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Ausgehend von einem traditionellen Verständnis des Minimalismus als weitgehenden Verzicht auf Gestaltungselemente, wird das Konzept eines «neuen Minimalismus» vorgestellt, das mit dem bewussten Einsatz ausdrucksstarker Elemente arbeitet. Durch den Aufbau und die Analyse eines digitalen Materialarchivs, gestalterische Experimente und Literatur gelangt diese Arbeit zur These, dass gestalterischer Minimalismus die Individualität von Marken durch gezielte visuelle Kommunikationselemente stärken kann. Die Begriffe von Quantitäts- und Qualitätsausgleich tragen zu einer Systematisierung dieses Konzepts bei. Anhand von Parametern wie Farbe, Schrift und Corporate Design werden die Leitplanken eines solchen neuen Minimalismus skizziert. Positivbeispiele aus der Modebranche runden die Einführung in das Konzept ab.