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Die Übertragung soll laut Roques Aussagen gegenüber der Zeitung «Blick» aufgrund von Gesprächen mit einem ursprünglich aus Kuba stammenden Coach der türkischen Delegation erfolgt sein.
Andreas Anderegg, der Verbandspräsident von Swiss Boxing, war gegenüber «Keystone-SDA» unlängst nach Rücksprache mit TK-Chef Jack Schmidli noch davon ausgegangen, dass sich nach der Rückkehr keiner der sechs Schweizer Teilnehmer an diesem Turnier infiziert hatte.
Anderegg gesteht Kommunikationsprobleme aufgrund der Freistellung von Nationaltrainer Michi Sommer ein, der nach dem Turnier von seinen Aufgaben entbunden und mittlerweile durch Federico Beresini (Nationalcoach) und Christina Nigg (Leistungssportchefin) ersetzt wurde.
Der mit dem Coronavirus infizierte Roque und sein Schweizer Landsmann Ukë Smajli hatten an diesem Turnier ihren ersten Kampf jeweils gewonnen, ehe das Turnier in London abgebrochen worden war.
Smajli hatte unlängst gegenüber «Keystone-SDA» betreffend der Vorsorgemassnahmen der Verantwortlichen in London rückblickend gesagt: «Wir Boxer haben vor unseren Kämpfen sowieso immer einen Gesundheitscheck zu absolvieren. Da gehört das Fiebermessen dazu. Betreffend Coronavirus gab es aber kaum spezielle Massnahmen vor Ort. Zwar gab das IOC Tipps zum Schutz vor dem Virus und platzierte in den Trainingshallen Desinfektionsmittel, damit hatte es sich dann aber.»