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Die 15 legendärsten Liebesszenen der Filmgeschichte
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«Wenn die Gondeln Trauer tragen», 1973: Die leidenschaftliche Sexszene im Psychothriller wird bis heute inmer wieder heiss diskutiert. Publikum und Kritiker*innen waren sich sicher, dass sie real war. Die Schauspieler Donald Sutherland und Julie Christie dementieren dies jedoch bis heute.
British Lion Film Corporation
«Wenn der Postmann zweimal klingelt», 1981: Der Titel des Filmes ist längst zu einem geflügelten Ausdruck geworden. Ob die Menschen, die ihn benutzen, auch wissen, welche heisse Sexszene zwischen Jack Nicholson und Jessica Lange auf dem Küchentisch gedreht wurde?
Warner Bros.
«9 1/2 Wochen», 1986: Kunsthändlerin Elizabeth (Kim Basinger) hat mehrere unglücklichen Beziehungen hinter sich und keine Lust mehr auf eine feste Bindung. Bis ihre Bekanntschaft mit dem Banker John (Mickey Rourke) dies ändert. Für das Liebesspiel zweckentfremdet das Paar unter anderem Eiswürfel, Erdbeeren und Schlagrahm.
Metro-Goldwyn-Mayer
«Harry und Sally», 1989: Es ist die beste Sexszene ohne Sex. Um ihrem Lieblingsmann Harry (Billy Crystal) zu erklären, dass er nicht so gut im Bett ist, wie er selbst annimmt und Frauen zudem wissen, wie Befriedigung vorgespielt wird, demonstriert Sally (Meg Ryan) in einem Restaurant einen vorgetäuschten Höhepunkt – fast bis zur Besinnungslosigkeit und in voller Lautstärke.
Columbia Pictures
«Thelma and Louise», 1991: Als der Film von Ridley Scott in die Kinos kommt, beginnt etwas Neues im Roadmovie-Genre, das bis dahin Frauen die klassischen Nebenrollen zuwies. Die Sexszene zwischen Brad Pitt und Geena Davies ist zudem so heiss, dass sie für die Kino-Version zensiert wurde.
Metro-Goldwyn-Mayer
«Basic Instinct», 1992: Die Sexszenen in diesem Thriller sorgen für Furore. Für Diskussionen sorgt zudem die Verhörszene mit den überschlagenen Beinen. Sharon Stone erklärte später, Regisseur Paul Verhoeven habe sie gebeten, ihren Slip auszuziehen, weil der weisse Stoff das Licht reflektiere, man also gar nichts sehen könne. Im fertigen Film war es jedoch so, dass man einiges sehen konnte – und das war wohl auch Verhoevens Absicht.
Ascot Elite Entertainment Group
«Color of Night», 1994: In diesem Thriller lieben sich Bruce Willis und Jane March nur im Bett, sondern auch im Pool. Und dort passiert es dann: Die Zuschauer*innen bekommen einen kurzen Moment lang die ganze Männlichkeit von Willis zu Gesicht. Was im prüden Amerika für ziemlich viel Aufregung sorgte.
Buena Vista Pictures
«Titanic», 1997: Rose (Kate Winslet) und Jack (Leonardo DiCaprio) gelangen auf ihrer Flucht durch das Schiff in einen Frachtraum, wo sie sich in einem Auto ihrer Leidenschaft hingeben. Unvergesslich bleibt diese Szene auch deshalb, weil irgendwann Roses Hand an die beschlagene Autoscheibe klatscht.
Paramount Pictures
«Boogie Nights», 1997: In diesem Film über das Pornogeschäft gibt es diverse Sexszenen. Bis heute unvergessen ist vor allem die Schlussszene mit Mark Wahlberg. Als der Schauspieler die Hosen runterlässt, bringt dies manch einen Mann zum Erblassen. Später gab der Schauspieler zu, dass das Ding zwischen seinen Beinen ein Fake-Penis war.
Alliance Atlantis Communications
«Monster's Ball», 2001: Der Film des Schweizer Regisseurs Marc Forster sorgte nicht nur für Furore, weil er die Liebesgeschichte einer Schwarzen (Halle Berry) und eines weissen Mannes (Billy Bob Thornton) porträtiert, der aus einem rassistischen Elternhaus stammt, sondern auch wegen der wilden Sexszene, während der Berry immer wieder «Make me feel better» flüstert.
Ascot Elite Entertainment Group
«Brokeback Mountain» (2005): Der Film brach mit einem Tabu im Kino: Sex zwischen zwei Männern. Im abgedunkelten Zelt bricht die Leidenschaft aus Enni (Heath Ledger) und Jack (Jake Gyllenhaals) hervor. Der Sex ist dann allerdings ziemlich lieblos (oder unbeholfen?). Beide Männer behaupten zudem am Morgen danach, nicht schwul zu sein.
Ascot Elite Entertainment Group
«Love» (2015): Der französische Regisseur Kaspar Noe ist bekannt für leidenschaftliche Darstellung von Sex. Für seine Fans war es deshalb wenig verwunderlich, dass die erste Szene in «Love» eine Liebesszene ist. Die Debatte darüber war auch deshalb hitzig, weil die meisten Sexszenen echt sein sollen.
Alamode Film
«Fifty Shades of Grey», 2015 und 2017: Die zwei Filme begeisterten Millionen von Zuschauern*innen. Leidenschaftlich besprochen wurde die Szenen, wenn das Paar in sein Spielzimmer geht und sich an BDSM-Praktiken versucht. Die Liebeskugeln und die anderen Sexspielzeuge, die im Film zu sehen sind, wurden danach in Schweizern Sexshops zu Verkaufsrennern.
Universal Pictures International
«Nymphomaniac», 2013: In Lars von Triers Zweiteiler sieht es so aus, als hätten Charlotte Gainsbourg, Shia LaBeouf und Stacy Martin tatsächlich Sex zusammen vor der Kamera. Dem ist aber nicht so, vielmehr wurden Pornodarsteller*innen engagiert, die die Szenen nachspielten und dabei wirklich Sex hatten. In der Postproduktion wurden später Gesichter und Körperteile ausgetauscht und so die perfekte Illusion kreiert.
Zentropa Entertainments
«Eldorado KaDeWe», 2021: Die Fernsehserie, in der Joel Basman die Hauptrolle spielt, taucht ins Berlin der 20er-Jahre ab und erzählt eine lesbische Liebesgeschichte. «Die Abbildung lesbischer Sexualität ist im Kino eine lange Aneinanderreihung von Ärgernissen,» schrieb dazu die Berliner Tagesszeitung TAZ, um danach begeistert zu resümieren: «Dass es ausgerechnet einer Serie der ARD gelingt, derart wahrhaftig und facettenreich von der Liebe zwischen zwei Frauen zu erzählen, ist für sich genommen schon eine kleine Sensation.»
ARD