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Fast die Hälfte der Reiter des zweiten Umgangs des Longines Grand Prix des CSIO St. Gallen waren Schweizer. Paul Estermann konnte dabei mit Lord Pepsi mit einem schnellen Umgang, engen Wendungen und schräg angerittenen Sprüngen über zwei Oxer den dritten Rang erobern. Die beiden ersten Ränge gingen nach Irland. Richard Howley startete bereits als Vierter in den zweiten Umgang und legte mit Chinook eine sehr schnelle Zeit von 45.64 Sekunden vor. Bis zum letzten Reiter blieb er ungeschlagen. Doch dann kam sein Landsmann Bertram Allen mit dem Hengst Hector van D'Abdijhoeve in den Parcours. Das Paar gab von Anfang an alles und flog nur so durch den Kurs. Der Schimmel war sehr vorsichtig am Sprung, so konnten sie mit einer fehlerfreien Runde den Sieg holen. «Mir wurde gesagt, ich solle auf 'Tutti' gehen und das habe ich auch gemacht», meinte Allen zufrieden. «Hector war immer bei mir und dank der grossen Harmonie hat es auch geklappt.»
Steve Guerdat reichte es mit einer fehlerfreien Runde und 48.05 Sekunden für den fünften Rang. Dies bedeutete zugleich auch seine siebte Nullfehlerrunde an diesem Turnier, was ihm 50'000 Franken Prämie für den Gewinn der Clear Round Challenge einbrachte. Christina Liebherr erreichte mit L.B. Eagle Eye den sechsten Rang.
Die Strässchen und Wege um den Turnierplatz auf dem Maimarkt in Mannheim tragen die Namen von verstorbenen deutschen Spitzenreitern: Josef Neckermann, Hermann Schridde, Hartwig Steenken, Fritz Ligges...
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