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Die German Angst wird in der Literatur nicht als eine vorübergehende natürliche, sondern als eine beständige übernatürliche, den Menschen krank machende Angst beschrieben - eine Angst, die heute in allen Völkern der Erde zu finden ist, die jedoch in der BRD aufgrund der deutschen Geschichte in einer besonders deutlichen Weise zum Ausdruck kommt.
Alle Symptome, die der heutige Deutsche durch die kulturell bedingte German Angst entwickelt hat, wie etwa den Hang zur Perfektion, die Konstitution einer alles beherrschenden bürokratischen Ordnung und die Neigung, in Krisenzeiten eine Sehnsucht nach einer absolutistischen Autorität in die Ausbildung zu bringen, machen vor allem deutlich, dass die Deutschen bis heute kein hinreichendes Vertrauen in ihre Gesellschaft entwickelt haben.
Diesen erheblichen Mangel kann der heutige Deutsche durch ein empathisches Verständnis einer inzwischen gut erforschten deutschen Geschichte beheben, wobei er vor allem durch das Studium der religiösen Geschichte ab dem 8. Jahrhundert seine German Angst spürbar mildern und nach und nach in die Auflösung bringen kann.
Das vorliegende Buch fördert diesen Auflösungsprozess und führt den Leser insgesamt zu einem neuen Verständnis der German Angst. Dadurch kann der Leser auch die gegenwärtige Corona Angst besser handhaben und in einer erheblichen Weise reduzieren.
Der Autor ist bereits mit 20 Jahren zu einem selbständigen Autodidakten geworden und hat sich viel mit der Natur, mit den verschiedenen Formen des Kunsthandwerks und mit den sozialen Wissenschaften auseinander gesetzt. Vor 15 Jahren ist das Buch "Mythos der Maschine" von Lewis Mumford zu einer wichtigen inspirativen Quelle für den Autor geworden, da in dem Buch unter anderem ein Erklärungsansatz für den essentiellen Widerspruch zu finden war, den der Mensch seit ca. 5000 Jahren innerhalb seiner Selbstorganisation verwirklicht. Die menschliche Natur zeichnet sich durch besondere soziale und freiheitliche Fähigkeiten und Bedürfnisse aus; dennoch beutet der Mensch den Menschen seit der Erfindung der Sklaverei und der Standeskultur in einer asozialen Weise aus und verwandelt die menschliche Gesellschaftsorganisation in regelmässigen Zeitabständen in eine Diktatur. Gerade weil die Auseinandersetzung mit diesem Widerspruch keinem offiziellen Lehrplan gefolgt ist, hat der Autor in den letzten 15 Jahren durch eine autodidaktische Odyssee in zahlreiche wissenschaftliche Fachgebiete eine einfache biologische Erklärung für die widersprüchliche Selbstorganisation des Menschen gefunden. Diese Erklärung kann dem Menschen helfen, seine gegenwärtigen Kulturprobleme auf eine neue Weise zu verstehen und auf eine alternative Weise anzugehen.
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