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Die Vögel verliessen nach ihrer Brutzeit ihre Kolonie für sechs Monate und schwammen nach Osten. Nur wenige Tiere zogen zum Fressen in antarktische Gewässer, die meisten hielten sich mitten im Indischen Ozean auf. Auf ihrer Reise verteilten sich die Tiere über eine Fläche von drei Millionen Quadratkilometern, das entspricht der zehnfachen Fläche Deutschlands. Anhand der erfassten Daten wurde dabei innert sechs Monaten von den Goldschopfpinguinen eine Strecke von bis 11.700 Kilometer zurückgelegt. Bei ihrer Rückkehr zur Brutkolonie im Frühling zeigten die Vögel ein erstaunlich gutes Zeitgefühl. Alle Pinguine erreichten die Insel innerhalb einer Woche.
Bisher war nur wenig bekannt über die Wanderung der Goldschopfpinguine und von was sie sich in dieser Zeit ernähren. Der Goldschopfpinguin ist mit ca. 10 Millionen Brutpaaren weltweit die häufigste Pinguinart und kommt auf vielen subantarktischen Inseln vor. Er ist mit einer Grösse von 70 Zentimeter bei einem Durchschnittsgewicht von 5,5 Kilogramm der grösste Vertreter der Gattung der Schopfpinguine.
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