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Drei Herausforderungen werden die Versorgung und Entsorgung, zumal in den Städten und Agglomerationen in den nächsten Jahrzehnten prägen:
1. Die Bevölkerungszunahme, die primär in den bereits dicht besiedelten Räumen aufgefangen werden soll. Das Statistische Amt des Kantons Zürich geht bis ins Jahr 2050 von einem Wachstum von 28 Prozent aus. Die Dimension am Horizont ist ein Kanton Zürich mit zwei Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern, wobei 80 Prozent des prognostizierten Wachstums samt den dadurch ausgelösten Bauarbeiten in den sogenannten Stadtlandschaften und urbanen Wohnlandschaften stattfinden soll.
2. Damit diese Vorgabe aus dem kantonalen Raumordnungskonzept umgesetzt werden kann, sind die Siedlungen nach innen zu entwickeln. Das heisst: Nicht bebaute Flächen im Siedlungsraum kommen unter Druck. Das betrifft insbesondere auch Areale, auf denen bis anhin Güter umgeschlagen wurden. Diese Entwicklung kollidiert mit der Zunahme von Bevölkerung und Arbeitsplätzen. Mehr Menschen erhöhen die Nachfrage nach Versorgung und Entsorgung.
3. Quartierstrassen sollen zunehmend wieder zu Lebensräumen, zu Aufenthalts- und Begegnungsstätten für die Menschen werden, die an ihnen wohnen. Zudem sind sie zu beschatten, um die Erwärmung einzudämmen. Indem sich flanierende Menschen, spielende Kinder, Velofahrerinnen und Velofahrer, der Zubringerverkehr per Auto und Bäume den Strassenraum teilen, verschwinden informelle Halteplätze für Lieferwagen.