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In Zusammenarbeit mit dem CLIC-Projekt hat das Institute of Finance and Technology der UCL am 7. Februar 2019 unter der Leitung von prof. Francesca Medda ein Symposium mit Industrievertretern aus ganz England veranstaltet, die zusammenkamen, um verschiedene Perspektiven und bewährte Praktiken zu präsentieren, wie finanzielle und nicht-finanzielle Ressourcen für das kulturelle Erbe und die Kreativwirtschaft gewonnen werden können.
Im Mittelpunkt des Symposiums standen innovative Finanzmodelle und -instrumente zur Erhaltung und Steigerung des Wertes materieller und immaterieller Kulturgüter, wobei ihr Potenzial zur Steigerung des sozialen Zusammenhalts und Wohlbefindens sowie ihre zentrale Rolle beim Aufbau kultureller Identität und des Gefühls der Zugehörigkeit zwischen verschiedenen Gemeinschaften genutzt wurden.
Professor Francesca Medda (Direktorin des Institute of Finance and Technology, UCL) eröffnete die Arbeiten zur Einführung des CLIC-Projekts, das sich der Entwicklung, Erprobung und Validierung innovativer zirkulärer Geschäfts-, Finanzierungs- und Governance-Modelle widmet, um das kulturelle Erbe und historische Stadtlandschaften an die Spitze der Umsetzung eines europäischen Modells der zirkulären Wirtschaft und einer zirkulären Stadtregion zu stellen, die sich auf die Regeneration von Kultur- und Naturkapital konzentriert.
Führende Branchenexperten gaben dem Publikum Einblicke und konkrete Beispiele für Finanzinnovationen im Kultur- und Kreativsektor.
Seva Phillips, Head of Arts & Culture Finance bei NESTA, präsentierte den Arts Impact Fund – den ersten Impact Investment Fund, der sich weltweit der Kunst widmet – und den Cultural Impact Development Fund, der zusammen über 10 Millionen Pfund zur Unterstützung von Kulturerbeorganisationen und der Kreativ- und Kulturindustrie in Großbritannien zur Verfügung stellte. Zu den geförderten Projekten gehören die Sanierung und adaptive Umnutzung eines alten viktorianischen Hofhauses im Zentrum von Wigan und eines ehemaligen Art-Deco-Kinos in Dalston.
Adala Leeson, Leiterin der Abteilung für sozioökonomische Analyse und Bewertung bei Historic England, gab Einblicke in die Bedeutung der Bewertung des Wertes sowohl materieller als auch immaterieller Kulturgüter, um fundiertere Entscheidungen auf politischer Ebene zu treffen, indem sie methodische und praktische Beispiele und verfügbare, von Historic England entwickelte Ressourcen lieferte.
Henrietta Billings, Direktorin von SAVE Britain’s Heritage, stellte 4 erfolgreiche Kampagnen unter der Leitung von SAVE vor, um gefährdete Kulturgüter aus London, Liverpool und Grimsby zu erhalten und wieder zum Leben zu erwecken.
Graham Bell, Direktor des North of England Civic Trust (NECT) und Vorstandsmitglied Europa Nostra, hielt einen brillanten Vortrag über „Cultural Heritage: a Cabinet of Curiosities in the economy?“, während Matthew Mckeague, der Chief Executive des Architectural Heritage Fund, die Merkmale des Fonds und die Bedeutung der Bereitstellung von Patientenkapital und Kapazitätsaufbau für Denkmalschutzorganisationen erläuterte.
Nach den Gesprächen folgten lebhafte F&A-Sitzungen mit Studenten und Mitarbeitern des UCL, Praktikern und den Mitgliedern des CLIC-Konsortiums.