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Friedhof Zürich Manegg
Thujastrasse 60
8038 Zürich
044 482 10 03
Der Friedhof Manegg wird in einem östlichen Bogen von Wohnhäusern und in einem westlichen Bogen von der Autobahn A3 eingefasst. Die Verbindung zur Stadt stellt die 1898–1899 für den Friedhof erbaute Thujastrasse. Bei der Erweiterung von 1932 wurde eine zentrale Achse angelegt, die zum neu errichteten Portal an der Morgentalstrasse führt. Am anderen Ende dieser Achse befindet sich seit 1963 das grosse Gemeinschaftsgrab des Friedhofs.
1906 wurde an der Thujastrasse ein markantes Giebelportal errichtet. Rechts des Portals wurden 1906 die Hochbauten und 1930 die Abdankungskapelle erbaut, welche seit 1932 als wertvolles Kunstwerk ein Wandmosaik von Augusto Giacometti besitzt. Seitlich der Kapelle erhebt sich seit 1930 der Auferstehungsengel von Otto Kappeler.
Der Engel hat seinen Fuss auf eine mit Tüchern verhängte leere Liege gestellt und weist mit dem rechten Arm auf die leere Liege, mit dem linken Arm zum Himmel. Das Gemeinschaftsgrab besitzt als künstlerisches Zentrum einen bronzenen Posaunenengel von Alfred Huber aus dem Jahr 1963.
1960 wurde auf dem Friedhof Manegg das erste Gemeinschaftsgrab der Stadt eingerichtet. Historisch bedingt sind auf dem Platz Zürich Soldatengräber eine Rarität. Auf dem Friedhof Manegg befindet sich am oberen Ellipsenrand das Franzosengrab. Dieses war ursprünglich auf dem Friedhof Elisabethenstrasse beim Tramdepot Wiedikon und birgt die sterblichen Überreste der Franzosen, die während des Deutsch-Französischen Kriegs von 1870-1871 und des Ersten Weltkriegs 1914–1914 in der Schweizer Internierung verstorben sind