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Nestlé-Verwaltungsratspräsident Peter Brabeck-Letmathe hat in einem Interview erklärt, er habe seine Krankheit überwunden. Er fühle sich gut und habe seine alte Stärke wiedergefunden, sagte der 70-Jährige der Zeitschrift «Schweizer Illustrierte».
«Ich glaube, dass alles hinter mir ist», erklärte er. Vorsicht sei aber weiterhin geboten. Hundertprozentig sicher könne er nicht sein, ein Rückfall sei möglich. Um sich den Kopf frei zu schaufeln, habe er den Helikopter-Pilotenschein gemacht.
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Heilbare Krankheit
Brabeck bekräftigte einmal mehr, dass er 2017 mit 72 Jahren entsprechend den Statuten aus dem Verwaltungsrat von Nestlé und auch aus dem Aufsichtsgremium von L'Oréal zurücktritt. Im Mai scheide er aus dem Verwaltungsrat des Ölkonzerns Exxon aus.
An der Nestlé-Generalversammlung 2014 hatte Brabeck durch stark gerötete Augen für Aufmerksamkeit gesorgt. Nestlé teilte damals mit, der Verwaltungsratspräsident leide an einer heilbaren Krankheit, die einer sechsmonatiger Behandlung bedürfe.
«Perücke war so lächerlich»
Als Folge fielen Brabeck die Haare aus, was er zu keinem Zeitpunkt mit einer Perücke kompensieren wollte, wie er der Zeitschrift sagte. «Aber das war so lächerlich, dass dieses Thema eigentlich schnell vom Tisch war.»
(sda/dbe/ama)