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Seit der Coronakrise werden in verschiedenen Arbeitsbereichen und Museen Menschen mit social distancing Geräten ausgestattet. Diese Geräte lösen einen Alarm aus, wenn sich deren Träger*innen auf weniger als zwei Meter nähern.
Bei der Installation «social distancing intermezzo» wird ein Einparkhilfe-Sensorsystem, welches zur Anbringung an der Rückseite von Autos gedacht ist, in der Form eines Strichmenschen an der Wand befestigt.
Wenn sich Menschen der Installation nähern, ertönen ab einer Distanz von zwei Metern die Alarmsignale des Parksystems. Je näher sich der Mensch am Sensor befindet desto kürzer werden die Pausen zwischen den einzelnen Piepstönen. Die Besucher*innen veranstalten durch ihre Betrachtung des Strichmenschen ein akustisches Intermezzo.