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Glen Scotia hatte eine wechselhafte Geschichte. Sie war oft geschlossen, doch seit dem Jahre 2000 produziert sie wieder durchgehend. Seither ist auch der Single Malt besser verfügbar. Unter dem alten Inhaber Glen Catrine Bonded Warehouse kam die erste Serie von Singel Malts heraus. Der neue Inhaber hat eine neue Serie herausgebracht.
Spezielles:
eine der wenigen übrig gebliebenen Brennereien in Campbeltown
Die Brennerei wurde im Jahre 1832 als Scotia Distillery von Steward, Galbraith & Co. Wie bei fast allen Brennereien lief es im 19. Jahrhundert sehr gut, sodass die Glen Nevis Destillerie dazugekauft werden musste, um die Nachfrage decken zu können. 1919 dann wurde die Destillerie an die West Highland Malt Distillers Ltd. (WHMD) verkauft, die im Ort weitere Brennereien besaß. Doch nur wenige Jahre danach ging die Firma Pleite und damit alle Brennereien, die dazu gehörten. Ein Versuch die Glen Scotia Brennerei wieder in Betrieb zu nehmen, scheiterte leider. 1836 übernahm die Firma Bloch Brothers Limited die Destillerie. Ihnen gehörte damals bereits die Scapa Brennerei. In der Zeit war die Brennerei ziemlich erfolgreich, wurde aber 1954 an Hiram Walker verkauft. Danach ging es bergab und schon ein Jahr danach ging sie an die Firma Firma A. Gillier & Co. Doch diese Firma wurde 1970 an Amalgamated Distillers Products Ltd. Zwischen 1979 und 1982 wurde die Brennerei generalüberholt und frisch renoviert. Doch schon 1984 wurde die Produktion eingestellt und der Betrieb 1989 an Gibson International verkauft, die 1994 selbst Konkurs anmelden mussten. Aus der Konkursmasse heraus, wurde die Brennerei an Glen Catrine Bonded Warehouse verkauft, dem Inhaber der Loch Lomond Brennerei. Sie namen den Betrieb erst im Jahre 2000 wieder auf. Doch erst 2010 wurde eine neue Produktpalette vorgestellt. Vor dem Jahre 2000 wurde die Brennerei immer mal wieder von der Crew der Springbank Brennerei in Betrieb genommen, aber nur sporadisch. im März 2014 ging die Brennerei wie die ganze Gruppe an Private Equity Group Exponent, die die Geschäfte als Loch Lomond Group in Betrieb genommen hat. Seither gibt es auch drei neue Single Malt Abfüllungen in einer neuen Aufmachung.