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Spezielle Bestimmungen
Für Erwerbstätigkeiten ausserhalb der Landwirtschaft und für Kinder im Ausland gelten spezielle Bestimmungen.
a) Erwerbstätigkeit ausserhalb der Landwirtschaft
Hauptberuflich selbständige Landwirte und landwirtschaftliche Arbeitnehmende, welche daneben noch eine ausserlandwirtschaftliche Tätigkeit ausüben, erhalten die Zulagen primär aufgrund dieser ausserlandwirtschaftlichen Tätigkeit.
Nebenberufliche Landwirte und Älpler beziehen die Zulagen ebenfalls in erster Linie aufgrund der ausserlandwirtschaftlichen Tätigkeit. Ein Anspruch ist zudem nur für die Zeit der landwirtschaftlichen Tätigkeit gegeben.
Erstreckt sich das ausserlandwirtschaftliche Arbeitsverhältnis eines hauptberuflich selbständigen Landwirts oder eines landwirtschaftlichen Arbeitnehmenden auf bestimmte Monate (z. B. Tätigkeit im Tourismus während der Winterzeit), so besteht für diese Zeit Anspruch nach der entsprechenden kantonalen Regelung. Liegt der kantonale Ansatz unter demjenigen des Gesetzes über die Familienzulagen in der Landwirtschaft, besteht für die Zeit der Nebenerwerbstätigkeit Anspruch auf Differenzzahlungen zum Ansatz nach dem Gesetz über die Familienzulagen in der Landwirtschaft. Für die restlichen Monate besteht ein Anspruch nach dem Gesetz über die Familienzulagen in der Landwirtschaft.
Ist der hauptberufliche Landwirt oder der landwirtschaftliche Arbeitnehmende über das ganze Jahr in Teilzeit noch ausserhalb der Landwirtschaft erwerbstätig und erzielt er dadurch ein jährliches Erwerbseinkommen von mindestens Fr. 6'960.-, besteht Anspruch auf die vollen Zulagen in der Höhe der entsprechenden kantonalen Zulagenregelung. Sofern diese tiefer liegen als die Ansätze nach dem Gesetz über die Familienzulagen in der Landwirtschaft (Betrieb im Berggebiet), besteht Anspruch auf die Differenzzulage.
b) Kinder im Ausland
Familienzulagen werden für Kinder im Ausland nur dann ausgerichtet, wenn die Schweiz auf Grund von Staatsverträgen dazu verpflichtet ist.
Besteht ein Anspruch auf Kinder- und/oder Ausbildungszulagen aus einem EU- oder EFTA-Land, ist dies mit dem entsprechenden EU-Formular zu melden. Dies gilt auch, wenn der / die Arbeitnehmende keinen Anspruch hat (Bestätigung, dass kein Anspruch besteht).