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Pedro und Hulda werden bald nach Afrika fliegen
Eigentlich müssten sie längst weg sein. Die Jungstörche fliegen vor ihren Eltern ins Winterquartier los. Sie brauchen da keine Hilfe. Sie haben einen inneren Kompass, der programmiert ist mit der Route. Es gibt zwei Routen. Die Westroute führt über Frankreich, der spanischen Küste entlang und dann über die Meerenge von Gibraltar in die Sahelzone unterhalb von Marokko. Die Ostroute über die, die östlich lebenden Störche ziehen führt über Kleinasien, Syrien, Israel und Ägypten nach Ost- und Südafrika. Während die Eltern, die Altstörche jedes Jahr auf die Reise gehen, kommen de Jungstörche erst nach 2-4 Jahren wieder an ihre Brutstätte zurück, dann wenn sie Brutreif sind.
Hier bei uns sieht das ein bisschen anders aus. Viele Störche ziehen es vor, trotz der Kälte hierzubleiben. Sie werden dann jeweils (in unserem Fall) am Greifensee wenn sie nur im Winter schwer zu fressen finden vom Fischer mit feinem Fisch gefüttert. Jedenfalls wohnen die Eltern von Pedro und Hulda hier und machen auch Jahr für Jahr keine Anstalten wegzufliegen.
Traurige Geschichte
Das traurige an der Geschichte ist, das nur etwas mehr als 10% der Störche im Frühjahr wieder zurückkommen. Unfälle, Abschuss etc. sind die Hauptursachen.
Gespannt warten wir nun alle, was Pedro und Hulda unternehmen werden.
Der stolze Pedro.
Hulda mit einer perfekten Landung.
Hulda hats drauf.