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Die Radiusköpchenfraktur
Die Radiusköpfchenfraktur betrifft die Speiche (Radius) auf Höhe des Ellenbogengelenkes. Hier bildet diese einen Teller, welcher die Drehbewegungen des Vorderarmes ermöglicht. Sie entsteht durch einen Sturz auf den ausgestreckten Arm mit axialer Krafteinwirkung. Unmittelbar nach der Verletzung kann der Vorderarm nicht mehr gedreht werden und es kommt zu starken Schmerzen.
Die Diagnose wird anhand eines Röntgenbildes gestellt. Bei unklarem Frakturverlauf wird eine Computertomographie angefügt.
Der unverschobene/wenig verschobene Bruch kann konservativ behandelt werden d.h. mit einer Gipsschiene für ca. 3 Wochen. Daraus muss jedoch nach 2-3 Tagen bereits das Biegen und Strecken des Ellenbogens geübt werden, da es sonst zu einem erheblichen Einsteiffen kommt.
Ist die Fraktur um mehr als 2mm verschoben so muss eine Operation gemacht werden. Sie treten am Operationstag ein, der Eingriff wird in einer Teilnarkose (Plexusanästhesie) des Armes durchgeführt. Dabei wird der Bruch gerichtet und mit kleinen Platten und Schrauben fixiert. Am Folgetag verlassen sie das Spital mit einer Gipsschiene. Sie müssen nach 2-3 Tagen beginnen den Ellenbogen kraftfrei zu bewegen, die Gipsschiene wird nach 3 Wochen weggelassen.