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Sie würden für DNA-Tests zum Gerichtsmedizinischen Institut gesandt; doch gingen Experten vor Ort davon aus, dass sie diesmal tatsächlich von Menschen stammten, teilte das Schifffahrtsministerium in Seoul mit.
Die "Sewol" war im April 2014 vor der Südwestküste Südkoreas gekentert, 304 der 476 Insassen kamen ums Leben, darunter 250 Schüler. Die Leichen von neun mutmasslichen Opfern wurden jedoch nie gefunden. Auf Druck der Opferfamilien wurde die Fähre schliesslich geborgen.
Kurz nach Beginn der aufwändigen Aktion wurden unter dem Schiffsrumpf bereits mehrere Knochenfragmente entdeckt. Entgegen ersten Ankündigungen der Behörden stammten sie jedoch nicht von Passagieren der "Sewol", sondern von Schweinen. Die jetzt entdeckten Knochen befanden sich erstmals im Inneren des Wracks.
(SDA)