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Eine Woche nach ihrem Sieg in Piancavallo hat Julie Zogg auch den Parallelslalom in Berchtesgaden gewonnen. Die St. Gallerin behielt im Final gegen die Kanadierin Megan Farrell die Oberhand.
Die Alpin-Snowboarderinnen können zum Abschluss des enttäuschend verlaufenen Olympia-Winters doch noch jubeln. Julie Zogg feiert im letzten Weltcup-Parallelslalom in Berchtesgaden ihren dritten Saisonsieg und gewinnt zum vierten Mal in Folge die Disziplinenwertung.
Gut einen Monat nach der Enttäuschung an den Olympischen Spielen setzte sich Zogg im Final gegen die Kanadierin Megan Farrell durch. Die 29-jährige St. Gallerin war die Viertschnellste in der Qualifikation und behauptete sich in der Folge in den vier K.o.-Duellen, wobei ihre letzten beiden Gegnerinnen jeweils ausschieden.
Der zehnte Weltcupsieg trug die Spezialistin für die enger gesteckten Tore zur bereits fünften kleinen Kristallkugel für den Gewinn der Disziplinenwertung - und fast noch zum zweiten Triumph im Gesamtweltcup nach 2014/15. 17 Punkte fehlten Zogg am Ende, um die Deutsche Ramona Hofmeister noch von der Spitze zu verdrängen. Diese sicherte sich die nötigen Punkte in Berchtesgaden mit ihrem 3. Platz.
Ladina Jenny konnte ihre gute Ausgangslage im letzten Rennen vor dem abschliessenden Team-Event am Sonntag nicht nutzen. Zugleich verpasste sie es, ihrer Teamkollegin auf der Jagd nach der grossen Kristallkugel unter die Arme zu greifen. Jenny stellte in der Qualifikation die Bestzeit auf, knapp sieben Zehntel vor Zogg, blieb aber in den Viertelfinals hängen. Ihr Aus gegen Hofmeister bedeutete zugleich, dass sich Zoggs letzte Hoffnungen im Gesamtweltcup zerschlugen.
Die Männer zerrissen mit Frühlingsanbruch in Deutschland keine grossen Stricke mehr und schieden in der Qualifikation aus. Dario Caviezel wurde als bester Schweizer im 24. Rang gelistet, Nevin Galmarini kam im letzten Einzelrennen seiner Karriere nicht über den 30. Platz hinaus. Den Sieg teilten sich der österreichische Disziplinensieger Andreas Prommegger und der Italiener Edwin Coratti. Der Südkoreaner Lee Sangho sicherte sich mit einem 3. Platz den Gesamtweltcup.