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Im November 2008 stimmte der Landtag dem revidierten Schulgesetz zur Umsetzung der Schul- und Profilentwicklung auf der Sekundarstufe I (SPES I)zu. Gegen diesen Entscheid wurde das Referendum ergriffen. In der darauf folgenden Volksabstimmung von Ende März 2009 wurde die Vorlage mit einer Mehrheit von 52,9 % abgelehnt.
In der Folge gab die Regierung eine Abstimmungsanalyse in Auftrag, in welcher die Gründe für die Ablehnung erfragt und eine Stärke-Schwäche-Analyse durchgeführt werden. Über die Resultate der Analyse wird voraussichtlich Ende November 2009 informiert.
In verschiedenen Bereichen sind Weiterentwicklungen trotz der Ablehnung von SPES I in Gange:
- Teilumsetzung des Schulleitungskonzepts, Stärkung der Schulleitungen und der Schulautonomie
- Neugestaltung des 9. Schuljahres, Standortbestimmung mit Stellwerk 8 und Standortgespräch, individuellere Ausrichtung des Unterrichts
- Ausbau des Angebots an Tagesstrukturen
- Särkung der Elternmitsprache
- Füherer Beginn des Französischunterrichts
Aufgrund der Abstimmungsanalyse wird die Regierung das weitere Vorgehen beschliessen.
(Stand: Januar 2012)