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Niels Hintermann ist auch im zweiten Training für die zwei Weltcup-Abfahrten in Kitzbühel der bestklassierte Schweizer. Der Zürcher, am Vortag Achter, wird Dritter. Schneller als Hintermann bei der zweiten Übungsfahrt, die wegen zu starkem Wind im obersten Teil der Piste auf verkürzter Strecke und bei teilweise heftigem Schneefall ausgetragen wurde, waren zwei ältere Semester. Der 37-jährige Italiener Christof Innerhofer fuhr Bestzeit mit 16 Hundertsteln Vorsprung vor dem Oldie schlechthin, dem seit knapp zwei Wochen 41 Jahren alten Franzosen Johan Clarey. Hintermann büsste eine gute Sekunde auf Innerhofer ein.
Beat Feuz und Marco Odermatt gehörten zu jenen Fahrern, die das zweite Training dazu nutzten, einzelne Passagen noch einmal rennmässig zu befahren. Der Emmentaler und der Nidwaldner waren 1,36 beziehungsweise 1,48 Sekunden langsamer als Innerhofer. Urs Kryenbühl klassierte sich nach seiner zweiten Fahrt auf der Streif ein Jahr nach dem schlimmen Sturz in den Rängen zwischen Feuz und Odermatt.
Zu den ins Auge gefassten Abschnitten gehörte mit Sicherheit der Hausberg mit der Einfahrt in die Traverse im untersten Teil. An jener Stelle wurde die Streckenführung angepasst mit der Absicht, die Geschwindigkeit Richtung Zielhang und Zielsprung zu reduzieren. Die im ersten Training bei perfekten Bedingungen gemessenen Tempi lassen allerdings darauf schliessen, dass die Massnahme ihren Zweck nicht erfüllt haben. Die Fahrer waren in etwa gleich schnell unterwegs wie in den Jahren zuvor. (pre/sda)
Bild: keystone