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Die Kirche ist im neugotischen Stil gebaut. Architekt war Joseph de Kalbermatten aus Sitten, Baumeister Baptist Bottini aus Brig. Die Steinhauerarbeiten stammen von Thomas Brunz aus Bosco Gurin. Hochaltar: Das Gemälde des hl. Nikolaus liess Oberst Louis von Courten samt den Ulricher Gardisten vom Maler J. Bolzern in Rom anfertigen und anschliessend vom Papst Leo XIII. segnen. In den Seitenädikulen stehen links der hl. Chistophorus und rechts der hl. Mauritius. Die Statuen wurden wahrscheinlich vom Meister des Altars der Kapelle St. Anna zum Loch angefertigt.Seitenaltäre: Die neugotischen Altäre stammen aus dem Jahr 1882 und wurden von Augustin Müller geschaffen. Der rechte Seitenaltar ist dem hl. Josef und der linke Maria von der Immerwährenden Hilfe geweiht. Die beiden ziervergoldeten Altarbilder als ikonenartige Halbfigurenbildnisse stammen aus Rom. Vor der damaszierten Wand wirken die Seitenaltäre sehr wertvoll. Malereien: 1921 schmückte Josef Heimgartner die Kirche mit Malereien aus. Das Schiffsgewölbe ist mit musizierenden Engeln bemalt. Am Chorbogen sind die Heilige Dreifaltigkeit angebetet links vom hl. Nikolaus über dem Dorf Ulrichen und rechts vom hl. Ulrich über dem Schlachtfeld von Ulrichen, dargestellt. An den Chorwänden findet man symbolistische Jugendstilmalereien, links die eherne Schlange und die Ölpalme als Symbol des Gerechten, rechts der Baum der Erkenntnis.