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Neben den Sakramenten kennen viele Kirchen sakramentale Handlungen. Die meisten von ihnen entsprechen symbolhaft einem Segensritus. Als man in der westlichen Kirche des zwölften Jahrhunderts begann, die Sieben Sakramente – es gab damals über dreissig, wie z.B. auch Mönchsweihe, Königsweihe, Begräbnis – besonders hervorzuheben und ihre Reihenfolge festzulegen, benannte man die übrigen Riten als sakramentale Handlungen „kleine Sakramente“ oder „Sakramentalien“ oder „Segnungen“.
In der Christkatholischen Kirche zählen zum Beispiel die Segnung von Kerzen, die Segnung von Häusern und die Segnung der Erntegaben dazu; aber auch die Amtseinsetzung von Lektoren/innen und von Kirchenräten / Kirchenpflegen. Sakramentale Handlungen beziehen sich bisher auf Menschen und auf Sachen. Bischof Harald Rein ist der Ansicht, alle sakramentalen Handlungen, die direkt den Menschen betreffen, Sakramente zu nennen und alle sakramentalen Handlungen, die Sachen betreffen, Sakramentalien. Dies hätte insbesondere Folgen beim Thema „Partnerschaftssegnung“.