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Im Gegensatz dazu gestaltet sich die Biographie anderer Religionsstifter wesentlich anders. Die Lebensgeschichte von Mohammed wurde zwischen 150 und 200 n. Chr. niedergeschrieben. Bei Buddha vergingen über 500 Jahre, bevor Berichte über sein Leben verfasst wurden.
Der Geburtstag Jesu markiert den Beginn unserer internationalen Zeitrechnung, der auch von Hindus, Muslimen, Sikhs und Buddhisten verwendet wird. Jesus ist zweifellos die am häufigsten beschriebene Persönlichkeit der Weltgeschichte. Der weltweit meistgesehene Film über Jesus basiert auf dem Lukasevangelium und wurde in 1100 Sprachen übersetzt.
Die Christen sind die am stärksten verfolgte Religionsgemeinschaft weltweit. Schon bald nach Jesu Tod wurde Stephanus gesteinigt, was das erste bekannte Opfer der christlichen Verfolgung darstellt. Laut dem Weltverfolgungsindex 2023 erleben 360 Millionen Christen in 50 Ländern aufgrund ihres Glaubens eine hohe Diskriminierung und Verfolgung. Nordkorea stellt dabei das gefährlichste Land dar.
„Nicht zu leugnen sind die weltverändernden Folgen des Lebens Jesu. Er setzte mit einem Haufen einflussloser Galiläer einen sozialen und kulturellen Transformationsprozess ohnegleichen (!) in Gange.“ Markus Spieker, Historiker, Fernsehreporter, Autor.
Zusammenstellung des Textes durch Ruth Mauz