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Der Autor Pino Masullo wird am 15. August aus seinem Buch «Rosa und Vituccio» lesen. Dass seine mediterrane Erzählung den Weg ins Bergdorf fand, liegt auch an der zweiten Leidenschaft des Luzerners: der Musik.
LINUS CADOTSCH
Seit seiner Kindheit verreist Pino Masullo in seinen Ferien in die ländliche Gegend der süditalienischen Provinz Benevento, wo ihm sein mittlerweile verstorbener Nachbar immer wieder verblüffende Vorkommnisse aus Kriegszeiten erzählte. Diese Schilderungen empfand der Schriftsteller als so absurd, dass er das Bedürfnis verspürte, sie aufzuschreiben. Masullo beteuert: «In meiner Erzählung ist fast nichts Fiktion.» Das dramatische Ende etwa entspreche genau der Tragödie, die der italienische Nachbar beschrieb.
Das Buch folgt einer Familie, die in den Kriegswirren…