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Dosierung und Anwendung
Um die See- oder Luftkrankheit zu verhindern, nehmen Sie Dramamin mindestens 30 Minuten vor der geplanten Reise. Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren sollten 50-100 mg, Kinder zwischen 2-6 Jahren 25-50 mg, und Kinder zwischen 7 und 14 Jahren 50 mg-Dosis von Dramamine nehmen. Für vestibuläre Erkrankungen sollten Erwachsene 50-100 mg (jede vier Stunden, wenn nötig), aber nicht mehr als 400 mg pro Tag nehmen, für Kinder ist eine Reduktion der Dosis erforderlich. Nehmen Sie das Medikament genau wie von Ihrem Arzt verordnet mit einem vollen Glas Wasser.
Vorsichtsmaßnahmen
Dieses Arzneimittel kann Ihre Konzentrationsfähigkeit beeinflussen sowie Schwindel, Benommenheit und Sehstörungen verursachen. Seien Sie besonderes vorsichtig beim Autofahren, Bedienen von Maschinen oder anderen Tätigkeiten, bei denen Sie eine hohe Konzentration benötigen oder verzichten Sie ganz auf diese Tätigkeiten während der Behandlung mit Dranamin. Begrenzen Sie während der Einnahme von Dimenhydrinat den Konsum von alkoholischen Getränken, denn Alkohol kann Schläfrigkeit und Benommenheit erhöhen.
Kontraindikationen
Dramamine kann nicht bei den Patienten mit Überempfindlichkeit gegen Bestandteile des Arzneimittels, Asthma, Epilepsie und bei Kindern unter zwei Jahren eingesetzt werden.
Mögliche Nebenwirkungen
Abgesehen von möglicher allergischen Reaktion (Gesichtsschwellung, Nesselsucht, Hautausschlag) kann Dramamin außerdem Schläfrigkeit und Benommenheit, Unruhe, Müdigkeit, Schlaflosigkeit, Konzentrationsstörungen, Erregung, Nervosität, Schlaflosigkeit, verschwommenes oder doppeltes Sehen, Störungen des Nacht- und Farbsehens, Orientierungsstörungen, Trockenheit im Mund, Nase oder Rachen, verminderten Appetit, Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall, Schwierigkeiten beim Wasserlassen oder einen unregelmäßigen oder schnellen Herzschlag verursachen. Wenn Sie die genannten Nebenwirkungen haben und sie störend empfunden, informieren Sie darüber Ihren Arzt.Arzneimittelwechselwirkungen
Dramamin verstärkt die Wirkung von Atropin, trizyklischen Antidepressiva, Katecholamine, Barbiturate, Alkohol, Sedativa und Hypnotika, Neuroleptika, außerdem schwächt er die Wirkung der Kortikosteroide, Antikoagulanzien. Reaktion auf Apomorphin wird durch die gleichzeitige Gabe von Dramamin reduziert. Dimenhydrinat reduziert auch die entspannende Wirkung von Acetylcholin auf den Herzmuskel. Die gleichzeitige Anwendung von Dramamine mit Wismut, Scopolamin, Anästhetika und Psychopharmaka können Sehstörungen hervorrufen. Dramamine ist unvereinbar mit ototoxischen Antibiotika (Viomitsin, Amikacin, Streptomycin, Neomycin, Kanamycin) und kann bei gleichzeitiger Gabe zur Entwicklung von bleibendem Hörverlust führen.
Vergessene Dosis
Nehmen Sie niemals die doppelte Dosis dieses Medikaments. Wenn Sie Ihre Dosis verpasst haben und es fast Zeit für die nächste Dosis ist, überspringen Sie einfach die vergessene Dosis und nehmen Sie die Medizin weiterhin nach Ihrem gewöhnten Zeitplan.
Überdosierung
Die Symptome einer Überdosierung von Dramamine sind: Müdigkeit, Schläfrigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel, Juckreiz und Hautvasodilatation, Mydriasis (übermäßige Erweiterung der Pupille), langsame Reaktion der Pupillen auf Licht, Orientierungsstörungen, Nystagmus (unwillkürliche Augenbewegungen), Amyotonie und Sehnenreflexe, Schwierigkeiten beim Wasserlassen, Tachykardie, Veränderungen des Blutdrucks. Die Symptome einer durch Dramamine-Überdosierung verursachten Störung des zentralen Nervensystems sind Sprechstörungen, Störungen der Orientierung in Raum und Zeit, Ataxie, Koma, Atemdepression, Erregung des zentralen Nervensystems, bei Kindern können Halluzinationen, Krämpfe und Tod auftreten.
AufLagerung
Lagern Sie Dramamine bei Raumtemperatur zwischen 20 und 25 Grad C (68 und 77 Grad F) fern vor Feuchtigkeit und Hitze.
Haftungshinweis
Wir bieten Ihnen hier nur allgemeine Informationen über die Medikamente, die nicht alle Anweisungen, mögliche Wechselwirkungen oder Vorsichtmaßnahmen umfassen. Die auf dieser Seite veröffentlichten Informationen dürfen nicht zur Selbstbehandlung oder für die Eigendiagnostik verwendet werden. Alle spezifischen Anweisungen für einen bestimmten Patienten sollten mit dem zuständigen Arzt besprochen werden. Wir behalten uns vor, dass diese Informationen Fehler enthalten können. Wir lehnen jede Haftung für Schäden ab, die durch einen fehlerhaften Gebrauch von den auf dieser Seite veröffentlichen Informationen entstehen können. Wir übernehmen keine Haftung für direkte, indirekte, spezielle oder sonstige Schaden irgendwelcher Art, sowie für die Folgen möglicher Selbstbehandlung.