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Dr. Alexandra Nogawa - Zum Gedenken an die Opfer der Tsunami-Katastrophe vom 26. Dezember 2004 23.12.2005 20:45

Am 26. Dezember 2004 fand um 07.59 Uhr lokaler Zeit vor Sumatra, nördlich der Simeulue Insel, im Indischen Ozean, ein starkes Erdbeben statt, das einen Tsunami auslöste. Tsunami ist das japanische Wort für eine riesige Welle, die durch ein Erdbeben ausgelöst wird. Die Welle erreichte nicht nur Sumatra und die Andamanen und Nikobaren, sondern traf mit voller Wucht auch Thailand, Sri Lanka sowie Indien. Auch in Bangladesh, Somalia, selbst in Südafrika, waren noch Todesopfer zu beklagen. Für die Stärke des Erdbebens wurden verschiedene Werte angegeben, sie rangierten von der Magnitude 8,6 bis 9,3 auf der Richterskala. Das Erdbeben war so stark, dass die tektonischen Platten mehrere Meter verschoben wurden. Ebenfalls wurde ein Grabenbruch von bisher unbekannten Ausmassen, nämlich 400 x 100 km, im Meer registriert. Weitaus mehr Tod und Verwüstung als das Erdbeben brachte die nachfolgende Flutwelle (Tsunami).
Der Tsunami traf die Menschen in den betroffenen Gebieten vollkommen unvorbereitet und überraschend. Man darf nicht vergessen, dass nicht nur Touristen getroffen wurden, sondern sehr viele Einwohner. Die genaue Zahl der Opfer wird man nie kennen, Schätzungen liegen zwischen 170.000 bis 275.000 Personen. Darunter waren die Touristen nur eine kleine Minderheit. Da aber um diese Zeit sehr viele Europäer und Australier in diesen Gebieten in den Ferien weilten, wurde in den Zeitungen der westlichen Länder wochenlang darüber berichtet.
Bereits ein Jahr zuvor hatte, am gleichen Tag, zur gleichen Zeit, ein grosses Erdbeben der Stärke 6,6 der Richterskala die Stadt Bam im Iran zerstört und 30.000 Personen getötet. Das Erdbeben vom 26. Dezember 2004 war viel stärker und im folgenden Jahr ereigneten sich mehrere starke Beben im gleichen Gebiet, eines z.B. der Stärke 8,7 am 28. März 2005. All diese Erdbeben lösten aber keinen Tsunami aus.
Unglücklicherweise wurde die Bevölkerung vor dem Tsunami nicht gewarnt, obwohl der Tsunami in Thailand erst 2 Stunden später ankam und in Sri Lanka noch später. Es wäre genügend Zeit gewesen, die Bewohner der strandnahen Gebiete zu evakuieren. In Thailand hatte man allerdings vorher schon verboten, Tsunami-Warnungen auszugeben, weil man fürchtete, die Touristen zu beunruhigen. Die Katastrophe, die auf diesen Tsunami folgte, hat der thailändischen Regierung gezeigt, dass Vorsorge besser ist als Nachsorge. Inzwischen sind sogar in der Schweiz weite Bevölkerungskreise über die Charakteristiken eines Tsunami orientiert. Das Wasser zieht sich plötzlich zurück, um dann zurückzukommen und alles zu zerstören. Ich möchte daran erinnern, dass eine Schweizerin vor einigen Jahren in Japan auch Opfer eines Tsunami wurde. Tsunami sind also eine wirkliche Bedrohung. In diesem Ausmass sind sie allerdings lange nicht vorgekommen.
Ein sehr bekannter Tsunami fand 1883 statt, als der Vulkan Krakatau (auch in Indonesien) in die Luft flog. Der Vulkanausbruch war eine eigentliche Explosion, die von einem Erdbeben gefolgt war. Der grösste Teil der damaligen Insel wurde zerstört und durch die Wucht der Explosion pulverisiert. Die Welle des Tsunami soll zwei Mal um die Welt gegangen sein. Die Flutwellen sollen 30 bis 40 m hoch gewesen sein und bis zu 10 km ins Landesinnere gedrungen sein.
Weil der Tsunami vom 26. Dezember 2004 dermassen gross war, wurden schon bald Stimmen laut, dass etwas nicht stimmen konnte. Bald wurden auch Vermutungen geäussert, dass bei den Andamanen und Nikobaren, einem militärischen Sperrgebiet, Versuche mit neuartigen Bomben stattgefunden hätten und dass diese die Flutwelle ausgelöst hätten.
Man wird wahrscheinlich, wenn überhaupt, erst in 50 Jahren Gewissheit erhalten, was hier vorging. Wer sich mit diesen Vermutungen näher befassen möchte, der sei auf www.joevialls.net/subliminalsuggestion/tsunami.html verwiesen. Dort angehängt ist auch ein deklassifiziertes Dokument, das zeigt, dass die Amerikaner bereits im Zweiten Weltkrieg Pläne hatten, mit einer Atombombe ein Erdbeben (mit Tsunami) hervorzurufen, um so von Japan eine Kapitulation zu erzwingen.
Von wem auch immer (Mensch, Natur) dieser Tsunami ausgelöst worden ist, Fakt ist, dass Hunderttausende von Existenzen vernichtet wurden. Wer nicht starb, wurde sehr oft verletzt oder traumatisiert. Dazu kamen Millionen, die alles verloren. Das Leid war unermesslich. Umso unbegreiflicher ist es, dass wenige Tage nach dem Unglück bereits wieder Feriengäste praktisch zwischen den Leichen am Strande von Phuket lagen, um sich zu amüsieren. Ein Jahr danach sollten wir uns aber daran erinnern, wie viele Menschen Opfer wurden und dass eine solche Katastrophe jederzeit wieder eintreten kann.