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Die Milchnachfrage im „Reich der Mitte“ habe infolge steigender Verbrauchereinkommen rasch angezogen und die Konsumenten orientierten sich zunehmend an westlichen Ernährungsmustern. Es sei sehr wahrscheinlich, dass sich die chinesischen Importeure im Einkauf geographisch diversifizieren und sich nicht wie bisher auf nur wenige Herkunftsländer wie Australien konzentrieren würden, so die Einschätzung der Rabobank.
Die jährliche Wachstumsrate der Einfuhren habe sich in den vergangenen 24 Monaten auf 20 % bis 30 % belaufen, wodurch sich die Weltmarktpreise bei einem zuletzt sinkenden globalen Milchaufkommen auf einem hohen Niveau befestigt hätten. Zurzeit decke China nur rund 80 % seines Verbrauchs mit Ware aus heimischer Erzeugung, die noch relativ schwach aufgestellt sei. Allerdings befinde sich der Sektor in einem Umbruch.