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«Ich wandre durch Theresienstadt, das Herz so schwer wie Blei, bis jäh mein Weg ein Ende hat, dort knapp an der Bastei.» Diese Zeilen stammen aus der Feder der Schriftstellerin Ilse Weber, die ins Ghetto Theresienstadt deportiert und später in Auschwitz umgebracht wurde. Gesungen werden sie dieses Wochenende im Tojo Theater der Reitschule Bern, wo die Oper «Der Kaiser von Atlantis» inszeniert wird. Diese wurde von Viktor Ullmann 1943 ebenfalls in Theresienstadt komponiert und erzählt vom Widerstand gegen die nationalsozialistischen Gräueltaten. Auch Viktor Ullmann wurde kurz darauf in Auschwitz ermordet. Die Oper sei ein antifaschistisches Statement, so Moritz Achermann, der die Inszenierung im Tojo mitleitet und selbst auf der Bühne steht.