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Hoch nähert sich aus Nordwesten
Am Montag dehnte sich ein umfangreiches Hochdruckgebiet von Nordwest- in Richtung Mitteleuropa aus.
Im Norden nur langsame Besserung
Dabei trocknete die feuchte Luft nördlich der Alpen von oben nach unten langsam ab. Dieser Prozess ging über dem Jura und dem Flachland der Alpennordseite etwas schneller vor sich als in den Alpen. Dort nahm nämlich - insbesondere am Alpennordhang - der Staugradient aus Norden vorerst noch zu.
Im Norden noch meist bewölkt, im Süden meist sonnig
So gab es heute im Flachland der Alpennordseite im Tagesverlauf erste Aufhellungen, vor allem im Genferseegebiet und in der Nordschweiz. Im Jura und insbesondere am Alpennordhang blieb es dagegen noch meist grau, einzig oberhalb von etwa 3000 Metern kam die Sonne über dem nur langsam sinkenden Wolkendeckel tagsüber zunehmend zum Vorschein. Es gab auch noch Niederschläge, vor allem in der ersten Tageshälfte und am zentralen und östlichen Alpennordhang. Die Schneefallgrenze lag zwischen 600 und 900 Metern.
Im Wallis und im Engadin lief dieser Prozess vor allem in den Bergen etwas schneller ab. Auf der Alpensüdseite schliesslich sorgte die vorerst noch zunehmende Nordströmung für eine weitgehende Abtrocknung.
Im Norden mit Bise kühl, im Süden trotz Nordföhn etwas milder
Die Temperatur erreichte in den Niederungen 3 bis 6 Grad, im Genferseegebiet und im Wallis 6 bis 8 Grad. Auf der Alpensüdseite wurden 9 bis 14 Grad gemessen. In 2000 Metern Höhe lag die Temperatur anfangs maximal bei -2 Grad im Norden und null Grad im Süden. Im Tagesverlauf sank sie dann auf etwa -5 Grad im Norden und auf zirka -2 Grad im Süden.
Auf der Alpennordseite wehte eine schwache bis mässige, im Westen eine mässige bis starke Bise. Gleichzeitig blies über den Alpen und südlich davon ein mässiger bis starker Nordwind.