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Herzliche Gratulation!
Was haben Gerste, Mehl und Nebel gemeinsam? Die Antwort auf diese knifflige Frage ist eigentlich simpel,…
Rezept Nebelsuppe
Rufen wir uns doch kurz das einfache Rezept für eine feine Nebelsuppe in Erinnerung:
- Wenig Bewölkung (gute Abstrahlung)
- Wenig Wind
- Eine Prise Feuchtigkeit
Je mehr Zeit man investiert (also je länger die Nacht dauert), desto eher und besser gelingt das Rezept. So befanden sich heute Morgen weite Teile des Schweizer Mittellandes in einer schönen, dichten Nebelsuppe. Die Obergrenze lag bei rund 600 bis 800 Metern. Den Voralpen entlang und gegen Westen hin lag die Obergrenze bei 800 bis 1100 Metern. Auch im Südtessin zeigte sich am Vormittag eine Hochnebeldecke.
Tiefere Obergrenze
Im Vergleich zu gestern lag die Obergrenze des Nebels heute deutlich tiefer. Grund dafür war eine zunehmende Subsidenz (Absinkbewegung im Hoch) sowie ein abnehmender Bisengradient. Eine schwache Bise war jedoch noch vorhanden, was auch die höhere Obergrenze an den Voralpen und im Westen erklärt.
Cirrenfelder
Der Nebel zeigte sich heute zäh, eine Auflösung fand bis Mitte Nachmittag kaum statt. Unter dem Nebel erreichte die Temperatur am Nachmittag lediglich 1 bis 4 Grad.
Über dem Nebel war es abgesehen von hohen Wolkenfeldern sonnig. Diese zeigten sich vor allem in den östlichen Regionen und stammten von einer Warmfront über Deutschland / Polen. Die Cirren wurden mit den nordöstlichen Höhenwinden zur Schweiz geführt.
Auf der Alpennordseite und im Wallis fielen bisher erst 10 - 50% des üblichen Monatsniederschlags. Am wenigsten fiel im westlichen Mittelland mit rund 15% (z.B. Genf, Neuenburg, Chaumont). Etwas mehr war es in weiten Teilen des Tessins mit 50 - 80%. Am wässrigsten war es prozentual gesehen bisher im Kanton Graubünden. In Nord- und Mittelbünden fielen rund 70 bis 100%. Der Gewinner ist das Engadin und das Münstertal. Dort wurde das Monatssoll bereits an den meisten Stationen erfüllt bzw. deutlich überschritten (z.B. Scuol 127%, Samedan 115%).
Es scheint so, als dass das letzte Novemberdrittel ein eher tiefdruckbestimmtes Ende nimmt. So könnten auch die noch unterwässerten Regionen etwas aufholen.
Kulinarischer Tipp zum Schluss
Apropos Graubünden: Die Gerstensuppe ist eine der Lieblingssuppen des Bloggers. Diese kennt wohl jedes Kind in der Schweiz. Und es existieren in Graubünden wohl deutlich mehr Rezeptvarianten als Nebeltage.
Unbekannter, aber nicht minder fein, ist folgende Suppe: Rüebli-Curry-Suppe. Ein Rezept findet sich hier.
En Guete!
Und welche Lieblingssuppe haben Sie? Die kalte Jahreszeit vor Augen können neue Rezepte/Ideen nicht schaden. Wenn Sie mögen, teilen Sie es uns via Kommentarfunktion mit.