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In Fort Worth wollte ich meine gute Form für ein Ausrufezeichen über 1500m nutzen.
Die Bedingungen waren perfekt und es schien doch einige schnelle Konkurrenten im Feld zu haben. Der Start klappte sehr gut und ich konnte mich in dritter Position einreihen. Vorneweg lief ein einzelner Athlet eine Kamikaze-Pace, welcher ich nicht folgen konnte oder wollte, doch dahinter formierte sich eine Gruppe, die perfekt schien. In der folgenden Runde hatte ich mehrere Male den Drang die Verfolgung selber in die Hand zu nehmen, doch mir fehlte etwas der Mut. Rund 600m vor dem Ziel wurde ich von meinem Teamkollegen überholt und setzte mich an dessen Ferse. So konnten wir rund 100m vor dem Ziel zum Führenden aufschliessen. Doch dieser schien noch etwas mehr Reserven übrig zu haben. Er konnte das Rennen um Haaresbreite gewinnen, während unser Team die Plätze zwei bis fünf belegte.
Mit dem Rennen bin ich nicht wirklich zufrieden. Meine Zeit von 3:55.58 ist zwar nur zwei Sekunden langsamer als die persönliche Bestzeit, doch gerade renntaktisch habe ich etwas mehr Mut erwartet, was wohl auch eine etwas schnellere Zeit bedeutet hätte. Die Tatsache, dass ich trotz hohen Trainingskilometerumfängen schneller bin, als im letzten Jahr, zeigt sicher, dass ich auf dem richtigen Weg bin. In 11 Tagen steht nun mein erstes grosses Rennen an; die 5000m an den 91. Texas Relays.