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Immer mehr Menschen in der Schweiz erwerben einen Abschluss an einer Hochschule oder einer höheren Berufsbildung. Unter den Erwerbstätigen ist der Anteil mit einer solchen Ausbildung auf über ein Drit
Der Anteil der Erwerbstätigen, die einen Abschluss an einer Hochschule oder einer höheren Berufsbildung gemacht haben, ist in den letzten 15 Jahren von 22 auf 35 Prozent gestiegen. Damit liegt die Schweiz etwa im OECD-Mittel, hinter den meisten anglophonen und skandinavischen Staaten, aber vor seinen Nachbarländern.
Laut Prognosen des Bundesamtes für Statistik dürften ab 2025 über die Hälfte der erwerbstätigen Bevölkerung über einen Tertiär-Abschluss – Hochschule oder höhere Berufsbildung - verfügen, bis 2045 könnte der Anteil laut mittlerem Szenario auf gegen 60 Prozent ansteigen.
Dabei nimmt die Bedeutung der höheren Berufsbildung zu. Diese baut auf der beruflichen Erfahrung auf; auf höheren Fachschulen, die mit höheren Berufsprüfungen abgeschlossen werden, spezialisiert und vertieft man sein Fachwissen. Nahezu die Hälfte der Erstabschlüsse auf Tertiärstufe wird in der Schweiz mittlerweile im Rahmen der höheren Berufsbildung erworben.
Immer weniger mit tiefer Bildung
Der Anteil der Erwerbstätigen, die mit einer Matur oder Berufslehre als höchstem Bildungsabschluss abgeschlossen haben, sank demgegenüber 1996 bis 2010 von 62 auf 50 Prozent. Laut den mittleren BFS-Prognosen dürfte dieser Anteil etwa 2025 auf unter 40 Prozent sinken.
Immer weniger erwerbstätige Personen verfügen lediglich über die obligatorische Schulbildung, haben also keine Lehre oder weiterführende Schule besucht: Ihr Anteil sank in diesem Zeitraum von 16 auf 13 Prozent. Laut den BFS-Prognosen dürfte er ab 2020 auf unter 10 Prozent sinken.
(cms/laf/sda)