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Die Möglichkeit seine Tweets vorauszuplanen gibt es schon eine Weile. Man kann es über die native Twitter-App machen oder über Drittanbieter wie zum Beispiel HootSuite. Die Hauptvorteile liegen auf der Hand: Man kann sich Zeit «freischaufeln», da man nicht permanent aktiv twittern muss, und hat trotzdem immer einen aktuellen und aktiven Account. Es gibt aber auch andere, weniger offensichtliche Vorteile einer Vorausplanung.
Deine «Markenstimme» wird stärker
Etwas das oft unterschätzt wird: Hast du ein solides Verständnis deiner «Markenstimme»? Das heisst, ist dir bewusst wie und in welchem Ton du twitterst? Bist du spassig und «flirty»? Schlank und professionell oder freundlich und zugänglich?
Viele SoMe-Marketing-Spezialisten vergessen diese Überlegung oft vor allem, wenn sie einen Account einer jungen Firma/Marke betreiben. Wenn du dir aber anfangs Woche ein wenig Zeit nimmst, um gute Inhalte zusammenzustellen, die du über die Woche verteilt twittern möchtest, schärfst du nach und nach diese Stimme.
Wenn du zum Beispiel jeden Montagmorgen ein wenig Zeit investierst, kannst du darauf achten, dass alle deine Tweets im selben Ton gehalten sind. So wirken die über die Woche geplanten Tweets authentischer und wie aus einem Guss. Wenn du Tweets «on the fly» erstellst, sprich immer gerade dann, wenn du das Gefühl hast, dass du etwas tweeten musst, dann ist die Wahrscheinlichkeit viel grösser, dass deine Tweets nicht kongruent wirken und du erhöhst deinen Stressfaktor erheblich.
Alle deine Tweets zusammen zu sehen hilft dir dabei, sie zusammenzuhalten und entlastet dich zeitlich den Rest der Woche.
Du bist einiges kreativer
Eine Angst von Marketing-Spezialisten, die sich noch nicht mit Tweetplanung auseinandergesetzt haben ist, dass die Tweets repetitiv werden. Dem ist nicht so. Tatsächlich erlaubt dir die Tweetplanung, dass du kreativere und besser aufeinander abgestimmte Inhalte präsentieren kannst, als wenn du sie «on the fly» und unabhängig voneinander schreibst.
Wenn du mehrere Tweets miteinander schreibst, verminderst du sogar die Chance, dass du dich zu oft wiederholst, was du weniger im Griff hast, wenn du «on the fly» textest.
Plus, wenn du dich für eine Stunde oder mehr auf einmal auf deine Tweets konzentrierst, kommst du eher in einen kreativen Flow als wenn du unregelmässig einzelne Tweets in die Welt hinaus schleuderst. Du fokusierst dich eher auf deine Aufgabe und die guten Inhalte, die du erstellen willst.
Dein Stresslevel wird sinken
Es sollte nicht überraschend daherkommen, dass du weniger gestresst bist, wenn du nicht alle paar Stunden einen lustigen, intelligenten und kreativen Tweet absetzen musst. Viele Marketing-Experten realisieren diesen Fakt erst, wenn sie einen Rhythmus für ihre Tweetplanungen gefunden haben.
Wenn du dir wöchentlich ein wenig Zeit herausnimmst, um deine Tweets sorgfältig vorzubereiten und ein Arsenal an Tweets im Köcher hast, die du über die Woche verteilt automatisiert tweeten kannst, nimmst du dir den Druck etwas auf die Schnelle tweeten zu müssen und präsentierst einen ausgeglichenen und spannenden Inhalt mit rotem Faden.
Selbstverständlich ersetzt die Tweetplanung nicht das Reagieren auf Erwähnungen oder Retweets deiner Kunden/Follower oder das Aufbauen einer guten Beziehung zwischen Marke und Konsument. Auch führt ein gut organisierter SocialMedia-Manager einen SoMe-Kalender in welchem alle Veröffentlichungen festgehalten werden. Sodass er immer bescheid weiss, wann welcher Tweet wo rausgeht.