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Im Gegensatz zu Israel begrüsst die Schweiz die Einigung zwischen der Fatah und der Hamas. Sie habe mit Befriedigung Kenntnis vom innerpalästinensischen Versöhnungsabkommen genommen, teilte das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Donnerstagabend mit.
Die Schweiz begrüsst insbesondere auch die Rolle Ägyptens; das Land habe massgeblich zum Abschluss des Abkommens beigetragen. Die innerpalästinensische Versöhnung sei eine "unabdingbare Voraussetzung für die Verwirklichung des rechtmässigen Strebens Palästinas nach Selbstbestimmung".
Die Schweiz hofft laut EDA, dass nun möglichst bald eine dauerhafte Waffenruhe vereinbart, die Blockade des Gazastreifens aufgehoben und ein Abkommen über die Freilassung des israelischen Soldaten Gilad Shalit unterzeichnet wird. Sie ruft alle Parteien auf, sich nun für eine globale Lösung des Konflikts auf dem Verhandlungsweg einzusetzen, basierend auf dem Völkerrecht und den verschiedenen UNO-Resolutionen.
Die Schweiz unterstützt die Zwei-Staaten-Lösung, die auf dem Modellvertrag beruht, der von Vertretern der israelischen und der palästinensischen Zivilgesellschaft im Rahmen der Genfer Initiative ausgearbeitete wurde. Die Schweiz hat 2010 ein Vorgehen zur Regelung des Zugangs zum Gazastreifen vorgeschlagen, das laut EDA den Sicherheitsinteressen Israels Rechnung trägt.