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Heute in der Früh weckte mich ein Traum.
Ich stand auf.
Als ich auf die Uhr schaute, war es genau 3.34 Uhr.
Noch etwas schlaftrunken ging ich in die Stube. Ich erinnerte mich, dass sich in dieser Nacht ein wundersames Mondereignis am Himmel abspielte.
Die Mondfinsternis hatte bereits begonnen. Leider war hier über der Stadt kein Blutmond zu sehen, sondern ein fahler, heller Mond:
PS. Ich schaute dem stillen Geschehen etwa eine Stunde zu und schoss ein paar Bilder.
Irgendjemand in einem der Nachbarhäuser tat wohl dasselbe. Ich merkte es deshalb, weil es einige Male im Dunkel der Nacht blitzte...
PPS. Wer den Super- und Blutmond verpasst hat und ihn in voller Rotpracht sehen will, kann hier bei Quer anklicken.
Ein Chor überraschte am Ende der vierjährigen Legislatur die Politiker und Politikerinnen mit einem dreisprachigen Medley...
Was für ein Zufall!
Ebenfalls gestern entdeckte ich an einer Strasse nahe des Bahnhofs eine Sprayerei:
"Ich gehe in die Muttenzerkurve zum Singen!!!"
PS. Die Muttenzerkurve ist übrigens der Ort im Fussballstadion St. Jakob ('Joggeli'), wo sich die Hardcore-Fans des FC Basels aufhalten (und manchmal auch Anderes veranstalten als nur lauthals zu singen...)
"Jeder von uns ist mehrere, ist viele, ein Übermass an Selbsten." Fernando Pessoa
Meine Mutter war zwar von bescheidener Herkunft, trug jedoch den Adel in ihrem Namen. Der Name meines Vaters hingegen war so trivial, dass man ihn überall auf der Welt und in vielen Landessprachen ruft. Als die Mutter mit mir schwanger war, wünschte sich der Vater, so ich ein Mädchen würde, eine Maya. Nachdem mich die Mutter geboren hatte, gab sie mir in ihrer eigenständigen und fadengeraden Art (die sie mir übrigens weitervererbte) einen andern Namen. Der Vater fand sich damit ab. Sein Liebling wurde ich trotzdem. So wuchs ich auf mit Mutters ausgewähltem Namen, und ich mochte ihn. Unterdessen habe ich noch einen andern Namen:
Hanna.
Hanna ist mein bloggendes Ego und vertritt zudem meine gegensätzliche Seite. Das ist sehr praktisch. Wenn ich meinen bequemen Hintern nicht hochkriege, gibt mir Hanna einen unbekümmerten Tritt genau dorthin. Wenn ich aufbrause und mein Temperament überkocht, beruhigt mich Hanna mit einem herzlichen Lachen. Bin ich unsicher, niedergeschlagen und traue mir nichts zu, ermutigt mich Hanna mit einem "Kopf hoch! Das schaffst du doch!" Ach ja, und Hanna ist Hausfrau, weil das perfekt zu ihr passt!