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Weltweiter Rückgang der Todesfälle an Masern
Die Zahl der tödlichen Masernerkrankungen ist in den letzten Jahren um fast 40 % zurückgegangen. Starben 1999 noch 873 000 Kinder an dieser Kinderkrankheit, so waren es 2003 nur noch 530 000, melden die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das Kinderhilfswerk UNICEF in einer gemeinsamen Erklärung.
Die grösste Reduktion, nämlich um 46 %, habe es in Afrika gegeben, dem Kontinent mit den meisten Erkrankungen. Die Impfungen haben dazu geführt, dass in Afrika viele Kliniken ihre Masern-Stationen schliessen konnten, was zu deutlichen Einsparungen im Gesundheitswesen führt. Dennoch gebe es noch immer Millionen von Kindern, die nicht geimpft sind. Gerade in ärmeren Ländern sind diese Kinder von einem besonders heftigen Verlauf der Erkrankung bedroht, da die Unterernährung die Abwehrkräfte schwächt, was sich bei Masern häufig fatal auswirkt.
WHO und UNICEF wollen erreichen, dass weltweit mindestens 90 % aller Kinder geimpft werden. Ausser der Grundimpfung aller Säuglinge finden alle drei bis vier Jahre zusätzliche Impfkampagnen statt. Sie sollen diejenigen Kinder erreichen, die den ersten Impftermin verpasst haben und jene zehn bis 15 Prozent, bei denen die erste Impfung nicht zum Aufbau einer Immunität geführt hat. Zwischen 1999 und 2003 sind mehr als 350 Millionen Kinder geimpft worden.
Quelle: Pressemitteilung der WHO
Stand: 3/05, B.H.