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Prevc, der zweite slowenische Sieger nach Primoz Peterka (1997) bei der prestigeträchtigen deutsch-österreichische Tournee, stand nach allen vier Springen auf dem Podest – in Garmisch-Partenkirchen und in Innsbruck wie in Bischofshofen als Sieger. Zum Auftakt in Oberstdorf, als er Dritter geworden war, war er im Finaldurchgang durch die wechselnden Windverhältnisse benachteiligt worden.
Prevc ist der 15. Springer, der als Gesamtsieger mindestens auf drei der vier Schanzen gewinnen konnte. Zuletzt war dies dem Österreicher Wolfgang Loitzl vor sieben Jahren gelungen. Am Ende betrug Prevc’ Vorsprung in der Gesamtwertung auf den auch in Bischofshofen zweitplatzierten Deutschen Severin Freund 26,5 Punkte. In der Overall-Wertung wie auch im Tagesklassement klassierte sich der Österreicher Michael Hayböck im 3. Rang. Die ÖSV-Equipe, die zuletzt siebenmal in Folge den Gesamtsieger hatte stellen können, blieb dergestalt erstmals seit zehn Jahren ohne Tournee-Tagessieg.
Für Simon Ammann endete die Vierschanzentournee mit dem besten Weltcup-Ergebnis in diesem Winter. Mit Weiten von 136 und 132 m klassierte sich der Toggenburger auf der Paul-Ausserleitner-Schanze im 8. Rang. Insbesondere im ersten Durchgang war Ammann ein starker Sprung gelungen, sodass er im Auslauf zurecht die Fäuste ballen konnte. Gregor Deschwanden, der zweite Schweizer Starter, enttäuschte mit 108 m und schied nach dem ersten Durchgang als Vorletzter aus.
Mit seinem nunmehr sechsten Saisonsieg baute Prevc auch die Führung in der Weltcup-Wertung weiter aus. Sein Vorsprung auf den auch hier zweitplatzierten Freund beträgt mittlerweile 205 Zähler. Ammann ist als bester Schweizer im 15. Rang klassiert.
(SDA)