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Wilen, 04.09.2017, Herbert Brägger
Die letzten beiden Meisterschaftspartien musste das RiWi Nationalliga B Team am Samstag in Jona spielen. Ein sicherer Sieg gegen Affeltrangen und eine Niederlage gegen Wigoltingen 2 reichten nicht um das Saisonziel Medaille noch zu erreichen.
Affeltrangen - RiWi 0:3 (7:11/10:12/7:11)
Wigoltingen 2 - RiWi 3:0 (11:5/12:10/11:9)
Die guten Leistungen, mit denen das RiWi Fanjonteam seit der Sommerpause in Meisterschaft und Cup begeistern konnte, weckte berechtigte Hoffnungen, das Unmögliche doch noch möglich zu machen. Die letzten beiden Partien der laufenden Meisterschaft wurden am Samstag in Jona gespielt. Um das Saisonziel, der Gewinn einer Medaille, noch zu erreichen mussten aber die beiden Gegner Affeltrangen und Wigoltingen 2 geschlagen werden. Theoretisch und bei für RiWi optimalen Ergebnissen in den Partien der restlichen Teams, wäre dann sogar noch die Qualifikation zur Aufstiegsrunde möglich gewesen.
Sichere Sache gegen Affeltrangen
Die erste Partie wurde gegen Affeltrangen gespielt. RiWi, der klare Favorit konnte die Form und den Schwung aus den vergangenen erfolgreichen Partien mitnehmen und mit 3:0 sicher reüssieren. Auf dem sumpfigen Untergrund konnte RiWi mit seinem kraftvollen Spiel nach vorne die gegnerische Abwehr immer wieder überfordern. Nur im zweiten Satz gelang es Affeltrangen, unterstützt von gegnerischen Eigenfehlern, mitzuhalten.
Schwache Partie zum Abschluss
Als RiWi zur Partie gegen die Reserven von Wigoltingen antreten musste war die Berechtigung zur Aufstiegsrunde bereits vergeben. Affoltern am Albis hat seine beiden Partien gewonnen und konnte sich vorzeitig als Vorrundensieger feiern lassen. Ob dies mit ein Grund war, dass RiWi nicht in die Partie gegen ein stark aufspielendes Wigoltingen fand? Immerhin ging es für beide noch um Edelmetall und die dafür notwendigen zwei Punkte. RiWi startete unsicher, Wigoltingen witterte seine Chance, machte viel Druck und spielte sich zu einem klaren 11:5 Satzerfolg durch. RiWi spielte auch im zweiten Abschnitt nicht besser, profitierte aber von gegnerischen Eigenfehlern, musste aber am Ende in der Overtime doch noch klein beigeben. Je ein Wechsel im Angriff und in der Defensive brachte dann eine Verbesserung, die aber nicht mehr ausreichte die Partie noch zu drehen.
Saisonziel am Ende noch verpasst
RiWi hat mit dieser Niederlage das Saisonziel klar verpasst, während sich Gegner Wigoltingen über Silber freuen kann. Gemessen an den Leistungen in den letzten Partien darf dieses Ergebnis nicht befriedigen. Entsprechend gross ist auch die Enttäuschung beim Trainer und bei den Spielern. RiWi konnte sich gegenüber der letzten Runde rangmässig nicht mehr verbessern und schliesst diese Meisterschaft auf dem fünften Tabellenplatz ab.
RiWi: Simon Stäbler, Timo Hagmann, Philipp Jung, Silvan Jung, Pascal Holenstein, Christian Stäbler, Walter Gantenbein, Kevin Müller (verletzt), Daniel Baumgartner
(krank)
Trainer/Coach: Benjamin Meile, Simon Scherrer
Wilen, 30.08.2017, Herbert Brägger
Das RiWi Nationalliga B-Team hat am Dienstag in Wilen die Viertelfinalpartie im Schweizercup gespielt. Gegner war der amtierende Schweizermeister aus Wigoltingen. Der grosse Favorit musste am Ende noch sein ganzes Können zeigen um in die nächste Runde aufzusteigen.
RiWi (NLB) – Wigoltingen (NLA) 3:5 (11:9/10:12/11:3/11:5/9:11/8:11/10:12/7:11)
Zu der Viertelfinalpartie im Schweizercup durfte RiWi am Dienstagabend das NLA -Team aus Wigoltingen empfangen. Vom Papier her waren die Voraussetzungen zu dieser Partie gegeben. Der amtierende Schweizermeister und Meisterschaftsleader, mit aktuell grossen internationalen Erfolgen, würde gegen das unterklassige Heimteam aus der Nationalliga B klar durchmarschieren. Die gute Leistung, die RiWi in der letzten Meisterschaftsrunde gezeigt hat, gab dem Team aber die Zuversicht, dass gegen den haushohen Favoriten einiges drin liegen könnte.
Echte Cupstimmung kam auf
Die Partie musste über fünf Gewinnsätze gespielt werden, wobei der Unterklassige jeden Satz mit zwei Bonuspunkten starten konnte. RiWi begann angriffig frech, ohne Angst vor dem grossen Gegenüber und konnte den ausgeglichenen ersten Satz für sich entscheiden. Weiter ging das begeisternde Spiel und erst als RiWi mit 9:5 in Front lag konnte Wigoltingen reagieren, den Druck erhöhen und doch noch reüssieren. Der Gastgeber liess sich von diesem Rückschlag aber nicht beeindrucken, spielte stark weiter und zog nach zwei klaren Teilerfolgen auf 3:1 davon. Spätestens jetzt war für echte Cupstimmung im Ägelsee gesorgt.
Wigoltingen mit Nati-Schlagmann
Wigoltingen musste sich nun etwas einfallen lassen. Der Schlagmann der Schweizer Natonalmannschaft, Ueli Rebsamen, kam neu ins Spiel. Es gelang ihm mit seinen präzisen Angriffen den Druck auf den Gegner zu erhöhen, was in der RiWi Defensive vermehrt zu Fehlern führte. RiWi konnte aber trotzdem über die ganze Restzeit mithalten, musste sich aber am Ende der folgenden Sätze dem Klassespiel des Spitzenteams knapp geschlagen geben. Wigoltingen ist also wie erwartet eine Runde weitergekommen und spielt das Halbfinale gegen Oberentfelden. Gratulationen gingen aber auch an die RiWi Spieler, den Siegern der Herzen, die sich toll schlugen, bis zum Schluss an einen Erfolg glaubten und trotz Niederlage stolz auf ihre Leistung sind.
Schwung in Meisterschaft mitnehmen
Am kommenden Samstag werden die letzten beiden Partien in der Meisterschaft der Nationalliga B gespielt. Das Team wird den Cupschwung mitnehmen und voll motiviert mit viel Selbstvertrauen nach Jona reisen, wo um 12.00 Uhr die Spiele gegen Affeltrangen und Wigoltingen 2 gespielt werden.
RiWi: Timo Hagmann, Philipp Jung, Silvan Jung, Pascal Holenstein, Christian Stäbler, Simon Stäbler, Walter Gantenbein, Kevin Müller (verletzt), Daniel Baumgartner
(Krankheit)
Trainer/Coach: Benjamin Meile
Wilen, 20.08.2017, Herbert Brägger
Ein gut aufgestelltes RiWi Nationalliga B-Team überraschte am Samstag in Ettenhausen mit einer reifen Leistung. Dank den Erfolgen gegen die NLA-Reserven von Elgg-Ettenhausen und Jona konnte der Rückstand auf die Spitze verkürzt werden.
Elgg-Ettenhausen 2 - RiWi 0:3 (11:13/12:14/9:11)
Jona 2 - RiWi 0:3 (14:15/11:13/7:11)
Nach der Sommerpause galt es am Samstag in Ettenhausen die in den letzten Partien gezeigten schwachen Auftritte vergessen zu machen. Es musste sich zeigen, ob es RiWi-Trainer Benjamin Meile gelungen ist sein Team mental wieder auf Vordermann zu bringen und den Frust über den Rückschlag durch wieder mehr Freude am Spiel zu beseitigen. Um den Anschluss an die breite Ranglistenspitze halten zu können, war eine Vollrunde gegen Elgg-Ettenhausen und Jona Pflicht. Eine Forderung die von den Hinterthurgauern den vollen Einsatz abverlangte.
Knappe Partie sicher gewonnen
In die erste Partie, die gegen den punktgleichen Gastgeber gespielt werden musste, ging RiWi mit dem festen Vorsatz mit taktisch cleverem Spiel die ersten zwei Zähler auf sein Konto zu holen. Dies schien aber anfänglich nicht ganz aufzugehen, lag doch der Gast schnell mit 3:7 im Hintertreffen. Mit diszipliniertem, angriffigem Spiel gelang es aber zum Gegner aufzuschliessen und am Satzende knapp aber doch souverän zu reüssieren. Sehr ähnlich verlief auch der zweite Abschnitt, ebenfalls mit positivem Ergebnis. Spielfreude, Selbstvertrauen und Siegeswille, verhalfen dann RiWi zum doch sicheren 3:0 Erfolg.
Schlusslicht forderte RiWi
Aus dem erhofft leichten Spiel gegen Schlusslicht Jona wurde nichts. Der Gegner spielte die ersten beiden Sätze äusserst stark. Ausgeglichen bis in die Overtime wurden sie aber durch das cleverer agierende RiWi Team gewonnen, das nach dem dritten Abschnitt auch den Matchgewinn verbuchen konnte.
Sommerpause wurde gut genutzt
Dank dieser Vollrunde verbleibt RiWi im sehr breit aufgestellten Spitzenfeld, ist bis auf zwei Punkte an den Leader herangekommen, konnte sich aber rangmässig nur um einen Platz verbessern. Hinter vier Teams mit je 18 Zählern liegt nun RiWi mit deren 16 auf Rang fünf. Die beiden noch ausstehenden Partien werden in zwei Wochen in Jona gespielt. Gegen Affeltrangen und Wigoltingen 2 liegen sicher noch Zähler für eine Rangverbesserung drin, denn das Ziel heisst immer noch Medaille. Trainer Meile ist hoch erfreut über den frischen Auftritt seiner Jungs. Seine grosse Arbeit war erfolgreich und den berechtigten Stolz hört man aus seinem Statement: «Für mich sind die vier gewonnenen Punkte sicher wichtig. Ich habe aber eine noch höhere Priorität, denn das Allerwichtigste für mich ist, dass ich aus einem Frusthaufen wieder eine Truppe mit Herz und Freude am Spiel aufbauen konnte. Sie hat eine grossartige Reaktion gezeigt und meine taktischen Vorgaben clever und diszipliniert umgesetzt.
RiWi: Simon Stäbler, Timo Hagmann, Philipp Jung, Silvan Jung, Pascal Holenstein, Christian Stäbler, Walter Gantenbein, Kevin Müller (verletzt), Daniel Baumgartner
(Krankheit)
Trainer/Coach: Benjamin Meile
Wilen, 14.08.2017, Herbert Brägger
In den letzten vier Meisterschaftspartien möchte sich das RiWi Nationalliga B-Team vom aktuellen sechsten Platz weg, wieder in die vorderen Tabellenränge spielen.
In den letzten Partien vor der Sommerpause wirkte das bisher gut vorne mitkämpfende Team aus Rickenbach-Wilen ausgelaugt und überfordert. Die durch Verletzungen und Krankheit stark verjüngte Truppe hatte noch nicht die Klasse ihre Leistung bis zum Schluss effizient durchziehen zu können. Drei Partien gingen unglücklich an die ebenfalls nicht überzeugenden Gegner.
Noch alles offen
RiWi rutschte in die hintere Tabellenhälfte zurück und liegt nun mit 12 Zählern auf dem sechsten Rang, vier Punkte hinter der Spitze und ebenso viele vor dem Relegationsplatz. Trainer Benjamin Meile sieht die Situation als offen. Er sagt: «Mein Team ist gut vorbereitet und heiss darauf, das Beste aus der Situation zu machen. Wenn Alles gut für uns läuft liegt sogar eine Medaille noch drin. Dies soll unser Ziel sein und gegen hinten machen wir uns im Moment noch keine Gedanken». RiWi muss aber immer noch die Ausfälle der beiden langzeitrekonvaleszenten Angreifer Daniel Baumgartner und Kevin Müller verkraften, ist aber in guter Form und verspricht kämpferische, spektakuläre Restpartien. Schlagmann Philipp Jung ist wieder zurück im Team und ist sicher eine willkommene Verstärkung im RiWi-Angriff.
Vier Gegner auf Augenhöhe
Am Samstag werden die ersten wichtigen Weichen gestellt. Um 12’00 Uhr heisst es für die Hinterthurgauer in Ettenhausen gegen das Heimteam und gegen Schlusslicht Jona 2 anzutreten. Eine Vollrunde ist Pflicht, um noch «bei den Leuten» bleiben zu können. Die beiden letzten Partien werden dann zwei Wochen später, am 2.September in Jona gespielt. Die Widersacher werden dann Affeltrangen und Wigoltingen 2 sein, alles Gegner mit denen RiWi auf Augenhöhe spielen kann.
Wilen, 02.07.2017, Herbert Brägger
Das RiWi Nationalliga B-Team hatte am Freitagabend die unerwartete Chance, sich an die Tabellenspitze zurückzuspielen, vergeben und ist nach Niederlagen gegen Waldkirch und Diepoldsau gar in die zweite Ranglistenhälfte zurückgefallen.
Waldkirch - RiWi 3:2 (11:5/8:11/6:11/13:11/11:8)
Diepoldsau - RiWi 3:2 (9:11/9:11/11:7/11:7/11:9)
Nach der Niederlage an der letzten Runde gegen den Leader Oberwinterthur, galt am Freitagabend in Waldkirch für die Hinterthurgauer nur eine Strategie. Man wollte die Punkte gegen den Gastgeber und Diepoldsau 2 unbedingt abholen, um von einem eventuellen «Ausrutscher» des klaren Tabellenführers aus Oberwinterthur zu profitieren.
Wirkliche Chance kläglich vergeben
Wie sich am Samstag herausstellte, verlief der eine Teil des Plans klar für RiWi, denn Oberwinterthur verlor seine beiden Partien und blieb auf 16 Zählern sitzen. Böses Erwachen aber bei RiWi. Das Team verpatzte nämlich schon am Freitagabend seinen Anteil an der Mission «zurück an die Spitze». Mit zwei schwachen Partien liess man die sich unerwartet bietende grosse Möglichkeit aus, mit dem Leader gleichzuziehen und sich zusammen mit ihm wieder an der Tabellenspitze zu etablieren.
Heimteam setzte sich gekonnt in Szene
Waldkirch, an zweitletzter Stelle rangiert, war der erste Gegner. RiWi startete zu drucklos und übervorsichtig, lag schnell entscheidend zurück und der kampfstarke Gastgeber eröffnete die Partie erfolgreich mit 11:5. Die Thurgauer konnten aber reagieren. Trotz immer noch zu vielen Ungenauigkeiten und Eigenfehlern gelang es die Partie zu kehren und auf 2:1 Sätze vor zu legen. In einem spannenden, ausgeglichenen Satz suchte nun RiWi die Entscheidung. Es waren aber wieder die unerzwungenen Fehler, die dem Gegner zu vier Satzbällen verhalfen. RiWi konnte alle abwehren, musste aber in der Overtime doch noch klein beigeben. Der Ausgleich löste bei Waldkirch eine Euphorie aus, die über 11:8 zum Matchgewinn führte.
Zwei verschiedene Spielhälften
Die Partie gegen das punktegleiche Diepoldsau musste nun den geforderten Erfolg bringen. Trotz starken Wind und Regen entwickelte sich eine knappe Partie mit vielen erfolgreichen Kurzspielen auf beide Seiten. Mit knappen Satzresultaten schien RiWi die Partie im Griff zu haben und führte nach zwei Sätzen mit 2:0. Es zeichnete sich bereits klar ab, wer hier am Ende als Sieger vom Platz gehen würde. Die Rheintaler konnten aber plötzlich dagegenhalten. Die drei nächsten Sätze glichen sich dann wie ein Ei dem andern. Ausgeglichen bis in die Endphase war es jeweils Diepoldsau, welches viel entschlossener wirkte und jedes Mal gegen ein total verunsichertes RiWi mit gekonntem Endspurt reüssierte.
Situation nach unten nun ein Thema
Die Tabellensituation vor der Sommerpause präsentiert sich nun für RiWi alles andere als erfreulich. Im sehr ausgeglichenen Feld belegt das Team den sechsten Rang, vier Zähler hinter den beiden Spitzenteams, ebenfalls deren vier vor der Relegationbarrage und sechs vor dem Direktabsteigerplatz. Nach den Ferien werden noch vier Partien gespielt, also noch acht Punkte zu gewinnen sein. Hoffentlich reicht die Zeit um RiWi wieder zu einem schlagkräftigen Team aufzubauen.
RiWi: Simon Stäbler, Timo Hagmann, Philipp Jung, Silvan Jung, Pascal Holenstein, Christian Stäbler, Walter Gantenbein, Kevin Müller (verletzt), Daniel Baumgartner
(krank)
Trainer/Coach: Benjamin Meile; Coach: Simon Scherrer
Wilen, 25.06.2017, Herbert Brägger
Mit der Niederlage gegen Leader Oberwinterthur an der Heimrunde vom Samstag, sank die Wahrscheinlichkeit zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde für RiWi praktisch auf null. Dagegen half auch ein Erfolg gegen Affoltern am Albis nicht.
RiWi – Oberwinterthur 1:3 (7:11/14:12/10:12/11:13)
RiWi – Affoltern am Albis 3:0 (11:7/11:9/11:7)
Mit dem Willen zur Revanche traten die Nationalliga B-Faustballer von RiWi am Samstag auf eigenem Platz zur ersten Rückrundenpartie an. Oberwinterthur, das Team, welches in der ersten Vorrundenpartie RiWi eine unglückliche Niederlage zufügte, war der Gegner. Die Zürcher führen seither die Tabelle mit zwei Zählern Vorsprung auf RiWi an, und belegen damit den Platz, der für die Aufstiegsrunde berechtigt. Zwei Siege waren deshalb budgetiert, um mindestens den Gleichstand mit «Oberi» zu erreichen.
Unkonstanz führte zur fatalen Niederlage
Unsicherheit dominierte aber den ersten Satz in dieser wichtigen Startpartie, der dann auch klar an den Gegner ging. RiWi fand aber in die Partie, und entschied den spannenden zweiten Abschnitt mit 14:12 zum Satzausgleich. Mit zwei weiteren Overtime-Entscheiden ging dann aber die Partie doch noch verloren. RiWi machte dabei zu viele «Gastgebergeschenke», spielte in den entscheidenden Phasen seine Eigenfehler und musste gar nach einem 10:6 Vorteil den dritten Satz mit 10:12 dem äusserst abgeklärt wirkenden Gegner abgeben.
Schadensbegrenzung war nun angesagt
Nach diesem enttäuschenden Spielausgang und der Tatsache, dass Oberwinterthur zwischenzeitlich auch Affoltern am Albis besiegt hatte, war der Abstand zwischen Riwi und dem Leader auf sechs Punkte angewachsen. RiWi musste nun Alles tun, um dieses Ergebnis mit einem Erfolg gegen Affoltern zu verbessern. Dies gelang dann auch. Trotz wieder viel zu vielen unerzwungenen Fehlern, hatten die Einheimischen diesen Gegner immer im Griff und reüssierten klar mit 3:0.
Trügerische Rangverbesserung
RiWi hat sich nach diesen beiden Partien in der Spitzengruppe gar um einen Rang verbessert und liegt nun mit zwölf Zählern punktgleich mit Wigoltingen 2 und Diepoldsau 2 an dritter Stelle hinter dem führenden Oberwinterthur mit 16 Punkten. Trotz Rangverbesserung hat sich aber die Chance auf das Saisonziel dramatisch reduziert. Es ist nicht mehr möglich mit eigener Kraft den Gruppensieg, der Berechtigung zur Aufstiegsrunde, zu erreichen. Es liegt nun an RiWi, die noch ausstehenden sechs Partien erfolgreich zu spielen, um von eventuellen «Ausrutschern» der Mitfavoriten allenfalls profitieren zu können. Die nächste Möglichkeit erfolgreich zu sein bietet sich bereits am Freitagabend in Waldkirch um 19.00 Uhr mit den Partien gegen den Gastgeber und die Reserven von Diepoldsau.
RiWi: Simon Stäbler, Timo Hagmann, Philipp Jung, Silvan Jung, Pascal Holenstein, Christian Stäbler, Walter Gantenbein, Kevin Müller (verletzt), Daniel Baumgartner
(krank)
Trainer/Coach: Benjamin Meile; Coach: Simon Scherrer
Wilen, 21.06.2017, Herbert Brägger
Mit einer überzeugenden Leistung hat das NLB-Team aus Rickenbach-Wilen am Dienstagabend die CH-Cup Partie gegen den A-Ligisten Olten gewonnen und dadurch den Sprung in den Cup-Viertelfinal geschafft.
RiWi (NLB) – Olten (NLA) 5:0 (11:5/11:7/11:2/11:9/11:6)
Zur Achtelfinalpartie im Schweizercup konnte RiWi am Dienstagabend auf dem heimischen Rasen das Nationalliga A Team aus Olten empfangen. Entgegen aller Prognosen hatte aber der oberklassige Favorit von Beginn weg kaum eine Chance gegen das keck aufspielende Heimteam zum Erfolg zu kommen. Olten trat zwar ohne seinen Hauptschläger an, RiWi war aber mit seinen verletzten und kranken Stammangreifern auch nicht komplett. Die jungen Ersatzspieler machten aber ihre Arbeit einmal mehr sehr gut. Der Underdog fand sofort zu einem ansprechenden Offensivspiel, setzte den Gegner unter Druck, profitierte von seinen Eigenfehlern und war über die ganze Partie gesehen das klar bessere Team. Das Schlussergebnis von 5:0 dokumentiert den Spielverlauf eindrücklich.
Gegner noch nicht ermittelt
RiWi ist dank diesem überraschend sicheren Erfolg in den Cup-Viertelfinal vorgestossen. Die Hinterthurgauer werden nach den Sommerferien auf den Sieger aus der Partie Oberbüren (1.Liga) gegen Wigoltingen (Co-Leader NLA) treffen. Es ist anzunehmen, dass dies Wigoltingen sein wird und es zu einer interessanten Begegnung auf dem Ägelseerasen kommen würde. Die «Hauptprobe» für die Meisterschaftsrunde vom Samstag in Wilen, wo gegen Oberwinterthur und Affoltern Am Albis angetreten werden muss, ist so sicher gelungen. Die Spieler werden versuchen, Selbstvertrauen und Siegeswille aus der Partie vom Dienstag mit in diese Spiele zu nehmen.
RiWi: Simon Stäbler, Timo Hagmann, Silvan Jung, Pascal Holenstein, Christian Stäbler, Walter Gantenbein, Philipp Jung (Teileinsatz nach Verletzung), Kevin Müller
(verletzt), Daniel Baumgartner (krank)
Trainer/Coach: Benjamin Meile; Coach: Simon Scherrer
Wilen, 18.06.2017, Herbert Brägger
Mit der Cup-Partie vom Dienstagabend und den beiden ersten Rückrundenspielen in der Nationalliga B am kommenden Samstag, stehen für RiWi zwei wichtige Heimauftritte auf dem Programm.
Nach einer einmonatigen Pause startet am Wochenende die Rückrunde in der laufenden NLB-Meisterschaft. Das Team der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen ist aktuell, zusammen mit drei weiteren Teams mit je 10 Zählern, nur zwei Punkte hinter Leader Oberwinterthur in der Tabellenspitze rangiert. Es wird am Samstag ab 16.00 Uhr auf dem Ägelseerasen zuerst von diesem Oberwinterthur stark gefordert werden. Ebenfalls kein Zuckerlecken wird die Begegnung mit Affoltern am Albis sein, einem Gegner aus der Zehnpunktegruppe. Zwei wichtige, richtungsweisende Spiele, die in der breiten Spitzengruppe selektionieren werden.
Verantwortung bei den Jüngsten
Für diese schweren Aufgaben sind die jungen Angreifer gefordert. Nach dem Ausfall, aus gesundheitlichen Gründen, auch des dritten Stammangreifers Daniel Baumgartner, muss in der RiWi-Offensive voll auf den Nachwuchs gesetzt werden. Simon Stäbler und Timo Hagmann haben ihre Aufgabe im Team bisher sehr gut gelöst und sind voll motiviert, auch diese Herausforderungen zu meistern. Sie freuen sich auf die Revanche für die verlorene Hinrundenpartie gegen Oberwinterthur.
CH-Cup Partie als «Hauptprobe»
RiWi, das sich beim Erstligisten Burgdorf mit einem sicheren 5:0 Erfolg in die 1/8-Finals des Schweizercups gespielt hat, wird diese Partie am Dienstagabend auf der Ägelseeanlage in Wilen austragen. Gegner wird um 19.15 Uhr der Nationalliga A Mittelfeldverein Olten sein. Dieser hat sich gegen den Nationalliga B Leader Oberwinterthur durchgesetzt. RiWi ist motiviert beim Schnuppern von NLA-Luft sich erfolgreich in Szene setzen zu können. Man will aus dieser «Hauptprobe» möglichst viel Positives mit in die Meisterschaftspartien vom Samstag zu nehmen.
Wilen, 28.05.2017, Herbert Brägger
Mit der Niederlage gegen Wigoltingen 2 und dem ungefährdeten Sieg gegen Affeltrangen blieben die RiWi Faustballer bei ihrer Heimrunde vom Samstag unter Budget. Trotzdem konnten sie sich in der Spitzengruppe der Rangliste halten.
RiWi – Wigoltingen 2 2:3 (9:11/11:13/11:8/11:6/9:11)
RiWi – Affeltrangen 3:0 (11:6/11:8/11:9)
Als zweitplatziertes Team, nur zwei Zähler hinter Leader Oberwinterthur, traten die NLB-Faustballer von RiWi am letzten Samstag auf der heimischen Ägelseeanlage zu den beiden letzten Hinrundenpartien an. Sich mit Siegen in den Derbies gegen Wigoltingen 2 und Nachbar Affeltrangen die Spitzenrangierung zu festigen war die klare Vorgabe im motivierten Team.
Trotz Steigerung Sieg verschenkt
Spannender und emotionsgeladener kann ein Faustballspiel kaum gespielt werden als die Partie RiWi gegen Wigoltingen. RiWi wirkte zu Beginn zu ungeduldig und übermütig, es mangelte an der Konzentration und die Eigenfehlerquote stieg beinahe ins Unermessliche. Trotz der verschenkten Punkte wurden die beiden ersten Sätze nur äusserst knapp verloren. Ein 2:0 Zwischenresultat wäre ebenso gut möglich gewesen wie das brutale 0:2. Mit dem Rücken zur Wand agierte das Heimteam aber plötzlich sicherer und effizienter und hatte keine Mühe dank zwei klar gewonnener Sätze mit Wigoltingen gleich zu ziehen. Der Entscheidungssatz war nun die grosse Chance für beide Teams, die sich nichts schenkten, bis die Partie am Schluss vom glücklicheren Wigoltingen knapp gewonnen wurde.
Affeltrangen immer unter Kontrolle
Das Nachbarduell gegen Affeltrangen verlief dann ganz nach der Vorstellung von Favorit RiWi. Der Gegner, der vorgängig den Wigoltingern, ebenfalls in einem Fünfsätzer, Alles abverlangt hatte, aber auch nicht reüssieren konnte spielte zwar gut mit. Er hatte dann aber gegen ein erstarktes RiWi klar das Nachsehen.
Zwei Zähler hinter dem Leader
RiWi steht nun nach Abschluss der Hinrunde mit zehn Zählern, zusammen mit den drei weiteren punktgleichen Teams aus Elgg-Ettenhausen, Wigoltingen und Affoltern am Albis, zwei Zähler hinter Leader Oberwinterthur oben in der aktuellen Rangliste. Eine breite, ausgeglichene Spitzengruppe hat sich gebildet, was die Aufgabe für das Ziel Aufstiegsrunde sicher nicht einfacher macht. Trainer Benjamin Meile zeigt sich enttäuscht über die vergebenen Punkte sagt aber: «Ich bin stolz über die Art und Weise wie sich das Team in der ersten Partie aus dem Loch geholt hat. Dass die Aufgabe dann aber nicht ganz zu Ende gespielt wurde liegt auch an mangelnder Erfahrung und Abgeklärtheit im jungen Team». Zeit um an einer Verbesserung der wunden Stellen zu arbeiten, bietet sich bis zum 24.Juni an. Dann erst wird in Wilen zur Rückrunde gestartet.
RiWi: Daniel Baumgartner, Simon Stäbler, Timo Hagmann, Silvan Jung, Pascal Holenstein, Christian Stäbler, Walter Gantenbein, Simon Scherrer, Kevin Müller, Philipp Jung (verletzt),
Trainer/Coach: Benjamin Meile; Coach: Simon Scherrer
Wilen, 22.05.2017, Herbert Brägger
Eine unnötige Niederlage gegen Elgg-Ettenhausen 2 und ein hart erkämpfter Sieg gegen Jona 2 waren am Samstag für das RiWi-Team das nicht ganz befriedigende Ergebnis der Meisterschaftsrunde in Jona.
Elgg-Ettenhausen 2 - RiWi 3:0 (11:8/12:10/11:6)
Jona 2 - RiWi 1:3 (11:7/6:11/9:11/6:11)
Der starke Heimauftritt vor Wochenfrist weckten bei den Nationalliga B Faustballer von RiWi den Appetit auf weitere Grosstaten. Mit dem Plan, erneut eine Vollrunde zu spielen, reiste das Team am Samstag nach Jona, wo die Partien gegen die Reserveteams von Elgg-Ettenhausen und dem Gastgeber auf dem Programm standen.
Nie ins Spiel gefunden
Die Partie gegen den Zweitletzten der Rangliste verlief aber überhaupt nicht wie geplant. Mit einem nervösen Start mit zu vielen Eigenfehlern, nahmen sich die Hinterthurgauer selber aus dem Spiel. RiWi wirkte immer statischer und konnte nicht genug Druck aufbauen um Elgg-Ettenhausen ernsthaft zu gefährden. Selbst das gegnerische «Geschenk» im zweiten Satz, drei Eigenfehler in Serie, konnte nicht zum Satzausgleich genutzt werden. Ein ernüchterndes 0:3 war dann auch das logische Verdikt für diese verkorkste Leistung.
In die Partie gekämpft
Die Viertelstunde Pause bis zur Partie gegen Jona 2 haben anscheinend genügt um die Köpfe zu lüften. Das Team startete zwar noch verhalten in den ersten Satz, steigerte sich aber von Ball zu Ball, konnte aber noch nicht reüssieren. Dynamik und Kampf waren aber wieder im Team zurück. Mit schnellen Angriffen wurde der Gastgeber unter Druck gesetzt und RiWi hatte die Partie bis zum ungefährdet 3:1 Erfolg immer im Griff.
Es ist noch nichts verloren
Trainer Benjamin Meile machte einen zwiespältigen Eindruck als er die Leistung beurteilte:
«Mit der ersten Partie kann ich natürlich überhaupt nicht einverstanden sein. Um solche Situationen künftig zu vermeiden, müssen wir noch viel arbeiten, denn es fehlt noch an der notwendigen Gelassenheit und Erfahrung im jungen Team. Gefreut hat mich aber wie sich die Jungs aus dem Dreck gezogen haben und in der Partie gegen Jona doch noch zu ihren Fähigkeiten gefunden haben. Das war eine reife Leistung». In Sachen Saisonziel ist überhaupt noch nichts passiert. RiWi steht nun nach sechs (von total 16) Partien mit zwei Punkten Rückstand hinter Oberwinterthur auf dem zweiten Ranglistenplatz. Bereits am kommenden Samstag bietet sich die Gelegenheit zu weiteren Punkten zu kommen. RiWi spielt auf der Sportanlage Ägelsee in Wilen. Als Gegner werden Affeltrangen und das zweite Team von Wigoltingen erwartet. Die Spiele beginnen um 16.00 Uhr.
RiWi: Daniel Baumgartner, Simon Stäbler, Timo Hagmann, Silvan Jung, Pascal Holenstein, Christian Stäbler, Walter Gantenbein, Philipp Jung (verletzt), Kevin Müller (verletzt)
Trainer/Coach: Benjamin Meile; Coach: Simon Scherrer
Wilen, 15.05.2017, Herbert Brägger
RiWi – Waldkirch 3:1 (11:8/11:9/5:11/15:14)
RiWi – Diepoldsau 2 3:1 (11:8/11:8/6:11/11:9)
Dank den beiden Siegen gegen Waldkirch und Diepoldsau 2 konnten sich die RiWi-Faustballer am Samstag auf eigenem Platz an die Ranglistenspitze der Nationalliga B spielen.
Nach dem schwachen Auftritt zum Saisonstart waren die NLB-Faustballer von RiWi an ihrer ersten Heimrunde vom letzten Samstag doppelt gefordert. Vor eigenem Publikum wollten sie beweisen, dass sie trotz grosser Umstellungen im Team besser Faustball spielen können und in der Lage sind diese beiden Gegner zu schlagen. Mit vier Punkten einen wichtigen Schritt in Richtung Saisonziel zu tun, war dann auch der feste Wille im Team.
Mutiger Auftritt zum Erfolg
Zur ersten Partie hatte der Gastgeber gegen Waldkirch anzutreten, einem routinierten Gegner, der nicht unterschätzt werden darf und immer für einen Sieg gut ist. RiWi startete mutig und kraftvoll und konnte so den ersten Satz trotz einiger Eigenfehler sicher gewinnen. Ausgeglichener verlief der zweite, ging aber auch an die Einheimischen. Ein starkes Aufbäumen des Gegners brachte dann RiWi in einige Schwierigkeiten. Es gelang nicht, den Lauf der St.Galler zu bremsen, die so zu ihrem ersten Teilerfolg kamen. Im vierten Satz schaffte es aber RiWi das Spiel des Gegners zu entschärfen und die ausgeglichene Partie mit dem 15:14 zum 3:1 erfolgreich zu beenden.
Spielverlauf wiederholte sich
Auch der Gegner aus Diepoldsau forderte das selbstbewusste Heimteam. Der Spielverlauf war beinahe auf den Punkt genau eine Kopie der ersten Partie. Nach den ersten beiden gewonnenen Sätzen kam wieder der Einbruch und in der Folge die Entscheidung zu Gunsten der Hinterthurgauer. RiWi stellte sich auch diesem Kampf, zeigte viel Mut zum Risiko und holte sich damit souverän die erste Vollrunde.
Teamentwicklung im Plan
RiWi steht nun nach vier Partien zusammen mit Oberwinterthur, Affoltgern am Albis und Jona 2 mit 6 Zählern an der Ranglistenspitze. Trainer Benjamin Meile freut sich nicht nur über die gewonnenen Punkte, er sieht auch eine positive Entwicklung in seinem Team: «Meine Truppe, die mit drei jungen, eigenen Leuten komplettiert werden musste, befindet sich noch mitten in der Aufbauphase. Auf diese beiden Partien, die eine tolle Reaktion auf die Startniederlage waren, können wir nun aufbauen. Wir müssen den Kampf bewusst annehmen, weiter mutig agieren und abgeklärter werden». Die nächste Chance sich zu beweisen bietet sich am kommenden Samstag. RiWi wird ab 12.00 Uhr in Jona gegen die Reserven von Elgg-Ettenhausen und Jona antreten müssen.
RiWi: Daniel Baumgartner, Simon Stäbler, Timo Hagmann, Silvan Jung, Pascal Holenstein, Christian Stäbler, Walter Gantenbein, Philipp Jung (verletzt), Kevin Müller (verletzt)
Trainer/Coach: Benjamin Meile; Coach: Simon Scherrer
Wilen, 08.05.2017, Herbert Brägger
Oberwinterthur - RiWi 3:0 (13:11/11:7/11:4)
Affoltern a. Albis - RiWi 0:3 (8:11/8:11/10:12)
Am letzten Samstag reisten die RiWi-Faustballer zur ersten NLB Meisterschaftsrunde nach
Winterthur. Die Startpartie gegen Oberwinterthur ging klar an den Gegner, während aus der
Begegnung mit Affoltern am Albis die ersten beiden Zähler für die Hinterthurgauer resultierten.
Trotz einigen verletzungsbedingten Umstellungen im Team, hatten sich die Faustballer aus Rickenbach-Wilen für die Startrunde in Winterthur viel vorgenommen. Auch die Tatsache, dass nun auch Schlagmann Kevin Müller über längere Zeit ausfallen wird, änderte nichts an den gesetzten Zielen. Die beiden, aus den Reserven neu ins Team eingefügten Angreifer Timo Hagmann und Simon Stäbler hatten das volle Vertrauen von Trainer und Mitspieler. An ihnen lag es auch nicht, dass die beiden Partien nicht so verliefen, wie man sich das vorgestellt hatte.
Nervosität auf schwierigem Untergrund
Zur Eröffnungspartie hatte RiWi gegen Gastgeber Oberwinterthur anzutreten, einem Team auf Augenhöhe. Mit einer guten Leistung wollte man sich die ersten Punkte sichern. Auf holperigem, regennassem Terrain fand aber der Gast nicht in die Partie. Oberi spielte geduldig sein Spiel, während die RiWianer immer nervöser agierten, und mit ungenauen Abnahmen und Zuspielen ein druckvolles Angriffsspiel verhinderten. Nach dem knappen Gewinn des ersten Satzes war es für den Gegner ein Leichtes, die Partie mit 3:0 für sich zu entscheiden.
Zweiter Versuch klappte besser
Gegen Affoltern am Albis war nun RiWi gefordert, sich doch noch seiner Qualitäten zu erinnern. Dieser Gegner, stärkenmässig etwa gleich mit Oberwinterthur einzuschätzen, musste mit einer guten Leistung sicher zu schlagen sein. Ähnlich wie zuvor Oberwinterthur, versuchte auch dieser Gegner mit ruhigem, routiniertem Spiel RiWi Paroli zu bieten und konnte so immer gut mithalten. RiWi zeigte sich aber als das bessere und athletischere Team und konnte, wenn auch nur knapp, mit 3:0 doch sicher reüssieren.
Steigerung ein Muss
Trainer Benjamin Meile und sein Team sind sich bewusst, dass dieser Auftritt ungenügend, enttäuschend und weit von den Erwartungen entfernt war. In einer Woche finden bereits die beiden nächsten Partien statt. Am nächsten Samstag wird in Wilen um 16.00 Uhr die erste Heimrunde durchgeführt. RiWi wird gegen Waldkirch und die Reserven von Diepoldsau antreten. Es bleibt viel Arbeit im Team um im mentalen und auch im technischen Bereich voranzukommen. RiWi hat bestimmt die Qualitäten auch gegen diese beiden Kontrahenten zu punkten, braucht aber einen guten Auftritt um die Punkte nicht nur einzuplanen, sondern sie vor dem Heimpublikum am Ende auch zu gewinnen.
RiWi: Daniel Baumgartner, Simon Stäbler, Timo Hagmann, Silvan Jung, Pascal Holenstein, Christian Stäbler, Walter Gantenbein, Philipp Jung (verletzt), Kevin Müller (verletzt)
Trainer/Coach: Benjamin Meile; Coach: Simon Scherrer
Wilen, 01.05.2017, Herbert Brägger
Am Samstag startet das Fanionteam der Faustballgemeinschaft Rickenbach-Wilen, in Oberwinterthur zur NLB-Feldmeisterschaft. Der Gastgeber und Affoltern am Albis werden für das junge Team eine wichtige erste Herausforderung sein.
Nach dem Abstieg im letzten Herbst und dem darauffolgenden tollen Aufstieg in die NLA in der Halle, sind die Anforderungen an das Team sehr hoch gesteckt. Spieler und Trainer waren sich einig, dass nur der direkte Wiederaufstieg ihr Ziel sein könne. Krankheit, Verletzungen und ein Rückzug machten es nicht einfach, effiziente Vorbereitungsarbeit zu leisten. Trotz dieser Widerwärtigkeiten, die Veränderungen in der Teamzusammensetzung bedeuten, zeigt sich aktuell eine aufgestellte Truppe, bereit für die grosse Herausforderung Richtung Aufstiegsspiele.
Umbruch im Team
Am heftigsten hat das Pech im Angriff zugeschlagen. Philipp Jung, der schon in der Halle mit einer Fussverletzung ausfiel wird wohl erst in der zweiten Saisonhälfte wieder spielen können. Daniel Baumgartner und Kevin Müller, erst kürzlich wieder ins Training eingestiegen, werden aber wieder mittun. Für Entlastung in der Offensive werden die beiden, aus dem zweiten RiWi-Team nachgerückten Schlagmänner Timo Hagmann und Simon Stäbler sorgen. Weniger aufregend zeigt sich die Situation in der Defensive. Neben den drei «Gestandenen», Silvan Jung, Pascal Holenstein und Christian Stäbler, wurde für den aus beruflichen Gründen pausierenden Jonas Hess, Walter Gantenbein aus den Reserven ins Team geholt.
Trainer mit reduziertem Pensum
Benjamin Meile, der nach der Hallensaison seinen Trainerjob nach sieben Jahren abgeben wollte wird das Team in der Feldsaison noch weiter betreuen. Nachdem bisher kein Nachfolger gefunden werden konnte verlängerte er, allerdings mit reduzierten Pensum und der Unterstützung von Philipp Jung, dem rekonvaleszenten Schlagmann.
Ernstkämpfe als Standortbestimmung
RiWi konnte sich trotz der schwierigen Situation an zwei Vorbereitungsturnieren gut in Szene setzen und freut sich auf den Ernstfall. Die Faustballgemeinschaft ist auch gesamthaft sehr gut aufgestellt, verfügt sie doch bis zurück in die dritte, in jeder Liga über ein spielstarkes Team und erstklassige Nachwuchsspieler. Dies ermöglicht es den Spitzenteams personelle Probleme zu entschärfen.
Die erste echte Prüfung findet am Samstag um 11.00 Uhr in Oberwinterthur statt. Dem Team wird vom Gastgeber und von Affoltern am Albis sicher nichts geschenkt werden. Die Hinterthurgauer müssen Alles geben und sich mit den ersten Punkten die Grundlage und die Moral für ihr Saisonziel erarbeiten.
Wilen, 16.04.2017, Silvan Jung
Von Donnerstag bis Sonntag, 6. - 9. April 2017, fand das Trainingslager des Leistungskaders der FG RiWi in Tenero statt.
Schon früh trafen wir uns am Donnerstagmorgen, um die Busfahrt ins Centro Sportivo anzutreten. Wie immer lenkte Benno Hess den Bus souverän in Richtung Süden. In Tenero angekommen, wurde der Rasen erst einmal gründlich gebürstet und gemäht. Dies war auch nötig, denn der Platz glich zunächst einem Sandkasten. Doch die kommenden vier Tage konnten dank perfekter Verhältnisse optimal genutzt werden.
Der Donnerstag stand ganz im Zeichen der Angewöhnung. Die meisten von uns trainierten dieses Jahr noch kaum auf dem Rasen. Trotz viel Wind konnten die ersten beiden Trainingseinheiten erfolgreich absolviert werden. Den Abend liessen wir bei einem Jass und dem einen oder anderen Bier ausklingen.
Am Freitag starteten wir den Tag mit dem morgendlichen Footing unter der Leitung von Kevin Müller. Bei den folgenden zwei Trainingseinheiten wurde versucht, die Fertigkeiten im Service und auch im Spielaufbau zu verbessern. Wie vor jedem Training in Tenero machte Jonas Hess das Warm-up, Timo Hagmann kümmerte sich um das Stretching.
Am Abend schnallten wir uns die Inline-Skates an die Füsse und fuhren dem See entlang nach Locarno. Dort angekommen setzten wir uns in ein Restaurant an der Piazza Grande. Nach einigen Runden Jassen und dem einen oder anderen Bier sorgte der Wirt des Restaurants für Aufregung.
Er legte den Preis für ein Getränk offenbar nach dem Zufallsprinzip fest. Nach einer ereignisreichen Fahrt, bei welcher sich die ersten Anzeichen der Ernährungsumstellung und des Weizenbierkonsums zeigten, erreichten wir das Centro Sportivo unfallfrei, auch wenn Teile von Inline-Skates auf der Strecke blieben. Um Mitternacht traf Walter Gantenbein ein, welcher einige Stunden zuvor seine Rekrutenschule erfolgreich abgeschlossen hatte.
Die Trainingseinheiten am Samstag mussten ohne unseren Trainer Benjamin Meile durchgeführt werden. Dies klappte sehr gut, konnten doch in der Trainingseinheit am Morgen sichtbare Fortschritte erkannt werden. Am Nachmittag wurde das traditionelle Kleinfeldturnier durchgeführt. Gewonnen wurde dieses von Jonas Holenstein und Cyrill Mettler. Dieser Erfolg kam vermutlich auch dank eines skandalösen Entscheids der Spielleitung zustande. Namen werden an dieser Stelle keine genannt. Abends wurde dann der Wellnessbereich von uns in Beschlag genommen. Leider wurde es versäumt, die Sauna in Betrieb zu nehmen, und so drängten wir uns allesamt in den Whirlpool. Bis auf einige Nachtschwärmer, gingen die meisten danach schon bald ins Bett.
Am Sonntagmorgen führten wir ein Trainingsmatch durch. Dabei trat die 1. gegen die 2. Mannschaft der FG RiWi gegeneinander an. Das Spiel gestaltete sich äusserst ausgeglichen. Die erste Mannschaft konnte dann aber standesgemäss das Spiel für sich entscheiden.
Die Rückreise verlief ohne Zwischenfälle und so trafen wir am späten Sonntagnachmittag in Wilen ein. Vielen Dank an dieser Stelle an Benjamin Meile, welcher auch in diesem Jahr das Trainingslager sehr gut organisierte.