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Ordnerverwaltung für Jura Definitionen - Strafrecht
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Unerfahrenheit (§ 291)
Unerfahrenheit ist eine den Ausgebeuteten vom Durchschnittsmenschen unterscheidende Eigenschaft, die auf einem Mangel an Geschäftskenntnis und Lebenserfahrung im Allgemeinen oder auf einzelnen Gebieten beruht und eine Einschränkung der Fähigkeit zur Wahrnehmung oder richtigen Beurteilung von Zuständen oder Geschehnissen zur Folge hat.
Verüben eines Angriffs (§ 316a)
Das Verüben eines Angriffs ist jede feindselige Einwirkung auf Leib/Leben oder Entschlussfreiheit des Opfers. Bei Entschlussfreiheit muss Handlung nötigungsgleiche Wirkung auf das Opfer haben.
Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib/Leben
Ankündigung einer alsbaldigen, nicht unerheblichen Beeinträchtigung der körperlichen Integrität, auf die der Täter zumin. vorgibt, Einfluss zu haben.
Kraftfahrzeugführer
Ein Kraftfahrzeugführer ist derjenige, der das Fahrzeug in Bewegung zu setzen beginnt, es in Bewegung hält oder allgemein mit dem Betrieb des Fahrzeugs und/oder mit der Bewältigung von Verkehrsvorgängen beschäftigt ist.
Bemächtigen (239a)
Bemächtigen liegt vor, wenn Täter das Opfer gegen seinen Willen physisch in seine Gewalt bringt.
Waffe
Waffe ist allgemein jeder Gegenstand, der nach seiner objektiven Beschaffenheit und seinem Zustand zur Zeit der Tat bei bestimmungsgemäßer Verwendung geeignet ist, erhebliche Verletzungen zuzufügen.
Vorteil (§ 257)
Vorteil ist jede - nicht nur vermögensmäßige - Besserstellung für den Vortäter, die unmittelbar durch die Straftat erlangt worden ist und die im Zeitpunkt der Begünstigungshandlung noch fortbesteht.
Hilfeleisten (§ 257)
Unter Hilfeleisten ist jede Handlung zu verstehen, die objektiv geeignet ist, dem Vortäter die Vorteile gegen Entziehung zu sichern. (Darauf, ob die Handlung den Vortäter tatsächlich besser gestellt hat, kommt es nicht an.)