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Sehenswürdigkeiten
Pfahlbauten (UNESCO Weltkulturerbe)
Die im Juni 2003 vor Kehrsiten von einem Sporttaucher zufällig entdeckte Seeufersiedlung liegt ungefähr 7 m unter Wasser. Sie liegt auf einer Terrasse von rund 60 m Breite und 200 m Länge. Die an den Pfählen gewonnenen Daten weisen auf einen Zeitraum zwischen 3500 und um 3100 v. Chr. hin. Ein Anstieg des Seespiegels nach der prähistorischen Zeit begründet die ungewöhnliche Tiefenlage, dank welcher die Schichten und das archäologische Fundmaterial sehr gut erhalten sind.
Im Juni 2011 wurde der Fundort als Teil der Welterbestätte Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen.
Kehrsitenstrasse
In den Jahren 1878/79 wurde die Verbindungsstrasse Stansstad - Kehrsiten erbaut. Die kleine Axenstrasse, wie sie auch genannt wird, wurde in den Wintermonaten 2020-22 total saniert. Die erste Bauetappe befasste sich mit den bergseitigen Tiefbauarbeiten und dem Steinschlagschutz.
In der zweiten Etappe wurden die Massnahmen der Verkehrsqualität verbessert sowie der Amphibienschutz ausgebaut.
Kapelle Kehrsiten
Am Seeufer zwischen den Linden erschien zwei Fischern im Jahr 1612 die Jungfrau Maria. Tief bewegt durch dieses Erlebnis liessen die beiden Männer ein kleines Gebetshaus errichten, welches 1768 zu einer Kapelle vergrössert wurde. Diese wurde beim Einfall der Franzosen 1798 zerstört und zwei Jahre später an ihrer Stelle die heutige Kapelle erbaut.
Kehrsiten hat eine eigene, sehr aktive Kapellgemeinde und bis heute ist Maria in Linden für viele Menschen ein Ort um Kraft, Ruhe und Rat zu finden.