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Ted Cruz hat die Vorwahlen der Republikaner in den beiden US-Bundesstaaten Kansas und Maine am Samstag vor Donald Trump gewonnen. Bei den Demokraten schlug Bernie Sanders die frühere US-Aussenministerin Hillary Clinton in Nebraska und Kansas.
Clinton wiederum gewann den Staat Louisiana. Bei den Republikanern ging dieser Bundesstaat an Trump, der auch in Kentucky nach knapp einem Drittel der ausgezählten Stimmen deutlich vor Cruz lag.
Auffällig bei den Republikanern war das überall bemerkenswert schwache Abschneiden von Marco Rubio, dem Senator Floridas. Cruz hat mit Kansas und Maine bisher insgesamt sechs Vorwahlen gewonnen. Trump kommt derzeit auf zehn.
Die Abstimmungen am Samstag galten als Test dafür, wie sich eine harte Kampagne der Republikaner-Führung gegen Trump auswirkt. Das Partei-Establishment will verhindern, dass er Spitzenkandidat wird.
Bei den Vorwahlen geht es darum, möglichst viele Delegierte für sich zu gewinnen. Am Samstag wurden diese Delegierten auf mehrere Bewerber verteilt, niemand konnte sich entscheidend absetzen.
Wichtigster Staat
Clinton gewann mit dem grossen Südstaat Louisiana die wichtigste Wahl, zudem die einzige Vorwahl des Tages nach dem Primary-System. Dabei geben Bürger einen Tag lang in einem öffentlichen Wahllokal ihre Stimme ab.
Bei den Abstimmungen in Kansas und Nebraska handelte es sich um sogenannte Caucuses, das sind Parteiversammlungen, bei denen sich Mitglieder auf Ortsebene persönlich zur Diskussion treffen und danach abstimmen. Die Demokraten stimmen am Sonntag noch in Maine ab. (sda/afp/dpa)