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Die einzige Schweizer Vertreterin im Badminton unterlag in ihrem allerletzten Match der Karriere der Vietnamesin Thuy Linh Nguyen 8:21, 17:21. Jaquet beendete das Turnier in Tokio damit wie bei ihrer Olympia-Premiere 2012 in London und vor fünf Jahren in Rio de Janeiro sieglos als Letzte ihrer Gruppe. Als Siegerin der Vierergruppe zog Tai Tzu-Ying, die Weltnummer 1 aus Taiwan, souverän und ohne Satzverlust in die Viertelfinals ein.
Jaquet blieb auch bei ihrer dritten Olympia-Teilnahme ohne Erfolgserlebnis. Immer noch beeinträchtigt durch eine Wadenverletzung, die sie sich in ihrem ersten Training nach der Ankunft in Tokio zugezogen hatte, tat sich die 30-malige Schweizer Meisterin auch gegen Nguyen, im Ranking eigentlich drei Positionen hinter ihr klassiert, vor allem zu Beginn schwer.
Nach klar verlorenem Startsatz, der mit einem 0:9 denkbar schlecht begonnen hatte, biss sich die 34-jährige Neuenburgerin aber in die Partie rein und spielte im zweiten Durchgang über weitere Strecken auf Augenhöhe. Bei 16:16 verlor sie den angestrebten Satzgewinn - es wäre ihr erster bei Olympischen Spielen gewesen - aber aus den Augen. Damit blieb der Bronzemedaillen-Gewinnerin an den Europameisterschaften 2017 ein versöhnlicher Abschluss einer grossartigen Karriere verwehrt.