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Nachdem Schulen in einem Pilotversuch in den Vereinigten Staaten Handys verboten hatten, passierte ein kleines Wunder.
In einem Bezirk im amerikanischen Bundesstaat Michigan mit 18 Schulen und fast 10.000 Schülern wurde ein Pilotversuch gestartet, bei dem es um ein striktes Verbot von Smartphones in den Bildungseinrichtungen geht. Das Verbot wurde zunächst mit Skepsis aufgenommen, aber es wurde letztendlich sowohl bei Lehrern wie auch bei den Schülern gut angenommen.
Gemäss einer im Juni angekündigten Richtlinie ist es den Schülern untersagt, während des Schultages Mobiltelefone bei sich zu tragen oder zu benutzen. Das Verbot gilt im Unterricht, in den Gängen, sogar beim Mittagessen und Vergehen werden geahndet. So kann das Telefon beschlagnahmt werden oder bei Widerhandlungen können Schüler sogar suspendiert werden. Der Vertrag der unterzeichnet werden musste erlaubt es allerdings, dass die Telefone in einem Schulbüro verfügbar sind, falls die Schüler ihre Eltern kontaktieren müssen.
«Die Nutzung eines Mobiltelefons, das die Fähigkeit eines Schülers sich auf etwas zu konzentrieren stört, ist genauso schädlich wie lauter Lärm einer Zuglokomotive oder zufällige Störungen des Unterrichts im Klassenzimmer», sagte ein Schulbeamter dem Bridge Magazine.
Das kleine Wunder
Einer der erstaunlichsten Nebenerscheinungen des Verbots ist es, dass die Schüler im persönlichen Kontakt zueinander sich plötzlich von Angesicht zu Angesicht miteinander unterhielten und sich dabei in die Augen blickten, ohne ständig immer auf ihr Smartphone zu starren.