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Lederschmuck und Leder-Accessoires gelten als zeitloss. Gleichzeitig bringt das Material Leder eine lange Geschichte mit sich.
Geschichte
Leder spielte eine wichtige Rolle in der Entwicklung der Zivilisation. Seit prähistorischen Zeiten hat der Mensch bereits die Felle von Tieren verwendet, um seine Grundbedürfnisse zu befriedigen. Er verwendete Häute, um Kleidung, Obdach, Teppiche und sogar dekorative Kleidung herzustellen. Für die ägyptischen Damen hatte ein Stück Fell denselben hohen Wert, wie ihr Schmuck. Aus Leder machte der Mensch Schuhe, Gürtel, Kleidung, Behälter für Flüssigkeiten, Boote und sogar Rüstungen. Die erste Schutzkleidung der römischen Soldaten war ein schweres Lederhemd.[1]
In der Geschichte gab es Lederstücke bereits um 1300 v. Chr. in Ägypten. Primitive Gesellschaften in Europa, Asien und Nordamerika entwickelte alle unabhängig voneinander die Technik des Prozesses, wie man Häute in Lederwaren verwandelte. Die Griechen verwendeten Lederbekleidung im Zeitalter der homerischen Helden (ca. 1200 v. Chr.) und die Verwendung des Leders verbreitete sich später im ganzen Römischen Reich. Während des Mittelalters kannten auch die Chinesen die Kunst der Herstellung von Leder. Die Indianer Nordamerikas entwickelten ebenfalls großartige Fähigkeiten in der Lederarbeit und dies bereits vor der Ankunft des weißen Mannes.[1]
Irgendwann, durch Zufall oder durch Versuch und Irrtum, entdeckte der Mensch die Methoden der Konservierung und Erweichung des Leder, indem sie Tierfelle mit Dingen wie Rauch, Fett und Rindenextrakte behandelten. Die Kunst des Gerben von Leders mit der Rinde von Bäumen entstand wahrscheinlich bei den Hebräern. Bei primitiven Gesellschaften wurde diese Kunst als ein streng gehütetes Geheimnis vom Vater an den Sohn weitergegeben. Mit der Entwicklung der Zivilisation in Europa, vereinigten sich Gerber und Lederarbeiter in Zünfte des Mittelalters, wie es auch die Handwerker in anderen Bereichen taten. Königliche Zulassungen oder Lizenzen wurden an die Leute ausgestellt, damit sie das Gerben von Leder praktizieren konnten. Im neunzehnten Jahrhundert wurde die Vegetabilgerbung, d.h. Gerben mit den Rindenextrakten von bestimmten Baumarten, durch den Chromgerbstoff ergänzt. Bei diesem Verfahren verwendet man Chemikalien und es wird heute für etwa achtzig bis neunzig Prozent aller Gerbarbeiten verwendet, außer für das Leder für Schuhsohlen und Werkzeugleder.[1]
Quellen[1] http://www.simplyleather.co.uk/acatalog/History_of_Leather.html