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Der Sumpfrohrsänger liebt feuchte Lebensräume mit Gräben und Hecken. Sein Verbreitungsgebiet ist das Schweizer Mittelland und da vor allem an den Verlandungszonen von Flüssen, Bächen und Seen, welche leider in den letzten 150 Jahren trockengelegt und zerstört wurden.
Der kleine Singvogel hat eine braungraue Ober-, eine gelblichweisse Unterseite und die typisch weissliche Kehle. Sein unscheinbares Äusseres macht sein aussergewöhlicher Gesang mehr als wett. Sein ununterbrochener Gesang aus quirlenden und pfeifenden Lauten kann tagsüber aber vor allem in der Dämmerung und nachts gehört werden. Er immitiert auch oft die Stimmen anderer Vogelarten. Mehr als 200 verschiedene kopierte Vogelgesänge sind nachgewiesen, unter anderem auch solche aus seinem Winterquartier in Afrika.
Seine Nahrung findet der Sumpfrohrsänger in der dichten Vegatation in seinem Lebensraum, und er ist darum auch nur selten zu sehen. Er ernährt sich vor allem von Insekten. Sein Nest baut er in senkrecht stehenden Hochstauden, häufig in von Brennnesseln und Spierstauden dominierten Pflanzenbeständen. Sein Gelege umfasst normalerweise 3 bis 6 Eier.