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Abgesehen von dem vermutlich massiven Menschenrechtsverletzungen in den Förderländern stellt sich für mich die Frage: Was konkret ist der volkswirtschaftliche Nutzen dieser internationalen Rohstoff- Handelsfirmen? Was heisst z.B. «bedeutende Steuereinnahmen» in konkreten Zahlen? Der geschätzte Beitrag von 3,5 % am BIP sagt wenig aus, wenn man voraussetzt, dass unter volkswirtschaftlichem Nutzen ein Nutzen für die meisten Menschen in einem Land zu verstehen ist. Ich vermute stark, dass ähnlich wie bei der so genannten Finanzindustrie, der konkrete Nutzen für uns, die wir jährlich unseren Lohnausweis bei den Steuerbehörden anliefern, sehr viel geringer ist, als uns die Exponenten des so genannt bürgerlichen Lagers suggerieren wollen.
Leider ist in der Presse viel zu wenig zu diesem Thema zu lesen. Daher, vielen Dank für diesen Artikel. Genossenschaften sind eine seit vielen Jahren bewährte und leider viel zu wenig beachtete Alternative, sowohl zur total entfesselten Marktwirtschaft, als auch zur staatlich gelenkten Planwirtschaft.
Ein wesentlicher Vorteil besteht darin, dass man nicht zuerst den Kapitalismus überwinden muss - sie funktionieren hier und jetzt.