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Die Strafkammer des Bezirksgerichts Plessur hat den vorbestraften T, geboren 1994, von Serbien, mit Urteil vom 29.11.2016 zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von 63 Monaten und zur Bezahlung einer Buße von CHF 300.00 sowie der Verfahrenskosten von rund CHF 23’500.00 verurteilt.
T hatte sich der Vergewaltigung gemäß Art. 190 StGB, der mehrfachen Schändung gemäß Art. 191 StGB, der mehrfachen sexuellen Handlung mit Kindern gemäß Art. 187 Ziff. 1 StGB, der versuchten Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte gemäß Art. 285 Ziff. 1 i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB, des versuchten Diebstahls gemäß Art. 139 Ziff. 1 i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB, verschiedener kleinerer Betäubungsmitteldelikte und weiterer Delikte schuldig gemacht.
Bei den Sexualdelikten stellte das Gericht wesentlich auf die Aussagen der jungen Opfer und auf gerichtsmedizinische Untersuchungen ab. T hatte alle schwerwiegenden Taten bestritten und sich auf den Standpunkt gestellt, der Geschlechtsverkehr sei einvernehmlich erfolgt bzw. es sei gar nicht zum Verkehr gekommen.
Die Staatsanwaltschaft hatte eine Strafe von 66 Monaten gefordert. Eine unbegründete Zivilklage wurde auf den Zivilweg verwiesen, während T im Übrigen verpflichtet wurde, dem Vergewaltigungsopfer die beantragte Genugtuungssumme von CHF 14’000.00 nebst Zins zu bezahlen.
Zum Schutz der Opfer erfolgte die Verhandlung unter Ausschluß der Öffentlichkeit, wobei die akkreditierten Medienvertreter auf Anfrage hin und unter Auflagen zugelassen wurden.
Das Urteil ist nicht rechtskräftig.