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Unterschreibe noch heute die Petition! Das Wichtigste in Kürze:
- Die Zuckerlobby fordert die Wiederzulassung eines synthetischen Pestizids. Es ist ein sogenanntes Neonicotinoid mit dem Namen Imidacloprid.
- Das Pestizid Imidacloprid soll gegen Blattläuse an Zuckerrüben eingesetzt werden. Die Blattläuse sind Überträger eines Virus, das die Rüben befällt.
- Imidacloprid ist seit 2018 verboten, denn es ist für bestimmte lebende Organismen, z.B. für die Bienen, hochgiftig. Es schadet aber auch den Böden und unserer Gesundheit.
- Nur ein Bruchteil von Imidacloprid wird von den Pflanzen aufgenommen. 80-98% verunreinigen den Boden und die an Felder angrenzenden Gebiete und werden durch den Abfluss in die Wasserläufe getragen, wodurch das Grundwasser verunreinigt wird.
- Fordern wir gemeinsam: Imidacloprid muss verboten bleiben! Eine Wiederzulassung wäre für Mensch und Umwelt fatal.
Wir sollen ernsthaft ein synthetisches Pestizid wieder zulassen, das seit zwei Jahren verboten ist, Bienen tötet und in mehr als 1’200 wissenschaftlichen Studien als hochgiftig anerkannt wurde? Nicht mit uns!
Die Biene stand im Mittelpunkt der Debatten, die zum Verbot der Neonicotinoide im Jahr 2018 in Europa und der Schweiz führten. Eines dieser Moleküle namens Imidacloprid wurde bis dahin beim Anbau von Zuckerrüben verwendet. Es wurde verboten, nachdem in mehr als 1200 wissenschaftlichen Studien unbestreitbar nachgewiesen wurde, dass Imidacloprid für bestimmte lebende Organismen höchst gefährlich ist, der menschlichen Gesundheit schadet und unsere Böden langfristig schädigt.
Heute fordert die Zuckerlobby eine Wiederzulassung von Imidacloprid mit dem Argument, dass die Ernte (und sogar die gesamte Industrie) von einer Blattlaus bedroht ist, dem Überträger eines Virus, das die Rübe befällt. Diese Forderung lässt die menschliche Gesundheit ausser Acht und setzt die Biodiversität, die bereits stark abnimmt, weiter unter Druck.
Nur ein Bruchteil des Wirkstoffs Imidacloprid wird von den Wurzeln aufgenommen und auf die gesamte Pflanze übertragen. Die verbleibenden 80-98% verunreinigen unnötigerweise den Boden und die an Felder angrenzenden Gebiete und werden durch den Abfluss in die Wasserläufe getragen, wodurch das Grundwasser verunreinigt wird. Diese Moleküle halten sich bis zu 20 Jahre im Boden!
Es gibt andere Lösungen! Imidacloprid ist ein Gift, das wir weder in unserem Zucker, noch auf unseren Äckern, noch in unserem Wasser wollen! Die Produktion ohne synthetische Pestizide funktioniert bereits heute und es ist wichtig, dass wir mehr in die Forschung investieren, um unsere Landwirtinnen und Landwirte zu unterstützen. Schliesslich ist es höchste Zeit, dass die Politik die gleichen Regeln für Importe wie für die Inlandproduktion erlässt, damit die Schweizer Landwirtschaft nicht mehr einem unfairen Wettbewerb ausgesetzt ist.
Unterschreiben Sie die Petition und helfen Sie uns, diese Wiederzulassung zu verhindern, die einen ernsthaften Rückschritt auf Kosten unserer Gesundheit und der Umwelt bedeuten würde.