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Vieles wurde bereits gesagt und die 8% haben mich wirklich erstaunt. Nun, auch wenn es 100% wären, würde das einen Einfluss von Gewaltspielen nicht bestätigen.
Es ist doch einfach sehr wahrscheinlich, dass ein gewaltbereiter Mensch auch dazu tendiert gewaltverherrlichende Spiele, aggresive Musik usw. zu konsumieren.
Ein emotionaler Mensch wird wohl eher ruhige Musik hören, Liebesfilme mögen usw. Aber keiner würde je auf die Idee kommen zu behaupten, Liebesfilme oder ruhige Musik führten zu einer Emotionalisierung des Menschen.
Mir hat besonders der Beitrag gefallen, in dem die taktische Seite der Spiele betont wird. Ich selbst spiele ab und zu solche Spiele (Multiplayer online, Team gegen Team, Ziel: mehr "kills"). Das Ziel des Einzelnen ist im Grunde das "Töten", das stimmt. Aber einiges wichtiger ist das taktische Können, die Integration im Team, das Zusammenspiel. Es geht nicht Primär um den einzelnen "Mord". Es geht um die Summe aller Spielhandlungen die ein Team zum Sieg führt.
Von der moralischen Seite her lässt sich ein gespielter "Krieg", ob nun virtuell oder real (Paintball), nicht legitimieren, das ist offensichtlich. Da unterscheiden sich Spiele aber nicht von Filmen und Büchern, die von Kriegen handeln und zur Unterhaltung dienen. Das gilt auch für andere dargestellte Gewalt.
Am wichtigsten ist wohl der Jugendschutz. Dieser ist besser gewährleistet, wenn die Spiele legal aber unter Kontrolle sind.
Wie bereits gesagt wurde ist es realitätsfern zu denken, ein Verbot würde die Spiele aus der Schweiz verbannen.