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Der grüne Nationalrat Jonas Fricker hat am Donnerstag mit einem Votum im Nationalrat für Aufsehen gesorgt. Als er bei der Behandlung der Fair-Food-Initiative den Massentransport von Schweinen kritisierte, zog er einen Vergleich mit der Deportation von Juden nach Auschwitz.
Fricker kritisierte in seinem Votum die «unsägliche Massentierhaltung». Als er das letzte Mal eine Dokumentation über solche Schweinetransporte gesehen habe, seien ihm unweigerlich die Bilder der Massendeportation nach Auschwitz hochgekommen, sagte der Aargauer Politiker. «Die Menschen, die dort deportiert wurden, die hatten eine kleine Chance zu überleben. Die Schweine, die fahren in den sicheren Tod.»
Entschuldigung folgte – Reaktionen auch
Fricker entschuldigte sich noch während der Debatte im Nationalrat in «aller Form» für den «unangemessenen Vergleich», den er in «seiner Naivität» gemacht habe. Die Aussagen sorgten in den sozialen Medien dennoch für Aufruhr.