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Interpellation der CVP-Fraktion (Sprecher Andreas Meier, Klingnau) vom 15. Mai 2018 betreffend Auswirkungen des Rückbaus des AKW Mühleberg auf den Kanton Aargau
Text und Begründung:
Das Kernkraftwerk Mühleberg wird als erstes der Schweizer Kernkraftwerke 2019 vom Netz gehen. Anschliessend wird es stillgelegt und zurück gebaut. Gemäss Informationen der BKW Energie AG werden nach einer ersten Abklingphase die Brennelemente von Mühleberg in das Zwischenlager (ZWILAG) in Würenlingen transportiert und dort gelagert. Bis zur Inbetriebnahme eines Tiefenlagers für radioaktive Abfälle werden die Abfälle im ZWILAG bleiben.
- In diesem Zusammenhang bitten wir den Regierungsrat folgende Fragen zu beantworten:
Hat das ZWILAG genug Platz für die Abfälle? Verfügt das ZWILAG über genügend Platz, um auch die Abfälle weiterer AKW aufzunehmen, wenn sie dereinst stillgelegt werden?
- Wann erfolgen die Transporte der Abfälle aus dem AKW Mühleberg in das ZWILAG? Werden die Transporte auf der Strasse oder auf der Schiene durchgeführt? Führen sie durch Wohngebiete? Wie wird die Sicherheit der Bevölkerung gewährleistet? Sind die Transporte versichert? Werden die Kosten der Transporte vollumfänglich von der BKW bezahlt oder muss sich der Staat daran beteiligen?
- Wie lange bleiben die Abfälle im ZWILAG? Wann ist mit der Inbetriebnahme eines geologischen Tiefenlagers zu rechnen?
- Was passiert mit den Abfällen, falls die Standortsuche für ein geologisches Tiefenlager scheitern sollte?
- Wird die betroffene Region dafür, dass sie das Risiko der Langzeitlagerung auf sich nimmt und eine nationale Aufgabe zu meistern hilft, entschädigt? Wann, wie hoch und in welcher Form?