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Die auf Telekommunikation und Service im Medizinal-Sektor ausgerichtete Ascom mit Holding-Sitz im innerschweizerischen Baar konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr ihren Umsatz im Vergleih zum Jahr davor um 2,0 Prozent auf 297,4 Millionen Franken (297,7 Millionen Euro) steigern. Bei konstanten Wechselkursen wäre das Plus bei 7,2 Prozent gelegen. Der Konzern verweist darauf, dass das Wachstum trotz der Komponenten-Knappheit erreicht worden sei.
Der Ebitda (Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen) der Innerschweizer sank hingegen auf 23,9 Millionen Franken von 26,8 Millionen im Vorjahr. Belastet wurde die Rechnung von einmaligen Kosten in Höhe von 5,2 Millionen. Diese hatten Ascom bereits im ersten Semester einen Verlust von 2,3 Millionen beschert. Die Sonderbelastung war den Angaben zufolge grösstenteils durch eine erforderliche Neubewertung des schwedischen Pensionsplans ausgelöst worden. Zudem habe die Abgangsentschädigung für die frühere Konzernchefin Jeannine Pilloud die Rechnung belastet. Seit 1. Februar 2022 wird das Hightech-Unternehmen von Nicolas Vanden Abeele geführt.
Ohne die Sondereffekte hätte der Ebitda 29,1 Millionen Franken betragen. Die entsprechende Marge gab Ascom mit gegenüber dem Vorjahr unveränderten 9,8 Prozent an. Im zweiten Halbjahr allein resultierte eine deutlich höhere Marge von 14,5 Prozent. Zum Vergleich: Im zweiten Halbjahr 2021 lag er bei 12,3 Prozent.
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