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Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen wurde Gerardo González Valencia am frühen Donnerstagmorgen (Ortszeit) aus dem Gefängnis zum Flughafen von Montevideo gebracht und in die Vereinigten Staaten ausgeflogen, wie die Zeitung «El Observador» unter Berufung auf das Innenministerium berichtete.
González Valencia soll sich in Südamerika vor allem um die Geldwäsche für das Drogenkartell Jalisco Nueva Generación gekümmert haben. Er gehört zu Los Cuinis, der Finanzabteilung der kriminellen Organisation. Ermittler bezeichneten Los Cuinis als «Mexikos reichstes Katell». González Valencias Bruder Abigael González Valencia war der Anführer des Verbrechersyndikats und wurde 2015 in Mexiko verhaftet.
In den USA muss er sich nun wegen des Schmuggels von Kokain und Methamphetaminen in die Vereinigten Staaten verantworten. In den USA sitzen bereits zahlreiche mexikanische Drogenbarone in Haft, darunter der frühere Chef des Sinaloa-Kartells, Joaquín «El Chapo» Guzmán. (aeg/sda/dpa)
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