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Auch die Inflation sei zuletzt enttäuschend gewesen. Wegen der schwächeren Konjunktur setzt sich Bullard dafür ein, die Zinsen in diesem Jahr höchstens ein weiteres Mal zu erhöhen.
Er warf die Frage auf, ob eine Anhebung bereits im Juni sinnvoll sei. Dies würde die Sorge aufkommen lassen, dass sich die Fed vom Kalender und den Erwartungen der Märkte beeinflussen lasse, sagte Bullard.
Bullards Kollegin Loretta Mester hatte dagegen gesagt, die Fed sollte wegen der jüngsten Wirtschaftsdaten nicht überreagieren. Das Bruttoinlandprodukt legte in den ersten drei Monaten aufs Jahr hochgerechnet um 0,7 Prozent zu - das kleinste Plus seit drei Jahren. Die Notenbank wertet dies jedoch als Ausreisser.
(AWP)