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Watsons Klaus Zaugg und das Journal du Jura haben beide berichtet, wie ein Salary Cap legal umgesetzt werden könnte. Zaugg traf sich mit dem Präsidenten des HC Davos, Gaudenz Domenig. Das Journal du Jura sprach mit Stefan Choffat, welcher Anwalt und früherer Spieler ist. Beide kamen zu sehr ähnlichen Schlüssen: Damit ein Salary Cap funktionieren würde, wären strikte Kontrollen nötig, vor allem via den Lohnausweisen der Spieler. Eine Definition, was zum Salär eines Spielers zählt, wäre nötig, und die Clubs müssten eine Vereinbarung unterzeichnen, dass Spieler keine Extra-Leistungen oder Einkommen neben dem Betrag auf dem Lohnausweis haben.
Wie Zaugg ausführt, müsste die Wettbewerbskommission diesem Vorgehen zustimmen. Bei der Forderung des Bundesrates nach tieferen Löhnen sei es vorstellbar, dass sie die Idee im Rahmen ihrer Kompetenzen unterstützt, hält Domenig fest. "Wenn wir schon dazu angehalten werden, die Löhne zu kürzen, dann sollte man uns auch die Massnahmen bewilligen, die notwendig sind, um dieses Ziel zu erreichen."