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Nach seinem Besuch in Südkorea landete Kerry am Samstag in Peking, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Der Minister will China drängen, mässigend auf Pjöngjang einzuwirken. Peking wiederum ruft die USA zu direkten Gesprächen mit dem nordkoreanischen Regime auf.
Chinas Aussenminister Wang erklärte, Kerrys Besuch erfolge zu einer «kritischen Zeit». Nach dem Treffen mit Wang wollte Kerry zudem mit Chinas Staatschef Xi Jinping und Ministerpräsident Li Keqiang zusammenkommen. China gilt als einziger echter Verbündeter des isolierten Nordkoreas.
China wichtigster Partner Nordkoreas
Es sei klar, dass kein anderes Land einen so grossen Einfluss auf Nordkorea habe wie China, erklärte Kerry vor seiner Abreise nach Peking während eines Besuchs in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul. China habe diesbezüglich ein «enormes Potenzial», hiess es in einer gemeinsamen Erklärung Kerrys und der südkoreanischen Präsidentin Park Geun Hye.
Ohne Nordkorea direkt zu nennen, hatte Chinas neuer Präsident Xi vergangene Woche erklärt, niemand dürfe eine Region oder die Welt aus selbstsüchtigen Gründen ins Chaos stürzen.
Nordkorea hatte nach einem neuerlichen Atomtest in Februar in den vergangenen Wochen wiederholt Angriffsdrohungen gegen Südkorea und die USA ausgesprochen. Obwohl Pjöngjang bislang einen Abschuss nicht offiziell angekündigt hat, rechnen viele Beobachter mit einem Raketenstart in den Tagen rund um den Geburtstag von Nordkoreas Staatsgründer Kim Il Sung am Montag.
(rcv/sda)