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Dies ist für einmal kein Blog sondern ein Buchempfehlung für alle die wirklich Wissen wollen wie die wissenschaftliche Datenlage im Bereich Training/Ernährung aussieht und nicht tradierte Meinungen vertreten wollen.
Das Buch von Dr. sc. nat. Marco Toigo (Muskelphysiologe der ETH Zürich) erscheint voraussichtlich am 14. Dezember 2014.
Beschreibung:
- Denken Sie, dass Sie zum Muskelaufbau schwere Gewichte stemmen müssen, um muskulös zu werden?
- Oder dass Ihre Muskelfasern schneller werden, wenn Sie schnell trainieren?
- Oder glauben Sie gar, dass Sie mehr Kraft entfalten können, wenn Sie größere Muskeln besitzen?
- Dass Sie im Training erfolgreich sein werden, wenn Sie Ihren Idolen nacheifern oder den Empfehlungen von muskelbepackten Leuten oder prominenten „Fitness-Gurus“ folgen?
- Dass Sie mehr Muskeln bekommen, wenn Sie Ihre Proteinzufuhr steigern oder Proteinshakes konsumieren?
- Glauben Sie, dass zum Muskelaufbau mehrere Sätze derselben Übung zwingend nötig sind und dass ein Training mit Hanteln bessere Resultate bringt als mit Maschinen?
- Dass es ab 25 Jahren mit Muskeln und Kraft “bergab” geht?
- Dass Sie als Frau durch Krafttraining Ihren Körper straffen können, aber gleichzeitig Gefahr laufen, zu muskulös zu werden?
- Falls Sie eine Frage mit Ja beantwortet haben und wissen wollen, wie Sie effektiv Muskeln und Kraft aufbauen können, sollten Sie dieses Buch unbedingt lesen.
Basierend auf dem neuesten Stand der Muskelforschung entschlüsselt Ihnen Marco Toigo, integrativer Muskelphysiologe und seit vielen Jahren selbst passioniert Muskeltraining betreibend, welche Faktoren für den erfolgreichen Muskel- und Kraftaufbau bestimmend sind. Auch stellt er anschaulich dar, welche praktischen und wissenschaftlich fundierten Konsequenzen sich für Ihr Trainingsverhalten ergeben. Dieses Werk bietet somit zeitgleich einen praktischen Leitfaden wie auch eine wissenschaftliche Erklärung zum “Wie” bzw. “Warum” eines effektiven und effizienten Krafttrainings.
Vorwort:
In praktisch jeder Zeitschrift finden Sie Tipps und Empfehlungen von „Experten“ zur effektiven und effizienten Trainingsgestaltung und zur optimalen Ernährung. Im Buchhandel füllen die Bücher über Kraft- und Fitnesstraining ganze Regale und Abteilungen. Auch im Fernsehen wimmelt es von entsprechenden Botschaften und das Internet stellt diesbezüglich einen wahren Informationsdschungel dar. Wie nur soll sich ein normaler Mensch, der sich über Training und Ernährung informieren möchte, in diesem Meinungssumpf zurechtfinden?
Denn so viel ist klar: Es gibt nicht annähernd so viele wissenschaftlich gesicherte Fakten zum Thema Training und Ernährung, wie es Trainingsempfehlungen und sogenannte Trainingssysteme gibt.
Um einen Weg durch den Dschungel an Trainings- und Ernährungsmeinungen zu finden und den Blick fürs Wesentliche zu schärfen, gibt es nur eines: Eignen Sie sich die nötige Fachkompetenz an. Dazu benötigen Sie lediglich verständliche, qualitätskontrollierte Informationen. Die Quelle für qualitätskontrollierte Fachinformationen ist die gesamte peer reviewed-publizierte Literatur (Literatur, die vor ihrer Veröffentlichung von unabhängigen Experten begutachtet wurde) aus den verschiedensten Disziplinen der naturwissenschaftlichen Muskelforschung wie der Muskelphysiologie, der Molekular- und Zellbiologie, der Genetik, der Neurowissenschaft, der Ernährungswissenschaft und der Biomechanik. Erst durch die Integration der unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven und Erkenntnisse sowie den Abgleich mit der Trainingspraxis ergibt sich ein Gesamtbild, aus dem man Schlussfolgerungen ziehen kann, was hinsichtlich Training und Ernährung sinnvoll bzw. verhältnismäßig ist.
In diesem Buch versuche ich, eine logische und robuste Brücke zwischen diesen naturwissenschaftlichen Erkenntnissen und der Trainings- und Ernährungspraxis zu bauen. Ich weiß, an dieser Stelle käme normalerweise der Punkt, an dem der Autor Ihnen auf subtile Art und Weise seinen Experten status signalisiert, damit Sie auch glauben, was im Buch steht. Dies geschieht üblicherweise über die Kommunikation von Statussymbolen, das heißt über eine Aufzählung der wissenschaftlichen Auszeichnungen, von sportlichen Erfolgen, der jahrelangen Erfahrung oder schlicht über das muskulöse Aussehen.
Sie werden dieses Bling-Bling hier nicht vorfinden. Ich ziehe es vor, harte Fakten sprechen zu lassen.
Das Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe sind im Anhang zu finden.