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<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, durch vermehrte Bereitstellung von Ressourcen im Bereich Nachhaltige Nutzung und Züchtungsgelder den Anbau robuster, älterer Obst- und Gemüsesorten zu fördern.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Robuste, resistente sowie standortangepasste Sorten gehören zu den Voraussetzungen für eine nachhaltige Produktion. Die Züchtung dieser Sorten ist deshalb seit langer Zeit ein Zuchtziel von privat geführten und mit öffentlichen Mitteln unterstützten Zuchtprogrammen. Die Strategie Pflanzenzüchtung 2050, die auf eine Züchtung von ökologisch und qualitativ hochwertigen und den verschiedenen Verhältnissen der Landesregionen angepassten Nutzpflanzen ausgerichtet ist, konnte dank den im Rahmen der Motion Hausammann (18.3144) erhöhten Finanzmittel (+3 Mio. Fr. pro Jahr.) gestärkt werden. Zusätzlich wurde im Parlament die Mo. 20.3919 Forschungs- und Züchtungs-Initiative zur Stärkung der Pflanzenzüchtung angenommen.</p><p>Im Rahmen des Nationalen Aktionsplans zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung pflanzengenetischer Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft (NAP PGREL) werden alte Sorten erhalten und bezüglich deren Anfälligkeit gegenüber Krankheiten beschrieben, um resistente und robuste Sorten zu identifizieren. Neben den Mitteln zur Erhaltung der PGREL von 3 Millionen pro Jahr steht seit 2016 eine weitere Million pro Jahr für die Weiterentwicklung oder die direkte nachhaltige Nutzung alter Sorten zur Verfügung. Sowohl im Rahmen der Züchtungsstrategie wie auch der nachhaltigen Nutzung alter Sorten können aufgrund der begrenzten Ressourcen nur zwei Drittel der förderungswürdigen Projekte unterstützt werden. Der Bundesrat ist bereit, die Förderung der Züchtung noch stärker auf robuste und resistente Sorten auszurichten, damit der Absenkpfad Pflanzenschutzmittel mit möglichst geringen Einbussen bei der Produktion erreicht werden kann. Die dafür benötigten Ressourcen sollen durch eine Priorisierung im Rahmen des bestehenden Budgets zur Verfügung gestellt werden.</p><p>Letztlich ist die Nachfrage der Konsumentinnen und Konsumenten entscheidend, ob sich robuste Sorten am Markt durchsetzen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.