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T. McCanlies
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Seit 1.1.2013 werden alle Filme, welche in Kinos öffentlich vorgeführt werden von der "Schweizerischen Kommission Jugendschutz im Film" nach Alterskategorien eingestuft. Das Alter "Zugelassen ab" bedeutet, dass ein Kind/Jugendlicher durch das anschauen des Films keinen Schaden erleiden sollte. Ein Kind/Jugendlicher, welches(r) dieses Alter erreicht hat, wird alleine zugelassen. In Begleitung einer erziehungsberechtigten Person, kann dieses Alter um maximal zwei Jahre unterschritten werden (z.B. Zugelassen ab: 10, ein(e) 10-jährig(e)r wird alleine zugelassen. ein(e) 8-jährig(e)r wird in Begleitung einer Erziehungsberechtigen Person zugelassen.
"Empfohlen ab" bedeutet, dass Ein Kind/Jugendlicher den Inhalt des Films verstehen kann.
Weitere Informationen unter: filmrating.ch
INHALT
Im Oktober 1957 gab es einiges, was Amerika in Atem hielt: Rock'n'Roll, Fernsehen, die Atombombe. Und am 4. des Monats schossen die Sowjets den ersten von Menschenhand gefertigten Satelliten 'Sputnik' erfolgreich in die Erdumlaufbahn. Das Rennen um die Vorherrschaft im Weltraum hatte begonnen. Der Kalte Krieg wurde noch frostiger. Jeder misstraute jedem, Nachbarn und sogar die besten Freunde waren verdächtig. Das einzige, was Annie Hughes in Atem hält, ist das Abendessen, das rechtzeitig auf dem Tisch stehen soll. Annie lebt mit ihrem 9-jährigen Sohn Hogarth in der Kleinstadt Rockwell im Bundesstaat Maine. Die alleinerziehende Mutter jobbt im örtlichen Restaurant. Und den Rest der Zeit hat sie mit ihrem eigensinnigen Sohn und seiner blühenden Phantasie alle Hände voll zu tun; ständig erwartet er drohende Angriffe von ausserirdischen Mutanten oder subversiven Invasoren. Als einer der Fischer im Lokal mächtig aufschneidet und von einem riesigen Mann aus Metall berichtet, der ins Meer gestürzt sein soll, fällt natürlich nur Hogarth auf dieses Seemannsgarn herein. Sofort will er den gigantischen Roboter aufspüren. Und tatsächlich findet er einen 15 Meter grossen Blechriesen mit Heisshunger auf Metall und ebenso unstillbarer Neugier auf die ihm unbekannte Welt. Schnell brodelt es in der Gerüchteküche: Aliens seien gelandet oder eine russische Geheimwaffe sollte Rockwell dem Erdboden gleichmachen. Schon bald erscheint der Regierungsbeamte Kent Mansley, um den Hinweisen nachzugehen. Hogarth ist ihm aber immer einen Schritt voraus und überredet seinen Freund, den Beatnik Dean, den Eisernen Giganten auf Deans Schrottplatz zu verstecken. Es dauert jedoch nicht lange, bis sich die Gerüchte in einen regelrechten Verfolgungswahn verwandeln. Als die Situation eskaliert, droht sogar die Vernichtung der ganzen Stadt. Hogarth bittet seinen eisernen Freund um Hilfe, und der schafft es schliesslich mit selbstlosem Einsatz, die Stadtbewohner vor ihren Ängsten und Vorurteilen zu bewahren. In solchen Zeiten merkt man, aus welchem Stoff wahre Freunde gemacht sind manchmal sogar aus Eisen.
1968 erschien das Kinderbuch 'The Iron Man' (USA: 'The Iron Giant'; Schweiz: 'Der Eisenmann' als Fischer Taschenbuch) des britischen Hofdichters Ted Hughes (1930 - 1998). Es entstand aus einer Geschichte, mit der Hughes seine beiden Kinder tröstete, nachdem ihre Mutter, die amerikanische Dichterin Sylvia Plath (1932 - 1963) gestorben war. 1986 wollte Rocklegende Pete Townshend (Mitbegründer der Band The Who) einen weiteren Song-Zyklus in der Art von 'Tommy' schreiben und wählte Hughes' Buch als Vorlage. Drei Jahre später war das Album 'The Iron Man' fertig, und 1993 hatte die Bühnenversion in London Premiere. Der engagierte Theaterproduzent und -regisseur Des McAnuff hatte mit Townshend schon 'Tommy' auf die Bühne gebracht und dafür Tonys eingeheimst. Er war überzeugt, dass 'The Iron Man' auch für die grosse Leinwand geeignet war. Und so landete das Projekt schliesslich bei Warner Bros.