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Der Franzose baute mit seinem siebten Podestplatz in Serie den Vorsprung im Gesamtklassement auf Weltmeister Tito Rabat auf 45 Punkte aus (159:114). Der Spanier belegte in Assen mit 0,757 Sekunden Rückstand den 2. Platz. Dritter wurde der Brite Sam Lowes.
Das Rennen musste zweimal gestartet werden. Beim ersten Versuch war gleich in der ersten Kurve nach dem Start Luis Salom gestürzt. In den Zwischenfall mit dem Spanier waren auch der Deutsche Marcel Schrötter und der Australier Anthony West involviert. Dabei wurde Saloms Motorrad so beschädigt, dass Öl auf die Strecke gelangte. Aus Sicherheitsgründen wurde danach die Rote Flagge geschwenkt. Profiteur dieses Abbruchs war nicht zuletzt Lüthi, der beim Start von Position 8 auf 14 und damit noch hinter Aegerter zurückgefallen war. 25 Minuten später, beim Neustart des Rennens, welches statt über 22 nur noch über 16 Runden führte, gelang Lüthi eine Verbesserung um drei Positionen.
Lüthi, dem das Qualifying am Samstag nicht nach Wunsch gelungen war, zeigte ein gutes Rennen. Nach dem gelungenen Start fuhr der 125er-Weltmeister von 2005 lange an 7. Stelle, ehe er in der Schlussphase noch den Belgier Xavier Simeon und den Deutschen Jonas Folger zu überholen vermochte. Auf Sieger Zarco büsste Lüthi 4,5 Sekunden ein.
Auch Dominique Aegerter als Zwölfter und Randy Krummenacher (14.) fuhren in die Punkte. Robin Mulhauser wurde 20., Jesko Raffin unmittelbar dahinter 21. (dux/si)
Wenn José Mourinho in einem europäischen Final an der Seitenlinie steht, gewinnt seine Mannschaft. Es ist eine Regel, die sich am Mittwoch zum fünften Mal bewahrheiten sollte. Der Trainer der AS Roma triumphierte mit den Italienern 1:0 im Final der erstmals ausgetragenen Conference League und hat nun nach den zwei Titeln in der Champions League, dem Sieg im Uefa Cup und dem Gewinn der Europa League alle seine fünf Finals auf europäischer Stufe gewonnen.