Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/58630

<h2>SubmittedText<h2><p>Wenn es eine frauenfeindliche Sozialversicherung gibt, dann ist es die zweite Säule.</p><p>2002 waren 28 Prozent der berufstätigen Frauen nicht in der zweiten Säule versichert, weil ihr Einkommen zu tief war. Dies traf nur für 8,6 Prozent der Männer zu. Werden die Frauen mit einberechnet, die keinem Beruf nachgehen - was nicht heisst, dass sie nicht arbeiten -, hat jede zweite Frau keinen Zugang zur zweiten Säule. Die Durchschnittsrente der Frauen, die von der zweiten Säule profitieren, ist mehr als zweimal so tief wie die der Männer.</p><p>Was gedenkt der Bundesrat zu unternehmen, um diese Situation zu ändern?</p>