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12. September 2020:
Aufgrund Coronaregulierungen verschoben auf später, vermutlkich Herbst 2021.
Am Rhonegletscher bzw. was noch davon zu sehen ist, im Furkagebiet entspringt der „Rotu“. die Rhone.
Beim Rhonegletscher, genauer beim Belvedere der Eisgrotte starte ich die Reise über Gletsch, das Goms runter bis Brig, weiter über Visp, Leuk, Sierre/Sitten, dem Kantosnhauptort des Kantons Wallis, Sion, Martigny wo der „Rottu“ wie die Wallister die Rhone nennen, bei Villeneuve in den Gernfersee fliesst.
Bei Genf verlässt die Rhone dann die Schweiz und fliesst über Aix-les Bains (ab hier alles Frankreich), über Lyon, Valence, Orange, Avignon bis Arles wie die Rhone in der Nähe von Maseille bei Port Saint Louis du Rhone ins Mittelmeer fliesst.
Bild Wikipedia
Was ich im Herbst 2020 wegen unseres übervorsichtigen und bevormundenden Bundesrates nicht realisieren konnten beginne ich Herbst 2021 und erlebe interessante Tage bzw. Wochen bis wir nur schon mal am Etappenziel am Gernfersse ankommen.
Die Reise beginnt beim Belvedere im Furkagebiet.
Der Rhônegletscher ist ein knapp 10 km langer und durchschnittlich etwas mehr als 1 km breiter Talgletscher mit einer Fläche von rund 17 km². Er war vor allem im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts aufgrund seiner damals noch weit ins Tal bis zum Hoteldorf Gletsch hinunter reichenden Zunge eine grosse Touristenattraktion. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts schmilzt er kontinuierlich. Experten gehen davon aus, dass er bis ins Jahr 2100 beinahe vollständig verschwunden sein wird. Von Gletsch führen zwei Passstrassen aus dem Talschluss des Rhônetales ins Rheingebiet, und zwar eine in Nordwestrichtung über den 6 km entfernten Grimselpass ins von der Aare durchflossene Haslital, und eine in Nordostrichtung über den 10 km entfernten Furkapass ins Urseren genannte oberste Reusstal.
Da oben im Belvedere sieht es so aus:
Die dort Rotten genannte Rhône fliesst von Gletsch (1.757 m) in Südwestrichtung zwischen dem zu den Berner Alpen gehörenden Aargrat im Nordwesten und den Lepontinischen Alpen im Südosten durch die Ortschaft Oberwald (1.368 m), wo von rechts der Rätischbach und von links die Gonner, die die fast unbewohnten Hochtäler Geretal und Gonerli einmünden.
In der 11 km flussabwärts von Gletsch gelegenen Ortschaft Ulrichen mündet von Süden die Ägene ein (1.346 m) , durch deren Tal (im Bild unten) eine Straße über den Nufenenpass den Alpenhauptkamm quert und somit ins Gebiet des Inneren Alpenbogens ins Tal des Ticino führt.
Bis zum 27 km entfernten Gemeindegebiet von Grengiols, wo von Süden der das Binntal entwässernde gleichnamige Bach (Binn oder auch Binna genannt, im Bild unten) einmündet (867 m), erreichen die Rhône von links und rechts zahlreiche kurze großteils unbewohnte Hochtäler entwässernde Bäche.
Von der 5 km unterhalb der Binnamündung gelegenen Ortschaft Mörel (759 m) führt in Nordrichtung eine 15 km lange Bergstrasse in die auf 1.905 m Seehöhe gelegene Gemeinde Riederalp, die zusammen mit Fiescheralp (2.212 m, im Bild unten) und Bettmeralp (1.957 m) Teil des Aletschgebietes ist, das 2002 zum UNESCO-Weltnaturerbe Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn erklärt worden ist. Das bis zum Aletschgletscher reichende Hochplateau ist großteils autofrei und nur über Luftseilbahnen erreichbar.
Am nordöstlichen Ortsrand der 5 km unterhalb von Mörel gelegenen Stadt Brig (681 m) mündet von Norden die den Aletschgletscher entwässernde Massa (im Bild unten) -, und im Zentrum von Brig von Süden die aus dem Zusammenfluss von Ganterbach und Taferna entstandene über 12 km lange Saltina in die Rhône.
Durch das Saltinatal, das die Lepontinischen Alpen im Osten von den Walliser Alpen im Westen trennt, verläuft eine Hauptverkehrsroute über den Simplon ins Tocetal und somit ins Einzugsgebiet des Po.
Bei dem 3 km flussabwärts von Brig gelegenen Ort Visp (651 m) mündet von Süden die Vispa, die 5 km vorher bei der Ortschaft Stalden (799 m) aus dem Zusammenfluss von Saaservispa und Mattervispa entstanden ist, in die nunmehr die Berner Alpen von den Walliser Alpen (Südufer) trennende Rhône (im Bild unten die Vispamündung).
Am Ende des östlicher gelegenen rund 20 km langen von der Saaservispa durchflossenen Saasertales liegen die Touristenzentren Saas Grund (1.559 m), Saas Almagell (1.670 m) und Saas Fee (1.803 m,
Am Ende des fast 30 km langen westlich gelegenen Mattertales liegt am Nordostfuß des Matterhorns die Ortschaft Zermatt (1.608 m, im Bild unten), die südlichste Gemeinde des geschlossenen deutschen Sprachraumes.
Da Zermatt autofrei ist, endet die Zufahrtsmöglichkeit mit PKW in der 5 km unterhalb von Zermatt gelegenen Ortschaft Täsch (1.450 m), von wo ein Bahn-Pendeldienst nach Zermatt besteht. Zwischen Täsch und Saas-Fee liegt der Dom (4.545 m), der höchste gänzlich auf Schweizer Staatsgebiet liegende Berg der Schweiz.
In Visp beginnt das Weinbaugebiet des Wallis, das sich im Rhônetal bis Martigny erstreckt. In der über dem Ostufer der Vispa gelegenen Ortschaft Visperterminen liegt der Obri Riebe genannte Weinberg (im Bild unten), der der höchste (1.150 m) Mitteleuropas sein soll.
Unterhalb von Visp liegt die Ortschaft Raron, in der das Südportal des (Bahn)- Lötschberg-Basistunnels liegt und es mündet weitere 7 km Rhône-abwärts bei Gampel (634 m) von Norden die das Lötschental entwässernde Lonza ein. Durch deren untersten Talabschnitt zwischen Gampel und Goppenstein (1.216 m, im Bild unten der Bahnhof) verläuft die Zufahrt zum Südportal des Lötschberg(Scheitel)-Bahntunnels, durch den für KFZ eine Verkehrsverbindung (Autoverlad) unter dem Lötschbergpass nach Kandersteg ins Rheingebiet besteht.
Nach südlichem Zufluss der das gleichnamige Tal entwässernden Turtmänna in Turtmann (628 m) erreicht die Rhône 9 km unterhalb von Gampel die zur Gemeinde Leuk gehörende Ortschaft Susten (623 m), wo von Norden die Dala einmündet, in deren Talschluss der Wintersport- und Thermalkurort Leukerbad (1.402 m) liegt.
Zwischen Gampel und Susten liegen auf dem Leuker Sonnenberg genannten trockenen Südhang des Walliser Haupttales die Ortschaften Guttet (1.345 m), Feschel (1.280 m) und Erschmatt (1.223 m, im Bild unten), die hoch über dem Talgrund des Rhônetales durch Kleinstraßen miteinander verbunden sind.
Die Rhône überschreitet zwischen Susten und der 10 km flussabwärts gelegenen Ortschaft Sierre (533 m) die Sprachgrenze (wird somit von der Rotten zur Rhône) und erreicht den französischen Teil des Kantons Wallis (Valais). In Sierre (dt: Siders) mündet von Süden das von der 28 km langen Navisence durchflossene Val d’Anniviers (dt: Eifischtal, östlichstes französischsprachiges linkes Seitental der Rhône, siehe Karte unten) ins Rhônetal.
Zwischen Sierre und dem 15 km Rhône-abwärts gelegenen Kantonshauptort Sion (dt: Sitten, 491 m, im Bild unten von Osten gesehen) führen zahlreiche kurvenreiche Bergstraßen auf dieses am nördlichen Talrand des Rhônetales gelegene Plateau in die genannten Orte.
In Sion münden von Norden die Sionne und von Süden die 30 km lange Borgne in die Rhône (489 m), die das Val d’Hérens und dessen westliches Seitental, das von der Dixence durchflossene Val d`Heremence entwässert. Im obersten Teil dieses Tales liegt der Lac des Dix. Die Staumauer Grande Dixence (im Bild unten) staut den See auf das Stauziel von 2.364 m Seehöhe auf. Sie war 2015 die vierthöchste Staumauer der Welt und mit 285 Metern das höchste Bauwerk der Schweiz.
Weitere 13 km flussabwärts von Conthey mündet bei der nur mehr 10 km oberhalb von Martigny gelegenen Ortschaft Saxon (466 m, im Bild unten) der Torrent de Croix von links in die Rhône, durch dessen Tal eine Straße über den Col du Lein ins Dransetal führt.
Die Rhône erreicht 10 km unterhalb von Saxon den Bezirkshauptort Martigny, nördlich dem sie in Nordnordwestrichtung dreht („Rhôneknie“) und von Süden (links) die die Walliser Alpen von den Grajischen Alpen trennende Dranse einmündet (453 m, ).
Die selbst nur 15 km lange Dranse entsteht in Sembrancher (Kanton Wallis) durch den Zusammenfluss zweier Quellbäche auf 717 m Seehöhe. Ihr 680 km² großes Einzugsgebiet liegt gänzlich innerhalb der Schweiz im Kanton Wallis und erstreckt sich auf Teilgebiete der Walliser Alpen (Ostteil) und der Grajischen Alpen (Westteil). Sie hat drei Quellbäche, von denen der östliche (rechte) Quellfluss, die Dranse de Bagne mit 31 km der längste ist. Diese entspringt auf rund 2.500 m Seehöhe dem den Alpenhauptkamm nördlich vorgelagerten Otemmagletscher (im Bild unten) der Walliser Alpen.
Links:
– Eins
Noch in bearbetung
Die Rhone fliesst von den 812 Km deren … km in der Schweiz, der grosse lange rest in Frankreich. In Villeneuve im Kanton VD mündet die Rhone auf 375 Metern über Meer in den Genfersee. In Genf dann auf 371 Metern verlässt sie die Schweiz und den Genfersee.
– Quellhöhe: 2208 Meter über Meer
– Mündungshöhe: 0 Meter über dem Mittelmeer
– Höhenunterschied: 2208 Meter
– Länge: 812 Km