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Das Stahlbau Zentrum Schweiz blickt auf eine über 100-jährige Geschichte
zurück. Seit 1905 wirkt das SZS im Interesse des Stahlbaus.
1905 ist das Gründungsjahr des «Verbandes Schweizerischer Brückenbau- und Stahlhochbau-Unternehmungen», wie dieser sich ein halbes Jahrhundert lang nannte. 1906 nahm das Verbandssekretariat seine Tätigkeit auf.
Den Schweizer Stahlbauunternehmern ging es mit der Gründung eines Verbandes primär um die Durchsetzung gemeinsamer, wirtschaftlicher Interessen. Schon in den ersten Jahren seiner Existenz erreichte der Verband Ordnung im Submissionswesen und war an der Aufstellung von Stahlbaunormen im Rahmen des Normenwerkes des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins SIA massgebend beteiligt.
1916 wurde eine wirkungsvolle Technische Kommission gegründet, die sich mit dem Verhalten von Tragwerken, der Dauerfestigkeit, der Schweisstechnik und der Verbund-
bauweise befasste. Die unabhängige Beratungstätigkeit des Verbandes sowie die Einflussnahme der Technischen Kommission in den Gremien des SIA wurden somit zu entscheidenden Faktoren für die Durchsetzung der Stahlbauweise in der Schweiz.
1954 wurde der Verband auf den Namen «Schweizer Stahlbau-Vereinigung SSV» umbenannt und 1968 folgte eine umfassende Neuorganisation in die «Schweizerische Zentralstelle für Stahlbau», kurz SZS, die mit rund 70 Mitgliedern zu einer repräsentativen Organisation der Schweizer Stahlbaubranche wurde. Der wirtschaftlichen Baisse der 1970er und 1980er Jahre fielen viele namhafte und alteingesessene Firmen zum Opfer. Auch die inländische Stahlproduktion versiegte und damit eine der wichtigsten Finanzstützen des SZS. Mitte der 1990er Jahre stand wieder eine grundlegende Umstrukturierung des Verbandes an.