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Am WTA-Turnier in Madrid kommt es nicht zum Traumfinal zwischen Serena Williams und Maria Scharapowa. Williams verliert gegen Petra Kvitova, Scharapowa unterliegt ihrer Landsfrau Swetlana Kusnezowa.
Die nicht ganz fit wirkende Serena Williams blieb gegen Kvitova ohne Chance und verlor nach 73 Minuten 2:6, 3:6. Für die Weltranglistenerste aus Florida war es nach zuletzt 27 Siegen in Folge die erste Niederlage in diesem Jahr. Ihre zuvor letzte Niederlage hatte Williams in der Round Robin am Masters im letzten Herbst gegen Simona Halep erlitten. Für die zweifache Wimbledonsiegerin Kvitova ist es nach ihrem Triumph 2011 in der «Caja Magica» der zweite Finaleinzug in Madrid.
Auch im ersten Halbfinal hatte es eine Überraschung abgesetzt, verlor Titelverteidigerin Maria Scharapowa doch mit 2:6, 4:6 gegen Swetlana Kusnezowa klar. Die zweifache Major-Siegerin (US Open 2004, French Open 2009) und ehemalige Nummer 2 der Welt besiegte mit Scharapowa die fünfte besser klassierte Gegnerin in dieser Woche, nachdem sie der Reihe nach bereits Jekaterina Makarowa (WTA 8), Garbiñe Muguruza (WTA 20), Sam Stosur (WTA 26) und Lucie Safarova (WTA 14) schlug. Am Donnerstag hatte Kusnezowa im mehr als drei Stunden dauernden Viertelfinal gegen Safarova im dritten Satz zwei Matchbälle abgewehrt. (pre/si)
7. Juli 1996: Richard Krajicek trifft im Endspiel von Wimbledon auf MaliVai Washington. Mit den beiden hatte vor dem Turnier niemand gerechnet – und auch nicht mit dem Auftritt einer jungen, sehr spärlich bekleideten Dame.
«Es hat noch nie jemand gemacht und es musste doch gemacht werden, oder etwa nicht?» Die Begründung von Melissa Johnson ist so freimütig wie ihr Auftritt. Sie sorgt dafür, dass auf dem Centre Court von Wimbledon schon vor dem Herrenfinal 1996 die Post abgeht.
Als sich Richard Krajicek und MaliVai Washington gerade auf dem Platz einfinden, schlägt die grosse Stunde der Flitzerin. Johnson, die auf dem Gelände an einem Pizza-Stand arbeitet, stürmt den Rasen. «Es war meine Idee. Aber natürlich …