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Das Schicksal einer Familie
Als wir das Fabrikareal für das neue Sangkhlaburi Animal Sanctuary durch lokale Leute räumen und reinigen liessen nahm auch eine junge Frau in einem Reinigungsteam von 7 Frauen teil.
Sie war sehr bemüht, hart zu arbeiten, weil sie das Geld für ihre Familie dringend brauchte. Am dritten Tag haben ihr ihre Mitarbeiterinnen nahegelegt, doch eher nach Hause zu gehen um für ihre kranke kleine Tochter zu sorgen, als zu hier arbeiten. Mr. P vom P Guesthouse und Vermieter des Fabrikareals der die Arbeiten koordinierte und überwachte, zeigte sein soziale Einstellung, gab ihr daraufhin den dreifachen Tageslohn und schickte sie nach Hause zu ihrem Kind.
Ich habe mich dann bei Mr P. und einer befreundeten Familie, die in der Nachbarschaft dieser jungen Familie wohnt, nach der Situation erkundigt.
Es stellte sich heraus, dass diese junge Familie sehr arm ist und zwei kleine Töchter hat, von denen eine unter einer chronischen Krankheit leidet. Obwohl Behandlungen von Benachteiligten im örtlichen Spital gratis sind, für die Kosten der Medikamente müssen sie selbst aufkommen.
Der Vater ist Tagelöhner, aber in dieser schwierigen COVID-Zeit hat er, wie viele andere auch, Schwierigkeiten Arbeit zu finden. Er wurde dann in das Team der Arbeiter für das neue Tierheim aufgenommen, das gab ihm die Möglichkeit etwas für den Unterhalt seiner Familie beizutragen. Er arbeitete sehr hart und war zufrieden dabei, was auch immer er zu tun hatte.
In Anbetracht der Situation dieser Familie und im Wissen, dass sie sehr gewillt sind für ihren Unterhalt hart zu arbeiten, habe ich entschieden, ihnen von unserem Verein etwas unter die Arme zu greifen.
Wir werden die Miete für ihr Haus und Medikamentenkosten für 6 Monate übernehmen, das sind 2’500 THB (70 CHF) per Monat. So sind sie zumindest für diese Zeit von der Sorge um diese Ausgaben befreit. Wir werden ihnen diese Beträge monatlich bezahlen.
Nachdem sie von unserem Beitrag erfahren hatte, kam die junge Frau freudig zu meinem Haus, um ihre Dankbarkeit auszudrücken, nahm einen Besen, den sie im Garten sah, und begann, die Umgebung rund um mein Haus zu wischen.
Es ist unsere grosse Hoffnung und natürlich auch unser Ziel, dass diese Familie mit diesen Unterstützungen aus ihrer gegenwärtigen Situation befreit wird und in Zukunft in der Lage ist, selbständig für sich zu sorgen. Manchmal braucht es nur eine kleine Starthilfe.