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Geschosse auf Härte testen
Die Härte der Geschosse ist ein massgebliches Kriterium für die Durchschlagskraft. Man kann die Härte mit verschiedenen Methoden analytisch messen.
Die erste Art ein Geschoss auf Härte zu testen ist der Feldversuch. Dabei schiesst man auf die Scheibe, die vor einem Kugelfang steht. Meistens besteht ein solcher Kugelfang aus Erde, Sand, Lehm und Feuchtigkeit. Jäger Baltermia P. hat sich am Ende eines Stand-Besuches mit Gian-Marchet®-Geschossen die Mühe gemacht und den Kugelfang nach Geschoss-Resten durchsucht. Dabei hat er eine verblüffende Erfahrung gemacht. Die üblichen Geschosse von Blaser, RWS und anderen Teilmantel-Geschoss-Hersteller sahen ungefähr so aus . Diese Geschosse haben sich total zerlegt, und zwar so wie auf obigem Link zum Bild. Bleiklumpen überall, Kupfer-Krusten überall, keine Tiefenwirkung im Erdreich. Jäger Baltermia grub dann weiter und tiefer ins Erdreich und konnte ein Gian-Marchet®-Geschoss bergen!!!
Das Geschoss links wurde nach dem Treffen
eines Murmeltieres aus dem Erdreich geborgen. Das
Geschoss-Restgewicht weist mit 16,85 Gramm noch über 95% des
ursprünglich 17,5 Gramm schweren Geschosses gewogen. Der
Durchmesser der Aufpilzung beträgt 16 mm.
Nun habe ich aber eine zweite, einfachere Art angewendet, um die Härte der verschiedensten Geschosse zu vergleichen. Dabei verwende ich einen Fäustel mit einem Gewicht von 1 kg. Das Geschoss stellte ich dann auf einen Bleibarren von 20 kg und dann behandelte ich das Geschoss mit zwei Fäustel-Schlägen. Bei den solideren Geschossen (Swift A-Frame, Gian-Marchet® etc.) musste ich in der Tat zwei Schläge anwenden, damit überhaupt eine Deformation zu sehen war. Diese Geschosse sind wirklich härter. Die daraus resultierenden Deformationen sind NICHT massgebend für die richtige Wirkungsweise im Zielmedium. Jedoch können einfache Vergleiche bezüglich Härte zu anderen Geschossen vorgenommen werden.
Konzept: Gian-Marchet