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Der vielseitig tätige Designer, Kommunikationsberater und Dozent an der Hochschule der Künste war – als gebürtiger Basler – Ideengeber für das «Haus der Religionen – Dialog der Kulturen» in Bern. 1998 wurde er vom Stadtplanungsamt (Christoph Rossetti) beauftragt, eine Studie über den Entwicklungsschwerpunkt Bümpliz-Bethlehem zu erstellen. Von den daraus resultierenden verschiedenen Vorschlägen zur Stadtentwicklung konnte ein grosser Teil verwirklicht werden, darunter eben auch das «Haus der Religionen».
Seine Ideen verfolgte Christian Jaquet, als seien sie seine Kinder. Für das «Haus der Kulturen», wie er es zunächst nannte, engagierte er sich am «Runden Tisch der Religionen», wurde Mitglied der ersten Arbeitsgruppe und dann des ersten Vorstands des 2002 gegründeten Vereins.
Bei der wegweisenden Retraite im Berner Jura vom Januar 2006, bei der unter anderem die Einsetzung der «Stiftung Europaplatz – Haus der Religionen» beschlossen wurde, war er ein wichtiger Teilnehmer. Seine Studie von 1998 lautete:
«Ohne Grund geht niemand nach Bümpliz». Ohne seine Idee wäre vielleicht niemand in Bern in den Sinn gekommen, ein «Haus der Religionen» zu realisieren.
Christian Jaquet ist am 17. Juli im Alter von 87 Jahren verstorben.