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Plantagen im Basler Portefeuille
Wenn ein gesundes Geschäftsgebaren der Famile J.J. Faesch erlaubte, ihr Besitztum Hoyland unversehrt in die nachnapoleonische Zeit hinüberzuretten und zudem aus dem ihr zufallenden Teil des Verkaufserlöses von Marienburg und Herstelling die stark verschuldete Plantage Voorburg zunächst zur Hälfte, dann ganz zu erwerben, blieben ihr anderweitige Verluste nicht erspart; denn sie besass in ihrem Portefeuille grössere Pakete von Obligationen und Anteilen auf stark überschuldeten Plantagen in Surinam wie von solchen auf Essequebo, Demerary und auf den dänisch-amerikanischen Inseln.
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J.J.Faesch besass 1795 an Werttiteln: Anteile an der Plantage Marienburg, Obligationen auf die Plantage Waterland in Palmeniribo und Surmombo in Surinam; Anteile an den Plantagen Beckenhorst, Egmont und Rhijnbeck, Obligationen auf die Plantage Patientia; Anteile an der Plantage Vriendschap auf Tobago und Obligationen auf die Danischen Inseln.
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Erst von 1815 an haben sich die wirtschaftlichen Verhältnisse der Kolonie sowie die Absatzverhältnisse für den Rohrzucker wesentlich gebessert. Der wieder aufgenommene Handelsverkehr mit dem Mutterlande und der nach dem Fall der napoleonischen Herrschaft in Europa vorhandene "Hunger" nach Kolonialprodukten bewirkten ein starkes Steigen der Rohzuckerpreise. Durch Ankauf von 41 weiteren Sklaven für Hoyland im Jahre 1820 konnte ferner die Zuckerproduktion wesentlich gesteigert werden und hat 1825 745 Fass erreicht.
[Bodmer Walter, Schweizer Tropenkaufleute und Plantagenbesitzer in Niederländisch-Westindien im 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts, Basel 1946, S.25-28]