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Die Idee hinter der Aktion war es, die Hürden für die briefliche Stimmabgabe zu reduzieren und sicherzustellen, dass finanzielle Überlegungen niemanden daran hindern, seine demokratische Stimme abzugeben. Milo Schefer, Co-Präsident der Jungen Grünen Kt. Bern, erklärt die Motivation folgendermassen:
"In einer lebendigen Demokratie sollte niemand aufgrund von Versandkosten davon abgehalten werden, an Wahlen teilzunehmen. Wir möchten sicherstellen, dass jede und jeder die Möglichkeit hat, sich an unseren politischen Prozessen zu beteiligen, unabhängig von wirtschaftlichen Barrieren."
Ausserdem fordern die Jungen Grünen Kt. Bern, dass Wahlcouverts in Zukunft standardmässig vorfrankiert sein sollen. Diese Massnahme würde sicherstellen, dass alle Stimmberechtigten unabhängig von ihrem finanziellen Status die gleichen Möglichkeiten zur Teilnahme an den Wahlen haben.
Die Jungen Grünen Kt. Bern sind überzeugt, dass die Stärkung der demokratischen Rechte und die Förderung der politischen Partizipation der Schlüssel zu einer gerechteren und inklusiveren Gesellschaft sind. Bereits seit längerem fordert die Jungpartei zu diesem Zweck die Senkung des Stimmrechtsalters auf 16 Jahre und eine Stimmberechtigung für Menschen ohne Schweizer Pass, die seit mehreren Jahren in der Schweiz leben.
Die Aktion, bei der kostenlose Briefmarken für Wahlcouverts verteilt wurden, und die Forderung nach vorfrankierten Wahlcouverts, erfreute sich grosser Unterstützung und Zustimmung der Bevölkerung.