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Die Erlanger Konstruktivisten ....
Erlanger Konstruktivismus
Zitterbarth: Erlanger Konstruktivismus
http://www.sgipt.org/wisms/termin0.htm:
Die Erlanger Psychologischen Konstruktivisten Toebe, Harnatt, Werbik, Schneewind meinen 1977: „Ein sprachlich gefaßtes Wissen kann nur dann seinen Zweck erfüllen, wenn die zu seiner Darstellung verwendete Sprache in übereinstimmender und eindeutiger Weise verstanden wird. Wo dies nicht der Fall ist, treten Mißverständnisse auf. Man redet aneinander vorbei oder erwartet auf Grund der Anwendung eines bestimmten sprachlich vermittelten Wissens bestimmte Dinge, die man eigentlich hätte nicht erwarten dürfen. Die sprachlich vermittelte Erfahrung anderer wird so wertlos. Sieht man den Zweck der Wissenschaften in der Bereitstellung eines Wissens, das dem Menschen erlauben soll, seine Probleme lösen zu können, so muß man von den Wissenschaftssprachen Eindeutigkeit und Übereinstimmung im Gebrauch fordern. In der konstruktiven Wissenschaftstheorie spielt deshalb die Frage nach den Möglichkeiten, diese Forderung zu erfüllen, eine bedeutsame Rolle." Mit im Autorenteam ist auch noch der damals konstruktive Philosoph Oswald Schwemmer, aus: Schneewind 1977, S. 103.
Wichtige sprach-konstruktiv-logische und wissenschaftstheoretisch-philosophische Arbeiten der Erlanger Schule (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Programm des Mathematikers Felix Klein):
Kamlah, Wilhelm & Lorenzen, Paul (1967). Logische Propädeutik. Vorschule des vernünftigen Redens. Mannheim: BI.
Lorenzen, Paul & Schwemmer, Oswald (1973). Konstruktive Logik, Ethik und Wissenschaftstheorie. Mannheim: BI.