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Ersatzneubau MFH Obernau in Kriens
Obernau
Die bestehenden Wohnbauten mit gemeinsamem Hofbereich wurden 1893 als Arbeiterhäuser für die damalige Bell Maschinenfabrik AG erstellt und 1953 saniert. Aufgrund einer Zustandsanalyse aus dem Jahre 2008 und den daraus absehbaren Erneuerungsaufwendungen entschied sich die Bauherrschaft, einen Ersatzneubau zu prüfen. Dies bedingte die Entlassung aus dem kommunalen Inventar sowie Anpassungen im Zonenplan. Im Rahmen der Ortsplanungsrevision der Gemeinde Kriens und der Anpassung des Bau- und Zonenreglements wurde 2013 die Ortsbildschutzzone aufgehoben und die Parzelle mit einer Gestaltungsplanpflicht versehen. Das Konzept sieht einen Ost-West orientierten, in der Höhe gestaffelten Baukörper entlang des Neuquartiers vor. Dieser nimmt die Volumetrie der grossmassstäblichen Bebauung der neueren Wohnbauten südlich und westlich des Perimeters auf und steht in einem engen massstäblichen Bezug zu den kleineren Bauvolumen der Ortsbildschutzzone „Neuquartier“. Das Gebäude nimmt eine reine Wohnnutzung auf, sechs Wohnungen pro Geschoss werden mittels eines Erschliessungskorridors und einem einzelnen Treppenhaus mit grossem Lift erschlossen. Die Einstellhalle ist westseitig angeordnet und dient als Grundfläche für den „Park“. Dank des leichten Gefälles wird der Eingangsbereich grosszügig als Hochparterre ausgebildet. Es sind insgesamt 26 Mietwohnungen mittleren Standard im Minergie- Standard vorgesehen.
Wohnüberbauung Mülirain in Kriens
Mülirain
Das Grundstück Mülirain liegt an steiler, südorientierter Hanglage etwas ausserhalb des zentralen Siedlungsgebietes von Kriens. Die Aussichtslage ist hervorragend und unverbaubar, der Blick schweift über das Siedlungsgebiet von Kriens in die fernen Berge. Nebst der topographischen Herausforderung sind die umgebenden Bauten der näheren Umgebung von disperser Qualität und uneinheitlich. Der Entwurfsansatz konzentriert sich deshalb auf die vorgefundenen, räumlich wirkenden Freiraumstrukturen in Form der das Grundstück begleitenden Hecken, Gehölze und Einzelbäume. Das vorgeschlagene Bebauungskonzept orientiert sich massgeblich an den vorgefundenen topographischen und markanten landschaftsbestimmenden Elementen. Die nördlich des Perimeters gelegene horizontale Terrainkante, sowie die Hecken entlang der Strasse und die beiden senkrecht zum Hang verlaufenden Gehölze formulieren eine mit Obstbäumen besetzte Landschaftskammer, die möglichst erhalten, verstärkt und mit der weiteren Umgebung ökologisch vernetzt werden soll. Entlang der südwestlichen Parzellengrenze wird deshalb ein unterschiedlich gestaffelter, parallel zu den Höhenlinien ausgerichteter Baukörper mit möglichst kleinem Fussabdruck entwickelt. Die Gebäudetiefe entspricht im Hanggefälle jeweils einem Geschoss, der Gebäudeversatz in der Horizontalen einem halben Geschoss.
Doppel EFH in Meggen
Obermatt
Das bestehende Dreifamilienhaus an der Obermattstrasse 22 soll durch ein Doppelwohnhaus ersetzt werden. Das Gebäude liegt an erhöhter Hanglage mit panoramaartiger Rundumaussicht ins Bergpanorama. Das Grundstück mit einer Grundstücksfläche von 815.0m2 liegt in der Bauzone W2-b (1 VG & 1 Attika oder 2 VG wobei 1 nach Dachnorm) mit einer Ausnutzungsziffer von 0.25. Der Projektentwurf sieht ein in der Mitte zweigeteiltes Wohnhaus auf zwei Vollgeschossen vor, wobei die Dachform der Dachnorm entspricht. Ein sichtbares Untergeschoss für Wohnnutzung sowie ein nicht sichtbares 2. Untergeschoss mit einer kleinen Einstellhalle inklusive Technik- und Abstellräumen vervollständigt das Projekt. Der Wunsch der Bauherrschaft war, die Projektierung von zwei gleichwertigen, jedoch im Raumangebot leicht differenzierten Wohnungen für den Eigenbedarf. Um dies zu erreichen und um beide Wohnungen an der Aussicht und Besonnung gleichwertig teilhaben zu lassen, wurde eine interne Erschliessung mit sich überkreuzenden, einläufigen und über vier Geschosse führende Treppen gewählt. Im 1. Untergeschoss befinden sich die Schlafräume und Nasszellen, im Erdgeschoss jeweils mit einem grosszügigen Balkon ergänzte Wohn- und Essräume und im Attikageschoss ein disponibel nutzbarer Raum mit einem seitlich angelagerten Wintergarten. Der Gebäudekörper übernimmt die Lage des bestehenden Wohnhauses. Aufgrund der Zonenvorschriften wird die bestehende Gebäudehöhe nicht mehr erreicht. Das leicht abgeknickte und abgedrehte neue Bauvolumen reagiert auf die Geometrie der Grundstückgrenze, die Volumetrie der Nachbargebäude, ermöglicht optimierte Belichtungs- und Aussichtsverhältnisse und schafft genügend Privatsphäre unter den beiden Eigentümern. Das Dachgeschoss folgt den Bauvorschriften für die Dachnorm. Der Hauptzugang mit zwei separaten Hauseingängen erfolgt hindernisfrei direkt ab der Obermattstrasse. Für Besucher stehen ebenda Parkplätze zur Verfügung. Der Zugang zu den Einstellplätzen erfolgt über eine Rampe entlang der ostseitigen Grundstücksgrenze. Das Gebäude erfüllt die Minergie-Anforderungen und soll zertifiziert werden. Die Wärmeversorgung erfolgt über eine Wärmepumpe mit Erdsonden. Eine kontrollierte Wohnungslüftung sowie eine PV-Anlage auf den Dachflächen ergänzen das Energiekonzept.
MFH Matthofring in Luzern
Matthofring
Das bestehende Gebäude am Matthofring 2 / 4 in Luzern wurde 1977 erstellt. Die Liegenschaft wird gemischt genutzt: im Erdgeschoss befinden sich allgemeine Versammlungs- und Büroräume der kath. Kirchgemeinde, während die Obergeschosse als reine Wohnnutzung der Pensionskasse als Renditeanlage dienen. Das Erscheinungsbild und der Ausbaustandard der Wohnungen stammen weitgehend aus der Erstellungszeit. Einzelne Bauteile weisen unterschiedliche Abnutzungs- und Schadenbilder auf, die bestehende minimale Dämmung und zahlreiche Wärmebrücken bewirken einen hohen Energieverbrauch. Sämtliche gebäudetechnischen HLK S- und die Elektroinstallationen, wie auch der Ausbau und die Oberflächen der Wohnungen werden ersetzt und / oder aufgefrischt. Die Fassade wird wärmetechnisch optimiert und erneuert. Der Wohnungsmix wird auf einen zeitgemässen und marktüblichen Standard angepasst. Der stark gegliederte Baukörper wird mit einfachen baulichen Massnahmen geometrisch reduziert, dieauf 45° gewinkelten Flächen werden begradigt. Somit können Wärmebrücken und komplizierten Anschlussflächen massiv verbessert, wie auch ein modernes, zeitgemässes Erscheinungsbild erreicht werden. Die heute bestehenden, kleinteiligen Balkone werden durch grosszügige, der Fassade vorgehängte Balkonschichten ersetzt. Die kleinformatigen, dunkelroten Eternitschindeln der heutigen Fassadenverkleidung werden durch grossformatige, helle Eternitplatten ersetzt.
Wohnüberbauung Under Datteberg in Kriens
Under Datteberg
Die Parzelle „Under Dattenberg“ umfasst 4900m2 Fläche, wovon 800m2 Wald und Gewässer beinhalten. Der Waldabstand, die Grenzabstände sowie eine im Grundbuch eingetragene Höhenbeschränkung reduzieren die Bebaubarkeit des Grundstückes. Im Rahmen des Bewilligungsverfahrens kamen noch weitere Einschränkungen durch das Projekt „Bypass Süd“ hinzu. Die Ausrichtung und Hanglage des Grundstückes gegen Süden, sowie die unverbauten Ausblicke auf die Berge der Zentralschweiz, verbunden mit der einmaligen Situation des Waldes, führten zu zwei parallel in den Hang gelegten Baukörpern. Die Waldrandzone dient als Spiel- und Nutzfläche und verleiht der Überbauung eine spezifische Prägung. Die beiden Gebäude werden ab dem Amstutzweg für den Autoverkehr erschlossen. Entlang der Amstutzstrasse sind zwei Besucherparkplätze vorgesehen. Ein neuer Fussweg verbindet beide Zufahrtsstrassen. Die Einstellhalle ist am südlichen Hangfuss sockelartig geplant. Darüber sind die beiden Gebäudekörper entlang der Höhenlinien, leicht zueinander verschoben und teilweise in der Höhe halbgeschossig gestaffelt, platziert. Pro Geschoss werden drei Wohnungen durch ein zentrales Treppenhaus erschlossen. Die Ausrichtung der Wohnungen erfolgt über Eckbalkone auf die erwähnte Aussichtssituation. Vorgesehen ist ein Massivbau. Die beiden Gebäude werden Minergiezertifiziert und mittels Erdsonden-Wärmepumpe mit Energie versorgt.
Wohn- und Geschäftshaus Morgartenstrasse in Luzern
Riedhof
Das Wohn- und Geschäftshaus „Riedhof“ an der Morgartenstrasse 17 in Luzern wurde 1930 als Teil der Blockrandbebauung zwischen Morgarten- und Zentralstrasse in Form des neuen Bauens erstellt. Es bildet mit der gegenüberliegenden Lukas-Kirche und dem Kirchgemeindehaus der evangelisch - reformierten Lukas-Pfarrei eine architektonisch auffallende Baugruppe in absolut zeitgemässem Stile der frühen 1930er-Jahre im ansonsten vorwiegend durch Historismus undJugendstil-Bauten geprägten Hirschmattquartier. Im provisorischen Bauinventar der Stadt Luzern ist das Gebäude als „schützenswert“ eingetragen. Die vorgesehenen Erneuerungs- und Sanierungsarbeiten zielen in erster Linie auf den Substanzerhalt und die Sicherung der Gebäudequalität für die nächsten Jahrzehnte. Ausgangspunkt ist der notwendige Ersatz der bestehenden, eingemauerten Leitungen mit dem Einbau von neuen, durchgehenden Steigzonen, sowie die Erneuerung der Fassaden mit Putzsanierung und Reparaturarbeiten an den Kunststeingewänden der Fenstereinfassungen. Die Umbauarbeiten werden in teilweise bewohntem Zustand und in enger Zusammenarbeit mit der kantonalen Denkmalpflege erfolgen. Die architektonische Qualität der bestehenden Substanz wird dabei den Leitfaden für die Sanierungsarbeiten bilden.
Personalaufenthaltsraum Verkehrsbetriebe Luzern
Angenehme Atmosphäre
Der bisherig bestehende, zu kleine Personalaufenthaltsraum der Verkehrsbetriebe Luzern wurde 2015 komplett neu gestaltet. Durch den Rückbau einer Zwischenwand konnte das Raumangebot wesentlich vergrössert werden. Zusammen mit dem neuen Innenausbau, vor Allem der neuen Regal- und Schrankwand, sowie den modernen, schlicht und neutral gehaltenen Materialien und Möbeln wurde eine angenehme Atmosphäre geschaffen.
EFH Um- und Anbau in Horw
Wohnen im Grünen
Das ursprüngliche Einfamilienhaus aus dem Jahre 1968 wurde mit einem Auf- und Anbau zu einem Doppelwohnhaus vergrössert. Der Unterabstand zum Wald und der Grenzabstand zur Nachbarsparzelle sowie die Geländeneigung bestimmten im Wesentlichen das Bauprojekt. Die beiden Wohnungen sind jeweils als Maisonette entwickelt, um optimal von Besonnung, Aussicht und Aussenräumen zu profitieren und trotzdem als eigenständige Wohnungen zu funktionieren. Der dunkle Fassadenputz und die Balkon- und Vordachflächen binden die beiden Baukörper zu einem neuen Ganzen zusammen. Das Gebäude ist Minergie-zertifiziert.
EFH Umbau und Erweiterung in Horw
Naturverbunden
Das bestehende Einfamilienhaus aus dem Jahre 1967 wurde bis auf das Kellergeschoss zurückgebaut und mit einem zweigeschossigen Holzelementbau neu aufgebaut. Form und Materialisierung beziehen sich auf die im Quartier vorgefundenen Strukturen. Im Erdgeschoss sind die Wohn- und Essräume untergebracht, im Obergeschoss die Schlaf- und Arbeitszimmer, die sich um die eingezogene, intime Terrasse gruppieren Im Inneren dominieren sichtbar gelassene Oberflächen wie geölte Anhydritböden im EG, im OG die Bresta-Elemente für Wände und Decken in Sichtqualität sowie ein dunkler Parkett. Die dunkle Holzfassade und der mittige Terrasseneinschnitt binden das grosse Volumen mit vornehmer Zurückhaltung in die Situationein. Ergänzt wird das Gebäude mit differenzierten Aussenräumen sowie einem naturnah gestalteten, üppigen Garten.
Gesamtsanierung Geschäftshaus Winkelriedstrasse / Habsburgerstrasse in Luzern
Wohnen und Arbeiten
Das markante Geschäftshaus an der Winkelriedstrasse war erheblich sanierungsbedürftig, die vorhandene Metallfassade in prekärem Zustand. Der Ersatz der vorgehängten Fassade ermöglicht eine moderne, dem Zweck entsprechende Formensprache, die trotz eines rigiden Rastermasses durch frei gesetzte kleine Lüftungsflügel in den Fensterbändern und die prägnante Fassadenbeschattung aufgelockert und leicht erscheint. In den obersten Geschossen wurden die bestehenden Wohnungen in moderne Kleinwohnungen umgebaut. Massnahmen: Komplettersatz und energetische Verbesserung der bestehenden Fassade, Geschossbereinigung aller Geschosse für zukünftigen Mieterausbau, Neugestaltung der Wohnungen im 6./7. Obergeschoss, Sanierung und Neugestaltung Eingangsbereich und Treppenhäuser. Teilweise Mieterausbauten.
Wohnüberbauung Villa Pia in Luzern
Villa Pia
Die beiden Gebäude sind parallel zum Hang platziert und leicht zueinander und in der Höhe gestaffelt. Die gemeinsame Einstellhalle ist direkt ab der Dreilindenstrasse erschlossen. Die beiden Gebäude sind mit gleicher innerer Organisations-struktur aufgebaut und ermöglichen dank nichttragender Innenwände eine individuelle Raumaufteilung. Die Wohnungen weisen überdurchschnittliche Raumhöhen auf. Sämtliche Wohn- und Schlafzimmer sind gegen Südwesten orientiert und verfügen über geschosshohe Verglasungen. Entlang der Fassade schaffen loggiaähnliche, mittels Schiebefronten beschattete Balkone eine Zwischenzone zwischen Privatraum und Umgebung. Die Nebenräume wie Reduit, Gäste-WC und zusätzlicher Dusche/WC wie auch das Treppenhaus mit dem behindertengerechten Personenlift, liegen hangseitig. Die Wohnüberbauung wurde im Minergie-Standard erstellt und ist dementsprechend zertifiziert. Die Wärmeerzeugung durch einen kleinen Gaskessel wird von einer Solarzellenanlage zur Brauchwasservorwärmung unterstützt.
Haus am Grendel in Luzern
Grendel
Das 1969 erstellte Geschäftshaus an zentraler Lage in der Altstadt zeigte sich mit mehrfach geknickter Fassade aus vorgehängten Betonelementen und markanten gebäudehohen Erkern. Aufgrund der notwendigen umfassenden Sanierung der Haustechnik mit dem Ersatz der gesamten Fassade und dem Anpassen der geometrischen Form konnte das Gebäude städtebaulich präziser in die Situation am Falkenplatz eingebunden werden. Gleichzeitig wurde das Dach um ein Geschoss erhöht und darin neue loftartige Büroflächen geschaffen. Die formale Gestaltung der Fassade orientiert sich an den Fassadenbildern der umliegenden Gebäude, die Materialisierung nimmt Bezug zu den vorherrschenden Putz- und Sandsteinfassaden. Das bestehende Gebäude wurde bis auf die Rohbausubstanz zurückgebaut, geometrisch bereinigt und das alte Betondach entfernt. Zum Einsatz kam eine doppelgeschossige und vorfabrizierte Holzelementkonstruktion für den Dachaufbau, für die Fassaden wurden vorfabrizierte Betonelementen verwendet und hochisolierten Holzmetallfenster eingesetzt. Die komplette Gebäudetechnik wurde ersetzt und eine kombinierte Heiz-/Kühllüftungsdecke wurde installiert. Zur Steuerung wurde ein Gebäudeleitsystem eingebaut. Die Läden im Erdgeschoss waren während der gesamten Bauzeit im Betrieb.
Produktions- und Lagerhalle Sägerei Widmer in Sempach Station
Sägerei
Durch die Entwicklung eines neuartigen Produktionsprozesses ist die Sägerei Widmer in der Lage, Massivholzparkett mittels Keilzinkverbindungen in beinahe beliebiger Länge zu produzieren. Die stetig steigende Nachfrage führt zu Platz- und Lagerproblemen, welche mit der neuen Produktions- und Lagerhalle langfristig gelöst werden können. Die Halle wird auf dem bestehenden Holzlagerplatz zwischen alten Werkgebäuden platziert. 3 Fassaden davon werden aufgrund von Brandschutzvorschriften in Betonelementen mit integrierter Wärmedämmung erstellt, während die Nordfassade als Schaufassade gegen die Strasse mit einer hinterlüfteten Holzverkleidung inszeniert wird. Das Dach wird in Holz erstellt. Das Raumprogramm beinhaltet nebst dem grosszügigen doppelgeschossigen Lagerbereich zusätzliche Werkstatträume sowie einen Ausstellungraum mit Officeküche und WC-Anlagen.
Wohnüberbauung in Arlesheim
Naturnah
In einen grossen, parkartigen Garten am Dorfrand von Arlesheim wurden als Ersatz für ein Einfamilienhaus und mit dem Ziel der inneren Verdichtung, zwei neue Gebäude gesetzt. Die Bauten wurden im nordöstlichen Grundstücksteil platziert und, entsprechend der Topographie, in der Höhe um ein Geschoss versetzt. Ausrichtung und Höhenstaffelung garantieren damit Diskretion, optimale Besonnung und die freie Aussicht für alle Wohnungen in den baselländischen Jura. Es entstanden insgesamt vier grosszügige Familienwohnungen. Verbunden sind die Gebäude mit einer gemeinsamen, unterirdischen Einstellhalle. Prägendes Element war von Planungsbeginn an der grosse Naturgarten mit verschiedenen, künstlich angelegten Wasserteichen, sowie einer naturnah gestalteten Umgebung aus grobem beigen Kies aus der nahen Birs. Die Bauherrschaft wünschte von Beginn an einen vorfabrizierten Holzelementbau in Passivhausstandard. Konstruiert wurden die Bauten deshalb mit dem BRESTA Holzbausystem. Die im Werk vorbereiteten Elemente wurden vor Ort zusammengefügt und mit einem feinen, vertikalen Holzraster verkleidet. Aufgrund der teilweise individuellen Grundrisslösungen und der erhöhten, lokalen Anforderungen an die Erdbebensicherheit, gestaltete sich die Dimensionierung der Gebäudestatik und der Holzkonstruktion ausgesprochen herausfordernd. Im Weiteren wurden nebst dem erhöhten Wärmeschutz auch erhöhte Anforderungen an den Schallschutz gestellt, sowie eine stützenfreie Auskragung des Obergeschoss Haus_01 verlangt.
Kirche und Pfarreiheim St. Johannes in Luzern
St. Johannes
Das von Walter Förderer 1968 im Stil des Brutalismus erstellte Kirchenzentrum St. Johannes ist eines der aufregenden Kirchenensembles der Stadt und steht unter spezieller Beobachtung der Denkmalpflege.Die Qualitäten dieser eigenständigen Architektur wieder zum Vorschein zu bringen und sie an die neuen Nutzerbedürfnisse anzupassen, war das Hauptziel der umfassenden Sanierung. Vorerst wurden mittels Potentialfeldmessung die heute noch nicht sichtbaren Korrosionsschäden ermittelt. Der schadhafte Beton wurde weggespitzt, die rostenden Armierungen gereinigt sowie korrosionsgeschützt und die Flickstellen im bestehenden Schalungsbild reprofiliert. Bestehende Imperfektionen aus der Erstellungszeit, zum Beispiel Entmischungen, wolkige Verfärbungen, Betonierfugen und alte Kosmetikstellen, also das authentische Erscheinungsbild, blieben erhalten. Gleichzeitig mit der Betoninstandsetzung wurden alle Flachdächer ersetzt und wärmetechnisch saniert. Im Inneren wurden einzelne Bereiche nahe an den Ursprungszustand von 1968 zurückgeführt und vorsichtig erneuert. Andererseits sind die eigentlichen Nutzräume komplett neu gestaltet und als neutrale weisse Räume ausgebaut worden. Der zentrale Saal ist akustisch und technisch auf dem neusten Stand, wurde mit einem neuen und modernen Lichtkonzept versehen und eine mobile Bühnenanlage ermöglicht einen vielfältigen und flexiblen Betrieb.
MFH Eichenspesstrasse in Kriens
Eichenspes
Das Wohngebäude an der Eichenspesstrasse 5/7 in Kriens umfasst 32 Wohneinheiten und wurde 1981 erstellt. Mit Ausnahme der im Jahre 2009 ersetzten Flachbedachungen wiesen die Bauteile der Gebäudehülle und einzelne Anlageteile zur Wärme-erzeugung einen ausgewiesenen Nachholbedarf für Unterhaltsleistungen auf. Mit der umgesetzten Sanierung wurde die Gebäudehülle umfassend erneuert und wärmetechnisch an heutige Standards angepasst. Die bestehende Ölheizung wurde durch eine umweltfreundliche Anlage (Erdsonden-Wärmepumpe) ersetzt. Die ursprünglichen Balkonbrüstungen aus vorfabrizierten Betonfertigteilen wurden entfernt und durch neue Brüstungs-elemente aus einer Metalltragkonstruktion mit perforierter Metallverkleidung ersetzt. Die bestehenden Aussenwände aus verputzten Schaumpolystyrol-Schalungssteinen mit Stahlbetonkern wurden aussenseitig mit einer zusätzlichen Kompakt-Aussendämmschicht versehen und mit einem Deckputzabrieb beschichtet. Die bestehenden gestrichenen Holzfenster mit 2-fach Isolierverglasung wurden durch Fenster mit Wärmeschutzverglasung und gedämmten Rahmenprofilen, sowie im Bereich der Wohnzimmer die bestehenden, massiven Fensterbrüstungen abgebrochen und durch raumhohe Balkonverglasungen ersetzt.
MFH Obergütschrain in Luzern
Obergütschrain
Das Mehrfamilienhaus mit 26 Wohnungen und einer Einstellhalle wurde 1983 erbaut. Charakteristisch und für diese Zeit typisch war das zerklüftete Erscheinungsbild und die Verwendung von Betonfertigelementen für die Balkonkonstruktionen und den Dachrandabschluss. Je vier Wohnungen pro Geschoss sind symmetrisch auf drei Fassadenseiten um ein zentrales Treppenhaus gruppiert und verfügen über einen eigenen, vorgehängten Balkon. Aufgrund des Zustandes von Fassade und Betonelementen entschloss sich die Bauherrschaft zu einer wärmetechnischen Sanierung der Gebäudehülle und dem Ersatz der bestehenden Balkone. Diese Massnahmen wurden zum Anlass genommen, den formalen Ausdruck des Gebäudes zu vereinfachen und einer zeitgemässen Architektursprache zuzuführen. Mit der variablen Verschattungsanlage aus geschosshohen Schiebeläden wird die formale Strenge gebrochen, das Erscheinungsbild verändert sich jeweils nach Sonnenstand und Mieterbedürfnis. Die Sanierungsarbeiten erfolgten im bewohnten Zustand. Sie bestanden aus dem Fensterersatz, dem Aufbringen einer zusätzlichen verputzten Wärmedämmschicht sowie dem Rückbau- und etappenweisen Wiederaufbau der vorgesetzten Balkonelemente mit vorfabrizierten Rippendecken. Um eine gewisse Diskretion auf den Balkonen zu ermöglichen, wurden die seitlichen Verglasungen mit einer bedruckten Folie versehen.
Neubau Produktionshalle in Ibach
Felchlin
Um den weiteren Ausbau der Verarbeitung von Kakaobohnen zu Couverturen und Schokoladen zu ermöglichen, wurde die bestehende Manufaktur in Ibach mit einem Neubau erweitert. Eine stützenfrei konstruierte und mehrgeschossige Produktionshalle schafft den benötigten Raum für die komplexen Betriebseinrichtungen mit hohen hygienischen Anforderungen. Die Fassade mit den horizontal eingeschnittenen Fensterbändern bildet in der Farbgebung die inneren Produktionsprozesse visuell ab.