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Bei der «Cybertruck»-Vorstellung vor vier Jahren waren noch ein Produktionsbeginn bis Ende 2021 und eine Preisspanne zwischen 40'000 und 70'000 Dollar in Aussicht gestellt worden. Jetzt kostet schon die günstigste Ausführung 61'000 Dollar - und die teuerste Version 100'000 Dollar. Wie viel die ersten «Cybertruck»-Käufer für ihre Fahrzeuge bezahlten, blieb unklar.
Tesla betritt mit dem «Cybertruck» ein äusserst lukratives Marktsegment in den USA. Pickups gehören dort zu den beliebtesten Fahrzeugen. Im vergangenen Jahr war der Chevrolet Silverado das meistverkaufte Modell im Land, in den vergangenen Jahren war es oft Fords F-Serie.
Die US-Autoriesen haben inzwischen eigene Elektro-Pickups im Angebot. Sie verkaufen sich bisher aber in geringen Stückzahlen. So setzte GM im vergangenen Quartal nur 18 Wagen des Silverado EV ab - und rund 143'500 Fahrzeuge des Modells mit Verbrenner- und Hybrid-Antrieben.
Die grossen Hersteller führen das nicht nur auf anfängliche Engpässe in der Produktion, sondern auch auf ein aktuell grundsätzlich geringeres Interesse an den teureren Elektrofahrzeugen zurück.
Tesla will bis zu 250'000 «Cybertruck»-Pickups pro Jahr bauen - aber die Marke vermutlich nicht vor 2025 erreichen, wie Musk kürzlich sagte.
Auffälliges Design
Der «Cybertruck» als grosses Edelstahl-Dreieck sieht ganz anders aus als traditionelle Pickups. Das wurde von einigen Autodesign-Experten kritisiert oder belächelt.
Die ungewöhnliche kantige Form liege daran, dass die extra für den «Cybertruck» entwickelte Stahl-Legierung so hart sei, dass sie nur eingeschränkt gebogen werden könne, betonte Musk im Tesla-Werk im texanischen Austin.