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Vorgeschichte:
Das schweizerische Parlament verweigerte die Unterzeichung
des "Übereinkommens Nr. 169 der Internationalen Arbeitsorganisation über eingeborene und in Stämmen lebende Völker" aus Angst, Jenische,
Sinti, Roma könnten für sich daraus Rechte ableiten.
Der schweizerische Nationalrat überwies 2003 ein Postulat mit dem Titel "Beseitigung der Diskriminierungen
von Fahrenden in der Schweiz" an den Bundesrat.
Der Bundesrat beauftragte daraufhin die Verwaltung, einen Bericht "über die Situation der Fahrenden in der Schweiz" zu erarbeiten.
schäft qwant" legt Wert auf sachkorrekten und nicht pejorativen Sprachgebrauch. Wir fordern deshalb die Behörden auf, wo immer möglich die betroffene Volksgruppe einzeln zu benennen und Sammelbegriffe wie "Fahrende" oder "Sinti und Roma" nur dort zu gebrauchen, wo sie a) vom Wortsinn her zutreffend und b) nicht anders formulierbar sind.
Die direkte Mitwirkung von Jenischen, Sinti und Roma stärkt das gegenseitige Verständnis mit der Mehrheitsgesellschaft und hilft den Amtsstellen, kostensparend wirksame und auf die jeweilige Minderheit zugeschnittene Projekte zu verwirklichen.
"schäft qwant"
verwahrt sich dagegen, dass das Arbeitsgesetz zur Zerstörung der traditionellen Familienerwerbsstrukturen der Jenischen missbraucht wird.
"schäft qwant"
fordert eine Medien- und Kulturpolitik, die gegenüber den Jenischen, Sinti und Roma ebenso zeitgemäss und umfassend ist wie gegenüber den Rätoromanen
"schäft qwant"
unterstützt sämtliche Bestrebungen, Lebensraum für Jenische, Sinti und Roma zu schaffen.
"schäft qwant"
begrüsst daher, wenn Grundstücke des Bundes für die Bedürfnisse der Fahrenden bereitgestellt werden.
"schäft qwant"
legt jedoch Wert darauf, dass der "spontane Halt" ein wichtiges Instrument ist um der Ghettobildung entgegen zu wirken und auch sehr traditionell lebenden Jenischen die Möglichkeit zu geben, in guter Nachbarschaft mit Bauern etc. zu leben.
"schäft qwant"
erhofft sich von einem zu gründenden interdepartementalen Forum insbesondere kreative Impulse für eine zukunftsorientierte "Zigeunerpolitik" des Bundes.
schäft qwant publizierte am 13.11.2005 eine Pressemitteilung zum Bericht des Bundesrats.