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Nachhaltige Entwicklung
Der Radsport: Archetyp des «grünen» Sports und Verkehrsmittels
Die Tour de Romandie setzt sich seit mehreren Jahren für eine nachhaltige Entwicklung ein.
Der Radsport hat in der Öffentlichkeit bereits ein «grünes» Image und gilt als Archetyp des «ökologischen» Sports und Verkehrsmittels.
Die Tour de Romandie folgt damit nicht nur einem aktuellen Trend oder reagiert auf die Wünsche und Anforderungen von Sponsoren, Etappenzielen, Kantonen, der UCI oder des IOC (das dafür sorgt, dass die Prinzipien der Nachhaltigkeit bei allen olympischen Projekten angewendet werden), sondern tut dies auch, weil die Beachtung der Prinzipien der Nachhaltigkeit eine universelle Verantwortung für das wichtigste Sportereignis der Westschweiz ist.
Bereits 2009 begann die Tour de Romandie insbesondere im Kontext einer Studie der AISTS (Internationale Akademie für Sportwissenschaft und -technologie) mit der Umsetzung verschiedener Massnahmen, um ihre Arbeit im Bereich der nachhaltigen Entwicklung zu planen und zu entwickeln.
Der Schwerpunkt wurde in erster Linie auf die Verwaltung der Abfälle und die Entwicklung des Verkehrs gelegt.
In Bezug auf die Verwaltung der Abfälle waren die Hauptziele:
- Die Reduzierung der Abfallproduktion;
- Das Einsammeln und Sortieren der Abfälle;
- Die stärkere Sensibilisierung für Abfälle durch pädagogische Massnahmen.
Diese Ziele wurden durch die Einbeziehung der verschiedenen Akteure (Etappenorte, Strassendienste, Partner und Sponsoren), das Anlegen von Bereichen für die Abfallsortierung und die Durchführung einer Aufklärungskampagne erreicht.
In Bezug auf die Entwicklung der Personenbeförderung waren die Hauptziele:
- Die Förderung von sanfter Mobilität, Car-Sharing und öffentlichen Verkehrsmitteln;
- Die Minimierung des Verkehrs und die Behebung von Parkplatzproblemen;
- Die Reduzierung der negativen Auswirkungen des Verkehrs auf die Umwelt (CO2);
- Die Stärkung von Bildungsmassnahmen und des Bewusstseins im Hinblick auf Mobilität und Gesundheit.
Diese Ziele wurden erreicht, indem die Öffentlichkeit dazu ermutigt wurde, mit dem Fahrrad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren, indem den in diesem Bereich tätigen Verbänden die Möglichkeit gegeben wurde, sich bekannt zu machen, indem die örtlichen Vereine in die Umsetzung konkreter Massnahmen einbezogen wurden (Organisation eines sicheren Fahrradparks) oder indem die positiven Auswirkungen von körperlicher Aktivität auf die Gesundheit und das Wohlbefinden deutlich gemacht wurden.
Beide Initiativen berücksichtigen die ökologischen (Verringerung der Umweltschädigung durch Abfall und Verkehr), sozialen (Gesundheitsförderung, Einbindung der lokalen Gemeinschaften usw.) und wirtschaftlichen (Einbeziehung der Unternehmen des öffentlichen Nahverkehrs, Kostensenkung, Wirtschafts- und Tourismusförderung usw.) Aspekte.
Die Tour de Romandie ist ständig bemüht, weitere Massnahmen zu erarbeiten und in die Wege zu leiten, um die Prinzipien der nachhaltigen Entwicklung im Rahmen ihrer Veranstaltung anzuwenden und weiterzuentwickeln.