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- Wirbelsturm «Fiona» hat mit heftigen Regenfällen und Sturmfluten entlang Kanadas Ostküste Schäden angerichtet. Rund 500'000 Haushalte sind vom Strom abgeschnitten.
- In einigen Gebieten wurde der Notstand ausgerufen. Die Polizei hatte die Bewohner zuvor angewiesen, Gefahrenzonen zu verlassen.
- «Fiona» war am frühen Samstagmorgen (Ortszeit) mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Kilometer pro Stunde in Nova Scotia auf Land getroffen.
Heftige Regenfälle und Windböen in Hurrikan-Stärke entwurzelten am Samstag Bäume, spülten Häuser ins Meer und beschädigten Stromleitungen.
In der Provinz Neufundland wurden nach Polizeiangaben zwei Frauen durch den Sturm ins Meer gerissen. Eine von ihnen konnte gerettet werden. Die zweite wurde noch vermisst.
Windgeschwindigkeiten bis zu 130 km/h
Obwohl «Fiona» von einem Hurrikan zu einem posttropischen Wirbelsturm herabgestuft worden war, brachte sie nach Angaben von Meteorologen noch immer Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Kilometern pro Stunde mit sich.
Am Samstagmorgen war sie auf die Küste der östlichen Provinz Nova Scotia getroffen, wie das US-Hurrikanzentrum NHC mitteilte. Die Behörden in Nova Scotia hatten unter anderem vor Stromausfällen gewarnt. Die Menschen in den betroffenen Küstenabschnitten sollten Vorräte anlegen, um mindestens 72 Stunden im Haus bleiben zu können.
Neuer Hurrikan braut sich in der Karibik zusammen
In der Karibik hat sich bereits der nächste starke Sturm geformt. Er wurde «Ian» getauft und war am Samstag mit anhaltenden Windgeschwindigkeiten von bis zu 75 Kilometern pro Stunde im Zentrum der Karibik unterwegs, wie das US-Hurrikanzentrum NHC mitteilte. Es werde erwartet, dass «Ian» an Kraft gewinne und spät am Sonntag (Ortszeit) oder in der Nacht zum Montag nahe der Cayman-Inseln zum Hurrikan werde. Voraussichtlich ziehe der Tropensturm am Sonntag an Jamaika vorbei und nähere sich den Cayman-Inseln und dem Westen Kubas. Die zu erwartenden grossen Regenmengen könnten Sturzfluten verursachen.
Für Mitte der kommenden Woche warnte das Hurrikanzentrum vor Sturmfluten, Stürmen in Orkanstärke und starken Regenfällen auch im Westen des US-Bundesstaats Florida. Der Gouverneur von Florida, Ron DeSantis, erklärte vorsorglich den Notstand und rief die Bevölkerung auf, Vorkehrungen zu treffen.