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Franz Meyer (Direktor des Kunstmuseum Basel von 1961 bis 1980) und André Thomkins in der Ausstellung "André Thomkins. Die gesamte Druckgraphik", Kunstmuseum Basel, 1977 (Fotografin: Maria Netter)
Brief von Peter Storrer an André Thomkins, 6. August 1957
Brief von Daniel Spoerri an André Thomkins, 8. März 1960
Brief von André Thomkins an Dieter Roth, 8. Juni 1966
Telegramm von Dorothy Iannone an André Thomkins, 18. Januar 1969
Reisekostenabrechnung von André Thomkins, Juni 1977
Als herausragender Zeichner und Wortkünstler gehört André Thomkins zu einer Generation von Schweizer Kunstschaffenden, die ein unvergleichliches internationales Renommee geniesst. Dessen ungeachtet bleibt das vielschichtige Werk des experimentierfreudigen Künstlers für das breite Publikum lange ein Geheimtipp. Es sind insbesondere Künstlerfreunde wie Serge Stauffer, Daniel Spoerri und Dieter Roth, welche Thomkins Kunst bereits zu dessen Lebzeiten in besonderem Masse schätzen.
In die lebendige Kunstszene des Ruhrgebiets und Rheinlandes ist Thomkins eng eingebunden; gleichzeitig erhält er Zeit seines Lebens die Verbindung zur Schweiz aufrecht und verbringt ab 1978 seine letzten Jahre in Zürich. Während der früh verstorbene Künstler ab dem Ende der 1960er Jahre vor allem als meisterhafter Zeichner rezipiert wird, treten seine technischen und formalen Experimente erst anfangs der 2000er Jahre in den Fokus der Rezeption und sind bis heute von ungebrochener Aktualität.