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Das Bruttoinlandsprodukt werde wie schon 2019 jeweils um 1,2 Prozent zulegen, sagte die Brüsseler Behörde am Donnerstag voraus und bekräftigte damit ihre Herbstprognose. "Insgesamt befindet sich die europäische Wirtschaft weiterhin auf einem Pfad des stetigen und moderaten Wachstums", betonte die Kommission.
Sie wies zugleich auf neue Gefahren hin. "Der Ausbruch und die Ausbreitung des Coronavirus '2019-nCoV' und seine Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit, das menschliche Leben und die Wirtschaftstätigkeit geben Anlass zu wachsender Besorgnis", betonte die Kommission. Sie geht aber davon aus, dass der Ausbruch in China im ersten Quartal seinen Höhepunkt erreicht und die globalen Folgen dadurch begrenzt bleiben. "Die Dauer des Ausbruchs und der ergriffenen Eindämmungsmaßnahmen stellen ein wesentliches Abwärtsrisiko dar", betonte die Behörde zugleich. "Je länger sie andauert, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit von Auswirkungen auf die wirtschaftliche Stimmung und die globalen Finanzierungsbedingungen." Die Aussichten für die deutsche Wirtschaft werden etwas positiver eingeschätzt als noch vor wenigen Monaten. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte demnach in diesem und im nächsten Jahr um 1,1 Prozent wachsen, nachdem bislang von 1,0 Prozent die Rede war.
(Reuters)