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Mastdarm
Ähnlich wie der Dickdarm hat auch der Mastdarm die Funktion dem Darminhalt Wasser zu entziehen, um geformten Stuhlgang zu haben. Darüberhinaus hat er aber auch eine wichtige Funktion für die Kontinenz, in dem er ein Reservoir für den aus den oberen Darmabschnitten andrängenden Stuhl darstellt. Leider entstehen gerade hier besonders häufig bösartige Tumoren und müssen mittels spezieller Techniken operiert werden, um keine Einschränkung der Kontinenz, sowie der Sexual- und Blasenfunktion zu verursachen.
Im Analkanal geht die Darmschleimhaut allmählich in die Haut der Afterregion über. Dieser Übergang befindet sich im Bereich der sog. ‚gezahnten Linie‘ (lateinisch: Linea dentata). Diese Linie ist bedeutsam, da hier verschiedene Krankheiten ihren Ursprung nehmen (zum Beispiel Analabszesse, Analfisteln, Analtumoren). Zur Proktologie gehören unterschiedliche Krankheitsbilder - von Analabszess bis zu Verstopfung. Krankheitsbilder finden Sie utenstehend beschrieben.
Unter Proktologie wird die Wissenschaft der Krankheiten des End- bzw. Mastdarmes (lateinisch: Rektum) des Afters (lateinisch: Anus) und des Beckenbodens verstanden.
- Analfissuren
- Analfisteln
- Hämorrhoiden
- Marisken
- Steissbeinfistel (Sinus pilonidalis)
- Feigwarzen
- Stuhlinkontinenz
- Chronische Verstopfung
Weitere Informationen rund um den Mastdarm: