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Die Schweizer U17-Nationalmannschaft blieb an der U17-Championship, der B-EM, ohne Punktverlust und siegte auch im Finale grossartig.
Nach teils sehr einseitigen Vorrundenspielen und vier klaren Siegen (vs. Lettland 39:20; vs. Finnland 42:15; vs. Litauen 32:19; vs. Georgien 31:18) wurde es in den K.o.-Runden knifflig und spannend. So wartete im Halbfinal mit der Ukraine ein erster Brocken. Die Schweiz mit Zora Litscher als Spielgestalterin geriet trotz Halbzeitführung (11:9) nach drei Vierteln in Rückstand, konnte das Ruder zum Ende aber nochmals herumreissen und feierte den knappen 22:21-Erfolg überschwänglich.
In Endspiel wartete mit Serbien der erwartete, hartnäckige Gegner. Die Partie war umkämpft, spannend und hochklassig. Bis zum 24:24 nach gut zwei Dritteln war jeder Ausgang möglich, dann zündeten Zora und Co. den Turbo und lieferten einen 7:0-Lauf. Die Entscheidung war damit geglückt, die Schweiz siegte schliesslich verdient mit 35:27.
Der Finalsieg ist für die Schweiz von grosser Bedeutung. So beinhaltet er die Qualifikation für gleich drei internationale Turniere in den kommenden beiden Jahren. Mit dem Turniersieg in Georgien sind die Schweizer Juniorinnen (Jahrgänge 2002 und jünger) an der U18-WM-Endrunde im nächsten Sommer in China teilnahmeberechtigt, für die U19-EM-Endrunde in zwei Jahren – und gleichzeitig auch noch für die U17-EM-Endrunde der nachfolgenden Generation (Jahrgänge 2004 und jünger) im Sommer 2021. Es sind dies allesamt Premieren: Bisher hat noch keine Schweizer Frauen-Nationalmannschaft an einem grossen Turnier teilgenommen.
Zora Litschers Beitrag dazu war erfreulich gross. Das Handball-Talent, das in der kommenden Saison für den LK Zug in der NLB auf Torejagd geht, darf auf einen starken Auftritt zurückblicken. Die Lernende der 17B war im zentralen Rückraum gesetzt und in der Crunch-Time unverzichtbar. So gehörte sie in jeder Begegnung zur Starting Seven; machte sie in den einseitigen Gruppenspielen noch Teamkolleginnen nach 20 oder 30 Minuten Spielzeit Platz, stand sie im Semifinal und Final von A bis Z auf der Platte und brachte mit ihrem Spielverständnis sich und ihre Teamkolleginnen in die gewünschten Abschlusspositionen.