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Das Projekt war Gegenstand von Verhandlungen, die in Moskau zwischen führenden russischen Vertretern und dem zu Besuch weilenden chinesischen Premierminister Zhu Rongji geführt wurden.
Laut Minatom-Vetretern verlaufen die Auslegungsarbeiten nach Plan und sollen im April abgeschlossen werden. Die chinesischen Behörden sollen den Beginn der Bauarbeiten im Juni bewilligen. Damit kann der erste Beton im Oktober gegossen werden.
Die Verwirklichung des Lianyungang-Projektes in der östlichen Provinz von Jiangsu ist ein Element eines neuen chinesisch-russischen Übereinkommens über nukleare Zusammenarbeit, das Anfang Jahr durch den russischen Atomenergieminister Jewgeni Adamov und den Vorsitzenden des chinesischen Staatskomittees für Wissenschaft, Technik und Industrie, Liu Jibin, unterzeichnet worden ist.
China hat die Jiangsu Nuclear Power Company gegründet, welche die Verantwortung für den Bau und den Betrieb des neuen Werks übernehmen soll. Die Geländevorbereitungen sind schon in Angriff genommen worden. Projektierungs- und Finanzierungsverträge waren bereits 1997 abgeschlossen worden, bis jetzt wurde aber der Baubeginn offenbar durch langwierige Verhandlungen zwischen den beiden Seiten aufgehalten.
Quelle
H.K. nach NucNet vom 26. Februar 1999