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Waschmittel, Lippenstift und Nutella. Diese scheinbar zufälligen Produkte haben alles etwas gemeinsam. Sie enthalten Palmöl. Der WWF schätzt, dass rund die Hälfte aller Produkte Palmöl enthalten. Denn: Palmöl ist einfach zu gewinnen. Ölpalmen sind produktiv und robust.
Die Produktion von Palmöl hat auch Schattenseiten. Regenwälder werden gerodet um Platz für grosse Palmölplantagen zu schaffen. Lokale Bauern oder indigene Bewohner werden verdrängt. Und wegen der grossen Monokulturen schwindet die Biodiversität.
Das Palmöl ist zurzeit ein grosses Politikum. Mit dem Slogan "Stop Palmöl" werben die Grünen und verschiedene Umweltverbände für ein Nein zum Handelsabkommen zwischen der Schweiz und Indonesien.
Das Handelsabkommen senkt Zölle auf Schweizer Exporte nach Indonesien und stärkt den Schutz geistigen Eigentums. Die Schweiz senkt hingegen Zölle für Industrieprodukte aus Indonesien und für Palmöl - sofern dieses nachhaltig produziert wurde.
"So etwas wie nachhaltiges Palmöl gibt es nicht!", meint Jeremias Brem, Geschäftsleitungsmitglied der Jungen Grünen Schweiz und Mitglied der Kampagnenleitung "Stop Palmöl".
Lucas Zurkirchen, FDP Politiker und Kampagnenleiter fürs Handelsabkommen in der Zentralschweiz widerspricht: "Wenn wir das Handelsabkommen ablehnen, wird dadurch nichts besser."
Welchen Nutzen hat die Schweiz vom Handelsabkommen mit Indonesien? Und was nützt das Abkommen Indonesien?
Die ganze Diskusssion zwischen Lucas Zurkirchen und Jeremias Brem kannst du hier nachhören: