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In letzter Zeit fielen mir einige Male Zitate von berühmten Wissenschaftlern ins Auge, die mich stutzig machten, weil sie eigentlich die Welt so beschreiben, wie hellsichtige Bramahnen, Schamanen, uä.:
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- Zitat von Einstein: „Alles, was zählt, ist die Intuition. Der intuitive Geist ist ein Geschenk und der rationale Geist ein treuer Diener“. Wenn also der Ratio nur in der linken Gehirnhälfte sitzt, dann müsste Einstein einen guten Draht zu seiner anderen Gehirnhälfte gehabt haben, dort wo wir auch Medialität ansetzten. ( Meiner Meinung nach ist Intuition, Hellsicht, Medialität im Prinzip das gleiche, aber darüber können sich Wortklauber streiten.) Einstein sagt also, dass er mit seiner intuitiven Seite die Welt wahrnimmt und mit der rationalen zu erklären versucht. Er bleibt nicht im Ratio stecken, verlässt sich nicht auf das was schon gesagt wurde, sondern sein Forschen heisst Gesetzmässigkeiten und kausale Beziehungen finden, die der Verstand ausdrücken und sich merken kann.
- C.G. Jung, der bekannte Psychologe und Seelenforscher, beschreibt immer wieder seine Sicht der Welt als eine grössere Unsichtbare Verkettung von Ereignissen und Akteuren, wodurch er auch seine These von der Synchronizität erklärt. ( Es gibt keinen Zufall). Seinen Beobachtungen und Theorien schlossen sich auch einige Physiker seiner Zeit an, wie z.B. der Quantentheoretiker Wolfgang Pauli, der durch seine blosse Anwesenheit allerhand Apparaturen zum Stillstand bringen konnte (unabsichtlich).
- Werner Heisenberg der Quantenphysiker wurde durch seine „Unschärferelation“ sehr bekannt, in der er fest stellte, dass jedes Messen von Quanten, deren Zustand verändert. Kurzum: Der Beobachter beeinflusst das Ergebnis.
Ausserdem schildert die Welt so: „Alles in der Natur ist auf subtile Weise miteinander verbunden. Es ist eine Einheit, ein gemeinsames Ganzes.“
Befasst man sich ein wenig mit den Aussagen dieser Top-Wissenschaftler, so fällt zunehmend auf, wie sie sich gerne und sogar manchmal ausdrücklich auf ein spirituelle Sicht des Universums beziehen. Es ist, als ob sie es sogar wahrnehmen würden. Sie argumentieren sogar, dass die Phänomene und Beobachtungen nur in einem unsichbaren System Sinn machen. Ich war ziemlich überrascht über diese Aussagen, da mir selbst in meinem Studium an der Uni Wien, eigentlich nur zynische und skeptische Physiker begegnet waren. Damals hatte ich nur einen kleinen Job an einem Forschungsprojekt im Institut für Atomphysik, wo man sich natürlich nicht intensiv mit Quanten auseinander setzte, sonder sich mit dem Messen von Radioaktivität beschäftigte. Vielleicht begegnete ich da einem anderen Typus Wissenschaftler, jedenfalls fand ich dort wenig Offenheit für das Unbekannte und Mögliche. Als der Kopierer ständig in meiner Anwesenheit streikte, fand man meine Erklärung, dass dies mit meiner Aura zusammen hing, nur zum Kopfschütteln.
Viel mehr sagte man zu mir: „Was wir nicht messen und feststellen können, gibt es nicht.“ Frech wie ich als überhebliche Mathematik-Studentin war, musste ich natürlich nachfragen: „Und warum forschen sie dann eigentlich, wenn sie schon alles wissen?“
Diese Ablehnung gegenüber dem Unbekannten machte mich ärgerlich und frustriert. Das waren die Leute, die unsere Wissenschaft weiter bringen sollen? Sassen auf einem hohen Ross und bestimmten völlig willkürlich was es gibt und was nicht.
Im Laufe der Jahre gesellten sich dann noch Ärzte, Psychologen, Journalisten, Biologen und andere Berufsgruppen dazu, die mir gegenüber behaupteten, was es alles nicht gab.
Laut Zitate der oben genannten Genies wären sie alle nur mittelmässige Wissenschaftler, weil sie über Dinge sprachen, die man gar nicht erfassen konnte, und die jeglicher Grundlage entbehrten. Trotzdem sind es diese Mittelmässigen, die unsere Medienlandschaft beherrschen, weil sie Standpunkte beziehen, kontroversielle Aussagen treffen und sich nicht zu schade sind diese öffentlich vehement zu vertreten.
Besonders peinlich finde ich einen Professor für theoretische Physik von der technischen Universität Wien, der sich immer wieder gerne zu Diskussionsrunden einladen lässt, um sehr polemisch gegen alles Esoterische zu schimpfen. Dabei verwendet er weder den sachlichen Jargon, den die Wissenschaft ja selbst fordert, noch setzt er sich inhaltlich mit seinen Gegenüber auseinander. Wie ein radikaler Wanderprediger wettert er über alle, die sich mit spirituellen Techniken und telepathischen Informationen auseinandersetzten, als seinen sie Teufelswerk. Sein Lieblingswort ist dabei natürlich „Scharlatanerie“, seine häufigste Argumentation ist die medizinische Fehlleitung. Dabei scheint der Mann ist völlig unwissend auf dem Gebiet der Quantenlehre oder der Medizinischen Forschung, die mittlerweile die energetische Sichtweise von Schamanen und Buddhisten bestätigt. Trotzdem taucht dieser Schreihals immer wieder in den Medien auf, weil er sich radikal und negativ über ALLES Übersinnliche äussert, schliesslich wäre er ja beinahe einmal mit seinem Team für den Nobelpreis nominiert worden.
Na und?
Selbst der Kasperl weiss: „Probieren geht über studieren!“
Doch lieber zurück zu denjenigen, die sich wirklich grosse Namen in der Wissenschaft gemacht haben und nicht nur in billigen Medienproduktionen.
Physiker-Genies sind mir, soweit ich weiss, eigentlich nicht persönlich begegnet, leider kann ich nur von ihnen lesen. Wenn man sich ein wenig biographisch mit ihnen auseinandersetzt ist jedoch auffällig wie häufig sie Gott oder Religion mit Wissenschaft in Verbindung bringen. Nach einiger Überlegung wurde mir klar, dass sie nur deshalb erfolgreich sein konnten, weil sie versuchten die Welt in ihrer Gesamtheit zu sehen, anstatt mit Scheuklappen.
Will man also die Ganzheit beschreiben, dann ist das derzeitige physikalische Weltbild bei weitem nicht ausreichend. Es braucht also einen Hellsichtigen, wie einen Castaneda oder einen Einstein, der zumindest ahnen kann, wie die energetische Welt um uns herum funktioniert. Quantenphysiker habe errechnet, dass diese noch-nicht-messbare Teil des Universums etwa 90% ausmacht. Dieser Teil ist nicht irgendwo da draussen im Weltall, sondern existiert parallel zu der materiellen Wirklichkeit.
Also im Moment erkennt man, dass die Wissenschaft nur zu 10% das beschreiben kann, was eigentlich vor sich geht. Es wäre doch an der Zeit ein wenig Demut und vielleicht effektivere Methoden zu finden – oder etwa nicht?
Auch ich will verstehen wie die Welt funktioniert, daher brauche ich die Wissenschaft, die versucht rational zu erklären oder zumindest beschreiben, was meine Wahrnehmung auffasst. Sie soll nicht behaupten, dass es etwas nicht gibt, sondern geistesoffen forschen und gefälligst mehr logische Erklärungen liefern!