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Für die meisten Menschen kommt der Erfolg mit den Jahren. Sie haben schon mit 22 einen Oscar gewonnen.
Ich weiss, mein Höhepunkt ist erreicht. Aber ich hoffe dennoch, dass es nicht nur noch bergab geht. Schliesslich habe auch ich mein Lehrgeld bezahlt.
Wie viel?
Ich habe in einem von Ratten infizierten Loch gelebt, habe Blut, Schweiss und Tränen investiert. Ich habe eine Menge Schlechtes gesehen. Ich bin sicherlich sehr reif für mein Alter. Vermutlich auch, weil ich seit meinem 14. Lebensjahr in keiner Schule mehr war.
Sie stammen aus Kentucky, dem Staat der Pferderennen. Haben Sie schon mal gewettet?
Nein, ich muss zu hart für mein Geld arbeiten. Wenn ich zwei Dollar verschwende, bin ich schon sauer.
Im neuen «X-Men»-Film spielen Sie wieder Raven. Haben Sie sich an die Make-up-Prozedur gewöhnt, die Sie in eine Art Schlumpf verwandelt?
Das Auftragen ist nicht so schlimm, aber es wieder loszuwerden, ist eine Qual. Und dann ist da natürlich das alte Problem mit dem Aufs-Klo-gehen.
In den letzten drei Jahren haben Sie elf Filme gemacht. Können Sie Ferien machen, mal abschalten?
Höchstens für eine Woche, dann muss ich irgendetwas zu tun haben. Ich erinnere mich an Sommerferien, in denen ich all meine Stofftiere in der Nachbarschaft verkauft habe. Anschliessend habe ich mich gefragt: Wo sind alle meine Stofftiere? Hey, ich bin ganz klar total bescheuert!
Wir haben gehört, dass Sie ein Box-Spiel erfunden haben.
Bei den «Tributen von Panem» haben ich und die Boys uns gegenseitig Boxschläge versetzt. Aber meine Kollegen bei «X-Men» James McAvoy und Hugh Jackman hauen so hart zu, wie sie können. Der Arm von James McAvoy war schwarz vor Blutergüssen. Ich habe das Spiel mitgebracht, aber nicht die Psychose, die sich daraus entwickelt hat.
Jennifer Lawrence ist mit «X-Men: Apocalypse» im Kino.