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Die diesjährige Weltmeisterschaft fand im australischen Cairns statt, weshalb die gesamte Nationalmannschaft inklusive Betreuer bereits eine Woche vor dem ersten Rennen anreiste. Dadurch konnte ich mich optimal von der langen Reise erholen und mich auf meine erste Weltmeisterschaft vorbereiten.
Mit dem Jetlag hatte ich glücklicherweise nicht gross zu kämpfen und konnte deshalb auf der extrem trockenen und staubigen Strecke im australischen Dschungel sehr gut trainieren.
Von Tag zu Tag stiegen die Temperaturen immer weiter an und so war es an meinem Renntag auf dem Renngelände kochend heiss und auch relativ feucht.
Da die Strecke in Cairns wenig Überholmöglichkeiten bietet, nahm ich mir vor, sehr schnell zu starten, um möglichst weit vorne zu sein, um so eine möglichst gute Ausgangslage für den weiteren Rennverlauf zu haben. Mit der Startnummer 43 konnte ich auf der Startgeraden auf der rechten Seite vorbeifahren und mich im vorderen Teil des Feldes positionieren. Durch den sehr staubigen Untergrund und die vielen Fahrer entstand kurz nach dem Start eine regelrechte Wand aus Staub und man konnte gar nichts mehr sehen. Dadurch gab es viele Stürze, welchen ich glücklicherweise allen ausweichen konnte und mit einigen Sprints gelang es mir, mich erneut gut zu positionieren. Trotzdem verlor ich in der Startrunde einige Positionen und fuhr auf der dreissigsten Position über die Start-Ziellinie.
Auf den ersten zwei der sechs Runden büsste ich für meinen Kraftaufwand am Start und hatte grosse Mühe den Rhythmus zu finden und verlor deshalb nochmals einige Positionen. Nachdem ich mich endlich wieder erholt hatte, konnte ich in den letzten Runden noch einige Fahrer überholen und kam schliesslich als 34. Fahrer ins Ziel.
Dies war sicherlich nicht eines meiner besten Rennen. Trotzdem bin ich zufrieden mit diesem Rang an meiner ersten Weltmeisterschaft. Vor allem freut mich, dass ich ein Teil der Schweizer-Delegation in Cairns sein durfte und dort viele neue Erfahrungen sammeln konnte.
Die vielen Medaillen und Weltmeistertitel der Schweizer-Fahrerinnen und -Fahrer geben mir zusätzliche Motivation, noch härter an mir zu arbeiten, um bald auch solche Resultate erzielen zu können.