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Jeder kann mit einer Knarre rumlaufen wie er will, Frauen dürfen aber gewisse Dinge nicht mehr selber entscheiden, oder werden dafür dann kriminell und bestraft
Es gelten nur wenige Ausnahmen. Das Gesetz sei das strengste Verbot im ganzen Land, schrieb die «Washington Post».
Vorbild ist eine hoch umstrittene Regelung aus dem Bundesstaat Texas. Diese sieht vor, dass die Regelung nicht strafrechtlich durchgesetzt wird, sondern zivilrechtlich. Das Gesetz ermöglicht es Privatpersonen, zum Beispiel gegen Kliniken vorzugehen, die Abtreibungen durchführen. Dieser rechtliche Kniff macht es auch besonders schwer, das Gesetz vor Gericht anzufechten. Eigentlich sind Abtreibungen nach einem Grundsatzurteil des Supreme Court von 1973 in den USA bis zur Lebensfähigkeit des Fötus erlaubt - heute etwa bis zur 24. Schwangerschaftswoche.
Mit dem zivilrechtlichen Umweg wird das Recht auf Abtreibung ausgehebelt. Das Gesetz in Oklahoma sieht Ausnahmen vor, wenn eine Abtreibung notwendig ist, um das Leben der Mutter zu retten, oder in Fällen von Vergewaltigung oder Inzest. Der Gouverneur hatte in den vergangenen Woche mehrere Gesetze unterzeichnet, die zur drastischen Verschärfung der Regelungen bei Abtreibungen in dem Bundesstaat geführt haben.
(dpa)
Am Samstag hat die russische Armee nach langem Kampf die «vollständige Einnahme» von Sjewjerodonezk vermeldet. Dennoch scheint Präsident Wladimir Putin mit der Lage in der Ukraine nicht vollständig zufrieden zu sein. Gemäss einem Bericht des britischen Verteidigungsministeriums hat der Kreml-Chef «höchstwahrscheinlich» Alexander Dwornikow entlassen. Dieser war zuvor der höchste russische Befehlshaber in der Ukraine gewesen.