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Nephroblastom vs. Malignes Teratom
Links im Bild: Da es sich bei den Kontrastmittel-Ansammlungen innerhalb der Masse strukturell um Anteile des Nierenbeckenkelchsystems handelt, liegt hier ein nephrogener Tumor vor und wegen des Alters des Patienten handelt es sich mit grosser Wahrscheinlichkeit um ein Nephroblastom. Dieses verkleinert sich nach der entsprechenden Chemotherapie. Rechts im Bild: Auf Grund der Folgeuntersuchung mit Kontrastmittelverabreichung bei der Abklärung des Abdominaltumors kann es sich hier nicht um einen nephrogenen Tumor handeln, was auch durch das Folge-CT nach der Operation mit Darstellung zweier intakter Nieren bestätigt wird. Tatsächlich hat hier ein retroperitoneales malignes embryonales Teratom vorgelegen mit einem postoperativen Rezidiv.
Links im Bild: 5.5jähriger Knabe mit tastbarem Abdominaltumor. Im CT grosse Masse, welche gegenüber der rechten Niere liegt, inhomogen strukturiert ist und bis zur Mittellinie reichend die Hälfte des Abdomens einnimmt. Nach intravenöser Kontrastmittelverabreichung sieht man innerhalb der Masse umschriebene Ansammlungen des Kontrastmittels. Verlaufs-CT im Bild unten: Nach zytostatischer Behandlung verkleinert sich die Masse. Rechts im Bild: CT eines 2 Monate alten Knabens mit einem sicht- und tastbaren Abdominaltumor. Die ziemlich homogene Masse, welche mehr als die Hälfte des linken Abdomens einnimmt, liegt etwas höher als diejenige im gegenseitigen Fallbeispiel. Entsprechend ist die rechte Niere nicht erkennbar und ein grösserer Leberabschnitt ist abgebildet. Nach Kontrastmittelapplikation (hier nicht dargestellt) stellen sich keine Kontrastmittel-haltigen Strukturen dar. Rechts im CT unten: 2 Monate nach Tumorresektion sieht man auf Höhe der jetzt abgebildeten Nieren eine inhomogene Masse ohne klare Grenzen.