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Nein es ist kein Fehlschluss (wie mir scheint.) Leslie schränkt selbst die Relevanz des Argumentes ein hinsichtlich notwendiger Bedingungen, die aber für unsere Menschheit als (jetzt resp. künftig) als wahrsheinlich einzuschätzen mir legitim scheint.Peterchen hat geschrieben:Das Argument hat mir lange zu denken gegeben. Inzwischen neige ich aber doch dazu, dass es sich um einen Fehlschluss handelt. Wobei die Überlegung schon faszinierend ist.whocares hat geschrieben:(U.a. sehr ausführlich erläutert er das sog. `Doomsday-Argument`.)
Des weiteren geht Leslie auf viele, auch recht abwegige, `Gegenargumente` sehr umfänglich ein.
Aber wie auch immer...(praktische) Relevanz liegt ja nur darin, real mögliche Gefahren, die nebst dem Doomsday-Argument den Hauptteil des Buches ausmachen (die eben genannten notwendige Bedingung: dass real mögliche und nicht lediglich hoch unwahrscheinliche, Gefahren hinsichtlich einer Extinktion der Menschheit bestehen, entstehen können), noch ernsthafter als potentielle Gefahren zu bedenken. Das Doomsday-Argument für sich alleine ist weder überzeugend noch von irgend welcher praktischer Relevanz, was Leslie selbst betont.
Wer für den Fortbestand einer Menschheit ist, dem kann ein höchstmögliches ernst Nehmen und bestmögliches Antizipieren der für die Menschheit potentiell tödlichen Gefahren, wohl nur begrüssen.
Einem Antinatalisten blieben sie wohl besser ungenannt.