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Tipp 1: Starke Passwörter bestehen niemals aus einfach zu merkenden Worten oder Wort-Zahlen-Kombinationen, sondern aus einer auf den ersten Blick unlogischen Reihenfolge von Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen sowie Sonderzeichen.
Außerdem gilt: Je länger ein Passwort, desto sicherer ist es. Schwache Passwörter sind beispielsweise Namen oder Spitznamen ("Schnucki", "Reinhard51"), Geburtsdaten ("140173") oder allgemeingültige Begriffe ("Mail", "FC Zürich").
Tipp 2: Notieren Sie Passwörter nirgends! Passwörter sind nur für den Benutzer selbst bestimmt. Wer Passwörter aufschreibt läuft Gefahr, dass sie in fremde Hände geraten und missbräuchlich genutzt werden.
Tipp 3: Speichern Sie Passwörter nicht ohne spezielles Tool auf dem PC (siehe Tipp 9)! Text- und Word-Dokumente sind keine sichere Ablage für Passwörter.
Tipp 4: Ändern Sie vorgegebene Passwörter sofort! Wird Ihnen bei der Anmeldung für einen Internet-Dienst oder anderswo ein Passwort vorgegeben, müssen Sie dieses so schnell wie möglich durch ein selbst gewähltes ersetzen.
Tipp 5: Verwenden Sie niemals Ihren Benutzernamen im Passwort! Das würde das Knacken deutlich erleichtern.
Tipp 6: Bilden Sie komplizierte Passwörter mit Hilfe von Merksätzen! So können Sie sich diese Passwörter einfach merken. Nehmen Sie zum Beispiel den Titel eines Songs wie "You Can’t Always Get What You Want" von den Rolling Stones. Das Passwort wird aus den Anfangsbuchstaben gebildet: "YCAGWYW".
Damit es noch sicherer wird, schreiben Sie jeden zweiten Buchstaben klein: "YcAgWyW". Hängen Sie eine leicht zu merkende Zahlenkombination an, etwa Ihren Hochzeitstag in umgekehrter Reihenfolge – so haben Sie ein sehr sicheres Passwort: "YcAgWyW830716".
Tipp 7:Nutzen Sie verschiedene Passwörter! Denn wenn Sie überall das gleiche verwenden und es in die Hände von Internet-Betrügern gerät, haben diese Zugang zu all Ihren Daten.
Tipp 8: Ändern Sie Ihre Passwörter regelmäßig! Damit senken Sie das Risiko eines Passwort-Diebstahls erheblich.
Tipp 9: Nutzen Sie Passwort-Manager! Programme wie der Steganos Passwort-Manager sind in der Lage, Passwörter verschlüsselt auf dem PC zu speichern. Der Anwender muss sich nur noch ein General-Passwort merken. Eine Variante eines webbasierten Passwort-Managers ist z.B. Teampass.
Tipp 10: Verwenden Sie zusätzliche Sicherheitstechnik! Für die den Zugang zum Notebook eine Fingerabdruck-Erkennung (Fingerprint) oder ein Passwort-Schutzstecker für den USB-Port (Dongle). Der Zugang zu Onlineportalen sollte nur über https-Verbindung erfolgen und bestenfalls über eine Two-Way-Authentification.