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Jerry Goldsmith ist tot!
Ein grosser Verlust für die Filmmusikwelt: Jerry Goldsmith ist im Alter von 75 Jahren in Los Angeles gestorben. Er war einer der ganz grossen Filmkomponisten, von anfangs der 50er Jahre bis dato tätig, für viele schlechthin eine Legende der Filmmusik.
Jerry Goldsmith begann seine Karriere wie viele seiner Kollegen jener Generation im TV, mit Musiken zu legendären Serien wie The Twilight Zone, Perry Mason oder Gunsmoke. Aber auch später kehrte er immer wieder zum Fernsehen zurück. Von Goldsmith stammen etwa die Titelthemen zu The Waltons und Star Trek: Voyager.
Eine erste von insgesamt 17 Oscarnominationen gab es für seine experimentelle, moderne Musik zu Freud. Noch heute verwundert es, dass sein Schaffen mit lediglich einem Oscar ausgezeichnet wurde: 1977 für The Omen. Goldsmith war in allen Genres tätig, am einflussreichsten für nachfolgende Komponisten arbeitete er allerdings im Action/Thriller- und Horrorbereich. Alien, Poltergeist, die Omen-Trilogie, Basic Instinct, die Rambo-Trilogie und viele mehr gehören in diese Kategorie.
Seine fruchtbarsten Zusammenarbeiten pflegte er mit Franklin J. Schaffner, für den er u.a. Planet of the Apes und Patton mit famoser Musik bedachte, und mit Joe Dante, für welchen er u.a. Gremlins, Innerspace, Small Soldiers und zuletzt Looney Tunes: Back in Action vertonte. Zu seinen populärsten Musiken gehören wohl die 5 Scores, die er für die Star Trek-Filmreihe schrieb.
Es ist mir nicht möglich detaillierter auf das grossartige und immense Schaffen von Jerry Goldsmith einzugehen, immerhin aber wird seine Arbeit mit unzähligen Albumveröffentlichungen auf LP und CD und nicht zuletzt der grossen Anzahl an Filmen unsterblich bleiben. Und das zurecht!