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Der Zermatter Skifahrer Alfons Julen begeisterte Generationen von Schweizerinnen und Schweizern für den Skisport. Das Portrait gibt Einblick in sein Leben, das er den Alpen verschrieb, und auch in seine Anstellung bei der Gornergrat Bahn. Es war eine kalte Winternacht, als Alfons Julen im Februar 1899 in Zermatt das Licht der Welt erblickte. Er wuchs inmitten der majestätischen Schweizer Alpen auf und erkannte frühzeitig seine Liebe zum Skifahren. Schon als junger Mann verbrachte er Stunden auf den verschneiten Pisten und entwickelte schnell ein Talent für den Sport.
Von Medaillen und Erfolgen
1924, im Alter von 25 Jahren, trat Alfons bei den Olympischen Winterspielen in Chamonix an und zeigte der Welt sein Können. Mit einer Goldmedaille in der Tasche kehrte er in die Schweiz zurück, um sich auf seine nächsten Herausforderungen vorzubereiten. Vier Jahre später nahm er an den Olympischen Spielen in St. Moritz teil und erkämpfte sich als Mitglied der Patrouille die Bronzemedaille.
Doch das war erst der Anfang seiner Erfolge. In den folgenden Jahren wurde er auch im alpinen Skisport immer erfolgreicher. Bei den Schweizer Skirennen 1932 in Zermatt erreichte Alfons den zweiten Platz in der nordischen Kombination.
Stelle bei der Gornergrat Bahn
Trotz seiner vielen Siege blieb Alfons dem Skisport und der Schweizer Alpenlandschaft immer treu. Auch nach seiner aktiven Karriere arbeitete er weiterhin in der Branche und wurde schliesslich Angestellter der Gornergrat Bahn. Dort arbeitete er als Linienmeister und trug dazu bei, dass die Skifahrer sicher auf den Berg gebracht wurden.
Die Liebe zum Skisport
Alfons war auch ein Mann, der nie aufhörte zu kämpfen. 1948, im Alter von fast 50 Jahren, trat er beim Gornergrat-Derby an und gewann die Abfahrt in der Kategorie Senioren III. Es war ein unglaublicher Erfolg für einen Mann in seinem Alter und zeigte, dass Alfons noch immer ein erstklassiger Skifahrer war.
Alfons Julen war nicht nur ein begnadeter Athlet, sondern auch ein Mann, der mit seiner Leidenschaft für den Skisport eine ganze Generation inspirierte. Bis zu seinem Tod im Jahr 1985 blieb er eine Legende im Schweizer Skisport und ein Symbol für den Mut und die Ausdauer, die es braucht, um in diesem Sport erfolgreich zu sein.