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Gilĭa
Ruiz et Pav., Pflanzengattung aus der
Familie der
Polemoniaceen (s. d.) mit gegen 70 in den gemäßigten und subtropischen
Gegenden Nord- und
Südamerikas vorkommenden
Arten. Es sind meist krautartige Gewächse mit gefiederten, halbgefiederten oder
doppelt-halbgefiederten
Blättern und trichterförmigen
Blumen.
In den Blumengärten werden vorzugsweise zwei
Arten kultiviert,
Gilia tricolor
Benth. und
Gilia capitata Dougl.
Erstere wird nur 30–40 cm hoch und ihre
Blumen sind auf dem Saume der
Krone blaßviolett oder bläulich, purpurn im
Schlunde
und gelb an der
Röhre und stehen zu 4–5 am Ende der Zweige.
Man hat von ihr weiße, rosenrot oder schön blau blühende Varietäten. Bei der doppelt so hohen zweiten Art sind die Blumen blau und kleiner, aber in großer Anzahl an der Spitze stengelartiger Zweige gesammelt. Niedriger Wuchs und reicher, lange andauernder Flor machen diese Pflanzen zur Einfassung von Rabatten geschickt. Der Same wird im April ins freie Land gesät und später die aufgegangenen Pflänzchen verdünnt; sie pflanzen sich auch durch Selbstaussaat fort.