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Nachdem am 14. Dezember viele Google-Services, darunter Google Drive, Gmail und Google Calendar, ausgefallen sind, kam es erneut zu Problemen bei Gmail.
Im Gegensatz zum Totalausfall, der Millionen von Nutzern weltweit betroffen hat, scheint die letzte Störung nicht ganz so umfassend zu sein. Google meldete am späten Abend des 15. Dezember, dass "eine beträchtliche Untermenge an Nutzern" betroffen seien. Diese könnten nicht auf Gmail zugreifen. Andere Nutzer erhielten Fehlermeldungen angezeigt und hatten mit hohen Latenzzeiten zu kämpfen, wie es im Google-Status heisst. Gemäss Meldungen auf der Plattform Downdetector waren Nutzer weltweit betroffen.
Via Twitter meldeten User, dass sie nicht auf den Posteingang zugreifen könnten. Andere sagten, dass sie Bounce-Meldungen erhalten würden, wenn sie versuchten, jemandem mit einem Gmail-Account eine E-Mail zu schicken. Protonmail meldete, dass E-Mails, die an Gmail-Benutzer gesendet wurden, "permanent bouncen" und Fehlermeldungen an den ursprünglichen Absender zurückschicken würden. Der Vorfall "scheint weitaus gravierender zu sein" als der Ausfall am Tag zuvor, schreibt Protonmail. Es zeige sich, dass "im Vergleich zum ersten Vorfall weit mehr E-Mails, die an Gmail gehen, dauerhaft verloren gehen".
Gegen Mitternacht und damit rund 90 Minuten nach dem ersten Hinweis auf die Gmail-Störung, schrieb Google, dass man das Problem vermutlich um 1.00 Uhr lösen könne. "Die betroffenen Nutzer können auf Gmail zugreifen. Allerdings werden Fehlermeldungen angezeigt und es treten hohe Latenzen und/oder unerwartetes Verhalten auf", hiess es noch immer. Kurz vor 1.00 Uhr schliesslich verkündete das Unternehmen, das Problem gelöst zu haben.
Gmail hat offenbar 1,5 Milliarden aktive User. "Eine beträchtliche Untermenge" von Betroffenen könnte also geschäftliche Schäden zur Folge gehabt haben.