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Jastremska gewann gegen die 19-jährige Tschechin Linda Noskova mit 6:3, 6:4 und machte mit dem achten Sieg im laufenden Turnier den grössten Erfolg ihrer bisherigen Karriere perfekt.. Die 23-Jährige verwandelte in der Rod Laver Arena nach 1:19 Stunden ihren ersten Matchball.
«Es ist schön, Geschichte zu schreiben. 1978 war ich noch nicht einmal geboren», sagte Jastremska nach ihrer souveränen Leistung gegen die Bezwingerin von Iga Swiatek. «Es hat sich gar nicht so angefühlt, dass ich richtig gut gespielt habe. Aber ich bin überglücklich, dass ich im Halbfinal stehe.»
Ihre Siege widmet Jastremska seit dem russischen Angriffskrieg ihren gebeutelten Landsleuten und den für die Freiheit ihres Landes kämpfenden Soldaten. «Ich denke, das ist meine Mission hier. Ich will einfach ein Signal an die Menschen in der Ukraine senden, dass ich wirklich stolz auf unser Land bin», erklärte sie.
Nach dem Zweisatzsieg im Achtelfinal gegen Viktoria Asarenka dürfte Jastremska nicht unglücklich darüber sein, dass ihr im Halbfinal ein Duell mit einer Russin erspart blieb. Ihre nächste Gegnerin ist Zheng Qinwen (WTA 15). Die als Nummer 12 gesetzte Chinesin setzte sich gegen die 25-jährige Russin Anna Kalinskaja nach verlorenem Startsatz 6:7 (4:7), 6:3, 6:1 durch und steht zum ersten Mal an einem Grand-Slam-Turnier in den Halbfinals.
Den anderen Halbfinal bestreiten am Donnerstagmorgen Schweizer Zeit Titelverteidigerin Aryna Sabalenka und US-Open-Champion Coco Gauff.