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Erwin Kohlund
Erwin Kohlund kam am 23.02.1915 in Dortmund zur Welt. Nach dem Max-Reinhardt-Seminar in Wien wurde er Schauspieler in Troppau, dem heutigen Opava in Tschechien und Karlsruhe. 1939 kam Kohlund in die Schweiz.
Als Mitglied des Stadttheaters Luzern gelang ihm 1941 der Durchbruch mit der Rolle des Sali im Film «Romeo und Julia auf dem Dorfe». Danach spielte er populäre Rollen in den Gotthelf-Filmen von Franz Schnyder. Er nahm Hörspiele auf und war an Theatern in Basel, Luzern und Zürich engagiert.
1956-85 inszenierte er neun Mal die Tellspiele Altdorf (UR). 1960 führte er beim «Grossen Welttheater» in Einsiedeln Regie. 1985 trat Kohlund der freien Theatergruppe «Il soggetto» seiner Tochter Franziska bei, welche 1949 zur Welt gekommen war. Kohlund verstarb am 01.03.1992 in Stäfa.
Kohlund war verheiratet mit Margrit Winter.
Quelle: Historisches Lexikon der Schweiz