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Filisur gehört zu den am besten erhaltenen historischen Siedlungen Graubündens. Unweit des Dorfes befinden sich das Landwasserviadukt und die Burgruine Greifenstein.
Die Häuser des Dorfes sind geprägt durch den Engadiner Baustil. geprägt. Sehenswert ist das Haus an der Dorfstr. 84, welches wohl in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts erbaut worden sein dürfte und üppige Fassadenmalereien aufweist. Die spätgotische reformierte Kirche entstand im 15. und 17. Jahrhundert aus einer mittelalterlichen Anlage heraus. Das Landwasserviadukt ist eine der elegantesten Brückenkonstruktionen der Rhätischen Bahn. Es handelt sich dabei um eine 65 m hohe und 136 m lange gemauerte, in einer Kurve geführte Bogenbrücke mit sechs Gewölben. Sie gehört seit 2008 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Ein Fussweg führt von der Kantonsstrasse zu den Pfeilern und zu einer Aussichtsplattform. Das Dorfbild von Filisur wurde als "Ortsbild mit nationaler Bedeutung" ausgezeichnet.