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Die antibakteriellen Eigenschaften des Honigs haben ihren Ursprung in einer Vielzahl von natürlichen Faktoren, genannt Inhibine. Bisher wurde angenommen, dass Wasserstoffperoxid die wichtigiste antibiotische Substanz des Honigs ist. Unsere Resultate zeigen, dass im Honig auch verschiedene anderen, natürliche antibakterielle Substanzen enthalten sind. Im Gegensatz zu den Peroxidinhibinen, sind sie weitgehend unempfindlich gegenüber Wärme, Licht und Lagerung. Die antibiotische Wirkung des Honigs bleibt am besten erhalten wenn Honig kühl und dunkel gelagert und rasch konsumiert wird. Die nicht-peroxiden Inhibine rühren teilweise von den Trachtpflanzen her. Der Beitrag der Bienen ist jedoch wichtiger. Vier verschiedene Stoffgruppen der nicht-peroxiden Inhibine wurden auf ihre antibakterille Wirkung getestet: Säuren, Basen, neutrale und flüchtige Stoffe. Die Säurefraktion, mit 45 % der Gesamtaktivität, ist die wirksamste. Es ist die Aufgabe zukünftiger Forschung, die antibakteriell wirksamen Substanzen zu identifizieren.
Lebensmittel
Spring J.-L., Zufferey V., Verdenal T., Reynard J.-S., Lorenzini F., Bourdin G., Carlen C.
Divico, die neue krankheitsresistente Rebsorte von Agroscope, wird für die Qualität der daraus hergestellten Weine geschätzt. Assemblage-Versuche mit der Sorte Pinot noir haben gezeigt, dass Divico sich für die Korrektur der Farbintensität eignet.
Lebensmittel
Stoffers H., Peter M., Bachmann H.-P., Egger L., Dubois S. und Guggenbühl B.
Im Rahmen des Trends hin zu vegetarischen und veganen Produkten, befasste sich Agroscope mit der Herstellung von pflanzlichen Alternativen zu Weichkäse basierend auf Schweizer Rohstoffen.
Lebensmittel
Ingenhoff J.-E., Mühlemann M., Ackermann-Gäumann R., Moor D. und Berger T.
Die Erreger der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) können durch den Konsum von Rohmilch und Rohmilchprodukten infizierter Ziegen auf den Menschen übertragen werden. Das Risiko wird als gering erachtet und besteht am ehesten beim Eigenverbrauch auf dem Bauernhof.