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Klimawandel
Der Klimawandel ist eine Realität, die unterdessen von keinem seriösen Wissenschaftler mehr abgestritten wird. Die Menschheit beeinflusst und verstärkt den natürlichen Treibhauseffekt (der für das angenehme Klima auf der Erde essentiell ist) seit rund 250 Jahren durch die Nutzung von fossilen Brennstoffen (Kohle, Erdöl, Erdgas).
In der Schweiz macht der internationale Flugverkehr rund 9% der CO2-Emissionen aus. Zudem stossen Flugzeuge auch viele andere Substanzen aus, die den Treibhauseffekt verstärken, z.B. Stickoxide, Schwefeloxide und Aerosole. Durch die grosse Reiseflughöhe von 10'000 m wirken sich diese Stoffe zudem viel direkter auf den Treibhauseffekt aus. Insgesamt schätzt man, dass der Flugverkehr in der Schweiz für rund 14% der Treibhausgasemissionen zuständig ist.
Der globale Flugverkehr hat sich seit 1990 verdreifacht und wächst weiter massiv. SchweizerInnen sind zudem Vielflieger - wir fliegen rund doppelt so häufig wie die Menschen in unseren Nachbarländern. Bei einem einzigen Langstreckenflug wird pro Person unter Umständen mehr CO2 ausgestossen, als ein Haus mit einer Erdöl-Heizung und ein Auto zusammen in einem ganzen Jahr verursachen!
Um den Klimawandel aufzuhalten, sollte eine Person pro Jahr maximal 2 Tonnen CO2-Ausstoss verursachen - der EU-Durchschnitt liegt aber bei 9.1 Tonnen pro Person.