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Erreicht der topgesetzte Yazdanicharati am Mittwochvormittag den Final, geht der Wettkampf für Reichmuth in der Nacht auf Donnerstag in der Repêchage weiter. Zwei Siege benötigt der 26-jährige Luzerner dort für eine Medaille.
Mit einem 6:2 im Achtelfinal gegen den Algerier Fateh Benferdjallah startete Reichmuth wunschgemäss ins Turnier. Gegen Yazdanicharati, den zweifachen iranischen Weltmeister und Olympiasieger von 2016 in einer tieferen Gewichtsklasse, war er dann allerdings chancenlos. Beim Stand von 1:12 war der Kampf vorzeitig beendet.
«Ich wusste, dass es gegen den Topfavoriten schwierig wird. Er macht brutal Druck. Zu Beginn wollte ich dem mit viel Druck dagegenhalten, wurde dann aber ein bisschen überrannt und verlor kurzzeitig den Fokus. Gegen einen Gegner von diesem Format verträgt es das natürlich nicht. Dass ich auch noch am Boden Punkte abgebe, passiert mir normalerweise nicht.»
Wird Yazdanicharati seiner Favoritenrolle auch im Halbfinal am Mittwochvormittag gerecht, steht Reichmuth in der Nacht auf Donnerstag wieder im Einsatz. Sein erster Gegner in der Hoffnungsrunde wäre der Usbeke Jawrail Schapjew, der im Achtelfinal ebenfalls gegen Yazdanicharati klar verloren hatte. Zuletzt bekäme er es im Erfolgsfall mit dem Russen Artur Naifonow zu tun.