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Ungewöhnliche Zeiten, ungewöhnliche Aktionen: Der sich in Isolation befindende schottische Speerwerfer James Campbell lief in seinem nur etwas mehr als sechs Meter langen Garten einen Marathon. Damit sammelte er an seinem 32. Geburtstag rund 23'000 Euro für den Kampf gegen das Coronavirus.
Der Effort von Campbell dauerte rund fünf Stunden, dabei liess er sich von Nachbarn und von Zuschauern im Livestream anfeuern. Online schaute unter anderen der frühere englische Fussball-Weltmeister Geoff Hurst zu. «Die Resonanz haut mich um, und ich kann euch nicht genug danken», schrieb Campbell. (ram/sda)
25. Juli 1908: Es ist eine bescheidene Zeit, welche der Brite Wyndham Halswelle im Final des 400-Meter-Finals an den Olympischen Spielen in London aufstellt. Doch locker und zufrieden läuft der 25-jährige Schotte ins Ziel ein. Die Goldmedaille ist ihm sicher – denn ausser ihm ist niemand gestartet.
Am 23. Juli 1908 stehen an den Olympischen Spielen drei Amerikaner und ein Brite im Final des 400-Meter-Laufs. Dank des olympischen Rekordes von 48,4 Sekunden, welchen der Schotte Wyndham Halswelle in der Qualifikation aufgestellt hat, ist der 25-Jährige Favorit auf die Goldmedaille. Doch die Amerikaner John Carpenter, William Robbins und John B. Taylor unternehmen alles, um einen Heimsieg der Briten zu verhindern.
Carpenter startet auf der Innenbahn, Halswelle, Robbins und Taylor in dieser …