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Ozon (O3) ist ein Gas, das natürlicherweise in kleinsten Mengen in unserer Atemluft vorkommt. Es wird unter dem Einfluss von Sonnenstrahlung aus Stickoxiden (NOx) und flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) in der bodennahen Luftschicht gebildet. VOC entweichen hauptsächlich bei der Anwendung von Lösungs- und Reinigungsmitteln in Industrie, Gewerbe und Haushalten. NOx stammen hauptsächlich vom motorisierten Verkehr.
Je mehr VOC und NOx in der Luft sind und je stärker die Sonne scheint, desto höher ist die Ozon-Belastung. Nebst Ozon entstehen bei dieser chemischen Reaktion weitere aggressive Sauerstoff-Verbindungen wie Formaldehyd, Peroxyacetylnitrat und Salpetersäure. Will man den daraus entstehenden «Sommersmog» reduzieren, müssen VOC und Stickoxide stark reduziert werden.
Wie schadet Ozon?
Zu viel Ozon kann die Gesundheit nachhaltig gefährden. Ozon verursacht Augenbrennen, Kratzen im Hals, Druck auf der Brust und Schmerzen beim Einatmen. Es löst Entzündungsreaktionen aus, die von den Atemwegen bis in die Lungen reichen können.
Ozon beeinträchtigt die körperliche Leistungsfähigkeit und verstärkt die Reaktion der Luftwege auf andere Reize wie Feinstaub, Pollen, Milben usw. Es kann zu Störungen der Lungenfunktion und zu einem verminderten Gasaustausch in der Lunge führen.
Das kann ich tun für eine bessere Luft:
- Ich gehe zu Fuss oder fahre Velo
- Ich reise mit dem Bus oder mit dem Zug
- Ich fahre ein schadstoffarmes Auto
- Ich beteilige mich an Fahrgemeinschaften
- Ich fahre einen Töff mit Viertaktmotor und Katalisator oder einen Roller mit Elektromotor
- Ich verzichte auf Flugreisen
- Ich kaufe Produkte aus der Region
- Im Hobby- und Gartenbereich verwende ich Geräte mit Elektromotor
- Ich verwende lösungsmittelfreie oder -arme Farben für Holzanstriche Produkte auf Wasserbasis
- Ich putze ökologisch: Weniger ist mehr!
- Ich verzichte generell auf Sprays oder verwende Pumpzerstäuber