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Helen Wermelinger wohnt in einer schönen Villa am Vierwaldstättersee. Sie ist einsam, denn ihr Mann ist Ballonfahrer und wieder einmal für drei Monate auf Reisen. Andreas Rechsteiner, ein Fernsehregisseur, ist ihr Liebhaber. Er wohnt regelmässig während seiner Motivsuche bei Helen. Doch auch er ist verheiratet und lässt seine Frau im Glauben, jeweils im HOTEL MIMOSA zu logieren. Der Zufall will es, dass Andreas sein Geld zu Hause liegen lässt und seine Frau es ihm bringen will. Wie nun weiter…?
Andreas, der um Ausreden nicht verlegen ist und vor lauter Ideen nur so sprüht, macht aus dem Wohnzimmer der Wermelingers eine Hotellobby. Bald darauf erscheint die Ehefrau. Doch nicht nur sie will im HOTEL MIMOSA übernachten. Ein älteres Paar aus Bayern, zwei frisch Verliebte, ein Lebensmüder, schwer erziehbare Jugendliche und sogar eine Prostituierte und ihr Freier verlangen nach einem Zimmer. Als dann auch noch der Ehemann von Helen unverhofft auftaucht, eskaliert die Situation, und der Einfallsreichtum von Andreas ist gefragter denn je.
Also wenn die früsch verhürotet sind friss ich en Bayer mitsamt de Lederhose.
Denn lieber die zarti Lende… Aber hesch rächt, die gsänd beidi scho guet abghanget uus.
Pierre Chesnot wurde 1935 in Paris geboren. 1961 begann er seine Karriere als Texter von Chansons und für Kabaretts. Er war auch als Schauspieler in diversen Theatern in Frankreich engagiert. In dieser Zeit begann er mit dem Schreiben von Komödien. Seine erste grosse Komödie „A vos Souhaits“ (wohl bekomm’s) wurde 1976 von der Comèdie des Champs-Elysèes mit Bernard Blier in der Hauptrolle, uraufgeführt. Dies war der Beginn seiner internationalen Karriere und auch der Siegeszug dieses Stücks auf der ganzen Welt. Seine weiteren Komödien werden überall auf der Welt gespielt. Im deutschsprachigen Theaterraum avancierte er in den letzten Jahren gar als Nummer 1 der französischen Komödieautoren. Seit 1986 fanden hier mehr als 4000 Aufführungen seiner Stücke in über 60 Inszenierungen statt. Weitere erfolgreiche Komödien stammen aus seiner Feder wie etwa: „Lifting“, „Ein schöner Schlawiner“, „Wie du mir – so ich dir“ und „Eine Freundin kommt selten allein“.
Sogar in Druckschrift. Sehr hübsch – gseht us wie e richtigi Spiischarte. Und dini Frau schluckt das?
Ich hoffe, sie cheuets vorher.
Beat Gärtner, 1955, studierte 1981 – 1984 Schauspiel an der Schauspielakademie Zürich. Lange Zeit war er in Deutschland engagiert, unter anderem an den städtischen Bühnen Münster, wo er von „Bluntschli“ bis „Stan Laurel“ alles spielte. Zurück in der Schweiz stand er auf den Brettern des Luzerner Theaters, des Bernhardtheaters, des Theaters Biel/Solothurn u.a. Die letzten Jahre spielte er auch einige Male an der Seite von Jörg Schneider. Daneben führt er regelmässig Regie. Zu einer seiner bekanntesten Inszenierungen gehört das 1999 in Andermatt uraufgeführte Freilichtspektakel „D‘Gotthardpost“. Beat Gärtner hat in der Innerschweiz schon bei verschiedenen Amateurbühnen Regie geführt. So hat er auch bereits im vergangen Jahr bei unserem Stück „der Talisman“ Regie geführt.
Du häsch gseit d Bsitzeri vo dem Hotel seg uralt und heb dicki Brüllegläser…!
Da muesch mich missverstande ha. Ich han gseit sie hebi e altmodische Frisur und dicki Brüllegläser.
Sogar de Napoleon söll vo Ziit zu Ziit a settig Uusfäll glitte ha….
Defür hät er wenigstens Russland eroberet!
Produktionsleitung Eliane Dommen, Evi Rölli
Souffleuse Giulia Storelli, Veronika Iten
Requisiten Eliane Dommen, Pascal Mühlemann, Charly Wüest, Jules Schmid, Janine Schurtenberger
Maske / Kostüme Hanni Nievergelt & Team
Bühnenmannschaft Peter Ineichen, Franz Hüppi, Walter Barmettler, Markus Sigrist, Jules Schmid, Martin Zimmermann
Technik Pascal Mühlemann, Fréderic Chastagnol & Team
Finanzen / Sponsoring Veronika Iten, Jules Schmid, Hampi Fuchs, Maria Mutter
Kommunikation / Werbung Patrik Dommen, Ruedi Hofstetter
Grafik Alexandra Fischer, Patrik Dommen
Web Design / Fotos Dominic Cotter
Theater-Beizli Jasmin Ziegler & Team
Bar Charly Wüest & Team
Andreas, sit Jahre verzellsch mir, dass im Hotel Mimosa hervorragend chochet wird.
Han ich gseit?! Ja scho, aber weisch, d innerschwiizer Chuchi isch nöd jedermanns Sach. Viel zviel Chnoblauch.
Nur ungeniert hereinspaziert! Vor und nach den Vorstellungen kümmert sich unser Restaurationsteam um Ihr leibliches Wohl. Wir servieren allerlei Feines aus Keller und Küche. Lassen Sie das Erlebte bei einem Kaffee oder einem Glas Roten nochmals Revue passieren. Das Restaurant öffnet an Aufführungstagen 1 Stunde vor Aufführungsbeginn und schliesst seine Tore erst wieder zu später Stunde. Früh kommen lohnt sich! Bleiben auch.
Häsch denn endlich s richtige Motiv gfunde?
Won ich s erschte Mal dur die Tür inecho bin, han ich gwüsst, das isch mis Motiv!
08.11.2014 – Sa – Premiere (geschlossene Gesellschaft)
09.11.2014 – So – Vorstellung – 17:00 Uhr
12.11.2014 – Mi – Vorstellung – 20:00 Uhr
15.11.2014 – Sa – Vorstellung – 20:00 Uhr
16.11.2014 – So – Vorstellung – 17:00 Uhr
19.11.2014 – Mi – Vorstellung – 20:00 Uhr
21.11.2014 – Fr – Vorstellung – 20:00 Uhr
22.11.2014 – Sa – Vorstellung – 20:00 Uhr
23.11.2014 – So – Vorstellung – 17:00 Uhr
26.11.2014 – Mi – Vorstellung – 20:00 Uhr
28.11.2014 – Fr – Derniere – 20:00 Uhr