Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03165.jsonl.gz/2040

Logimax ist die Kombination von zwei Herzpräparaten, Felodipin und Metoprolol, die sich in ihrer Wirkung ergänzen. Logimax dient zur Behandlung von Bluthochdruck (Hypertonie).
Es vereint die beiden Substanzen in einer Retardtablette mit kontrollierter Wirkstofffreisetzung. Dadurch hält die Wirkung der Logimax Retardtabletten normalerweise 24 Stunden an.
Logimax darf nur auf Verschreibung und unter regelmässiger Kontrolle des Arztes oder der Ärztin eingenommen werden.
Logimax darf bei bekannter Überempfindlichkeit auf die Wirkstoffe Metoprolol und Felodipin, einen der Hilfsstoffe oder gegenüber anderen Arzneimitteln aus der Gruppe der Betablocker und Kalziumantagonisten nicht eingenommen werden.
Ebenso darf Logimax nicht eingenommen werden:
Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen.
Bei gleichzeitiger medikamentöser Behandlung von Atemwegserkrankungen (Asthma) ist die Dosierung der verschiedenen Arzneimittel vom Arzt bzw. von der Ärztin neu aufeinander einzustellen.
Vorsicht ist geboten bei Zuckerkrankheit (Diabetes), gewissen Herzleiden, Herzreizleitungsstörungen, Durchblutungsstörungen, Prinzmetal-Angina, eingeschränkter Leberfunktion und falls bei Ihnen oder in Ihrer Familie schon einmal eine Schuppenflechte (Psoriasis) aufgetreten ist. Logimax kann die bei Hypoglykämie (tiefer Blutzuckerspiegel) auftretenden Symptome verschleiern.
In seltenen Fällen kann Logimax wie bei anderen wirksamen blutdrucksenkenden Mitteln eine zu starke Blutdrucksenkung hervorrufen. Bei gewissen Patienten kann es durch zu starke Blutdrucksenkung zu ungenügender Blutversorgung lebenswichtiger Organe kommen.
Eine Reihe von anderen Arzneimitteln (einschliesslich Augentropfen, HIV-Medikamente, Mittel gegen Pilzerkrankungen Tacrolimus (beugt Organabstossung vor), Antidepressiva, Nitroglycerin Clonidin bei Hochdruck Krisen, andere Medikamente gegen Herzkrankheit (Verapamil, Diltiazem), Medikamente gegen Epilepsie, Johanniskraut, Mittel gegen Herzrhythmusstörungen, Antiallergika, Schmerz- und Entzündungshemmer (z.B. Celecoxib) und Medikamente, welche die Ausschüttung von Magensäure (Cimetidin) hemmen) sowie Alkohol können bei gleichzeitiger Einnahme die Wirkung von Logimax beeinflussen.
Logimax sollte nicht mit Grapefruitsaft eingenommen werden, da dies eine verstärkte Wirkung zur Folge haben kann.
Logimax enthält Laktose. Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin wenn Sie eine Galactose-Intoleranz, Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption haben.
Eine Behandlung mit Logimax sollte nicht abrupt, sondern schrittweise über einen Zeitraum von mindestens 2 Wochen, abgebrochen werden. Der behandelnde Arzt bzw. die behandelnde Ärztin muss auf jeden Fall darüber informiert werden. Er bzw. sie bestimmt die zu erfolgende ausschleichende Dosierung.
Vor Operationen ist der Anästhesist bzw. die Anästhesistin von der Einnahme von Logimax in Kenntnis zu setzen.
Die Einnahme von Logimax kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin wenn Sie schwanger sind oder es werden möchten. Logimax darf während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden.
Da die Wirkstoffe in die Muttermilch übergehen, entscheidet Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin über die Anwendung von Logimax in der Stillzeit.
Der Arzt bzw. die Ärztin wird aufgrund regelmässiger Untersuchungen die für Sie zutreffende Dosierung festlegen. Bluthochdruck muss über längere Zeit behandelt werden und bedarf daher regelmässiger ärztlicher Kontrollen.
Erwachsene nehmen üblicherweise einmal täglich 1 Retardtablette Logimax 5/50 oder Logimax 10/100 mit einem Glas Flüssigkeit, am besten vor dem Morgenessen oder begleitet von einer leichten Mahlzeit ein. Die Retardtabletten dürfen weder zerkaut noch zerdrückt werden.
Die Anwendung und Sicherheit von Logimax bei Kindern und Jugendlichen ist bisher nicht geprüft worden.
Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Logimax auftreten:
Sehr häufig wird von Müdigkeit berichtet.
Häufig wird auch von Schwindelgefühl, Verwirrtheit, Kopfschmerzen, Halluzinationen, Depressionen, Erbrechen, Übelkeit, Bauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung, Gesichtsrötung, Atemnot, Knöchelschwellungen, Herzklopfen, Angina pectoris-Anfälle, verstärkter Blutdruckabfall auch beim Übergang vom Liegen zum Stehen, gelegentlich mit Bewusstlosigkeit, langsame Pulsfrequenz, auffallend langsamem Puls sowie kalten und kribbelnden Händen und Füssen, Schwitzen, Schlafstörungen, schneller Herzschlag, Hautreaktionen wie Rötungen, Nesselfieber oder Juckreiz, Hautausschläge, Ödeme (Wasseransammlung im Gewebe), berichtet.
Gelegentlich können, Muskelschmerzen, Muskelschwäche, Muskelkrämpfe, Augenbindehautentzündungen, verminderter Tränenfluss, dadurch trockene und gereizte Augen, Mundtrockenheit, geschwollenes Zahnfleisch, und Gewichtszunahme auftreten.
Selten wurden Gelenkentzündung, Herzinfarkt, Sehstörungen, Flimmern vor den Augen, erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut, Hörstörungen, Ohrensausen, Haarausfall, Impotenz und sexuelle Dysfunktion, Vergrösserung der männlichen Brustdrüse und Angiödem (Schwellung im Gesicht) berichtet.
Bei Patienten mit ausgeprägten Zahnfleischentzündungen kann es zu Zahnfleischveränderungen kommen, die sich jedoch durch eine sorgfältige Zahnhygiene vermeiden lassen oder sich zurückbilden.
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.
Logimax nicht über 30 °C und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
Falls Sie im Besitz von verfallenen Arzneimitteln sind, bringen Sie diese zur Entsorgung in die Apotheke zurück.
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
1 Retardtablette Logimax 5/50 enthält als Wirkstoffe 5 mg Felodipin und 47.5 mg Metoprololsuccinat (entsprechend 50 mg Metoprololtartrat) und als Hilfsstoff unter anderen das Antioxidans E310 (Propylgallat) und Laktose.
1 Retardtablette Logimax 10/100 enthält als Wirkstoffe 10 mg Felodipin und 95 mg Metoprololsuccinat (entsprechend 100 mg Metoprololtartrat) und als Hilfsstoff unter anderen das Antioxidans E310 (Propylgallat) und Laktose.
52238 (Swissmedic).
Logimax erhalten Sie in Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.
Es gibt jeweils Packungen zu 30 und 100 Retardtabletten.
AstraZeneca AG, 6301 Zug.
Diese Packungsbeilage wurde im Februar 2014 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.