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Diese etwas chaotische und unruhige Aufnahme habe ich am Sechseläuten des Vorjahres gemacht. An diesem traditionellen Anlass wird in Zürich der sogenannte “Böögg”, der auf dem Foto abgebildet ist, verbrannt. Anhand der Dauer bis der Kopf explodiert, wird der kommende Sommer prognostiziert. Findet die Explosion bereits nach kurzer Zeit statt, soll es ein guter Sommer werden.
Um die Details der Flammen einzufrieren habe ich relativ kurz belichtet (1/1000s). Da ich weit weg war vom Böögg und entsprechend eine grosser Brennweite gewählt habe (300mm), versuchte ich mit der grösstmöglichen Blende (f/5.6) genügend Licht einzufangen. Heute würde ich eher dazu tendieren, die Blende etwas kleiner zu wählen um ein grössere Schärfentiefe zu erreichen. Das fehlende Licht müsste man dann mit einer höheren Lichtempfindlichkeit (ISO-Wert) kompensieren.