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Nach wie vor gibt es nur ein Unicorn – ein Start-up mit einer Bewertung von über einer Milliarde Dollar – in der Westschweiz: MindMaze, das Schlaganfallpatienten mittels Augmented Reality im Rehabilitationsprozess hilft. Gegründet wurde das Unternehmen von Tej Tadi (39), EPFL-Student in Lausanne mit indischen Wurzeln. Er hält 40 Prozent des Aktienkapitals und die Mehrheit der Stimmen. Eigentlich hatte Tadi für dieses Jahr den Einstieg in neue Märkte wie Unterhaltung und Sicherheit angekündigt, tatsächlich jedoch baute er sein Kerngeschäft aus: Seine Technologie wird in den USA nun auch von Covid-19-Patienten eingesetzt, um wieder zu Kräften zu kommen.
Mit Sauber, der Firma hinter dem gleichnamigen ehemaligen Formel-1-Rennstall, ist MindMaze eine Kooperation für die Produktentwicklung eingegangen. Und nachdem MindMaze mit dem Formel-1-Team McLaren eine Technologie entwickelt hatte, die anhand der Gehirnströme Müdigkeit erkennen hilft, unterzeichnete Tadi für deren Einsatz eine Partnerschaft mit der DTM-Rennserie. «Ein perfektes Ökosystem, um neue Technologien zu entwickeln», sagt er.
(Stand: November 2020).