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Geschichte
Auch die Gründung der Pfarrei Wünnewil geht auf die Zeit der Zähringer zurück. Erstmals erwähnt wurde die Kirche 1128. Sie war der heiligen Margaretha geweiht. Die Pfarrei umfasste damals das Dorf Wünnewil und die Weiler Dietisberg und Elswil.
Die Gegend von Flamatt war lange Zeit unbedeutend, wurde aber mit der Grenzregelung von 1467 freiburgisch und in der Folge der Pfarrei Wünnewil zugeteilt. In dieser Zeit war Sensebrück ein wichtiger freiburgischer Zollposten. Dieser erlangte auch Bedeutung durch die "sensischen Tagsatzungen" welche sich im Zollhaus trafen. Dabei wurden Fragen von gemeinsamem Interesse diskutiert und Lösungen zu Meinungsverschiedenheiten gesucht. 1529 kam es zu ernsthaften Auseinandersetzungen, weil Bern die Reformation einführte und Freiburg den alten Glauben verteidigte.
GemeindenameDie Herkunft des Namens Wünnewil ist nicht klar. Er wurde lateinisch ‚vilar winum' geschrieben, was übersetzt Weinwil heisst.
Wahrscheinlicher ist jedoch, dass der alte Name Wunnenwil auf einen Allemannen namens Wuno zurück geht.
Flamatt ist auf den Namen Plamatten zurück zu führen, was ebene, flache Matte heisst.
Wappen
Der silberne Balken symbolisiert die damalige Zweiteilung des Gemeindegebiets durch Bösingen.