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Tegucigalpa - In Honduras haben unter den Augen der Organisation der Amerikanischen Staaten (OAS) Verhandlungen über eine Beilegung der seit über drei Monaten anhaltenden Staatskrise begonnen.
Zu der Delegation gehören mehrere Aussenminister und der Generalsekretär der OAS, José Miguel Insulza. Bei den Verhandlungen kommen erstmals auf honduranischem Boden Repräsentanten der beiden verfeindeten Lager, des gestürzten Staatschefs Manuel Zelaya und des Interims-Präsidenten Roberto Micheletti, zusammen.
Der Aussenminister Kanadas und Mitglied der OAS-Delegation, Peter Kent, sagte, die OAS stehe bereit, dem mittelamerikanischen Land bei der Überwindung der Krise zu helfen.
Unterdessen verlangte der gestürzte Präsident Zelaya ultimativ seine Wiedereinsetzung ins Präsidentenamt bis zum 15. Oktober. Wenn dies nicht gelinge, werde er die für Ende November vorgesehenen Präsidentschaftswahlen nicht anerkennen.
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