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Die Kansas City Chiefs haben einen Tag nach dem Selbstmord ihres Linebacker Jovan Belcher den zweiten Saisonsieg eingefahren.
Gegen die Carolina Panthers und ihren Star-Quarterback Cam Newton kam das Team von Coach Todd Haley zu einem 27:21 (17:14)-Heimsieg und lieferte trotz der Tragödie um Belcher eine der besten Saisonleistungen ab.
Chiefs-Quarterback Brady Quinn warf zwei kurze Touchdownpässe zu Tony Moeaki und Jonathan Baldwin und kam insgesamt auf 201 Yards. Running Back Jamaal Charles erlief 127 Yards.
Newton gelangen sogar drei Touchdownpässe, dennoch konnte der Heisman-Trophy-Gewinner von 2011 die neunte Saisonpleite der Panthers nicht verhindern.
Einen packenden Fight lieferten sich die Chicago Bears und die Seattle Seahawks.
Erst in der Overtime sicherten sich die Seahawks den 23:17 (10:17)-Sieg, nachdem Quarterback-Jungstar Russell Wilson Wide Receiver Sidney Rice bediente und der in die Endzone der Bears hechtete.
Damit liegt Seattle in der NFC West hinter den San Francisco 49ers auf Rang zwei.
Die Bears, die immer auf ihren verletzten Starting Quarterback Jay Cutler verzichten müssen, liegen nun in der NFC North mit den Packers gleichauf an der Spitze.
Die Packers feierten dagegen ihren achten Saisonsieg. Im heimischen Lambeau Field bezwangen sie mühevoll die Minnesota Vikings mit 23:14 (10:14).
Bereits nach dem ersten Viertel führten die Packers mit 10:0, doch im zweiten Viertel schlugen die Gäste um Quarterback Christian Ponder zurück. Zunächst gelang Ponder ein 7-Yards-Touchdownpass auf Kyle Rudolph. Sieben Minuten später gelang Vikings-Superstar Adrian Peterson ein 82-Yards-Run in die Endzone zum 14:10.
In der zweiten Hälfte hielt die Packers-Defense die Gäste komplett von der Endzone fern - am Ende gewannen die Hausherren mit 23:14.
Der deutsche Football-Star Sebastian Vollmer hat mit den New England Patriots den Siegeszug in der US-Profiliga NFL fortgesetzt.
Die Patriots gewannen am Sonntag bei den Miami Dolphins mit 23:13 und fuhren damit den sechsten Erfolg in Serie ein. Mit nun neun Siegen und drei Niederlagen festigte der dreimalige Super-Bowl-Sieger Platz eins in der AFC East.
Im Sun Life Stadium in Miami Gardens übernahmen die Patriots früh die Führung, die in der Folge nie ernsthaft gefährdet war.
New Englands Star-Quarterback Tom Brady erwischte einen durchschnittlichen Tag, brachte 24 von 40 Pässen für 238 Yards an den Mann und warf einen Touchdown, leistete sich aber auch eine Interception.
Die Houston Texans feierten unterdessen mit einem 24:10 bei den Tennessee Titans den elften Sieg im zwölften Spiel.
Die Texaner teilen sich die beste Bilanz der Liga mit den Atlanta Falcons, die bereits am Donnerstag 23:13 gegen die New Orleans Saints gewonnen hatten.