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Im Verlauf der Jahre spezialisierte sich der Betrieb immer stärker auf den Anbau sowie die Bewirtschaftung von Obstanlagen. Ende der 50er Jahre folgte dann der zukunftsweisende Umstieg von Hochstämmen auf Halbstämme und es wurden neue Obstbaumkulturen gepflanzt. Der Entscheid der Umstellung von Hoch- auf Halbstämme und anschliessend auf Spindelanlagen trug in den 70ern seine Früchte, wodurch die Familie Friedli ihre Kühe verkaufen und sich nun ganz der von 7.5 auf 11 Hektare angewachsenen Obstanbaufläche widmen konnte.
Die Hauptsaison der Äpfel beginnt anfangs August und endet Ende Oktober. Dazwischen müssen die Kulturen das ganze Jahr über gepflegt werden. Im Winter werden die Apfelbäume zurückgeschnitten, gefolgt von den Pflanzenschutz-Arbeiten im Frühling, zu welchem auch das Anbringen von Hagelschutznetzen über den Bäumen gehört. Über den Sommer hinweg werden zur Qualitätssicherung überschüssige Früchte ausgepflückt. Bis dann im Spätsommer wieder die Ernte, bei welcher die ganze Familie sowie Saisonarbeiter mithelfen, eingeholt wird.
Heute beliefert der Betrieb die Migros über Tobi Seeobst mit den acht feinen Sorten:
- Gravensteiner
- Gala
- Golden
- Braeburn
- Elstar
- Jonagold
- Kanzi
- Boskoop
In einer Saison erwirtschaften die Friedlis so zwischen 250 – 320 Tonnen feinster Äpfel «Aus der Region.»