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Aus einem A4-Papier eine Figur falten, reissen, knüllen. Diese Figur als Inspiration zu etwas Neuem nutzen. Das Ganze als eine Kreativitätsübung umsetzten.
Das Weiss des Papiers bildet die höchst mögliche Helligkeit, also muss man sich auf das Setzen der Dunkelheiten beschränken.
Mit einem Graphitstift kann man die unterschiedlichen Dunkelheiten gut darstellen.
Als Ausgangsmasseinheit wird mithilfe eines Bleistiftes eine bestimmte Höhe oder Länge festgesetzt. Anhand dieser Länge werden dann die weiteren Linien abgemessen/abgeschätzt.
Perspektiven machen Skizzen erkennbar. Als Betrachter versteht man so den Raum der Skizze. Entscheidend für richtige Perspektiven sind der Horizont (waagrechte, unendliche Linie auf Augenhöhe des Betrachters) und Fluchtpunkte (dahin „ziehen“ die Kanten von Objekten). Horizontale Linien über dem Horizont fallen zum Fluchtpunkt hin, Horizontale unter dem Horizont steigen zum Fluchtpunkt hin. Senkrechte Linien bleiben senkrecht.
Liegt ein Objekt senkrecht vor dem Betrachter, wird nur ein Fluchtpunkt verwendet.
Liegt ein Objet „übereck“ verwendet man zwei Fluchtpunkte.
Dabei wird zwischen drei Perspektiven unterschieden: Normalperspektive, Froschperspektive und Vogelperspektive.
Sicht eines verwirrten Kanarienvogel im Wohnzimmer (Vogelperspektive):
Sicht eines Mäuserich auf einen Käse (Froschperspektive):
Sicht eines Studenten im Schulgebäude (Normalperspektive):
Steht man vor einem Wolkenkratzer, verziehen sich auch die Vertikalen. Um dies zu Skizzieren arbeitet man mit einem dritten Fluchtpunkt, welcher nicht auf dem Horizont liegt.
Linien, die in Flächen hineinführen, verleihen dem Ganzen Volumen. Dinge mit vollständigen Linien zu umfassen entspricht nicht unserer Wahrnehmung, deshalb deuten wir mit hineinführenden Linien Texturen oder Flächen an. An Papierkugeln lässt sich dies üben.
Verkörperte Papierkugel im animalischen Sinn
Ignorant Birdie
Ein gutes Objekt, welches nicht ohne hineinführende Linien funktioniert ist ein Taschentuch
Unterschiedliche Strichstärken führen den Betrachter zum gewollte Punkt. Mit mehr oder weniger Druck entstehen dickere oder hellere Linien, welche den Blich gezielt durch das Bild lenken. Diese Unterschiede führen zu einer lebendigen Skizze.
Auf der Grossen Schanze in Bern – ein 16-teiliger Aussenversuch
Kreuzende Linien verdichten die Form und weisen den Betrachter auf diese hin. Durch Kreuzungen wird dem Betrachtern mehreren diskreten Informationen eine prägnante Information vermittelt. Es wird ein fixer Anhaltspunkt gegeben, der das Auge lenkt.
Übung mit Wind – Hisst die Fahnen!