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Die Rebberge der Goldwand liegen zwischen der Badener Limmatklus und den Juraausläufern Geissberg und Lägern. In dieser von der Bise geschützen Lage herrscht ein hervorragendes Mikroklima für den Weinbau. Die steilen, terrassierten Jurahänge mit bis zu 80% Hangneigung sind beeindruckend. Sie ermöglichen dank optimaler Sonneneinstrahlung einen Qualitätsweinbau von hohem Niveau. Die unterschiedliche Zusammensetzung und die Schichtung der in der Jurafaltung entstandenen schweren Rebböden sind für den Weinbau bestens geeignet. Sie zeigen eindrücklich, welchen Einfluss das Terroir auf den Charakter des Weines hat.
Mauerreste des römischen Brückenkopfes über die Limmat am Fusse der Goldwand zeugen von der Besiedlung des rechten Limmatufers im 1. Jahrhundert n. Chr. Die Römer bauten in den besetzten Gebieten nach Möglichkeit den Wein vor Ort an. Daher ist anzunehmen, dass bald nach dem Brückenschlag an der Limmat auch der erste «Goldwändler» gekeltert wurde.