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Die Studie ist am 10. Januar in der Fachzeitschrift „Circulation“ der American Heart Association erschienen. Nieren- und Bluthochdruckspezialist Simonetti, damals noch an der Universität Heidelberg, und sein fünfköpfiges Forschungsteam massen im deutschen Landkreis Heidelberg bei 4236 Buben und Mädchen mit Durchschnittsalter 5,7 Jahren den Blutdruck. Gleichzeitig wurden weitere Risikofaktoren erhoben, darunter auch das Rauchverhalten der Eltern. Nach Ausschluss aller übrigen Risikofaktoren wie Frühgeburt, Unter- und Übergewicht oder erbliche Neigung zum Bluthochdruck hatten Kinder mit einem oder beiden rauchenden Elternteilen eindeutig höheren Blutdruck als Nichtraucherkinder. Beim oberen Blutdruck betrug die Durchschnittserhöhung einen Millimeter auf der Quecksilbersäule, beim unteren einen halben Millimeter.