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Der Baselbieter Rudolf Maag (74) machte sein Geld mit Schrauben, Nägeln und Platten für Knochenbrüche. In die Medtech-Branche kam der Metzgersohn nach Stationen bei der Basler Handelsgesellschaft und der Agrodivision von Sandoz. Mit einem MBA der Kaderschmiede Insead in Fontainebleau in der Tasche gründete er 1990 Stratec Medical und positionierte die Firma geschickt im boomenden Markt für Implantate zur operativen Knochenbruchbehandlung. Nach der Fusion mit der grösseren Synthes verliess er 55-jährig das zehn Milliarden Franken schwere Unternehmen. Erlöse aus seinen Anteilen investierte er in Start-ups, oft mit Gewinn, so etwa in die Biotech-Firma Actelion. Heute macht ein Aktienpaket von 11,5 Prozent am Zahnimplantatehersteller Straumann über die Hälfte seines Vermögens aus. Grössere Posten im Portfolio sind je zehn Prozent an VAT Group (Vakuumventile) und Landis + Gyr (Stromzähler) sowie knapp sechs Prozent am Biotech-Start-up Idorsia.
(Stand: November 2020)