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Die Staatspolitische Kommission (SPK) des Nationalrates spricht gegen die erweiterte Offenlegung von Geldflüssen an Parlamentarier aus.
Die Kommission spricht sich mit 17 zu 8 Stimmen dagegen aus, die bereits bestehenden Offenlegungspflichten für Mitglieder der Bundesversammlung zu erweitern, so dass z.B. auch sämtliche Geldbeträge, welche ein Ratsmitglied für seine beruflichen und politischen Tätigkeiten erhält, offen zu legen sind.
Sie lehnt eine parlamentarische Initiative von Nationalrat Mathias Reynard (S, VS) ab, welche für Parlamentsmitglieder umfassende Offenlegungspflichten gemäss dem Vorbild des Europarates verlangt (für eine transparentere Offenlegung der Interessenbindung von Parlamentsmitgliedern). Nach Ansicht der Kommission ist die Pflicht zur Offenlegung von Einkommen nicht mit einem Nichtberufsparlament vereinbar.
Für die Minderheit erfordert gerade die Tatsache, dass die Ratsmitglieder Einkünfte neben dem Parlamentsmandat erzielen dürfen, strenge Offenlegungspflichten.