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Kurkuma ist in Europa seit dem Mittelalter bekannt. Sie wurde früher auch indischer Safran genannt und ist eine tropische Staude, eine Verwandte des Ingwers, die von den Asiaten als Glücksbringer gepflanzt wurde. Kurkuma erkennt man an ihrem dicken Rhizomen, ihren kurzen Ästen, ihren grossen, glänzenden und spitzen Blättern, die fast einen halben Meter lang sind, und ihrem Stängel, der von einem Schopf aus wunderschönen gelben Blüten geziert wird. Er enthält einen gelben Farbstoff, Kurkumin. Bei der Ernte wird das Rhizom ausgerissen, dann gekocht und gesäubert, und es muss anschliessend lange Zeit trocknen. Dann wird es zum Schluss poliert. Die Stücke werden im allgemeinen zu Pulver zermahlen, das entweder für den Verzehr oder die Industrie (Färbung) bestimmt ist. Kurkuma wird hauptsächlich in Indien, China, Indonesien und Peru hergestellt.
Wissenschaftlicher Name: Curcuma longa