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Durch die Summe der Beobachtungen entsteht ein komplexes Bild der Bewegungsmöglichkeiten des Pferdes. Erst danach beginne ich, die Blockaden in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit für den Bewegungsablauf zu lösen. Dabei zeigt sich, dass viele kleinere Probleme von selbst verschwinden, wenn größere Blockaden gelöst sind.
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In der Regel wird mit einer allgemeinen Mobilisation begonnen, bei der die Muskulatur gedehnt, und das betroffene Gelenk sanft bewegt wird. Häufig ist nach dieser Behandlung das Problem schon verschwunden.
Weitere Möglichkeiten sind:
- diverse Muskeltechniken, wie das Dehnen (gegen die Läsion) oder das Entspannen (in Richtung der Läsion)
- Impulstechniken mit wenig Kraft, wenig Amplitude und hoher Schnelligkeit (niemals über die Bewegungsgrenzen des Gelenks hinaus)
- myotensive Techniken, bei denen man eine Spannung aufbaut und wartet, bis das Pferd das Gelenk selbst in Richtung der Läsion zieht
- weiche Gewebstechniken (Massage, Querfriktion)
- Faszientechniken
- energetische Techniken wie Akupunktur, Akupressur, Kinesiologie usw.
- aktive Bewegungstherapie wie reiten, longieren, Cavalettiarbeit, etc.