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Bevor ich nach Basel kam, dauerte es einige Zeit, nämlich genau zehn Wochen, bis ich von meinen Frauchen und Herrchen einen Tag nach dem Schweizer Nationalfeiertag am 2. August 2012 abgeholt wurde. Bis dahin kamen immer wieder junge und auch etwas ältere Menschen, um meine Brüder und Schwestern und natürlich auch mich zu besuchen. Sie wurden jeweils ins Hundegehege gelassen, wo sie uns genau musterten. Obwohl ich gar nicht richtig verstand, weshalb die Leute mit uns spielen wollten, interessierten sie mich nicht weiter und ich verschlief die meisten Besuche in einer ruhigen Ecke.
So kam es, dass nacheinander ein Geschwisterchen nach dem anderen mit einem farbigen Punkt im Nacken markiert wurden. Der Punkt war wichtig, bedeutete er doch, dass wir bald einem neuen Herrchen oder Frauchen gehörten. Als bereits acht von uns einen roten, blauen, grünen, pinken, weissen und andersfarbigen Punkt erhalten hatten, kam ein Pärchen in den Zwinger, um zwischen meinem Schwesterchen und mir zu wählen. Wie immer verkroch ich mich in den hintersten Teil des Zwingers und legte mich schlafen. Doch diesmal kam das Frauchen auf mich zu und fing an mich zu streicheln. Das war so schön, dass ich mich schon bald ganz fest in ihre Arme schmiegte.
Die Sache war geritzt, denn kurze Zeit später erhielt auch ich einen gelben Punkt im Nacken. Und so kam es, dass ich am 2. August, einem wunderschönen Sommertag, von meinen neuen Besitzern abgeholt werden sollte. Mein neues Frauchen hatte bereits einen schönen Platz neben sich im Auto vorbereitet mit vielen flauschigen Kissen, Decken und Spielzeug. Mein Herrchen sass am Steuer während dem mein Frauchen sich neben mich setzte. Sie streichelte mich und das war so schön, dass ich gleich einpfuuste und so die ganze Fahrt nach Basel verschlief.
Wie mein erster Tag im neuen Heim in Basel ablief, erfährst Du demnächst an dieser Stelle.Mehr von «Bons Schwanz in der Luft»