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Wanderalbatrosse haben sich dem Klimawandel angepasst. Dies berichtet der Informationsdienst Wissenschaft in einer Pressemitteilung. Dank intensiveren Luftströmungen auf der Südhalbkugel erreichen die Vögel ihre Futterplätze schneller. Dadurch hat sich der Bruterfolg der Tiere in den letzten 40 Jahren verbessert und die Vögel konnten an Körpergewicht zunehmen.
Es besteht jedoch kein Grund zur Freude: Treten die prognostizierten Folgen des Klimawandels ein und verschieben sich die Windmuster der Antarktis weiterhin, so könnten diese positiven Folgen des Klimawandels von kurzer Dauer sein.
Der Wanderalbatros ist mit einer Flügelspannweite von über drei Metern der grösste Seevogel der Welt. Auf der Suche nach Nahrung legt er tausende Kilometer zurück. Die Aufzucht der Jungen dauert ein Jahr, weshalb die Vögel nur jedes zweite Jahr auf den subantarktischen Inseln brüten. Weltweit wird die Gesamtpopulation des Wanderalbatros auf 8 000 Brutpaare geschätzt, wobei im letzen Vierteljahrhundert bei allen Populationen ein Rückgang verzeichnet wurde.
Bild: Lieutenant Elizabeth Crapo, NOAA Corps: NOAA Photo Library (Wikimedia Commons)