Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/153066

<h2>SubmittedText<h2><p>Die SBB verkaufen ihren Hauptsitz in Bern-Wankdorf und werden Mieterin. Mit diesem "Sale and Rent back"-Verfahren wollen die SBB "eine langfristige Bindung von Kapital in eigengenutzten Gebäuden" vermeiden. Dazu die Fragen an den Bundesrat:</p><p>1. Verscherbeln die SBB damit das Tafelsilber, da der Entscheid faktisch irreversibel ist?</p><p>2. Wieso sichern sich die SBB die Finanzflexibilität nicht via den liquiden Kapitalmarkt?</p><p>3. Wie hoch ist der Verkaufspreis für die Liegenschaft in Bern-Wankdorf? Wie hoch sind die Mietkosten für das Rent-back-Verfahren?</p><p>4. Planen die SBB den Verkauf weiterer Liegenschaften?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>1./2. Der Entscheid sowie der Verzicht auf eine Finanzierung via den Kapitalmarkt tragen zur Reduktion der Verschuldung der SBB bei und erhöhen die Flexibilität in der Gebäudenutzung. Das gewählte "Sale and Rent back"-Verfahren wird nur in Betracht gezogen, wenn die SBB attraktive Verkaufserlöse realisieren können - was im Fall des neuen SBB-Hauptsitzes in Bern-Wankdorf der Fall ist.</p><p>3. Der Investor wurde über ein zweistufiges Bieterverfahren gewählt. Die Investoren standen in gegenseitigem Wettbewerb, den SBB das beste Angebot zu unterbreiten. Der Verkaufspreis wie auch die Mietkosten liegen im marktüblichen Bereich. Die SBB und die Käuferin Pensimo-Gruppe haben über den Verkaufspreis und den Mietvertrag Stillschweigen vereinbart.</p><p>4. Die SBB planen auch künftig Verkäufe von Gebäuden, um die finanzielle Lage des Unternehmens zu stabilisieren. Zudem gilt es, die Ausgleichszahlung von jährlich 150 Millionen Franken von SBB Immobilien an SBB Infrastruktur sicherzustellen sowie die Pensionskasse zu stabilisieren.</p>