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ForscherInnen der Uni Glasgow kamen in Kambodscha und Thailand einem Netz illegaler Antiquitätenhändler auf die Spur: Sie befragten die Bevölkerung nahe archäologischen Tempelanlagen wie Angkor Wat – unter anderem auch Leute, die selbst Statuen gestohlen hatten. So fanden sie heraus, dass ein lokaler Vermittler diese Diebstähle wie auch den Transport zu einem regionalen Zwischenhändler organisierte. Dieser schmuggelte das Diebesgut über die Grenze nach Thailand, wo es ein weiterer Zwischenhändler nach Bangkok an international und legal tätige AntiquitätenhändlerInnen lieferte. Schnell landet eine geraubte Statue so bei SammlerInnen irgendwo auf der Welt, die überzeugt sind, sie legal erworben zu haben.
Mit ihrer Studie haben die schottischen ForscherInnen zum ersten Mal nachweisen können, dass hinter archäologischem Kunstraub das organisierte Verbrechen steckt. Weitere Studien sollen folgen.