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Strasse wird von Januar bis Juni 2021 gesperrt
Der Stig in Remigen erhält bis im Sommer 2021 neue Bushaltestellen, Velostreifen, ein Trottoir und einen neuen Belag. Der rund 350 Meter lange Strassenabschnitt wird für rund 2,5 Millionen Franken von der Gemeinde und dem Kanton ausgebaut. Die Arbeiten starten am 26. Oktober 2020 und dauern voraussichtlich bis Ende Juni 2021.
Der Abschnitt "Stig" der Rinikerstrasse (K 455) in Remigen ist nicht genügend breit. Auf dem rund 350 Meter langen Abschnitt zwischen dem Schmittenbach und der Alpergstrasse fehlt auch eine sichere Verbindung für den Fuss- und Veloverkehr. Ausserdem sind die bestehenden Bushaltestellen Stig weder für den Fussverkehr erschlossen, noch sind sie hindernisfrei ausgebaut. Der Strassenbelag von 1978 hat die durchschnittliche Lebenserwartung von 25 Jahren überschritten und befindet sich in einem entsprechend schlechten Zustand.
Am 26. Oktober 2020 starten an der Rinikerstrasse die Bauarbeiten. In einer ersten Phase, die bis Mitte Dezember dauert, werden die beiden Busbuchten im Stig und im Bereich der Alpergstrasse sowie Werkleitungen im Bereich der Alpergstrasse realisiert. Der Verkehr wird in dieser Zeit mit Lichtsignalanlagen geregelt.
In einer zweiten Phase, von Januar 2021 bis Juni 2021, wird der Strassenabschnitt vom Schmittenbach bis zur Alperstrasse für den Durchgangsverkehr gesperrt. Umleitungen werden über Rüfenach und Lauffohr signalisiert. Der Bus- und Veloverkehr kann während den Bauarbeiten den "Stig" weiterhin passieren. Eine eigens eingerichtete Fahrgasse soll für die nötige Sicherheit sorgen. In dieser Phase wird die Strasse verbreitert und ein neues Trottoir von der Stigmattstrasse bis zur Alpergstrasse erstellt. Auf dem verbreiterten Strassenabschnitt wird künftig ein Velostreifen für den Verkehr in Richtung Riniken zur Verfügung stehen. Die Verbreiterung der Strasse und der Ausbau für das Trottoir haben zur Folge, dass entlang der Stigmattstrasse eine bis zu drei Meter hohe Stützmauer realisiert werden muss.
Die Firma Meier und Söhne, Schwaderloch, wird die Arbeiten unter der Führung von Baerlocher Partner AG, Lengnau realisieren. Die Kosten belaufen sich inklusive Werkleitungen auf rund 2,5 Millionen Franken, der Kanton steuert davon rund 1 Millionen Franken bei.
Bereits 2012 haben Gemeinde und Kanton im Hinblick auf eine Sanierung die Projektierung gestartet. Zunächst wurde ein Betriebs- und Gestaltungskonzept erarbeitet. Dieses diente schliesslich als Basis für ein Bauprojekt, das im Jahr 2018 für die Kreditgenehmigung unterbreitet wurde.