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Dank seiner bemerkenswerten Anpassungsfähigkeit, seiner versteckten Lebensweise und seinem raschen Wachstum – als Individuum und als Population – vermag sich das Reh vielerorts zu behaupten und kann sich bei fehlender Konkurrenz durch andere Huftiere rasch ausbreiten. Das Reh ist die unscheinbarste der vier Huftierarten des Nationalparks. Als Schlüpfer, der unbemerkt von einer Deckung zur nächsten wechseln kann, versteht es das Reh am besten, sich im Gelände unsichtbar zu machen und bis in die unmittelbare Nähe der menschlichen Zivilisation vorzudringen.
Dieser Rehbock im rotbraunen Sommerkleid wittert aufmerksam und signalisiert Fluchtbereitschaft. Übrigens: Mit seinen 18 bis 25 kg Lebendgewicht ist ein Reh mindestens 5-mal leichter als ein Hirsch!
Ähnlich wie die Rothirsche tragen Rehböcke ein Geweih, das sie jährlich im November oder Dezember abwerfen.
Die Rehgeiss setzt in der Regel zwei Kitze, deren Haarkleid eine auffällige Fleckung aufweist. Die Geiss versteckt ihre Kitze häufig in hohem Gras oder Gebüsch.