wurde der Vertrag auf Wunsch des Trainers jedoch aufgelöst; Weiler sah wegen der finanzniellen Grenzen keine Perspektiven.
Respekt verschaffen in Nürnberg
Im November 2014 wurde Weiler vom 1. FC Nürnberg engagiert, bei dem er schon im Sommer nach dem Abstieg in die 2. Bundesliga einer Verpflichtung nahe stand. -- Statt um den Aufstieg zu spielen hatte der "Club" unter Vorgänger Valérien Ismaël nach 14 Runden nur 2 Punkte Polster auf einen Abstiegsplatz. Im ersten Spiel unter Weiler schlug Nürnberg Tabellenführer Ingolstadt 2:1, am Saisonende reichte es zum 9. Platz. -- Nach 3:6-Niederlage zum Auftakt in Freiburg lief es den Franken in der Saison 2015/16 deutlich besser als im Vorjahr. Mit der Serie von 18 Spielen ohne Niederlage zwischen Mitte Oktober und April schaffte es der 1. FC Nürnberg bis in die Barrage, scheiterte aber knapp an Eintracht Frankfurt (1:1 auswärts, 1:0-Sieg zuhause). -- Trotz verpasstem Aufstieg hatte sich Weiler viel Anerkennung erarbeitet - wollte aber doch nicht beim "Club" bleiben.
Meister in Belgien
Stattdessen unterschrieb er beim RSC Anderlecht. -- Der Rekordmeister blieb in den beiden Jahren zuvor ohne Titel. Weiler hatte keinen einfachen Einstieg, Anderlecht hatte zwischendurch ein längeres Tief durchstehen müssen. -- Am Ende aber hatten die "Mauves" wochenlang am meisten Schwung und gewannen nach zwei titellosen Jahren ihre 34. belgische Meisterschaft. Für René Weiler selbst war das der erste grosse Titel in der Karriere. -- Dazu wurde in der Europa League der Viertelfinal erreicht. Der spätere Sieger Manchester United benötigte im Rückspiel die Verlängerung, um Anderlecht auszuschalten.
Karriere als Spieler
René Weiler stieg beim FC Winterthur von den Junioren ins Fanionteam auf. Als U17-Nationalspieler hatte Weiler in der Saison 1990/91 seine ersten Einsätze in der NLB. -- Nach zwei Jahren als Stammspieler wechselte das Talent 1993 als 19-Jähriger zum Meister FC Aarau. -- Auch mit Aarau vermochte Weiler zu überzeugen, so dass er ein Jahr später von Servette abgeworben wurde. Für Weiler war es innert einem Jahr das zweite Mal, dass er in ein Meisterteam wechselte. -- In Genf setzte sich Weilers Aufstieg nahtlos fort, bis er Mitte Oktober 1994 durch einen Ermüdungsbruch erstmals gestoppt wurde. -- Das hinderte Roy Hodgson nicht daran, Weiler im Januar 1995 erstmals für ein Trainingscamp der Nati aufzubieten. -- Später, im Februar, erlitt der Mittelfeldspieler, der sich auch in der Abwehr wohl fühlte, in einem Vorbereitungsspiel einen Aussenbandriss im rechten Fuss. -- Im April musste er sich operieren lassen, erst im Juli 1995 gab Weiler sein Comeback in der NLA. -- Im Januar 1996 wurde er vom neuen Nati-Trainer Artur Jorge erneut für ein Camp aufgeboten. -- Im Mai stand Weiler mit Servette im Cupfinal (2:3-Niederlage gegen Sion), wechselte dann aber zum FC Zürich.
Beim FCZ schien Weiler weiter voranzukommen. Im Januar 1997 wurde der Winterthurer ein nächstes Mal für die Nationalmannschaft aufgeboten. Nati-Trainer war inzwischen Rolf Fringer, der ihn einst nach Aarau holte. -- Das Camp fand in Hongkong statt. Weiler wurde sowohl im offiziellen Länderspiel gegen Russland als auch im "Repräsentativspiel" gegen Hongkong eingewechselt. Gegen Hongkong erzielte er zudem das Tor zum 4:1-Schlussstand. -- Doch für Weiler, der zwischen 1993 und 1994 5 U21-Länderspiele bestritt, sollte es beim dem einzigen richtigen Länderspiel bleiben. -- Gut fünf Wochen später erlitt Weiler im Training einen Bänderriss. -- Nun fiel er bis Saisonende aus, musste nach Saisonbeginn im Juli 1997 erneut ein paar Wochen aussetzen und erlitt im September eine Knöchelverletzung, die ihn noch einmal lange ausser Gefecht setzte. -- Still verabschiedete sich Weiler im Sommer 1998 vom Profifussball und trat nach 112 NLA-Spielen zurück. -- Im August schloss er sich seinem in die 1. Liga abgestiegenen FC Winterthur an, hoffte mit geringerer Trainingsbelastung noch einmal einen Anlauf nehmen zu können. -- Winterthur schaffte 1999 die Rückkehr in die NLB, Weiler konnte noch einmal eine volle Saison spielen - und zog sich im Mai 2000 eine weitere Knieverletzung zu. -- Die letzten NLB-Spiele bestritt René Weiler in der Saison 2000/01, dann wurde er Sportchef, Geschäftsführer und Trainerassistent, später Trainer der U18 des FCW. Daneben hat Weiler in Winterthur ein Studium in Kommunikation, Journalismus und Medien absolviert.6. bis 28. April 2005 und 8. bis 29. Oktober 2007 interimistisch Trainer des FCSG. -- Für 5 (4 NLA/1 Cup) Spiele an der Seitenlinie verantwortlich. -- Erstes Pflichtspiel als Trainer des FCSG-Fanionteams am 14. April 2005 beim 2:0-Auswärtssieg gegen den FC Zürich.
Als Nachwuchsspieler und bis 30. Juni 1994 im FCSG. -- 4 (3 NLB/1 Intertoto-Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 21. Juni 1992 im Intertoto-Cup-Spiel in Göteborg gegen den BK Häcken (0:3-Niederlage).
Ralph Weissofner wurde als 18-jähriger Junior von Trainer Leen Loojen zum Intertoto-Cup nach Göteborg und ins anschliessende Trainingslager in Holland mitgenommen. -- Den eigentlichen Einstand in der 1. Mannschaft hatte der Steirer im Herbst 1993 nach dem Abstieg in die NLB. -- Obwohl aus dem FCSG-Nachwuchs kommend, musste Weissofner dem Ausländer-Kontingent angerechnet werden, weshalb ihm Radoslaw Gilewicz, Tamas Tiefenbach und Imre Fodor (und im Frühling auch noch Aziz Bouderbala) meist vorgezogen wurden. -- Sein Meisterschaftdebüt gab Weissofner am 30. Oktober 1993 auf dem Espenmoos im Derby gegen Gossau vor 4600 Zuschauern (1:0-Sieg) - in einem Spiel, in dem Gilewicz passen musste. -- Ein vor Saisonende erlittener Kreuzbandriss stoppten die Hoffnung auf eine Fortsetzung der Profilaufbahn vorzeitig.
Weissofner spielte später noch eine halbe Saison im FCSG-Nachwuchs, wechselte danach zum FC Herisau in die 1. Liga. -- Später auch beim FC St. Otmar (2. Liga), SC Brühl (Aufstieg in die damals neu geschaffene 2. Liga interregional) und FC Flawil, bis mit 29 Jahren Knieprobleme auch für das Ende der Karriere im Amateurfussball sorgten. -- Als Junior spielte Ralph Weissofner vor dem FCSG beim SK Sturm Graz mit den späteren vielfachen Nationalspielern Mario Haas und Markus Schopp zusammen.
korrigiert und ergänzt 06.08.2012
Oktober 2007 bis Sommer 2009 im FCSG. -- 47 (18 NLA/2 Barrage/24 NLB/3 Cup) Spiele und 4 (1 NLA/3 NLB) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 3. Februar 2008 beim 1:3 in Aarau.
Thomas Weller ist im Herbst 2007 ausserhalb der Transferperiode nach St. Gallen gekommen und absolvierte zwei Partien mit der U21, bevor er in der Winterpause einen Profi-Vertrag erhielt. -- Sein einziges NLA-Tor für die Espen war ein direkt verwandelter Corner zum 2:1-Auswärtssieg in Sion (der dem späteren FCSG-Goalie Germano Vailati den Platz bei Sion kostete). -- Weller kam von den Stuttgarter Kickers, für die er in der Rückrunde 2006/2007 11 Spiele in der Regionalliga bestritt, dann aber keinen Vertrag mehr erhielt.
2005-2007 spielte Weller zwei Saisons (37 NLA-Spiele) im FC Schaffhausen, zu dem er im Sommer 2009 zurück kehrte. -- Nach dem Abstieg des FCS im Sommer 2011 beim FC Wohlen, für den er in zwei Jahren 54 Spiele in der Challenge League bestritt. Im Sommer 2013 wollte er nicht in Wohlen verlängern, er habe es satt gehabt, vom Thurgau her zweimal täglich durch den Gubrist-Tunnel zu fahren. -- Ende Juli schloss er sich dem in Grenznähe beihameteten SC Pfullendorf aus der deutschen Regionalliga an. -- Ende Juli 2014 unterschrieb Thomas Weller kurz vor Saionstart beim SC Brühl (Promotion League). -- 2015 eine Liga tiefer zum FC Zürich United, mit dem er in der ersten Saison den Aufstieg in die Promotion League feierte. -- Nachdem United vom Präsidenten des Liga-Konkurrenten YF Juventus übernommen wurde (und die sportlichen Ambitionen damit wegfielen), schloss sich Weller dem FC Kosova Zürich in der 2. Liga interregional an.
Bis 2002 spielte Weller für 1860 München, 2002 - 2004 beim FC Winterthur und 2004/2005 beim FC Vaduz.
Vater Hanjo Weller spielte als Profi u.a. für Hannover 96, 1860 München, VfB Suttgart, den FC Zürich, Xamax, Young Fellows Zürich, Winterthur, war danach lange im Regionalfussball Spielertrainer, später in diversen Profiklubs in verschiedenen Funktionen, in Winterthur und Vaduz auch als interims-Trainer tätig.
30. August 2005 bis 30.06.2006 im FCSG -- 25 (23 NLA/2 Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 11. September 2005 in La Chaux-de-Fonds beim 1:0-Auswärtssieg gegen Neuchâtel Xamax.
Frank Wiblishauser kam vom 1. FC Nürnberg aufs Espenmoos. -- Der Mittelfeldspieler bot unter Trainer Ralf Loose solide Leistungen, konnte aber auch nicht verhindern dass sich der FCSG und Loose im Frühling 2006 trennten. -- Nach dem FCSG zum in die 2. Bundesliga aufgestiegenen TuS Koblenz, für den er bis zum Abstieg im Sommer 2010 60 Spiele in der zweithöchsten Liga bestritt.
Wiblishauers Juniorenvereine waren der FC Memmingen und der FC Bayern München, bei dem er es bis in die "Amateur"-Mannschaft brachte und vier Saisons in der Regionalliga spielte, es jedoch nicht ins Bundesliga-Team schaffte. -- Ab 2000 im 1. FC Nürnberg, mit dem er in der ersten Saison in die Bundesliga aufstieg, 2003 wieder ab- und sofort wieder aufstieg (32 Spiele in der Bundesliga, 44 in der 2. Bundesliga für den "Club"). -- Wiblishauser bestritt 9 U21-Länderspiele für Deutschland.
Nach Beendigung seiner Profikarriere entschied sich Wiblishauser, eine Ausbildung als Heilpraktiker zu starten - nicht zuletzt inspieriert durch selbst durchlittene Verletzungsgeschichten. -- Im FC Memmingen wurde er Juniorentrainer; ab 2015 stand er seinem Stammclub als Physiotherapeut der inzwischen in der Regionalliga spielenden 1. Mannschaft zur Verfügung. Zudem trainierte Wiblishauser inzwischen den Kreisligisten TV Bad Grönenbach.
1992 bis Juni 1996 sowie 1. Juli 1999 bis 30. Juni 2003 im FCSG. -- 211 (172 NLA/9 NLB/14 Cup/8 Europacup/4 UI-Cup sowie 4 Intertoto-Cup) Spiele und 4 (2 NLA/1 NLB/1 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 26. September 1992 bei der 2:3-Heimniederlage gegen Lausanne-Sports. -- Seit 2004 im Nachwuchsbereich des FCSG tätig.
Patrick Winkler, Schweizer Meister 2000, trat 1988 in die Nachwuchs-Abteilung des FCSG ein. -- Der Appenzeller musste Umwege nehmen, um auf dem Espenmoos zu voller Anerkennung zu gelangen, obwohl er es schon als 20-jähriger zum Stammspieler schaffte.
1996 wechselte er für ein Jahr zur SR Delémont (20 NLB-Spiele), danach spielte er zwei Spielzeiten mit dem FC Wil (55 NLB-Spiele).
Vom Bergholz holte ihn Marcel Koller zurück nach St. Gallen und baute den kampfstarken Athleten als bewährte Kraft in die Verteidigung der Meistermannschaft ein. -- Winkler mag nicht der filigrane Techniker gewesen sein, doch eines seiner seltenen Tore bleibt in Erinnerung. Am 21. März 1996 traf er im Cup-Achtelfinal gegen die favorisierten Grasshoppers aus rund 40 Metern zum 1:0 (der FCSG gewann 2:0). -- Am Ende der Abstiegsrunde 2003 gehörte er zu den zahlreichen Aussortierten des Trainers Heinz Peischl.
Winkler beendete seine Aktiven-Karriere 2004 im FC Wil, mit dem er mit dem Cupsieg nochmals einen Titel gewann. -- Der Einzug ins Endspiel gelang auf dem Espenmoos, Wil bezwang die Espen 2:1. -- Winkler zeigte trotz seines Wiler Triumphs im Halbfinal keine Häme gegenüber dem FCSG, eher schien er nach dem Spiel Bedauern für seine Espen zu haben.
Dem Ende der Aktiv-Karriere folgte nahtlos die Rückkehr in den FCSG. -- Patrick Winkler wurde Nachwuchs-Trainer. Im September 2008 übernahm er das Amt des Technischen Leiters Nachwuchs, nachdem Vorgänger Fredy Strasser zum Sportchef befördert wurde. -- Im Juli 2010 konnte Roger Zürcher als Nachfolger für Winkler geholt werden. "Paddy", der als Technischer Leiter die Arbeit auf dem Rasen misste, übernahm als Trainer die U18. -- Seit Juli 2011 Trainer der U21, am Saisonende im Frühling 2012 als eine von nur vier U21-Teams in die 1. Liga Promotion aufgestiegen, nachdem seine Equipe eine starke Rückrunde bestritt. -- Im Sommer 2013 übernahm Winkler im Tausch mit Armand Benneker, der den zweitältesten FCSG-Nachwuchs-Jahrgang seit 2011 führte, die U18.
Erster Junioren-Klub des Ausserrhoders war der FC Teufen. -- Winkler ist gelernter Kaminfeger.
aktualisiert 11.07.2013
1. Juli 2008 bis 30. Juni 2011 im FCSG. -- 71 (46 NLA/17 NLB/8 Cup) Spiele und 7 Tore (2 NLA/5 NLB) für die Espen. -- FCSG-Debüt am 26. Juli 2009 beim 2:0-Heimsieg gegen Concordia Basel.
Adrian Winter stand wie kein anderer als Protégé von Uli Forte: im FC Red Star holte ihn der Trainer von den Junioren in die 1. Mannschaft, später nach Wil in die NLB und schliesslich zu den Espen. -- Als "Rakete" auf dem rechten Flügel war er für die FCSG-Fans die grosse Entdeckung nach dem Abstieg. -- Winter hatte im Herbst 2008 oft die nötigen Impulse zur St. Galler Führung gegeben. -- Im Februar 2009 fiel er verletzt aus, kam im damaligen Frühling nur noch zu zwei Teileinsätzen. -- Monate später erst soll der Grund der Beschwerden, ein Ermüdungsbruch, festgestellt worden sein. -- Seine Verletzungsgeschichte sorgte zu einer Auseinandersetzung zwischen Trainer Forte und der Klubführung. -- Das Comeback im Fanionteam gab der Aussenläufer erst Ende November 2009. -- In der schwierigen Saison 2010/2011 entschied sich Adrian Winter bereits Mitte Januar gegen eine Vertragsverlängerung und unterschrieb im FC Luzern. -- Nach zwei Niederlagen zum Rückrundenstart strich ihn Forte aus dem Aufgebot. Auch wegen einer Verletzung kehrte Winter erst im April zurück und stieg am Ende mit dem FCSG ab.
In Luzern glückte dem Zürcher eine optimale erste Saison. Der FC Luzern startete mit der Eröffnung seines neuen Stadions durch, war im Herbst lange Leader, beendete die Saison als Zweiter (hinter dem FC Basel) und bestritt auch den Cupfinal (1:1 nach Verlängerung und 2:4-Niederlage im Penaltyschiessen gegen Basel). -- Winter erzielte 5 Meisterschaftstore und schoss sein Team beim 1:0-Auswärtssieg im Cup-Halbfinal gegen Sion in den Final. -- Im Mai 2012 erhielt Winter sein erstes Aufgebot für die Nationalmannschaft. Länderspiel-Debüt am 30. Mai 2012 in Luzern gegen Rumänien (0:1-Niederlage). -- Nach dem schwierigen Herbst 2014 - Luzern überwinterte als Letzter - sollte er bereits im Januar "abgeschoben" werden. Er erhielt noch einmal eine Chance und trug dazu bei, dass der FCL am Ende gar noch auf einen Europacup-Platz hoffen durfte. -- Im Sommer 2015 wurde sein Vertrag nicht verlängert. Winter wurde vom bundesliga-Aufsteiger Darmstadt 98 getestet, aber nicht übernommen. -- Schliesslich wechselte er Ende Juli zum Orlando City SC in die Major League Soccer (MLS) - dieser Transfer wurde am selben Tag bekannt gegeben wie derjenige Tranquillo Barnetta zum Ligakonkurrenten Philladelphia Union.
Ursprünglich als Junior im FC Thalwil, soll Winter auch die Möglichkeit offen gestanden haben, als Schwimmer Karriere zu machen.
Seit 1. Juli 2015 im FCSG. -- Bisher 46 (41 NLA/5 Cup) Spiele und 1 NLA-Tor für die Espen. -- FCSG-Debüt am 19. Juli 2015 beim 2:0-Heimsieg gegen Lugano.
Alain Wiss war der erste Transfer im Sommer 2015. -- Der Defensive Mittelfeldspieler kam vom FC Luzern, für den er seit 2002 zuerst im Nachwuchs spielte und als 16-Jähriger in der Super League debütierte. Ciriaco Sforza war der Trainer, der ihn am 29. Juli 2007 in einem Heimspiel gegen die Young Boys (2:2) nach 20 Minuten für den verletzten Stefan Bader einwechselte und fortan das Vertrauen schenkte. -- In seinem fünften Super-League-Spiel liess sich Wiss erstmals als Torschütze feiern - zum 1:1 gegen Sion erzielte der Youngster den Ausgleich.
Wiss blieb auch unter den Nachfolgern Sforzas, Roberto Morinini und Rolf Fringer, Stammkraft, auch im Abstiegskampf. Erst eine Achillessehnenverletzung stoppte ihn im Winter 2008. -- Wiss brachte es bis zu seinem Wechsel nach St. Gallen auf 201 Super-League-Einsätze. Zu Beginn der Amtszeit von Markus Babbel hatte Wiss seinen Platz verloren, kämpfte sich aber zurück und überzeugte auch den neuen Trainer. Babbel hätte Wiss gerne behalten. Fringer, inzwischen Sportchef, mochte aber Wiss nur einen Einjahres-Vertrag vorsetzen. -- Wiss entschied sich für einen Wechsel, liebeäugelte auch mit dem Schritt in die 2. Bundesliga - ehe er sich für den FCSG entschied.
Der damals noch zum Kader der U21-Nati zählende Alain Wiss wurde im Mai 2012 von Ottmar Hitzfeld erstmals in die Nationalmannschaft aufgeboten. -- Beim bemerkenswerten 5:3-Sieg gegen Deutschland in Basel kam Wiss am 26. Mai zu seinem Debüt, als er in der 89. Minute Granit Xhaka ersetzte. -- Als die Schweiz drei Tage später in "seiner" Swissporarena in Luzern Rumänien 0:1 unterlag, kam Wiss zu seinem zweiten Länderspiel, diesmal ersetzte er Xhaka eine Viertelstunde vor Schluss. -- Danach gehörte Alain Wiss zur Olympia-Mannschaft, bestritt das einzige Vorbereitungsspiel gegen Senegal. An den Olympischen Spielen wurde Wiss im zweiten und dritten Spiel gegen Südkorea in Coventry (1:2) und gegen Mexiko in Cardiff (0:1) eingewechselt. -- Alain Wiss bestritt 12 U21-Länderspiele.
Erster Junioren-Verein von Alain Wiss war der FC Littau.
22. Oktober - 31. Dezember 1994 im FCSG. -- 6 NLA-Spiele und 1 Tor für die Espen. -- FCSG-Debüt am 26. Oktober 1994 beim 1:1 auswärts gegen den FC Zürich.
Charles Wittl wurde vom Neuchâtel Xamax FC ausgeliehen, als Ersatz für Reto Gertschen, der schon seit der Sommerpause nach einem Kreuzbandriss fehlte. -- In seinem zweiten Match für die Espen Torschütze zum 2:0 beim 4:0-Heimsieg gegen Lausanne-Sports. -- Der Offensivspieler wurde mit der Option verpflichtet, bis Saisonende in St. Gallen zu bleiben, doch dann wurde an seiner Stelle Peter Knäbel geholt. -- So blieb der FCSG nur ein kurzes Intermezzo in der langen Karriere Wittls.
Als 12-Jähriger kam Wittl aus Ghana in die Schweiz. -- Als Junior des FC La Tour-de-Peilz schaffte er mit 16 den Sprung ins Fanionteam (2. Liga). -- 1989 in den Nachwuchs von Xamax gewechselt. -- NLA-Debüt am 1. März 1992 gegen die Young Boys. -- Nachwuchsspieler Wittl profitierte von zahlreichen Ausfällen in der Equipe von Uli Stielike und bestritt schon im ersten Halbjahr 14 NLA-Spiele. -- Auch wenn Wittl bis zu seinem Wechsel ins Espenmoos 64 NLA-Einsätze vorweisen konnte, gelang ihm der Durchbruch zum Stammspieler bei Xamax erst nach seiner Rückkehr aus der Ostschweiz.
Der Spielmacher verliess Neuenburg im Januar 1999 in sein "zweites Heimatland" zum SK Rapid Wien. Wittl hatte durch seinen Stiefvater auch die österreichische Staatsbürgerschaft. -- Nach 9 Bundesliga- und 2 Cup-Spielen für die Grün-Weissen aus Wien kehrte Wittl zu Xamax zurück. -- Im Mai 2000 unterschrieb Charles Wittl in China einen Eineinhalb-Jahres-Vertrag beim Shandong Luneng Tiashan FC (Jinan). -- Wittl kehrte jedoch bereits im Februar 2001 zurück zu Xamax. -- Im Sommer 2001 erhielt er in Neuenburg keinen neuen Vertrag und unterschrieb im August bei Lausanne-Sports, für das er 24 NLA-Matches bestritt. -- Im August 2002 unterschrieb Wittl ein letztes Mal bei Xamax, bis Jahresende.
Im Februar 2003 vom FC Aarau verpflichtet, für den er in eineinhalb Saisons 39 Mal in der NLA auflief. -- Im September 2004 vom FC La Chaux-de-Fonds engagiert, nach 318 NLA-Spielen (davon 249 für Xamax) war er nun erstmals in der NLB. -- Im ersten Match für die "Bergler" erzielte Wittl nach vier Minuten die Führung und leitete später das Tor zum 2:1-Endstand gegen YF Juventus Zürich ein; es war der erste Saisonsieg, seine neue Mannschaft fand mit ihm wieder auf Kurs. -- Trotzdem verliess Wittl in der Winterpause die Neuenburger und ging in die 1. Liga zum FC Biel. -- Die Seeländer wurden Gruppensieger, scheiterten aber schon in der 1. Aufstiegsrunde am FC Red Star (Zürich). -- Darauf kehrte Wittl im Sommer 2006 zurück nach Neuenburg und schloss sich dem FC Serrières an (ebenfalls 1. Liga). -- 2007 ein Abstecher zu Vully-Sport als Spielertrainer in der 2. Liga. -- 2008 übernahm Wittl das Trainer-Amt des in die 2. Liga interregional abgestiegenen FC Serrières. 2011 führte er die Grün-Weissen zurück in die 1. Liga.
04.08.2011
Seit 3. August 2016 im FCSG. -- Bisher 33 (30 NLA/3 Cup) Spiele und 2 NLA-Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 15. August 2016 beim 3:2-Auswärtssieg in der 1. Cup-Hautprunde in Basel gegen den FC Black Stars.
Andreas Wittwer war vor seinem Engagement in St. Gallen ein halbes Fussballer-Leben lang beim FC Thun. Am 25. Oktober 2008 und damit gut drei Wochen nach seinem 18. Geburtstag gab der damalige U21-Spieler der Berner Oberländer beim 2:0-Sieg in Nyon sein Debüt in der Challenge League. In der Rückrunde kam er zu weiteren 9 Spielen in der zweithöchsten Liga, im Sommer 2009 wurde er unter Murat Yakin ins Kader des Fanionteams geholt. Und feierte am Saisonende den Aufstieg in die Super League. -- Lange Zeit vorwiegend als Joker eingesetzt - teils auch in offensiven Rollen - wurde Wittwer ab Rückrunde 2012 zum Stammspieler. -- Zum Saisonende im Mai 2016 gab der FC Thun bekannt, den Vertrag mit Andreas Wittwer nicht zu verlängern. -- Der Verteidiger selbst soll sich indes auch geäussert haben, dass er eine Veränderung suche.
Wittwer bestritt für den FC Thun über 240 Pflichtspiele, darunter 22 im Europacup, 163 in der Super League und 31 in der Challenge League. -- Höhepunkt war das Erreichen der Gruppenphase in der Europa League im Sommer 2013, in der er inklusive Qualifikation sämtliche 12 Spiele bestritt.
Andreas Wittwer war Nachwuchsspieler des BSC Young Boys und wechselte 2007 in die U18 des FC Thun. -- Sein Vater Jürg Wittwer spielte zuerst beim FC Bern in der NLB und zwischen 1983 und 91 bei YB, wo er zu 239 NLA-Spielen kam.
1. Juli 2002 bis 30. Juni 2006 im FCSG. -- 106 (90 NLA/12 Cup/4 UI-Cup) Spiele und 5 NLA-Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 3. Juli 2002 bei der 0:3-Heimniederlage gegen den FC Zürich.
Stefan Wolf kam vom Servette FC ins Espenmoos. -- Der Inneverteidiger brachte die Erfahrung aus 12 Saisons Profifussball mit in die Ostschweiz. -- Wolfs erste Saison mit dem FCSG war vom Gang in die Abstiegsrunde, Trainerwechseln und schweren Niederlagen gekennzeichnet war. Er half mit, dass das Team nicht ganz unterging.
Die nächsten eineinhalb Jahre verliefen für den Luzerner entspannter. Er wurde zum Captain ernannt, und es schien, dass alleine seine Präsenz für das Team wertvoll war. -- Im April 2005 stoppte Wolf eine Knieverletzung. -- Dasselbe Spiel, das das letzte von Heinz Peischl als FCSG-Trainer war, sollte auch für Stefan Wolf der letzte Auftritt im Profifussball gewesen sein. -- In den darauf folgenden Wochen assistierte er Stefan Zünd, der vorübergehend Cheftrainer war. -- Im Herbst 2005 bestritt Wolf drei 1.-Liga-Partien mit der U21. Es folgten weitere Rückschläge, schliesslich erklärte Wolf Ende April 2006 seinen Rücktritt.
Stefan Wolf stammt aus dem Luzerner Hinterland und wechselte als Junior vom FC Algro (Altbüron-Grossdietwil) zuerst zum FC Langenthal. -- Ab 1990 im FC Luzern, für den er am 10. Oktober 1990 in Lausanne sein NLA-Debüt gab (3:3), als Mittelfeldspieler. -- Am Ende der Saison 1991/92 feierte Wolf seinen ersten Cupsieg, stieg aber mit dem Team für eine Saison in die NLB ab. -- 1997 erneut im Cupfinal gegen Sion. Wolf trug in seinem letzten Einsatz für den FCL zwei Treffer zum 3:3 bei, verwandelte auch den ersten Ball im Penaltyschiessen (es war der erste Cupfinal, der mit Penaltyschiessen entschieden wurde). Trotzdem gewannen die Walliser, die auch sein neuer Klub sein sollten.
Nach einer Saison mit dem FC Sion (33 NLA-Spiele) spielte Wolf ab 1998/99 für Servette. -- Mit den Genfern in der ersten Saison Meister. -- 2001 zum zweiten Mal Cupsieger (3:0 gegen Yverdon; im Halbfinal die Espen 1:0 geschlagen).
Insgesamt 423 NLA-Spiele. -- 14 Länderspiele zwischen 1995 und 1999. -- Länderspiel-Debüt am 15. November 1995 unter Roy Hodgson im Londoner Wembley-Stadion. Die Schweiz unterlag dem EM-Gastgeber von 1996, England, 1:3. -- Wolf verpasste die EM 1996 wegen einer Verletzung. -- Heute ist Wolf mit eigener Firma (Wolfassist) als Sportmanager tätigt. Einerseits betreut er Internet-Auftritte von Sportlern. Andernseits gründete er das "Next Generation Team", in dem junge Sportler betreut werden. "Nachhaltig", wie Wolf sagt und Wert darauf legt, nicht in der Spielervermittlung tätig zu sein.
23.01.2010
27. Februar 2013 bis 30. Juni 2014 beim FCSG. -- 53 (43 NLA/6 Europacup/4 Cup) Spiele und 6 NLA-Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 9. März 2013 beim 1:3 auswärts gegen die Grasshoppers.
Sébastien Wüthrich wurde mit einer Vertragsdauer von eineinhalb Jahren vom FC Sion ausgeliehen. -- Im Gegenzug wechselte Alberto Regazzoni nach Sitten. -- Wüthrich selbst wollte in die Deutschschweiz, um sich persönlich weiterzuentwickeln. -- Er hatte einen starken Einstand in St. Gallen und half mit, die gute Ausgangslage auf dem Weg zum Europacup-Platz zu festigen. Er war Torschütze in drei siegreichen Spielen hintereinander. Endlich erzielten die Espen wiederholt Tore nach Cornern - die von Wüthrich getreten wurden. -- Zur neuen Saison wurde er in der Rolle der neuen Nummer 10 als Nachfolger von Ezequiel Scarione gesehen. In dieser Rolle überzeugte er jedoch nicht, bald zeigte sich, dass Wüthrich mehr Wirkung erzielt, wenn er über die Flanken kommt. -- Nach einer Durstrecke, in der er sich öfter mit der Jokerrolle begnügen musste, kam er im Spätherbst wieder besser auf Touren, hatte etwa beim zähen Spiel in Lausanne das Skore eröffnet und den Penalty zum 2:0 herausgeholt, gab die Vorlage zum Siegtreffer im Europacup-Heimspiel gegen Swansea. -- Im Sommer 2014 kehrte er zurück zum FC Sion, eine Übernahme oder Verlängerung des Leihvertrages scheiterte.
Glück brachte ihm die Rückkehr ins Wallis vorerst nicht. In der Vorbereitung zog sich Wüthrich eine Verletzung zu. Erst Ende August im Cupspiel in La Chaux-de-Fonds kam er zu seinem ersten Einsatz - und erzielte den 2:1-Führungstreffer. Nur zu 7 Meisterschafts- und einem weiteren Cupspiel sollte er bis zur Winterpause kommen, ein einziges Mal stand der Neuenburger in der Startformation. -- Umso erfreulicher für Wüthrich, dass er Ende Januar 2015 vom Montpellier Hérault SC abgeworben wurde. Deren Trainer Rolland Courbis war 2012 kurze Zeit in Sion und behielt den Offensivspieler im Auge. Courbis wollte Wüthrich schon nach Ende des Leihvertrages in St. Gallen verpflichten. -- Dann aber war Courbis bald wieder weg, für Wüthrich wurde es nun auch in Montpellier schwer, meist musste er mit den Reserven spielen. In der Ligue 1 kam der Neuenburger nur zu zwei Teilensätzen. -- Nachdem Montpellier im Januar erst vage darüber nachdachte, ihn auszuleihen, klappte es im Sommer 2016 mit einem Transfer zurück in die Schweiz: Sébastien Wüthrich unterschrieb beim FC Aarau für zwei Jahre. -- Wüthrich erzielte in 27 Spielen 7 Tore, aber Aarau war von Zürich wie die weitere Konkurrenz früh abgehängt im Aufstiegskampf. -- Im Sommer 2017 löste er den Vertrag auf und wechselte zum Servette FC.
27/7
Der Neuenburger durchlief seine ganze Juniorenzeit beim Neuchâtel Xamax FC und gab am 4. November 2007 sein Debüt in der Super League - gegen den FC St. Gallen (1:1). Ab der Saison 2008/09 war der Mittelfeldspieler, der bevorzugt auf der linken Flanke spielt, Stammspieler. -- 103 NLA-Spiele (10 Tore) hatte Wüthrich für Xamax bestritten, als Xamax im Januar 2012 unter Präsident Bulat Tschagajew auf den Konkurs zusteuerte und die Lizenz entzogen wurde. Gemeinsam mit Vullnet Basha wurde Wüthrich vom FC Sion übernommen. -- Für die Walliser hatte Wüthrich in den zwei Halbsaisons weitere 27 NLA-Spiele bestritten und 2 Tore erzielt - das zweite im Herbst 2012 beim 3:0-Auswärtssieg in St. Gallen.
Sébastien Wüthrich war Nachwuchs-Internationaler. Zwischen 2009 und 2012 bestritt er 9 U21-Länderspiele. Davor erreichte er mit der U19 die EM-Endrunde 2009 in der Ukraine. Der Neuenburger besorgte im entscheidenden Qualifikationsspiel das Führungstor beim 1:1 gegen Belgien und erzielte im ersten Endrundenspiel gegen England den Ausgleichstreffer zum 1:1.
5. Juli 2004 bis 30. Juni 2006 im FCSG. -- 10 (8 NLA/2 Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 30. Oktober 2004 in La Chaux-de-Fonds bei der 0:3-Auswärtsniederlage gegen Xamax.
Gabriel Wüthrich kam vom NLB-Klub SR Delémont und wurde als Nachfolger von Flavio Agosti als Ersatzgoalie hinter Stefano Razzetti verpflichtet.
Im Sommer 2006 nutzte der Romand die Chance, in Vaduz die Nummer 1 zu werden (und im UEFA-Cup zu spielen, in dem die Liechtensteiner mit ihm beinahe den FC Basel zu Fall brachten). -- In der zweiten Saison, als Vaduz am Ende den Aufstieg schaffte, war Wüthrich nur noch Ersatz, nachdem der FCV aus Basel Yann Sommer übernahm. -- Ende Januar 2009 Transfer zum FC Carl Zeiss Jena (3. Bundesliga). Dorthin hatte zuvor schon sein Vaduzer Goalietrainer Stephan Lehmann gewechselt. -- Im Sommer 2009 zum FC Lugano, wo Wüthrich erneut nur die Rolle als Ersatzgoalie blieb. -- Im Sommer 2010 als Nummer 2 vom FC Luzern verpflichtet - wo Wüthrich anfangs erneut von Lehmann trainiert wurde. -- Bei den Zentralschweizern beendete der Romand im Sommer 2014 als Nummer 3 seine Karriere. Für Luzern hatte er 8 Pflichtspieleinsätze (davon 7 im Cup). -- Wüthrich wurde Goalietrainer im Nachwuchs des FCL.
Junioren-Klubs von Gabriel Wüthrich waren der FC Echallens, FC Azzurri Biel und ab 1994 der FC Biel. Für die Seeländer debütierte er in der Saison 1999/2000 im Fanionteam in der 1. Liga. -- Im Sommer 2000 vom Neuchâtel Xamax FC verpflichtet, für den er in der ersten Saison zu 4 NLA-Einsätzen kam. -- 2003 zur SR Delémont (17 NLB-Spiele).
aktualisiert 3. Juni 2014
1. Juli 1990 bis 30. Juni 1993 im FCSG. -- 116 (98 NLA/6 Cup/12 Intertoto-Cup) Spiele und 15 (12 NLA/1 Cup/2 Intertoto-Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 1. Juli 1990 im Intertoto-Cup beim 2:1-Sieg gegen den FC Tirol Innsbruck in Schaan.
Thomas Wyss kam als Double-Gewinner von den Grasshoppers und als Schweizer Starspieler aufs Espenmoos. -- Der offensive Mittelfeldspieler hatte sich bei den Zürchern im Frühling in einem Interview unbeliebt gemacht, dennoch wunderte es im Rückblick, dass ihn GC in die Ostschweiz abgab. Im Gegenzug gab es allerdings mit Harald Gämperle als GC-Wunschtransfer auch einen umgekehrten Wechsel.
Thomas Wyss war einer der technisch besten Schweizer Fussballer seiner Zeit. -- Als im August der Abgang von Ivan Zamorano feststand, war für Trainer Kurt Jara klar, dass Wyss nebst Hugo Rubio zum wichtigsten Spieler seiner Mannschaft würde. -- Der Luzerner konnte die Erwartungen erfüllen, auch wenn in seiner ersten St. Galler Saison die Finalrunden-Qualifikation knapp verpasst wurde. -- Dies holten die Espen ein Jahr später trotz missratenem Saisonstart recht souverän nach. -- Wyss als Dirigent mit der Gabe für "Zuckerpässe" und herrliche Freistösse hatte wesentlichen Anteil an der Steigerung des FCSG.
Nach der Absetzung von Trainer Heinz Bigler folgte jedoch ein Einbruch, in der dritten Saison musste er mit den Espen wieder in die Auf-/Abstiegsrunde. -- Noch Anfang September 1992 wurde Thomas Wyss von Roy Hodgson zum WM-Qualifikationsspiel gegen Schottland aufgeboten, kam allerdings nicht zum Einsatz. -- Rund vier Jahre zuvor, am 5. Juni 1988 gegen Spanien in Basel (1:1), hatte Wyss bereits ein erstes Länderspiel bestritten.
Wyss lief es im Frühling 1993 mindestens so schlecht wie dem übrigen Team. In zwei Heimspielen verschoss er in der Schlussphase einen Foulpenalty: beim 0:1 gegen Kriens wie beim 2:3 gegen Schaffhausen. -- Der sonst als sicherer Elfmeterschütze bekannte Wyss war allerdings nicht der Einzige, insgesamt wurden auf dem Weg in die NLB fünf Penaltys verschossen. -- Am Ende blieben von Wyss die Tränen der Enttäuschung in Erinnerung, die er auch vor der laufenden TV-Kamera nicht unterdrücken konnte, nachdem der FCSG auf der Winterthurer Schützenwiese den Abstieg nicht mehr verhindern konnte. -- Am Tag danach hiess es, dass der FCSG mit neuem Trainer und um Thomas Wyss (und Urs Fischer, der auch blieb) ein neues Team aufbauen wolle.
Doch Thomas Wyss war nicht zu halten, auch aus wirtschftlichen Zwängen. -- Er ging zurück zum FC Aarau, für den er bereits von 1986 bis Dezember 1989 zweieinhalb Saisons spielte. -- Es war für Wyss ein Wechsel vom Absteiger zum neuen Meister. -- Deren Trainer Rolf Fringer nannte Thomas Wyss schon zuvor seinen Wunschspieler für die neue Saison. -- Wyss bestritt mit Aarau die Qualifikation zur Champions League, wo sein Team nur knapp (0:0 und 0:1) am späteren Gewinner AC Milan scheiterte. -- In der Meisterschaft lief es nicht ganz so rund wie in der Aarauer Meistersaison. Thomas Wyss jedoch wurde im November 1993 wieder in ein Vorbereitungscamp der Nati aufgeboten. Für das entscheidende WM-Qualifikationsspiel gegen Estland fehlte Wyss zwar noch, doch nahm ihn Roy Hodgson für die Vorbereitungsspiele im Januar nach Nordamerika mit und setzte ihn auch ein. -- Schliesslich stand der Mittelfeldspieler im WM-Kader und kam beim Schweizer Startspiel gegen Gastgeber USA (1:1) in Pontiac auch zu einem Einsatz: in der 77. Minute wurde Wyss für Ciriaco Sforza eingewechselt. -- Erst zwischen 1999 und 2000 kam Wyss zu weiteren Länderspielen, er wurde immerhin 11-facher Internationaler. -- Zuvor zwischen 1987 und 1988 13 U21-Länderspiele.
Schon Anfang Mai 1994 wurde bekannt, dass Thomas Wyss zum FC Luzern wechseln würde. -- Beim FCL spielte er bereits als Junior und gab am 29. April 1984 sein NLA-Debüt (in Wettingen, 0:1-Niederlage). -- Nachdem er bis zum Sommer 1986 nur zu insgesamt 5 NLA-Einsätzen kam, wechselte er ein erstes Mal zum FC Aarau, wo ihm prompt der Durchbruch gelang. -- Im Januar 1989 wechselte Wyss im Tausch mit Sforza zu den Grasshoppers. Mit GC wurde er im Mai 1989 Cupsieger (2:1-Sieg im Final gegen ... Aarau) sowie Meister und Cupsieger 1990. Zum Abschied von den "Hoppers" erzielte Thomas Wyss im Cupfinal gegen Xamax das Führungstor (Endstand 2:1).
Mit dem FC Luzern bestritt Thomas Wyss 1997 einen weiteren Cupfinal, gegen Sion, und nach einem 3:3 nach Verlängerung war es der erste in der Geschichte, der im Penaltyschiessen entschieden wurde. Wyss verwandelte seinen "Elfer", sein FCL verlor trotzdem. -- Thomas Wyss wurde im FCL Captain, sein Team spielte einige gute Saisons. -- 1999 aber kam es zur einer grossen Finanzkrise, der FCL wurde im letzten Moment gerettet. -- Im Sommer 2001 beendete er die Spielerkarriere, wurde Assistenztrainer, liess sich aber nach der Entlassung des Cheftrainers Ryszard Komornicki reaktivieren. -- Im Herbst 2001, Luzerns Gang in die Abstiegsrunde stand früh fest, sah es finanziell erneut ausweglos aus. -- Wyss wechselte schliesslich im Januar 2002 zum Erstligisten FC Grenchen, bei dem er Spielertrainer wurde. -- Sein letztes von 484 NLA-Spielen bestritt Thomas Wyss am 17. November 2001 im Espenmoos (1:1). -- Ab Sommer 2003 für zwei Saisons Trainer von Zug 94 (ebenfalls 1. Liga). -- Ab Juli 2005 schliesslich in der Challenge League beim FC Baden. -- Bereits im September wurde er dort entlassen, nach einer Niederlage gegen... den FC Luzern. -- Im Januar 2006 wieder im FC Luzern, nun als Trainer der U21 (1. Liga). -- 2007 Rücktritt wegen eines Ausland-Aufenthalts, ab Sommer 2008 für eine Saison Trainer des SC Cham (1. Liga). -- Ab Sommer 2013 erneut im FC Luzern, nun als Assistent von Cheftrainer Carlos Bernegger.
Erster Junioren-Klub war der FC Littau, zu dessen Gründungsmitgliedern sein Vater Hans gehörte.
aktualisiert 17 Juni 2013