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Die Genossenschaft Epona und die Axa Versicherungen AG hatten Anfang Juni eine Annäherung bekanntgegeben. Diese Annäherung unterlag allerdings gewissen Voraussetzungen – so hätten die Mitglieder der Genossenschaft Epona dem Deal an der am 29. Juni 2021 einberufenen Generalversammlung zuerst zustimmen müssen. Laut einer gemeinsamen Mitteilung von Epona und Vaudoise führte die Einberufung zu dieser Generalversammlung aber zu Diskussionen unter den institutionellen Genossenschaftern von Epona. Diese hätten sich in der Folge an die Vaudoise-Gruppe gewandt, die ebenfalls eine genossenschaftliche Versicherung und eine langjährige Genossenschafterin und Partnerin von Epona sei, heisst es.
Die Genossenschaft Epona befinde sich seit 2018 in einer paradoxen Lage: Das sehr starke Wachstum des Portefeuilles verringere den finanziellen Handlungsspielraum, anstatt Gewinne zu erzielen. Um zu einem rentablen Wachstum zurückzukehren, habe Epona deshalb nach einem finanzstarken und erfahrenen Partner gesucht. Und da zwischen Epona und Vaudoise Versicherungen bereits Synergien bestünden und diese so auch sofort umsetzen könne, habe man sich für diese Partnerschaft entschieden.