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Peter Tobler setzt sich in seiner Diplomarbeit sowohl theoretisch wie auch praktisch mit Identität, insbesondere seiner eigenen Identität auseinander. Dabei beschäftigt er sich mit dem Thema gesellschaftlicher und sexueller Transformation und Vielfalt, welche insbesondere in der Ballroom Culture und in der Queer Culture gelebt und zelebriert werden. Entstanden sind verschiedene Kostüme, mit welchen sich Peter Tobler in einer Live-Performance während der Diplomausstellung inszeniert.
"In dieser Auseinandersetzung möchte ich meine Vergangenheit reflektieren und in derer Verarbeitung mit einem erweiterten Blick und einer neuen Perspektive begegnen. Ich möchte mich emanzipieren und mein aktualisiertes Selbstbild zum Ausdruck bringen. Ich will mich sehen, erkennen und zeigen. Und dazu nutze ich gestalterische und künstlerische Ausdruckweisen wie die Mode (das Gewand, die Hülle) den Tanz, die Pose, die Musik, den Laufsteg und das Publikum, die Perfomance sowie den Live-Act. Ich bringe mit künstlerischen Mitteln zum Ausdruck: wer, was und wie ich bin. Ich ziele mit der Performance auf gesellschaftliche Toleranz und Akzeptanz gegenüber LGBTIQ+ Menschen und ein erhöhtes Interesse am Unbekannten und Fremden. Ich möchte das Publikum unterhalten, involvieren und begeistern, indem ich mich bizarr, also verletzlich und dennoch stark und authentisch auf dem Laufsteg präsentiere. Mit viel Lust und tierischem Ernst lehne ich Diskriminierung, Sexismus und Rassismus ab und engagiere mich für mehr Liebe und Freude." (Peter Tobler, Auszug aus der Dokumentation zur Diplomarbeit)
Was für ein Wesen bist du?
Bist du ein Tier und/oder ein Mensch oder gar eine Pflanze?
Fühlst du dich weiblich, männlich, nicht binär oder bist du genderfluid?
Wirst du kategorisiert?
Hinterfragst du das Denken der Stereotypen?
Wie ist dein Umgang mit der Umwelt, mit deinen Mitmenschen und mit dir selbst?
Spürst du dich und deinen Körper?
Wie gehst du mit deiner Psyche um?
Zeigst du dich oder versteckst du dich?
Kannst du dich selber sein?
Fühlst du dich frei?
Feiern wir alle zusammen die Vielfalt und die Freiheit?