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Die genetischen Analysen der Milz haben ergeben, dass es sich bei der am Freitag, 9. Juni 2017, tot in einem Feld oberhalb von Im Fang (Jaun) aufgefundenen Wölfin in der Tat um die Wölfin F13 handelt. Es gibt keine Informationen zum Verbleib des Männchens M64.
Die Resultate der genetischen Analysen der Milz der am 9. Juni in einem Feld oberhalb von In Fang aufgefundenen Wölfin sind bekannt. Das „Laboratoire de la Conservation“ der Universität Lausanne hat festgestellt, dass es sich um die Wölfin F13 handelt. Diese Wölfin wurde erstmals im Mai 2014 in den Voralpen des Kantons Freiburg genetisch identifiziert und hatte ihr Revier zwischen den Kantonen Freiburg (Voralpen) und Bern (Alpen).
Im Wissen, dass es sich beim Wolf um eine territoriale Tierart handelt, die in ihrem Revier das Vorhandensein von Artgenossen nicht toleriert (ausser Mitgliedern des eigenen Rudels) hatte das Amt für Wald, Wild und Fischerei (WaldA) bereits vermutet, dass es sich um diese Wölfin handelt. Dies wurde heute bestätigt.
Im Sommer 2016 konnte dank dem Monitoring des WaldA im Kanton Freiburg ein neuer Wolf identifiziert werden (das Männchen M64). Dieser wurde bereits im Januar 2016 gentechnisch das erste Mal in der Region Val de Bagnes (VS) erfasst. Die Beobachtungen des WaldA konnten bestätigen, dass die beiden Tiere ab Anfang Sommer 2016 bis Mitte März 2017 zusammen unterwegs waren. Die beiden Wölfe konnten gemäss Beilage 4 des Konzept Wolf Schweiz (2016) noch nicht als Paar betrachtet werden.
Das WaldA verfügt im Moment über keine Informationen zum Verbleib des Männchens M64.