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Speicherbank-Umschaltung (bank-switching)
Bei häufigen Aufrufen von Overlay-Segmenten wird die Overlay-Technik langsam.
Deshalb wird speziell bei kleineren dedizierten Systemen mit 8-Bit-Mikrocomputern (meist nur 64 KByte-Adreßraum!) das einfache Adreßraum-Erweiterungsverfahren der Speicherbank-Umschaltung häufig angewandt.
Dabei werden mehrere Speicherbänke von jeweils bis zu 64 KByte im Rechner implementiert. Zu jedem Zeitpunkt ist nur eine Speicherbank freigegeben und somit für Programm und Daten zugänglich. Die Umschaltung auf eine andere Speicherbank erfolgt über einen Speicherbank-Selektor (realisiert als Parallel-AusgabeBaustein), der z. B. mit Hilfe eines Ausgabe-Befehls angesprochen werden kann.Zu Kommunikationszwecken kann ein Speicherbereich allen Speicherbänken gemeinsam
zugeordnet werden (Common).
In Multitasking-Systemen können so z. B. die Task-Adreßräume unabhängig voneinander
verwaltet werden, wenn jeder Task eine eigene Speicherbank zugewiesen wird. Dadurch
wird aber zugleich die Zahl der möglichen Tasks durch die vorhandenen Speicherbänke
begrenzt. Zusätzlicher Vorteil bei ungünstigen Umgebungsbedingungen: auf diese
Weise wird ein rotierender magnetischer Massenspeicher vermieden!