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Guerdat distanzierte seinen schärfsten Rivalen Henrik von Eckermann (Sd/Castello) um sieben Zehntel. Rang 3 belegte McLain Ward aus den USA (Clinta). Der zweite Schweizer Martin Fuchs, der auf Clooney ebenfalls zwei fehlerlose Ritte ablegte, büsste 2,28 Sekunden auf Guerdat ein und wurde 5.
«Das ist ein sehr spezieller Sieg», betonte Guerdat. Alamo, ein zehnjähriger Wallach, legte mit seiner grossen Galoppade eine Zeit vor, an der sich die Konkurrenz die Zähne ausbiss.
Volles Risiko
Im entscheidenden 2. Umgang war volles Risiko angesagt. Es gab nichts zu taktieren, weil 7 der 10 Reiter den 1. Auftritt ohne Fehler absolviert hatten.
Grosses Pech hatte der Brite Ben Maher, der mit seinem Pferd Explosion im 1. Umgang einen Vollcrash mit einem Hindernis produzierte:
Hohes Preisgeld
Der Top-10-Final geniesst bei den Reitern einen hohen Stellenwert – nicht bloss wegen der üppigen Dotation mit einer halben Million Schweizer Franken und der exklusiven Besetzung mit den Top 10 der Weltrangliste. Die Prüfung wird alljährlich vom International Jumping Rider Club (IJRC) organisiert, der Vereinigung der Springreiter.
TV-Hinweis
Verfolgen Sie am Sonntag den Grand Prix am CHI Genf ab 14:50 Uhr auf SRF info.
Sendebezug: SRF Sport App, Livestream, 7.12.18, 19:40 Uhr