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Die Piper L-4 oder auch Piper O-59 Grasshopper ist ein für militärische Zwecke modifizierte Variante der Piper J-3 und gilt als der am weitesten verbreitete Typ der "L"-Flugzeuge. Das Präfix "L" (Abkürzung für "Liaison") war bei der USAAF die Kennzeichnung für leichte Verbindungs- und Aufklärungsmaschinen. Insgesamt wurden von der L-4 über 5.800 Stück produziert.
Die L-4 wurde im Zweiten Weltkrieg u.a. als Kurier- Erkundungs- und Beobachtungsflugzeug eingesetzt; außerdem wurde sie zum Abwurf von Rauchbomben und zum Verlegen von Fernmeldekabeln verwendet. Zu diesem Zwecke erhielt dieses Baumuster im Vergleich zur Piper J-3 größere Fenster an den Seiten und über den Sitzen, um die Sicht vor allem nach hinten zu verbessern. Mit Hilfe des Brodie-Systems konnte die L-4 zudem als Aufklärungsflugzeug von Bord kleinerer Schiffe eingesetzt werden.
Versionen mit stärkerer Motorisierung wie die L-4E/F mit 55 kW (75 PS) und die L-4G mit 66 kW (100 PS) wurden in geringen Stückzahlen ausgeliefert. Die US-Navy kaufte 100 L-4Gs und verwendete sie mit der Bezeichnung HE-1, nach einer Änderung des Bezeichnungssystems wurden sie in AE-1 umbenannt. Diese Maschinen konnten eine Krankenliege im Rumpf aufnehmen. Eine modernisierte Version der L-4 kam als L-18 im Koreakrieg zum Einsatz.
s. Bezeichnung beim Einfüllstutzen
5 Quarts
4 Quarts
68 Ltr. (Nicht alles ausfliegbar)
ca. 22 Ltr./Std.
ca. 3 Std. (OHNE RESERVE)
50 mph
60 - 65 mph
ca. 75 – 85 mph
65 mph
418 kg Inhalt s. AFM
49 kg
113 kq
580 kq
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