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Wer denkt, er sei überdurchschnittlich fit, könnte nur schon deswegen länger leben. Diese erstaunliche Erkenntnis beschreiben zwei amerikanische Forscherinnen der Stanfort Universität. Das gleiche gilt übrigens für das Gegenteil: Wer sich selber schlapp und wenig aktiv bewertet, stirbt im Langzeitvergleich früher als der Durchschnitt.
In der Studie versuchten die beiden Forscherinnen, die verschieden Faktoren wie Herkunft, Alter, Beruf, Krankheiten etc. statistisch zu bereinigen, so dass ein Vergleich Sinn macht. Fazit: Bei Personen die glauben, dass sie sehr aktiv und fit seien, lag die Mortalitätsrate um 71 Prozent tiefer, als bei Personen, die sich für wenig aktiv bewertet haben.
Den Effekt begründen die Forscherinnen folgendermassen: Zweifel an der eigenen Fitness könnten sich negativ auswirken. Wer denkt, er sei weniger fit als die Umgebung, fühlt sich auch eher unter Druck und gestresst, vielleicht sogar deprimiert deswegen. Dies wiederum seien bekanntlich Faktoren, die sich eher negativ auf die allgemeine Gesundheit auswirken.