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Als Ursprungsregion des Skifahrens gilt die Landschaft Telemarken im Süden Norwegens. Die Bauern in Krain sollen zwar gemäss Berichten bereits im 17. Jahrhundert Rennen auf Skiern veranstaltet haben. Einwanderer aus Russland sollen diesen Brauch mitgebracht haben. Für die massive Ausbreitung in Europa und Nordamerika sorgten aber die Norweger.
Vor dem herkömmlichen Skisport wurde zuerst das Skispringen erfunden. Um das Training effizienter zu gestalten, mussten die Athleten jedoch lernen, mit den Skiern zu stoppen. So entwickelten sich die ersten Schwünge und Kurven. Der Boom des Skisports folgte in den 1890er Jahren. Fortan dienten sie auch als Fortbewegungsmittel für Förster und Bergbauern. Erste Skiclubs bildeten sich in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Skandinavische Studenten dienten als Vermittler und erste Lehrbücher erschienen. Der Österreicher Mathias Zdarsky gilt als Begründer der Bergabfahrt. Der erste Aufschwung erlebte der alpine Skisport vor dem Ersten Weltkrieg. Neugebaute Bahnlinien ermöglichten mehr Mobilität und brachten Wintergäste in neu erschlossene Skigebiete. Ebenfalls in dieser Zeit wurden die ersten Skirennen organisiert. Die erste alpine Skiweltmeisterschaft fand 1931 in Mürren im Berner Oberland statt. Die grosse Verbreitung von Skifahren als Wintersport fand ab den 1950er Jahren statt.