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Zu den bedeutendsten Zivilisationen des Mittelalters gehörten in Südostasien unzweifelhaft die angkorianischen „Gottkönige“ des Khmer Imperiums und die Herrscher von Bagan in Burma. So um die erste Jahrtausendwende nach unserer Zeitrechnung formierte sich die Zivilisation der Khmer zu einem militärisch und politisch bedeutenden Gegengewicht zu den Imperatoren von Bagan im Osten. Das Zentrum dieses Machtblockes befand sich in der zentralen Prunkstadt Angkor Wat in der Nähe des heutigen, kambodschanischen Städtchens Siem Reap. Dorthin zog es mich auf meiner persönlichen Reiseziel-Liste der Orte, welche ich unbedingt selbst erleben wollte.
Der Flug von der Schweiz nach Bangkok war etwas lang, aber ich fieberte dem asiatischen Kontinent mit viel Vorfreude entgegen. Nach dem rund 11-stündigen Flug in die riesige Stadt, die ich von früheren Trips her bereits sehr gut kannte, ging die Reise noch etwas weiter mit einem kleinen Zubringerflug auf den Airport bei Siem Reap und dieser Turboprop Flieger brauchte nochmals eine knappe Stunde.
Auf Expertenseiten im Internet erfuhr ich vorher, dass ein Überlandtransport zwar möglich, aber doch recht beschwerlich ist. Der kleine Provinzflughafen der Weltwunderstadt begrüsste ankommende Reisende sehr freundlich und die Einreiseformalitäten waren in Windeseile erledigt. Das freundliche Shuttlepersonal des gebuchten La Résidence d’Angkor Hotels wartete bereits vor dem Baggageclaim auf mich mit einem Namensschild in der Hand. Das La Résidence d’Angkor hatte livriertes Personal und die Lobby überraschte mich nach sehr kurzem Transfer mit einem Check-In in absoluter Rekordzeit.
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Die zweitgrösste thailändische Insel Koh Chang liegt im Golf von Thailand, der direkt an das Südchinesische Meer anschliesst. Sie und das gesamte Archipel von kleineren Inselchen rundherum wurden zum Nationalpark erklärt und Limitierungen für Gebäudegrössen, -höhen und bauliche Entwicklung traten in Kraft.
Das beschert Koh Chang einen grossen Dschungel im Inselinneren, der unberührt die bis zu 750 m hohen Inselberge bedeckt. 85% der Inselfläche sind Urwald, nur 15% sind bebaut oder werden landwirtschaftlich genutzt. Eine einzige richtige Strasse umfasst den östlichen Bereich und die kleinen Touristenorte im Westen und verbindet alle mit den beiden Fährenpiers.
Mein Urlaub fand im Mittwinter statt, wissend dass ich dort ein herrliches und warmes Wetter vorfinde. Jeweils eine Woche wollte ich bei dem White Sands Beach genannten Inselabschnitt verbringen und eine ruhigere Woche an einem beschaulicheren Strand, den ich mir nach meinem Gusto noch vor Ort ausgucken wollte.
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In diesem Bericht soll es vom Leben der Maoris – vor allem in Rotorua – und von der Energie in der Erde Neuseelands handeln.
Rotorua befindet sich im Zentrum der Nordinsel und ist auf der einen Seite die Hochburg der Maoris. Es gibt insgesamt noch 76 verschiedene Maori-Stämme, die jedoch alle die gleiche Sprache sprechen. Dennoch lebten sie früher getrennt und bekämpften sich dabei sogar. Hauptsächlich ging es dabei immer um das gleiche: Frauen und Nahrung. Auf der anderen Seite ist Rotorua gespickt mit dampfenden Kluften, brodelnden Seen, kochend heissen Flüssen und spuckenden Geysiren.
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Nun war es soweit: Mit einem vollgepackten Auto machten wir uns auf den Weg Richtung Flughafen. Kurz davor hatte meine Frau noch etwas Bedenken wegen der insgesamt etwa 28 Stunden dauernden Anreise gehabt, die ich ihr aber tröstlich ausreden konnte. Nachdem wir unsere drei Koffer à 23 Kilo eingecheckt hatten, ging es mit dem Handgepäck und Johnny im Kinderwagen Richtung Gate. Als der Aufruf kam, bestiegen wir die japanische Maschine, die uns zum ersten Zwischenstopp bis nach Tokio bringen sollte.
Der Flug verlief gut organisiert. Jonathan konnte im kleinen Bettchen, das an die Wand gehängt wurde, ganz gut schlafen, obwohl er schon zu lang dafür war – die Füsse hingen immer etwas heraus. Vorbildlich fanden wir, dass die Stewardessen ein waches Auge hatten und zuerst meine Frau oder mich bedienten und das Essen brachten und anschliessend dem anderen Partner samt Kind. So konnte einer immer erst in Ruhe essen und sich dann um den Kleinen kümmern – kein einfaches Unterfangen bei so wenig Platz.
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Neuseeland wird oft als das „schönste Ende der Welt“ bezeichnet – und damit liegt man völlig richtig. Obwohl natürlich Schönheit auch immer im Auge des Betrachters liegt. Hier jedoch kann man sagen: Jeder, der einmal in Neuseeland war, kommt ins Schwärmen, wenn die Erinnerungen wieder wach werden…
Im Folgenden möchte ich einen Reisebericht starten, der über die Nord- und Südinsel geht. In einigen Beiträgen werde ich dazu genauer auf einzelne Ort eingehen und die Erlebnisse Revue passieren lassen. Kommen Sie mit auf die Reise und lernen Sie vielleicht noch das eine oder andere dazu!
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