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Under Armour verzeichnet Umsatzeinbruch und schreibt roten Zahlen
Der US-Sportartikelkonzern Under Armour ist von der Corona-Krise hart getroffen worden. Der Umsatz brach im ersten Quartal um 23 Prozent auf 930 Millionen US-Dollar ein, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.
Unterm Strich machte Under Armour einen Verlust von 490 Millionen Dollar nach einem Gewinn von 22,5 Millionen ein Jahr zuvor. Der Grossteil des Verlusts ist auf Kosten für einen Firmenumbau und Wertberichtigungen zurückzuführen.
Under Armour galt einst als starker Herausforderer für Branchen-Schwergewichte wie Nike. Das Geschäft der aufstrebenden Marke schwächte sich aber bereits im vergangenen Jahr merklich ab.
In der Krise schickte Under Armour im April 6600 Mitarbeiter seiner Läden und Lager in unbezahlten Urlaub. Zudem wurden die im laufenden Jahr geplanten Investitionen von 160 auf 100 Millionen Dollar gesenkt. Eine Prognose für 2020 gibt der Konzern nach wie vor nicht ab, weil die Auswirkungen der Pandemie noch nicht eingeschätzt werden könnten.