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Pascaline Sordet / kah
21. Februar 2019
Der Filmemacher, so seine Familie, ist friedlich daheim gestorben, wie er es sich wünschte. Claude Goretta war seit mehreren Jahren krank.
Seine Karriere hat Goretta im Fernsehen begonnen, speziell mit Reportagen für die Sendung «Continents sans visa». Zuvor hat er im Archiv des British Film Institute in London gearbeitet.
Der 1929 in Genf geborene Filmemacher war zugleich Produzent und Drehbuchautor. Er hat beinahe vierzig Filme gedreht, oft für das Fernsehen. Neben Alain Tanner, Jean-Louis Roy, Michel Soutter, Yves Yersin und Jean-Jacques Lagrange, die Autoren des Groupe 5, gehört er zu den wichtigsten Cineasten der Schweizerischen «Nouvelle Vague», des Neuen Schweizer Films.
Am Filmfestival Cannes erhielt Goretta den Preis der Jury für «L’Invitation» (1973) und den Preis der ökumenischen Jury für «La Dentellière» (1977) mit der damals ganz jungen Isabelle Huppert in der Rolle der Pomme.
Claude Goretta wird in der nächsten Ausgabe von Cinébulletin gewürdigt.
Pascaline Sordet
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Kathrin Halter
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