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Hochlagerung: Prinzip und Modalität
Wenn die Hand oder das operierte Glied nicht mehr normal mobilisiert wird, entsteht öfters eine Spannung in der Schulter. Daraus resultiert einerseits ein Verlust des Pumpe-Effektes, welcher normalerweise von der Aktivität der Muskel verursacht wird, und anderseits ein Risiko auf Gelenkversteifung. Demzufolge kann eine Wasseransammlung entstehen (Ödem). Diese Flüssigkeit sollte so gut wie möglich ausgeschieden werden, um ein zu Schmerzen führendes Anschwellen der Gewebe aber auch eine Fibrose (übermässige Narbe) zu verhindern. Der Patient sollte also seinen Arm bzw. seine Hand hochlagern, um eine effiziente Drainage zu sichern und die Konsequenzen einer zu starken Schwellung und/oder eines Mangels an Gelenkmobilisation zu vermeiden.
Die folgenden Skizzen zeigen besser als ein langer Vortrag, wie man ein übermässiges Anschwellen des operierten Gewebes verhindern kann.
Wie man den Vorderarm und die Hand hochlagert,
ohne anormale Zwänge der Schultermuskulatur.
Ein anderer wichtiger, aber oft vergessener Punkt ist die Mobilisation der Schulter. Letztere versteift sich, wenn man sich nicht bemüht, sie mindestens 3 Mal pro Tag durch kreisförmige Bewegungen, 10 Mal morgens, mittags und abends, zu mobilisieren.