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Behandlung von chronischer Bronchitis mit TCM & Akupunktur in Zürich
TCM-Behandlung von chronischer Bronchitis
Ursachen von chronischer Bronchitis
Als chronische Bronchitis bezeichnet man die chronische Entzündung der Atemwege, die sich mit produktivem Husten über längere Zeit äussert. Darunter leiden vorwiegend Männer, da sie den bekannten Noxen wie Rauchen und Staub eher exponiert sind.
Der Krankheitsmechanismus wird folgendermassen erklärt: Die Atemwege, inklusive Nasenhöhlen, Bronchien, Bronchiolen sind mit einer speziellen Zellschicht bekleidet, das respiratorische Flimmerepithel. Wie der Name bereits verrät, hat diese Zellschicht die Fähigkeit, Schmutzpartikeln mit seinem Flimmer mundwärts zu transportieren. Zugleich produziert sie einen flüssigen Schleim, um die Luftwege feucht zu halten und um Noxen zu neutralisieren. Bei ständiger Exposition von inhalierten Schadstoffen, z.B. langjähriges Rauchen, verändert sich das respiratorische Epithel, um sich besser auf die Noxen anzupassen. Es reduziert seine Flimmer und bildet vermehrt zähflüssigen Schleim, wodurch die Selbstreinigung deutlich beeinträchtigt wird und gehäuft zur Obstruktion des Schleims kommt. Zur Entfernung des Schleims kann man sich nur noch mit unangenehmem Husten behelfen.
In der Schulmedizin wird gegen die chronische Bronchitis oft Empfohlen auf Tabakkonsum zu verzichten. Die Behandlung verläuft mit inhalativen Bronchodilatatoren und Medikamente welche die Atemwege erweitern.
Ursachen nach der Tradtionellen Chinesischen Medizin (TCM)
Nach Vorstellung der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) geht die Ursache von Bronchitis noch weiter hinaus als über Rauchen und Luftverschmutzung. Haben Sie sich schon Gedanken gemacht, wieso der Husten im Winter oder bei Temperaturschwankungen häufig schlimmer wird? In der TCM führt man solche Atemwegsbeschwerden auf die Schwächung der Körperabwehrkraft zurück, die auf Chinesisch „Wei-Qi“ heisst. Das Wei-Qi bezeichnet nicht nur den Funktionskreis des Immunsystems, sondern auch die Energie und Wärme, welche unseren Körper umgeben und schützen. Das Wei-Qi wird nach der TCM durch die Nieren hergestellt, welche zuständig für die Vitalität des Menschen ist. Geschädigte Nieren können zu Taubheitsgefühl der Finger, kalten Gliedern, häufigen Erkältungen und chronischer Bronchitis führen. Die Atemwege sind besonders empfindlich auf Schwankungen des „Wei-Qi“, da sie ständig den Schadstoffen, Krankheitserregern, Feuchtigkeit der eingeatmeten Luft ausgesetzt ist. Deshalb entsteht die Blockade des Energieflusses am häufigsten in den Lungen.
TCM-Behandlung von chronischer Bronchitis
Die TCM offeriert als Behandlung unterschiedliche Heilmethoden wie Akupunktur, Moxibustion, Schröpfen, Tuina-Massage und Heilkräuter. Obwohl viele Menschen, aufgewachsen mit der westlichen Schulmedizin, Bronchitis nicht mit Akupunktur assoziieren würden, ist die Akupunktur extrem effektiv in der Behandlung der Atemwegsbeschwerden. Mit einer lokalen Stimulierung durch die Akupunktur regeneriert und beschleunigt sich die Selbstreinigung der Atemwege. Durch Schröpfen und Moxa kann die Abwehrkraft zusätzlich verstärkt werden, was positiv auf die Bronchitis auswirkt.
Eine Studie aus Beijing, bei der man beide Therapien der TCM und der Schulmedizin miteinander verglichen hatte, hat gezeigt dass die Behandlung mit TCM wirksamer ist als mit Schulmedizin. In dieser Studie wurden Hunderte von chronischer Bronchitisbetroffene in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe wurde mit Schulmedizin behandelt und angehalten das Rauchen aufzugeben. Die andere Gruppe erhielt eine Akupunkturtherapie. Bei weitem übertraf die Gesamtwirksamkeit in der zweiten Behandlungsgruppe. Die Häufigkeit der akuten Anfälle konnte mit der TCM erheblich reduziert werden.
Neben dem Abwehrsystem spielt auch die Milz eine wichtige Rolle, deren Funktion es ist, die Hitze innerhalb der Körper zu entziehen. Bei Milzstörungen sammelt sich die Hitze in den Lungen, was zur vermehrten Produktion vom zähflüssigen Schleim in den Atemwegen führt. Diesen Aspekt muss der Arzt für die Therapieplanung berücksichtigen, da zur Wiederherstellung der Abwehrkräfte oft Zimt angewendet wird, der auch zu vermehrter Hitze in der Lunge führt. Deshalb wird Milzstörungen darauf verzichtet und stattdessen schleimlösendes Geissblatt und Platycodon grandiflorus verwendet. Basierend auf die Konstitution der Patienten und dem klinischen Befund wird eine mild einwirkende Rezeptur verordnet, die sowohl den chronischen Husten hemmt, als auch die Funktion der Nieren, Milz, Lungen optimiert.
Unserer Erfahrung nach, spüren Patienten mit chronischer Bronchitis oft schon nach 7-15 Sitzungen eine deutliche Besserung ihres Grundleidens und nach 15-30 Sitzungen lässt sich eine langfristig anhaltende Besserung verzeichnen.
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