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Das SRK engagiert sich weiterhin im Kampf gegen Ebola
Das Schweizerische Rote Kreuz entsendet einen weiteren Delegierten nach Westafrika, um die internationale Rotkreuz-Föderation bei der Bekämpfung von Ebola zu unterstützen. Die hoch ansteckende, tödliche Krankheit breitet sich weiter aus.
Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) folgt mit der Entsendung einem Hilfsapell der Internationalen Föderation. Der SRK-Logistiker unterstützt in Sierra Leone die Gesundheitsbehörden und das lokale Rote Kreuz bei der Koordination und Verteilung der Hilfsgüter zur Eindämmung der Epidemie.
Oberstes Ziel ist es, eine weitere Ausbreitung der Krankheit zu verhindern. Neben der Isolation der Patienten und der Desinfektion ihrer Wohnhäuser oder der psychologischen Betreuung der Betroffenen ist die Prävention zentral. Das Sierra-leonische Rote Kreuz mobilisiert und schult deshalb Freiwillige, die die Bevölkerung über Präventionsmassnahmen aufklären. Dazu gehören strikte Hygieneregeln wie regelmässiges Händewaschen mit Seife oder dass man auf keinen Fall Leichen von Ebola-Verstorbenen berühren darf.
Ebola ist hoch ansteckend und verläuft sehr oft tödlich. Eine Impfung dagegen gibt es nicht. Übertragen wird sie von Mensch zu Mensch über Körperflüssigkeiten wie Blut oder Speichel. Die Epidemie forderte seit dem Ausbruch vor vier Monaten bereits knapp 700 Menschen, vor allem in Guinea, Liberia und Sierra Leone. Erste Fälle sind nun auch in Nigeria gemeldet worden.