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Als Philippe Starck und Duravit 1994 ihr erstes gemeinsames Projekt realisierten, war es zwar Liebe auf den ersten Blick, jedoch ahnte keiner, wie erfolgreich diese Liasion sein würde. Der Durchbruch kam mit der berühmten "Starck-Tonne", die auch heute noch zu den Bestsellern von Duravit gehört.
"Ich habe immer gesagt, dass das Badezimmer ein nasses Wohnzimmer werden muss. Aber keiner hat mich verstanden. Bis auf Duravit. Das ist der Grund, warum ich Duravit liebe."
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Duravit Merkliste
Philippe Starck
Philippe Starck wurde als Sohn des Flugzeugkonstrukteurs André Starck und seiner Frau Jacqueline am 18. Januar 1949 in Paris geboren. Seine Kindheit verbringt Starck unter dem Zeichentisch seines Vaters, wo er stundenlang sägt, schneidet, klebt und schleift. Von seinem Vater hat Philippe Starck den Erfindergeist geerbt, von seiner Mutter die poetische Sicht der Welt und den eleganten Lebensstil. Sie war es auch, die ihm geraten hat, an der Ecole Nissim de Camondo in Paris Design zu studieren. Erste Schritte als Designer unternahm er unter anderem mit aufblasbaren Objekten, bevor Starck mit der Möblierung von Privaträumen des französischen Staatspräsidenten Francois Mitterand im Elysée-Palast 1983 bekannt wurde. Das Interior Design des Café Costes in Paris machte ihn kurz darauf zum internationalen Star. Heute kreiert er „intelligente“ Objekte voller Menschlichkeit: Fernseher (Thomson), Gepäckstücke (Samsonite), Wasserkocher, Messer, Vasen, Uhren, Motorroller, Motorräder (Aprilia), Kinderwagen (Maclaren), Computer-Mäuse (Microsoft), sogar Schiffe und Häuser - letztlich Objekte für alle Lebensbereiche.
Auszeichnungen
1995
Red Dot Award – Starck 1
Design Plus – Starck 1
Good Design Award – Starck 1
Design Preis (Schweiz) – Starck 1
Industrie Forum Design – Starck 1
Batimat – Starck 1
1998
Red Dot Award - Starck 1
iF Product Design – Starck 1
Good Design Award – Starck 1
1999
Red Dot Award – Starck 1
Red Dot Award – Starck 2
Design Plus – Starck 1
2002
Red Dot Award – Starck
2003
Red Dot Award – Starck 3
Design Plus – Starck 3
2004
Dood Design – Starck 3
2005
Red Dot Award – Starck X
Focus Open – Starck X
2009
Good Design Award – Starck K
2011
iF Product Design – SensoWash Starck 3
Interior Innovation Award – Starck K
2012
Red Dot Award – St. Trop
2013
iF Product Design – St. Trop
Iconic Award – SensoWash i
German Design Award – Starck K
iF Product Design – Starck Wanne
2014
Red Dot Award – SensoWashi
iF Product Design – SensoWash i
2015
German Design Award – SensoWash i
Iconic Award – ME by Starck
Red Dot Award – Cape Cod
Iconic Award (Winner)– Cape Cod
2016
Red Dot Award – ME by Starck
iF Product Design – ME by Starck
Home Style Award – SensoWash i
iF Product Design – Cape Cod
German Design Award – Cape Cod
Interview
Interview mit Philippe Starck
Wie haben Sie Ihre ersten Grundideen für Duravit- Designs entwickelt?
In der Geschichte von Duravit habe ich vorwiegend ikonische Formen angewandt. Manche sagen, diese wären archaisch, aber das sind sie nicht. Archaisch bedeutet mit der Vergangenheit verbunden zu sein, wohingegen Ikonen zeitlos sind. Ich trete in den Hintergrund und versuche alle Zeichen in einen breiteren Kontext zu stellen. Alle Zeichen werden von der Zeit und der Geschichte geprägt und erhalten dadurch eine Bedeutung, die in allen Weltkulturen verständlich ist. Wir wollen einerseits höchste Qualität, akzeptable Preise und Serienanfertigungen, andererseits jedoch auch Unikate für uns selbst. Das ist menschlich. Umso wichtiger ist es, die Nachhaltigkeit von hochwertigen Produkten nicht in Frage zu stellen. Nachhaltigkeit ist grundlegend. Denn man wird nicht alle drei Monate ein Waschbecken austauschen, es ist ein Teil des Hauses und kann Generationen überdauern.
Welche Rolle nimmt das Bad für Sie im eigenen Haus ein?
Das Badezimmer ist für mich ein erweitertes Wohnzimmer. Einerseits dient es zur Erfrischung und Revitalisierung, andererseits auch als ruhiger Ort zum Entspannen. Hier verbringen wir gerne Zeit. Eine Badewanne beispielsweise hat für mich drei Funktionen: Visuell ist sie eine Skulptur als Blickfang im Badezimmer, intuitiv ein Sofa auf dem wir uns niederlassen und funktionelle eine Wanne um sich zu waschen.
Wie viel Design braucht heutzutage noch eine Badserie?
Das Design markiert einen wichtigen Moment. Heutzutage ist es in die Gesellschaft integriert - beinahe etwas Normales. Vom Design abgesehen, geht es letztendlich einfach nur um die Ehrlichkeit und den Nutzen eines Produkts. Zunächst sucht man sich absolut ehrliche Partner und zuverlässige Industrieunternehmen wie Duravit aus. Dann entwirft man ein Produkt, das wirklich nützlich ist. Design wird nie Leben retten, aber es kann das Leben leichter machen. Wir entwerfen Designobjekte für einen echten Nutzen.
Welche Vorteile bieten Ihre Designprodukte?
Ich habe mich gefragt: Was brauchen wir denn wirklich? Denn alles, was wir nicht wirklich brauchen, ist unnütz. Und alles, was unnütz ist, ist in unserer Gesellschaft gefährlich, und wird auf kurz oder lang überholt sein. Bei der Kollektion ME by Starck handelt es sich zum Beispiel hauptsächlich nur um unsere wahren Bedürfnisse, um Sie und um mich. Ohne definierten Stil, ohne Einflüsse von Trends, ohne Werbungseffekt. Sie dreht sich einfach nur darum, was wir wirklich brauchen. Mit den Produktentwicklern von Duravit haben wir den Fokus auf die wahre Ergonomie, die wahre Gestik gerichtet: es geht darum wie das Wasser am besten fließt, wie man am wenigsten verschmutzt und am leichtesten reinigt.
Weshalb arbeiten Sie mit einem Unternehmen wie Duravit zusammen?
Mein Credo lautet „Wenn du glücklich genug bist, eine gute Idee zu haben, dann hast Du auch die Pflicht, diese zu teilen“. Es ist leicht, ein schönes Objekt zu entwerfen, aber wenn niemand es kauft, ist es uninteressant. Deshalb lohnt es sich, mit einem Partner wie Duravit zu arbeiten. Dies tun wir bereits seit fast 30 Jahren, ja, man kann sagen wir haben gemeinsam eine einzigartige Geschichte geschrieben.
Cape Cod
The spirit of...
Cape Cod
Dass Philippe Starcks Badserie nach einer Halbinsel an der Ostküste Nordamerikas benannt ist, ist kein Zufall. "Jeder hat den Traum einer Hütte auf einer Sanddüne am Strand, jeder hat sein eigenes Cape Cod."
Die Badserie fängt den unvergleichlichen Spirit Neuenglands perfekt ein und macht jedes Bad zu einem kleinen, eigenen Cape Cod.
Ein Mekka für Intellektuelle und Wohlhabende
Im Südosten von Massachusetts gelegen, erstreckt sich die 1033 km² große Halbinsel, die 1620 bereits von den Mayflower Pilgrims besiedelt wurde. Seither hat sich Cape Cod immer mehr zum Mekka für Intellektuelle und Wohlhabende entwickelt und gilt auch heute noch als bevorzugter Ort der Wohlhabenden und Prominenten aus Boston und New York. Der Landstrich gilt als naturbelassen und gleichzeitig architektonisch höchst interessant, da sich die regionalen Hummerhütten mit moderner Architektur mischen.
John F. Kennedy's wahres Zuhause
Zu den berühmtesten Bewohnern Cape Cods zählt John F. Kennedy, der sich nur hier wirklich zuhause gefühlt hat. Heute erinnert in Hyannis ein großes Kennedy Denkmal an ihn und aus seinem damaligen Haus am Strand, nur wenige Autominuten entfernt, wurde eine Art Museum. Das kleine Haus konzentriert sich dabei vor allem auf sein privates Leben, auch und gerade vor seiner Präsidentschaft.
Aber auch Architekten wie Serge Chermayeff, Eero Saarinen und Marcel Breuer bauten hier; ihr Kollege Walter Gropius, der im zweieinhalb Autostunden entfernten Harvard lehrte, kam regelmäßig zu Besuch. Hier tobt der Architekt (Bildmitte, mit Hut) am Strand von Planting Island am Südzipfel Cape Cods. Die Dame zu seinen Füßen ist Mary Coss, die spätere Architektur-Kuratorin des Museum of Modern Art.
Wahrzeichen Hummer
Auch heute noch lebt das "Kabeljau-Kap" vom unbeschwerten Spirit Neuenglands. Vor allem ganz oben in Provincetown herrscht eine lässige, entspannte Atmosphäre.
Für die meisten Küstenorte auf Cape Cod war der Fischfang lange die Haupteinnahmequelle, und noch heute gehört der Hummer hier her, wie die Auster nach Sylt. Wer nicht in einem Lobster Shack gegessen hat, hat Cape Cod nicht erlebt, schließlich gibt es sogar bei McDonald's „Lobster Rolls“, Hummerbrötchen.
Eine gute Reisezeit ist das späte Frühjahr oder der September. Dann sind die Temperaturen zwar nicht so, dass man sicher baden kann. Im Juli und August ist die Region aber überlaufen von Touristen und auch die Preise sind überteuert.
Namenspate
Ein Stück organischer Architektur für Jedermann ist Philippe Starcks Badserie Cape Cod, die das Bad als Ort der Erfrischung fürs Auge, für Körper und Seele versteht – genau wie jener magische Ort, der bei der Namensgebung Pate stand.
Sie sind Planer, Architekt, Handwerker, Installateur oder interessieren sich für Details wie Zubehör und Downloads von CAD-Zeichnungen oder Ähnlichem? Auf pro.duravit.de finden Sie alle wichtigen Informationen für den Bad-Profi. Schauen Sie vorbei!