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Kriege sind eine furchtbare Verschwendung von Leben und Ressourcen, und daher sind die meisten Menschen gegen sie. Der amerikanische Präsident jedoch scheint Kriege zu lieben. Warum? Viele Kommentatoren haben die Antwort darauf in psychologischen Faktoren gesucht. Einige waren der Meinung, daß George W. Busch es als seine Pflicht betrachtet hat den einmal begonnenen Job zu Ende zu bringen, der jedoch von seinem Vater, aus irgend einem undurchsichtigen Grund, zur Zeit des Golf-Kriegs nicht abgeschlossen worden ist. Wieder andere glaubten, daß Bush Junior mit einen kurzen und triumphalen Krieg gerechnet hatte, der ihm eine zweite Amtszeit im Weißen Haus sichern würde.
Ich allerdings glaube, daß wir woanders nach einer Erklärung für die Haltung des amerikanischen Präsidenten suchen müssen.
Fakt ist, daß Bushs Kriegsbegeisterung nur wenig oder gar nichts mit seiner Psyche, sondern sehr viel mehr mit dem amerikanischen Wirtschaftssystem zu tun hat. Dieses System – Amerikas Marke des Kapitalismus – dient in erster Linie dazu, reiche Amerikaner, wie die “Geld-Dynastie” der Bushs noch reicher zu machen. Ohne heiße oder kalte Kriege, allerdings, kann dieses System nicht mehr das erwartete Ergebnis in Form von stets höheren Profiten generieren, welche Amerikas Vermögende und Mächtige als ihr Geburtsrecht betrachten.
Die große Stärke des amerikanischen Kapitalismus, nämlich seine extrem hohe…..