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Auslöser sei die Ankündigung des Weltmarktführers, die Dividende zu erhöhen und Aktien zurückzukaufen, teilte Moody's mit. Ein schlechteres Rating verteuert tendenziell die Finanzierung eines Unternehmens. Ein Lafarge-Holcim-Sprecher erklärte am Dienstag, auch im Fall einer Senkung um eine Stufe blieben sämtliche Kreditlinien verfügbar. Auch die Kosten für die bestehenden Anleihen und Schuldscheine würden sich nicht verändern. Die Auswirkungen auf zukünftige Anleihen-Emissionen seien schwierig abzuschätzen.
Moody's zufolge sind die Bilanzkennzahlen bereits für das gegenwärtige "Baa2"-Rating schwach. Es sei unwahrscheinlich, dass Lafarge-Holcim nachhaltig das geforderte Verhältnis von Verschuldung zum operativen Ergebnis erreiche. Der französisch-schweizerische Konzern will sein Investmentgrade-Rating beibehalten. "Baa2" liegt zwei Stufen über Ramsch-Status. Im Branchenvergleich sind tiefe Ratings nicht ungewöhnlich. Konkurrent Heidelberg-Cement ist mit "Baa3" bereits jetzt auf der niedrigsten Stufe innerhalb des "Investment Grade" eingeteilt.
Die Lafarge-Holcim-Aktien kletterten trotz der Warnung von Moody's um 1,3 Prozent. Für die Anleger seien höhere Ausschüttungen wichtiger als eine Rating-Senkung, erklärt ein Händler.
(Reuters)