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Nach dem Erfolg der „High Line“, einem Park, der auf den Gleisträgern einer stillgelegten Hochbahn in Manhattan realisiert wurde, soll nun die „Low Line“ kommen. Auf der Lower East Side wollen zwei New Yorker den weltweit ersten unterirdischen Park gestalten. Entstehen soll der „Low Line“-Park in einem über 6000 Quadratmeter grossen unterirdischen Trambahnhof.
Die Initianten verweisen auf eine neue Technologie, die Pflanzen und Bäume auch unterirdisch die Fotosynthese ermöglichen soll. Dazu würden Kollektoren an der Erdoberfläche das Sonnenlicht auffangen. Dieses würde über Glasfaserkabel in den Untergrund geleitet und dort reflektiert.
Ob das millionenteure Projekt je realisiert und finanziert werden kann, ist noch fraglich, sorgt derzeit aber für viel Gesprächsstoff. Immerhin wird es von Politikern, lokalen Geschäftsleuten und dem Quartierverein unterstützt. Innert kurzer Zeit kamen über die Webplattform „Kickstarters“ 155‘000 Dollar durch Spenden zusammen.
Das Areal gehört den städtischen Verkehrsbetrieben. Bis im September soll ein Modell gebaut werden, das diese von der Realisierbarkeit der Idee überzeugen soll.