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Von Islands Königin des Spannungsromans!
Drei junge Leute aus Reykjavík planen, ein heruntergekommenes Haus in einem verlassenen Dorf in den kargen Westfjorden Islands wieder aufzubauen; sie ahnen nicht, welch gewaltige Ereignisse sie damit in Gang setzen.
In einer Kleinstadt am anderen Ende des Fjords ermittelt zur selben Zeit Polizistin Dagný gemeinsam mit Freyr, einem Psychologen, in einer Reihe von unnatürlichen Todesfällen. Welche Geheimnisse bergen die staubigen Polizeiakten aus dem vorigen Jahrhundert? Und warum hat Freyr auf einmal das Gefühl, dass sein verschollener Sohn noch am Leben sein könnte? Erst als die Verbindung zwischen diesen rätselhaften Geschehnissen sichtbar wird, enthüllt sich die grausige Wahrheit.
Dieser unheimliche und furchteinflössende Roman der internationalen Bestseller-Autorin Yrsa Sigurðardóttir ist, neben diversen Kinderbüchern, ihr sechstes Buch für Erwachsene und beruht zum Teil auf Tatsachen.
Yrsa Sigurðardóttir studierte Bauingenieurwesen in Reykjavík und Montreal. Seit 1998 schreibt sie Kinderbücher, im Jahre 2005 erschien ihr erster Kriminalroman »Das letzte Ritual«. Ihre Bücher sind mittlerweile in 30 Sprachen übersetzt. Neben dem Schreiben arbeitet sie als Ingenieurin in Reykjavík.
Literaturpreise:
2000 IBBY Honour List (International Board on Books for Young People) für "Við viljum jólin í júlí"
2011 Blóðdropinn (nationaler isländischer Preis für Kriminalliteratur) für Ég man þig (dt. Geisterfjord. Fischer, Frankfurt/M. 2011)
Dies ist das 2. Buch der Autorin ,das ich gelesen habe und ich bin wieder begeistert! Eine isländische Insel, längst verlassen und nur noch als Sommerhaus- Urlaubsort genutzt, wird von 3 Leuten besucht, die dort ein gekauftes, verfallenes Haus zum Sommerhäuschen renovieren wollen. Die Insel wird Schauplatz so... Dies ist das 2. Buch der Autorin ,das ich gelesen habe und ich bin wieder begeistert! Eine isländische Insel, längst verlassen und nur noch als Sommerhaus- Urlaubsort genutzt, wird von 3 Leuten besucht, die dort ein gekauftes, verfallenes Haus zum Sommerhäuschen renovieren wollen. Die Insel wird Schauplatz so unheimlicher Geschehnisse, dass der Leser sich vergewissern muss, ob die Türen abgeschlossen sind....dazu ein Ort auf Island, in dem ein Arzt seine tragische Vergangenheit aufarbeiten will...hier ist Spannung garantiert, das kann ich aus Überzeugung und mit Begeisterung schreiben.Leider kostet der Schluss die 2 fehlenden Sterne, denn das Ende lässt viele Fragen offen und wirkt auf mich enttäuschend flach. Nach Seiten voller Hochspannung kommt das Ende kurz und bündig und es bleiben viele Ereignisse ungeklärt...
Die Geschichte verläuft in zwei Handlungssträngen: Einmal aus Sicht von Freyr, einem Psychologen, der mit in einen mysteriösen Mordfall mit hineingezogen wird und auf der anderen Seite geht es um drei Freunde, die an einem abgeschiedenen Ort eine Hütte renovieren wollen, dabei passieren ihnen jedoch seltsame Dinge. Am Anfang weiß... Die Geschichte verläuft in zwei Handlungssträngen: Einmal aus Sicht von Freyr, einem Psychologen, der mit in einen mysteriösen Mordfall mit hineingezogen wird und auf der anderen Seite geht es um drei Freunde, die an einem abgeschiedenen Ort eine Hütte renovieren wollen, dabei passieren ihnen jedoch seltsame Dinge. Am Anfang weiß man erst garnicht was für einen Zusammenhang zwischen den beiden Geschichtsverläufen besteht, was einen dazu bewegt immer mehr lesen zu wollen, da man wissen will, was es mit der ganzen Sache auf sich hat. Beide Verläufe sind auf ihre Weise total spannend und man erfährt immer mehr über die einzelnen Personen. Dies wird alles sehr gut erklärt und man versteht langsam immer mehr worum es wirklich geht. Jedoch muss ich sagen, dass sich manche Stellen ganz schön in die länge ziehen und die Personen manchmal garnicht vorran kommen und immer wieder die selben Situationen erleben ohne eine Lösung dafür zu finden. Da habe ich manchmal etwas geärgert, da es wirklich sehr spannend war zu erfahren wie es weitergeht und dann dümpelt es nur so dahin und zieht einem an den Nerven. Andererseits hat dies auch etwas zur Spannung beigetragen. Und die Spannung in dem Buch ist wirklich eindrucksvoll! Man bekommt wirklich Herzklopfen, wenn man im Dunkeln mit einer Leselampe liest und im Buch etwas gruseliges passiert, was sehr oft in dem Buch der Fall ist :D. Trotz gelegentlicher Gedankensprünge, kann man alles in der Geschichte sehr gut nachvollziehen. Die Personen haben, meiner Meinung nach, sehr realistisch gehandelt, denn nicht immer handel man logisch und manchmal traut man sich auch nicht etwas zu tun. Dies kam in der Geschichte seht gut rüber. Die Charaktere entfalten sich im Laufe der Geschichte auch zu sehr komplexen Personen, die alle ihre persönlichen Schwächen und Stärken haben und denen auch treu geblieben sind und nach und nach erfährt man immer mehr über sie, sodass man auch den Zusammenhang der zwei Geschichtsverläufe versteht. Das Ende ist besonders spannend und überraschend, da plötzlich alles ans Licht kommt. Jedoch habe ich mich da auch etwas erleichtert gefühlt. Es war doch etwas anstrengend ständig wissen zu wollen wie es weitergeht und den ganzen Tag nur darüber nachzudenken wie es wohl enden wird :D Als Fazit muss ich sagen, dass das Buch echt wert ist gelesen zu werden, trotz kleiner Mängel und Längen. Ich konnte es garnicht mehr aus der Hand legen und hatte es im Nu durchgelesen. Super spannend!!
In einem verlassenen Dorf in der isländischen Abgeschiedenheit versuchen Katrin, Gardar und Lif ein altes Haus für Sommergäste zu renovieren. Merkwürdige Geräusche, unerklärliche Erscheinungen und eine zum Zerreissen gespannte Stimmung sollen ihnen bald das Schaudern lehren … Zur gleichen Zeit bringt sich in Isafjördur eine alte Frau in einer Kirche... In einem verlassenen Dorf in der isländischen Abgeschiedenheit versuchen Katrin, Gardar und Lif ein altes Haus für Sommergäste zu renovieren. Merkwürdige Geräusche, unerklärliche Erscheinungen und eine zum Zerreissen gespannte Stimmung sollen ihnen bald das Schaudern lehren … Zur gleichen Zeit bringt sich in Isafjördur eine alte Frau in einer Kirche um, was sich niemand erklären kann. Die Behörden nehmen die Ermittlungen auf. Stehen die Ereignisse in Zusammenhang? Und welche Gefahr geht von ihnen aus? Anfangs muss gleich gesagt werden, dass es sich um einen hochkarätigem Mystery-Thriller handelt. Von Seite zu Seite erhöhen sich Spannung und Gruselfaktor, wird die Atmosphäre immer angespannter und etliche Schreckmomente jagen einem beim Lesen immer wieder einen Schauer über den Rücken. Obwohl Winter ist machen sich Katrin, Gardar und Lif in ihr Sommerhaus auf. Sie haben es erst kürzlich gemeinsam gekauft und hoffen, damit dem Schuldenberg bzw. einem Schicksalsschlag entgehen zu können. Aber schon bei der Überfahrt beschleicht Katrin ein ungutes Gefühl, das durch die Warnung des Bootsfahrers bestärkt wird. Denn ausgerechnet ihrem Haus haftet eine unheimliche Geschichte an … Den Selbstmord der alten Frau kann sich keiner erklären. Aber noch merkwürdiger ist, dass sie sich ausgerechnet in einer Kirche erhängt hat. Und was hat dieser Fall mit Vandalismus in einer Schule zutun? Schon allein diesem kurzen Umriss sieht man an, dieser Thriller beginnt mit verschiedenen Ausgangspunkten, die sich so geschickt abwechseln, dass man kaum das Lesen unterbrechen kann. Sobald sich eine leise Ahnung oder Spur ergibt, wird man entweder zurück ins verlassene Dorf oder mitten in die Ereignisse in der Stadt versetzt, wo man erneut in die Geschehnisse eingesogen wird. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt. In Isafjördur ermittelt man mit Freyr, einem Psychologen, der unter anderem auch die Polizei unterstützt. Freyr ist vom Schicksal angeschlagen, allerdings ist sein Charakter weit vom üblichen Klischee des müden Ermittlers entfernt, sondern eine glaubhafte Figur, die sich in Isafjördur seinem Leben stellt. Im verlassenen Dorf darf man sich gemeinsam mit Katrin fürchten. Sie ist eine junge Lehrerin, die mit ihrem Mann und einer Freundin, das Häuschen für die Vermietung auf Vordermann bringen will. Katrin ist bodenständig, vernünftig und hofft darauf, dass der Plan zur Rettung der ehelichen Finanzsituation aufgehen wird. Die Autorin fängt die Atmosphäre Islands so gekonnt ein, dass man sich tatsächlich in der kalten, mysteriösen Landschaft glaubt, und einem die Schauerstimmung des verlassenen Dorfs kribbelnd unter die Haut kriecht. Andererseits schafft sie durch die Handlung selbst eine schaurige Grundstimmung, die einem manchmal beim leisesten Geräusch hochfahren lässt. Man kann sich kaum lösen, muss es wissen, will einfach länger in Island bleiben und schafft es kaum, das Buch vor dem Ende zur Seite zu legen. Das Ende ist etwas speziell. Es gibt eine Auflösung, die im Großen und Ganzen einleuchtend ist, andrerseits aber etliche Fragen aufwirft und Raum für eigene Interpretationen lässt, was mir aber sehr gut gefallen hat. „Geisterfjord“ ist ein stimmungsgewaltiger Mystery-Thriller, der einem die kalte Winterlandschaft Islands vor Augen führt, mit einem hohen Spannungslevel versehen, aber in einem ruhigen Stil geschrieben ist. Kalt, abweisend und doch so faszinierend - genau wie ich mir Island vorstelle - beschreibt die Autorin die Ereignisse, wodurch sie eine Distanz zwischen Leser und Handlung schafft, die aber erst recht die Spannung wie bei einem Vulkan unter der Oberfläche zum Brodeln bringt. Für mich ist Yrsa Sigurdardóttirs „Geisterfjord“ einer der besten Mystery-Thriller, die ich in letzter Zeit gelesen habe: atmosphärisch, spannend, gruselig!