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Die Schweizerinnen taten sich im ersten Weltcup-Parallel-Riesenslalom der Frauen schwer. Wendy Holdener überstand die Achtelfinals wie Aline Danioth und Lara Gut-Behrami nicht. Danioth verletzte sich bei einem Sturz womöglich schwer.
Begünstigt vom schnelleren blauen Kurs und dem Modus, der ab den Achtelfinals nur einen Lauf in den Paarungen vorsah, verkam der Kampf um den Sieg zum Duell zweier Aussenseiterinnen. Es gewann die 24-jährige Französin Clara Direz vor der 22-jährigen Österreicherin Elisa Mörzinger. Dritte wurde die Italienerin Marta Bassino.
Danioth verletzt sich am Knie
Sowohl Wendy Holdener als auch Lara Gut-Behrami und Aline Danioth zogen in der Runde der letzten 16 gegen italienische Gegnerinnen den Kürzeren. Holdener unterlag Sofia Goggia, Gut-Behrami Marta Bassino, und Danioth Federica Brignone. Für Danioth hatte die Parallel-Riesenslalom-Premiere der Frauen im Weltcup womöglich schwerwiegende Folgen. Die Urnerin stürzte im Achtelfinal und verletzte sich womöglich schwer am Knie. Schon Ende 2016 hatte sich die 21-jährige Urnerin in Sestriere schwer verletzt.
Das frühe Scheitern der Schweizerinnen hatte sich nicht angekündigt. Bis zu ihrem Aus gegen Goggia auf dem langsameren roten Kurs trat Holdener sehr überzeugend auf. Sie war in der Qualifikation die Zweitschnellste hinter Shiffrin und bekundete im Sechzehntelfinal gegen die Deutsche Viktoria Rebensburg keine Probleme. Danioth schaffte gegen Petra Vlhova sogar eine dicke Überraschung, während Gut-Behrami das Schweizer Achtelfinal Duell gegen Andrea Ellenberger knapp für sich entschied.
Shiffrin scheidet früh aus
Früh ausgeschieden ist auch Mikaela Shiffrin. Die Amerikanerin musste sich im Achtelfinal der Französin Clara Diréh geschlagen geben. Dass das Format, das sich noch in der Experimentierphase befindet, Korrekturen benötigt, dürfte nicht nur aufgrund des Favoritensterbens klar sein. «Es ist gut, dass man nach neuen, spektakulären Formaten sucht. Aber dieses ist noch nicht ausgereift. Auch ist das Verletzungsrisiko wesentlich höher», sagte Lara Gut-Behrami im SRF-Interview stellvertretend für viele.