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Von links nach rechts: Lukas Buol, Gunther Kraut-Giesen, David Bodmer, und Patrick Weir
Basler Ruder-Club gewinnt Gold bei den World Masters Championships in Libourne. Eine Delegation von acht Ruderer und Ruderinnen sind vom 8.9-11.9.22 nach Libourne im Bordeaux gefahren, um in 18 verschiedenen Kombinationen in Rennen zu fahren.
Die Gebrüder Lukas Buol und David Bodmer (Baden) haben in einer Renngemeinschaft die Goldmedaille im F Vierer errungen. Lukas hat sich dem Riemen-Rudern schnell angepasst. Als Sculler im Kader in den 80er habe man kein Bedürfnis, die "einfachere" Disziplin vom Riemenrudern auszuüben. Trotzdem wollte Lukas nicht nur Zweier ohne, sondern auch im Vierer ohne mit seinem Bruder David Bodner seine Fertigkeiten erweitern und damit Gold holen. Das ist ihm gelungen. Mit einer Zeit von 3:31 erreichte dieser Vierer souverän den ersten Platz vor den Mannschaften von Grossbritannien, Deutschland, den USA, Italien und Frankreich und einer Mannschaft aus Australien, Kalifornien und Vevey. Das sei das erste Rennen, das die Brüder in ihrem zusammen gezählten 100-jährigen Rudergeschichte gefahren sind.
Andere Höhepunkte waren der zweite Platz von Philipp Muri im C 1x, und die Goldmedaille für Michael Fahlbusch in einem H Mixed Achter mit einem Durchschnittsalter von über 70 Jahre alt und einer Zeit von 3:35. Auch bemerkenswert war der dritte Platz von Philipp Muri und Meike Stelljes, die letzte hat erst dieses Jahr mit dem Rudern beim Basler Ruder-Club angefangen. Ein vielversprechende Masters Karriere hat sie vor sich.
Nach dem fulminanten Erfolg der Master's Mannschaft an der SM (vier Goldmedaillen, zwei Silbermedaillen und eine Bronzemedaille), waren diese Meisterschaften eine eher nüchterne Affäre, die uns Bescheidenheit und Durchhaltevermögen beibringen wird. Jede Mannschaft in dieser Meisterschaft war Finalist in ihrem eigenen Land. Trotz der vielen dritten und vierten Plätzen haben wir viel gelernt: "nach dem Spiel ist vor dem Spiel", wie ein bekannter Fussball Coach einst gesagt habe. Kraftausdauertraining wird gebraucht, um die Laktat-Grenze weiter in die Ferne zu schieben. Was Hänschen macht, kann der Hans auch!
Die Mannschaft: Patrick Weir, Michael Fahlbusch, Lukas Buol, Philipp Muri, Dennis Engelke, Meike Stelljes, Eva Wiktorowicz, Nick Stargardt