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28.11.2022, 12:24 Uhr
Allein in Deutschland konnten wegen Lieferengpässen Waren im Wert von 64 Milliarden Euro nicht produziert werden. Fast die Hälfte davon entfällt auf die Autoindustrie.Artikel lesen
Axa IM Alts und Swiss Life Asset Managers haben in einem neuen Joint Venture die Übernahme des führenden spanischen Glasfaserunternehmens Lyntia Networks vereinbart.
AXA IM Alts und Swiss Life Asset Managers haben am Dienstag bekannt gegeben, dass sie in einem neuen Joint Venture die Übernahme des führenden spanischen Glasfaserunternehmens Lyntia Networks von Antin Infrastructure Partners vereinbart haben. Laut Medienberichten beträgt der Preis rund 2 Mrd. Euro. Lyntia Networks ist ein auf dem spanischen Telekommunikationsmarkt führender Wholesale-Betreiber und dort der einzige neutrale Provider, der nicht nur beschaltete Lichtwellenleiter ("Lit Fiber“) anbietet, sondern unbeschaltete ("Dark Fiber“) und dort eine marktführende Position einnimmt, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Das Unternehmen ist Eigentümer und Betreiber eines hochwertigen landesweiten Glasfasernetzes von über 43'000 km, das hauptsächlich entlang der Strom- und Gasverteilungsinfrastruktur aufgebaut wurde. Es zählt zu den grössten Anbietern neutraler Vernetzungslösungen für Grosskunden in Spanien, wobei die Umsätze durch langfristige Verträge mit Bluechip-Unternehmen unterlegt sind. Der angebotene Langstreckenzugang verbindet insgesamt ca. 2'700 Gebiete, darunter nicht nur Metropolregionen. sondern auch unterversorgte Klein- und Mittelstädte sowie Küstengebiete. Dies bedeutet einen begrenzten Wettbewerb im Abdeckungsgebiet, wie es weiter heisst.
Der Geschäftsbereich Lyntia Access, der FTTH-Glasfaseranschlüsse für Privatwohnungen ("Fiber To The Home“) anbietet, wird im Besitz und der Geschäftsführung von Antin Infrastructure Partners bleiben. José Antonio López wird nach der Transaktion als CEO die Leitung von Lyntia Networks fortsetzen. Ebenso bleibt Eduardo Taulet bei Antin als CEO von Lyntia Access. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der üblichen behördlichen Genehmigungen und wird voraussichtlich bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.