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Zum vierten Mal nach 1968, 1984 und 2010 gewinnt Norwegen das olympische Staffel-Rennen der Frauen. Für die Schweiz resultiert der 7. Platz.
Vier Jahre nach der Schmach von Sotschi (Platz 5) rehabilitierte sich Norwegen mit Gold im olympischen Staffel-Rennen der Frauen. Die Schlussläuferin Marit Björgen rang im Finish Schwedens Schlussläuferin Stina Nilsson, die Sprint-Olympiasiegerin, nieder. Platz 3 ging an das Team aus Russland.
Björgen errang mit der norwegischen Frauen-Staffel ihre siebente Goldmedaille an Olympischen Spielen. Niemand hat nun mehr Medaillen bei Winterspielen gewonnen als die 37-jährige Langlauf-Rekordweltmeisterin. Wie ihr Landsmann Ole Einar Björndalen (achtmal Gold) schaffte sie es 13 Mal aufs Olympia-Podest.
Bei Halbzeit und nach einem Einbruch von Astrid Jacobsen hatte Norwegen mit 30 Sekunden Rückstand nur im 4. Zwischenrang gelegen. Danach führte Ragnhild Haga, die Olympiasiegerin über 10 km, die Equipe aus Norwegen wieder an die Spitze heran.
Erstmals seit 2006 war die Schweiz wieder einmal in einem olympischen Staffel-Rennen der Frauen über 4x5 km vertreten. Das Swiss-Ski-Quartett schlug sich dabei gut und klassierte sich im 7. Rang. Bereits vor einem Jahr, als Seraina Boner anstelle von Lydia Hiernickel gelaufen war, hatte bei den Weltmeisterschaften in Lahti Platz 7 resultiert.
Beim ersten Wechsel von Laurien van der Graaff zu Nadine Fähndrich hatte die Schweiz auf Position 6 gelegen - mit einer halben Minute Rückstand aufs Podest. Der Luzernerin Fähndrich gelang danach eine hervorragende Vorstellung im zweiten Klassisch-Abschnitt und übergab fast zeitgleich mit den Norwegerinnen als Fünfte. Im ersten Skating-Teil gelang es dann der stärksten Schweizer Distanzläuferin, Nathalie von Siebenthal, auch noch Finnland zu überholen.
So ging die junge Glarnerin Lydia Hiernickel als Vierte knapp vor der Finnin Krista Pärmäkoski in die Loipe, büsste jedoch noch drei Positionen ein.
SDA-ATS