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Sie nennt sich selber «Mistress of Machines»: Wenn Kate Darling (36) über juristische Themen spricht, lässt sie auch mal ein «Shit» einfliessen. Die Interaktion zwischen Mensch und Roboter ist ihr Fachgebiet. In den USA geboren und in Basel aufgewachsen, studierte sie erst Jus am Rheinknie und doktorierte im Bereich Geistiges Eigentum an der ETH Zürich. Weil sie sich auf Twitter (heute: 15 000 Followers) als Roboter-Fan outete, wurde im Jahr 2011 das renommierte MIT auf sie aufmerksam.
Nun erforscht sie dort allerlei Fragen, die Robotics-Experten zu anstrengend sind: Sollen Roboter Rechte und Pflichten erhalten? Wie menschlich dürfen sie sein? Beeinflusst Sex mit Robotern die Art, wie Menschen miteinander kopulieren? Oder darf man Pädophile mit einem Kinder-Sex-Roboter behandeln?
Gerne erzählt Darling an ihren Vorträgen, wie sie zu Testzwecken eine Gruppe von Leuten mit dem Dinosaurier-Spielzeugroboter Pleo spielen liess und sie nach einer Weile dazu aufforderte, den kleinen Robo zu foltern und zu zerstören. Klar: Keiner brachte es übers Herz.
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