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Dorfrüfe
(Kt. Graubünden, Bez. Unter Landquart).
Schlammiger Wildbach, sö. Trimmis;
in der schmalen und tiefen Runse, die im Gebiet der Fürstenalp in ca. 1900 m an den Ausläufern des Hochwang beginnt.
Führt meist nur wenig Wasser, schwillt aber zur Zeit der Schneeschmelze oder bei anhaltendem Regenwetter zu einem wahren Schlammstrom an, der das Dorf Trimmis durchfliesst und in 545 m von rechts in den Rhein mündet.
Das Dorf steht zu einem grossen Teil auf seinem Schuttkegel, der sich (namentlich im untern Teil) immer noch vergrössert.
Unter dem Namen Rüfe oder Rüfi versteht man in Graubünden 1. periodisch fliessende oder zufällig sich bildende Schlammströme;
2. Wildbäche, die Schlamm und Schutt führen und oft Verheerungen anrichten;
3. Schlamm- und Schuttanschwemmungen.