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Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat diesen neuen globalen Standard im Juli 2014 verabschiedet. Der AIA sieht vor, dass die Steuerbehörden der teilnehmenden Länder Informationen über Einkommen und Vermögenswerte von Steuerpflichtigen an andere Länder weitergeben. Damit soll die grenzüberschreitende Steuerhinterziehung verhindert werden. Das Schweizer Parlament hat zwei Vorlagen verabschiedet, die den AIA bilateral mit anderen Staaten ermöglichen. Demnach werden ab 2017 - wenn der AIA in Kraft tritt - Informationen gesammelt und jeweils im Folgejahr mit Partnerstaaten ausgetauscht.