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Auch beim Crowdfunding gilt: Es gibt nichts, was es nicht gibt. So rief zum Beispiel eine amerikanische Kristallheilerin dazu auf, ihr eine Australienreise zu ermöglichen – es sei Zeit für die Welt, ihr etwas für ihre Heildienste zurückzugeben. Die Kampagne brachte kaum Sympathie ergo Geld ein. Ein Spender meinte: «Hier hast du fünf Dollar. Druck damit ein paar Bewerbungen aus und suche dir einen richtigen Job».
Auch Frank Pain, Radiomoderator aus Texas, hat sein finanzielles Ziel nicht erreicht – dafür wurde ihm für seine Donquichotterie aber viel Aufmerksamkeit in den Medien zuteil. Pains Kampagne: Er wollte für 35’000 US-Dollar Dave Grohl kaufen, den ehemaligen Schlagzeuger der legendären Grunge-Band Nirvana und heutigen Frontmann der Foo Fighters.
Doch was wollte Pain mit Dave Grohl überhaupt anstellen? In seinem Aufruf schrieb er, «Ich würde einfach mit ihm abhängen, ihm Highfives geben und so. Verdammt, ich würde ihm einen Bro-Hug geben, vielleicht auch zwei». Weil Pain doch ein Realist ist, hat er gleich einen Plan B mitgeliefert: Würde sich Grohl nicht kaufen lassen, würde er das Geld in Bier investieren, so würde es Grohl wollen, meinte Pain. Grohl selbst hat sich nie zur Kampagne geäussert.