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oder Lenla(Signalde) (Kt. Wallis,
Bez. Monthey).
2099 m. Gipfel, aus senkrecht stehenden Schichten von Jurakalk aufgebaut; auf
der Grenze gegen Frankreich und s. über einem kleinen Triasgewölbe.
Höchster und westlichster Punkt der den
Vallon d'Outanne
vom
Vallon de
Savalenaz trennendenRochers de Savalenaz und zwischen dem Col d'Outanne und
Col d'Arvouin
oder de
Savalenaz. 3 Stunden über
Torgon und 5 Stunden über
Vouvry. Beim Aufstieg über den Col d'Outanne quert man ein Trümmerfeld,
auf dem in grosser Menge der Allermannsharnisch (Allium victorialis) wächst.
Früher stand hier die Mutterkirche für alle benachbarten
Appenzeller Gemeinden.
Im 12. Jahrhundert errichtete man hier eine
Kapelle und ein Siechenhaus, welch' letzterem sich 1575 ein zweiter
Spital für
unheilbare Kranke und Irrsinnige beigesellte.
Beide 1772 miteinander vereinigt. 1816 löste man davon die Abteilung für
Geisteskranke los, und 1845 verschmolz man die ganze Anlage mit dem nahe dabei neu erbauten Bürgerspital.
Das
Quartier hat sich in den letztvergangenen Jahren stark entwickelt.
Prachtvolle neue reformierte Kirche.
Der
Ort nach der
früher als Nahrungsmittel oft angebauten Linse benannt.
Die Grenze des Flussgebietes läuft von der Einmündung in die
Aare zunächst über den Scheitel des Siggenbergs,
folgt dann von
Baden weg dem
Kamm der
Lägern, durchquert westl. vom
Katzensee das
Furtthal, wo ein niedriger Moränenwall (462
m) die Grenze gegen das Gebiet der
Glatt bildet, und folgt nun auf 30 km Länge dem Scheitel der Molassekette
Käferberg-Zürichberg-Pfannenstiel,
die das
Limmat- und Zürichseethal begleitet. Bei
Hombrechtikon setzt sie quer über das abgestutzte S.-Ende
des Glattthals zum
Bachtel hinüber.
Die Grenze gegen das Tössgebiet liegt nördl. von
Wald in der
Sohle des gegen
Fischenthal sich erstreckenden
Thales. Die Wasserscheide
gegen die
Thur wird zunächst durch die von der
Kreuzegg (1314 m) bis zum
Speer (1954 m) sich ziehende Nagelfluhkette
und dann durch die 30 km nach O. laufende
Churfirsten- und Alvierkette gebildet. In der Thalbifurkation von
Sargans liegt die
Wasserscheide zwischen Linth und
Rhein nur 3,5 km von diesem entfernt und blos wenige Meter höher als er selbst (490 m),
so dass eine Ablenkung des
Rhein nach dem Linthgebiet möglich wäre.
Von der Vereinigung von Sandbach und Limmernbach an führt der Fluss nun den Namen Linth. Er verschwindet
neuerdings in einer spaltenförmigen, ungangbaren, in den Malmkalk eingesägten Schlucht, der
1 km langen Linthschlucht, die
an Grossartigkeit mit der Aareschlucht bei Meiringen wetteifert, jedoch leider blos an ihrem untern Ende für die Touristen
zugänglich ist. Einen schönen Einblick in sie erhält man von der Pantenbrücke aus, die im Jahr 1902 neu
gebaut wurde, als man den in die Sandalp hinauf führenden Fussweg durch ein Fahrsträsschen ersetzte. Wie die Klus hinter
Kandersteg und die Aareschlucht, so haben auch das Limmerntobel und die Linthschlucht sich an der Stelle gebildet, wo der Fluss
aus der Region der krystallinen Gesteine in die Zone des Jurakalkes eindringt. Bis zum Austritt aus diesen
Schluchten (830 m) hat der junge Fluss auf eine Länge von 9,5 km ein Gefälle von 1720 m = 18%.
Der Fluss tritt nun in das eigentliche Linththal ein, dessen südlichster, vom Thierfehd bis nach Schwanden
reichender Abschnitt von den Glarnern das Grossthal (im Gegensatz zum Sernfthal oder Kleinthal) genannt wird. Es ist anfänglich
fast genau nach N. und dann von Linthal bis Schwanden nach NNO. gerichtet. Seine östl. Thalwand wird durch die steil und gleichförmig
aufsteigenden, fast ganz aus eozänen Schiefern und Sandsteinen aufgebauten, von zahlreichen Runsen durchfurchte
und mit dunkeln Tannenwäldern bekleideten Abhängen der Hausstock- und Freibergkette gebildet. Die westl. Thalwand gehört
im S. der Claridenkette, nordwärts der Glärnischgruppe an und ist in den untern Partien ebenfalls durch grosse Steilheit
ausgezeichnet, trägt jedoch höher oben breite, mit Wiesen und Weiden bedeckte Terrassen,
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