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Ausstellung vom 23. Februar bis 25. März 2017
Galerie il Tesorino, Dufourstrasse 160, 8008 Zürich
Giuliano Pedretti wuchs im Oberengadin auf. Die Familien Pedretti und Giacometti waren befreundet und so lernte er schon früh das Werk Alberto Giacomettis kennen. Ulrich Suter schrieb im Suvretta House Magazine 2013: "Was Sie machen geht über Giacometti hinaus", attestierte ein bekannter Forscher und Kenner des Werks von Alberto Giacometti dem Schweizer Bildhauer Giuliano Pedretti anlässlich eines Atelierbesuchs in Celerina (p. 54).
Zuerst waren es impressionistische Figuren unter dem Einfluss Rodins, dann Skulpturen mit einer knorrigen Oberfläche: die im Licht stehenden Partien modelliert er heraus, während er die im Schatten versinkenden Flächen abfallen liess.
Einzigartig sind Pedrettis schräg angeordneten Figuren ab 1988. Aufgehängt wird die Wand zum Boden und der Betrachter fühlt sich im Raum schwebend.
Pedrettis Spätwerk zeichnet sich ab 2001 durch die sogenannten "Schizo-Werke" aus. Kopf und Körperhälften wurden durch einen Abstand getrennt. Die Leere steht für die Schizophrenie im Menschen, gleichzeitig gewannen die Figuren an Schwerelosigkeit.