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Wimbledon - Roger Federer ist in Wimbledon nach Verlust des Startsatzes doch noch sicher in die Viertelfinals eingezogen. Der Baselbieter bezwang den Russen Michail Juschni 6:7 (5:7),6:3, 6:3,6:3.
Im ersten Satz hatte Federer seine Chancen gehabt: Er führte im Tiebreak schon 4:1, ehe der Moskowiter die Wende noch schaffte, auch dank eines leichten Nachlassens von Federer. Es war dies fürJuschni erst der dritte Satzgewinn im elften Duell mit Federer und der erste nach mehr als acht Jahren.
Ab dem zweiten Satz hatte Federer das Geschehen auf dem für ihn ungewohnten Platz 1 dann aber noch besser unter Kontrolle. Dies, obwohl Juschni sehr viel und sehr erfolgreich riskierte. Die begeisterten Zuschauer sahen eine Hochgeschwindigkeits-Partie mit vielen schönen Punkten. Federer verwertete nach knapp drei Stunden den Matchball.
Er steht nun zum 29.Mal in Serie in einem Major-Final. Zum Vergleich: Nur noch fünf weitere Spieler haben überhaupt die letzten 29 Grand Slams bestritten. Sein nächster Widersacher ist am Mittwoch Jo-Wilfried Tsonga. Der aufschlagstarke Franzose setzte sich gegen Melbourne-Finalist David Ferrer in drei Sätzen durch.
Neben Federer haben sich auch die weiteren drei Top-4-Spieler für die Viertelfinals qualifiziert. Kurz nach Sonnenuntergang über London beendete Titelverteidiger Rafael Nadal seine Partie. Der Spanier, der im ersten Satz wegen einer Verletzung am Fuss hatte behandelt werden müssen, gewann das Duell gegen den Argentinier Juan Martin Del Potro 7:6 (8:6), 3:6, 7:6 (7:4), 6:4. Nadals nächster Gegner ist Mardy Fish, der den Vorjahres-Finalisten Tomas Berdych in drei Sätzen bezwang.
Im Gegensatz zu Nadal und Federer gaben Andy Murray und Novak Djokovic in ihren Achtelfinal-Spielen keinen Satz ab. Murray besiegte den Franzosen Richard Gasquet problemlos 7:6 (7:3), 6:3, 6:2 und trifft nun auf den ungesetzten Spanier Feliciano Lopez. Ebenfalls einen Franzosen räumte Djokovic aus dem Weg. Der als Nummer 2 gesetzte Serbe gewann gegen Michael Llodra 6:3, 6:3, 6:3. Im Viertelfinal trifft Djokovic auf den Überraschungsmann aus Australien, den Weltranglisten-158. Bernard Tomic.
SDA-ATS