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Ganz alte Velos hatten keine elektrische Beleuchtung, sondern vorne eine Karbidlampe und hinten einen Rückstrahler. Im Laufe der Zeit wurden aber die meisten auf «elektrisch» umgerüstet. Zurück blieb als Relikt die Karbidlampenhalterung, wie man sie bei den Militärvelos heute noch sieht. Die übliche Beleuchtung bei den Veloklassikern ist elektrisch und besteht aus dem «Kraftwerk» – dem Dynamo, einem Vorder- und einem Rücklicht sowie der Verkabelung.
Die Funktionsweise der elektrischen Beleuchtung lässt sich stark vereinfacht wie folgt erklären: Der Dynamo liegt am Vorderpneu an und dreht sich aufgrund der Reibung während der Fahrt. Durch diese Drehung wird im Innern des Dynamos mittels Kupferspulen und Magneten Strom produziert. Der Strom wird durch die Verkabelung zum Vorder- und zum Rücklicht geleitet und bringt die Glühbirnen zum leuchten. Zurück fliesst der Strom über den Rahmen, resp. das Schutzblech.
Die bekanntesten Schweizer Hersteller von Lichtern, Lampen und Dynamos waren Phoebus, Lucifer und Siluma.