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Die Kunsthistoriker des Bosch Research and Conservation Project gaben das Ergebnis ihrer jahrelangen Forschung bei der Enthüllung des Gemäldes am Montag in Boschs Heimatstadt ‘s-Hertogenbosch bekannt.
“Obwohl das Bild bei Restaurierungsversuchen im 20. Jahrhundert stark retuschiert und übermalt worden ist, ist Boschs Hand in der ursprünglichen Pinselführung klar zu erkennen”, heisst es nun in einer Mitteilung der Kunsthistoriker.
Das erst vor wenigen Jahren im Nelson-Atkins-Museum in der US-Stadt Kansas City wiederentdeckte Gemälde zeigt den Heiligen Antonius, wie er, von kleinen Monstern und Dämonen umgeben, Wasser aus einem Fluss trinkt. Das Gemälde entstand vermutlich zwischen 1500 und 1510.
Die Niederlande würdigen dieses Jahr mit zahlreichen Veranstaltungen Hieronymus Bosch, der im August 1516 gestorben war . Eine Ausstellung mit 20 der rund 25 noch erhaltenen Gemälde des Malers sowie mehreren Zeichnungen wird am 13. Februar im Noordbrabants Museum in ‘s-Hertogenbosch eröffnet. Dort werden auch Leihgaben aus dem Prado, dem Louvre und dem New Yorker Metropolitan Museum zu sehen sein.
(SDA)