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Working Capital Management Während das Working Capital definitionsmässig in drei Richtungen unterteilt werden kann, befassen sich die Begriffsbestimmungen des Working Capital Managements (WCM) hauptsächlich mit der bilanzorientierten Sichtweise. Sie betonen die Optimierung der verschiedenen Posten des Umlaufvermögens sowie deren Finanzierung durch eigene Mittel. Andere Definitionen fokussieren dagegen vermehrt auf die Erstellung einer optimalen Liquiditätsposition durch effiziente Allokation der Ressourcen als Hauptaufgabe des WCM. Allen dargestellten Definitionen ist der statische Charakter gemein, der meist eine Reduktion des gebundenen Kapitals als Ziel vorsieht und dadurch eine Verringerung der Kapitalkosten bewirken soll. Der zuvor beschriebene Kreislauf der Zahlungszu- und Zahlungsabgänge als zweite Richtung des Working Capitals wird jedoch vernachlässigt. Auffallend ist zudem, dass die Aufgaben des WCM häufig ausschliesslich in einzelnen Positionen des Umlaufvermögens und des kurzfristigen Fremdkapitals gesehen werden. Danach ergeben sich vier Handlungsfelder für das WCM: • Debitorenmanagement • Bestandsmanagement • Kreditorenmanagement • Liquiditätsmanagement Ausgehend von diesen Definitionen liegen die Managementaufgaben innerhalb des Working Capitals vor allem in der Planung und Steuerung der das Unternehmen betreffenden kurzfristigen Finanzpositionen und stellen damit eine vorrangig operative Tätigkeit dar.