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input-de700Bundesgesetzüber die Raumplanung(Raumplanungsgesetz, RPG)vom 22. Juni 1979 (Stand am 1. Januar 2019)Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 6. Okt. 1995, in Kraft seit 1. Jan. 1997  (AS 1996 965; BBl 1994 III 1075).Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft,gestützt auf die Artikel 22 und 34 der Bundesverfassung, nach Einsicht in eine Botschaft des Bundesrates vom 27. Februar 1978,beschliesst:[AS 1969 1249, 1972 1481]. Den genannten Bestimmungen entsprechen heute die Art. 41, 75, 108 und 147 der BV vom 18. April 1999 (SR 101).Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 6. Okt. 1995, in Kraft seit 1. Jan. 1997  (AS 1996 965; BBl 1994 III 1075).BBl 1978 I 10061. Titel:  EinleitungArt. 1 Ziele Bund, Kantone und Gemeinden sorgen dafür, dass der Boden haushälterisch genutzt und das Baugebiet vom Nichtbaugebiet getrennt wird. Sie stimmen ihre raumwirksamen Tätigkeiten aufeinander ab und verwirklichen eine auf die erwünschte Entwicklung des Landes ausgerichtete Ordnung der Besiedlung. Sie achten dabei auf die natürlichen Gegebenheiten sowie auf die Bedürfnisse von Bevölkerung und Wirtschaft. Sie unterstützen mit Massnahmen der Raumplanung insbesondere die Bestrebungen:a. die natürlichen Lebensgrundlagen wie Boden, Luft, Wasser, Wald und die Landschaft zu schützen;a. die Siedlungsentwicklung nach innen zu lenken, unter Berücksichtigung einer angemessenen Wohnqualität;b. kompakte Siedlungen zu schaffen;b. die räumlichen Voraussetzungen für die Wirtschaft zu schaffen und zu erhalten;c. das soziale, wirtschaftliche und kulturelle Leben in den einzelnen Landesteilen zu fördern und auf eine angemessene Dezentralisation der Besiedlung und der Wirtschaft hinzuwirken;d. die ausreichende Versorgungsbasis des Landes zu sichern;e. die Gesamtverteidigung zu gewährleisten;f. die Integration von Ausländerinnen und Ausländern sowie den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern. Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 15. Juni 2012, in Kraft seit 1. Mai 2014 (AS 2014 899; BBl 2010 1049). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 15. Juni 2012, in Kraft seit 1. Mai 2014 (AS 2014 899; BBl 2010 1049). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 15. Juni 2012, in Kraft seit 1. Mai 2014 (AS 2014 899; BBl 2010 1049). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 15. Juni 2012, in Kraft seit 1. Mai 2014 (AS 2014 899; BBl 2010 1049). Eingefügt durch Anhang Ziff. 3 des BG vom 16. Dez. 2016 (Integration), in Kraft seit  1. Jan. 2019 (AS 2017 6521, 2018 3171; BBl 2013 2397, 2016 2821).Art. 2 Planungspflicht Bund, Kantone und Gemeinden erarbeiten die für ihre raumwirksamen Aufgaben nötigen Planungen und stimmen sie aufeinander ab. Sie berücksichtigen die räumlichen Auswirkungen ihrer übrigen Tätigkeit. Die mit Planungsaufgaben betrauten Behörden achten darauf, den ihnen nachgeordneten Behörden den zur Erfüllung ihrer Aufgaben nötigen Ermessensspielraum zu lassen.Art. 3 Planungsgrundsätze Die mit Planungsaufgaben betrauten Behörden achten auf die nachstehenden Grundsätze. Die Landschaft ist zu schonen. Insbesondere sollen:a. der Landwirtschaft genügende Flächen geeigneten Kulturlandes, insbesondere Fruchtfolgeflächen, erhalten bleiben;b. Siedlungen, Bauten und Anlagen sich in die Landschaft einordnen;c. See- und Flussufer freigehalten und öffentlicher Zugang und Begehung erleichtert werden;d. naturnahe Landschaften und Erholungsräume erhalten bleiben;e. die Wälder ihre Funktionen erfüllen können. Die Siedlungen sind nach den Bedürfnissen der Bevölkerung zu gestalten und in ihrer Ausdehnung zu begrenzen. Insbesondere sollen:a. Wohn- und Arbeitsgebiete einander zweckmässig zugeordnet sein und schwergewichtig an Orten geplant werden, die auch mit dem öffentlichen Verkehr angemessen erschlossen sind;a. Massnahmen getroffen werden zur besseren Nutzung der brachliegenden oder ungenügend genutzten Flächen in Bauzonen und der Möglichkeiten zur Verdichtung der Siedlungsfläche;b. Wohngebiete vor schädlichen oder lästigen Einwirkungen wie Luftverschmutzung, Lärm und Erschütterungen möglichst verschont werden;c. Rad- und Fusswege erhalten und geschaffen werden;d. günstige Voraussetzungen für die Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen sichergestellt sein;e. Siedlungen viele Grünflächen und Bäume enthalten. Für die öffentlichen oder im öffentlichen Interesse liegenden Bauten und Anlagen sind sachgerechte Standorte zu bestimmen. Insbesondere sollen:a. regionale Bedürfnisse berücksichtigt und störende Ungleichheiten abgebaut werden;b. Einrichtungen wie Schulen, Freizeitanlagen oder öffentliche Dienste für die Bevölkerung gut erreichbar sein;c. nachteilige Auswirkungen auf die natürlichen Lebensgrundlagen, die Bevölkerung und die Wirtschaft vermieden oder gesamthaft gering gehalten werden. Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 15. Juni 2012, in Kraft seit 1. Mai 2014 (AS 2014 899; BBl 2010 1049). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 15. Juni 2012, in Kraft seit 1. Mai 2014 (AS 2014 899; BBl 2010 1049). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 15. Juni 2012, in Kraft seit 1. Mai 2014 (AS 2014 899; BBl 2010 1049).Art. 4 Information und Mitwirkung Die mit Planungsaufgaben betrauten Behörden unterrichten die Bevölkerung über Ziele und Ablauf der Planungen nach diesem Gesetz. Sie sorgen dafür, dass die Bevölkerung bei Planungen in geeigneter Weise mitwirken kann. Die Pläne nach diesem Gesetz sind öffentlich.Art. 5 Ausgleich und Entschädigung Das kantonale Recht regelt einen angemessenen Ausgleich für erhebliche Vor- und Nachteile, die durch Planungen nach diesem Gesetz entstehen. Planungsvorteile werden mit einem Satz von mindestens 20 Prozent ausgeglichen. Der Ausgleich wird bei der Überbauung des Grundstücks oder dessen Veräusserung fällig. Das kantonale Recht gestaltet den Ausgleich so aus, dass mindestens Mehrwerte bei neu und dauerhaft einer Bauzone zugewiesenem Boden ausgeglichen werden. Der Ertrag wird für Massnahmen nach Absatz 2 oder für weitere Massnahmen der Raumplanung nach Artikel 3, insbesondere Absätze 2 Buchstabe a und 3 Buchstabe a, verwendet. Für die Bemessung der Abgabe ist der bei einer Einzonung errechnete Planungsvorteil um den Betrag zu kürzen, welcher innert angemessener Frist zur Beschaffung einer landwirtschaftlichen Ersatzbaute zur Selbstbewirtschaftung verwendet wird. Das kantonale Recht kann von der Erhebung der Abgabe absehen, wenn:a. ein Gemeinwesen abgabepflichtig wäre; oder b. der voraussichtliche Abgabeertrag in einem ungünstigen Verhältnis zum Erhebungsaufwand steht. Die bezahlte Abgabe ist bei der Bemessung einer allfälligen Grundstückgewinnsteuer als Teil der Aufwendungen vom Gewinn in Abzug zu bringen. Führen Planungen zu Eigentumsbeschränkungen, die einer Enteignung gleichkommen, so wird voll entschädigt. Die Kantone können vorschreiben, dass die Auszahlung von Entschädigungen bei Eigentumsbeschränkungen im Grundbuch anzumerken ist. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 15. Juni 2012, in Kraft seit 1. Mai 2014 (AS 2014 899; BBl 2010 1049). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 15. Juni 2012, in Kraft seit 1. Mai 2014 (AS 2014 899; BBl 2010 1049). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 15. Juni 2012, in Kraft seit 1. Mai 2014 (AS 2014 899; BBl 2010 1049). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 15. Juni 2012, in Kraft seit 1. Mai 2014 (AS 2014 899; BBl 2010 1049). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 15. Juni 2012, in Kraft seit 1. Mai 2014 (AS 2014 899; BBl 2010 1049).2. Titel:  Massnahmen der Raumplanung1. Kapitel:  Richtpläne der KantoneArt. 6 Grundlagen ... Für die Erstellung ihrer Richtpläne erarbeiten die Kantone Grundlagen, in denen sie feststellen, welche Gebiete:a. sich für die Landwirtschaft eignen;b. besonders schön, wertvoll, für die Erholung oder als natürliche Lebensgrundlage bedeutsam sind;b. sich für die Produktion von Elektrizität aus erneuerbaren Energien eignen;c. durch Naturgefahren oder schädliche Einwirkungen erheblich bedroht sind. In den Grundlagen geben sie auch Aufschluss über den Stand und die bisherige Entwicklung:a. ihres Siedlungsgebietes;b. des Verkehrs;b. der Versorgung, insbesondere mit Elektrizität aus erneuerbaren Energien;b. der öffentlichen Bauten und Anlagen;c. ihres Kulturlandes. Sie berücksichtigen die Konzepte und Sachpläne des Bundes, die Richtpläne der Nachbarkantone sowie regionale Entwicklungskonzepte und Pläne. Aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 15. Juni 2012, mit Wirkung seit 1. Mai 2014  (AS 2014 899; BBl 2010 1049). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 15. Juni 2012, in Kraft seit 1. Mai 2014 (AS 2014 899; BBl 2010 1049). Eingefügt durch Anhang Ziff. II 5 des Energiegesetzes vom 30. Sept. 2016, in Kraft seit  1. Jan. 2018 (AS 2017 6839; BBl 2013 7561). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 15. Juni 2012, in Kraft seit 1. Mai 2014 (AS 2014 899; BBl 2010 1049). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 15. Juni 2012, in Kraft seit 1. Mai 2014 (AS 2014 899; BBl 2010 1049). Fassung gemäss Anhang Ziff. II 5 des Energiegesetzes vom 30. Sept. 2016, in Kraft seit  1. Jan. 2018 (AS 2017 6839; BBl 2013 7561). Eingefügt durch Anhang Ziff. II 5 des Energiegesetzes vom 30. Sept. 2016, in Kraft seit  1. Jan. 2018 (AS 2017 6839; BBl 2013 7561). Eingefügt durch Anhang Ziff. II 5 des Energiegesetzes vom 30. Sept. 2016, in Kraft seit  1. Jan. 2018 (AS 2017 6839; BBl 2013 7561). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 15. Juni 2012, in Kraft seit 1. Mai 2014 (AS 2014 899; BBl 2010 1049).Art. 7 Zusammenarbeit der Behörden Die Kantone arbeiten mit den Behörden des Bundes und der Nachbarkantone zusammen, soweit ihre Aufgaben sich berühren. Einigen sich Kantone untereinander oder mit dem Bund nicht darüber, wie raumwirksame Tätigkeiten aufeinander abgestimmt werden, so kann das Bereinigungsverfahren (Art. 12) verlangt werden. Die Grenzkantone suchen die Zusammenarbeit mit den regionalen Behörden des benachbarten Auslandes, soweit sich ihre Massnahmen über die Grenzen auswirken können.Art. 8 Mindestinhalt der Richtpläne Jeder Kanton erstellt einen Richtplan, worin er mindestens festlegt:a. wie der Kanton sich räumlich entwickeln soll;b. wie die raumwirksamen Tätigkeiten im Hinblick auf die anzustrebende Entwicklung aufeinander abgestimmt werden;c. in welcher zeitlichen Folge und mit welchen Mitteln vorgesehen ist, die Aufgaben zu erfüllen. Vorhaben mit gewichtigen Auswirkungen auf Raum und Umwelt bedürfen einer Grundlage im Richtplan. Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 15. Juni 2012, in Kraft seit 1. Mai 2014 (AS 2014 899; BBl 2010 1049).Art. 8a Richtplaninhalt im Bereich Siedlung Der Richtplan legt im Bereich Siedlung insbesondere fest:a. wie gross die Siedlungsfläche insgesamt sein soll, wie sie im Kanton verteilt sein soll und wie ihre Erweiterung regional abgestimmt wird;b. wie Siedlung und Verkehr aufeinander abgestimmt und eine rationelle sowie flächensparende Erschliessung sichergestellt werden;c. wie eine hochwertige Siedlungsentwicklung nach innen bewirkt wird;d. wie sichergestellt wird, dass die Bauzonen den Anforderungen von Artikel 15 entsprechen; unde. wie die Siedlungserneuerung gestärkt wird. und ... Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 15. Juni 2012, in Kraft seit 1. Mai 2014 (AS 2014 899; BBl 2010 1049). Urspünglich Art. 8 Abs. 2 und 3. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 17. Dez. 2010  (AS 2011 2913; BBl 2007 5765). Aufgehoben durch Art. 24 Ziff. 2 des Zweitwohnungsge- setzes vom 20. März 2015, mit Wirkung seit 1. Jan. 2016 (AS 2015 5657; BBl 2014 2287).Art. 8b Richtplaninhalt im Bereich EnergieDer Richtplan bezeichnet die für die Nutzung erneuerbarer Energien geeigneten Gebiete und Gewässerstrecken. Eingefügt durch Anhang Ziff. II 5 des Energiegesetzes vom 30. Sept. 2016, in Kraft seit  1. Jan. 2018 (AS 2017 6839; BBl 2013 7561).Art. 9 Verbindlichkeit und Anpassung Richtpläne sind für die Behörden verbindlich. Haben sich die Verhältnisse geändert, stellen sich neue Aufgaben oder ist eine gesamthaft bessere Lösung möglich, so werden die Richtpläne überprüft und nötigenfalls angepasst. Richtpläne werden in der Regel alle zehn Jahre gesamthaft überprüft und nötigenfalls überarbeitet.Art. 10 Zuständigkeit und Verfahren Die Kantone ordnen Zuständigkeit und Verfahren. Sie regeln, wie die Gemeinden, andere Träger raumwirksamer Aufgaben sowie die beschwerdeberechtigten Umwelt-, Natur- und Heimatschutzorganisationen nach Artikel 55 des Umweltschutzgesetzes vom 7. Oktober 1983 und nach Artikel 12 des Bundesgesetzes vom 1. Juli 1966 über den Natur- und Heimatschutz beim Erarbeiten der Richtpläne mitwirken. SR 814.01 SR 451 Fassung gemäss Ziff. II 2 des BG vom 20. Dez. 2006, in Kraft seit 1. Juli 2007  (AS 2007 2701; BBl 2005 5351 5391)Art. 11 Genehmigung des Bundesrates Der Bundesrat genehmigt die Richtpläne und ihre Anpassungen, wenn sie diesem Gesetz entsprechen, namentlich die raumwirksamen Aufgaben des Bundes und der Nachbarkantone sachgerecht berücksichtigen. Für den Bund und die Nachbarkantone werden Richtpläne erst mit der Genehmigung durch den Bundesrat verbindlich.Art. 12 Bereinigung Kann der Bundesrat Richtpläne oder Teile davon nicht genehmigen, so ordnet er nach Anhören der Beteiligten eine Einigungsverhandlung an. Für die Dauer der Einigungsverhandlung verfügt er, dass nichts unternommen wird, was ihren Ausgang nachteilig beeinflussen könnte. Kommt keine Einigung zustande, so entscheidet der Bundesrat, spätestens drei Jahre nachdem er die Einigungsverhandlung angeordnet hat.2. Kapitel:  Besondere Massnahmen des BundesArt. 13 Konzepte und Sachpläne Der Bund erarbeitet Grundlagen, um seine raumwirksamen Aufgaben erfüllen zu können; er erstellt die nötigen Konzepte und Sachpläne und stimmt sie aufeinander ab. Er arbeitet mit den Kantonen zusammen und gibt ihnen seine Konzepte, Sachpläne und Bauvorhaben rechtzeitig bekannt.3. Kapitel:  Nutzungspläne1. Abschnitt:  Zweck und InhaltArt. 14 Begriff Nutzungspläne ordnen die zulässige Nutzung des Bodens. Sie unterscheiden vorab Bau-, Landwirtschafts- und Schutzzonen.Art. 15 Bauzonen Die Bauzonen sind so festzulegen, dass sie dem voraussichtlichen Bedarf für 15 Jahre entsprechen. Überdimensionierte Bauzonen sind zu reduzieren. Lage und Grösse der Bauzonen sind über die Gemeindegrenzen hinaus abzustimmen; dabei sind die Ziele und Grundsätze der Raumplanung zu befolgen. Insbesondere sind die Fruchtfolgeflächen zu erhalten sowie Natur und Landschaft zu schonen. Land kann neu einer Bauzone zugewiesen werden, wenn:a. es sich für die Überbauung eignet;b. es auch im Fall einer konsequenten Mobilisierung der inneren Nutzungsreserven in den bestehenden Bauzonen voraussichtlich innerhalb von 15 Jahren benötigt, erschlossen und überbaut wird;c. Kulturland damit nicht zerstückelt wird;d. seine Verfügbarkeit rechtlich sichergestellt ist; unde. damit die Vorgaben des Richtplans umgesetzt werden. Bund und Kantone erarbeiten zusammen technische Richtlinien für die Zuweisung von Land zu den Bauzonen, namentlich die Berechnung des Bedarfs an Bauzonen. Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 15. Juni 2012, in Kraft seit 1. Mai 2014 (AS 2014 899; BBl 2010 1049).Art. 15a Förderung der Verfügbarkeit von Bauland Die Kantone treffen in Zusammenarbeit mit den Gemeinden die Massnahmen, die notwendig sind, um die Bauzonen ihrer Bestimmung zuzuführen, insbesondere bodenrechtliche Massnahmen wie Landumlegungen (Art. 20). Das kantonale Recht sieht vor, dass, wenn das öffentliche Interesse es rechtfertigt, die zuständige Behörde eine Frist für die Überbauung eines Grundstücks setzen und, wenn die Frist unbenützt verstreicht, bestimmte Massnahmen anordnen kann. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 15. Juni 2012, in Kraft seit 1. Mai 2014 (AS 2014 899; BBl 2010 1049).Art. 16 Landwirtschaftszonen Landwirtschaftszonen dienen der langfristigen Sicherung der Ernährungsbasis des Landes, der Erhaltung der Landschaft und des Erholungsraums oder dem ökologischen Ausgleich und sollen entsprechend ihren verschiedenen Funktionen von Überbauungen weitgehend freigehalten werden. Sie umfassen Land, das:a. sich für die landwirtschaftliche Bewirtschaftung oder den produzierenden Gartenbau eignet und zur Erfüllung der verschiedenen Aufgaben der Landwirtschaft benötigt wird; oderb. im Gesamtinteresse landwirtschaftlich bewirtschaftet werden soll. Soweit möglich werden grössere zusammenhängende Flächen ausgeschieden. Die Kantone tragen in ihren Planungen den verschiedenen Funktionen der Landwirtschaftszone angemessen Rechnung. Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 20. März 1998, in Kraft seit 1. Sept. 2000  (AS 2000 2042; BBl 1996 III 513).Art. 16a Zonenkonforme Bauten und Anlagen in der Landwirtschaftszone Zonenkonform sind Bauten und Anlagen, die zur landwirtschaftlichen Bewirtschaftung oder für den produzierenden Gartenbau nötig sind. Vorbehalten bleibt eine engere Umschreibung der Zonenkonformität im Rahmen von Artikel 16 Absatz 3. Bauten und Anlagen, die zur Gewinnung von Energie aus Biomasse oder für damit im Zusammenhang stehende Kompostanlagen nötig sind, können auf einem Landwirtschaftsbetrieb als zonenkonform bewilligt werden, wenn die verarbeitete Biomasse einen engen Bezug zur Landwirtschaft sowie zum Standortbetrieb hat. Die Bewilligungen sind mit der Bedingung zu verbinden, dass die Bauten und Anlagen nur zum bewilligten Zweck verwendet werden dürfen. Der Bundesrat regelt die Einzelheiten. Bauten und Anlagen, die der inneren Aufstockung eines landwirtschaftlichen oder eines dem produzierenden Gartenbau zugehörigen Betriebs dienen, sind zonenkonform. Der Bundesrat regelt die Einzelheiten. Bauten und Anlagen, die über eine innere Aufstockung hinausgehen, können als zonenkonform bewilligt werden, wenn sie in einem Gebiet der Landwirtschaftszone erstellt werden sollen, das vom Kanton in einem Planungsverfahren dafür freigegeben wird. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 20. März 1998, in Kraft seit 1. Sept. 2000  (AS 2000 2042; BBl 1996 III 513). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 23. März 2007, in Kraft seit 1. Sept. 2007  (AS 2007 3637; BBl 2005 7097). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 23. März 2007, in Kraft seit 1. Sept. 2007  (AS 2007 3637; BBl 2005 7097).Art. 16a Bauten und Anlagen für die Haltung und Nutzung von Pferden Bauten und Anlagen, die zur Haltung von Pferden nötig sind, werden auf einem bestehenden landwirtschaftlichen Gewerbe im Sinne des Bundesgesetzes vom 4. Oktober 1991 über das bäuerliche Bodenrecht als zonenkonform bewilligt, wenn dieses Gewerbe über eine überwiegend betriebseigene Futtergrundlage und Weiden für die Pferdehaltung verfügt. Für die Nutzung der auf dem Betrieb gehaltenen Pferde können Plätze mit befestigtem Boden bewilligt werden. Mit der Nutzung der Pferde unmittelbar zusammenhängende Einrichtungen wie Sattelkammern oder Umkleideräume werden bewilligt. Der Bundesrat regelt die Einzelheiten. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 22. März 2013, in Kraft seit 1. Mai 2014  (AS 2014 905; BBl 2012 6589 6607). SR 211.412.11Art. 16b Benutzungsverbot und Beseitigung Bauten und Anlagen, die nicht mehr zonenkonform verwendet werden und für die eine Nutzung im Sinne der Artikel 24–24e nicht zulässig ist, dürfen nicht mehr benutzt werden. Dieses Verbot entfällt, sobald sie wieder zonenkonform genutzt werden können. Wurde die Bewilligung befristet oder mit einer auflösenden Bedingung erteilt, so sind die Bauten und Anlagen bei Wegfall der Bewilligung zu beseitigen, und der frühere Zustand ist wiederherzustellen. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 20. März 1998, in Kraft seit 1. Sept. 2000  (AS 2000 2042; BBl 1996 III 513). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 23. März 2007, in Kraft seit 1. Sept. 2007  (AS 2007 3637; BBl 2005 7097). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 22. März 2013, in Kraft seit 1. Mai 2014  (AS 2014 905; BBl 2012 6589 6607). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 23. März 2007, in Kraft seit 1. Sept. 2007  (AS 2007 3637; BBl 2005 7097).Art. 17 Schutzzonen Schutzzonen umfassen:a. Bäche, Flüsse, Seen und ihre Ufer;b. besonders schöne sowie naturkundlich oder kulturgeschichtlich wertvolle Landschaften;c. bedeutende Ortsbilder, geschichtliche Stätten sowie Natur- und Kulturdenkmäler;d. Lebensräume für schutzwürdige Tiere und Pflanzen. Statt Schutzzonen festzulegen, kann das kantonale Recht andere geeignete Massnahmen vorsehen.Art. 18 Weitere Zonen und Gebiete Das kantonale Recht kann weitere Nutzungszonen vorsehen. Es kann Vorschriften enthalten über Gebiete, deren Nutzung noch nicht bestimmt ist oder in denen eine bestimmte Nutzung erst später zugelassen wird. Das Waldareal ist durch die Forstgesetzgebung umschrieben und geschützt.Art. 18a Solaranlagen In Bau- und in Landwirtschaftszonen bedürfen auf Dächern genügend angepasste Solaranlagen keiner Baubewilligung nach Artikel 22 Absatz 1. Solche Vorhaben sind lediglich der zuständigen Behörde zu melden. Das kantonale Recht kann:a. bestimmte, ästhetisch wenig empfindliche Typen von Bauzonen festlegen, in denen auch andere Solaranlagen ohne Baubewilligung erstellt werden können;b. in klar umschriebenen Typen von Schutzzonen eine Baubewilligungspflicht vorsehen. Solaranlagen auf Kultur- und Naturdenkmälern von kantonaler oder nationaler Bedeutung bedürfen stets einer Baubewilligung. Sie dürfen solche Denkmäler nicht wesentlich beeinträchtigen. Ansonsten gehen die Interessen an der Nutzung der Solarenergie auf bestehenden oder neuen Bauten den ästhetischen Anliegen grundsätzlich vor. Eingefügt durch Ziff. II des BG vom 22. Juni 2007 (AS 2007 6095; BBl 2006 6337). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 15. Juni 2012, in Kraft seit 1. Mai 2014 (AS 2014 899; BBl 2010 1049).Art. 19 Erschliessung Land ist erschlossen, wenn die für die betreffende Nutzung hinreichende Zufahrt besteht und die erforderlichen Wasser-, Energie- sowie Abwasserleitungen so nahe heranführen, dass ein Anschluss ohne erheblichen Aufwand möglich ist. Das Gemeinwesen hat die Bauzonen innerhalb der im Erschliessungsprogramm vorgesehenen Frist zu erschliessen; es kann die Erschliessung bei Bedarf etappieren. Das kantonale Recht regelt die Beiträge der Grundeigentümer. Erschliesst das Gemeinwesen Bauzonen nicht fristgerecht, so ist den Grundeigentümern zu gestatten, ihr Land nach den vom Gemeinwesen genehmigten Plänen selber zu erschliessen oder die Erschliessung durch das Gemeinwesen nach den Bestimmungen des kantonalen Rechts zu bevorschussen. Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 15. Juni 2012, in Kraft seit 1. Mai 2014 (AS 2014 899; BBl 2010 1049).Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 6. Okt. 1995, in Kraft seit 1. April 1996  (AS 1996 965; BBl 1994 III 1075).Art. 20 LandumlegungDie Landumlegung kann von Amtes wegen angeordnet und auch durchgeführt werden, wenn Nutzungspläne dies erfordern.2. Abschnitt:  WirkungenArt. 21 Verbindlichkeit und Anpassung Nutzungspläne sind für jedermann verbindlich. Haben sich die Verhältnisse erheblich geändert, so werden die Nutzungspläne überprüft und nötigenfalls angepasst.Art. 22 Baubewilligung Bauten und Anlagen dürfen nur mit behördlicher Bewilligung errichtet oder geändert werden. Voraussetzung einer Bewilligung ist, dass:a. die Bauten und Anlagen dem Zweck der Nutzungszone entsprechen; undb. das Land erschlossen ist. Die übrigen Voraussetzungen des Bundesrechts und des kantonalen Rechts bleiben vorbehalten.Art. 23 Ausnahmen innerhalb der BauzonenAusnahmen innerhalb der Bauzonen regelt das kantonale Recht.Art. 24 Ausnahmen für Bauten und Anlagen ausserhalb der BauzonenAbweichend von Artikel 22 Absatz 2 Buchstabe a können Bewilligungen erteilt werden, Bauten und Anlagen zu errichten oder ihren Zweck zu ändern, wenn:a. der Zweck der Bauten und Anlagen einen Standort ausserhalb der Bauzonen erfordert; undb. keine überwiegenden Interessen entgegenstehen. Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 20. März 1998, in Kraft seit 1. Sept. 2000  (AS 2000 2042; BBl 1996 III 513).Art. 24a Zweckänderungen ohne bauliche Massnahmen ausserhalb der Bauzonen Erfordert die Änderung des Zwecks einer Baute oder Anlage ausserhalb der Bauzonen keine baulichen Massnahmen im Sinne von Artikel 22 Absatz 1, so ist die Bewilligung zu erteilen, wenn:a. dadurch keine neuen Auswirkungen auf Raum, Erschliessung und Umwelt entstehen; undb. sie nach keinem anderen Bundeserlass unzulässig ist. Die Ausnahmebewilligung ist unter dem Vorbehalt zu erteilen, dass bei veränderten Verhältnissen von Amtes wegen neu verfügt wird. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 20. März 1998, in Kraft seit 1. Sept. 2000  (AS 2000 2042; BBl 1996 III 513).Art. 24b Nichtlandwirtschaftliche Nebenbetriebe ausserhalb der Bauzonen Können landwirtschaftliche Gewerbe im Sinne des Bundesgesetzes vom 4. Oktober 1991 über das bäuerliche Bodenrecht ohne ein Zusatzeinkommen nicht weiter bestehen, so können bauliche Massnahmen zur Einrichtung eines betriebsnahen nichtlandwirtschaftlichen Nebenbetriebs in bestehenden Bauten und Anlagen bewilligt werden. Die Anforderung nach Artikel 24 Buchstabe a muss nicht erfüllt sein. Unabhängig vom Erfordernis eines Zusatzeinkommens können Nebenbetriebe mit einem engen sachlichen Bezug zum landwirtschaftlichen Gewerbe bewilligt werden; dafür können massvolle Erweiterungen zugelassen werden, sofern in den bestehenden Bauten und Anlagen kein oder zu wenig Raum zur Verfügung steht. Bei temporären Betriebszentren können bauliche Massnahmen nur in den bestehenden Bauten und Anlagen und nur für gastwirtschaftliche Nebenbetriebe bewilligt werden. Um Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden, müssen nichtlandwirtschaftliche Nebenbetriebe den gleichen gesetzlichen Anforderungen und Rahmenbedingungen genügen wie Gewerbebetriebe in vergleichbaren Situationen in den Bauzonen. Der Nebenbetrieb darf nur vom Bewirtschafter oder von der Bewirtschafterin des landwirtschaftlichen Gewerbes beziehungsweise von der Lebenspartnerin oder dem Lebenspartner geführt werden. Personal, das überwiegend oder ausschliesslich für den Nebenbetrieb tätig ist, darf nur für Nebenbetriebe nach Absatz 1 angestellt werden. In jedem Fall muss die in diesem Betriebsteil anfallende Arbeit zum überwiegenden Teil durch die Bewirtschafterfamilie geleistet werden. Die Existenz des Nebenbetriebs ist im Grundbuch anzumerken. Nichtlandwirtschaftliche Nebenbetriebe bilden Bestandteile des landwirtschaftlichen Gewerbes und unterstehen dem Realteilungs- und Zerstückelungsverbot nach den Artikeln 58–60 des Bundesgesetzes vom 4. Oktober 1991 über das bäuerliche Bodenrecht. Die Bestimmungen des Bundesgesetzes vom 4. Oktober 1991 über das bäuerliche Bodenrecht betreffend die nichtlandwirtschaftlichen Nebengewerbe finden auf die Nebenbetriebe keine Anwendung. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 20. März 1998, in Kraft seit 1. Sept. 2000  (AS 2000 2042; BBl 1996 III 513). SR 211.412.11 Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 23. März 2007, in Kraft seit 1. Sept. 2007  (AS 2007 3637; BBl 2005 7097). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 23. März 2007, in Kraft seit 1. Sept. 2007  (AS 2007 3637; BBl 2005 7097). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 23. März 2007, in Kraft seit 1. Sept. 2007  (AS 2007 3637; BBl 2005 7097). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 23. März 2007, in Kraft seit 1. Sept. 2007  (AS 2007 3637; BBl 2005 7097). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 23. März 2007, in Kraft seit 1. Sept. 2007  (AS 2007 3637; BBl 2005 7097).Art. 24c Bestehende zonenwidrige Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen Bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, werden in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt. Solche Bauten und Anlagen können mit Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind. Dies gilt auch für landwirtschaftliche Wohnbauten sowie angebaute Ökonomiebauten, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebietes im Sinne des Bundesrechts wurde. Der Bundesrat erlässt Vorschriften, um negative Auswirkungen auf die Landwirtschaft zu vermeiden. Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild müssen für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische Sanierung nötig oder darauf ausgerichtet sein, die Einpassung in die Landschaft zu verbessern. In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 20. März 1998, in Kraft seit 1. Sept. 2000  (AS 2000 2042; BBl 1996 III 513). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 23. Dez. 2011, in Kraft seit 1. Nov. 2012  (AS 2012 5535; BBl 2011 7083 7097). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 23. Dez. 2011, in Kraft seit 1. Nov. 2012  (AS 2012 5535; BBl 2011 7083 7097). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 23. Dez. 2011, in Kraft seit 1. Nov. 2012  (AS 2012 5535; BBl 2011 7083 7097). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 23. Dez. 2011, in Kraft seit 1. Nov. 2012  (AS 2012 5535; BBl 2011 7083 7097).Art. 24d Landwirtschaftsfremde Wohnnutzung und schützenswerte Bauten und Anlagen In landwirtschaftlichen Wohnbauten, die in ihrer Substanz erhalten sind, können landwirtschaftsfremde Wohnnutzungen zugelassen werden. ... Die vollständige Zweckänderung von als schützenswert anerkannten Bauten und Anlagen kann zugelassen werden, wenn:a. diese von der zuständigen Behörde unter Schutz gestellt worden sind; undb. ihre dauernde Erhaltung nicht anders sichergestellt werden kann. Bewilligungen nach diesem Artikel dürfen nur erteilt werden, wenn:a. die Baute oder Anlage für den bisherigen Zweck nicht mehr benötigt wird, für die vorgesehene Nutzung geeignet ist und keine Ersatzbaute zur Folge hat, die nicht notwendig ist;b. die äussere Erscheinung und die bauliche Grundstruktur im Wesentlichen unverändert bleiben;c. höchstens eine geringfügige Erweiterung der bestehenden Erschliessung notwendig ist und sämtliche Infrastrukturkosten, die im Zusammenhang mit der vollständigen Zweckänderung der Bauten und Anlagen anfallen, auf deren Eigentümer überwälzt werden;d. die landwirtschaftliche Bewirtschaftung des umliegenden Grundstücks nicht gefährdet ist;e. keine überwiegenden Interessen entgegenstehen. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 20. März 1998, in Kraft seit 1. Sept. 2000  (AS 2000 2042; BBl 1996 III 513). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 22. März 2013, in Kraft seit 1. Mai 2014  (AS 2014 905; BBl 2012 6589 6607). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 23. März 2007, in Kraft seit 1. Sept. 2007  (AS 2007 3637; BBl 2005 7097). Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 23. März 2007 (AS 2007 3637; BBl 2005 7097). Aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 22. März 2013, mit Wirkung seit 1. Mai 2014  (AS 2014 905; BBl 2012 6589 6607). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 23. März 2007, in Kraft seit 1. Sept. 2007  (AS 2007 3637; BBl 2005 7097). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 23. März 2007, in Kraft seit 1. Sept. 2007  (AS 2007 3637; BBl 2005 7097).Art. 24e Hobbymässige Tierhaltung Bauliche Massnahmen werden bewilligt in unbewohnten Gebäuden oder Gebäudeteilen, die in ihrer Substanz erhalten sind, wenn sie Bewohnern oder Bewohnerinnen einer nahe gelegenen Wohnbaute zur hobbymässigen Tierhaltung dienen und eine tierfreundliche Haltung gewährleisten. Im Rahmen von Absatz 1 werden neue Aussenanlagen bewilligt, soweit sie für eine tiergerechte Haltung notwendig sind. Im Interesse einer tierfreundlichen Haltung können solche Anlagen grösser als die gesetzlichen Mindestmasse dimensioniert werden, soweit dies mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vereinbar ist und die Anlage reversibel erstellt wird. Die Aussenanlagen können für die hobbymässige Beschäftigung mit den Tieren genutzt werden, soweit damit keine baulichen Änderungen verbunden sind und keine neuen Auswirkungen auf Raum und Umwelt entstehen. Einzäunungen, die der Beweidung dienen und nicht mit nachteiligen Auswirkungen auf die Landschaft verbunden sind, werden auch dann bewilligt, wenn die Tiere in der Bauzone gehalten werden. Bewilligungen nach diesem Artikel dürfen nur erteilt werden, wenn die Voraussetzungen von Artikel 24d Absatz 3 erfüllt sind. Der Bundesrat regelt die Einzelheiten. Er legt namentlich fest, in welchem Verhältnis die Änderungsmöglichkeiten nach diesem Artikel zu denjenigen nach Artikel 24c und nach Artikel 24d Absatz 1 stehen. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 22. März 2013, in Kraft seit 1. Mai 2014  (AS 2014 905; BBl 2012 6589 6607).3. Abschnitt:  Zuständigkeit und VerfahrenArt. 25 Kantonale Zuständigkeiten Die Kantone ordnen Zuständigkeiten und Verfahren. Sie legen für alle Verfahren zur Errichtung, Änderung oder Zweckänderung von Bauten und Anlagen Fristen und deren Wirkungen fest. Die zuständige kantonale Behörde entscheidet bei allen Bauvorhaben ausserhalb der Bauzonen, ob sie zonenkonform sind oder ob für sie eine Ausnahmebewilligung erteilt werden kann.Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 6. Okt. 1995 (AS 1996 965; BBl 1994 III 1075). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 20. März 1998, in Kraft seit 1. Sept. 2000  (AS 2000 2042; BBl 1996 III 513). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 20. März 1998, in Kraft seit 1. Sept. 2000  (AS 2000 2042; BBl 1996 III 513).Art. 25a Grundsätze der Koordination Erfordert die Errichtung oder die Änderung einer Baute oder Anlage Verfügungen mehrerer Behörden, so ist eine Behörde zu bezeichnen, die für ausreichende Koordination sorgt. Die für die Koordination verantwortliche Behörde:a. kann die erforderlichen verfahrensleitenden Anordnungen treffen;b. sorgt für eine gemeinsame öffentliche Auflage aller Gesuchsunterlagen;c. holt von allen beteiligten kantonalen und eidgenössischen Behörden umfassende Stellungnahmen zum Vorhaben ein;d. sorgt für eine inhaltliche Abstimmung sowie möglichst für eine gemeinsame oder gleichzeitige Eröffnung der Verfügungen. Die Verfügungen dürfen keine Widersprüche enthalten. Diese Grundsätze sind auf das Nutzungsplanverfahren sinngemäss anwendbar.Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 6. Okt. 1995, in Kraft seit 1. Jan. 1997  (AS 1996 965; BBl 1994 III 1075).Art. 26 Genehmigung der Nutzungspläne durch eine kantonale Behörde Eine kantonale Behörde genehmigt die Nutzungspläne und ihre Anpassungen. Sie prüft diese auf ihre Übereinstimmung mit den vom Bundesrat genehmigten kantonalen Richtplänen. Mit der Genehmigung durch die kantonale Behörde werden die Nutzungspläne verbindlich.Art. 27 Planungszonen Müssen Nutzungspläne angepasst werden oder liegen noch keine vor, so kann die zuständige Behörde für genau bezeichnete Gebiete Planungszonen bestimmen. Innerhalb der Planungszonen darf nichts unternommen werden, was die Nutzungsplanung erschweren könnte. Planungszonen dürfen für längstens fünf Jahre bestimmt werden; das kantonale Recht kann eine Verlängerung vorsehen.Art. 27a Einschränkende Bestimmungen der Kantone zum Bauen ausserhalb der BauzonenAuf dem Weg der kantonalen Gesetzgebung können einschränkende Bestimmungen erlassen werden zu den Artikeln 16a Absatz 2, 24b, 24c und 24d. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 23. März 2007 (AS 2007 3637; BBl 2005 7097). Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 23. Dez. 2011, in Kraft seit 1. Nov. 2012  (AS 2012 5535; BBl 2011 7083 7097).3. Titel:  BundesbeiträgeArt. 28Aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 13. Dez. 2002, mit Wirkung seit 1. Juni 2003  (AS 2003 1021; BBl 2002 6965).Art. 29 Beiträge an Entschädigungen für SchutzmassnahmenDer Bund kann an Entschädigungen für besonders bedeutsame Schutzmassnahmen nach Artikel 17 Beiträge leisten.Art. 29a Beiträge an Projekte Der Bund kann in Zusammenarbeit mit den Kantonen, Städten und Gemeinden Projekte fördern, die nachhaltig der Verbesserung der Wohnqualität und des gesellschaftlichen Zusammenhalts in Wohngebieten dienen. Das Bundesamt für Raumentwicklung koordiniert diese Förderung mit den betroffenen Bundesstellen und stellt eine systematische Auswertung der Erfahrungen sicher. Eingefügt durch Anhang Ziff. 3 des BG vom 16. Dez. 2016 (Integration), in Kraft seit  1. Jan. 2019 (AS 2017 6521, 2018 3171; BBl 2013 2397, 2016 2821).Art. 30 Voraussetzung für andere BeiträgeDer Bund macht die Leistung von Beiträgen an raumwirksame Massnahmen nach andern Bundesgesetzen davon abhängig, dass diese den genehmigten Richtplänen entsprechen.4. Titel:  OrganisationArt. 31 Kantonale FachstellenDie Kantone bezeichnen eine Fachstelle für Raumplanung.Art. 32 Fachstelle des BundesFachstelle des Bundes ist das Bundesamt für Raumentwicklung. Bezeichnung gemäss nicht veröffentlichtem BRB vom 17. Mai 2000.5. Titel:  RechtsschutzArt. 33 Kantonales Recht Nutzungspläne werden öffentlich aufgelegt. Das kantonale Recht sieht wenigstens ein Rechtsmittel vor gegen Verfügungen und Nutzungspläne, die sich auf dieses Gesetz und seine kantonalen und eidgenössischen Ausführungsbestimmungen stützen. Es gewährleistet:a. die Legitimation mindestens im gleichen Umfang wie für die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht;b. die volle Überprüfung durch wenigstens eine Beschwerdebehörde. Für die Anfechtung von Verfügungen kantonaler Behörden, auf welche Artikel 25a Absatz 1 Anwendung findet, sind einheitliche Rechtsmittelinstanzen vorzusehen. Fassung gemäss Anhang Ziff. 64 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005,  in Kraft seit 1. Jan. 2007 (AS 2006 2197 1069; BBl 2001 4202).Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 6. Okt. 1995, in Kraft seit 1. Jan. 1997  (AS 1996 965; BBl 1994 III 1075).Art. 34 Bundesrecht Für die Rechtsmittel an Bundesbehörden gelten die allgemeinen Bestimmungen über die Bundesrechtspflege. Kantone und Gemeinden sind zur Beschwerde berechtigt gegen Entscheide letzter kantonaler Instanzen über:a. Entschädigungen als Folge von Eigentumsbeschränkungen (Art. 5);b. die Zonenkonformität von Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen;c. Bewilligungen im Sinne der Artikel 24–24d und 37a. Das Bundesamt für Landwirtschaft ist zur Beschwerde berechtigt gegen Entscheide über Vorhaben, die Fruchtfolgeflächen beanspruchen. Fassung gemäss Anhang Ziff. 64 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005,  in Kraft seit 1. Jan. 2007 (AS 2006 2197 1069; BBl 2001 4202). Heute: Art. 24–24e. Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 23. März 2007, in Kraft seit 1. Sept. 2007  (AS 2007 3637; BBl 2005 7097). Eingefügt durch Anhang Ziff. 5 des BG vom 22. März 2013, in Kraft seit 1. Jan. 2014  (AS 2013 3463 3863; BBl 2012 2075).6. Titel:  SchlussbestimmungenArt. 35 Fristen für Nutzungspläne Die Kantone sorgen dafür, dass:a. ...b. die Nutzungspläne rechtzeitig erstellt werden, spätestens jedoch acht Jahre nach Inkrafttreten dieses Gesetzes vorliegen. ... Nutzungspläne, die beim Inkrafttreten dieses Gesetzes gültig sind, bleiben nach kantonalem Recht in Kraft bis zur Genehmigung durch die zuständige Behörde. Fassung gemäss Ziff. II 27 des BG vom 20. März 2008 zur formellen Bereinigung des Bundesrechts, in Kraft seit 1. Aug. 2008 (AS 2008 3437; BBl 2007 6121). Aufgehoben durch Ziff. II 27 des BG vom 20. März 2008 zur formellen Bereinigung des Bundesrechts, mit Wirkung seit 1. Aug. 2008 (AS 2008 3437; BBl 2007 6121). Aufgehoben durch Ziff. II 27 des BG vom 20. März 2008 zur formellen Bereinigung des Bundesrechts, mit Wirkung seit 1. Aug. 2008 (AS 2008 3437; BBl 2007 6121). Fassung gemäss Ziff. II 27 des BG vom 20. März 2008 zur formellen Bereinigung des Bundesrechts, in Kraft seit 1. Aug. 2008 (AS 2008 3437; BBl 2007 6121).Art. 36 Einführende Massnahmen der Kantone Die Kantone erlassen die für die Anwendung dieses Gesetzes nötigen Vorschriften. Solange das kantonale Recht keine anderen Behörden bezeichnet, sind die Kantonsregierungen ermächtigt, vorläufige Regelungen zu treffen, insbesondere Planungszonen (Art. 27) zu bestimmen und einschränkende Bestimmungen zum Bauen ausserhalb der Bauzonen (Art. 27a) zu erlassen. Solange keine Bauzonen bestehen und das kantonale Recht nichts anderes vorsieht, gilt das weitgehend überbaute Gebiet als vorläufige Bauzone. Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 23. März 2007, in Kraft seit 1. Sept. 2007  (AS 2007 3637; BBl 2005 7097).Art. 37 Vorübergehende Nutzungszonen Sind besonders geeignete Landwirtschaftsgebiete, besonders bedeutsame Landschaften oder Stätten unmittelbar gefährdet und werden innerhalb einer vom Bundesrat festgesetzten Frist die erforderlichen Massnahmen nicht getroffen, so kann der Bundesrat vorübergehende Nutzungszonen bestimmen. Innerhalb solcher Zonen darf nichts unternommen werden, was die Nutzungsplanung nachteilig beeinflussen könnte. Sobald Nutzungspläne vorliegen, hebt der Bundesrat vorübergehende Nutzungszonen auf.Art. 37a Zonenfremde gewerbliche Bauten und Anlagen ausserhalb von BauzonenDer Bundesrat regelt, unter welchen Voraussetzungen Zweckänderungen gewerblich genutzter Bauten und Anlagen zulässig sind, die vor dem 1. Januar 1980 erstellt wurden oder seither als Folge von Änderungen der Nutzungspläne zonenwidrig geworden sind. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 20. März 1998, in Kraft seit 1. Sept. 2000  (AS 2000 2042; BBl 1996 III 513).Art. 38 Übergangsbestimmung der Änderung vom 17. Dezember 2010 Die betroffenen Kantone passen ihre Richtpläne innerhalb einer Frist von drei Jahren nach dem Inkrafttreten dieser Änderung an deren Anforderungen an und sorgen dafür, dass die betroffenen Gemeinden innerhalb der gleichen Frist geeignete Massnahmen treffen, insbesondere die Festlegung jährlicher Kontingente, die Festlegung von Erstwohnanteilen, die Ausscheidung spezieller Nutzungszonen oder die Erhebung von Lenkungsabgaben. Nach Ablauf dieser Frist dürfen so lange keine Zweitwohnungen bewilligt werden, bis die Kantone und Gemeinden die nötigen Vorkehrungen getroffen haben. AS 2011 2913; BBl 2007 5765. Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 15. Juni 2012, in Kraft seit 1. Mai 2014 (AS 2014 899; BBl 2010 1049).Art. 38a Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 15. Juni 2012 Die Kantone passen innert fünf Jahren nach Inkrafttreten der Änderung vom 15. Juni 2012 ihre Richtpläne an die Anforderungen der Artikel 8 und 8a Absatz 1 an. Bis zur Genehmigung dieser Richtplananpassung durch den Bundesrat darf im betreffenden Kanton die Fläche der rechtskräftig ausgeschiedenen Bauzonen insgesamt nicht vergrössert werden. Nach Ablauf der Frist von Absatz 1 ist die Ausscheidung neuer Bauzonen unzulässig, solange der betreffende Kanton nicht über eine vom Bundesrat genehmigte Richtplananpassung verfügt. Die Kantone regeln innert fünf Jahren nach Inkrafttreten der Änderung vom 15. Juni 2012 den angemessenen Ausgleich für erhebliche Vor- und Nachteile nach den Anforderungen von Artikel 5. Nach Ablauf der Frist von Absatz 4 ist die Ausscheidung neuer Bauzonen unzulässig, solange der betreffende Kanton nicht über einen angemessenen Ausgleich nach den Anforderungen von Artikel 5 verfügt. Der Bundesrat bezeichnet nach Anhörung diese Kantone. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 15. Juni 2012, in Kraft seit 1. Mai 2014 (AS 2014 899; BBl 2010 1049).Art. 39 Referendum und Inkrafttreten Dieses Gesetz untersteht dem fakultativen Referendum. Der Bundesrat bestimmt das Inkrafttreten.Datum des Inkrafttretens: 1. Januar 1980BRB vom 14. Nov. 1979

input-rm700Rumantsch è ina lingua naziunala, ma ina lingua parzialmain uffiziala da la Confederaziun, numnadamain en la correspundenza cun persunas da lingua rumantscha. La translaziun d’in decret federal serva a l’infurmaziun, n’ha dentant nagina validitad legala.Lescha federaladavart la planisaziun dal territori(Lescha davart la planisaziun dal territori, LPT)dals 22 da zercladur 1979 (versiun dal 1. da schaner 2019)Versiun tenor la cifra I da la LF dals 6 d'oct. 1995, en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 965; BBl 1994 III 1075).L’Assamblea federala da la Confederaziun svizra,sa basond sin ils art. 22 e 34 da la Constituziun federala,suenter avair gì invista da la missiva dal Cussegl federal dals 27 da favrer 1978,concluda:[AS 1969 1249, 1972 1481]. A las disp. numnadas correspundan oz ils art. 41, 75, 108 e 147 da la Cst. dals 18 d’avrigl 1999 (SR 101).Versiun tenor la cifra I da la LF dals 6 d’oct. 1995, en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 965; BBl 1994 III 1075).BBl 1978 I 10061. titel IntroducziunArt. 1 Finamiras La Confederaziun, ils chantuns e las vischnancas procuran ch’il terren vegnia utilisà cun mesira e ch’il territori da construcziun vegnia separà dal territori betg surbajegiabel. Els accordeschan ina cun l’autra lur activitads che han in effect sin il territori e realiseschan in urden da la colonisaziun che sa drizza tenor il svilup dal pajais che vegn giavischà. En quest connex resguardan els las relaziuns natiralas sco er ils basegns da la populaziun e da l’economia. Cun mesiras da la planisaziun dal territori sustegnan els en spezial las stentas:a. da proteger las basas da viver natiralas sco il terren, l’aria, l’aua, il guaud e la cuntrada;a. da diriger il svilup da l’abitadi vers l’intern, resguardond ina qualitad d’abitar adequata;b. da stgaffir abitadis cumpacts;b. da stgaffir e da mantegnair las premissas territorialas per l’economia;c. da promover la vita sociala, economica e culturala en las singulas regiuns e da s’engaschar per ina decentralisaziun adequata da la colonisaziun e da l’economia;d. da garantir che la Svizra haja ina basa da provediment suffizienta;e. da garantir la defensiun generala;f. da promover l'integraziun da persunas estras sco er la coesiun sociala. Versiun tenor la cifra I da la LF dals 15 da zer. 2012, en vigur dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 899; BBl 2010 1049). Integrà tras la cifra I da la LF dals 15 da zer. 2012, en vigur dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 899; BBl 2010 1049). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 15 da zer. 2012, en vigur dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 899; BBl 2010 1049). Integrà tras la cifra I da la LF dals 15 da zer. 2012, en vigur dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 899; BBl 2010 1049).  Integrà tras la cifra 3 da l'agiunta da la LF dals 16 da dec. 2016 (integraziun), en vigur dapi il 1. da schan. 2019 (AS 2017 6521, 2018 3171; BBl 2013 2397, 2016 2821).Art. 2 Obligaziun da planisaziun La Confederaziun, ils chantuns e las vischnancas elavuran las planisaziuns ch’èn necessarias per lur incumbensas che han in effect sin il territori ed accordeschan questas planisaziuns ina cun l’autra. Els resguardan las consequenzas territorialas da lur ulteriura activitad. Las autoritads incaricadas cun incumbensas da planisaziun sa stentan da laschar a las autoritads sutordinadas la libertad necessaria da decider che quellas dovran per ademplir lur incumbensas.Art. 3 Princips da planisaziun Las autoritads incaricadas cun lavurs da planisaziun observan ils suandants princips. La cuntrada sto vegnir schanegiada. En spezial duain:a. star a disposiziun a l’agricultura avunda surfatschas cultivablas adattadas, en spezial surfatschas cun culturas alternantas;b. abitadis, edifizis e stabiliments s’integrar en la cuntrada;c. vegnir tegnidas avertas las rivas dals lais e dals flums e vegnir facilitads l’access public e l’utilisaziun publica;d. vegnir conservadas cuntradas quasi-natiralas e territoris da recreaziun;e. ils guauds pudair ademplir lur funcziuns. Ils abitadis ston vegnir concepids tenor ils basegns da la populaziun, e lur extensiun sto vegnir limitada. En spezial duain:a. ils lieus d’abitar e da lavur vegnir repartids en moda cunvegnenta e vegnir planisads prioritarmain en territoris ch’èn accessibels adequatamain er cun meds da transport publics;a. vegnir prendidas mesiras per utilisar meglier las surfatschas nunduvradas u sutduvradas en zonas da construcziun sco er las pussaivladads da densifitgar la surfatscha d’abitadi;b. zonas d’abitar vegnir schanegiadas uschè bain sco pussaivel d’influenzas nuschaivlas u mulestusas sco impestaziun da l’aria, canera e vibraziuns;c. vegnir mantegnidas u stgaffidas vias da velos e sendas da peduns;d. esser garantidas premissas favuraivlas per il provediment cun rauba e cun servetschs;e. ils abitadis cuntegnair bleras surfatschas verdas e bostgs. Per ils edifizis e stabiliments publics e ch’èn d’interess public ston vegnir determinads lieus adequats. En spezial duain:a. vegnir resguardads basegns regiunals e vegnir eliminadas inegualitads disturbantas;b. implants sco scolas, indrizs da temp liber u servetschs publics esser bain cuntanschibels per la populaziun;c. consequenzas negativas per la basa da viver natirala, per la populaziun e per l’economia vegnir evitadas u minimisadas tut en tut. Versiun tenor la cifra I da la LF dals 15 da zer. 2012, en vigur dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 899; BBl 2010 1049). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 15 da zer. 2012, en vigur dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 899; BBl 2010 1049). Integrà tras la cifra I da la LF dals 15 da zer. 2012, en vigur dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 899; BBl 2010 1049).Art. 4 Infurmaziun e cooperaziun Las autoritads incaricadas cun incumbensas da planisaziun infurmeschan la populaziun davart las finamiras e l’andament da las planisaziuns tenor questa lescha. Ellas procuran che la populaziun possia cooperar en moda adequata a planisaziuns. Ils plans tenor questa lescha èn publics.Art. 5 Gulivaziun ed indemnisaziun Il dretg chantunal regla ina gulivaziun adequata per avantatgs e per dischavantatgs considerabels che resultan da planisaziuns tenor questa lescha. Ils avantatgs che resultan da la planisaziun vegnan cumpensads cun ina tariffa d’almain 20 pertschient. La cumpensaziun sto vegnir pajada, cur ch’il bain immobigliar vegn surbajegià u vendì. Il dretg chantunal concepescha la cumpensaziun, uschia ch’i vegnan cumpensadas almain las plivalurs che resultan da l’attribuziun duraivla dal terren ad ina zona da construcziun. Il retgav vegn utilisà per mesiras tenor l’alinea 2 u per ulteriuras mesiras da la planisaziun dal territori tenor l’artitgel 3, en spezial tenor ils alineas 2 litera a e 3 litera a. Per calcular la taxa sto l’import che vegn duvrà entaifer in termin adequat per acquistar in edifizi agricul cumpensatoric destinà a la cultivaziun persunala, vegnir deducì da l’avantatg che resulta da la planisaziun en il rom d’ina enzonaziun. Il dretg chantunal po desister d’incassar la taxa:a. sch’ina communitad stuess pajar la taxa; u b. sch’il retgav previsibel da la taxa stat en ina relaziun disfavuraivla cun las expensas per l’incassament. En cas d’ina taglia sin il gudogn tras la vendita da bains immobigliars sto la taxa pajada vegnir deducida dal gudogn sco part da las spesas. Sche planisaziuns chaschunan restricziuns da la proprietad che sumeglian in’expropriaziun, vegn quai indemnisà cumplainamain. Ils chantuns pon prescriver ch’il pajament d’indemnisaziuns en cas da restricziuns da la proprietad stoppian vegnir menziunadas en il register funsil. Integrà tras la cifra I da la LF dals 15 da zer. 2012, en vigur dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 899; BBl 2010 1049). Integrà tras la cifra I da la LF dals 15 da zer. 2012, en vigur dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 899; BBl 2010 1049). Integrà tras la cifra I da la LF dals 15 da zer. 2012, en vigur dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 899; BBl 2010 1049). Integrà tras la cifra I da la LF dals 15 da zer. 2012, en vigur dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 899; BBl 2010 1049). Integrà tras la cifra I da la LF dals 15 da zer. 2012, en vigur dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 899; BBl 2010 1049).2. titel Mesiras da la planisaziun dal territori1. chapitel Plans directivs dals chantunsArt. 6 Basas ... Preparond lur plans directivs elavuran ils chantuns las basas, en las qualas els fixeschan tge territoris ch'èn:a. adattads per l’agricultura;b. spezialmain bels, prezius u d’impurtanza per la recreaziun u sco basa da viver natirala;b. adattads per la producziun d'electricitad or d'energias regenerablas;c. periclitads considerablamain da privels da la natira u d’influenzas nuschaivlas. En las basas descrivan ils chantuns er il stadi ed il svilup vertent:a. da lur territori d’abitadi;b. dal traffic;b. dal provediment, en spezial cun electricitad or d'energias regenerablas;b. dals edifizis e stabiliments publics;c. da lur surfatschas cultivablas. Els resguardan ils concepts ed ils plans secturials da la Confederaziun, ils plans directivs dals chantuns vischins sco er concepts regiunals da svilup e plans regiunals. Abolì tras la cifra I da la LF dals 15 da zer. 2012, cun effect dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 899; BBl 2010 1049).  Versiun tenor la cifra I da la LF dals 15 da zer. 2012, en vigur dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 899; BBl 2010 1049).  Integrà tras la cifra II 5 da l'agiunta da la Lescha d'energia dals 30 da sett. 2016, en vigur dapi il 1. da schan. 2018 (AS 2017 6839; BBl 2013 7561).  Versiun tenor la cifra I da la LF dals 15 da zer. 2012, en vigur dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 899; BBl 2010 1049). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 15 da zer. 2012, en vigur dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 899; BBl 2010 1049).  Versiun tenor la cifra II 5 da l'agiunta da la Lescha d'energia dals 30 da sett. 2016, en vigur dapi il 1. da schan. 2018 (AS 2017 6839; BBl 2013 7561).  Integrà tenor la cifra II 5 da l'agiunta da la Lescha d'energia dals 30 da sett. 2016, en vigur dapi il 1. da schan. 2018 (AS 2017 6839; BBl 2013 7561).  Integrà tenor la cifra II 5 da l'agiunta da la Lescha d'energia dals 30 da sett. 2016, en vigur dapi il 1. da schan. 2018 (AS 2017 6839; BBl 2013 7561). Integrà tras la cifra I da la LF dals 15 da zer. 2012, en vigur dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 899; BBl 2010 1049).Art. 7 Collavuraziun tranter las autoritads Ils chantuns collavuran cun las autoritads da la Confederaziun e dals chantuns vischins, uschenavant che lur incumbensas sa tutgan. Sch’ils chantuns na s’accordan betg in cun l’auter u cun la Confederaziun davart la dumonda, co che activitads che han in effect sin il territori duain vegnir coordinadas ina cun l’autra po vegnir pretendida la procedura da rectificaziun (art. 12). Ils chantuns da cunfin tschertgan la collavuraziun cun las autoritads regiunalas da l’exteriur vischin, uschenavant che lur mesiras pon avair in effect che surpassa il cunfin.Art. 8 Cuntegn minimal dals plans directivs Mintga chantun fa in plan directiv che fixescha almain:a. il svilup previs da ses territori;b. co che las activitads che han in effect sin il territori vegnan coordinadas ina cun l’autra en vista al svilup giavischà;c. l’urari ed ils meds ch’èn previs per ademplir las incumbensas. Projects cun effects considerabels sin il territori e sin l’ambient ston avair ina basa en il plan directiv. Versiun tenor la cifra I da la LF dals 15 da zer. 2012, en vigur dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 899; BBl 2010 1049).Art. 8a Cuntegn dal plan directiv en il sectur da l’abitadi En il sectur da l’abitadi fixescha il plan directiv en spezial il suandant:a. la dimensiun totala da la surfatscha d’abitadi, la repartiziun da tala en il chantun e la moda e maniera da coordinar lur engrondiment sin plaun regiunal;b. la coordinaziun da l’abitadi cun il traffic sco er la garanzia d’ina accessibladad raziunala che permetta da spargnar surfatschas;c. la moda e maniera d’effectuar in svilup da l’abitadi d’auta qualitad vers l’intern;d. la moda e maniera da garantir che las zonas da construcziun correspundian a las pretensiuns da l’artitgel 15; ee. la moda e maniera da rinforzar la renovaziun da l’abitadi. e ... Integrà tras la cifra I da la LF dals 15 da zer. 2012, en vigur dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 899; BBl 2010 1049). Oriundamain art. 8 al. 2 e 3. Integrà tras la cifra I da la LF dals 17 da dec. 2010 (AS 2011 2913; BBl 2007 5765). Abolì tras l’art. 24 cifra 2 da la L dals 20 da mars 2015 davart las abitaziuns secundaras, cun effect dapi il 1. da schan. 2016 (AS 2015 5657; BBl 2014 2287).Art. 8b Plan directiv en il sectur da l'energiaIl plan directiv designescha ils territoris ed ils trajects d'auas ch'èn adattads per l'utilisaziun d'energias regenerablas.  Integrà tenor la cifra II 5 da l'agiunta da la Lescha d'energia dals 30 da sett. 2016, en vigur dapi il 1. da schan. 2018 (AS 2017 6839; BBl 2013 7561).Art. 9 Vigur lianta ed adattaziun Ils plans directivs èn liants per las autoritads. Sche las relaziuns èn sa midadas, sch’i sa tschentan novas incumbensas u sch’ina soluziun – tut en tut – meglra è pussaivla, vegnan ils plans directivs revedids ed adattads, sche quai è necessari. Ils plans directivs vegnan per regla examinads totalmain mintga 10 onns e revedids, sche quai è necessari.Art. 10 Cumpetenza e procedura Ils chantuns reglan la cumpetenza e la procedura. Els reglan, co che las vischnancas, co che auters purtaders d’incumbensas che han in effect sin il territori sco er co che organisaziuns da la protecziun da l’ambient, da la natira e da la patria che han il dretg da far recurs tenor l’artitgel 55 da la Lescha federala dals 7 d’october 1983 davart la protecziun da l’ambient e tenor l’artitgel 12 da la Lescha federala dal 1. da fanadur 1966 davart la protecziun da la natira e la patria coopereschan tar l’elavuraziun dals plans directivs. SR 814.01 SR 451 Versiun tenor la cifra II 2 da la LF dals 20 da dec. 2006, en vigur dapi il 1. da fan. 2007 (AS 2007 2701; BBl 2005 5351 5391).Art. 11 Approvaziun dal Cussegl federal Il Cussegl federal approvescha ils plans directivs e lur adattaziuns, sch’els correspundan a questa lescha, en spezial sch’els resguardan adequatamain las incumbensas da la Confederaziun e dals chantuns vischins che han in effect sin il territori. Per la Confederaziun e per ils chantuns vischins daventan plans directivs pir liants, cur ch’els èn vegnids approvads dal Cussegl federal.Art. 12 Rectificaziun Sch’il Cussegl federal na po betg approvar plans directivs u parts da tals, ordinescha el – suenter avair tadlà las parts participadas – ina tractativa da reconciliaziun. Per la durada da la tractativa da reconciliaziun ordinescha el ch’i na vegnia fatg nagut che pudess influenzar en moda negativa ses resultat. Sch’i na dat nagina reconciliaziun, decida il Cussegl federal il pli tard 3 onns suenter ch’el ha ordinà la tractativa da reconciliaziun.2. chapitel Mesiras spezialas da la ConfederaziunArt. 13 Concepts e plans secturials La Confederaziun elavura las basas per pudair ademplir sias incumbensas che han in effect sin il territori; ella fa ils concepts ed ils plans secturials necessaris ed als accordescha in cun l’auter. Ella collavura cun ils chantuns ed als renda enconuschent a temp ses concepts, ses plans secturials e ses projects da construcziun.3. chapitel Plans d’utilisaziun1. secziun Cuntegn ed intentArt. 14 Noziun Ils plans d’utilisaziun reglan l’utilisaziun admessa dal terren. Els differenzieschan en spezial tranter zonas da construcziun, d’agricultura e da protecziun.Art. 15 Zonas da construcziun Las zonas da construcziun ston vegnir determinadas uschia, ch’ellas correspundan al basegn probabel per 15 onns. Zonas da construcziun surdimensiunadas ston vegnir reducidas. La situaziun e la grondezza da las zonas da construcziun ston vegnir coordinadas sin plaun intercommunal, observond las finamiras ed ils princips da la planisaziun dal territori. En spezial ston vegnir mantegnidas las surfatschas cun culturas alternantas e schanegiadas la natira e la cuntrada. Da nov po terren vegnir attribuì a la zona da construcziun:a. sch’el è adattà per vegnir surbajegià;b. sch’el vegn probablamain duvrà, rendì accessibel e surbajegià entaifer 15 onns, er en cas che las reservas d’utilisaziun internas en las zonas da construcziun existentas vegnan mobilisadas en moda consequenta;c. sche l’attribuziun na fragmentescha betg las surfatschas cultivablas;d. sche la disponibladad dal terren è garantida sin plaun giuridic; ee. sche l’attribuziun permetta da realisar il plan directiv. La Confederaziun ed ils chantuns elavuran ensemen directivas tecnicas per l’attribuziun da terren a las zonas da construcziun, cunzunt per la calculaziun dal basegn da zonas da construcziun. Versiun tenor la cifra I da la LF dals 15 da zer. 2012, en vigur dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 899; BBl 2010 1049).Art. 15a Promoziun da la disponibladad da terren da construcziun En collavuraziun cun las vischnancas prendan ils chantuns las mesiras ch’èn necessarias per che las zonas da construcziun vegnian utilisadas tenor lur destinaziun, en spezial mesiras dal dretg funsil sco regruppaments dal terren (art. 20). Il dretg chantunal prevesa che l’autoritad cumpetenta po fixar in termin per surbajegiar in bain immobigliar, sche l’interess public giustifitgescha quai, e ch’ella po ordinar tschertas mesiras, sch’il termin scada senza ch’il bain immobigliar saja vegnì surbajegià. Integrà tras la cifra I da la LF dals 15 da zer. 2012, en vigur dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 899; BBl 2010 1049).Art. 16 Zonas d’agricultura Zonas d’agricultura servan a garantir a lunga vista la basa da provediment alimentar dal pajais, a mantegnair la cuntrada ed il territori da recreaziun u a la cumpensaziun ecologica e duain vegnir tegnidas libras per gronda part da surbajegiadas en correspundenza cun lur differentas funcziuns. Ellas cumpiglian terren:a. ch’è adattà per la cultivaziun agricula u per l’orticultura productiva e che vegn duvrà per ademplir las differentas incumbensas da l’agricultura; ub. che duai vegnir cultivà da l’agricultura en l’interess general. Uschenavant sco pussaivel vegnan determinadas surfatschas colliadas pli grondas. En lur planisaziuns tegnan ils chantuns adequatamain quint da las differentas funcziuns da las zonas d’agricultura. Versiun tenor la cifra I da la LF dals 20 da mars 1998, en vigur dapi il 1. da sett. 2000 (AS 2000 2042; BBl 1996 III 513).Art. 16a Edifizis e stabiliments confurms a la zona d’agricultura Confurms a la zona èn edifizis e stabiliments che vegnan duvrads per la cultivaziun agricula u per l’orticultura productiva. Resalvada resta ina circumscripziun pli stretga da la confurmitad da la zona en il rom da l’artitgel 16 alinea 3. Edifizis e stabiliments ch’èn necessaris per producir energia or da biomassa u per stabiliments da cumpostar che stattan en connex cun quai pon vegnir permess sco confurms a la zona sin in manaschi agricul, sche la biomassa elavurada ha in stretg connex cun l’agricultura sco er cun quest manaschi. Las permissiuns ston vegnir colliadas cun la cundiziun ch’ils edifizis e stabiliments dastgan vegnir duvrads mo per l’intent permess. Il cussegl federal regla ils detagls. Edifizis e stabiliments che servan a l’augment intern d’in manaschi agricul u d’in manaschi che appartegna ad in’orticultura productiva, èn confurms a la zona. Il Cussegl federal regla ils detagls. Edifizis e stabiliments che surpassan in augment intern pon vegnir permess sco confurms a la zona, sch’els duain vegnir construids en in territori da la zona d’agricultura ch’è vegnì deliberà per quest intent dal chantun en ina procedura da planisaziun. Integrà tras la cifra I da la LF dals 20 da mars 1998, en vigur dapi il 1. da sett. 2000 (AS 2000 2042; BBl 1996 III 513). Integrà tras la cifra I da la LF dals 23 da mars 2007, en vigur dapi il 1. da sett. 2007 (AS 2007 3637; BBl 2005 7097). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 23 da mars 2007, en vigur dapi il 1. da sett. 2007 (AS 2007 3637; BBl 2005 7097).Art. 16a Edifizis e stabiliments per tegnair ed utilisar chavals Edifizis e stabiliments ch’èn necessaris per tegnair chavals vegnan permess sco confurms a la zona sin in manaschi agricul existent en il senn da la Lescha federala dals 4 d’october 1991 davart il dretg funsil puril, sche quest manaschi dispona d’ina basa da pavel che deriva principalmain dal manaschi sez e sch’el ha pastgiras per tegnair ils chavals. Per utilisar ils chavals tegnids sin il manaschi pon vegnir permessas plazzas cun cuvrida dira. Installaziuns che stattan en in connex direct cun l’utilisaziun dals chavals, sco locals per sellas u gardarobas, vegnan permessas. Il Cussegl federal regla ils detagls. Integrà tras la cifra I da la LF dals 22 da mars 2013, en vigur dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 905; BBl 2012 6589 6607). SR 211.412.11Art. 16b Scumond d’utilisaziun ed allontanament Edifizis e stabiliments che na vegnan betg pli utilisads confurm a la zona e per ils quals in’utilisaziun en il senn dals artitgels 24–24e n’è betg admissibla, na dastgan betg pli vegnir duvrads. Il scumond croda, uschè svelt ch’els pon puspè vegnir duvrads confurm a la zona. Sche la permissiun cuntegna in termin u sch’ella è vegnida concedida cun ina cundiziun schlianta, ston ils edifizis e stabiliments vegnir allontanads, cur che la permissiun scada, ed il stadi da pli baud sto puspè vegnir restabilì. Integrà tras la cifra I da la LF dals 20 da mars 1998, en vigur dapi il 1. da sett. 2000 (AS 2000 2042; BBl 1996 III 513). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 23 da mars 2007, en vigur dapi il 1. da sett. 2007 (AS 2007 3637; BBl 2005 7097). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 22 da mars 2013, en vigur dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 905; BBl 2012 6589 6607). Integrà tras la cifra I da la LF dals 23 da mars 2007, en vigur dapi il 1. da sett. 2007 (AS 2007 3637; BBl 2005 7097).Art. 17 Zonas da protecziun Las zonas da protecziun cumpiglian:a. auals, flums, lais e lur rivas;b. cuntradas spezialmain bellas sco er cuntradas che han ina valur per la scienza natirala u per l’istorgia culturala;c. maletgs da lieus impurtants, lieus istorics sco er monuments natirals e culturals;d. spazis da viver per animals e per plantas degns da vegnir protegids. Empè da determinar zonas da protecziun po il dretg chantunal prevair autras mesiras adattadas.Art. 18 Ulteriuras zonas ed ulteriurs territoris Il dretg chantunal po prevair ulteriuras zonas d’utilisaziun. El po cuntegnair prescripziuns davart territoris, dals quals l’utilisaziun n’è anc betg determinada u en ils quals ina tscherta utilisaziun vegn permessa pir pli tard. L’areal da guaud è circumscrit e protegì da la legislaziun forestala.Art. 18a Implants solars En zonas da construcziun ed en zonas d’agricultura na dovran implants solars, che s’adattan suffizientamain als tetgs, betg ina permissiun da construcziun tenor l’artitgel 22 alinea 1. Tals projects ston mo vegnir annunziads a l’autoritad cumpetenta. Il dretg chantunal po:a. determinar tscherts tips da zonas da construcziun, nua che l’aspect estetic è main impurtant e nua ch’er auters implants solars pon vegnir installads senza permissiun da construcziun;b. prevair in’obligaziun da dumandar ina permissiun da construcziun en tips da zonas da protecziun cleramain determinads. Per installar implants solars sin monuments culturals e natirals d’impurtanza chantunala u naziunala dovri adina ina permissiun da construcziun. Ils implants solars na dastgan betg disturbar substanzialmain tals monuments. En tut ils ulteriurs cas han ils interess d’utilisar l’energia solara sin edifizis existents u novs da princip la precedenza envers ils interess estetics. Integrà tras la cifra II da la LF dals 22 da zer. 2007 (AS 2007 6095; BBl 2006 6337). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 15 da zer. 2012, en vigur dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 899; BBl 2010 1049).Art. 19 Avertura Il terren è avert, sche l’access suffizient per l’utilisaziun correspundenta è avant maun e sch’ils conducts per l’aua, per l’energia sco er per l’aua persa èn uschè datiers ch’in attatg po vegnir realisà senza custs e lavur considerabels. La communitad sto render accessiblas las zonas da construcziun entaifer il termin previs en il program d’avertura; en cas da basegn po ella far quai en etappas. Il dretg chantunal regla la participaziun finanziala dals proprietaris dals bains immobigliars. Sche la communitad n’avra betg zonas da construcziun entaifer il termin fixà, èsi da permetter als proprietaris dals bains immobigliars d’avrir sezs lur terren tenor ils plans approvads da la communitad u da pajar anticipadamain l’avertura tras la communitad tenor las disposiziuns dal dretg chantunal. Versiun tenor la cifra I da la LF dals 15 da zer. 2012, en vigur dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 899; BBl 2010 1049).Versiun tenor la cifra I da la LF dals 6 d’oct. 1995, en vigur dapi il 1. d’avrigl 1996 (AS 1996 965; BBl 1994 III 1075).Art. 20 Regruppament dal terrenIl regruppament dal terren po vegnir ordinà ed er realisà d’uffizi, sch’ils plans d’utilisaziun pretendan quai.2. secziun EffectsArt. 21 Vigur lianta ed adattaziun Plans d’utilisaziun èn liants per mintgin. Sche las relaziuns èn sa midadas considerablamain, vegnan ils plans d’utilisaziun revedids ed adattads, sche quai è necessari.Art. 22 Permissiun da construcziun Edifizis e stabiliments dastgan vegnir construids u midads mo cun la permissiun da l’autoritad. La premissa per ina permissiun è:a. ch’ils edifizis e stabiliments correspundian a l’intent da la zona d’utilisaziun; eb. ch’il terren saja avert. Las ulteriuras premissas dal dretg federal e dal dretg chantunal restan resalvadas.Art. 23 Excepziuns entaifer las zonas da construcziunExcepziuns entaifer las zonas da construcziun regla il dretg chantunal.Art. 24 Excepziuns per edifizis e stabiliments ordaifer las zonas da construcziunEn divergenza da l’artitgel 22 alinea 2 litera a pon permissiuns vegnir concedidas per construir edifizis e stabiliments e per midar lur intent, sche:a. l’intent dals edifizis e stabiliments pretenda in lieu ordaifer las zonas da construcziun; eb. nagins interess predominants na s’opponan a quai. Versiun tenor la cifra I da la LF dals 20 da mars 1998, en vigur dapi il 1. da sett. 2000 (AS 2000 2042; BBl 1996 III 513).Art. 24a Midadas da l’intent senza mesiras architectonicas ordaifer las zonas da construcziun Sche la midada da l’intent d’in edifizi u d’in stabiliment ordaifer las zonas da construcziun na pretenda naginas mesiras architectonicas en il senn da l’artitgel 22 alinea 1, sto la permissiun vegnir concedida:a. sch’i na resultan da quai naginas novas consequenzas per il territori, per l’avertura e per l’ambient; eb. sch’ella n’è betg inadmissibla tenor in auter decret federal. La permissiun excepziunala sto vegnir concedida cun la resalva ch’i vegnia disponì da nov d’uffizi, sche las relaziuns èn sa midadas. Integrà tras la cifra I da la LF dals 20 da mars 1998, en vigur dapi il 1. da sett. 2000 (AS 2000 2042; BBl 1996 III 513).Art. 24b Manaschis accessorics betg agriculs ordaifer las zonas da construcziun Sche manaschis agriculs en il senn da la Lescha federala dals 4 d’october 1991 davart il dretg funsil puril na pon betg exister vinavant senza in’entrada supplementara, pon vegnir permessas mesiras architectonicas per endrizzar in manaschi accessoric betg agricul sumegliant en edifizis e stabiliments existents. La pretensiun tenor l’artitgel 24 litera a na sto betg esser ademplida. Independentamain da l’exigenza d’ina entrada supplementara pon vegnir permess manaschis accessorics cun ina stretga relaziun objectiva cun il manaschi agricul; per quels pon vegnir permess engrondiments moderads, sch’i na stat betg a disposiziun avunda plazza u sch’i stat a disposiziun memia pauca plazza en ils edifizis e stabiliments existents. En centers da gestiun temporars dastgan mesiras architectonicas vegnir permessas mo en ils edifizis e stabiliments existents e mo per manaschis accessorics da restauraziun. Per evitar distorsiuns da concurrenza ston manaschis accessorics betg agriculs satisfar a las medemas pretensiuns e cundiziuns generalas legalas sco manaschis industrials en situaziuns cumparegliablas en las zonas da construcziun. Il manaschi accessoric dastga vegnir manà mo da l’administratur dal manaschi agricul respectivamain dal partenari da vita. Il persunal che lavura per gronda part u exclusivamain per il manaschi accessoric, dastga vegnir engaschà mo per manaschis accessorics tenor l’alinea 1. En mintga cas sto la lavur che resulta en questa part dal manaschi vegnir prestada per la part la pli gronda da la famiglia da l’administratur. L’existenza dal manaschi accessoric sto vegnir menziunada en il register funsil. Manaschis accessorics betg agriculs furman ina part integrala dal manaschi agricul e suttastattan al scumond da la partiziun reala e da fragmentar parcellas tenor ils artitgels 58–60 da la Lescha federala dals 4 d’october 1991 davart il dretg funsil puril. Las disposiziuns da la Lescha federala dals 4 d’october 1991 davart il dretg funsil puril concernent ils mastergns accessorics betg agriculs na vegnan betg applitgadas per ils manaschis accessorics. Integrà tras la cifra I da la LF dals 20 da mars 1998, en vigur dapi il 1. da sett. 2000 (AS 2000 2042; BBl 1996 III 513). SR 211.412.11 Versiun tenor la cifra I da la LF dals 23 da mars 2007, en vigur dapi il 1. da sett. 2007 (AS 2007 3637; BBl 2005 7097). Integrà tras la cifra I da la LF dals 23 da mars 2007, en vigur dapi il 1. da sett. 2007 (AS 2007 3637; BBl 2005 7097). Integrà tras la cifra I da la LF dals 23 da mars 2007, en vigur dapi il 1. da sett. 2007 (AS 2007 3637; BBl 2005 7097). Integrà tras la cifra I da la LF dals 23 da mars 2007, en vigur dapi il 1. da sett. 2007 (AS 2007 3637; BBl 2005 7097). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 23 da mars 2007, en vigur dapi il 1. da sett. 2007 (AS 2007 3637; BBl 2005 7097).Art. 24c Edifizis e stabiliments existents ordaifer las zonas da construcziun che cuntrafan a la zona Edifizis e stabiliments ordaifer las zonas da construcziun che pon vegnir duvrads confurm a l’intent, ma che n’èn betg pli confurms a la zona vegnan da princip protegids en lur situaziun sco tala. Cun la permissiun da l’autoritad cumpetenta dastgan tals edifizis e stabiliments vegnir renovads, midads per part, engrondids moderadamain u reconstruids, sch’els èn vegnids construids u midads legalmain. Quai vala er per edifizis d’abitar agriculs sco er per edifizis d’economia ch’èn vegnids construids legalmain vi da la chasa d’abitar agricula u ch’èn vegnids midads legalmain, avant ch’il bain immobigliar respectiv è daventà part dal territori betg surbajegiabel en il senn dal dretg federal. Il Cussegl federal decretescha prescripziuns per evitar consequenzas negativas per l’agricultura. Midadas da l’apparientscha ston esser necessarias per in’utilisaziun moderna per intents d’abitar u per ina sanaziun energetica ubain ston avair la finamira da meglierar l’integraziun en la cuntrada. En mintga cas resalvada resta la cumpatibilitad cun ils giavischs relevants da la planisaziun dal territori. Integrà tras la cifra I da la LF dals 20 da mars 1998, en vigur dapi il 1. da sett. 2000 (AS 2000 2042; BBl 1996 III 513). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 23 da dec. 2011, en vigur dapi il 1. da nov. 2012 (AS 2012 5535; BBl 2011 7083 7097). Integrà tras la cifra I da la LF dals 23 da dec. 2011, en vigur dapi il 1. da nov. 2012 (AS 2012 5535; BBl 2011 7083 7097). Integrà tras la cifra I da la LF dals 23 da dec. 2011, en vigur dapi il 1. da nov. 2012 (AS 2012 5535; BBl 2011 7083 7097). Integrà tras la cifra I da la LF dals 23 da dec. 2011, en vigur dapi il 1. da nov. 2012 (AS 2012 5535; BBl 2011 7083 7097).Art. 24d Utilisaziun per intents d’abitar betg agriculs, edifizis e stabiliments degns da vegnir protegids En edifizis d’abitar agriculs ch’èn mantegnids en lur substanza, dastgan vegnir permessas utilisaziuns per intents d’abitar betg agriculs. ... La midada cumpletta da l’intent d’edifizis e da stabiliments renconuschids sco degns da vegnir protegids po vegnir admessa, sche:a. quels èn vegnids mess sut protecziun da l’autoritad cumpetenta; eb. lur mantegniment permanent na po betg vegnir garantì autramain. Permissiuns tenor quest artitgel dastgan vegnir concedidas mo, sche:a. l’edifizi u il stabiliment na vegn betg pli duvrà per l’intent vertent, è adattà per l’utilisaziun previsa e na pretenda nagin edifizi cumpensatoric che n’è betg necessari;b. l’apparientscha e la structura architectonica da basa na vegnan betg midadas essenzialmain;c. in engrondiment mo minimal da l’avertura existenta è necessari e tut ils custs d’infrastructura che resultan en connex cun la midada cumpletta da l’intent dals edifizis e stabiliments pon vegnir adossads a lur proprietaris;d. la cultivaziun agricula dal bain immobigliar vischin n’è betg periclitada;e. nagins interess predominants na s’opponan a quai. Integrà tras la cifra I da la LF dals 20 da mars 1998, en vigur dapi il 1. da sett. 2000 (AS 2000 2042; BBl 1996 III 513). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 22 da mars 2013, en vigur dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 905; BBl 2012 6589 6607). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 23 da mars 2007, en vigur dapi il 1. da sett. 2007 (AS 2007 3637; BBl 2005 7097). Integrà tras la cifra I da la LF dals 23 da mars 2007 (AS 2007 3637; BBl 2005 7097). Abolì tras la cifra I da la LF dals 22 da mars 2013, cun effect dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 905; BBl 2012 6589 6607). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 23 da mars 2007, en vigur dapi il 1. da sett. 2007 (AS 2007 3637; BBl 2005 7097). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 23 da mars 2007, en vigur dapi il 1. da sett. 2007 (AS 2007 3637; BBl 2005 7097).Art. 24e Tegnair animals sco hobi En edifizis betg abitads u en parts d’edifizis betg abitadas, ch’èn mantegnids en lur substanza, vegnan permessas mesiras architectonicas, sch’ellas servan als abitants d’in edifizi d’abitar vischin a tegnair animals sco hobi e sch’ellas garanteschan ch’ils animals pon vegnir tegnids confurm a lur natira. En il rom da l’alinea 1 vegnan permess novs stabiliments al liber, sch’els èn necessaris per tegnair ils animals confurm a lur natira. En l’interess da tegnair ils animals confurm a lur natira pon tals stabiliments avair dimensiuns pli grondas che las mesiras minimalas legalas, sche quai è cumpatibel cun las exigenzas relevantas da la planisaziun dal territori e sch’ils stabiliments vegnan construids da maniera reversibla. Ils stabiliments al liber pon vegnir duvrads per s’occupar dals animals sco hobi, sche quai na chaschuna naginas midadas architectonicas e sch’i na resultan naginas novas consequenzas per il spazi e per l’ambient. Clasiras che servan a la pasculaziun e che na chaschunan nagins dischavantatgs per la cuntrada vegnan permess er, sch’ils animals vegnan tegnids en la zona da construcziun. Las permissiuns tenor quest artitgel dastgan vegnir concedidas mo, sche las premissas da l’artitgel 24d alinea 3 èn ademplidas. Il Cussegl federal regla ils detagls. El fixescha en spezial, en tge relaziun che las pussaivladads da far midadas tenor quest artitgel stattan envers quellas tenor l’artitgel 24c e tenor l’artitgel 24d alinea 1. Integrà tras la cifra I da la LF dals 22 da mars 2013, en vigur dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 905; BBl 2012 6589 6607).3. secziun Cumpetenza e proceduraArt. 25 Cumpetenzas chantunalas Ils chantuns reglan las cumpetenzas e las proceduras. Per tut las proceduras per construir, per midar u per midar l’intent d’edifizis e da stabiliments fixeschan els ils termins e lur effects. L’autoritad chantunala cumpetenta decida tar tut ils projects da construcziun ordaifer las zonas da construcziun, sch’els èn confurms a la zona u sch’i po vegnir concedida ina permissiun excepziunala per els.Integrà tras la cifra I da la LF dals 6 d’oct. 1995 (AS 1996 965; BBl 1994 III 1075). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 20 da mars 1998, en vigur dapi il 1. da sett. 2000 (AS 2000 2042; BBl 1996 III 513). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 20 da mars 1998, en vigur dapi il 1. da sett. 2000 (AS 2000 2042; BBl 1996 III 513).Art. 25a Princips da la coordinaziun Sche la construcziun u la midada d’in edifizi u stabiliment dovra disposiziuns da pliras autoritads, sto vegnir designada in’autoritad che procura per ina coordinaziun suffizienta. L’autoritad ch’è responsabla per la coordinaziun:a. po prender las mesiras ch’èn necessarias per manar la procedura;b. procura per in’exposiziun publica cuminaivla da tut ils documents da dumonda;c. procura che tut las autoritads chantunalas e federalas participadas inoltreschian posiziuns cumplessivas davart il project;d. procura per ina coordinaziun dal cuntegn sco er sche pussaivel per ina communicaziun cuminaivla u simultana da las disposiziuns. Las disposiziuns na dastgan cuntegnair naginas cuntradicziuns. Quests princips èn applitgabels confurm al senn per la procedura dal plan d’utilisaziun.Integrà tras la cifra I da la LF dals 6 d’oct. 1995, en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 965; BBl 1994 III 1075).Art. 26 Approvaziun dals plans d’utilisaziun tras in’autoritad chantunala In’autoritad chantunala approvescha ils plans d’utilisaziun e lur adattaziuns. Ella examinescha, sche quels correspundan als plans directivs chantunals ch’èn approvads dal Cussegl federal. Sch’ils plans d’utilisaziun èn vegnids approvads da l’autoritad chantunala, daventan els liants.Art. 27 Zonas da planisaziun Sche plans d’utilisaziun ston vegnir adattads u sch’els n’èn betg anc avant maun, po l’autoritad cumpetenta determinar zonas da planisaziun per territoris circumscrits detagliadamain. Entaifer las zonas da planisaziun na dastga vegnir fatg nagut che pudess engrevgiar la planisaziun d’utilisaziun. Zonas da planisaziun dastgan vegnir determinadas per maximalmain 5 onns; il dretg chantunal po prevair ina prolungaziun.Art. 27a Disposiziuns restrictivas dals chantuns per construir ordaifer las zonas da construcziunSin via da la legislaziun chantunala pon vegnir decretadas disposiziuns restrictivas tar ils artitgels 16a alinea 2, 24b, 24c e 24d. Integrà tras la cifra I da la LF dals 23 da mars 2007 (AS 2007 3637; BBl 2005 7097). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 23 da dec. 2011, en vigur dapi il 1. da nov. 2012 (AS 2012 5535; BBl 2011 7083 7097).3. titel Contribuziuns federalasArt. 28Abolì tras la cifra I da la LF dals 13 da dec. 2002, cun effect dapi il 1. da fan. 2003 (AS 2003 1021; BBl 2002 6965).Art. 29 Contribuziuns ad indemnisaziuns per mesiras da protecziunLa Confederaziun po pajar contribuziuns ad indemnisaziuns per mesiras da protecziun spezialmain impurtantas tenor l’artitgel 17.Art. 29a Contribuziuns a projects En collavuraziun cun ils chantuns, cun las citads e cun las vischnancas po la Confederaziun promover projects che servan duraivlamain a meglierar la qualitad d'abitar e la coesiun sociala en zonas d'abitar. L'Uffizi federal da svilup dal territori coordinescha questa promoziun cun ils servetschs federals pertutgads e garantescha in'evaluaziun sistematica da las experientschas fatgas.  Integrà tras la cifra 3 da l'agiunta da la LF dals 16 da dec. 2016 (integraziun), en vigur dapi il 1. da schan. 2019 (AS 2017 6521, 2018 3171; BBl 2013 2397, 2016 2821).Art. 30 Premissa per autras contribuziunsPajaments da contribuziuns previsas tenor autras leschas federalas a mesiras che han in effect sin il territori collia la Confederaziun cun la cundiziun che questas mesiras correspundian als plans directivs approvads.4. titel OrganisaziunArt. 31 Posts spezialisads chantunalsIls chantuns designeschan in post spezialisà per la planisaziun dal territori.Art. 32 Post spezialisà da la ConfederaziunIl post spezialisà da la Confederaziun è l’Uffizi federal da svilup dal territori. Designaziun tenor il conclus dal Cussegl federal betg publitgà dals 17 da matg 2000.5. titel Protecziun giuridicaArt. 33 Dretg chantunal Plans d’utilisaziun vegnan exponids publicamain. Il dretg chantunal prevesa almain in med legal cunter disposiziuns e cunter plans d’utilisaziun che sa basan sin questa lescha e sin sias disposiziuns executivas chantunalas e federalas. El garantescha:a. la legitimaziun almain en la medema dimensiun sco per recurs en chaussas da dretg public al Tribunal federal;b. l’examinaziun cumpletta tras almain in’autoritad da recurs. Per contestar disposiziuns d’autoritads chantunalas, per las qualas vegn applitgà l’artitgel 25a alinea 1, ston vegnir previsas instanzas da meds legals unitaras. Versiun tenor la cifra 64 da l’agiunta da la LF dals 17 da zer. 2005 davart il TAF, en vigur dapi il 1. da schan. 2007 (AS 2006 2197 1069; BBl 2001 4202).Integrà tras la cifra I da la LF dals 6 d’oct. 1995, en vigur dapi il 1. da schan. 1997 (AS 1996 965; BBl 1994 III 1075).Art. 34 Dretg federal Per ils meds legals ad autoritads federalas valan las disposiziuns generalas da la giurisdicziun federala. Chantuns e vischnancas han il dretg da recurrer cunter decisiuns da las ultimas instanzas chantunalas concernent:a. indemnisaziuns sco consequenza da restricziuns da la proprietad (art. 5);b. la confurmitad a la zona d’edifizis e da stabiliments ordaifer las zonas da construcziun;c. permissiuns en il senn dals artitgels 24–24d e 37a. L’Uffizi federal d’agricultura ha il dretg da far recurs cunter decisiuns davart projects che dovran surfatschas cun culturas alternantas. Versiun tenor la cifra 64 da l’agiunta da la LF dals 17 da zer. 2005 davart il TAF, en vigur dapi il 1. da schan. 2007 (AS 2006 2197 1069; BBl 2001 4202). Versiun tenor la cifra I da la LF dals 23 da mars 2007, en vigur dapi il 1. da sett. 2007 (AS 2007 3637; BBl 2005 7097). Integrà tras la cifra 5 da l’agiunta da la LF dals 22 da mars 2013, en vigur dapi il 1. da schan. 2014 (AS 2013 3463 3863; BBl 2012 2075).6. titel Disposiziuns finalasArt. 35 Termins per plans d’utilisaziun Ils chantuns procuran che:a. ...b. ils plans d’utilisaziun vegnian fatgs a temp, sajan però avant maun il pli tard 8 onns suenter l’entrada en vigur da questa lescha. ... Ils plans d’utilisaziun ch’èn valaivels il mument che questa lescha entra en vigur restan en vigur tenor il dretg chantunal fin a l’approvaziun tras l’autoritad cumpetenta. Versiun tenor la cifra II 27 da la LF dals 20 da mars 2008 davart la rectificaziun formala dal dretg federal, en vigur dapi il 1. d’avust 2008 (AS 2008 3437; BBl 2007 6121). Abolì tras la cifra II 27 da la LF dals 20 da mars 2008 davart la rectificaziun formala dal dretg federal, cun effect dapi il 1. d’avust 2008 (AS 2008 3437; BBl 2007 6121). Abolì tras la cifra II 27 da la LF dals 20 da mars 2008 davart la rectificaziun formala dal dretg federal, cun effect dapi il 1. d’avust 2008 (AS 2008 3437; BBl 2007 6121). Versiun tenor la cifra II 27 da la LF dals 20 da mars 2008 davart la rectificaziun formala dal dretg federal, en vigur dapi il 1. d’avust 2008 (AS 2008 3437; BBl 2007 6121).Art. 36 Mesiras introductivas dals chantuns Ils chantuns decreteschan las prescripziuns ch’èn necessarias per applitgar questa lescha. Uschè ditg ch’il dretg chantunal na designescha naginas autras autoritads, han las regenzas chantunalas il dretg da prender regulaziuns provisoricas, en spezial da determinar zonas da planisaziun (art. 27) e da decretar disposiziuns restrictivas per construir ordaifer las zonas da construcziun (art. 27a). Uschè ditg ch’i na dat naginas zonas da construcziun e ch’il dretg chantunal na prevesa nagut auter, vala il territori per gronda part surbajegià sco zona da construcziun provisorica. Versiun tenor la cifra I da la LF dals 23 da mars 2007, en vigur dapi il 1. da sett. 2007 (AS 2007 3637; BBl 2005 7097).Art. 37 Zonas d’utilisaziun temporaras Sche territoris ch’èn adattads spezialmain per l’agricultura, cuntradas u lieus che han ina impurtanza speziala èn periclitads directamain e sche las mesiras necessarias na vegnan betg prendidas entaifer in termin fixà dal Cussegl federal, po il Cussegl federal determinar zonas d’utilisaziun temporaras. Entaifer talas zonas na dastga vegnir fatg nagut che pudess influenzar negativamain la planisaziun d’utilisaziun. Uschespert ch’ils plans d’utilisaziun èn avant maun, abolescha il Cussegl federal las zonas d’utilisaziun temporaras.Art. 37a Edifizis e stabiliments commerzials esters a la zona ordaifer zonas da construcziun Il Cussegl federal regla las premissas, sut las qualas èn admissiblas midadas d’intent d’edifizis e da stabiliments che vegnan duvrads commerzialmain, ch’èn vegnids construids avant il 1. da schaner 1980 e ch’èn daventads dapi lura inconfurms a la zona sco consequenza da las midadas dals plans d’utilisaziun. Integrà tras la cifra I da la LF dals 20 da mars 1998, en vigur dapi il 1. da sett. 2000 (AS 2000 2042; BBl 1996 III 513).Art. 38 Disposiziun transitorica da la midada dals 17 da december 2010 Ils chantuns pertutgads adattan lur plans directivs entaifer in termin da 3 onns suenter l’entrada en vigur da questa midada a sias exigenzas e procuran che las vischnancas pertutgadas prendian mesiras adattadas entaifer la medema perioda, en spezial ch’ellas fixeschian contingents annuals, ch’ellas fixeschian quotas d’emprimas abitaziuns, ch’ellas determineschian zonas d’utilisaziun spezialas u ch’ellas incasseschian taxas directivas. Suenter la scadenza da quest termin na dastgan vegnir permessas naginas abitaziuns secundaras uschè ditg, fin ch’ils chantuns e las vischnancas han prendì las mesiras necessarias. AS 2011 2913; BBl 2007 5765. Versiun tenor la cifra I da la LF dals 15 da zer. 2012, en vigur dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 899; BBl 2010 1049).Art. 38a Disposiziuns transitoricas da la midada dals 15 da zercladur 2012 Entaifer 5 onns dapi l’entrada en vigur da la midada dals 15 da zercladur 2012 adattan ils chantuns lur plans directivs a las pretensiuns dals artitgels 8 ed 8a alinea 1. Fin ch’il Cussegl federal n’ha betg approvà questas adattaziuns dal plan directiv, na dastga il chantun respectiv betg engrondir la surfatscha totala da las zonas da construcziun ch’èn vegnidas determinadas cun vigur legala. Suenter la scadenza dal termin tenor l’alinea 1 na dastga il chantun respectiv determinar naginas novas zonas da construcziun, uschè ditg ch’il Cussegl federal n’ha betg approvà l’adattaziun dal plan directiv. Entaifer 5 onns dapi l’entrada en vigur da la midada dals 15 da zercladur 2012 reglan ils chantuns la cumpensaziun adequata d’avantatgs e da dischavantatgs considerabels tenor las pretensiuns da l’artitgel 5. Suenter la scadenza dal termin tenor l’alinea 4 na dastga il chantun respectiv determinar naginas novas zonas da construcziun, uschè ditg ch’el na dispona betg d’ina cumpensaziun adequata tenor las pretensiuns da l’artitgel 5. Il Cussegl federal designescha quests chantuns, suenter ch’els han pudì vegnir a pled. Integrà tras la cifra I da la LF dals 15 da zer. 2012, en vigur dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 899; BBl 2010 1049).Art. 39 Referendum ed entrada en vigur Questa lescha è suttamessa al referendum facultativ. Il Cussegl federal fixescha l’entrada en vigur.Data da l’entrada en vigur: 1. da schaner 1980COCF dals 14 da nov. 1979.