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Schwarzhalsschwan
Schwäne gehören zu den grössten und schwersten flugfähigen Wasservögeln.
Schwarzhalsschwan
CYGNUS MELANOCORYPHUS
Wie der Name schon sagt, besitzt der Schwarzhalsschwan einen schwarzen Hals und Kopf. Ab dem unteren Drittel des Halses ist er weiss, um das Auge hat er einen schmalen, weissen Streifen. Der Schnabel ist hellblau mit einem bis zum Auge reichenden roten Stirnhöcker, welcher beim Männchen etwas ausgeprägter ist als beim kleineren Weibchen. Der Stirnhöcker bildet sich erst beim Erlangen der Geschlechtsreife im dritten Lebensjahr voll aus.
Zum Verbreitungsgebiet des Schwarzhalsschwanes zählen vor allem die südlichen Gebiete Südamerikas. Während die südlicheren Populationen im Winter weiter nach Norden ziehen, sind die meisten nördlichen Populationen ganzjährig am selben Ort.
Brütende Schwarzhalsschwäne beanspruchen ein grosses und streng abgegrenztes Revier. Ausserhalb der Brutzeit verhalten sich die Schwäne zwar gesellig, während der Brut sind sie aber sehr territorial und aggressiv. Die Nester werden an Seen inmitten dichter Ufervegetation oder auch auf kleinen Inseln gebaut. Die Trockenlegung grosser Feuchtgebiete zur Gewinnung von Viehweiden und somit der Verlust ihres Lebensraumes macht den Vögeln zu schaffen.
Im Natur- und Tierpark Goldau finden Sie die Schwarzhalsschwäne am Anfang des Rundgangs um den Blauweiher, gleich bei der kleinen Brücke.
Weitere Informationen zum Schwarzhalsschwan gibt es im Zootier-Lexikon.