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Am 1. Januar 2018 trat die revidierte Strahlenschutzverordnung in Kraft. Diese verpflichtet den Kanton dafür zu sorgen, dass in Schulhäusern und Kindergärten die Radonbelastung gemessen wird. Wird der Referenzwert überschritten, ordnet der Kanton innert 3 Jahren eine Sanierung an.
Das Amt für Umwelt führte in der Heizperiode 2018/2019 in allen Ausserrhoder Gemeinden Radonmessungen in den öffentlichen Schulhäusern und Kindergärten durch. Die Auswertung der Messresultate zeigt, dass die Radonbelastung gering ist. Lediglich in 10 Schulen oder Kindergärten wurde der vom Bund festgelegte Referenzwert überschritten. Der Referenzwert gilt als Zielwert der Radonkonzentrationen bei Neubauten und nach Sanierungen und stellt bei weitem noch keine wesentliche Gesundheitsbelastung dar. Während der Heizperiode 2019/20 werden in den betroffenen Gebäuden Nachmessungen durchgeführt und danach allenfalls die erforderlichen Sanierungsfristen festgelegt.
Diese kürzlich durchgeführten Nachmessungen haben die leichten Grenzwertüberschreitungen in 10 Schulen/Kindergärten bestätigt – vorwiegend betroffen sind alte Werkräume im Erdgeschoss. Die betroffenen Gemeinden als Eigentümerinnen der Gebäude wurden aufgefordert, technische oder bauliche Massnahmen bis spätestens bei den nächsten Umbauarbeiten umzusetzen, um eine Reduktion der Radongaskonzentrationen unter den Referenzwert zu erreichen. Oft genügen aber schon einfache Sanierungsmassnahmen oder der Verzicht auf die Nutzung der betroffenen Räume.
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