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Juan Carlos muss den Angaben seines Chirurgen Ángel Villamor zufolge noch drei oder vier Tage in der Madrider Klinik San José bleiben, bevor er in den Zarzuela-Palast zurückkehren kann. In etwa einem Monat werde er völlig erholt sein, erklärte Villamor am Samstag vor Journalisten weiter.
Dem König war am Freitagabend wegen einer Arthrose eine Prothese in die linke Hüfte eingesetzt worden. Nach Angaben des Königshauses hatte er eine ruhige Nacht und benötigte keine Schmerzmittel. «Ich gehe in die Werkstatt», hatte der König vor dem Eingriff gescherzt.
Der König habe den Tag der Operation ausgewählt. Er habe unbedingt noch am Gipfeltreffen der iberoamerikanischen Staatschefs am vergangenen Wochenende in der südspanischen Stadt Cádiz teilnehmen wollen. «Ich hätte mich bestimmt viel früher operieren lassen, aber er ist ganz hart und hatte die Schmerzen ausgehalten», sagte der Chirurg.
Sofía und Felipe waren bereits im Krankenhaus
Auch Juan Carlos Frau, Königin Sofía, und sein Sohn, Kronprinz Felipe, liessen sich im Krankenhaus blicken. «Wir haben ihn noch nicht gesehen, aber mit Doktor Villamor gesprochen. Alles ist in Ordnung. Wie er sagen würde, die Mechanik und die Garage sind in gutem Zustand und der Patient in guter Verfassung. Wir sind also beruhigt.»
Dritte Hüft-OP für Juan Carlos
Juan Carlos ist bereits mehrfach an der Hüfte operiert worden. Am 14. April musste er wegen eines Bruchs des rechten Hüftgelenks, den er sich bei einer umstrittenen Elefantenjagd in Botsuana zugezogen hatte, unters Messer. Knapp zwei Wochen später war er erneut wegen einer Verrenkung operiert worden.