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Guya Marini und Carmen D’Apollonio
Designerinnen des Modelabels Ikou Tschüss, Zürich/New York
annabelle: Guya Marini, Carmen D’Apollonio, wann sind Sie zum ersten Mal nach Woodstock gereist?
Guya Marini: Vor zwei Jahren, als ich den Sommer bei Carmen in New York verbrachte, um mit ihr an unserer Kollektion zu arbeiten. Zwischendurch wollten wir uns ein paar Tage ins Grüne verziehen.
Carmen D’Apollonio: Wir stiegen ins Auto, fuhren Richtung Norden, Upstate New York, und landeten in diesem bezaubernden, noch unberührten Paradies mit Flüssen, Wäldern und Schmetterlingen.
Wie sieht der perfekte Ferientag dort aus?
D’Apollonio: Wir setzen uns frühmorgens auf die Veranda, trinken Kaffee, lauschen dem Vogelgezwitscher, erzählen uns Geschichten von früher und laufen den ganzen Tag barfuss rum. Dann waten wir knietief in glasklaren Flüssen und versuchen, von Hand Fische zu fangen.
Welche Kleidungsstücke packen Sie ein?
D’Apollonio: Lange, wallende Kleider, unsere Halstücher, Sandalen und Oversize-Shirts.
Wen treffen Sie in Woodstock?
Marini: Nur das Ehepaar, welches die Tankstelle mit dem kleinen Foodstore betreibt, wo wir ab und zu Burger und Spiegeleier auf lampigen Pommes frites essen. Dazu trinken wir aufgewärmten Filterkaffee ohne Ende.
Welches ist Ihre schönste Erinnerung an Woodstock?
D’Apollonio: Der Moment, als wir zum ersten Mal aus dem Auto gestiegen sind und uns die Aura dieser sagenumwobenen Gegend, wo 1969 das berühmteste Festival der Welt stattgefunden hat, Hühnerhaut bereitet hat.
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