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Virgilio Masciadri
Mi 16 – 18
Die bei den antiken Dichtern und Geschichtsschreibern überlieferten Berichte über die Herrschaft der Könige im frühen Rom von Romulus bis zu Tarquinius Superbus sind - wie wir heute wissen - weitgehend fiktiv. Damit drängt sich eine 'mythologische' Betrachtung der Geschichten auf. In dieser Lehrveranstaltung lesen und diskutieren wir deshalb Texte von Cicero, Livius, Dionys von Halikarnass, Plutarch und anderen republikanischen und kaiserzeitlichen Schriftstellern und fragen nach dem religionsgeschichtlichen Sinn dieser 'Erfindungen'. Die lateinischen und griechischen Originaltexte werden den Studenten in Kopien zur Verfügung gestellt und sind jeweils als Vorbereitung auf die Stunden zu lesen.