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Höhere Renditen und konstante Cashflows machen Private Debt zu einer lohnenden Anlageklasse
Bei jeder Diskussion über die Vorteile von Anlageklassen für Anleger und ihre Merkmale müssen Überlegungen zum aktuellen Anlageumfeld angestellt werden. Ein Blick auf historische Entwicklungen ist nur bedingt hilfreich.
Heute erleben wir ein einzigartiges Anlageumfeld (nach mehr als 30 Jahren Zinssenkung), das von sehr niedrigen bis sogar negativen Zinssätzen und stark komprimierten Risikoprämien geprägt ist. Die Finanzkrise 2007/2008 und das Ziel der Regierungen, um jeden Preis ein geringeres Wachstum oder eine Rezession zu vermeiden, haben zu einem Überfluss an Liquidität im Finanzsystem geführt. Das Versäumnis des Systems, dieses Geld wirtschaftlich einzusetzen, hat zu einer Vermögensinflation geführt.
Verschiedene Faktoren wie Regulierung, politisierte Anlagerichtlinien, die Systematisierung der Risikovermeidung und das Principal-Agent-Paradoxon führten zu einer ineffizienten Geldallokation. Anlageklassen, die als weniger risikoreich angesehen werden und die traditionell von weniger erfahrenen Anlegern besser verstanden werden, wurden falsch bewertet und ihre Risikoprämien verzerrt (vor allem Staatsanleihen und Immobilien).
Ein wirksamer Weg zur Verbesserung der Anlageportfolios besteht darin, das Anlageuniversum zu erweitern und nach neuen Alternativen zu suchen. Diese Alternativen sind wie jede Investition mit Vorteilen und damit einhergehenden, oft sehr spezifischen Risiken verbunden (alternative Risiken). Da jeder Risikofaktor auch eine Renditequelle ist, führt die Erschliessung neuer beherrschbarer Renditequellen zu einem verbesserten Risiko-Rendite-Profil des Portfolios.
In dieser Hinsicht ist die Private Debt eine interessante und attraktive Anlageklasse. Obwohl es sich hierbei um eine in den USA seit Jahren wichtige Anlageklasse handelt, wurde der positiver Beitrag zu den Portfolios fast aller Anleger erst in den letzten Jahren in Europa und der Schweiz entdeckt.
Ein wichtiger Treiber für das Wachstum des Private Debt Markts (2007 bis Mitte 2018: CAGR von 13,4%) ist das Wachstum des Private Equity Markts (2007 bis Mitte 2018: CAGR von 8,3%), da die Private Debt oft zur Finanzierung oder Refinanzierung und Restrukturierung von Private Equity-Transaktionen genutzt wird. Für die Assetklasse Private Debt prognostiziert Preqin einen weiteren deutlichen Anstieg auf USD 1,4 Billionen bis 2023. Preqin schätzt, dass der Markt für Private Debt, gemessen am verwalteten Vermögen (AuM), im Juni 2018 USD 767 Mrd. betrug. Preqin erwartet, dass der Markt bis 2023 auf 1,4 Billionen USD wachsen wird. Per Dezember 2018 war ein Kreditvolumen von 355 Milliarden CHF an Schweizer Unternehmen ausstehend. Die Hauptkomponente sind Hypothekendarlehen in Höhe von 251 Mrd. Franken, die übrigen Darlehen in Höhe von 105 Mrd. Franken.
Private Debt ist in gewisser Weise der zins- und kreditbezogene Zwilling von Private Equity. Beide sind in der Vergangenheit stark miteinander verflochten, und ein Großteil des Engagements in privaten Schuldtiteln steht im Zusammenhang mit Private Equity Geschäften.
Es entstehen jedoch immer mehr eigenständige Nischen. Diese Private Debt Nischenmärkte entwickeln sich hauptsächlich aufgrund des Rückzugs von Banken aus bestimmten Sektoren des traditionellen Kreditgeschäfts und ihrer Zurückhaltung bei der Aufnahme neuer Kreditgeschäfte infolge der Regulierung (Basel II usw.) und der neuen Dominanz des Risikomanagements und Compliance im Bankwesen.
Da Kreditbanken ihr Engagement und ihr Volumen reduzieren und sich aus bestimmten Marktsegmenten zurückziehen, ergeben sich für Anleger Chancen, einzugreifen und Gewinne zu erzielen.
Private Debt, die nicht mit Private Equity verbunden sind, stellen aus verschiedenen Gründen ein interessantes Segment des Kreditmarktes dar: eine Vielzahl verschiedener traditioneller und alternativer Risikofaktoren mit sehr individueller Preisgestaltung (niedrige Standardisierung), attraktive Renditen aufgrund eines geringeren Drucks auf die Risikoprämien und in verschiedenen Zeitrahmen (kurz-, mittel- und langfristig) ein starkes Diversifizierungspotenzial und unterschiedliche Liquiditätsparameter. Zwei wesentliche Argumente sprechen für Private Debt: eine höhere Rendite aufgrund einer Illiquiditäts- und Komplexitätsprämie sowie ein konstanter Cashflow aus stabilen Auszahlungen.
Über Pactum AG
Pactum AG ist ein im Jahr 2016 gegründeter Vermögensverwalter mit Sitz in Zürich und auf freiwilliger Basis als Vermögensverwalter von der FINMA überwacht. Pactum verbindet die Anlagebedürfnisse institutioneller Investoren mit dem Finanzierungsbedarf solider Unternehmen. Hierbei handelt es sich stets um besicherte Anlageopportunitäten in der Immobilien- und Mobilitätsbranche.
Die besonderen Fähigkeiten der Pactum AG umfassen die Identifikation attraktiver Anlageopportunitäten in den genannten Sektoren. Auf Basis langjähriger Branchenerfahrung können Finanzierungsbedarfe in besicherte und rentable Anlageprodukte überführt werden. Die sichere und schnelle Abwicklung sämtlicher Prozesse erfolgt über komplett digitalisierte Prozesse. Weitere Informationen finden Sie unter: www.pactum.ch
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