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Präambel:
Ein Leitbild ist ein inneres Bild von Ziel und Weg.
Jeder Berggänger weiss, dass er den erstrebten Gipfel umso sicherer erreicht, je genauer und konkreter er sich ein Bild gemacht hat vom Ziel und vom Weg dahin. Den Namen des Berges zu kennen, seine Höhe und allenfalls seine geographische Position, ist zwar nicht unwichtig, und da und dort kann auch ein Geländer oder ein Seil hilfreich sein, aber all das vermag das "Ziel vor dem inneren Auge" nicht entbehrlich zu machen. Christian Morgenstern hat es so gesagt: "Wer vom Ziel nicht weiss, kann den Weg nicht haben."
"Leitbild" ist nicht gleichzusetzen mit Leitgedanke, Leitlinie oder Leitplanke. "Leitbild" ist nicht leitend im Sinne von "eingrenzend" oder "führend" sondern im Sinne von "verstehend", insofern wir immer nur das selber "Gebildete" wirklich ganz verstehen. Was wir innerlich gebildet haben, das haben wir "begriffen" und das kann uns leiten.
Das namengebende Leitbild ist ARTABAN, der vierte Weise und seine ebensgeschichte, wie sie Henry van Dyke aufgeschrieben hat.