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Gesamthaft konnten die beiden Werke 1,65 Millionen Tonnen Zuckerrüben zu 240'000 Tonnen Zucker verarbeiten (2018: 195'000 Tonnen), wie aus dem Bericht der Schweizer Zucker AG zur Kampagne 2019 hervorgeht. 1,44 Millionen Tonnen wurden in der Schweiz geerntet, der Rest stammt von importierten Zuckerrüben aus Deutschland.
Trotzdem muss die Schweiz noch Zucker importieren, um den inländischen Bedarf zu decken, der bei rund 260'000 Tonnen liegt. Beim Biozucker kann die Nachfrage mit der Verarbeitung von 70'000 Tonnen Biorüben gedeckt werden.
Mit durchschnittlich 81 Tonnen Zuckerrüben pro Hektare waren die Erträge so hoch wie seit 2014 nicht mehr. Negativ zu Buche schlug jedoch der tiefe Zuckergehalt von durchschnittlich 16,4 Prozent. Die intensiven Niederschläge im Oktober und November erschwerten zudem Ernte, Verlad und Transport.
Gut 56 Prozent der Zuckerrüben wurden auf der Strasse in die beiden Fabriken angeliefert, 44 Prozent gelangten auf der Schiene nach Aarberg und Frauenfeld. 51,4 Prozent der Tonnage wurde in Frauenfeld verarbeitet, 48,6 Prozent in Aarberg.