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Wichtig ist es aber festzuhalten, dass keineswegs alle Menschen, die derartigen personenexternen Belastungen ausgesetzt sind, deshalb dann in der Folge ein Burnout bekommen. Damit das Burnout-Syndrom entsteht, müssen die externen Belastungsfaktoren zum einen über einen längeren Zeitraum andauern und zum anderen müssen noch bestimmte personeninterne Faktoren dazukommen. Erst dann kommt es zu einer explosiven Mischung, die zur völligen Erschöpfung führen kann - aber nicht muss.
Zu den personeninternen Faktoren gehören Persönlichkeitseigenschaften, die sich für das Individuum anfänglich zumeist als durchaus karriereförderlich erweisen und im Volksmund als "Macher-Typen", als "Burner" oder als "High Performer" bezeichnet werden. Zu diesen Persönlichkeitseigenschaften zählen typischerweise:
Wenn die o.g. internen und externen Faktoren zusammentreffen und über einen längeren Zeitraum andauern, wird eine Abwärtsspirale von Überlastung und (Selbst-)Überforderung in Gang gesetzt, an deren Ende schliesslich der Zusammenbruch steht. Aber wie genau wirken diese Faktoren zusammen und welche einzelnen Entwicklungsstufen kennzeichnen die Abwärtsspirale?
17.10.2012 - cmz