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In der Stadtkirche Brugg gab es immer wieder Glasmalereien. Sie zeigten im Mittelalter und der frühen Neuzeit Standesscheiben sowie Wappenscheiben von Stifterfamilien und Zünften. 1891 bis 1900 entstanden grosse Wappenscheiben von Berner Patrizier- und Brugger Bürgerfamilien in den Seitenschiffen sowie Christus- und Aposteldarstellungen im Jugendstil im Chor.
Während der Renovation von 1954/55 entschied sich die Kirchgemeinde bewusst gegen Glasmalerei in der Stadtkirche und fügte farblose, durchsichtige Fenster ein. Einzig an den unteren Rändern der Seitenschifffenster sind heute noch Reste von Glasmalerei zu finden. Dort gibt es kleine farbige Wappen von Brugger Bürgerfamilien und Berner Adelsgeschlechtern Brugger Ursprungs mit den betreffenden Namen unter dem Schildfuss.