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Laut der "NZZ am Sonntag" erhielten die Top-Kader der Investment-Sparte in den vergangenen zehn Jahren total 14 Milliarden Franken, meistens als variable Boni. Dies ist fast doppelt so viel, wie die Credit Suisse in dieser Periode als Gewinn auswies. Kritisiert werden insbesondere die Ausschüttungen an ihre Top-Kader, sogenannte Risk-Takers. Experten sagen, diese Vergütungen würden falsche Anreize schaffen.
Letzte Woche wurde bekannt gegeben, dass die Schweizer Grossbank nach dem Zusammenbruch des Hedgefunds «Archegos» und einem 4-Milliarden-Verlust mehrere Mitglieder der Geschäftsleitung entlassen musste. Mit dem Investmentgeschäft will die Bank vor allem US-Grossbanken auf dem Markt angreifen. Genau in diesem Segment ist die «CS» aber immer wieder gescheitert.
(red.)