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Um die Vorhersage des Nährwertes von Maissilagen zu verifizieren beziehungsweise zu verbessern, wurden bereits vorher durchgeführte Versuche durch die Untersuchung von zwölf Maissilagen vervollständigt. Während zweier Jahre wurden zwei Maissorten (Amadeo und LG32,52) in den Stadien Milchreife, frühe und späte Teigreife geerntet und siliert. Die Verdaulichkeit der organischen Substanz (vOS) wurde in vivo mit Schafen, die Abbaubarkeit des Rohproteins (aRP) in sacco mit Fistelkühen bestimmt. Die Unterschiede in der chemischen Zusammensetzung der Silagen waren stärker jahres- als sortenabhängig. Mit zunehmender Reife der Pflanzen stieg die vOS. Die Verdaulichkeit unterschied sich im Stadium der Milchreife (p<0,01) von den Verdaulichkeiten in den beiden Teigreifestadien (69,1 % vs. 74,9 % und 76,8 %), ohne dass jedoch sortenabhängige Unterschiede auftraten. Im Gegensatz zur vOS nahm die aRP mit zunehmender Reife ab (p<0,01) und betrug im Stadium der späten Teigreife 66,5 % (76,5 % in der Milchreife und 77,8 % in der frühen Teigreife). Die aRP beider Sorten war vergleichbar (p=0,4). Die errechneten Unterschiede zwischen den anhand der im Tierversuch ermittelten Koeffizienten oder mittels Gleichungen geschätzten Nährwerten variierten von +2 % bis -14,6 % für die NEL-Werte und von +9 % bis -16,6 % für die APDE-Werte. Diese Differenzen hängen weder von der Sorte noch vom Reifestadium ab. Um die Reststreuung zu reduzieren, wurde eine neue Gleichung für die verdauliche organische Substans (VOS) und eine Korrektur für die bisherige Schätzgleichung der VOS vorgeschlagen. Die Vorhersagewerte bleiben trotzdem Näherungswerte, die mit Bedacht zu verwenden sind.
Das Stallklima hat einen grossen Einfluss auf die Gesundheit der Atemwege von Pferden. Im Rahmen einer Studie über die Qualität des Raumklimas wurden drei verschiedene Lüftungssysteme getestet.
Auch in der Bergregion haben sich milchbetonte Kuhrassen durchgesetzt. Betriebe mit der Zweinutzungsrasse ‘Original-Simmentaler’ erweisen sich jedoch als wirtschaftlich interessant: Geringere Kosten und höhere Direktzahlungen kompensieren den kleineren Erlös aus der Milch.
Hohe Milchleistungen vor dem Trockenstellen erhöhen das Risiko für Euterinfektionen in der Galtzeit. Eine Onlineumfrage zeigt auf, welche Trockenstellmethoden aktuell verwendet werden und wie die Landwirte den Ansatz des unvollständigen Melkens zur Verringerung der Milchleistung beurteilen.