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Graf Dracula giert nach frischem Blut. Was ja nichts Neues ist, wenn er und seine Familie nicht so unkonventionell wären. So gibt es hier etwa die Tochter Anämia. Als Vegetarierin und Mensch verabscheut sie Blut. Oma Dracula wiederum will sich umbringen, um der Unsterblichkeit zu entkommen. Aufgrund ihres Alzheimers vergisst sie die Unmöglichkeit dieses Unterfangens regelmässig. Tja, und den Grafen selbst könnte man wohl als «Sarghocker» bezeichnen. Er liegt die meiste Zeit in seinem Sarg und schaut sich diverse TV-Sendungen an. Die Draculas sind pleite, sie haben nicht einen Tropfen Blut im Schloss. Mit einem gefälschten Erbschaftsdokument soll Willy Turteltaub, der Enkel des ehemaligen Liebhabers der Gräfin, ins Schloss gelockt und verspeist werden. Anämia und der Diener Igor machen sich auf nach Steinhausen und übergeben das Dokument leider den Falschen: zwei tolpatschigen Betrügern, die sich das Schloss unter die Nägel reissen möchten. Als der echte Turteltaub auftaucht und sich in Anämia verliebt, ist das Chaos perfekt.