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2012 ist ein entscheidendes Jahr, um die internationale Kontrolle des Waffenhandels durch ein Uno-Abkommen voranzubringen, denn im Juli wird der «Arms Trade Treaty» (ATT) in New York verhandelt.
Um eine strikte Kontrolle des Waffenhandels zu erreichen, muss der ATT folgende Punkte beinhalten:
Keine Waffen für Menschenrechtsverletzungen: Die Lieferung von Waffen darf nicht genehmigt werden, wenn das Risiko besteht, dass bei ihrem Einsatz die Menschenrechte oder das humanitäre Völkerrecht schwerwiegend verletzt werden.
Keine Ausnahmen: Der Vertrag muss für alle Arten von konventionellen Rüstungsgütern gelten – Waffen, Technik, Bestandteile und Munition.
Strikte Kontrollen: Die Einhaltung des Vertrags muss strikt kontrolliert werden. Alle Staaten müssen ihre Rüstungsexporte transparent machen.