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Die urbane Entwicklung und das Potential derselben sind das Thema in der April-Ausgabe von «werk, bauen + wohnen». Die Entwicklung startete mit der Deindustrialisierung in Baden, Dietikon und Schlieren und der daraus erfolgten Transformation der Areale.
Auf politisch-administrativer Seite gibt es seit 15 Jahren die «Grosse Plattform Aargau-Zürich», die die interkantonale Kooperation erleichtern soll. Die beiden Kantone arbeiten zusammen am Projekt Agglomerationspark Limmattal, das die Attraktivität der «Bandstadt» für die Zukunft sichern soll, indem zusammenhängende Freiräume definiert werden. Auch die geplante Limmattalbahn hat die städtebauliche Entwicklung in Dietikon oder Schlieren jetzt schon beeinflusst.
Philipp Cabane wirbt in seinem Artikel «Gemässigte Urbanität» für die Möglichkeiten, die die Agglomeration verschiedenen sozialen Gruppen bietet. Der Autor sieht ein Potential für einkommensschwache (aber nicht sozial benachteiligte) Gruppen wie die Kreativen, die aufgrund des ökonomischen Drucks die Zürcher Trendquartiere verlassen könnten (als Bsp. dienen Fischli/Weiss, die ihr Atelier in Dietikon haben). Des weiteren wird die Generation der jungen Rentner genannt, die verdichtetes Wohnen mögen (bspw. nach Aufgabe des Einfamilienhauses im Grünen) aber auch Grünräume mögen. Als drittes sind junge Familien von städtisch geprägten Personen zu nennen. Nach einem urbanen Lebensabschnitt mit suchen sich die jungen Familien nicht mehr sosehr ihr Eigenheim auf dem Land; neu kommt auch die Agglomeration in Frage, die die Vorteile der städtischen Dichte haben aber ruhiger und preisgünstiger scheint.