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Gefahrenbeurteilung
Die Gefahrenbeurteilung beinhaltet die Erfassung, und Darstellung von Gefahren durch Hochwasser, Lawinen, Rutschungen und Steinschlag. Die Bearbeitung richtet sich nach Empfehlungen des BAFU und präzisierenden Bestimmungen der Kantone.
Ausschnitt einer synoptischen Gefahrenkarte Kanton St. Gallen
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Gefahrenerkennung
Die Gefahrenerkennung untersucht, wo die Prozesse stattfinden können und welche typischen Eigenheiten massgebend sind. Je nach Prozessart werden Kriterien der Disposition zu Ereignissen gesammelt. Wichtige Hinweise liefern stumme Zeugen im Gelände und Aufzeichnungen von Ereignissen.
Der Ereigniskataster besteht aus einem beschreibenden Teil (links, abgelegt in einer Datenbank) und aus einer Kartierung mit georeferenzierten Fotos (GIS).
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Karte der Phänomene
Die stummen Zeugen werden in Karten der Phänomene erfasst. Gelegentlich kann ein Ereignis sehr genau eingordnet werden
Ausschnitt einer Karte der Phänomene am Gonzen, mit Hinweisen zu einem grossen Felssturz von 1958.
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Lawinen
Die Gefahrenquellen werden bei den Lawinen über Anrissgebiete definiert, die sich mit den Jährlichkeiten erheblich ändern. Bei den Lawinwn ist oft zu klären, ob ein Gefahrenkarteperimeter erreicht wird. Diese Gefahrenquellen werden ebenfalls dokumentiert, um aufzuzeigen, dass die Lawine abgeklärt wurde.
Lawinenanrissgebiete nach Jährlichkeiten unterschieden. Die Anrissflächen der häufigeren Lawinen verdecken die selteneren.
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Szenarien
Die Abklärungen im Rahmen der Gefahrenerkennung werden in den Szenarien in knapper präziser Form verdichtet. Sie stellen die entscheidenden Rahmenbedingungen dar, um die Wirkung im Raum zu ermitteln.
Der rote Punkt (Pfeil) markiert die abgebildete Brücke, für welche die Verklausungswahrscheinlichkeiten nach Jährlichkeiten angegeben sind.