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Ich vermute, dass besonders Musikgeschichten, die von Journalisten geschrieben worden sind, der Erzähl-Logik der Revolutionen folgen: Journalisten sind auf News und Innovationen aus. Ausgelassen oder in die Fussnoten verdrängt wird in dieser Version der Geschichte (récit), dass es Stile und Acts gibt, die persistieren, anhaltend erfolgreich sind. Progrock wurde durch Punk nicht vollständig vom Tisch gewischt, einige Bands und MusikerInnen adaptierten sich an die neuen Verhältnisse und machten nach einer Verjüngungskur weiter Musik (Yes, Genesis, Kate Bush, Peter Gabriel). Alle Acts, die länger leben als die fünf bis zehn Alben, die eine durchschnittliche Popmusik-Karriere ausmacht (z.B. Elvis Costello, Nick Cave) wurden schon immer etwas a-historisch, passten nur am Anfang ihrer Karriere so richtig in die Erzählung der musikalischen Revolutionen.