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Die Anlagegruppe «SPA Immobilien Schweiz» erweitert ihr Portfolio mit dem Erwerb des "Leuenhofs" an der Bahnhofstrasse in Zürich von der Credit Suisse. Das im neugotischen Baustil aus der hanseatischen Renaissance erbaute Gebäude diente ab 1915 als Hauptsitz für die im Jahre 1755 gegründete Bank Leu, welche 2012 in die Credit Suisse integriert wurde. Gemäss Martin Gut von Swiss Prime Site läuft der Vertrag mit der Hauptmieterin Credit Suisse noch zwei Jahre. Zur Teilnutzung des Gebäudes im Erdgeschoss bestehen mehrjährige Mietverträge mit bekannten Luxus-Boutiquen und mit einem gut frequentierten Café.
Was bei Ablauf der Verträge geschehe, ist laut Gut noch offen. Die hervorragende Lage ergebe viele Möglichkeiten für die weitere Entwicklung als Geschäftshaus. Über den Verkaufspreis geben die Parteien keine Auskunft. Er dürfte angesichts der Lage in dreistelliger Millionenhöhe liegen. Die Anlagestiftung kündigte jedefalls zur Finanzierung des Kaufs eine Kapitalerhöhung an, wodurch das Gesamtvermögen von zurzeit knapp 600 Mio. auf über 1 Mrd. ansteigen werde. In den nächsten ein bis zwei Jahren ist laut Gut eine Verdoppelung des Vermögens möglich. Der Leuenhof ist das zweite Objekt der Stiftung in der Stadt Zürich neben dem Maaghof. Der von der Swiss Prime Anlagestiftung selbst als "opportunistisch" bezeichnete Zukauf passt nicht ganz in die Strategie, welche mehr auf Wohnen ausgerichtet ist. Derzeit sind zahlreiche Projekte in der Realisierung, mit Schwerpunkt im Bereich Alterswohnen. Angestrebt wird ein Wohnanteil von 60%.