Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03273.jsonl.gz/1733

Die Church of Scotland erlaubt künftig ihren Pastoren und Diakonen, gleichgeschlechtliche Paare zu trauen. Das entschied die Generalversammlung der schottischen Protestanten, auch Presbyterianer genannt, am Montag in Edinburgh.
Geistliche können sich demnach entscheiden, ob sie die Zeremonie vornehmen wollen oder nicht. Der Entscheidung vorangegangen war ein jahrelanger Streit in der auch als «Kirk» bezeichneten Gemeinschaft. Für die Öffnung für gleichgeschlechtliche Paare stimmten nun 274 Mitglieder der Generalversammlung, 136 votierten dagegen.
Vor einem knappen Jahr hatte sich bereits die methodistische Kirche in Grossbritannien zu dem Schritt entschlossen. Die grösste Kirche im Land, die anglikanische Church of England, erlaubt bislang keine gleichgeschlechtlichen Hochzeiten in ihren Kirchengebäuden oder durch ihre Priester. Anders sieht es bei den Anglikanern in Schottland aus. Die Scottish Episcopal Church erlaubt die Eheschliessungen gleichgeschlechtlicher Paare bereits seit 2017. (aeg/sda/dpa)
Ein gewaltiger Buschbrand im australischen Bundesstaat Victoria ist noch immer nicht unter Kontrolle. In der Region seien Tausende Menschen auf der Flucht, berichtete die Nachrichtenagentur AAP am Freitag unter Berufung auf die Notdienste. Mindestens ein Haus sei bereits zerstört worden, jedoch rechneten die Behörden damit, dass weitere Gebäude abgebrannt sein könnten, wie Feuerwehrchef Jason Heffernan erklärte. Mindestens 11'000 Hektar Land wurden bereits verwüstet.