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Die venezolanische Regierung hat am Mittwoch sämtliche Häfen des Landes für auslaufende Schiffe gesperrt.
Bis zum 24. Februar dürften keine Schiffe mehr die Häfen verlassen, heisst es in einer Anweisung der Streitkräfte, die der Nachrichtenagentur AFP in Caracas vorlag.
In dem Dokument werden Sicherheitsgründe für die Massnahme angeführt. Mit der Blockade, die «für alle Häfen» gelte, will die Regierung offenbar verhindern, dass die Hilfslieferungen der USA ins Land gelangen.
Am Dienstag hatte Verteidigungsminister Vladimir Padrino erklärt, dass die Armee an allen Landesgrenzen im Alarmzustand sei. Auch die Luft- und Seegrenze zu den vorgelagerten niederländischen Antilleninseln Aruba, Bonaire und Curaçao sei geschlossen.
Die Opposition will ab dem 23. Februar Hilfslieferungen für die Not leidende Bevölkerung ins Land holen. In einem Lager der kolumbianischen Grenzstadt Cúcuta warten bereits Hilfslieferungen aus den USA darauf, nach Venezuela gebracht zu werden. Weitere internationale Hilfe, darunter auch aus Frankreich, sollen über Brasilien und Curaçao ins Land kommen
Die humanitäre Hilfe für Venezuela aus dem Ausland ist zum Spielball im Machtkampf zwischen Präsident Nicolás Maduro und seinem Kontrahenten Juan Guaidó geworden.
Maduro weigert sich kategorisch, US-Hilfen ins Land zu lassen. Er wirft den USA vor, einen «Wirtschaftskrieg» gegen sein Land zu führen und sieht in den Hilfen einen Vorwand, den Boden für eine US-geführte Militärintervention zu bereiten. (sda/afp)
Bei der Parlamentswahl im Kosovo hat sich am Sonntagabend ein Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz 1 abgezeichnet.
Laut Nachwahlbefragungen lagen die liberalkonservative Demokratische Liga des Kosovo (LDK) und die linksnationalistische Bewegung «Vetevendosje» («Selbstbestimmung») mit je rund 30 Prozent der Stimmen voran. Die bisher an der Regierung beteiligte PDK (Demokratische Partei) war Dritte (22 Prozent).
Bereits vor den Wahlen war spekuliert worden, dass die bisherigen Oppositionskräfte LDK mit der 37-jährigen Vjosa Osmani und die Liste «Vetevendosje» unter dem 44-jährigen Albin Kurti nach den …