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Namibia
LandesinformationenMit nur etwas mehr als 2.5 Millionen Einwohnern ist Namibia sehr dünn besiedelt, insbesondere wenn man bedenkt, dass Namibia etwa doppelt so gross ist wie Deutschland. Die Hauptstadt Windhoek liegt auf 1600m Höhe auf dem sogenannten Khomas Hochland und zählt etwa 400'000 Einwohner. Namibia lässt sich gut per Kleinflugzeug bereisen, denn die Distanzen sind sehr gross. Alternativ bieten sich auch Selbstfahrer-Reisen an, allerdings muss dann etwas mehr Zeit eingerechnet werden. Die bekanntesten Höhepunkte Namibias sind die Namibwüste und die hohen Dünen um Sossusvlei, das Küstenstädtchen Swakopmund, der Etosha Nationalpark mit den vielen Wildtieren, der Fishriver Canyon im Süden, die Skelettküste und das Damaraland mit den seltenenen Wüstenelefanten und den berühmten Höhlenzeichnungen von Twyfelfontein.
Was kostet eine Reise in Namibia?Es gibt günstige Arten, Namibia zu bereisen, wie beispielsweise mit dem Mietfahrzeug und Dachzelt auf Campingplätzen zu übernachten. Wenn Sie allerdings etwas gediegener wohnen möchten und Sie vom Know-how der lokalen Guides profitieren wollen, dann gibt es in Namibia einige sehr überzeugende Produkte, die Sie alle bei uns finden. Die Preise in Namibia sind maximal im Juli und August. Wer von tieferen Preisen und ruhigeren Camps profitieren will, reist in der Nebensaison von November bis April / Mai. Der einzige Nachteil in dieser Periode sind die weniger guten Tierbeobachtungen im Etosha Nationalpark, aber ansonsten sind alle Gebiete problemlos bereisbar und teilweise sogar besser. Vieles ist abhängig von den jährlichen Regenfällen und diese sind unberechenbar.
Die Flüge in Namibia sind relativ teuer, da die Flugstrecken sehr weit sind. Die Vorteile sind die bequeme Art zu reisen, die einmalige Vogelperspektive und der einfache Zugang auch zu den sehr abgelegenen Camps im hohen Norden.
Klima und ReisezeitNamibia kann das ganze Jahr über bereist werden und es ist eigentlich meistens sonnig. Von November bis März kann Regen fallen, meist in heftigen Stürmen, die dann die trockenen Flussbette zum Leben erwecken. Von April bis Juni sind die Temperaturen angenehm, von Juli bis September kann es im Hochland und der Namibwüste in der Nacht sehr kalt werden. Generell regnet es im Süden weniger oft und weniger lang, ebenso entlang der Küste. Im Norden herrschen teils tropische Bedingungen (Kunene, Caprivi) mit mehr Regen, welcher im Oktober starten und bis April dauern kann. In den Sommermonaten kann die Temperatur am Tag gerne über 40° Celsius ansteigen, in der Namib Wüste sogar noch mehr.
EinreisebestimmungenSchweizer und EU-Bürger benötigen einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist und zwei freie Seiten enthält. Kein Visum erforderlich. Die genauen Bedingungen sind jeweils vor Reiseantritt nochmals abzuklären.
FlügeNamibia wird via Johannesburg angeflogen mit etwa 12 Stunden effektiver Flugzeit und einem Zwischenstopp in Johannesburg. Einen Direktflug Zürich-Windhoek gibt es nicht. Eine alternative Anreise über Frankfurt mit Eurowings / Lufthansa kann mit Swiss kombiniert werden. Die Zeitdifferenz beträgt maximal eine Stunde, abhängig von unserer Winter-/Sommerzeit.
GepäckFür die Flüge in den Kleinflugzeugen gilt ein Gewichtslimit von 20kg. Hartschalenkoffer sind nicht erlaubt, sondern nur weiche Sporttaschen ohne Räder. Die Gewichtslimite gilt inklusive Handgepäck, Fotoausrüstung, Laptop, etc.
Gesundheit und VersicherungDer Norden Namibias inklusive dem östlichen Teil des Etoshas und der ganze Caprivi-Streifen sind Malaria-Gebiet und eine Prophylaxe muss in Betracht gezogen werden. Stellen Sie auch sicher, dass sie ausreichend versichert sind, insbesondere für Rückführung in die Schweiz und/oder Evakuation aus einem abgelegenen Gebiet. Alle wichtigen Medikamente müssen aus der Schweiz mitgenommen werden, verlassen Sie sich auf keinen Fall darauf, dass Sie in Namibia das gewünschte Medikament bekommen. Alle wichtigen Medikamente gehören ins Handgepäck.
Währung und ZahlungsmittelDie Währung ist der Namibian Dollar. Er steht mit dem Südafrikanischen Rand im Verhältnis 1:1. Der Rand wird als Währung gleichberechtigt akzeptiert. Die gängigen Kreditkarten werden angenommen, bitte stellen Sie sicher, dass Ihr PIN-Code funktioniert, da Bezug am Automaten schneller und sicherer ist. In den meisten Lodges können Sie per Kreditkarte bezahlen. Tipps an Guides und Personal in USD, Rand oder Namibischen Dollars.
KleidungBemühen Sie sich nicht zu sehr um Safarikleidung. Tragen Sie, was Ihnen steht und wie Sie sich wohlfühlen. In allen Camps ist casual angesagt. Auf den Gamedrives sind alle Farben erlaubt. Auf Walking Safaris hingegen werden nur braune, grüne oder beige Töne empfohlen. Für die Periode Juli bis September warme Kleidung mitnehmen, sogar Mütze und Handschuhe. Als Fussbekleidung empfehlen wir bequeme, offene Sandalen und ein paar feste Schuhe. Wanderschuhe sind nicht notwendig, ausser es sind extensive Wanderungen geplant.
KommunikationEnglisch ist die offizielle Landessprache. Daneben gibt es noch etliche Dialekte, darunter auch Deutsch. Festnetz in Afrika funktioniert fast nie. Mobiltelefone funktionieren fast überall, nicht aber in Lodges, die weit von Ballungszentren entfernt sind. In den meisten Lodges hat es inzwischen allerdings Internet-Anschluss / WiFi.
Essen und TrinkenNahrungsmittel in den Lodges sind von sehr guter Qualität. Wir empfehlen Ihnen jedoch, nur abgefülltes Trinkwasser zu trinken. In den Lodges erhalten Sie nur Mineralwasser aus Flaschen und gefiltertes Eis.
StromDie Stromspannung beträgt 220 - 230 Volt. In allen guten Lodges sind Adapter für alle Nationalitäten vorhanden. Computer, Kameras und iPods können dort aufgeladen werden. Stromversorgung in den meisten Lodges 24h. Die Steckdosen haben drei grosse runde Pins (Südafrika Variante), beim Kauf eines Adapters darauf achten, dass eventuell auch Ihre 3-poligen Schweizer Stecker da reinpassen.
WäscheserviceKleider können in fast allen Lodges gewaschen lassen werden. Bitte beachten Sie, dass in den meisten Lodges von Hand gewaschen wird und die Sonne Ihre Wäsche trocknet. Aus kulturellen Gründen muss deshalb oft Unterwäsche selber gewaschen werden. Nehmen Sie nicht zu viele Kleider mit, sondern benutzen Sie den Service wo immer Sie Gelegenheit haben.
StrassenverkehrEs herrscht Linksverkehr in Namibia. Die Hauptachsen sind geteert, der Rest sind Schotterstrassen und man wird teilweise ein wenig durchgeschüttelt. Staub wird ein ständiger Begleiter ... Die meisten Orte können mit einem normalen Fahrzeug besucht werden, aber wir buchen trotzdem immer 4 x 4 Fahrzeuge. Insbesondere in den Zwischenmonaten können bei starkem Regen Flüsse Probleme bereiten.
ZeitverschiebungApril - 1. Sonntag im September: - eine Stunde
September und Oktober teilweise keine Zeitverschiebung.
Letzter Sonntag im Oktober - März: + eine Stunde