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Die Immobilienstrategie des Kantons sieht eine Sanierung und Erweiterung des BWZ am Standort Sarnen frühestens ab dem Jahr 2030 vor. Auf Beginn des Schuljahres 2023/2024 wird aber ein markanter Anstieg der Schülerzahlen erwartet wird. Und die vier zusätzlich benötigten Unterrichtsräume könnten nicht innerhalb des kantonalen Immobilienbestandes aufgefangen werden, schreibt die Regierung in einer Medienmitteilung vom Donnerstag.
Eine Machbarkeitsstudie ermittelte eine für den ausgewiesenen zusätzlichen Raumbedarf möglichst wirtschaftliche und betrieblich optimale bauliche Übergangslösung. Die Bestvariante sehe vor, die vier benötigten zusätzlichen Unterrichtsräume und den Lernbereich am bestehenden Standort in einer Aufstockung unterzubringen und die Aula, das Foyer und den Aufenthaltsbereich mit baulichen Massnahmen betrieblich zu optimieren.
Die Kosten für die Übergangslösung belaufen sich laut Regierung auf 2,6 Millionen Franken. Abzüglich des bereits zugesicherten Planungskredites von 150'000 Franken ergibt sich ein Objektkredit von 2,45 Millionen Franken. Der Kantonsrat wird Mitte Mai darüber beraten. Geplant ist, die Bauarbeiten Anfang 2023 zu starten.