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Der Einsatz solcher Instrumente sollen für drei Städte untersucht werden: Birmingham, Lyon und Zürich. Mit städtischen Bau- und Zonenplänen werden für jede Parzelle die vorgesehenen Nutzungsarten und Ausnutzungsziffern festgelegt, womit Anreize und Bedingungen für die Bautätigkeit von Privaten gesetzt werden. Damit verbunden sind aber auch die Möglichkeiten für die städtische Wohnbauförderung, für das Anlegen von Parks oder für den Bau von Schulen und öffentlichen Begegnungszentren. Ausgehend vom stadtplanerischen Konzept der „Gerechten Stadt“ untersuchen wir die städtischen Entwicklungen bezüglich sozialen Brennpunkten, Verdrängung, bezahlbarem Wohnangebot und Ausrichtung öffentlicher Einrichtungen – und zwar seit den 1990er Jahren bis heute.
Durch den Fokus auf die ermöglichenden Akteure, Prozesse und demokratischen Institutionen wird das Thema der "Gerechten Stadt" erstmals aus politikwissenschaftlicher Perspektive untersucht. Bisherige Arbeiten zur Rolle von "Leadership", demokratischer Kontrolle und partizipativen Planungsverfahren werden ergänzt um eine integrierte Betrachtung am Beispiel von drei Städten mit unterschiedlichen nationalen Planungssystemen und lokalen demokratischen Institutionen. Die Ergebnisse der Studie sollen abschliessend mit politischen Entscheidungsträgern, Verwaltungsstellen und politische Aktivisten diskutiert werden.