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Forscher aus Grossbritannien, Deutschland und Südafrika warnen vor einer Bedrohung des wissenschaftlichen Wissens und der Zukunft der Forschung durch Social-Media-APIs. In "Nature Human Behaviour" beschreibt das Team die Folgen. Im Verlauf dieses Jahres hätten zahlreiche Social-Media-Plattformen wie X, Tiktok und Reddit erhebliche Veränderungen bei ihren APIs durchgeführt. Dadurch würde entweder der Zugang drastisch reduziert oder es stiegen die Gebühren für einen Zugang. Beides erschwere die Forschung.
Forschung & Entwicklung
Junge Männer, die ihr Smartphone besonders oft nutzen, haben weniger Spermien, wie Forscher der Universität Genf ermittelt haben. Ihre Studie basiert auf Daten von 2.886 Schweizer Männern im Alter von 18 bis 22 Jahren, die zwischen 2005 und 2018 in sechs Wehrpflichtzentren rekrutiert wurden. "Sie füllten einen detaillierten Fragebogen aus, der sich auf ihre Lebensgewohnheiten, ihren allgemeinen Gesundheitszustand und insbesondere auf die Häufigkeit, mit der sie ihre Telefone benutzten, bezog, sowie darauf, wo sie sie bei Nichtgebrauch platzierten", so Studienleiter Serge Nef.
Künstliche Intelligenz (KI) hilft künftig dabei, Häuser auszusuchen, bei denen eine energetische Sanierung vordringlich ist, mehr noch: Sie informiert den Nutzer, welche Massnahmen am effektivsten sind und den besten Kosten-Nutzen-Vorteil verspricht. Die Software haben Forscher der University of Cambridge entwickelt. Laut Studienleiterin Ronita Bardhan und ihrem Doktoranden Maoran Sun hat das KI-Modell eine Treffsicherheit von 90 Prozent beim Identifizieren von Häusern, die am meisten Wärme verlieren und deshalb vorrangig saniert werden sollten.
Forscher des Centre for Accident Research and Road Safety - Queensland wollen Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer mit einem neuen Informationssystem besser vor Unfällen schützen. Die Autos werden hierzu mit einem zusätzlichen Display, einer Antenne und einem Kommunikationssystem ausgestattet, das sie mit allen ebenso ausgestatteten Autos sowie 29 ampelgesteuerten Kreuzungen in Ipswich im australischen Bundesstaat Queensland verbindet. Von den Kreuzungen kommen Infos wie Dauer des Rotlichts, die eine angepasste Fahrweise ermöglichen.
Die Entwicklung der Kalium-Ionen-Batterie ist dank Forschern der Jiaotong Universität und ihrer neuartigen Elektrode ein ganzes Stück vorangekommen. Sie erhöht die Speicherung von Kalium-Ionen deutlich, heisst es. Damit ist ein Nachteil dieser Technik wettgemacht worden - die verglichen mit der Lithium-Ionen-Batterie bisher zu geringe Kapazität.
Der jüngste Roboter des Georgia Institute of Technology ist zwar blind wie ein Maulwurf, rempelt aber dennoch keinen Menschen an, der mit ihm in einem Raum zusammenarbeitet. Er lokalisiert lebende Hindernisse auf akustischem Weg. Jeder Mensch macht Geräusche, auch wenn er schleicht. Und genau diese erfasst der Roboter mit leistungsfähigen Mikrofonen. Die aufgenommenen Geräusche nutzt die Steuerungs-Software, um die Positionen der menschlichen Kollegen kontinuierlich zu erfassen. Kollisionen sind daher ausgeschlossen.
Fassaden, vor allem die von Hochhäusern, bieten vielfach mehr Platz für Solarzellen als Dächer und können so erheblich mehr Strom erzeugen, auch wenn sie nicht optimal zur Sonne hin ausgerichtet sind. Dass dennoch nur wenige dieser Flächen als Kraftwerke dienen, liegt nicht zuletzt daran, dass die Kosten-Nutzen-Rechnung so aufwendig ist, dass sich kaum ein Architekt herantraut. Rebecca Yang von der RMIT University hat mit ihrem Team eine Software entwickelt, die alle Fragen des Einsatzes von Solarzellen an Fassaden bereits bei der Bauplanung beantwortet.
Fraunhofer-Forschende haben ein ultrakompaktes Nah-Infrarot-Spektrometer entwickelt, das sich für die Analyse und Bestimmung von Textilien eignet. Durch die Kombination von Bildgebung, speziellen KI-Algorithmen (KI, Künstliche Intelligenz) und Spektroskopie lassen sich auch Mischgewebe zuverlässig erkennen. Die Technologie könnte das Recycling von Altkleidern optimieren und die sortenreine Trennung von Altkleidern ermöglichen.
Forscher des Austrian Centre of Industrial Biotechnology (Acib) und der Universität für Bodenkultur Wien stellen Laborausrüstung aus Kunststoff künftig mit dem 3D-Drucker her. Dadurch könnten mehrere Millionen Tonnen Einwegplastikmüll entfallen und der Einsatz von Ressourcen, Energie und Wasser stark gesenkt werden. Die Technologie soll in Kürze als Open Source veröffentlicht und kostenlos zur Verfügung gestellt werden, um Laboren weltweit die Möglichkeit zu geben, einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.