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Cola Campana, erfolgreicher Dichter und Dramatiker, sucht Stille abseits von Rom und entdeckt die Villa Falconieri. Hier freundet er sich mit der schönen Maria Mariano an, die von ihrem brutalen Gatten Vittorio misshandelt wird; verliebt ist Campana aber in Prinzessin Sora, die mit ihrem Mann ebenfalls hier wohnt.
Der produktive Regisseur Richard Oswald, unter anderem bekannt für die legendäre Homosexualitätsstudie Anders als die Andern (1919), verfilmte mit Villa Falconieri einen Roman seines Landsmanns Richard Voss. Die Aussenaufnahmen der realen Villa Falconieri bei Rom drehte gemäss Nachforschungen der Cineteca Milano der ungenannte Giulio Antamoro. Villa Falconieri ist nicht nur eine deutsch-italienische Koproduktion; die internationale Besetzung veranschaulicht einen Vorteil des Stummfilms: Die unterschiedliche Muttersprache der Darsteller:innen spielte keine Rolle. In der weiblichen Hauptrolle der geplagten Maria schmachtet die grosse italienische Diva Maria Jacobini, als Grobian Vittorio tritt der Südafrikaner Clifford McLaglen auf, den Dichter Campana verkörpert der Deutsche Hans Stüwe, und die Prinzessin Sora spielt die Britin Eve Gray. (mb)
Drehbuch: Alfred Halm, nach dem Roman von Richard Voss
Kamera: Giovanni Vitrotti
Mit: Maria Jacobini (Maria Mariano), Hans Stüwe (Cola Graf Campana), Eve Gray (Prinzessin Sora), Clifford McLaglen (Vittorio Mariano), Elena Sangro (Assunta Neri), Joop van Hulzen (Belcampo), Angelo Ferrari (Prinz Sora), Oreste Bilancia (Daniele)
94 Min., tinted, DCP, stumm, i Zw'titel/e