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Das für gut 110 Millionen Dollar versteigerte Gemälde «Untitled» des verstorbenen US-Künstlers Jean-Michel Basquiat ist seit Donnerstag in New York zu sehen. Dutzende strömten ins Brooklyn Museum, wo dem auf Januar 1982 datierten Gemälde ein eigener Raum gewidmet ist.
Das mit Öl-Stift und Sprühfarbe gemalte Werk markiere den Beginn einer der wichtigsten Schaffensphasen im kurzen Leben des 1988 verstorbenen Künstlers, heisst es in der Ausstellung.
Zu sehen ist in «Untitled» ein in fetten Umrissen gemalter, gekrönter Kopf auf hellblauem Untergrund. Der in Brooklyn geborene Basquiat brachte im selben Jahr weitere Köpfe zu Papier. Auch in seinen grösseren Arbeiten spielten Skellett- und Cartoon-artige Köpfe in dieser Zeit eine Rolle.
Ersteigert hatte das Meisterwerk der japanische Unternehmer Yusaku Maezawa beim Auktionshaus Sotheby's. Nach der bis 11. März laufenden Ausstellung soll es in verschiedenen Ländern ausgestellt werden und dann dauerhaft im japanischen Chiba nahe Tokio zu sehen sein.
Basquiat starb 1988 im Alter von 27 Jahren an einer Überdosis Heroin nach einer kurzen aber steilen Karriere. Er zählt zu den posthum erfolgreichsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. (sda/dpa)