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01. Oktober 2023
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Pflanzen des Monats
/ Hanspeter Haller
Pflanzen des Monats Oktober 2023
Die Strahlenaralie stammt aus dem östlichen Himalaya. Sie wächst dort an schattigen Standorten in Hartlaubwäldern, an Waldrändern, Flussufern und in tiefen Schluchten in Höhenlagen zwischen 600 und 3000müM.
Sie kann bis zu 8m hoch werden und ist ein Herbstblüher. Über den Umfang der Gattung Schefflera ist man sich noch nicht ganz einig. Einige zählen nur 8 Arten dazu, andere 600-1100 Arten.
Die Strahlenaralie stammt aus dem östlichen Himalaya. Sie wächst dort an schattigen Standorten in Hartlaubwäldern, an Waldrändern, Flussufern und in tiefen Schluchten in Höhenlagen zwischen 600 und 3000müM.
Sie kann bis zu 8m hoch werden und ist ein Herbstblüher. Über den Umfang der Gattung Schefflera ist man sich noch nicht ganz einig. Einige zählen nur 8 Arten dazu, andere 600-1100 Arten. Erst wenn man sich der Krötenlilie nähert, staunt man über deren diskrete, unglaubliche Schönheit. Nicht von ungefähr wird sie auch Tigerstern oder Gartenorchidee genannt. Schleierhaft wie man auf den Namen Krötenlilie kommen konnte, sind Kröten doch nicht unbedingt für ihre Schönheit bekannt. In einer Quelle steht, dass die divers verteilten lila Punkte für die Namensgebung verantwortlich wären.
Tricyrtis hirta ist in Japan beheimatet. Bei uns braucht sie in rauhen Lagen einen Winterschutz aus Laub. Sie ist ein williger Langblüher und liebt feuchte, aber durchlässige Böden. In schattigen Lagen gedeiht sie besser als in der prallen Sonne. Der Spiral-Ingwer stammt aus den immerfeuchten Tropen Afrikas. Er wächst dort am Boden im Schatten des Regenwalddaches. Seine Wirkungen als Medizinalpflanze sind vielfältig. Auch die Pharmaindustrie hat schon einige Stoffe aus dem Spiral-Ingwer isoliert. Oft wird er auch in Gärten und Parks als Zierpflanze gepflanzt. Daneben wird oder wurde er von den Eingeborenen bei religiösen Riten verwendet. Phragmipedium bessae wurde im Jahre 1981 vom peruanischen Pflanzensammler Orche Guzmann in der Umgebung von Tarapoto in Peru entdeckt. Sie wächst terrestrisch zwischen dauerfeuchtem Moos, Gräsern und Farnen, aber teilweise auch litophytisch an steilen und feuchten Felsen bei konstanten Temperaturen und ganzjährigen Niederschlägen.
Der Deutsche Name Frauenschuh wird für 5 Orchideengattungen verwendet. Zur Gattung Phragmipedium gehören 23 Arten. Es gibt auch herbstblühende Krokusse, die meist aus dem Mittelmeerraum stammen und erst mit den herbstlichen Niederschlägen nach der sommerlichen Trockenperiode zu wachsen beginnen.
Die Krokusse sind Geophyten, d.h. sie überdauern die unwirtliche Jahreszeit unter der Erde in einer Zwiebel, in der alle Nährstoffe für das Spriessen bereit gehalten werden.
Selbst an Orten, wo wir Grabarbeiten verrichten mussten und die oberste Erdschicht sorgsam entfernt und nach der Grabung wieder plaziert haben, kommen die Geophyten wieder so, als wäre nichts gewesen. Es sind wahre Überlebenskünstler. Bei so breiten Blättern und sehr dekorativen Blüten ist man überrascht, dass es sich tatsächlich um ein Gras handelt!
Carex scaposa stammt aus den schattigen Wäldern Südchinas, Vietnams und Taiwans. Es heisst auf Chinesisch "Hua Ting Tai Cao". Diese Segge liebt feuchte Standorte, die aber gut drainiert sind. Bei uns wird Carex scaposa noch nicht oft in der Gartengestaltung verwendet, da es nicht sicher winterhart ist. Der japanische Rosinenbaum wird auch als Quaffbirne oder japanische Mahagonie bezeichnet. Aus dem harten Holz werden Möbel hergestellt. Die seltsam verwachsenen Früchte sind sowohl gekocht als auch roh geniessbar. Sie erinnern vom Geschmack her an Rosinen. Aus diesen Früchten wird auch ein Süsstoff gewonnen.
Das Verbreitungsgebiet von Hovenia dulcis erstreckt sich von Japan über Korea und Südost-, Südzentral-China bis zum Himalaya und Indien sowie nach Nordvietnam und Nordthailand. Mentzelia nuda stammt aus den trockenen Prärien des zentralen N-Amerika bis hinunter nach Mexiko. Ihre Blüten öffnen sich erst am späten Nachmittag und schliessen sich am frühen Morgen. Als Nachtblüher lockt sie entsprechend Nachtfalter an. Ihre Nektarproduktion wurde wissenschaftlich untersucht: Interressant ist, dass die Blüte bis zu 10 Tagen nach dem Verblühen weiterhin Nektar produziert um Ameisen anzulocken, die die Samen beschützen sollen. Sie ist eher kurzlebig, meist 2-jährig. Die Pflanzen des Monats Oktober 2023