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Machthaber Kim Jong Un erteilte demnach persönlich den Befehl zum Abschuss. Nordkorea habe das Recht, das Weltall «friedlich und unabhängig» zu nutzen, sagte die Sprecherin. Der Raketenstart sei aber auch ein «Durchbruch bei der Steigerung der nationalen Verteidigungsfähigkeiten».
Keine unabhängige Bestätigung
Es gab zunächst keine unabhängige Bestätigung dafür, dass die letzte Stufe der Trägerrakete tatsächlich die Erdumlaufbahn erreichte. Ein Vertreter der US-Armee sagte, dass die Trägerrakete «anscheinend» das Weltall erreicht habe.
Die Vereinten Nationen verurteilten den Start der Weltraumrakete und beriefen für Sonntag eine Sondersitzung des Uno-Sicherheitsrats in New York ein. Der Raketenstart verletzte bestehende Resolutionen des Sicherheitsrats und sei «tief beklagenswert», erklärte Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon am Samstagabend (Ortszeit). Das mächtigste Gremium soll nun um 11 Uhr (Ortszeit; 17 Uhr MEZ) darüber beraten.
China «bedauert»
Auch China äusserte «Bedauern» über den Raketenstart. Es sei bedauerlich, dass Nordkorea ungeachtet internationaler Proteste darauf bestehe, eine Rakete abzufeuern, erklärte die Sprecherin des Aussenministeriums in Peking, Hua Chunying.
(sda/gku)