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Prof. Dr. med. Charlotte E. Remé erhält die Proctor Medal 2004 für ihre Arbeit auf dem Gebiet der Netzhautdegeneration (Erblindung) u.a. für die Entwicklung eines Modellsystems zum Studium derjenigen Signalkaskaden, die beim Absterben der Photorezeptoren eine Rolle spielen. Damit ist sie nach Hans Goldmann, der den Preis 1959 erhielt, die zweite Schweizerin, die 59. Preisträgerin überhaupt und die sechste Frau, welche diese Auszeichnung erhält.
Remé arbeitet am Labor für Zellbiologie der Netzhaut an der Augenklinik des UniversitätsSpitals Zürich
Die multidisziplinäre Forschungsorganisation ARVO hat etwa 11'000 internationaleMitglieder und ist in den USA beheimatet. Die Proctor Medal wird seit 1949 für das Lebenswerk eines Forschers verliehen und ist einer der angesehensten Preise auf dem Gebiet der Augenheilkunde.