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Trotz Entlassung: Bryan Singer wird als Regisseur von "Bohemian Rhapsody" aufgelistet sein
Nachdem der Macher von Filmen wie "The Usual Suspects" und "X-Men" vor ein paar Monaten von allen Arbeiten beim Queen-Film enthoben wurde, bleibt er trotzdem offiziell der Regisseur des Filmes.
Die Produktionsgeschichte von Bohemian Rhapsody als äusserst turbulent zu bezeichnen, wäre eine Untertreibung. Zuerst wurde lange um den Inhalt des Filmes gestritten, wobei unter anderem Sacha Baron Cohen und später Ben Whishaw irgendwann das Projekt verliessen, die beide für Freddy Mercury in Frage kamen. Als dann im letzten Jahr doch plötzlich die Kameras rollten, wurden sie nach ein paar Wochen gleich wieder abgestellt. Dies aus dem einfachen Grund, dass dem Film seit einiger Zeit der Regisseur fehlte: Der für den Job angeheuerte Bryan Singer blieb immer wieder während mehreren Tagen vom Set fern.
Doch schon zuvor gab es Unmut: Denn der Regisseur soll sich mit Freddy-Mercury-Darsteller Rami Malek gestritten haben, wobei Singer dabei auch mal einen Gegenstand in Richtung des Schauspielers geworfen hat. Tom Hollander, der im Film Queen-Manager Jim Beach spielt, hat aufgrund Singers Verhalten sogar das Set verlassen, wurde jedoch mit viel Aufwand zur Rückkehr überredet. Fox hatte Anfang Dezember genug, entliess Singer und heuerte wenig später Dexter Fletcher (Eddie the Eagle) an, damit dieser den Film fertigstellt.
Und trotzdem wird am Ende des Filmes dann "Directed by Bryan Singer" stehen. Produzent Graham King erkläre diese Entscheidung gegenüber dem Empire Magazine folgendermassen: "Bryan Singer ist der Regisseur des Filmes. Bryan hatte private Probleme und wollte, dass man die Arbeiten am Film pausierte, jedoch musste der Film fertiggestellt werden. Wir brauchten dann jemanden, der nur ein bisschen kreative Freiheit benötigte und bereit war, innerhalb eines Rahmens zu arbeiten. Fletcher hat uns da einen riesigen Gefallen getan."
King erläuterte weiter, dass Flechter letzten Endes nur 16 Tage ans Set musste, jedoch für die ganze Post-Produktion verantwortlich ist. Fletcher war übrigens schon früher einmal ein Kandidat für den Regie-Posten bei diesem Projekt. Doch er verliess es 2014 aufgrund kreativer Differenzen.
Bohemian Rhapsody kommt am 1. November 2018 in die Kinos.
Quelle: empireonline
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