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|Quelle||www.flickr.com|
|Inhalt||Le maréchal de camp Karl Josef Anton Leodegar von Bachmann¸ (1734-1792)¸ responsable de la résistance des Suisses aux Tuileries¸ guillotiné|
|Quelle||Sammlung Rolf Ramseier|
|Art||Eigenhändiger Brief mit Unterschrift¸ 10x15.5cm|
|Ort/Datum||Paris¸ 30.03.1780|
|Inhalt||Eigenhändiges Schreiben aus Paris¸ le 30 Mars 1780¸ unterzeichnet von Karl Josef Anton Leodegar de Bachmann aus Näfels. Es handelt sich um eine Uniformbestellung bei seinem Tailleur¸ Monsieuer La Bitte¸ in Paris. de Bachmann wurde zum Marechal de Camp ernannt."pour me faire un frac aussi que la doublure de Soie pour le dit frac et une autre doublure de Soie bleu pour mon habit de Marechal de Camp"|
Schweizer Feldmarschall in französischen Diensten, 1792 durch die Guillotine hingerichtet
Geboren am 3.12.1734 in Näfels, gestorben am 3.9.1792 in Paris, katholisch, von Näfels. Sohn des Karl Leonhard, Bruder des Niklaus Franz von Bachmann. Freiherr. Verheiratet seit 1756 mit Maria Anna Josefa Antonia Freuler, Tochter von Johann Jodocus Fridolin Freuler. 1749 Kadett in franz. Diensten, dann Fähnrich in der Kompanie seines Vaters im Regiment de Castella, 1750 Grenadierhauptmann, 1756 Inhaber von zwei Kompanien im Regiment de Castella, 1762 Major im Regiment Waldner von Freudenstein, 1764 Oberstleutnant im Schweizer Garderegiment, 1768 Brigadier, 1778 Träger des St.-Ludwigs-Ordens, 1780 Marechal de Camp, Kath. Ratsherr zu Glarus. 1792 als Major Inhaber einer Kompanie der Schweizergarde welche König Louis XVI beim Sturm auf die Tuilerien am 10.Aug. verteidigte. Als Verantwortlicher für den Widerstand der Schweizergarde bei den Tuilerien wurde Bachmann zusammen mit anderen Schweizern am 3.September 1792 durch die Guillotine hingerichtet. Sein Name ist an zweiter Stelle am Löwendenkmal in Luzern aufgeführt. Mit dem Tuileriensturm ging das Schweizer Garderegiment in Frankreich unter, an dessen Beginn wie am Ende Glarner Offiziere standen.
Sein Zeitgenosse, Karl Pfyffer von Altishofen (auf dessen Initiative das an die gefallenen Schweizer Söldner erinnernde Löwendenkmal in Luzern gebaut wurde), beschreibt Bachmann als einen der tapfersten, kaltblütig in der Gefahr (von Bachmann war im 7-jährigen Krieg Generaloffizier), gültig, ohne Schwäche, ehrlich und einfach wie ein alter Ritter, ein gebildeter Militär, ein wahrer Freund der Heimat, pflichtbewusst und erfüllt von fast religiöser Gewissenhaftigkeit, streng im Befolgen der Grundsätze zur Wahrung der Manneszucht und doch Vater seiner Soldaten die er mit jenem Wohlwollen behandelte ohne der Achtung zu schaden. Dazu gesellte sich seine eindrucksvolle Gestalt, sein männliches und edles Antlitz und seine kriegerische Haltung. Von Bachmann galt als pflichttreuer Kommandant.
Quelle Biografie:

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Karl Josef Anton Leodegar von Bachmann aus dem Historischen Lexikon der Schweiz (HLS) - Onlineversion des Historischen Lexikon der Schweiz. Autorin/Autor: Hans Laupper. Version : 12.05.2011