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Die grösseren Flüsse und Seen in der Zentralschweiz sind nicht weiter angewachsen. Das zeigen die hydrologischen Daten des Bundes. Der Sarnersee im Kanton Obwalden trat in der Nacht auf Sonntag zwar über die Ufer. Grössere Schäden blieben jedoch aus. Für die ganze Zentralschweiz herrschte weiter mässige Hochwassergefahr.
Einzelne Pegel sanken am Sonntag bereits wieder, so etwa jener des Lauerzersees im Kanton Schwyz, der am Samstag über die Ufer getreten war und in Seewen Parkplätze, den Campingplatz und einen Teil der Badi überflutete. In Nidwalden ist die Hauptstrasse zwischen Alpnachstad und Stansstad am Vierwaldstättersee wieder frei.
Trotz Wetterberuhigung bleibt die Hochwassersituation angespannt. Der Bund warnt angesichts der mit Wasser vollgesogenen Böden weiterhin vor möglichen Erdrutschen und Murgängen.
Intensiver Dauerregen
Vor allem im Raum um den Vierwaldstättersee ging besonders ausgiebiger Dauerregen nieder - so viel wie es sonst in einem durchschnittlichen Monat Mai regnet. Vielerorts sammelten sich über 100 Liter Regen pro Quadratmeter an. In Gersau waren es rund 170 Liter, in Luzern rund 135 Liter.