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Im Aargau gibt es insgesamt zwölf Gemeinden mit Stadtrecht. Neben den offensichtlichen wie Aarau, Baden oder Lenzburg sind dies überraschenderweise auch Gemeinden wie Kaiserstuhl und Klingnau. Die älteste Stadt des Kantons ist Rheinfelden. Die Kleinstadt an der Grenze zu Deutschland ist vor allem auch bekannt für die Feldschlösschen-Brauerei. Entstanden ist die Stadt Rheinfelden aus einem Marktflecken am Südufer des Rheins im Laufe des 12. Jahrhunderts unter der Herrschaft der Zähringer.
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Eine Stadt zu werden ist nicht ganz einfach
Früher war es einfach, eine Stadt zu sein. Vor einigen Jahren verfasste das Bundesamt für Statistik allerdings eine neue Definition davon, wer sich Stadt nennen darf. Lange Zeit galt jede Gemeinde, die 10'000 Einwohnerinnen und Einwohner hatte, als Stadt. Dies wurde allerdings angepasst, weil beispielsweise durch Fusionen entstandene Gemeinden mit mehr als 10'000 Einwohnerinnen und Einwohner kein dominantes Zentrum hatten. Die Änderung hatte zur Folge, dass Städte nun neben einer minimalen Einwohnerzahl auch eine bestimmte Bevölkerungsdichte sowie einen starken baulichen Zusammenhang aufweisen müssen.
Nicht jede Gemeinde will eine Stadt sein
Im Aargau gibt es einige Gemeinden, die durchaus viele Kriterien erfüllen würden, um eine Stadt zu werden – es aber schlicht und einfach nicht wollen. So beispielsweise Wohlen. Der Gemeinderat schlug 2008 vor, Wohlen zur Stadt zu machen – die Bevölkerung schickte diese Idee deutlich bachab.
Dass eine Gemeinde keine Stadt sein will, ist nicht ungewöhnlich. Auch Wettingen, eine Gemeinde, die viele Aargauerinnen und Aargauer als Stadt bezeichnen würden, ist bis heute ein Dorf. Biberstein und Sins hatten ursprünglich das «Stadtrecht», haben dieses aber abgegeben.
(umt/rio)