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Karl-Heinz Peper wurde am 28.12.1958 in Spols, einem kleinen ostfriesischen Geestdorf in der heutigen Gemeinde Uplengen, geboren, wo er auf einem Bauernhof aufwuchs. Von seiner Mutter lernte er schon früh den Umgang mit Heilpflanzen und ist seit 1992 als Heilpraktiker tätig. Von älteren Leuten, darunter Bauern und Bäuerinnen, erhielt er im Laufe der Jahre immer wieder wertvolle Hinweise auf alte Anwendungen aus der ostfriesischen Volksmedizin, vor allem, nachdem er 1993 begann, Vorträge bei den ostfriesischen Landfrauen zu halten. 1995 gelangte er in den Besitz von Unterlagen des ostfriesischen Pastors und Botanikers Jan van Dieken (1893-1971), der über 30 Jahre lang Bauern und Bäuerinnen befragt und das so gesammelte Wissen aufgeschrieben hatte. Dies war für Peper der Anlass zu einer systematischen Erforschung dieses Themas, über das der NDR in den Jahren 2007 und 2008 zwei Filme drehte. Besonders wichtig war für Peper die Begegnung mit der heilkundigen Wilhelmine Becker, genannt Oma Minchen, die ihm ihr grandioses Wissen mitteilte, bevor sie im Alter von 98 Jahren im Jahre 2010 verstarb. Über viele Jahre hindurch wertete Peper das ihm mitgeteilte Wissen aus, erprobte es in seiner eigenen Praxis und stellt es hier erstmalig in seinem Buch vor. Karl-Heinz Peper bietet regelmässig Kurse und Seminare an, darunter auch eine neunmonatige Ausbildung zum Kräuterkundigen.