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In den vergangenen Wochen und Monaten übten sich einige Klassen des Gymnasiums und der FMS in der Debattierkunst. In diesem Format von Young Enterprise Switzerland (YES) geht es darum, eine vorgegebene Entscheidungsfrage während einer Vorbereitungszeit thematisch aufzuschlüsseln, wichtige Aspekte auszumachen, die verschiedenen Positionen auszuloten und durch Argumentationen zu festigen. Erst kurz vor der Debatte werden die Positionen PRO – KONTRA zugelost, die die vier miteinander Debattierenden während der Debatte überzeugend vertreten müssen. Folgende vier Kriterien werden für die Beurteilung der Debattierenden hinzugezogen: Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft. Es gilt also, in der Debatte nicht nur inhaltlich und argumentativ zu punkten, sondern auch die eigenen sprachlichen Kompetenzen zum Ausdruck zu bringen und die Debatte gemeinsam zu einem für das Publikum interessanten Austausch von Argumenten zu gestalten. Dazu müssen die Debattierenden gut zuhören können, es zudem verstehen, sich passend einzubringen und gesamthaft von sich zu überzeugen.
Am 30.11.2022 fand in der Aula unsere Schulausscheidung statt. Zwölf Jugendliche waren in drei spannenden Debatten vor einem interessierten Publikum zu hören und zu sehen. Zur Frage «Sollen das Gymnasium und die FMS Lerbermatt im Schulalltag Massnahmen ergreifen für Jugendliche, die sich keinem spezifischen Geschlecht zugehörig fühlen?» debattierten Paula Mühlethaler (25b), Nora Guggisberg (25c), Basile Erard (24d) und Sayuri Kusano (25k). In der zweiten Debatte ging es um die Frage «Sollen das Gymnasium und die FMS Lerbermatt pro Semester drei Prüfungswochen durchführen und während der übrigen Zeit auf Proben verzichten?», die Debattierenden waren Anina Trüssel (25z), Noam Schank (24f), Sophie Bonetti (24k) und Corinne Albrecht (25c). Alle Debatten wurden von Juri Lustenberger (25z) als Zeitwächter begleitet. Die Schulqualifikation endete mit der dritten Debatte zum Thema «Soll am Gymnasium und an der FMS Lerbermatt das Debattieren im Deutschunterricht verpflichtend werden?» Die Teilnehmenden waren Finn Hausammann (25k), Nils Treu (24k), Lena-Sophia Käuferle (25b) und Leonie Gutmann (25z).
Mittels einer eigens von Tom Binzegger für diesen Zweck entwickelten App durfte neben der Lehrpersonen-Jury auch das Publikum mitvoten. Auf das Podest schafften es Noam Schank (24f), Anina Trüssel (25z) und Paula Mühlethaler (25b). Mit gutem Erfolg können sich nun neun Jugendliche auf die Teilnahme an der Regionalausscheidung Bern – Solothurn am 27. Januar 2023 freuen - und vielleicht winkt sogar das nationale Finale am 31. März und 1. April 2023. Wir gratulieren herzlich!