Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03659.jsonl.gz/1933

Mehrmals nach demselben Schema ging eine 19-järige in Lausanne wohnhafte Frau vor, um kostenlos an Kleider und Schuhe zu kommen. Auf der Internetseite des Mode- und Versandhauses La Redoute kreierte sie ein falsches Konto, gab einen falschen Namen und eine Adresse in Freiburg an und bestellte dann Kleidungsstücke. Beim ersten Versuch konnte die Ware–zwei Paar Turnschuhe im Wert von gut 140 Franken–nicht ausgeliefert werden, weil der Briefträger die Adresse nicht fand. Zwei weitere Male klappte das Vorgehen jedoch, und die junge Frau erhielt Schuhe und Kleider im Wert von über 700 Franken–ohne je eine Rechnung zu bezahlen.
Nun hat die Freiburger Staatsanwaltschaft die Frau mittels Strafbefehl des Betrugs und des versuchten Betrugs schuldig gesprochen und sie zu einer bedingten Strafe von 20 Tagessätzen à 30 Fran- ken verurteilt. Ebenfalls muss die Frau eine Busse von 300 Franken bezahlen. Hinzu kommen Dossierkosten, Gebühren und weitere Auslagen von 395 Franken. rb