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(griech., »Fünfkampf«),
in der alten griech. Gymnastik (s. d.) und bei den Festspielen
ein aus den fünf Kampfgängen des Weitsprungs, Speerwurfs, Wettlaufs, Diskoswurfs und Ringens zusammengesetzter Wettkampf.
Zum Weitsprung wurden alle Bewerber zugelassen, zum Speerwurf nur die, welche das Normalmaß im Springen erreichten; im Wettlauf
stritten nur noch die vier besten Speerwerfer; bei ihm wie auch bei dem folgenden Diskoswurf schied je
einer aus, so daß zuletzt im Ringen noch zwei um den Preis kämpften. Durch die Aufdeckung dieses Verlaufs des antiken Pentathlon (vgl.
Pinder, Der Fünfkampf der Hellenen, Berl. 1867) angeregt, hat man neuerdings von turnerischer Seite bei Wettkampfspielen
ein ähnliches Verfahren in Anwendung gebracht.