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Ausgerechnet die Partie gegen seinen früheren Arbeitgeber sollte für Paolo Tramezzani die letzte sein: Der Italiener wurde unmittelbar nach dem enttäuschenden 2:2 gegen den FC Lugano seines Amtes enthoben. Dies teilte der FC Sion per Communiqué mit.
Tramezzani hatte mit Sitten bloss 3 von 12 Super-League-Partien gewinnen können. Im Tourbillon gab es in 6 Anläufen keinen einzigen Heimsieg. Mit 13 Punkten liegen die Walliser nach einem Drittel der Meisterschaft auf dem 7. Platz.
Zudem schied Sion im Cup sensationell gegen Promotion-League-Klub Stade Lausanne-Ouchy aus. Auch in der EL-Quali war dem 47-jährigen Tramezzani und seinem Team kein Erfolg beschieden.
Lösung bis am Dienstag?
«Ich habe keinen Trainer parat», sagte Präsident Christian Constantin der Zeitung Nouvelliste. «Die Mannschaft wird am Dienstagnachmittag zum Training erwartet. Bis dann müssen wir eine Lösung finden.» Der Nachfolger von Tramezzani, der von Constantin im September ein Ultimatum gestellt bekommen hatte, wird bereits der 4. Sitten-Coach 2017 sein.