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Im Durchschnitt der Periode 1991-2020 befindet sich die Höhe der Nullgradgrenze über dem Messstandort Payerne auf 2570 m ü. M. Wie die Temperatur weist auch die Nullgradgrenze über der Schweiz einen ausgeprägten Jahresgang mit dem Minimum im Winter und Höchstwerten im Sommer auf. Im Winter liegt die Nullgradgrenze in der freien Atmosphäre im Mittel auf einer Höhe zwischen 1000 und 2000 m. Bei kräftigen Inversionen oder Zufuhr von milder Luft aus Süden oder Südwesten sind jedoch auch Werte über 3000 m möglich. An Eistagen liegt die fiktive Nullgradgrenze im negativen Bereich. Im Sommer bewegt sich die Nullgradgrenze im Mittel zwischen 3000 (im Juni) und fast 4000 m (im Juli). An kühleren Sommertagen sind Werte unter 2500 m möglich, an extrem heissen Tagen kann die Nullgradgrenze bis auf 5000 m steigen.
Der Klimareport liefert eine ausführliche Beschreibung des Verlaufs der Nullgradgrenze im vergangenen Jahr.
Langjährige Entwicklung der bodennahen Nullgradgrenze
Ähnlich wie die Temperatur steigt auch die Höhe der Nullgradgrenze über der Schweiz infolge des Klimawandels stark an. Dies lässt sich anhand der bodennahen Nullgradgrenze, die aus Messstationen abgeleitet wird, am eindrücklichsten zeigen. Seit Beginn der Aufzeichnungen 1864 ist die bodennahe Nullgradgrenze um 200 bis 700 m gestiegen.