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Aus vergangener Zeit. Wer hat eine Geschichte, ein interessantes Erlebnis, vielleicht sogar mit Bildern? Hier ist die Plattform, Erinnerungen aus vergangener Zeit mit andern zu teilen. Einfach Feedback-Formular benutzen. Vielen Dank.
Unfreiwillig freie Abende, streikende Sender und die Rolle von Rosa: In einem provisorisch eingerichteten Studio übte man Fernsehen. Ein Kampf mit den Tücken der Technik. Lesen Sie hier mehr darüber.
Am 23. November 1953 startete das Schweizer Fernsehen seinen Versuchsbetrieb. Eine Erinnerung an damals von Eduard Haas (lesen Sie hier mehr).
1953 wurde im Studio Bellerive in Zürich der Versuchsbetrieb des Schweizer Fernsehens gestartet. Lesen Sie hier einige Anekdoten aus jener Zeit.
Am 8. November 1963 startet "Dopplet oder nüt", das mit Mäni Weber zu einem Publikumserfolg wird. Lesen Sie hier mehr.
Am 29. August 1968 sendete das Schweizer Fernsehen erstmals eine Farbfernsehsendung. Im Rahmen der damaligen Radio- und Fernsehausstellung FERA wurde «Dopplet oder nüt» im Stadthof 11 live produziert und ausgestrahlt. Es war dies der Vorläufer bevor am 1. Oktober der offizielle Start des Farbfernsehens in der Schweiz mit regelmässig im Programm angebotenen farbigen Sendungen begann. Mehr dazu hier.
Im dritten Fernsehjahrzehnt entstehen viele innovative und tragende Formate, wie «Karussell», «Kassensturz», «Musik & Gäste», «Sportpanorama», «Telearena», «Teleboy» oder «Tell-Star». Es ist aber auch das Jahrzehnt der heftigen politischen Auseinandersetzungen um die Inhalte des Programms und die Rolle der Medien in der Gesellschaft. Am 22. September 1973 wird das neue Fernsehstudio in Zürich-Seebach eingeweiht. Erinnerungen an damals von Urs Durrer.
Die Trumpf-Buur-Initiative «Für eine freiheitliche Medienordnung ohne Monopole», mit der die Abschaffung der Empfangsgebühren für die SRG gefordert wird, muss am 20. Dezember 1993 wegen mangelnden Unterschriften abgebrochen werden.
Das Radio-Zeitalter begann in der Schweiz dank privater Kräfte in den Regionen. Als sich jedoch die Schwächen des Schweizer Modells zeigten, entstand nach heftigen Diskussionen schon bald die «Allegorie des helvetischen Föderalismus» – die SRG. Lesen Sie hier mehr.
Die ersten Jahrzehnte der Rundspruch-Gesellschaft waren von Einschränkungen und politischen Auseinandersetzungen geprägt. Kritik kam damals besonders von linker Seite. Ausserdem entzog der Bundesrat der SRG 1939 für sechs Jahre die Konzession. Lesen Sie hier mehr.
Ruhige Jahre zwischen Kriegsende und «1968» oder Zeit von Konsumhektik und Kaltem Krieg – die 1950er-Jahre werden recht unterschiedlich beurteilt. Der SRG brachte das Jahrzehnt starke Ambivalenzen und auch ein neues Medium: das Fernsehen. Lesen Sie hier mehr.
Wie klang der Beginn des Zweiten Weltkriegs in der Medienberichterstattung der Schweiz? Und wie wurde das Kriegsende erlebt? «Radio Retro», der Podcast der SRG Deutschschweiz, beleuchtet in drei Spezialepisoden Erinnerungen von Schweizerinnen und Schweizern an den Zweiten Weltkrieg. Erfahren Sie hier mehr.
Für ein kleines Land besitzt die Schweiz erstaunlich viele Studio-Standorte. Der Grund dafür liegt nicht nur in der Mehrsprachigkeit des Landes, sondern auch in der Bedeutung von regionalen Genossenschaften in der Frühzeit der elektronischen Medien.
Lesen Sie hier mehr.
Der erste Reportagewagen des Schweizer Fernsehens 1955. Super englisches Design aus dieser Zeit.
Und im Studio das Rolltitelgerät, noch währschafte "Handarbeit" von 1956. Das Bild zeigt darauf das Testbild für die Kameraeinstellungen.
1939 führte die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) an der Landesausstellung mit einer Übertragungstechnik von 405 Zeilen pro Bild den ersten Fernsehversuch der Schweiz durch. Die 1931 gegründete Schweizerische Rundspruchgesellschaft (SRG) – 1960 in Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft umbenannt – liess das Spiel einer Schauspieltruppe filmen und auf den Bildschirm eines Fernsehapparates übertragen. 1943 stellte Fritz Fischer die auf dem sogenannten Eidophor-Projektor beruhende Technik vor, die lange Zeit für Übertragungen auf Grossleinwände benutzt wurde. In der zweiten Hälfte der 1940er Jahre erörterten die Post-, Telefon- und Telegrafenbetriebe (PTT) und die SRG intensiv die sogenannte Fernsehfrage und verfolgten die Entwicklung des Mediums insbesondere im Ausland. Dies führte zu den ersten, von den PTT und der ETH gemeinsam unternommenen Versuchen.
Nachdem der Bundesbeschluss zur Finanzierung eines Versuchsbetriebs des Schweizer Fernsehens rechtskräftig geworden war, nahm die SRG 1953 in Zürich erste Tests und ein regelmässiges Versuchsprogramm auf, das an fünf Wochentagen je eine Stunde ausgestrahlt wurde. Weitere Versuche fanden in Basel und in der Westschweiz statt. Der reguläre Sendebetrieb setzte 1958 ein. Die Fernsehstudios wurden ab 1960 in Zürich, Genf und Lugano eingerichtet; Basel und Lausanne gingen leer aus.
Quelle: ETHZ