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Eiskunstlauf - Stéphane Walker schliesst die Eiskunstlauf-EM in Budapest im 17. Rang ab und erreicht damit seine beste Klassierung an diesem Anlass. Gold sichert sich wie im Vorjahr der Spanier Javier Fernandez.
Bei seinem EM-Debüt im Jahr 2011 war Walker 24. geworden, zwei Jahre später belegte er Platz 20 und nun schaute der 17. Rang heraus. Dem 23-jährigen Walliser gelang also eine weitere Steigerung. Und das Gute ist, dass er sein Potenzial noch bei weitem nicht ausgeschöpft hat. Klar ist es schwierig, eine Kür ohne Fehler durchzulaufen, aber Walker hatte diverse Patzer drin. So waren beide Dreifach-Axel zu Beginn des Programms unterrotiert, und beim zweiten stürzte er gar. Dadurch vergab er etwa neun Punkte. Dass er diesen schwierigen Sprung beherrscht, hat er im Kurzprogramm bewiesen, auch wenn die Ausführung nicht ganz sauber war. Zudem erhielt er bei drei weiteren Sprüngen für die Ausführung Minus-Punkte. Auch bei den Pirouetten und Schritten besitzt er noch Steigerungspotenzial. Dennoch verbesserte Walker seine Kür-Bestleistung um 6,8 auf 118,98 Punkte, und auch mit dem Gesamttotal von 179,52 gelang ihm eine persönliche Bestmarke (zuvor 169,26). Bereits nach dem Kurzprogramm war der zweifache Schweizer Meister 17. gewesen.
An der Spitze war Javier Fernandez eine Klasse für sich. Der 22-jährige WM-Dritte distanzierte den russischen Silbermedaillengewinner Sergej Woronow um 14,56 Punkte und feierte seinen zweiten EM-Titel in Serie. Bronze ging ebenfalls nach Russland: Der bald 30-jährige Konstantin Menschow verbesserte sich dank der drittbesten Kür um acht Plätze und schaffte ebenfalls erstmals den Sprung aufs EM-Podest.
SDA-ATS