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CVP Maibummel 2018
Auch dieses Jahr leitete H.P. Trutmann den von gut 20 Personen besuchten Bummel durch die Windegg- und Guggenbühlstrasse. Er begann mit Ausführungen zum "Ochsen" der Wiederkehr "Seppl" und der zählebigen Bauerndynastie Seiler im "Heiligen Winkel". Der Brand des Bauernhofes im Februar 1950 und der Bau der Hasenbergstrasse veränderten das Zentrum des Oberdorfes tiefgreifend. Ende 1908 verhaftete die Polizei im Keller des eben erbauten Wohnhauses Ecke Bremgarten-/Guggenbühlstrasse (heute Wohnhaus Stierli) den Geldfälscher Oelhafen. Seine vielen Hunderternoten brachte er aber nicht in Dietikon in Verkehr. Die Guggenbühlstrasse stellte früher auch einige Politiker ins Rampenlicht, u.a. die Kantonsräte Dr. Trümpler und Jean Porr sowie Stadtrat Ernst Zundel. Aber die Dietiker hatten keine Lust hinzugehen. 1957 eröffnete Werner Kieser in der Garage des Hauses Bernasconi an der Guggenbühlstrasse den ersten Kraftraum. Aber die Dietiker hatten keine Lust hinzugehen. Heute hat Kieser allein in der Schweiz 36 Bodybuildingszentren.
Etwas in Vergessenheit geraten ist der Baulöwe Jakob Berli (1871-1946), der in Dietikon um 1930 den Bau von sehr vielen Wohnhäusern in Auftrag gegeben hat. Auf seine Tätigkeit gehen die Jakob-, Berli- und die Elisenstrasse zurück.Erwähnung fanden natürlich auch die Wohnbauinvestoren Wiederkehr "Chüechli", die oberhalb der Windegg- und an der Guggenbühlstrasse viele Blöcke erstellen liessen. In Augenschein genommen wurde auch die mit Naturbelag versehene Jakobstrasse, wo vor 50 Jahren beim Eingang zum Guggenbühlwald noch etliche Kühe Gastrecht genossen. Abgeschlossen wurde der Rundgang auf dem Pausenplatz des 1962 errichteten Schulhauses Wolfsmatt (Architekt Jules Senn). Das vom Sekschüler Gabriel di Leo unlängst gemalte Wandbild mit den drei verzweifelt studierenden Wolfsschülern fand grosse Bewunderung.
Vorstand CVPD