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- Ole Spötter |
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Felipe Oliveira Baptista verlässt das französische Modehaus Kenzo.
Sein Ausstieg bei Kenzo soll zum 30. Juni wirksam werden, wenn sein Arbeitsvertrag ausläuft, berichtet das Fachmagazin WWD. Er übernahm die Position des Creative Directors im Juli 2019 und folgte auf das kalifornische Duo Humberto Leon und Carol Lim, das seinen Fokus mehr auf das eigene Label Opening Ceremony setzen wollte.
„Ich habe mich geehrt gefühlt, diesem erstaunlichen Haus und dem Vermächtnis seines Gründers Kenzo Takada zu dienen”, sagte Oliveira Baptista in einer Erklärung die WWD vorliegt. „Ich möchte mich bei meinen Teams für ihr Talent und ihre Hingabe bedanken.”
Bevor Oliveira Baptista zu dem Modehaus, das zum französischen Luxuskonzern LVMH gehört, kam, war er von 2010 bis 2018 Chefdesigner bei der Modemarke Lacoste. Der Portugiese gewann 2002 den Grand Prix des internationalen Modefestivals in Hyères und machte so auf sich aufmerksam. Anschließend gründete er sein eigenes Label, das er 2014 vorläufig einstellte. 2003 und 2005 gewann er den Andam-Fashion-Award.
Als Creative Director bei Kenzo beaufsichtigte er die Bereiche Kollektionen, Kommunikationen und spezielle Projekte. Dazu gehören die Sportbekleidungslinie, die im August unter seiner Vision entworfen wurde, und Projekte wie das New Yorker Flaggschiff.
Wer die Rolle des Creative Directors bei Kenzo übernehmen wird, wurde bislang nicht bekannt gegeben.
Foto: Bertrand Guay / AFP