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Einfluß der Eindringtiefe der Stütze in die Platte und die ungleichmässigen Schubspannungen um die Stütze bezüglich dem Durchstanzen.
Aufgrund der neusten Forschungsergebnisse an der EPFL Lausanne wurden hinsichtlich auf die Durchstanzsicherheit neue Erkenntnisse gewonnen.
Untersuchungen und Gutachten zeigten, dass beim dramatischen Unfall im Jahre 2005 in Gretzenbach (SO), die Aufsummierung von mehreren Parametern zum Einsturz der Tiefgaragendecke führte :
- Tatsächliche Überschüttung grösser als vorgesehen
- Effektive Betonfestigkeit zu gering
- Asymmetrische Beanspruchungen wurden nicht berücksichtigt
- Verminderung der statischen Höhe, welche auf die Eindringtiefe der Stütze zurückzuführen ist, wurde nicht berücksichtigt
- Zu tiefe Lage der oberen Bewehrung
- Abnahme des Betonwiderstandes aufgrund des Brandes.

|Einsturz der Tiefgaragendecke in Gretzenbach (SO)
||Eindringtiefe der Stütze (Photo des Berichtes von Prof. Dr. A. Muttoni, Dr. A. Fürst, Dr. F.Hunkeler)

Um die Durchstanzrisiken auf ein Minimum zu vermindern, weisen wir die Ingenieure darauf hin, die Auswirkungen der asymmetrischen Schubspannungen und die Verminderung der statischen Höhe infolge Eindringtiefe der Stütze in die Platte zu berücksichtigen. Diese zwei kombinierten Parameter können den Durchstanzwiderstand stark vermindern.
In den folgenden Kapiteln sind Zusatzinformationen verfügbar :
- Asymmetrische Lasten
- Eindringtiefe der Stütze in die Platte
Ab der Version 4.5.55 enthält unser Bemessungsprogramm die notwendigen Module, um eine asymmetrische Beanspruchung und die Eindringtiefe der Stütze in die Platte zu berücksichtigen.
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