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Präsenz auf Reiseplattformen erhöht Visibilität
Nutzer der grossen Portale buchen teilweise direkt beim Hotel
In einer Cornell-Studie hat Chris Anderson den "Billboard-Effekt" nachgewiesen: Die Präsenz von Hotels auf grossen Reiseplattformen führt nicht nur zu Online-Buchungen über die entsprechenden Portale, sondern auch zu vermehrten Reservationen über eigene Kanäle.
Hotels, die auf grossen Plattformen wie Expedia oder Travelocity gelistet sind, profitieren nicht nur von direkten Verkäufen über diese Online-Reisevermittler, sondern auch durch vermehrte direkte Anfragen, beispielsweise per Telefon oder über die Website des Hotels.
Dieser "Billboard-Effekt" ist seit langem bekannt, doch konnte er bisher nicht quantifiziert werden. Chris Anderson vom "Cornell Center for Hospitality Research" hat nun den Versuch unternommen, diesen Mehrwert der Listung zu beziffern.
Für seine Studie konnte er auf die Unterstützung von Expedia und der Hotelkette JHM zählen. Anderson konnte in aufwendigen Zahlenreihen nachweisen, dass Häuser, die auf Expedia gelistet waren, auch mehr Reservationen über die eigenen Kanäle erhielten.
Die Erklärung für dieses Phänomen ist, dass interessierte Gäste auf Expedia Informationen sammelten, um danach einen direkten Kontakt zum Hotel herzustellen. Die zusätzlichen Reservationen schätzt Anderson auf 7.5 bis 26 Prozent der direkt auf Expedia erfolgten Buchungen.
Chris Anderson, Ph.D. / Cornell Center for Hospitality Research
The Billboard Effect - Online Travel Agent Impact on Non-OTA Reservation Volume