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Vetropack Hall Bülach
Teo Gheorghiu Klavier
Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Sonate Nr. 8 in c-Moll op.13 „Pathétique“
Ludwig van Beethoven
Sonate Nr. 14 in cis-Moll op. 27 Nr. 2
„Mondscheinsonate“
Sergei Rachmaninoff (1873-1943)
Prélude in cis-Moll op. 3 Nr. 2
Maurice Ravel (1875-1937)
Adagio aus dem Klavierkonzert in G-Dur
(Bearbeitung Teo Gheorghiu)
Francis Poulenc (1899-1963)
Intermezzo Nr. 2 in Des-Dur
Georges I. Gurdjieff (1866-1949)
Asian Songs and Rhythms Vol. 1 Nr. 10 Lento, quasi recitativo
Sergei Rachmaninoff
Sonate Nr. 2 b-Moll op. 36
Teo Gheorghiu geniesst in der Schweiz besondere Beliebtheit und hat sich in den vergangenen Jahren auf internationaler Ebene einen Namen gemacht. Das Magazin Piano News beschreibt ihn als einen «famosen und intelligenten Pianisten». Sein Debüt gab Teo Gheorghiu zwölfjährig mit dem Klavierkonzert von Schumann in der Tonhalle Zürich. Seither hat er sich ein vielfältiges Repertoire erarbeitet und ist zusammen mit Orchestern wie dem Royal Philharmonic, Pittsburgh Symphony, Tschaikowsky Sinfonieorchester Moskau und Tonhalle Orchester Zürich aufgetreten. Eine regelmässige Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem Zürcher Kammerorchester und dem Musikkollegium Winterthur. Solorezitals führten ihn nicht nur in alle grossen Schweizer Städte, sondern auch nach London, Hamburg, Tokio, Mailand und zu Festivals in Prag, Bukarest, Gstaad, Verbier und Luzern. 2020 starteten das Label Claves und Teo Gheorghiu eine langfristige Zusammenarbeit. Die erste CD mit dem Titel «Duende» wurde von Publikum und Presse enthusiastisch gefeiert. Die Aufnahme ist von einer Radtour durch Frankreich und Spanien inspiriert und beinhaltet Solowerke von Albéniz, Granados, Ravel und Debussy. Das Album wurde mit einem Diapason d’Or ausgezeichnet. Daraufhin folgte Teo Gheorghiu dem Ruf seiner Wurzeln und radelte von seinem ursprünglichen Heimatort im Zürcher Oberland zum Land seiner Vorfahren, Rumänien: von diesem Erlebnis ist sein neuestes Album «Roots» beseelt.
Der 1992 geborene Teo Gheorghiu mit rumänischer Herkunft und Staatsbürgerschaften von Kanada und der Schweiz gewann 2004 den 1. Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb von San Marino und im folgenden Jahr den 1. Preis beim Internationalen Franz Liszt Klavierwettbewerb in Weimar. 2010 wurde ihm vom Beethovenfest in Bonn den Beethoven-Ring verliehen. Den grössten Teil seines Lebens hat er in London verbracht, wo er bei Hamish Milne studierte. Heute lebt er wieder in der Schweiz.
Teo Gheorghiu ist nicht nur begeisterter Radfahrer, sondern spielt auch gerne Fussball, geniesst das Reisen und begibt sich auf der Suche nach neuen Entdeckungen in die Welt der Volksmusik verschiedenster Länder.
Vetropack Hall Bülach
Leia Zhu Violine
Benjamin Engeli Klavier
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Violinsonate G-Dur KV 301
Richard Strauss (1864-1949)
Violinsonate Es-Dur op. 18
Claude Debussy (1862-1918)
Violinsonate g-Moll
Prélude à l’après-midi d’un faune
(arr. für Violine und Klavier von J. Heifetz)
Camille Saint-Saëns
Havanaise E-Dur op. 83
für Violine und Klavier
Die 17-jährige britische Geigerin Leia Zhu feierte ihr Debüt im Alter von vier Jahren, seither ist sie bei renommierten Festivals und Veranstaltungen in mehr als 15 Ländern weltweit aufgetreten und kann bereits auf die Zusammenarbeit mit zahlreichen etablierten Orchestern und internationalen Künstler*innen verweisen. Im August 2021 debütierte Zhu im Alter von 14 Jahren mit dem London Symphony Orchestra und Sir Simon Rattle auf dem Londoner Trafalgar Square. In der darauffolgenden Saison trat sie mit dem Luzerner Sinfonieorchester auf und gab Soloabende in der Tonhalle Zürich, beim Menuhin Festival Gstaad und in London.
Zhu tritt in bedeutenden Konzertsälen in ganz Europa auf, wie der Royal Festival Hall und dem Barbican Centre in London, dem Mozarteum in Salzburg, dem KKL in Luzern, der Berliner Philharmonie, dem Tschaikowsky-Konzertsaal in Moskau und dem Mariinsky-Theater in St. Petersburg. Zu den Höhepunkten der Saison 2022/23 gehören eine Reihe von Debüts in Europa, u.a. mit dem Tonhalle Orchester Zürich und Paavo Järvi.
Benjamin Engeli fährt rund 1000 Kilometer Zug pro Woche und pendelt so zwischen seinen etwa 60 jährlichen Auftritten in den grossen Konzertsälen Europas, seiner Lehrtätigkeit an der Zürcher Hochschule der Künste, seinen vielfältigen Jury-Aufgaben und seinem Engagement als Familienvater. Seine Vielseitigkeit widerspiegelt sich auch in seiner grossen stilistischen Bandbreite als Pianist. Er konzertiert mit Orchestern wie dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Tschaikowsky-Sinfonieorchester Moskau oder dem Tonhalle Orchester Zürich und hat mit zahlreichen CD-Produktionen mit Werken von Joseph Haydn über George Gershwin bis zur neuesten Musik auf sich aufmerksam gemacht.
Benjamin Engeli widmet sich mit Begeisterung der Kammermusik: als Mitglied des Tecchler Trios gewann er 2007 den ARD-Musikwettbewerb in München, inzwischen ist er ein weltweit gefragter musikalischer Partner seiner Berufskollegen. Mit dem Ensemble Kandinsky interpretiert er die Meisterwerke des 19. und 20. Jahrhunderts, durch sein Engagement im Gershwin Piano Quartet bewegt er sich gern zwischen stilistischen Grenzen und blickt auch als Arrangeur häufig über den Tellerrand der Klassik. Mit Uraufführungen und Kompositionsaufträgen setzt er sich darüber hinaus sehr für das zeitgenössische Musikschaffen der Schweiz ein. Benjamin Engeli stammt aus einer Musikerfamilie und begann schon früh, sich für die verschiedensten Instrumente zu begeistern. Er studierte zuerst Horn, konzentrierte sich aber bald auf sein Hauptinstrument Klavier und wurde dabei zu einem grossen Teil von Adrian Oetiker an der Musikakademie Basel ausgebildet. Weitere Studien folgten bei Homero Francesch, Lazar Berman, Maurizio Pollini und Andràs Schiff. Er lebt mit seiner Familie in Aarau.
Vetropack Hall Bülach
Čeněk Pavlik Violine
Marek Jerie Violoncello
Ivan Klánský Klavier
Josef Suk (1874-1935)
Trio c-Moll op. 2
Bedřich Smetana (1824-1884)
Trio g-Moll op. 15
Antonin Dvořák (1841-1904)
Trio e-Moll op. 90 „Dumky“
Das Guarneri Trio Prague feiert in der Saison 2021/22 sein 35 jähriges Bestehen in ursprünglicher Besetzung in der ihm so eigenen Frische und packenden Interpretation. Seit seiner Gründung im Jahre 1986 zählt das Guarneri Trio Prague zu den führenden Klaviertrios klassischer Prägung. Frühe spektakuläre Erfolge sicherten dem Trio höchste Aufmerksamkeit der internationalen Musikpresse, von der es als Spitzenensemble der Kammermusikszene für sein makelloses Zusammenspiel, seine ausserordentlichen tonlichen Qualitäten und seine hohe technische Virtuosität gefeiert wird. Die unübertreffliche Mischung aus künstlerischer Reife und Ausdruckskraft, die das Ensemble durch die langjährige musikalische Zusammenarbeit erlangt hat, ist die erfolgversprechende Voraussetzung für ein weiteres bedeutendes Zusammenwirken im vierten Jahrzehnt seiner Karriere. Das Guarneri Trio Prague tritt regelmässig an internationalen Musikfestspielen und in wichtigen Musikzentren auf. Ausgedehnte Konzertreisen führen es durch Europa, Kanada, Australien, nach Nord- und Südamerika, China und Japan.
Für Supraphon und das französische Label Praga Digitals hat das Guarneri Trio Prague u.a. das gesamte Klaviertriowerk von Beethoven, Mendelssohn, Schubert, Dvorak, Schostakowitsch, Mozart, Brahms, Suk und Smetana eingespielt. Die Aufnahmen wurden mehrfach mit internationalen Preisen ausgezeichnet (Diapason d’Or, Le Monde de la Musique, Choc).
Im Lauf der vergangenen Jahre hat sich das Ensemble ein breit gefächertes Repertoire aufgebaut, das nicht nur grosse Namen und bekannte Werke enthält, sondern von beharrlichem und behutsamem Entdeckergeist zeugt. So finden Zeitgenossen wie Lubos Fiser und Ales Brezina oder der Schweizer Thüring Bräm Eingang in die Werkliste, aber auch böhmische Komponisten aus der grossen Zeit der Wiener Klassik wie Jan Vaclav Hugo Vorisek oder Antonín Rejcha. Musik wird unter den Händen der drei Musiker zum reinen Klangerlebnis
Cenek Pavlík spielt die Violine „Zimbalist“ von Guarneri del Gesù aus der sagenumwobenen Geigensammlung von Luigi Tarisio, Marek Jerie ein Violoncello von Andrea Guarneri aus dem Jahre 1684.
Für BBC, Radio France, ORF, DRS 2, NDR, SWR, dem tschechischen Rundfunk u.a. hat das Guarneri Trio Prague verschiedene Aufnahmen und Konzertmitschnitte gemacht.
Das Guarneri Trio Prague gibt regelmässig Meisterkurse.
www.guarneritrioprague.com/de/
Čeněk Pavlík gehört zu den ersten Solisten der tschechischen Geigergeneration. Er ist erster Preisträger der internationalen Wettbewerbe von Prag und London und lebt als frei schaffender Künstler in Tschechien.
Marek Jerie zählt zu den herausragenden Cellisten seiner Generation. Während 34 Jahren unterrichtete er an der Musikhochschule Luzern, wo er als Professor eine Ausbildungs- und Konzertklasse leitete und Kammermusik unterrichtete. Für die ihm anvertrauten Studenten setzte er sich mit Leib und Seele ein.
Ivan Klánský zählt zu den hervorragendsten Persönlichkeiten unter den tschechischen Pianisten. Als Dekan steht er der Musikakademie Prag vor und leitet als Professor eine Konzertklasse an diesem Institut. Während mehr als 20 Jahren unterrichtete er an der Musikhochschule Luzern.
Der ehemalige Jungschachmeister der Tschechoslowakei ist für die Reisen des Guarneri Trio Prague verantwortlich, kennt er doch alle Flug- und Zugverbindungen auswendig.
Vetropack Hall Bülach
Esther Hoppe Violine
Christian Poltera Violoncello
Ronald Brautigam Klavier
Franz Schubert (1797-1828)
Trio Nr. 1 B-Dur (D 898)
Trio Nr. 2 Es-Dur (D 929)
Ticketpreis CHF 40.– (35.– Legi, Freundeskreis)
Die Schweizer Violinistin Esther Hoppe hat sich als Solistin, Kammermusikerin und als Pädagogin international einen Namen gemacht.
Nach Studien in Basel, Philadelphia, London und Zürich gewann sie 2002 den 1. Preis beim Internationalen Mozart-Wettbewerb in Salzburg.
Nebst Auftritten als Solistin (u.a. Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Royal Liverpool Philharmonic, Les Siècles, Kammerorchester Basel, Münchener Kammerorchester) pflegt sie eine rege Kammermusiktätigkeit.
Regelmässig zu hören ist sie bei hochkarätigen Festivals wie dem Kammermusikfest Lockenhaus, Gstaad Menuhin Festival, Lucerne Festival, Edinburgh Festival, Musiktage Mondsee, Fjord Classics, Styriarte Graz, Delft Kammermusik Festival und Mozartwoche Salzburg.
Nach hochgelobten CD-Aufnahmen mit Werken von Mozart, Stravinsky und Poulenc mit dem Pianisten Alasdair Beatson für Claves Records erschien 2022 eine Gesamtaufnahme der Sonaten und Partiten von Johann Sebastian Bach, ebenfalls bei Claves Records. Weitere CD-Aufnahmen bei Virgin Classics, Neos, Concentus Records und Ars Musici.
Sie spielt die «De Ahna»-Stradivari Violine von 1722.
Christian Poltéra, 1977 in Zürich geboren, erhielt Unterricht bei Nancy Chumachenco sowie Boris Pergamenschikow und studierte später bei Heinrich Schiff in Salzburg und Wien.
Als Solist arbeitet er mit führenden Orchestern zusammen wie z.B. dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Los Angeles Philharmonic, den Münchner Philharmonikern, dem Oslo Philharmonic Orchestra, dem BBC Symphony Orchestra, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Santa Cecilia Orchestra Rom, dem Chamber Orchestra of Europe, dem Orchestre de Paris, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und der Camerata Salzburg. Dabei gehören Dirigenten wie Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Bernard Haitink, John Eliot Gardiner, Paavo Järvi und Andris Nelsons zu seinen Partnern.
Christian Poltera widmet sich auch intensiv der Kammermusik und tritt regelmässig bei renommierten Festivals wie Salzburg, Luzern, Edinburgh, Berlin, Wien, Schleswig-Holstein und London (Proms) auf.
Christian Poltera ist Dozent an der Hochschule Luzern. Er gibt regelmässig Meisterkurse und ist Juror an verschiedenen Cellowettbewerben.
Ronald Brautigam ist einer der führenden Pianisten seiner Generation und einer der wenigen, die sowohl moderne als auch historische Instrumenten auf höchstem Niveau bespielen. Als Schüler des legendären Rudolf Serkin hat er sich im Laufe der Jahre als Autorität auf dem Gebiet der klassischen und frühromantischen Repertoires etabliert. Ronald Brautigam hat weltweit mit führenden Orchestern sowie mit den bedeutesten historischen Ensembles musiziert. Im Jahr 2009 begann er eine sehr erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Kölner Akademie, die zu hochgelobten Gesamteinspielungen der Klavierkonzerte von Mozart, Beethoven, Mendelssohn und Weber führte. Seine Aufnahme von Beethovens Klaviersonaten wurde 2015 mit einem Edison Award und dem renommierten Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Zudem hat er Klavierkonzerte von Schostakowitsch, Hindemith und Frank Martin mit dem Royal Concertgebouw Orchestra unter der Leitung von Riccardo Chailly eingespielt.
Vetropack Hall Bülach
Arta Arnicane Klavier
Franz Liszt (1811-1886)
Isoldens Liebestod aus Tristan und Isolde von R. Wagner
Apres une lecture du Dante: Fantasia quasi Sonata
Enrique Granados (1867-1916)
Quejas o la maja y el ruisenor aus „Goyescas“
Sergej Prokofjew (1891-1953)
Romeo und Julia op. 75
Ticketpreis CHF 40.– (35.–/20.– Freundeskreis / Jugendliche und Studierende)
Die Gabe, eine spezielle Konzertatmosphäre zu kreieren und so die Aufmerksamkeit des Publikums zu gewinnen, hat der Pianistin Arta Arnicane ein intensives Konzertleben gesichert. Wärme und Energie in Verbindung mit Intelligenz ihrer Interpretationen ermöglichen ihr, mit Erfolg ein kleines erlesenes Publikum wie auch einen grossen Konzertsaal zu berühren und zu faszinieren.
In Riga in eine Musikerfamilie geboren, hat Arta Arnicane mit 4 Jahren angefangen, Klavier zu spielen und zu komponieren. Ihre Ausbildungsgänge – Masterstudien in Glasgow (2003), in Riga (2008) und in Zürich (2010 und 2012) – welche sie alle mit Auszeichnung abgeschlossen hat, wurden von zahlreichen Stiftungen gefördert. Ihre Professoren Sergejs Osokins, Norma Fischer und Homero Francesch haben die Persönlichkeitsentwicklung der Künstlerin vielseitig gefördert und ihren Eintritt in die internationale Musik- und Wettbewerbsszene unterstützt. Arta Arnicane ist Gewinnerin zahlreicher Preise von internationalen Wettbewerben wie „Vianna da Motta“ (2001), „Premio Iturbi“ (2010) und „Prager Frühling“ (2011). Arta verfügt über ein umfangreiches Solo-Repertoire und ihre Interpretationen der MozartKlavierkonzerte sowie von Impressionistischer Musik stießen immer auf besondere Wertschätzung. Sie pflegt eine regelmäßige künstlerische Zusammenarbeit mit den Dirigenten John Gibbons und Martin Lebel und wird oft wegen ihres Temperaments und ihrer inspirierenden Fähigkeiten als Solistin für verschiedene Jugendorchester engagiert. Arta ist auch begeisterte Kammermusikerin und tritt regelmäßig im Duo mit ihrem Mann, dem deutschen Cellisten Florian Arnicans, auf. Die erste CD unter dem Namen „Duo Arnicans“ mit einem emotionalen Programm mit Sonaten von F. Chopin und E. von Dohnanyi wurde von Solo Musica im Jahr 2015 veröffentlicht. Arta ist besonders darauf bedacht, thematische und geschichtenerzählende Programme sowie Konzertformen entgegen der Tradition zu erschaffen. Im Jahr 2016 nahm der renommierte lettische Régisseur Uģis Brikmanis an der „Aqua“-Performance in Riga mit einer visuellen Produktion teil und führte das Publikum in eine ganz andere Dimension künstlerischer Erfahrung. Mittlerweile wurde das atmosphärische Konzept der CD „Aqua“ vom Schweizer Fotografen Thomas Entzeroth großzügig gestaltet, inspiriert von der Stimmung der Stadt des Wassers, dem Geburtsort der Barcarole: Venedig
Vetropack Hall Bülach
Manuel de Falla (1876-1946)
Canciones populares espanolas
Leos Janacek (1854-1928)
Pohadka (ein Märchen), 4 Stücke
Robert Schumann (1810-1856)
5 Stücke im Volkston op. 102
Alberto Ginastera (1916-1983)
Sonate op. 49
David Popper (1843-1913)
Ungarische Rhapsodie op. 68
Ticketpreis CHF 40.– (35.–/20.– Freundeskreis / Jugendliche und Studierende)
Die österreichisch-schweizerische Cellistin Estelle Revaz spielt regelmäßig in zahlreichen Ländern Europas, Asiens und Südamerikas. Sie wird häufig zu anerkannten Festivals wie dem Gstaad Menuhin Festival, dem Verbier Festival, dem Internationalen Festival von Colmar oder dem Festival Pablo Casals mit Partnern wie Gautier Capuçon, Renaud Capuçon, Alexandra Conunova, Raphaëlle Moreau, Tai Murray, Lena Neudauer, Sergey Ostrovsky, Tedi Papavrami, Pierre Génisson, Ralph Manno, Finghin Collins, Anais Crestin, Christian Chamorel, Gaspard Dehaene, François Dumont, François-Frédéric Guy, François Killian, Cédric Pescia oder dem Quatuor Sine Nomine eingeladen. Sie konzertiert regelmäßig in renommierten Sälen wie der Victoria Hall, dem Paul Klee Zentrum, dem Musée du Louvre, dem NCPA in Beijing, dem Oriental Art Center in Shanghai, dem CCK in Buenos Aires oder dem Auditorium del Sodre in Montevideo.
Ihre Auftritte mit Orchester zeigen die Breite ihres Repertoires, von den Konzerten Bachs bis hin zu Konzerten Guldas oder Ligetis. Ab der Saison 17/18 ist Estelle Revaz auf drei Jahre Artist in Residence beim Genfer Kammerorchester. Eines ihrer zahlreichen Projekte ist auch die Einspielung eines CD-Albums mit Konzerten von F. Martin und X. Dayer (UA).
Die Kritik hat ihre erste CD Cantique (NEOS 2015), wo sie die Solistin der Konzerte E. Blochs (Schelomo) und A. Pflügers (Pitture- UA) ist, begeistert aufgenommen. LE TEMPS spricht von einer « tiefen, scharfen und anspruchsvollen Platte, auf der das Orchester und die Solistin mit Intelligenz und feinem Gespür spielen ». Ihre Platte für Solocello Bach & Friends (Solo Musica/Sony 2017) wurde auch von der Fachpresse stürmisch begrüßt. Pizzicato schreibt: « Der Klang ist von perfekter Reinheit, die Phrasierung ist äußerst klar und die Dynamiken sind außergewöhnlich subtil. » Anlässlich ihres letzten Duoalbums mit dem Titel Fugato (Solo Musica/Sony 2017), bezeichnet Le Courrier Estelle Revaz als « einen der aufgehenden Sterne einer neuen Generation großer Interpreten » und La Liberté spricht von « einem königlichen Programm, wo das Violoncello prachtvoll singt, schmachtend und voller Kraft.»
Estelle Revaz hatte Auftritte bei Radio France, bei der RTBF, beim Deutschlandfunk, beim WDR3 sowie bei der Radio Télévision Suisse. Neulich hat Estelle Revaz 5 Sendungen «Estelle et le violoncelle» im Schweizer Rundfunk geleitet und dabei 5 Themen präsentiert : «Der Klang des Violoncellos», «Die Technik des Violoncellos im Dienst des Ausdrucks», «Die Interpretation durch die künstlerische Auswahl», «Das Violoncello, ein Geschichtenerzähler» und «Die Zauberei der Inspiration durch die Cellokonzerte».
Nach ihren Anfängen in der Schweiz wurde sie in Frankreich am Conservatoire National Supérieur de Musique et Danse de Paris unter Jérôme Pernoo sowie in Deutschland an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Maria Kliegel ausgebildet.
Bereits in sehr jungen Jahren gewann Estelle Revaz mehrere Preise wie z.B. den 1. Preis der Fondazione Antonio Salieri di Legnano in Österreich, der ihr ihre erste Tournée als Solistin in Italien, Deutschland und Holland ermöglichte. Sie ist ebenfalls Preisträgerin mehrerer Stiftungen und Verbände, die sie in ihrem musikalischen Werdegang durch Stipendien sowie durch die Organisation von Konzerten unterstützen. Zu erwähnen wären der Fonds Français Instrumental, die Stiftungen Leenaards, Little Dreams, Kremer, Dénéréaz, Thiébaud-Frey, Patiño, FestiValais, die Stadt Genf oder auch den Kanton Wallis.
2014 wurde sie bei der Verbier Festival Academy eingeladen und hat in diesem Rahmen den Preis Rotary gewonnen.
Seit 2015 ist Estelle Revaz Mitglied des «Forum des 100»: 100 Persönlichkeiten, die die Zukunft der Schweiz vertreten.
Seit 2017 ist Estelle Revaz Dozentin für Violoncello und Kammermusik an der Kalaidos Musikhochschule in Zürich (Schweiz). Sie gibt auch regelmäßig und mit Begeisterung Masterkurse/Workshops in Europa, Asia und Südamerika. Kürzlich hat eine Forschungsarbeit zum Thema « Die Entwicklung der künstlerischen Identität als Ziel der instrumentalen Hochschulbildung: die Rolle des Professors » verfasst, die im 2019 bei L’Harmattan/Paris veröffentlicht wurde.
Zur Zeit spielt Estelle Revaz auf einem Violoncello von G. Grancino (1679) und mit einem Bogen von J. Eury (1825). Beides wurde ihr von großzügigen Schweizer Mäzenen zur Verfügung gestellt.
Christian Charmorel erhielt seine musikalische Ausbildung zunächst am Konservatorium Lausanne und absolvierte dort als Siebzehnjähriger sein Examen mit Auszeichnung. Er setzte seine Studien bei Margarita Höhenrieder und Gerhard Oppitz an der Hochschule für Musik und Theater Münschen fort, wo er im Juli 2004 sein Meisterklassendiplom erlangte. Ausserdem erhielt er Unterricht in Liedgestaltung bei Helmut Deutsch. Im Mai 2006 legte er sein Solistendiplom an der Musikhochschule Zürich bei Homero Francesch ab.
Christian Charmorel gehört zu den gefragtesten und vielseitigsten Pianisten seiner Generation. Sein Konzertrepertoire umfasst sowohl die hochvirtuose solistische Klavierliteratur als auch die intime Welt der Kammermusik. Sein besonderes Interesse gilt den Beziehungen zwischen den unterschiedlichen musikalischen Genres und so hat er sein eigenes Festival Le Mont Musical (Mont-sur-Lausanne) gegründet, in dessen Mittelpunkt die Kammermusik und das Klavierlied stehen.
Christian Charmorel ist immer wieder zu Gast bei bedeutenden Festivals, wie dem Klavierfestival Ruhr, dem Menuhin-Festival Gstaad, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Beethoven Festival in Chicago und verschiedenen französischen Festivals.
In den letzten Jahren konzertierte er auf international bedutsamen Bühnen (u.a. Konzerthaus Berlin, Prinzregententheaer in München, Schloss Elmau, Tonhalle Zürich, Victoria Hall in Genf, Wigmore Hall in London, Musashino Hall in Tokyo) und war live für die BBC London zu erleben.
Als Solist spielte Charmorel mit Orchestern wie der Berliner Camerata, dem Berner Symphonieorchester, dem Orchestre de Chambre Fribourgeois, der Sinfonietta de Lausanne, der Camerata de Lausanne und der Sinfonietta de Genève.
Ausserdem begleitet er Künstler von internationalem Ruf wie Christian Gerhaher, Pierre Amoyal, Marie-Claude Chappuis und Christoph und Stephan Genz. Mit der Schweizer Geigerin Rahel Kolly d’Alba verbindet ihn seit vielen Jahren eine äusserst erfolgreiche künstlerische Partnerschaft.
Er ist Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe (Gian Battista Viotti in Vercelli, Internationaler Beethoven Klavierwettbewerb in Wien, Premio Iturbi in Valencia, Société des Arts de Genève, Förderpreiswettbewerb der Konzertgesellschaft München). Charmorel war mehrfach Stipendiat der Förderprogramme der Kiefer Hablitzel Stiftung und des Migros Verbundes und wurde ausserdem mit dem Leenaards-Preis ausgezeichnet. Die Yamaha Folundation hat ihn ebenfalls mit einem Förderpreis geehrt.
Seine Einspielungen zu Liszt, Mendelssohn, Franck und zuletzt Mozart wurden von der internationalen Presse gelobt. Zweimal wurden Einspielungen für die beste CD des Jahres bei den International Classical Music Awards nominiert.