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Worum geht es in Ihrer Forschung?
Die Arbeit befasst sich mit den Ursachen und Folgen des herrschenden autoritären Regimes in Syrien und den daraus resultierenden internen und externen Auswirkungen auf die Theorie und Praxis der Konfliktlösung. Der Wunsch nach Dezentralisierung nimmt in Syrien über konfessionelle Grenzen hinweg zu (Sunniten, Kurden, Alawiten etc.). Ungeachtet dessen ist die Macht in Syrien nach wie vor stark zentralisiert und liegt in den Händen des amtierenden Präsidenten Bashar al-Assad und seiner Baath-Regierung. In meinem Projekt analysiere ich die Mechanismen des herrschenden autoritären Regimes in Syrien und untersuche das auf Sicherheit ausgerichtete Erbe, das Hafez al-Assad seinem Sohn hinterlassen hat, sowie die Fähigkeit des Assad-Regimes, seine Kontrolle über das Land durch einen autoritären Wiederaufbauprozess nach dem Konflikt zu festigen. Dieser Prozess soll den normativen Prärogativen der Friedenskonsolidierung nach einem Konflikt, die auf eine Dezentralisierung des syrischen Staates abzielen, gegenübergestellt werden.
Können Sie sich selbst ein wenig vorstellen?
Ich habe sowohl einen BSc in Internationalen Beziehungen als auch einen MSc (mit Auszeichnung) in Internationalen Beziehungen mit Spezialisierung auf Sicherheitsstudien an der Canterbury Christ Church University im Vereinigten Königreich abgeschlossen. Derzeit arbeite ich an meiner Doktorarbeit an der Universität Passau in Deutschland, die ich 2021 begonnen habe.
Vielen Dank, Nick, für diese Präsentation. Das IFF freut sich sehr, Sie an Board zu haben und wir freuen uns darauf, bald mehr über Ihre Doktorarbeit zu lesen.