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Bezirk: Est (Vorwahl: 03) – Karte
Einwohner: 22280 (Mai 2011)
Kurzbeschreibung: Babat liegt am Nordhang des Mont Majorin und ist berühmt für seinen Schwarzen Kardamom, seine eigentümlichen Legenden und seine Eingeweide-Küche, die vor allem rund um das grosse Schlachthaus der Stadt gepflegt wird.
Spezialitäten: Schwarzer Kardamom («Queue d'Éléphant»), Twasis, Elefant im Hecht, Tête de veau Hóng Shao, Tripes à la mode de Babat
Babat liegt auf 1444 m ü. M. am nördlichen Abhang des Mont Majorin. Das Berg-Städtchen soll, so will es die Legende, aus einer Siedlung der Liliac-Kultur hervorgegangen sein – es gibt indes bis heute keine archäologischen Beweise für diese Vermutung. Babat ist vor allem berühmt für seine Innereien-Küche. Das hat damit zu tun, dass hier schon seit dem frühen 19. Jahrhundert ein grosses Schlachthaus steht, in dem die Tiere der Umgebung verarbeitet werden. In dem stattlichen Gebäude, das wie eine Kathedrale weit in den Himmel ragt, ist auch eine Markthalle eingerichtet. In unmittelbarer Umgebung des Schlachthauses bieten ambulante Händler und Bauern ihre Ware feil. Hier haben sich aber auch verschiedene Restaurants etabliert, die sich auf die Zubereitung der empfindlicheren Innereien aus dem Schlachthaus spezialisiert haben. Eines dieser Etablissements trägt den schönen Namen «L'Arène des Entrailles».
Babat ist aber nicht nur berühmt für seine Innereien-Küche, sondern ebenso für den Schwarzen Kardamom, der in dieser Gegend wächst. Es gibt verschiedene Plantagen – eine der grösseren, die Plantation Zapatera, gehört Eveline Zapatera, der Wirtin der «Arène des Entrailles». Früher trug der Kardamom aus der Gegend den Zunamen «Barbu de Babat» – seit den seltsamen Geschehnissen bei den Chutes du Brochet (siehe «Elefant im Hecht») aber hat sich der Name «Queue d' Éléphant» eingebürgert.
Babat ist auch berühmt für eine Gewürzmischung namens Twasis, die aus geräucherten Spezien und viel Schwarzem Kardamom besteht – sie hat eine medizinischen, stark kampferigen Duft, der sich indes, richtig dosiert, beim Kochen in einen aufregenden, geradezu diabolischen Unterton verwandeln kann – doch den bemerkt vielleicht nur, wer die Geschichte der Teufelsdiebe von Babat kennt.
First Publication: 19-6-2014
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