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Die zusätzlichen Einnahmen für den Fiskus sollen zur Stärkung des Militärs und den Bau von militärischer Infrastruktur verwendet werden. Litauen grenzt an die russische Ostsee-Exklave Kaliningrad und an Russlands Verbündeten Belarus. Der Krieg in der Ukraine wird in dem Baltenstaat als direkte Gefahr für die nationale Sicherheit gesehen. Das Nato-Land hat daher seine Militärausgaben erhöht.
Der litauische Bankenverband kritisierte die Übergewinnsteuer als verfassungswidrig und rief Staatspräsident Gitanas Nauseda, der die Regelung noch billigen muss, zu einem Veto auf. Die Europäische Zentralbank warnte Anfang April, dass Finanzabgabe für litauische Banken "negative wirtschaftliche Auswirkungen" haben könnte. Sie könnte Kreditinstitute weniger widerstandsfähig gegenüber wirtschaftlichen Schocks machen, hiess es in einer Stellungnahme./awe/DP/nas
(AWP)