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Die Australian University of Technology in Sydney und das Pflanzenbauunternehmen Ambius haben kürzlich eine Studie an Zimmerpflanzen durchgeführt, die gezeigt hat, dass diese meistens der giftigen Dämpfe aus der Luft filtern können. Einer dieser Dämpfe, der mit Krebs in Verbindung gebracht wird, nämlich Benzol, wird ebenfalls gefiltert.
Die Forscher errichteten eine „grüne Wand“, ein System, das kleine grüne Pflanzen übereinander hält. Diese Pflanzenwand wurde in einer hermetisch abgeschlossenen Kammer Umweltgiften ausgesetzt. In nur 8 Stunden konnten diese Pflanzen 97 Prozent der Giftstoffe aus der Luft entfernen, was zeigt, wie wichtig Zimmerpflanzen für die Verbesserung der Luftqualität in einem Raum sind. Die Studie zeigte auch, dass sich die Pflanzen an ihre Umgebung anpassen und bei einer höheren Konzentration an Giftstoffen schneller und effektiver arbeiten, um sie zu filtern.
Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist die Luftqualität in Innenräumen jedes Jahr für 6,7 Millionen vorzeitige Todesfälle verantwortlich. Die Bedeutung von Zimmerpflanzen für die Gesundheit der Bewohner ist seit langem bekannt. Menschen verbringen die meiste Zeit drinnen, sei es am Arbeitsplatz oder zu Hause. Deshalb können Luftfilterpflanzen die allgemeine Gesundheit verbessern und möglicherweise auch Krebs vorbeugen, was sie zu mehr als nur dekorativen Elementen für Innenräume macht.
Bild: (c) unsplash.com/Annie Spratt