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Laut dem Strafbefehl, über den die «NZZ» am Donnerstag berichtete, hat Beller ihre Stieftochter, die Regisseurin und Drehbuchautorin Natascha Beller, unter anderem als «Ratte» und «unheilbar dumm» bezeichnet.
Die Beleidigungen fielen auf Instagram sowie in einem Interview. Hintergrund war offenbar ein Streit um die Aufteilung des Erbes des 2020 verstorbenen Ehemanns und Vaters. Gemäss Natascha Beller ging es beim Streit um die Wahl eines Anwalts, wie sie mitteilte.
Für die Äusserungen erhält Beller gemäss dem rechtskräftigen Strafbefehl eine bedingte Geldstrafe in der Höhe von 10 Tagessätzen à 3000 Franken, insgesamt also 30'000 Franken. Diese muss sie nur bezahlen, wenn sie sich innerhalb der Probezeit von zwei Jahren erneut etwas zuschulden kommen lässt.
Bezahlen muss sie hingegen eine Entschädigung von 7500 Franken für die Anwaltskosten der Stieftochter sowie eine Verfahrensgebühr von 1000 Franken. Zudem erhält Beller einen Eintrag im Vorstrafenregister.
Die «Frau mit Ambitionen», wie sie sich auf ihrer Website selber umschreibt, kam 1972 in der Ukraine zur Welt. In der Schweiz erlangte sie an der Seite ihres Ehemannes Walter Beller dank zahlreichen Auftritten in den Medien eine gewisse Bekanntheit.
Auch als Autorin machte Beller auf sich aufmerksam. In ihrem Erstlingswerk «Hello Mr. Rich» (2014) erteilte sie anderen Frauen Ratschläge, wie auch diese sich einen reichen Ehemann angeln können. (dab/sda)