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Nach einem Krisentreffen der Formel-1-Teams zur Streitfrage der Kostenbegrenzung wird weiter nach einer Lösung des Problems gesucht. Innerhalb der nächsten zwei Wochen wollen die kleineren Rennställe neuerliche Vorschläge zur Kontrolle der Ausgaben vorlegen.
Bei den Gesprächen in London hatten die elf Teams, Formel-1-Boss Bernie Ecclestone und FIA-Präsident Jean Todt den Streit um eine Budgetgrenze beilegen wollen. Das bereits für 2015 im Grundsatz beschlossene Ausgabenlimit war von der Formel-1-Strategiegruppe, in der nur die sechs grösseren Teams vertreten sind, vor wenigen Wochen gekippt worden.
Dagegen laufen die finanziell angeschlagenen Teams Sauber, Force India, Marussia und Caterham Sturm. Indirekt drohten sie vor dem Krisentreffen in einem Brief an Todt, die Wettbewerbshüter der EU anrufen zu wollen, wenn in der Frage der Kostenbegrenzung keine für sie annehmbare Lösung gefunden wird.
Teams wie Red Bull und Ferrari, die pro Jahr mehr als 250 Millionen Euro ausgeben, wehren sich gegen ein Budgetlimit. Sie wollen höchstens eine Senkung der Ausgaben durch neue Bestimmungen im sportlichen und technischen Reglement akzeptieren. (si/qae)
1. Mai 1994: An diesem Sonntag um 14.17 Uhr findet das schwarze Wochenende von Imola seinen traurigen Höhepunkt. Einen Tag nach dem tödlichen Unfall von Roland Ratzenberger verliert die Formel 1 mit Ayrton Senna den «König der Rennfahrer».
Mit leicht geneigtem Kopf sitzt Ayrton Senna in seinem völlig zerstörten Williams. Der 34-jährige Brasilianer hat an diesem Sonntag um 14.17 Uhr in der siebten Runde des Grand Prix von Imola bei Tempo 321 die Kontrolle über seinen Boliden verloren und ist in der Tamburello-Kurve mit 214 km/h in spitzem Winkel in die Betonmauer gekracht. Alles bremsen nützt nichts mehr, sein Auto ist unlenkbar, es zerbricht in seine Einzelteile. Eine halbe Milliarde TV-Zuschauer hält den Atem an.
Es dauert lange, …