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Volkswirtschaftslehre Die Volkswirtschaftslehre untersucht die Gesetzmässigkeiten des menschlichen Zusammenlebens aus einer spezifischen Perspektive. Wie andere Sozialwissenschaften auch, möchte die Volkswirtschaftslehre die Gesetzmässigkeiten des menschlichen Zusammenlebens verstehen. Das besondere dieser Wissenschaft ist dabei die spezifische Perspektive, von der aus solche Erklärungen entwickelt werden: Das Verhalten Einzelner und von Gruppen wird darauf zurückgeführt, dass Knappheit existiert. Knappheit erklärt damit ganz grundsätzlich, warum sich Menschen arbeitsteilig organisieren und miteinander tauschen. Darüber hinaus kann mit diesem Grundmodell eine Vielzahl von Phänomenen erklärt werden. Beispiele: Wie funktionieren Güter- und Finanzmärkte? Wie funktionieren politische Abstimmungsprozesse? Welcher Logik folgt die Globalisierung? Gesellschaftliche Regeln und Politiken Neben der Erklärung von Gesetzmässigkeiten werden in der Volkswirtschaftslehre auch Empfehlungen für die Gestaltung von gesellschaftlichen Regeln und Politiken gegeben. Hierzu bedarf es eines Ziels, welches durch Regeln und Politiken erreicht werden soll. Aufbauend auf den Gesetzmässigkeiten des menschlichen Zusammenlebens können dann beispielsweise die folgenden Fragen diskutiert werden: Unter welchen Voraussetzungen funktionieren Märkte so, dass sie die gesellschaftlichen Ziele bestmöglich verwirklichen? Und wann ist dies nicht der Fall? Was ist das beste Verhältnis zwischen Märkten, staatlicher Regelsetzung und dem staatlichen Angebot von Gütern? Mikro- und Makroökonomie 1 Im volkwirtschaftlichen Teil des Assessmentstudiums werden Sie mit den grundlegenden Fragestellungen dieser Wissenschaft vertraut gemacht. Sie werden die derzeit relevanten Theorien kennen lernen und diese auf konkrete gesellschaftliche Fragestellungen anwenden lernen. Die Vorlesung «Einführung in die Volkswirtschaftslehre» im Herbstsemester sowie «Mikroökonomik 1 und Makroökonomik 1» im Frühjahrssemester bauen dabei methodisch und inhaltlich aufeinander auf.