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Geplante Baustellen in der Stadt im ersten Halbjahr 2023
Mit der Rückkehr des warmen Wetters können die Stadt Freiburg und ihre Partner ihre Bauarbeiten wieder aufnehmen und neue Baustellen in Angriff nehmen, immer mit dem Ziel, eine qualitativ hochwertige Infrastruktur zu gewährleisten und die Energiewende voranzutreiben. Unter diesen Projekten ist der bevorstehende Beginn der Neugestaltung der Richemond-Kreuzung zu einer multimodalen Schnittstelle besonders hervorzuheben. Parallel dazu werden die Sanierung der kommunalen Infrastrukturen und der Ausbau des Fernwärmenetzes vorangetrieben. Diese Arbeiten werden Auswirkungen auf den Verkehrsfluss in der Stadt haben.
Wie üblich werden auch in diesem Jahr mehrere Baustellen auf öffentlichem Grund durchgeführt. Dies, um der Bevölkerung eine qualitativ hochwertige Infrastruktur zu bieten und die Energiewende weiter voranzutreiben. Diese von der Stadt Freiburg und ihren Partnern veranlassten Arbeiten werden in verschiedenen Stadtteilen ausgeführt. Da sich gewisse Baustellen noch in der Vorbereitungsphase befinden und manchmal vom Fortschritt anderer Arbeiten abhängig sind, bezieht sich die nachfolgende Planung hauptsächlich auf das erste Halbjahr 2023. Die Planung für die zweite Jahreshälfte wird in den kommenden Monaten noch präzisiert und im Frühsommer präsentiert werden.
Die Bauarbeiten zur Neugestaltung des Burgquartiers, die seit letzten Oktober im Gange sind, werden in diesem Jahr fortgesetzt werden; der erste Teil (Sektor der Kathedrale) soll im Winter 2024 abgeschlossen sein. Die Arbeiten zur Neugestaltung der multimodalen Schnittstelle Richemond aber werden die grössten Auswirkungen auf den Verkehrsfluss im Stadtzentrum haben. Während der Bau der zweiten Bahnhofsunterführung durch die SBB bis 2024 dauern wird, werden die wesentlichen Bauarbeiten an der Richemond-Kreuzung am 20. März 2023 beginnen und bis zum Herbst des nächsten Jahres andauern. Die Aufteilung der Arbeiten in mehrere Phasen hat zum Ziel, deren Auswirkungen auf den Verkehr an dieser strategischen Kreuzung (Kreuzung zwischen der Avenue du Midi, der Rue Louis-d'Affry und der Avenue de Beauregard) zu reduzieren.
Wie in der Botschaft an den Generalrat vom 2. November 2022 erläutert, wird die Richemond-Kreuzung durch diese umfangreichen Bauarbeiten zu einer multimodalen Schnittstelle umgestaltet. Es wird unter anderem eine Begegnungszone eingerichtet, die Bushaltestellen Beauregard werden neu gestaltet und die Unterführung des SBB-Bahnhofs unter die Kreuzung wird verlängert. So wird ein direkter Zugang zu den Bahnsteigen von Westen her (Beauregard, Monséjour und Beaumont) ermöglicht. Dank dieser Schnittstelle wird ausserdem die Verbindung der TransAgglo (Langsamverkehrsnetz) zwischen der Avenue du Midi und der Avenue de l'Europe verwirklicht werden können.
Ausbau des Fernwärmenetzes
Parallel dazu wird der Ausbau des Fernwärmenetzes weitergeführt, sowohl im Burgquartier als auch zwischen der Guintzet-Treppe und der Tivoli-Passage. Diese Arbeiten sind voraussichtlich Ende Sommer abgeschlossen. Das Fernwärmenetz wird auch in der Rue du Progrès, im Sektor Magerau, in der Route du Levant und der Route de la Veveyse sowie in der Rue Frédéric-Chaillet und in der Rue Joseph-Reichlen gelegt werden. Die Stadt und ihre Partner nutzen die meisten dieser Eingriffe, um ebenso Arbeiten zur Instandhaltung der Strassen durchzuführen oder Trink- und Abwasserleitungen zu sanieren.
Weitere Strassenarbeiten umfassen die Fortsetzung der Neugestaltung der Rue Pierre-Aeby, deren Bauarbeiten noch bis nächsten Februar dauern werden, die Instandhaltung des Chemin de Jolimont in diesem Frühling und die Fertigstellung der Neugestaltung der Kreuzung Cardinal - Route des Arsenaux im April. Die Baustelle an der Route de la Pisciculture hingegen wird Ende dieses Monats abgeschlossen sein. Was den öffentlichen Verkehr betrifft, so werden die Bushaltestellen auf dem gesamten Gemeindegebiet ab sofort und bis 2024 an die Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes angepasst.
Ferner werden einige Bauwerke einer Verjüngungskur unterzogen. Dazu zählen die Fortsetzung der Sanierung der Unteren Zähringerbrücke bis im Sommer 2024 und der dazugehörigen Treppe bis im November 2024 sowie die Sanierung der Mauer in der Palmengasse im nächsten Sommer.
Diese Baustellen können sich natürlich auf den Verkehrsfluss in der Stadt auswirken und sind grosszügig zu umfahren. Die Stadt Freiburg empfiehlt getreu ihrer Mobilitätspolitik den Verkehrsteilnehmenden, möglichst die P+R-Parkplätze, die öffentlichen Verkehrsmittel und das Fahrrad zu benutzen, wenn die Fortbewegung zu Fuss keine Option darstellt.
Vollständige Karte der geplanten Baustellen: www.sitecof.ch (unter «Cartes», «Thèmes techniques» auswählen und das Kästchen «Planification des travaux de l’année en cours» anklicken)