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Jan-David Bolt Film
Leon Schwitter Kamera
Max Molling Ton
Huw Morgan gilt als einer der gefragtesten Blechbläser seiner Generation. Er ist Gewinner der internationalen Trompetenwettbewerbe Prague Spring, Ellsworth Smith, Girolamo Fantini and Lieksa der Jahre 2016 und 2017 und war davor mehrfach Preisträger renommierter internationaler Wettbewerbe. Neben seiner Karriere als Solist ist er erster Trompeter des Basler Sinfonieorchesters und regelmässiger Gaststimmführer namhafter Orchester (London Symphony Orchestra u.a.). Daneben ist er Gastdozent an der Londoner Royal Academy of Music und der Basler Hochschule für Musik, und hält Meisterkurse in Europa und Asien. Morgan ist ein Gründungsmitglied des Londoner Ensembles Septura und ein Liebhaber zeitgenössischer Musik (Leif Segerstam, Eric Ewazan, Paul Max Edlin, Jonathan Harvey, Karl Jenkins u.a.). Der aus Wales stammende Musiker wurde an der Chetham’s School of Music, der Royal Academy of Music und der Zürcher Hochschule der Künste ausgebildet. Er studierte bei John Dickinson, Murray Greig, Professor James Watson, Mark David, Robert Farley und Frits Damrow.
Mountains of Abstract Thought für Trompete und Klavier wurde von Christoph Willams 2015 komponiert und im selben Jahr uraufgeführt. Williams, ebenfalls in Wales geboren und Abgänger der Cardiff University, ist als Pianist, Komponist, Dirigent, Lehrer und Arrangeur tätig. Neben seiner Arbeit als namhafter Dozent und Solist ist er ein gefragter Klavierbegleiter und Kammermusiker und hat mit vielen prominenten Instrumentalisten seiner Generation – Philippe Schartz, David Childs, David Pyatt, Tine Thing Helseth und vielen mehr – zusammengearbeitet. Mountains of Abstract Thought ist eine musikalische Illustration der XX. Trumpfkarte „das Gericht“ aus dem Rider-Waite Tarot von 1910. Auf der Karte ist ein Posaune (great trumpet in der engl. Übersetzung) spielender Engel zu sehen, darunter sieht man Gestalten aus Gräber auferstehen, ähnlich den apokalyptischen Vorstellungen des Jüngsten Gerichts. Im Hintergrund zeichnen sich gewaltige Berge ab, die A. E. Waite, der die Karten konzipierte, Mountains of Abstract Thought nannte – der Ort an dem über menschliches Verstehen herausgehende ewige Wahrheit zu finden sei.