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Schweden hat erneut Einreisebeschränkungen für Reisende aus den USA und fünf anderen Ländern verhängt, will aber für geimpfte Personen mildere Regeln in Betracht ziehen.
Die schwedische Regierung hat heute das Einreiseverbot für Nicht-EU/EWR-Staaten offiziell bis zum 31. Oktober verlängert, wie The Local letzte Woche berichtete.
Es gibt mehrere Ausnahmen von dem Verbot, darunter für Reisende aus bestimmten Gründen und aus bestimmten Ländern, aber am Donnerstag wurden sechs Länder von der Ausnahmeliste der „sicheren Länder“ gestrichen: Aufgrund eines Anstiegs der Covid-19-Infektionen in diesen Ländern gilt das Einreiseverbot ab dem 6. September auch für die Länder Kosovo, Libanon, Montenegro und Nordmazedonien, die Vereinigten Staaten und Israel.
Israel ist besonders bemerkenswert, denn obwohl es seit langem eines der am meisten geimpften Länder der Welt ist und mit 25 % den höchsten Prozentsatz der Bevölkerung aufweist, der eine dritte Auffrischungsimpfung erhalten hat, ist es auch das Land, in dem die jüngste Welle von Covid-Infektionen gerade einen neuen Höchststand erreicht hat.
Das bedeutet nicht unbedingt, dass alle Reisen aus diesen Ländern verboten sind, da Reisende in eine andere Ausnahmekategorie fallen können, z. B. wenn sie aus dringenden familiären Gründen reisen oder wenn sie die EU-Staatsbürgerschaft oder eine schwedische Aufenthaltsgenehmigung besitzen. Die Entscheidung, die Beschränkungen für diese sechs Länder wieder einzuführen, geht auf eine EU-Empfehlung zurück.
Schweden macht derzeit keinen Unterschied zwischen geimpften und ungeimpften Reisenden, wenn es um Reisen aus Ländern außerhalb der Europäischen Union geht, aber die Regierung deutete an, dass weitere Ausnahmen für geimpfte Reisende „mit Wohnsitz in bestimmten Drittländern“ in Aussicht gestellt werden könnten.
„Es gibt eine Reihe von Ländern, zu denen Schweden enge Beziehungen unterhält. Dort wird die Regierung nun die Möglichkeit prüfen, vollständig geimpfte Einwohner bestimmter Drittländer von der Impfpflicht zu befreien“, sagte Innenminister Mikael Damberg am Donnerstag der Nachrichtenagentur TT.
„Ich denke dabei vor allem an das Vereinigte Königreich, aber auch an die Vereinigten Staaten, auch wenn die Vereinigten Staaten komplexer sind und viele Staaten sehr unterschiedliche Regelungen haben.“
Weder er noch die Erklärung der Regierung am Donnerstag gaben einen Hinweis darauf, wann solche Ausnahmen eingeführt werden könnten.