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Das Wichtigste in Kürze
- Der Berufungsprozess gegen den Ex-Logistik-Chef der Schwyzer Kantonspolizei hat begonnen.
- Der Angeklagte bestreitet, dass er Waffen über das Darknet verkauft habe.
Vor dem Bundesstrafgericht in Bellinzona hat am Dienstag der Berufungsprozess gegen den früheren Logistik-Chef der Schwyzer Kantonspolizei begonnen. Er bestreitet den Vorwurf, Waffen über das Darknet verkauft zu haben. Der Angeklagte wurde von einem Deutschen schwer belastet. Dieser wurde in Konstanz (D) wegen Widerhandlungen gegen das Waffengesetz verurteilt.
Entgegen den Aussagen des Deutschen sei dieser nicht zahlreiche Male zum Angeklagten gekommen, meint der 59-jährige Angeklagte. Der junge Mann sei zwei oder drei Mal kurz zu Besuch gewesen. Bei diesen Gelegenheiten habe er ihm seine Waffensammlung gezeigt, verkauft habe er dem Deutschen aber nie welche. Und schon gar nicht hätten sie gemeinsam Waffen-Deals abgewickelt.
Der Angeklagte soll Waffen im Darknet verkauft haben
Die Bundesanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, zahlreiche Waffen im Darknet angeboten und zehn Stück inklusive Munition tatsächlich verkauft zu haben. Ausserdem soll der frühere Logistik-Chef der Kapo Schwyz Munition und Material über seine Arbeitgeberin bestellt haben. Dies im Wert von 180'000 Franken. Die Bestellungen hat er für sich selbst behalten.
Die Strafkammer verurteilte den Mann im April vergangen zu einer teilbedingten Freiheitsstrafe von 28 Monaten. Davon sollen acht Monate vollzogen werden. Ausserdem verhängte das Gericht eine bedingte Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu 30 Franken.
Die BA hatte eine Freiheitsstrafe von 48 Monaten gefordert. Der Verteidiger hatte eine Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu 30 Franken beantragt. Der 59-Jährige gab zu, Munition für sich persönlich bestellt zu haben.