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In den Jahren 2019 und 2020 wurde eine Auswertung von Materialflüssen zwischen 2014 und 2018 durchgeführt. Diese zeigt, dass im Zentralschweizer Baugewerbe weniger Bodenmaterial verwertet wird als gesetzlich vorgeschrieben. Grund dafür ist unter anderem, dass bei kleinen und mittleren Baustellen der Unterboden teilweise nicht als Ressource erkannt wird und so keine ökonomische Motivation besteht, diesen separat abzutragen und zu verwerten. Das Interesse an Bodenverwertungsprojekten wäre bei Tiefbauunternehmungen zwar grundsätzlich vorhanden, eine konsequente Umsetzung hat sich jedoch noch nicht eingestellt.