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Die Vegas Golden Knights mit dem Zuger Luca Sbisa sorgen in den NHL-Playoffs weiter für Furore. Der Liga-Neuling steht nach dem 2:1-Auswärtssieg gegen Winnipeg als erster Stanley-Cup-Finalist fest.
Sbisa hatte beim 2:1-Siegtor durch Ryan Reaves kurz nach Spielhälfte den Stock im Spiel. Der Weitschuss des Zuger Verteidigers wurde vom kanadischen Stürmer noch entscheidend abgelenkt.
Für Sbisa war es der zweite Skorerpunkt im siebten Playoff-Spiel für Las Vegas, nachdem er zu Beginn der Playoffs noch verletzt ausgefallen war.
Der Finaleinzug der Golden Knights ist hoch einzuschätzen. Die im letzten Sommer zusammengewürfelte Mannschaft aus der Spielerstadt Las Vegas ist faktisch das erste Expansion-Team im Playoff-Final, denn die Finalvorstösse der Toronto Arenas (1918) und der St.Louis Blues (1968) sind nicht wirklich vergleichbar.
Vor 100 Jahren war der Vorgänger aufgelöst worden und die NHL neu gegründet, vor 50 Jahren wurde die Liga von sechs auf zwölf Teams aufgestockt, und alle sechs neuen Klubs spielten in der gleichen Conference; einer musste also den Final erreichen.
Wie der Gegner der Vegas Golden Knights im Stanley-Cup-Final 2018 heissen wird, ist noch offen. Die Tampa Bay Lightning könnten mit einem weiteren Sieg in der Nacht auf Dienstag den Conference-Final im Osten gegen die Washington Capitals beenden. Tampa Bay führt in der Best-of-7-Serie mit 3:2 Siegen. (sar/sda)