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Charakteristisch für die unmittelbare Umgebung sind die benachbarte Kirche und die großzügigen Grünflächen des Kirchenareals mit ihren mächtigen Bäumen. Ansonsten ist der Kontext sehr heterogen mit älteren und neueren Kernzonenbauten von unterschiedlicher Qualität und Ausdruck. Das Projekt versteht sich als Fortführung der alten, charakteristischen Kernzonenbauten, will diese aber nicht kopieren, sondern zeitgemäss neu interpretieren. Der Neubau ordnet sich der Kirche deutlich unter, nimmt aber die Geste des geschlossenen Kirchenraums auf und schafft einen weiteren "hortus conclusus" mit üppiger Begrünung. Der Punktbau ist an vier Seiten eingeknickt und reagiert mit dieser Geste auf die mächtige Buche sowie auf die punktuelle Absenkung des Geländes. Das Vor- und Zurückspringen des Volumens lässt das Gebäude kleiner erscheinen und ermöglicht eine harmonische Einbettung in den Kontext sowie attraktive Freiräume zu allen Seiten. Die vier Wohnungen pro Geschoss sind um ein zentrales Treppenhaus organisiert, mit einem attraktiven Luftraum in der Mitte des Kreuzes. Alle Einheiten profitieren von spannenden Innenansichten und einer dreiseitigen Orientierung durch die raffinierte Grundrissgestaltung. Die Stampfbetonwände - für Fassade und Umfassungsmauer - nehmen die Grau- bis Beigetöne der gewachsenen Umgebung auf. Ergänzt wird der Stampfbeton durch vertikal gruppierte Fenster aus mattem, dunkelbraunem Metall und ein Metalldach aus vorbewittertem Kupfer.