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"Im Namen des Weltpräsidenten der JCI ernenne ich dich zum Senator unserer internationalen Organisation auf Lebzeit."
"Ich erkläre feierlich, der JCI immer loyal zu dienen und ihre Ideale und Prinzipien solange ich lebe zu respektieren."
Soeben wurde ein Senator von seiner LOM im Rahmen einer feierlichen Zeremonie als neues Mitglied aufgenommen.
Es gibt zwar nur eine Kategorie von Senatoren, doch ihre Pflichten hängen davon ab, ob sie jünger oder älter als 40 Jahre sind. Für Senatoren unter 40 Jahren ist es entsprechend ihrer Senatorenwürde eine ganz selbstverständliche Pflicht, ihrer Tätigkeit innerhalb der JCI-Bewegung bis zur Altersgrenze noch engagierter nachzugehen, so wie es ihre Stellung als Senator verlangt. Sie unterstehen indessen weiterhin der Hierarchie entsprechend ihrer jeweiligen Position und ihre Stellung innerhalb des Organigramms bleibt soweit unverändert. Beim Erreichen der magischen Altersgrenze von 40 Jahren werden die Senatorenkarten dann aber anders gemischt.
Einige Senatoren sind der Auffassung, dieser Titel verleihe ihnen das Recht und auferlege ihnen die Pflicht, Einfluss auf die Aktivitäten der Organisation zu nehmen, in der sie seit Jahren Mitglied sind. Sie sind der Meinung, sie müssten in der Organisation zunehmend eine bedeutende Rolle ausüben. Das widerspricht jedoch dem eigentlichen Wesen einer Jugendbewegung. Eine solche Vereinigung muss von jungen Menschen völlig frei geleitet und verwaltet werden. Allfällige Abweichungen können nur von anderen jungen Menschen der Bewegung beurteilt und beschlossen werden.
Worin besteht folglich die Pflicht eines Senators, der über 40 Jahre alt ist? Was muss er unternehmen?
Kurz gesagt liegt seine Rolle ausserhalb der JCI, doch sie muss ausschliesslich gegenüber und für die Organisation ausgeübt werden. Eine bestimmte Tätigkeit in der JCI kann ein Senator nur ausüben, wenn er formell darum gebeten wird.
Senatoren haben die folgenden Aufgaben:
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Förderung der Kontakte zwischen der JCI und den lokalen Behörden.
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Den Aktivmitgliedern die historische Entwicklung, den Bestimmungszweck und die wichtigsten Daten der Bewegung in Erinnerung rufen.
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Mitwirkung an der Rekrutierung neuer Mitglieder.
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Leisten von direkter moralischer oder materieller Unterstützung für die lokalen und regionalen Organisationen oder für die nationale Organisation der JCI.
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Die JCs von ihren Kontakten profitieren lassen: Einige sind Mitglieder oder Präsidenten von Handelskammern oder Gerichten, Verwaltungsräte von Unternehmen oder politische Entscheidungsträger.
Es wäre sehr schade, wenn dieses Potenzial nicht genutzt würde.
Damit die Senatoren ihre Rolle wahrnehmen können, müssen sie bekannt, erfasst, organisiert und verfügbar sein. Dies kann nur von einer Vereinigung gewährleistet werden. Deshalb wurde 1978 in Bern die Vereinigung Schweizer Senatoren JCI (VSS) gegründet. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, die Senatoren zusammenzubringen, sie an ihre Aufgaben zu erinnern, die damit verbundenen Grenzen festzulegen und sie mit den Mitgliedern der JCI bekannt zu machen. Die VSS hat auch auf internationaler Ebene eine wichtige Funktion. Es ist unerlässlich, dass die Schweizer Präsenz in der Vereinigung der Europäischen Senatoren JCI (ASE) sichergestellt wird. Ausserdem müssen Beziehungen, Kontakte und Treffen mit den Nationalpräsidenten der Senatoren hergestellt und gepflegt werden.
Mit dieser Aufgabe betrauen die Schweizer Senatoren den Vorstand der VSS, der sich dem entsprechend annimmt, das Netzwerk pflegt und wo möglich ausbaut – alles im Sinne und zugunsten der Vereinigung und ihrer Mitglieder.
Vereinigung Schweizer Senatoren VSS