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Urspünglich sollte die Urner Geschichte der letzten 8000 Jahre auf 1250 Seiten dargestellt werden. Das Parlament stand dem 2,9 Millionen Franken teuren Projekt aber kritisch gegenüber und wies den Kreditantrag an die Regierung zurück.
Start der Geschichte ab 1798 nach statt 6000 vor Christus
Der Regierungsrat stutzte darauf das Vorhaben. Nun soll nur noch die Geschichte seit 1798, also seit der Helvetischen Republik, dargestellt werden und auf 500 Seiten Platz finden. Die Kosten wurden damit auf 1,6 Millionen Franken reduziert.
Der Kanton will die geplante Publikation mit 400'000 Franken aus dem Budget und mit 700'000 Franken aus dem Lotteriefonds unterstützen. Die restlichen Mittel sollen über Sponsoring und den Bücherverkauf finanziert werden.
Website in Zusammenarbeit mit Staatsarchiv
Die Regierung hat in ihrer zweiten Version aber nicht nur gekürzt: Neu soll die Geschichte auch im Internet publiziert werden, wo sie mit Ton- und Bildmaterial aus dem Staatsarchiv verknüpft werden kann. Die Webplattform könne die Urner Geschichte einem breiten Publikum zugänglich machen, schreibt der Regierungsrat.
Das Werk soll von mehreren Autoren geschrieben werden und in Zusammenarbeit mit einer Universität geschrieben werden.