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Dazu gehöre, dass die Schweiz den Ausstoss der CO2-Emissionen bis 2030 auf die Hälfte verringern wolle und bis 2050 Klimaneutralität anstrebe, sagte Perrez, der die Schweizer Delegation anführt, in einem Interview mit den Westschweizer Tageszeitungen «Tribune de Genève» und «24 Heures» (Montagausgaben).
Die Schweiz werde sich für eine langfristig ausgerichtete Klimapolitik einsetzen, um die Ziele zu erreichen. Sie unterstütze ferner die Bemühungen der Klimakonferenz, den Temperaturanstieg wegen der Klimaerwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen und die ärmsten Länder bei ihrer Klimapolitik zu unterstützen.
Ferner werde die Schweizer Delegation ankündigen, dass die Eidgenossenschaft die finanzielle Unterstützung für den Klimaschutz bis 2024 auf 425 Millionen Franken aufstocken werde. Perrez räumte jedoch ein, dass sich die Schweiz nach der Ablehnung des CO2-Gesetzes im letzten Juni in einer schwierigen Lage befinde.
«Im Moment können wir von anderen Ländern nicht verlangen, dass sie ihre Ambitionen erhöhen», sagte der Botschafter weiter. «Unsere Glaubwürdigkeit in den Verhandlungen hängt aber auch von unserer Kreativität und unserem Durchhaltevermögen ab. In diesem Punkt haben wir bei den verschiedenen Klimagipfeln unsere Stärken gezeigt.»
Die 26. Uno-Klimakonferenz findet vom 1. bis 12. November in Glasgow statt. Ein stärkeres Engagement der G20, die sich am 30. und 31. Oktober in Rom treffen, könnte die Agenda voranbringen, so Perrez. Wenn alle G20-Mitglieder die Ziele des Pariser Abkommens übernähmen, würde die globale Temperatur «nur» um 1,7 Grad steigen, verglichen mit dem derzeitigen Trend von 2,7 Grad.