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Posten
© Library of Congress, Prints & Photographs Div.,
Ferruccio Busoni
Die Wohnung von Ferruccio Busoni (geboren 1866 in Empoli, gestorben 1924 in Berlin) lag im ersten Stock. Das musikalische Wunderkind war ein international gefragter und gefeierter Klaviervirtuose und Komponist; er lebte von 1915 1920 im kriegsbedingten Asyl an der Scheuchzerstrasse 36. Busoni komponierte in einer Rückbesinnung auf die Klassik, wandte sich theoretisch nicht aber praktisch auch der Neuen Musik und der Atonalität zu. Ferruccio Busoni und sein grosser Bernhardinerhund fanden Eingang in Canettis Lebenserinnerungen.
An der Hauswand ist eine Gedenktafel angebracht, die an den Exilwohnsitz Busonis in diesem Gebäude erinnert. Man beachte auch den Posten GELB 4, Elias Canetti, wo von dessen Begegnungen mit Busoni, bzw. seinem Bernhardinerhund Giotto berichtet wird.