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Das war ein Krampf! Roger Federer startet in Down Under mit einem hart erarbeiteten 4:6, 6:4, 6:3-Sieg gegen John Millman und steht im Viertelfinal von Brisbane. Er nutzte dabei seinen ersten Matchball nach 2:02 Stunden.
Zu Beginn des Spiels gegen Wildcard-Inhaber John Millman sah es eigentlich gut aus. Roger Federer hatte gleich im ersten Game vier Breakbälle, konnte aber keinen davon nutzen. Im weiteren Verlauf des Satzes musste der Maestro selbst zwei Breakmöglichkeiten abwehren, ehe sich ihm beim Stand von 4:4 ein «Mini-Satzball» zum 5:4 bot. Die Weltnummer 2 vergab diesen Breakball allerdings und sah sich wenig später bei 0:40 mit drei Satzbällen konfrontiert. Doch die Weltnummer 153 konnte vorerst keine Möglichkeit ausnutzen. Den vierten Break- und Satzball verwertete er dann aber unter tosendem Applaus der heimischen Fans in Brisbane.
Federer wirkte im zweiten Satz anfänglich geschockt, während der Lokalmatador Millman den Servicedurchbruch zum 3:1 schaffte. Immerhin gelang dem Schweizer das sofortige Rebreak, doch im nächsten Game lag er rasch wieder mit 0:40 zurück. Der grosse Favorit konnte aber alle Breakbälle abwehren, auf 3:3 ausgleichen und Millman den Aufschlag zum 4:3 abnehmen. Nach einer Stunde und 25 Minuten bewerkstelligte Federer den Satzausgleich.
Der Entscheidungssatz verlief zu Beginn ausgeglichen. Federer war der erste mit Breakchancen. Er sah seine zwei Möglichkeiten beim 2:2 aber abgewehrt. Der Servicedurchbruch gelang dem Baselbieter wenig später zum 4:3, womit die Partie entschieden war. Wenig später nutzte der Schweizer seinen ersten Matchball bei Aufschlag Millman zum 4:6, 6:4, 6:3 nach 2:02 Stunden.
Im Viertelfinal trifft Roger Federer mit James Duckworth erneut auf einen Australier. Auf die Weltnummer 125 traf Federer vor ziemlich genau einem Jahr beim Australian Open erstmals; er siegte damals in Melbourne mit 6:4, 6:4, 6:2. Das Spiel beginnt morgen Freitag um 10 Uhr Schweizer Zeit.
Fünf der sechs Wild-Card-Duelle gingen am Wochenende über die Bühne. Für die einzige grössere Überraschung sorgten die San Francisco 49ers, die sich bei den Dallas Cowboys mit 23:17 durchgesetzt haben.