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Rechtzeitig vor dem ersten Saisonhöhepunkt, dem Zehnkampf-Meeting in Götzis, kommt Simon Ehammer auch im Weitsprung wieder in Fahrt. Nachdem er an der Hallen-EM in Istanbul noch mit dem Anlauf Probleme bekundete, flog er am vergangenen Wochenende auf der Basler Schützenmatte im dritten Versuch bereits wieder auf 8,12 Meter, nur gerade vier Zentimeter weniger als bei seiner WM-Bronzemedaille in Eugene. Damit platzierte er sich in der europäischen Saisonbestenliste hinter dem Norweger Ingar Bratseth-Kiplesund (8,21 m) derzeit an zweiter Stelle.
Seit den Hallen-Europameisterschaften in Istanbul hat Simon Ehammer mit seinen Trainern vermehrt am Anlauf gearbeitet. Zuvor hatte er in seinem Anlauf jeweils keine Zwischenmarken gesetzt. Dies wurde nun geändert. Zehn Meter vor dem Absprungbalken zeigt nun ein Schuh am Rande der Anlaufbahn die Distanz an. Somit hat Simon Ehammer neu einen Referenzpunkt für den Anlauf.
Über 110 Meter Hürden glänzte Simon Ehammer in Basel dann noch mit einer persönlichen Bestleistung und einer Zeit von 13,43. So schnell hat er die 110 Meter mit den zehn Hindernissen noch nie absolviert. Damit verbesserte er seinen persönlichen Bestwert, den er vor drei Jahren an der SM im gleichen Stadion gelaufen war, um 5 Hundertstel. Den Diskus warf er 38,71 m weit, im Stabhochsprung übersprang er zum Schluss 4,70 m, ehe er diesen aufgrund des Regens abbrach.
Nach diesen Glanzleistungen darf man auf das Abschneiden von Simon Ehammer in Götzis gespannt sein. Der Zehnkampf-Wettbewerb in Götzis findet vom 27./28. Mai in Vorarlberg statt.