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Die Reise der Olympischen Spiele begann für Jonas am 22. Juli. Um 22:40 Uhr hob der Swiss Flug LX160 Richtung Tokio ab. In der Business Class hatte er einen angenehmen Flug, auch an Board war der Bundespräsident Guy Parmelin.
Die Leichtathletikdelegation reiste nach der Ankunft in Tokio weiter ins Precamp nach Tsukuba. In Tsukuba hatten die Leichtathleten zwei Bubbles. Die eine Bubble war im Hotel, dort hatten sie zwei Stockwerke für sich, und die andere Bubble für das Training auf dem Universitätsgelände. Jonas sagte, dass diese Lösung perfekt für ihn war, so konnte er sich in Ruhe auf seinen Lauf vorbereiten.
Nach etwas mehr als einer Woche Akklimatisierungszeit, reiste Jonas am 1. August nach Tokio in das Olympische Dorf. Er erzählte von der unglaublichen Dimension des Olympischen Dorfes und wie die grossen Stars auf einmal ganz nah waren. Zum Beispiel begegnete er auf dem Flur Nikola Karabatic, ein Welthandballer aus Frankreich.
Am Dienstag, 3. August, folgte dann sein grosser Tag. Um 19:56 Uhr Tokioer Zeit (12:56 MEZ) startete er zu seinem ersten Einsatz bei den Olympischen Spielen. Jonas berichtete, dass er schnell realisierte, dass das Rennen zu langsam war. Gleichzeitig war der Start sehr hektisch, es gab viele Positionskämpfe und er musste sich stark um seine Position bemühen. Jedoch fand er nach drei bis vier Runden seine Position im Rennen und konnte an der Innenseite laufen und dadurch viel Kraft sparen. Im Nachhinein meint er, habe er durch diese Position ein wenig den Abgang verpasst. Er fühlte sich im Rennen sehr gut aber wusste aufgrund des langsamen Tempos, dass es vorne irgendwann sehr schnell werden wird. Er war sich während dem Rennen bewusst, dass er für die Tempoverschärfung bereit sein muss. Die Gefahr des langsamen Tempos war, dass er in einen Trott kommt und so nicht bereit wäre, wenn vorne die Post abgeht. Am Ende zeigte Jonas wieder einmal seine Endschnelligkeit und konnte alles aus sich herausholen. Dabei konnte er Läufer, die eine schnellere persönliche Bestzeit haben, im Ziel hinter sich lassen. In seinem Vorlauf belegte er den 11. Rang. Seine Befürchtung, dass der zweite Vorlauf schneller wird, wurde wenig später auch bestätigt. Aus seinem Vorlauf qualifizierten sich nur die fünf Ersten für den Final.
Zusammenfassend war das Abenteuer Olympische Spiele für Jonas ein super Erlebnis. Er konnte viele Erfahrungen und Motivation für die Zukunft sammeln. Jonas lieferte am Tag X seine Leistung ab und das Training hatte funktioniert. Es zeigte ihm, dass sein Trainer Steve Vernon und er in der Vorbereitung alles richtig gemacht haben. Er zieht aus dieser Erfahrung viel Positives. So sagt er, dass genau solche grossen Rennen für ihn sehr wichtig seien. Denn nur wenn er gegen die grossen Läufer im 5000m laufe, lerne er den Respekt zu verlieren. Es sei immer einfach zu sagen, dass man kein Respekt haben dürfe. Jedoch sei der Respekt vor den Läufer, welche 13 Minuten und schneller laufen, nach wie vor vorhanden.
Seine Familie ist enorm stolz auf die Leistung von Jonas!