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Im Strategieprozess geht es bezüglich Innovation darum, zu beschreiben wo das Unternehmen Innovation braucht. Welche Ergebnisse sollen mit Innovation erzielt werden? Wo braucht es neue und verbesserte Produkte? Wo und wozu braucht es neue und verbesserte Herstellverfahren? Welche Märkte und welche Kundengruppen sollen neu oder vertieft erschlossen werden? Was ist dazu notwendig und wie soll konkret vorgegangen werden?
Das Mission Statement beschreibt die Existenzberechtigung des Unternehmens. Es beschreibt den Sinn der Unternehmung, was das Unternehmen antreibt und welche Aufgaben es wahr-nimmt.
Die Schlüsselelemente in der strategischen Planung. „Positionierung“ beschreibt, für wen das Angebot des Unternehmens sein soll. „Differenzierung“ beschreibt, mit welcher Wertschöpfungskette dies realisiert werden soll. Wie sich das Unternehmen von der Konkurrenz unterscheidet.
Stimmen Positionierung und Differenzierung nicht, ist Innovation meistens hoffnungslos. Unternehmen mit schlechter oder ungenügender Positionierung und Differenzierung enden früher oder später in wirtschaftlichen Schwierigkeiten oder gar im Konkurs.
Auch Mittelfristplan genannt. Beschreibt für einen Zeitrahmen von 4 – 5 Jahren, wohin sich das Unternehmen entwickeln will. Welche Ziele es erreichen will, welche Massnahmen dazu notwendig sind.
Quantifiziert den Mehrjahresplan. Ermöglicht das kommerzielle Messen der Ziele mit einer Gewinn- und Verlustrechnung. Stellt das Gleichgewicht sicher zwischen anvisierten Zielen, unternehmerischen Absichten und zur Verfügung stehenden Mitteln.
Bricht die Ziele, Annahmen und Vorgaben aus dem Mehrjahresplan für ein Geschäftsjahr in kleinere, überschaubare Stücke. Ist die Messlatte, um die Zielerreichung monatlich und quar-talsweise zu messen und zu verfolgen.
Misst die Performance jährlich. Festgestellt werden Erfolge und Misserfolge. Identifiziert Massnahmen für Korrekturen und für die kontinuierliche Verbesserung.
Auszug aus der Unternehmensstrategie, aus dem hervorgeht, welchen Beitrag „Innovation“ zur Erreichung der Unternehmensziele leisten muss.
Die wichtigsten Analysenwerkzeuge bei der Erarbeitung einer Unternehmensstrategie:
Analyse von Stärken (Strengths), Schwächen (Weaknesses), Opportunitäten (Opportunities) und Gefahren (Threads).
Umweltanalyse, umfassend politische, ökonomische (economic), soziale und technologische Faktoren.
Identifikation von Treibern (Drivers), Ermöglichern (Enablers) und Trends.
Diese bilden die Grundlage für die Formulierung des Mission Statements und des Unternehmensleitbilds.
Werkzeuge, um zu Lösungen zu kommen:
Eine Vorgehensweise, um Marktgrenzen zu erkennen, umzugestalten und umzudefinieren. Möglichkeit, über die vorhandene Nachfrage hinauszugreifen und so neue Märkte und neue Marktsegmente zu erkennen und zu besetzen. Lehnt methodisch an TRIZ an, ist aber hauptsächlich ein Marketing- und Strategiewerkzeug.
Eine Vorgehensweise, um das bestgeeignete Geschäftsmodell zu entwickeln. Voraussetzung ist, dass eine Vorstellung über Zielkunden und Marktleistung besteht. Ermöglicht, eine ganzheitliche, konsistente Wertschöpfungskette und ein stimmiges Gesamtkonzept zu bilden. Ermöglicht das Modellieren von Kosten und Einnahmen, um eine fundierte Planerfolgsrechnung aufzubauen.