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New Providence Island mit der Hauptstadt Nassau gilt als Herz der Bahamas und liegt inmitten einer herrlichen karibischen Unterwasserwelt. Fast die gesamte Südwestseite der Insel wird von einer spektakulären Steilwand gesäumt, die sich durch die meisten Tauchpätze zieht. Sie beginnt auf 12 Metern und reicht weit hinunter in den Schlund des Meeres, in Tiefen von über 1,8 Kilometern, sodass an den lokalen Tauchplätzen reichlich Großfisch beobachtet werden kann.
So ist es kein Wunder, dass die Bahamas vom SCUBA DIVING Magazin seit nunmehr 20 Jahre in Folge zur Top-Tauchdestination für Großfischbegegnungen in der Karibik gewählt wurden. Die Gründe dafür sind zahlreich, es gibt sogar einen Zackenbarsch, welcher nach der Hauptstadt der Bahamas benannt wurde: Den Nassau Grouper.
Die Bahamas waren eines der ersten Länder weltweit, welches die Jagd auf Haie verboten und so ein gesundes, marines Ökosystem geschaffen hat. Die sorgsame Schutzpolitik trägt wesentlich dazu bei, dass die Bahamas mit einer beeindruckenden Bandbreite von pelagischen Arten und artenreichen Riffen aufwarten können. Karibische Riffhaie kreuzen regelmäßig den Weg der Taucher, an einigen Spots können sogar Hammerhaie und Tigerhaie beobachtet werden.