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Timo Allemann wurde 1974 in Chur geboren. Nach einer Hochbauzeichnerlehre von 1990 bis 1994 bei Bearth & Deplazes arbeitete er bis 2002 in verschiedenen Architekturbüros, unter anderem bei Christian Kerez, Bosshard Vaquer und Loeliger Strub. Bei Peter Zumthor (1995 bis 1996) war er zusammen mit Maurus Frei für die erste Kostenoptimierung des Projekts «Topografie des Terrors» in Berlin verantwortlich. Er studierte an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Zürich (heute ZHdK) und diplomierte 2001 mit dem Studienschwerpunkt «Theorie der Gestaltung und Kunst». Zwischen 2002 und 2009 realisierte er als Projektleiter die Ausführung mehrerer Bauwerke für Ladner Meier Architekten, zum Beispiel die Sanierung und Erweiterung von Ernst Schindlers Schulhaus Viventa in Zürich-Wipkingen.
Der seine Arbeit prägende Grundgedanke, dass das Entwerfen immer als Konstruktion zu verstehen ist, fand Nachhall in verschiedenen eigenen Theaterinszenierungen zwischen 1997 und 2000 in Zürich, Berlin («Berliner Ensemble») und Stuttgart sowie einem Atelierstipendium des Kantons Graubünden an der Cité Internationale des Arts in Paris (2001 bis 2002).
2009 trat Timo Allemann bei der Fischer Architekten AG ein und ist seit 2014 Mitglied der Geschäftsleitung und Mitaktionär. Er leitet zusammen mit Ivo Weinhardt den Bereich Konstruktion/Ausführungsplanung.