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1.
Wie lange haben Sie die Beschwerden schon?
Erwägen Sie einen Arztbesuch, wenn die Schmerzen länger als zwei Wochen anhalten.
2.
Waren die Schmerzen zu Beginn nur in einem Gelenk?
Im Unterschied zur Arthrose befällt eine rheumatoide Arthritis häufig gleich mehrere Gelenke.
3.
Wie sind die Beschwerden im Gelenk aufgetreten?
Für entzündliches Rheuma sind akute oder wiederkehrende Schmerzen typisch.
4.
Sind die betroffenen Gelenke geschwollen und überwärmt?
Starke Schwellung und Überwärmung deuten auf eine aktive Entzündung hin. Also eher auf eine Arthritis.
5.
Wenn die Beschwerden die Fingergelenke betreffen: Sind sie gerötet?
Es gibt verschiedene Ursachen für Gelenkrötungen. Ihr Arzt interpretiert sie im Zusammenhang mit den übrigen Befunden.
6.
Die Arthrose kann auch in jungen Jahren auftreten, etwa nach einem Unfall oder einer Gelenk-OP.
7.
Schmerzen die betroffenen Gelenke auch in Ruhe und nachts?
Bei Arthrose lassen die Beschwerden in Ruhe und während der Nacht eher nach.
8.
Fühlen Sie sich seit den Gelenkbeschwerden besonders müde und abgeschlagen?
Bei der rheumatoiden Arthritis beschränkt sich die Entzündung selten auf die Gelenke, sondern greift auf den ganzen Organismus über.
9.
Wann sind die Schmerzen stärker?
Arthrose-Schmerzen stellen sich gerne nach längerer körperlicher Belastung ein.
10.
Wie verändert sich der Schmerz im und um das betroffene Gelenk in Ruhestellung?
Bei Arthrose gilt oft: Je weniger Belastung, desto weniger Schmerz.
11.
Wie verändert sich der Schmerz, wenn Sie das betroffene Gelenk aktiv durchbewegen?
Arthritis-Schmerzen bessern sich eher durch mässiges Bewegen.
12.
Wie lange sind die betroffenen Gelenke morgens nach dem Aufstehen steif?
Eine starke und lange anhaltende Morgensteifigkeit ist typisch für Arthritis.
13.
Betreffen Ihre Schmerzen nur die Knie oder die Hüfte?
An den Beinen betrifft die Arthrose am häufigsten Knie und Hüfte.
14.
Sind bei Ihnen eher folgende Gelenke schmerzhaft: Knöchel (Sprunggelenk), kleine Zehengelenke, Ellbogen oder Kiefer?
Diese Gelenkbeschwerden sprechen eher für Arthritis.
15.
Abgesehen von den Fingern: Wie viele Gelenke bereiten Ihnen gleichzeitig Schwierigkeiten?
Bei einer rheumatoiden Arthritis entzünden sich häufig mehrere Gelenke gleichzeitig.
16.
Zu Schmerzen im Knie: Haben Sie ein Instabilitätsgefühl im Knie, wenn Sie gehen oder Treppen hinuntergehen?
Von Arthrose stark betroffene Kniegelenke können instabil werden.
17.
Ist das betroffene Gelenk in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt? So dass es verfrüht anschlägt oder einrastet?
Eine Arthrose kann zu Knochenfüsschen und -verbreiterung führen. Dies kann die Beweglichkeit des Gelenks beeinträchtigen.
18.
Am schmerzenden Gelenk bemerke ich:
Knackende Geräusche entstehen bei Arthrose durch Reibung im Gelenk, etwa durch freie Knorpelstücke.
19.
Zu Schmerzen in den Fingern:
Die Finger-Endgelenke sind bei einer rheumatoiden Arthritis typischerweise nicht befallen.
20.
Hat jemand in Ihrer Familie (Eltern, Geschwister) oder Verwandtschaft entzündliche Arthritis? Z.B. eine rheumatoide Arthritis?
Die rheumatoide Arthritis gilt als eine Autoimmunerkrankung. Die Prägung des Immunsystems ist teilweise erblich bedingt.
21.
Hat jemand in Ihrer Familie (Eltern, Geschwister) Knie-, Hüft- oder Fingerarthrose bzw. ein künstliches Knie- oder Hüftgelenk?
Diese Aussagen geben Hinweise auf die erbliche und familiäre Veranlagung.
22.
Bei Beschwerden an einem oder beiden Knien:
Übergewicht oder eine ungünstige Beinstellung bedeuten Mehrbelastung für Hüft-, Knie- und Fussgelenke.
Bitte beantworten Sie jede Frage.