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Das Aphrodisiakum
fettverbrennende und straffende Wirkung, Aphrodisiakum
wirkt aphrodisierend
Yohimbe ist das einzige von der WHO anerkannte Aphrodisiakum.
Coryanthe Yohimbe ist der botanische Name für einen Baum der in Westafrika, aber auch im tropischen Südamerika wächst.
Seit Jahrhunderten wird eine Zubereitung aus der Rinde des Baumes verwendet, um die Sexualität von Männern und Frauen zu erhöhen. Sie wird auch traditionell angewendet bei alten sexuell-ekstatischen Stammesritualen, die bis zu 14 Tage lang dauerten.
Der Wirkstoff Yohimbin, ein Indol-Alkaloid, verstärkt einen biochemischen Ablauf, dem eine Schlüsselrolle bei der männlichen Erektion zukommt: Es wirkt hemmend auf ein spezifisches Netzwerk von Nervenzellen, die man als alpha-2-adrenerges System, ein Untersystem des allgemeinen adrenergen Systems, bezeichnet. Als adrenerges System wird die Gesamtheit der vegetativen Nervenfasern, die Noradrenalin, Adrenalin als Neurotransmitter freisetzen, bezeichnet.
Yohimbin regelt die Aktivität des alpha-2-adrenergen System herunter, indem es Rezeptoren blockiert, die für die Aktivierung dieses Systems im Stressfall zuständig sind. Es hemmt also die Aktivierung eines Teils des adrenergen Systems und sorgt somit für eine Art Stress-Reduzierung.
Ein körpereigener, natürlicher Blocker dieser alpha-2-Rezeptoren tritt ohnehin bei jeder Erektion normalerweise in Aktion. Die Hemmung des alpha-2-adrenergen Systems erhöht den Blutfluss durch die Arterien in das Glied, während gleichzeitig der Abfluss von Blut durch Venen gedrosselt wird. Ausserdem führt die alpha-2-Blockade zu Anreicherung von Acetylcholin, einem Gegenspieler des Adrenalin und Nervenbotenstoff, der eng mit dem Vorgang der Erektion verknüpft ist.
Die alpha-2-Blockade ist gleichzeitig im Gehirn, aktiv. Es kommt zur Steigerung des Sexualtriebes.
Yohimbin erhöht den Blutspiegel des Nervenbotenstoffs "Noradrenalin" um 66%. Noradrenalin stimuliert das Sexual-Zentrum des Gehirns im Hypothalamus (einem Hirnteil) und gilt als einer der pro-sexuellen körpereigenen Stoffe.
In vier kontrollierten klinischen Studien besserte das alpha-2-blockiernede Mittel Impotenz verschiedener Ursachen bei 33 bis 62% der Anwender.
William Boericke, amerikanischer Arzt und Verfasser einer der grössten homöopathischen Arzneimittellehren, schreibt bereits 1927 zu Yohimbe: "Regt die Sexualhormone an und wirkt auf Zentralnervensystem und Atemzentrum. Ein Aphrodisiakum in physiologischen Dosen, aber kontraindiziert bei allen akuten und chronischen Entzündungen der Bauchorgane."
Johimbin wirkt auf Frauen in ähnlicher Weise sexuell stimulierend wie auf Männer. Durch den vermehrten Blutzufluss wird die Genitalregion stimuliert, was letztendlich zu befriedigterem Sex führt.
Verschiedene Fitness-Fachzeitschriften berichteten darüber, dass Yohimbin eine besonders fettverbrennende und straffende Wirkung - vor allem innerhalb der so genannten Problemzonen - hat.
Fettzellen haben im allgemeinen 2 Rezeptortypen: Beta-Rezeptoren, welche die Fettmobilisierung steigern und Alpha-Rezeptoren, welche die Fettmobilisierung verringern. Yohimbe hemmt die Alpha-Rezeptoren, so dass die Fettverbrennung ansteigt.
Direkt spürbare Wirkungen:
Erste Wirkungen können bereits nach einer halben Stunde spürbar sein: angenehme Wärme im Bereich der Wirbelsäule, Stimulierung, sexuelle Erregung, leichte Veränderungen der Wahrnehmung - aber keine Halluzinationen - manchmal spontane Erektionen. Sexuelle Aktivitäten wirken besonders angenehm.
Es erweitert die Blutgefässe und senkt den Blutdruck. Die Blutzufuhr im Becken und die Reflexerregbarkeit im Sakralmark werden dabei erhöht.
Yohimbin hat auch antidepressive und leicht psychedelische Wirkungen.
Steigerung von Adrenalin an den Nervenenden = Sensibilisierung der Haut
Eine Verbesserung der Erektionsfähigkeit tritt üblicherweise erst nach 14 Tagen ein. Die Therapie sollte mindestens 6 Wochen lang durchgeführt werden. Alternativ zur regelmässigen Einnahme empfehlen manche Ärzte eine Einnahme von 2 bis 3 Tabletten etwa eine Stunde vor dem Verkehr.
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Quellennachweis: gesundheitsseiten.com
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