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Der japanische Autohersteller begründete seinen Rückzug mit der «grossen Transformation», der sich die Autoindustrie gegenwärtig stellen muss. Das Ziel von Honda sei es, bis Ende 2050 klimaneutral zu arbeiten. Red Bulls Teamchef Christian Horner bekräftigte, dass man auch langfristig in der Formel 1 bleiben wolle.
Honda war erst 2015 als Motorenhersteller wieder in der Formel 1 eingestiegen. Nach drei schwierigen Saisons mit dem alten Partner McLaren wandte man sich der Rennsportabteilung von Red Bull zu. Seit 2018 wird AlphaTauri (ehemals Toro Rosso) mit Honda-Antrieben ausgestattet, Red Bull seit der letzten Saison, womit sich auch die Erfolge wieder einstellten. In den letzten zwei Jahren war Honda an fünf Grand-Prix-Siegen beteiligt; vier davon fuhr Max Verstappen im Red Bull ein, einen Pierre Gasly im AlphaTauri.
Ab der Saison 2022 wird es mit Mercedes, Ferrari und Renault in der Formel 1 damit nur noch drei Motorenhersteller geben. Nach jetzigem Stand beliefert Mercedes dann neben dem eigenen Werksteam Aston Martin, McLaren und Williams, Ferrari zusätzlich Alfa Romeo und Haas, und Renault nur das eigene Werksteam. Die Franzosen haben bis Ende 2018 Red Bull mit Motoren ausgestattet, ehe es nach zwölf gemeinsamen Jahren (mit vier WM-Titeln von Sebastian Vettel) zur Trennung kam.