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Aussehen
Dieser braunrötliche Falter ist etwa 1 cm gross. Markantes Merkmal sind die weissen Beine. Wenn er sitzt, spreizt er seine Flügel leicht nach oben ab. Die Raupe ähnelt derjenigen des Buchsbaumzünslers, gelblich grün mit dunklen Punkten, ist jedoch viel kleiner und hat einen hellen Kopf.
Lebensweise
Der Falter kommt ursprünglich aus Südeuropa, den Azoren und dem Nahen Osten und hat sich in den letzten Jahren immer häufiger nördlich der Alpen blicken lassen. In der Schweiz wurde er schon vor über 100 Jahren in den südlichen Alpentälern als Seltenheit gefunden. Im heissen Sommer 2008 konnte er sich über das gesamte Mittelland verbreiten und wird jetzt überall wo Feigenbäume wachsen gefunden. Die Raupen des Feigen-Spreizflügelfalters ernähren sich nur von den Blättern der Feigenbäume (Ficus carica). Die Frassspuren sind typisch, da die Raupen an der Oberseite der Blätter fressen und so schnell hellbraune Stellen sichtbar werden, später sogar Löcher. Pro Jahr gibt es zwei Generationen. Die Raupe verpuppt sich in der eingerollten Blattseite.
Bedeutung für den Menschen
Da die Schweiz nicht kommerziell Feigen anbaut, gilt der Feigen-Spreizflügelfalter nicht als landwirtschaftlicher Schädling. Jedoch kann er an einem einzelnen Feigenbaum gehäuft vorkommen und für unschöne Blätter sorgen.