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Der hl. Vinzenz, Berns Standespatron, steht vor blauem Damastgrund auf blassgrünem Fliesenboden. Er ist in eine weisse Albe und eine leuchtend rote Dalmatika mit blaugoldenen Fransen gekleidet. Während er in der Linken einen Palmzweig hält, liest er im geöffneten Buch, das auf seinem angewinkelten rechten Arm liegt. Gleichsam als Krönung schwingt sich über seinen Kopf ein gelber, blattgeschmückter Bogen, der auf zwei freihängenden rosa Konsolen aufliegt. Das Glasgemälde bildete entweder das rechte Stück einer Doppelscheibe mit einer links angesetzten Bernscheibe oder, wie Alfred Scheidegger vermutet, das Mittelstück eines ursprünglich dreiteiligen Standesfensters. Für eine solch dreiteilige Komposition spricht die freihängende Bogenarchitektur.
Keine