Document ID: /entscheidsuche_html/filtered/documents_0424.jsonl.gz/422

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2015.01004 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Sager Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiberin Schüpbach Urteil vom 7. Dezember 2015 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Ronald Pedergnana Rorschacher Strasse 21, Postfach 27, 9004 St. Gallen gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1967, erlitt am 4. Mai 2000 einen Autounfall und meldete sich am 12. April 2002 mit Hinweis auf multiple Verletzungen nach ei ner HWS-Verletzung und einer leichten traumatischen Hirnverletzung bei der Inva lidenversicheru ng zum Leistungsbezug an (Urk. 6 /2 Ziff. 7.2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach ihr mit Ver fügung vom 11. Juni 2004 bei einem Invaliditätsgrad von 100 % eine ganze Rente ab Mai 2001 zu (Urk. 6 /42). Mit Mitteilung vom 29. Februar 2008 (Urk. 6 /75) bestätigte die IV-Stelle bei einem Invaliditätsgrad von 86 % den Anspruch auf eine ganze Rente. 1.2 Im Mai 2012 leitete die IV-Stelle erneut ein Revisionsverfahren ein (vgl. Urk. 6 /91). Gestützt auf die Ergebnisse einer mehrjährigen Observation der Ver sicherten, durchgeführt vom Haftpflichtversicherer des seinerzeitigen Unfallver ursachers (vgl. Urk. 6 /97), stellte die IV-Stelle mit Mitteilung vom 25. April 2014 die Sistierung der Rente in Aussicht (Urk. 6 /106), wozu die Ver si cherte am 11. Mai 2014 (Urk. 6 /110) und am 28. Mai 2014 (Urk. 6 /114) Stel lung nahm. Mit Verfügung vom 11. Juli 2014 sistierte die IV-Stelle die Rente mit sofortiger Wirkung. Einer Beschwerde gegen diese Verfügung entzog sie die aufschiebende Wirkung (Urk. 6 /116). Die Beschwerde der Versicherten vom 15. Septem ber 2014 ( Urk. 6/119/3-8) gegen die Verfügung vom 1 1. Juli 201 4 wurde mit Ur teil d es hiesigen Gerichts vom 1 2. Januar 2015 abgewiesen ( Urk. 6/123). Das Urteil erwuchs in Rechtskraft (vgl. Urk. 6/145). 1.3 Am 2 6. Januar 2015 stellte die IV-Stelle eine polydis ziplinäre medizinische Untersuchung der Versicherten in Aussicht und legte den vorgesehenen Frage katalog bei ( Urk. 6/125-126). Am 2 7. Februar 2015 stellte die Versicherte Ergän zungsfragen ( Urk. 6/141). Am 1 5. Juni 2015 teilte die IV-Stelle der Versi cherten mit, die medizinische Untersuchung werde durch d as Y.___ erfolgen, und gab die Namen der Gutachter bekannt (Urk. 6 / 153 ). Am 2 4. Juni 2015 teilte die Versicherte mit, dass sie die vorgesehenen Begutachtungstermine nicht wahrnehmen könne, da sie Mitte Juli entbinden werde ( Urk. 6/156). Am 1 7. Juli 2015 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, dass die Begutachtung auf Mitte Oktober verschoben werde ( Urk. 6/159). Weiter teilte die IV-Stelle mit, dass infolge der Terminver schiebung zwei Gutachter ersetzt würden, und nannte diese ( Urk. 6/160). Dage gen erhob die Versicherte am 2 0. August 2015 Einwände und stellte gleichzeitig Ergänzungsfragen ( Urk. 6/164). Mit Zwischen verfügung vom 27. August 2015 hielt die IV-Stelle an der Abklärungsstelle Y.___ und an den genannten Gut achtern fest (Urk. 6/1 66 = Urk. 2). 2. D ie Versicherte erhob am 2 4. September 2015 Beschwerde ge gen die Zwischen verfügung vom 27. August 2015 (Urk. 2) und beantragte, die Beschwerde sei gutzuheissen und die SVA Zürich sei zu verpflichten, die Beschwerdeführerin am Z.___ zu begutachten ( Urk. 1 S. 2 Ziff. 1). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 23. Oktober 2015 ( Urk. 5 ) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde de r Beschwerdeführer in am 2 6. Oktober 2015 zur Kenntnis gebracht (Urk. 8 ). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Bei d er angefochtenen Verfügung vom 27. August 2015 ( Urk. 2) handelt es sich um eine verfahrensleitende Verfügung, mit welcher die IV-Stelle an der von ihr gewählten Abklärungsstelle festhielt. Da sie das Administrativverfahren nicht abschliesst, handelt es sich um eine Zwischenverfügung. 1.2 Zwischenverfügungen können gemäss Art. 55 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) in Verbindung mit Art. 5 Abs. 2 und Art. 46 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren ( VwVG ) bei Bejahung eines nicht wieder gutzumachenden Nachteils ( Art. 46 Abs. 1 lit. a VwVG ) unter Erhebung aller gesetzlich vorgesehenen Rügen recht licher und tatsächlicher Natur angefochten werden. Bei der Beurteilung des Merkmals des nicht wieder gutzumachenden Nachteils im Kontext der Gut ach tenanordnung fällt gemäss der Rechtsprechung (BGE 137 V 210 E. 3.4.2.7) ins Gewicht, dass das Sachverständigengutachten im Rechtsmittel verfahren mit Blick auf die fachfremde Materie faktisch nur beschränkt überprüfbar ist. Mithin kommt es entscheidend darauf an, dass qualitäts bezogene Rahmenbedingungen durchgesetzt werden können. Greifen die Mit wirkungsrechte erst nachträglich - bei der Beweiswürdigung im Verwaltungs- und Beschwerdeverfahren -, so kann hieraus ein nicht wieder gutzumachender Nachteil entstehen, zumal im Anfechtungsstreitverfahren kein Anspruch auf Einholung von Gerichtsgut ach ten besteht. Hinzu kommt, dass die mit medi zinischen Untersuchungen ein her gehenden Belastungen zuweilen einen erhebli chen Eingriff in die physische oder psychische Integrität bedeuten. Aus diesen Gründen ist gemäss der Recht sprechung die Eintretensvoraussetzung des nicht wieder gutzumachenden Nachteils für das erstinstanzliche Beschwerdeverfahren zu bejahen, zumal die nicht sachgerechte Begutachtung in der Regel einen rechtlichen und nicht nur einen tatsächlichen Nachteil bewirken wird. Beschwerdeweise geltend gemacht werden können materielle Einwendungen beispielsweise des Inhalts, die in Aussicht genommene Begutachtung sei nicht notwendig, weil sie - mit Blick auf einen bereits umfassend abgeklärten Sach verhalt - bloss einer Zweitmeinung entspreche (BGE 137 V 210 E. 3.4.2.7 mit Hinweisen; noch anders: BGE 136 V 156). Sodann können personenbezogen e Ausstandsgründe gerügt werden. 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin hielt in ihrer Zwischenverfügung ( Urk. 2) an der Abklä rung durch das Y.___ sowie an den gewählten Gutachtern fest mit der Begründung, es seien keine schützenswerten Ausstands- oder Ablehnungs gründe geltend gemacht worden (S. 2 f.). 2.2 Dagegen machte die Beschwerdeführer in in ihrer Beschwerde (Urk. 1) geltend, die Begutachtungen durch d as Y.___ würden gemäss de ss en Reporting aus dem Jahre 2014 lediglich in einem von zehn Fällen zu einer IV-relevanten Invalidi tät führen (S. 3 f.). D as Y.___ sei demzufolge nicht als neutral zu betrachten und die Qualität der Gutachten bleibe ungeprüft (S. 4). Die Neutralität der Begutachtung sei im vorliegenden Fall jedoch von grosser Bedeutung, da ein Zivilverfahren gegen den Haftpflichtversicherer hängig sei. Aufgrund der Ein reichung einer Strafanzeige durch den Haftpflichtversicherer laufe gleichzeitig auch ein Strafverfahren (S. 4). Dr. A.___ lehne sie ausserdem ab, denn diese sei nicht organisiert und nicht vorbereitet bei den Untersuchungen. Im April 2014, anlässlich der letzten Begutachtung durch Dr. A.___, welche ihr vorliege, habe sie ihr Untersuchungswerkzeug vergessen gehabt. Sie habe ausserdem nicht richtig zugehört und sei sehr ungeduldig gewesen. Sie sei sodann als frauenfeindlich bekannt; s ie habe etwas gegen jüngere Frauen (S. 4 f.). 2.3 Strittig und zu prüfen ist die erfolgte Auswahl der Abklärungsstelle sowie der in volvierten Gutachter innen und Gutachter. 3. 3.1 Vorliegend ist zunächst die Gesetzesmässigkeit der Auswahl der Abklärungs stelle zu prüfen. 3.2 Polydisziplinäre Gutachten, das heisst solche, an denen drei oder mehr Fachdis ziplinen beteiligt sind, haben bei einer Gutachterstelle zu erfolgen, mit welcher das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) eine Vereinbarung getroffen hat ( Art. 72 bis Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV). Gemeint sind die Medizinischen Abklärungsstellen (MEDAS) im Sinne von Art. 59 Abs. 3 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG). Die Vergabe der Auf träge erfolgt nach dem Zufallsprinzip ( Art. 72 bis Abs. 2 IVV). Der gesamte Ver lauf der Gutachtenseinholung wird über die vom BSV eingerichtete, webbasierte Vergabeplattform SuisseMED@P gesteuert und kontrolliert (BGE 139 V 349 E. 2.2). Die Gutachterwahl bei polydisziplinären Gutachten hat immer nach dem Zufalls prinzip zu erfolgen. Für eine einvernehmliche Benennung der Experten bleibt kein Raum. Eine einvernehmliche Einigung kann zwar im Einzelfall grundsätzlich geeignet sein, die Akzeptanz polydisziplinärer MEDAS-Gutachten insbesondere bei den Versicherten zu erhöhen. Dies ist indes kein Grund, von der zufallsbasierten Zuweisung abzusehen oder nur dann auf diese zurückzu grei fen, wenn eine Einigung der Parteien auf eine Gutachterstelle misslingt (BGE 140 V 507 E. 3.2.1). 3.3 Im Kreisschreiben über das Verfahren in der Invalidenversicherung (KSVI, Stand 1. Januar 2015) ist das Verfahren für die Auftragsvergabe von polydisziplinären Gutachten unter Randziffer 2075 ff. wie folgt beschrieben: Kommt die IV-Stelle zum Schluss, dass eine polydisziplinäre Begutachtung notwendig ist, informiert sie die versicherte Person mittels Mitteilung ohne Rechtsmittelbeleh rung. Darin sind die vorgesehenen Fachdisziplinen zu erwähnen. Der Fragen katalog ist bei zulegen und es ist auf die Möglichkeit hinzuweisen, Zusatzfragen einreichen zu können. Die versicherte Person hat die Möglichkeit, innert zehn Tagen ab Mit teilung Einwände gegen die Begutachtung und die vorgesehenen Fachdiszipli nen vorzubringen und Zusatzfragen zu stellen. Wurden keine Ein wände erho ben, so wird der Auftrag bei SuisseMED@P deponiert. Nach erfolg ter Zuteilung teilt die IV-Stelle der versicherten Person die Gutachterstelle und die Namen der Gutachter mit entsprechendem Facharzttitel mit. Innert einer Frist von zehn Tagen kann die versicherte Person dagegen personenbezogene Einwände erhe ben. Wird den Einwänden nicht oder nur teilweise stattgegeben, erlässt die IV Stelle eine Zwischenverfügung, worin sie die vorgesehenen Fach disziplinen sowie den oder die Namen der begutachtenden Person beziehungs weise Perso nen festhält und begründet, weshalb den Einwänden nicht Rech nung getragen wurde. 3.4 Bei der vorliegend angeordneten medizinischen Untersuchung handelt es sich zweifellos um eine polydisziplinäre Begutachtung, erachtete die Beschwerde geg nerin mit Mitteilung vom 2 6. Januar 2015 ( Urk. 6 / 125 ) doch eine Untersu chung in den Fachdisziplinen Allgemeine Innere Medizin, Rheumatologie, Neurologie, Psychiatrie sowie Neuropsychologie und somit in mehr als drei Fachbereichen als notwendig. Die angeordneten Fachdisziplinen blieben vo n der Beschwerde führer in unbestritten. Folglich ist eine Vergabe des Gutachtensauftrags nach dem Zufalls prinzip zwingend und es besteht kein Raum für einen E inigungs versuch (vorstehend E. 3.2). Der auf www.bsv.admin.ch veröffentlichten Liste (Stand 1. Juli 2015) ist zu ent nehmen, dass die Y.___ über einen Vertrag mit dem BSV als polydis zipli näre Gutachterstelle verfügt. Die Akten liefern des Weiteren keine objekti ven Anhaltspunkte dafür, dass die Besc hwerdegegnerin – nachdem sie die Be schwer deführer in am 2 6. Januar 201 5 über die Vergabe nach dem Zufallsprin zip informiert und ih r die Möglichkeit zur Einreichung eines schrift lich begrün de ten Gegenberichts sowie von Zusatzfragen gegeben hatte ( Urk. 6 / 125 ) - in der Folge keine Vergabe nach dem Zufallsprinzip durchgeführt hat. Die Vergabe des Auftrags zur Begutachtung erfolgte somit in Umsetzung der gesetzlichen Bestimmungen und in Nachachtung des im KSVI beschriebenen Verfahrens, weshalb das Vorgehen der Beschwerdegegnerin nicht zu b eanstan den ist und somit nicht einfach auf eine andere Begutachtungsstelle - wie von der Beschwerdeführerin vorgeschlagen – zu wechseln ist. 3.5 Nach dem Gesagten ist festzuhalten, dass die Zufallsvergabe an die Y.___ gesetzesg emäss erfolgte, weshalb sich die Beschwerdeführer in grundsätzlich von dieser Gutachterstelle polydisziplinär begutachten zu lassen hat. 4. 4.1 Zu prüfen ist weiter das Vorliegen von Ablehnungs oder Ausstands gründen gegen die de r Beschwerdeführer in namentlich bekannt gegebenen Gutachter der Y.___. Gemäss Art. 44 ATSG kann die versicherte Person einen Gutachter aus triftigen Gründen ablehnen und Gegenvorschläge machen. Zum einen werden von den triftigen Gründen die eigentlichen gesetzlichen Ausstandsgründe erfasst (vgl. Art. 10 VwVG und Art. 36 Abs. 1 ATSG). Zum anderen zählen auch weitere Aspekte – etwa die fehlende Sachkenntnis – zu den triftigen Gründen ( Kieser, ATSG-Kommentar, 2. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2009, Rz 17 zu Art. 44; vgl. auch BGE 132 V 93 E. 6.4-5). Nach der Rechtsprechung gelten für Sachverständige grundsätzlich die gleichen Ausstands- und Ablehnungsgründe, wie sie für Richter vorgesehen sind. Danach ist Befangenheit anzunehmen, wenn Umstände vorliegen, die geeignet sind, Miss trauen in die Unparteilichkeit zu erwecken. Bei der Befangenheit handelt es sich allerdings um einen inneren Zustand, der nur schwer bewiesen werden kann. Es braucht daher für die Ablehnung nicht nachgewiesen zu werden, dass die sachverständige Person tatsächlich befangen ist. Es genügt vielmehr, wenn Umstände vorliegen, die den Anschein der Befangenheit und die Gefahr der Vor eingenommenheit zu begründen vermögen. Bei der Beurteilung des An scheins der Befangenheit und der Gewichtung solcher Umstände kann jedoch nicht auf das subjektive Empfinden einer Partei abgestellt werden. Das Miss trauen muss vielmehr in objektiver Weise als begründet erscheinen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztgutachten im Sozialversiche rungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters ein strenger Massstab anzusetzen (BGE 132 V 93 E. 7.1). Deshalb ist ein triftiger Grund auch etwa gegeben, wenn es dem Gutachter an der im konkreten Fall erforderlichen Kompetenz fehlt oder er aus persönlichen Gründen nicht als geeignet erscheint ( Kieser, a.a.O., Rz 18 zu Art. 44). 4.2 Die Beschwerdeführerin machte in erster Linie geltend, das Y.___ weise gene rell Mängel bei der Qualitätskontrolle auf. Ein qualitatives Monitoring habe das BSV nicht installiert, womit die Gutachtensqualität ungeprüft bleibe (vgl. Urk. 1 S. 4). Diese Vorbringen der Beschwerdeführerin stellen keine gültigen Ausstands- oder Ablehnungs gründe im Sinne des Gesetzes dar. S ofern im zu erstellenden Gutachten, wie die Beschwerdeführerin befürchtet, Qualitätsmängel ersichtlich werden sollten, steht es ihr immer noch offen, diese Gesichtspunkte im Rahmen einer materiellen Prüfung des Gutachtens vorzubringen. 4.3 D ie weiter von der Beschwerdeführerin geltend gemachten Able hnungsgründe gegen die Gutachter in Dr. A.___ ( Urk. 1 S. 4 f.) ver mögen keinen Anschein der Befangenheit zu begründen. So lässt das von der Beschwerdeführer in behauptete Verhalten von Dr. A.___ anlässlich einer Begutachtung im April 2014 ( Urk. 1 S. 4 f.) – vor allem auch man gels Bezug zur Beschwerdeführerin keinen Hinweis für eine Befangenheit von Dr. A.___ erkennen und stellt somit keinen Ausstandsgrund dar. Das Alter der Gutachterin sowie die von ihr praktizier t e Art der Neurologie spie len für die Tätigkeit als Gutachterin keine Rolle. Massgebend ist vielmehr, dass die Gutachter in über die notwendigen fachlichen Voraussetzungen verfügt, wobei g emäss bundesge richtlicher Rechtsprechung für eine Gutachtertätigkeit eine Fachausbildung verlangt wird, die auch im Ausland erworben werden kann (BGE 137 V 210 E. 3.3.2; Urteil des Bundesgerichts 9C_270/2008 vom 12. August 2008 E. 3.3). Die fachlichen Vora ussetzungen sind vorliegend bei der Gutachter i n Dr. A.___ erfüllt. So verfügt sie über eine Fachausbildung in Neurologie und ist im Medi zinalberuferegister des Bundesamtes für Gesundheit (BAG, www.med re gom.ad min.ch) eingetragen. Letzterem Regis ter ist zu entnehmen, dass ihre Fachausbil dung im Jahre 1975 in der Schweiz erworben wurde und sie im Jahre 201 5 eine Berufsausübungsbewilligung fü r den Kanton B.___ erhalten hat. Somit besteht insgesamt kein Anlass, an der Kompetenz dieser vorgeschlage nen Ärzt in zu zweifeln. Die Einwendung, Dr. A.___ mangle es an der Qualifikation als Gutach terin, betrifft sodann die Sorge darum, dass das zu erstellende Gutachten man gel haft ausfallen könnte, und ist im Rahmen der materiellen Würdigung des zu erstellenden Gutachtens zu beanstanden (vgl. vorstehend E. 4.2). Es liegen sodann keine Hinweise vor, wonach die Gutachterin Dr. A.___ ein per sönliches Interesse am Ausgang der Begutachtung hätte. Nach dem Gesagten ist sie weder befangen, noch fehlt es ihr an Fachkompetenz. Zusammenfassend lie gen somit gegen Dr. A.___ weder Aus stands- noch Ausschlussgründe vor. 5. Nach dem Gesagten vermögen die vorgebrachten Ablehnungsgründe keinen Anschein der Befangenheit in objektiver Weise zu begründen. Zusammenfassend ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin die polydisziplinäre Begutachtung de r Beschwerdeführerin bei den in Aussicht gestell ten Ärzten der Y.___ angeordnet hat. Damit erweist sich der ange fochtene Entscheid als rechtens, weshalb die dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen ist. 5. Da es vorliegend nicht um die Bewilligung oder Verweigerung von Versiche rungsleistungen geht, ist das Beschwerdeverfahren – in Abweichung von Art. 69 Abs. 1 bis IVG – gemäss Art. 61 lit. a ATSG kostenlos. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Dr. Ronald Pedergnana - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent hal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannSchüpbach

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2015.01004 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Sager Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiberin Schüpbach Urteil vom 7. Dezember 2015 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Ronald Pedergnana Rorschacher Strasse 21, Postfach 27, 9004 St. Gallen gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1967, erlitt am 4. Mai 2000 einen Autounfall und meldete sich am 12. April 2002 mit Hinweis auf multiple Verletzungen nach ei ner HWS-Verletzung und einer leichten traumatischen Hirnverletzung bei der Inva lidenversicheru ng zum Leistungsbezug an (Urk. 6 /2 Ziff. 7.2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach ihr mit Ver fügung vom 11. Juni 2004 bei einem Invaliditätsgrad von 100 % eine ganze Rente ab Mai 2001 zu (Urk. 6 /42). Mit Mitteilung vom 29. Februar 2008 (Urk. 6 /75) bestätigte die IV-Stelle bei einem Invaliditätsgrad von 86 % den Anspruch auf eine ganze Rente. 1.2 Im Mai 2012 leitete die IV-Stelle erneut ein Revisionsverfahren ein (vgl. Urk. 6 /91). Gestützt auf die Ergebnisse einer mehrjährigen Observation der Ver sicherten, durchgeführt vom Haftpflichtversicherer des seinerzeitigen Unfallver ursachers (vgl. Urk. 6 /97), stellte die IV-Stelle mit Mitteilung vom 25. April 2014 die Sistierung der Rente in Aussicht (Urk. 6 /106), wozu die Ver si cherte am 11. Mai 2014 (Urk. 6 /110) und am 28. Mai 2014 (Urk. 6 /114) Stel lung nahm. Mit Verfügung vom 11. Juli 2014 sistierte die IV-Stelle die Rente mit sofortiger Wirkung. Einer Beschwerde gegen diese Verfügung entzog sie die aufschiebende Wirkung (Urk. 6 /116). Die Beschwerde der Versicherten vom 15. Septem ber 2014 ( Urk. 6/119/3-8) gegen die Verfügung vom 1 1. Juli 201 4 wurde mit Ur teil d es hiesigen Gerichts vom 1 2. Januar 2015 abgewiesen ( Urk. 6/123). Das Urteil erwuchs in Rechtskraft (vgl. Urk. 6/145). 1.3 Am 2 6. Januar 2015 stellte die IV-Stelle eine polydis ziplinäre medizinische Untersuchung der Versicherten in Aussicht und legte den vorgesehenen Frage katalog bei ( Urk. 6/125-126). Am 2 7. Februar 2015 stellte die Versicherte Ergän zungsfragen ( Urk. 6/141). Am 1 5. Juni 2015 teilte die IV-Stelle der Versi cherten mit, die medizinische Untersuchung werde durch d as Y.___ erfolgen, und gab die Namen der Gutachter bekannt (Urk. 6 / 153 ). Am 2 4. Juni 2015 teilte die Versicherte mit, dass sie die vorgesehenen Begutachtungstermine nicht wahrnehmen könne, da sie Mitte Juli entbinden werde ( Urk. 6/156). Am 1 7. Juli 2015 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, dass die Begutachtung auf Mitte Oktober verschoben werde ( Urk. 6/159). Weiter teilte die IV-Stelle mit, dass infolge der Terminver schiebung zwei Gutachter ersetzt würden, und nannte diese ( Urk. 6/160). Dage gen erhob die Versicherte am 2 0. August 2015 Einwände und stellte gleichzeitig Ergänzungsfragen ( Urk. 6/164). Mit Zwischen verfügung vom 27. August 2015 hielt die IV-Stelle an der Abklärungsstelle Y.___ und an den genannten Gut achtern fest (Urk. 6/1 66 = Urk. 2). 2. D ie Versicherte erhob am 2 4. September 2015 Beschwerde ge gen die Zwischen verfügung vom 27. August 2015 (Urk. 2) und beantragte, die Beschwerde sei gutzuheissen und die SVA Zürich sei zu verpflichten, die Beschwerdeführerin am Z.___ zu begutachten ( Urk. 1 S. 2 Ziff. 1). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 23. Oktober 2015 ( Urk. 5 ) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde de r Beschwerdeführer in am 2 6. Oktober 2015 zur Kenntnis gebracht (Urk. 8 ). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Bei d er angefochtenen Verfügung vom 27. August 2015 ( Urk. 2) handelt es sich um eine verfahrensleitende Verfügung, mit welcher die IV-Stelle an der von ihr gewählten Abklärungsstelle festhielt. Da sie das Administrativverfahren nicht abschliesst, handelt es sich um eine Zwischenverfügung. 1.2 Zwischenverfügungen können gemäss Art. 55 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) in Verbindung mit Art. 5 Abs. 2 und Art. 46 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren ( VwVG ) bei Bejahung eines nicht wieder gutzumachenden Nachteils ( Art. 46 Abs. 1 lit. a VwVG ) unter Erhebung aller gesetzlich vorgesehenen Rügen recht licher und tatsächlicher Natur angefochten werden. Bei der Beurteilung des Merkmals des nicht wieder gutzumachenden Nachteils im Kontext der Gut ach tenanordnung fällt gemäss der Rechtsprechung (BGE 137 V 210 E. 3.4.2.7) ins Gewicht, dass das Sachverständigengutachten im Rechtsmittel verfahren mit Blick auf die fachfremde Materie faktisch nur beschränkt überprüfbar ist. Mithin kommt es entscheidend darauf an, dass qualitäts bezogene Rahmenbedingungen durchgesetzt werden können. Greifen die Mit wirkungsrechte erst nachträglich - bei der Beweiswürdigung im Verwaltungs- und Beschwerdeverfahren -, so kann hieraus ein nicht wieder gutzumachender Nachteil entstehen, zumal im Anfechtungsstreitverfahren kein Anspruch auf Einholung von Gerichtsgut ach ten besteht. Hinzu kommt, dass die mit medi zinischen Untersuchungen ein her gehenden Belastungen zuweilen einen erhebli chen Eingriff in die physische oder psychische Integrität bedeuten. Aus diesen Gründen ist gemäss der Recht sprechung die Eintretensvoraussetzung des nicht wieder gutzumachenden Nachteils für das erstinstanzliche Beschwerdeverfahren zu bejahen, zumal die nicht sachgerechte Begutachtung in der Regel einen rechtlichen und nicht nur einen tatsächlichen Nachteil bewirken wird. Beschwerdeweise geltend gemacht werden können materielle Einwendungen beispielsweise des Inhalts, die in Aussicht genommene Begutachtung sei nicht notwendig, weil sie - mit Blick auf einen bereits umfassend abgeklärten Sach verhalt - bloss einer Zweitmeinung entspreche (BGE 137 V 210 E. 3.4.2.7 mit Hinweisen; noch anders: BGE 136 V 156). Sodann können personenbezogen e Ausstandsgründe gerügt werden. 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin hielt in ihrer Zwischenverfügung ( Urk. 2) an der Abklä rung durch das Y.___ sowie an den gewählten Gutachtern fest mit der Begründung, es seien keine schützenswerten Ausstands- oder Ablehnungs gründe geltend gemacht worden (S. 2 f.). 2.2 Dagegen machte die Beschwerdeführer in in ihrer Beschwerde (Urk. 1) geltend, die Begutachtungen durch d as Y.___ würden gemäss de ss en Reporting aus dem Jahre 2014 lediglich in einem von zehn Fällen zu einer IV-relevanten Invalidi tät führen (S. 3 f.). D as Y.___ sei demzufolge nicht als neutral zu betrachten und die Qualität der Gutachten bleibe ungeprüft (S. 4). Die Neutralität der Begutachtung sei im vorliegenden Fall jedoch von grosser Bedeutung, da ein Zivilverfahren gegen den Haftpflichtversicherer hängig sei. Aufgrund der Ein reichung einer Strafanzeige durch den Haftpflichtversicherer laufe gleichzeitig auch ein Strafverfahren (S. 4). Dr. A.___ lehne sie ausserdem ab, denn diese sei nicht organisiert und nicht vorbereitet bei den Untersuchungen. Im April 2014, anlässlich der letzten Begutachtung durch Dr. A.___, welche ihr vorliege, habe sie ihr Untersuchungswerkzeug vergessen gehabt. Sie habe ausserdem nicht richtig zugehört und sei sehr ungeduldig gewesen. Sie sei sodann als frauenfeindlich bekannt; s ie habe etwas gegen jüngere Frauen (S. 4 f.). 2.3 Strittig und zu prüfen ist die erfolgte Auswahl der Abklärungsstelle sowie der in volvierten Gutachter innen und Gutachter. 3. 3.1 Vorliegend ist zunächst die Gesetzesmässigkeit der Auswahl der Abklärungs stelle zu prüfen. 3.2 Polydisziplinäre Gutachten, das heisst solche, an denen drei oder mehr Fachdis ziplinen beteiligt sind, haben bei einer Gutachterstelle zu erfolgen, mit welcher das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) eine Vereinbarung getroffen hat ( Art. 72 bis Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV). Gemeint sind die Medizinischen Abklärungsstellen (MEDAS) im Sinne von Art. 59 Abs. 3 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG). Die Vergabe der Auf träge erfolgt nach dem Zufallsprinzip ( Art. 72 bis Abs. 2 IVV). Der gesamte Ver lauf der Gutachtenseinholung wird über die vom BSV eingerichtete, webbasierte Vergabeplattform SuisseMED@P gesteuert und kontrolliert (BGE 139 V 349 E. 2.2). Die Gutachterwahl bei polydisziplinären Gutachten hat immer nach dem Zufalls prinzip zu erfolgen. Für eine einvernehmliche Benennung der Experten bleibt kein Raum. Eine einvernehmliche Einigung kann zwar im Einzelfall grundsätzlich geeignet sein, die Akzeptanz polydisziplinärer MEDAS-Gutachten insbesondere bei den Versicherten zu erhöhen. Dies ist indes kein Grund, von der zufallsbasierten Zuweisung abzusehen oder nur dann auf diese zurückzu grei fen, wenn eine Einigung der Parteien auf eine Gutachterstelle misslingt (BGE 140 V 507 E. 3.2.1). 3.3 Im Kreisschreiben über das Verfahren in der Invalidenversicherung (KSVI, Stand 1. Januar 2015) ist das Verfahren für die Auftragsvergabe von polydisziplinären Gutachten unter Randziffer 2075 ff. wie folgt beschrieben: Kommt die IV-Stelle zum Schluss, dass eine polydisziplinäre Begutachtung notwendig ist, informiert sie die versicherte Person mittels Mitteilung ohne Rechtsmittelbeleh rung. Darin sind die vorgesehenen Fachdisziplinen zu erwähnen. Der Fragen katalog ist bei zulegen und es ist auf die Möglichkeit hinzuweisen, Zusatzfragen einreichen zu können. Die versicherte Person hat die Möglichkeit, innert zehn Tagen ab Mit teilung Einwände gegen die Begutachtung und die vorgesehenen Fachdiszipli nen vorzubringen und Zusatzfragen zu stellen. Wurden keine Ein wände erho ben, so wird der Auftrag bei SuisseMED@P deponiert. Nach erfolg ter Zuteilung teilt die IV-Stelle der versicherten Person die Gutachterstelle und die Namen der Gutachter mit entsprechendem Facharzttitel mit. Innert einer Frist von zehn Tagen kann die versicherte Person dagegen personenbezogene Einwände erhe ben. Wird den Einwänden nicht oder nur teilweise stattgegeben, erlässt die IV Stelle eine Zwischenverfügung, worin sie die vorgesehenen Fach disziplinen sowie den oder die Namen der begutachtenden Person beziehungs weise Perso nen festhält und begründet, weshalb den Einwänden nicht Rech nung getragen wurde. 3.4 Bei der vorliegend angeordneten medizinischen Untersuchung handelt es sich zweifellos um eine polydisziplinäre Begutachtung, erachtete die Beschwerde geg nerin mit Mitteilung vom 2 6. Januar 2015 ( Urk. 6 / 125 ) doch eine Untersu chung in den Fachdisziplinen Allgemeine Innere Medizin, Rheumatologie, Neurologie, Psychiatrie sowie Neuropsychologie und somit in mehr als drei Fachbereichen als notwendig. Die angeordneten Fachdisziplinen blieben vo n der Beschwerde führer in unbestritten. Folglich ist eine Vergabe des Gutachtensauftrags nach dem Zufalls prinzip zwingend und es besteht kein Raum für einen E inigungs versuch (vorstehend E. 3.2). Der auf www.bsv.admin.ch veröffentlichten Liste (Stand 1. Juli 2015) ist zu ent nehmen, dass die Y.___ über einen Vertrag mit dem BSV als polydis zipli näre Gutachterstelle verfügt. Die Akten liefern des Weiteren keine objekti ven Anhaltspunkte dafür, dass die Besc hwerdegegnerin – nachdem sie die Be schwer deführer in am 2 6. Januar 201 5 über die Vergabe nach dem Zufallsprin zip informiert und ih r die Möglichkeit zur Einreichung eines schrift lich begrün de ten Gegenberichts sowie von Zusatzfragen gegeben hatte ( Urk. 6 / 125 ) - in der Folge keine Vergabe nach dem Zufallsprinzip durchgeführt hat. Die Vergabe des Auftrags zur Begutachtung erfolgte somit in Umsetzung der gesetzlichen Bestimmungen und in Nachachtung des im KSVI beschriebenen Verfahrens, weshalb das Vorgehen der Beschwerdegegnerin nicht zu b eanstan den ist und somit nicht einfach auf eine andere Begutachtungsstelle - wie von der Beschwerdeführerin vorgeschlagen – zu wechseln ist. 3.5 Nach dem Gesagten ist festzuhalten, dass die Zufallsvergabe an die Y.___ gesetzesg emäss erfolgte, weshalb sich die Beschwerdeführer in grundsätzlich von dieser Gutachterstelle polydisziplinär begutachten zu lassen hat. 4. 4.1 Zu prüfen ist weiter das Vorliegen von Ablehnungs oder Ausstands gründen gegen die de r Beschwerdeführer in namentlich bekannt gegebenen Gutachter der Y.___. Gemäss Art. 44 ATSG kann die versicherte Person einen Gutachter aus triftigen Gründen ablehnen und Gegenvorschläge machen. Zum einen werden von den triftigen Gründen die eigentlichen gesetzlichen Ausstandsgründe erfasst (vgl. Art. 10 VwVG und Art. 36 Abs. 1 ATSG). Zum anderen zählen auch weitere Aspekte – etwa die fehlende Sachkenntnis – zu den triftigen Gründen ( Kieser, ATSG-Kommentar, 2. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2009, Rz 17 zu Art. 44; vgl. auch BGE 132 V 93 E. 6.4-5). Nach der Rechtsprechung gelten für Sachverständige grundsätzlich die gleichen Ausstands- und Ablehnungsgründe, wie sie für Richter vorgesehen sind. Danach ist Befangenheit anzunehmen, wenn Umstände vorliegen, die geeignet sind, Miss trauen in die Unparteilichkeit zu erwecken. Bei der Befangenheit handelt es sich allerdings um einen inneren Zustand, der nur schwer bewiesen werden kann. Es braucht daher für die Ablehnung nicht nachgewiesen zu werden, dass die sachverständige Person tatsächlich befangen ist. Es genügt vielmehr, wenn Umstände vorliegen, die den Anschein der Befangenheit und die Gefahr der Vor eingenommenheit zu begründen vermögen. Bei der Beurteilung des An scheins der Befangenheit und der Gewichtung solcher Umstände kann jedoch nicht auf das subjektive Empfinden einer Partei abgestellt werden. Das Miss trauen muss vielmehr in objektiver Weise als begründet erscheinen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztgutachten im Sozialversiche rungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters ein strenger Massstab anzusetzen (BGE 132 V 93 E. 7.1). Deshalb ist ein triftiger Grund auch etwa gegeben, wenn es dem Gutachter an der im konkreten Fall erforderlichen Kompetenz fehlt oder er aus persönlichen Gründen nicht als geeignet erscheint ( Kieser, a.a.O., Rz 18 zu Art. 44). 4.2 Die Beschwerdeführerin machte in erster Linie geltend, das Y.___ weise gene rell Mängel bei der Qualitätskontrolle auf. Ein qualitatives Monitoring habe das BSV nicht installiert, womit die Gutachtensqualität ungeprüft bleibe (vgl. Urk. 1 S. 4). Diese Vorbringen der Beschwerdeführerin stellen keine gültigen Ausstands- oder Ablehnungs gründe im Sinne des Gesetzes dar. S ofern im zu erstellenden Gutachten, wie die Beschwerdeführerin befürchtet, Qualitätsmängel ersichtlich werden sollten, steht es ihr immer noch offen, diese Gesichtspunkte im Rahmen einer materiellen Prüfung des Gutachtens vorzubringen. 4.3 D ie weiter von der Beschwerdeführerin geltend gemachten Able hnungsgründe gegen die Gutachter in Dr. A.___ ( Urk. 1 S. 4 f.) ver mögen keinen Anschein der Befangenheit zu begründen. So lässt das von der Beschwerdeführer in behauptete Verhalten von Dr. A.___ anlässlich einer Begutachtung im April 2014 ( Urk. 1 S. 4 f.) – vor allem auch man gels Bezug zur Beschwerdeführerin keinen Hinweis für eine Befangenheit von Dr. A.___ erkennen und stellt somit keinen Ausstandsgrund dar. Das Alter der Gutachterin sowie die von ihr praktizier t e Art der Neurologie spie len für die Tätigkeit als Gutachterin keine Rolle. Massgebend ist vielmehr, dass die Gutachter in über die notwendigen fachlichen Voraussetzungen verfügt, wobei g emäss bundesge richtlicher Rechtsprechung für eine Gutachtertätigkeit eine Fachausbildung verlangt wird, die auch im Ausland erworben werden kann (BGE 137 V 210 E. 3.3.2; Urteil des Bundesgerichts 9C_270/2008 vom 12. August 2008 E. 3.3). Die fachlichen Vora ussetzungen sind vorliegend bei der Gutachter i n Dr. A.___ erfüllt. So verfügt sie über eine Fachausbildung in Neurologie und ist im Medi zinalberuferegister des Bundesamtes für Gesundheit (BAG, www.med re gom.ad min.ch) eingetragen. Letzterem Regis ter ist zu entnehmen, dass ihre Fachausbil dung im Jahre 1975 in der Schweiz erworben wurde und sie im Jahre 201 5 eine Berufsausübungsbewilligung fü r den Kanton B.___ erhalten hat. Somit besteht insgesamt kein Anlass, an der Kompetenz dieser vorgeschlage nen Ärzt in zu zweifeln. Die Einwendung, Dr. A.___ mangle es an der Qualifikation als Gutach terin, betrifft sodann die Sorge darum, dass das zu erstellende Gutachten man gel haft ausfallen könnte, und ist im Rahmen der materiellen Würdigung des zu erstellenden Gutachtens zu beanstanden (vgl. vorstehend E. 4.2). Es liegen sodann keine Hinweise vor, wonach die Gutachterin Dr. A.___ ein per sönliches Interesse am Ausgang der Begutachtung hätte. Nach dem Gesagten ist sie weder befangen, noch fehlt es ihr an Fachkompetenz. Zusammenfassend lie gen somit gegen Dr. A.___ weder Aus stands- noch Ausschlussgründe vor. 5. Nach dem Gesagten vermögen die vorgebrachten Ablehnungsgründe keinen Anschein der Befangenheit in objektiver Weise zu begründen. Zusammenfassend ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin die polydisziplinäre Begutachtung de r Beschwerdeführerin bei den in Aussicht gestell ten Ärzten der Y.___ angeordnet hat. Damit erweist sich der ange fochtene Entscheid als rechtens, weshalb die dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen ist. 5. Da es vorliegend nicht um die Bewilligung oder Verweigerung von Versiche rungsleistungen geht, ist das Beschwerdeverfahren – in Abweichung von Art. 69 Abs. 1 bis IVG – gemäss Art. 61 lit. a ATSG kostenlos. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Dr. Ronald Pedergnana - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent hal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannSchüpbach

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2015.01004 IV.2015.01004

IV.2015.01004 II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Sager

Ersatzrichterin Lienhard

Gerichtsschreiberin Schüpbach

Urteil vom 7. Dezember 2015

Urteil vom 7. Dezember 2015 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Ronald Pedergnana

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Ronald Pedergnana Rorschacher Strasse 21, Postfach 27, 9004 St. Gallen

Rorschacher Strasse 21, Postfach 27, 9004 St. Gallen gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 X.___, geboren 1967, erlitt am 4. Mai 2000 einen Autounfall und meldete sich am 12. April 2002 mit Hinweis auf multiple Verletzungen nach ei ner HWS-Verletzung und einer leichten traumatischen Hirnverletzung bei der Inva lidenversicheru ng zum Leistungsbezug an (Urk. 6 /2 Ziff. 7.2).

1.1 X.___, geboren 1967, erlitt am 4. Mai 2000 einen Autounfall und meldete sich am 12. April 2002 mit Hinweis auf multiple Verletzungen nach ei ner HWS-Verletzung und einer leichten traumatischen Hirnverletzung bei der Inva lidenversicheru ng zum Leistungsbezug an (Urk. 6 /2 Ziff. 7.2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach ihr mit Ver fügung vom 11. Juni 2004 bei einem Invaliditätsgrad von 100 % eine ganze Rente ab Mai 2001 zu (Urk. 6 /42).

Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach ihr mit Ver fügung vom 11. Juni 2004 bei einem Invaliditätsgrad von 100 % eine ganze Rente ab Mai 2001 zu (Urk. 6 /42). Mit Mitteilung vom 29. Februar 2008 (Urk. 6 /75) bestätigte die IV-Stelle bei einem Invaliditätsgrad von 86 % den Anspruch auf eine ganze Rente.

Mit Mitteilung vom 29. Februar 2008 (Urk. 6 /75) bestätigte die IV-Stelle bei einem Invaliditätsgrad von 86 % den Anspruch auf eine ganze Rente. 1.2 Im Mai 2012 leitete die IV-Stelle erneut ein Revisionsverfahren ein (vgl. Urk. 6 /91). Gestützt auf die Ergebnisse einer mehrjährigen Observation der Ver sicherten, durchgeführt vom Haftpflichtversicherer des seinerzeitigen Unfallver ursachers (vgl. Urk. 6 /97), stellte die IV-Stelle mit Mitteilung vom 25. April 2014 die Sistierung der Rente in Aussicht (Urk. 6 /106), wozu die Ver si cherte am 11. Mai 2014 (Urk. 6 /110) und am 28. Mai 2014 (Urk. 6 /114) Stel lung nahm.

1.2 Im Mai 2012 leitete die IV-Stelle erneut ein Revisionsverfahren ein (vgl. Urk. 6 /91). Gestützt auf die Ergebnisse einer mehrjährigen Observation der Ver sicherten, durchgeführt vom Haftpflichtversicherer des seinerzeitigen Unfallver ursachers (vgl. Urk. 6 /97), stellte die IV-Stelle mit Mitteilung vom 25. April 2014 die Sistierung der Rente in Aussicht (Urk. 6 /106), wozu die Ver si cherte am 11. Mai 2014 (Urk. 6 /110) und am 28. Mai 2014 (Urk. 6 /114) Stel lung nahm. Mit Verfügung vom 11. Juli 2014 sistierte die IV-Stelle die Rente mit sofortiger Wirkung. Einer Beschwerde gegen diese Verfügung entzog sie die aufschiebende Wirkung (Urk. 6 /116). Die Beschwerde der Versicherten vom 15. Septem ber 2014 ( Urk. 6/119/3-8) gegen die Verfügung vom 1 1. Juli 201 4 wurde mit Ur teil d es hiesigen Gerichts vom 1 2. Januar 2015 abgewiesen ( Urk. 6/123). Das Urteil erwuchs in Rechtskraft (vgl. Urk. 6/145).

Mit Verfügung vom 11. Juli 2014 sistierte die IV-Stelle die Rente mit sofortiger Wirkung. Einer Beschwerde gegen diese Verfügung entzog sie die aufschiebende Wirkung (Urk. 6 /116). Die Beschwerde der Versicherten vom 15. Septem ber 2014 ( Urk. 6/119/3-8) gegen die Verfügung vom 1 1. Juli 201 4 wurde mit Ur teil d es hiesigen Gerichts vom 1 2. Januar 2015 abgewiesen ( Urk. 6/123). Das Urteil erwuchs in Rechtskraft (vgl. Urk. 6/145). 1.3 Am 2 6. Januar 2015 stellte die IV-Stelle eine polydis ziplinäre medizinische Untersuchung der Versicherten in Aussicht und legte den vorgesehenen Frage katalog bei ( Urk. 6/125-126). Am 2 7. Februar 2015 stellte die Versicherte Ergän zungsfragen ( Urk. 6/141). Am 1 5. Juni 2015 teilte die IV-Stelle der Versi cherten mit, die medizinische Untersuchung werde durch d as Y.___ erfolgen, und gab die Namen der Gutachter bekannt (Urk. 6 / 153 ). Am 2 4. Juni 2015 teilte die Versicherte mit, dass sie die vorgesehenen Begutachtungstermine nicht wahrnehmen könne, da sie Mitte Juli entbinden werde ( Urk. 6/156). Am 1 7. Juli 2015 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, dass die Begutachtung auf Mitte Oktober verschoben werde ( Urk. 6/159). Weiter teilte die IV-Stelle mit, dass infolge der Terminver schiebung zwei Gutachter ersetzt würden, und nannte diese ( Urk. 6/160). Dage gen erhob die Versicherte am 2 0. August 2015 Einwände und stellte gleichzeitig Ergänzungsfragen ( Urk. 6/164). Mit Zwischen verfügung vom 27. August 2015 hielt die IV-Stelle an der Abklärungsstelle Y.___ und an den genannten Gut achtern fest (Urk. 6/1 66 = Urk. 2).

1.3 Am 2 6. Januar 2015 stellte die IV-Stelle eine polydis ziplinäre medizinische Untersuchung der Versicherten in Aussicht und legte den vorgesehenen Frage katalog bei ( Urk. 6/125-126). Am 2 7. Februar 2015 stellte die Versicherte Ergän zungsfragen ( Urk. 6/141). Am 1 5. Juni 2015 teilte die IV-Stelle der Versi cherten mit, die medizinische Untersuchung werde durch d as Y.___ erfolgen, und gab die Namen der Gutachter bekannt (Urk. 6 153 ). Am 2 4. Juni 2015 teilte die Versicherte mit, dass sie die vorgesehenen Begutachtungstermine nicht wahrnehmen könne, da sie Mitte Juli entbinden werde ( Urk. 6/156). Am 1 7. Juli 2015 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, dass die Begutachtung auf Mitte Oktober verschoben werde ( Urk. 6/159). Weiter teilte die IV-Stelle mit, dass infolge der Terminver schiebung zwei Gutachter ersetzt würden, und nannte diese ( Urk. 6/160). Dage gen erhob die Versicherte am 2 0. August 2015 Einwände und stellte gleichzeitig Ergänzungsfragen ( Urk. 6/164). Mit Zwischen verfügung vom 27. August 2015 hielt die IV-Stelle an der Abklärungsstelle Y.___ und an den genannten Gut achtern fest (Urk. 6/1 66 = Urk. 2). 2. D ie Versicherte erhob am 2 4. September 2015 Beschwerde ge gen die Zwischen verfügung vom 27. August 2015 (Urk. 2) und beantragte, die Beschwerde sei gutzuheissen und die SVA Zürich sei zu verpflichten, die Beschwerdeführerin am Z.___ zu begutachten ( Urk. 1 S. 2 Ziff. 1).

2. D ie Versicherte erhob am 2 4. September 2015 Beschwerde ge gen die Zwischen verfügung vom 27. August 2015 (Urk. 2) und beantragte, die Beschwerde sei gutzuheissen und die SVA Zürich sei zu verpflichten, die Beschwerdeführerin am Z.___ zu begutachten ( Urk. 1 S. 2 Ziff. 1). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 23. Oktober 2015 ( Urk. 5 ) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde de r Beschwerdeführer in am 2 6. Oktober 2015 zur Kenntnis gebracht (Urk. 8 ).

Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 23. Oktober 2015 ( Urk. 5 ) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde de r Beschwerdeführer in am 2 6. Oktober 2015 zur Kenntnis gebracht (Urk. 8 ). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Bei d er angefochtenen Verfügung vom 27. August 2015 ( Urk. 2) handelt es sich um eine verfahrensleitende Verfügung, mit welcher die IV-Stelle an der von ihr gewählten Abklärungsstelle festhielt. Da sie das Administrativverfahren nicht abschliesst, handelt es sich um eine Zwischenverfügung.

1.1 Bei d er angefochtenen Verfügung vom 27. August 2015 ( Urk. 2) handelt es sich um eine verfahrensleitende Verfügung, mit welcher die IV-Stelle an der von ihr gewählten Abklärungsstelle festhielt. Da sie das Administrativverfahren nicht abschliesst, handelt es sich um eine Zwischenverfügung. 1.2 Zwischenverfügungen können gemäss Art. 55 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) in Verbindung mit Art. 5 Abs. 2 und Art. 46 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren ( VwVG ) bei Bejahung eines nicht wieder gutzumachenden Nachteils ( Art. 46 Abs. 1 lit. a VwVG ) unter Erhebung aller gesetzlich vorgesehenen Rügen recht licher und tatsächlicher Natur angefochten werden. Bei der Beurteilung des Merkmals des nicht wieder gutzumachenden Nachteils im Kontext der Gut ach tenanordnung fällt gemäss der Rechtsprechung (BGE 137 V 210 E. 3.4.2.7) ins Gewicht, dass das Sachverständigengutachten im Rechtsmittel verfahren mit Blick auf die fachfremde Materie faktisch nur beschränkt überprüfbar ist. Mithin kommt es entscheidend darauf an, dass qualitäts bezogene Rahmenbedingungen durchgesetzt werden können. Greifen die Mit wirkungsrechte erst nachträglich - bei der Beweiswürdigung im Verwaltungs- und Beschwerdeverfahren -, so kann hieraus ein nicht wieder gutzumachender Nachteil entstehen, zumal im Anfechtungsstreitverfahren kein Anspruch auf Einholung von Gerichtsgut ach ten besteht. Hinzu kommt, dass die mit medi zinischen Untersuchungen ein her gehenden Belastungen zuweilen einen erhebli chen Eingriff in die physische oder psychische Integrität bedeuten. Aus diesen Gründen ist gemäss der Recht sprechung die Eintretensvoraussetzung des nicht wieder gutzumachenden Nachteils für das erstinstanzliche Beschwerdeverfahren zu bejahen, zumal die nicht sachgerechte Begutachtung in der Regel einen rechtlichen und nicht nur einen tatsächlichen Nachteil bewirken wird.

1.2 Zwischenverfügungen können gemäss Art. 55 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) in Verbindung mit Art. 5 Abs. 2 und Art. 46 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren ( VwVG ) bei Bejahung eines nicht wieder gutzumachenden Nachteils ( Art. 46 Abs. 1 lit. a VwVG ) unter Erhebung aller gesetzlich vorgesehenen Rügen recht licher und tatsächlicher Natur angefochten werden. Bei der Beurteilung des Merkmals des nicht wieder gutzumachenden Nachteils im Kontext der Gut ach tenanordnung fällt gemäss der Rechtsprechung (BGE 137 V 210 E. 3.4.2.7) ins Gewicht, dass das Sachverständigengutachten im Rechtsmittel verfahren mit Blick auf die fachfremde Materie faktisch nur beschränkt überprüfbar ist. Mithin kommt es entscheidend darauf an, dass qualitäts bezogene Rahmenbedingungen durchgesetzt werden können. Greifen die Mit wirkungsrechte erst nachträglich - bei der Beweiswürdigung im Verwaltungs- und Beschwerdeverfahren -, so kann hieraus ein nicht wieder gutzumachender Nachteil entstehen, zumal im Anfechtungsstreitverfahren kein Anspruch auf Einholung von Gerichtsgut ach ten besteht. Hinzu kommt, dass die mit medi zinischen Untersuchungen ein her gehenden Belastungen zuweilen einen erhebli chen Eingriff in die physische oder psychische Integrität bedeuten. Aus diesen Gründen ist gemäss der Recht sprechung die Eintretensvoraussetzung des nicht wieder gutzumachenden Nachteils für das erstinstanzliche Beschwerdeverfahren zu bejahen, zumal die nicht sachgerechte Begutachtung in der Regel einen rechtlichen und nicht nur einen tatsächlichen Nachteil bewirken wird. Beschwerdeweise geltend gemacht werden können materielle Einwendungen beispielsweise des Inhalts, die in Aussicht genommene Begutachtung sei nicht notwendig, weil sie - mit Blick auf einen bereits umfassend abgeklärten Sach verhalt - bloss einer Zweitmeinung entspreche (BGE 137 V 210 E. 3.4.2.7 mit Hinweisen; noch anders: BGE 136 V 156). Sodann können personenbezogen e Ausstandsgründe gerügt werden.

Beschwerdeweise geltend gemacht werden können materielle Einwendungen beispielsweise des Inhalts, die in Aussicht genommene Begutachtung sei nicht notwendig, weil sie - mit Blick auf einen bereits umfassend abgeklärten Sach verhalt - bloss einer Zweitmeinung entspreche (BGE 137 V 210 E. 3.4.2.7 mit Hinweisen; noch anders: BGE 136 V 156). Sodann können personenbezogen e Ausstandsgründe gerügt werden. 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin hielt in ihrer Zwischenverfügung ( Urk. 2) an der Abklä rung durch das Y.___ sowie an den gewählten Gutachtern fest mit der Begründung, es seien keine schützenswerten Ausstands- oder Ablehnungs gründe geltend gemacht worden (S. 2 f.).

2.1 Die Beschwerdegegnerin hielt in ihrer Zwischenverfügung ( Urk. 2) an der Abklä rung durch das Y.___ sowie an den gewählten Gutachtern fest mit der Begründung, es seien keine schützenswerten Ausstands- oder Ablehnungs gründe geltend gemacht worden (S. 2 f.). 2.2 Dagegen machte die Beschwerdeführer in in ihrer Beschwerde (Urk. 1) geltend, die Begutachtungen durch d as Y.___ würden gemäss de ss en Reporting aus dem Jahre 2014 lediglich in einem von zehn Fällen zu einer IV-relevanten Invalidi tät führen (S. 3 f.). D as Y.___ sei demzufolge nicht als neutral zu betrachten und die Qualität der Gutachten bleibe ungeprüft (S. 4). Die Neutralität der Begutachtung sei im vorliegenden Fall jedoch von grosser Bedeutung, da ein Zivilverfahren gegen den Haftpflichtversicherer hängig sei. Aufgrund der Ein reichung einer Strafanzeige durch den Haftpflichtversicherer laufe gleichzeitig auch ein Strafverfahren (S. 4). Dr. A.___ lehne sie ausserdem ab, denn diese sei nicht organisiert und nicht vorbereitet bei den Untersuchungen. Im April 2014, anlässlich der letzten Begutachtung durch Dr. A.___, welche ihr vorliege, habe sie ihr Untersuchungswerkzeug vergessen gehabt. Sie habe ausserdem nicht richtig zugehört und sei sehr ungeduldig gewesen. Sie sei sodann als frauenfeindlich bekannt; s ie habe etwas gegen jüngere Frauen (S. 4 f.).

2.2 Dagegen machte die Beschwerdeführer in in ihrer Beschwerde (Urk. 1) geltend, die Begutachtungen durch d as Y.___ würden gemäss de ss en Reporting aus dem Jahre 2014 lediglich in einem von zehn Fällen zu einer IV-relevanten Invalidi tät führen (S. 3 f.). D as Y.___ sei demzufolge nicht als neutral zu betrachten und die Qualität der Gutachten bleibe ungeprüft (S. 4). Die Neutralität der Begutachtung sei im vorliegenden Fall jedoch von grosser Bedeutung, da ein Zivilverfahren gegen den Haftpflichtversicherer hängig sei. Aufgrund der Ein reichung einer Strafanzeige durch den Haftpflichtversicherer laufe gleichzeitig auch ein Strafverfahren (S. 4). Dr. A.___ lehne sie ausserdem ab, denn diese sei nicht organisiert und nicht vorbereitet bei den Untersuchungen. Im April 2014, anlässlich der letzten Begutachtung durch Dr. A.___, welche ihr vorliege, habe sie ihr Untersuchungswerkzeug vergessen gehabt. Sie habe ausserdem nicht richtig zugehört und sei sehr ungeduldig gewesen. Sie sei sodann als frauenfeindlich bekannt; s ie habe etwas gegen jüngere Frauen (S. 4 f.). 2.3 Strittig und zu prüfen ist die erfolgte Auswahl der Abklärungsstelle sowie der in volvierten Gutachter innen und Gutachter.

2.3 Strittig und zu prüfen ist die erfolgte Auswahl der Abklärungsstelle sowie der in volvierten Gutachter innen und Gutachter. 3.

3. 3.1 Vorliegend ist zunächst die Gesetzesmässigkeit der Auswahl der Abklärungs stelle zu prüfen.

3.1 Vorliegend ist zunächst die Gesetzesmässigkeit der Auswahl der Abklärungs stelle zu prüfen. 3.2 Polydisziplinäre Gutachten, das heisst solche, an denen drei oder mehr Fachdis ziplinen beteiligt sind, haben bei einer Gutachterstelle zu erfolgen, mit welcher das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) eine Vereinbarung getroffen hat ( Art. 72 bis Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV). Gemeint sind die Medizinischen Abklärungsstellen (MEDAS) im Sinne von Art. 59 Abs. 3 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG). Die Vergabe der Auf träge erfolgt nach dem Zufallsprinzip ( Art. 72 bis Abs. 2 IVV). Der gesamte Ver lauf der Gutachtenseinholung wird über die vom BSV eingerichtete, webbasierte Vergabeplattform SuisseMED@P gesteuert und kontrolliert (BGE 139 V 349 E. 2.2).

3.2 Polydisziplinäre Gutachten, das heisst solche, an denen drei oder mehr Fachdis ziplinen beteiligt sind, haben bei einer Gutachterstelle zu erfolgen, mit welcher das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) eine Vereinbarung getroffen hat ( Art. 72 bis Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV). Gemeint sind die Medizinischen Abklärungsstellen (MEDAS) im Sinne von Art. 59 Abs. 3 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG). Die Vergabe der Auf träge erfolgt nach dem Zufallsprinzip ( Art. 72 bis Abs. 2 IVV). Der gesamte Ver lauf der Gutachtenseinholung wird über die vom BSV eingerichtete, webbasierte Vergabeplattform SuisseMED@P gesteuert und kontrolliert (BGE 139 V 349 E. 2.2). Die Gutachterwahl bei polydisziplinären Gutachten hat immer nach dem Zufalls prinzip zu erfolgen. Für eine einvernehmliche Benennung der Experten bleibt kein Raum. Eine einvernehmliche Einigung kann zwar im Einzelfall grundsätzlich geeignet sein, die Akzeptanz polydisziplinärer MEDAS-Gutachten insbesondere bei den Versicherten zu erhöhen. Dies ist indes kein Grund, von der zufallsbasierten Zuweisung abzusehen oder nur dann auf diese zurückzu grei fen, wenn eine Einigung der Parteien auf eine Gutachterstelle misslingt (BGE 140 V 507 E. 3.2.1).

Die Gutachterwahl bei polydisziplinären Gutachten hat immer nach dem Zufalls prinzip zu erfolgen. Für eine einvernehmliche Benennung der Experten bleibt kein Raum. Eine einvernehmliche Einigung kann zwar im Einzelfall grundsätzlich geeignet sein, die Akzeptanz polydisziplinärer MEDAS-Gutachten insbesondere bei den Versicherten zu erhöhen. Dies ist indes kein Grund, von der zufallsbasierten Zuweisung abzusehen oder nur dann auf diese zurückzu grei fen, wenn eine Einigung der Parteien auf eine Gutachterstelle misslingt (BGE 140 V 507 E. 3.2.1). 3.3 Im Kreisschreiben über das Verfahren in der Invalidenversicherung (KSVI, Stand 1. Januar 2015) ist das Verfahren für die Auftragsvergabe von polydisziplinären Gutachten unter Randziffer 2075 ff. wie folgt beschrieben: Kommt die IV-Stelle zum Schluss, dass eine polydisziplinäre Begutachtung notwendig ist, informiert sie die versicherte Person mittels Mitteilung ohne Rechtsmittelbeleh rung. Darin sind die vorgesehenen Fachdisziplinen zu erwähnen. Der Fragen katalog ist bei zulegen und es ist auf die Möglichkeit hinzuweisen, Zusatzfragen einreichen zu können. Die versicherte Person hat die Möglichkeit, innert zehn Tagen ab Mit teilung Einwände gegen die Begutachtung und die vorgesehenen Fachdiszipli nen vorzubringen und Zusatzfragen zu stellen. Wurden keine Ein wände erho ben, so wird der Auftrag bei SuisseMED@P deponiert. Nach erfolg ter Zuteilung teilt die IV-Stelle der versicherten Person die Gutachterstelle und die Namen der Gutachter mit entsprechendem Facharzttitel mit. Innert einer Frist von zehn Tagen kann die versicherte Person dagegen personenbezogene Einwände erhe ben. Wird den Einwänden nicht oder nur teilweise stattgegeben, erlässt die IV Stelle eine Zwischenverfügung, worin sie die vorgesehenen Fach disziplinen sowie den oder die Namen der begutachtenden Person beziehungs weise Perso nen festhält und begründet, weshalb den Einwänden nicht Rech nung getragen wurde.

3.3 Im Kreisschreiben über das Verfahren in der Invalidenversicherung (KSVI, Stand 1. Januar 2015) ist das Verfahren für die Auftragsvergabe von polydisziplinären Gutachten unter Randziffer 2075 ff. wie folgt beschrieben: Kommt die IV-Stelle zum Schluss, dass eine polydisziplinäre Begutachtung notwendig ist, informiert sie die versicherte Person mittels Mitteilung ohne Rechtsmittelbeleh rung. Darin sind die vorgesehenen Fachdisziplinen zu erwähnen. Der Fragen katalog ist bei zulegen und es ist auf die Möglichkeit hinzuweisen, Zusatzfragen einreichen zu können. Die versicherte Person hat die Möglichkeit, innert zehn Tagen ab Mit teilung Einwände gegen die Begutachtung und die vorgesehenen Fachdiszipli nen vorzubringen und Zusatzfragen zu stellen. Wurden keine Ein wände erho ben, so wird der Auftrag bei SuisseMED@P deponiert. Nach erfolg ter Zuteilung teilt die IV-Stelle der versicherten Person die Gutachterstelle und die Namen der Gutachter mit entsprechendem Facharzttitel mit. Innert einer Frist von zehn Tagen kann die versicherte Person dagegen personenbezogene Einwände erhe ben. Wird den Einwänden nicht oder nur teilweise stattgegeben, erlässt die IV Stelle eine Zwischenverfügung, worin sie die vorgesehenen Fach disziplinen sowie den oder die Namen der begutachtenden Person beziehungs weise Perso nen festhält und begründet, weshalb den Einwänden nicht Rech nung getragen wurde. 3.4 Bei der vorliegend angeordneten medizinischen Untersuchung handelt es sich zweifellos um eine polydisziplinäre Begutachtung, erachtete die Beschwerde geg nerin mit Mitteilung vom 2 6. Januar 2015 ( Urk. 6 / 125 ) doch eine Untersu chung in den Fachdisziplinen Allgemeine Innere Medizin, Rheumatologie, Neurologie, Psychiatrie sowie Neuropsychologie und somit in mehr als drei Fachbereichen als notwendig. Die angeordneten Fachdisziplinen blieben vo n der Beschwerde führer in unbestritten. Folglich ist eine Vergabe des Gutachtensauftrags nach dem Zufalls prinzip zwingend und es besteht kein Raum für einen E inigungs versuch (vorstehend E. 3.2).

3.4 Bei der vorliegend angeordneten medizinischen Untersuchung handelt es sich zweifellos um eine polydisziplinäre Begutachtung, erachtete die Beschwerde geg nerin mit Mitteilung vom 2 6. Januar 2015 ( Urk. 6 125 ) doch eine Untersu chung in den Fachdisziplinen Allgemeine Innere Medizin, Rheumatologie, Neurologie, Psychiatrie sowie Neuropsychologie und somit in mehr als drei Fachbereichen als notwendig. Die angeordneten Fachdisziplinen blieben vo n der Beschwerde führer in unbestritten. Folglich ist eine Vergabe des Gutachtensauftrags nach dem Zufalls prinzip zwingend und es besteht kein Raum für einen E inigungs versuch (vorstehend E. 3.2). Der auf www.bsv.admin.ch veröffentlichten Liste (Stand 1. Juli 2015) ist zu ent nehmen, dass die Y.___ über einen Vertrag mit dem BSV als polydis zipli näre Gutachterstelle verfügt. Die Akten liefern des Weiteren keine objekti ven Anhaltspunkte dafür, dass die Besc hwerdegegnerin – nachdem sie die Be schwer deführer in am 2 6. Januar 201 5 über die Vergabe nach dem Zufallsprin zip informiert und ih r die Möglichkeit zur Einreichung eines schrift lich begrün de ten Gegenberichts sowie von Zusatzfragen gegeben hatte ( Urk. 6 / 125 ) - in der Folge keine Vergabe nach dem Zufallsprinzip durchgeführt hat.

Der auf www.bsv.admin.ch veröffentlichten Liste (Stand 1. Juli 2015) ist zu ent nehmen, dass die Y.___ über einen Vertrag mit dem BSV als polydis zipli näre Gutachterstelle verfügt. Die Akten liefern des Weiteren keine objekti ven Anhaltspunkte dafür, dass die Besc hwerdegegnerin – nachdem sie die Be schwer deführer in am 2 6. Januar 201 5 über die Vergabe nach dem Zufallsprin zip informiert und ih r die Möglichkeit zur Einreichung eines schrift lich begrün de ten Gegenberichts sowie von Zusatzfragen gegeben hatte ( Urk. 6 125 ) - in der Folge keine Vergabe nach dem Zufallsprinzip durchgeführt hat. Die Vergabe des Auftrags zur Begutachtung erfolgte somit in Umsetzung der gesetzlichen Bestimmungen und in Nachachtung des im KSVI beschriebenen Verfahrens, weshalb das Vorgehen der Beschwerdegegnerin nicht zu b eanstan den ist und somit nicht einfach auf eine andere Begutachtungsstelle - wie von der Beschwerdeführerin vorgeschlagen – zu wechseln ist.

Die Vergabe des Auftrags zur Begutachtung erfolgte somit in Umsetzung der gesetzlichen Bestimmungen und in Nachachtung des im KSVI beschriebenen Verfahrens, weshalb das Vorgehen der Beschwerdegegnerin nicht zu b eanstan den ist und somit nicht einfach auf eine andere Begutachtungsstelle - wie von der Beschwerdeführerin vorgeschlagen – zu wechseln ist. 3.5 Nach dem Gesagten ist festzuhalten, dass die Zufallsvergabe an die Y.___ gesetzesg emäss erfolgte, weshalb sich die Beschwerdeführer in grundsätzlich von dieser Gutachterstelle polydisziplinär begutachten zu lassen hat.

3.5 Nach dem Gesagten ist festzuhalten, dass die Zufallsvergabe an die Y.___ gesetzesg emäss erfolgte, weshalb sich die Beschwerdeführer in grundsätzlich von dieser Gutachterstelle polydisziplinär begutachten zu lassen hat. 4.

4. 4.1 Zu prüfen ist weiter das Vorliegen von Ablehnungs oder Ausstands gründen gegen die de r Beschwerdeführer in namentlich bekannt gegebenen Gutachter der Y.___.

4.1 Zu prüfen ist weiter das Vorliegen von Ablehnungs oder Ausstands gründen gegen die de r Beschwerdeführer in namentlich bekannt gegebenen Gutachter der Y.___. Gemäss Art. 44 ATSG kann die versicherte Person einen Gutachter aus triftigen Gründen ablehnen und Gegenvorschläge machen. Zum einen werden von den triftigen Gründen die eigentlichen gesetzlichen Ausstandsgründe erfasst (vgl. Art. 10 VwVG und Art. 36 Abs. 1 ATSG). Zum anderen zählen auch weitere Aspekte – etwa die fehlende Sachkenntnis – zu den triftigen Gründen ( Kieser, ATSG-Kommentar, 2. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2009, Rz 17 zu Art. 44; vgl. auch BGE 132 V 93 E. 6.4-5).

Gemäss Art. 44 ATSG kann die versicherte Person einen Gutachter aus triftigen Gründen ablehnen und Gegenvorschläge machen. Zum einen werden von den triftigen Gründen die eigentlichen gesetzlichen Ausstandsgründe erfasst (vgl. Art. 10 VwVG und Art. 36 Abs. 1 ATSG). Zum anderen zählen auch weitere Aspekte – etwa die fehlende Sachkenntnis – zu den triftigen Gründen ( Kieser, ATSG-Kommentar, 2. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2009, Rz 17 zu Art. 44; vgl. auch BGE 132 V 93 E. 6.4-5). Nach der Rechtsprechung gelten für Sachverständige grundsätzlich die gleichen Ausstands- und Ablehnungsgründe, wie sie für Richter vorgesehen sind. Danach ist Befangenheit anzunehmen, wenn Umstände vorliegen, die geeignet sind, Miss trauen in die Unparteilichkeit zu erwecken. Bei der Befangenheit handelt es sich allerdings um einen inneren Zustand, der nur schwer bewiesen werden kann. Es braucht daher für die Ablehnung nicht nachgewiesen zu werden, dass die sachverständige Person tatsächlich befangen ist. Es genügt vielmehr, wenn Umstände vorliegen, die den Anschein der Befangenheit und die Gefahr der Vor eingenommenheit zu begründen vermögen. Bei der Beurteilung des An scheins der Befangenheit und der Gewichtung solcher Umstände kann jedoch nicht auf das subjektive Empfinden einer Partei abgestellt werden. Das Miss trauen muss vielmehr in objektiver Weise als begründet erscheinen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztgutachten im Sozialversiche rungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters ein strenger Massstab anzusetzen (BGE 132 V 93 E. 7.1). Deshalb ist ein triftiger Grund auch etwa gegeben, wenn es dem Gutachter an der im konkreten Fall erforderlichen Kompetenz fehlt oder er aus persönlichen Gründen nicht als geeignet erscheint ( Kieser, a.a.O., Rz 18 zu Art. 44).

Nach der Rechtsprechung gelten für Sachverständige grundsätzlich die gleichen Ausstands- und Ablehnungsgründe, wie sie für Richter vorgesehen sind. Danach ist Befangenheit anzunehmen, wenn Umstände vorliegen, die geeignet sind, Miss trauen in die Unparteilichkeit zu erwecken. Bei der Befangenheit handelt es sich allerdings um einen inneren Zustand, der nur schwer bewiesen werden kann. Es braucht daher für die Ablehnung nicht nachgewiesen zu werden, dass die sachverständige Person tatsächlich befangen ist. Es genügt vielmehr, wenn Umstände vorliegen, die den Anschein der Befangenheit und die Gefahr der Vor eingenommenheit zu begründen vermögen. Bei der Beurteilung des An scheins der Befangenheit und der Gewichtung solcher Umstände kann jedoch nicht auf das subjektive Empfinden einer Partei abgestellt werden. Das Miss trauen muss vielmehr in objektiver Weise als begründet erscheinen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztgutachten im Sozialversiche rungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters ein strenger Massstab anzusetzen (BGE 132 V 93 E. 7.1). Deshalb ist ein triftiger Grund auch etwa gegeben, wenn es dem Gutachter an der im konkreten Fall erforderlichen Kompetenz fehlt oder er aus persönlichen Gründen nicht als geeignet erscheint ( Kieser, a.a.O., Rz 18 zu Art. 44). 4.2 Die Beschwerdeführerin machte in erster Linie geltend, das Y.___ weise gene rell Mängel bei der Qualitätskontrolle auf. Ein qualitatives Monitoring habe das BSV nicht installiert, womit die Gutachtensqualität ungeprüft bleibe (vgl. Urk. 1 S. 4).

4.2 Die Beschwerdeführerin machte in erster Linie geltend, das Y.___ weise gene rell Mängel bei der Qualitätskontrolle auf. Ein qualitatives Monitoring habe das BSV nicht installiert, womit die Gutachtensqualität ungeprüft bleibe (vgl. Urk. 1 S. 4). Diese Vorbringen der Beschwerdeführerin stellen keine gültigen Ausstands- oder Ablehnungs gründe im Sinne des Gesetzes dar. S ofern im zu erstellenden Gutachten, wie die Beschwerdeführerin befürchtet, Qualitätsmängel ersichtlich werden sollten, steht es ihr immer noch offen, diese Gesichtspunkte im Rahmen einer materiellen Prüfung des Gutachtens vorzubringen.

Diese Vorbringen der Beschwerdeführerin stellen keine gültigen Ausstands- oder Ablehnungs gründe im Sinne des Gesetzes dar. S ofern im zu erstellenden Gutachten, wie die Beschwerdeführerin befürchtet, Qualitätsmängel ersichtlich werden sollten, steht es ihr immer noch offen, diese Gesichtspunkte im Rahmen einer materiellen Prüfung des Gutachtens vorzubringen. 4.3 D ie weiter von der Beschwerdeführerin geltend gemachten Able hnungsgründe gegen die Gutachter in Dr. A.___ ( Urk. 1 S. 4 f.) ver mögen keinen Anschein der Befangenheit zu begründen.

4.3 D ie weiter von der Beschwerdeführerin geltend gemachten Able hnungsgründe gegen die Gutachter in Dr. A.___ ( Urk. 1 S. 4 f.) ver mögen keinen Anschein der Befangenheit zu begründen. So lässt das von der Beschwerdeführer in behauptete Verhalten von Dr. A.___ anlässlich einer Begutachtung im April 2014 ( Urk. 1 S. 4 f.) – vor allem auch man gels Bezug zur Beschwerdeführerin keinen Hinweis für eine Befangenheit von Dr. A.___ erkennen und stellt somit keinen Ausstandsgrund dar.

So lässt das von der Beschwerdeführer in behauptete Verhalten von Dr. A.___ anlässlich einer Begutachtung im April 2014 ( Urk. 1 S. 4 f.) – vor allem auch man gels Bezug zur Beschwerdeführerin keinen Hinweis für eine Befangenheit von Dr. A.___ erkennen und stellt somit keinen Ausstandsgrund dar. Das Alter der Gutachterin sowie die von ihr praktizier t e Art der Neurologie spie len für die Tätigkeit als Gutachterin keine Rolle. Massgebend ist vielmehr, dass die Gutachter in über die notwendigen fachlichen Voraussetzungen verfügt, wobei g emäss bundesge richtlicher Rechtsprechung für eine Gutachtertätigkeit eine Fachausbildung verlangt wird, die auch im Ausland erworben werden kann (BGE 137 V 210 E. 3.3.2; Urteil des Bundesgerichts 9C_270/2008 vom 12. August 2008 E. 3.3).

Das Alter der Gutachterin sowie die von ihr praktizier t e Art der Neurologie spie len für die Tätigkeit als Gutachterin keine Rolle. Massgebend ist vielmehr, dass die Gutachter in über die notwendigen fachlichen Voraussetzungen verfügt, wobei g emäss bundesge richtlicher Rechtsprechung für eine Gutachtertätigkeit eine Fachausbildung verlangt wird, die auch im Ausland erworben werden kann (BGE 137 V 210 E. 3.3.2; Urteil des Bundesgerichts 9C_270/2008 vom 12. August 2008 E. 3.3). Die fachlichen Vora ussetzungen sind vorliegend bei der Gutachter i n Dr. A.___ erfüllt. So verfügt sie über eine Fachausbildung in Neurologie und ist im Medi zinalberuferegister des Bundesamtes für Gesundheit (BAG, www.med re gom.ad min.ch) eingetragen. Letzterem Regis ter ist zu entnehmen, dass ihre Fachausbil dung im Jahre 1975 in der Schweiz erworben wurde und sie im Jahre 201 5 eine Berufsausübungsbewilligung fü r den Kanton B.___ erhalten hat. Somit besteht insgesamt kein Anlass, an der Kompetenz dieser vorgeschlage nen Ärzt in zu zweifeln. Die Einwendung, Dr. A.___ mangle es an der Qualifikation als Gutach terin, betrifft sodann die Sorge darum, dass das zu erstellende Gutachten man gel haft ausfallen könnte, und ist im Rahmen der materiellen Würdigung des zu erstellenden Gutachtens zu beanstanden (vgl. vorstehend E. 4.2).

Die fachlichen Vora ussetzungen sind vorliegend bei der Gutachter i n Dr. A.___ erfüllt. So verfügt sie über eine Fachausbildung in Neurologie und ist im Medi zinalberuferegister des Bundesamtes für Gesundheit (BAG, www.med re gom.ad min.ch) eingetragen. Letzterem Regis ter ist zu entnehmen, dass ihre Fachausbil dung im Jahre 1975 in der Schweiz erworben wurde und sie im Jahre 201 5 eine Berufsausübungsbewilligung fü r den Kanton B.___ erhalten hat. Somit besteht insgesamt kein Anlass, an der Kompetenz dieser vorgeschlage nen Ärzt in zu zweifeln. Die Einwendung, Dr. A.___ mangle es an der Qualifikation als Gutach terin, betrifft sodann die Sorge darum, dass das zu erstellende Gutachten man gel haft ausfallen könnte, und ist im Rahmen der materiellen Würdigung des zu erstellenden Gutachtens zu beanstanden (vgl. vorstehend E. 4.2). Es liegen sodann keine Hinweise vor, wonach die Gutachterin Dr. A.___ ein per sönliches Interesse am Ausgang der Begutachtung hätte. Nach dem Gesagten ist sie weder befangen, noch fehlt es ihr an Fachkompetenz. Zusammenfassend lie gen somit gegen Dr. A.___ weder Aus stands- noch Ausschlussgründe vor.

Es liegen sodann keine Hinweise vor, wonach die Gutachterin Dr. A.___ ein per sönliches Interesse am Ausgang der Begutachtung hätte. Nach dem Gesagten ist sie weder befangen, noch fehlt es ihr an Fachkompetenz. Zusammenfassend lie gen somit gegen Dr. A.___ weder Aus stands- noch Ausschlussgründe vor. 5. Nach dem Gesagten vermögen die vorgebrachten Ablehnungsgründe keinen Anschein der Befangenheit in objektiver Weise zu begründen.

5. Nach dem Gesagten vermögen die vorgebrachten Ablehnungsgründe keinen Anschein der Befangenheit in objektiver Weise zu begründen. Zusammenfassend ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin die polydisziplinäre Begutachtung de r Beschwerdeführerin bei den in Aussicht gestell ten Ärzten der Y.___ angeordnet hat. Damit erweist sich der ange fochtene Entscheid als rechtens, weshalb die dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen ist.

Zusammenfassend ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin die polydisziplinäre Begutachtung de r Beschwerdeführerin bei den in Aussicht gestell ten Ärzten der Y.___ angeordnet hat. Damit erweist sich der ange fochtene Entscheid als rechtens, weshalb die dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen ist. 5. Da es vorliegend nicht um die Bewilligung oder Verweigerung von Versiche rungsleistungen geht, ist das Beschwerdeverfahren – in Abweichung von Art. 69 Abs. 1 bis IVG – gemäss Art. 61 lit. a ATSG kostenlos.

5. Da es vorliegend nicht um die Bewilligung oder Verweigerung von Versiche rungsleistungen geht, ist das Beschwerdeverfahren – in Abweichung von Art. 69 Abs. 1 bis IVG – gemäss Art. 61 lit. a ATSG kostenlos. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos.

2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Dr. Ronald Pedergnana

Rechtsanwalt Dr. Ronald Pedergnana - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent hal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent hal ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

MosimannSchüpbach