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Erdställe Vorau
Zuerst einmal Wikipedia: «Als Erdstall wird … ein im Mittelalter von Menschenhand geschaffenes, unterirdisches, nicht ausgebautes Gangsystem bezeichnet. Der Begriff Erdstall bedeutet Stätte unter der Erde … Engstellen … werden als Schlupf bezeichnet.»
Das Wofür erschöpft sich in zwei Thesen: «Die Kultstätten-These geht davon aus, dass es sich bei Erdställen um symbolische Leergräber handelt … Der Zufluchtsstätten-These zufolge wurden Erdställe als Verstecke angelegt … Andererseits ist der Aufenthalt in Erdställen unbequem. In den Kammern kann ein Erwachsener meist nicht aufrecht stehen. Eingeschränkte Bewegungsfreiheit, Kälte und Feuchtigkeit stellen eine erhebliche Belastung dar … Kranke, alte und zu dicke Menschen oder Schwangere können die engen Schlupfe nicht passieren …» Soweit Wikipedia, nach den Untersuchungen eruiert.
Wir haben in Vorau vier Erdställe unter der Führung des Sub Terra Vereins begangen und zum Vergleich einen Bergwerksstollen besucht. Gemäss der Führung wurden die Erdställe in den seltensten Fällen für den Schutz vor Krieg und Räubern benutzt, zumal eine Belüftung und Räume fehlen.
Mit welcher Absicht wurden dann die grossen Mengen an Steinmaterial abgebaut? Dafür musste es einen ausreichenden Grund geben. Gänge in Gestein zu hauen, erforderte viel Arbeitskraft, die eigentlich für Ackerbau und Viehzucht benötigt wurde. In 700 M. ü. M. waren die landwirtschaftlichen Erträge nicht hoch und verlangten viel Fleiss. Folglich gab es keinen Überschuss an Personal. Die Kräftigsten mussten die Gänge graben und fehlten für den Broterwerb. Der Abbau des Gesteins musste einen ökonomischen Vorteil bringen. Diesen Vorteil wollte ich finden.
Empfindungen
Ich versetzte mich innerlich in einen Steinhauer der am Fels arbeitet. Im echten Bergwerksstollen war schwere Arbeit zu erspüren, in den Erdställen war es eher leichte Arbeit. Leicht nicht bodentechnisch gemeint, sondern als beschwingtes Arbeiten voller Erwartung und mit Freude.
Heilmaterial
Nach meiner Untersuchung geht es bei vielen Erdställen um die Themen Gesundheit und Karma. Beide Aspekte kann man in den Gängen, im Gestein rutentechnisch entdecken.
Informiertes Material für Verdauungstrakt und Harnsystem
Dieser Erdstall liegt vier Meter unter Grünland an einem leicht geneigten Hang. Die nächsten Höfe sind 200 Meter entfernt. Die Empfindung leichte Arbeit zeigte sich wieder. Nach meiner Mutung gab es hier Material, das den Verdauungstrakt heilt. Die Schwingungen des ganzen menschlichen Verdauungstraktes sind da, mit Wellenlängen der Bauchspeicheldrüse, Galle, Milz, Leber, Nieren, Durchblutung, vom Darm allgemein und vom Dick- und Dünndarm.
Die verschiedenen Qualitäten wirken für alle Beschwerden der Verdauung. Das Material ist ganzheitlich zusammengesetzt. Ganzheitlich, weil alle Teile, in diesem Fall vom Verdauungssystem, im abgebauten Material als Schwingung enthalten sind.
Die Mutung der Tunnelsohle verwies auf Heilmaterial für das Harnsystem. Leider sind die Tabellen mit den Einstellwerten EW dafür nicht ergiebig, also versuche ich mentale Tests und lasse die Tunnelsohle auf mich wirken. Da tat sich was an der entsprechenden Stelle in meinem Körper.
Abmessungen der Erdställe
Zunächst würde man annehmen, das Heilmaterial lag unrein und mit diffusen Rändern vor. Vermutlich
sind die Erdställe jedoch nur so breit wie das gesuchte Material. Das lässt sich mit einem EW für Übergänge von einem Material zum anderen feststellen: 33,22. In diesem Fall geht es um den Übergang vom Heilgestein zum Normalgestein. Ich konnte einige Flächen muten, wo das Heilmaterial vollständig entfernt wurde. An diesen Stellen sind die Wellenlängen vom Darm und der Durchblutung nicht mehr zu finden. Folglich wurden die hochwertigen Flöze bis an den Rand abgebaut. Das heisst, das gesuchte Material war nur als schmales Band in der Erde zu finden.
Im Kopfbereich des Erdstalls ist Mehraushub gerechtfertigt; die Mineure konnten aufrecht stehen, arbeiten und transportieren. Zusätzlich ist eine statische Wölbung gegen Einsturz entstanden.
Informiertes Material für Atemorgane
Zum zweiten Erdstall gibt es zwei Zugänge über Kanalschächte, die zur Sicherheit und zum Schutz vor Vandalismus mit Schlössern gesichert sind. Der Verein Sub Terra Vorau hütet die Schlüssel. Die Zugänge liegen neben einem Hof. In der Nähe befinden sich weitere Erdställe. Sie sind an der Oberfläche durch Bodeneinbrüche erkennbar. Hier zeigte sich, dass ein Flöz mit Heilmaterial quer zum Erdstall verlaufen kann. Dieser Erdstall ist bloss teilweise begehbar. Von oben wird der Gang mit grossen Felsplatten abgedeckt, links füllen eine stehende Platte und Bruchsteine die Seitenwand auf.
An der rechten Seite kommen die Wellenlängen unserer Atemorgane vor: Bronchien, Kehlkopf, Nebenhöhlen, Luftröhre und Zwerchfell.
Ich betreibe Radionik mit Raten. Für die Untersuchung habe ich die Ratenzahlen zur Heilung der Atemorgane als Wellenlängen missbraucht. Das kontrollierte einmal die angewendeten EW und half auch fehlende EW zu finden. Die Radionikbücher sind nach medizinischen Aspekten gegliedert, so erfährt man schnell, was zu den Atemorganen zählt. Mit dieser Hilfe habe ich versucht, die linke Tunnelwand, trotz vorgesetzter Steinplatte, zu analysieren. Ich habe mich mental auf das Material hinter der Platte fokussiert. Ganz oben, von der Platte nicht verdeckt, zeigt sich die Lunge, darunter ihre Durchblutung, gefolgt von den Bronchien, dem Rachen und den Rachenmandeln.
Es reizte mich, die Eigenschaften der Atemorgane als Paket in radionische Raten zu wandeln und bei mir gegen Corona anzuwenden. Ob mit einem radionischen Gerät oder handgeschrieben auf Papier ist egal. Später habe ich einfach das Foto mit der Grafik genommen, meinen Namen draufgeschrieben und an einen idealen Platz gelegt, das wirkte besser.
Schicksal und Karma
Johann Schweighofer leitet den Verein Sub Terra Vorau. Bei den Führungen durch die unterirdischen Gänge lernt er viele Menschen kennen. Er hat uns von anderen Besuchern berichtet, die den Schlupfstrecken, durch die man kriechen muss, eine Reinigungswirkung zuschreiben. Diese Nachricht hat mich sensibilisiert. Ich entdeckte einen Abschnitt, der sich langsam verjüngt und mich hinten durch ein Loch zwang.
Ich erahnte das Thema Karma und Transformation: das Leben ändern. Stutzig wurde ich an der kleinen sanft gerundeten Bodenschale, die genau unterhalb vom Bereich Lasten ablegen positioniert ist. Eine solche Schale habe ich anderswo nicht gefunden.
Die im Foto markierten Bereiche habe ich nachträglich mit vielen EW erarbeitet. Es überrascht die logische Reihenfolge von vorne nach hinten: Karma/Schicksal wahrnehmen, Lasten ablegen, eine neue Existenz suchen, das Karma korrigieren und im Schlupf das Leben ändern. Hinter dem Schlupf folgt die Harmonie.
Auf dieser Schlupfstrecke kann man in Ruhe und Geduld die einzelnen Bereiche auf sich wirken lassen, sein bisheriges Leben bedenken und abschnittweise, nach einem spürbaren Zugriff, eine Stelle weiterrutschen. Nach Wochen kann man es wiederholen. Es empfiehlt sich, im neuen Leben die kleinen Schritte anzugehen, nicht grosse Wandlungen herbeizuzwingen.
Mit solchen Qualitäten kommt man als Erdenbürger eigentlich nie in Berührung und wenn, nimmt man sie nicht wahr. Trotzdem gibt es sie, nicht nur in Erdställen. Wir kennen einige solche Plätze. In Norddeutschland hatte ich Kollegen in eine ähnliche Karma Sequenz eingeführt. Ihre Ruten- Wahrnehmung war da, kein Zweifel, nur beim Versuch sich auf das Angebot einzulassen wurde ihnen bange und sie wussten nicht, wie mit der einmaligen Gelegenheit umzugehen. Ängste überwogen, unser Lebensablauf sei unveränderbar und was passiert, wenn …
Was ist an dieser Schlupfstrecke anders als bei den anderen untersuchten Gängen? Das informierte Material wurde nicht vollständig abgetragen. Rund 15 cm blieb an den Wänden stehen. Nach meiner mentalen Hinterfragung wurde der Abschnitt besucht. Er gehörte der Zunft der Mineure. Sie konnten ihn selbst und mit den eigenen Vertrauten besuchen und anwenden. Für Fremde war die Schlupfstrecke nicht offen.
Erdställe wurden an der Oberfläche entdeckt
Eingestiegen sind wir in den Erdstall, südlich vom Kloster Vorau in Puchegg, über einen Schacht bei einer neuen Wasserleitung. Deren Bau brachte den Erdstall ans Licht. Der Tunnel endet zwanzig Meter aufwärts am Parkplatz vor einem Haus. Hangabwärts ist er zugemauert, teilweise zugeschwemmt.
Bevor die Erdställe ausgebaut werden konnten, mussten die Flöze mit dem Heilmaterial erstmal gefunden werden. Bei den besichtigten Erdställen gab es keine Suchstollen, wie man sie von den Erzstollen her kennt. Die Eingänge führten immer direkt zum Erdstall und bei der Begehung stellte sich bald das Gefühl einer leichten Arbeit ein. Es spricht vieles dafür, dass die Flöze von der Erdoberfläche aus entdeckt wurden.
Ich versuchte mich in die Zeit der Erdställe und die damaligen Rutengänger zu versetzen. Sie arbeiteten vielleicht mit Vorstellungen wie da ist es, von Sternen geschenkt oder Geschenk der Götter. Das ergab Wellenlängen, die für den Nachweis eines Erdstalls an der Oberfläche ausreichen und mir bestätigen, dass sich der Ausbau nur an dieser einen Stelle lohnte. Die anderen Adern blieben unberührt, da sie kein hochwertiges Material enthalten.
Wie sind die Flöze entstanden?
Bei einer Ader weiss man noch nicht, ob und wie wertvoll das Material ist, ein Flöz enthält das gesuchte Material.
Der dritte besuchte Erdstall liegt auf freiem Feld, seine Umgebung lässt sich gut analysieren. Auf dem Gelände fand ich acht verschieden ausgestattete Adern mit dem EW da ist es 3.336. Teilweise sind sie nicht voll ausgestattet und teilweise beinhalten sie potentiell hochwertiges Material.
Die überraschend geradlinigen Adern legen den Verdacht nahe: das hochwertige Material ist nicht natürlich gewachsen, anders als bei Erzen während einer geologischen Gebirgsbildung. Das spricht für eine künstliche Entstehung. Wenn die Adern mit Absicht erschaffen wurden, konnte diese Art von Entstehungsprozess das gewünschte Ergebnis offensichtlich nicht vollständig erzielen. Das kann sich bei einem von der Erde aus erbetenen externen Zugriff ergeben haben. Für mich ist es, auch in Gedanken an die damaligen Gottheiten, wohl so gewesen: Die Flöze entstanden durch magisches Erbitten, das bestimmt und bewusst ins All gerichtet wurde: die Flöze wurden herabgebeten.
Mit 15 verschiedenen EW habe ich den Ablauf eines externen Heilstromes, vom Herbeirufen bis zur Imprägnierung im Fels, in verschiedene Stufen aufgeteilt, gescannt und mit ähnlichen Anliegen wie beim Beten verglichen. Bei Gebeten mit vergleichbarem Ansinnen fand ich fast identische Wellenlängen.
Die Mutung zeigte ein bestimmtes magisches Wirken an. Diese Art von Magie begleitet eine intensive Wunschvorstellung, sie ist aber keine direkte magische Handlung. Die Ader 8 wurde nicht mit dieser Magie bearbeitet. Dort stellte ich eine andere Art von Kontakt fest. Es wurden Heilströme herabgebeten, die sich im Boden manifestieren sollten. Bei den Adern 2, 4, 6 und 8 ist das deutlich spürbar.
Wenn die Erzeuger wussten, dass nicht alles optimal gelingt und verschiedene Qualitäten gewünscht waren, machen die acht Adern auf kleiner Fläche verteilt ökonomisch und logistisch Sinn.
Wenn dem so war, wurde durchaus erfolgreich informiert. Ich weiss, es ist kein gängiges Modell, wichtige Informationen für ein gesundes Leben von irgendwoher herunterzuladen und sie in schmalen Felsstreifen zu speichern. Nachweisen kann ich das kaum, im Augenblick ist es meine bestmögliche Erklärung. Man kann das Puzzle bestimmt auch anders auslegen.
Erdstall zum Singen in drei Themen:
Rot = etwas von der Schöpfung erspüren
Weiss = sich darauf vorbereiten
Gelb = ergänzende kosmische Kräfte
Johann Schweighofer steht im Bereich *etwas von der Schöpfung erspüren*.
Einstellwerte EW für den Bereich *etwas von der Schöpfung erspüren*:
Körper wird frei + 2.222
total verändern + 7.237
ganz neu werden + 2.333
altes Denken löschen + 2.444
Seele befreien + 2.555
Foto und Grafik: Horst Grünfelder
Singen
Johann Schweighofer lauscht seinen Gästen einiges ab und testet es an fühligen Besuchern. Im Gang des letzten Erdstalls wurden wir gebeten, zu singen. Singend suchte ich nach dem Besonderen und fand drei Themen: etwas von der Schöpfung erspüren, sich darauf vorbereiten und ergänzende kosmische Kräfte.
Für den Bereich etwas von der Schöpfung erspüren fand ich fünf Wellenlängen: der Körper wird frei, total verändern, ganz neu werden, alte Denkschemen löschen und Seele befreien. Dieses Potential braucht Hilfen aus höheren morphogenetischen Dimensionen. Es sind drei Wellenlängen: Änderungen vorschlagen, sie übermitteln, Änderungen ausführen. Intensiv ist nur das Ausführen, der übrige morphogenetische Raum zeigt sich schwächer. Diese drei Wellenlängen bestehen im Bereich etwas von der Schöpfung erspüren.
Und das alles unter der Erde, ohne zeremonielle Räumlichkeiten! Wie kann das sein? Dieses Angebot ist so ungewöhnlich und unfassbar, dass man meinen Worten beziehungsweise den Strahlen nicht glauben mag. Auch ich hätte gerne etwas Einfacheres/Glaubhafteres gefunden. Kann ich meinen Ergebnissen überhaupt trauen? Ich fühle mich gezwungen, das zu testen: Das Foto aus dem Kapitel Schicksal und Karma ist vom Thema her übersichtlicher. Ausgedruckt und mit meinem Namen soll es auf mich wirken.
Es war schon spät, als ich einige Formalien durchteste mit dem Ergebnis, ich kann es wagen. Die Türe war also offen und ich wollte sie nicht mehr schliessen, auch wenn ich längst ins Bett musste. Als ich lag, merkte ich, wie etwas im Körper, vor allem im Kopf arbeitete. Ich vertraute meinem Schutz und schlief ein. Mitten in der Nacht wachte ich mit der Frage auf, welche Schicksalslasten ich denn nun ablegen wolle? Darüber hatte ich mir überhaupt keine Gedanken gemacht und war froh, bald zwei spezielle Verhaltensmuster nennen zu können. Wenn die weg wären, wäre es für mich und andere besser. Am Morgen untersuchte ich das Foto. Vermutlich war ich alle Zonen bis zum Schlupf durchgewandert. Die kleine Schicksalslast, die ich nannte, ein bestimmtes Benehmen von mir, würde ich sofort wiedererkennen. Alleine wie ich das aufmerksam beobachtete, steuerte mich bereits positiv. Den ersten Test hatte ich also geschafft und ich wusste, die Kräfte wirken weiter. Mein Versuch war eher radionischer Art. Echtes Material aus dem Stollen, am Körper getragen, wird direkter wirken.
Abbau ohne Bruchstellen
Die vielen Tunnelwände wurden weichgeformt ausgebaut. Es fehlen die üblichen Bruchkanten eines echten Bergwerksstollens. Die Forscher Heinrich und Ingrid Kusch schreiben im Buch Tore zur Unterwelt, Verlag V. F. Sammler, über diese Erdställe: «In Granit, Gneis oder Quarz schafft ein Hauer 2 bis 4 cm am Tag» und ergänzen zutreffend, «Bei längeren Tunnels wäre der Auftraggeber längst verstorben, bevor einige hundert Meter Erdstollen fertig sind. Gleichzeitig wären tausende Meissel notwendig, denn sie sind schnell stumpf. Schmiede müssten das Eisen laufend aufarbeiten.» Die Wände der Erdställe sehen anders aus. Hier ist die typische Riffelung zu sehen. Kusch schreibt dazu: «Es wurde von oben nach unten kontinuierlich abgebaut, selbst im Schiefer entstanden keine Bruchlöcher. Schlagmarken vom Meissel fehlen. Es sieht danach aus, dass so ein Gang in einem einzigen Arbeitsgang gefertigt wurde. Es wurde kein Abraum gefunden, weder innen noch oben und sein Volumen wäre dreimal so viel, also nicht zu übersehen.» Während wir vier Erdställe besichtigten, waren die Kuschs in Hunderten.
Auch Jiri Polivka, Geologe mit Minenerfahrung, meinte zu meinen Fotos spontan: «Nur von Hand geht das nicht.»
Die Wellenlängen veränderter Bereich, weicher Zustand, leichter Abbau, Essigreiniger, Zitronensäure, Säfte von Pflanzen, Tonlagen singen, Wand abschälen sind in den meisten Tunnelstrecken, meist in hoher Intensität zu finden. Manche davon findet man nur in den Rillen und Vertiefungen, dort wo das Material sichtbar gelöst wurde.
Steine auflösen
Gesang und Pflanzensäfte wurden bereits bei vielen antiken Leistungen vermutet und ich war nie überzeugt davon. Voilà, jetzt muss ich damit leben.
Wurden Steine aufgeweicht? War es eine Kunst der Frühzeit, Steine zu formen? Wir kennen antikes Mauerwerk aus riesigen Steinblöcken, die erstaunlich passgenau gefügt sind. Die Erdstall-Mineure würden davon erfahren haben. Die folgenden Beispiele bestätigen auf Basis der Wellenlängen eine allgemein angewandte Technik, Steine aufzulösen.
Im griechischen Phaistos habe ich die Fugen einer fast monolithischen Wand analysiert. Demnach wurden die Steine im Fugenbereich mit denselben Techniken bearbeitet, wie in den Erdställen von Vorau das Heilmaterial abgebaut wurde. Während der Bauphase war der Zustand der Steine verändert, weich, mit Säften bearbeitet und magisch besungen. Sogar die Strahlen unseres neuzeitlichen Bio Essigreinigers und einer Heitmann Zitronensäure sind im Fugenbereich intensiv vorhanden.
Im Steinbruch von Assuan in Ägypten wurde ein riesiger Granitblock vom Nachbargestein getrennt. Die entstandene Lücke ist stellenweise zu schmal für übliches Handwerken. Oben auf dem Koloss erkennt man Bereiche mit Näpfchen, eine Art von Vertiefungen im Gestein. In den Näpfchen und an den Seitenwänden sind die gleichen Strahlen von Weichmachern wie in den Erdställen von Vorau und in Phaistos zu finden.
Handel
Das Heilmaterial erreichte vermutlich medizinische Qualitäten. Heute wird mit ähnlicher Ware auf anderem Niveau gehandelt. Im Reformhaus kann Heilerde gekauft werden. Halbedelsteine mit Heilindikationen gibt es vielerorts. An Kirchenwänden gibt es Kratzsteine, wo Material mit heilsamen Frequenzen aus dem Mauerwerk gekratzt wird.
Das Material der Erdställe musste bloss zu fachkundigen Heilern transportiert werden. Wenn es dem Heiler und seinen Patienten Erfolg brachte, war der Absatz gesichert. Die vielen Erdställe, alleine in der Region Vorau, lassen nur einen Rückschluss zu: das Material war gefragt. Dafür stellte die Gegend gerne Arbeiter vom bäuerlichen Broterwerb frei, um mit Handel reich zu werden. Pferde mussten das Heilmaterial in die Welt tragen, auf dem Heimweg brachten sie den Lohn oder Tauschware zurück.
Wir wissen vom Bernsteinhandel von der Ostsee bis nach Ägypten, von Keramik aus Griechenland in Britannien oder vom Salzhandel quer durch Europa. Die gleichen Transportwege waren auch für Heilsteine aus den Erdställen offen.
Mutungstechnik
Die untersuchten Phänomene lassen sich mit der Lecherantenne leichter fixieren und präzisieren als mit Rute oder Pendel. Rute und Pendel können das Gleiche, doch es erfordert höhere mentale Kraft und andauernde Konzentration.
Ich verwende Tabellen mit Einstellwerten EW von Argo und Mauthe. Sie sind allgemein anerkannt und haben sich über Jahrzehnte bewährt. Bei Qualitäten, zu denen ich keine EW fand, habe ich eigene EW gescannt.
EW mit vielen Kommastellen lassen sich auf der Antenne nicht präzise einstellen. Durch die vielen Kommastellen erhalte ich jedoch die bessere Resonanz zur Strahlenquelle, beim Muten sind die präzisen EW mental dabei.
Die Mutungen zu den Grafiken habe ich zu Hause auf den Fotos mit EW auf der Lecherantenne durchgeführt.
Basics zur H3-Antenne stehen im Handbuch der Radiästhesie von Hartmut Lüdeling, Drachenverlag, ISBN 3-927369-28-4
RR Praxis-Tipp
Der Bericht kann als Unterlage zum Muten verwendet werden. Stimmen die Ergebnisse der Analysen zu den Erdställen in Vorau? Eigene Wahrnehmungen können an die Redaktion gesendet werden.
Verein Sub Terra Vorau
Autor
Dipl. Ing. Horst Grünfelder
D-69226 Nussloch
<email-pii>
Mitglied in den Organisationen:
* Radiästhesieverein Deutschland RVD e. V.
* Forschungskreis für Geobiologie Dr. Hartmann e. V.
* Deutsche Gesellschaft für Geobiologie e. V.
Steinbearbeitung
Über Jahrtausende ist in Ägypten und Peru die gleiche Technik des Steinbearbeitens zur Anwendung gekommen. Offenbar war die Technik in Europa bekannt.
Zum Bau der Pyramiden wurden hauptsächlich Kalksteinblöcke verwendet. Die Steine sind in einzelnen Schichten angeordnet; jede Schicht ist eben und horizontal. Innerhalb jeder Schicht wurden quaderförmige Steine von gleicher Höhe verwendet. Bei genauerem Hinsehen stellt man jedoch fest, dass die vertikalen Flächen der Steinblöcke nicht vertikal sind. Die Blöcke sind nicht genau rechtwinklig, ihre Seitenflächen nicht einmal genau eben. Trotzdem sind die Fugen zwischen den Steinen ausserordentlich klein, und zwar sowohl zwischen den verschiedenen Schichten wie auch zwischen benachbarten Steinen einer Schicht. Die Fugen sind so klein, dass man nicht ein Blatt Papier in eine Fuge stecken könnte.
An bestimmten Stellen wurden Granitblöcke mit Gewichten bis zu 100 Tonnen verwendet. Auch diese Blöcke sind nicht rechtwinklig. Die in der Galerie eingesetzten Blöcke sind nach dem ansteigenden Boden ausgerichtet, ihre Kanten liegen somit nicht vertikal, sie stehen aber auch nicht genau senkrecht auf der Grundlinie. Diese Abweichung vom rechten Winkel kann man schon von Auge erkennen. Die Oberfläche der Steine ist derart eben, dass man mit einer Messlatte keine Unebenheiten feststellen kann.
Mauern ohne Mauerfugen
Wenn wir den Angaben von Herodot und anderen Geschichtsschreibern glauben können, wurde die Cheops-Pyramide in 20 Jahren erbaut. In diesen 20 Jahren wurden schätzungsweise 2,5 Millionen Steinquader transportiert und aufgeschichtet. Wenden wir diese Zahlen auf das Bearbeiten der Oberfläche der Steine an, dann heisst dies, dass alle 2 Minuten ein Stein fugenlos an die bereits verlegten Steine angepasst werden muss. Die Steinoberflächen müssen mit einer Zehntelmillimeter-Genauigkeit angepasst werden. Dieser quantitative Vergleich zeigt mit aller Klarheit, dass die Technik der Steinbearbeitung im alten Ägypten nicht auf dem Behauen mit Hammer und Meissel beruhte.
Bei der Mykerinos-Pyramide, der kleinsten der drei, der unfertigen, zeigen die unteren Steinlagen noch die Form, die sie nach dem Verlegen der Steine und vor dem Glätten der Oberfläche hatten. Diese Form ist auffallend kissenförmig. Die Mauern der alten Inka-Festungen in Peru zeigen die gleiche charakteristische Kissenform. Dies setzt eine Methode voraus, mit welcher die Steinoberfläche vorübergehend plastisch gemacht werden kann. Dieses Verfahren könnte erstens erklären, warum die Arbeit auf dem Bauplatz sehr schnell und rationell vonstatten ging. Zweitens, weshalb die Reliefs in Entwurf und Ausführung so gleichmässig perfekt aussehen, ohne jede Spur eines falsch geführten Meissels. Und drittens wäre dadurch die Möglichkeit gegeben, in den Krypten des Tempels von Dendera, in welche praktisch kein Tageslicht eindringt, perfekt ausgeführte Reliefs anzubringen.
Astronomie
Um das Jahr 1610 wurde das Fernrohr erfunden. Damit entdeckte Galileo Galilei (1564-1642) die vier Monde des Jupiters, welche für ihn ein Modell eines Sonnensystems darstellten. Seine Entdeckungen formulierte er in einem heliozentrischen Weltbild, in welchem die Sonne von den Planeten umkreist wird. Dies aber führte zu Zusammenstössen mit der Inquisition. Die Behauptung, dass die Sonne und nicht die Erde Mittelpunkt der Welt sei, sei falsch, absurd, ketzerisch und stehe im Widerspruch zur Heiligen Schrift. Man nahm ihn in Haft. Er wurde gezwungen, seine ketzerische Meinung öffentlich zu widerrufen und für alle Zukunft zu geloben, dass er die Lehre der Kirche anerkennen werde. Hier soll Galilei seine berühmten Worte gesprochen haben: «Und sie bewegt sich doch».
Der Grieche Aristarchos, geboren 310 v. Chr., war der Verfasser einer Schrift über die Grössen und Entfernungen der Sonne und des Mondes. Dabei geht er ganz selbstverständlich von einem Planetensystem aus, in welchem die Sonne im Mittelpunkt steht.
In Alexandria standen den Griechen Einrichtungen zur Beobachtung und Vermessung der Sterne zur Verfügung. Man darf wohl annehmen, dass die dortigen Instrumente Beobachtungen erlaubten, welche diejenigen von Galilei und Kepler (1571–1630) anderthalb Jahrtausende später an Genauigkeit übertrafen. Denn Eratosthenes hat den Erddurchmesser mit 7850 Meilen bestimmt. Dies entspricht einer Genauigkeit von einem halben Prozent. Und etwa um 125 v. Chr. hat Hipparchos die Distanz Erde-Mond mit 30,25 Erddurchmesser bestimmt. Vergleichsweise entspricht die heute bekannte mittlere Entfernung 30,16 Erddurchmesser.
Gehen wir in der Zeit um etwa zwei Jahrtausende zurück. Über diese Epoche wissen wir einiges aus Keilschrifttexten, die aus der Bibliothek von Assurbanipal stammen. Damals und noch früher verfügten die Priester, welche die Wissenschaften pflegten, über staunenswerte Kenntnisse.
Die Mond- und Sonnenbewegungen bestimmten sie mit Genauigkeiten, die mit den Messungen der leistungsfähigen Instrumente des 19. Jahrhunderts durchaus zu vergleichen waren. Sie sollen schon die Sonnenfinsternis vom 8. März 2283 v. Chr. richtig vorausberechnet haben.
Wirkung der Planeten
Wenn wir Altertum und Neuzeit miteinander vergleichen, so fällt eine gewisse Wiederholung der Ereignisse auf: das heliozentrische Weltbild, von Galilei unter Lebensgefahr vertreten, war für die Griechen 2000 Jahre früher eine Selbstverständlichkeit. Elliptische Planetenbahnen, mit der Sonne im Brennpunkt, wurden von Kepler eingeführt, etwa 500 Jahre nachdem islamische Astronomen dies vorschlugen. Die vier Monde des Jupiters und die Phasen der Venus, von Galilei mit seinem Fernrohr entdeckt, mögen schon den Sumerern einige tausend Jahre zuvor bekannt gewesen sein.
Trotz dieser Wiederholungen unterscheidet sich die Neuzeit ganz wesentlich vom Altertum: die Sumerer betrachteten nicht nur die Bewegung der Himmelskörper. Nach ihren Beobachtungen üben die Planeten auch eine psychische Wirkung auf den Menschen aus. Diese psychische Wirkung ist genauso Gegenstand ihrer Beobachtungen wie die Bewegungen der Planeten. Bewegung und Wirkung, Körper und Seele, werden gesamtheitlich betrachtet. Die Wirkung hängt von der Bewegung, vom Ort ab, hinter der Wirkung steht eine Kraft, eine Macht. Diese Macht wird personifiziert, die Planeten wurden Göttern gleichgesetzt, welche die Menschen beeinflussen.
Als in Europa die Wissenschaften aus dem mittelalterlichen Schlaf erwachten, stürzte man sich, ohne durch bestehende Vorurteile gehemmt zu sein, auf das physisch Erfassbare. Kennzeichnend ist der Ausspruch von Galilei: Messen, was messbar ist; was nicht messbar ist, messbar machen. Man begann Beobachtungsgeräte zu bauen und immer weiter zu verbessern und zu verfeinern.
Die Veränderung gegenüber dem Altertum können wir als eine Verschiebung von der Intuition zur Logik verstehen.
In der Astronomie hat das Altertum der Neuzeit eine Reihe von Entdeckungen vorweggenommen. Man hat um die Erscheinungen gewusst, wahrscheinlich ohne ihre Ursachen und Zusammenhänge erkannt zu haben. Das gleiche kann auch für die Technik gelten. Es könnten Einrichtungen gebaut und Verfahren angewendet worden sein, die vielleicht nur aus Intuition und aus Erfahrung entstanden sind, ohne dass sie bewusst aus bekannten Elementen in einer logischen Reihe entwickelt worden sind. Eine derartige Technik müssen wir dem Altertum zugestehen.
Auszüge aus dem Buch Technologien von gestern: Chancen für morgen von Hermann Wild, Jupiter Verlag 1996.
Mit freundlicher Genehmigung vom Verlag.
Dr. Hermann Wild (1930–2020), aufgewachsen in der Ostschweiz, studierte Physik an der ETH Zürich.
Er arbeitete an der Universität und in verschiedenen Unternehmen der Maschinenindustrie. Seine Kerngebiete waren Fragen der Qualitätssicherung, die technisch-wissenschaftliche Beratung und Grenzfragen der Physik.
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