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Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron ernannte gesterm in Paris Didier Guillaume zum Nachfolger des bisherigen Amtsinhabers Stéphane Travert. Guillaume war nebst anderen politischen Aktivitäten auch als Berater eines ehemaligen Landwirtschaftsministers tätig.
An der Spitze des französischen Agrarressorts hat es überraschend einen Wechsel gegeben. Staatspräsident Emmanuel Macron berief gestern Didier Guillaume zum Nachfolger des bisherigen Amtsinhabers Stéphane Travert. Der neue Chef des Agrarressorts wurde 1959 im Département Drôme geboren, das er seit 2008 auch im Oberhaus des französischen Parlaments vertrat. Dort leitete Guillaume 2017 die sozialistische Fraktion; 2018 trat er der demokratisch-sozialen europäischen Bewegung (RDSE) bei.
Im Senat war Traverts Nachfolger zuletzt Mitglied im Ausschuss für Kultur, Bildung und Kommunikation. Über ausreichend politische Erfahrung dürfte der ehemalige Vizepräsident des Senates auch aufgrund seiner lokalen Aktivitäten verfügen; von 1995 bis 2004 steuerte er als Bürgermeister die Geschicke seiner Geburtsstadt Bourg-de-Péage. Und auch die Agrarpolitik ist für den frisch gebackenen Minister kein unbekanntes Pflaster: Von 1998 bis 2002 war Guillaume als politischer Berater des damaligen Landwirtschaftsministers Jean Glavany tätig.
Der französische Bauernverband (FNSEA) gratulierte dem neuen Landwirtschaftsminister zur Ernennung und forderte ihn auf, eine "aktive und pragmatische Politik" zu machen. Mit Blick auf das soeben verabschiedete Gesetz zur Stärkung der Erzeuger erinnerte der FNSEA an das ursprüngliche Ziel, den Landwirten ein angemessenes Einkommen zu garantieren. Bei der anstehenden Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) gelte es, das Budget "entschlossen zu verteidigen" und sich den Tendenzen zur Renationalisierung zu widersetzen.
AgE
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In Frankreich ist der Markt für Bioprodukte im vergangenen Jahr erneut kräftig gewachsen. , 2017 wurden Bioprodukte im Wert von etwa 8,37 Mrd Euro (9,66 Mrd Franken) verkauft, womit der Absatz im Vergleich zum Vorjahr um etwa 1,23 Mrd Euro (1.42 Mrd Franken) oder 17% angestiegen ist.