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Die Massage gehört zu den ältesten medizinischen Therapien und findet sich in der Überlieferung vieler Völker: bei den Indern, den Chinesen und besonders den Griechen.
Diesen haben wir übrigens auch das Wort „Massage“ zu verdanken: „massein“ bedeutet „kneten“ und umschreibt eine der wichtigsten Massagetechniken.
Es wird schon im fünften vorchristlichen Jahrhundert von dem berühmten Arzt Hippokrates als Heilmethode gerühmt.
Massage kann anregend oder bruhigend sein, je nach der Geschwindigkeit und Tiefe der Griffe. Darum kann sie einen Menschen wach machen und auf einen Marathonlauf vorbereiten – oder ihm zu Entspannung und Schläfrigkeit verhelfen.
Eine gute Massage beeinflusst auf allen Ebenen des Seins.
Physisch gehört zu ihrem Nutzen:
· die Entspannung und Belebung der Muskeln
· die Unterstützung des venösen Blutstromes
· die Beruhigung des Nervensystems
· die Förderung des Lymphflusses
· die Dehnung der verbindenden Gewebe.
Auf seelischer Ebene lindert Massage nicht nur Stress und Angst, sondern hilft auch, sich des Körpers als Ganzes bewusster zu werden; sie fördert die Entspannung, Beruhigung und kann einen Heilungsprozess in Gang setzen, indem sie dem Menschen ein Gefühl für das eigene Wohlbefinden vermittelt.