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Halte- und Transportsystem – stabile und instabile Bewegungsebenen
Die Unterscheidung von stabilen und instabilen Bewegungsebenen im Körper vermittelt ein tieferes Verständnis der Bewegung und der auf ihr begründeten Funktion.
Stabile Bewegungsebenen
Ebenen mit Bewegungsmöglichkeiten auf einer Achse.
Instabile Bewegungsebenen
Ebenen mit Bewegungsmöglichkeiten auf vielen Achsen.
Die Assoziation zum Prinzip „Massen und Zwischenräume“ liegt nahe – die Betrachtung von stabilen und instabilen Bewegungsebenen ist eine differenziertere Analyse dieses Prinzips.
Diese Betrachtung erklärt die stabilen Bewegungsebenen in den Massen und die instabilen in den Zwischenräumen.
Durch Erfahrung der Bewegungsebenen mit leichten Bewegungen am eigenen Körper wird klarer, wie sich die Körperteile auf einer Achse oder auf mehreren Achsen bewegen können. Die Möglichkeiten der Bewegungen in den Gelenken wird spürbar. Welche Muskeln angespannt und welche entspannt sind, wird wahrgenommen.
Das Kniegelenk gehört zu den stabilen Ebenen. D.h. das Bein kann das Knie beugen und strecken. Das Hüftgelenk ist ein Kugelgelenk und lässt Bewegungen auf verschiedenen Ebenen zu. D.h. das Bein kann sich nach oben und unten und nach rechts und links bewegen sowie kreisen.
Übung in Rückenlage
Kreisen Sie das gebeugte Bein vom Fuss aus und nehmen Sie wahr, was passiert.
Kreisen Sie das gestreckte Bein und beobachten Sie.
Was stellen Sie fest?