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Unkautbekämpfung und Kartoffelqualität nach Direktmulchlegen
Die intensive Bodenbearbeitung im herkömmlichen Kartoffelbau vor dem Setzen und bei der Ernte erhöht die Gefahr von Erosion und Nitratauswaschung ins Grundwasser. Um dieses Gefahrenpotenzial zu minimieren wurde die Technik des Direktmulchlegens (DML) entwickelt. In diesem Anbausystem werden die Dämme bereits im vorangehenden Sommer nach der Getreideernte geformt und mit einer Zwischenkultur begrünt. Im folgenden Frühjahr pflanzt man die Kartoffeln ohne weitere Bodenbearbeitung in die vorgeformten Dämme. An der FAL-Reckenholz wurde eine mehrjährige Versuchsserie (1995-1999) mit dem DML-Verfahren durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass eine rechtzeitige Unkrautbekämpfung angebracht ist, da Unkräuter in allen Stadien vorkommen und allenfalls Begrünungen zu kontrollieren sind. Die vorliegende Arbeit zeigt die Grenzen des DML-Verfahrens hinsichtlich Ertrag und Knollenqualität auf schweren Böden mit verfestigten Dämmen. Andere Autoren berichten vom erfolgreichen Kartoffelbau mit reduzierter Bodenbearbeitung auf leichteren Böden.
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Unkautbekämpfung und Kartoffelqualität nach Direktmulchlegen