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Für viele Menschen bedeutet das einfach, eine Stunde länger zu schlafen oder länger Party zu feiern. In jedem Fall zählt der Sonntag aber 25 Stunden. Ab sofort ist es am Abend wieder früher dunkel, dafür am Morgen zumindest vorübergehend etwas früher hell. Die Winterzeit dauert bis zum 25. März.
Eingeführt wurde die Sommerzeit 1973 in Europa anlässlich der Ölkrise und mit dem Gedanken, Energie zu sparen. Mit der Zeitverschiebung sollte eine Stunde Tageslicht für Unternehmen und Haushalte gewonnen werden. Frankreich machte damals den Anfang.
Die Schweiz führte die Sommerzeit 1981 ein, um sich den Nachbarländern anzupassen. Vorher war sie in einer Volksabstimmung abgelehnt worden.
Fachleute zweifeln mittlerweile am Nutzen: Zwar schaltet man im Sommer abends seltener das Licht an, dafür wird im Frühling und im Herbst in den Morgenstunden mehr geheizt. Zudem führe es zu gesundheitlichen Problemen, wenn an der Uhr gedreht werde.
Die EU-Kommission liess zuletzt verlauten, man prüfe Forderungen nach einer Abschaffung der Sommerzeit.
(SDA)