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Herzkreislauf-Risiko durch Überstunden erhöht
In einer Langzeitstudie untersuchten Forscher, wie sich das Arbeitspensum auf die Gesundheit der Studienteilnehmer auswirkt. Es zeigte sich, dass eine chronisch zu hohe Arbeitszeit (Überstunden) das Herz-Kreislaufrisiko erhöht.
An der Studie nahmen 2109 Frauen und 4986 Männer zwischen 39 und 62 Jahren mit einem 100%-Arbeitspensum teil; sie wurden bis 2004 beobachtet. Die Teilnehmer hatten grundsätzlich kein erhöhtes Herz-Risiko.
Die Forscher ermittelten die durchschnittliche Arbeitszeit und setzten diese in Zusammenhang mit dem Eintreten von Herz-Kreislauf-Ereignissen (Tod durch Herz-Gefässerkrankung oder überlebter Herzinfarkt).
In der Beobachtungszeit von durchschnittlich 12.3 Jahren gab es 192 Herz-Ereignisse. Der Einfluss der Arbeitszeit zeigte sich wie folgt: Bei Teilnehmern, welche täglich 11 und mehr Stunden arbeiteten, war das Herz-Risiko um 67% höher als bei jenen, die 7-8 Stunden arbeiteten.
Fazit der Autoren: Eine regelmässign erhöhte Arbeitszeit von mehr als 11 Stunden erhöht selbst bei Personen mit einem niedrigen Herz-Risiko die Gefahr, eine Herzkrankheit zu erleiden oder daran zu sterben.
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Ann Intern Med 2011
07.04.2011 - dzu