Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03095.jsonl.gz/2495

Auf der Suche nach einer Möglichkeit, die aussergewöhnliche Sammlung zu erhalten, die sein Vater Ulrich Schuler im Laufe seiner Tätigkeit als Fotohändler in der Stadt Bern aufgebaut hatte, wandte sich Kai Schuler 1998 an das Schweizer Kameramuseum.
Die Sammlung Schuler, der die Idee einer Dokumentation der Fotografiegeschichte im Kleinformat zugrunde lag, war dem Museum bereits gut bekannt, da der namhafte Sammler das Haus 1994 im Zusammenhang mit der Ausstellung «Leica, 80 Jahre Fotografie» bei der Bewertung verschiedener Fotoapparate beraten hatte.
Grosszügigerweise wurde diese Sammlung, deren Bestand denjenigen des Museums an Relevanz sicherlich übertraf, der Institution zu Bedingungen angeboten, die weit unter ihrem tatsächlichen Wert lagen, jedoch die finanziellen Möglichkeiten des Museums immer noch überstiegen.
Als nun Malcolm Whittle, Geschäftsführer der Elinca AG, des schweizerischen Herstellers der Elinchrom-Blitzgeräte, von diesem Plan erfuhr, machte er dem Museum ein grosszügiges Angebot. Einige Monate später wurde der Sammlung Schuler eine Sonderausstellung mit dem Thema «La collection, une passion» gewidmet, die es der Öffentlichkeit ermöglichte, sich von der Vollständigkeit dieser bemerkenswerten Kollektion zu überzeugen.