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Die Schweiz wird im Juni 2017 für ein Jahr den Vorsitz der Gruppe der Nuklearlieferländer übernehmen. Diese Gruppe von 48 Staaten versucht über harmonisierte Exportkontrolllisten sowie den gegenseitigen Austausch von relevanten Informationen die Weiterverbreitung von Kernwaffen und entsprechenden Komponenten zu unterbinden.
Benno Laggner wurde 1963 in Cooma/Australien geboren und ist heimatberechtigt in Tuggen/SZ. Er schloss sein Studium an der Universität St.Gallen mit dem Lizentiat in Internationalen Beziehungen ab. 1994 trat er in den Dienst des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten ein und wurde als Stagiaire in Bern und Ankara eingesetzt. Anschliessend wurde er der Politischen Abteilung II zugeteilt. 2000 erfolgte seine Versetzung an die UNO-Mission in New York und 2004 an die Botschaft nach Berlin. 2007 kehrte er als Leiter der UNO-Koordination und stellvertretender Abteilungschef der Politischen Abteilung III an die Zentrale zurück. Ab September 2010 diente er als stellvertretender Kabinettschef des Präsidenten der 65. Session der UNO-Generalversammlung in New York. Ab Oktober 2011 war Herr Laggner mit Botschaftertitel Leiter der Task Force nukleare Abrüstung und Nonproliferation und ab Mai 2012 Chef der Abteilung Sicherheitspolitik (ASP) in der Politischen Direktion in Bern. Seit August 2016 ist er Minister und stellvertretender Delegationsleiter der Schweiz für sicherheitspolitische Fragen bei der OSZE in Wien.
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