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Schlaf-Tipps für dein Baby
Dein Baby schläft nicht ein oder schläft nicht durch. Eine Phase, die für die Eltern sehr strapaziös ist. Oft ist das Baby abends vom langen und intensiven Tag zwar müde und erschöpft, gleichzeitig aber zu aufgeregt, um sich ohne Hilfe zu entspannen und einschlafen zu können. Die Ursachen warum das Kleine nicht einschlafen kann und nachts immer wieder wach wird, sind unterschiedlich. Was kannst du dagegen tun?
Das Baby ist übermüdet
Oft ist das Baby müde, gleichzeitig aber zu aufgeregt, um sich ohne Hilfe zu entspannen und einschlafen zu können. Es jammert vielleicht vor sich hin und reibt sich die Augen oder schreit. Eine ruhige Stimme, die leise mit ihm spricht oder etwas vorsingt, beruhigende Berührungen oder ein sich stets wiederholendes Ritual vor dem Ins-Bett-Gehen können hier Wunder bewirken! Vielleicht nützt es auch, wenn du dein Baby für ein paar Minuten in den Armen wiegst, ihm den Nuggi gibst und leise vor dich hin summst.
Überreizung
Die Eindrücke und Einflüsse der Umgebung können bei deinem Kind Unbehagen oder Irritationen hervorrufen. Sowohl Kälte, als auch Wärme, grelles Licht oder laute Geräusche können sein Wohlbefinden stören. Ein langer Shopping-Center-Besuch in lauter und greller Umgebung oder anstrengende Besucher, die es hätscheln und es mit Reizen und Geräuschen überfluten, können ihm bald einmal zu viel werden und es wird laut protestieren, wenn es davon genug hat und in den vertrauten Schoss seiner Mutter zurück möchte. Auch ein zu intensives Spiel, ohne dem Säugling Zeit zu lassen um sich zu erholen, kann Schreien verursachen. Überlege dir, ob dein Kind überreizt sein könnte und reduziere diese Reize oder Eindrücke schon am nächsten Tag. Wenn es weint und nicht einschlafen kann, dann versuche dein Kind zu beruhigen. Nimm es auf die Arme, ins Tragetuch oder leg das Baby ins Bettchen und beruhige es dort.
Rituale einbauen
Das Kleine schläft nicht durch und macht dich mehrere Male in der Nacht wach. Das kann an die Grundsubstanz gehen. Gerade dann, wenn das Kind zwischen dem sechsten und zwölften Monat wieder nachts häufig aufwacht. Man muss bedenken, dass die Kinder immer munterer werden und grosse Lernfortschritte machen. Besonders schlecht schlafen die Babys und Kleinkinder, wenn ein Wachstumsschub ansteht, wie das Krabbeln oder Laufen. Wer sein Kind beobachtet, wird feststellen, dass ein bis zwei Wochen vorher, die Kleinen besonders weinerlich sind und auch schlecht schlafen. Auch wenn das Baby zahnt, ist es unruhig und findet oftmals keine Ruhe. Wer abends Rituale (Singen, Spieluhr aufziehen, Bilderbuch anschauen, Gute-Nacht-Sagen, etc.) einbaut und sein Kind nicht vor 19 Uhr ins Bett legt, hat Chancen, dass das Kind durchschläft. Auch sollte man sein Kind beim sogenannten Mittagsschläfchen nicht zu lange schlafen lassen, besonders wenn der Schlaf sich gegen späten Nachmittag hin bewegt.
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