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Die Daten zu diesem Indikator stammen aus der Erhebung eBiblio der Schweizerischen Bibliothekenstatistik. Diese Erhebung wird vom Bundesamt für Statistik jedes Jahr bei den Bibliotheken in der Schweiz durchgeführt. Die Erhebung deckt alle Bibliotheken der folgenden Kategorien ab: Bibliotheken mit nationalem Auftrag, Universitätsbibliotheken, Bibliotheksverbunde der Universitäten, Bibliotheksverbunde der Fachhochschulen, Öffentliche Bibliotheken in den Städten (Gemeinden ab 10'000 Einwohnern plus Kantonsbibliotheken in kleineren Orten) und Bibliotheken der pädagogischen Hochschulen. Die öffentlichen und kombinierten Gemeindebibliotheken (Gemeinde- und Schulbibliotheken) in Gemeinden unter 10'000 Einwohnern werden nur in den Partnerkantonen systematisch erhoben.
Die Auswertungen dieses Indikators betreffen ausschliesslich die Kategorie der Universitätsbibliotheken. In der Schweiz gibt es folgende Universitätsbibliotheken:
- Universitätsbibliothek Basel
- Universitätsbibliothek Bern
- Bibliothèque cantonale et universitaire de Fribourg
- Bibliothèque publique et universitaire de Genève
- Bibliothèque cantonale et universitaire de Lausanne
- Bibliothèque centrale de l'Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL)
- Biblioteca universitaria di Lugano
- Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern
- Biblioteca dell'Accademia di architettura, Mendrisio
- Bibliothèque cantonale et universitaire de Fribourg
- Bibliothek der Universität St. Gallen
- Bibliothek der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETHZ)
- Hauptbibliothek Universität Zürich
- Zentralbibliothek Zürich
- Bibliothèque de l'Université de Genève
- Bibliothèques de l’Université de Neuchâtel
Ab 2006, verliert die Bibliothèque publique et universitaire de Genève ihren Status als Universitätsbibliothek und wird zu einer öffentlichen Bibliothek. Ab diesem Jahr ist sie also nicht mehr Teil der Kategorie der Universitätsbibliotheken.
Vor 2008 gab es die Bibliothek der Universität Genf noch nicht als zusammengeführte Einheit (es war ein Verbund von Universitätsbibliotheken). Deshalb liegen für diese Bibliothek erst Daten ab dem Jahr 2008 vor, als sie in die Grundgesamtheit aufgenommen wurde.
2008 fusionierten die Bibliothek der Universität Bern und der Bibliotheksverbund der Universität Bern zu einer einzigen Einheit. Dieser Prozess erfolgte in Etappen: Das Angebot an elektronischen Zeitungen und Zeitschriften des Bibliotheksverbunds der Universität Bern wurde 2007 an die Universität Bern verlagert und die Finanzen wurden 2008 zusammengelegt.
2010 fusionierten die Zentralbibliothek der ETH Lausanne und der Bibliotheksverbund der ETH Lausanne zu einer Einheit.
Vor 2017 waren die Bibliothèques de l’Université de Neuchâtel als Verbund organisiert und dementsprechend Teil der Kategorie der Bibliotheksverbunde der Universitäten.