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Genauigkeit bei der Wahl medizinischer Fachbegriffe ist im klinischen und ambulanten Alltag mitunter lebensentscheidend. Korrektheit im Gebrauch der lateinischen und griechischen Sprachregeln gilt zu Recht als Gütezeichen einer umfassenden ärztlichen Ausbildung. Die in der Medizin verwendeten anatomischen und klinischen Begriffe auf ihre sprachliche Herkunft, aber auch auf ihre historischen und etymologischen Ursprünge zurückführen zu können, erleichtert außerdem das Erkennen von Zusammenhängen und hilft beim Lernen von Strukturbezeichnungen in der Anatomie oder beim Verständnis diagnostischer Begriffe. Neben den „klassischen“ Sprachen Latein und Griechisch, beinhaltet die moderne medizinische Fachsprache Elemente aus dem Englischen (Medical English) sowie zahlreiche Abkürzungen, Akronyme oder Eponyme, deren Kenntnis insbesondere für das Verstehen von Lehrbüchern oder wissenschaftlichen Texten notwendig ist.
Quelle: Skript zum Kurs Modellstudiengang Humanmedizin CHARITÉ Universitätsmedizin Berlin.
Wir haben in diesem Bereich die von den Universitätskliniken Berlin, Kiel, Lübeck, Marburg und Wien im Internet veröffentlichten Skripte zum Thema "Terminologie in der Medizin" verlinkt.