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Möglich wurde dies durch die neue Wandverkleidung des Plasmagefässes, deren aktive Kühlung die ins Plasma eingekoppelte Energie schnell wieder abführt. So kann die Wand der langen Entladung unbeschadet standhalten.
Wie ein späteres Kraftwerk baut Tore Supra den magnetischen Käfig zum Einschluss des heissen Fusionsplasmas mit Hilfe supraleitender Magnetspulen auf - im Gegensatz zu den meisten heutigen Fusionsanlagen, die noch mit Kupferspulen ausgerüstet sind, was die Entladungen auf 10 bis 20 Sekunden Dauer beschränkt.
Tore Supra kann kein energielieferndes Plasma erzeugen. In den jetzt möglich gewordenen Langpuls-Entladungen lassen sich jedoch Fragen untersuchen, die für den geplanten internationalen Thermonuklearen Experimentalreaktor Iter und das deutsche Fusionsexperiment Wendelstein 7-X relevant sind, die ebenfalls mit supraleitenden Spulen ausgerüstet sein werden und Plasmaentladungen von vielen Minuten Dauer anstreben.
Quelle
M.S. nach www.energie-perspektiven.de