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Über Vicky Leandros viele einleitende Worte zu verlieren, kann man sich wahrscheinlich getrost sparen. Mit ihr kehrt ein Weltstar zur BMG Ariola München zurück......... Trotzdem, für die die es noch nicht wissen, hier die wichtigsten Lebensabschnitte dieser einzigartigen Künstlerin. Geboren wird sie 1952 auf der griechischen Insel Korfu als Vassiliki Papathanassiou. 1958 kommt sie nach Deutschland, um sich mit ihrer Familie in Hamburg anzusiedeln. Schon von Kindesbeinen an wird sie von ihrem Vater Leo Leandros mit Musik- und Tanzunterricht auf die Karriere vorbereitet. 1965 folgt dann das Single-Debüt ÄMesser, Gabel, Schere, Licht", gefolgt von ihrem ersten Fernsehauftritt in der Aktuellen Schaubude des NDR. Dass sie damals Pausbacken hatte, wird zwar dementiert, überliefert ist allerdings, dass sie für diesen Auftritt mit sagenhaften 200 DM entlohnt wurde......die Gagen sollten sich bald ändern.
Wie viele vor und nach ihr hat auch sie ihren Auftritt beim Grand Prix Eurovision, wo sie, für Luxemburg startend, mit dem Song "L´amour est bleu" den vierten Platz erreicht. Als sie 1968 mit der Goldenen Europa ausgezeichnet wird, ist sie bereits weit über die Grenzen Deutschlands ein Star.
1972 tritt sie erneut für Luxemburg beim Grand Prix an und kann sich mit dem Titel "Aprs toi" schliesslich in die Siegerliste dieses grossen Wettbewerbs eintragen. Der Song wird daraufhin in sieben verschiedenen Sprachen aufgenommen und kann insgesamt 6 Mio. Tonträger verkaufen. Die englische Version erreicht sogar Platz 1 der UK-Charts.
1974 landet sie mit "Theo, wir fahr´n nach Lodz" ihren bisher grössten Hit in Deutschland. Diverse Goldene Schallplatten sowie die Goldene Europa für "Theo,....."folgen. Viele Auftritte und Veröffentlichungen später heiratet Vicky 1980 den Griechen Ivan Zissiadis, kurze Zeit danach auch Vater ihres ersten Kindes, Sohn Leandraki. Bereits 1984 sind die beiden wieder geschieden und Vicky verlagert ihre musikalischen Aktivitäten nach Frankreich, wo sie mit dem Titel "A l´est d´Eden" den zweiten Platz der französischen Charts erklimmt.
1986 heiratet sie Enno Freiherr von Ruffin und zieht sich einige Zeit aus der Öffentlichkeit zurück, um sich der, mittlerweile um zwei Töchter gewachsenen, Familie zu widmen. 1995 gelingt ihr in Zusammenarbeit mit dem internationalen Topproduzenten Jack White ein fulminantes Comeback. Es entstehen drei Alben, die sich verkaufen, als wäre sie nie weggewesen.
Nach der musikalischen Trennung von Jack White und einem kurzen Ausflug zur WEA, kehrt sie in diesem Jahr zur BMG Ariola München zurück und wartet nun mit einem herausragenden, neuen Studioalbum auf, welches das Potential besitzt, die unglaubliche Erfolgsgeschichte der Künstlerin fortzuschreiben.
Vicky Leandros, zweifelsohne eine der wenigen internationalen Superstars mit bisher insgesamt 430 Single- und mehr als 400 Albumveröffentlichungen auf der ganzen Welt. Kleiner Auszug gefällig? 31 Alben in Japan, 20 in Kanada, 63 in Griechenland, 46 in Benelux, 18 in Frankreich, die Liste liesse sich fortführen. Auf die Aufzählung der Gold- und Platinauszeichnungen wird bewusst verzichtet, um den Rahmen nicht zu sprengen. Ihre Liveaktivitäten führten sie über das Pariser Olympia und in die Londoner Royal Albert Hall bis in das Stadion von Thessaloniki, wo sie vor 60.000 begeisterten Fans auftrat. Auch auf der Bühne überzeugt sie seit vielen Jahren mit einer Präsenz, die ihresgleichen sucht. Eine eindrucksvolle Erfolgsbilanz, keine Frage, aber nicht der einzige Grund, warum wir uns sehr freuen, sie wieder bei der Ariola mit offenen Armen begrüssen zu können.