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Wann machen sich die Symptome bemerkbar?
Wer etwas Kochendheisses berührt, verbrennt sich – und spürt die schmerzhaften Folgen meist sofort. Bei einem Sonnenbrand ist das anders. Zwar handelt es sich ebenfalls um eine Verbrennung (meist 1., seltener 2. Grades), die Entzündung der Haut breitet sich allerdings schleichend aus. Bis das Ausmass eines Sonnenbrands vollständig erkenn- und fühlbar ist, können bis zu 24 Stunden verstreichen.
Wie lange hält ein Sonnenbrand an?
In leichten Fällen verschwinden Symptome wie Rötungen und Schmerzen nach 3 Tagen. Allerdings kann es rund 2 Wochen dauern, bis sich die Haut regeneriert hat. In schweren Fällen kann der Heilungsprozess deutlich länger andauern.
Welche Folgen kann ein Sonnenbrand haben?
Auch wenn ein Sonnenbrand abgeklungen ist, kann ein Zuviel an UVA- und UVB-Strahlung die Entstehung von Langzeitschäden in der Haut begünstigen.
Sonnenbrand verursachende UVB-Strahlen dringen zwar nur bis zur ersten Hautschicht (Oberhaut) vor, sind aber sehr energiereich. Sie können das Erbgut direkt schädigen und im Laufe des Lebens Hautkrebs verursachen.
Die langwelligen UVA-Strahlen sind nicht direkt an der Sonnenbrand-Entstehung beteiligt, gelangen aber bis zur Lederhaut. Sie beschleunigen die natürliche Hautalterung, können Sonnenallergien auslösen und ebenfalls zur Entstehung von Hautkrebs beitragen.