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Kriegsnachrichten
Der erste Weltkrieg war auch für die Stadt Rheinfelden und das Fricktal eine schwierige Zeit.
Wie haben die Bewohner damals auf die Kriegswirren von nah und fern reagiert?
Wie wurden sie überhaupt informiert?
Das Projekt "Kriegsnachrichten" versucht, Sie als Leser in diese Zeit zurückzuversetzen und bietet Ihnen im Original genau jene Informationen, welche vor 100 Jahren zur Verfügung standen. In den Jahren 1914 bis 1918 erhielten Privatpersonen, nebst mündlichen Erlebnisberichten und Geschichten aus der Gerüchteküche, ausschliesslich schriftliche Informationen in Form von Zeitungen, Flugblättern, Behördenpapieren und privatem Postverkehr. Noch gab es keinen öffentlichen Rundfunk oder andere elektronische Medien.
Kriegsmeldungen kamen per Telegramm und sonst mit Eilsendungen per Bahn und Postkutsche.
Auf Initiative von Andreas Rohner und in Zusammenarbeit mit dem Fricktaler Museum und der Neuen Fricktaler Zeitung werden auf dieser Website Informationen zum ersten Weltkrieg so publiziert, wie es die Fricktaler dannzumal vermittelt bekamen: durch die Zeitung, per Feldpost und in Form von Erzählungen.
Viermal jährlich erscheint ein Essay, basierend auf der Berichterstattung des jeweiligen Quartals, in welchem der Autor das Kriegsgeschehen thematisiert und unter verschiedenen Gesichtspunkten beleuchtet.
Unter der Federführung von Andreas Rohner arbeiten am Projekt Kriegsnachrichten Jürg Stüssi-Lauterburg, Kathrin Schöb-Rohner, Hans Peter Haug, Thomas Bitterli und Walter Herzog mit.