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Mobīlmachung
(Mobilisierung), die Überführung des Heers aus dem Friedenszustand auf den Kriegsfuß. Dazu gehört:
1) Die Ergänzung der Feldtruppen auf volle Kriegsstärke durch Einziehen von Reserven und Beschaffen von Pferden, unter Abgabe der Kranken und Unausgebildeten, und Aufstellung der Neuformationen für das mobile Heer, wie Munitionskolonnen, Brückentrains, Proviantkolonnen etc.
2) Die Aufstellung der Ersatztruppen und der zugehörigen Handwerkerabteilungen durch Abgabe von den Truppen des stehenden Heers und Einziehen von Reserven.
3) Aufstellung der Besatzungstruppen (Landwehrinfanterie, Festungsartillerie und ¶
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Pioniere, Besatzungseskadrons und Ausfallbatterien), aus denen mobile Reservedivisionen und Etappentruppen entnommen werden.
4) Aufstellung der sogen. Administrationen und Branchen, d. h. Intendantur, Proviantamt, Feldpost, Lazarett- und Etappendienst
für das mobile Heer, und 5) die Bildung der stellvertretenden Behörden, namentlich der General- und Brigadekommandos zum Oberbefehl
über die Ersatztruppen, und Leitung des Ersatzgeschäfts. Die
Mobilmachung des Heers erfolgt auf Grund des
Mobilmachungsplans
und der von den Generalkommandos für ihren Bezirk gegebenen Ausführungsbestimmungen, der
Mobilmachungsinstruktionen.