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Memorisation
Wie man sich Informationen merkt
In manchen Kursen müssen Sie viele Informationen aufnehmen. Um eine Auswahl aus den verschiedenen Gedächtnistechniken zu treffen, ist es unerlässlich, dass Sie Ihre Fähigkeiten und die Sinne kennen, die Sie hauptsächlich zur Kommunikation nutzen (auditiv, visuell, kinästhetisch).
Es gibt verschiedene Techniken, die das Auswendiglernen erleichtern. Bevor Sie sie anwenden, ist es wichtig, die Informationen so weit wie möglich zu vereinfachen, indem Sie die wichtigsten Begriffe identifizierst und die Informationen zusammenfassen. Ob in Form von Textzusammenfassungen, Abkürzungen oder Schemata - Ihre Unterrichtsnotizen müssen überarbeitet werden, um möglichst viele störende Informationen zu entfernen und nur das Wesentliche zu behalten. Tipps dazu finden Sie im Kapitel über Zusammenfassungen.
Sobald Ihre Kurse bereit sind, auswendig gelernt zu werden, können Ihnen folgende Techniken dabei helfen:
Tools zum Erinnern
- Die Flashcards
Das System der Karten (Flashcards) kann Ihnen helfen, sich Informationen zu merken, indem Sie eine Idee/einen Namen/ein Thema mit dem Inhalt verknüpfen.
Vorgehensweise:
- Auf der Vorderseite: Schreiben Sie eine Frage / einen Namen / ein Thema (Achtung: eine Idee pro Karte).
- Auf der Rückseite: Schreiben Sie die Antwort, die Infos, die Sie sich merken müssen, in Form eines Textes oder einer Zeichnung.
- Versuchen, die Rückseite abzuleiten, indem man nur die Vorderseite sieht.
- Wiederholen Sie diese Übung mehrmals, indem Sie die Karten in umgekehrter Richtung auslegen.
Vorteile: schnell, effizient und auch digital verfügbar (Quizlet)
- Der rote Faden ist eine weitere Technik, die Ihnen dabei helfen kann, sich Unterrichtsinhalte einzuprägen. Es geht darum, den roten Faden zu finden, indem man sich zum Beispiel fragt: Was verbindet die Themen miteinander? Wenn Sie diese Verbindung erkennen und die Struktur zwischen den einzelnen Themen nachvollziehen, können Sie sich leichter an den Inhalt des Kurses erinnern, da er einen logischen Sinn ergibt.
Vorteile: Überblick, Herstellung von Verbindungen
- Gedächtnispalast
Zahlreiche neurowissenschaftliche Studien belegen, dass diese Technik äußerst effektiv ist, wenn es darum geht, sich etwas leicht einzuprägen. Sie besteht darin, dass man die Elemente, die man sich merken will, wie beim Bau eines Palastes Ziegel für Ziegel übereinanderlegt.
Vorgehensweise:
- Wählen Sie ein Thema, das Sie auswendig kennen, z. B. eine tägliche Fahrt, einen vertrauten Ort oder einen Gegenstand, den Sie regelmäßig benutzen. Es ist wichtig, dass das gewählte Thema bereits bestens bekannt und eingeprägt ist.
- Zerlegen Sie dann das Thema (Gegenstand/Weg/Ort) in Meilensteine. Zum Beispiel für den Weg: zuerst meine Haustür, der Ausgang des Gebäudes, eine Straßenecke, der Einstieg in die U-Bahn usw. Beachten Sie, dass die Anzahl der Schlüsselpunkte der Anzahl der Informationen entsprechen muss, die Sie sich merken wollen.
- Platzieren Sie anschließend markante Bilder zu jedem dieser Schlüsselpunkte. Diese mentalen Bilder - in Verbindung mit den zu merkenden Punkten - sollten originell, lustig, schockierend usw. sein, damit sie sich leicht einprägen.
- Versuchen Sie dann, den Weg in Ihrem Kopf noch einmal zu gehen und sich die Bilder, die Sie gesetzt haben, vorzustellen.
Vorteile: strukturiert, Langzeitgedächtnis, benötigt keinerlei Material
Tools
- Welche Technik auch immer Sie wählen, es ist wichtig, sie mehrmals und in zeitlichen Abständen zu wiederholen, damit sich die Informationen im Gehirn verankern.
- Abwechselnder Lernstoff fördert die Motivation.
- Diese Techniken in der Gruppe zu testen, hilft beim Aufbau eines gemeinsamen Gedächtnisses.
- Regelmäßige, aktive und luftige Pausen einzuplanen (ca. 5-10 Minuten/Stunde) hilft, die Konzentration, die Gedächtnisleistung und die Motivation wieder in Gang zu bringen.
Tools
Lernen und memorisieren
Umgang mit Ablenkungen
Konzentration steigern