Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03471.jsonl.gz/64

Das Gesetz ermächtigt den Bund, Währungshilfe in Form von Darlehen, Garantieverpflichtungen und A-fonds-perdu-Beiträgen zu leisten. Mit der Revision wurde die maximale Laufzeit für die Währungshilfe von sieben auf zehn Jahre erhöht. Der IWF hatte die Mitgliedstaaten um längere Laufzeiten ersucht.
Das Parlament genehmigte die Gesetzesänderungen im Sommer und verlängerte den Währungshilfebeschluss mit einem Rahmenkredit von 10 Mrd CHF um fünf Jahre.
Nun hat der Bundesrat die Schweizerische Nationalbank (SNB) beauftragt, dem IWF ein Darlehen in der Höhe von 8,5 Mrd CHF zu gewähren, wie das Finanzdepartement (EFD) am Donnerstag mitteilte. Der Bund garantiert der SNB die fristgerechte Rückzahlung.
Die Beteiligung der Schweiz erfolgt im Rahmen der Erneuerung der 2012 gewährten bilateralen Kreditlinien. Wegen der anhaltenden Unsicherheiten im Finanzsystem entschied der IWF letzten Herbst, diese bilateralen Kreditlinien über insgesamt rund 425 Mrd USD zu verlängern.
Damit soll sichergestellt werden, dass der IWF bei schwerwiegenden Krisen sein Mandat zur Stabilisierung des internationalen Währungs- und Finanzsystems erfüllen kann. Als offene Volkswirtschaft mit bedeutendem Finanzplatz und eigener Währung sei die Schweiz auf ein stabiles internationales Finanz- und Währungssystem angewiesen, schreibt das EFD.
(AWP)