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Schöllenen
Der Eingang der Schöllenenschlucht eignet sich gut als Kontrollpunkt. Dies wurde bereits früh erkannt und entsprechend wurde die Stelle befestigt. Rund 20 Objekte gehörten zu dieser Sperre. Viele Elemente sind schon zurückgebaut worden (zum Beispiel die Tore im Urner Loch oder die Gitter unterhalb der alten Teufelsbrücke).
Einige sind jedoch erhalten geblieben wie zum Beispiel das Fort Bühl – eines der ersten Werke dieses Typs auf dem europäischen Festland (Felswerk), dessen Aussehen durch Modernisierungen aber geändert hat. Die lange Geschichte und die Lage macht die Schöllenen-Sperrstelle besonders interessant. Neben dem Artilleriewerk Bühl sind auch die Artilleriewerke Bäzberg sowie Stöckli und später Gütsch Teil des grossräumigen Verteidigungsraumes Andermatt. Die Artilleriewerke werden als eigene Bauten von der Sperrstelle getrennt behandelt.
Bekannte Objekte
- Blockhaus Brückwaldboden oberhalb Schöllenenschlucht
- Mauer als Infanteriehindernis vor dem Fort Bühl
- Fort Bühl
- Fort Bäzberg
- Fort Gütsch
- Fort Stöckli
- A8665 Infanteriewerk Alkirch: Das Infanteriewerk Altkirch war als Flankierwerk zum Artilleriewerk Bühl erstellt. Bis 1951 war für Bühl-Altkirch die Festungsartillerie-Kompanie 13 zuständig, diese wurde dann in die Fest Kp 14 (Bäz) eingegliedert, 1955 wieder als selbstständige Einheit geführt und ab 1978 ist Altkirch der neu gebildeten Werkkompanie 65 zugeteilt.
- Diverse Lagergebäude in der Schlucht