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Mit ihrem überlegenen Sieg beim Triathlon-Klassiker auf Hawaii krönte die 28-jährige Ryf ihre Karriere. Die Vorjahreszweite absolvierte die 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und den Marathon in 8:57:57 Stunden. Die deklassierte Konkurrenz, angeführt von der Britin Rachel Joyce, verlor 13 Minuten und mehr. Dritte wurde Liz Blatchford aus Australien.
Sie sei so glücklich, sagte die in diesem Jahr noch ungeschlagene Ryf. “Es war ein wirklich harter Tag, aber alles lief perfekt. Ich hatte (auf der Radstrecke) etwas Glück, denn auf den letzten zwei Kilometern hatte ich einen Platten. Doch ich konnte gerade noch fertig fahren.”
Ryf schaffte somit als erst zweite Frau nach der Britin Leanda Cave (2012) im gleichen Jahr das WM-Double mit dem Gewinn der 70.3 sowie dem Ironman Hawaii.
Titelverteidigerin Mirinda Carfrae aus Australien gab wegen Rückenbeschwerden auf der Radstrecke auf. Caroline Steffen wurde Neunte.
Letzte Schweizer Siegerin auf Hawaii war Natascha Badmann, die zwischen 1998 und 2005 insgesamt sechs Mal triumphiert hatte.
Bei den Männern siegte der Deutsche Jan Frodeno in 8:14:40. Der 34-Jährige wurde damit als erster Olympiasieger auch Ironman-Weltmeister. 3:03 Minuten zurück wurde mit Andreas Raelert ein weiterer Deutscher Zweiter. Den 3. Rang belegte Timothy O’Donnell (USA). Der deutsche Titelverteidiger Sebastian Kienle wurde nur Achter.
Für die Schweizer Männer gab es keine Spitzenplatzierung. Ronnie Schildknecht, der Seriensieger beim Ironman Switzerland, gab in Kailua-Kona nach der Radstrecke auf. Jan van Berkel benötigte fast neuneinhalb Stunden für die Strecke.