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Der 35-jährige Weening, der in seiner Karriere schon drei Giro- und eine Tour-de-France Etappe gewonnen hat, war im Dauerregen auf den 162 km von Weesen nach Amden nach 18 Kilometern mit 14 weiteren Fahrern ausgerissen.
Im Schlussaufstieg vom Walensee hinauf ins Ziel nach Arvenbüel (1255 M.ü.M.) das zur Gemeinde Amden gehört, setzte sich der Fahrer des Teams Roompot von seinen Fluchtgefährten ab.
Das Feld mit den Favoriten auf den Gesamtsieg lag zwischenzeitlich über neun Minuten zurück und es sah lange so aus, als würde Gorka Izaguirre das gelbe Trikot übernehmen können. Der 28-jährige Spanier aus dem Team Moviestar war am Klausenpass vom Feld und ausgerissen und wurde erst wieder einen Kilometer vor dem Ziel gestellt.
Damit war der Weg für Wilco Kelderman frei, der zeitgleich mit dem Leader Pierre Latour die Etappe in Angriff genommen hatte. Kelderman aus dem Lotto-Team wurde mit 4:31 Minuten Etappenfünfter, Latour als 15. verlor schon 5:22 Minuten.
Kelderman, der fünfte Leader nach sechs Etappen, führt nun mit 16 Sekunden Vorsprung auf den Franzosen Warren Barguil und 19 Sekunden auf den Amerikaner Andrew Talansky. Bester Schweizer nach der Aufgabe von Mathias Frank ist Martin Elmiger auf Rang 27.
Am Freitag folgt die Königsetappe, die über 224 km von Arbon nach Österreich auf den Rettenbachgletscher führt.
(SDA)