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Die PIT Prüfung wird zur Integritätskontrolle oder zur Längenermittlung von Pfählen angewandt.
Bei der PIT Prüfung (auch Reflexions-, Hammerschlag- oder Low Strain- Methode genannt) wird mittels eines Hammers eine Stosswelle eingeleitet, welche zur Kontrolle der Integrität analysiert wird. Diese Methode ist jedoch nicht geeignet um Tragfähigkeiten nachzuweisen.
Am Pfahlkopf wird mittels eines Hammerschlags eine dynamische Energie eingebracht. Diese pflanzt sich bis zum Pfahlfuss fort. Die Fussreflexion (oder eine Zwischenreflexion, welche durch eine Impedanzänderung verursacht wird) wird mittels eines Beschleunigungsmessgebers, der am Pfahlkopf festgeklebt ist aufgenommen. Die erhaltenen Signale werden weiter analysiert und können Aufschluss über die Integrität und Länge des Pfahls geben.
Diese Methode ist generell für alle Arten von Ramm- und Ortbetonpfähle geeignet, wobei grundsätzlich das Verhältnis zwischen Pfahllänge und Pfahldurchmesser im Bereich von 5d >L<30d liegen sollte.
Mit der PIT-Methode können bereits ausgeführte Pfähle sehr schnell und mit geringem Aufwand geprüft werden. Die Betonhomogenität kann über den gesamten Pfahlquerschnitt, jedoch nicht über die ganze Pfahllänge, beurteilt werden.
Falls die Standardauswertung von PIT auf einen Mangel hinweist, kann mittels einer entsprechenden Software eine 2D Modellierung erstellt werden, um die Fehlstelle genauer zu untersuchen. Im Gegensatz zur Ultraschallmethode müssen bei der PIT-Methode keinerlei Vorbereitungsarbeiten im Herstellungsverlauf erbracht werden. Dies macht dieses Untersuchungsverfahren sehr flexibel und kostengünstig.