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Was für Gebühren fallen beim E-Trading an?
Börsen- und Umsatzabgaben, Depotgebühren, Courtagen (Transaktionskosten für den Kauf und Verkauf von Wertschriften) und sonstige Gebühren an den Betreiber des Portals.
Was sind «Discountbroker»?
Discountbroker sind ausschliesslich als Börsenhändler tätig und haben in der Regel keine realen Anlaufstellen oder Filialen. Sie bieten in der Regel weder Anlageberatung noch Kauf/ Verkaufsempfehlungen an.
Welches sind wichtige Kriterien bei der Wahl einer Handelsplattform?
Neben der Höhe der gesamthaften Gebühren auch das Angebot der Anlageprodukte, die Benutzerfreundlichkeit, der Umfang und die Aktualität der gelieferten Börseninformationen sowie die Personalisierbarkeit der Onlineinformationen.
Was ist ein Aktienindex?
Ein Anlagefonds, der hauptsächlich Aktien enthält
Eine Statistik die aufzeigt, wie sich ein Titel über mehrere Wochen entwickelt hat
Eine Kennzahl, welche die Entwicklung bestimmter Aktienkurse widerspiegelt
Der Börsenkurs einer Aktie
Was zeichnet ein gut diversifiziertes Portfolio aus?
In einem gut diversifizierten Portfolio sind die Investitionen weltweit über verschiedene Anlageklassen wie Aktien, Obligationen, Geldmarkt, Immobilien und Rohstoffe sowie über verschiedene Währungen verteilt. Die Aktienquote sollte zum Beispiel nicht nur Titel aus einem Land und schon gar nicht nur von einem Unternehmen umfassen.
Was passiert mit dem Kurs einer Aktie, wenn sich die Gewinnaussichten des Unternehmens über Erwarten verbessern?
Er steigt.
Was ist eine «Dividende»?
Der pro Aktie ausbezahlte Anteil am Reingewinn eines Unternehmens (Aktiengesellschaft).
Wer legt die Höhe der Dividende fest?
Die Generalversammlung auf Antrag des Verwaltungsrats
Der Verwaltungsrat auf Antrag der Geschäftsleitung
Die Geschäftsleitung auf Antrag der Generalversammlung
Die Mitarbeitervertretung
Welche der folgenden Aktien sind in der Regel am riskantesten: Bluechips, Aktien von Gesellschaften aus Schwellenländern, Small- und Midcaps?
Aktien von Gesellschaften aus Schwellenländern.
Nenne ein Synonym für «Obligation».
Schuldverschreibung, Anleihe.
Wer emittiert Obligationen?
Einrichtungen der öffentlichen Hand (z. B. Bund und Kantone) sowie Unternehmen.
Welchen zwei Risiken sind Obligationen in Fremdwährungen ausgesetzt?
Den Kursschwankungen und dem Wechselkursrisiko.
Sinkt der Dollar, gewinnt eine US-Staatsanleihe in Franken gerechnet an Wert. Ja oder nein?
Nein
Warum sind Obligationen im Allgemeinen weniger riskant als Aktien?
Sollte der Herausgeber Konkurs gehen, erhalten die Obligationäre ihr Geld vor den Aktionären zurück.
Rohstoffe gehören zu den alternativen Anlagen und können ebenfalls an der Börse gehandelt werden. Ja oder nein?
Ja
Nenne ein Synonym für Wertschrift.
Wertpapier, Valor, Titel.
Was versteht man unter «E-Trading»?
Den Wertschriftenhandel via Internet.
Was ist die «Dotcomblase» und wann ist sie geplatzt?
Die Dotcomblase ist die Spekulationsblase, die insbesondere Unternehmen betraf, welche Dienstleistungen im Zusammenhang mit dem Internet anboten (sogenannte Dotcom-Unternehmen; benannt nach dem .com in ihrer Internetadresse). Sie platzte anfangs 2000.
Was ist «Daytrading»?
Eine Regel im Bereich des Aktienhandels
Der minutenaktuelle, spekulative Börsenhandel
Ein speziell für Geschäftskunden entwickeltes Produkt
Ein Online-Tool
Nenne zwei Vorteile von Online-Trading-Plattformen.
Tiefe Transaktionskosten, Geschwindigkeit (dank E-Trading kann der Kunde rasch auf marktrelevante Neuigkeiten und Änderungen reagieren), 24-Stunden-Zugang.
Was ist ein «Long-only-Anleger»?
Ein Investor, der Wertschriften kauft und dann im Depot belässt, sie also nicht sofort weiterverkauft.
Wer Onlinehandel betreiben will, muss über gewisse Börsenkenntnisse verfügen. Ja oder nein? Warum?
Ja, denn für das E-Trading gibt es keine Beratung. Ein potenzieller Händler sollte also wissen, welches Wertpapier in sein Portfolio passt.
8) Wer trägt beim Onlinehandel die Verantwortung für Anlageentscheide?
Das Finanzinstitut
Der Kunde
Die Unternehmen, welche die Titel ausgeben
Die Börse
Was versteht man im Bereich des Onlinehandels unter einem «Beratungsmandat»?
Ein spezielles Mandat bei dem der Kunde nicht selbst alle Geschäfte online abwickelt, sondern zusätzlich für eine aktive und persönliche Beratung durch sein Finanzinstitut bezahlt. Der Vermögensverwalter bespricht sich meistens regelmässig mit dem Kunden und gibt ihm Empfehlungen ab.
Zur Abwicklung von E-Trading-Geschäften benötigt man einen Internetanschluss. Warum sollte man einen ISDN- oder ADSL-Anschluss dem ortsunabhängigen WLAN vorziehen?
Weil bei WLAN die Sicherheitslücken, die Hacker ausnützen können, tendenziell grösser sind.
Welche Voraussetzungen sollte man beim E-Trading erfüllen?
Sein eigenes Risikoprofil richtig einschätzen können, über gewisse Börsengrundkenntnisse verfügen und nur Geld zum Handeln verwenden, auf das man nicht unbedingt angewiesen ist.
Was ist – nebst einem niedrigeren Gewinn – der Nachteil von kleinen Anlagebeträgen?
Bereits geringe Tradinggebühren können einen beträchtlichen Teil allfälliger Kursgewinne wegfressen.
Welche Elemente benötigt man, um sich auf ein Onlineportal einzuloggen?
Benutzername und individuelles Passwort
Rasterkarte und ein stetig wechselndes Passwort
E-Trading-Nummer, individuelles Passwort und Rasterkarte
Das Online-Portal ist frei zugänglich
Wozu dient die Funktion «Asset Allocation» beim eigenen Onlineportal-Zugang?
Sie berechnet die Vermögensaufteilung inklusive der Konten nach Währungen und nach Titelkategorien wie Aktien und Obligationen.
Was ist der Unterschied zwischen einem Limit- und einem Bestenskauf?
Beim Limitkauf kann der Kunde selber bestimmen, wie viel er bereit ist, für eine bestimmte Wertschrift zu zahlen. Ein Bestenskauf hat keine Limite – d.h. der Kunde erhält die Wertschrift zum aktuellen Marktpreis.