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Das Amt für Städtebau befasst sich seit Jahren mit der Revision des Hochhausleitbilds, ohne zu prüfen, ob Hochhäuser im gegenwärtigen ökologischen und energetischen Paradigmenwechsel überhaupt noch eine Berechtigung haben. Das bindet Kapazität, die für den Beginn des ökologischen Städtebaus fehlt. Dem Tages-Anzeiger ist am 25. Juli auf Seite 13 zu entnehmen, dass bereits 1986 in einem Freiraumkonzept über Bäume, Durchlüftungskorridore und freie Gewässerräume publiziert wurde. Peter Stünzi leitete damals das Gartenbauamt. Regula Bachman-Steiner befasste sich mit Stadtklima und habe vorausgesehen, dass Hitze zu einem Problem werde. Der wichtigste Vorschlag war das «Leiterli»: eine Grünzone entlang den Geleisen auf Terrain, das die SBB nicht mehr brauchte, und eine weitere bandförmige Grünzone entlang der Limmat und Verbindungen zwischen den beiden, was dann zu diesem «Leiterli» geführt hätte. Das vorausschauende Konzept wurde ignoriert. Heute geschieht mit Volldampf genau das Gegenteil: statt einer Durchgünung eine laufende «Versteinerung» beidseits der Hitzezone des Geleiskörpers und auch entlang der Limmat. Darunter finden sich private wie auch städtische Hochhausprojekte. Die städtischen sind die Tramdepot-Hochhäuser an der Limmat und «Letzi» am südlichen Rand des Gleiskörpers.
«zuerivitruv» schlägt vor, die Hochhausplanung einstweilen fallen zu lassen und den Kompass auf den ökologischen und stark durchgrünten Städtebau zu auszurichten.