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Cyrus Chestnut p, Mads Vinding b, Jonathan Blake dr,
Cyrus Chestnut, 1963 in Baltimore geboren, erhielt bereits mit 5 Jahren seine erste Klavierausbildung von seinem Vater und spielte im Alter von 7 Jahren Klavier in der Mount Calvary Star Baptist Church seiner Heimatstadt. Mit 9 Jahren besuchte er das Peabody Institute und studierte von 1981 bis 1985 am Berklee Institute of Music in Boston, wo er in Jazzkomposition und Arrangement abschloss. Dort erhielt er das Oscar Peterson Stipendium 1983, und das Quincy Jones Stipendium 1984. Er brachte sich Musikgeschichte bei, studierte die Arbeiten von Jazz-Meisterpianisten wie Bud Powell, Wynton Kelly und Hank Jones, und die Arbeiten von Gospelkünstlern wie Clara Ward und Charles Taylor. Ferner studierte er klassische Musik, Komposition und Aufführungspraxis. Cyrus arbeitete als Sideman mit Donald Harrison, Terence Blanchard, Wynton Marsalis, Freddie Hubbard, Branford Marsalis, Chick Corea, Dizzy Gillespie, George Adams, James Moody, Joe Hendricks, Joe Williams. Seit Anfang der 90er Jahre veröffentlicht er als Bandleader und Solist Alben wie „Tribute To Duke Ellington“, „Charlie Brown Christmas“, „Soul Food“, „You Are My Sunshine“, Cyrus Plays Elvis“, „Black Nile“ um einige zu nennen. Für diese CD-Projekte arbeitete er mit Christian McBride, James Carter, Joe Lovano, Ron Carter, Billy Higgins, Stefon Harris, und Lewis Nash. Daneben trat er in Gruppen wie dem Lincoln Center Jazz Orchestra, der Dizzy Gillespie Big Band und dem Carnegie Hall Jazz Orchestra auf, und wirkte in Robert Altmans Film "Kansas City" mit. Cyrus hat sich einen Ruf erarbeitet für seine durchdachte Vielseitigkeit, seine Fähigkeit Klänge zu überblenden und unerschrocken Gospel in die Aufführungen zu bringen. Der „Philadelphia Inquirer“ erklärt: Chestnut vermittelt mehr Freude an einer einzelnen Note als es andere Pianisten mit händevoll von Akkorden tun. 1991 erhielt Chestnut die Chance mit dem Betty Carter Trio für zwei Jahre auf Tournee zu gehen. Er bezeichnet das, als eine Art Abschlussklasse. „Sie erwartete von mir einen Raum für Schöpfung zu schaffen, nicht zur Entspannung.“ 1995 nahm Chestnut mit der Opernsängerin Kathleen Battle auf.