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Grundsätzliche Einschätzung Die politische Lage hat sich seit den Wahlen vom Mai 2014 verschärft. Wirtschaftliche Schwierigkeiten und Streiks führen zunehmend zu Spannungen. Versorgungsengpässe bei Diesel und Benzin dauern teilweise über mehrere Tage an.
Demonstrationen und Protestaktionen in Lilongwe und anderen Städten des Landes sind möglich. Bei diesen besteht die Gefahr von Ausschreitungen und Zusammenstössen mit den Sicherheitskräften.
Spezifische regionale Risiken
Grenzgebiet zu Tansania: Offene Grenzgängerfragen können kurzfristig zu lokalen Spannungen und Streitigkeiten führen. Es kommt vor, dass die Grenzübergänge vorübergehend geschlossen werden. Informieren Sie sich vor und während Reisen am Nordende des Malawi-Sees und bei geplanten Grenzübertritten bei den lokalen Behörden über die aktuelle Lage und lassen Sie Vorsicht walten.
Grenzgebiet zu Mosambik: Der Konflikt in den zentralen Gebieten von Mosambik kann sich auf die Sicherheitslage im malawischen Grenzgebiet auswirken. Anfang August 2016 kam es im Distrikt Mwanza nahe der Grenze zu Schiessereien. Informieren Sie sich vor und während Reisen ins Grenzgebiet zu Mosambik in der Southern Region bei den lokalen Behörden über die aktuelle Lage und lassen Sie Vorsicht walten.
Regionen Mulanje, Phalombe, Chiradzulu, Nsanje und Tyolo: In abgelegenen Gebieten kursieren Gerüchte, wonach Reisende das Blut von einheimischen Personen stehlen wollen. Seit Mitte September 2017 ist es zu gewaltsamen Übergriffen auf in- und ausländische Reisende gekommen, die mehrere Todesopfer und Verletzte gefordert haben. Unternehmen Sie Reisen in die Regionen Mulanje, Phalombe, Chiradzulu, Nsanje und Tyolo nur in Begleitung eines ortskundigen Reiseführers, und vergewissern Sie sich, dass er die aktuelle Sicherheitslage abgeklärt hat.
Gesundheitsinfrastruktur Ausserhalb von Lilongwe und Blantyre ist die medizinische Versorgung kaum gewährleistet. Ernsthafte Krankheiten und Verletzungen werden mit Vorteil im Ausland behandelt (Südafrika oder Europa). Eigenes Verbandsmaterial und Wegwerfspritzen können sich als nützlich erweisen. Krankenhäuser verlangen eine Vorschusszahlung, bevor sie Patienten behandeln.
Impfungen
Es wird empfohlen, sich gegen folgende Krankheiten zu impfen: Diphterie, Hepatitis A, Poliomyelitis, Masern und Tetanus.
In einigen Fällen wird auch eine Impfung gegen folgende Krankheiten empfohlen: Abdominaltyphus, Hepatitis B und Tollwut.
Bei Einreisen aus Infektionsgebieten, die innerhalb der letzten 6 Tage besucht wurden, ist eine Impfung gegen Gelbfieber vorgeschrieben.
Gesundheitslage Sehen Sie ein Malariamedikament vor und schützen Sie sich gegen Mückenstiche. Persönliche Hygiene sowie Vorsicht bei der Nahrungsaufnahme sind sehr wichtig. Vermeiden Sie vom Wasserhahn zu trinken.
Kriminalität
Grundsätzliche Einschätzung Taschen- und Entreissdiebstähle, Raubüberfälle sowie Diebstähle von Autos unter Androhung oder gar Anwendung von Gewalt kommen vor.
Deponieren Sie Ihre Dokumente im Hotelsafe; tragen Sie jedoch immer eine Fotokopie des Reisepasses auf sich (einschliesslich der Seite mit dem Einreisestempel). Lehnen Sie Angebote von selbsternannten «Reiseführern» ab.
Die folgenden Informationen richten sich an in der Schweiz wohnhafte Schweizer Staatsbürger.
Für die Einreise in dieses Land ist ein gültiger Schweizerpass erforderlich.
Ein Visum ist ebenfalls erforderlich.
Vorzuweisen sind das Billett/Ticket für die Rück- oder Weiterreise, die gültigen Papiere zur Reisefortsetzung ins nächste Land sowie ein Beleg für ausreichende Geldmittel für die Dauer des Aufenthalts. Die Einreise kann sonst verweigert werden.
Am Flughafen wird bei der Abreise in Blantyre und Lilongwe eine Flughafengebühr erhoben: USD 30. Bei Kindern unter 2 Jahren werden keine Flughafengebühr erhoben.
Versicherungen
Führerausweis und Autovermietung Der internationale Führerausweis ist obligatorisch. Dieser gilt vor Ort nur zusammen mit Ihrem nationalen Führerausweis und ist bei den Kontaktstellen des TCS oder beim Strassenverkehrsamt Ihres Wohnkantons erhältlich.
Für einen Mietwagen muss der Fahrer generell mindestens 21 Jahre alt sein, je nach Mietwagenunternehmen und Wagentyp.
Vorübergehende Einfuhr eines Privatfahrzeugs Ein Grenzpassierscheinheft «Carnet de Passages en Douane» (CPD) ist für die vorübergehende Einfuhr eines Motorfahrzeugs oder eines Anhängers in dieses Land obligatorisch.
Bei Unfällen mit Verletzten sind Polizei und Ambulanz anzurufen.
Notrufnummern
Polizei
199
Ambulanz
199
Feuerwehr
199
Die
touristischen Informationen für dieses Reiseziel wurden mit grösster
Sorgfalt zusammengetragen und werden regelmässig aktualisiert. Indessen
wird hinsichtlich der Genauigkeit und Vollständigkeit des Inhaltes keine
Garantie gewährt.
Unsere Reiseinfos richten sich spezifisch an
Schweizer Staatsbürger oder in der Schweiz wohnhafte Personen bzw.
gelten für in der Schweiz immatrikulierte Fahrzeuge. Für anderweitige
Reisende und Fahrzeuge können die Bestimmungen abweichen.
Die Informationen zu den folgenden Themen wurden vom EDA
(Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten) zur
Verfügung gestellt: Sicherheit & Politik, Gesundheitsinfrastruktur,
Kriminalität und naturbedingte Risiken.
Reiseziel ändern
Reisehinweis
Für dieses Land liegen seitens EDA keine Reisewarnungen vor.