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In der Märzsession wurden zwei wichtige Gesetze behandelt: das Gesetz über den öffentlichen Verkehr und den Alltagslangsamverkehr und das Gesetz über die Palliative Care und die Rahmenbedingungen für Beihilfe zum Suizid in Institutionen. Weiter wurden zahlreiche Vorstösse behandelt, zum Teil im Sinne der Grünen, zum Teil nicht in unserem Sinn.
Das Gesetz über den öffentlichen Verkehr und den Alltagslangsamverkehr wurde vollständig überarbeitet. Neu wird auch der Alltagslangsamverkehr in diesem Gesetz behandelt. Dieses Gesetz ist wichtig, da es die Kofinanzierung des öffentlichen Verkehrs zwischen dem Kanton und den Gemeinden regelt und den Bau von Fahrradwegen auf kantonaler Ebene ermöglicht. Der Kanton soll sich neu mit 30% am Agglomerations- und Stadtverkehr beteiligen (derzeit 15 % bzw. 0 %). Der Kanton übernimmt zudem die Aufgabe, ein Netz für den Alltagslangsamverkehr zu entwickeln und zu unterhalten. Mehrere Vorschläge, die den ursprüngliche Gesetzesentwurf verbesserten, wurden angenommen. Eine Mehrheit der Abgeordneten lehnt es jedoch ab, die Umsetzung der im Gesetz vorgesehenen Massnahmen verbindlich zu machen und Mindestanforderungen an die Qualität der Veloinfrastruktur festzulegen.
Das Gesetz über die Palliativpflege und die Rahmenbedingungen für die Beihilfe zum Suizid in Institutionen wurde nach einer langen Debatte mit 83 zu 40 Stimmen klar angenommen. Bisher konnte jede Institution selbst entscheiden, ob sie die Beihilfe zum Suizid in ihren Räumlichkeiten zulassen wollte oder nicht. Bei dem Gesetz geht es nicht um die Frage, ob man für oder gegen Suizidbeihilfe ist, sondern darum, das Recht auf Selbstbestimmung unabhängig vom Wohnort zu gewährleisten. Die Grünen unterstützen dieses vom Grossen Rat verabschiedete Gesetz und hoffen, dass es auch bei den Wählern eine Mehrheit findet.
Der Grosse Rat hat eine Motion zur Förderung von Photovoltaik-Freiflächenanalgen angenommen. Die Grünen haben sich als einzige Fraktion dagegen ausgesprochen, weil das Potenzial für Solaranlagen auf bereits bebauten Flächen riesig ist. Bevor unberührte Gebiete im Gebirge verbaut werden, sollen private Gebäude, Industriegebäude, Parkplatzflächen, Autobahnen usw. mit Photovoltaik ausgerüstet werden.
Ein überparteiliches Postulat, das vorsah, dass Helikopterflüge für die Behandlung der Rebberge nur noch mit biologischen Pflanzenschutzmitteln erlaubt sind, wurde trotz der Unterstützung mehrerer grosser Walliser Weinkellereien mit einer sehr knappen Mehrheit abgelehnt. Angesichts des grossen Aufschwungs des biologischen Weinbaus in unserem Kanton, hat der Grosse Rat eine Gelegenheit verpasst, diesen Übergang zu begleiten und den Weinbauern eine klare Vision zu geben.
Leider hat der Grosse Rat das Postulat für eine neue Haltestelle beim geplanten Spitalzentrum Oberwallis in Brig abgelehnt. Zur Freude der Grünen wurde das Postulat angenommen, das eine kantonale Strategie zur Reduzierung von Plastikabfällen bei Veranstaltungen fordert. Keine Chance hatte die Forderung der Grünen für ein Moratorium für den Bau von neuen Strassen sowie für die Herabsetzung der Höchstgeschwindigkeit innerorts auf 30 km/h. Diese Vorstösse hätten dazu beigetragen, die Treibhausgasemissionen zu verringern.
In der Märzsession wurden zwei wichtige Gesetze behandelt: das Gesetz über den öffentlichen Verkehr und den Alltagslangsamverkehr und das Gesetz über die Palliative Care und die Rahmenbedingungen für Beihilfe zum Suizid in Institutionen. Weiter wurden zahlreiche Vorstösse behandelt, zum Teil im Sinne der Grünen, zum Teil nicht in unserem Sinn.