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Lewis Hamilton muss mindestens eine weitere Woche auf seinen 5. WM-Titel warten. Der Mercedes-Pilot aus Grossbritannien belegte beim GP der USA in Austin den 3. Rang.
Da sein letzter Rivale Sebastian Vettel direkt dahinter Vierter wurde, konnte Hamilton die geforderten 8 Punkte Differenz nicht herausfahren. Der Vorsprung beträgt nach dem GP der USA 70 Punkte, der Titel am kommenden Sonntag in Mexiko ist wohl nur noch Formsache.
Das Podest
1. Kimi Räikkönen (Ferrari) 1:34:18,643
2. Max Verstappen (Red Bull) + 1,281
3. Lewis Hamilton (Mercedes) + 2,342
Der Sieg in Austin ging an den Finnen Kimi Räikkönen auf Ferrari. Der künftige Sauber-Pilot beendete in Texas damit eine Durststrecke von 113 sieglosen Grand Prix. Letztmals hatte Räikkönen im März 2013 in Melbourne gewonnen. Rang 2 sicherte sich Max Verstappen aus den Niederlanden, der sich in den letzten Runden erfolgreich gegen die Angriffe von Hamilton verteidigte.
Fernkampf zwischen Hamilton und Vettel
Hamilton und Vettel lieferten sich bei trockenen Verhältnissen in Austin einen Fernkampf. Vier Szenen dürften den Fans besonders in Erinnerung bleiben und sorgten dafür, dass das Duell in Mexiko weiter geht.
- Vettel macht kurz nach dem Start einen Dreher und fällt bis auf Rang 14 zurück.
- Hamilton fährt bei einer «Virtual-Safety-Car»-Phase in der 11. Runde an die Boxen, wechselt frühzeitig die Reifen und distanziert so die Konkurrenz.
- Hamilton muss in der 38. Runde ein zweites Mal zwecks Reifenwechsel an die Boxen und verliert die Führung. Vettel darf wieder Hoffnung schöpfen.
- Hamilton kommt im Finale nicht an Verstappen vorbei und schafft die nötige Distanz zu Vettel nicht. Dieser kommt kurz danach an Valtteri Bottas vorbei, reiht sich direkt hinter Hamilton ein und sorgt definitiv für eine Vertagung der WM-Entscheidung.
Ericsson erbt einen Punkt
Das Schweizer Sauber-Team verpasste in Austin zwar die Top 10, konnte sich nachträglich aber doch noch über einen WM-Punkt freuen. Weil der Franzose Esteban Ocon (8.) und der Däne Kevin Magnussen (9.) wegen Verstössen gegen die Treibstoff-Regeln noch disqualifiziert wurden, stiess der Schwede Marcus Ericsson vom 12. auf den 10. Platz vor.
Der von Position 9 gestartete Charles Leclerc wurde schon in der 1. Runde von Romain Grosjean von der Strecke gedrängt. Der Monegasse musste an die Box und gab später auf.