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(Lac d')(Kt. Wallis,
Bez. Entremont).
2686 m. Kleiner Moränenstausee von etwa 250 m Umfang, zwischen dem S.-Fuss
der
Aiguilles d'Arpette und der mächtigen linksseitigen Randmoräne des Ornygletschers in einer engen Mulde gelegen. Während
er heute nur einige wenige Wasseradern aus den umgebenden Felsenzirken aufnimmt, muss er einst die Schmelzwasser des Ornygletschers
erhalten haben und damals bedeutend grösser gewesen sein. In der Nähe die Ornyhütten des S. A. C.
und die zerfallene
Chapelle d'Orny.
Prachtvolle Aussicht auf das weite Firnfeld des sog.
Plateau du Trient mit dem es umrahmenden Kranz
von Hochgipfeln.
«Cette petite sommité, sur laquelle on s'élève sans aucune peine en partant
du
Plateau du Trient, est le belvédère préféré des pensionnaires des hôtels de
Champex; c'est la
montagne facile par excellence.» Kurz, Louis, et Eug.
Colomb. La partie suisse de la Chaîne duMont Blanc;
itinérairedu C.
A. S. Neuch. 1900. Unter der
Spitze 3036 m hat man 1903 zur Messung der Schneemengen im Gebiet des Ornygletschers
einen Nivometer angebracht.
Bezirk des Kantons Waadt
in dessen östlichem Abschnitt. 7520 ha Fläche und 6652 Ew., also 88 Ew. auf
einen km2. Grenzt im N. an den Bezirk Moudon
und den Kanton Freiburg,
im O. ebenfalls an Freiburg,
im
S. an Freiburg
und den Bezirk
Lavaux, im W. an den Bezirk Échallens
und
mit seinem sw. Zipfel auch noch an den Bezirk Lausanne.
Ist einer der kleinsten Bezirke des Kantons und liegt ganz
im Bergland des
Jorat, dessen zentralsten und höchsten Teil er umfasst. Gegen die Mitte zu wird er merklich niedriger, behält
aber - von den
Tobeln der Broye
und ihrer Nebenadern durchzogen - auch hier noch durchaus bergigen Charakter
bei, worauf sich das Land im O. wieder rasch hebt und auf
Freiburger Gebiet gleiche Höhen erreicht wie der zentrale
Jorat
sie hat.
Fläche des Kreises die Zahl der Gemeinden eine grosse ist, sind diese letztern meist nur klein und von schwacher Einwohnerzahl.
Städte und grosse Dörfer hat der Kreis keine. Zahlreiche zerstreut gelegene Einzelsiedelungen. 1900: 6652 Ew., wovon 6305 Reformierte, 345 Katholiken
und 2 Juden;
6447 Ew. sprechen französisch, 116 deutsch und 89 italienisch. 1198 Häuser, und 1379 Haushaltungen.
1850: 6635 Ew.;
1880: 6825;
1888: 6583;
1900: 6652 Ew. Die Bevölkerungsziffer ist sich also während der letzten 50 Jahre
nahezu gleich geblieben.
Hauptbeschäftigung der Bewohner ist die Landwirtschaft. Wein gedeiht der hohen Lage und des kühlen
Klimas wegen nicht. Im W. ist ein guter Teil des Bodens mit Wald bestanden. Schöne Molkereien und Käsereien
in Châtillens und Palézieux. Die produktive Bodenfläche verteilt sich auf