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Silber an WM in London
Nach den Enttäuschungen an den Paralympics in Rio (fünf Diplome – keine Medaille) und den bisher zwei ehrenvollen Klassierungen im Olympia-Stadion von London (1500m/400m) kamen bei Manuela Schär Zweifel an ihrem Leistungsvermögen auf.
„Mir ist ein riesiger Stein vom Herzen gefallen. Über 800 m habe ich die Taktik gewechselt, mich nicht auf Tatyana McFadden konzentriert, sondern die andern Medaillenanwärterinnen. Dies war die richtige Entscheidung. Ich freue mich riesig, dass es endlich geklappt hat.“ McFadden feierte den vierten Titel im vierten Rennen.
Manuela Schär wies vor dem Final die zweitbeste Saisonbestleistung und die zweitbeste persönliche Bestzeit auf. Darauf basierte die Neuausrichtung. „Ich bin zuvor oft nicht dazu gekommen, zu zeigen, was ich drauf habe, weil ich mich vor allem durch die Taktik der Amerikanerinnen überraschen und in die Defensive drängen liess. Diesmal richtete ich den Fokus auf einzelne Fahrerinnen und konnte sogar noch etwas ausrollen lassen.“ Manuela Schär war über diese Distanz 2014 Europa- und 2013 Vizeweltmeisterin.
Quelle: spv.ch