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Im Mai hatte es noch ein kräftiges Plus von 1,4 Prozent gegeben. Die Geschäfte mit Bekleidung und Schuhen wuchsen diesmal so langsam wie seit 2009 nicht mehr.
"Während die Folgen des Brexit-Entscheids vom 23. Juni das Konsumentenvertrauen belasten könnten, werden die Detailhändler auf die langerwartete Hitzewelle und auf Touristen setzen, die Zuhause bleiben", prognostizierte David McCorquodale von der Unternehmensberatung KPMG, die die Unternehmensumfrage im Detailhandel sponsert. "Das könnte genügen, um Kauflustige zurück in die Geschäfte zu bekommen."
Nach Angaben von Barclaycard, über den mehr als die Hälfte der Kreditkartenzahlungen läuft, legten die Konsumausgaben im Mai und Juni um 3,6 Prozent zu. In der Woche nach dem Referendum habe es dabei ein Plus von 2,1 Prozent gegeben.
"Es ist noch zu früh dafür, um Schlüsse zu ziehen, wie sich der Ausgang des Referendums auf Ausgaben und Stimmung auswirkt", sagte Barclaycard-Experte Paul Lockstone. "Erste Anzeichen deuten darauf hin, dass die Mehrheit der Konsumenten eine reflexartige Reaktion vermieden hat."
(AWP)