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Die "Monalisa" oder "La Gioconda" wie sie in anderen Sprachen heißt, zeigt eine Dame aus der Renaissance, die sitzend vor einer kulissenhaft wirkenden Landschaft (wie sie zu jener Zeit als Hintergrund üblich war) posiert. Vor der Landschaft ist eine Ballustrade oder ähnliches zu erkennen, der Horizont befindet sich auf halber Höhe des Kopfes. Die Haltung der Dame ist aufrecht und etwas zur (vom Betrachter aus) linken Seite gedreht, während das Gesicht zum Betrachter sieht. Der linke Arm stützt sich locker auf auf eine Stuhllehne, die rechte Hand liegt entspannt über dem linken Handgelenk. Das lange, glatte Haar ist in der Mitte gescheitelt und scheint sich an den Enden leicht zu kräuseln. Darüber liegt, kaum sichtbar ein Schleier. Das Kleid entspricht der Mode der Zeit mit einem Ausschnitt, der bis zum Ansatz der Brüste reicht und langen schmucklosen Ärmeln aus einem glänzenden Stoff. Die linke Schulter bedeckt ein Überwurf, bei dem nicht klar zu erkennen ist, ob er in den Schleier übergeht. Der Mund ist gerade, aber dennoch scheint die Dame zu Lächeln – geheimnisvoll, wie man sagt. Das mag zum einen an den betonten Mundwinkeln, zum anderen an den fast brauenlosen Augen liegen, die, wie beim Lächeln, ganz leicht zusammengekniffen sind. Das Colorit des Bildes ist in dunklen, erdigen Tönen gehalten, zu denen die gelbliche Haut und die hellere Landschaft mit Himmel kontrastieren.
Außerdem ist die Dame von Zeit zu Zeit mit verschiedenen Acessoires zu beobachten... http://www.hinzundkunst.com/monalisa/
grüsse,
Christof
als Antwort auf: [#90027]
(Dieser Beitrag wurde von donkey shot am 9. Jun 2004, 17:38 geändert)