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Archiv zu Kaffee, 28.9.2011 bis 22.8.2013
Lange galt Kaffee als Kalziumräuber, der die Knochen schwäche. Dieser Verdacht ist jetzt dank einer schwedischen Studie mit über sechzigtausend Frauen widerlegt. Sogar jene, die mehr als acht Tassen pro Tag konsumieren, müssen nicht mit mehr Knochenbrüchen rechnen als Frauen, die keinen Kaffee trinken. [3389]
22. August 2013 – Ärztezeitung
Pro Tasse Kaffee, die eine schwangere Frau täglich trinkt, kommt das Neugeborene in Durchschnitt um etwa 30 Gramm leichter zur Welt. Das zeigt eine norwegische Studie mit mehr als fünfzigtausend Schwangeren. Koffein wirkt als Wachstumsbremse im Mutterleib. Bei einem Mindergewicht von 100 Gramm bei Geburt zieht die Weltgesundheitsorganisation WHO einen Grenzwert: Sie rät Schwangeren, nicht mehr als drei Tassen Kaffee oder Tee pro Tag zu trinken. Auch Cola und Energy-Drinks enthalten Koffein. [3274]
20. Februar 2013 – Ärzteblatt
Koffein regt besonders jene Regionen des Gehirns an, die am meisten von Alzheimer betroffen sind. Das haben Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich herausgefunden. Frühere Studien haben gezeigt, dass regelmässige Kaffeetrinker seltener als andere an Alzheimer erkranken. [3201]
24. Oktober 2012 – Welt
Parkinson-Patienten können sich schneller und lockerer bewegen, wenn sie täglich eine Menge Koffein einnehmen, die etwa in zwei Tassen Kaffee enthalten ist. Das zeigt eine Doppelblind-Studie mit über sechzig Patienten in Montreal. [3151]
8. August 2012 – Ärztezeitung
Wer regelmässig Kaffee trinkt, könnte länger leben, denn Kaffee an und für sich ist gesund. Statistisch gesehen sterben jedoch Kaffeetrinker und -trinkerinnen doppelt so häufig eines frühen Todes als Abstinenten des braunen Getränks. Schuld daran ist aber nur, dass sie mehr rauchen, mehr Alkohol trinken und sich seltener bewegen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie mit über vierhunderttausend Senioren in den USA. [3108]
21. Mai 2012 – Ärzteblatt
Auf lange Sicht, und nur bei Nichtrauchern, senkt eine Tasse Kaffee pro Tag den Blutdruck um bis zu neun Millimeter Quecksilbersäule. Das zeigt eine Studie am Universitätsspital Lausanne. Die Forscher vergleichen die Wirkung des Kaffees mit der des Joggens: Nach Sport wie nach Kaffee steigt der Blutdruck kurzfristig an, sinkt aber langfristig auf tiefere Werte ab. Bei Rauchern funktioniert das nicht, weil Nikotin den Abbau des Koffeins in der Leber beschleunigt. [3096]
30. April 2012 – Standard
Die Chance, dass ein Schmerzmittel die Schmerzen lindert, steigt um zehn Prozent, wenn es neben dem Wirkstoff auch Koffein enthält. Das zeigt die Auswertung von 19 Studien mit insgesamt über siebentausend Patienten. Bei Mitteln, die kein Koffein enthalten, kann man mit einer Tasse Kaffee die gleiche Wirkung erzielen. [3085]
13. April 2012 – Ärztezeitung
Mit vier Tassen Kaffee pro Tag ist das durchschnittliche Risiko für Diabetes vom Typ 2 um 23 Prozent geringer als mit nur einer Tasse. Zu diesem Befund kommt eine Studie mit mehr als vierzigtausend Personen in Deutschland. Sie bestätigt Ergebnisse aus früheren Studien. Zwei weitere gute Nachrichten der deutschen Studie: Herz und Kreislauf bleiben auch bei hohem Kaffeekonsum so gesund wie ohne Kaffee; auch für Krebs spielt Kaffee keine Rolle. [3055]
29. Februar 2012 – Ärztezeitung
1. Kein oder weniger Kaffee am Nachmittag. 2. Kein Alkohol und keine Zigaretten am Abend. 3. Abends weniger essen. 4. Kein Nickerchen am Nachmittag. 5. Schlafzimmer dunkel, ruhig und 16 bis 18 Grad warm. 6. Nur zu Bett, wenn man müde ist. 7. Bei Einschlafschwierigkeit nach zehn Minuten wieder aufstehen und in ein anderes Zimmer gehen, bis man sich erneut müde fühlt. 8. Im Bett weder fernsehen noch lesen. 9. Jeden Morgen zur gleichen Zeit aufstehen. 10. Kognitives und Autogenes Training, andere Entspannungstechniken. Dazu rät die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin. [2998]
9. Dezember 2011 – Ärztezeitung
Bei Frauen, die regelmässig Kaffee trinken, sind Depressionen seltener als bei Kaffee-Abstinentinnen. Der Schutz ist nicht sehr ausgeprägt, doch sinkt das Risiko immerhin um bis zu zwanzig Prozent. Das zeigt eine Studie in den USA. Keine Wirkung zeigt koffeinfreier Kaffee. [2948]
28. September 2011 – Ärzteblatt
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