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Microsoft beschränkt kostenlosen Upgrade von Windows Vista auf Windows 7 beim Kauf von neuen Clients auf 25 Stück.
Vergangenen Donnerstag Abend kommunizierte Microsoft die zu erwartenden (US)-Preise für das PC-Betriebssystem Windows 7, das ab 22. Oktober verfügbar sein. Zusätzlich versprachen die Redmonder, dass alle, die vor dem 22. Oktober einen neuen PC oder ein neues Notebook mit dem ungeliebten Windows Vista erwerben, zu geringen oder keinen Kosten auf die allerneueste Version von Windows umsteigen könnten. Wie es sich für Microsoft gehört, hat dieses Angebot einen Namen, nämlich "Windows 7 Upgrade Option Program" und ein Kürzel, nämlich "WUO". Trotz des schönen Kürzels ist das Angebot allerdings auf die teuren Betriebsversionen 'Home Premium', 'Business' und 'Ultimate' beschränkt.
Nur einen Tag drauf enthüllte der Marktforscher Gartner allerdings, dass "WUO" auf den Erwerb von 25 PCs beschränkt ist, das Programm also nur Kleinst- und Kleinfirmen etwas bringt.
Gartner-Autor Michael Silver hat die Sachlage analysiert
und drei Empfehlungen veröffentlicht, wie Firmen, die vor dem 22. Oktober mehr als 25 PCs benötigen, vorgehen sollten.
Silver ist überzeugt, dass die Beschränkung von "WUO" auf 25 Maschinen dazu dient, Firmen vom Segen der 'Enterprise Agreements' (eine Art "Generallizenz" für Grossfirmen, wie sie beispielsweise der Bund hat
) oder der 'Software Assurance' (eine Art "Generalabo für Microsoft-Software) zu überzeugen. Denn diese beiden Lizenzformen, die übrigens oft auch kombiniert daherkommen, berechtigen zum Bezug von neuen Software-Versionen ohne Zusatzkosten.
"Macht Druck auf PC-Hersteller"
Gartner empfiehlt Firmen, die jetzt mehr als 25 neue PCs beschaffen müssen, drei mögliche Varianten, wie sie vorgehen könnten.
Ersten sollten die Beschaffer den PC-Hersteller unter Druck setzen, den kostenlosen Upgrade von Windows Vista auf Windows 7 zu ermöglichen. Funktioniert dies nicht, solle man die Beschaffung von Clients schlicht und einfach auf ein Datum nach dem 22. Oktober verschieben. Geht auch dies nicht, solle man eine Kosten-Nutzen-Analyse für 'Software Assurance' erstellen und erwägen, für neue PCs eine solche zu kaufen.