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Die Klimastiftung Schweiz hat bereits 500 KMU unterstützt
Diese Menge entspricht dem, was die Bevölkerung der Stadt Bern einsparen könnte, wenn sie ein Jahr lang nicht heizen würde. Insgesamt hat die Stiftung seit ihrer Gründung rund CHF 9 Millionen für die Förderung des Klimaschutzes bei Unternehmen mit maximal 250 Mitarbeitenden ausgegeben.
Konkret haben die betroffenen KMU pro eingesparte Tonne CO2 CHF 30 und pro gesparte Megawattstunde CHF 10 erhalten. Um bei der Klimastiftung Schweiz eine Förderung beantragen zu können, müssen die Unternehmen entweder in der Entwicklung klimafreundlicher Produkte tätig sein oder nachweisen, dass sie in ihrem Betrieb CO2 und Energie einsparen, oder mit der Energie-Agentur der Wirtschaft eine freiwillige Zielvereinbarung zum Energiesparen eingehen.
Unter den 500 geförderten Firmen finden sich beispielsweise Hotels, die eine Holzschnitzelheizung einbauen, Druckereien, die ihre Beleuchtung austauschen, um Strom zu sparen, sowie KMU, die leistungsstarke Solarzellen herstellen oder Duschwannen, welche die Wärme aus dem Abwasser zurückgewinnen.
Die Stiftung wurde im Zusammenhang mit dem Bundesgesetz über die Reduktion der CO2-Emissionen, das eine Abgabe auf Brennstoffe vorsieht, gegründet. Ein Dutzend grosser Dienstleistungsfirmen mit geringem Energieverbrauch stellten fest, dass die Rückvergütung aus dieser Lenkungsabgabe ihnen zusätzliches Geld einbringt, woraufhin sie beschlossen, diesen Überschuss in eine gemeinsame Kasse einzuzahlen. Gegenwärtig gehören der Stiftung 26 Partner an.