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Mit den grossen französischen Champagner-Klassikern verbindet man die Vorstellung von Reichtum, Luxus, Wohlleben. Die belebende Wirkung und der erlesene Geschmack solcher Marken wie Dom Perignon, Veuve Cliquot oder Moet & Chandon werden von Kennern und einer vornehmlich exklusiven Klientel geschätzt und genossen. Sie gehören bei hochoffiziellen Anlässen, sowie bei familiären Feiern oder einem romantischen Tête à tête einfach dazu.
Die Champagne ist das nördlichste Weinanbaugebiet Frankreichs. Nur Schaumweine genau bestimmter Gebiete und tradtioneller Herstellungsweise, dürfen Champagner genannt werden; alle anderen heissen Cremant. Die einzelnen Anbaugebiete unterscheiden sich durch Mikroklima und Bodenbeschaffenheit. Es gibt Vorschriften beispielsweise zur Pflanz-dichte, Ertragsbegrenzung, Handlese, Pressung und Flaschengärung.
Meistens werden die roten Rebsorten Pinot Noir und Pinot Meunier und die weisse Rebsorte Chardonnay verwendet. Aus der Gegend Côte de Blancs kommen sortenreine Cuvées vom Chardonnay, die Blanc de Blancs heissen. Für Rosé-Champagner wird weisser Grundwein, meist Chardonnay mit 10-20 % Rotwein gemischt. Die Mischung der Rebsorten ist verantwortlich für den Charakter eines Champagners.
Über 90 % des Champagners wird als"brut"verkauft, er erhält nur einen geringen Zuckerzusatz. Diese Dosage wird erhöht beim"Demi-sec", und noch mehr beim"Doux". Es gibt auch besonders herbe Ausgestaltungen:"extra brut"und"brut nature".
Moet & Chandon ist der Marktführer bei den Champagnern. Die 1743 gegründete Kellerei hat ihren Firmensitz in Épernay. 1794 erwarb sie das ehemalige Kloster Hautvillers. Hier hatte der Benediktinermönch Dom Perignon (ca. 1638 bis 1715) die Methode Champenoise massgeblich mitentwickelt und ein grosses Wissen über Sektkelterei hinterlassen.
Seit 1987 gehören die Marken Moet & Chandon und Dom Perignon zum Luxusmarkenkonzern LVMH, dem grössten Champagner-Erzeuger. Ihm gehören ausserdem neben Veuve Cliquot die Marken Mercier, Krug, Ruinart sowie kleinere Kellereien.
Ursprünglich war die italienische Prosecco-Traube nach dem Ort Prosecco benannt. Heutzutage ist Prosecco die Herkunftsbezeichnung eines italienischen Spumante, der als Conegliano Valdobbiadene DOCG aus der Provinz Treviso in Venetien auf dem Markt ist. Anders als Champagner oder Sekt wird der Prosecco in Tankgärung hergestellt. Trocken und halbtrocken kann man diesen Spumante in der Schweiz kaufen.
Auch aus anderen Gegenden Italiens gibt es herrlichen Spumante aus Prosecco-Trauben, der aber nicht Prosecco heissen darf. Prosecco ist eine relativ preiswerte Variante des Schaumweins für feuchtfröhliche Gelegenheiten.
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