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Der deutsche Jurist und Buchautor Dr. Friedrich-Wilhelm Schlomann hat den Totalitarismus im 20. Jahrhundert und seine widerlichen Auswirkungen selbst miterlebt. Umso entschiedener kämpft er heute für die Freiheit der Menschen in Deutschland, Europa und auf der ganzen Welt. Neben Beiträgen über nachrichtendienstliche Themen mit Informationen, über welche sonst kaum jemand mehr verfügt, verfasst er ebenso fundierte Recherchen über die Missstände in China, Russland oder Nord-Korea. Seine Beiträge erhalten regelmässig internationale Beachtung. Hiermit orientieren wir Sie über die aktuellsten Enthüllungen durch Dr. Schlomann.
Ob echte Annäherung oder weitere atomare Aufrüstung, die zukünftige Politik Nord-Koreas wird man spätestens der Rede des Diktators Kim Jong-un am 15. April entnehmen. Denn dann ist der Geburtstag Kim Il-sungs, des Gründers jener «Demokratischen Volksrepublik Korea», der bisher mit grossen Militärparaden und neusten Raketenwaffen gefeiert wurde. Kaum einer der Teilnehmer dürfte auch nur ahnen, dass dessen wahrer Name Kim Song-chu lautet und er sich des Namens des koreanischen Nationalhelden bediente, der im Unterkampf gegen die Japaner eine führende Rolle spielte. Die Behauptung, seine Eltern seien arme Bauern gewesen, dürfte kaum wahr sein: Sie hätten nie das Geld gehabt für seinen Besuch an einer höheren Schule. Er gilt als Gründer der kommunistischen «Partei der Arbeiter» Koreas, während ältere Bücher diese mit 1924 angeben, was angesichts deren weiteren Entwicklung durchaus glaubhaft erscheint. Kims erste Ehefrau wurde kürzlich zu ihrem vermeintlichen 100. Geburtstag durch einen besonderen Aufdruck auf einem Geldschein mit den Worten «Genossin Kim Jong-suk, Heldin des anti-japanischen Kampfes» geehrt. Tatsächlich kämpfte sie nicht heldenhaft an vorderster Front», sondern arbeitete als Küchenhilfe für die Guerilla-Truppe. In ihrer offiziellen Biografie wird ihr Tod überhaupt nicht erwähnt, nach damaligen Gerüchten unter hohen Funktionären in Pjöngjang wurde sie von ihrem Mann Kim Il-sung erschossen.
Dessen Nachfolger war sein Sohn Kim Jong-il, der in einem russischen Dorf unter dem Namen Jury Irsonowitsch Kim angeblich am 16.2.1942 geboren wurde; Korea-Experten glauben anhand mehrerer Indizien, er sei bereits ein Jahr zuvor auf die Welt gekommen. Die offizielle Mär verlegt den Ort an den heiligen Berg Paektu in Korea und will wissen, bei seiner Geburt hätte sich am Himmel ein bunter Regenbogen gebildet, dem ihm selber die Führung Koreas ankündigte und seinem Volk Glück und Wohlstand versprach. Von 1950 bis 1960 soll er an einer nordkoreanischen Universität studiert haben, was angesichts des damaligen blutigen Bürgerkriegs unwahrscheinlich erscheint; vielmehr dürfte er jene Jahre im sicheren China verbracht haben. Die Story, er habe sich in der DDR für Neuerungen interessiert, ist dort bis heute unbekannt geblieben. Sein Tod sei am 17.12.2011 auf einer Bahnfahrt zu einem landwirtschaftlichen Kollektiv eingetreten, verlautet offiziell. Nach Aufnahmen von Satelliten hingegen gab es an jenem Tag keine einzige Zugfahrt von seinem Hause aus. Also muss er einen Tag zuvor erfolgt sein oder an jenem Tag zu Hause.
Sein Nachfolger hätte nach althergebrachter Tradition sein ältester Sohn Kim Jong-nam werden müssen, der in Genf und Moskau studierte, aber gegenüber der Politik seines Vaters überaus kritisch eingestellt war. Gewiss aus Rivalitätsgründen wurde er letztes Jahr in Kuala Lumpur ermordet.
Auftraggeber war zweifellos der Nachfolger Kim Jong-ils, Kim Jong-Un, der jetzige Machthaber im Norden Koreas und Halbbruder Kim Jong-nams. Er hat am 8. Januar Geburtstag – in welchem Jahr genau, ist unbekannt. Trotz allen Götzenkults gibt es heute in der «Demokratischen Volksrepublik Korea» keine Biografie über ihn. Allerdings wäre es für seine Untertanen auch peinlich, dass er beim «Klassenfeind» der Schweiz in Bern zur Schule ging – zur Tarnung als Sohn des Chauffeurs des Botschafters: in einer wohl schwachen Stunde hielt er die «proletarische Wachsamkeit» nicht inne und gab sich einem Mitschüler zu erkennen! Dieser informierte seinen Vater, welcher wiederum die Schweizer Abwehr alarmierte, und bald war alles auch der südkoreanischen Botschaft bekannt. In einem kleinen Ort der Eidgenossenschaft wuchs auch seine jüngere Schwester Kim Jo-jong ebenfalls unter einem Falschnamen auf: der Versuch, diesen zu erfahren, wurde von einem Schweizer Gericht, unter welchen Motiven auch immer, abgelehnt.
Neu ist die von zwei Spionagediensten bestätigte Information, welche das Bild über die Kim-Dynastie abrundet: Während Kim Jong-il und Kim Jong-un stets beteuerten, «unser heiliges sozialistisches Vaterland bis zum letzten Blutstropfen verteidigen zu wollen», besorgten sie sich 1996 angesichts ihrer Sorge vor einem Volksaufstand in ihrem Land und der dann für sie notwendigen Flucht von der brasilianischen Botschaft in Prag echte Pässe. Der Vater hiess danach Choi I-tong, während Kim Jong-un nunmehr den Namen Josef Pwas trug. Auf die Frage, wie die Fotokopien davon in den Westen kamen, erhält man verständlicherweise nirgendwo eine Antwort.
Für Rückfragen:
Thomas Fuchs, Grossrat und alt Nationalrat,
Präsident Pro Libertate, Tel. 079 302 10 09, www.prolibertate.ch
Dr. Friedrich-Wilhelm Schlomann
Tel. +49 2223 22146