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Bergünerstein historisch
Lange Zeit war es nicht klar, wo die rückwärtige Sperre am Albulapass gebaut werden soll. Die Topografie im Engnis im Gebiet "Punt tranter ils Craps" beim untersten kurzen Viadukt der Rhätischen Bahn, 2.5 km südlich oberhalb Bergün war am geeignetsten. Im Jahre 1940 wurde mit dem Bau von Erschliessungswegen begonnen.
Da das Gebiet "Tranter ils Craps" und auch die Passsprerra Albula über das Val Tisch und Val Tuors aus dem Engadin umgangen werden konnte, prüfte man weitere Standorte zwischen Bergün und Filisur beim Bergünerstein und in Bellaluna.
Schlussendlich entschloss man sich das Engnis am Bergünerstein mit zwei Felsenwerke zu befestigen, um damit das exponierte Sprengobjekt am Bergünerstein zu schützen und zu verstärken. Bei der Standortwahl nahm man in Kauf, dass die Sperre im Osten über Latsch/Stugl und im Westen über Crestota von Infanterieverbänden leicht umgangen werden konnte.
|Baujahr:||1941|
|Bauunternehmung:||Louis Broggi und Sohn, Bergün|
Die Felsenwerke am Bergünerstein sind Werke der 2. Generation. Richtige Gasschleussen vor den Festungsunterkünften verhindern hier das Ausbreiten des beim Schiessen entstehenden Kohlenmonoxides in den Unterkunfts- und Aufenthaltsbereich der Festung.
Bei den Felsenwerken der ersten Generation auf dem Albulapass fehlen diese Schleussen, was dazu führte, was dazu führte, dass diese Werke während dem Schiessen innert kurzer Zeit mit einer tödlichen Kohlenmonoxid-Konzentration vergiftet waren, und so der Betrieb der Werke sehr erschwert wurde.