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Das Wichtigste in Kürze
- Der Europäische Gerichtshof hat sich mit dem Kopftuch als religiöses Symbol befasst.
- Er hat die Rechte von Arbeitgebern gestärkt, die das Tragen von Kopftüchern verbieten.
Das Verbot des Tragens jeder sichtbaren Ausdrucksform politischer, weltanschaulicher oder religiöser Überzeugungen könne durch das Bedürfnis des Arbeitgebers gerechtfertigt sein. Dies, um gegenüber den Kunden ein Bild der Neutralität zu vermitteln oder soziale Konflikte zu vermeiden. Das entschied der EuGH heute.
Hintergrund des Urteils waren zwei Fälle aus Deutschland. In denen wurde einer Mitarbeiterin einer Kita und eines Drogeriemarktes das Tragen des Kopftuches am Arbeitsplatz verboten.