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Der in das Visier der chinesischen Behörden geratene Fahrdienstvermittler Didi hat einem Zeitungsbericht über einen Börsenrückzug widersprochen. Dieses «Gerücht» sei unwahr, erklärte Didi. Das «Wall Street Journal» hatte berichtet, der chinesische Konzern bereite nur einen Monat nach seinem Gang an die New Yorker Börse seinen Abschied von der Wall Street vor.
Didi erwäge dazu ein Übernahmeangebot an die Aktionäre. Der Uber-Rivale habe seine Banken gebeten, die Ansichten der Anleger zu seinen Plänen sowie die Preisspanne, die sie akzeptieren würden, zu bewerten, berichtete die Zeitung unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.
Im Visier der chinesischen Behörden
Seit dem milliardenschweren Gang an die New Yorker Börse Ende Juni haben die chinesichen Behörden den Uber-Rivalen in die Zange genommen. Die chinesische Internetaufsicht CAC sperrte zunächst die Didi-App für den Download. Tage später teilte CAC mit, dass mindestens sieben Behörden Kontrolleure in die Büros des Fahrdienst-Vermittlers geschickt hätten, um dort den Umgang mit Datensicherheit zu überprüfen.
Seit dem Börsengang hatten die Papiere rund 37 Prozent verloren. Der Bericht löste einen Kurssprung aus und liess die Aktie vorbörslich um fast 50 Prozent zulegen.