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Ausgangspunkt
Glioblastome sind bösartige unheilbare Tumoren des Zentralnervensystems. Die derzeitige Standardtherapie für betroffene Patienten umfasst eine Kombination aus Operation, Strahlentherapie und Chemotherapie. Trotz dieser multimodalen Therapie liegt das mittlere Gesamtüberleben der Patienten bei nur 15-16 Monaten. Auch jene Therapiestrategien, die sich gegen die Gefässversorgung der Glioblastome richtet, die sogenannte anti-angiogene Therapie, führt nur zu einer transienten Kontrolle, vermutlich weil der Tumor Wege findet, um gegenüber der Therapie resistent zu werden.
Glioblastome treten gehäuft mit steigendem Lebensalter auf. Zudem besteht eine inverse Korrelation zwischen steigendem Alter und der Lebenserwartung der Patienten.
Inhalt und Ziel des Forschungprojektes
Das übergeordnete Ziel ist, zu einem verbesserten Verständnis der Resistenzentwicklung und der Rolle des Alters für die Glioblastomerkrankung beizutragen.
Im Detail liegt der Fokus auf folgenden Aspekten:
1. Die Zusammensetzung der Wirtszellen in der Nachbarschaft von experimentellen Gliomen im Mausmodell während der Therapie und zum Zeitpunkt des Therapieversagens
2. Der Effekt spezfischer Modulationen der Wirtszellen in der Nachbarschaft von experimentellen Gliomen auf den Therapieerfolg
3. Die spezifische genetische Signatur in Tumorzellen und Wirtszellen während der Therapie und zum Zeitpunkt des Therapieversagens
Wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Kontext des Forschungsprojekts
Wir hoffen, dass die genannten Aspekte des Projekts neue Informationen ergeben, die als Grundlage für die Entwicklung neuer Therapiestrategien für Glioblastom-Patienten dienen können.