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Die SP Frauenfeld begrüsst grundsätzlich die Anpassungen an den SBB-Fahrplan ab 09.12.2018 und sieht diese als Angebotsverbesserung. In Bezug auf das Mobilitätskonzept 2030, welches vorsieht, dass 40% des Mehrverkehrs vom ÖV übernommen werden, kann diese Anpassung nur als Zwischenschritt angeschaut werden.
Die vorgestellte Verdichtung des Stadtbusfahrplans geht aus der Sicht der SP in die richtige Richtung. Ein besseres Angebot führt zu höheren Einsteigerzahlen und damit zu weniger motorisiertem Individualverkehr auf dem Stadtgebiet. Zudem ist davon auszugehen, dass eine bessere Auslastung die Kosteneffizienz steigert, was sich mittelfristig im Billettpreis wiederspiegeln sollte; oder mindestens den bald notwendigen Ausbau finanziert (s. S. 7 Konzept).
Im Weiteren zu begrüssen sind der Anschluss an den ersten Zug unter der Woche, der durchgehende Viertelstundentakt der Linie 3 und die verbesserte Gebietsabdeckung der Sonntagsrundkurse. Der Fahrplan der Rundkurse sollte am Sonntagvormittag auf die abfahrenden Intercityzüge nach Weinfelden und Zürich ausgerichtet werden, statt auf die ankommenden von Weinfelden und Zürich.
Für die Rundkurse in der Hauptverkehrszeit könnte geprüft werden, ob der Takt um 2 Minuten nach hinten verschoben wird. Damit könnten von Weinfelden ankommende Passagiere den Busanschluss um .18 und .48 erwischen.
Als weitere Massnahmen sollte der Ausbau der Zürcherstrasse nord (Walzmühle, Schollenholz) und weitere nicht erschlossene Gebiete, wie z.B. die Thurstrasse in Betracht gezogen werden. Zudem sollte der notwendige Ausbau der Infrastruktur frühzeitig an die Hand genommen. Schliesslich wird auch eine Senkung der Billettpreise zu diskutieren sein.
Felice Haueter im Namen der SP Frauenfeld