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Auf dem Weg in die Top 8 gab Niggeler (23), in der nationalen Hierarchie nur die Nummer 5, unter anderen seinen gesetzt gewesenen Landsleuten Fabian Kauter (15:9) und Max Heinzer (15:7) das Nachsehen.
Den Turniersieg holte sich der Holländer Bas Verwijlen. Der 32-Jährige setzte sich im Final mit 15:9 gegen Daniel Jerent (Fr) durch. Jerent hatte in den Viertelfinals den Lauf von Niggeler gestoppt (15:10).
Mit dem Coup in Bern feierte Niggeler den grössten Erfolg seiner Karriere. Auf Weltcup-Ebene war er davor noch nie in die Top 8 und erst einmal in die letzten 16 vorgestossen. In der vorletzten Saison hatte er am GP Doha Platz 12 erreicht. An den Europa-Spielen in Baku, die Swiss Fencing im Juni unmittelbar nach den Heim-EM in Montreux mit einer B-Equipe beschickt hatte, war Niggeler als einziger Schweizer ebenfalls Achtelfinalist (Rang 15).
Niggeler wird trotz seines Exploits im Teamwettbewerb vom Sonntag in der Wankdorfhalle nicht am Start sein. Heinzer, Fabian Kauter, Benjamin Steffen und Peer Borsky bilden für den Rest der Olympia-Qualifikation nach wie vor die Schweizer Equipe – es sei denn, Niggeler würde auch in den nächsten Turnieren im Einzel Resultate auf dem Level seines Exploits von Bern abliefern.
Neben Heinzer scheiterte auch Benjamin Steffen in den Achtelfinals. Der Linkshänder aus Basel hatte in den Sechzehntelfinals Ulrich Robeiri (Fr/Weltmeister 2014) mit 15:6 deklassiert. Neben Fabian Kauter waren auch Borsky und Georg Kuhn am Finaltag bereits in der ersten Hauptrunde auf der Strecke geblieben.
(SI)