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Zwei Versuche mit jeweils 15 Milchkühen hatten zum Ziel, den Einfluss der botanischen Zusammensetzung von Grün- und Dürrfutter auf die chemische Zusammensetzung der Milch und besonders auf die Zusammensetzung der Fettsäuren in der Milch zu untersuchen. Geprüft wurden Mischungen mit Gräsern, mit Gräsern und Klee sowie mit Gräsern und Luzerne. Der Versuch mit Grünfutter umfasste zusätzlich zwei Gruppen mit je zwei Kühen, an die Wiesenschwingel oder Rotklee eines Reinbestandes verfüttert wurde. Alle Futter stammten vom zweiten Schnitt und waren gleich alt. Sie wurden nur mit einer Mineralstoffmischung ergänzt und im Stall ad libitum vorgelegt. Die Abnahme der Fettsäuren während der Trocknung betrug im Vergleich zum Grünfutter durchschnittlich 20 %. In den Mischungen, welche Leguminosen enthielten und besonders in der luzernehaltigen Mischung, war diese Abnahme am höchsten. Sie betreffen in erster Linie die mehrfach ungesättigten Fettsäuren. In Bezug auf ihre Fettsäurenzusammensetzung wiesen die Grünfutter der verschiedenen botanischen Zusammensetzungen mit Ausnahme des Rotklee-Reinbestandes nur sehr geringfügige Unterschiede auf. Bei den drei verschiedenen Dürrfuttermitteln zeichnete sich die Gras-Luzerne-Mischung durch einen etwas geringeren Anteil an Linolensäure (C18:3) aus.Beim Grünfutter führten die Mischung mit Gras-Luzerne sowie der Rotklee-Reinbestand tendenziell zu einem anteilmässigen Zuwachs langkettiger ein- und mehrfach ungesättigter Fettsäuren in der Milch. Wurde das Futter hingegen in Form von Dürrfutter verfüttert, wies die Milch der gräserreichen Mischung erhöhte CLA-Gehalte auf.
Das Stallklima hat einen grossen Einfluss auf die Gesundheit der Atemwege von Pferden. Im Rahmen einer Studie über die Qualität des Raumklimas wurden drei verschiedene Lüftungssysteme getestet.
Auch in der Bergregion haben sich milchbetonte Kuhrassen durchgesetzt. Betriebe mit der Zweinutzungsrasse ‘Original-Simmentaler’ erweisen sich jedoch als wirtschaftlich interessant: Geringere Kosten und höhere Direktzahlungen kompensieren den kleineren Erlös aus der Milch.
Hohe Milchleistungen vor dem Trockenstellen erhöhen das Risiko für Euterinfektionen in der Galtzeit. Eine Onlineumfrage zeigt auf, welche Trockenstellmethoden aktuell verwendet werden und wie die Landwirte den Ansatz des unvollständigen Melkens zur Verringerung der Milchleistung beurteilen.