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Following centuries of drastic transformations in landscape the Tösstal appears to have reached a point of static existence. The region presents itself unfit for most cultivation, thus prone to intensive manuring of the pastures. The result calls for an urgent change in practice and landscape use, as it impairs once lively ecological networks and produces pollution in the ground water. Therefore the project sets into action a bottom-up reforestation and takes a step into a productive future by establishing a society of silvopastures, shaped by light forest, draping and expanding around the vital side streams, with geese, pigs as well as yaks. Hence feeding off the land, maintaining it simultaneously to prevent overgrowing and enabling numerous further species to flourish. Finally the imaginary of an empowering relationship between the people living in the Tösstal and the landscape is aimed at.
Nach jahrhundertelangen, drastischen Veränderungen der Landschaft scheint das Tösstal in einem statischen Gefüge gefangen zu sein.
Die Region ist für die meisten landwirtschaftlichen Nutzungen ungeeignet, so dass die Weiden intensiv gedüngt werden müssen. Diese Umstände fordern einen dringenden Wandel in der Praxis und in der Landschaftsnutzung. Denn diese beeinträchtigt ein einst lebendiges ökologisches Netzwerk und führt zu einer Verschmutzung des Grundwassers.
Aus diesem Grund entstand ein Projekt, dass sich zum Ziel gesetzt hat, eine produktive Zukunft zu gestalten, indem es ein Gefüge von Waldweiden schafft, das von lichtem Wald geprägt ist und sich um die lebenswichtigen Seitenbäche drapiert und ausdehnt.
Auf den Waldweiden tummeln sich Gänse, Schweine, Ziegen, Schafe und Yaks. Die Tiere ernähren sich von den Früchten des Waldes, regulieren so die Fauna und verhindern eine Überwucherung. Sie ermöglichen wiederum das Gedeihen zahlreicher weiterer Arten.
Angestrebt wird die Vision einer verstärkten und wiederauflebenden Beziehung zwischen den Tösstaler:innen mit der Landschaft.