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Als natürliches Symbol unseres Alpenlandes hat die gefleckte Kuh einen hohen Markenwert für die Schweiz. Unsere Milchwirtschaft ist volkswirtschaftlich relevant und Exportschlager wie Schweizer Käse und Schokolade sind abhängig vom weissen Rohstoff. Obendrauf konsumieren Herr und Frau Schweizer elf Kilogramm Rindfleisch pro Jahr.
Was eine Kuh als ganzes Tier auf dem Markt kostet und wie sich ihr Wert eruiert, weiss aber kaum jemand. In der Regel wird eine Kuh nach drei Kriterien bewertet: Aussehen, Milchleistung und Zellzahlen. Je tiefer letzterer Wert ist, desto besser die Milchqualität, insbesondere auch für die Weiterverarbeitung zu Käse.
Allerdings muss unterschieden werden: Es gibt Milchkühe, die erst im hohen Alter, ab dem zehnten Lebensjahr, geschlachtet werden und deren Wert fast ausschliesslich in der Milchproduktion liegt; Milchkühe, die nach wenigen Jahren zur Schlachtbank gehen und als Milch- und Fleischlieferant gleichermassen wertvoll sind und Kuhrassen, die zwar gutes Fleisch hergeben, aber kaum Milchleistung bringen.
Eine gesunde Milchkuh mit optimalen Werten kostet rund 3000 Franken. Der Preis einer Schlachtkuh ist schwerer zu beziffern. Aktuell (Juni 2018) wird das Kilo Rindfleisch vom Schlachtbetrieb mit 8.39 Franken vergütet. Wieviel der Bauer für die Kuh am Ende bekommt, hängt von der verwertbaren Fleischmenge ab, die aber in der Regel zwischen 250 und 300 Kilogramm liegt.