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Der Goldene Schnitt ist ein Teilungsverhältnis, das ein Bild circa in zwei und ein Drittel aufteilt - genauer: 62 zu 38 Prozent. Hier werden die Proportionen zweier Strecken in das Goldene Verhältnis gesetzt. Damit ist gemeint, dass sich die Proportion einer kleineren Strecke im Verhältnis zu einer längeren Strecke genauso verhält wie die komplette Strecke zur längeren.
Mit einer Formel kannst du den Wert Phi berechnen, der dem Goldenen Schnitt entspricht. Damit im rechnerischen Zusammenhang steht die Fibonacci-Reihe. Diese beschreibt ein Zahlenverhältnis, das sich der Zahl Phi stark nähert, je weiter man die Fibonacci-Spirale berechnet.
Dieses harmonische Teilungsverhältnis ist seit der Antike bekannt und wird seitdem bewusst in Kunst oder der Architektur eingesetzt. In der Renaissance wird der Goldene Schnitt als "Göttliche Proportion" wahrgenommen, die in verschiedenen Künsten einen starken Einfluss hatte. Das beste Beispiel für die absolute Harmonie in der Kunst die Mona Lisa und das Abendmahl.
Weitere Beispiele für das perfekte Verhältnis:
- Natur: Nautilus Spirale
- Mensch: Proportionen des menschlichen Körpers
- Architektur: Cheops-Pyramide und Parthenon
In der Realität kann kaum jemand die genauen Zahlen beim Fotografieren oder Gestalten umsetzen. Daher teilen Fotografen ihr Foto meist nach einer Drittel-Regel ein, was etwa dem Verhältnis 66 zu 33 nahekommt. Bei vielen Kameras lassen sich entsprechende Linien gleich im Sucher oder auf dem Display zur besseren Bildgestaltung einblenden.