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Vieles, was wir heute über die Ur-Hunde der frühen Bewohner Amerikas wissen, wurde von Kim La Flamme zusammengetragen. Durch die Hunde seines Grossvaters, indianischer Abstammung, wurde bei ihm das Interesse an diesen einzigartigen Tieren geweckt und blieb bis heute bestehen. Von seinen Vorfahren bekam er in den 1960er Jahren die Aufgabe anvertraut, diesen Teil der frühen amerikanischen Geschichte in die Zukunft zu tragen. Dies machte er sich zur Lebensaufgabe und kann heute, nach über 50 Jahren Arbeit, auf viele Erfolge, aber auch Hürden, zurück blicken.
Den Anfang machte Kim La Flamme mit zwei Hunden seiner Grosseltern. Durch Nachforschungen und nach Gesprächen mit alten Indianern konnte er mögliche American Indian Dogs, respektive Hunde mit dem Erbgut der Ur-Hunde ausfindig machen und mit der Zucht beginnen. Sein Wissen bezüglich der Art und Weise wie die Ureinwohner damals Hunde züchteten, wurde zunehmend vertieft und er realisierte, dass die Hundezüchter von früher gezielt ihre Entscheidungen bezüglich der Auswahl von physischen und psychischen Eigenschaften trafen.
Getrieben vom Ehrgeiz, alles über diese Hunde in Erfahrung bringen zu wollen und der an ihn gestellten Aufgabe gerecht zu werden, reiste er von einem Indianerreservat zum Nächsten. Sein Wissen vertiefte er durch Gespräche mit „Alten“ und durch Nachforschungen in Museen und Literatur. Immer wieder gelang es ihm, weitere Hunde zu finden, welche von den Ur-Hunden der frühen Einwohner Amerikas abstammten. In Anlehnung an sein in Erfahrung gebrachtes Wissen bezüglich des Aussehens und den Charaktereigenschaften der Hunde der Indianer, gelang es ihm, wieder einen Hund zu erschaffen, der dem Ur-Hund von damals entspricht.
Das zusammengetragene Wissen über die indianische Vorgehensweise bei der Hundezucht versuchte Kim La Flamme für sich zu nutzen: Durch die gezielte Auswahl seiner Zuchthunde und mit Hilfe der Prinzipien der Rückwärtszucht, ist es ihm gelungen die ca. fünf unterschiedlichen Typen der damaligen Ur-Hunde wieder zu separieren (siehe Geschichte) und sie in sein Zuchtprogramm zu implementieren.
Das Ziel von Kim La Flamme ist es, die Ur-Hunde der indianischen Bevölkerung zu erhalten und so weiter zu züchten, wie es die Ureinwohner Amerikas bereits vor vielen Jahren getan hatten. Physische und psychische Gesundheit, vereint mit den Fähigkeiten und Instinkten der originalen Hunde von damals, sind dabei bis heute die Prioritäten des Zuchtprogramms.
Neue Hunde, welche für das Zuchtprogramm geeignet wären, lassen sich heute, in Zeiten moderner Zucht, nur noch schwer finden. Die Ur-Hunde sind verschwunden und in den Indianerreservaten gibt es immer weniger Hunde, welche Teile des ursprünglichen Erbguts in sich tragen. Trotzdem, wenn auch immer seltener, gelingt es immer mal wieder, dass ein neuer Hund in das Zuchtprogramm aufgenommen werden kann und dazu beiträgt, diese einzigartigen Tiere weiter zu entwickeln und zu erhalten.
Mehr Angaben zu Hunden, Fundorten und Zuchtvorgang sind auf Kims La Flamme‘s Webseite zu finden.
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