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Ende 2016 hat das Stadtparlament für den Unterhalt und die Erneuerung der öffentlichen Brunnen einen Kredit über rund 1,98 Mio. Franken bewilligt. Die Stadt Luzern zählt 215 Brunnen. 81 davon sind in Privatbesitz oder haben privaten Charakter. 134 Brunnen können als «öffentliche Brunnen» bezeichnet werden und liegen im Zuständigkeitsbereich des Tiefbauamtes. Bis 2021 werden diese öffentlichen Brunnen überprüft und wenn nötig saniert.
Begonnen wurde 2017 mit der Sanierung des Wagenbachbrunnens. Inzwischen sind weitere Brunnen, etwa der Putenbrunnen, Weinmarktbrunnen, die Brunnen beim Kursaal und am Nationalquai oder die Brunnen auf dem Kornmarkt und Falkenplatz oder im Bleichergärtli erneuert worden. Ende November 2019 wird die Sanierung des Löwenbrunnens auf dem Jesuitenplatz abgeschlossen.
Anfang Dezember 2019 nun beginnen die Arbeiten am Neptunbrunnen beim Mühlenplatz. Die Brunnenbeckenplatten und der Brunnenstock sowie die Bronzespeier, Kronenbänder und Klammerverbindungen werden restauriert und die Zu- und Ableitungen ergänzt. Weiter wird das Brunnenfundament an die neuen Höhenverhältnisse beim Mühlenplatz angepasst. Die Restaurierungsarbeiten am Brunnenbecken und Brunnenstock werden im Atelier ausgeführt. Dazu wird der Brunnen anfangs Dezember 2019 demontiert. Ab Januar 2020 beginnen die Vorbereitungs- und Anpassungsarbeiten vor Ort. Die Versetzung der Brunnenanlage und die Umgebungsarbeiten beginnen im Frühjahr und dauern bis zirka Mitte Juni 2020. Die Arbeiten kosten rund 200’000 Franken.
Die Baustelle wird mit einer Bauabschrankung gesichert und mit einer Folie eingekleidet. Diese Massnahme dient einerseits der Sicherheit, andererseits ist so auch während der Bauzeit ein akkurates Erscheinungsbild gewährleistet. Eine Informationsstele gibt Auskunft über die Arbeiten.
Die Arbeiten werden durch den Kulturgüterschutz des Kantons begleitet.
Der Zugang zu den angrenzenden Liegenschaften, der Personenfluss, die Durchfahrt für Notfallfahrzeuge und der Warenumschlag sind jederzeit gewährleistet.