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Metalldetektoren gefährden Schrittmacher und Defibrillatoren nicht
Deutsche und Griechische Forscher untersuchten, ob herkömmliche Metalldetektoren, welche z.B. an Flughäfen zum Einsatz kommen, Störungen bei Herzschrittmachern oder eingepflanzten Defibrillatoren provozieren können. Resultat: Es gab keine Störungen bei 170 überprüften Patienten.
Die Herzspezialisten am Deutschen Herzzentrum sowie die Forscher am Dunant Krankenhaus in Athen nahmen 170 Patienten, bei welchen ein Herzschrittmacher oder Defibrillator eingepflanzt worden war, in die Studie auf.
Die Forscher wollten wissen, ob eine Sicherheitsprüfung mittels herkömmlichen Metalldetektoren (keine Scanner) einen Einfluss auf die Funktion, den Batteriestatus und die gespeicherten Daten der Schrittmacher oder der Defibrillatoren hat. Die Magnetfelder betrugen 3.82 und 6.3 Tesla. Tesla ist eine abgeleitete Einheit für die magnetische Flussdichte. Resultat: Es wurden keine Störungen oder Beeinträchtigungen der Geräte zur Unterstützung der Herzarbeit festgestellt.
Allein in Deutschland würden jährlich 60’000 neue Herzschrittmacher implantiert. Etwa 500’000 Menschen tragen einen Herzschrittmacher und weitere 100’000 Patienten sind mit einem implantierten Defibrillator unterwegs, so die Forscher.
Mediscope
03.05.2011 - dzu