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Filmkritik: Ein Liechtli namens Winston42nd Toronto International Film Festival
Es ist 1940, Europa befindet sich im Krieg. Bisher konnte der Vormarsch der deutschen Nationalsozialisten nicht verhindert werden. In dieser schweren Stunde tritt Winston Churchill (Gary Oldman) sein Amt als Premierminister von Grossbritannien an. Es ist nun an ihm zu entscheiden, ob Grossbritannien sich Nazi-Deutschland ergeben oder stark bleiben und als Nation seine demokratischen Ideale verteidigen soll.
Das Kriegsgeschehen wird zunehmend prekärer, Churchills Entscheidungen sind sehr umstritten. King George (Ben Mendelsohn) und das Volk sind ihm als Premierminister gegenüber äusserst skeptisch und seine eigene Partei beginnt gegen ihn zu arbeiten. Doch Churchill versucht allen Widerständen zu trotzen und wird dabei von der unerbittlichen Liebe seiner Frau Clemmie (Kristin Scott Thomas) unterstützt, die ihm stets zur Seite steht und ihm die Stirn zu bieten vermag. Und dank seiner Passion für Politik gewinnt er die tatkräftige Unterstützung der jungen Sekretärin Elizabeth Layton (Lily James), die ihn fasziniert und seine etwas ermüdeten Lebensgeister wieder zum Leben erweckt.