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Die Rapp Wärmetechnik AG entstand aus der damaligen Rapp AG heraus. Anlässlich der ersten Ölkrise Mitte der 70er-Jahre befasste sich Rapp vertieft mit Strategien zur Verbesserung der Energieeffizienz im Hochbau und stiess dabei auf das Problem der verursachergerechten Verteilung von Nebenkosten, in erster Linie von Wärmekosten. Gemeinsam mit initiativen Liegenschaftsbesitzern und aufgeschlossenen Behörden in den beiden Basler Halbkantonen und beim Bund entwickelte Rapp das für die ganze Schweiz massgebende Modell der verbrauchsabhängigen Heizkostenabrechnungen. Gleichzeitig besass Rapp damals von der computergestützten Verkehrsplanung her einen technologischen Vorsprung, der es erlaubte das Modell in eine firmeneigene Abrechnungs-Software umzusetzen. Es konnten bald erste Überbauungen als Pilotanlagen mit dem neuen System ausgerüstet und verbrauchsabhängig abgerechnet werden. Die Tauglichkeit des Systems war damit nachgewiesen, ebenso der mit der Verursachergerechtigkeit verbundene Energiespareffekt.
Das Geschäftsfeld der verbrauchsabhängigen Wärmekostenabrechnung wuchs so erfolgreich, dass 1988 eine Verselbständigung der Tätigkeit angezeigt war. Dies bedeutete die eigentliche Geburtsstunde der Rapp Wärmetechnik AG. Für die regionale Ausweitung des Geschäftes wurden seither Filialen eröffnet. Neben den Wärmekosten- haben verbrauchsabhängige Wasserkostenabrechnungen an Bedeutung gewonnen.
Seit der Reorganisation der Rapp AG im Jahr 2003 (Bildung der Holding) operiert die Rapp Wärmetechnik auf der Ebene und im Verbund mit den übrigen Betriebsgesellschaften der Gruppe. Das Kader ist an der Firma beteiligt, die Holding besitzt aber die Aktienmehrheit.
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