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Das Projekt SULAPS macht für einen Zeithorizont von zehn bis 15 Jahren mit einem Agrarstrukturmodell Prognosen über die Entwicklung der Berglandwirtschaft in zwei Regionen Mittelbündens. Zwei der betrachteten Szenarien gehen von einer starken Liberalisierung der Agrarmärkte und einer Halbierung der Direktzahlungen aus: Im Szenarium «Liberalisierung mit Stellenangebot» bietet die regionale Wirtschaft den landwirtschaftlichen Betriebsleitenden vermehrt Zu- und Nebenerwerbsmöglichkeiten an, wodurch der landwirtschaftliche Strukturwandel über den Generationenwechsel abgewickelt werden kann. Im Szenarium «Liberalisierung mit Stellenmangel» hingegen entfällt ein Teil der bisherigen ausserlandwirtschaftlichen Arbeitsstellen, was zu einer Verdoppelung der Betriebsaufgaberate führt. Der für viele Betriebsleitende notwendige Berufsausstieg ermöglicht den verbleibenden Höfen ein Flächenwachstum. Dieses vermag aber die Einbussen bei den Haushaltseinkommen, die aus dem verminderten Nebenerwerb resultieren, nicht aufzufangen.
Rindfleisch kann auf verschiedene Weise erzeugt werden. Die Intensivmast ist produktiver, die extensive Bio-Weidemast erzielt höhere Preise – doch was ist wirtschaftlicher? Agroscope hat die beiden Produktionssysteme miteinander verglichen.
In einer Online-Umfrage haben Agroscope-Forschende die Einstellungen der Schweizer Bevölkerung zu agrarpolitischen Zielen in allen drei Sprachregionen untersucht. Die Ergebnisse sollen helfen, die Agrarpolitik besser zu gestalten.
Bei der Agri-Photovoltaik wird dieselbe Fläche für die Energieerzeugung und die landwirtschaftliche Produktion genutzt. Das Interesse an diesem Ansatz wächst, aber der Erfolg hängt von vielen Faktoren ab und es muss noch geklärt werden, welche Kulturen sich am besten dafür eignen.