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Hans-Peter Rohner ist an der Publigroupe-Generalversammlung vom Mittwoch für eine Amtsdauer von drei Jahren als Verwaltungsratspräsident wiedergewählt worden. Zum Vizepräsidenten wählte die GV Pascal Böni, der bis zum Antritt des neuen CEOs Arndt Groth Anfang September die Publigoupe weiterhin als Lead Director führen wird. Im Verwaltungsrat folgt Böni auf Jean-Pierre Jeannet, der das Gremium nach zwölf Jahren verlässt.
Abgelehnt wurden die Anträge der zCapital AG zur Aufhebung der Eintragungs- und Stimmrechtsbeschränkung für Aktionäre mit einem Anteil von über fünf Prozent des Aktienkapitals. Zwar sei der Verwaltungsrat einstimmig für das Prinzip «one share - one vote», doch habe er den Antrag an der diesjährigen Generalversammlung zur Ablehnung empfohlen, weil die Publigroupe «und vor allem Media Sales» sich 2012 «in einem grundlegenden Restrukturierungs- und Veränderungsprozess» befänden, heisst es in der Mitteilung. «Der Verwaltungsrat der Publigroupe verpflichtet sich, dieses Traktandum nächstes Jahr oder spätestens 2014 auf die Agenda zu setzen.»
Erfolgreich war hingegen der Antrag der zCapital zur Streichung eines Paragaphen in den Statuten der Publigroupe, der ein besonderes Quorum zur Abberufung von mehr als einem Drittel des Verwaltungsrates vorsah. Dieser Antrag wurde vom Verwaltunsgrat unterstützt.
Beschlossen wurde ausserden der Rückkauf eigener Aktien zwecks Kapitalherabsetzung. Der Verwaltungsrat hat im Dezember 2011 angekündigt, in Lausanne und Bern vier Gebäude verkaufen und die Nettoerlöse «weitgehend» den Aktioniären zukommen lassen zu wollen. «Dieser Verkaufsprozess ist eingeleitet und die Rückführung an die Aktionäre mittels eines Aktienrückkaufsprogramms kann entsprechend der Befugnisse der Generalversammlung umgesetzt werden», so die Publigroupe.
Der GV zur Konsultativabstimmung vorgelegt und angenommen wurden die neuen Beteiligungspläne für variable Langzeitvergütungen der Mitglieder des Verwaltungsrats und der Konzernleitung.