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Thun reiste am Samstagabend zum aktuellen Schweizermeister nach Winterthur.
Die Thunerinnen wollten an die guten Leistung vom Nyon Spiel anknüpfen und auch Winterthur Paroli bieten.
Dies gelang in den ersten beiden Viertel gut. Die Thunerinnen variierten im Angriff gut, konnten sich aber zu wenig in aussichtsreiche Abschlusspositionen bringen. Auch Winterthur gelang dies kaum, sie scorten jedoch durch drei Weitschüsse. Die Thunerinnen profierten zum Ende des ersten Abschnittes durch einen unnötigen Ballverlust der Gegnerinnen und Alina Morgenegg schloss den Konter mit dem ersten Tor ab.
Im zweite Abschnitt waren es die Thunerinnen welche das Spieldiktat übernahmen und viele gute Angriffe lancierten.
Martina Kratzer mittels Penalty und Valerie Jacot mit einem satten Schuss verkürzten auf 4:3.
Im dritten Viertel verloren die Thunerinnen zwischenzeitlich Struktur und Übersicht. Spielerinnen in aussichtsreichen Abschlusspositionen wurden übersehen oder schlecht angespielt, so dass Winterthur einig Konter lancieren konnten. Diese wurden dann meistens auch kaltblütig ausgenützt. Hinten vier Tore kassiert, vorne keines geschossen. Dies war leider das klare Fazit des dritten Viertels und zugleich auch die Entscheidung in diesem Spiel.
Dennoch können die Thunerinnen mit der Leistung zufrieden sein, waren sie doch einem starken Gegner über einen grossen Teil des Spieles ebenbürtig.