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Nur so könnten die Ziele einer nachhaltig produzierenden Landwirtschaft erreicht werden, schreibt der VSF in einer Medienmitteilung. Die beabsichtigte Reduktion der Tierbestände und eine Senkung der Düngergrossvieheinheiten (DGVE) lehne man entschieden ab.
Der VSF verweist auf das im internationalen Vergleich strenge Tierschutzniveau in der Schweiz sowie die Rolle der Nutztiere bei der Verwertung von Nebenprodukten aus der Lebensmittelindustrie.
Die Beurteilung des Nährstoffflusses nach DGVE-Methode, wie sie in der AP22+ im Gewässerschutzgesetz angewandt werden soll, sei fachlich überholt und ungenau. Die Methode berücksichtige weder die unterschiedlichen Produktionsbedingungen, noch den unterschiedlichen Nährstoffanfall. Eine VSF-Analyse habe ergeben, dass eine Reduktion auf 2,5 DGVE die Hofdünger zugunsten der Kunstdünger bestrafen würden. Gülle und Mist wegführen und dafür Kunstdünger zukaufen, widerspreche jeglicher Logik.