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Im Kontrakt geht es um den Rahmen der Supervision.
Die Supervisionsziele, Verschwiegenheit, Vertrauensschutz, Verbindlichkeit, sowie Dauer, Anzahl, Kosten und Grenzen der Supervision werden im Kontrakt festgehalten. Der Supervisionskontrakt begründet die Arbeitsbeziehung und ermöglicht ein Bündnis mit Absprachen zwischen Auftraggeber/in und Supervisor.
An der Vereinbarung von Zielen für einen Supervisionskontrakt wirken alle Beteiligten – Beschäftigte als Supervisand/innen, Vorgesetzte als eventuelle Auftraggeber, Supervisor als Auftragnehmer – mit.
Bei einer Teamsupervision bestimmen die Mitglieder des Teams die Themen (z.B. Fallsupervision, Teamentwicklung, Konfliktbearbeitung) im Rahmen des Supervisionskontraktes. Der Supervisor verantwortet und gestaltet vor allem das Setting: Arbeitsweise, Struktur, Methoden.
Im Dreieckskontrakt sind Auftraggeber und Supervisand/innen nicht personenidentisch. Diese Konstellation tritt z. B. auf, wenn eine Organisation den Supervisor anfragt, eine Supervision mit einem Team oder Einzelnen durchzuführen. Der Dreieckskontrakt wird dann zwischen allen Beteiligten geschlossen:
Ziele, die die Leitung der Organisation und SupervisandInnen von der Supervision erwarten, werden im Dreieckskontrakt festgehalten. Auch die Wahrung der Vertraulichkeit, die Schweigepflicht und die Form eines evtl. Ergebnisberichts an die Leitung während oder nach Abschluss des Supervisionsprozesses kann nach gegenseitigem Einverständnis kontraktiert werden.
Nach einer Sondierungsphase wird bei Einzelsupervisionen evtl. nach dem ersten Kontaktgespräch der Kontrakt geschlossen, bei Teamsupervisionen u.U. nach einigen Supervisionseinheiten.