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Vitamin D
Vitamin D: Wertvoll für Therapie bei Psoriasis und Neurodermitis
Dass Vitamin D die Stabilität der Knochen unterstützt, ist schon länger bekannt. Forschende schliessen nun aus einer Studienrecherche, dass das Sonnenvitamin auch einen positiven Einfluss auf die Behandlung von Psoriasis und Neurodermitis hat.
Anders als andere Vitamine kann unser Körper das Vitamin D selbst bilden – und zwar mithilfe von Sonnenschein beziehungsweise UV-B-Strahlung. Gelangt diese in die oberste Hautschicht wandelt sich ein bestimmter Stoff (Cholesterol) in Vitamin D um. Das Vitamin reguliert viele physikalische Prozesse in der Haut, unter anderem die Neubildung von Zellen und deren Abwehrfunktion. Jene Prozesse also, die bei Menschen mit Psoriasis und atopischem Ekzem (Neurodermitis) gestört sind.
Ein Forscherteam hat nun in einer Übersichtsarbeit Studien überprüft, die die Rolle von Vitamin D in der Haut untersuchten. Die Wissenschaftler konzentrierten sich dabei im Speziellen auf die Rolle des Vitamins bei entzündlichen Hauterkrankungen wie Psoriasis und atopisches Ekzem.
Diverse Studien haben gezeigt, dass ein Vitamin D-Mangel ein erhöhtes Risiko für diese Erkrankungen darstellt. Zudem wurden in mehreren Arbeiten bei einer Erhöhung der Vitamin D-Konzentration – äusserlich, etwa mittels Salbe, oder innerlich (systemisch) – positive Effekte bei der Behandlung sowohl von Psoriasis wie auch von Neurodermitis beobachtet. Es brauche weitere Studien, so die Forschenden, um die spezifischen Wege, die von Vitamin D beeinflusst würden, zu erforschen und die Sicherheit und Wirksamkeit von Behandlungsschemata auf Vitamin D-Basis bei verschiedenen entzündlichen Hauterkrankungen zu beurteilen.
Zur Studie (englisch)