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Alpensteinhuhn
Alectoris graeca
Das kleine Alpensteinhuhn (rund 500-700g Gewicht und knapp 30cm Länge) gehört zu der Ordnung der Hühnervögel und ist nahe mit den Fasanen verwandt. Sein Verbreitungsgebiet beschränkt sich eher auf das südliche Europa. In der Schweiz selber kommt es nur in den Alpen vor, wo es Höhenlagen von 700-2’700m besiedelt. Dabei bevorzugt das Alpensteinhuhn steile Südlagen mit Zwergsträuchern, alpine Weiden und Blockfelder. Gerne hält es sich in unübersichtlichen Steilhängen auf, wo es durch das felsenfarbige Gefieder hervorragend getarnt ist. In der Roten Liste ist das Alpensteinhuhn unter den potenziell gefährdeten Arten aufgeführt.
Zur Brutzeit April-Juni trifft man die Tiere paarweise an. Zu dieser Zeit sind Alpensteinhühner auch besonders ruffreudig. Die Territorien von ca. 10ha Grösse werden von den Hähnen durch einen eigentümlichen „Gesang“ markiert. Das Weibchen brütet die 10-15 Eier alleine aus.
Im Herbst schliessen sich manchmal mehrere Familien zu so genannten Wintergruppen zusammen, die sich aber im nächsten Frühling wieder auflösen. Vermutlich dient dieses Verhalten dem Schutz vor Feinden. Eine besondere Verhaltenseigenart des Alpensteinhuhns ist es, über weite Strecken laufend fliehen zu können, um sich dann in einer unzugänglichen Spalte zu verkriechen. Das Alpensteinhuhn ernährt sich ganzjährig von Krautpflanzen wie z.B. Wacholder, Preiselbeere, Heidekraut und Bärentraube. Im Winter, wenn sich die Schneedecke schliesst, weicht es in tiefere Lagen aus und taucht auch in Siedlungsgebieten von Bergdörfern auf. Die kalten Winternächte verbringt es in selbst gegrabenen Schneehöhlen wie das Schneehuhn.
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