Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03138.jsonl.gz/1936

Die Stadt Luzern samt Agglomeration ist seit 1962 vollständig ausgerüstet mit einem leistungsfähigen Busbetrieb. In den Jahren 1951 bis 1962 wurden sämtliche Tramlinien aufgehoben und durchTrolleybuslinien ersetzt. Nächstes Ziel ist, die mit Dieseloel betriebenen Busse ebenfalls durch Elektrobusse zu ersetzen. Mit fahrleitungslosen Elektrobussen befasst sich die Stadt Luzern ebenfalls. An Haupt-, Neben- oder Randzeiten werden die Busse im 5- bis 30-Minutentakt betrieben. Somit sind die Doppelgelenkbusse ebenso leistungsfähig wie Trambahnen. Abgesehen von weniger Energieverbrauch bei Herstellung und Betrieb sind Elektrobusse flexibler bei Bremsmanövern und Ausweichungen bei Pannen.
Es stellen sich einige Fragen: Sind die Initianten der Limmattalbahn fortschrittlicher als die Gegner, die sich intensiv mit den Vor- und Nachteilen der Limmattalbahn befasst haben? Waren sich die unterzeichnenden Behördenmitglieder der Absichtserklärung vor über 10 Jahren über die Nachteile der Bahn im Klaren? Oder folgten sie wie Lemminge den Schalmeien der Limmattalbahn AG? Ist Frau Bundesrätin Doris Leuthard rückständig wenn sie mit viel Trari und Trara lächelnd das TOSA-Tram in Genf einweihte?
Die Gegner der Limmattalbahn rekrutieren sich aus allen Bundesratsparteien von links bis rechts (mit Ausnahme der BDP).
Ruedi Dober, ehemals Gemeinderat in Schlieren
Altendorf