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«Adieu, kleiner Prinz», sagte Pfarrer Sylvain Brison am Ende seiner bewegenden Trauerpredigt für Jules Bianchi. «Und obwohl Jules nie ein Formel-1-Podium erreicht hat, bitte ich Sie, aufzustehen und ihm ein letztes Mal zu applaudieren.»
Das taten die Trauernden in der Cathédrale Sainte-Réparate denn auch. Unter ihnen befanden sich etliche Formel-1-Fahrer wie Lewis Hamilton, Nico Rosberg, Felipe Massa und Jenson Button.
Beisetzung im engen Kreis
Sebastian Vettel gehörte zu den sechs Trägern, die den Sarg nach der Zeremonie zu den Klängen von Renauds «Mistral Gagnant» aus der Kathedrale brachten.
Im Anschluss an die Trauerfeier wurde Bianchi im Familien- und Freundeskreis beigesetzt. Der Franzose war im Oktober 2014 beim GP Japan in einen Bergungskran gerast und hatte sich schwerste Kopfverletzungen zugezogen. Bis zu seinem Tod letzte Woche lag er im Koma.