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Der Schweizerische Erdbebendienst war zu Projektbeginn verantwortlich für die unabhängige seismische Überwachung der Stimulation in Basel. Die aufgezeichneten Erdbeben wurden fortlaufend durch ein für diesen Zweck erweitertes seismisches Netzwerk registriert, vom SED lokalisiert und als Datenbank und auf Karten auf der Projektwebseite publiziert. Für den Fall, dass ein aufgezeichnetes Beben eine Lokalmagnitude von 2.0 aufgewiesen oder überschritten hat, informierte der Erdbebendienst zusätzlich die nötigen Instanzen. Der SED hat zudem die Behörden des Kantons Basel-Stadt bei der Durchführung der SERIANEX-Studie [1] zum Erdbebenrisiko des Deep Heat Mining Projekts fachlich beraten. Seit Mai 2012 hat der SED im Auftrag des Kantons die seismische Überwachung der direkten Umgebung des Bohrlochs in Basel von der Geopower Basel AG übernommen. Des Weiteren hat der SED im März 2017 zu Händen des Kantons Basel-Stadt eine Analyse zu induzierten Erdbeben im Nachgang des eingestellten Geothermieprojekts in Basel verfasst.
Weitere Informationen zur Rolle des SED zur Überwachung von Geothermieprojekten Sie hier.
[1] Baisch Stefan, Carbon David, Dannwolf Uwe, Delacou Bastien, Devaux Mylène, Dunand François, Jung Reinhard, Koller Martin, Martin Christophe, S. M., & Secanell Ramon, V. R. (2009). Deep Heat Mining Basel Seismic Risk Analysis SERIANEX.