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Das ursprüngliche Zuchtgebiet des Criollos liegt in Südamerika, vor allem in Argentinien. Doch auch in Uruguay, Chile, Brasilien und Paraguay ist er beheimatet.
Seine Abstammung geht auf iberische Pferde zurück, die im 16. Jahrhundert mit dem spanischen Eroberer Don Pedro Mendoza mit Schiffen an die südamerikanische Ostküste, das heutige Argentinien, kamen.
Als Mendoza mit seinen Truppen fliehen musste, blieben die Pferde zurück. Die offenen Weiden der Pampa und das baumlose Grasland boten den Pferden einen Lebensraum ähnlich dem im heimatlichen Spanien.
Sie vermehrten sich schnell. Das Klima des neuen Kontinents, wechselnd von heißen Sommern zu kalten Wintern, ließ nur die robustesten Tiere überleben.
So ging aus einer jahrhundertelangen, natürlichen Selektion, aus den Nachfahren der Berber und Gineta (leichtere spanische Reitpferde, die als besonders hübsch, edel und besonders geeignet für die Hohe Schule galten), dann schließlich dieses kleine widerstandsfähige Robustpferd hervor, das Arbeitspferd der Gauchos.