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Die VOLKSMARINE DER DDR war als Teil der Vereinigten Ostseeflotten in die Organisation des Warschauer Pakts eingebunden. Ihr Operationsgebiet waren die Ostsee und die Ostseeausgänge. Sie hatte die Auftrag, den Seeweg über die Ostsee für sowjetische Verstärkungen freizuhalten und sich an offensiven Operationen gegen die Küsten gegnerischer Staaten in der Ostsee zu beteiligen. Dafür standen ihr Seestreitkräfte wie U-Jagdschiffe, Schnellboote, Minensucher und Landungsschiffe zur Verfügung. Der Routinedienst der VOLKSMARINE DER DDR war von ständiger hoher Bereitschaft gekennzeichnet. Hinzu kam die umfangreiche Aufklärungstätigkeit gegenüber den NATO-Marinen in der Ostsee. Für diesen Vorpostendienst waren ständig Fahrzeuge, meist Minensuchboote, in See. Besondere Aufklärungsschiffe dienten der elektronischen Überwachung und Aufklärung anderer Seestreitkräfte.