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Stasi-Tochter, Dissidentin, Politikerin: Drei Leben sind es, die Vera Lengsfeld in sich vereint. Als Tochter eines Stasi-Offiziers wird sie ganz im Sinne des SED-Regimes erzogen. Doch früh schleichen sich bei ihr Zweifel am System ein. Als junge Erwachsene zieht sie die Konsequenz und engagiert sich in der Bürgerrechtsbewegung, wofür sie mit Berufsverbot, Verhaftung und letztlich Ausweisung bestraft wird. Nach dem Fall der Mauer kehrt die Dissidentin Lengsfeld in ihre Heimat zurück und startet ihre Karriere als Politikerin und Verfechterin freiheitlicher Demokratie. Umso schmerzlicher trifft sie die Nachricht, dass ausgerechnet ihr Ehemann sie jahrelang bespitzelt haben soll. Eine Biografie voller Brüche - und doch geradlinig. Komplett überarbeitete Neuauflage von "Von nun an ging's bergauf. Mein Weg zur Freiheit"
Portrait
Vera Lengsfeld, geb. 1952 in Sondershausen (Thüringen), studierte Geschichte und Philsophie in Leipzig und Berlin. Sie arbeitete als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Akademie der Wissenschaften der DDR und als Lektorin;1983 erhielt sie Berufsverbot. ALs führendes Mitglied der DDR-Bürgerrechtsbewegung wurde sie 1988 verhaftet und nach England ausgewiesen. 1989 kehrte sie in die DDR zurück und wurde als Mitglied der Grünen 1990 in die Volkskammer gewählt. 1990 erhielt sie den Aachener Friedenspreis. Von Oktober 1990 bis 2005 war sie Abgeordnete des Bundestages.