Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03136.jsonl.gz/2735

Gynostemma pentaphyllum- Kraut der Unsterblichkeit - Jiaogulan
ist seit etwa dem 14.Jahrhundert n. Chr. geschätzt und wird hauptsächlich in den Regionen Südchinas gepflanzt, hier finden wir einen überdurchschnittlichen Anteil an über 100-Jährigen in der Bevölkerung als verjüngender, kräftigender und durchblutungsfördernder Tee genossen. Gynostemma ist eine kletternde, einjährige bis ausdauernde, schlanke krautige Pflanze, fein behaart bis verkahlend und erreicht Wuchslängen von 2 bis 5 Meter. Sie bildet Wurzelknollen als Überdauerungsorgan, der Tee aus den Blättern ist wohlschmeckend und lässt sich sowohl aus getrockneten als auch aus frischen Blättern zubereiten, wobei die frischen Blätter besser schmecken. Jiaogulan gibt neue Kraft und Energie ohne den Einsatz von Teeinen oder Koffein. In Südchina wird diese Pflanze täglich als Tee getrunken, um für den Tag Kraft und Energie zu tanken. Jiaogulan ist eine leicht zu kultivieren Rankpflanze aus der Familie der Kürbisgewächse. Bei der eingehenden Untersuchung der Pflanze fand man Saponine, wie sie sonst ausschliesslich in Gingseng vorkommen. Nicht nur der Umstand, in einer nicht mit dem Gingseng verwandten Pflanze Saponine zu finden, war erstaunlich. Noch viel erstaunlicher war, dass man in Jiaogulan 82 verschiedene Saponine fand, während im Gingseng gerade einmal 28 vorkommen. Diese Saponine sind natürliche organische Verbindungen, die unter anderem an der menschliche Hormonsynthese beteiligt sind. In Japan war das Kürbisgewächs derzeit unter der Bezeichnung amachazuru bekannt. Was eine Zusammensetzung aus den Wörtern für süss, Tee und Wein darstellt. Amacha bezieht sich dabei auf den entstehenden süssen Geschack eines aus Jiaogulanblättern hergestellten Tees.
Auf der Conference an Tradition und Medicines in Beijing 1991 wurde die Pflanze zu einer der zehn wichtigsten der tonisierenden Kräuter gewählt.
Wuchs: Die Pflanze wächst in guter Erde schnell, und schon nach wenigen Wochen kann man ernten. Im Herbst zieht sie ein und treibt aus Rhizomen im nächsten Frühjahr wieder aus. Die Pflanze ist bis mindestens -18° C winterhart. Bei Überwinterung im Haus wächst sie das ganze Jahr über.
Boden: wächst in normalem Gartenboden
Pflanzenhöhe: Rankgewächs bis 200 cm (auch für Hanging Baskets sehr gut geeignet)
Blütenfarbe: unscheinbar, gelb
Standort: schattig bis sonnig nicht zu trocken. Gynostemma pentaphyllum ist winterhart, allerdings stirbt im Winter der obere Teil der Pflanze ab, diese können gegen Ende des Winters bodeneben abgeschnitten werden. Im Frühjahr treiben sie aus dem Wurzelstock wieder aus. Die Pflanze treibt jedoch im Frühjahr wieder aus. Als Winterschutz sollte man im Herbst eine Mulchschicht aufbringen.
Bodenart: feucht, gute Gartenerde
Verwendung: Küchenkraut, frische oder getrocknete Triebspitzen im Salat, als Tee (3 Teelöffel getrocknete oder einige frische Blätter mit einem Liter kochendem Wasser aufgiessen und ca. 3-5 Minuten ziehen lassen.)
- Antioxidans Abbau von Cholesterin
- Blutdruckausgleichend
- Blutbildend z.B. nach Chemotherapie oder Bestrahlungen
- Beruhigt die Nerven
- Bei Diabetes: senkt Blutzucker und Blutfette
- Herzstärkungsmittel
- Vorbeugung gegen Schlaganfall und Herzinfarkt
- Krebshemmend durch Glykosid
- Steigerung der Ausdauerleistung
- Kräftigung des Organismus
- Gewichtsreduzierende Wirkung
- Stärkung des Immunsystems
- Stoffwechselfördernd