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7. Etappe
Abfahrt: 07.00 Uhr
Ankunft: 16.30 Uhr
Tagesetappe: 216 Km
Manchmal muss man einfach seine Pläne etwas anpassen. Eigentlich wäre heute keine so lange Etappe vorgesehen gewesen, doch erstens war in meinem gewünschten Etappenort nur wieder ein Camping in praller Sonne und zweitens geht der Wetterbericht mit meiner Pyrenäenüberquerung nicht ganz auf.
Genau an diesem Tag soll es in den Pyrenäen schlechtes Wetter haben. So habe ich mich entschlossen aus drei Etappen zwei zu machen.
Montcuq liegt im Gebiet Quercy-Blanc, dem Gebiet des Zusammenflusses von
Garonne und Tarn, das eine von vielen Flusstälern durchschnittene Kalksteinhochfläche bildet.
Der Ort liegt auf einem grünen Hügel oberhalb des Flüsschens Barguelonnette und wird von dem
viereckigen Turm der ehemaligen Festung gekrönt.
Der historische Teil von Lauzerte gruppiert sich um den Marktplatz mit der Kirche Saint-Barthélemy aus dem 13. Jahrhundert.
Moissac liegt am rechten Ufer des Flusses Tarn, etwa vier Kilometer oberhalb seiner Mündung in die Garonne. Die Stadt wird auch vom Canal latéral à la Garonne (deutsch: Garonne-Seitenkanal), erschlossen, der den Tarn auf einer imposanten Kanalbrücke überquert.
Aus kulturhistorischer Sicht ist Moissac, neben Conques, die bedeutendste Station der Via Podiensis. In der mittelalterlichen Stadt gab es eine Reihe von Pilgerherbergen, und im Hospiz des Klosters wurden die Kranken versorgt. Die eigentliche Aufgabe des Klosters war die geistige Betreuung der Pilger durch das Zelebrieren von Messen und Prozessionen zu Ehren des heiligen Jakob.
Ehemalige Benediktinerabtei Saint-Pierre de Moissac, deren Kreuzgang (1059-1131) und Portal (1110-1131) romanische Skulpturen aufweisen, die zu den europäischen Meisterwerken ihrer Zeit zählen.
Das Dorf Auvillar liegt auf einem Felsvorsprung über dem Fluss Garonne. Der Ort, mit dem vom lateinischen Alta Villa hergeleiteten Namen Auvillar, war ursprünglich eine befestigte römische Siedlung.
Das geschichtliche Erbe von Auvillar ist, dass das Dorf auf dem Weg nach Santiago de Compostela liegt.
In St. Antoine unweit von Auvillar, lohnt sich ein kleiner Halt. Das Dörfchen ist sehr lieblich. Wo bitte ist es sonnst möglich, mitten auf der Hauptstrasse einen Imbiss zu sich zu nehmen. Beachtenswert ist dort auch die kleine Kirche Die Deckenbemalung ist noch gut erhalten, und das Portal widerspiegelt den Einfluss aus der Periode, als Spanien von den Arabern/Mauren besetzt war.
In Flamarens gibt es eine halbwegs eingestürzte Kirche sowie direkt daneben ein imposantes Château, an dem allerdings der Zahn der Zeit auch schon intensiv genagt hat, ungefähr wie an der Citroen Dyane welche ich dort noch entdeckt habe.
Die Ursprünge von Lectoure
gehen zurück auf dein gallisches Oppidum, dem eine galloromanische Ansiedlung folgte, und ab dem Mittelalter war der Ort ein wichtiger Handelsplatz. Eine vom 14. bis 19 Jh. andauernde
Bautätigkeit brachte Bürgerhäuser und bedeutende Sakralbauten hervor, wie die Kathedrale St-Gervais et St-Protais.
Mir gefiel dass Katzen in La Romieu eine wichtige Rolle spielen, dies hat folgenden
Hintergrund: Einer örtlichen Sage zufolge war die geliebte Katze einer jungen Frau als einzige während eines Hungerwinters dem Kochtopf entkommen und hatte bald darauf die Bevölkerung von
einer Mäuseplage befreit. Offenbar hat diese Geschichte die Fantasie eines heimischen Künstlers beflügelt, jedenfalls sieht man vielerorts, in Nischen, über Haustüren, auf Fenstersimsen,
lebensgroße Terrakottakatzen, mit oder ohne Mäuse, in den anmutigsten Stellungen, sehr hübsch.
Aire sur l’Adour ist sicher im Augenblick noch kein besonders sehenswerter Ort. Doch man ist sehr darum bemüht diesen Ort durch gezielte Restaurationen zu einem schönen Ortsbild zu verhelfen. Wenn ich heute nach zwei Jahren, diesen Ort anschaue fallen mir sehr viele renovierte Häuser auf.
Heute war es einfach ein guter Etappenort mit einem Campingplatz den ich bereits kannte.