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Philip Seymour Hoffman starb im Alter von 46 Jahren. Nach einem telefonischen Hinweis fand ihn die Polizei leblos in seiner Wohnung im New Yorker Stadtteil Manhattan. Die Todesursache ist unklar. Sein Leichnam wird nun obduziert.
In US-Medien wird spekuliert, dass der Schauspieler an einer Überdosis Drogen gestorben sei. Polizeikreise hätten dies mitgeteilt, berichteten «CNN» und die «New York Times». Gemäss der Zeitung «Wall Street Journal», die als erste den Tod vermeldete, fand ein Drehbuchautor den Schauspieler mit einer Nadel im Arm in dessen Badezimmer.
Seine Paraderolle: Unglückliche, einsame Männer
Der Schauspieler und dreifache Familienvater hatte in früheren Interviews erklärt, vor Jahren Drogen missbraucht zu haben. Nach Medienberichten war Hoffman im vergangenen Mai nach einem Rückfall erneut auf Entzug gegangen.
Der im Bundesstaat New York geborene Hoffman galt als einer der herausragenden Schauspieler seiner Generation. Meistens spielte er unglückliche, einsame Männer und schreckte dabei auch nicht vor drastischen Szenen zurück. Gefeiert wurde er auch für seine Rollen in «Der talentierte Mr. Ripley» oder «The Big Lebowski».
2006 erhielt er den Oscar als bester Hauptdarsteller für «Capote». Zuletzt war er in Filmen wie «The Master» und «Die Tribute von Panem – The Hunger Games» zu sehen. Neben seiner Filmkarriere spielte er auch regelmässig Theater.
Berufskollegen trauern
Unter Freunden und Weggefährten löste die traurige Nachricht grosse Bestürzung und Anteilnahme aus. Schauspielerin Mia Farrow twitterte: «OH NEIN!!!!!» Er sei einer der wunderbarsten Männer und grossartigsten Schauspieler gewesen. «Wir, die wir bei jedem deiner Auftritte gestaunt haben, sind dankbar und sehr, sehr traurig.»
Sänger und Schauspieler Justin Timberlake schrieb auf Twitter: «Niederschmetternd. Welch ein aussergewöhnlich begabter Schauspieler. Ruhe in Frieden.»