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Pinturault fuhr bei seinem Heimrennen im 2. Durchgang die mit Abstand beste Zeit und sprang daher vom 6. Platz noch zuoberst auf das Podest. Für den 21-jährigen Franzosen ist es der 2. Weltcup-Sieg seiner Karriere: Im vergangenen Winter hatte er bereits den Parallel-Slalom von Moskau für sich entscheiden können.
Österreich weiter sieglos
Pinturault verwies den Deutschen Felix Neureuther um eine halbe Sekunde auf den 2. Platz. Der dritte Podestplatz ging an den Österreicher Marcel Hirscher, der nach dem 1. Durchgang noch in Führung gelegen hatte. Damit wartet das österreichische Männerteam wie die Schweiz weiter auf den 1. Weltcup-Sieg in diesem Winter.
Vogel in den Top 20
Swiss-Ski-Fahrer Markus Vogel vermochte sich im 2. Durchgang noch leicht zu steigern und beendete das Rennen an 18. Stelle. Der Nidwaldner büsste 1,87 Sekunden auf die Spitze ein. Reto Schmidiger verlor in der Entscheidung nach einem groben Schnitzer viel Zeit und holte als 28. nur 3 Weltcup-Punkte.
«Die zwei Top-20-Platzierungen in Levi und hier geben mir Mut, in Zukunft etwas mehr zu riskieren», sagte Vogel. «Skifahrerisch hat mir gefallen, was ich gezeigt habe. Ich habe mich in beiden Läufen darauf konzentriert, Schwung für Schwung zu fahren und einen guten Rhythmus zu finden.»
Der erst 20-jährige Ramon Zenhäusern hatte auch in seinem 2. Weltcup-Rennen keine Chance, sich für den 2. Lauf zu qualifizieren. Er klassierte sich an 54. Stelle.