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Moskau - Peking
Land und Leute China
Facts:
Einwohner: 1.2 Mrd.
Hauptstadt: Peking
Offizielle Landessprache: Chinesisch
Religion: Konfuzianismus, Buddhismus, Taoismus
Währung: 1 Yuan = 10 Jiao = 100 Fen
Wirtschaft: Landwirtschaft, Industrie, Bergbau und Dienstleistungen.
Die Volksrepublik China ist flächenmässig das drittgrösste Land der Welt. Im Norden grenzt es an Kasachstan, die Mongolei und die Russische Föderation, im Osten an das Gelbe Meer und das Ostchinesische Meer sowie an Nord-Korea, im Süden an Vietnam, Laos, Myanmar, Indien, Bhutan und Nepal und im Westen an Afghanistan und Pakistan.
Die Geschichte und Kultur Chinas lässt sich ab dem Jahr 2000 v.Chr. bis zum heutigen Tag nahtlos verfolgen. Anhand der Regierungszeit bestimmter Herrscherfamilien, auch Dynastien genannt, ist die Zeit von 2200 v.Chr. bis 1911 n.Chr. in zwölf Epochen eingeteilt. Die erste Dynastie, die Xia-Dynastie,legt man auf die Zeit von 2100 bis 1700 v. Chr. fest. Mit der Zhou-Dynastie begann 1100 v. Chr. Chinas klassisches Zeitalter, in dem unter anderem auch der Konfuzianismus und der Daoismus entstanden, die beiden großen Religionen Chinas. Bereits in der Qin-Dynastie (221 bis 207 v.Chr.) gab es eine einheitliche Schrift. In dieser Zeit wurde auch mit dem Bau des bekanntesten chinesischen Bauwerks, der Großen Chinesischen Mauer begonnen.
1280 bis 1368 (während der Yuan-Dynastie) wurde China weltweit
bekannt. Es war Marco Polo, der zu dieser Zeit von seinen Reisen Erstaunliches
aus dem Chinesischen Reich ins mittelalterliche Europa brachte. Die letzte
Dynastie war die Qing-Dynastie (1644 bis 1911). 1911/12 schafften es bürgerliche
Kräfte mit Hilfe rebellierender Truppen die herrschende Qing-Familie
zu stürzen und eine Republik zu gründen. Der letzte Kaiser Pu
Yi dankte am 12. Februar 1912 ab. 1916 zerfiel China in eine Reihe einzelner
Territorien. Militärführer, sogenannte Warlords, hatten in ihnen
die Macht und führten gegeneinander Krieg. 1923 schlossen die Nationalpartei
(KTM) und die 1921 entstandene Kommunistische Partei (KP) ein Bündnis,
um gemeinsam gegen die Warlords vorgehen zu können. Doch schon bald
brach das Bündnis wieder und der Bürgerkrieg gegen die Warlords
ging in einen Bürgerkrieg zwischen KTM und KP über. 1931 nutzte
Japan die Wirren in China und besetzte die Mandschurei. 1937 begann dann
der zweite Chinesisch-Japanische Krieg, bei dem es Japan vor allem darum
ging, sich für die eigene Industrie die Bodenschätze Chinas zu
sichern. Der Druck Japans führte dazu, dass sich die zwei großen
Parteien, die sich kurz vorher noch in einem Bürgerkrieg bekämpft
hatten, wieder zusammenschlossen. Der Krieg gegen Japan endete allerdings
erst, als Japan 1945 kapitulierte, denn selbst mit vereinten Kräften
von KTM und KP war es unmöglich gewesen, die Japaner zu schlagen.
1949 wurde das ganze Land kommunistisch. Es war Mao Tse-tung, der am 1.
Oktober 1949 auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking die Volksrepublik
China ausrief.