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Tokio zählt zu den teuersten Orten auf diesem Planeten. Selbst zwei Jahrzehnte der Stagnation konnten der Hauptstadt nur wenig anhaben. Das schicke Viertel Ginza übertrifft dabei alles. Seit 32 Jahren hintereinander ist der Abschnitt der Einkaufsmeile Chuo-Dori im Stadtteil Ginza-5-Chome der teuerste Fleck Japans, wie NHK News berichtet.
Ein Quadratmeter kostet hier gemäss einer Schätzung der Nationalen Steuerbehörde sagenhafte 40,32 Millionen Yen (rund 313’000 Euro). Damit wird sogar der Rekord von 1992 gebrochen, als kurz nach dem Platzen der Wirtschaftsblase der Quadratmeter in Ginza auf 36,5 Millionen Yen geschätzt wurde.
Die Renaissance des Viertels
Zu verdanken ist diese Entwicklung den niedrigen Zinsen, dem anhaltenden Tourismus-Boom und der «Renaissance» des Viertels in den vergangenen Jahren. Es ist nicht lange her, da hatte Ginza das angestaubte Images eines Ortes, den nur noch eine ältere Generation von Vermögenden aufsuchte.
Doch dann entdeckten die globalen Konzerne das Viertel. Läden wie Uniqlo, H&M, Zara, Gap oder Apple fanden hier eine neue Bleibe (Asienspiegel berichtete). Es folgten weitere neue Grossprojekte (Asienspiegel berichtete). Heute ist die Chuo-Dori-Einkaufsmeile in Ginza ein Anziehungspunkt für Touristen aus aller Welt. Entsprechend begehrt ist der Ort heute für Investitionen.