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Die Regierung in Moldau, Nachbarstaat der Ukraine und Rumäniens, strebt eine Mitgliedschaft in der Europäischen Union an. Der im November gewählte moskaufreundliche Präsident Igor Dodon will indes eine Zusammenarbeit mit Russland. 2014 hatte Chisinau eine Partnerschaft und Freihandel mit Brüssel vereinbart. Moskau fürchtet, dass günstige europäische Waren auf dem russischen Markt der heimischen Produktion Konkurrenz machen könnten.
"Kommersant" zufolge arbeiten Russland und Moldau an einer Lösung, die dem Land Handel mit Russland und der EU ermöglichen soll. Zudem könnte Russland sein Embargo gegen Agrarprodukte aus dem früheren "Garten der Sowjetunion" aufheben. Seit 2013 ist etwa die Einfuhr von Wein aus Moldau nach Russland verboten. Beobachter vermuten, dass dies bei einem in den kommenden Wochen erwarteten Besuch des gewählten Präsidenten Dodon in Moskau zur Sprache kommen könnte./tjk/DP/jha
(AWP)