Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03295.jsonl.gz/1416

Externer Inhalt
Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.
Federica Pellegrini fügt der amerikanischen Wunderschwimmerin Katie Ledecky nach zwölf Goldmedaillen die erste Niederlage überhaupt an einer WM zu. Die Italienerin triumphiert über 200 m Crawl.
An den Weltmeisterschaften 2009 in Rom und 2011 in Schanghai hatte Pellegrini über 200 und 400 m Crawl jeweils das Double geschafft. Doch zuletzt in Barcelona und Kasan hatte sich die 28-Jährige über ihre Weltrekorddistanz 200 m jeweils mit Silber begnügen müssen - vor zwei Jahren in Russland hinter der US-Wunderschwimmerin Katie Ledecky.
In Budapest konnte Pellegrini, die Olympiasiegerin von 2008 in Peking, dank eines Super-Finishs den Spiess im Vergleich mit der acht Jahre jüngeren Konkurrentin etwas überraschend umdrehen. Mit der Siegerzeit von 1:54,73 betrug ihr Vorsprung auf die Amerikanerin, die mit der Australierin Emma McKeon zeitgleich Zweite wurde, fast eine halbe Sekunde.
Erstmals nicht WM-Gold für Ledecky
Tags zuvor im Halbfinal hatte Ledecky, trotz kurz zuvor absolvierten, siegreichen 1500 m Crawl, als Schnellste noch in 1:54,69 angeschlagen. Für die Rekordweltmeisterin war es nach zwölf Titeln die erste Medaille, die sie nicht in goldener Ausführung erhielt.
Am Mittwochabend ging in der Donau-Arena eine weitere Goldmedaille an Italien. Gabriele Detti setzte sich über 800 m Crawl mit Europarekord durch. In 7:40,77 blieb er um vier Hundertstel unter der Marke seines Landsmanns Gregorio Paltrinieri vom August 2015 in Kasan. Weitere Titel am vierten Finalabend sicherten sich der Brite Adam Peaty (über 50 m Brust) und der Südafrikaner Chad le Clos (200 m Delfin).
Weltrekordjagd geht weiter
Die amerikanische Mixedstaffel hat am vierten WM-Tag in Budapest gleich für zwei Weltrekorde gesorgt. Im Final schwamm das US-Quartett Matt Grevers, Lilly King, Caeleb Dressel, Simone Manuel in 3:38,56 zur Goldmedaille und blieb gleich um 1,72 Sekunden unter der Bestmarke seiner vier Teamkollegen vom Morgen.
Im Vorlauf waren mit Ryan Murphy, Kevin Cordes, Kelsi Worrell und Mallory Comerford vier andere Schwimmer gestartet. Dennoch unterboten bereits diese in 3:40,28 den zweijährigen Weltrekord der Briten um 1,43 Sekunden. Die Lagen-Mixedstaffel steht allerdings erst seit 2015 im russischen Kasan im WM-Programm.
Zuvor waren in der ungarischen Hauptstadt bereits fünf Weltrekord gefallen durch die Schwedin Sarah Sjöström (über 100 m Crawl), den Briten Adam Peaty (50 m Brust, zweimal), die Kanadierin Kylie Masse (100 m Rücken) und die Amerikanerin Lilly King (100 m Brust).
SDA-ATS