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Das Wichtigste in Kürze
- Emma Heming-Willis hat in einem Fernsehinterview über die Demenz ihres Mannes gesprochen.
- Seit Jahresanfang ist bekannt, dass Bruce Willis an frontotemporaler Demenz leidet.
- Für die zweifache Mutter war es ein sehr emotionales Interview.
In einem Fernseh-Interview hat Emma Heming-Willis über die Demenz-Erkrankung ihres Mannes Bruce Willis gesprochen. Zu Beginn des Jahres hat der Schauspieler bekannt gegeben an frontotemporaler Demenz (FTD) zu leiden.
Die 45-Jährige habe lernen müssen, dass die Krankheit sehr hart sei. «Es ist hart für die Person mit der Diagnose, es ist auch hart für die Familie.» Das sagte Emma Heming-Willis (45) am Montag in der «Today»-Show beim Sender NBC. Die Behauptung, dass es sich dabei um eine «Familienkrankheit» handle, sei nicht gelogen.
Kennen Sie jemanden der an Demenz erkrankt ist?
Die zweifache Mutter betonte, dass es schwer sei zu sagen, ob sich Willis seines Zustands völlig bewusst sei. Mehrmals kämpfte die gebürtige Britin während dem sehr emotionalen Interview mit den Tränen.
Emma Heming-Willis: Demenz-Diagnose von Ehemann war Fluch und Segen
Weiter bemerkte die 45-Jährige, dass die Diagnose gleichzeitig ein «Segen und ein Fluch» gewesen sei. Doch nun habe sie zumindest ein besseres Verständnis dafür, was ihr Mann durchmache, und sei bereit, die Krankheit anzunehmen.
Mit ihren 11 und 9 Jahre alten Töchtern hätte sie offen über die Erkrankung gesprochen, sagte Heming Willis ausserdem. Bruce sei ein Geschenk, das ihnen Liebe, Geduld und Widerstandskraft gebe. Sie selbst habe es zu ihrer Aufgabe gemacht, über diese Form der Demenz und ihre Folgen zu informieren.
Diagnose bei Bruce Willis: Frontotemporale Demenz
Die gebürtige Britin Emma Heming Willis und der Hollywood-Star Bruce Willis sind seit 2009 miteinander verheiratet. Aus seiner ersten Ehe mit Schauspielerin Demi Moore (60) hat Willis drei erwachsene Töchter. Im März 2022 hatte die Familie bekannt gegeben, dass Willis an einer Aphasie leide und krankheitsbedingt seine Filmkarriere beende.
Aphasien sind Beeinträchtigungen der Sprachfähigkeiten, die sich in verschiedenen Formen äussern können: Schwierigkeiten beim Sprechen, Verstehen, Schreiben oder Lesen. Verursacht können sie durch verschiedene Erkrankungen.
Im Februar des letzten Jahres gaben die Angehörigen dann eine präzisere Diagnose bekannt: Der Schauspieler leidet an einer frontotemporaler Demenz (FTD).
Bei der Krankheit werden Nervenzellen zunächst im Stirn- und Schläfenbereich des Gehirns (Fronto-Temporal-Lappen) abgebaut. Anfangs macht sich das bei vielen Erkrankten dadurch bemerkbar, dass sie teilnahmslos wirken, gereizt sind. Später kommt es zur Beeinträchtigung des Gedächtnisses.