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Die SVP Freiburg sagt Ja zum Vorschlag der CVP, eine bürgerliche Allianz für die Staatsrats-Ersatzwahl am 22. September zu bilden, nicht aber für die nationalen Wahlen 2015.
Roland Mesot, Präsident der SVP Freiburg, sagte am Samstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda, die nationalen Wahlen genössen bei der SVP derzeit keine Priorität. Deshalb hätten die Delegierten am Samstag wohl auch mit grossem Mehr den veränderten Bedingungen der Allianz zugestimmt.
Am Freitagabend hatte sich die freiburgische CVP an ihrer Versammlung in Neyruz FR deutlich für eine bürgerliche Allianz bei der Wahl für die Nachfolge der abtretenden CVP-Staatsrätin Isabelle Chassot ausgesprochen.
Die Delegierten verlangten aber eine Änderung der bestehenden Vereinbarung mit FDP und SVP - die nationalen Wahlen 2015 sollten von der Vereinbarung ausgeschlossen werden. Gelten soll die Allianz gemäss dem Vorschlag der CVP aber auch für die Staatsratswahlen 2016.
Die drei bürgerlichen Parteien erhoffen sich von der Allianz, dank der Unterstützung eines einzigen Kandidaten die bürgerliche Mehrheit im Staatsrat halten zu können. Dieser Kandidat soll Jean-Pierre Siggen sein, der CVP-Fraktionschef im Grossen Rat. Die Linke unterstützt einhellig SP-Nationalrat Jean-François Steiert.
Die FDP hat sich zur neuen Situation noch nicht geäussert. Sie hätte gerne eine Allianz auch für die Wahlen von 2015 gehabt.
Die Freiburger Erziehungsdirektorin Isabelle Chassot wird am 1. November Direktorin des Bundesamts für Kultur.
SDA-ATS