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Haben Sie die sanften Tritte, das feine Klopfen Ihres Babys schon gespürt? Die meisten Frauen sind sich einig, dass die Kindsbewegungen zu den schönsten Erfahrungen der Schwangerschaft gehören.
Ab dem 5. Monat trinkt Ihr Ungeborenes bis zu 4 dl pro Tag. Und wer trinkt, muss auch pinkeln. Ihr Baby entlässt seinen Pipi direkt ins Fruchtwasser. Doch die Natur hat vorgesorgt: Die Plazenta ist auch eine Kläranlage. Über das Blut des Kindes, welches durch die Nabelschnur zur Plazemta transportiert wird, werden Schadstoffe und Kohlensäure an das mütterliche Blut abgegeben und neue Nährstoffe und Sauerstoff aufgeladen. So wird das Blut und das Fruchtwasser stetig gesäubert; in einem 3-Stunden-Rhythmus ist die gesamte Fruchtwassermenge erneuert und das Prozedere beginnt von Neuem. Je nach Veranlagung und/oder Ernährung kann es vorkommen, dass Ihr Körper weniger gut auf Ihr Insulin reagiert (Insulinresistenz). Kann Ihre Bauchspeicheldrüse die Insulinproduktion nicht mehr genügend steigern, erhöht sich der Blutzuckerspiegel, was man als Schwangerschaftsdiabetes bezeichnet. In einer der nächsten Kontrollen werden Sie deshalb gebeten, nüchtern zu erscheinen, um in Ihrem Blut den Blutzuckerwert zu messen. Meist kann eine Schwangerschaftsdiabetes durch eine Ernährungsumstellung in Schach gehalten werden.