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Kirchen und Kapellen Walenstadt
Öffnungszeiten unserer Kirchengebäude:
Während der Sommerzeit von 9 Uhr bis 19 Uhr, im Winter bis 18 Uhr.
Adressen:
Pfarrkirche St.Luzius und Florin, Kirchgasse 2, 8880 Walenstadt
Parkplatz bei der Pfarrkirche, Zihlgasse 5, 8880 Walenstadt
Kapelle St.Wolfgang, Herrengasse 13, 8880 Walenstadt
Kapelle Bruder Klaus, Bergstrasse 128, 8881 Walenstadtberg
Pfarrkirche St. Luzius und Florin
Archäologische Grabungen in der Pfarrkirche von Walenstadt erbrachten den Nachweis, dass im 8. Jahrhundert am Ort der heutigen Pfarrkirche eine recht grosse Kirche gestanden hatte. Die Mauerreste dieses ältesten nachweisbaren Gotteshauses befanden sich in einer Tiefe von 80 cm unter dem Boden des heutigen Kirchenschiffes. Es war eine Saalkirche mit halbrunder Apsis, die 13,5m lang und 7,5m breit war. Die 65 cm dicken Mauern des Kirchenschiffes waren aus Bollensteinen zusammengefügt, die aus der Umgebung stammten. Wohl berühmtester Stadtner Pfarrer war der spätere St. Galler Abt Otmar, der nach seiner Priesterweihe an einer Kirche des heiligen Florin gewirkt haben soll, wie der ehemalige Stiftsbibliothekar Dr. Johannes Duft in dem Buch „Sankt Otmar“ schreibt. Er könnte zwischen 710 und 719 in Walenstadt als Pfarrer gewirkt haben.
Durch Schenkung des Praeses Viktor von Chur kamen viele Kirchen in der Umgebung, so auch Walenstadt, in den Besitz des zwischen 736 und 740 entstandenen Klosters Pfäfers. Der Abt von Pfäfers war zum wichtigsten Kirchenbesitzer und Kollaturherren der Umgebung geworden. Als Kollaturherr bestimmten er und sein Mönchskapitel, wer in den angeschlossenen Gemeinden Pfarrer werden durfte. Das Kloster musste dafür den Priester selber besolden und für den Unterhalt der Anlagen der Kirche sorgen. Dafür hatte das Kloster Pfäfers das Recht, von allen Christen der kirchlich ihm unterstellten Gemeinden den grossen und kleinen Zehnten zu verlangen.
Die Ausgrabungen von 1973 zeigen, dass um das Jahr 1000 die alte Kirche abgebrochen und an der gleichen Stelle ein mächtigeres Gotteshaus aufgebaut wurde. Dieser Kirchenbau basierte auf dem Schema der Kreuzkirche mit verlängertem Schiff. Das rechteckige Schiff hatte nun ein Ausmass von 20,5 m x 8,5 m. Am östlichen Teil des Kirchenschiffes waren in Kreuzform drei im Innern quadratische Seitenkapellen von 4,5m Seitenlänge angebaut worden. An der Ostmauer der Südkapelle befand sich ein Altarfundament. In dieser Kapelle stand der Taufstein.
Im bischöflichen Visitationsbericht von 1639 heisst es: „Die Pfarrkirche steht ein Pfeilschuss ausserhalb der Stadt.“ Normalerweise wurden die Gotteshäuser von den Städtebauern in die schützenden Stadtmauern einbezogen, damit die Gläubigen in unsicheren Kriegszeiten dennoch Zugang zum Gotteshaus hatten. In Walenstadt war das nicht so. Im Jahre 1173 waren die Grafen von Kyburg durch Erbschaft in den Besitz des Gasterlandes und des Gebietes um den Walensee gelangt. Zwischen 1240 und 1260 liessen die Kyburger Grafen die beiden Hafenorte Weesen und Walenstadt mit starken Ringmauern und einem tiefen Wassergraben befestigen. Die Walenstadter Pfarrkirche liessen die Städtebauer ausserhalb der schützenden Stadtmauern stehen. Ein Grund lag darin, dass die Kirche dem Kloster Pfäfers gehörte und damit nicht der Schutzpflicht der Kyburger unterstand. Andererseits wollte man die Stadt eher in die Nähe des Schiffshafens und der Sust für den Warenumschlag rücken. Für die Kyburger war der Schutz des Warenverkehrs wichtiger als die Sicherheit der Pfarrkirche. Hätte man beides in die Stadtmauer einbeziehen wollen, wäre die Stadt viel zu gross geworden.
Einige Jahre (1306) nachdem Walenstadt mit einer Stadtmauer und dem Stadtgraben zu einem kriegssicheren Städtchen ausgebaut worden war, wurde die Pfarrkirche abgebrochen und von Grund auf neu erstellt. Die Stadtgründung und die rechtliche Bevorzugung der Einbürger hatte neue Einwohner angelockt, so dass die alte Kirche zu klein geworden war. Die Kreuzform der abgebrochenen Kirche wurde wieder übernommen, die Länge des Kirchenschiffes und der Querschiffe bleib gleich. Stark erweitert wurde der neue Chor, der in quadratischer Form mit 7m Seitenlänge angelegt wurde. In seinem Innern fand sich das Fundament des Altares unter dem jetzigen Hochaltar. Eigenartigerweise baute man damals diesen Chor nicht symmetrisch zur Kirchenachse, sondern rückte ihn leicht nach Norden. Daher steht der heutige Chorbogen asymmetrisch im Kirchenraum. Seither wurde das Kirchenschiff nicht mehr verändert. Die Mauern der Pfarrkirche sind also annähernd so alt wie die Stadtmauern von Walenstadt. In jenen Jahren wurde das Fensterglas eingeführt, so dass man annehmen kann, dass schon diese neue Pfarrkirche die ersten Fensterscheiben erhielt.
Nach dem verheerenden Unwetter vom 21. Juli 1972, der den ganzen Friedhof um die Pfarrkirche herum überflutete, wurde die Pfarrkirche zuletzt 1973/74 einer umfassenden Gesamtrestauration unterzogen, was ihr das heutige Aussehen gibt. Am Hochaltar wurde das alte Bild mit den Kirchenpatronen Luzius und Florin aus der Zeit um 1700 wider eingesetzt und das Bild mit der Kreuzgruppe an dessen Stelle über der Sakristeitüre aufgehängt. Im Frontispitz das Bild des heiligen Luzius und darüber die Figur des heiligen Michael. Auf den Seitenaltären im Frontispitz links das Bild des heiligen Fidel und rechts das Bild des heiligen Antonius. Das Bild auf dem Seitenaltar links zeigt neu die Gottesmutter als Königin der Engel. Die Hauptfigur auf dem rechten Seitenaltar zeigt die heilige Katharina. Sie bietet ihr Leben Jesus an und überreicht ihm symbolisch Früchte des Landes. Im Kirchenschiff wurden sechs Figuren, die einst die Kapitäle der Altare zierten, auf Konsolen angebracht: Mauritius und Sebastian in Gold und Silber gefasst, tragen Brustreliquiare, weiter schmücken Josef, Luzius, Bruder Klaus und Jodokus die Kirche.
Eine Besonderheit ist der Kirchturm als ältestes erhaltenes Gebäude von Walenstadt. Im Turm hängen zehn Glocken, was gemäss Fachleuten und Historikern eine grosse Ausnahme und Rarität in der Schweiz bedeutet. Dieser Umstand ist der Schenkung von Faktor Fridolin Huber zu verdanken, der 1867 dem Kirchenverwaltungsrat brieflich einen Beitrag für die Renovation des Kirchturmes und zur Anschaffung eines harmonischen Geläutes zusicherte. Da die Stadtner darauf bestanden, auch das alte Geläute zu behalten, wurde der Turm kurzerhand aufgestockt, was durch die neugotische Struktur des obersten Turmteils und den hohen Spitzgiebel ersichtlich ist.
Kapelle St. Wolfgang
Die alte Wolfgangskapelle an der Kapellgasse hatten die Einbürger der Stadt sicher schon viele Jahrzehnte vor dem Alten Zürichkrieg (1436 – 1450) erbaut. Da ihre Pfarrkirche ausserhalb der sicheren Stadtmauern stand, brauchten die Bürger ein weiteres Gotteshaus, das innerhalb der Stadtmauern zugänglich war.
Schon im Jahre 1639 hatte der bischöfliche Kontrolleur von Chur in seinem Bericht über die Pfarrei Walenstadt bemerkt, dass sich die alte Wolfangskapelle in der Stadt in einem «baulosen Zustand» befinde. Sie müsse unbedingt ausgebessert werden.
Das mangelnde Geld verzögerte aber den Neubau der St.-Wolfgangs-Kapelle Jahr um Jahr. Die alte Kapelle wurde vermutlich immer wieder notdürftig ausgebessert.
Am 12. Juli 1696 schickte die Stadtbehörde einen Boten mit einem offenen Brief auf eine Betteltour. In diesem Schreiben erklärte der Stadtrat allen, die den Brief «sehen, lesen oder zu hören bekommen», kurz zusammengefasst Folgendes:
«Vor vielen Jahren wurde in unserer Stadt eine Kapelle mit dem Namen St. Wolfgang erbaut. In dieser Kapelle ist ein Passions- oder Vesperbild der Mutter Maria mit ihrem toten Sohn Jesus aufgestellt. Durch die Verehrung und die Anflehung dieses Gnadenbildes sind schon etliche Wunder und Wunderzeichen geschehen:
Lahme sind schon zu ihrer völligen leiblichen Gesundheit gelangt und wiederhergestellt worden. Irrsinnige kamen wieder in den Besitz ihres normalen Verstandes. Solche Dinge geschehen von Tag zu Tag von neuem und nehmen immer noch zu.
Darum beschlossen einige fromme Leute, diese Wolfgangskapelle zu Ehren der mitleidigen, allerseligsten Jungfrau und Mutter Gottes Maria zu vergrössern und neu aufzubauen.
Dieser freundliche und dringende Bittbrief unseres Boten geht an alle christlichen und gutherzigen Leute der Nachbarschaft, damit sie zu Ehren der Mutter Gottes ihren Beitrag zum Neubau der Wolfgangskapelle leisten mögen.»
Dieser Bittbrief erwähnt, dass damals das Vesperbild, die sogenannte Pietà, die heute auf dem Hauptaltar unserer Wolfgangskapelle steht, als Gnadenbild verehrt wurde und dass vor diesem Bild Wunder geschehen seien.
Die wunderschöne Figur zeigt die Mutter Maria mit einem Strahlenkranz um den Kopf. Sie hält ihren toten Sohn Jesus in unendlicher Trauer in ihren Armen und weint bittere Tränen. Das ergreifende Vesperbild wurde ca. 1450 von einem unbekannten Künstler geschaffen.
Wie konnte diese Pietà zu einem wundertätigen Bild werden?
Um dies zu verstehen, muss man wissen, dass in jenen Zeiten in der Stadt keine richtige ärztliche Versorgung bestand. Wenn damals in einer Familie jemand krank wurde, wandte man sich zuerst an die bekannten alten Kräuterweiblein oder an die Heiler und Heilerinnen. Sie hüteten uralte Heilrezepte und wussten viel mehr über die Behandlung von Krankheiten und Übeln, weil sie viel naturverbundener waren als wir.
Konnten diese weisen Frauen oder Männer auch nicht mehr weiterhelfen, setzten sich einzelne Familienmitglieder eines Kranken in der alten Wolfgangskapelle vor die traurige Pietà und begannen mit dem ergreifenden Bild der Mutter Maria zu reden:
«Du, liebe Mutter Maria, hast unsern Jesus, den liebsten und besten Menschen dieser Welt, geboren und aufgezogen. Und was war der Dank der Menschen dafür?
Seine Feinde liessen ihn fangen, zusammenschlagen und foltern und dann auf so furchtbare Weise ans Kreuz schlagen. Als er tot war, hat man Jesus vom Kreuz genommen und dir auf den Schoss gelegt und gesagt:
"Da hast du ihn wieder! Lass ihn begraben!"
Du, seine Mutter, musstest so unendliches Leid und so viel Elend mitmachen und erleben!
Darum verstehst du sicher, warum wir in unserer Not zu dir kommen und dich um Hilfe für unsere Familie anflehen. Wir wissen uns nicht mehr zu helfen. Bitte, hilf du uns mit deinem Beistand und mit deinem Gebet für unsere kranke Person! Dann wird bestimmt wieder alles gut.»
Und siehe da, der Glaube versetzte Berge. Es muss vorgekommen sein, dass schwerkranke Menschen plötzlich geheilt wurden. Die Kunde von solch kleineren oder grösseren Wundern eilte natürlich wie ein Lauffeuer durch das Land:
«In der Wolfgangskapelle in Walenstadt gibt es ein wundertätiges Bild! Also, auf nach Walenstadt!»
Mit der später einsetzenden ärztlichen Versorgung in der Stadt konnte den Kranken gut geholfen werden. Darum schwand im Volk das Bedürfnis nach einem Besuch der wundertätigen Pietà in der Wolfgangskapelle. Damit erlosch auch der unbedingte Glaube an die Hilfe und die Wirkung des alten Gnadenbildes.
Die weitläufige Sammlung des Stadtboten in den umliegenden Pfarreien und Klöstern erbrachte im Jahre 1696 zu wenig Geld, um den Neubau der Wolfgangskapelle sofort beginnen zu können. Es dauerte noch fast ein halbes Jahrhundert, bis es endlich so weit war.
Im Jahre 1742 wurde das Gebäude der damaligen Kaplanei und Stadtschule, das an die alte Wolfgangskapelle angebaut war, abgebrochen. An seiner Stelle begann man dann mit dem Bau der heutigen St.-Wolfgangskapelle.
Am Donnerstag, dem 17. Januar 1743, schlug der Stadtrat der Genossenversammlung der Stadtbürger auf dem Rathaus vor:
«Jeder Bürger, der vom jeweiligen Sustmeister alljährlich 24 Kreuzer Bürgernutzen erhält, soll für zwei Jahre auf dieses Sustgeld verzichten. Dafür soll er es zur Ehre Gottes und seiner liebwerten Mutter Maria für die Weiterführung des Kapellneubaues St. Wolfgang stiften.
Nach diesen zwei Jahren soll es dann jedem stimmfähigen Bürger freigestellt sein, die 24 Kreuzer wieder selber zu beziehen oder sie weiterhin dem Neubau der Wolfgangskapelle zu schenken.»
Diesem Vorschlag stimmten die anwesenden Stadtbürger einstimmig zu. Die Wolfgangskapelle stand ja damals in hohen Ehren, weil sich darin das Gnadenbild der Pietà befand.
Die Bauarbeiten gingen nur schleppend voran. Die ganze neue Kapelle wurde in einem einfachen Barockstil errichtet. Die vielen wunderschönen Holzfiguren, die auf die Altäre zu stehen kamen, zeugen davon, dass hier ein Meister am Werk gewesen ist.
Die Stadtbürger verzichteten während neun Jahren zu Gunsten der Wolfgangskapelle auf ihren jährlichen Bürgernutzen aus dem Erlös der Sust am See, den sie eigentlich für ihren Lebensunterhalt nötig gehabt hätten.
Den Hochaltar stiftete im Jahre 1745 die Familie des alten Schultheissen Johann Franz Bernold-Good. Im gleichen Jahr schenkten die Säckelmeisterin Anna Bernold-Zugenbühler und ihre Schwester Maria Barbara Zugenbühler von Walenstadt den Josefsaltar mit dem Sterbebild des Vaters Josef. Den Marienaltar spendete im Jahre 1746 der damalige Kaplan Justus Franz Huber von Walenstadt. Das obere Altarbild zeigt darum den hl. Jüngling Justus, der seinen eigenen Kopf im Arm trägt, weil er von römischen Soldaten geköpft worden war.
Schliesslich zügelte man aus der alten Wolfgangskapelle das Gnadenbild der Pietà, die Figuren der heiligen Leonhard und Bernhard und die Halbfiguren der hl. Margaretha und Dorothea in die neue Kapelle. Auch die beiden Glöcklein versetzte man in den Turm der neuen Kapelle hinüber. Den Glockenturm auf der früheren Kapelle sägte man einfach ab. Im Dachgebälk jenes Hauses sieht man heute noch die vier dicken Ständerbalken des ehemaligen Türmleins.
Das riesige gotische Kruzifix, das im Chorborgen der alten Kapelle gehangen hatte, vergass man mitzunehmen. Es stammte aus der gleichen Zeit um 1450 wie die Pietà. Das wunderschöne Kruzifix wurde erst im Jahre 1953 durch den Hinweis von Alex Lendi, Sorz, im Dachgebälk der alten Wolfgangskapelle entdeckt und heruntergeholt. Nach einer gründlichen Restaurierung brachte man das grosse Kreuz mit dem geschundenen Körper von Jesus an der Nordwand der neuen Wolfgangskapelle an.
Am 20. November 1744 schloss der Stadtrat von Walenstadt mit dem berühmten Orgelbauer Viktor Ferdinand Bosshar von Baar ZG (1699-1772) einen Vertrag für den Bau einer kleinen Orgel in der neuen St.-Wolfgangs-Kapelle. Unter der Windlade der Orgel wurde mit einem Rötel das Baujahr 1746 notiert.
Das Orgelwerk hat ein Manual und fünf Register, die mit einfachen Eisenhebeln ein- und ausgeschaltet werden können. Bei der untersten Manualtastatur fehlen einzelne Töne (Tasten).
Die kleine Orgel mit der Harfe spielenden Figur des Königs David wurde bei der Restaurierung 1955 auf die Originaltonhöhe Bossards zurückversetzt. Die Stimmung des Pfeifenwerks liegt darum um einen halben Ton tiefer als die heutigen Orgeln. Das Zusammenspiel mit anderen Instrumenten ist darum in der Wolfgangskapelle erschwert.
Endlich, am 24. Mai 1753, weihte der Fürstbischof von Chur, Josef Benedikt von Rost (1728-1754), auf Bitten der Stadt die neue Kapelle an der Herrengasse in Walenstadt zu Ehren der allerheiligsten Dreifaltigkeit, des heiligen Namens Mariä, sowie des heiligen Bischofs Wolfgang.
Ein unbekannter Künstler hat die wunderschönen Figuren der Heiligen geschnitzt und bemalt. Zuoberst auf dem Hauptaltar wacht der heilige Bischof Wolfgang über sein Gotteshaus. In den Händen hält er die Kapelle.
Zuoberst auf dem linken Seitenaltar steht der hl. Franz von Assisi, auf dem rechten Altar der hl. Antonius von Padua. Als weitere Figuren erkennt man auf dem linken Altar noch den hl. Pilger und Apostel Jakob mit den Muscheln auf dem Mantelkragen und den hl. Martin (11. November) mit der Gans zu seinen Füssen.
Die frühere St.-Wolfgangs-Kapelle liessen die Stadtbürger stehen. Man richtete darin vier einfache Wohnungen ein, indem man die nötigen Scheidewände aufmauerte und die Böden und Treppen einbaute. Im Keller und im Dachgeschoss überschneiden sich diese Wohnungen zum Teil auf lustige Art.
Kapelle Bruder Klaus Walenstadtberg
Auf Wunsch der Bewohner wie auch der Patienten der Höhenklinik wurde am Walenstadtberg eine Kapelle erbaut. Die Glockenweihe und der Glockenaufzug erfolgten am 29. Oktober 1944. Am 23. April 1945 weihte Bischof Josephus Meile aus St. Gallen das Gotteshaus ein. Die Kapelle ist dem Landesvater Niklaus von Flüe geweiht. Die mehrheitlich aus einheimischen Baumaterialien gebaute Kapelle passt sich bestens ins Dorfbild am Berg ein.