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Bei der Robinie handelt es sich um einen Werkstoff für höhere Anforderungen. Robinienholz ist eines der ganz wenigen, aus europäischen Aufforstungen verfügbaren Hölzer mit erheblichem Potential, schwere und dauerhafte Tropenhölzer in ihren traditionellen Anwendungsgebieten ersetzen zu können. Die Robinie gehört zu den wertvollsten, europäischen Holzarten. Ihr Holz ist hart, zugleich zäh und elastisch, es schwindet wenig, ist biegeformbar, gut bearbeit- und polierbar, schwer nagelbar, schlecht tränkbar und sehr dauerhaft.
Die physikalischen Holzeigenschaften werden durch den Holzaufbau bestimmt. Die Robinie als typischer Ringporer besitzt im Frühholz zahlreiche, dicht nebeneinander gelagerte, breite Gefässe; im Spätholz herrschen dagegen mechanische Zellen vor, die in Streifen zusammenliegen. Der Spätholzanteil der Robinie ist mit 70% sehr hoch. Er korreliert eng mit der Dichte und den Festigkeitseigenschaften.