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Entscheidend für die Stromgewinnung ist, neben dem Wasserabfluss, der Höhenunterschied zwischen Ober- und Unterwasser. Ein grosser Rechen siebt Steine, Äste und anderen Unrat aus dem Wasser.
Die doppelt regulierte Kaplanturbine ist das mechanische Herz des Kraftwerks. Der regulierbare Leitapparat rund um den Turbinenmantel sorgt dafür, dass das einströmende Rheinwasser gleichmässig radial auf die vier ebenfalls regulierbaren Schaufeln des Turbinenlaufrades hinunterstürzt und dieses damit zum Drehen bringt. Das Turbinenlaufrad ist mit einer Welle fest mit dem Generator verbunden. Die mechanische Energie der sich so drehenden Maschinengruppe wird im Generator in elektrische Energie umgewandelt. Über Maschinentransformatoren gelangt der Strom ins Schalthaus. Und von da zu den drei regionalen Elektrizitätsgesellschaften bzw. zu den Stromkunden. Die bei der Stromproduktion entstehende Wärme wird über eine umweltfreundliche Fernwärmeanlage einem Wohnquartier in der Umgebung gratis zur Verfügung gestellt.