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Im Juni 1962 beschloss die Tagwensgemeinde, im Goldigen 16000 m2 Land für ein Schwimmbad zur Verfügung zu stellen. Nach Plänen von Architekt Beda Hefti, Freiburg, begann man im Herbst des gleichen Jahres mit dem Bau. Am 27. Juni 1964 wurde die Badi erstmals zur Benützung freigegeben.In der zweiten Hälfte der 80er-Jahre stand eine Gesamtsanierung an. Am 23. Juni 1989 konnte die renovierte Badi festlich eingeweiht werden. Die beiden Schwimmbecken wurden vollständig erneuert und anstelle der Brücke über das Nichtschwimmerbecken sprudelte neu ein Wasserpilz. Als besondere Attraktion gab es eine 60 Meter lange Rutschbahn. Diese wurde aus Spenden, die das Komitee “Pro Rutschbahn“ mit seinen Aktivitäten gesammelt hatte, finanziert.
Da von der Kasse und den Bademeisterräumen keine Sicht auf die Schwimmbecken möglich war und die Gebäude und technischen Anlagen den Anforderungen nicht mehr genügten, musste dies bei der nächsten Sanierung (1999/2000) durch eine grössere Umgestaltung korrigiert werden. Nach dem Projekt von Architekt Kurt Noser wurden der Eingang und die Kasse auf die Höhe der Schwimmbecken an die Nordseite des Badeareals verlegt. An der Ostseite gab es eine Aufschüttung, auf der das Schwimmbadrestaurant Platz fand. Zwischen dem Restaurant mit gedecktem Sitzplatz und der Kasse befinden sich nun die Garderoben. Auch der Kleinkinderbereich erfuhr eine kindgerechte Erweiterung. Die Filteranlage wurde vollständig modernisiert.
Bilder von der Einweihung am 27. Juni 1964
Fotos: Hans Speck
Bilder vor der Sanierung 1999/2000
Fotos: Kurt Meyer