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Wer war Stockhausen?
Wer war Stockhausen? Annäherung an einen der «grossen» Komponisten des 20. Jahrhunderts
Die 9/11-Terroranschläge in New York seien das «grösste Kunstwerk, das man sich vorstellen kann»: mit dieser Aussage machte sich Karlheinz Stockhausen 2001 zur «unmöglichen Person». Sie ist typisch für ihn. Er behauptete, vom Doppelstern Sirius und nicht von der Erde zu stammen. Und als Komponist forderte er gern das Unmögliche, etwa im «Helikopter-Streichquartett», wo sich die Streichinstrumente live mit dem Geräusch der Rotorblätter mischen. Das Stück ist Teil eines weiteren gigantischen Projekts, der siebenteiligen Oper «Licht. Die sieben Tage der Woche».
«Irgendwie ist Stockhausen auch ein Superheld. Jedenfalls ist er irgendwas zwischen einem normalen Menschen und einer Ikone», findet der Autor Thomas von Steinaecker, ein Fan und Freund von Stockhausen und fand im Comic eine ideale Form, um uns den Komponisten näher zu bringen. Mit David von Bassewitz gewann er einen Zeichner, der sich von der Grafik der Partituren und vom klanglichen Erlebnis anregen liess. Ein «erregender Wirbel von Bild und Schrift», schwärmt die Süddeutsche Zeitung.
• Thomas von Steinaecker und David von Bassewitz: Stockhausen. Der Mann, der vom Sirius kam, Hamburg: Carlsen Verlag, 2022
In Kooperation mit der Bibliothek der Musik-Akademie Basel