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An diesem Freitag trafen wir uns um 17 Uhr auf dem Falkenplatz, um Unterschriften für zwei Petitionen im Rahmen der globalen AI-Kampagne MY BODY, MY RIGHTS zu sammeln. Dazu verteilten wir Armbändeli mit der Aufschrift der Kampagne. Der Falkenplatz ist sehr gut frequentiert. Das begünstigte unsere Unterschriftensammlung.
In einer Stunde haben wir (fünf Personen) ungefähr 120 Unterschriften gesammelt. Dieses Ergebnis kann sich sehen lassen, finden wir.
Zur AI-Kapagne MY BODY, MY RIGHTS:
Die globale Kampagne ist am 8. März 2014 gestartet und dauert bis 2015. Sie thematisiert die sexuellen und reproduktiven Rechte. Amnesty Schweiz hat diese Kampagne zu den sexuellen und reproduktiven Rechten bereits 2013 eröffnet und zieht sie nun weiter.
Die wichtigsten sexuellen und reproduktiven Rechte sind:
• Das Recht auf Information und Aufklärung zu Fragen der Sexualität.
• Das Recht, selbst über die Zahl und den Abstand der Geburten zu entscheiden.
• Das Recht, den Partner/die Partnerin und die Familienform selbst zu wählen.
• Das Recht auf Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen im Bereich Sexualität und Reproduktion.
• Das Recht, frei von Vergewaltigung und jeder Form von sexueller Gewalt zu leben.
Dieses Jahr werden noch weitere Unterschriftensammlungen folgen.
Mehr Informationen unter: http://extranet.amnesty.ch/de/aktuell/prioritaeten/MBMR_Allg_Infos.pdf
Die Petitionen:
In der einen Petition geht es um die Frauen in Nepal, welche unter einem Gebärmuttervorfall leiden. Der Gebärmuttervorfall ist eine schmerzhafte, schwächende Erkrankung. Die Gebärmutter sinkt dabei ab und tritt im schlimmsten Fall aus der Vagina aus. Die Ursache ist eine Schwächung des Beckenbodens durch zu frühe und zu häufige Schwangerschaften, schwere körperliche Arbeit, Mangelernährung und fehlende medizinische Betreuung und Erholung nach Geburten.
Amnesty fordert die nepalesische Regierung auf, ihre Verantwortung wahrzunehmen und Massnahmen zu ergreifen, um die Diskriminierung von Frauen und Mädchen zu verhindern und ihre sexuellen und reproduktiven Rechte zu gewährleiten.
Die Petition läuft noch bis am 31. März 2014 und kann auch online unterschrieben werden:
http://mybodymyrights.amnesty.ch/de?utm_source=Website&utm_medium=all&utm_content=Deutsch&utm_campaign=MBMR
Die zweite Petition richtet sich an die Delegierten der Überprüfungskonferenz „ICPD+20“ (International Conference on Population and Development ICPD)
Vor bald 20 Jahren verabschiedete die Uno-Weltbevölkerungskonferenz in Kairo ein Aktionsprogramm bezüglich der Achtung, der Förderung und dem Schutz der sexuellen und reproduktiven Rechte.
Trotz den Verpflichtungen, welche die 179 Staaten eingegangen sind, werden heute immer noch viele Menschen aufgrund von Entscheidungen, die ihr Intimleben betreffen, verfolgt und bestraft. Dieses Jahr findet die Überprüfungskonferenz statt. Es wird gefordert, dass der Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen gewährleistet, die Menschenrechte eingehalten und dass junge Frauen auf allen Ebenen, die sich auf ihr Leben auswirken, eine führende Rolle haben.
Quelle: http://www.amnesty.ch