Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03283.jsonl.gz/1261

MONKEY SHOULDER
CHF 43.00
Verfügbar bei Nachlieferung
Beschreibung
Der MONKEY SHOULDER ist ein enorm weicher und fruchtiger Malt. Er überzeugt mit feinen Aprikosenaromen, Vanilletöne und eine angenehme Malzigkeit. Geblendet aus aus Kininvie, Balvenie und Glenfiddich. Obwohl es nicht daruf steht legt die Firmenstruktur es nahe, dass es sich bei den Brennereien um diese 3 handelt. MONKEY SHOULDER wurde aus nur 27 Bourbon Casks gevatted, also ein vatted oder pure malt whisky. Der Name kommt von einer Berufskrankheit der ehemaligen Mälzer, die auf den Malzböden das keimende Malz noch mit der Shiel, Schaufel wendeten. Die stereotype Bewegung führte oft zu einer tennisarmähnlichen Irritation in der Schulter. Maschinen machen das heute, aber der Whisky wurde zu Ehren der Passion dieser Männer so benannt.
Tasting Notes:
Aroma: Florale und süsse Aromen verschmelzen mit feinen Gewürzen und einer Spur Leder. Dazu weiche Vanille.
Geschmack: Zitronengras, Vanille, Gewürze und Trockenfrüchte.
Abgang: Geschmolzene Schokolade.
Fasstyp: Ex-Bourbon
Destillerien:
Kininvie:
Die Kininvie-Brennerei ist eine Destillerie in Dufftown, Moray, die Single-Malt-Whisky produziert. Die Destillerie gehört William Grant & Sons, die Destillate finden in deren hauseigenen Blended Whiskys Verwendung.
Die Kininvie-Destillerie, eine der jüngeren Destillerien Schottlands, begann mit der Produktion am 4. Juli 1990. Die Destillerie wurde auf dem Gelände der Balvenie Destillerie errichtet und besteht nur aus einem Brennhaus. Vor- und nachgelagerte Produktionsschritte werden von Balvenie übernommen. Es wird 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche produziert. Nahezu der gesamte Ausstoss wird in konzerneigenen Blends verwendet, am bekanntesten der Blended-Malt-Scotch-Whisky „Monkey Shoulder“. Kininvie war vorübergehend von 2010 bis 2011 geschlossen, produziert jedoch wieder seit 2012.
Balvenie:
Balvenie Distillery ist eine Whiskybrennerei bei Dufftown, Banffshire, Schottland.
Balvenie wurde 1892 von William J. Grant, der auch Glenfiddich gründete, erbaut. Der erste Brennvorgang fand am 1. Mai 1893 statt. Balvenie liegt heute noch unterhalb der Glenfiddich Destillerie an den Hängen der Convals nahe Dufftown. Wenn man in Dufftown sagte »Rome was built on seven hills, Dufftown was built on seven stills« so haben die Grants hier also ihren Teil gleich doppelt beigetragen. Mittlerweile befindet sich auf dem Areal auch noch eine dritte Brennerei: die 1990 eröffnete Kininvie Destillerie. Die Ortschaft Duffton wurde einst als Balvenie gegründet. Noch heute kann man die Ruinen von Balvenie Castle besuchen.
Bei der Errichtung von Balvenie verwendete man kostengünstige gebrauchte Brennblasen von Lagavulin und Glen Albyn. 1957 wurde die Anzahl der Brennblasen von zwei auf vier erhöht, 1965 und 1971 wurde die Brennerei renoviert und ausgebaut. Zuerst kamen zu den vier Brennblasen zwei weitere hinzu, dann noch einmal eine. Inzwischen verfügt die Brennerei über neun Brennblasen. Das Wasser zum Brennen wird heute noch lokalen Quellen (Robbie Dubh) entnommen, die sich Balvenie mit der grossen Schwester Glenfiddich immer ebenso teilen musste, wie die Kesselschmiede, Küferund den Brennmeister David Steward. Lediglich 15 % des Malzbedarfes sollen noch aus eigener Herstellung stammen. Auch der handverlesene, geschnittene und getrocknete Torf unterscheidet die kleine von der grossen Schwester. Der erste Single Malt wurde jedoch erst 1973 abgefüllt. Bis dahin floss der Whisky in die hauseigene Verblendung.
Glenfiddich:
Die Brennerei Glenfiddich im gleichnamigen Tal in Speyside in den schottischen Highlands wurde 1886 von William Grant und seiner Familie errichtet, die Brennblasen stammten aus der alten Cardhu-Brennerei. Weihnachten 1887 begann die erste Produktion von Whisky. Seitdem produziert die Destillerie am gleichen Ort mit demselben Herstellungsverfahren mit einer der kleinsten Brennblasen schottischer Brennereien. Das Unternehmen ist – als letzte schottische Whisky-Brennerei – noch im Besitz der Gründerfamilie Grant.
Im Jahr 1963 konnte aus dem Brand kein Blend mehr hergestellt werden, da die Brennerei keine Lieferung an Grain-Whisky mehr bekam. So entschied sich die Familie, Whisky aus reinem Gerstenmalz abzufüllen und zu verkaufen und erst ab diesem Zeitpunkt begann die moderne Vermarktung des Single-Malt-Whiskys.
Glenfiddich ist einer der erfolgreichsten Whiskyhersteller, dessen Whisky fast auf der ganzen Welt erhältlich und dessen dreieckige Flaschenform typisch für die Brennerei ist. Der Geschmack ist sehr mild und daher einer breiten Kundschaft zugewandt.