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Der Rapsanbau mit Untersaat, das heisst die Aussaat von Begleitpflanzen zusammen mit Raps, wurde in der Schweiz vor einigen Jahren eingeführt. Für einige Landwirtschaftsbetriebe ist dies eine innovative Methode um den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zu reduzieren und insbesondere auf Herbizide zu verzichten, was durch Bundesbeiträge unterstützt wird. Nach der Ansicht anderer Betriebe ist diese Methode noch unausgereift und birgt zu grosse Ertragsrisiken. Im Rahmen einer Umfrage bei den Schweizer Raps-Produzenten im Frühling 2018 wurden die Anbaumethoden und die Ansichten der Produzenten zur Technik der Rapsuntersaat erfasst. Es ergab sich eine grosse Diskrepanz zwischen der Westschweiz, wo die Methode bereits gut bekannt ist, und der Deutschschweiz, wo sie erst sehr vereinzelt angewendet wird. Die Mehrheit der Produzenten ist sich bewusst, dass mit der Rapsuntersaat ein Verzicht auf Herbizide möglich ist, viele befürchten aber noch Ertragseinbussen. Die Wahl der mit dem Raps ausgesäten Begleitpflanzen je nach den erwarteten Leistungen ist ein wichtiger Punkt, der unterschiedliche Strategien der Produzenten aufzeigt.
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Einführung der Rapskultur mit Untersaat: Die Schweizer Produzenten kommen zu Wort