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Thematisch baut das Konzept auf den von den ursprünglichen Arbeitsgruppen initiierten Titeln bzw. Spannungsbögen der verschiedenen Arteplages Biel-Bienne, Murten-Morat, Neuchâtel, Yverdon-les-Bains und Jura auf. Da die Welt nicht nur binär oder bloss dialektisch ist, hat die Direction Artistique zum Arbeiten eine Reihe von Codeworten sowie einen Assoziationsraster entwickelt und daraus den Assoziationskoffer pro Arteplage abgeleitet.
Diesem Schema gemäss unterscheiden sich die Arteplages wesentlich in Form, lnhalt, Charakter, Stimmung und Farbe voneinander. Ebenso wechseln die Klangräume von einem Forum zum anderen. Jede Arteplage ist eine Welt für sich. Der Assoziationsraster ist keine fertige Gebrauchsanweisung, die wörtlich genommen werden darf, sondern ein Werkzeug für die Einbildungskraft. Der Raster ist eine Skizze, die sich immer weiter verändert und entwickelt und im Kontext des Entstehungsprozesses gelesen werden muss. Aufgrund dieses vielfältigen Bild-und Begriffsrasters werden die Architekturen und Stimmungen der Foren und der Ausstellungsprojekte erarbeitet. Zusammen mit der Themenliste leitet der Raster den Gestaltungsprozess der Ausstellungsprojekte. ldealerweise gehen die Architekturhüllen eine Symbiose mit den Ausstellungsprojekten ein.
Aus der Publikation Der Masterplan vom Herbst 1998