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Insgesamt sind dem NCSC im ersten Halbjahr 10'234 Fälle von Cyberkriminalität gemeldet worden, wie die das Zentrum in einer Mitteilung vom Dienstag schrieb.
Diese starke Zunahme im Vergleich zu 2020 sei auf eine «hohe Zahl von Fällen von Fake-Sextortion oder Phishing zurückzuführen», hiess es weiter.
Als Fake-Sextortion bezeichnet man eine bestimmte Art von Erpressungsversuch. Die Täter behaupten in einer E-Mail jeweils, dass sie Foto- oder Videomaterial gesammelt haben, das den Mail-Empfänger während eines angeblichen Besuchs auf pornografischen Websites zeigen soll. Die Erpresser drohen mit der Veröffentlichung des Bild- oder Videomaterials, wenn eine geforderte Lösegeldzahlung nicht innerhalb einer bestimmten Frist bezahlt wird.
Unter Phishing versteht man die unrechtmässige Beschaffung von persönlichen Daten über gefälschte Websites, E-Mails oder Kurznachrichten. Die Täter verfolgen das Ziel, an Konto-Daten zu gelangen oder einer Personen in anderer Art und Weise zu schaden.
Weiter zur hohen Zahl beigetragen habe aber auch das neue Meldeformular des NCSC und dessen «prominente Platzierung auf der Startseite» der Behörde, hiess es weiter in der Mitteilung.