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Zum neuen König der Lüfte kürte sich am Kulm der Einheimische Stefan Kraft. Der 30-jährige Österreicher überflügelte mit einem Flug auf 228 m den nach dem ersten Tag führenden Slowenen Timi Zajc, der bereits nach 209 m landete und noch hinter den Deutschen Andreas Wellinger auf Platz 3 zurückfiel.
Ein vierter Durchgang fand witterungsbedingt nicht mehr statt, da der Start wegen des Windes mehrere Male verschoben werden musste und es ohne Flutlicht zu dunkel für eine Fortsetzung des Wettkampfs war.
Die Tagesbestweite gelang aus Schweizer Sicht höchst erfreulich Gregor Deschwanden. Der Luzerner, dessen Bestmarke zuvor bei 231 m lag, verbesserte sich damit noch um neun Positionen in den 17. Schlussrang. Simon Ammann hingegen setzte bei sehr ungünstigen Windverhältnissen bereits nach 144 m auf. Der Skiflug-Weltmeister von 2010 schloss den Wettkampf als 28. ab.