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Die offizielle Zahl der Toten nach dem schweren Erdbeben in Mexiko ist erneut gestiegen. Aktuell ist von 224 Toten die Rede. Das teilte der Mexikanische Innenminister mit.
Allein in der Hauptstadt Mexiko-Stadt seien mindestens 117 Menschen ums Leben gekommen. Das Epizentrum des Bebens, welches auf eine Stärke von 7,1 eingestuft wird, lag zwischen den Bundesstaaten Puebla und Morelos, rund 120 Kilometer Luftlinie südöstlich von Mexiko-Stadt.
Der mexikanische Präsident Enrique Peña Nieto forderte die Bevölkerung auf, zu Hause zu bleiben: «Sofern die Häuser sicher sind, ist es wichtig, dass die Bevölkerung drinnen bleibt, um die Strassen für Krankenwagen frei zu halten und die Arbeit der Rettungshelfer nicht zu stören.» Oberste Priorität habe nun die Suche nach Vermissten und die medizinische Versorgung Verletzter.
Schule eingestürzt.
Während des heftigen Erdbebens sind in der Hauptstadt 21 Kinder beim Einsturz ihrer Schule getötet worden. Auch vier Erwachsene seien bei dem Unglück ums Leben gekommen, teilte der Staatssekretär im Bildungsministerium mit.
Rettungskräfte versuchten mit Schaufeln und Händen Überlebende aus den Trümmern der Schule zu bergen. In einem der Gebäude befand sich auch ein Kindergarten.
Zweites Erdbeben in wenigen Tagen
Schon anfangs September gab es ein Erdbeben vor der Küste Mexikos, von welchem Radio Argovia berichtete. Dabei wurden Nachrichten zufolge 61 Personen getötet. Mexiko liegt liegt an einer sogenannten Subduktionszone, in der sich eine tektonische Platte unter eine andere schiebt. Bei diesem Vorgang werden Erdbeben ausgelöst.