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Weitere Luftaufnahmen von Chamblon
Am östlichen Ende des Gipfels vom Hügel befindet sich ein Schloss, das aus dem 18. Jahrhundert datiert. Chamblon hing früher von der Herrschaft von Montagny-le-Corboz ab, dem benachbarten Dorf, das zur Vogtei von Grandson seit den Burgund Kriegen gehörte. Sie wurde später zur unabhängigen Herrschaft der Familie Zehender, in 1675 gehörte sie zu Jean-François Weiss und in 1711 zu Henri Arnaud Mothe-Chalençon, in Dauphiné.
In 1762 wurde sie vom Baron Frédéric Casimir de Brackel erworben, ein kourländischer "Flüchtling", aus der Region von Lettland, infolge politischer Intrigen, und der in 1779 starb. Er liess das Schloss von Chamblon errichten, oder genauer das gotische Mauerwerk zu dieser Zeit umbauen, um ihm sein derzeitiges Aussehen mit zwei Flügeln und seinen vier Türmen zu geben, die das ganze Land überwachten. Obwohl es nicht den grossartigen Stempel der alten historischen Schlösser hatte, war Chamblon ein herrschaftlicher Wohnsitz mit grossem Ansehen, mit komfortablen inneren Eleganz, die das Interesse wecken. Eine grossartige Holztäfelung, unentgeltliche Möbel, Spiegel im Stil von Ludwig XV und Ludwig XVI, sowie weitere Details, die mit viel Geschmack und Feinheit das reiche Innere schmücken.
Wappen von Chamblon
Sein Sohn Henry Frédéric de Brackel verkaufte das Schloss an Jean-Louis Recordon. Es wurde das Eigentum von M.Hooker dann von Herrn Nathalis Rondot, ein Franzose, dann der Familie de Castella, bevor er durch die Assoziation des Krankenhauses im Jahre 1925 an einen bestimmten Bornand für die Summe von 100' 000 Franken gekauft wurde, ohne das Gebiet oder den Bauernhof. In 1931 wurde es zum Kurort für Tuberkulose-Kranke, der "Pavillon de Chamblon". Dann im Jahre 1960, aufgrund des deutlichen Rückgangs der Tuberkulose, empfing es die pflegebedürftigen Patienten, die unter nicht ansteckenden chronischen Krankheiten litten. Im Jahre 1971 wurde ein neues Gebäude aufgerichtet, das zusammen mit dem Schloss das geriatrische Krankenhaus von Chamblon bildet. Seit 1989 bekleidet das Krankenhaus seine derzeitige Form im Zentrum der Behandlung und Wiederanpassung im neuen Gebäude und in der medizinisch-sozialen Einrichtung im Schloss.
110 Patienten werden von 160 Angestellten gepflegt, die zur Mehrheit aus Yverdon kommen. Es bietet ebenfalls eine temporäre Bleibe für die Personen aus der Region, die ihre Pflege zeitweilig nicht gewährleisten können, die von den bestehenden Strukturen des Krankenhauses profitieren (Mahlzeiten, Pflege, Dusche, Beobachtung...).
Das Eingangsgitter des Schlosses von Chamblon wird noch mit den Wappen seines Konstrukteurs, der Familie von Brackel geschmückt, die durch die Gemeinde im Jahre 1929 wieder aufgerichtet und mit einer Traube ergänzt wurde, die den lokalen Weinberg symbolisiert.
Bibliographie