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WissenschaftlerInnen haben die maximale CO2-Menge berechnet, die unser Planet verkraften kann, um die 1,5-Grad-Grenze vom Pariser Abkommen einhalten zu können. Teilt man diese Menge durch die Anzahl Menschen auf dem Planeten, ergibt dies ein CO2-Budget von nicht mehr als 2.7 Tonnen CO2 pro Person und Jahr, das in die Atmosphäre gepustet werden darf.
Die Schweizer Bevölkerung stösst innerhalb der Landesgrenzen aktuell 5,6 t pro Person aus. Flüge und Güter, die im Inland konsumiert aber im Ausland hergestellt wurden, sind nicht eingerechnet.
Klar zeigt sich: Wer einmal im Jahr zum Beispiel auf die Kanarischen Inseln fliegt, emittiert damit bereits 1,1 Tonnen. Eine Flugreise von Zürich nach Los Angeles und zurück produziert 3,1 Tonnen CO2, und eine Kreuzfahrt (1 Woche) schlägt mit weiteren 1,5 t zu Buche.
Zum Vergleich: Pendler, die alleine 10’000 km pro Jahr im Auto zurücklegen, produzieren damit 2,4 t. Mit einem durchschnittlichen Fleischkonsum von 50 kg pro Person und Jahr verursacht man 0,3 t CO2.