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Samstag, 25. Mai 2019, 20h
Evangelische Kirche Langenbruck
Julia Becker und Andreas Janke, Violinen
Programm:
Jean-Marie Leclair (1697-1764):
Sonate Nr. 3 für zwei Violinen
Adagio- Vivace , Adagio , Allegro
Charles de Bériot
(1802-1870): Duo concertant Nr.1 in g-moll, Op. 57
Moderato, Adagio moderato , RONDO- Allegro con spirito
Sergei Prokofiev (1891-1953):
Sonate für zwei Violinen in C-Dur, Op. 56
Andante cantabile, Allegro , Commodo (quasi Allegretto) , Allegro con brio
Julia Becker, Violine
Julia Becker erhielt ihren ersten Geigenunterricht bei ihrem Vater und war bereits von 1985 bis 1987 Jungstudentin bei Igor Ozim in Köln. Gleichzeitig war sie Mitglied im Jugendorchester der Europäischen Gemeinschaft (ECYO) unter der Leitung von Claudio Abbado, Zubin Mehta und Vladimir Ashkenazy.
Nach ihrem Abitur trat sie 1987 in Ozims Berufsausbildungsklasse an der Musikhochschule Köln ein, wo sie auch Kammermusik mit dem Amadeus-Quartett studierte. Ab 1989 studierte sie an der Musikhochschule Freiburg bei Rainer Kussmaul, wo sie 1992 ihr Diplom «mit Auszeichnung» erhielt.
Von 1993 bis 1995 war Becker Erste Koordinierte Konzertmeisterin am Staatstheater Darmstadt; von 1996 bis 2000 spielte sie im Orchester der Bayreuther Festspiele.
Von 2002 bis 2004 studierte sie an der Hochschule Musik und Theater Zürich in Winterthur bei Nora Chastain und erwarb dort im November 2004 das Solistendiplom.
Seit der Saison 1995/96 ist sie Erste Konzertmeisterin beim Tonhalle-Orchester Zürich und tritt dabei auch regelmässig als Solistin und Kammermusikerin auf.
Sponsoren:
Andreas Janke, Violine
Andreas Janke, erster Konzertmeister des Tonhalle-Orchesters Zürich, wurde 1983 in München in einer deutsch-japanischen Musikerfamilie geboren. Seine Ausbildung bekam er an der Universität Mozarteum Salzburg in der Meisterklasse von Prof. Igor Ozim, zudem wurde er im Fach Kammermusik vom Hagen-Quartett unterrichtet. Bereits in jungen Jahren ging er in zahlreichen bedeutenden internationalen Wettbewerben als Sieger und Preisträger hervor, u.a. beim Königin Elisabeth Wettbewerb in Brüssel, Fritz Kreisler Wettbewerb in Wien, Benjamin Britten Wettbewerb in London, "Premio Rodolfo Lipizer" in Gorizia oder beim Wettbewerb "Prager Frühling".
Mehrere Stiftungen wie die Studienstiftung des Deutschen Volkes oder die Deutsche Stiftung Musikleben haben ihn während der Ausbildung mit Stipendien ausgezeichnet. Früh begann eine rege internationale Konzerttätigkeit, die ihn zu den führenden Orchestern in ganz Europa und Asien führte. Zu den Orchestern, mit denen er zusammenarbeitete, gehören u.a. das London Symphony Orchestra, Royal Philharmonic Orchestra, Tonhalle-Orchester Zürich, das Belgische Nationalorchester und die Academy of St.Martin in the Fields. In vielen bedeutenden Sälen wie im grossen Saal des Wiener Musikvereins und des Wiener Konzerthauses, im Rudolfinum in Prag, in der Philharmonie München, im Palais des Beaux-Arts Brüssel, im Barbican Hall und Wigmore Hall in London, im Concertgebouw Amsterdam und in der Tonhalle Zürich tritt er in grosser Regelmässigkeit auf. Zudem ist er bei mehreren Festivals sowohl als Solist wie auch als Kammermusiker ein gern gesehener Gast.
Zu seinen Kammermusikpartnern gehören renommierte Künstler wie Julia Fischer, Nils Mönkemeyer, Martin Grubinger oder auch Vilde Frang. Zusammen mit dem Pianisten Oliver Schnyder und dem Cellisten Benjamin Nyffenegger bildet er das Oliver Schnyder Trio, mit denen er sämtliche Klaviertrios von Schubert, Brahms und Beethoven für RCA Sony und Sony Classical aufgenommen hat. Die Aufnahmen ernten aktuell höchstes Kritikerlob im In- und Ausland und das Trio unternimmt regelmässig Konzertreisen durch Europa und Asien.
Im Herbst 2013 wurde er auf eine Professur für Violine an die Zürcher Hochschule der Künste berufen. Zudem leitet er seitdem regelmässig Meisterkurse im In- und Ausland.
Andreas Janke spielt eine Violine von Carlo Bergonzi "Hozier, Andrews" 1733-39, zur Verfügung gestellt von der Mercedes-Benz Automobil AG, Zürich.