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Appenzell Innerrhoden rechtfertigt sein Vorgehen in der AsylpolitikSchreiben Sie einen Kommentar
«Die ungleich grössere Solidarität der Bevölkerung und gewisser Unternehmen mit gratis ÖV-Benutzung, Handyabonnementen und Freizeitangeboten ist gegenüber anderen Geflüchteten störend, weshalb die Standeskommission zumindest innerhalb der Asylstrukturen eine grösstmögliche Gleichbehandlung anstrebt.» Dies schreibt die Standeskommission Appenzell in einer Medienmitteilung und begründet damit die tieferen Unterstützungsansätze für ukrainische Schutzsuchende.
Im Kanton Appenzell Innerrhoden sind die allermeisten ukrainischen Flüchtlinge in Institutionen des Asylzentrums untergebracht. Somit fallen für sie viele Kostenfaktoren wie Miete, Strom, Lebensmittel, Getränke und Produkte für die Hygiene weg. Zudem steht ihnen in den Asylzentren auch immer ein Dolmetscher oder eine Dolmetscherin zur Verfügung. Privat sind nur wenige untergebracht.
Eine vorläufig aufgenommene Person erhält im Ostschweizer Kanton 403 Franken pro Monat für den Grundbedarf des Lebensunterhaltes. Bei Personen mit Schutzstatus S sind es hingegen 341 Franken pro Monat.