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Einfluss der anhaltenden Trockenheit auf die Wasserversorgungen im Oberbaselbiet
Die Wasserversorgungen im Oberbaselbiet werden vielerorts von kleineren Quellen gespiesen, welche sensibler auf wetterbedingte Einflüsse reagieren als grössere Quellen in den Talregionen. Der lange, ausserordentlich trockene Sommer scheint jedoch nur vereinzelt zu Wasserknappheit geführt zu haben, glaubt man entsprechenden Berichten der Tagespresse. Wasserversorgungen, welche höher gelegen und von kleinen Quellen abhängig sind, droht möglicherweise trotzdem eine Wasserknappheit, da der Grundwasserspiegel oftmals träge auf die Grosswetterlage reagiert. Sollten bis zum Herbst keine ergiebigen Niederschläge die tiefen Grundwasserspiegel ausgleichen, könnten die Folgen des trockenen Sommers somit erst im Herbst zu Engpässen führen. Dieses Risiko wird durch den Umstand erhöht, dass die Wasserversorgungen in den höheren Lagen vielfach kleinräumig organisiert sind und über keinen Anschluss an grössere Versorgungen verfügen. Die Wasserknappheit kann in diesen Fällen durch Ereignisse wie Rohrleitungsbrüche, die durch die ausgetrockneten Böden und alten Infrastrukturen vermehrt auftreten können, akut werden.
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