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Dropka - Tibets letzte Nomaden
Dokumentation
USA 2016
Im Hochland Tibets entspringen die größten Flüsse Asiens. Fast die Hälfte der Menschheit ist auf ihr Wasser angewiesen, um zu überleben. Tibetische Dropka-Nomaden durchstreifen dieses Land seit Jahrtausenden. Von jeher ist ihre Existenz eng mit der Natur verbunden, aus der sie vor allem das Futter für ihre Yak-Herden beziehen. Als Milch-, Butter-, Fleisch- und Brennstofflieferanten stellen diese robusten Rinder die wesentliche Lebensgrundlage der Dropka dar.
Doch in den letzten Jahrzehnten haben sich die einst üppigen Wiesen und Weiden in Wüsten verwandelt - ein enormes Problem für die Viehzüchter. China hat versucht, die Nomadenvölker sesshaft zu machen, indem es die autorisierten Herdengrößen unter dem Vorwand ökologischer Belange drastisch reduzierte. Zudem wurden die Weidegebiete der Familien beschränkt und willkürlich zugeteilt - ein Unglück für diejenigen, die nun am Rand der Wüste versuchen, ihre Yaks zu ernähren.
Der Dokumentarfilm begleitet diese große Nomadengemeinschaft über einen langen Zeitraum und zeigt die tiefgreifenden Umwälzungen im Leben der Dropka. Seine Protagonisten - Tamku, eine alleinerziehende Mutter im Teenager-Alter, Dhongya, ein angesehener Viehzüchter, Yithan, eine besorgte Mutter, und Magyuk, die wahrscheinlich der letzten Nomadengeneration ihrer Familie angehört - berichten über ihre Ängste und Zweifel, ihre Bewältigungsstrategien und ihren Wunsch nach Emanzipation. So entsteht das Generationenporträt eines Nomadenstamms, der an vielen Fronten vor großen Herausforderungen steht.
Regie
Programm
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