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Was ist das CBD ?
das cbd
Der Begriff CBD bezieht sich auf das Cannabidiol-Molekül. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) kommt es in der Cannabispflanze in unterschiedlichen Mengen zusammen mit etwa 200 anderen Molekülen, den so genannten Cannabinoiden, vor. Letztere repräsentieren eine Familie von Wirkstoffen, die in Cannabis gefunden werden. Das bekannteste Cannabinoid ist THC (Tetrahydrocannabinol).
Jedes dieser Cannabinoide interagiert mit Nervenrezeptoren. Während THC psychotrope Wirkungen verursacht, hat CBD keine narkotisierende Wirkung. Nach den neuesten wissenschaftlichen Forschungen scheint seine Interaktion mit dem Körper auf das Wohlbefinden beschränkt zu sein. Tatsächlich wirkt es nicht auf die gleichen Rezeptoren wie THC.
Verschiedenen Forschungsstudien zufolge ergibt sich der Nutzen des CBD aus ihrer Wirkung auf das Endocannabinoid-System (SEC). „Dieses System ist an wichtigen biologischen Prozessen wie Schlaf, Appetit, Schmerz und Gedächtnis beteiligt“, so die Website des Universitätsspitals Genf (HUG).
Die Rechtmäßigkeit des CBD
Seit 2011 ist Cannabis mit einem THC-Gehalt von weniger als 1% nicht mehr durch das Schweizerische Betäubungsmittelgesetz (LStup, SR 812.121) geregelt. Auch das CBD an sich wird durch dieses Gesetz nicht geregelt, weil sie keine psychoaktive Wirkung hat.
Darüber hinaus ist der Cannabidiolgehalt von Cannabis und seinen Derivaten vorerst nicht spezifisch geregelt, da es den Ruf eines „Allheilmittels“ hat. Dies bedeutet, dass solange ein Produkt – Öl, Blüten- oder Kräutertee -, das den 1% THC-Grenzwert nicht überschreitet, legal ist, unabhängig von seinem CBD-Gehalt.
Legalität in Europa
Bis heute gibt es keine europäische Gesetzgebung zu Cannabis. Jedes EU-Land ist daher dafür verantwortlich, seine eigenen Gesetze zu diesem Thema zu erlassen. Dies erklärt die Unterschiede, die beim Überschreiten von Grenzen auftreten können. Eines ist klar, die meisten Länder rund um die Schweiz sind weniger tolerant gegenüber Cannabis. In Frankreich, Deutschland und dem Vereinigten Königreich kann zum Beispiel nur Hanf mit einem THC-Gehalt von weniger als 0,2% angebaut werden. In Italien liegt die theoretische Grenze ebenfalls bei 0,2 Prozent, aber eine Fehlermarge von bis zu 0,6 Prozent THC wird toleriert.