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25.02.2013
Cyberüberwachung
Träumen Sie davon, Spion zu spielen und an sensible Informationen über Ihren Kollegen, Nachbarn oder Ihren Partner zu gelangen? Mit Riot ist das vielleicht eines Tages möglich…
Geben Sie den Namen der Person ein, über die Sie mehr herausfinden möchten, und die Überwachungssoftware Riot (für Rapid Information Overlay Technology) zeigt augenblicklich eine endlose Liste Informationen an, die aus den Daten der sozialen Netzwerke (Facebook, Twitter, usw.) zusammengetragen wurden. Diese lassen sich nach Lust und Laune filtern und ordnen.
Noch beängstigender ist die Tatsache, dass Riot Fotos der gesuchten Person anzeigt und ermitteln kann, wie häufig sie sich an einem Ort aufhält. Dadurch kann die Software voraussagen
, wo die Person zu einer bestimmten Zeit am ehesten anzutreffen ist.
Fürchten Sie, auf Schritt und Tritt verfolgt zu werden? Keine Sorge, auch das Programm hat Grenzen. Wenn Sie Ihr Facebook-Konto abgesichert und die entsprechenden Datenschutzeinstellungen vorgenommen haben (z.B. Zugriff auf Fotos nur für eine beschränkte Anzahl Personen), laufen Sie nicht Gefahr, in die Fänge von Riot zu geraten.
Die Spionage-Software wurde vom US-Rüstungskonzern Raytheon
, das sich auf Verteidigungssysteme spezialisiert hat, entwickelt. Riot soll helfen, die Sicherheit der amerikanischen Bevölkerung zu gewährleisten. Sie wurde der amerikanischen Regierung und der Industrie
für den Aufbau eines nationalen Sicherheitssystems zur Verfügung gestellt. Ein Verkauf ist laut Raytheon derzeit nicht geplant.
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