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Gesetzliche Grundlagen
Die Abwasserentsorgung im ländlichen Raum wird primär durch das Bundesgesetz über den Schutz der Gewässer (GSchG) und die dazugehörende Gewässerschutzverordnung (GSchV) geregelt. Das Gewässerschutzgesetz bezweckt den Schutz der Gewässer vor nachteiligen Einwirkungen, das heisst vor jeglichen Verunreinigungen und Eingriffen, welche die Gestalt oder die Funktionen eines Gewässers beeinträchtigen können. Das GSchG regelt sowohl den Schutz der oberirdischen Gewässer (Bäche, Flüsse und Seen mit Sohle, umgebenden Lebensraum wie Böschung inklusive der tierischen und pflanzlichen Besiedlung) als auch unterirdische Gewässer (Grundwasser, Grundwasserleiter, Grundwasserstauer und Deckschicht, Quellen usw.).
Zu Abwasserfragen im ländlichen Raum gibt es zudem verschiedene Schnittstellen zu anderen Gesetzen, Richtlinien oder Wegleitungen, beispielsweise aus dem Bereich der Landwirtschaft. Da die Kantone für die Umsetzung und den Vollzug des Gewässerschutzes verantwortlich sind, haben auch verschiedene Kantone ihre weiterführenden, eigenen kantonalen Wegleitungen oder Empfehlungen.
Zuständige Behörden
Zuständig für die Abwasserentsorgung im ländlichen Raum sind meistens die kantonalen Gewässerschutzfachstellen. Untenstehend finden Sie eine Liste dieser Fachstellen.