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Einleitung
Die Vorbereitung auf einen Retreat sollte einige Tage vor dem eigentlichen Retreat beginnen. Man sollte sich auf diesen Rückzug so vorbereiten, wie man sich auf eine Urlaubsreise vorbereiten würde. Wo immer die Reise hin geht, man informiert sich sehr wahrscheinlich über die Gegend, die Dörfer, die Sehenswürdigkeiten, die Restaurants, Hotels, Wanderwege usw. des Reiseziels. Man macht sich über die Zug- und Busfahrpläne kundig, besorgt die Zugtickets oder studiert die Straßenkarten. Mit anderen Worten, man möchte möglichst gut auf die Reise vorbereitet sein.
Ich schlage vor, dass man sich gleichermassen auf das Privat-Retreat vorbereitet. In den Tagen davor treffe man Vorsorge für die körperlichen Bedürfnisse wie Mahlzeiten, Sitzgelegenheit, angemessene Kleidung. Aber genauso wichtig, oder sogar noch wichtiger, sollte man sich geistig vorbereiten. Zum Beispiel ist es sehr förderlich, wenn man schon einige Tage vor dem Retreat damit beginnt, überflüssige geistige Aktivitäten zu reduzieren. Mit anderen Worten: Mindern Sie die geistige Last, die Sie als Folge der ständigen Reizüberflutung im täglichen Leben mit sich tragen.
Wir alle haben unsere individuelle Art und Weise, unseren Geist zu belasten. Man sollte sich etwas Zeit nehmen, um diese Durcheinander zu erkennen und die Anhäufung von Gedankenmüll stoppen. Man tut dies einerseits durch das Ignorieren unnötiger Gedanken, andererseits, in dem man es vermeidet, zusätzlich Unordnung zu schaffen. Das wird den Geist beruhigen und es leichter machen, am Tag des Retreats in die Stille einzutreten. Zusätzlich zum Erkennen und Beseitigen der geistigen Unordnung sollte man etwas über das Retreat lesen und darüber nachdenken. Dazu gehört zum Beispiel, dass man sich immer wieder neu um das eigene Verständnis des Konzepts des „passiven Gewahrseins“ oder „gegenwärtigen Gewahrseins“ klar wird. Diverse Anregungen dazu findet man im Archiv am Ende dieser Seite oder unter Lektüre auf dieser Webseite.
Für dieses Retreat…
Meditation – Chuang Tzu
Wenn du hartnäckig versuchst zu erreichen, was niemals erreicht wird, wenn du hartnäckig Anstrengungen unternimmst, um zu bekommen, was durch Anstrengung nicht zu bekommen ist, wenn du hartnäckig über das nachdenkst, was nicht verstanden werden kann, wirst du genau von der Sache, die du suchen, in den Untergang getrieben.
Zu wissen, wann man aufhören muss, zu wissen, wann man durch sein eigenes Handeln nicht weiterkommt, das ist der richtige Anfang.
Man kann das Glück niemals finden, solange man nicht aufhört, es zu suchen.
Mein größtes Glück besteht gerade darin, nichts zu tun, was darauf ausgerichtet ist, Glück zu erlangen.
Und das ist in den Köpfen der meisten Menschen der denkbar schlechteste Weg.
Wenn du fragst: „Was sollte man tun und was sollte man nicht tun, um Glück zu erzeugen?“, antworte ich: „Auf diese Fragen gibt es keine Antwort.“
Es gibt keine Möglichkeit, solche Dinge zu bestimmen.
Aber wenn ich sehe, dass ich nach Glück strebe, wird das Richtige und das Falsche auf einmal ganz von selbst offensichtlich.
Zufriedenheit und Wohlbefinden werden in dem Moment möglich, in dem man aufhört, mit Blick auf sie zu handeln.
Und wenn du das Nicht-Handeln „Wu wei“ praktizierst, wirst du beides, Glück und Wohlbefinden erfahren.
Meditation – Dudjom Yeshe Dorje Rinpoche
Einerseits ist das, was wir Dharma (die Lehre des Buddha) nennen, sehr schwierig, andererseits ist es sehr einfach, denn es hängt alles nur von unserem eigenen Geist ab.
Wir sollten also nach unserem eigenen Geist suchen und uns um ihn kümmern.
- Lass dich nicht von aufsteigenden Gedanken mitreissen.
- Schneide deine Überlegungen und Ideen über das, was Geist ist, ab und erlaube deinem Geist, sich in seinem natürlichen Zustand zu entspannen.
- Lass deinen Geist einfach ganz gelöst in deinem Körper ruhen.
Wie fühlt sich der Zustand der Entspannung an?
Es ist wie wenn man gerade eine anstrengende Arbeit beendet hat, nicht wahr? Nachdem man lange und hart gearbeitet hat, um seine Aufgabe zu erfüllen, erfährt man eine wohlige Zufriedenheit und geniesst es, sich einfach auszuruhen. So kommt der Geist ganz natürlich in einen Zustand der Ruhe. Man ist entspannt und bleibt es eine Zeit lang, ohne sich im üblichen Muster wilder, unsinniger Gedanken zu verfangen.
Diesem Beispiel folgend, sollten wir unseren Geist auch inmitten der vielfältigen turbulenten Gedanken bewahren und schützen.
- Lass deinen Geist in seinem natürlichen Zustand und entspanne dich.
- Halte den Körper und den Mund still.
- Denke nicht darüber nach, ob du dieses oder jenes tun solltest.
- Bring deinen Geist einfach in einen Zustand der Entspannung und Stille, in dem es kein Jagen nach Objekten und keine wilden und verrückten Gedanken gibt.
Es sollte sich ein Zustand einstellen, der vital, offen und leer ist, strahlend klar und locker. Dieser Zustand der Leichtigkeit ist ein Zeichen dafür, dass der Geist seine ureigene Klarheit erreicht hat und in dieser Verfassung der Klarheit weilt.
Aber es bleibt nicht lange so, es geschieht etwas: Ein Gedanke steigt auf. Wenn dies geschieht, überlasse es dem Gewahrsein, es zu erkennen.
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Wenn etwas auftaucht, denke nicht, dass etwas schief gelaufen sei, sondern nimm es zur Kenntnis, sobald es auftaucht, und lass es dabei bewenden. Begnüge dich mit dem Erkennen.
Wenn der Geist einfach in seinem natürlichen Zustand belassen wird, ist er in Frieden, und alle aufsteigenden Gedanken und Gemütsregungen klingen auf natürliche Weise ab.
Indem man die Gedanken in Ruhe lässt, befreien sie sich selbst. Sie sind wie Wellen im Ozean: Lässt man sie frei, lösen sie sich wieder im Ozean auf. Und das ist wirklich der einzige Ort, wohin sie gehen können.
Genauso verhält es sich mit unserem Geist. Wenn aus der Stille heraus eine Bewegung entsteht und man diese einfach ihrem eigenen natürlichen Lauf überlässt, kommt sie von allein zur Ruhe. Auf diese Weise findet der Geist ganz natürlich Frieden und wird automatisch klar. – So sollst du praktizieren.
Aber stattdessen denkt man: «Oh, jetzt ist dieser Gedanke entstanden! Das ist falsch!» und versucht, den Gedanken zu stoppen. Das ist aber schon ein zusätzlicher Gedanke. Damit fördert man bloss die eigene Verwirrung, weil der Geist in Objekte gefangen wird. – Übe also nicht so.
Im Erkennen zu ruhen, ohne den Gedanken zu folgen, ist als «friedvolles Verweilen» bekannt, weil es die Macht der Gedanken zerstreut oder besänftigt und einen befähigt, in der glückseligen Natur des eigenen Geistes zu verweilen. Das nennen wir in Sanskrit die «Praxis von Shamata».
Wenn man mit dieser Praxis einigermassen vertraut ist, kann man einen Zustand körperlicher und geistiger Glückseligkeit oder Freude erleben. Und wenn man nachts meditiert, kann man eine Helligkeit erfahren, als ob das Tageslicht angebrochen wäre.
Verschiedene ähnliche Erfahrungen können sich einstellen. Sie sind Anzeichen dafür, dass man den Frieden und die Ruhe von Shamata stärkt.
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Es ist kein Fehler, diese Erfahrungen für positiv zu halten, aber es wäre ein Fehler, sie festhalten zu wollen.
Wenn man diese Erscheinungen einfach zulässt, ohne im geringsten an ihnen zu haften, können sie die Praxis nur unterstützen und keinen Schaden anrichten.
Welche Erfahrungen von Glückseligkeit oder Klarheit auch immer auftreten, es gibt keinen Grund, sie festhalten zu wollen und auch keinen Grund, sie zu unterdrücken. Man erlaube ihnen einfach, sich auf natürliche Weise aufzulösen.
Es ist auch möglich, dass man die Erfahrung der so genannten Abwesenheit von Gedanken macht. Dies ist ein dunkler, dumpfer und schläfriger Zustand, in dem es keinerlei Gewahrsein gibt. Man schläft nicht ganz, aber man befindet sich in einer leeren Dumpfheit.
Diese dumpfe Abwesenheit von Gedanken ist ein Fehler in der Meditation. Sie beinhaltet zwar ein ruhiges Verweilen, aber es gibt keine geistige Regung, keine dem Geist innewohnende Klarheit. Dies liegt daran, dass das Bewusstsein in das Alaya, das Grundbewusstsein, abgedriftet ist. Dann muss man sich selbst alarmieren und daraus erwachen.
Um diese Dumpfheit zu überwinden, richte deinen Körper auf, atme die verdorbene Luft aus und lenke das Bewusstsein auf den Raum vor dir. Wenn du in solcher Dumpfheit verbleibst, ist die Meditation wirkungslos und entwickelt sich überhaupt nicht weiter. Dann ist es wichtig, das Gewahrsein zu schärfen. Das ist der Weg zu ruhigem Verweilen.
Wenn der Geist ganz natürlich und entspannt in seinem eigenen ursprünglichen Zustand ruht, spricht man von der «Stille der Meditation». Wenn aus diesem Zustand der Stille heraus ein Gedanke auftaucht, spricht man von «Bewegung». Und das, was weiss, wann sich der Geist in einem Zustand der Stille befindet und jede Bewegung erkennt, ist das Gewahrsein oder Rigpa.
Diese drei Zustände – Stille, Bewegung und Gewahrsein – bilden zusammen den Zustand des «friedvollen Verweilens» (Tib. Ngajukrigsum).
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Es wird dir nicht möglich sein, von Anbeginn im Frieden zu bleiben, ohne dass du dich längere Zeit in rechter Meditation übst. Aber wenn du erst einmal vertraut bist damit, kannst du auch in den alltäglichen Bewegungen ungestört bleiben. Und beim Sitzen kannst du sitzen bleiben, ohne vom Gewahrsein abgelenkt zu werden.
Diese Praxis sollte auf alles angewendet werden, was man tut, und dann wird sie sich allmählich entwickeln und vertiefen.
In diesem Sinn bedeutet Dharma, dass wir unseren Geist zähmen und alle unsere störenden Emotionen zur Ruhe bringen.
Und nun lasst uns ein wenig gemeinsam meditieren.
Zeitplan
Der Tagesablauf ist in stündliche Abschnitte unterteilt.
Jedes Stundensegment ist in sich abgeschlossen. Es beinhaltet Sitzzeit, WC-Zeit und Körperbewegung (Kinhin, Tai Chi, Chi Qung, Yoga etc.). Bitte bemühen Sie sich, während der gesamten Zeit in einem „meditativen“ Zustand zu bleiben. Jede der Aktivitäten wird im Zustand des ruhigen Geistes durchgeführt. Der Kürze halber wird dieses stündlichen Abschnitte (Meditation + WC-Pause + Bewegung) im untenstehenden Zeitplan als „Meditation+“ bezeichnet.
(Wer noch keine Ahnung hat, aber auch wer meint, bereits zu wissen, was wir unter dem Wort „Meditation“ verstehen, klicke bitte hier.)
Beginnen Sie Ihren Tag 15 Minuten vor der vollen Stunde. (Unser Tag beginnt um 7.45 Uhr)
Zünden Sie eine Kerze an und, wenn sie mögen, ein Räucherstäbchen.
Setzen Sie sich hin, finden Sie eine stabile, enstspannte Körperhaltung, lächeln Sie nach außen, lächeln Sie nach innen und rezitieren Sie das Herz-Sutra so aufmerksam, als wären Sie selbst Shariputra, der lauscht, was Avalokiteshvara ihm ins Ohr flüstert.
Halten Sie inne und lassen Sie Avalokiteshvaras Worte in Ihr Gemüt einsinken.
Laden Sie Avalokiteshvara ein, Ihr Führer für das nun folgende Abenteuer zu sein.
Stunde 1: Meditation+
…
…
Stunde 3: Tee + Meditation+
…
Stunde 4: Meditation+
…
Stunde 5: Esspause
Ich hoffe, Sie haben sich bereits auf Ihre Mahlzeit vorbereitet.
Idealerweise sollte man die Mahlzeit selbst zubereiten und danach aufräumen.
Die Zubereitung der Mahlzeit ist eine ausgezeichnete „Meditation im Tun„:
„Wenn ich esse, dann esse ich. Wenn ich Geschirr spüle, spüle ich Geschirr.“
Bleiben Sie während der „Mittagspause“ wach.
…
Stunde 6: Meditation+
…
Stunde 7: Bewegungsmeditation.
Das Geheimnis aller östlichen traditionellen Körperübungen ist es, durch Bewegung in einen meditativen Zustand zu gelangen. Alle Traditionen verlangen die Auflösung des Selbst als Voraussetzung zur Meisterschaft. Zum Beispiel führt Hatha-Yoga in das Raja-Yoga und Chi Qung führt zu Neigong. ) Sie haben nun 6 Stunden stille Zeit hinter sich. Nutzen Sie die Schönheit dieses ruhigen Zustands, um die Ihnen vertrauten Tai Chi-, Yoga-, Chi Qung-Bewegungen/Asanas/Kadas zu machen. Es spielt keine Rolle, wie viele Sie machen. Es ist nur wichtig, wie Sie sie machen.
Es heißt, ein berühmter Hatha-Yoga-Lehrer sei einmal von einem Schüler gefragt worden: „Guruji, wie viele Yoga-Stellungen sollte ich auf meiner Suche nach der Yoga-Meisterschaft erlernen? Der Lehrer antwortete: „Eine“. Der Schüler fragte mit einem Blick voller Überraschung und Verwirrung: „Und
Lassen Sie sich nach einem Bewegungsablauf etwas Zeit, um sich auszuruhen. Jede Tradition hat eine Stellung/Asana/Kada zum Sammeln und Bewahren der Energie. Bringen Sie während dieser Ruhezeit Ihren Fokus in den Körper und erleben Sie die Veränderungen, die in Ihrem Inneren vor sich gehen. Kein Denken erlaubt 🙂
…
Stunde 8: Dies ist die letzte Stunde des formellen Teils dieses Retreats.
Wenden Sie sich wieder der Stille zu.
Lassen Sie die Aktivität der letzten Stunde hinter sich.
Lächeln Sie nach außen und lächeln Sie nach innen.
Erlauben Sie Ihren Gedanken, den Tag Revue passieren zu lassen.
Es war heute viel los.
Klopfen Sie sich nicht auf die Schulter für Ihre selbst empfundenen „Erfolge“.
Machen Sie sich nicht fertig wegen Ihre selbst empfundenen „Misserfolge“.
Sie haben eine Menge über sich selbst gelernt.
Es spielt keine Rolle, ob Sie das sofort erkennen oder nicht.
Ein Zen-Lehrer sagte einmal (viele Male): „Wenn die Zeit reif ist, zeigt sich alles“ …
…und das wird es auch tun.
Nun rezitieren Sie in diesen letzten Momenten Atta Dipa für sich selbst.
ATTA DIPA
Bedenke!
Du bist das Licht.
Verlasse dich auf dich selbst;
Verlasse dich nicht auf andere.
Das Dharma ist das Licht,
Verlasse dich auf das Dharma;
Verlasse dich auf nichts anderes
als das Dharma.
ATTA DIPA
VIHARATHA
ATTA SARANA
ANANNA SARANA
DHAMMA DIPA
DHAMMA SARANA
ANANNA SARANA
Bleiben Sie in der Stille. Gute Nacht.
Archiv
Tadasana
- Stehen Sie aufrecht, die Beine hüftbreit auseinander.
- Die Arme lose hängen lassen.
- Nun verschränken Sie die Finger und strecken Sie mit einer tiefen Einatmung beide Arme nach oben.
- Heben Sie die Fersen an und stellen Sie sich auf die Zehenspitzen. Spüren Sie die Dehnung im Körper von den Füßen bis zu den Fingern.
- Halten Sie diese Position und Ihren Atem für 10 Sekunden.
- Lösen Sie nun beim Ausatmen die Stellung, um in die Ausgangsposition zurück zu kommen.
- Wiederholen Sie diesen Zyklus 10 Mal.
Lesen
Lesung 1:
Blättern Sie durch den Text, um sich mit seinem Inhalt und seiner Struktur vertraut zu machen. Das geht ziemlich schnell. Zum Beispiel kann der Autor ein Thema ohne offensichtliche Einleitung einführen. Dann entwickelt er/sie das Thema im restlichen Text weiter. Wenn Sie dies nicht wissen und versuchen, den Artikel beim ersten Durchgang gründlich zu lesen, wird Ihre Lektüre fragmentiert. Die erste Lesung erstellt einen “ Wegweiser „.
Lesung 2:
Lesen Sie den Text zum Verständnis. Erlauben Sie dem Autor, die ihm/ihr-Logik zu entwickeln, ohne sich einzumischen. Halten Sie Ihre Urteile und Meinungen in der Schwebe. Wie können Sie die Worte verstehen, wenn Sie mit sich selbst ein Gespräch über den Text führen? Dies ist etwas anspruchsvoller als die erste Lesung. Studieren Sie Ihre Gedanken. Was tut sie? Versuchen Sie nicht, den Text auswendig zu lernen. Sie werden sich nur selbst verwirren. Ihr Verstand muss die gesamte begriffliche Struktur erfassen. Geistig müssen Sie mit dem Text fließen, wie ein Fluss ohne Hindernisse.
Lesung 3:
Nun, da Sie sozusagen das „ganze Bild“ haben, lassen Sie den Autor mit Ihnen sprechen. J.K. hat die Fähigkeit, direkt mit dem Zuhörer/Leser sprechen zu können. Für ihn ist dies ein Dialog zwischen dem Sprecher (J.K.) und dem Zuhörer/der Zuhörerin (Ihnen). Es ist keine Predigt. Sie können, mit einiger Sorgfalt, an seinem geistigen Prozess teilnehmen. Das ist es, wo Sie geistig sein wollen. Sie werden verstehen, wenn Sie sich nicht einmischen (d.h. Meinungen, Urteile usw.). Es kann sein, dass Sie nicht in der Lage sind, das Gelesene zu rezitieren, und das ist ein positives Zeichen. Sie möchten in einem Zustand sein, in dem Sie die Essenz seiner Gedanken aufnehmen. Diese Absorption ist kein Auswendiglernen.
Editor: Die meisten der YouTube-Angebote sind in Englisch. Man kann die Funktion „Transkript“ aktivieren und den Text auf Englisch sehen (manchmal auch auf Deutsch, nicht oft). Markieren Sie den Text, kopieren Sie ihn und setzen Sie ihn in DeepL oder Google Translate ein, um ihn ins Deutsche zu übertragen. (Hinweis: YouTube Transkript Wählen)
Vorbereitung
- Tagesretreat – Juni
- Tagesretreat – Mai
- Tagesretreat – April
- Tagesretreat – März
- Meditation in unserer Zeit – Karlfried Graf Dürckheim (YouTube)
- To be aware without choice (YouTube)
- Just be aware (YouTube)
- J.K. on Attention, Awareness, Choice and Inattention (YouTube)
- Passive Gewahrsein – J.K.