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- Artikel-Nr.: 10548
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Die Melisse (Melissa officinalis) ist eine mehrjährige Pflanze und erblüht im Juli und im August, die Blätter werden vor der Blüte, von Juni bis Juli - bis zu dreimal im Jahr - geerntet. Ursprünglich im östlichen Mittelmeergebiet heimisch, wird sie heute in ganz Mittel- und Osteuropa angebaut.
Zitronenmelisse wird häufig als Tee gereicht, entweder pur oder gemischt mit anderen Kräutern. Das Getränk kommt dabei oft bei Nervosität und Unruhe zum Einsatz: Hier kann die Melisse einerseits belebend wirken, andererseits aber auch zur Entspannung dienen.
Sie wurde bereits in der Antike als Heilpflanze eingesetzt. Später brachten die Benediktiner-Mönche diese Pflanzenart aus den Mittelmeergebieten über die Alpen und pflanzten sie fortan wegen ihrer gesundheitlichen Wirkungen in den Klostergärten an.
Seit dem 15. Jahrhundert galt Melisse als beruhigendes, krampflösendes, verdauungsförderndes und entblähendes Mittel.
Auch heute noch werden die Wirkstoffe aus den Melissenblättern bei vielfältigen Beschwerden angewendet – innerlich zum Beispiel bei Erkältungen, Einschlafstörungen oder nervösen Magen-Darm-, oder Herz-Kreislauf-Beschwerden. Die äußere Anwendung hat sich bei muskulären Verspannungen bewährt.
Als Tee:
Für die Zubereitung als Tee 2-4 TL mit kochendem Wasser übergiessen und 5-10 Minuten ziehen lassen.
Der Melissentee eignet sich nicht nur zum heißen Verzehr, sondern schmeckt ebenso gut auch als Eistee.