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|Was muss der Mieter bezahlen?

Der Mieter hat gemäss Art. 259 OR Mängel, die durch kleine, für den gewöhnlichen Unterhalt erforderliche Reinigungen oder Ausbesserungen behoben werden können, nach Ortsgebrauch auf eigene Kosten zu beseitigen.
Die Pflicht des Mieters, für den "kleinen Unterhalt" aufkommen zu müssen, bezieht sich auf das von ihm gemietete Mietobjekt, nicht etwa auf gemeinsame Räume wie Treppenhaus, Waschküche, Trockenraum etc. Das hat zur Folge, dass die Kosten einer kleinen Reparatur an der den Mietern gemeinsam zur Verfügung gestellten Waschmaschine den Mietern nicht anteilmässig unter dem Titel "kleiner Unterhalt" in Rechnung gestellt werden kann.
Aus Art. 259 OR ergibt sich insbesondere die Verpflichtung des Mieters, für die Einhaltung der Hygiene im Mietobjekt bewsorgt zu sein. Der Mieter hat insbesondere darauf zu achten, dass die Substand der Mietsache nicht gefährdet wird (Vgl. Gebrauch der Mietsache)
Die Kostengrenze liegt bei Fr. 150.-- bis Fr. 200.--
Der Mieter hat demgemäss in der Regel für folgende Positionen aufzukommen:
Instandhalten der Installationen, Armaturen und Apparate in Küche und Bad (Ersetzen von Kuchenblechen, Kühlschrankreinrichtungen, Spiegel, Duschschlauch, WC-Decke, Ablaufdeckel von Lavabo und Badewanne), Ersatz von Zahngläsern, Seifenschalen etc.
Ersetzen von elektrischen Schaltern, Steckdosen, Sicherungen, Glühbirnen;
Ersetzen von Rollladen- und Sonnenstorengurten, Schnüren an Zugjalousien,
Entstopfen von Abwasserleitungen bis zur Hauptleitung,
Entfernung von Schnee und Eis auf den gemieteten Autoabstellplätzen und ähnliches mehr.
(Vgl. auch Kleiner Unterhalt 1)