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Geschäftsprozesse sind die DNA eines Unternehmens: Ein Geschäftsprozess koordiniert das Verhalten von Menschen, Systemen und Informationen, um in Einklang mit einer Geschäftsstrategie ein geschäftliches Ziel zu erreichen. Prozesse sind allgegenwärtig – konsequenterweise erfordert eine erfolgreiche digitale Transformation die Automatisierung digitaler Prozesse. Unternehmen beschreiten diesen Weg aus vielen Gründen: Häufig sind bestehende Prozesse einfach zu ineffizient, zu langsam oder nicht flexibel genug, um neue Geschäftsmodelle zu unterstützen.
BPM (Business Process Management) ist eine Disziplin, die verschiedene Methoden anwendet, um Geschäftsprozesse zu vermessen, zu modellieren, zu analysieren und zu optimieren.
Die Zusammenarbeit von Business-Stakeholdern und IT-Experten ist entscheidend für den Erfolg moderner Unternehmen. Business-Stakeholder verstehen den Markt, den vom Unternehmen erbrachten Geschäftswert und die Strategie. Sie können all das in Anforderungen, Funktionalität und Prioritäten kanalisieren. Auf der anderen Seite ist die IT mit den technischen Einschränkungen, der bestehenden Anwendungslandschaft und der Organisationsstruktur vertraut.
Aus geschäftlicher Sicht reagiert BPM auf ein geschäftliches Ereignis und erzeugt ein Ergebnis, nachdem es eine Reihe von Aktivitäten ausgeführt hat, an denen Menschen und Systeme beteiligt sind.
Aus IT-Sicht wird BPM das Ausführungsmodell sein, dem zur Laufzeit gefolgt wird und das verschiedene Dienste aufruft, um mit IT-Anwendungen zu interagieren. Diese Delegation kann sich auf Microservices, IoT-Komponenten und Robotic Process Automation (RPA) stützen.
Um die Ausführung von Geschäftsprozessen zu automatisieren, setzen Unternehmen auf eine BPM-Lösung, die eine Kernkomponente bereitstellt: die BPM-Engine.
Die BPM-Engine verwaltet den gesamten Lebenszyklus aller Prozessinstanzen, die von einem Geschäftsprozessmodell initiiert werden. Da es sich dabei um lange laufende Prozessinstanzen handeln kann (von Stunden bis Jahren), muss die BPM-Engine drei Hauptfunktionen bieten: Persistenz, Scheduling und Versionierung.
Die Engine speichert den aktuellen Zustand aller laufenden Prozessinstanzen und behält den Überblick über alle ausgeführten Aktivitäten (wer hat was wann getan).
Das Geschäftsprozessmodell kann Mechanismen zur Ereignisauslösung umfassen, um alle Zeit- und Dauermerkmale des Prozesses zu implementieren (rechtliche Verzögerung, Benachrichtigungen ...). Deshalb muss es eine Scheduling-Funktion geben, die es der BPM-Engine ermöglicht, immer dann aktiv zu werden, wenn eine Aktion erforderlich ist.
Jede Prozessinstanz wird zu einem bestimmten Zeitpunkt gestartet; anschliessend können jedoch Updates für das Modell bereitgestellt werden. Dann müssen wir die Frage beantworten, wie man „alte“ Prozessinstanzen in Bezug auf neuere Versionen des Modells behandelt. Viele BPM-Engines bieten einen Versionierungsmechanismus und einige Tools an, die bei der Migration von Prozessinstanzen hilfreich sind.
Um das volle Potenzial der Prozessautomatisierung auszuschöpfen, müssen unserer Meinung nach noch einige andere Aspekte berücksichtigt werden, wie folgende Abbildung zeigt:
Da an vielen Prozessen menschliche Endanwender beteiligt sind, ist es entscheidend, einen zentralen Bezugspunkt zur Aufgabenverwaltung zu haben (welche Aktivitäten können von wem beansprucht werden, abhängig von den Rollen, die den einzelnen Anwendern zugeordnet sind). Während die meisten BPM-Lösungen über eine Standardanwendung für das Tasklist Management verfügen, wünschen sich die meisten Kunden eine eigene Frontend-Anwendung, in die andere Funktionen eingebettet werden können (z. B. Zugriff auf Dokumente in einer ECM-Lösung).
Um einen globalen Überblick über alle laufenden Prozessinstanzen zu erhalten, aber auch um auf globaler Ebene die Effizienz der Prozessautomatisierung zu analysieren, benötigen Sie einen Ort, an dem alle Metriken zu ausgeführten Instanzen in Dashboards und Berichten aggregiert werden können. Dort werden dann typischerweise die KPIs (Key Performance Indicators) berechnet.
Betriebsteam benötigen ein Tool, um bei technischen Problemen alle relevanten Infos zur Hand zu haben. Dieses Tool dient dazu, im Sinne einer Ursachenanalyse nach Erhalt einer Warnung zu einem Problem (z. B. fehlgeschlagener Aufruf eines Backend-Dienstes) den Sachverhalt zu erfassen und nach Lösungen zu suchen.
Wir pflegen enge Partnerschaften mit den führenden Lösungsentwicklern im BPM-Bereich:
Wir haben BPM-Expertise durch erfolgreiche Projekte aufgebaut und sind Meister in der Umsetzung innovativer BPM-Projekte von der Business- bis zur Technologieebene. Wir bieten: