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Der Standort Ley Outre Ost, der gut an Hauptverkehrsstraßen angeschlossen ist, ist ein strategisch wichtiger Standort östlich von Crissier. In der Nähe von landwirtschaftlichen Gebieten und Waldgürteln weist das Gelände starke Landschaftsmerkmale auf, die durch das Projekt erhalten und aufgewertet werden sollen.
Das zukünftige Wohnviertel, signiert von CCHE, besteht aus 5 Gebäuden, die in einen grünen Teppich gefasst sind und bietet einen Zwischenmaßstab in Form eines Mehrfamilien-Wohnraums. Wegen der Hanglage nutzen die Bauvolumen einen Versatz von einer halben Ebene, um die Wohnflächen des Projekts unter Beachtung der Anforderungen des Flächennutzungsplans zu optimieren.
Die versetzte Anordnung der Volumen gewährleistet die Porosität des Viertels und bietet maximalen Freiraum für die Wohnhäuser. Die Untergeschosse des Projekts werden auf ein Minimum beschränkt, um ebenerdiges Gelände zu erhalten. Die Außenbereiche bieten den Bewohnern vielfältige Nutzungsmöglichkeiten, indem sie die Begegnung zwischen den Generationen fördern.
Die Rationalität der Zirkulation und die Effizienz der Typologien erlauben eine Anordnung, bei der alle Wohnungen eine doppelte oder dreifache Ausrichtung haben. Die Wohnräume der Wohnungen sind um einen „Joker“-Raum gruppiert, der es den Bewohnern ermöglicht, sich ihren Lebensraum anzueignen.
Dieser neue Stadtteil setzt auf sanfte Mobilität innerhalb eines neuen, eingesäten und mit Bäumen bepflanzten Parks. Diese neuen Anlagen werden im Wesentlichen durch drei landschaftliche Einheiten charakterisiert. Zum einen gibt es einen zentralen Platz mit einem groß gewachsenen Baum. Dieser wird von bequemen und angepassten Möbeln unterbrochen, die auf einer mineralischen und einer pflanzlichen Fläche verteilt sind. Zum anderen der Spielplatz, der den Kindern gewidmet ist und aus einem Belag aus Holzspänen und thematischen Spielgeräten aus lokalem Holz besteht. Dieser Bereich fügt sich in den bestehenden Waldkontext ein. Und schließlich das offene Wassermanagement, das sich in der Anlage von drei Rückhaltebecken äußert, die eingesät und mit einer Krautvegetation feuchter Art bedeckt sind.
Der architektonische Ausdruck des Projekts ist durch horizontale Elemente gekennzeichnet. Ihre Dicke variiert, um die Intimität der Räume zu gewährleisten und gleichzeitig die Wohnräume nach außen hin zu öffnen. Die mineralischen Fassaden und ihre metallischen Oberflächen gewährleisten die Dauerhaftigkeit der Gebäude und erfordern ein Minimum an Wartung.