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Seit Peter Spuhlers Stadler Rail 2011 von der privaten russischen Bahngesellschaft Transmashholding den ersten Auftrag für die Lieferung von Antriebsteilen erhielt, füllen sich die Bücher der Thurgauer durch Aufträge russischer Kunden in schöner Regelmässigkeit.
Zwei Jahre später erhielten die Schweizer einen Grossauftrag für Kiss-Züge durch Moskaus Flughafen-Betreiber Aeroexpress. Die ersten Kiss-Züge wurden in der Schweiz gefertigt, die Mehrheit bauen die Thurgauer aber in Zukunft im Minsker Werk in Weissrussland zusammen.
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Dritter Auftrag wäre noch grösser
Nun stehen die Chancen sehr gut, dass Spuhlers Firma wieder zum Handkuss kommt. Die Westschweizer Zeitung «Le Temps» berichtet, dass die russische staatliche Eisenbahngesellschaft RZD detaillierte technische Pläne für die Doppelstockwagen Kiss angefordert hätten, damit man sie im Moskauer Raum und den Vorortsgemeinden einsetze könnte.
Grosser Nachholbedarf
RZD hat grossen Nachholbedarf in der Erneuerung der Flotte. Zugleich müssen die Russen aber auch sparen. Sollte Stadler einen weiteren Auftrag erhalten, könnte man im Werk in Minsk die Produktion leicht hochfahren, sagte Stadler-Direktor Matthias Stöhr der welschen Zeitung. Stöhr meinte weiter, sollte Stadler den Zuschlag erhalten, würde der Auftrag die letzte Bestellung in den Schatten stellen.