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Nachdem die erforderlichen Unterschriften für die Volksmotion, die ein dreijähriges Moratorium für die allgemeine Einführung des BYOD-Konzepts in den der EKSD unterstellten Schulen der Sekundarstufe 2 verlangt, zusammengekommen sind, ist diese am 28. Februar 2020 beim Sekretariat des Grossen Rates eingereicht worden.
Da das Sekretariat des Grossen Rates zusammen mit den betroffenen Gemeinden die Unterschriften prüfen muss, bevor der Staatsrat sich zur Motion äussern kann, wird der Grosse Rat bestenfalls Ende des laufenden Schuljahres oder zu Beginn des nächsten Schuljahres darüber entscheiden können. Um diesem Demokratieprozess Rechnung zu tragen und einen möglichen Abbruch des Projekts kurz vor Beginn des Schuljahres oder noch später zu vermeiden, hat sich die EKSD entschieden, die allgemeine Einführung des Konzepts BYOD/AVEC um ein Jahr bis zum Beginn des Schuljahres 2021/22 aufzuschieben.
Die Schülerinnen und Schüler im letzten OS-Jahr, die sich für einen Bildungsgang der Sekundarstufe 2 entschieden haben, sowie ihre Eltern werden über den Stand der Dinge informiert und ihnen wird mitgeteilt, dass sie im August dieses Jahres grundsätzlich nicht mit einem Computer ausgestattet zum Unterricht erscheinen müssen. Die bereits am Pilotprojekt teilnehmenden Klassen werden weitergeführt; das Pilotprojekt könnte erweitert werden.
Die durch diesen einjährigen Aufschub gewonnene Zeit soll sinnvoll genutzt werden: So wird unter anderem das Amt für Unterricht der Sekundarstufe 2 (S2) in Zusammenarbeit mit den Berufsverbänden das Weiterbildungsangebot für Lehrpersonen erweitern, die Schuldirektionen werden mit Unterstützung der Fachkonferenzen ihr pädagogisches Konzept ausfeilen und die Lehrkräfte können ihre pädagogischen Ansätze in Zusammenhang mit der digitalen Unterstützung im Schuljahr 2020/21 vertiefen.