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Tepco: Schritt zur Wiederinbetriebnahme von Kashiwazaki-Kariwa-6 und -7
Nach Inkrafttreten neuer Sicherheitsrichtlinien am 8. Juli 2013, teilte die Tepco mit, sie wolle gegenüber der japanischen Nuclear Regulatory Authority (NRA) so bald als möglich belegen, dass die beiden Einheiten Kashiwazaki-Kariwa-6 und -7 (beides ABWR mit je 1315 MW) nach den geplanten Nachrüstungen auch den neuen Anforderungen gerecht werden. Die Betreiberin muss der Aufsichtsbehörde dazu entsprechende Unterlagen (Compliance Applications) einreichen. Der Gouverneur der Standortpräfektur Niigata hielt die Tepco an, die umliegenden Bezirke vorgängig über diese Pläne zu informieren und deren Einwilligung einzuholen. Mit der Zustimmung der Stadt Kashiwazaki und des Dorfes Kariwa zur geplanten Nachrüstung der beiden Einheiten mit gefilterten Druckentlastungssystemen hat die Tepco nun einen weiteren Schritt zur Nachrüstung und zur Wiederinbetriebnahme der beiden Reaktoren zurückgelegt.
Zurzeit erzeugen von den 50 Einheiten in Japan einzig Ohi-3 und -4 elektrische Energie. Die beiden Blöcke haben nach umfangreichen Sicherheitsüberprüfungen im Juni 2012 den Betrieb aufgenommen und dürfen nach einer zusätzlichen sicherheitstechnischen Bewertung durch die NRA noch bis September 2013 betrieben werden. Vier japanische Stromversorgungsunternehmen sind bemüht, Kernkraftwerkseinheiten wieder ans Netz zu schliessen und haben bei der NRA Anträge zur Betriebsfreigabe für insgesamt zwölf Kernkraftwerkseinheiten eingereicht.