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Bruno Koller (1949 - 2018, R.I.P.) begann 1968 mit Karate, im Dojo von Peter Von Rotz. 1975 bis 1977 war Bruno Koller in Japan, um im Mutterland des Karate tiefere Kenntnisse über diese Kampfkunst zu erlangen. Er trainierte dort zwei Jahre lang täglich Karate und Kendo. Immer wieder reiste er anschliessend nach Japan um zu trainieren und sich weiterzubilden. So entwickelte er ein starkes Beziehungsnetz zu Asien. Seine wichtigsten Karatelehrer waren Yuji Sato, Hiroshi Shoji und Tetsuhiko Asai - alles Top Instruktoren der "Japan Karate Association".
1977 eröffnete Bruno Koller seine Karate- und Kendoschule in Luzern ("Budoschule Luzern - Senbukan", www.budoschule-luzern.ch)
Das Karate von Tetsuhiko Asai empfand Bruno Koller als geradezu revolutionär, da es verkrustete Strukturen im Karate aufbricht, und neue Impulse im Shotokan Karate setzte. Weltweit wird dieses Karate heute in der IJKA, der "International Japan Martial Arts Karatedokai", unterrichtet.
Viele Jahren unterrichtete Bruno Koller Karate als Gasttrainer rund um die Welt. Er war zusammen mit Tetsuhiko Asai Sensei und Sadashige Kato Sensei Gründer der IJKA, und war bis zu seinem überraschenden Ableben 2018 IJKAs European Chiefinstructor.