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Überschuldete Staaten mit serbelnden demokratischen Systemen und einer demografischen Entwicklungskurve steil gegen Überalterung, rutschen auf Knien nach China, um sich Geld zu pumpen.
Ein (letzter?) Adrenalinstoss, um die Wirtschaftspumpe noch ein paar Jahre länger in Gang zu halten.
Interessant ist die Frage, welche Garantien China für ein allfälliges Engagement in Italien fordern wird.
Dürfen die vielleicht in Neapel einen Handelsposten mit eigener Rechtshoheit eröffnen, gepachtet auf 99 Jahre?
Kommentare
Peter Schlemihl meint
Was es noch zu ergänzen gibt:
1. Europa war noch nie so demokratisch wie heute! Von serbelnden demokratischen Systemen kann also keine Rede sein!
2. Die USA sind bereits massiv in China verschuldet. Für die Chinesen wäre es also nichts Neues, dem Westen auszuhelfen.
3. Der EU als Ganzes geht es heute wirtschaftlich und auch was den Staatshaushalt betrifft, gut! Vielen EU-Staaten sogar ausgezeichnet!
Baresi meint
In Neapel? Haben nicht Sie hier kürzlich vom drohenden Megaerdbeben in dieser Gegend geschrieben?
LINDER meint
Die Schuldenkrise ist nicht das Ende der Welt, aber das Ende der Vorherrschaft von Europa. Jetzt sind die Asiaten dran. Die Europäer sind im Schnitt zu träge geworden für die Spielregeln, welche uns die Asiaten aufzwingen, ob wir wollen oder nicht.
Paule meint
Ich habe ehr das Gefühl, die Europäer seien im Schritt träge geworden. 🙂
LINDER meint
Das Eine schliesst das Andere nicht aus 😉 Im Schnitt schrieb ich deswegen, weil da in der Mitte Europas noch so ein Land namens Schweiz liegt