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Paris gewann mit 9 Hundertsteln Vorsprung auf ein zeitgleiches Duo mit dem Österreicher Vincent Kriechmayr und dem Franzosen Johan Clarey. Kriechmayr konnte die Scharte auswetzen, welche die Austria-Frauen tags zuvor in der gleichen Disziplin hinterlassen hatten. Und Clarey wurde mit seinen 38 Jahren zum ältesten Fahrer, der je an Weltmeisterschaften eine Medaille gewann. Die bisherige Bestmarke gehörte dem Schweden Patrik Järbyn, der als 37-Jähriger 2007 ebenfalls in Åre im Team-Wettbewerb Silber geholt hatte.
Grossanlässe waren bisher nicht unbedingt das Ding des grossgewachsenen Paris. Der 29-jährige Südtiroler hatte bisher erst eine Medaille auf dem Konto: Silber, das er 2013 in Schladming in der Abfahrt errang. Letzten Winter an den Olympischen Spielen in Südkorea war Paris Vierter in der Abfahrt. Im Weltcup dagegen fährt er regelmässig seine Erfolge ein. In diesem Winter gewann er die Abfahrten in Bormio und in Kitzbühel, daneben auch den Super-G in Bormio.
Die Schweizer konnten nicht in den Medaillenkampf eingreifen. Der erst 21-jährige Marco Odermatt durfte den 12. Schlussrang bei seiner ersten WM-Teilnahme als ansprechendes Ergebnis werten, seine Teamkollegen jedoch enttäuschten allesamt. Beat Feuz landete ausserhalb der Top 15, Mauro Caviezel und Thomas Tumler schieden beide aus.
Feuz hatte das Rennen mit Nummer 1 eröffnet. Der Berner beging auf dem selektiven Parcours, der für viele Ausfälle sorgte, einige Fehler. Für ihn war sofort klar: «Zu einer Medaille reicht dies nicht.» Bereits in der Saison zuvor hat er sich im Super-G wesentlich schwerer getan als in der Abfahrt, in welcher er ständiger Gast auf dem Podium ist. Besser als Sechster war Feuz in diesem Winter im Super-G nie.
Caviezel hatte in dieser Saison als Zweiter in Beaver Creek und Dritter in Lake Louise als einziger Schweizer einen Podiumsplatz im Super-G erreicht. Doch in Åre konnte er nicht an diese Erfolge anknüpfen. Kurz nach der zweiten Zwischenzeit, die er als Achter passierte, kam für ihn das Aus.
Unter den ausgeschiedenen Fahrern befand sich auch noch ein fünfter Schweizer, der aber für Liechtenstein an den Start gegangen war: Ian Gut, der Bruder von Lara Gut-Behrami.