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- Aus dem Projekt eines Sterbehauses für die Freitodbegleitung im solothurnischen Hofstetten-Flüh wird nichts. Das Haus für das geplante Haus wurde verkauft.
- Der Besitzer habe das Gebäude an eine andere Partei veräussert, sagt die Initiantin, die Basler Ärztin Erika Preisig. Der ganze politische Prozess mit Einsprachen habe zu lange gedauert.
- Es seien wenige Einsprecher, die sich intensiv gegen das Sterbehaus gewehrt hätten, so Preisig.
- Nun bleibt die Sterbehilfeorganisation in Liestal.
Die Sterbehilfeorganisation der Basler Ärztin Erika Preisig hätte in Hofstetten-Flüh ein Haus kaufen wollen, um darin ein Sterbezimmer einzurichten. Der Besitzer war gewillt, Preisig ein Vorkaufsrecht einzuräumen. Gegen das Projekt gab es aber Widerstand. Einsprachen verzögerten die Bewilligung. Nun hat der Hausbesitzer die Liegenschaft an einen anderen Käufer veräussert.
Der langwierige Gang durch die Behörden und die Informationsveranstaltungen habe dem Besitzer schliesslich zu lange gedauert, erklärt Erika Preisig. Sie betont, dass der Widerstand gegen das Projekt von einigen wenigen Personen gekommen sei. Diese würden Freitodbegleitung als Suizid ansehen und seien aus religiösen Gründen dagegen.
Das Haus in Hofstetten-Flüh wäre an idealer Lage gewesen, so Preisig. Am bisherigen Standort in Liestal müsse ihre Organisation aber nicht weg. Dort werde man weiter arbeiten. Ein Umzug wäre nur unter besseren Bedingungen ein Thema. «Irgendwann ist man auch mürbe. Irgendwann hat man genug, runtergemacht zu werden.» Der Widerstand verletze auch. Deshalb bleibe man wohl in Liestal.