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- Montag, 13 April 2015 00:00
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Am Samstag, 11. April, wurde um 3.15 Uhr morgens beim Claraplatz ein 62-jähriger Mann überfallen. Er war durch die Rebgasse in Richtung Claraplatz gelaufen, als er unvermittelt von einem Unbekannten von hinten heftig angestossen wurde. Im gleichen Moment wurde ihm die schwarze Umhängetasche, unter anderem mit Bargeld in Höhe von mehreren hundert Franken, geraubt. Der Täter konnte in unbekannte Richtung flüchten; das Opfer blieb unverletzt.
Gesucht wird ein unbekannter 30- bis 35-Jähriger mit weisser Hautfarbe. Er ist 170 bis 175 cm gross, von mittlerer Statur und hatte seine langen Haaren zu einem Zopf gebunden. Der mutmassliche Täter trug eine blaue Jeanshose, graue Jacke, einen beige-schwarzen Rucksack und Turnschuhe.
- Mittwoch, 08 April 2015 00:00
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Das westliche Ende der Wettsteinallee hat mit einer Allee wenig gemeinsam. Im Bereich zwischen dem Wettsteinplatz und dem Riehenring fehlen nämlich die Bäume entlang der Strasse. Die Regierung will das ändern und plant, nächstes Jahr zwischen dem Riehenring und der Rheinfelderstrasse eine Baumreihe zu pflanzen und die Trottoirs zu verbreitern. Die Umgestaltung soll im Rahmen der Erneuerung der Strasse und der Werkleitungen erfolgen.
Vor allem die Tatsache, dass für die Bäume rund 20 Parkplätze geopfert werden müssten, passt einer Mehrheit der Anwohnerinnen und Anwohner nicht. «Mehr als 70 Prozent der Anwohner sind gegen eine Parkplatzreduktion und gegen die Verbreiterung des Trottoirs», erklärt Daniel Seiler, Präsident der FDP Kleinbasel. Zwei Drittel der Anwohner sprechen sich zudem deutlich gegen die Pflanzung von neuen Bäumen aus, wie Seiler erklärt. Die Zahlen gehen aus einer Umfrage hervor, die der Neutrale Quartierverein Oberes Kleinbasel (NQV) durchgeführt hat. Auf die Umfrage haben 105 Anwohner geantwortet.
Der Kleinbasler FDP-Grossrat Mark Eichner hat zum Thema eine Interpellation eingereicht. Darin hat er die Regierung unter anderem gefragt, ob sie mit Zahlen belegen kann, welche Auswirkungen die Parkplatzreduktion auf das Quartier hat. «Nein. In Basel stehen rund 100 000 private und öffentliche Parkplätze zur Verfügung. Die Auswirkungen einer lokalen Aufhebung einer verhältnismässig geringen Anzahl von Parkplätzen lassen sich nicht mit einem im Vergleich zum Nutzen vertretbaren Aufwand untersuchen», schreibt die Regierung in ihrer Antwort.
Noch immer 42 Parkplätze
Grossrat Eichner wollte ebenfalls wissen, wie der Regierungsrat die Parkplatzsituation im Wettsteinquartier einschätzt. Die Antwort lautet folgendermassen: «In allen Basler Wohnquartieren ist das Angebot an Parkplätzen auf Allmend beschränkt. Je nach Quartier ist die Auslastung unterschiedlich gross.» Auch nach der vorgesehenen Umgestaltung stünden auf der Allmend noch immer rund 42 Parkplätze im Abschnitt Rheinfelderstrasse bis Rührbergerstrasse zur Verfügung, meint die Regierung. Weitere Parkmöglichkeiten bestünden in der näheren Umgebung auch auf Privatgrund, so etwa in der Neuüberbauung des alten Kinderspitals. Daniel Seiler schliesst daraus, «dass die Reduktion der Parkplätze rein aufgrund politischer Motive erfolgte». So habe die Regierung keine konkreten Zahlen über die Anzahl Parkplätze im Quartier genannt. «Für die FDP Kleinbasel ist diese Situation nicht akzeptierbar. Wir werden das Projekt weiter bekämpfen und uns auch in Zukunft für mehr Transparenz bezüglich Parkplätze einsetzen», betont Seiler.
Petition eingereicht
Auch die LDP Kleinbasel kämpft für den Erhalt der Parkplätze in der Wettsteinallee. Genau 508 Personen haben eine LDP-Petition gegen das Umgestaltungsprojekt unterschrieben. Am 15. April wurden die Unterschriften im Rathaus der Petitionskommission übergeben.
Die Kosten für die Sanierung des besagten Strassenabschnitts belaufen sich übrigens auf insgesamt 1,4 Millionen Franken, wovon 609 000 Franken zulasten der Werkleitungseigentümer IWB und Swisscom gehen. Die Umgestaltung selbst kostet 290 000 und die Baumpflanzungen 195 000 Franken.
- Mittwoch, 08 April 2015 00:00
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Das 16. Blues Festival Basel zündet vom 14. bis 19. April im Volkshaus Basel wiederum ein brillantes Feuerwerk.
Den fulminanten Start im Basler Volkshaus legen am Dienstag, 14. April – bei freiem Eintritt – fünf ausgesuchte Nachwuchsbands hin. Am Mittwoch, 15. April, wird der Gewinner der letzten Promo Blues Night 2014, das Duo Chubby Buddy aus Thun den Abend eröffnen. Es folgt die Übergabe des SWISS BLUES AWARD 2015.
Der Donnerstag, 16. April, verspricht eine Art Premiere zu werden. An diesem Abend steht ausschliesslich Zydeco- und Cajun-Musik auf dem Programm: Seit vielen Jahren hat sich die deutsche Handharmonikaspielerin Zydeco Annie mit ihren «Swamp Cats» der Cajun- und Zydecomusik Louisianas verschrieben. Mindestens so gespannt aber darf man auf den 78-jährigen Joe Douglas sein. Der amerikanische Sänger und Accordeonspieler gilt als einer der Pioniere der Musik Louisianas.
Am Freitag, 17. April, möchte das Blues Festival Basel unter Beweis stellen, dass auch die Europäer guten Blues machen können. Als die «ältesten Newcomer der Schweiz» werden sie gehandelt, die Blues-Veteranen Pfuri Baldenweg, Zach Prather und Kniri Knaus. Nach 30 Jahren wollten es die zwei Überlebenden dieses legendären Trios Pfuri und Kniri nochmals wissen, schlossen sich mit dem amerikanischen Musiker Zach zur Band «Grand Cannon» zusammen. Das Konzert fortsetzen wird die Band «A Contra Blues» aus Spanien, die als Gewinnerin des European Blues Challenge 2014 Aufmerksamkeit erregt hat. Den Abend abrunden wird die Mitch Kashmar Blues Band (USA/D). Der Sänger und Mundharmonikaspieler Mitch Kashmar wird in puncto Blues-Harmonica weltweit zu den Top Ten der Szene gerechnet.
Den Höhepunkt des Festivals setzt der Samstag Abend, 18. April. Angefangen mit der fast 90 Jahre jungen Sängerin und Tänzerin Othella Dallas, die mit ihrer unglaublichen Lebensenergie und Power auf der Bühne manch 30-jährige Musikerin alt aussehen lässt. Last but not least der zum musikalischen Joker des Blues Festival Basel mutierte Chicago-Basler Sam Burckhardt: Zusammen mit dem Mundharmonikaspieler Jim Liban und dem musikalisch vielseitigen Gitarren-Crack Joel Paterson wird Saxophonist Burckhardt den Schlusspunkt setzen.
www.bluesbasel.ch
- Dienstag, 07 April 2015 00:00
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Am Samstag, 11. April feiert das Stück «Der dressierte Mann» im Atelier-Theater Riehen Premiere.
Die Komödie stammt von John von Düffel und wird bis zum 16. Mai 2015 aufgeführt.
Es spielen:
- Simon Rösch als Bastian
- Birgit Niethammer als Helen
- Isolde Polzin als Konstanze
- Bernadette Brack-Strittmatter als Dr. E. Schröder
Zum Inhalt: Ausgerechnet am Abend, an dem Bastian Helen mit einem Candle-Light-Dinner und einem Verlobungsring zu Hause überraschen möchte, wird es bei seiner Freundin etwas später. Der Chef hat ihr den Job als Chief Executive Officer (CEO) angeboten, auf den Bastian allerdings selbst insgeheim spekuliert hatte. Statt Romantik gibt es nun eine handfeste Beziehungskrise, denn welcher Mann erträgt es schon, wenn ihn seine Partnerin auf der Karriereleiter überholt? Während Helen darum ringt, eigene Ambitionen, die gekränkte Eitelkeit ihres Freundes und Familienplanung miteinander zu vereinen, treten ungebeten Mutter und Schwiegermutter auf den Plan. Gnadenlos pragmatisch entwickeln die beiden die weibliche Strategie fürs 21.Jahrhundert: denn wenn die Frau selbst für Wohlstand und Sicherheit sorgen kann, wozu braucht sie dann noch einen Mann....?
Der dressierte Mann
Komödie von John von Düffel
Atelier-Theater Riehen
Baselstrasse 23, Riehen
bis 16. Mai 2015
jeweils Freitag und Samstag, 20 Uhr
Billettvorverkauf:
Infothek Riehen, Baselstr. 43, Telefon 061 641 40 70
Basler Zeitung, Aeschenplatz 7
Abendkasse: 1 Stunde vor Beginn
www.ateliertheater.ch