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Nach einem frühen Break im 2. Satz schien Federer auf dem Weg zum sicheren Sieg in einem Spiel mit vielen unerzwungenen Fehlern auf beiden Seiten.
Doch als die Weltnummer 2 zum Satzgewinn aufschlagen konnte, rettete sich Wawrinka mit einem Break zu Null ins Tiebreak. In diesem legte der Romand wiederholt mit Mini-Break vor, ehe ihm Federer den Satz mit einem Doppelfehler zum 4:7 schenkte.
Entscheidung im letzten Game
Nun war wieder Wawrinka am Drücker. Bei einer Breakchance des Romands hatte eine umstrittene Entscheidung des Schiedsrichters eine längere Diskussion mit Federer zur Folge. Der Basler erhielt die geforderte Challenge nicht und musste in der Folge erneut ein Break einstecken – einmal mehr zu Null. Doch mit der Wut im Bauch gelang ihm umgehend das Re-Break.
Die Entscheidung brachte erst das letzte Game. Federer verwertete nach 2:16 Stunden bei Aufschlag von Wawrinka seinen 1. Matchball und feierte den 13. Sieg im 14. Duell gegen seinen Landsmann. «Ich hatte heute meine Chancen», meinte Wawrinka nach dem Match, «es war knapp, aber nicht genug von mir.» Auch Federer wusste: «Heute war es extrem eng. Ich hatte auch etwas Glück.»
Duell gegen Nadal
Federer trifft nun auf Rafael Nadal. Der Spanier stand gegen Ernest Gulbis noch 15 Minuten länger auf dem Platz und siegte 4:6, 6:4 und 7:5.