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Beim Schröpfen werden Gläser mit Unterdruck auf der Haut abgesetzt, es werden Strukturen wie Haut, Bindegewebe, Muskeln und Meridiane durch einen verstärkten Blut und Qi Fluss stimmuliert, was unter anderem lokal zu einem erhöhten Abtransport von stagnierten pathogenen Faktoren und einem erhöhtem Zellstofwechsel führt.
Es kann trocken und ölig, bewegt oder ruhig, heiss oder blutig geschröpft werden.
GuaSha wirkt auf dieselben Strukturen und ähnlich wie Schröpfen, es kann noch lokaler gearbeitet werden. Es wird mit Druck statt wie beim Schröpfen mit Vakum gearbeitet. Das Hautareal wird mit Creme oder Öle vorbehandelt und mit einer runden Kante über die Haut geschabt oder massiert.
Schröpfen und Guasha wirken sich possitiv auf das Immunsystem und lockern bei Stagnation effektiv Muskulatur und Bindegewebe. Zusätzlich kann das Meridiansystem auf spezifischen Punkten individuell angeregt werden.
Schröpfen und Guascha können "Petechien" auf der Haut hinterlassen. Falls sie in den nächsten 7 Tagen einen gediegenen Anlass mit freien Schultern oder Rücken vor sich haben, empfehle ich aus ästhetischen Gründen, Schröpfen und Guasha an der Stelle wo sie Haut zeigen möchten nicht.
Nach dem Schröpfen oder GuaSha kann sich eine körperliche Leichtigkeit einstellen, Stagnationen löst sich und Qi und Blut fliessen freier.
Bitte schützen sie sich vor Durchzug und Kälte nach einer Schröpf- oder GuaSha Behandlung da ihre Hautpooren offen sind und so in den nächsten 24 Stunden Wind und Kälte leichter eindringen können, wenn sie sich diesen Faktoren aussetzen. Eingedrungener Wind und Kälte kann sich in Blockade, Stagnation, Verspannung und Schmerzen manifestieren.
Schröpfen oder GuaSha werden in der Regel mit Akupunktur oder einer manuellen Methode kombiniert.