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Erkennen von Krankheiten
Das wichtigste ist die Beobachtung der Tiere. Jede Abweichung vom Normalverhalten ist ein Signal auf den Beginn möglicher Gesundheitsstörungen. Kaninchen sind munter und neugierig. Folgende Verhaltensveränderungen fallen sofort auf, wenn Sie Ihre Kaninchen genau kennen und aufmerksam beobachten:
Krankheitssymptome
- Verminderte Lebhaftigkeit
- Geringer oder kein Appetit
- Gesenkte Kopfhaltung oder Gleichgewichtsstörung
- Trübes oder nässendes Auge
- Feuchte Nase oder Ausfluss, Niesen
- Vergrößerte Atemfrequenz
- Schmerzäußerung (Zähneknirschen)
- Unruhe
- Durchfall, Verstopfung. Beim gesunden Kaninchen besteht der Kot aus schwarz-braun bis grünlich-braunen Kügelchen .Ausnahme ist der Blinddarmkot. Das Kaninchen bildet im Blinddarm den so genannten „Blinddarmkot“, der lebenswichtige Vitamine und Roheiweiß enthält. Im Gegensatz zum normalen Kot ist der Blinddarmkot weich, feucht glänzend und traubenförmig zusammengedrückt. Manchmal findet man ihn im Einstreu. Meist nimmt das Kaninchen diese „Vitaminpillen“ direkt vom After her auf. Dieses Kotfressen ist keine abnorme Verhaltensweise, sondern lebensnotwendig für das Kaninchen.
- Abmagerung
- Verletzungen
- Fell. Es sieht stumpf aus und die Haare sträuben sich vom Körper weg.
- Körpertemperatur. Sie beträgt beim gesunden Kaninchen 38,5 bis 39,5 °C. Sowohl Untertemperatur als auch Fieber sind Krankheitsanzeichen.
Verschmutzte Käfige, verdorbenes Futter, nasses Trockenfutter, nicht artgemäße Ernährungsweise und Unterbringung sowie Bewegungsmangel oder zuviel Stress schwächen das Immunsystem des Tieres und machen es anfällig für Erkrankungen. Wichtig für eine erfolgreiche Behandlung ist es, möglichst früh Krankheitszeichen zu entdecken.
Verschiedene Krankheiten