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Im Freienämter-Dorfe Buttwil und den benachbarten Gemeinden des Lindenbergs geht noch die Rede, es hätten die Klosterherren von Muri, als die Neufranken am Ende des vorigen Jahrhunderts gegen die Schweiz anrückten, eine silberne Sau auf dem Hofe Chillholz vergraben lassen, der damals noch zum Stifte Muri gehörte und auf der Höhe des grossen Lindenberges gelegen ist.
Es ist dies derselbe Berg, an dessen östlicher Seite das Gausermatten-Wibli schreit, No. 116, so oft dem Lande Kriegsgefahr droht, und auf dessen Höhe nach Norden das Bad der Elftausend Jungfrauen liegt, auch Heidenbad genannt, No. 14. 15.
Nun soll es noch nicht lange her sein, dass einer der beiden Bauern gestorben ist, die beim Vergraben jenes silbernen Thieres hatten behülflich sein müssen. Er habe es öfter geschildert, wie man das Thier in ein Salzfass geschlagen, bergauf geschafft und im Walde versenkt habe, und sein Zusatz hiess dann gewöhnlich: wenn er damals schon so klug gewesen wäre wie sein Kamerad, der Odli (kleine Adam) von Buttwil, so hätte er sich sein Stück Speck von jener Sau auch auf Lebenszeit abschneiden können.
Band 1, Quelle: Ernst L. Rochholz, Schweizer Sagen aus dem Aargau, Band 1 Aarau, 1856, Seite 101
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchen.ch.