Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03365.jsonl.gz/1464

Der Aufsichtsratsvorsitzende des Konzerns, Dieter Hahn, lobte Kogels Branchenerfahrung und Führungsqualitäten. "Ebenfalls freue ich mich persönlich auf die weitere Zusammenarbeit mit ihm." Hahn und Kogel wollen die traditionsreiche Filmsparte ("Der Name der Rose", "Fack ju Göhte") verkaufen, um die Expansion der Sportvermarktung zu finanzieren. Dies allerdings stösst auf den erbitterten Widerstand des zweiten Grossaktionärs neben Hahn, des Schweizers Bernhard Burgener.
Burgener hatte anlässlich der turbulenten Hauptversammlung im November den Vorschlag Hahns abgelehnt, einer der beiden verfeindeten Unternehmer solle dem anderen dessen Anteile abkaufen. Das Hahn-Lager hatte dem Schweizer wegen eines vermeintlich heimlichen Verkaufs eines Aktienpakets illegale Machenschaften vorgeworfen, woraufhin Burgener von der Hauptversammlung ausgeschlossen worden war. Beide Grossaktionäre halten jeweils etwa 30 Prozent an dem Unternehmen und tragen ihren Disput inzwischen auch vor Gericht aus.
Ebenfalls am Montag teilte die Constantin Film AG, deren Chefaufseher Burgener ist, mit, den Vertrag von Vorstandschef Martin Moszkowicz um weitere vier Jahre bis Ende Februar 2021 verlängert zu haben./eri/DP/mis
(AWP)