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EFG Roggwil
älterer Name: Evangelisch Freikirchliche Gemeinde Roggwil
Heute lehrt die EFG Roggwil aber neocharismatisch und distanziert sich von spezifischen Lehren des Darbysmus.
Unlängst gab sich die EFG Roggwil die Struktur einer Zellengemeinde.
Die EFG Roggwil vertritt heute ein neocharismatisches Christentum mit Betonung der Geistesgaben wie Prophetie und Zungenrede. Sie lehrt den sog. fünffachen Dienst (Apostel, Propheten, Evangelisten, Hirten und Lehrer).
Betont wird die Leitung durch den Heiligen Geist: „Der Heilige Geist und die Bibel, Gottes Wort, leiten uns.“
https://www.efg-roggwil.ch/gemeinde/
Daneben zeigen sich gesetzliche Züge, etwa wenn die EFG Roggwil im Alten Testament 613 Gebote zu finden meint, im Neuen Testament gar deren 1’051, und betont, dass diese alle ewig gültig und auch im Christentum einzuhalten seien.
Gelehrt wird die Idee des „Intelligent Design“, verbunden mit der Behauptung, dass diese These „inzwischen immer stärker von der modernen Wissenschaft bestätigt“ werde.
Weiter finden sich unbiblische Lehren, etwa die Behauptung, dass Luzifer vor seinem Fall einer von insgesamt drei Erzengeln gewesen sei.
Die Gottesdienste finden jeweils sonntags von 9.30 bis 11.00 Uhr statt.
Am Mittwochabend treffen sich die Gemeindeglieder in den Hauszellen.
Im Material der EFG Roggwil findet sich eine rassistische Theorie in Form der unbiblischen Lehre, dass die „Afrikaner“ von Noahs Sohn Ham abstammen würden, der in Gen 9,25ff. dazu bestimmt wird, seinen Brüdern zu dienen (Das grosse Ganze, Überblick über Gottes Werk und sein Plan, s. 36). Der biblisch gesehen unhaltbare Bezug dieser Bibelstelle auf Menschen afrikanischer Abstammung diente im 18. und 19. Jahrhundert in den Südstaaten der USA zur Legitimation der Sklaverei.