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Am Samstag, 2. April fand der Fredy-Cup , das traditionelle interne Dreibandturnier des BC St. Gallen, statt. Gespielt wurde im Handicap-System, was bedeutet, dass die Spieler entsprechend ihrer Spielstärke unterschiedliche Punkte-Handicaps aufweisen, die sie zum Sieg benötigen.
Das Teilnehmerfeld war so gross wie seit langem nicht mehr. Acht Spieler traten in zwei Gruppen gegeneinander an und spielten um den Einzug in die Halbfinals.
In der Gruppe A kam es zum Vater-Sohn-Duell zwischen Giorgio und Tim Morosi. Nach sehr gutem Start lag Giorgio deutlich voraus, Tim liess sich aber vom Vorsprung seines Vaters nicht entmutigen, blieb hartnäckig am Ball und gewann schliesslich die Partie. Er spielte auch in der Folge gut und mit dem nötigen Wettkampfglück und qualifizierte sich als Gruppenzweiter für den ersten Halbfinal. Karl-Heinz Jung gewann alle Partien in dieser Gruppe und zog ungefährdet als Gruppensieger in die Finalrunde.
In der Gruppe B setzte sich Albert Kehl souverän mit drei Siegen aus drei Spielen an die Spitze und erreichte ungefährdet die nächste Runde. Die Überraschung der Gruppe lieferte Son VanVu, der erst seit wenigen Monaten im Klub spielt und in den letzten Wochen sehr intensiv trainiert hat. Er setzte sich hauchdünn gegen Ludwig Nobel durch und schaffte um wenige Punkte als Gruppenzweiter den Einzug ins Halbfinale.
In den Halbfinals trafen die Gruppensieger jeweils auf die Gruppenzweiten der anderen Gruppe. So kam es zu den Begegnungen Albert Kehl gegen Tim Morosi und Karl-Heinz Jung gegen Son VanVu. Beide Partien endeten mit einer Überraschung. Tim gewann mit 9:4 gegen Albert und Son besiegte Karl-Heinz mit 9:7. So trafen die beiden Überraschungsspieler Tim und Son im Finale aufeinander und lieferten sich eine spannende Begegnung. Beide mussten auf 9 Punkte spielen und Tim startete gleich mit einer Serie von 2 Punkten. Nach Spielhälfte führte er mit 4:2, aber Son liess nicht locker. Er kämpfte sich bis auf 4:4 heran und ging kurz vor Schluss mit 5:4 in Führung. Tim konterte nochmals und konnte zum 5:5 ausgleichen. Am Ende behielt Son die besseren Nerven, machte in der Folge einen weiteren Punkte und gewann so sein erstes Turnier.
Ein Nachmittag mit vielen Überraschungen, aber auch in sehr fairer und kollegialer Atmosphäre ging um 18 Uhr mit einem gemeinsamen Apéro zu Ende und neben Son gab es noch einen weiteren grossen Sieger … das Klubleben mit tollem Billardspiel und guter Stimmung.
– Giorgio Morosi