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Mongolei – Im Land des Dschingis Khan
MongoleiDie Mongolei, zwischen Zentral-, Nord- und Ostasien gelegen, ist nach Kasachstan der flächenmässig zweitgrösste Binnenstaat der Welt mit nur 2.8 Mio Einwohner. Die Mongolei ist eingebettet zwischen Russland im Norden und China im Süden.
Die Mongolei wird noch heute teilweise von Nomaden bewohnt. Etwa 40% der Bevölkerung leben allein in der Hauptstadt Ulaanbaatar. 1190 vereinte Dschingis Khan die mongolischen Stämme und begann er mit der Eroberung weiterer Gebiete. Auf dem Höhepunkt seiner Macht erstreckte sich sein Reich vom Kaspischen bis ans Japanische Meer. Sie übernahmen auch die Macht in China. Nach dem Zerfall ihres Reiches lebten die meisten Mongolen wieder nomadisch. Ein Grossteil der Mongolei war danach von der chinesischen Qing Dynastie beherrscht. Nach deren Zusammenbruch erlangte die Mongolei mit russischer und später sowjetischer Hilfe die Unabhängigkeit als zweiter sozialistischer Staat der Geschichte. MongoleiMit dem Zerfall der Sowjetunion wurde das Land relativ friedlichen demokratisiert. Es schaffte die Transformation vom einem sozialistischen zu einem marktwirtschaftliches System nicht zuletzt auch dank eines veritablen Minenbooms. Gleichzeitig erblühte der mongolische Buddhismus erneut.