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Weniger Verlust im Jahresvergleich und neu organisierte Führung: Esmertec ist bereit für die Börse.
Der Dübendorfer Softwarehersteller Esmertec informierte heute in Zürich über die Ergebnisse des ersten Halbjahres 2005. Der Umsatz stieg zwar im Vergleich zum ersten Semester 2004 um 129 Prozent auf 20,1 Millionen US-Dollar an. Das Unternehmen schreibt aber immer noch Verluste. Immerhin betrug das Minus "nur" 2 Millionen Dollar, einschliesslich den ausserordentlichen Aufwendungen (unter anderem im Zusammenhang mit dem geplanten Börsengang
) von 2,9 Millionen Dollar. Vor einem Jahr schrieb das Unternehmen noch 3,7 Millionen Dollar Verlust. Im ersten Quartal 2005 hatte das Unternehmen knapp schwarze Zahlen geschrieben (Plus 0,4 Millionen).
Wie das Unternehmen weiter mitteilte, wurde die Führung massgeblich reorganisiert. Die Geschäftsleitung besteht neu aus sieben Personen, einschliesslich Anne-Marie Larkin als Chief Technical Officer (CTO) und Sylvie Vollet, Leiterin der Rechtsabteilung und Personalabteilung. Der Verwaltungsratspräsident und Chief Executive Officer (CEO), Alain Blancquart, wird sich zukünftig auch auf die strategische Ausrichtung und Entwicklung der Esmertec Gruppe konzentrieren.
Die operative Leitung als Chief Operating Officer (COO) wird Jean-Claude Martinez übertragen, der auch als "President" fungiert. Ab 1. November wird Deborah Choate als Chief Financial Officer (CFO) die Finanzen in der Hand haben. Der bisherige CFO, Arno Waschkau, behält bis Ende Oktober seine Position und wird bis Ende Jahr dem Unternehmen beratend zur Seite stehen. Schliesslich wird Jean-Pierre LeBlanc als Chief Strategy Officer für Geschäftsbeziehungen mit strategischen Technologie- und Anwendungspartnern verantwortlich sein.