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Bei einer Brandkatastrophe in einer Arbeiterunterkunft im Golfemirat Katar sind mindestens elf Menschen getötet worden. Zwölf weitere wurden nach Regierungsangaben mit Verletzungen in ein Spital gebracht.
Feuerwehrleute hätten die Flammen unter Kontrolle gebracht, die Ursache des Brandes werde noch ermittelt, teilte das Innenministerium in der Hauptstadt Doha am Donnerstag mit. Im Camp wohnten ausländische Arbeiter, die auf der Baustelle eines Tourismusprojekts an der Küste im Südwesten der Halbinsel beschäftigt waren.
Im reichen Emirat leben hunderttausende ausländische Arbeiter; Menschenrechtsaktivisten und internationale Gewerkschaften beklagen immer wieder, dass diese in Katar ausgebeutet würden und unter unwürdigen Bedingungen untergebracht seien.
Vor allem mit Blick auf die Fussball-Weltmeisterschaft, die 2022 in Katar stattfinden soll, war die Regierung wegen dieser Zustände international unter Druck geraten. Sie verweist inzwischen auf deutliche Verbesserungen im Umgang mit den Arbeitern. Katar baut derzeit sieben neue Städte, in denen insgesamt 260'000 ausländische Beschäftigte untergebracht werden sollen. (kad/sda/afp)
Der Ton, den der US-Senator anschlägt, ist harsch. In einem Brief an US-Aussenminister Antony Blinken kritisiert der Republikaner Roger Wicker die Schweiz scharf. Hintergrund ist der Entscheid der Bundesanwaltschaft, das Verfahren einzustellen, das sie im Zusammenhang mit dem Fall Magnitski, einem riesigen Betrugsfall in Russland, geführt hatte. Ein Grossteil der beschlagnahmten 18 Millionen Franken soll dadurch freigegeben werden.