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World Vision Schweiz leistet mit den Entwicklungsprojekten Qaqachaka und Sumaj Muju nachhaltige Hilfe in Bolivien.
Die grosse landschaftliche und klimatische Vielfalt prägen Bolivien.
Qaqachaka
Im kargen Hochland Boliviens leben viele Menschen von der Landwirtschaft. Doch machen ihnen Armut, Mangelernährung, schlechte Gesundheitsversorgung, unzureichende sanitäre Anlagen und geringe Bildung sehr zu schaffen.
2002 lancierte World Vision das Entwicklungsprojekt Qaqachaka. Von den Projektaktivitäten profitierten rund 13 000 Menschen. In der letzten Phase vor der geplanten Projektübergabe 2019 liegt ein Schwerpunkt der Projektarbeit darauf, lokale Verantwortungsträger und Organisationen so zu schulen und mit einzubeziehen, dass sie die Projektarbeiten selbstständig weiterführen können.
Sumaj Muju
Zwischen dem Pazifik und den tropisch-heissen Regenwäldern an den Grenzen zu Brasilien erheben sich die bis zu 6500 m hohen Anden. Hier, im kargen Hochland Boliviens, hat World Vision 2006 in Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung und Behörden das Entwicklungsprojekt Sumaj Muju gestartet. Die Menschen in der Region leben vor allem von der Landwirtschaft – doch die Ernten sind durch das harsche Klima schlecht. Vielerorts herrschen dadurch Armut und Mangelernährung. Darunter leiden besonders die Kinder. Im Rahmen des Projekts Sumaj Muju analysiert World Vision gemeinsam mit lokalen Teams die Probleme der Region und erarbeitet Lösungen, um neue Perspektiven zu schaffen.
Lomas
In der Hoffnung auf ein besseres Leben ziehen viele Menschen nach Cochabamba, der viertgrössten Stadt Boliviens, und landen in armen Vororten wie Lomas de Santa Bárbara. Es gibt keine Wasserleitungen, die medizinische Versorgung ist mangelhaft, die Schulen sind schlecht ausgestattet und die hohe Kriminalität macht das Leben in Lomas gefährlich.
Seit 2013 arbeitet World Vision im Entwicklungsprojekt Lomas mit der Bevölkerung zusammen, um diesen Problemen etwas entgegenzusetzen und den Kindern und ihren Familien eine Perspektive zu vermitteln. In der ersten Projektphase konzentriert sich World Vision auf die Umsetzung von Massnahmen zum Kinderschutz und auf Verbesserungen im Bildungssystem.
Chayantaka
Im Entwicklungsprojekt Chayantaka unterstützte World Vision Schweiz zwischen 1998 und 2017 Kinder, ihre Familien und das gesamte Umfeld in ihrer Entwicklung. Das Projektgebiet liegt im kargen Hochland Boliviens. Bei der Übergabe an die lokale Bevölkerung konnten wir einige Erfolge vorweisen: 97 % der Kleinkinder haben das richtige Gewicht, 96 % der Haushalte haben Zugang zu sauberem Wasser und 82 % der Kinder können richtig lesen. Auch ohne World Vision gehen viele Projektaktivitäten weiter, denn lokale Organisationen und die Behörden sind bereit, Verantwortung für die weitere Entwicklung zum Wohl der Kinder zu übernehmen.
Layme Puraca
Im Entwicklungsprojekt Layme Puraca unterstützte World Vision Schweiz zwischen 1998 und 2017 Kinder, ihre Familien und das gesamte Umfeld in ihrer Entwicklung. Bei der Übergabe an die lokale Bevölkerung konnten wir einige ausserordentliche Erfolge vorweisen: 100 % der Kleinkinder haben ein ihrer Grösse entsprechendes Gewicht, 100 % der Haushalte haben Zugang zu sauberem Wasser und 99 % der Kinder im Schulalter gehen in die Schule. Auch ohne World Vision gehen viele Projektaktivitäten weiter, denn lokale Organisationen und Behörden haben sich die Projektziele zu eigen gemacht und sind bereit, Verantwortung für die weitere Entwicklung zum Wohl der Kinder zu übernehmen.
«Selber habe ich Bolivien mehrmals bereist und habe das Land dadurch lieben gelernt. In den abgelegenen Projekten auf über 4000 m.ü.M. engagieren sich lokale Mitarbeitende für die Verbesserung der Lebensumstände der Kinder und Familien.»