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Das Vibraphon wurde 1916 in Amerika entwickelt. Ursprünglich waren die Anschlagplatten aus Bronze oder Stahl. Heute werden sie aus einer Aluminiumlegierung hergestellt und sind – wie beim Mrimbaphon – klaviaturmässig angeordnet. Ein Pedal ermöglicht die Abdämpfung durch Andrücken einer filzgepolsterten Schiene an die Enden der Plattenreihen. Durch einen kleinen Elektromotor werden runde Metallscheiben am oberen Ende jeder einzelnen Resonanzröhre in Bewegung gebracht. Die dadurch bewegte Luft bewirkt den für das Vibraphon typisch vibrierenden Ton nach dem Anschlag der Platten.
Dieses Vibrato kann durch Regulierung der Drehgeschwindigkeit der Metallscheiben langsamer oder auch schneller sein. Natürlich ist es auch möglich ohne Vibrato zu spielen und den Motor auszuschalten.
Quelle: Handbuch des Schlagzeugs von Karl Peinkofer und Fritz Tannigel