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1861-1915, geboren in Gelterkinden, BL, gestorben in Weisslingen, BL
Sohn des Johannes Wagner und der Maria Pümpin. Studium an der Académie des Arts décoratifs in Paris und bei Raupp und Heterich in München, anschliessend Tätigkeit als freier Künstler. Nach Aufenthalten in Rom (1885-1888), in Bouveret am Genfersee und in Sizilien (1891-1893) arbeitete er in Eptingen, BL. 1898 nahm er in Locarno Wohnsitz, wo er hauptsächlich die Landschaftsmalerei pflegte. „Er kam im Jahre 1898 nach Locarno, das er zusammen mit der Künstlerin Clara Grosch, die er 1902 heiratete, zum Wohnsitz wählte. Mit ihr bewohnte er ein großes Atelier in der Stadt und entfaltete eine blühende Aktivität. Das Atelier Wagner-Grosch erhob sich nahe der Post von Locarno und war ursprünglich eine städtische Turnhalle gewesen. Nachdem das Künstlerpaar sie gekauft hatte, wurde sie umgebaut. Besonders bemerkenswert war die Architektur der imposanten Fassade, die 1906 von dem Liestaler Architekten W. Brodtbeck entworfen wurde.“ (Museo Comunale Ascona: Le Origine della Collezione, S.136). Das Ehepaar Wagner-Grosch teilte die Ideale der Jugendbewegung. Auf dem Monte Bré, hoch über Locarno, besaßen sie ein Rustico, ein primitives Steinhaus, wo sie das einfache Leben in der Bergeinsamkeit geniessen konnten.