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Manila - Tropensturm "Parma" hat die Philippinen erneut mit heftigen Regenfällen heimgesucht. Schon am Samstag war "Parma" mit Taifunstärke über die nördlichsten Provinzen gezogen; mindestens 22 Menschen starben.
Der Sturm zog dann zunächst Richtung Taiwan, drehte aber und stand erneut über der Provinz Ilocos Norte. Es regnete in Strömen. Der Wetterdienst warnte vor neuen Überschwemmungen und Erdrutschen. Er riet Menschen, die an Flussufern und Hängen wohnen, sich in Sicherheit zu bringen.
Die Region um Manila erholt sich noch von den verheerenden Überschwemmungen, die der Tropensturm "Ketsana" vor eineinhalb Wochen brachte. 300 Menschen kamen ums Leben, Zehntausende sind noch in Notunterkünften, weil ihre Häuser zerstört oder beschädigt waren.
US-Präsident Barack Obama sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus. Die US-Entwicklungshilfe-Agentur stellte 1,8 Millionen Dollar zur Verfügung.
Auch Japan wird von einem Taifun bedroht. "Melor" näherte sich am Mittwoch mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 160 Kilometern in der Stunde der japanischen Hauptinsel Honshu. Es könnte der stärkste Sturm seit einem Jahrzehnt sein, der die Hauptinseln Japans erreicht.
Der Taifun könnte nun demnächst auf Land treffen. Die Meteorologische Behörde warnte vor heftigen Sturmböen und enormen Niederschlägen.
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