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Von allen ökologischen Ausgleichsflächen in der Schweiz belegen die extensiven Wiesen die grösste Fläche. Das Ziel dieser Studie war, die Attraktivität von extensiven Wiesen auf fliegende Getreideblattlausfeinde zu untersuchen und zwar in unmittelbarer Nähe zu Getreidepflanzen. An vier Standorten im Schweizer Mittelland wurde im Frühjahr 2010 Weizen in Töpfen jeweils in einer Wiesenkerbel- dominierten extensiven Wiese, einer extensiven Wiese mit höchstens spärlichem Vorkommen von Wiesenkerbel und in einem Weizenfeld platziert. Die adulten Schwebfliegenm waren in den Wiesenkerbel-dominierten Wiesen am häufigsten, während die Anzahl adulter Marienkäfer sowie die Anzahl Schwebfliegen- und Marienkäfer-Eier nur von der Präsenz von Blattläusen abhing. Florfliegen als weitere Blattlausfeinde wurden nur wenige gezählt. Laut dieser Studie locken extensive Wiesen nicht per se besonders viele Blattlausfeinde an. Wiesen mit attraktiven Blütenpflanzen können jedoch Blattlausfeinde massgeblich unterstützen.
Ein Vergleich unterschiedlicher Verfahren für die Stickstoffdüngung von Winterweizen zeigte, dass sich mittels ortsspezifischer, variabler Stickstoffdüngung die Stickstoffüberschüsse deutlich reduzieren lassen.
Umwelt
Fabian Y., Roberti G., Jacot K., Gramlich A., Benz R., Szerencsits E., Churko G., Prasuhn V., Leifeld J., Zorn A., Walter T. (ꝉ), Herzog F.
Viele Drainagen von Ackerflächen sind erneuerungsbedürftig. Nun erhalten Kantone und Betroffene eine Entscheidungshilfe, um solche Flächen umfassend zu beurteilen und nachhaltige Lösungen zu finden.
Die Ammoniakemissionen der Schweizer Landwirtschaft haben in den letzten 20 Jahren wenig abgenommen. Denn die Faktoren, die zu einer Emissionszunahme bzw. -abnahme führen, haben sich zwischen 2000 und 2020 weitestgehend gegenseitig aufgehoben.