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Der Entwicklungsbiologe Konrad Basler – Bürger von Thalheim – wurde kürzlich mit dem Nationalen Latsis-Preis 1997 ausgezeichnet. Der Preisträger hat sich auf die Erforschung der Zelldifferenzierung spezialisiert.
Grundlegende Einsichten in die Zellentwicklung
Zusammen mit einem amerikanischen Kollegen hat er ein neuartiges Verfahren entwickelt, das grundlegende Einsichten in die Mechanismen der embryonalen Zellentwicklung ermöglicht.
Der 37jährige Professor an der Universität Zürich wurde für seine Forschungen in der molekularen Entwicklungsbiologie ausgezeichnet, die ihn weit über sein Fachgebiet hinaus bekannt machen. Seine Arbeiten befassen sich mit den Signalen, welche die Herausbildung der verschiedenen Körperzellen während der Embryonalentwicklung steuern.
Als Studienobjekt dient die Taufliege Drosophila, deren Entwicklung ähnlichen Mechanismen folgt wie jener höherer Lebewesen, auch des Menschen.
Seit fast zwei Jahren Professor
Basler wurde bereits 1996 Träger des Friedrich-Miescher-Preises und des FEBS Anniversary Prize im selben Jahr. Nach seinen Studien in Biologie und Biochemie an der Universität Zürich war er von 1990 bis 1993 an der Columbia University in New York tätig. Danach wurde er Assistenzprofessor für Zoologie an der Universität Zürich, wo er auf den 1. März 1997 zum ordentlichen Professor für Zoologie berufen wurde.
Er wohnt in Küsnacht und ist Vater von vier Töchtern.
Die Dorfposcht gratuliert herzlich.
(Redaktion)