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Kapierts jemand?
Durch die Beobachtung einer Supernova im Jahr 1998 sollen Wissenschaftler die Existenz des Universums verkürzt haben. Das zumindest behaupten zwei US-Physiker
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"So unglaublich es auch erscheint, unser Nachweis der Dunklen Energie könnte die Lebenserwartung des Universums verkürzt haben", sagte Lawrence Krauss von der Case Western Reserve University in Cleveland.
Krauss und sein Kollege James Dent begründen ihre bizarre These damit, dass der Mensch als Beobachter das Vakuum beeinflussen könne - und damit das ganze Universum. Dass Forscher mit einer Messung das zu untersuchende System verändern, ist prinzipiell keine neue Erkenntnis, sondern eine Konsequenz der Quantentheorie. Das Licht beeinflusst ein beobachtetes mikroskopisches Objekt. Das Ergebnis der Messung spiegelt deshalb nicht den Zustand wieder, der vor der Messung geherrscht hat.
Krauss und Dent haben den Phasenübergang von sogenanntem falschen in echtes, energiefreies Vakuum betrachtet, der auch dem Urknall zugrunde liegen soll. Die bei diesem Übergang freigesetzte Energie hat der Theorie zufolge Materie erzeugt, die sich stark aufgeheizt hat und schließlich explodiert ist. Die Entdeckung der Dunklen Energie und die Tatsache, dass das Universum immer schneller expandiert, erklärten sich Krauss und Dent damit, dass das Vakuum nicht alle Energie verloren habe, sondern in einen anderen Zustand falschen Vakuums gelangt sei. Im Vakuum sei also noch Energie verblieben, welche die Expansion des Universums beschleunige.
Fatale Folgen einer Beobachtung?
Krauss glaubt, dass das verbliebene falsche Vakuum im Prinzip jederzeit zerfallen könnte - wie vor dem Urknall. Auf diese Weise könnte es einen neuen Urknall auslösen und das Universum auslöschen. Beruhigenderweise geht das Forscherduo davon aus, dass uns das erspart und das All im gewohnten Zustand bleibt. Die Theorie besagt aber auch, dass Beobachtungen und Messungen fatale Folgen haben könnten: Die Wahrscheinlichkeit, dass das Universum ganz bleibt, könne durch das Treiben der Astronomen mit der Zeit exponentiell schrumpfen.
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Ganzer Artikel: http://www.spiegel.de/wissenschaft/welt ... 90,00.html
Also Licht beeinflusst ein beobachtetes mikroskopisches Objekt, klingt logisch. Aber was genau hat das mit einer beobachteten Supernova zu tun und durch was genau sollte dieses Vakuum beeinflusst werden? Allein durch die Tatsache, dass es beobachtet wurde?
Lustige These.
Nunja in gewisser Weise stimmt das, wenn wir ein Lichtquant durch ein Doppelspalt schicken, geht er, obwohl er ein Teilchen (Photon) ist, durch beide Spalte. Dies lässt sich nur erklären, indem es sich kurzzeitig seiner Wellenform bedient. Das heisst, wir definieren ein Photon (Ein Teilchen mit Wellencharakter) erst bei unser Beobachtung zu einer Welle, oder eben einem Teilchen.
Da Materie auch Welleneigenschaften hat, klingt die Theorie nicht so abwegig, ich glaube trotzdem nicht daran.
Da Materie auch Welleneigenschaften hat, klingt die Theorie nicht so abwegig, ich glaube trotzdem nicht daran.
Das soll also heissen: erst als die Menschheit die dunkle Energie entdeckte, began sich diese auf das Universum auszuwirken???So unglaublich es auch erscheint, unser Nachweis der Dunklen Energie könnte die Lebenserwartung des Universums verkürzt haben", sagte Lawrence Krauss von der Case Western Reserve University in Cleveland.
Was ist das für ein Blödsinn??? Das ist etwa gleich unsinnig wie das starke anthropische Prinzip, welches besagt dass das Universum für den Menschen erschaffen wurde!!
Der Mensch ist ein unwichtiges Sandkorn in Universum, im kosmischen Massstab absolut unwichtig!