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Das Departement für Umwelt, Energie, Verkehr und Kommunikation UVEK informierte gestern über die Empfehlungen der Internationalen Energie-Agentur (IEA) zur Schweizer Energie-Wende: so sei der schrittweise Ausstieg aus der Kernenergie nur mit einem umfassenden Gesamtpaket an griffigen Massnahmen realisierbar. Nötig seien etwa Investitionen in die Erneuerung und den Ausbau der Energieinfrastrukturen, die Ablösung der bisher regulierten Strompreise durch marktorientierte Modelle sowie eine Annäherung an die Energie- und Umweltpolitik der EU.
Positiv würdigt die IEA das methodische Vorgehen der Schweiz bei der Energiestrategie 2050 und bei der Suche nach einem atomaren Tiefenlager. Um die Energiewende bis 2050 umzusetzen, soll die Schweiz gesetzliche und regulatorische Grundlagen schaffen, die den Marktakteuren langfristig verlässliche Rahmenbedingungen garantieren, schreibt die IEA in ihrem Bericht. So brauche es zur Stabilisierung des Stromkonsums ein attraktives Umfeld. Dies verstärke die Anreize für Investitionen in Stromnetze und Stromproduktionsanlagen.
Bild: de.wikipedia (Wikimedia Commons)