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Fuchsmanguste
Die Fuchsmanguste ist eine Säugetierart aus der Familie der Mangusten und ist nach ihrem fuchsähnlichen Äußeren benannt. Sie gehört zu den häufigeren Säugetieren Afrikas und lebt oft vergesellschaftet mit Erdmännchen. Die Fellfarbe wechselt mit dem Verbreitungsgebiet. Südliche Unterarten haben ein rötlich-gelbliches, nördliche ein gelbgraues Fell. Bei manchen Tieren kommt es zusätzlich zu einem saisonalen Fellwechsel: während der Sommermonate ist es rötlicher, im Winter blasser. Die Unterseite und die Schwanzspitze sind weiß gefärbt. Die kurzen, runden Ohren und der buschige Schwanz verstärken das fuchsähnliche Aussehen. Die Kopfrumpflänge beträgt 27 bis 38 Zentimeter, hinzu kommen 18 bis 28 Zentimeter Schwanz. Das Gewicht erwachsener Tiere beträgt 440 bis 800 Gramm, in Ausnahmefällen bis zu 1 Kilogramm. Fuchsmangusten sind tagaktive Tiere, die nachts in ihren Bauen bleiben. Sie können graben, bevorzugen aber das Übernehmen von bereits vorhandenen Bauen, die zum Beispiel von Erdhörnchen oder Springhasen angelegt wurden. Manchmal bewohnen sie gemeinsame Baue mit Erdmännchen. Sie leben in Familiengruppen, die meist aus vier bis acht Tieren bestehen. Die Nahrung der Fuchsmanguste besteht meistens aus Insekten, zu weit geringeren Anteilen auch aus Nagetieren, Vögeln und Eiern.