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Westbalkan
|Albanien

Bosnien und Herzegowina
Serbien
Kosovo
Mazedonien

Stabilisierung der Demokratie und Stärkung der lokalen Wirtschaft
Erklärtes Ziel aller Regierungen und Bevölkerungen im Westbalkan ist es, den Transitionsprozess mit der vollständigen Integration in die euro-atlantischen Strukturen abzuschließen. Obwohl alle
Länder Reformerfolge vorweisen können, ist der Systemwandel noch nicht vollzogen. Die politischen Institutionen sind noch schwach und störungsanfällig, der wirtschaftliche Auf- und Nachholbedarf ist
groß, die Arbeitslosigkeit ein drängendes Problem. Die Ende der 1990-er Jahre einsetzende wirtschaftliche Besserung hat der breiten Bevölkerung bis anhin keine deutlichen Wohlstandsgewinne gebracht.
Die Fortschritte bezüglich sozialer Entwicklung bleiben unter den aktuellen Rahmenbedingungen sehr beschränkt. Schwierig ist insbesondere die Situation der Pensionäre, der Flüchtlinge und
Vertriebenen und der ethnischen Minderheiten, die unter prekären Bedingungen leben.
Rechtsstaatlichkeit und die Stabilisierung der Demokratie sowie wirtschaftliche Entwicklung und Beschäftigung, gehören zu den zentralen Herausforderungen im Westbalkan. Neben diesen thematischen Schwerpunkten konzentriert die DEZA ihre Aktivitäten auch auf Themenfelder in der sozialen Entwicklung – Bildung, Gesundheitswesen oder Wasserversorgung – und sie unterstützt die Entwicklung von Migrationspartnerschaften
Regionale Zusammenarbeit
Neben der bilateralen Unterstützung fördert die DEZA die regionale Integration und die Zusammenarbeit zwischen den Ländern des Westbalkans als wichtige Etappe auf dem Weg zur europäischen
Integration. Die DEZA engagiert sich einerseits durch die thematischen Regionalprogramme in den Bereichen Sicherheit/Polizeireformen, Kultur und Forschung. Andererseits unterstützt sie die
Initiativen des Regionalen Kooperationsrates (RCC). Der RCC als Nachfolgestruktur des Stabilitätspakts für Südosteuropa (SP-SOE) hat dessen Kernaufgaben, wie die Förderung der regionalen
Zusammenarbeit und die Unterstützung der euro-atlantischen Integration der Region übernommen. Die Verlagerung dieser Struktur in die Region wird zur besseren Koordination der Aktivitäten auf
regionaler Ebene, zur Selbstverantwortung und zur Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den teilnehmenden Ländern und mit der EU beitragen.
Die Schweiz unterstützt verschiedene thematische Initiativen und Netzwerke, die unter der Federführung des RCC geführt werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Themen, in denen die DEZA bereits tätig ist, wie lokale Demokratie, soziale Kohäsion, Bildung, Justizreform, Kampf gegen das organisierte Verbrechen und Migration

Hier finden Sie weiterführende Publikationen, Links, Dokumente und Artikel zur Schweizer Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe in dieser Region.