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Das SSBS GV Protokoll vom November 2015 steht nun unter folgendem Link zum Dowload bereit:
Wir wünschen eine interessante Lektüre. Bis zur nächsten GV im November 2017
Der Verband Schweizer Seilbahnen SBS, welcher das Halbtax- und Generalabonnemente herausgibt, die der SSBS an aktive Instructoren verkaufen darf hat in einer Aussprache mit dem SSBS die massive Preiserhöhung der Abonnemente auf diese Saison erklärt und begründet:
Der Verband Schweizer Seilbahnen SBS, welcher das Halbtax- und Generalabonnemente herausgibt, die der SSBS an aktive Instructoren verkaufen darf hat in einer Aussprache mit dem SSBS die massive Preiserhöhung der Abonnemente auf diese Saison erklärt und begründet:
Angestossen wurde die Preiserhöhung durch einen Antrag der Walliser Bergbahnen, welche das Generalabonnement im Vergleich zum Walliser Abo für Schneesport-Instructoren zu günstig angesetzt fanden und entsprechend eine Erhöhung forderten.
Hinzu seien Meldungen gekommen, dass das Abo vermehrt durch Instructoren genützt werde, welche nicht mehr aktiv auf dem Schnee arbeiteten, sondern nur aus privaten Gründen die notwendigen WK‘s absolvierten um ein Generalabonnement beziehen zu können, was der Idee des Abos für aktiv unterrichtende Schneesportlehrer widerspreche.
Die Argumentation des SSBS, dass das Abo eine Motivation für viele Snowboard Instructoren sei und eine Möglichkeit darstelle weiterhin in Spitzenzeiten in den Skischulen aushelfen zu können, konnte die beiden Vertreter der Seilbahnen Schweiz nicht überzeugen.
Ebensowenig konnte sie unsere Argumentation überzeugen, dass dieser massive Preisanstieg eine vergleichsweise kleine Gruppe von sehr aktiven und passionierten Schneesportlern betrifft, welche als Meinungsbildner und Role-Models auf den Pisten unterwegs sind. Wir sind auch der Meinung, dass der durch den Preisanstieg generierte Mehrumsatz durch den Verlust bei den Verkaufszahlen sofort zunichte gemacht wird.
Es wurde uns jedoch zugesichert, dass sich der SBS darum bemüht, eine gangbare Lösung zu finden, die das Abo für aktiv unterrichtende Instructoren wieder günstiger machen soll (z.B. Rückvergütung bei Nachweis einer bestimmten Anzahl Unterrichtstage). Bis dato wurde jedoch noch keine administrativ einfach handhabbare Lösung gefunden.
Über die Wintermonate ist das SSBS Sekretariat wie folgt geöffnet:
Montag, Mittwoch und Freitag jeweils 9-12 und 14 bis 16 Uhr
Wir freuen uns auf Deinen Anruf oder Dein Mail auf <email-pii>
Nach einem langen juristischen Kampf ist es endlich soweit: Ab sofort können nicht nur aktive Schneesportlehrer eine nationale Risikoaktivitätenbewilligung bei ihrem Wohnkanton beantragen, sondern auch aktive SSBS Instructoren mit Zusatzausbildung Varianten & Touren VT. Das Verwaltungsgericht des Kantons Bern hat der Beschwerde des SSBS vollumfänglich stattgegeben, wonach der SSBS Instructor mit Zusatzmodul
Varianten & Touren VT in Bezug auf die nationale Risikoaktivitätenbewilligung gleichwertig zum eidg. Fachausweis Schneesportlehrer behandelt werden soll. Der Kanton Bern sowie das Bundesamt für Sport BASPO haben darauf verzichtet, den Entscheid des Verwaltungsgerichts Bern ans Bundesgericht weiterzuziehen. Das Bundesamt für Sport BASPO hat sogar einen Brief an alle Kantone verfasst, in denen es den Kantonen empfiehlt, ab sofort alle Anträge von SSBS Instructoren mit Zusatzausbildung Varianten & Touren VT gutzuheissen und die Risikoaktivitätenbewilligungen zu erteilen.
Somit können ab sofort alle im Kanton Bern wohnhaften aktiven SSBS Instructoren mit Zusatzmodul VT problemlos eine Risikoaktivitätenbewilligung beantragen und auch in allen anderen Kantonen sollte die Bewilligung nun ohne Probleme erteilt werden. Wir empfehlen bei Gesuchen ausserhalb des Kantons Bern eine Kopie des Gerichtsentscheids, sowie des Schreibens des BASPO an die kantonalen Stellen beizulegen. Diese Dokumente können auf der SSBS Homepage unter
Download - Risikoaktivitätenbewilligung heruntergeladen werden.
Falls sich einer der Kantone nicht an die Weisung des BASPO halten möchte und die Ausstellung der Risikoaktivitätenbewilligung verweigert, bitten wir den/die betroffene Instructor/-in sich bei uns zu melden. Der SSBS ist gerne bereit, wie bereits beim Kanton Bern eine Beschwerde im Namen des Gesuchsstellers einzureichen, um den betroffenen Personen die Möglichkeit zu bieten, eine Risikoaktivitätenbewilligung zu erhalten.
Aufgrund der neuesten Entwicklungen in Bezug auf die Gleichwertigkeit des SSBS Instructors mit Modul Varianten & Touren mit dem Fachausweis Schneesportlehrer beim Bezug der Risikoaktivitätenbewilligung haben wir eine Zusammenstellung über die Kosten der Ausbildung bis zu den verschiedenen Abschlüssen zusammengestellt, welche Du unter folgendem Link Link findest. Sie basiert auf den Preisen der Saison 16/17 (bei Hotel und Lift sind Durchschnittspreise angegeben).
Daraus wird ersichtlich, dass der SSBS Instructor mit Modul Varianten & Touren in allen Varianten günstiger ist als der Fachausweis Schneesportlehrer, auch wenn das FSV Schulgeld berücksichtigt wird.
Zudem wird das FSV Schulgeld auf die Saison 17/18 abgeschafft und durch ein Bundessystem des SBFI ersetzt, welches jedoch erst nach Abschluss und Bestehen der Berufsprüfung Schneesportlehrer einen einmaligen Unterstützungsbeitrag auszahlen wird. Der Beitrag wird sich voraussichtlich ungefähr im Rahmen der bisherigen Beiträge bewegen, eher etwas darunter, deshalb unsere vorsichtige Schätzung von ca. CHF 2200.-. Der definitive Beitrag wird uns vom Bund im Sommer 2017 kommuniziert und wir werden ihn dann selbstverständlich an Dich weiterleiten.
Die Ausbildung zum Fachausweis macht entsprechend nur für diejenigen Personen Sinn, welche diesen aus persönlichen Gründen erlangen möchten.
Bei Fragen erreichst Du uns jederzeit unter der Email <email-pii> oder Montag, Mittwoch und Freitag unter der Telefonnummer +41 81 384 0606.