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Eine Datenpanne hat in Grossbritannien dazu geführt, dass zwischen 25. September und 2. Oktober fast 16.000 Coronavirus-Infektionen nicht in den täglichen Statistiken aufschienen und Kontaktpersonen nicht informiert wurden. Die Gesundheitsbehörde Public Health England räumte ein, dass die Informationen von 15.841 Fällen nicht weiterverarbeitet wurden. Zwar seien die positiv Getesteten selbst kontaktiert worden, nicht aber ihre potenziellen Kontaktpersonen. Das Contact-Tracing habe erst weit verspätet beginnen können, hiess es weiter.
PHE-Interimschef Michael Brodie machte einen technischen Fehler für die Panne verantwortlich. Laut englischen Medienberichten hatte ein Excel-File die maximale Grösse erreicht und konnte nicht mehr ergänzt werden. Der BBC wurde von hohen Beamten des öffentlichen Gesundheitswesens im Nordwesten Englands mitgeteilt, dass ein beträchtlicher Anteil der nicht gemeldeten Fälle aus diesem Gebiet stamme.
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