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VICKS MediNait ist ein Kombinationspräparat. Es wird verwendet zur Linderung von Erkältungssymptomen und grippalen Infekten mit gleichzeitigem Auftreten von Husten, insbesondere trockenem Husten, Schnupfensekretion, atmungsbehindernder Schleimhautschwellung, Halsschmerzen, Kopf- und Gliederschmerzen. Um die Hauptsymptome von Erkältungen zu lindern, enthält VICKS MediNait folgende Wirkstoffe:
Bei einer starken Grippe tragen einige Tage Bettruhe zur Erholung bei. Rauchen sollte vermieden werden, da es Husten (Raucherhusten) begünstigt.
Wie alle Fieber- oder Schmerzmittel soll auch VICKS MediNait nicht ohne Verordnung des Arztes oder der Ärztin länger als 5 Tage oder bei Fieber länger als 3 Tage angewendet werden. Die angegebene oder von Arzt oder der Ärztin verschriebene Dosierung darf nicht überschritten werden.
Um das Risiko einer Überdosierung zu verhindern sollte sichergestellt werden, dass andere Arzneimittel, die gleichzeitig eingenommen werden kein Paracetamol enthalten.
Eine langdauernde Einnahme von Fieber- und Schmerzmitteln kann ihrerseits dazu beitragen, dass Kopfschmerzen weiter bestehen und, insbesondere in Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens führen.
Hinweis für Diabetiker: Dieses Arzneimittel enthält 8, 25 g verwertbare Kohlenhydrate pro Einzeldosis. 30 ml VICKS MediNait entsprechen 0,82 Brotwerten/ca. 140 kJ.
Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit auf einen der Wirk- oder Hilfsstoffe. Eine solche Überempfindlichkeit äussert sich z.B. durch Asthma, Atemnot, Kreislaufbeschwerden, beschleunigten Herzschlag, Schwellungen der Haut und Schleimhäute, Unwohlsein oder Hautausschläge (Nesselfieber). In Einzelfällen kann eine Überempfindlichkeitsreaktion zu Ohnmacht und zum Schock (sog. Kreislaufschock) führen. Bei Auftreten von Überempfindlichkeitsreaktionen (Allergie) müssen Sie die Behandlung sofort abbrechen und einen Arzt/eine Ärztin aufsuchen.
Nicht anwenden bei erhöhtem Augeninnendruck (Engwinkelglaukom), bei akuter Hepatitis, bei Leber- und Nierenfunktionsstörungen, einer seltenen Form von Anämie (hämolytische Anämie), einer erblichen Leberstörung (sog. Meulengracht Krankheit), einer seltenen erblichen Krankheit der roten Blutkörperchen, sowie während einer Behandlung mit gewissen Arzneimitteln gegen Depressionen (sog. MAO-Hemmer oder andere Arzneimittel), da ein erhöhtes Risiko einer hypertensiven Krise besteht. Falls Ihr Husten von Auswurf (Bronchialsekretion) begleitet ist, sollten Sie ohne ärztliche Abklärung und Verordnung kein hustenstillendes Arzneimittel einnehmen.
Dieses Arzneimittel enthält 15% Vol. Alkohol. Bei Beachtung der empfohlenen Dosierung werden bei jeder Einnahme bis zu 3,8 g Alkohol zugeführt. Dieses Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei Leberkranken, Alkoholüberkonsum, Epileptikern, Hirngeschädigten, Schwangeren, Stillenden, Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren. Die Wirkung anderer Arzneimittel kann verstärkt oder beeinträchtigt werden.
Husten ist ein Abwehrmechanismus des Körpers, der bestimmte Ursachen hat. Wenn der Husten mehr als eine Woche anhält, sollten Sie einen Arzt/eine Ärztin aufsuchen, damit dieser die Ursache abklärt und eine schwere Krankheit ausschliesst und, falls nötig, eine spezifische Behandlung einleitet.
VICKS MediNait sollte nur nach Vorschrift des Arztes oder der Ärztin eingenommen werden bei hohem Blutdruck, Herz- und Schilddrüsenerkrankungen, Diabetes, bei neurologischen Störungen, Prostataleiden, wenn Sie an Asthma, an allergischen Störungen, an chronischen Erkrankungen der Atemwege oder an einer seltenen vererbten Krankheit (Glukose-6-Phosphat-dehydrogenasemangel) leiden. Bei gleichzeitigem Gebrauch von Arzneimitteln, welche die Leber beeinflussen, namentlich gewisse Mittel gegen Tuberkulose und Anfallsleiden (Epilepsie) oder bei Arzneimitteln mit dem Wirkstoff Zidovudin, die bei Immunschwäche (AIDS) eingesetzt werden, soll die Einnahme nur nach strengen Anweisungen des Arztes/der Ärztin erfolgen.
Die Einnahme von Beruhigungsmitteln und Alkohol zusammen mit VICKS MediNait kann die Schläfrigkeit verstärken und zu ungewünschten Nebenwirkungen führen. Bei gewissen Personen, z.B. Patienten mit einer Leber- oder Nierenerkrankung sowie bei Personen mit einer erblichen (genetischen) Veranlagung, wird der Wirkstoff Dextromethorphan nach Einnahme wesentlich langsamer abgebaut als bei anderen Personen. Dadurch können nicht nur die hustenstillende Wirkung, sondern vor allem die Nebenwirkungen schon nach einer Behandlungsdauer von 3-4 Tagen zunehmen. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin wird Sie über die Zusammenhänge aufklären.
Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fähigkeit Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen und die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen. Das gilt in verstärktem Masse bei einer Behandlungsdauer, die 3-4 Tage überschreitet sowie bei gleichzeitigem Genuss alkoholischer Getränke. Während der Behandlung mit VICKS MediNait muss auf alkoholische Getränke verzichtet werden, da sich besonders bei fehlender gleichzeitiger Nahrungsaufnahme die Gefahr einer Leberschädigung erhöht. Lassen Sie sich von Ihrem Apotheker bzw. Ihrer Apothekerin beraten. Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie:
Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst auf Arzneimittel verzichten oder den Arzt oder den Apotheker bzw. die Ärztin oder die Apothekerin um Rat fragen.
Für VICKS MediNait ist nicht sicher, ob es die Entwicklung und Gesundheit des ungeborenen Kindes beeinträchtigen kann. Deshalb und aufgrund seines Alkoholgehaltes sollten Sie dieses Arzneimittel während der Schwangerschaft nicht einnehmen. Zwei der Wirkstoffe von VICKS MediNait (Dextromethorphan und Paracetamol) treten in die Muttermilch über. VICKS MediNait sollte deshalb in der Stillzeit nicht eingenommen werden.
Erwachsene: Bitte beigefügten Messbecher benutzen. Falls vom Arzt nicht anders verordnet, abends vor dem Zubettgehen einen Messbecher voll (= 30 ml = 2 Esslöffel) einnehmen. In einer den Empfehlungen entsprechenden Dosierung hält seine Wirkung im allgemeinen 6 oder mehr Stunden an.
Nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren anwenden. Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt bzw. der Ärztin vorgeschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von VICKS MediNait auftreten:
Häufig: Sedierung, Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen, Gelegentlich Kopfschmerzen, verschwommenes Sehen und psychomotorische Störungen.
Selten: trockener Mund, Aufstossen, Magenreizungen, Bauchschmerzen, Verstopfung oder Durchfall, Benommenheit, Schwindel, Erregungszustände, zu hoher oder zu niedriger Blutdruck, beschleunigter oder unregelmässiger Herzschlag, Unruhe, Verwirrtheit, Schlafstörungen, Halluzinationen, Störungen beim Wasserlassen, Selten auch Überempfindlichkeitsreaktionen (Allergie) wie z.B. Hautrötungen, Hautausschläge (Urtikaria), Schwellungen im Gesicht, Lichtempfindlichkeit, Atemnot oder Asthma. Treten Zeichen einer Überempfindlichkeit auf, so ist das Arzneimittel abzusetzen und ein Arzt bzw. eine Ärztin zu konsultieren. Sehr selten können auch Blutbildveränderungen oder schwere Hautreaktionen auftreten.
Wie bei anderen antihistaminhaltigen Mitteln können auch nach dem Einnehmen von VICKS MediNait Müdigkeitserscheinungen auftreten. Es sollten auch deshalb weder Maschinen bedient noch Fahrzeuge gelenkt werden.
Die Nebenwirkungen können stärker sein oder häufiger auftreten, wenn das Präparat in höheren Dosen, über längere Zeit oder zusammen mit gewissen anderen Arzneimitteln eingenommen wird.
Bei einer Überdosierung, d.h. bei Einnahme von höheren als den empfohlenen Dosen und/oder bei Einnahme in kürzeren als den empfohlenen Zeitabständen verstärken sich die oben aufgeführten Nebenwirkungen und die Risiken, die im Abschnitt «Wann ist bei der Einnahme von VICKS MediNait Vorsicht geboten?» beschrieben sind. Zusätzliche Zeichen einer Überdosierung können sein: Schwitzen, Herzklopfen, verschwommenes Sehen, Erregbarkeit und Bewusstseinsverlust. Bei Kindern und insbesondere bei Kleinkindern kann eine Überdosierung schwerwiegende Folgen haben. Sollten Zeichen einer Überdosierung auftreten, müssen Sie unverzüglich mit der Einnahme von VICKS MediNait aufhören und einen Arzt oder eine Ärztin verständigen.
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.
Arzneimittel sorgfältig, gut verschlossen und bei Raumtemperatur (15-25 °C) lagern. Vor Kindern fernhalten! VICKS MediNait ist mit einem kindergesicherten Verschluss ausgestattet. Zum Öffnen den Verschluss fest niederdrücken und gleichzeitig in Pfeilrichtung drehen.
Nach Gebrauch den Verschluss wie gewohnt verschrauben. Bitte darauf achten, dass der Verschluss fest angezogen wird. Die Flasche ist dann wieder gesichert. Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
30 ml Sirup enthalten:
Dextromethorphanhydrobromid 15 mg, Doxylaminsuccinat 7,5 mg, Ephedrinsulfat 8 mg, Paracetamol 600 mg, Zucker, Aroma, Konservierungsmittel: Natriumbenzoat E 211, Farbstoffe: E 104 und E 132 und Hilfsstoffe. Enthält 15% Vol. Alkohol.
Für Diabetiker: Eine Einzeldosis (= 30 ml) enthält 0,82 Brotwerte (140 kJ). Zuckergehalt: 8,25 g.
41799 (Swissmedic).
In Apotheken ohne ärztliche Verschreibung.
Flasche mit 180 ml.
Procter & Gamble Switzerland SARL, Lancy.
Domizil: 1213 Petit-Lancy.
Diese Packungsbeilage wurde im März 2014 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
Interne Versionsnummer: 3.2