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Nahe bei der Südostecke des Turmes trifft man auf den Sodbrunnen. Er ist im Winter 2003/2004 bis auf den Grund ausgeräumt worden und mit 57.6 Metern der tiefste Sodbrunnen seiner Art in der
Schweiz. Über dem Boden ist er neu aufgemauert. Dank einer guten Ausleuchtung kann der Besucher durch den soliden Stahlrost an den unterschiedlich strukturierten Schachtwänden entlang bis auf den
Wasserspiegel blicken. Trotz eines stetigen Zuflusses von täglich gegen 200 Litern, bleibt der Wasserstand bei 2.2 Metern konstant. Eine durchlässige Schicht über dem Nagelfluhgestein des Grundes
ermöglicht den ausgleichenden Abfluss. Das Wasser wird nicht genutzt.
Die archäologischen Erkenntnisse lassen die Vermutung zu, dass der Brunnen schon einer Vorgängerburg, wohl aber bei geringerer Tiefe, nützlich war.