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Die Art und das Ausmass der Wirkung von elektrischen und magnetischen Feldern auf den Menschen hängen von der Frequenz und der Stärke des Feldes ab, dem ein Mensch ausgesetzt ist. Die geltenden Grenzwerte der NISV verhindern, dass Menschen Feldstärken ausgesetzt sein können, die ihre Gesundheit bedrohen.
Wirkungen im niederfrequenten Bereich
Im niederfrequenten Bereich sind vor allem die magnetischen Feldkomponenten der elektromagnetischen Strahlung von Bedeutung, da diese, nicht wie die elektrischen Felder, leicht in den Körper eindringen können. Sehr starke niederfrequente Felder können unsere Nerven erregen.
Thermische Wirkung durch Hochfrequenzstrahlung
Hochfrequente elektromagnetische Felder werden vom Körper aufgenommen und können dort unterschiedliche Wirkungen hervorrufen. Die Stärke der Energieabsorption hängt von der Stärke und der Frequenz der elektromagnetischen Felder ab, aber auch von den Eigenschaften und Strukturen des biologischen Gewebes. Eindeutig nachgewiesen ist die Wärmewirkung von hochfrequenten Feldern.
Absorbiert ein Mensch während einer halben Stunde vier Watt Strahlung pro Kilogramm Körpergewicht, erwärmt sich sein Körper um ein Grad. Dazu müsste die Person während einer halben Stunde näher als einen Meter bei einer mit voller Leistung (1‘000 W ERP) strahlenden Antenne stehen.
Nicht-thermische Wirkungen schwacher Hochfrequenzstrahlung
Folgende, vermutete gesundheitliche Beeinträchtigungen infolge nicht-thermischer Wirkungen im Bereich niedriger Intensitäten hochfrequenter Felder konnten bisher wissenschaftlich nicht belegt werden:
- Erhöhtes Krebsrisiko
- Beeinträchtigung der kognitiven Leistungsfähigkeit
- Funktionalität des Nervensystems und der Sinnesorgane
- Entstehung von Tinnitus
- Sinken des Melatoninspiegels
- Schädigung der Blut-Hirn-Schranke
- Elektrosensibilität
- Schlafstörungen