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Mehr als zehn führende Fluggesellschaften haben die UNICEF-Initiative für humanitäre Luftfracht unterzeichnet. Sie verpflichten sich damit, den Transport von lebensrettenden Hilfsgütern prioritär zu behandeln.
Damit Covid-19-Impfstoffe, lebenswichtige Medikamente, medizinische Geräte und andere wichtige Hilfsgüter zur Bekämpfung der Pandemie in die ganze Welt verteilt werden können, hat UNICEF die «Humanitäre Luftfracht-Initiative» gestartet. Mehr als zehn der führenden Fluggesellschaften, unter anderen Lufthansa Cargo, Air France/KLM oder Singapore Airlines Ltd, haben die Initiative unterzeichnet. Damit verpflichten sie sich dazu, dem Transport der lebensrettenden Hilfsgüter Priorität einzuräumen, Massnahmen wie Temperaturkontrolle und Sicherheit zu gewährleisten und bei Bedarf zusätzliche Frachtkapazitäten auf den Routen bereitzustellen.
«Die Lieferung dieser lebensrettenden Impfstoffe ist ein monumentales und komplexes Unterfangen, wenn man die schieren Mengen, die transportiert werden müssen, die Anforderungen an die Kühlkette, die Anzahl der zu erwartenden Lieferungen und die Vielfalt der Routen bedenkt», sagt Etleva Kadilli, Direktorin der UNICEF Supply Division.
Die UNICEF-Initiative für humanitäre Luftfracht wurde im Rahmen der COVAX-Initiative für eine gerechte Verteilung der Covid-19-Impfstoffe ins Leben gerufen. Basierend auf dem Verteilungs- und Zuteilungsplan der COVAX-Initiative werden 145 Länder ab der ersten Hälfte des Jahres 2021 Impfdosen erhalten, mit denen sie im Durchschnitt etwa drei Prozent ihrer Bevölkerung immunisieren können - vorbehaltlich der Erfüllung aller Anforderungen und der endgültigen Zuteilungspläne.
Die Initiative wird auch als globaler logistischer Bereitschaftsmechanismus für andere humanitäre und Gesundheitskrisen auf längere Sicht fungieren. Ein sicherer, pünktlicher und effizienter Transport von lebenswichtigen Hilfsgütern ist entscheidend, um den Zugang zu lebenswichtigen Leistungen für Kinder und Familien zu unterstützen.
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