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Die jüngste Studie von Trendforce
zeigt, dass die globalen Verkaufszahlen von TVs leicht rückläufig sind. Nach aktuellem Stand wurden 2023 rund 197 Millionen Geräte ausgeliefert, was einen Rückgang von 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Als Gründe führt Trendforce das derzeitige Hochzinsumfeld sowie den Preisanstieg bei TV-Panels ins Feld. Aufgrund der gestiegenen Preise der Panels seitens der Zulieferer können die TV-Hersteller nur beschränkt Preisaktionen durchführen. Trotz des Rückgangs im Vergleich zum Vorjahr weist Trendforce aber darauf hin, dass die Verkaufszahlen im laufenden Jahr von Quartal zu Quartal angestiegen sind.
Samsung bleibt mit geschätzten 36,3 Millionen ausgelieferten TV-Geräten in diesem Jahr weiterhin führend, muss aber einen Rückgang des Marktanteils um 1,2 Prozentpunkte auf 18,5 Prozent verkraften. Hisense und TCL, die an zweiter und dritter Stelle liegen, haben 27 Millionen beziehungsweise 26,2 Millionen Geräte ausgeliefert, was einem Anstieg von 12,4 Prozent beziehungsweise 16,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Beide chinesischen Marken haben ihre Liefermengen und Marktanteile durch kostengünstige Exportmarktstrategien und lokale Produktion erfolgreich gesteigert.
Für 2024 streben die TV-Hersteller gemäss Trendforce eine Verbesserung der Rentabilität an, indem sie den Anteil grossformatiger TVs erhöhen und den Abschied von verlustbringenden Modellen beschleunigen. Die Olympischen Spiele in Paris und die UEFA-Europameisterschaft 2024 werden voraussichtlich zu einem leichten Wachstum der weltweiten TV-Auslieferungen um 0,2 Prozent im nächsten Jahr beitragen, wie Trendforce abschliessend schreibt.
(dok)