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Bei Katastrophen und Krisen hilft die Berner Gesamtkirchgemeinde betroffenen Menschen durch die Unterstützung von Hilfswerken vor Ort. Zum Beispiel in Ostafrika, Syrien oder in Pakistan, wo bei einer Jahrhundertflut Millionen von Menschen ihre Heimat verloren haben – als Folge des Klimawandels.
Fast vier Monate dauerte die Überflutung in Pakistan. Es war die schwerste Flutkatastrophe seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in dem Land in Südasien zwischen Iran, Afghanistan, China und Indien. Im Juni begannen extreme Monsun-Regen. Pakistan ist eines der am meisten von Klimaveränderungen betroffenen Länder weltweit. Die Überschwemmungen, Erdrutsche und Sturzfluten führten zu einer Katastrophe. Zeitweise war ein Drittel des Landes überflutet. Hunderte von Menschen starben. Etwa 33 Millionen Menschen waren von der Flutkatastrophe betroffen – mehr als zwei Drittel davon Frauen und Kinder.
Zuerst ging es ums Überleben der Menschen dank Essenspaketen, Zelten und medizinischer Hilfe. Danach brauchte es Zugang zu sauberem Trinkwasser, Nahrungsmitteln, Unterkünften und sanitären Einrichtungen. Wegen des stehenden Wassers breiteten sich Krankheiten wie Malaria, Cholera oder Dengue-Fieber aus. Da viele Betroffene von Viehzucht und Landwirtschaft leben, stellen der Lebensunterhalt und die Ernährungssicherheit langfristig grosse Herausforderungen dar.
Caritas Schweiz unterstützt das Engagement vor Ort in Pakistan – der Kleine Kirchenrat der Katholischen Kirche Region beschloss eine Nothilfe von 25'000 Franken. Den gleichen Betrag erhielt Caritas Schweiz auch für das Engagement gegen den Hunger in Ostafrika, zum Beispiel in Uganda. Auf Weihnachten vergab die Gesamtkirchgemeinde Bern und Umgebung zudem 10'000 Franken an das Hilfswerk «Kirche in Not» für den täglichen Kampf ums Überleben von Familien und Ordensleuten in dem von einem sinnlosen Krieg betroffenen Syrien, etwa in der Stadt Aleppo.