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Von der «SUST» zum kulinarischen Treffpunkt
Das Gasthaus «Zum Rathaus» in Pfäffikon (SZ) hat eine lange Geschichte, die mit dem Kloster Einsiedeln und besonders mit den «Hofleuten zu Pfäffikon» verbunden ist. 965 schenkte Kaiser Otto I. dem 934 gegründeten Kloster Einsiedeln die Ufnau, u.a. mit Pfäffikon (Pfaffinchova) später auch Bäch und Freienbach. Wie der Name Pfaffinchova besagt, handelte es sich um einen Hof, der dem Unterhalt des Pfaffen, d.h. des Leutpriesters auf der Ufnau, diente.
«Sust»: Lagerräume und Zimmer für Reisende
Mit der kaiserlichen Schenkung erhielt das Stift Einsiedeln auch sämtliche Rechte und wirtschaftlichen Nutzungsmöglichkeiten. Der Platz am See war Umschlagplatz für Waren und Pilger,die per Schiff kamen, was im Unterdorf die Entstehung eines öffentlichen Landeplatzes und einer «Sust» mit Lagerräumen für Kaufmannsgüter sowie Zimmer für die Verpflegung und Unterbringung von Reisenden begünstigte. Die vom Kloster nicht selbstgenutzten Güter wurden den sogenannten «Hofleuten» zur Bewirtschaftung überlassen. Rathäuser entstanden in den mittelalterlichen Städten und Landschaften.