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Als das schreckliche Erdbeben von 1960 Agadir heimsuchte, zeigte das lokale Kino Salam Godzilla, King of the Monsters!Seltsamerweise war das Kino auch eines der wenigen Gebäude, die die Tragödie überlebten. Viele Jahre später besucht der Regisseur den Ort, um zu verstehen, wie die Erinnerung an das Erdbeben überlebt hat und an die neuen Generationen weitergegeben wird. Der Film wurde im Kino und in der Umgebung von Agadir gedreht und wird von einem abstrakten Soundtrack getragen, der vor Ort aufgenommen wurde. Durch Audio-Samples und Auszüge aus Godzilladringen Spuren eines lokalen Gedichts, das von Ali Faiq, einem Sänger aus der Region, vorgetragen wird. Spuren von Dinosauriern, die an einem nahegelegenen Strand gefunden wurden, fügen weitere Schichten von Komplexität hinzu und bilden ein rätselhaftes Mosaik aus bunt zusammengewürfelten Elementen. Ohne zu versuchen, die verschiedenen Teile seines Films in eine einzige Einstellung zu zwingen, fordert der Regisseur den Zuschauer auf, sich seinen eigenen Weg durch das Labyrinth zu bahnen, das er so brillant heraufbeschwört. Sein sensorischer Ansatz gibt Anlass zu der Vermutung, dass es in einem Kino, das einem Erdbeben diente, mehr geben könnte, als auf den ersten Blick erkennbar ist.