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Das musikalische Erbe Glenn Millers dauert bis heute an. Im Jahre 1978 begann der Orchesterleiter Wil Salden mit seinen Glenn-Miller-Studien. Wil Salden übernahm das Patentrezept von Glenn Miller: „Es ist der Traum eines jeden Bandleaders oder Arrangeurs, einen neuen Sound zu kreieren, der schon nach den ersten Takten erkennbar ist.” Diesen kleinen Geniestreich übernahm Wil Salden beim Aufbau seines Orchestras. Hier basiert der typische Sound auf zwei Altsaxophonen, zwei Tenorsaxophonen und einer Klarinette. Dem Gerücht nach soll der Miller-Sound per Zufall entstanden sein. Während eines Auftritts soll sich der erste Trompeter an der Lippe verletzt haben , so dass die Klarinette die Trompetenstimme übernehmen musste – der Miller-Sound war geboren.
Mit dem Programm “The Very Best Of Swing” möchte Wil Salden mit seinem Spitzenensemble, bestehend aus souveränen Instrumentalisten und Solisten, die Swinggeschichte von 1940 bis in die 70/80er Jahre in Erinnerung bringen. Auch Glenn Miller hätte diese Musik in sein Repertoire aufgenommen und gespielt, wenn er nicht 1944 auf dem Flug von London nach Paris ums Leben gekommen wäre.