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Der E-Mail-Knigge
CC & BCC
Es gibt drei Möglichkeiten, um Personen zu adressieren. Jede Methode hat eine andere Bedeutung und wird für einen bestimmten Zweck eingespannt. Die Methoden sind also nicht austauschbar. Die richtige Verwendung hilft, Unsicherheiten zu vermeiden und manchmal auch einige Peinlichkeiten.
- An: Sie adressieren hier alle Personen, die von einer E-Mail direkt betroffen sind. Wenn jemand in diesem Feld An: aufgeführt ist, weisen Sie dieser Person eine aktive Rolle zu und erwarten oft auch eine Antwort, Bild 7 A.
- CC: Oft wird dieses Feld auch mit «Kopie» beschriftet B. Das Kürzel steht für «Carbon Copy» – im Gedenken an das gute, alte Kohlepapier in der Schreibmaschine. Hier werden die Empfänger eingegeben, die man nicht direkt anspricht. Stattdessen erhalten sie «eine Kopie zur Kenntnisnahme». Diese Unterteilung ist auch deshalb wichtig, weil ein Empfänger weiss, dass von ihm keine direkte Antwort oder Handlung erwartet wird – er ist also aus der Schusslinie, so wie wir es alle gerne sind. Die Empfänger im Feld «CC» sind für alle anderen E-Mail-Empfänger sichtbar; jeder weiss also, wer in das Thema involviert ist.
- BCC: Das Kürzel steht für «Blind Carbon Copy» C. Alle Personen, die Sie hier eintragen, bleiben unsichtbar. Niemand sieht, wer diese E-Mail sonst noch erhalten hat. Natürlich könnten Sie dieses Feld dazu verwenden, um heimlich noch weitere Personen ins Boot zu holen, ohne dass die anderen den Lauscher bemerken. Sehr viel wichtiger ist jedoch, dass Sie dieses Feld bei E-Mails verwenden, die an viele Personen geschickt werden, etwa an Ihren gesamten Kundenstamm. Wenn Sie 200 Adressen versehentlich in eines der anderen beiden Felder eintragen, sind Vertraulichkeit und Datenschutz jetzt Geschichte und Ihnen Schande, Spott und Hohn gewiss.