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Das KKL blickt auf einen erneut erfolgreichen, praktisch störungsfreien Betriebszyklus zurück, geprägt von der ersten von drei zu durchlaufenden Stufen für die vom Bundesrat am 21. Oktober 1998 bewilligte Leistungserhöhung auf 115%. Seit dem 31. Oktober 1998 produziert die Anlage auf 106% mit der neuen Nettoleistung von 1080 Megawatt (MW), bisher 1030 MW. Während 14 Tagen fand im Februar 1999 ein Testbetrieb auf der zweiten Leistungsstufe von 109% statt, zu welcher nach dem Wiederanfahren im September dieses Jahres gestartet wird. Bestimmend für die Dauer der Revision von rund vier Wochen sind die Arbeiten in Zusammenhang mit dem Ersatz von 136 der 648 Brennelemente. Eingeleitet werden diese mit einer umfassenden Kontrolle der Brennelemente, nachdem Messungen im Reaktorwasser Hinweise auf Hüllrohrdefekte ergeben haben. Die Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen verfolgt das Arbeitsprogramm. Ihr obliegt es auch, nach Abschluss der Revision und der Überprüfung des guten Zustandes der Anlage die Freigabe für das Wiederanfahren zu erteilen.
Quelle
M.E. nach Pressemitteilung des KKL vom 5.8.1999