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Im Rahmen eines Case Managements werden besonders schützenswerte Personendaten bearbeitet. Da Case Manager sowohl im Interesse des Auftraggebers als auch der betroffenen Person handeln und sich dabei Interessenskonflikte ergeben können, müssen die Grundsätze der Zweckbindung und der Transparenz besonders gewissenhaft beachtet werden.
Case Management wird durch verschiedene Stellen betrieben. Speziell dabei ist, dass Case Manager einerseits von Versicherungen oder Arbeitgebern eingesetzt werden, um die durch einen Unfall oder Krankheit entstehenden Kosten möglichst gering zu halten, und andererseits die betroffene Person so betreuen sollen, dass sie wieder in den Arbeitsprozess integriert werden können. Dass dabei zwischen den Zielen der Versicherung oder des Arbeitgebers und den Zielen der betroffenen Person ein Interessenskonflikt entstehen kann, liegt auf der Hand. Damit der Case Manager die Datenbearbeitung legal vornehmen kann, ist es besonders wichtig, dass er die betroffene Person über seine Rolle, seine Ziele, den Zweck der Datenbearbeitung und seinen Auftraggeber informiert. Zudem dürfen die Personendaten nur für die Zwecke verwendet werden, welche für die betroffene Person erkennbar sind. Case Manager dürfen sich somit gegenüber der betroffenen Person nicht als «Wohltäter» in einer schwierigen Situation präsentieren, sondern müssen für Transparenz sorgen - auch darüber, dass sich ihre Tätigkeit unter Umständen zum Nachteil des oder der Betroffenen auswirken kann.
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