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kein Remix, eine neue Version
das neue Video
Rezeption und Statistik
Bereits 1983 liess Paul McCartney für die Maxi Single «Say Say Say», remixen.
kein Remix, eine neue Version
Eigentlich ist der 2015er-Remix von «Say Say Say» kein klassischer Remix. Höchstens der Remix eines Remix. Denn der neuen Version liegt die Instrumentalversion des Remix von John «Jellybean» Benitez von 1983 zu Grunde. Für die neue Abmischung verantwortlich waren Steve Orchad und Mark «Spike» Stent, der u.a. Madonna oder Beyonce produziert, aber auch bei «Pop» von U2 und Pauls 2013er-Album «NEW» mitgewirkt hat.
In den Liner Notes zur Archive Collection-Veröffentlichung von «Pipes Of Peace» erinnert sich Steve Orchad an die Entstehung der 2015er- Version: «Als Paul Anfang 2015 in den Abbey Road Studios das Bonusmaterial für ‹Pipes Of Peace› überprüfte, war einer der Tracks, den er sich anhörte, ein 12" Mix von ‹Say Say Say›, den Jellybean Benitez angefertig hatte. Paul erinnerte sich an zwei unbenutze Lead-Vokal-Sequenzen von Michael Jackson und ihm. Er sagte uns, dass wir versuchen sollten, diese Gesangsspuren über den Jellybean-Mix zu legen.»
Standbild aus dem Video-Clip von Say Say Say (2015 Remix)
Jellybeans Mix ist drei Minuten länger als die Albumversion, so musste Steve Orchad die Gesangsspuren schneiden und neu arrangieren, damit sie auf zum ursprünglichen 12" Mix von Benitez passten. «Danach arrangierten wir die Gesangssequenz neu und drehten die Reihenfolge um, sodass nun Michael anstelle von Paul mit der ersten Strophe beginnt, damit sich der Song unterschiedlich vom Original anhört.» Danach bat Paul, dass Mark «Spike» Stent den Song neu mischen solle, damit der Song eine neue Ausstrahlung erhalten würde. Ähnlich wie auf «Pop» von U2 hat die neue Version von «Say Say Say» ein kühles, industrielles Ambiente, während das Original ein funkiges Discostück war.
das neue Video
Wie die erste Single erhielt auch die zweite Single einen Videoclip. Das Original hatte Bob Giraldi gedreht, der zuvor schon das Video zu «Beat It» von Michael Jackson gedreht hatte. Modern mit Patina, so lässt sich das Video zum 2015er-Remix «Say Say Say» umschreiben. Regie führte der Choreograf und Performance-Künstler Ryan Heffington, der schon für Lady Gaga Videos produziert hat. Anstelle des bunten Videos Giraldis von 1983, das in einem Western- und Vaudeville-Ambiente gedreht worden war, ist Heffingtons Video in schlichtem Schwarzweiss (Patina) gehalten. Das Ambiente ist eine nicht mehr das Kalifornien wärhend der Weltwirtschaftskrise, sondern ein trister, ehemaliger Vorort des postmodernen Amerikas. Die Moderne hält Einzug mit tanzenden Kids, die Michael Jacksons Tänze imitieren. Gedreht wurde das Video in Los Angeles und verfolgt einen Jungen auf seinem Weg durch die Nachbarschaft. Die Freude des Jungen wirkt ansteckend und so tanzen innert Kürze alle, die er besucht.
Rezeption und Statistik
«Say Say Say» ist bis heute die letzte Single von Paul McCartney, die auf beiden Seiten des Atlantiks, in England und den USA, die Chartspitze erreichte. Tempi passti, ist man versucht zu sagen, der 2015er-Remix konnte sich nicht platzieren.
Mit «Say Say Say (2015 Remix) korrelierte Veröffentlichung:
Pipes Of Peace, Album, 1983 (2015 Archive Collection)
Paul McCartney und Michael Jackson im Londoner Odyssey Studio 1981 bei den gemeinsamen Aufnahmen von Say Say Say oder The Man, gesehen von Linda McCartney. – Fotos: MPL Productions

Tracklist:
Maxi Single:
Say Say Say (2015 Remix)
Say Say Say Instrumental – Remixed by John Jellybean Benitez
Spotify Stream:
Say Say Say (2015 Remix - Radio Edit)
Digital Download auf
paulmccartney.com
Say Say Say (Radio Edit Instrumental)
Say Say Say (2015 Remix)
Illustration von Jeff Cummins für das Cover der Original-Single von 1983.