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Am 4. und 5. Mai feierte die Fischer Holzbau AG ihr 101-jähriges Jubiläum. Anlässlich dieser Feier veranstaltete Thomas Fischer, Eigentümer der Firma und Trainer der Erwachsenen beim Jiu-Jitsu Club Goldach/Rorschach, eine kurze Demonstration im Bereich Jiu-Jitsu. Lucius Gehrig übernahm die Koordination der Jiu-Gruppe und führte diese an.
Im ersten Teil wurde die Fallschule behandelt, die ein wichtiger Bestandteil im Jiu-Jitsu ist und auch im täglichen Gebrauch bei Stürzen angewendet werden kann.
In einem zweiten Teil der Demonstration führten die Weiss- und Gelbgurte eine kurze Demonstration ihres Könnens im Bereich der Wurf- und Schlagtechniken vor.
Der dritte Teil bestand aus angewandten Selbstverteidigungstechniken sowie Stock- und Messerabwehren.
Im vierten Teil fand ein sogenanntes Randori statt. Diese Übungsform wird mit zwei Angreifern und einem „Opfer“ durchgeführt. Das Opfer spielte Lucius Gehrig, ein Braungurt, und demonstrierte wie es mit Jiu-Jitsu-Techniken möglich ist, eine effektive Selbstverteidigung gegen 2 Angreifer auszuüben. Es erfordert natürlich jahrelanges Training, damit solche Angriffe effektiv abgewehrt werden können.
Im letzten Teil demonstrierten Lucius und Mirco eine Kampfform des Jiu-Jitsu, das Fighting. Der Jiu-Jitsu-Fighting-Wettkampf besteht aus drei Teilen.
Zu Beginn versuchen die Kämpfer mit Schlägen und Tritten (Atemitechniken) zu punkten. Dabei dürfen nur runde, das heisst seitlich ankommende Tritte und Schläge verwendet werden, welche den Kopf nur leicht berühren dürfen (Leichtkontakt).
Im Mittelteil sollten beide Kämpfer nach ca. 20 Sekunden zum Griffkontakt übergegangen sein, andernfalls gibt es eine Strafe. In diesem Teil wird versucht, den Gegner ausschliesslich durch einen Wurf oder einen Hebel zu Boden zu bringen.
Den Schluss bildet der Bodenkampf. Hier ist das Ziel, seinen Gegner 15 Sekunden mit Hilfe einer Festlegetechnik zu halten oder ihn durch eine Würge- oder Hebeltechnik vorzeitig zur Aufgabe zu bringen.
Die ganze Demo wurde an diesem Jubiläum zweimal während ca. 20 Minuten aufgeführt. Das Publikum war begeistert und nun hoffen wir, dass wir beim Publikum das Interesse an diesem Sport wecken konnten.
Paedy