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Rheumatoide Arthritis: Nicht weniger Fehltage unter Biologika
RA-Patienten weisen bereits im ersten Jahr nach der Diagnose deutlich mehr Fehltage auf als andere Krankenversicherte, mit entsprechenden wirtschaftsökonomischen Folgen. Ob Biologika die Arbeitsfähigkeit stärker fördern als die deutlich günstigeren konventionellen Basistherapeutika, prüfte eine aktuelle Studie aus Schweden.
An der Swefot-Multizenterstudie beteiligten sich 204 arbeitstätige Patienten mit früher RA und einer Erkrankungsdauer von unter einem Jahr. Alle Patienten wurden nach Leitlinie mit MTX-Monotherapie für 3-4 Monate ohne Erfolg behandelt. Es folgte eine Randomisierung auf eine Weiterbehandlung mit entweder einer Triple-Therapie aus konventionellen Basistherapeutika (MTX, Sulfasalazin und Hydroxychloroquin) oder einer Kombination mit MTX und einem Biologikum (Infliximab). Primärer Endpunkt waren die Fehltage pro Monat nach 21 Monaten ab Randomisierung. Die entsprechenden Daten wurden den Krankmeldungen bei der nationalen Schwedischen Sozialversicherungsbehörde entnommen.
Während der ersten Studienphase (MTX-Monotherapie) wurden in beiden Gruppen median 17 Fehltage pro Monat registriert. In der Folge kam es zu einem Rückgang der Fehltage, wobei dieser nach 12 Monaten in der Biologika-Gruppe etwas geringer war als unter der konventionellen Dreier-Kombinationstherapie (Rückgang um 4.9 Fehltage/Monat vs. 6.2 Fehltage/Monat).
Konklusion der Autoren: In dieser Studie bei arbeitstätigen Patienten mit früher RA und erfolgloser MTX-Monotherapie, zeigte sich bei den Fehltagen keine Überlegenheit einer Biologika-Therapie gegenüber den konventionellen Basistherapeutika, obwohl das radiologische Outcome unter der Biologika-Therapie deutlich besser war.
Link zur Studie
JAMA Intern Med. 2013; Online Publikation am 1. Juli - Eriksson JK et al.
03.07.2013 - gem