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Auf Antrag des Bundesamts für Gesundheitswesen (BAG) hat Genève Aéroport einen detaillierten Schutzplan ausgearbeitet, um die Gesundheitssicherheit seiner Mitarbeiter, Passagiere und Besucher zu gewährleisten. Er stützt sich auf die epidemiologischen und gesundheitspolitischen Richtlinien des Bundesrates sowie auf die luftfahrtspezifischen Empfehlungen der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) und des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC). Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) ist verantwortlich für die korrekte Anwendung der einschlägigen Vorschriften.
Individuelle Verantwortung, Handhygiene, Tragen von Masken und die weitestgehende Wahrung der sozialen Distanz bleiben angesichts der Entwicklung der Pandemie die Schlüsselwörter.
Soziale Distanz und das Tragen von Masken
Seit Dienstag, den 28. Juli 2020 besteht am Genève Aéroport Maskenpflicht. Sämtliche der Öffentlichkeit zugänglichen Bereiche sind betroffen (Flughafengelände, Aufzüge, Geschäfte, Restaurants, usw.). Diese Massnahme folgt auf Beschluss des Genfer Staatsrates (24.07.2020), das Tragen von Masken in sämtlichen Geschäften und die Desinfektion der Hände für alle Personen vorzuschreiben, die eine der Öffentlichkeit zugängliche Anlage oder Einrichtung betreten.
Die Flughafenmitarbeiter werden mit Masken, Handschuhen und in einigen Fällen mit Brillen ausgestattet, wenn dies unerlässlich ist. Dank neuer Verfahren soll der Kontakt mit den Passagieren höchstmöglich eingeschränkt werden. Um die notwendige soziale Distanz in den Wartebereichen einzuhalten, bleibt noch jeder zweite Sitzplatz unbesetzt. Aufkleber und Bodenmarkierungen weisen auf die maximalen Kapazitäten der Aufzüge und bestimmter Orte hin. Die Busse, die die Reisenden auf dem Rollfeld befördern, verkehren auch während der Stosszeiten mit begrenzter Kapazität. Zum Schutz von Mitarbeitern und Passagieren sind die Schalter mit Plexiglas ausgestattet, insbesondere in folgenden Bereichen: Check-in, Visitors Centre, Sicherheitskontrolle, Empfang, GVAssistance-Empfang.
Fluss und Verkehr im Terminal
Bodenmarkierungen mit Hilfe von Aufklebern und Pollern in den Warteschlangen erinnern an die soziale Distanz. Pfeile am Boden zeigen genau die Richtung des Personenverkehrs an, um sich kreuzende Verkehrsströme so weit wie möglich zu vermeiden. Plakate und Lautsprecherbotschaften erinnern die Passagiere an die zu beachtenden Hinweise zur Gesundheitssicherheit. Das Personal von Genève Aéroport und die Partner des Standorts sorgen dafür, dass die Gesundheitsvorschriften eingehalten werden.
Handhygiene und verstärkte Reinigung
Die Passagiere haben ihrerseits an zentralen Stellen (Haupteingänge des Terminals, Sicherheitskontrollen, Flugsteige usw.) Zugang zu Desinfektionsmittelspendern. Um die Gefahr einer Ausbreitung zu verhindern, desinfiziert ein professioneller Reinigungsdienst mehrmals täglich Treppengeländer, Türgriffe und Aufzugsknöpfe, Schalter, Wasserhähne, Rezeptionen, Behälter für Gegenstände an der Sicherheitskontrolle und Schalter.
Die Einhaltung der von den Gesundheitsbehörden empfohlenen Massnahmen hängt sehr stark von der individuellen Verantwortung jedes Einzelnen ab. Die Einhaltung des Schutzplans beruht auch auf einem umfangreichen Informationssystem. Plakate, Mitteilungen und Flugblätter des BAG werden regelmässig im Flughafenbereich verteilt, damit jeder Zugang zu den neuesten Informationen hat. Die Bildschirme im Check-in-Bereich erinnern an die zu beachtenden Hygiene- und Schutzmassnahmen. Jeder hat vor Reiseantritt die GVApp, Twitter oder die häufig gestellten Fragen (FAQ) auf der Website gva.ch zu konsultieren, da sich die Situation von Tag zu Tag ändert.
Information vom 27.08.2020.