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Freie Inhalte
Internationale Grants
Horizon 2020, das Forschungsförderprogramm der Europäischen Kommission, läuft von 2014 bis 2020 mit einem Budget von 70,2 Mrd. Euro. Die Fördermöglichkeiten umfassen themenspezifische Kooperationsprojekte, aber auch themenoffene Fördergefässe wie beispielsweise die hoch geachteten ERC Grants oder Kooperationsprojekte im Bereich «Future and Emerging Technologies (FET)».Horizon 2020 enthält auch Förderprogramme speziell für Unternehmen.
Joint Technology Initiatives (JTIs) sind Public-private-Partnerships mit dem Ziel, die Zusammenarbeit zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor zu verbessern. Die Europäische Kommission übernimmt die Kosten der teilnehmenden Universitäten und öffentlichen Institutionen, die Industriepartner finanzieren sich selber.
COST ist ein zwischenstaatliches Rahmenprogramm zur Europäischen Zusammenarbeit in Wissenschaft und Technik und erlaubt die Koordination von national geförderter Forschung auf europäischer Ebene. COST finanziert europaübergreifende und thematisch offene Netzwerke zwischen Wissenschaftlern/innen und Forschenden aller Forschungsfelder. Diese Netzwerke (COST Actions) unterstützen eine internationale Koordination von national geförderter Forschung.
Das Ziel von ERA-NET ist die Weiterentwicklung und Verstärkung der Koordination von nationalen und regionalen Forschungsprogrammen mittels zweier spezifischer Massnahmen:
- «ERA-NET actions» bietet Stellen, welche öffentliche Forschungsprogramme aufbauen, einen Rahmen, um ihre Aktivitäten zu koordinieren, beispielsweise durch die Entwicklung gemeinsamer Aktivitäten oder die Unterstützung von gemeinsamen Calls für transnationale Anträge.
- «ERA-NET Plus actions» stellt für eine limitierte Anzahl Anträge mit hohem europäischem Mehrwert eine zusätzliche EU-Finanzhilfe zur Verfügung, um die Einreichung zwischen nationalen und/oder regionalen Programmen zu erleichtern.
- European Commission: ERA-NET
Interreg / NRP ist ein Regionalprogramm mit einer Co-Finanzierung durch die Europäischen Union (EU) und die Schweizer Eidgenossenschaft zur Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit unter anderem der Region «Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein».
Die Schwerpunkte für das Interreg / NRP-Programm liegen in:
- Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit der Region und der dort ansässigen Unternehmen
- Langfristiger Erhaltung und Verbesserung der Attraktivität der Region als Standort für Wohnen und Arbeiten.
- Kontaktstelle an der Universität Basel: International Office
- Kontaktstelle Nordwestschweiz: Regio Basilensis
Das Eurostars-Programm ist ein gemeinsames Programm von EUREKA und der Europäischen Kommission und das erste europäische Finanzierungs- und Unterstützungsprogramm, welches sich spezifisch an KMU richtet. Eurostars ermutigt KMU, internationale Kollaborations- und Innovationsprojekte zu leiten, indem es vereinfachten Zugang zu Unterstützung und Finanzierung bietet. Die Finanzierung wird über das SBFI abgewickelt.
Viele Förderprogramme der USA stehen Forschenden und Forschungsgruppen in der Schweiz offen. Die Universität Basel ist im amerikanischen Webportal Grants.gov registriert und erlaubt damit ihren Forschenden, sich für diese Grants (inkl. NIH) zu bewerben.
HFSP unterstützt neue, innovative und interdisziplinäre Grundlagenforschung und konzentriert sich auf die komplexen Mechanismen lebender Organismen. Die Themen reichen von Molekular- und Zellsystemen zu kognitiven Neurowissenschaften und Wechselwirkungen zwischen Organismen. Ein klarer Schwerpunkt liegt in neuen Kooperationen, die Biolog/inn/en mit Forschenden anderer Wissenschaftsbereiche (Physik, Mathematik, Chemie, Informatik und Ingenieurswissenschaften) zusammenbringen, sowie Forschung mit Fokus auf die Grenzbereiche der Life Sciences.
Das Schweizer Programm für Forschung zu globalen Entwicklungsfragestellungen wird gemeinsam durch die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) und den Schweizerischen Nationalfonds (SNF) umgesetzt. Das Programm unterstützt relevante Forschung bei der Entwicklung zur Lösung globaler Probleme in armen Ländern. Es besteht aus fünf thematischen Modulen (Ursachen und Lösungen sozialer Konflikte im Kontext von schwachen öffentlichen Institutionen; Beschäftigung im Kontext der nachhaltigen Entwicklung; Innovation in der Landwirtschaft und im Nahrungsmittelsektor zur Ernährungssicherung; Nachhaltiges Management im Bereich der Ökosysteme zur Bereitstellung von Ökosystemleistungen; Versorgungssysteme und Finanzierungsmechanismen im Gesundheitssektor).
Das Programm SPIRIT stärkt den Wissensaustausch zwischen Schweizer Forschenden und Forschenden aus ausgewählten Ländern, die Entwicklungshilfe erhalten. Damit erweitert der SNF die Möglichkeiten für Schweizer Forschende, mit vielen Ländern weltweit zusammenzuarbeiten. Unterstützt werden Forschungsprojekte mit klar definierten Zielen, eingereicht von exzellenten Forschungskonsortien aus zwei bis vier Ländern. SPIRIT-Beiträge richten sich an Forschende aller Disziplinen; die Themenwahl ist frei. Die Evaluation erfolgt in zwei Stufen, wobei Projektskizzen jederzeit eingereicht werden können. Forschungsgesuche können nur auf Einladung hin nach Bewilligung der Projektskizze eingereicht werden. Wir empfehlen, die Prinzipien der Kommission für Forschungspartnerschaften mit Entwicklungsländern (KFPE) bei der Konzipierung des Gesuchs zu berücksichtigen. Das Auswahlverfahren ist äusserst kompetitiv; denn pro Jahr werden lediglich zwölf Projekte gefördert.spartnerschaften mit Entwicklungsländern (KFPE) bei der Konzipierung des Gesuchs zu berücksichtigen. Das Auswahlverfahren ist äusserst kompetitiv; denn pro Jahr werden lediglich zwölf Projekte gefördert.
Die bilateralen Programme des Bundes verfolgen das Ziel, die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit nichteuropäischen Ländern mit hohem oder vielversprechendem Forschungspotenzial zu fördern und zu verstärken. Diese Joint Research Programmes ermöglichen es Forschenden in der Schweiz, zusammen mit Forschenden der Partnerländer spezifische Forschungsfragen zu behandeln. Die Projekte dauern üblicherweise drei Jahre. Es werden ähnliche Kategorien wie in der SNF-Projektförderung finanziert (Geräte, Verbrauchsmaterial und Reisekosten sowie Saläre). Der SNF organisiert die Ausschreibungen gemeinsam mit einer oder zwei Partnerorganisationen im betreffenden Land. Die erfolgreichen Projekte werden von beiden Ländern gemeinsam finanziert, wobei jede Organisation die Forschenden in ihrem eigenen Land finanziert. Die meisten Ausschreibungen sind thematisch begrenzt; die Themen wurden aufgrund ihrer Relevanz für die beiden jeweils involvierten Länder ausgewählt.