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Am Morgen des 14. Dezembers hatte sich zum ersten Mal in dieser Jahreszeit eine sanfte Schneedecke über Teile Kyotos gelegt. Die Japaner sprechen poetisch von Yukigeshō, was wortwörtlich «Schneeschminke» bedeutet (Asienspiegel berichtete). Auch der berühmteste Tempel der Stadt, der Kinkakuji («der Goldene-Pavillon-Tempel») mit der pittoresken Umgebung und dem Teich zeigte sich von seiner winterlichen Seite, wie die Kyoto Shimbun berichtete.
In den nördlichen, ländlichen Regionen der Präfektur Kyoto fiel schon in den Tagen zuvor bis zu 25 Zentimeter Schnee. Derweil führte der gestrige Schneefall in der Präfektur Shiga, wo der grosse Biwa-See liegt, zu Verspätungen auf der Strecke des Tōkaidō-Shinkansens.
Der richtige Wintereinbruch könnte in einigen Teilen der Hauptinsel Honshu bereits nächste Woche erfolgen. Für dann werden besonders kalte Temperaturen erwartet. Von der Region Hokuriku rund um Kanazawa bis hoch nach Niigata, Akita und Aomori im Norden könnte es dann zu starken Schneefällen kommen, wie tenki.jp berichtet. Ganz allgemein gibt es in diesen Teilen der Hautpinsel am Japanischen Meer sowie auf der Nordinsel Hokkaido, wo es schon im November schneite (Asienspiegel berichtete), stets mehr Schneetage als auf der Pazifikseite, wo es wärmer und sonniger ist.