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Basierend auf einem partizipativen Ansatz stellt die Intervention von Plan International und Médecins du Monde junge Menschen, die auf dem Dantokpa-Markt leben oder arbeiten, in den Mittelpunkt ihrer Aktivitäten, um sie zu Agenten eines nachhaltigen Wandels zu machen. Es ergänzt die Aktionen, die Médecins du Monde seit mehr als 6 Jahren in den Vierteln rund um den Dantokpa-Markt durchführt. Es stärkt die Arbeit der Prävention und Betreuung von geschlechtsspezifischer Gewalt unter einer bestimmten Bevölkerungsgruppe, die besonders gefährdet und anfällig für Gewalt ist.
Strukturen zur paralegalen Unterstützung
Zwei Teams von 30 jungen Mädchen und Jungen, direkt aus der Gemeinde, werden in Rechten und Sicherheit geschult. Sie übernehmen die Rolle von täglichen Beratern für Kinder (vom jüngsten Alter bis zu 18) und begleiten sie beim Erlernen ihrer Grundrechte.
Durch ihren täglichen Einsatz auf dem Markt und in den umliegenden Vierteln begleiten diese Teams Kinder, die Opfer von Gewalt oder in Konflikt mit dem Gesetz sind, damit sie Rechtshilfe erhalten. Sie führen auch Bildungsprogramme durch, um Gleichaltrige über ihre Rechte aufzuklären.
Initiativen zur Bekämpfung der Verunsicherung
Da dieses Projekt grundsätzlich partizipativ angelegt ist, wird Médecins du Monde auch auf die Jugendlichen zugehen und sie auffordern, ihre Sicherheitsprobleme zu kartieren, um entsprechende Initiativen zur Bekämpfung der Unsicherheit in ihren Arbeits- und Lebensbereichen umzusetzen.
Im Anschluss an Forumtheater-Sitzungen zu den Themen Rechte, Gleichberechtigung und Empowerment von Frauen wird eine partizipative Diagnose mit jungen Menschen im Alter von 15 bis 25 Jahren zu ihrer eigenen Sicherheit durchgeführt. Auf der Grundlage eines gemeinschaftlichen Feedbacks zu den Ergebnissen dieser Diagnose wird ein Aktionsplan mit jugendorientierten Sicherheitsinitiativen entwickelt.
Durch diese verschiedenen Initiativen fühlen sich diese jungen Menschen sozial integriert, nehmen aktiv an Entscheidungen teil, die ihr Leben betreffen, und sind in der Lage, Gewalt, Belästigung und Missbrauch auf dem Markt und in den umliegenden Gemeinden zu verhindern.