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Christoph Langen wird nun wohl wie erwartet auch Viererbob-Weltmeister. Der Deutsche führt in St. Moritz nach dem ersten Renntag mit 0,47 Sekunden Vorsprung vor seinem Landsmann Andre Lange sowie den beiden Schweizern Reto Götschi und Christian Reich.
Das Zwischenklassement nach dem ersten Durchgang widersprach den meisten Prognosen. Der deutsche Titelverteidiger Lange führte um ein Hundertstel vor Langen, der mit seiner Mannschaft nur eine mittelmässige Startzeit (5,16) zu Stande gebracht hatte.
Reich war Dritter mit 0,17 Sekunden Rückstand auf Lange und Götschi Vierter (0,21). Reich und seine Hinterleute verloren einige Zeit durch das nicht optimal koordinierte Einsteigen in den Bob, der deswegen leicht ins Schlingern geriet.
Götschi vermochte aus seiner Startzeit von 5,11 Sekunden, der besten aller 28 Teilnehmer, keinen Profit zu schlagen. Mehrere Fehler, von denen er den gröbsten im Horse-Shoe beging, kosteten den Zürcher gegen drei Zehntel.
Mit einer pefekten Fahrt hätte sich Götschi vermutlich an die Spitze des Zwischenklassements gesetzt.
Der 2. Durchgang brachte zwei bedeutsame Klassements-Verschiebungen. Langen deklassierte seine Gegner mit einer nahezu makellosen Fahrt förmlich und übernahm damit die Führung vor Lange.
Hinter den beiden Deutschen tauschten auch die Schweizer die Plätze. Götschi startete erneut mit 5,11, blieb abermals nicht fehlerfrei, erreichte das Ziel aber als Zweitschnellster hinter Langen, mit 0,41 Sekunden Rückstand allerdings. Reich war Vierter mit vier Hundertsteln Verlust im Vergleich mit dem Weltcup-Leader Lange, der seinerseits 48 Hundertstel auf den Zweierbob-Weltmeister Langen einbüsste.
swissinfo und Agenturen