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Während der öffentlichen Auflage im Herbst 2019 gingen 56 Einsprachen ein. Das zuständige Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartement führte von Juni 2020 bis November 2021 die Einspracheverhandlungen durch. Aus den Einspracheverhandlungen resultierten etwa Projektanpassungen im Bereich Schiltwald und im Gebiet Studeschachen. Rund 40 Prozent der Einsprachen konnten gütlich erledigt werden oder wurden zurückgezogen. Mit rund einem Drittel der Einsprechenden konnte indes keine Einigung gefunden werden; mit den restlichen Einsprechenden konnte nur eine teilweise Einigung erzielt werden.
Im Juni 2022 hat der Regierungsrat das Projekt Hochwasserschutz und Renaturierung Reuss bewilligt. Gleichzeitig hat er damit über die nicht bereinigten Einsprachen entschieden. Gegen den Entscheid des Regierungsrates kann Beschwerde erhoben werden. Abhängig davon, bis zu welcher Instanz das Beschwerdeverfahren ausgeschöpft wird, verschiebt sich der weitere Projektverlauf zeitlich nach hinten. Liegt die rechtskräftige Projektbewilligung vor, beantragt der Regierungsrat dem Kantonsrat einen Sonderkredit für die Realisierung des Vorhabens. Da der Kredit über 25 Millionen Franken liegen wird, findet eine Volksabstimmung statt.
Die Bauarbeiten zur Ausführung des Projekt werden rund zwölf Jahre in Anspruch nehmen.