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Die positive Kunde aus Georgien, wo der direkte Konkurrent Dänemark zwei Punkte verlor, kam für Petkovic nicht überraschend: "Es gibt keine einfache Spiele, keine einfachen Gegner mehr." Auch sie hätten in Georgien Mühe bekundet. Gestrauchelt sind die Schweizer in Tiflis aber nicht, wie noch nie gegen einen sogenannt Kleinen in der Ära Petkovic.
Auch die Aufgabe gegen Gibraltar meisterte die SFV-Auswahl mit 4:0 souverän, ohne dabei zu glänzen. "Wir haben viel investiert, dafür aber einen zu geringen Lohn erhalten", sagte Petkovic. Er lobte den Willen und das Laufpensum seiner Mannschaft und wertete die Leistung als positives Signal für das nächste Spiel. Mit dem Sieg gegen den Underdog, der in 25 WM- oder EM-Qualifikationsspielen noch keinen Punkt gewonnen hat, beendete die Schweiz die Serie von vier sieglosen Partien, der längsten Durststrecke unter Petkovic.
Bei Halbzeit der EM-Kampagne zog der Nationaltrainer eine mehrheitlich positive Bilanz. "Die Mannschaft hat sich in die richtige Richtung entwickelt", sagte Petkovic. Sie habe zuletzt öfters auch gegen starke Gegner gespielt und dabei gute Ansätze gezeigt. "Wir haben ein paar Punkte verloren, weil wir in der Offensive zu wenig konkret sind." Dies sei ihr grösstes Problem.
"Gegen Gegner wie Gibraltar kann man es sich erlauben, drei oder vier Chancen zu vergeben", so Petkovic. Gegen stärkere Mannschaften ginge dies aber nicht mehr. Auch im Oktober nicht, wenn die Schweiz in Dänemark und zuhause gegen Irland um die Vorentscheidung in der EM-Qualifikation spielt. Petkovics Forderung für die beiden Spiele lautet deshalb: "Wir müssen beissen und im Abschluss konkreter werden."