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Die Internationale Walfangkommission (IWC) plant Island, Japan und Norwegen den kommerziellen Walfang zu erlauben. Mit den neuen Fangquoten sollen die Länder jährlich legal 1’392 Wale fangen dürfen. Dies würde das Walfang-Moratorium von 1986 aufheben.
Die Fangquoten sind Teil eines Kompromissvorschlages, welcher eigentlich die Interessen von Walschutz- und Walfangländern berücksichtigen soll. Leider würde der Kompromiss den kommerziellen Walfang wieder erlauben und dies sogar im Antarktis Schutzgebiet. Zudem befürchtet Pro Wildlife, dass die von der IWC genehmigten kommerziellen Fangquoten die Waljagd legitimieren und das internationale Handelsverbot für Walfleisch beenden könnten. Als Kompromissvorschlag für die Walschützer soll ein neues Walschutzgebiet im Südatlantik erschaffen werden, obwohl dort kein Walfang statt findet. Über den Kompromissvorschalg wird an der IWC-Jahrestagung vom 21. bis 26. Juni 2010 abgestimmt.