Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03253.jsonl.gz/497

"Irma" erreichte demnach Windstärken von bis zu 210 Kilometern pro Stunde. Die Meteorologen rechneten damit, dass er im weiteren Verlauf noch etwas stärker werden könnte.
Um 2 Uhr Ortszeit befand sich der Hurrikan in der Nacht auf Sonntag etwa 115 Kilometer südöstlich von Key West. Es wurde erwartet, dass der Sturm am Sonntagmorgen (Ortszeit) auf die Inselgruppe an der Südspitze Floridas trifft, erste orkanartige Böen gab es dort bereits.
Die Halbinsel sollte er dann im Laufe des Tages erreichen. Nach jüngsten Prognosen könnte der Sturm ein bisschen weiter westlich die Küste Floridas hinaufziehen, als zunächst erwartet worden war. Es war aber unklar, wo genau das Zentrum des Sturms an Land treffen könnte.
Der Sturm galt als extrem gefährlich. Meteorologen warnten vor schweren Regenfällen, Sturmfluten und Tornados. Mehr als 6,5 Millionen Menschen wurden aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen und sich vor dem Sturm in Sicherheit zu bringen. Das entspricht gut einem Drittel der Bevölkerung des Bundesstaats.
"Irma" hat in der Karibik bereits eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Mindestens 22 Menschen kamen ums Leben. Über Kuba schwächte sich der Sturm zunächst etwas ab, gewann dann über dem Meer jedoch wieder an Kraft.
(AWP)