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Juli 2017
1875 wird das Dampfschiff Cygne auf dem Lac Léman in Dienst gestellt. Der Dampfer ist 36.9 Meter lang und 9.40 Meter breit, die Tragkraft beträgt 250 Personen. Die «Cygne» ist von Escher Wyss in Zürich erbaut worden und besitzt eine stehende oszillierende 2-Zylinder-Nassdampf-Verbundanlage. 1883 rammt die «Cygne» bei einem heftigen Sturm zwischen Lausanne und Evian-les-Bains den Dampfer Rhône (I). Dieses sinkt sofort und zieht elf Personen mit in die Tiefe. DS Cygne bleibt jedoch schwimmfähig und kann mit letzter Kraft das rettende Ufer erreichen. Wegen hohem Reparaturaufwand und einer geringen Tragkraft wird DS Cygne auf dem Lac Léman 1910 ausser Dienst gestellt und auf den Bielersee verkauft. Der Transport wird bereits im November 1910 nach Biel vorgenommen.
Nach verschiedenen Umbauarbeiten, neue Aufbauten und Verbreiterung der Schale um zweimal elf Centimeter, wird der Dampfer mit dem Namen Stadt Biel 1911 in Dienst genommen. Der «neue» Dampfer leidet von Anfang an unter einer ungenügenden Dampfproduktion. Zahlreiche Aggregate funktionieren deshalb nicht richtig. 1921 muss der Kessel (von 1886) ausgebaut und kontrolliert werden. Das Resultat: Es muss ein Ersatz gefunden werden. 1924 erhält die «Stadt Biel» einen neuen Kessel. Dieser stammt vom ausrangierten DS Stadt Basel vom Vierwaldstättersee. 1931 läuft das Dampfschiff Stadt Biel bei der Petersinsel auf Grund, die Passagiere können mit dem Rettungsboot evakuiert werden. Die «Stadt Biel» wird 1932 ausser Dienst gestellt und 1933 abgebrochen.