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Dieses Projekt ist ein Subprojekt des transdisziplinären Forschungsprojektes "Nachhaltiger Umgang mit Fliessgewässern", welches am Beispiel der Revitalisierung der Rhone, aber auch anderer ähnlicher Projekte, natur-, geistes- und sozialwissenschaftliche Fragen im Zusammenhang mit Flussrevitalisierungen klären will.
Die Ziele dieses Rhone-Subprojekts sind:
- die soziale Bedeutung des Flussraums für die lokale Bevölkerung verstehen
- die Einstellungen der lokalen und der gesamtschweizerischen Bevölkerung gegenüber Flussrevitalisierungen erfassen (Innensicht vs. Aussensicht)
- die Ansprüche der lokalen und der gesamtschweizerischen Bevölkerung hinsichtlich der Revitalisierung von Fliessgewässern eruieren
- die Ansprüche der Bevölkerung hinsichtlich ihres Einbezugs in der Planung von Flussrevitalisierungen erkennen
- mögliche Vorgehensweisen hin zu einer sozialverträglichen Flussrevitalisierung aufzeigen
Da sowohl die lokale wie die überlokale Bevölkerung von Revitalisierungen betroffen sind, gilt es, diese Fragen auf verschiedenen Massstabsebenen zu klären. Neben qualitativen Verfahren der Sozialforschung, welche ein vertieftes Verständnis über das Mensch-Flussraum-Verhältnis und die Ansprüche der lokalen Bevölkerung an die Revitalisierung des sie betreffenden Flussabschnittes eröffnen, soll deshalb auch eine gesamtschweizerisch repräsentative Fragebogen-Erhebung zum Einsatz kommen. Die qualitativen Erhebungen sollen anhand von zwei bis drei möglichst unterschiedlichen lokalen Fallbeispielen (Stand der Revitalisierung, Landnutzung im Revitalisierungs-Perimeter) insbesondere an der Thur, eventuell auch an der Rhone oder einem anderen Fliessgewässer erfolgen. Als Hauptergebnis des Subprojekts wird die Entwicklung eines Leitfadens anvisiert, welcher aufzeigt, wie ein sozialverträglicher Revitalisierungsprozess aussehen kann.
Details zum Projekt
Projektdauer
2002 - 2005