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Kapitel 3.2 - Pars sympathicus des ANS
Der Sympathikus hat sowohl motorische als auch sensorische Qualitäten. Da beide für das Verstehen der Effekte der spinalen HVLA-Manipulationen wichtig sind, werden die Grundlagen beider Qulitäten hier kurz beschrieben. In Kapitel 5 wird weiter auf dieses Grundlagenwissen eingegangen und die Integration dieser Fakten in die osteopathischen Theorien werden besprochen. Die Definition der nervösen Fasern ist nicht einheitlich und kann zu Missverständnissen führen. Einige Autoren erachten es als Verfehlung, von afferenten sympathischen Fasern zu sprechen, da sie dem Sympathikus nur efferente Qualitäten zuweisen (vgl. van Craneburgh 1989: 113). In dieser Arbeit benutzen wir die gängige Terminologie und nennen die afferenten vegetativen Nervenfasern, welche den efferenten sympathischen Leitungsweg als Leitstruktur benutzen, viszeroafferente Nervenfasern, deren Qualität als Viszeroafferenz.