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John Legend
John Stevens, seit 2001 aktiv unter seinem Bühnennamen John Legend, ist ein Vollblutmusiker durch und durch – und ein echter Selfmade-Man. Seit seinen Kindertagen ist Musik ein zentraler Lebensinhalt. Bereits mit vier Jahren begann er mit dem Klavierspielen, die gesamte Kindheit über sang er in Gospel-Chören und arbeitete als Leiter verschiedener Jazz- und A Capella-Gruppen. Nach der Highschool absolvierte er ein Studium in afrikanisch-amerikanischer Literatur und arbeitete eine Zeit lang als Consultant für die Boston Consulting Group. Parallel machte er erste Erfahrungen mit der Profimusik. Er veröffentlichte zwei Alben in Eigenregie, die er auf seinen Konzerten verkaufte. Als er 2001 den aufstrebenden HipHop-Produzenten Kanye West kennenlernte, nahm seine Karriere zügig Fahrt auf.
Zunächst veredelte er mit seiner Stimme Songs anderer Künstler, darunter Hits von Kanye West, Alicia Keys, Slum Village oder Jay Z. Mit diesen Kollaborationen landete er mehrfach in den Charts, der Boden für seine Karriere war bestellt. Als 2004 sein Debütalbum «Get Lifted» erschien, hatte sich sein außergewöhnliches Talent bereits herumgesprochen. In den USA stieg das Album bis auf Platz vier der Charts, auch in vielen europäischen Ländern landete das Werk in den Hitlisten. Mit «Used to Love U», «Ordinary People» und «Number One» koppelte er drei internationale Hits aus. Mehr als drei Millionen Exemplare konnte er von seinem Debüt absetzen, rund um dieses Album gewann der atemberaubende Debütant seine ersten drei Grammy-Awards.
Seither zählt John Legend zu den profiliertesten Songwritern und Sängern des R’n’B. Jedes folgende Album – «Once Again» (2006), «Evolver» (2008) und «Wake Up!», welches Legend 2010 mit der HipHop-Band The Roots aufnahm – avancierte zu einem massiven internationalen Chart-Hit. Überdies bleibt er seinem Faible für Zusammenarbeiten mit anderen Künstlern treu. Rund ein Dutzend Hitsingles anderer Künstler hat er bislang mit seiner Stimme verschönert, darunter Songs von Fergie, Al Green, Rick Ross, Herbie Hancock oder Lil Wayne.