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Audiodateien oder Videos sind für Menschen mit Beeinträchtigungen oft nicht zugänglich. In diesem Kapitel geht es darum, wie audiovisuelle Inhalte barrierearm gemacht werden können. Bei Filmen wird die E-Accessibility häufig mit Untertiteln, oder mit einer Audiodeskription hergestellt. Für beide Lösungen gibt es verschiedene Möglichkeiten, die in den Inhaltsteilen dieses Kapitels genauer erläutert werden. Genauere Informationen zum Thema Untertitel finden sich im «Leitfaden zur Erstellung von Untertiteln», der als Lektüre gekennzeichnet ist. Ein Anschauungsbeispiel für farbige Untertitelung ist das Wissensmagazin «Einstein» des SRF. Ein Link zu dieser Sendung ist im Bereich «Weiterführende Informationen» zu finden, ebenso wie einige Beispiele zur Audiodeskription.
Um Audiodateien für gehörlose und schwerhörige Personen zugänglich zu machen, kommen meist Textalternativen zum Einsatz. Solche Transkripte von Audiodateien werden heutzutage häufig automatisiert erstellt (mit Speech-To-Text-Programmen). In den allermeisten Fällen ist eine manuelle Nachkorrektur erforderlich, da die automatische Worterkennung das Gesprochene vor allem bei Dialekten oder Störgeräuschen nicht hundertprozentig richtig erfassen kann.
Es gibt aber auch den umgekehrten Weg, nämlich dass Geschriebenes vorgelesen werden muss. Das Vorlesen erfolgt beispielsweise durch einen Screenreader oder die Bedienungshilfen eines Betriebssystems. Wie ein Screenreader funktioniert und was es dazu zu beachten gilt, zeigt das Video «Screenreader-Demonstration». Mehr Informationen zu Bedienungshilfen wie etwa die Vorlesefunktionen gängiger Betriebssysteme gibt es an späterer Stelle in diesem Modul.