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""Inzwischen ist man davon abgekommen, sich das Messproblem ausreden zu lassen", sagt Detlef Dürr. Die Quantentheorie müsse von der Natur handeln und nicht von subjektiven Beobachtungen. „ Viele Physiker machen Lippenbekenntnisse zur Kopenhagen-Interpretation, wonach die Quantenmechanik fundamental von Beobachtungen und Messergebnissen handelt. Aber es wird immer schwieriger, jemanden zu finden, der diese Interpretation verteidigt, wenn man ihn angreift", schlägt Sheldon Goldstein von der State University of New Jersey in Rutgers in dieselbe Kerbe. „ Es wird deutlich, dass die Quantenmechanik fundamental von Atomen und Elektronen handelt und nicht von den makroskopischen Regularitäten, die mit dem verbunden sind, was wir Messungen nennen."
Auf der Quantenphysik-Konferenz in Bielefeld ist einmal mehr deutlich geworden, wie berechtigt Einsteins Widerstand war und immer noch ist. Bezüglich seines Beharrens auf einer realistischen, objektivistischen Interpretation kann man inzwischen von seiner Rehabilitierung sprechen, auch wenn offen ist, welche Form die Quantentheorie künftig einnehmen wird."
Rüdiger Vaas, Bild der Wissenschaft (abgerufen am 16.2.2014).