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Marshall McLuhan [D]: The Mechanical Bride: Folklore Of Industrial Man
Das Populäre, wie wir es heute kennen, kam in den 50er- und 60er-Jahren auf. Dieses Buch des prominenten kanadischen Medientheoretikers liefert frühe Analysen (Werbeanzeigen, Comics, Zeitungsartikel usw.) zu diesem Kulturwandel, der mit dem Fernsehen seinen Lauf nahm. McLuhan macht die konstante Reizüberflutung durch die Medien dafür verantwortlich, dass der moderne Mensch nicht mehr weiss, ob er glücklich oder unglücklich ist und dadurch von den Medien bevormundet wird (Stichwörter: Kontrollverlust, Manipulation, Verbindung von Sex und Technologie in der Werbung - Metapher der «mechanical bride»). Die Wirkung der Kulturindustrie vergleicht McLuhan mit einem Maelstrom, dem man sich nicht kritisch entgegenstellen könne, sondern von dem man sich amüsieren lassen soll. Dieser Ansatz vertrug sich natürlich überhaupt nicht mit demjenigen der Kritischen Theorie (Adorno, Horkheimer, Enzensberger).
Das Buch enthält Essays, die in keiner notwendigen Reihenfolge gelesen werden müssen (mosaic approach). Jeder Essay beginnt mit einem Artikel oder einer Werbeanzeige, die dann analysiert und interpretiert werden.
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