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Die Regisseure und Produktionsstudios in den USA haben sich auf einen Tarifvertrag geeinigt, der als Weichenstellung für ein Ende des Streiks der Drehbuchautoren dienen könnte. Die nach sechs Verhandlungstagen zustande gekommene Vereinbarung sei „bahnbrechend und bedeutend“, sagte die Verhandlungsführerin der Gewerkschaft der US-Regisseure, der Directors Guild of America (DGA), Gil Cates.
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Der Vertrag zwischen Regisseuren und Produzenten, der im Sommer den geltenden Tarifvertrag ablösen soll, sieht laut DGA eine Gehaltserhöhung vor sowie die Zahlung von Tantiemen bei der Verwendung von Filminhalten im Internet. Damit werde die Vergütung für den Internet-Vertrieb von Filmen verdoppelt.
Der Vorstand der Gewerkschaft soll am 26. Januar über den Vertrag abstimmen. Cates erklärte, die Gewinne für die Regisseure und ihre Teams seien erheblich. Die Vereinigung der Film- und Fernsehproduzenten (AMPTP) begrüsste die Einigung und erklärte, diese könne als Richtlinie für eine Lösung im Streit mit Drehbuchautoren dienen.
Seit dem 5. November streiken etwa 3000 US-Drehbuchautoren. Ihre Gewerkschaft, die Writers Guild of America (WGA), fordert eine höhere Beteiligung an DVD-Tantiemen sowie an den Einnahmen bei neuen Medien wie Internet und Mobilfunk. Die Einigung mit der DGA erhöht nach Ansicht von Beobachtern den Druck auf die Autoren, das Abkommen mit den Regisseuren als Vorbild zu akzeptieren und den Streik zu beenden.
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Der Ausstand hat die Film- und Fernsehbranche in den USA bereits hart getroffen. Mehrere Fernsehserien mussten eingestellt und Filmprojekte auf Eis gelegt werden, zahlreiche Arbeitsplätze sind in Gefahr. Die Gespräche mit der WGA waren am 7. Dezember abgebrochen worden.