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Weltweit gibt es über 100'000 verschiedene Reissorten, da kann man schnell den Überblick verlieren, welcher Reis woher kommt und zu welchen Gerichten welche Reissorte passt. Für die Hälfte der Weltbevölkerung ist er ein Grundnahrungsmittel. Im asiatischen Raum wird Reis mit dem lateinischen Namen „Oryza" seit Jahrtausenden kultiviert.
Im Groben unterscheidet man drei Hauptkategorien von Reis:
Reis wird aber auch nach Verarbeitungsgrad eingeteilt:
Reispflanzen gedeihen besonders gut in tropischen und subtropischen Gebieten. Vor allem südostasiatische Länder wie China, Indonesien oder Indien sind Haupt-Reislieferanten. Über 90 Prozent der weltweiten Reisernte kommen aus dem asiatisch-pazifischen-Raum.
Aber auch in Europa, Teilen Nord- und Südamerikas, sowie Australien, wird heutzutage Reis angebaut. Beispielsweise stammt der bekannte Risotto-Reis „Arborio" aus Italien. Es gibt aber auch in Spanien, Portugal und Frankreich Reis-Anbaugebiete.
Tipp zur Ökobilanz:
Reis, der aus dem asiatisch-pazifischen Raum stammt, hat einen langen Transportweg mit umweltbelastenden Faktoren hinter sich. Achte beim Kauf auf die Herkunft: je kürzer der Transportweg, umso umweltfreundlicher. Beispielsweise Risottoreis, Schwarzer Naturreis und Bomba-Reis sind europäische Reissorten, die die Umwelt weniger belasten.
Von Conny, V-Kitchen