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Gottéron trennt sich per sofort von U20-Trainer Olivier Roschi und U17-Trainer Serge Volet.
Es läuft sportlich nicht gerade rund bei Gottérons Junioren. Insbesondere die U20 bereitet dem Club Sorgen. Mit 25 Punkten aus 33 Spielen und einem Torverhältnis von 80:135 liegt die Mannschaft abgeschlagen auf dem 13. und letzten Rang. Nun hat der Club die Konsequenzen gezogen und Trainer Olivier Roschi freigestellt. «Nach reifer Überlegung hat die Organisation beschlossen, mit sofortiger Wirkung einen neuen Weg einzuschlagen», steht in einer Mitteilung des Clubs, der schon zu einem früheren Zeitpunkt kommuniziert hatte, dass Roschis Ende Saison auslaufender Vertrag nicht verlängert würde.
Abruptes Ende für Roschi
Für den Sensler aus Giffers ist es ein abruptes Ende. Roschi ist seit 2010 im Club tätig. Nachdem er die U15 und die U17 trainiert hatte, stand er seit der Saison 2019/20 an der Bande der U20, die er 2020/21 auf den vierten Platz führte. In den Playoffs 2019/20 und 2021/22 war er zudem als zweiter Assistent beim Fanionteam in der National League tätig. In seiner Zeit bei Gottéron hat Roschi zudem an der Umsetzung des Sport-Studien-Konzepts (SAF) in Zusammenarbeit mit dem Staat Freiburg, dem Verein und den Schulen gearbeitet.
Wie Roschi muss auch U17-Coach Serge Volet per sofort gehen. Seine Mannschaft belegt den zweitletzten Rang der aktuellen Meisterschaft.
Foliot und Jeannin übernehmen
Der Club hat auch bereits die temporäre Nachfolge geregelt. Bis Ende der laufenden Saison wird der Franzose Andy Foliot die Leitung der U20-Elit übernehmen. Foliot bleibt gleichzeitig auch für die U13 der Young Dragons verantwortlich. Beratend unterstützt wird er dabei von einem alten Bekannten: Kari Martikainen. Der Finne war von 2015 bis 2017 bei Gottéron als Assistenztrainer in der National League tätig und später auch noch als Headcoach der U20.
Für die U17 ist bis Ende der aktuellen Saison der Ausbildungschef der Young Dragons, Sandy Jeannin, verantwortlich.