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Fällt der Zeitpunkt, an dem der Mond besonders nahe an der Erde ist, zufällig mit einem Vollmond zusammen, spricht man umgangssprachlich von einem «Supermond». Dies war in der Nacht auf Dienstag der Fall. Die Vollmondphase wurde am frühen Morgen um 5.30 Uhr erreicht. Die geringste Entfernung zur Erde hat der Mond am Dienstagabend kurz nach 17 Uhr.
Nicht immer gleich nah
Die Umlaufbahn des Mondes um die Erde ist elliptisch. Dadurch schwankt der Abstand zur Erde während eines Monats ständig. Ist der Abstand klein, erscheint der Durchmesser des Mondes rund 7 % grösser als durchschnittlich. Durch die grössere Fläche erscheint der Mond von der Erde aus betrachtet zudem heller.
Am grössten wirkt der Mond übrigens, wenn er sich nah am Horizont befindet - also bei Mondaufgang oder bei Monduntergang. Diese optische Täuschung nennt man auch «Mondtäuschung».
«Rosa Mond»
Bei einem Vollmond im April spricht man auch vom «Rosa Mond». Dies hat jedoch nichts mit der Farbe des Mondes zu tun. Es gibt verschiedene Erklärungen dazu. Eine davon schliesst auf die Ureinwohner Nordamerikas zurück. Diese sollen den Vollmond im April «Pink Moon» genannt haben, weil zu dieser Jahreszeit die pinke Blume Phlox blüht.
Schon bald nächster «Supermond»
Auf den nächsten «Supermond» müssen wir übrigens nicht lange warten. Dieser folgt bereits am 26. Mai 2021. Um 13.15 Uhr wird die Vollmondphase erreicht.