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Als Federer im ersten Satz das entscheidende Break zum 5:3 realisierte, hatte der anfänglich leicht dominierende Malek Jaziri die bis dorthin einzige Breakchance beim Stand von 1:1 vergeben.
Etwas komplizierter gestaltete sich für Federer der zweite Satz. Wieder war der Nordafrikaner zu Beginn der Bessere. Er schaffte das Break zum 2:0 und führte danach 4:1, ehe der Schweizer in oft gesehener Art aufdrehte und dank einem Rebreak zum 4:4 ausglich. Das entscheidende Break glückte ihm zum 6:5. Für seine drei Servicedurchbrüche benötigte er nur vier Chancen. Im letzten Game lag er 0:30 zurück und machte danach vier Punkte nacheinander.
Malek Jaziri ist ein wenig beschriebenes Blatt. Dass er mit Federer dermassen gut mithalten konnte, war nur ein weiterer Beleg für die Ausgeglichenheit im Männertennis. Die acht Titel seiner Karriere errang der 32-Jährige aus Bizerte allesamt an Future- oder Challenger-Turnieren, also nicht auf dem grossen Circuit. Er verlor die bislang einzige Direktbegegnung 2013 in Dubai, wobei Federer im zweiten und im dritten Satz insgesamt nur zwei Games abgab. In der laufenden Saison schied Jaziri bei zwölf Starts auf der ATP-Tour neunmal in der 1. Runde aus.
In den Viertelfinals trifft Federer auf David Goffin, den nominell zweitstärksten im Turnier verbliebenen Spieler. Gegen den 25-jährigen Belgier hat Federer alle vier bisherigen Duelle mit 9:2 Sätzen für sich entschieden. Zuletzt setzte sich der Schweizer ohne Satzverlust in den Achtelfinals des Australian Open durch. Goffin ist in diesem Jahr wie Federer noch ohne Turniersieg, wobei er jedoch zwölf Turniere gespielt hat gegenüber den nur fünf Turnieren des lange verletzt gewesenen Federer.
(SDA)