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Knochentumoren (Osteo- und Ewingsarkom)
Osteo- und Ewingsarkome gehören zu den soliden Tumoren. Das Osteosarkom entsteht durch die Entartung von Zellen, die normalerweise Knochen bilden und das Ewingsarkom, so nimmt man an, aus Stammzellen, weshalb Ewingsarkome auch ausserhalb des Knochens, in Binde-, Muskel- oder Nervengewebe entstehen können. Beide können Metastasen, v.a. in der Lunge bilden, beim Ewingsarkom kann auch das Knochenmark betroffen sein. Die Ursache für die Entstehung dieser soliden Tumoren ist bisher nicht geklärt. Die Therapie besteht aus einer Chemotherapie, die die Operabilität des Tumors verbessern soll. Wie bei fast allen soliden Tumoren ist die vollständige Tumorentfernung für eine langfristige Heilung sehr wichtig. Beim Ewingsarkom ist aufgrund der Lokalisation (Becken, Wirbelsäule) häufig eine vollständige Operation nicht möglich, so dass diese Patienten mit einer lokalen Strahlentherapie behandelt werden. Bei manchen Patienten mit Ewingsarkom, v.a. wenn eine Metastasierung nachgewiesen wurde, kann zusätzlich eine Hochdosis-Chemotherapie mit Stammzelltransplantation zum Einsatz kommen. Diese Möglichkeiten bestehen beim Osteosarkom nicht. Die Heilungschancen des Osteosarkoms und Ewingsarkoms liegen je nach Tumorausdehnung und Therapieansprechen bei ca. 60%. Rezidive bei beiden Tumoren haben eine sehr schlechte Prognose und kaum eine Heilungschance.
Quelle: www.kinderkrebsinfo.de/
Nachsorge
In den ersten 10 Jahren nach Diagnosestellung sollen die im Studienprotokoll festgelegten Nachsorgeuntersuchungen durchgeführt werden.
Später empfehlen sich folgende Kontrollen: