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1967 wurde der Alfa Romeo Montreal zum Traumauto der Expo in Kanada. Dabei handelte es sich lediglich um eine Studie von Gandini. Das äußere Erscheinungsbild fand sofort das Interesse der Fachwelt, so dass man sich für eine Serienherstellung entschied. Es dauerte aber noch drei Jahre, bis der schnelle Montreal Realität wurde – aus dem Ausstellungsort resultierte auch der Name des Fahrzeugs.
Der erstmals bei Alfa Romeo in einem Serienfahrzeug verwendete Achtzylindermotor stammte von dem im Rennsport eingesetzten Alfa Romeo ab, wurde allerdings für die geforderte Alltagstauglichkeit abgeändert, auf 2,6 Liter Hubraum vergrößert und als Frontmotor ausgelegt. Die Kraftentfaltung des ersten in Serie gebauten Alfa-Romeo-V8 erreichte die damals überaus respektable Leistung von 200 PS. Des Weiteren auffallend sind die von lamellenförmigen Blenden teilweise verdeckten Scheinwerfer. Die Abdeckungen klappen beim Einschalten der Beleuchtung nach unten.
Die erste Ölkrise 1973/74 erschwerte den kommerziellen Erfolg des Montreals, da er einen recht hohen Benzinverbrauch hatte. Anders als bei vielen anderen Alfa-Typen aus den 1970er Jahren wurde beim Montreal eine wesentlich bessere Rostvorsorge betrieben, so dass bis heute noch zahlreiche Montreals in einem fahrbereiten oder gar gut gepflegten Zustand sind. Der Montreal wurde von November 1970 bis Februar 1977 verkauft. Insgesamt wurden nur knapp 4000 Fahrzeuge produziert.