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Bern - Der November 2009 wird als einer der wärmsten in die Geschichte eingehen. Zurzeit liegt er auf Platz zwei seit dem Messbeginn im Jahre 1864. Noch wärmer war es gemäss Angaben von SF Meteo nur im November 1994.
In Bern lag die Durchschnittstemperatur mit 6,9 Grad sogar auf gleicher Höhe wie im November 1994. Weil dort aber inzwischen eine Messstation verschoben wurde, sind die Werte nicht vergleichbar. Absolut gesehen war der Wärmeüberschuss im Osten am höchsten, so in Chur, wo es über den ganzen Monat gesehen 4,2 Grad zu warm war, und in St. Gallen, wo der Wärmeüberschuss rund 4,1 Grad betrug.
Im Mittelland lagen die Temperaturen in der Regel 3,5 Grad über dem langjährigen Mittel. Zu warm war es auch in den übrigen Gebieten der Schweiz. In den Alpen war es rund 2,5 Grad wärmer als üblich, im Tessin etwa 2 Grad. Mehrfach wurden Werte im Bereich um 20 Grad gemessen.
Obwohl der November äusserst mild war, zeigte sich die Sonne eher selten. Grund für die Wärme waren die zahlreichen Föhn- und Südwestlagen. Fast während des ganzen Monats wurde aus dem Mittelmeerraum extrem milde Luft zu den Alpen geführt. Es gab war viel Niederschlag, aber weil es zu warm war, fiel dieser als Regen und nicht als Schnee.
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