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Meierhofer, Albert
Meierhofer entstammt einer Bauernfamilie im Zürcher Unterland und war das jüngste von acht Kindern. Er besuchte die Sekundarschule und absolvierte eine Kaufmännische Lehre in Luzern. Nach einem Sprachaufenthalt in Italien und mehreren Berufsjahren in Frankreich und in der Schweiz war er an der Grüündung einer Fabrik für Bronzewaren in Turgi beteiligt und war die meiste Zeit seines Lebens Industrieller. Seit 1904 war Meierhofer als Amateurfotograf aktiv. Er fotografierte den Familienalltag, Stadtansichten, Ausflüge in die Berge, Geschäftsfreunde. Die Architekturaufnahmen entstanden nicht selten im Auftrag von Kirchen und Hotels. Als Meierhofer bemerkte, dass die Porträts, die er von seinen Kunden herstellte, sich positiv auf den Geschäftsgang auswirkten, setzte er das Porträtieren auch zur Kundenbindung ein. Meierhofer kommt bei einer Wildwasserfahrt auf dem Ticino ums Leben. Der Nachlass liegt beim Staatsarchiv Aargau in Aarau.
EINZELPUBLIKATIONEN
Sabine Kleiner, «Zwischen Norm und Selbstverwirklichung: Formen bürgerlicher Eheschliessung um 1900 am Beispiel von Albert Meierhofer, Bauernsohn und Industrieller»; Lizenziatsarbeit, Zürich 2005; Marco Hüttenmoser/Sabine Kleiner, «Marie Meierhofer 1909-1998. Ein Leben im Dienst der Kinder», Verlag Hier + Jetzt, Baden 2009; Marco Hüttenmoser, «Bilder, die das Leben schrieb! Fotografien von Albert Meierhofer 1863-1931. Ein Beitrag zur Sozialgeschichte der Fotografie», Eigenverlag, Muri 2011.