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Der ehemalige Formel-1-Teamchef und heutige TV-Experte Eddie Jordan hat in der "BBC" spekuliert, dass Lewis Hamilton im kommenden Jahr Michael Schumacher bei Mercedes ersetzen wird.
Das würde voraussichtlich das endgültige Karriereende des siebenmaligen Weltmeisters aus Kerpen bedeuten.
"Ich glaube, Hamilton und Mercedes haben bereits Vereinbarungen getroffen. Ein Abschluss könnte bevorstehen", sagte der Ire Jordan, der 1991 Schumachers erster Teamchef in der Königsklasse gewesen war.
"Solange wir nicht beide Fahrer für die nächste Saison bekannt gegeben haben, ist es unvermeidlich, dass über die Besetzung spekuliert wird", teilte ein Mercedes-Sprecher mit.
Ex-Weltmeister Hamilton steht bei McLaren bis Jahresende unter Vertrag. Der Rennstall, der mit Mercedes-Motoren fährt, dementierte Jordans "BBC"-Kommentar umgehend:
"Lewis Hamiltons Management hat uns versichert, dass an dieser Geschichte nichts dran ist." Die Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung sollen fortgesetzt werden.
Bereits am Sonntag hatte Formel-1-Boss Bernie Ecclestone durchblicken lassen, dass Schumacher seine zweite Karriere nach dieser Saison beenden wird.
"Es tut mir leid, dass er uns verlässt, ohne ein Rennen gewonnen zu haben, obwohl er ein Gewinner ist", sagte der 81-Jährige, fügte auf Nachfrage allerdings schnell hinzu: "Ich weiss es nicht, ich weiss es nicht."
Der 43-jährige Schumacher selbst äusserte sich nach seinem siebten Platz beim Grand Prix in Spa/Belgien zu Ecclestones Aussage: "Ich habe ihm gestern gesagt, dass ich noch keine Entscheidung getroffen habe."
2010 hatte Schumacher nach mehr als dreijähriger Pause sein Comeback in der Formel 1 gefeiert, seitdem allerdings erst einen Podestplatz erobert. In Spa fuhr Schumacher seinen 300. Grand Prix. Sein Vertrag bei Mercedes endet nach der Saison.