Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/240951

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, dem Parlament eine Revision der Rechtsgrundlagen zu unterbreiten, damit in der Aus-, Weiter- und Fortbildung von Gesundheitsfachpersonen (Medizinal-, Psychologie- und Gesundheitsberufe) die in der Berufspraxis erforderlichen Kompetenzen im Bereich der digitalen Transformation gelehrt werden. Neben angemessenen Kenntnissen im Umgang mit digitalen Instrumenten sollen weitere damit verbundene Kompetenzen in den Bereichen interprofessionelle Zusammenarbeit, Kommunikation, Diagnostik, Monitoring von Patientinnen und Patienten und Wissensaneignung sichergestellt werden.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat geht mit dem Motionär einig, dass die Digitalisierung den Berufsalltag aller Gesundheitsfachpersonen stark verändert bzw. verändern wird und damit die Aus-, Weiter- und Fortbildung entsprechende Kompetenzen vermitteln muss. Dies entspricht auch den in der Strategie Gesundheit 2030 dargelegten Zielen zur Förderung der digitalen Transformation. Der Bundesrat erachtet es als sinnvoll, eine Bestimmung zur Förderung der Kompetenzen im Zusammenhang mit der digitalen Transformation im Medizinal- und Psychologieberufegesetz aufzunehmen. Im Gesundheitsberufegesetz ist der Umgang mit digitalen Instrumenten bereits verankert. Der Bundesrat erachtet es als sinnvoll, diese Bestimmung breiter zu fassen und analog zum MedBG und PsyG neu auf die Kompetenzen im Zusammenhang mit der digitalen Transformation zu beziehen. Sämtliche Arbeiten sollen im Rahmen einer sachnahen anderen Revisionsvorlage aufgenommen werden. Die Bildungsinstitutionen und Fachgesellschaften werden gefordert sein, die Aus-, Weiter- und Fortbildungscurricula entsprechend den neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen anzupassen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.