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<h2>SubmittedText<h2><p>Die Frauenrenten in der Schweiz sind laut einer Studie des Bundesamts für Sozialversicherungen im Durchschnitt 37 Prozent tiefer als die der Männer. In der AHV beträgt der Unterschied nur drei Prozent, bei der beruflichen Vorsorge rund 60 Prozent und bei der dritten Säule 54 Prozent. Entsprechend ist auch das Armutsrisiko von Frauen im Alter höher.</p><p>Wie schätzt der Bundesrat angesichts dieser Lage eine Rentenreform ein, die einseitig auf Kosten der Frauen die AHV sanieren möchte?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die AHV-Altersrenten zwischen Männern und Frauen weisen kaum einen Unterschied auf. Das liegt an den in der AHV vorgesehenen Massnahmen zur Kompensation, wie der Einkommensteilung zwischen den Ehegatten sowie den Erziehungs- und Betreuungsgutschriften. Das Gefälle in der beruflichen Vorsorge liegt in den unterschiedlichen Erwerbsbiografien von Frauen und Männern. Der Bundesrat ist nach wie vor der Ansicht, dass die Erhöhung des Referenzalters von angemessenen Aüsgleichsmassnahmen begleitet werden muss, so wie das in der Botschaft zu AHV21 vorgeschlagen wird. In der Reform BVG 21 soll die berufliche Vorsorge bei kleineren Löhnen - wie sie oft von Frauen mit Teilzeitpensen erzielt werden - verbessert werden, indem der Koordinationsabzug halbiert wird und die Alters- und Invalidenrenten mit einem fixen Rentenzuschlag erhöht werden. </p>