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Die ehemalige Nummer eins der Amateur- Weltrangliste, der Schwede Ludvig Aberg, gewann das Omega European Masters – es war sein erster Titel überhaupt.
Nach drei Runden beim «DP World Tour»-Event Omega European Masters schien es, als ob es die Woche von Matt Fitzpatrick werden würde. Der 29-Jährige hat im Wallis 2017 und 2018 bereits zwei European-Masters-Titel gewonnen. Und alles deutete am letzten Turniertag auf einen dritten Turniersieg hin. Denn bis Loch 15 hatte er einen Vorsprung von drei Schlägen! Doch Fitzpatrick bogeyte drei seiner letzten vier Löcher und musste sich sogar nur mit Platz 3 zufrieden geben.
Für Ludvig Aberg war es der erste Sieg auf der DP World Tour. Erst im Juni dieses Jahres wurde er Profigolfer, nachdem er sich bereits in den College-Rängen an der Texas Tech einen Namen gemacht und die Spitzenposition im World Amateur Golf Ranking erreicht hatte. Der sympathische Schwede sicherte sich seine PGA Tour- Karte mit dem ersten Platz im PGA Tour University Ranking. Sein Debüt als Profigolfer gab er beim RBC Canadian Open.
Auch deshalb hatte wohl niemand mit einem späten Schlussspurt des 23-jährigen Schweden gerechnet, der auf seinen letzten fünf Löchern vier Birdies erzielte. Mit einer Runde von sechs unter Par (64) reichte das, um das Omega Masters 2023 für sich zu entscheiden!
Mit einem Gesamtergebnis von 19 unter Par erzielte Aberg einen Vorsprung von zwei Schlägen auf seinen Landsmann Alexander Bjork und drei Schlägen auf Fitzpatrick. Mit diesem Sieg und seiner eindrücklichen Leistung in Crans-Montana holte sich der Schwede nicht nur einen dicken Check, sondern sicherte sich auch die Teilnahme am Ryder Cup in Rom – und das Resultat kennen wir ja.