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Nach seiner Ausbildung zum Fotografen in Bern in einem Atelier für Werbe- und Frisurenfotografie und einer Weiterbildung in Porträt- und Architekturfotografie im zürcherischen Wetzikon kam Markus Hässig 1979 zu Comet. Als Cheffotograf eines Fotogeschäfts hatte er damals eine sehr gute Position. Sein Kollege Patrick Lüthy, der bereits bei Comet war, fragte ihn, ob er auch kommen wolle. Die Stelle bei Comet reizte Hässig, weil er als Pressefotograf näher am Geschehen sein konnte.
Im Alter von 24 Jahren reiste der spätere Comet-Fotograf Heinz Baumann zum ersten Mal nach New York. Er wollte in den USA arbeiten und so lange bleiben, wie es ihm gefiel. Die Reise über den Atlantik unternahm er an Bord der RMS Queen Mary. In New York angekommen, wohnte er im YMCA in Chelsea und arbeitete als Verkäufer in einem Fotogeschäft. Jeden Tag lief er durch die Stadt und fotografierte. Das Leben in Manhattan war für den jungen Schweizer nicht einfach, und so kehrte er bereits nach einem Jahr mit dem Flugzeug in seine Heimat zurück. Kurz darauf, 1960, begann seine Karriere als Comet-Fotograf.
Patrick Lüthy trat nach seiner Fotografenlehre bei Thomas Ledergerber in Olten und der Rekrutenschule 1979 in die Comet Photo AG ein. In einer Zeit, in der die Gründergeneration allmählich von jüngeren Kräften abgelöst wurde, prägte er zusammen mit Reto Schneider, Christian Lanz, Lucia Elser, Markus Hässig, Rudolf Steiner und Rolf Neeser die Agentur in den 80er Jahren massgeblich.
Fotografen müssten sich daran messen lassen, was in ihrer Arbeit nicht gelungen ist, betont Christian Lanz in unserem Gespräch, das wir vor einiger Zeit im ETH-Hauptgebäude geführt haben. Es ist spannender, über Dinge zu sprechen, die nicht funktionieren, als über Dinge, die funktionieren. Wenn man nur gelobt wird, bringt einen das nicht weiter. Deshalb stellen wir ihn zunächst ohne viele Worte mit einem Bild vor, das mit Stativ und Selbstauslöser vor dem Einkaufszentrum Waro Bachenbülach aufgenommen wurde und Lanz mit Erhard Weller, dem grössten Mann Europas, zeigt.
Der Journalist Ruedi Weiss kam 1973 zu Comet, nachdem er sich auf eine Stellenausschreibung beworben hatte. Werner Catrina, Leiter der Reportage Abteilung bei Comet liess alle Bewerber eine Referenz-Reportage schreiben und diesen Wettbewerb konnte Weiss für sich entscheiden. Weiss gab seine Mitarbeit bei der Zeitschrift Schweizer Jugend und in der Abteilung “Jugend” von Schweizer Fernsehen SRF – wo er zuvor Teile der Grundausbildung absolviert hatte – auf und wurde Mitglied des Reporterteams bei den Cometen.
Der Bündner Arthur Wieser arbeitete etwa von 1972 bis 1974 als Fotograf bei der Comet Photo AG in Zürich. Mit seinen Kollegen Walter Schmid und Werner Catrina verband ihn die gemeinsame Herkunft aus dem Kanton Graubünden. Der gelernte Metallbauer kam über die Industriefotografie zu Comet und erledigte als Allrounder alle Arbeiten von der Flugfotografie über die Pressefotografie bis zu Laborarbeiten. Seine handwerkliche Begabung kam ihm auch auf Reportagen im Gotthard, im Seelisbergtunnel oder für die Elektrowatt AG zugute. Der Einstiegslohn bei Comet lag in den 1970er Jahren bei 2’000 Franken.
Vielen ist Alvar Aalto (1898-1976) als Architekt bekannt, etwa durch das 1968 erbaute Hochhaus Schönbühl in Luzern. Der Finne war aber auch ein begabter Möbeldesigner und seine Entwürfe gehören zu den Meisterwerken der Moderne. Aaltos Paimio-Stuhl (1931-1932) und sein Hocker Stool 60 (1933) sind Meilensteine in der Entwicklung moderner Möbel, seine Savoy Vase, die er 1936 zusammen mit seiner Frau Aino entwarf, ist bis heute das Symbol finnischen Designs.
Hans-Ruedi Bramaz (oder manchmal auch Hansruedi Bramaz) mit Jahrgang 1946 (nach anderen Quellen 1948) arbeitete bei Comet von etwa 1976 bis 1978, also wesentlich kürzer als seine Kollegen Walter Schmid, Christof Sonderegger, Hans Krebs und Jules Vogt. Vielleicht deshalb sind bisher im Comet-Bestand nur gerade drei Fotos aufgetaucht, auf denen Bramaz selbst abgebildet ist.
Der Fotograf Candid Lang (1930-2006) kam 1955 zwar schon bald nach der Gründung im Jahr 1952 zu Fotoagentur Comet, war aber aufgrund seiner Mitarbeit bei anderen Agenturen kein “ausschliesslicher” Comet wie die Kollegen Björn Erik Lindroos, Hans Gerber oder Jack Metzger. Der in Schaffhausen geborene Fotograf galt in Fachkreisen als einer der grossen Pressefotografen und arbeitete nach seiner Fotografenlehre von 1948 bis 1951 bei Richard Aschwanden in Altdorf auch für den ATP Bilderdienst, Die Woche, die Schweizer Illustrierte, den Tages-Anzeiger und ab 1975 während 18 Jahren für den Blick.
Die aufmerksamen Spaziergänger unterwegs durch Florenz mögen in der Nähe vom Ponte Vecchio über die moderne Anmutung der beiden heutigen Brückenkopfquartiere gestaunt haben. Diese bilden nämlich einen heftigen Kontrast zum übrigen Altstadtgefüge, das von historischer Kontinuität geprägt ist. Der Baubestand von Florenz ist eigentlich während des Zweiten Weltkrieges relativ unversehrt davongekommen. Die Zerstörungen sind auf die Verkehrsinfrastrukturen beschränkt geblieben, wenn auch mit verheerenden «Kollateralschäden». Eine Reportage aus den frühen 1950er Jahren im Bestand der Zürcher Presseagentur Comet Photo AG erlaubt, auf diese schmerzhaften Ereignisse zurückzublicken.