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Im Bereich Nukleare Energie und Sicherheit (NES) wird die Forschung um die nukleare Entsorgung, die Atomsphärenphysik, die Reaktorsicherheit und die Myonen-Spektrometrie vorgestellt. Hier wird z.B. mit magnetischen und kurzlebigen Teilchen, so genannten Myonen, untersucht, wie schnell Wasserstoff in die Brennstab-Hüllrohre von Kernreaktoren gelangt. Das Ergebnis soll zu Mischmetallen führen, in die möglichst wenig Wasserstoff eindringt, wodurch die Versprödung der Hüllrohre vermindert wird.
Für Forschung und Entwicklung, für Bau und Betrieb der Forschungsanlagen und der übrigen Infrastruktur sowie für Dienstleistungen wendete das PSI im Berichtsjahr CHF 260,7 Mio. auf. Der Bund leistete dazu einen Finanzierungsbeitrag von CHF 219,8 Mio. Das sind CHF 3,2 Mio. mehr als im Jahr 2002. Rund 75% des Gesamtaufwandes kamen im Jahr 2003 der Benutzerlabor-Funktion des PSI zugute. Die hohen Anforderungen für den vorwiegend externen Benutzerkreis führen zu einer starken Einschränkung der PSI-eigenen Forschung, wie dem Jahresbericht zu entnehmen ist. Insgesamt waren Ende 2003 rund 1200 Personen am PSI beschäftigt. 14% des Personals sind Frauen und über ein Drittel hat einen ausländischen Pass. Rund 250 Doktorierende leisteten im Berichtsjahr ihre Promotionsarbeit ganz oder teilweise am PSI. Davon waren 169 vom PSI finanziert. Ende 2003 standen 76 Lehrlingen im Einsatz. Neben der akademischen und der Berufsausbildung bietet das PSI auch Fachkurse für Strahlenschutz und Reaktortechnik in eigens dafür etablierten Schulen an.
Quelle
D.S. nach PSI, Jahresbericht, 1. Juni 2004