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Foto: Georg Schierscher, Liechtenstein
Foto: Georg Schierscher, Liechtenstein
Die letzten 10 Jahre seines Lebens waren von der Krankheit gezeichnet. Jakob Steiner verlor alle Kraft und Energie und mit der Zeit führte das Leiden bei ihm auch zu Persönlichkeitsveränderungen. Schon früh gab es Anzeichen, so ist folgende Anekdote überliefert worden:
«An ein Abend gerieten die zuerst so befreundeten Jacobi und Steiner
aneinander und trennten sich im Zorn. Kaum nach Hause gekommen, sandte Steiner seinem Widerpart eine Herausforderung auf Pistolen. Darauf schrieb Jacobi seinem Dutzfreunde in seiner schlagfertigen, spöttischen Art: Wenn Du des Lebens überdrüssig bist, so kaufe Dir Pistolen und schiesse Dir selbst eine Kugel in den Kopf; mich hast Du dazu nicht nötig. Damit war die Sache erledigt.
Quelle: E. Lampe «Zur Biografie von Jakob Steiner», Bibl. Mathem. (3) 1 (1900) p. 188