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BMI – Body Massindex
BMI – Alles was Du wissen musst
BMI steht für Body Mass Index und ist eine Masszahl, die uns aufzeigen soll, ob wir untergewichtig, normalgewichtig oder übergewichtig sind. Diese Masszahl wird berechnet, indem das Körpergewicht in Relation zur Körpergrösse gestellt wird.
Die Formel des BMI
Der BMI kann mit folgender Formel ausgerechnet werden: Kg/m2
Das bedeutet, man nimmt die Körpermasse (in Kilogramm) und teilt diese durch die Körpergrösse in m2.
Der erhaltene BMI wird dann wie folgt interpretiert:
- BMI < 18.5 = Untergewicht
- BMI 18.5-25 = Normalgewicht
- BMI > 25 = Übergewicht
- BMI > 30 = Adipositas (Fettleibigkeit)
Obwohl die Beurteilung des eigenen Körpergewichts mittels BMI weit verbreitet und bekannt ist, weist dieser Index sehr grosse Defizite auf. Beispielsweise wird fast jeder Sportler mit viel Muskelmasse zum Ergebnis kommen, dass er übergewichtig ist. Das ist natürlich absoluter Schwachsinn. Das Problem dabei ist, dass Muskeln viel schwerer sind als Fett. Wenn nun jemand viel trainiert und somit Muskeln aufbaut, wird sich dies natürlich auch auf der Waage und somit im BMI niederschlagen. Zudem gibt es auch sehr viele Menschen, die prozentual einen hohen Anteil an Körperfett aufweisen, obwohl der BMI diese als normalgewichtig einstuft.
Fazit
Dies bedeutet, dass der BMI, wenn überhaupt, dann nur als grober Richtwert dient. Denn es ist die Zusammensetzung der Körpermasse aus Fett- und Muskelgewebe, Wasseranteil, passiven Strukturen, sowie die Qualität bzw. Beschaffenheit unserer Zellen, wie z.B. den Mitochondrien, Blutzellen, Immunzellen usw., die darüber entscheiden, ob unser Biosystem gesund ist oder nicht.
Hinweis
Folgender Tatsache sollte man sich bewusst sein: wer den eigenen BMI ausrechnet, hat in den meisten Fällen einen Grund dafür. Der häufigste Grund ist, dass sich jemand im eigenen Körper nicht mehr wohl fühlt. Dieses Unwohlsein kann jedoch nicht durch einen zufriedenstellenden Index kompensiert oder eliminiert werden. Wer sich im eigenen Körper nicht wohl fühlt, sollte an sich selbst arbeiten und sich nicht auf irgendwelche Zahlen fokussieren. Einerseits kann es sein, dass diese Person tatsächlich ein paar Kilos zu viel auf den Hüften hat, dann ist es sinnvoll sich hochwertiges Wissen über Ernährung, Bewegung und die biologischen Abläufe im Körper anzueignen und die erlangten Erkenntnisse auch umzusetzen.
Andererseits ist es oftmals auch so, dass jemand sich im eigenen Körper nicht wohl fühlt, weil die Schönheitsideale, welche uns auf Social Media und im TV vermittelt werden, als Massstab genommen werden. Der Vergleich mit diesen unrealistischen Schönheitsidealen führt dazu, dass das Selbstwertgefühl leidet. In diesem Fall ist es empfehlenswert an den mentalen Prozessen zu arbeiten, um das Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen aufzubauen.
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