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In den elektronischen Datenbanken Cochrane, Medline und Embase sowie anhand von Referenzen entsprechender Artikel wurde nach randomisierten, kontrollierten Studien gesucht, die eine Refluxbehandlung und deren Einfluss auf den Husten sowohl von Kindern als auch von Erwachsenen ohne sonstige Lungenerkrankung untersuchten. Zwei unabhängige Reviewer wählten die Studien aus und extrahierten die Daten. Primärer Endpunkt war Therapieversagen. Sekundärer Enpunkt war eine Verbesserung des standardisierten Hustenscores.
11 Studien wurden ursprünglich eingeschlossen. Die Metaanalyse wurde beschränkt auf 5 Studien an Erwachsenen, die Protonenpumpenhemmer mit Placebo verglichen. Alle Endpunkte sprachen für die Protonenpumpenhemmer: Die Odds Ratio für Therapieversagen betrug 0.24, die NNT (number needed to treat) 5. Die Evaluation des durchschnittlichen Hustenscores am Studienende zeigte keinen signifikanten Unterschied zwischen den beiden Gruppen (standardisierte mittlere Differenz [SD] –0.51), ebenso bei der Änderung im Hustenscore (SD -0.29). Der Einfluss auf den Husten war in der Subgruppenanalyse an 2 Überkreuzstudien signifikant (SD -0.41).
Konklusion der Autoren: Die Subgruppenanalysen zeigten eine signifikante Verbesserung im subjektiven Empfinden des Hustens durch die Protonenpumpenhemmer. Bei der gepoolten Analyse bestand jedoch gegenüber Placebo kein signifikanter Benefit.
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