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Vier Jahre nach dem tödlichen Herzanfall einer jungen Reporterin hat der japanische Sender NHK eingeräumt, dass ihr Tod auf Überarbeitung zurückzuführen sei. Der öffentliche Sender kündigte am Donnerstag (Ortszeit) an, seine Arbeitskultur zu ändern.
Die 31-jährige Politik-Reporterin hatte 159 Überstunden in einem Monat gemacht und war im Juli 2013 tot in ihrem Bett gefunden worden. Ein Jahr danach stellten die japanischen Behörden fest, dass ihr Tod mit Überarbeitung zusammenhänge. Sie hatte in dem Monat vor ihrem Tod nur zwei Tage frei gehabt.
Der Sender NHK machte den Fall aber erst vier Jahre später öffentlich. Der Tod der jungen Frau schockierte die japanische Öffentlichkeit besonders, denn NHK hatte immer wieder das hohe Arbeitspensum in Japan angeprangert und über Fälle von Überarbeitung in anderen Unternehmen berichtet. (sda/afp)
Nach fünf Jahren und 437 Verhandlungstagen wurde Beate Zschäpe nun wegen zehnfachen Mordes schuldig gesprochen. Alle Fakten zum Jahrhundertprozess im Überblick.
Beate Zschäpe, Mitglied der neonazistischen und terroristischen Gruppe «Nationalsozialistischer Untergrund» (NSU), ist vom Münchner Oberlandesgericht des zehnfachen Mordes schuldig gesprochen worden. Sie erhält eine lebenlange Freiheitsstrafe.
Der Angeklagte Andre E. wurde zu zwei Jahren und sechs Monaten wegen Unterstützung einer terroristischen Vereinigung verurteilt. Der Angeklagte Ralf W. erhielt eine Haftstrafe von zehn Jahren wegen Beihilfe. Carsten S. erhielt drei Jahre Haft nach …