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Vielfältiges Konzert mit dem Calvino-Trio
Das Calvino Trio zählt zu den interessantesten Klaviertrios seiner Generation und wird für seine einzigartigen und raffinierten Interpretationen gefeiert.
Das Ensemble wurde im Jahr 2013 gegründet. Die drei jungen Musiker, die finnische Geigerin Sini Simonen, der kanadische Cellist Alexandre Foster und der neuseeländisch-japanische Pianist Jun Bouterey-Ishido, lernten sich bei den IMS Prussia Cove Masterclasses in Cornwall kennen. Bald darauf gaben sie ihr Debütkonzert in Stuttgart und sind seitdem in ganz Europa und international aufgetreten. Sie werden regelmässig zu Kammermusikfestivals wie Sipiano (Schweiz), Swiss Chamber Music
Festival, Il Timbro (Italien), Harmos (Portugal) und Prussia Cove (England) eingeladen.
Franz Schubert (1797-1828)
Notturno für Klaviertrio in Es-Dur, D897
Gideon Klein (1919-1945)
Duo für Violine und Violoncello (1941)
Allegro con fuoco
Lento
Dmitri Schostakowitsch (1906-1975)
Klaviertrio Nr. 2 in e-Moll, Op.67
Andante - Moderato
Allegro con brio
Largo
Allegretto - Adagio
Sini Simonen, Violine
Alexandre Foster, Violoncello
Jun Bouterey-Ishido, Klavier
Die Musiker:innen
Die finnische Geigerin Sini Simonen macht eine aktive internationale Karriere als Kammermusikerin und Solistin. Sie ist die Leiterin des Castalian String Quartet. Zu den jüngsten und bevorstehenden Auftritten gehören Konzerte in der Carnegie Hall, der Washington Library of Congress, der Berliner Philharmonie, der Hamburger Elbphilharmonie, der Wigmore Hall und dem Amsterdamer Concertgebouw. Das Quartett ist "Hans Keller String Quartet in Residence" an der Universität Oxford. Simonen ist Preisträgerin mehrerer bedeutender internationaler Violinwettbewerbe. Sie studierte an der Sibelius-Akademie, der Musikhochschule Hannover
und der Musik-Akademie Basel, u.a. bei Lara Lev und Rainer Schmidt. Meisterkurse und die Zusammenarbeit mit Ferenc Rados, Gerhard Schulz, Sir Andras Schiff, Miriam Fried, Midori und Ursula Smith gaben ihr wichtige
Impulse. Simonen ist als Konzertsolistin mit Orchestern wie dem Stuttgarter Kammerorchester, dem Kölner Kammerorchester, dem Göttinger Symphonieorchester und dem Trondheimer Symphonieorchester aufgetreten. Zu ihren CD-Aufnahmen als Solistin gehören Bachs Doppelviolinkonzert mit Helsinki Strings (Warner) und Vivaldis Konzert für 3 Violinen (tacet).
Alexandre Foster wurde in Kanada geboren und lebt in Basel. Er tritt als moderner Cellist sowie auch als Barockcellist und begeisterter Kammermusiker mit führenden Künstlern beider Fachrichtungen in einigen der renommiertesten Sälen Europas auf.
Als Kammermusiker konzertiert er an zahlreichen Konzerten und Musikfestivals mit Musikkolleg:innen wie Anton Kernjak, Silvia Simionescu, Maurice Steger, Sini Simonen, Christine Busch, Els Biesemans, Krystian Bezuiden‐
hout u.a. auf. Des Weiteren spielt Alexandre Foster im Barock-Ensemble „Les Passions de l’Ame“ und seit 2019 ist er Mitglied des Basler Streichquartetts.
Zu seinen Lehrern zählen Thomas Demenga, Conradin Brotbek, Rainer Schmidt, Ferenc Rados und Christophe Coin (Barockcello).
Seine neueste Aufnahme mit Musik für Solo-Cello (Veress, Wyttenbach, Holliger, Moser, Ligeti, Kurtág, Demenga), unter Mitwirkung von Heinz Holliger, wird Anfang 2023 bei Prospero erscheinen.
Alexandre Foster hat mehrere Jahre an der Hochschule der Künste Bern und an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart unterrichtet. Seit 2017 ist er Cellolehrer an der Musikschule Konsibern. Ausserdem wird er regelmässig als Dozent für Meisterklassen in ganz Europa eingeladen.
Jun Bouterey-Ishido wurde in Christchurch, Neuseeland, geboren und begann im Alter von 5 Jahren unter der Leitung von Veronica Van der Knaap und später Diedre Irons Klavier zu spielen. Seit dem Abschluss seines Bachelor of Music (Hons) an der Canterbury University im Jahr 2008 führten ihn seine Studien an die Liszt-Akademie in Budapest und an die Musikhochschule Stuttgart, wo er im Februar 2014 das Konzertexamen mit Auszeichnung absolvierte und bei Péter Nagy und Kirill Gerstein studierte. Jun profitierte von Meisterkursen bei renommierten Pianisten wie Thomas Adès, Alfred Brendel, Edith Fischer, Jorge Pepi-Alos, Ferenc Rados und
András Schiff und erhält weiterhin wertvolle Unterstützung von Rita Wagner. Seit seinem ersten Auslandsauftritt beim Port Fairy Music Festival in Australien im Jahr 2002 wurde Jun zu Solokonzerten bei zahlreichen Festivals in Europa eingeladen, darunter in Zypern, der Schweiz, Ungarn, Portugal, Finnland und Frankreich sowie in Chile und Japan. Neben seiner solistischen Tätigkeit widmet sich Jun mit grossem Interesse der Kammermusik. Jun hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Jun ist derzeit im DMA-Programm an der University of Canterbury eingeschrieben, wo seine Hauptbetreuer Mark Menzies und Glenda Keam sind.