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Dara Khosrowshahi, Ubers zukünftiger CEO, hat seine Absicht angekündigt, das Transportunternehmen in 18 bis 36 Monaten an die Börse zu bringen, so die Financial Times und das Wall Street Journal. Obwohl er noch nicht als Leiter des von Travis Kalanick gegründeten Unternehmens übernommen wurde, das er am kommenden Dienstag übernehmen wird, traf sich Khosrowshahi mit der gesamten Belegschaft in San Francisco, um den Arbeitern einen Vorschuss auf seine Pläne für ein Unternehmen im Wert von 62 Milliarden Dollar (52,1 Milliarden Euro) zu geben.
Der Börsengang, der vor drei Jahren bevorstand, ist eines der schwebenden Themen von Uber. Jüngste sexistische Skandale, juristische Auseinandersetzungen mit der Taxibranche und der stürmische Charakter des Gründers Travis Kalanick haben die Premiere des neuen Autos auf dem Parkettboden verzögert.
Uber setzt Wachstumskurs fort
Tatsächlich wurde der Umzug von Khosrowshahi, einer finanziell profilierten Führungskraft, die derzeit von dem Reisekonzern Expedia geleitet wird, als ein Schritt zur Beschleunigung des Börsengangs interpretiert.
Khosrowshahi wird seine Arbeit am kommenden Dienstag in Uber beginnen, aber er hat die Mitarbeiter im Uber-Hauptquartier in San Francisco versammelt, um über seine Pläne zu berichten. Vor einem überfüllten Publikum stellte ein begeisterter Kalanick seinen Ersatz vor, der in den vergangenen sechs Monaten Fehler zugegeben hatte. Auf die Frage von Arianna Huffington, die dem neuen CEO vor den Mitarbeitern ein freundliches Interview über den Börsengang gab, antwortete Khosrowshahi, dass dies jederzeit zwischen 18 und 36 Monaten geschehen könne.
Aber wer ist Khosrowshahi?
Khosrowshahi’s Geschichte geht auf das Jahr 1978 zurück, als seine Familie aus der iranischen Revolution nach Kanada floh. Sie gingen von den großen Industriellen und Herstellern ihres Landes weg, um sich selbst neu zu erfinden und Elektronik zu verkaufen. Im Jahr 1991 trat er in die Brown University ein, gerade um Elektrotechnik zu studieren. Von dort wechselte er zu Wall Street Fonds bei Allen&Co, bis er für IAC, einen der größten Internetkonzerne, unterschrieb. Unter deren Dach befinden sich so beliebte Dienste wie Match. com, Vimeo oder Ticketmaster. Er übernahm die Verantwortung für Expedia, damals Wettbewerber in der Online-Reisewelt, und machte es mit einer brillanten Akquisitionsstrategie zum Branchenführer.