Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03399.jsonl.gz/1190

In der Fachliteratur wird beschrieben, wie Konflikte im alten Griechenland zwischen den Stadtstaaten durch die Vermittlung anderer Städte beigelegt wurden. Auch in der Bibel finden sich Ratschläge zur informellen, außergerichtlichen Konfliktbeilegung durch Dritte.
Die Kirche und die Geistlichen im Mittelalter haben in Europa eine wichtige Rolle in der Frage der Konfliktregulierung innegehabt. Mancherorts ist deren Einfluss heute noch sehr stark. In der Literatur werden sowohl China als auch Japan als Gesellschaften mit einem am weitesten verbreiteten Mediationsgedanken genannt. Auch Volksstämme Afrikas werden als Beispiel angeführt. Andere Beispiele von Mediationsverfahren wurden in Dörfern in Jordanien, Lateinamerika und Spanien beobachtet. Im vorliegenden Artikel wird die alte, albanische Vermittlungstradition präsentiert.
Das albanische Gewohnheitsrecht hat seine Wurzeln in der illyrischen Epoche. Mit der Zeit hat es sich neue Elemente, gemäß den Einflüssen der herrschenden Mächte im albanischsprachigen Raum, angeeignet. Rom und Byzanz, Habsburg, Venedig und Osmanen setzten über zwei Jahrtausende nicht nur die machtpolitischen Rahmenbedingungen auf der Balkan-Halbinsel. Sie vermittelten auch die für die Oberschicht estimmenden kulturellen Normen und sie regten jene epochalen, politischgesellschaftlich kulturellen Transformationsprozesse an, in denen sich lokale Varianten eines balkanischen Kulturraums ausbildeten. Auch in der albanischen Gesellschaft verschmelzen abendländische und byzantinische, europäische und orientalische Kulturelemente. Ihre Auswirkungen werden vor allem in der Volkskultur, in der Volkssprache und in der Volksdichtung, im Brauchtum und in den Rechtsvorstellungen sichtbar.
Im deutschsprachigen Raum wird die Mediation als Mittel verstanden, um in sozialen Konflikten zu vermitteln. Das wird mit verschiedenen Lebensbereichen und Kulturen in Verbindung gebracht. Der Ursprung des Begriffes Mediation liegt eigentlich in der Antike, in der Rechtssphäre der Griechen, wie auch im Lateinischen.
Albaner waren nicht nur als Partner der „Heiligen Liga“, sondern auch Persönlichkeiten im osmanischen Heer. Von Prof. Dr. Nuri BEXHETI
Bis zur Zeit des zweiten Weltkrieges wurde allgemein angenommen, daß Ulpiana angesichts der Ähnlichkeit der Namen mit dem heutigen modernen Städtchen Lipljan zu identifizieren sei. Falsch?
-
Add Widgets (Secondary Sidebar)
This is your Secondary Sidebar. Edit this content that appears here in the widgets panel by adding or removing widgets in the Secondary Sidebar area.
Schlagwörter
Albaner Albaner in der Schweiz Albanien albanische Mythen Albert Ramaj Deportation Derwischi Enver Hoxhaj Frauenfrage Gjergj Fishta Jockle Juden Jugoslawien Jusuf Buxhovi Kadare Konflikt Kosovo Kryptochristen Makedonien Nationalismus Nationalität und Glaube Nuri Bexheti Rettung der Juden Sekten Sprache The Line of Theodosus Tradition Türkische Albanien Vermittlung Xhemal AHMETI