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Bern - Die Schweizerische Post hat in den ersten drei Quartalen des Jahres einen Konzerngewinn von 553 Mio. Franken erwirtschaftet, 11,5 Prozent oder 57 Mio. Franken mehr als in den ersten neun Monaten 2008. Für den Zuwachs sorgte hauptsächlich PostFinance.
PostFinance steigerte ihr Ergebnis um 76 Prozent auf 351 Millionen Franken (Vorjahr: 199 Millionen Franken). Gründe sind der überdurchschnittliche Zuwachs an Kunden und Kundengeldern und im Vergleich zu 2008 deutlich weniger Wertberichtigungen, wie die Post mitteilte.
Der Betriebsertrag des gesamten Post-Konzerns sank im Vergleich zur Vorjahresperiode um 160 Millionen Franken (2,5 Prozent) auf 6,31 Milliarden Franken. Bei PostMail wirkte sich die per 1. Juli 2009 gesenkten Preise bereits aus.
Die Menge der beförderten Briefe sank von Januar bis September gegenüber 2008 um 4,9 Prozent, was die Post auch auf die Wirtschaftskrise zurückführt. Statt auf Papier werden Nachrichten vermehrt elektronisch versandt, und Sendungen werden häufiger zusammengelegt. Die Zahl der Pakete blieb annähernd stabil.
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