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Hast du schon mal andere beim Trainieren beobachtet?
Die meisten heben ein paar Gewichte hoch ohne eine Miene zu verziehen, manche unterhalten sich währenddessen sogar und wenn sie ihre Pflichtwiederholungen absolviert haben ist kein einziger Schweisstropfen auf deren Stirn zu sehen.
Wieder andere sitzen auf dem „Fahrrad“ und blättern gelangweilt in einem Klatschmagazin herum.
Ich hoffe du gehörst nicht zu dieser Sorte Mensch, denn genau diese Individuen sehen in einem Monat, Jahr, Jahrzehnt immer noch genau gleich aus wenn nicht schlimmer.
Für mich sind solche Personen sogenannte „Möchtegern-Lifestyler“, welche aus folgenden Gründen ins Fitness gehen:
- um das schlechte Gewissen zu beruhigen
- um sagen zu können, dass sie ins Fitness gehen
- um ihr Aussehen zu rechtfertigen
- um ihre (heimlichen) Fressorgien zu entschuldigen
- um dort gesehen zu werden
Ja ich gehe hier hart mit ihnen ins Gericht, aber sie könnten genau so gut zu hause bleiben und sich mit einer Tüte Chips vor die Glotze setzen. Aber hey, von solchen Leuten leben die Fitnesscenter.
Auch hier trifft das Pareto-Prinzip zu oder die 80/20 Regel. 80% der Leute kommen nicht vorwärts, die restlichen 20% schon. Man könnte es auch so interpretieren, dass 20% der Leute 80% der Leistung erbringen.
Gehörst du auch zu den 20%?
Fitness ist weit mehr als körperliche Anstrengung und ein Ausgleich für den Alltag.
. Sobald sie ein unangenehmes Gefühl verspüren lassen sie sich von ihrem Körper sagen damit aufzuhören. In diesem Fall dirigiert der Körper das Hirn und genau dort unterscheiden sich die Alphatiere von der Herde.
Das Alphatier (ich und du) sagt seinem Körper wo es lang geht. Der Körper wird nämlich vom Gehirn gesteuert und sofern dein Kopf nicht von deinem Körper getrennt ist hast auch du die totale Kontrolle darüber.
Schmerzen, brennen und zittern ist die Grenze zwischen den Männern (Frauen) und den Jungs (Mädchen). Mit Schmerzen meine ich das unangenehme Brennen in den Muskeln und nicht Gelenkschmerzen. Wenn du bei einer Übung Gelenkschmerzen hast, hör sofort damit auf!
Das Brennen oder Zittern sollte für dich der Indikator sein für den „Point of no return“, es gibt also kein zurück mehr. Sobald dein Körper dich hinter’s Licht führen will damit du aufhörst aktivierst du den „Killer-Modus“. Das beudetet, dass du jetzt nochmals Vollgas gibst bis du keine Bewegung mehr ausführen kannst. Denke dabei nicht an nachher, was für Übungen du noch vor dir hast oder ob du noch auf Klo musst. Konzentriere dich voll und ganz auf den Moment, auf die Bewegung, auf die Muskelkontraktion.
Hierbei ist es sehr vorteilhaft, wenn du noch einen Trainingspartner hast, welcher dir bei den letzten paar Bewegungen noch ein bisschen nachhelfen kann damit du wirklich alles aus dir rausholst und auch kein Unfall passiert wie z.B. beim Bankdrücken. Aber es geht auch alleine, du musst nur deine „Über-Grenze“ kennen oder an Geräten trainieren, welche dir die nötige Sicherheit gewährleisten wie eine Multipresse für’s Bankdrücken.
Versuche eine Geist-Muskel-Verbindung aufzubauen, versetze dich in den Muskel, spüre ihn. Stelle dir, schon bevor du mit der Übung beginnst, vor wie du die Bewegung ausführst und was dein Ziel ist. Ohne Ziele geht gar nichts! Notiere dir deine Ergebnisse und versuche sie beim nächsten mal zu überbieten ansonsten bleibst du auf der Strecke.
Besiege deinen inneren Schweinehund, zeig ihm wer der Boss ist und wo es lang geht.
Kill it
Timo Zimmermann