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Output-basierte Überwachung zur Kontrolle nicht regulierter Krankheiten
Standardisierung der OUtput-basierten Überwachung zur Bekämpfung nicht regulierter Krankheiten von Rindern in der EU
Kontaktperson: John Berezowski
Dauer: 2018 - 2021
Verschiedene Länder haben Programme zur Bekämpfung nicht regulierter Rinderkrankheiten in der Europäischen Union durchgeführt, was den Vergleich der Sicherheit der Krankheitsfreiheit für Rinder aus verschiedenen Ländern beeinträchtigt. Um sicheren Handel zu erleichtern, muss die Entwicklung transparenter Methoden unterstützt werden, die einen Vergleich der Ergebnisse von Überwachungs-, Kontroll- oder Ausrottungsprogrammen ermöglichen. In dieser COST-Aktion – "Innovative Methoden zur Standardisierung der OUtput-basierten Überwachung zur Bekämpfung nicht regulierter Krankheiten in der EU (SOUND-Kontrolle)" – werden in fünf Arbeitsgruppen Arbeiten durchgeführt, um ein allgemeines und gemeinsames Verständnis über die Anforderungen und Merkmale zu entwickeln, die, unabhängig von Heterogenitäten in den zugrunde liegenden Daten, für den Nachweis der Krankheitsfreiheit und der späteren Kostenwirksamkeit erforderlich sind. SOUND-control wird Initiativen zur Erforschung und Umsetzung eines weitgehend anpassungsfähigen, Output-basierten Systems koordinieren, stimulieren und unterstützen, um das Vertrauen in die Infektionssicherheit zu stärken und die epidemiologische und wirtschaftliche Gleichwertigkeit der Kontrollbemühungen zu bewerten.
Die Arbeitsgruppen werden aktuelle Kontrollprogramme beschreiben, Anforderungen an ein Output-basiertes System stellen, die Datenverfügbarkeit abschätzen und verfügbare und innovative Methoden für einen objektiven und standardisierten outputbasierten Vergleich bewerten. Das VPHI ist Co-Leiter der Arbeitsgruppe 2 (Datenqualität und –verfügbarkeit; Ansprechpartner: Céline Faverjon) und Leiter der Arbeitsgruppe 4 (Wissenslücken schließen, Ansprechpartner: John Berezowski).
Mit dem neuen Tiergesundheitsgesetz ist zu erwarten, dass sich die Seuchenbekämpfung schrittweise auf outputbasierte Ansätze umstellen wird. SOUND-control wird das Tiergesundheitsgesetz unterstützen, indem es Anforderungen und Forderungen an einen einheitlichen allgemeinen Rechtsrahmen stellt, der an mehrere Krankheiten angepasst werden kann und darauf abzielt, die Sicherheit des Handels zu erhöhen. Obwohl der Schwerpunkt dieser Aktion auf nicht regulierten Krankheiten liegt, werden die Ergebnisse dieser Arbeit auf regulierte Krankheiten in der EU anwendbar sein, die derzeit durch inputbasierte Standards untermauert werden.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website von SOUND-contro: https://sound-control.eu/