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Die Geschichte des Salzes
Die Geschichte des Salzes reicht bis 6'000 Jahre vor unserer Zeitrechnung zurück. In Rheinfelden erlangte es aber erst Mitte des 19. Jahrhunderts Bedeutung, als Salzvorkommen gefunden und erste Solbad-Hotels eröffnet wurden.
Salz als Opfergabe, Konservierung & Pharmazie.
6050 v. Chr.: Die Geschichte des Salzes reicht weit zurück. In Ägypten wurde Salz als Teil religiöser Opfergaben und zur Konservierung von Mumien verwendet.
2700 v. Chr.: In der frühesten bekannten Studie über Pharmakologie aus China werden mehr als 40 Salzarten erwähnt und zwei Methoden der Salzgewinnung beschrieben, die den heute verwendeten Verfahren ähneln.
500-1500: Aufzeichnungen aus dem europäischen Mittelalter dokumentieren Konzessionen für die Salzgewinnung. Die Produktion und der Transport von Salz führten zur Gründung neuer Städte und zum Bau von Straßen.
1844: Entdeckung von Salzvorkommen in Rheinfelden.
1846: Das erste Soolbadhotel Schützen wird eröffnet.
Das Hotel Schützen nimmt als erstes Soolbadhotel seinen Betrieb auf. Heute hat das Hotel zwar kein eigenes Solebad mehr, dafür sind der wunderschöne Jugendstilsaal und die schöne Gartenterrasse erhalten geblieben.
1847: Der Bäderpionier Heinrich Dressler legt den Grundstock für das später weltbekannte Grand Hôtel des Salines au Parc.
Das heutige Parkresort Rheinfelden beherbergt das Park-Hotel am Rhein mit schönen Hotelzimmern und verschiedenen Restaurants mit Rhein- und Parksicht sowie die Wellness-Welt «sole uno» und die Saline Rehaklinik.
1864: Erste Saison des „Armensolebad“ für Kuren zu günstigen Bedingungen.
Nicht nur gut Betuchte Menschen sollen zur Kur gehen können - darum eröffnet in der Altstadt von Rheinfelden das erste Armensolebad.
1896: Eröffnung des Sanatoriums.
Da es bald zu wenig Platz hat, wird ein grosses Sanatorium ausserhalb der Altstadt erbaut. Es ist der Vorläufer der heutigen Reha Rheinfelden.
1925: Bau einer direkten Soleleitung zu den Rheinfelder Badehotels.
Damit die Sole nicht mehr mit mühsam transportiert werden muss, bauen die Schweizer Rheinsalinen und die Badehotels direkte Leitungen, in welchen die Sole zu ihrem Bestimmungsort gelangt. Diese bestehen bis heute.
1933: Eröffnung einer Trinkhalle für Trinkkuren durch Dr. Hermann Keller.
Der Balneologe Hermann Keller hat sich auf Trinkkuren spezialisiert. Auch wenn die Gebäude heute ganz anders aussehen als anno dazumal: der Name «Kurbrunnen» bliebt bestehen. Er ist auch heute noch ein Treffpunkt für Einwohner:innen und Gäste - als Konzert- oder Ausstellungssaal.
1939: Niedergang des klassischen Kurtourismus'.
Durch den Beginn des 2. Weltkrieg kommt der Kur- und Badetourismus fast vollständig zum erliegen.
2005: Rheinfelden wird offizielle Wellness Destination.
Vom Schweizerischen Tourismusverband wird Rheinfelden als eine von neun Destinationen mit diesem Label gekürt. Zu diesem erlauchten Kreis gehören unter anderem auch Leukerbad, Bad Zurzach, Scuol und Bad Ragaz.
Das Label «Wellness Destination» wurde per Ende 2023 eingestellt.