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Bachverbauungen
Harte Arbeit bei Bachverbauungen, November 2005
Die Bachverbauungen neun Jahre später nach der Regenzeit 2014
In der Comunidad Bañado wurden die Strasse und die anschliessenden Felder regelmässig von Sturzbächen überschwemmt und mit Sand, Erde und Geröll bedeckt. Auf einer Bergwanderung mit dem „Dirigente“, dem Vorsteher der Comunidad, entstand die Idee, mit den vorhandenen Mitteln den Bach zu verbauen. Der Verein zahlte dabei die Werkzeuge und einen Taglohn von ca. 6 Franken. In der Trockenzeit, also von Juli bis Oktober 2005 bauten die Einwohner in reiner Handarbeit 82 Staustufen. Ein unglaubliches Werk. Erfolg: Es fliesst seither meist kein Wasser mehr bis zur querliegenden Strasse, weil es vorher versickert. Bei starken Regen reicht es bis zum Talgrund, aber ohne Schwemmmaterial mitzuschleppen.
Im Jahr darauf machte sich die Gemeinschaft ein weiteres Mal ans Werk und baute einen parallelen Bachgraben aus, dazu den obersten Teil eines dritten Grabens. Der Erfolg ist derart, dass die Comunidad kürzlich um Unterstützung für weitere Arbeiten bat.