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Pelléas et Mélisande
Oper
Stückinfo
Auf der Grundlage des gleichnamigen Schauspiels des belgischen Symbolisten Maurice Maeterlinck schuf Claude Debussy mit seiner einzigen vollendeten Oper ein kammerspielartiges Seelendrama über die Unfähigkeit, Dinge zu kommunizieren, die in einer Gesellschaft als unaussprechlich gelten.
In einem finsteren Wald begegnet Prinz Golaud der geheimnisvollen Mélisande und verliebt sich in sie. Er führt sie auf die väterliche Burg und nimmt sie zur Frau. In Golauds Halbbruder Pelléas findet Mélisande einen Seelenverwandten, mit dem sie bald mehr als nur Freundschaft verbindet. Doch das unglückliche Paar kann seine verbotene Liebe nicht ausleben und wird von Golauds obsessiver Eifersucht verfolgt …
Debussy ging es um die «Schilderung dessen, was nicht sichtbar ist», und so drückt die bisweilen geradezu flüsternde Musik ahnungsvoll das aus, was ungesagt bleibt. Gezeichnet mit einer Vielfalt an Klangfarben, typisch für den Impressionismus, entsteht so das Porträt einer zerrütteten Familie, in der sowohl psychische als auch physische Gewalt herrscht. Auch hundert Jahre nach Debussys Tod hat dieses Schlüsselwerk der Moderne nichts von seiner Eindringlichkeit eingebüsst.
Barbora Horáková Joly, die ihre Karriere als Spielleiterin und Regisseurin am Theater Basel begann, war 2017 Finalistin beim renommierten Regiewettbewerb Ring Award in Graz. Sie inszenierte u. a. am Opernhaus in Oslo und kehrt mit «Pelléas et Mélisande» ans Theater Basel zurück. Am Pult steht der Musikdirektor des Theater Basel, Erik Nielsen, der sich nach Korngolds «Die tote Stadt» und Strauss’ «Elektra» eines weiteren Meisterwerks des 20. Jahrhunderts annehmen wird.
Ensemble
- Arkel, König von Allemonde - Andrew Murphy
- Pelléas, Arkels Enkel - Rolf Romei
- Golaud, Arkels Enkel - Andrew Foster-Williams
- Yniold, Golauds Sohn aus erster Ehe - Toja Brenner, Hannah Huber
- Médecin, Berger - Domen Križaj
- Mélisande - Elsa Benoit
- Geneviève, Mutter von Golaud und Pelléas - Jordanka Milkova
- Chor des Theater Basel, Es spielt das Sinfonieorchester Basel.