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Spinnmilben
Spinnmilben (Tetranychidae) sind mit einer Körpergrösse von maximal 0.8 mm zunächst unscheinbar, richten jedoch erhebliche Schäden in verschiedenen Kulturen an. Sie saugen den Pflanzensaft aus den Zellen der Blätter, auf denen sie leben. Befallene Blätter rollen sich zunächst ein und sterben schliesslich ab. Nicht nur der entnommene Zellsaft schädigt die Pflanzen, auch der abgesonderte giftige Speichel trägt zur Schwächung bei. Auch für Pflanzen gefährliche Viren können von Spinnmilben übertragen werden.
Ihren Namen haben die Schädlinge den Gespinsten zu verdanken, die die meisten Arten dieser Milbenfamilie an Blatträndern und -achseln bilden.
Als hierzulande am häufigsten auftretende Art ist die Gemeine Spinnmilbe Tetranychus urticae ein bedeutsamer Schädling in Gewächshäusern. Ein Weibchen legt im Laufe ihres bis zu 5-wöchigen Lebens bis zu 100 Eier, welche sich bei warmen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit, wie in Gewächshäusern vorherrschend, schnell zu Larven, Nymphen und schliesslich Adulten entwickeln, welche erneut Eier legen.