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Esther Löffel besuchte die Schule für Gestaltung und Kunst in Luzern. Seit 1985 hat sie ihr Atelier in Zug.
„Dünne feine Linien, von einem Pinsel für Miniaturmalerei gemalt, erzeugen ein dichtes Netz von Farbe. Die
Linien überkreuzen, überlagern sich. In das Gelb mischt sich flirrend ein Rot. Aus einem Grün erhebt sich
eine rote Schleierbewegung über das ganze Format. Ein Orange drängt blaue, violette und rote Nebel an den
Rand. So entstehen Farbwolken, Nebel aus Farbe. Gruben. Bahnen. Die geographische Karte einer Mega-City.
Rauschen.“ …
„Esther Löffels Bilder sind abstrakt, sie zeigen vor allem mäandrierende Linien, die sich ineinander arbeiten
und diese Wolken und Gruben entstehen lassen. Die Farblinien erzeugen einen Rhythmus, der sich nach
der Qualität des Farbtons an der Oberfläche richtet. Aber man sieht auch andere Farben im Untergrund.
Unter dem Gelb und Orange ziehen sich blaue, braune Gräben. Das Blau kommt aus Violett und Braun.
Das Rot, ja dieses Rot. Es ist intensiv, atemberaubend.“
(Sybille Omlin, Dozentin und Publizistin)
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041 - Das Kulturmagazin