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"Lambik Baba" stammt aus der Feder Paul Geerts (Szenario) und Marc Verhaegen (Zeichnungen und Mitabeit am Szenario) und erschien 1991 als Band 230 der Serie "Suske und Wiske".
Im Zentrum der Geschichte steht eine Reise nach Indien - sowohl in dessen Gegenwart als auch in die Vergangenheit.
Wiske möchte gern, dass Tante Sidonia durch eine Adoptions-Organisation die Verantwortung für ein Kind aus armen Verhältnissen in Indien übernimmt. Ein Mädchen wird ihnen zugeteilt, das sie dann auch gleich besuchen gehen wollen. Vorher erscheint ihnen der heilige Sai Baba, der ihnen von der Existenz einer Mine erzählt, in welcher arme Kinder zur Arbeit gezwungen werden. Also beschliesst man, die Reise gleich mit der Suche nach dieser Mine zu verbinden.
Dummerweise "beamt" sich Lambik noch am Flughafen Bombays in eine unbekannte Vergangenheit, als er den Zöllnern die mitgebrachte portable Zeitmaschine erklären will. Nun müssen unsere Freunde auch noch herausfinden, in welchem Jahr Lambik gelandet ist und ihn zurückholen. Als wäre das nicht genug, werden sie auf ihrer Reise Ziel eines Bombenanschlags unbekannter Missetäter...
|Titelbild der Originalausgabe|
"Lambik Baba" ist so richtig vollgepackt mit Themen und Nebengeschichten. Lambik wird im Indien der Jahrhundertwende als heiliger Mann verehrt und irgendwo tritt dann auch noch Kriegsgott Shiva mit seiner Familie auf. Nicht alle Fäden entwickeln sich glatt und logisch, aber insgesamt ist "Lambik Baba" ein packendes, manchmal fantastisch überbordendes, atmosphärisch dichtes Comicabenteuer geworden, dass sich sehen lassen kann.