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Flüchtige organische Verbindungen (NMVOC) - ohne Methan und ohne Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) - entstehen beim Verdunsten oder bei der unvollständigen Verbrennung von Lösungsmitteln und Treibstoffen. Hauptquellen sind die Industrie, das Gewerbe sowie der Strassenverkehr. Das Spektrum der Verbindungen reicht von nicht toxischen bis zu hochtoxischen und Krebs erzeugenden Stoffen (z.B. Benzol). Zusammen mit den Stickoxiden sind sie wichtige Vorläufersubstanzen für die Bildung von Photooxidantien (Ozon/Sommersmog).
Die Emissionen flüchtiger organischer Verbindungen (VOC) sind seit 1980 wegen der ergriffenen Luftreinhaltemassnahmen (z.B. verschärfte Emissionsgrenzwerte, VOC-Abgabe) zurückgegangen . Die aktuelle VOC-Belastung trägt jedoch weiterhin zu erhöhten Ozonwerten im Sommer bei. Aus diesem Grund ist eine weitere Reduktion der VOC-Emissionen durch zusätzliche Massnahmen wie die Anwendung des besten Standes der Technik bei Fahrzeugen, Industrie- und Landwirtschaftsanlagen und Wärmeerzeugern unabdingbar.
Die Emissionen sind das Produkt aus der Jahresleistung der menschlichen Aktivitäten und den jeweiligen schadstoffspezifischen Emissionsfaktoren.
Die Daten werden mittels Erhebungen, Modellierungen und Berechnungen ermittelt.