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In Barcelona waren es unterdessen nach Polizeischätzung rund 2000 Demonstranten, die auf der Prachtavenue Passeig de Gràcia zwischen dem kanadischen Konsulat und der Vertretung der EU-Kommission in Katalonien eine knapp eineinhalb Kilometer lange Menschenkette bildeten.
Sprecher Dutzender Organisationen, die zur Teilnahme an den Protesten aufgerufen hatten, meinten, die vor allem bei linken Parteien, Gewerkschaften und Umweltschutzgruppen umstrittenen Handelsabkommen würden "mehr Armut und Ungleichheit" verursachen.
"Sie sollen nicht den Menschen oder dem Planeten zugutekommen, sondern die multinationalen Konzerne begünstigen", meinte etwa vor Journalisten der für Handelsfragen zuständige Sprecher von Greenpeace Spanien, Miguel Ángel Soto. Die Pläne seien mit den Pariser Klimaabkommen oder mit den Zielen einer nachhaltigen Entwicklung unvereinbar.
(AWP)