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Rapperswil-Jona Lakers gewinnen gegen Fribourg-Gottéron 4:1
Quelle: FM1Today
Der Schlittschuhclub Bern rutschte in Ambri weiter in die Krise. Die Berner führten bis zur 34. Minute mit 3:0, fielen nach dem ersten Gegentor aber komplett ein und verloren 3:4 nach Penaltyschiessen.
Mehr als 30 Minuten lang deutete alles darauf hin, dass den Bernern der Befreiungsschlag gelingt. Gleich auf zwei «Baustellen» stellten sich Fortschritte ein. In den ersten neun Partien gelangen dem SCB nur zwei Powerplay-Tore (aus 25 Chancen). In der Leventina erzielte Bern in den ersten 26 Minuten aus den ersten zwei Überzahlgelegenheiten die Tore zum 1:0 (durch Ramon Untersander) und 3:0 (durch Gaëtan Haas).
Nach dem ersten Gegentor war nichts Positives bei Bern mehr auszumachen. Noele Trisconi und Julius Nättinen (Saisontore 9 und 10) glichen aus. Ambri hätte die Partie schon in der regulären Spielzeit gewinnen können.
Im Penaltyschiessen reüssierten für Ambri-Piotta aus vier Versuchen Jiri Novotny, Brian Flynn und Dominic Zwerger. Für Bern traf einzig Untersander.
Das Spitzenspiel gewann Servette gegen Zug 4:0. Bei Servette gegen Zug duellierten sich die Teams mit den wenigsten Verlustpunkten. Die Zuger verloren erst zum zweiten Mal diese Saison (nach dem 0:3 daheim gegen Lausanne am 16. Oktober) in der Meisterschaft. Nach fünf Auswärtssiegen mussten sie erstmals in der Fremde das Eis als Verlierer verlassen.
In der Tabelle führte das zu einem Zusammenschluss: Leader Lausanne und die ZSC Lions (3.) befinden sich in Quarantäne, der EV Zug (2.) und Fribourg-Gottéron (4.) kassierten Niederlagen. Deshalb schafften Servette (5.), aber auch die Rapperswil-Jona Lakers (6.), die Freiburg 4:1 besiegten, den Anschluss an die Spitzengruppe.
In den hinteren Regionen der Tabelle gelang zumindest einem Berner Team der Befreiungsschlag. Biel besiegte nach fünf Niederlagen hintereinander (inklusive Cup) den HC Davos mit 2:1. Bern verlor im Penaltyschiessen und die SCL Tigers warten weiter auf den zweiten Sieg.
Quelle: FM1Today
Dass zum erst vierten Mal diese Saison mindestens fünf Partien gespielt wurden, war der Verdienst von Spielplanmacher Willi Vögtlin. Die Liga beginnt nun, Partien vorzuholen, damit jene Teams, die sich nicht in Quarantäne befinden, spielen können. So trafen am Freitag Langnau und Lugano aufeinander, wobei die Tessiner 4:2 gewannen. Langnau hätte eigentlich Lausanne empfangen und Lugano bei den ZSC Lions antreten sollen.