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ERSTER AKT
Der arme Hirte Amintas liebt ein Mädchen aus einer vornehmen phönizischen Familie und findet Gegenliebe. Elisa hat diese Verbindung bei ihrer Mutter durchgesetzt und bringt die freudige Nachricht, dass Alexander die Stadt Sidon vom Thronräuber Straton befreit hat und jetzt nach dem rechtmässigen Nachfolger forschen will. Der König kommt mit seinem Freund und Berater Agenor, einem edlen Phönizier, in die Gegend, wo Amintas lebt. Nach Gesprächen mit diesem sind Alexander und Agenor überzeugt, in Amintas den Thronerben gefunden zu haben. Als Alexander forteilt, um Amintas in seine königlichen Rechte einsetzen zu lassen, wird Agenor, der ihm folgen will, von Tamiris, Stratons Tochter, die bei Elisa Unterkunft gefunden hat, aufgehalten. Agenor findet in ihr die Geliebte wieder und will sich für sie bei Alexander einsetzen. Elisa berichtet, dass ihr Vater mit Amintas einverstanden ist. Agenor stellt nun den Mädchen Amintas als Sohn des gestürzten Königs Alceus vor. Elisa und Amintas sind überglücklich.
ZWEITER AKT
Alexander erfährt von Agenor, dassTamiris, die Tochter des getöteten Straton, noch lebt und ist bereit, sie zu begnadigen, wenn sie sich mit Amintas vermählen will. Mit diesem Plan sind weder Elisa noch Tamiris einverstanden und bitten den König, seinen Entschluss zurückzunehmen. Alexander jedoch bleibt bei seinem Vorhaben und lässt im Herkulesternpel zu Sidon alle Vorbereitungen zur Hochzeit treffen. Da erscheint Amintas zu den Feierlichkeiten in seiner alten Schäferkleidung und erklärt, lieber Hirte bleiben zu wollen, als auf Elisa verzichten zu müssen. Da auch Elisa und Tamiris den König anflehen, ihre Liebe nicht zu zerstören, willigt Alexander in die Hochzeit der beiden Liebespaare ein, die in Zukunft gemeinsam über Sidon herrschen sollen.