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Die Biochemikerin Carolin Anders (Video) hat wesentlich zum Verständnis der dreidimensionalen Struktur des Enzyms Cas9 beigetragen. Das Enzym wird im «Genome engineering» eingesetzt, um präzise Schnitte im Erbgut vorzunehmen. Daher ist das Potenzial von Cas9 für die Medizin enorm. Für ihre Dissertation im Labor von Professor Martin Jinek am Biochemischen Institut hat Carolin Anders den Mercator Award 2015 im Bereich der Medizin und Naturwissenschaften erhalten.
Entscheidungen modellieren
Der Wirtschaftswissenschaftler Gregor Reich (Video) entwickelt in seiner Forschung Algorithmen, mit deren Hilfe Entscheidungen realistischer modelliert und genauer berechnet werden können. Für seine Dissertation im Department of Business Administration erhält er den Mercator Award 2015 im Bereich der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften.
Frühenglisch ohne Vorteile
Die Linguistin Simone E. Pfenninger (Video) hat in einer Langzeitstudie mit 200 Zürcher Gymnasiastinnen und Gymnasiasten die Auswirkungen von Englischunterricht im früheren Alter untersucht. Sie kam zum Schluss, dass sich dieser weder kurz- noch langfristig vorteilhaft auswirkt. Vielmehr könne er die Deutschkenntnisse beeinträchtigen. Für ihre Forschungsleistungen wird die Postdoktorandin am Englischen Seminar mit dem Mercator Award 2015 im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften ausgezeichnet.
Die Preisverleihung der diesjährigen Mercator-Awards fand Anfang Juni im Rahmen der Jahresveranstaltung des Graduate Campus der UZH statt. Die Awards sind mit je 5000 Franken dotiert und werden von der Mercator-Stiftung finanziert.
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