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Einige Arbeitsbedingungen können Frauen während der Schwangerschaft und nach der Geburt ihres Kindes nicht zugemutet werden. Die geltenden Vorschriften sehen deshalb in verschiedenen Bereichen Schutzmassnahmen (z.B. Arbeits- und Ruhezeiten oder betreffend der Tätigkeit im Stehen) vor.
Die Arbeitgeber müssen die Arbeitsbedingungen so gestalten, dass die Gesundheit der schwangeren und der stillenden Frau sowie des Kindes nicht gefährdet wird. Gewisse Tätigkeiten erfordern eine Risikoanalyse. Die Risikobeurteilung hält fest, welche Gefahren für Mutter und Kind bestehen, welche Arbeiten auszuschliessen sind und wie vorhandene Risiken vermieden werden können. Der Arbeitgeber teilt der Frau das Ergebnis der Risikobeurteilung und die daraus hervorgehenden Anweisungen mit. Es kann sich dabei um den Ausschluss vom Umgang mit Gefahrstoffen handeln. Falls keine technischen oder persönlichen Schutzmassnahmen getroffen werden können, muss eine Versetzung zu einer gleichwertigen Tätigkeit ohne Gefährdung angeordnet werden. Ist dies nicht möglich, hat der Arbeitgeber eine Lohnfortzahlung in 80 % des Lohnes zu entrichten.
Die Checkliste "Mutterschutz am Arbeitsplatz" des SECO zeigt auf, welche Massnahmen zum Schutz von Mutter und Kind umgesetzt werden müssen.