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Integriertes Nahrungssicherheitsprojekt
|Name des Projektes:||Integriertes Nahrungssicherheitsprojekt|
|Land:||Eritrea|
|Ort:||Abi Adi und Adi Itay|
|Verantwortliche Organisation:||SWISS SUPPORT COMMITTEE FOR ERITREA|
|Projekt Gesamtbudget:||CHF 606021.--|
|Gewünschter Beitrag:||CHF 100000.--|
|Anfang des Projektes:||1. April 2009|
|Ende des Projektes:||31. März 2011|
In Eritrea betreibt der Grossteil der Bauern Regenfeldbau, das heisst, dass sie abhängig sind von ausreichenden und regelmässigen Regenfällen. Dies ist aber eher die Ausnahme als die Regel. Daher kommt der optimalen Nutzung der Niederschläge eine Schlüsselrolle zu. Die eritreische Regierung, die Nichtregierungsorganisationen und die Bevölkerung unternehmen einiges, um die Niederschläge optimal zu nutzen: Bau von Wasserrückhaltedämmen, Bau von Kleindämmen zur besseren Infiltration der Regen, Förderung des Bewässerungsfeldbaues, etc. Das Projekt „Nahrungssicherheit für Abi Adi und Adi Itay", das SUKE in Zusammenarbeit mit Terra Tech (Deutschland) und Vision Eritrea (Eritrea) durchführt, bewegt sich auf dieser Linie: Bau eines Kleindammes, um die Infiltration des Regenwassers zu fördern und den Grundwasserspiegel zu erhöhen. Bau von Trinkwasser und Bewässerungsbrunnen und Förderung des Gemüseanbaus.Die beide Dörfer (Abi Adi und Adi Itay) liegen in der zentralen Hochebene Eritreas auf einer Höhe von 2034m. Dort herrschen normalerweise von April bis Mai nur leichte und von Ende Juni bis Anfang September etwas stärkere Regenfälle. Die durchschnittliche Niederschlags-menge beträgt 500-600mm/Jahr. So ist aufgrund der mangelnden Rückhaltemöglichkeiten für Wasser momentan nur eine Ernte möglich. Die Haupteinnahmequelle der Bevölkerung ist Landwirtschaft (Weizen, Gerste, Mais, Bohnen und Kichererbsen) sowie die Viehzucht.Mit einem partizipativen Assessment („Community Profile") wurde sicher gestellt, dass das Projekt auf den Bedürfnissen und Prioritäten der Gemeinden basiert und dass diese fähig und bereit sind, bei der Planung, Durchführung und Weiterführung des Projektes mitzuwirken.
Ziel:
Wasser zur landwirtschaftlichen Nutzung steht zur Verfügung, was eine Voraussetzung zur Erhöhung der landwirtschaftlichen Produktion darstellt.
Der Zugang zu Trinkwasser ist gewährleistet. Dies führt zur Verbesserung des Gesundheitszustandes der Zielgruppe, da die Zahl der wasserbedingten Infektionskrankheiten, vor allem bei Kindern, abnimmt.
Material und Wissen zu effizienten landwirtschaftlichen Produktionsweisen stehen zur Verfügung. Damit wird die Zielgruppe in die Lage versetzt, sowohl durch eine Erhöhung der landwirtschaftlichen Produktion, als auch durch deren Diversifizierung und umfassendes Wissen zur Nahrungsmittelauswahl und -zubereitung die Ernährungslage zu sichern. Ein weiterer Effekt der Maßnahmen ist die Steigerung des Haushaltseinkommens durch den Verkauf von überschüssigem Gemüse.
Informations-Formular
Ich interessiere mich für das Projekt: Integriertes Nahrungssicherheitsprojekt
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