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Schafmilch ist fett-, protein- und kalziumreicher als Kuhmilch. Der Geschmack ist, mild und somit weniger ausgeprägt als bei Ziegenmilch. Das macht Schafmilch und vor allem Schafkäse bei Biokonsumenten zu einer beliebten Alternative. Obwohl wenig erforscht, hat Schafmilch auch den Ruf einer angeblich besseren Verdaulichkeit und Verträglichkeit im Vergleich zu Kuhmilch. Sie wird deshalb von gewissen Konsumenten und Allergikern der Kuhmilch vorgezogen.
Hauptsächlich Bioproduktion
Derzeit werden in der Schweiz rund 14'000 Milchschafe gehalten, 4000 Tiere mehr als vor zehn Jahren. Rund 75% der Milchschafe werden biologisch gehalten. Etwa 130 Biobauern produzieren Schafmilch. 2017 waren es 6200 Tonnen bzw. einen Anteil von 0.15% an der gesamtem Milchproduktion. Verarbeitet wird diese vor allem zu Käse, Trinkmilch und Joghurt. Die häufigsten Milchschafrassen in der Schweiz sind Lacaune und Ostfriesische MIlchschafe.
Die Nachfrage ist gut und kann jährlich ein leichtes Wachstum verzeichnen. Dennoch ist der Markt bereits durch einige grosse Anbieter weitestgehend abgedeckt.
Die Preise sind stabil. Der Produzent erhält zwischen 2.80 CHF und 3.00 CHF/kg. Im Detailhandel zahlt der Konsument rund 3.00 CHF pro Halbliter.
Schafmilch ist eine fest etablierte Nische im Fach- wie auch im Detailhandel. Interessierte Produzenten sollten sich zunächst mit einem möglichen Abnehmer in Verbindung setzen um den Bedarf zu klären.
Die grössten Verarbeiter sind
Letzte Aktualisierung dieser Seite: 20.08.2019