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Wettbewerb 2018, 1. Preis
Die grossmasstäblichen Gebäude im Grentschel sind - vom
Grentschelschulhaus über die Turnhalle und die neue Heilpädagogische
Schule bis zur Försterschule - am Bachlauf ausgerichtet und stehen
jeweils parallel dazu. Das Projekt fügt sich in diese Logik ein, wobei
ein entspanntes Ensemble mit frei fliessenden Aussenräumen und einer
scheinbaren Zufälligkeit entsteht. Um eine Riegelbildung zwischen Stadt
und Tal zu verhindern, stellen die flachen Volumen der bestehenden
Schulbauten eine adäquate Antwort dar. Das neue Schulhaus mit drei
Geschossen nimmt dabei eine Vermittler-Rolle ein.
Der Freiraum des Areals lässt sich horizontal in drei Bänder einteilen, welche sich jeweils durch einen Niveausprung voneinander absetzen. Das nördliche Band mit Rasenspielfeld, Veloabstellplätzen und Nachbarliegenschaft an der Hardernstrasse, besteht vorwiegend aus funktional gestalteten Grünflächen. Das mittlere Band setzt sich aus den Aufenthaltsflächen der Schulanlage zusammen, auf denen auch die Schulbauten stehen, und weist grossenteils mineralische Bodenbeläge auf. Im Süden schliesslich trägt die naturnah gestaltete Landschaft des Grentschelbachs durch ihren wilden Bewuchs wesentlich zur spezifischen Identität des Areals bei.
Team: ahaa - Andreas Heierle Atelier für Architektur, Luzern; Weber + Brönnimann Landschaftsarchitekten
Auftraggeber: Gemeinde Lyss