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Jeff Bezos, Amazon-Gründer und reichster Mann der Welt, könnte theoretisch auf einen Schlag die Hälfte seines XXL-Vermögens von 137 Milliarden Dollar einbüssen. Der 54-Jährige und seine sechs Jahre jüngere Gattin lassen sich nach 25 Ehejahren scheiden.
Was die Scheidungsanwälte nicht freuen dürfte: Es sieht nicht nach einem Rosenkrieg aus. Im Gegenteil. Die beiden Eheleute schreiben in einem gemeinsamen, am Mittwochabend veröffentlichten Statement bei Twitter:
Via Twitter vermitteln die beiden den Eindruck einer einvernehmlichen Trennung: «Wir hatten so ein grossartiges Leben zusammen als verheiratetes Paar, und wir sehen auch eine wundervolle Zukunft als Eltern, Freunde und Partner bei Unternehmen und Projekten». Familie und enge Freunde hätten schon länger von der geplanten Scheidung gewusst.
Für den Amazon-Chef könnte die Scheidung sehr teuer werden, sollte das Paar vor der Trennung keine entsprechenden Vereinbarungen getroffen haben. Der US-Bundesstaat Washington sei einer von neun in den Vereinigten Staaten, in denen das Vermögen nach einer Trennung unter beiden Ehepartnern aufgeteilt werde, berichten Medien. Bezos hatte die Amazon-Zentrale nach Washington gelegt, weil dort die Unternehmenssteuern besonders niedrig sind.
MacKenzie Bezos, 48, eine Schriftstellerin, hatte laut Medienberichten eine wichtige Rolle als Unterstützerin ihres Mannes bei der Gründung von Amazon gespielt. Die beiden hatten sich 1992 verliebt, als sie für ihn in New York arbeitete. Nur ein Jahr später gab sich das Paar das Ja-Wort.
Die Bezos haben vier Kinder, drei Söhne und eine aus China adoptierte Tochter. Das Vermögen des Amazon-Gründers wurde zuletzt auf rund 136 Milliarden US-Dollar geschätzt. Amazon gilt neu als wertvollstes börsenkotiertes Unternehmen der Welt und hat Apple, Google und Microsoft überholt.
(dsc)