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«Ich kämpfe noch etwas mit der Schnelligkeit des Platzes.» Federer tut sich schwer mit dem Umschalten von Defensive in Offensive. Anderseits ist er bisher mit den eigenen Aufschlagspielen sehr zufrieden. «Gegen Berdych muss ich aber mein Spiel noch verbessern.»
Er wünsche sich, dass er gegen den Tschechen schnell ein gutes Gefühl auf dem Platz finde, sagte Federer. In den ersten zwei Spielen sei dies nicht der Fall gewesen. «Ich warte noch auf den Klick, einen gelungenen Halbvolley zum Beispiel, nach dem das Spiel nach vorne einfach läuft.» Federer empfindet die Courts in Melbourne in diesem Jahr als sehr schnell. Das mache es nicht einfacher, den Rhythmus zu finden.
«Ich kenne die Gefahr von Berdych», betont der Schweizer, der nur noch als Nummer 17 gesetzt ist. Die letzten fünf Duelle – zuletzt vor einem Jahr im Viertelfinal des Australian Open - gewann er allesamt. «Das gibt sicher etwas zusätzliches Selbstvertrauen.» Anderseits habe ihn Berdych auch schon sechsmal geschlagen. Und in diesem Jahr sei nach seiner langen Pause und wegen des neuen Coaches von Berdych (Goran Ivanisevic) sowieso alles anders. (sda)