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Graubünden zählt gut 70‘500 Wohngebäude mit gegen 175'500 Wohnungen. Insgesamt beträgt das jährliche Bauvolumen im Kanton über 2 Milliarden Franken, gut 74 Prozent stammen im 2019 von privaten Auftraggebern.
Charakteristisch ist der relativ hohe Bestand alter Wohngebäude, etwa ein Viertel stammt aus der Zeit vor 1960. Vor allem aber ist der Anteil nicht dauernd bewohnter Wohnungen, welche hauptsächlich zu Ferienzwecken dienen, sehr hoch.
Bei der letzten Leerwohnungszählung am 1. Juni 2020 standen im Kanton 2'448 Wohnungen zur Miete oder zum Kauf leer.