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Was die National Football League (NFL) eine «ausgewogene Regelung» nannte, war für Mike Pence ein politischer Triumph. «Ein Sieg für Amerika. Danke, NFL!», twitterte der US-Vizepräsident eine schnelle Jubelnachricht, die von Präsident Donald Trump umgehend geteilt wurde.
Nachvollziehbare Begeisterung bei den beiden Republikanern, denn die «Kniefälle» von mittlerweile fast 200 Footballprofis während der Nationalhymne vor NFL-Spielen aus Protest gegen Rassismus, soziale Ungerechtigkeit und Polizeigewalt, werden mit Beginn der neuen Saison im August unter Strafe gestellt.
Nur noch unsichtbar
Wer so seiner persönlichen Meinung Ausdruck verleihen möchte, darf dies zukünftig nur noch in der Umkleidekabine tun - unsichtbar und unter Ausschluss der Öffentlichkeit.
Die Besitzer der 32 Ligateams wollen wieder einheitlich patriotische TV-Bilder vor den Matches sehen. Man habe den Eindruck haben können, Tausende von Spielern würden sich nicht mehr zu den Werten der Nation bekennen, wurde in einem offiziellen Statement formuliert.