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Plan Neue Hard, 1973.
Zellteilung
Das Geschäftsvolumen der Bank wuchs nach dem Zweiten Weltkrieg im Einklang mit der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung rasant. Zwischen 1945 und1975 verdreifachte sich die Zahl der Mitarbeitenden. Dies brauchte Platz, und so musste sich der Hauptsitz sukzessive auf mehrere Standorte verteilen.
Die Anzahl der Mitarbeitenden war von 689 Personen im Jahr 1945 auf 2039 im Jahr 1975 gestiegen. Neuer Raum wurde im damals noch wenig attraktiven Stadtteil Zürich-West gefunden. Am 23. Juni 1975 zog ein Teil der Mitarbeitenden in die Neue Hard, im alten Industriequartier Aussersihl. Dort war auf dem ehemaligen Lager der Eisenhandelsfirma Julius Schoch & Co, auf einem Grundstück von 17’000 m2 im Bereich Hardstrasse-Neugasse-Viaduktstrasse-Geroldstrasse der bis dahin grösste in Zürich einheitlich geplante Geschäftshauskomplex entstanden, mit 370’000 m3 umbautem Raum, 500’000 m2 Bürofläche und in zwei Untergeschossen 1000 Parkplätzen. Die Bank erwarb die Trakte A, D und E. Die Tourismusunternehmung Kuoni kaufte die Trakte B, C und H, die Pensionskasse der Ciba-Geigy AG den Trakt F, und Trakt G ging an die Rentenanstalt, die heutige Swisslife.
Sicherheit für elektronische Datenverarbeitung
In der Neuen Hard konnten nun endlich auch Sicherheitsvorkehrungen, wie die Beschränkung des Zuganges zum Computerraum, verwirklicht werden. Hier fanden Platz
- die Bau- und Liegenschaftenabteilung
- die Schätzungsabteilung, Schuldbriefbuchhaltung
- die Hausdruckerei, das Zentralregister, die Adrema (Adressierungsmaschine) und
- ein neues Schulungszentrum.
Ab 1986 wurden nacheinander die Trakte F, G und H erworben und zuletzt im Jahre 2015 die Trakte B und C. Damit wurde die Bank Alleineigentümerin des Gesamtareals.
Stettbach und Steinfels
Von 1975 bis 1992 nahm die Zahl der Mitarbeitenden weiterhin zu, von 2039 Personen auf 4164. Deswegen entschied sich die Bankleitung für einen weiteren Standort: das Geschäftshaus Sonnenbühl in Dübendorf-Stettbach, wo 1994 zentrale Dienstleistungsbereiche wie das Schulungszentrum, die Druckerei, das Marketing und andere Abteilungen einen neuen Arbeitsraum fanden. Um den Jahreswechsel 2004/05 bezogen rund 750 Mitarbeitende den vierten Standort, das moderne Geschäftshaus Steinfels im heutigen Trend-Viertel Zürich-West. Das Gebäude war im MINERGIE®-Standard ausgebaut worden. Eines der Herzstücke im Steinfels ist der Wertpapier-Handelsfloor: 135 Meter lang, 14 Meter breit, bietet er bis zu 200 Mitarbeitenden einen Arbeitsplatz. «Damit rücken Wertschriften- und Devisenhandel näher zusammen und die Fachleute tauschen sich so besser aus», hiess es in der Personalzeitung 2004. Im selben Quartier wurden für das Asset Management und die Betreuung von multinationalen Firmenkunden 2011 zwei Stockwerke im Prime Tower angemietet.
Basierend auf einem strategischen Raumplanungskonzept fokussiert sich die Zürcher Kantonalbank 2019 auf drei Hauptstandorte für ihre administrativ tätigen Mitarbeitenden: Zürich-West (Hard und Steinfels) und City (Hauptsitz Bahnhofstrasse). Das Sonnenbühl in Stettbach wird demnächst aufgegeben werden.
Der Ende 2004 bezogene Standort Steinfels.
Einer der Eingänge zum Sonnenhof/Sonnenbühl in Stettbach.
Titelbild: Neue Hard, 2006.