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Shrek
Regie: Andrew Adamson, Vicky Jenson
Shrek ist ein grosser gelbgrüner Unhold, ein menschenähnliches Wesen, missgestaltet, aber mit übernatürlichen Kräften ausgestattet. Er lebt einsam und allein in einem Sumpf und wird wegen seiner Hässlichkeit von den anderen Fabelwesen gemieden. Als der Herrscher des Landes, Lord Farquaad, alle Fabelwesen zwangsweise in den Sumpf umsiedeln lässt, handelt Shrek mit ihm eine Abmachung aus: Shrek darf seinen Sumpf wieder für sich alleine haben, wenn es ihm gelingt, Prinzessin Fiona aus ihrem von einem Drachen bewachten Turm zu befreien. Shrek macht sich auf den Weg und wird bei seiner Mission von einem sprechenden Esel begleitet – nichts ahnend, dass auf der Prinzessin ein Fluch liegt. Die Regisseure Andrew Adamson und Vicky Jenson parodierten in ihrem ersten langen Animationsfilm gemeinsam mit dem einstigen Disney-Produzenten Jeff Katzenberg zahlreiche Filmhits von Disney, von «Schneewittchen» über «Robin Hood» bis «Godzilla». Der bis dahin teuerste computeranimierte Film gewann 2002 einen Oscar. Sein Erfolg brachte es mit sich, dass bis 2010 drei Sequels, ein Musical sowie zwei kürzere Fernsehfilme mit dem grossen grüngelben Unhold als Titelhelden realisiert wurden – doch keiner von ihnen erreichte die Originalität und Ausdruckskraft des ersten Films. Mick LaSalle lobte im San Francisco Chronicle: «‹Shrek› ist der erste wirklich moderne Animationsfilm, und damit beziehe ich mich nicht auf seine technologischen Finessen. Er ist vielmehr modern in seiner Sensibilität. Shrek lebt zwar in einer Fantasiewelt, doch sein Verhalten und seine Geisteshaltung sind ganz in der realen Welt verankert. ‹Shrek› ist ehrlicher und warmherziger als die meisten Zeichentrickfilme, er ist visuell elegant und funktioniert sowohl für Kinder als auch Erwachsene. Er ist von einem lieblichen Geist geprägt, wird aber auch von anarchischen Momenten erschüttert. Insgesamt ist ‹Shrek› unschuldig wie ein Disney-Film, aber viel unterhaltsamer.»
Die Vorstellung wird von Matthias Flückiger, Simone Stahlecker und Gastkünstler Tim Kalhammer moderiert; sie steht ausschliesslich Kindern offen. Die Mitgliedschaft für die Zauberlaterne kann an der Kinokasse gelöst werden. Weitere Informationen finden Sie unter www.lanterne-magique.org/de/clubs/st-gallen/.