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Krav Maga beinhaltet zwei Hauptteile: Die Selbstverteidigung und der Nahkampf.
Die Selbstverteidigung ist das Tragwerk dieser Disziplin. Sie definiert sich als ein Ganzes, welches eine präzise Antwort auf spezifische Angriffe bildet. Dank einem Aneinanderreihen von Techniken, welche spezifisch auf einen bestimmten Aggressionstyp ausgerichtet sind, kann ein Angreifer schnell und mit minimalem Risiko ausser Gefecht gesetzt werden. Die Selbstverteidigung von Krav Maga beinhaltet Abwehrtechniken gegen eine grosse Zahl von Bedrohungen und Angriffen, ausgeführt mit blossen Händen (Würgegriffe, Schläge, Festhalten) wie auch mit Waffen (Messer, Stock).
Der Nahkampf stellt eine fortgeschrittene Phase der Disziplin dar. Krav Maga unterrichtet eine Kombination von Angriffen und Verteidigungen, von Taktiken, von Täuschungsmanövern, welche es erlauben, einen oder mehre Gegenüber schnell und wirksam in den verschiedensten Kampfsituation zu neutralisieren.
Das Training muss logischerweise dem Praktizierenden erlauben, zugleich die Selbstverteidigung wie auch den Nahkampf zu beherrschen. Es versteht sich von selbst, dass nur ein regelmässiges Training ermöglicht, die notwendigen Reflexe zu erlernen und somit in der Lage zu sein, sich wirksam zu verteidigen. Ein Training besteht in der Regel aus drei Phase: Aufwärmen, technische Arbeit und Kampf.
Die Krav Maga Kurse finden in einer lernfördernden und stressfreien Ambiente statt. Es gibt kein Zeremonielles, wie man dies bei anderen Kampfkunstschulen sehen kann. Trotzdem übt jeder mit Ernsthaftigkeit und Respekt.