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Bei Gizmodo.de habe ich heute einen interessanten Artikel gefunden. Der Artikel mit dem harmlosen Titel „Mögt ihr Facebook Firmenseiten?“ bezieht sich auf diesen Beitrag des Wall Street Journal und eine Studie von Forrester Research und kommt zum Schluss, dass „eine Facebook-Präsenz für eine Firma weniger bringt als ein E-Mail-Newsletter oder Suchmaschinen-Werbung“.
Die befragten Unternehmen gaben an, dass ihnen “Facebook wenig genutzt habe”. Offenbar quittiert man auf Facebook eine Firmenseite noch schnell mit einem „like“, obwohl man die Marke oder das Produkt gar nicht wirklich gut findet. Das ist eigentlich auch nicht weiter erstaunlich, das hat wohl jeder schon gemacht. Wie man der Cone Consumer New Media Study 2010 entnehmen kann „liken“ 77% der Fans eines Brand eines Produktes die Seite, weil sie Incentives erwarten.
Das Hauptproblem identifiziert Gizmodo folgendermassen:
Das Hauptproblem dabei könnte sein, dass Facebook die Firmenseiten wie die menschlicher Nutzer behandelt. Wer auf einer Firmenseite auf “Gefällt mir” klickt, dessen Newsfeed wird schon bald mit Firmensprech überflutet, in denen die wirklich interessanten News untergehen. Es nervt einfach, wenn “Ford Motor Company” wildfremden Menschen zu deren Hochzeit gratuliert. Wie ein Forrester-Mitarbeiter es ausdrückt: “Man nutzt Facebook, um auf Menschen zu treffen, nicht um nach Produkten zu suchen”.
Was haltet ihr davon? Wer hat schon einmal Nachforschungen über Facebook angestellt, bevor es zum Kauf kam? Ich könnte mich nicht an eine solche Situation erinnern.