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Richard Sulík ist promovierter Ökonom und seit 2009 Vorsitzender der Partei Sloboda a Solidarita. Von Juli 2010 bis Oktober 2011 war er Präsident des slowakischen Parlaments. «Sloboda a Solidarita» erzielte in den Wahlen von 2010 12 Prozent Wähleranteil und war Koalitionspartner einer Mitte-Rechts-Regierung. Die Regierung brach auseinander, als «Sloboda a Solidarita» als einzige Regierungspartei gegen die Erweiterung des Euro-Rettungsschirms stimmte. Sulík hat einen Teil seiner Studienzeit in Deutschland verbracht und spricht fliessend Deutsch und Englisch.
Richard Sulík hat die eigene Regierung zu Fall gebracht. Er hat dafür gesorgt, dass Brüssels Politiker einen Moment die Luft anhielten, als er gegen den Euro-Rettungsschirm stimmte. Nun zieht der unangepasste Slowake durch die europäischen Lande. Und kommt sich manchmal vor wie ein Zeuge Jehovas.