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Zu Gast in Schaffhausen
Wolfgang Amadeus Mozart
György Ligeti
Antonin Dvorak
"Erst als ich vierzehn Jahre alt war", erinnerte sich György Ligeti, "konnte ich bei meinen Eltern durchsetzen, dass ich Klavierunterricht bekam. Ich wäre so gerne ein fabelhafter Pianist! Ich spiele leidenschaftlich gerne Klavier - doch nur für mich. Um eine saubere Technik zu bekommen, muss man mit dem Üben früh beginnen. Diesen Zeitpunkt habe ich hoffnungslos verpasst." Nicht verpasst hat ihn Pierre-Laurent Aimard: Bereits mit zwölf Jahren wurde er am Konservatorium in Lyon aufgenommen. Und früh schon, in den 1990er Jahren, setzte sich Pierre-Laurent Aimard in wegweisenden CD-Einspielungen für das pianistische Werk von György Ligeti ein. "Als ich in den frühen 1980er Jahren erstmals mit Ligeti arbeitete, war ich Mitglied des Ensemble InterContemporain. Unsere Zusammenarbeit intensivierte sich, ich spielte regelmässig seine Musik, wirkte bei Porträtkonzerten mit und brachte Kompositionsaufträge zur Uraufführung. Es war eine faszinierende Erfahrung." Faszinierend wird auch die Begegnung mit Ligetis Klavierkonzert sein - eine Interpretation sozusagen aus erster Hand.