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Er sei an mehreren "Objekten" interessiert, wolle aber keine Namen nennen. Nur so viel verrät er: Die Schweiz bleibe der geografische Fokus. "Geschäftlich konzentrieren wir uns auf die Bedürfnisse der Kunden im Bereich Konsumfinanzierung. Akquisitionsziele müssen in diesen Bereich passen und unseren finanziellen Zielvorgaben entsprechen."
Es aber werde jedoch nicht einfach sein, zu einem Deal zu kommen. Können die überschüssigen Mittel nicht wie gewünscht in Wachstum investiert werden, "werden wir sie an die Aktionäre zurückführen", stellt er in Aussicht.
Dabei gibt er einer Sonderausschüttung dem Vorzug vor einem Aktienrückkauf: Ein solcher sei gegenwärtig "eine wenig wahrscheinliche Option aufgrund der geringen Handelsliquidität." Aktienrückkäufe würden nur Sinn machen, wenn ein grosses Paket auf den Markt komme, wie beispielsweise als seinerzeit die ehemalige amerikanische Besitzerin General Electric ausstieg und Aktien im Wert von 500 Mio CHF auf den Markt kamen.
"Es ist unwahrscheinlich, dass demnächst erneut eine solche Gelegenheit entsteht." Die Möglichkeit einer Sonderausschüttung wäre daher eine "valable Alternative" zu einem Aktienrückkauf.
Oudmayer beziffert auch den Einfluss, welche die vom Bundesrat vorgenommene Reduktion des Maximalzinses für Konsumkredite auf 10% von 15% hat. "Ohne unternehmerische Initiativen wird der Gewinn je Aktie auf einer vergleichbaren Basis über die nächsten drei Jahre um rund 10% zurückgehen." Dieses Jahr laufe bislang sehr gut. "Wie es nächstes Jahr aussieht, wird sich weisen."
cp/ra
(AWP)