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Durch Überlastungen oder Fehlbelastungen entstehen in einem Muskel sogenannte Triggerpunkte. Triggerpunkte sind kleine Zonen in einem Muskel, in welchen gewisse Muskelfaserabschnitte zusammengezogen sind und sich nicht mehr lösen können.
Die verspannten Muskelfaserbündel führen einerseits dazu, dass der Muskel nicht mehr voll funktionsfähig ist. Andererseits werden dadurch die winzig-feinen, den Muskel versorgenden Blutgefässe zusammengedrückt. Die betroffenen Muskelareale (=Triggerpunkte) werden somit weniger durchblutet, dadurch fehlt der notwendige Sauerstoff (ähnlich wie bei einem Herzinfakrt).
Die Triggerpunkt-Therapie will die betroffenen Muskelstellen lösen und auseinander dehnen, damit sich die lokale Durchblutung zur Sauerstoffversorgung verbessert und normalisiert. Dies ist in den meisten Fällen möglich, auch wenn die Triggerpunkte schon viele Jahre bestehen.
Nicht nur Schmerzen, sondern auch Missempfindungen, Muskelschwächen, Bewegungseinschränkungen, und Beeinträchtigung der Koordination können durch Triggerpunkte verursacht werden.
Die Summe aller durch aktive Triggerpunkte ausgelösten Symptome wird als "Myofasziales Schmerz-Syndrom" bezeichnet.