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Mit durchschnittlich 11.1°C war der Oktober etwas mehr als ein Grad wärmer als üblich. Es fielen 70 mm Regen, was ein Defizit von rund 15% zum langjährigen Mittel bedeutet.
Der Monat startete kühl und nass, doch das warme Hochdruckwetter kam rasch zurück. Nur am 7. regnete es einmal. Die Höchstwerte lagen bis nach der Monatsmitte bei meist 18 bis 24 Grad. Danach gingen die Temperaturen langsam auf übliche Werte zurück. Vom 27. bis 29. erfasste recht kühle Regenluft die Schweiz. Am 28. kletterte die Temperatur den ganzen Tag lang nicht über 3.2°C. Nebst kühlen Nächten mit Tiefstwerten um 1 bis 3 Grad trieb ein Föhnsturm zum Monatsende die Temperaturen zeitweise wieder auf bis zu 16 Grad hinauf. In Mörschwil wurde eine mittlere Windgeschwindigkeit von 20 Km/h gemessen, was in freier Lage etwa Böen von 80 bis 90 Km/h entspricht. In einigen Regionen der Ostschweiz tobte ein ungewöhnlich heftiger Sturm. Im Appenzellerland wurden ganze Waldteile zerstört. Die gemessenen Böenspitzen lagen bei 100 bis 130 Km/h, auf den Bergen deutlich höher. Noch schlimmer wütete der Sturm im Graubünden, sowie in Österreich. In Bergün GR fiel ein ganzer Lawinenschutzwald dem Sturm zum Opfer und auf dem nahe gelegenen Albulapass wurden gar vier Hochspannungsmasten umgeworfen.