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Allenmoos
Die Architekten Max Ernst Haefeli, Werner M. Moser und der Gartenarchitekt Gustav Ammann schufen auf der Grundlage des gewonnenen Wettbewerbs von 1935 eine Anlage, die durch zahlreiche Publikationen über die Landesgrenzen hinaus bekannt wurde. Anlässlich der Landesausstellung von 1939 wurde das Bad eröffnet.
Kennzeichnend für dieses erste Quartierbad in Zürich, dessen Konzept verschiedene spätere Bäder beeinflusste, ist der Parkcharakter der Anlage. Den Architekten gelang eine bemerkenswerte Synthese zwischen Bauten, Freiflächen und Bepflanzung. Naturanalogien sowie Anspielungen auf Bilder des Strandlebens charakterisieren die Architektur des Bades. 1988 wurde die gesamte Anlage ins Inventar der Denkmalpflege aufgenommen.
1939 zahlten Erwachsene einen Eintrittspreis von 30 Rappen, Kinder 15 Rappen, die Benützung der Bügelgarderobe kostete zusätzlich 10 Rappen. Das Badepersonal belief sich zwischenzeitlich bis auf 22 Festangestellte, die mit langen Hosen arbeiten mussten. Das Areal wurde aufgeteilt in Flächen für Spiele und weitere Bewegungsmöglichkeiten, für blosses Ruhen und für besondere Turn- und Spielplätze für Schulklassen. Für Zucht und Ordnung sorgte ein Angestellter, der, mit weisser Majoren-Uniform ausgestattet, auf der Wiese patrouillierte.
1957 konnte die Parkanlage im Süden erweitert und durch ein Sportbad ergänzt werden. Dieses wurde 1991 aufgrund des desolaten Zustandes und der Möglichkeit, den Schwimmunterricht in den inzwischen vorhandenen gedeckten Schulschwimmanlagen durchzuführen, geschlossen.
Von 1997 bis 1999 wurde das Freibad Allenmoos mit einem Kredit von 14 Mio Franken komplett saniert. Dabei wurde versucht, dem ursprünglichen Charakter der Anlage gerecht zu werden.
Quellen:
- Baugeschichtliches Archiv der Stadt Zürich
- «Das Freibad Allenmoos: Ein Quartierbad im Park», Ueli Zbinden, März 1999