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- Die Schweizer Männer erreichen in der Biathlon-Staffel den beachtlichen 8. Rang.
- Bei den Frauen vergibt Schlussläuferin Elisa Gasparin einen Spitzenplatz.
- Im Langlauf scheitern alle Schweizer spätestens im Viertelfinal.
Biathlon: Männer-Staffel mit versöhnlichem Abschluss
Mario Dolder, Benjamin Weger, Jeremy Finello und Serafin Wiestner kamen im ersten Staffel-Rennen des Winters (4 x 7,5 km) ohne Strafrunde durch. Die Schiessleistung fiel dennoch nicht überragend aus. Insgesamt mussten die Schweizer 10 Nachlader hinnehmen, wobei pro Schiessen maximal dreimal eine zusätzliche Patrone erlaubt ist. Im Ziel betrug der Rückstand auf Sieger Frankreich mit Dominator Martin Fourcade eine gute Minute. Russland und Deutschland schnappten sich die weiteren Podestplätze.
Biathlon: Elisa Gasparin vergibt Spitzenplatz
Die Schweizer Frauenstaffel (4 x 6 km) lag bis zum letzten Wechsel auf dem ausgezeichneten 4. Rang. Aita Gasparin, Selina Gasparin und Lena Häcki richteten alles für Schlussläuferin Elisa Gasparin an. Diese scheiterte jedoch beim ersten Schiessen und musste in die Strafrunde. Die Schweizerinnen beendeten den Wettbewerb schliesslich auf Rang 10. Der Sieg ging an Deutschland. Schlussläuferin Laura Dahlmeier setzte sich in einem spannenden Final gegen die Französin Dorine Habert durch. Rang 3 holte sich die Ukraine.
Langlauf: Schweizer Enttäuschung im Sprint
Die Schweizer Langläufer mussten beim Sprint-Weltcup in Davos eine Enttäuschung hinnehmen. Spätestens nach den Viertelfinals waren alle Schweizer ausgeschieden. Pech bekundete Laurien van der Graaff: Die Davoserin wurde in den Viertelfinals durch einen Sturz der Schwedin Jennie Öberg zu Boden gerissen. Roman Furger konnte sich in einem starken Heat mit Finn Haagen Krogh oder Marcus Hellner nicht durchsetzen und verpasste die Halbfinals deutlich. Auch Jovian Hedige verpasste einen Exploit. Dario Cologna war bereits in der Qualifikation als 40. ausgeschieden. Den Sieg holten Sergei Ustjugow (Russ) bzw. Maiken Caspersen Falla (No).
Skispringen: Amman verpasst Finaldurchgang
Die Schweizer Skispringer haben vor dem Heimweltcup in Engelberg eine bittere Pille schlucken müssen. In Lillehammer verpassen Simon Ammann, Gregor Deschwanden und Killian Peier den Finaldurchgang. Ammann verpasste im fünften Springen der Saison zum ersten Mal den Final. Mit einem Flug auf 115,5 m erreichte der vierfache Olympiasieger den 38. Rang. Peier und Deschwanden mussten sich mit den Rängen 49 respektive 51 begnügen. Den Sieg holte sich Kamil Stoch aus Polen.
Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 11.12.2016, 11:30 Uhr