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Die FIFA hebt die provisorische Sperre gegen Franz Beckenbauer auf. Gegen den Deutschen wird im Rahmen der Untersuchung der umstrittenen WM-Vergaben an Russland 2018 und Katar 2022 weiter ermittelt.
Der Ehrenpräsident des FC Bayern München war am 13. Juni von der FIFA für 90 Tage von allen Fussball-Aktivitäten ausgeschlossen worden, weil er Fragen der FIFA-Ethikkommission zu den Ermittlungen um die WM-Vergaben an Russland 2018 und Katar 2022 nicht beantwortet hatte.
Dies hat Beckenbauer inzwischen nachgeholt. Er werde dennoch nicht wie ursprünglich geplant zur WM nach Brasilien reisen, hiess es. Das Management Beckenbauers geht «nach wie vor davon aus, dass die provisorische Sperre ungerechtfertigt war, weil er nach unserer Auffassung nicht zur Aussage gegenüber der FIFA verpflichtet war».
Die Berater des 68-Jährigen räumten allerdings ein, dass es «aus heutiger Sicht im Sinne der Sache besser gewesen» wäre, wenn Beckenbauer früher auf die FIFA-Fragen geantwortet hätte.
«Ich habe die Angelegenheit unterschätzt», wurde Beckenbauer zitiert. Dies habe vor allem daran gelegen, «dass mir solche umfangreichen administrativen Dinge für gewöhnlich von meinem Management abgenommen werden, das ich in diesem Fall aber nur in eingeschränktem Umfang einbeziehen durfte». (si/syl)