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Das Tagblatt berichtete an diesem Tag aus den Verhandlungen des St.Galler Stadtrates vom 2. Februar:
Strassenbeleuchtung. Der Stadtrat genehmigt eine Vorlage der Verwaltungsabteilung für Tiefbau und technische Betriebe für die elektrische Beleuchtung der Multer- und Speisergasse [Spisergasse] und nimmt Kenntnis von der Mitteilung, dass im Interesse weiterer Gasersparnis und während der Mondscheinperiode nunmehr die meisten Gaslaternen im städtischen Gasversorgungsgebiet abgelöscht werden. Die Einrichtung weiterer öffentlicher Beleuchtung ist im Studium.
Gasersparnisse beim Kochen. Die Betriebsdirektion des Gaswerkes wird eingeladen, in Verbindung mit der zentralen Frauenhilfe durch eine ständige Ausstellung den interessierten Kreisen zu demonstrieren, in welcher Weise mit möglichst wenig Gas gekocht werden kann. Für die Verwendung von Kochkisten, Kochhauben und ähnlichem soll angemessene Propaganda gemacht werden.
Die Vormundschafts- und Armenverwaltung wird gemeinsam mit der Lebensmittel-Fürsorgekommission neuerdings in Erwägung ziehen, ob es nicht möglich wäre, Familien, welche mit dem ihnen zugeteilten Gasquantum nicht auskommen können, gekochte Speisen, warmes Wasser und dergleichen zu verabfolgen und diesbezüglich mit der hiesigen Volksküche, der Suppenanstalt und ähnlichen Organisationen in Verbindung zu treten.
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Quelle: Staatsarchiv St.Gallen, P 909 (St.Galler Tagblatt, 05.02.1917, Abendblatt: Text und Anzeigen „Kochkiste Le rêve“; 06.02.1917, Abendblatt: Anzeigen „Kochkiste einfach“ und „Karl Jahn“)