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Den Kundendienst an seinem exklusiven, in der Schweiz gekauften Rennrad kam einen Mann aus dem Nordschwarzwald so richtig teuer zu stehen: Der deutsche Gümmeler hatte das hochwertige Fahrrad im Wert von umgerechnet etwa 13.600 Euro in der Schweiz gekauft und in seinem Auto Anfang Dezember 2021 über den Grenzübergang Rheinfelden-Autobahn nach Deutschland eingeführt, ohne dieses am Zollamt anzumelden.
Den ersten Kundendienst Anfang Februar 2022 ließ der Mann ordnungsgemäß im Schweizer Geschäft durchführen. Bei der anschliessenden Rückreise nach Deutschland wurde er am selben Grenzübergang von einem Kontrollteam des Hauptzollamts Lörrach angehalten und meldete auf Befragen keinerlei Waren an.
Als Grund der Reise nannte er den Kundendienst an seinem im Kofferraum befindlichen Rennrad. Der Radsportler äußerte, dass er sich keinerlei Gedanken über eine mögliche Anmeldepflicht und zu entrichtende Abgaben bei der Ersteinfuhr gemacht habe. Wegen des Verdachts einer versuchten Steuerhinterziehung mussten die Zöllner gegen den dennoch einsichtigen Mann ein Verfahren einleiten und erhoben gleichzeitig Einfuhrabgaben in Höhe von rund 4.800 Euro.
Mit dem Kaufbetrag und der zu entrichtenden Steuer kratzt das Rennrad an der Marke von 20'000 Schweizer Franken. In dieser Preisliga - wenn auch in diesem Fall teilweise durchaus unfreiweillig - spielen nur sehr wenige Fahrräder.