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Unabhängig von der individuellen Staatsangehörigkeit der Person verleiht die Niederlassungsbewilligung den Ausländerinnen und Ausländern nahezu die gleichen Rechte wie sie die schweizerischen Staatsangehörigen besitzen, insbesondere im Bereich der Erwerbstätigkeit. So sind die Inhaberinnen und Inhaber eines C-Ausweises für die Ausübung einer unselbstständigen oder selbstständigen Erwerbstätigkeit keiner Bewilligungspflicht unterstellt. Der Besitz dieses Ausweises ermöglicht sowohl die freie Wahl des Arbeitgebers als auch des Wohnsitzes (berufliche und geografische Mobilität).
Staatsangehörige der EU-17 (mit Ausnahme von Zypern und Malta) und der EFTA erhalten diese Bewilligung nach einem ordentlichen und ununterbrochenen Aufenthalt von 5 Jahren in der Schweiz. Staatsangehörige der folgenden Staaten erhalten die Niederlassungsbewilligung ebenfalls nach 5 Jahren: Vereinigte Staaten, Kanada, Andorra, Monaco, San Marino und Vatikan-Stadt.
Für Staatsangehörige aus Zypern, Malta, der EU-8- und EU-2-Staaten, Kroatien sowie der übrigen Drittstaaten erfolgt die Erteilung der Niederlassungsbewilligung in der Regel nach einem Aufenthalt von 10 Jahren. Diesen Staatangehörigen kann der C-Ausweis jedoch nach bereits 5 Jahren erteilt werden, wenn sie mit einer Schweizer Bürgerin/einem Schweizer Bürger bzw. einer/einem Niedergelassenen verheiratet sind, wenn eine erfolgreiche Integration vorliegt oder wenn sie als Flüchtlinge anerkannt worden sind.
Die Bewilligung ist unbeschränkt gültig; es besteht aber eine Kontrollfrist von 5 Jahren.