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Frank, ein betuchter Freund meiner Gastfamilie, besass etwa zwei Duzend sehr wertvolle Pferde. Eines Abends rief er Malcolm an, weil eines seiner Lieblinge lahmte. Der Tierarzt packte eilig seine Tasche und bat mich mitzufahren, da ich ihm in letzter Zeit oft assistiert hatte. Natürlich freute ich mich darüber.
Vor einem schlossartigen Gebäude erwartete uns Frank bereits ungeduldig. Er führte uns gleich zu den Stallungen, welche an ein Barbie-Puppenhaus erinnerten. Alle Pferdeboxen waren pinkfarben gestrichen; daraus schauten uns schneeweisse Pferdeköpfe erwartungsvoll entgegen.
„He Loves Me“, so hiess der Patient, den Malcolm nun eingehend untersuchte. Wie sich schnell herausstellte, handelte es sich nur um eine leichte Prellung an einem Vorderbein, welche mit einer Salbe behandelt werden konnte.
Draussen unter dem Eingangsbogen sass Frank an einem Tisch und wartete dankbar auf uns. Erleichtert über die Diagnose reichte er uns goldene Becher, gefüllt mit seinem besten Wein. Bei jedem Schluck aus diesem wertvollen Gefäss fühlte ich mich wie eine richtige Prinzessin!