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entspringt unter dem Namen Auerbach bei
Eggerstanden
ö. vom
FleckenAppenzell,
tritt sö.
Eichberg in die Rheinebene ein und erhält hier den Namen
Ach, fliesst dann gegen NO., geht nahe
an
Altstätten vorbei und durchzieht bis
Widnau ein ziemlich sumpfiges Gelände, um dann neuerdings den
Namen zu wechseln und nun Rietach zu heissen.
1116 m. Gruppe von 5
Häusern, auf einer teilweise sumpfigen Hochfläche
zerstreut gelegen und 5 km sö. der Station
Ebnat-Kappel der Toggenburgerbahn. 25 zur Mehrzahl reform. Ew. Kirchgemeinde
Krummenau.
Kirchgemeinde
Almens. Acker- und Obstbau, Viehzucht. Soll der
Sage nach vom Etruskerfürsten Rätus erbaut
worden sein. Schon 1119 wird ein
Graf Johannes
von Rietberg genannt. 1310 kaufte der damalige
Bischof von
ChurUlrich von
Lenzburg,
genannt Scultetus, das
Schloss den Edeln von Landau um die für die damalige Zeit beträchtliche Summe von 25000
Kronen ab.
Zu Beginn des 15. Jahrhunderts war Anton von
Travers Besitzer des
Schlosses, das 1572 durch Heirat an die
Salis und später an die Planta kam.
Auf Rietberg starb 1509 der berühmte Kriegsmann
Ring von
Wildenberg und wurde 1621 Pompeius Planta von Jürg Jenatsch getötet.
Die eine Hälfte des
Schlosses verblieb den Planta bis 1781, während die andere Hälfte oft den Besitzer
wechselte. Zu Ende des 18. Jahrhunderts war das
Schloss als Ganzes Eigentum derer von
Salis-Zizers und galt damals noch 20000
Gulden;
zu Beginn des 19. Jahrhunderts kam es an die
Travers und 1822 an die ^[Berichtigung: Familie Casparis] Camenisch, denen es
heute noch gehört. Hat sehr feste Mauern und ist ausgezeichnet erhalten.
423-435 m. So nennt man den Teil der Linthebene
zwischen dem
Escherkanal im S. und O., dem
Walensee im N. und dem Rautibrunnen (zwischen
Ziegelbrücke und
Näfels) im W. Diese Gegend bildete bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts ein völlig unbewohntes Sumpfland.
Nach der Linthkorrektion
wurde der Boden dem Anbau zurückgewonnen und entstand eine Anzahl von
Häusern.
Bei Anlass der Anlage von Gemeindegrundbüchern
verfertigte man 1843 für den Rieterbezirk ein besonderes Grundbuch, da dieser damals noch keiner bestimmten
Gemeinde gehörte.
Erst nach langen Beratungen teilte ihn 1854 der Kantonsrat zwischen die Gemeinden
Mollis,
Näfels,
Oberurnen,
Niederurnen und
Filzbach auf, wobei zugleich das für ihn angelegte Spezialgrundbuch als ungiltig erklärt wurde.