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Landung #
Der DHV unterscheidet zwischen 3 Wind / Thermik Bedingungen:
|Bedingung||Geschwindigkeit und Bremsstellung|
|schwach windig, keine Thermik||Grundstellung als Leerweg + ca. 10cm|
|schwach windig, Thermik||Bremstellung geringstes Sinken (Leerweg + ca. 20cm), um beim Einflug in die Thermik durch Lösen der Bremsen den Anstellwinkel zu reduzieren.|
|Stärkerer Windgradient ist zu erwarten||Bestes Gleiten und Bremsen nur auf Kontakt, um ein Durchsacken so gering wie möglich zu halten.|
Zu dieser Tabelle gab es einiges an Kritik:
- 20cm effektiver Bremsweg ist sehr viel
- Es ist oft nicht erkennbar in welcher Situation man ist
- Ein stark angebremster Schirm fällt noch weiter zurück. Bei einem Lösen der Bremsen schiesst er umso mehr nach vorne.
- Ein Pilot empfiehlt: Er würde bei rauen Bedingungen auf leichten Kontakt gehen, um den Schirm zu spüren (etwa. 5 cm vom Kontaktpunkt). Sobald ein Tragegurt den Support verliert, kann da dann stärker angebremst werden. Bei einem Nicken allenfalls beidseitig. Das starke Bremsen verursacht eine leichte Verkürzung der Hinterkante. Die Hinterkante wird als V heruntergezogen und reduziert die Spannweite ein wenig. Die Luft im Schirm wird kurzfristig in richtung Nase gedrückt und erhöht den Druck in der Nase. All das blockiert den Kollaps. Der Schirm muss aber schnell wieder Fahrt aufnehmen, die Bremsen also gelöst werden. Die “leichte Berührung” kann für alle möglichen Bedingungen verwendet werden, sodass man die Interpretation nicht richtig hinbekommen muss (Windschatten? Scherung? Turbulenz? leichter Wind? starker Wind?).