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«Flüchtlinge sind normale Menschen, die schreckliche und traumatisierende Erlebnisse gemacht haben», sagte Mardini laut einer Mitteilung der Organisation. Flüchtlinge seien aber zu Aussergewöhnlichem fähig.
Mardini hatte Bekanntheit erlangt, nachdem sie mit ihrer Schwester ein kenterndes Flüchtlingsboot schwimmend zu einer griechischen Insel gebracht hatte. 2016 nahm sie als Schwimmerin des Flüchtlingsteams an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro teil. Sie strebt eine weitere Teilnahme an den Spielen 2020 in Tokio an.
Die Syrerin lebt und studiert derzeit in Deutschland. Sie arbeitete bereits zuvor mit dem UNHCR zusammen und traf unter anderem den Papst sowie den ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama.
Vor der UNO-Generalversammlung und anderen wichtigen Organen plädierte sie für die Rechte der Flüchtlinge auf Unterkunft, Bildung sowie angemessene Lebensbedingungen. «Es ist keine Schande, Flüchtling zu sein», sagte sie kürzlich. Die Menschen blieben auch auf der Flucht Ärzte, Ingenieure oder Anwälte.
(SDA)