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Der Versicherer meldet fürs erste Quartal einen klar höheren Reingewinn. Die Anlagerendite stieg auf 2,5 Prozent.
Die Zurich Insurance Group vermeldet für die ersten drei Monate 2014 einen Betriebsgewinn von 1,4 Milliarden Dollar sowie einen den Aktionären zurechenbaren Reingewinn von 1,3 Milliarden Dollar.
Die Zahlen liegen im oberen Range der Erwartungen. Inbesondere der Reingewinn übertrifft die Rechnungen der Analystengemeinde doch deutlich: Die Konsensumfragen von AWP (1,068 Milliarden Dollar) und «Bloomberg» (1,068 Milliarden Dollar) hatten tiefere Durchschnittswerte ergeben. Im ersten Quartal 2013 hatte der Reingewinn noch 1,062 Milliarden Dollar erreicht.
«Dies ist ein solides Ergebnis zum Jahresbeginn», sagt Chief Financial Officer George Quinn. «Wir können bereits einige erste positive Anzeichen bei der Umsetzung unserer strategischen Ziele für den Zeitraum von 2014 bis 2016 erkennen, wenngleich noch viel zu tun ist.»
Weniger Komplexität
Wie im März angekündigt, setzt der Versicherungskonzern derzeit ein Programm zur Rationalisierung um, in dem die Komplexität der Führungsstruktur zwischen der Gruppe und den Geschäftseinheiten gesenkt werden soll.
General Insurance verzeichnete im ersten Quartal einen Zuwachs beim Betriebsgewinn von 38 Millionen Dollar auf 845 Millionen Dollar (plus 5 Prozent).
Der Betriebsgewinn des Lebensversicherungsgeschäfts (Global Life) erhöhte sich um 12 Millionen auf 319 Millionen Dollar (plus 4 Prozent).
Der Betriebsgewinn bei Farmers blieb mit 415 Millionen Dollar Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen unverändert.
Das Nettogesamtergebnis aus Kapitalanlagen der Gruppe – Kapitalerträge, realisierte Gewinne und Verluste minus Wertberichtigungen – trug in den ersten drei Monaten 2,2 Milliarden Dollar zum Gruppenergebnis bei, was einer Nettoanlagerendite von 1,0 Prozent entspricht (nicht annualisiert).
Die Gesamtanlagerendite der Gruppe, einschliesslich Veränderungen bei nicht realisierten Gewinnen und Verlusten, betrug 2,5 Prozent (nicht annualisiert). Dies entspricht einer Zunahme um 2,1 Prozentpunkte im Vergleich zu 2013, was insbesondere auf fallende Renditen bei Staatsanleihen und geringere Kreditspreads zurückzuführen sei.
Das den Aktionären zurechenbare Eigenkapital stieg seit Ende 2013 um 2,2 Milliarden auf 34,7 Milliarden Dollar.