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Arthrose
Der Begriff Arthrose bezeichnet nach einer nicht-amtlichen Definition einen „Gelenkverschleiß“, der das altersübliche Maß übersteigt.
Ursächlich werden ein Übermaß an Belastung (etwa erhöhtes Körpergewicht), angeborene oder traumatisch bedingte Ursachen, wie Fehlstellungen der Gelenke, oder auch knöcherner Deformierung durch Knochenerkrankungen wie Osteoporose gesehen.
Die Arthrose kann ebenfalls als Folge einer anderen Erkrankung, beispielsweise einer Gelenkentzündung (Arthritis) entstehen (sekundäre Arthrose) oder mit überlastungsbedingter Ergussbildung (sekundäre Entzündungsreaktion) einhergehen (aktivierte Arthrose). Die Angloamerikanische Fachliteratur unterscheidet zwischen der Osteoarthrose (OA), bei welcher die Zerstörung der Gelenkflächen wahrscheinlich hauptsächlich auf Belastungseinwirkungen zurückzuführen sind, und der Osteoarhritis (RA), bei welcher die Gelenkdegeneration durch eine Entzündungskomponente im Vordergrund steht.
Grundsätzlich können alle Gelenke von arthrotischen Veränderungen betroffen werden. Die Erkrankung tritt am häufigsten im Kniegelenk oder am Hüftgelenk auf.
Sehr gute Heilungserfolge konnte bei Hüftarthrose festgestellt werden. Durch die Akupunktur wurde das Hüftgelenk mehr durchblutet und die Patienten hatten weniger Schmerzen. Die Röntgenbefunde der Patienten zeigten eine bessere Knorpelmasse als vor der Behandlung mit Akupunktur.