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Die Ursachen des Magenkrebses sind nicht vollständig bekannt. Risikofaktoren stellen falsche Ernährungsgewohnheiten mit häufigem Verzehr geräucherter Speisen mit hohem Nitratgehalt (Salz) und zu wenig Obst und Gemüse dar. Aber auch chronische Magengeschwüre und chronische Magenschleimhautentzündungen, zum Teil auf dem Boden einer Infektion mit dem Magenbakterium Helicobacter pylori können das Entstehen fördern. Weitere Risikofaktoren sind das Tabakrauchen mit krebserregenden Bestandteilen, welche im Speichel aufgelöst werden und der Alkohol. Unter Einfluss von Giften von Schimmelpilzen (so genannte Aflatoxine) kann sich ebenfalls Magenkrebs entwickeln. Die Häufigkeit des Magenkrebses ist in Europa deutlich zurückgegangen. Die Zahl der Neuerkrankungen liegt jährlich bei etwa 10 pro 100'000 Einwohner. Männer sind häufiger betroffen als Frauen. Der Altersgipfel der Erkrankung liegt über 50 Jahren.