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A1864 Artilleriewerk Kammfluh
Das Artilleriewerk Kammfluh (631’014/171’223) gehört zu den sogenannten Bödeliwerken. Diese fünf Stellungen – knapp über den Bäumen in Felswänden rings um das Bödeli Interlaken gelegen – waren mit je zwei 7,5 cm Feldkanonen 03/22 bestückt. Geschütz 1 in der Kammfluh hatte die Lafette Nr. 41 (Typ 3) und das Rohr 140; G2 die Lafette Nr. 42 und Rohr Nr. 141. Mit diesen Geschützen konnte auch nach Panoramatafeln geschossen werden.
Munitionsmagazine gab es in den fünf kleinen und engen Anlagen keine, die Kriegsmunition war direkt in den Geschützständen aufgeschichtet. Daneben existierte nur noch ein einziger Raum, der gleichzeitig als Unterkunft, Küche und Feuerleitstelle dienen musste. Der Zugang war meist nur über steile Leitern direkt durch die Felswand möglich. In den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts waren die Anlagen jedoch bereits nicht mehr zeitgemäss und wurden ausgemustert (es erfolgte also keine Aufwertung mit moderneren Geschützen). Betrieben wurden diese fünf Werke von der Fest Kp III/14.
Die Anlage wurde gemäss einem Bericht der Tageszeitung «Berner Oberländer» für Fledermäuse zugänglich gemacht werden. Doch nun ist alles anders: Die Fledermäuse hatten kein Interesse an der winterlichen Zweitwohnung. Aktuell ist gerade die Baubewilligung eingetroffen, der Verein IG Bödeliwerke kann somit die Anlage übernehmen. Ziel ist, diese in der ganzen Region einmalige Anlage (das letzte der Bödeliwerke) im jetzigen Zustand zu erhalten. Ein öffentlicher Zugang ist nicht vorgesehen.
Werkplan
Hier ist das ehemalige Art Wk versteckt….