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Die Reflexion über diskriminierungssensible Strukturen begann 2019 gemeinsam mit dem Schlachthaus Theater. Die beiden Häuser haben in den Jahren 2020 bis 2022 verschiedene Weiterbildungen und Vertiefungsarbeit geleistet. Die Ansätze, an „Die 5Ps“ bzw. „5Ps+Z“ (nach Mark Terkessidis, ergänzt durch Joshua Kwesi Aikins, Ivana Pilić und Rahel El-Maawi und Anisha Imhasly), zielten auf drei Ebenen:
Die Etablierung von Safe(r) Spaces gehört zu einer der Massnahmen, die die Dampfzentrale im Programm ergreift. Ein «Sichererer Raum» erkennt an, dass eine Diskriminierungserfahrung, wie beispielsweise eine Rassismuserfahrung auch eine Gewalterfahrung ist. Sicherere Räume vermitteln Rassismusbetroffenen, dass sie nicht erklären müssen, dass sie in ihrem Alltag verschiedene Formen von Gewalt erfahren. Eine Definition von Safe(r) Spaces findet ihr hier.
Die Dampfzentrale hat den Wunsch, die rassistischen Strukturen, die in der Gesellschaft verankert sind, in der täglichen Arbeit zu erkennen, den Blick aus der weissen Perspektive zu durchbrechen und uns als Institutionen kritisch zu hinterfragen. Dieser Prozess ist nie abgeschlossen und wir bleiben eine lernende Institution. Im Jahr 2023 hat das Team eine Selbstverpflichtung verabschiedet, um sich selbst zu diskriminierungssensiblem Arbeiten und Verhalten zu verpflichten. Zudem wird ein Code of Conduct veröffentlicht, welcher auch dem Publikum der Dampfzentrale weitere Möglichkeiten gibt, um gemeinsam daran zu arbeiten zu einem diskriminierungssensiblen Ort zu werden.