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Der Hauptsitz der Swiss Re am Mythenquai in Zürich umfasst mehrere Gebäude unterschiedlichen Alters. Der sogenannte Neubau (Mythenquai 48/50; Alfred-Escher-Strasse 77) weist strukturelle Probleme auf, die nur durch eine Gesamtsanierung oder einen Ersatzneubau gelöst werden können. Swiss Re hat sich nach intensiver Prüfung 2007 für einen Ersatzneubau entschieden. Bereits in dieser Phase wurde auch das Baukollegium der Stadt Zürich zu Rate gezogen.
Im Bewusstsein des sensiblen Standorts am Mythenquai hat Swiss Re 2008/09 einen Studienauftrag mit zwölf renommierten, international tätigen Architekturbüros durchgeführt. Das Siegerprojekt von Diener & Diener Architekten, Basel, diente als Grundlage für die Ausarbeitung des nun vorliegenden Privaten Gestaltungsplans. Das neue Gebäude am Mythenquai soll nach den Vorstellungen der Swiss Re die Funktion des Hauptsitzes übernehmen und diese Stellung als zukünftig wichtigstes Gebäude der Swiss Re angemessen zum Ausdruck bringen.
Der vorliegende Private Gestaltungsplan «Hauptsitz Swiss Re» entspricht in planerischer Hinsicht den Räumlichen Entwicklungsstrategien des Stadtrats (RES). Er ermöglicht einen städtebaulich und architektonisch hochstehenden Neubau, der sich zusammen mit den bestehenden Bauten in die schutzwürdige Seeuferfront einfügt. Der Wirtschaftsstandort Zürich wird damit gestärkt und qualifizierte Arbeitsplätze werden gesichert.
Parallel zum privaten Gestaltungsplan haben Swiss Re und Stadt Zürich eine Vereinbarung über die Verlagerung öffentlicher Parkplätze abgeschlossen. Demgemäss sollen die rund 127 Parkplätze am Hafen Enge sowie etwa 30 Parkplätze in der Alfred-Escher-Strasse in die bereits bestehende öffentlich zugängliche Tiefgarage auf der an den Gestaltungsplan-Perimeter angrenzenden Parzelle der Swiss Re (Mythenschloss, Mythenquai 20-28) verlegt werden. Damit wird zum einen eine Aufwertung des linken Seeufers gemäss Leitbild «Seebecken der Stadt Zürich» ermöglicht, zum anderen kann in der Alfred-Escher-Strasse die überkommunale Veloroute sowie eine beidseitige Baumreihe gemäss Alleenkonzept realisiert werden. Damit dies realisiert werden kann, müssen der Gestaltungsplan in Kraft treten und bauliche Anpassungen in der Tiefgarage bewilligt werden.