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Christian Tetzlaff, geboren 1966 in Hamburg, absolvierte sein Violinstudium bei Uwe-Martin Haiberg an der Lübecker Musikhochschule; 1985/86 ging er für ein Jahr nach Cincinnati zu Walter Levin, dem ehemaligen Primarius des LaSalle Quartetts, um seine Fertigkeiten zu vervollkommnen. Seit seinem offiziellen Konzertdebut, das er bei den Berliner Festwochen 1988 mit Schönbergs Violinkonzert bestritt, arbeitet Tetzlaff mit führenden Orchestern und Dirigenten zusammen, etwa mit den Berliner und den Wiener Philharmonikern, dem Königlichen Concertgebouworchester oder den renommierten Londoner Klangkörpern und natürlich mit den «Big Five» in den USA. In der Saison 2011/12 absolvierte er eine Südamerika-Tournee mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, reiste mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra und Andris Nelsons durch Spanien und Frankreich und gastierte mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Daniel Harding in Fernost. Christian Tetzlaff widmet sich einem Repertoire, das von Bach bis zur Gegenwart reicht. Die Kammermusik nimmt dabei einen wichtigen Stellenwert ein: So konzertierte er in der vergangenen Spielzeit mit Lars Vogt in den USA und präsentierte sich mit mehreren Auftritten als Residenzkünstler der Elbphilharmonie Hamburg. Sein breites künstlerisches Spektrum konnte Christian Tetzlaff auch bei LUCERNE FESTIVAL vorstellen, wo er 2005 als «artiste étoile» verpflichtet war. Tetzlaffs CD-Einspielungen wurden mit Preisen wie dem «Diapason d’Or», dem «Edison Award» und dem «Echo Klassik» bedacht; seine zuletzt erschienene Einspielung mit Klaviertrios von Schumann wurde im Herbst 2011 auf die Bestenliste des «Preises der deutschen Schallplattenkritik» gewählt. Christian Tetzlaff spielt eine Geige des deutschen Instrumentenbauers Peter Greiner, die einer Guarneri del Gesù nachgebaut ist.
Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 2. September 1989 im Rahmen der Reihe «Junge Künstler» mit Werken von Mozart, Webern, Prokofjew und Beethoven.
August 2012