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Aus Frankreich heisst es, dass Shaqiri sich mit den Chicago Fire bereits geeinigt habe, deren Sportchef der Schweizer Georg Heitz ist. Dieser war in gleicher Funktion beim FC Basel tätig, als Shaqiri dort spielte. Selbst eine Transfersumme bringt «L'Equipe» schon ins Spiel: Sieben Million Euro soll der MLS-Klub, der wie Lugano dem Amerikaner Joe Mansueto gehört, für den 30-jährigen Schweizer bezahlen.
Obwohl Shaqiri am Dienstag beim 2:1 gegen Marseille mit einem Tor und einem Assist brilliert hat, scheint seine Zeit bei Olympique Lyon damit schon nach einem halben Jahr zu Ende zu gehen. Nur selten konnte der Basler in den letzten Monaten die Erwartungen der Franzosen erfüllen. Bereits in der Winterpause gab es Gerüchte, dass Lyon ihn am liebsten verkaufen würde.
In den letzten Tagen soll sich Shaqiri zusammen mit seinem Umfeld aktiv um einen neuen Arbeitgeber bemüht haben. Sions Präsident Christian Constantin meinte gegenüber dem Radiosender «Rhône FM», Shaqiri suche einen Klub, um im Hinblick auf die WM mehr Einsatzzeit zu bekommen.
Nun ist die Wahl von Shaqiri offenbar auf Chicago gefallen. Bereits am Wochenende wird er in der amerikanischen Metropole erwartet. Im Aufgebot von Lyon für den Match der Ligue 1 in Monaco fehlt er.