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Samstag, September 16th, 2017
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An der McGill‐University in Montreal wurden Testpersonen 3 Wochen lang ohne ihr Wissen mit Lebensmitteln, die sehr wenig oder keine Folsäure enthält, ernährt. Sie wurden reizbar, nervös, bekamen Schlafstörungen. Sie selbst beschrieben ihren Stresspegel während dieser Zeit als «sehr hoch» bis «extrem».
Wurde daraufhin die Ernährung umgestellt, so dass sie Folsäure enthält, verschwanden diese Stresssymptome innerhalb von 2 Tagen.
Wo sind Folsäuren enthalten?
Folsäure ist für den Aminosäurestoffwechsel und zusammen mit Vitamin B12 für die Blutbildung im Knochenmark wichtig.
- Es ist u. a. in grünem Blattgemüse, Bohnen, Spargel, Rosenkohl, Sojamehl, Weizenkeimen, Nüssen und Hefeextrakten enthalten.
- Schwangeren mit jedweder Ernährungsform wird zum Schutz des ungeborenen Kindes eine zusätzliche Gabe Folsäure empfohlen.
- Empfohlene Aufnahmemenge pro Tag: 150 – 400 μg
Nicht nur Veganer, Vegetarier oder Rohköstler sondern auch Omnivoren (Allesesser auch mit tierischen Produkten) sollten Vitamin B12 zu sich nehmen, oder zumindest immer mal wieder im Blut messen lassen. Sie sind keine Gemüseliebhaber, dann versorgen Sie Ihren Körper mit guten Nahrungsergänzungen, B-Vitamine.