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Patrik Moser (31, -100 kg) – der Teamälteste im Schweizer Nationalkader – ist noch nicht müde. Im Gegenteil.
TEXT: ZVG | BILD: EJU/GABRIEL JUAN
Nachdem er dieses Jahr bereits zwei starke 5. Plätze an den European Open in der bulgarischen Hauptstadt Sofia sowie am Grand Prix Agadir in Marokko einfuhr, schaffte er am Wochenende an den European Open Madrid den Sprung auf das Podest. Zuletzt gelang ihm dies 2015 an den African Open in Port Louis (Mauritius), wo er sich mit Silber die bisher einzige Weltcup-Medaille sicherte.
In Madrid überwand er zunächst Pedro Jimenez Patino (ESP) bevor er im Viertelfinal vom Polen Kacper Szczurowski ausgebremst wurde. Mit einem Sieg über Daniel Matei aus Rumänien in der Hoffnungsrunde qualifizierte sich Moser für den kleinen Final. Mit zwei Strafen auf seinem Konto und dem Rücken zur Wand setzte er im Bronzekampf gegen den Rumänien Ionut Vasian zum entscheidenden Wurf an und gewann – zum dritten Mal an diesem Tag – mit Höchstwertung Ippon. Durch diese hervorragende Leistung dürften ihm weitere Einsätze auf der nächsthöheren Wettkampfstufe «Grand Prix» zustehen.