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Für sämtliche Fragen im rechtlichen Bereich kann Spontis auf die wertvollen Ratschläge von Jean-Gabriel Florio (im Bild) zählen. Von 2008 bis 2011 vertrat Jean-Gabriel Florio die Genfer Elektrizitätswerke SIG im Verwaltungsrat von Spontis. Jean-Gabriel Florio hat in Recht promoviert und ist seit 2012 im Gemeinderat von Donneloye. Er ist in Rente und seit Juni 2012 Sekretär des Verwaltungsrats. Er ist auch verantwortlich für die Überarbeitung der Gründungsdokumente von Spontis SA.
Diese Gründungsdokumente verbinden die Aktionäre untereinander – Groupe E, Romande Energie und BKW haben 30 % des Aktienkapitals von Spontis und die Stadt Lausanne via ihre Elektrizitätswerke (SIL) 10 % – und definieren die Erwartungen und Verantwortungen, die sie gegenüber Spontis haben. Jean-Gabriel Florio erklärt, warum dieses Abkommen revidiert wird: «Der Verwaltungsrat von Spontis hat festgestellt, dass der 2007 erstellte Gründungs- und Partnerschaftsvertrag überholt ist. Er entspricht nicht mehr den Bedürfnissen von Spontis, und es war unerlässlich, den Aktionären einen neuen Vorschlag vorzulegen.» Auf Grund dieser Überlegung wurden die Zielsetzungen und die Positionierung von Spontis neu definiert und der Verwaltungsrat musste strategische Entscheidungen treffen. was Jean-Gabriel Florio und das Unternehmen natürlich als Gelegenheit ansehen. «Meine Aufgabe ist es, die Vertragsentwürfe zu redigieren. Sogar wenn alles gut abläuft, weiss man, dass in diesem Gebiet oft Geduld angesagt ist. Weit gesetzte Fristen haben es ermöglicht, entscheidende strategische Fragen zu stellen», so Jean-Gabriel Florio.
«Diese Verträge werden auf lange Sicht erstellt und ermöglichen es Spontis, in einem stabilen und dauerhaften Umfeld zu arbeiten.» Im Rahmen dieser Revision wurde vor allem darauf geachtet, besser zwischen Kunden-Partner (Kunde von Spontis-Dienstleistungen) und Aktionär-Partner, (Kapitalinhaber der Gesellschaft) zu unterscheiden. Die Rechte und Pflichten gegenüber Spontis, die sich von diesen Rollen ableiten, sind sehr verschieden. Dieser Ansatz hat dazu geführt, dass zwei verschiedene Vertragsdokumente erstellt wurden: ein Abkommen für die Aktionär-Partner und ein Vertrag für die Kunden-Partner. Das schafft genauere Klarheit in der Definition der Rechte und Pflichten jedes einzelnen. Das Verfahren wurde am 24. Januar 2015 mit der Unterzeichnung durch die Geschäftsführer der Partnerfirmen erfolgreich abgeschlossen.