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Aus alt mach neu!
Das Wort Recycling leitet sich von der griechischen und lateinischen Sprache ab und beschreibt den Kreislauf. Der Begriff “Recycling” wird so ausgesprochen:”Risaikling”. Die Idee dahinter ist es, Abfälle zu sammeln, aufzubereiten und anschliessend wiederzuverwenden.
Doch warum machen wir das Ganze?
Nicht alles, was wir in den Abfall werfen, ist einfach Müll. Ca. 7’800’000’000 Menschen leben auf unserem Planeten. Und alle brauchen einen gewissen Anteil an Rohstoffen, wie zum Beispiel Kohle, Metalle, Öl oder Holz, um daraus die unterschiedlichsten Dinge herzustellen. Ein Rohstoff ist ein Naturprodukt, das noch nicht weiterverarbeitet wurde. Wir sind aber so viele Menschen und diese Rohstoffen stehen uns nur begrenzt zur Verfügung. Wir können also nicht unendlich viel Holz oder von den anderen Rohstoffen verbrauchen, nur weil es uns gerade danach ist. Da kommt das Recycling - oder unser Kreislauf - ins Spiel.
Oft sind Abfälle, welche entstehen, an sich nutzlos. Man kann den Abfall an sich nicht einfach so weiterverwenden. Um aber die Weiterverwendung zu ermöglichen, müssen wir wir den “nutzlosen” Abfall trennen und den Müll in verschiedenen Containern und Gefässen sammeln. Dies ermöglicht den Arbeiter und Arbeiterinnen die Weiterverabeitung unseres Abfalles und uns das Zurückführen davon in den Kreislauf. Aus meiner leeren Henniez-Flasche, welche ich in die PET-Sammlung werfe, wird die Henniez-Flasche, welche Sandra in der Migros kauft, hergestellt. Wenn Sandra die PET-Flasche auch wieder korrekt entsorgt, landet danach die Henniez-Flasche bei Ivan. Dieser Kreislauf ermöglicht, dass wir einen Rohstoff mehrere Male verwenden können. Zwischen den einzelnen Konsument - also zwischen mir, Sandra und Ivan - wird die Flasche geschmolzen und neu zu einer Flasche geformt. Alle möglichen Rückstände werden so beseitigt.