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Ein Passagierflugzeug wird entführt, ein Terrorist will es über dem ausverkauften Münchner Fussballstadion zum Absturz bringen. Der Pilot eines Kampfjets schiesst die Verkehrsmaschine gegen den ausdrücklichen Befehl seiner Vorgesetzten ab, um die 70.000 Menschen im Stadion zu retten; alle 164 Personen an Bord des Linienfluges sterben.
Der Jurist und Autor Ferdinand von Schirach (seine Erzählungsbände „Verbrechen“ und „Schuld“ sind ebenfalls Bestseller, die verfilmt wurden) fordert mit seinem ersten Theaterstück „Terror“ dazu auf, gemeinsam über den Wert des Lebens und die Würde des Menschen nachzudenken. Von Schirach bringt einen Gerichtsprozess auf die Bühne, in dem der Pilot des vielfachen Mordes angeklagt wird - Der Fall wirft grundsätzliche Fragen auf: Darf Leben gegen Leben abgewogen werden? War der Abschuss eine legitime militärische Aktion? Die Geschworenen der Verhandlung, in diesem Falle das Publikum im Zuschauerraum, werden am Ende aufgefordert, ihr Urteil zu fällen. Sie entscheiden: Schuldig oder Freispruch.
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