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Die Sterne und Bausteine des Lebens
Jedes Atom in unserm Körper war einmal Teil eines Sterns. Die Sterne gehören zu den komplexesten Objekten in der Astronomie. Sie haben unterschiedliche Eigenschaften und schwierige Entwicklungsstufen. Sterne entstehen in Gaswolken, die unter der eigenen Schwerkraft kondensierten. Dabei werden sie so heiss und dicht, dass ihr Gas undurchsichtig wird. Im Zentrum herrschen so extreme Temperaturen, dass Atomkerne miteinander verschmelzen. Wasserstoff wird zu Helium umgewandelt, dabei entstehen riesige Mengen an Energie, die dann über die Oberfläche als Strahlung abgegeben wird.
Stern ist aber nicht gleich Stern, diese werden in Spektralklassen eingeteilt. Sie unterscheiden sich nicht nur in der Farbe, Temperatur und Grösse, auch ihre Lebensläufe sind sehr unterschiedlich. Sobald ein Stern nach der Geburt das Gleichgewicht gefunden hat, geht er auf die Hauptreihe. Hier verbringt er den grössten Teil seines Lebens. Geht sein Wasserstoff zu Ende, verlässt er die Hauptreihe und seine Masse entscheidet über sein weiteres Schicksal. Die Sonne wird einmal heller und kühler und zum roten Riesen anwachsen. Dann wird sie ihre Hülle abstossen und es bildet sich ein planetarischer Nebel. Das Endstadium wird dann ein weisser Zwerg sein. Massenreiche Sterne wachsen zu Überriesen und zerstören sich mit einer Supernova. Hierbei entstehen Neutronensterne, oder sogar schwarze Löcher.
Die Sonne ist 4,6 Milliarden Jahre alt. Unser Sonnensystem ist nur ein winziger Teil in der Milchstrasse, die 13 Milliarden Jahre alt ist. Die Anzahl der Sterne wird auf 200 Milliarden geschätzt. 85 Prozent der Leuchtkraft in der Milchstrasse wird von B-Sternen erzeugt, diese machen nur 0,15 Prozent der Hauptreihensterne aus.