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Mit dem Rennen in Lugano endet auch der Proffix-Swiss-Bike-Cup 2018. Der Sieg im Elite-Rennen geht an Gerhard Kerschbaumer der sich früh absetzt. Mathias Flückiger und Titouan Carod belegen die Plätze zwei und drei. Bei den Frauen siegt Irina Kalentieva vor Alessandra Keller und Nicole Koller. Alessandra Keller und Lars Forster entscheiden die Gesamtwertung für sich.
Mit dem Rennen in Lugano endet auch der Proffix-Swiss-Bike-Cup 2018. Der Sieg im Elite-Rennen geht an Gerhard Kerschbaumer der sich früh absetzt. Mathias Flückiger und Titouan Carod belegen die Plätze zwei und drei. Bei den Frauen siegt Irina Kalentieva vor Alessandra Keller und Nicole Koller. Alessandra Keller und Lars Forster entscheiden die Gesamtwertung für sich.
Der italienische Meister und Silbermedaillengewinner der Weltmeisterschaften in Lenzerheide Gerhard Kerschbaumer ist in Lugano eine Klasse für sich. Für einmal ist es nicht Nino Schurter gegen den sich der Südtiroler zu wehen hat, sondern Mathias Flückiger. Der Schweizer bildet bis in die dritte Runde die Spitze mit Kerschbaumer, muss diesen dann aber ziehen lassen. Bis zu einer Minute wächst dessen Vorsprung auf Flückiger an, dann zündet Letzter aber nochmals den Nachbrenner. Fast eine halbe Minute schneller fährt der Schweizermeister auf der letzten Runde, doch um Kerschbaumer abzufangen reicht es nicht mehr. «Ich spürte die Marathon-Weltmeisterschaften schon noch etwas in meinen Beinen», gibt Mathias Fückiger zu Protokoll und zeigt sich angesichts dessen sehr zufrieden.
Auf Rang drei landet der Franzose Titouan Carod der bereits ab der zweiten von sechs Runden ein einsames Rennen fährt. Hinter ihm klassieren sich Florian Vogel und Andri Frischknecht auf den Plätzen vier und fünf.
Nino Schurter liefert sich für einmal keinen Zweikampf mit Kerschbaumer, der während dieser Saison sein wohl härtester Konkurrent war. Zwar fährt der Weltmeister im ersten Umgang die Rundenbestzeit, fällt danach aber zurück und beendet das Rennen auf Rang sieben.
Ebensfalls nicht vorne mit dabei ist Lars Forster. Der Europameister kommt nicht auf Touren und belegt lediglich Rang zehn. Das reicht aber gerade noch, um den Gesamtsieg im Proffix-Swiss-Bike-Cup ins Trockene zu holen – lediglich acht Punkte liegen am Ende zwischen ihm und Mathias Flückiger.
Weltmeisterinnen belegen das Podest
Bei den Frauen sichert sich U23-Weltmeisterin Alessandra Keller den Gesamtsieg. Im Rennen muss sie sich jedoch der früheren Weltmeisterin Irina Kalentyeva beugen. Anfänglich noch knapp zurück, arbeitet sie sich zu Keller und Andrea Waldis vor. Letztere fällt in der zweiten Runde etwas zurück und wird am Ende Vierte. In der Vierten von fünf Runden kann dann auch Keller das Tempo von Kalentyeva nicht mehr mitgehen.
Die in der Schweiz lebende Russin gewinnt somit das letzte Swiss-Cup-Rennen der Saison vor Keller und Nicole Koller. Die Junioren-Weltmeisterin von 2014 arbeitet sich in Runde zwei auf die dritte Position vor, und bis Rennende macht sie gegenüber Keller sogar noch Boden gut. Hinter Waldis belegt Kathrin Stirnemann den fünften Platz.
Das Rennglück nicht auf ihrer Seite hat Jolanda Neff. Sie stürzt bereits in der ersten Runde und gibt danach das Rennen auf.
Das Kids Camp ist zurück!
Bereits am Samstag ist Carona bei Lugano im Mountainbike-Fieber. Viele Kinder liefern sich nochmals packende Wettkämpfe und kommen am Ende des Tages in den Genuss einer sehr zahlreich besuchten und würdigen Siegerehrung. Nebst Leader-Trikots und Pokalen ist für die jeweiligen Jahrgangsbesten die Checkübergabe fürs Kids Camp in der Lenzerheide mit ex-Nationaltrainer Andi Seeli das Highlight.
«Dank Partnern wie Proffix konnten wir das Kids Camp wieder ins Leben rufen. Dasss es in der Lenzerheide, am Ort der Weltmeisterschaften stattfindet, ist natürlich ein Traum», sagt Projektleiter Simon von Allmen.
Proffix Swiss Bike Cup 2018 ist ein Erfolg
Die nationale Rennserie, die nach dem Weltcup als eine der Wichtigsten in Europa gilt, war im Jahr 2018 ein Erfolg. An den acht Etappen, inklusive den Schweizermeisterschaften in Andermatt, standen im Schnitt rund 700 Athleten am Start – davon rund 500 Kinder und Jugendliche. Der Schweizer Mountianbike-Sport lebt, die Basis für ähnliche Erfolgsgeschichten wie an den Weltmeisterschaften in der Lenzerheide wird hier gelegt.
www.swissbikecup.ch/resultate-2018