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Der heute stattfindende internationale Frauentag wurde erstmals am 19. März 1911 durchgeführt. Er ist eine Errungenschaft von sozialistischen Organisationen im Kampf um die Gleichberechtigung, politische Teilhabe und Unabhängigkeit der Frauen. Ein Beschluss der «Zweiten Internationalen Konferenz kommunistischer Frauen» verschob den Termin ab 1921 auf den 8. März.
Seither wird dieser Tag zum Anlass genommen, um für die Rechte der Frauen zu kämpfen und auf die weltweit weiterhin vorhandenen Missstände aufmerksam zu machen.
Auch in Guinea ist die Lage der Mädchen und Frauen noch immer prekär. Guinea gehört zu den Ländern mit der weltweit tiefsten Alphabetisierungsrate generell und insbesondere der weiblichen Bevölkerung. Knapp 80% der Guineerinnen können nicht lesen und schreiben. Durch die fehlende Bildung sind Zwangsverheiratung und Ausbeutung oft ihre einzige Perspektive für die Zukunft. Von einer gleichberechtigten Gesellschaft ist Guinea weit entfernt.
KIRA setzt alles daran, dies zu ändern. Wir ermöglichen Mädchen und jungen Frauen eine Schul- und Berufsbildung. Dadurch bieten wir ihnen eine alternative Perspektive für eine bessere Zukunft.