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(Kt. Bern,
Amtsbez. Frutigen).
Die Standfluh zeigt einen merkwürdigen geologischen Bau infolge ihrer isolierten Lage auf
einem, allem Anschein nach aus tertiären Schichten gebildeten Untergrunde, während der Gipfel selbst sich aus Schichten
von mittlerem Neocom (Hauterivien) und Urgon aufbaut, die eine Decke von Numulitenkalk und Flysch tragen.
Diese Schichten scheinen unter den gleichaltrigen aufzusteigen, die den
Grat des
Dreispitz bilden und von denen sie durch den
aus Tertiär bestehenden Renggalppass getrennt sind. Es ist offenbar eine tiefer liegende Falte, die hier in stärkster Dislokation,
mit ausgequetschtem Mittelschenkel, zu Tage tritt, da das umgekehrt liegende Urgon zwischen dem Neocom
und dem Tertiär im Grunde des
Kienthals nicht vorzukommen scheint.
Die Standfluh ist das
Gegenstück zum Buchholzkopf und
zum
Herbrig, deren Schichten jenseits des
Thunersees im Massiv des
Beatenbergs wieder aufzutreten scheinen.
Bezirk des Kantons Thurgau.
Im Jahre 1908 nahmen die Weinberge eine Fläche von 255,14 ha ein und lieferten 196,5 hl
roten, 7850,5 weissen und 278,5 gemischten Wein zum respektiven Preise von 44,27 und 31 Franken per hl.
Die Viehzählung von 1906 hat folgende Resultate ergeben: