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Der einflussreiche Künstler Robert Irwin, der mit der Licht und Raum-Bewegung der 1960er Jahre in Verbindung gebracht wurde, ist am 25. Oktober im Alter von 95 Jahren verstorben. Die Nachricht wurde von der Pace Gallery bekannt gegeben, deren Gründer Arne Glimcher mitteilte, dass Irwin an Herzversagen im Scripps Memorial Hospital gestorben sei. Irwins Kunst und Philosophie haben einen tiefgreifenden Einfluss auf Glimcher gehabt und sein Verständnis davon erweitert, was Kunst sein kann.
Geboren in Long Beach im Jahr 1928, diente Irwin zunächst in der US-Armee, bevor er Maler wurde. Seine frühen Werke erforschten die Wahrnehmung durch Punkte- und Linienreihen und brachten ihn in Verbindung mit der Licht und Raum-Bewegung Kaliforniens. Er stellte in Kalifornien aus und war Teil der Ausstellung “The Responsive Eye” im Jahr 1965 im Museum of Modern Art in New York. Er pflegte eine enge Freundschaft mit Arne Glimcher und stellte im Laufe seiner Karriere bei Pace Gallery aus, mit insgesamt 20 Solo-Shows.
In den 1970er Jahren begann Irwin mit fluoreszierenden Lichtern zu arbeiten und schuf ortsspezifische Installationen, die mit Licht und Raum in Dialog traten. Einige seiner bemerkenswerten Arbeiten sind die unbenannte Installation von 1971 im Walker Art Center und die Soft Wall (1974) bei Pace. In den folgenden Jahrzehnten erweiterte er seine künstlerische Praxis und entwarf Außenräume und Gärten für Institutionen wie Dia:Beacon und das Getty Center. Im Jahr 1984 erhielt er ein MacArthur Fellowship für seine Arbeit mit “dreidimensionaler visueller Kunst”.
Irwins einzige permanente und freistehende Installation, “Artwork Exterior Before Completion”, wurde 2016 in der Chinati Foundation in Marfa, Texas, enthüllt. Die Installation umfasst Durchlichtvorhänge, Licht und einen Innenhof mit Basaltsäulen und Bäumen.
Die Galerie Sprueth Magers bezeichnete Irwin als einen der bedeutendsten und einflussreichsten amerikanischen Künstler der Nachkriegszeit und betonte seine vielfältige Praxis, die Malerei, Skulptur, Installationen, Landschaftsprojekte und Interventionen im öffentlichen Raum umfasst. Die Galerie unterstrich, dass Irwins eigentliches Medium die Wahrnehmung des Betrachters selbst ist.
Die Chinati Foundation drückte ihre Trauer über Irwins Tod aus und kündigte kostenlose Besichtigungen seiner Werke in den kommenden Wochen an. Irwins Tod bedeutet einen bedeutenden Verlust in der Kunstwelt, da er für seine Beiträge zur Licht und Raum-Bewegung und seinen innovativen Ansatz in der Kunst gefeiert wurde, der die Wahrnehmung der Betrachter herausforderte.
Robert Irwin, eine prominente Figur der Light and Space-Bewegung in den 1960er Jahren, verstarb am 25. Oktober im Alter von 95 Jahren. Die Nachricht von seinem Tod wurde von der Pace Gallery bekannt gegeben, deren Gründer Arne Glimcher mitteilte, dass Irwin an Herzversagen im Scripps Memorial Hospital gestorben sei. Irwins Kunst und Philosophie hatten einen tiefgreifenden Einfluss auf Glimcher und erweiterten seine Wahrnehmung dessen, was Kunst sein kann.
Geburt und frühe Karriere
Robert Irwin wurde 1928 in Long Beach geboren. Bevor er sich der Welt der Kunst widmete, diente Irwin in der US-Armee. Nachdem er seine Karriere als Maler begonnen hatte, konzentrierte er sich in seinen frühen Werken auf die Erforschung der Wahrnehmung durch Punkt- und Linienreihen. Diese Forschung führte ihn zur kalifornischen Light and Space-Bewegung, die die Auswirkungen von Licht und Raum auf künstlerische Erfahrungen untersuchte. Irwins Werk wurde anerkannt und er stellte in Kalifornien aus, wurde schließlich Teil der Ausstellung “The Responsive Eye” im Museum of Modern Art in New York im Jahr 1965. In dieser Zeit entwickelte Irwin eine enge Freundschaft mit Arne Glimcher und begann, bei der Pace Gallery auszustellen, wo er später 20 Einzelausstellungen haben sollte.
Beschäftigung mit Licht und Raum
In den 1970er Jahren begann Robert Irwin mit Leuchtstofflampen zu arbeiten, was zur Schaffung seiner ortsspezifischen Installationen führte. Diese Installationen sollten sich mit den Konzepten von Licht und Raum auseinandersetzen und die einzigartigen Eigenschaften der Leuchtstoffbeleuchtung nutzen, um immersive visuelle Erfahrungen zu schaffen. Zu den bemerkenswerten Werken aus dieser Zeit gehören die unbenannte Installation von 1971 im Walker Art Center und die Soft Wall (1974) in der Pace Gallery. Irwins Experimente mit Licht und Raum wurden im Laufe seiner Karriere weiter ausgebaut und wurden zu einem prägenden Aspekt seiner künstlerischen Praxis.
Ausweitung der künstlerischen Praxis
In den nächsten Jahrzehnten erweiterte Robert Irwin seine künstlerische Praxis noch über traditionelle Medien hinaus. Er begann, Außenräume und Gärten für Institutionen wie Dia:Beacon und das Getty Center zu gestalten. Diese Projekte ermöglichten es ihm, die Beziehung zwischen Kunst, Natur und der Wahrnehmung des Betrachters zu erforschen. Für seine bahnbrechende Arbeit erhielt Irwin 1984 ein MacArthur-Stipendium für seinen Beitrag zur visuellen 3D-Kunst.
Enthüllung des Kunstwerks Exterior Before Completion
Im Jahr 2016 enthüllte Robert Irwin seine einzige dauerhafte und freistehende Installation “Exterior Before Completion” in der Chinati Foundation in Marfa, Texas. Diese Installation zeigt Irwins Meisterschaft bei der Schaffung immersiver Erfahrungen und umfasst Lichtvorhänge, Licht und einen Innenhof mit Basaltsäulen und Bäumen. Es dient als Zeugnis seiner fortwährenden Erforschung von Licht und Raum und dessen Auswirkungen auf die Wahrnehmung der Betrachter.
Eine vielfältige und einflussreiche Praxis
Robert Irwins künstlerische Praxis erstreckte sich über traditionelle Grenzen hinaus. Er beschäftigte sich mit verschiedenen Medien, darunter Malerei, Skulptur, Installationen, Landschaftsprojekte und Interventionen im öffentlichen Raum. Seine Arbeit forderte die Wahrnehmung der Betrachter heraus und lud sie ein, sich auf einer tieferen Ebene mit ihrer Umgebung auseinanderzusetzen. Anstatt sich ausschließlich auf physische Materialien zu konzentrieren, betrachtete Irwin die Wahrnehmung des Betrachters als sein eigentliches Medium. Dieser einzigartige Ansatz festigte seine Position als einer der bedeutendsten und einflussreichsten amerikanischen Künstler der Nachkriegszeit.
Das Vermächtnis und der Verlust
Der Tod von Robert Irwin stellt einen bedeutenden Verlust in der Kunstwelt dar. Seine Beiträge zur Light and Space-Bewegung, sein innovativer Ansatz zur Kunst und seine Erforschung der Wahrnehmung haben bleibenden Eindruck hinterlassen. Irwins Werk herausforderte herkömmliche Vorstellungen davon, was Kunst sein kann, und ermutigte die Betrachter, ihre eigene Wahrnehmung zu hinterfragen. Die Chinati Foundation drückte ihre Trauer über seinen Verlust aus und kündigte als Hommage an sein Vermächtnis kostenlose Besichtigungen seiner Werke in den kommenden Wochen an. Robert Irwins künstlerische Reise wird als transformative und nachdenklich machende Erforschung von Licht, Raum und der Kraft der menschlichen Wahrnehmung in Erinnerung bleiben.[ad_2]
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