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Die junge, wohlhabende Amerikanerin Lou langweilt sich in London und in ihrer Ehe mit dem ebenso erfolgreichen wie talentlosen Porträtmaler Rico Carrington. Ihm fehlen jene spontane Leidenschaft und unbändige Vitalität, als deren Verkörperung Lou den goldbraunen Hengst St. Mawr sieht, den sie für Rico gekauft hat - obwohl sie weiß, daß Rico dem feurigen Hengst nicht gewachsen ist.
»›Der Hengst von St. Mawr‹ gehört zu den dichtesten und berühmtesten Werken Lawrences.«Neue Zürcher Zeitung
»Er ist gut genug, wie er ist: üppig, farbig, überbordend, bestürzend.«Ford Madox Ford
»Lawrence ist der ursprünglichste, rassigste englische Dichter von heute. Dieser letzte seiner Romane scheint mir sein schönster, das Buch dampft von Leben und Blut. Sein Symbol, der wilde, gefährliche Hengst, der seinen Reitern gern die Hälse bricht, symbolisiert dieses Dichters ganzes Wesen, seine fast faunische Naturnähe, seinen wachen Empörerinstinkt... Wenn dieser Autor mit den Jäger- und Reiterinstinkten gerade nicht Pfaffen abschießt oder mit Amokläufen beschäftigt ist (was ihm keineswegs verübelt sei), so kann er Bilder von unvergeßlicher Zartheit und Transparenz erschaffen.«Hermann Hesse