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Loblied
Dreimal auf dem Cover der Vogue, gefeiert für ihren Stil. Als moderne, emanzipierte und eigenständige Frau ist sie zum Vorbild einer ganzen Generation avanciert. Für die Modeindustrie war das der Jackpot. Wenn die Frau ein Kleid von einem börsennotierten Modelabel anzog, schoss der Aktienkurs in die Höhe.
Nein, wir reden hier nicht von Melania Trump, sondern ihrer Vorgängerin Michelle Obama. Bei der aktuellen First Lady müssen wir mit unserem Lob etwas zurückstecken. Ihre bisherige Style-Story hört sich nämlich so an:
American Trophy Wife
Sieben Designer haben sich schlichtweg geweigert, Ms Trump einzukleiden. Die Haare stets ein Stück zu akkurat frisiert, die Augen immer zusammengekniffen, sodass es aussieht, als würde sie einen Bekannten treffen, an den sie sich jedoch nicht richtig erinnern kann («Warte, woher kenne ich dich noch mal?»).
Zu perfekt, immer mit einem leichten Barbie-Touch
Zu viel Schminke, zu viel Botox, zu weisse Zähne
Dass sie mit ihrem Stil niemanden so richtig zu überzeugen scheint, liegt daran, dass er langweilig ist. Glattheit macht uninteressant ...