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m-electronics sei finanziell "Back on Track", hofft die Migros.
Die Ende 2005 eingeleiteten Massnahmen, mit denen die Profitabilität des unter dem Namen "m-electronics" zusammengefassten Elektronikhandelsbereichs der Migros verbessert werden sollte, hätten bis Ende 2006 deutliche Ergebnisse gezeigt, wie die Migros in ihrem aktuellen Geschäftsbericht 2006
erklärt: m-electronics sei nun "Back on Track".
Die Migros hatte vor einem Jahr von einem "enormen Margendruck" berichtet
, den m-electronics vor allem im ersten halben Jahr 2005 gespürt habe und der, so ist anzunehmen, zu Verlusten führte. Darauf wurde eine "strategische Neupositionierung" eingeleitet, zu der eine Neuausrichtung von Geschäftsbereichen, eine Überarbeitung des Sortiments (mehr Eigenmarken), eine Anpassung der Beschaffungsstruktur und Initiativen im Servicebereich gehörten.
Ebenfalls zur Neuausrichtung gehörte die Lancierung des Handy-Angebots M-Budget Mobile. Dieses scheint für die Migros beziehungsweise m-electronics eine Erfolgsgeschichte zu bleiben. Per Ende 2006, so die Migros, habe M-Budget Mobile rund 300'000 Kunden und damit 52 Prozent Marktanteil im "No Frills"-Segment der Handyangebote verbuchen können. Neben der Telekommunikation habe vor allem der Bereich "Vision", mit rund einem Drittel Mehrumsatz, die besten Zuwachsraten verzeichnen können.
Insgesamt, so heisst es im Migros-Geschäftsbericht, habe das m-electronics-Team 2006 in einem insgesamt trotz Fussballweltmeisterschaft rückläufigen Markt zwei Prozent Wachstum erzielen können und dabei einen Profit erzielt. Wenn die Migros hier eine mit den letztjährigen Angaben vergleichbare Zahl verwendet, müsste m-electronics 2006, inklusive m-electronics-Sortiment in Migros-Super- und Verbrauchermärkten etwa 670 Millionen Franken Umsatz erzielt haben (Im Geschäftbericht wird dieses Jahr keine absolute Zahl genannt). In den m-electronics Fachmärkten für sich genommen, so führte Herbert Bolliger, Präsident der Generaldirektion der Migros-Gruppe aus, stieg der Umsatz 2006 verglichen mit 2005 um 4,8 Prozent auf 313 Millionen Franken. Gemäss Bolligers Zahlen schrumpfte das Volumen des Gesamtmarkts 2006 um 4 Prozent.
Bei der ebenfalls teilweise mit IT-Produkten handelnden Migros-Tochter Office World stieg der Gesamtumsatz 2006 um 1,5 Prozent auf 102,7 Millionen Franken. (Hans Jörg Maron)