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Bei der extrakorporalen Photopherese handelt es sich um eine relative neue Form der Apherese (umgangssprachlich „Blutwäsche“ oder „Blutreinigungsverfahren“). Wie die PUVA-Therapie ist auch die extrakorporale Photopherese eine „Photoimmuntherapie“, bei der eine photosensibilisierende Substanz, das sogenannte 8-Methoxypsoralen, eingesetzt wird.
Patientinnen und Patienten mit folgenden Erkrankungen können behandelt werden:
- Lymphome der Haut: Sézary-Syndrom
- Transplantat-Abstossungsreaktionen nach Lungentransplantationen (Schwerpunkt Zürich)
Graft versus Host Erkrankung) und Nierentransplantationen
- Lymphome der Haut: Sézary-Syndrom
Methode
Weisse Blutzellen werden über eine Zentrifuge aus dem Blut entfernt und ausserhalb des Körpers (extracorporal) mit eine photosensibilisierenden Substanz (Methoxypsoralen) versetzt und mit UV-A Licht bestrahlt. Zum Abschluss der Behandlung werden die weissen Blutzellen wieder intravenös rückinfundiert. Die Behandlung dauert zwei Tage und erfolgt ein bis zwei Mal pro Monat.
Expertise der Dermatologie USZ
Die Dermatologische Klinik USZ ist in der Schweiz eines der beiden Zentren, das die Photopherese durchführt. Aufgrund der langjährigen Erfahrung verfügt es über eine breite und fundierte Expertise.