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Der Autor befasst sich mit der Tragung der Kosten bei der Nachbesserung von Werkmängeln im Bauwerkvertrag. Die mit der Nachbesserung anfallenden Kosten werden ausführlich und praxisnah beschrieben und die Pflicht zur Kostentragung eingehend erörtert. Im Weiteren untersucht der Autor Fälle, in denen der Unternehmer die Nachbesserungskosten nur teilweise tragen muss. Zum einen wird die Frage einer Mitverantwortlichkeit des Bestellers und dessen Pflicht zur Kostenbeteiligung geklärt. Zum anderen wird ein besonderes Augenmerk auf die Frage der Übermässigkeit der Nachbesserungskosten und die für den Besteller bestehende Möglichkeit einer Nachbesserung gegen eine entsprechende Kostenbeteiligung gerichtet. Darüber hinaus wird eine in der Lehre vertretene Mindermeinung – nach der das Nachbesserungsrecht auch bei übermässigen Nachbesserungskosten besteht, der Unternehmer allerdings ein Leistungsverweigerungsrecht hat – dargestellt und der herrschenden Ansicht, wonach bei übermässigen Kosten kein Nachbesserungsrecht besteht, gegenübergestellt. Schliesslich behandelt der Autor Fragen der Vorteilsausgleichung und der Sowieso-Kosten. Dabei wird kritisch untersucht, inwieweit der Besteller Vorteile auszugleichen hat und ob sich der Besteller an denjenigen Kosten beteiligen muss, die ohnehin angefallen wären.