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Getreide und Zucker sind im Hinblick auf die Nahrungsmittelversorgung mit Abstand die wichtigsten Produkte des Schweizer Pflanzenbaus. Im Verhältnis zum gesamten Energieverbrauch der Schweizer Bevölkerung von 39 512 Terajoule im Jahr 2019 lieferte das Inlandgetreide mit 4398 Terajoule einen Beitrag von 11,1 %. Bei den Zuckerrüben lag der Beitrag mit 3472 Terajoules bei 8,8 %. Während der Beitrag des Getreidebaus zur Nahrungsmittelversorgung in den letzten Jahren mit Ausnahme der Missernte im Jahr 2016 annähernd konstant war, ging der Beitrag des Zuckerrübenanbaus in den letzten Jahren zurück. 2020 konnte zwar der Rückgang der Anbaufläche gestoppt werden, Krankheiten wie das Syndrome Basse Richesse und die viröse Vergilbung beeinträchtigen jedoch den Ertrag und den Zuckergehalt der Rüben. Somit ergibt sich auch 2020 keine Trendwende.