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Selbstheilende Software
IBM hat das erste Software Developement Kit (SDK) für Autonomic Computing veröffentlicht. Das Open-Source-Toolkit soll es Anwendern erlauben, Funktionen in ihre Applikationen einzubauen, die es der Software ermöglichen sollen, autonom zu arbeiten und sich selber zu verwalten. Das Autonomic Computing Toolkit, das für die Entwicklungsumgebung Eclipse konzipiert wurde, ist auf die Arbeit mit IBMs Software-Developement-Plattform ausgerichtet, kann aber auch Hand in Hand mit Enterprise-Plattformen wie J2EE oder Linux benutzt werden. Neben den Entwicklungstools enthält es ein Werkzeug zum Aufspüren und Beobachten von Softwareproblemen sowie zur Vereinfachung von Installationen in komplexen Situationen.
Die Software ist momentan kostenlos verfügbar, allerdings hält sich IBM die Option offen, in Zukunft Geld für die Nutzung zu verlangen.
Das Toolkit ist ein Resultat von IBMs Initiative zur Förderung des autonomen Computings, die im Jahre 2001 gestartet wurde. Das Ziel des autonomen Computing ist es, Hardware und Software zu entwickeln, die in der Lage ist, sich ohne menschliches Eingreifen auf intelligente Weise selbst zu überwachen, zu verwalten und zu heilen. Mit solchen Systemen soll sich sehr viel Geld sparen lassen, da rund 80 Prozent des IT-Budgets der meisten Firmen zur Aufrechterhaltung des Betriebs ausgegeben werden sollen, wie Analysten schätzen.