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Die Union zur Förderung von Oelund Proteinpflanzen (UFOP) begründete diese Entwicklung am mit dem rückläufigen Rapsanbau in der Gemeinschaft. In der Folge wurden im vergangenen Jahr nur 17,12 Mio. t der schwarzen Ölfrucht geerntet, nach 20,02 Mio. t im Vorjahr. Diese Menge habe für die Versorgung des Binnenmarktes nicht ausgereicht.
Mit Abstand grösster Rapslieferant der EU-28 war 2019/20 die Ukraine mit 2,9 Mio. t, was im Vorjahresvergleich einer Steigerung um 32% entsprach. Zweitwichtigste Bezugsquelle war Kanada, das in der Union insgesamt rund 2 Mio. t Raps vermarktete. Das war etwa vier Mal so viel wie 2018/19. Als einen Grund dafür nannte die UFOP auch den Handelsstreit des Landes mit China. In der Folge habe Kanada in Europa neue Absatzmärkte erschlossen.
Auf dem dritten Platz der Rapslieferanten der Gemeinschaft rangierte Australien mit 941'000 t, was im Vergleich zum Vorjahr einem Minus von 30% entsprach und der kleinen Rapsernte in „Down Under“ geschuldet war.