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Wer sich auf einen längeren Ausdauerwettkampf vorbereitet, der versucht seine Energiespeicher so gut wie möglich zu füllen. Die begrenzende Energie sind dabei die Kohlenhydrate. Über das sog. Carboloading (Kohlenhydrate – Laden) wird nun versucht, die Speicher kurz vor dem Wettkampf komplett zu füllen, oder durch einen Ernährungstrick sogar etwas zu vergrössern. Hier wird rund eine Woche vor dem Wettkampf begonnen, die Kohlenhydrate fast ganz wegzulassen, mit dem Ziel, die Speicher fast ganz zu leeren. Der Sportler greift in der Lebensmittelauswahl vor allem auf Eiweissquellen wie Fleisch, Eier oder Milchprodukte und Salat oder Gemüse zurück. Drei Tage vor dem Event wird dann begonnen (Aufladen) die Speicher wieder zu füllen. Vor allem am letzten Tag besteht das Essen überwiegend aus stärkehaltigen Lebensmittelquellen.
Die Problematik des Carboloadings liegt in der Verträglichkeit der Kohlenhydrate beim sog. Aufladen. Wer stärkehaltige Lebensmittel ein paar Tage weglässt, bekommt schneller Durchfall, und dies wäre vor einem wichtigen Wettkampf fatal. Eine einfachere Strategie ist es, am letzten Tag einen hohen Anteil an Kartoffeln, Reis oder Pasta bei allen Mahlzeiten zu nehmen.