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fedlex-data-admin-ch-eli-cc-2000-310-20220701-de-docx-1700.1Raumplanungsverordnung(RPV)vom 28. Juni 2000 (Stand am 1. Juli 2022)Der Schweizerische Bundesrat,gestützt auf das Raumplanungsgesetz vom 22. Juni 1979 (RPG),verordnet:SR 7001. Kapitel: EinleitungArt. 1 Raumwirksame Tätigkeiten  Raumwirksam sind Tätigkeiten, welche die Nutzung des Bodens oder die Besiedlung des Landes verändern oder dazu bestimmt sind, die jeweilige Nutzung des Bodens oder die jeweilige Besiedlung des Landes zu erhalten. Bund, Kantone und Gemeinden üben insbesondere dann raumwirksame Tätigkeiten aus, wenn sie:a. Richt- und Nutzungspläne, Konzepte und Sachpläne sowie dazu erforderliche Grundlagen erarbeiten oder genehmigen;b. öffentliche oder im öffentlichen Interesse liegende Bauten und Anlagen planen, errichten, verändern oder nutzen;c. Konzessionen oder Bewilligungen erteilen für Bauten und Anlagen sowie für Rodungen, Wasser-, Schürf-, Transport- oder andere Nutzungsrechte;d. Beiträge ausrichten an Bauten und Anlagen, insbesondere an Gewässerschutz-, Verkehrs- und Versorgungsanlagen und Wohnungsbauten sowie für Bodenverbesserungen, Gewässerkorrektionen oder Schutzmassnahmen.Art. 2 Planung und Abstimmung raumwirksamer Tätigkeiten  Im Hinblick auf die anzustrebende räumliche Entwicklung prüfen die Behörden bei der Planung raumwirksamer Tätigkeiten insbesondere:a. wie viel Raum für die Tätigkeit benötigt wird;b. welche Alternativen und Varianten in Betracht fallen;c. ob die Tätigkeit mit den Zielen und Grundsätzen der Raumplanung vereinbar ist;d. welche Möglichkeiten bestehen, den Boden haushälterisch und umweltschonend zu nutzen sowie die Siedlungsordnung zu verbessern;e. ob die Tätigkeit mit geltenden Plänen und Vorschriften von Bund, Kantonen, Regionen und Gemeinden über die Nutzung des Bodens, insbesondere mit Richt- und Nutzungsplänen, vereinbar ist. Die Behörden stellen fest, wie sich ihre raumwirksamen Tätigkeiten auswirken, und unterrichten einander darüber rechtzeitig. Sie stimmen die raumwirksamen Tätigkeiten aufeinander ab, wenn diese einander ausschliessen, behindern, bedingen oder ergänzen.Art. 3 Interessenabwägung  Stehen den Behörden bei Erfüllung und Abstimmung raumwirksamer Aufgaben Handlungsspielräume zu, so wägen sie die Interessen gegeneinander ab, indem sie:a. die betroffenen Interessen ermitteln;b. diese Interessen beurteilen und dabei insbesondere die Vereinbarkeit mit der anzustrebenden räumlichen Entwicklung und die möglichen Auswirkungen berücksichtigen;c. diese Interessen auf Grund der Beurteilung im Entscheid möglichst umfassend berücksichtigen. Sie legen die Interessenabwägung in der Begründung ihrer Beschlüsse dar.2. Kapitel: Kantonaler RichtplanArt. 4 Grundlagen  Die Grundlagen bestehen aus Planungen über die einzelnen Sachbereiche (Art. 6 Abs. 2 und 3 RPG); sie befassen sich insbesondere mit der Trennung des Siedlungsgebiets vom Nichtsiedlungsgebiet. Die Planungen über die einzelnen Sachbereiche zeigen die tatsächlichen und rechtlichen Gegebenheiten und die absehbaren Nutzungskonflikte; sie enthalten eine Beurteilung der möglichen Entwicklungen aus gesamtheitlicher Sicht. ... Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. April 2014, in Kraft seit 1. Mai 2014 (AS 2014 909). Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 2. April 2014, mit Wirkung seit 1. Mai 2014  (AS 2014 909).Art. 5 Inhalt und Gliederung  Der Richtplan zeigt die anzustrebende räumliche Entwicklung und die im Hinblick darauf wesentlichen Ergebnisse der Planung im Kanton und von dessen Zusammenarbeit mit Bund, Nachbarkantonen und benachbartem Ausland; er bestimmt die Richtung der weiteren Planung und Zusammenarbeit, insbesondere mit Vorgaben für die Zuweisung der Bodennutzungen und für die Koordination der einzelnen Sachbereiche, und bezeichnet die dafür erforderlichen Schritte. Er zeigt:a. wie die raumwirksamen Tätigkeiten aufeinander abgestimmt sind (Festsetzungen);b. welche raumwirksamen Tätigkeiten noch nicht aufeinander abgestimmt sind und was vorzukehren ist, damit eine zeitgerechte Abstimmung erreicht werden kann (Zwischenergebnisse);c. welche raumwirksamen Tätigkeiten sich noch nicht in dem für die Abstimmung erforderlichen Mass umschreiben lassen, aber erhebliche Auswirkungen auf die Nutzung des Bodens haben können (Vororientierungen). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. April 2014, in Kraft seit 1. Mai 2014 (AS 2014 909).Art. 5a Vorgaben im Richtplan zu den Bauzonen  Ergänzend zu den Festlegungen nach Artikel 8a Absatz 1 RPG bestimmt der Kanton im Richtplan, von welcher Entwicklung der Wohnbevölkerung und der Beschäftigten er zur Ermittlung seines Bauzonenbedarfes ausgeht. Wachstumsannahmen über dem mittleren Szenario des Bundesamts für Statistik (BFS) für die Bevölkerungsentwicklung sind für die Bestimmung der im Kanton insgesamt benötigten Bauzonenkapazitäten zu berücksichtigen, soweit sie das hohe Szenario des BFS nicht überschreiten. Überschreiten sie dieses Szenario, so sind sie nur zu berücksichtigen, soweit:a. die reale Entwicklung sie bestätigt hat; oderb. sie die Beschäftigten betreffen und der Kanton im Richtplan nachweist, dass seine Annahmen plausibler sind als diejenigen der BFS-Szenarien für das Wachstum der Wohnbevölkerung. Der Kanton erteilt im Richtplan die Aufträge, die nötig sind, um:a. die Grösse und Lage der Bauzonen periodisch zu überprüfen und die notwendigen Massnahmen zu treffen;b. die bestehenden und neu geschaffenen Bauzonen bodensparend und effizient zu bebauen und zu verdichten;c. die für Rückzonungen vorgesehenen Flächen planungsrechtlich zu sichern;d. zeitgerecht, spätestens aber fünf Jahre nach Festlegung der planungsrechtlichen Massnahmen, zum Mittel der Ersatzvornahme zu greifen, sofern die zuständige Gemeinde bis dahin keinen Beschluss zur Umsetzung gefasst hat. Kantone mit zu grossen Bauzonen zeigen zusätzlich, mit welchen Massnahmen und innerhalb welcher Frist sie die Anforderungen nach Artikel 15 RPG erfüllen werden. Sind die Bauzonen deutlich zu gross, so macht der Kanton die notwendigen Vorgaben, um die Bauzonen insgesamt zu verkleinern. Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. April 2014, in Kraft seit 1. Mai 2014 (AS 2014 909).Art. 6 Form  Der Richtplan besteht aus Karte und Text, die durch wechselseitige Verweisungen miteinander verbunden sind. Die Karte zeigt gesamthaft die Richtplanvorhaben aller Sachbereiche in ihrem räumlichen Zusammenhang. Der Massstab ist in der Regel 1:50 000. Der Text enthält, geordnet nach Sachbereichen und Einzelvorhaben, Anweisungen zum weiteren Vorgehen in Bezug auf Raum, Zeit und Organisation sowie Angaben zu den planerischen und finanziellen Mitteln. Zum Verständnis des Richtplans geben Karte und Text auch Aufschluss über räumliche und sachliche Zusammenhänge (Ausgangslage), insbesondere über:a. bestehende Bauten und Anlagen;b. geltende Pläne und Vorschriften über die Nutzung des Bodens.Art. 7 Erläuterungen Die Kantone geben Aufschluss:a. über den Ablauf der Richtplanung, insbesondere über die Information und Mitwirkung der Bevölkerung und über die Zusammenarbeit mit Gemeinden, Regionen, Nachbarkantonen, dem benachbarten Ausland und den Bundesstellen, die mit raumwirksamen Aufgaben betraut sind (Bundesstellen);b. über Zusammenhänge zwischen Sachbereichen, Einzelvorhaben und Grundlagen.Art. 8 Richtlinien Das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) erlässt nach Anhörung der Kantone und der Bundesstellen technische Richtlinien für die Erstellung der Richtpläne. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. April 2014, in Kraft seit 1. Mai 2014 (AS 2014 909).Art. 9 Zusammenarbeit  Die Kantone orientieren das ARE mindestens alle vier Jahre über den Stand der Richtplanung, über deren Umsetzung und über wesentliche Änderungen der Grundlagen. Wollen die Kantone ihre Richtpläne anpassen oder überarbeiten (Art. 9 Abs. 2 und 3 RPG), so geben sie dies dem ARE bekannt. Das ARE berät und unterstützt die Kantone bei der Erstellung und Anpassung ihrer Richtpläne; es vermittelt die erforderlichen Informationen und Kontakte zwischen den Bundesstellen und den Kantonen. Es kann im Namen des Bundes mit den Kantonen Verwaltungsvereinbarungen zur Regelung der Zusammenarbeit abschliessen. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. April 2014, in Kraft seit 1. Mai 2014 (AS 2014 909). Ausdruck gemäss Ziff. I der V vom 2. April 2014, in Kraft seit 1. Mai 2014  (AS 2014 909). Diese Änd. wurde im ganzen Erlass berücksichtigt.Art. 10 Prüfung  Das ARE leitet das Verfahren für die Prüfung des kantonalen Richtplans und seiner Anpassungen sowie die dazu erforderlichen Verhandlungen mit dem Kanton und den Bundesstellen. Es erstellt den Prüfungsbericht. Der Kanton kann seinen Richtplan dem ARE zu einer Vorprüfung unterbreiten. Vorprüfung und Prüfung der vollständigen Unterlagen sollen bei Richtplananpassungen in der Regel zusammen nicht mehr als sechs Monate, bei Gesamtüberarbeitungen nicht mehr als zwölf Monate beanspruchen. Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. April 2014, in Kraft seit 1. Mai 2014 (AS 2014 909).Art. 11 Genehmigung  Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) beantragt dem Bundesrat nach Anhörung des Kantons und der Nachbarkantone die Genehmigung des kantonalen Richtplans und seiner Anpassungen oder die Anordnung einer Einigungsverhandlung (Art. 12 RPG). Sind Anpassungen unbestritten, so genehmigt sie das UVEK. Wird der Inhalt des Richtplans im Rahmen seiner Anweisungen fortgeschrieben, so genügt eine unverzügliche Mitteilung an das ARE. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. April 2014, in Kraft seit 1. Mai 2014 (AS 2014 909). Ausdruck gemäss Ziff. I der V vom 2. April 2014, in Kraft seit 1. Mai 2014  (AS 2014 909). Diese Änd. wurde im ganzen Erlass berücksichtigt.Art. 12 Begehren um Anpassung  Die Anpassung eines kantonalen Richtplans (Art. 9 Abs. 2 RPG) kann von den Nachbarkantonen beim Kanton und von den Bundesstellen über das Departement verlangt werden. Entspricht der Kanton dem Begehren, so wird das Verfahren für die Genehmigung durchgeführt; lehnt er ab, so beantragt das UVEK dem Bundesrat, eine Einigungsverhandlung anzuordnen (Art. 12 RPG).Art. 13 Begehren um Bereinigung  Der Kanton, die Nachbarkantone und die Bundesstellen können jederzeit beim UVEK das Bereinigungsverfahren (Art. 7 Abs. 2 und 12 RPG) verlangen. Das UVEK leitet das Begehren an den Bundesrat weiter und beantragt, wer an der Einigungsverhandlung teilnehmen soll und wie vorzugehen ist. Kommt keine Einigung zustande, so stellt das UVEK dem Bundesrat Antrag zum Entscheid (Art. 12 Abs. 3 RPG).3. Kapitel: Besondere Massnahmen des Bundes1. Abschnitt: Konzepte und SachpläneArt. 14 Zweck und Inhalt  Der Bund erstellt Konzepte und Sachpläne zur Planung und Koordination seiner Aufgaben, soweit sich diese erheblich auf Raum und Umwelt auswirken. In den Konzepten und Sachplänen zeigt der Bund, wie er von seinem planerischen Ermessen Gebrauch machen will, namentlich:a. welche Sachziele er verfolgt und wie er diese aufeinander und mit den Raumordnungszielen abstimmt; undb. nach welchen Prioritäten, wie und mit welchen Mitteln die Aufgaben des Bundes räumlich umgesetzt werden sollen. Sachpläne enthalten zudem räumlich und zeitlich konkrete Aussagen sowie Anweisungen an die zuständigen Bundesbehörden.Art. 15 Formelle und materielle Anforderungen  Räumlich konkrete Aussagen sind nicht nur im Text, sondern auch kartografisch darzustellen. Text und Karten enthalten verbindliche Festlegungen, die nach Festsetzungen, Zwischenergebnissen und Vororientierungen (Art. 5 Abs. 2) gegliedert werden können, sowie allenfalls weitere Informationen. Sie geben zudem Aufschluss über die zum Verständnis der Festlegungen erforderlichen räumlichen und sachlichen Zusammenhänge (Ausgangslage). Ein konkretes Vorhaben darf erst festgesetzt werden, wenn:a. ein Bedarf dafür besteht;b. eine Prüfung von Alternativstandorten stattgefunden hat und das Vorhaben auf den betreffenden Standort angewiesen ist;c. sich die wesentlichen Auswirkungen des Vorhabens auf Raum und Umwelt in einer der Planungsstufe entsprechenden Weise beurteilen lassen; undd. das Vorhaben mit der massgeblichen Gesetzgebung voraussichtlich vereinbar ist.Art. 16 Erläuterungen Die zuständige Bundesstelle gibt in ihren Erläuterungen insbesondere Aufschluss über:a. den Anlass und den Ablauf der Planung;b. die Art und Weise, wie den verschiedenen Interessen Rechnung getragen wurde (Art. 3);c. die Ergebnisse der Zusammenarbeit (Art. 18) sowie des Anhörungs- und Mitwirkungsverfahrens (Art. 19).Art. 17 Erarbeitung und Anpassung  Die zuständige Bundesstelle erarbeitet die Konzepte und Sachpläne, deren Anpassungen und die nötigen Grundlagen in enger Zusammenarbeit mit dem ARE. Sie berücksichtigt dabei die Richtplanung der Kantone. Das ARE vermittelt bei räumlichen Konflikten zwischen den Bundesstellen sowie zwischen Bund und Kantonen. Es stellt zuhanden des antragstellenden UVEK fest, ob die Voraussetzungen erfüllt sind, um die Planung als Konzept oder Sachplan im Sinne von Artikel 13 RPG verabschieden zu können. Die zuständige Bundesstelle und das ARE stellen die für die Konzept- und Sachplanarbeiten erforderlichen finanziellen und personellen Mittel nach einem im Einzelfall festzulegenden Verteilschlüssel gemeinsam bereit. Haben sich die Verhältnisse geändert, stellen sich neue Aufgaben oder ist eine gesamthaft bessere Lösung möglich, so werden die Konzepte und Sachpläne überprüft und nötigenfalls gesamthaft überarbeitet oder angepasst.Art. 18 Zusammenarbeit  Um allfällige Konflikte im Rahmen der Planung rechtzeitig erkennen und partnerschaftlich lösen zu können, sorgt die zuständige Bundesstelle für einen möglichst frühzeitigen Einbezug:a. der betroffenen Behörden des Bundes, der Kantone und des benachbarten Auslands;b. der betroffenen Organisationen und Personen des öffentlichen und privaten Rechts, die nicht der Verwaltung angehören, soweit sie mit der Wahrnehmung öffentlicher Aufgaben betraut sind. Wenn ein geltender kantonaler Richtplan die Erreichung der mit einem Sachplan angestrebten Ziele verhindern oder unverhältnismässig erschweren würde, koordinieren der Kanton und die zuständige Bundesstelle die Verfahren für die entsprechende Anpassung des Richtplans und für die Erarbeitung des Sachplans miteinander.Art. 19 Anhörung der Kantone und Gemeinden; Information  und Mitwirkung der Bevölkerung  Die zuständige Bundesstelle stellt den Entwurf eines Konzepts oder Sachplans den betroffenen Kantonen zu. Hinsichtlich der räumlich konkreten Sachplaninhalte teilt sie ihnen zusätzlich mit, wie die Information und die Mitwirkungsmöglichkeit der Bevölkerung in den amtlichen Publikationsorganen anzuzeigen sind. Die kantonale Fachstelle für Raumplanung hört die interessierten kantonalen, regionalen und kommunalen Stellen an und sorgt dafür, dass die Bevölkerung in geeigneter Weise mitwirken kann. Die zuständige Bundesstelle trägt die Kosten für die Anzeigen in den amtlichen Publikationsorganen. Der Entwurf des Konzepts oder Sachplans ist während mindestens 20 Tagen öffentlich aufzulegen. Das Anhörungsverfahren dauert in der Regel 3 Monate. Bei Anpassungen von Konzepten und Sachplänen wird diese Frist angemessen verkürzt. Fassung gemäss Ziff. II 1 der V vom 24. Juni 2009, in Kraft seit 1. Sept. 2009  (AS 2009 3507).Art. 20 Bereinigung  Vor der Verabschiedung des Konzepts oder Sachplans durch den Bundesrat erhalten die Kantone Gelegenheit, noch vorhandene Widersprüche zur kantonalen Richtplanung festzustellen. Können diese Widersprüche nicht ausgeräumt werden, so kann vor der Verabschiedung des Konzepts oder Sachplans das Bereinigungsverfahren verlangt werden. Die Bestimmungen über das Bereinigungsverfahren im Zusammenhang mit den kantonalen Richtplänen (Art. 7 Abs. 2 und 12 RPG sowie Art. 13 dieser Verordnung) gelten sinngemäss. Das Verfahren ist so rasch als möglich abzuschliessen.Art. 21 Verabschiedung  Der Bundesrat verabschiedet die Konzepte und Sachpläne sowie deren Anpassungen auf Antrag des in der Sache zuständigen Departements. Er stellt in Wahrnehmung seines planerischen Ermessens insbesondere sicher, dass:a. das Konzept oder der Sachplan mit den Anforderungen des Raumplanungsrechts und des Spezialrechts übereinstimmt;b. allfällige Widersprüche mit den übrigen Konzepten und Sachplänen des Bundes sowie den geltenden kantonalen Richtplänen ausgeräumt sind;c. das Konzept oder der Sachplan die übrigen raumrelevanten Anliegen von Bund und Kantonen sachgerecht berücksichtigt. Er genehmigt entsprechende Anpassungen kantonaler Richtpläne wenn möglich gleichzeitig mit der Verabschiedung des Konzepts oder Sachplans. Soweit Anpassungen geltender Sachpläne weder zu neuen Konflikten führen noch erhebliche Auswirkungen auf Raum und Umwelt haben, können sie vom zuständigen Departement verabschiedet werden. Eingefügt durch Ziff. II 1 der V vom 24. Juni 2009, in Kraft seit 1. Sept. 2009  (AS 2009 3507).Art. 22 Verbindlichkeit  Konzepte und Sachpläne sind für die Behörden verbindlich. Sie binden überdies Organisationen und Personen des öffentlichen und privaten Rechts, die nicht der Verwaltung angehören, soweit sie mit der Wahrnehmung öffentlicher Aufgaben betraut sind. Eine Festsetzung bindet die Behörden insoweit, als sich die damit verbundenen Auswirkungen auf Raum und Umwelt anhand der Sachplangrundlagen und des Standes der Planungen von Bund und Kantonen im Zeitpunkt der Festsetzung beurteilen lassen.Art. 23 Verhältnis der Sachpläne zu den kantonalen Richtplänen  Die im Sachplan mit Bezug auf die Realisierung konkreter Vorhaben getroffenen Anordnungen sind für den Kanton so weit verbindlich, als der Bund im betreffenden Bereich von Verfassungs und Gesetzes wegen über entsprechende Kompetenzen verfügt. Soweit die Anpassung eines kantonalen Richtplans auf Anordnungen eines Sachplans beruht, wird sie vom Bund als Fortschreibung zur Kenntnis genommen.2. Abschnitt: Information und KoordinationArt. 24 Information der Kantone Der Bund erstellt zuhanden der Kantone periodisch eine Übersicht über die Konzepte und Sachpläne, die dazu erforderlichen Grundlagen sowie die Bauvorhaben des Bundes.Art. 25 Koordination  Bei der Leistung von Beiträgen, der Genehmigung von Plänen oder der Erteilung von Bewilligungen und Konzessionen für raumwirksame Massnahmen prüfen die Bundesstellen, ob die Planungspflicht mit Blick auf den Entscheid hinreichend erfüllt ist. Muss ein Richtplan angepasst werden, so koordiniert das ARE die Verfahren zwischen Bund und Kanton.4. Kapitel: FruchtfolgeflächenArt. 26 Grundsätze  Fruchtfolgeflächen sind Teil der für die Landwirtschaft geeigneten Gebiete (Art. 6 Abs. 2 Bst. a RPG); sie umfassen das ackerfähige Kulturland, vorab das Ackerland und die Kunstwiesen in Rotation sowie die ackerfähigen Naturwiesen, und werden mit Massnahmen der Raumplanung gesichert. Sie sind mit Blick auf die klimatischen Verhältnisse (Vegetationsdauer, Niederschläge), die Beschaffenheit des Bodens (Bearbeitbarkeit, Nährstoff- und Wasserhaushalt) und die Geländeform (Hangneigung, Möglichkeit maschineller Bewirtschaftung) zu bestimmen; die Bedürfnisse des ökologischen Ausgleichs sind zu berücksichtigen. Ein Mindestumfang an Fruchtfolgeflächen wird benötigt, damit in Zeiten gestörter Zufuhr die ausreichende Versorgungsbasis des Landes im Sinne der Ernährungsplanung gewährleistet werden kann.Art. 27 Richtwerte des Bundes  Das UVEK legt mit Zustimmung des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung Richtwerte für den Mindestumfang der Fruchtfolgeflächen und für deren Aufteilung auf die Kantone fest; die Verfügung wird im Bundesblatt veröffentlicht. Das Bundesamt für Landwirtschaft unterrichtet die Kantone über Untersuchungen und Planungen, die den Richtwerten zu Grunde liegen. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. April 2014, in Kraft seit 1. Mai 2014 (AS 2014 909).Art. 28 Erhebungen der Kantone  Die Kantone stellen, im Zuge der Richtplanung (Art. 6–12 RPG), die Fruchtfolgeflächen nach Artikel 26 Absätze 1 und 2 zusammen mit den übrigen für die Landwirtschaft geeigneten Gebieten fest. Dabei geben sie für jede Gemeinde kartografisch und in Zahlen Lage, Umfang und Qualität der Fruchtfolgeflächen an; sie zeigen, welche Fruchtfolgeflächen in unerschlossenen Bauzonen oder in anderen nicht für die landwirtschaftliche Nutzung bestimmten Zonen liegen.Art. 29 Sachplan des Bundes Der Bund legt im Sachplan Fruchtfolgeflächen den Mindestumfang der Fruchtfolgeflächen und deren Aufteilung auf die Kantone fest.Art. 30 Sicherung der Fruchtfolgeflächen  Die Kantone sorgen dafür, dass die Fruchtfolgeflächen den Landwirtschaftszonen zugeteilt werden; sie zeigen in ihren Richtplänen die dazu erforderlichen Massnahmen. Fruchtfolgeflächen dürfen nur eingezont werden, wenn:a. ein auch aus der Sicht des Kantons wichtiges Ziel ohne die Beanspruchung von Fruchtfolgeflächen nicht sinnvoll erreicht werden kann; undb. sichergestellt wird, dass die beanspruchten Flächen nach dem Stand der Erkenntnisse optimal genutzt werden. Die Kantone stellen sicher, dass ihr Anteil am Mindestumfang der Fruchtfolgeflächen (Art. 29) dauernd erhalten bleibt. Soweit dieser Anteil nicht ausserhalb der Bauzonen gesichert werden kann, bestimmen sie Planungszonen (Art. 27 RPG) für unerschlossene Gebiete in Bauzonen. Der Bundesrat kann zur Sicherung von Fruchtfolgeflächen in Bauzonen vorübergehende Nutzungszonen bestimmen (Art. 37 RPG). Die Kantone verfolgen die Veränderungen bei Lage, Umfang und Qualität der Fruchtfolgeflächen; sie teilen die Veränderungen dem ARE mindestens alle vier Jahre mit (Art. 9 Abs. 1). Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. April 2014, in Kraft seit 1. Mai 2014 (AS 2014 909). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. April 2014, in Kraft seit 1. Mai 2014 (AS 2014 909).5. Kapitel: Nutzungspläne1. Abschnitt: Gesamtgrösse der Bauzonen im Kanton Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. April 2014, in Kraft seit 1. Mai 2014 (AS 2014 909).Art. 30a Die pro Einwohnerin und Einwohner und pro Beschäftigten-Vollzeitäquivalent beanspruchte Bauzonenfläche, die sich ein Kanton bei der Beurteilung seiner Wohn‐, Misch- und Zentrumszonen nach Artikel 15 Absätze 1 und 2 RPG höchstens anrechnen lassen darf, entspricht dem für die Gemeinden des Kantons ermittelten Wert. Ist der Wert für eine Gemeinde höher als der Wert, den die Hälfte der vergleichbaren Gebietseinheiten erreicht, so darf nur dieser tiefere Wert angerechnet werden. Die Ausscheidung neuer Arbeitszonen setzt voraus, dass der Kanton eine Arbeitszonenbewirtschaftung einführt, welche die haushälterische Nutzung der Arbeitszonen insgesamt gewährleistet. Das UVEK ist zuständig für die Erarbeitung der Richtlinien nach Artikel 15 Absatz 5 RPG mit den Kantonen.2. Abschnitt: Erschliessung Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. April 2014, in Kraft seit 1. Mai 2014 (AS 2014 909).Art. 31 Übersicht über den Stand der Erschliessung  Für die Erfüllung seiner Erschliessungsaufgaben nach Bundesrecht und kantonalem Recht erstellt das Gemeinwesen eine Übersicht über den Stand der Erschliessung. Die Übersicht zeigt die Teile der Bauzone, die auf Grund abgeschlossener Planung und Erschliessung baureif sind oder bei zielstrebiger Weiterführung der bisher erbrachten Leistungen voraussichtlich innert fünf Jahren baureif gemacht werden können. Das Gemeinwesen verfolgt die bauliche Entwicklung, stellt die Nutzungsreserven im weitgehend überbauten Gebiet fest und führt die Übersicht nach. Die Übersicht kann von jeder Person eingesehen werden.Art. 32 Massnahmen der Kantone  Die kantonale Behörde wacht darüber, dass das Gemeinwesen seine Erschliessungsaufgaben erfüllt und bei Bedarf die Erschliessung etappiert. Im Kanton dürfen insgesamt nicht mehr Bauzonen erschlossen sein, als unter Annahme eines Wachstums gemäss dem mittleren Szenario des BFS für die Bevölkerungsentwicklung für die jeweils nächsten 15 Jahre benötigt werden. Die kantonale Behörde prüft, ob in den Fällen, in denen die Bauzonen durch das Gemeinwesen nicht innerhalb der im Erschliessungsprogramm vorgesehenen Frist erschlossen werden, die Nutzungspläne angepasst werden müssen. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. April 2014, in Kraft seit 1. Mai 2014 (AS 2014 909).3. Abschnitt: Solaranlagen Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. April 2014, in Kraft seit 1. Mai 2014 (AS 2014 909).Art. 32a Bewilligungsfreie Solaranlagen  Solaranlagen auf einem Dach gelten als genügend angepasst (Art. 18a Abs. 1 RPG), wenn sie:a. die Dachfläche im rechten Winkel um höchstens 20 cm überragen;b. von oben gesehen nicht über die Dachfläche hinausragen;c. nach dem Stand der Technik reflexionsarm ausgeführt werden; undd. kompakt angeordnet sind; technisch bedingte Auslassungen oder eine versetzte Anordnung aufgrund der verfügbaren Fläche sind zulässig. Solaranlagen auf einem Flachdach gelten auch dann als genügend angepasst, wenn sie anstelle der Voraussetzungen nach Absatz 1:a. die Oberkante des Dachrandes um höchstens einen Meter überragen;b. von der Dachkante so weit zurückversetzt sind, dass sie, von unten in einem Winkel von 45 Grad betrachtet, nicht sichtbar sind; undc. nach dem Stand der Technik reflexionsarm ausgeführt werden. Konkrete Gestaltungsvorschriften des kantonalen Rechts sind anwendbar, wenn sie zur Wahrung berechtigter Schutzanliegen verhältnismässig sind und die Nutzung der Sonnenenergie nicht stärker einschränken als Absatz 1. Bewilligungsfreie Vorhaben sind vor Baubeginn der Baubewilligungsbehörde oder einer anderen vom kantonalen Recht für zuständig erklärten Behörde zu melden. Das kantonale Recht legt die Frist sowie die Pläne und Unterlagen, die der Meldung beizulegen sind, fest. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 3. Juni 2022, in Kraft seit 1. Juli 2022 (AS 2022 357). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 3. Juni 2022, in Kraft seit 1. Juli 2022 (AS 2022 357). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 3. Juni 2022, in Kraft seit 1. Juli 2022 (AS 2022 357). Eingefügt durch Ziff. I der V vom 3. Juni 2022, in Kraft seit 1. Juli 2022 (AS 2022 357).Art. 32b Solaranlagen auf Kulturdenkmälern Als Kulturdenkmäler von kantonaler oder nationaler Bedeutung (Art. 18a Abs. 3 RPG) gelten:a. Kulturgüter gemäss Artikel 1 Buchstaben a und b der Verordnung vom 29. Oktober 2014 über den Schutz der Kulturgüter bei bewaffneten Konflikten, bei Katastrophen und in Notlagen;b. Gebiete, Baugruppen und Einzelelemente gemäss Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder von nationaler Bedeutung mit Erhaltungsziel A;c. Kulturgüter von nationaler oder regionaler Bedeutung, die in einem anderen Inventar verzeichnet sind, das der Bund gestützt auf das Bundesgesetz vom 1. Juli 1966 über den Natur- und Heimatschutz (NHG) beschlossen hat;d. Kulturgüter von nationaler oder regionaler Bedeutung, für die Bundesbeiträge im Sinne von Artikel 13 NHG zugesprochen wurden;e. Bauten und Anlagen, die aufgrund ihres Schutzes unter Artikel 24d Absatz 2 RPG oder unter Artikel 39 Absatz 2 dieser Verordnung fallen;f. Objekte, die im vom Bund genehmigten Richtplan als Kulturdenkmäler von kantonaler Bedeutung im Sinn von Artikel 18a Absatz 3 RPG bezeichnet werden. Fassung gemäss Anhang Ziff. II 3 der V vom 29. Okt. 2014 über den Schutz der Kulturgüter bei bewaffneten Konflikten, bei Katastrophen und in Notlagen, in Kraft seit  1. Jan. 2015 (AS 2014 3555). SR 520.31 Die einzelnen Objekte können beim Koordinationsorgan für Geoinformation des Bundes kostenlos abgerufen werden unter map.geo.admin.ch > Geokatalog > Bevölkerung und Wirtschaft > Gesellschaft, Kultur > Bundesinventar ISOS. SR 451Art. 32c Standortgebundene Solaranlagen ausserhalb der Bauzonen  Solaranlagen mit Anschluss ans Stromnetz können ausserhalb der Bauzonen insbesondere dann standortgebunden sein, wenn sie: a. optisch eine Einheit bilden mit Bauten oder Anlagen, die voraussichtlich längerfristig rechtmässig bestehen;b. schwimmend auf einem Stausee oder auf anderen künstlichen Gewässerflächen angebracht werden; oderc. in wenig empfindlichen Gebieten Vorteile für die landwirtschaftliche Produktion bewirken oder entsprechenden Versuchs- und Forschungszwecken dienen. Besteht für die Anlage eine Planungspflicht, so bedarf das Vorhaben einer entsprechenden Grundlage. In jedem Fall bedarf es einer umfassenden Interessenabwägung. Fallen die Bewilligungsvoraussetzungen dahin, so müssen die entsprechenden Anlagen und Anlageteile zurückgebaut werden. Eingefügt durch Ziff. I der V vom 3. Juni 2022, in Kraft seit 1. Juli 2022 (AS 2022 357).4. Abschnitt: Kleinsiedlungen ausserhalb der Bauzone Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. April 2014, in Kraft seit 1. Mai 2014 (AS 2014 909).Art. 33Zur Erhaltung bestehender Kleinsiedlungen ausserhalb der Bauzonen können besondere Zonen nach Artikel 18 RPG, beispielsweise Weiler- oder Erhaltungszonen, bezeichnet werden, wenn der kantonale Richtplan (Art. 8 RPG) dies in der Karte oder im Text vorsieht.5. Abschnitt: Zonenkonformität in der Landwirtschaftszone Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. April 2014, in Kraft seit 1. Mai 2014 (AS 2014 909).Art. 34 Allgemeine Zonenkonformität von Bauten und Anlagen in der Landwirtschaftszone (Art. 16a Abs. 1–3 RPG)  In der Landwirtschaftszone zonenkonform sind Bauten und Anlagen, wenn sie der bodenabhängigen Bewirtschaftung oder der inneren Aufstockung dienen oder – in den dafür vorgesehenen Gebieten gemäss Artikel 16a Absatz 3 RPG – für eine Bewirtschaftung benötigt werden, die über eine innere Aufstockung hinausgeht, und wenn sie verwendet werden für:a. die Produktion verwertbarer Erzeugnisse aus Pflanzenbau und Nutztierhaltung;b. die Bewirtschaftung naturnaher Flächen. Zonenkonform sind zudem Bauten und Anlagen, die der Aufbereitung, der Lagerung oder dem Verkauf landwirtschaftlicher oder gartenbaulicher Produkte dienen, wenn:a. die Produkte in der Region und zu mehr als der Hälfte auf dem Standortbetrieb oder auf den in einer Produktionsgemeinschaft zusammengeschlossenen Betrieben erzeugt werden;b. die Aufbereitung, die Lagerung oder der Verkauf nicht industriell-gewerblicher Art ist; undc. der landwirtschaftliche oder gartenbauliche Charakter des Standortbetriebs gewahrt bleibt. Zonenkonform sind schliesslich Bauten für den Wohnbedarf, der für den Betrieb des entsprechenden landwirtschaftlichen Gewerbes unentbehrlich ist, einschliesslich des Wohnbedarfs der abtretenden Generation. Die Bewilligung darf nur erteilt werden, wenn:a. die Baute oder Anlage für die in Frage stehende Bewirtschaftung nötig ist;b. der Baute oder Anlage am vorgesehenen Standort keine überwiegenden Interessen entgegenstehen; undc. der Betrieb voraussichtlich längerfristig bestehen kann. Bauten und Anlagen für die Freizeitlandwirtschaft gelten nicht als zonenkonform.Art. 34a Bauten und Anlagen zur Energiegewinnung aus Biomasse  (Art. 16a Abs. 1 RPG)  Zulässig sind Bauten und Anlagen, welche benötigt werden für:a. die Gewinnung von Brenn- oder Treibstoffen;b. die wärmegekoppelte Produktion von Strom aus den gewonnenen Brenn- oder Treibstoffen;c. ...d. Leitungen für den Transport der Energie zu geeigneten Abnehmern sowie für die Zuführung der Biomasse und den Abtransport der nach der Energiegewinnung anfallenden Stoffe;e. die Aufbereitung der zugeführten Biomasse und der nach der Energiegewinnung anfallenden Stoffe. Zulässig sind ferner Bauten und Anlagen, die benötigt werden für die Produktion von Wärme aus verholzter Biomasse und die Verteilung dieser Wärme, wenn:a. die notwendigen Installationen in bestehenden, landwirtschaftlich nicht mehr benötigten Bauten innerhalb des Hofbereichs des Standortbetriebs untergebracht werden; undb. die einzelnen Anlageteile den jeweils aktuellen Standards hoher Energieeffizienz entsprechen. Die verarbeiteten Substrate müssen zu mehr als der Hälfte ihrer Masse vom Standortbetrieb oder aus Landwirtschaftsbetrieben stammen, die innerhalb einer Fahrdistanz von in der Regel 15 km liegen. Dieser Teil muss mindestens 10 Prozent des Energieinhalts der gesamten verarbeiteten Substrate ausmachen. Die Quellen der restlichen Substrate müssen innerhalb einer Fahrdistanz von in der Regel 50 km liegen. Ausnahmsweise können längere Fahrdistanzen bewilligt werden. Die ganze Anlage muss sich dem Landwirtschaftsbetrieb unterordnen und einen Beitrag dazu leisten, dass die erneuerbaren Energien effizient genutzt werden. Die Voraussetzungen von Artikel 34 Absatz 4 müssen erfüllt sein. Eingefügt durch Ziff. I der V vom 4. Juli 2007, in Kraft seit 1. Sept. 2007  (AS 2007 3641). Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 10. Okt. 2012, mit Wirkung seit 1. Nov. 2012  (AS 2012 5537). Eingefügt durch Ziff. I der V vom 10. Okt. 2012, in Kraft seit 1. Nov. 2012  (AS 2012 5537).Art. 34b Bauten und Anlagen für die Haltung und Nutzung von Pferden  (Art. 16a RPG)  Als landwirtschaftliche Gewerbe gelten Gewerbe im Sinne von Artikel 5 oder 7 des Bundesgesetzes vom 4. Oktober 1991 über das bäuerliche Bodenrecht (BGBB). Auf bestehenden Landwirtschaftsbetrieben, welche die Voraussetzungen nach Artikel 5 oder 7 BGBB hinsichtlich der Standardarbeitskräfte nicht erfüllen, können bauliche Massnahmen für die Haltung von Pferden in bestehenden Bauten und Anlagen sowie die für eine tiergerechte Haltung notwendigen Aussenanlagen bewilligt werden, wenn eine überwiegend betriebseigene Futtergrundlage und Weiden für die Pferdehaltung vorhanden sind. Das für den täglichen Auslauf wettertauglich eingerichtete Gehege nach Artikel 2 Absatz 3 Buchstabe f der Tierschutzverordnung vom 23. April 2008 (Allwetterauslauf) muss folgende Voraussetzungen erfüllen:a. Der Allwetterauslauf muss unmittelbar an den Stall angrenzen. Wo dies nicht möglich ist, dient ein allfälliger Platz für die Nutzung der Pferde zugleich als Allwetterauslauf. Verlangt die Anzahl Pferde eine zusätzliche Auslauffläche, so darf diese vom Stall abgesetzt sein.b. Soweit der Allwetterauslauf die Mindestfläche gemäss Tierschutzgesetzgebung überschreitet, muss die Bodenbefestigung ohne grossen Aufwand wieder entfernt werden können. Der Allwetterauslauf darf jedoch die empfohlene Fläche gemäss Tierschutzgesetzgebung nicht überschreiten. Die Plätze für die Nutzung der Pferde wie beispielsweise Reitplätze, Longierzirkel oder Führanlagen:a. dürfen nur für die Nutzung der auf dem Betrieb gehaltenen Pferde verwendet werden;b. können von mehreren Betrieben gemeinschaftlich genutzt werden;c. dürfen eine Fläche von höchstens 800 m umfassen; Führanlagen werden nicht an die Fläche angerechnet;d. sind in unmittelbarer Nähe der betrieblichen Bauten und Anlagen zu errichten;e. dürfen weder überdacht noch umwandet werden; bei Führanlagen ist eine Überdachung der Laufbahn zulässig;f. können mit einer angemessenen Beleuchtungsanlage ausgestattet werden;g. dürfen nicht mit Lautsprechern ausgestattet werden;h. müssen ohne grossen Aufwand wieder entfernt werden können. Im Zusammenhang mit der Haltung und Nutzung von Pferden ist die Errichtung neuer Wohnbauten nicht zulässig. Im Übrigen müssen die Voraussetzungen von Artikel 34 erfüllt sein. Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. April 2014, in Kraft seit 1. Mai 2014 (AS 2014 909). SR 211.412.11 SR 455.1Art. 35 Gemeinschaftliche Stallbauten Bauten und Anlagen für die Tierhaltung, die im Alleineigentum einer natürlichen Person stehen, können für mehrere Betriebe gemeinsam erstellt werden, wenn:a. die Betriebe eine von der zuständigen kantonalen Amtsstelle anerkannte Betriebs- oder Betriebszweiggemeinschaft bilden;b. dem Gesuch der von allen Mitgliedern unterzeichnete Gemeinschaftsvertrag beiliegt; undc. der Gemeinschaftsvertrag zum Zeitpunkt der Baubewilligung noch für mindestens zehn Jahre Gültigkeit hat. Fassung gemäss Ziff. III der V vom 26. Nov. 2003, in Kraft seit 1. Jan. 2004  (AS 2003 4873).Art. 36 Innere Aufstockungen im Bereich der Tierhaltung  Als innere Aufstockung (Art. 16a Abs. 2 RPG) gilt die Errichtung von Bauten und Anlagen für die bodenunabhängige Tierhaltung, wenn:a. der Deckungsbeitrag der bodenunabhängigen Produktion kleiner ist als jener der bodenabhängigen Produktion; oderb. das Trockensubstanzpotenzial des Pflanzenbaus einem Anteil von mindestens 70 Prozent des Trockensubstanzbedarfs des Tierbestandes entspricht. Deckungsbeitrags- und Trockensubstanzvergleich sind anhand von Standardwerten vorzunehmen. Sofern Standardwerte fehlen, ist auf vergleichbare Kalkulationsdaten abzustellen. Führt das Deckungsbeitragskriterium zu einem höheren Aufstockungspotenzial als das Trockensubstanzkriterium, so müssen in jedem Fall 50 Prozent des Trockensubstanzbedarfs des Tierbestandes gedeckt sein. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 4. Juli 2007, in Kraft seit 1. Sept. 2007  (AS 2007 3641).Art. 37 Innere Aufstockungen im Bereich des Gemüsebaus und  des produzierenden Gartenbaus  Als innere Aufstockung (Art. 16a Abs. 2 RPG) gilt die Errichtung von Bauten und Anlagen für den bodenunabhängigen Gemüse- und Gartenbau, wenn die bodenunabhängig bewirtschaftete Fläche 35 Prozent der gemüse- oder gartenbaulichen Anbaufläche des Betriebs nicht übersteigt und nicht mehr als 5000 m beträgt. Als bodenunabhängig gilt die Bewirtschaftung, wenn kein hinreichend enger Bezug zum natürlichen Boden besteht. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 4. Juli 2007, in Kraft seit 1. Sept. 2007  (AS 2007 3641).Art. 38 Bauten und Anlagen, die über eine innere Aufstockung hinausgehen Der Kanton legt im Rahmen seiner Richtplanung oder auf dem Wege der Gesetzgebung die Anforderungen fest, die bei der Ausscheidung von Zonen nach Artikel 16a Absatz 3 RPG zu beachten sind; massgebend sind dabei die Ziele und Grundsätze nach den Artikeln 1 und 3 RPG.6. Abschnitt: Ausnahmen für Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen Ursprünglich: 4. Abschn.Art. 39 Bauten in Streusiedlungsgebieten und landschaftsprägende Bauten  In Gebieten mit traditioneller Streubauweise, die im kantonalen Richtplan räumlich festgelegt sind und in denen die Dauerbesiedlung im Hinblick auf die anzustrebende räumliche Entwicklung gestärkt werden soll, können die Kantone als standortgebunden (Art. 24 Bst. a RPG) bewilligen:a. die Änderung der Nutzung bestehender Bauten, die Wohnungen enthalten, zu landwirtschaftsfremden Wohnzwecken, wenn sie nach der Änderung ganzjährig bewohnt werden;b. die Änderung der Nutzung bestehender Bauten oder Gebäudekomplexe, die Wohnungen enthalten, zu Zwecken des örtlichen Kleingewerbes (beispielsweise Käsereien, holzverarbeitende Betriebe, mechanische Werkstätten, Schlossereien, Detailhandelsläden, Wirtshäuser); der Gewerbeteil darf in der Regel nicht mehr als die Hälfte der Baute oder des Gebäudekomplexes beanspruchen. Die Kantone können die Änderung der Nutzung bestehender, als landschaftsprägend geschützter Bauten als standortgebunden bewilligen, wenn:a. Landschaft und Bauten als Einheit schützenswert sind und im Rahmen der Nutzungsplanung unter Schutz gestellt wurden;b. der besondere Charakter der Landschaft vom Bestand der Bauten abhängt;c. die dauernde Erhaltung der Bauten nur durch eine Umnutzung sichergestellt werden kann; undd. der kantonale Richtplan die Kriterien enthält, nach denen die Schutzwürdigkeit der Landschaften und Bauten zu beurteilen ist. Bewilligungen nach diesem Artikel dürfen nur erteilt werden, wenn die äussere Erscheinung und die bauliche Grundstruktur im Wesentlichen unverändert bleiben. Bewilligungen nach Absatz 2 fallen dahin, wenn die Schutzwürdigkeit der Baute oder, soweit dies im Verantwortungsbereich der Grundeigentümerin oder des Grundeigentümers liegt, der sie umgebenden Landschaft nicht mehr gegeben ist. Bei rechtswidrigen Veränderungen in Landschaften nach Absatz 2 sorgt eine kantonale Behörde dafür, dass die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustandes verfügt und vollzogen wird. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Okt. 2012, in Kraft seit 1. Nov. 2012  (AS 2012 5537). Eingefügt durch Art. 7 der V vom 22. Aug. 2012 über Zweitwohnungen (AS 2012 4583). Fassung gemäss Art. 12 Ziff. 1 der Zweitwohnungsverordnung vom 4. Dez. 2015, in Kraft seit 1. Jan. 2016 (AS 2015 5669). Eingefügt durch Art. 7 der V vom 22. Aug. 2012 über Zweitwohnungen (AS 2012 4583). Fassung gemäss Art. 12 Ziff. 1 der Zweitwohnungsverordnung vom 4. Dez. 2015, in Kraft seit 1. Jan. 2016 (AS 2015 5669).Art. 40 Nichtlandwirtschaftliche Nebenbetriebe (Art. 24b RPG)  Die Bewilligung eines nichtlandwirtschaftlichen Nebenbetriebs setzt voraus, dass:a. dieser innerhalb des Hofbereichs des landwirtschaftlichen Gewerbes liegt;b. dieser so beschaffen ist, dass die Bewirtschaftung des landwirtschaftlichen Gewerbes gewährleistet bleibt;c. der Hofcharakter im Wesentlichen unverändert bleibt;d. es sich um ein Gewerbe im Sinne von Artikel 5 oder 7 BGBB  handelt. Der Nachweis, dass ein Betrieb auf ein Zusatzeinkommen angewiesen ist (Art. 24b Abs. 1 RPG), ist mit einem Betriebskonzept zu erbringen. Als Nebenbetrieb mit einem engen sachlichen Bezug zum landwirtschaftlichen Gewerbe gelten insbesondere:a. Angebote des Agrotourismus wie Besenwirtschaften, Schlafen im Stroh, Gästezimmer auf dem Bauernhof, Heubäder;b. sozialtherapeutische und pädagogische Angebote, bei denen das Leben und soweit möglich die Arbeit auf dem Bauernhof einen wesentlichen Bestandteil der Betreuung ausmachen. Steht für die Einrichtung eines nichtlandwirtschaftlichen Nebenbetriebs nach Artikel 24b Absatz 1 RPG in den bestehenden Bauten und Anlagen kein oder zu wenig Raum zur Verfügung, so dürfen Anbauten oder Fahrnisbauten bis zu einer Fläche von 100 m zugelassen werden.  Sind die Voraussetzungen für eine Bewilligung nach Artikel 24b RPG nicht mehr erfüllt, so fällt die Bewilligung dahin. Die zuständige Behörde stellt dies durch Verfügung fest. Auf Gesuch hin ist in einem neuen Bewilligungsverfahren zu entscheiden, ob der nichtlandwirtschaftliche Nebenbetrieb gestützt auf eine andere Bestimmung bewilligt werden kann. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 4. Juli 2007, in Kraft seit 1. Sept. 2007  (AS 2007 3641). SR 211.412.11Art. 41 Anwendungsbereich von Artikel 24c RPG  Artikel 24c RPG ist anwendbar auf Bauten und Anlagen, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebiets im Sinne des Bundesrechts wurde (altrechtliche Bauten und Anlagen). Er ist nicht anwendbar auf allein stehende, unbewohnte landwirtschaftliche Bauten und Anlagen. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Okt. 2012, in Kraft seit 1. Nov. 2012  (AS 2012 5537).Art. 42 Änderung altrechtlicher Bauten und Anlagen  Eine Änderung gilt als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt. Verbesserungen gestalterischer Art sind zulässig. Massgeblicher Vergleichszustand für die Beurteilung der Identität ist der Zustand, in dem sich die Baute oder Anlage im Zeitpunkt der Zuweisung zum Nichtbaugebiet befand. Ob die Identität der Baute oder Anlage im Wesentlichen gewahrt bleibt, ist unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen. In jedem Fall gelten folgende Regeln:a. Innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens darf die anrechenbare Bruttogeschossfläche nicht um mehr als 60 Prozent erweitert werden, wobei das Anbringen einer Aussenisolation als Erweiterung innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens gilt.b. Unter den Voraussetzungen von Artikel 24c Absatz 4 RPG kann eine Erweiterung ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens erfolgen; die gesamte Erweiterung darf in diesem Fall sowohl bezüglich der anrechenbaren Bruttogeschossfläche als auch bezüglich der Gesamtfläche (Summe von anrechenbarer Bruttogeschossfläche und Brutto-Nebenfläche) weder 30 Prozent noch 100 m überschreiten; die Erweiterungen innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens werden nur halb angerechnet.c. Bauliche Veränderungen dürfen keine wesentlich veränderte Nutzung ursprünglich bloss zeitweise bewohnter Bauten ermöglichen. Eine Baute oder Anlage darf nur wieder aufgebaut werden, wenn sie im Zeitpunkt der Zerstörung oder des Abbruchs noch bestimmungsgemäss nutzbar war und an ihrer Nutzung ein ununterbrochenes Interesse besteht. Das Gebäudevolumen darf nur so weit wieder aufgebaut werden, dass es die nach Absatz 3 zulässige Fläche umfassen kann. Absatz 3 Buchstabe a ist nicht anwendbar. Sofern dies objektiv geboten erscheint, darf der Standort der Ersatzbaute oder -anlage von demjenigen der früheren Baute oder Anlage geringfügig abweichen. Solaranlagen nach Artikel 18a Absatz 1 RPG sind bei der Beurteilung nach Artikel 24c Absatz 4 RPG unbeachtlich. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Okt. 2012, in Kraft seit 1. Nov. 2012  (AS 2012 5537). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Okt. 2012, in Kraft seit 1. Nov. 2012  (AS 2012 5537). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Okt. 2012, in Kraft seit 1. Nov. 2012  (AS 2012 5537). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Okt. 2012, in Kraft seit 1. Nov. 2012  (AS 2012 5537). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 4. Juli 2007, in Kraft seit 1. Sept. 2007  (AS 2007 3641). Eingefügt durch Ziff. I der V vom 3. Juni 2022, in Kraft seit 1. Juli 2022 (AS 2022 357).Art. 42a Änderung neurechtlicher landwirtschaftlicher Wohnbauten  (Art. 24d Abs. 1 RPG)  Im Rahmen von Artikel 24d Absätze 1 und 3 RPG sind Erweiterungen zulässig, welche für eine zeitgemässe Wohnnutzung unumgänglich sind. ... Der Wiederaufbau kann nach Zerstörung durch höhere Gewalt zugelassen werden. Eingefügt durch Ziff. I der V vom 21. Mai 2003, in Kraft seit 1. Juli 2003  (AS 2003 1489). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Okt. 2012, in Kraft seit 1. Nov. 2012  (AS 2012 5537). Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 10. Okt. 2012, mit Wirkung seit 1. Nov. 2012  (AS 2012 5537). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Okt. 2012, in Kraft seit 1. Nov. 2012  (AS 2012 5537).Art. 42b Hobbymässige Tierhaltung (Art. 24e RPG)  Die hobbymässige Tierhaltung gilt als Erweiterung der Wohnnutzung der nahe gelegenen Wohnbaute. Sie ist an allfällige Möglichkeiten zur Erweiterung der Wohnbaute nach Artikel 42 Absatz 3 anzurechnen. Es dürfen nur so viele Tiere gehalten werden, wie die Bewohnerinnen und Bewohner der nahe gelegenen Wohnbaute selber betreuen können. Wo das Bundesrecht über die Tierschutzgesetzgebung hinausgehende Anforderungen an eine tierfreundliche Haltung festlegt, müssen die Einrichtungen in den Gebäuden diese Anforderungen erfüllen. Davon ausgenommen ist die in Anhang 6 Buchstabe A Ziffer 2.1 Buchstabe a der Direktzahlungsverordnung vom 23. Oktober 2013 vorgesehene Gruppenhaltung von Pferden. Als Aussenanlagen gelten Anlagen, die für eine tiergerechte Haltung notwendig und weder überdacht noch umwandet sind, namentlich Allwetterausläufe, Mistlager oder Zäune. Nicht darunter fallen insbesondere:a. Anlagen, die ausschliesslich der hobbymässigen Beschäftigung mit den Tieren dienen, wie Reit- oder Übungsplätze;b. Weideunterstände.  Der Allwetterauslauf darf nur aus zwingenden Gründen abgesetzt vom Stall errichtet werden. Für die zulässige Fläche gilt Artikel 34b Absatz 3 Buchstabe b. Sind die Voraussetzungen für eine Bewilligung nach Artikel 24e RPG nicht mehr erfüllt, so fällt die Bewilligung dahin. Die zuständige Behörde stellt dies durch Verfügung fest. Eingefügt durch Ziff. I der V vom 4. Juli 2007, in Kraft seit 1. Sept. 2007  (AS 2007 3641). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. April 2014, in Kraft seit 1. Mai 2014 (AS 2014 909). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Okt. 2012, in Kraft seit 1. Nov. 2012  (AS 2012 5537). Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. April 2014, in Kraft seit 1. Mai 2014 (AS 2014 909). SR 910.13 Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. April 2014, in Kraft seit 1. Mai 2014 (AS 2014 909). Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. April 2014, in Kraft seit 1. Mai 2014 (AS 2014 909). Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. April 2014, in Kraft seit 1. Mai 2014 (AS 2014 909). Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. April 2014, in Kraft seit 1. Mai 2014 (AS 2014 909).Art. 42c Eingefügt durch Ziff. I der V vom 4. Juli 2007 (AS 2007 3641). Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 2. April 2014, mit Wirkung seit 1. Mai 2014 (AS 2014 909).Art. 43 Altrechtliche gewerbliche Bauten und Anlagen (Art. 37a RPG)  Zweckänderungen und Erweiterungen von zonenwidrig gewordenen gewerblichen Bauten und Anlagen, können bewilligt werden, wenn:a. die Baute oder Anlage rechtmässig erstellt oder geändert worden ist;b. keine wesentlichen neuen Auswirkungen auf Raum und Umwelt entstehen;c. die neue Nutzung nach keinem anderen Bundeserlass unzulässig ist;d.–f. ... Die zonenwidrig genutzte Fläche darf um 30 Prozent erweitert werden; Erweiterungen innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens werden nur zur Hälfte angerechnet. Soll die zonenwidrig genutzte Fläche ausserhalb des bestehenden Gebäudevolumens um mehr als 100 m erweitert werden, so darf dies nur dann bewilligt werden, wenn die Erweiterung für die Fortführung des Betriebs erforderlich ist. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Okt. 2012, in Kraft seit 1. Nov. 2012  (AS 2012 5537). Aufgehoben durch Ziff. I der V vom 10. Okt. 2012, mit Wirkung seit 1. Nov. 2012  (AS 2012 5537).Art. 43a Gemeinsame Bestimmungen Bewilligungen nach diesem Abschnitt dürfen nur erteilt werden, wenn:a. die Baute für den bisherigen zonenkonformen oder standortgebundenen Zweck nicht mehr benötigt wird oder sichergestellt wird, dass sie zu diesem Zweck erhalten bleibt;b. die neue Nutzung keine Ersatzbaute zur Folge hat, die nicht notwendig ist;c. höchstens eine geringfügige Erweiterung der bestehenden Erschliessung notwendig ist und sämtliche Infrastrukturkosten, die im Zusammenhang mit der bewilligten Nutzung anfallen, auf die Eigentümerin oder den Eigentümer überwälzt werden;d. die landwirtschaftliche Bewirtschaftung der umliegenden Grundstücke nicht gefährdet ist;e. keine überwiegenden Interessen entgegenstehen. Eingefügt durch Ziff. I der V vom 10. Okt. 2012, in Kraft seit 1. Nov. 2012  (AS 2012 5537).7. Abschnitt: Anmerkung im Grundbuch Ursprünglich: 5. Abschn.Art. 44 Die zuständige kantonale Behörde lässt bei Bewilligungen im Zusammenhang mit Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen im Grundbuch auf dem betroffenen Grundstück anmerken:a. die Existenz eines nichtlandwirtschaftlichen Nebenbetriebs (Art. 24b RPG);b. auflösende Bedingungen, unter denen eine Bewilligung erteilt worden ist;c. die Verpflichtung zur Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands. Sie kann weitere Eigentumsbeschränkungen, insbesondere Nutzungs- und Verfügungsbeschränkungen, sowie Bedingungen und Auflagen anmerken lassen. Das Grundbuchamt löscht eine Anmerkung von Amtes wegen, wenn das Grundstück rechtskräftig in eine Bauzone einbezogen wurde. In den anderen Fällen darf das Grundbuchamt die Anmerkung nur löschen, wenn die zuständige Behörde verfügt hat, dass die Voraussetzungen für die Anmerkung dahingefallen sind.8. Abschnitt: Raumbeobachtung und Berichterstattung Ursprünglich: 6. Abschn.Art. 45 Raumbeobachtung  Das ARE überprüft, wie sich die Anwendung der Bestimmungen über das Bauen ausserhalb der Bauzonen auf die räumliche Entwicklung und die Landschaft auswirkt. Die Kantone erteilen dem ARE die zu diesem Zweck erforderlichen Auskünfte.Art. 46 Mitteilungen der Kantone  Die Kantone eröffnen dem ARE Entscheide betreffend Genehmigung von Nutzungsplänen nach Artikel 26 RPG und Beschwerdeentscheide unterer Instanzen, wenn sie Folgendes betreffen:a. Ausscheidung von Bauzonen in Kantonen, in denen Artikel 38a Absatz 2, 3 oder 5 RPG zur Anwendung gelangt;b. Änderungen von Nutzungsplänen, wenn Fruchtfolgeflächen um mehr als drei Hektaren vermindert werden. Das ARE kann in einzelnen Kantonen die Eröffnung von Entscheiden zu bestimmten Sachbereichen verlangen. Die Kantone eröffnen dem Bundesamt für Landwirtschaft Entscheide betreffend Genehmigung von Nutzungsplänen nach Artikel 26 RPG und Beschwerdeentscheide unterer Instanzen, wenn sie Änderungen von Nutzungsplänen betreffen, welche die Fruchtfolgeflächen um mehr als drei Hektaren vermindern. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. April 2014, in Kraft seit 1. Mai 2014 (AS 2014 909). Eingefügt durch Ziff. III der V vom 29. Okt. 2014, in Kraft seit 1. Jan. 2015  (AS 2014 3909).Art. 47 Berichterstattung gegenüber der kantonalen Genehmigungsbehörde  Die Behörde, welche die Nutzungspläne erlässt, erstattet der kantonalen Genehmigungsbehörde (Art. 26 Abs. 1 RPG) Bericht darüber, wie die Nutzungspläne die Ziele und Grundsätze der Raumplanung (Art. 1 und 3 RPG), die Anregungen aus der Bevölkerung (Art. 4 Abs. 2 RPG), die Sachpläne und Konzepte des Bundes (Art. 13 RPG) und den Richtplan (Art. 8 RPG) berücksichtigen und wie sie den Anforderungen des übrigen Bundesrechts, insbesondere der Umweltschutzgesetzgebung, Rechnung tragen. Insbesondere legt sie dar, welche Nutzungsreserven in den bestehenden Bauzonen bestehen und welche notwendigen Massnahmen in welcher zeitlichen Folge ergriffen werden, um diese Reserven zu mobilisieren oder die Flächen einer zonenkonformen Überbauung zuzuführen. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 2. April 2014, in Kraft seit 1. Mai 2014 (AS 2014 909).6. Kapitel: SchlussbestimmungenArt. 48 Aufgaben und Kompetenzen des ARE  Das ARE nimmt zu raumwirksamen Vorhaben des Bundes Stellung. Es erarbeitet Grundlagen für die Abstimmung der raumwirksamen Tätigkeiten des Bundes, für die Zusammenarbeit mit den Kantonen und für die Förderung der Raumplanung in den Kantonen. Es leitet das vom Bundesrat eingesetzte bundesinterne Koordinationsorgan. Es ist im Bereich der Raumplanung zur Beschwerde nach den allgemeinen Bestimmungen über die Bundesrechtspflege berechtigt. Fassung gemäss Ziff. II 57 der V vom 8. Nov. 2006 über die Anpassung von Bundesratsverordnungen an die Totalrevision der Bundesrechtspflege, in Kraft seit 1. Jan. 2007  (AS 2006 4705).Art. 49 Verfahrenskoordination Die Pflicht zur Verfahrenskoordination durch die für den Entscheid über Bauvorhaben ausserhalb der Bauzonen zuständige kantonale Behörde (Art. 25 Abs. 2 RPG) besteht sinngemäss nach Artikel 4a der Verordnung vom 4. Oktober 1993 über das bäuerliche Bodenrecht, wenn sie nicht ausschliessen kann, dass die Bewilligung einer Ausnahme vom Realteilungs- und Zerstückelungsverbot nach Artikel 60 BGBB oder der Erlass einer Feststellungsverfügung nötig ist, wonach das betroffene Grundstück nicht dem Geltungsbereich des BGBB untersteht. SR 211.412.110 SR 211.412.11Art. 50 Aufhebung bisherigen Rechts Die Verordnung vom 2. Oktober 1989 über die Raumplanung wird aufgehoben. [AS 1989 1985; 1996 1534]Art. 51 Änderung bisherigen Rechts ... Die Änderung kann unter AS 2000 2047 konsultiert werden.Art. 52 Übergangsbestimmungen  Verfahren, die bei Inkrafttreten dieser Verordnung und der RPG-Änderung vom 20. März 1998 hängig sind, werden nach neuem Recht beurteilt. Hängige Beschwerdeverfahren werden nach bisherigem Recht zu Ende geführt, sofern das neue Recht für den Gesuchsteller oder die Gesuchstellerin nicht günstiger ist. AS 2000 2042Art. 52a Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 2. April 2014  Ist im Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung vom 2. April 2014 eine Beschwerde hängig gegen den Entscheid der kantonalen Behörde nach Artikel 26 RPG über die Genehmigung einer Einzonung, so ist Artikel 38a Absatz 2 RPG auf die Einzonung nicht anwendbar, wenn die Beschwerde weder zu einer Überprüfung noch zu einer materiellen Teilkorrektur des Genehmigungsentscheids führt oder wenn sie mutwillig erhoben worden ist. Während der Übergangsfrist nach Artikel 38a Absatz 2 RPG dürfen Einzonungen nur genehmigt werden, wenn:a. im Kanton seit dem Inkrafttreten dieser Bestimmung mindestens die gleiche Fläche ausgezont wurde oder dies mit dem gleichen Entscheid erfolgt;b. Zonen für öffentliche Nutzungen geschaffen werden, in denen der Kanton sehr wichtige und dringende Infrastrukturen plant; oder c. andere Zonen von kantonaler Bedeutung geschaffen werden, die dringend notwendig sind, und bei der Genehmigung nach Artikel 26 RPG die Fläche festgelegt und planungsrechtlich gesichert ist, die rückgezont werden muss; die Pflicht zur Rückzonung fällt dahin, wenn diese sich aufgrund des genehmigten Richtplans erübrigt. In Kantonen, die ausschliesslich die Gemeinden für die Bestimmung von Planungszonen (Art. 27 RPG) als zuständig erklärt haben, steht diese Kompetenz bis zur Genehmigung der Richtplananpassung nach Artikel 38a Absatz 2 RPG auch der Kantonsregierung zu. Die Kompetenz zur Aufhebung und zur Verlängerung der Dauer der nach Absatz 3 bestimmten Planungszonen verbleibt auch nach der Genehmigung der Richtplananpassung bei der Kantonsregierung. Die Bezeichnung der Kantone nach Artikel 38a Absatz 5 zweiter Satz RPG erfolgt auf Ablauf der Frist hin in einem Anhang zu dieser Verordnung. Solange der Richtplan mit den nach Artikel 32b Buchstabe f bezeichneten Objekten nicht durch den Bund genehmigt ist, längstens aber mit Wirkung von fünf Jahren ab Inkrafttreten dieser Änderung, kann die Kantonsregierung die Liste der Kulturdenkmäler von kantonaler Bedeutung durch einfachen Beschluss provisorisch festlegen. Eingefügt durch Ziff. I der V vom 2. April 2014, in Kraft seit 1. Mai 2014 (AS 2014 909).Art. 53 Inkrafttreten Diese Verordnung tritt am 1. September 2000 in Kraft.Anhang Eingefügt durch Ziff. I der V vom 10. April 2019 (AS 2019 1309). Bereinigt gemäss  Ziff. I der V vom 13. Nov. 2019 (AS 2019 3565), vom 29. Jan. 2020 (AS 2020 405), vom 29. April 2020 (AS 2020 1651) und vom 11. Dez. 2020, in Kraft seit 1. Jan. 2021  (AS 2020 6119).(Art. 52a Abs. 5)Unzulässige Ausscheidung neuer Bauzonen wegen fehlender bundesrechtskonformer Regelung zum Ausgleich von PlanungsvorteilenIn folgenden Kantonen ist die Ausscheidung neuer Bauzonen gestützt auf Artikel 38a Absatz 5 RPG und Artikel 52a Absatz 5 dieser Verordnung unzulässig:1. ...2. ...3. ...4.  ...

fedlex-data-admin-ch-eli-cc-2000-310-20220701-rm-docx700.1Rumantsch è ina lingua naziunala, ma ina lingua parzialmain uffiziala da la Confederaziun, numnadamain en la correspundenza cun persunas da lingua rumantscha. La translaziun d’in decret federal serva a l’infurmaziun, n’ha dentant nagina validitad legala.Ordinaziun davart la planisaziun dal territori(OPT)dals 28 da zercladur 2000 (versiun dal 1. da fanadur 2022)Il Cussegl federal svizzer,sa basond sin la Lescha federala dals 22 da zercladur 1979 davart la planisaziun dal territori (LPT),decretescha:SR 7001. chapitel Introducziun Art. 1 Activitads che han in effect sin il territori  In effect sin il territori han activitads che midan l’utilisaziun dal terren u la colonisaziun dal pajais u ch’èn destinadas a mantegnair l’utilisaziun respectiva dal terren u la colonisaziun respectiva dal pajais. La Confederaziun, ils chantuns e las vischnancas exequeschan en spezial lura activitads che han in effect sin il territori, sch’els:a. elavuran u approveschan plans directivs e plans d’utilisaziun, concepts e plans secturials sco er las basas necessarias per quest intent;b. planiseschan, construeschan, midan u utiliseschan edifizis e stabiliments publics u ch’èn d’interess public;c. dattan concessiuns u permissiuns per edifizis e stabiliments, runcadas, utilisaziuns da l’aua, explotaziuns, transports u auters dretgs;d. pajan contribuziuns per edifizis e stabiliments, en spezial per stabiliments da protecziun da las auas, da traffic e da provediment e per edifizis d’abitar sco er per meglieraziuns dal terren, correcziuns da las auas u mesiras da protecziun.Art. 2 Planisaziun e coordinaziun d’activitads che han in effect sin il territori  Planisond las activitads che han in effect sin il territori examineschan las autoritads, en vista al svilup dal territori giavischà, en spezial:a. quant spazi che vegn duvrà per l’activitad;b. tge alternativas e variantas che vegnan en consideraziun;c. sche l’activitad è cumpatibla cun las finamiras e cun ils princips da la planisaziun dal territori;d. tge pussaivladads ch’existan per utilisar il terren en moda spargnusa e schanegiond l’ambient sco er per meglierar la structura da l’abitadi;e. sche l’activitad è cumpatibla cun ils plans e cun las prescripziuns vertentas da la Confederaziun, dals chantuns, da las regiuns e da las vischnancas davart l’utilisaziun dal terren, en spezial cun ils plans directivs e cun ils plans d’utilisaziun. Las autoritads determineschan, tge effects che lur activitads han sin il territori ed infurmeschan ina l’autra a temp en chaussa. Ellas accordeschan ina cun l’autra las activitads che han in effect sin il territori, sche quellas excludan, impedeschan, premettan u cumpletteschan ina l’autra.Art. 3 Consideraziun dals interess  Sche las autoritads han libertads d’agir per ademplir e per coordinar las incumbensas che han in effect sin il territori, tegnan ellas quint dals differents interess, e quai cun:a. eruir ils interess pertutgads;b. giuditgar quests interess resguardond la cumpatibilitad cun il svilup dal territori giavischà e resguardond las consequenzas pussaivlas;c. resguardar quests interess il meglier pussaivel en la decisiun, sa basond sin il giudicament. Ellas preschentan la consideraziun dals interess en la motivaziun da lur conclus.2. chapitel Plan directiv chantunal Art. 4 Basas  Las basas sa cumponan da las planisaziuns davart ils singuls champs (art. 6 al. 2 e 3 LPT); en spezial s’occupan ellas da la separaziun tranter il territori d’abitadi ed il territori betg d’abitadi. Las planisaziuns davart ils singuls champs mussan las relaziuns effectivas e giuridicas sco er ils conflicts d’utilisaziun previsibels; ellas cuntegnan in giudicament dals svilups pussaivels ord ina vista cumplessiva. ... Versiun tenor la cifra I da l’O dals 2 d’avr. 2014, en vigur dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 909). Abolì tras la cifra I da l’O dals 2 d’avr. 2014, cun effect dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 909).Art. 5 Cuntegn e structura  Il plan directiv mussa il svilup dal territori giavischà ed – en vista a quest svilup – ils resultats essenzials da la planisaziun en il chantun e da la collavuraziun cun la Confederaziun, cun ils chantuns vischins e cun l’exteriur vischin; el fixescha la direcziun da l’ulteriura planisaziun e collavuraziun, en spezial cun directivas per attribuir las utilisaziuns dal terren e per coordinar ils singuls champs, ed el designescha ils pass necessaris per quest intent. El mussa:a. co che las activitads cun in effect sin il territori èn coordinadas ina cun l’autra (determinaziuns);b. tge activitads cun in effect sin il territori che n’èn betg anc coordinadas ina cun l’autra e tge che sto vegnir fatg per cuntanscher ina coordinaziun a temp util (resultats intermediars);c. tge activitads cun in effect sin il territori che na sa laschan betg anc circumscriver en la dimensiun ch’è necessaria per la coordinaziun, ma che pon avair consequenzas considerablas per l’utilisaziun dal terren (preorientaziuns). Versiun tenor la cifra I da l’O dals 2 d’avr. 2014, en vigur dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 909).Art. 5a Prescripziuns dal plan directiv davart las zonas da construcziun  Cumplementarmain a las determinaziuns tenor l’artitgel 8a alinea 1 LPT fixescha il chantun en il plan directiv il svilup da la populaziun residenta e da las persunas occupadas, sin il qual el sa basa per eruir ses basegn da zonas da construcziun. Sche la creschientscha supponida è pli gronda ch’il scenari mesaun da l’Uffizi federal da statistica (UST) per il svilup demografic, sto quella vegnir resguardada per determinar las capacitads da zonas da construcziun che vegnan duvradas totalmain en il chantun, nun ch’ella surpassia il scenari aut dal UST. Sch’ella surpassa il scenari aut, sto ella vegnir resguardada mo:a. sch’ella è vegnida confermada tras il svilup real; ub. sch’ella concerna las persunas occupadas e sch’il chantun cumprova en il plan directiv che sias supposiziuns èn pli plausiblas ch’ils scenaris dal UST per la creschientscha da la populaziun residenta. En il plan directiv surdat il chantun las incumbensas ch’èn necessarias per:a. controllar periodicamain la grondezza e la situaziun da las zonas da construcziun e prender las mesiras necessarias;b. surbajegiar e densifitgar las zonas da construcziun existentas e novas en moda effizienta e spargnond il terren;c. garantir tras mesiras da planisaziun las surfatschas previsas per exzonaziuns;d. prender per mauns a temp, dentant il pli tard 5 onns suenter la determinaziun da las mesiras da planisaziun, l’execuziun d’uffizi, sche la vischnanca cumpetenta n’ha betg prendì fin lura in conclus da realisaziun. Ils chantuns cun zonas da construcziun memia grondas mussan ultra da quai, cun tge mesiras ed entaifer tge termin ch’els vulan ademplir las pretensiuns tenor l’artitgel 15 LPT. Sche las zonas da construcziun èn evidentamain memia grondas, decretescha il chantun las prescripziuns necessarias per reducir en general las zonas da construcziun. Integrà tras la cifra I da l’O dals 2 d’avr. 2014, en vigur dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 909).Art. 6 Furma  Il plan directiv consista d’ina charta e d’in text ch’èn colliads in cun l’auter tras renviaments reciprocs. La charta preschenta en moda globala ils projects dal plan directiv da tut ils champs en lur connex territorial. La scala è per regla 1:50 000. Ordinà tenor champs e projects singuls cuntegna il text instrucziuns davart l’ulteriur proceder areguard il spazi, il temp e l’organisaziun sco er indicaziuns davart ils meds planisatorics e finanzials. Per chapir il plan directiv dattan la charta ed il text scleriment davart connexs territorials e materials (situaziun actuala), en spezial davart:a. edifizis e stabiliments existents;b. plans e prescripziuns vertentas davart l’utilisaziun dal terren.Art. 7 Explicaziuns Ils chantuns dattan scleriment davart:a. l’andament da la planisaziun directiva, en spezial l’infurmaziun e la cooperaziun da la populaziun e la collavuraziun da las vischnancas, da las regiuns, dals chantuns vischins, da l’exteriur vischin e dals servetschs federals ch’èn incaricads cun incumbensas che han in effect sin il territori (servetschs federals);b. ils connexs tranter ils champs, ils projects singuls e las basas.Art. 8 Directivas Suenter avair consultà ils chantuns ed ils servetschs federals decretescha l’Uffizi federal da svilup dal territori (ARE) directivas tecnicas per stabilir ils plans directivs. Versiun tenor la cifra I da l’O dals 2 d’avr. 2014, en vigur dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 909).Art. 9 Collavuraziun  Ils chantuns orienteschan almain mintga 4 onns il ARE davart il stadi da la planisaziun directiva, davart sia realisaziun e davart midadas essenzialas da las basas. Sch’ils chantuns vulessan adattar u reveder ils plans directivs (art. 9 al. 2 e 3 LPT), infurmeschan els il ARE. Il ARE cusseglia e sustegna ils chantuns tar l’elavuraziun e tar l’adattaziun da lur plans directivs; el furnescha las infurmaziuns necessarias e stabilescha ils contacts tranter ils servetschs federals ed ils chantuns. En num da la Confederaziun po el far cunvegnas administrativas cun ils chantuns per reglar la collavuraziun. Versiun tenor la cifra I da l’O dals 2 d’avr. 2014, en vigur dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 909). Expressiun tenor la cifra I da l’O dals 2 d’avr. 2014, en vigur dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 909). Questa midada è vegnida fatga en l’entir text.Art. 10 Examinaziun  Il ARE maina tant la procedura per l’examinaziun dal plan directiv chantunal e da sias adattaziuns sco er las tractativas necessarias cun il chantun e cun ils servetschs federals. El redigia il rapport d’examinaziun. Il chantun po suttametter ses plan directiv al ARE per in’examinaziun preliminara. L’examinaziun preliminara e l’examinaziun sco tala dals documents cumplets na duain per regla betg durar ensemen dapli che 6 mais en cas d’adattaziuns dal plan directiv e dapli che 12 mais en cas da revisiuns totalas. Integrà tras la cifra I da l’O dals 2 d’avr. 2014, en vigur dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 909).Art. 11 Approvaziun  Suenter avair consultà il chantun ed ils chantuns vischins propona il Departament federal per ambient, traffic, energia e communicaziun (DATEC) al Cussegl federal d’approvar il plan directiv chantunal e sias adattaziuns u d’ordinar ina tractativa da reconciliaziun (art. 12 LPT). Las adattaziuns incontestadas vegnan approvadas dal DATEC. Sch’il cuntegn dal plan directiv vegn actualisà en il rom da sias instrucziuns, basta ina communicaziun immediata al ARE. Versiun tenor la cifra I da l’O dals 2 d’avr. 2014, en vigur dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 909). Expressiun tenor la cifra I da l’O dals 2 d’avr. 2014, en vigur dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 909). Questa midada è vegnida resguardada en l’entir decret.Art. 12 Dumonda d’adattaziun  L’adattaziun d’in plan directiv chantunal (art. 9 al. 2 LPT) po vegnir pretendida dals chantuns vischins tar il chantun e dals servetschs federals sur il departament. Sch’il chantun accepta la dumonda, vegn realisada la procedura d’approvaziun; sch’el refusescha la dumonda, propona il DATEC al Cussegl federal d’ordinar ina tractativa da reconciliaziun (art. 12 LPT).Art. 13 Dumonda da rectificaziun  Il chantun, ils chantuns vischins ed ils servetschs federals pon dumandar da tut temp il DATEC da realisar la procedura da rectificaziun (art. 7 al. 2 ed art. 12 LPT). Il DATEC surdat la dumonda al Cussegl federal e propona, tgi che duai sa participar a la tractativa da reconciliaziun e co ch’igl è da proceder. Sch’i na dat nagina reconciliaziun, suttametta il DATEC al Cussegl federal ina proposta da decisiun (art. 12 al. 3 LPT).3. chapitel Mesiras spezialas da la Confederaziun 1. secziun Concepts e plans secturials Art. 14 Cuntegn ed intent  La Confederaziun fa concepts e plans secturials per planisar e per coordinar sias incumbensas, uschenavant che quellas han consequenzas considerablas sin il territori e sin l’ambient. En ils concepts ed en ils plans secturials mussa la Confederaziun, co ch’ella vul far diever da sia libertad d’appreziaziun planisatorica, en spezial:a. tge finamiras specificas ch’ella persequitescha e co ch’ella vul coordinar quellas ina cun l’autra sco er cun las finamiras da l’organisaziun dal territori; eb. tenor tge prioritads, en tge moda e cun tge meds che las incumbensas da la Confederaziun duain vegnir realisadas areguard il territori. Ils plans secturials cuntegnan plinavant indicaziuns concretas areguard il territori ed areguard il temp sco er instrucziuns per las autoritads federalas cumpetentas.Art. 15 Pretensiuns formalas e materialas  Indicaziuns concretas areguard il territori na ston betg mo vegnir preschentadas en il text, mabain er sin la charta. Il text e las chartas cuntegnan d’ina vart indicaziuns liantas che pon vegnir classifitgadas tenor determinaziuns, tenor resultats intermediars e tenor preorientaziuns (art. 5 al. 2) e da l’autra vart eventualmain autras infurmaziuns. Il text e las chartas dattan plinavant scleriment davart ils connexs territorials e materials ch’èn necessaris per chapir las indicaziuns liantas (situaziun actuala). In project concret dastga vegnir fixà pir:a. sch’igl exista in basegn;b. sch’ins ha examinà lieus alternativs e sch’il project è dependent dal lieu previs;c. sche las consequenzas essenzialas dal project per il territori e per l’ambient sa laschan giuditgar en ina moda che correspunda al stgalim da la planisaziun; ed. sch’il project è previsiblamain cumpatibel cun la legislaziun decisiva.Art. 16 Explicaziuns En sias explicaziuns dat il servetsch federal cumpetent en spezial scleriment davart:a. il motiv e l’andament da la planisaziun;b. la moda e maniera co ch’ins ha tegnì quint dals differents interess (art. 3);c. ils resultats da la collavuraziun (art. 18) sco er da la procedura d’audiziun e da cooperaziun (art. 19).Art. 17 Elavuraziun ed adattaziun  Il servetsch federal cumpetent elavura ils concepts ed ils plans secturials, lur adattaziuns e las basas necessarias en stretga collavuraziun cun il ARE. Quai fa el resguardond la planisaziun directiva dals chantuns. Il ARE intermediescha en cas da conflicts territorials tranter ils servetschs federals sco er tranter la Confederaziun ed ils chantuns. Per mauns dal DATEC che fa la proposta eruescha el, sche las premissas èn ademplidas per pudair deliberar la planisaziun sco concept u sco plan secturial en il senn da l’artitgel 13 LPT. Il servetsch federal cumpetent ed il ARE mettan a disposiziun cuminaivlamain ils meds finanzials e persunals ch’èn necessaris per elavurar ils concepts ed ils plans secturials, e quai tenor ina clav da repartiziun che vegn fixada en il cas singul. Sche las relaziuns èn sa midadas, sch’i sa tschentan novas incumbensas u sch’igl è pussaivel da chattar ina soluziun tut en tut meglra, vegnan ils concepts ed ils plans secturials examinads ed – en cas da basegn – revedids cumplettamain u adattads.Art. 18 Collavuraziun  Per pudair identifitgar a temp eventuals conflicts en il rom da la planisaziun e per pudair schliar quels en moda colleghiala, guarda il servetsch federal cumpetent da cumpigliar uschè baud sco pussaivel:a. las autoritads pertutgadas da la Confederaziun, dals chantuns e da l’exteriur vischin;b. las organisaziuns e las persunas pertutgadas dal dretg public e privat che n’appartegnan betg a l’administraziun, ma ch’èn incaricadas cun incumbensas publicas. Sch’in plan directiv chantunal vertent impediss u engrevgiass sproporziunadamain da realisar las finamiras giavischadas en il plan secturial, coordineschan il chantun ed il servetsch federal cumpetent in cun l’auter las proceduras per adattar correspundentamain il plan directiv e per elavurar il plan secturial.Art. 19 Audiziun dals chantuns e da las vischnancas; infurmaziun e cooperaziun da la populaziun  Il servetsch federal cumpetent trametta il sboz d’in concept u d’in plan secturial als chantuns pertutgads. Areguard ils cuntegns territorials concrets dal plan secturial als communitgescha el er, co che l’infurmaziun e la pussaivladad da cooperaziun da la populaziun èn da publitgar en ils organs da publicaziun uffizials. Il post chantunal spezialisà per dumondas da planisaziun consultescha ils posts chantunals, regiunals e communals interessads e procura che la populaziun possia cooperar en moda adequata. Il servetsch federal cumpetent surpiglia ils custs da las annunzias publitgadas en ils organs da publicaziun uffizials. Il sboz dal concept u dal plan secturial sto vegnir exponì publicamain durant almain 20 dis. La procedura d’audiziun dura per regla 3 mais. Per l’adattaziun da concepts e da plans secturials vegn quest termin scursanì adequatamain. Versiun tenor la cifra II 1 da l’O dals 24 da zer. 2009, en vigur dapi il 1. da sett. 2009 (AS 2009 3507).Art. 20 Rectificaziun  Avant ch’il Cussegl federal deliberescha il concept u il plan secturial, survegnan ils chantuns la chaschun d’eruir eventualas cuntradicziuns cun la planisaziun directiva chantunala. Sche questas cuntradicziuns na pon betg vegnir eliminadas, po vegnir dumandada ina procedura da rectificaziun avant la deliberaziun dal concept u dal plan secturial. Las disposiziuns davart la procedura da rectificaziun en connex cun ils plans directivs chantunals (art. 7 al. 2 ed art. 12 LPT sco er art. 13 da questa ordinaziun) valan tenor il senn. La procedura sto vegnir terminada uschè svelt sco pussaivel.Art. 21 Deliberaziun  Il Cussegl federal deliberescha ils concepts ed ils plans secturials sco er lur adattaziuns sin dumonda dal departament ch’è cumpetent en chaussa. Ademplind sia libertad d’appreziaziun planisatorica garantescha el en spezial:a. ch’il concept u il plan secturial correspundia a las pretensiuns dal dretg da la planisaziun dal territori e dal dretg spezial;b. ch’eventualas cuntradicziuns cun ils ulteriurs concepts e plans secturials da la Confederaziun sco er cun ils plans directivs chantunals vertents sajan eliminadas;c. ch’il concept u il plan secturial resguardia adequatamain ils ulteriurs interess da la Confederaziun e dals chantuns ch’èn relevants per il territori. Adattaziuns correspundentas dals plans directivs chantunals approvescha el sche pussaivel il medem mument sco quai ch’el deliberescha il concept u il plan secturial. Sche adattaziuns da plans secturials vertents na chaschunan nagins novs conflicts e n’han naginas consequenzas considerablas per il territori e per l’ambient, pon ellas vegnir deliberadas dal departament cumpetent. Integrà tras la cifra II 1 da l’O dals 24 da zer. 2009, en vigur dapi il 1. da sett. 2009 (AS 2009 3507).Art. 22 Vigur lianta  Ils concepts ed ils plans secturials èn liants per las autoritads. Els obligheschan plinavant las organisaziuns e las persunas dal dretg public e privat che n’appartegnan betg a l’administraziun, ma ch’èn incaricadas cun incumbensas publicas. Ina determinaziun oblighescha las autoritads, uschenavant che las consequenzas per il territori e per l’ambient, ch’èn colliadas cun la determinaziun, sa laschan giuditgar il mument da la determinaziun a maun da basas dal plan secturial e dal stadi da las planisaziuns da la Confederaziun e dals chantuns.Art. 23 Relaziun tranter ils plans secturials ed ils plans directivs chantunals  Las disposiziuns ordinadas en il plan secturial en vista a la realisaziun da projects concrets èn liantas per il chantun, uschenavant che la Confederaziun ha cumpetenzas correspundentas en il sectur respectiv tenor la Constituziun u tenor la lescha. Sche l’adattaziun d’in plan directiv chantunal sa basa sin disposiziuns d’in plan secturial, prenda la Confederaziun enconuschientscha da tala sco actualisaziun.2. secziun Infurmaziun e coordinaziun Art. 24 Infurmaziun dals chantuns Per mauns dals chantuns fa la Confederaziun periodicamain ina survista dals concepts e dals plans secturials, da las basas necessarias per quest intent sco er dals projects da construcziun da la Confederaziun.Art. 25 Coordinaziun  Pajond contribuziuns, approvond plans u dond permissiuns e concessiuns per mesiras che han in effect sin il territori examineschan ils servetschs federals, sche l’obligaziun da planisaziun è ademplida suffizientamain en vista a la decisiun. Sch’in plan directiv sto vegnir adattà, coordinescha il ARE las proceduras tranter la Confederaziun ed il chantun.4. chapitel Surfatschas cun culturas alternantas Art. 26 Princips  Las surfatschas cun culturas alternantas èn ina part dals territoris adattads per l’agricultura (art. 6 al. 2 lit. a LPT); ellas cumpiglian il terren cultivabel arabel, cunzunt il ers ed ils prads artifizials en rotaziun sco er ils prads natirals arabels, ed ellas vegnan garantidas tras mesiras da la planisaziun dal territori. Ellas ston vegnir definidas en vista a las relaziuns climaticas (durada da la vegetaziun, precipitaziuns), a la caracteristica dal terren (pussaivladads d’elavuraziun, bilantscha da substanzas nutritivas e bilantscha d’aua) ed a la topografia (pendenza da las spundas, pussaivladads da cultivaziun mecanica); ils basegns da la cumpensaziun ecologica ston vegnir resguardads. Ina dimensiun minimala da surfatschas cun culturas alternantas è necessaria per pudair garantir ina basa da provediment suffizienta dal pajais en il senn da la planisaziun alimentara, durant temps che l’import da nutriment è disturbà.Art. 27 Valurs directivas da la Confederaziun  Cun il consentiment dal Departament federal d’economia, furmaziun e retschertga fixescha il DATEC valurs directivas per la dimensiun minimala da surfatschas cun culturas alternantas sco er per lur repartiziun sin ils chantuns; la disposiziun vegn publitgada en il Fegl uffizial federal. L’Uffizi federal d’agricultura infurmescha ils chantuns davart las retschertgas e las planisaziuns che servan sco basa per las valurs directivas. Versiun tenor la cifra I da l’O dals 2 d’avr. 2014, en vigur dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 909).Art. 28 Relevaziuns dals chantuns  En il rom da la planisaziun directiva (art. 6–12 LPT) designeschan ils chantuns las surfatschas cun culturas alternantas tenor l’artitgel 26 alineas 1 e 2 ensemen cun ils ulteriurs territoris adattads per l’agricultura. Per quest intent inditgeschan els per mintga vischnanca – en furma cartografica ed en cifras – la posiziun, la dimensiun e la qualitad da las surfatschas cun culturas alternantas; els mussan, tge surfatschas cun culturas alternantas ch’èn situadas en zonas da construcziun betg avertas u en autras zonas betg destinadas a l’utilisaziun agricula.Art. 29 Plan secturial da la Confederaziun En il plan secturial da las surfatschas cun culturas alternantas fixescha la Confederaziun la dimensiun minimala da surfatschas cun culturas alternantas sco er lur repartiziun sin ils chantuns.Art. 30 Garanzia da las surfatschas cun culturas alternantas  Ils chantuns procuran che las surfatschas cun culturas alternantas vegnian attribuidas a las zonas d’agricultura; en ils plans directivs mussan els las mesiras necessarias per quest intent. Surfatschas cun culturas alternantas dastgan vegnir enzonadas mo, sche:a. ina finamira impurtanta ord vista dal chantun na po betg vegnir cuntanschida en moda raschunaivla senza far diever da surfatschas cun culturas alternantas; eb. i vegn garantì che las surfatschas duvradas vegnian nizzegiadas optimalmain tenor il stadi da las enconuschientschas. Ils chantuns garanteschan che lur part da la dimensiun minimala da surfatschas cun culturas alternantas (art. 29) saja segirada duraivlamain. Sche questa part na po betg vegnir garantida ordaifer las zonas da construcziun, fixeschan els zonas da planisaziun (art. 27 LPT) per territoris betg averts en zonas da construcziun. Per segirar las surfatschas cun culturas alternantas en zonas da construcziun po il Cussegl federal fixar zonas d’utilisaziun temporaras (art. 37 LPT). Ils chantuns persequiteschan las midadas da la posiziun, da la dimensiun e da la qualitad da las surfatschas cun culturas alternantas; almain mintga 4 onns communitgeschan els las midadas al ARE (art. 9 al. 1). Integrà tras la cifra I da l’O dals 2 d’avr. 2014, en vigur dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 909). Versiun tenor la cifra I da l’O dals 2 d’avr. 2014, en vigur dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 909).5. chapitel Plans d’utilisaziun 1. secziun Grondezza totala da las zonas da construcziun en il chantun Integrà tras la cifra I da l’O dals 2 d’avr. 2014, en vigur dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 909).Art. 30a La surfatscha maximala da zonas da construcziun che vegn duvrada per abitant e per equivalent da plazzas a temp cumplain e ch’in chantun dastga laschar quintar tar il giudicament da sias zonas d’abitar, da sias zonas maschadadas e da sias zonas dal center tenor l’artitgel 15 alineas 1 e 2 LPT, correspunda a la valur eruida per las vischnancas dal chantun. Sche la valur per ina vischnanca è pli auta che la valur che vegn cuntanschida da la mesadad da las unitads territorialas cumparegliablas, dastga vegnir quintada mo la valur pli bassa. Per pudair determinar novas zonas da lavur sto il chantun introducir in sistem da gestiun per las zonas da lavur che garantescha tut en tut che las zonas da lavur vegnian utilisadas cun mesira. Il DATEC è cumpetent per elavurar las directivas tenor l’artitgel 15 alinea 5 LPT cun ils chantuns.2. secziun Avertura Versiun tenor la cifra I da l’O dals 2 d’avr. 2014, en vigur dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 909). Art. 31 Survista dal stadi da l’avertura  Per ademplir sias incumbensas d’avertura tenor il dretg federal e chantunal fa la communitad ina survista dal stadi da l’avertura. La survista mussa las parts da la zona da construcziun ch’èn prontas da vegnir surbajegiadas sin basa da la planisaziun u da l’avertura terminada u che pudessan previsiblamain esser prontas entaifer 5 onns da vegnir surbajegiadas, sche las lavurs fatgas fin ussa vegnan cuntinuadas cun cleras finamiras. La communitad persequitescha il svilup da construcziun, eruescha las reservas d’utilisaziun en il territori per gronda part surbajegià ed actualisescha la survista. La survista po vegnir consultada da mintga persuna.Art. 32 Mesiras dals chantuns  L’autoritad chantunala guarda che la communitad adempleschia sias incumbensas d’avertura e ch’ella etappeschia l’avertura en cas da basegn. En il chantun na dastgan tut en tut betg esser avertas dapli zonas da construcziun che quai ch’i vegnan mintgamai duvradas ils proxims 15 onns sin basa d’ina creschientscha tenor il scenari mesaun dal UST per il svilup demografic. L’autoritad chantunala controllescha, sch’ils plans d’utilisaziun ston vegnir adattads en ils cas, nua che las zonas da construcziun na vegnan betg avertas da la communitad entaifer il termin previs en il program d’avertura. Versiun tenor la cifra I da l’O dals 2 d’avr. 2014, en vigur dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 909).3. secziun Implants solars Integrà tras la cifra I da l’O dals 2 d’avr. 2014, en vigur dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 909). Art. 32a Implants solars che na dovran nagina permissiun  Implants solars sin in tetg valan sco adattads suffizientamain (art. 18a al. 1 LPT), sch’els:a. surpassan en moda rectangulara la surfatscha dal tetg per maximalmain 20 cm;b. na surpassan – guardà da surengiu – betg la surfatscha dal tetg;c. han – tenor il stadi da la tecnica – in pitschen grad da reflexiun; ed. èn posiziunads cumpactamain; largias per motivs tecnics u in posiziunament spustà pervia da la surfatscha disponibla èn admissibels. Implants solars sin tetgs plats valan er lura sco adattads suffizientamain, sch’els adempleschan las suandantas cundiziuns empè da las premissas tenor l’alinea 1:a. els surpassan l’ur sura da la finiziun dal tetg per maximalmain 1 meter;b. els èn spustadas enavos uschè fitg da l’ur dal tetg, ch’els n’èn betg visibels, sch’ins guarda en in angul da 45 grads da sutensi; ec. els han – tenor il stadi da la tecnica – in pitschen grad da reflexiun. Prescripziuns da furmaziun concretas dal dretg chantunal èn applitgablas, sch’ellas èn raschunaivlas per mantegnair interess da protecziun giustifitgads e sch’ellas na restrenschan betg l’utilisaziun da l’energia solara pli fitg che l’alinea 1. Projects che na dovran nagina permissiun ston vegnir annunziads avant il cumenzament da las lavurs da construcziun a l’autoritad che conceda las permissiuns da construcziun u ad in’autra autoritad cumpetenta tenor il dretg chantunal. Il dretg chantunal fixescha il termin sco er ils plans ed ils documents ch’èn d’agiuntar a l’annunzia.  Versiun tenor la cifra I da l’O dals 3 da zer. 2022, en vigur dapi il 1. da fan. 2022 (AS 2022 357). Versiun tenor la cifra I da l’O dals 3 da zer. 2022, en vigur dapi il 1. da fan. 2022 (AS 2022 357). Versiun tenor la cifra I da l’O dals 3 da zer. 2022, en vigur dapi il 1. da fan. 2022 (AS 2022 357). Integrà tras la cifra I da l’O dals 3 da zer. 2022, en vigur dapi il 1. da fan. 2022 (AS 2022 357).Art. 32b Implants solars sin monuments culturals Sco monuments culturals d’impurtanza chantunala e naziunala (art. 18a al. 3 LPT) valan:a. bains culturals tenor l’artitgel 1 literas a e b da l’Ordinaziun dals 29 d’october 2014 davart la protecziun dals bains culturals en cas da conflicts armads, catastrofas e situaziuns d’urgenza;b. territoris, gruppas d’edifizis ed elements singuls che figureschan cun la finamira da mantegniment A en l’Inventari federal dals lieus svizzers d’impurtanza naziunala degns da protecziun;c. bains culturals d’impurtanza naziunala u regiunala che figureschan en in auter inventari che la Confederaziun ha concludì sin basa da la Lescha federala dal 1. da fanadur 1966 davart la protecziun da la natira e da la patria (LPNP);d. bains culturals d’impurtanza naziunala u regiunala, per ils quals èn vegnidas concedidas contribuziuns federalas en il senn da l’artitgel 13 LPNP;e. edifizis e stabiliments che tutgan, sin basa da lur protecziun, al champ d’applicaziun da l’artitgel 24d alinea 2 LPT u da l’artitgel 39 alinea 2 da questa ordinaziun;f. objects che vegnan designads, en il plan directiv approvà da la Confederaziun, sco monuments culturals d’impurtanza chantunala en il senn da l’artitgel 18a alinea 3 LPT. Versiun tenor la cifra II 3 da l’agiunta da l’O dals 29 d’oct. 2014 davart la protecziun dals bains culturals en cas da conflicts armads, catastrofas e situaziuns d’urgenza, en vigur dapi il 1. da schan. 2015 (AS 2014 3555). SR 520.31 Ils singuls objects pon vegnir consultads gratuitamain tar l’Organ federal da coordinaziun per la geoinfurmaziun sin map.geo.admin.ch > Catalog da geodatas > Populaziun ed economia > Societad, cultura > Inventari federal ISOS. SR 451Art. 32c Implants solars liads al lieu ordaifer las zonas da construcziun  Implants solars colliads cun la rait electrica pon esser liads al lieu ordaifer las zonas da construcziun en spezial, sch’els: a. furman opticamain in’unitad cun edifizis u cun stabiliments che vegnan previsiblamain ad exister legalmain a pli lunga vista;b. vegnan plazzads sco implants flottants sin in lai d’accumulaziun u sin autras surfatschas d’aua artifizialas; uc. portan avantatgs per la producziun agricula en territoris pauc sensibels u servan ad intents d’emprova e da perscrutaziun en quest reguard. Sche l’implant è suttamess ad in’obligaziun da planisaziun, dovra il project ina basa correspundenta. En mintga cas ston ils interess vegnir considerads en moda cumplessiva. Sche las premissas per la permissiun n’èn betg pli ademplidas, ston ils implants e las parts dals implants correspundents vegnir demontads. Integrà tras la cifra I da l’O dals 3 da zer. 2022, en vigur dapi il 1. da fan. 2022 (AS 2022 357).4. secziun Abitadis pitschens ordaifer la zona da construcziun Versiun tenor la cifra I da l’O dals 2 d’avr. 2014, en vigur dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 909). Art. 33Per mantegnair abitadis pitschens ordaifer la zona da construcziun pon vegnir determinadas zonas spezialas tenor l’artitgel 18 LPT, p.ex. zonas d’aclauns u zonas da mantegniment, sche la charta u il text dal plan directiv chantunal (art. 8 LPT) prevesa quai.5. secziun Confurmitad a la zona d’agricultura Versiun tenor la cifra I da l’O dals 2 d’avr. 2014, en vigur dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 909). Art. 34 Confurmitad generala d’edifizis e da stabiliments a la zona d’agricultura (art. 16a al. 1–3 LPT)  Edifizis e stabiliments en la zona d’agricultura èn confurms a la zona, sch’els servan a la cultivaziun dependenta dal terren u a l’augment intern u sch’els vegnan utilisads – en ils territoris previs per quest intent tenor l’artitgel 16a alinea 3 LPT – per ina cultivaziun che surpassa in augment intern e sch’els vegnan duvrads per:a. producir products utilisabels tras la cultivaziun da plantas e tras la tratga d’animals da niz;b. cultivar surfatschas quasi-natiralas. Confurms a la zona d’agricultura èn plinavant edifizis e stabiliments che servan a l’elavuraziun, al deposit u a la vendita da products da l’agricultura u da l’orticultura:a. sch’ils products vegnan producids en la regiun e sche passa la mesadad da quests products derivan dal manaschi respectiv ubain dals manaschis ch’èn s’unids ad ina cuminanza da producziun;b. sche l’elavuraziun, il deposit u la vendita n’è betg da natira commerziala ed industriala; ec. sch’il manaschi respectiv mantegna ses caracter d’agricultura u d’orticultura. Confurms a la zona d’agricultura èn la finala edifizis che servan sco abitaziun indispensabla per il manaschi agricul correspundent, inclusiv l’abitaziun da la generaziun che sa retira. La permissiun dastga mo vegnir dada:a. sche l’edifizi u il stabiliment è necessari per la cultivaziun en dumonda;b. sche nagins interess predominants na s’opponan a l’edifizi u al stabiliment en il lieu previs; ec. sch’igl è probabel ch’il manaschi po exister a pli lunga vista. Edifizis e stabiliments che servan a l’agricultura pratitgada durant il temp liber na valan betg sco confurms a la zona d’agricultura.Art. 34a Edifizis e stabiliments per gudagnar energia or da biomassa (art. 16a al. 1 LPT)  Admissibels èn edifizis e stabiliments che vegnan duvrads per:a. gudagnar combustibels e carburants;b. producir electricitad cun la chalur dals combustibels e dals carburants gudagnads;c. ...d. conducts per transportar l’energia a clientella adattada sco er per transportar natiers la biomassa e per transportar davent las substanzas che resultan suenter avair gudagnà l’energia;e. tractar la biomassa ch’è vegnida transportada natiers e las substanzas che resultan suenter avair gudagnà l’energia. Admissibels èn plinavant edifizis e stabiliments che vegnan duvrads per producir chalur or da biomassa lainusa e per distribuir questa chalur:a. sche las installaziuns necessarias vegnan plazzadas entaifer il center dal manaschi respectiv en edifizis existents che na vegnan betg pli duvrads per l’agricultura;b. sche las singulas parts dals stabiliments correspundan als standards actuals d’auta effizienza energetica. Passa la mesadad da la massa dals substrats elavurads sto derivar dal manaschi respectiv ubain da manaschis agriculs ch’èn per regla situads entaifer ina distanza da viadi da 15 km. Questa part sto importar almain 10 pertschient dal cuntegn energetic da tut ils substrats elavurads. Las funtaunas dals ulteriurs substrats ston per regla esser situadas entaifer ina distanza da viadi da 50 km. Excepziunalmain pon vegnir permessas distanzas da viadi pli lungas. L’entir stabiliment sto esser subordinà al manaschi agricul e contribuir a l’utilisaziun effizienta da las energias regenerablas. Las premissas da l’artitgel 34 alinea 4 ston esser ademplidas. Integrà tras la cifra I da l’O dals 4 da fan. 2007, en vigur dapi il 1. da sett. 2007 (AS 2007 3641). Abolì tras la cifra I da l’O dals 10 d’oct. 2012, cun effect dapi il 1. da nov. 2012 (AS 2012 5537). Integrà tras la cifra I da l’O dals 10 d’oct. 2012, en vigur dapi il 1. da nov. 2012 (AS 2012 5537).Art. 34b Edifizis e stabiliments per tegnair ed utilisar chavals (art. 16a LPT)  Sco manaschis agriculs valan manaschis en il senn da l’artitgel 5 u 7 da la Lescha federala dals 4 d’october 1991 davart il dretg funsil puril (LDFP). Sin manaschis agriculs existents che n’adempleschan betg las premissas tenor l’artitgel 5 u 7 LDFP areguard las forzas da lavur da standard, pon vegnir permessas tant las mesiras architectonicas per tegnair chavals en edifizis e stabiliments existents sco er ils stabiliments al liber ch’èn necessaris per tegnair ils chavals confurm a lur natira, sch’igl è avant maun ina basa da pavel suffizienta che deriva principalmain dal manaschi sez e sch’igl ha pastgiras per tegnair ils chavals. La clasira tenor l’artitgel 2 alinea 3 litera f da l’Ordinaziun dals 23 d’avrigl 2008 davart la protecziun dals animals, ch’è endrizzada per ch’ils chavals possian sortir e sa mover mintga di e da tutta aura (areal per tutta aura), sto ademplir las suandantas premissas:a. l’areal per tutta aura sto cunfinar directamain cun la stalla. Nua che quai n’è betg pussaivel, serva in’eventuala plazza per l’utilisaziun dals chavals a medem temp sco areal per tutta aura. Sch’i dovra, pervia dal dumber da chavals, ina surfatscha supplementara per ch’ils chavals possian sortir e sa mover, dastga questa surfatscha esser separada da la stalla;b. sche l’areal per tutta aura è pli grond che la surfatscha minimala tenor la legislaziun davart la protecziun dals animals, stoi esser pussaivel da puspè allontanar la fixaziun dal terren senza gronda lavur. L’areal per tutta aura na dastga dentant betg esser pli grond che la surfatscha recumandada tenor la legislaziun davart la protecziun dals animals. Las plazzas per utilisar ils chavals, sco per exempel plazzas da chavaltgar, circuls da lonschar u carussels:a. dastgan vegnir duvradas mo per utilisar ils chavals tegnids en il manaschi;b. pon vegnir duvradas cuminaivlamain da plirs manaschis;c. dastgan avair ina surfatscha da maximalmain 800 m2; ils carussels na vegnan betg quintads tar la surfatscha;d. ston vegnir construidas en la vischinanza directa dals edifizis e stabiliments dal manaschi;e. na dastgan betg avair in tetg e betg esser circumdadas da paraids; tar ils carussels è in tetg admissibel sur il percurs;f. pon vegnir equipadas cun in indriz d’illuminaziun adequat;g. na dastgan betg esser equipadas cun autpledaders;h. ston puspè pudair vegnir allontanadas senza gronda lavur. En connex cun la tegnida e cun l’utilisaziun da chavals n’èsi betg admissibel da construir novs edifizis d’abitar. Dal rest ston esser ademplidas las premissas tenor l’artitgel 34. Integrà tras la cifra I da l’O dals 2 d’avr. 2014, en vigur dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 909). SR 211.412.11 SR 455.1Art. 35 Stallas cuminaivlas Edifizis e stabiliments ch’èn destinads a tegnair animals e ch’èn en la proprietad exclusiva d’ina persuna natirala pon vegnir construids cuminaivlamain per plirs manaschis:a. sch’ils manaschis furman ina cuminanza da manaschis u ina cuminanza da secturs da manaschi ch’è renconuschida da l’uffizi chantunal cumpetent;b. sch’il contract è suttascrit da tut ils commembers da la cuminanza ed è agiuntà a la dumonda; ec. sch’il contract vala anc almain 10 onns a partir dal mument che la permissiun da construcziun vegn concedida. Versiun tenor la cifra III da l’O dals 26 da nov. 2003, en vigur dapi il 1. da schan. 2004 (AS 2003 4873).Art. 36 Augments interns en il sectur da la tegnida d’animals  Sco augment intern (art. 16a al. 2 LPT) vala la construcziun d’edifizis e da stabiliments ch’èn destinads a tegnair animals independentamain dal terren:a. sche la contribuziun per cuvrir la producziun independenta dal terren è pli pitschna che la contribuziun per cuvrir la producziun dependenta dal terren; ub. sch’il potenzial da substanza sitga che deriva da la cultivaziun da plantas correspunda ad ina part d’almain 70 pertschient dal basegn da substanza sitga da l’effectiv d’animals. La contribuziun da cuvrida e la substanza sitga ston vegnir cumparegliadas a maun da valurs da standard. Sche valurs da standard mancan, vegnan utilisadas datas da calculaziun cumparegliablas. Sch’il criteri da la contribuziun da cuvrida porta in pli grond potenzial d’augment ch’il criteri da la substanza sitga, ston en mintga cas esser cuvrids 50 pertschient dal basegn da substanza sitga da l’effectiv d’animals. Versiun tenor la cifra I da l’O dals 4 da fan. 2007, en vigur dapi il 1. da sett. 2007 (AS 2007 3641).Art. 37 Augments interns en il sectur da la cultivaziun da verdura e da l’orticultura productiva  Sco augment intern (art. 16a al. 2 LPT) vala la construcziun d’edifizis e da stabiliments ch’èn destinads a la cultivaziun da verdura ed a l’orticultura independenta dal terren, sche la surfatscha che vegn cultivada independentamain dal terren na surpassa betg 35 pertschient da la surfatscha ch’è destinada a la cultivaziun da verdura u a l’orticultura e n’importa betg dapli che 5000 m2. La cultivaziun vegn considerada sco independenta dal terren, sch’i n’exista betg ina relaziun stretga avunda cun il terren natiral. Versiun tenor la cifra I da l’O dals 4 da fan. 2007, en vigur dapi il 1. da sett. 2007 (AS 2007 3641).Art. 38 Edifizis e stabiliments che surpassan in augment intern En il rom da sia planisaziun directiva u sin la via legislativa fixescha il chantun las pretensiuns che ston vegnir observadas per determinar zonas tenor l’artitgel 16a alinea 3 LPT; en quest reguard èn decisivas las finamiras ed ils princips tenor ils artitgels 1 e 3 LPT.6. secziun Excepziuns per edifizis e stabiliments ordaifer las zonas da construcziun Oriundamain: 4. secziun.Art. 39 Edifizis en territoris d’abitadis sparpagliads ed edifizis marcants per la cuntrada  En territoris cun abitadis tradiziunalmain sparpagliads, ch’èn fixads en il plan directiv chantunal ed en ils quals la colonisaziun permanenta duai vegnir rinforzada en vista al svilup dal territori giavischà, pon ils chantuns permetter sco liada al lieu (art. 24 lit. a LPT):a. la midada da l’utilisaziun d’edifizis existents, che cuntegnan abitaziuns, a favur d’intents d’abitar betg agriculs, sche quests edifizis vegnan duvrads suenter la midada durant l’entir onn;b. la midada da l’utilisaziun d’edifizis u da cumplexs d’edifizis existents, che cuntegnan abitaziuns, a favur da la pitschna mastergnanza locala (per exempel chascharias, manaschis ch’elavuran lain, lavuratoris mecanics, serrarias, butias da commerzi en detagl, ustarias); la part che vegn duvrada da la mastergnanza na dastga per regla betg esser pli gronda che la mesadad da l’edifizi u dal cumplex d’edifizis. Sco liada al lieu pon ils chantuns permetter la midada da l’utilisaziun d’edifizis existents ch’èn protegids sco edifizis marcants per la cuntrada:a. sche la cuntrada ed ils edifizis furman in’unitad degna da vegnir protegida ed èn vegnids mess sut protecziun en il rom da la planisaziun d’utilisaziun;b. sch’il caracter spezial da la cuntrada dependa da l’existenza dals edifizis;c. sch’il mantegniment duraivel dals edifizis po vegnir garantì mo tras ina midada d’utilisaziun; ed. sch’il plan directiv chantunal cuntegna ils criteris per giuditgar la dignitad da protecziun da las cuntradas e dals edifizis. Las permissiuns tenor quest artitgel dastgan mo vegnir dadas, sche l’aspect exteriur e la structura architectonica fundamentala na vegnan betg midads essenzialmain. Las permissiuns tenor l’alinea 2 scadan, sche l’edifizi u – uschenavant che quai è en la responsabladad dal proprietari dal bain immobigliar – la cuntrada circumdanta ha pers la dignitad da protecziun. En cas da midadas illegalas da la cuntrada tenor l’alinea 2 procura in’autoritad chantunala ch’il restabiliment dal stadi legal vegnia disponì ed exequì. Versiun tenor la cifra I da l’O dals 10 d’oct. 2012, en vigur dapi il 1. da nov. 2012 (AS 2012 5537). Integrà tras l’art. 7 da l’O dals 22 d’avust 2012 davart las abitaziuns secundaras (AS 2012 4583). Versiun tenor l’art. 12 cifra 1 da l’O dals 4 da dec. 2015 davart las abitaziuns secundaras, en vigur dapi il 1. da schan. 2016 (AS 2015 5669). Integrà tras l’art. 7 da l’O dals 22 d’avust 2012 davart las abitaziuns secundaras (AS 2012 4583). Versiun tenor l’art. 12 cifra 1 da l’O dals 4 da dec. 2015 davart las abitaziuns secundaras, en vigur dapi il 1. da schan. 2016 (AS 2015 5669).Art. 40 Manaschis accessorics betg agriculs (art. 24b LPT)  La permissiun d’in manaschi accessoric betg agricul premetta:a. che quel sa chattia entaifer il center dal manaschi agricul;b. che quel saja concepì uschia, che la gestiun dal manaschi agricul restia garantida;c. ch’il caracter dal bain na vegnia betg midà essenzialmain;d. ch’i sa tractia d’in manaschi en il senn da l’artitgel 5 u 7 LDFP. La cumprova ch’in manaschi saja dependent d’entradas supplementaras (art. 24b al. 1 LPT) sto vegnir furnida tras in concept da gestiun. Sco manaschis accessorics che han ina stretga colliaziun materiala cun il manaschi agricul valan cunzunt:a. purschidas dal turissem agrar sco mangiar sin il bain puril, durmir en il strom, chombras da giasts sin il bain puril, bogns da fain;b. purschidas socioterapeuticas e pedagogicas, tar las qualas la vita ed – uschenavant sco pussaivel – la lavur sin il bain puril èn parts fundamentalas da questas purschidas. Sch’ils edifizis e stabiliments existents na porschan nagin spazi u memia pauc spazi per endrizzar in manaschi accessoric betg agricul tenor l’artitgel 24b alinea 1 LPT, pon vegnir permessas construcziuns annexas u moviblas fin ad ina surfatscha da 100 m2.  Sche las premissas per ina permissiun tenor l’artitgel 24b LPT n’èn betg pli ademplidas, scada la permissiun. L’autoritad cumpetenta constatescha quai tras ina disposiziun. Sin dumonda stoi vegnir decidì en ina nova procedura da permissiun, sch’il manaschi accessoric betg agricul po vegnir permess sin basa d’ina autra disposiziun. Versiun tenor la cifra I da l’O dals 4 da fan. 2007, en vigur dapi il 1. da sett. 2007 (AS 2007 3641). SR 211.412.11Art. 41 Champ d’applicaziun da l’artitgel 24c LPT  L’artitgel 24c LPT è applitgabel per edifizis e stabiliments ch’èn vegnids construids u midads legalmain, avant ch’il bain immobigliar respectiv è daventà part dal territori betg surbajegiabel en il senn dal dretg federal (edifizis e stabiliments construids tenor il dretg vegl). El n’è betg applitgabel per edifizis e stabiliments agriculs isolads e nunabitads. Versiun tenor la cifra I da l’O dals 10 d’oct. 2012, en vigur dapi il 1. da nov. 2012 (AS 2012 5537).Art. 42 Transfurmaziun d’edifizis e da stabiliments construids tenor il dretg vegl  Ina midada vala sco parziala ed in engrondiment sco moderà, sch’ils tratgs essenzials da l’identitad da l’edifizi u dal stabiliment inclusiv da ses conturns vegnan mantegnids. Meglieraziuns da gener concepziunal èn admessas. Il stadi da referenza decisiv per giuditgar l’identitad è il stadi, en il qual l’edifizi u il stabiliment sa chattava il mument ch’el è vegnì attribuì al territori betg surbajegiabel. La dumonda, sche l’identitad da l’edifizi u dal stabiliment vegn mantegnida essenzialmain, sto vegnir giuditgada en consideraziun da tut las circumstanzas. En mintga cas valan las suandantas reglas:a. entaifer il volumen da l’edifizi existent na dastga la surfatscha d’auzada brutta betg vegnir engrondida per passa 60 pertschient; l’installaziun d’ina isolaziun exteriura vala sco engrondiment entaifer il volumen da l’edifizi existent;b. sut las premissas da l’artitgel 24c alinea 4 LPT po in engrondiment vegnir realisà ordaifer il volumen da l’edifizi existent; en quest cas na dastga l’entir engrondiment surpassar ni 30 pertschient ni 100 m2 tant areguard la surfatscha d’auzada brutta imputabla sco er areguard la surfatscha totala (summa da la surfatscha d’auzada brutta imputabla e da la surfatscha accessorica brutta); ils engrondiments entaifer il volumen da l’edifizi existent vegnan quintads mo per la mesadad;c. las midadas architectonicas na dastgan betg pussibilitar ina midada essenziala da l’utilisaziun d’edifizis ch’eran abitads oriundamain mo temporarmain. In edifizi u in stabiliment dastga mo vegnir reconstruì, sch’el era anc utilisabel confurm a l’intent il mument da la destrucziun u da la demoliziun e sch’igl exista in interess nuninterrut vi da sia utilisaziun. Il volumen da l’edifizi dastga mo vegnir reconstruì, uschenavant ch’el po cumpigliar la surfatscha admissibla tenor l’alinea 3. L’alinea 3 litera a n’è betg applitgabel. Sche quai para d’esser inditgà per motivs objectivs, dastga il lieu da l’edifizi u dal stabiliment cumpensatoric divergiar minimalmain dal lieu da l’edifizi u dal stabiliment anteriur. Implants solars tenor l’artitgel 18a alinea 1 LPT na vegnan betg en consideraziun per il giudicament tenor l’artitgel 24c alinea 4 LPT. Versiun tenor la cifra I da l’O dals 10 d’oct. 2012, en vigur dapi il 1. da nov. 2012 (AS 2012 5537). Versiun tenor la cifra I da l’O dals 10 d’oct. 2012, en vigur dapi il 1. da nov. 2012 (AS 2012 5537). Versiun tenor la cifra I da l’O dals 10 d’oct. 2012, en vigur dapi il 1. da nov. 2012 (AS 2012 5537). Versiun tenor la cifra I da l’O dals 10 d’oct. 2012, en vigur dapi il 1. da nov. 2012 (AS 2012 5537). Versiun tenor la cifra I da l’O dals 4 da fan. 2007, en vigur dapi il 1. da sett. 2007 (AS 2007 3641). Integrà tras la cifra I da l’O dals 3 da zer. 2022, en vigur dapi il 1. da fan. 2022 (AS 2022 357).Art. 42a Transfurmaziun d’edifizis d’abitar agriculs construids tenor il dretg nov (art. 24d al. 1 LPT)  En il rom da l’artitgel 24d alineas 1 e 3 LPT pon vegnir permess engrondiments ch’èn indispensabels per in’utilisaziun per intents d’abitar confurm al temp. ... La reconstrucziun suenter ina destrucziun tras forza superiura po vegnir permessa. Integrà tras la cifra I da l’O dals 21 da matg 2003, en vigur dapi il 1. da fan. 2003 (AS 2003 1489). Versiun tenor la cifra I da l’O dals 10 d’oct. 2012, en vigur dapi il 1. da nov. 2012 (AS 2012 5537). Abolì tras la cifra I da l’O dals 10 d’oct. 2012, cun effect dapi il 1. da nov. 2012 (AS 2012 5537). Versiun tenor la cifra I da l’O dals 10 d’oct. 2012, en vigur dapi il 1. da nov. 2012 (AS 2012 5537).Art. 42b Tegnair animals sco hobi (art. 24e LPT)  Sche animals vegnan tegnids sco hobi, vala quai sco engrondiment da l’utilisaziun per intents d’abitar da l’edifizi d’abitar ch’è situà en la vischinanza. Quel sto vegnir mess a quint ad eventualas pussaivladads d’engrondir l’edifizi d’abitar tenor l’artitgel 42 alinea 3. I dastgan vegnir tegnids mo tants animals, sco quai ch’ils abitants da l’edifizi d’abitar vischin pon tgirar sezs. Sch’il dretg federal fixescha, areguard ina tegnida che tegna quint da la natira dals animals, pretensiuns pli severas che la legislaziun davart la protecziun dals animals, ston ils indrizs en ils edifizis ademplir questas pretensiuns. Exceptada da quai è la tegnida da chavals en gruppas tenor l’agiunta 6 litera A cifra 2.1 litera a da l’Ordinaziun dals 23 d’october 2013 davart ils pajaments directs. Sco stabiliments al liber valan stabiliments ch’èn necessaris per tegnair animals confurm a lur natira e che n’han betg in tetg e n’èn er betg circumdads da paraids, sco areals per tutta aura, ladimers u saivs. Exclus da quai èn en spezial:a. stabiliments che servan exclusivamain a s’occupar dals animals sco hobi, sco plazzas da chavaltgar u d’exercizi;b. sustas sin pastgiras.  L’areal per tutta aura dastga esser separà da la stalla mo per motivs stringents. Per la surfatscha admissibla vala l’artitgel 34b alinea 3 litera b. Sche las premissas per ina permissiun tenor l’artitgel 24e LPT n’èn betg pli ademplidas, scada la permissiun. L’autoritad cumpetenta constatescha quai tras ina disposiziun. Integrà tras la cifra I da l’O dals 4 da fan. 2007, en vigur dapi il 1. da sett. 2007 (AS 2007 3641). Versiun tenor la cifra I da l’O dals 2 d’avr. 2014, en vigur dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 909). Versiun tenor la cifra I da l’O dals 10 d’oct. 2012, en vigur dapi il 1. da nov. 2012 (AS 2012 5537). Integrà tras la cifra I da l’O dals 2 d’avr. 2014, en vigur dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 909). SR 910.13 Integrà tras la cifra I da l’O dals 2 d’avr. 2014, en vigur dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 909). Integrà tras la cifra I da l’O dals 2 d’avr. 2014, en vigur dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 909). Integrà tras la cifra I da l’O dals 2 d’avr. 2014, en vigur dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 909). Integrà tras la cifra I da l’O dals 2 d’avr. 2014, en vigur dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 909).Art. 42c Integrà tras la cifra I da l’O dals 4 da fan. 2007 (AS 2007 3641). Abolì tras la cifra I da l’O dals 2 d’avr. 2014, cun effect dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 909).Art. 43 Edifizis e stabiliments commerzials construids tenor il dretg vegl (art. 37a LPT)  Midadas d’intent ed engrondiments d’edifizis e da stabiliments commerzials ch’èn daventads inconfurms a la zona pon vegnir permess:a. sche l’edifizi u il stabiliment è vegnì construì u midà legalmain;b. sch’i na resultan naginas consequenzas essenzialas per il territori e per l’ambient;c. sche la nova utilisaziun n’è betg inadmissibla tenor in auter decret federal;d.–f. ... La surfatscha utilisada en moda inconfurma a la zona dastga vegnir engrondida per 30 pertschient; ils engrondiments entaifer il volumen da l’edifizi existent vegnan quintads mo per la mesadad. Sche la surfatscha utilisada en moda inconfurma a la zona duai vegnir engrondida per passa 100 m2 ordaifer il volumen da l’edifizi existent, dastga quai mo vegnir permess, sche l’engrondiment è indispensabel per cuntinuar cun il manaschi. Versiun tenor la cifra I da l’O dals 10 d’oct. 2012, en vigur dapi il 1. da nov. 2012 (AS 2012 5537). Abolì tras la cifra I da l’O dals 10 d’oct. 2012, cun effect dapi il 1. da nov. 2012 (AS 2012 5537).Art. 43a Disposiziuns cuminaivlas Permissiuns tenor questa secziun dastgan mo vegnir concedidas:a. sche l’edifizi na vegn betg pli duvrà per l’intent vertent che correspunda a la zona u ch’è lià al lieu u sch’i vegn garantì ch’el vegn mantegnì per quest intent;b. sche la nova utilisaziun na pretenda nagin edifizi cumpensatoric che n’è betg necessari;c. sch’i basegna sin il pli necessari in engrondiment minimal da l’avertura existenta e sche tut ils custs d’infrastructura, che resultan en connex cun l’utilisaziun permessa, pon vegnir adossads al proprietari;d. sche la cultivaziun agricula dals bains immobigliars vischins n’è betg periclitada;e. sche nagins interess predominants na s’opponan a quai. Integrà tras la cifra I da l’O dals 10 d’oct. 2012, en vigur dapi il 1. da nov. 2012 (AS 2012 5537).7. secziun Menziun en il register funsil Oriundamain: 5. secziun. Art. 44 En cas da permissiuns en connex cun edifizis e stabiliments ordaifer las zonas da construcziun lascha l’autoritad chantunala cumpetenta far en il register funsil las suandantas menziuns per il bain immobigliar pertutgà:a. l’existenza d’in manaschi accessoric betg agricul (art. 24b LPT);b. cundiziuns schliantas, sut las qualas ina permissiun è vegnida dada;c. l’obligaziun da restabilir il stadi legal. Ella po laschar menziunar ulteriuras restricziuns da la proprietad, en spezial restricziuns d’utilisaziun e restricziuns dal dretg da disponer sco er cundiziuns e pretensiuns. L’uffizi dal register funsil extingua d’uffizi ina menziun, suenter ch’il bain immobigliar è vegnì attribuì cun vigur legala ad ina zona da construcziun. En ils auters cas dastga l’uffizi dal register funsil mo extinguer la menziun, sche l’autoritad cumpetenta ha disponì che las premissas per la menziun sajan scadidas.8. secziun Observaziun dal territori ed infurmaziun Oriundamain: 6. secziun. Art. 45 Observaziun dal territori  Il ARE examinescha, tge consequenzas che l’applicaziun da las disposiziuns davart la construcziun ordaifer las zonas da construcziun ha per il svilup dal territori e per la cuntrada. Ils chantuns dattan al ARE las infurmaziuns necessarias per quest intent.Art. 46 Communicaziuns dals chantuns  Ils chantuns communitgeschan al ARE decisiuns concernent l’approvaziun da plans d’utilisaziun tenor l’artitgel 26 LPT e decisiuns da recurs d’instanzas pli bassas, sch’ellas concernan il suandant:a. la determinaziun da zonas da construcziun en chantuns, nua ch’i vegn applitgà l’artitgel 38a alineas 2, 3 u 5 LPT;b. la midada da plans d’utilisaziun, sche surfatschas cun culturas alternantas vegnan reducidas per passa 3 hectaras. Il ARE po pretender che singuls chantuns communitgeschian las decisiuns davart tscherts champs. Ils chantuns communitgeschan a l’Uffizi federal d’agricultura decisiuns che concernan l’approvaziun da plans d’utilisaziun tenor l’artitgel 26 LPT e decisiuns da recurs d’instanzas pli bassas, sch’ellas pertutgan midadas da plans d’utilisaziun che reduceschan las surfatschas cun culturas alternantas per dapli che 3 hectaras. Versiun tenor la cifra I da l’O dals 2 d’avr. 2014, en vigur dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 909). Integrà tras la cifra III da l’O dals 29 d’oct. 2014, en vigur dapi il 1. da schan. 2015 (AS 2014 3909).Art. 47 Infurmaziun da l’autoritad chantunala d’approvaziun  L’autoritad che decretescha ils plans d’utilisaziun infurmescha l’autoritad chantunala d’approvaziun (art. 26 al. 1 LPT), co ch’ils plans d’utilisaziun resguardan las finamiras ed ils princips da la planisaziun dal territori (art. 1 e 3 LPT), las propostas da la populaziun (art. 4 al. 2 LPT), ils plans secturials ed ils concepts da la Confederaziun (art. 13 LPT) ed il plan directiv (art. 8 LPT) e co ch’els tegnan quint da l’ulteriur dretg federal, en spezial da la legislaziun davart la protecziun da l’ambient. En spezial preschenta ella, tge reservas d’utilisaziun ch’existan en las zonas da construcziun existentas e tge mesiras necessarias che vegnan prendidas en tge successiun per mobilisar questas reservas u per surbajegiar las surfatschas tenor la destinaziun da la zona. Versiun tenor la cifra I da l’O dals 2 d’avr. 2014, en vigur dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 909).6. chapitel Disposiziuns finalas Art. 48 Incumbensas e cumpetenzas dal ARE  Il ARE prenda posiziun davart projects da la Confederaziun che han in effect sin il territori. El elavura las basas necessarias per coordinar las activitads da la Confederaziun che han in effect sin il territori, per collavurar cun ils chantuns sco er per promover la planisaziun dal territori en ils chantuns. El maina l’organ da coordinaziun ch’il Cussegl federal ha instituì entaifer l’administraziun federala. En il sectur da la planisaziun dal territori ha el il dretg da far recurs tenor las disposiziuns generalas davart l’organisaziun giudiziala. Versiun tenor la cifra II 57 da l’O dals 8 da nov. 2006 davart l’adattaziun d’ordinaziuns dal Cussegl federal a la revisiun totala da l’Organisaziun giudiziala, en vigur dapi il 1. da schan. 2007 (AS 2006 4705).Art. 49 Coordinaziun da las proceduras L’obligaziun da coordinar las proceduras vala tenor l’artitgel 4a da l’Ordinaziun dals 4 d’october 1993 davart il dretg funsil puril confurm al senn per l’autoritad chantunala ch’è cumpetenta per decider davart projects da construcziun ordaifer las zonas da construcziun (art. 25 al. 2 LPT), sch’ella na po betg excluder ch’i dovria in’excepziun dal scumond da la partiziun reala e dal scumond da fragmentar parcellas tenor l’artitgel 60 LDFP u ch’i dovria ina disposiziun da constataziun, tenor la quala il bain immobigliar pertutgà n’è betg suttamess al champ d’applicaziun da la LDFP. SR 211.412.110 SR 211.412.11Art. 50 Aboliziun dal dretg vertent L’Ordinaziun dals 2 d’october 1989 davart la planisaziun dal territori vegn abolida. [AS 1989 1985; 1996 1534]Art. 51 Midada dal dretg vertent ... La midada po vegnir consultada sut AS 2000 2047.Art. 52 Disposiziuns transitoricas  Las proceduras ch’èn pendentas il mument da l’entrada en vigur da questa ordinaziun e da la midada da la LPT dals 20 da mars 1998 vegnan giuditgadas tenor il dretg nov. Las proceduras da recurs pendentas vegnan terminadas tenor il dretg vertent, nun ch’il dretg nov saja pli favuraivel per il petent. AS 2000 2042Art. 52a Disposiziuns transitoricas da la midada dals 2 d’avrigl 2014  Sch’in recurs cunter la decisiun da l’autoritad chantunala tenor l’artitgel 26 LPT davart l’approvaziun d’ina enzonaziun è pendent il mument da l’entrada en vigur da la midada dals 2 d’avrigl 2014, n’è l’artitgel 38a alinea 2 LPT betg applitgabel per l’enzonaziun, sch’il recurs na porta ni in’examinaziun ni ina correctura materiala parziala da la decisiun d’approvaziun u sch’il recurs è vegnì fatg da levsenn. Durant il temp transitoric tenor l’artitgel 38a alinea 2 LPT dastgan enzonaziuns vegnir approvadas mo sut las suandantas cundiziuns:a. dapi l’entrada en vigur da questa disposiziun è vegnida dezonada en il chantun almain la medema surfatscha u vegn dezonada almain la medema surfatscha tras la medema decisiun;b. i vegnan stgaffidas zonas per utilisaziuns publicas, en las qualas il chantun planisescha infrastructuras fitg impurtantas ed urgentas; u c. i vegnan stgaffidas autras zonas d’impurtanza chantunala ch’èn urgentamain necessarias, e la surfatscha, che sto vegnir exzonada, è fixada e garantida tras mesiras da planisaziun il mument da l’approvaziun tenor l’artitgel 26 LPT; l’obligaziun d’exzonaziun scroda, sche quella n’è betg pli necessaria sin basa dal plan directiv approvà. En ils chantuns che han surdà exclusivamain a las vischnancas la cumpetenza da determinar zonas da planisaziun (art. 27 LPT), ha er la regenza chantunala questa cumpetenza, fin che l’adattaziun dal plan directiv tenor l’artitgel 38a alinea 2 LPT è approvada. Cumpetenta per abolir e per prolungar la durada da las zonas da planisaziun determinadas tenor l’alinea 3 è er suenter l’approvaziun da l’adattaziun dal plan directiv la regenza chantunala. La designaziun dals chantuns tenor l’artitgel 38a alinea 5 segunda frasa LPT vegn fatga a la scadenza dal termin en in’agiunta tar questa ordinaziun. Uscheditg che la Confederaziun n’ha betg approvà il plan directiv cun ils objects designads tenor l’artitgel 32b litera f, dentant il pli ditg 5 onns suenter l’entrada en vigur da questa midada, po la regenza chantunala fixar provisoricamain tras in conclus simpel la glista dals monuments culturals d’impurtanza chantunala. Integrà tras la cifra I da l’O dals 2 d’avr. 2014, en vigur dapi il 1. da matg 2014 (AS 2014 909).Art. 53 Entrada en vigur Questa ordinaziun entra en vigur il 1. da settember 2000.Agiunta Integrà tras la cifra I da l’O dals 10 d’avr. 2019 (AS 2019 1309). Rectifitgà tenor la cifra I da l’O dals 13 da nov. 2019 (AS 2019 3565), dals 29 da schan. 2020 (AS 2020 405), dals 29 d’avr. 2020 (AS 2020 1651) e dals 11 da dec. 2020, en vigur dapi il 1. da schan. 2021 (AS 2020 6119).(art. 52a al. 5)Scumond da determinar novas zonas da construcziun, perquai ch’i manca ina regulaziun confurma al dretg federal per cumpensar avantatgs da planisaziunEn ils suandants chantuns èsi scumandà da determinar novas zonas da construcziun sin fundament da l’artitgel 38a alinea 5 LPT e da l’artitgel 52a alinea 5 da questa ordinaziun:1. ...2. ...3. ...4. ...