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Es ward einmal ein erfolgreicher Regisseur namens Val Waxman (Woody Allen). Dieser heimste nebst viel Lob auch gleich zwei Oscars für seine Arbeit ein. Doch das ist längst passé. SuperWaxman mutiert, vom Erfolg im Stich gelassen, zum alternden Regisseur für billige Werbefilme (z.B. über kanadische Deodorants *brrr*). Wäre da nicht seine Ex-Frau Ellie (Téa Leoni), drehte er wohl heute noch niedere Werbefilme...
Aber eben - es kommt anders: Waxman erhält von seiner Ex-Frau resp. deren neuen Partner ein Angebot, das ihm die Chance zum Comeback in Aussicht stellt. Er soll ein grossartiges Stadtmovie von, über und in New York drehen. So richtig Unterstützung kriegt er in seinem Vorhaben jedoch nur von Seiten Ex-Frau. Die übrigen Produzentencrew (u.a. George Hamilton) finden die Idee Waxman als Regisseur einzusetzen, überhaupt nicht unterstützungswürdig. Nun, irgendwie lassen sie's dann doch zu und die Produktion könnte eigentlich beginnen. "Könnte"; Mr. Waxman - man kann's sogar nachvollziehen - erblindet aufgrund psychosomatischer Störung seines Geistes [gibt's da ein Palindrom?]. Etwas ausgedeutscht bedeutet dies wenigstens vorübergehend "Keine Sicht im Regiestuhl" oder "Wo? Seh' nix..." etc.
Also: Der plötzlich blind gewordene Regisseur dreht einen Film. Eine wirklich äusserst günstige Voraussetzung. Mal schauen [sic!] wie denn das Projekt in Hollywood end-[ing]-et. [nd/OutNow]
Das neue Werk des Regisseurs heisst "Café Society", es spielen unter anderem Blake Lively, Jesse Eisenberg, Kristen Stewart und Steve Carell. Die Weltpremiere findet am 11. Mai in Cannes statt.