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Total Reserven
|Masseinheit||Franken|
|Rubrik||Spezialfonds|
|Bahntyp||Lokomotivbahn|
Daten
Kommentar
Die Variable «Reserven» dokumentiert das Total der über die Jahre kumulierten Einlagen in sämtliche «Spezialfonds». Die Statistik wies diese Beträge ab 1868 durchgehend aus, entweder in der Bilanz oder in der gesonderten Rubrik «Spezialfonds». Diese enthielt – ab 1877 aufgegliedert nach einzelnen Fonds – folgende Zahlenreihen:
- Bestand am Anfang des Jahres
- Einnahmen (Einlagen)
- Ausgaben (Entnahmen)
- Bestand am Ende des Jahres
Digitalisiert wurde jeweils der in der Bilanz angezeigte Wert, der sich auf den Stand am Ende des Jahres bezieht.
Einen Sonderfall bilden die sogenannten «Amortisationsfonds», die in der Statistik erst ab 1888 auftauchten und in der Bilanz jeweils als separate Reihen dargestellt wurden (zunächst nicht aber in der gesonderten Rubrik «Spezialfonds»). Die Geldsummen der Amortisationsfonds haben wir zu den «Spezialfonds» addiert, weil dies die Statistik später ebenfalls so handhabte.
Die Reservenbildungen oder, anders gesagt, die Abschreibungspraktiken der Bahnen waren mit mannigfachen Fragezeichen behaftet. Unklar ist vor allem, welche Beträge tatsächlich als aktivierbare Mittel verfügbar waren und welche rein buchhalterisch eingestellt wurden. Im Weiteren verloren die Angaben zur Reservenbildung ab zirka 1910 viel an Transparenz. Bei manchen Bahnen stiegen die Rückstellungen an, ohne dass entsprechende Einzahlungen in die Fonds von der Statistik vermerkt wurden. Die nötigen Einlagen wären theoretisch einfach zu berechnen, indem man von der Fondssumme des Jahres X diejenige des Vorjahres subtrahiert. Wir haben jedoch grundsätzlich die Angaben der Statistik übernommen, auch wenn diese auf Basis der verfügbaren Daten oft nicht schlüssig nachvollziehbar waren.
Diese Variable stimmt nicht mit der Variable «reserven» in trainbase überein, da dort nicht das Total der Einlagen digitalisiert ist, sondern nur diejenigen in die «Reservefonds».
Vergleiche auch den Kommentar «Allgemeine Bemerkungen zu den Fonds».