Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03466.jsonl.gz/2008

Ich helfe einem Nahestehenden
Den Angehörigen und nahestehenden Menschen kommt beim Rauchstopp eine wichtige unterstützende Rolle zu.
Die Unterstützung durch Angehörige und nahestehende Menschen erhöht die Chancen für den Rauchstopp. Deshalb kann den Familienmitgliedern, den Freunden und den anderen Menschen aus dem sozialen Umfeld eine wichtige Rolle für die Raucherinnen und Raucher, die versuchen, mit dem Rauchen aufzuhören, zukommen.
Als Angehöriger oder Nahestehender können Sie einer rauchenden Person auf verschiedene Weise beim Rauchstopp unterstützen:
- Ermutigen Sie sie in ihrem Willen, nicht mehr zu rauchen.
- Informieren Sie sie über die Unterstützungsmethoden für den Rauchstopp.
- Fragen Sie sie, was Sie für sie tun können, um ihr zu helfen.
- Hören Sie ihr zu, wenn sie darüber sprechen möchte.
- Seien Sie verständnisvoll und geduldig.
- Fragen Sie sie, wie sie sich fühlt.
- Unternehmen Sie gemeinsame Aktivitäten, um sie vom Rauchverlangen abzulenken: Spaziergänge, Filme, Mahlzeiten, Sport, Konzerte usw.
- Seien Sie positiv und erinnern Sie sie an die Vorteile des Nichtrauchens.
- Halten Sie ihr keine Moralpredigt.
- Kontrollieren Sie sie nicht und machen Sie ihr keine Vorwürfe.
- Erinnern Sie sie daran, dass Sie da sind, um sie zu unterstützen.
- Erinnern Sie sie an ihre Gründe, nicht mehr zu rauchen.
- Wenn Sie eine Raucherin bzw. ein Raucher sind, ziehen Sie es in Betracht, gemeinsam mit ihr mit dem Rauchen aufzuhören.
- Wenn Sie eine Ex-Raucherin bzw. ein Ex-Raucher sind, teilen Sie ihr Ihre eigene Erfahrung mit dem Rauchstopp mit.
- Loben und feiern Sie ihre Erfolge, die kleinen (alle Zigaretten wegwerfen, eine Zigarette weniger rauchen) und die grossen (definitiv aufhören). Sagen Sie ihr, dass Sie stolz auf sie sind. Machen Sie ihr ein kleines Geschenk.
- Wenn sie wieder eine Zigarette raucht, kritisieren Sie sie nicht, sagen Sie ihr, das kommt vor und sie kann noch aufhören.
- Wenn sie einen Rückfall hat, loben Sie sie schon mal dafür, dass sie versucht hat, aufzuhören, erinnern Sie sie daran, dass es kein Scheitern, sondern ein Lernprozess ist, und ermutigen Sie sie, erneut einen Rauchstopp zu versuchen.