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In Kürze
Glück und Pech sind manchmal wie Brüder …
Orientierungslauf. Nicola Müller war als 3. am Friherrenberg und Sprintsieger in Richterswil perfekt in die Junioren-WM gestartet. Am Gempenberglauf, der auch als Selektionslauf für die Junioren zählte, konnte er sich als 5. OL-Läufer (Overall Rang 7) auch in den geforderten Top-6-Rängen halten trotz muskulärer Beschwerden im Oberschenkel. Am nächsten Lauf in den Hügeln von Ems unterlief ihm zu einem Posten eine gröbere Suchaktion von über zwei Minuten, der daraus resultierende elfte Rang machte es nochmals spannend. Der letzte Lauf im Churer Hauswald gelang nur mittelmässig, aber der resultierende 9. Rang reichte gerade noch zur Selektion für die Junioren-WM Anfang Juli in Dänemark. Sein Sommer-Saisonziel ist somit erreicht.
Dagegen reichte es dem 16-jährigen Gian-Andri Müller gerade nicht mehr an die Jugend-EM in Weissrussland. Nachdem er im verregneten Friherrenberg und im Sprint in Richterswil je den vierten Rang erreicht hatte, kam er im schwierigen Wald von Ems nicht auf Touren. Er fand mehrere Posten nicht auf dem direktesten Weg – der 17. Rang war eine grosse Hypothek, die er mit einem nicht ganz fehlerlosen Lauf im Churer Fürstenwald (5. Rang) nicht mehr kompensieren konnte. So bleibt ihm momentan nur der undankbare 5. Platz als Ersatzläufer für die EM, nur im Verletzungsfalle eines Schweizer Teammitgliedes würde er mitfahren dürfen.
Sechster Nuoler Abendlauf:
Es hat noch Startplätze