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Zu diesem Zweck wird derzeit eine Studie, finanziert durch das Technologie Transfer Unternehmen ÜserHuus AG, mit Sitz in Hergiswil, durchgeführt um zu bewerten, wie verschiedene Farben den elektrischen Wirkungsgrad beeinflussen, wenn sie im digitalen Keramikdruckverfahren in verschiedenen Opazitäten gedruckt werden. Die Wirkungsgrade der 6 in diesem Prozess verwendeten Primärdruckerfarben wurden zuvor gemessen und als Patent veröffentlicht. Diese Messungen werden jetzt auf einen ausgewählten Satz repräsentativer Halbtonfarben, die aus den 6 Grundfarben bestehen und realisierbar sind für den Bausektor, erweitert. Es wurden 30 Halbtonfarben auf der Grundlage der Wiedergabetreue ausgewählt, mit der sie reproduziert werden können.
Diese Farben sind in 8 quadratischen Feldern auf 15 Glasproben der Größe 135 x 135 mm angeordnet in einer Deckkraft von 20% -Schritten (20%, 40%, 60% und 80%).
Dieses Beispielset ist in 2 Druckereinstellungen auf 2 verschiedenen Glasoberflächen, Satinato- und Floatglas gedruckt, so dass insgesamt 4 Sätze verfügbar sind. Die Druckereinstellungen unterscheiden sich in der erhöhten Deckkraft der weißen Primärfarbe, um die Sichtbarkeit der dahinterliegenden Photovoltaikzelle zu verringern. Jede der 15 Glasproben wird mit einem Luftspalt, aufgefüllt mit Öl und auf einer monokristallinen Zelle platziert, dieselbe Zelle die zuvor bei den Basisfarben verwendet wurde, um das Aussehen eines laminierten Photovoltaik Moduls zu simulieren. Der durch den Druckprozess entstehende Wirkungsgradverlust wird mit externem Quantum Effizienz (EQE) Messungen bewertet, die in Prozent das Verhältnis der aus dem Elektronenstrahl gesammelten Elektronen quantifizieren Zelle pro einfallendes Photon als Funktion der Wellenlänge widergeben. Dies ist für elektrische und optische Verluste verantwortlich, einschließlich der wellenlängenabhängigen Dämpfung, die durch die jeweilige Farbe induziert wird.
Mit den Werten für jede getätigte Mischfarbe in den verschiedenen Opazitäten von den durchgeführten Messungen, bei der wir durch das CSEM (Swiss Center for Electronics and Microtechnology) in Neuchatel unterstützt wurden, können wir nun intern die Werte in Wirkungskurven umwandeln, bei der wir dann die gewünschte Effizienz für jede einzelne Farbe ablesen können. So können wir noch besser zu Gestaltungs- und Effizienzaspekten die Bauherren beraten.