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Ausgelöst wurde das Projekt durch die Tramgeleise auf der Brücke. Diese wurden letztmals vor 26 Jahren erneuert und weisen laut Stadtregierung erhebliche Schäden auf. Die städtischen Verkehrsbetriebe Bernmobil wollen die Gleisanlage und die Fahrleitungen auf der Brücke im Jahr 2024 ersetzen.
Die Stadt will bei der Gelegenheit auch gleich umfassende Sanierungs- und Korrosionsschutzarbeiten an der historischen Brücke umsetzen. Damit soll die Baustruktur für weitere drei Jahrzehnte geschützt werden.
Die vor gut 120 Jahren erbaute Kornhausbrücke ist neben der Kirchenfeldbrücke die bedeutendste Stahl-Hochbrücke im Eigentum der Stadt Bern. Sie gehört zum Unesco-Weltkulturerbe und ist im Bauinventar der Stadt Bern als schützenswert eingestuft. Die letzte Gesamterneuerung erfolgte 1997/98.