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Leonardo DiCaprio hat ein erfolgreiches Jahr hinter sich. Endlich konnte auch er ein goldenes Männchen (a.k.a. Oscar) in seiner Preise-Sammlung willkommen heissen.
Am 30. Oktober wurde nun das neuste Projekt von Leonardo DiCaprio veröffentlicht. Aus persönlicher Motivation hat Leo einen Dokumentarfilm zum Thema Klimawandel gedreht. Für den Film «Before The Flood» reiste er drei Jahre um die Welt und versuchte, Lösungen für den Klimawandel zu finden.
Dabei besuchte der Schauspieler zum Beispiel Peking, um mehr über die Smog-Problematik zu erfahren oder reiste zu Bauern in Indien, deren Äcker vom starken Regen einfach weggespült werden. Er traf auch den US-Präsidenten Barack Obama und Papst Franziskus, um sich mit ihnen über den Klimawandel zu unterhalten.
«Ich will alles tun, um mehr über dieses Problem zu erfahren», sagt Leo bereits in den ersten fünf Minuten des rund eineinhalb-stündigen Filmes. Ihm scheint also wirklich etwas daran zu liegen, die Menschen auf den Klimawandel zu sensibilisieren. Bis zum 6. November stellt er die Doku gratis auf Youtube zu Verfügung.
(rhy)
Es ist eines der grössten Aufforstungsprojekte der Welt: Das Ehepaar Salgado pflanzte in 20 Jahren einen 68 Millionen Quadratmeter grossen Wald. Sie haben bewiesen, dass der Klimawandel nicht nur gestoppt, sondern auch rückgängig gemacht werden kann.
Anfang der 90er-Jahre wurde der brasilianische Fotografjournalist Sebastiao Ribeiro Salgado nach Ruanda geschickt, um über den schrecklichen Völkermord zu berichten. Das vor Ort Erlebte traumatisierte ihn schwer. 1994 kehrte Salgado in seine Heimat zurück. Er hoffte zu Hause in Minas Gerais, wo er von einem üppigen Wald umgeben aufgewachsen war, Ruhe und Erholung zu finden.
Statt des Waldes aber fand er kilometerweit staubiges und karges Land vor. In wenigen Jahren fand in seiner Heimatstadt …