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erschienen bei strategic-culture.org
von Olga Chetverikova
Danke an André
Das Weltgeschehen zeigt immer deutlicher, daß die wichtigsten Ziele der Welt-Eliten im totalen Umbau des menschlichen Bewusstseins liegen und sogar Essenz des „Menschseins“ geändert werden soll. Tatsächlich ist dies gleichzeitig das Ende und der Beginn einer „neuen Weltordnung“.
Das letzte Treffen der Bilderberg-Gruppe, welches vom 6. bis 9. Juni 2013 im Grove Hotel in einer Londoner Vorstadt stattfand, lief genau in diese Richtung…
Information über den Treffpunkt, die Tagesordnungspunkte und Teilnehmerlisten waren lange vor dem Treffen in alternativen und offiziellen Medien zugänglich. Die Zeitung The Telegraph schrieb beispielsweise in einem Artikel «Bilderberg Gruppe? Keine Verschwörung, lediglich die einflussreichste Gruppe der Welt». Bei der nächsten Gelegenheit erschienen unter «Bilderberg Gruppe 2013: Gästeliste und Themen» die auf dem Treffen zu besprechenden Punkte. Unter diesen sind die Arbeitslosigkeit in den USA und Europa, Nationalismus und Populismus, die Politik der europäischen Union, Entwicklungen im mittleren Osten, Afrika’s Angelegenheiten, elektronische Kriegsführung und die Wucherung asymmetrischer Bedrohungen, Haupt-Trends in der medizinischen Forschung sowie das Versprechen und die Auswirkungen von online-Erziehung/Bildung.
Eine Insider-Quelle der alternative Website Infowars.com gab noch detailliertere Infos zu den Tagesordnungspunkten und erklärte, dass zwei Themengruppen auf dem Treffen diskutiert wurden. Die erste behandelt die wirtschaftlichen Probleme: die Erhöhung der Macht von Zentralbanken unter dem Decknamen «Bank-Reformen», um noch mehr Banken zur Unterstützung des Eueros herauszuhauen und die Euro-Zone zu „beschützen“, die Schaffung eines noch effektiveren Steuer-Eintreibe-Systems, das Verhindern des britischen Austritts aus der Währungsunion, die durch verbreitete Sparmassnahmen verursachten Proteste, das minimale Wirtschaftswachstum in 2013 sowie die Konzentration des Reichtums in den Händen von Konzernen und der superreichen Elite.
Die zweite Themengruppe ist breiter aufgestellt und berührt die Probleme bei militärischer, politischer und psychologischer Kontrolle: Angriff auf die nuklearen Einrichtungen im Iran, wenn dieser nicht innerhalb von drei Jahren seine Programme stillegt, die Verlängerung des Krieges in Syrien mithilfe von Waffenlieferungen an die Rebellen, die Bedrohung durch eine weltweite Pandämie (unter Anbetracht dessen, dass gerade Bilderberger-Labore mit der Ausbringung von Viren befasst sind), die Kontrolle des 3-D-Druckens, staatliche Kontrolle des Internet, um «Cyber-Widerstandsfähigkeit» zu erzeugen, die totale Kontrolle über die Verbreitung von Nachrichten durch ein «Wahrheitsministerium» (ein alte Idee Bill Clinton’s), sowie die Schaffung von «intelligenten Städten», die fähig sind, alle Aspekte des Lebens und des Verhaltens der Bevölkerung zu überwachen, was die Schaffung eines totalen Überwachungssystems bedeutet.
Um diese Ziele zu erreichen, muss die technische Umwelt schnellstmöglichst umgebaut werden, was gerade vor unseren Augen geschieht. Wie die Infowars.com Autoren Paul Joseph Watson und Alex Jones bemerkt haben, tritt die Bilderberger-Gruppe gerade – wie andere Schatten-Organisationen – in eine Phase der Veränderung ein; es wurde eine Kooperation mit Google unter Vorsitz des Vorstandsvorsitzenden Eric Emerson Schmidt (1) eingegangen, der regelmässig an den Treffen der Gruppe teilnimmt.
Die Örtlichkeit für das Treffen der Gruppe, das Grove Hotel, wurde aus einem besonderen Grund gewählt. Hier wurden, beginnend in 2007, die jährlichen Google-Konferenzen (bekannt als Google Zeitgeist/«Google Spirit of the Time») durchgeführt, bei denen Milliarden von Nutzer-Fragen analysiert und die System-Aktivitäten aufgerechnet werden. In diesem Jahr fand die Google-Konferenz nur nur wenige Tage vor dem Bilderberger-Treffen statt.
Also heute ist das britische Grove Hotel eine «home base» für die Entwicklung der Google-Agenda auf dem Gebiet der technologischen Politik. Und es ist diese Firma, die von der Zeitung „Independent“ in London als «knuddligere» Version der Bilderberg-Gruppe beschrieben wird, die die reale Umsetzung einer technokratische Umstrukturierung betreibt. Rund 400 Delegierte versammeln sich jedes Jahr auf diesen Konferenzen, um die wichtigsten Themen in der Weltpolitik und Kultur zu diskutieren und Pläne für Aktionen zur Verhinderung eines «Widerstands gegen die Globalisierung» zu entwickeln (2). Unter ihnen sind Schlüsselpersonen aus Medien, Politik und aufsteigende Sterne. Dieses Jahr haben Goldman Sachs-Experte Jim O’Neil, Bill Clinton und Sängerin Annie Lennox an der Konferenz teilgenommen. Es wurde insbesondere darauf hingewiesen, dass im vergangenen Jahr die Umsätze des Unternehmens um 60% oder 2,89 Milliarden US-Dollar stiegen.
Google Zeitgeist ist eine effektive Form der Regierung. Während die Bilderberger einen Ruf als Verschwörer haben, kann Google die Dinge offen steuern, da Goggle sich durch seine Funktion als Anbieter von Informationsdiensten definiert. Das heißt, unter dem Deckmantel einer demokratischen und auch philanthropischen Gesellschaft steckt eine totalitäre Organisation, die unabhängige Journalisten bereits «Google-Berg» genannt haben («Bilderberg ist … eine Neufassung als Google-Berg»).
Google hat sich als ein sehr bequemer Weg erwiesen, um den Betrieb der Geheimdienste zu maskieren. Unabhängige Ermittler haben herausgefunden (3), dass die wichtigsten Organisatoren des «arabischen Frühlings», der in Form von Unruhen stattfand, von Google rekrutiert wurden und Zeitgeist-Konferenzen im Grove besuchten. Vieles ist gut dokumentiert, zum Beispiel, dass der für den Kick-Start der „Revolution“ in Ägypten verantwortliche Mann, der zur Errichtung einer Muslimbruderschaft-Diktatur führte, Googles Marketing-Leiter im Nahen Osten und Nordafrika war, der Ägypter Wael Ghonim. Eric Schmidt sagt, er sei stolz darauf, was Ghonim getan hat und betont, dass die Nutzung von Facebook, Twitter und Internet-Tools der Zündfunke bei den Protesten in Ägypten war – «ein gutes Beispiel für Transparenz» (4)
Google übt zunehmend Einfluss auf die amerikanische und die britische Regierung. Dieses wird erleichtert durch die Tatsache, dass Eric Schmidt ein Mitglied des US-Präsidenten „Council of Advisors on Science and Technology“ ist, die gemeinnützige „New America Foundation“ leitet und Berater und Sponsor im Präsidentschaftswahlkampf von Barack Obama war. Ihm wurde sogar das Amt des US-Schatzkanzlers angeboten. In Großbritannien haben sich Vertreter von Google seit den allgemeinen Wahlen im Jahr 2010 nicht weniger als 23 mal mit Beamten der konservativen Partei getroffen. David Cameron sprach auf der Zeitgeist-Konferenz im Jahr 2006, vier Jahre bevor er Premierminister wurde. Der britische Schatzkanzler George Osborne, Prinz Charles und viele andere einflussreiche Leute haben ebenfalls an den Google-Konferenzen teilgenommen. Google hat seine Hände auch auf Russland bekommen, da Eric Schmidt Mitglied des Board of Directors von Skolkovo ist, obwohl einige Experten dies aus irgendeinem Grund als einen «neutralen Faktor» betrachten. (5)
Die Beziehungen zwischen Google und der Bilderberg-Gruppe werden immer näher und näher. Die Medien vergleichen die Autorität des Unternehmens und dessen Konferenzen mit dem Davos Forum. Bei Google-Zeitgeist-Konferenzen versammeln sich diejenigen, die als in der Lage gesehen werden, die «Gestaltung der globalen Zukunft» zu übernehmen. Das Unternehmen selbst positioniert sich als eine Kraft, die stärker als die Regierungen bei Steuerung und Überwachung des Verhaltens der Menschen ist – wie in Ägypten und Tunesien gezeigt. Und Google ist bei der Einmischung in die inneren Angelegenheiten der europäischen Länder so aktiv, dass auch die Europäische Kommission vor kurzem eine Untersuchung über den Missbrauch der beherrschenden Stellung auf dem Markt für Informationen in die Wege geleitet hat.
Der Chef von Google selbst hat nie seinen Ehrgeiz hinsichtlich der völligen Kontrolle der Gesellschaft versteckt, er hat oft darüber in seinen Reden gesprochen und betont, dass der Datenschutz ein Relikt aus der Vergangenheit ist und dass er plant, Google in einen ultimativen Big Brother zu formen, der George Orwells 1984 wie ein Kinder-Märchen aussehen lassen soll.
In einer seiner Reden erklärte Eric Schmidt: «Ihr braucht nicht einmal zu tippen. Wir wissen, wo du bist. Wir wissen, wo du warst. Wir können mehr oder weniger wissen, was du denkst. Ich glaube tatsächlich, dass die meisten Leute nicht möchten, dass Google ihre Fragen beantwortet […] Sie wollen, dass Google ihnen sagt, was sie als nächstes tun sollten … Wir werden alles wissen, was Sie tun, und die Regierung kann Sie verfolgen. Wir werden im Laufe der Zeit alles wissen, Ihre Position auf den Fuß und auf den Zoll genau … Ihr Auto wird selbst fahren, es ist ein Fehler, dass Autos vor Computern erfunden wurden … du wirst nie einsam sein … dir wird nie langweilig werden … »(6)
Nach Schmidt verändert Informationstechnologie radikal Bildung, die Art und Weise, wie Geschäfte funktionieren, den Charakter der Medien und den Status des geistigen Eigentums. Sie verändert den Menschen selbst, der praktisch mit dem Computer fusioniert, sich in einen bionische Menschen verwandelt. Wie Schmidt sagt, «verabschieden wir uns von der Art der command-and-control-Schnittstellen, wo Sie dem Computer befehlen, wie einem Hund „bell“ sagen, hin zu einer Situation, wo der Computer viel mehr von einem Freund hat. Ein Freund in dem Sinne, dass der Computer sagt: „Nun, wir wissen irgendwie, was Sie möchten.“ Und wieder, du hast Erlaubnis gegeben, dies zu tun. Und er sagt, «Na ja, vielleicht sollten Sie dies tun“, oder: «Vielleicht sollten Sie jenes tun“. Das ultimative Modell ist, dass der Computer tut, was Menschen auch tun, erlöst diese von komplizierten, analytischen Nadel-in-einem-Heuhaufen-Problemen und hat ein perfektes Gedächtnis. Und Menschen tun, was sie gut können, das ist entscheiden, Spaß haben und das Nachdenken über die Dinge. Diese Beziehung ist symbiotisch. »(7)
Was Eric Schmidt befürwortet, nennt sich Transhumanismus. Das ist eine Einstellung, nach der es möglich und wünschenswert sei, die Spezies homo sapiens mit Hilfe modernster Technologien grundlegend zu verändern , um einen «Nachmenschen/posthuman» zu erstellen. Dieses Konzept wurde erstmals in der Arbeit Religion ohne Offenbarung von dem Biologen und Evolutionisten Julian Huxley entwickelt, genannt der «Maltus des 20. Jahrhunderts». Für ihn wurde Transhumanismus zu einer neuen Ideologie und sogar einem neuen «Glauben für die Menschheit». Und das ist das Ziel für die modernen «Propheten», eine Möglichkeiten, um Menschen zu rekonstruieren, ihn in einem überschaubaren und gehorsamen Bioroboter umzuwandeln. Eine Masse von solchen Biorobotern soll die moderne Menschheit sein.
Wir sehen, dass die Regierungs-Methoden der Elite im Umbruch stehen, um es ihnen zu ermöglichen, den Übergang von einer verdeckten eine offene Governance-Ebene zu vollziehen. Unter diesen Umständen verändert sich die Bedeutung von Gipfeltreffen, Konferenzen und geheimen Verhandlungen. Dies wurde bei der letzten Sitzung der Bilderberg-Gruppe als «anti-verschwörerisch» bezeichnet.
Der Kampf erreicht eine neue Ebene, die Ebene einer Informations- und spirituellen Konfrontation, wo die Menschheit vor der Wahl steht zwischen: der Anti-Zivilisation von Unmenschen oder der menschlichen Zivilisation nach dem Bild und Gleichnis Gottes.
(1)
(2) http://www.independent.co.uk/news/media/online/the-great-google-gathering-7771352.html
(3) http://ordo-ab-chao.fr/de-bilderberg-2013-a-google-berg-pour-une-revolution-technocratique/
(4) http://news.cnet.com/8301-13578_3-20032239-38.html
(5) http://www.likeni.ru/events/123795/
(6) Zitiert aus: http://ordo-ab-chao.fr/de-bilderberg-2013-a-google-berg-pour-une-revolution-technocratique/
(7) http://ideanomics.ru/?p=830