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Nevère sind vor allem im schweizerischen Muggiotal und im italienischen Intelvi verbreitet. Die Nevèra mit ihrem fast immer runden Grundriss ist eine Besonderheit: Winters gut gefüllt mit Schnee, war es ein Raum, in dem auch im Sommer nicht wärmer als 10 Grad wurde und der den Milchbetrieben so als optimale Kühlmöglichkeit diente. Siebzig Nevère hat das Museo etnografico Valle die Muggio (MEVM) im Muggiotal und im italienischen Intelvi inventarisiert. Die Nevèra ist zu zwei Drittel ihrer Höhe unterirdisch; eine schmale Treppe führt spiralförmig in die Tiefe. Die Nevèra der Alpe Loasa, erbaut im 19. Jahrhundert, ist eine der grössten: Sie fasst etwas mehr als 60 Kubikmeter Schnee.
Im Herbst 2021 wird während zweier Monate eine Gruppe von Zivis im Einsatz sein: Die Nevèra wird saniert, damit ihr Bestand für die nächsten Jahrzehnte wieder gesichert ist. Dazu gehören die Instandstellung des unter- und oberirdischen Mauerwerks, der hölzernen Dachkonstruktion sowie die Eindeckung des Dachs mit Steinplatten.
Partner vor Ort:
Genossenschaft Alpe Loasa