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Organisator der GPR Schlussetappe ist der VMC Aarwangen. Der im Jahre 2006 umbenannte Velo- + Mountainbike-Club Aarwangen ist ein traditionsreicher Verein, der 1910 aus der Taufe gehoben wurde. Einen besonderen Wert legt der VMC Aarwangen auf die Förderung der Jugend.
Langenthal liegt im Schweizer Mittelland zwischen Olten und Bern am Ufer des Flüsschens Langete, das die Stadt von Süden nach Norden durchfliesst.
Aufgrund von archäologischen Funden kann gezeigt werden, dass das Gebiet bereits um 4000 v. Chr. besiedelt war. Die archäologischen Untersuchungen auf dem Trassee der Bahn 2000 in Langenthal-Unterhard legten einen Bestattungsplatz mit zwei Grabhügeln und 123 Erdgräbern frei, welcher von der Eisenzeit an bis ins Frühmittelalter, also während rund 1500 Jahren, immer wieder genutzt worden ist. Aus der Römerzeit stammen Reste einer Therme und einer Villa. Das Zentrum des Gutshofes war die Villa im Bereich der heutigen Kirche. Aufgrund von Funden (Kirchenfeld, Waldhof und St. Urbanstrasse) ist anzunehmen, dass sich der Gutshof bis ins Hardgebiet ausdehnte. Die erste urkundliche Erwähnung Langenthals (Langatun in superiori pago aragauginse) stammt aus dem Jahre 861. Mit der Gründung des Klosters St. Urban durch die Freiherren von Langenstein 1194 unterstanden weite Teile des Oberaargaus der Herrschaft des Klosters. Die Langensteiner besassen in Langenthal eine Eigenkirche, welche deren Erben, die Freiherren von Grünenberg 1212 zusammen mit der Mühle dem Kloster vermachten. Die in Langenthal ebenfalls begüterten kyburgischen Dienstleute, die Herren von Luternau, bekämpften die wachsende Klosterherrschaft, konnten aber nicht verhindern, dass St. Urban am Ende des 14. Jahrhunderts die volle Ortsherrschaft ausübte (Urkunde von 1336). Kirchlich war Ort getrennt. Um 1200 war in Thunstetten das Johanitterkloster gegründet worden, und die Langenthaler Bevölkerung rechts der Langete war bis zur Reformation (1528) nach Thunstetten kirchengenössig. Die Bewohner der Höfe rechts der Langete hatten die Messe und die Sakramente im Kirchlein auf dem Geissberg (ca. 1255 dem Kloster St. Urban einverleibt)zu besuchen. Im Laufe des 13. Jahrhunderts bauten die Zisterzienser auch die Wässermatten im Gebiet des Unteren Langetentales aus.
Langenthal ist ein regionaler Wirtschafts- und Industriestandort. Betriebe wie Ammann, Motorex Bucher (Schmieröltechnik), KADI AG (Pommes frites), die Porzellanfabrik Langenthal, Ruckstuhl (textile Bodenbeläge), Lantal Textiles, Création Baumann (Inneneinrichtungstextilien), Güdel AG und die Hector Egger Holzbau AG haben hier ihren Sitz. Das Wirtschaftspotential von Langenthal als Zentrum des Oberaargaus ist dank der Lage an der Bahnlinie von Olten nach Bern beträchtlich.