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Bereits in der Antike wurden Leisten zur Schuhherstellung angefertigt. Bereits damals wurden davon zwei asymmetrische, entsprechend des rechten und linken Fusses produziert. Das Holz zur Anfertigung von Leisten guter Qualität sollte aus Buche, Ahorn, Eiche, Ulme, Walnussbaum bestehen. In der Kopiermaschine wird das Holz in eine Drehbank eingespannt und je nach Grösse und Modell eine andere Leistenschablone eingestellt. Diese Vorgehensweise dauert 5-6 Minuten und ergibt ein Paar asymmetrischer Leisten. Früher hat der Leistenbauer dies anhand eines aufwändigen Prozesses selber hergestellt. Anschliessend wird dieses gewonnene Paar manuell nachbearbeitet. Dazu werden zuerst die Einspannstutzen am Vorderkappen- und Fersenteil abgesägt. Um die die Leiste einfach wieder aus dem fertiggenähten Schuh herausnehmen zu können, wird ein Loch ins obere Drittel gebohrt und ein fein gebogener Keil aus dem Leisten herausgesägt.
Anschliessend übergibt der Leistenmacher dem Schuhmacher die fertigen Leisten. Diese sind über viele Jahre verwendbar bei Beachtung von entsprechender Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Raum (Shoepassion Com, o. J.).
Literatur: