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Eine besondere Ausstrahlung
Der Malamute steht stolz und kräftig gebaut vor mir. Er sieht nicht wirklich wie ein normaler Husky aus, obwohl er bestimmte Ähnlichkeiten besitzt. Das Einzige was mich stutzig macht, ist seine Grösse und Stärke. Er sieht eher aus wie ein zu kleiner, zu heiss gewaschener bunter Eisbär. Im Gegensatz zu seinen anderen Husky-Verwandten, ist er viel stärker gebaut. Er besitzt einen breiten, starken Kopf und sein restlicher Körper ist ebenfalls sehr kompakt und muskulös gebaut. Aber nun erst zur Geschichte und der Herkunft des Malamute.
Geschichtlicher Hintergrund des Malamute
Ebenso wie seine Verwandten ist auch er im Normalfall als Schlittenhund eingesetzt worden. Die Malamute gehören zu den ältesten Huskys der Geschichte. Jahrhunderte hindurch halfen sie den Inuits beim blanken Überleben im Alltag. Einerseits wärmten sie die Säuglinge der Menschen mit ihrem Fell, welches unglaublich dick und fest ist. Es gab ein Ritual, bei dem die Hunde den Menschen über das Gesicht leckten und sich im Zelt neben sie zum Schlafen legten. Dies tun noch heute einige Malamute. Die Hunde arbeiteten Hand in "Pfote" mit den Inuits zusammen. Zum Beispiel wurde der Alaskan Malamute auch bei der Karibu-Jagd eingesetzt. Das Karibu ist der europäische Verwandte des Rentiers und lebt in der freien Wildbahn. Diese Tiere führen jährlich und immer zu ihrer gewohnten Zeit, nämlich in der Sommerzeit, ihre Wanderung fort. In dieser Zeit schlugen die Malamute zu. Diese Hunde waren stets sehr fleissig und wollten ihre Aufgaben unbedingt perfekt ausführen. Auch in der heutigen Zeit sind sie Hunde immer dabei, alles richtig und korrekt zu absolvieren. Eine weitere frühere Aufgabe des Alaskan Malamute war es ausserdem, die Bewohner des Lagers zu beschützen.
Der Malamute als Wachhund
Allerdings ist hier ein Irrtum aufzuklären. Auch der Malamute ist wie jeder andere Husky absolut kein Wach- und Beschützerhund. Er bellt meistens nicht und ist sehr freundlich zu jedem Einbrecher, der ab und zu mal in unseren Häusern herumläuft. Es gibt aber natürlich auch hier Ausnahmen. Es heisst natürlich nicht, dass der Hund auch im Rudel immer ruhig ist. Der Husky sollte stets im Rudel gehalten werden und genügend Auslauf haben. Er besitzt einen sehr grossen Bewegungsdrang und sollte mehrmals am Tag bewegt werden. Auch sollte eine Art Zwinger vorhanden sein, damit der Hund nicht zu verhätschelt wird, um seinen ursprünglichen Sinn nicht zu verändern. Aber ich schweife ab... Der Malamute wurde zwar ebenfalls auch als Schlittenhund verwendet, ist aber in Sachen Schnelligkeit nicht so fit wie seine Verwandten. Aber dafür ist er unglaublich stark und hält längere und noch härtere Distanzen aus. Man nennt ihn auch liebevoll die „Schnell-Lokomotive.“
Anerkennung der Hunderasse Alaskan Malamute
Der Malamute wurde 1935 in einen eigenen Club aufgenommen. Er ist ausserdem vom FCI anerkannt worden und stammt aus den Vereinigten Staaten. In den nordischen Kreisen ist er immer noch ein Schlittenhund und wird „StateDog“ genannt.
Die Fellfarbe
Diese süsse Hunderasse kommt nur sehr selten in absolut weisser Fellfarbe vor. Es gibt sie sogar in rot, hellgrau und sandfarben. Der Malamute besitzt eine dicke Unterwolle, welche sehr fest und gleichzeitig weich ist. Sie schützt ihn vor Kälte und Nässe. Das Besondere ist, dass er - im Gegensatz zu dem Sibirischen Husky - eine braune bis hellbraune Augenfarbe besitzt. Er hat keine blauen Augen wie der Husky. Der Alaskan Malamute sollte wöchentlich mit einer Bürste gepflegt.. Aber auch das Trimmen des Fells soll nicht vergessen werden.
Der Charakter des Alaskan Malamute
Er ist im Gegensatz zum Husky nicht so ungestüm und wild. Wie gesagt ist er sehr kinderfreundlich und seinem Herren ebenfalls sehr ergeben. Er akzeptiert sein Rudel und passt auf seine Art und Weise auf die anderen auf. Normalerweise lebt er in einem Rudel und ist das ständige Laufen gewohnt. Daher sollte er möglichst selten alleine zu Hause sein.
Wer aber nicht viele Hundehaare zu Hause mag, sollte seine Finger von dieser Hunderasse lassen. Sie haaren unglaublich stark und hinterlassen jedes Mal ihre Spuren. Wer also nicht jedes Mal genau wissen will, wo sein Liebling das letzte Mal war, sollte das Fell des Hundes jede zweite Woche trimmen.
Der Alaskan Malumate ist genauso wie der Husky eine sehr treue und unglaublich herzliche Hunderasse mit sehr grossem Bewegungsdrang, welche sich nach einem sicheren und aussergewöhnlichen zu Hause sehen. Wer aber nicht die ausreichende Zeit besitzt, um dieses Tier glücklich zu machen, sollte sich für einen normalen Hund entscheiden, der auch mal alleine sein kann und weniger Bewegung braucht. Der Malamute ist sehr robust, ausdauernd und ruhig. Er passt in eine grosse und sportliche Familie und sollte als aussergewöhnlicher Hund geschätzt werden.