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Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) fordert einen gesicherten humanitären Korridor für den Gazastreifen, damit die Opfer des Konflikts versorgt und gepflegt werden können.Dieser Inhalt wurde am 13. Januar 2009 - 15:25 publiziert
IKRK-Präsident Jakob Kellenberger hat am Dienstag bei einem Besuch des Spitals A-Shifa in Gaza-Stadt gefordert, das medizinische Personal im Gaza-Streifen von den Kämpfen zu verschonen. In diesem Spital steht ein Ärzte-Team des IKRK seit Beginn der letzten Woche ununterbrochen im Einsatz.
"Es ist absolut notwendig und unverhandelbar, dass die medizinischen Truppen in diesem Konflikt geschützt werden", so Kellenberger. Die Verwundeten könnten nicht mehrere Tage auf die Evakuation warten.
Die Situation in Gaza sei "wirklich sehr traurig". Was er vor Ort gesehen habe sei "sehr schmerzhaft".
Gemäss einer kürzlichen Bilanz der Notfalldienste in Gaza wurden bisher neben den rund 935 Palästinensern mindestens zwölf Sanitäter getötet.
Kellenberger ist der erste bedeutende internationale humanitäre Verantwortliche, der seit Beginn der israelischen Offensive am 27. Dezember den Gaza-Streifen besucht.
Bereits vergangene Woche hatte das IKRK Israel vorgeworfen, das humanitäre Völkerrecht zu verletzen. Israel verzögere den Zugang zu den Verletzten und leiste ihnen keine Hilfe.
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