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Als Lehrerinnen nicht heiraten durften und «Frau» nichts besass
Erfindungen wurden unter dem Namen ihres Mannes patentiert und eine Arbeit ausser Haus war unmöglich. In den letzten Jahren hat sich das Rollenbild der Frau stark gewandelt. Doch was hat der Kampf um Gleichberechtigung tatsächlich gebracht? Kurz vor dem «Tag der Frau» wird Bilanz gezogen.
Region Lange Zeit mussten Mädchen froh sein, wenn sie eine höhere Schule besuchen durften. Bis zu Beginn der 1960er Jahre durften Frauen zudem keine Postlehre absolvieren und bis 1962 durften Lehrerinnen im Kanton Zürich nicht heiraten. Bis 1988 war nach Schweizer Eherecht der Ehemann das Familienoberhaupt, was ihm das Recht gab, das Vermögen allein zu verwalten. Diese Zeiten sind heute vorbei. Seit 1909 wird, als Folge zahlreicher Streiks von Textilarbeiterinnen in den USA, der «Tag der Frau» gefeiert. Denn eines ist klar: Frauen leisten längst Hervorragendes. Sie sind immer mehr in Führungspositionen vertreten, setzen sich politisch ein, machen sich selbständig und stehen zu ihrer Meinung. Fast unglaublich, wenn man bedenkt, dass bis ins 19. Jahrhundert alles, was die Frau besass, Eigentum des Mannes war. Der Welttag sollte den Forderungen von Frauen mehr Nachdruck verleihen. Mit Erfolg. In vielen Punkten hat sich das Leben der Frau zum Positiven verändert. Vier starke Frauen sagen, welche Fortschritte sie sehen und wo Verbesserungspotenzial liegt.