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Zu wissen, wie viel man für SEO ausgeben sollte, kann schwierig sein - vor allem, wenn man den organischen Traffic als "kostenlos" betrachtet hat. Marketing Experten erkennen zwar, wie wichtig die Optimierung für die Suche ist, aber zu wissen, wie viel man effektiv für SEO ausgeben sollte, ist eine andere Sache. Lassen Sie uns über die Optionen sprechen:
Die meisten Marketing Experten sind sich der wichtigen Rolle bewusst, die SEO bei der Erreichung potenzieller Kunden spielt. Aus diesem Grund steigen die Ausgaben für Suchmaschinenoptimierung stetig an und werden zum Beispiel alleine in den Vereinigten Staaten im Jahr 2021 schätzungsweise 79,3 Milliarden USD erreichen.
Auch wenn Sie wissen, wie wichtig SEO für Ihr Marketing ist, ist die Frage, wie viel Sie für SEO ausgeben sollten, eine andere. Es gibt zwar keine einheitliche, einfache Formel für die Festlegung eines SEO-Budgets, aber wir stellen Ihnen einige Strategien vor, die Sie effektiv nutzen können, um die richtige Zahl für Ihr Unternehmen zu finden.
Marketingbudgets umfassen in der Regel Ausgaben für digitale und traditionelle Marketingaktivitäten. Unternehmen, die direkt an Verbraucher (B2C) verkaufen, geben durchschnittlich 5 % bis 12 % ihres Umsatzes für Marketing aus, während Unternehmen, die an Unternehmen (B2B) verkaufen, in der Regel 8 % bis 9 % ihres Umsatzes für Marketing ausgeben.
Sobald Sie ein Gesamtmarketingbudget festgelegt haben, sollten Sie überlegen, wie viel Gewicht Sie auf digitale Strategien legen wollen. Laut Forrester Research geben Unternehmen durchschnittlich die Hälfte ihres Marketingbudgets für Online-Strategien wie SEO, direkte E-Mail, soziale Medien, Datenanalyse und maschinelles Lernen aus. Wenn Sie ein rein webbasiertes Unternehmen haben, werden Sie wahrscheinlich prozentual mehr Ihres Gesamtbudgets für digitale Strategien ausgeben müssen.
Laut The CMO Survey investieren fast 74 % der Unternehmen in SEO. Jedes Unternehmen hat jedoch andere Bedürfnisse, und der Betrag, welcher budgetiert werden sollten, hängt von Ihrem Geschäftsmodell und Ihrer Nische ab.
Unternehmen, die auf digitale Kanäle wie E-Commerce setzen, investieren in der Regel mehr in SEO als Unternehmen mit traditionellen Einnahmequellen.
Wenn Ihre Konkurrenten bei den Schlüsselwörtern Ihrer Branche auf den vorderen Plätzen rangieren, müssen Sie möglicherweise Ihre Investitionen in SEO erhöhen, um wettbewerbsfähig zu sein.
Überlegen Sie sich, was an Ihrer digitalen Präsenz noch zu verbessern ist. Ist Ihre Webseite veraltet? Wie ist Ihr Unternehmen derzeit in den Suchmaschinenergebnissen platziert? Gibt es auf Ihrer Webseite Abstrafungen von Google, die behoben werden müssen? Eine gut optimierte Webseite bedeutet, dass Sie mit der Online-Sichtbarkeit Ihrer Webseite zufrieden sind.
Jüngere Unternehmen neigen beispielsweise dazu, prozentual zum Umsatz mehr für Marketing auszugeben.
Unternehmen, die im Bereich Verbraucher- oder B2B-Dienstleistungen tätig sind, investieren durchschnittlich mehr in SEO als Unternehmen aus dem verarbeitenden Gewerbe oder dem Gesundheitswesen.
Unter Berücksichtigung der Variablen, die sich auf ein einzelnes Unternehmen auswirken, werfen wir hier einen Blick auf ein Beispiel für Marketing- und SEO-Ausgaben.
Wir habe Branchen-Benchmarks angewandt, um einige durchschnittliche Budgetaufteilungen für verschiedene Arten von Unternehmen (B2B oder B2C) mit unterschiedlichen Umsatzniveaus zu erstellen. Zudem haben wir eine gewisse Granularität hinzugefügt, je nachdem, ob die Unternehmen Produkte oder Dienstleistungen verkaufen.
Daten stammen von The 2021 CMO Survey
Diese Tabelle zeigt, wie Ihr SEO-Budget aussehen könnte. Die genau Aufteilung Ihres SEO-Budgets sollte jedoch auf Ihre spezifischen Bedürfnisse zugeschnitten sein.
Für die Budgetierung von SEO gibt es verschiedene Methoden, die von groben Prozentsätzen des Gesamtumsatzes bis hin zu genaueren Berechnungen auf der Grundlage von Marketingkennzahlen reichen. Schauen wir uns einige der Optionen an.
So funktioniert's:
Legen Sie einen prozentualen Anteil Ihres Budgets für digitales Marketing (oder Marketing insgesamt) für SEO zurück, je nachdem, wie sehr Sie sich auf den Webseiten-Traffic verlassen, um Verkäufe zu generieren. Ein E-Commerce-Unternehmen zum Beispiel muss sehr wahrscheinlich durschnittlich mehr für SEO ausgeben.
Was Sie beachten sollten:
Die Zuweisung eines prozentualen Anteils Ihres Marketingbudgets ist eine einfache Berechnung, die jedoch nicht zwingend Ihren spezifischen SEO-Bedürfnissen Rechnung trägt.
So funktioniert's:
Prüfen Sie die Einzelposten Ihres Marketingbudgets und entscheiden Sie, welchen Betrag Sie für SEO bereitstellen können.
Was Sie beachten sollten:
Wenn Sie Ihr SEO-Budget ausschliesslich auf den Betrag stützen, den Sie sich im Verhältnis zu Ihren anderen Marketingaktivitäten leisten können, kann es sein, dass Sie nicht genug ausgeben, um aussagekräftige Ergebnisse mit einer SEO-Kampagne zu erzielen.
In einer gross angelegten SEO Analyse fand Backlinko eine direkte Korrelation zwischen SEO Ausgaben und dessen Ergebnissen.
Die Daten zeigen, dass diejenigen, die sich für “Low-Budget-SEO” entschieden haben, weniger zufrieden waren als diejenigen, die mehr in SEO als Marketingkanal investiert haben. Denken Sie daran: Was Sie für SEO ausgeben, kann auch die Leistung anderer Marketingkanäle verbessern.
So funktioniert's:
Unternehmen, deren Konkurrenten aggressiv auf die Schlüsselwörter der Branche abzielen, müssen mehr in die Suchmaschinenoptimierung investieren, um ihren Anteil am organischen Verkehr zu halten. Vergleichen Sie Ihre bestehenden Suchmaschinen Platzierungen mit denen der Konkurrenz und messen Sie die Opportunitätskosten, die entstehen, wenn Sie Kunden an diese verlieren.
Was Sie beachten sollten:
Dieser Ansatz hilft Ihnen zu entscheiden, ob Sie der Suchmaschinenoptimierung Priorität einräumen müssen oder nicht. Der nächste Schritt besteht darin, das SEO-Budget zu bestimmen, welches Sie benötigen, um Ihre Konkurrenten zu überholen.
So funktioniert's:
Denken Sie über Ihre SEO-Ziele im Zusammenhang mit Ihren allgemeinen Marketingzielen nach, bevor Sie einen bestimmten Betrag für diesen Posten in Ihrem Budget festlegen.
Verlassen Sie sich auf das Wachstum des organischen Datenverkehrs, um wichtige KPIs wie Leads oder Verkäufe zu erreichen? Oder erreichen Sie Ihre Umsatzziele und wollen expandieren, um in Ihrer Branche an Sichtbarkeit und Autorität zu gewinnen? Vergewissern Sie sich, dass Sie die richtigen internen Erwartungen an Ihre Marketinginvestitionen stellen, und stellen Sie sicher, dass Sie genug in SEO investieren, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen.
Was Sie beachten sollten:
Um Ihr Budget mit Ihren Zielen in Einklang zu bringen, ist eine vorausschauende Planung erforderlich um sicherzustellen, dass Ihre Mittel so verteilt werden, dass Sie Ihre Ziele erreichen.
So funktioniert's:
Nutzen Sie die Metriken, um Ihre Budgetplanung zu präzisieren. Preofessionelle SEO-Tools können Ihnen helfen, den organischen Traffic abzuschätzen, den Ihre Konkurrenten über die SERPs erhalten. Zudem können Sie diese Zahl nutzen, um zu entscheiden, wie viel Sie für SEO budgetieren sollten, um einen Anteil an diesem Traffic zu erhalten.
Schätzung des Wertes der organischen Suche
Ahrefs beispielsweise schätzt den Traffic, welcher eine Webseite generiert, indem es Keyword-Ranking-Daten und geschätzte Click-Through-Raten abruft.
Sie können diese Metrik weiter ausbauen und dem organischen Traffic einen Wert zuordnen.
Schätzen Sie die Konversionsrate der Besucher auf der Zielseite. Die durchschnittliche Konversionsrate für E-Commerce-Websites in Europa liegt bei 2-3 % und variiert je nach Branche.
Schätzen Sie auf der Grundlage Ihrer Branchenkenntnisse den durchschnittlichen Wert dieser Käufe.
Berechnen Sie den Wert des organischen Verkehrs durch Multiplikation:
Organischer Traffic x durchschnittliche Konversionsrate x durchschnittlicher Warenwert pro Verkauf
Wenn zum Beispiel eine konkurrierende Seite monatlich 40.000 Besucher hat, eine Konversionsrate von 1 % und einen geschätzten durchschnittlichen Kauf von 50.- CHF, ist die Seite monatlich 20.000.- CHF wert.
Was zu beachten ist:
Diese Strategie beruht auf Schätzungen und ist daher nicht sehr präzise. Bei konsequenter Anwendung kann sie jedoch dazu beitragen, die potenziellen Vorteile einer Verbesserung Ihres Suchmaschinen-Rankings richtig einzuschätzen. Wenn z. B. der organische Traffic Ihrer Webseite derzeit einen Wert von 30.000.- CHF pro Monat hat, eine höher eingestufte Webseite jedoch einen Wert von schätzungsweise 50.000.- CHF pro Monat hat, besteht die Möglichkeit, durch gut durchgeführte SEO einen grösseren Marktanteil zu erobern und en Umsatz Ihrer Seite wesentlich zu steigern.
Anhand dieser Zahlen können Sie Ziele für die Steigerung Ihres Traffics festlegen und bestimmen, wie viel Sie für SEO budgetieren müssen, um diese Ziele zu erreichen.
So funktioniert's:
Die Vorteile des organischen Datenverkehrs gehen über einen einmaligen Kauf hinaus, insbesondere wenn Sie sich auf Kundenzufriedenheit, Kundenbindung und Markentreue konzentrieren. Bei diesem Ansatz wird der Wert einer Webseite auf der Grundlage des Customer Lifetime Value (CLTV) ermittelt, d. h. des Betrags, den Sie im Laufe Ihrer Geschäftsbeziehung von einem Kunden erwarten können.
Budgetierung für SEO anhand des CLTV
Nehmen wir an, Ihr Unternehmen hat eine Webseite, die 10.000 Besucher pro Monat hat. Wenn Sie 1 % der Besucher konvertieren, verkaufen Sie an 100 Kunden pro Monat. Wenn Ihr Customer Lifetime Value (CLTV) nun 3.000 CHF beträgt, ist Ihre Webseite jeden Monat 300.000 CHF mehr wert.
Anhand dieser Zahl können Sie berechnen, wie viel Sie für SEO ausgeben sollten. Vielleicht möchten Sie mit Ihren SEO-Strategien die Besucherzahlen um 10 % steigern und so weitere 1.000 Besucher pro Monat generieren. Bei einer Konversionsrate von 1 % führt dieser Traffic direkt zu 10 neuen Kunden, und Ihre SEO-Investitionen haben der Seite einen zusätzlichen Wert von 30.000 CHF eingebracht, wodurch Ihre laufenden CRO- oder UX-Verbesserungen verstärkt werden.
Was Sie beachten sollten:
Wenn die Konversionsraten in die Rentabilität Ihrer SEO-Bemühungen einfliessen, verbessern Sie die Auswirkungen auf das Endergebnis, indem Sie die Konversionsraten Ihrer Webseite erhöhen.
So funktioniert's:
Sie können SEO auch im Verhältnis zu Ihren Ausgaben für Pay-per-Click (PPC)-Werbung budgetieren, indem Sie die Effektivität der einzelnen Marketingstrategien berücksichtigen.Laut Marketing Sherpa geben die meisten Unternehmen mehr für PPC als für SEO aus. Allerdings erzeugt SEO in der Regel doppelt so viel Traffic. Untersuchungen zeigen, dass durchschnittlich 53 % des Webseiten-Traffics durch organische Suchergebnisse erzeugt wird, während die bezahlte Suche etwa 15 % des Traffics generiert.
Da Suchmaschinenoptimierung der effektiver Weg, um Besucher auf Ihre Webseite zu locken, sollten Sie in Erwägung ziehen, Ihr Budget für digitales Marketing so umzuverteilen, dass ein grosser Teil davon für SEO eingesetzt wird.
Was zu beachten ist:
Bezahlte Werbung PPC kann zwar schnell zu Ergebnissen führen, aber sobald Sie die Anzeigenschaltung einstellen, sinkt Ihre Sichtbarkeit. Auf der anderen Seite kann eine SEO optimierte Webseite, die gut rangiert, an Dynamik gewinnen und langfristig für mehr Besucher sorgen. Je nach den Bedürfnissen Ihres Unternehmens sollten Sie jedoch eine Mischung aus SEO und PPC in Betracht ziehen.
Sollten Sie nun anfangen zu rechnen, um herauszufinden wie viel Sie für SEO ausgeben sollen, kommen Sie vielleicht auf höhere Zahlen als erwartet. Hier sind einige Punkte, wieso Sie dies trotzdem tun sollten.
“Schnäppchen-SEO” liefert keine signifikanten Ergebnisse
Es gibt einen Zusammenhang zwischen SEO-Ausgaben und Resultaten. Backlinko fand heraus, dass Kunden, die mehr als einen Mindestbetrag investierten, zu 53,3 % eher "extrem zufrieden" waren als Kunden, die weniger ausgaben.
SEO ist im Vergleich zu anderen Kanälen hocheffektiv
Anstatt Ihr Budget für digitales Marketing zu dünn zu verteilen, sollten Sie Prioritäten setzen, wo Sie das Geld ausgeben, um den höchsten Ertrag zu erzielen.
Bedenken Sie dass:
- Die organische Suche eine durchschnittliche Konversionsrate von 5 % hat, höher als E-Mail-Marketing (3,9 %), bezahlte Suche (3,6 %) und soziale Medien (1,9 %).
- Laut Google erhalten Unternehmen durchschnittlich fünf Klicks auf organische Suchergebnisse für einen Klick auf Anzeigen.
- SEO generiert 1000% mehr Besucher als organische soziale Medien.
Lassen Sie die Zahlen sprechen und planen Sie Ihr Budget mit Blick auf den endgültigen ROI, der für Ihre Stakeholder sichtbar ist.
Änderungen beim Datenschutz haben Auswirkungen auf die Online-Werbung
Es ist üblich, Geld in PPC statt in SEO zu stecken, um scheinbar schnelle Ergebnisse zu erzielen. Dieser Ansatz hat viele Schwachstellen, aber die aktuellste Information, die Sie bei der Planung Ihres Budgets für 2021 im Auge behalten sollten, ist die Auswirkung der Datenschutzbestimmungen auf der ganzen Welt.
Cookies von Drittanbietern verfolgen den Besuch von Nutzern auf verschiedenen Webseiten und helfen Marketing Experten, die richtigen Zielgruppen für Pop-ups und Online-Werbung zu finden. Google und Apple führen aus Gründen des Datenschutzes Beschränkungen für Cookies von Drittanbietern ein, was die Effektivität digitaler Werbestrategien wie PPC voraussichtlich verringern wird.
Während Marketing Experten, die sich auf Cookies von Drittanbietern verlassen, ihre Werbetaktiken überwachen müssen, wirken sich diese Änderungen nicht auf Erstanbieter-Cookies aus, die zur Nachverfolgung von Kunden auf Ihrer eigenen Webseite verwendet werden.
Der Budgetierungsprozess kann je nach Unternehmen auf viele verschiedene Arten erfolgen, jedoch ist einer der einfachsten Methoden immer noch die Kontaktaufnahme mit einer SEO Agentur wie ZUMO SEO.Die kostenlose SEO-Beratung dient dazu, die wirkungsvollsten SEO Strategie zu ermitteln, auf die sich Ihr Unternehmen konzentrieren sollte und die Höhe der Investitionen zu bestimmen, die erforderlich sind um besten Ergebnisse zu erzielen.
Zögern Sie nicht und melden Sie sich noch heute für eine kostenlosen Beratung.