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Hashimoto gehört zu den häufigsten chronischen Autoimmunerkrankungen des Menschen und wurde nach dem japanischen Arzt Hakaru Hashimoto benannt, der die Krankheit 1912 erstmals beschrieb. Sie ist auch unter dem Namen Hashimoto-Thyreoiditis bekannt und betrifft in Westeuropa etwa ein bis fünf Prozent, Tendenz steigend. Die Krankheit kann grundsätzlich jeden treffen, wobei Frauen im gebärfähigen Alter am häufigsten betroffen sind. Sie entwickelt sich schleichend mit oft unspezifischen Beschwerden, weshalb sie von Ärzten oft nicht erkannt wird und Betroffenen einen langen Leidensweg beschert. Der Körper bildet aus derzeit noch ungeklärten Gründen Abwehrstoffe gegen die Schilddrüse. Dabei kommt es zu Entzündungsprozessen, die im Krankheitsverlauf aufgrund der zunehmenden Zerstörung des Schilddrüsengewebes zu einer Schilddrüsenunterfunktion führen. Hashimoto gilt als gut behandelbar aber nicht heilbar.