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Lateinische Bezeichnung
Hucho taimen
Biosystematik
Klasse: Strahlenflosser
Ordnung: Lachsartige
Familie: Lachse
Körpermerkmale
Der Körper des Taimens ist langgestreckt und erreicht eine Länge von 1 m und mehr. Der Taimen sieht dem Huchen sehr ähnlich. Der Kopf des Taimens ist aber eher hechtartig, abgeflacht und mit kleinen dunklen Flecken bedeckt. Ausserdem hat der Taimen 26 bis 30 Schuppenreihen über der Seitenlinie und der Huchen nur 22 bis 26. Die Färbung des Taimens ist unterschiedlich und von der Umgebung abhängig. Grundsätzlich ist der Kopf olivgrün gefärbt, der Körper ist rotbraun. Die Fett-, After- und Schwanzflosse sind meistens dunkelrot. Die Bauchseite ist gräulich gefärbt. Während der Laichzeit werden alle Tiere stark kupferrot. Jungtiere sind mit dunklen Querbinden gekennzeichnet.
Vorkommen
Taimen kommt in der Wolga, im Ural, Ob, Jenissei, Selenga, Lena bis zum Amur vor.
Lebensweise
Taimen ist kein Wanderfisch, er lebt stationär und legt lediglich eine Wanderung bis zu seinem Laichgrund zurück. Er bevorzugt fliessendes Wasser mit einer starken Strömung. In Seen und Einmündungen wird er sehr selten gefunden. Die Laichzeit des Taimens ist im Mai, seine Laichregionen befinden sich meistens auf dem kiesigen Untergrund.
Ernährung
Der Taimen ernährt sich hauptsächlich von Karpfenfischen. Erwachsene Fische können auch Tiere wie Vögel und Nagetiere verspeisen. Der Taimen nimmt im Frühling und Herbst intensiv Nahrung auf. Sommer und Winter sind für Taimen Hungerperioden - in der Zeit nehmen die Fische keine Nahrung zu sich.
bearbeitet von Viola