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Cricket Switzerland moechte die Rueckkehr der erfolgreichen Schweizer-Nationalmannschaft fuer Cricket aus Polen bekanntgeben. Sie haben dort die Tschecheslowakei und Gastgeberland Polen bei 50-Over One-Day-Internationalspielen geschlagen um den Zentraleuropaeischen ODI-Pokal zu gewinnen.
Das erste Spiel wurde am Freitag, den 3. Juli gegen die Tschechen gespielt, wobei sie mit dem Schlagen angefangen haben. Es war wichtig fuer die Schweizer, dass das Team aus Polen so wenige Runs
wie moeglich erzielen wuerden. Mit dem immer schwueler-werdenden Tag, mit Temperaturen auf dem Feld von ueber 40 Grad, war das ein schwieriges Unternehmen. Dank drei grossartigen
Bowling-Performances (Nasir Mahmood (St Gallen CC) 9 Overs, 2 Wickets fuer 23 Runs; Rod Sherrell (Winterthur CC) 7 Overs, 3 Wickets fuer 41 Runs; Sajid Safiat (Power Winterthur CC) 7 Overs, 3
Wickets fuer 27) waren die Tschechen All Out fuer 216. Nach einer sehr heissen und ermuedenden Zeit auf dem Feld durften die Spieler sich eine Auszeit goennen, sich entspannen und sich zu einem
gutverdienten Mittagessen hinsetzen.
Um ungefaehr zwei Uhr haben sich die Schweizer Nummer eins und zwei auf dem Feld begeben um sich mit der Tat zu befassen dieses nicht so weit entfernten Ziel zu erreichen, aber mit dreimal Aus in den ersten drei Overs entfernte es sich immer mehr, auch wenn die Schnelligkeit der Runs doch weit ueber dem gebrauchtem Niveau lag. Ruhe und Verfestigung standen auf der Tagesordnung und fuer die naechsten neun Overs brachten Tom Mampilly (Winterthur CC) und Kapitaen Afzaal Sikander (Power Winterthur CC) Kontrolle in das Spiel. Dann gruppierten sich wieder die Outs und vier Wickets fielen in nur drei Overs und es schien als ob die Schweiz nicht genuegend Schlaeger haben wuerde. Die Tschechen sahen ihre Chance und bowlten aggressiver und exakter, aber Sajid Safiat und Nasir Mahmood zeigten einen Kampfgeist und begannen einen Innings aufzubauen. In dem 25. Over fielen dann gleich zwei Wickets, die von Sajid Safiat und von dem Schweizer Nummer 10 Tariq Khan (Bern CC) und mit dem Spielstand auf nur 117 brauchte die schweizer Mannschaft immer noch 100 Runs, hatten aber nur noch ein Wicket, das von Vaibhav Singh (Cossonay CC). (Alle, die je Cricket gespielt oder gesehen haben wuerden sagen, dass man vielleicht nur einmal in einer Karriere ein Spiel (International oder Regional) bei so einem Spielstand gewinnen koennte, und nur wenn man Glueck haette). Hier regnete das Glueck auf den Schweizern und die Chancen, die die Tschechen hatten wurden nicht genutzt. Mit grosser Konzentration und Durchhaltevermoegen haben Nasir Mahmood (54 n/o), der fast zwei Stunden geschlagen hat, und Vaibhav Singh (30 n/o), ungefaehr anderthalb Stunden am Schlagen, die Mannschaft ueber die Ziellinie getragen, eine Rekordpartnerschaft von 100 Runs fuer das 10. Wicket.
Die Spieler hatten einen gutverdienten Ruhetag an dem Samstag. Sie hatten Zeit sich von den aeusserst strapazioesen sieben Stunden in der Hitze zu erholen und einen Schlender durch die wunderbare historische Stadt Warschau zu unternehmen um sich danach wieder zum Feld zu begeben um das Ende des Spiels Tschechien gegen Polen zu sehen. Die Tschechen haben mit viel Anstrengung das Spiel fuer sich entscheiden koennen, was bedeutete, dass alle Laender immer noch die Chance hatten das 3-Laender-Pokal zu gewinnen.
Sonntag Morgen war heiss, um 9 Uhr war es schon 30 Grad auf dem Spielfeld, also war das erste Ziel den Muenzwurf zu gewinnen um anfangs im Feld stehen zu koennen, weil es am Nachmittag so heiss
warden wuerde. Leider verlor Afzaal Sikander diese wichtige Entscheidung an die andere Mannschaft und ohne viel Zoegern hiess es von Polensseite, dass die Schweizer zuerst schlagen sollten. Nach
dem schnellen Aus gegen die Tschechen mussten die ersten Spieler der Schweiz wirklich etwas leisten und Spieler eins (Prafull Shikare, Winterthur CC) und zwei (Idrees Ul Haque, Uprising CC) haben
es allen gleich vor gemacht: eine Partnerschaft von ueber 50 fuer das erste Wicket. Gleich nach dem Fall des Wickets von Prafull Shikare fiel auch das Wicket von Idrees Ul Haque und Verfestigung
des Teams war wieder an der Tagesordnung. Tom Mampilly und Shahnawaz Muhammed (Power Wintherthur CC) haben 40 Runs in den naechsten 9 Overs erzielt, bis Shahnawaz gebowlt wurde, aber die
Schweizer hatten die vier Schlaeger als Naechstes, die am Freitag die meisten Runs bekommen haben, also waren alle zuversichtlich, dass ein guter Spielstand erreicht werden koennte und mit gutem
Grund, den nur 23 der 50 Overs wurden schon verbraucht und der Spielstand lag bei ueber 100. Aber sie haben nicht mit den Polen gerechnet. Es fielen drei Wickets in den naechsten zwei Overs:
Afzaal Sikander (6), Sajid Safiat (0) und Nasir Mahmood (0). Ali Abbas (St Gallen CC) kam dann rein und hat versucht, ueberlegter zu spielen um Tom Mampilly, der schon 20 Overs am Schlagen war,
zu unterstuetzen. Sie haben eine Partnerschaft von 33 Runs und wichtige Stabilitaet erzielt, aber als Ali Abbas, Rod Sherrell, Vaibhav Singh und schliesslich auch Tom Mampilly Aus geschlagen
wurden, kam das schweizer Innings mit einem Spielstand von 203 zu Ende.
Tom Mampilly, der 73 Runs erzielt hat, spielte fuer ueber zwei Stunden und das in einer Temperatur von fast 40 Grad. Dieses Ergebnis schien 50-80 weniger als gebraucht werden wuerde.
Bei diesem Ergebnis war es sehr wichtig, dass die Schweiz genau und gezielt bowlte um fruehe Wickets zu bekommen und um einen gewissen Druck auf die Polen aus zu ueben. Wie bei den Schweizern am Freitag, konnten sich die Polen einen Vorsprung erarbeiten, aber ohne viele Wickets zu verlieren. Trotz einer fantastischen Leistung vom Schweizer des Tourniers Nasir Mahmood, der die beiden Eroeffnungsspieler nach nur 10 Overs Aus bekommen hat, lagen die Polen vorne mit 65 Runs fuer 2 Wickets.
Nach der Mittagspause brachte Kapitaen Afzaal Sikander zwei andere Bowler rein in die Attacke, Sajid Safiat und Vaibhav Singh, die beide mit dem Schlaeger schlecht abgeschnitten hatten. Er sagte ihnen, sie sollten Wickets holen, sie sollten das Spiel gewinnen. Sie haben dann toll reagiert und haben 4 Wickets in den naechsten 7 Overs erzielt und damit Polen unter Druck gesetzt. Das haben sie gut durch gehalten, denn sie haben 45 Runs in den naechsten 10 Overs Machen koennen, was bedeutete, dass sie nur noch 50 Runs in 23 Overs gebraucht haben. Das heist, dass die schweizer Mannschaft wieder einmal etwas Besonderes brauchten, um das Spiel zu gewinnen. Der Kapitaen kam in die Attacke und mit grosser Unterstuetzung von dem Rest des Teams hat schnell ein Wicket erzielen koennen. Das Spiel war wieder ausgeglichen. Es folgte noch ein Wicket, aber auch mehrere polnische Runs. Polen brauchte 30 Runs und die Schweiz brauchte 2 Wickets. Sajid Safiat und Vaibhav Singh waren wieder an der Reihe und sie haben auch dismal nicht enttaeuscht. Sie haben die letzten beiden Wickets fuer nur 10 Runs bekommen. Die Schweiz hat das Spiel und das Tournier gewonnen! Obwohl die anderen Teams vielleicht ein oder zwei ausgezeichnete Spieler hatten, hatte die Schweiz ein ganzes Team von talentierten und engagierten Spielern, die dieses Tournier fuer sich entscheiden konnten.
Spiel 1: Czech Republic 216 ao (48 overs) verlor gegen Switzerland 217-9 (45.3 overs) bei 1 wicket
Spiel 2: Czech Republic 253-9 (50 overs) schlägt Poland 171 ao (41.3 overs) bei 82 runs
Spiel 3: Switzerland 203 ao (42 overs) schlägt Poland 184 ao (36.5 overs) bei 19 runs