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Die Bank ist spezialisiert auf Private Banking, die Kreditfinanzierung, die Zahlungskarten Visa, Mastercard und Diners Club sowie das Online-Handelsgeschäft.
Im Oktober hatte die dritte Generation der Bankiersfamilie Cornaro das Zepter übernommen. Vittorio Cornaro löste seinen Vater Paolo als Chef ab. Dieser übernahm das Verwaltungsratspräsidium von Giancarlo Viscardi, der diese Funktion 24 Jahre lang ausübte und nun Ehrenpräsident ist. Der Führungswechsel sei in einem wirtschaftlich besonders erfreulichen Jahr erfolgt, teilte die Cornèr Bank am Dienstag mit.
Mehr Geld nahm die in Lugano ansässige Bank 2016 mit Kommissionen und dem Handelsgeschäft ein, während das Zinsgeschäft weiterhin schwächelte. Unter dem Strich schoss der Geschäftsertrag um 27% auf 471,3 Mio CHF in die Höhe. Angetrieben wurde der Ertrag auch vom Verkauf von Anteilen am Kreditkartendienstleister Visa Europe an den US-Konzern Visa Inc.
Weiter konnte die Bank neue Kunden im Private Banking und im Kreditgeschäft gewinnen. Diese brachten höhere Volumen im Einlagen- und Kreditgeschäft mit sich. Die Kundeneinlagen wuchsen um 16,4% auf 5,6 Mrd CHF Ende 2016.
Vom guten Ergebnis profitierten auch über 1'000 Mitarbeitende und Pensionierte der Bank in der Schweiz. Sie erhielten eine Prämie von 2'500 CHF. Ende 2016 beschäftigte die Cornèr Bank Gruppe weltweit 1'199 Personen.
(AWP)