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Im Zusammenhang des Eingangscodes ist wichtig zu wissen, dass auch die Amiga-Bibliotheken (shared libraries) in dieser Phase automatisch geöffnet werden. In anderen Entwicklungsumgebungen auf dem Amiga ist dies die Aufgabe des Programmierers. Im -System erzeugt der Compiler für die Libraries jedoch kleine Objekt-Dateien5.10, welche die Bibliotheken selbständig öffnen und schliessen und im Fehlerfall einen Laufzeitfehler erzeugen.
Dies gilt natürlich nicht für optionale Libraries. Diese sollen ja dem Programmierer die Möglichkeit geben, das Programm auch ohne Verwendung der Library ablaufen zu lassen.
Ausserdem muss für die Verwendung aller Prozeduren, die erst mit der Betriebssystem-Version 2.0 eingeführt wurden, zunächst die Version der geöffneten Library überprüft werden (siehe Kapitel 8)!
Das selbständige Öffnen bringt zwei Vorteile: Einerseits kann weder das Öffnen noch der Test auf dessen Erfolg vergessen werden und andererseits entspricht dies eher der Philosophie, dass importierte Objekte auf jeden Fall benutzt werden können, ohne Initialisierungs-Routinen aufrufen zu müssen.
Auch in diesem Punkt unterscheiden sich die Voll- und Minimalversionen des Laufzeitsystems: Kann eine Bibliothek nicht geöffnet werden, erzeugen die Vollversionen einen Requester, in dem der Name der Libary zu lesen ist. Die Minimalversionen hingegen beenden das Programm stillschweigend und geben den Wert 20 (FAIL) an die aufrufende Instanz zurück.