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Am 4. März startete in Genf das 20. Internationale Filmfestival und Forum für Menschenrechte (FIFDH). 2020 begann Caritas Schweiz im Rahmen der Impact-Kampagne für den Film «The Last Shelter» des malischen Regisseurs Ousmane Samassékou eine Zusammenarbeit mit dem Festival. In diesem von grosser Einfühlsamkeit und Menschlichkeit geprägten Film kommen Jugendliche – insbesondere junge Mädchen – aus Westafrika zu Wort, die sich auf das «Abenteuer Migration» eingelassen haben, ohne die damit verbundenen Risiken und Unwägbarkeiten zu kennen. Esther, die Hauptprotagonistin, verlässt am Ende des Films das Haus der Migranten, bereit, die lange Reise durch die Wüste in Richtung Norden auf sich zu nehmen.
Das Haus der Migranten in Gao, Mali
Der Regisseur nimmt einen mit in die sehr persönliche Gedankenwelt dieser jungen Menschen, die auf ihrer gefährlichen Reise im Haus der Migranten in Gao Zuflucht finden. Einige befinden sich nach einem ersten misslungenen Migrationsversuch auf dem Rückweg, sind aber bereit, es unter Einsatz ihres Lebens erneut zu versuchen. Gezeigt wird auch eine ältere Frau, die schon seit mehreren Jahren dort untergebracht ist und mittlerweile nicht mal mehr weiss, wie sie heisst. Sie weiss auch nicht mehr, wohin sie eigentlich gehen wollte oder wohin sie zurückkehren könnte. Der Teenager Esther, fast noch ein Kind, will weiter ziehen, um ein neues Leben zu beginnen – koste es, was es wolle.