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Der Bundesrat sprach sich 1998 für eine Exportrisikogarantie für Schweizer Unternehmen aus, die sich am Bau des Ilisu-Staudamms im Süden der Türkei beteiligten. Das Projekt war von Anfang an umstritten, weil die antike Stadt Hasankeyf überflutet werden sollte. Bereits 2001 zogen sich erste europäische Firmen aus ökologischen und ökonomischen Gründen vom Projekt zurück. Und 2002 scheiterte das Ilisu-Staudammprojekt vorerst ganz. Drei Jahre später nahm es der türkische Staat wieder auf, und Schweizer Firmen stellten erneut Anträge auf Deckung durch die Exportrisikogarantie. Der Bund bewilligte diese, band sie jedoch an die Erfüllung von Auflagen. Im Dezember 2006 beschloss die Zürcher Kantonalbank, Firmen aus dem Wirtschaftsraum Zürich bei der Finanzierung ihres Projektteils zu unterstützen. Der Entscheid fiel in eine Zeit, in der nach hartnäckiger wirtschaftlicher Stagnation die zunehmende Globalisierung neue Wachstumschancen für die Schweizer Wirtschaft bot. Die Investitionen ins Ausland nahmen in diesen Jahren stark zu.