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Das Stück
Es könnten gewinnsüchtige Börsenmakler sein, korrupte Politiker oder verfilzte Verwaltungsräte, die Aristophanes in seiner Komödie Die Vögel auf die Bühne bringt. Offenbar waren es schon vor 2500 Jahren die gleichen Themen wie heute, welche die Menschen beschäftigten: Geldgier, Machtbesessenheit, Ruhmsucht.
Die Hauptfiguren – fünf ehemals mächtige Menschen – haben ein grosses Ziel in ihrem Leben: sich Reichtum, Macht und Einfluss zu sichern. Auf wessen Kosten, kümmert sie nicht.
In Athen sind sie von ihrem Sockel gestürzt worden, sie müssen fliehen und suchen nun einen Ort, wo sie nach ihren Vorstellungen leben können. Sie finden diesen „Hort von Freiheit und Frieden“ im Reich der Vögel, das sie sich untertan machen.
Kaltblütig und hemmungslos benutzen sie die Vögel, um weiterhin ihr luxuriöses Leben führen zu können. Selbst die Götter glauben sie beherrschen zu können …
Ausgehend von Aristophanes’ Stück aus dem Jahre 414 v. Chr. und verschiedenen neuzeitlichen Bearbeitungen haben Mats Michel, Lisbeth Schmid, Geri Dillier und Daniel Mattmann eine eigene Bühnenfassung mit viel Musik geschaffen.