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Die meisten Arthropoden sind auf das Zusammenleben mit zahlreichen Bakterien angewiesen. Während gewisse Bakterien lebenswichtige Funktionen ihrer Wirte unterstützen, sind andere weniger bedeutend, und können eine neutrale, positive oder negative Wirkung auf die Ernährung, die Fortpflanzung oder das Überleben ihres Wirts haben. Von manchen Endosymbionten ist bekannt, dass sie das Fortpflanzungsverhalten ihrer Wirte beeinflussen. Solche Bakterien, die an die nächste Wirtegeneration weitergegeben werden, haben verschiedene Strategien entwickelt, um die Fortpflanzung von infizierten gegenüber nichtinfizierten Weibchen zu begünstigen und damit ihre eigene Übertragung zu fördern. Eine weitere Strategie, um sich in der Wirtspopulation auszubreiten, besteht darin, sich für den Wirt unentbehrlich zu machen. Wenn Endosymbionten ihre Wirte gegen bestimmte natürliche Feinde zu schützen vermögen, sichern sie damit gleichzeitig ihren eigenen Fortbestand und die Verbreitung innerhalb ihrer Population. Endosymbionten können deshalb den Erfolg eines Programms zur biologischen Schädlingsbekämpfung wesentlich beeinflussen. Dieser Artikel beschreibt, wie Endosymbionten die Umsetzung eines Programms zur biologischen Schädlingsbekämpfung beeinflussen können, nennt einige praktische Beispiele und zeigt auf, wie mögliche Gefahren im Zusammenhang mit dem Einsatz von Endosymbionten erkannt werden.
Eine grasbasierte Rindfleischerzeugung ist deutlich weniger produktiv als eine intensive Ganzjahresstallhaltung. Agroscope-Fachleute erforschten deshalb, wie grasbasierte Betriebe sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch produzieren können.
Bei Pflanzenschutzbehandlungen in Obstkulturen mit Drohnen kann es zu Abdrift und somit zu einer Exposition von Anwohnern und Passantinnen kommen. Die Studie zeigt, dass diese potentiellen Risiken im aktuellen Zulassungsverfahren berücksichtigt sind.
FiBL-Versuche haben gezeigt, dass mit der Umstellung auf biologischen Anbau auch gefährdete Arten der Roten Liste, wie der Dreispitzige Kamelläufer (Amara tricuspidata) gefördert werden können. Diese Art und andere samenfressende Arten unterstützten durch Samenfrass von Kräutern und Gräsern die natürliche Unkrautbekämpfung.