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Das alles gehört in Ihren Vertrag mit dem GU
Ihr Vertragspartner, der Generalunternehmer, ist entscheidend. Gehen Sie auf Nummer sicher und überprüfen Sie ihn: Bestellen Sie einen Betreibungsauszug, lassen Sie seine Bonität überprüfen, verlangen Sie Referenzen. Ausserdem ist es sinnvoll, nach der Police für die Bank- oder Versicherungsgarantie zu fragen. Sie löst mögliche Bauhandwerkerpfandrechte ab und stellt sicher, dass die Arbeiten weitergeführt und bezahlt werden, falls der GU zahlungsunfähig werden sollte.
Sie schliessen mit dem GU einen Vertrag ab oder, um die doppelte Handänderung zu vermeiden und Gebühren zu sparen, einen Kaufvertrag mit dem Landbesitzer und einen Bauvertrag mit dem GU. Das alles gehört in den Vertrag mit dem GU:
- Detaillierter Baubeschrieb
- Alle Pläne im Massstab 1:50
- Detailpläne im Massstab 1:20, zum Beispiel für Küche oder Bad
- Allenfalls Umgebungsplan mit Bepflanzung
- Bezugstermin
- Bestimmungen für den Fall, dass der Bezugstermin nicht eingehalten wird
- Bestimmungen für die Zahlungsabwicklung
- Garantieleistungen nach SIA 118
Achten Sie darauf, dass im GU-Vertrag die Garantie auf Leistungen der Handwerker nicht an Sie abgetreten wird. Sonst müssen Sie mit jedem Handwerker verhandeln, wenn Sie Mängel entdecken.
Lesen Sie das Kleingedruckte im Vorvertrag
Zurück zum Anfang. Weil der GU einen Teil der Wohnungen oder Häuser verkauft haben muss, bevor die Bank das Projekt finanziert, werden Sie einen Vor- oder Reservationsvertrag abschliessen und eine Anzahlung leisten müssen. Das sind einige zehntausend Franken. Falls Sie vom Vertrag zurücktreten, kann der GU einen Teil davon einbehalten. Aber nicht die ganze Summe, das wäre rechtswidrig.