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Warschau, New York, Tokio – die Nomadin Joanna Bator passiert mühelos geographische wie zeitliche Grenzen. Ein Gespräch über die polnische Nachkriegszeit, japanische Subkulturen und zukünftige Generationen.
Mundartliteratur lesen: unmöglich, viel zu mühsam, die komisch geschriebenen Worte zu entziffern. Nein, da möchte man auch gar nicht wissen, was da steht. Vielleicht mal ein Gedicht, von Kurt Marti etwa, das sollte gehen. Aber einen längeren Prosatext, ein ganzes Buch sogar?! Und dann: Das liest sich ja ganz einfach.
Er will die Staatsfinanzen sanieren, den Sozialstaat reformieren und die Förderung alternativer Energien durch mehr Markt vorantreiben. Martin Bäumle, Vordenker der Grünliberalen Partei, gibt sich pragmatisch und unideologisch. Doch spricht hier ein Neoliberaler der neuen Generation?
Der neue Feind, wie er im stattgehabten Europawahlkampf durch die Gassen getrieben wurde, heisst «Rechtspopulismus». Populismus leitet sich, wir ahnten es schon, von «populus» ab, also Volk, was schlimm genug ist, und meint landläufig: verantwortungslose Demagogen reden dummen Lümmeln nach dem Munde und machen ihnen zugunsten gegenwärtiger Vorteile Versprechungen, die für die Zukunft des Gemeinwesens […]