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Das Schloss von Coppet
Einst eine mittelalterliche Burg, im 18. Jahrhundert in einen herrschaftlichen Wohnsitz verwandelt, war das Schloss von Coppet dank seiner Bewohnerin Madame de Staël auch ein Treffpunkt europäischer Intellektueller.
In der Zeit zwischen der Französischen Revolution und der Restauration war das Schloss von Coppet ein bedeutender Treffpunkt europäischer Intellektueller. Madame de Staël (1766-1817), von Napoleon ins Exil geschickt, empfing im Familienschloss von Coppet Benjamin Constant, Karl Viktor von Bonstetten, August Wilhelm Schlegel und andere Denker, Dichter und Fürsten der damaligen Zeit.
Die Romanschriftstellerin und Essayistin Germaine de Staël war die Tochter des Genfer Bankiers Jacques Necker, der unter Ludwig XVI. Finanzminister war. Sie findet Zuflucht in diesem von ihrem Vater erworbenen Schloss.
Das heute öffentlich zugängliche Schloss bewahrt den Geist seiner einstigen berühmten Gäste, die sich nur für einen Augenblick verabschiedet haben scheinen. Die im 13. Jahrhundert von den Savoyern errichtete Burg wurde im 18. Jahrhundert in ein herrschaftliches Schloss verwandelt, das heute im Schatten eines grossen romantischen Parks mit Blick auf den Genfersee und auf das Städtchen Coppet thront.