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Das indische Unternehmen Eureka Forbes schnappt sich Lux International. Das Zuger Unternehmen ist weltweit im Direktvertrieb von Haushaltgeräten, Reinigungsprodukten und Pfannen tätig. Es befand sich bisher im Besitz des Verwaltungsratspräsidenten Reinhard von der Becke und seines Sohnes Reto. Sie erwarben Lux International ihrerseits 1999 von der schwedischen Electrolux.
Das traditionsreiche Schweizer Unternehmen macht laut der «Times of India» 200 Millionen Dollar Umsatz. Bereits seit 2007 sind Lux International und Eureka Forbes durch ein Joint Venture für den Vertrieb in Asien verbunden. Im Jahr 2010 beteiligte sich Eureka mit 25 Prozent.
Doppelter Umsatz mit Haushaltsgeräten
Nach der vollständigen Übernahme von Lux International durch Eureka Forbes sollen die beiden Unternehmen vollständig verschmolzen werden. Damit kommen sie nach 14 Jahren wieder unter dasselbe Dach: Auch Eureka Forbes war bis 2001 Teil von Electrolux.
Mit der Akquisition von Lux International will sich der Mutterkonzern von Eureka Forbes, die Shapoorji Pallonji Group, breiter diversifizieren. Bisher verdient das Unternehmen 60 Prozent des Umsatzes von 2,5 Milliarden Dollar in der Immobilien-Branche. Nach der Integration von Lux soll das Geschäft mit Haushaltsgeräten den Umsatz auf 1 Milliarde Dollar Umsatz verdoppeln.
Lux wurde 1901 in Schweden gegründet und vertreibt schon seit 1912 elektrische Staubsauger. Heute stehen auch Luftbefeuchter, Wasserfilter und Pfannen im Angebot.
(jev/se)