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Als Siegerin liess sich Danielle Williams aus Jamaika in 12,43 feiern. Sie zählte nicht zu den Top-Favoritinnen. Die Weltrekordhalterin Tobi Amusan verpasste als Sechste in 12,62 die erfolgreiche Titelverteidigung.
Ditaji Kambundji erwischte einen ordentlich Start und fand immer besser ins Rennen. Zum Schluss lief sie dann nicht mehr ganz sauber. Aber die Schweizerin vertrat im Final die Farben Europas auf Bahn 9 mit Bravour. Alle Finalistinnen verloren an diesem Abend einige Zehntel auf ihre Bestzeit.
Auf die «kleinste Schwester von Mujinga» – gemessen an den Resultaten von Budapest ist sie nun die Grösste – ist am Grossanlass Verlass. Ditaji Kambundji holte diverse Goldmedaillen in den Nachwuchskategorien. Bei der Elite kann sie bereits EM-Bronze im Freien (München 2022) und in der Halle (Istanbul 2023) vorweisen.
(sda)
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