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MATERNITÉ
Drei Stunden würde die Fahrt zur nächstgrösseren Gebärstation dauern, wenn ein Fahrzeug zur Verfügung stünde. Autos sind aber ein Luxus, den sich niemand im Dorf leisten kann und in der Regenzeit sind die Strassen oft unpassierbar und Brücken weggespült.
Ein wichtiges Projekt der Stiftung Kimongo-Hilfe war die Errichtung einer Entbindungsstation, welche bis heute laufend erweitert wurde und inzwischen ambulante und stationäre Behandlungen von Krankheiten jeglicher Art ermöglicht. Das bedeutet Beratung und Hilfe vor und während der Schwangerschaft, ein Gebärsaal und ein paar Betten für einen kurzen Aufenthalt nach der Entbindung. Daneben stehen weitere Betten für Patienten mit diversen Krankheiten und Operationen zur Verfügung.
Das Gesundheitszentrum wird ausschliesslich von einheimischem Fachpersonal geleitet und betrieben.
Für den Transport von Patienten aus den Umliegenden Dörfern steht eine Ambulanz zur Verfügung.
Ein Auszug aus der Gesundheitsstatistik für den Bezirk Kimongo:
- 66 Geburten /Semester, davon nur 1 Totgeburt (vor Eröffnung der Maternité bei 60 Geburten 9 Totgeburten)
- Keine mütterlichen Todesfälle bei 66 Geburten (vorher 4 mütterliche Todesfälle)
- Keine Todesfälle von Neugeborenen bei 66 Geburten (vorher 7 Todesfälle Neugeborener bis 7 Tage)