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Eine gute Methode ist es, kritische Fragen zu stellen: „Findet ihr nicht, dass das etwas zu weit geht?“ oder „Hat sonst noch jemand ein komisches Gefühl, bei dem, was wir da machen?“
Wenn alles gut klappt, merken deine Kolleg/-innen, dass ihr Vorhaben problematisch ist und ändern ihre Meinung.
Entscheiden sich deine Kolleg/-innen, trotzdem zu handeln, dann musst du entscheiden, was dir wichtiger ist: Deine Beziehung zu deinen Kollegen oder dein Gerechtigkeitsgefühl. Entscheidest du dich für deine Kollegen, trägst du einen Teil der Verantwortung für das, was passiert. Entscheidest du dich für dein Gerechtigkeitsgefühl, dann kannst du zwar noch mit Stolz in den Spiegel schauen, womöglich verlierst du aber deine Kolleg/-innen. Auch diese Entscheidung braucht Mut.
Diese Situation kannst du vermeiden, wenn du die richtigen Kolleg/-innen aussuchst. Zwar können auch gute Kolleg/-innen über die Stränge schlagen, aber das ist selten der Fall. Zudem lohnt es sich, wenn du schon heute mit deinen Freund/-innen diese Frage besprichst: „Was würdet ihr tun, wenn ihr mit der Entscheidung der Gruppe nicht einverstanden seid?“ Diskutieren hilft, schwierige Situationen zu vermeiden oder dafür bereit zu sein, wenn sie auftreten. Dann wirst du wissen, was du machen musst.