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Bei einer Endoskopie (Spiegelung) wird ein flexibler, dünner Schlauch in das zu untersuchende Organ vorgeschoben. Über eine Optik (bei älteren Geräten Glasfasern, bei neueren Geräten elektronisch) wird ein Bild von der Schlauchspitze weitergeleitet, welches auf einem Bildschirm dargestellt wird. Ein Steuerungssystem erlaubt ein dreidimensionales Verbiegen der Endoskopspitze, so dass in verschiedene Richtungen beobachtet werden kann. Über einen dünnen Arbeitskanal können Biopsie- und Fassgeräte eingeführt werden; ein weiterer Kanal erlaubt das Einleiten von Luft (zur Dehnung des Organs, damit überhaupt ein Untersuch möglich ist) und Wasser (zur Spülung der Optik) sowie das Absaugen von Luft und Flüssigkeit. Durch die Endoskopie kann der Magen-Darmtrakt schonend untersucht werden, da ein Aufschneiden der Bauchhöhle entfällt.
Magenfremdkörper sind bei der Katze (im Gegensatz zum Hund) eher selten, da Katzen meist diskriminierendere Fresser sind. Hingegen ist eine Haarballenbildung bei Katzen (im Gegensatz zu Hunden) recht häufig, weil sich die Tiere häufig und intensiv putzen. Die so geschluckten Haare können sich dann im Magen zu grossen, störenden Knäueln verbinden. In der Regel können solche Haarballen aber hervorgewürgt werden oder gehen, wenn sie klein sind, mit dem Kot ab.
Es scheint wahrscheinlich, dass der grosse Haarballen bei Rocky die Ursache für die zwei Episoden mit Erbrechen war, da die Magen-Gewebsproben unauffällige Resultate lieferten. Die Besitzer werden deshalb in Zukunft eine Paste applizieren, welche die Haarballenbildung vermindern sollte.