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Ägypten steht nach einem dramatischen Sieg im Penaltyschiessen gegen Kamerun im Final des Afrika-Cups.
Kamerun muss den Traum vom Titel beim Afrika-Cup im eigenen Land begraben. Der Gastgeber verlor am Donnerstag in Yaoundé gegen Rekordsieger Ägypten um Mohamed Salah, den Superstar von Liverpool, im Penaltyschiessen. In einer chancenarmen Partie hatte es nach 120 Minuten 0:0 gestanden. Aus elf Metern bewiesen die «Pharaonen» dann die besseren Nerven. Während Kamerun nach dem zwischenzeitlichen Führungstreffer durch Vincent Aboubakar kein Treffer mehr gelingen sollte, verwandelte Ägypten sämtliche Versuche. Salah musste nicht einmal antreten.
Damit haben die Ägypter die Chance auf den achten Titel bei der Kontinentalmeisterschaft, den ersten seit 2010. Im Final am Sonntag wartet Senegal, das am Mittwoch Burkina Faso 3:1 bezwang und nach dem ersten Titel beim Afrika-Cup strebt.
Kamerun, das bis zur 86. Minute mit Nicolas Moumi Ngamaleu von den Young Boys agierte, hat derweil die Möglichkeit auf den ersten Titel seit 2017 und den insgesamt sechsten Turniersieg vergeben.
sda