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Eintritt frei für Besuchende des vorangehenden Sinfoniekonzerts
Für alle anderen: Eintritt CHF 10 (nur an der Abendkasse erhältlich)
Rollstuhl- und Begleitplätze sind ausschliesslich über das Luzerner Sinfonieorchester buchbar: Tel. +41 (0)41 226 05 15
Camille Saint-Saëns (1835 – 1921)
Klaviertrio Nr. 1. op. 18
Programmänderungen vorbehalten
Camille Saint-Saëns komponierte sein erstes Klaviertrio 1863 – ein Schicksalsjahr für ihn, denn er bewarb sich zum zweiten Mal um den hoch angesehenen «Prix de Rome» – und wiederum erfolglos. Mit seinen 28 Jahren war er zudem vergleichsweise alt für einen Bewerber, und Hector Berlioz, der damals in der Jury sass, meinte denn auch leicht hämisch, dass Saint-Saëns «alles weiss, es ihm aber an Unerfahrenheit mangelt». Immerhin, zu Saint-Saëns’ besonderen Leidenschaften gehörte die Kammermusik, ein Genre, das damals im von der Oper dominierten Paris als unbedeutend galt. Und es war just dieses erste Klaviertrio, mit dem er zum ersten Mal erfolgreich war als Komponist. Entstanden ist es vermutlich als Reaktion auf einen Urlaub in den Pyrenäen. Das Hauptthema hat tatsächlich eine Art von «Freiluftcharakter». Im zweiten Satz ahmt er den Klang einer Drehleier nach. Auch das Scherzo hat einen rustikalen Charakter, zumal gegen Ende hin die Violine nochmals eine Nachahmung der Drehleier wagt. Der gleiche naive Gestus wird auch im Schlusssatz beibehalten und sichert dem Werk ein unwiderstehliches Flair.
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