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Thomas de Maizière wurde am 21. Januar 1954 in Bonn geboren. Er ist seit Dezember 2013 Bundesminister des Innern. Zuvor war er Verteidigungsminister und zwischen Oktober 2009 und März 2011 bereits einmal Bundesminister des Innern. Von 2005 bis 2009 war Thomas de Maizière, der bereits als Schüler 1971 Mitglied der CDU wurde, ebenfalls Bundesminister für besondere Aufgaben und Chef des Bundeskanzleramtes. Der promovierte Jurist begann seine Verwaltungs- und Politikkarriere als Mitarbeiter des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Richard von Weizäcker. Danach war er Leiter des Grundsatzreferats der Senatskanzlei des Landes Berlin und Pressesprecher der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin. Nach der Wende wurde de Maizière, Mitglied der Verhandlungsdelegation für den deutsch-deutschen Einigungsvertrag, ab 1990 Staatssekretär im Kultusministerium von Mecklenburg-Vorpommern, bevor er Chef der Staatskanzlei in Schwerin wurde. Ab 2001 arbeitete er für den Freistaat Sachsen. Zuerst als Staatsminister der Finanzen, dann als Staatsminister der Justiz und schliesslich auch noch als Staatsminister des Innern. Thomas de Maizière, Vater von drei Kindern, stammt aus einer Hugenottenfamilie, die im 17. Jahrhundert aus der Nähe von Metz im heutigen Département Moselle nach Brandenburg floh. Seit der Bundestagswahl 2009 vertritt Thomas de Maizière den sächsischen Wahlkreis Meißen per Direktmandat im Deutschen Bundestag.
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