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Zwei Typen verbringen Nachmittage mit Computer-Games. Sobald ihre Augen beginnen weh zu tun, gehen sie skaten. Wenn die Augen nicht mehr wehtun, dafür der ganze Rest wehtut, gehen sie ans Klavier und improvisieren. Weil nichts mehr wehtut, fangen sie an Songs zu schreiben, in Französisch, Berndeutsch, A-Moll, D-Dur, dann Englisch. Sie suchen einen blonden Schlagzeuger und losen aus, wer beim Klavier bleiben kann und wer auf Gitarre umsteigt. Dann klingelt es an der Tür und ein Bassist steht im Bandraum und fragt, ob er auch Saxophon spielen darf. Wieso nicht?
Sie nehmen eine Blues-CD auf und gehen auseinander. Nach einem Jahr Pause, an einem unsonnigen Morgen, entscheiden sich die vier Musiker bei einer Tasse Tee, das gesamte Musikuniversum zu Papier zu bringen und auf ein 1 bis 2 stündiges Werk zu kürzen. Sie nennen es "Tea for Beginners". Unplugged soll es sein und bluesig, aber rockig, vielleicht funkig-jazzig mit einem Hauch Strassentheater? Wieso nicht.
Was machen sie denn da in diesem Keller in der Nähe des Fernsehstudios, wo sie sich für Tage, ja Monate eingeschlossen haben? Tee trinken? Ihre zweite CD aufnehmen? Unmengen von Audio-, Photo- und Video-Material produzieren und Konzerte planen? Vielleicht auch nur versuchen, die Ukulele zu stimmen? Wieso nicht.
Türöffnung und Bar ab 18.30 Uhr
Eintritt frei, Kollekte