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Workshop "Mittelland - Jura: Grundwasser - Trockenheit"
5. Symposium "Anpassung an den Klimawandel"
Leitung:
Dr. E. Hoehn, Wasserressourcen und Trinkwasser, EAWAG Dübendorf
Seit dem Hitzesommer 2003 ist bekannt, dass sich der Klimawandel auch in der Schweiz auf das Grundwasser auswirkt. Weil etwa 85 % des Trinkwassers in der Schweiz durch Grundwasser gefördert wird, sind solche Prozesse für die Gesellschaft relevant. Der Temperaturanstieg der Luft und der Oberflächengewässer erwärmt das Grundwasser in Gebieten, die durch Flüsse gespeist werden. Dies könnte die Wasserqualität vermindern. Weiter könnte sich, besonders in kleinen oder verkarsteten Einzugsgebieten, eine veränderte Verteilung der Niederschläge auf die Neubildung des Grundwassers auswirken.
Eine Arbeitsgruppe des BAFU und der Schweizerischen Gesellschaft für Hydrogeologie und ein nationales Forschungsprogramm des schweizerischen Nationalfonds (NFP61/PNR61) befassen sich mit dieser Problematik. Forscher fanden Hinweise auf solche komplexe Wirkungsketten z.B. aus der Analyse langer Zeitreihen. Vorgestellt werden aktuelle Beispiele aus dem Karst im Jura und dem Mittelland, aus Sicht der Forschung, der Verwaltung und der Praxis.