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Im Rahmen der Fussball-Weltmeisterschaft 2014 interessieren nicht nur die Tore - oft ist auch die Rede von den Prämien die für den Weltmeistertitel ausgehandelt wurden. Motivieren Prämien Profi-Spieler zusätzlich oder setzen sie gar Fehlanreize? Gibt es Parallelen zu Bonus-Systemen in der Privatwirtschaft?
Helmut Dietl, Professor am Institut für Betriebswirtschaftslehre, setzte sich mit diesen Fragen auseinander und winkt ab. Der Spieler wolle auf dem Feld primär gewinnen, Prämien würden dann sekundär. Bei einer WM sei dies noch ausgeprägter als im Clubfussball. Zudem würden die Stars der WM in ihren Vereinen ganz andere Summen verdienen, so dass der Grenznutzen zusätzlicher finanzieller Anreize gering sei.