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Demnach schrumpften die Rindfleischausfuhren des südamerikanischen Landes im ersten Halbjahr 2015 gegenüber der Vorjahresperiode mengenmässig um 14% auf zusammen gut 656 000 t und wertmäßig sogar um 18% auf insgesamt 2,7 Mrd. US-Dollar (2,58 Mrd. Fr.). Abiec führt die Abschwächung des Auslandsgeschäfts auf eine rückläufige Entwicklungan den wichtigen Absatzmärkten Hongkong, Russland und Venezuela zurück.
Wirtschaftliche Krisen hätten dort die Nachfrage verringert. Dennoch blieb auch im ersten Halbjahr 2015 laut Abiec-Angaben Hongkong der mit Abstand wichtigste Handelspartner brasilianischer Rindfleischexporteure, gefolgt von der EU, Russland und Ägypten sowie Venezuela. In die Zukunft schaut Abiec zuversichtlich. Bereits im Juni 2015 seien die Rindfleischausfuhren wertmässig höher ausgefallen als im Vorjahresmonat, insbesondere wegen einer Erholung der Märkte in Venezuela, Russland und Chile.
Ferner werde man schon bald wieder nach China liefern, das seinen 2012 verhängten Importstopp aufgehoben habe. Einen detaillierten Blick warf Abiec vergangene Woche auf die Rindfleischexporte in die EU im Rahmen der sogenannten Hilton-Quote. Diese seien in den zwölf Monaten bis Ende Juni 2015 mit einer Menge von insgesamt fast 8'000 t doppelt so umfangreich ausgefallen wie ein Jahr zuvor und hätten einen neuen Rekordwert erreicht.