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Hotelpionier Johannes Badrutt entdeckt an der Pariser Weltausstellung das erste elektrische Licht. Er ist derart fasziniert davon, dass er noch im selben Jahr in St. Moritz eine kleine Wasserturbine in Betrieb nimmt und im Speisesaal des Kulm Hotels eine elektrische Beleuchtung einrichten lässt – die erste schweizweit!x
Die Touristen gewöhnen sich an die Vorteile der Elektrizität. Um die Stromversorgung auch im Winter sicherzustellen, entscheidet sich Johannes Badrutt, das fliessende Innwasser zu nutzen. Dazu errichtet er ein neues Kraftwerk am Ausgang der Innschlucht.x
Caspar Badrutt, Sohn von Johannes Badrutt, und Alfred Robbie, der damalige Gemeindepräsident von St. Moritz, gründen die erste „Aktiengesellschaft für elektrische Beleuchtung“ – die Geburtsstunde des ersten Elektrizitätswerks der Schweiz. Gleichzeitig wird das obere Charnadürawerk gebaut.x
Die Gemeinde St. Moritz entscheidet sich für den Bau einer elektrischen Strassenbahn zwischen St. Moritz Dorf und St. Moritz Bad. Die Tramlinie ist 1'700 Meter lang und hat eine maximale Steigung von 6.6%. Die Strassenbahn wird mit Gleichstrom aus dem oberen Charnadürawerk versorgt.x
Die Gemeinde St. Moritz übernimmt die beiden Anlagen in der Charnadüraschlucht und gründet am 1. April 1913 das Elektrizitätswerk St. Moritz als Nebenbetrieb – eine Organisationsform, die bis heute besteht.x
Das Elektrizitätswerk St. Moritz baut das neue Kraftwerk Islas mit einer Konzession für 60 Jahre. Es ersetzt die beiden bestehenden Anlagen in der Charnadüraschlucht.x
Die Bauarbeiten für die Wasserspeicherung im Silser- und Silvaplanersee zahlen sich aus: Die Stromproduktion im Winter wird von 80'000 kWh auf neu 450'000 kWh gesteigert.x
Als Antwort auf den steigenden Energieverbrauch in den 60ern baut das Elektrizitätswerk St. Moritz das neue Unterwerk Islas. 1962 nimmt es den Betrieb auf und verringert den Bedarf an Fremdenergie.x
Um die technischen Dienstleistungen bedarfsgerecht sicherzustellen, weiht das Elektrizitätswerk St. Moritz den neuen Werkhof «Punt da Piz» ein, der die gesamte bis anhin über ganz St. Moritz und Celerina zerstreute Infrastruktur unter einem Dach vereinigtx
Um der wachsenden Stromnachfrage entgegenzukommen und einen reibungslosen Ablauf der Skiweltmeisterschaft zu garantieren, baut das Elektrizitätswerk ein zweites Unterwerk in St. Moritz-Bad mit einer installierten Leistung von 20 MVA.x
Am 2. November erfolgt die Schlüsselübergabe des neuen Verwaltungsgebäudes in Punt da Piz, das direkt an den Werkhof angebaut ist. Endlich: Der ganze Betrieb ist unter einem gemeinsamen Dach untergebracht.x
Nach rund zweijähriger Vorbereitungsphase wird am 29. Februar die neue Netzstelle eröffnet. Und ermöglicht auch abgelegene Stationen rund um die Uhr zu überwachen und notfalls fernzusteuern.x
Das Elektrizitätswerk St. Moritz erweitert sein Versorgungsgebiet: Es übernimmt alle Anlageteile der Bündner Kraftwerke, die auf St. Moritzer Boden liegen.x
Das Kraftwerk Islas wird erneuert und auf den neusten Stand der Technik gebracht: Drei Francis-Turbinen erhöhen die Jahresproduktion – und decken rund 20 Prozent des Stromverbrauchs in St. Moritz und Celerina. Hier geht's zum Video.x
Das Elektrizitätswerk St. Moritz wechselt seinen Namen in St. Moritz Energie und kommuniziert mit einem neuen, zeitgemässen Logo.x
Bau des Energieverbunds St. Moritz Bad: Einzelne Gebäude wie das neue Hallenbad OVAVERVA werden an ein Fernwärmenetz angeschlossen. Als Energiequelle dient die Abwärme der Eisarena Ludains sowie die Wärme des St. Moritzersees.x
2016 realisiert St. Moritz Energie zwei neue Wohngeschosse mit elf Wohnungen und gestaltet Teile der Verwaltung attraktiver und kundenfreundlicher. Die senkrecht auf dem Dach vom eigenen Wohngebäude aufgestellten Solarmodulen produzieren sowohl über die Vorder- wie auch Rückseite der Solarzellen Elektrizität. Dies ist eine der ersten bifazialen Solaranlagen in der Schweiz. Hier geht's zum Video.x
Das neue Unterwerk Islas ist für die Sicherheit der lokalen Elektrizitätsversorgung von zentraler Bedeutung. 55 Jahre nach dessen Erstellung und nach über einem Jahr Arbeit, ist die neue Anlage seit dem 26. November 2018 wieder in Betrieb. Hier geht's zum Video.x
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St. Moritz Energie und Swisscom wollen den Ausbau des Glasfasernetzes vorantreiben
Die Gemeinde St. Moritz und Swisscom planen gemeinsam die Bauzonen der Oberengadiner Gemeinde mit ultraschnellen FTTH-Glasfaseranschlüssen zu erschliessen. Mehr Informationen finden Sie in unserer Medienmitteilung.
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