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Weil ein Waadtländer Taxichauffeur die zulässigen Arbeitsstunden deutlich überschritt und die Ruhezeiten nicht einhielt, muss er den Führerschein für ein Jahr abgeben und eine Busse von 1000 Franken zahlen. Das Bundesgericht hat einen entsprechenden Entscheid des Kantonsgerichts bestätigt.
Der Taxifahrer war im Dezember 2014 von der Polizei kontrolliert worden. Die Auswertung des Fahrtenschreibers ergab, dass der Mann die zulässigen wöchentlichen Arbeitsstunden um bis zu 32 Stunden überschritt. Zudem hielt er Pausen und Ruhezeiten nicht ein.
So wurde in einem Fall festgestellt, dass er innerhalb von 24 Stunden eine Pause von nicht einmal zwei Stunden machte. Vorgeschrieben wäre eine Ruhezeit von neun Stunden.
Aus diesen Fakten schlossen die Waadtländer Behörden, dass der Taxichauffeur übermüdet und somit in fahrunfähigem Zustand gefahren sein muss. Das Bundesgericht bestätigt in seinem heute publizierten Urteil, dass diese Feststellung nicht willkürlich erfolgte.
Der Betroffene hatte argumentiert, dass die Polizei bei der Kontrolle keine Müdigkeitserscheinungen bei ihm festgestellt habe. (SDA)Publiziert am 08.12.2016 | Aktualisiert am 16.12.2016