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Sie haben soeben das letzte Gespräch beendet. Was nun? Hier sind unsere Tipps – direkt inspiriert von echten Bewerbungen 😉.
Was Sie tun und nicht tun können:
– Sie können eine Dankeschön-E-Mail schicken. Der perfekte Zeitpunkt scheint der Morgen am Tag nach dem Vorstellungsgespräch zu sein (ja). 10 Minuten nach dem Vorstellungsgespräch vom Auto aus ist keine gute Idee.
– Sie können Ihre Dankes-E-Mail ganz persönlich gestalten. Gestalten Sie sie individuell. In diesem Stadium richtet sich Ihre Nachricht an eine Person, die Sie jetzt kennen und die vielleicht Ihr Chef wird. Sie schreiben nicht mehr an die «Bewerbungsseite» der Website und es ist nicht notwendig, Ihre «10 Jahre Erfahrung als Finanzdirektor in der Fertigungsindustrie unter IFRS» zu erwähnen. Sie wissen es 😊.
– Erwähnen Sie in Ihrer E-Mail nicht Ihre Gehaltsvorstellungen, Ihren voraussichtlichen Eintrittstermin oder Ihren Urlaub auf Hawaii. Das sind Themen, die der Arbeitgeber zuerst ansprechen sollte und auf die Sie nach Möglichkeit telefonisch antworten sollten.
– Machen Sie es kurz .
– Das Unternehmen holt Referenzen ein. Wie wäre es, wenn Sie ebenfalls Referenzen einholen? Versuchen Sie, Informationen über Ihren künftigen Vorgesetzten, über den aktuellen Zustand des Unternehmens, über die Mitarbeiter des Teams usw. zu sammeln.
– Bereiten Sie den nächsten Schritt vor: Das Telefon wird bald klingeln. Wenn Sie ein Angebot erhalten, wie werden Sie antworten? In der ersten Phase kann es weder ein «Ja» noch ein «Nein» sein. Bereiten Sie Ihre Elemente vor, damit Sie selbstbewusst und nicht zu überfordert klingen, wenn das Unternehmen Sie anruft. Ein realistisches Ziel ist es, Zeit zu sparen. Das Ausbleiben einer Antwort ist eigentlich ein hervorragender Start für eine Verhandlung. Wenn Sie Lust haben, können Sie ein «Wie verhandelbar ist das Angebot?» wagen.
– Wenn Sie hingegen kein Angebot erhalten, sollten Sie auch bereit sein, die Gründe dafür genau zu verstehen. Sie wollen eine glaubwürdige Erklärung. Das ist eine berechtigte Frage. Wir haben schon so viel Frustration nach unklaren Rückmeldungen erlebt.
– Entschuldigen Sie sich nicht für etwas, das Sie während des Vorstellungsgesprächs bedauern.
– Suchen Sie weiter nach einem Job, halten Sie sich andere Möglichkeiten offen.
– Nicht pushen. Senden Sie keine zweite E-Mail. Rufen Sie nicht an. Senden Sie keine SMS. Auch kein WhatsApp oder ein Signal. Denken Sie daran, dass der Zeitplan des Bewerbers nie der Zeitplan des Unternehmens ist. Sie zählen die Tage und vielleicht die Stunden. Sie schauen alle 10 Minuten auf Ihr Telefon. Das ist normal. Aber versuchen Sie, sich daran zu erinnern, wie es auf der anderen Seite ist: Treffen, Treffen, Treffen. Die Zeiteinheit eines Unternehmens ist normalerweise die Woche, nicht der Tag und schon gar nicht die Stunde.
Drücken Sie die Daumen!