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Tätigkeitsberichte Frauen und Jugendprojekte
Entminerinnen in Angola
Durch den langjährigen Bürgerkrieg von 1975 bis 2002 ist Angola grossräumig vermint. Trotz einigen Fortschritten sind vor allem ländliche, unterentwickelte Regionen schwer durch Landminen belastet und gehören zu den ärmsten Regionen der Welt. Minen hemmen die sozio-ökonomische Entwicklung, verhindern die Rückkehr von Vertriebenen und blockieren den Zugang zu Land- und Wasserressourcen. Frauen aus minenbetroffenen Gebieten wurden sorgfältig ausgebildet und arbeiten seither als Entminerinnen. Sie tragen so dazu bei, Dörfer wieder sicher zu machen und der Bevölkerung den Zugang zu ihren Ressourcen zu ermöglichen. Zusätzlicher Synergie-Effekt des Projektes ist, dass die Frauen ihr Einkommen für die Verbesserung der Lebensbedingungen wie z.B. die Ausbildung ihrer Kinder einsetzen können. Wir finanzieren die Kosten für ein Team in der Benguela Provinz.