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Die Milch ihrer Kühe liefern sie aber nicht zur Verarbeitung ab, sondern veredeln sie via Mastkälber zu Fleisch. Da Bissigs ihre Kühe fast ausschliesslich mit gesextem Sperma besamen, kaufen sie einen Teil der Tränkekälber für die Mast zu. Walter Bissig bezieht seine Tränker immer von denselben Betrieben: "Dadurch habe ich gesunde Tiere und kann den Handel umgehen. So können alle Parteien von einem attraktiven Preis profitieren. Ich hole die Kälber jeweils selbst ab", erklärt der Betriebsleiter.
Alles auf die Karte Kälbermast
Als Pirmin Egli im Jahr 2016 den Betrieb von seinem Vater übernahm, war die Kälbermast noch weniger gross, dafür wurden zwölf Muttersauen gehalten. Der Bereich der Zuchtsauen und der Milchviehnachzucht wurde umgebaut und Platz für knapp 40 Mastkälberplätze geschaffen.
Als Stefan Ammanns Grossvater den landwirtschaftlichen Betrieb in Rüti bei Riggisberg bewirtschaftete, wurden zwei Kühe und deren Kälber gehalten. Die Milch der Kühe diente zur Eigenversorgung und um jährlich ein Kalb auszumästen. Auch heute wird der Betrieb noch nach diesem Grundsatz geführt – nur in deut lich grösserem und modernerem Rahmen.