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Oscar Fritschi, ehemaliger FDP-Nationalrat und langjähriger Chefredaktor der Zürcher Oberland Medien AG, starb Anfang 2016 in Wetzikon, ohne Nachkommen zu hinterlassen. In seinem Testament verfügte er, dass eine Stiftung einen grossen Teil seines Vermögens erben und dieses nach seinen Vorgaben verteilen solle. Unter dem Namen Oscar Fritschi-Stiftung ist die Institution gegründet und ins Stiftungsregister eingetragen worden. Stiftungsratspräsidentin ist die Wetziker Treuhänderin Silvia Marti. Hauptanliegen der Stiftung ist die Unterstützung von Menschen, die unverschuldet in Not geraten sind. Vorgesehen sind einmalige und eher kurzfristige Vergabungen mit dem Ziel, dass der oder die Unterstützte nachher wieder allein über die Runden kommt - es werden keine wiederkehrenden Zuwendungen ausgerichtet. Die Stiftung hofft auf Gesuche aus der näheren und weiteren Region. Ausländische Projekte unterstützt die Oscar Fritschi-Stiftung nicht.
Zudem unterstützt die Stiftung Projekte auf den Gebieten der Archäologie im Kanton Zürich und der militärhistorischen Forschungs.
Der Zweck der Stiftung besteht generell in der Unterstützung und Förderung von Projekten auf den Gebieten, denen die Interessen von Oscar Fritschi galten wie etwa der Archäologie im Kanton Zürich oder der militärhistorischen Forschung. Solche Beiträge können auch über Institutionen (wie Winterhilfe, Heilsarmee, Patenschaft oder Berggemeinden usw.) erfolgen, sollen aber nicht ungezielt zugesprochen werden, sondern klar definierten, einzelnen Vorhaben dienen.
Der Idealfall und damit prioritäre Zweck besteht aber in der Unterstützung von unverschuldet in Not geratenen Menschen, doch auch hier nicht als kontinuierliche Hilfe, sondern allenfalls projektbezogen.
Beispiele: Ermöglichung einer bestimmten Schulbildung, für die keine Stipendien erhältlich sind; Bezug einer vernünftigen, anforderungsgemässen Wohnung; Taxitransporte für behinderte Personen, damit sie ihre Angehörigen besuchen können usw.)