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Die von Orgelbau Tschanun, Genf, erbaute Zwinglihaus-Orgel wurde im Sinn der Orgelbewegung für den grossen Saal konzipiert. Die Orgelpfeifen sind in einer vom Saal aus einsehbaren geräumigen Orgelnische angeordnet. Die Orgel umfasst drei Manuale und Pedal mit insgesamt 31 Registern und beeindruckt durch einen kompakten, klaren Klang.
Orgelbau Goll, Luzern, arbeitete bei der Restaurierung von 2011 mit der deutschen Firma Eisenschmid aus Andechs, der ursprünglichen Erbauerfirma des Spieltisches zusammen. Die elektrischen Teile des Spieltisches sowie die Verkabelungen und Schaltrelais wurden sorgfältig instand gestellt.
Die Forderung nach neuer Sachlichkeit in Abgrenzung zum Historismus wurde in den 1920er Jahren auch in der sogenannten Orgelbewegung gestellt. Als Reaktion auf den spätromantischen Orgelklang, der an Sinfonieorchestern orientiert war, fand eine Rückbesinnung auf den Klang der Barockorgeln statt. Auch wandte sich die Orgelbewegung dagegen, den inneren Orgelaufbau durch ein Gehäuse zu verbergen.