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In den letzten vier Etappen durch die Pyrenäen ging es für Cavendish einzig darum, jeweils vor dem Kontrollschluss ins Ziel zu kommen oder «um das Überleben», wie es der aus der Versenkung wieder aufgetauchte Topsprinter selbst formulierte.
Dank tatkräftiger Unterstützung seiner Teamkollegen bei Deceuninck-QuickStep - am Donnerstag kümmerten sich gleich drei um ihren Sprintstar - hat der 36-Jährige sein Ziel erreicht. In Luz Ardiden betrug das Zeitlimit 18 Prozent auf die Siegerzeit von Tadej Pogacar. Cavendish unterbot die Marke um gut sechs Minuten.
«Wir planen es und wissen in etwa, wie schnell wir den Berg hochfahren müssen, damit es reicht», so Cavendish. «Man muss ruhig bleiben und darf nicht in Panik geraten. Sonst verliert man den Fokus darauf, einfach rechtzeitig ins Ziel zu kommen.»
Vier von vier Sprintankünften hat Cavendish bereits gewonnen. Mit einem fünften Sieg würde er die belgische Radsport-Legende Eddy Merckx überholen und alleiniger Rekordsieger werden. Verpasst er am Freitag in Libourne den Triumph, dann bietet sich ihm am Sonntag auf den Champs-Elysées noch einmal eine Chance.