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The Council: Special
Episode 3: RipplesDer dritte Abschnitt des Detektiv-Abenteuers, das im 18. Jahrhundert in einem alten Herrenhaus spielt, beginnt mit einem Aufeinandertreffen von Hauptfigur Louis de Richet und seiner Mutter Sarah. Die beiden begegnen sich in der Krypta des Anwesens, doch offenbar ist Sarah nicht Herrin ihrer Sinne, denn sie erkennt ihren Sohn zunächst nicht und bedroht ihn zudem mit einer Waffe. An ihren zahlreichen Verletzungen im Gesicht und dem Wahnsinn in ihren Augen erkennen wir, dass sie Schlimmes erlebt haben muss. Sie scheint jegliches Vertrauen verloren zu haben, sodass wir uns kurz darauf in der ersten Konfrontation wiederfinden, die es zum Ziel hat, Louis' Mutter von der Wahrheit zu überzeugen. Hier müssen wir wie gehabt auf unsere Fähigkeiten zurückgreifen, die uns bei der Wahl der richtigen Antworten helfen. Ein gutes Erinnerungsvermögen in Bezug auf das, was in den ersten beiden Episoden passierte, schadet an dieser Stelle nicht. Haben wir die Phasen der Konfrontation mit der vorgegebenen Zahl an möglichen Fehlern überwunden, erfahren wir mehr über das, was im Herrenhaus vor sich geht.
Sarah mahnt, niemandem zu vertrauen. Sie berichtet außerdem, dass etwas Großes im Gange sei, denn Lord Mortimer und seine namhaften Gäste treffen sich wohl nicht zum geselligen Beisammensein, sondern haben Pläne, die die ganze Welt betreffen sollen. So liegt es an ihnen, über die Machtverteilung in der Welt zu bestimmen und diese, wenn nötig, mit Kriegen oder anderer Gewalt durchzusetzen. Um zu verhindern, dass Lord Mortimers Vorhaben Realität wird, beauftragt uns Louis' Mutter damit, der Konferenz beizuwohnen und ihren Verlauf von innen heraus zu manipulieren.
Es ist sehr interessant zu sehen, wie die unterschiedlichen Personen die Lage beschreiben. Während Sarah voller Misstrauen ist und Anzeichen von Wahnsinn und Paranoia erkennen lässt, läuft die Konferenz weitestgehend gesittet ab. Alle Anwesenden, darunter Mortimer, Napoleon und Washington, sind voll und ganz überzeugt von dem, was sie tun. Sie sind der Auffassung, dass die Entscheidungen, die in der Konferenz gefällt werden, gut für die Zukunft der gesamten Welt seien. Doch spätestens, wenn einzelne Mitglieder der Versammlung versuchen, Louis auf ihre Seite zu ziehen, um andere Parteien auszustechen, wird klar, dass hier jeder für seine eigenen Interessen kämpft.
Fazit von Daniel Walter (PlayStation 4)
Während in der zweiten Episode die Detektivarbeit im Mittelpunkt stand, erhält The Council im dritten Abschnitt eine politische Komponente. Die Intrigen und Manipulationsversuche der einzelnen Parteien sind hervorragend inszeniert und geben uns einen interessanten Einblick in das, was passieren kann, wenn die mächtigsten Männer der Welt hinter verschlossenen Türen miteinander verhandeln. Episode 3 ist definitiv auf einem sehr hohen Niveau und sorgt mit einem neuen Schwerpunkt für Abwechslung. Dennoch konnte mich der zweite Abschnitt mit seiner klassischen Sherlock-Holmes-Komponente ein wenig mehr überzeugen.
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