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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2017.00229 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Bachofner Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiber Volz Urteil vom 24. Mai 2019 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Fürsprecher Urs Kröpfli S-E-K Advokaten Zürcherstrasse 310, 8500 Frauenfeld gegen Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG Richtiplatz 1, 8304 Wallisellen Beschwerdegegnerin Zustelladresse: Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG Postfach, 8010 Zürich Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1986, war bei der Y.___ GmbH als Sicherheitsagentin tätig und über diese bei der Allianz Suisse Versi che rungs -Gesellschaft AG (Allianz) gemäss dem Bundesgesetz über die Un fall versicherung (UVG) gegen Unfälle, unfallähnliche Körperschä digun gen und Be rufs krankheiten ver sichert, als sie sich am 1. April 2014 im Dunkeln den Fuss vertrat und sich das rechte Knie verdrehte ( Urk. 6/1, Urk. 6/5). Am 3. Oktober 2014 wurde die Versicherte an ihrem rechten Knie operiert ( arthroskopische Re-Ersatz plastik des vorderen Kreuzbandes und Innenm eniskusteilresektion; Urk. 6/39/2). 1.2 Nachdem die Allianz ihre Leistungspflicht anerkannt und die vorübergehenden Leistungen (Heilbehandlung, Taggeld) vorerst erbracht hatte, erteilte sie dem die Versicherte behandelnden Spital keine Kostengutsprache für den operativen Ein griff vom 3. Oktober 2014 ( Urk. 6/38) und teilte der Versicherten m it Schreiben vom 1 6. Oktober 2014 (Urk. 6/42/2) mit, dass der Status quo sine am 1 8. Juni 2014 erreicht worden sei, und dass der natürliche Kausalzusammen hang zwischen den nach diesem Zeitpunkt weiterbestehenden Beschwerden und dem Unfall vom 1. April 2014 zu verneinen sei, weshalb die Versicherungs leistungen auf diesen Zeitpunkt einzustellen seien. Mit Verf ügung vom 2 9. Januar 201 6 (Urk. 6/83) hielt die Allianz an der Einstellung der vorübergehenden Leistun gen für Heilbehandlung und Taggeld per 1 8. Juni 2014 fest. Die von der Versicherten am 2 9. Februar 2016 dagegen erhobene Einsprache (Urk. 6/88 ) wies die Allianz mit Entscheid vom 7. September 2017 (Urk. 6/122 = Urk. 2) ab. 2. Gege n den Einspracheentscheid vom 7. September 2017 (Urk. 2) erhob die Ver si cherte am 2 8. September 2017 Be schwerde (Urk. 1) und beantragte, dieser sei auf zuhe ben und es sei die Allianz zu verpflichten, ihr ab dem 1 8. Juni 2014 weiterhin Heilbehandlungs- und Taggeldleistungen für die Folgen des Unfalls vom 1. April 2014 auszurichten. Mit Beschwerdeantwort vom 3 0. Oktober 2017 beantragte die Allianz die Abwei sung der Beschwerde (Urk. 5 S. 2 ), wovon der Beschwerdeführer in am 8. Janu ar 2018 Kenntnis gegeben wurde (Urk. 7 ). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 bezie hungsweise am 9. No vember 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des UVG und der Verordnung über die Unfallversiche rung (UVV) in Kraft getreten. Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver wirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dem entsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. Septem ber 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeit punkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen). Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am 1. April 2014 ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall An wendung finden und in dieser Fassung zitiert werden. 1.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers ge mäss UVG setzt voraus, dass zwi schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invali dität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang be steht. Ursachen im Sinne des na türlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhanden sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Ent sprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzu sammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver waltung beziehungsweise im Beschwerdefall d as Gericht im Rahmen der ihm ob liegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Be weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Mög lichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs an spruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). 1.3 Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder überhaupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursa chen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vor zustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U 172/94 vom 26. April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegen den Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45; BGE 119 V 7 E. 3c/ aa ). Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalles genügt nicht. Da es sich hierbei um eine anspruchs aufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die entsprechende Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 f. E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 76). Diese Beweisgrund sätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten massgebend (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.1 mit Hinweisen). Diese Rechtsprechung beschlägt dabei einzig die rechtlichen Folgen der Abklärung, insofern als dem Un fallversicherer die Beweislast zugewiesen wird für den Fall, dass ungeklärt bleibt, ob dem Unfall (noch) eine kausale Bedeutung für den andauernden Ge sund heitsschaden zukommt. Bevor sich aber überhaupt die Frage der Beweislast stellt, ist der Sachverhalt im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes richtig u nd vollständig zu klären (Urteile des Bundesgerichts 8C_354/2007 vom 4. August 2008, E. 2.2, und 8C_540/2007 vom 2 7. März 2008, E. 4.3.2). Mit dem Erreichen des Status quo sine vel ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der Status quo sine vel ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfallversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. 1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kos tenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die Heilbehandlungskosten nach Art. 10 UVG fallen (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.2). 1.4 Nach der Rechtsprechung gehören zu den im Sinne von Art. 6 Abs. 1 UVG mas s gebenden Ursachen auch Umstände, ohne deren Vorhandensein die gesund heitli che Beeinträchtigung nicht zur gleichen Zeit eingetreten wäre. Eine scha densaus lösende traumatische Einwirkung wirkt also selbst dann leistungs begrün dend, wenn der betreffende Schaden auch ohne das versicherte Ereignis früher oder spä ter wohl eingetreten wäre, der Unfall somit nur hinsichtlich des Zeit punkts des Schadenseintritts Conditio sine qua non war. Anders verhält es sich, wenn der Unfall nur Gelegenheits- oder Zufallsursache ist, welche ein ge gen wärtiges Ri siko, mit dessen Realisierung jederzeit zu rechnen gewesen wäre, manifest werden lässt, ohne im Rahmen des Verhältnisses von Ursache und Wirkung eigenständige Bedeutung anzunehmen (Urteile des Bundesgerichts 8C_380/2011 vom 20. Okto be r 2011 E. 4.2.1, 8C_301/2007 vom 15. Januar 2008 E. 5.1.1 und U 413/05 vom 5. April 2007 E. 4.2 mit Hinweisen). Wenn ein alltäglicher alternativer Belastungs faktor zu annähernd gleicher Zeit dieselbe Gesundheitsschädigung hätte bewirken können, erscheint der Unfall nicht als kau sal signifikantes Ereignis, sondern als austauschbarer Anlass; es entsteht daher keine Leistungs pflicht des obligato ri schen Unfallversicherers (Urteile des Bundesgerichts 8C_380/2011 vom 20. Okto ber 2011 E. 4.2.2, U 413/05 vom 5. April 2007 E. 4.2.3). 1.5 Nach Gesetz und Rechtsprechung ist der Fall unter Einstellung der vorübergehen den Leistungen und Prüfung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und eine In tegritätsentschädigung abzuschliessen, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der versicher ten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind (vgl. Art. 19 Abs. 1, Art. 24 Abs. 2 UVG; Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2. Mai 2014 E. 4.1, vgl. auch Urteil 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3). In diesem Zeitpunkt ist der Un fallversicherer auch befugt, die Adäquanzfrage zu prüfen (Urteil des Bundes ge richts 8C_377/2013 vom 2. Oktober 2013 E. 7.2 mit Hinweis auf BGE 134 V 109, vgl. auch Urteil 8C _ 454/2014 vom 2. September 2014 E. 6.3). Ob eine namhafte Besserung noch möglich ist, bestimmt sich insbesondere nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeits fä higkeit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist. Die Verwendung des Be grif fes «namhaft» in Art. 19 Abs. 1 UVG verdeutlicht demnach, dass die durch weitere (zweckmässige) Heilbehandlung im Sinne von Art. 10 Abs. 1 UVG erhoffte Bes serung ins Gewicht fallen muss. Weder eine weit entfernte Möglichkeit eines po sitiven Resultats einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch ein von wei teren Massnahmen – wie etwa einer Badekur – zu erwartender geringfügiger the rapeutischer Fortschritt verleihen Anspruch auf deren Durchführung. In diesem Zusammenhang muss der Gesundheitszustand der versicherten Person prognos tisch und nicht aufgrund retrospektiver Feststellungen beurteilt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2. Mai 2014 E. 4.1 mit Hinweisen, insbe sondere auf BGE 134 V 109 E. 4.3; vgl. auch Urteil 8C_639/2014 vom 2. Dezem ber 2014 E. 3). 1.6 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Einspracheentscheid vom 7. Septem ber 2017 ( Urk. 2) gestützt auf das Aktengutachten ihres beratenden Arztes, Dr. med. Z.___, vom 4. Juli 2017 davon aus, dass eine Verur sachung der Ruptur des rechten vorderen Kreuzbandes der Beschwerdeführerin durch den versicherten Unfall vom 1. April 2014 nicht mit dem massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt sei (S. 11), und dass von einem Erreichen des Status quo sine am 1 8. Juni 2014 auszugehen sei (S. 12). 2.2 Die Beschwerdeführerin brachte hiegegen vor, dass ein rechtsgenügender Nachweis einer weggefallenen natürlichen Kausalität von der diesbezüglichen beweisbelasteten Beschwerdegegnerin nicht erbracht worden sei, weshalb auch für die Zeit nach dem 1 8. Juni 2014 von einem Fortbestehen der natürlichen Unfallkausalität auszugehen sei ( Urk. 1 S. 9). 3. 3.1 Zu prüfen ist im Folgenden anhand des medizinischen Sachverhalts, ob die Be schwerdegegnerin zu Recht den Fallabschluss auf den 1 8. Juni 2014 terminierte und die vorübergehenden Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld) auf diesen Zeitpunkt einstellte. 3.2 Die Ärzte des Klinikums A.___ erwähnten in ihrem undatierten Bericht ( Urk. 6/111/5), dass die Beschwerdeführerin vom 2 0. bis 2 5. März 2 003 hospitalisiert gewesen sei, und diagnostizierten eine Ruptur des vorderen Kreuzbandes und einen Riss des Innenmeniskus- Hinterhorns des rech te n Kniegelenks. Sie führten aus, dass am 2 0. März 2003 im Bereich des rechten Kniegelenks eine arthroskopische vordere Kreuzbandersatzplastik und eine T eil resektion des Innenmeniskush interhorns durchgeführt worden sei en (S. 1). 3.3 Die Ärzte der Radiologie B.___ stellten im MRI-Bericht vom 3. März 2011 ( Urk. 6/90) fest, dass eine gleichentags durchgeführte Magnetreso nanztomographie (MRI) des rechten Knies der Beschwerdeführerin ein fehlendes plastisches vorderes Kreuzband bei schon länger vorbestehender Ruptur ohne aktu ellen Stumpfnachweis ergeben habe. 3.4 Dr. med. C.___, Facharzt für Chirurgie, erwähnte im Auszug aus der Kran kengeschichte vom 4. März 2011 ( Urk. 6/114), dass die Beschwerdeführerin unter Instabilitätsgefühlen und gelegentlich unter Schmerzen in ihrem rechten Kniege lenk leide, und dass eine Reoperation des vorderen Kreuzbandes angezeigt sei. 3.5 Die Ärzte der Radiologie D.___ stellten im MRI-Bericht vom 1 7. April 2014 ( Urk. 6/8) fest, dass eine gleichentags durchgeführte MRI des rechten Knies der Beschwerdeführerin einen Status nach einer Operation des vor deren Kreuzbandes (VKB-Plastik) ergeben habe, wobei das Implantat nicht mehr erkennbar sei (S. 1). 3.6 Dr. med. E.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, erwähnte in seinem Bericht vom 9. Mai 2014 ( Urk. 6/10), dass die Beschwerdeführerin, welche sich bereits am 2 0. März 2003 in Deutschland einer Knieoperation unterzogen habe (Meniskusteilresektion und VKB-Ersatz rechts), am 1. April 2014 auf einer dunklen Treppe gestolpert und auf das rechte Knie gestürzt sei. Dabei habe sie sich auch das rechte Knie verdreht, einen Bluterguss erlitten und in der Folge unter einer starken Druckdolenz gelitten. Er stellte die folgenden Diagnosen: - Kontusion und Distorsion des rechten Knies, nachfolgend ein Reizknie rechts - Verdacht auf eine Sudeck-Reaktion 3.7 Dr. med. F.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Oberarzt beim Kantonsspital G.___, stellte in seinem Bericht vom 2 7. Mai 2014 ( Urk. 6/19) die folgenden Diagnosen (S. 1): - VKB- R er uptur rechts am 1. April 2014 bei: - Status nach VKB-Plastik und Innenmeniskus-Teilresektion am 2 0. März 2003 in Deutschland - bekannte Akne inversa - Status nach Operation des Oberen Sprunggelenks (OSG) im Jahre 2001 Der Arzt erwähnte, dass die Beschwerdeführerin anamnestisch vor knapp zwei Monaten eine erstmalige Redistorsion des rechten Kniegelenks mit Instabilitäts gefühl ohne Giving-ways und mit diffusen Beschwerden erlitten habe, wobei die MRI-Untersuchung ihres rechten Kniegelenks ein fehlendes beziehungsweise ein klinisch insuffizientes VKB ergeben habe. Es sei vorerst für drei Monate eine Physiotherapie und eine Medizinische Trainingstherapie (MTT) angezeigt, um zu sehen, inwiefern eine genügende muskuläre Stabilisierung erreicht werden könne (S. 2). In seinem Bericht vom 2 3. Juni 2014 ( Urk. 6/26) stellte Dr. F.___ fest, dass die Beschwerdeführerin nach gut zwei Monaten nach der VKB-Ruptur das klinisch sicher fehlende Vordere Kreuzband für die aktuelle Belastung n euro muskulär kompensieren könne. Für die Zeit ab 1 9. Juni 2014 sei von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % und für die Zeit ab 7. Juli 2014 von einer solchen von 100 % auszu gehen (S. 2). 3.8 Mit Bericht vom 2 8. August 2014 ( Urk. 6/31) erwähnte Dr. F.___, dass die Beschwerdeführerin seit fünf Tagen unter plötzlich einschiessenden massiven Schmerzen im Bereich ihres rechten Kniegelenks leide (S. 1), und dass vermutlich von einer Läsion des Innenmeniskus, möglicherweise auch von einer Tendinose der Patellasehne in der Entnahmestelle am distalen Patellapol, auszugehen sei. Seit dem 2 6. August 2014 bestehe erneut eine (vollständige) Arbeitsunfähigkeit (S. 2). 3.9 Die Ärzte der Radiologie D.___ stellten im MRI-Bericht vom 2 9. August 2014 ( Urk. 6/32) fest, dass eine gleichentags durchgeführte MRI des rechten Knies der Beschwerdeführerin eine progrediente Chondropathie am medialen Femur condylus, einen Status nach Meniskusteilresektion ohne Nachweis einer Reruptur sowie eine Reruptur der VKB-Plastik mit verbliebenen Bohrkanälen und Defekt in der Patella bei Status nach VKB-Plastik Entnahme ergeben habe und erwähn ten, dass sich das VKB nicht mehr abgrenzen lasse. 3.10 In seinem Bericht vom 2 5. September 2014 ( Urk. 6/37) führte Dr. F.___ aus, dass die Beschwerdeführerin trotz intensiver Physiotherapie, Analgesie und Entlastung unter persistierenden Schmerzen leide, weshalb eine Arbeitsunfähigkeit bestehe. Entgegen der Beurteilung durch die Ärzte der Radiologie D.___ vom 2 9. August 2014 halte er den teilresezierten Innenmeniskus für erneut zumindest im Corpusbereich für rerupturiert. Es sei deshalb eine Revision mit Meniskus beurteilung und allfälliger Restmeniskusteilresektion und VKB- Reersatzplastik indiziert (S. 2). 3.11 Dr. F.___ erwähnte im Operationsbericht vom 7. Oktober 2014 ( Urk. 6/39/2), dass die Beschwerdeführerin am 3. Oktober 2014 an ihrem rechten Knie operiert worden sei. Dabei sei eine arthroskopische VKB- Reersatzplastik und eine Innen meniskus- Hinterhorn -Teilresektion durchgeführt worden (S. 1). Dabei seien auch die Reste des rupturierten Kreuzbandes entfernt worden. Das bereits teilresezierte, deutlich degenerativ veränderte und aufgefaserte Innenmeniskushinterhorn sei noch einmal reseziert worden (S. 2). 3. 12 Mit Bericht vom 2 9. Januar 2015 ( Urk. 6/58) führte Dr. F.___ aus, dass die nach der Operation vom 3. Oktober 2014 aufgetretenen Entzündungszeichen regre dient seien, und dass ein Infektaspekt nicht mehr vorhanden sei. Das rechte Knie sei jedoch noch stark in der Beweglichkeit eingeschränkt, weshalb eine wahr scheinlich monatelange Muskelaufbautherapie angezeigt sei. Für die Zeit vom 2 5. August 2014 bis vorerst Ende Februar 2015 bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % (S. 2). 3.13 Dr. med. H.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Trauma tologie des Bewegungsapparates, Oberarzt beim Spital I.___, stellte in seinem Bericht vom 1 8. Juni 2015 ( Urk. 6/67) die folgenden Diagnosen (S. 1): - Status nach VKB- Reersatzplastik und Innenmeniskushinterhorn -Teilre sek tion am rechten Knie vom 3. Oktober 2014 mit /bei : - Status nach VKB- Reruptur am 1. April 2014 mit sekundärer Restinnen meniskusläsion - Status nach VKB-Plastik am 2 0. März 2003 in Deutschland Er erwähnte, dass die Beschwerdeführerin gegenwärtig schmerzfrei und ab sofort im Umfang von 100 % arbeitsfähig sei (S. 2). 3.1 4 Dr. med. J.___, Facharzt für Radiologie, nahm in seinem radiologischen Teilgutachten vom 2 2. Dezember 2015 ( Urk. 6/82/2) zum Akteng utachten von Dr. Z.___ vom 1 2. Januar 2016 (vgl. nachfolgend E. 3.15 ) zu den Bildern betref f end die MRI-Untersuchung des rechten Kniegelenks der Beschwerdeführerin vom 1 7. April 2014 Stellung und führte aus, dass auf Grund der vollständigen Resor p tion des vorderen Kreuzbandimplantates und der ossären Konsolidation der Bohr kanäle des Implantates auf eine alte Läsion der vorderen Kreuzbandplastik zu schliessen sei. Demgegenüber sei das Ödem im subkutanen Fettgewebe w ahr scheinlich posttraumatisch bedingt (S. 2). 3.15 Dr. med. Z.___, Facharzt für Chirurgie, beratender Arzt der Beschwerde gegnerin, führte in seinem Gutachten vom 1 2. Januar 2016 (Urk. 6/82/1) aus, dass die MRI-Untersuchung vom 1 7. April 2014 eine nicht mehr nachweisbare VKB-Plastik ergeben habe, weshalb davon auszugehen sei, dass der Unfall vom 1. April 2014 nicht zu einer Reruptur der VKB-Plastik geführt habe. Da bei der Beschwerdeführerin bereits im Jahre 2011 eine instabile Situation bei einem Sta tus nach Resorption der VKB-Pl astik bestanden habe, sei das Unfallereignis vom 1. April 2014 für die Instabilität des rechten Kniegelenks nicht verantwort lich. Durch das Ereignis vom 1. April 2014 sei es auch nicht zu einem zusätzlichen Schaden im Bereich des Innenmeniskus gekommen, da die zwei Wochen nach dem Unfallereignis durchgeführte MRI k eine erneute Läsion des Restmeniskus ergeben habe (S. 4). 3.1 6 Dr. H.___ erwähnte in seiner Stellungnahme vom 2 0. April 2016 ( Urk. 6/94/2), dass die MRI - Untersuchung vom März 201 1 in Übereinstimmung mit derjenigen vom April 2014 zwar ein fehlendes Kreuzband ergeben habe, dass diese MRI-Befunde indes dem intraope rativen Befund von Oktober 2014 wiedersprächen. Dabei seien rupturierte Bandanteile festgestellt und bildlich dokumentiert worden. Für eine eher frische Re r uptur des VKB spreche sodann die vorgängige Beschwer defreiheit der Beschwerdeführerin und die erst nach dem Trauma vom 1. April 2014 aufgetretene n Instabilitätsgefühle mit Gangunsicherheit und Schmerzen. Aus diesen Gründen sei von eine r frische n Traumatisierung des Kreuzband trans plantates am 1. April 2014 auszugehen. Eine alleinige Bewertung der Kausalität anhand der MRI-Bilder sei nicht ausreichend (S. 1), da die Sensitivität und Spezi fität der MRI-Untersuchung bei VKB-Ersatzplastiken und entsprechenden Unter suchung zwischen 85 % und 95 % zu liegen kämen (S. 2). 3.17 Dr. J.___ nahm in seinem radiologischen Teilgutachten vom 2 0. Juni 2017 (Urk. 6/ 119 /2) zum Aktengut achten von Dr. Z.___ vom 4. Juli 2017 (vgl. nach folgend E. 3.18) ergänzend zu den MRI- Bildern betreffend die MRI-Untersuchung des Kniegelenks der Beschwerdeführerin vom 3. März 2011 Stellung und führte aus, dass bereits in den MRI-Bildern vom 3. März 2011 die vordere Kreuz band plastik nicht mehr erkennbar gewesen sei. Er erwähnte, dass seines Wissens in der medizinischen Literatur k ein Fall einer intakten vorderen Kreuzbandplastik, welcher in der MRI als gerissen beurteilt worden sei, beschrieben worden sei. 3.18 Dr. Z.___ führte in seinem Gutachten vom 4. Juli 2017 ( Urk. 6/119/1) aus, dass es zu einer Diskrepanz des im Rahmen des arthroskopischen Eingriffs erhobenen Befundes im Vergleich zu einem vorgängigen MRI-Befund kommen könne. So sei es unter Kniespezialisten allgemein bekannt, dass trotz eines arthroskopischen Nachweises eines in situ liegenden Transplantats einer VKB-Plastik (gerissen oder intakt) der entsprechende MRI-Befund eine fehlende VKB-Plastik ergeben könne (S. 2). A uf Grund der vorliegenden peroperativen Bilddokumentation der arthros k o pischen Operation vom 3. Oktober 2014 (vgl. Urk. 6/106 ) sowie des Opera tions berichts von Dr. F.___ sei davon auszugehen, dass anlässlich der Operation vom 3. Oktober 2014 ein gerissenes VKB-Transplantat in situ gelegen habe. Unklar bleibe der Zeitpunkt der Ruptur der am 2 0. März 2003 implantierten VKB-Plastik. Obwohl die MRI vom 1 7. April 2017 ein Hämatom ergeben hätt e n, welches durch die Kniekontusion und -d istorsion vom 1. April 2014 verursacht worden sei, sei dadurch nicht bewiesen, dass das VKB- Transplantat bei diesem Unfallereignis ak ut gerissen sei. Auch beim Eingriff vom 3. Oktober 2014 könne auf Grund der Be schreibung des Befundes durch den operierenden Arzt sowie auf Grund der perope rativen Bilddokumentation kein Rückschluss auf das Alter der Ruptur des VKB- Transplantat s gezogen werden. Auf Grund der medizinischen Akten und der Bilddokumentation könne vielmehr lediglich geschlossen werden, dass die am 2 0. März 2003 implantierte VKB-Plastik zum Zeitpunkt der Re o peration vom 3. Oktober 2014 gerissen gewesen sei. Obwohl auf G rund der durch Dr. C.___ im Jahre 2011 dokumentieren klinischen Beschwerden und objektivierbaren Be funde erstellt sei, dass das VKB Transplantat vom 2 0. März 2003 bereits im Jahre 2011 insuffizient gewesen sei, sei eine Ruptur des Transplantats zu diesem Zeit punkt nicht zu beweisen (S. 2 f.). Die Frage, warum verschiedene Radiologen nach mehrmaliger Durchsicht der MRI-Bilder zu einem falsch negativen Resultat gekommen seien und übereinstimmend davon ausgingen, dass das VKB-Trans plantat vom 2 0. März 2003 nicht mehr sichtbar gewesen sei, obwohl das gerissene Transplantat beim arthroskopischen Eingriff vom 3. Oktober 2014 identifiziert, foto grafiert und als Vorbereitung für die erneute VKB Plastik reseziert worden sei, müsse offenbleiben. Seine vorgängige Beurteilung vom 1 2. Januar 2016, welche ohne Einsich t in die peroperative Fotodokumentation verfasst worden sei, müsse er daher revidieren. Es stehe daher fest, dass während der Operation vom 3. Oktober 2014 ein rupturiertes VKB-Transplantat bestanden habe, und dass der Zeitpunkt der Ruptur des Transplantats nicht sicher bestimm t werden könne (S. 3). 4. 4.1 Den erwähnten medizinischen Akten ist zu entnehmen, dass die Ärzte der Radiologie B.___ am 3. März 2011 ( vorstehend E. 3.3 ) und die Ärzte der Radiologie D.___ in ihren MRI-Bericht en vom 1 7. April 2014 ( vorstehend E. 3.5 ) und vom 2 9. August 2014 (vorstehend E. 3.9 ) ein fehlendes beziehungs weise ein nicht mehr erkennbares VKB-Implantat vom 2 0. März 2003 feststellten. Demgegenüber stellte Dr. F.___ im Operationsbericht vom 7. Oktober 2014 ( vorstehend E. 3.11 ) die Reste des rupturierten Kreuzbandes fest. Darauf stützte sich Dr. Z.___ in seinem Gutachten vom 4. Juli 2017 (vorstehend E. 3.18 ) und ging davon aus, dass auf Grund der peroperativen Bilddokumentation der arthros k o pischen Operation vom 3. Oktober 2014 sowie auf Grund des Operations be richts von Dr. F.___ davon auszugehen sei, dass anlässlich der Op eration vom 3. Oktober 2014 ein gerissenes VKB-Transplantat in situ gelegen habe. Auf Grund des Operationsberichts vom 7. Oktober 2014 (vorstehend E. 3.11 ) und der perope rativen Bilddokumentation der Operation vom 3. Oktober 2014 ( Urk. 6/106) steht daher f est, dass anlässlich der Operation vom 3. Oktober 2014 ein gerissenes VKB-Transplantat in situ lag. Demnach ergaben die MRI-Untersuchungen vom 3. März 2011 (vorstehend E. 3.3 ), vom 1 7. April 2014 (vorstehend E. 3.5 ) und vom 2 9. August 2014 (vorstehend E. 3.9 ) den unrichtigen Befund eines fehlende n be ziehungsweise ein es nicht mehr erkennbare n VKB-Implantat s vom 2 0. März 200 3. 4.2 Dr. Z.___ ging in seinem Gutachten vom 4. Juli 2017 (vorstehend E. 3.18) davon aus, dass MRI-Untersuchungen bei einem durch Arthroskopie nachgewiesenen ( ge rissenen oder intakten ), in situ liegenden VKB-Transplantat den unrichtigen MRI-Befund eine r fehlende VKB-Plastik ergeben könn t e n. Diesbezüglich gilt es den sich in den Akten befindenden wissenschaftlichen Artikel zu MRI-Unter su chungen nach einer VKB-Plastik ( Alberto Grassi, James R. Bailey, Cecilia Signo relli, Giuseppe Carbone, Andy Tchonang Wakam, Gian Andrea Lucidi und Stefano Zaffagnini, Magnetic resonance imaging after anterior cruciate ligament recon struction : A practical guide, in: World Journal of Orthop edics, 1 8. Oktober 20 16, S. 638-649 ; Urk. 6/119/3) zu berücksichtigen. Danach ist der MRI-Befund nicht immer zielführend, weil es zwischen den Ergebnissen der klinische n Untersu chung und denjenigen der MRI-Untersuchung zu Abweichungen kommen kann. Gemäss eine r wissenschaftliche n Studie hätten MRI-Untersuchungen in 24 % der untersuchten Fälle von durch Arthroskopie und klinische Untersuchung nachge wiesenen Läsionen des VKB-Transplantats fälschlicherweise ein intaktes Trans plantat gezeigt (S. 640). Insgesamt betrug die Abweichung der MRI-Befunde von den Ergebnissen der klinischen Untersuchungen 52 % und diejenige der MRI-Befunde von den Ergebnissen der arthroskopischen Untersuchungen 44 %. Im Ver gleich zu der den diagnostischen Standard zur Diagnose einer Ruptur des VKB-Transplantats darstellenden arthroskopische n Untersuchung weise die MRI-Untersuchung eine Sensitivität von 60 % und eine Spezifität von 87 % auf. Es sei da her möglich, dass im Rahmen der MRI-Untersuchung ein scheinbar normales VKB-Transplant zu sehen sei, obwohl sich das VKB-Transplantat in der klinisch en oder in der arthroskopisch en Untersuchung als verletzt oder verlängert erweise (S. 641). 4.3 Nach Gesagte m steht daher fest, dass die MRI-Untersuchungen vom 3. März 2011 (vorstehend E. 3.3 ), vom 1 7. April 2014 (vorstehend E. 3.5 ) und vom 2 9. August 2014 (vorstehend E. 3.9 ) den ( un richtigen ) Befund eines fehlenden beziehungs weise ein es nicht mehr erkennbaren VKB-Implantat s vom 2 0. März 2003 ergaben, obwohl das gerissene VKB-Implantat gemäss der peroperativen Bilddokumen ta tion anlässlich der arthroskopischen Operation vom 3. Oktober 2014 erwiesener massen noch in situ lag. Aus diesem Grunde ist daher davon auszugehen, dass im Rahmen der MRI-Untersuchung vom 3. März 2011 entweder ein gerissenes oder ein noch intaktes VKB-Transplantat nicht gesehen wurde. Es kann demzu folge nicht ausgeschlossen werden, dass am 3. März 2011 noch ein intaktes VKB-Transplantat bestand, welches jedoch mittels MRI nicht zu sehen war. Lediglich im Rahmen eine r arthroskopische n Untersuchung, welche den diagnostischen Standard zur Diagnose einer Ruptur des VKB-Transplantats darstellt, wäre der Zustand des VKB-Transplantats zu diesem Zeitpunkt mit der erforderlichen Ge wissheit zu beurteilen gewesen. In Würdigung der gesamten Umstände und insbesondere der erstellten Abweichungen der Befunde der MRI-Untersuchungen von den Befunden der arthroskopischen Untersuchung vom 3. Oktober 2014 kann vorliegend alleine gestützt auf die Ergebnisse der MRI-Untersuchung vom 3. März 2011 mangels eines arthroskopischen Befundes nicht mit dem massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit auf eine Ruptur des VKB-Transplantats zu diesem Zeitpunkt geschlossen werden. 4.4 Des Gleichen kann auch auf Grund des von Dr. C.___ am 4. März 2011 erho benen klinischen Befund es (vorstehend E. 3.4 ), wonach die Beschwerdeführerin zu diesem Zeitpunkt unter Instabilitätsgefühlen und gelegentlich unter Schmer zen in ihrem rechten Kniegelenk gelitten habe, nicht mit überwiegender Wahr scheinlichkeit darauf geschlossen werden, dass sich eine Ruptur des VKB-Implan tat s vom 2 0. März 2003 bereits zu diesem Zeitpunkt ereignet gehabt hätte. Denn Instabilitätsgefühle und gelegentliche Knieschmerzen setzen nicht zwingend eine Ruptur des VKB-Transplantats voraus. D iese Symptome könnten auch andere Ursachen haben, beispielsweise eine Zerrung oder Elongation des ansonsten noch intakten VKB-Transplant at s. 4.5 Gestützt auf die medi zin i sche Aktenlage und insbesondere auf die nachvoll zieh bare Beurteilung durch Dr. Z.___ vom 4. Juli 2017 (vorstehend E. 3.18) ist daher davon auszugehen, dass eine Ruptur des VKB-Implantats vom 2 0. März 2003 erst zum Zeitpunkt der arthroskopischen Operation vom 3. Oktober 2014 mit dem massgebenden Beweisgrad der überwiegend en Wahrscheinlichkeit feststeht, dass indes der genaue Zeitpu nkt, zu welchem sich die Ruptur des V KB-Transplantats ereignete, nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu bestimmen ist. 4.6 Demzufolge kann die Unfallkausalität der anlässlich der Operation vom 3. Oktober 2014 festgestellten Ruptur des VKB-Transplantats vom 2 0. März 2003 nicht mit der erforderlichen Gewissheit und insbesondere nicht mit dem massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden. Auf Grund des Umstandes, dass sich die Beschwerdeführerin am 3. Oktober 2014 einem erneuten arthroskopischen Eingriff an ihrem rechten Kniegelenk unterzog, bei welchem die Reste des rupturierten VKB-Transplantats entfernt wurden (vorsteh end E. 3.11 ), ist in Bezug auf die Frage nach der Unfallkausalität davon auszu geh en, dass ergänzende Beweismassnahmen und weitere medizinische Abklä rung en des Sachverhalts an diesem Ergebnis nichts ändern würden, weshalb da von abzusehen ist (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 90 E. 4b, 122 V 157 E. 1d mit Hinweisen). 4.7 Damit bleibt die Frage nach der Unfallkausalität der Ruptur des VKB-Trans plantats vom 2 0. März 2003 und der dadurch bedingten Behandlungsbe dürftig keit und Arbeitsunfähigkeit der Beschwerde führerin in der Zei t ab 1 8. Juni 2014 offen. Diese Beweislosigkeit hat nach Gesagtem (vorstehend E. 1.3 ) die Be schwer degegnerin zu tragen, da sie das unbestrittene Unfallereignis vom 1. April 2014 anerkannt und der Beschwerdeführerin für dessen Folgen bis 1 7. Juni 2014 Versi cherungsleistungen ausgerichtet hat. 5. Nach Gesagtem gelingt es der Beschwerdegegnerin nicht, das Dahinfallen jeder ( teil -) kausalen Bedeutung der Folgen des Unfalls vom 1. April 2014 am 1 8. Juni 2014 beziehungsweise das Erreichen des Status quo sine vel ante bezüglich dieses Unfalls per 1 8. Juni 2014 mit genügender Bestimmtheit beziehungsweise mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachzuweisen. Die Beschwer de gegnerin bleibt daher auch hinsichtlich der über den 1 8. Juni 2014 hinaus ge klagten rechtsseitigen Kniebeschwerden der Beschwerdeführerin grundsätzlich leistungspflichtig. Die Sache ist daher in Gutheissung der Beschwerde zur weiteren Leistungsfest setzung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. 6. 6.1 Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei kos ten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens be messen ( § 34 Abs. 3 GSVGer d ). 6.2 Ausgangsgemäss hat die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Prozessent schädigung, welche in Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache, der Schwie rig keit des Prozesses sowie eines gerichtsüblichen Stundenansatzes von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) auf Fr. 2’40 0.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen ist. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass der E insprachee ntscheid der Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG vom 7. September 2017 aufgehoben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen wird, damit sie, nach erfolgter Ab klärung im Sinne der Erwägungen, über den Anspruch der Beschwerdeführerin auf Versicherungsleistungen für die Zeit ab 1 8. Juni 2014 neu verfüge. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent schädigung von Fr. 2’400.-- (inklusive Barauslagen und M ehrwertsteuer ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Fürsprecher Urs Kröpfli - Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG - Bundesamt für Gesundheit sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber MosimannVolz

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2017.00229 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Bachofner Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiber Volz Urteil vom 24. Mai 2019 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Fürsprecher Urs Kröpfli S-E-K Advokaten Zürcherstrasse 310, 8500 Frauenfeld gegen Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG Richtiplatz 1, 8304 Wallisellen Beschwerdegegnerin Zustelladresse: Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG Postfach, 8010 Zürich Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1986, war bei der Y.___ GmbH als Sicherheitsagentin tätig und über diese bei der Allianz Suisse Versi che rungs -Gesellschaft AG (Allianz) gemäss dem Bundesgesetz über die Un fall versicherung (UVG) gegen Unfälle, unfallähnliche Körperschä digun gen und Be rufs krankheiten ver sichert, als sie sich am 1. April 2014 im Dunkeln den Fuss vertrat und sich das rechte Knie verdrehte ( Urk. 6/1, Urk. 6/5). Am 3. Oktober 2014 wurde die Versicherte an ihrem rechten Knie operiert ( arthroskopische Re-Ersatz plastik des vorderen Kreuzbandes und Innenm eniskusteilresektion; Urk. 6/39/2). 1.2 Nachdem die Allianz ihre Leistungspflicht anerkannt und die vorübergehenden Leistungen (Heilbehandlung, Taggeld) vorerst erbracht hatte, erteilte sie dem die Versicherte behandelnden Spital keine Kostengutsprache für den operativen Ein griff vom 3. Oktober 2014 ( Urk. 6/38) und teilte der Versicherten m it Schreiben vom 1 6. Oktober 2014 (Urk. 6/42/2) mit, dass der Status quo sine am 1 8. Juni 2014 erreicht worden sei, und dass der natürliche Kausalzusammen hang zwischen den nach diesem Zeitpunkt weiterbestehenden Beschwerden und dem Unfall vom 1. April 2014 zu verneinen sei, weshalb die Versicherungs leistungen auf diesen Zeitpunkt einzustellen seien. Mit Verf ügung vom 2 9. Januar 201 6 (Urk. 6/83) hielt die Allianz an der Einstellung der vorübergehenden Leistun gen für Heilbehandlung und Taggeld per 1 8. Juni 2014 fest. Die von der Versicherten am 2 9. Februar 2016 dagegen erhobene Einsprache (Urk. 6/88 ) wies die Allianz mit Entscheid vom 7. September 2017 (Urk. 6/122 = Urk. 2) ab. 2. Gege n den Einspracheentscheid vom 7. September 2017 (Urk. 2) erhob die Ver si cherte am 2 8. September 2017 Be schwerde (Urk. 1) und beantragte, dieser sei auf zuhe ben und es sei die Allianz zu verpflichten, ihr ab dem 1 8. Juni 2014 weiterhin Heilbehandlungs- und Taggeldleistungen für die Folgen des Unfalls vom 1. April 2014 auszurichten. Mit Beschwerdeantwort vom 3 0. Oktober 2017 beantragte die Allianz die Abwei sung der Beschwerde (Urk. 5 S. 2 ), wovon der Beschwerdeführer in am 8. Janu ar 2018 Kenntnis gegeben wurde (Urk. 7 ). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 bezie hungsweise am 9. No vember 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des UVG und der Verordnung über die Unfallversiche rung (UVV) in Kraft getreten. Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver wirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dem entsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. Septem ber 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeit punkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen). Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am 1. April 2014 ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall An wendung finden und in dieser Fassung zitiert werden. 1.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers ge mäss UVG setzt voraus, dass zwi schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invali dität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang be steht. Ursachen im Sinne des na türlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhanden sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Ent sprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzu sammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver waltung beziehungsweise im Beschwerdefall d as Gericht im Rahmen der ihm ob liegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Be weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Mög lichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs an spruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). 1.3 Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder überhaupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursa chen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vor zustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U 172/94 vom 26. April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegen den Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45; BGE 119 V 7 E. 3c/ aa ). Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalles genügt nicht. Da es sich hierbei um eine anspruchs aufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die entsprechende Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 f. E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 76). Diese Beweisgrund sätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten massgebend (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.1 mit Hinweisen). Diese Rechtsprechung beschlägt dabei einzig die rechtlichen Folgen der Abklärung, insofern als dem Un fallversicherer die Beweislast zugewiesen wird für den Fall, dass ungeklärt bleibt, ob dem Unfall (noch) eine kausale Bedeutung für den andauernden Ge sund heitsschaden zukommt. Bevor sich aber überhaupt die Frage der Beweislast stellt, ist der Sachverhalt im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes richtig u nd vollständig zu klären (Urteile des Bundesgerichts 8C_354/2007 vom 4. August 2008, E. 2.2, und 8C_540/2007 vom 2 7. März 2008, E. 4.3.2). Mit dem Erreichen des Status quo sine vel ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der Status quo sine vel ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfallversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. 1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kos tenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die Heilbehandlungskosten nach Art. 10 UVG fallen (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.2). 1.4 Nach der Rechtsprechung gehören zu den im Sinne von Art. 6 Abs. 1 UVG mas s gebenden Ursachen auch Umstände, ohne deren Vorhandensein die gesund heitli che Beeinträchtigung nicht zur gleichen Zeit eingetreten wäre. Eine scha densaus lösende traumatische Einwirkung wirkt also selbst dann leistungs begrün dend, wenn der betreffende Schaden auch ohne das versicherte Ereignis früher oder spä ter wohl eingetreten wäre, der Unfall somit nur hinsichtlich des Zeit punkts des Schadenseintritts Conditio sine qua non war. Anders verhält es sich, wenn der Unfall nur Gelegenheits- oder Zufallsursache ist, welche ein ge gen wärtiges Ri siko, mit dessen Realisierung jederzeit zu rechnen gewesen wäre, manifest werden lässt, ohne im Rahmen des Verhältnisses von Ursache und Wirkung eigenständige Bedeutung anzunehmen (Urteile des Bundesgerichts 8C_380/2011 vom 20. Okto be r 2011 E. 4.2.1, 8C_301/2007 vom 15. Januar 2008 E. 5.1.1 und U 413/05 vom 5. April 2007 E. 4.2 mit Hinweisen). Wenn ein alltäglicher alternativer Belastungs faktor zu annähernd gleicher Zeit dieselbe Gesundheitsschädigung hätte bewirken können, erscheint der Unfall nicht als kau sal signifikantes Ereignis, sondern als austauschbarer Anlass; es entsteht daher keine Leistungs pflicht des obligato ri schen Unfallversicherers (Urteile des Bundesgerichts 8C_380/2011 vom 20. Okto ber 2011 E. 4.2.2, U 413/05 vom 5. April 2007 E. 4.2.3). 1.5 Nach Gesetz und Rechtsprechung ist der Fall unter Einstellung der vorübergehen den Leistungen und Prüfung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und eine In tegritätsentschädigung abzuschliessen, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der versicher ten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind (vgl. Art. 19 Abs. 1, Art. 24 Abs. 2 UVG; Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2. Mai 2014 E. 4.1, vgl. auch Urteil 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3). In diesem Zeitpunkt ist der Un fallversicherer auch befugt, die Adäquanzfrage zu prüfen (Urteil des Bundes ge richts 8C_377/2013 vom 2. Oktober 2013 E. 7.2 mit Hinweis auf BGE 134 V 109, vgl. auch Urteil 8C _ 454/2014 vom 2. September 2014 E. 6.3). Ob eine namhafte Besserung noch möglich ist, bestimmt sich insbesondere nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeits fä higkeit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist. Die Verwendung des Be grif fes «namhaft» in Art. 19 Abs. 1 UVG verdeutlicht demnach, dass die durch weitere (zweckmässige) Heilbehandlung im Sinne von Art. 10 Abs. 1 UVG erhoffte Bes serung ins Gewicht fallen muss. Weder eine weit entfernte Möglichkeit eines po sitiven Resultats einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch ein von wei teren Massnahmen – wie etwa einer Badekur – zu erwartender geringfügiger the rapeutischer Fortschritt verleihen Anspruch auf deren Durchführung. In diesem Zusammenhang muss der Gesundheitszustand der versicherten Person prognos tisch und nicht aufgrund retrospektiver Feststellungen beurteilt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2. Mai 2014 E. 4.1 mit Hinweisen, insbe sondere auf BGE 134 V 109 E. 4.3; vgl. auch Urteil 8C_639/2014 vom 2. Dezem ber 2014 E. 3). 1.6 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Einspracheentscheid vom 7. Septem ber 2017 ( Urk. 2) gestützt auf das Aktengutachten ihres beratenden Arztes, Dr. med. Z.___, vom 4. Juli 2017 davon aus, dass eine Verur sachung der Ruptur des rechten vorderen Kreuzbandes der Beschwerdeführerin durch den versicherten Unfall vom 1. April 2014 nicht mit dem massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt sei (S. 11), und dass von einem Erreichen des Status quo sine am 1 8. Juni 2014 auszugehen sei (S. 12). 2.2 Die Beschwerdeführerin brachte hiegegen vor, dass ein rechtsgenügender Nachweis einer weggefallenen natürlichen Kausalität von der diesbezüglichen beweisbelasteten Beschwerdegegnerin nicht erbracht worden sei, weshalb auch für die Zeit nach dem 1 8. Juni 2014 von einem Fortbestehen der natürlichen Unfallkausalität auszugehen sei ( Urk. 1 S. 9). 3. 3.1 Zu prüfen ist im Folgenden anhand des medizinischen Sachverhalts, ob die Be schwerdegegnerin zu Recht den Fallabschluss auf den 1 8. Juni 2014 terminierte und die vorübergehenden Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld) auf diesen Zeitpunkt einstellte. 3.2 Die Ärzte des Klinikums A.___ erwähnten in ihrem undatierten Bericht ( Urk. 6/111/5), dass die Beschwerdeführerin vom 2 0. bis 2 5. März 2 003 hospitalisiert gewesen sei, und diagnostizierten eine Ruptur des vorderen Kreuzbandes und einen Riss des Innenmeniskus- Hinterhorns des rech te n Kniegelenks. Sie führten aus, dass am 2 0. März 2003 im Bereich des rechten Kniegelenks eine arthroskopische vordere Kreuzbandersatzplastik und eine T eil resektion des Innenmeniskush interhorns durchgeführt worden sei en (S. 1). 3.3 Die Ärzte der Radiologie B.___ stellten im MRI-Bericht vom 3. März 2011 ( Urk. 6/90) fest, dass eine gleichentags durchgeführte Magnetreso nanztomographie (MRI) des rechten Knies der Beschwerdeführerin ein fehlendes plastisches vorderes Kreuzband bei schon länger vorbestehender Ruptur ohne aktu ellen Stumpfnachweis ergeben habe. 3.4 Dr. med. C.___, Facharzt für Chirurgie, erwähnte im Auszug aus der Kran kengeschichte vom 4. März 2011 ( Urk. 6/114), dass die Beschwerdeführerin unter Instabilitätsgefühlen und gelegentlich unter Schmerzen in ihrem rechten Kniege lenk leide, und dass eine Reoperation des vorderen Kreuzbandes angezeigt sei. 3.5 Die Ärzte der Radiologie D.___ stellten im MRI-Bericht vom 1 7. April 2014 ( Urk. 6/8) fest, dass eine gleichentags durchgeführte MRI des rechten Knies der Beschwerdeführerin einen Status nach einer Operation des vor deren Kreuzbandes (VKB-Plastik) ergeben habe, wobei das Implantat nicht mehr erkennbar sei (S. 1). 3.6 Dr. med. E.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, erwähnte in seinem Bericht vom 9. Mai 2014 ( Urk. 6/10), dass die Beschwerdeführerin, welche sich bereits am 2 0. März 2003 in Deutschland einer Knieoperation unterzogen habe (Meniskusteilresektion und VKB-Ersatz rechts), am 1. April 2014 auf einer dunklen Treppe gestolpert und auf das rechte Knie gestürzt sei. Dabei habe sie sich auch das rechte Knie verdreht, einen Bluterguss erlitten und in der Folge unter einer starken Druckdolenz gelitten. Er stellte die folgenden Diagnosen: - Kontusion und Distorsion des rechten Knies, nachfolgend ein Reizknie rechts - Verdacht auf eine Sudeck-Reaktion 3.7 Dr. med. F.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Oberarzt beim Kantonsspital G.___, stellte in seinem Bericht vom 2 7. Mai 2014 ( Urk. 6/19) die folgenden Diagnosen (S. 1): - VKB- R er uptur rechts am 1. April 2014 bei: - Status nach VKB-Plastik und Innenmeniskus-Teilresektion am 2 0. März 2003 in Deutschland - bekannte Akne inversa - Status nach Operation des Oberen Sprunggelenks (OSG) im Jahre 2001 Der Arzt erwähnte, dass die Beschwerdeführerin anamnestisch vor knapp zwei Monaten eine erstmalige Redistorsion des rechten Kniegelenks mit Instabilitäts gefühl ohne Giving-ways und mit diffusen Beschwerden erlitten habe, wobei die MRI-Untersuchung ihres rechten Kniegelenks ein fehlendes beziehungsweise ein klinisch insuffizientes VKB ergeben habe. Es sei vorerst für drei Monate eine Physiotherapie und eine Medizinische Trainingstherapie (MTT) angezeigt, um zu sehen, inwiefern eine genügende muskuläre Stabilisierung erreicht werden könne (S. 2). In seinem Bericht vom 2 3. Juni 2014 ( Urk. 6/26) stellte Dr. F.___ fest, dass die Beschwerdeführerin nach gut zwei Monaten nach der VKB-Ruptur das klinisch sicher fehlende Vordere Kreuzband für die aktuelle Belastung n euro muskulär kompensieren könne. Für die Zeit ab 1 9. Juni 2014 sei von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % und für die Zeit ab 7. Juli 2014 von einer solchen von 100 % auszu gehen (S. 2). 3.8 Mit Bericht vom 2 8. August 2014 ( Urk. 6/31) erwähnte Dr. F.___, dass die Beschwerdeführerin seit fünf Tagen unter plötzlich einschiessenden massiven Schmerzen im Bereich ihres rechten Kniegelenks leide (S. 1), und dass vermutlich von einer Läsion des Innenmeniskus, möglicherweise auch von einer Tendinose der Patellasehne in der Entnahmestelle am distalen Patellapol, auszugehen sei. Seit dem 2 6. August 2014 bestehe erneut eine (vollständige) Arbeitsunfähigkeit (S. 2). 3.9 Die Ärzte der Radiologie D.___ stellten im MRI-Bericht vom 2 9. August 2014 ( Urk. 6/32) fest, dass eine gleichentags durchgeführte MRI des rechten Knies der Beschwerdeführerin eine progrediente Chondropathie am medialen Femur condylus, einen Status nach Meniskusteilresektion ohne Nachweis einer Reruptur sowie eine Reruptur der VKB-Plastik mit verbliebenen Bohrkanälen und Defekt in der Patella bei Status nach VKB-Plastik Entnahme ergeben habe und erwähn ten, dass sich das VKB nicht mehr abgrenzen lasse. 3.10 In seinem Bericht vom 2 5. September 2014 ( Urk. 6/37) führte Dr. F.___ aus, dass die Beschwerdeführerin trotz intensiver Physiotherapie, Analgesie und Entlastung unter persistierenden Schmerzen leide, weshalb eine Arbeitsunfähigkeit bestehe. Entgegen der Beurteilung durch die Ärzte der Radiologie D.___ vom 2 9. August 2014 halte er den teilresezierten Innenmeniskus für erneut zumindest im Corpusbereich für rerupturiert. Es sei deshalb eine Revision mit Meniskus beurteilung und allfälliger Restmeniskusteilresektion und VKB- Reersatzplastik indiziert (S. 2). 3.11 Dr. F.___ erwähnte im Operationsbericht vom 7. Oktober 2014 ( Urk. 6/39/2), dass die Beschwerdeführerin am 3. Oktober 2014 an ihrem rechten Knie operiert worden sei. Dabei sei eine arthroskopische VKB- Reersatzplastik und eine Innen meniskus- Hinterhorn -Teilresektion durchgeführt worden (S. 1). Dabei seien auch die Reste des rupturierten Kreuzbandes entfernt worden. Das bereits teilresezierte, deutlich degenerativ veränderte und aufgefaserte Innenmeniskushinterhorn sei noch einmal reseziert worden (S. 2). 3. 12 Mit Bericht vom 2 9. Januar 2015 ( Urk. 6/58) führte Dr. F.___ aus, dass die nach der Operation vom 3. Oktober 2014 aufgetretenen Entzündungszeichen regre dient seien, und dass ein Infektaspekt nicht mehr vorhanden sei. Das rechte Knie sei jedoch noch stark in der Beweglichkeit eingeschränkt, weshalb eine wahr scheinlich monatelange Muskelaufbautherapie angezeigt sei. Für die Zeit vom 2 5. August 2014 bis vorerst Ende Februar 2015 bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % (S. 2). 3.13 Dr. med. H.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Trauma tologie des Bewegungsapparates, Oberarzt beim Spital I.___, stellte in seinem Bericht vom 1 8. Juni 2015 ( Urk. 6/67) die folgenden Diagnosen (S. 1): - Status nach VKB- Reersatzplastik und Innenmeniskushinterhorn -Teilre sek tion am rechten Knie vom 3. Oktober 2014 mit /bei : - Status nach VKB- Reruptur am 1. April 2014 mit sekundärer Restinnen meniskusläsion - Status nach VKB-Plastik am 2 0. März 2003 in Deutschland Er erwähnte, dass die Beschwerdeführerin gegenwärtig schmerzfrei und ab sofort im Umfang von 100 % arbeitsfähig sei (S. 2). 3.1 4 Dr. med. J.___, Facharzt für Radiologie, nahm in seinem radiologischen Teilgutachten vom 2 2. Dezember 2015 ( Urk. 6/82/2) zum Akteng utachten von Dr. Z.___ vom 1 2. Januar 2016 (vgl. nachfolgend E. 3.15 ) zu den Bildern betref f end die MRI-Untersuchung des rechten Kniegelenks der Beschwerdeführerin vom 1 7. April 2014 Stellung und führte aus, dass auf Grund der vollständigen Resor p tion des vorderen Kreuzbandimplantates und der ossären Konsolidation der Bohr kanäle des Implantates auf eine alte Läsion der vorderen Kreuzbandplastik zu schliessen sei. Demgegenüber sei das Ödem im subkutanen Fettgewebe w ahr scheinlich posttraumatisch bedingt (S. 2). 3.15 Dr. med. Z.___, Facharzt für Chirurgie, beratender Arzt der Beschwerde gegnerin, führte in seinem Gutachten vom 1 2. Januar 2016 (Urk. 6/82/1) aus, dass die MRI-Untersuchung vom 1 7. April 2014 eine nicht mehr nachweisbare VKB-Plastik ergeben habe, weshalb davon auszugehen sei, dass der Unfall vom 1. April 2014 nicht zu einer Reruptur der VKB-Plastik geführt habe. Da bei der Beschwerdeführerin bereits im Jahre 2011 eine instabile Situation bei einem Sta tus nach Resorption der VKB-Pl astik bestanden habe, sei das Unfallereignis vom 1. April 2014 für die Instabilität des rechten Kniegelenks nicht verantwort lich. Durch das Ereignis vom 1. April 2014 sei es auch nicht zu einem zusätzlichen Schaden im Bereich des Innenmeniskus gekommen, da die zwei Wochen nach dem Unfallereignis durchgeführte MRI k eine erneute Läsion des Restmeniskus ergeben habe (S. 4). 3.1 6 Dr. H.___ erwähnte in seiner Stellungnahme vom 2 0. April 2016 ( Urk. 6/94/2), dass die MRI - Untersuchung vom März 201 1 in Übereinstimmung mit derjenigen vom April 2014 zwar ein fehlendes Kreuzband ergeben habe, dass diese MRI-Befunde indes dem intraope rativen Befund von Oktober 2014 wiedersprächen. Dabei seien rupturierte Bandanteile festgestellt und bildlich dokumentiert worden. Für eine eher frische Re r uptur des VKB spreche sodann die vorgängige Beschwer defreiheit der Beschwerdeführerin und die erst nach dem Trauma vom 1. April 2014 aufgetretene n Instabilitätsgefühle mit Gangunsicherheit und Schmerzen. Aus diesen Gründen sei von eine r frische n Traumatisierung des Kreuzband trans plantates am 1. April 2014 auszugehen. Eine alleinige Bewertung der Kausalität anhand der MRI-Bilder sei nicht ausreichend (S. 1), da die Sensitivität und Spezi fität der MRI-Untersuchung bei VKB-Ersatzplastiken und entsprechenden Unter suchung zwischen 85 % und 95 % zu liegen kämen (S. 2). 3.17 Dr. J.___ nahm in seinem radiologischen Teilgutachten vom 2 0. Juni 2017 (Urk. 6/ 119 /2) zum Aktengut achten von Dr. Z.___ vom 4. Juli 2017 (vgl. nach folgend E. 3.18) ergänzend zu den MRI- Bildern betreffend die MRI-Untersuchung des Kniegelenks der Beschwerdeführerin vom 3. März 2011 Stellung und führte aus, dass bereits in den MRI-Bildern vom 3. März 2011 die vordere Kreuz band plastik nicht mehr erkennbar gewesen sei. Er erwähnte, dass seines Wissens in der medizinischen Literatur k ein Fall einer intakten vorderen Kreuzbandplastik, welcher in der MRI als gerissen beurteilt worden sei, beschrieben worden sei. 3.18 Dr. Z.___ führte in seinem Gutachten vom 4. Juli 2017 ( Urk. 6/119/1) aus, dass es zu einer Diskrepanz des im Rahmen des arthroskopischen Eingriffs erhobenen Befundes im Vergleich zu einem vorgängigen MRI-Befund kommen könne. So sei es unter Kniespezialisten allgemein bekannt, dass trotz eines arthroskopischen Nachweises eines in situ liegenden Transplantats einer VKB-Plastik (gerissen oder intakt) der entsprechende MRI-Befund eine fehlende VKB-Plastik ergeben könne (S. 2). A uf Grund der vorliegenden peroperativen Bilddokumentation der arthros k o pischen Operation vom 3. Oktober 2014 (vgl. Urk. 6/106 ) sowie des Opera tions berichts von Dr. F.___ sei davon auszugehen, dass anlässlich der Operation vom 3. Oktober 2014 ein gerissenes VKB-Transplantat in situ gelegen habe. Unklar bleibe der Zeitpunkt der Ruptur der am 2 0. März 2003 implantierten VKB-Plastik. Obwohl die MRI vom 1 7. April 2017 ein Hämatom ergeben hätt e n, welches durch die Kniekontusion und -d istorsion vom 1. April 2014 verursacht worden sei, sei dadurch nicht bewiesen, dass das VKB- Transplantat bei diesem Unfallereignis ak ut gerissen sei. Auch beim Eingriff vom 3. Oktober 2014 könne auf Grund der Be schreibung des Befundes durch den operierenden Arzt sowie auf Grund der perope rativen Bilddokumentation kein Rückschluss auf das Alter der Ruptur des VKB- Transplantat s gezogen werden. Auf Grund der medizinischen Akten und der Bilddokumentation könne vielmehr lediglich geschlossen werden, dass die am 2 0. März 2003 implantierte VKB-Plastik zum Zeitpunkt der Re o peration vom 3. Oktober 2014 gerissen gewesen sei. Obwohl auf G rund der durch Dr. C.___ im Jahre 2011 dokumentieren klinischen Beschwerden und objektivierbaren Be funde erstellt sei, dass das VKB Transplantat vom 2 0. März 2003 bereits im Jahre 2011 insuffizient gewesen sei, sei eine Ruptur des Transplantats zu diesem Zeit punkt nicht zu beweisen (S. 2 f.). Die Frage, warum verschiedene Radiologen nach mehrmaliger Durchsicht der MRI-Bilder zu einem falsch negativen Resultat gekommen seien und übereinstimmend davon ausgingen, dass das VKB-Trans plantat vom 2 0. März 2003 nicht mehr sichtbar gewesen sei, obwohl das gerissene Transplantat beim arthroskopischen Eingriff vom 3. Oktober 2014 identifiziert, foto grafiert und als Vorbereitung für die erneute VKB Plastik reseziert worden sei, müsse offenbleiben. Seine vorgängige Beurteilung vom 1 2. Januar 2016, welche ohne Einsich t in die peroperative Fotodokumentation verfasst worden sei, müsse er daher revidieren. Es stehe daher fest, dass während der Operation vom 3. Oktober 2014 ein rupturiertes VKB-Transplantat bestanden habe, und dass der Zeitpunkt der Ruptur des Transplantats nicht sicher bestimm t werden könne (S. 3). 4. 4.1 Den erwähnten medizinischen Akten ist zu entnehmen, dass die Ärzte der Radiologie B.___ am 3. März 2011 ( vorstehend E. 3.3 ) und die Ärzte der Radiologie D.___ in ihren MRI-Bericht en vom 1 7. April 2014 ( vorstehend E. 3.5 ) und vom 2 9. August 2014 (vorstehend E. 3.9 ) ein fehlendes beziehungs weise ein nicht mehr erkennbares VKB-Implantat vom 2 0. März 2003 feststellten. Demgegenüber stellte Dr. F.___ im Operationsbericht vom 7. Oktober 2014 ( vorstehend E. 3.11 ) die Reste des rupturierten Kreuzbandes fest. Darauf stützte sich Dr. Z.___ in seinem Gutachten vom 4. Juli 2017 (vorstehend E. 3.18 ) und ging davon aus, dass auf Grund der peroperativen Bilddokumentation der arthros k o pischen Operation vom 3. Oktober 2014 sowie auf Grund des Operations be richts von Dr. F.___ davon auszugehen sei, dass anlässlich der Op eration vom 3. Oktober 2014 ein gerissenes VKB-Transplantat in situ gelegen habe. Auf Grund des Operationsberichts vom 7. Oktober 2014 (vorstehend E. 3.11 ) und der perope rativen Bilddokumentation der Operation vom 3. Oktober 2014 ( Urk. 6/106) steht daher f est, dass anlässlich der Operation vom 3. Oktober 2014 ein gerissenes VKB-Transplantat in situ lag. Demnach ergaben die MRI-Untersuchungen vom 3. März 2011 (vorstehend E. 3.3 ), vom 1 7. April 2014 (vorstehend E. 3.5 ) und vom 2 9. August 2014 (vorstehend E. 3.9 ) den unrichtigen Befund eines fehlende n be ziehungsweise ein es nicht mehr erkennbare n VKB-Implantat s vom 2 0. März 200 3. 4.2 Dr. Z.___ ging in seinem Gutachten vom 4. Juli 2017 (vorstehend E. 3.18) davon aus, dass MRI-Untersuchungen bei einem durch Arthroskopie nachgewiesenen ( ge rissenen oder intakten ), in situ liegenden VKB-Transplantat den unrichtigen MRI-Befund eine r fehlende VKB-Plastik ergeben könn t e n. Diesbezüglich gilt es den sich in den Akten befindenden wissenschaftlichen Artikel zu MRI-Unter su chungen nach einer VKB-Plastik ( Alberto Grassi, James R. Bailey, Cecilia Signo relli, Giuseppe Carbone, Andy Tchonang Wakam, Gian Andrea Lucidi und Stefano Zaffagnini, Magnetic resonance imaging after anterior cruciate ligament recon struction : A practical guide, in: World Journal of Orthop edics, 1 8. Oktober 20 16, S. 638-649 ; Urk. 6/119/3) zu berücksichtigen. Danach ist der MRI-Befund nicht immer zielführend, weil es zwischen den Ergebnissen der klinische n Untersu chung und denjenigen der MRI-Untersuchung zu Abweichungen kommen kann. Gemäss eine r wissenschaftliche n Studie hätten MRI-Untersuchungen in 24 % der untersuchten Fälle von durch Arthroskopie und klinische Untersuchung nachge wiesenen Läsionen des VKB-Transplantats fälschlicherweise ein intaktes Trans plantat gezeigt (S. 640). Insgesamt betrug die Abweichung der MRI-Befunde von den Ergebnissen der klinischen Untersuchungen 52 % und diejenige der MRI-Befunde von den Ergebnissen der arthroskopischen Untersuchungen 44 %. Im Ver gleich zu der den diagnostischen Standard zur Diagnose einer Ruptur des VKB-Transplantats darstellenden arthroskopische n Untersuchung weise die MRI-Untersuchung eine Sensitivität von 60 % und eine Spezifität von 87 % auf. Es sei da her möglich, dass im Rahmen der MRI-Untersuchung ein scheinbar normales VKB-Transplant zu sehen sei, obwohl sich das VKB-Transplantat in der klinisch en oder in der arthroskopisch en Untersuchung als verletzt oder verlängert erweise (S. 641). 4.3 Nach Gesagte m steht daher fest, dass die MRI-Untersuchungen vom 3. März 2011 (vorstehend E. 3.3 ), vom 1 7. April 2014 (vorstehend E. 3.5 ) und vom 2 9. August 2014 (vorstehend E. 3.9 ) den ( un richtigen ) Befund eines fehlenden beziehungs weise ein es nicht mehr erkennbaren VKB-Implantat s vom 2 0. März 2003 ergaben, obwohl das gerissene VKB-Implantat gemäss der peroperativen Bilddokumen ta tion anlässlich der arthroskopischen Operation vom 3. Oktober 2014 erwiesener massen noch in situ lag. Aus diesem Grunde ist daher davon auszugehen, dass im Rahmen der MRI-Untersuchung vom 3. März 2011 entweder ein gerissenes oder ein noch intaktes VKB-Transplantat nicht gesehen wurde. Es kann demzu folge nicht ausgeschlossen werden, dass am 3. März 2011 noch ein intaktes VKB-Transplantat bestand, welches jedoch mittels MRI nicht zu sehen war. Lediglich im Rahmen eine r arthroskopische n Untersuchung, welche den diagnostischen Standard zur Diagnose einer Ruptur des VKB-Transplantats darstellt, wäre der Zustand des VKB-Transplantats zu diesem Zeitpunkt mit der erforderlichen Ge wissheit zu beurteilen gewesen. In Würdigung der gesamten Umstände und insbesondere der erstellten Abweichungen der Befunde der MRI-Untersuchungen von den Befunden der arthroskopischen Untersuchung vom 3. Oktober 2014 kann vorliegend alleine gestützt auf die Ergebnisse der MRI-Untersuchung vom 3. März 2011 mangels eines arthroskopischen Befundes nicht mit dem massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit auf eine Ruptur des VKB-Transplantats zu diesem Zeitpunkt geschlossen werden. 4.4 Des Gleichen kann auch auf Grund des von Dr. C.___ am 4. März 2011 erho benen klinischen Befund es (vorstehend E. 3.4 ), wonach die Beschwerdeführerin zu diesem Zeitpunkt unter Instabilitätsgefühlen und gelegentlich unter Schmer zen in ihrem rechten Kniegelenk gelitten habe, nicht mit überwiegender Wahr scheinlichkeit darauf geschlossen werden, dass sich eine Ruptur des VKB-Implan tat s vom 2 0. März 2003 bereits zu diesem Zeitpunkt ereignet gehabt hätte. Denn Instabilitätsgefühle und gelegentliche Knieschmerzen setzen nicht zwingend eine Ruptur des VKB-Transplantats voraus. D iese Symptome könnten auch andere Ursachen haben, beispielsweise eine Zerrung oder Elongation des ansonsten noch intakten VKB-Transplant at s. 4.5 Gestützt auf die medi zin i sche Aktenlage und insbesondere auf die nachvoll zieh bare Beurteilung durch Dr. Z.___ vom 4. Juli 2017 (vorstehend E. 3.18) ist daher davon auszugehen, dass eine Ruptur des VKB-Implantats vom 2 0. März 2003 erst zum Zeitpunkt der arthroskopischen Operation vom 3. Oktober 2014 mit dem massgebenden Beweisgrad der überwiegend en Wahrscheinlichkeit feststeht, dass indes der genaue Zeitpu nkt, zu welchem sich die Ruptur des V KB-Transplantats ereignete, nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu bestimmen ist. 4.6 Demzufolge kann die Unfallkausalität der anlässlich der Operation vom 3. Oktober 2014 festgestellten Ruptur des VKB-Transplantats vom 2 0. März 2003 nicht mit der erforderlichen Gewissheit und insbesondere nicht mit dem massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden. Auf Grund des Umstandes, dass sich die Beschwerdeführerin am 3. Oktober 2014 einem erneuten arthroskopischen Eingriff an ihrem rechten Kniegelenk unterzog, bei welchem die Reste des rupturierten VKB-Transplantats entfernt wurden (vorsteh end E. 3.11 ), ist in Bezug auf die Frage nach der Unfallkausalität davon auszu geh en, dass ergänzende Beweismassnahmen und weitere medizinische Abklä rung en des Sachverhalts an diesem Ergebnis nichts ändern würden, weshalb da von abzusehen ist (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 90 E. 4b, 122 V 157 E. 1d mit Hinweisen). 4.7 Damit bleibt die Frage nach der Unfallkausalität der Ruptur des VKB-Trans plantats vom 2 0. März 2003 und der dadurch bedingten Behandlungsbe dürftig keit und Arbeitsunfähigkeit der Beschwerde führerin in der Zei t ab 1 8. Juni 2014 offen. Diese Beweislosigkeit hat nach Gesagtem (vorstehend E. 1.3 ) die Be schwer degegnerin zu tragen, da sie das unbestrittene Unfallereignis vom 1. April 2014 anerkannt und der Beschwerdeführerin für dessen Folgen bis 1 7. Juni 2014 Versi cherungsleistungen ausgerichtet hat. 5. Nach Gesagtem gelingt es der Beschwerdegegnerin nicht, das Dahinfallen jeder ( teil -) kausalen Bedeutung der Folgen des Unfalls vom 1. April 2014 am 1 8. Juni 2014 beziehungsweise das Erreichen des Status quo sine vel ante bezüglich dieses Unfalls per 1 8. Juni 2014 mit genügender Bestimmtheit beziehungsweise mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachzuweisen. Die Beschwer de gegnerin bleibt daher auch hinsichtlich der über den 1 8. Juni 2014 hinaus ge klagten rechtsseitigen Kniebeschwerden der Beschwerdeführerin grundsätzlich leistungspflichtig. Die Sache ist daher in Gutheissung der Beschwerde zur weiteren Leistungsfest setzung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. 6. 6.1 Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei kos ten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens be messen ( § 34 Abs. 3 GSVGer d ). 6.2 Ausgangsgemäss hat die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Prozessent schädigung, welche in Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache, der Schwie rig keit des Prozesses sowie eines gerichtsüblichen Stundenansatzes von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) auf Fr. 2’40 0.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen ist. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass der E insprachee ntscheid der Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG vom 7. September 2017 aufgehoben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen wird, damit sie, nach erfolgter Ab klärung im Sinne der Erwägungen, über den Anspruch der Beschwerdeführerin auf Versicherungsleistungen für die Zeit ab 1 8. Juni 2014 neu verfüge. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent schädigung von Fr. 2’400.-- (inklusive Barauslagen und M ehrwertsteuer ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Fürsprecher Urs Kröpfli - Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG - Bundesamt für Gesundheit sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber MosimannVolz

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich UV.2017.00229 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Bachofner Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiber Volz Urteil vom 24. Mai 2019

UV.2017.00229

UV.2017.00229

UV.2017.00229 II. Kammer

II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Bachofner Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiber Volz

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichter Bachofner Ersatzrichterin Romero-Käser Gerichtsschreiber Volz

Urteil vom 24. Mai 2019

Urteil vom 24. Mai 2019 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Fürsprecher Urs Kröpfli

vertreten durch Fürsprecher Urs Kröpfli S-E-K Advokaten

S-E-K Advokaten Zürcherstrasse 310, 8500 Frauenfeld

Zürcherstrasse 310, 8500 Frauenfeld gegen

gegen Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG

Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG Richtiplatz 1, 8304 Wallisellen

Richtiplatz 1, 8304 Wallisellen Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Zustelladresse: Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG

Zustelladresse: Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG Postfach, 8010 Zürich

Postfach, 8010 Zürich Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 X.___, geboren 1986, war bei der Y.___ GmbH als Sicherheitsagentin tätig und über diese bei der Allianz Suisse Versi che rungs -Gesellschaft AG (Allianz) gemäss dem Bundesgesetz über die Un fall versicherung (UVG) gegen Unfälle, unfallähnliche Körperschä digun gen und Be rufs krankheiten ver sichert, als sie sich am 1. April 2014 im Dunkeln den Fuss vertrat und sich das rechte Knie verdrehte ( Urk. 6/1, Urk. 6/5). Am 3. Oktober 2014 wurde die Versicherte an ihrem rechten Knie operiert ( arthroskopische Re-Ersatz plastik des vorderen Kreuzbandes und Innenm eniskusteilresektion; Urk. 6/39/2).

1.1 X.___, geboren 1986, war bei der Y.___ GmbH als Sicherheitsagentin tätig und über diese bei der Allianz Suisse Versi che rungs -Gesellschaft AG (Allianz) gemäss dem Bundesgesetz über die Un fall versicherung (UVG) gegen Unfälle, unfallähnliche Körperschä digun gen und Be rufs krankheiten ver sichert, als sie sich am 1. April 2014 im Dunkeln den Fuss vertrat und sich das rechte Knie verdrehte ( Urk. 6/1, Urk. 6/5). Am 3. Oktober 2014 wurde die Versicherte an ihrem rechten Knie operiert ( arthroskopische Re-Ersatz plastik des vorderen Kreuzbandes und Innenm eniskusteilresektion; Urk. 6/39/2). 1.2 Nachdem die Allianz ihre Leistungspflicht anerkannt und die vorübergehenden Leistungen (Heilbehandlung, Taggeld) vorerst erbracht hatte, erteilte sie dem die Versicherte behandelnden Spital keine Kostengutsprache für den operativen Ein griff vom 3. Oktober 2014 ( Urk. 6/38) und teilte der Versicherten m it Schreiben vom 1 6. Oktober 2014 (Urk. 6/42/2) mit, dass der Status quo sine am 1 8. Juni 2014 erreicht worden sei, und dass der natürliche Kausalzusammen hang zwischen den nach diesem Zeitpunkt weiterbestehenden Beschwerden und dem Unfall vom 1. April 2014 zu verneinen sei, weshalb die Versicherungs leistungen auf diesen Zeitpunkt einzustellen seien. Mit Verf ügung vom 2 9. Januar 201 6 (Urk. 6/83) hielt die Allianz an der Einstellung der vorübergehenden Leistun gen für Heilbehandlung und Taggeld per 1 8. Juni 2014 fest. Die von der Versicherten am 2 9. Februar 2016 dagegen erhobene Einsprache (Urk. 6/88 ) wies die Allianz mit Entscheid vom 7. September 2017 (Urk. 6/122 = Urk. 2) ab.

1.2 Nachdem die Allianz ihre Leistungspflicht anerkannt und die vorübergehenden Leistungen (Heilbehandlung, Taggeld) vorerst erbracht hatte, erteilte sie dem die Versicherte behandelnden Spital keine Kostengutsprache für den operativen Ein griff vom 3. Oktober 2014 ( Urk. 6/38) und teilte der Versicherten m it Schreiben vom 1 6. Oktober 2014 (Urk. 6/42/2) mit, dass der Status quo sine am 1 8. Juni 2014 erreicht worden sei, und dass der natürliche Kausalzusammen hang zwischen den nach diesem Zeitpunkt weiterbestehenden Beschwerden und dem Unfall vom 1. April 2014 zu verneinen sei, weshalb die Versicherungs leistungen auf diesen Zeitpunkt einzustellen seien. Mit Verf ügung vom 2 9. Januar 201 6 (Urk. 6/83) hielt die Allianz an der Einstellung der vorübergehenden Leistun gen für Heilbehandlung und Taggeld per 1 8. Juni 2014 fest. Die von der Versicherten am 2 9. Februar 2016 dagegen erhobene Einsprache (Urk. 6/88 ) wies die Allianz mit Entscheid vom 7. September 2017 (Urk. 6/122 = Urk. 2) ab. 2. Gege n den Einspracheentscheid vom 7. September 2017 (Urk. 2) erhob die Ver si cherte am 2 8. September 2017 Be schwerde (Urk. 1) und beantragte, dieser sei auf zuhe ben und es sei die Allianz zu verpflichten, ihr ab dem 1 8. Juni 2014 weiterhin Heilbehandlungs- und Taggeldleistungen für die Folgen des Unfalls vom 1. April 2014 auszurichten.

2. Gege n den Einspracheentscheid vom 7. September 2017 (Urk. 2) erhob die Ver si cherte am 2 8. September 2017 Be schwerde (Urk. 1) und beantragte, dieser sei auf zuhe ben und es sei die Allianz zu verpflichten, ihr ab dem 1 8. Juni 2014 weiterhin Heilbehandlungs- und Taggeldleistungen für die Folgen des Unfalls vom 1. April 2014 auszurichten. Mit Beschwerdeantwort vom 3 0. Oktober 2017 beantragte die Allianz die Abwei sung der Beschwerde (Urk. 5 S. 2 ), wovon der Beschwerdeführer in am 8. Janu ar 2018 Kenntnis gegeben wurde (Urk. 7 ).

Mit Beschwerdeantwort vom 3 0. Oktober 2017 beantragte die Allianz die Abwei sung der Beschwerde (Urk. 5 S. 2 ), wovon der Beschwerdeführer in am 8. Janu ar 2018 Kenntnis gegeben wurde (Urk. 7 ). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 bezie hungsweise am 9. No vember 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des UVG und der Verordnung über die Unfallversiche rung (UVV) in Kraft getreten.

1.1 Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 bezie hungsweise am 9. No vember 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des UVG und der Verordnung über die Unfallversiche rung (UVV) in Kraft getreten. Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver wirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dem entsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. Septem ber 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeit punkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).

Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver wirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dem entsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. Septem ber 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeit punkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen). Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am 1. April 2014 ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall An wendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.

Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am 1. April 2014 ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall An wendung finden und in dieser Fassung zitiert werden. 1.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers ge mäss UVG setzt voraus, dass zwi schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invali dität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang be steht. Ursachen im Sinne des na türlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhanden sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Ent sprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzu sammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).

1.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers ge mäss UVG setzt voraus, dass zwi schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invali dität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang be steht. Ursachen im Sinne des na türlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhanden sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Ent sprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzu sammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver waltung beziehungsweise im Beschwerdefall d as Gericht im Rahmen der ihm ob liegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Be weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Mög lichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs an spruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).

Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver waltung beziehungsweise im Beschwerdefall d as Gericht im Rahmen der ihm ob liegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Be weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Mög lichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs an spruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). 1.3 Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder überhaupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursa chen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vor zustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U 172/94 vom 26. April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegen den Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45; BGE 119 V 7 E. 3c/ aa ). Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalles genügt nicht. Da es sich hierbei um eine anspruchs aufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die entsprechende Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 f. E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 76). Diese Beweisgrund sätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten massgebend (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.1 mit Hinweisen). Diese Rechtsprechung beschlägt dabei einzig die rechtlichen Folgen der Abklärung, insofern als dem Un fallversicherer die Beweislast zugewiesen wird für den Fall, dass ungeklärt bleibt, ob dem Unfall (noch) eine kausale Bedeutung für den andauernden Ge sund heitsschaden zukommt. Bevor sich aber überhaupt die Frage der Beweislast stellt, ist der Sachverhalt im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes richtig u nd vollständig zu klären (Urteile des Bundesgerichts 8C_354/2007 vom 4. August 2008, E. 2.2, und 8C_540/2007 vom 2 7. März 2008, E. 4.3.2).

1.3 Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder überhaupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursa chen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vor zustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U 172/94 vom 26. April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegen den Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45; BGE 119 V 7 E. 3c/ aa ). Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalles genügt nicht. Da es sich hierbei um eine anspruchs aufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die entsprechende Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 f. E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 76). Diese Beweisgrund sätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten massgebend (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.1 mit Hinweisen). Diese Rechtsprechung beschlägt dabei einzig die rechtlichen Folgen der Abklärung, insofern als dem Un fallversicherer die Beweislast zugewiesen wird für den Fall, dass ungeklärt bleibt, ob dem Unfall (noch) eine kausale Bedeutung für den andauernden Ge sund heitsschaden zukommt. Bevor sich aber überhaupt die Frage der Beweislast stellt, ist der Sachverhalt im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes richtig u nd vollständig zu klären (Urteile des Bundesgerichts 8C_354/2007 vom 4. August 2008, E. 2.2, und 8C_540/2007 vom 2 7. März 2008, E. 4.3.2). Mit dem Erreichen des Status quo sine vel ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der Status quo sine vel ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfallversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. 1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kos tenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die Heilbehandlungskosten nach Art. 10 UVG fallen (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.2).

Mit dem Erreichen des Status quo sine vel ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der Status quo sine vel ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfallversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. 1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kos tenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die Heilbehandlungskosten nach Art. 10 UVG fallen (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.2). 1.4 Nach der Rechtsprechung gehören zu den im Sinne von Art. 6 Abs. 1 UVG mas s gebenden Ursachen auch Umstände, ohne deren Vorhandensein die gesund heitli che Beeinträchtigung nicht zur gleichen Zeit eingetreten wäre. Eine scha densaus lösende traumatische Einwirkung wirkt also selbst dann leistungs begrün dend, wenn der betreffende Schaden auch ohne das versicherte Ereignis früher oder spä ter wohl eingetreten wäre, der Unfall somit nur hinsichtlich des Zeit punkts des Schadenseintritts Conditio sine qua non war. Anders verhält es sich, wenn der Unfall nur Gelegenheits- oder Zufallsursache ist, welche ein ge gen wärtiges Ri siko, mit dessen Realisierung jederzeit zu rechnen gewesen wäre, manifest werden lässt, ohne im Rahmen des Verhältnisses von Ursache und Wirkung eigenständige Bedeutung anzunehmen (Urteile des Bundesgerichts 8C_380/2011 vom 20. Okto be r 2011 E. 4.2.1, 8C_301/2007 vom 15. Januar 2008 E. 5.1.1 und U 413/05 vom 5. April 2007 E. 4.2 mit Hinweisen). Wenn ein alltäglicher alternativer Belastungs faktor zu annähernd gleicher Zeit dieselbe Gesundheitsschädigung hätte bewirken können, erscheint der Unfall nicht als kau sal signifikantes Ereignis, sondern als austauschbarer Anlass; es entsteht daher keine Leistungs pflicht des obligato ri schen Unfallversicherers (Urteile des Bundesgerichts 8C_380/2011 vom 20. Okto ber 2011 E. 4.2.2, U 413/05 vom 5. April 2007 E. 4.2.3).

1.4 Nach der Rechtsprechung gehören zu den im Sinne von Art. 6 Abs. 1 UVG mas s gebenden Ursachen auch Umstände, ohne deren Vorhandensein die gesund heitli che Beeinträchtigung nicht zur gleichen Zeit eingetreten wäre. Eine scha densaus lösende traumatische Einwirkung wirkt also selbst dann leistungs begrün dend, wenn der betreffende Schaden auch ohne das versicherte Ereignis früher oder spä ter wohl eingetreten wäre, der Unfall somit nur hinsichtlich des Zeit punkts des Schadenseintritts Conditio sine qua non war. Anders verhält es sich, wenn der Unfall nur Gelegenheits- oder Zufallsursache ist, welche ein ge gen wärtiges Ri siko, mit dessen Realisierung jederzeit zu rechnen gewesen wäre, manifest werden lässt, ohne im Rahmen des Verhältnisses von Ursache und Wirkung eigenständige Bedeutung anzunehmen (Urteile des Bundesgerichts 8C_380/2011 vom 20. Okto be r 2011 E. 4.2.1, 8C_301/2007 vom 15. Januar 2008 E. 5.1.1 und U 413/05 vom 5. April 2007 E. 4.2 mit Hinweisen). Wenn ein alltäglicher alternativer Belastungs faktor zu annähernd gleicher Zeit dieselbe Gesundheitsschädigung hätte bewirken können, erscheint der Unfall nicht als kau sal signifikantes Ereignis, sondern als austauschbarer Anlass; es entsteht daher keine Leistungs pflicht des obligato ri schen Unfallversicherers (Urteile des Bundesgerichts 8C_380/2011 vom 20. Okto ber 2011 E. 4.2.2, U 413/05 vom 5. April 2007 E. 4.2.3). 1.5 Nach Gesetz und Rechtsprechung ist der Fall unter Einstellung der vorübergehen den Leistungen und Prüfung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und eine In tegritätsentschädigung abzuschliessen, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der versicher ten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind (vgl. Art. 19 Abs. 1, Art. 24 Abs. 2 UVG; Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2. Mai 2014 E. 4.1, vgl. auch Urteil 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3). In diesem Zeitpunkt ist der Un fallversicherer auch befugt, die Adäquanzfrage zu prüfen (Urteil des Bundes ge richts 8C_377/2013 vom 2. Oktober 2013 E. 7.2 mit Hinweis auf BGE 134 V 109, vgl. auch Urteil 8C _ 454/2014 vom 2. September 2014 E. 6.3).

1.5 Nach Gesetz und Rechtsprechung ist der Fall unter Einstellung der vorübergehen den Leistungen und Prüfung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und eine In tegritätsentschädigung abzuschliessen, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der versicher ten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind (vgl. Art. 19 Abs. 1, Art. 24 Abs. 2 UVG; Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2. Mai 2014 E. 4.1, vgl. auch Urteil 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3). In diesem Zeitpunkt ist der Un fallversicherer auch befugt, die Adäquanzfrage zu prüfen (Urteil des Bundes ge richts 8C_377/2013 vom 2. Oktober 2013 E. 7.2 mit Hinweis auf BGE 134 V 109, vgl. auch Urteil 8C _ 454/2014 vom 2. September 2014 E. 6.3). Ob eine namhafte Besserung noch möglich ist, bestimmt sich insbesondere nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeits fä higkeit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist. Die Verwendung des Be grif fes «namhaft» in Art. 19 Abs. 1 UVG verdeutlicht demnach, dass die durch weitere (zweckmässige) Heilbehandlung im Sinne von Art. 10 Abs. 1 UVG erhoffte Bes serung ins Gewicht fallen muss. Weder eine weit entfernte Möglichkeit eines po sitiven Resultats einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch ein von wei teren Massnahmen – wie etwa einer Badekur – zu erwartender geringfügiger the rapeutischer Fortschritt verleihen Anspruch auf deren Durchführung. In diesem Zusammenhang muss der Gesundheitszustand der versicherten Person prognos tisch und nicht aufgrund retrospektiver Feststellungen beurteilt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2. Mai 2014 E. 4.1 mit Hinweisen, insbe sondere auf BGE 134 V 109 E. 4.3; vgl. auch Urteil 8C_639/2014 vom 2. Dezem ber 2014 E. 3).

Ob eine namhafte Besserung noch möglich ist, bestimmt sich insbesondere nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeits fä higkeit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist. Die Verwendung des Be grif fes «namhaft» in Art. 19 Abs. 1 UVG verdeutlicht demnach, dass die durch weitere (zweckmässige) Heilbehandlung im Sinne von Art. 10 Abs. 1 UVG erhoffte Bes serung ins Gewicht fallen muss. Weder eine weit entfernte Möglichkeit eines po sitiven Resultats einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch ein von wei teren Massnahmen – wie etwa einer Badekur – zu erwartender geringfügiger the rapeutischer Fortschritt verleihen Anspruch auf deren Durchführung. In diesem Zusammenhang muss der Gesundheitszustand der versicherten Person prognos tisch und nicht aufgrund retrospektiver Feststellungen beurteilt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2. Mai 2014 E. 4.1 mit Hinweisen, insbe sondere auf BGE 134 V 109 E. 4.3; vgl. auch Urteil 8C_639/2014 vom 2. Dezem ber 2014 E. 3). 1.6 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).

1.6 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Einspracheentscheid vom 7. Septem ber 2017 ( Urk. 2) gestützt auf das Aktengutachten ihres beratenden Arztes, Dr. med. Z.___, vom 4. Juli 2017 davon aus, dass eine Verur sachung der Ruptur des rechten vorderen Kreuzbandes der Beschwerdeführerin durch den versicherten Unfall vom 1. April 2014 nicht mit dem massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt sei (S. 11), und dass von einem Erreichen des Status quo sine am 1 8. Juni 2014 auszugehen sei (S. 12).

2.1 Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Einspracheentscheid vom 7. Septem ber 2017 ( Urk. 2) gestützt auf das Aktengutachten ihres beratenden Arztes, Dr. med. Z.___, vom 4. Juli 2017 davon aus, dass eine Verur sachung der Ruptur des rechten vorderen Kreuzbandes der Beschwerdeführerin durch den versicherten Unfall vom 1. April 2014 nicht mit dem massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt sei (S. 11), und dass von einem Erreichen des Status quo sine am 1 8. Juni 2014 auszugehen sei (S. 12). 2.2 Die Beschwerdeführerin brachte hiegegen vor, dass ein rechtsgenügender Nachweis einer weggefallenen natürlichen Kausalität von der diesbezüglichen beweisbelasteten Beschwerdegegnerin nicht erbracht worden sei, weshalb auch für die Zeit nach dem 1 8. Juni 2014 von einem Fortbestehen der natürlichen Unfallkausalität auszugehen sei ( Urk. 1 S. 9).

2.2 Die Beschwerdeführerin brachte hiegegen vor, dass ein rechtsgenügender Nachweis einer weggefallenen natürlichen Kausalität von der diesbezüglichen beweisbelasteten Beschwerdegegnerin nicht erbracht worden sei, weshalb auch für die Zeit nach dem 1 8. Juni 2014 von einem Fortbestehen der natürlichen Unfallkausalität auszugehen sei ( Urk. 1 S. 9). 3.

3. 3.1 Zu prüfen ist im Folgenden anhand des medizinischen Sachverhalts, ob die Be schwerdegegnerin zu Recht den Fallabschluss auf den 1 8. Juni 2014 terminierte und die vorübergehenden Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld) auf diesen Zeitpunkt einstellte.

3.1 Zu prüfen ist im Folgenden anhand des medizinischen Sachverhalts, ob die Be schwerdegegnerin zu Recht den Fallabschluss auf den 1 8. Juni 2014 terminierte und die vorübergehenden Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld) auf diesen Zeitpunkt einstellte. 3.2 Die Ärzte des Klinikums A.___ erwähnten in ihrem undatierten Bericht ( Urk. 6/111/5), dass die Beschwerdeführerin vom 2 0. bis 2 5. März 2 003 hospitalisiert gewesen sei, und diagnostizierten eine Ruptur des vorderen Kreuzbandes und einen Riss des Innenmeniskus- Hinterhorns des rech te n Kniegelenks. Sie führten aus, dass am 2 0. März 2003 im Bereich des rechten Kniegelenks eine arthroskopische vordere Kreuzbandersatzplastik und eine T eil resektion des Innenmeniskush interhorns durchgeführt worden sei en (S. 1).

3.2 Die Ärzte des Klinikums A.___ erwähnten in ihrem undatierten Bericht ( Urk. 6/111/5), dass die Beschwerdeführerin vom 2 0. bis 2 5. März 2 003 hospitalisiert gewesen sei, und diagnostizierten eine Ruptur des vorderen Kreuzbandes und einen Riss des Innenmeniskus- Hinterhorns des rech te n Kniegelenks. Sie führten aus, dass am 2 0. März 2003 im Bereich des rechten Kniegelenks eine arthroskopische vordere Kreuzbandersatzplastik und eine T eil resektion des Innenmeniskush interhorns durchgeführt worden sei en (S. 1). 3.3 Die Ärzte der Radiologie B.___ stellten im MRI-Bericht vom 3. März 2011 ( Urk. 6/90) fest, dass eine gleichentags durchgeführte Magnetreso nanztomographie (MRI) des rechten Knies der Beschwerdeführerin ein fehlendes plastisches vorderes Kreuzband bei schon länger vorbestehender Ruptur ohne aktu ellen Stumpfnachweis ergeben habe.

3.3 Die Ärzte der Radiologie B.___ stellten im MRI-Bericht vom 3. März 2011 ( Urk. 6/90) fest, dass eine gleichentags durchgeführte Magnetreso nanztomographie (MRI) des rechten Knies der Beschwerdeführerin ein fehlendes plastisches vorderes Kreuzband bei schon länger vorbestehender Ruptur ohne aktu ellen Stumpfnachweis ergeben habe. 3.4 Dr. med. C.___, Facharzt für Chirurgie, erwähnte im Auszug aus der Kran kengeschichte vom 4. März 2011 ( Urk. 6/114), dass die Beschwerdeführerin unter Instabilitätsgefühlen und gelegentlich unter Schmerzen in ihrem rechten Kniege lenk leide, und dass eine Reoperation des vorderen Kreuzbandes angezeigt sei.

3.4 Dr. med. C.___, Facharzt für Chirurgie, erwähnte im Auszug aus der Kran kengeschichte vom 4. März 2011 ( Urk. 6/114), dass die Beschwerdeführerin unter Instabilitätsgefühlen und gelegentlich unter Schmerzen in ihrem rechten Kniege lenk leide, und dass eine Reoperation des vorderen Kreuzbandes angezeigt sei. 3.5 Die Ärzte der Radiologie D.___ stellten im MRI-Bericht vom 1 7. April 2014 ( Urk. 6/8) fest, dass eine gleichentags durchgeführte MRI des rechten Knies der Beschwerdeführerin einen Status nach einer Operation des vor deren Kreuzbandes (VKB-Plastik) ergeben habe, wobei das Implantat nicht mehr erkennbar sei (S. 1).

3.5 Die Ärzte der Radiologie D.___ stellten im MRI-Bericht vom 1 7. April 2014 ( Urk. 6/8) fest, dass eine gleichentags durchgeführte MRI des rechten Knies der Beschwerdeführerin einen Status nach einer Operation des vor deren Kreuzbandes (VKB-Plastik) ergeben habe, wobei das Implantat nicht mehr erkennbar sei (S. 1). 3.6 Dr. med. E.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, erwähnte in seinem Bericht vom 9. Mai 2014 ( Urk. 6/10), dass die Beschwerdeführerin, welche sich bereits am 2 0. März 2003 in Deutschland einer Knieoperation unterzogen habe (Meniskusteilresektion und VKB-Ersatz rechts), am 1. April 2014 auf einer dunklen Treppe gestolpert und auf das rechte Knie gestürzt sei. Dabei habe sie sich auch das rechte Knie verdreht, einen Bluterguss erlitten und in der Folge unter einer starken Druckdolenz gelitten. Er stellte die folgenden Diagnosen:

3.6 Dr. med. E.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, erwähnte in seinem Bericht vom 9. Mai 2014 ( Urk. 6/10), dass die Beschwerdeführerin, welche sich bereits am 2 0. März 2003 in Deutschland einer Knieoperation unterzogen habe (Meniskusteilresektion und VKB-Ersatz rechts), am 1. April 2014 auf einer dunklen Treppe gestolpert und auf das rechte Knie gestürzt sei. Dabei habe sie sich auch das rechte Knie verdreht, einen Bluterguss erlitten und in der Folge unter einer starken Druckdolenz gelitten. Er stellte die folgenden Diagnosen: - Kontusion und Distorsion des rechten Knies, nachfolgend ein Reizknie rechts

Kontusion und Distorsion des rechten Knies, nachfolgend ein Reizknie rechts - Verdacht auf eine Sudeck-Reaktion

Verdacht auf eine Sudeck-Reaktion 3.7 Dr. med. F.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Oberarzt beim Kantonsspital G.___, stellte in seinem Bericht vom 2 7. Mai 2014 ( Urk. 6/19) die folgenden Diagnosen (S. 1):

3.7 Dr. med. F.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Oberarzt beim Kantonsspital G.___, stellte in seinem Bericht vom 2 7. Mai 2014 ( Urk. 6/19) die folgenden Diagnosen (S. 1): - VKB- R er uptur rechts am 1. April 2014 bei:

VKB- R er uptur rechts am 1. April 2014 bei: - Status nach VKB-Plastik und Innenmeniskus-Teilresektion am 2 0. März 2003 in Deutschland

Status nach VKB-Plastik und Innenmeniskus-Teilresektion am 2 0. März 2003 in Deutschland - bekannte Akne inversa

bekannte Akne inversa - Status nach Operation des Oberen Sprunggelenks (OSG) im Jahre 2001

Status nach Operation des Oberen Sprunggelenks (OSG) im Jahre 2001 Der Arzt erwähnte, dass die Beschwerdeführerin anamnestisch vor knapp zwei Monaten eine erstmalige Redistorsion des rechten Kniegelenks mit Instabilitäts gefühl ohne Giving-ways und mit diffusen Beschwerden erlitten habe, wobei die MRI-Untersuchung ihres rechten Kniegelenks ein fehlendes beziehungsweise ein klinisch insuffizientes VKB ergeben habe. Es sei vorerst für drei Monate eine Physiotherapie und eine Medizinische Trainingstherapie (MTT) angezeigt, um zu sehen, inwiefern eine genügende muskuläre Stabilisierung erreicht werden könne (S. 2).

Der Arzt erwähnte, dass die Beschwerdeführerin anamnestisch vor knapp zwei Monaten eine erstmalige Redistorsion des rechten Kniegelenks mit Instabilitäts gefühl ohne Giving-ways und mit diffusen Beschwerden erlitten habe, wobei die MRI-Untersuchung ihres rechten Kniegelenks ein fehlendes beziehungsweise ein klinisch insuffizientes VKB ergeben habe. Es sei vorerst für drei Monate eine Physiotherapie und eine Medizinische Trainingstherapie (MTT) angezeigt, um zu sehen, inwiefern eine genügende muskuläre Stabilisierung erreicht werden könne (S. 2). In seinem Bericht vom 2 3. Juni 2014 ( Urk. 6/26) stellte Dr. F.___ fest, dass die Beschwerdeführerin nach gut zwei Monaten nach der VKB-Ruptur das klinisch sicher fehlende Vordere Kreuzband für die aktuelle Belastung n euro muskulär kompensieren könne. Für die Zeit ab 1 9. Juni 2014 sei von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % und für die Zeit ab 7. Juli 2014 von einer solchen von 100 % auszu gehen (S. 2).

In seinem Bericht vom 2 3. Juni 2014 ( Urk. 6/26) stellte Dr. F.___ fest, dass die Beschwerdeführerin nach gut zwei Monaten nach der VKB-Ruptur das klinisch sicher fehlende Vordere Kreuzband für die aktuelle Belastung n euro muskulär kompensieren könne. Für die Zeit ab 1 9. Juni 2014 sei von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % und für die Zeit ab 7. Juli 2014 von einer solchen von 100 % auszu gehen (S. 2). 3.8 Mit Bericht vom 2 8. August 2014 ( Urk. 6/31) erwähnte Dr. F.___, dass die Beschwerdeführerin seit fünf Tagen unter plötzlich einschiessenden massiven Schmerzen im Bereich ihres rechten Kniegelenks leide (S. 1), und dass vermutlich von einer Läsion des Innenmeniskus, möglicherweise auch von einer Tendinose der Patellasehne in der Entnahmestelle am distalen Patellapol, auszugehen sei. Seit dem 2 6. August 2014 bestehe erneut eine (vollständige) Arbeitsunfähigkeit (S. 2).

3.8 Mit Bericht vom 2 8. August 2014 ( Urk. 6/31) erwähnte Dr. F.___, dass die Beschwerdeführerin seit fünf Tagen unter plötzlich einschiessenden massiven Schmerzen im Bereich ihres rechten Kniegelenks leide (S. 1), und dass vermutlich von einer Läsion des Innenmeniskus, möglicherweise auch von einer Tendinose der Patellasehne in der Entnahmestelle am distalen Patellapol, auszugehen sei. Seit dem 2 6. August 2014 bestehe erneut eine (vollständige) Arbeitsunfähigkeit (S. 2). 3.9 Die Ärzte der Radiologie D.___ stellten im MRI-Bericht vom 2 9. August 2014 ( Urk. 6/32) fest, dass eine gleichentags durchgeführte MRI des rechten Knies der Beschwerdeführerin eine progrediente Chondropathie am medialen Femur condylus, einen Status nach Meniskusteilresektion ohne Nachweis einer Reruptur sowie eine Reruptur der VKB-Plastik mit verbliebenen Bohrkanälen und Defekt in der Patella bei Status nach VKB-Plastik Entnahme ergeben habe und erwähn ten, dass sich das VKB nicht mehr abgrenzen lasse.

3.9 Die Ärzte der Radiologie D.___ stellten im MRI-Bericht vom 2 9. August 2014 ( Urk. 6/32) fest, dass eine gleichentags durchgeführte MRI des rechten Knies der Beschwerdeführerin eine progrediente Chondropathie am medialen Femur condylus, einen Status nach Meniskusteilresektion ohne Nachweis einer Reruptur sowie eine Reruptur der VKB-Plastik mit verbliebenen Bohrkanälen und Defekt in der Patella bei Status nach VKB-Plastik Entnahme ergeben habe und erwähn ten, dass sich das VKB nicht mehr abgrenzen lasse. 3.10 In seinem Bericht vom 2 5. September 2014 ( Urk. 6/37) führte Dr. F.___ aus, dass die Beschwerdeführerin trotz intensiver Physiotherapie, Analgesie und Entlastung unter persistierenden Schmerzen leide, weshalb eine Arbeitsunfähigkeit bestehe. Entgegen der Beurteilung durch die Ärzte der Radiologie D.___ vom 2 9. August 2014 halte er den teilresezierten Innenmeniskus für erneut zumindest im Corpusbereich für rerupturiert. Es sei deshalb eine Revision mit Meniskus beurteilung und allfälliger Restmeniskusteilresektion und VKB- Reersatzplastik indiziert (S. 2).

3.10 In seinem Bericht vom 2 5. September 2014 ( Urk. 6/37) führte Dr. F.___ aus, dass die Beschwerdeführerin trotz intensiver Physiotherapie, Analgesie und Entlastung unter persistierenden Schmerzen leide, weshalb eine Arbeitsunfähigkeit bestehe. Entgegen der Beurteilung durch die Ärzte der Radiologie D.___ vom 2 9. August 2014 halte er den teilresezierten Innenmeniskus für erneut zumindest im Corpusbereich für rerupturiert. Es sei deshalb eine Revision mit Meniskus beurteilung und allfälliger Restmeniskusteilresektion und VKB- Reersatzplastik indiziert (S. 2). 3.11 Dr. F.___ erwähnte im Operationsbericht vom 7. Oktober 2014 ( Urk. 6/39/2), dass die Beschwerdeführerin am 3. Oktober 2014 an ihrem rechten Knie operiert worden sei. Dabei sei eine arthroskopische VKB- Reersatzplastik und eine Innen meniskus- Hinterhorn -Teilresektion durchgeführt worden (S. 1). Dabei seien auch die Reste des rupturierten Kreuzbandes entfernt worden. Das bereits teilresezierte, deutlich degenerativ veränderte und aufgefaserte Innenmeniskushinterhorn sei noch einmal reseziert worden (S. 2).

3.11 Dr. F.___ erwähnte im Operationsbericht vom 7. Oktober 2014 ( Urk. 6/39/2), dass die Beschwerdeführerin am 3. Oktober 2014 an ihrem rechten Knie operiert worden sei. Dabei sei eine arthroskopische VKB- Reersatzplastik und eine Innen meniskus- Hinterhorn -Teilresektion durchgeführt worden (S. 1). Dabei seien auch die Reste des rupturierten Kreuzbandes entfernt worden. Das bereits teilresezierte, deutlich degenerativ veränderte und aufgefaserte Innenmeniskushinterhorn sei noch einmal reseziert worden (S. 2). 3. 12 Mit Bericht vom 2 9. Januar 2015 ( Urk. 6/58) führte Dr. F.___ aus, dass die nach der Operation vom 3. Oktober 2014 aufgetretenen Entzündungszeichen regre dient seien, und dass ein Infektaspekt nicht mehr vorhanden sei. Das rechte Knie sei jedoch noch stark in der Beweglichkeit eingeschränkt, weshalb eine wahr scheinlich monatelange Muskelaufbautherapie angezeigt sei. Für die Zeit vom 2 5. August 2014 bis vorerst Ende Februar 2015 bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % (S. 2).

3. 12 Mit Bericht vom 2 9. Januar 2015 ( Urk. 6/58) führte Dr. F.___ aus, dass die nach der Operation vom 3. Oktober 2014 aufgetretenen Entzündungszeichen regre dient seien, und dass ein Infektaspekt nicht mehr vorhanden sei. Das rechte Knie sei jedoch noch stark in der Beweglichkeit eingeschränkt, weshalb eine wahr scheinlich monatelange Muskelaufbautherapie angezeigt sei. Für die Zeit vom 2 5. August 2014 bis vorerst Ende Februar 2015 bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % (S. 2). 3.13 Dr. med. H.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Trauma tologie des Bewegungsapparates, Oberarzt beim Spital I.___, stellte in seinem Bericht vom 1 8. Juni 2015 ( Urk. 6/67) die folgenden Diagnosen (S. 1):

3.13 Dr. med. H.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Trauma tologie des Bewegungsapparates, Oberarzt beim Spital I.___, stellte in seinem Bericht vom 1 8. Juni 2015 ( Urk. 6/67) die folgenden Diagnosen (S. 1): - Status nach VKB- Reersatzplastik und Innenmeniskushinterhorn -Teilre sek tion am rechten Knie vom 3. Oktober 2014 mit /bei :

Status nach VKB- Reersatzplastik und Innenmeniskushinterhorn -Teilre sek tion am rechten Knie vom 3. Oktober 2014 mit /bei : - Status nach VKB- Reruptur am 1. April 2014 mit sekundärer Restinnen meniskusläsion

Status nach VKB- Reruptur am 1. April 2014 mit sekundärer Restinnen meniskusläsion - Status nach VKB-Plastik am 2 0. März 2003 in Deutschland

Status nach VKB-Plastik am 2 0. März 2003 in Deutschland Er erwähnte, dass die Beschwerdeführerin gegenwärtig schmerzfrei und ab sofort im Umfang von 100 % arbeitsfähig sei (S. 2).

Er erwähnte, dass die Beschwerdeführerin gegenwärtig schmerzfrei und ab sofort im Umfang von 100 % arbeitsfähig sei (S. 2). 3.1 4 Dr. med. J.___, Facharzt für Radiologie, nahm in seinem radiologischen Teilgutachten vom 2 2. Dezember 2015 ( Urk. 6/82/2) zum Akteng utachten von Dr. Z.___ vom 1 2. Januar 2016 (vgl. nachfolgend E. 3.15 ) zu den Bildern betref f end die MRI-Untersuchung des rechten Kniegelenks der Beschwerdeführerin vom 1 7. April 2014 Stellung und führte aus, dass auf Grund der vollständigen Resor p tion des vorderen Kreuzbandimplantates und der ossären Konsolidation der Bohr kanäle des Implantates auf eine alte Läsion der vorderen Kreuzbandplastik zu schliessen sei. Demgegenüber sei das Ödem im subkutanen Fettgewebe w ahr scheinlich posttraumatisch bedingt (S. 2).

3.1 4 Dr. med. J.___, Facharzt für Radiologie, nahm in seinem radiologischen Teilgutachten vom 2 2. Dezember 2015 ( Urk. 6/82/2) zum Akteng utachten von Dr. Z.___ vom 1 2. Januar 2016 (vgl. nachfolgend E. 3.15 ) zu den Bildern betref f end die MRI-Untersuchung des rechten Kniegelenks der Beschwerdeführerin vom 1 7. April 2014 Stellung und führte aus, dass auf Grund der vollständigen Resor p tion des vorderen Kreuzbandimplantates und der ossären Konsolidation der Bohr kanäle des Implantates auf eine alte Läsion der vorderen Kreuzbandplastik zu schliessen sei. Demgegenüber sei das Ödem im subkutanen Fettgewebe w ahr scheinlich posttraumatisch bedingt (S. 2). 3.15 Dr. med. Z.___, Facharzt für Chirurgie, beratender Arzt der Beschwerde gegnerin, führte in seinem Gutachten vom 1 2. Januar 2016 (Urk. 6/82/1) aus, dass die MRI-Untersuchung vom 1 7. April 2014 eine nicht mehr nachweisbare VKB-Plastik ergeben habe, weshalb davon auszugehen sei, dass der Unfall vom 1. April 2014 nicht zu einer Reruptur der VKB-Plastik geführt habe. Da bei der Beschwerdeführerin bereits im Jahre 2011 eine instabile Situation bei einem Sta tus nach Resorption der VKB-Pl astik bestanden habe, sei das Unfallereignis vom 1. April 2014 für die Instabilität des rechten Kniegelenks nicht verantwort lich. Durch das Ereignis vom 1. April 2014 sei es auch nicht zu einem zusätzlichen Schaden im Bereich des Innenmeniskus gekommen, da die zwei Wochen nach dem Unfallereignis durchgeführte MRI k eine erneute Läsion des Restmeniskus ergeben habe (S. 4).

3.15 Dr. med. Z.___, Facharzt für Chirurgie, beratender Arzt der Beschwerde gegnerin, führte in seinem Gutachten vom 1 2. Januar 2016 (Urk. 6/82/1) aus, dass die MRI-Untersuchung vom 1 7. April 2014 eine nicht mehr nachweisbare VKB-Plastik ergeben habe, weshalb davon auszugehen sei, dass der Unfall vom 1. April 2014 nicht zu einer Reruptur der VKB-Plastik geführt habe. Da bei der Beschwerdeführerin bereits im Jahre 2011 eine instabile Situation bei einem Sta tus nach Resorption der VKB-Pl astik bestanden habe, sei das Unfallereignis vom 1. April 2014 für die Instabilität des rechten Kniegelenks nicht verantwort lich. Durch das Ereignis vom 1. April 2014 sei es auch nicht zu einem zusätzlichen Schaden im Bereich des Innenmeniskus gekommen, da die zwei Wochen nach dem Unfallereignis durchgeführte MRI k eine erneute Läsion des Restmeniskus ergeben habe (S. 4). 3.1 6 Dr. H.___ erwähnte in seiner Stellungnahme vom 2 0. April 2016 ( Urk. 6/94/2), dass die MRI - Untersuchung vom März 201 1 in Übereinstimmung mit derjenigen vom April 2014 zwar ein fehlendes Kreuzband ergeben habe, dass diese MRI-Befunde indes dem intraope rativen Befund von Oktober 2014 wiedersprächen. Dabei seien rupturierte Bandanteile festgestellt und bildlich dokumentiert worden. Für eine eher frische Re r uptur des VKB spreche sodann die vorgängige Beschwer defreiheit der Beschwerdeführerin und die erst nach dem Trauma vom 1. April 2014 aufgetretene n Instabilitätsgefühle mit Gangunsicherheit und Schmerzen. Aus diesen Gründen sei von eine r frische n Traumatisierung des Kreuzband trans plantates am 1. April 2014 auszugehen. Eine alleinige Bewertung der Kausalität anhand der MRI-Bilder sei nicht ausreichend (S. 1), da die Sensitivität und Spezi fität der MRI-Untersuchung bei VKB-Ersatzplastiken und entsprechenden Unter suchung zwischen 85 % und 95 % zu liegen kämen (S. 2).

3.1 6 Dr. H.___ erwähnte in seiner Stellungnahme vom 2 0. April 2016 ( Urk. 6/94/2), dass die MRI Untersuchung vom März 201 1 in Übereinstimmung mit derjenigen vom April 2014 zwar ein fehlendes Kreuzband ergeben habe, dass diese MRI-Befunde indes dem intraope rativen Befund von Oktober 2014 wiedersprächen. Dabei seien rupturierte Bandanteile festgestellt und bildlich dokumentiert worden. Für eine eher frische Re r uptur des VKB spreche sodann die vorgängige Beschwer defreiheit der Beschwerdeführerin und die erst nach dem Trauma vom 1. April 2014 aufgetretene n Instabilitätsgefühle mit Gangunsicherheit und Schmerzen. Aus diesen Gründen sei von eine r frische n Traumatisierung des Kreuzband trans plantates am 1. April 2014 auszugehen. Eine alleinige Bewertung der Kausalität anhand der MRI-Bilder sei nicht ausreichend (S. 1), da die Sensitivität und Spezi fität der MRI-Untersuchung bei VKB-Ersatzplastiken und entsprechenden Unter suchung zwischen 85 % und 95 % zu liegen kämen (S. 2). 3.17 Dr. J.___ nahm in seinem radiologischen Teilgutachten vom 2 0. Juni 2017 (Urk. 6/ 119 /2) zum Aktengut achten von Dr. Z.___ vom 4. Juli 2017 (vgl. nach folgend E. 3.18) ergänzend zu den MRI- Bildern betreffend die MRI-Untersuchung des Kniegelenks der Beschwerdeführerin vom 3. März 2011 Stellung und führte aus, dass bereits in den MRI-Bildern vom 3. März 2011 die vordere Kreuz band plastik nicht mehr erkennbar gewesen sei. Er erwähnte, dass seines Wissens in der medizinischen Literatur k ein Fall einer intakten vorderen Kreuzbandplastik, welcher in der MRI als gerissen beurteilt worden sei, beschrieben worden sei.

3.17 Dr. J.___ nahm in seinem radiologischen Teilgutachten vom 2 0. Juni 2017 (Urk. 6/ 119 /2) zum Aktengut achten von Dr. Z.___ vom 4. Juli 2017 (vgl. nach folgend E. 3.18) ergänzend zu den MRI- Bildern betreffend die MRI-Untersuchung des Kniegelenks der Beschwerdeführerin vom 3. März 2011 Stellung und führte aus, dass bereits in den MRI-Bildern vom 3. März 2011 die vordere Kreuz band plastik nicht mehr erkennbar gewesen sei. Er erwähnte, dass seines Wissens in der medizinischen Literatur k ein Fall einer intakten vorderen Kreuzbandplastik, welcher in der MRI als gerissen beurteilt worden sei, beschrieben worden sei. 3.18 Dr. Z.___ führte in seinem Gutachten vom 4. Juli 2017 ( Urk. 6/119/1) aus, dass es zu einer Diskrepanz des im Rahmen des arthroskopischen Eingriffs erhobenen Befundes im Vergleich zu einem vorgängigen MRI-Befund kommen könne. So sei es unter Kniespezialisten allgemein bekannt, dass trotz eines arthroskopischen Nachweises eines in situ liegenden Transplantats einer VKB-Plastik (gerissen oder intakt) der entsprechende MRI-Befund eine fehlende VKB-Plastik ergeben könne (S. 2). A uf Grund der vorliegenden peroperativen Bilddokumentation der arthros k o pischen Operation vom 3. Oktober 2014 (vgl. Urk. 6/106 ) sowie des Opera tions berichts von Dr. F.___ sei davon auszugehen, dass anlässlich der Operation vom 3. Oktober 2014 ein gerissenes VKB-Transplantat in situ gelegen habe. Unklar bleibe der Zeitpunkt der Ruptur der am 2 0. März 2003 implantierten VKB-Plastik. Obwohl die MRI vom 1 7. April 2017 ein Hämatom ergeben hätt e n, welches durch die Kniekontusion und -d istorsion vom 1. April 2014 verursacht worden sei, sei dadurch nicht bewiesen, dass das VKB- Transplantat bei diesem Unfallereignis ak ut gerissen sei. Auch beim Eingriff vom 3. Oktober 2014 könne auf Grund der Be schreibung des Befundes durch den operierenden Arzt sowie auf Grund der perope rativen Bilddokumentation kein Rückschluss auf das Alter der Ruptur des VKB- Transplantat s gezogen werden. Auf Grund der medizinischen Akten und der Bilddokumentation könne vielmehr lediglich geschlossen werden, dass die am 2 0. März 2003 implantierte VKB-Plastik zum Zeitpunkt der Re o peration vom 3. Oktober 2014 gerissen gewesen sei. Obwohl auf G rund der durch Dr. C.___ im Jahre 2011 dokumentieren klinischen Beschwerden und objektivierbaren Be funde erstellt sei, dass das VKB Transplantat vom 2 0. März 2003 bereits im Jahre 2011 insuffizient gewesen sei, sei eine Ruptur des Transplantats zu diesem Zeit punkt nicht zu beweisen (S. 2 f.). Die Frage, warum verschiedene Radiologen nach mehrmaliger Durchsicht der MRI-Bilder zu einem falsch negativen Resultat gekommen seien und übereinstimmend davon ausgingen, dass das VKB-Trans plantat vom 2 0. März 2003 nicht mehr sichtbar gewesen sei, obwohl das gerissene Transplantat beim arthroskopischen Eingriff vom 3. Oktober 2014 identifiziert, foto grafiert und als Vorbereitung für die erneute VKB Plastik reseziert worden sei, müsse offenbleiben. Seine vorgängige Beurteilung vom 1 2. Januar 2016, welche ohne Einsich t in die peroperative Fotodokumentation verfasst worden sei, müsse er daher revidieren. Es stehe daher fest, dass während der Operation vom 3. Oktober 2014 ein rupturiertes VKB-Transplantat bestanden habe, und dass der Zeitpunkt der Ruptur des Transplantats nicht sicher bestimm t werden könne (S. 3).

3.18 Dr. Z.___ führte in seinem Gutachten vom 4. Juli 2017 ( Urk. 6/119/1) aus, dass es zu einer Diskrepanz des im Rahmen des arthroskopischen Eingriffs erhobenen Befundes im Vergleich zu einem vorgängigen MRI-Befund kommen könne. So sei es unter Kniespezialisten allgemein bekannt, dass trotz eines arthroskopischen Nachweises eines in situ liegenden Transplantats einer VKB-Plastik (gerissen oder intakt) der entsprechende MRI-Befund eine fehlende VKB-Plastik ergeben könne (S. 2). A uf Grund der vorliegenden peroperativen Bilddokumentation der arthros k o pischen Operation vom 3. Oktober 2014 (vgl. Urk. 6/106 ) sowie des Opera tions berichts von Dr. F.___ sei davon auszugehen, dass anlässlich der Operation vom 3. Oktober 2014 ein gerissenes VKB-Transplantat in situ gelegen habe. Unklar bleibe der Zeitpunkt der Ruptur der am 2 0. März 2003 implantierten VKB-Plastik. Obwohl die MRI vom 1 7. April 2017 ein Hämatom ergeben hätt e n, welches durch die Kniekontusion und -d istorsion vom 1. April 2014 verursacht worden sei, sei dadurch nicht bewiesen, dass das VKB- Transplantat bei diesem Unfallereignis ak ut gerissen sei. Auch beim Eingriff vom 3. Oktober 2014 könne auf Grund der Be schreibung des Befundes durch den operierenden Arzt sowie auf Grund der perope rativen Bilddokumentation kein Rückschluss auf das Alter der Ruptur des VKB- Transplantat s gezogen werden. Auf Grund der medizinischen Akten und der Bilddokumentation könne vielmehr lediglich geschlossen werden, dass die am 2 0. März 2003 implantierte VKB-Plastik zum Zeitpunkt der Re o peration vom 3. Oktober 2014 gerissen gewesen sei. Obwohl auf G rund der durch Dr. C.___ im Jahre 2011 dokumentieren klinischen Beschwerden und objektivierbaren Be funde erstellt sei, dass das VKB Transplantat vom 2 0. März 2003 bereits im Jahre 2011 insuffizient gewesen sei, sei eine Ruptur des Transplantats zu diesem Zeit punkt nicht zu beweisen (S. 2 f.). Die Frage, warum verschiedene Radiologen nach mehrmaliger Durchsicht der MRI-Bilder zu einem falsch negativen Resultat gekommen seien und übereinstimmend davon ausgingen, dass das VKB-Trans plantat vom 2 0. März 2003 nicht mehr sichtbar gewesen sei, obwohl das gerissene Transplantat beim arthroskopischen Eingriff vom 3. Oktober 2014 identifiziert, foto grafiert und als Vorbereitung für die erneute VKB Plastik reseziert worden sei, müsse offenbleiben. Seine vorgängige Beurteilung vom 1 2. Januar 2016, welche ohne Einsich t in die peroperative Fotodokumentation verfasst worden sei, müsse er daher revidieren. Es stehe daher fest, dass während der Operation vom 3. Oktober 2014 ein rupturiertes VKB-Transplantat bestanden habe, und dass der Zeitpunkt der Ruptur des Transplantats nicht sicher bestimm t werden könne (S. 3). 4.

4. 4.1 Den erwähnten medizinischen Akten ist zu entnehmen, dass die Ärzte der Radiologie B.___ am 3. März 2011 ( vorstehend E. 3.3 ) und die Ärzte der Radiologie D.___ in ihren MRI-Bericht en vom 1 7. April 2014 ( vorstehend E. 3.5 ) und vom 2 9. August 2014 (vorstehend E. 3.9 ) ein fehlendes beziehungs weise ein nicht mehr erkennbares VKB-Implantat vom 2 0. März 2003 feststellten. Demgegenüber stellte Dr. F.___ im Operationsbericht vom 7. Oktober 2014 ( vorstehend E. 3.11 ) die Reste des rupturierten Kreuzbandes fest. Darauf stützte sich Dr. Z.___ in seinem Gutachten vom 4. Juli 2017 (vorstehend E. 3.18 ) und ging davon aus, dass auf Grund der peroperativen Bilddokumentation der arthros k o pischen Operation vom 3. Oktober 2014 sowie auf Grund des Operations be richts von Dr. F.___ davon auszugehen sei, dass anlässlich der Op eration vom 3. Oktober 2014 ein gerissenes VKB-Transplantat in situ gelegen habe. Auf Grund des Operationsberichts vom 7. Oktober 2014 (vorstehend E. 3.11 ) und der perope rativen Bilddokumentation der Operation vom 3. Oktober 2014 ( Urk. 6/106) steht daher f est, dass anlässlich der Operation vom 3. Oktober 2014 ein gerissenes VKB-Transplantat in situ lag. Demnach ergaben die MRI-Untersuchungen vom 3. März 2011 (vorstehend E. 3.3 ), vom 1 7. April 2014 (vorstehend E. 3.5 ) und vom 2 9. August 2014 (vorstehend E. 3.9 ) den unrichtigen Befund eines fehlende n be ziehungsweise ein es nicht mehr erkennbare n VKB-Implantat s vom 2 0. März 200 3.

4.1 Den erwähnten medizinischen Akten ist zu entnehmen, dass die Ärzte der Radiologie B.___ am 3. März 2011 ( vorstehend E. 3.3 ) und die Ärzte der Radiologie D.___ in ihren MRI-Bericht en vom 1 7. April 2014 ( vorstehend E. 3.5 ) und vom 2 9. August 2014 (vorstehend E. 3.9 ) ein fehlendes beziehungs weise ein nicht mehr erkennbares VKB-Implantat vom 2 0. März 2003 feststellten. Demgegenüber stellte Dr. F.___ im Operationsbericht vom 7. Oktober 2014 ( vorstehend E. 3.11 ) die Reste des rupturierten Kreuzbandes fest. Darauf stützte sich Dr. Z.___ in seinem Gutachten vom 4. Juli 2017 (vorstehend E. 3.18 ) und ging davon aus, dass auf Grund der peroperativen Bilddokumentation der arthros k o pischen Operation vom 3. Oktober 2014 sowie auf Grund des Operations be richts von Dr. F.___ davon auszugehen sei, dass anlässlich der Op eration vom 3. Oktober 2014 ein gerissenes VKB-Transplantat in situ gelegen habe. Auf Grund des Operationsberichts vom 7. Oktober 2014 (vorstehend E. 3.11 ) und der perope rativen Bilddokumentation der Operation vom 3. Oktober 2014 ( Urk. 6/106) steht daher f est, dass anlässlich der Operation vom 3. Oktober 2014 ein gerissenes VKB-Transplantat in situ lag. Demnach ergaben die MRI-Untersuchungen vom 3. März 2011 (vorstehend E. 3.3 ), vom 1 7. April 2014 (vorstehend E. 3.5 ) und vom 2 9. August 2014 (vorstehend E. 3.9 ) den unrichtigen Befund eines fehlende n be ziehungsweise ein es nicht mehr erkennbare n VKB-Implantat s vom 2 0. März 200 3. 4.2 Dr. Z.___ ging in seinem Gutachten vom 4. Juli 2017 (vorstehend E. 3.18) davon aus, dass MRI-Untersuchungen bei einem durch Arthroskopie nachgewiesenen ( ge rissenen oder intakten ), in situ liegenden VKB-Transplantat den unrichtigen MRI-Befund eine r fehlende VKB-Plastik ergeben könn t e n. Diesbezüglich gilt es den sich in den Akten befindenden wissenschaftlichen Artikel zu MRI-Unter su chungen nach einer VKB-Plastik ( Alberto Grassi, James R. Bailey, Cecilia Signo relli, Giuseppe Carbone, Andy Tchonang Wakam, Gian Andrea Lucidi und Stefano Zaffagnini, Magnetic resonance imaging after anterior cruciate ligament recon struction : A practical guide, in: World Journal of Orthop edics, 1 8. Oktober 20 16, S. 638-649 ; Urk. 6/119/3) zu berücksichtigen. Danach ist der MRI-Befund nicht immer zielführend, weil es zwischen den Ergebnissen der klinische n Untersu chung und denjenigen der MRI-Untersuchung zu Abweichungen kommen kann. Gemäss eine r wissenschaftliche n Studie hätten MRI-Untersuchungen in 24 % der untersuchten Fälle von durch Arthroskopie und klinische Untersuchung nachge wiesenen Läsionen des VKB-Transplantats fälschlicherweise ein intaktes Trans plantat gezeigt (S. 640). Insgesamt betrug die Abweichung der MRI-Befunde von den Ergebnissen der klinischen Untersuchungen 52 % und diejenige der MRI-Befunde von den Ergebnissen der arthroskopischen Untersuchungen 44 %. Im Ver gleich zu der den diagnostischen Standard zur Diagnose einer Ruptur des VKB-Transplantats darstellenden arthroskopische n Untersuchung weise die MRI-Untersuchung eine Sensitivität von 60 % und eine Spezifität von 87 % auf. Es sei da her möglich, dass im Rahmen der MRI-Untersuchung ein scheinbar normales VKB-Transplant zu sehen sei, obwohl sich das VKB-Transplantat in der klinisch en oder in der arthroskopisch en Untersuchung als verletzt oder verlängert erweise (S. 641).

4.2 Dr. Z.___ ging in seinem Gutachten vom 4. Juli 2017 (vorstehend E. 3.18) davon aus, dass MRI-Untersuchungen bei einem durch Arthroskopie nachgewiesenen ( ge rissenen oder intakten ), in situ liegenden VKB-Transplantat den unrichtigen MRI-Befund eine r fehlende VKB-Plastik ergeben könn t e n. Diesbezüglich gilt es den sich in den Akten befindenden wissenschaftlichen Artikel zu MRI-Unter su chungen nach einer VKB-Plastik ( Alberto Grassi, James R. Bailey, Cecilia Signo relli, Giuseppe Carbone, Andy Tchonang Wakam, Gian Andrea Lucidi und Stefano Zaffagnini, Magnetic resonance imaging after anterior cruciate ligament recon struction : A practical guide, in: World Journal of Orthop edics, 1 8. Oktober 20 16, S. 638-649 ; Urk. 6/119/3) zu berücksichtigen. Danach ist der MRI-Befund nicht immer zielführend, weil es zwischen den Ergebnissen der klinische n Untersu chung und denjenigen der MRI-Untersuchung zu Abweichungen kommen kann. Gemäss eine r wissenschaftliche n Studie hätten MRI-Untersuchungen in 24 % der untersuchten Fälle von durch Arthroskopie und klinische Untersuchung nachge wiesenen Läsionen des VKB-Transplantats fälschlicherweise ein intaktes Trans plantat gezeigt (S. 640). Insgesamt betrug die Abweichung der MRI-Befunde von den Ergebnissen der klinischen Untersuchungen 52 % und diejenige der MRI-Befunde von den Ergebnissen der arthroskopischen Untersuchungen 44 %. Im Ver gleich zu der den diagnostischen Standard zur Diagnose einer Ruptur des VKB-Transplantats darstellenden arthroskopische n Untersuchung weise die MRI-Untersuchung eine Sensitivität von 60 % und eine Spezifität von 87 % auf. Es sei da her möglich, dass im Rahmen der MRI-Untersuchung ein scheinbar normales VKB-Transplant zu sehen sei, obwohl sich das VKB-Transplantat in der klinisch en oder in der arthroskopisch en Untersuchung als verletzt oder verlängert erweise (S. 641). 4.3 Nach Gesagte m steht daher fest, dass die MRI-Untersuchungen vom 3. März 2011 (vorstehend E. 3.3 ), vom 1 7. April 2014 (vorstehend E. 3.5 ) und vom 2 9. August 2014 (vorstehend E. 3.9 ) den ( un richtigen ) Befund eines fehlenden beziehungs weise ein es nicht mehr erkennbaren VKB-Implantat s vom 2 0. März 2003 ergaben, obwohl das gerissene VKB-Implantat gemäss der peroperativen Bilddokumen ta tion anlässlich der arthroskopischen Operation vom 3. Oktober 2014 erwiesener massen noch in situ lag. Aus diesem Grunde ist daher davon auszugehen, dass im Rahmen der MRI-Untersuchung vom 3. März 2011 entweder ein gerissenes oder ein noch intaktes VKB-Transplantat nicht gesehen wurde. Es kann demzu folge nicht ausgeschlossen werden, dass am 3. März 2011 noch ein intaktes VKB-Transplantat bestand, welches jedoch mittels MRI nicht zu sehen war. Lediglich im Rahmen eine r arthroskopische n Untersuchung, welche den diagnostischen Standard zur Diagnose einer Ruptur des VKB-Transplantats darstellt, wäre der Zustand des VKB-Transplantats zu diesem Zeitpunkt mit der erforderlichen Ge wissheit zu beurteilen gewesen. In Würdigung der gesamten Umstände und insbesondere der erstellten Abweichungen der Befunde der MRI-Untersuchungen von den Befunden der arthroskopischen Untersuchung vom 3. Oktober 2014 kann vorliegend alleine gestützt auf die Ergebnisse der MRI-Untersuchung vom 3. März 2011 mangels eines arthroskopischen Befundes nicht mit dem massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit auf eine Ruptur des VKB-Transplantats zu diesem Zeitpunkt geschlossen werden.

4.3 Nach Gesagte m steht daher fest, dass die MRI-Untersuchungen vom 3. März 2011 (vorstehend E. 3.3 ), vom 1 7. April 2014 (vorstehend E. 3.5 ) und vom 2 9. August 2014 (vorstehend E. 3.9 ) den ( un richtigen ) Befund eines fehlenden beziehungs weise ein es nicht mehr erkennbaren VKB-Implantat s vom 2 0. März 2003 ergaben, obwohl das gerissene VKB-Implantat gemäss der peroperativen Bilddokumen ta tion anlässlich der arthroskopischen Operation vom 3. Oktober 2014 erwiesener massen noch in situ lag. Aus diesem Grunde ist daher davon auszugehen, dass im Rahmen der MRI-Untersuchung vom 3. März 2011 entweder ein gerissenes oder ein noch intaktes VKB-Transplantat nicht gesehen wurde. Es kann demzu folge nicht ausgeschlossen werden, dass am 3. März 2011 noch ein intaktes VKB-Transplantat bestand, welches jedoch mittels MRI nicht zu sehen war. Lediglich im Rahmen eine r arthroskopische n Untersuchung, welche den diagnostischen Standard zur Diagnose einer Ruptur des VKB-Transplantats darstellt, wäre der Zustand des VKB-Transplantats zu diesem Zeitpunkt mit der erforderlichen Ge wissheit zu beurteilen gewesen. In Würdigung der gesamten Umstände und insbesondere der erstellten Abweichungen der Befunde der MRI-Untersuchungen von den Befunden der arthroskopischen Untersuchung vom 3. Oktober 2014 kann vorliegend alleine gestützt auf die Ergebnisse der MRI-Untersuchung vom 3. März 2011 mangels eines arthroskopischen Befundes nicht mit dem massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit auf eine Ruptur des VKB-Transplantats zu diesem Zeitpunkt geschlossen werden. 4.4 Des Gleichen kann auch auf Grund des von Dr. C.___ am 4. März 2011 erho benen klinischen Befund es (vorstehend E. 3.4 ), wonach die Beschwerdeführerin zu diesem Zeitpunkt unter Instabilitätsgefühlen und gelegentlich unter Schmer zen in ihrem rechten Kniegelenk gelitten habe, nicht mit überwiegender Wahr scheinlichkeit darauf geschlossen werden, dass sich eine Ruptur des VKB-Implan tat s vom 2 0. März 2003 bereits zu diesem Zeitpunkt ereignet gehabt hätte. Denn Instabilitätsgefühle und gelegentliche Knieschmerzen setzen nicht zwingend eine Ruptur des VKB-Transplantats voraus. D iese Symptome könnten auch andere Ursachen haben, beispielsweise eine Zerrung oder Elongation des ansonsten noch intakten VKB-Transplant at s.

4.4 Des Gleichen kann auch auf Grund des von Dr. C.___ am 4. März 2011 erho benen klinischen Befund es (vorstehend E. 3.4 ), wonach die Beschwerdeführerin zu diesem Zeitpunkt unter Instabilitätsgefühlen und gelegentlich unter Schmer zen in ihrem rechten Kniegelenk gelitten habe, nicht mit überwiegender Wahr scheinlichkeit darauf geschlossen werden, dass sich eine Ruptur des VKB-Implan tat s vom 2 0. März 2003 bereits zu diesem Zeitpunkt ereignet gehabt hätte. Denn Instabilitätsgefühle und gelegentliche Knieschmerzen setzen nicht zwingend eine Ruptur des VKB-Transplantats voraus. D iese Symptome könnten auch andere Ursachen haben, beispielsweise eine Zerrung oder Elongation des ansonsten noch intakten VKB-Transplant at s. 4.5 Gestützt auf die medi zin i sche Aktenlage und insbesondere auf die nachvoll zieh bare Beurteilung durch Dr. Z.___ vom 4. Juli 2017 (vorstehend E. 3.18) ist daher davon auszugehen, dass eine Ruptur des VKB-Implantats vom 2 0. März 2003 erst zum Zeitpunkt der arthroskopischen Operation vom 3. Oktober 2014 mit dem massgebenden Beweisgrad der überwiegend en Wahrscheinlichkeit feststeht, dass indes der genaue Zeitpu nkt, zu welchem sich die Ruptur des V KB-Transplantats ereignete, nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu bestimmen ist.

4.5 Gestützt auf die medi zin i sche Aktenlage und insbesondere auf die nachvoll zieh bare Beurteilung durch Dr. Z.___ vom 4. Juli 2017 (vorstehend E. 3.18) ist daher davon auszugehen, dass eine Ruptur des VKB-Implantats vom 2 0. März 2003 erst zum Zeitpunkt der arthroskopischen Operation vom 3. Oktober 2014 mit dem massgebenden Beweisgrad der überwiegend en Wahrscheinlichkeit feststeht, dass indes der genaue Zeitpu nkt, zu welchem sich die Ruptur des V KB-Transplantats ereignete, nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu bestimmen ist. 4.6 Demzufolge kann die Unfallkausalität der anlässlich der Operation vom 3. Oktober 2014 festgestellten Ruptur des VKB-Transplantats vom 2 0. März 2003 nicht mit der erforderlichen Gewissheit und insbesondere nicht mit dem massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden. Auf Grund des Umstandes, dass sich die Beschwerdeführerin am 3. Oktober 2014 einem erneuten arthroskopischen Eingriff an ihrem rechten Kniegelenk unterzog, bei welchem die Reste des rupturierten VKB-Transplantats entfernt wurden (vorsteh end E. 3.11 ), ist in Bezug auf die Frage nach der Unfallkausalität davon auszu geh en, dass ergänzende Beweismassnahmen und weitere medizinische Abklä rung en des Sachverhalts an diesem Ergebnis nichts ändern würden, weshalb da von abzusehen ist (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 90 E. 4b, 122 V 157 E. 1d mit Hinweisen).

4.6 Demzufolge kann die Unfallkausalität der anlässlich der Operation vom 3. Oktober 2014 festgestellten Ruptur des VKB-Transplantats vom 2 0. März 2003 nicht mit der erforderlichen Gewissheit und insbesondere nicht mit dem massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden. Auf Grund des Umstandes, dass sich die Beschwerdeführerin am 3. Oktober 2014 einem erneuten arthroskopischen Eingriff an ihrem rechten Kniegelenk unterzog, bei welchem die Reste des rupturierten VKB-Transplantats entfernt wurden (vorsteh end E. 3.11 ), ist in Bezug auf die Frage nach der Unfallkausalität davon auszu geh en, dass ergänzende Beweismassnahmen und weitere medizinische Abklä rung en des Sachverhalts an diesem Ergebnis nichts ändern würden, weshalb da von abzusehen ist (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 90 E. 4b, 122 V 157 E. 1d mit Hinweisen). 4.7 Damit bleibt die Frage nach der Unfallkausalität der Ruptur des VKB-Trans plantats vom 2 0. März 2003 und der dadurch bedingten Behandlungsbe dürftig keit und Arbeitsunfähigkeit der Beschwerde führerin in der Zei t ab 1 8. Juni 2014 offen. Diese Beweislosigkeit hat nach Gesagtem (vorstehend E. 1.3 ) die Be schwer degegnerin zu tragen, da sie das unbestrittene Unfallereignis vom 1. April 2014 anerkannt und der Beschwerdeführerin für dessen Folgen bis 1 7. Juni 2014 Versi cherungsleistungen ausgerichtet hat.

4.7 Damit bleibt die Frage nach der Unfallkausalität der Ruptur des VKB-Trans plantats vom 2 0. März 2003 und der dadurch bedingten Behandlungsbe dürftig keit und Arbeitsunfähigkeit der Beschwerde führerin in der Zei t ab 1 8. Juni 2014 offen. Diese Beweislosigkeit hat nach Gesagtem (vorstehend E. 1.3 ) die Be schwer degegnerin zu tragen, da sie das unbestrittene Unfallereignis vom 1. April 2014 anerkannt und der Beschwerdeführerin für dessen Folgen bis 1 7. Juni 2014 Versi cherungsleistungen ausgerichtet hat. 5. Nach Gesagtem gelingt es der Beschwerdegegnerin nicht, das Dahinfallen jeder ( teil -) kausalen Bedeutung der Folgen des Unfalls vom 1. April 2014 am 1 8. Juni 2014 beziehungsweise das Erreichen des Status quo sine vel ante bezüglich dieses Unfalls per 1 8. Juni 2014 mit genügender Bestimmtheit beziehungsweise mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachzuweisen. Die Beschwer de gegnerin bleibt daher auch hinsichtlich der über den 1 8. Juni 2014 hinaus ge klagten rechtsseitigen Kniebeschwerden der Beschwerdeführerin grundsätzlich leistungspflichtig.

5. Nach Gesagtem gelingt es der Beschwerdegegnerin nicht, das Dahinfallen jeder ( teil -) kausalen Bedeutung der Folgen des Unfalls vom 1. April 2014 am 1 8. Juni 2014 beziehungsweise das Erreichen des Status quo sine vel ante bezüglich dieses Unfalls per 1 8. Juni 2014 mit genügender Bestimmtheit beziehungsweise mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachzuweisen. Die Beschwer de gegnerin bleibt daher auch hinsichtlich der über den 1 8. Juni 2014 hinaus ge klagten rechtsseitigen Kniebeschwerden der Beschwerdeführerin grundsätzlich leistungspflichtig. Die Sache ist daher in Gutheissung der Beschwerde zur weiteren Leistungsfest setzung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.

Die Sache ist daher in Gutheissung der Beschwerde zur weiteren Leistungsfest setzung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. 6.

6. 6.1 Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei kos ten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens be messen ( § 34 Abs. 3 GSVGer d ).

6.1 Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei kos ten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens be messen ( § 34 Abs. 3 GSVGer d ). 6.2 Ausgangsgemäss hat die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Prozessent schädigung, welche in Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache, der Schwie rig keit des Prozesses sowie eines gerichtsüblichen Stundenansatzes von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) auf Fr. 2’40 0.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen ist.

6.2 Ausgangsgemäss hat die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Prozessent schädigung, welche in Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache, der Schwie rig keit des Prozesses sowie eines gerichtsüblichen Stundenansatzes von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) auf Fr. 2’40 0.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen ist. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass der E insprachee ntscheid der Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG vom 7. September 2017 aufgehoben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen wird, damit sie, nach erfolgter Ab klärung im Sinne der Erwägungen, über den Anspruch der Beschwerdeführerin auf Versicherungsleistungen für die Zeit ab 1 8. Juni 2014 neu verfüge.

1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass der E insprachee ntscheid der Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG vom 7. September 2017 aufgehoben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen wird, damit sie, nach erfolgter Ab klärung im Sinne der Erwägungen, über den Anspruch der Beschwerdeführerin auf Versicherungsleistungen für die Zeit ab 1 8. Juni 2014 neu verfüge. 2. Das Verfahren ist kostenlos.

2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent schädigung von Fr. 2’400.-- (inklusive Barauslagen und M ehrwertsteuer ) zu bezahlen.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent schädigung von Fr. 2’400.-- (inklusive Barauslagen und M ehrwertsteuer ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Fürsprecher Urs Kröpfli

Fürsprecher Urs Kröpfli - Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG

Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG - Bundesamt für Gesundheit

Bundesamt für Gesundheit sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

MosimannVolz