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Taifun Haiyan: Nothilfe und Wiederaufbau auf den Philippinen
Die Schweizer Bevölkerung spendete CHF 42'383'995 für die Opfer des Taifuns. Wir zeigen Ihnen hier, wie wir den Menschen mit Ihrer Spende helfen.
© Keystone/EPA/Dennis M. Sabangan
Am 8. November 2013 zog der Wirbelsturm Haiyan über die Philippinen und hinterliess ein Bild der Verwüstung.
Besonders betroffen waren die Inseln Leyte und Samar. Tacloban, die Provinzhauptstadt von Leyte, wurde ebenfalls stark verwüstet und hatte viele Tote zu vermelden.
Am 18. November 2013 führten wir einen nationalen Sammeltag für die Opfer des Taifuns Haiyan durch. Die Solidarität mit den Opfern des Taifuns war überwältigend – wir erhielten insgesamt 42'383'995 Franken Spenden.
Ihre Spende macht den Unterschied. Dank Ihrer Solidarität erhalten die Opfer des Taifuns Haiyan nicht nur ein neues Dach über dem Kopf, sondern auch die Möglichkeit, wieder zu arbeiten und für sich selbst zu sorgen.
42’000 Familien erhielten in den ersten Wochen und Monaten nach der Katastrophe Nahrungsmittel, Haushaltsgegenstände und Baumaterialien, um ihre beschädigten Häuser zu reparieren.
Unsere Partnerhilfswerke bauten auch früh schon einfache Häuser wieder auf und stellten die Wasserversorgung wieder her.
Nachdem die Partnerhilfswerke die Erlaubnis der Regierung für den Wiederaufbau erhalten hatten, konnten sie mit dem Wiederaufbau von dauerhaften Häusern beginnen.
Insgesamt bauten sie 6900 Häuser wieder auf und reparierten 4900 Häuser. Dank der Beratung und Unterstützung der lokalen Bevölkerung beim Wiederaufbau der Häuser konnte die Bausubstanz vielerorts verbessert werden. Die Häuser werden künftigen Stürmen und Erdbeben besser standhalten.
Nebst den Privathäusern werden zurzeit auch acht Schulen für 4300 Schülerinnen und Schüler repariert oder wiederaufgebaut.
Die Philippinen werden häufig von Stürmen getroffen. Deshalb finanzieren wir den Bau von drei Evakuationszentren, in denen sich die Bevölkerung bei zukünftigen Wirbelstürmen in Sicherheit bringen kann.
Der Taifun Haiyan hat nicht nur viele Wohnhäuser, sondern auch die Lebensgrundlage vieler Menschen zerstört.
Die Kokosplantagen, von denen viele Landwirte lebten, wurden total verwüstet. Bis eine solche Plantage wieder Früchte trägt und die Menschen davon leben können, vergehen mehrere Jahre.
Deshalb haben wir 30’000 Familien dabei unterstützt, alternative Einkommensquellen zu finden. Die Bauern bauen nun zum Beispiel Gemüse, Kakao und andere Pflanzen an, die schnell Erträge bringen.
Die Hilfe auf den Philippinen ist somit fast abgeschlossen. Mit den verbleibenden 2,5 Millionen Franken werden wir ein einkommenssicherndes Projekt sowie allfällige Verlängerungen und Anpassungen der bestehenden Projekte finanzieren.
«Es ist wichtig, dass die Menschen schnell wieder ihr eigenes Geld verdienen können. Aber leider können die betroffenen Menschen nicht auf eine Versicherung zurückgreifen. Hier setzen unsere Projekte an.»Caroline Schlaufer, Ökonomie-Expertin unserer Projektkommission
Vor drei Jahren hinterliess der Taifun Haiyan auf den Philippinen eine Spur von Tod und Verwüstung. Noel Ilosorio und seine Frau konnten sich selbst und ihre Kinder retten. Ihr Haus wurde jedoch komplett zerstört.
Am 8. November 2013 zog der Wirbelsturm Haiyan über die Philippinen und hinterliess ein Bild der Verwüstung. Besonders betroffen waren die Inseln Leyte und Samar.
Unsere Partnerhilfswerke helfen den Opfern des Taifuns Haiyan mit Projekten, die genau auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind:
18.11.13
30
445'000