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Aktualisiert: 7. Apr. 2020
Die Acerola ist in unterschiedlichen Regionen Mittel- und Südamerikas beheimatet. Als genauen Ursprungsort vermuten Pflanzenforscher die mexikanische Halbinsel Yucatán. Heutzutage kommt der Baum in vielen tropischen und subtropischen Gegenden vor.
In Brasilien, Mexiko, Guatemala, Panama, Florida und Jamaika liegen die wichtigsten Anbaugebiete der Pflanze. Die Bezeichnung Acerola stammt von den spanischen Eroberern, die in den exotischen Früchten aus der Neuen Welt Verwandte der süßen Kirschsorten Europas zu erkennen glaubten. Trotz der äußerlichen Ähnlichkeit ist die Acerola jedoch nicht mit unseren heimischen Kirschen verwandt.
Die traditionelle Heilkunde in Lateinamerika setzt die Früchte zur Vorbeugung und Behandlung zahlreicher Krankheiten ein. Neben Entzündungen, Fieber oder Durchfall verwenden brasilianische Naturheilärzte Acerolakirschen häufig bei grippalen Infekten und Erkrankungen der Lunge.
Erst in der Mitte des 20. Jahrhunderts wurden Wissenschaftler auf die unscheinbare Frucht aufmerksam. Während einer Dschungelexpedition entdeckten südamerikanische Forscher die hellroten Früchte und bestimmten den Gehalt an Vitamin C. Inzwischen konnten die wichtigsten bioaktiven Substanzen der Acerola nachgewiesen werden.