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Das Schlafapnoe-Syndrom ist eine Erkrankung, die durch intermittierende Atemstillstände gekennzeichnet ist. Diese Stillstände sind definitionsgemäß mindestens 10 Sekunden lang und treten mit einer Häufigkeit von mehr als 10-mal pro Stunde auf. Meist hält die Apnoe ca. 20 bis 30 Sekunden an, bei einigen Patienten sogar 2 bis 3 Minuten.
Es kann in die folgenden beiden Untergruppen eingeteilt werden:
- Obstruktives Schlafapnoe-Syndrom – gekennzeichnet durch die Obstruktion (Einengung) oder komplettem Verschluss der oberen Atemwege während des Schlafes; häufigste Form der Schlafapnoe
- Zentrales Schlafapnoe-Syndrom – gekennzeichnet durch wiederholte Atemstillstände durch fehlende Aktivierung der Atemmuskeln
Darüber hinaus existieren noch verschiedene Mischformen der beiden Gruppen. Das Schnarchen kann einem obstruktiven Schlafapnoe-Syndrom um viele Jahre vorausgehen.
Durch die Atemaussetzer haben die Betroffenen einen Sauerstoffmangel, der sie schlecht schlafen lässt. Somit sind die Patienten tagsüber müde. Diese Müdigkeit führt zum Leistungsabfall und kann einen Sekundenschlaf auslösen, der gerade im Straßenverkehr zu Unfällen führt.
Weiterhin kann das Schlafapnoe-Syndrom verschiedene Folgeerkrankungen nach sich ziehen. Das Schlafapnoe-Syndrom betrifft etwa 4 % der männlichen Bevölkerung (vor allem im mittleren Lebensalter) und 2 % der erwachsenen Frauen (meist nach der Menopause – Wechseljahre) und kann zu schwerwiegenden Folgen führen.
Der Behandlung des Schlafapnoe-Syndroms geht eine individuelle und ausführliche Diagnostik voraus.