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Anlässlich des vergangenen Samstag bereits zum 16. Mal an der ETH Zürich durchgeführten Tags der Schweizer Informatik-Olympiade wurden die Sieger der ersten Runde geehrt. In der Hauptkategorie Theorie und Praxis gewannen Johannes Kapfhammer aus Münchenstein und Lazar Todorovic aus Stäfa. Der 13-jährige Timon Stämpfli aus Wangen gewann den Jugendpreis und den Kreativitätspreis gewannen Nikola Djokic aus Luzern und Thomas Leu aus Teufen für ihre Programmentwicklungen. Die Plätze des Davos Camps gingen an dreizehn Jugendliche aus den Kantonen Luzern (1 Teilnehmer), Aargau (2), Wallis (1), Basel-Land (2), St. Gallen (1), Appenzell Ausserrhoden (1), Zürich (3), Graubünden (1) und Bern (1).
Im Vorfeld des Tags der Schweizer Informatik-Olympiade lieferten die fast 50 Teilnehmer ihre Programmierlösung für komplexe Probleme ab. So galt es beispielsweise, Algorithmen zu kreieren zur Zuweisung von Reisepässen für die Einreise in verschiedene, teilweise untereinander verfeindeten Länder. Die Jugendlichen mussten berechnen, welcher Pass für welches Land tauglich war, und dabei vermeiden, dass ein Pass die Stempel eines verfeindeten Landes trug. Für das Spiel "Multisnake" mussten die Teilnehmer ihre Schlange so programmieren, dass sie möglichst lange überleben konnte, ohne gegen Hindernisse zu stossen.
Mit der Schweizer Informatik-Olympiade (SOI) sollen gezielt Mittelschülerinnen und Mittelschüler im Fach Informatik gefördert werden. In drei Runden werden die jeweiligen Sieger ermittelt. Die Gewinner des Tags der Schweizer Informatik-Olympiade haben die Chance, einen der Plätze im Team für die Internationale Informatik-Olympiade zu ergattern, die im Juli 2011 in Thailand stattfinden wird. Im "Davos Camp", einer Art Trainingslager, an dem die Talente unter anderem von Informatikcracks der ETH Zürich gecoacht werden, werden die Jugendlichen auf die Internationale Informatik-Olympiade vorbereitet. (bt)