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Die Geldflut der Notenbanken nach dem Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise hatte die Zinsen für Anleihen einbrechen lassen - viele Anleger flüchteten sich in den Aktienmarkt, der dies- und jenseits des Atlantiks auf Rekordhöhen stieg. Mit der eingeleiteten Wende in der Geldpolitik müsse die US-Notenbank Fed nun Anleihen, die sie zu Krisenzeiten gekauft habe, "rausplatzieren in den privaten Markt", führte Weber aus. Dadurch würden die Zinsen steigen und Anleihen wieder an Attraktivität gewinnen.
"Dieser Gegenwind wird die Märkte belasten", sagte Weber, schob aber hinterher: "Das muss nicht notwendigerweise dazu führen, dass die Märkte einbrechen." Die Wirtschaft laufe heute wesentlich besser als zu der Zeit, als die Fed die Anleihekäufe begonnen habe. Die Unternehmen seien "in einem guten Gewinnumfeld". Chancen für Anleger sieht Weber noch auf dem europäischen Aktienmarkt, der weniger stark gelaufen sei als der US-amerikanische./das/ben/stb
(AWP)