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Am Mittwoch hatte Lugano die Pflichtaufgabe beim Tabellenletzten und Kantonsrivalen Locarno souverän gelöst. 3:0 gewannen die "Bianconeri" im Stadio Lido. Doch die drei Tore sind wohl nichts wert und die drei Punkte dürfte Lugano wieder verlieren.
Trainer Raimondo Ponte hatte acht Spieler auf das Matchblatt genommen, die nicht im Klub ausgebildet worden waren. Gemäss Reglement der Swiss Football League sind in dieser Saison bloss sieben erlaubt; das Reglement wird erst im kommenden Juni geändert.
Es ist nicht der erste Faux-Pas dieser Art, der Ponte unterlief. 1999 nahm er als FCZ-Trainer im Auswärtsspiel gegen Neuchâtel Xamax einen Ausländer zu viel auf das Matchblatt. Damals hatte Pontes Fehler gravierende Folgen. Aufgrund der Forfait-Niederlage wurde der FCZ in die Abstiegsrunde verbannt.
Diesmal hat Pontes Klub keine grossen Auswirkungen zu befürchten. Lugano ist als Fünfter im Niemandsland der Tabelle klassiert. Der Rückstand auf den Aufstiegsplatz (Aarau) beträgt ohnehin schon 16 Punkte. Und im Falle einer wahrscheinlichen Forfait-Niederlage würde der Abstand auf Locarno, das auf einem Abstiegsplatz steht, noch immer 10 Punkte betragen.