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Die Massnahmen sehen etwa steuerliche Vorteile und öffentliche Kredite für den Aufbau eigener Dünger-Herstellung vor. Bis 2050 soll die Abhängigkeit von importiertem Dünger demnach von 85 Prozent auf 45 Prozent gesenkt werden.
Brasilien ist einer der wichtigsten Produzenten landwirtschaftlicher Produkte weltweit. Den importierten Dünger benötigt es vor allem für den Anbau von Soja, Mais und Zuckerrohr. Russland deckt mehr als 20 Prozent des brasilianischen Bedarfs an Düngemitteln. Die Importe sind von den massiven westlichen Wirtschaftssanktionen gegen Russland wegen dessen Einmarsch in die Ukraine bedroht.