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Die mentale Medialität wie sie heute weit verbreitet ist, gründet hauptsächlich in der physikalischen Medialität, sie ist sozusagen die Mutter der heutigen medialen Formen.
1848 stellten zwei junge Mädchen, die später berühmte physikalische Medien wurden, die Kommunikation mit dem Geist eines ermordeten Kaufmanns her. Es waren Margaret und Kate Fox aus Hydesville im US-Bundesstaat New York. Sie taten dies, indem sie die Klopfgeräusche des Geistes als einen Code zur Verständigung benutzten. Einmal klopfen für ein ja, zweimal klopfen für ein nein.
Dabei wurde festgestellt, dass die menschliche Persönlichkeit nicht nur den Tod überlebt, sondern dass man unter den richtigen Bedingungen auch mit einem solchen Geist kommunizieren kann. Von diesem Moment an gab es in ganz Nordamerika eine Welle physikalischer Phänomene, die schließlich 1852 nach England überschwappte und sich in ganz Europa ausbreitete. Viele der bekanntesten physikalischen Medien stammen aus dieser Zeit.
Die gleichen Phänomene, wenn bei uns auch weitaus weniger bekannt, sind zur selben Zeit in Osteuropa, Russland und im ganzen Rest der Welt passiert. Es scheint fast so, als hätte die geistige Welt in dieser Zeit sehr stark interveniert, und alles daran gesetzt sich uns Menschen erkennbar zu machen, um unsere spirituelle Entwicklung voranzutreiben.
Die zunehmende Begeisterung für diese Phänomene schien sich auf beiden Seiten, also bei uns Menschen wie auch in der geistigen Welt rasant auszubreiten. Als Auswirkung davon entstand eine grosse Palette unterschiedlichster physikalischer Phänomene, welche die geistige Welt für uns produzierte. Es macht fast den Anschein, als sei das Produzieren solcher physikalische Phänomene zu jener Zeit, fast eine Art olympische Disziplin geworden, für diejenigen aus der geistigen Welt, die sich darauf spezialisiert hatten. Jedenfalls schienen sie daran ein grosses Interesse und viel Freude zu haben, die erzeugten Phänomene immer weiter voranzutreiben und zu perfektionieren.
Die heutige Trance Medialität sowie die mentale Medialität sind zwei Formen die daraus entstanden sind. Wenn gleich diese neuen Formen die physikalische Medialität ein wenig aus dem Rampenlicht verdrängt haben, so ist die physikalische Medialität noch lange nicht verschwunden. Viele der leichteren Phänomene werden heute nach wie vor von vielen Medien zusammen mit der geistigen Welt produziert. Was die schwieriger zu produzierenden Phänomene angeht, sieht es leider etwas anders aus. Viele Menschen nehmen sich heute nicht mehr die Zeit, manchmal Jahrzehnte lang dafür zu üben. Unser heutiger Lebensstil lässt das auch oft nur noch schwer zu. Zudem lassen wir uns viel zu oft auch in unserer Freizeit von Radio, Fernseher, Computer und Telefon in den Bann ziehen, was uns zusätzliche Zeit und Energie raubt, um solche Phänomene zu erzeugen.
Trance-Medialität ist seit Jahrhunderten eine wichtige Form der geistigen Kommunikation. Trance-Medialität beinhaltet die Arbeit mit dem Prinzip der Trance-Kontrolle, um einem Geistwesen oder einem Kollektiv von Geistwesen zu ermöglichen, den Geist und den Körper des Mediums zu regulieren und durch das Medium zu sprechen oder zu heilen. Trance-Medialität ist eine tiefgreifende mentale und spirituelle Erfahrung. Das Bewusstsein des Mediums befindet sich in einem tiefen Ruhezustand, so dass das Geistwesen eine starke Verbindung zum Medium aufbauen kann, indem es sich mit der Aura und dem Unterbewusstsein des Mediums vermischt.
Trance-Medialität beinhaltet eine Beziehung von tiefem Respekt zwischen dem Medium und den Geistwesen, die mit ihm zusammen arbeiten, egal ob es sich dabei um ein exkarniertes oder um ein hochentwickeltes Lichtwesen handelt. Durch das Teilen eines Trance-Zustands, wird im Laufe der Zeit die Abstimmung für beide Parteien klarer und es entsteht eine echte Beziehung. Das Medium muss seine Frequenz beschleunigen, und das Geistwesen muss seine Frequenz verlangsamen, damit sie sich verbinden und eine gemeinsame Kommunikationsplattform geschaffen werden kann. Dies geschieht als eine geistige und körperliche Erfahrung. Die Verbindung mit dem Geistwesen erfolgt über die Vermischung von Aura und Unterbewusstsein. Dies ist möglich, weil das Wachbewusstsein des Mediums in einem stillen und ruhigen Trance-Zustand übergeht, erst dadurch wird ein Raum geschaffen, indem das Geistwesen als Gast im Bewusstsein des Mediums erlaubt wird.
Während des Trancezustands muss das Medium den aktiven Geist also zum Schweigen bringen und einen geistig klaren und stillen Raum schaffen. Dies bewirkt, dass sich der Gehirnzustand des Mediums ändert und in einen Delta-Theta-Bewusstseinszustand übergeht. Es gibt auch physische Auswirkungen auf den Körper, z. Bsp. verlangsamt sich die Herzfrequenz, die Atemfrequenz sinkt dramatisch und die Körpertemperatur sinkt. Wenn dieser Zustand erreicht ist, ändert sich die Energie des Mediums auf zellulärer Ebene im physischen Körper. Dies zeigt sich in der Tat in der Unterdrückung des normalen Bewusstseinszustands des Mediums.
Das Medium scheint dann wie zur Seite zu treten, damit das Geistwesen mit seinem Körper und Geist arbeiten kann. Das Geistwesen übernimmt die direkte Kontrolle über das Sprechen und die körperlichen Bewegung des Mediums. Das Geistwesen bringt eine faszinierende Vielfalt an Mimik, Manierismus, Stimmveränderungen und unterschiedlichen Graden an Verklärung im Medium hervor.
Trance-Medialität beinhaltet eine grosse Verpflichtung des Mediums, im Laufe vieler Jahre, beim Aufbau einer tiefen Beziehung zu den Geistwesen die mit ihm arbeiten aufzubauen. Nur wenige Menschen nehmen sich heute noch die Zeit und Mühe, dieses wunderbare, spirituelle Gabe der Menschheit zu entwickeln.