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Interne oder externe Hundeteams?
Eine explorative Forschung zum Kompetenzerwerb von Kindern und Jugendlichen durch hundegestützte Interventionen in stationären sozialpädagogischen Institutionen
Die vorliegende Bachelorarbeit von Natalie Gilgen und Janine Keller befasst sich mit dem Kompetenzerwerb durch die hundegestützte Intervention mit internen oder externen Hundeteams in stationären sozialpädagogischen Institutionen mit Kindern und Jugendlichen. Bisher fehlen in diesem Bereich empirische Daten. Deshalb geht diese Forschung den Fragen nach, welche Erfahrungen in der Umsetzung mit hundegestützten Interventionen gemacht werden und welche Unterschiede sich in Bezug auf den Erwerb von Sozial- und Selbstkompetenzen in der Arbeit mit internen und externen Hundeteams erkennen lassen. Das aus den Expert_inneninterviews, den Onlinefragebogen sowie der Fachliteratur generierte Wissen dient der Ableitung einer Handlungsempfehlung. In der Forschung ermöglichten vier Institutionen einen Einblick in ihre Umsetzung der hundegestützten Intervention. Die Auswertung der Forschungsergebnisse zeigte, dass beide, interne sowie externe Hundeteams, einen positiven Einfluss auf die Sozial- und Selbstkompetenzen von Kindern und Jugendlichen haben. Es zeigten sich signifikante Unterschiede in der Teamkompetenz, der Kooperationsfähigkeit, der sozialen Wahrnehmung und der Selbstbeobachtung, wobei die internen Hundeteams die besseren Werte erzielten. Gemäss den empirisch erhobenen Daten wird deshalb diese Art der Durchführung empfohlen. Da sich aber der grosse Aufwand für diese Umsetzungsmöglichkeit als ein hinderlicher Faktor zeigt, bieten die externe Hundeteams eine wirkungsvolle Alternative. Die hundegestützte Intervention ist keine anerkannte Methode. Als Handlungsempfehlung lässt sich daraus ableiten, dass eine neue Definition sowie eine breitere Bekanntmachung eine Anerkennung fördern würde.