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Funktionierende Unternehmensfinanzierung in der Schweiz
Die Unternehmensfinanzierung für KMU in der Schweiz funktioniert gemäss einer Umfrage des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) nach wie vor gut.
Stabile Unternehmensfinanzierung
Um allfällige Schwierigkeiten beim Zugang zu Bankkrediten erkennen zu können, wurde eine Umfrage bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) durchgeführt. Dabei zeigte sich, dass in der Regel für diese Unternehmen der Zugang zu Bankkrediten gewährleistet ist. Sie können sich, sofern nötig, die erforderlichen finanziellen Mittel beschaffen.
Trotz der erfreulichen Ergebnisse erachten 50% der befragten Unternehmen die Bedingungen um einen Bankkredit zu bekommen als schwieriger. Die Verschlechterung zeigt sich vor allem beim Umfang der Kredite oder Darlehen sowie bei den geforderten Garantien.
Die Erhebung ergab, dass je kleiner und jünger ein Unternehmen ist, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass man eine Finanzierung durch eine Bank benötigt. Dies lässt sich einerseits damit erklären, dass Kleinstunternehmen häufig nur einen geringen Kapitalbedarf haben, andererseits damit, dass Jungunternehmen zu Beginn ihrer Geschäftstätigkeit vielfach auf Eigenmittel oder auf Darlehen von Dritten zurückgreifen können. Die Mehrheit aller KMU verfügt über gar keine Bankkredite und ist nicht auf diese Art der Finanzierung angewiesen.
Optimistische Zukunftsprognose
Im Hinblick auf die Geschäftsentwicklung in den nächsten zwei bis drei Jahren sind die Unternehmen zuversichtlich. Im Gegensatz zu der gleich aufgebauten Befragung die 2010 durchgeführt worden ist, sind die Unternehmen deutlich optimistischer. Am Positivsten in die Zukunft blicken die Jungunternehmer, deren Firmen nach 2005 gegründet wurden. Sie rechnen deutlich häufiger mit einem Wachstum von 20% oder mehr als der Durchschnitt der Befragten.
Negativ in die Zukunft blicken die Firmen im Bausektor sowie die KMU, die vor 1979 gegründet wurden. Auch die Einzelunternehmen sind eher pessimistisch.