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Institutionelle Akkreditierung
Im März 2021 hat der Schweizerische Akkreditierungsrat (SAR) den Status der SUPSI als Fachhochschule für den Zeitraum 2021-2028 formell bestätigt. Damit ist auch die FFHS als affiliierte Schule der SUPSI institutionell akkreditiert worden.
Die Akkreditierung ist das Ergebnis intensiver und partizipativer Arbeit, in die mehr als 250 Mitarbeitende, Studierende und externe Stakeholder aktiv eingebunden waren. Die von der Schweizerischen Agentur für Akkreditierung und Qualitätssicherung (AAQ) delegierte Expertengruppe, die mit der Begleitung des Verfahrens betraut ist, traf sich mit einer grossen Anzahl von ihnen während dreier Tage mit anregenden Gesprächen, die im Oktober 2020 in Manno (TI) stattfanden. Die SUPSI wird damit in die Liste der national akkreditierten Hochschulen aufgenommen und erhält, wie im Bundesgesetz über die Förderung und Koordination des schweizerischen Hochschulwesens (HFKG) vorgesehen, durch die institutionelle Akkreditierung die Voraussetzung für das Bezeichnungsrecht zum Bezug von Bundes- und Kantonsbeiträgen.
Die AAQ, die vom SAR mit der Überwachung des Akkreditierungsverfahrens beauftragt wurde, lobte die Orientierung an Transparenz, die ehrliche Selbstkritik und die aktive Beteiligung aller Stakeholder am von der Expertengruppe erstellten Selbstbeurteilungsbericht. Das Qualitätssicherungssystem wurde als geeignet erachtet, die strategische Entwicklung der SUPSI zu unterstützen, mit einem Gleichgewicht zwischen Harmonisierung und Respekt für die darin vorhandene Vielfalt.
Die Akkreditierung ist an Bedingungen geknüpft, die als Ansporn für die weitere Qualitätsentwicklung der Departemente und der angegliederten Schulen dienen.
Das Akkreditierungsverfahren in fünf Phasen:
1. In der ersten Phase führte die SUPSI eine Selbstbeurteilung durch und fasste die Ergebnisse in einem schriftlichen Bericht zusammen. Es handelte sich um einen partizipativen Prozess, der mit unterschiedlichem Engagement den Beitrag von Mitarbeitenden, Studierenden, Alumni und Mitgliedern von beratenden Ausschüssen (auch der FFHS) integrierte und der es ermöglichte, Stärken und Schwächen zu identifizieren, um einen Aktionsplan zu erstellen.
2. In der zweiten Phase statteten Vertreter der AAQ und eine externe Expertenkommission, (Vertreter mit nationaler und internationaler Erfahrung im Hochschulbereich), der SUPSI einen Besuch ab. Die Kommission traf sich mit den Leitungsgremien der SUPSI und befragte verschiedene repräsentative Gruppen (Dozierende, Forschende, Studierende, Alumni, technisches und administratives Personal - auch der FFHS) zum Thema Qualitätssicherungssystem.
3. Die dritte Phase bestand aus dem Akkreditierungsantrag durch die AAQ und die anschliessende Stellungnahme der SUPSI.
4. Die vierte Phase beinhaltete den Entscheid des Schweizerischen Akkreditierungsrates auf der Grundlage des von der AAQ eingereichten Vorschlags.
5. Das Verfahren wurde mit der Publikation bzw. Aufnahme der SUPSI in die Liste der bezeichnungsberechtigten Schulen durch den Schweizerischen Akkreditierungsrat abgeschlossen.