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In der französischen Gemeinde Bart (Departement Doubs) nahe der Schweizer Grenze sind mehrere Personen bei einem Helikopterabsturz ums Leben gekommen. Dies berichten lokale und Westschweizer Medien. Der Helikopter war in Lausanne gestartet und in Richtung Montbéliard unterwegs.
In der Ortschaft Bart bei Montbéliard stürzte der Helikopter aus noch ungeklärten Gründen in den Garten eines Hauses. Der Absturzort befindet sich nur wenige hundert Meter neben der Landebahn des Flugplatzes von Montbéliard.
Um 9.40 Uhr ging bei den französischen Behörden ein Notruf ein, dass ein Helikopter des Typs EC 130 (Eurocopter) In Not geraten sei, kurz darauf fanden sich Rettungskräfte an der Unfallstelle ein.
Wie die Präfektur Doubs (F) am Mittag mitteilte, muss mit mindestens fünf Todesopfern gerechnet werden. Eine schwer verletzte Person wurde ins Universitätsspital von Besançon geflogen, die zweite schwer verletzte Person wurde mit einem Helikopter der Rega in die Schweiz gebracht. Fünf Ärzte sowie 56 Feuerwehrleute sowie 19 Polizisten waren am Unfallort.
Von den sieben Insassen des Helikopters, der am Donnerstagmorgen in Bart im französischen Grenzgebiet abstürzte, gehörten sechs dem Waadtländer Unternehmerverband an. Der Verband sprach den Angehörigen seine «tiefe Anteilnahme» aus. An Bord befanden sich vier Mitglieder des Vorstandes der «Fédération vaudoise des entrepreneurs (FVE)», wie der FVE in einer Medienmitteilung festhielt. Auch der Direktor des Verbands sowie seine Assistentin sassen im Helikopter.
Nach ersten Erkenntnissen handelte es sich um einen Flug privater Natur. Die siebenköpfige Gruppe hatte den Helikopter bei der Firma Heli-Lausanne gemietet. Der Pilot, der mit der Gruppe flog, gehörte jedoch nicht zum Unternehmen, wie Patrick de Preux von Heli-Lausanne der Nachtrichtenagentur sda sagte. Er sei aber ein erfahrener Pilot, so de Preux.
Das Unternehmen, dem der Helikopter gehörte, zeigte sich betroffen von Unfall und drückte den Angehörigen der Opfer seine Anteilnahme aus.
Infolge des Absturzes sperrte die Polizei die Strasse nach Chatailin und leitete den Verkehr um, wie France 3 meldete. (wst/sda)