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Das Führungsgremium (Messebeirat) der Com-Ex hat beschlossen, die Messe nicht in dieser Form weiterzuführen, teilt das Unternehmen mit. Nach zwei erfolgreichen Durchführungen in Bern in den Jahren 2016 und 2018 musste die Weiterführung über die Pandemie-Zeit immer wieder den Gegebenheiten angepasst bzw. verschoben werden.
Die geplante dritte Com-Ex per September dieses Jahres konnte durch die erschwerten Startbedingungen nach der Pandemie-Zeit und z.T. kurzfristigen Absagen gewichtiger Aussteller nicht durchgeführt werden. Der Messebeirat stellte an der ausserordentlichen Sitzung vom 10. November fest, dass sich der Markt insofern verändert habe, als dass der Nutzen einer alleinstehenden Fachmesse nicht mehr gegeben sei. Die heterogenen Erwartungen unter den diversen Ausstellern erschwerten zusätzlich die Konsensfindung in der Com-Ex-Strategie.
Ein Verband fehlt
Die Anlehnung an bestehende, grössere Messeformate in der Schweiz sei ebenfalls evaluiert worden, aber, bedingt durch die gegebene Nischenfunktion dieser spezifischen Branche, wieder verworfen worden. Die Organisatoren hätten festgestellt, dass auch ein eigentlicher Verband für diese Branche fehle, was Inhalte, Rahmenprogramm und strategische Ausrichtung für diesen Industriesektor erschweren würden.
Unter all diesen Aspekten sei der Messebeirat der Meinung, dass das Bedürfnis für eine eigenständige Fachmesse für die Branche der Kommunikations-Infrastruktur nicht gegeben ist.