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Dies sind die Schlussfolgerungen einer internationalen Kommission, die im Anschluss an ein Treffen Mitte Dezember 2000 zwischen dem tschechischen Premierminister Milos Zeman, dem österreichischen Bundeskanzler Wolfgang Schüssel und dem für die EU-Erweiterung zuständigen Kommissar Günter Verheugen in Melk eingesetzt wurde.
Die Kommission kommt zu folgenden Schlüssen: Hydrogeologische Auswirkungen sind vernachlässigbar und akzeptierbar. Auswirkungen auf den Boden und die Gesteine, inklusive seismische Sicherheit, sind unbedeutend und akzeptierbar. Während des Normalbetriebs haben die Abgaben radioaktiver Substanzen an Luft und Wasser keine gesundheitsbedenkliche Strahlenbelastung der Bevölkerung zur Folge und verursachen keine Kontamination der Nahrungskette. Aufgrund der grossen Bauten ist die Auswirkung auf die Landschaft nachteilig und bedeutend. Hingegen sind die Auswirkungen des Betriebs auf Flora, Fauna und Ökosystem "nicht sehr wichtig". Radioaktive Abfälle werden minimiert. Die dabei verwendeten Technologien bergen keine signifikanten Risiken in sich und die Umweltauswirkungen werden minimal sein. Das Management der abgebrannten Brennelemente stellt keine unlösbaren technischen und technologischen Probleme und bedeutet keine Gefahr für die Umwelt. Referenzunfälle führen selbst bei konservativen Annahmen zu keiner Gesundheitsgefährdung der Bevölkerungen von Deutschland, Österreich oder der Tschechischen Republik.
Quelle
M.E. nach NucNet vom 25.Mai 2001