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bedarf. - Im Wasserbau ist Besteck (Bestick) die Bestimmung des durch die obere Breite
[* 4] (Kronenbreite), durch die Höhe und durch die
Neigung der Böschungen (Dotierung) gegebenen Profils eines Dammes. - Im Seewesen ist Besteck des Schiffs die Bestimmung der geographischen
Länge und Breite seines Ortes, welche wichtige Arbeit in regelmäßigen Zeitabschnitten wiederholt wird.
Besteckrechnung (Besteckaufnahme) ist die aus terrestrische oder astronomische Beobachtungen gegründete Berechnung des Schiffsortes.
Stützt sich die Besteckberechnung auf letztere, so spricht man von einem observierten Besteck; basiert sie dagegen
auf Beobachtung des gesteuerten Kurses, also des Kompasses der geloggten Fahrt (d. h. der mit dem Log
[* 5] ermittelten Fahrgeschwindigkeit),
so hat man es mit dem gegißten Besteck zu thun. In beiden Fällen wird der gefundene Ort auf der Seekarte verzeichnet.