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Vincenzo Todisco, 1964 als Sohn italienischer Einwanderer in Stans geboren, studierte Romanistik in Zürich und lebt heute als Autor und Dozent in Rhäzüns. Für sein literarisches Schaffen wurde er 2005 mit dem Bündner Literaturpreis ausgezeichnet. Im Rotpunktverlag liegen seine Romane in deutscher Übersetzung vor. Das Eidechsenkind ist seine erste Buchveröffentlichung auf Deutsch, mit der der Autor für den Schweizer Buchpreis 2018 nominiert war.
»Das Eidechsenkind« war Vincenzo Todiscos erste deutschsprachige Veröffentlichung. Nun hat er das Buch selber ins Italienische übersetzt. Was heißt es, seinen eigenen Roman zu übersetzen? Verschwimmen dabei die Grenzen von Übersetzen und Schreiben und dem Selbstverständnis von Autor und Übersetzer? Ist die italienische Übersetzung ein Weiterschreiben oder ein Überschreiben des deutschsprachigen Romans? Moderation Ruth Gantert. Tickets hier.
Im Zentrum steht die französische Übersetzung von Vincenzo Todiscos »Eidechsenkind«, kürzlich unter dem Titel »L’enfant lézard« bei den Editions Zoé erschienen. Der Übersetzer Benjamin Pécoud diskutiert mit dem Autor über verschiedene Möglichkeiten, den Text in seine Sprache zu übertragen. Außerdem berichten die beiden über ihren Austausch während der Übersetzungsarbeit. Moderation: Marie Fleury Wullschleger. Tickets hier.