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Auf die Frage, ob sie lieber einen Sohn oder eine Tochter bekommen würden, antworten die meisten werdenden Eltern mit «Hauptsache das Kind ist gesund». Das entspricht aber nicht immer der Wahrheit. Viele Paare haben doch ein bevorzugtes Geschlecht. Und mit diesen Tricks wollen sie sicherstellen, dass es ganz sicher ein Bub oder eben ganz sicher ein Mädchen wird.
Lässt sich das Geschlecht des Babys bei der Empfängnis tatsächlich beeinflussen? Im Internet wimmelts jedenfalls von Tipps und Tricks, wie man einen Buben oder ein Mädchen zeugt. Eine, die diese Tricks befolgt hat, um eine Tochter zu bekommen, ist Lisa Humphries, 38, aus Essex, wie die «Daily Mail» berichtet. So soll sie, als sie versuchte zum zweiten Mal schwanger zu werden, täglich Orangen gegessen haben. Wieso? «Ich habe gelesen, dass die Säure männliche Spermien abtöten kann.» Zudem hatte sie nur noch Sex in der Missionarsstellung, «damit die männlichen Spermien so weit wie möglich von meiner Gebärmutter entfernt sind.» Klingt irgendwie unromantisch. Humphries ging jedoch noch weiter, um sicherzustellen, dass sie ein Mädchen bekommt. «Ich streckte meine Beine nach dem Sex in die Luft, um die langsameren, weiblichen Spermien zu unterstützen. Ich habe sogar jeweils den Handstand gemacht.» Und siehe da, es hat genützt - neun Monate später kam ihre Tochter zur Welt.
Ob diese Tipps und Tricks wirklich helfen, ist nicht wissenschaftlich belegt. Der amerikanische Gynäkologe Dr. Landrum Shettles hat jedoch bereits in den 70er-Jahren herausgefunden, dass der Zeitpunkt der Empfängnis das Geschlecht mitbestimmt. Seine Theorie: Bei Sex drei oder vier Tage vor dem Eisprung ist die Chance grösser, dass es ein Mädchen gibt, weil viele der schwächeren männlichen Spermien vorher absterben. Wer Geschlechtsverkehr kurz vor dem Eisprung hat, erhöht die Chancen, dass es einen Sohn gibt. Weil die weiblichen Spermien langsamer schwimmen als ihre männlichen Konkurrenten. «Dadurch lässt sich die Wahrscheinlichkeit für das eine oder andere Geschlecht um etwa 25 Prozent steigern», so Frauenarzt Christian Albring zu Welt.de.