Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03160.jsonl.gz/592

Grosses Artensterben herrscht laut WWF etwa bei den Nashörnern, Elefanten und Walrössern: Sie hätten Lebensraum verloren, würden von Wilderern bedroht oder litten unter klimatischen Veränderungen.
Die biologische Vielfalt hat nach Einschätzung der Stiftung stark gelitten: Die Zahl an Säugetieren, Vögeln, Reptilien und Fischen hat sich seit den 1970er-Jahren im Schnitt halbiert. «Der Mensch verursacht gerade das grösste globale Artensterben seit Verschwinden der Dinosaurier», schreibt der WWF in seiner Mitteilung.
Die letzten Schutzgebiete verschwinden
Besonders stark geschrumpft sei etwa der Bestand an Amerikanischen Monarchfaltern. Auch für Menschenaffen wie Bonobos drohten die letzten Schutzgebiete zu verschwinden: In einem Nationalpark im Kongo etwa sei geplant, Erdöl zu fördern.
Die Zahl der Löwen schwinde ebenfalls dramatisch – in Westafrika stünden die Tiere vor dem Aussterben, in Indien gebe es nur noch Restbestände. Auch erlegten Wilderer in Afrika mehr Elefanten, als Jungtiere geboren würden. Von einer Nashorn-Unterart, dem Nördlichen Breitmaulnashorn, gibt es nach WWF-Angaben nur noch fünf Exemplare, nachdem zwei der Tiere in diesem Jahr starben.
Es gibt auch Gewinner
Als Gewinner beim Artenschutz sieht der WWF neben den Blauwalen auch die Berggorillas: Beide Arten profitierten von Schutzgebieten. In den Alpen gebe es durch Auswilderung wieder mehr Bartgeier. Und in Deutschland kehre etwa der Elch von sich aus zurück.