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Zwei Wochen ist es her, dass wir begonnen haben die Mehlwürmer mit Koffein und Glucose zu füttern. Jetzt ist es Zeit für die letzten Messungen und die Ergebnisse von diesem zweiwöchigen Experiment.
Alle Gruppen wurden gewogen und in ein neues Gehege gebracht, wo sie in Zukunft mit den Mehlwürmern von den Anderen Experiment-Gruppen leben werden. Es konnte beobachtet werden das alle drei Gruppen zugenommen haben. Wie man in den Grafiken (Abb.7 und .8) sehen kann hat die Koffein-Gruppe am meisten zugenommen.
Resultate:
Abb. 7 Gewichtsverlauf überzwei Wochen
Abb. 8 Gewichtsveränderung
Die Gewichtsabnahme bei allen drei Mehlwurmgruppen, welche ab dem 6.11 festzustellen war, lässt sich mit mangelnder Fütterung erklären. Da über drei Tage kein Futter zu Verfügung stand, hatten die Mehlwürmer nicht genug Nährstoffe für ihr Wachstum. Trotz dieses Fehlers konnte jedoch bis zum Ende dieses Experiments bei allen drei Gruppen eine Gewichtszunahme wiederhergestellt werden. Am Besten haben sich die Mehlwürmer mit Koffein entwickelt, gefolgt von den Würmern, welche mit Watercrystals gefüttert wurden. Die kleinste Gewichtszunahme war bei den Glucosewürmern festzustellen. Eine mögliche Erklärung für das starke Wachstum bei Koffeinzugabe ist, dass Koffein bei Mehwürmern den Stoffwechsel vorantreibt und somit zu einem schnelleren Wachstum führt. Weitere Inhaltsstoffe des Koffeingemischs könnten ein anderer Grund für das starke Wachstum sein. Eine deutliche Veränderung ihres Verhaltens konnte nicht festgestellt werden. In einer Studie hat Dr. Peter Bützer den Effekt von Koffein auf Menschen und Insekten getestet und festgestellt, dass Koffein bei überdosis dem Körper schaden kann und die Insekten sogar umbringt, bei etwas höheren Konzentrationen. Für diese Studie wurde der Tabakschwärmer und Mehlwürmer benutzt. Ausserdem berichtet er, dass die Koffeinaufnahme das verhalten der Insekten verändert und zu Gewichtsabnahmen führt. Nichts davon konnten wir in unserem Experiment erkennen. Unsere These zu den unterschiedlichen Ergebnissen liegt darin, dass wir eine relativ niedrige Konzentration an Koffein im Gelee hatten und desshalb keine erkennbaren Unterschiede im Verhalten und Störungen im Wachstum entstanden sind.