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Die malische Gesellschaft hat mit zahlreichen Herausforderungen zu kämpfen, die den Alltag der Bevölkerung erschweren. Ursachen sind unter anderem der Klimawandel, Konflikte, politische Instabilität, eine fragile Sicherheitslage und die schwache Wirtschaft. Der überwiegende Teil der Bevölkerung lebt auf dem Land und rund die Hälfte der Menschen leben in extremer Armut.
Mali gehört zu den Ländern, die weltweit am stärksten von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen ist: Die Fruchtbarkeit der Ackerböden leidet unter wiederkehrenden Dürreperioden, Überschwemmungen und Erosion, sowie den Folgen von nicht nachhaltigen Anbaumethoden. In den ländlichen Gemeinden des Kreises Yanfolila stellt der Gemüseanbau eine wichtige Einkommensquelle insbesondere für Frauen dar. Gleichzeitig trägt er zur Ernährungssicherheit bei, indem er die Nährstoffzusammensetzung der Mahlzeiten verbessert.
Da der Gemüseanbau hauptsächlich von Frauen in der Nebensaison betrieben wird und die Anbaumethoden nicht an die neuen klimatischen Bedingungen angepasst sind, ist er unmittelbar vom Klimawandel betroffen. Darüber hinaus sind Kleinbäuerinnen, aber auch junge Menschen, kaum in das Marktsystem integriert und haben oft keine Möglichkeiten, ihre Produkte zu verarbeiten und zu vermarkten.