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Substrataufbereitung
Für die Vergärung werden vor allem flüssige Gärsubstrate verwendet. Daneben werden je nach Jahreszeit auch feste Gärsubstrate eingesetzt, z.B. Biertreber, Traubentrester, Müllereiabfälle, Mähgut und Bioabfälle aus Haushalten. Während die flüssigen Substrate direkt und ohne zusätzliche Aufbereitung in den Gärbehälter eingebracht werden können, werden die festen Substrate zuerst gesiebt und dann zerkleinert. Im Siebüberlauf sind die nicht vergärbaren Fremdstoffe und andere grobe Störstoffe enthalten.
Der Siebdurchgang wird zerkleinert. Zur Verbesserung und Beschleunigung des biologischen Abbauprozesses ist eine gute Zerquetschung und Zerfaserung der festen Substrate erforderlich oder auch eine Zerstörung schützender Bestandteile wie beispielsweise die Hüllen von Körnern. Dazu wird eine schnell laufende Hammermühle eingesetzt, mit welcher es zudem gelingt, aus vergleichsweise trockenen Substraten eine pumpfähige Masse herzustellen, die dann nach Anmaischen mit flüssigem Gärsubstrat in den Fermenter gepumpt wird.