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Die per 1.4.2014 in Kraft tretenden Änderungen der VAB verpflichten die unterstellten Banken, die Bestimmungen über Schicht- und Nachtarbeit in einem Reglement festzuhalten. Zudem wird klargestellt, dass die Angestellten während ihrer Ferien nur in Fällen betrieblicher Notwendigkeit und zeitlicher Dringlichkeit durch die Bank kontaktiert werden dürfen. Die Sozialpartner wollen damit den Erholungsanspruch der Angestellten sicherstellen, ohne aber das Recht der Bank, Angestellte in Notfällen zu kontaktieren, zu beschneiden. Schliesslich werden die Informationsansprüche der Angestelltenvertretungen ausgedehnt. Sie betreffen neu auch Massnahmen der Überwachung von Mitarbeitenden.
Gleichzeitig beschlossen die Sozialpartner der Bankbranche, drei Themenbereiche der geltenden VAB durch paritätische Arbeitsgruppen zu vertiefen und auf Problemfelder untersuchen zu lassen. Es handelt sich um die Regelung der Krankentaggeldversicherung, Home Office sowie die Massnahmen bei Bankschliessungen und Entlassungen.
Die GAV-Verhandlungen in der Bankbranche finden normalerweise im Frühjahr statt. Da der Arbeitgeberverband der Banken in der Schweiz und der Schweizerische Bankpersonalverband im ersten Halbjahr 2013 in intensiven Verhandlungen eine Vereinbarung über den Schutz der Mitarbeitenden bei Datenlieferungen an US-Behörden erarbeitet hatten, wurden die ordentlichen GAV-Verhandlungen auf Oktober 2013 verschoben.
Beide Parteien zeigen sich zufrieden über das Verhandlungsresultat und die konstruktive Zusammenarbeit während den Verhandlungen.
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