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Mit dem Wiederaufflammen der COVID-19-Pandemie wird eine Flut von Anwendungen, Diensten und Systemen zur Verfolgung von Ppersonen entwickelt und auch eingesetzt. Das Interesse ist auch innerhalb des Militärs gestiegen, das jetzt eine Ortungstechnologie in Erwägung zieht, um die Verbreitung des Virus unter Soldaten einzudämmen.
Das COVID-Schnellreaktionsteam der Marine hat Anfang dieses Monats auf der Website des System for Award Management (SAM) eine Vertragsmöglichkeit für tragbare Geräte zur Verfolgung der Bewegungen von Matrosen veröffentlicht.
In der Anfrage werden private Unternehmen nach bestehenden kommerziellen oder fortgeschrittenen Prototyp-Technologien von „Proximity Tracking“-Geräten gefragt, die von Seeleuten getragen werden können, um zu überwachen, ob sie sich einer anderen Person bis auf drei Meter nähern. Der Dienst skizziert das Programm zur Annäherungsverfolgung sollte mindestens zwei Elemente umfassen:
-Sätze tragbarer Verfolgungsgeräte „Wearables“ und
-ein Speicher- und Verarbeitungsgerät „Station(en)“. Es kann zusätzliche Zwischengeräte geben, um die Informationen vom Wearable zu den Stationen zu übertragen. Das Speicher- und Verarbeitungsgerät kann ein lokaler, eigenständiger Server oder Laptop oder ein anderer Computer sein. Zusätzlich wird eine Cloud-Lösung gewünscht, die die Funktionalität des lokalen, eigenständigen Geräts repliziert.
Von jedem Gerät wird erwartet, dass es ein anderes Gerät erkennt und vier kritische Informationen aufzeichnet, anhand derer die Marine feststellen kann, ob ein mit einem Virus infizierter Matrose mit anderen in Kontakt gekommen ist.
-eindeutige Kennung des Geräts des Trägers,
-die eindeutige Kennung des Geräts, das sich in unmittelbarer Nähe befindet,
-die geschätzte Entfernung oder eine Messung, die zur Entfernungsschätzung verwendet wird, und das Datum/Uhrzeit der Messung.
„Anhand dieser vier Informationen wird dann die Gesamtzeit und der Abstand berechnet, in dem zwei Personen mit den Wearables in engem Kontakt waren“, heißt es in der Anfrage.
Es wird erwartet, dass die Marine bei der Umsetzung schnell voranschreiten wird, da die Virusfälle zunehmen.