Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/202554

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Jagdverordnung (JSV), namentlich Artikel 10, so zu ändern, dass die in Artikel 10 Absatz 1 Buchstaben a und b erwähnten, von geschützten Wildtieren verursachten Schäden vom Bund vollständig abgegolten werden, und gleichzeitig die Massnahmen zu treffen, die notwendig sind, um das Abgeltungsverfahren zu vereinfachen und zu beschleunigen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Nach Artikel 13 Absatz 4 des Bundesgesetzes über die Jagd und den Schutz wildlebender Säugetiere und Vögel (Jagdgesetz, JSG; SR 922.0) beteiligen sich Bund und Kantone an der Vergütung eines Schadens, der durch Tiere bestimmter geschützter Arten verursacht wird. Der Bundesrat bestimmt die Voraussetzungen der Entschädigung.</p><p>Im Rahmen der Umsetzung der Motion Engler 14.3151, "Zusammenleben von Wolf und Bergbevölkerung", hat das Parlament Anpassungen des Jagdgesetzes debattiert und die Revision am 27. September 2019 verabschiedet. Dabei wurde das bisherige System der von Bund und Kantonen gemeinsam getragenen Schadenvergütung nicht infrage gestellt. Der Bundesrat sieht deshalb keinen Anlass, auf das in der Motion geäusserte Anliegen einzutreten.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.