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EHP ‐ Feuerwehrhalle
2016 wurde das Büro Aeby Aumann Emery architectes Sàrl mit dem Bau einer Erweiterung der Feuerwehrkaserne beauftragt, um neue Lagerräume zu schaffen und die gesamte Infrastruktur, die für einen reibungslosen Betrieb der Kaserne nötig ist, am gleichen Standort zusammenzufassen. Die Kaserne wurde den Anforderungen in Sachen Feuerbekämpfung nicht mehr gerecht. Da die Anzahl Einsatzfahrzeuge zugenommen hatte, mussten einige hintereinander parkiert werden. Dies hatte zur Folge, dass unter Umständen Fahrzeuge manövriert oder umgestellt werden mussten, um mit anderen herausfahren zu können. Es wurde also entschieden, eine neue Halle an die bestehende Kaserne anzufügen.
Fortschritt
- Studienkredit: Juni 2015
- Objektkredit: Mai 2016
- Baubewilligung: Juni 2016
- Bauarbeiten der neuen Halle: Ende Juni 2016 bis Februar 2017
- Übergabe der Räumlichkeiten: März 2017
- Einweihung der Halle: 6. November 2017
Beschreibung des Projekts
Das Projekt des Büros Aeby Aumann Emery architectes Sàrl besteht aus einem Anbau im Nordosten der Parzelle der Feuerwehrkaserne. Das angefügte Volumen ist eine unabhängige Konstruktion, die mit dem bestehenden Gebäude durch einen tieferen Teil verbunden ist. Das mit Regalen ausgestattete Materiallager wurde als offener Raum konzipiert, der einzig durch sein Mobiliar definiert wird und befindet sich im hinteren Teil der Halle. Dieser Eingriff neben dem bestehenden Gebäude erlaubte es, dessen normalen Betrieb während den ganzen Bauarbeiten beizubehalten und den permanenten Notfalldienst aufrechtzuerhalten.
Die hauptsächliche Bestimmung der neuen Konstruktion war es, die bestehende Halle von 1981 zu entlasten, indem die leichten Fahrzeuge (Transportfahrzeuge, Einsatzjeeps, verschiedene Anhänger wie der Hochleistungsventilator usw.) und das Material (Produkte, Feuerlöscher usw.), die für die Einsätze der Feuerwehr notwendig sind, dahin verlagert wurden. Sie erlaubte es auch, alle zum reibungslosen Betrieb der Kaserne nötigen Geräte an den Standort der Route de l'Aurore 4 zusammenzutragen.
Struktur und Materialität
Die Struktur der Halle wurde so angepasst und dimensioniert, dass sie die 4 neuen Geschosse aufnehmen kann. Neben Beton wurde Metall als Baumaterial eingesetzt. Diese zwei Materialien verbinden strukturelle und wirtschaftliche Vorteile mit Feuerbeständigkeit. Das isolierte Flachdach wird von vier Stahlstützen getragen. An der Ostfassade ist die Schliessung zwischen den Betonpfeiler mit metallischen und isolierenden Sandwichplatten vorgesehen, die mit auf der Aussenseite durchlöchertes Aluminiumwellblech beschichtet werden. Die Sektionaltore bestehen aus Verglasungen und Rahmen aus natürlichem Aluminium.