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Italien wie anno 2006
Der Dokumentarfilm "Cesare deve morire" von Paolo und Vittorio Taviani gewinnt den Goldenen Bären. Er erzählt die Geschichte von Häftlingen, die ein Shakespeare-Stück aufführen.
"Siiiiiiiiiiiiiiiiiiiiieeeeeg!!"
2006 gewann die italienische Fussballnationalmannschaft in Berlin die Weltmeisterschaft. Sechs Jahre später gibt's nun wieder einen italienischen Sieg in der deutschen Hauptstadt. Der Dokumentarfilm Cesare deve morire der Brüder Paolo und Vittorio Taviani wurde von der Jury unter Vorsitz von Mike Leigh mit dem Goldenen Bären für den besten Film ausgezeichnet. Ihr Dokumentarfilm erzählt die Geschichte von Häftlingen der italienischen Strafanstalt Rebibbia, die in einer Theatergruppe die Aufführung des Shakespeare-Stückes "Julius Caesar" proben.
Der zweitwichtigste Preis, der Silberne Bär für den Grossen Preis der Jury, ging an Bence Fliegauf für seinen Film Just the Wind. In deutschen Händen blieb der Silberne Bär für die beste Regie, der an Christian Petzold ging für Barbara. Beste Schauspieler waren nach Ansicht der Jury Rachel Mwanza in Rebelle und Mikkel Boe Følsgaard in A Royal Affair.
Der dänische Film erhielt auch den Bären für das beste Drehbuch, während Bai lu yuan von Wang Quan'an für die herausragende künstlerische Leistung ausgezeichnet wurde. Einen Trostpreis in Form eines "Sonderpreises" ging auch an "unsere" Vertreterin an der diesjährigen Berlinale: Ursula Meier mit L'enfant d'en haut.
OutNow.CH war während 10 Tagen in Berlin vor Ort. Alle Reviews sind nachzulesen im OutNow-Berlinale-Special.
Quelle: Berlinale