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Cassis: Ukraine-Friedensplan „interessant, aber nicht gut genug“
Die militärische Aggression Russlands steht im Zentrum der Treffen, an denen Bundesrat Ignazio Cassis diese Woche im Rahmen der Eröffnung der 78. UNO-Generalversammlung teilnimmt.
Aussenminister Cassis bezeichnete den Friedensplan, den der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Mittwoch im Sicherheitsrat vorstellen wollte, als „interessanten Ansatz“. Ein Friedensplan, auf den nicht beide Seiten einträten, sei aber nicht gut genug.
„Unilaterale Friedenspläne kommen nicht weit, ausser mit Gewalt. Und wir wollen nicht, dass aus diesem Konflikt ein noch grösserer Krieg wird“, sagte Cassis am Mittwoch vor Medienvertretern in New York.
Bereits am Dienstag nahm der Aussenminister an einem Treffen über den Internationalen Strafgerichtshof teil, an dem das Verbrechen der Aggression diskutiert wurde. Die Schweiz begrüsse die Idee eines Sondertribunals für die Ukraine, sagte Cassis.
Der Aussenminister traf sich in New York auch mit Rafael Grossi, dem Generaldirektor der Internationalen Atomenergie-Behörde IAEA um den Schutz von Atomkraftwerken vor einer Besetzung oder einer Ausbeutung durch militärische Truppen zu diskutieren.
(text:sda/bild:keystone)