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- CBD & Herzrhythmusstörungen: wenn Stress zur Belastung wird
- CBD gegen ADHS: Einnahme von Medikamente, Tropfen, Kapseln?
- CBD Öl & Rheuma: Schmerzminderung bei Arthrose
- CBD & Schizophrenie: Positive Erfahrungen mit Hanfprodukten
- Blattwerk mit universellem Heilpotenzial?
- Fazit der momentan geltenden medizinischen Literatur um CBD & Krankheit
Das faktische Anwendungspotenzial von Cannabidiol bei Ansteckungs- und Volkskrankheiten muss noch geklärt werden. Allerdings häufen sich die Hinweise, dass CBD diverse regenerierende Eigenschaften aufweist.
Ob bei Schmerzen, als Entzündungsblocker oder bei neurodegenerativen Gebrechen wie Parkinson sowie Multiple Sklerose; oder Darmkrankheiten aufgrund von Entzündungen wie Morbus Crohn: es existiert die Möglichkeit, diese ergänzend mit einem zugelassenen Cannabis-Heilbehelf zu unterstützen.
Zahlreiche subjektive Zustandsverbesserungen wurden auf der ganzen Welt festgestellt. Besonders interessant ist in dieser Vorstellungsreihe die Interaktion von Cannabidiol mit dem Herzen und Herzrhythmusstörungen. Eine Tachykardie, ebenso wie eine Bradykardie (beides eine Dysrhytmie) können in schweren Fällen zum Herzstillstand führen. CBD hemmt die Hormonausschüttung von Glucocorticoid. Dieses Hormon ist stressbedingt und führt zu Komplikationen und mobilisiert wahrscheinlich die Bewegung der Herzkammern.
Bitte beachten: Patienten mit Herzproblemen müssen bei der Anwendung besonders umsichtig vorgehen. Eine medizinisch begleitete Erfahrung ist der Eigentherapie unbedingt vorzuziehen.
Hyperaktive Phasen und Unaufmerksamkeit oder ADHS können Kinder ebenso wie Erwachsene betreffen. Psychostimulanzien (die Gabe von Methylphenidat) erweisen sich als erfolgreich, zeigen jedoch zahlreiche Nebenwirkungen: Erbrechen, Übelkeit, Schlaflosigkeit oder Appetitverlust werden gerne genannt. Die komplementäre Therapie mit CBD, vor allem in Form von Kapseln, Tropfen oder CBD Öl, kann hilfreich sein.
Kinder sollten aber nicht eigenverantwortlich therapiert werden, da ihr Körper empfindlich mit neurologischen Auffälligkeiten reagieren kann. Momentan gilt die Verabreichung als nicht sicher.
Ob Autoimmunerkrankung, Infektion oder natürlicher Verschleiss aufgrund des Alters: auch bei Gelenkerkrankungen liegt häufig die Entzündung dem Problem zugrunde. Die Folge sind mittelstarke bis starke Schmerzphänomene. CBD kann die Schmerzsignale, die von den Nerven ins Hirn geleitet werden, so beeinflussen, dass die Leidenden insgesamt weniger Schmerzen verspüren.
Die Anwendung von Pomaden ist wirksam, aber auch die Abgabe oraler Erzeugnisse. Es gibt Hinweise darauf, dass der Krankheitsverlauf von rheumatoider Arthritis dank den richtigen Präparaten gedrosselt werden kann.
Bei so vielen glückverheissenden Resultaten ist es einfach, voreilige Schlüsse über Krankheiten und CBD zu ziehen. Eine Person, die sich selbst oder Angehörige behandeln möchte, sollte jedoch bedenken, dass gerade die Kontrolle psychotischer Störungen Fingerspitzengefühl und Fachwissen erfordert.
Ja, CBD wirkt anscheinend bei diesen Krankheiten. In einer zufällig ausgelegten, explorativen sechswöchigen Studie an Parallelgruppen (2018) wurden Menschen mit schizophrenen Auffälligkeiten untersucht. Die CBD-Gruppe zeigte starke kognitive Verbesserungen. Zudem wurde herausgefunden, dass diese nicht vom Dopamin-Rezeptor Antagonismus abhängen. Laut den Fachpersonen möge dies gar eine neue Behandlungsklasse eröffnen. Veröffentlich wurde das Paper im Journal Psychopharmacology (Berlin), Studienleiter war Douglas L. Boggs.
Natürlich ist die Cannabis Pflanze ebensowenig ein Wunder- noch Allerweltsheilmittel. Zudem handelt es sich nicht um ein Medikament, sondern ein naturistisches Ergänzungsmittel. Da die potenzielle Wirkung jedoch als apodiktisch gilt, lohnt es sich zu verstehen, was es mit der Wechselwirkung von CBD Hanföl & Co. Mit dem Körper auf sich hat. Spulen wir die Zeit 30 Jahre zurück:
Professor Allyn Howlett lehrte an der Saintlouis University in Missouri. Ihm ist es zu verdanken, dass wir heute wissen, wie Cannaboide an das körpereigene Endocannaboidsystem andocken und sich dort entfalten können. Ebenso legte er den Grundstein für Forschungsarbeiten an den Endocannaboinoiden. Ob pflanzlich oder selbst vom Körper hergestellt: Die Stoffe docken verschiedenen Stellen im Körper an, allen voran an den Rezeptoren CB1 und CB2.
Dort angekommen werden verschiedene Prozesse (eventuell) initiiert:
- Schmerz wird gelindert
- Beruhigung erzielt
- Angstlösend, antipsychotisch, antidepressiv
Besonders wichtig: Entzündungen sollen gelindert werden – nach heutigen Erkenntnissen sind diese häufig der Grund für allerlei chronisches.
So kann – je nach Dosierung und Ausgangslage – die Therapierung erfolgreicher verlaufen, etwa bei:
- Diabetes: kann die autoimmunen Entzündungsherde in der Pankreas bei Diabetes mellitus beeinträchtigen (Christian Lehmann u.a. Clin Hemorheol Micrcirc, 2016).
- Epilepsie: Signifikant positiver Effekt auf Anfallslast festgestellt (Michal Tzadok u.a., Multicenter Studie, Israel, 2016)
- Blutdruck: Hemodynamisch senkende Kardiovaskulare Resultate festgestellt – eine Dosierung CBD kann den BD und Herzschlagrate senken (Khalid Jadoon, JCI Insight, Crossover Studie, 2017).
- Fibromyalgie : 20 chronische Schmerzpatienten wurden untersucht, Kombinationspräparate mit THC und CBD Öl wurde verabreicht, ebenso eine Placebo-Kontrollgruppe aufgestellt. Analgetischer Effekt wurde festgestellt (Tine can de Donk u.a., Pain, randomisierte Studie, 2019).
- Akne, Schuppenflechte und atopische Neurodermitis: CBD-Salbse anstelle von Kortisonpräparaten bei chronischen Hautkrankheiten und Narben. Die Auswerurng klinischer Fragebögen, fotografische Daten und klinisches Assessment ergab die verbesserte Lebensqualität in Patienten mit entzündlichem Krankheitshintergrund. (B. Palmieri u.a., Kostenloser Artikel erschienen in Clin Ter, 2019).
Die Analyse der medizinischen Literatur rund ums Thema CBD & Krankheit zeigt hoffnungsvolle und ermutigende Resultate auf so vielen Ebenen. Trotzdem muss man sich bewusst sein, dass Cannabis und Erzeugnisse davon nicht allen Patienten helfen kann. Die Forschung befindet sich noch in den Kinderschuhen, weshalb oft eigene Experimente durchgeführt werden.
Wer jedoch die nötige Vorsicht walten lässt, auf Qualität achtet und den gesunden Menschenverstand einsetzt, kann durchaus profitieren.