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Wenn im Dezember in Hawai die letzte Etappe der Surfwettkämpfe der Saison ausgetragen werden, haben gleich drei Brasilianer Chancen auf den Weltmeistertitel. An erster Stelle unter ihnen steht Filipe Toledo, der am Freitag die Etappe Moche Rip Curl Pro in Portugal mit einer überzeugenden Darbietung gewonnen hat.
Unter den besten Surfern der Welt sind gleich mehrere Brasilianer vertreten. Allerdings ist es ihnen erst Ende 2014 erstmals gelungen einen Weltmeistertitel ins Land zu holen, als der 20-jährige Gabriela Medina sich an die Spitze der Besten gesetzt hat. Jetzt stehen die Chancen gut, dass auch der Brasilianer Filipe Toledo zum Surfweltmeister gekürt wird. Bereits zum dritten Mal hat er in diesem Jahr eine der Etappen gewonnen und stolz den Pokal in die Luft gestemmt.
Mit seiner jüngsten Leistung hat sich Filipe Toledo auf den zweiten Platz der Weltrangliste platziert. Mit insgesamt 49.700 erreichten Punkten liegt er dabei nur um 200 Punkte hinter dem dreifachen Weltmeister Mick Fanning aus Australien. Toledo ist allerdings nicht der einzige Brasilianer, der Chancen auf den Weltmeistertitel hat.
Von den sieben Surf-Cracks, die in Hawai antreten werden, sind drei Australianer und vier Brasilianer. Wobei auch Adriano de Souza (Dritter der Weltrangliste) und Gabriel Medina (Rang vier) Hoffnungen auf den begehrten Titel hegen können.
Die Brasilianer fiebern schon jetzt mit ihren Surf-Cracks mit. Auch wenn das Land mit einer beinahe 8.000 Kilometer langen Küste die besten Voraussetzungen für Surfer bietet, hat der Surfsport als solches erst im vergangenen Jahr mit dem Weltmeistertitel Gabriel Medinas einen Aufschwung erlebt.