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Der Taifun Koppu sorgt auf den Philippinen weiterhin für Chaos. Im Norden des Landes starben bis heute Dienstag 22 Menschen. Tausende sind auf der Flucht. Das Wasser stand in der Provinz Nueva Ecija in manchen Strassen brusthoch. Viele Menschen behalfen sich mit dicken Gummiringen, um durchzukommen und ihre Habseligkeiten ins Trockene zu bringen. Einige trugen schwächere Verwandte auf dem Rücken durch die überschwemmten Ortschaften. Viele Strassen waren nach Erdrutschen unpassierbar.
Die Spur der Zerstörung zieht sich rund 120 Kilometer nördlich von Manila über die Insel Luzon und traf die Städte Casiguran, Baguio, Bangar und Vigan.
Am Dienstag Abend hat sich der Taifun in einen tropischen Sturm abgeschwächt und bewegt sich Richtung Chinesischer See. Die Philippinen erleben jährlich rund 20 Stürme. Koppu habe vergleichsweise mehr Schäden angerichtet als andere gleichstarke Stürme, weil er sich sehr langsam über die Philippinen bewegt hat, teilen die Behörden des Landes mit.