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Die Hölle auf Rädern
Ein junger Schweizer dokumentierte Ende der Siebzigerjahre das Treiben in New Yorks berüchtigten U-Bahnen.
Ende der Siebzigerjahre war die New Yorker U-Bahn bekannt für ihre hohe Kriminalitätsrate. Pro Woche wurden 250 schwere Straftaten verübt. Alleine in den ersten zwei Monaten des Jahres 1979 gab es sechs Morde. Fotografen wagten sich nur gut ausgerüstet auf die Bahnen: Sie wollten das Gefährliche des Geschehens festhalten.
Ganz anders der junge Zürcher Fotograf Willy Spiller. Auch er arbeitete zur selben Zeit in New York, nutzte die U-Bahn täglich, um an die Schauplätze seiner Reportagen zu gelangen. Doch die Szenen, die er in der U-Bahn aufnahm, entstanden beiläufig. Es sind Bilder, die nicht nur das Bedrohliche zeigen, sondern auch den normalen Alltag in der U-Bahn dokumentieren. Es ist der Blick eines Passagiers, der fasziniert war von den absurden Geschichten und der poetischen Schönheit dieser unterirdischen Welt.