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- Was ist FAIRMED?
FAIRMED ist eine Stiftung, die aus der Leprahilfe Emmaus Schweiz hervorgegangen ist. Seit 1959 verschafft sie armen Menschen einen gerechten Zugang zu Gesundheit. So unterstützen wir schon seit langer Zeit Menschen, die an verschiedenen Krankheiten leiden und verbessern zusammen mit ihnen ihre Gesundheitssituation.
- Wofür setzt sich FAIRMED ein?
FAIRMED setzt sich ein für eine soziale und gerechte Gesundheitsversorgung, die es allen Menschen, unabhängig von geschlechtlicher, sozialer, religiöser oder politischer Zugehörigkeit ermöglicht, ein selbstständiges Leben zu führen.
- Was unterscheidet FAIRMED von anderen NGOs?
Besonders an FAIRMED ist der Fokus auf Armut und Krankheit im Problem-Dreieck der vernachlässigten Krankheiten, vernachlässigten Menschen und vernachlässigten Strukturen.
Charakteristisch ist weiter die Konzentration auf die Hilfe zur Selbsthilfe in Regionen wo die Gesundheitsversorgung am schlechtesten ist. Zusammen mit den Gemeinden verbessern wir die Lebensbedingungen im Allgemeinen und die Gesundheitsbedingungen im Speziellen. Damit beabsichtigen wir, dass die Direktbetroffenen das Projekt zu ihrer eigenen Sache machen.
FAIRMED leistet keine Katastrophenhilfe wie es andere Stiftungen tun, sondern setzt den Schwerpunkt auf die alltäglichen Katastrophen, die von Armut und Krankheit verursacht werden. FAIRMED unterhält keine Hilfsprojekte in Europa und schickt keine Volontäre in seine Projekte.
- Gibt es auch Projekte in der Schweiz?
FAIRMED schafft in der Schweizer Bevölkerung ein Bewusstsein für das Schicksal von Menschen des Südens, die von armutsbedingter Krankheit betroffen sind. Diesen Aufklärungs-Auftrag nimmt die Stiftung wahr, indem sie entsprechende Informationskampagnen durchführt.
- In welchen Ländern setzt sich FAIRMED ein?
FAIRMED konzentriert seine Mittel auf den afrikanischen und den asiatischen Kontinent. Schwerpunktregionen sind Afrika südlich der Sahara und Südasien. Schwerpunktländer sind Kamerun, die Zentralafrikanische Republik, Indien, Sri Lanka und Nepal.
Die Stiftung hat Länderbüros in Kamerun, der Zentralafrikanischen Republik, Indien und Sri Lanka.
Zusätzlich zu diesen Ländern unterstützt FAIRMED Projekte in folgenden Ländern:
- Afrika
- Äthiopien
Elfenbeinküste
- Gabun
- Guinea-Bissau
- Marokko
Mosambik
- Asien
- Indonesien
- Weshalb heisst die Leprahilfe jetzt FAIRMED?
Die Leprahilfe war ausschliesslich auf die Bekämpfung von Lepra ausgerichtet. Bei FAIRMED steht nicht mehr eine einzelne Krankheit im Vordergrund, sondern es wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt. Trotzdem ist die Lepra-Bekämpfung aus historischen Gründen weiterhin ein wichtiger Pfeiler unserer Arbeit. FAIRMED unterstützt noch andere Projekte, die auf spezifische Krankheiten fokussieren, wie Buruli, Leptospirose, Leishmaniase etc.
- Wie werden Projekte umgesetzt?
Wir haben keine Mitarbeitenden aus der Schweiz ständig vor Ort, sondern legen grossen Wert auf die selbstständige Verwaltung der Projekte. Die Projekte werden jedoch regelmässig von den Projektverantwortlichen besucht und kontrolliert. Die Leiter der Gesundheitszentren vor Ort stehen laufend in Kontakt mit unseren Projektverantwortlichen.
Wir legen Wert auf angepasste Lösungen und eine angemessene Kombination von medizinischer Hilfe und Ursachenbekämpfung. Von Projekt zu Projekt kann sich der Schwerpunkt zwischen den folgenden Bereichen verschieben:
- Armutskrankheiten
- Lepraprojekte
- Basisgesundheit
- Sozialprojekte
- Aufklärung und Patientenrechte
Ziel ist immer die vollständige körperliche und seelische Heilung der Kranken und der Schutz der Gemeinschaften vor einer Ausbreitung der Krankheiten.
- Wie viel Geld nimmt FAIRMED jährlich ein? Woher kommt das Geld?
Im Jahr 2012 nahm FAIRMED 8.34 Millionen Schweizer Franken ein. Davon stammen 48% aus Spenden, 29% aus zweckgebundenen Projektbeiträgen, 17% aus Legaten, 3% aus Beiträgen von ILEP-Partnern, 1% aus Beiträgen von Kantonen und Gemeinden, 1% von der DEZA und 1% Finanzertrag. Weitere Informationen zu unseren Finanzen finden Sie im aktuellen Jahresbericht.
Fragen zur Organisation
Empfang in einem Spital in Kamerun
So erreichen Sie uns
FAIRMED
Aarbergergasse 29
CH-3000 Bern 7
Telefon: +41 (0)31 311 77 97
Fax: +41 (0)31 318 08 41
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