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Beschäftigungsindikator rückläufig
Um die Tendenzen auf dem Arbeitsmarkt für das kommende Quartal vorherzusagen, hat das Zürcher Institut die Schweizer Betriebe um eine Einschätzung ihres Personalbestands gebeten. Die Unternehmen sollten angeben, ob sie die Zahl ihrer Beschäftigten als zu gross, zu klein oder passend ansehen, und ausführen, ob sie ihren Personalbestand in den kommenden Monaten ausbauen oder verkleinern wollen.
Im ersten Quartal 2013 lag der Indikator bei -0,7 Punkten, bevor er im folgenden Quartal auf 0,5 Punkte stieg. Der KOF zufolge ist der erneute Rückgang darauf zurückzuführen, dass die Unternehmen nun eher auf den Erhalt ihres Personalbestands setzen als auf eine Ausweitung.
Die Entwicklung der kommenden drei Monate dürfte von erheblichen Unterschieden zwischen den Wirtschaftszweigen geprägt sein. Vor allem in der Industrie und im Verkehrswesen ist ein Stellenabbau geplant. Auch bei den Banken und im Gastgewerbe dürfte es zu einer Verringerung der Beschäftigtenzahlen kommen.
Die Unternehmen im Versicherungswesen werden dagegen im kommenden Quartal voraussichtlich neues Personal einstellen. Im Detailhandel und in einigen Dienstleistungsbranchen könnte die Zahl der Mitarbeitenden ebenfalls steigen. Im Baugewerbe dürften die Beschäftigtenzahlen auf hohem Niveau stagnieren.