Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/66866

<h2>SubmittedText<h2><p>Verschiedene europäische Länder (Frankreich, Italien, Spanien, Schweden, England, Norwegen, Holland usw.) engagieren sich für Impfprogramme in der dritten Welt zur Bekämpfung des notorischen Mangels an Impfstoffen (z. B. gegen Gelbfieber, Hepatitis A, Tetanus, Malaria usw.).</p><p>Inwieweit engagiert sich auch die Schweiz, dass Entwicklungsländer ihren Bedarf an Impfstoffen decken können?</p><p>Ist es denkbar:</p><p>a. dass die Schweiz ihr Engagement im Bereich Gesundheit in der dritten Welt stärkt und ihre Beteiligung an Impfprogrammen intensiviert oder an die Hand nimmt?</p><p>b. dass die Schweiz damit im Sinne einer Win-win-Situation mit Blick auf eine allfällige Pandemiegefahr (z. B. aufgrund mutierter Vogelgrippeviren) sich eine genügende inländische Produktionskapazität zeitüberdauernd sichert?</p><p>c. dass so die Produktion von genügend Impfstoff für die Schweizer Bevölkerung sichergestellt werden kann und die Schweiz so für eine allfällige Gefahr einer Pandemie, die nicht eine einmalige, sondern eine periodisch wiederkehrende und schlecht vorhersehbare ist, gerüstet wäre?</p><p>Würde eine solche Strategie nicht die Investitionen, die die Firma Biotech Berna für den Ausbau der Produktionskapazität benötigten und für welche sie vom Bund einen Beitrag von 10 bis 12 Millionen Franken brauchen würde, legitimieren?</p>