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Angeln in der Zulg
Die Zulg (Gewässercode 183) ist ein voralpiner Bach. Sie beginnt als Patentgewässer in Geisseg auf einer Höhe von 1'050 Metern über Meer und ist im oberen Teil von Auenwaldresten und Landwirtschaftsflächen umgeben. Der naturnahe, schluchtartige Mittelteil ist von Weichholzauen, Schluchtwäldern und Weiden geprägt. Die untersten vier Kilometer fliesst die Zulg durch das Siedlungsgebiet von Steffisburg – hier ist sie kanalisiert und mit massiven Ufer- und Sohlensicherungen verbaut.
Die Zulg mündet bei Steffisburg auf einer Höhe von 552 Metern über Meer in der Aare. Die Geschiebedynamik ist durch Kiesentnahmen und einen Bergsturz beeinflusst. Die Abflussspitzen liegen in der Regel im April und Mai.
Fischarten
In der Zulg werden ausschliesslich Bachforellen gefangen.
Angeltechniken
Die Bachforellen werden mit den üblichen Angeltechniken befischt – die häufigsten Techniken sind das Tipp- und Spinnfischen. Als Köder beim Tippfischen benutzen die Angler meistens Würmer oder Bienenmaden. Beim Spinnfischen kommen kleine Meppsspinner oder tote Köderfische zum Einsatz. Besonders erfolgreich ist das Fischen in der Schlucht – die Kletterpartien sind aber körperlich anstrengend.
Hinweis:
In der Zulg ist die Fischerei lediglich am Montag, Mittwoch und Samstag sowie am 16. März gestattet.