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Der Amerikanischer Carl Rogers, einer der wichtigsten Exponenten der humanistischen Psychologie, begründete die Personzentrierten Psychotherapie. In Abgrenzung zur traditionellen Psychiatrie, zu Verhaltenstherapie und Psychoanalyse nannte Rogers seinen Beratungsansatz 1942 zunächst „nicht-direktiv“. Er wollte eine angstfreie Atmosphäre schaffen, welche den verbalen Ausdruck von Emotionen und die Selbsterkundung des Klienten fördern.
Im Jahre 1951 prägte Carl Rogers den Begriff „klient-zentriert“ als Umschreibung für seinen therapeutischen Zugang. Er erkannte, dass die zunehmende Offenheit des Klienten für den therapeutischen Prozess von zentraler Bedeutung ist.. Rogers nannte drei Grundhaltungen des Therapeuten als Voraussetzung für eine Fördernde Beziehung: Wertschätzung, Empathie (Einfühlung) und Authentizität (Echtheit). Demnach sind es nicht Methoden, sondern Einstellungen und Haltungen, die in der Therapie wirksam sind. Psychotherapie wird so zum Angebot einer modellhaften Beziehung.