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Man unterscheidet allgemein zwischen Korrekturen der inneren bzw. kleinen Schamlippen (Labia minora) und der äusseren bzw. grossen Schamlippen (Labia majora).
Unter einer inneren Labioplastik versteht man die Korrektur der kleinen Schamlippen, in der Regel in Form einer Verkleinerung derselben (Schamlippenverkleinerung), wenn diese zu gross oder asymmetrisch ausgebildet sind. Neben der ästhetischen Beeinträchtigung können vergrösserte innere Schamlippen auch zu funktionellen Beschwerden führen, wie mechanischer Reizung und Schmerzen beim Sport, Fahrradfahren, in enger Kleidung oder beim Geschlechtsverkehr. Weiterhin sind mögliche psychische Belastungen mit Unwohlsein, Hemmungen und Komplexen gegenüber dem Partner als auch in anderen gesellschaftlichen Situationen (Schwimmbad, Sport) nicht zu vernachlässigen.
Unter einer äusseren Labioplastik versteht man die Korrektur der grossen Schamlippen, meist in Form einer Vergrösserung derselben (Labienaugmentation), die zu klein ausgebildet oder durch Alterung und krankhafte Prozesse zurückgebildet sein können. Das Schamlippenvolumen kann hierbei durch körpereigenes Fettgewebe (Lipofilling), oder wenn dieses nicht vorhanden ist durch Hyaluronsäure-Filler augmentiert werden. Störende Hautüberschüsse können zudem durch eine Straffungsoperation beseitigt werden. Eine Verkleinerung der äusseren Schamlippen ist hingegen selten indiziert.
Eine Verkleinerung der inneren Schamlippen (innere Labioplastik) kann bei Ihnen sinnvoll sein, wenn eine oder mehrere der folgenden Voraussetzungen vorliegen:
- Sie fühlen sich durch zu grosse oder asymmetrische innere Schamlippen beeinträchtigt.
- Die inneren Schamlippen ragen erheblich über die äusseren Schamlippen hinaus.
- Die vergrösserten Schamlippen verursachen funktionelle Beschwerden (mechanische Reizung beim Sport, Fahrrad fahren oder in eng anliegender Kleidung).
- Die vergrösserten inneren Schamlippen führen zu Unwohlsein oder Schmerzen beim Geschlechtsverkehr.
- Sie leiden seelisch unter den vergrösserten inneren Schamlippen und fühlen sich gegenüber dem Partner oder in anderen Situationen (Schwimmen, Sport, u.a.) gehemmt.
Eine Vergrösserung (Labienaugmentation) oder Straffung der äusseren Schamlippen (äussere Labioplastik) kann bei Ihnen sinnvoll sein, wenn eine oder mehrere der folgenden Voraussetzungen vorliegen:
- Sie fühlen sich durch zu kleine oder erschlaffte äussere Schamlippen beeinträchtigt.
- Infolge zu kleiner äusserer Schamlippen ragen die inneren Schamlippen erheblich über dies hinaus und wirken optisch zu prominent.
- Die verstärkte Exposition der inneren Schamlippen verursacht bei Ihnen funktionelle Beschwerden (mechanische Reizung beim Sport, Fahrrad fahren oder in eng anliegender Kleidung.
- Die verstärkte Exposition der inneren Schamlippen führen zu Unwohlsein oder Schmerzen beim Geschlechtsverkehr.
- Sie leiden seelisch unter zu kleinen oder erschlafften äusseren Schamlippen und fühlen sich gegenüber dem Partner oder in anderen Situationen (Schwimmen, Sport, u.a.) gehemmt.
Eine innere Labioplastik dient der Verkleinerung und Formung der kleinen bzw. inneren Schamlippen, die anlagebedingt oder durch Alterung vergrössert oder asymmetrisch geformt sind. Eine äussere Labioplastik bzw. Labienaugmentation dient der Straffung und Vergrösserung der grossen bzw. äusseren Schamlippen, die anlagebedingt oder durch Alterung oder krankhafte Prozesse zu gering ausgebildet bzw. zurückgebildet und erschlafft sein können. Beide Operationen können auch miteinander kombiniert werden und sind grundsätzlich in jedem Alter möglich, solange keine schweren Grunderkrankungen vorliegen, die das Operationsrisiko zu stark erhöhen. In der Regel erfolgt der Eingriff nach Abschluss des Körperwachstums und einer abgeschlossenen Entwicklung der äusseren Geschlechtsorgane, in ausgeprägten Fällen und schwerer funktioneller oder seelischer Belastung aber auch früher. Vorausgesetzt ist der Ausschluss von hormonellen oder anderweitigen gesundheitlichen Störungen, die Einfluss auf die Ausprägung der äusseren Geschlechtsorgane haben können.
Voraussetzung für eine erfolgreiche Operation ist eine sorgfältige Planung. Diese beginnt mit Ihrem persönlichen Beratungsgespräch in der AARE KLINIK. Für Ihren Operateur ist es hilfreich, Ihre Wünsche, Vorstellungen und Erwartungen an die Operation zu erfahren, um Ihnen eine realistische Vorstellung von den Möglichkeiten und Grenzen des Eingriffes vermitteln zu können.
Die Genitalregion und äusseren Geschlechtsmerkmale werden untersucht, und je nach Befund ggf. zusätzliche Untersuchungen (z.B. Hormonabklärung, gynäkologische Untersuchung, u.a.) veranlasst. Bei der körperlichen Untersuchung wird besonders auf die Proportionen der äusseren und inneren Schamlippen, die lokale Gewebequalität sowie mögliche krankhafte Veränderungen geachtet. Während der körperlichen Untersuchung werden Messungen durchgeführt und digitale Fotografien erstellt, die anschliessend der objektiven Analyse am Bildschirm und der Operationsplanung dienen.
Aus den Ergebnissen der körperlichen Untersuchung und Bildanalyse leitet sich die Empfehlung eines geeigneten Behandlungsverfahrens ab. Gemeinsam mit Ihnen wird ein individueller Behandlungsplan erstellt, der neben der Verkleinerung der inneren Schamlippen (Labioplastik) auch eine zusätzliche Vergrösserung der äusseren Schamlippen (Labienaugmentation) mit körpereigenem Fettgewebe (Lipofilling) oder Hyaluronsäure (Filler) beinhalten kann. Im Einzelfall kann eine Venushügelkorrektur (Monsplastik) durch Fettabsaugung (Liposuction) oder Straffung kombiniert werden. Sämtliche Risiken und Komplikationsmöglichkeiten des Eingriffs werden mit Ihnen besprochen und die vereinbarte Operation auf einem Planungsbogen dokumentiert.
Für die Planung der Operation benötigen wir von Ihnen Angaben über Ihre medizinische Vorgeschichte (Vorerkrankungen und Voroperationen), aktuelle Krankheiten (hoher Blutdruck, Diabetes, Schilddrüsenfunktionsstörungen), Allergien oder Unverträglichkeiten sowie mögliche Medikamenteneinnahmen. Diese dienen der Einschätzung des Operations- und Anästhesierisikos. Bitte bringen Sie alle aktuellen und wichtigen medizinischen Befunde zur Besprechung mit.
Individuelle Faktoren und persönliche Präferenzen bestimmen die Wahl des Operationsverfahrens zur Schamlippenkorrektur.
1. Schamlippenverkleinerung (innere Labioplastik)
Bei der Verkleinerung der inneren bzw. kleinen Schamlippen wird überschüssiges Gewebe entfernt und die Schamlippen neu geformt, keinesfalls aber einfach abgeschnitten bzw. amputiert. Ziel ist es immer ein natürliches Aussehen und eine regelrechte Funktion zu gewährleisten. Da die kleinen Schamlippen nach vorne in die Vorhaut der Klitoris (Präputium) übergehen ist häufig für ein proportioniertes und harmonisches Ergebnis auch eine Verkleinerung bzw. Straffung der Vorhaut (Präputioplastik) sinnvoll, wobei auf eine ausreichende Bedeckung der Klitoris zu achten ist. Andernfalls kann eine unangenehme Überstimulierbarkeit der Klitoris resultieren. Nach hinten reichen die kleinen Schamlippen in Form einer Hautfalte (Frenulum) aus, die sich unterschiedlich weit zum Anus hin erstrecken kann und ebenfalls verlängert oder asymmetrisch ausgebildet sein kann. In diesen Fällen wird die Labioplastik mit einer Frenuloplastik kombiniert. Weiterhin kann bei unzureichender Bedeckung der inneren Schamlippen infolge zu geringer Ausprägung der äusseren Schamlippen eine Labienaugmentation sinnvoll sein.
2. Schamlippenvergrösserung/-straffung (Labienaugmentation/äussere Labioplastik)
Bei der Vergrösserung der äusseren bzw. grossen Schamlippen wird fehlendes Volumen durch die Injektion von körpereigenem Fettgewebe (Lipofilling) oder eines Fillers (Hyaluronsäure) behandelt. Beim Lipofilling wird Fettgewebe aus Regionen mit Fettdepots, z.B. Bauch, Hüften oder Oberschenkeln, abgesaugt und nach entsprechender Aufbereitung zur Vergrösserung und Formung der Schamlippen injeziert. Da nur kleinen Mengen Fettgewebe benötigt werden, kann die Fettgewinnung in der Regel ohne eine Konturveränderung an der Entnahmestelle bewerkstelligt werden. Der Vorteil des Eigenfettgewebes ist, dass es sich um körpereigenes Gewebe handelt, das meist in ausreichender Menge zur Verfügung steht und nicht die Risiken eines Fremdkörpers birgt sowie eine gute Modellierbarkeit besitzt.
Ein Hautüberschuss mit störender Lockerung und Faltenbildung an den grossen Schamlippen kann durch eine Straffung (äussere Labioplastik) behoben werden. Selten ist eine Verkleinerung der äusseren Schamlippen sinnvoll.
Welche Risiken hat eine Schamlippenkorrektur?
Schamlippenverkleinerungen sind die häufigsten Eingriffe am weiblichen Genital, die die von plastischen Chirurgen durchgeführt werden. Bei korrekter Indikationsstellung und Durchführung sind schwere Komplikationen, wie Infektionen, Wundheilungsstörungen oder Durchblutungsstörungen des Schamlippengewebes selten. Im Einzelfall können sie jedoch eine längere Nachbehandlung oder erneute Operation erfordern. Deshalb werden Sie im Beratungsgespräch über sämtliche Risiken und möglichen Komplikationen informiert.
Zu den leichteren Komplikationen, die meist folgenlos ausheilen, zählen Blutergüsse (Hämatome) und Schwellungen. Ausgeprägte Blutergüsse müssen jedoch teilweise operativ entfernt werden, um die weitere Wundheilung nicht zu gefährden. Gefühlsstörungen der Schamlippenhaut treten gelegentlich auf, sind aber meist nur vorübergehend. Da die kleinen Schamlippen im Gegensatz zur Klitoris wenig sensibel und für die Orgasmusfähigkeit von untergeordneter Bedeutung sind, stellen mögliche Sensibilitätsstörungen an den kleinen Schamlippen kein wesentliches Problem dar.
Das Risiko von schweren Komplikationen, wie Durchblutungsstörungen der Schamlippen und Wundheilungsstörungen entlang der Naht, ist bei Rauchern oder Patienten mit chronischen Erkrankungen, wie Diabetes, erhöht.
Im Einzelfall kann eine erneute Operation sinnvoll sein, um Komplikationen, wie ausgedehnte Blutergüsse oder Wundheilungsstörungen, zu behandeln.
Allgemeine Risiken des operativen Eingriffs sind:
- Hämatom (Bluterguss), Blutung und Schwellung
- Wundheilungsstörung oder -infektion
- Nahtdehiszenz (Auseinanderweichen der Nähte)
- Verletzung von Nerven oder Gefässen
- Taubheitsgefühl (vorübergehend oder permanent)l im Operationsgebiet
- Durchblutungsstörung der Schamlippenhaut
- Narben
- Leichte Asymmetrie
- Korrekturoperationen
- Thrombose, ggf. Embolie
Insgesamt ist eine Schamlippenkorrektur in der Hand des erfahrenen Plastischen Chirurgen ein sicherer, komplikationsarmer Eingriff mit hoher Patientenzufriedenheit. Sie können dabei mithelfen bestimmte Risiken zu minimieren, indem Sie die Verhaltensregen befolgen, die wir Ihnen vor und nach der Operation empfehlen.
Wie verhalte ich mich vor der Operation?
Unser Ziel ist es Ihnen die Operation selbst als auch die Zeit davor und danach so angenehm wie möglich zu gestalten. Durch einige Verhaltensregeln können Sie uns und sich hierbei unterstützen.
So ist es für Raucherinnen ratsam das Rauchen 2 Wochen vor und nach der Operation einzustellen, da Rauchen die Wundheilung beeinträchtigen kann. Bestimmte Medikamente, die das Risiko von Blutungen erhöhen, wie Aspirin, nicht-steroidale Entzündungshemmer sowie einige Vitaminpräparate und homöopathische Mittel sollten ebenfalls 2 Wochen vor der Operation abgesetzt werden. Sie erhalten hierzu von uns vor der Operation genaue Instruktionen.
Schamlippenkorrekturen können meist ambulant in Lokalanästhesie in der AARE KLINIK durchgeführt werden. Wenn der Eingriff in einer Dämmerschlafanästhesie (Analgosedierung) oder Narkose durchgeführt wird sollten Sie sicherstellen, dass Sie nach der Operation abgeholt und zuhause über die nächsten 24 Stunden betreut werden können. Bei bestimmten Vorerkrankungen oder Kombinationseingriffen kann die stationäre Behandlung im Privatspital sinnvoll sein. Dies ist z.B. der Fall, wenn eine Schamlippenkorrektur mit anderen umfangreichen Eingriffen, wie grösseren Fettabsaugungen oder Straffungen kombiniert wird.
Wie verläuft der Operationstag?
Die Schamlippenkorrektur wird ambulant in der AARE KLINIK oder andernfalls stationär im Privatspital durchgeführt.
Während der Operation erhalten Sie zu Ihrem Wohlbefinden verschiedene Medikamente. In der Regel wird eine Schamlippenkorrektur in Lokalanästhesie oder Dämmerschlafanästhesie (Analgosedierung) durchgeführt.
Bei einer Operation in Lokalanästhesie dürfen Sie unmittelbar nach dem Eingriff nach Hause. Nach einer Operation in Analgosedierung werden Sie in den Aufwachraum gebracht und dort weiterhin überwacht, bis Sie vollständig wach sind und aufstehen können. Anschliessend dürfen Sie in Begleitung nach Hause.
Nach ambulanten Narkosen sollten Sie von einer Person nach Hause gebracht und dort in den ersten 24 Stunden kontinuierlich betreut werden. Diese Person erhält von uns alle notwendigen Instruktionen für Ihre Nachbetreuung sowie Verhaltensregeln im Falle von Komplikationen oder unerwarteten Ereignissen.
Sollten Sie stationär im Spital operiert werden, so bringt man Sie vom Aufwachraum auf die Bettenstation, wo Sie bis zum nächsten Tag bleiben. Bereits am Operationstag sollten Sie regelmässig aufzustehen, um das Risiko einer Thrombose zu minimieren. Die Schmerzen nach einer Schamlippenkorrektur sind meist gering und mit leichten abschwellend wirkenden Schmerzmitteln gut zu behandeln, die Sie in den ersten Tagen zuhause weiter einnehmen können.
Was passiert nach der Operation?
Es ist wichtig zu wissen, dass die Erholungszeit nach jeder Operation individuell variiert. In den ersten Tagen nach der Schamlippenkorrektur sollten Sie sich körperlich schonen und die Genitalregion ggf. leicht kühlen. Um der Gefahr einer Thrombose vorzubeugen sollten Sie regelmässig kurze Strecken gehen, auch wenn Sie anfangs noch Beschwerden beim Gehen haben. Nehmen Sie nur die Ihnen verordneten Schmerzmittel und keine Medikamente die Aspirin oder andere gerinnungshemmende Substanzen enthalten.
In den ersten 2-5 Tagen nach dem Eingriff kann ein Spannungsgefühl und leichter Wundschmerz in der Schamregion auftreten. Nehmen Sie deshalb die Ihnen verordneten Schmerzmittel ein. Häufig besteht anfangs noch ein Taubheitsgefühl der Haut im Schambereich. Dieses ist meist nur vorübergehend. Es kann jedoch Wochen bis Monate, in Einzelfällen auch länger dauern, bis sich das Gefühl normalisiert. Leichte Schwellungen und Blutergüsse im Schambereich bilden sich meist innerhalb von 2-3 Wochen zurück. In der Regel sind Sie am Tag nach der Operation in der Lage die meisten Ihrer täglichen Aktivitäten wieder ausüben. Schon nach wenigen Tagen können Sie wieder normal Duschen. Auf Vollbäder wie auch übermässige Wärme (z.B. Sauna) sollten Sie hingegen mehrere Wochen verzichten, bis sich alle Schwellungen zurückgebildet haben. Die meisten Hautnähte lösen sich von selber auf und müssen nicht entfernt werden. Nicht-auflösbare Nähte werden nach einer Woche entfernt.
Tätigkeiten, die längeres Sitzen erfordern, können anfangs noch unangenehm sein, sind jedoch meist nach wenigen Tagen wieder möglich. Sie sollten jedoch über insgesamt 4-6 Wochen körperlich anstrengende und sportliche Aktivitäten über einige Wochen vermeiden. Auch Geschlechtsverkehr sollte über 6 Wochen unterbleiben.
Wann sieht man das endgültige Operationsergebnis?
Nach der Operation können Schwellungen und Blutergüsse noch einige Zeit anhalten. Der Heilungsprozess verläuft allmählich und es braucht mehrere Monate bevor das Operationsergebnis abschliessend beurteilt werden kann. Narben können anfangs gerötet und geschwollen sein oder dunkler pigmentiert erscheinen. Kleinere oberflächliche Wundheilungsstörungen treten insbesondere an der feinen Haut der kleinen Schamlippen gelegentlich auf, heilen aber meist spontan und folgenlos unter sorgfältiger Wundpflege ab. Narben sind im Genitalbereich mit der Zeit meist kaum noch sichtbar.
Eine Schamlippenkorrektur dient einer Verbesserung der Genitalform und Funktion. Sie kann das eigene Wohlbefinden und Selbstwertgefühl steigern und bestimmte Aktivitäten sowie das Tragen bestimmter Kleidung erleichtern. Zwar kann eine Schamlippenverkleinerung funktionelle Beschwerden, wie Hemmungen oder Schmerzen beim Geschlechtsverkehr infolge zu grosser Schamlippen beseitigen, hingegen kann eine Steigerung der Empfindungsfähigkeit oder gar eine Verbesserung der Sexualität durch den Eingriff nicht garantiert werden.
Was kostet eine Schamlippenkorrektur?
Eine Schamlippenkorrektur ist in der Regel ein ästhetischer Eingriff der nicht von der Krankenkasse bezahlt wird. Eine Ausnahme bildet eine erhebliche Vergrösserung der inneren Schamlippen mit überwiegend funktionellen Beschwerden, wie chronischen Infektionen, Schmerzen oder einer mechanischen Behinderung. Die Kosten einer medizinisch indizierten Labioplastik werden nach vorheriger Kostengutsprache im Einzelfall von der Krankenkasse übernommen. Die Entscheidung, ob eine Labioplastik als Pflichtleistung von der Krankenkasse anerkannt und bezahlt wird obliegt nach Empfehlung des Vertrauensarztes im Einzelfall der Krankenkasse.
Bei ästhetischer Indikation müssen die Behandlungskosten von der Patientin selber getragen werden. Die Kosten für eine ästhetisch indizierte Schamlippenkorrektur sind variabel und vor allem abhängig vom Aufwand der Operation, der Verwendung von Füllmaterial (Filler) und der Einrichtung in der die Operation durchgeführt wird (AARE KLINIK oder Spital). Ein genauer Kostenvoranschlag kann daher erst nach einem persönlichen Beratungsgespräch erstellt werden.
Die Kosten setzen sich zusammen aus:
- Operationshonorar (inkl. Vorbesprechung und Nachsorge)
- Ggf. Anästhesiehonorar
- Technische Leistung (AARE KLINK/Spital)
- Ggf. Füllmaterial (Filler)
- Medikamente
- Ggf. Diagnostik (Labor, EKG, etc.)