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Die Wochentage wurden von den Germanen (ein altes Volk aus Europa) erfunden, welche Planeten und Sterne für Götter hielten und ihnen einen Tag schenkten.
Der erste Tag ist der Sonntag. Bei den Germanen war der Sonntag der erste und nicht der siebte Tag. Dieser Tag zählt als Tag des Sonnengottes Sol. Dieser sollte der Legende nach mit seinem Streitwagen den Tag über die Nacht bringen.
Der zweite Tag ist der Montag und zählt als Tag des Manis, dem Gott des Mondes. Er ist der Bruder von Sol und fuhr laut Legende mit einem Streitwagen über die Erde und brachte die Nacht.
Der dritte Tag ist Dienstag und wurde nach dem Gott Ziu benannt, der ebenfalls unter den Namen tiu, tiuz und try bekannt ist. Wenn man das Wort germanisch ausspricht, nämlich Tiustag, merkt man erst den Zusammenhang mit dem Namen des Gottes.
Der vierte Tag ist der Tag des Planeten Merkur und wurde dem Göttervater Odin geschenkt. Hier gilt dasselbe wie bei Ziu, es macht nur auf germanisch Sinn, nämlich Wodensdag.
Der fünfte Tag ist der Tag des Planeten Jupiter. Dieser wurde Thor (Donar) gewidmet. Bei ihm muss man es ebenfalls ins Germanische übersetzen, damit es Sinn macht. Donnerstag heisst nämlich auch Donarsdag.
Der sechste Tag ist der Tag des Planeten Venus und er wurde der Göttin Frida geschenkt. Frida soll die Gemahlin Odins gewesen sein.
Der siebte Tag war für die Germanen ein Ruhetag und dieser Tag wurde nicht verschenkt. Man nannte diesen Tag Sonnabend. Sonnabend bezieht sich auf die zeitliche Lage vor dem Sonntag.
Quellen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Wochentag
http://blogs.taz.de/hausmeisterblog/2015/01/20/hermann-varus-schlacht-und-folterbericht/