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Die Rothschilds galten als die reichste Familie des 19. Jahrhunderts.
Rothschild im 19. Jahrhundert
Die jüdische Bankiersdynastie wurde von Mayer Amschel Rothschild (1744-1812) aus Deutschland gegründet. Er hatte eine Lehre bei einer Bank der Oppenheim Familie gemacht. 1766 gründete er in Frankfurt die erste Bank der Familie. Er schickte je einen seiner Söhne nach England, Frankreich, Österreich und Neapel, die dort je eine Bank gründeten. Der Sohn Nathan Mayer Rothschild (1777-1836) zog 1798 nach London und gründete ein Geschäft für Textilhandel und Finanzen. Im Jahr 1802 wurde Nathan bei den Freimaurern aufgenommen (Quelle). 1811 gründete er die Bank „NM Rothschild & Sons“, die sich zur weltweit grössten Bank entwickelte. Da Grossbritannien damals die führende Kolonialmacht war, konnte die Bank ihr Geschäft weltweit ausweiten. Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts gehörte sie zu den grössten Banken der Welt. 1824 gründete Nathan Mayer Rothschild zusammen mit dem britisch-jüdischen Baron Moses Montefiore das britische Versicherungsunternehmen Alliance Assurance Company, das heute Teil der RSA Insurance Group ist. Nathan Mayer Rothschild war der Gründer des britischen Zweigs der Familie, welcher der vermutlich einflussreichste Familienzweig der Rothschilds ist.
1844 wurde James Mayer de Rothschild (1792-1868), der Gründer des französischen Familienzweigs, bei den Freimaurern aufgenommen. Anselm Salomon von Rothschild (1803-1874) aus dem österreichischen Familienzweig wurde ebenfalls Mitglied. Der Brite Ferdinand de Rothschild (1839-1898) war Mitgründer der nach ihm benannten Freimaurerloge „Ferdinand Rothschild Lodge“. (Quelle) Ein US-Amerikaner mit Namen David Charles Henry Rothschild (1824-1885) war 1873 Grossmeister der Grossloge von Washington, die eine der historisch bedeutendsten Freimaurerlogen der USA ist (Quelle). Es ist aber unklar, ob er aus derselben Rothschild Familie kommt. Er war von Deutschland in die USA emigriert.
Mayer Carl von Rothschild (1820-1886) gehörte 1854 zu den Mitgründern der Frankfurter Bank, die als eine private Zentralbank für Frankfurts Bankiers fungierte.
Alphonse de Rothschild (1827-1905) gehörte von 1855 bis 1905 zur Führung der französischen Zentralbank. Später war Édouard de Rothschild (1868-1949) von 1906 bis 1936 in der Führung der Zentralbank. Dadurch kannten sie auch die Bankiersfamilie Hottinguer, die ebenfalls in der Führung vertreten war. (Quelle)
Alfred de Rothschild (1842-1918) war der erste Jude, der in die Führung der Bank of England (britische Zentralbank) aufgenommen wurde (Quelle). Die Bank of England galt bis ins 20. Jahrhundert als die mächtigste Zentralbank der Welt.
Die Rothschilds gehörten 1864 zu den Mitgründern der Société Générale, die bis heute zu den drei grössten französischen Banken gehört und inzwischen eine der grössten der Welt ist. Dies stand noch bis vor wenigen Monaten auf der Website der Bank, was aber inzwischen wieder entfernt wurde. Hab jetzt aber noch andere Quellen gefunden: (1 und 2). Unter den Gründern waren auch die Familien Bischoffsheim und Schneider vertreten.
Die Rothschilds gehörten 1880 zu den Mitgründern des französischen Bergbauunternehmens Eramet, das heute zu den grössten Nickelproduzenten der Welt gehört. In den 1960er Jahren wurden die Nickelminen der Rothschild Familie in Eramet integriert. (Quelle: auf Seite 12). Aus der Bergbaugruppe der Rothschilds entstand auch das französische Bergbauunternehmen Imerys. Bis 2005 war noch Édouard de Rothschild im Aufsichtsrat von Imerys vertreten (Quelle). Derzeit wird Imerys von den Familien Desmarais und Frère kontrolliert, die beide die Rothschilds kennen (zumindest einzelne Familienmitglieder).
Ab den 1880er Jahren übernahmen die Rothschilds die Führung des britischen Bergbaukonzerns Rio Tinto. Dieser gehört bis heute zu den weltweit grössten Bergbaukonzernen. Rio Tinto war in den letzten Jahren einer der grössten Produzenten von Eisenerz, Aluminium, Bauxit, Kohle, Diamanten, Uran, Kupfer und Titanium. Heute sind die Rothschilds nicht mehr an Rio Tinto beteiligt, aber im Vorstand sind und waren mehrere Bänker der Rothschild Bank (darunter auch der derzeitige Vorsitzende Simon Thompson). Rio Tinto wurde 1873 von Hugh Matheson gegründet. Der Matheson Clan kontrollierte damals mit weiteren schottischen Clans grosse Teile des Opiumhandels von Hongkong aus.
Die Rothschilds gehörten 1889 zu den Mitgründern der Deutsch-Asiatischen Bank, eine deutsche Bank die in China aktiv war. Sie wurde von 13 deutschen Banken gegründet. Neben der Rothschild Bank gehörten auch die Banken der deutsch-jüdischen Familien Stern, Oppenheim, Mendelssohn und Bleichröder zu den Mitgründern (Quelle). Die Deutsch-Asiatische Bank ist inzwischen Teil der Deutschen Bank.
Rothschild im 20. Jahrhundert
1885 wurde der Brite Nathan Rothschild (1840-1915) vom britischen Hochadel zum Baron geadelt. Die Rothschilds waren schon zuvor vom österreichischen Hochadel zu Freiherrn geadelt worden. Nathan wurde 1902 in den Privy Council aufgenommen, welcher der Geheimrat der britischen Königsfamilie ist. Er und weitere Familienmitglieder traten der Pilgrims Society bei, ein angloamerikanisches Elitennetzwerk, das von der britischen Königsfamilie geführt wird.
1903 gründeten die Rothschilds zusammen mit den Ölkonzernen Shell (Samuel Familie) und Royal Dutch (Loudon und Nassau Familie) die Asiatic Petroleum Company (APC). Die APC vermarktete Ölprodukte in Südasien. 1928 schloss sich die APC mit dem Ölproduzenten Burmah Oil (Cargill Familie) zusammen und gründete Burmah-Shell, ein Ölkonzern der sich auf Indien konzentrierte. Daraus entwickelte sich die heutige Bharat Petroleum Company. Sie gehört zu den grössten Öl- und Gaskonzernen Asiens und ist zur Hälfte im Besitz des indischen Staates. (Quelle)
Baron Walter Rothschild (1868-1937) wurde die Balfour-Erklärung übergeben. Die Balfour-Erklärung war eine öffentliche Erklärung der britischen Regierung aus dem Jahr 1917, in der die Unterstützung für die Errichtung einer „nationalen Heimat für das jüdische Volk in Palästina“ angekündigt wurde. Palästina stand vor der Gründung Israels unter der Kontrolle der britischen Kolonialelite.
In den 1960er Jahren gründeten die Rothschilds zwei Banken in der Schweiz (die gefragteste Steueroase der Welt), die sich auf Vermögensverwaltung konzentrieren. Da die Familie einerseits viele Adlige und anderseits viele ehemalige Bankiersfamilien kennt, wäre es möglich, dass sie deren geheimen Vermögen in der Schweiz verwalten/verstecken.
Baron Edmond Adolphe de Rothschild (1926-1997) war Mitglied des Lenkungsausschusses der Bilderberg-Treffen (Quelle).
Die Rothschilds gehörten oder gehören noch immer zur Stiftung „The 1001: A Nature Trust“ (Quelle). Diese aus Adligen und Milliardären bestehende Stiftung kontrolliert den WWF.
Die heutigen Rothschilds
Von den heute noch lebenden Rothschilds ist der Brite Nathaniel Philip Rothschild (*1971) der Interessanteste. Nathaniel arbeitete für die Banken Lazard und NatWest. Sein Vermögen wurde 2012 auf eine Milliarde US-Dollar geschätzt (Quelle). Er gehört zur Führung der Brookings Institution (Quelle), einer der einflussreichsten Think Tanks der Welt. Er ist gut vernetzt:
- Nathaniel ist mit dem russisch-jüdischen Oligarchen Oleg Deripaska befreundet (Quelle). Deripaska gründete und kontrolliert Rusal, einer der weltweit grössten Aluminiumproduzenten und eines der grössten russischen Unternehmen. Die Rothschild Bank erbrachte Dienstleistungen für Deripaska (Quelle).
- Nathaniel kennt den britisch-jüdischen Politiker Peter Mandelson. Dieser war von 2009 bis 2010 Präsident des Privy Councils, welcher der Geheimrat der britischen Königsfamilie ist. Peter Mandelson wurde zum Baron geadelt. Peter Mandelson, Nathaniel Rothschild und der Russe Oleg Deripaska waren zusammen in einer sibirischen Sauna. Auf ihrer Reise wurden sie auch vom kanadisch-jüdischen Geschäftsmann Peter Munk begleitet. (Quelle) Dieser gründete den kanadischen Bergbaukonzern Barrick Gold, der zu den grössten Goldproduzenten der Welt gehört. Nathaniel Rothschild war im Vorstand von Barrick Gold (Quelle). Zu Peter Munks Freunden gehörten übrigens auch der britische Prinz Charles, der kanadische Premierminister Brian Mulroney, der arabische Waffenhändler Adnan Khashoggi sowie der französische Multimilliardär Bernard Arnault (Quelle).
- Nathaniel kennt den Israeli Lev Leviev (Quelle), der mit der russischen Diamantindustrie verbunden ist und ein gutes Verhältnis zu Präsident Wladimir Putin hat.
- Nathaniel beriet den russisch-jüdischen Oligarchen Roman Abramovich in Finanzangelegenheiten (Quelle)
- Nathaniel ist ein guter Freund des jüdischen Geschäftsmanns Ivan Glasenberg (Quelle). Dieser ist derzeit CEO von Glencore, dem zweitgrössten Rohstoffhändler der Welt.
- Nathaniel kennt Tony Hayward, der zur Führung der Rohstoffkonzerne BP und Glencore gehörte (Quelle).
- Nathaniel kennt Saif Gaddafi, der Sohn des ehemaligen libyschen Führers Muammar Gaddafi (Quelle).
Weitere bemerkenswerte, noch lebende Rothschilds wären:
- Baron Jacob Rothschild (*1936): Er war Mitglied des Beirats der Blackstone Group, dem grössten Private-Equity Unternehmen der Welt (Quelle). Er unterhielt mehr als 50 Jahre Kontakt zu David Rockefeller (Quelle). Nachdem 2003 der russisch-jüdische Oligarch Mikhail Khodorkovsky ins Gefängnis musste, übernahm Jacob Rothschild höchstpersönlich dessen Stimmrechte am Ölkonzern Yukos und fungierte als Treuhänder (Quelle). Yukos war damals einer der grössten Ölkonzerne Russlands.
- Baron David René de Rothschild (*1942): Er war im Vorstand von De Beers, der grösste Diamantkonzern der Welt (Quelle).
- Sir Evelyn de Rothschild (*1931): Er diente der Queen als Finanzberater und wurde 1989 von ihr zum Ritter geschlagen. Er war über 16 Jahre Direktor von DeBeers und über 22 Jahre Direktor einer britischen Tochterfirma des IT-Konzerns IBM. Von 1972 bis 1989 war er Vorsitzender der Wochenzeitung „The Economist“. Seine Frau Lynn Forester de Rothschild hält Anteile an „The Economist“ zusammen mit der Agnelli Familie (Quelle).
- Édouard de Rothschild (*1957): 2005 brachte er die französische Zeitung Libération unter seine Kontrolle. Ab da kam es zu sozialen Konflikten bei der Zeitung. Mehrere Journalisten wurden gekündigt oder verliessen die Zeitung freiwillig. Daraufhin platzierte Édouard seine Leute in der Führung der Zeitung. (Quelle)
- Baron Benjamin de Rothschild (*1963): Er ist seit 1997 Eigentümer der Edmond de Rothschild Group, die ihren Sitz in der Schweiz hat (Steueroase). Sein Vermögen wird derzeit auf 1,1 Milliarden US-Dollar geschätzt (Quelle). Nach Angaben der NGO Survival International, die sich für den weltweiten Schutz indigener Völker einsetzt, ist ein Safari Betrieb von Benjamin in Kamerun in Menschenrechtsverletzungen verwickelt, einschliesslich illegaler Vertreibungen und Folter. Der Betrieb befindet sich in zwei von Benjamin de Rothschild angemieteten „Schutzgebieten“ in Kamerun. Es bietet Touristen die Möglichkeit, für 55.000 € einen Waldelefanten zu erschiessen. Um die Trophäenjagd zu ermöglichen wurden die Baka (ein indigenes Volk) vom Land vertrieben. Es wird von Soldaten, Polizisten und bewaffneten Wachen bewacht. Den Baka wurde mitgeteilt, dass sie erschossen werden, wenn sie das Land betreten. Nach Aussagen von Baka wurden sie vom Wachpersonal zusammengeschlagen. Das Wachpersonal soll auch Waldlager der Baka verbrannt haben. Das von Benjamin angemietete Land ist Teil einer „Naturschutzlandschaft“ des WWF. (Quelle) Die Rothschilds sind, wie oben bereits erwähnt, Teil des „The 1001: A Nature Trust“, der den WWF kontrolliert. Die Sunday Times war das einzige Leitmedium, das auf die Vorwürfe aufmerksam machte (Quelle). So viel ich weiss, hat sich der WWF und Benjamin nie zu den Vorwürfen geäussert.
Die Rothschilds sind nach eigenen Angaben seit vielen Jahren mit der schottischen Keswick Familie befreundet (Quelle). Im Jahr 2005 erwarb die Keswick Familie eine Beteiligung von 20% an der Rothschild Bank. Aktuell liegt ihr Anteil bei 5,43%. Adam Keswick trat 2018 dem Vorstand der Rothschild Bank bei (Quelle). Die Familie Keswick gehörte früher zu den führenden Opiumhändlern und sind traditionell mit der britischen Grossbank HSBC und deren Führungskräften verbunden.
Nach offiziellen Schätzungen gehört der französische Zweig der Rothschilds immer noch zu den reichsten Familien Frankreichs. Philippe Sereys de Rothschild gehörte 2019 zu den 100 reichsten Franzosen mit einem Vermögen von 830 Millionen Euro sowie auch Baron Benjamin Rothschild mit 2,19 Milliarden Euro. Der Rest des französischen Zweiges besitzt 1,08 Milliarden Euro. (Quelle) Zusammen also 4,1 Milliarden Euro (etwa 5 Milliarden US-Dollar).
Anmerkung: Die Behauptung, dass die Rotschilds Billionen besitzen, ist aus meiner Sicht Unfug. Ich geh davon aus, dass Familien wie Rothschild und Rockefeller sich ohnehin nicht für Geld interessieren und weitaus grössere Ambitionen haben als geldverdienen. Diese Familien stellen lediglich sicher, dass sie und ihre Nachkommen einen Leben in Luxus führen können. Ich glaube, dass Rothschild und ihre Freunde im geheimen viele Bergbauunternehmen kontrollieren (Rio Tinto, Glencore, Anglo American, De Beers, Barrick Gold, AngloGold Ashanti, Gold Fields, Rusal, Eramet und Imerys). Dadurch kontrollieren sie einen grossen Teil der weltweiten Förderung von Gold, Diamanten, Eisenerz, Nickel, Kupfer, Bauxit (Aluminium), Platin und Kohle. Dabei geht es natürlich nicht ums Geld, sondern um den Erhalt und die Erweiterung der Kontrolle über wichtige Rohstoffe weltweit. Als beispielsweise der Milliardär Jeff Bezos die Zeitung Washington Post kaufte, tat er dies nicht etwa, weil er damit Geld vermehren will, sondern weil er die Zeitung kontrollieren will. Die Rothschilds arbeiten fleissig daran ihre Leute in der Führung von grossen Unternehmen zu platzieren. Viele Wirtschaftsführer in Grossbritannien, Frankreich, Russland, Ukraine, Kanada, Hongkong, Südafrika, Belgien, Luxemburg und Schweiz sind mit der Familie Rothschild oder ihren Banken verbunden. Auch hierbei geht es nicht um Geld, sondern um den Erhalt und die Erweiterung ihres wirtschaftlichen Einflusses.
Ein Mann Namens Jeff Rothschild gehört zur Führungsclique von Facebook. Es ist aber unklar, ob er mit den Rothschilds verwandt ist. Sein Vermögen beträgt 3,9 Milliarden US-Dollar (Quelle).
Heiraten
Die Rothschilds heirateten in mehrere Adelsfamilien. Sie haben auch in viele jüdische Bankiers- und Unternehmerfamilien geheiratet, unter anderem:
- Oppenheim Familie (war eine der wichtigsten Bankiersfamilien Deutschlands)
- Goldschmidt Familie (war eine der wichtigsten Bankiersfamilien Deutschlands)
- Sassoon Familie (eine der reichsten Familien des 19. Jahrhunderts, die unter anderem im Opiumhandel tätig war)
- Warburg Familie (deutsche Bankiersfamilie die in den USA zu beträchtlichem Einfluss kam)
- Stern Familie (eine der wichtigsten Bankiersfamilie des 19. und frühen 20. Jahrhunderts)
- Bischoffsheim Familie (war eine der wichtigsten Bankiersfamilien Frankreichs)
- Fould Familie (war eine der wichtigsten Bankiersfamilien Frankreichs)
- Lambert Familie (war eine der wichtigsten Bankiersfamilien Belgiens)
- Ephrussi Familie (waren früher im Besitz von Öl im russischen Raum)
- Montefiore Familie (gehört zusammen mit den Familien Mocatta, Goldsmid und Henriques zu den sephardisch-jüdischen Familien der britischen Elite, also zur alten Garde der jüdischen Geschäftsleute, die schon vor den Rothschilds in Grossbritannien aktiv waren)
Katherine Rothschild (*1949) heiratete den britischen Geschäftsmann Marcus Agius. Dieser war in der Führung von Barclays und Lazard, zwei der mächtigsten Banken der Welt. Er war auch im Vorstand der BBC. Der britische Fernsehsender gehört zu den grössten der Welt. Agius war Mitglied des Lenkungsausschusses der Bilderberg-Treffen (Quelle). Er war auch Treuhänder der Bilderberg-Gruppe (Quelle). Von 2010 bis 2012 war er Vorsitzender der „British Bankers Association“, eine Lobbyorganisation der britischen Banken.
Baron David René de Rothschild (*1942) heiratete Olimpia Anna Aldobrandini, deren Familie zum päpstlichen Adel gehört. Die Aldobrandini Familie stellte einen Papst und mehrere Kardinäle. Olimpia hatte väterlicherseits Blut der italienischen Adelsfamilien Borghese, Caracciolo und Antinori in sich und auch die Königsfamilie von Lichtenstein gehört zu ihren Vorfahren. (Quelle)
Personal der Rothschildbank
Viele bemerkenswerte Persönlichkeiten haben bei den Rothschild-Banken gearbeitet. Die wichtigsten wären:
- Emmanuel Macron: Er ist derzeit Präsident von Frankreich
- Gerhard Schröder: Er war von 1998 bis 2005 Bundeskanzler von Deutschland. Er ist derzeit Vorstandsvorsitzender des russischen Ölkonzerns Rosneft, der zu den grössten Ölkonzernen der Welt gehört. Er arbeitete für TNK-BP (russisches Öl das von Briten kontrolliert wurde). TNK-BP ist heute Teil von Rosneft. Schröder ist mit Wladimir Putin befreundet.
- Jay Hambro: Er ist CEO von Aricom (Eisenerzminen) und CIO von Petropavlovsk (Goldminen), die beide Bodenschätze in Russland fördern, aber von Briten kontrolliert werden. Seine Familie gehörte im 20. Jahrhundert zu den mächtigsten Bankiersfamilien Europas. Er ist Mitglied in der Gilde der Goldschmiede (Worshipful Company of Goldsmiths), die seit dem 14. Jahrhundert besteht.
- Jonathan Oppenheimer: Er besetzt wie sein Vater, Grossvater und Urgrossvater leitende Positionen beim grössten Diamantkonzern DeBeers und beim grössten Platinproduzent Anglo American. Seine Familie sind Milliardäre.
- Laurent Dassault: Seine Familie (Milliardäre) gehört zu den grössten Waffenhändlern Europas und kontrolliert eine der grössten französischen Zeitungen. Laurent ist zusammen mit Baron Éric de Rothschild in der Weinproduktion tätig.
- Konstantin-Assen von Sachsen-Coburg-Gotha: Er ist ein Sohn des ehemaligen Premierministers von Bulgarien. Seine Familie war früher die Königsfamilie von Bulgarien.
- Pehr Gyllenhammar: Besetzte zahlreiche Vorstandsposten bei Grosskonzernen, unter anderem bei Aviva (grösster britischer Versicherungskonzern). Er gehörte zur Führung der Banken der Familien Rockefeller, Wallenberg und Lazard. Er gehörte zu den Gründern des „European Round Table of Industrialists“, eine der mächtigsten Instanzen der europäischen Wirtschaftselite.
- Andrew Knight: Er arbeitete für die Schroders Bank, schrieb als Journalist für grosse Zeitungen, war Direktor der News Corporation (einer der mächtigsten Medienkonzerne der Welt) und war im Vorstand von Reuters (grösste Nachrichtenagentur der Welt). Er war zudem Gouverneur der Ditchley Foundation, ein mächtiger angloamerikanischer Think Tank.
- Nicolas Bazire: Er ist langjähriges Vorstandsmitglied des französischen Grosskonzerns LVMH und kennt daher die Arnault Familie, die zu den reichsten Familien der Welt gehört. Er war 2008 Trauzeuge bei der dritten Heirat des französischen Präsidenten Sarkozy. Er besuchte das Bilderberg-Treffen.
- Vincent Bolloré: Er war im Vorstand von Vivendi (der grösste französische Medienkonzern) und sein Sohn Yannick ist zurzeit Vorsitzender von Vivendi. Die Bolloré Familie sind Milliardäre und kontrollieren den Mischkonzern Bolloré.
- Hans Heinrich Coninx: Er kontrolliert mit seiner Familie Tamedia, den grössten Medienkonzern der Schweiz.
- Lionel Zinsou: Er war von 2015 bis 2016 Premierminister des westafrikanischen Staates Benin.
- Franco Bernabè: Er war zwölf Jahre lang Direktor des chinesischen Ölkonzerns PetroChina. Er war zweimal CEO von Telecom Italia und war in der Führung des italienischen Öl- und Gaskonzerns Eni, der zu den grössten Ölkonzernen der Welt gehört. Er vertrat Italien im Lenkungsausschuss der Bilderberg-Treffen.
- Alfonso Cortina: Er war Vorsitzender, Präsident und CEO des spanischen Ölkonzerns Repsol, der zu den grössten Ölkonzernen Europas gehört. Er führte Repsol 8 Jahre lang.
- Dominic Barton: Er war 9 Jahre lang weltweiter Geschäftsführer von McKinsey & Company, welche die einflussreichste Firma im Bereich Unternehmensberatung ist. Er war im Beirat der China Development Bank (die grösste Entwicklungsbank der Welt). Er ist seit September 2019 kanadischer Botschafter in China.
- Norman Lamont: Er war 12 Jahre lang Vorsitzender von Le Cercle, eine hoch elitäre und äusserst diskrete Gesellschaft, die fest mit den westlichen Geheimdiensten verbunden ist.
- Elkin Kwesi Pianim: Er heiratete in die Murdoch Familie, die zu den mächtigsten Medienunternehmern der Welt gehört.
- Michel de Carvalho: Er ist Direktor des Bierkonzerns Heineken und hatte in die Heineken Familie geheiratet, die zurzeit mehr als 14 Milliarden US-Dollar besitzt.
- Christopher O’Neill: Er heiratete in die schwedische Königsfamilie.
- Charles-Louis d’Orléans: Er kommt aus der Hochadelsfamilie Orléans, die eine der drei nicht amtierenden Königsfamilien Frankreichs ist.