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Heavy Riffs werden mit afrikanischen Rhythmen kombiniert, und die Tracks erinnern in Sound und Arrangement stark an Thriller-Soundtracks der Siebzigerjahre, was auch die Intention dieser Band ist. Im Vergleich zur letztjährigen Veröffentlichung „No Ground To Walk Upon“ sind gerade mal zwei markante Unterschiede feststellbar. Mit einer Laufzeit von einer ganzen Stunde ist der aktuelle Output mehr als doppelt so lang ausgefallen wie sein Vorgänger, und als zweites wäre zu vermelden, dass auf der neuen Scheibe nicht alle, aber doch einige Songs recht griffige Riffs enthalten, wie ich sie in dieser Weise von dieser Band nicht erwartet hätte. Zu diesen unerwarteten Perlen gehört beispielsweise der Opener „In These Dreams“, dessen Hauptriff durchaus aus der prä-„British Steel“-Phase von Judas Priest stammen könnte, während dem die Riffs in Nummern wie „What You See“ oder „The Fates Have Won“ die oft erwähnte Nähe der Truppe zu Black Sabbath noch deutlicher offenbaren als früher. Dazwischen bewegen sich die meisten Tracks auf gewohntem Terrain, und obwohl kein einziger Stinker darunter ist, zieht sich die ganze Sache dann doch arg in die Länge. Jetzt deswegen zu behaupten, Here Lies Man hätten diesmal mehr Quantität als Qualität geliefert, wäre masslos übertrieben, aber den Vorgänger „No Ground To Walk Upon“ vermag diese Scheibe hier noch nicht zu toppen.
Mirko B.