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Wir kennen es aus Büchern, Filmen und eigener Erfahrung: das gebrochene Herz. Forscher haben herausgefunden, dass es die Gesundheit gefährden kann.
Verlieren Menschen ihren Partner, sterben sie oft ebenfalls innerhalb eines Jahres. Der Grund ist das gebrochene Herz, das in der Wissenschaft so genannte Broken-Heart-Syndrom. Dies besagt eine dänische Studie, für die Daten von fast einer Million Dänen aus den Jahren 1995 bis 2014 ausgewertet wurden. Menschen, die ihren Partner verloren haben, leiden demnach doppelt so häufig erstmals an einem Herzflimmern als andere. Das Risiko dafür ist acht bis vierzehn Tage nach dem Verlust des Partners am höchsten. Die Forscher vermuten, dass der durch die Trauer ausgelöste Stress die Herzrhythmusstörungen verursacht. Veröffentlicht wurde die Studie im britischen Onlinefachblatt «Open Heart».