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HI verstärkt Hilfsmassnahmen, um bedürftigen Überlebenden zu helfen
Weitere Mitglieder der Notfallteams von HI treffen ein, um das Team in Beira zu verstärken.
Der Zyklon Idai hat die Stadt Beira verwüstet | © Candido Jesus / HI
Über eine Woche nach dem Zyklon Idai im Zentrum Mosambiks bleibt die Situation kritisch.
"Mehr als 17'000 Häuser, fast 3'000 Klassenzimmer und 40 Gesundheitszentren wurden zerstört. Beira ist eine Stadt mit mehr als 500'000 Einwohnern und wurde völlig verwüstet. Man muss sich eine Stadt wie Nürnberg mit riesigen Mengen an Trümmern, überfluteten Strassen und einem Kommunikationsnetz vorstellen, das nicht mehr funktioniert. Der Zugang zu den Menschen in Not ist die grösste Herausforderung dieser Rettungsaktion."
Marco Tamburro, HI-Programmdirektor in Mosambik
Nach Angaben der mosambikanischen Behörden wurden während des Wirbelsturms fast 400 Menschen getötet, aber diese Zahl könnte noch steigen, da viele Gebiete noch keine Hilfe erhalten haben.
Notfallkits
Ein HI-Team führt derzeit eine Bewertung im Gebiet um Beira durch, um erst einmal festzustellen, wo weiterhin kein Zugang möglich ist. Dann können die Massnahmen koordiniert werden, um humanitäre Hilfe zu leisten.
In den kommenden Tagen wird Handicap International Notfallausrüstungen nach Beira fliegen. Die ersten Lieferungen werden Mobilitätshilfen wie Rollstühle, Krücken und Gehhilfen enthalten, so dass sich Verletzte oder Personen, die ihre Gehhilfen verloren haben, bewegen können. Mehrere Generatoren sowie ein Logistik-Kit mit der notwendigen Ausrüstung zur Installation einer provisorischen Station werden ebenfalls verschickt.
"In Beira wurde unser Büro teilweise zerstört. Wir brauchen daher diese Ausrüstung, um unsere Arbeit koordinieren zu können."
Experten kommen an
Gleichzeitig werden Notfall-Experten eingesetzt, um den am stärksten von der Katastrophe betroffenen Einwohnern zu helfen.
"Wir verstärken unsere Teams, um den am meisten betroffenen Überlebenden helfen zu können. Wir hoffen, dass wir mehr als 12'000 Familien mit Lebensmitteln und mehr als 500 Familien mit Hygienesets versorgen können. Wir werden auch mit allen humanitären Akteuren zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass die gefährdetsten Menschen bei der Notfallhilfe berücksichtigt werden.
Angesichts von Zehntausenden, die Hilfe benötigen, ist es wichtig, die Menschen mit besonderen Bedürfnissen gesondert zu behandeln, so dass ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen und andere gefährdete Gruppen die spezifische Betreuung erhalten, die sie benötigen.“