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Joan Wasser spielte als Violinistin mit Lou Reed und Sheryl Crow, begleitete, liebte und betrauerte Jeff Buckley, jammte mit Rufus Wainwright, den Scissor Sisters, Cat Power und Antony and the Johnsons, schrammelte heftigst in Indie-Rock-Gruppen wie The Dambuilders oder Those Bastard Souls. Dann sagte einmal eine Freundin: «Hey, du siehst irgendwie aus wie diese Angie Dickinson aus Policewoman, der 70er-Cop-Serie». Und schon war sie geboren, die punk- und songwriting-gestählte Musikerpersönlichkeit, polizeilich beglaubigt bereit für die Konzertbühne. Manche haben ihren Stil als Punk-Rock-R’n’B beschrieben, richtiger ist aber wohl schlicht: bester amerikanischer Soul, die Vergleiche mit Dusty Springfield und Feist hervorruft.
Helmut – das klingt etwas altmodisch und angestaubt. Umso überraschender seine Musik: Durchscheinend, fragil, schichtend, zuweilen suchend und doch auf den Punkt und bestimmt. Loop um Loop baut Helmut seine Sounds auf, kombiniert unaufgeregten Gesang mit reduzierten Beats, rhythmischem Schnipsen, Handclaps und zuweilen krautigen Gitarrenlinien und begeisterte als Support von Beirut oder Au Revoir Simone.