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Die Bundesanwaltschaft (BA) vollzieht derzeit ein Rechtshilfeersuchen gegen den Basler Duty-Free-Konzern Dufry. Gemäss einem Dufry-Sprecher wurde das Unternehmen bisher von keiner Behörde kontaktiert.
Exklusivvertrag für zwei mauritische Flughäfen
Ausgangspunkt der Affäre war laut den Sonntagszeitungen ein Exklusivvertrag für zwei mauritische Flughäfen, den Dufry 2013 abgeschlossen hat. Bevor Dufry zwei Drittel der Gewinne einkassiert haben soll, wurden die Flughäfen vom Staat betrieben.
Dufry weist alle Vorwürfe zurück
Das Rechtshilfeersuchen wurde 2016 eingereicht. Die Sonntagszeitungen zitieren Dokumente aus den sogenannten «Paradise Papers», wonach Dufry die Anwaltskanzlei Appleby eingeschaltet habe, um in Mauritius unter anderem eine Klage wegen Verleumdung von Dufry zu prüfen.
Die Informationen der Paradise Papers von Appleby basieren auf einem Datenleck. 13,4 Millionen Dokumente wurden der «Süddeutschen Zeitung» zugespielt und von einem internationalen Journalistennetzwerk ausgewertet. Aus der Schweiz war ein Rechercheteam von Tamedia beteiligt.
(sda/gku/me)