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«Game, Set and Match Miss Bencic», hiess es am Ende. Mit 6:3, 6:4 gewann die 22-jährige Ostschweizerin ihre Startrunde gegen Veronika Kudermetowa (WTA 58) beim WTA-Premier-Turnier im englischen Eastbourne. Es war für die Weltnummer 13 ein lockerer Aufgalopp ins zweite Rasenturnier der Saison, doch am Ende gab es plötzlich böses Blut.
Kudermetowa verweigerte Bencic nach Spielschluss in einer komisch anmutenden Szenerie den Handschlag und beklagte sich stattdessen bei der Schiedsrichterin. Die Russin war der Meinung, dass die Schweizerin beim Matchball schon «Come on!» schrie, bevor sie den Return geschlagen hatte. Im Video ist davon allerdings nichts zu hören.
Bencic hörte sich das Ganze eine Weile lang an, dann hatte sie genug und packte ihre Sachen. Schliesslich kam es zum Handschlag mit Kudermetova und der Schiedsrichterin, doch verduften durfte Bencic auf Geheiss der Unparteiischen noch nicht. Ganz zum Unmut der Schweizerin, die in der nächsten Runde mit Ekaterina Alexandrova (WTA 52) wieder auf eine Russin trifft. (pre)
Die Saison ist für Lias Andersson nicht nach Wunsch verlaufen. Der 21-jährige Schwede wurde von den New York Rangers nach 17 NHL-Spielen ins Farmteam abgeschoben und im Januar zurück in die Heimat, an HV71, ausgeliehen. Dort brillierte der Weltmeister von 2018 nun neben dem Eis. Andersson versuchte sich mit Erfolg am Guinness-Rekord der meisten Eishockey-Trikots, die ein Mensch tragen kann. 38 waren es am Ende – ein Trikot mehr, als der Kanadier Derek Mackay im vergangenen Dezember anziehen …