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Der Schweizer Pianist Benjamin Engeli, 1978 in Kreuzlingen geboren, stammt aus einer Musikerfamilie. Bis zu seiner Lehrdiplomprüfung an der Musik-Akademie Basel studierte er bei Adrian Oetiker, liess sich gleichzeitig jedoch an der Musikhochschule Luzern zum Hornisten ausbilden. Ab Oktober 2000 besuchte er an der Zürcher Hochschule der Künste die Meisterklasse von Homero Francesch, die er 2003 mit dem Solistendiplom abschloss. Überdies absolvierte er Meisterkurse u. a. bei Lazar Berman, Maurizio Pollini, Menahem Pressler, András Schiff und Gérard Wyss. Als Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe wurde Benjamin Engeli zu Konzerten in Europa, Nord- und Südamerika, Australien, China und Indien eingeladen. Er trat bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen auf, beim Menuhin Festival in Gstaad, bei den Zürcher Festspielen oder beim Davos Festival «Young Artists in Concert» und spielte in so berühmten Konzertsälen wie der Alten Oper Frankfurt, dem Concertgebouw Amsterdam, der Tonhalle Zürich, der Wigmore Hall London, dem Tschaikowsky-Konservatorium Moskau und dem Oriental Arts Center Shanghai. Gemeinsam mit Esther Hoppe und Maximilian Hornung musizierte Engeli bis 2011 im Tecchler Trio, das 2005 den mit einem Auftritt bei LUCERNE FESTIVAL verbundenen «Prix Credit Suisse Jeunes Solistes» gewann und 2007 mit dem Ersten Preis beim ARD-Musikwettbewerb ausgezeichnet wurde; ausserdem ist er einer von vier Pianisten des Gershwin Piano Quartet. Neben seiner künstlerischen Tätigkeit ist er als Pädagoge aktiv und lehrt Kammermusik an der Musikhochschule in Basel. 2009 wurde Engeli, der auch ein gefragter Liedbegleiter ist, mit dem Kulturförderpreis des Kantons Thurgau geehrt. 2010 legte er eine CD mit Werken Ludwig van Beethovens vor.
Mai 2013