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Die Basler Faesch und Hoffmann als Kolonialwarenhändler
Erstens waren Faesch wie Hoffmann als Kommissäre für Amsterdamer, Haarlemer und Leydener Firmen und Kaufleute tätig. Sie erhielten von diesen die Waren in Konsignation geliefert und verkauften dieselben auf dem Platz, wenn sie nicht mit deren Absatz ihre Unteragenten auf anderen niederländischen Inseln beauftragt haben.
Zweitens exportierten sie für eigene Rechnung Rohzucker, Kaffe, Tabak und Kakao, Kolonialprodukte, die sie auf Curaçao, St. Eustatius oder in Spanisch-Amerika erworben hatten und zum Verkauf nach Amsterdam sandten. Sie beauftragten mit deren Absatz gegen Provision ihre Kommittenten.
(...)
Der Rohrzucker stammte von Guadeloupe, Martinique und St. Domingo, der Tabak von Port Rico, St. Domingo und St. Vincent, der Kaffee von Guadeloupe und Martinique und der Kakao aus dem General-Kapitanat Caracas. Die tropischen Hölzer kamen aus Zentralamerika, der Ingwer von den Antillen und das Kopaivaöl von der Mündung des Orinocco.
[Bodmer Walter, Schweizer Tropenkaufleute und Plantagenbesitzer in Niederländisch-Westindien im 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts, Basel 1946, S. 6]