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Bipolare affektive Störung
Die bipolaren Störungen zählen wie die Depression zu den affektiven Erkrankungen. Sie heissen bipolar, weil sie aus abwechselnd auftretenden depressiven und manischen Episoden bestehen, sozusagen den beiden extremen Polen der Stimmung eines Menschen. Unterschieden werden die bipolar-I und die bipolar-II-Erkrankungen. Im letzteren Fall sind die Phasen der Hochstimmung weniger ausgeprägt, d.h. weniger stark und weniger lang. Beide Formen beginnen deutlich früher im Leben als die Depressionen, also um das 20. Lebensjahr, selten nach dem 30. Lebensjahr. Auch sind beide Formen von wiederkehrenden Episoden (mehrere im Lebenslauf) geprägt, oft mit mehr depressiven als manischen Phasen.