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Es gibt in der Schweiz über ein Dutzend Thermalbadeorte, wo man die unterschiedlichsten Behandlungen geniessen kann. Das heisse, stark mineralhaltige Wasser eignet sich vor allem bei Leiden am Bewegungsapparat: bei Beschwerden im Rücken oder Schultergürtelbereich, bei Bandscheiben- oder Muskelproblemen, Haltungsschäden und bei Arthrose. Der grosse Vorteil einer Badekur: Der Auftrieb im Wasser reduziert die gewichtsmässige Belastung für die betroffenen Gelenke und ermöglicht Bewegungen, die unter normaler Schwerkraft nicht mehr möglich sind. Das dient dem Gelenk selber, aber auch der Muskulatur und sorgt für besser durchblutetes Gewebe.
Es gibt aber auch Erkrankungen, bei denen das Bad im Thermalwasser weniger empfehlenswert ist. Wer unter Hautproblemen oder Venenbeschwerden leidet, sollte vorsichtig sein; bei Herzkreislauf-Problemen empfiehlt sich vor dem Besuch eines Thermalbades eine ärztliche Untersuchung.
Zu lange sollte man sich im Thermalwasser ohnehin nicht aufhalten: 20 bis maximal 30 Minuten – gefolgt von einer gut einstündigen Ruhepause in der Liegehalle.
Wärme aus dem Boden
In einem Thermalbad (Therme) kommt natürliches, meist stark mineralhaltiges Grundwasser mit einer Quellaustritts-Temperatur von über 20 °C zum Einsatz. Die Wärme und die im Thermalwasser enthaltenen Mineralien wirken sich insbesondere positiv auf die Durchblutung und das vegetative Nervensystem aus.