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Ericaceae
Aphididae
Blattläuse (Aphidoidea) sind Teil der Pflanzenläuse (Sternorrhyncha) und leben seit etwa 200 Millionen Jahren auf der Erde.
Blattläuse saugen an den Blättern und Trieben von Pflanzen. Die Saugtätigkeit führt zu einer Verkrüppelung der Blätter und Wachstumsstörungen der Pflanze. Zusätzlich scheiden die Blattläuse Honigtau aus, was einen klebrigen Belag auf den Blättern hinterlässt und die Bildung von Schwärzepilzen (= Russtau – verschiedene Pilze der Rußtaupilzartigen (Capnodiales)) – fördert.
Besonders während feucht-warmer Witterungsperioden vermehren sie sich rasant.
Blattläuse treten ab Anfang bis Mitte Mai bis im Oktober auf und sind in Gewächshäusern oder an Zimmerpflanzen ganzjährig aktiv.
Wenn möglich anfällige Pflanzen in Mischkultur mit weniger anfälligen oder lausabweisenden Arten kultivieren. Resistente Sorten anbauen (z.B. Salate mit Resistenz Nr: 0 gegen Grosse Johannisbeer-Blattlaus Nasonovia ribisnigri) Aktivität von Ameisen mindern, die die Läuse pflegen und verbreiten. Bei Gehölzen eine Austriebsspritzung im Vorfrühling einplanen, um die Überwinterungseier zu eliminieren. Übermässige Stickstoffdüngung vermeiden.
Oft reicht dann eine wöchentliche Spritzung nicht aus. Nimmt der Lausbefall drastisch zu kann für eine Blockbehandlung 3–4 mal alle 3–5 Tage behandelt werden. Frühzeitige Behandlung wenn die Anzahl Schädlinge noch gering ist erleichtert den Behandlungserfolg.
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