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Mit dem Grand Prix in Hohhot, der Stadt im Norden Chinas, nahm auch der Qualifikationszyklus für Tokio 2020 seinen Lauf. Den drei Schweizer Athleten gelang kein optimaler Start in die Olympiade: Evelyne Tschopp, Nils Stump und Ciril Grossklaus mussten sich in ihren ersten Kämpfen geschlagen geben.
Die Leistungen der Schweizer Judoka war zwar keineswegs schwach, am Ende aber ungenügend gegen eine hochklassige Konkurrenz. Der Olympiazyklus gab damit einen klaren Ton an: Es steht noch viel Arbeit an, wenn unsere Topathleten in gut 2 Jahren im Judo-Heimatland auf olympischen Tatami um die Medaillen kämpfen wollen.
Evelyne Tschopp (-52kg) unterlag der Lokalmatadorin Shugen Wu, die schliesslich Silber gewann. Nach anfänglichem Rückstand, glich Evelyne mit Waza-Ari aus und musste zum Schluss noch eine knappe Wertung akzeptieren. → Rückblick
Trotz ausgeglichenem Kampf wurde Nils Stump (-73kg) eine Unachtsamkeit im Kampf gegen Igor Wandtke (GER) zum Verhängnis. Nils konnte den Waza-Ari-Rückstand schliesslich nicht mehr aufholen. → Rückblick
Ciril Grossklaus (-90kg) erwischte eine sehr harte Auslosung: Der 27-Jährige grüsste in Runde eins gegen den Olympiasieger, Mashu Baker (JPN), zum Kampf an. In der ersten Phase des Duells punktete der Japaner mit einem Waza-Ari, das Ciril trotz aller Bemühungen nicht mehr aufholen konnte. → Rückblick