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zu den neuen informationstechnologien
Fortgeschrittene Informatik
Die zweite zu unterscheidende Unterkategorie von Technologien bilden die Systeme und Umgebungen, die speziell für die fortgeschrittene Forschung konzipiert sind. Auf dieser Ebene findet man sowohl die sogenannten "intelligenten" Anwendungen, die der Technologie der Künstlichen Intelligenz (Expertensysteme, Neuronale Netzwerke usw.) entstammen, als auch die aus den Arbeiten über die künstlichen Bilder hervorgegangenen virtuellen Realitäten oder Spezialsoftware für Experimente usw. Im Gegensatz zu den traditionellen Anwendungen sind sie auf den Standardumgebungen nicht einsetzbar. Sie werden zudem nicht über die Handelskanäle vertrieben und können deswegen schwer in einer "natürlichen" Situation erprobt werden. Zudem werden diese Produkte in einem Umfang vertrieben, der ihre Weiterentwicklung und Aktualisierung mehr als problematisch macht. Aus diesen Gründen führt die "Entwicklungsforschung" im allgemeinen nicht zu Standardprodukten (CABRI-Geométre ist eine Ausnahme, die die Regel bestätigt); trotzdem wird die Informatikkultur von morgen in den Labors und aus diesen Entwicklungen heraus geschaffen. Alle Informatik-Revolutionen der letzten Jahrzehnte (grafische Schnittstellen, objektorientierte Sprachen, WWW und Internet) wurden in den Forschungslabors geboren, in den Grenzzonen zwischen der Grundlagenforschung in der Informatik, der angewandten Forschung der traditionellen Disziplinen und den Kognitionswissenschaften.
PNR33 - NFP33 - 9 NOV 1996
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TECFA Research * AGORA PNR33 - NFP33