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1824 stellte eine kantonale Verwaltungskommission fest, daß „Oberwil sey genöthigt ein ganz neues Schulgebäude zu errichten“. Der Gemeinderat sah die die Notwendigkeit ein und begann mit der Planung. Nach vielen politischen Schwierigkeiten kam man zum Schluss, dass das Schulhaus bei der Pfarrscheune gebaut werden soll. Durch das plötzliche Feilwerden einer in der Mitte des Dorfes gelegenen Behausung, konnte der Kommission ein neues Projekt über die Anschaffung eines Schulhauses vorgelegt werden. Die Gemeinde wünschte die Liegenschaft von Leonhard Sütterlin zu kaufen und der Kanton bewilligte dieses Projekt. Die Schulstube hatte eine Größe von 825 Quadratschuh, und es gab eine Wohnung für den Lehrer. Zum Haus gehörte in einem Nachbarhaus auch noch eine große Stallung mit Scheune sowie ein Kraut- und Baumgarten. Der Lehrer war also immer noch auf ein bäuerliches Zubrot angewiesen.