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Valdepeñas (deutsch Tal der Felsen) ist das größte Weinbaugebiet in Spanien im südlichen Teil der La Mancha, angrenzend an Andalusien. Bereits die alten Römer nutzten das Gebiet mit sanften Hügeln zum Weinanbau. Aber erst Mitte des 13. Jahrhunderts, nach der Rückeroberung aus Händen der Mauren entstand aus mehreren Dörfer im Valle de las Peñas (Tal der Felsen) eine Weinregion. Durch ihre großen militärischen Erfolge gegen die Mauren erhielt der Calatravaordens große Teile des Gebiets und förderte es auch. Zum Beispiel brachten die Calatrava aus dem Burgund die Cencibeltraube (auch bekannt als Tempranillo). Nachdem 1561 die Mauren aus Iberien vertrieben waren, wurde das nahe Madrid zur Hauptstadt und Valdepeñas wurde strategisch und wirtschaftlich bedeutend. Mehr als dies waren dem Königshof aber die Rotweine wichtig. Schon vor dem Bau der Eisenbahn 1861 war die königliche Straße von Córdoba nach Granada eine gute Einnahmequelle für die Region. Die Weinberge sind auf Südhängen und in einer Höhe von ca. 700 m gelegen und durch Gebirgszüge vor den Winden gut geschützt. Die tiefen Kreideunterböden halten Wasser gut zurück, dieser Faktor ist wichtig in einer zur Dürre tendierenden Region. Bekanntheit erlangte der Clarete-Rotwein (mit einem Fünftel Weißwein vermischt) der Mitte des 19. Jahrhunderts bis nach Südamerika exportiert wurde.