Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03555.jsonl.gz/1314

Diese Ausgabe ist für Browser ohne zureichende CSS-Unterstützung gedacht und richtet sich vor allem an Sehbehinderte. Alle Inhalte sind auch mit älteren Browsern voll nutzbar. Für eine grafisch ansprechendere Ansicht verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser, wie Firefox 3 oder Internet Explorer 7
Beginn Inhaltsbereich
Für das Gewässernetz der Schweiz wurden Flussordnungszahlen bestimmt und erste Auswertungen vorgenommen. Die Grundlagen, das Vorgehen und die Ergebnisse werden im Folgenden vorgestellt.
Als Ansatz zur Bestimmung von Flussordnungszahlen (FLOZ) wurde derjenige nach Strahler gewählt. Das entsprechende Vorgehen ist in nachfolgender Abbildung dargestellt.
Flussordnung nach Strahler:
Ausgegangen wird von den Quellabschnitten, welchen die Ordnungszahl 1 zugewiesen wird.
Beim Zusammenfluss zweier Gewässerabschnitte erfolgt eine Erhöhung der Ordnungszahl um eins, wenn die zwei Abschnitte eine gleiche Ordnungszahl aufweisen, andernfalls wird die höhere Ordnungszahl weitergeführt.
Die Bestimmung von Flussordnungszahlen ist massstabsabhängig, d.h. je nach zugrunde liegendem Massstab des Gewässernetzes können andere Ordnungszahlen resultieren. Die „wahren" FLOZ benötigten ein Gewässernetz, welches effektiv alle real existierenden Gewässerläufe beinhaltet. Das grösstmassstäbliche digitale Gewässernetz, welches das gesamte Schweizer Territorium - und darüber hinaus - abdeckt, ist das digitale Gewässernetz der Schweiz 1:25'000 des Bundesamt für Landestopografie swisstopo (entspricht der Ebene Gewässernetz des digitalen Landschaftsmodelles VECTOR 25 der Schweiz) - in der Folge kurz gwn25 genannt. Die Flussordnungszahlen wurden auf der Basis der Version 2007 des gwn25 bestimmt.
Das Resultat der gemäss den o.a. Angaben abgeleiteten Flussordnungszahlen ist in der nachfolgenden Abbildung in einer Art dargestellt, dass ausgehend vom gesamten Gewässernetz mit den ermittelten FLOZ-Werten Gewässer mit niedrigen Ordnungszahlen sukzessive ausgeblendet werden und so das Gewässernetz ausgedünnt wird. Die demgemäss maximale Ordnungszahl Neun betrifft den Unterlauf der Aare ab dem Zusammenfluss mit der Saane und den Hochrhein ab der Aare-Mündung.
Zur Verknüpfung mit dem digitalen Gewässernetz der Landestopographie steht ein Datensatz mit den ermittelten FLOZ-Werten (und mit weiteren abgeleiteten Attributen) zur Verfügung. Die Erläuterungen zur Bestimmung der FLOZ sowie die Bezugsbedingungen sind im PDF-Dokument in untenstehendem ZIP-File zu finden.
Ende Inhaltsbereich