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Der Schweizer Michael Albasini gewinnt die zweite Etappe der Tour de Romandie von Aplle nach St-Imier nach 166 km im Sprint. Der Thurgauer übernimmt damit auch das gelbe Leadertrikot.
Am Vortag im Mannschafszeitfahren verpasste Albasini noch die Gesamtführung gegenüber dem Briten Geraint Thomas um 0,63 Sekunden. Heute holte sich der Captain des Orica-Greenedge-Teams die Führung zurück. In der Abfahrt nach dem letzten Aufstieg auf die La Vue des Alpes (2. Kategorie) versuchte der Este Rein Taaramae sein Glück mit einer Soloflucht, die aber 2,4 km vor dem Ziel zu Ende war.
Im Massenspurt setzte sich dann Albasini, der schon letztes Jahr drei Etappen gewann und einen Tag im Leadertrikot fuhr, vor Jarlinson Pantano (Kol) und Julian Alaphilippe (Fr) durch. Im Gesamtklassement führt Albasini nun 10 Sekunden vor dem Trio mit Ivan Santaromita (It), Favorit und Vorjahressieger Christopher Froome (Gb) und dessen Landsmann Simon Yates.
Als Pechvogel des Tages kann zweifellos Jesper Hansen bezeichnet werden. Der 24-jährige Däne wird vom Rennarzt mit einer Autotür abgeschossen und stürzt. (dux/si)
1. Michael Albasini (Sz)
2. Jarlinson Pantano (Kol)
3. Julian Alaphilippe (Fr)
4. Nathan Haas (Au)
5. Rui Costa (Por)
6. Damiano Caruso (It)
11. Oktober 1998: Im holländischen Valkenburg rast Velorennfahrer Oscar Camenzind zum grössten Triumph seiner Karriere. Im strömenden Regen wird er als erst dritter Schweizer Strassen-Weltmeister.
Papa Adalbert hält es nicht mehr aus. Im holländischen Valkenburg ist sein Sohn Oscar drauf und dran, Weltmeister zu werden. «Ich war so nervös, ich flüchtete auf die Toilette», erzählte Adalbert dem «Blick». «Als in der Stube ein fürchterliches Geschrei losging, glaubte ich, Ösi wäre eingeholt worden. Dabei war er schon im Ziel.» Als erst dritter Schweizer nach Hans Knecht 1946 und dem legendären Ferdy Kübler 1951 holt sich Oscar Camenzind das Regenbogentrikot des Weltmeisters.
Vor dem 258 …