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Anne Mahrer, die 1987 den Genfer Grünen (damals „Parti Ecologiste Genevois“) beigetreten ist, hat im gleichen Jahr in ihrem Heimatort Puplinge als Gemeinderätin den Einstieg in die Politik gefeiert. Ihre politische Triebfeder und Verbindung zu den Grünen war das Frauenstimmrecht, auf dessen Einführung auf nationaler Ebene sie selber als junge Frau bis 1971 hatte warten müssen.
Erste Grüne Präsidentin des Genfer Grossen Rats
Als Politikerin lernte sie, Familie, Beruf und Politik unter einen Hut zu bringen. 2001 wurde sie in den Grossen Rat des Kantons Genf gewählt, wo sie 2005 und 2009 wiedergewählt wurde. 2007 präsidierte sie den Grossen Rat als erste Grüne überhaupt. 2008 bis 2010 war sie gleichzeitig die Präsidentin der Genfer Grünen.
Ihre Schwerpunkte, die sie im Grossen Rat in Genf verteidigte, betreffen die Gleichstellung der Geschlechter, die Raumplanung und Mobilität auf regionaler Ebene Frankreich-Waadt-Genf, die nachhaltige Urbanisierung, die ortsnahe Landwirtschaft, die Bekämpfung der Erschliessung von Schiefergas sowie die Sanierung der Asbest enthaltenden Gebäude.
Anne Mahrer verfolgte keinen Karriereplan in der Politik, aber sie setzte sich stets für ihre Werte ein. Und wenn sie dazu aufgerufen wurde, zu kandidieren, folgte sie ihrer eigenen Konsequenz und stellte sich den Herausforderungen. So gelangt sie jetzt auch in den Nationalrat.
Verteilung der Kommissionssitze noch offen
Die Fraktion beschliesst am 10. Dezember über die Verteilung der Kommissionssitze. Neben dem durch Antonio Hodgers‘ Rücktritt frei werdenden Sitz in der Verkehrskommission gilt es auch, den zweiten Sitz in der sicherheitspolitischen Kommission neu zu besetzen, den Balthasar Glättli durch seine Wahl zum Fraktionspräsident abgibt.