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Wie der Landesbauernverband vergangene Woche in Hannover erklärte, lag der durchschnittliche Hektarertrag von Silomais in dem Bundesland in diesem Jahr bei kaum 40 t/ha.
Bessere Ergebnisse seien indes in Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein erzielt worden, während die Erträge in den östlichen Bundesländern deutlich niedriger lägen. Auf den meisten Feldern habe in dieserAnbausaison wieder Wasser gefehlt, so der Landvolkverband. Das Statistische Bundesamt (Destatis) gehe nun von einer Maisernte aus, die mit bundesweit 85,4 Mio. t das langjährige Mittel um 15 Mio. t verfehlen dürfte.
Das extrem schlechte Vorjahresergebnis von 77,5 Mio. t werde damit allerdings um rund 8 Mio. t übertroffen. Im vergangenen Jahr war die Ernte nach Angaben des Landvolks witterungsbedingt aber mehr als enttäuschend ausgefallen. Die Anbaufläche sei 2019 trotz der geringen Vorjahreserträge nur um 1,3% auf 2,23 Mio. ha ausgedehnt worden.
Niedersachsen gelte nach den Daten des Deutschen Maiskomitees (DMK) als das Bundesland mit dem grössten Maisareal, das sich zuletzt auf mehr als 586'000 ha belaufen habe und damit im Vorjahresvergleich um 3,4 % verkleinert worden sei. Den Anbau von Körnermais hätten die Landwirte in dem Bundesland sogar um 10,5% eingeschränkt.