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Claudéric Egger, Chef der Sektion Strassenunterhalt des Tiefbauamts des Kantons Freiburg, hat für die Reaktion der Anwohner Verständnis. Er hält aber fest, die Erneuerung von Strassenabschnitten sei von verschiedenen Faktoren abhängig. «Auf der Strecke zwischen Gurmels und Kleinbösingen waren und sind über einen Zeitraum von zehn bis fünfzehn Jahren sieben Projekte vorgesehen, die zum Teil von den Gemeinden realisiert werden.» Die Umsetzung müsse den finanziellen Möglichkeiten der Gemeinden angepasst werden. Zudem seien die finanziellen Mittel auch beim kantonalen Tiefbauamt beschränkt und müssten nach vorgegebenen Kriterien eingesetzt werden. «Grundsätzlich möchte der Kanton zwischen den einzelnen Projekten immer die Lücken schliessen, was aber nicht in jedem Fall möglich ist», sagt Egger.
Der Belag in Kleinbösingen wurde laut Egger vor rund sieben Jahren mit einer neuen Tragschicht versehen, die Deckschicht sollte erst nach dem Abschluss weiterer vorgesehener Arbeiten gemacht werden. Diese Arbeiten, welche die Gemeinde mit Unterstützung des Kantons umsetzen wollte, verzögerten sich, weshalb der Deckbelag erst vor kurzem eingesetzt werden konnte. «Leider hat der harte Winter 2008/2009 auch ein erneutes Ersetzen der Tragschicht nötig gemacht.»
Die noch nicht sanierte Strasse in Kleingurmels wird rund 700 000 Franken kosten, da auch der Strassenkoffer erneuert werden muss. «Je nach Prioritäten und finanziellen Möglichkeiten wird der Abschnitt 2010 saniert», so Egger. luk