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US-Präsident Donald Trump hat das bevorstehende Amtsenthebungsverfahren gegen ihn kritisiert. Er warf in einer Rede den oppositionellen Demokraten vor, Sozialismus in Amerika einführen zu wollen.
Das mit der Mehrheit der Demokraten im Repräsentantenhaus beschlossene Impeachment-Verfahren gegen ihn sei ohne Grundlage, sagte der Republikaner am Samstagabend (Ortszeit) bei einer Ansprache vor einer ultrakonservativen Studentenvereinigung in West Palm Beach in Florida. «Amerika wird niemals ein sozialistisches Land sein.»
Mit der Mehrheit der Demokraten hatte das US-Repräsentantenhaus am Mittwoch die Eröffnung eines Amtsenthebungsverfahrens (Impeachment) gegen Trump beschlossen. Das eigentliche Verfahren findet im Senat statt, der anderen Kammer des US-Parlaments. Trump kann wegen der Mehrheit der Republikaner im Senat darauf bauen, dass er im Amt bleiben darf. Noch ist unklar, wann das Verfahren in den Senat kommt.
«Wir sind in einem Überlebenskampf dieser Nation», sagte Trump am Samstag. «Zusammen werden wir uns gegen Sozialisten erheben, wir werden unsere Nation verteidigen, die grossartigste und wunderbarste Republik in der Geschichte der Welt.»
Der US-Präsident fügte hinzu: «Die Demokratische Partei versucht, unsere Verfassung zu schreddern, unsere Geschichte zu zerstören und die Grenzen unserer Nation auszuradieren.» Trump warnte die Amerikaner davor, sich einem «wütenden Mob des linken Flügels» hinzugeben.
Trump ist erst der dritte Präsident der Vereinigten Staaten, der sich einem Amtsenthebungsverfahren im Senat stellen muss. Die 100 Senatoren müssen in einer Art Gerichtsverfahren entscheiden, ob Trump von den Vorwürfen freigesprochen oder ob er des Amtes enthoben wird.
Da Trumps Republikaner mit 53 Senatoren die Mehrheit in der Kammer stellen, gilt letzteres als unwahrscheinlich – insbesondere, weil für eine Amtsenthebung eine Zweidrittelmehrheit erforderlich wäre.
Die Vorwürfe gegen Trump lauten auf Machtmissbrauch und Behinderung der Ermittlungen des Kongresses in der Ukraine-Affäre. Die Demokraten beschuldigen Trump, den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zu Ermittlungen gegen seinen Rivalen Joe Biden gedrängt zu haben, um die US-Wahl 2020 zu beeinflussen.
Sie sehen es als erwiesen an, dass Trump von der Ankündigung solcher Ermittlungen ein Treffen mit Selenskyj im Weissen Haus und die Freigabe von Militärhilfe für die Ukraine abhängig gemacht habe. Das werten sie als Amtsmissbrauch. Sie werfen Trump ausserdem vor, die Ermittlungen des Repräsentantenhauses dazu behindert zu haben. Trump weist die Vorwürfe zurück. (sda/dpa)
US-Präsident Donald Trump hat einer Zeitung zufolge den britischen Premierminister Boris Johnson für das kommende Jahr zu einem Besuch im Weissen Haus eingeladen. Ein genauer Termin stehe noch nicht fest, berichtete die «Sunday Times» unter Berufung auf eine Person aus dem Umfeld des US-Präsidialamts.
Die Einladung sei nach Johnsons Wahlsieg ausgesprochen worden. Trump hatte anschliessend erklärt, die USA und Grossbritannien könnten sich nun ein Handelsabkommen vornehmen. Johnson will sein Land zu 31. Januar aus der EU führen. (sda/reu)
Der Secret Service bestimmt während des Besuchs von Trump über die Schweizer Flugkontrolle. So sieht die Sonderbehandlung aus.
Der geplante Besuch von US-Präsident Donald Trump am Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos führt zum Ausnahmezustand auf dem Flughafen Zürich: Im Kontrollturm gehen auch Angehörige des amerikanischen Secret Service ein und aus, wie die NZZ am Sonntag berichtet. Die Ausnahmen:
Die Sicherheitskräfte erhalten Zutritt zum Tower, um die für Dienstag vorgesehene Ankunft Trumps vorzubereiten. Ein Sprecher der Flugsicherung Skyguide bestätigt entsprechende Informationen der Zeitung: «Es befinden sich …