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(ots) - Vaduz, 13. Mai (pafl) - Die Regierung hat beschlossen, dem
"Global Programme against Money Laundering" (Globales Programm gegen
Geldwäsche, GPML) des Büros der Vereinten Nationen für Verbrechens-
und Drogenbekämpfung 25'000 US-Dollar für die Durchführung eines
Seminars für Finanzmarktregulierungsbehörden aus Mittel- und
Osteuropa zur Verfügung zu stellen.
Mit diesem Beitrag wird ein Seminar über die Bekämpfung von
Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung unterstützt, welches das GPML
in Zusammenarbeit mit der OSZE durchführt und sich an
Finanzmarktregulierungsbehörden aus Mittel- und Osteuropa richtet.
Das Seminar findet vom 16.-17. Juni 2005 in Wien statt. Der Leiter
der liechtensteinischen FIU, René Brülhart, wird dabei als Referent
auftreten. Sein Beitrag wird den Erfahrungen der liechtensteinischen
FIU bei der Zusammenarbeit mit anderen finanzmarktrelevanten
Behörden sowie mit der Privatwirtschaft gewidmet sein.
Liechtenstein hat das GPML schon in der Vergangenheit mitfinanziert.
Ziel der Unterstützung ist die Verbreitung und verbesserte Umsetzung
der internationalen Standards, zu denen sich auch Liechtenstein
verpflichtet hat. Mit der Beteiligung am Seminar bringt
Liechtenstein sowohl in der UNO wie auch in der OSZE erneut seine
Bereitschaft zum Ausdruck, die weltweite Bekämpfung von Geldwäsche
und Terrorismusfinanzierung aktiv zu unterstützen.
Kontakt:
Katja Gey
Amt für Auswärtige Angelegenheiten
Tel.: +423/236 60 55