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Credit Suisse (CS) will Kreisen zufolge das Vermögensverwaltungsgeschäft von Société Générale in Asien kaufen. Die Schweizer Grossbank hat Insidern zufolge neben ABN Amro und DBS Group Holdings ein Angebot für die Privatbank mit einem verwalteten Vermögen von rund 13 Milliarden Dollar eingereicht. Die Angebotsfrist endete am Montag. Einem der Insider zufolge hat das Geschäft einen Wert von rund 400 Millionen Dollar. DBS gelte als Favorit. SocGen, CS, ABN Amro und DBS wollten sich nicht äussern.
Es war vorerst unklar, ob zwei weitere Bieter noch im Rennen sind. Den Kreisen zufolge hatten in einem frühen Stadium des Verkaufsprozesses auch UBS und Royal Bank of Canada ein Auge auf das Geschäft geworfen.
Schwieriges Asiengeschäft
Experten zufolge haben kleinere Anbieter wie SocGen in Asien zunehmen Mühe, genügend Ertrag zu erwirtschaften, um die hohen Gehälter in der Branche und die steigenden regulatorischen Kosten bezahlen zu können. Seit der Finanzkrise haben deshalb bereits verschiedene Banken das Handtuch geworfen.
So verkaufte ING seine Privatbank 2009 an Oversea-Chinese Banking Corp, die Bank of America gab ihr asiatisches und europäisches Private Banking an Julius Bär ab. Bär übernahm auch die asiatische Vermögensverwaltung von Macquarie.
(reuters/vst/aho)