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Wie erstellt man ein P
lakat
?
Aufgaben eines Plakats
Ein Plakat muss den Betrachter fesseln.
Es soll originell aber nicht überladen sein, es soll bereits aus einer gewissen Distanz wirken und es soll zum näheren Betrachten einladen.
Ein Plakat muss Informationen vermitteln.
Neben Wort und Bild sollen nach Möglichkeit auch andere Sinne angesprochen werden, es sollte in zwei bis drei Minuten gelesen werden können. Die Sprache muss leicht verständlich und prägnant sein.
Ein Plakat muss zur Diskussion anregen.
Das erreicht man, indem
- interessante Thesen und Fragen aufgeworfen werden.
- eine Vokabular verwendet wird, das dem Zielpublikum entspricht.
Aufgaben eines Plakats
Zuerst Inhalt niederschreiben.
Dabei ist das Publikum, dem das Plakat präsentiert wird, besonders zu berücksichtigen.
Den Inhalt festlegen:
- Titel
- Autoren
- Einleitung
- Problemstellung
- Ziel
- Methoden
- Ergebnisse
- Diskussion
- Schlussfolgerungen
- Quellenangaben, Literatur
Das Plakat auf einem Papier einteilen und gestalten:
Dann den Text hinzufügen.
Ablenkung ausschalten.
Irrelevante, unnötige und oder unwichtige Informationen (z.B. Informationen, die der Zielgruppe bekannt sind, etc.) weglassen.
Gestaltungshinweise
Wenig Text, diesen am richtigen Ort platzieren.
Den besten Lesebereich nutzen.
Bei längerem Text 40-50 Zeichen pro Zeile
Vor allem Fotos und Illustrationen zeigen.
Viele Sachverhalte lassen sich grafische darstellen, dazu gehört eine Legende.
Fotos brauchen eine gewisse Grösse, damit sie wirken.
Zahlen und Zahlenreihen in geeigneten Diagrammen darstellen.
Verhältnisse, Anteile, absolute Werte, Zeitreihen, Abhängigkeiten werden mit den passenden Diagrammen dargestellt.
Oft ist die Grössenordnung wichtiger als der genaue Wert.
Farbe verwenden.
Farben warnen, reizen, beruhigen.
Zu viele verschiedene Farben wirken bunt und unseriös.
Gleiche Farben für gleiche Hierarchien (z.B. Titel)
Titel als Einstieg ins Plakat verwenden.
Der Titel soll auf das Thema einstimmen, Interesse wecken und auf Distanz lesbar sein.
Gliederung des Inhalts durch Zwischentitel.
Z.B. Einleitung, Ausgangslage, Experimente, Auswertung, Schlussfolgerungen.
Gut leserliche Schrift verwenden.
Groteskschrift (z.B. Arial, Helvetica) für Titel, Serifenschrift (z.B. Times) für längeren Text.
Maximal zwei Schrifttypen und drei Schriftgrössen, minimale Schriftgrösse 1cm.
Die natürliche Leserichtung beachten.
Spaltenweise Leserichtung:
Leitung der Leserichtung durch Pfeile:
Quellen
http://www.ibk.ethz.ch/vo/downloads/rlposter.pdf
http://wg.edubs.ch/schulleben/maturaarbeit/poster-und-praesentation