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1. Songauswahl
Die Songauswahl war extrem schwierig, da ich ein Lied wählen wollte, das sowohl ein wenig sommerlich ist, aber auch gut ins Ohr geht. Im Endeffekt habe ich nicht viel überlegt und einfach Laserbeam genommen, da ich für den Refrain eine Visualisierungsidee hatte.
2. Konzept
Zuerst habe ich die Lyrics im Internet recherchiert und bei einigen Punkten (bspw. "loved", "laserbeam", "lightspeed", "speed", "buck" etc.) notiert, die ich visuell untermauern könnte. Anschliessend habe ich mich dafür entschieden, dass ich eine Farbpalette verwende, welche ich sowohl im Hintergrund, als auch bei der Schriftfarbe verwende. Der Hintergrund ändert sich dabei immer ein wenig, um es dynamischer zu gestalten.
3. Farbpalette
Ich habe eine Farbpalette erstellt, die aus folgenden Farben besteht:
- Blau: 85C9CC
- Grün: 48A450
- Violett: 5C48A4
- Rot: A44848
- Schwarz: 2D2D2D
- Pink: CC85C7
Dabei wird Schwarz grösstenteils als Hintergrund oder als Schriftfarbe verwendet, damit sich die Farben nicht beissen. Teilweise habe ich ein Orange verwendet, um die Schrift besser hervorzuheben.
4. After Effects
Ich habe, um meinen Laptop zu entlasten, das Projekt in vier verschiedenen After-Effects-Dateien unterteilt:
- Intro
- Strophe_1 + Refrain
- Strophe_2 + Refrain
- Strophe_3 + Abschlussrefrain
Doch auch damit ging viel Zeit drauf, da ich mit Duik Bassel V2 im After Effects arbeite und dies viel Leistung benötigt (da es mit Expressions arbeitet). Es lohnt sich jedoch, da so die Animationen viel dynamischer und flüssiger erscheinen. Um die Lyrics zu timen war es jedoch teilweise schwierig, da ich, trotz Surface Book 2, enorme Ladezeiten hatte. Auch schwierig war, dass man die Wellenform der Audio zwar anzeigen kann, jedoch ist dies meiner Meinung nicht so nützlich, da es sehr viel Platz "verschwendet".
5. Illustrator
Um die Lyrics zu unterstreichen, habe ich im Illustrator einige Vektordateien angefertigt (Herz, Kreuz, Tacho, Münze, Laserstrahlen etc.). Dies war mithilfe einiger Vorlagen sher einfach, da wir die Grundlagen von Illustrator in den vergangenen Semestern gut gelernt haben. Ich konnte damit aber mein Illustratorwissen auffrischen.
6. Fazit
Ich habe mein Ziel erreicht, ein Lyricsvideo zu animieren. Es gibt jedoch sicher noch Luft nach oben, vor allem in der Konzeption, da ich oft auch einfach "drauflos" animiert habe und per"trial & error" vorgegangen bin. Es hat mir aber sehr geholfen während der "Quarantäne" täglich in After Effects zu arbeiten. So konnte ich neben dem Major die After Effects Grundlagen auffrischen und festigen. So bin ich, denke ich, gut vorbereitet für das Branded Motion Semesterprojekt.