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Zime
Zime
65 000
ALZIP; SIL Tschad
Animismus, Christentum und Islam
Die Volksgruppe der Zime wohnt im Südwesten der Republik Tschad und lebt hauptsächlich von der Landwirtschaft und Viehzucht (Schafe, Ziegen, Hühner).
Die französische Bibel wird nur von einem kleinen Teil der Bevölkerung und oft auch nur ungenügend verstanden.
Das Neue Testament wurde 1980 in der Zime-Sprache publiziert. 2002 hat sich die junge Generation der Christen das Ziel gesetzt: Wir wollen die ganze Bibel in unserer Muttersprache! Das Interesse in der Bevölkerung wächst, nicht zuletzt durch ein Leselernprogramm, das vor 8 Jahren begann und inzwischen mehr als 100 Leseklassen in rund 50 Dörfern umfasst.
Die einheimischen Kirchen haben die Organisation ALZIP (Association de Littérature Zime-Pala) gegründet, um die Christen an der Basis zu ermutigen, das Projekt zu unterstützen. Ausserdem sandten sie Elysée Tao für ein Master-Studium in Übersetzung an die theologische Hochschule in Bangui (Zentralafrikanische Republik). Dieser engagiert sich nun seit 2012 mit einem Kollegen in der Übersetzungsarbeit.
Das Buch 1. Mose ist im Laufe dieses Jahres veröffentlicht worden. Der grösste Teil von 1. Samuel wurde im Oktober 2017 durch einen Übersetzungsberater geprüft, während 2. Samuel und Amos mit Hilfe der einheimischen Bevölkerung auf Verständlichkeit getestet wurden. Die beiden Bücher 2. Mose und Esther werden als nächstes in Angriff genommen.
Neben den Übersetzungsaktivitäten ist es den Mitarbeitern auch ein Anliegen, die Zime-Kirchen und die Mitglieder des Projektvereins regelmässig zu informieren und zur Mitarbeit zu ermutigen.
Das Gesamtbudget liegt bei 11 000 Franken pro Jahr. Dieser Betrag wird vor allem gebraucht für Unterhalt, für Lohn, Ausrüstung und Weiterbildung der Übersetzer sowie Reisekosten und Komitee-Treffen. Der Verein ALZIP wird rund einen Drittel dieser Ausgaben durch Mitgliederbeiträge und Spenden im Land abdecken. Aus der Schweiz wollen wir 8400 Franken beitragen.