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Teen Wolf (1985)
Teen Wolf - Ein Werwolf kommt selten allein
Teen Wolf (1985) Teen Wolf - Ein Werwolf kommt selten allein
Oder: Wo kommen bloss all die Haare her?
Scott Howard (Michael J. Fox) ist ein unscheinbarer Schüler, und mit seinem Basketballteam verliert er auch regelmässig die Spiele. Natürlich will er nichts von seiner besten Freundin "Boof" (Susan Ursitti) wissen, sondern ist in die Schulschönheit Pamela (Lorie Griffin) verknallt. Die hat aber schon einen Freund, der sich regelmässig über Scott lustig macht.
Als Scott anfängt, Veränderungen an sich selber zu entdecken, ist er ratlos. Was sollen die langen Haare auf der Brust, das unkontrollierte Knurren, die roten Augen? Als er sich nach einem Disput daheim auf der Toilette einschliesst, erkennt er, was er wirklich ist. Scott verwandelt sich in einen Werwolf. Als er sein neues Ich dem besten Kumpel "Stiles" (Jerry Levine) beichtet und sich auf dem Basketballfeld in den Wolf verwandelt, ist die Hölle los. Er wird zum Star der Schule... Aber wie wir wissen, bringen grosse Kräfte auch grosse Verantwortung mit sich...
DVD-Rating
Im gleichen Jahr wie Back to the Future wurde Teen Wolf veröffentlicht. Hauptdarsteller Michael J. Fox wurde zum Star, und mit dem Film über den Werwolf konnte eigentlich fast nichts schiefgehen. Nur hatte der Film leider keine richtig gute Story und auch keinen Doc Brown. Darum legte der Wolf an den Kinokassen auch eine Bruchlandung hin. Eine Fortsetzung, Teen Wolf Too, brachte ein paar Jahre später auch nichts mehr. Michael J. Fox war da aber schon nicht mehr dabei.
Die Geschichte folgt den üblichen Pfaden, in denen ein sympathischer Loser in einer Schule bei den "coolen" Typen nicht ankommt und die eigentliche Freundin vor seiner Nase nicht sieht. Die Verwandlung in den Wolf, der anschliessende Höhenflug und die harte Landung sind vorhersehbar und leben alleine von der Präsenz Fox'. Nur war dieser damals noch nicht in der Lage, einen solchen Film selber zu tragen, was das Ganze recht mühsam macht. Dazu kommen uninspirierte Musiksequenzen, die mehr nerven als die Szenen untermalen.
Fazit: Teen Wolf war vielleicht ein halber Spass in den Achzigern, reisst heute aber keinen mehr von den Sitzen. Ein paar gute Effekte beim Verwandeln, Doug Savant in einer Minirolle und der überwiegend verschwitzt agierende Michael J. Fox helfen auch nicht. Das Teil ist und bleibt leider höchstens Durchschnitt.
Die DVD hätte dringend eine technische Überarbeitung verdient, bietet nur Mono-Ton und ein leicht verschmiertes Bild. Extramaterial sucht man vergebens. Schade.
OutNow.CH:
10.04.2011 / muri
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