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Pelletieranlagen werden in unterschiedlichen industriellen Bereichen verwendet, um Pellets herzustellen. Überwiegend werden Pelletiermaschinen allerdings in der Futtermittel-, Holz- oder Recycling-Industrie eingesetzt. Allgemeine Informationen zur Pelletieranlage. Je nachdem, wofür die jeweiligen Anlagen verwendet werden, unterscheiden sie sich voneinander, was Aufbau und Bedienung angeht. Generell haben Pelletieranlagen jedoch immer den Zweck, Material zu zerkleinern und anschließend zu handlichen, zylinderförmigen Pellets zu pressen. Einige Beispiele für die Verwendung von Pellets: • Brennstoff (zum Beispiel Holz, Torf, Stroh oder Getreidereste), • Futtermittel (zum Beispiel Kraftfutter aus Zuckerrüben), • Bei der Tablettenherstellung in der Pharmazie, • Bei der Eisenherstellung. Grundsätzlich werden Pellets trocken hergestellt, in manchen Fällen werden aber auch Bindemittel verwendet. Mit mechanischen Mitteln können wiederum klebrige Stoffe zu Granulat verarbeitet werden. Warum pelletieren? Material zu Pellets zu verarbeiten verfolgt unterschiedliche Zwecke. Die Erhöhung der Schüttdichte spielt zum Beispiel eine entscheidende Rolle, denn hierdurch können Lager- und Transportaufwand verringert werden. Bei einigen Materialien, wie zum Beispiel Kraftfutter, wird die Staubentwicklung verringert. Genauso wichtig sind die durch Pellets einfachere Standardisierung der Materialgröße oder das Verhindern von Entmischung der verwendeten Stoffe.