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Primarschule Hübeli
Stark sind die Mauern auf dem festen Grunde des Hübeli-Schulhauses, das während hundert Jahren die Last der Zeit, das Gewicht unzähliger Schüler und Lehrer, froher Sänger und Versammlungsbesucher, aller, die im Hause ein- und ausgingen, zu tragen hatte. Im Laufe der Jahrzehnte mussten weder Fundamente verstärkt noch Erbauersünden getilgt werden - gelegentliche Fassadenrenovationen gibt es bei allen Bauten!
In den sechziger Jahren des vorletzten Jahrhunderts war die Raumknappheit unerträglich geworden. Der Mangel an Unterrichtsräumen führte am 10. März 1868 zum Beschluss der Baukommission, ein zweites Schulhaus zu erbauen - das erste befand sich im heutigen Museum an der Kirchgasse,weitere, zum Teil ungeeignete Schulräume im sogenannten Tanzsaal des Rathauses an der Hauptgasse (jetzige Stadtbibliothek) und über den Pferdestallungen des Gasthauses Zum Roten Turm (ehemals Möbel-Lang, heute Bijouterie Mägli) -, und zwar sollte das neue Schulhaus auf dem Munzingerplatz erstellt werden. Noch im gleichen Monat beschlossen Gemeinderat und Gemeindeversammlung den Bau des Hübeli-Schulhauses.
Die Baukommission entwarf - im Gegensatz zum heutigen Vorgehen - ein Konzept, an das sich Architekt J. Kälin, Solothurn, in den Planentwürfen zu halten hatte.