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Viele grundsätzliche mechanische Entwicklungen lassen sich anhand des Textilgewerbes aufzeigen, wie diese drei Beispiele zeigen mögen.
Die Handspindeln:
sie bestehen aus Wirtel = Schwungrad
und
Stab = Achse
Die Spulräder:
sie bestehen aus grossem Antriebsrad / Transmissionsriemen / und kleiner auswechselbarer Spule.
Also einer klassischen Übersetzung sowie Kraftübertragung.
Die Spinnräder:
der Antrieb besteht aus einem linear zu betätigen Fusspedal, die Kraft wird über einen Exzenter auf die Welle in eine Drehbewegung übertragen.
Die Garnspule und der sog. Krebs werden wiederum mittels einer Übersetzung und einem Transmissionsriemen vom grossen Rad her angetrieben.
Der Antriebsmechanismus ist aber mit einer Rutschkupplung ausgestattet. Bei Zug auf den Faden dreht sich der Krebs und verdrillte den Faden, bei Lockerung dreht sich die Fadenspule und wickelt den Faden auf.
Interessant ist es auch die verschiedenen statischen Lösungen bei den verschiedenen Spinnräder zu bewundern. Werden beim «Ostschweizer-Spinnrad» die verschiedenen Kräfte durch eine zentrale Säule aufgefangen, sind es beim «Bündner-Bock» Kastenkonstruktionen.
Textil-Veredlung
Ein weiteres interessantes Kapitel ist die Weiterverarbeitung der verschiedenen flächenbildenden Textilien. Zum Beispiel das Walken von Lodenstoffen, das Kardieren, mit echten Distelköpfen! oder das Mercerieren, Färben, Bedrucken und vieles mehr. Wussten Sie z.B., dass hier am Ufer des Zürichsees versucht wurde Seidenzucht zu betreiben?