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360-Grad-Videos mit einem VR-Headset zu schauen, kann eine fantastische Erfahrung sein, aber nur wenn das Bild scharf genug ist. Die Europäische Union will da aushelfen. Das EU-Förderprogramm „Horizon 2020“ finanziert eine Gruppe von Video-Unternehmen und Film-Festivals, inklusive Spin Digital, Sunny Side of the Doc, Tampere Film Festival, Marche Du Film sowie Sheffield Doc/Fest, um eine neue Technologie zur Video-Kompression zu entwickeln. Diese Massnahme soll die Qualität von 360-Grad-Videos verbessern.
Das Projekt nennt sich „DDD60“ und die technische Entwicklung übernimmt Spin Digital. Aber warum sind 360-Grad-Video teilweise so verwaschen? Das liegt an der Kompression, denn 360-Grad-Videos benötigen eine vergleichsweise grosse Datenmenge, die anschliessend komprimiert werden muss, damit der Stream problemlos abgespielt werden kann. „DDD60“ soll demnach dafür sorgen, dass beim Streamen von 360-Grad-Inhalten weniger Daten übermittelt werden müssen, während gleichzeitig die visuelle Qualität optimiert wird.
Laut Mauricio Álvarez-Mesa, dem CEO von Spin Digital, wird man über das Jahr 2017 hinweg an dem Video-Codec arbeiten, um die Technik dann hoffentlich 2018 mit der Film- und TV-Industrie sowie anderen Partnern zu teilen. Wie es weiter heisst, werden High-Quality-VR-Videos in den Auflösungen 4K, 8K und sogar 12K angeboten. Momentan werden zwei Techniken in Erwägung gezogen, um die Qualität der VR-Videos bei gleichzeitiger Verringerung der Datengrösse zu verbessern.
Quelle: UploadVR