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Drei Jahrzehnte lang litten die Schweizer Städte unter einem Rückgang der Bevölkerung. Nun hat sich der Trend gewendet. Städte sind vor allem für junge, gut gebildete und wohlhabende Erwachsene attraktiv geworden.Dieser Inhalt wurde am 22. Januar 2009 - 09:55 publiziert
Das zeigt eine Studie des Nationalen Forschungsprogramms "Nachhaltige Siedlungs- und Infrastrukturentwicklung".
Zwischen 1970 und 2000 verloren die 25 grössten Schweizer Städte 10% ihrer Einwohnerinnen und Einwohner. Doch seit der Jahrtausendwende verzeichnen diese Städte einen demografischen Aufschwung.
Dieser Trend geht in erster Linie auf die Immigration, aber auch die Wiederbelebung des Immobilienmarktes zurück. Zwei Fallstudien zu Neubausiedlungen in Neuenburg und Zürich-West zeigen Aspekte auf, die mit der Attraktivitätssteigerung städtischer Zonen verbunden sind.
Bei den Bewohnerinnen und Bewohnern dieser Siedlungen handelt es sich meist um junge Erwachsene zwischen 30 und 45 Jahren, die kinderlos sind, über eine universitäre Ausbildung verfügen und alleine oder mit dem Partner zusammenleben.
Trotz der Attraktivitätssteigerung der städtischen Zentren breiten sich die Siedlungen weiter ins Umland aus; die beiden Entwicklungen verlaufen also parallel.
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