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Gesundheit und Resilienz nach Stress oder Widrigkeit: Psychologische Faktoren in Zusammenhang mit positiven Auswirkungen auf die Gesundheit bei älteren Erwachsenen mit variierenden Erfahrungen frühkindlicher Widrigkeiten
Das Ziel dieses Projekts liegt in der Untersuchung zugrundeliegender psychologischer, umweltbedingter und kultureller Mechanismen von Resilienz, die Unterschiede in der Gesundheit und im Wohlbefinden älterer Erwachsener mit in der Vergangenheit erfahrenen Widrigkeiten erklären können. Aufbauend auf bisheriger Forschung dieser Gruppe mit ehemaligen Schweizer Verdingkindern werden in diesem Projekt die Bewältigung und Resilienz älterer irischer Erwachsener mit variierenden Erfahrungen von Stress und Widrigkeiten, einschliesslich Überlebende von institutioneller Kindheitsmisshandlung, untersucht. Genauer handelt es sich um eine zweiteilige, methodisch gemischte Studie: Eine querschnittliche, quantitative Umfrage mit standardisierten Fragebögen gefolgt von qualitativen, semistrukturierten Interviews.
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Differenzielle Altersverläufe bei Hoch-Risiko-Individuen mit Erfahrungen frühkindlicher Widrigkeiten
Das übergeordnete Ziel dieses Projekts beinhaltet die Identifikation von Determinanten und zugrundeliegenden Mechanismen von vergangenen Widrigkeiten in frühen Lebensjahren im Kontext des Sozialwesens, die zwischen schädlichen Verläufen und relativ ungeschädigten (resilienten) Verläufen bis hin zu positiven Verläufen im späteren Leben unterscheiden. Es handelt sich hierbei um eine prospektive Längsschnittstudie mit einer Schweizer Kohorte mittleren bis hohen Alters, die von sozialen Zwangsmassnahmen und -platzierungen in ihrer Kindheit und/oder Adoleszenz betroffen waren. Diese Studie untersucht Folgen und Verläufe psychologischer und physischer Gesundheit über die Zeit sowie damit verbundene Vulnerabilitäten und Resilienzfaktoren.
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Gesundes Altern wider Erwarten – Mechanismen hinter dem „Steeling-Effekt“
In diesem Projekt wurden die potentiell stärkenden Prozesse in Folge erfahrener Widrigkeiten in der Kindheit und ihre angenommene Auswirkung auf das gesunde Altern untersucht. Das Projekt bestand aus zwei Teilstudien: eine qualitative Interviewstudie mit 12 erfolgreich gealterten ehemaligen Schweizer Verdingkindern (im Alter von 50 Jahren oder älter; Teilstudie I) und eine quantitative längsschnittliche Umfragestudie mit einer nicht repräsentativen Stichprobe (über 300 Personen im Alter von 50 Jahren oder älter) mit zwei Messungen, die ein Jahr auseinanderlagen (Teilstudie II).
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Motivationale Reserve im hohen Alter und Modelle des gesunden Alterns in einer medizinischen Stichprobe
Mit diesem Projekt untersuchten wir die motivationale Reserve (MR) als protektiven Faktor bei leichter Alzheimer-Demenz und leichter kognitiver Beeinträchtigung („Mild Cognitive Impairment“, MCI). Die MR wird als eine Reihe motivationaler Fähigkeiten definiert, welche Individuen mit Resilienz gegen neuropathologische Schäden ausstattet. Motivationale Fähigkeiten beinhalten die Entscheidungsregulation, die Aktivierungsregulation, die Motivationsregulation und die Selbstwirksamkeit. In einer prospektiven Längsschnittstudie mit vier Messwellen wurde der prädiktive Wert der MR auf die MCI-Stabilität und die Konversion zur Demenzdiagnose untersucht.
Projektstatus: abgeschlossen in 2017
Kontakt: Prof. Dr. Simon Forstmeier (Co-Principal Investigator) und
Prof. Dr. Dr. Andreas Maercker (Co-Principal Investigator)
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Psychologische Gesundheitsstabilisierung bei Schweizer Verdingkindern im hohen Alter
In diesem Projekt wurden ehemalige Verdingkinder und ihre Nachkommen in einer prospektiven Längsschnittstudie untersucht. Von primärem Interesse waren die langfristigen Auswirkungen frühkindlicher Widrigkeiten auf die mentale Gesundheit im Alter und die Auswirkungen von PTSD auf biologische Alterungsprozesse. Zudem erforschte diese Studie die Auswirkungen von elterlichem Züchtigungsverhalten in der transgenerationalen Übermittlung elterlicher Kindheitswidrigkeiten und kindlicher psychologischer Gesundheit.
Projektstatus: abgeschlossen in 2016
Kontakt: Dr. Dr. Zoya Marinova (Projektleitung) und Prof. Dr. Dr. Andreas Maercker (Co-Principal Investigator)