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Korruption bereichert wenige, schwächt aber Gesellschaft, Wirtschaft und Staat. Wo Korruption um sich greift, wird sie zu einem Entwicklungshindernis ersten Ranges. Korruption untergräbt die rechtsstaatliche und demokratische Ordnung; sie führt zum falschen Einsatz öffentlicher Mittel; sie verzerrt den Wettbewerb; sie erschwert den Handel und sie hält von Investitionen ab. Deshalb sind sich heute alle einig: Korruption ist ein schwerwiegendes Übel.
Auch wenn die Schweiz sicherlich nicht frei von Korruption ist, gehört sie zu den vorbildlichsten Ländern in diesem Bereich und hat einen der höchsten Werte des Corruption Perception Index der NGO Transparency International erhalten. Im Jahr 2019 belegte die Schweiz mit einem Wert von 85/100 den vierten Rang von 180 untersuchten Ländern.
Korruption ist kein notwendiges Übel. Seit einigen Jahren werden international die Anstrengungen verstärkt, der Korruption auf breiter Front entgegenzutreten. Zu diesem Zweck beteiligt sich die Schweiz aktiv an der (Weiter-)Entwicklung der internationalen Instrumente und Zusammenarbeit zur Korruptionsbekämpfung, wie auf der folgenden Seite dargestellt: