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Die Bündner Mezzosopranistin Maria Riccarda Wesseling ist mit einem sehr vielseitigen Repertoire auf den grossen Bühnen der Welt unterwegs. Höhepunkte der letzten Jahre sind die Fricka in Wagner´s „Rheingold” bei der Ruhrtriennale unter Leitung von Teodor Currentzis, die Titelrolle in Gluck´s „Orpheus” mit Thomas Hengelbrock an der Opéra National de Paris, dem Lincoln Center New York, dem Teatro Real Madrid und in Epidauros (DVD/arte live) oder die Titelrolle in Gluck´s „Iphigénie en Tauride” an der Opéra de Paris und am Teatro Real Madrid. Ausserdem „La belle Hélène” in Bordeaux, die Wozzeck-Marie in St.Gallen, „Carmen” in Bilbao, „Giulietta” in Hoffmanns Erzählungen in Genf (DVD) oder Marguerite in „La damnation de Faust” an der Oper Antwerpen, in Valencia und an der Staatsoper Stuttgart, wo sie auch die Herodias in der vielbeachteten Serebrennikov-Salome sang. Neben ihrer Karrière als Sängerin war sie drei Jahre künstlerische Leiterin der Niederländischen Opernakademie DNOA in Amsterdam. Seit 2018 inszeniert Maria Riccarda Wesseling regelmässig Opern. Bisherige Regieprojekte waren Brittens „The rape of Lucretia“ bei DNOA Amsterdam, „Die lustige Witwe“ von Lehàr am Theater Nordhausen und „Die drei Rätsel“ von Detlef Glanert mit dem Basler Symphonieorchester. In 2023 wird sie „The Rake´s progress“ von Stravinsky inszenieren. In der aktuellen Spielzeit debütiert sie in vier grossen Partien: gleich zweimal Verdi: als Amneris in Aida und als Azucena in Trovatore, als Jezibaba in Rusalka an der Oper Antwerpen und als Klytämnestra in Elektra an der Staatsoper Stuttgart.