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In der Gruppe der 30 bis 64-Jährigen in der Schweiz lag 2009 die Prävalenz bei rund 1 300 Fällen, bei der Gruppe der 85 bis 89-Jährigen hingegen lag die Prävalenz bei den Männern bei 7 297 und bei den Frauen bei 18 279 Fällen.
Alzheimerpatienten werden oft zu Hause gepflegt
Alzheimer ist eine Erkrankung des Gehirns, bei der langsam, aber stetig fortschreitend Nervenzellen absterben. Patienten, die an Alzheimer leiden, verlieren im Verlauf von Jahren immer mehr von ihren geistigen Fähigkeiten und ihrer Persönlichkeit. Eine Studie im Auftrag der Schweizerischen Alzheimervereinigung zeigt, dass Demenzkrankheiten Kosten von insgesamt 6.3 Milliarden Franken pro Jahr verursachen, wobei der grösste Teil auf die Pflege und die Betreuung entfällt. Etwa zwei Drittel der Demenzpatienten werden zu Hause durch Angehörige oder Freunde gepflegt, was oft eine grosse Belastung bedeutet.
Noch keine Heilung für Demenz
Demenz kann jeden treffen und noch nicht geheilt werden. Medikamente können das Fortschreiten der Krankheit aber verzögern. Dies ermöglicht es dem Patienten, in wichtigen Angelegenheiten noch rechtzeitig Entscheide treffen zu können. Auch können Medikamente den Eintritt in ein Pflegeheim hinausschieben. Die medikamentöse Therapie ist im Allgemeinen wesentlich günstiger als ein Pflegeplatz in einem Heim.