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Astrofotografie Sternbilder
Giraffe - Camelopardalis (Cam)
Beste Sichtbarkeit (obere Kulmination) um Mitternacht ist am 23. Dezember.
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Beschreibung
Die Giraffe ist ein ausgedehntes aber sehr unauffälliges Sternbild und ist das ganze Jahr über zu beobachten.
Zwischen den markanten Sternbildern Großer Bär und Kassiopeia sowie den hellen Sternen Polaris (im Kleinen Bären) und Capella (im Fuhrmann) erstreckt sich eine große Fläche, die keine auffälligen Sterne enthält. In diesem Gebiet erstreckt sich die Giraffe, die nur aus Sternen der vierten, fünften oder sechsten Größenklasse zusammengesetzt ist.
Geschichte
In der Antike wurden die Sterne der Giraffe keinem Sternbild zugeordnet. Erst der niederländische Kartograf Petrus Plancius führte Camelopardalis im Jahre 1612 ein, offensichtlich, um die vermeintliche „Lücke“ am Himmel zu schließen.
Der deutsche Astronom Jacob Bartsch, ein Schwiegersohn von Johannes Kepler, übernahm das Sternbild in seinem 1624 erschienenen Planisphaerium Stellaris. Er sah darin allerdings ein in der Bibel erwähntes Reittier, auf dem Rebekka zu ihrer Hochzeit ritt. Offensichtlich glaubte Bartsch, dass es sich um ein Kamel handele.