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Das belgische Start-up Peace of Meat hat ein patentiertes Verfahren entwickelt, um aus tierischen Stammzellen im Bioreaktor tierische Fette zu produzieren – Rinder-, Hühner- und Entenfett, wie das Fachportal foodnavigator.com berichtet. Füge man pflanzenbasierten Fleischalternativen 10 bis 25 Prozent des kultivierten Fetts hinzu, bekomme das Endprodukt Geschmack, Textur und Kaugefühl wie richtiges Fleisch, behauptet Peace of Meat. Das Fleischgefühl hundertprozentig hinzubekommen sei wichtig, um Fleischesser von pflanzenbasierten Alternativen zu überzeugen.
Laut Peace of Meat haben pflanzliche Fette die Tendenz, beim Braten der pflanzlichen Fleischalterantiven auszulaufen. Dadurch würden die Produkte weniger saftig und weniger zart. Kultiviertes Fett löse dieses Problem und erlaube es ausserdem, auf Bindemittel und Aromen zu verzichten.
Ob pflanzliche Produkte mit kultiviertem Fett noch als vegetarisch oder vegan verkauft werden können, sei noch offen, sagte Co-Gründer David Brandes dem Fachportal. Brandes war früher CCO beim Migros-Onlinesupermarkt Le Shop.
Das israelische Unternehmen Meat Tech, das kultiviertes Fleisch herstellt, hat im Oktober eine Million Euro in Peace of Meat investiert. In den nächsten zwei Jahren will Meat Tech Peace of Meat vollständig übernehmen.