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Der Goldwert manifestiert sich als international akzeptiertes Geld, Rohstoff, Geldanlage, Wertaufbewahrungsmittel und Spekulationsobjekt. Gold hat aber letztlich immer nur dann einen Wert, wenn das Metall gegen etwas Reales eintauschbar ist.
Der Goldwert wird an den Rohstoffbörsen in Feinunzen angegeben und gehandelt. In der letzten Zeit mehrte sich die Forderung, den Goldwert in Gramm und nicht in Feinunzen anzugeben. Vor allem kleinere Anleger wünschen sich eine solche Reform, um den Goldkurs einfacher und besser bewerten zu können.
Der Goldwert einer Feinunze lässt sich auch leicht umrechnen. Eine Feinunze entspricht rund 31 Gramm Gold. 100 Gramm Gold sind dann entsprechend 3,1 Feinunzen. Wird der jeweilige Dollarkurs hinzugerechnet, so erhält man den Goldwert pro Gramm. Da der Goldwert pro Gramm als auch der Dollarkurs einer ständigen Änderung unterworfen sind, sollten zur Vereinfachung so genannte Goldrechner genutzt werden.
Obwohl Gold keine Zinsen erwirtschaften, dient es als eine ideale Währungsreserve. Trotzdem beabsichtigen viele verschuldete Länder es nicht, sich durch Goldverkäufe zu entschulden. Die USA verfügen mit rund 8100 Tonnen über das größte Volumen an offiziell von einer Notenbank verwaltetem Gold. Dies entspricht den rund 74 Prozent der in den USA verwalteten Währungsreserven. Italien, die Nummer 4 unter den weltweiten Goldhortern, lagert über rund 2400 Tonnen Gold ein. Dies entspricht rund 75 Prozent der Währungsreserven des Landes. Portugal verfügt über rund 380 Tonnen Gold und deckt damit fast 90 Prozent seiner Währungsreserven. Griechenland hält über 110 Tonnen Gold, was über 80 Prozent der Währungsreserven des Landes repräsentieren.