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Vereinfacht ausgedrückt versucht die Osmose den Unterschied zweier Bereiche auszugleichen, z.B. den höheren Salzgehalt im Meerwasser zum niedrigeren Salzgehalt im darin lebenden Fisch.
Durch die Osmoregulation können Fische die Konzentration ihrer Körperflüssigkeit auf einen konstanten Wert einstellen und halten.
Beim Meerwasserfisch:
Die Körperflüssigkeit des Fisches hat eine niedrigere Salzkonzentration (hypoosmotisch) als das Meerwasser (hyperosmotisch). Die Osmose bewirkt, dass die im weniger salzhaltigen Wasser höhere Dichte an Wassermolekülen sich durch Osmose einen Ausgleich mit dem Wasser mit höherer Salzkonzentration sucht. Daraus folgt, dass der Meerfisch ständig Wasser verliert. Meerwasserfische müssen also viel Salzwasser aufnehmen und dieses über die Kiemen und Nieren entsalzen.
Beim Süsswasserfisch:
Die im Fisch höhere Salzkonzentration als im umgebenden Wasser bewirkt, dass durch Osmose übermässig viel Wasser in den Fisch einströmt, welcher durch ein praktisch ständiges "Urinieren" über die Nieren ausgeglichen wird. Funktioniert diese Harnausscheidung nicht richtig, so kann das Wasser nicht ausgeschieden werden und der Fisch bläht sich auf und stirbt.
Beim Brackwasserfisch:
Brackwasserfische leben in den Flussmündungen ins Meer, sind also den ständig wechselnden Salzkonzentrationen ausgesetzt. Einige Fischarten (z.B. Flundern) können sich diesen schwierigen Lebensbedingungen gut anpassen.
Bei Wanderfischen:
Bei typischen Wanderfischarten ist die Umstellung meist mit hormonellen Veränderungen verbunden. So wird der Gelbaal zum Blankaal und die jungen Lachs- und Meerforellenparrs werden im Frühjahr zu Smolts. Dort wo z.B. die Smolts langsam ins Meer absteigen, haben sie genügend Umgewöhnungszeit. Problematisch ist ein plötzliches Eintauchen ins Brackwasser, z.B. über Wasserfälle in Norwegen. Da ist ein optimales Timing gefragt. Die Fische haben das meist im Griff, doch kann es schon vorkommen, dass ganze Schwärme am plötzlichen Umstellungsschock verenden.
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Osmose bei Fischen
Vereinfacht ausgedrückt versucht die Osmose den Unterschied zweier Bereiche auszugleichen, z.B. den höheren Salzgehalt im Meerwasser zum niedrigeren Salzgehalt im darin lebenden Fisch.Von Viola
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