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Die USA und die Türkei haben sich nach Angaben der Regierung in Ankara nicht auf eine Nutzung der Luftwaffenbasis Incirlik im Kampf gegen die Terrormiliz IS geeinigt. Die Gespräche darüber dauerten an.
«Die Verhandlungen gehen weiter», sagte ein Vertreter der türkischen Regierung am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Ein ranghoher Vertreter der US-Armee hatte am Sonntag gesagt, die US-Streitkräfte erhielten das Recht zur Nutzung der südlichen Luftwaffenbasis Incirlik nahe der Grenze zu Syrien. Die Details der Nutzung würden noch geklärt.
US-Verteidigungsminister Chuck Hagel dankte seinem türkischen Kollegen Ismet Yilmaz in einem Telefonat für die «Bereitschaft», der Militärkoalition zu helfen.
«Unsere Position ist klar, es gibt keine neue Übereinkunft», sagte der türkische Regierungsvertreter nun. Er erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass Incirlik von den US-Streitkräften nur für logistische und humanitäre Zwecke genutzt werden dürfe. Weitere Verhandlungen erfolgten «auf Grundlage der von der Türkei bereits gestellten Bedingungen».
Der Stützpunkt Incirlik wird schon seit langem von den USA genutzt, etwa für den Einsatz in Afghanistan. Die Luftangriffe gegen IS-Stellungen starten bislang allerdings nicht von der Türkei, sondern von Stützpunkten in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Kuwait und Katar aus. In Jordanien sind ebenfalls seit dem vergangenen Jahr US-Kampfjets stationiert. (pma/sda/afp/dpa)