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Das Einbringen von aufbereitetem Samen über einen feinen Katheter in die Gebärmutterhöhle nennt man Insemination. Für die Frau ist dies schmerzlos und dauert nur wenige Minuten.
- Diese Methode wird vor allem bei leichter bis mässiger männlicher Fruchtbarkeitsstörung (das heisst bei verminderter Anzahl normal geformter und gut beweglicher Spermien im Ejakulat) angewendet.
- In der Regel wird sie zusammen mit einer Hormonbehandlung der Frau durchgeführt. Sobald mittels Ultraschall ein sprungreifes Eibläschen sichtbar ist, wird mit einer Hormonspritze der Eisprung ausgelöst und am nächsten oder übernächsten Tag die Insemination durchgeführt.
- Führen die vorgängig beschriebenen Methoden nicht zum Erfolg oder liegt ein irreparabler Eileiterverschluss oder eine schwere männliche Fruchtbarkeitsstörung vor, besprechen wir mit dem Paar die Möglichkeiten einer In-Vitro-Fertilisation (IVF) oder einer Intra-Cytoplasmatischen Spermien-Injektion (ICSI).