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Die Verwendung von Nieten war ein wichtiger Schritt bei der Entwicklung klassischer Jeansmodelle. Es war 1870, als der amerikanische Schneider Jacob Davis die Nieten zur besseren Befestigung der Stoffteile einsetzte. Der spätere Partner des Jeanserfinders Levi Strauss entwickelte das Verfahren, Strauss meldete die Jeans zum Patent an und eine beispiellose Erfolgsgeschichte nahm ihren Anfang. Klassisch ist die Verwendung von sechs kleinen Kupferteilen, die im Bereich der Nähte an den Hosentaschen angebracht wurden.
Angelehnt an diese Befestigungsmethode wurden Jeans in den 1950er und 60er Jahren auch als Nietenhosen bezeichnet. Das Tragen dieser Hosen galt in dieser Zeit als modisches Symbol für die aufbegehrende Jugend. Nieten sind auch heute noch ein wichtiger Bestandteil bei Jeansmodellen aller Art. Im Unterschied zu früheren Zeiten dienen sie jedoch nicht mehr der besseren Befestigung im Taschenbereich, Nieten sind heute lediglich ein schmückendes Beiwerk. Sinn und Zweck des Anbringens von Nieten ist das Erzeugen des traditionellen Jeanslooks.