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Es geht gemäss Recherchen der Zeitung «Der Sonntag» um illegale Ausfuhren nach Iran und weitere nicht genannte Länder. In Frage kommen Sudan, Syrien und Nordkorea, die ebenfalls US-Sanktionen unterliegen.
Die Staatsanwaltschaft verlangte von Novartis im vergangenen Jahr unter Androhung einer Erzwingungsstrafe die Herausgabe von Beweismitteln für den Zeitraum seit 2005. Im Fall von Iran kann vermutet werden, dass es Alcon verpasste, die nötigen Bewilligungen für seine Augenheilmittel-Exporte einzuholen.
Denn die Ausfuhr von Medikamenten und sonstigen medizinischen Gütern nach Iran ist von den USA nicht grundsätzlich verboten. Jede Medikamentenlieferung in das Land musste aber bis vergangenen November in einem aufwändigen Verfahren von der Exportkontrollbehörde des US-Finanzministeriums bewilligt werden.
(tke)