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Das einzelne Haar sollte nicht als Gesamtheit, sondern viel mehr als Zusammenschluss aus verschiedenen Bestandteilen und Schichten verstanden werden. Diese sorgen dafür, dass das Haar biegsam und dennoch widerstandsfähig ist. Nur, wenn alle Schichten des Haares intakt sind und es alle Bestandteile aufweist, kann das Haar gesund sein und bleiben – unabhängig vom Haartyp.
Die Schichten der Haare
Der Haaraufbau ist in drei verschiedene Schichten aufgeteilt. Jede Schicht hat ihre spezielle Aufgabe und ist deshalb unverzichtbar für das Haar:
- Cuticula:
Die äußere Schicht wird auch Schuppenschicht genannt. Sie besteht aus abgestorbenen und verhornten Zellen. Liegen diese flach auf, so ist das Haar gesund. Man erkennt diesen Zustand am Schimmern der Haare. Stehen sie ab, so ist das Haar (aufgrund verschiedener innerer und äußerer Einflüsse) angegriffen. Der Glanz verschwindet.
- Cortex:
Die Faserschicht macht den größten Teil des Haares aus. Chemische Prozesse, die zum Stylen und Frisieren der Haare wichtig sind (beispielsweise Kolorationen und Dauerwellen) finden in dieser Haarschicht statt. Der Cortex besteht vorrangig aus Keratinfasern.
- Medulla:
Diese Schicht der Haare wird auch als der Kern oder das Mark bezeichnet.
Die einzelnen Bestandteile der Haare
Neben den Schichten, besteht jedes einzelne Haar gleichzeitig aus verschiedenen Komponenten – und zwar insgesamt fünf:
- Keratin
- Wasser
- Farbpigmente
- Mineralien
- Fette
Es ist von essentieller Bedeutung, dass alle Komponenten in einem ausgewogenen Verhältnis zueinanderstehen – nur so ist gesundes Haar die Folge.