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Es ist aus Sicht der Grünliberalen aber nicht notwendig, auf Bundesebene präzise festzulegen, in welchem Schuljahr der Unterricht in der ersten respektive der zweiten Fremdsprache zu beginnen hat. Die Kantone sollen die Freiheit haben, selber zu entscheiden, ob sie eine oder zwei Fremdsprachen in der Primarschule unterrichten. Wenn ein Kanton aber auf die Einführung einer zweiten Fremdsprache auf der Primarstufe verzichtet, so muss eine Landessprache als erste Fremdsprache Vorrang haben. Weitaus wichtiger als die Revision des Bundesgesetzes ist für die Grünliberalen aber, dass wir dem gegenseitigen Verständnis der Sprachgemeinschaften im gesellschaftlichen und politischen Alltag konsequent Rechnung tragen.
Das Erlernen einer zweiten Landessprache ist zentral für den Zusammenhalt unseres Landes
„Die Sprachen sind ein Element unseres nationalen Zusammenhalts. Es ist wichtig, mindestens über Grundkenntnisse in einer zweiten Landessprache zu verfügen, um den anderen besser zu verstehen“, meint die Vizepräsidentin der Grünliberalen, Isabelle Chevalley. Der Bund soll aber nicht übermässig in die Kantonsautonomie eingreifen. Entsprechend unterstützen die Grünliberalen bei der Revision des Sprachengesetzes die Variante 3 des Bundesrates, welche die Stellung der zweiten Landessprache in der Primarschule sichert.