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In der IOC-Exekutive nahm Denis Oswald schon von 2000 bis 2012 als Präsident der olympischen Sommersportverbände (ASOIF) Einsitz.
Ausgezeichneter Rudererer
Oswald wirkte unter anderem bei der Organisation mehrerer Sommerspiele mit. Für die Sommerspiele 2004 in Athen und 2014 in London war er Vorsitzender der IOC-Koordinierungskommission.
Seine Karriere als Spitzenfunktionär im Sport begann der Anwalt und Rechtsprofessor 1989 mit der Präsidentschaft im Ruder-Weltverband FISA, welche er 25 Jahre lang inne hatte. Als Ruderer nahm er an drei Olympischen Spielen teil. Dabei gewann er 1968 in Mexiko-Stadt die Bronzemedaille im Vierer mit Steuermann.
2013 an Bach gescheitert
Vor vier Jahren bewarb sich Oswald als einer von sechs Kandidaten für das IOC-Präsidentenamt. Er scheiterte allerdings im September 2013 an der Session in Buenos Aires deutlich am Deutschen Thomas Bach. Dieser ist wie Oswald auch ehemaliger Sportler und Wirtschaftsanwalt und wurde 1991 gleichzeitig ins IOC gewählt.
Neben Oswald wurden in Lima auch Robin E. Mitchell aus Fiji und Nicole Hoevertsz von der Karibikinsel Aruba in die IOC-Exekutive gewählt. Die 64-jährige US-Amerikanerin Anita DeFrantz ist zudem zur Vizepräsidentin des Internationalen Olympischen Komitees ernannt worden.
Sendebezug: SRF 3, Morgenbulletin, 16.9.2017, 8:05 Uhr