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»Jane? Bist da das?« Sie begann sich langsam am Fuß des Bettes abzuzeichnen. Das Haar wehte um ihr ausgezehrtes Gesicht in einem nicht spürbaren Wind. Was mich am meisten erschreckte, war ihre Größe. In diesen sich nur schwach abzeichnenden, weißen Gewändern war sie mehr als zwei Meter groß. Ihr Haar berührte fast die Decke und sie blickte aus einem reglosen Gesicht auf mich herunter. Angst durchdrang mich wie ein Schauer des kalten nordatlantischen Regens. »Du bist nicht wirklich. Jane, du bist tot! Du kannst nicht hier sein, du bist tot!“ »John…« Sie seufzte und ihre Stimme klang, als würden die Worte von vier oder fünf Stimmen gleichzeitig gebildet. »John… schlaf mit mir.« Wer noch nie das Vergnügen hatte, einen Roman von Graham Masterton zu lesen, sollte mit diesem Alptraum beginnen, in dem die Toten ruhelos durch Granitehead, einem Fischerdorf an der Küste Neu-Englands, wandeln.
Meinung / Rezension
Das Buch startet recht spannend, mit einer gruseligen und packenden Atmosphäre. Es bleibt spannend bis zur Hälfte des Buches. Die zweite Hälfte war dann aber leider eher langweilig. Das Ende war unvorhersehbar und spannend und hat einiges wieder wett gemacht. Ich mochte viele von den Charakteren, konnte aber häufig die Reaktionen und Handlungsweisen nicht nachvollziehen. Masterton hat einen sehr angenehmen und wunderbaren Schreibstil.
|Idee/Umsetzung|
|Spannung|
|Lesevergnügen|
|Charaktere|
|Schreibstil|

Durchschnitt: