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- Die Republikaner sehen in Trumps Plan einen innovativen Schritt zu öffentlich-privaten Partnerschaften.
- Die Demokraten hingegen warnen vor einem Ausverkauf der öffentlichen Güter im Land.
US-Präsident Donald Trump verkauft seine Ideen oft selber am besten: Er löse mit seinem Plan die grössten und mutigsten Infrastruktur-Investitionen in der Geschichte der USA aus, sagte er.
«Eine durchdachte, detaillierte und verantwortungsvolle Blaupause» – das sagte der Sprecher des Repräsentantenhauses, Paul Ryan, lobend. Konservative Medien wie Fox News schätzten den Fokus auf private Investitionen und schlanke Bewilligungsverfahren
Ist der Plan eine reine Fata Morgana?
Währenddessen sparten die Demokraten nicht mit Kritik: Von nahem betrachtet sei der Plan eine reine Fata Morgana, sagte der Minderheitsführer im Senat, Chuck Schumer.
Aber auch weniger bekannte Abgeordnete wie etwa Pete DeFazio aus Oregon empörten sich. Der Plan würde laufende Verkehrsprojekte stoppen, Wall Street bezahlen und den Strassenzoll erhöhen. Umweltbestimmungen würden unter dem Vorwand unterwandert, Projekte zu beschleunigen, sagte DeFazio.
Es bräuchte zwei Billionen für marode Brücken
Laut Infrastrukturplan müssten die Gliedstaaten einen Löwenanteil der neuen Sanierungen selber berappen. Auch Brian Pallasch von der Amerikanischen Ingenieurgesellschaft äusserte sich kritisch. Statt 200 Milliarden Dollar aus der Bundeskasse bräuchte es zwei Billionen, um die maroden Brücken, Strassen und Tunnels zu sanieren. Und das sei die Trump-Regierung offensichtlich nicht gewillt zu investieren, sagte Pallasch.
Trumps Infrastrukturplan kommt noch in den Kongress.