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Im schwelenden Konflikt um die Falklandinseln im Südatlantik hat Argentinien die Förderung von Gas und Öl in der Region untersagt. Eine Bundesrichterin ordnete die Sperrung von Firmenkonten an, wie die Generalstaatsanwaltschaft am Samstag mitteilte.
Ausserdem sollten fünf Schiffe, eine Plattform und ein Schwimmdock beschlagnahmt werden. Der Wert der blockierten Aktiva beträgt 156 Millionen Dollar. Die Unternehmen aus Grossbritannien und den USA würden illegal Öl und Gas fördern, hiess es zu Begründung.
Die Falklandinseln sind ein britisches Überseegebiet, das von Argentinien beansprucht wird. 2013 hatten sich die Bewohner mit grosser Mehrheit für den Verbleib bei Grossbritannien ausgesprochen.
Im gut zweimonatigen Falklandkrieg 1982 kamen rund 900 Menschen ums Leben. Seit der Entdeckung neuer Öl- und Gasvorkommen vor den Inseln ist der Konflikt wieder neu aufgeflammt. (sda/dpa)