Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03345.jsonl.gz/2603

Wie werden Eishallen im Sommer genutzt?
Im Rahmen einer Online-Umfrage wurden Fakten zur Nutzung von Schweizer Eishallen im Sommer gesammelt.
Folgende Resultate ergaben sich aus der Befragung von 16 Betreiber von Eishallen der Schweiz:
Mehr als die Hälfte der Eishallen wird im Sommer für andere Sportarten (z.B. Inline oder Umnutzung zum Skaterpark/Pumptrack) genutzt. Knapp weniger als die Hälfte halten den Eisbetrieb im Sommer aufrecht oder nutzen die Infrastrukturen für Events.
13 Prozent der Betreiber erwähnten, dass die Eishalle während des Sommers nicht in Betrieb ist und auch nicht für einen anderen Zweck genutzt wird.
Von den befragten Eishallen verfügen 13 Prozent über ein Ausseneisfeld.
21. März 2019
Human Power als alternative Energiequelle
Der wohl speziellste Fussballplatz der Welt befindet sich in Morro da Mineira. Die Fussballer des brasilianischen Dorfs fungieren dabei als laufendes Kraftwerk für die Beleuchtung des Platzes. Unter dem Kunstrasen wurden ca. 200 Kinetik-Platten verbaut, welche die Energie der Kicker in Strom umwandeln. Werden die Kinetik-Platten durch einen Schritt eines Spielers einige Millimeter eingedrückt, entsteht durch einen piezoelektrischen Effekt Strom. So produziert eine Platte bis zu sieben Watt Strom, wenn die Kicker sich auf dem Feld bewegen. Die Energie wird in einer Batterie am Rande des Fussballplatzes gespeichert und reicht für ungefähr zwei Stunden. Sollten die Kicker also plötzlich den Spass am Spielen verlieren und den Platz nicht mehr nutzen, dann geht irgendwann das Licht der Flutlichter aus.
Eine Idee nach ähnlichem Prinzip wenden einige Fitnesscentren in Deutschland, England und den USA an. Sie nutzen die Muskelkraft der Trainierenden zur Stromerzeugung. Trainingsgeräte wie: Fahrräder, Stepper oder Rudergeräte werden dabei mit einem Spannungswandler versehen und via Kabel zu einem System zusammengeschlossen. Eine am System angeschlossene Batterie dient zur Speicherung der durch das Training an den Geräten produzierten Energie. Doch wie viel Energie lässt sich dabei effektiv gewinnen?
Eine durchschnittlich sportliche Person tritt auf dem Fahrrad-Ergometer mit einer Leistung von 80 Watt in die Pedalen. Wenn sie eine halbe Stunde fährt, kommt sie so auf 40 Wattstunden. Zum Vergleich Chris Froome bewältigte den 15.3 km langen Schlussaufstieg der 10. Etappe der Tour de France 2016 mit einer Durchschnittswattzahl von 414 in 42 Minuten. Mit der Energie, welche die durchschnittliche Person auf dem Fahrrad-Ergometer produziert könnte eine Energiesparlampe über vier Stunden zum Leuchten gebracht werden und ein I Phone könnte ca. 5 Mal aufgeladen werden. Mit der Energie des Profi-Radfahrers hingegen könnten gleich 10 Energiesparlampen über vier Stunden zum Leuchten gebracht werden und ein I Phone könnte 50 Mal aufgeladen werden.
Sportliche Aktivität als alternative Energiequelle - eine innovative Idee mit Zukunftspotenzial.
Welche Arten von Gastronomiekonzepten sind in Schweizer Sportanlagen zu finden?
Im Rahmen einer Online-Umfrage wurden Fakten zu Gastronomiekonzepten in Schweizer Sportanlagen gesammelt.
Die Befragung von 16 Sportanlagenbetreiber in der Schweiz ergaben folgende Resultate:
- 94% der Sportanlagen verfügen über einen Gastronomiebetrieb und sorgen so für das leibliche Wohl ihrer Gäste
- Mehr als die Hälfte der Sportanlagenbetreiber verpachten dabei ihren Gastrobetrieb weiter. Nur in wenigen Fällen wird der Gastrobereich selber betrieben oder durch ein externes Cateringteam bewirtschaftet
- 3/4 der befragten Sportanlagenbetreiber sind mit ihrem aktuellen Gastronomieangebot zufrieden
Wie digitalisiert sind Sportanlagen?
Im Rahmen einer Online-Umfrage wurde Fakten zum aktuellen Stand von Sportanlagenbetreiber in Bezug auf Online-Lösungen im Reservationsmanagement und Verfügbarkeit von WLAN gesammelt.
Die Befragung von 16 Sportanlagenbetreiber in der Schweiz ergaben folgende Resultate:
- 56% der Sportanlagenbetreiber bieten Ihren Kunden Online-Lösungen im Reservationsmanagement an.
- Mehr als die Hälfte der Sportanlagenbetreiber verfügen dabei über einen Online- Belegungsplan und Online-Reservationssystem, wobei aber nur 28% eine digitale Zahlungsabwicklung anbieten. (siehe Diagramm)
- 69% der Sportstätten stellen den Gästen ein WLAN zur Verfügung, davon sind zwei Drittel der WLAN passwortschützt.
10. November 2018
Sport als Männerdomäne
Die Definition einer Führungsposition ist nicht immer klar abgrenzbar. Wir definierten in dieser Umfrage eine Führungsposition als eine ausgeübte Tätigkeit, welche sich überwiegend mit Management-, Leitungs- und Führungsarbeiten beschäftigt.
Die Befragung von 40 Sportverbänden in der Schweiz zum Thema Frauenquote in Führungspositionen ergab folgende Resultate:
Der Frauenanteil in Führungspositionen von Schweizer Sportverbänden beträgt 29% und liegt somit etwas unter dem gesamtschweizerischen Durchschnitt aller Branchen von 35.4% (Stand 2018, Bundesamt für Statistik).
Für 70% aller befragten Sportverbände ist die Frauenquote in ihren Reihen kein Thema.
Tendenz: Je grösser der Sportverband, desto geringer der Frauenanteil in Führungspositionen:
Klicken Sie zur Vergrösserung des Diagramms direkt auf die Graphik
10. Oktober 2018
Vakanzen und fehlende Nachfolgeplanung
Befragung von 25 Sportvereinen in der Region Bern/Solothurn über ihre Vakanzen, deren Handling und eine Nachfolgeplanung
61% aller befragten Sportvereine besitzen Vakanzen in den Schlüsselpositionen.
Mehr als 52% aller befragten Sportvereine besitzen keine Nachfolgeplanung.
Wo genau liegen die Vakanzen?
Knapp 23% der befragten Vereine ziehen neben internen Rekrutierungen auch externe Lösungen in Betracht.
Unter externen Lösungen sind Auslagerung, Kooperation und Professionalisierung zusammengefasst.
10. September 2018
Erfolg für die Gemeinden: Sport als Standortpromotion
Haben Sportevents einen Mehrwert? Dass Sportgrossveranstaltungen einen klaren Impact auf Wirtschaft & Tourismus haben können ist belegt. Aber warum sollten sich Gemeinden an kleineren Events finanziell beteiligen?
Das Destinationsmarketing und der Wirtschaftsimpuls sind die Hauptmotive zur Durchführung von Sportgrossveranstaltungen. Die Olympischen Spiele 1992 in Barcelona hatten mit Sicherheit einen grossen Einfluss auf den heutigen Bekanntheitsgrad der katalanischen Tourismusoase. Ausgaben der Besucher und Veranstalter steigern den kurzfristigen Wirtschaftsimpuls bei Sportgrossveranstaltungen. Auch die Baubranche kann profitieren, wenn grössere Ausgaben für bauliche Massnahmen wie Stadien, Verkehrsanschlüsse oder Unterkünfte anfallen. Das Destinationsmarketing gehört zu den langfristigen positiven Wirkungen eines Sportevents. Der Austragungsort des Events wird bekannt und attraktiv für Touristen, wenn positive Attribute des Events mit dem Austragungsort verknüpft werden können. Die diesjährige Fussball Weltmeisterschaft in Russland führte zusätzlich zu klaren Infrastrukturverbesserungen durch den Ausbau der Flughäfen und der Erweiterung der U-Bahn Linien. Dem Thema Nachhaltigkeit zeigt sich Russland positiv gestimmt, denn möglichst viele Stadien sollen eine Folgenutzung haben, Umweltschutzmassnahmen sollen in allen Host Cities umgesetzt werden und die Lebensqualität soll einen ansteigenden Trend verzeichnen.
«Ich fahre nach Kerzers, nehme am Kerzerslauf teil und fahre anschliessend wieder nach Hause». Genau diesem Ablauf folgen wohl viele der Athleten, welche sich jährlich am Kerzerslauf duellieren und zu Höchstleistungen anspornen. Wo aber liegt der Mehrwert dieser Veranstaltung? Die Veranstalter können wahrscheinlich durch die Startgebühren und durch die Beiträge der Sponsoren ihre Auslagen decken. Für die Sponsoren bietet so ein Event sicherlich grossartige Werbemöglichkeiten. Wo aber liegt der Mehrwert für den Standort selber, für die Gemeinde? Die Gemeinde unterstützt den Event durch Beiträge oder auch durch Infrastruktur. Auf den ersten Blick erscheint diese Beteiligung aber etwas einseitig. Was hat die Gemeinde davon, ausser Aufwand? Wenn sich die Besucher nach dem Event noch in der Stadt aufhalten, essen gehen, oder gar in einem Hotel übernachten, könnte doch somit ein positiver Return on Investment entstehen. Oder reicht es schon, wenn der Name des Standortes in den Köpfen der Besucher hängen bleibt, und somit früher oder später wieder einmal ein Durchreisestopp erzielt wird?
BPM Sports organisiert am 31. August 2018 das City Athletics Forum über das Thema «Sport als Standortpromotor» im Hotel Bären in Langenthal. Nicole Schwab, die Gemeindepräsidentin von Kerzers, gibt dort die Antwort auf die offene Frage, ob der Kerzerslauf als Standortpromotor einen Mehrwert für die Gemeinde bieten kann. Ein spannendes Referat der Region Oberaargau beleuchtet den Wert und die Wirkung des Eishockeyclubs Langenthal auf die Stadt und Region Langenthal. Die touristische Stadt Interlaken hat bekanntlich viele Events. Was genau die Stadt Interlaken davon hat und wie sie es geschafft hat, alle Interessen unter einen Hut zu bringen, erfahren Sie durch Iris Huggel, Geschäftsführerin der Jungfrau World Events GmbH. Der Event beginnt mit einer Präsentation der Vertreter vom BASPO über die ökonomischen Auswirkungen von Events auf den Standort Schweiz und endet mit einem actionreichen Stabhochsprungwettkampf: Inmitten der Langenthaler Innenstadt treten die Top 10 der Schweizer Stabhochsprungszene gegeneinander an.
10. August 2018