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Am 9. August drohte US-Verteidigungsminister James Mattis Nordkorea mit der „Vernichtung seines Volkes“, falls es sich den Forderungen der USA nicht beuge.
Kurz darauf brach der ehemalige General des Marine Corps – wegen seiner blutigen Eroberung von Falludscha im Jahr 2004 auch „Mad Dog Mattis“ genannt – zu einer Dienstreise auf. Allerdings besuchte er keine entfernten Militärstützpunkte, sondern den Firmensitz von Amazon in Seattle und eine Abteilung des Verteidigungsministeriums im Silicon Valley, die eng mit Technologiekonzernen wie Google zusammenarbeitet.
Die USA stehen so nahe am Rande eines nuklearen Konflikts wie seit dem Kalten Krieg nicht mehr. Vor diesem Hintergrund zeigt Mattis‘ Besuch, dass die amerikanischen Technologiekonzerne nicht nur bei Kriegen im Ausland eine immer größere Rolle spielen, sondern auch bei der Zensur und der Unterdrückung von politischem Widerstand im Inneren.
Mattis und das US-Militär sind sich bei ihren Vorbereitungen auf einen Krieg gegen Nordkorea (und sehr wahrscheinlich auch gegen dessen Verbündeten China)…..