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FreiburgNachdem er im November 2006 als Grossrat abgewählt worden war, hatte sich Denis Boivin enttäuscht aus der Politik zurückgezogen. 2007 lancierte er das überparteiliche Projekt «Fusion 2011». Und 2008 gab er sein parteipolitisches Comeback, als FDP-Kandidat fürs Oberamt.
Ist das Scheitern im ersten Wahlgang der Oberamtmannswahl nun eine besondere Enttäuschung? Die Situation sei nicht zu vergleichen mit jener im Jahr 2006, hielt Boivin am Sonntag fest. Die Kandidatur fürs Oberamt sei eine neue Erfahrung gewesen, von der er viel profitiert habe. «Ich habe eine Möglichkeit genutzt, die sich mir geboten hat, und ich bereue nichts.»
Was seine politische Zukunft angehe, sei im Moment alles offen. Was er im grossen Wahljahr 2011 machen werde, wisse er noch nicht. Dies hänge unter anderem von seinen privaten und beruflichen Plänen ab. Vorerst werde er sich auf seine berufliche Laufbahn konzentrieren, so der Jurist.
Sicher sei, dass er sich weiterhin für die «Fusion 2011» einsetzen werde. «Dieses Projekt ist wichtig für die Zukunft, und ich werde motiviert dafür weiterkämpfen.» cs