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Im ersten Quartal des Jahres 2022 wurden zudem Nachweise einzelner Wölfe im Bergell und Puschlav erbracht, wie das Amt für Jagd und Fischerei am Dienstag mitteilte. Neue Rudelbildungen registrierte die Wildhut nicht.
Mindestens zwei Wölfe fanden in den ersten drei Monaten des Jahres den Tod. Im Januar wurde ein Wolfsrüde wegen Verhaltensauffälligkeit im Bündner Oberland von der Wildhut erlegt. Und im März ist ein Wolfsmännchen auf der Autobahn A13 bei Maienfeld überfahren worden.
Ende März wurde im Churer Rheintal zudem ein mutmasslicher Wolfshybride geschossen, ein Wolf-Hund-Mischling. Hybridtiere werden von Gesetz her wegen des Artenschutzes erlegt.
Für Negativmeldungen sorgten die Grossraubtiere im ersten Quartal kaum. Sie rissen insgesamt sechs Schafe und Ziegen sowie ein Lama oder Alpaka.
Weiter ist im März erstmals wieder ein Luchs im Bergell nachgewiesen worden. Ein weiterer Luchs wurde bei Rothenbrunnen überfahren, wie der Wolf ebenfalls auf der A13.