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Zum zweiten Mal nach 2006 hat Pro Velo Schweiz zwischen Dezember 2009 und Februar 2010 Velofahrerinnen und -fahrer zur Beurteilung der Qualität des Velofahrens in ihrer Gemeinde aufgerufen. Insgesamt gingen rund 10 000 Antworten ein, darunter auch 186 aus der Stadt Freiburg.
Die Teilnehmenden wurden nach ihrer Einschätzung des Verkehrsklimas, der Sicherheit, des Komforts, des Wegnetzes, der Abstellanlagen und des Stellenwerts des Fahrradfahrens befragt. Zu diesen Kategorien wurden einzelne Aspekte mit Noten zwischen eins und sechs bewertet. Zum Beispiel wurde in Hinblick auf die Abstellanlagen unter anderem gefragt, ob das Angebot zufriedenstellend sei und ob Diebstahl und Vandalismus zu befürchten seien.
Mit einem Durchschnittswert von 3,1 über alle Themenbereiche liegt Freiburg im Klassement der 19 Städte auf dem hintersten Rang. An vorderster Stelle befindet sich Burgdorf mit einem «Notenschnitt» von 4,4. Insgesamt acht Städte erreichten eine Note von 4,0 oder höher; der gesamtschweizerische Durchschnitt lag bei 3,7.
Verbesserung seit 2006
Immerhin konnte Freiburg seine Bewertung gegenüber 2006 leicht verbessern, damals lag man mit der Note 2,8 auf dem vorletzten Platz, wobei das letztplatzierte La-Chaux-de-Fonds bei der aktuellen Erhebung nicht berücksichtigt werden konnte.
Freiburg bekommt in keiner Kategorie eine genügende Note. Am besten schnitt die Stadt mit jeweils Note 3,7 beim Verkehrsklima und beim Wegnetz ab, dort konnte sie sich mit einem Zugewinn von 0,6, beziehungsweise 0,8 Punkten auch am deutlichsten verbessern. In allen anderen Bereichen ist Freiburg mit Werten zwischen 2,8 und 2,9 jedoch klar ungenügend und findet sich jeweils im hinteren Teil der Rangliste.
Zu denken gibt die Bewertung der Abstellmöglichkeiten (Note 2,9), und dort besonders der Aspekt der Diebstahl- und Vandalismusgefahr: Mehr als die Hälfte der befragten Personen (52,7%) gab an, dass sie sich vor Diebstahl und Beschädigungen fürchte. Freiburg erhielt für diesen Aspekt die tiefe Note 2,5. fa