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Die Spiele der 2. Meisterschaftsphase mit dem FC Biel werden alle mit 0:0 und mit 0 Punkten gewertet. Bereits vor dem Ausschluss aus der Meisterschaft war der Klub mit Bussen und dem Abzug von total 8 Punkten bestraft worden. Damit braucht Leader Lausanne mit 55 Punkten aus den restlichen 7 Spielen noch 6 Punkte für den Aufstieg.
Sofortiger Lizenzentzug als «einzige adäquate Sanktion»
Die Swiss Football League (SFL) begründet den Entscheid damit, dass die Bieler gegen vier Kriterien in «vorwerfbarer Weise» verstossen haben. Die FC Biel/Bienne Football AG habe «bis heute keine geeigneten und zuverlässigen Informationen betreffend ihrer effektiven finanziellen Situation offenbart». Deshalb habe die Disziplinarkommission den sofortigen Lizenzentzug als «einzige adäquate Sanktion» angesehen.
Der Entscheid kann innerhalb von fünf Tagen beim Rekursgericht der SFL angefochten werden. Aufgrund der akuten Probleme und zur Vermeidung von Ungleichheiten im Spielbetrieb wird dem Rekurs allerdings die aufschiebende Wirkung entzogen.
Noch am Dienstag hatte der Konkursrichter dem FC Biel zwei Monate Frist erteilt, um eine Nachlassstundung anzustreben. Der umstrittene Präsident Carlo Häfeli präsentierte mit Martin von Burg einen Financier aus Grenchen, der bis am Freitag 800'000 Franken einschiessen werde, um die ausstehenden Löhne und Sozialabgaben zu begleichen.
Sendebezug: Radio SRF 3, Nachmittagsbulletin, 27.4.2016, 16:00 Uhr