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DAS TAGEBUCH – WIE OTTO FRANK ANNES STIMME IN DIE WELT BRACHTE
Gestatten, Otto Frank: Leutnant, Kaufmann und «der liebste Schatz von einem Vater, den ich je getroffen habe», wie seine Tochter Anne bemerkte. Von ihm bekam Anne das Tagebuch, in dem sie 1942 bis 1944 ihre Beobachtungen und Gedanken festhielt. Otto Frank las seiner Tochter vor, er schrieb ihr Briefe und Gedichte, und er förderte sie im Schreiben. 1947, zwei Jahre nach ihrem Tod, veröffentlichte er ihr Tagebuch. Otto Franks Entscheidung, die Aufzeichnungen seiner Tochter zu veröffentlichen, war ein wesentlicher Schritt für die Aufarbeitung der Verfolgung an den europäischen Juden. Nach dem Erscheinen von Anne Franks Tagebuch fanden Berichte, Romane und Gedichte von anderen Überlebenden der Schoa zahlreiche Leser. Die Besucher der Ausstellung folgen einer Zeitleiste von 1800, über den Zweiten Weltkrieg bis heute - im Kontext von Otto Franks Leben.
Pressetext Jüdisches Museum der Schweiz