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Das Wichtigste in Kürze
- Präsident verweist auf Verantwortung der Europäer für langfristige Verträge.
«Wenn sie uns fragen, ob wir unsere Lieferungen erhöhen, sind wir bereit das zu tun», sagte Putin am Mittwoch bei einer Energiemesse in Moskau. Russland sei bereit, seine Exporte so weit anzuheben, wie es seine Partner wünschten, fuhr er fort.
Russland sieht sich derzeit Vorwürfen ausgesetzt, absichtlich seine Gaslieferungen zu drosseln, um politischen Druck auszuüben und so das Projekt Nord Stream 2 zu beschleunigen. Die Gaspipeline durchläuft derzeit noch das Zertifizierungsverfahren bei der Bundesnetzagentur, erst dann kann sie kommerziell ihren Betrieb aufnehmen.
Russland wies stets zurück, seine Lieferungen verändert zu haben; alle Verträge würden eingehalten. Energieminister Nikolai Schulnigow hatte ebenfalls bereits am Mittwoch dazu gesagt, Russland könne Europa durchaus mehr Erdgas liefern - dazu müssten aber neue Verträge geschlossen werden.
Putin verwies erneut darauf, dass es die Europäer in den vergangenen Jahren versäumt hätten, langfristige Verträge mit Russland zu schliessen. Nötig sei insgesamt ein «langfristiger Mechanismus zur Stabilisierung des Energiemarktes».