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Beinahe täglich wird der Betrachter der Medien mit den Bildern über tote oder verletzte amerikanische Soldaten im Irak konfrontiert. Auch nach der Beendigung des Krieges sehen sich die Vereinigten Staaten einem nahezu unsichtbaren Gegner gegenübergestellt, dem Terrorismus. Diese Art der Konfliktaustragung ist auch in Israel zu erkennen. Bombenanschläge und Raketenangriffe scheinen den Friedensprozess in dieser Region zu einer Art Sysyphus- Aufgabe zu machen. Trotz zahlreicher Menschenopfer, einem enormen finanziellen Aufwands, trotz vergangener und aktueller Kritik seitens anderer Staaten engagieren sich die USA seit Jahrzehnten in der Region des Nahen Ostens. Diese Ausarbeitung beschäftigt sich mit der Frage nach Gründen und der Art des dortigen Auftretens der USA. Dazu sollen zunächst die Bedingungen betrachtet werden, die den Vereinigten Staaten ermöglichen, in diesem Handlungsrahmen zu agieren. Das regionale Sicherheitssystem des Nahen Ostens bildet zum einen den Grund für das Engagement der Amerikaner, zum anderen liegen hier auch die Gründe für bestimmte Handlungsspielräume, die den USA vorgegeben sind. Der nächste Abschnitt der Arbeit befasst sich mit dem Begriff der Pax Americana, welche für die Vereinigten Staaten als leitendes Ziel für den Nahen Osten betrachtet werden kann. Schwerpunkte sollen hier auf die ökonomischen und demokratischen Wandlungen in den Strukturen der Region gesetzt werden. Dass sich das amerikanische Engagement bzw. die Rolle der USA im Nahen Osten nicht auf einen Typus des Akteurs beschränkt, soll im fünften Abschnitt verdeutlicht werden.Ein abschließender Ausblick auf mögliche Wandlungen in der Nahost- Politik der Vereinigten Staaten soll das Ende dieser Ausarbeitung begleiten. Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Int. Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit, Note: keine, Universität Flensburg.