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Die Schwaumweine unterscheiden sich von stillen Weinen durch die Präsenz von Kohlensäure im Wein, welche bei der zweiten Gärung eines stillen Weins durch die Beifügung einer Mischung aus Wein, Zucker und natürlichen Hefen erzeugt wird, dem sogenannten «Tiragelikör» (liqueur de tirage). Die Erzeugung von Kohlensäure kann in dicken Flaschen erfolgen («méthode traditionnelle» – traditionelle Methode) oder in einem unter Druck gesetzten Stahltank («méthode en cuve close» – Trankgärtechnik).
Gemäss ihrer sogenannten Dosierung werden Schaumweine in folgende Kategorien unterteilt: Brut, Sec, Demi-Sec oder Doux. Die jeweilige Kategorie bezieht sich auf die im Schaumwein enthaltene Restsüsse.
Der Champagner ist sicherlich der berühmteste Schaumwein, wird er doch auch «vin des rois – roi des vins« (Wein der Könige – König der Weine) genannt. Er hat jedoch unzählige Vetter, so den Crémant aus dem Burgund oder dem Elsass, den Cava aus Spanien, Prosecco und Moscato d’Asti aus Italien oder einen Sekt aus Deutschland oder Österreich.
Die am häufigsten zur Schaumweinherstellung verwendeten Rebsorten sind Blauburgunder (Pinot Noir), Pinot Meunier, Chardonnay, Cabernet Franc, Prosecco und Muscat