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Einer Frau aus den USA wurde eine Entschädigung von über fünf Millionen Franken zugesprochen. Wie «Mirror» berichtet, ist es die Autoversicherung ihres Partners, die blechen soll – und zwar, weil der Mann die Frau mit Humanen Papillomviren (HPV) auf dem Rücksitz seines Hyundais angesteckt hat.
Fahrlässig gehandelt
Da der Mann angeblich von seiner Erkrankung wusste, seine Partnerin aber nicht vor den wiederholten Schäferstündchen im Auto aufklärte, gilt die Ansteckung als Körperverletzung. Das Bundesgericht im US-Bundesstaat Missouri entschied zu Gunsten der Frau.
Der Mann habe fahrlässig gehandelt und muss zur Rechenschaft gezogen werden. Oder besser, seine Versicherung. Die Geschädigte ging nämlich mit einem Vergleichsangebot zur Automobilversicherung des Mannes.
Versicherung hat keine Chance
Die Versicherung legte zwar Berufung gegen das Urteil ein, wird aber trotzdem zahlen müssen, weil diese abgewiesen wurde. Da die Ansteckung auf dem Rücksitz des Fahrzeuges des Mannes passierte, falle das durchaus in den Rahmen, den es durch die Autoversicherung abzudecken gilt. Geäussert hat sich die Versicherungsgesellschaft bis dato noch nicht.
(roa)