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Vor allem durch eine zunehmende Produktion von Flüssigerdgas (LNG) in Australien und den USA dürften die Preise absehbar unter Druck bleiben. Produzenten wären daher derzeit geneigt, Kosten zu sparen und Investitionen in Anlagen und nötige Infrastruktur zurückzuhalten.
Bis 2021 könnten die USA und Australien zudem Katar als bislang weltgrösstem Exporteur von LNG Konkurrenz machen, hiess es weiter. Wegen sinkender Nachfrage etwa in Japan und Südkorea könnte es vor allem auf den europäischen Markt gelangen. Dieses bei niedrigen Temperaturen verflüssigte Erdgas wird mit Spezialschiffen transportiert und gilt als Alternative zum herkömmlichen Gastransport durch Pipelines.
In der IEA haben sich eine Reihe von Industrienationen zusammengeschlossen. Die Agentur war ursprünglich als Gegengewicht zu den Öl-Fördernationen und dem Ölkartell Opec gegründet worden./asa/DP/mis
(AWP)