Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03436.jsonl.gz/278

Die Krankheit trat bisher vor allem in Afrika und Asien auf. Nun hat TR4 Plantagen in Kolumbien befallen. Kolumbien ist der fünftgrösste Exporteur von Bananen, hauptsächlich nach Europa und Nordamerika.
Laut dem kolumbianischen Landwirtschaftsinstitut (ICA) sind Bananenstauden auf 175 Hektar im Nordosten des Landes betroffen. Davon seien 168,5 Hektar bereits gerodet worden, schreibt die SDA. Die gerodeten Flächen sind für den Bananenanbau nicht mehr verwendbar, da der Pilz über Jahre im Boden überleben kann. Kolumbien baut auf über 49'000 Hektaren Bananen an. Das betroffene Gebiet ist daher noch klein. Um die Ausbreitung des Pilzes zu verhindern, erklärte Kolumbien den Notstand.
Der Pilz ist für Menschen ungefährlich. Er lässt die Stauden absterben, die Früchte sind jedoch nicht betroffen und daher geniessbar, wie Fruchthandel online schreibt.
In der Schweiz werden Bananen weiterhin verfügbar sein, wie eine Coop-Sprecherin der SDA bestätigte. Die in der Schweiz erhältlichen Bananen werden grossmehrheitlich aus der Dominikanischen Republik, aus Peru und aus Ecuador importiert.