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Nach einer musikalischen Ausbildung in Gesang und Klavier studierte Caroline Imhof an der Lausanner Schauspielhochschule La Manufacture (2010–2013). Sie erhielt 2011 den Ausbildungspreis in Schauspiel der Friedl Wald Stiftung.
Seither hat sie in verschiedenen Theaterstücken unter der Leitung von Charlotte Huldi, Denis Maillefer und Maud Blandel gespielt. Ihre erste Regiearbeit konnte sie 2014 mit Bérénice am Ircam in Zusammenarbeit mit dem Komponisten Blaise Ubaldini verwirklichen. Seit 2014 gehört Caroline Imhof zur Improvisationsgruppe La Comédie Musicale Improvisée, die unter der künstlerischen Leitung von Yvan Richardet arbeitet.
SORORE ist ein Projekt für vier Hände, geschrieben und geträumt als geheimnisvoller Gesang, der seine Inspiration in intimen, zeitgemässen Fragestellungen zur Vielschichtigkeit des neuen Feminismus, zu Macht und Gender und zur Bedeutung und zum Wiederaufleben des Begriffs «Schwesterlichkeit» findet. Die angesprochenen Themen (Gesellschaftswandel, Bedeutung der Vorfahren, Schamanismus) zeichnen hier die Konturen der Suche von Caroline Imhof, Sarah-Lise Salomon Maufory, Tatiana Baumgartner und Isabelle Vesseron in der Natur: Fussmarsch, Gestaltung von Ritualen. Anhand von geleiteten Improvisationen, die sich aus Textauszügen, Bildern und der Arbeit mit Stimmen und Klangfarben ergeben, spinnen Sie den dramaturgischen Faden.