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Die Nebennieren sind paarige Organe, welche jeweils den Nieren aufliegen und lebenswichtige Hormone bilden. Zum einen wird in der Mitte des Organs, dem sogenannten Nebennierenmark, das Stresshormone Adrenalin gebildet. Zum anderen werden in der Rinde des Organs Hormone wie Cortison und Aldosteron gebildet. Das erste Hormon ist z.B. wichtig zur Regulation der Abwehrmechanismen sowie des Blutzuckerspiegels, während das Aldosteron eine wichtige Rolle in der Steuerung des Salzhaushaltes spielt.
Da sich Tumore sowohl an der Nebennierenrinde als auch im Nebennierenmark bilden können, unterscheiden sie sich in ihrer klinischen Präsentation. So kann z.B. ein sogenanntes Phäochromozytom zu einer überschüssigen Produktion von Adrenalin und seinen Unterstufen führen, was sich in unkontrollierten Blutdruckkrisen äußern kann.
Häufig werden Nebennierentumore jedoch zufällig im Rahmen einer Schichtbildgebung (Computertomographie oder MRI) gefunden. In diesem Falle ist zunächst eine weitere Abklärung durch Bestimmung des Hormonhaushaltes über Blut und Urinkontrollen notwendig.
Bösartiger Nebennierentumor müssen in bestimmten Fällen operiert werden. Nach erfolgter Diagnostik wird dies in der Urologie Sankt Anna in der Regel Roboter unterstützt durchgeführt. Ein weiterer wichtiger Baustein für eine erfolgreiche Therapie ist eine enge Zusammenarbeit mit den Kollegen der Hirslanden Klinik Sankt Anna, wie z.B. aus der Klinik für Innere Medizin, Anästhesiologie und Endokrinologie.