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Die Symptome von Kehlkopferkrankungen können einzeln oder in Kombination auftreten. Dazu gehören eine dauerhafte oder sich verschlechternden Heiserkeit, Schluckbeschwerden, Atemprobleme, Ohrenschmerzen, Klossgefühl im Halsbereich oder das Abhusten von Blut. Diese Symptome können auf einen Kehlkopfkrebs hinweisen.
Meist liegen jedoch harmlose Veränderungen der Stimmlippen vor, wenn die Patienten unter einer Heiserkeit leiden. Stimmlippenknötchen oder ein sogenanntes Reinke-Ödem, eine Schwellung der Stimmlippen, sind oft die Ursache für eine dauerhafte Heiserkeit.
Wenn jedoch zusätzlich ein langjähriger Alkohol- und Nikotinkonsum vorliegen, wird der Verdacht auf Kehlkopfkrebs unterstützt. Eine über mehr als 4 Wochen bestehende Heiserkeit sollte durch den Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenerkrankungen abgeklärt werden.
Diese Abklärung wird in der Praxis durchgeführt. Gelegentlich sind weitere Abklärungen erforderlich, wie z.B. eine Gewebeprobeentnahme von den Stimmlippen in Narkose oder eine mikroskopisch kontrollierte Entfernung von einer Schwellung auf den Stimmlippen. Hier empfiehlt sich eine in Narkose vorgenommene Untersuchung des Kehlkopfes unter dem Mikroskop (Mikrolaryngoskopie) ohne oder mit Gewebeprobeentnahme. Wir führen diesen Eingriff meist stationär durch, weil in der Phase nach der Operation die Stimmlippen anschwellen können und eine zuverlässige Überwachung der Patientin und Patienten erforderlich ist.