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Die erste Hälfte des Geschäftsjahrs der Villars Holding war massgeblich durch das Coronavirus geprägt: Während die Cafés unter der Pandemie litten, konnten die Bäckereien von den geschlossenen Restaurants profitieren.
Die Freiburger Unternehmensgruppe Villars Holding verzeichnete im ersten Halbjahr 2021 einen Umsatz von 26,2 Millionen Franken. In der Vorjahresperiode hatte dieser noch 28,9 Millionen Franken betragen. Damit ist der Umsatz um rund 10 Prozent zurückgegangen, wie das Unternehmen in einem Communiqué schreibt. Trotzdem konnte die Villars Holding 2021 ihr Betriebsergebnis wesentlich steigern: Mit 694‘600 Franken ist es im Vergleich zur Vorjahresperiode, als es ein Defizit von 768‘200 Franken gab, um 190 Prozent gewachsen.
Vor allem in den Detailhandelsunternehmen Restoshop und Suard konnte die Holding zulegen. Die Verkäufe stiegen dort um 3,2 Prozent auf 25,5 Millionen Franken. Den Suard-Bäckereien sei dabei entgegengekommen, dass die Restaurants teilweise geschlossen werden mussten.
Ganz anders sieht es bei den Betrieben Pause-Café und Xpresso-Café aus. Dort ging der Umsatz um 84 Prozent auf 670‘000 Franken zurück. Die insgesamt 26 Cafés und Bars waren im aktuellen Jahr während 149 Tagen geschlossen. Im ersten Semester 2020 waren es nur 54 Tage.
Die Immobiliengesellschaft Parvico AG, die ebenfalls zur Villars Holding gehört, hat im vergangenen Halbjahr Mieterträge in der Höhe von 1,36 Millionen Franken erzielt.
Aufgrund der unsicheren Zukunft im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie wird die Unternehmensgruppe 2021 keine Dividenden auszahlen. Die Generalversammlung folgte dem Vorschlag des Verwaltungsrates.