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2020-05-02
Was ist es und wie kann man mit Ernährung und Vitalpilzen den Hund unterstützen?
Die Leishmaniose ist eine parasitäre Erkrankung, die sich im gesamten Körper verbreiten und in allen Organen chronische Entzündungen hervorrufen kann. Übertragen wird sie durch die Sandmücke, die vor allem in warmen Regionen wie z.B. Dem Mittelmeerraum vorkommt. Durch den Stich der Sandmücke gelangen die Leishmanien in die Haut und bilden dort kleine Knötchen. Von dort aus besiedeln sie die weissen Blutkörperchen und können sich so im ganzen Körper verteilen. Es gibt unterschiedliche Erreger der Leishmanien. Beim Hund handelt es sich hauptsächlich um den Erreger Leishmania infantum.
Die Inkubationszeit der Leishmaniose kann von Monaten bis hin zu Jahren dauern. Die Symptome sind unterschiedlich stark ausgeprägt und können auch von anderen Krankheiten verursacht werden. Dies erschwert, neben der langen Inkubationszeit, die Diagnose.
Eine Diagnose kann je nachdem über das Blut, unter dem Mikroskop nach einer Punktion oder Biopsie, eine Titer-Bestimmung oder durch Nachweis der Erreger-DNA durch einen PCR-Test gestellt werden.
Symptome die unter anderem auftreten können:
- wiederkehrendes Fieber
- Schläfrigkeit
- Gewichtsverlust
- Hautveränderungen wie z.B. Entzündungen oder haarlose Stellen jedoch ohne Juckreiz
- Leistungsfähigkeit nimmt ab
- Bewegungsstörungen
- Teilnahmslosigkeit
Was macht der Tierarzt?
Leishmaniose ist beim Hund nicht heilbar! Ohne Behandlung sterben die meisten Hunde nach 2 – 3 Jahren. Mit Behandlung überleben ca. 2/3 der Hunde 6 Jahre. 10% der Hunde schlagen nicht oder fast nicht auf die Behandlung an. Der Tierarzt behandelt meist mit Allopurinol. Des weiteren stehen die Mittel Miltefosin, Domperidon oder Antimonpräperate zur Auswahl. Welches Mittel das Richtige ist, muss im Einzelfall entschieden werden.
Wie kann man den Hund mit der Ernährung unterstützen?
Die meisten Hunde werden mit Allopurinol behandelt. Während dieses Mittel zum einen die Vermehrung der Leishmanien weitestgehend zum erliegen bringt, vermindert es aber auch gleichzeitig den Abbau von Purin. Hierdurch steigt der Xanthin-Spiegel an, was zu Erkrankungen der Nieren, Blase und Harnwegen führen kann. Deswegen ist es wichtig den Hund purinarm zu ernähren. Wer Fertigfutter füttert sollte also auf eine purinarme Sorte wechseln. Wer barft oder kocht sollte auf purinarme Lebensmittel zurück greifen und auf Innereien sowie Haut und Sehnen komplett verzichten. Der Mineralstoff- und Vitaminverlust muss mit Zusätzen entsprechend ausgeglichen werden. Hier sollte man am Besten einen Ernährungsberater oder Tierarzt hinzuziehen.
Wie Vitalpilze bei Leishmaniose unterstützen?
Vitalpilze können:
- Entzündungen hemmen
- Leishmanien Vermehrung verlangsamen
- Abschwellend auf Lymphknoten wirken
- antiparasitär wirken
- die Niere, Haut und den Darm unterstützen
- das Immunsystem stärken
- und vieles mehr
Welche Vitalpilze genau zum Einsatz kommen hängt vom Hund und dessen Symptomen ab. Unter anderem kommen der ABM, Chaga, Cordyceps, Hericium und Reishi in Frage. Hier emphielt es sich einen Mykotherapeuten hinzuzuziehen.
© Carolin Schneider - InuTe
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