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Die Burg Shimabara auch bekannt als Burg Moritake (Moritake-jō) oder Burg Takaki (Takaki-jō), ist eine japanische Burg an der Ostseite der Shimabara-Halbinsel. Die gleichnamige Stadt ist auch bekannt durch den Shimabara-Aufstand von 1637/38.
Im Jahr 1616 wurde der Feudalherrscher Matsukura Shigemasa von Yamato-Gojō nach Shimabara versetzt. Unter seiner Herrschaft wurde mit dem Bau der Burg begonnen, welche 1625 fertiggestellt wurde. Die Anlage ist typisch für den Baustil einer japanischen Niederungsburg:
1868 gingen alle Bauwerke verloren. 1957 wurde das Gelände der Hauptburg zum öffentlichen Park umgestaltet. Der fünfstöckige Burgturm wurde 1964 wieder errichtet. Im Innern des Trumes sind Materialien zur Geschichte des örtlichen Christentums ausgestellt. Auch einige Wachtürme wurden wiederhergestellt. Auf dem Gelände der ersten Vorburg steht heute das Kulturzentrum der Stadt.
Die Shimabara Samurai Residenzen, welche während der Edo Periode (1603-1868) von Samurai-Familien bewohnt wurden, lagen um das Areal des Shimabara Schlosses. Heute weist dieser Bezirk den Status "besonders gut erhaltenen Bezirk" auf. Ein Teil dieses Bezirkes wird "Teppo-machi" (Waffenstadt) genannt. Der Name ist darauf zurückzuführen, dass hier einst bewaffneten Fusssoldaten wohnten. Viele Gebäude sind öffentlich zugänglich, wie z.B. das Yamamoto Haus, das Shinozuka Haus oder das Torida Haus.