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„Die Bevölkerung sollte ein Zeichen setzen“
Gefäss:
Wegen der Atomkatastrophe in Japan will die SP die Vorlage zur Förderung erneuerbarer Energien früher als geplant einreichen. Die Partei versucht, die Gunst der Stunde zu nutzen, um die letzten Unterschriften für ihre Cleantech-Initiative rasch zu sammeln.
Statt wie vorgesehen im Mai oder Juni wolle die SP die Initiative schon „in den kommenden Wochen“ einreichen, erklärte SP-Präsident Christian Levrat gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Zurzeit habe die Partei 92'000 der 100'000 benötigten Unterschriften gesammelt, sagte Levrat im "Blick". Es würden noch rund 30'000 Unterschriften gesammelt. Er habe Mails an die SP- Mitglieder versandt und sie aufgefordert, die Unterschriftensammlung zu beschleunigen: „Die Bevölkerung sollte ein Zeichen setzen.“ – Am 16.September läuft die Sammelfrist ab. Die Vorlage „Neue Arbeitsplätze dank erneuerbaren Energien“ verlangt, dass bis 2030 die Hälfte des Energiebedarfs in der Schweiz mit erneuerbaren Energieträgern gedeckt wird. Die öffentliche Hand soll diese Energieträger fördern. Zudem fordert die Initiative strengere Vorschriften für den Energieverbrauch von Anlagen und Fahrzeugen.
Auch die Grünen haben im Wahljahr mit „Grüne Wirtschaft“ eine Initiative zur Energiefrage lanciert: Mit ihr soll der Ressourcenverbrauch der Schweizer Wirtschaft drastisch gesenkt werden. - Die Partei startete die Unterschriftensammlung am vergangenen Donnerstag. (mai/sda)