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Auf der Bahn
- 100 m Frauen
An den Olympischen Spielen und zuletzt beim Diamond-League-Meeting in Eugene (USA) hatte sich Shelly-Ann Fraser-Pryce über 100 m jeweils ihrer Landsfrau Elaine Thompson-Herah geschlagen geben müssen. In Lausanne hatte nun die 34-Jährige die Nase vorne. Sie siegte in 10,60 Sekunden vor Thompson-Herah und Shericka Jackson (JAM). Damit realisierte Fraser-Pryce die drittbeste je gelaufene Zeit, persönliche Bestleistung und Meeting-Rekord. Schneller waren nur Florence Griffith-Joyner bei ihrem Weltrekord (10,49) und Thomspon-Herah in Eugene (10,54). Ajla Del Ponte wurde in Lausanne in 10,97 Sekunden Sechste, Mujinga Kambundji in 11,01 Sekunden Siebte.
- 200 m Männer
Über die halbe Bahnrunde feierten die Amerikaner einen Doppelsieg. Kenneth Bednarek gewann bei starkem Rückenwind von 3,2 m/s in 19,65 Sekunden vor Fred Kerley. Dritter wurde Steven Gardiner von den Bahamas, der sich in Tokio Olympia-Gold über 400 m geholt hatte. Im hochkarätig besetzten Feld lief der Schweizer William Reais in 20,46 Sekunden auf Rang 7.
- 3000 m Männer
An den Olympischen Spielen in Tokio hatte Jakob Ingebrigtsen Gold über 1500 m gewonnen. In Lausanne entschied er das Rennen über 3000 m für sich. Der Norweger wurde in der letzten Kurve zunächst von Berihu Aregawi überholt, fing den Äthiopier aber noch ab und siegte in 7:33,06 Minuten. Dritter wurde der Australier Stewart McSweyn. Der Schweizer Jonas Raess belegte in 7:56,07 Rang 13.
- 400 m Männer
Beim nicht zur Diamond League zählenden Rennen über die Bahnrunde war auch der Norweger Karsten Warholm am Start. Der Olympiasieger und Weltrekordhalter über 400 m Hürden klassierte sich in 45,51 Sekunden auf Rang 4. Gewonnen wurde das Rennen vom Amerikaner Wilbert London.
Im Oval
- Kugelstossen Männer
Olympiasieger und Weltrekordhalter Ryan Crouser wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Der Amerikaner holte sich den Sieg dank einer Weite von 22,64 m im Final der Top 3 vor Thomas Walsh (NZL) und Filip Mihaljevic (CRO). Für das Highlight hatte Crouser aber bereits zuvor gesorgt. Mit 22,81 m im allerersten Versuch stellte er einen Meeting-Rekord auf.
- Stabhochsprung Männer
Christopher Nilsen sorgte auf der Pontaise für eine Überraschung. Der Amerikaner übersprang bei schwierigen Windverhältnissen 5,82 m im 1. Versuch und sicherte sich den Sieg vor seinem Landsmann Sam Kendricks und dem Russen Timur Morgunow. Der schwedische Olympiasieger Armand Duplantis scheiterte bei der Höhe von 5,82 m. Für den Franzosen Renaud Lavillenie war der Wettkampf nach 3 Fehlversuchen auf 5,52 m früh zu Ende.
- Speerwerfen Männer
Johannes Vetter, der mit 96,29 m die Jahresweltbestleistung hält, feierte in Lausanne einen überlegenen Sieg. Mit der Tagesbestweite von 88,54 m qualifizierte sich der Deutsche für den Top-3-Final. Dort reichten ihm 86,34 m zu Platz 1 vor dem Tschechen Jakub Vadlejch und Anderson Peters aus Granada.