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Die Saga "Dos amigas" geht weiter, die Geschichte der Freundschaft zwischen zwei Frauen, die die wichtigsten Jahre des 20. Jahrhunderts umfasst.
EINE DENKWÜRDIGE SAGA
"Sie zeigte mir, dass ich nichts gewonnen hatte, einfach weil es in unserer Welt nichts zu gewinnen gab... und was sich wirklich lohnte, war, sich von Zeit zu Zeit zu sehen, so dass die verrückten Geräusche unserer Gedanken ohne Unterlass aufeinander prallten.
"Sie" ist eine schöne, verrückte Frau, und ihr Name ist Lila. Sie ist dasselbe Mädchen, das wir in Der große Freund, dem ersten Band dieser grossartigen Saga, kennen gelernt haben, und jetzt, gerade sechzehn geworden, ist sie gerade mit einem Mann verheiratet, den sie verachtet. Der andere, der ihr zuhört, ihr folgt und sie ungern imitiert, ist Lenù, ein brillanter Schüler, der entschlossen ist, aus Büchern alles zu lernen, was Lila aus dem Leben lernt.
So entsteht in diesem Aufprall von Empfindungen eine sehr eigentümliche Freundschaft, eine Beziehung, in der Komplizenschaft das Gesetz ist. Ein Blick von Lila genügt, damit Lenù versteht, was wirklich im Schlafzimmer ihrer Freundin passiert. Ein Lächeln genügt, um zu entdecken, was sich hinter den teuren Kleidern verbirgt, die wie ein Handschuh an Lilas Körper passen und die Männer der Nachbarschaft provozieren. Eine einzige Geste genügt, um Lenù wissen zu lassen, dass Lila eine verrückte Tat begehen wird und niemand in der Lage sein wird, sie aufzuhalten.
Neapel, die Stadt, in der sie gewachsen sind, ist Schauplatz dieser Komödie, die die Kraft eines Dramas hat und als eines der Meisterwerke der Literatur des 21. Jahrhunderts unter uns bleiben wird.