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Madrishorn
(Kt. Graubünden, Bez. Ober Landquart).
2830 m. Bergstock und Hauptgipfel des östl. Rätikon;
erhebt sich an der Stelle, wo dieser letztere von seiner bisherigen N.-S.-Richtung gegen O. abbiegt;
5 km nnw. Klosters Dörfli.
Der
Stock des
Madrishorns
besteht aus krystallinen Schiefern, die wenig steil nach O. einfallen und die durch einen von O. nach
W. gerichteten Schub über die seinen Sockel bildenden
Jura- und Kreidekalke aufgeschoben worden sind.
Dieses stark zerknitterte und wild zerrissene kleine Massiv bildet zahlreiche Gräte und Spitzen von drohendem Aussehen.
Ein S.-Grat zieht zum Jakobs- und Bernethorn, ein OSO.-Grat über den Valzifenzergrat zum Schlappinerjoch und ein NO.-Grat zu dem bereits auf österreichischem Boden stehenden Madriser Spitz.
Das eigentliche
Madrishorn ist einer der schönsten Aussichtsberge des
Prätigaues und wird von den Kurgästen von St. Antönien und
Klosters häufig besucht.