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Mandy Barkers auffällige Fotografien ähneln vordergründig wunderschönen Unterwasserwesen oder Szenen, die vor tierischem Leben und bunten Pflanzen vibrieren. Aber sieh genauer hin, und du bemerkst, dass sie tatsächlich Plastikmüll wie Tüten, Angelschnüre und Kinderspielzeug zeigen und damit genau die marinen Lebensformen imitieren, die das Plastik tötet.
Plastikmüll ist eines der grössten aktuellen Umweltprobleme auf der Erde. Millionen Tonnen dieses schädlichen Abfalls enden jedes Jahr im Meer, und Kunststoff wird noch an den entferntesten Orten nachgewiesen. Er wird von Fischen, Säugetieren und Seevögeln aufgenommen, wodurch unzählige von ihnen verhungern oder ersticken. Und das Problem nimmt immer weiter zu.
„Etwas, das nur wenige Minuten lang genutzt werden soll, bleibt Hunderte Jahre im Meer erhalten“, so Barker. „Polymerwissenschaftler sagen, dass sich das gesamte jemals produzierte Plastik, sofern es nicht verbrannt wurde, immer noch irgendwo auf der Erde befindet, entweder in seiner ursprünglichen Form oder als Nano- oder Mikroplastik. Das ist ein furchtbarer Gedanke.“