Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/173015

<h2>SubmittedText<h2><p>Letztes Jahr gab die SRG wieder über 240 000 Franken für Lobbying aus. Auf Kosten der Gebührenzahler werden Parlamentarier eingeladen und auch teure Broschüren wie "SRG für alle" erstellt.</p><p>- Die SRG betont stets ihre Unabhängigkeit. Wie verträgt sich das mit Einladungen an Parlamentarier auf Kosten der Gebührenzahler?</p><p>- Wie hoch ist die Auflage der Broschüre "SRG für alle"? Wo wurde sie überall verteilt?</p><p>- Sind im Hinblick auf die Service-public-Debatte weitere Lobbying-Massnahmen geplant?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die SRG muss als grosses und unabhängiges Medienhaus die Möglichkeit haben, von Zeit zu Zeit direkt mit Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ins Gespräch zu kommen. Das dafür vorgesehene Budget wird im Geschäftsbericht transparent ausgewiesen.</p><p>Die Broschüre "SRG SSR für alle" ist in einer Auflage von 40 000 Exemplaren gedruckt worden. Sie skizziert die Position der SRG in der laufenden Service-public-Debatte. Sie ist an die 6000 Mitarbeitenden und die 23 000 Vereinsmitglieder der SRG geschickt worden. Auch wichtige Entscheidungsträger in den Medien und in der Politik sowie die Auslandvertretungen der Schweiz haben sie erhalten.</p><p>Ob und welche weiteren Massnahmen die SRG zwecks Information und Kontaktpflege im Hinblick auf die Service-public-Debatte plant, ist dem Bundesrat nicht bekannt.</p>