Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03108.jsonl.gz/168

| Hilarius von Poitiers († 367) - Zwölf Bücher über die Dreieinigkeit (De Trinitate)

Elftes Buch
7. Was noch aussteht; Lösung.
Obwohl also die ganze Darlegung unserer Erwiderung bis hin zur Verherrlichung (Jesu) im Tode gelangt ist und obwohl den einzelnen Aufstellungen des falschgläubigen Bekenntnisses auf Grund der Lehre der Evangelien und des Apostels strenger Widerspruch zuteil wurde, so [S. 236] gilt es trotzdem jetzt noch (weiterhin) zu erwidern, weil die Falschgläubigen auch noch einiges aus den Geschehnissen nach der Verherrlichung der Auferstehung als Vorwand zu nehmen sich angemaßt haben, um die Schwachheit eines abgewerteten Wesens aufzuweisen. Wie wir es bisher gehalten haben, so soll der Sinn dieser Worte aus eben diesen Worten beigebracht werden: von eben daher soll die Wahrheit gefunden werden, von wo die Leugnung ausgeht. Was nämlich einfachhin und (nur) zur Erziehung zum Glauben von Gott gesagt wurde, muß so gesagt sein, daß es zur Bekräftigung des Zieles der Aussage nicht der Erläuterungen durch fremdartige und von außen herbeigeholte Worte bedarf.