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Untertitel: Der Jauner verlässt Ende Jahr die Bundesverwaltung
Der Bundesrat hat am Mittwoch «unter Verdankung der geleisteten Dienste» vom Rücktritt von Gerhard M. Schuwey Kenntnis genommen, wie der Presse- und Informationsdienst des eidgenössischen Departements des Innern (EDI) mitteilt.
Der 1940 in Jaun geborene und daselbst in der Käserei aufgewachsene Gerhard Schuwey hat nach der Matura in Immensee an der Universität Freiburg Philosophie studiert. Nach einigen Jahren Lehrtätigkeit hat ihn der damalige Bundesrat Hans-Peter Tschudi 1967 ins Generalsekretariat des EDI geholt. Von 1977 bis 1987 war er wissenschaftlicher Berater für Kultur-, Wissenschafts- und Bildungsfragen des Departementsvorstehers. 1987 wurde Gerhard Schuwey, der seinem Heimatort immer eng verbunden blieb, Vizedirektor und 1991 dann Direktor des BBW.
Gymnasial- und Hochschulreform
Gemäss Mitteilung des EDI hat sich Gerhard Schuwey unter anderem bei der Revision des Maturitätsanerkennungsreglements (Mar) engagiert, welches «wesentliche Impulse für die grundlegende Reform der gymnasialen Ausbildung gegeben hat». Er leitete die Arbeiten für die Totalrevision des Hochschulförderungsgesetzes, das die Zusammenarbeit im Hochschulbereich zu einer wichtigen Grundlage für eine partnerschaftlich abgestimmte Politik von Bund und Kantonen im tertiären Bildungsbereich machte.