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Missionsorganisationen
CC/Brett Jordan
Der Kirchenbund arbeitet eng mit zwei schweizerischen Missionsorganisationen zusammen: mission 21 und DM – échange et mission. Historisch gesehen sind die Missionsgesellschaften am Rande der etablierten nationalen Kirchen entstanden, mitunter sogar als Gegengewicht zu ihnen. Die strukturelle und juristische Situation, die sich daraus ergibt, unterscheidet sich deutlich von der, die der Kirchenbund bei seinen Werken HEKS und BFA kennt. Gleichwohl sind beide Organisationen, ebenso wie der Kirchenbund, in internationalen und ökumenischen Beziehungen engagiert. Doch während DM – échange et mission von den französischsprachigen Mitgliedkirchen des Kirchenbundes getragen wird, stehen hinter mission 21 mehrere Missionsgesellschaften, ohne eine direkte Beteiligung der Kirchen. In den letzten zwanzig Jahren wurden verschiedene Anläufe unternommen, um zum einen die Beziehungen zwischen den Werken und den Missionsorganisationen untereinander, zum anderen aber auch die Beziehungen zwischen ihnen, dem Kirchenbund sowie seinen Mitgliedkirchen neu zu regeln. Im Hinblick auf DM – échange et mission und mission 21 führten die Verhandlungen 2011 zur Gründung einer gemeinsamen Plattform für den Austausch, der Koordinationskonferenz Missionsorganisationen und SEK (KMS). Diese Gruppe ermöglicht zunächst einen vertieften Austausch über die strategische Ausrichtung der im Bereich Mission tätigen Organisationen. Sie schafft zudem eine Diskussionsplattform über die Programme von mission 21 und DM – échange et mission mit den Mitgliedkirchen des Kirchenbundes anlässlich der Abgeordnetenversammlungen, und sie stärkt das Verantwortungsgefühl der Kirchen für die Missionsorganisationen durch die Erhebung eines für sie bestimmten Sockelbeitrags. Im Übrigen kommen die operationell Verantwortlichen für die Aussenbeziehungen in den Werken, Missionsorganisationen sowie dem Kirchenbund einmal jährlich zusammen, um sich gegenseitig über ihre Programme zu informieren und im Rahmen der Konferenz für Aussenbeziehungen wünschenswerte und mögliche Felder der Zusammenarbeit miteinander abzustimmen.