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<h2>SubmittedText<h2><p>- In wie vielen Losen wird der Auftrag ausgeschrieben?</p><p>- Teilt der Bundesrat die Meinung, dass eine Monopolstellung eines einzelnen Anbieters problematisch wäre?</p><p>- Stimmen Gerüchte, dass sich private, gewinnorientierte Konzerne an der Ausschreibung beteiligen?</p><p>- Ist die Nichtgewinnorientierung eines Anbieters ein Kriterium für den Zuschlag?</p><p>- Wird die Ausschreibung so gestaltet, dass die Mittel vollumfänglich der Qualität der Rechtsberatung dienen und damit keine Gewinne erwirtschaftet werden müssen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Ausschreibungsunterlagen werden derzeit vorbereitet. Zurzeit kann deshalb zu den Fragen bezüglich der Lose und der Problematik der Monopolstellung sowie der Qualitätskriterien keine Auskunft erteilt werden. Die Publikation der Ausschreibung ist für Ende zweites Quartal 2018 vorgesehen. Nichtsdestotrotz möchte der Bundesrat betonen, dass der Qualität sowohl der Asylverfahren wie der Rechtsberatung auch mit der Beschleunigung der Asylverfahren ein hohes Gewicht beigemessen wird. Die geplante Ausschreibung richtet sich an alle Anbieter, welche die dann definierten Eignungskriterien erfüllen. Eine öffentliche Ausschreibung will das wirtschaftlich günstigste Angebot erzielen. Bei der Vergabe eines Auftrages werden dabei nicht nur der angebotene Preis, sondern insbesondere auch die Qualität der angebotenen Leistungen sowie die Einhaltung der Arbeitsschutzbestimmungen mitberücksichtigt. Die Nichtgewinnorientierung eines Anbieters als Kriterium für einen Zuschlag zu definieren widerspricht den Grundsätzen und Zielen eines Ausschreibungsverfahrens. Das Jahr 2018 wird für die quantitative und qualitative Bedarfsabklärung beim SEM, bei Fedpol und der Bundesanwaltschaft sowie für die Prüfung der Finanzierungsmöglichkeiten eines Lehrgangs zum eidgenössischen Fachausweis für Behördendolmetschende genutzt. </p>