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So feiert man Weihnachten – Schweiz im Vergleich mit Russland und Ghana
Auf der ganzen Welt wird Weihnachten unterschiedlich zelebriert. In diesem Blogbeitrag kannst du über die Unterschiede von der Schweizer Weihnacht und der Russischen lernen.
… in der Schweiz
Die Weihnachtstraditionen in der Schweiz sind grundsätzlich ähnlich wie die in anderen mitteleuropäischen Ländern. In der Adventszeit fängt man damit an, alles weihnachtlich zu dekorieren; ein Weihnachtsbaum wird aufgestellt, weihnachtliche Lichter werden montiert und ein Adventskranz wird gemacht. Zu der Vorweihnachtszeit gehört das Keksebacken und der Weihnachtsmarktbesuch auch dazu.
Am 24. Dezember feiert man den heiligen Abend. Einen Tag darauf, dem 25. Dezember, ist Weihnachten. Die beiden Feiertage werden meist mit der Familie und den Liebsten gefeiert. Man beschenkt sich gegenseitig (Bescherung). Beim Bescherungsritual kommt der Weihnachtsmann oder das Christkind vorbei und überreicht (vor allem) den Kindern Geschenke. In der Schweiz gibt es nicht das eine typische Festessen, oftmals isst Raclette, Käsefondue oder Fleischfondue.
… in Russland
In Russland, wie auch in manchen anderen Ländern orthodoxen Glaubens, wird der Julianische Kalender für die Zeitrechnung verwendet. Aufgrund dessen feiert man dort Weihnachten an einem anderen Tag als in der Schweiz. In weiten Teilen Europas nutzt man den gregorianischen Kalender. Nach diesem findet der Heilige Abend am 24. Dezember statt.
In Russland feiert man am letzten Tag des Jahres, dem 31. Dezember, «Neujahr». Für diesen Feiertag wird ein Tannenbaum aufgestellt und geschmückt und Väterchen Frost, auf Russisch: Ded Moros, bringt die Geschenke. Er kommt also zum Jahreswechsel und nicht zu Weihnachten.
Am 6. Januar wird von christlichen Gläubigen Weihnachten gefeiert. In Russland nennt man diesen Tag «Sochelnik» oder «Koljadik». Bei uns in der Schweiz heisst er «Tag der Heiligen Drei Könige». In Russland wird am 7. Januar der erste Weihnachtsfeiertag gefeiert und somit endet auch die 40-tägige Fastenzeit von den streng gläubigen Menschen.
…in Ghana
Für die Ghanaer findet die Weihnachtsfeier den ganzen Dezember über statt und bietet eine Vielzahl von Aktivitäten. Viele reisen, um ihre Verwandten und Freunde in anderen Teilen des Landes zu besuchen. In Ghana werden mehr als 66 Sprachen gesprochen, und alle diese Sprachgruppen haben ihre eigenen Traditionen und Bräuche!
Am Heiligabend beginnen die Feierlichkeiten mit den Kirchenämtern. Dort trommeln und tanzen sie erst richtig. Es gibt auch Chöre, und manchmal dauern diese Gottesdienste die ganze Nacht lang! Am 25. Dezember kehren die Ghanaer in ihren farbenfrohen traditionellen Kleidern in die Kirche zurück. Nach dem Gottesdienst gehen die Menschen nach Hause. Es ist Tradition, dass die Männer eine Ziege schlachten und die Frau sie in der Küche zubereitet.
Weihnachten bedeutet auch gutes Essen: Das traditionelle Essen besteht aus Eintopf oder Gumbo-Suppe, Haferbrei und Fleisch, Reis und einer Yamswurzelpaste namens „Fufu“.