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Je mehr die Aufräumarbeit in betroffenen Regionen vorankommt, desto grösser wird das Problem mit den Trümmern, die der unvorstellbar riesige Tsunami hinterliess. Die japanische Regierung setzte ein Ziel, das Aufräumen bis Ende August abzuschliessen.
Aber nicht nur die grosse Menge sondern auch die Radioaktivität des Schutts bereitet der Regierung Kopfzerbrechen. Laut der Asahi-Zeitung werden in der Stadt Minami-Soma in Präfektur Fukushima alle mögliche Abfälle, die kontaminiert sein können, provisorisch zu einem Ort gebracht. 500 Meter von diesem Ort wohnen jedoch Menschen, sie nennen die Berge der Abfälle „Berge der Angst“.
Der Tsunami hat neben Häuser, Schiffe und Fahrzeuge die unterschiedliche Infrastruktur vernichtet und teilweise ins Meer mitgerissen. Diese Trümmer werden in drei Jahren die Westküste der Nordamerika und in fünf Jahren die Strände von Hawaii erreichen. Das hat die Universität Hawaii analysiert. Die Asahi-Zeitung berichtet, sie sind so viel, dass die Ökosystem des Meers und Fischereiindustrie einen Schaden erleiden könnten.
Allerdings: Für die dritte Person sind die Trümmer alles bloss Abfälle, aber für die Betroffenen ist jedes Stück eine teure Erinnerung.
Hier ein Slide-Show von 11. März. Fotos von zwölf weltweit bekannten Fotografen, Musik von Ryuichi Sakamoto.