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Nach einem heissen und trockenen Sommer wurde relativ früh mit der Silo- und der Körnermaisernte begonnen. Sowohl bei den Sortenversuchen als auch bei den Maiskulturen waren bei den Erträgen generell grosse Unterschiede zu verzeichnen. Dies ist hauptsächlich mit den bereits im Juni gemessenen Temperaturen von über 30 Grad zu erklären. Die zum Zeitpunkt der Maisblüte verminderte Pollenqualität hat sich negativ auf die Befruchtung ausgewirkt. Zudem litten Flächen, die nach einer Zwischensaat bestellt wurden, neben der Hitze auch unter geringen Niederschlagsmengen, kombiniert mit geringen Bodenwasserreserven, da diese bereits von den Vorfrüchten genutzt wurden. Die Ergebnisse der Sortenversuche sind unter www.ufasamen.ch verfügbar.
Sortenwahl überprüfen
Aufgrund der Klimaentwicklung ist die Sortenwahl zu überdenken und herkömmliche agronomische Überzeugungen zu hinterfragen. In Betracht zu ziehen sind gestaffelte Aussaaten und eine Sortenunterscheidung auf der Basis ihres Wärmebedarfs von der Aussaat bis zur Blüte. Auf diese Weise können die Risiken einer schwachen Befruchtung während früh eintretender Hitzeperioden gesenkt werden. Die Klimaereignisse im Jahr 2022 hatten auch Auswirkungen auf verschiedene Regionen in der EU, wo Saatgut vermehrt wurde. Trotzdem sollte der Saatgutbedarf gedeckt sein.
Top 10 für die Aussaat 2023
Um die Wahl aus dem grossen Sortensortiment zu erleichtern, bietet UFA-Samen eine Liste mit ihren Top-10-Sorten an, welche die beste Qualität aufweisen, um 2023 eine Saat ohne böse Überraschungen zu gewährleisten.