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Der Manger-Biegewellen-Schallwandler ist eine der faszinierendsten Erfindungen in der Audiotechnik. Vor 45 Jahren wurde er von Josef Manger ersonnen mit dem Ziel, einen Lautsprecher zu entwickeln, der Musik ohne Einschwinggeräusche und möglichst breitbandig wiedergeben kann.
Der dynamische Lautsprecher
In der Musikwiedergabe hat sich bis auf wenige exotische Konstruktionen der dynamische Lautsprecher durchgesetzt, welcher 1925 von den Herren Rice und Kellogg erstmals vorgestellt wurde. Als Masse-Feder-System kann dieser Impulse nicht ohne Einschwingvorgänge wiedergeben, welche aber in der Natur beziehungsweise bei Musikinstrumenten nicht vorkommen.
Mögen diese Vorgänge noch so kurz sein, so erkennt unser Gehör diese als störende Artefakte, welche dem Musiksignal eine minimal künstliche Note geben und das Gehör ermüden können. Da das Signal bei den meisten heutigen dynamischen Lautsprechern auf mehrere Wege aufgeteilt wird, folgen sich die Einschwinggeräusche der verschiedenen Lautsprecherchassis im Millisekunden-Bereich, was einen Impuls zusätzlich zeitlich dehnt und damit verschleiert. Dies wird vor allem bei passiven dynamischen Lautsprechern deutlich. Bei aktiven Lautsprechern kann man diese zeitlich verzögerte Abfolge kompensieren, was jedoch eher selten gemacht wird.