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In einer trockenen Region des Oberwallis (Martisberg) hat man während acht Jahren (1988-1996) untersucht, wie sich die Wiederaufnahme der Beregnung auf den Pflanzenbestand von Dauerwiesen auswirkt. Botanischen Erhebungen, die auf elf Dauerbeobachtungsflächen von 25 m2 durchgeführt wurden, zeigen, dass sich der Pflanzenbestand dieser Wiesen nicht grundsätzlich verändert hat. Auf den nährstoffreichsten und frischesten Standorten hat die Artenzahl durch die Einführung der Beregnung leicht abgenommen und der Artenanteil von guten Futterpflanzen etwas zugenommen. Die Wiesen auf den trockensten Standorten wurden nicht beregnet – ihr Pflanzenbestand blieb unverändert. Wiesen, die bei Beobachtungsbeginn bezüglich der botanischen Zusammensetzung eine Zwischenstellung im Vergleich zu den beiden anderen Typen einnahmen, haben sich mit der Einführung der Beregnung am meisten verändert. Ihre botanische Zusammensetzung nähert sich Jahr für Jahr jenen der frischesten und nährstoffreichsten Wiesen. Diese Entwicklung wird nicht mit einer Abnahme der Artenvielfalt begleitet. Der Futterwert dieser Wiesen hat sich dagegen verbessert.
Herbizidresistenzen bei Unkräutern sind weltweit ein zunehmendes Problem. Das Herbizidresistenz-Monitoring in der Schweiz soll dazu beitragen, die Mechanismen, die zu diesen Resistenzen führen, besser zu verstehen und den Herbizideinsatz besser zu steuern.
Agroscope hat Pflanzenschutzstrategien im Apfelanbau verglichen. Durch die Reduktion von Pflanzenschutzmitteln verminderten sich die lokalen ökotoxikologischen Risiken, es ergaben sich aber andere Zielkonflikte bezüglich Umwelt und Wirtschaftlichkeit.
Bt-Mais ist durch Eiweisse des Bakteriums Bacillus thuringiensis vor Frass durch bestimmte Insekten geschützt. Eine neue, systematische Auswertung von weltweiten Felddaten bestätigt, dass Nichtzielorganismen in Bt-Mais weitgehend geschont werden.