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Viel seltener als die Trigeminusneuralgie ist der Spasmus hemifacialis. Dabei handelt es sich um unwillkürliche Verkrampfungen des Gesichtes, welche ohne erkennbare Ursache auftreten oder auch, analog der Trigeminusneuralgie, durch äussere Reize hervorgerufen werden können.
Die medikamentöse Behandlung besteht im Falle dieser Erkrankung aus Injektionen von Botulinumtoxin, einem starken Nervengift, in die verkrampften Gesichtsmuskeln. Da das Gift vom Körper relativ schnell abgebaut wird, sind erneute Injektionen alle paar Monate erforderlich. Ist diese Behandlung nicht erfolgreich oder wird sie nicht mehr gut vertragen, steht als operative Behandlung auch hier eine mikrovaskuläre Dekompression, analog der Behandlung der Trigeminusneuralgie, zur Verfügung. Es wird auch hier durch eine kleine Schädeleröffnung hinter dem Ohr in Narkose ein Teflonschwämmchen zwischen den Gesichtsnerven und das die Beschwerden auslösende Blutgefäss eingebracht.