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Der Justizausschuss im US-Repräsentantenhaus hat die Abstimmung über Anklagepunkte für ein mögliches Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Donald Trump verschoben. Zuvor debattierten die Parlamentarier an einer mehr als 14-stündigen Marathonsitzung.
Die Abgeordneten würden für die wichtige Abstimmung nun am Freitag um 10 Uhr Ortszeit (16 Uhr Schweizer Zeit) wieder zusammenkommen, sagte der demokratische Ausschussvorsitzende Jerrold Nadler am späten Donnerstagabend. Dann hätten die Abgeordneten Gelegenheit, über jeden der beiden Artikel abzustimmen.
Die Republikaner im Ausschuss warfen Nadler vor, sie nicht über die Planänderung informiert zu haben. Ursprünglich sollten die Abgeordneten zum Ende der Sitzung am Donnerstag abstimmen. Nach den Anklagepunkten soll sich Trump wegen Machtmissbrauchs und Behinderung der Ermittlungen des Kongresses verantworten.
Das Votum des Justizausschusses ist eine Empfehlung an das Plenum des Repräsentantenhauses. Dort könnten die Abgeordneten noch vor Weihnachten über die Punkte abstimmen und damit formell ein Amtsenthebungsverfahren gegen den Republikaner Trump eröffnen. (sda/dpa)
Die US-Regierung hat den Tod eines US-Bürgers in einem ägyptischen Gefängnis verurteilt. Der 64-jährige ägyptisch-stämmige Taxifahrer Moustafa Kassem sei nach sechs Jahren Haft in Ägypten gestorben, teilten Kassems Rechtsanwälte mit.
«Sein Tod war unnötig, tragisch und vermeidbar», kritisierte der ranghohe US-Diplomat David Schenker. Kassem befand sich seit Ende 2018 im Hungerstreik, zuletzt nahm er auch keine Flüssigkeiten mehr zu sich.
Schenker sprach der Familie des Verstorbenen sein Beileid …