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Staunen und Ehrfurcht verbinden uns mit der Menschheitsfamilie
Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass wir uns durch Ehrfurcht stärker mit einer globalen Gemeinschaft verbunden fühlen.
Viele Bedrohungen der Menschheit erfordern eine globale Antwort. Aber es ist schwierig, sich mit Menschen verbunden zu fühlen, die weit weg oder ganz anders sind als wir, vor allem wenn wir mit unseren eigenen Sorgen beschäftigt sind.
Eine neue Studie aus den USA legt nun nahe, dass Staunen und Ehrfurcht angesichts von Wundern der Natur Gefühle der Verbundenheit fördern.
Die einen Teilnehmer der Studie wurden nach dem Zufallksprinzip angewiesen, über ein vergangenes Ehrfurcht erregendes Erlebnis zu schreiben oder sich Fotos oder Videos von erstaunlichen Naturwundern wie schönen Landschaften, wilden Tieren oder Fotos aus dem Weltall anzuschauen.
Andere erhielt die Aufgabe, über Erlebnisse zu schreiben, die sie stolz machten, oder sich Fotos oder Videos von gewöhnlichen Dingen wie einer Bushaltestelle, einem Schreibtisch oder einem Schlafzimmer anzuschauen. Eine dritte Gruppe schaute sich Videos von Naturkatastrophen an, um die Ehrfurcht vor einem überwältigenden negativen Ereignis zu ergründen.
Danach berichteten die Teilnehmer über ihre Gefühle und darüber, wie stark sie sich mit Aussagen wie «Ich fühle die Gegenwart von etwas, das grösser ist als ich selbst» oder «Ich fühle mich als Teil eines grösseren Ganzen» identifizierten.
Wie es sich zeigte, fühlten sich die Teilnehmer, die Ehrfurcht und Staunen empfanden eher als Weltbürger als solche mit alltäglichen Wahrnehmungen.
Erstaunlich sind diese Ergebnisse nicht. Aber sie zeigen uns, dass wir uns vermehrt und bewusst den Wundern der Natur hingeben sollten.
Quelle:
Greater Good Science Center: How a Sense of Awe Can Inspire Us to Confront Threats to Humanity, 10.10.22
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