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Der Eissportbetrieb des Regionalen Eiszentrums Luzern verursacht jährlich einen Verlust von 300'000 bis 400'000 Franken. Mit einem Investorenmodell sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, die Anlage bis 2050 finanziell zu sichern. Das Eisfeld und die Eishalle befinden sich auf einem Areal, das die Stadt dem Regionalen Eiszentrum im Baurecht abgetreten hat. Das Eiszentrum soll neu auf einer der noch nicht überbauten Flächen einen Wohn-, Dienstleistungs- oder Gewerbebau bauen dürfen.
Investor soll gesucht werden
Das Regionale Eiszentrum wird das Gebäude nicht selber erstellen und betreiben, sondern das Grundstück in einem Unterbaurecht an einen privaten Investor abtreten. Der Baurechtszins aus dem Unterbaurecht soll dann der Stadt Luzern zugutekommen – dies in der Höhe von geschätzten 300'000 Franken. Die Stadt wiederum verpflichtet sich, dem Eiszentrum jährlich 300'000 Franken zukommen zu lassen. Damit soll ein kostendeckender Betrieb des Sportbetriebs möglich sein. Genau dieses Hin und Her wurde von den Grünen kritisiert und als viel zu kompliziert bezeichnet. Dennoch war eine Mehrheit des Stadtparlaments der Meinung, dass die Idee und Eigeninitiative des Eiszentrums gefördert und umgesetzt werden soll.
Die Suche nach einem Investor, der gewillt ist, auf dem Areal neben dem Eiszentrum zu bauen, bleibt nun Sache des Eiszentrums.
«Wetten, dass..?»
Das Luzerner Eisfeld gibt es seit 1960. Damals bestand es aus zwei offenen Eisfeldern. Anfang des Jahrtausends wurde es für 16 Millionen Franken gesamterneuert und 2003 mit einer «Wetten, dass...?»-TV-Show neu eröffnet. Seither besteht es aus einer Hockeyhalle und einem überdachten Eisfeld für den öffentlichen Eislauf.