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Von diesen Gebieten hört man wenig, sieht noch weniger. Denn nur eine Handvoll Menschen werden sie je zu Gesicht bekommen.
Diese US-amerikanische Forschungsstation steht in der Antarktis auf 2835 Metern Höhe, unweit vom geographischen Südpol. Die Aussentemperatur beträgt im Durchschnitt minus 49 Grad Celsius, im Extremfall minus 80 Grad. Im Sommer arbeiten rund 130 Forscher in der Station, 50 davon überwintern jeweils. Versorgt wird die Station mit Flugzeugen, die jedoch nur zwischen Oktober und Februar landen können. Die Station ist der einzige Ort auf Land, an dem die Sonne für sechs Monate dauernd am Himmel steht und dann für sechs Monate komplett verschwindet.
Wenn du möglichst weit weg von allem willst, ist die Insel Tristan da Cunha der richtige Ort für dich. Sie ist das abgelegendste Gebiet, in dem noch Menschen leben. Bis du auf andere bewohnte Gebiete stösst, musst du 3200 Kilometer west- oder 2700 Kilometer ostwärts über den Atlantik. Heute leben etwa 300 Leute auf der Insel, die meisten Nachfahren der ersten Siedler aus dem 19. Jahrhundert. Sie leben von Langustenfang und teilen sich das Land und Vieh auf der Insel. Alle Einwohner stammen aus einer von neun Familien.
Supai liegt am Grund des Grand Canyon im US-Bundesstaat Arizona. Etwa 200 Menschen leben hier. Wer Supai besuchen will, muss entweder zu Fuss, mit einem Maultier oder via Helikopter anreisen. Eine Strasse nach Supai gibt es nicht, genauso wenig wie Autos im Dorf. Supai ist der einzige Ort der USA, an dem die Post noch mit dem Maultier ausgetragen wird.
In Mêdog, im Autonomen Gebiet Tibet, wurde erst 2010 eine wetterfeste Strassenverbindung zum Rest Chinas erbaut. Davor war das Gebiet nur über eine Hängebrücke erreichbar. Knapp 11'000 Menschen leben in Mêdog. Die Abgeschiedenheit sorgte dafür, dass die Natur grösstenteils unberührt blieb. Das kleine Juwel in den Bergen ist Heim von diversen seltenen Tier- und Pflanzenarten und ein beliebtes Ziel bei Wanderern.
Dieser Ort, der auch Sgang Gwaay Llnagaay genannt wird, liegt auf einer kleinen Insel an der kanadischen Westküste. Dort lebte bis Ende des 19. Jahrhunderts das Volk der Haida. Eindrückliche Totem-Pfähle säumen das Gebiet und alte Häuser stehen leer - eine indianische Geisterstadt. Wer diesen mystischen Ort besuchen will, muss via Kajak oder Boot anreisen und einen Kurs im respektvollen Umgang mit historischen Städten absolvieren.
Gangkhar Pensum steht im kleinen Land Bhutan in Asien. In den Achtzigern versuchten vier Expeditionen, den Gipfel zu erklimmen, doch alle scheiterten. 1994 verbot der Staat Bhutan das Besteigen des Berges. Rund um die Berge sollen Geister und Götter leben, die von Bergsteigern gestört würden.
Er stand schon zur Zeit, in der die biblische Sintflut vermutet wird und bevor die alten Ägypter mit dem Bau der Pyramiden begannen. Der mysteriöse Baum ist eine langlebige Kiefer und 5065 Jahre alt. Er befindet sich irgendwo zwischen Nevada und dem Death Valley. Wissenschaftler halten die genaue Position geheim, um ihn vor der Menschheit zu schützen. Denn sein Vorgänger, der ehemals älteste Baum namens Prometheus, wurde von einem Wissenschaftler 1964 zu Untersuchungszwecken gefällt.