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- 02.01.05
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Zu diesen Theorien, dass der Mensch sich in "nur" 10000 Jahren nicht an Getreide und Co anpassen konnte, gibt es aber auch andere Meinungen, die davon ausgehen, dass Anpassungen an andere Nahrungsformen in viel kürzerer Zeit möglich seien. Ich weiß nicht mehr, wo ich das gelesen habe.Die Argumentation der Paläodiät ist nun: Der Mensch und seine Vorfahren sind seit mindestens 2,6 mio Jahren an Mischkost angepasst. Er konnte sich nicht innerhalb von nur 10.000 Jahren an Getreide&Co anpassen, daher die gesundheitlichen Probleme.
Aber nur weil der Mensch in der Steinzeit das Jagen und Fleischessen angefangen hat, muss das doch nicht heißen, dass er sich nicht in wesentlich kürzerer Zeit an andere Nahrungen anpassen kann?
Er isst eben nur einige Jahre länger Fleisch, was aber nicht heißt, dass der menschliche Organismus sich nicht in kurzer Zeit an andere Ernährung anpassen kann.
Ich las sogar, dass man aus Funden abzuleiten glaubt, dass die Menschen schon in der Steinzeit Getreide gemahlen hätten. Vermutlich gab es damals also auch schon Getreide in irgendeiner Form.
Aber ich denke, dass das müßig ist, über solche Details zu spekulieren.
Denn die Entscheidung, was wir heute für die richtige Ernährung halten, wird davon sicher nur unterschwellig beeinflusst.
LG
Margie