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Geboren wird Sam Burckhardt als Samuel Balthasar Burckhardt in Sursee. Sein Vater arbeitet damals als wissenschaftlicher Assistent an der Vogelwarte Sempach. Zwei Jahre später kehrt die Familie nach Basel zurück, wo Samuel mit der Musik in Kontakt kommt. Bei der Knabenkantorei (damals «Singbuebe» genannt) erhält er eine klassische Gesangsausbildung, beim Blues-, Jazz- und Soulmusiker Chester Gill lernt er Schlagzeug und Saxofon. Mit 14 spielt er im Berner Gaskessel mit dem amerikanischen Bluesmusiker Eddie Boyd zusammen, was ihn dank eines schönen Zufalls auch zu Sunnyland Slim führt. Dieser wiederum holt den mittlerweile 25-jährigen Saxofonisten nach Chicago und in seine Band.
Unterdessen sind vierzig Jahre vergangen. Aus dem Ethnologiestudenten Samuel Burckhardt ist der Bluesmusiker Sam Burckhardt geworden, der eine höchsterfolgreiche Karriere gemacht hat und mittlerweile auch das amerikanische Bürgerrecht besitzt. Von seinem langen Weg von Basel nach Michigan, wo er mittlerweile lebt, erzählt Sam Burckhardt im Gespräch mit Gastgeber Michael Luisier.