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Am Dienstag hatten die Anleger erleichtert darauf reagiert, dass die Kandidatin des rechtspopulistischen Front National, Marine Le Pen, die erste grosse Fernsehdebatte im Präsidentschaftswahlkampf nicht für sich entscheiden konnte. Ihr proeuropäischer Kontrahent Emmanuel Macron hat laut einer Umfrage besser abgeschnitten.
Von der US-Notenbank Fed gab es unterdessen weitere Signale dazu, wie die Notenbank bei künftigen geldpolitischen Straffungen verfahren könnte. Mit Loretta Mesta hat sich eine führende Währungshüterin dafür ausgesprochen, noch in diesem Jahr mit dem Abbau der Fed-Bilanz zu beginnen, sofern sich die Wirtschaft wie erwartet entwickeln sollte. Demnach könnten zunächst Reinvestitionen gestoppt werden.
Während der Finanzkrise hatte die Fed Staatsanleihen und mit Hypotheken besicherte Wertpapiere im Volumen von mehr als vier Billionen Dollar erworben, um die Marktzinsen zu drücken und die Konjunktur zu stützen. Experten sehen in dem Abbau der Bilanz eine wichtige Bedingung dafür, dass Leitzinserhöhungen ihre Wirkung entfalten können.
Eric Rosengren, Chef der regionalen Notenbank von Boston, warnte unterdessen vor Risiken, die von Übertreibungen am Markt für Gewerbeimmobilien ausgehen könnten. Am Mittwoch wird sich im weiteren Tagesverlauf mit Sabine Lautenschläger noch eine führende Notenbankerin der Europäischen Zentralbank (EZB) zu Wort melden.
tos/fbr/jl
(AWP)