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Der 1. Lauf am Europacup-Final im Riesenslalom war ein Lauf zum Vergessen. Im oberen Teil summierten sich einige kleine Fehler, im unteren Teil gesellte sich dann noch ein gröberer Schnitzer dazu. Dass ich mich als 29. und 2.9 Sekunden Rückstand doch noch in den ersten dreissig halten konnte, hätte ich nicht gedacht. Die gute Startnummer nützte ich dann im 2. Lauf aus. Obwohl er sehr schnell gesteckt war, was ja mir ja nicht unbedingt entspricht, erzielte ich die 2.beste Laufzeit und verbesserte mich um 15 Ränge auf Platz 14. Ich hätte wohl viel dagegen gewettet, wenn man mir vor dem 2. Lauf gesagt hätte, dass ich am Schluss bester Schweizer sein sollte. Im Europacup-Riesenslalom-Klassement verbesserte ich mich so von Rang 29 auf Rang 26. Nicht unbedingt das, was ich mir als Ziel gesetzt habe, aber nach den vier Nullern in La Folgoria und St. Moritz konnte ich in den letzten zwei Rennen zumindest ein Zeichen setzen. Die nächsten vier Wochen werde ich jetzt gezielt einige Riesenslaloms bestreiten und hoffentlich noch meine FIS-Punkte etwas drücken.