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Wurzelkanalbehandelte Zähne sind tote Zähne. Der abgestorbene Zahn, der einmal ein Organ mit eigener Nerv- und Blutversorgung war, verbleibt als toter Pfeiler in der Mundhöhle. Er wird durch unterschiedliche, teils unbekannte Spezies anaerober, pathogener Bakterien besiedelt, die das verbleibende organische Gewebe zersetzen und schädliche Stoffwechselprodukte (Toxine) absondern. Die zwei bis drei abgefüllten Wurzelkanäle sind als sehr mangelhaftes Ergebnis zu bezeichnen, da es Tausende Seitenkanälchen gibt, über die der Zahn mit dem Lymph- und Meridiansystem kommuniziert. Diese sind in der Regel 5 mü (mikrometer) im Durchmesser, die Bakterienstämme nur 2 mü, nisten sich also perfekt ein, und die Makrophagen, die diese abwehren sollten, sind 20 mü im Durchmesser, können also niemals Ihre Funktion der Abwehr erfüllen, da sie in die feinen Wurzelkanälchen nicht eindringen können.
Richardson et al. weisen in einer wissenschaftlichen Studie bis zu 75 verschiedene Bakterienstämme in wurzelbehandelten Zähnen mit apikaler Ostitis nach. Vier dieser benannten Spezies befallen das Herz, drei das Nervensystem, zwei Nieren und Gehirn, eine die Kieferhöhle. Dabei produzieren diese Bakterien, hochtoxische und potentiell krebserregende Schwefelwasserstoffverbindungen (Thioether / Mercaptan), (auch bekannt als Leichengifte). Diese hemmen wichtige Enzyme in der Atmungskette, was das Absterben der Mitochondrien in der Zelle und somit den Zelltod nach sich zieht.
Bei jedem Kauvorgang (15.000 Mal pro Tag!) werden diese Bakterien und v.a. deren Toxine über das Lymphsystem in das umliegende Gewebe abgegeben. Von hier gelangen sie in die Blutbahn (fokale Infektion) und in den gesamten Körper. Diese Belastung auch unter „silent inflamation“ bekannt, besteht 24 Stunden / sieben Tage die Woche und sollte unbedingt eliminiert werden.