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Der steile Pfad leitet westl. an dem etwa 150 m langen Quellsee im obersten Val Mera vorbei und führt jenseits der
Passhöhe längs einem etwas grössern Hochsee durch das wilde Felsen- und Gletscherthal ValNera und über
die AlpeLago nach Livigno.
Die grossartig-wilde Passhöhe trägt kleine Seelein und liegt in Gneis.
Westl. über dem Val Mera erhebt sich di Cima di Garten, im O. der Gipfelpunkt 3234 m des Corno di Campo,
dessen Grat sich nach SO. gegen die Alpe di Val Viola fortsetzt. Im obersten Teil des Val Mera finden sich steile Alpweiden
und viel Moränenschutt und Geröll. Vor seinem Eingang läuft eine mächtige Moräne quer über den ö. Thalzweig von ValViola. Hauptgesteine im Val Mera sind Gneis und Hornblendeschiefer, von denen der erstere Gänge von granitischem
Gestein (Syenit und Syenit-Diorit) aufweist. Auf der Höhe des Passo di Val Mera wird der Gneis von Gängen eines fast nur aus
Feldspat bestehenden Granulits durchsetzt. Der Stock des Corno di Campo besteht aus Gneis und Granit (Syenit und Syenit-Diorit).
Da der Gneis im O. vorzugsweise nach SW., im W. dagegen nach NO. und N. einfällt, ist das Val Mera als
ein kleines Muldenthal im Krystallinischen aufzufassen, dessen Richtung mit dem Hauptstreichen der Kämme zusammenfällt.