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Lewis Carroll, mit bürgerlichem Namen Charles Lutwidge Dodgson, lebte von 1832 bis 1898 und war Autor, Geistlicher, Mathematiker, Satiriker und Fotograf. Er war der Sohn eines Landpfarrers und der Älteste von elf Geschwistern, die er schon als Kind mit selbst erfundenen Geschichten unterhielt. Darüber hinaus besaß er jedoch ein herausragendes mathematisches Talent und arbeitete viele Jahre als Dozent für Mathematik an der Universität Oxford. Berühmt wurde er vor allem durch seine Romane »Alice im Wunderland« (1865) und »Alice hinterden Spiegeln« (1871). Zu »Alice im Wunderland« wurde Carroll während eines Bootsausflugs im Juli 1862 inspiriert, den er mit den drei Töchtern der Familie Liddell - Alice, Lorina und Edith - unternahm. Die achtjährige Alice faszinierte ihn durch ihren Witz und ihre scharfe Beobachtungsgabe, und so wurde sie zur Heldin der Geschichte, die er später aufschrieb und ihr zu Weihnachten 1864 schenkte. Sprachspielereien und absurder Witz sind charakteristisch für Carrolls Bücher und zusammen mit Edward Lear gilt er heute als Begründer der Nonsense-Literatur.