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Im Jahr 2019 fielen in der Schweiz rund 6,1 Millionen Tonnen Siedlungsabfälle an. 53% davon wurden separat gesammelt und dem Recycling zugeführt. 1990 betrug dieser Anteil noch 29%. Der Rest wurde in Kehrichtverbrennungsanlagen verbrannt bzw. vor 2005 entweder verbrannt oder deponiert. Die bei der Verbrennung entstehende Wärme wird als Fernwärme oder für die Stromproduktion genutzt.
Tabellen
Methodologie
Dieser Indikator zeigt die Gesamtmenge anfallender Siedlungsabfälle, unterteilt in separat gesammelten und dem Recycling zugeführten sowie nicht-verwertbaren, sprich verbrannten bzw. deponierten Siedlungsabfällen (seit 2004 ohne importierte Abfälle). Bei den rezyklierbaren oder separat gesammelten Abfällen handelt es sich um Haushalts- und Gewerbeabfälle, die für eine Wiederverwendung bzw. Verwertung bestimmt sind und getrennt vom Hauskehricht gesammelt werden. Dazu gehören Altglas, Papier und Karton, PET, Aludosen, Haushalt-Aluminium, Weissblech, Batterien, Grünabfälle (Kompost), Textilien und elektrische und elektronische Geräte (seit 2001). Die Daten werden vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) veröffentlicht und stammen von privaten Stellen, welche im Recyclinggeschäft tätig sind. Teils handelt es sich um Erhebungen, teils um Extrapolationen auf der Basis von Stichproben. In gewissen Fällen sind darin auch die Produktionsabfälle enthalten (z. B. beim Glas).
Definitionen
Links