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Bandinelli,
Baccio oder Bartolommeo, ital. Bildhauer, Sohn des Goldschmieds Michel Agnolo di Viviano, geb. zu Florenz, [* 2] gest. daselbst In der Zeichenschule der Goldarbeiter zu Florenz vorgebildet, übte er die Bildhauerei als Nebenbuhler Michelangelos, dessen ¶
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Großartigkeit er nachstrebte.
Bandinelli war einer der formgewandtesten Bildhauer seiner Zeit, wenn auch keine tief
angelegte Natur. Von Clemens VII. und Karl V. begünstigt, hielt er doch nirgends lange aus und vollendete nur wenige seiner
Arbeiten. Unter diesen sind hervorzuheben in Florenz: Hercules den Cacus tötend (1534 vor dem Palazzo Vecchio
errichtet), ein schwülstiges Werk;
auf dem Hauptaltar im Dome Christi Leichnam, von einem Engel gehalten;
Bacchus, ferner Adam und Eva (Museo Nazionale).
In den Uffizien befindet sich von ihm eine vorzügliche Kopie der Laokoongruppe.