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Zu häufig werden bei Reizdarm (IBS) Narkotika verschrieben
Spencer und Kollegen der University of North Carolina haben 1800 Patienten mit einem Reizdarm gemäss Rome II Kriterien beobachtet und nach verschiedenen klinischen, anamnestischen und demographischen Faktoren beurteilt [Abstract 1378]. Insgesamt betrug der Anteil Patienten mit einem Konsum von Narkotika 18%. Diese Patienten berichteten über mehr abdominale Schmerzen, eine schlechtere Lebensqualität, mehr Hospitalisationen und Operationen sowie einen häufigeren Gebrauch von Antidepressiva und Antazida. Die Studienautoren betonen, dass die Verschreibung von Narkotika bei Patienten mit einem Reizdarm eher schadet als nützt und Betroffene mehr von einer integrativen Therapie profitieren würden.