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West- und Zentraliran (15 Tage)
Kurzbeschreibung:
Von Tehran geht die Reise in Richtung Nordwesten nach Ardabil und Tabriz,
durch das Kurdengebiet nach Takab, Kermanshah und anschliessend Hamadan,
weiter nach Isfahan, Yazd und Shiraz. Von Shiraz aus besuchen Sie Persepolis
und Naqsh-e Rostam. Zahlreiche Kultstätten, einst prunkvolle Paläste,
Moscheen, wunderschöne Gärten, alte und moderne Basare sorgen für eindrucksvolle
Erinnerungen.
1. Tag:
Flug nach Tehran. Transfer zum Hotel.
2. Tag:
Stadt- und Museumsbesichtigung: Zuerst sehen Sie das Nationalmuseum mit
Funden aus über fünf Jahrtausenden iranischer Zivilisation und das Reza
Abbasi Museums mit einer hochinteressanten kulturhistorischen Ausstellung.
Am Nachmittag Besichtigung des modernen Juwelenmuseums. Anschließend bummeln
Sie durch den Tadjrish Bazar.
3. Tag:
Die heutige Fahrt bringt Sie zuerst nach Qazwin; hier besichtigen Sie
das Shazdeh Hussein Grabmal und das Tehran Tor; anschliessend fahren Sie
nach Sultaniyeh, wo Sie das Oljaitu-Mausoleum mit seinem grossartigen
Kuppelbau bewundern werden. Schliesslich gelangen Sie nach Ardabil.
Besuch des ersten Sufi-Ordensklosters in Azarbaidjan mit dem Grabmal des
Gründers Shaikh Safi ad-Din.
4. Tag:
Fahrt vorbei am erloschenen Vulkan Kuh-e Sabalan (4800m) nach Tabriz.
Besuch der wichtigsten Sehenswürdigkeit in Tabriz: Blaue Moschee (mit
blauen Fliesenmosaikverzierungen), Freitagsmoschee und Azarbaidjan-Museum
mit archäologischen und ethnologischen Fundgegenständen, Arg-e Alishah,
Bazar.
5. Tag:
Von Tabriz führt die Strecke nach Kandovan, einem Felsendorf mit ca. 1000
Einwohnern in der iranischen Provinz Ost-Aserbaidschan, 55 km südlich
der Provinzhauptstadt Tabris. Die Höhlenwohnungen sind in den weichen
Tuffstein gegraben und auf mehreren Stockwerken erbaut; einzelne Tuffkegel
sind mittels Treppen miteinander verbunden.
In Maraqeh besichtigen Sie die Monumente Gonbad-e Sorkh und Gonbad-e Madare
Holaku Khan.
6. Tag:
Von Maraqeh führt die Strecke nach Takab- Ausflug zum Takht-e Sulaiman
(Thron des Salomon), einer parthisch-sassanidischen Befestigungsanlage.
Weiterfahrt nach Sanandaj.
7. Tag:
Von Sanandaj fahren Sie durch abwechslungsreiches Bergland nach Kermanshah.
Besuch des Taq-e Bostan; dabei handelt es sich um zwei grosse Felsgrotten
mit Reliefbildern aus der Sassanidenzeit. Auf der Fahrt nach Hamedan besichtigen
Sie das Denkmal von Bisotum (Felsrelief mit dreisprachiger Inschrift,
Sieg von König Darius über die sog. Lügenkönige), ferner in Kangavar den
Anahita-Tempel. Über den 2000 m hohen Pass Assad Abad gelangen Sie nach
Hamedan, das alte Hekmatana.
8. Tag:
Am Vormittag widmen Sie sich dem Sehenswürdigkeiten von Hamedan, nämlich
dem Sang-e Shir (steinerner Löwe), den Mausoleen des Abu Ali Sina (Avicenna)
und von Esther und Mordekhai (jüdisches Grabheiligtum) sowie dem Gonbad-e
Alavian (Grabbau). Anschliessend fahren Sie nach Isfahan.
9. - 10. Tag:
"Isfahan ist die Hälfte der Welt", sagt ein Sprichwort aus der Zeit von
Shah Abbas I., das beim Anblick der Oasenstadt nicht übertrieben scheint.
Die Anlage mit ihren türkisblauen Kuppeln, Moscheen und Minaretten wirkt
wie eine märchenhafte Kulisse. Vom Ali-Qapu Torpalast genießen Sie den
herrlichen Blick auf den weltberühmten Meidan-e Imam (UNESCO Kulturdenkmal),
einen 150 m breiten und 500 m langen Platz; er gehörte unter Shah Abbas
I. zum Palastareal, umrahmt von doppelstöckigen Arkaden: Der Ali Qapu-Torpalast
bildet den Zugang zum Palastgebäude. Besonders sehenswert sind die Shaikh
Lotfollah-Moschee und die Imam-Moschee. Ein weiterer Höhepunkt bildet
die Freitagsmoschee.
Sie besuchen auch die 3 Brücken über den Zyandehrud sowie den Kakh-e Hasht
Behesht (Acht-Paradies-Palast) und den Chehel Sotun-Palast (Palast der
Vierzig Säulen), ferner das Armenierviertel Djolfa mit der Vank-Kathedrale
und einem kleinen angeschlossenen Museum sowie den Qaysariyeh-Bazar.
11. Tag:
Fahrt via Nain nach Yazd. In Nain befindet sich eine Freitagsmoschee,
welche eine der ältesten Sakralbauten im Iran ist (960 n.Chr.), gegenüber
ein Herrenhaus aus spätsafawidischer Zeit (Museum). Am Abend Ankunft in
Yazd, wo Sie die Tekiyeh Amir Chaqmaq besichtigen. Etwas ausserhalb der
Stadt sind zwei grosse zoroastrische Bestattungstürme, die Türme des Schweigens,
zu sehen, zudem ein Feuerheiligtum der zoroastrischen Gemeinde.
12. Tag:
Heute fahren Sie über Abarkuh nach Shiraz. In Abarkuh wurden die Hauptmoschee
sowie alte Stadthäuser und Windtürme auf traditionelle Weise restauriert.
Unterwegs nach Shiraz sehen Sie in Pasargadae die Überreste vom Palast
und der Audienzhalle (UNESCO Kulturdenkmal) der ersten achämenidischen
Hauptstadt (Grab von Kyros II).
13. Tag:
Besichtigung der Sehenswürdigkeiten von Shiraz: Die Mausoleen der beiden
Dichter Saadi (13. Jh.) und Hafiz (14. Jh.) liegen in hübschen Parkanlagen.
Sie sehen auch eine theologische Hochschule, die Khanmedresse aus dem
17. Jh., die noch im Betrieb ist.
Auch das Qoran Tor und das Khaju Kermani Grabmal sind sehenswert. Am Nachmittag
Ausflug nach Persepolis (Takht-e Djamshid), der Königsresidenz der Achämeniden.
Ferner besichtigen Sie die sassanidischen Felsreliefs von Naqsh-e Radjab
(3. Jh. n.Chr.) und die achämenidischen Felsgräber von Naqsh-e Rostam
in der Umgebung von Persepolis.
14. Tag:
Gleichzeitig mit dem Bazar entstand auch die Masjid-e Wakil (Moschee)
sowie das angrenzende Hammam (Bad).
Im Shah Cheragh-Mausoleum ist ein Bruder des in Mashhad beigesetzten Imam
Reza, nämlich Hazrat-e Mir Seyyid Ahmad, genannt Shah Cheragh, bestattet.
Es ist im Innern mit Spiegelmosaiken, Fliesenmosaikornamenten und Inschriften
verziert.
Verschiedene Parkanlagen wie der Bagh-e Narendjestan (Orangengarten der
Familie Qavam, 18. Jh.) und Bagh-e Eram (Paradies-Garten mit einem Palast
aus der Qadjarenzeit) bieten Gelegenheit zur Erholung. Der Bagh-e Eram
dient als botanischer Garten.
Mit einem Bummel durch den 800m langen Bazar-e Vakil, einem architektonischen
Meisterwerk aus dem 18. Jh., beenden Sie Ihr Tagesprogramm. Abschlussessen
in Shiraz.
15 Tag:
Transfer zum Flughafen und Rückflug ab Shiraz via Istanbul nach Zürich.