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Am 17. Februar 1917 wurde Elisabeth Rauber im alten Haus auf der Egg, im Oberbach in Jaun, geboren. Später zog die Familie ins Elternhaus des Vaters. Die Primarschule besuchte Elisabeth in Jaun. Schon früh, selber fast noch ein Kind, hütete sie verschiedene Nachbarkinder. Da sie selber keine Geschwister hatte, erfüllte sie diese Aufgabe mit viel Freude.Einen Tag nach der Schulentlassung führte sie ihr Weg bereits nach Bulle, wo sie eine Stelle für einen Monatslohn von 10 Franken antrat. Später arbeitete sie auch in Freiburg bei Direktoren, Professoren und sogar bei einer Gräfin, worauf sie besonders stolz war. Am liebsten arbeitete Elisabeth aber in Bulle im Hotel des Alpes.Am 8. Mai 1939 schlossen Elisabeth und Jules Rauber den Bund fürs Leben. Elisabeth wurde fortan «Schülus Elisa» genannt und unter diesem Namen wird sie wohl in Jaun auch noch lange in Erinnerung bleiben.Innert zehn Jahren wurden ihnen sieben Kinder geschenkt, fünf Töchter und zwei Söhne. Im Pintli übernahmen Elisabeth dann das erste Lebensmittelgeschäft. Sie bezeichnete diese Zeit, die Kriegsjahre von 1939 bis 1945, als schwere Jahre. Mit Gottes Hilfe und mit Hilfe von guten Nachbarn und Menschen konnte die Familie diese Krisenjahre überwinden und schliesslich im Jahre 1947 das alte Pfarrhaus kaufen und die verstreute Familie wieder vereinigen. Dort eröffnete Elisabeth ihr zweites Gemischtwarengeschäft, welches sie erfolgreich und mit viel Herzblut während 45 Jahren führte.Elisabeth und ihr Mann Jules unterstützten über die Jahre mit grossem Engagement und Eifer die verschiedenen Vereine von Jaun, welche Elisabeth als Dank oftmals auch zu ihrem Ehrenmitglied ernannten.Mit der Zeit wurde die Familie grösser: 17 Enkel und 16 Urenkel kamen dazu. Im Jahre 1999, am Muttertag, konnten Elisabeth und Jules das Fest der diamantenen Hochzeit feiern und fünf Jahre danach sogar noch die eiserne Hochzeit. Einen Monat nach diesem Fest verstarb Jules im Alter von 99 Jahren.Elisabeth war bis zuletzt sehr an verschiedenen Sportereignissen, welche sie mit grossem Eifer im Fernsehen verfolgte, interessiert. So kam es öfter vor, dass man bei einem Besuch bei ihr, durch das Dröhnen der Motoren eines Formel-1-Rennens begrüsst wurde. Sie erklärte ihren Kindern, Enkeln und Urenkeln mit viel Begeisterung die Regeln von verschiedenen Sportarten, sogar von Randsportarten wie Billard und Poker.Sie starb am 6. Juli nach einem reich erfüllten Leben. Eing.