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Die Aussagen und Ansichten des Vereins sind fragwürdig und tendenziös. Hauptsächlich Automobilisten aus Tafers und dem Sense-Oberland, die momentan über Düdingen auf die Autobahn gelangen, würden künftig über die Poyabrücke auf die A 12 fahren, meinen die Mitglieder dieses Vereins.
Das ist blauäugig. Wenn man sagt, Tafers und das Sense-Oberland sollten die Poyabrücke benutzen, sollte man gleichzeitig sagen, das ganze Sense-Mittelland solle dies auch tun. Aber das sagt der Verein für eine optimale Verkehrserschliessung Düdingen VOVD bewusst nicht. Den ganzen mittleren und oberen Sensebezirk von Bern kommend nach Freiburg über die Poyabrücke zu jagen und zurück, zeigt deutlich, wie unseriös da argumentiert wird. Wo bleibt denn da die Natur und wo die CO2-Belastung? Diese zusätzliche Strecke von zirka 12 Kilometern hin und zurück–also von 24 Kilometern pro Fahrzeug–generieren mehr CO2und beanspruchen auch entsprechend zusätzliche Zeit und Ressourcen, abgesehen von den Tausenden von zusätzlich gefahrenen Kilometern.
Staatsrat Ropraz sieht die Notwendigkeit der Umfahrung ein, und die erwähnte Studie stammt von einer Firma aus Zürich. Die dazu eingesetzten prioritären Parameter sind willkürlich und falsch. Aber man kann natürlich mit jeder Studie machen, was man will.
Im Zusammenhang mit der Umfahrung von Bulle und beim Poyaprojekt wurde klar gesagt, dass Düdingen die nächste Priorität habe. Direkte Auswirkungen hat die Umfahrungsstrasse zwar in erster Linie auf das Dorf Düdingen. Es handelt sich hier aber um eine Linienführung für den Verkehr des mittleren und oberen Sensebezirks. Der Verkehr hat zwischenzeitlich massiv zugenommen, und dies hat die Situation noch verschärft. Nötiger denn je ist diese Umfahrungsstrasse von 3,5 Kilometern.