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Das Kabinett werde das Nahrungsproblem "mit Landwirtschaft, Viehzucht und Fischerei" lösen, hiess es. Das Energieproblem solle gemäss der Linie zum parallelen Aufbau der Wirtschaft und der Schaffung einer Atomstreitmacht erfolgen. Vor allem die Kohleproduktion soll demnach angekurbelt werden.
Der Bericht wurde am Mittwoch bei einer Sitzung des Parlaments vorgetragen. Die im Ausland auch als Scheinparlament bezeichnete Oberste Volksversammlung tritt nur ein- oder zweimal jährlich zusammen, um Beschlüsse der Staatsführung zu billigen.
Es ist nicht das erste Mal, dass das kommunistische Regime, das wegen seiner umstrittenen Atomwaffenentwicklung internationalen Sanktionen unterliegt, Versorgungsprobleme einräumt. Im vergangenen Jahr hatten die UN berichtet, die Versorgung von 70 Prozent der 24,6 Millionen Nordkoreaner gelte als nicht gesichert. Machthaber Kim Jong Un hatte die Fünf-Jahres-Strategie im Mai beim ersten Kongress der herrschenden Arbeiterpartei seit 1980 angekündigt./dg/DP/fbr
(AWP)