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Im Mai 2020 sind wir mit dem zweiten Modul, der qualitativen Datenerhebung gestartet. Dabei richten wir den Fokus auf die unterschiedlichen Verläufe verschuldeter und nicht verschuldeter Sozialhilfefälle und führen dazu vertiefte Fallstudien, Dossieranalysen und Interviews durch.
Die zentralen Fragestellungen lauten: Wie wirkt sich Verschuldung auf die Lebenslage der Haushalte und Personen aus, die auf Sozialhilfe angewiesen sind und inwiefern beeinflusst diese die Ablösung von der Sozialhilfe? Welche Strategien entwickeln die Klientinnen und Klienten im Umgang mit Schulden und wie wird in der Sozialhilfe der Schuldenproblematik begegnet?
Das Forschungsprojekt möchte erstmals für die Schweiz die Schuldensituation armutsbetroffener Haushalte in der Sozialhilfe beschreiben. Es wird untersucht, wie die Sozialhilfe dieser Problematik begegnet und wie die Ablösung dieser Haushalte von der Sozialhilfe mit besseren institutionellen Regelungen der Schuldenbefreiung erleichtert werden könnte.
Das Vorgehen ist in drei Phasen gegliedert: