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Sehenswertes im Bundesstaat Rio Grande do Norte
Die Stadt Natal ist unterteilt in sieben Areale: das südliche Litoral, das nördliche Litoral (Küste), die Stadtstrände, die Stadtteile „Petrópolis, Cidade Alta, Ribeira“ und „Tirol“. In der „Cidade Alta“ (Oberstadt) konzentrieren sich die Geschäfte, das Bankenzentrum und die Fussgängerzone, mit einigen traditionellen Cafés.
Aus historischer Vergangenheit sind folgende Gebäude sehenswert:
Das „Forte dos Reis Magos“
Konstruiert 1598 auf einem Riff an der Mündung des „Rio Potengi“ – ist eins der ältesten Forts Brasiliens und das Gründungssymbol der Stadt Natal. Ursprünglich aus Holz und Lehm gebaut, hatte es einen Umfang von 240 Metern – eine fünfzackige Sternform in italienischem Stil. Erst nachträglich wurde es mit Steinen, Kalk und Walfischtran verkleidet. Im Innenhof befindet sich eine Kapelle und auf dem Boden des oberen Stockwerks, die Waffenkammer. Es wurde während der holländischen Besetzung in „Schloss Keulen“ umbenannt. Heute unter Denkmalschutz, beherbergt es auch ein kleines Museum mit Kanonen und anderen Utensilien der Kolonialzeit.
Der „Palácio Potengi“
Wird auch „Palácio da Cultura“ genannt, gegenwärtig ist hier die staatliche Pinakothek untergebracht. Konstruiert im Jahr 1865, im neoklassischen Stil, diente es der Provinz-Versammlung und wurde später Gouverneurs-Palast. Steht unter Denkmalschutz.
Das „Teatro Alberto Maranhão“
Von 1904, in neoklassischem Stil, hatte früher den Namen „Teatro Carlos Gomes“. Es hat die Form eines Chalets mit drei Türen, die Böden sind mit belgischen Keramikplatten ausgelegt. Steht ebenfalls unter Denkmalschutz.
„Farol de Mãe Luíza“
Hier handelt es sich um den 1951 konstruierten Leuchtturm von Natal (man findet ihn auch unter „Farol de Natal“). Er besteht aus einem 37 m hohen Beton-Turm, einer inneren Treppe mit 151 Stufen, sein elektrischer Scheinwerfer auf der Turmspitze erreicht eine Entfernung von 44 Kilometern und braucht für eine Umdrehung genau 12 Sekunden. Er wird auch als Aussichtsturm benutzt und ermöglicht dem Besucher eine Panoramasicht auf die Strände „Genipabu“ und „Ponta Negra“. Besuch nur an Sonntagen zwischen 14h00 und 17h00.
„Capitania dos Portos“
Dieses antike Gebäude von 1875, in neoklassischem Stil von aussen und moderner Innenarchitektur, war einst Amtsitz der regierenden Herren in der kolonialen Vergangenheit. Heute wird das Gebäude auch „Capitania das Artes“ genannt, den in seinen Räumen hat man Kunsthandwerks-Läden untergebracht.
25 Minuten mit der Fähre über den „Rio Potengi“, oder 16 km Fahrt entlang der „Rota do Sol“ – der Sonnenroute nach Norden – bringen uns von Natal nach „Redinha“, dem nächstgelegenen Strand an der Nordküste.
Foto: Wikimedia