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Entwickler Bungie könnte sich ärgern: Da der aktuelle Wertungsdurchschnitt der Review zu „Destiny“ nicht so rosig ist wie gedacht, könnten dem Unternehmen Bonuszahlungen in Höhe von 2,5 Mio. US-Dollar entgehen. Das geht zumindest aus einem Gerichtsdokument aus dem Jahr 2010 hervor, wie Kotaku schreibt.
Laut diesen Dokumenten erhält Bungie einen „Qualitätsbonus“ in Höhe von 2,5 Mio. US-Dollar, wenn „Destiny“ auf gamerankings.com (oder einer ähnlichen Seite) einen Wertungsdurchschnitt von mindestens 90 Prozent erzielt. Die Marke muss 30 Tage nach Auslieferung des Shooters erreicht werden. Aktuell konnte „Destiny“ auf der vorgeschlagenen Webseite 76,29 Prozent erlangen, auf Metacritic gibt es einen Durchschnitt von 77 Prozent. Für die Bonuszahlung sieht es also eher schlecht aus - Wertungen, die die 90 Prozent-Marke erreichen oder überschreiten, gibt es nur wenige. In unserem Review zu „Destiny“ könnt ihr erfahren, welche Probleme das Spiel hat - oder vielleicht auch nicht.
Laut Kotaku wurden die Unterlagen veröffentlicht, als sich Activision mit den Call of Duty-Machern Vince Zampella und Jason West in einem Rechtsstreit befand. Mittlerweile sollen einzelne Abschnitte des Vertrages aber überarbeitet worden sein. Ob die Passage mit der Bonus-Zahlung geändert oder sogar entfernt wurde, ist unklar. Weder Bungie noch Activision haben sich zu dem Bericht geäussert.