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42.195 Kilometer muss man heute springen, damit man einen Marathon zurückgelegt hat. Doch woher stammt die Zahl? Es waren nicht die Griechen sondern die Engländern.
Vor 2500 Jahren rannte ein Bote von von Marathon nach Athen. Er überbrachte die frohe Botschaft vom Sieg über die Perser. Diese Strecke war ungefähr 40 Kilometern lang. Welcher Weg er nahm und wie lange er dafür brauchte ist heute nicht bekannt. Ebenfalls nicht die Zeit. Er soll jedoch vor Erschöpfung am Ziel zusammengebrochen sein.
Als dann die Olympiade in der Neuzeit wieder aufkam, fehlte noch ein Ausdauerevent. So wurde die Legende des mörderischen Marathonlaufes wiederbelebt. Neun Teilnehmer erreichten 1896 in Athen das Ziel. Der Sieger benötigte knapp drei Stunden für die Strecke von 40 Kilometern. Diese 40 Kilometer war zuerst der Standard für “lange Läufe”.
1908 waren die olympischen Spiele in London. Die strecke sollte vom Schloss Windsor zur königlicher Lounge ins Stadion führen. Die Strecke bis vor das Ziel wies allerdings schon eine Strecke von knapp 42 Kilometern auf. Die Königin findet, dass auch die königlichen Kinder etwas vom Start haben sollen und der Start direkt auf der Wiese vor dem Kinderzimmer sein soll.
In den Folgejahren gibt es zahlreiche Revanch-Rennen. Diese müssen logischerweise die Londoner Marathondistanz aufweisen. So wurde diese Distanz 1921 offiziell festgeschrieben. 42.195 Kilometern.
Der Rekord für diese Distanz wurde im September 2008 in Berlin aufgestellt von Haile Gebrselassie. Er brauchte für die Marathonstrecke 2:03:59 Stunden. In der Sekunde legte er somit eine Distanz von 5.67 Metern zurück.
Übrigens, zum 2 500. Geburtstag des Marathonlaufs findet am 31.Oktober 2010 auf der klassischen Strecke Marathon – Athen ein Jubiläumslauf statt