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Vorsicht bei Ihren Vierbeinern!
Bei manchen Tieren (z.B. Hunde) löst Xylit eine starke Insulinausschüttung aus, was sehr gefährlich werden kann. Beim menschlichen Stoffwechsel tritt dies nicht auf, auch nicht als Erkrankung. Katzen können Xylit übrigens gefahrlos einnehmen.
Das Wort „Zucker“ stammt ursprünglich aus dem altindischem Sanskrit-Wort (śarkarā) für „süss“. Der Begriff wurde als sukkar ins Arabische entlehnt und gelangte von dort in den europäischen Sprachraum. Vor einigen hunderten Jahren war 1 kg Zucker noch ein Vermögen wert und nur einige Wenige konnten es sich leisten Zucker zu verzehren.
Ursprünglich wurde der Zucker aus Zuckerrohr gewonnen. Es gibt jedoch viele verschiedene Arten von Zuckern. Einige sind uns allen bekannt: Traubenzucker, Rüben- oder Rohrzucker; andere sind eher unbekannt: Zuckeralkohole sowie Birkenzucker.
Seinen Namen bekommt ein Zucker im Allgemeinen von der Pflanze, aus welcher er zum ersten Mal gewonnen wurde. Darüber hinaus hat jede Zuckerart auch eine chemische Bezeichnung. Die chemische Bezeichnung für Birkenzucker zum Beispiel lautet Xylitol. Xylitol setzt sich zusammen aus dem griechischen Wort für Baum xyl(lon), und die chemische Endung "-itol".
Im Alltag nennen wir die verschiedenen Nahrungsmittel nicht entsprechend der chemischen Bezeichnung. Zum Beispiel streuen wir Salz und nicht Natriumchlorid in unsere Suppe und süssen unseren Kuchen auch nicht mit Alpha-D-Glukopiranosil-Beta-D-Fruktofuranosid, sondern mit (Rohr-) Zucker. Daher heißt Xylitol eben Birkenzucker, da er aus dem Holz der Birke extrahiert wird.
Die einfachen Zucker sind die grundlegenden Bauelemente der Kohlenhydrate. Sie sind wasserlösliche, transparente, kristalline Verbindungen. Die meisten einfachen Zucker haben einen süssen Geschmack. Sie werden aufgrund der Anzahl der enthaltenen Kohlenatome gruppiert. Haushaltszucker, Traubenzucker, Fruchtzucker haben zum Beispiel alle 6 Kohlenatome.
Dies sind jene Zucker, welche z.B. bei Pflanzen durch Photosynthese entstehen. Die Formel lautet C6H12O6 oder bei den komplexeren Verbindungen die Vielfachen von 6 (Rohrzucker, Rübenzucker). Die Zucker mit 6 Kohleatomen sind eine reine, in Kalorien hoch messbare Energiequelle für jedes Lebewesen.
Eine andere Gruppe stellen die Zucker mit 5 Kohleatomen dar. Diese findet man auch in der Natur wieder. Selbst der menschliche Organismus stellt welchen her. Zucker mit 5 Kohleatomen sind ausserordentlich stabile Verbindungen. Sie werden vom menschlichen Organismus nur langsam, von Bakterien kaum verdaut.
Birkenzucker (Xylitol) ist auch ein Zucker mit 5 Kohleatomen; anders genannt ein Zuckeralkohol. Wegen seinem niedrigen Brennwert (40% weniger Kalorien als herkömmlicher Haushaltszucker) und dem geringen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel, sowie auch die zahnprotektiven Wirkungen wird Birkenzucker auch als Zuckeraustauschstoff bezeichnet. Aufbau und Struktur des Birkenzuckers haben zur Folge, dass dieser Wärme, Säuren und Laugen besser widerstehen kann. Die chemische Formel lautet C5H12O5.
Zutat: Xylitol Pulver (E 967)
Ursprungsland: Finnland