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TODD LA TORRE
Rejoice In The Suffering
Rat Pak Records
lg. Der etatmässige Queensrÿche-Sänger (seit 2012) spielt auch Schlagzeug und war lange in lokalen Bands im Raume Tampa aktiv, bevor er 2009 einige Auftritte mit der Florida-Legende Crimson Glory absolvieren konnte und so seine internationale Karriere lanciert hat. Nach drei Alben mit Queensrÿche, welche durchwegs gelungen sind, aber nicht an die alten Glanztaten der Truppe aus den 80er und früher 90er Jahren anknüpfen können, wagt sich Todd La Torre an ein Solo-Album, auf welchem er sich wenig überraschend für Gesang und Schlagzeug (wie auf dem letzten Queensrÿche-Album „The Verdict“) verantwortlich zeichnet. Für die restlichen Instrumente – Gitarre, Bass und Keyboards – ist Craig Blackwell besorgt. Musikalisch bewegt sich das Album primär im härteren Power Metal-Bereich alter Schule („Pretenders“, „Rejoice In The Suffering“, „Hellbound And Down”) macht aber Schlenker in thrashige Gefilde („Dogmata“, „Vanguards Of The Dawn Wall”), schlägt balladeske Töne an („Crossroads To Insanity“, „Apology“) und wird zu Ende ganz brutal mit einem brüllenden Todd La Torre („One By One“). Auch Songs im klassischen Metal-Stil à la härtere Judas Priest („Vexed“) sowie einige Queensrÿche-Reminiszenzen („Darkened Majesty“) lassen sich auf der Scheibe finden. Dieser Stilmix mag nicht jedermanns Sache sein, doch die beiden Herren machen ihre Sache ordentlich, so dass man das Todd La Torre-Debüt-Solo-Album mehrheitlich als gelungen bezeichnen kann. Zu beziehen ist die Scheibe direkt beim Label in den USA.
Laurent Giovanoli