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Die Veränderung an der Brust beginnt mit Eintritt der Schwangerschaft. Der kleine Embryo ist kaum wenige Millimeter gross, da sorgt der Körper schon für seine spätere Ernährung.
Viele Frauen bemerken an ihren veränderten Brüsten, dass sie schwanger sind. Die Brust ist empfindlicher, das Drüsengewebe schwillt an und die Durchblutung wird gesteigert. Die Venen sind weitgestellt und zeichnen sich bläulich unter der Haut deutlich ab.
Einige Frauen freuen sich über ihre grösseren Brüste, andere eher nicht. Die ganze Pracht ist sowieso nur vorübergehend. Spätestens nach der Stillzeit, wennn sich das Drüsengewebe wieder verkleinert und sich die Durchblutung normalisiert hat, sind die Brüste ungefähr so gross wie vorher. Das Fettgewebe, was die eigentliche Grösse der Brust ausmacht, bleibt von der Schwangerschaft und der Stillzeit weitgehend unbeeinflusst.
Ab der 20. SSW wird Kolostrum, die Vormilch, gebildet. Es kann sein, dass einige Tropfen Milch aus der Brust austreten.
Der Startschuss für die Milchproduktion wird aber erst nach der Geburt gegeben. Die Schwangerschaftshormone unterdrücken die Milchproduktion. Erst wenn das Baby und die Plazenta geboren sind, werden grössere Mengen Milch produziert.
Aber für jedes Kind gibt es in der Brust nach der Geburt einen „Willkommenscocktail“ : ungefähr ein Löffelchen Kolostrum. Mehr braucht ein Neugeborenes noch nicht, da der Magen am Tag der Geburt ungefähr so klein ist wie eine kleine Glasmurmel.