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Einführung
Die Abteilung der Älteren Nebenarchive geht wie das Ältere Hauptarchiv auf Staatsarchivar Rudolf Wackernagel zurück. Allerdings hat er in diesem Fall strikt die Provenienz der Aktenbildner gewahrt, da „eine Verschmelzung ihrer Akten mit denjenigen des Hauptarchivs nicht stattfinden" dürfe.
Gliederung in Archiv-Katalog und Repertorium
Thematisch stellte Wackernagel eine inhaltliche Ordnung her, die sich im Laufe der Zeit nicht mehr aufrecht erhalten liess. Zunächst wurden die Privatarchive in eine eigene Abteilung ausgegliedert, dann folgte beim Aufbau des Repertoriums in den Jahren 1961/62 die alphabetische Einreihung der Älteren Nebenarchive in die Bestände des Älteren Hauptarchivs. Daher sind das gedruckte Repertorium von 1904 und das heutige Repertorium des Pertinenzbestandes nicht identisch. Beim Aufbau des neuen Archivplans im Archiv-Katalog hat man die alte Aufteilung in Haupt- und Nebenarchiv wiederhergestellt. Zur besseren Orientierung wurde aber das Prinzip der alphabetischen Reihung im Repertorium übernommen.
Abschluss 2001
Die Älteren Nebenarchive werden seit dem Jahre 2001 nicht mehr fortgeführt. Ihre Struktur konnte der modernen Ordnungsstruktur, welche Fonds, Bestände und Zugänge unterscheidet, nicht mehr gerecht werden. Damit gilt das Ältere Nebenarchiv als abgeschlossen. Eine Ausnahme bilden die Zunftarchive und das Notariatsarchiv. Um die historische Kontinuität der Bestände zu wahren, werden beide aber ab 2001 als eigene Abteilungen geführt.