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Das «Alte Schulhaus» wurde im Jahre 1827 für schulische Zwecke erbaut. Es ist durch sein stattliches Volumen prominenter Teil des ortsbildprägenden Ensembles «Kirche - Pfarrhaus - Schulhaus» und schliesst den Sakral- und Schulbereich nach Westen ab.
Eigentümer des Gebäudes ist der Röm.-Kath. Jahrzeitenstiftungsfond, Ruswil. Der stattliche Bau gehört zu den ältesten erhaltenen Dorfschulhäusern des Kanton Luzern.
Das Schulhaus wird unter Einbezug der kantonalen Denkmalpflege umfassend saniert. Es ergibt sich damit die einmalige Möglichkeit, Jugendräume in pfarreiheimnähe zu erstellen und die denkmalgeschützte Anlage zu erhalten. Das alte Schulhaus wurde im Jahre 1827 erbaut.
Gemäss durchgeführten bauhistorischen Abklärungen ist davon auszugehen, dass dieses Gebäude.
über Jahre hinweg als Schulhaus benützt worden ist. In weiten Teilen blieb das Gebäude,
zumindest im Innenbereich, unverändert.
Das Haus wurde 1827 vom Baumeister Karl Anton Wirz als zweites Schulhaus der Gemeinde Ruswil erbaut, nachdem sein Vorgängerbau 1825 abgebrannt war. Im ersten Geschoss wurden ursprünglich
zwei Schulstuben, darüber je eine Wohnung für den Lehrer und den Organisten errichtet.
Nachdem 1913 das neue Dorfschulhaus fertiggestellt war, wurde das alte Schulhaus umgebaut und diente ausschließlich zu Wohnzwecken. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurden einige Eingriffe vorgenommen. Spuren der Veränderung findet man bei den nachträglich aufgesetzten Dach-Lukarnen, sowie im Treppenhaus, an der inneren Oberflächenverkleidung und beim Eternitschindelschirm an der Fassade. Die Tatsache, dass in den letzten fünfzig Jahren Renovationsarbeiten fern blieben, bestätigt die Notwendigkeit des Umbaus – nicht zuletzt, um den Sicherheitsbestimmungen gerecht zu werden. Die Verwaltung und der Erhalt des Gebäudes
obliegen der Katholischen Kirchgemeinde Ruswil.