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mitwirkende
Adolf Muschg (geb. 1934) gehört zu den profiliertesten Schriftstellern der Schweiz. Gemeinsam mit anderen bekannten Schweizer Autoren verliess er 1969 den Schweizer Schriftstellerverband und gründete die Gruppe Olten. Er war von 1970 bis 1999 Professor für deutsche Sprache und Literatur an der ETH in Zürich und von 2003 bis 2006 Präsident der Akademie der Künste Berlin.
Sein umfangreiches Werk, darunter die Romane «Albissers Grund» (1977), «Der Rote Ritter» (1993) «Sutters Glück» (2001) und «Kinderhochzeit (2008) wurde mit zahleichen Preisen ausgezeichnet, darunter der Hermann-Hesse-Preis, der Georg-Büchner-Preis, der Grimmelshausen-Preis und der «Grand Prix de Littérature» der Schweiz.
Sein neustes, soeben erschienenes Werk heisst «Aberleben». Muschg lebt in Männedorf bei Zürich. Seit 2014 ist er Ehrenbürger der Gemeinde.
Jan Pezzali - Parzival
Jan Pezzali ist seit 2012 als freischaffender Schauspieler tätig. Ausbildung an der Theaterschule Comart in Zürich. 2012 erhielt er den Studienpreis der Migros Kulturprozent.
Wirkte in mehreren Produktionen auf Bühne, Strasse und auf Leinwand mit. Unter anderem für das Opernhaus Zürich („Elisir d’amore“), Cie. Chapeau („hoppla hopp“ und „Zap“), dem Soloprogramm „Signor Aldo - Das Publikum“, Paula fliegt („Alarm“), Dance Studio Olten, Tellfilm, Estrich Theater etc. Weitere Arbeitsfelder in der Produktionsleitung, Theaterpädagogik und Regie.
Aktuell spielt er sein neues Soloprogramm ‚Signor Aldo - [ˈkoːmɪʃ]‘ und ist bei der Migros Kulturprozent als Mentor („double-mentoring 2021“) tätig. Pezzali ist Vater zweier Söhne.
Linda Gunst - Sigune
Linda Gunst ist 1987 in Aarau geboren und in Olten aufgewachsen. Sie spielte im Jugendspielclub am Schauspielhaus Zürich und im Theaterverein Dachschaden-gesellschaft in Olten.
Von 2013 bis 2018 studierte sie Schauspiel an der Hochschule der Künste Bern. Während ihrer Ausbildung spielte sie am Luzerner Theater (Regie: Max Merker), am Thalia Theater in Hamburg (Regie: Rieke Süsskow) und in mehreren Kurzfilmen der Zürcher Hochschule der Künste.
Seit ihrem Abschluss ist sie freischaffende Schauspielerin & Performerin in Bern, Ihre Soloperformances "Vergissmeinnicht" und "Mata Hari in a Box" zeigte sie in Serbien, am Hajdefestival in Bern, während dem Frauen*streik und in Zürich im Helsinkiklub. Zuletzt zu sehen war sie im Stück "Streuner" (Regie: Mélanie Huber) im Theater Winkelwiese in Zürich.
Valérie Cuénod - Schauspiel, Rezitation
Valérie Cuénod ist als freischaffende Schauspielerin für Film & Bühne haupt-sächlich im deutschsprachigen Raum engagiert, unter namhaften Grössen wie Jean Grädel, Karen Müller oder Verena Buss. Sie spielt in Spiel- und Imagefilmen und bespricht Spots in Dialekt, Deutsch und Französisch.
Regelmässig wird sie als Vorleserin gebucht, wie z.B. mit Bestsellerautor Martin Walkers zusammen, sie initiiert szenisch-musikalische Lesungen und arbeitet mit Museen zusammen.
Bereits über ein Dutzend Bühnenstücke hat sie inszeniert, querbeet durch alle Genres. Für diverse Institutionen und in der Wirtschaft gibt sie regelmässig Rhetorik-, Stimm- und Auftrittskompetenzkurse und leitet Kommunikations-Workshops.
Arabella Cortese - Sopran, Rezitation
Arabella Cortese beginnt im Alter von acht Jahren ihre musikalische Laufbahn mit dem Klavierspiel. Später studiert sie Gesang und Kammermusik am Konservatorium in Brescia, wo sie ihr Studium mit den höchsten Auszeichnungen abschliesst. Es folgen Meisterkurse mit I. Gage, L. de Lisi, R. Balconi, D. Vellard, G. Türk, A. Delafosse, B. Lesne. Sie perfektioniert ihre Kenntnisse bei Janet Perry, Paolo Vaglieri und ab 2012 bei Anna Ringart (Pariser Oper).
In Savona, Florenz und Turin sammelt sie verschiedenste Erfahrungen im Bereich der Oper. Als Solistin verkörpert sie die Oper Lupus in fabula mit Aufführungen in Como, Brescia, Mailand, Cremona und weiteren Spielstätten. Sie wirkt im Missa-Projekt Se la face ay pale mit, mit welcher sie eine CD für die italienische Zeitung Amadeus aufnimmt.
Zurzeit studiert sie Mittelaltermusik an der Sorbonne in Paris.
Carolina Acuña - Sopran
Carolina Acuña absolviert ihr Diplom in Klavier und musikalischer Erziehung am Conservatorio "Manuel de Falla" in Buenos Aires. Anschliessend beginnt sie ihr Gesangsstudium bei Ana Santorelli, Rosa Domínguez, Víctor Torres und Susana Naidich. In Europa studiert sie an der Schola Cantorum in Basel, der Sorbonne in Paris, der Trossinger Musikhochschule und der Hochschule für Musik in Genf, wo sie mit dem Master in barockem Gesang abschliesst. Prägende Personen ihrer Ausbildung sind: G. Garrido, L. G. Alarcón, A. Rooley, B. Bagby, D. Vellard, K. Livljanic, C. Young und K. Boeke.
Als Solistin tritt sie auf mit Ensembles, wie: Ensemble AquaViva, La Matutina Estrella, Libeccio, Flores Harmonici. Mit letzterem produziert sie eine Hildegard von Bingen gewidmete CD, die im März 2021 erscheint. Derzeit arbeitet sie mit Juliette Galstian und Bénédicte Tauran (in Genf) und Mónica Philibert (Buenos Aires).
Marcos García Gutiérrez - Bariton
Marcos García Gutiérrez, geboren in Oviedo (Spanien), erhielt seine Gesangsausbildung an der Musikhochschule in Oviedo bei Dolores Arenas und an der Hochschule für Musik und Theater Zürich bei Lina Maria Åkerlund.
Das Solistendiplom erlangte er an der Musikhochschule in Genf bei Nathalie Stutzmann.
Wichtige Impulse bekam er ausserdem von Vincent Aguettant, Danielle Borst, Philippe Huttenlocher und Jill Feldmann.
In Zusammenarbeit mit verschiedenen Ensembles und Orchester (Luicidarium, Elyma, Le Parlement de Musique, La Grande Écurie et la chambre du Roy, etc), trat er an verschiedenen Festivals und Theater auf.
Irina Döring - Laute
Irina Döring beginnt mit acht Jahren, das Spiel der klassischen Gitarre zu erlernen, und entscheidet zehn Jahre später Lautenstunden zu nehmen, da sie die Literatur für dieses Instrument fasziniert.
Im Jahr 2005 besteht Irina die Aufnahmeprüfung am CMA (Centre de Musique Ancienne) in Genf und nimmt das Studium der Renaissance- und Barocklaute sowie der Barockgitarre bei Jonathan Rubin auf. Anschliessend spezialisiert sie sich bei Francis Biggi auf mittelalterliche Musik, die sie im Verlauf ihres Studiums kennen und lieben gelernt hat. Ihr musikalisches Können vertieft sie an Meisterkursen bei Paul O'Dette und Rolf Lisleyand.
Zur Zeit doktoriert sie zur Spielweise der Laute im 15. Jahrhundert an der Universität François Rabelais in Tours (Frankreich).
Alexandre Jaques - Organetto
Alexandre Jaques wird in Lausanne geboren und wächst auch dort auf. Nach einem Akkordeonstudium bis zum Konzertdiplom am Mozarteum von Salzburg und der Hochschule für Musik in Trossingen studiert er mittelalterliche Musik an der Hochschule für Musik in Genf bei Francis Biggi und seit Sommer 2020 Tasteninstrumente des Mittelalters und der Renaissance bei Corina Marti an der Schola Cantorum in Basel.
Heute ist er Mitglied verschiedener Kammermusikformationen, spielt mit den verschiedensten Partnern im Duo und tritt regelmässig als Solomusiker auf.
Als engagierter Pädagoge unterrichtet er an verschiedenen Musikschulen und ist Organist der reformierten Kirchgemeinden Neukirch-Egnach und Sitterdorf-Zihlschlacht.
Thibault Viviani - Blockflöte
Thibault Viviani studiert Blockflöte in Villeurbanne (FR), Den Haag (NL) und Zürich. Parallel dazu studiert er Traversflöte in Zürich und Trossingen (DE). Er tritt mit zahlreichen Orchestern und Ensembles auf, wie dem Orchester La Scintilla an der Oper Zürich, dem Berner Consort, dem Ensemble Desmarest (Paris) und dem Royal Improviser Orchestra (Amsterdam),
Als Mitglied des PRIME Blockflötenensemble unter der Leitung von Antonio Politano wirkt er an der Entstehung zahlreicher Kompositionen für Blockflöten und Live-Elektronik mit und nimmt eine CD für das Label O-live Music/ETK auf.
Im Bereich des Musiktheaters ist er aktiv mit der Comagnie des Zeph' wo das Kinderstück Pipo entsteht. Mit Consort Mirabile spielt er innovative Konzertprogramme, in welchen Renaissancemusik und Schauspiel miteinander in Verbindung treten. Weiter ist Thibault Viviani auf der CD zu Das Lautenbuch von Erlach mit dem Ensemble Accords Nouveaux unter der Leitung von Andreas Schlegel zu hören.
Magdalena Mattenberger - Fidel
Magdalena Mattenberger (*1969) studierte in Zürich Musikwissenschaft und Musikethnologie. Darauf folgten ein Cellostudium SMPV bei Anita Jehli und Studien in Barock- und Renaissancegambe sowie mittelalterlicher Fidel bei namhaften Dozen-ten Alter Musik, wie Brian Franklin, Jane Achtman, Paolo Pandolfo, Marc Lewon und Baptiste Romain.
Heute wirkt sie schweizweit als Zuzügerin in diversen kammermusikalischen Formationen Alter Musik. Die Ensembles CLAMARE (mittelalterliche Musik), Clarona Consort (Musik aus der Renaissance) und duo perfona (Permormance+Musik) hat sie mitbegründet.
Seit über zwanzig Jahren betätigt sie sich im Glarnerland als freiberufliche Instru-mentallehrerin und Chorleiterin.
Anniina Veijalainen - Lichtdesign
Anniina Veijalainen, geboren 1989 in Helsinki, Finnland, ist eine Lichtdesignerin und Szenografin. Sie studierte an der Theaterakademie der Universität der Künste in Helsinki und schloss mit einem Master of Arts in Theater und Drama ab.
Danach begann sie als Freischaffende mit verschiedenen Gruppen und Institutionen zu arbeiten. Im Anschluss absolvierte sie ein Masterstudium in Szenografie und Ausstellungsdesign an der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW in Basel.
Heute arbeitet sie als Lichtdesignerin und Szenografin für verschiedene Produktionen und Projekte in den Bereichen der darstellenden Kunst und Ausstellungsdesign.
Sviatoslav Skabarin - Lichttechnik, Audiotechnik
Noelia Denzler - Assistenz Lichttechnik, Audiotechnik
Ronald Fahm - Maske
Isaï Angst - Montage Transparent-Vorhänge
Piotr Iwicki - Grafik, Layout
Luca Rüedi - Fotografie
Reto Spörli - Audio-Aufnahmen