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Studien der deutschen Verkehrswacht und vom HUK-Verband für die Bundesanstalt für Verkehrswesen über Unfälle, die durch Einschlafen am Steuer verursacht worden sind.
Die wichtigste medizinische Ursache für Übermüdung und damit gesteigerter Einschlafneigung ist "Schlafapnoe". Damit werden schlafbezogene Atmungs-Stillstände bezeichnet. Hierbei kann sich der Körper während des Schlafens nicht ausreichend regenerieren. Untersuchungen haben einen klaren Zusammenhang zwischen Schlafstörungen und der Übermüdung am Steuer gezeigt.
Nahezu jeder vierte Autobahnunfall mit tödlichem Ausgang wird durch das kurzzeitige Einnicken am Steuer verursacht.
Die grössten Risiken bestehen:
|auf der Fahrt zum Arbeitsplatz|
|während der Heimfahrt nach langen Disco-Nächten|
|während langer Autofahrten von und zu den Urlaubszielen|
04.00 Uhr, Anstieg
05.00 Uhr, Hochschnellen
06.00 Uhr, Höchststand
07.00 Uhr, Absinken
08.00 Uhr, fast Minimum
Personen mit dieser Krankheit haben ein dreifach höheres Unfallrisiko während des Autofahrens. Diese Personen fallen während des Fahrens 170 mal häufiger in Schlaf als gesunde Personen (Faktor 3,4 zu 0,02 per 1000 km)
Eine erfolgreiche Therapie gegen die Schlafapnoe ist die medizinisch begleitete Verabreichung von Sauerstoff während des Schlafens.