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Präsidium des Staatsrates - Christophe Darbellay folgt auf Roberto Schmidt
Der Walliser Staatsrat hat sein Präsidium für die Zeit vom 1. Mai 2020 bis zum 30. April 2021 bestimmt. Der derzeitige Vizepräsident, Christophe Darbellay, wird Präsident der Regierung. Er tritt die Nachfolge des scheidenden Präsidenten Roberto Schmidt an, dem der Staatsrat für sein Engagement dankt. Staatsrat Frédéric Favre wird Vizepräsident des Regierungskollegiums. Das Präsidentschaftsjahr von Christophe Darbellay begann zu einem Zeitpunkt, als die Krise im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie (COVID-19) noch nicht vorüber war. Er beabsichtigt, sich auf die Rückkehr zur Normalität vorzubereiten, insbesondere durch die Schaffung günstiger Bedingungen für eine wirtschaftliche Erholung.
Der Staatsrat des Kantons Wallis erneuert jedes Jahr am 1. Mai sein Präsidium. Für das letzte Jahr der Legislaturperiode wird der Vorsteher des Departements für Volkswirtschaft und Bildung Christophe Darbellay, der 2017 in die Regierung gewählt wurde, Präsident des Staatsrats. Die Vizepräsidentschaft wird dem Vorsteher des Departements für Sicherheit, Institutionen und Sport Frédéric Favre übertragen, der ebenfalls 2017 in den Staatsrat gewählt wurde.
Der neue Regierungspräsident will den Kanton vor allem auf den Ausweg aus der Krise im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie (COVID-19) vorbereiten. Ziel wird es sein, eine Rückkehr zum normalen Alltag zu organisieren und gleichzeitig die gefährdeten Personen weiterhin zu schützen. Im Einklang mit dem Regierungsprogramm, das darauf abzielt, das Potenzial des Wallis zu entwickeln, indem auf seine Stärken gesetzt wird, wird der wirtschaftlichen Erholung besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Die grossen Projekte müssen weitergeführt werden, mit der Entwicklung der Digitalisierung, dem Abschluss der Installationsarbeiten der Hochschule für Ingenieurwissenschaften der HES-SO Wallis-Wallis auf dem Gelände des Campus Energypolis in Sitten, dem weiteren Ausbau der Infrastruktur des Spital Wallis, der Professionalisierung der KESB, der 3. Rhonekorrektion, der Autobahn A9 im Oberwallis und den verschiedenen Bauten, die durch den Fonds zur Finanzierung der Investitionen und der Geschäftsführung von staatlichen Immobilien (FIGI) finanziert werden.
Der Staatsrat möchte seinem scheidenden Präsidenten Roberto Schmidt für seine Arbeit im vergangenen Jahr danken. Sein Jahr als Präsident war insbesondere geprägt von einer soliden finanziellen Situation, die es dem Kanton ermöglichte, zusätzliche Mittel für die Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie und ihrer wirtschaftlichen Folgen bereitzustellen. Ausserdem von der Verabschiedung eines ambitionierten Programmes für eine nachhaltige Entwicklung, das die Ausarbeitung eines Klimaplans und die Förderung der Elektromobilität umfasst, von der Verstärkung der Präsenz des Wallis in Bern durch die Ernennung eines Delegierten für nationale Angelegenheiten, der Verabschiedung der Revision des kantonalen Steuergesetzes durch den Grossen Rat, die es den Walliser KMUs ermöglichen soll, den besten Steuersatz der Schweiz zu erhalten, der Einweihung der neuen Handels- und Fachmittelschule in Siders, der Einweihung des Kulturzentrums Les Arsenaux, den eidgenössischen Wahlen und des Angebots des öffentlichen Verkehrs.Tweet