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Im Westen der USA bedroht ein sich rasant ausbreitenden Busch- und Waldbrand Siedlungen in der Nähe der Stadt Colorado Springs. Über 1000 Häuser mussten am Wochenende bereits wegen des auf einer Fläche von nahezu zehn Quadratkilometern wütenden Feuers geräumt werden.
Der Brand brach am Samstag aus und konnte sich wegen grosser Trockenheit vom Wind angefacht schnell ausbreiten. Siedlungen westlich von Colorado Springs und in den Städten Cascade, Ute Pass und Manitou Springs waren bedroht. Die Polizei forderte Anwohner per Lautsprechern auf, ihre Wohnungen zu verlassen.
Insgesamt wüten im US-Staat Colorado sieben Busch- und Waldbrände. Auch in den Staaten Utah, New Mexiko und Kalifornien brennen grössere Feuer.
Südlich von Salt Lake City (Utah) waren ebenfalls als 2300 Bewohner von einem Waldbrand in die Flucht getrieben worden. In der betroffenen Region seien bislang keine Häuser in Brand geraten, sagte die Sprecherin des US-Landverwaltungsamts, Teresa Rigby.
Sportschützen als mögliche Brandverursacher
Allerdings erschwerten unberechenbare Windböen und hohe Temperaturen den Kampf der Feuerwehrleute gegen die Flammen, die sich durch zundertrockenes Weideland frassen. Das vermutlich am Donnerstag von Sportschützen ausgelöste Feuer war nach Behördenangaben am Samstagabend zu 30 Prozent unter Kontrolle.
SDA-ATS