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176 Karfreitag
Freitag, 14. April 2017
Bei Wikipedia kann man folgenden Text über den Karfreitag lesen:
Der Karfreitag (althochdeutsch kara ‚Klage‘, ‚Kummer‘, ‚Trauer‘) ist der Freitag vor Ostern. Er folgt auf den Gründon- nerstag und geht dem Karsamstag voraus. Christen gedenken an diesem Tag des Kreuzestodes Jesu Christi.
Der Karfreitag wird auch „Stiller“ oder „Hoher Freitag“ genannt. In der katholischen Kirche ist er ein strenger Fast- und Abstinenztag. Unter Einbeziehung des Gründonnerstagabends ist der Karfreitag der erste Tag der österlichen Dreitagefeier (Triduum Sacrum oder Triduum paschale), die in ihrer Gesamtheit in allen christlichen Konfessionen das höchste Fest des Kirchenjahres darstellt und wie ein einziger Gottesdienst als das Pascha- Mysterium gefeiert wird.
Nach diesem schönen, eindrücklichen Gottesdienst durfte ich beim Kirchenausgang sogar noch die junge, hübsche Organistin umarmen und nach einem ziemlich ausführlichen Gespräch mit dem Pfarrer auch ihn. Ich erklärte ihm, dass der ältere meiner jüngeren Brüder auch Pfarrer ist, allerdings bereits im Ruhestand. Ja, er kannte ihn, der auch im Kanton Graubünden tätig war.
Nachher ging ich noch auf einen grösseren Spaziergang über Feld- und Waldwege nach Strada und Schnaus, wo ich auf der langen Ruhebank wie üblich eine längere Pause machte.
Da rannte ein schwarzweisser Hund zu mir und liess sich ausgiebig streicheln und kraulen, was ihm so gut gefiel, dass er nochmals zu mir zurück kam nachdem ich ihn weg schickte.
Und als ich danach aufstand und den Rückweg nach Ilanz durch den Waldweg zur Ruscheinerstrasse begann, begleitete mich dieser Hund etwa 200 Meter weit, bis ich ihm sagte, er solle jetzt wieder zurück und heim gehen, was er erstaunlicherweise verstand und davon trottete.
So farbig und schön ist dieser Waldweg, mit Blick nach Westen:
Um 12.32h war ich wieder zurück in meiner Mansarde, verpflegte mich minimal und legte mich für eine ausgiebige Siesta ins Bett. Da weckte mich aber nach etwa einer Stunde mein Handy: Ich meldete mich und auf der anderen Seite meldete sich Natalia Clerk aus dem Militärspital in Accra / Ghana. Sie sollte dringlich wieder Hilfe von mir haben, aber ich habe momentan wirklich kein Geld um weg zu schicken, ich muss schauen, dass ich mit dem wenigen Geld das ich noch habe überleben kann bis zur nächsten AHV- Rente im Mai.
Um 14.45h stellte ich mich wieder an den Beginn der Ruscheinerstrasse und bat meine Schutzengel, dass jemand Netter anhält und mich nach Ladir hinauf mitnimmt. Da musste ich mich recht gedulden, denn alle Autos fuhren an mir vorbei, bis dann doch eines anhielt und der nette Fahrer mir erlaubte einzusteigen und bis oberhalb von Ladir mitzufahren. Dort entschloss ich mich eine Bergwanderung zu machen um den Ladirer Berg herum, was ich früher öfters machte, nur in der Gegenrichtung.
So kam ich auf der anderen Bergseite zu einem Berghaus, wo ein paar Leute und zwei Hunde waren. Ich gesellte mich zu ihnen und fing an mit den kleinen Bulldoggen zu spielen, diese zu streicheln und zu kraulen, was ihnen sehr gefiel.
Nach einer guten Weile ging ich weiter hinunter und kam auf den Falera- Wanderweg, wo ich nach etwa 200 Metern zur Ruhebank kam, wo ich jeweils Pause mache, mit einer sehr schönen Aussicht ins Tal hinunter und in die Bergwelt.
Nachher wanderte ich weiter nach Ladir und hinunter nach Ruschein, wo ich unterhalb des Dorfes wieder Autostopp machte. Aber auch da musste ich fast eine halbe Stunde warten bis ein Auto anhielt und ein netter Fahrer mir das Mitfahren gestattete bis hinunter nach Ilanz, fast bis zur Haustür zu meiner Mansarde.
Jetzt sitze ich am Computer um diese Seite für mein Web zu schaffen. Und es ist auch Zeit für ein kleines Abendessen,
Nun schliesse ich hier, denn es ist Zeit für eine herrliche warme Dusche und für die Nachruhe. Das wär's für heute.
Mit liebem Gruss und mit meinen besten Wünschen für viel Spass in meinen Webseiten,
Thyl Steinemann
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