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Das US-NIST, das National Institute of Standards and Technology, schafft zusammen mit der Privatwirtschaft ein neues Framework für Cybersecurity. Dieses soll helfen, sichere Software und Technologien zu entwickeln, wie das Weisse Haus im Nachgang zu einem Treffen zum Thema mitteilt. Dieses war nach einer Reihe von verheerenden Cyberangriffen in den USA anberaumt worden, in deren Folgen die Biden-Administration
bereits verschiedene Massnahmen
ergriffen hatte.
Mit an Bord der neuen Initiative sind bereits Google und IBM. Sie haben sich verpflichtet, in den nächsten 3 Jahren 250'000 Menschen schulen und zertifizieren zu lassen. Laut der Mitteilung aus dem Weissen Haus fehlen in den USA fast eine halbe Million Fachleute, um alle öffentlichen und privaten Arbeitsplätze im Bereich IT-Security zu besetzen.
Google hat zudem 10 Milliarden Dollar über die nächsten 5 Jahre zugesagt, um vor allem die Supply-Chains der Software und die Open-Source-Welt sicherer zu machen. Microsoft will im selben Zeitraum 20 Milliarden Dollar in Cybersecurity investieren. Der Fokus soll auf Sicherheitstools liegen, zudem sollen Behörden unterstützt werden. Auch Apple hat sich verpflichtet, ein Security-Programm zu starten, das seinen Zulieferern unter die Arme greift. Amazon schliesslich will kostenlose Tokens für Multi-Faktor-Authentifizierung anbieten und die internen Security-Schulungen der Öffentlichkeit anbieten.
Das Weisse Haus richtete sich auch an die internationale Gemeinschaft und unterstrich nochmals, dass die G7-Länder Staaten zur Rechenschaft ziehen würden, die Ransomware-Banden Unterschlupf gewährten. Wie schon die Aktualisierung der NATO-Politik
dürfte das vor allem gegen Russland und China gerichtet sein.