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Der Verein Baselbieter Feldscheunen hat die noch bestehenden ca. 300 Feldscheunen aus der Zeit vor 1800 im Kanton inventarisiert. Die Objekte wurden auf ihren Wert als Element der Kulturlandschaft und auf den Zustand beurteilt. Die wertvollsten Objekte sollen instand gestellt werden, um sie langfristig zu sichern. Ziel ist es, pro Jahr ein Objekt zu bearbeiten.
Bis zum 19. Jahrhundert gab es keine Wohnhäuser ausserhalb der Dörfer und die Bewirtschaftung des umliegenden Landes unterlag strengen Regeln. Einzig die meist hochgelegenen Sennhöfe waren diesen Einschränkungen nicht unterworfen. Südlich von Eptingen, in schwer zugänglichem und steilem Gelände, liegt die Feldscheune Chürzi. Sie ist in einer einfachen und soliden Bauweise erbaut und prägt das Landschaftsbild massgeblich. Während der Sockel aus verputztem Bruchsteinmauerwerk gut erhalten ist, musste das Dach dieser Feldscheune abgebaut und ein Notdach errichtet werden, um die Feldscheune vor weiterem Zerfall zu schützen.
Im Frühling 2021 wurde die Feldscheune vollständig saniert, damit ihr Bestand für die nächsten Jahrzehnte wieder gesichert ist. Eine Gruppe von Zivis hat tatkräftig unterstützt bei der Instandstellung der Dachkonstruktion und der Neueindeckung des Daches mit Ziegeln.
Partner vor Ort:
Verein Baselbieter Feldscheunen