Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/163828

<h2>SubmittedText<h2><p>Die Luftschadstoffbelastung im Alpenraum, vor allem entlang der Gotthardachse (A2), ist gemessen an den gesetzlich geltenden Grenzwerten nach wie vor zu hoch. Die Immissionen für krebserregende Stickoxide (NO2) liegen entlang der A2 mehrheitlich über den Grenzwerten. Weiterhin ist die Russbelastung zu hoch.</p><p>Die CO2-Belastung des Güterverkehrs bleibt zudem unverändert hoch.</p><p>1. Was unternimmt der Bundesrat, um die Situation zu verbessern?</p><p>2. Wie schützt er die Bevölkerung entlang der Transitachsen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die vom Bundesamt für Umwelt in Zusammenarbeit mit den Kantonen erhobenen NO2-Messwerte liegen an der A2 in der Südschweiz und im Grossraum Basel deutlich über dem Jahresmittelgrenzwert, während sie im Kanton Uri (Erstfeld) und im Luzerner Mittelland (Reiden) im Bereich des Grenzwertes liegen. An der weniger befahrenen A13 wird der NO2-Jahresmittelgrenzwert eingehalten. Damit künftig der NO2-Jahresmittelgrenzwert eingehalten werden kann, ist eine weitere Absenkung der NOx-Emissionen notwendig. Diese ist mit den neuen Euro-Abgasstufen zu erwarten.</p><p>Die Konzentration von Feinpartikeln (PM10) und Russ hat an den Messstationen entlang der A2 generell abgenommen. Entlang der A2 und der A13 liegen die Feinpartikel-Messwerte im Jahr 2014 erstmals unter dem Jahresmittelgrenzwert. Auch hier ist für eine weitere Verbesserung von grosser Bedeutung, dass die technologischen Reduktionsmöglichkeiten auf Basis der Euro-5-Normen voll ausgeschöpft werden.</p><p>Der Bundesrat hat am 4. Dezember 2015 den Verlagerungsbericht 2015 verabschiedet und zusätzliche Massnahmen beschlossen, um die Verlagerung des alpenquerenden Güterverkehrs von der Strasse auf die Schiene weiter zu fördern.</p>