Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03471.jsonl.gz/2068

Auf dem Areal der Färberei Zwicky in Wallisellen wurde für die Erstellung der Baufelder A6 – A9 eine 4 bis 6 m tiefe Baugrube ausgehoben. Der Fussabdruck der Gebäudeteile umfasst eine Fläche von 9‘000 m und ist praktisch über die ganze Abwicklung mit bestehenden Bauten umrandet. Nebst den bestehenden Strassen und der alten Firmenvilla grenzt südseitig auch das SBB Viadukt „Neugut“ an die Parzelle.
Aus Platzgründen musste ein vertikaler Baugrubenabschluss ausgeführt werden. Die Abstützung der Baugrubensicherung erfolgte mittels einer innenliegenden Schrägspriessung. Auf Grund der komplexen Bodenschichtung (Verwerfungen) und den hohen Grundwasserständen kam praktisch nur eine Spundwand in Frage. Ein innenliegendes Wellpointsystem drainierte anfänglich die oberen Bodenschichten und nach Erreichen der Sohle wurde für das anfallende Regenwasser eine offene Wasserhaltung mittels Brunnen eingerichtet.
Auf Grund der sehr starken Wechsellagerung der Bodenschichten musste zur Fundation der bis zu 8 geschossigen Gebäude eine Bodenverbesserung mittel Rüttelstopfsäulen erstellt werden, im Bereich der nichtüberbauten Tiefgarage musste infolge der hohen Wasserstände eine Auftriebssicherung mittels Niederdruckinjektionspfählen vorgesehen werden.
Die vorgängig sehr hohen Deformationsanforderungen an das SBB-Viadukt und die Kantonsstrasse konnten auf Grund einer sehr sorgfältigen Ausführung eingehalten werden.