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Die Schweizer Behörden online
Wenn Sie pensioniert werden, erhalten Sie eine AHV-Rente (1.Säule), die Leistungen Ihrer beruflichen Vorsorge (2. Säule) als Rente oder als Kapital und die Leistungen Ihrer privaten Vorsorge (3. Säule), sofern Sie in eine solche Beiträge bezahlt haben.
Die Höhe Ihrer AHV-Rente hängt von den anrechenbaren Beitragsjahren, Ihrem Erwerbseinkommen und allfälligen Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften ab. Eine volle Rente erhalten Personen, die ab dem Kalenderjahr, in dem sie das 21. Altersjahr vollendet haben, bis zum Eintritt des ordentlichen Rentenalters (65 Jahre für Männer, 64 Jahre für Frauen) ununterbrochen die Beitragspflicht erfüllt haben.
Eine ordentliche Rente von 1175 Franken pro Monat erhalten alle Personen mit einer vollständigen Beitragsdauer und einem durchschnittlichen Jahreseinkommen von höchstens 14'040 Franken. Die Rente erhöht sich entsprechend dem durchschnittlichen Jahreseinkommen. Die Höchstrente beträgt 2'350 Franken pro Monat (zweifache Mindestrente) bei einem durchschnittlichen Jahreseinkommen von mindestens 84'240 Franken.
Die Einkommen, welche die Ehegatten während der Kalenderjahre der gemeinsamen Ehe erzielt haben, werden geteilt und je zur Hälfte den beiden Ehegatten angerechnet. Die Einkommensteilung wird vorgenommen:
Die Summe der beiden Einzelrenten eines Ehepaars darf nicht grösser sein als 150 Prozent der Maximalrente (also 3'525 Franken) . Wird dieser Höchstbetrag überschritten, werden die beiden Einzelrenten entsprechend gekürzt.
Sie können selber online eine Schätzung Ihrer künftigen Altersrente vornehmen oder bei Ihrer Ausgleichskasse eine kostenlose Schätzung anfordern. In beiden Fällen handelt es sich um eine vorläufige Berechnung aufgrund der aktuellen Daten und der im Zeitpunkt der Berechnung geltenden Gesetzesbestimmungen. Verbindlich berechnet werden kann eine Altersrente erst bei Erreichen des Rentenalters.
Die Leistungen der beruflichen Vorsorge werden aufgrund der im Laufe Ihrer Erwerbstätigkeit einbezahlten Beiträge berechnet. Für die Berechnung der reglementarischen Leistungen (die mindestens so hoch sein müssen wie der im Bundesgesetz über die berufliche Vorsorge [BVG] festgelegte Mindestbetrag), ist das Reglement Ihrer Pensionskasse massgebend. Die Höhe des Guthabens (sog. « Altersguthaben ») hängt ab von Ihrem Einkommen und den Bedingungen der Vorsorgeeinrichtung, bei der Ihre Beiträge liegen. Sie erhalten die Leistungen als Rente und / oder als (Teil-)Kapitelauszahlung.
Die Rente, die Sie erhalten, entspricht einem Prozentsatz Ihres Altersguthabens. Dieser Prozentsatz, der sog. «Umwandlungssatz», ist gesetzlich festgelegt. Der Mindestumwandlungssatz für die obligatorische berufliche Vorsorge beträgt 6,8 Prozent (für Männer und Frauen im ordentlichen AHV-Rentenalter).
Beispiel für die Rentenberechnung:
Wenn Sie im Laufe Ihrer Erwerbstätigkeit ein Altersguthaben von 400 000 Franken erworben haben und der Umwandlungssatz 6,8 Prozent beträgt, beträgt Ihre lebenslange Pension 27 200 Franken pro Jahr, das heisst 2267 Franken pro Monat.
Wenn Sie Beiträge für eine private Vorsorge bezahlt haben, erhalten Sie bei Ihrer Pensionierung eine zusätzliche Kapitalleistung. Wenden Sie sich an die Einrichtung, bei der Sie Ihre private Vorsorge haben und erfragen Sie die Höhe Ihres angesparten Kapitals und die Modalitäten des Bezugs.