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„Tipico Uruguay“ war einer der ersten Sätze, die wir auf uruguayischen Boden hörten. Ein Argentinier sagte sie, als wir hinter ihm in der Taxi-Warteschlange anstanden. Warum wohl?
Als wir in Buenos Aires von der Ankunftshalle zu den Taxis gingen, wurden wir von überall angesprochen, ob wir ein Taxi möchten. Hier in Montevideo, als wir das Fähreterminal verliessen, standen wir vor einer geordneten Warteschlange von über 30 Personen, dirigiert von einem Uruguayer. Dieser wichtige Mann koordinierte auch das Einfädeln der Taxis in die Aufladezone.
Der Argentinier vor uns wollte effizient sein und ging zum nächsten Taxi, um die Koffer einzuladen, bevor die anderen Passagiere im vorderen Taxi eingestiegen waren. Rigoros wurde er vom Uruguayer in die Schranken gewiesen und er musste zurückgehen. Er schaute uns an und sagte nur „Tipico Uruguay“ (oder so was ähnliches).
Auch eine etwas kuriose Seite sind die Wechselkurse hier in Montevideo. Ist die Differenz bei den Währungen zwischen An- und Verkauf so um die 10 %, nur beim argentinischen Peso sind es – je nach Basis – so zwischen 40 bis 60 %. Dies wäre gleich, wenn wir für 1 Euro nur CHF 1.00 erhalten und 1 Euro für CHF 2.00 kaufen müssten. Warum wohl? Enorme Gewinnspanne oder ist der argentinische Peso ein Nonvaleur?
Hier noch ein Bild von der Überfahrt von Buenos Aires nach Montevideo. Wir mussten alle Überschuhe anziehen. Die Fähre hiess übrigens Francisco zu Ehren des Papstes.