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EDF sagt Ja zum Bau von Hinkley Point C
Der Verwaltungsrat der EDF gab an seiner Sitzung vom 28. Juli 2016 grünes Licht für die Investition zum Bau von zwei EPR-Einheiten am Standort Hinkley Point in der Grafschaft Somerset im Südwesten Englands. Damit könne die EDF die Verträge mit der britischen Regierung, dem Partner China General Nuclear Power Group (CGN) und den Hauptlieferanten unterzeichnen, teilte das Unternehmen mit. Die Baukosten werden auf GBP 18 Mrd. (CHF 21 Mrd.) geschätzt. Rund ein Drittel davon übernimmt die CGN.
Das Hinkley-Point-Projekt sei ein wichtiges Element der Unternehmensstrategie, so die EDF. Die beiden EPR-Einheiten werde die Präsenz der EDF in Grossbritannien stärken – einem Land, in dem ihre Tochtergesellschaft EDF Energy bereits 15 Blöcke betreibe.
Der Baubeginn ist für Mitte 2019 geplant. Nach der für 2025 erwarteten Inbetriebnahme soll Hinkley Point C 7% des britischen Stroms liefern und 60 Jahre am Netz bleiben. Der Bau schafft 25’000 Arbeitsplätze in Somerset, einer strukturschwachen Region.
Sowohl die französische als auch die britische Regierung stehen hinter dem Projekt. Auch die britischen Gewerkschaften sprachen sich für den Bau aus. Der Austritt Grossbritanniens aus der EU ändert laut EDF nichts an den Plänen.