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Die 29. Schwangerschaftswoche ist die erste Woche des 8. Monats. Der Körper Ihres Babys ist fast fertig entwickelt, er muss jetzt noch wachsen und zunehmen. Da der Platz in Ihrer Gebärmutter immer weniger wird, werden die Tritte und Bewegungen Ihres Kindes fester.
In der 33. Schwangerschaftswoche liegen etwa 90% der Kinder schon mit dem Kopf nach unten. Und weil es in der Gebärmutter mittlerweile so eng geworden ist, nimmt Ihr Kind nun auch die so genannte Fetusstellung ein: Es zieht die Knie hoch, kreuzt die Arme vor der Brust und krümmt sich gleichzeitig. In dieser Lage wird sich Ihr Baby in den kommenden Tagen langsam ins Becken absenken. Dabei helfen ihm die sogenannten Senkwehen, die ab jetzt über mehrere Stunden regelmässig auftreten können. Je näher die Geburt kommt, desto stärker und häufiger treten sie auf.
Falls Ihr Kind noch mit dem Kopf nach oben positioniert ist, liegt es in Steisslage (Beckenendlage). Noch hat es ein paar Wochen Zeit, sich mit dem Kopf nach unten zu drehen. Sollte dies aber nicht passieren, kann Ihr Arzt versuchen, das Baby mit einer sogenannten „Äusseren Wendung“ zu drehen. Wenn Ihr Kind sich bis zur 38. Schwangerschaftswoche nicht in die Schädellage gedreht hat, wird Ihr Arzt die Möglichkeit eines Kaiserschnitts mit Ihnen besprechen.
Ihr Baby setzt weiterhin fleissig wichtige Fettreserven an. In der 33. SSW liegt seine Grösse wie in der Vorwoche bei 43 – 46 cm, an Gewicht hat es aber zugelegt und wiegt um die 1900 Gramm.
Ihr Kind ist schon sehr weit entwickelt und würde höchstwahrscheinlich überleben, wenn es in der 33. Schwangerschaftswoche zur Welt kommen würde. Allerdings bräuchte es vermutlich noch Unterstützung bei der Atmung, weil seine Lunge noch nicht alleine funktionsfähig ist.
Sie sind nun in der 33. Schwangerschaftswoche, das ist die erste Woche des 9. Monats. Ihr Bauch wächst entsprechend schnell und Ihre Gebärmutter bereitet sich mit Übungswehen weiter auf die Geburt vor.
In der 33. SSW könnten Sie eine neue Art von Wegen kennenlernen: Die sogenannten Senkwehen helfen Ihrem Baby nach unten in Ihr Becken zu rutschen, wo es bei der Geburt optimaler Weise liegt. Der Kopf Ihres Babys wird dabei leicht in Ihr Becken gedrückt.
Sie verspüren dabei ein Ziehen im Bauch, es sollten aber keine Schmerzen sein. Durch die Senkwehen bewegt sich Ihr Bauch in den letzten Wochen vor der Geburt wieder ein wenig nach unten. Das verschafft Ihnen vermutlich ein wenig Erleichterung, weil er nicht mehr so stark auf den Rippenbogen und das Zwerchfell drückt.
Wenn nachts die Sorgen kommen: Angst vor Geburt und Schmerz
Viele Schwangere schlafen in den letzten Wochen der Schwangerschaft nicht sehr gut. Zum einen verhindert der pralle Bauch eine bequeme Schlafposition, der Harndrang holt einen oft aus dem Bett und Sorgen oder Ängste können einem den letzten Schlaf rauben.
Machen Sie sich schon Gedanken über die Geburt? Haben Sie vielleicht auch Angst vor den Schmerzen? Das ist vollkommen normal, insbesondere, wenn Sie Ihr erstes Kind erwarten und diese Erfahrung noch nicht gemacht haben.
Heutzutage gibt es einige Wege und Mittel, den Geburtsschmerz erträglich zu machen. Neben der Medikation kann aber auch eine aktive Auseinandersetzung mit dem Ablauf der Geburt und den Hintergründen der Schmerzen helfen.
Erfahren Sie in unserem Blogbeitrag alles über die Geburtsschmerzen und mögliche Therapien. Sprechen Sie ausserdem mit Ihren Gynäkologen und Ihrer Hebamme über die Geburt und äussern Sie ganz offen Ängste und Nöte.
- Senkwehen: In der 33. SSW könnte Ihr Bauch anfangen nach unten zu ziehen, die Senkwehen drücken den Kopf Ihres Babys in Ihr Becken. Sie spüren ein Ziehen im Bauch, Schmerzen sollten Sie dabei keine empfinden.
- Krampfadern: Vielleicht neigen Sie zu Krampfadern oder hatten auch schon welche vor Ihrer Schwangerschaft? Die Gewichtszunahme in der Schwangerschaft kann Krampfadern begünstigen. Meistens gehen Sie in den Wochen und Monaten nach der Geburt wieder zurück.
- Kurzatmigkeit: Auch in der 33. SSW sind Sie vermutlich weiterhin kurzatmig, alltägliche Tätigkeiten werden anstrengend und beschwerlich. Das ist völlig normal. Überlasten Sie sich nicht, machen Sie Pausen und legen Sie die Beine hoch.
- Der richtige Name: Haben Sie schon einen Namen für Ihren Schatz ausgesucht? Falls nicht, haben Sie noch ein paar Wochen Zeit, zu entscheiden, wie Ihr Baby heissen soll. Manche Elternpaare warten auch mit der finalen Entscheidung, bis Sie Ihr Baby in den Armen halten. Andere entscheiden sich nach der Geburt spontan nochmal um. Und wieder andere kennen den Namen Ihres Kindes schon seit Monaten und sprechen es auch schon lange so an. Sollten Sie den Namen noch nicht festgelegt haben, können Sie sich in unserer Hirslanden Babygalerie inspirieren lassen.
- Hebamme suchen: Vermutlich haben Sie bereits eine Hebamme, die Sie nach der Geburt im Wochenbett betreut. Falls nicht, sollten Sie spätestens jetzt auf die Suche gehen. Wenn Sie sich noch nicht sicher sind, ob Sie das überhaupt möchten, können Sie hier nachlesen, wie eine ambulante Wochenbettbetreuung durch eine Hebamme aussieht.
- Kräfte tanken: Nutzen Sie die letzten Wochen vor der Geburt, um viel zu schlafen und Kraft zu sammeln. Verausgaben Sie sich nicht und lassen Sie Ihren Alltag ruhig angehen. Fangen Sie auch schon an, sich damit auseinander zu setzen, dass Ihr Kind bald da ist und dadurch viele Veränderungen ins Haus stehen. Konzentrieren Sie sich voll auf sich und Ihr Baby.