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Bruno Berner wird Trainer bei den Grasshoppers
Die Grasshoppers werden auf der Suche nach einem Nachfolger von Giorgio Contini beim Ligakonkurrenten Winterthur fündig. Bruno Berner übernimmt beim Rekordmeister das Amt des Cheftrainers.
Die Grasshoppers werden auf der Suche nach einem Nachfolger von Giorgio Contini beim Ligakonkurrenten Winterthur fündig. Bruno Berner übernimmt beim Rekordmeister das Amt des Cheftrainers.
Berner trat vor einem Jahr in Winterthur die Nachfolge von Aufstiegstrainer Alex Frei an. Der 44-jährige Zürcher führte den FCW im ersten Jahr in der Super League mit einem Punkt Vorsprung auf den FC Sion zum Ligaerhalt. Nun wechselt Berner mit einem für die nächsten zwei Saisons gültigen Vertrag zu GC.
Bei den Hoppers sind sie seit längerem auf der Suche nach einem neuen Cheftrainer, nachdem Giorgio Contini seinen Job «wegen fehlender Strategie» gekündigt hat. Die Verantwortlichen hielten jedoch bis Ende Saison an Contini fest, was nicht zuletzt an den ansprechenden Resultaten lag. Bis am letzten Spieltag war es noch möglich gewesen, einen Europacup-Platz zu belegen. Dieses Ziel verpasste GC mit einer 1:3-Niederlage in Basel jedoch und beendete die Saison im 7. Rang.
Berner kennt den Klub aus seiner Zeit als Spieler. Im September 1997 debütierte er als knapp 20-Jähriger mit GC in der damaligen Nationalliga A. 1998 und 2001 war er als Linksverteidiger Teil des Meisterteams, bevor es ihn weiter nach Freiburg, Basel, Blackburn und Leicester zog, wo er 2012 seine Aktivkarriere beendete.
Vier Jahre später wurde Berner Nachwuchstrainer beim FC Zürich. Danach wirkte er in Tuggen, Kriens und als Trainer der U19 im Schweizer Verband, ehe er im vergangenen Sommer beim FC Winterthur die Verantwortung für die erste Mannschaft übernahm und mit dem Aufsteiger schaffte, was ihm kaum jemand zutraute: den Klassenerhalt.
Nun steht Berner, der sich den Ruf erarbeitet hat, auch mit wenig Mitteln etwas erreichen zu können, bei den Grasshoppers vor der Herausforderung, den Klub unter keinen leichten Umständen in die Zukunft zu führen. Im Team steht ein grosser Umbruch an. Von sieben Spielern ist bereits bekannt, dass sie den Verein verlassen, bei weiteren sechs läuft der Vertrag aus.