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hi auch wir lesen wieder mal charms, charms der grosse gott, der viel zu vrueh sterben musste, trotzdem er hinterliess uns einen maechtigen baustein, ein baustein um zu bauen, viele lustige geschichten. geschichten, die das leben bewegen, die das leben schri(e)(b), alles aus daniil charms, zwischenfaelle, fischerbuchverlag und so es gibt menschen, die koennen nicht fuss fassen. eines tages ass orlow zuviel erbsenpueree und starb. und krylow, der davon hoerte, starb auch. und spiridonow starb von allein. und spiridonows vrau fiel vom bueffet und starb auch. und spiridonows kinder ertranken im teich. und spiridonows grossmutter geriet an die vlasche und wurde landstreicherin. und michailow hoerte auf, sich zu kaemmen, und bekam die raeude. und kruglow malte eine dame mit einer knute in der hand und wurde verrueckt. und perechrjostow erhielt telegrafisch viehrhundert rubel und wurde so hoechnaeseig, dass er aus dem dienst flog. alles gute menschen, die nicht fuss fassen koennen. 22.august (1936) oder auch personen, die rothe haare und doch nicht haben. es war einmal ein rothaariger mann, der hatte keine augen und keine ohren. haare hatte er auch nicht, rotfuchs wurde er also nur so genannt. sprechen konnte er nicht, denn er hatte keinen mund. eine nase hatte er auch nicht. er hatte nicht einmal arme und beine. und er hatte keinen bauch, und er hatte keinen ruecken, und er hatte kein rueckgrat, und eingeweide hatte er auch nicht. er hatte ueberhaupt nichts! unbegreiflich daher, von wen die rede ist. wir sollten lieber nicht mehr von ihm sprechen 7.jan.1937 aber eben, von diesen sollten wir lieber nicht mehr sprechen. lieber sprechen wir vom maler und der uhr serow, der maler, ging zum obwodny-kanal. wozu er dorthin ging? um gummi zu kaufen. wozu er gummi brauchte? um sich ein gummiband zu machen. wozu er ein gummiband brauchte? um es in die laenge zu ziehen. so. was noch? ach ja, das: der maler serow hatte seine uhr zerschlagen. die uhr war gut gegangen, aber er hatte sie einfach zerschlagen. was weiter? nichts weiter. nichts, und basta. und steck deine dume nase nicht immer in sachen, die dich nichts angehen! herrgott nochmal! es lebte einmal eine alte vrau. sie lebte und lebte und verbrannte im ofen. geschieht ihr recht. jedenfalls sagt das serow, der maler. ach! ich wuerde weiterschreiben, aber das tintenfass ist ploetzlich verschwunden. 22. oktober 1938 auch ich wuerde noch weiterschreiben, aber alle meine tasten der tastatur sind verschwunden, meine fingerkuppen sind abgewetzt, ja sogar die haende sind mir abgeflogen. nur noch die entzuendete scheidenhaut, ja sogar nicht mehr die ist dran. ich weiss gar nicht wie der text ueberhaupt noch so fliessen kann. ist er den fluessig? oder ist er gar trocken? riecht mal am text und ihr werdet merken, dass jeder text riecht oder anders auch nicht riecht je nach dem wie es ihn gerade geluestet! schande ueber ihn, den text, der nur noch das tut was ihn geluestet. wo kaemen wir da hin, wo fuehrt das hin? in den hedonismus auch fuer texte. denn sie fliessen eben doch, sonst ist es ja oder auch nicht gruss mahaltext --=--=--=--=--=--=--=--=--=--=--=--=--=--=-- reicht mahalwords interessierten weiter! questions & comments & texte, die ihr davon findet, sie seien es wert, dass es die ganze welt erfaehrt, so
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