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Der Familienname Schaub lässt sich in Andelfingen bis ins Jahr 1467 zurück verfolgen. Jakob Schaub, geboren im Jahre 1801, bildetet sich zum Zimmermeister aus und erstellte auf der Stör, wie es damals üblich war, auf den Bauplätzen der Bauherren Dachstühle für Wohnhäuser und Scheunen.
Im Jahre 1862 errichtete Jakob Schaub-Beck, geboren im Jahr 1830, das heute noch „auf Bollen“ stehende Wohnhaus mit Scheune, Stall und Werkstätte. Er betrieb als anerkannter Meister eine Zimmerei. Mit grossem Weitblick konnte er damals Land um seinen Betrieb erwerben. Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass genügend Platz für die aufblühende Zimmerei und eine Dampfsäge vorhanden waren.
Sein Sohn, Robert Schaub-Kramer, geboren im Jahr 1866 hatte als Erster die sich damals ganz neu anbietende Möglichkeit der Technikumsausbildung ergriffen, weil er sich bewusst war, dass Qualitätsarbeit direkt vom Können, und damit vom Stande der beruflichen Ausbildung abhängig ist. Die Entwicklung des Betriebes verlief nicht stets in aufsteigender Linie. Schicksalsschläge wie der Brand vom Oktober 1916, der einen grossen Teil des Betriebes zerstörte und die Krisenjahre mit der darniederliegenden Bautätigkeit brachten fast unüberwindbare Schwierigkeiten.
Sein Sohn, Robert Schaub-Zürcher, geboren im Jahr 1912 konnte im Jahr 1940 den elterlichen Betrieb übernehmen. Nachdem er sich in seiner Jugend in führenden Holzbauunternehmen unseres Landes und in Holzfachschulen im In- und Ausland ausgebildet hatte, war er für diesen Schritt bereit. Während seiner Tätigkeit musste er leider miterleben, wie der Betrieb ein Raub der Flammen wurde. Aus der Asche musste er den Betrieb von Grund auf wieder neu aufbauen. Dank seiner behutsamen und überlegten Art, entstand eine Zimmerei und Sägerei, welche für jene Zeit den neuen Entwicklungen in der Holzbearbeitung und den neusten Erkenntnissen im Holzbau angepasst war.
Sein Sohn, Robert Schaub-Oberhänsli, geboren im Jahr 1948 musste infolge Krankheit seines Vaters den Betrieb kurzerhand im Jahr 1973 übernehmen. Bereits wie seine Vorfahren, hatte auch er Visionen die er mit seiner breit gefächerten Ausbildung in die Tat umsetzen konnte. Unter anderem realisierte er den Neubau einer Maschinenhalle, einer Trocknungsanlage, einer Elementbauhalle und die Errichtung einer modernen Schnitzelheizungsanlage für mehr als 40 Liegenschaften in Andelfingen, welche aus Nebenprodukten aus der Sägerei betrieben wird. Ausserdem hat er die Einzelfirma im Jahre 1975 eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Seine Schwester Barbara Schaub Tobler unterstützt ihn seit 2007 in der Liegenschaftenverwaltung und Baubuchhaltung.
Im Jahr 2001 ist Martin Schaub-Hristic, dipl. Arch. ETH, geboren im Jahr 1974 als Vertreter der 5. Generation Schaub in die Geschäftsleitung der Robert Schaub AG eingetreten. Er leitet zusammen mit seinem Vater Robert Schaub-Oberhänsli die Gesamtunternehmung. Unter seiner Federführung konnte für das Säge- und Hobelwerk das FSC-Label und das Herkunftszeichen Schweizer Holz eingeführt werden. Zudem hat er sich einer aktiven Umsetzung der Arbeitssicherheit und Erneuerung der Infrastruktur angenommen.
Seit 2002 unterstützt Robert Schaub, geboren im Jahr 1978, seinen Bruder und seinen Vater in der Familienunternehmung mit der Leitung der Buchhaltung und der Informatik.
Robert Schaub AG, 13. Januar 2013