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Bündner Naturmuseum
Museum da la natira dal Grischun
Museo della natura dei Grigioni
Der in der Schweiz geschützte Kleinsäuger gehört zur Ordnung der Nagetiere (Rodentia) und zur Familie der Schlafmäuse (Gliridae). Nahe Verwandte sind der grössere Siebenschläfer, der sehr ähnliche, jedoch sehr seltene Baumschläfer und die unverwechselbare Haselmaus. Den Gartenschläfer kann man gut an seiner schwarzen, bis deutlich hinter die Ohren reichenden Maske, seinen grossen Ohren sowie der schwarz-weissen Schwanzquaste erkennen.
Fotos Pro Natura © Biosphoto / Frédéric Desmette
In der Schweiz besiedelt der Gartenschläfer hauptsächlich subalpine Zonen der Alpen und das Jura. Am häufigsten ist er auf einer Höhe zwischen 1000-1600 mü.M. anzutreffen. In Graubünden ist er in allen Tälern zu finden, wo er zum Teil recht häufig sein kann. Aus dem Mittelland ist er bereits seit einiger Zeit verschwunden, dies vermutlich aufgrund des Lebensraumverlustes.
Ein präpariertes Exemplar kann in der Dauerausstellung im Erdgeschoss bei den Nagetieren entdeckt werden.