Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03273.jsonl.gz/901

Im beschriebenen Versuch wurden die Auswirkungen einer bestimmten Fütterungsstrategie während der Ausmast auf die Fleischqualität untersucht. Die Ausmast der Ochsen erfolgte nach der Sömmerung auf einer extensiven Bergweide. Der Versuch wurde mit 48 Limousin x Fleckvieh-Ochsen durchgeführt. Dabei standen sowohl die Dauer der Ausmast als auch möglicherweise auftretendes kompensatorisches Wachstum im Mittelpunkt des Interesses. Die Schlachtung der Tiere erfolgte nach 0, 4, 8 und 12 Wochen Ausmast im Freilaufstall. Die Grundration, welche ad libitum vorgelegt wurde, bestand aus einer Gras- und Maissilage-Mischung (1:1 in der Trockensubstanz) und wurde mit einem Kraftfutter ergänzt. Während der Ausmast betrug die tägliche Zunahme im Vergleich zur Weideperiode mehr als das Doppelte. Im Muskel longissimus dorsi veränderten sich die Grösse, Zusammensetzung und Gesamtanzahl der verschiedenen Muskelfasertypen. Die Kollagenmenge sank stark ab, während das intramuskuläre Fett innerhalb der 12 Wochen von 1,4 auf 2,3 % anstieg. Jedoch wurden weder die Scherkraft noch der myofibrilläre Fragmentationsindex oder die Zartheit verändert. Die Ausmast nach der Weidehaltung beeinflusste die Fleischqualität nicht.
Nutztiere
Pontiggia A., Münger A., Ammer S., Philipona C., Bruckmaier R. M., Keil N.M., Dohme-Meier F.
Selbst in Regionen mit gemässigtem Klima kann ein Anstieg der Umgebungstemperatur und die Sonneneinstrahlung zu Hitzestress bei weidenden Milchkühen führen. Agroscope untersuchte bei Kühen physiologische Veränderungen aufgrund zunehmender Hitzebelastung.
Umwelt
Lazzari G., Münger A., Heimo D., Seifert S., Camarinha-Silva A., Borda-Molina D., Zähner M., Schrade S., Kreuzer M., Dohme-Meier F.
Auf Gras basierende Rationen für Milchvieh führen häufig zu erhöhten Stickstoffausscheidungen. Tanninhaltige Esparsette und Akazienextrakt können die Stickstoffausscheidungen über den Harn und somit die Ammoniakfreisetzung aus der Gülle verringern.
Zu hohe Stickstoffeinträge aus der Luft führen zu einer Überdüngung von sensiblen Ökosystemen. Durch eine stete Optimierung der Fütterung kann ein wichtiger Beitrag zur Reduktion der Ammoniakverluste und damit der Stickstoffeinträge geleistet werden.