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Damit ein Hilfswerk seine Mittel wirtschaftlich und wirksam einsetzen kann, sollte es nicht nur wissen, was es mit seiner Tätigkeit bei der Zielgruppe bewirken will. Es sollte sich auch regelmässig folgende Fragen stellen:
Tun wir die richtigen Dinge?
- Verbessern wir die Situation der Zielgruppe?
- Tragen wir dazu bei, übergeordnete Ziele zu erreichen?
- Setzen wir die richtigen Prioritäten?
Tun wir die Dinge richtig?
- Erreichen wir unsere Ziele?
- Was haben wir gut gemacht, was nicht?
- Sind die Erwartungen der Zielgruppe erfüllt?
Wie können wir uns verbessern?
- Was sollten wir in Zukunft anders machen?
- Wie können wir mit gleichem Input mehr bewirken?
- Wie können wir die gleiche Wirkung mit weniger Input erreichen?
|Wichtig|
Eine systematische Wirkungsmessung hilft, Antworten auf diese Fragen zu finden. Sie ist eine gute Grundlage, um aus den eigenen Erfahrungen zu lernen, eine Organisation wirkungsorientiert zu lenken und ihre Tätigkeit zu legitimieren.
Es muss immer geklärt werden, wozu die Erkenntnisse einer Wirkungsmessung genutzt werden sollen. Je nachdem ob es darum geht, etwas zu beweisen, etwas zu verbessern oder etwas zu lernen, verändern sich die Anforderungen an eine gute Wirkungsmessung. Es macht auch einen Unterschied, ob eine bestimmte Wirkung eindeutig einer Aktivität zugeordnet werden soll, oder ob es genügt, wenn plausibel wird, dass ein bestimmtes Projekt oder Programm einen Beitrag zur Zielerreichung geleistet hat.
|Achtung|
Damit ein System zur Wirkungsmessung erfolgreich implementiert werden kann, muss allen Beteiligten ihr Zweck und Nutzen von Anfang an klar sein. Eine transparente Planung mit breit angelegten Konsultationen und dem Einbezug von Partnern hilft, Widerstände abzubauen, erhöht die Projektverantwortung und fördert die Umsetzungsbereitschaft.