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Ein uraltes Werk ist die „Odyssee“ von Homer, entstanden im 8. Jahrhundert vor Christus. Nichtsdestotrotz ist es eines der bewegendsten und spannendsten „Reisebücher“, das sich durch die Vielfalt der Schauplätze und die wunderbaren Figuren auszeichnet.
Die Odyssee folgt auf die Illias, die den Kampf und Troja zum Inhalt hat – man erinnere sich an Brad Pitt in Sandalen – und gleich daran anknüpft. Odysseus, einer der Helden vor Troja, will zurück zu seiner Frau und seinem Königreich Itthaka (höchstwahrscheinlich die Insel Korfu vor der albanischen Küste). Wie der davon abgeleitete Begriff Odyssee eine lange Irrfahrt impliziert, dauert die Heimreise von Odysseus (mit seinen Gefährten) schliesslich volle zehn Jahre.
Dabei erlebt er derart viele Abenteuer und muss sich vielen Gefahren stellen, dass ich wegen Platzgründen nur die bekanntesten nennen kann: Gefangenschaft bei Kalypso (7 Jahre), Kampf gegen einen Zyklopen, (Beinahe-)Gefangenschaft bei Kirke, Vorbeifahrt bei den Sirenen…
Da das Werk in einer eher schwer zu verstehenden Sprache geschrieben wurde, empfiehlt es sich, eine kommentierte Ausgabe zu lesen. Ansonsten verirrt sich der in griechischer Mythologie ungewandte Leser in den Bezeichnungen, Namen und Beziehungen.