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Vom 12. bis 14. September hat der VW California Cup in Domaso Halt gemacht. Zusammen mit der norditalienischen Formula Windsurf Tour wurde die Regatta Domaso4FW unter der Leitung von Dario Mocchi (ITA-8080) durchgeführt. Obwohl der Wetterbericht für die dreitägige Regatta sehr vielversprechend aussah, waren die Windvorhersagen durch die starke Bisenlage für den Comersee eher schwach. Durch die warmen Temperaturen konnte sich der thermische Südwind, dann am Samstag und vor allem am Sonntag, doch gegen die abflauende Bise locker durchsetzen.
Angereist sind die meisten der 42 Teilnehmer aus Italien und der Schweiz. Teilgenommen haben aber auch Athleten aus Grossbritannien oder Australien. Ein grosser Teil der Regatteure ist schon am Donnerstagabend oder Freitagmorgen angereist. Nur wenige mussten am Freitag arbeiten und haben den ersten Lauf der Regatta verpasst. Gestartet wurde am späteren Freitagnachmittag, als sich der Südwind, knapp gegen die noch starke Bise durchsetzen konnte. Der Start musste mehrmals abgebrochen werden und der Lauf wurde zum Schluss mit knappen acht Knoten fertig gefahren. Mehr Läufe konnten am Freitag nicht mehr gefahren werden. Am Abend wurde in Domaso, in einem alten Felsenkeller, ein Wine Tasting mit italienischem Apéro, organisiert. Das Ambiente im Grotto war sehr schön und gemütlich.
Auch die Windprognosen für Samstag waren eher durchzogen. Doch kurz nach dem Skippers Meeting machte der Nordwind für den Südwind den Weg frei und es konnten am Nachmittag vier Läufe Formula gefahren werden. Auf dem Wasser merkte man noch den Einfluss der Bise, denn der thermische Wind war eher inkonstant und schwächelte immer wieder.
Das Abendessen wurde von der Organisation in einer Jugendherberge, direkt am See, durchgeführt. Serviert wurde lokale Polenta zusammen mit Grillfleisch. Obwohl die Jugendherberge, das Ambiente des Felsenkellers nicht erreichen konnte, war es ein sehr gemütlicher Abend.
Am Sonntag fuhr die Thermik stark auf und verdrängte schon früh den morgigen Nordwind. Die Drei Läufe, welche für den zweiten Streicher gebraucht wurden, konnten, bei Wind zwischen 15 und 20 Knoten, problemlos durchgeführt werden. Somit nahm die Regatta in Domaso am Sonntag um 16 Uhr ihr Ende.
Gewonnen hat, der erst am Samstag angereiste, Richard Stauffacher (SUI-31). Auf zweitem Rang, mit 4 Punkten Rückstand, hat sich der Australier, Sean O’Brien (AUS-120) klassiert. Auf den starken dritten Rang und den ersten Rang der Junioren ist der Tessiner, Jan Orsatti (SUI-27) gefahren. Bester Italiener war der 4. Platzierte Marco Begalli (ITA-415).
Ein grosses Dankeschön geht an die Organisation rund um Dario Mocchi, welche diesen Anlass ermöglicht, und sehr gut durchgeführt hat.