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Bei der letzten Steigung nach rund 240 km entwischte Rodriguez seinen verbliebenen Konkurrenten. Im strömendem Regen verteidigte der Spanier seinen Vorsprung und erreichte das Ziel 9 Sekunden vor den ersten Verfolgern. Den Sprint um Platz 2 entschied sein Landsmann Samuel Sanchez vor Rigoberto Uran für sich.
Rodriguez krönt Saison
Mit dem Triumph krönte Rodriguez eine äusserst erfolgreiche Saison. Der 33-Jährige schloss sowohl den Giro d'Italia (2.) als auch die Vuelta (3.) auf dem Podest ab. Nebst 5 Etappensiegen in den beiden grossen Rundfahrten gewann Rodriguez dieses Jahr zudem den Frühjahrsklassiker Flèche Wallone. Dank dem Sieg in der Lombardei übernimmt Rodriguez auch die Führung im UCI-WorldTour-Ranking.
Zaugg erneut stark
Nach seinem völlig überraschenden Triumph im Vorjahr konnte Oliver Zaugg auch bei der 106. Ausgabe des Klassikers ein Wort um den Sieg mitreden. Ganz nach vorne reichte es dem Zürcher Oberländer aber nicht. Zaugg kam mit der ersten Verfolgergruppe ins Ziel und belegte Platz 8, unmittelbar vor Alberto Contador (Sp).
Von den übrigen Schweizern konnte sich einzig Steve Morabito in Szene setzen. Der Walliser gehörte einer vierköpfigen Spitzengruppe an, die bis zum grössten Hindernis des Tages, dem Colma di Sormano, rund 80 km vor dem Ziel das Rennen anführte.
Gilbert gibt nach Sturz auf
In seinem ersten Rennen als Weltmeister hat Philippe Gilbert bei der Lombardei-Rundfahrt aufgeben müssen. Der belgische Top-Favorit stürzte bei nassen Bedingungen in der Abfahrt von der Muro di Sormano und konnte nicht mehr weiterfahren. Welche Verletzungen Gilbert erlitt, ist noch nicht klar.