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-Ernesto, wann ist Weihnachten? -In sechs Tagen.... - Du hast mir versprochen, dass ich eine Party für alle meine Freunde geben kann! -Wir haben kein Geld...
Um Weihnachten zu feiern, genügt es, so viel Enthusiasmus und Phantasie zu haben wie Celestina; nicht wie ihr Freund Ernesto - der sich mehr um die Kälte des Winters sorgt -, der sein Versprechen, eine Party zu organisieren, nicht erfüllen wird, unter dem Vorwand, dass Geld, das er nicht hat, ausgegeben werden müsste. Aber trotz der momentanen Enttäuschungen kommt Celestina immer damit durch; Ernesto ist so gutmütig und grosszügig, dass er, abgesehen von seinem rationalen Charakter, zustimmt, ihr zu helfen, damit sie sich nicht aufregen muss.
Denn gegenseitige Hilfe ist der Schlüssel zu dieser zärtlichen und liebenswerten Geschichte: Gemeinsam gehen sie in den Wald, um nach dem zu suchen, was sie brauchen, um ihr bescheidenes Zuhause zu schmücken, zusammen machen sie Zeichnungen, ein Koch kocht, während der andere die einfachen Geschenke, die sie zubereitet haben, verpackt. Und unerwartet werden wir einen Schurken Ernesto entdecken, der die Initiative ergreift, um die Teilnehmer und Celestina selbst zu überraschen und zur Seele einer unvergesslichen Weihnachtsfeier zu werden.
Wie in den dreissig Titeln dieser von Gabrielle Vincent in den 1980er Jahren geschaffenen Serie zeichnet sich "Ernesto und Celestina's Weihnachten" durch das dialogische Format der Geschichte und die emotionale Aufladung ihrer humanisierten Protagonisten aus. So zeichnen sich die Illustrationen durch die grosse Ausdruckskraft und Gestik der Figuren aus. In Kugeln, als aufeinanderfolgende Einzelbilder oder als ganze Seite platziert, sind sie leuchtende Bilder von losen und leichten Linien, subtil gefärbt.
Die Wechselfälle des grossen Bären und des zerbrechlichen Laufburschen bewegen uns und versöhnen uns mit der Welt, weil sie den Wert echter Freundschaft vermitteln, die Fähigkeit, Glück in einfachen Dingen zu finden, das Wenige, was sie haben, mit anderen zu teilen.
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