Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03253.jsonl.gz/2196

Miliband trat zurück, weil Di Canio sich in der Vergangenheit zu rechtsradikalen Ansichten bekannt hatte. «Im Lichte der früheren politischen Äusserungen des Trainers halte ich es für richtig, zurückzutreten», erklärte Miliband.
Mehrfache faschistische Aktionen
Piara Powar, Chef des Netzwerks «Fussball gegen Rassismus in Europa», bezeichnete Di Canio via Twitter als «ersten faschistischen Trainer» in der Premier League.
Der frühere Spielmacher (u.a. Lazio Rom, West Ham, AC Milan) hatte sich in seiner Zeit als aktiver Spieler mehrfach mit offen faschistischen Aktionen und Äusserungen ins Abseits manövriert.
Zuletzt Coach eines Drittligisten
In Sunderland erhielt Di Canio einen Vertrag bis Sommer 2015. Der 44-Jährige ersetzt Martin O'Neill, der nach der 0:1-Niederlage gegen Manchester United am Samstag entlassen worden war. Zuletzt trainierte Di Canio 2 Jahre lang den englischen drittligisten Swindon Town. Es war die erste Trainerstation seiner Karriere. Im vergangenen Februar trat er wegen Meinungsverschiedenheiten mit der Klubführung zurück.