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Ab 1.1.2013 müssen in der Schweiz sämtliche Energieerzeugungsanlagen (also auch Photovoltaikanlagen) mit einer Leistung ab 30 kVA im Herkunftsnachweissystem erfasst werden. Das bedeutet, dass der Betreiber die selbst erzeugte Energie nicht primär selbst verbrauchen und nur den Überschuss einspeisen kann, sondern 100% einspeisen muss. Konkret kann das bedeuten, dass man die Energie für 9 Rappen pro kWh verkauft und gleichzeitig wieder für 20 Rappen zurückkauft. Auch wenn dadurch die Leitung des Verteilnetzes nicht beansprucht wird. Auf der Seite von Swissgrid wird diese Massnahme dadurch begründet, dass der Endkonsument ein Recht darauf hat, exakt zu wissen, welchen Strommix er erhält.
Die ehrliche Aussage wäre, dass durch den Eigenverbrauch die Summe der verkauften Elektrizität kleiner wird und sich die Netzkosten dadurch auf eine kleinere Anzahl kWh verteilen lassen und somit steigen würden.
Durch diese Änderung bezahlt die W. & O. Geiser AG ab 1.1.2013 voraussichtlich pro Jahr rund Fr. 5’500.00 ans EW Roggwil für den Eigenverbrauch (150’000 kWh * 60% Eigenverbrauch * [Fr. 0.152 – 0.09]).Kommentar:
Rein rechnerisch ist mir die Argumentation für den Systemwechsel klar. Aber es ist trotzdem etwa so stossend, wie wenn der Landwirt seine eigene Milch in der Käserei kaufen müsste, statt sie direkt im Stall abzuzweigen.