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Am Dienstag, 11. Oktober 2016, standen die letzten Nationalspieler des FCB im Einsatz während dieser Unterbrechung der Meisterschaft. Éder Balanta traf bereits am frühen Morgen nach Mitteleuropäischer Zeit mit Kolumbien auf Uruguay. Der Innenverteidiger sass beim 2:2 gegen den zu diesem Zeitpunkt Führenden der Südamerikanischen Qualifikationsgruppe allerdings während 90 Minuten auf der Bank. Durch den doch eher überraschenden 1:0-Erfolg Paraguays bei Argentinien, konnten die Kolumbianer zwar die Gauchos überholen und auf Platz 4 vorstossen, sie liegen aber nur zwei Punkte vor dem sechsten Platz, der nicht zur Teilnahme an der WM in Russland berechtigt.
Enttäuschend sind die Nationalmannschaftseinsätze für die tschechische FCB-Fraktion verlaufen: Tomas Vaclik stand zwar zweimal 90 Minuten auf dem Platz, die Tschechen kamen aber nach einem 0:3 in Deutschland, bei welchem auch Marek Suchy durchspielte, im zweiten Spiel dieser Pause, dieses Mal ohne Suchy, gegen Aserbaidschan nicht über ein 0:0 heraus. Die Aseri darf man wohl durchaus als Überraschungsmannschaft bezeichnen, sie rangieren zurzeit auf Rang 2 mit sieben Punkten aus den ersten drei Partien.
Kutesa trifft gegen Italien, U21-EM ohne Sporar, Elyounoussi in Barrage
Nur einmal im Einsatz während der Meisterschaftspause, am Dienstag, stand Dereck Kutesa. Der Mittelfeldspieler konnte mit der Schweizer U20-Nationalmannschaft in einem Testspiel einen beachtlichen 4:2-Erfolg über die Italiener feiern; dem FCB-Spieler gelang dabei sogar der Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1. Ebenfalls getroffen hat in dieser Begegnung Cedric Itten, der vom FCB an den FC Luzern ausgeliehen ist.
Auch Andraz Sporar und Mohamed Elyounoussi waren mit Nachwuchsteams ihrer Nationalmannschaften unterwegs. Sporar kam in der EM-Qualifikation der U21 Sloweniens zweimal über 90 Minuten zum Einsatz, konnte aber an den beiden Niederlagen in Litauen (0:1) und in Serbien (1:2) nichts ändern. Sloweniens U21 beendet die EM-Qualifikation damit auf dem dritten Platz und konnte sich nicht für die EM 2017 in Polen qualifizieren. Die letzte Chance auf eine Teilnahme an diesem Turnier gewahrt haben sich dagegen die Norweger mit Mohamed Elyounoussi. Der FCB-Mittelfeldspieler traf beim 2:1-Sieg gegen die Schweiz, die damit ihre letzte Chance verspielte, und stand auch beim 3:0-Erfolg in Kasachstan während 90 Minuten auf dem Feld. In den Play-offs treffen die Skandinavier nun auf Serbien, Spanien oder Österreich, die Auslosung findet am 14. Oktober in Nyon statt.
Schweden und Island mit je zwei Siegen
Die A-Nationalmannschaft der Österreicher dagegen ist in der WM-Qualifikation in Schwierigkeiten geraten und liegt auf Platz 4 der Gruppe D. Auf das 2:2 gegen Wales liessen die Österreicher eine 2:3-Niederlage gegen Serbien folgen, FCB-Stürmer Marc Janko traf dabei zum zwischenzeitlichen 2:2. Die Serben und die Irländer weisen nun nach drei Runden vier Punkte Vorsprung auf unser nordöstliches Nachbarland auf.
Wie die Österreicher mussten auch die Albaner ihre erste Niederlage in dieser Qualifikation hinnehmen: Taulant Xhaka stand beim Heimspiel Albaniens gegen Spanien, während 75 Minuten auf dem Platz, die Iberer gewannen schlussendlich mit 2:0. In der sehr starken Gruppe G rangieren die Albaner zurzeit auf Rang 3 hinter Spanien und Italien.
Besser lief es den Schweden mit Alexander Fransson und den Isländern mit Birkir Bjarnason. Die Schweden wie die Isländer konnten beide ihre Partien gewinnen: Alexander Fransson spielte während zehn Minuten beim 1:0-Sieg der Schweden in Luxemburg, beim 3:0-Sieg der Blaugelben gegen Bulgarien kam er dann zwar nicht zum Einsatz, sein Nationalteam steht aber im Moment auf Platz 2, mit drei Punkten Vorsprung auf die Niederlande. Zweimal über 90 Minuten spielte Birkir Bjarnason bei den Siegen Islands gegen Finnland (3:2) und die Türkei (2:0). Damit konnten die Nordländer Schritt halten mit Kroatien, das die Gruppe I mit sieben Punkten anführt. Verfolgt werden die beiden Teams von der Ukraine mit fünf Punkten.
Ägypten und Elfenbeinküste starten mit Siegen
Erfolgreich in die WM-Qualifikation gestartet sind auch die afrikanischen FCB-Spieler. Omar Gabers Ägypten gewann im Kongo mit 2:1, wobei Ex-FCB-Spieler Mohamed Salah um den Ausgleich bemüht war. Und die Elfenbeinküste, mit Adama Traoré und Geoffroy Serey die im Kader, gewann ihr Auftaktspiel gegen Mali mit 3:1.
Den besten Start in die WM-Qualifikation erwischten aber Michael Lang (mit 90 Minuten gegen Andorra) und Renato Steffen (ohne Einsatz) mit der Schweiz. Nach drei Spielen steht das Team von Vladimir Petkovic, nach Siegen über Portugal (2:0), Ungarn (3:2) und Andorra (2:1) mit neun Punkten da. Dasselbe Kunststück brachten lediglich Deutschland und Belgien fertig. Zum Abschluss des Jahres treffen die Schweizer dann im November zuhause auf die Färöer Inseln, sollten die einkalkulierten Punkte dann nicht wegbleiben, kann endgültig von einem optimalen Start in diese WM-Qualifikation gesprochen werden.
Eine Übersicht zur WM-Qualifikation finden Sie hier.