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Es ist der Kinohit des aktuellen und vergangenen Jahres: «Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse». Der Film erzählt vom jungen, orthodoxen Juden Motti Wolkenbruch, der sich in die Nichtjüdin Laura verliebt. Gespielt werden die beiden Hauptrollen von Joel Basman, 29, und Noémie Schmidt, 28. Regie führte Michael Steiner, 49.
Premiere feierte «Wolkenbruch» am letztjährigen «Zurich Film Festival» im September 2018. Seiter sahen rund 300'000 Kinogänger die Komödie. Joel Basmann gewann ausserdem den Schweizer Filmpreis 2019 als bester Hauptdarsteller. Und an der 45. Prix-Walo-Verleihung gab es ebenfalls eine Auszeichnung für ihn, gleich wie für Noémie Schmidt und den gesamten Film.
Erst zwei Oscars für die Schweiz
Nun könnte eine Auszeichnung hinzukommen. Wie «Hollywood Reporter» berichtet, schickt die Schweiz die Erfolgsgeschichte nach Hollywood, reicht ihn in der Kategorie «Bester internationaler Spielfilm» ein – die Kategorie hiess bisher «Bester fremdsprachiger Film».
Konkurrenz hat «Wolkenbruch» dort im Moment noch nicht viel: Erst Algerien und Georgien haben ihre Beiträge ebenfalls schon gemeldet. Bis am 1. Oktober aber dürften noch einige dazukommen, dann ist Eingabeschluss. Mitte Januar gibt die «Academy of Motion Picture Arts and Sciences» dann die nominierten fünf Filme bekannt.
Im letzten Jahr wurde in diese Kategorie «Roma», ein Film aus Mexiko, ausgezeichnet. Die Schweiz gewann hier erst zweimal einen Oscar: 1984 mit «La Diagonale du fou» von Richard Dembo und 1991 mit «Reise der Hoffnung» von Xavier Koller.