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Das Marktumfeld sei im Jahr 2023 nach wie vor «sehr volatil» gewesen, schrieb ewb. Dennoch hat der Energiedienstleister Investitionen von 115 Millionen Franken in die Instandhaltung der Infrastruktur und in die Energiewende getätigt. Das seien deutlich mehr als die 102,9 Millionen Franken im Vorjahr, hiess es weiter.
Trotz des hohen Gewinns hätten die Investitionen in Unterhalt und Ausbau der Anlagen sowie die Transformation der Energiesysteme zu einer Zunahme der Verschuldung geführt, führte ewb weiter aus. Der negative freie Cashflow betrage über 30 Millionen Franken.
Geld zur Umsetzung der Klimastrategie
Zusätzlich zur Ausschüttung an die Stadt Bern äufnete ewb gemeinsam mit der Stadt den Ökofonds mit insgesamt 20 Millionen Franken. Dieser Betrag wird gemäss Eignerstrategie zweckgebunden zur Umsetzung der Energie- und Klimastrategie verwendet, insbesondere für die Mitfinanzierung des Fernwärmeausbaus.
Dieser Ausbau erfordere im Westen von Bern in den kommenden Jahren Investitionen von weit über 500 Millionen Franken. Weitere thermische Netze zur Ablösung von fossilen Heizungen in anderen Stadtteilen seien in Planung und erforderten ein zusätzliches Investitionsvolumen in einem ähnlichen Umfang.
Geplant sei, das Fernwärmenetz um zusätzliche 50 Kilometer nahezu zu verdoppeln und rund 20'000 zusätzliche Haushalte zu versorgen. Dafür reiche aber die Fernwärmeproduktion der Energiezentrale Forsthaus mittelfristig nicht aus, war dem Communiqué zu entnehmen. Es bedürfe zusätzlicher Standorte. Um die Produktion zu erhöhen, wurde Ende 2023 das Heizwerk Rehhag in Betrieb genommen.