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Versuch mit Kernfahrbahnen
Kernfahrbahnen werden von Städten immer häufiger als Mittel zur Stabilisierung der gefahrenen Geschwindigkeiten auf tieferem Niveau und zur Erhöhung der Verkehrssicherheit eingesetzt. Die Erfahrungen der Stadt Thun zeigen, dass Kernfahrbahnen folgende Vorteile bringen:
- Die Radstreifen verbessern die Sicherheit der Velofahrenden.
- Wegen der optisch schmaleren Fahrbahn wird langsamer gefahren.
- Autos haben einen grösseren Abstand zum Trottoir, was Fussgängerinnen und Fussgänger besonders bei nassen Fahrbahnen schätzen.
- Weil keine baulichen Eingriffe nötig sind, ist die Massnahme kostengünstig.
In Absprache mit dem Leist der Engehalbinsel, dem Elternrat Rossfeld und der Primarschule Rossfeld wurden neben baulichen Massnahmen beim Kopfbau Gewerbepark Felsenau und einer Mittelinsel vor der Felsenaubrücke Kernfahrbahnen auf folgenden drei Strecken beschlossen:
- Engestrasse zwischen Daxelhoferstrasse und Viererfeldweg (beidseitig Radstreifen).
- Reichenbachstrasse zwischen Haltestelle Rossfeld und Studerstrasse (Radstreifen stadteinwärts).
- Fährstrasse zwischen Haltestelle Fährstrasse und Gewerbepark Felsenau (Radstrei-fen stadteinwärts).
Die drei Kernfahrbahnen werden bei günstiger Witterung in den nächsten Tagen realisiert.