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VN1994-12
McDonalds lügt die Konsumenten an
(EK) Anässlich des weltweiten Anti-McDonalds-Tag vom Sonntag, 16. Oktober 1994, hat McDonalds ein Werbeflugblatt verbreitet. Darin wird behauptet, das von McDonalds verwendete Rindfleisch stamme aus tiergerechter Haltung.
Dazu halten wir fest:
Mc Donalds lügt die Konsumenten immer wieder an oder stellt Werbe-Behauptungen auf, welche nicht belegt werden können.
Beispiele:
1. McDonalds Schweiz war nicht in der Lage, gegenüber dem VgT Schweiz die wiederholte Behauptung zu belegen, das Rindfleisch stamme von Weidekühen.
2. In einer ORF-Fernsehsendung, in der der Gescäftsführer von VgT Österreich, Tierarzt Dr Franz-Joseph Plank, teilnahm, behauptete McDonalds, das McDonalds-Rindfleisch stamme von "Weidekühen", was sich nach der Sendung als plumpe, schamlose Werbelüge entpuppte. In einem zur Zeit hängigen Gerichtsverfahren zwischen McDonalds Österreich und VgT Österreich ergab sich, dass McDonalds wahllos überall alte Kühe einkauft und zu Rindfleisch verarbeitet. In Österreich werden nach kompetenten Schätzungen jedoch 95 Prozent der Kühe nie geweidet; sie verbringen das ganze Leben an der Kette - das gilt somit eindeutig auch für McDonalds-Kühe, denn McDonalds musste in diesem Gerichtsverfahren zugeben, dass das Fleisch potentiell von jedem beliebigen österreichischen Kuhhalter stammen kann. Als "Beweis" dafür, dass es sich um Weidekühe handle, gab McDonalds an, Kühe gäben keine Milch, wenn sie nicht geweidet würden!
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