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Depression
Depression ist weder eine vorübergehende Stimmungsschwankung noch eine persönliche Schwäche. Sie ist eine weit verbreitete und ernstzunehmende Krankheit, die behandelt werden muss und auch behandelt werden kann.
Jede und jeder kann an einer Depression erkranken, unabhängig von Beruf, Alter oder Herkunft. Menschen, die an einer Depression leiden, können ihr unfassbares Leid kaum jemanden begreiflich machen. Wie ein bleierner Schleier legt sich die Krankheit über das gesamte Leben der Betroffenen und lähmt deren Fähigkeit, das Leben zu geniessen.
Depression hat viele Gesichter
Je nach Schweregrad und Ausprägung der Erkrankung wird zwischen verschiedenen Formen unterschieden. Bei einigen Betroffenen stehen körperliche Symptome wie zum Beispiel anhaltende Schmerzen im Vordergrund. Andere wiederum sind nicht in der Lage, ihren Alltag zu bewältigen. Bei Letzteren besteht auch eine deutlich erhöhte Suizidgefahr.
Oft geht der Depression eine besondere Belastung oder ein einschneidendes Lebensereignis voraus – etwa der Verlust einer geliebten Person, eine Geburt oder der Auszug eines Kindes. Die Krankheit kann aber auch unvermittelt und ohne erkennbaren äusseren Anlass auftreten. Einige Betroffene erleiden nur eine einzige, über Wochen oder Monate andauernde depressive Phase, bei anderen kehrt die Depression wieder.
Mögliche Symptome
- Traurigkeit und innerer Leere
- Antriebs-, Interesse- und Freudlosigkeit
- Schlafstörungen
- Konzentrationsstörungen
- Entscheidungsunfähigkeit
- Unruhe und Gereiztheit
- Körperliche Beschwerden
Depressionen sind behandelbar
Wichtig ist, dass man sich frühzeitig helfen lässt. Die Behandlung muss durch medizinische oder therapeutische Fachpersonen (Psychiater/in oder Psychotherapeut/in) erfolgen. Unterstützend können Medikamente eingesetzt werden.