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Durch die Vergärung geeigneter Biomasse entsteht Biogas. Biogas ist ein Gemisch, das zu rund zwei Dritteln aus Methan und zu einem Drittel aus Kohlendioxid besteht. Die Erzeugung dieses Gases erfolgt in Vergärungsanlagen (Biogasanlagen), in denen Bakterien die organische Substanz, welche in der Biomasse enthalten ist, abbauen. Geeignete Ausgangsstoffe für die Vergärung sind z.B. Gülle, Mist, Bioabfälle, Klärschlamm oder auch gezielt angebaute Energiepflanzen.
Biogas lässt sich vielfältig nutzen. Es kann gereinigt und aufbereitet direkt ins Erdgasnetz eingespiesen oder in Blockheizkraftwerken zur Produktion von Strom und Wärme genutzt werden.
In den letzten Jahren wurden im Kanton Luzern grosse Biogasanlagen errichtet. So entstanden Kapazitäten für die Verarbeitung von jährlich rund 62'000 Tonnen organischen Abfällen. 2009 entstanden im Kanton Luzern weitere Anlagen. Dabei waren im Jahr 2008 lediglich 37'500 Tonnen Biomasse gesammelt worden. Aufgrund dieser Zahlen erstaunt es nicht, dass sich die Biomasse im Kanton Luzern zu einem gesuchten Rohstoff entwickelt hat - ein Trend, den man übrigens in der ganzen Schweiz beobachten kann.
Planung, Bau und Betrieb einer Biogasanlage sind anspruchsvoll. Es stehen dafür verschiedene Grundlagen und Werkzeuge zur Verfügung:
Baubewilligung für Anlagen:
Betrieb von Anlagen:
Energietechnische Fragen: