Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03405.jsonl.gz/2067

Autonomes Fahren
Der schwedische Lkw-Bauer Volvo verbündet sich mit dem US-Chipproduzenten NVidia, um selbstständig fahrende Lastkraftwagen auf die Strasse zu bringen. Die langfristig angelegte Partnerschaft ziele auf den Einsatz künstlicher Intelligenz zur Entwicklung eines flexiblen, autonomen Fahrsystems, teilten die beiden Firmen mit. Dieses System solle sicheres autonomes Fahren auf öffentlichen Strassen und Autobahnen ermöglichen. Die Arbeit daran beginne sofort mit Mitarbeitern beider Konzerne sowohl im schwedischen Göteborg als auch in Santa Clara in Kalifornien.
Auf den Grachten, den Wasserwegen in der niederländischen Metropole Amsterdam, sollen künftig autonom fahrende Boote, sogenannte "Roboats", verkehren, die mannigfaltige Aufgaben erfüllen. Dazu gehören nachts Müll zu sammeln und tagsüber Menschen sowie Waren zu transportieren. Die Boote entwickeln Forscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT).
Der US-amerikanische Autohersteller General Motors hat für seine Roboterwagenfirma Cruise erneut eine Milliardengeldspitze an Land gezogen. Insgesamt sind es 1,15 Milliarden Dollar (rund 1,17 Mrd. Schweizer Franken), die institutionelle Investoren wie die Finanzfirma T. Rowe Price in das Startup investieren. Mit der neuen Finanzierung habe habe Cruise eine Bewertung von 19 Milliarden Dollar erreicht, lässt General Motors wissen.
Die Funkanbindung für autonome Fahrzeuge soll nach dem Willen des Europäischen Parlaments künftig übern einen von Volkswagen und Toyota favorisierten WLAN-basierten Standard erfolgen. Die alternativ vorgeschlagene Weiterentwicklungen der künftigen Mobilfunktechnologie 5G, auf die BMW, Daimler und der Deutschen Telekom setzen, hätte damit das Nachsehen.
Die südkoreanische Autoherstellerin Hyundai und der chinesische Technologieriese Tencent wollen Medienberichten zufolge künftig bei autonomen Fahrzeugen kooperieren. Ein Vorvertrag zur Entwicklung von Software für fahrerlose Autos sei bereits besiegelt worden, berichtet die südkoreanische Zeitung "Maeil Business Newspaper" (MBN).
Forscher der Tel Aviv University haben Radarsignale auf einem Frequenzband übertragen, das deutlich schmaler ist als üblich, ohne dass die Bildqualität darunter leidet. Das ist eine wichtige Entwicklung, beispielsweise für Autos, die autonom fahren. Forschugsleiter Pavel Ginzburg und sein Team haben sich dabei an einem Verfahren orientiert, das "Optische Kohärenztomografie" genannt wird.