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Namen bekannter Firmen und Organisationen werden oft missbraucht, um die vorgetäuschte Glaubwürdigkeit bei missbräuchlichen oder betrügerischen Nachrichten zu erhöhen. Es handelt sich bei diesen E-Mails beispielsweise um eine Betrugsform, bei welcher die Kunden zum Überweisen von Geld auf ein "neues" Konto Ihres Unternehmens verleitet werden sollen. Eine andere Variante wäre, dass mit diesen E-Mails Schadsoftware (Computerviren) verbreitet werden. MELANI hat schon vielfach beobachtet, dass hierfür die Identitäten von vertrauenswürdigen Unternehmen verwendet wurden, um die Empfänger zu verleiten, den verseuchten Dateianhang zu öffnen. Inwieweit die Schwelle jeweils zu strafbaren Handlungen (Betrug, Ehrverletzung etc.) bereits überschritten wurde, müsste eine Staatsanwaltschaft beurteilen.
Empfehlungen
- Lassen Sie durch Ihren IT-Dienstleister abklären, ob sich jemand Zugang zu Ihrer Kundendatenbank verschaffen konnte, um die Mails gezielt versenden zu können oder ob die Kundenliste öffentlich auf Ihrer Webseite zugänglich ist.
- Um die Erfolgschancen der Betrüger zu verringern, ist es wichtig, über die Standardkanäle des Unternehmens klar zu kommunizieren. Informieren Sie alle Ihre Kunden über diese Masche und an welchen Merkmalen man Betrüger erkennen kann. Allenfalls könnten Sie auf Ihrer Webseite eine Warnmeldung aufschalten.
- Erstatten Sie Anzeige bei der zuständigen Kantonspolizei.