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Nach der heftigen Kritik an der Nominierung von ausschliesslich weissen Schauspielern für die diesjährigen Oscars hat die Filmakademie in Hollywood Reformen angekündigt. Bis 2020 sollen doppelt so viele Schwarze und Minderheitenangehörige berücksichtigt werden.
Um das Ziel zu erreichen, würden «historische Massnahmen» ergriffen, teilte die Academy of Motion Picture Arts and Sciences am Freitag mit. Dazu sollten «neue Mitglieder, die mehr Vielfalt repräsentieren», berufen werden.
Über die Oscar-Nominierungen befinden rund 6000 Mitglieder der Academy – die grosse Mehrheit von ihnen sind ältere, weisse Männer. Wie schon im vergangenen Jahr berücksichtigte die Filmakademie bei den jüngst verkündeten Nominierungen keinen schwarzen Schauspieler und keine schwarze Schauspielerin, obwohl mehrere zuvor zu den Favoriten gezählt worden waren.
Academy-Präsidentin Cheryl Boone sagte nun, die angestrebten Reformen sollten «unmittelbare Wirkung» zeigen. (sda/afp)
Die CDU hat den Wirtschaftspolitiker Friedrich Merz mit grosser Mehrheit zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt. Bei einem digitalen Bundesparteitag stimmten am Samstag 915 von 983 Delegierten für den 66-Jährigen. Es gab 52 Nein-Stimmen, 16 Delegierte enthielten sich. Die CDU, die Enthaltungen als ungültige Stimmen wertet, errechnete daraus eine Zustimmung von 94.62 Prozent. Die Entscheidung muss noch formal per Briefwahl bestätigt werden. Das Ergebnis soll am 31. Januar verkündet werden. Anschliessend wählten die Delegierten den von Merz vorgeschlagenen Bundestagsabgeordneten Mario Czaja aus Berlin mit 92.89 Prozent zum neuen Generalsekretär.