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Projekt Ortsplanung
Die ausserordentliche Gemeindeversammlung vom 23. September 2016 zum Nutzungsplan hat Umzonungen in den Gebieten Buchholz Glarus und Kleinzaun Netstal beschlossen. Nachdem die Vertragsverhandlungen zur Abschöpfung der Mehrwertabgabe beendet sind, hat der Gemeinderat die Umzonungen verabschiedet. Im Buchholz wird teilweise umgezont, im Kleinzaun nicht umgezont.
Anlässlich der Gemeindeversammlung zur Nutzungsplanung vom September 2016 hat sich der Souverän für Umzonungen der Gebiete Buchholz Glarus und Kleinzaun Netstal neu in die Wohn- und Arbeitszone WA3 resp. WA4 ausgesprochen.
Im Gebiet Kleinzaun Netstal zeigten sich im Laufe der geführten Vertragsverhandlungen zur Abschöpfung der Mehrwertabgabe mit den betroffenen Parteien erhebliche Differenzen. Die fehlenden Entwicklungsabsichten sprechen gegen eine Umzonung, weswegen der Gemeinderat die Nichtumzonung im Kleinzaun beschlossen hat. Das Gebiet verbleibt in der Arbeitszone 2 (wie bisher). Die Umzonung kann an einer nächsten Gesamtrevision wieder beantragt werden. Somit kann die Ortsentwicklung an anderen, geeigneten Gebieten vorangetrieben werden.
Im Gebiet Buchholz zeigten die geführten Verhandlungen zur Mehrwertabschöpfung ebenfalls teilweise erhebliche Differenzen auf. Um die sinnvolle Gesamtarealentwicklung dennoch zu ermöglichen, hat der Gemeinderat eine Aufteilung in drei Teilgebiete beschlossen sowie den Grundsatz, dass eine Umzonung im Teilgebiet nur erfolgen kann, wenn alle betroffenen Parteien die entsprechenden Vertragswerke unterzeichnet haben. Dies, um den raumplanerischen Grundsätzen einer qualitätsvollen Siedlungsentwicklung zu entsprechen und die planerische Flexibilität zu erhöhen.
In den Teilgebieten Buchholz Süd und Mitte konnte Einigung erzielt werden. Die Bedingungen für eine Umzonung gemäss Antrag von der Industrie-/Gewerbezone in die Mischzone WA4 sind damit erfüllt, die Umzonung wird in die Revision aufgenommen.
Im Teilgebiet Buchholz Nord konnte dagegen keine genügende Einigung erreicht werden, weswegen dieser Teil nicht zur Umzonung gelangt. Der Gebietsteil verbleibt in der Arbeitszone 2 (wie bisher) und kann an einer nächsten Gesamtrevision wieder zur Umzonung beantragt werden.
Das Dossier zu den beiden Umzonungen wird im April 2018 ins Rechtsmittelverfahren geführt und zur kantonalen Genehmigung eingereicht.
Die aktuellen Dokumente sind unter diesem Link einzusehen.