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Irgendwas läuft hier krumm: (InDesign CS2 - OSX 10.3.9)
Ich habe auf einer Seite 2x die gleiche Headline.
Wenn ich nun hingehe, und die Headline mit Apfel+C kopiere und im selben Textkasten wieder einfügen möchte, übernimmt er die Absatzformatierung nicht komplett. (heißt: die Schriftgröße bleibt bestehen, die Schrift wird aber in Helvetica eingefügt.) In der Zeichenpalette (unten) wird die Helvetica auch in eckigen Klammern angezeigt. In der Absatzformate-Palette zeigt er mir "Headline+" an.
Das Absatzformat basiert auf "Kein Absatz" und auch das nächste Format steht auf "Gleiches". Ich habe grundsätzlich nirgendwo die Helvetica angegeben, sondern die Excelsior.
Das ganze findet auch dann statt, wenn ich keine Helvetica in Suitcase geöffnet habe.
Es ist eine selbst angelegte Datei. Aber wie gesagt. Ich bin blutiger Anfänger. Wir kommen der Sache aber schon näher.
Ich habe gerade festgestellt, das wenn ich ein neues Dokument anlege, und genau dieses Absatzformat importiere, den Text kopieren und einfügen kann, so wie ich mir das vorstelle. Mit allem Pi-pa-po!
Da ich aber 13 solcher Dateien mit jeweils ca. 12 verschiedenen Absatzformaten habe, wäre es schön, wenn ich an den Kern des Problems kommen könnte. Das mit dem exportieren und wieder öffnen hat leider nichts gebracht...
(Dieser Beitrag wurde von i-tupfer am 23. Jan 2007, 16:01 geändert)
Hi, wenn du auf das Textwerkzeug gehst und KEIN Rahmen markiert ist in der Zeichen-, Absatz-, Objektpalette überprüfen, ob wirklich kein Stil ausgewählt ist. Unter den Umbruchoptionen darauf achten, dass bei Absatzbeginn »beliebige Position« gewählt ist. Wenn es jetzt immer noch nicht hinhaut weiß ich auch nicht mehr. Gruß Magnus
Probieren Sie mal Folgendes: - exportieren Sie die Datei ins Austauschformat / Interchangeformat - öffnen Sie die inx Datei in einem Texteditor. - in der inx Datei gibt es einen Absatz, der mit <psty pnam="k_[No paragraph style]" anfängt. Suchen Sie diesen - in diesem Abschnitt ist ein Eintrag, der mit font="c_ anfängt. Bei meiner Test-datei 3 Zeilen unter <psty pnam
Welcher Font steht hier in Ihrer inx-Datei? Wenn etwas anderes als font="c_Times" dann ersetzen Sie den Eintrag gegen die Times. Speichern Sie die inx und öffnen Sie diese wieder in InDesign. Geht's wieder?
Jaaaaa! Vielen Dank. Ich bin gestern echt frustriert in den Feierabend gegangen. Aber was ist da falsch gelaufen? Ich habe noch 13 solcher Dateien. Können Sie aufgrund dessen, das bei mir dort die Helvetica stand nun vielleicht sagen, was in Indesign verändert werden muss? Oder muss ich alle 13 Dateien Exportieren und ändern?
Lieber Herr Singelmann, Was bitte war DAS???? Ich sitze mit Bewunderung vor meinem Monitor und frage mich ernsthaft, was Sie soeben beschrieben haben. Dass Sie die Lösung des Problems kennen wundert mich ja nicht weiter, aber können Sie erklären, welche Einstellungen / Veränderungen da vorgenommen wurden? Zumal die Times doch nun bisher gar nicht erwähnt wurde? Ich verstehe immer gerne, anstatt nur die Lösung zu wissen ... Beste Grüße, simon wehr
Stimmt - fällt mir auch gerade auf. Die Headline ist aber eine Times. Das kann er aber nicht wissen. Und in einem anderen Dokument ist mir auch schon aufgefallen, dass es NUR die Times ist, die nicht ersetzt wird. Jede andere Schrift schon. Es muss irgendwas mit der Times zu tun haben. Sie hatte zwischenzeitlich auch Probleme mit einer meiner Systemschriften. Leider erwähnt der Mac nicht mit einem Wort, mit welcher Systemschrift die Times da kollidiert.
Hier also die Theorie hinter der schlichten Lösung.
InDesign CS2 hat ein anderes Verhalten als bisherige Versionen und alle anderen Layout-Programme, wenn es darum geht, wie Absatzformate auf anderen Absatzformaten basieren. Notorisch (hier glaube ich auch schon ein zwei Mal diskutiert) ist das "Basiert auf [Einfacher Absatz]": wenn im Zieldokument der [Einfache Absatz| anders definiert ist als im Quelldokument ändert sich die Formatierung.
Wenn innerhalb desselben Dokuments sich die Formatierung ändert, kann es nicht am [Einfachen Absatz] liegen. Zumal ja berichtet wurde, dass die AFs auf [Kein Absatzformat] basieren.
Während die Theorie sagt, dass [Kein Absatzformat] sich nie ändern kann und immer Times, 12pt etc. ist, habe ich schon Rechner / Dokumente gesehen, bei denen diese Definition zerschossen war und stattdessen i.d.R. eine Helvetica für [Kein Absatzformat] angelegt war. Das, wie gesagt, darf nicht sein und daher gibt es innerhalb von InDesign auch keine UI Möglichkeit, das wieder zurück zu ändern. Also bleibt nur der Weg über das Austauschformat, wo kurioserweise [Kein Absatzformat] einen Definitionsblock hat. Und damit korrigiert werden kann.
Also lag die Vermutung nahe, dass bei diesen Dokumenten auch die Definition von [Kein Absatzformat] kaputt ist. Bestehende Dokumente können meines Wissens nur auf dem beschriebenen Weg repariert werden. Wenn das Problem auch bei neu angelegten Dokumenten passiert, ist es Zeit, die Preferences zu löschen. Ich kann leider derzeit nicht sagen, in welcher Vorgabe-Datei [Kein Absatzformat] definiert ist. Also schmeißen Sie am besten alle weg.
Kurze Nachfrage noch: Mit dieser Situation ist also nicht gemeint, daß bei inaktiven Objekten ode bei geschlossenen Dokumenten einerseits das Absatzformat [Kein Absatzformat] aktiv ist und gleichzeitig (z.B. via Steuerung-Palette) eine andere Schrift als die Times ausgewählt ist? Zum Beispiel das Dokument zeigt also [Kein Absatzformat] und "Times", setzt aber, wenn ich z.B. mit Alt-Shift-Klick noch einmal sauber auf [Kein Absatzformat] zurücksetze, weiterhin irgendwas (helvetica etc.)? Grüße, Jochen
InDesign hängt ein (TT) oder (T1) an den Namen an, wenn Sie mehr als eine Times installiert haben. Es scheint etwas zufällig zu sein, ob er sich für die TT oder die T1 entscheidet.
Immer, wenn Sie mehr als ein Format für eine Schrift installiert haben, gehört für dieses Dokument (diesen Rechner) das (TT) mit zum Schriftnamen. Sie haben also Probleme beim Austausch mit Rechnern, die nur eine Version (also ohne "(TT|T1)") haben. Das kann im Fall der Times auch das Format [kAF] verhunzen.
Die Diskussion ist sehr alt und bezieht sich auf InDesign CS2. Aber die Problematik taucht auch in Dokumenten, die in neueren InDesign-Versionen erstellt wurden, auf. Dort kann man das in der IDML-Datei (/Resources/Styles.xml) unter
Inzwischen habe ich vom Thread-Ersteller Dateien zur Analyse erhalten.
Analyse: In der Quelldatei hatte AF [Kein Absatzformat] die 'Times New Roman'. In der Zieldatei hatte AF [Kein Absatzformat] die 'Calibri'.
Von beiden Dateien fertigte ich Duplikate an und tauschte dort 'Times New Roman' durch 'Calibri' und umgekehrt aus.
Das Ergebnis hat mich dann doch etwas überrascht:
Immer dann, wenn Text aus der Vorlagedatei mit der 'Times New Roman' in egal welche Zieldatei kopiert wird, entstehen Abweichungen.
Wenn Text aus der (modifizierten) Vorlagedatei mit der 'Calibri' in eine Zieldatei kopiert wird, entstehen in beiden Zieldateien keine Abweichungen.
Ich hätte erwartet, dass die 'Times New Roman' die richtige Schrift für AF [Kein Absatzformat] ist und deswegen beim Kopieren aus dieser Vorlage die geschilderten Probleme (Abweichungen) nicht auftreten sollten. Nun ist's aber gerade umgekehrt: dort, wo die Calibri bei AF [Kein Absatzformat] zum Einsatz kommt, taucht das Problem nicht auf.
Nun endlich meine Frage:
Welcher der beiden Fonts ('Calibri' oder 'Times New Roman') ist in Windows-Versionen von CS5/CS5.5 standardmäßig dem AF [Kein Absatzformat] zugewiesen?
Möglicherweise gibt es für das beschriebene Verhalten noch eine andere Erklärung. Die Vorlagedatei hatte ein Basisabsatzformat, das auf AF [Kein Absatzformat] basierte. In der Times-Version der Datei war im Basisabsatzformat die Calibri als Abweichung gegenüber dem AF [Kein Absatzformat] aufgeführt. In der Calibri-Version war dies nicht der Fall.
Auf Grund dieser Tatsache gehe ich davon aus, dass die geprüften Dokumente mit Calibri bzw. Times New Roman als Font von AF [Kein Absatzformat] aus früheren Versionen hochkonvertiert wurden und dabei andere Einstellungen Huckepack mit nach CS5.5 genommen haben.
Oder hat jemand eine Idee, wie diese von der Minion als Standardschrift abweichenden Schriften in das AF [Kein Absatzformat] gelangen können?