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Louis Chevrolet
Der Rennfahrer
Louis Chevrolet wanderte im Jahre 1900 nach Nordamerika aus und schuf sich in den USA bald einen Namen als wagemutiger und sehr erfolgreicher Rennfahrer. Zunächst holte er Siege für Fiat, dann machte er als Mitglied des Rennteams von Buick Furore. Später konstruierte Louis unter dem Namen Frontenac eigene Rennwagen. Damit gewann Bruder Gaston 1920 das prestigeträchtige Indy 500-Rennen von Indianapolis.
Der Autokonstrukteur
Louis Chevrolet bewies auch seine Fähigkeiten als ausserordentlicher Mechaniker und Konstrukteur. So war er zunächst für William C. Durant, den Gründer von General Motors, tätig und gründete mit ihm zusammen 1911 die Chevrolet Motor Car Company. Nur zwei Jahre später verliess er das Unternehmen, kehrte in die Rennszene zurück und war als Konstrukteur für verschiedene Unternehmen tätig. In der Krisenzeit der 1930er Jahre arbeitete Louis Chevrolet wieder für Chevrolet.
Der Privatmann
Als Kind von Uhrenarbeitern 1878 in La Chaux-de-Fonds geboren, zog Louis Chevrolet mit seinen Eltern nach Bonfol im Jura und später nach Beaune, Frankreich, wo Louis seine Jugendzeit erlebte. Er bestritt erfolgreich Fahrradrennen, arbeitete bald für eine Autofirma in Paris und wanderte 1900 als 22jähriger aus. Er heiratete in den USA und hatte zusammen mit seiner Frau Suzanne zwei Söhne. 1941 starb er in Detroit und wurde in Indianapolis beigesetzt.