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Die IEC 62196 ist eine internationale Norm für Ladesteckertypen und Lademodi für Elektrofahrzeuge. Diese wird von der International Electrotechnical Commission (IEC) reguliert. Die Norm ist in Deutschland als DIN-Norm DIN EN 62196 gültig. Die Norm besteht aus mehreren Teilen, die nach und nach verabschiedet worden sind. Der dritte Teil wurde im Juni 2014 publiziert. Normungsprozess begann im Juni 2015 für Teil 4 (Steckverbindungen für Elektrofahrzeuge). Die IEC-61851-Definition wurde durch die DIN-Norm DIN EN 62196 übernommen. Die Ladestation und das Ladekabel bleibt spannungslos, bis ein Elektrofahrzeug verbunden wird. Während des Ladevorgangs ist es nicht möglich das Fahrzeug in Betrieb zu nehmen.
IEC62196
Ladestecker Typ 1 vs. Typ 2
Die beiden Typ 1 & Typ 2 Steckertypen haben sich bei Ladekabel, Wallboxen, Ladestecker und Ladedosen für Elektrofahrzeuge zu einem Standard etabliert. Der Typ 1 Ladestecker findet hauptsächlich Verwendung bei Elektrofahrzeugen von japanischen und amerikanischen Autoherstellern. Elektroautos von europäischen Autoherstellern verfügen meist über einen Typ 2 Ladestecker. Mennekes eine Firma mit Sitz in Deutschland hat den Typ 2 Ladestecker entwickelt und dadurch den eMobility Markt revolutioniert. Ersichtlich wird dies dadurch, weil Automobilherstellern vermehrt auf den Typ 2 Ladestecker setzten und dies mittlerweile weltweit. Der Typ 1 Ladestecker hingegen verliert zunehmend an Verwendung. Dies ist dadurch zu begründen, dass mit einem Typ 1 Ladestecker nur einphasig geladen werden kann. Der Typ 2 Ladestecker ermöglicht einphasiges, zweiphasigen und sogar dreiphasiges laden, somit verkürzt sich die benötigte Ladezeit signifikant.
Warum der Typ 2 Ladestecker immer beliebter wird
Wie bereits zuvor erwähnt, ermöglicht der Typ 2 Ladestecker 3-phasiges laden und das mit maximal 63 Ampere. Die Zeitersparnis wird deutlich, wenn man die maximale Leistung der beiden Ladestecker ausrechnet. Die Ladeleistungen werden immer in Kilowatt (kW) gemessen. Bei einem Typ 1 Ladestecker kann nur L1, d.h. die erste Phase mit bis zu 32 A beansprucht werden. Hingegen verfügt der Typ 2 Ladestecker über 3 Phasen; nämlich L1, L2 und L3. Darüber hinaus lässt sich beim Typ 2 Ladestecker jede Phase mit bis zu 63 Ampere bzw. 44 kW anstatt nur mit 32 A respektive 7.4 kW wie beim Typ 1 Ladestecker belasten. Theoretisch geht das Laden mit einem Typ 2 Ladestecker also fast 6x schneller. Allerdings unterstützt nicht jedes Elektrofahrzeug das Laden mit 44 kW. Doch dies stellt in der Praxis kein Problem dar, denn jedes Elektrofahrzeug zieht beim Laden immer nur so viel Strom, wie es zum Laden der Akkus benötigt. Steht allerdings weniger Energie zur Verfügung als das Elektrofahrzeug eigentlich benötigt, verlängert sich die Ladezeit.
Haben Typ 1 Ladestecker noch eine Daseinsberechtigung?
Da Sie nun wissen, warum Automobilhersteller mehr und mehr auf den Typ 2 Ladestecker setzten, sollten Sie sich ebenfalls überlegen ob es nicht mehr Sinn macht sich direkt Ladeequipment mit dem neueren Typ 2 Ladestecker zuzulegen, auch dann wenn Sie noch ein Elektrofahrzeug des Typs 1 besitzen. Mit dieser Entscheidung könnten Sie nämlich einmal viel Geld sparen, spätestens dann wenn es nur noch Typ 2 Elektrofahrzeuge gibt. Denn an allen Typ 2 Ladestationen mit einer Ladedose, d.h. ohne fest angeschlossenen Ladekabel, können auch Typ 1 Elektrofahrzeuge aufgeladen werden. Wie dies funktioniert ist ganz einfach; alles was Sie benötigen ist ein Typ 2 auf Typ 1 Ladekabel. Typ 1 auf Typ 2 Ladekabel gibt es hingegen nicht zu kaufen. Dies liegt daran, dass es keine Typ 1 Ladestationen mit Ladedosen gibt. Um auch für zukünftige Elektrofahrzeuge gerüstet zu sein, raten wir unseren Kunden deshalb immer eine Typ 2 Ladestation zu kaufen. Doch Vorsicht: nicht jede Typ 2 Ladestation oder jedes Typ 2 Ladegerät erlaubt es ein Typ 2 auf Typ 1 Ladekabel anzuschliessen. Verfügt Ihr Typ 2 Ladegerät oder Ihre Typ 2 Ladestation bereits über ein fest angeschlossenes Ladekabel mit Ladestecker, dann ist es nicht möglich ein Ladekabel von Typ 2 auf Typ 1 mit dem bestehenden Kabel zu verbinden.
Bedienungssicherheit beim aufladen
eMobility Ladekabel und Ladestecker gelten als besonders sicher konstruiert. Stromschläge oder tödliche Unfälle in Verbindung mit Elektrofahrzeugen sind bis dato glücklicherweise keine bekannt. Dies dadurch, dass die potenziell tödliche Netzspannung erst freigeben wird, wenn der Ladestecker sicher im Elektrofahrzeug verriegelt wurde und keine Störung vorliegt. Die Ladestation kommuniziert nämlich über zwei Signalkontakte des Ladekabels mit dem Elektrofahrzeug. Sollte es doch einmal zu einer Störung kommen seitens des Elektrofahrzeuges, des Ladekabels oder der Ladestation wird die Ladung in einem Bruchteil einer Sekunde unterbrochen. Sollte es also einmal passieren, dass Sie mit Ihrem Auto über das Ladekabel fahren welches fahrzeugseitig nicht eingesteckt ist, sollte erstmals davon keine direkte Gefahr ausgehen. Selbst wenn die Ummantelung des Kabels beschädigt worden ist und es gleichzeitig, z.B. durch Regen, nass wird. Dazu sei noch gesagt, dass es äusserst selten zu Beschädigungen an Ladekabel durch überfahren kommt, da diese deutlich widerstandsfähiger sind als normale Stromkabel. Man muss schon kreativ werden um bei der Handhabung von Ladeequipment etwas falsch zu machen. Doch auch für sehr seltene Fälle gibt es zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen, die Sie vor einem gefährlichen Stromschlag schützen, wie z.B. der gesetzlich vorgeschriebene Leitungsschutzschalter und Fehlerstromschutzschalter.
Das schwächste Glied der Lade-Kette
Es gibt mehrere Gründe welche die maximale Ladegeschwindigkeit begrenzen können. Dazu gehört zum einen das Elektrofahrzeug selbst, das verwendete Ladekabel bzw. dessen maximale Stromstärke, die Wallbox bzw. Ladestation sowie deren Netzanschluss. Wenn nur ein Glied in dieser Kette für weniger Leistung dimensioniert wurde, kann nur so schnell geladen werden wie es die schwächste Komponente zulässt. „Zulässt“ lautet hier das Stichwort, denn das Ladegerät oder die Ladestation kommuniziert über das Ladekabel mit dem Elektrofahrzeug und startet die Ladung automatisch mit der korrekten Stromstärke bzw. kW Leistung. Doch die Annahme, dass die Wallbox den Strom begrenzt ist falsch, diese teilt nämlich die maximal zulässige Ladeleistung dem im Fahrzeug verbauten Ladegerät mit und nicht umgekehrt. Dies hat den Vorteil, dass in der Wallbox bzw. der Ladestation keine teure Leistungselektronik verbaut werden muss, welche die Ladeleistung reguliert. Ladestationen können so wesentlich günstiger und vor allem auch kompakter hergestellt werden.
Welche Ladeleistung benötigt mein Ladekabel?
Dimensionieren Sie das Ladekabel entsprechend der Ladeleistung Ihres Elektrofahrzeuges. So ist garantiert, dass Sie an jeder Wallbox mit dem maximal möglichem Ladestrom laden. Ein überdimensioniertes Ladekabel bring zwar keine Nachteile mit sich, ausser, dass es möglicherweise leicht schwerer ist und störrischer zu handhaben als ein Ladekabel, dass für weniger Strom ausgelegt ist. Doch nicht zuletzt bleibt es auch eine Kostenfrage, denn ein 20 Ampere Ladekabel ist doch etwas günstiger als ein 32 Ampere Ladekabel. Falls Sie ein Ladekabel verwenden, welches nur für 20 Ampere ausgelegt wurde und mit diesem Ihr Elektrofahrzeug aufladen möchten was Ladungen mit bis zu 32 Ampere unterstützt, sowie Ihre Ladestation und deren Netzanschluss auch, dann wird die maximale Ladeleistung ebenfalls auf 20 Ampere begrenzt. Denn wie bereits oben genannt bestimmt das schwächste Glied der Ladekette die maximal mögliche Ladeleistung und somit bestimmt dies auch die Ladezeit.
Kann ich mein Elektroauto auch ohne Wallbox laden?
Nein. Sie benötigen zwingend eine Wallbox oder ein mobiles Ladegerät für unterwegs falls Sie Ihr Elektrofahrzeug aufladen möchten. Dies deshalb, weil das Elektrofahrzeug bzw. das darin verbaute Ladegerät mit der Wallbox kommunizieren möchte. Die Ladung wird erst gestartet, wenn die Wallbox dem verbauten Ladegerät signalisiert hat, dass das das Ladekabel korrekt dimensioniert ist und keine Störungen vorliegen. Ohne Verbindung zu einer Wallbox wird Ihr Fahrzeug die Ladung verweigern, auch wenn L1, L2, L3, N & PE korrekt mit dem Fahrzeug verbunden worden sind und Strom anliegt. Viele Kunden fragen uns des öfteren ob es nicht auch möglich wäre das männliche Ende eines Ladekabels direkt mit einem Netzstecker auszustatten, da dies ja günstiger wäre als eine Wallbox. Zur Erhöhung der Benutzersicherheit wurde die technische Manipulation der Ladekabel bewusst verhindert. Mehr über dieses Thema erfahren Sie im Abschnitt Signalkontakte.
Benötigt man in jedem Fall ein Ladekabel?
Nein. Ein Ladekabel wird nur benötigt, wenn die Wallbox bzw. die Ladestation nicht über ein fest angeschlossenes Ladekabel verfügt. Wallboxen mit Typ 1 Ladedosen gibt es nicht, darum gibt es auch keine Typ 1 auf Typ 1 Ladekabel. Wenn Sie Ihr Typ 1 oder Typ 2 Elektroauto an einer Typ 2 Ladestation aufladen möchten, benötigen Sie ein Typ 2 auf Typ 1 Ladekabel oder ein Typ 2 auf Typ 2 Ladekabel. Manche mobilen Ladegeräte für unterwegs, auch ICCB genannt, verfügen über einen optionalen Typ 2 Adapter. Dieser Adapter bietet die gleiche Funktion wie ein vollwertiges Ladekabel. Jedoch sind Typ 2 Adapter deutlich günstiger als vollwertige Ladekabel. Dazu kommt das ein Typ 2 Adapter auch wesentlich leichter und handlicher ist als ein gewöhnliches Ladekabel. Alles was Sie tun müssen ist den Typ 2 Adapter infrastukturseitig mit dem mobilen Ladegerät für unterwegs zu verbinden und schon wird aus Ihrem ICCB ein Ladekabel. Dabei wird der Strom über einen Bypass an der Elektronik vorbei geleitet.
Tesla Charge-Port mit dem Ladestecker öffnen
Die originalen Typ 2 Tesla Ladekabel verfügen standardmässig über eine Taste um den Charge-Port via Funk zu öffnen. Momentan führt der WallboxStore noch keine Ladekabel mit Charge-Port Taste, da diese noch deutlich teurer sind als eine Ladekabeltaste am Ladestecker. Ausserdem konnten wir noch keinen Hersteller solcher Ladekabel ausfindig machen, welcher die Problematik von eindringendem Wasser zufriedenstellend gelöst hätte. Wir möchten Ihnen hier deshalb drei Alternativen nennen, wie Sie den Charge-Port Ihres Tesla auch ohne Taste am Ladekabel sicher öffnen können.
- über die Tesla Fahrzeug App
- mit dem Fahrzeug Schlüssel (Taste Kofferraum 3 Sekunden gedrückt halten)
- über den Touchscreen im Fahrzeug
Combined Charging System
Das Combined Wechselstrom / Gleichstrom Charging System, CCS ist ein Ladestecker für Elektrofahrzeuge welche sowohl das Laden mit Gleichstrom als auch das Laden mit Wechselstrom ermöglicht. Namhafte Autohersteller setzten diese Technik schon seit längerem ein. Beispielsweise hat BMW den Typ 2 CSS Ladestecker im Zuge des i3 eingeführt. In Italien sind noch häufig Typ 1 CSS Ladestecker anzutreffen. Allerdings hat sich in der Europäischen Union der Typ 2 CSS Standard gegenüber dem Typ 1 mittlerweile durchgesetzt.
Signalkontakte CP & PP
Die Funktion der Signalkontakte wird in der DIN-Norm DIN EN 62196 beschrieben. Alle Mode 2 Ladestecker welche zum Laden mit Wechselstrom konstruiert worden sind müssen über zwei zusätzliche Signalkontakte verfügen. Der erste Signalkontakt mit welchem wir uns hier befassen, ist der CP (Control Pilot), auch Pilotkontakt genannt, und steuert die Ladefreigabe. Dieser hat jedoch keine Funktion für den Endkunden und findet sich nur angeschlossen in verkürzten Ladesteckern von eMobility Prüfgeräten. Der PP (Proximity Pilot) auch Proximity-Schalter genannt, wird hingegen auch bei normalen Ladekabeln benötigt. Dieser ermöglicht nämlich die Kommunikation zwischen Wallbox und Elektrofahrzeug bzw. dem im Fahrzeug verbauten Ladegerät. Das Ladegerät muss nämlich wissen, mit wie viel Leistung es maximal den Fahrzeugakku aufladen kann, ohne dass die Wallbox oder das Ladekabel durch zu hohe Ströme beschädigt wird. Technisch wird dies mit zwei elektrischen Widerständen gelöst, welche jeweils in beide Ladestecker eines Ladekabels zwischen PP und PE eingelötet wird.
Signalkontakt PP-PE
|Widerstand||Ladestrom||Querschnitt|
|1500 Ω||13 A||1,5 mm²|
|680 Ω||20 A||2,5 mm²|
|220 Ω||32 A||6 mm²|
|100 Ω||63 A||16 mm²|
Signalkontakt CP-PE
|Widerstand||Mode||Status|
|∞ Ω||A||Standby|
|2700 Ω||B||Detected|
|880 Ω||C||Ready|
|240 Ω||D||Fan on|
Wechselstrom (AC)
Gleichstrom (DC)
Warum sind mobile Ladegeräte für unterwegs so beliebt?
Immer mehr Kunden entscheiden sich für ein mobiles Ladegerät anstelle oder zusätzlich zu einer stationären Wallbox. Die Vorteile liegen auf der Hand. Der entschiedenste Vorteil wird sein, dass sich das Ladegerät sehr praktisch auf Reisen einsetzten lässt. Immer dann wenn nicht garantiert ist, ob eine öffentliche Ladestation sich in Reichweite befindet. Die Abmessungen sind meist gering, durch die kompakte Bauweise lassen sich diese gut im Kofferraum oder im Frunk verstauen. Ein Typ 2 auf Typ 1 Ladekabel oder ein Typ 2 auf Typ 2 Ladekabel wird häufig an öffentlichen Ladestationen benötigt. Allerdings ist es mit einem Ladekabel alleine nicht möglich an Industriesteckdosen sogenannten CEE Drehstomdosen aufzuladen. Umgekehrt ist dies mit einem Typ 2 Adapter möglich, d. h. Sie benötigen kein Ladekabel mehr wenn Sie ein Ladegerät inkl. Typ 2 Adapter besitzen. Mobile Ladegeräte eignen sich jedoch bestes zum Laden an einphasigen, sowie dreiphasigen Steckdosen. Mobile Ladegeräte lassen sich mittels Wandhalterugen auch als stationäre Wandladestationen verwenden. Bei bedarf kann das Ladegerät weiterhin der Halterung entnommen werden.
Adapter für mobile Ladegeräte
Viele mobile Ladegeräte lassen sich wie oben bereits genannt mittels Adapter an den unterschiedlichsten Steckdosen betreiben. Dazu gehört der einphasige sowie dreiphasige betrieb. Manche Elektrofahrzeuge erlauben sogar, dass zweiphasige Laden, was jedoch eher selten ist. Standart ist das dreiphasige Laden, hierfür eigenen sich sogenannte Industriesteckdosen besten, diese lassen sich oftmals an deren roten Farbe oder des 5 poligen Steckers erkennen. Hier ist es ratsam sich gut zu informieren, dann viele Adapter sehen auf den ersten Blick gleich aus, oftmals unterscheiden sie sich minimal in Grösse, Form oder Leistung. Achten Sie deshalb beim kauf eines Adapters, dass die Ampere Leistung, der Ihrer Steckdose entspricht. Intelligente Ladegeräte welche den angeschlossenen Adapter erkennen und die Stromstärke entsprechend automatisch begrenzen, sind heutzutage standard. Manche Adapter lassen sich mit einem Schlösschen vor Diebstahl sichern, was immer funktioniert ist eine dünne kette mit einem Schloss.
Warum mobile Ladegeräte als sicher gelten
Strom und Feuchtigkeit sind sollten nicht zusammen kommen. Dennoch müssen Elektrofahrzeuge auch im Regen und bei Schnee geladen werden. Umso wichtiger ist also, das verwendete Ladegerät ausreichend Schutz vor eindringender Feuchtigkeit bietet. Deshalb empfiehlt es sich gerade bei mobilen Ladegeräten auf die IP Klassifizierung zu achten. Dem Handbuch sind allenfalls spezifische Anwendungshinweise zu entnehmen. Achten Sie darauf, dass die Kontakte des Ladesteckers nicht Nass werden. Ebenfalls empfiehlt es sich den Erdanschluss sowie die einwandfreie Funktion des Fehlerstromschutzschalters überprüfen. Wichtig ist es auch Netzstecker und CEE Verlängerungskabel vor Nässe zu schützen. Hierfür genügt lediglich eine Plastiktüte und zwei Kabelbinder. Achten Sie auf Beschädigungen am Ladekabel. Beschädigungen durch überfahren an Ladekabel können bei Regen gefährlich sein, insbesondere wenn die Isolation einer Ader beschädigt worden ist und Kupfer zu sehen ist. Ladegeräte sollten dennoch nur so lange wie nötig der Witterung ausgesetzt werden. Für stationäre Anwendungen im freien eignen sich Wallboxen und Ladestationen besser. Darüber hinaus bieten stationäre Ladelösungen mehr Funktionalität.
Welche features bringen mobile Ladegeräte mit?
Die Features mobiler Ladegerät können von Gerät zu Gerät variieren. Häufig sind Energiezähler integriert. Verfügt das mobile Ladegerät über Bluetooth oder WLAN so lässt sich die geladene Energie und die daraus resultierenden Stromkosten komfortabel per Smartphone auslesen. Falls Ihr Ladegerät jedoch über keinen integrierten Energiezähler verfügt, Sie jedoch trotzdem die Energiemenge erfassen müssen, dann können wir Ihnen die CEE-Box mit integriertem Energiezähler empfehlen.
Um von den reduzierten Nacht-Tarifen optimal zu profitieren, lässt sich oftmals ein Lade-Zeitplan erstellen. Die Ladung wird automatisch zu der festgelegten Zeit gestartet. Im am Fahrzeug können Sie zusätzlich einen Wert festlegen, damit sobald nach dessen erreichen, die Ladung gestoppt wird. Durch diese Massnahme können sie Reichweitenverlust bedingt durch Akku Degeneration vorbeugen.
Hochwertige Ladegeräte verfügen sogar über ein Lade- und Lastmanagement Konzept. Ohne viel Aufwand lassen sich so ganze Tiefgaragen mit Ladepunkten ausstatten. Die hohen Kosten einer stationären Ladelösung entfallen. Das Ladegerät selbst bleibt mobil, indem es einfach der Wandhalterung entnommen wird.
Verlängerungskabel für mobile Ladegeräte
mobile Ladegeräte welche über ein Netzstecker Adapter-System verfügen, lassen sich häufig mit einem herstellereigenen Verlängerungskabel verlängern. Der Vorteil liegt darin, dass Sie nicht für jeden Adapter-Typ ein anderes Verlängerungskabel benötigen. Verlängerungskabel gibt es in verschiedenen längen, häufig in 5 Meter oder 10 Meter. Zu erwähnen wäre noch, dass es auch möglich ist mehrere Verlängerungskabel hintereinander zu verbinden. Dabei sollten Sie jedoch nie eine Gesamtlänge von 100 Meter überschreiten, da der Leistungswiderstand der Signalkontakte sonst zu hoch ist.
Kann ich mit dem Auto über das Ladekabel fahren?
Ladekabel sind nicht sonderlich gegen überfahren geschützt. Normalerweise werden Ladekabel dennoch nicht so schnell durch überfahren beschädigt. Ausserdem dürfen Elektrofahrzeuge während der Ladung nicht zu fahren sein. So lässt sich effektiv verhindern, dass Ladegeräte vor dem Losfahren vergessen werden. Falls Sie das Ladekabel eines Ladegerät einmal ausersehen überfahren, sollten Sie festzustellen ob die Sicherheit sowie die Funktion des Ladekabels noch gewährleistet ist. Sind Beschädigungen an der Ummantelung des Ladekabel zu erkennen, ist es im Zweifelsfall nicht zu verwenden. Fragen Sie Ihren lokalen Elektriker oder retournieren Sie das beschädigte Ladekabel damit es von uns überprüft, ersetzt oder gegebenenfalls repariert werden kann.
Wie kann ich mein Ladegerät vor Diebstahl sichern?
Moderne Ladegeräte für unterwegs verfügen herstellereigene Lösung, welche das Ladegerät vor Diebstahl schützt. Sollt Ihr mobiles Ladegerät nicht mit einer Möglichkeit ausgestattet zu schein die Adapter bzw. das Ladegerät vor Diebstahl zu schützen, dann wissen wir eine ganz simple Lösung. Bei uns im Shop finden Sie Schlösschen sowie diverse Ketten die sich zum abschliessen von Ladekabel bestens eigenen. An dem einen Ende der Kette kann eine Schlaufe mit einem Schloss abgesteckt werden. Die Schlaufe muss um das Kabel reichen, jedoch sollte diese kleiner sein als die sich daran befindenden Stecker. Manche Wandhalterungen verfügen auch über die Möglichkeit diese mit einem Schloss zu sichern, dadurch wird das herausnehmen des Ladegeräts aus der Halterung verhindert.
Kann ich mein mobiles Ladegerät auch im Ausland verwenden?
Mobile Ladegeräte wurden speziell für Reisen entwickelt, sie eigenen sich dadurch optimal auf längeren reisen, wenn keine öffentliche Ladestation angefahren werden kann. Viele Ladegeräte erlauben das verbinden von landesspezifischen Adaptern. Am Ladegerät selbst müssen meist keine Einstellungen vorgenommen werden, allerdings empfiehlt es sich den Ladestrom geringen zu wählen, wenn nicht ausgeschlossen werden kann, dass am selben Stromkreis noch weitere Verbraucher mit angeschlossen sind. Ansonsten kann die Sicherung frühzeitig auslösen, wodurch die Ladung unterbrochen wird. Dies gilt insbesondere wenn die Elektroinstallation bereits in die Jahre gekommen ist und eventuell auf weniger Leistung ausgelegt wurde. Im Falle einer Nachrüstung eines stromhungrigen Verbrauchers wie einer Ladestation können leicht wichtige Punkte vergessen werden. Leitungsquerschnitte dürfen nicht zu gering gewählt sein, da dies im worst case scenario zu einem Brand führen könnte. Sammelschienen in Hausinstallationen müssen ebenfalls korrekt bemessen werden, sind diese zu gering Ausgelegt müssen diese ersetzt werden, hierbei gilt es den unter Elektrikern bekannten Gleichzeitigkeitsfaktor zu beachten. Deshalb sollten Sie im Ausland im Bezug auf das Laden an unbekannten Steckdosen besonders vorsichtig sein. Eine längere Ladezeit bei einem geringeren Strom sollte in Anbetracht der Risiken aus Sicherheitsgründen in Kauf genommen werden.
Kann ich mein mobiles Ladegerät auch im Ausland verwenden?
Mobile Ladegeräte wurden speziell für Reisen entwickelt, sie eigenen sich dadurch optimal auf längeren reisen, wenn keine öffentliche Ladestation angefahren werden kann. Viele Ladegeräte erlauben das verbinden von landesspezifischen Adaptern. Entnehmen Sie der Bedienungsanleitung welche Einstellungen am Ladegerät vorgenommen werden müssen. Es empfiehlt sich den Ladestrom geringen zu wählen, wenn nicht ausgeschlossen werden kann, dass am selben Stromkreis noch weitere Verbraucher mit angeschlossen sind. Ansonsten können Sicherungen frühzeitig auslösen, wodurch die Ladung unterbrochen wird. Dies gilt insbesondere wenn die Elektroinstallation bereits in die Jahre gekommen ist und eventuell für weniger Leistung bemessen worden ist. Im Falle einer Nachrüstung eines stromhungrigen Verbrauchers wie einer Ladestation können leicht wichtige Punkte vergessen werden. Leitungsquerschnitte dürfen nicht zu gering gewählt sein, da dies im worst case scenario zu einem Brand führen könnte. Sammelschienen in Hausinstallationen müssen ebenfalls korrekt bemessen werden, sind diese zu gering Ausgelegt müssen diese ersetzt werden, hierbei gilt es den unter Elektrikern bekannten Gleichzeitigkeitsfaktor zu beachten. Deshalb sollten Sie im Ausland im Bezug auf das Laden an unbekannten Steckdosen besonders vorsichtig sein und den Ladestrom im Zweifelsfall möglichst gering wählen.
Benötige ich ein Ladekabel sowie ein mobiles Ladegerät?
Wenn Ihr mobiles Ladegerät über eine Möglichkeit verfügt, dieses auch als gewöhnliches Ladekabel zu werdenden, dann benötigen Sie kein zusätzlich Typ 2 Ladekabel um an öffentlich Ladestationen Ihr Elektrofahrzeug zu laden. Die Meisten Hersteller von mobilen Ladegeräten setzten deshalb auf Adapter-Systeme mit welchen sich unterschiedliche Netzstecker verbinden lassen. Anstatt einen Netzstecker benötigen Sie jedoch zum Laden an einer öffentlichen Ladestation einen sogenannten Typ 2 Adapter. Das männliche Ende des Ladegeräts bzw. dessen Ladekabel wird mit der Ladedose der Typ 2 Ladestation verbunden. Das andere Ende, d. h. der weibliche Ladestecker wird mit dem Elektrofahrzeug verbunden. Verglichen zu vollwertigen Ladekabel sind mobile Typ 2 Adapter deutlich günstiger erhältlich. Ein weiter Vorteil ist, dass Typ 2 Adapter weniger Stauraum benötigen und auch viel leichter sind als ein 5 Meter oder 10 Meter Ladekabel.
Mobile Ladegeräte sicher verstauen
Nicht jeder mobile Ladegerät kommt in einer Tasche oder im einem Koffer daher. Ob eine Aufbewahrungsmöglichkeit im Lieferumfang des gewünschten Ladegeräts enthalten ist, entnehmen Sie bitte den Produktdetails. Universelle Taschen und Koffer für Ladekabel und Ladegeräte finden Sie in unserem Shop. Koffer eignen sich auch besonders gut zum verstauen der vielen Adapter eines Ladegeräts. Das Ladegerät selbst findet am besten in einer runden Tasche platz, welche sich ebenfalls eignen um Typ 2 Ladekabel aufzubewahren. Damit der Koffer nicht bei Kurvenfahrt im Kofferraum herumrutscht, sind an deren Unterseite häufig Klettverschluss-Streifen angebracht. Die feinen Haken des Klettverschlusses können sich bestens mit den Teppichfasern vieler Kofferraumböden verhaken. Damit das Ladegerät bei einem Crash nich zu einem lebensgefährlichen Projektil wird sollten Sie dieses nicht etwa auf der Hutablage oder auf den Rücksitzen transportieren. An sichersten ist es das Ladegerät in Frunk aufzubewahren, hier stört es nicht und kann bei Bedarf schnell wieder entnommen werden.
RCD Typ B
Wallboxen bzw. Ladestationen müssen über eine Gleichfehlerstrom-Schutzeinrichtung verfügen. Dies kann mit einem allstromsensitiven FI-Schutzschalter der Kategorie B, sowie mit dedizierten eMobility RCDs realisiert werden. Moderne Ladestationen verfügen häufig über eine integrierte Gleichstrom-Fehlerüberwachung; ist letzteres der Fall ist ein Typ A RCD installationsseitig ausreichend.
So dimensioniere ich meine Wallbox bzw. Ladestation
Nicht jedes Elektroauto lässt sich gleich schnell mit Wechselstrom aufladen, die Spanne reicht von 1,8 kW bis 44 kW. Selbstverständlich können Sie Ihr E-Fahrzeug welches, z.B. eine maximale Ladeleistung von 11 kW hat, problemlos auch an einer 22 kW Ladestation aufladen. Korrekterweise wird dann die Ladeleistung auf 11 kW begrenzt. Im umgekehrten Fall, d.h. Ihr E-Fahrzeug lässt eine max. Ladeleistung von 22 kW zu, jedoch besitzen Sie eine Ladestation mit z.B. nur 11 kW Ladeleistung, dann wird Ihr E-Fahrzeug auch nur mit 11 kW geladen, da das schwächste Glied in der Ladekette die Ladeleistung bestimmt. Ergo sollten Sie sich im optimalen Fall für eine Ladestation entscheiden, welche eine mindestens gleich hohe Ladeleistung aufweist wie Ihr E-Fahrzeug. Wichtig ist auch, dass Sie nicht ein Ladekabel mit weniger Ampere bzw. kW als Ihre Wallbox wählen, ansonsten wird die Ladeleistung ebenfalls begrenzt.
Je mehr Kapazität der Akku Ihres Elektrofahrzeuges hat desto stärker sollten Sie Ihr Ladegerät bzw. Ihre Wallbox dimensionieren.
Hat beispielsweise Ihr Tesla Model S oder X eine Akkukapazität von 100 kWh, sollten Sie auch Ihre Wallbox entsprechend dimensionieren, da die Teslas Model S oder X mit maximal 16.5 kW geladen werden. Wenn Sie jedoch mit einem mobilen Ladegerät für unterwegs an einer Haushaltssteckdose mit 1.8 kW laden, wird der Ladevorgang unerträgliche 55 Stunden dauern. Es empfiehlt sich also die Ladestation nach dem Fahrzeugakku zu bemessen. Denn wenn Sie Ihr Model S oder X an einer 16.5 kW Ladestation laden, dauert der Ladevorgang nur noch knapp 6 Stunden.
- Netzanschluss
- Wallbox
- Ladekabel
- Elektrofahrzeug
Nur wenn Sie all diese Punkte bei der Auslegung beachten, erzielen Sie die maximal mögliche Ladegeschwindigkeit. Was jedoch nicht bedeuten soll, dass Sie Ihr Elektrofahrzeug nicht aufladen können, selbst wenn die Ladestation einen höheren oder geringeren Ladestrom hat. Wallboxen passen sich dem angeschlossenen Elektrofahrzeug an und regulieren den Ladestrom entsprechend.
Die Erfahrung hat gezeigt, dass Ladestationen wenn möglich mit mindestens 11 kW Ladeleistung auszulegen sind, da der Trend zu höheren Akku-Kapazitäten bei Elektrofahrzeugen absehbar ist. Man merke “Viel hilft viel”; schliesslich möchten man keine Standschäden beim Laden an einer Ladestation riskierenden.
Typ 1 oder Typ 2
Grundsätzlich muss bei Elektrofahrzeugen zwischen zwei Ladesteckertypen unterschieden werden; dem Typ 1 und dem Typ 2. Falls Sie wissen möchten, über welchen Steckertyp Ihr Elektrofahrzeug verfügt, hilft Ihnen unser Ladekabel & Ladestecker Ratgeber bestimmt weiter. Wir empfehlen unseren Kunden, wenn immer möglich, sich für eine Ladelösung mit Typ 2 Ladestecker zu entscheiden, auch wenn Ihr Elektrofahrzeug noch über eine Typ 1 Ladedose verfügt. Denn an Wallboxen bzw. Ladestationen mit einer Typ 2 Ladedose lässt sich ein Ladekabel von Typ 2 auf Typ 1 verbinden. Doch Vorsicht, an Ladestationen mit bereits fest verbundenem Ladekabel können Ladekabel von Typ 2 auf Typ 1 nicht angeschlossen werden. Das selbe gilt für mobile Ladegeräte für unterwegs. Technisch ist dies nicht möglich, weil die Norm DIN EN 62196 das verlängern von eMobility Ladekabeln nicht erlaubt.
Benötige ich eine Kabelaufhängung?
Eine Kabelaufhängung ist in jedem Fall empfehlenswert. Oftmals ist eine Kabelaufhängung bereits im Lieferumfang der Ladestation enthalten, diese Information entnehmen Sie bitte den Produktdetails. Wallboxen mit fest verbundenen Ladekabeln verfügen praktisch immer über eine integrierte Kabelaufhängung. Falls Sie eine Kabelaufhängung benötigen, finden Sie diese in unserem Shop unter dem Reiter eMobility Zubehör.
Möchten Sie den Zugang zu Ihrer Wallbox beschränken?
In halböffentlichen Bereichen wie z.B. Gemeinschaftsgaragen, Hotel- oder Firmenparkplätzen macht eine Zugangsbeschränkung meist Sinn. Die einfachste Lösung sind Schlüsselschalter. Jeder der einen Schlüssel besitzt, kann an der Wallbox laden. Am gefragtesten sind jedoch Wallboxen mit RFID Karten Autorisierung. Dies erleichtert die Verwaltung der Benutzerberechtigungen. Falls mal eine Karte verloren geht, kann diese im System einfach deaktiviert werden und durch eine Blankokarte ersetzt werden. Darüber hinaus ist es häufig möglich, sich mit nur einer RFID Karte für verschiedene Wallboxen zu autorisieren, da der Zugangsschlüssel nicht auf der Karte, sondern in der Wallbox gespeichert wird. D.h. die Wallbox merkt sich die RFID Karte und nicht umgekehrt.
Steckdosenlösung oder Festinstallation?
Diese Frage können wir nicht für Sie beantworten. Es kommt ganz darauf an, was sie bevorzugen. Eine Steckdosenlösung ist immer günstiger als eine Festinstallation, sofern eine geeignete Steckdose bereits vorhanden ist und diese über die gesetzlichen Schutzeinrichtungen verfügt. Zudem vereinfacht eine Steckdosenlösung einen späteren Austausch Ihrer Wallbox. Doch Vorsicht: Wallboxen bzw. Ladestationen benötigen einen vorgeschalteten Typ B Fehlerstromschutzschalter oder zumindest einen EV-RCD, falls die Ladestation über keine integrierte DC Leakage Schutzeinrichtung verfügt. Falls Ihre Ladestation nicht mit einer DC Leakage Schutzeinrichtung ausgestattet ist, darf diese nicht mit einem Netzstecker konfektioniert werden, weil es möglich wäre, dass jemand die Ladestation an einer anderen Steckdose ohne Typ B Fehlerstromschutzschalter bzw. EV-RCD betreiben könnte. In öffentlichen oder halböffentlichen Bereichen raten wir jedoch immer zu einer Festinstallation, da diese besser vor Manipulationen durch Fremde geschützt ist und Stromdiebstahl effektiv verhindert wird. Gute Alternativen zu Wallboxen mit Netzstecker sind mobile Ladegeräte für unterwegs. Bei den meisten mobilen Ladegeräten können die Netzstecker getauscht werden, ganz nach dem plug and charge Prinzip. In unserem Shop finden Sie für jede Steckdose den richtigen Netzstecker passend zu Ihrem Ladegerät.
Benötige ich eine AC oder DC Ladestation?
Über 99% unserer Kunden entscheiden sich für eine AC, dh. Wechselstrom Ladestation. Gleichstrom (DC) Ladestationen finden praktisch nur Anwendung im öffentlichen Bereich, wie z.B. in Parkhäusern, auf Autohöfen, an Autobahnraststätten, in Autogaragen und im Transportwesen mit eigenem eMobility Fuhrpark. Die bekannten Supercharger von Tesla werden ebenfalls mit Gleichstrom betrieben. Der grosse Vorteil bei DC Ladestationen liegt darin, dass Elektrofahrzeuge mit viel höheren Strömen geladen werden können, als dies bei Wechselstrom möglich ist. Die Erwärmung der Ladekabel ist – bedingt durch die extrem hohen elektrischen Ströme – so ausgeprägt, dass sogar die Ladekabel über einen integrierten Kühlflüssigkeitskreislauf verfügen. Beim Laden mit Gleichstrom (DC) wird nämlich das im Fahrzeug verbaute Ladegerät, sprich der AC-DC Wandler umgangen. Der im E-Fahrzeug verbaute AC-DC Wandler wurde nämlich bewusst in der Grösse beschränkt, denn man möchte ja nicht immer eine ausgewachsene DC Ladestation mit mehreren hundert kW mit sich herumfahren, wenn man diese sowieso nirgends (ausgenommen direkt beim Elektrizitätswerk) betreiben kann. Nicht zu unterschätzen ist auch der Kostenfaktor. Zu empfehlende Wechselstrom (AC) Wallboxen bzw. mobile Ladegeräte beginnen bei knapp CHF 1000.–. Gleichstrom (DC) Ladestationen kosten meist mehrere zehntausend Franken. Für das Laden zuhause sind AC-Ladegeräte bzw. Wallboxen und mobile Ladegeräte folglich die vernünftigere Wahl.
Kann ich auch an einer T13 Haushaltssteckdose laden?
Bitte nur das nicht! Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die Schweizer Haushaltsteckdose nicht dafür ausgelegt wurde über mehrere Stunden am Rande des Schmelzpunktes betrieben zu werden. Die bekannte Schweizer T13 Haushaltsteckdose ist nur kurzzeitig für maximal 10 Ampere ausgelegt. Ihre Nennleistung, d.h. die Dauerleistung beträgt sogar nur 80% der eigentlichen Auslegung, dh. nur 8 Ampere. Das selbe gilt für den deutschen Haushaltstecker, auch als Schuko Stecker bekannt. Falls Sie doch einmal vorhaben, Ihr Elektrofahrzeug an einer Haushaltssteckdose aufzuladen, dann ist es sehr wichtig, dass Sie am Ladegerät keine höhere Leistung als 8 Ampere wählen. Uns wurde nämlich schon mehrfach von geschmolzenen Steckern und Steckdosen berichtet, dies lässt meist auf einen zu hoch gewählten Ladestrom schliessen. An Schweizer T23 Steckdosen, welche den T13 Steckdosen übrigens sehr ähnlich sehen, können Sie allerdings problemlos mit bis zu 16 Ampere laden. Die mobilen Ladegeräte, welche der WallboxStore vertreibt, verfügen alle über eine automatische und manipulationssichere Begrenzung des Ladestroms.
Monitoring mittels eines Zentralsystems
Viele unserer Wallboxen lassen sich einfach an ein Zentralsystem anbinden. Im öffentlichen und halböffentlichen Bereich ist das besonders interessant für Monitoring, Abrechnung oder Lastmanagement. Immer mehr Hersteller von Verbund-Ladesystemen setzten auf Netzwerk basierten Backend-Lösungen. Der Zugriff kann aus dem lokalen Netzwerk sowie über das Internet erfolgen.
Ist es möglich die Eingangsleistung von Wallboxen zu limitieren?
Ja. Die neueren Wallboxen und Ladestationen lassen es meist zu, die Ladeleistung entsprechend der zur Verfügung stehenden Netzleistung zu limitieren. Mit Hilfe dieser Funktion können Sie beispielsweise eine 22 kW Ladestation an einer 11 kW CEE Steckdose betreiben ohne dass die installationsseitige Sicherung auslöst. Ebenfalls gibt es Ladestationen bei welchen man zusätzlich festlegen kann ob einphasig, zweiphasig oder dreiphasig geladen werden soll. Die Bedienungsanleitung gibt darüber Aufschluss mit welcher Grössenordnung von Netzanschlüssen eine Ladestation harmoniert. Die Einstellung wird meist über Kippschalter sogenannte Dip-Switches vorgenommen. Allerdings gibt es nun auch vermehrt Ladestationen bei denen die Einstellung über das Bedien-Interface vorgenommen wird. Gerade bei grösseren Ladeinfrastrukturen mit Zentralverwaltung und Lastmanagement muss die Einstellung nicht selten über ein Back-End, welches man über einem gewöhnlichen Webbrowser erreicht, vorgenommen werden. Die Konfigurationsebene kann dabei meist nur über eine statische Netzwerkverbindung erreicht werden. Dabei ist penibel genau auf die korrekte Vergabe der IP-Adressen zu achten sowie die Festlegung des Adressbereichs der Subnetzmaske.
Bis zu 1200 % kürzere Ladezeiten!
An dreiphasigen Industriesteckdosen lassen sich Elektrofahrzeuge bis zu 1200 % schneller aufladen als an Schweizer Haushaltsteckdosen. Natürlich können Sie Ihre Wallbox bzw. Ladestation auch fest mit dem Sicherungskasten verdrahten lassen. Eine Steckdosen-Lösung ist jedoch meist die einfachste und günstigere Lösung, wenn es um den Anschluss einer Ladestation geht.
Max. 80% Nennleistung (T13 & T15)
An T13 sowie T15 Steckdosen darf nur geladen werden, wenn der Strom nicht mehr als 80 % der Nennleistung entspricht. Haushaltsteckdosen sind nämlich nicht ausreichend bemessen, um damit über mehre Stunden ein E-Auto zu laden. Im worst case kann die Steckdose sogar durch die entstehende Übertragungswärme schmelzen. Günstige Steckdosen haben oft höhere Übertragungs-Widerstände als hochwertigere Modelle; dies kann die Brandgefahr zusätzlich erhöhen.
Einphasig
Dreiphasig
5 Sicherheitsregeln
- Freischalten
- Gegen Wiedereinschalten sichern
- Spannungsfreiheit feststellen
- Erden und kurzschließen
- Benachbarte unter Spannung stehende Teile abdecken oder abschranken
Liste mit sämtlichen Schweizer Stecktypen
Die nachstehende Liste enthält sämtliche Schweizer Steckertypen. Darunter befinden sich auch Steckertypen, welche den heutigen Normen nicht mehr entsprechen. Falls die Steckdosen Ihrer Liegenschaft noch einem älteren Standard entsprechen, raten wir Ihnen, diese durch rote CEE Steckdosen ersetzten zu lassen.
MID Energiezähler
Zur Energieverrechnung empfehlen wir Ihnen nur Energiezähler einzusetzen, welche nach der Richtlinie 2004/22/EG über Messgeräte (engl. Measuring Instruments Directive, abgekürzt MID) zertifiziert worden sind.
Was ist eine Kilowattstunde (kWh)
Energiemengen werden immer in kWh angegeben. Eine Kilo-Watt-Stunde (kWh) sagt aus wie viel Energie während einer Stunde geladen bzw. verbraucht wurde. Eine 22 kW Ladestation hat demnach einen Leistungsbedarf von 22 kW pro Stunde. Dies entspricht dem Strombedarf von 220 Glühbirnen a 100 Watt bei einer Brenndauer von einer Stunde. Eine 11 kW Ladestation benötigt nur halb so viel Energie wie eine 22 kW Ladestation. Ergo müssen Sie Ihr Fahrzeug doppelt so lange laden wie an einer 22 kW Ladestation.
Nicht nur die Leistung von elektrischer Energie wird in kWh angegeben, z.B. wird auch bei Kraftstoff die Energiedichte ebenfalls in kWh angegeben. Der Heizwert von 1 kg Diesel entspricht 11,8 kWh/kg. Benzin hat eine leicht niedrigere Energiedichte mit 11,1 kWh/kg pro Liter Kraftstoff. Bei Kraftstoffen ist darauf zu achten, dass zwischen Brennwert und Heizwert unterschieden wird.
Ermittlung der Energiekosten einer Wallbox
In der Schweiz kostet der Strom einer kWh – je nach Region und Tarif – zwischen 10 und 30 Rappen. Dabei wird häufig zwischen dem Tages- und dem Nachttarif unterschieden. Wenn Sie Ihr Elektroauto zu Zeiten laden während der Nachttarif gilt, profitieren Sie von einem günstigeren Strompreis pro kWh. Jedoch unterscheiden nicht alle Stromanbieter zwischen Tages- und Nachttarif. Grössere Unternehmen/Firmen haben häufig einen speziellen Stromtarif mit Ihrem Energieversorger ausgehandelt.
Wenn Sie die Energiemenge die Ihre Ladestation in einem Jahr verbraucht berechnen möchten, müssen Sie nur die Leistung in Watt bzw. Kilo-Watt mit der Anzahl aller Betriebsstunden über das Jahr multiplizieren.
Wenn Sie Ihr Elektrofahrzeug durchschnittlich eine Dreiviertelstunde jeweils in der Nacht an Ihrer 22 kW Ladestation aufladen, dann ergibt sich daraus ein jährlicher Energieverbrauch von 6022.5 kWh = 0.75 h x 22 kW x 365 Tage. Nachdem Sie den jährlichen Energieverbrauch ermittelt haben, müssen Sie die Energiemenge mit dem Stromtarif Ihres Energieversorgers multiplizieren. Der Stromtarif wird immer in Rappen pro kWh angegeben. Bei einem Tarif von 15 Rappen pro kWh belaufen sich die jährlichen Stromkosten auf rund CHF 903.– = 6022.5 kWh x 0.15 Rappen.
Zur Vereinfachung haben wir die Verlustleistung im obigen Beispiel nichtberücksichtigt. Diese ergibt sich daraus, dass jedes Ladegerät sowie jeder Akkumulator einen individuellen Wirkungsgrad aufweist. Die effektiven Energiekosten können daher bis zu 10% höher ausfallen, abhängig von dem jeweiligen Wirkungsrad der verwendeten Ladeinfrastruktur und der im Elektrofahrzeug verbauten Leistungselektronik.
Volt, Ampere und Watt für Newbies
Formel: P = U · I
“P” = Leistung in Watt
“U” = Spannung in Volt
“I” = Strom in Ampere
So lautet die bekannteste Formel der Elektrotechnik. Mithilfe dieser einfachen Formel können Sie jeden gesuchten Wert aus zwei vorgegebenen Werten ermitteln.
In-box energy meter sind mobile CEE Energiezähler
Nicht alle mobilen Ladegeräte, auch Notladegeräte genannt, verfügen über einen integrierten Energiezähler. Andere Modelle wiederum bieten sogar die Möglichkeit die Messungen per Smartphone App auszulesen. Sogenannte in-box energy meter ermöglichen die unkomplizierte Messung der geladenen Energie. Wallboxen mit CEE Stecker lassen sich ebenfalls ganz einfach mit einem in-box energy meter verbinden. Der Vorteil liegt darin, dass Ihre Wallbox “portable” bleibt, da Installationstechnisch keine Änderungen erforderlich sind. In-box energy meter sind deshalb eine günstige und praktische Alternative zu Energiezähler welche dauerhaft im Sicherungskasten verbaut werden. Damit der in-box energy meter nicht entwendet werden kann empfiehlt es sich diesen mit einem Schlösschen und einer Kette zu sichern.
Weshalb benötige ich eine Wallbox für mein Elektrofahrzeug?
Sie benötigen nicht in jedem Fall eine Wallbox. Viele Kunden entscheiden sich für mobile Ladegeräte. Mobile Ladegeräte können an unterschiedlichen Steckdosen mittels Adapter betrieben werden. Ein zusätzliches Ladekabel wird nicht benötigt, weil das Ladekabel an den meisten mobilen Ladegeräten schon fest angeschlossen ist. Manchmal ist eine Wallbox trotzdem empfehlenswert, da Wallboxen viele Funktionen mitbringen, über welche mobile Ladegeräte teilweise nicht verfügen. Speziell in öffentlichen Bereichen raten wir fast immer zu stationären Ladestationen. Als Not-Ladegeräte sind mobile Ladegeräte sehr zu empfehlen und deshalb werden diese manchmal auch so genannt.
50 Stunden Kochen entspricht einer Akkuladung
Die modernsten Elektrofahrzeuge verfügen bereits über 100 kW Akku-Kapazität. Der Trend zu immer grösseren und leistungsfähigeren Akkus gewinnt zunehmend an fahrt. Dies hat jedoch nicht einen signifikant höheren Verbrauch zur folge. Der grösste Verursacher des Stromverbrauchs eines Elektrofahrzeuges geht aus dessen Luftwiderstand hervor. Bei hohen Geschwindigkeiten ist der spezifische Verbrauch besonders hoch, denn der Wiederstand der Luft steigt im Quadrat zur Geschwindigkeit an. In Städten, bei niedrigen Geschwindigkeiten, zeigen sich Elektrofahrzeuge deshalb besonders sparsam. Zur komfortablen Bewältigung von Langstrecken wurden bereits sehr leistungsstarke Fahrzeugakkus entwickelt. Anders als der Wiederstand der Luft verhält sich das Gewicht des Akkus auf den Energieverbrauch des Elektroautos. Ein grösserer und somit schwererer Akku hat keinen signifikant höheren Verbrauch zur Folge. Wichtig ist einzig, dass der Rollwiederstand relativ gering ist. Die Geschwindigkeit bzw. der Luftwiederstand hat eindeutig den stärksten Effekt auf den Energieverbrauch bei höheren Geschwindigkeiten.
Warum das Laden an einer T13 Haushaltsteckdose gefährlich ist
Es ist nicht ratsam über mehrere Stunden an einer Haushaltsteckdose zu laden. Die Steckdose könnte sich erhitzen und dadurch schaden nehmen. Falls Sie dennoch an einer Haushaltsteckdose wie z. B. der schweizerischen T13 Haushaltssteckdose Ihr Elektroauto aufladen, dann muss unbedingt auf eine reduzierte Ampere Leistung geachtet werden. Dies deshalb, weil Schweizer T13 Steckdosen nur für eine kurzzeitige Belastung von 10 Ampere ausgelegt sind. Die Regelung besagt, dass die Nennlast 80% der Spitzenlast nicht überschreiten darf. Die kann jedoch nicht mit jedem mobilen Ladegerät für Elektrofahrzeuge garantiert werden, da mobile Ladegeräte von deutschen Herstellern häufig über einen Schuko Netzstecker verfügen. Der Schuko ist der deutsche Haushaltstecker, welcher in Fachkreisen auch Schuko Stecker genannt wird, welcher für bis zu 16 Ampere Spitzenleistung ausgelegt ist. Deutsche Ladegeräte können so an Schweizer Steckdosen zu grossen Schäden führen, insbesondere wenn der Leiterquerschnitt weniger als 1.5 mm² beträgt. Achten Sie deshalb immer auf einen fachgerechten Anschluss des verwendeten Ladegeräts. Adapter sind nur an Ladegeräten zu verwenden, die dafür vorgesehen sind. Falls Ihr Ladegerät das Verbinden von herstellereigenen Adaptern nicht zulässt, kann häufig ein CEE Adapter an dessen Stelle verwendet werden. Unsere CEE Adapter verfügen über integrierte Sicherungen und sind deshalb, gegen Überhitzen durch zu hohe Ströme bestens geschützt.
Lade-Mode 1
Der Lademodus 1 beschreibt das Laden des Akkus eines Elektrofahrzeugs ohne jegliche Überwachung. Ladungen können bis maximal 16 Ampere einphasig sowie dreiphasig erfolgen. Dieser Modus benötigt keine zusätzlichen Signalkontakte im Ladekabel. Eine Ladestation wird nicht benötigt. Das Ladegerät wird fest im Fahrzeug verbaut.
Lade-Mode 2
Mit diesem Mode sind mobile Ladegeräte für unterwegs gemeint. Diese werden oftmals auch als ICCB bezeichnet. Mit einer in Cable-Charge-Box können Elektrofahrzeuge auch ohne Wallbox oder Ladestation geladen werden. Alles was Sie dazu benötigen bringt der ICCB selbst mit. Dazu gehört das Ladekabel welches einseitig fest mit dem mobilen Ladegerät verbunden ist. Auf der Seite des Netzsteckers befindet sich häufig ein Adaptersystem, welches das Anschliessen von diversen Netzsteckern ermöglicht. Mobile Ladegeräte werden aufgrund Ihrer geringen Grösse immer beliebter.
Lade-Mode 3
Dieser Lademodus beschreibt das Laden an einer heimischen Wallbox oder öffentlichen Ladestationen. Dazu wird normalerweise ein eigenes Typ 2 auf Typ 1 Ladekabel oder ein Typ 2 auf Typ 2 Ladekabel benötigt. Die Ladung erfolgt mittels Wechselstrom. So ist es der Wallbox möglich mit dem Elektrofahrzeug über das Ladekabel zu kommunizieren. Erst nachdem das Ladekabel richtig mit dem Elektrofahrzeug verbunden worden ist, wird die Ladung gestartet. Dadurch wird die Handhabung der Ladekabel noch sicherer.
Lade-Mode 4
Das Schnellladen mit Gleichstrom erfolgt in der Regel nach dem Mode 4 Lade-Funktionsprinzip. Damit Sie in Ihrem Elektrofahrzeug nicht ein grosses um schweres Ladegerät benötigen, welches AC (Wechselstrom) in DC (Gleichstrom) wandelt, haben Ingenieure entschieden, Schnellladestationen modular zu konstruieren. Oft befinden sich die eigentlichen Ladegeräte nicht bei der Ladestation bzw. dem Charge Plug selbst. Die heutigen DC Wandler sind nämlich noch zu gross und zu laut. Deshalb werden diese üblicherweise in einem gut belüfteten Raum untergebracht. Typ 2 auf Typ 1 Ladekabel sowie Typ 2 auf Typ 2 Ladekabel eignen sich nicht für Ladungen mit Gleichstrom (DC). Das Ladekabel wird aufgrund des sehr hohen Querschnitts immer fest mit der Ladestation verbunden. Ab 250 Ampere sollten DC Ladekabel mittels einer integrierten Wasserkühlung gekühlt werden.
Wie viel teurer sind neue E-Autos?
Moderne Elektrofahrzeuge kosten laut einer Studie der Universität Freiburg 35 % mehr als ein vergleichbarer Diesel; ähnlich sieht es beim Benziner aus. 2010 kosteten vergleichbare Elektroautos sogar noch 60 % mehr. Ergo müssen die Elektroautos also im Vergleich deutlich günstiger geworden sein. Dies mag an den verwendeten Akku Technologien begründet liegen sowie an verbesserten Fertigungsprozessen. Tesla Inc. beispielsweise hat mittlerweile die Gigafactory #1 im Bundesstadt Nevada fertiggestellt. Akkus werden da in Zusammenarbeit mit Panasonic Ltd. vollautomatisch von Robotern produziert; so wird die Elektromobilität massentauglich. Gerade in den letzten Jahren wurde die Zunahme von Elektrofahrzeugen in der Schweiz sehr deutlich. Da der Preis für fossile Kraftstoffe zunimmt, kann auch ein Anstieg des Strompreises den eMobility Wandel höchstwahrscheinlich nicht aufhalten.
Wie viel kWh verbraucht mein Elektroauto auf 100 km
Der Verbrauch eines Elektrofahrzeugs wird meist zwischen 15 und 25 kWh/100 km angegeben. Die Verbrauchswerte von Elektrofahrzeugen sind aber leider wie auch bei den Verbrennern häufig nicht ganz auf die Praxis übertragbar. Die Tests bei den der Verbrauch eines Elektrofahrzeugs ermittelt wird, finden nämlich stets unter Laborbedingungen statt, somit empfiehlt es sich die Angaben der Hersteller mit etwas Skepsis zu betrachten. Wir raten Ihnen deshalb beim Kauf eines Elektrofahrzeuges die offiziellen Verbrauchswerte mit den Erfahrungen anderer eMobilisten zu vergleichen. Im Internet finden sich über jedes Elektrofahrzeug unabhängige Erfahrungsberichte und Langzeittests.
Faktor Heizung & Klimaanlage
Die Temperierung des Innenraums ist bei Elektroautos stets ein Thema über welches man nur ungern spricht. In älteren Elektrofahrzeugen findet sich oft keine Heizung und wenn, dann nur ein gewöhnliches Heizelement; Klimaanlagen gab es praktisch keine. Allerdings haben mittlerweile viele Neuerungen auch Anwendung in der Elektromobilitätsbranche gefunden, so verwendet man heute vorzugsweise Wärmepumpen zur Temperaturregulierung. Wärmepumpen haben den grossen Vorteil, dass diese bis zu 2/3 weniger Energie als ein gewöhnliches Heizelement benötigen. Wärmepumpen werden hauptsächlich mit Medien betrieben, die bei niedrigem Druck verdampfen und bei Verdichtung auf einen höheren Druck unter Abgabe von Wärme wieder kondensieren. Somit ist es auch möglich eine Wärmepumpe nicht nur zum heizen, sondern auch umgekehrt, zum kühlen zu verwenden. Eine Wärmepumpe ist eine äusserst umweltfreundliche Heiz- und Kühlmethode, da keine Wärme und Kälte produziert wird, sondern diese nur umgewandelt werden. Trotz der immer effektiver werdenden Wärmepumpen benötigen diese Geräte dennoch verhältnismässig viel Energie. Je nach Elektrofahrzeug müssen Sie auf Ihrer Fahrt bis zu 15% der Gesamtreichweite des Akkus für die Heizung und bis zu 20% für den Betrieb der Klimaanlage einplanen.
Reichweite zu Reisegeschwindigkeit
Im Gegensatz zu Autos mit Verbrennungsmotor, welche üblicherweise am sparsamsten bei rund 80 km/h betrieben werden können, braucht ein Elektroauto umso mehr Energie, je schneller es fährt. Dies liegt daran, dass Autos mit Verbrennungsmotor einen hohen thermischen Verlust haben, denn beim Verbrenner produziert der Motor auch im Stand ungenutzte Abwärme. Ein Elektrofahrzeug hat hingegen praktisch keinen thermischen Verlust, d.h. es verbraucht fast keine Energie bei niedrigen Geschwindigkeiten. Fast die gesamte gespeicherte Energie steht beim Elektrofahrzeug demnach zum Fahren zur Verfügung. Allerdings ist es so, dass sich der Strömungswiderstand im Medium Luft exponentiell zur Geschwindigkeit verhält. Wenn Sie also einmal nicht sicher sein sollten, ob Sie Ihr Ankunftsziel noch erreichen können, empfiehlt es sich mit einem Elektroauto möglichst langsam zu fahren und unnötige Verbraucher auszuschalten.
Reichweitenverlust bedingt durch Akkudegeneration
Lithium Akkus besitzen leider die Eigenschaft mit zunehmendem Alter an Kapazität zu verlieren. Doch nicht nur durch Nichtbenutzung altert ein Akku. Insbesondere das Laden und Entladen beansprucht einen Fahrzeugakku. Chemisch bedingt verliert ein Akku bei niedrigen Aussentemperaturen an Kapazität. Dies kann sogar eine Tiefentladung zur Folge haben, wenn man z.B. das Fahrzeug nach einer längeren Fahrt mit geringem Akkustand parkt, jedoch nicht direkt wieder auflädt. Wenn nun der Akku über die Nacht abkühlt, fällt die Spannung und man riskiert sogar einen kapitalen Akku-Defekt. Des Weiteren ist es nicht ratsam einen praktisch leeren Akku stark zu belasten, dadurch können die Zellen eines Akkus beschädigt werden.
Zu empfehlen ist, dass wer sich ein Elektroauto anschaffen will, schon vor dem Kauf mit dem Rückgang der Kapazität eines E-Auto Modells auseinandersetzt. Denn die von den Herstellern angegebenen Akkukapazität gilt nur für fabrikneue Elektrofahrzeuge.
Damit die Akkus von Elektrofahrzeugen möglichst lange halten, sollten diese weder voll geladen noch ganz entladen werden. Viele Hersteller empfehlen, nur die Kapazität zwischen 20% und 80% zu nutzen. Wodurch sich natürlich die effektive Reichweite jeweils reduziert. Pauschal lässt sich leider nicht sagen, wie sich die spezifische Degeneration eines Akkus über die Lebensdauer eines Akkus verhält.
Fahrzeugakku Tipps, Degeneration & Garantie
Alle uns bekannten Hersteller von Elektrofahrzeugen versprechen zwischenzeitlich Garantie auf den Fahrzeugakku. Normalerweise beträgt die Garantie 8 Jahre oder 100’000 km (es gilt der Wert, der zuerst erreicht wird). Akkus gelten laut Definition erst als defekt, wenn die Kapazität des Akkus unter 70% gefallen ist. Die derzeitige meist verwendete Akkutechnik ist die Lithium-Ionen Technologie. Heutzutage ist der bekannte Memory-Effekt nur noch bei Bleiakkumulatoren wahrnehmbar. Trotzdem sollten man darauf achten, dass der Akku nicht über längere Zeit stark entladen verbleibt. Wie niedrige Akkustände sind auch zu hohe für den Akku schädlich. Es empfiehlt sich den Akku jeweils entsprechend dem täglichen Fahrprofil zu laden. Dadurch wird die Akku Degeneration signifikant reduziert. Schnellladungen sollten Sie wenn möglich ebenfalls vermeiden, da die dabei entstehende Wärme den Akku Zellen schaden kann. Allerding mögen die Zellen auch keine Kälte, und schon gar nicht, bei tiefen Aussentemperaturen stark gefordert zu werden. Durch einen bewussten Umgang mit dem Auto bzw. dem Akku können Sie ein zu schnelles Altern der Akkuzellen vermeiden.
Elektrofahrzeuge (EV)
Reine Elektrofahrzeuge verbrauchen wesentlich mehr elektrische Energie als vergleichbare Plug-in-Hybridfahrzeuge. Denn die gesamte elektrische Energie des Akkus wird zum Fahren sowie zum Klimatisieren des Innenraumes benötigt. Entsprechend lange dauert das Laden der Akkus. Ergo ist es umso wichtiger, die Wallbox bzw. Ladestation korrekt zu dimensionieren. Nur so wird sichergestellt, dass das Elektrofahrzeug in der gewünschten Zeit geladen werden kann. Selbst beim Laden über Nacht sollte man die Ladezeit bedingt durch die hohe Akkukapazität nicht vernachlässigen. Steht Ihnen nämlich nur eine gewöhnliche Schweizer T13 Haushaltsteckdose zur Verfügung kann der Ladevorgang eines Tesla P100D mal gut und gerne über 55 Stunden benötigen. Eine 22 kW Wallbox bzw. Ladestation erledigt den selben Ladevorgang innerhalb von nur 3 Stunden. Falls Ihre Lokalität bereits über eine geeignete Anschlussmöglichkeit verfügt – dies kann auch eine CEE Industriesteckdose sein – bleibt Ihnen der elektrische Installationsaufwand der Wallbox erspart.
Plug-in-Hybridfahrzeuge (PHEV)
Plug-in-Hybridfahrzeuge lassen sich verglichen zu vollelektrischen Fahrzeugen auch sehr schnell vollladen. Die Wallboxen bzw. Ladestationen sind die selben, allerdings gibt es grosse Unterschiede betreffend der jeweiligen Ladeleistungen. Und genau hier lässt es sich sparen. Falls nämlich Ihr Hybridfahrzeuge mit nur maximal einphasig 3.7 kW geladen werden kann, wäre eine dreiphasige 22 kW Ladestation ein “Overkill”. Technisch ist es natürlich problemlos möglich das Hybridfahrzeug auch an grösser ausgelegten Ladestationen aufzuladen. Allerdings wird sich die Ladezeit dadurch nicht verkürzen. Denn der limitierende Faktor ist in den meisten Fällen das Hybridfahrzeug selbst. Wir empfehlen Ihnen deshalb beim Kauf einer Wallbox bzw. Ladestation auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Ladeleistung und Preis zu achten.