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Unternehmertum in der Schweiz: Firmen von Frauen
In der Schweiz sind nach wie vor weniger Frauen als Männer unternehmerisch tätig.
Frauen tendieren in der Schweiz wieder seltener dazu, unternehmerisch tätig zu werden. 2017 entfielen 35,4% der Gründungsaktivitäten im Frühstadium (die nicht zwangsläufig in ein Unternehmen münden) auf das weibliche Geschlecht. Zwischen 2011 und 2014 hatte die Verteilung zwischen Männern und Frauen einen beinahe ausgeglichenen Wert erreicht.
Dieser Rückgang "könnte damit zusammenhängen, dass die Finanzkrise von 2008 die Frauen ‘aus der Not heraus’ zur Gründung neuer Firmen getrieben hat", vermuten die Autoren der Umfrage Global Entrepreneurship Monitor (GEM) Switzerland. "In den letzten Jahren hat sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt sichtbar verbessert, was die unternehmerischen Ambitionen vielleicht verringert hat."
2016 waren bei knapp der Hälfte aller Firmengründungen in der Schweiz (45%) eine oder mehrere Frauen beteiligt, schätzt das Bundesamt für Statistik (BFS).
Frauen sind in der Kategorie der Selbstständigen (einschliesslich der im eigenen Unternehmen angestellten Personen) weiterhin unterrepräsentiert, aber ihr Anteil steigt. Im zweiten Quartal 2018 belief sich der Frauenanteil im Kreis der Unternehmenden auf 37,3%, während er 1991 nur 28,2% betragen hatte, wie aus der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung (SAKE) des BFS hervorgeht. Der Anteil der Unternehmerinnen an der weiblichen Wohnbevölkerung lag im zweiten Quartal 2018 bei 6,2%, im Gegensatz zu einer Quote von 10,8% bei den Männern.
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