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In der öffentlichen Meinung und in den Medien herrscht die Auffassung vor, die Klimawissenschaftler seien sich einig, die Erde erlebe eine gefährliche Klimaerwärmung. Verantwortlich dafür sei das menschgemachte CO2 und, um eine Katastrophe zu vermeiden, müsse man unsere Wirtschaft dekarbonisieren, d.h. keinen Kohlenstoff zur Energiegewinnung verwenden.
Wer die Geschichte der Klimawissenschaft analysiert kommt zu einer differenzierteren Schlussfolgerung. Seit der Gründung des Intergovernmental Panels on Climate Change (IPCC) der United Nation im Jahr 1988 haben sich 5 verschiedene wissenschaftlichen Haupt-Gruppierungen etabliert.
Die grösste Gruppierung ist jene der IPCC-Wissenschaftler, die jährlich mit Milliarden gespeist wird und dementsprechend einen wesentlichen Einfluss auf die Medien und die Volksmeinung hat. Ihre Aussage ist: Der Mensch bestimmt im Wesentlichen das Klima. Um die Erderwärmung unterhalb von zwei Grad zu begrenzen, muss die Emission anthropogener Treibhausgase – hauptsächlich CO2– schrittweise eliminiert werden. Dabei hat das IPCC nie behauptet, seine Aussage sei zu hundert Prozent gesichert. Mit anderen Worten, die IPCC-Meinung ist eine Hypothese.
Die zweite Gruppe setzt sich aus einigen Wissenschaftlern zusammen, die anfänglich beim IPCC mitmachten, dann aber zur Meinung kamen, dass es an soliden Nachweisen für die IPCC-Hypothese fehle. Prof. Singer, der Gründer von NIPCC (Nongovernmental International Panel on Climate Change) vertritt die Ansicht, dass der durch menschliche Aktivitäten verursachte Anstieg des Kohlendioxids nicht für die derzeitige Erwärmung verantwortlich sei. Die Natur bestimme das Klima und die Forschung solle zuerst die Ursachen des Klimawandels klären. Man beachte diese Daten: Der Mensch addiere durch die Verbrennung von fossilen Brennstoffen pro Jahr nur rund 1 CO2-Molekül, das zu 800 in der Atmosphäre bereits vorhandenen Wassermolekülen hinzukomme. Zudem sei das Energie-Absorptionsvermögen von Wassermolekülen rund 7mal grösser als dasjenige von CO2-Molekülen. Daraus folge, dass die Rolle von CO2 in der Grössenordnung von unbedeutenden 0.2 Promille liege. Massgebend sei der Wasserdampf.
In der dritten Gruppe sind vorwiegend theoretische Physiker vertreten. Sie gehen von der Tatsache aus, dass der Wärmetransport innerhalb der Troposphäre bis zur Stratosphäre durch Konvektion, Leitung und Strahlung stattfindet und, weil der Wärmefluss immer in Richtung niedrige Temperaturen gehe, kein sogenannter Treibhausgas-Effekt und keine Rückstrahlung entstehe.
Die vierte Gruppe setzt sich aus Geologen und Historikern zusammen, die die 4,5 Milliarden Jahre alte Erdgeschichte in die Diskussion einbeziehen und fragen, wieso die CO2– Konzentrationen, die während den Eiszeiten mit 2000 ppm viel höher waren als der heutige Wert von 420 ppm, nicht zur Folge hatten, dass die Welt in Flammen aufging. Interessant sind auch Studien von Historikern über den Einfluss von Warm- und Kälteperioden, die im Allgemeinen von Hungersnöten und Pandemien begleitet waren und zum Aufstieg und Fall von Kulturen führten. Das Römisches Reich beispielsweise expandierte während des «Klimaoptimums der Römerzeit», später, während der «kleinen Eiszeit» in der Spätantike, gelang es dagegen nicht, die Grenzen zu verteidigen: Die infolge der Kaltzeit hungrigen «Barbaren», deren landwirtschaftliche Erträge eingebrochen waren, hofften im Süden Nahrung und Wärme zu finden. Das gleiche passierte z. B. mit der Maya-Zivilisation.
Die Haupterkenntnis ist eine Trivialität: Das Klima ist nie konstant und die Temperaturzyklen zwischen Warm- und Kaltzeit, deren Periodizität schwierig zu ermitteln ist, werden auch in Zukunft bestehen.
Die fünfte Gruppe besteht aus Astrophysikern. Hier ist anzumerken, dass die Aufgabe des IPCC sich darauf beschränkt, den menschlichen Einfluss auf das Klima zu untersuchen. Nicht zum Aufgabenbereich gehört die Untersuchung des Einflusses der Sonne und des Kosmos. Die Berechnungsmodelle des IPCC sind deshalb unbrauchbar, weil nach der Meinung von vielen Astrophysikern das Klima der Erde von der Sonne bestimmt wird. Die auf die Erde einfallende Energie korreliert denn auch in erster Näherung mit der Anzahl der Sonnenflecken. Für den im November 2019 begonnenen, bis 2031 dauernden Sonnenzyklus wird eine geringere Sonnenfleckenaktivität prognostiziert. Deswegen wird die auf die Erde treffende Wärmeleistung voraussichtlich besonders niedrig. Man spricht von einem bis 2050 dauernden «Grand Modern Minimum» was zur Folge hätte, dass das Klima in den nächsten Jahrzehnten kälter als heute sein wird. Bei der sog. «Kleine Eiszeit» mit um 1,5° bis 2° C tieferen Temperaturen gab es während einer langen Zeitspanne (1645-1715) praktisch keine Sonnenflecken (Maunder Minimum). Seit dieser Periode ist die Sonnenaktivität, mit zwei Ausnahmen (Dalton und Gleissberg -Minimum), stetig gestiegen und das Klima wurde wärmer. Dies auch ab 1850, als mit dem Beginn der Industrialisierung die menschgemachten CO2-Emissionen anstiegen.
Der empirische Nachweis der Korrelation zwischen den CO2-Emissionen und der Erderwärmung wird von keiner der oben aufgeführten Gruppen, welche die IPCC-Hypothese in Frage stellen, bezweifelt. Bestritten wird hingegen deren Kausalität.
Die extrem komplexen Klimavorgänge können unmöglich durch vereinfachte Modellrechnungen ohne Berücksichtigung des Einflusses von Sonne und Kosmos auf die Erdkruste vorausgesagt werden. Die Resultate der Modellrechnungen müssten zudem durch Experimente oder langfristige Messdaten nachgewiesen werden. Die Messdaten der letzten 5 Jahre zeigen aber – trotz steigender CO2-Konzentration – trendmässig eine Umkehrung der Temperaturentwicklung von Erwärmung zu Abkühlung.
Dazu hier einige Angaben und Messdaten:
Falls sich die gemessenen Trends, wie oben aufgezeigt, bis zum Ende des im November 2019 beginnenden Sonnenzyklus 25 für das Jahr 2031 bestätigen und die Globaltemperaturen trendmässig wieder abnehmen, dürfte kein Zweifel mehr daran bestehen, dass Sonne und Kosmos das Klima bestimmen und die Rolle der Treibhausgase minim ist.
Die fünf von uns identifizierten Gruppierungen von Wissenschaftler, die sich mit der vorherrschenden Klima-Interpretation auseinandersetzen, erhalten einzig die Vertreter des IPCC staatliche Hilfen. Die begründeten kritischen Einwände finden in der Medienberichterstattung und in den politischen Programmen keine, der Problematik angemessene Erwähnung.
Angesichts der zunehmenden empirischen Nachweise, dass die Kritik durchaus berechtigt ist, dürfte die Glaubwürdigkeit der mit unseren Steuergeldern finanzierten IPCC- Wissenschaftler und deren angstmachenden Prognosen wohl in nicht allzu ferner Zeit auf dem Scheiterhaufen der wissenschaftlichen Fehlprognosen landen.
F. Ferroni, Dipl. Ing. ETH, Präsident, Nongovernmental International Panel on Climate Change-Suisse
Anmerkungen und Hinweise: