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Der Schweizer Unternehmer, Diplomat und Kunstsammler Uli Sigg spielt in der Zeit der wirtschaftlichen Öffnung Chinas nach Mao eine wesentliche Rolle. Über Jahre hinweg trägt er die bedeutendste Sammlung chinesischer Gegenwartskunst zusammen. Chinesische Gegenwartskünstler wie Ai Weiwei und viele andere betrachten Sigg als Freund und Mentor, dem sie ihre Werke anvertrauen konnten, um sie vor der willkürlichen Zerstörung durch die Obrigkeit zu schützen. Einen Grossteil der Sammlung übergibt Sigg dem öffentlichen Museum M+ in Hong Kong, einem von Herzog & de Meuron entworfenen Bau (Fertigstellung voraussichtlich 2020).