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Der eigentliche Geburtstag des Barcodes ist der 20. Oktober 1949. An diesem Tag beantragten der Maschinenbau-Ingenieur Joseph Woodland und sein Studienkollege Bernard Silver vom Drexel Institute of Technology ein US-Patent zur Erforschung der technischen Methoden, die das Einlesen von Barcode an einer Supermarkt-Kasse ermöglichten.
Es begann mit Kaugummi
Bis zum ersten funktionierenden Konzept verstrichen aber doch einige Jahre. Erst 1973 einigten sich in den Vereinigten Staaten Händler und Hersteller auf einen Standard: den vom Ingenieur George Laurer für IBM entworfenen «Universal Product Code» (UPC). Am 26. Juni 1974 scannte dann ein Kassierer das erste Produkt mit diesem Strichcode an einer Supermarktkasse in Ohio ein: Es war eine Zehner-Packung Fruchtkaugummi des Herstellers Wrigley, der von einer Scannerkasse des Unternehmens Datalogic erfasst und verkauft wurde.
Seit Ende der 80er-Jahre flächendeckend im Einsatz
Laut der Standardisierungs-Firma GS1 trugen ab 1984 fast alle in Deutschland verkauften Lebensmittel einen Strichcode. Und Ende der Achtzigerahre waren Scannerkassen angeblich flächendeckend installiert.
Die ersten Barcodes wurden eindimensional, in einer Achse, auftragen. Seit Ende der 1980er Jahre werden auch zweidimensionale Codes (2D-Codes) verwendet, in denen der Code in zwei Achsen abgefasst ist. Anders als die eindimensionalen Codes können 2D-Codes bestehen auch gestapelt (stacked), in Zeilen angeordnet oder als Flächencode (regelmässige Matrix oder Matrix mit versetzten Zeilen aus Punktmustern) aufgebaut sein. Bei 3D-Codes stellt der Farbton, die Farbsättigung oder die Farbhelligkeit die dritte Dimension dar.