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(Kt. Basel Land,
Bez. und Gem. Liestal).
320 m. So heisst die am rechten Ufer der
Ergolz gegenüber der Einmündung der
Frenke gelegene
Wiesenfläche, ö.
Liestal. Hier ist ein römischer Aquädukt aufgedeckt worden, der aus zwei parallelen
und mit einem Gewölbe überdachten Mauern aus kleinen und regelmässig gehauenen Kalksteinblöcken besteht.
Höhe bis zum
Gewölbe 1,23 m;
Höhe des Gewölbes 0,5 m; lichte
Weite der Leitung 1,10 m. Ein anderes Heidenloch (ebenfalls mit Wasserleitung)
findet sich auch bei der alten Römerstadt Augusta Rauracorum.
(Kt. Bern,
Amtsbez. Thun).
1013 m. Gem. undWeiler, über dem rechten Ufer des
Thunersees und am
W.-Hang der
Blume, 5 km osö. über dem Bahnhof
Thun. Postablage, Telephon; Postwagen nach
Thun. Gemeinde, mit
Hünibach und
Schwendi: 106
Häuser, 691 reform.
Ew.;
Weiler: 8
Häuser, 50 Ew. Schön und sonnig gelegen, mit grossen Tannenwaldungen. Hier steht das kantonaleBerner
Lungensanatorium, dessen Erstellung hauptsächlich auf Betreiben des verstorbenen Arztes Dr. Schwab bei Anlass der Feier
des 700 jährigen Bestehens der Eidgenossenschaft 1891 von der kantonalen
Berner gemeinnützigen Gesellschaft, der
Berner medizinischen
und chirurgischen Gesellschaft sowie dem protestantisch-kirchlichen Hilfsverein des Kantons Bern
gemeinsam beschlossen worden ist. Besteht
aus einem 1894/95 errichteten Backsteinbau mit 100
Betten, dem sich 1903 ein Kinderpavillon mit etwa 50
Betten
angeschlossen hat.
820 m. Gruppe von 4
Häusern mit einer aus dem 16. Jahrhundert stammenden
Heiligkreuzkapelle, auf einer Terrasse am N.-Fuss des Nieder
Bauenstockes und über dem linken Ufer des
Vierwaldstättersees, 1 km
von der Kirche
Emmetten und 6 km osö. über der Dampfschiffstation
Beckenried. 12 kathol. Ew. Die
Kapelle birgt eine Reliquie.
436 m. Grosse Erziehungsanstalt für junge Mädchen katholischer Konfession, Eigentum der
Benediktiner und von Schwestern dieses Ordens geleitet. 2 km nw. Cham und w. vom WeilerLindencham in fruchtbarer und gut angebauter
Landschaft.
Das jetzige Institut ward auf einem 1856 angekauften Grundstück im Jahre 1864 erbaut,
kam rasch zu hoher Blüte und kaufte 1866 auch die alte Kapelle an, an deren Stelle es eine neue Kirche erstellen liess.
Der
Unterricht bezweckt hauptsächlich die tüchtige Ausbildung der Töchter für den Haushalt.
Aus der Bronzezeit stammende Urnengräber mit zahlreichen Schmuckgegenständen.
In einer Tiefe von mehr als 2 m unter der heutigen Thalsohle hat man einen Eisenschmelzofen samt seinen
Fundamenten aufgefunden.
Die Dörfer Heiligkreuz hiessen früher Tscherfingen.