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Das Kulmhotel Gornergrat auf 3100 m ü. M. ist das höchst gelegen Hotel in den Schweizer Alpen. Heute machen die eindrucksvolle Lage und die Aussicht auf die umliegenden Berggipfel das Hotel zu einer erstklassigen Destination für Bergsteiger und Skifahrer. Der Weg zur Eröffnung war allerdings von vielen Herausforderungen geprägt.
Wie alles begann
1886 wurde auf der heutigen Aussichtsplattform auf dem Gornergrat eine kleine «Cabane» namens «Gifthittji» gebaut. Neun Jahre später entstand am selben Ort das Hotel Belvédère.
Beide Projekte wurden allerdings von Zeitgenossen kritisiert. Sie argumentierten, dass die Verbauung des Standorts die beste Aussicht vereinnahme.
Der Bau des Kulmhotels
Als 1898 die Gornergrat Bahn ihren Betrieb aufnahm, befand sich die Bergstation am Gornergrat zunächst rund 71 Meter unter dem heutigen Standort. 1909 wurde das Hotel Belvédère abgerissen und so entstand Platz für die höher gelegene Bergstation der Gornergrat Bahn. Unter dem Aspekt der ökonomischen Entwicklung bewilligte der Burgerrat von Zermatt den Bau des Kulmhotels am heutigen Standort, wie es im Buch «100 Jahre im Banne des Monte Rosa» heisst:
«Ein grosszügiges Berghotel mit 43 Zimmern und 70 Betten kam auf ungefähr CHF 50 0000 zu stehen. Es trug alle Voraussetzungen in sich, der damaligen Gästeschar zu gefallen und die Kasse klingelte».
Vor 113 Jahren, 1910, feierte das Kulmhotel Gornergrat seine Eröffnung.