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Der Personenaufzug ist heute ein bewährtes Hilfsmittel, ohne dass mehrstöckige Gebäude kaum bewohn- und benutzbar wären. Auch in vielen Produktionsstätten, in Krankenhäusern, Geschäften und Lagern sind Personen- und Warenaufzüge unverzichtbar. Sie erleichtern insbesondere Menschen, mit eingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten, den Alltag. Doch wie sind Personenaufzüge überhaupt entstanden? Und wie haben sie sich entwickelt? Darum geht es in diesem Beitrag.
Als sich die Welt Mitte des 19. Jahrhunderts im Zuge der Industriellen Revolution immer mehr veränderte, wurde vor allem in den USA schnell klar: Wer in die Höhe bauen will, muss zum Treppenhaus eine Alternative schaffen. Kein Mensch kann regelmässig zu Fuss bis in das 25. Stockwerk hochsteigen. Die Erfindung des Aufzugs war deshalb eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Entwicklung Manhattans. Die Frage nach der Sicherheit spielte dabei von Anfang an eine grosse Rolle.
Gefährliche Zeiten im Personenaufzug
Aufzüge gibt es eigentlich schon seit dem frühen Mittelalter – und vereinzelt sogar bereits früher. Die Erfindung des Personenaufzugs geht auf den Flaschenzug zurück. Dessen Erfinder ist nicht sicher überliefert, die Erfindung des zusammengesetzten Flaschenzugs wird allerdings Archimedes zugeschrieben.
Der römische Kaiser Nero, der in den Jahren 54 bis 68 n. Chr. das Römische Reich beherrschte, soll sich gerne mit einer Art Seilaufzug befördern lassen haben. Zum Schutz für den Fall, dass das Seil riss, legte man Überlieferungen zufolge Kissen unter, um den Aufprall abzufedern. Genutzt wurden Aufzüge auch im Kolosseum in Rom. Gladiatoren und Tiere konnten mit entsprechenden Konstruktionen von tieferen Ebenen in die Arena befördert werden.
Personenaufzüge für Bergleute
Später baute man kleinere Aufzüge in Schlösser ein. Sie brachten die Speisen aus den Küchen im Keller hinauf in die eleganten Speisesäle. Die frühen Aufzüge hatten jedoch fast ausschliesslich den Zweck, Waren über verschiedene Ebenen zu transportieren. Zum Transport von Menschen waren sie in den meisten Fällen nicht vorgesehen.
Nur in den Kohlgruben gab es Aufzüge für Menschen – und sie galten als ausgesprochen gefährlich! Immer wieder gab es Anfang des 19. Jahrhunderts Berichte über Bergleute, die mitsamt ihrem Aufzug in den Tod gestürzt waren.
Als Sicherheit überzeugte – der Aufzug macht Karriere!
Das änderte sich erst, als der Mechaniker Elisha Graves Otis über das Problem der sicheren Beförderung über mehrere Etagen nachdachte. Der US-amerikanische Ingenieur sollte in New York einen Lastenaufzug bauen. Er wusste: Wenn das Seil reisst, fällt der Aufzug durch den Schacht auf den Boden. Das wollte der Erfinder verhindern.
Bei der Weltausstellung in New York 1854 führte Otis seinen Aufzug mit Sicherheitsmechanismus vor und wies einen Mitarbeiter an, das Seil durchzuschneiden, während er sich in der Kabine befand. Der Aufzug fiel, zum Entsetzen der Zuschauer – blieb aber nach wenigen Zentimetern wieder stehen. Die Zuschauer waren begeistert!
Diese Vorführung kurbelte den Verkauf von Personenaufzügen an.
Bereits zwei Jahre später waren in New York 27 absturzsichere Personenaufzüge eingebaut. Der erste derartige Lift wurde am 23. März 1857 in Betrieb genommen. Er wurde noch mit Dampf betrieben und brauchte für fünf Stockwerke eine ganze Minute!
Es dauerte einige Jahre, bis aus diesem Gedanken tatsächlich der erste elektrisch betriebene Lift resultierte.
Seitdem hat sich der elektrische Aufzug stetig weiterentwickelt. Die Wolkenkratzer weltweit übertrumpfen sich inzwischen an Höhe – und ihre Aufzüge in der Geschwindigkeit. Den schnellsten Aufzug findet man im Moment in Guangzhou, Guangdong, in China. Er ist im 530 Meter hohen Wolkenkratzer Guangzhou Chow Tai Fook Finance Centre («East Tower») eingebaut und erreicht eine Geschwindigkeit von 73,8 km/h – oder 20,5 Metern pro Sekunde!
Personenaufzug: Von der Handsteuerung zur Automatik
Aufzugfahrer gehörten viele Jahre zu jedem Aufzug dazu. Ein uniformierter Mann stand im Aufzug, begrüsste die Gäste und drückte den Hebel, um die Gäste an ihr Ziel zu bringen. Diese sogenannten „Liftboys“ oder Fahrstuhlführer hatten eine wichtige Aufgabe, da sie für ihre Fahrgäste nicht nur die Türen öffneten und schlossen und den Aufzug bedienten. Sie standen ihren Gästen auch generell hilfreich zur Seite.
Der Liftboy nahm eine so wichtige gesellschaftliche Rolle ein, dass er in zahlreichen Hollywood-Filmen auftaucht.
Ansonsten verschwanden mit der Einführung der Druckknöpfe in Personenaufzügen und der Entwicklung der automatischen Aufzüge die netten Jungs in Uniform weitgehend aus dem öffentlichen Leben. Lediglich für manche Aufzüge, wo die Sicherheitsbedenken besonders gross sind oder die in besonders repräsentativen Gebäuden untergebracht sind, werden Aufzugführer weiterhin eingesetzt. Das ist zum Beispiel beim Pariser Eiffelturm und dem Fernsehturm in Berlin der Fall.
Ein Aufzug – zwei unterschiedliche Systeme
Aufzug ist nicht gleich Aufzug. Generell unterscheidet man zwischen Seilaufzügen und Hydraulikaufzügen. Bei Seilaufzügen gibt es zudem weitere unterschiedliche Varianten. Trommelaufzüge als eine Bauweise der Seilaufzüge gelten als veraltet und zu unsicher, da bei ihnen nur ein einziges Seil, das über eine Trommel gelegt wird, zum Einsatz kommt.
Die meisten Seilaufzüge, die heutzutage in Betrieb genommen werden, sind sogenannte Treibscheibenaufzüge. Dabei werden mehrere Stahlseile oder Gurten verwendet, die um eine Treibscheibe gelegt und mit dem Fahrkorb auf der einen Seite sowie einem Gewicht auf der anderen Seite verbunden werden. Ein Antrieb bewegt den Fahrkorb in Bewegung.
Verschiedene Mechanismen machen Aufzüge so sicher wie möglich
Seilaufzüge müssen heute grosse Sicherheitsanforderungen erfüllen und hängen nicht selten an bis zu zehn Seilen. Selbst wenn ein Seil reissen sollte, stellt das meist kein Sicherheitsproblem dar. Zudem gibt es weitere Schutzmechanismen, damit der Aufzug nicht in die Tiefe fallen kann. Ausserdem kommen elektromagnetische Bremsen zum Einsatz. Sie werden beim regulären Gebrauch nicht benutzt, sondern nur dann automatisch aktiviert, wenn der Strom ausfällt. Zudem gibt es einen Aufprallschutz.
Seilaufzüge sind schnell und auch über sehr viele Stockwerke und in hohe Höhen effektiv. Sie können auch hohe Lasten tragen und haben häufig einen relativ geringen Energieverbrauch.
Die Technik der Hydraulikaufzüge ist dagegen einfacher, die Anschaffungskosten sind geringer, und die Lebensdauer ist grösser.
Generell geht man davon aus, dass Hydraulikaufzüge höchstens eine Höhe von 25 Metern erreichen können.
Wie sich das Innenleben von Personenaufzügen verändert hat
Die Optik der Aufzüge hat sich im Laufe der Zeit stark verändert. Es gab Zeiten, vor allem im 19. Jahrhundert, da wiesen Personenaufzüge eine durchaus behagliche Atmosphäre auf. Sie wurden aufwendig ausgekleidet und mit teuren Materialien geschmückt. Dass sich darin Sofas oder andere Sitzmöbel befanden, war keine Seltenheit. Auch Teppiche lagen häufig aus. Später war diese Einrichtung nicht mehr üblich, unter anderem deshalb, weil sie viel Platz wegnahm.
Auch in Hinblick auf die Sicherheit im Betrieb hat sich einiges getan. Die Sorge vieler Menschen, im Aufzug stecken bleiben zu können, wird inzwischen eher durch Filme gefördert als dass sie auf einer nennenswerten realen Gefahr basieren würde. Selbst, wenn ein Lift mal stecken bleiben sollte, ist das Problem meist in kürzester Zeit behoben.
Aufzüge der Lift AG
Auf die Konstruktion von qualitativ hochwertigen und technisch innovativen Aufzügen hat sich das Schweizer Unternehmen Lift AG spezialisiert. Das Familienunternehmen wurde im Jahr 1958 in Regensdorf/ZH gegründet. Seither steht die Firma für hohe Qualität, Flexibilität und Kontinuität. Sie stellt Personen-, Waren-, Betten-, Service- und Autoaufzüge her.
Den Kunden der Lift AG stehen verschiedene Produktlinien zur Auswahl: «Eco», «Modulo» und «Work». Alle Anlagen der Typen «Work» und «Modulo» werden in der firmeneigenen Produktion in Regensdorf geplant, konstruiert und hergestellt. Die Aufzüge vom Typ «Eco» sind standardisiert und punkten in Sachen Preis-Leistung.
Individuelle Wünsche können mit den massgeschneiderten Lifts der Typen «Modulo» und «Work» umgesetzt werden. Hierbei erhalten Sie Liftanlagen, die exakt auf Ihre Wünsche, Bedürfnisse und die Situation vor Ort zugeschnitten sind. Dabei stehen stets der Kundenwunsch und die höchsten Qualitätsmassstäbe im Vordergrund.
Die Aufzüge der Lift AG sind nicht nur optisch ansprechend und modern gestaltet. Sie sind ausserdem langlebig, wenig anfällig für Störungen und sehr zuverlässig.
Lift AG als Partner für die Modernisierung Ihres Personenaufzugs
Ein Personenaufzug ist eine Investition in die Zukunft. Aufzugsanlagen können oft über Jahrzehnte genutzt werden. Mit der Zeit können allerdings häufiger Störungen auftreten oder aber Verschleiss macht den Teilen des Lifts zu schaffen und beeinträchtigt die gewünschte Nutzung des Lifts.
Nicht immer ist es erforderlich, einen in die Jahre gekommenen Aufzug direkt auszutauschen. Die Experten der Lift AG bieten auch die Modernisierung bestehender Liftanlagen an. Damit können sie an neue Sicherheitsstandards ebenso angepasst werden wie an veränderte optische Vorstellungen der Betreiber. Nicht zuletzt werden Aufzugsanlagen bei einer Modernisierung in technischer Hinsicht wieder auf den neuesten Stand gebracht.
Eine Modernisierung ist auch in Hinblick auf die Umwelt eine vielversprechende Lösung. . Die freundlichen Mitarbeiter der Lift AG beraten Sie gerne und klären all Ihre Fragen zum Thema Personenaufzug.