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Bis 1983 ging man davon aus, dass die römischen Funde von einem Vicus stammen. Seit 1984 konnte man aufgrund von Rettungsgrabungen erkennen, dass es sich vielmehr um einen grossen Gutshof handelt.
Dieser hatte eine Fläche von 210 Metern Breite und mindestens 600 Metern Länge. Gefunden wurden bis heute zwei gallorömische Umgangstempel, das Herrenhaus, ein Nebengebäude, Wirtschafts- und Werkbauten.
Heute ist einzig am Fischerweg (zwischen Neumatt- und Kirchstrasse) eine Informationstafel über den 1953 gefundenen Tempel sichtbar. Deren Text wurde offensichtlich nie ersetzt, es wird immer noch der Vicus erwähnt.
In den beiden Tempeln wurden Keramikreste und Münzen vom späten 1. Jahrhundert bis Anfang 3. Jahrhundert (1953 entdeckter Tempel), bzw. Mitte 2. Jahrhundert bis ins 4. Jahrhundert (1986 entdeckter Tempel) gefunden. Eventuell gehörten auch die Bauten im Gebiet "Basi" und die Ziegelei in der Flur Ziegelägerten zu diesem Gutshof.