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Sich vorbereiten
Der Wille allein reicht nicht
Gemäss Studien der WHO können nur 0,5 bis 5% der Raucher nur aufgrund ihres Willens längerfristig abstinent bleiben. Die Rauchstoppversuche nur durch den Willen scheitern oft, weil das im den Zigaretten enthaltene Nikotin eine physische und psychische Abhängigkeit herstellt. Nikotin hat tatsächlich ein hohes Abhängigkeitspotenzial!
|Führen Sie ein Tagebuch|
Evaluieren Sie Ihre Abhängigkeit
Wenn Sie mehr als 10 Zigaretten pro Tag rauchen,
oder wenn Sie weniger als 30 Minuten nach dem Aufwachen rauchen
oder wenn Sie Entzugserscheinungen bei Ihrem letzten Rauchstoppversuch gespürt haben,
empfehlen wir Ihnen wirklich ein Nikotinersatzprodukt (Patch, Kaugummi, Nasenspray) ab dem ersten Tag ohne Zigaretten. Indem sie die Entzugserscheinungen mildern, erhöhen diese Produkte Ihre Erfolgschancen beim Rauchstopp um den Faktor 2 bis 3.
|Die verschiedenen Abhängigkeitstypen|
|Der Abhängigkeitstest|
Profitieren Sie von günstigen Gelegenheiten
Mehrere Ereignisse regen dazu an, über die Rauchgewohnheit nachzudenken: Schnupfen, Bronchitis, Schwangerschaft, Geburt eines Kindes, Krankheit eines Rauchers in Ihrem Umfeld, etc. Profitieren Sie von diesen Gelegenheiten, um mit Rauchen aufzuhören, aber warten Sie dennoch nicht zu lange: Den "magischen Moment", wo der Rauchstopp einfach ist, gibt es nicht.
Suchen Sie Unterstützung in Ihrem Umfeld (Familie, Freunde, Arbeitskollegen)
Viele Raucher sagten, dass die Hilfe des Umfelds ein wichtiges Erfolgselement ist. Kommunizieren Sie Ihre Rauchstopp-Absicht und bitten Sie Personen, die Ihnen nahestehen, Sie zu motivieren und es zu vermeiden, Ihre Rauchgewohnheit zu kritisieren. Seien Sie sich der fehlenden Unterstützung seitens der Raucher bewusst und suchen Sie eher die Unterstützung von Nichtrauchern und Exrauchern. Wenn Ihr(e) Partner(in) raucht, motivieren Sie ihn/sie auch zum Rauchstopp..
Erfahrungsbericht geschrieben am 29. Juli 2009 auf unserer Webseite (Rubrik Erfahrungsberichte):
- "Ich bin ein bisschen stolz und glücklich, weil meine liebe kleine Schwester es schon 9 Tage ohne dieses verdammte Gift aushält. Ich habe ihr heute Abend gesagt: "Du schaffst es!" (...) Sie wird es aushalten, da bin ich mir sicher. Sie ist hat einen starken Willen, weiss was sie will, meine kleine 57-jährige Schwester, die schon zu lange rauchte, so lange, aber meine kleine Schwester ist die stärkste!!! Bleibt nur noch, meine grosse 63-jährige Schwester vom Rauchstopp zu überzeugen. (...) Unsere liebe 90-jährige Mutter, die uns sehr gerne hat, wird glücklich sein, nicht wahr? Und was würde unser Papa sagen, der zu früh aufgrund dieses Gifts verstorben ist??? Wir haben wertvolle Hilfen, die vor 20 Jahren noch nicht existierten, also müssen wir aufhören, solange es noch nicht zu spät ist."
Nehmen Sie die Hilfe einer Fachperson in Anspruch
Die Hilfe einer Fachperson erhöht Ihre Erfolgschancen beträchtlich. Sie können:
- Sich an Ihren Arzt wenden. Er wird Ihnen weiterhelfen oder Sie weiterleiten.
- Sich an einen Entzugsspezialisten wenden.
- An einem Rauchstopp-Programm in einer Gruppe teilnehmen.
|Brauchen Sie die Hilfe eines Spezialisten?|
Die Vorteile eines rauchfreien Lebens
Erstellen Sie eine Liste der Vorteile eines Rauchstopps. Bringen Sie diese Liste an einem gut sichtbaren Ort an. Sagen Sie sich zum Beispiel: "Indem ich mit Rauchen aufhöre, nehme ich die Dinge in Angriff und verbessere mein Leben". Oder: "Indem ich mit Rauchen aufhöre, spare ich 1'500 CHF (oder 1000 Euros) pro Jahr".
|Was sind die Vorteile des Rauchstopps?|
|Evaluieren Sie Ihren Gewinn|