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Areal
Hier finden Sie Platz für alles: Lagerräume, als Fitnesscenter, als Showroom, als Loft, als Atelier, als Gewerberäume, als Archiv, als Pharma Gebäude mit Hochregallager, als Hobby- oder Bastelräume oder als Was-auch-immer-Räume nutzen. Und hier finden Sie auch eine kompetente und zuverlässige Betreuung, was Miete, Infrastruktur, Anschlüsse und Ausbaumöglichkeiten angeht. Der «Business Park Laufental & Thierstein» ist seit 2006 in der «alti Papiri» untergebracht.
Vorteile
Das Areal ist mit allen Verkehrsmittel schnell zu erreichen (eigener Geleiseanschluss). Die Anlage ist grosszügig, so dass selbst Sattelschlepper bequem drehen können ohne lästige und zeitraubende Wendemanöver (Wendeplatz vorhanden).
Geschichte
Papierfabriken gab es im Laufental schon sehr lange. Die erste Papiermühle im Birstal wurde in Laufen in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts von einem Basler Papierfabrikanten im Auftrag des Bischof Melchior von Lichtenfels am linken Ufer der Lützel erbaut. Das sollte die Unabhängigkeit des Bischofs von den protestantischen Basler Papiermühlen sicherstellen. Von 1575-1754 betrieb die Basler Papierfamilie Heusler die Mühle, zuerst als Pächterin, später als Eigentümerin. Im Jahre 1754 ging die Papiermühle in Laufen in den Besitz des Fürstbischofs über. Doch schon im nächsten Jahr wurde sie geschlossen. 1778 erfolgte der Abbruch der Gebäude.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden die Basler Papiermühlen im St. Albantal geschlossen. Dafür entstand am oberen Lauf der Birs ein neues Zentrum der Papierfabrikation.
In Grellingen (1859), in Zwingen (1913) und in Zwingen/Laufen (1928) wurden für die damalige Zeit moderne Papierfabriken errichtet.
Die Papierfabrik Laufen AG wurde also im Jahre 1928 vom Direktor der Holzstoff- und Papierfabrik Zwingen, Otto Erzer, und den beiden Buchdruckereien Conzett & Huber (Zürich) und Emil Birkhäuser & Cie (Basel) gegründet. Sie kam auf das rechte Birsufer zu liegen, auf Zwingener Boden, auf dem Areal der ehemaligen Portland-Zementfabrik Dittingen. 1929 wurde die Fabrik in Betrieb genommen. Ab 1949 hiess das Unternehmen "Papierfabrik Laufen AG".
Die Fabrikhallen, entlang dem werkseigenen Bahngeleise, wurden in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts aufgestockt. Dabei ist ein einheitlicher und geschlossener Baukomplex entstanden. Die einheitliche Bauweise verleiht der Anlage eine gewisse Monumentalität.
1972 wurde die Fabrikationsanlage durch die Papierfabrik Biber, (Biberist) übernommen. 1979 wurde der Betrieb geschlossen. Die Gebäude gingen in Besitz der Zwila Immobilien AG über. Ursprünglich gegründet, um die Gebäude der ehemaligen Papierfabrik Laufen zu bewirtschaften, wurde das Unternehmen 1988 von den heutigen Besitzern Urs Scherrer und Karl Hueber erworben.
Die ganze Anlage präsentiert sich heute in neuwertigem Zustand.
Die bestehende Gebäudestruktur wurde unter Respektierung der historisch und architektonisch wertvollen Gebäudestruktur umfassend renoviert.