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«Macht das zuhause ja nicht nach!», warnt Roger Federer seine Fans, als er sein neuestes Video auf Facebook veröffentlicht. Im Clip ist der Basler als Wilhelm Tell zu sehen. Ein Assistent muss als «Walterli» hinhalten und lässt sich vom Tennis-Ass eine Büchse vom Kopf schiessen - mit einem Tennisball!
Die Aufnahmen entstanden im Rahmen des Drehs für den neueste Gilette-Werbespot. Handelt es sich also nur um einen PR-Fake? Wenn nicht, wäre dies sehr riskant: Roger Federer hätte seinem «Walterli» mit einem Fehlschuss schwere Verletzungen zufügen können.
Für viele Fans ist klar: «Roger würde einen anderen Menschen nie einem solchen Risiko aussetzen. Das Video muss getürkt sein.» Doch laut Video-Experte Reto Rechsteiner spricht einiges dafür, dass der Film echt ist: «Wer eine Trickproduktion im Sinn hat, filmt diese normalerweise mit Stativ. Dieses Video wurde aber von Hand aufgezeichnet und ist verwackelt - was einen Fake fast unmöglich macht.»
Der Videoeditor hat aber dennoch eine Erklärung für Rogers «Treffsicherheit» parat: «Wenn ich einen solchen Clip herstellen müsste, würde ich an der Büchse eine durchsichtige Schnur befestigen, Roger den Ball irgendwohin schlagen lassen und die Büchse zeitgleich vom Kopf des Assistenten ziehen. Bei 200 Stundenkilometern sieht man die genaue Flugbahn sowieso nicht. Die Geräusche würde ich separat aufzeichnen und dann übers Video legen.» So erhält man ganz einfach, ohne Special-Effects ein spektakuläres Video à la Roger Federer.
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