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Schönes altfranzösisches Cello mit einem Stempel von Poirson. Dieses schöne Cello wurde ca 1800 in Frankreich gebaut und hat einen warmen, kernigen uns gut stahlenden Klang. Durch seine nicht allzu grosse Masse ist es ausserdem sehr angenehm zu spielen.
Französische Geigenbauer, die im 17. und 18. Jahrhundert in Paris tätig waren, hatten in ihrem Lebensstil, ihrer Ausbildung, ihren beruflichen Regeln, ihrer Produktion und ihren Modellen so viele Gemeinsamkeiten, dass sie als Teil einer gemeinsamen Schule betrachtet werden können, allgemein bekannt als "Ecole Vieux Paris" (Alte Pariser Schule).
Die als "Ecole Vieux Paris" bekannte Schule umfasst Geigenbauer mit starken familiären oder beruflichen Verbindungen, die meist im selben Gebiet lebten und arbeiteten. Laut Silvette MILLIOT können sie in drei verschiedene Perioden oder Schulen eingeteilt werden:
Die erste Schule, beginnend im Jahr 1700: Nicolas BERTRAND, Claude PIERRAY, Jacques BOQUAY, Pierre und Antoine VÉRON, Pierre SAINT PAUL, Pierre-François GROSSET.
Die zweite Schule, um 1750 beginnend: Louis GUERSAN, Jean-Baptiste SALOMON, Jean Nicolas LAMBERT, Andrea CASTAGNERI, Claude BOIVIN, Jean OUVRARD, François CHATELAIN.
Die dritte Schule, beginnend im Jahr 1770: Benoist FLEURY, François LEJEUNE, Joseph BASSOT, Léopold RENAUDIN.