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Wie die Kammer am vergangenen Donnerstag mitteilte, konnten sich die Preise im April im Vergleich zum Vormonat zwar stabilisieren; sie blieben damit aber weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau. Nach Angaben der EU-Kommission erlösten die Erzeuger in der Gemeinschaft im April im Schnitt 50,70 Euro/100 kg; das war fast ein Fünftel weniger als im vergleichbaren Monatsmittel der Jahre 2013 bis 2015. Vor allem Polen leidet unter der Marktkrise; die dortigen Erzeugerpreise lagen im April um rund 50 % unter dem Dreijahresdurchschnitt. Obwohl die EU-Apfelernte 2015 mit 12 Mio t nach Kammerangaben etwas unter dem Vorjahresniveau blieb, sind die derzeitigen Lagerbestände relativ hoch.
Durch die schwierige Situation auf den dadurch noch stärker umkämpften Exportmärkten, bleibe deshalb der Preisdruck hoch. In Österreich belief sich der Lagerstand an Äpfeln laut Agrarmarkt Austria (AMA) zum Stichtag 1. Mai 2016 auf 57'471 t, wovon 53'502 t allein auf die Steiermark entfielen. Im Vergleich zum Vorjahr ergab sich ein Mehrbestand von 2,3 %. Das Absatzvolumen lag bei etwas mehr als 17'000 t und blieb damit um 18 % unter dem Vorjahresniveau. Die Marktpreise für Äpfel sind in Österreich im April etwas gesunken; sie bewegten sich aber im Unterschied zur gesamten EU leicht über dem Niveau des Vorjahreszeitraumes.