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Fragezeichen in der Archäologie:
Hochebene von Nazca
Bilder Galerie, Hochebene von Nazca

Nazca ist eines der wirklich grossen Rätsel dieser Welt. Die Wüsten- Hochebene von Nazca liegt südlich von Lima, die Küste hinunter, rund 42 Kilometer von der Küste entfernt. Es ist eine Hochebene die zu den trockensten Plätze auf dieser Welt zählt.
In den Medien ist immer die Rede von den grossen Scharrbilder die dort zu finden sind und nur aus der Luft erkannt werden können. Die pistenähnlichen Trapeze und Liniensysteme werden nur am Rande erwähnt.
Auch die archäologischen Arbeiten, beschränken sich in den meisten Fällen auf die Scharrbilder und ihre Bedeutung im Zusammenhang, mit der so genanten "Nazca- Kultur", die Motive bei ihren Töpferwaren verwendetet, die teilweise grosse Ähnlichkeiten mit gewissen Scharrbilder aufweisen.
Das ist natürlich nicht unbedingt falsch, aber es widerspricht dem Umstand, das (aus der Luft betrachtet) nicht die Scharrbilder das auffälligste sind, sondern weit über tausend(!) Linien- und Pistensysteme, die sich über eine gewaltige Fläche, über Berge, Täler und Ebenen erstrecken. Die Scharrbilder sind dabei eher unauffällige Details, die trotz ihrer beachtlichen Abmessungen untergehen in der Gesamtheit des "Werkes", wie es heute vor uns liegt.
Wie wurden diese "Pisten" und Linien, ohne Rücksicht auf das Gelände, ohne moderne Instrumente und ohne die Kenntnisse des Fliegens in diese trockene Hochebene "gescharrt"? Wie gelang es den Erbauern, Linien mit über 15 Kilometer Länge schnurgerade über Berge und Täler "laufen zu lassen". Wie wurde das gemacht? Wie kommt ein Volk auf die Idee, ganze Hügelkuppen zu planieren, um auf dem so geebneten Terrain eine gewaltige "Trapezpiste" zu erbauen? Warum das ganze?
Die "Herstellung" selbst ist noch das kleinste Problem. Offenbar wurde dazu einfach die oberste Bodenschicht abgetragen wurde, um so den helleren Untergrund zum "malen der Figuren zu verwenden".
|Das "Warum diese Scharrzeichen und Linien" ist die grosse Frage, niemand weiss eine befriedigende Antwort für alles! Die verschiedenen Thesen weisen aber gravierende Unterschiede auf was die Logik angeht. Wasserkulte, Kalender, kultische Linien, magische Rituale usw. das sind ein paar mögliche Erklärungen...|

Aufwand; markante "Darstellungen" in Nazca sind die gewaltigen Trapeze, die bis zu drei Kilometer lang und an der breitesten Seite über 60 Meter breit sein können. Man findet sie in ebenem flachen Terrain und in hügeligem Gelände, wie rechts zu sehen.
Die Hochebene ist durchzogen von solchen Hügelketten,
die von der Erosion ihr typisches Aussehen erhalten habe. Spitze
Hügelkämme, nirgends sieht man oben abgeflachte Hügel.
Eine Frage taucht dabei aber noch auf. Wie ich am Anfang
geschrieben habe, geht man davon aus das; "dazu einfach die oberste
Bodenschicht abgetragen wurde, um so den helleren Untergrund zum
"malen der Figuren zu verwenden"..."

|Auf dem oberen Bild
ist das deutlich zu erkennen, wie die Erosion der Jahrhunderte, an diesem
Trapez genagt haben.

Wie soll dieser Arbeitsaufwand in einer ansonsten sehr trockenen, heissen Wüste erklärt werden?

Die Linien, unübersehbar durchziehen sie die Wüste, kilometerlang. Die Frage hier lautet jetzt, wie wurden sie so gerade durch die Landschaft "gezogen"? Ist es möglich ohne optische Hilfsmittel eine gerade Linie von über 15 Kilometer Länge, durch unebenes Gelände zu ziehen?
Die Antwort lautet; eigentlich nicht. Im Prinzip ist es
ganz einfach. Es werden Stangen entlang der geplanten Linie ausgesteckt.
Von einem Ende aus, peilt eine Person über alle Stangen hinweg und man
korrigiert so lange bis alle "in einer Flucht stehen", und
fertig ist die gerade Linie. Einfach war es sicher nicht. In über 15 Kilometer Distanz
ist kein Mensch mehr in der Lage mit freiem Auge, eine Stange von 30,
50 oder 100 Millimeter Durchmesser noch zu erkennen! Schon ein, zwei
Kilometer stellen die Grenze dar, wo man ohne Hilfsmittel noch etwas klar
sehen kann. Je nach Hintergrund und Klarheit der Luft (Dunst, Staub usw.)
kann es noch etwas mehr sein, oder deutlich weniger...
In jedem Fall ist es eine beeindruckende "Vermessungs-
Technische Leistung"...
Wie erklärt sich die Herstellung einer solchen Struktur, die über einen Hügel verläuft, und exakt "von oben" auf den Boden projiziert wurde?

Die berühmten "Scharrzeichen", hier als Beispiel der "Kolibri", rund 110 Meter lang. Gross für sich betrachtet, aber klein im Vergleich zu dem Linien- und Pistensystem.
Die Frage hier; wie wurden die Umrisse der Scharrbilder ohne jegliche Verzerrung der Darstellung in so grossen Dimensionen auf den Boden "gezeichnet"?

Und zu guter letzt; überall trifft man auf
Figuren, Linien und Pisten die "drunter und drüber" verlaufen,
so als ob spätere "Erbauer" nicht mehr gewusst haben, das hier
schon mal etwas angelegt wurde. Oben ist gut zu sehen das die Figur, vom
grossen Trapez teilweise verdeckt wird.
|Letzte Aktualisierung: 21. November 2016|
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