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Die Geschichte von Monteortone hängt eng mit den Heilquellen von Abano Terme zusammen, die schon zur Römerzeit bekannt waren. Während der Völkerwanderung wurden die Thermen völlig zerstört. Die bekanntesten hat man viel später wiederhergestellt und sie wurden bald wieder gerne als „Orte der Genesung“ aufgesucht. So kamen auch Gäste nach Monteortone, in die kleine Fraktion von Abano Terme, die Arbeit und Wohlstand brachten. Die Wallfahrtskirche wird seit mehr als 500 Jahren von den Gläubigen besucht und verehrt. Der verwundete und unheilbar kranke Soldat Pietro Falco kam auf Anraten der Ärzte hier zur Kur, die aber erfolglos blieb. Dennoch gab er seine Hoffnung nicht auf, im Wald floß an einem verborgenen Platz eine Quelle, die vom Volke nicht beachtet wurde. Als sich Pietro Falco wieder einmal dorthin zum Gebete zurückzog, hatte er eine Erscheinung. Eine Wolke bedeckte den Wald und es erschien ihm die lichte Gestalt der Jungfrau Maria. Sie sprach: „Geh und wasche dich in dieser meiner Quelle, so wirst Du deine Gesundheit wieder erlangen“. Sogleich wurde er im Mai 1428 nach dem Bad in ihrer Quelle geheilt, über welcher eine Kapelle und später die heutige Wallfahrtskirche erbaut wurde. Zahlreich sind die Glaubenszeugnisse, die der Heiligen Jungfrau und Gottesmutter gewidmet sind.