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Weil er als Teenager Lionel Messi auf Twitter beleidigte, platzt für den spanischen Fussballer Junior Firpo nun möglicherweise der Traum-Transfer zum FC Barcelona.
Das ist hart. Als 15-Jähriger öffnete Junior Firpo eines Tages seinen Twitter-Account und tat, was viele Jugendliche vor ihm schon getan haben: Er beleidigte Lionel Messi. Am Tag zuvor, dem 10. April 2012, traf Messi bei einem Kantersieg Barcelonas gegen Getafe in der 44. Minute zum 2:0. Möglicherweise war dieser Treffer der Grund für Firpos Ausraster.
«Ich glaube, ich breche dir die Beine in einem Stück», lässt sich grob einer seiner beiden Posts an jenem schicksalsträchtigen Morgen übersetzen. Der andere ist viel einfacher zu verstehen: «Messi, du Hu***sohn.»
Was auch immer den jungen Spanier, der mittlerweile als linker Aussenverteidiger für Betis Sevilla tätig ist, dazu brachte, sich derart über den argentinischen Wunderfussballer aufzuregen – es möge einem 15-Jährigen vergeben sein.
Dem Vernehmen nach ist Lionel Messi allerdings nicht solch verzeihender Natur. Der fünffache Weltfussballer soll laut «Fox Sports» nämlich überhaupt keine Freude daran haben, dass sich der FC Barcelona zurzeit für genau diesen Junior Firpo interessiert. Als Grund dafür gibt das Blatt die vor sieben Jahren auf Twitter geposteten Verwünschungen an. Es könnte also sein, dass Junior Firpos grosser Traum vom Barcelona-Transfer wegen eines Wutanfalls aus dem Jahr 2012 begraben muss.
Vielleicht sind die Beleidigungen am Ende aber doch nicht matchentscheidend. Junior Firpo würde die Katalanen, die auf der Suche nach einem Ersatz für Linksverteidiger Jordi Alba sind, 50 Millionen Euro kosten. Etwas, das sich der spanische Meister nach der Verpflichtung Grizemanns sowieso nicht leisten kann.