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Der SCB geriet zwar erneut 0:2 in Rückstand, sicherte sich aber die ersten drei Punkte mit vier Powerplaytoren im Mitteldrittel. Zu den Matchwinnern für den Playout-Teilnehmer der letzten Saison wurden Ryan Gardner mit zwei Toren und die kanadische Neuverpflichtung Bud Holloway, der bei den ersten vier Treffern seinen Stock im Spiel hatte (1 Tor / 3 Assists).
Die Auftaktniederlage vor eigenem Publikum korrigierte auch der EV Zug. Die Innerschweizer setzten sich bei Vitkovice Ostrava dank je zwei Überzahl- und Unterzahltoren und einem Treffer ins leere Goal mit 5:2 durch. Zug wurde in der ersten Spielhälfte dominiert, ehe Robbie Earl im Powerplay (1:0) und Tim Ramholt per Shorthander (2:0) innerhalb von fünf Minuten den Spielverlauf auf den Kopf stellten.
Weil Ingolstadt im zweiten Spiel dieser Gruppe SaiPa Lappeenrenta besiegte, befinden sich nach zwei von sechs Runden in dieser Poule alle Mannschaften mit drei Punkten auf gleicher Höhe.
Auf Achtelfinalkurs hat vor allem der Genève-Servette HC eingeschlagen. Die Genfer blühen im internationalen Vergleich auf – wie schon letzten Dezember am Davoser Spengler Cup. Nach dem Auftaktsieg über Frölunda besiegten die Genfer trotz eines Fehlstarts auch Villach. Bis zur 22. Minute führten die mit zehn Söldnern angetretenen Österreicher in der Les-Vernets-Halle 2:0, ehe den Genfern mit vier Goals hintereinander die Wende gelang. Der neuverpflichtete Kanadier Tommy Pyatt (von Tampa Bay) und Juraj Simek markierten im Schlussabschnitt innerhalb von 35 Sekunden die siegbringenden Tore vom 2:2 zum 4:2. Servette mobilisierte erneut die meisten Zuschauer (4246).
Gottéron punktete ebenfalls schon zum zweiten Mal, nachdem die Freiburger am Donnerstag in Stockholm gegen Djurgarden erst in der Verlängerung verloren hatten. Gegen die Eisbären Berlin trumpfte Gottéron im zweiten Abschnitt gross auf. Innerhalb von neun Minuten skorten Christian Dubé und zweimal Greg Mauldin die Treffer vom 0:0 zum 3:0. Gottéron führt nach dem Heimsieg die Tabelle für mindestens 20 Stunden an; Djurgarden oder Zlin können am Sonntag aber an den Freiburgern vorbeiziehen.
Die einzige Schweizer Niederlage am Samstag ging auf das Konto der ZSC Lions. Der Schweizer Meister unterlag im Hallenstadion Färjestad Karlstad in einem rassigen Spiel mit 2:3 nach Verlängerung. Schon beim Gewinn der Champions Hockey League vor sechs Jahren haben die Zürcher das erste Spiel im Hallenstadion verloren, damals mit 4:5 nach Penaltyschiessen gegen Sparta Prag. Vor sechs Jahren allerdings kamen nie weniger als 8000 Zuschauer in den Tempel nach Oerlikon; diesmal waren es bloss 3515. Der 22-jährige Chris Baltisberger, der schon am Donnerstag einmal getroffen hatte und von den Edmonton Oilers eine Einladung ins Vorsaison-Camp erhalten hat, glich für die ZSC Lions zweimal in Überzahl aus. (si)
Tampere – Bern 3:5
Vitkovice – Zug 2:5
ZSC Lions – Färjestad 2:3nV
Servette – Villach 4:2
Fribourg – Eisbären Berlin 6:3
Adler Mannheim scheidet in der Champions Hockey League im Achtelfinal aus und präsentiert sich dann als miserabler Verlierer. Mehrere unsportliche Aktionen bescheren dem deutschen Vertreter eine Strafenflut und einen Shitstorm in den sozialen Medien. Mittendrin: der frühere Nati-Coach Sean Simpson.
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