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Auslöser dafür war der Entscheid, das KKW Hinkley-Point-A - es ist gegenwärtig im Revisionsstillstand - nicht wieder anzufahren. Für diesen Entscheid scheinen wirtschaftliche Gründe gesprochen zu haben. Offenbar verlangte die britische nukleare Aufsichtsbehörde Nuclear Installations Inspectorate (NII) Inspektionsarbeiten an schlecht zugänglichen Anlagenteilen, deren Ausführung der BNFL zu teuer erschienen.
Die nun vorgestellte Strategie sieht ein gestaffeltes Vorgehen bei der Betriebseinstellung der Blöcke der Magnox-Linie vor, die in den 50er- und 60er-Jahren ans Netz gingen. Die Werke haben bewilligte betriebliche Lebensdauern von 33 bis 50 Jahren. Die von der BNFL vorgestellten Pläne sollen es erlauben, den zukünftigen Betrieb des Magnox-Parks optimal zu gestalten.
Der angekündigte Fahrplan hat auch Konsequenzen für die Magnox-Wiederaufarbeitungsanlage B205 in Sellafield. Sie soll geschlossen werden, sobald aller Magnox-Brennstoff verarbeitet ist.
Quelle
H.K. nach Mitteilung der BNFL, 23. Mai 2000