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Noémie Schmidt stellt in Lausanne ihren neuen Film vor
Sie ist die Schweizer Schauspielerin der Stunde: Die Walliserin Noémie Schmidt, Quartz-nominiert für ihre Rolle in «Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse» und Hauptdarstellerin in «Paris est à nous».
Die Produktion, die seit dem 22. Februar auf Netflix läuft, wurde zwischen 2014 und 2017 in der Hauptstadt Frankreichs gedreht. Ohne festes Drehbuch und quasi ohne Budget. Lediglich für die Postproduktion wurden via Crowdfunding rund 100'000 Franken zusammengetragen.
«Mit diesem Projekt habe ich die ultimative Freiheit genossen», sagte Noémie Schmidt bei der Präsentation von «Paris est à nous» am Dienstagabend an der École cantonale d'art de Lausanne (Ecal). «Wir hatten kein Geld und weder ein Pflichtenheft noch Druck.» Im Unterschied dazu habe sie sich in anderen Filmen schon öfter eingeschränkt gefühlt", sagte die 28-jährige Schauspielerin gegenüber Keystone-SDA.
«Paris est à nous» erzählt von der Liebe zwischen zwei jungen Menschen in einem von Terroranschlägen aufgerüttelten Paris. «Wir hielten es für wichtig, von dieser schwierigen Zeit zu erzählen, die Gefühle zu beschreiben, die die Menschen in diesem ganzen Chaos hatten», so Schmidt.
Gegenwärtig steht für die Schauspielerin noch einmal der Film im Vordergrund, der 2018 zum erfolgreichsten Schweizer Film des Jahres wurde: Michael Steiners «Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse». Darin spielt sie die «Schickse» Laura, so gut, dass sie am 22. März mit einem Schweizer Filmpreis für die beste Nebenrolle ausgezeichnet werden könnte. Der Film über den jüdischen Studenten Motti ist insgesamt fünf Mal nominiert.