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Das Proporzwahlverfahren entspricht dem Verhältniswahlrecht. Beim Proporzsystem (in Basel-Stadt 1905 eingeführt). werden die Mandate proportional, d.h. im Verhältnis zum Stimmenanteil der Parteien verteilt.
Der Proporzeffekt ist umso genauer, je grösser die Zahl der im Wahlkreis zu vergebenen Mandate ist. Dies gewährleistet im Gegensatz zum Majorzwahlverfahren, dass auch kleinere Parteien im Grossen Rat vertreten sein können. Allerdings besteht im Kanton Basel-Stadt seit 1996 eine Fünf- und seit 2012 eine Vier-Prozent-Klausel.
Gewählt sind jene, die innerhalb der Liste ihres Wahlkreises am meisten Stimmen haben.