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Der frühere US-Präsident Jimmy Carter ist am Montagabend zur Behandlung in ein Spital gebracht worden. Bei dem 95-Jährigen habe sich nach mehreren Stürzen eine Blutung im Schädel entwickelt, die auf das Gehirn drücke, teilte Carters Stiftung in Atlanta mit.
Der Eingriff im Emory University Hospital in Atlanta sei für Dienstag vorgesehen. Carter ist der älteste noch lebende ehemalige Präsident der USA. Er hatte das Land zwischen 1977 und 1981 als 39. Präsident geführt. (sda/dpa)
Diplomatie ist nie verkehrt. Doch wenn in diesen Tagen über den Krieg in der Ukraine diskutiert wird, dient der Ruf nach Gesprächen, Verhandlungen, Angeboten allzu oft allein der Diskreditierung von Waffenlieferungen oder sonstigen vermeintlichen Eskalationsschritten. Da ist es plötzlich ein Gegensatz, das angegriffene Land für seine Verteidigung zu ertüchtigen oder eben für Frieden zu sein. Als würde sich das ausschliessen. Mehr noch: Als könne, wer Panzer, Haubitzen und Munition schicken will, gar nicht das Ende der Gewalt im Sinn haben.