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Seit ihrer Errichtung hat die Gottfried Keller-Stiftung gegen 6 400 Kunstwerke für die Schweizer Museen erworben. Nach international ausgerichteten Anfängen kaufte die Kommission seit Anfang des 20. Jh. nur noch Werke an, die einen Bezug zur Schweizer Kunst- oder Sammlungsgeschichte aufweisen. Oft ging es bei diesen Ankäufen darum, wichtige Objekte vor einem Verkauf ins Ausland für ein Schweizer Museum zu sichern, respektive Schweizer Kunst aus dem Ausland zurück zu kaufen. So ist eine der bedeutendsten Sammlungen zur Schweizer Kunst des 12. bis 20. Jahrhundert entstanden, in der alle Gattungen der freien und angewandten Kunst vertreten sind, von den Gemälden, Graphiken, Zeichnungen, Handschriften und Skulpturen über die liturgischen Geräte, Textilien, Keramik und die Schmiedekunst bis hin zum Mobiliar. Selbst Liegenschaften wie Kloster St. Georgen in Stein am Rhein oder Schloss Wülflingen in Winterthur gehörten einst zum Sammlungsbestand der GKS, wurden später aber wieder abgetreten.