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- Nachdem US-Präsident Donald Trump auf Twitter bekannt gab, dass er über einen «viel grösseren» Atomknopf als Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un verfüge, liefen Twitter-Nutzer Sturm.
- Die Kritiker sehen darin eine Gefahr für den Weltfrieden und eine Verletzung von Twitter-Regeln zu Gewaltäusserungen.
- Jetzt hat Twitter reagiert: Der Kurznachrichtendienst will Konten von Staats- und Regierungschefs auch bei umstrittenen Äusserungen nicht sperren.
Das Unternehmen wehrt sich gegen Forderungen, das Konto von Trump stillzulegen. Würden die strittigen Tweets gelöscht, würden wichtige Informationen zurückgehalten, welche die Menschen erfahren und über die sie debattieren müssten, erklärte Twitter.
Darüber hinaus würde der betreffende Politiker nicht ruhig gestellt. Vielmehr würde damit eine notwendige Diskussion erschwert. Twitter wolle helfen, die öffentliche, weltweite Konversation voranzutreiben. Dabei spielten die gewählten Staatsführer eine wichtige Rolle wegen ihrer sehr grossen Wirkung auf die Gesellschaft.
Demonstrationen in San Francisco
Bereits im September hatte Twitter deutlich gemacht, dass der «Nachrichtenwert» und die Frage, ob ein Tweet von «öffentlichem Interesse» sei, vor einer Löschung geprüft würden.
Einige Nutzer demonstrierten am Mittwoch vor dem Twitter-Büro in San Francisco. Das US-Präsidialamt hat sich bisher nicht zu dem Entscheid geäussert.
Dieser Tweet von Donald Trump sorgt für Unruhe:
Trump schreibt, dass er über einen «viel grösseren» und mächtigeren Atomknopf als Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un verfüge.