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Unter Kontext finden Sie Informationen zu den weiteren Zusammenhängen der Umfrage. Diese betreffen die Zeit der Helvetik allgemein sowie die mit dieser verbundenen territorialen Veränderungen. Unter dem Punkt «Raumkenntnisse, Kartenwissen» nutzen wir die Überlieferung der Karten und Pläne der helvetischen Brücken- und Strassenverwaltung, um die Frage zu vertiefen, welche raumbezogenen Kenntnisse die helvetischen Akteure hatten und welche Strategien sie verfolgten. In einer zweiten Linie bringen wir die Aspekte des helvetischen Verwaltungsaufbaus und der Verwaltungsrealität zur Sprache, die für die Strassenumfragen wichtig wurden. Eine andere Linie verfolgen wir, indem wir den reformabsolutistischen Beständen nachspüren, die im Instrument der Enquêten, der formalisierten Umfragen, offensichtlich sind. Es stellt sich auch die Frage, welche weiteren Formen der Schaffung eines Verwaltungswissens es neben den Enquêten noch gab. Nicht fehlen darf die biographische Annäherung an Jean Samuel Guisan, an die Person, die in den Quellenbeständen am häufigsten zu greifen ist und aus dessen Feder viele jener Akten und Schriften stammen, die für das Projekt grundlegend sind. Guisan führte ein wahrhaft abenteuerliches, globalisiertes Leben, schon bevor er Generalinspektor für Genie, Brücken- und Strassenwesen und damit Chefbeamter für Infrastruktur und Planung wurde – in einer Zeit, die sich durch alles andere auszeichnete als durch die Ruhe und Stetigkeit, die dafür notwendig gewesen wären. Kurze Beiträge zu seinem Reisebericht, seiner Denkschrift zum Strassenwesen und zum Leitbild der Chausseen beleuchten die grossen Ziele, aber auch die Diskrepanz zwischen Ideal und damaliger Realität.