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Sie versprechen, dass weniger Pestizide eingesetzt würden. Sie versprechen, dass die Ernte höher ausfalle. Und sie versprechen, dass genmanipulierte Pflanzen eines schönen Tages den Hunger von der Weltkarte tilgen würden. Doch wer diesen Argumenten glaubt, müsste sich konsequenterweise auch wundern, warum der Weihnachtsmann all jenen hungernden Menschen in Afrika noch nicht geholfen hat ...
In Tat und Wahrheit ist genverändertes Saatgut eine Geissel für die meisten Bauern, die es benutzen. Die daraus hervorgehende Pflanze wurde in der Regel gegen ein Gift resistent gemacht, das von derselben Firma kommt. Die Bauern besprühen ihre Felder grosszügig mit dem entsprechenden Gift, das alles ausser ihre Feldfrucht tötet. Das böse Erwachen kommt später, wenn nach der Pflanze auch Schädlinge eine Resistenz gegen das Pestizid entwickeln. Der Ertrag sinkt dann, während die Farmer deutlich mehr Gift in die Hand nehmen, um den Rest der Ernte zu sichern.
Wie es um die Ehrlichkeit der Konzerne bestellt ist, die in diesem Bereich tätig sind, verdeutlicht nun ein nur 45 Sekunden langer Clip. Der französische Sender «Canal+» interviewt Dr. Patrick Moore, der für «Ecosense Environmental» arbeitet. Der Name hört sich toll an, doch hinter der Firma steckt der Biotechnologie-Konzern «Monsanto». Der Reporter spricht den Wissenschaftler auf die Zahl von Krebserkrankungen an, die in grossen Anbaugebieten in Ländern wie Brasilien und Argentinien explodiert ist.
Moore behauptet, das Produkt Glyphosat sei völlig harmlos, man könne es sogar trinken. Und zwar bedenkenlos. Der Journalist sagt, man habe zufällig etwas von dem Zeug da. Ob er es nicht trinken wolle?
Moore: «Nein. Ich bin doch nicht blöd.»
Canal+: «Also ist es doch gefährlich?»
Moore: «Nein, Leute versuchen oft, damit Selbstmord zu begehen und scheitern regelmässig.»
Canal+: «Sagen Sie die Wahrheit! Es ist gefährlich.»
Moore: «Es ist nicht gefährlich für Menschen.»
Canal+: «Sie sind also bereit, ein Glas zu trinken?»
Es ist der Moment, in dem der Wissenschaftler das Interview abbricht – nachdem er den Journalisten beschimpft hat.
Vielleicht bestätigt er am Ende aber auch nur eine alte Bauernweisheit: Die dümmsten Bauern ernten die dicksten Kartoffeln.
(phi)
Englische Forscher haben gut 200 Studien gesichtet und die Auswirkungen von Kaffee auf unseren Organismus zusammengetragen. Welche gesundheitlichen Vorteile Kaffee hat und was Sie beachten müssen.
Kaffeestudien gibt es inzwischen wie Bohnen in einer Packung – meist liefern sie neue Erkenntnisse über die positiven Wirkungen dieses Genussmittels. Ganz gewiss stammen bei vielen dieser Untersuchungen die Geldgeber aus jenen Wirtschaftszweigen, die mit dem Handel der braunen Bohnen gute Geschäfte machen.
Doch es gibt auch Studien, die unabhängig von der Industrie finanziert wurden. Im renommierten «British Medical Journal» veröffentlichten englische Forscher im Dezember 2017 die …