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Es gibt drei verschiedene Prinzipien, um elektrisches Licht zu erzeugen. Jedes am Markt erhältliche Leuchtmittel kann einem dieser drei Prinzipien zugeordnet werden:
ARTEN DER LICHTERZEUGUNG
1) TEMPERATURSTRAHLER
Bei Glüh- und Halogenlampen wird das Licht durch Erhitzung eines Metalldrahts erzeugt. Dabei werden nur 3 bis 7 Prozent des zugeführten Stroms in Licht umgewandelt, der Rest ist Abwärme. Das Prinzip der Glühlampe ist mit demjenigen der Sonne oder des Feuers verwandt; deshalb wird auch die Lichtqualität als sehr angenehm empfunden. Nach dem Verbot der klassischen Glühlampe hat die Halogenlampe, bei der es sich um eine optimierte Glühlampe handelt, deren Platz eingenommen.
2) ENTLADUNGSLAMPEN
Das verbreitetste Leuchtmittel der Kategorie «Entladungslampen» ist die Leuchtstoffröhre, die meist «Neonröhre» genannt wird – die aber kein Neon enthält, weshalb die Bezeichnung falsch ist. Die Lichterzeugung bei der Leuchtstofflampe entspricht im Prinzip derjenigen eines Gewitters. Die einzelnen Blitze werden aber so schnell abgefeuert, dass das Auge die einzelnen Entladungen nicht wahrnehmen kann. Bei Entladungslampen werden rund 25 Prozent des zugeführten Stroms in Licht umgewandelt. Die Sparlampe ist eine miniaturisierte Leuchtstoffröhre.
3) LEUCHTDIODEN
LED steht für «Licht emittierende Diode» und ist ein Bauteil aus der Elektronik. Das Funktionsprinzip ähnelt demjenigen einer Solarzelle, der Prozess läuft aber in umgekehrter Richtung ab. Während bei einer Solarzelle das auf einen Silizium-Halbleiter auftreffende Sonnenlicht in Strom umgewandelt wird, erzeugen LEDs oder Leuchtdioden Licht durch Stromzufuhr auf einem Halbleiter. Die LED-Beleuchtung wird in absehbarer Zeit zur wichtigsten Lichtquelle werden.
VOR- UND NACHTEILE DER DREI LEUCHTMITTEL-TYPEN
Technische Kennwerte und deren Bewertung für die drei Lampentypen:
*Graue Energie = Energie für Herstellung und Entsorgung.