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Nach der Einigung der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) auf eine Förderkürzung im kommenden Jahr waren die Ölpreise zunächst stark gestiegen und deutlich über die Marke von 50 Dollar je Barrel gesprungen. Seit Beginn der Woche hatte aber eine Gegenbewegung eingesetzt, und der Preis für US-Öl war zeitweise wieder unter 50 Dollar gerutscht.
Am Markt wird der aktuelle Preisanstieg mit jüngsten Importdaten aus China erklärt. Die zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt hatte im November 32,35 Millionen Tonnen Rohöl importiert. Zum Vergleich: Im Oktober waren nur 28,79 Millionen Tonnen eingeführt worden. Die Nachfrage der Chinesen spielt eine wichtige Rolle am Ölmarkt. Das Schwellenland ist der grösste Käufer in Asien und gilt als einer der wichtigsten Preistreiber.
"Angesichts einer rekordhohen Rohölverarbeitung in China und einer stark gefallenen heimischen Ölproduktion ist der deutliche Anstieg der Rohölimporte nicht überraschend", kommentierten Rohstoffexperten der Commerzbank. Das Importniveau im November sei das dritthöchste in diesem Jahr gewesen und habe nur zwei Prozent unter dem Rekordniveau vom September gelegen, hiess es weiter in der Einschätzung./jkr/bgf/stb
(AWP)