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Von den Bernern erbaut und heute Eigentum des Staates
Waadt,
der es dem hiesigen Revierförster zur Wohnung angewiesen hat.
Nahe unter Salins findet sich die Oeffnung der einstigen Salzmine
von Sanfins, die ein ganz im Anhydrit ausgebrochenes, heute leeres und verlassenes Reservoir von 80 m Länge, 20 in
Breite und 2 m Höhe enthielt. Zu ihm führte ein 210 m langer Stollen, der der Reihe nach durch Rauhwacke und Gips geht, bis er
den Anhydrit erreicht.
Durch Verschliessen des Einganges in den Stollen konnte das Wasser einer jetzt nicht mehr fliessenden
Salzquelle derart gestaut werden, dass es das Reservoir allmählig anfüllte.
Die ganze Einrichtung stammt
aus den Jahren 1724-1730.
(Kt. Wallis,
Bez. Sitten).
850 m, Kirche in 780 m. Gem. und Pfarrdorf im untern Abschnitt des grossen Berghanges, der sich gegenüber
der Stadt Sitten und zwischen dem Eringerthal und dem Val de Nendaz von der Crête de Thyon bis zum linken
Ufer der Rhone hinunter senkt; 3 km s. vom Bahnhof Sitten. Postablage. Die Gemeinde zerfällt in die fünf WeilerSalins, Mézeriez,
Pravidonda mit Kirche und Gemeindehaus, Turin und Arvillard. Rektorat seit 1838, eigene Pfarrei seit 1890. Gehörte früher
zur Kirchgemeinde Sitten und benutzte als Pfarrkirche die in der Stadt selbst stehende St. Peterskirche,
die 1606 abgetragen worden ist. Gemeinde: 67 Häuser, 501 kathol. Ew.; Dorf: 23 Häuser, 175 Ew. Landwirtschaft. Auf Boden
der Gemeinde stehen keine Reben, doch arbeiten viele der Bewohner als Taglöhner in den um die Stadt Sitten befindlichen Weinbergen.
Sehr schöne Wiesen und Baumgärten, die von drei aus der Prinze abgeleiteten Bewässerungskanälen befruchtet
werden. Gräber aus der Eisenzeit; Fund einer römischen Fibel. 1200: Salaig; 1250: apud Saleyn.