Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03220.jsonl.gz/1077

Durch das heisse Klima und die schlechte Wasserqualität aber auch durch die mangelhafte Gesundheitsvorsorge der staatlichen Institutionen gibt es viele gesundheitliche Probleme in der Region. Natürlich spielen auch die Armut, die dadurch einseitige Ernährung und die mangelhafte Hygiene eine grosse Rolle.
Die medizinische Grundversorgung ist ungenügend
In Akonolinga herrscht ein grosser Mangel an einer guten medizinischen Grundversorgung. Viele Arten von Untersuchungen (z.Bsp. Ultraschall oder Röntgen) können nicht durchgeführt werden. Somit müssten die Menschen für diese Untersuchungen in die Hauptstadt Yaoundé fahren, was vielen zu weit weg oder zu teuer ist. Schweren Fällen kann man diese weite und umständliche Reise nicht zumuten. Sehr oft fehlen auch die nötigen Medikamente oder andere medizinische Produkte, um eine angemessene Behandlung durchzuführen.
Gesundheitliche Probleme
Die gesundheitlichen Probleme in der Region sind vielfältig
Die häufigsten gesundheitlichen Probleme:
-
Malaria
-
Typhus und Klamedia
-
HIV / AIDS
-
Ulcère de Buruli
-
Tuberkulose
-
Kinderlähmung
-
Durchfall
-
Verkehrs- und Arbeitsunfälle
Ein Patient der an der "Ulcère de Buruli" leidet, lässt sich behandeln. Die Krankheit ist verbreitete infektiöse Erkrankung der Haut und Weichteile mit Bildung zum Teil ausgedehnter Geschwüre.
Diese Frauen warten auf die Schwangerschafts-Untersuchung
Infektionen wegen ungenügender Hygiene oder Verletzungen sind sehr häufig.
Leider müssen auch immer wieder Opfer von häuslicher Gewalt gepflegt werden.
Die Frau leidet an Kinderlähmung.
Trotz der einfachen Hilfsmittel leistet das Centre de Santé einen wichtigen Beitrag an die Gesundeitsversorgung in der Region.
Viele kleine Wunden durch Unfälle oder Erkrankungen werden im Centre de Santé behandelt.
Diese Frau hat ein Geschwür am Hals, das über die Jahre immer grösser geworden ist. Sie hatte aber nie genügend Geld für eine Operation. Die Landbevölkerung kann sich oft keinen Arzt leisten.
Bild klicken zum Vergrössern