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Der konservative Kandidat Iván Duque hat die erste Runde der Präsidentschaftswahl in Kolumbien gewonnen. Der Bewerber der rechten Partei Centro Democrático kam auf 41.29 Prozent, wie das Wahlamt am Sonntag nach Auszählung von fast der Hälfte der Stimmen mitteilte.
An zweiter Stelle lag Gustavo Petro von der linken Bewegung Colombia Humana mit 24.17 Prozent. Die beiden Bestplatzierten treten bei der Stichwahl am 17. Juni gegeneinander an.
Bei der Abstimmung ging es vor allem um die Zukunft des historischen Friedensabkommens mit der linken Guerillabewegung Farc. Der international bejubelte Friedensprozess ist in dem südamerikanischen Land selbst äusserst umstritten. Duque will den Vertrag in wesentlichen Punkten ändern und könnte die Ex-Rebellen damit zurück in den Untergrund treiben. Petro hingegen will an dem Abkommen festhalten. (sda/dpa)