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Die Entwicklung der Exa begann 1950 im Ihagee Kamerawerk unter der Verantwortung von Willy Teubner. Es sollte eine Spiegelreflexkamera auf den Markt gebracht werden, die billiger als die Exakta sein und dennoch von dem umfangreichen Exakta-Programm der Ihagee profitieren konnte. Die Exa besaß einen Klappverschluss, bei dem der Reflexspiegel die Rolle des ersten “Verschlussvorhanges” innehatte. Die Einfachheit des Verschlusses bedingte die Beschränkung der Belichtungszeitenreihe auf 1/150, 1/100, 1/50, 1/25 und B. Der Vakublitzanschluss der Exakta wurde beibehalten, ebenso die wechselbaren Suchereinsätze. Für die einfache Spiegelreflexkamera standen relativ hochwertige Wechseloptiken (Zeiss-Tessar u. ä.) zur Verfügung. Es konnten dabei die meisten Objektive mit Exakta-Bajonett bis zur Brennweite 100 mm verwendet werden. Die ersten Exas besaßen noch eine Gravierung 1/250s (diese Zeit wurde jedoch nicht erreicht) und eine horizontal gerippte Kamerabelederung. Später wurde als kürzeste Belichtungszeit 1/150s angegeben.
Umstritten ist das Vorhandensein einer echten Serie der Exa Varex. Bisher sind lediglich Prototypen aufgetaucht, deshalb sind hier Zweifel angebracht.
Die Serienproduktion der Exa begann 1951. Im Jahr 1952 wurden die bisherigen Blitzanschlüsse V und E als M und X bezeichnet sowie der bisherige schwarze Bajonettring aus Aluminium durch ein verchromtes Messingbajonett ersetzt. Etwa 1953 erhielt zunächst der Auslöser eine klappbare Auslösesperre und es wurden später genormte, schwarze Blitzbuchsen eingebaut.