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Grund zur Hoffnung: Gemäss dem "2017 Hollywood Diversity Report" ist die US-Filmmetropole im letzten Jahr gegenüber Frauen und anderen Minderheiten offener geworden. (Archivbild)
Keystone/AP/REED SAXON(sda-ats)
Ein Jahr nach den Protesten gegen die von weissen Männern dominierten Oscars hat eine Studie eine leichte Verbesserung für Frauen und Minderheiten in der US-Filmbranche festgestellt.
Für den am Dienstag veröffentlichten "2017 Hollywood Diversity Report" hatte das Ralph J. Bunche Zentrum für Afroamerikanische Studien an der Universität von Kalifornien in Los Angeles 200 im Jahr 2015 veröffentlichte Top-Filme sowie 1206 Fernsehshows von 2014/2015 untersucht.
"Die gute Nachricht seit dem letzten Bericht ist, dass Minderheiten und Frauen einige Fortschritte erreicht haben, vor allem im Fernsehen", heisst es in dem Bericht. Trotz dieser Verbesserungen seien Minderheiten und Frauen aber immer noch unterrepräsentiert. Während Minderheiten 40 Prozent der US-Bevölkerung stellten, seien nur 13,6 Prozent von ihnen Hauptdarsteller in Filmen und 10,1 Prozent Regisseure in Hollywood.
Auch Frauen, die 50 Prozent der Gesamtbevölkerung stellten, seien nur mit 29 Prozent bei den Hauptdarstellern und weniger als zehn Prozent bei den Regisseuren der Top-Filme 2015 vertreten gewesen. "Weisse Männer sind noch immer dominant, während Frauen und Minderheiten um ihre Erfolgsmöglichkeiten kämpfen müssen", sagte der Hauptautor der Studie, der Soziologe Darnell Hunt.
Am kommenden Sonntag werden in Hollywood wieder die begehrten Oscars verliehen. In diesem Jahr ist eine Rekordzahl an schwarzen Schauspielern nominiert. Im vergangenen Jahr waren die Gewinner in allen bedeutenden Kategorien weiss.
SDA-ATS