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Dies ist die wahre Geschichte der amerikanischen Autorin Meredith May. Sie ist fünf Jahre alt, als sich ihre Eltern 1975 trennen. Die Mutter zieht mit Meredith und ihrem kleinen Bruder Matthew von der Ostküste zu ihren Eltern nach Kalifornien. «Irgendwo zehntausend Meter über der Mitte Amerikas hatte sie es aufgegeben, eine Mutter zu sein.»
Im Haus der Grossmutter bleibt die Mutter fortan apathisch im Bett liegen und kümmert sich nicht mehr um die Kinder. Die Grossmutter übernimmt die Erziehung und das Alltägliche, doch auch für sie ist es eine Last, und den Kindern kommt mehr Strenge als Wärme zuteil. Zum Glück ist da noch der Grossvater. Zwar kann er dem strengen Regime seiner Frau wenig entgegensetzen. Doch er ist ein spezieller Mensch, ein Lebenskünstler und Imker, der in einem alten Militärbus Bienen hält. Nach und nach führt er Meredith in die Welt dieser wunderbaren Insekten ein, zeigt ihr Parallelen zum menschlichen Leben auf und hilft ihr auf diese Weise, ihre schwierige Kindheit zu überstehen. Der Journalistin Meredith May ist ein hervorragendes, tief berührendes Buch gelungen, das aufzeigt, was der Mensch von der Natur lernen kann.
Meredith May, S. Fischer Verlag