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Ein 62-jähriger Patient (A.M.) bemerkt nach einer längeren Wanderung eine Schwäche und ein Zittern in beiden Beinen. Abgesehen von einer arteriellen Hypertonie, die mit Lisinopril behandelt wird, bestehen keine Erkrankungen oder Voroperationen. Übermäßiger Alkoholgenuss wird verneint. Die Symptome wiederholen sich: Auslöser scheint jedes Mal eine größere körperliche Aktivität (Sport, Wanderung) zu sein. Es wird eine ausführliche Abklärung eingeleitet. Die neurologische Untersuchung inkl. MRT der gesamten Wirbelsäule ist unauffällig. Es bestehen keine Hinweise auf eine Durchblutungsstörung. Das Routinelabor inkl. Elektrolyte ist normal. Der Patient erleidet im Verlauf eine Gastroenteritis und nimmt während dieser Zeit nur wenig Nahrung zu sich. Zwei Tage danach verspürt er morgens wieder eine Beinschwäche und neu auch eine Kraftlosigkeit in beiden Armen. Er hat Konzentrationsstörungen und den Arbeitskollegen fällt eine verwaschene Sprache auf. Der notfallmäßig bestimmte Blutzuckerwert beträgt 2,3 mmol/l. Sämtliche Symptome verschwinden innerhalb von 10 Minuten nach intravenöser Zufuhr einer hochprozentigen Glukoselösung.