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Thema der vorliegenden Publikation ist die Entwicklung eines standardisierten Gruppentrainings sozialer und emotionaler Kompetenzen für psychisch kranke Straftäter, hauptsächlich mit Diagnosen aus dem schizophrenen Formenkreis. Das Soziale und emotionale Kompetenztraining "SEKT im Massregelvollzug" wurde entwickelt, um mit begrenzten Ressourcen eine effizientere Behandlung der schwierigen forensischen Patientenklientel unter den strukturellen Bedingungen im Massregelvollzug zu erreichen. Soziale und emotionale Defizite spielen bei der Behandlung psychisch kranker Straftäter eine herausragende Rolle, denn sie können als Risikofaktoren sowohl für Delinquenz als auch bei psychischen Erkrankungen in Erscheinung treten. Allerdings existieren kaum standardisierte Trainingsprogramme sozialer und emotionaler Kompetenzen, welche die spezifischen Bedürfnisse und Defizite von Massregelpatienten einschliesslich der besonderen kognitiven Defizite schizophrener Patienten berücksichtigen. Deshalb wurde das SEKT gezielt im Hinblick auf diese Anforderungen entwickelt.Die vorgestellten Evaluationsergebnisse sprechen für die kurz- und mittelfristige Wirksamkeit des spezialisierten Gruppentrainings insbesondere in den Bereichen - Soziale Kompetenzen: Verbesserungen in Bezug auf Sozialverhalten, soziale Aktivitäten und persönliche Beziehungen, -Umgang mit Problemsituationen: insbesondere durch Reduktion antisozialen und aggressiven Verhaltens sowie durch Förderung einer positiven Problemorientierung,- Unterstützung von Behandlung und Entlassungsvorbereitung: Verbesserungen in Bezug auf Behandlungsbereitschaft, Medikamenten-Compliance, Abstinenzverhalten und Lockerungsfortschritte.Die Ergebnisse der Studie und die berichteten Erfahrungen belegen, dass Massregelvollzugspatienten ihre sozialen Kompetenzen verbessern können, dass das vorgestellte Soziale und emotionale Kompetenztraining "SEKT im Massregelvollzug" geeignet ist, solche Verbesserungen zu befördern, und dass das Training auf eine gute Akzeptanz bei den Teilnehmern stossen kann.
Portrait
Umgang mit Problemsituationen: insbesondere durch Reduktion antisozialen und aggressiven Verhaltens sowie durch Förderung einer positiven Problemorientierung,¿