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CocoA Switzerland GmbH, Zürich: 75'000 Franken
Der Anbau und die Verarbeitung von Kakao in Ghana konzentrieren sich, wie in den meisten der kakaoanbauenden Ländern, ausschliesslich auf die Nutzung der Kakaobohnen. Mit den aktuell verwendeten Techniken und Verarbeitungsverfahren können ca. 90 Prozent der Frucht nicht genutzt werden und sind de facto ein Abfallprodukt. Insbesondere die Kakaopulpe, also zusätzlich ca. 20 Prozent und damit dieselbe Menge der bisherigen Nutzung, kann als Rohstoff zur Entwicklung neuer Produkte in der Lebensmittelindustrie erschlossen werden.
Die Bäuerinnen und Bauern können durch die Herstellung des Extrakts ihr Jahreseinkommen um bis zu 25 Prozent steigern und müssen daher nicht ihre Plantagen erweitern, um ihre Einnahmen zu erhöhen.
CocoA Switzerland mikro-industrialisiert Genossenschaften von kleinen Kakaobäuerinnen und -bauern. Dies bedeutet, CocoA Switzerland kombiniert modernste Technik und Lebensmittel-Know-how mit traditionellen Erntepraktiken. Die Technik wird von netzentkoppelten Solaranlagen angetrieben, um die verstreuten Kakaoplantagen mit möglichst geringem CO2-Fussabdruck zu erreichen. Der Saft der Kakaopulpe wird direkt auf den Farmen in Zusammenarbeit mit den Kleinbäuerinnen und -bauern gewonnen und dann zentral verarbeitet.
Geliefert wird der Kakaopulpensaft im Eigenvertrieb an Geschäftskunden aus der Gastronomie, Hotellerie sowie Getränke- und Lebensmittelindustrie in der Schweiz und in Europa.