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Die Geschichte von Nachrichtenwesen und Spionage, die sogenannten Intelligence Studies, konzentriert sich auf die Schaffung, Entwicklung und Veränderung von Nachrichtendiensten und die Folgen ihrer Aktivitäten. Militärische, wirtschaftliche und politische Nachrichtendienste durchliefen während des 20. Jahrhunderts verschiedene Phasen, welche durch die jeweiligen Zeitumstände, internationale Spannungsfeldern, dem nationalen Kontext der jeweiligen Dienste sowie die Länder, in denen diese ihre Aktivitäten entwickelten geprägt waren.
Neutrale Länder wie Belgien vor dem Ersten Weltkrieg oder die Schweiz während der beiden Weltkriege spielen dabei eine herausragende Rolle aufgrund der Handlungsspielräume, über die sie verfügten und ihre besondere Situation. Dank der Öffnung der lange Zeit unter Verschluss stehenden Archive können diese Aspekte nun seit wenigen Jahren überhaupt erforscht werden.
Das Symposium findet vom 19. bis 20. Oktober 2018 im Centre de Politique de Sécurité, Genève (GCSP) statt.