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Die Lage auf dem Wohnungsmarkt hat sich in den letzten Jahren in der gesamten Schweiz, aber auch im Kanton Luzern verschärft. 2013 betrug der Leerwohnungsbestand im Kanton Luzern 0.70% und war damit im Vergleich zur gesamten Schweiz mit 0.96% unterdurchschnittlich. Die Wohnbautätigkeit hielt in den vergangenen Jahren nicht mehr Schritt mit der anhaltenden Zuwanderung, den höheren Lebenserwartungen und dem steigenden Platzbedarf. Unter dieser Entwicklung hat vor allem der kostengünstige Wohnungsbau gelitten.
Die Wohnbaukommission des Kantons Luzern hat nach der Ablehnung der Volksinitiative in der Volksabstimmung vom 27. September 2009 die Ausgangslage des gemeinnützige Wohnungsbaus, die Wohnraumpolitik im Kanton Luzern und die Wirkung von Fördermassnahmen durch den Kanton Luzern analysiert. Die Wohnbaukommission stellte fest, dass auf die schweizerischen und insbesondere auf die städtischen Wohnungsmärkte in den kommenden Jahren grosse Herausforderungen zukommen werden. Unbebautes Bauland, welches sich für den kostengünstigen gemeinnützigen Wohnungsbau eignet und zu einem vernünftigen Preis erworben werden kann, fehlt. Vor dem Hintergrund der Entwicklung des Wohnungsmarktes hat die Wohnbaukommission in einer Studie den Nutzen des gemeinnützigen Wohnungsbaus im Kanton Luzern analysiert und unserem Rat Empfehlungen für Massnahmen unterbreitet.