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Englisches Raigras
Lateinischer Name: Lolium perenne
Das horstbildende Untergras blüht nach der Überwinterung, zeigt eine gute Bestockung und bildet dichte, blattreiche Narben. Es liefert im ersten Aufwuchsjahr keine hohen Erträge, hat aber wegen seiner intensiven Durchwurzelung eine gute Gründüngungswirkung. Englisches Raigras gedeiht gut auf nährstoffreichen, feuchten Lehmböden. Leichte, trockene Standorte meidet es hingegen.
Günstigster Erntezeitpunkt des in Weide- und Vielschnittverträglichkeit unübertroffenen und gern gefressenen Grases liegt kurz vor dem Ährenschieben. Im Zwischenfruchtbau wird es zur Futternutzung (vorwiegend Weide) und Gründüngung herangezogen.
Italienisches Raigras
Lateinischer Name: Lolium multiflorum
Das horstbildende Obergras ist für eine Dauernutzung nicht geeignet. Es blüht erst im Jahr nach der Saat und unterscheidet sich vom Englischen Raigras durch seinen hohen Wuchs, die begrannte Ähre und die geringe Lebensdauer. Der hohe Zuckergehalt beeinflusst die Schmackhaftigkeit. Dieses Gras eignet sich daher auch bestens für die Silage. Die intensive Bodenbedeckung und die gute Durchwurzelung des gesamten Oberbodens führen zu einer guten Gründüngungswirkung.
Wegen mangelnder Frosthärte und der Anfälligkeit gegen Schneeschimmel scheiden rauhe und schneereiche Lagen aus; am besten geeignet ist wintermildes, luftfeuchtes Klima. Moorböden sind ungeeignet.