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Eine Vorschaltkammer ist eine Unterstützung, die dabei hilft, die Medikamente möglichst effizient in die Lunge zu befördern, wo sie benötigt werden. Die Vorschaltkammer ist ein Hilfsmittel mit integrierten Ventilen, die das Aerosol für kurze Zeit zurückhalten. Beim Einatmen werden die Ventile geöffnet und geben das Medikament frei.
Die Vorschaltkammer ist eine Inhalierhilfe, die für jede Altersgruppe hilfreich ist, um die verschriebenen inhalativen Kortikosteroide zu verabreichen.
Wussten Sie, dass...
Da die Medikamente aus dem Inhalator sehr schnell austreten, ist es sehr schwierig, den Inhalator richtig zu verwenden. Das Drücken des Inhalators und die Einatmung müssen perfekt aufeinander abgestimmt sein.
Bei der Behandlung ist sehr wichtig, dass das Medikament in die tiefe Ebene der Lunge ankommt. Bei der Anwendung ohne die Vorschaltkammer bleiben die Medikamente oft in Mund, Rachen und Magen. Eine Vorschaltkammer kann die Beförderung der Medikamente in die Lunge, wo sie benötigt werden, deutlich verbessern.
Bild links: Dosierinhalator ohne Vorschaltkammer.
Das Medikament verbleibt in Mund, Rachen und Magen und nur eine geringe Menge gelangt in die Lunge. Dadurch wirkt die Therapie unzureichend und die Dosen müssen erhöht werden. Darüber hinaus kann die Ablagerung des Arzneimittels in den oberen Atemwegen Nebenwirkungen verursachen.
Bild rechts: Inhalator mit Vorschaltkammer.
Das Medikament gelangt möglichst optimal in die Lunge, wo es am wirksamsten ist.
Der Ort der Deposition des Aerosols ist abhängig von seiner Partikelgrösse. Grössere Partikel werden oropharyngeal abgelagert (1), kleinere erreichen die proximalen unteren Atemwege (2). Nur die kleinsten Partikel (3) erreichen die peripheren Luftwege und sind therapeutisch wirksam.
Kleinkinder unter 3 Jahren können nicht mittels Mundstück inhalieren, sondern benötigen eine Maske und die Vorschaltkammer für die Inhalation von Dosieraerosolen. Die fehlende Akzeptanz einer Gesichtsmaske führt häufig zu Schreien während der Inhalation, sodass die Lungendeposition deutlich eingeschränkt wird.
Abbildung: Inhalationen mit radioaktiv markiertem Salbutamol bei bis 3 Jahre alten Kindern.
Links: Ohne eng anliegende Maske bis 0,3%.
Mitte: Schreiende Kinder, bei denen die Lungendosis mit bis 1,4% deutlich vermindert war.
Rechts: Zeigt bei ruhiger Atmung eine Lungendosis bei Inhalation mit Vorschaltkammer bis 8,2%.
Fazit: Ruhige Atemzüge während der Inhalation mit einer Vorschaltkammer mit Maske führen in diesem Alter zur bestmöglichen Lungendeposition.
Die TipsHaler-Maske hat die Besonderheit, dass zwischen der Nase und dem Mund eine Trennwand besteht. Diese Trennwand ist nur bei den Modellen "Pädiatrisch" und "Erwachsen". Dies, da bei Säuglingen bis 1 Jahr alt die Nase noch nicht funktionsfähig ist. Die Maske mit Nasentrennwand hat folgende Vorteile:
Ein grosser Teil der Kosten wird von der Grundversicherung übernommen, vorausgesetzt, dass Ihnen eine Verschreibung Ihres Arztes vorliegt.
Die TipsHaler-Masken sind flexibel, ergonomisch, komfortabel und haben ein reduziertes Totvolumen.
Den Dosieraerosolspender schütteln und die Kappe entfernen (1). Das Mundstück des Dosieraerosols auf das hintere Zwischenstück des TipsHalers setzen (2).
Verwendung mit Maske: Die Maske auf den Mund und der Nase leicht andrücken, um eine gute Haftung der Maske im Gesicht zu erzielen. Das Dosieraerosol zur Abgabe einer Medikamentendosis drücken und die Maske ca. 15 Sekunden während dem Einatmen auf dem Gesicht belassen. Danach die Maske vom Gesicht entfernen.
Verwendung ohne Maske: Das TipsHaler-Mundstück in den Mund nehmen. Das Dosieraerosol zur Abgabe einer Medikamentendosis drücken. Während ca. 15 Sekunden einatmen. Danach den TipsHaler aus dem Mund nehmen.
30 Sekunden warten, bevor eine neue Medikamentendosis, wie vom Arzt verschrieben, verabreicht wird.
Der TipsHaler sollte wöchentlich gereinigt werden.