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Familienportrait im Ring. Ein Vater nimmt seine Nichte zu einem Boxfinale mit, bei dem es um weit mehr als nur um Sport geht … Ein wutentbrannter Film, an dem die Regisseurin, ehemalige Boxerin, sechs Jahre lang gefeilt hat und mit dem Richard Anconina („Der kleine Gangster“) sein Comeback feiert.
Die Geschichte und das Schicksal dreier Frauen im heutigen Nordafrika, eingeklemmt zwischen Tradition und Moderne: Naima, Ärztin, Amina, Universitätsabsolventin, und Leila, eine junge Studentin. Sie begegnen sich auf dem Weg in ein unabhängiges Leben.
Der Schulweg der zehnjährigen Wadjda aus dem saudiarabischen Riad führt sie an einem Spielzeuggeschäft vorbei, das ein grünes Fahrrad anbietet. Dabei schlägt ihr Herz stets höher. Obwohl es Mädchen untersagt ist Fahrrad zu fahren, heckt Wadjda einen Plan aus, wie sie auf dem Schulhof Geld für das Rad verdienen kann.
Gracieuse ist eine hochtalentierte Reiterin und versucht alles, um ihren großen Traum zu verwirklichen – ein gutes Pferd zu bekommen und Dressurreiterin auf der internationalen Bühne zu werden. Sie lernt Franz Mann kennen, einen ehemaligen Dressurweltmeister und alternde Trainer-Legende, der insbesondere bei wohlhabenden Reiterinnen aus der ganzen Welt gefragt ist.
Der Chor des Kollegiums St. Michael im Kanton Freiburg zieht Jahr für Jahr rund fünfzig junge Leute aus unterschiedlichsten Verhältnissen an. Der Film begleitet sie ein Jahr lang auf ihren Proben und Konzerten und entdeckt so eine Welt für sich; eine Welt, in der das Singen ein körperliches Erlebnis darstellt, eine Gelegenheit, enge Freundschaften zu knüpfen und Eins zu werden mit der Musik.
Sechs Schwestern leben zusammen mit ihrer Grossmutter in einem Haus in Zürich. Jede Schwester ist auf ihre Art mit der eigenen Existenz beschäftigt. In diesem Sommer bringen ein stiller Zimmergast und die Rückkehr der ältesten Schwester die gewohnte Ordnung im Familienkosmos durcheinander.
Von seiner Familie unterdrückt, die Bildungschancen Sackgasse und das Gesetz über den Jungs in der Nachbarschaft, Marieme beginnt ein neues Leben nach einem Treffen mit einer Gruppe von drei Mädchen in freier Geist.
Maria lebt in einem Land in Afrika und führt als weisse Frau eine Plantage, auf der Kaffee angebaut wird. In letzter Zeit haben sich jedoch Übergriffe auf die weisse Bevölkerung gemehrt, was einen Grossteil der betroffenen Menschen zur Flucht und zur Aufgabe ihrer Existenz gezwungen hat. Doch nicht so Maria.
Der Firma Starissima geht es schlecht - so schlecht, dass die Pleite droht. Um ihre Firma für Damenunterwäsche vor der Insolvenz zu retten, gründet die Belegschaft – vornehmlich Frauen – eine Kooperative. Zwischen Büstenhaltern und Unterhosen stehen bald fundamentale soziale und wirtschaftliche Fragen auf der Tagesordnung.
Henri hat gerade seine Frau verloren, nach 40 Jahren gemeinsamen Lebens. Miteinander betrieben sie ein Familienhotel am belgischen Land. Dominique, Ludovic and Louis, seine drei Kinder, wollen das Hotel verkaufen und endlich ein neues Leben starten, weit weg von den Erinnerungen an ihre Mutter. Doch dann taucht Alice auf, eine hochschwangere junge Frau.
Une famille palestinienne se rassemble dans le Nord de la Galilée pour célébrer un mariage, dans un climat de guerre. Lorsque le patriarche tombe dans le coma, les conflits internes détruisent peu à peu l’harmonie familiale, révélant secrets et mensonges jusqu’alors enfouis…
In Sonja Schenkels filmischer Untersuchung gehen wir auf eine Reise, um den brasilianischen Sinn der Saudade zu erkunden. Die Globalisierung lässt uns von unseren Wurzeln träumen und "Saudade" bezeichnet ein Gefühl, welches diese Sehnsucht beschreibt. Ursprünglich aus Portugal, verbreitete sich das Wort "Saudade" in der Portugiesisch sprechenden Welt und bis in die Herzen und Seelen.
Die in England aufgewachsene und jetzt ebenfalls in New York lebende Dokumentarfilmerin Lucy Walker hat wie Muniz eine soziale, gesellschaftskritische und selbstreflexive Ader. Mehr als zwei Jahre begleitete sie ihn bei einem aufwendigen Projekt mit den Wertstoffsammlern auf der weltgrößten Mülldeponie in Brasilien.
Mit ihrem Debütfilm will die ultraorthodoxe Regisseurin Rama Burshtein geläufige Vorurteile wie etwa die erzwungene Eheschliessung widerlegen. Gelungen ist ihr das nicht ganz, denn die strikten Regeln werden idealisiert und politisch brisante Themen grundsätzlich ausgeblendet. Was bleibt, ist ein mit viel Ruhe und Sorgfalt komponiertes Porträt einer für Aussenstehende fremden Welt.
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