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Das Tympanogramm stellt die Beweglichkeit des Trommelfells in einer Messung dar. Gemessen wird in Abhängigkeit des Luftdruck im äusseren Gehörgang.
1. Tympanogramm - Die Messung
Um ein Tympanogramm zu erhalten wird eine Messung durchgeführt – die Tympanometrie. Hierbei wird eine Sonde in den Gehörgang geführt, die diesen komplett verschliesst. Es wird ein Druck aufgebaut um den Luftdruck im Mittelohr bestimmen zu können und dabei die Beweglichkeit des Trommelfells bei diesem Druck zu messen.
2. Tympanogramm - Stapediusreflex - Messung
Gleichzeitig zu der Luftdruckmessung und der Bestimmung der Beweglichkeit des Trommelfells wird eine Stapediusreflex Messung durchgeführt. Hierbei werden ein paar laute Pieptöne über die Sonde abgegeben, um zu messen bei welcher Lautstärke der Stapediusreflex ausgelöst wird. Dieser dient als Schutz des Gehörs bei lauten Pegeln. Es ist eine Versteifung eines Muskels der dazu führt, dass das Trommelfell und die Gehörknöchelchen nicht mehr gut schwingen können. Der laute Schall wird dadurch gedämpft. Ist dies der Fall wird am Trommelfell ein Grossteil des Schalls reflektiert statt weitergeleitet und so wieder von der Sonde der Tympanometrie aufgenommen.
3. Tympanogramm - Das Ergebnis
Das Ergebnis des Tympanogramms zeigt, ob das Mittelohr einwandfrei funktioniert oder ob zum Beispiel eine Entzündung oder ein Erguss vorliegt. Dies würde den Luftdruck und die Beweglichkeit des Tommelfells beeinträchtigen. Die Stapediusreflex – Messung zeigt ausserdem bei welcher Lautstärke der Reflex ausgelöst wurde und der musculus stapedius sich versteift hat. Das Ergebnis bringt Aufschluss darüber, ob und welche Art der Schwerhörigkeit vorliegt.