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Nach dem überraschenden 27:27 im Hinspiel beim Champions-League-Sieger von 2018 haben die Handballer der Kadetten eine Woche lang von der Überraschung träumen dürfen. Im Heimspiel blieben sie aber vor leeren Rängen, trotz frenetischer Unterstützung der Auswechselspieler, chancenlos.
Die Offensive klappte bei den Kadetten nicht mehr. Die Schaffhauser spielten sich nur zweimal kurz in einen Lauf. Mit dem ersten korrigierten sie den ersten Fehlstart (0:2 nach 50 Sekunden) zur einzigen Führung im Spiel (3:2). Mit der zweiten Torserie (vom 13:21 zum 16:21) keimte kurz Hoffnung auf. Aber die Kadetten kamen nie mehr näher als bis auf vier Goals (19:23) an Montpellier heran.
Klar war: Montpellier zog aus dem Remis im Hinspiel die besseren Schlüsse. Jonas Schelker, der herausragende Kadetten-Akteur letzte Woche in Frankreich, wurde mit flexibler Manndeckung aus dem Spiel genommen. Und weil die Partie gegen das Schweizer Team lief, weil die Kadetten fast permanent Rückständen hinterher laufen mussten, wurden die Angriffe der Schaffhauser immer überhasteter und unkonzentrierter.
So resultierte letztlich die zweite (deutliche) Heimniederlage in dieser Europacup-Kampagne nach dem 27:34 gegen die Rhein-Neckar Löwen. Trotz dem unschönen Ende dürfen die Kadetten mit ihrer Saison in der European League zufrieden sein: Mit dem Überstehen der Gruppenphase, noch dazu als Gruppenzweiter (vier Teams kamen weiter), erfüllten die Kadetten Schaffhausen die Zielsetzung.