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Bei medialer digitaler Kunst geht es um Interaktivität und Multimedialität, die Interaktion zwischen Kunstwerk und Mensch. Als vorwiegend visuelle und auditive interaktive Benutzerschnittstelle dienen Webseiten, Programmoberflächen, Spieloberflächen, und softwaregesteuerte Installationen.
Digitale Netzkunst
Netzkunst ist künstlerische Arbeit in analogen oder digitalen Netzen mit Arbeit in künstlerischen Netzwerken. Dazu zählen zum Beispiel Internet- oder Webpräsenzen, die durch programmiertes Verhalten oder Interaktion mit dem Besucher eigene Kunstwerke bilden können.
Softwarekunst
Der Ursprung der Softwarekunst sind kreativ kodierte Computeroperationen, die konventionelle Programmierungen übertreffen. Erstmals wurde hierfür am Massachusetts Institute of Technology die Bezeichnung Hack verwendet. Als eigene Kunstform wurde Softwarekunst jedoch erst Ende der 90er-Jahre bekannt.
Digitale Poesie, Net Poetry und Code Poetry
Digitale Poesie begann mit dem Computer als einfaches Werkzeug für Dichtung. Jedoch ermöglicht das Medium Computer auch Zeichen, Worte und Sprache zu generieren und so ganz neue Poesie zu erschaffen. 1980 entwarf Jean-Pierre Balpe den ersten algorithmischen Gedichtgenerator Poèmes d’Amour. Heutzutage gibt es Foren und Webseiten für Net Poetry sowie in Computersprachen (Algol, JavaScript) verfasste Poesie. So ist Code Poetry nicht nur computergeneriert, sondern teilweise sogar als funktionierender Code ausführbar.
Interaktive Installation
Der Besucher wird zum Benutzer und interagiert in einer Kunstinstallation durch Körperbewegung, Geräusche, Laute, Sprache oder über andere Medien mit Programmen, die meist visuell und akustisch antworten.