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Nach ihrem Patzer beim Singen der Nationalhymne vor dem Super Bowl hat Christina Aguilera ihre Liebe zu den USA beteuert. "Ich kann nur hoffen, dass jeder meine Liebe für dieses Land gefühlt hat und der wahre Geist der Hymne noch vermittelt wurde", erklärte sie.
Aguilera hatte statt der siebten Zeile die dritte nochmal gesungen. Statt "What so proudly we hail'd" ("Was wir so stolz bejubelt haben"), sang sie aber "What so proudly we watched" - das "watched" hätte wiederum in die vergessene siebte Zeile "O'er the ramparts we watch'd" ("Über den Mauern, die wir bewachten") gepasst.
US-Medien kommentierten den Schnitzer mit Häme. Das Magazin "Time" schrieb: "Wenn Sie dachten, das wichtigste Gesprächsthema abseits des Spiels war die Werbung, raten Sie noch einmal."
106 Millionen Zuschauer
Das Endspiel ist nicht nur das grösste Ereignis des Sport-, sondern auch des Fernsehjahres in den USA. Im Vorjahr verfolgten gut 106 Millionen Zuschauer das Spiel - mehr als jeder dritte US-Amerikaner.
Es gilt als besondere Ehre, die Hymne zum Auftakt des Finals singen zu dürfen. Aguilera war aber nicht die erste, die patzte. Vor zehn Jahren passierte es schon Macy Gray.
SDA-ATS