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(Kt. Graubünden,
Bez. Inn).
Das längste der kleinen Seitenthälchen auf der linken
Seite von
Samnaun, das bei der Spissermühle
(1514 m) endigt. Es entsteht in zwei Aesten auf Tiroler Boden am Fusse des Malfragkopfes (2784 m) und
des Frudigerkopfes (2845 m) und fällt, vom Vereinigungspunkt der beiden Aeste an, auf eine Länge von 3,8 km gegen SW. Es
wird vom Zandersbach bewässert, der von seiner Vereinigung mit seinem wichtigsten Nebenflusse, dem
Malfragbach an, etwa 2 km
weit die Grenze zwischen der
Schweiz und Oesterreich bildet.
Die untere Hälfte der rechten
Seite des Thälchens
liegt daher allein auf Schweizer Gebiet;
dieser Teil bildet einen steilen, bewaldeten Hang.
Das Thal ist in vorzugsweise
kalkigen Schiefer eingeschnitten, wie dies in
Samnaun öfters vorkommt.
2064 m. Ein Name, den die Alpweide um den
Sanetschpass führt, im Siegfriedatlas aber
hauptsächlich der ersten Gruppe von
Hütten beigelegt wird, die man beim Aufstieg durch das Thal der
Morge trifft, wenn man die mühesamen
Kehren oberhalb der
Brücke von Motonaz überwunden hat.
(Lapierdu) (Kt. Wallis,
Bez. Sitten).
Etwa 2300-2100 m. Felsige Fläche, aus Sehratten und Nummulitenkalk bestehend,
die sich zwischen der Alpweide Zanfleuron und dem
Gletscher gleichen Namens am W.-Abhang des
Sanetschpasses ausbreitet. Es
ist ein typisches Beispiel eines Karrenfeldes, von tiefen Spalten, Rinnnen und Schrunden ganz durchfurcht, während die dazwischen
liegenden Höcker und
Platten vom rieselnden
Wasser und schmelzenden
Schnee aufs feinste ziseliert sind.
Man hat dieses Gebiet oft als Beweis für die Tätigkeit der
Gletscher bei der Bildung von Karrenfeldern angeführt; denn
es ist jedenfalls früher vom grossen
Zanfleuron-Gletscher bedeckt gewesen. Allein das Gegenteil ist wahr. Je näher demGletscher,
desto geringer sind die Karrenbildungen, während die Gletscherschliffe um so mehr hervortreten. Im mittleren Teil sieht
man deutlich abgerundete
Felsen, auf denen sich die
Karren seit dem Rückzuge des Gletschers zu bilden begonnen haben. Die
schönsten Karrengebilde sind die vom
Gletscher am entferntesten befindlichen.
1434 m. Mit Feldern bedeckter und von Wäldern umgebener Vorberg mit einer Scheune und einem trigonometrischen
Signal, der im O. über dem Dorfe Le Châble hervortritt, von dem er anderthalb Stunden entfernt ist, auf den Höhen am rechten
Ufer der Dranse, unterhalb der steilen Böschung, über der das Plateau von Clambin liegt.
Hübsche Aussicht
auf den mittleren Teil des Thales.