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Mit zwanzig Jahren trieb der Drang Maria Naepflin zu helfen aus der Innerschweizer Heimat fort, nach Oesterreich-Ungarn, der erste Weltkrieg hat begonnen. Sie diente unter der Schwesternhaube auf allen Kriegsschauplätzen des Habsburgerreiches, in Russland, Serbien, Polen, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Türkei, Bosnien, Kroatien und der Herzegowina und begleitete die Lazarettzüge.
Nach dem Krieg blieb Maria Naepflin im gedemütigten und verkleinerten Land mit dem viel zu grossen Wien. Der Mann, den sie heiratete, wurde als Hitlerianer während der der Regierung Dollfuss ausgebürgert, wodurch Schwester Maria von Grenze zu Grenze geschoben wurde und in das verelendete Heer der Staatenlosen geriet.
Gebundene Ausgabe mit 652 Seiten / guter Zustand mit altersbedingten Lesespuren (Schutzumschlag: nachgedunkelt und einige Flecken an Rückseite sowie diverse Randläsuren und Riss am oberen Rand ca 20mm / Buch: ungleichmässig nachgedunkelter Buchschnitt)
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