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Besonders Männer sollten auf Krebs-Anzeichen achten.
2013 gab «Basic Instinct»-Star Michael Douglas ein Interview, das Aufsehen erregte. Zwei Jahre nachdem er den Zungenkrebs besiegt hatte, sagte er in einem Interview mit dem «Guardian», der Krebs sei durch Oralsex entstanden. Zuvor wurde vor allem sein hoher Alkohol- und Tabakkonsum dafür verantwortlich gemacht. Doch Douglas erklärte: «Ohne näher darauf eingehen zu wollen, diese besondere Art von Krebs wird verursacht vom Humanen Papilloma-Virus, und das bekommt man beim Cunnilingus».
Auch Iron-Maiden-Sänger Bruce Dickinson ist sich sicher: Sein Tumor in der Zunge kam vom Oralsex. «Es ist immer so, wenn jemand Zungenkrebs, Rachenkrebs oder was auch immer hat. Wenn derjenige nicht gerade ein starker Raucher oder starker Trinker ist, dann ist das fast immer der Grund», sagt er in einem Radio-Interview.
Eine kürzlich veröffentlichte Studie des Albert Einstein College in New York bestätigt: Oralsex steigert das Krebsrisiko ums 22-Fache. Durch den Kontakt zwischen Mund und Geschlechtsteil werden HPV-16-Viren übertragen. Meist kommt unser Körper damit klar. In einigen Fällen kann sich der Virus aber einnisten und verursacht Krebs in Gebärmutterhals, Penis, Anus, Vagina oder Mund, wie «DailyMail» berichtet.
97'000 Menschen wurden für die Studie während vier Jahren untersucht. Menschen, die mehr als sechs Oralsex-Partner oder mehr als 26 Vaginalsex-Partner hatten, wiesen ein erhöhtes Risiko auf. Männer sind einem höheren Risiko ausgesetzt, da bei Cunnilingus die Ansteckgefahr höher ist als bei Fellatio.