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Nach dem Besuch der Schulen in Beringen und Schaffhausen studierte Kurt Schneider an der Theologischen Fakultät der Universität Zürich. Am 13. Dezember 1964 wurde er in Neuhausen am Rheinfall ordiniert und ins Schaffhauser Ministerium aufgenommen.
Die weitläufige Kirchgemeinde Waldstatt AR wählte ihn auf Anfang 1965 zu ihrem Pfarrer. Während fünf Jahren diente er dieser Gemeinde und lernte dabei auch die appenzellische Kantonalkirche kennen.
1969 berief ihn die Kirchgemeinde Neuhausen am Rheinfall auf eine ihrer drei Pfarrstellen. Vierzehn Jahre lang, von 1970 bis 1984, versah zusammen mit seinen beiden Kollegen Fritz Rüegg und Paulus Walder den vielseitigen Dienst in der grossen Industriegemeinde. Nebenamtlich war er zudem vom Jahr 1978 an auch Seelsorger an der kantonalen Psychiatrischen Klinik Breitenau in Schaffhausen.
Die Option, die letzten sechzehn Jahre bis zur Pensionierung wieder in einer überblickbareren Gemeinde zu verbringen, erfüllte sich 1984 mit der Berufung in die zürcherische Kirchgemeinde Ossingen, ohne dass die Verbindungen zu seinem Heimatkanton abbrachen.
Der anschliessende Ruhestand 2001 in der Stadt Schaffhausen war leider nur von kurzer Dauer. Am 8. September 2002 starb er. Er bleibt allen, die ihn kannten und ihm begegnet sind, in dankbarer Erinnerung.
Christoph Buff, Stein am Rhein