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Der Kirchenrat wird dem Kirchenparlament, Synode genannt, am 30. Juni einen entsprechenden Ratschlag vorlegen, wie die Evangelisch-reformierte Kirche am Donnerstag mitteilte. Die Kirche selber sehe sich nicht in der Lage, die Konzertkirche weiterhin finanziell zu tragen – zumal dringend notwendige Renovations- und Modernisierungsarbeiten anstünden.
Als neue Trägerin soll die private Stiftung Martinskirche den Konzertbetrieb übernehmen und die Bauarbeiten verantworten, heisst es im Communiqué. Die Stiftung wolle den Betrieb bis mindestens 2042 sichern. Beiträge in der Höhe von 3,3 Millionen Franken seien bereits in Aussicht gestellt. Anvisiert sei ein Stiftungskapital von 5 Millionen Franken.
Die Martinskirche am nördlichen Ende des Münsterhügels ist das älteste Gotteshaus der Stadt Basel. Sie wird seit 1850 als Konzertort genutzt – in erster Linie für Chor-Konzerte. Seit Jahrzehnten wird sie nicht mehr für Gemeindegottesdienste genutzt.