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Bisher ist nicht bekannt, wie viel Giftpflanzen im Futter enthalten sein dürfen, ohne dass die Tiere Schaden nehmen. Auch ist nicht klar, in welchem Masse sie diese überhaupt zu sich nehmen.
Forscher der Tierärztlichen Hochschule Hannover (D) wollen deshalb nun unter realen Bedingungen messen, inwieweit Pferde und Rinder die Giftpflanzen Jakobskreuzkraut und Herbstzeitlose im Heu von selbst meiden. Aus den Ergebnissen sollen Grenzwerte berechnet werden, welchen Anteil die Giftpflanzen auf Weiden und Wiesen haben dürfen, damit das Gras und das Dürrfutter bedenkenlos als Futter genutzt werden kann.
Von ihren Ergebnissen erhoffen sich die Projektpartner, dass langfristig weniger Pflanzenschutzmittel gegen die Giftpflanzen auf Wiesen und Weiden eingesetzt werden.
Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet des Jakobskreuzkrauts sind die Ebenen bis mittleren Gebirgslagen der gemässigten Klimazonen Europas und Westasiens. Es handelt sich in Mitteleuropa nicht um einen Neophyten, sondern um eine einheimische Art.