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Vom 1. April bis am 12. April trainieren Angehörige der Schweizer Luftwaffe mit vier F/A-18-Kampfjets auf dem holländischen Luftwaffenstützpunkt Leeuwarden. Dieses Ausbildungsmodul im Ausland – es nehmen rund 50 Flugzeuge und 750 Personen aus sechs NATO-Ländern teil – ist zentraler Bestandteil des Luftverteidigungstrainings der Schweizer Armee.
Die Schweizer Armee beteiligt sich mit vier F/A-18-Kampfjets und rund 50 Personen an der internationalen Übung. Ziele des Ausbildungsmoduls in Holland sind die Luftverteidigungs-Weiterausbildung der F/A-18-Piloten sowie die Überprüfung der eigenen Verfahren im internationalen Umfeld. Neben der Schweiz nehmen Staffeln aus Holland, USA, England, Deutschland und Frankreich teil.
Die Luftwaffe ist in ihrem Luftverteidigungstraining in der Schweiz eingeschränkt. Kleine und knapp verfügbare Trainingsräume, Höhen und Geschwindigkeitslimiten (kaum Überschallflugtraining), eingeschränkte Flugbetriebszeiten, dichter ziviler Luftverkehr über der Schweiz sowie die hohe Besiedelungsdichte und die daraus resultierende Rücksichtnahme auf die Lärmbelastung der Bevölkerung sind Beispiele solcher Einschränkungen.
Die Schweizer Luftwaffe profitiert in Holland somit nicht nur von der Infrastruktur, welche die Königlichen Luftstreitkräfte auf dem Luftwaffenstützpunkt Leeuwarden bieten, sondern auch von idealen Trainings- und Umweltbedingungen. Die Trainingsgebiete liegen über der Nordsee, wo die Luftverteidigung praktisch ohne Einschränkungen in allen Einsatzbereichen, inklusive Überschallflug, effektiv trainiert werden kann.