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Ist Bildungsgleichheit möglich?
Eine Arbeit über die Bildungsungleichheit in der Schweiz und die Rolle der Sozialen Arbeit
In dieser Arbeit mit dem Titel «Ist Bildungsgleichheit möglich? Eine Arbeit über die Bildungsungleichheit in der Schweiz und die Rolle der Sozialen Arbeit» wird der Frage nachgegangen, wie die Bildungsmobiliät in der Schweiz aussieht und was die Möglichkeiten der Sozialen Arbeit sind, um diese zu fördern. Ausgehend von statistischen Zahlen werden die soziale und ethnische Herkunft sowie das schweizerische Bildungssystem als mögliche Ursachen für Bildungsungleichheit beschrieben. Die primären und sekundären Herkunftseffekte stellen dabei zentrale Faktoren dar. Diese ersten Erklärungsansätze werden theoretisch mit soziologischen Ungleichheitstheorien verknüpft und hinterlegt, dabei wird vor allem auf die Habitus-Theorie nach Bourdieu eingegangen. Weiter stellt sich die Frage nach der Gerechtigkeit von Bildungsungleichheit, deren Beantwortung anhand von Theorien der Leistungsgerechtigkeit, insbesondere dem Prinzip der Meritokratie vorgenommen wird. Basierend auf diesen Erkenntnissen werden sozialarbeiterische Handlungsmöglichkeiten in der Institution Schule und im Handlungsfeld der Schulsozialarbeit erarbeitet, die zu mehr Bildungsgleichheit beitragen sollen. Die erarbeiteten Handlungsmöglichkeiten in den Bereichen Prävention, Früherkennung und Intervention umfassen unter anderem Gruppenarbeiten, Elternberatung sowie die Zusammenarbeit mit Lehrpersonen.