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Die Busse der Agglo-Linie 9 fahren einfach am Quartier La Faye in Givisiez vorbei. Lokalpolitiker fordern nun, dass sie an drei gestrichenen Haltestellen wieder halten.
Drei Bushaltestellen im Quartier La Faye in Givisiez sollen wieder bedient werden. Dies ist die Forderung in Form einer Motion einer Gruppe von Gemeindepolitikern und Mitgliedern des Agglorats, welche das Théâtre des Osses laut einer Mitteilung unterstützt.
Dessen Verantwortlichen haben einen Brief an das Präsidium des Agglorats geschrieben. Die Forderung ist eine Folge des Verzichts auf drei Stopps an der Route du Tir-Fédéral seit Ende 2019. Betroffen ist vor allem die Haltestelle La Faye beim Théâtre des Osses, aber auch die Halte Corbusier und Jean-Prouvé.
15-minütiger Fussmarsch
Wie die Motionäre monieren, müssen Passagiere, die ins Quartier und ins Theater wollen, nun einen 15-minütigen Fussmarsch auf sich nehmen. Das sei unangenehm, insbesondere für Menschen mit reduzierter Mobilität, und halte sie möglicherweise von der Anreise und somit von einem Theaterbesuch ab. Sie führen auch ins Feld, dass mit dem Bezug einer Liegenschaft neben dem Theater 150 Flüchtlinge aus der Ukraine ins Quartier ziehen.
Grund für die Streichung waren die Eröffnung des neuen Bahnhofs Givisiez und die Umleitung der Buslinie 9 über die Route Jo-Siffert. Die Agglo hat die erneute Bedienung der Haltestellen nicht vor Ende 2026 vorgesehen. Die Motionäre halten die aktuelle Regelung für einen strategischen Fehler und fordern die Agglo auf, die alten Haltstellen früher als angedacht wieder in Betrieb zu nehmen.