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Doppelgänger des amerikanischen Präsidenten Donald Trump und dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-Un haben am Rand der Eröffnungsfeier für Wirbel gesorgt. Die beiden Doubles waren in das Olympiastadion in Südkorea gelangt und hatten die Aufmerksamkeit der Zuschauer auf der Tribüne auf sich gezogen. Kurz nach ihrem Auftritt wurde das Duo von Volunteers gemeinsam aus dem Stadion geleitet. Wer für die Aktion verantwortlich ist, war zunächst unklar.
Deutschlands Eishockey-Spieler Yannic Seidenberg (EHC München) hat die Reise nach Südkorea besonders genossen. «Ich habe mich upgraden lassen», erzählte er, «und sass neben Lindsey Vonn.» Irgendwann merkte Vonn, dass neben ihr ein Eishockey-Profi sitzt. Der Name Seidenberg ist auch in den USA bekannt: Yannics Bruder Dennis spielt seit über 15 Jahren in der NHL. Gesprächsstoff habe es genug gegeben, erzählte Seidenberg schmunzelnd: «Ich hab' nicht sofort nach einem Date mit ihr gefragt.» Gerne wiedersehen würde er sie dennoch. «Ich würde mir gerne Skifahren anschauen», sagte er, «jetzt, da ich Lindsey kennengelernt habe.»
Ein Insel-Streit zwischen Südkorea und Japan sorgt bei den Winterspielen für Knatsch. Die Dokdo- (koreanisch) bzw. Takeshima-Inseln (japanisch) werden sowohl von Südkorea als auch von Japan beansprucht. Beim Testspiel der koreanischen Frauen-Eishockey-Equipe schwenkten Fans Vereinigungsflaggen, auf der auch die umstrittenen Inseln eingezeichnet waren. Resultat: Das japanische Aussenministerium protestierte offiziell. Auch das südkoreanische Eiskunstlaufpaar Min Yura/Alexander Gamelin löste Ärger in Tokio aus. Es absolviert seine Kür zu einem koreanischen Folksong, in dem die Inseln erwähnt werden. Um einen diplomatischen Eklat zu vermeiden, liess die koreanische Eislaufunion drei Worte aus dem Text streichen.
Eisschnelllauf-Star Shani Davis hat das US-Olympiakomitee wegen der Auswahl des Fahnenträgers für die Eröffnungsfeier kritisiert und Rassismus als Grund seiner Nicht-Berücksichtigung angedeutet. «Das Team USA hat einen ehrlosen Münzwurf durchgeführt. Kein Problem. Ich kann bis 2022 warten», schrieb der zweimalige Olympiasieger bei Twitter.
In seinen Tweet setzte Davis den Hashtag «BlackHistoryMonth2018», da im Februar in den USA und Kanada die schwarze Geschichte der Länder gefeiert wird. Hintergrund seiner Verärgerung ist die Tatsache, dass die (weisse) Rennrodlerin Erin Hamlin den Vorzug erhielt. Die amerikanischen Wintersport-Verbände hatten sich über den Fahnenträger nicht einigen können. Deshalb entschied ein Münzwurf.
Skispringer Casey Larson hat in Pyeongchang ein Stück Sportgeschichte geschrieben. Der Amerikaner nahm als 100'000. männlicher Athlet der Neuzeit an Olympischen Spielen teil. Das vermeldete der Weltverband FIS unter Berufung auf den renommierten US-Historiker Bill Malon. Ausgewertet wurden alle Sommer- und Winterspiele seit 1896.
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