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Hört man den Begriff Kalkschulter, denken viele vielleicht an eine vollständige Verkalkung des Schultergelenks. Bei einer sogenannten Kalkschulter handelt es sich jedoch um Kalkablagerungen an speziellen Stellen in der Schulter.
In dem engen Raum zwischen dem Schulterkugelgelenk und dem Schulterdach verlaufen die Supra- und Infraspinatussehnen. Diese Sehnen und die dazugehörigen Muskeln sind hauptsächlich dafür verantwortlich, dass wir unsere Arme seitlich abspreizen und nach außen drehen können. Zwar ist der Raum, in dem sich die Sehne bewegt, sehr eng, stellt aber für gesunde Menschen kein Problem dar.
Wird jedoch genau dieser Teil unseres Körpers einseitig oder dauerhaft überbelastet, kann sich dieser Raum verengen und es entsteht somit ein Druck auf Sehne und Schleimbeutel. Die Sehne reibt sich am Schleimbeutel und wird dadurch belastet, sie verliert an Dehnbarkeit und Spannkraft. Geschieht dies über einen längeren Zeitraum, können sich an der Sehne Verkalkungen oder Kalkablagerungen bilden, welche Spätfolgen einer immer wiederkehrenden Schleimbeutelentzündung sein können.