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Die Schöpfkarte war kein Produkt systematischer Landesvermessung, sondern entstand in Wechselwirkung mit einer handschriftlichen Beschreibung in Worten, der sogenannten Chorographie.
Bis vor kurzem waren bloss wenige Abschriften der Chorographie bekannt. Bei den Arbeiten für die Ausstellung und das begleitende Heft wurden weitere Abschriften sowie zusätzlich etwa 15 sogenannte Topographien, die einen Auszug aus der Chorographie enthalten, ausfindig gemacht. Die links abgebildete Seite stammt aus der ältesten bekannten Chorographie und enthält die Beschreibung von Thun.