Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03167.jsonl.gz/1887

Die französisch-armenische Geigerin Chouchane Siranossian, 1984 in Lyon geboren, zählt zu den interessantesten Talenten ihrer Generation. In hohem Mass der Gegenwart aufgeschlossen wie auch in historisch informierter Aufführungspraxis bewandert, hat sie sich als „Universalmusikerin“ in Kreisen der Barockmusik bis hin zur Neuen Musik einen Namen gemacht. Sie studierte bei Tibor Varga, Pavel Vernikov, Zakhar Bron und Reinhard Goebel. Sie ist eine gefragte Solistin und Konzertmeisterin, spielte u.a. mit der Dresdener Staatskapelle, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Concerto Köln, dem Münchener Kammerorchester und dem Kammerorchester Basel. Seit der Saison 2012/13 ist sie Konzertmeisterin der Capella Augustina. Als Kammermusikerin konzertierte sie sowohl mit Musikern wie Bertrand Chamayou, Michel Beroff, Philippe Bianconi, Daniel Ottensamer, Thomas Demenga, als auch mit Persönlichkeiten der Historischen Aufführungspraxis wie Dorothee Oberlinger, Kristin Von der Goltz, Ruedi Lutz, Valer Barna-Sabadus oder Rüdiger Lotter. Ihr grosses Interesse an zeitgenössischer Musik zeigt sich in ihrer Zusammenarbeit mit zahlreichen Komponisten wie Bechara El Khoury, Daniel Schnyder, Marc-André Dalbavie oder Eric Tanguy. 2014 erschienen zwei CDs bei OehmsClassics sowie bei Sony DHM. Ihre Konzerte wurden von zahlreichen Radiosendern wie WDR, NDR, DRS2, BR, ORF, Radio Classique oder Radio Suisse Romande ins Programm aufgenommen. – Chouchane Siranossian spielt eine Barockvioline der Gebrüder Joseph und Antoine Gagliano (1795) und eine Violine von Giovanni Battista Guadagnini (1770).