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SDG 16: Friedliche und inklusive Gesellschaften für eine nachhaltige Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und leistungsfähige, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen
SDG 16: Friedliche und inklusive Gesellschaften für eine nachhaltige Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und leistungsfähige, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen
« […]Um friedliche und inklusive Gesellschaften zu fördern und angesichts der Tatsache, dass die Funktionsfähigkeit und der Fortbestand der Gesellschaft wesentlich vom solidarischen Handeln ihrer Mitglieder abhängt, sollen der Austausch und die Verständigung zwischen Einzelnen, Gruppen und Personen unterschiedlichen Alters sowie die soziale und politische Partizipation vorangetrieben werden (Prinzipien 5a und 5b).»
Bedeutung des Indikators
Der Indikator zeigt die Beteiligung an Nationalratswahlen und eidgenössischen Volksabstimmungen. Er drückt aus, inwieweit die gewährten politischen Partizipationsrechte auf nationaler Ebene von stimm- und wahlberechtigten Schweizerinnen und Schweizern wahrgenommen werden.
In der Schweiz hat die Bevölkerung diverse institutionelle und soziale Partizipationsmöglichkeiten. Um an politischen Entscheiden teilzuhaben, können die dazu berechtigen Personen abstimmen und wählen. Das Interesse und die Teilnahme der Menschen an politischen Prozessen fördert die Akzeptanz der daraus hervorgehenden Entscheide in der Gesellschaft. Im Sinne der Nachhaltigen Entwicklung wird daher eine Zunahme der Wahl- und Stimmbeteiligung angestrebt.
Lesehilfe
Die Beteiligung von Ausländerinnen und Ausländern wird nicht berücksichtigt. Diese haben auf nationaler Ebene kein Recht auf politische Partizipation, allerdings wird ihnen in einigen Kantonen und Gemeinden das Stimm- und Wahlrecht gewährt.
Internationaler Vergleich
Das International Institute of Democracy and Electoral Assistance (IDEA), zu dessen Mitgliedern auch die Schweiz zählt, sammelt Daten zur Wahlbeteiligung in Ländern weltweit. Stimm- und Wahlbeteiligung in der Schweiz sind tendenziell tiefer als in anderen demokratischen Ländern. Dies wird zurückgeführt auf die häufig stattfindenden Urnengänge und den geringeren Stellenwert der eidgenössischen Parlamentswahlen, welcher durch die im Bundesrat vorherrschende Parteienkonkordanz zu erklären ist.
Bemerkung: Synthese der beobachteten Entwicklungen der Wahlen (W) und Abstimmungen (A). Die Veränderung in Prozent von jeder Variable wird in einen Einzelwert zusammengefasst (-1 für eine negative Entwicklung, 0 für keine wesentliche Veränderung, +1 für eine positive Entwicklung). Die Einzelwerte werden anschliessend addiert und das Resultat ergibt die gesamte Entwicklungsrichtung des Indikators.
Tabellen
Methodologie
Der Indikator weist die gesamtschweizerische Wahlbeteiligung an den Nationalratswahlen und die Stimmbeteiligung an eidgenössischen Volksabstimmungen aus. Bei den eidgenössischen Volksabstimmungen wurden zur Berechnung der Stimmbeteiligung Durchschnittswerte gebildet für die Urnengänge, welche im Zeitraum von zwei Jahren vor bis zwei Jahre nach den jeweiligen Nationalratswahlen stattfanden. Die Daten entstammen der Statistik der Wahlen und Abstimmungen des Bundesamts für Statistik.
Definitionen
Quellen
Prinzipien
5b Soziale und politische Partizipation
Die soziale und politische Partizipation soll gefördert werden.
KontaktBundesamt für Statistik Sektion Umwelt, Nachhaltige Entwicklung, Raum
Espace de l'Europe 10
CH-2010 Neuchâtel
Schweiz
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