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Fort du Scex/Ermitage
1911 begann in der Felswand, welche St-Maurice überragt, der Bau der Galerie du Scex.
Die vier 7,5 cm-Kanonen 1903/18 L30 auf Krupp-Giovanola-Lafetten konnten das Vorgelände und die Abdeckungen der Forts Savatan und Dailly, die 1892 auf dem Felsen am rechten Rhoneufer gebaut wurden, unter Feuer nehmen. 1935 bis 1936 ist ein Verbindungsgang vorgetrieben worden, der das Fort mit der natürlichen Höhle «Grotte aux Fées» und deren Eingang oberhalb des Schlosses St-Maurice verbindet. Das Werk ist 1938 mit der Batterie Ermitage mit vier 7,5-cm-Kanonen 1903/22 L30 auf Hebelafetten und 1940 bis 1946 mit einer neuen Unterkunft mehrmals vergrössert worden.
Alle 7,5 cm-Kanonen wurden 1984 ausgebaut. Dank besonderer Anstrengung ist es 2001 gelungen, pro Batterie je ein Geschütz mit dem Originalrohr und der Originallafette zu rekonstruieren und wieder einzubauen. Die Besucher zeigen jeweils auch ganz besonderes Interesse für die technischen Einrichtungen wie Maschinenraum und Übermittlungszentrum. Sehenswert sind zudem die alte Baukonzeption und der Schlafraum mit 120 Liegestellen.