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Die Biodiversität ist die Vielfalt des Lebens. Sie ermöglicht viele Ökosystemleistungen, beispielsweise die Bestäubung, die natürliche Schädlingsregulierung oder die Bereitstellung von Erholungsraum, von denen die ganze Gesellschaft profitiert.
Im Laufe der Jahre sind viele der für die Biodiversität wertvollen Lebensräume in der Landwirtschaft verschwunden. Gründe liegen unter anderem in der zunehmenden Mechanisierung und der Intensivierung der Landnutzung.
Mit den Biodiversitätsbeiträgen möchte der Bund dieser Entwicklung entgegenwirken und die Landwirtinnen und Landwirte für die angepasste Nutzung ihrer Flächen finanziell entschädigen. Insbesondere soll der Rückgang prioritärer Arten und wertvoller Lebensräume auf der landwirtschaftlichen Nutzfläche und im Sömmerungsgebiet verhindert werden. So soll mit den im Rahmen der Biodiversitätsbeiträge definierten Zielen und Massnahmen auch ein Beitrag zur Erreichung der Umweltziele Landwirtschaft (Bericht 2008, Statusbericht 2016) geleistet werden.
Es werden zwei Typen von Beiträgen ausgerichtet: Die sogenannten Biodiversitätsförderflächen (BFF) werden mit Beiträgen für die Qualität (zwei Qualitätsstufen) und für die Vernetzung gefördert. Die Qualitätsbeiträge werden vollständig durch den Bund finanziert. Bei den Vernetzungsbeiträgen übernimmt der Bund maximal 90 %; die Restfinanzierung wird durch die Kantone, Gemeinden oder private Trägerschaften sichergestellt.