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Guy Davis ist ein wahrhaftiger Botschafter des Blues. Seine musikalische Erzählweise wurde stark von Künstlern wie Blind Willie McTell und Big Bill Broonzy beeinflusst, während seine Musikalität von solch verschiedenen Musikern wie Lightnin’ Hopkins oder Babatunde Olatunji. Guy’s Haupteinfluss an der Harmonika war jedoch der legendäre Sonny Terry. Guy verbringt die grösste Zeit seines musikalischen Lebens damit die Botschaft des Blues um die Welt zu tragen – was ihm den Titel “An Ambassador Of The Blues” einbrachte. Seine Arbeit als Schauspieler, Author und Musiklehrer macht ihn zusätzlich zu einem “Renaissance Man” des Blues. Guy’s vielgelobtes Debutalbum “Stomp Down The Rider” aus 1995 markierte die Ankunft eines grossen Talentes – sein akustisches Gitarrenspiel, seine Stimme und sein präzises und zugängliches Songwriting wurden von Kritikern und Käufern sehr geschätzt. Seither machte Guy kaum Pause – er brachte seine Musik auch ins Fernsehen und Radio und spielte in Theatern und Festivals weltweit. Seine “Parallelkarrieren” als Musiker, Author, Musiklehrer und Film-, TV- und Broadwayschauspieler machen Guy zu einem Alleskönner – aber der Blues bleibt seine erste und wahre Liebe. Er wuchs in einer Künstlerfamilie auf (seine Eltern Ruby Dee und Ossie Davis waren Schauspieler) und verfiel dem Blues schon in Kindesjahren. Guy’s Ein-Mann-Theater “The Adventures Of Fishy Waters: In Bed With The Blues” feierte seine Premiere Off-Broadway in den 90ern. Es folgte das weitere Off-Broadway-Stück “Robert Johnson: Trick The Devil” in dem er die Titelfigur verkörperte und dafür den “Keepin The Blues Alive” Award der Blues Foundation erhielt. Nebst all dem veröffentlichte er neun Alben auf dem “Red House”-Label, vier weitere auf seinem eigenen Label, “Smokeydokw Records” und wurde für nahezu ein Dutzend Blues Awards nominiert. Es ist also kein Wunder, dass es Guy nicht einfach fällt, sich simple als “Bluesman” zu definieren. Guy’s neues Album “Sonny & Brownie’s Last Train – A Look Back at Brownie McGhee and Sonny Terry”, ist eine Hommage an diese beiden höchst einflussreichen Musiker. Guy Davis ist nach wie vor auf seiner Mission, den Blues in die Welt zu tragen – ob live, via Rundfunk oder auf Alben.