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Gesichtserkennung spielt bei der 5-jährigen Partnerschaft mit der National Australia Bank eine Rolle
Die Marketingabteilung von Microsoft kündigt eine fünfjährige Partnerschaft mit der National Australia Bank an, um gemeinsam in ein Multi-Cloud-System mit 1.000 Anwendungen zu investieren, es zu entwerfen und zu entwickeln. Berichten zufolge arbeiten sie an Möglichkeiten zur Identifizierung von Kunden an Kiosken durch Gesichtserkennung, eine Funktion, die in der Cloud laufen wird.
Dies ist Teil einer aggressiven Kampagne, die darauf abzielt, den Anteil der Anwendungen der National Australia Bank in einer öffentlichen Cloud von einem Drittel auf 80 Prozent in diesem Jahr zu erhöhen. Sie werden in erster Linie auf Microsofts Azure gehostet, wobei die Möglichkeit besteht, die Anwendungen in eine sekundäre Cloud zu verlagern oder dort auszuführen.
Das australische Bankunternehmen, zu dem auch die Bank of New Zealand gehört, arbeitet an einem Proof-of-Concept, das zeigt, wie vielversprechend die Nutzung eines Geldautomaten ohne Debitkarte ist. Sie würden jedoch eine PIN benötigen, um eine Transaktion nach der Gesichtsauthentifizierung abzuschließen.
Die National Australia Bank befasst sich bereits seit einiger Zeit mit biometrischen Verfahren, einschließlich Stimm- und Verhaltenssystemen.
Mit der neuen Partnerschaft wird das Unternehmen bestimmte Anwendungen mit den Stärken von Cloud-Anbietern abgleichen.
Ähnlich wie die IT-Abteilungen seit den Anfängen der Computertechnik diversifiziert die National Australian Bank ihre Systeme – in diesem Fall die Cloud-Computing-Konten – im Hinblick auf Leistung, Ausfallsicherheit, Arbeitsausgleich, Kosten und andere Faktoren. Nicht zuletzt vermeidet diese Strategie eine zu große Abhängigkeit von einem einzigen Cloud-Anbieter.
Microsoft hat kürzlich angekündigt, die Verfügbarkeit seiner Gesichtserkennungstechnologie einzuschränken, um sicherzustellen, dass sie nur auf ethische Weise eingesetzt wird.
Biometrie in Geldautomaten scheint ein wachsender Trend zu sein, und HID Global hat kürzlich ein White Paper zu diesem Thema veröffentlicht.