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Schwerpunkt City Statistics
203 Gemeinden umfasst die trinationale Agglomeration Basel: davon sind 107 in der Schweiz, 72 in Frankreich und 24 in Deutschland. Die Agglomeration Basel zählt insgesamt 856 000 Einwohnerinnen und Einwohner und 469 000 Beschäftigte. Das Indikatorenset City Statistics zeigt Basel im nationalen und internationalen Vergleich.
Wie alt ist die Agglomeration Basel im internationalen Vergleich?
In der Agglomeration Basel kommen 33,4 Personen im Alter von 65 oder mehr Jahren auf 100 Personen im Alter von 20 bis 64 Jahren. Damit bewegt sich Basel bezüglich des Altersquotienten in einem ähnlichen Bereich wie Bern oder die gezeigten deutschen Städte. In den italienischen Agglomerationen Mailand und Bologna gibt es mehr ältere Personen (37,5 bzw. 41,6). In London ist der Altersquotient am tiefsten (22,3). Auch in Zürich, Genf, Lausanne und den französischen Agglomerationen leben deutlich weniger ältere Personen als im Dreiländereck.
Die französischen Städte haben dafür die höchsten Jugendquotienten: In Lille beispielsweise kommen auf 100 Personen im Alter von 20 bis 64 Jahren 46,6 Personen im Alter von 19 Jahren oder jünger. In der Agglomeration Basel sind es 31,9. Dies ist ein vergleichsweise tiefer Wert. Am tiefsten ist der Jugendquotient in Karlsruhe mit 28,7.
Bildungsniveau: Spitze in der Berufsbildung
38,3% der in der Agglomeration Basel lebenden Bevölkerung zwischen 25 und 64 Jahren hat eine Ausbildung auf Tertiärstufe. Damit bewegt sich Basel im Mittelfeld. Die Agglomeration Zürich liegt diesbezüglich mit 48,4% an der Spitze. In Basel haben 46,4% eine Ausbildung auf Sekundarstufe II, also z. B. eine Lehre oder eine Matura. Dieser Wert wird nur von den deutschen Städten übertroffen.
Hohe Beschäftigtendichte in Schweizer Agglomerationen
Die betrachteten Schweizer Agglomerationen zeichnen sich auch durch eine hohe Beschäftigungsdichte aus. Das heisst, sie haben viele Beschäftigte im Verhältnis zur Einwohnerzahl. In Basel liegt dieser Wert bei 0,55, in der Agglomeration Bern gar bei 0,77. In London und den deutschen Agglomerationen ist die Beschäftigungsdichte ähnlich wie in Basel, in den französischen, italienischen und spanischen Agglomerationen liegt sie deutlich darunter. So weist beispielsweise Mailand einen Wert von 0,40 aus.
Weitere Indikatoren zum Städtevergleich
Weitere interaktive Grafiken, einschliesslich Lesehilfen, zum Projekt City Statistics finden sich im gleichnamigen Indikatorenset:
Ein Indikatorensystem für europäische Agglomerationen
City Statistics ist eine Sammlung von Indikatoren über die Lebensqualität in europäischen Städten und Agglomerationen. Das Projekt ist ein Baustein der Regional- und der Kohäsionspolitik der Europäischen Union. Für die Schweiz wird das Projekt durch das Bundesamt für Statistik (BFS) betreut; dies in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Raumentwicklung (ARE), dem Bundesamt für Wohnungswesen (BWO), dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) und den Städten Zürich, Genf, Basel, Bern, Lausanne, Luzern, St. Gallen, Lugano und Winterthur.