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Der Obwaldner Regierungsrat hat dem Kantonsrat am Freitag einen Baukredit von 20,5 Millionen Franken beantragt. Die Differenz zu den Gesamtkosten ergibt sich durch die bereits erteilten Kredite für den Architekturwettbewerb und die Planung sowie durch Beiträge der Denkmalpflege und eines Spenders.
Für die psychiatrische Versorgung in Obwalden ist zwar die Luzerner Psychiatrie zuständig, der Kanton muss dieser aber gegen eine Miete die Räumlichkeiten zur Verfügung stellen. Der Kanton will nun das 160 Jahre alte und denkmalgeschützte Gebäude sanieren und erweitern.
Realisiert wird das Vorhaben «Aurorafalter» der Luzerner Architekten Sigrist und Schweizer. Die Kosten waren beim Start der Planung auf der Basis einer groben Schätzung auf 15,2 Millionen Franken beziffert worden. Nicht enthalten gewesen seien in diesem Betrag 2,7 Millionen Franken für weitere, mit dem Projekt verbundene Aufwendungen, die damals teilweise noch nicht bekannt gewesen seien, erklärt der Regierungsrat in seiner Botschaft.
Bei der Erarbeitung des Vor- und des Bauprojekts stiegen die Kosten weiter an. Als Gründe genannt werden in der Botschaft vor allem die Statik, aber auch die Denkmalpflege und die Haustechnik.
Das neue Psychiatriegebäude soll am 1. Juli 2024 bezogen werden können. Mit der Luzerner Psychiatrie wurde eine Jahresmiete von 725'000 Franken über eine Dauer von 30 Jahren vereinbart. Es handle sich um eine reduzierte Kostenmiete, mit der aber die Investitionen refinanziert werden könnten, heisst es in der Botschaft.
Der Kantonsrat behandelt die Kreditvorlage am 24. März. Das Geschäft unterliegt dem fakultativen Referendum.