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Wusstest Du, dass neben der Verschmutzung der Meere die Überfischung die Hauptursache für den massiven Rückgang der Bestände vieler Arten in den Meeres- und Küstenökosystemen ist? Einige Fischarten sind bereits ausgestorben und bei etlichen weiteren ist es zu befürchten.
Überfischung bedeutet, dass in einem Gewässer mehr Fische gefangen werden, als durch natürliche Vermehrung nachwachsen oder zuwandern. Leider ist das heute die Realität, da es noch keine länderübergreifenden Gesetze zur Eindämmung der Überfischung gibt.
Obwohl sie in vielen Gebieten verboten ist, wird die äusserst grausame Treibnetzfischerei leider heute noch ausgeübt. Stossen Fische mit dem Kopf durch solch ein schwimmendes Netz, spreizen sich ihre Kiemen durch den Druck der Netzmaschen auf ihre Kehle und die Fische hängen sich wortwörtlich auf.
Durch diese Art der Fischerei verfangen sich jährlich mehrere Millionen Tiere, die als sogenannter Beifang, also nicht gewollte Tiere, in die Netze geraten sind. Darunter sind Delphine, Wale, Schildkröten und Seevögel, die qualvoll verenden.
Gehen solche Netze verloren, schwimmen diese als sogenannte Geisternetze jahrelang durch die Meere, wobei ihnen noch tausende von Tieren zu Opfer fallen.
Bitte informiere Dich auf Wikipedia oder Umweltorganisationen, wie WWF oder Greenpeace, wie Du helfen und was Du tun kannst. Weniger Fisch zu essen und beim Kauf auf Umweltlabels zu achten hilft auch schon und kann einfach umgesetzt werden.
Quelle: Wikipedia