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China wehrt sich gegen Spionage-Vorwürfe
Der angebliche Spionage-Fall Huawei/ZTE ist endgültig zur Staatsaffäre geworden. Die chinesische Regierung hat sich eingeschaltet und kritisiert die USA stark.
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Nachdem ein US-Kongressbericht zwei führende chinesische Telekommunikationsunternehmen als mögliche Sicherheitsrisiken für die USA bezeichnet hat, wehrt sich nun die chinesische Regierung gegen die Vorwürfe. Der Bericht würde sich auf Ratespiele und falsche Beweise stützen, sagte Shen Danyang, Sprecher der chinesischen Handelskammer, berichtet Xinhuanet.com. Man wehre sich deswegen stark gegen die Ergebnisse des Berichts. Shen spekuliert, dass der Untersuchungsreport nur dazu benutzt würde, um chinesische Firmen vom fairen Handel in den USA auszuschliessen.
Mit den Vorwürfen gegen Huawei und ZTE hätten die USA allerdings ihr lange geltendes Freies-Markt-Prinzip verletzt und Investitionen sowie Partnerschaften zwischen den zwei Ländern zu untergraben versucht.
«Wir hoffen, dass die USA wirkliche Bemühungen unternimmt um eine gerechte Marktumgebung für beider Länder Unternehmen zu schaffen und sich für bilaterale Wirtschaft und Handelsabkommen einzusetzen», so Shen.
Anfang der Woche hatte ein Untersuchungsbericht des US-Geheimdienstausschusses für Aufregung gesorgt, da dieser Huawei und ZTE der Wirtschaftsspionage verdächtige. Als Indizien wurden im Bericht die Nähe der Unternehmen zur «Kommunistischen Partei China» genannt und die Möglichkeit der Telekommunikationsunternehmen, Lücken in ihrer für die USA gedachten Infrastruktur zu schaffen, mithilfe derer vertrauliche Informationen nach China gelangen könnten.