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Rekordweltmeister Phil Taylor aus England und die amtierende Doppelweltmeisterin Mikuru Suzuki aus Japan trafen in einem Charity-Match aufeinander. Dabei spielt auch die Entfernung von Tausenden Kilometern keine Rolle. Taylor in seiner Heimatstadt Stoke-on-Trent und Suzuki im japanischen Shikoku waren per Videotelefonie verbunden.
Darts-Altmeister Taylor entschied die Partie mit 7:5 für sich. Der Brite machte es dabei noch einmal spannend, als er nach einer 5:2-Führung den zwischenzeitlichen Ausgleich hinnehmen musste.
Wettanbieter bezahlt
Beide spielten in Zeiten der Corona-Krise für eine Wohltätigkeitsorganisation ihrer Wahl. Das Geld wird von einem irischen Wettanbieter bereitgestellt. Dieser stiftet für jede geworfene 180 den Betrag von 1000 Pfund (rund 1'200 Franken) und für jedes mit dem ersten Dart gelungene Finish 200 Pfund. Taylor kam auf 6'800 Pfund, Suzuki auf 4'400.
Für ihren Kontrahenten hatte die Japanerin nur lobende Worte übrig. «Er ist unheimlich berühmt hier in Japan – man bezeichnet ihn auch als Gott des Darts», schwärmte Suzuki über Taylor.