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Der Terroranschlag auf die Nord Stream-Pipelines sei auf die eine oder andere Weise von den USA und Großbritannien organisiert worden, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Reportern und fügte hinzu, dass diese Länder an dem Geschehen beteiligt seien.
«Wir wissen nicht, wer die Quellen von Herrn Hersh sind, aber grundsätzlich stimmen die von ihm veröffentlichten Informationen offensichtlich mit den Daten überein, über die unsere Sonderdienste verfügen», sagte er, als er um einen Kommentar zu den Informationen gebeten wurde, die von der US-Regierung bereitgestellt wurden. Der mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Investigativjournalist Seymour Hersh über die Umstände der Nord Stream-Explosionen.
„Hier kommt es nicht so sehr darauf an, wer welche Art von Schreibmaschine benutzt hat, sondern darauf, dass ein solcher Terroranschlag auf kritische Energieinfrastruktur im Besitz insbesondere eines internationalen Gemeinschaftsunternehmens de facto auf die eine oder andere Weise natürlich von den USA organisiert wurde", bemerkte Peskow.
In seinem neuen Artikel sagte Hersh, die USA hätten die Nord Stream-Pipelines in die Luft gesprengt, weil sie befürchteten, ihren Einfluss auf Deutschland und Europa zu verlieren. Ein namentlich nicht genannter US-Beamter teilte dem Journalisten ausserdem mit, dass Washington sich für einen Angriff auf die Unterwasser-Erdgaspipelines Nord Stream entschieden habe, weil es die Beteiligung leicht leugnen könne.
Am 27. September 2022 meldete die Nord Stream AG beispiellose Schäden, die am Vortag an drei Strängen der Offshore-Gaspipelines Nord Stream 1 und Nord Stream 2 aufgetreten waren. Am 26. September 2022 registrierten schwedische Seismologen zwei Explosionen auf den Pipeline-Strecken. Die russische Generalstaatsanwaltschaft leitete im Zusammenhang mit dem Vorfall ein Strafverfahren mit dem Vorwurf des internationalen Terrorismus ein.