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Die Schweizer Handballer erleiden in der EM-Qualifikation einen herben Dämpfer. Zwei Tage nach der erwarteten Niederlage in Dänemark verlieren sie auch das Heimspiel gegen Nordmazedonien (23:25).
In der 44. Minute hatte es in Schaffhausen noch gut ausgesehen für die Schweizer. Nach drei Toren in Serie führten sie 18:15, nachdem sie acht der ersten zehn Angriffe nach der Pause erfolgreich gestaltet hatten. Dann aber erfolgte ein Einbruch und die Schweizer gerieten 20:23 (57.) in Rückstand, worauf sie zu keiner Reaktion mehr fähig waren.
Die erste Halbzeit hatte 10:10 geendet. Es dauerte bis zur 29. Minute, ehe die Schweizer mit 10:9 erstmals in Führung gingen. Die Einheimischen überzeugten in der Defensive, der Angriff funktionierte jedoch nicht wie gewünscht. So verzeichnete die SHV-Auswahl in den ersten 30 Minuten nicht weniger als 14 Fehlwürfe, dazu kamen vier technische Fehler.
In der zweiten Halbzeit lief es in der Offensive zwar insgesamt besser, die schwache Phase kostete aber ein besseres Ergebnis. Damit wird es nun sehr schwierig, einen der ersten zwei Plätze in der Gruppe 7 zu erreichen, welche die direkte Qualifikation für die EM-Endrunde 2022 in Ungarn und der Slowakei bedeuten.
Der nächste Termin für die Schweizer Nationalmannschaft wäre der Yellow-Cup in Winterthur Anfang Januar. Das Traditionsturnier dürfte jedoch aufgrund der Coronavirus-Pandemie kaum durchgeführt werden. In der EM-Qualifikation geht es im März weiter, dann treffen die Schweizer zweimal auf Finnland, den krassen Aussenseiter der Gruppe. Alles andere als vier Punkte wären eine Enttäuschung.
SDA