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Nach den Vernehmungen durch die Schweizer Bundesanwaltschaft vom Freitag haben die beiden Hauptprotagonisten der Schlagzeilen vom Freitag, FIFA-Chef Sepp Blatter und UEFA-Boss Michel Platini, reagiert.
Platini hat sich mit einem Brief an die UEFA gewandt. Darin beteuert er, nicht gegen das Gesetz verstossen zu haben. Die Zahlung von 2 Millionen Franken aus dem Jahr 2002 sei der Lohn für seine Arbeit zwischen 1998 und 2002 gewesen.
Auch Sepp Blatter spricht trotz des Strafverfahrens gegen ihn weiterhin nicht vom Rücktritt als FIFA-Präsident. Der Walliser betonte am Montag in einer Rede vor Mitarbeitern in Zürich, nichts Illegales getan zu haben. Blatters Anwalt Richard Cullen berichtete, sein Mandant habe die Beschäftigten informiert, dass er mit den Behörden kooperiere und er Präsident bleiben wolle.
Im FIFA-Bestechungsskandal war der 79-Jährige am Freitag von Schweizer Ermittlern verhört worden. Die Staatsanwaltschaft hat ein Strafverfahren wegen des Verdachts der ungetreuen Geschäftsbesorgung und Veruntreuung eröffnet. Zudem soll auch die FIFA-Ethikkommission eine Untersuchung eingeleitet haben. (aeg/si/dpa)