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Grond wollte in Davos den ersten Weltcup-Podestplatz in dieser Disziplin schaffen, nachdem er zum Auftakt der Tour de Ski in Toblach mit Platz 5 und einem Karriere-Bestresultat überzeugt hatte. Daraus wurde nichts. Der Lokalmatador belegte in seinem Halbfinal Platz 3 und schied in der Lucky-Loser-Wertung um eine Zehntelsekunde aus.
Auch Janik Riebli befand sich in der Vorschlussrunde in aussichtsreicher Position. Der Obwaldner machte seine Chancen durch einen selbstverschuldeten Sturz zunichte. Grond und Riebli, die vor einem Jahr im Team-Sprint von Livigno den Sprung aufs Weltcup-Podest geschafft hatten, mussten mit dem 7. und 11. Rang vorliebnehmen.
Den Tagessieg holte sich wie schon im Südtirol Lucas Chanavat. Der Franzose gewann vor dem Schweden Edvin Anger und dem Italiener Federico Pellegrino.
In der Gesamtwertung führt weiterhin Harald Amundsen. Der Norweger hatte im Prolog die drittbeste Zeit geschafft. Er hätte in den K.o.-Runden die Chance gehabt, die Konkurrenz dank der Bonussekunden weiter zu distanzieren - doch er stürzte in Viertelfinals aus. Der Vorsprung auf den Landsmann Erik Valnes beträgt noch 11 Sekunden.