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Das Kircheninnern ist mit im Halbkreis angeordneten Bogen versehen, der rechteckige Chor wird von einer achteckigen Kuppel uberragt. Beim Eingang steht ein Taufstein aus dem 15. Jahrhundert. Das Triptychon im nordlichen Kirchenschiff stellt die Madonna mit Kind inmitten der heiligen Sebastian und Rochus dar. Es ist vermutlich zu Beginn des 16, Jahrhunderts entstanden und wird Tomaso Rodari zugeschrieben. Zu beachten auch eine Marmorstatue der Madonna mit Kind aus dem 16. Jahrhundert. Das Bild des heiligen Paulus an der Wand uber dem Beichtstuhl ist von G. A. Petrini (1750). Die Fresken des heiligen Sebastian sowie der Heiligen Franziskus und Benedikt in spatgotischem Stil wurden vielleicht von den Seregnesi gemalt. In der Rosenkranzkapelle, deren reiche Stukkaturen von Battista Casella (Ende des 16. Jahrhunderts) geschaffen wurden, sind Statuen des heiligen Johannes des Taufers und der heiligen Lucia zu sehen, ebenso eine vergoldete Madonnenstatue. Der grosse Marmoraltar stammt aus der Mitte des 17. Jahrhunderts. Die Fresken an den Wanden der Taufkapelle stellen die Kreuzigung, die Freuden des Himmels - im Aufbau an Raffaels "Disputa" erinnernd - und das Jungste Gericht, von Michelangelo inspiriert, dar. Sie wurden von Domenico Pezzi (oder Pozzi) aus dem Valsolda (1584) gemalt. Über dem Altar der Kapelle San Giovanni Battista steht eine Statue des Heiligen in hervorragender Machart, die dem ausgehenden 16. Jahrhundert zuzuschreiben ist. Über dem Haupteingang prangt ein Abendmahlsbild nach dem Muster des grossen Leonardo da Vinci.