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Rashida Tlaib, die unlängst in den USA gewählte amerikankisch-palästinensische Kongressabgeordnete aus Michigan, plant nach eigenen Angaben, eine Reise in die Westbank für neue Abgeordnete anzuführen. Tlaib ist eine der ersten zwei Musliminnen, die in den Kongress gewählt worden sind. Die projizierte Reise soll sich unter anderem mit den folgenden Themen befassen: die Verhaftung palästinensischer Kinder durch Israel, das Bildungswesen, der Zugang zu sauberem Wasser und die Armut. Vielleicht kommt noch eine Visite in Beit Ur al-Foqa in der nördlichen Westbank hinzu, wo Tlaibs Grossmutter lebt. Die frische Abgeordnete sieht ihren Plan als Gegengewicht zu den traditionellen Israel-Missionen für neugewählte Abgeordnete. Gesponsert werden diese Missionen vom Bildungszweig des American Israel Public Affairs Committee. Eingeschlossen sind Touren und Treffen mit führenden israelischen Persönlichkeiten aus Geschäft, Regierung und Armee. Tlaib hat noch keinen Termin für ihre Reise genannt. Auch weiss sie noch nicht, welche palästinensischen Gruppen sich an der Finanzierung ihrer Pläne beteiligen werden.
Michigan 07. Dez 2018
Westbank-Besuch?
Jacques Ungar