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Das seien gute Nachrichten für die 330 Gläubiger, sagt Beat Caluori, Amtsleiter des Betreibungs- und Konkursamtes Imboden. Mindestens 80 Prozent der Gläubiger würden so ihr Geld zurück bekommen.
Wer der Investor ist, der die rund 40 Millionen Franken bezahlen möchte, gibt das Konkursamt noch nicht bekannt. Der Grund: Bis zum 3. Dezember läuft das Zirkularverfahren. Während diesem haben Gläubiger und Dritte die Möglichkeit, Angebote zu unterbreiten. Und deshalb mache es keinen Sinn, den Investor bereits jetzt zu nennen.
Gehen bis zum 3. Dezember keine weiteren Angebote an, erfolgt der Zuschlag zum Freihandverkauf. Sprich: Der Investor kann die Aktiven und die Liegenschaft des Hotels übernehmen - und weiterführen.
Aktuell wird das Hotel Waldhaus von einer Hotelmanagament Firma betrieben. Dieser Vertrag läuft noch bis Ende März. Die Firma war im April in die Bresche gesprungen, als das Hotel Konkurs anmeldete. Sie pachtete das Hotel, übernahm den Tagesbetrieb und den grössten Teil der Mitarbeiter.
Offene Forderungen:
Die Grundpfandforderungen belaufen sich auf 28,3 Millionen Franken, die nicht pfandgesicherten Forderungen auf 13,3 Millionen, was unter dem Strich den Gesamtbetrag von 41,6 Millionen Franken ergibt. Der aktuelle Verkehrswert des Hotels wurde vom Kanton auf 69,2 Millionen Franken geschätzt.