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Der skulpturale Baukörper entspricht einer modernen Interpretation eines Zentralbaus, genauer einer Vierkonchenanlage. Die gebogenen Aussenwände und das kuppelartige Dach sind nicht wie es zu erwarten wäre in Beton gegossen, sondern wurden mit Backsteinen aufgemauert und mit einem Stahldach gedeckt. Im Innern bietet ein ringförmiges Raumkontinuum mit verschiedenen Nischen um eine zentrale überkuppelte Halle Platz für unterschiedliche liturgische Funktionen. Sie reichen von der Einzelandacht der Mönche bis zum Festgottesdienst einer grossen Gemeinschaft. Blendungsfrei einfallendes Licht moduliert die weissen Wände. Der unterschiedlich gelenkte Lichteinfall und die differenzierte Ausformulierung der Konchen relativiert die symmetrische Grundkonzeption der Anlage.
Baujahr: 1966
Architektur: Ernst Studer, Zürich