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Studien haben belegt, dass das regelmässige Betreiben von Sport gesund ist. Sportliche Menschen leben bis zu fünf Jahre länger. Für diesen positiven Einfluss genügen beispielsweise schon tägliches schnelles Gehen von mind. 15 Minuten. Effektiv ist Sport das beste “Medikament”, welches wir kennen. Sport kann folgendes vermindern: das Auftreten von Depressionen, Angsterkrankungen, Demenz, Hirnschlägen, und koronarer Herzkrankheit. Sport senkt den Blutdruck, verbessert die Auswurffraktion und die Elastizität des Herzens bei Herzinsuffizienz, führt zu einer Gewichtsreduktion, senkt das Diabetes-Risiko und verbessert den Cholesterinwert. Sport senkt die Krebsrate, vermindert Osteoporose, beugt Stürzen im Alter und Invalidität vor. Kurz: Sport ist extrem gesund.
Dennoch: Bei Sportwettkämpfen können gelegentlich Todesfälle auftreten. So stellt sich die Frage: Ist Sport Mord? Diese Todesfälle können bedingt sein durch eine koronare Herzkrankheit, (häufigste Ursache bei über 35-Jährigen), Anomalien der Herzkranzgefässe, eine Herzmuskelverdickung (hypertrophe Kardiomyopathie) oder eine genetische Ursachen wie langes QT-Syndrom, polymorphe Kammertachykardien oder ein WPW-Syndrom. Diese Todesfälle während dem Sport sind aber selten. Das Überleben durch Sport wird gesamthaft positiv beeinflusst. Sport ist also gesund. Allerdings kann regelmässiger extremer Ausdauersport auch Nebenwirkungen haben wie vermehrtes Auftreten von Vorhofflimmern (achtfach erhöhtes Risiko) oder einen sehr langsamen Puls, der eine Schrittmacherimplantation notwendig macht.
Bei Extremsportlern ist es gelegentlich schwierig, im EKG und Herzultraschall zu beurteilen, ob ein Befund normal ist oder ob eine Herzmuskelerkrankung vorliegt. Dies benötigt eine sorgfältige Beurteilung durch ein dafür spezialisiertes Zentrum. Wir bieten diese Abklärungen an.