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- Ein von der Schweiz organisierter Hilfsgütertransport hat Venezuelas Hauptstadt Caracas erreicht.
- Das Material, vor allem medizinische Güter, war zuvor von neun verschiedenen Partnerorganisationen in die Schweiz gebracht worden. Hier wurde es umgeladen und von der Humanitären Hilfe der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) nach Venezuela weitertransportiert.
- Die Hilfsgüter sollen der Bevölkerung des südamerikanischen Landes bei der Bewältigung der humanitären Krise und der Bekämpfung der COVID19-Pandemie unterstützen.
Auf Ersuchen von mehreren UNO-Organisationen, Nichtregierungsorganisationen und dem IKRK charterte die Schweiz ein Frachtflugzeug und leitete den Transport in die Wege. Fast 100 Tonnen humanitäres Material haben so Caracas auf dem Luftweg erreicht.
Dies entspricht ungefähr der Menge, die die UNO seit Beginn der COVID19-Pandemie insgesamt nach Venezuela transportieren konnten.
Gemeinschaftsprojekt mit Partnerorganisationen
Venezuela befindet sich seit mehreren Jahren in einer schweren politischen, sozialen und wirtschaftlichen Krise. Sie hat schwerwiegende humanitäre Folgen, die von der COVID19-Pandemie noch verschlimmert wurden. Humanitäre Organisationen sind mit vielen Schwierigkeiten konfrontiert, insbesondere bei der Lieferung von medizinischer Ausrüstung.
Die Kosten für die Hilfsgüter im Wert von rund 2 Mio. Franken tragen neun Organisationen; jene für den Transport (rund 1,1 Mio. Franken) die Schweiz. Die beteiligten UNO-Organisationen und Nichtregierungsorganisationen sowie das Internationale Komitee vom Roten Kreuz IKRK hatten die Hilfsgüter in die Schweiz verfrachtet, wo sie im Logistikbereich des Flughafens Zürich-Kloten umgerüstet wurden. Das Frachtflugzeug ist von der Humanitären Hilfe der DEZA gechartert worden. Die Fracht wurde von einem Team des Schweizerischen Korps für Humanitäre Hilfe SKH begleitet.
Der Hilfsgütertransport nach Venezuela steht im Einklang mit anderen Aktionen der Schweiz zur Bekämpfung von COVID-19. Seit Beginn der Pandemie wurden bereits Hilfsgüter in mehrere Länder Europas, Afrikas und Asiens geliefert.