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Der ZVV rechnet damit, dass seine Verkehrseinnahmen 2020 um rund 22 Prozent unter jenen des Vorjahres liegen werden. Da das Verkehrsangebot nur vergleichsweise wenig eingeschränkt werden konnte, erwartet er ein deutlich höheres Defizit von 453 statt der budgetierten 347 Millionen Franken. Daran müssen sich jedoch auch die vom ZVV beauftragten Verkehrsunternehmen mit einer Auflösung von Reserven beteiligen. Für die öffentliche Hand verbleibt schliesslich mit Berücksichtigung eines erwarteten Bundesbeitrages für den Ortsverkehr von 20 Millionen Franken eine Kostenunterdeckung von rund 387 Millionen, die zur Hälfte vom Kanton und von den Gemeinden getragen wird. Um den zusätzlichen Beitrag des Kantons finanzieren zu können, beantragt der Regierungsrat dem Kantonsrat einen Nachtragskredit von 20 Millionen Franken.