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Es scheint, als würde der FC Sion Saison für Saison alles dafür tun, dass im Klub keine Ruhe einkehrt. Die Walliser hatten sich mit je zwei Siegen und Unentschieden in der Meisterschaft gut positioniert, ehe am Samstag das Cup-Debakel bei Lausanne-Ouchy vieles zunichte machte. Plötzlich steht die Mannschaft und mit ihr Trainer Marco Walker unter Druck, auch wenn Präsident Christian Constantin noch nichts von einem Ultimatum wissen will. Der ohnehin nicht besonders resistente Geduldsfaden von Constantin ist auf jeden Fall angerissen.
Beim Gegner Luzern hat man den Cup genutzt, um die einzigen zwei Erfolge in dieser Saison zu feiern: auf das 1:0 gegen das drittklassige Cham folgte am Sonntag ein 2:1 nach Verlängerung gegen das viertklassige Buochs. Nun sind die Innerschweizer, die weiterhin viele Verletzte zu beklagen haben, in der Meisterschaft gefordert, um nicht früh den Anschluss an die obere Tabellenhälfte zu verlieren. Tröstlich ist für die Luzerner der Blick auf die letzte Saison. Damals gewann der Cupsieger in der Super League erst sein achtes Spiel.
Neben Sion waren die Grasshoppers der zweite Topklub, der die Cup-Achtelfinals verpasst hat. Die Zürcher, die dem FC Thun 0:1 unterlagen, streben in Lugano den ersten Auswärtssieg seit dem Aufstieg an. Bei den Tessinern wird Mattia Croci-Torti erstmals als Chefcoach auf der Bank sitzen. Ein Posten, den er sich mit dem Remis gegen Basel und dem Cup-Erfolg bei Neuchâtel Xamax verdient hat.