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Der Unfall mit dem Super-Puma der Armee vom vergangenen Mittwoch mit zwei Toten fordert keine weiteren Opfer. Der Flughelfer, der beim Absturz nahe des Gotthard-Hospizes schwer verletzt worden ist, darf das Spital verlassen. Das sagte eine Sprecherin der Armee am Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda.
Der Mann erhalte psychologische Begleitung. Zurzeit würden auch Möglichkeit geprüft, ihn wieder in den Flugbetrieb zu integrieren. Der Helikopter stürzte am 28. September in der Nähe des Gotthard-Hospizes ab, weil er mit einer Leitung kollidiert war. Die beiden Piloten wurden getötet, der Flughelfer schwer verletzt.
Die Militärjustiz lässt Gutachten zur Frage erstellen, was die Ursache der Kollision mit der Leitung war. Offen ist, ob der Zusammenstoss mit der Leitung Grund des Absturzes war oder ob ein Problem im Helikopter zur Kollision führte.
Absage für Flug-Shows
Nach den zwei Abstürzen einer F/A 18 und eines Super-Puma-Helikopters innerhalb von vier Wochen hat Korpskommandant Aldo Schellenberg die Darbietungen der Schweizer Luftwaffe an den «Air&Space Days» des Verkehrshauses Luzern abgesagt. Die Flugshow hätte am kommenden Samstag stattfinden sollen.
Aus Rücksicht gegenüber den drei tödlich verunglückten Piloten finde die Show des PC-7 Teams, des Super Puma Display Teams und der Fallschirmaufklärer nicht statt, teilte das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) mit. Der Entscheid sei mit VBS-Chef Guy Parmelin abgesprochen worden.