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Das erst kürzlich durch die Swiss in Betrieb genommene Flugzeug vom Typ Bombardier CS100 musste heute morgen früh umkehren. Es war auf dem Flug von Zürich nach Manchester. Die 65 Passagiere auf dem Swiss-Flug LX390 befanden sich bereits auf Höhe Paris, als Probleme mit dem Belüftungssystem auftauchten.
«Eine von zwei Klimaanlagen ist ausgefallen», sagt Swiss-Pressesprecherin Karin Müller gegenüber watson. «Da in Zürich bessere Reparaturmöglichkeiten bestehen, beschlossen wir umzukehren.»
Den ersten Linienflug absolvierte der neue Flieger erst am letzten Freitag, 15. Juli. Leidet der neue Jet etwa an Kinderkrankheiten? Das kann Pressesprecherin Müller nicht bestätigen: «Es ist zu früh, um derartige Schlüsse zu ziehen», sagt sie. «Wir müssen die Entwicklung im Auge behalten.»
Das Risiko, dass zu wenig Sauerstoff in die Kabine gelangen würde, hätte zu keinem Zeitpunkt bestanden, da das zweite System einwandfrei funktionierte. «Erst wenn dieses auch versagt hätte, hätte es zu einem Druckabfall kommen können», sagt Müller.
Planmässig hätte der Flug kurz nach 8 Uhr in Manchester landen sollen, wie das Ostschweizer Online-Portal Fm1 Today schreibt. Jetzt seien die Passagiere wieder in Zürich und fliegen mit einem Ersatzflugzeug nach Manchester. Sie müssen mit einer Verspätung von drei Stunden rechnen.
(rar)