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1869: «Der Werdenberger» wird von Buchdrucker
Jakob Kuhn gegründet. Er erscheint in der Kuhn'schen Buchdruckerei.
Obwohl freisinnig, wollte «Der Werdenberger» bei seiner Entstehung
kein eigentliches Parteiblatt sein.
1882: «Der Werdenberger» wird umbenannt zum «Werdenberger
& Obertoggenburger». In den Neunzigerjahren nimmt der W&O
kämpferische Töne ein. Er versteht sich als Sprachrohr der Region.
1905: Jakob Kuhn, der Gründer der Zeitung, verliert seine
Offizin an die Werdenbergische Spar- und Leihanstalt Buchs (spätere
Bank in Buchs). Nur Monate später wird noch im selben Jahr die
Buchdruckerei Buchs AG gegründet.
1931: Die Aktionärsversammlung stimmt dem Kauf
der Liegenschaft an der Bahnhofstrasse in Buchs zu.
1951: An der Buchser Bahnhofstrasse entsteht das
neue Geschäftshaus mit Druckerei und Laden. Am 21. November wird
der W&O erstmals mit der Rotationspresse im Neubau gedruckt.
Der W&O bleibt in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine
dem Freisinn verpflichtete politische Zeitung, die aber immer mehr
ihre Spalten, vor allem ab dem Jahre 1959, auch für politische
Gegner offen hält.
1965: Der W&O erscheint fortan fünfmal statt
wie bisher dreimal pro Woche.
1980: Die Zeitungsproduktion wird vom Bleisatz
auf den Fotosatz umgestellt.
1981: Der «Werdenberger & Obertoggenburger»
und das «Liechtensteiner Vaterland» schliessen sich für den
Zeitungsdruck im Gemeinschaftsunternehmen PartnerDruck AG
zusammen.
1993: In Haag wird ein neues Druckzentrum der
PartnerDruck AG eingeweiht.
1993: Der W&O geht Ende des Jahres eine
Kooperation mit sechs Ostschweizer Tageszeitungen ein. Die
«Appenzeller Zeitung» mit Sitz in Herisau produziert für alle
Kooperationspartner die Mantelseiten, auf denen über das nationale
und internationale Geschehen berichtet wird. Die W&O-Redaktion
in Buchs beschränkt sich fortan vollständig auf die lokale und
regionale Berichterstattung.
1998: Nachdem der Verbund mit der «Appenzeller
Zeitung» in sich zusammengebrochen ist, kooperiert der W&O neu
mit der Tageszeitung «Die Südostschweiz» mit Sitz in Chur. «Die
Südostschweiz» liefert nun die sogenannten Mantelseiten.
1999: Die AG für die Neue Zürcher Zeitung wird
Mehrheitsaktionärin der inzwischen in BuchsMedien AG umbenannten
Buchdruckerei Buchs AG. Auch die Südostschweiz Medien AG erwirbt
ein grösseres Aktienpaket.
2000: Der W&O wird farbig: Frontseite und
letzte Seite zieren fortan Farbfotos.
2001: Der W&O erscheint neu an jedem Werktag
der Woche. Das redaktionelle Angebot wird stark ausgebaut. Erstmals
präsentiert sich der W&O mit einem selbständigen
Internet-Auftritt im World Wide Web.
Mit dem W&O ePaper holen Sie sich den W&O digital auf Ihren Bildschirm inklusive des ganzen Archivs aller bisherigen Zeitungen (ab Jahr 2003)