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Der Naturpark von San Rossore in der Nähe von Pisa war Schauplatz der Austragung der Elite-Weltmeisterschaften Endurance. Die Schweiz war mit zwei Reiterinnen in der Einzelwertung am Start. Im Sattel von Koweit Mouthes sicherte sich die in Frankreich wohnhafte Nina Lissarrague einen sehr guten 14. Rang. Die zweite Schweizerin am Start, Lea Kehlhofer, musste den Wettkampf nach 140 Kilometern aufgeben.
Insgesamt 74 Paare sammelten sich um 7 Uhr in der Früh zum Start der WM auf der Rennbahn von Rossore, eine WM, die ohne Zuschauer und innerhalb von strengen Corona-Massnahmen stattfand. Lea Kehlhofer auf Ay Elyzia startete im hinteren Drittel des Feldes und konnte sich bis zum vierten Loop auf Rang 36 vorarbeiten. Leider ergab sich für die beiden nach dem ersten Loop keine Möglichkeit mehr, in Begleitung zu reiten, so ritten sie unglaubliche 110 Kilometer alleine, was die Motivation des Paares aber nicht bremste. Leider stellte der Dreierentscheid der Veterinäre im obligatorischen Re-Check nach Loop 5 eine Unregelmässigkeit im Gang fest, weshalb Ay Elyzia vom Rennen eliminiert wurde. Damit war für die beiden nach 140 Kilometern Ritt die Reise leider vorbei. Erwähnenswert ist sicherlich die eindrückliche Vetkarte von Ay Elyzia, welche bis zum Ausschluss super Werte dokumentierte. Die Durchschnittsgeschwindigkeit des Paares lag bei 16.7. Stundenkilometern.
Nina Lissarrague konnte sich mit Koweit Mouthes von Anfang an im vorderen Drittel des Feldes positionieren und sich nach Loop 5 den hervorragenden 14. Platz sichern, welcher sie auch bis zum Schluss halten konnte. Die Durchschnittsgeschwindigkeit des Schweizer Paares war 20.4 Stundenkilometer. Koweit Mouthes zeichnete sich während den gesamten 160km durch seine sehr guten Pulswerte aus und absolvierte souverän alle Vet-Gate-Kontrollen bis ins Ziel.
Weltmeister in der Einzelwertung wurde der für die UAE startende Salem Malhoof Alkitbi mit Haleh vor Mansour Al Faresi mit Birmann Aya (ebenfalls UAE) und Boni Viada de Vivero mit As Embrujo aus Chile.
Sieger der Nationenwertung wurde Spanien vor Brasilien und Frankreich.