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Angelo Mangiarotti (1921-2012)
Dass aus Italien immer wieder betörendes Design kommt, ist mittlerweile bekannt. Möbel, Kleider, Sportwagen – die Italiener schaffen es immer wieder, Massstäbe zu setzen.
Einer der grossen italienischen Designer ist der 1921 geborene Mailänder Angelo Mangiarotti. Er sieht ein wenig aus wie Professor Bienlein, hat aber wesentlich mehr drauf. Heute würde man ihn wohl als Hipster bezeichnen. 1948 schloss er seine Architekturstudien am Polytechnikum in Mailand ab. In den frühen fünfziger Jahren zog es ihn in die USA, wo er Grössen wie Frank Lloyd Wright, Walter Gropius, Mies van der Rohe und anderen begegnete. Ende fünfziger Jahre zog es ihn wieder nach Hause, wo er mit Bruno Morassutti ein Architekturbüro eröffnete. 1989 dann wagte er noch einen grossen Schritt und gründete ein “Mangiarotti & Associates”-Büro im fernen Tokio.
Angelo Mangiarotti mit einer seiner berühmtesten Kreationen, dem Tisch “Eros”.
Mangiarotti war aktiv als Architekt tätig, widmete einen Teil seiner Zeit aber immer auch der Lehre, und dies an Universitäten weltweit wie Chicago, in Hawaii, in Adelaide, aber auch in mehreren italienischen Städten. Seine Theorien verewigte er 1987 in seinem Buch “In nome dell’architettura”.
Als Designer entwarf er viele Gebrauchsgegenstände. Dazu gehören beispielsweise legendäre Gläser des italienischen Herstellers Colle oder berühmte Möbel, die heute von Agapecasa produziert und vertrieben werden. Sein wohl bekanntestes Stück ist der Tisch “Eros”, ein Geniestreich aus Marmor mit seinen charakteristischen konischen Tischbeinen.
Bei designerwatches.ch finden Sie Mangiarottis berühmte Marineuhr, die heute von Klein und More in Lizenz produziert wird.
Zu Lebzeiten wurde er mit einer immensen Anzahl von Architektur- und Designpreisen ausgezeichnet. Eine Biographie des grossen Italieners finden Sie auf der Website des heute noch existierenden “Studio Mangiarotti“.