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In einer Fernsehansprache warf der Regierungschef am Montag politischen Rivalen vor, die Pandemie für politische Zwecke missbraucht zu haben.
Er habe nicht weiterregieren können, da andere Parteien versucht hätten, die Macht zu übernehmen, statt dem Leben der Menschen Vorrang zu geben, sagte er.
Anfang August waren in Malaysia zum ersten Mal seit Beginn der Pandemie mehr als 20 000 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden verzeichnet worden, obwohl sich das Land seit Mai in einem strikten Lockdown befindet.
Nach Angaben des Königs Abdullah wird Muhyiddin Yassin übergangsweise das Amt weiter ausüben, bis eine neue Regierung gefunden ist. Der seit anderthalb Jahren regierende Ministerpräsident hatte die breite Unterstützung des Parlaments verloren und sah sich wegen seines Vorgehens in der Pandemie Rücktrittsforderungen ausgesetzt.
Die nächste reguläre Wahl steht im Mai 2023 an. Der König ist gegen schnelle Neuwahlen. Mudyiddin Yassin hatte jüngst ein Vorziehen der Wahl auf Sommer 2022 ins Spiel gebracht.