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Dieser Schlüsselmatch, das Weltmeister-Duell zwischen der Schweiz und Schottland, verlief eigenartig. Nicole Schwägli, Marisa Winkelhausen, Nadine Lehmann und Alina Pätz vom CC Baden Regio verschafften sich mit einer schnellen 3:0-Führung – zwei Punkte davon waren gestohlen – eine exzellente Ausgangslage.
Umso überraschender kam der totale Bruch. In den nachfolgenden drei Ends liessen sich die von der starken und erfahrenen Eve Muirhead, der Weltmeisterin von 2013, angeführten Schottinnen sechs Steine zum 6:3 notieren. Danach kamen die Schweizerinnen nie mehr heran.
In der letzten Runde am Abend spielten die Schweizerinnen noch gegen die bis dorthin ebenfalls nicht überzeugenden Schwedinnen um Skip Cecilia “Cissi” Östlund. Vor allem aber waren sie auf fremde Hilfe angewiesen. Und diese wurde ihnen erwartungsgemäss nicht gewährt: Finnland besiegte das als Absteiger feststehende Estland mühelos und sicherte sich nach Russland, Dänemark und Schottland den vierten und letzten Platz in den Halbfinals.
Der Sieg der Finninnen zeichnete sich schon in den ersten paar Ends ab, sodass die Schweizerinnen und die Schwedinnen nur um den 5. Platz spielen konnten. Der Ausgang des Spiels war zweitrangig, die Schwedinnen siegten schliesslich nach Zusatz-End 8:6
(SI)