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In der Zentralafrikanischen Republik ist zurzeit Ruhe, aber die Lage ist immer noch unsicher. Viele Nzakara sind ins Nachbarland (DR Kongo) geflüchtet. Trotzdem haben die Bibelübersetzer weitergearbeitet.
In den vergangenen 12 Monaten ist viel passiert. Der Übersetzer Eli nahm in Kamerun am i-Delta-Kurs teil, ein Ausbildungsgang für Bibelübersetzer. Unterdessen arbeiteten die übrigen Übersetzer an der Einleitung zum Markusevangelium, zum 1. und 2. Brief an die Thessalonicher, zum Hebräer- und zum Jakobusbrief und erstellten den ersten Entwurf des Johannesevangeliums. Ausserdem wurden 80 Leseanleitungen gedruckt für jene Nzakara, die Französisch lesen können, nun aber ihre Muttersprache lesen lernen.
Dann hat das Team den 1. Korinther übersetzt und an einem Kurs über die Herstellung von Wörterbüchern teilgenommen. In der Folge hat das Team eine App mit dem Wörterbuch erstellt. Zudem wurde eine zweite Leseanleitung für Gemeindeverantwortliche erarbeitet und zur Verfügung gestellt.
Der Analphabetismus unter den Nzakara ist hoch (81% bei den Frauen auf dem Land). Innerhalb des Projekts möchte man ein Alphabetisierungsprogramm beginnen, doch müssen dafür erst die Finanzen gefunden werden.