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Zürich (ots) - Gestern Sonntag, dem 20. August, ging Allianz Cinema Zürich mit dem Hollywood-Blockbuster ...
Abbotts HUMIRA(R) (Adalimumab) in der Europäischen Union zur Behandlung von Morbus Crohn zugelassen
Abbott Park, Illinois (ots/PRNewswire) -
- HUMIRA bietet dauerhafte Remission als einzige selbstverabreichte biologische Behandlung für schweres Morbus Crohn
Abbott (NYSE: ABT) gab heute bekannt, dass es die Marktzulassung von der Europäischen Union für die Verwendung von HUMIRA(R) (Adalimumab) zur Behandlung von schwerem Morbus Crohn erhalten hat. HUMIRA ist das erste selbstverabreichte biologische Präparat für die Behandlung von Morbus Crohn und bietet eine wirksame und praktische Behandlungsoption, die Patienten bei der Kontrolle ihrer Krankheit unterstützen kann. Diese Bekanntmachung erfolgte im Anschluss an die Zulassung durch die US-amerikanische Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde (FDA) im Februar dieses Jahres und ist bereits die vierte zugelassene Indikation für HUMIRA in den USA und der Europäischen Union.
Morbus Crohn ist eine schwere, chronisch entzündliche Erkrankung des Magen-Darm-Traktes. Über 1 Mio. Personen in Europa und Nordamerika sind von dieser Krankheit betroffen. Morbus Crohn betrifft alle Altersgruppen, tritt jedoch in erster Linie bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf, normalerweise im Alter zwischen 15 und 40 Jahren. Es gibt keine medizinische oder chirurgische Heilung für Morbus Crohn und nur einige wenige Behandlungsoptionen für Patienten mit diesem chronischen Leiden.
"Morbus Crohn kann sich verheerend auf die Lebensweise von Patienten- viele von ihnen sind jung und aktiv - auswirken und einen normalen Tagesablauf schwierig gestalten", erklärte Rod Mitchell, Vorsitzender, European Federation of Crohn's & Ulcerative Colitis Associations. "Die unberechenbare Natur dieser Krankheit kann schwere Auswirkungen auf die Lebensqualität und das Selbstbewusstsein haben. Für die halbe Million Menschen in Europa, die an Morbus Crohn leiden, bedeutet diese Zulassung neue Hoffnung, die Kontrolle über ihre Krankheit zurück zu erlangen."
Zu den häufig auftretenden Symptomen dieser Krankheit zählen chronischer Durchfall, Krämpfe, Bauchschmerzen, Gewichtsverlust, Fieber und in manchen Fällen rektale Blutungen. Zu den Komplikationen gehören Darmverschluss, Fisteln (abnormaler, röhrenförmiger Gang zwischen einem Hohlorgan und anderen Organen oder der Körperoberfläche) und Unterernährung. Während des Krankheitsverlaufs müssen sich rund 75 % der Patienten aufgrund von Komplikationen oder einer erfolglosen Behandlung mindestens einer Operation unterziehen. Von den Patienten, die sich einen Teil ihres Darmes (Resektion) operativ entfernen lassen, tritt bei der Hälfte innerhalb von fünf Jahren ein Rezidiv auf.
"Nachdem ich mit Morbus Crohn diagnostiziert wurde, sorgten die unberechenbaren Symptome für gravierende Schwierigkeiten bei meiner Arbeit und in meinem Beziehungsleben. Ich hatte Angst, das Haus zu verlassen", sagte Rocio Lopez, ein Patient der klinischen Studie von HUMIRA. "Mit HUMIRA konnte ich meine Symptome von Morbus Crohn unter Kontrolle bringen und meine Freiheiten im Leben zurückerlangen."
"Mit der Zulassung von HUMIRA für die Behandlung von Morbus Crohn kann ein bisher unerfüllter Bedarf an einer klinisch wirksamen Behandlungsoption abgedeckt werden, die Patienten zudem selbst verabreichen können", so Dr. med. Eugene Sun, Vice President, Global Pharmaceutical Clinical Development bei Abbott. "HUMIRA stellt eine neue, wirksame und praktische Behandlungsoption für Tausende von Patienten mit Morbus Crohn in ganz Europa dar."
HUMIRA für die Behandlung von Morbus Crohn
Die Zulassung wurde auf Daten aus drei Pivotal-Studien von HUMIRA bei über 1400 erwachsenen Patienten mit mittlerem bis schwerem Morbus Crohn basiert. Die Studien CLASSIC I, CHARM und GAIN, die die Indikation für Morbus Crohn unterstützten, beurteilten die Wirksamkeit und Sicherheit von HUMIRA in einer Reihe von Patienten mit Morbus Crohn mittleren bis schweren Aktivitätsgrades, die vorher noch nicht mit einer Anti-Tumor-Nekrose-Alpha-Therapie (TNF-alpha) behandelt worden waren und die auf Infliximab, einem Anti-TNF-Stoff für die Behandlung von Morbus Crohn, nicht mehr reagierten oder eine Infliximab-Unverträglichkeit aufwiesen.
In jeder Studie wurde die klinische Remission mittels Morbus Crohn-Aktivitätsindex (CDAI) von unter 150 gemessen. Der CDAI ist ein gewichteter Mittelwert aus 8 klinischen Faktoren zur Beurteilung des Wohlbefindens der Patienten, u. a. anhand der Anzahl der flüssigen oder sehr weichen Stuhlgänge pro Tag, des Schweregrads der Bauchschmerzen, des Allgemeinbefindens sowie anderer Massstäbe.
@@start.t1@@ Zu den wichtigsten Ergebnissen gehören:
-- Die Induktionsstudie CLASSIC I beurteilte HUMIRA im Hinblick auf die
Induktion der klinischen Remission. Von den 299 Patienten, die noch
keine Anti-TNF-Therapie erhalten hatten, erreichten 36 und 24 % der
Patienten, die mit HUMIRA behandelt wurden (160 mg in Woche 0, gefolgt
von 80 mg in Woche 2 bzw. 80 mg in Woche 0, gefolgt von 40 mg in Woche
2) eine klinische Remission in Woche 4, verglichen mit 12 % bei
Patienten, die mit einem Placebo behandelt wurden (p<0,001 in der 160
mg/80 mg Dosisgruppe und p=0,06 in der 80 mg/40 mg Dosisgruppe).
-- Die Studie CHARM untersuchte HUMIRA auf die Fähigkeit zur
Aufrechterhaltung der klinischen Remission. CHARM war eine 56-wöchige
Studie mit 854 Morbus-Crohn-Patienten mittleren bis schweren
Aktivitätsgrades. Nach einer vierwöchigen offenen Induktionsphase, in
der alle Patienten 80 mg HUMIRA in Woche 0, gefolgt von 40 mg HUMIRA
in Woche 2 erhielten, sprachen 58 % (n=499) klinisch auf HUMIRA an
(eine Abnahme von mindestens 70 Punkten von der Basislinie beim CDAI-
Score) Diesen Patienten wurden randomisiert entweder jede zweite Woche
40 mg HUMIRA, wöchentlich 40 mg HUMIRA oder ein Placebo verabreicht.
Von den Patienten, die die Behandlung mit 40 mg HUMIRA jede zweite
Woche fortsetzten (n=172), wurde bei 40 % in Woche 26 (p<0,001) und
bei 36 % in Woche 56 (p<0,001) eine klinische Remission erreicht,
verglichen mit 17 bzw. 12 % bei Placebo-Patienten. Bei den Patienten,
die die Behandlung mit 40 mg HUMIRA wöchentlich fortsetzen, wurde bei
47 % in Woche 26 und bei 41 % in Woche 56 (p<0,001) eine klinische
Remission erreicht.
-- Die vierwöchige Induktionsstudie GAIN umfasste 325 Patienten, die
nicht mehr auf Infliximab ansprachen oder eine Infliximab-
Unverträglichkeit zeigten. Im Vergleich zum Placebo erzielten drei Mal
so viele Patienten, die HUMIRA erhielten, in Woche 4 eine klinische
Remission (21 % im Vergleich zu 7 %, p kleiner oder gleich 0,001).@@end@@
Das Sicherheitsprofil von HUMIRA in den klinischen Studien über Morbus Crohn war dem der klinischen Studien von HUMIRA für rheumatoide Arthritis (RA) ähnlich. Nebenwirkungen wurden von mehr als 5 % der mit HUMIRA behandelten Patienten berichtet und traten im Vergleich zu den Patienten, die mit einem Placebo behandelt wurden, häufiger auf. Zu diesen zählten Reizungen und Schmerzen an der Einstichstelle, Reaktionen an der Einstichstelle, Übelkeit, Gelenkschmerzen, Entzündung von Nase und Rachen, Bauchschmerzen sowie Kopfschmerzen und Erschöpfung.
In der EU liegt die empfohlene Induktionsdosis von HUMIRA bei erwachsenen Patienten mit schwerem Morbus Crohn bei 80 mg in Woche 0, gefolgt von 40 mg in Woche 2. Wenn ein schnelleres Ansprechen auf die Therapie erforderlich ist, können 160 mg in Woche 0 verabreicht werden (Dosis kann in Form von vier Injektionen an einem Tag oder zwei Injektionen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen verabreicht werden), gefolgt von 80 mg in Woche 2. Dabei ist jedoch zu bedenken, dass das Risiko von Nebenwirkungen während der Induktion höher ist.
Wichtige Sicherheitsinformationen
Die Fachinformationen sind von Land zu Land unterschiedlich. Siehe Produktetikett des jeweiligen Landes für vollständige Informationen. Sicherheitsinformationen für die USA finden Sie unter http://www.HUMIRA.com.
Schwerwiegende Infektionen, Sepsis, vereinzelte Fälle von Tuberkulose (TB) sowie opportunistische Infektionen, einschliesslich Todesfälle, wurden bei der Verwendung von TNF-Antagonisten, einschliesslich HUMIRA, beobachtet. Viele dieser schweren Infektionen traten bei Patienten mit gleichzeitiger immunsuppressiver Therapie auf, durch die sie zusätzlich zu ihrer RA anfälliger für Infektionen werden konnten. Patienten müssen vor, während und nach der Behandlung mit HUMIRA sorgfältig auf Infektionen, einschliesslich Tuberkulose, überwacht werden. Die Behandlung sollte bei Patienten mit aktiven Infektionen erst begonnen werden, wenn ihre Infektion unter Kontrolle ist. HUMIRA sollte bei Patienten mit aktiver TB oder anderen schweren Infektionen wie z. B. Blutvergiftung oder opportunistischen Infektionen nicht angewandt werden. Patienten, bei denen während der Behandlung mit HUMIRA neue Infektionen auftreten, sollten genau überwacht werden. HUMIRA sollte bei Patienten mit neu auftretenden, schweren Infektionen abgesetzt werden, bis ihre Infektion unter Kontrolle ist. Ärzte sollten HUMIRA bei Patienten mit rezidivierenden Infektionen in der Anamnese oder bei anderen Umständen, die ihre Infektionsanfälligkeit erhöhen, mit Vorsicht in Betracht ziehen.
TNF-Blocker wurden mit einer Reaktivierung von Hepatitis-B (HBV) bei Patienten, die chronische Träger des Virus sind, in Verbindung gebracht. Einige dieser Fälle verliefen tödlich. Patienten mit HBV-Infektionsrisiko sollten vor Beginn der Behandlung mit HUMIRA auf frühere Anzeichen von HBV untersucht werden.
Eine Kombination von HUMIRA und Anakinra wird nicht empfohlen.
TNF-Antagonisten wie HUMIRA wurden in seltenen Fällen mit Entmarkungskrankheit und schweren allergischen Reaktionen in Verbindung gebracht. In seltenen Fällen wurde Panzytopenie einschliesslich aplastischer Anämie in Zusammenhang mit TNF-Blockern beobachtet. Nebenwirkungen des hämatologischen Systems, einschliesslich medizinisch signifikanter Zytopenie, wurden fallweise in Zusammenhang mit HUMIRA beobachtet.
In klinischen Studien wurden mehr Malignom-Fälle, einschliesslich Lymphomen, bei Patienten beobachtet, die einen TNF-Antagonisten erhielten, als in den Kontrollgruppen. Aufgrund der Grösse der Kontrollgruppe und begrenzten Dauer der kontrollierten Studienteile ist es nicht möglich, standhafte Schlussfolgerungen zu ziehen. Zudem besteht bei Patienten mit rheumatoider Arthritis und langjähriger, hoch aktiver Entzündungserkrankung ein erhöhtes Hintergrundrisiko an Lymphomen, was die Risikoeinschätzung erschwert. Während der langzeitigen Open-Label-Studien mit HUMIRA entsprach die Gesamtrate an Malignomen in etwa jener, die man für eine allgemeine, auf Alter, Geschlecht und Rasse abgestimmte Population erwarten würde. Nach dem derzeitigen Wissensstand kann ein mögliches Risiko für die Entstehung von Lymphomen oder anderen Malignomen bei Patienten, die mit einem TNF-Antagonisten behandelt werden, nicht ausgeschlossen werden.
In klinischen Studien mit einem anderen TNF-Antagonisten wurde eine grössere Häufigkeit ernster Nebenwirkungen im Zusammenhang mit Stauungsinsuffizienz (Congestive Heart Failure - CHF), darunter Verschlimmerungen und neu auftretende Stauungsinsuffizienzen, festgestellt. Auch bei mit HUMIRA behandelten Patienten wurden Fälle einer CHF-Verschlimmerung beobachtet. Ärzte sollten HUMIRA bei Patienten mit Herzversagen mit Vorsicht anwenden und sie sorgfältig überwachen. HUMIRA sollte bei Patienten mit mässiger oder schwerer Herzinsuffizienz nicht angewandt werden.
Zu den häufigsten, zumindest möglicherweise mit HUMIRA in Zusammenhang stehenden Nebenwirkungen (grösser oder gleich 1/10 Patienten) zählen Reaktionen an der Einstichstelle (einschliesslich Schmerzen, Schwellungen, Röte und Juckreiz). Weitere häufige, zumindest möglicherweise mit HUMIRA in Zusammenhang stehende Nebenwirkungen (grösser oder gleich 1/100) sind Infektionen der unteren Atemwege (einschliesslich Pneumonie, Bronchitis), virale Infektion (einschliesslich Grippe, Herpesinfektionen), Candidiasis, bakterielle Infektion (einschliesslich Harnwegsinfektionen), Infektion der oberen Atemwege, Lymphopenie, Schwindel (einschliesslich Höhenangst), Kopfschmerzen, neurologische Sinnesstörungen (einschliesslich Parästhesien), Infektion, Reizung oder Entzündung des Auges, Husten, Nasenrachenschmerzen, Durchfall, Bauchschmerzen, Stomatitis und Geschwürbildung im Mund, Übelkeit, erhöhte Leberenzymwerte, Ausschlag, Dermatitis und Ekzem, Juckreiz, Haarausfall, Skelettmuskelschmerzen, Pyrexie sowie Erschöpfung (einschliesslich Körperschwäche und Unwohlsein).
Informationen zu HUMIRA
HUMIRA ist in Europa und den USA neben Morbus Crohn auch für die Behandlung von RA, Psoriasis-Arthritis (PsA) sowie ankylosierender Spondylitis (AS) zugelassen. HUMIRA ähnelt normal im Körper vorkommenden Antikörpern. Seine Wirkung basiert auf der Blockierung des Tumornekrosefaktors-alpha (TNF-alpha), ein Protein, das bei Überproduktion eine Schlüsselrolle bei den Entzündungsreaktionen zahlreicher immunvermittelter Erkrankungen spielt. Bis dato wurde HUMIRA in 67 Ländern zugelassen, und derzeit werden weltweit über 180.000 Patienten mit HUMIRA behandelt. Ausserdem befinden sich klinische Studien zur Evaluierung von HUMIRA für andere immunvermittelte Erkrankungen in der Durchführung.
HUMIRA ist in Europa in Kombination mit Methotrexat (MTX) für die Behandlung von mittlerer bis schwerer rheumatoider aktiver RA bei Erwachsenen, die auf DMARD, einschliesslich Methotrexat, nur unzureichend ansprechen, sowie für die Behandlung von schwerer, aktiver und progressiver rheumatoider Arthritis bei Erwachsenen, die zuvor nicht mit Methotrexat behandelt wurden, indiziert. Im Falle einer Methotrexat-Unverträglichkeit oder wenn eine Weiterbehandlung mit Methotrexat nicht angebracht ist, kann HUMIRA als Monotherapie eingesetzt werden. HUMIRA reduziert nachweislich die Progressionsrate an Gelenkschädigungen, wie radiologisch bestätigt wurde, und verbessert in Kombination mit MTX die physische Funktionsfähigkeit. Zudem ist HUMIRA für die Behandlung von aktiver und progressiver PsA bei Erwachsenen indiziert, die nur unzureichend auf eine bisherige DMARD-Therapie ansprachen, sowie zur Behandlung von schwerer, aktiver AS bei Erwachsenen mit unzureichender Reaktion auf herkömmliche Behandlungen.
Informationen zu Abbott
Abbott ist ein globales und breit gefächertes Unternehmen im Gesundheitsbereich, das sich der Entdeckung, Entwicklung, Herstellung und Vermarktung pharmazeutischer und medizinischer Produkte widmet, darunter Ernährungsprodukte und Geräte. Das Unternehmen beschäftigt 65.000 Mitarbeiter und vermarktet seine Produkte in mehr als 130 Ländern.
Pressemitteilungen und andere Informationen zu Abbott sind auf der Webseite des Unternehmens unter http://www.abbott.com zu finden.
ots Originaltext: Abbott Laboratories
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.ch
Pressekontakt:
International Media: Tracy Sorrentino, +1-847-937-8712, oder U.S.
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