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Feinstaubimmissionen (PM2.5) in städtischer Umgebung
Unter Feinstaub (PM2.5) versteht man Partikel, die kleiner sind als 2.5 Mikrometer. Dieser Staub entsteht bei industriellen und gewerblichen Produktionsprozessen, Verbrennungsprozessen, mechanischen Prozessen (Abrieb, Aufwirbelung) sowie durch sekundäre Bildung (aus Schwefeldioxid, Stickoxide, Ammoniak, flüchtige organische Verbindungen). Alle Emittentengruppen wie der Verkehr, die Haushalte, die Industrie und die Landwirtschaft tragen zur Feinstaubbelastung bei. PM2.5 führt zu Erkrankungen der Atemwege, des Herz-Kreislaufsystems, zu einer Zunahme des Krebsrisikos und der Sterberate.
Die Belastung durch Feinstaub (PM2.5) hat in den letzten Jahren abgenommen. Der Jahresgrenzwert wird noch vereinzelt überschritten. Deshalb wird der Zustand als mittelmässig und die Entwicklung als positiv bewertet.
Die anderen europäischen Länder erheben die Feinstaubimmissionen ebenfalls und berechnen denselben Indikator. Die Schweiz hat eine ähnlich Feinstaubbelastung wie die Nachbarländer. Grossagglomerationen und stark industrialisierte Gebiete haben eine höhere Feinstaubbelastung.
Der Stand und die Entwicklung der Luftbelastung im gesamtschweizerischen Rahmen werden durch das Nationale Beobachtungsnetz für Luftfremdstoffe NABEL erfasst. Das NABEL wird von BAFU und Empa betrieben und besteht aus 16 über die Schweiz verteilten Messstationen, welche die wichtigsten Belastungssituationen abdecken. Für die Beurteilung der PM2.5-Immissionen wurden die Messdaten von Stationen des NABEL in städtischer und vorstädtischer Umgebung ausgewertet, die nicht direkt durch Verkehrsemissionen beeinflusst sind.
|Angestrebte Entwicklung||Anfangswert||Endwert||Veränderung in %||Beobachtete Entwicklung||Beurteilung|
|Abnahme||Mittel 2011-2013||Mittel 2018-2020||-29.86%||Abnahme||positiv|
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