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Ein Moskauer Gericht hat den Kremlkritiker Alexej Nawalny nach der Aufhebung dessen Hausarrests zu weiteren 15 Tagen Arrest verurteilt. Nawalny wird vorgeworfen, in der Moskauer Metro Werbung für eine nicht genehmigte Demonstration der Opposition verteilt zu haben.
Polizisten führten den 38-Jährigen am späten Donnerstagabend in Handschellen aus dem Gerichtsgebäude, wie in einem Video im Kurznachrichtendienst Twitter zu sehen war. Aus Nawalnys Umfeld liess man verlauten, die Verteidigung werde Berufung einlegen.
Der Gegner des Kremlchefs Wladimir Putin stand seit vergangenem Jahr wegen des Verstosses gegen Bewährungsauflagen in einem Urteil von 2013 unter Hausarrest. Erst am Dienstag war der Hausarrest formell aufgehoben worden, wodurch sich Nawalny wieder frei bewegen und seinen politischen Aktivitäten nachgehen konnte.
Nawalny war am 30. Dezember in einem als politisch motiviert kritisierten Prozess zu dreieinhalb Jahren Haft auf Bewährung wegen Unterschlagung verurteilt worden. Ein Berufungsgericht hatte das Urteil am Dienstag bestätigt. (feb/sda/dpa)
Ein Jahr nach seinem Amtsantritt hat US-Präsident Joe Biden die Bilanz seiner Regierung gegen zunehmende Kritik verteidigt. «Ich glaube nicht, dass ich zu viel versprochen habe», sagte der US-Demokrat am Mittwoch bei einer fast zweistündigen Pressekonferenz im Weissen Haus. Er sprach von einem Jahr der Herausforderungen, aber auch der «enormen Fortschritte». Unter anderem verwies er auf die Zunahme der Impfrate seit seinem Amtsantritt vor einem Jahr und auf wirtschaftliche Erfolge. So seien in seiner Regierungszeit sechs Millionen neue Jobs geschaffen worden. Arbeitslosigkeit und Armut hätten abgenommen, Gehälter hätten dagegen zugelegt.