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(Piz) (Kt. Graubünden
und Tessin).
3019 und 2917 m. Endgipfel der vom
St. Gotthard nach O. gegen die Gruppe der Medelserberge
ziehenden und die Kantone Graubünden
und Tessin
voneinander scheidenden Kette, direkt w. über der Lukmanierstrasse und gegenüber dem
Scopi. Von
ihm zweigt nach N. die Querkette ab, die das
Val Nalps vom
Medelserthal trennt. Er ist beinahe ringsum von kleinen Eisfeldern
umrahmt, deren bedeutendstes und zugleich am besten gangbares der je 1,5 km lange und breite Nalpsgletscher
ist. Der mehrzackige Gipfelgrat ist von SW.-NO. orientiert und fällt allerseits mit 200-300 m hohen Steilwänden ab, die
aber leicht erklettert werden können. Aufstieg von
Sedrun über die Alp
Ufiern im
Val Nalps in 7 Stunden
(Sedrun-Alp
Ufiern 4 Stunden),
von
Santa Maria an der Lukmanierstrasse über die O.-Flanke in 3½ Stunden oder vom
Val Piora über den
Passo del
Uomo und die SO.-Flanke in 4½ Stunden.
Westl. unter dem Gipfel der Nalpspass und n. unter ihm der
Passo Rondadura.
(Val) (Kt. Graubünden,
Bez. Vorderrhein).
2600-1842 m. 3 km langes Thälchen; steigt zwischen dem
Piz Rondadura und
Piz del
Laiblau nach O. zur Lukmanierstrasse
(Santa Maria) ab. Zu oberst liegen die kleinen
Lais Blaus (2413 und 2448 m), von
welchen
Seen aus der
Piz del
Laiblau leicht erreicht werden kann.
Das linksseitige Gehänge ist sanfter geböscht und ladet
breiter aus als der jenseitige Hang.