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Der Weg über die Greina ist ein seit Jahrhunderten begangener
Passübergang wobei die Bergspitze Vial den Wanderern den Weg wies. Der Pass war bereits
20 n.Chr. bekannt. Im Mittelalter gehörte der Pass der Talbevölkerung die dem
mailänder Domkapitel unterstand. Die nördliche Grenze lag bei der "Preda Porcheria" in der Nähe
der von der SAT Lukmanier renovierten Hütte Scaletta
(www.capanneti.ch).
Im 14ten und 15ten Jahrhundert verstärkte sich der Warentransport. Am
13ten Juli 1376 beschlossen das Valle di Blenio und Disentis sich gegenseitig zu schützen. 1494 trafen
die Bewohner von Aquila und Lumnezia eine Vereinbarung über die Weiderechte. Der Greinapass,
der Olivone mit Lumnezia verband durfte nur für lokale Zwecke genutzt werden. Viele Blenieser
überquerten mit dem Vieh den Pass bei Diesrut um zu der Alpe gleichen Namens zu gelangen. Die
Schluchten des Sostos und des Rheins bei Sumvix liessen wegen des Mangels an Brücken keine
so angenehme Reise wie den Weg über den Lukmanier zu. Es gab viele Gefahren und Hinterhalte.