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Sterblichkeitsrate
Sterblichkeit als Qualitätsmerkmal
Obwohl es auf den ersten Blick befremdlich erscheinen mag, die Sterblichkeit bei Herzeingriffen als Qualitätsmerkmal heranzuziehen und zu vergleichen, so wird diese aber beispielsweise in der wissenschaftlichen Literatur regelmässig als Vergleichsmerkmal, meist gewichtet nach Risikofaktoren wie Alter oder Vorerkrankungen, verwendet. Angesichts der schwerwiegenden Erkrankungen unserer Patientinnen und Patienten muss eine gewisse statistische Sterblichkeitsrate akzeptiert werden. Sie sollte aber möglichst tief sein.
Spitalstatistik des BAG
Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) vergleicht jährlich in seiner Spitalstatistik Schweizer Spitäler anhand von Qualitätsindikatoren. Hierbei werden unter anderem die standardisierten Mortalitätsraten (SMR) von Operationen an Herzkranzgefässen analysiert. Die Daten basieren auf der Krankenhausstatistik und der Medizinischen Statistik der Krankenhäuser. Die Ergebnisse der BAG-Spitalstatistik sind öffentlich. Sie finden diese auf der Homepage des BAG.
OP an Koronargefässen
Untersucht wurden u.a. die Indikatoren "OP nur an Koronargefässen bei Herzinfarkt (Alter >19)" und "OP nur an Koronargefässen ohne Herzinfarkt (Alter >19)".
Ergebnisse
Die standardisierten Mortalitätsraten (SMR) der Klinik für Herz- und Gefässchirurgie sind für die genannten Indikatoren in 2011 und 2012 im Vergleich mit zwei anderen untersuchten Universitätskliniken deutlich tiefer, in 2012 bis zu knapp siebenmal tiefer.