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Lösung: Da haben Sie im Prinzip zwei Probleme zu lösen. Sie brauchen einerseits eine virtuelle Maschine, mit der ein Dinosaurier wie MS-DOS klarkommt. Andererseits brauchen Sie auch das Betriebssystem selbst, sprich MS-DOS z.B. in der Version 6.2 - oder etwas vergleichbares (dazu später).
Die virtuelle Hardware: Mit Oracle VirtualBox, VMWare Workstation oder MS VirtualPC sollte sich eine virtuelle Maschine emulieren lassen, in der Sie MS-DOS installieren können. Da fehlt Ihnen aber nach wie vor das DOS-Betriebssystem selbst.
Die Software: Auch wenn etwa MS-DOS 6.2 schon uralt ist, gehört die Software immer noch Microsoft und kostet rein theoretisch auch nach wie vor Lizenzgebühren. An ein echtes DOS 6.2 kommen Sie momentan aber auf legale Weise kaum heran; es sei denn, Sie kaufen es von irgendwo gebraucht.
Fast wie DOS: Bleibt also nur noch, etwas zu verwenden, das erstens genau wie DOS funktioniert und zweitens damit so weit wie möglich kompatibel ist. Da sehen wir zwei Möglichkeiten:
Möglichkeit 1: Liefen die betroffenen DOS-Programme unter Windows 2000 oder XP im DOS-Fenster noch? Dann stecken Sie ein Windows 2000 oder XP in eine VirtualMachine. Die in Frage kommenden Virtualisierungsprodukte sind oben unter «Die virtuelle Hardware» erwähnt. Ein gebrauchtes Windows 2000 oder XP ist einfacher aufzutreiben; vielleicht haben Sie sogar selbst noch eines ungenutzt herumliegen.
Möglichkeit 2: Wie wäre es mit DOSBox? Das ist eine Art DOS-VirtualMachine, die nicht nur eine DOS-kompatible Maschine emuliert, sondern auch gleich ein richtiges DOS-Betriebssystem. Es ist quasi ein DOS-Nachbau, weshalb da keine separate MS-DOS-Lizenz erforderlich ist.
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