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Nach der 2:3-Niederlage vor zwei Wochen in der Türkei verlor Volero auch das Rückspiel in der mit 2500 Zuschauern ausverkaufen Zürcher Saalsporthalle mit 1:3.
Der von Präsident Stav Jacobi geführte Zürcher Klub, der sich für diese Saison nicht weniger als den Gewinn der Champions League zum Ziel gesetzt hat, verpasste damit zum fünften Mal nach 2008, 2011, 2014 und 2015 den Einzug ins Finalturnier der besten vier Teams. In den beiden Jahren zuvor war der Schweizer Serienmeister in den Viertelfinals jeweils am späteren Sieger Dynamo Kasan (2014) und Eczacibasi Istanbul (2015) gescheitert.
Wie bereits im Hinspiel, als die Zürcherinnen in der Türkei einen 0:2-Satzrückstand nochmals ausglichen, schafften sie auch in der mit 2750 Zuschauern ausverkauften Zürcher Saalsporthalle ein kleines Comeback. Nach verlorenem Startsatz (22:25) lag das Team von Trainer Avital Selinger auch zu Beginn des zweiten Durchgangs früh 2:7 und 4:10 zurück, ehe die international topbesetzte Equipe unter der Führung von Captain Natalja Mammadowa (27 Punkte) aufdrehte und den Satz mit 34:32 gewann. Die Russin Jekaterina Orlowa verwertete nach nervenaufreibenden Minuten den insgesamt siebten Satzball zum Satzausgleich. Zuvor musste Volero gleich dreimal einen Satzball abwehren.
Im dritten Durchgang entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Volero hielt bis 21:21 gut mit, ehe die Türkinnen den Satzgewinn mit vier Punkten in Folge sicherstellten. “Wir haben im dritten Satz die Chance nicht genutzt. Am Ende haben Details den Unterschied ausgemacht”, resümierte Volero-Trainer Avital Selinger, der noch einen Vertrag für die nächste Saison besitzt.
Tatsächlich war der Verlust des dritten Satzes die Vorentscheidung. Danach fehlte bei Volero die letzte Konsequenz im Spiel, sodass sich Vakifbank mit einem 25:22 nach 120 Spielminuten die Teilnahme am “Final Four” sicherte. Der Zweite der türkischen Liga hat damit am 9./10. April in Montichiari (ITA) weiterhin die Chance, nach 2011 und 2013 zum dritten Mal in der Königsklasse zu triumphieren.
(SDA)