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Litscher verfehlt Top-10-Platz knapp
Thomas Litscher aus Thal wird Elfter beim Weltcup in Snowshoe (USA). In einem turbulenten Rennen siegt erstmals der 33-jährige Spanier David Valero Serrano.
Wie vom 33-jährigen Thaler Thomas Litscher wurde das Rennen zur Schlammschlacht. Dauerregen machte die sonst eher einfache Strecke in West Virginia anspruchsvoll – und defektanfällig.
Der wie üblich gut gestartete Thomas Litscher schien erneut unter Rückenschmerzen zu leiden, immer wieder fasste er an seinen Hinterkörper oder machte Turnübungen auf dem Bike. Defekte und Stürze konnte er aber vermeiden und anders als vor zwei Wochen in Andorra liess sein Körper das volle Pensum zu. Sogar noch mehr: Litscher reihte sich um den zehnten Rang herum ein, war in Abwesenheit von Schurter und Flückiger lange der beste Schweizer, wurde aber schliesslich noch von Filippo Colombo (5.) und Lars Forster (7. Rang) überholt. Mit dem elften Rang lieferte er bei schwierigen Bedingungen ein solides Resultat.
Colombo: Vom 30. auf 1. Platz, und dann gestürzt
Filippo Colombo schrieb eine besondere Geschichte: Er fiel früh wegen eines Defekts auf den 30. Rang zurück. Der Tessiner holte aber über eine Minute auf und schloss sich vor der letzten Runde wieder der Spitzengruppe an. Er übernahm sogleich die Führung, stürzte aber in der nächsten Kurve. Dennoch konnte er sich nochmals auf einen Top-5-Platz verbessern.
Wie bei den Frauen gab es bei den Männern einen Premiere-Sieg: Der Olympia-Dritte David Valero aus Spanien siegte, auch er war von weit hinten gekommen und übernahm erst kurz vor Schluss die Führung. Zweiter wurde der französische Regenspezialist Titouan Carod vor dem zweifachen Saisonsieger Luca Braidot aus Italien.