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Sie stammt aus der tantrischen kreativen Visualisation, auch Yantrische Kraft genannt.
Setz dich bequem hin, eventuell auf einen Stuhl, auf dem Boden oder auf einem Meditationskissen zu sitzen ist besser. Sitz aufrecht, drücke dein Kinn leicht zum Hals, lass deine Schultern fallen und schliesse deine Augen. Deine Hände berühren die Knie oder liegen geöffnet im Schoss übereinander. Eventuell lass eine entspannte, ruhige Musik deiner Wahl spielen, wähle es so, wie es sich für dich richtig anfühlt.
Dein Atem sollte ruhig und entspannt sein, lass ihn frei fliessen.
Und nun lass Bilder kommen aus deiner Erinnerung an die schönsten sinnlich-erotischen Erlebnisse, die du in deinem Leben entweder erlebt hast, oder an denen du in irgendeiner Form Anteil hattest, durch zusehen, zuhören, riechen oder ähnlichem.
Sinnlich-erotische Erlebnisse können zärtlich sein, Momente der Stille, alleine, zu zweit oder zu mehreren, oder aber auch energetisch lustvolle Ereignisse.
Sehe diese Bilder nicht nur sondern fühle sie gleichzeitig auch in deinem Körper, besonders im Herzbereich, im Bauch und im Genitalbereich. Letztendlich sollte aber diese Empfindung mit dem ganzen Körper wahrgenommen werden, von den Fussspitzen bis zu den Haaransätzen.
Stell dir nun vor, dass sich ähnliche Erlebnisse, vielleicht solche, nach denen du dich schon lange sehnst, in deinen Alltag immer wieder einweben, wie von selbst, ohne jegliche Zeitprobleme.
Wenn du aufmerksam bist, wirst du feststellen, dass du genug Zeit des Grübelns oder des Zweifelns (an dir oder Anderen) verbringst, die du stattdessen für die Befriedigung deiner sinnlich-erotischen Bedürfnisse einsetzen könntest.
Stell dir die Erlebnisse als bereits verwirklicht vor, erlaube dir einmal, deine Zweifel spielerisch zu ignorieren. Wenn es dir gar nicht gelingen sollte, gibt es vielleicht Überzeugungen in dir, die dich glauben lassen, dass du es nicht bist, deine Träume zu erfüllen. In diesem Fall solltest du dir in deinem Leben Zeit nehmen, diese Überzeugungen aufzulösen. Es gibt die verschiedensten Wege, um das zu erreichen.
Oftmals finden wir für Lösungen, die wir durch das Nachdenken allein nicht finden lassen, diese im Zustand einer sinnlichen Erregung.
Erlaube dir, es Wert zu sein, auch diesen Anteil deiner Persönlichkeit zu erforschen und zu stärken.
Mache diese Übung mindestens 5 Minuten lang, du kannst die Zeit beliebig steigern und die Bilder und Gefühle intensivieren, je nach Übungsgrad. Das Gefühl der Zuversicht stellt sich immer mehr ein.
Wenn du diese Meditation regelmässig wiederholst, wird sich dadurch deine Gehirnstruktur ändern. Immer mehr wirst du die Kraft, Klarheit und den Mut finden, aus deinem Leben eine sinnliche, zu immer wieder neuen Entdeckungen motivierende Reise zu machen.
Achte darauf, dass du, selbst dann, wenn du mit deiner jetzigen Lebenssituation gar nicht zufrieden bist, nicht ins Hadern kommst. Nimm dankbar an, was bereits in deinem Leben verwirklichst ist und freue dich auf die Verbesserungen.
Diese Übung ist nicht dazu gedacht, deine Traurigkeit, deine Wut oder deine Gefühle der Enttäuschung zu übertünchen. Diese Gefühlsbereiche solltest du an anderer Stelle erforschen und ganzheitlich Heilung finden. Es geht bei dieser Meditation nicht um positives Denken, sondern um einen gesamtkörperlichen kreativen Prozess.