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«Wir lagen auf unseren Betten im Hotel und lasen, als sich der erste Erdstoss ereignete», erinnert sich Laura Garbani. Zusammen mit ihrem Freund sei sie dann auf die Strasse gerannt. «Einheimische riefen uns auf einen nahen Hügel, dort waren wir vor Trümmerteilen in Sicherheit.» Wie lange sie dort ausharrten, kann Laura Garbani nicht sagen. «Die Erde bebte immer wieder - manchmal länger, manchmal nur kurz.»
Grosse Zerstörung
Am nächsten Tag zeigte sich das ganze Ausmass der Zerstörung im berühmten Ausflugsort Nagarkot: «Fast der ganze Ort lag in Trümmern. Die Leute dort haben alles verloren. Viele mussten die kalten Nächte auf offener Strasse verbringen, nur gewärmt von offenen Feuern», erzählt die junge Luzernerin im Regionaljournal Zentralschweiz.
Tief beeindruckt hat sie die Solidarität unter den Leuten: «Schon am zweiten Tag nach dem Erdbeben stieg der Preis für Reis auf das Dreifache an. Trotzdem teilten die Leute alles miteinander.»
Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr