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Das erste Gebäude der Sekundarschule Bonstetten wurde 1951 errichtet. Mit dem Bevölkerungswachstum wuchs auch die Schulanlage stetig, wobei die einzelnen Trakte immer miteinander verbunden wurden, sodass eine eigentliche Gebäudekette entstand. Der Neubau – ein hybrider Holzbau auf einem massiven Sockel – ersetzt nun eine alte, nicht mehr gebrauchte Turnhalle und nimmt damit einen Platz in dieser Gebäudekette ein. Optisch orientiert er sich an den umliegenden Dächern und verwendet daher keramische Ziegel als Gestaltungselement, wobei nicht nur das Dach, sondern auch die Vor- und Rücksprünge der als Sonnen- und Wetterschutz dienenden Vordächer mit Ziegeln verkleidet sind. Diese keramische Fassadenverkleidung rückt das Dach, die sonst oft wenig beachtete fünfte Fassade, prominent in den Fokus.
Häfele Schmid Architekten AG, Zürich
Fertigstellung 2022
Der Neubau bezieht sich auf die Dächer der Nachbarbauten und übernimmt deren keramische Eindeckung auch an den Fassaden. Damit entsteht eine einheitliche Gebäudehülle, die trotz des homogenen Eindrucks verspielt wirkt.