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Neun Pleiten in 16 Ligaspielen waren doch zu viel: Chelsea wirft José Mourinho raus. Der Verein bestätigt in einem Statement, dass man sich in gegenseitigem Einvernehmen vom Portugiesen getrennt habe. «José und die Geschäftsführung sind überein gekommen, dass die Ergebnisse in dieser Saison nicht gut genug waren. Wir glauben deshalb, dass es für beide Seiten das Beste ist, getrennte Wege zu gehen», schreibt Chelsea darin. «Der Fokus ist nun darauf gerichtet, dass die talentierte Mannschaft ihr Potenzial ausschöpft.»
Dies nur etwa ein halbes Jahr, nachdem er mit den Londonern die Premier League und den League Cup gewonnen hatte.
Diese Saison liegen die Blues nach der 1:2 Niederlage vom Montag gegen Leicester allerdings nur noch einen Punkt vor den Abstiegsrängen. Vor allem in den Heimspielen kam Chelsea überhaupt nicht auf Touren. Vor dieser Saison hatten sie unter Mourinho in 249 Partien an der Stamford Bridge nur fünf verloren. Seit der Sommerpause sind es vier von acht.
Einzig in der Champions League präsentierte sich das Team des Portugiesen einigermassen souverän. Als Gruppenerster zog man in die Achtelfinals ein, wo nächstes Jahr Paris St.Germain wartet.
José Mourinho, dessen Vertrag beim Englischen Meister noch bis 2019 gelaufen wäre, soll laut BBC eine Abfindung von 12 Millionen Pfund erhalten. Er gilt als erfolgreichster Trainer der Vereinsgeschichte. Während seiner ersten Amtszeit gewann er mit den Londonern zweimal die Meisterschaft, einmal den FA-Cup und wurde einmal Ligacup-Sieger.
Wie BBC meldet, gehören Pep Guardiola, Guus Hiddink, Brendan Rodgers und Juande Ramos zu den möglichen Nachfolgern. (si/fox)