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Aomori Der Riesensprung des Ölpreises auf einen neuen Rekord von fast 140 Dollar schürt die Sorge um die Weltwirtschaft. Der japanische Wirtschaftsminister Akira Amari kritisierte am Sonntag bei dem G8-Energieminister-Treffen im japanischen Aomori, der Ölpreis habe ein «anormales» Niveau erreicht. Sollte gegen die Lage nichts unternommen werden, «könnte dies eine Rezession der globalen Wirtschaft bewirken».
Die Minister vereinbarten eine Kooperationspartnerschaft zur Energieeffizienz. Dabei geht es um einen internationalen Austausch über die wirksamsten Methoden zur Energieeinsparung. An der Ministerrunde nahmen auch Vertreter Chinas, Indiens und Südkoreas als grosse Ölimportländer teil.
Die führenden Öl importierenden Staaten forderten in Aomori die Förderländer auf, mehr in die Öl- und Gasproduktion zu investieren. Nach Ansicht von US-Energieminister Bodman herrscht trotz der enormen Ölpreissprünge keine Ölkrise. Der hohe Ölpreis sei zwar «ein Schock», deswegen brauche es aber keine Regulierung des Marktes.
Der staatlichen Subventionierung von Treibstoffen müsse indes ein Ende gesetzt werden. «Die Nachfrage nimmt auch deshalb zu, weil viele Nationen Öl noch immer subventionieren», sagte Bodman. Mit seiner Kritik dürfte der Energieminister insbesondere Indien und China im Blick haben. Diese räumten ein, nicht in der Lage zu sein, marktbezogene Einzelhandelspreise für Ölprodukte einzuführen. sda