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Verstappen liess sich wie erwartet auch von einer Rückversetzung um fünf Plätze in der Startaufstellung nicht aufhalten. Wegen eines Getriebewechsels ausserhalb des erlaubten Kontingents von vier Einheiten war er statt von ganz vorne von Position 6 losgefahren.
Nach 17 der 44 Runden übernahm er von Teamkollege Sergio Perez die Führung und fuhr fortan ein einsames Rennen an der Spitze. Hinter dem Mexikaner belegte der Monegasse Charles Leclerc im Ferrari Platz 3.
Nach dem achten Grand-Prix-Sieg ohne Unterbruch ist Verstappen nur noch einen Erfolg von einem weiteren Rekord entfernt. Der Italiener Alberto Ascari in einem Ferrari in den Anfangsjahren der Formel-1-WM saisonübergreifend und Sebastian Vettel im Red Bull vor zehn Jahren waren neunmal am Stück Erster geworden.
Auch in Francorchamps hielt Verstappen eine Serie aufrecht; auf dem Rundkurs in den Ardennen siegte er zum dritten Mal hintereinander. Dank Sieg Nummer 45 in der Formel 1 baute er als Führender in der Gesamtwertung seinen Vorsprung auf den zweitplatzierten Perez auf 125 Punkte aus.
Das Team Alfa Romeo verabschiedet sich ohne zählbares Ergebnis in die vier Wochen dauernde Sommerpause. Der Finne Valtteri Bottas und der Chinese Zhou Guanyu belegten die Plätze 12 und 13. Für die Zürcher Equipe war es der vierte Grand Prix in Serie ohne WM-Punkte.