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Die Bezeichnung „Google AdWords“ setzt sich zusammen aus dem englischen Wort „adverts“, was so viel wie Werbeanzeigen oder Werbung allgemein bedeutet. Der zweite Teil des Wortes bezieht sich auf „words“ und meint ganz einfach Wörter. Bei Google AdWords handelt es sich um eine Art der Werbung der Suchmaschine Google. In Abhängigkeit der gesuchte Begriffe wird sogenanntes Keyword-Advertising betrieben. Auf der Google-Seite wird dann Werbung in Form von Schaltflächen zu den zugehörigen Begriffen eingeblendet. Mit der Einführung dieser Werbeanzeigen gab Google im Jahr 2000 seine Werbefreiheit auf und agierte von nun an wie andere werbefinanzierte Suchportale auch. Zu diesen gehört beispielsweise auch „Yahoo!“.
Funktion von Google AdWords
Google AdWords können in verschiedenen Werbenetzwerken auftauchen. Die Bekannteste unter diesen ist wohl die Werbung bei google.de oder google.com selbst. Aber auch im Google-Werbenetzwerk oder im Google-Display-Netzwerk können Schaltflächen dieser Art implementiert werden. In den Google-Suchergebnissen erscheinen diese als eigene Anzeigen in Abgrenzung zu den werbefreien Suchergebnissen. Im Google-Werbenetzwerk befinden sich ebenfalls Seiten, die über eine integrierte Google-Suchfunktion verfügen. Dort werden die Werbeanzeigen farblich hinterlegt um sich noch mehr von den übrigen Werbeschaltflächen abzugrenzen. Webseiten, wie aol.de haben solche Funktionen integriert. Zu den Seiten des Display-Netzwerks von Google gehört beispielsweise chip.de.
Die Werbeschaltfläche orientiert sich dabei immer am eingegebenen Suchwort, dem sogenannten Keyword. Der Inserent muss diese Schaltflächen selbst einpflegen und ein monatliches Budget für den Klick auf seine Website festlegen. Erst wenn ein Anwender auf den Werbebanner klickt, bekommt der betreffende Inserent Geld.
Formate von Google AdWords
Das am häufigsten verwendete Anzeigenformat für diese Form der Werbung ist die Textanzeige. Diese kann in allen Werbenetzwerken geschaltet werden und enthält vier Elemente: die Überschrift (maximal 25 Zeichen), den Beschreibungstext (zwei Teile mit je maximal 35 Zeichen), die Anzeige-URL (maximal 35 Zeichen) und die zur Verlinkung nötige, aber für User nicht sichtbare Ziel-URL ( maximal 1024 Zeichen).
Zusätzlich hierzu gibt es auch lokal geschaltete Textanzeigen, die Bezug auf den Standort des Werbenden nehmen. Meist wird dies in einer eigenen Zeile unter der eigentlichen Textanzeige beschrieben. Ausserdem bietet Google noch die Möglichkeit an Image- und Video-Anzeigen einzubinden. Auch hier ist die maximale Dateigrösse für die Werbung beschränkt.
Prüfung und Anwendung
Wer Google AdWords nutzt, kann sich als Privatperson oder Unternehmen zum „Google AdWords Qualified Individual“ bzw. zur „Google Adwords Qualified Company“ ernennen lassen. Dazu muss eine online-Prüfung abgelegt werden. In dieser müssen 120 Fragen rund um Google AdWords in 120 Minuten beantwortet werden. Neben der Beantwortung dieser Fragen werden aber noch andere Anforderungen an die Bewerber gestellt. Firmen müssen unter anderem mindestens zwei „Google AdWords Qualified Individuals“ in ihren Reihen haben. Seit Mai 2010 bietet Google diese Möglichkeiten der Zertifizierung allerdings nicht mehr an. Diese wurde durch das Ablegen der “Google AdWords Certification” ersetzt welche umfangreichere Prüfungsmethoden, sowie einen ausgedehnteren praktischen Anteil besitzt.
Die Intention hinter der Werbung mit Hilfe von Google liegt in der Schaffung einer grösstmöglichen Werbetransparenz im Online-Bereich. Google selbst stellt dazu Tutorials für neue AdWords Anwender auf dem hauseigenen YouTube-Kanal zur Verfügung.
Für einen profitablen Einsatz von „Google AdWords für Video“ sind beispielsweise grundlegende Kenntnisse im Direktmarketing nötig.