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Kein Schweizer Staffel-Tag am Samstag in Nove Mesto na Morave: Die Schweizer Teams mussten an der Biathlon-WM mit den Plätzen 9 (Frauen) und 14 (Männer) vorlieb nehmen.
Das Schweizer Frauen-Quartett mit Elisa Gasparin, Amy Baserga, Aita Gasparin und Lena Häcki-Gross konnte nie in den Kampf um die Medaillen eingreifen, obwohl sie nach den ersten 35 von 40 Schüssen bei schwierigem, böigem Wind die treffsichersten waren. Das Material war allerdings nicht zum ersten Mal an dieser WM in Tschechien zu wenig konkurrenzfähig.
Im Kampf um den WM-Titel sorgte die Französin Sophie Chauveau mit zwei Strafrunden für unerwartet viel Spannung, Justine Braisaz-Bouchet und Julia Simon bügelten die Fehler aber souverän aus und stiessen vom 6. Platz an die Spitze nach vorne. Frankreich siegte letztlich vor Schweden und Deutschland.
Ausserhalb der Top 10
Bei den Schweizer Männern passte es weder im Schiessstand noch in der Loipe. Bereits der Startläufer Joscha Burkhalter musste fünfmal nachladen, Jeremy Finello musste sogar zweimal in die Strafrunde. Immerhin zeigten Sebastian Stalder und Niklas Hartweg, die am Sonntag wie Lena Häcki-Gross bei den Frauen im Massenstartrennen der besten 30 nochmal angreifen wollen, gute Leistungen.
Der Topfavorit Norwegen vergab das sichere Gold durch sechs Schiessfehler (drei Strafrunden) von Vetle Sjaastad Christiansen im letzten Stehendschiessen. So konnte Schweden noch vorbeiziehen. Seit den Olympischen Spielen 2022 in Peking hat Norwegen nur zwei Staffelrennen verloren - im letzten Jahr an der WM und jetzt erneut. Bronze ging an Frankreich.