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Wolfgang Resch
Der junge österreichische Bariton Wolfgang Resch bekam seine erste Gesangsausbildung als Knabensolist bei den Wiltener Sängerknaben in Innsbruck. Später studierte er am Tiroler Landeskonservatorium bei Karlheinz Hanser, sowie an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Ralf Döring und Charles Spencer. Meisterkurse besuchte er u. a. bei Brigitte Fassbaender, Christa Ludwig, Thomas Hampson und Helmut Deutsch.
Wolfgang Resch ist 1. Preisträger des Liedwettbewerbes der Petyrek-Lang-Stiftung, Finalist und Preisträger des 8. Internationalen Hilde Zadek Gesangswettbewerbes 2013, sowie Preisträger des Internationalen Mikulas Schneider-Trnavsky Gesangswettbewerbes und des Musikwettbewerbes Gradus ad Parnassum 2011. Im Juni 2014 wurde ihm der Preis der Professor Armin Weltner Stiftung zuerkannt, welcher alljährlich zur Förderung junger hochbegabter SängerInnen österreichischer und schweizerischer Nationalität vergeben wird.
Sein Operndebüt gab Wolfgang Resch 2009 als Papageno (Mozart: Die Zauberflöte) in der Daegu City Hall in Korea. Neben Engagements als Corporal (Donizetti: La fille du Régiment) beim Opernfestival Klosterneuburg und Ananias (B. Britten: The Burning Fiery Furnace) beim Festival Retz, war er im Rahmen seines Studiums u. a. als Conte Perruchetto (Haydn: La fedeltà premiata) und als Conte Almaviva (Mozart: Le Nozze di Figaro) unter der musikalischen Leitung von Guido Mancusi im Schlosstheater Schönbrunn zu erleben.
Konzerte und Liederabende führten den jungen Künstler in letzter Zeit unter anderem mit dem European Union Youth Orchestra unter der Leitung von Laurent Pillot nach London, Liverpool und Reykjavik. Gemeinsam mit dem Pianisten Sascha El Mouissi widmet sich Wolfgang Resch intensiv dem Liedgesang. Liederabende führten die beiden u. a. im Oktober 2013 mit »Die schöne Müllerin« von F. Schubert nach Istanbul. 2015 debütierte das Duo im Rahmen einer Schubertiade beim Istanbul Music Festival.
Im Sommer 2014 debütierte Wolfgang Resch bei den Salzburger Festspielen, wo er als Mitglied des Young Singers Project u.a. als Dritter Nazi in der Uraufführung von Marc-André Dalbavies «Charlotte Salomon» in der Regie von Luc Bondy und als Dandini in «La Cenerentola für Kinder» erfolgreich war.
Von 2013 bis 2016 gehörte Wolfgang Resch dem Ensemble von Konzert Theater Bern an, wo er u. a. als Ottokar (Weber: Der Freischütz), Harlekin (Strauss: Ariadne auf Naxos), Papageno (Mozart: Die Zauberflöte) und Dandini (Rossini: La Cenerentola), Eddy (Turnage: Greek), Silvano (Verdi: Un ballo in maschera) und Don Parmenione (Rossini: L'occasione fa il ladro) zu hören war.
In der Spielzeit 2016/17 stand er an der Bühne Baden als Leopold Kupelwieser (H. Berté: Das Dreimäderlhaus) auf der Bühne und gastierte als Preisträger des Armel Opera Festival als Hans Scholl (U. Zimmermann: Weisse Rose) bei Theater Orchester Biel Solothurn. Im Sommer 2017 hatte der junge Bariton grossen Erfolg als Papageno (Mozart: Die Zauberflöte) in einer Produktion der Oper Burg Gars.
Einer der Höhepunkte der laufenden Spielzeit war die Hauptrolle des Victor (J. M. Staud: Die Antilope) an der Neuen Oper Wien. Weitere Engagements führen Wolfgang Resch u.a. zum Festival Grafenegg und beinhalten erneut Rollen wie Papageno und Dandini. Mit der Bieler Produktion der «Weissen Rose» wird er im Herbst 2018 auch in London gastieren.
Saison 2018/19
Dandini