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Am Freitagmorgen stürzte eine Drohne, die eine im Polzeijargon „nicht relevante“ Blutprobe (eine bereits ausgewertete...) transportierte, beim Überqueren des Zürichsees ab. Verletzt wurde niemand. Die Drohne konnte bisher nicht gefunden werden.
Kurz nach 10.20 Uhr meldete ein Mitarbeiter der Drohnenbetreiberfirma, dass im unteren Seebecken eines ihrer Fluggeräte abgestürzt sei. Es zeigte sich, dass das Gerät rund 200 Meter vom Ufer entfernt im Bereich des Bades «Mythenquai» ins Wasser gefallen und versunken sein musste. Weitere Abklärungen der Stadtpolizei Zürich ergaben, dass die Drohne anlässlich einer Testphase vom Spital Hirslanden im Park ins Zentrallabor an der Forchstrasse unterwegs gewesen war.
Gemäss bisher nicht bestätigten Aussagen sei die Drohne für den Fall eines Absturzes mit einem Fallschirm ausgerüstet gewesen. Trotz Angaben von genauen Koordinaten konnte das Fluggerät von den Spezialisten der Wasserschutzpolizei an der Oberfläche des Zürichsees bisher nicht gefunden werden. Aufgrund dessen werden nun Polizeitaucher der Stadtpolizei Zürich eingesetzt. Auch der Polizei stand zunächst nur ein "Symboldbild" von ihren Tauchern zur Verfügung.