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Tonwerte sind die unterschiedlichen Helligkeitsabstufungen in einem Bild. Der hellste Tonwert ist in der Regel weiss, der dunkelste schwarz. Dazwischen liegen, je nach Kontrast, verschieden viele Grautöne. Auch farbige Bilder besitzen Tonwerte.
Licht- und Schatten – Tonwerte erzeugen Räumlichkeit
Einen Körper kann man nur räumlich darstellen, in dem man seine Tonwerte wiedergibt. Wird beispielsweise eine orange Fläche mit sehr hellem Licht beschienen, tendiert der Farbton zu weiss, im absoluten Dunklen zu schwarz. In dem man diese Licht- und Schattenverläufe darstellt, gibt man den Objekten Räumlichkeit.
Die Darstellung hat weniger Kontrast als die Wirklichkeit
In der Malerei, Fotografie, Zeichnung usw. besitzt weniger Kontrast als die Wirklichkeit. So kann man beispielsweise das Helle der Sonne, also so hell, dass man die Augen zusammenkneifen muss, schlecht in einer Zeichnung darstellen.
Die Höhlemaler der Steinzeit nutzten die unterschiedlichen räumlichen Beschaffenheiten der Wände, um die Tonwerte und Kontraste der Darstellung und damit die plastische Wirkung zu steigern. Ebenso bezieht das Relief den unterschiedlichen Lichteinfall mit ein.
Der Hell-Dunkel-Kontrast
Der Hell-Dunkel-Kontrast zeigt die Bandbreite der Tonwerte. Bei starkem Kontrast fehlen die Mitteltöne, reines Weiss und Schwarz dominieren. Treffen helle und dunkle Tonwerte unmittelbar aufeinander, spricht man von einem betonten Hell-Dunkel-Kontrast.