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Es handelt sich den US-Regierungsangaben zufolge um die höchste Strafzahlung, die jemals in den USA wegen gesetzeswidriger Exporte verhängt wird.
Im Rahmen der Vereinbarung sagte ZTE auch zu, sich in mehreren Anklagepunkten für schuldig zu bekennen, darunter der Behinderung der Justiz. Der Vergleich muss noch von einem Gericht gebilligt werden.
Das chinesische Unternehmen hatte in den Jahren 2010 bis 2016 in den USA hergestellte Telekommunikationsausrüstung im Wert von mehreren hundert Millionen Dollar an den Iran und Nordkorea geliefert. ZTE verstiess damit gegen die wegen der Atomprogramme beider Länder verhängten US-Sanktionen.
"Die Welt ist nun gewarnt: Es wird nicht mehr gespielt", kommentierte der neue US-Handelsminister Wilbur Ross die gegen ZTE verhängte Strafe. Wer gegen die US-Sanktionen und -Exportkontrollgesetze verstosse, werde "die härtesten aller Konsequenzen erleiden".
Allerdings haben die USA schon in den vergangenen Jahren harte Strafen für Embargo-Verstösse verhängt. So willigte die Commerzbank vor zwei Jahren in die Zahlung von 1,45 Milliarden Dollar wegen illegaler Transaktionen mit Iran und Sudan ein. Gegen das französische Geldhaus BNP Paribas wurde 2014 eine Strafzahlung von 8,9 Milliarden Dollar wegen Geschäften mit Sudan, Iran und Kuba verhängt.
(AWP)