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Föhrenpflanzung im Schutzgebiet Blaase
Förderung der Heidelerche
- © Ján Svetlík (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Lullula_arborea_(Ján_Svetlík).jpg), „Lullula arborea (Ján Svetlík)“, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/legalcode
Der Schaffhauser Randen gehört nebst dem Jurabogen und den Südhängen des Mittel- und Oberwallis zu den letzten schweizerischen Verbreitungsgebieten der Heidelerche (Lullula arborea). Die Art fühlt sich am wohlsten in der halboffenen Kulturlandschaft. Sie benötigt einerseits magere Böden mit lückiger Vegetation und andererseits freistehende Einzelbäume als Sitz- und Singwarte. Letzteres ist auf der Randenhochebene je länger je weniger anzutreffen. Auch in der Flur "Ob em Guuger", wo sich das Schutzgebiet Blaase befindet, herrscht heutzutage eine vermehrt scharfe Grenze zwischen Wald und offenem Kulturland.
Durch die Föhrenpflanzung in der Blaase soll nun den Lebensraumansprüchen der Heidelerche entgegengekommen werden. Die Föhren stammen aus dem nahegelegenen Schutzgebiet Laadel. So wird versucht sicherzustellen, dass die Bäume genetisch möglichst gut and die Region und deren Gegebenheiten angepasst sind.