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Gemäss Schweizer Urheberrechtsgesetz ist ein Werk geschützt, wenn es sich um eine geistige Schöpfung mit individuellem Charakter handelt. Der Urheberschutz gilt in der Schweiz während der Lebenszeit eines Urhebers und noch für 70 Jahre nach seinem Tod. Das Urheberrecht gibt dem Urheber das Recht, über jede Verwendung eines Werks durch Dritte zu bestimmen und sie von der Zahlung eines Entgelts abhängig zu machen. Ein Museum darf die Werke in seiner Sammlung also nicht frei urheberrechtlich verwenden, auch wenn es Eigentümerin der Werke ist. Will das Museum die Werke verwenden, muss es sich diese genehmigen oder die Rechte übertragen lassen. Ob und wie viel gezahlt werden muss, hängt vom Urheber ab. Lässt sich der Urheber von einer Verwertungsgesellschaft vertreten, können die Tarife und das Vorgehen für eine Nutzung online eingesehen werden.
Der Verband der Museen der Schweiz VMS und die Vereinigung Schweizer Kunstmuseen VSK haben mit der Verwertungsgesellschaft ProLitteris eine strategische Partnerschaft geschlossen. Gemäss der Vereinbarung erhalten VMS- und VSK-Mitglieder erhebliche Rabatte auf die Lizenzgebühren und das Verfahren zur Genehmigung wird vereinfacht und beschleunigt. Jedes Mitglied des VMS bzw. der VSK kann teilnehmen. Zudem Organisationen, die in einer langfristigen strukturellen Bindung zu einem Museum stehen.