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Das Wichtigste in Kürze
- Dies geht aus dem am Freitag veröffentlichten halbjährlichen Bericht für den Kongress hervor, den Fed-Chef Jerome Powell den Parlamentarier nächste Woche in Anhörungen im Senat und im Repräsentantenhaus erläutern wird.
Darin heisst, es bestünden «beträchtliche Risiken» für Firmenpleiten, auch wenn sich die Wirtschaft aus den Fängen der Pandemie-Krise löse.
Die Kreditaufnahme der Unternehmen sei «nahe historischen Höchstständen». Zwar könnten die Niedrigzinspolitik der Notenbank und aufkommende Wachstumskräfte die Probleme in naher Zukunft abmildern. Doch blieben kleine und mittlere Firmen wie auch grössere Unternehmen insolvenzgefährdet.
Powell hatte jüngst einen nationalen Kraftakt gefordert, um die Jobmisere in den USA zu überwinden und wieder zu Vollbeschäftigung zu gelangen. Derzeit seien die USA mit einer Arbeitslosenquote von zuletzt 6,3 Prozent sehr weit entfernt von einem starken Arbeitsmarkt.
An einen Entzug der geldpolitischen Unterstützung sei nicht zu denken. Die Zentralbank stützt die Konjunktur derzeit unter anderem mit monatlichen Wertpapierkäufen im Volumen von 120 Milliarden Dollar. Sie hat signalisiert, dass sie die Käufe erst dann zurückfahren wird, wenn sich die Bedingungen am Jobmarkt und die Inflation durchgreifend verbessern.
Mit der Schubkraft des geplanten Corona-Pakets von US-Präsident Joe Biden wird die amerikanische Wirtschaft nach Ansicht von Ökonomen binnen eines Jahres das Vorkrisenniveau erreichen. Powell geht davon aus, dass der Aufschwung in der zweiten Jahreshälfte 2021 Fahrt aufnimmt.