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IATROS – neue bildgebende Verfahren und therapeutische Massnahmen in systemischer Sklerose (Sinergia Projekt)
Zurzeit fehlt es noch an sensitiven, krankheits-spezifischen bildgebenden Verfahren, um möglichst frühe und daher eventuell heilbare Stadien der SSc zu erkennen. Zusätzlich mangelt es an effektiven und spezifischen anti-fibrotischen Therapien.
Deshalb werden wir in diesem Projekt die PET und SPECT/CT -Technologie in verschiedenen repräsentativen Tiermodellen für SSc anwenden, zum Beispiel bei Bleomycin-induzierter Fibrose der Haut sowie in den Tsk-1 und Fra-2 transgenen Mausmodellen. Für die Bildgebung werden radioaktiv markierte Moleküle benutzt, die an Schlüsselmoleküle in der Pathophysiologie von SSc binden und dadurch die wichtigen pathophysiologischen Signalwege von SSc visualisieren: Mikroangiopathie, Entzündung und Fibrose. Diese nicht-invasiven in vivo bildgebenden Verfahren werden mit den Gold-Standard-Methoden zur ex vivo-Detektion für Vaskulopathie, Entzündung und Fibrose verglichen. Des Weiteren werden wir, als neuartigen Therapieansatz für SSc, geeignete Mausmodelle gegen potentielle molekulare Schlüsselmoleküle von SSc, z. B. IL-1 oder IL-6, immunisieren und das Ansprechen dieser Therapie mit Hilfe der oben beschriebenen bildgebenden Verfahren überwachen. Sobald diese in Tiermodellen für SSc erprobt sind, könnte die nuklearmedizinische Bildgebung auch in Menschen getestet werden, um frühe Stadien von Organbefall festzustellen und den Krankheitsverlauf sowie das Ansprechen auf bestimmte Therapien zu überwachen.