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Auftraggeber: Privat
Team: Christian Käser, René Frey, Silvio Koch
Leistung: Architektur, Visualisierung
Planung: 2023
Der Wohnraum eines bestehenden Zweifamilienhauses soll erweitert werden. In einer Vorstudie werden die Möglichkeiten dazu untersucht. Im Fokus liegen das Weiterbauen am Bestand und allfälliges Erweiterungspotenzial für die Zukunft.
Das bestehende Gebäude wird um eine Raumschicht verlängert und der niedrige Estrich wird mit einem höheren Dachgeschoss ersetzt. Das neue Volumen respektiert mit seiner Form und Dachgestaltung die quartiertypische Bebauungsstruktur. Die intakte Gebäudesubstanz wird grösstmöglich belassen und nur wo nötig bearbeitet.
Die Längserweiterung fasst mehrheitlich ein überdeckter Aussenraum; dieser kann später mit zusätzlichen Zimmern ausgebaut werden. Im neuen Dachgeschoss wird eine Wohnlandschaft mit spezifischen räumlichen Zonen entworfen; ein Wohnzimmer mit Blick in die Ferne und in den Garten, ein gefasstes Esszimmer unter dem Giebel sowie eine Küche mit Nordlicht der Gaube. Dazwischen liegt im Zentrum die Terrasse mit kreisrunder Öffnung.
Die Studie zeigt auf, dass es für die Häuser aus den Fünfziger- und Sechzigerjahren – wie es sie im Schweizer Mittelland vielerorts gibt – puncto Verdichtung stimmige Alternativen zum Ersatzneubau gibt.