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Der US-amerikanische Online-Versandhandelsriese Amazon ist aus dem Leben vieler Kunden nicht mehr wegzudenken. Sie würden lieber Gebühren für die Nutzung der Seite bezahlen, als auf sie verzichten zu müssen. Dies ergab eine Studie des deutschen Instituts für Handelsforschung (IFH) über die Amazon-Nutzung im Nachbarland.
Wirtschaft
Der weltweit grösste Chipausrüster Applied Materials will einem Zeitungsbericht zufolge den japanischen Anbieter Kokusai Electric für rund 250 Mrd. Yen (2,27 Mrd. Franken) übernehmen. Der US-Konzern wolle im Laufe des Jahres alle Aktien von Kokusai Electric erwerben, berichtete die japanische Wirtschaftszeitung "Nikkei". Die Übernahme solle noch in dieser Woche offiziell bekannt gegeben werden.
Ein Stromausfall in der Provinz Yokkaichi, Japan, hat die Produktion von Flash-Speicher in einer von Western Digital und Toshiba betriebenen Fabrik teilweise lahmgelegt. Der Vorfall hat sich laut den Unternehmen bereits am 15. Juni ereignet und dürfte dazu führen, dass geplante Nand-Flash-Wafer mit einer Kapazität von insgesamt sechs Exabyte nicht produziert werden können.
Die kalifornische iPhone-Erfinderin Apple plant offenber mitten im Handelskonflikt zwischen Washington und Peking, die Produktion seines neuen Mac-Pro-Computers laut einem Bericht des "Wall Street Journal" (WSJ) aus den USA nach China auszulagern. Das rund 6.000 Dollar teure Desktop-Modell soll in einer Fabrik nahe Schanghai hergestellt werden. US-Präsident Donald Trump hatte ja bekanntlich US-Unternehmen wie Apple dazu aufgefordert, in den USA zu produzieren.
Apple investiert 100 Mio. Dollar, um Japan Display, den finanziell angeschlagenen japanischen Hersteller für LCD-Bildschirme, zu retten. Japan Display ist ein wichtiger Lieferant für den Technologie-Riesen. Die Hilfe ist bitter nötig, denn kürzlich ist der in Taiwan ansässige Bildschirmhersteller TPK Holding aus einem Rettungsplan für das japanische Unternehmen ausgestiegen. Ziel war es, eine Summe von 1,1 Mrd. Dollar an Unterstützung zu sammeln.
Der Chiphersteller Infineon will sein Südkorea-Geschäft ausbauen. Der Dax-Konzern strebt dort nach Angaben von Asien-Chef Chua Chee Seong einen Umsatz von mehr als 1 Mrd. Dollar (ca. 980 Mio. Franken) an. Auch in Indien sieht der Manager Potenzial. "Das wird der nächste Wachstumsmarkt", sagte er dem "Handelsblatt" vom Donnerstag. Infineon will nicht nur mit grossen Konzernen, sondern auch mit aufstrebenden kleineren Firmen ins Geschäft kommen.
Der kanadische Softwarehersteller Blackberry profitiert von der Übernahme der Cybersicherheitsfirma Cylance und konnte seinen Verlust im Auftaktquartal verringern. Der Nettoverlust betrug im ersten Quartal (per 31. Mai) des Geschäftsjahres 2019/20 nach einem Minus von 60 Mio. Dollar im Vorjahreszeitraum nun 35 Mio. Dollar, wie der einstige Smartphonehersteller mitteilte.