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In der USA finden heute Kongresswahlen statt. Sie heissen dieses Jahr Zwischenwahlen, weil
sie zwischen zwei Präsidentschaftswahlen fallen.
120 Millionen Amerikaner wälen 33 der 100 Senatoren (ein Drittel
des Senats wir alle zwei Jahre neu gewählt), sowie alle
435 Abgeordnete des Repräsentantenhauses.
In 36 der 50 Bundesstaaten werden auch die Gouverneure bestimmmt.
Im Repräsentantenhaus hatten die Republikaner 229 Sitze von 435,
die Demokraten 201 von 435, es gab einen unabhänigen und 4 leere Sitze.
Im Senat hatten die Republikaner 55, die Demokraten 44 und ein Unabhängiger
einen Sitz.

Resultate (Nachtrag 8. November)
Quelle: New York Times: Die Demokraten haben 230, Republikaner 205 Sitze im
Repräsentantenhaus. Der Senat ist noch in der Schwebe.
Nachtrag vom 9. November: es seht so aus, als ob die Demokraten auch den Senat
dominieren werden: sie haben 50 Sitze.
Skandale entscheidender als Irak-Krieg
Nach Spiegel düften Die jüngsten Schmuddel-Geschichten
(siehe z.B. der Foley Skandal)
die Republikaner mehr Stimmen gekostet haben als der immer unbeliebt
werdende Irak-Krieg. Einer Umfrage zufolge machen die Sex-Skandale und
Korruptions-Schlagzeilen der Partei von George Bush schwer zu schaffen.
Notizen
- Der Wahlkampf war einer der teuersten und schmutzigsten.
- Wahltaktik per Telephon: es wird ein Werbegespräch der Gegenpartei vorgegaukelt.
Der Wähler wird wütend, und wählt die andere Partei.
-
Wahlmaschinen Probleme. Einige der Wahlcomputer haben sich als
fehleranfällig erwiesen. Man war auch besorgt, wie sicher die
Systeme auf Hackerangriffe sind.
- Im Bundestaat Virginia wird untersucht, ob es Einschüchterungen durch Telefonate
gegeben habe: Anrufer geben sich als Offizielle aus und melden, dass die Wähler in
ein anderes Wahllokal zu gehen hätten. Oder dass man mit einer Anzeige zu rechnen
habe, falls man zur Wahl erscheint.
(Siehe dazu auch Wahlpropaganda per Telefon).