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Viele Tote nach heftigen Regenfällen in Südostasien
- Montag, 5. August 2013, 20:52 Uhr
Überschwemmungen, Erdrutsche und Schlammlawinen haben Dutzende Opfer gefordert. Vor allem in Indien, Pakistan und Nepal.
Schwere Monsun-Regenfälle haben in Indien, Pakistan und Nepal Dutzende Opfer gefordert. Allein in Pakistan kamen mindestens 60 Menschen ums Leben. Viele der Opfer starben durch Stromschläge, teilte die Katastrophenbehörde mit.
Andere ertranken oder wurden unter einstürzenden Gebäuden begraben. Besonders betroffen war die Hafenstadt Karachi und das benachbarte Hyderabad.
Mehr als hundert Tote in Indien und Nepal
Im Süden Indiens starben mindestens 15 Menschen. Mehrere Erdrutsche rissen hier Häuser fort und überschwemmten Strassen, sagte eine Polizeisprecherin. Ein Bus und mehrere Autos seien durch die Schlamm- und Gerölllawinen umgekippt.
Der Regionalflughafen in Kochi wurde überflutet. Er bleibt bis Dienstag gesperrt. 11'000 Passagiere waren von den Flugausfällen und Verspätungen betroffen.
Ein mit mehr als 90 Passagieren besetztes Boot kenterte in Nepal. Dabei starben zwei Frauen, 30 weitere Insassen wurden noch vermisst. Der Fluss im Osten des Landes war aufgrund der starken Monsun-Regenfälle angeschwollen.