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Im Jahre 2004 hatte die OGS einmal das unvorstellbar seltene Glück, zufällig über Mittag an der alten Katzenbachfurt, dort wo heute das rote Brüggli über den Bach führt, zugegen zu sein, als ein paar Angestellte, vermutlich solche der Zürich-Versicherung, in teuren schwarzen Nadelstreifenanzügen auf dem alten Schleichweg zwischen Schärenmoosstrasse und Thurgauerstrasse im Begriffe waren, die Furt über die grossen Steine zu überqueren, anstatt wie üblich, an der flachen Stelle des Bachs. Dass es Versicherungsangestellte waren, glaubte die OGS an ihrem Gespräch erkennen zu können.
Da es am Morgen geregnet hatte und eben am Aufhellen war, waren die Steine noch nass und die Schuhsohlen der Versicherungsangestellten ebenfalls. Das bedachten sie offenbar nicht und prompt rutschte einer der jungen Männer auf dem Stein aus, schlug hart mit dem Hintern auf dem Stein auf und stand dann fast bis zu den Waden im Wasser. Mit schmerzverzerrtem Gesicht rappelte er sich wieder auf und stakte dann vom Bachufer zum Weg hinauf. Man konnte das Glucksen in seinen Schuhen förmlich hören.
Obwohl der Betroffene von der Kleidung her zu den «besseren Leuten» zu zählen war, wurde er in dieser Situation zu einem ganz normalen Sterblichen, indem er nämlich ganz ungeniert seine Schuhe, die Socken und auch die nasse Hose auszog und mit nackten Beinen im weissen Hemd und offenem Tschoopen begann, ohne langes Zaudern die Hosenstösse und die Socken auszuwringen. Danach schlüpfte er wieder in die Hose, schloss den Reissverschluss, zog die Schuhe an, schnürte sie wieder zu und plusterte sich dann ein wenig durch, alldieweil seine Kollegen ihn ständig hänselten und faule Sprüche klopften. Der anbetroffene Versicherungsangestellte jedoch liess sich deshalb nicht aus der Fassung bringen und schon setzten sich die Herren wieder in Bewegung Richtung Geschäft.