Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03595.jsonl.gz/929

Der FC Basel hat sich mit einem 3:0- Auswärtserfolg gegen den zehnfachen moldawischen Meister Sheriff Tiraspol zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte für die Champions League qualifiziert. Marco Streller (74.) und Alex Frei (80./87.) erzielten die Tore.
Nach einem nervösen Beginn bekamen die Basler das Geschehen immer besser unter Kontrolle, versuchten im ersten Durchgang vor allem ein Gegentor zu verhindern und machten nach der Pause dann den "Sack" routiniert zu. Der 1:0-Erfolg im Heimspiel vor einer Woche erwies sich als entscheidender Vorteil für den FCB.
Matchwinner für die Basler war Stürmer Frei, der das Kopftor von Streller mit seiner Freistossflanke gekonnt vorbereitete und danach selber zweimal reüssierte. Frei schoss damit nicht nur seinen Verein zum dritten Mal nach 2002 und 2008 in die Königsklasse, sondern ermöglichte auch sich selber die erstmalige Teilnahme an der Champions League.
Es wurde das befürchtete Kampf- und Nervenspiel für die Basler im fast vollen Sheriff-Stadion von Tiraspol. Der moldawische Meister machte von Beginn weg Druck und strebte mit drei Stürmern das frühe Führungstor an. Die Basler vermochten sich erst nach rund 20 Minuten aus der Umklammerung der Einheimischen zu befreien und das Geschehen offener zu gestalten.
Nach der Pause bekamen die Basler das Spiel immer besser in den Griff, sie verlegten das Geschehen geschickt in die Platzhälfte des Gegners und konnten damit die eigene Abwehr spürbar entlasten. Tiraspol kam nur noch mit Freistössen zu Abschlussmöglichkeiten.
Es war denn auch kein Zufall, dass dem FCB in dieser Spielphase der entscheidende Treffer zur Qualifikation für die Königsklasse gelang. Valentin Stocker wurde in der 74. Minute vom zusehends überforderten Georgier Vazha Tarchnischili rüde gefoult, Frei zirkelte den Freistoss gefühlvoll zur Mitte, wo Streller mit dem Kopf zur Stelle war und gekonnt einnickte.
Danach fielen die Moldawier endgültig auseinander, Tarchnischwili sah fünf Minuten nach dem 0:1 die Gelb- Rote Karte für ein weiteres Foul an Stocker und die beiden Verteidiger Florent Rouamba sowie José Nadson ermöglichten Frei mit ihrem Zögern noch das 2:0 (80.). Für die letzte Zugabe sorgte erneut Frei, als er drei Minuten vor Schluss eine schöne Vorlage von Joker Xherdan Shaqiri über den gegnerischen Goalie ins Netz lupfte.
Die Auslosung für die Gruppenphase der Champions League findet am Donnerstag in Monaco statt.
swissinfo.ch und Agenturen