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Landwirtschaft. Eine Tuchfärberei
^[Supplement: Garnfärberei] mit 100 Arbeitern.
Seidenweberei. Bildhaueratelier.
Käserei. Handarbeitsschule.
Hydranten. Das Dorf elektrisch beleuchtet.
Schloss, heute in eine christliche
Erziehungsanstalt umgewandelt.
Badanstalt. Kirche 1885 erbaut, enthält alte Holzschnitzereien.
Schönes Landgut. Hauptwil
verdankt seinen Wohlstand hauptsächlich der Textilindustrie, die von den Familien
Gonzenbach und Brunschweiler schon im 17. Jahrhundert
in diesem früher öden
Thale eingeführt worden ist und seither einen grossen Aufschwung genommen hat.
Joachim Brunschweiler war eines der
Häupter der Bewegung, die zur Errichtung eines selbständigen Kantons Thurgau
geführt hat, und Jakob
Gonzenbach amtete als erster thurgauischer Regierungspräsident.
(Kt. St. Gallen,
Bez. Sargans).
2290 m. Gipfel; n. Vorstufe des mehr als 3 km langen und den
Ringelspitz tragenden
Kammes des
Ringelbergs,
der zu oberst aus dem Verrucano des S.-Flügels der
Glarner Doppelfalte besteht, während tiefer unten
(so auch an der Hausegg) eocäne Sandsteine und Flysch liegen. S. über dem Calfeisenthal und 4-5 Stunden wsw.
Vättis.
508 m.
Weiler, am rechtsseitigen Gehänge des
Thales des Littenbachs, 700 m
s. der Station Berneck der elektrischen Strassenbahn Berneck-Altstätten. 11
Häuser, 54 reform. und kathol. Ew. Kirchgemeinde
Berneck.
Acker-, Wein- und Obstbau.
Viehzucht. Stickerei.
Hier stand einst die Burg der Edeln von Hausen,
deren einer, der Minnesänger Friedrich von Hausen, ums Jahr 1265 lebte.
Viele der Bewohner
beschäftigen sich mit Seidenweberei als Hausindustrie.
Alemannensiedelung, 869: Huson. 1242 verkaufte der Ritter H. von
Schönenwerd den Zehnten von Hausen an das hier ebenfalls begüterte Kloster
Kappel, dessen Abt Diemo alle
seinem Kloster in Hausen zugehörigen Ländereien und Rechte 1253 wieder an das dortige
Frauenkloster abtrat.
Zur Zeit der
Reformation besorgte der
im KlosterKappel als geistlicher Lehrer tätige Heinrich Bullinger (nach Zwinglis Tod Antistes in
Zürich)
in Hausen den Gottesdienst. 1415 kam Hausen mit dem
Freiamt an Zürich
und ward von 1512 an der Landvogtei
Knonau
zugeteilt.