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Der VW bleibt weiterhin äusserst beliebt: Weltweit konnte der Wolfsburger Autohersteller in den ersten drei Monaten 2011 1,23 Millionen Fahrzeuge ausliefern. Dies bedeutet eine Steigerung von 10,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im März verringerte sich das Tempo allerdings deutlich: Der Absatz stieg nur noch um knapp fünf Prozent auf 468'000 Einheiten, wie der Autohersteller mitteilte.
In China, dem wichtigsten Markt des Konzerns, steigerte die Kernmarke ihre Auslieferungen im Auftaktquartal um 18,5 Prozent auf knapp 430'000 Einheiten. Auf dem aufstrebenden russischen Markt verdoppelte VW den Absatz fast auf 16'800 Fahrzeuge.
China und Indien als wichtigste Märkte
In Osteuropa legte die Marke um 36 Prozent auf 37'000 Einheiten zu. Deutlich niedriger fiel der Zuwachs in Europa insgesamt aus, wo 420'000 Wagen zu den Kunden rollten, knapp drei Prozent mehr als vor Jahresfrist.
Die höchste Steigerungsrate erzielte VW in Indien, wo sich die Auslieferungen den Angaben zufolge auf 18'200 Stück mehr als verzehnfachten. Experten rechnen damit, dass der Subkontinent in den nächsten Jahren weiter stark wachsen wird und später die Rolle übernehmen könnte, die China derzeit als Lokomotive der weltweiten Automobilindustrie hat. In Nordamerika, dem einst weltgrössten Automarkt, lieferte VW in den ersten drei Monaten 106'000 Fahrzeugen an die Kundschaft, was eine Steigerung um 15,5 Prozent bedeutet.
(rcv/laf/sda)