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"1832 als Darstellung neuerer deutscher Literatur von der Zeitschrift ""L´Europe littéraire"" in Auftrag gegeben, geriet Heines 'Die romantische Schule' zu einer beissenden Abrechnung mit der deutschen Literaturtradition. In einem umfangreichen Anhang bietet diese Ausgabe Lesarten, briefliche Mitteilungen Heines zur 'Romantischen Schule', zeitgenössische Rezensionen sowie einen ausführlichen Kommentar."
Rezension
Heines berühmte Streit- und Programmschrift von 1836 wird in einer sorgfältig edierten "kritischen" Studienausgabe vorgelegt, die allen informativen Ansprüchen, die an solche zu stellen sind, gerecht wird. Bei der Darbietung des Textes werden alle notwendigen Ergänzungen (...) durch Kursivdruck gekennzeichnet. In dem umfangreichen Apparat, in den auch u. a. Texte der Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte (...) aufgenommen wurden, werden übersichtlich alle wichtigen Druckvarianten (...) sowie Lesarten aus den bisher zugänglichen überlieferten Heineschriften mitgeteilt. Germanistik Die vorliegende kritische Ausgabe verdeutlicht, dass das Werk im Grunde beides ist: eine aufschlussreiche und geistvolle Einführung in das Leben und die Dichtung der Romantiker in der Form einer grossartigen, mit Hassliebe gezeichneten Karikatur. Das wissenschaftliche Rüstzeug dieser Reclam-Ausgabe erleichtert das Verständnis und steigert das Vergnügen an der Lektüre. Kultus und Unterricht
Portrait
Heinrich Heine (bis zur Taufe 1825: Harry H.; 13. 12. 1797 Düsseldorf – 17. 2. 1856 Paris) nimmt als Lyriker und Reiseschriftsteller zwischen Romantik und Vormärz sowie kulturell von Deutschland wie – seit 1831 in Paris lebend – von Frankreich geprägt eine unverwechselbare Stellung in der deutschen Literatur des 19. Jahrhunderts ein. Ironie und politisches Engagement zeichnen sein literarisches Werk wie auch seine umfangreichen journalistischen Arbeiten aus.