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»Der Erfolg dieser palästinensischen Autorin hängt damit zusammen, dass sie literarisch gekonnt umstrittene Themen bearbeitet.« Tages-Anzeiger
Nach jahrelangem Aufenthalt in den Ölstaaten kehrt Usama, ein junger Palästinenser, in seine Heimat zurück. Schon beim Grenzübertritt wird ihm schmerzlich bewusst: Dies ist nicht mehr das Land, das er sich in seinen Kindheitserinnerungen und Träumen ausgemalt hat. Bald empfindet er eine tiefe Entfremdung zu den Menschen. Die Mutter vertraut auf Gott und will von Widerstand nichts wissen. Sein Vetter hat in Israel Arbeit gefunden. Sein Onkel beherrscht die Familie als patriarchalischer Familienfürst und hält gleichzeitig flammende Pressekonferenzen ab.
Mit diesem Roman trat Sahar Khalifa über Nacht in die erste Reihe der modernen arabischen Literatur. Jenseits aller politischen Formeln stellt sie die komplexe Wirklichkeit ihrer eigenen Gesellschaft dar.
»Sahar Khalifa schreibt in einer Sprache, die überaus dynamisch, ausdrucksstark und in einem Maße direkt ist, wie das in der arabischen Literatur nicht häufig zu finden ist.«
»Ein eindrucksvolles, kritisches Selbstporträt des arabischen Palästina.«
»Mit dem ›Feigenkaktus‹ gewinnt der Leser einen Einblick in den Alltag der Palästinenser in den besetzten Gebieten: Die täglichen Nachrichten aus dem Nahen Osten gewinnen nun eine neue Bedeutung, weil uns dieses Buch eine bessere Vorstellung vom Leben in den besetzten Gebieten vermittelt.«