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Alkohol stellt für Schwangere und Ungeborene ein Gesundheitsrisiko dar. Die negativen Auswirkungen für das Kind hängen vom Stadium der Schwangerschaft, von der Konsumdauer sowie der Trinkmenge ab. Es gibt keinen klaren Grenzwert, ab welcher Menge eine Gefährdung für das Kind besteht. Doch die Schäden für Neugeborene können beträchtlich sein.
Viele Frauen trinken während der Schwangerschaft keinen Alkohol. Manchen fällt der Verzicht schwer. Partner oder Nahestehende spielen denn eine wichtige Rolle für die Gesundheit von Mutter und Kind. Sie können mit gutem Beispiel vorangehen oder die werdende Mutter allenfalls motivieren, sich Unterstützung bei einer Fachstelle zu holen und sie auf Wunsch dorthin begleiten.
Alkoholbedingte Beeinträchtigungen beim Kind
Alle Beeinträchtigungen auf Grund des Alkoholkonsums während der Schwangerschaft werden unter dem Kürzel "FASD" (Fetal Alcohol Spectrum Disorder) zusammengefasst. Es handelt sich um die grösste Gruppe nicht genetisch bedingter Schädigungen. Häufig kommen Merk- und Lernschwierigkeiten, Sprechstörungen, Hyperaktivität und Impulsivität vor.
Beim spezifischeren und selteneren FAS (Fetales Alkoholsyndrom), wo die Schädigungen besonders ausgeprägt sind, werden Wachstumsverzögerungen, körperliche Auffälligkeiten sowie Dysfunktionen des zentralen Nervensystems beobachtet. Diese Kinder brauchen ihr Leben lang Unterstützung.
Das Kind trinkt mit
Alkohol gelangt über die Plazenta direkt ins Blut des Kindes. Schädigungen beim Kind während der Schwangerschaft können aber verhindert werden.
Am 9. September wird in vielen Ländern der "Tag des alkoholgeschädigten Kindes" begangen. Die Schwierigkeiten für betroffene Kinder und ihre Familien sollen an diesem Tag besondere gesellschaftliche Aufmerksamkeit bekommen. Zudem stehen die Risiken des Alkoholkonsums während der Schwangerschaft im Fokus.
Artikelfoto: DanielReche (CC0 Creative Commons)