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Das britische "Office of Government Commerce" (OGC) hat den Einsatz von Open-Source-Software (OSS) in öffentlichen Institutionen in Grossbritannien untersucht. Die nun veröffentlichte Studie
enthält unter anderem konkrete Fallstudien über den Einsatz von OSS in ganz unterschiedlichen Umgebungen und Grössen. Anzumerken ist allerdings, dass die Studie durch IBM und Sun Microsystems unterstützt worden ist.
Es lohnt sich, den ausgesprochen langen Text selbst anzuschauen. Trotzdem hier ein paar Erkenntnisse aus der Studie: Während OSS-Server-Produkte heute akzeptiert sind, hat OS-Officesoftware noch wenig Bedeutung in der Praxis. Geschäftsapplikationen auf OSS-Basis sind hingegen im allgemeinen unreif und wenn, dann eher für kleinere Betriebe geeignet.
Die Kostenfrage
Dem OGC ist es aus verschiedenen Gründen (Geheimhaltung, veränderte Voraussetzungen) nicht gelungen, genaue Aussagen zu Kosteneffektivität von OSS zu machen. Aber das OGC lässt sich doch zu folgender Aussage hinreissen: "Empirische Befunde hingegen haben gezeigt, dass der Einsatz von Open Source Software die Kosten für die Beschaffung sowohl von Software wie Hardware senken kann." Die Studie empfiehlt allen Organisationen Kosten und Vorteile genau abzuklären und inbesondere den ganzen Lebenszyklus der Lösungen zu berücksichtigen." (Christoph Hugenschmidt)