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<h2>SubmittedText<h2><p>Gestützt auf Artikel 160 Absatz 1 der Bundesverfassung und auf Artikel 107 des Parlamentsgesetzes reiche ich folgende parlamentarische Initiative ein:</p><p>Das Bundesgesetz über die politischen Rechte (SR 161.1) soll dahingehend geändert werden, dass eine Offenlegungspflicht für die Parteifinanzen eingeführt wird, die wie folgt geregelt ist:</p><p>- Jede politische Partei oder Gruppierung, die in einem Kanton eine Kandidatenliste für die Nationalratswahlen einreicht, hat der Bundeskanzlei jährlich ihre Finanzen offenzulegen. Diese Angaben sind in der Folge jeder in der Schweiz wohnhaften Person zugänglich.</p><p>- Hinzuzufügen ist ausserdem eine Liste aller Spenderinnen und Spender mit den entsprechenden Beträgen. Spenden von natürlichen Personen, die im Jahr weniger als 1000 Franken betragen, können pauschal, das heisst ohne Namen, angegeben werden.</p><p>- Spenden, die anonym oder unter Verwendung eines Pseudonyms eingehen, sind verboten. Solche Spenden muss die Partei an eine anerkannte gemeinnützige Organisation überweisen. </p><p>- Reicht eine politische Partei oder Gruppierung die verlangten Dokumente nicht ein, gehen die Leistungen der Kantone bei Wahlkampagnen (Art. 33) zulasten der bestimmten Partei oder Gruppierung. Ausserdem wird auf der Wahlanleitung für die Stimmberechtigten (Art. 34) explizit vermerkt, dass die gesetzlichen Bestimmungen über die Transparenz der Parteifinanzen nicht eingehalten wurden.</p>