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«Pity, always pity,» the Doctor said. «You ought to rewrite the Bible, ‘Pity your neighbour as you pity yourself.’ Women have such an exaggerated sense of pity. My daughter took after her mother in that. Perhaps she married you out of pity, Jones. I’m sure Mrs Montgomery would marry you if you asked her. But pity wears off quickly, when the pitied one is out of sight.»
«What emotion doesn’t wear off?» Deane asked.
Graham Greene, Doctor Fischer of Geneva and the bomb party, London 1980, 114 f.
«Impossible. The presents have been chosen to suit everyone equally.»
«What is there in the world which can possibly suit everyone?»
Graham Greene, Doctor Fischer of Geneva and the bomb party, London 1980, 113
«What do you want, Doctor Fischer?»
«You aren’t intelligent enough to understand if I told you.»
Graham Greene, Doctor Fischer of Geneva and the bomb party, London 1980, 107
Die NZZ berichtet auf ihrer Informationsseite zum Corona-Virus Folgendes (zuletzt geprüft 17. April 2020):
Bei den Jüngeren mehr Frauen, bei den Älteren mehr Männer infiziert
Sie bezieht die Informationen dabei vom BAG. Was daran merkwürdig ist? Nun, dass die Angaben zwar stimmen, aber nicht die Wahrheit wiedergeben, zumindest nicht die ganze Wahrheit. 54% der Infizierten sind offenbar Frauen. Nur: Beim Sterben sieht es genau umgekehrt aus: 60% der Toten sind Männer. Es scheint also hier wie bei den Selbsttötungen: Mehr Frauen versuchen sich selbst zu töten, weit mehr Männer schaffen es (etwas drei Mal so viele wie Frauen). Aber die gender death gap scheint nicht wirklich jemanden zu interessieren.
Aber vielleicht ist die Erklärung ja ganz einfach: Gott ist Feminist und als solcher lässt er das Hauptobjekt des feministischen Hasses sterben, die alten Männer.
Zu Besuch in Zombieville. Es ist Abend. Die Stadt nicht wirklich belebt, die Strassen mehrheitlich leer. Kaum Autos. Dennoch stehen an jedem Fussgängerstreifen ein paar Menschen. Sie stehen scheinbar ohne Grund. Verloren. Und warten. Nichts bewegt sich.
Erst auf den zweiten Blick wird mir klar, dass sie warten, weil die Ampel auf rot steht. Ich erkenne es erst auf den zweiten Blick, weil es überhaupt keinen Grund gibt, dass sie auf Rot steht. Und die Menschen warten. Warten darauf, dass eine Maschine ihnen das Recht gibt, die Strasse zu überqueren.
Sofort weiss ich wieder, warum ich mich hier unwohl fühle.