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Die spanische Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen Popsängerin Shakira erhoben. Sie soll Steuern in Höhe von 14,5 Millionen Euro hinterzogen haben.
Die Steuerbehörde in Barcelona wirft der kolumbianischen Sängerin vor, zwischen 2012 und 2014 keine Steuern in Spanien gezahlt zu haben, obwohl sie in dieser Zeit schon in Spanien lebte. Shakira habe einen Wohnsitz auf den Bahamas angegeben, sich dort aber keinen einzigen Tag aufgehalten.
Vorwurf: Shakira nutzt Steueroasen
Laut Staatsanwaltschaft schleuste Shakira ihre Einnahmen durch ein Firmennetzwerk in Steueroasen am spanischen Fiskus vorbei.
Die Anklage richtet sich auch gegen einen New Yorker Anwalt der Sängerin, der ihr dabei geholfen haben soll, dieses Netzwerk aufzubauen.
Shakiras Verteidiger sagen: Der größte Teil ihrer Einkünfte stamme aus internationalen Tourneen.
Wegen der Konzertreisen sei sie nie länger als sechs Monate pro Jahr in Spanien gewesen. Erst ab dieser Frist muss der Steuersitz in Spanien gemeldet werden.
Spanische Behörden glauben Shakira nicht
Shakira ist seit 2010 mit dem katalanischen Fußballstar Gerard Pique vom FC Barcelona zusammen, die beiden haben zwei Kinder.
Auch deshalb glauben die spanischen Behörden der Sängerin nicht die Version, wonach sie sich weniger als sechs Monate pro Jahr in Spanien aufgehalten haben soll.
Shakira gehört zu den erfolgreichsten Künstlerinnen im spanischsprachigen Raum. Sie hat im Laufe ihrer Karriere rund 75 Millionen Singles und Alben verkauft.