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Mátyás Mézes (geboren 1990) begann im Alter von sechs Jahren mit dem Violinspiel und war Preisträger mehrerer regionaler Wettbewerbe in der Slowakei. Er studierte bei Eszter Perényi an der Franz-Liszt-Akademie für Musik in Budapest und hat sein Master of Arts Performance bei Katalin Sebestyén und Philippe Graffin am Königlichen Konservatorium in Brüssel abgeschlossen. Derzeit setzt er seine Studien in Solo Performance in der Klasse von Prof. Igor Karsko an der Hochschule Luzern-Musik fort. Meisterkurse bei Pavel Vernikov, Stephan Picard, Valeriy Sokolov, György Pauk und Gyula Stuller und anderen ergänzen seine Ausbildung.
Mit seinem Kammermusikpartner Rémy Dechambre (Klavier) gewann er den Kammermusikpreis Maria Errera" am Königlichen Konservatorium von Brüssel.
Er trat am Aurora Music Festival, Pärnu Festival und dem Auerfestival auf und spielte mit Künstlern wie Kurt Masur, Paavo Järvi, Misha Maisky, Radu Lupu, Viktoria Mullova, Lisa Bathiashvili und Kristóf Baráti zusammen.
Er war Konzertmeister des internationalen Orchesters BruMaTi und des Auer Youth Symphony Orchestra. Seit Sommer 2017 ist er Mitglied des Estonian Festival Orchestra unter der Leitung von Paavo Järvi. Sie spielten in den wichtigsten Konzertsälen Europas wie in der Berliner Philharmonie, dem Wiener Konzerthaus, der Tonhalle Zürich oder dem Bozar Brüssel. Im Sommer 2018 folgen weitere Konzerte mit dem Orchester, unter anderem am BBC Proms London und in der Elbphilharmonie Hamburg.
Seit September 2017 ist er Konzertmeister der Staatsphilharmonie Košice (Slowakei).