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Werkhof St. Gallen
Wettbewerb, Letzter Rundgang
Die Umgebung und die angrenzenden Bebauungen weisen unterschiedliche Ausrichtungen und Bauvolumen auf. Die Übergänge zwischen den verschiedenartigen Aussenräumen sind nicht klar definiert. Die subjektive Orientierung richtet sich nach der Topographie, einigen repetitiven Wohnbauten und der offenen Wiese westlich des Areals. Der Entwurf nimmt die lineare Ausrichtung der bestehenden kompakten Arealbebauung auf und führt diese weiter. Das Schaffen von funktionalen, klar definierten Aussenräumen und die Weiterführung der Struktur auf dem Areal als Pendent zum langen Gewächshaus der Anzuchtgärtnerei und des Magazins sind neben dem klaren, eigenständigen Abschluss des Areals im Norden die Hauptziele im städtebaulichen Kontext.
Zwei neue Baukörper gliedern sich nordwärts in die vorhandene Topografie ein und nehmen die Massstäblichkeit der übrigen Bebauung weitgehend auf. Die vorgefundene Höhenentwicklung des Geländes definiert zwei Ebenen für die Erschliessung, welche parallel zum Stephanshornweg erfolgt. Diese ist für die funktionale Abwicklung der Einheiten vorteilhaft und bildet Synergien mit den bestehenden Gebäuden. Die selbstverständliche Formgebung des Entwurfs führt die vorhandene Struktur fort. Daraus resultiert eine unaufgeregte, funktionale und puristische Architektur, die sich nicht in den Vordergrund stellen möchte, sondern gleichberechtigt neben der übrigen Arealbebauung steht.