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Es müssten alle Anstrengungen unternommen werden, um sicherzustellen, dass ein Vakzin noch in diesem Jahr zur Verfügung stehe, erklärte der NFU vergangene Woche in einer Pressemitteilung.
Betriebe in ganz Grossbritannien hätten zu Beginn der Ablammzeit bereits ungewöhnlich hohe Jungtierverluste hinnehmen müssen, mit Totgeburten und Missbildungen, die von zusammengewachsenen Gliedern bis zu verdrehten Hälsen reichten. Laut NFU sind mittlerweile mehr als 1'000 Betriebe auf der Insel betroffen.
Obwohl die Europäische Kommission und das britische Landwirtschaftsministerium dem Erreger landesweit als nicht besorgniserregend
einstuften, könnten für einzelne Betriebe Kosten von mehreren Tausend Pfund anfallen. Dabei lägen die Lammfleischpreise auf dem geringsten Niveau seit drei Jahren, während sich die Produzenten im Zuge der extremen Witterungsbedingungen 2012 gestiegenen Kosten gegenübersähen.
Sämtliche Infektionen, die sich derzeit manifestierten, seien bereits im vergangenen Jahr erfolgt. Daran könne man nichts mehr ändern. Umso wichtiger sei es, den Schafhaltern noch in diesem Jahr einen Impfstoff bereitzustellen. Der NFU rief die Landwirte auf, mit den zuständigen Branchenorganisationen zusammenzuarbeiten und ihnen Daten zu liefern, um die Ausbreitung des Schmallenberg-Virus besser verfolgen zu können.