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"Ein Baum ist irgendwie ähnlich in seinem Schicksal wie der Mensch, der letztlich auch nicht davonlaufen kann."
Mein erstes Baumbild entstand Mitte der 90er Jahre, als ich an einem Portrait arbeitete und sich die Idee ergab, die Vielfalt menschlichen Denkens und Erschaffens mittels eines Baums darzustellen. Die Äste waren ohne Blätter und Früchte, was eine fruchtlose Zeit im Bereich der Kreation andeuten sollte. In einer entsprechenden Situation befand ich mich damals. Das danach entstandene Gemälde hiess denn auch "Herbstzeiten“.
Später entstanden dann die phantasievollsten und farbigsten bis hin zu fast gegenstandslosen Kreationen sich entwickelnde Bäume. In der Folge schuf ich immer farbenprächtigere, teils großformatige Gemälde, von denen einige in dem Kapitel "Ekstase der Farben und Formen" zu betrachten sind. Der Baum stellt für mich ein Symbol zum einen für Gefangenschaft, und zum anderen für Wachstum und Entfaltung dar. Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass sich viele Bildideen aus Bäumen heraus entwickelten.
Ein Baum ist irgendwie ähnlich in seinem Schicksal wie der Mensch, der letztlich auch nicht davonlaufen kann. Stellen wir uns also den Dingen, die da kommen.