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Gorka stand wegen seiner Kontakte zu rechtsextremen Gruppen in der Kritik. Vor gut einer Woche hatte sich Trump bereits von seinem Chefstrategen Steve Bannon getrennt. Ebenso wie Bannon gilt Gorka als Verfechter einer populistischen und nationalistischen Politik. Beide Publizisten kannten sich aus ihrer Zeit beim Nachrichtenportal Breitbart, das als Forum für sogenannte alternative Rechte fungiert.
Die Regierung dementierte Berichte, Gorka sei von sich aus gegangen: "Sebastian Gorka ist nicht zurückgetreten", hiess es in einer Erklärung.
Gorka trat häufig im Fernsehen auf und verteidigte wortreich die Politik Trumps. Er äusserte sich unter anderem zum Kampf gegen den Terrorismus, obwohl er laut Kritikern kaum Kompetenzen auf diesem Feld hatte. Der Brite mit ungarischen Eltern hatte erst vor einigen Jahren die US-Staatsbürgerschaft angenommen.
Zuvor hatten bereits mehrere Vertreter aus Trumps innerstem Zirkel ihre Posten verloren, darunter neben Bannon auch Mediensprecher Sean Spicer, Kommunikationsdirektor Anthony Scaramucci und der Stabschef im Weissen Haus, Reince Priebus.
(AWP)