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Über uns
Unsere Geschichte
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts nahm die Industrialisierung des Landes stark zu. Gewerbliche Arbeiten waren gefragt. Die Unzufriedenheit der Entlöhnung nahm stark zu. Auch Streiks waren in dieser Zeit keine Seltenheit. Im Jahre 1895 wurde eine Arbeitszeitverkürzung von 60 Std. auf 57 Std. pro Woche gefordert und 1907 einigte man sich auf einen Minimallohn für ungelernte Bauarbeiter von Fr. 838.80 pro Jahr! Da die Wintertage nicht beglichen wurden, waren die Arbeiter für nur ca. 233 Tage im Jahr bezahlt.Wirtschaftliche Situation gegen 1900
Entstehung der Firma 1895
1985 gründete der Baumeister Johann Schwarz – Suter in der St. Albanvorstadt ein Baugeschäft. Nur 5 Jahre später zog er an die Socinstrasse 7, welches noch heute als Geschäftsdomizil dient. Neben seinen Bautätigkeiten in der Stadt hat er auch das protestantische Kirchlein in Novaggio und weitere Kapellen in Deutschland und sogar in Luxemburg gebaut. In Arlesheim durfte er 1911 die Erd-, Baumeister- und Steinhauerarbeiten der reformierten Kirche ausführen. Um seine Unternehmung gegen die Arbeiterbewegungen zu schützen, trat er 1900 in den 5 Jahre alten Baumeisterverband Basel bei. Aus dieser Zeit existieren heute nur noch drei weitere Baufirmen. Im Jahre 1897 gelangte Johann Schwarz, welcher aus dem württembergischen Mühlheim stammte das basler Bürgerecht. Diverse Nachrufe bezeugten nach seinem Tod, 1948, eine stadtbekannte Persönlichkeit.
1964
1964 übernahm sein Schwiegersohn Johann Jakob Schmid – Schwarz die 19 Mann grosse Bau- und Steinhauerunternehmung. Die Firma wurde in J. Schmid – Schwarz vorm. Joh. Schwarz umgewandelt. Die Zweigniederlassung in Bettingen wurde von Amtes wegen gestrichen. Dank der stetigen Nachfrage nach Bautätigkeiten, sowie der qualitativ hochstehenden Ausführungen wuchs die Firma in den 60 – er Jahren auf rund 50 Personen an. Sein Mitarbeiter Johann Rüede – Weiss machte er zum Teilhaber und gründete die J. Schmid – Schwarz & Co. Am 4. Dezember 1969 verschied Johann Schmid im Alter von 68 Jahren.1964
1969
1969 führte sein Sohn Andres Schmid – Schleusser die Bauunternehmung und die Schreinerei weiter. 3 Jahre später verkündete das Amtsblatt die neue Firma J. Schmid – Schwarz & Co. Inh. A. Schmid & Co. 1977 wurde der Nachfolger von J. Rüde, Peter Muster – Brodmann sein neuer Kommanditär. Acht Jahre später stiess Christoph Jourdan – Schmid als zweiter Kommanditär dazu. Der Mitarbeiterbestand pendelte sich nach den Rezesssionsjahren auf rund 35 Personen ein.
1988
1988 zog sich Andres Schmid vom aktiven Geschäftsleben zurück. Die Geschäftsleitung übertrug er seinem langjährigen Mitarbeiter Peter Muster und seinem Schwiegersohn Christoph Jourdan. Um ein weiteres Bestehen der Firma zu ermöglichen wurde 1993 die Schmid – Schwarz AG das Handelsregister eingetragen Als Verwaltungsratspräsident bleibt Herr Schmid der Familienaktiengesellschaft “erhalten”.
1998
1998 trat Rudolf Meury als Nachfolger des pensionierten Peter Muster in die Firma ein. Mit seiner Erfahrung ist er für die Baumeister- und Gipserarbeiten zuständig. Die jüngste Rezession hat die 24 Mann starke Crew „zusammengeschweisst” und für das neue Jahrhundert gestärkt.
2014
2014 verkauft Christoph Jourdan die Aktiengesellschaft an die Edmund Jourdan AG in Muttenz. Dadurch wird das Weiterbestehen der Firma ermöglicht. Die ganze Belegschaft und der Firmenstandort werden übernommen. Christoph Jourdan bleibt im neu besetzten Verwaltungsrat und betreut weiterhin die Kundschaft. Der langjährige Mitarbeiter Roman Thüring, diplomierter Bauführer HF, führt die Kundenbaustellen und die Belegschaft.