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Sorgfalt
Wenn Sie uns als Kunde einen Text zum Übersetzen geben, erwarten Sie, dass wir diesen mit grösstmöglicher Sorgfalt und all
unserem Können übersetzen oder uns - im Fall eines Lektorats - die notwendige Zeit nehmen, um den Text mit voller Konzentration
durchzulesen und auf Fehler oder Ungenauigkeiten zu prüfen.
Manchmal entscheiden minimale Unterschiede darüber, wie ein Text vom Leser verstanden wird. Schauen Sie doch einmal nach, wieviel
englische Synonyme es für das deutsche Adjektiv "scheinbar" gibt, oder wieviel italienische für das Wort "falsch". Welcher
Ausdruck ist der Richtige, und welcher ist nur scheinbar richtig und in Wahrheit unpassend?
Eine andere Sache sind Fehler im Quelltext oder spezifische Eigenheiten in der Schweizerdeutschen Grammatik. Wer "nur"
Hochdeutsch studiert hat, wird mit dem typischen Schweizer Ausdruck "ich bin es mich (oder mir) gewohnt" schwer zurecht
kommen, da "gewohnt" im Hochdeutschen nicht reflexiv ist. Oder ein Autor hat in der Eile "in bei einem Teil" geschrieben
und die beiden Präpositionen übersehen. Nur aus dem Kontext ergibt sich, ob es "in" oder "bei" heissen sollte. Und selbst
dann gibt es Fälle, wo beides passen würde, aber nur scheinbar.
Wir recherchieren viel, um die bestmögliche Übersetzung zu finden, und im Zweifel fragen wir unser wandelndes Deutsch-Lexikon und
lassen uns die feinen Unterschiede zwischen 2 Ausdrücken erklären, die scheinbar gleich sind.
Grösstmögliche Sorgfalt eben,
damit Sie ein qualitativ hochwertiges Ergebnis erhalten.