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Sie war in den 1960er-Jahren ein gefragtes Model, er ist ihr Sohn und will einen Film über sie drehen. Doch sie will nicht mehr festgehalten werden, schon gar nicht von einer Kamera, sie will einfach nur verschwinden. Ein Film zwischen Obsession, Zärtlichkeit, und Widersprüchen.
Benedetta Barzini will verschwinden. Am liebsten wäre ihr ein Ort, der so weit entfernt ist von ihrem Leben wie nur irgendwie möglich. Doch ihr Sohn hält sie zurück. Er will einen Film drehen über seine Mutter, die einst ein gefragtes Model war. Andy Warhol, Salvador Dalì und Richard Avedon erklärten Benedetta Barzini in den 1960er-Jahren zu ihrer Muse. Bilder von ihr waren allgegenwärtig. Trotzdem oder gerade weil sie immer wieder dem männlichen Blick ausgesetzt war, setzte sie sich für die Emanzipation der Frauen ein und sah sich selbst als Feministin. Dass ihr Sohn nun ausgerechnet auch noch einen Film über sie machen will, widerstrebt ihr. Es entbrennt ein Kampf zwischen dem Wunsch des Sohnes, gewisse Erinnerungen für immer festzuhalten, und der Sehnsucht der Mutter, das eigene Lebensende ruhig und selbstbestimmt zu gestalten. Ein mehrfach ausgezeichneter Film von Beniamino Barrese.