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Christine Urech, Franziska Kaufmann, Irene Schori und Binia Feltscher vom CC Flims könnten nun ihren Titelgewinn wiederholen, der ihnen vor zwei Jahren in der gleichen Besetzung gelungen war. Zugleich könnten sie dem Schweizer Frauencurling den dritten WM-Titel in Serie und den vierten in den letzten fünf Jahren bescheren.
Bis zum Final am Ostersonntagabend um 23 Uhr Schweizer Zeit können sich die Schweizerinnen nach den mittlerweile zwölf Spielen in der WM-Woche etwas Erholung gönnen, während die Konkurrenz zuerst noch den zweiten Finalisten ermitteln muss. Die Japanerinnen stehen nun im Halbfinal, in dem sie auf den Sieger des zweiten Playoffspiels zwischen dem Topfavoriten Kanada und Europameister Russland treffen werden.
Gegen die von Satsuki Fujisawa angeführten Japanerinnen, gegen die sie auch in der Vorrunde (7:4) gewonnen hatten, zeigten die Schweizer Meisterinnen abermals eine vorzügliche Leistung. Bei Ihrem zehnten Sieg im zwölften Spiel übernahmen sie von Beginn an das Diktat. Nach einer schnellen 2:0-Führung – die Japanerinnen mussten im 2. End erst den dritten gestohlenen Stein im ganzen Turnier zulassen – gerieten die Schweizerinnen einzig im 6. End etwas in Bedrängnis, als die Asiatinnen ihrerseits mit einem gestohlenen Punkt zum 3:3 ausglichen. Aber gleich danach fiel die Vorentscheidung. Binia Feltscher nutzte einen zu kurz geratenen Stein ihrer Gegenspielerin zu einem Dreierhaus und damit zur 6:3-Führung aus.
Von dort weg hatten die Flimserinnen das Geschehen vollkommen unter Kontrolle. Die Japanerinnen, die nun zwei ihrer erst drei Niederlagen in den Spielen gegen die Schweiz hinnehmen mussten, gaben vor dem 10. End auf.
Feltschers Quartett steht als achtes Schweizer Team in der 38-jährigen Geschichte der Frauen-WM im Final – und nunmehr als erstes Team zum zweiten Mal. Aus den bisherigen sieben Finalteilnahmen holten die Schweizer Curlerinnen fünfmal den Titel.
(SDA)