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Mit Johns Hopkins verbindet mich im Grunde genommen nichts.
Es war 1996, als ich auf meiner ersten Japanreise in einer Jugendherberge ein spanisches Studentenpärchen traf, das behauptete, an der Johns-Hopkins-Universität in den USA Medizin zu studieren. Meine erste Reaktion war zu denken, ich hätte mich verhört. Doch die beiden beharrten: Johns Hopkins mit einem „s“ am Schluss von „Johns“. Damit war die Sache für mich vorerst gegessen.
Sechs Jahre später. Zu Hause bei meiner Flughafenabholerin in der Nähe von Tokio sah ich ein dickes Buch mit dem Titel „Johns Hopkins Family Health Book“ im Büchergestell stehen. Dies sei ihre Medizin-Enzyklopädie. Sie habe das Buch bei allen ihren amerikanischen Freundinnen daheim gesehen und es schliesslich selbst gekauft. Es biete ihr Antwort auf die meisten ihrer medizinischen Fragen. Also bestellte ich das Buch. Seither sitzt es auch in meinem Büchergestell.
Schliesslich, am 13. September 2010, in der „NZZ“ auf Seite 15 ein Kommentar von Urs Schoettli mit dem Titel „Rückbesinnung auf Edwin O. Reischauer“. (Als ich noch in Japan lebte, hatte mich Urs Schoettli einige Male zum Mittagessen in „The Foreign Correspondents‘ Club of Japan“ mitgenommen, weil er den eifrigen Schreiber einiger kritischer Leserbriefe an ihn persönlich kennenlernen wollte.) Im erwähnten Artikel also wird Edwin O. Reischauers Biograf George Packard erwähnt. Wer ist denn nun dieser Herr Packard? Und da kommt es: „Der ehemalige Dekan der angesehenen John Hopkins School […]“ Sic! So steht’s geschrieben, mit unterschlagenem „s“ im „John“. Der Kreis ist geschlossen.
Drum, wenn ich das nächste Mal nach Amerika fliege, werde ich auch nach Baltimore in Maryland reisen, um mir unter anderem die dortige Uni mit dem speziellen Namen einmal genauer anzuschauen. Dieser Beitrag ist somit nur die zeitlich nicht näher bestimmte Ankündigung dafür.