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Er ist erst die dritte Persönlichkeit, die es in die, zugegebenermassen noch sehr junge, «Logistics Hall of Fame Switzerland» schafft: Alfred Waldis (1919 – 2013) wurde für seine Leitungen als Direktor und später Präsident des Verkehrshauses geehrt. Die «Logitics Hall of Fame» wurde von der «Stiftung Logistik Schweiz» ins Leben gerufen. Diese hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Logistik-Branche zu fördern. 2015 wurden mit Alfred Escher (1819 – 1882) und Hansheinrich Zweifel die ersten zwei Mitglieder aufgenommen.
Alfred Waldis wurde 1919 in Luzern geboren. 1937 begann er als Stationslehrling in für die SBB zu arbeiten und wurde mit der Logistik bereits sehr früh konfrontiert: Als Stationsbeamter, wo Güterzüge während des Krieges im 20-Minuten-Takt über den Gotthard fuhren und dann als Beamter im Fahrplan-Büro mit komplexen Planungs- und Dispositions-Herausforderungen, das schreibt die Stiftung Logistik Schweiz in ihrer Medienmitteilung.
Später wechselte Waldis in die Kreisdirektion Luzern und wurde Anfang 1957 als Direktor zum Aufbau des geplanten Verkehrshauses berufen. Er war von 1957 bis 1990 für das Verkehrshaus tätig. Zunächst war er Direktor, dann Delegierter für Ausbau und Spezialfragen und schliesslich Präsident des Verkehrs- und Kommunikationsmuseums.
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