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Der Sanitätshund sucht im unwegsamen Gelände (meistens Wald) nach vermissten Personen und Gegenständen. Diese Sparte eignet sich für Hunde, die sehr lauffreudig sind, selbständig arbeiten und trotzdem eine hohe Führigkeit zeigen. Gegenüber Menschen verhält sich der Hund freundlich
Was ist ein Sanitätshund?
Während dem ersten Weltkrieg waren diese speziell ausgebildeten Rettungshunde die "Gehilfen" der Sanitätssoldaten, daher der Name "Sanitätshund". Viele Verwundete verdankten damals dem Sanitätshund die rechtzeitige Rettung. Die Sanitätstruppen durchsuchten mit ihren Suchhunden die Kampffelder nach zurück gebliebenen Verwundeten. Typisch für den Sanitätshund ist, dass er die Verletzten nicht durch "Verbellen" anzeigt, sondern durch die Aufnahme eines extra am Halsband befestigten "Bringsel". Die Anzeige durch "Verbellen" kam im Krieg aus taktischen Gründen (Lärm) nicht in Frage.
Die Sparte Sanitätshund (SanH) besteht aus drei Schwierigkeitsstufen im Waldrevier
Ø SaniH 1 Reviergrösse 120 x 200 Meter 20 Minuten
Ø SaniH 2 Reviergrösse 120 x 300 Meter 25 Minuten
Ø SaniH 3 Reviergrösse 120 x 400 Meter 30 Minuten
Sehr kleine und sehr grosse Hunde sind in dieser Disziplin eher benachteiligt, es ist aber nicht unmöglich, auch mit ihnen in dieser Sparte zu arbeiten. Für das Bringselverfahren ist es von Vorteil, wenn der Hund das Apportieren schon beherrscht, jedoch sollte er zumindest am Tragen von Gegenständen Freude haben. Bevor mit der Ausbildung zum Sanitätshund begonnen wird, ist die bestandene Prüfung in der Klasse BH1 (Begleithund) von Vorteil.
Jede der drei Klassen besteht aus den Disziplinen Revierarbeit (Wald) und Unterordnung.
Programm Sani-Gruppe siehe Termine