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Der Geburtsort spielt eine entscheidende Rolle für die Geburtserfahrungen der Frauen, das Interesse an Geburten ausserhalb des Krankenhauses nahm während der Covid-19-Pandemie zu. In diesem Zusammenhang wird in verschiedenen internationalen Richtlinien empfohlen, dass Frauen den Ort ihrer Entbindung selbst wählen können. Die vorliegende Studie analysiert die Wahlmöglichkeiten zwischen Geburtshäusern und Geburtskliniken für Frauen im gebärfähigen Alter in der Schweiz. Mithilfe einer räumlichen Datenanalyse wurde die Fahrzeiten mit dem Auto zwischen dem Wohnort und dem nächstgelegenen Krankenhaus oder Geburtshaus nachvollzogen. Wenn beide Entbindungsorte innerhalb von 30 Minuten verfügbar waren, wurde davon ausgegangen, dass eine Frau eine echte Wahl hatte. Nur 58,2 % der Frauen hatten eine echte Wahl. Dieser Anteil war von Kanton zu Kanton sehr unterschiedlich. Das Haupthindernis für eine echte Wahl war die begrenzte Erreichbarkeit der Geburtshäuser. Die mediane Fahrzeit zu einem Krankenhaus betrug 9,8 Minuten (M = 12,5) und zu einem Geburtshaus 23,9 Minuten (M = 28,5). Schweizer Frauen werden nicht ausreichend befähigt, ihre reproduktive Autonomie auszuüben, da ihre Wahl des Geburtsortes durch geografische Gegebenheiten erheblich eingeschränkt wird. Es ist ein ethischer und medizinischer Imperativ, den Frauen eine echte Wahl zu ermöglichen.
Schwangere mit einem Diabetes Typ 1, 2 oder Schwangerschaftsdiabetes können mit einer relativ einfachen Massnahme viel tun, um ihrem Kind einen guten Start ins Leben zu ermöglichen. Vormilch (Kolostrum), die sie während der Schwangerschaft sammeln, kann wahre Wunder bewirken.
Das Risiko für einen Unterzucker ist bei Neugeborenen von diabetischen Müttern deutlich erhöht. Um dem vorzubeugen, wird bei allen Kindern von Müttern mit einem Schwangerschaftsdiabetes (gestational diabetes mellitus, GDM) oder präxistenten Diabetes innerhalb der ersten zwei Stunden nach der Geburt, und zumindest noch zweimal in den Stunden danach, der Blutzucker mittels Fersenstich kontrolliert.
Etwa jede zehnte Schwangere in der Schweiz hat einen Schwangerschaftsdiabetes (GDM), rund ein Prozent einen präexistenten Typ-1 oder Typ-2- Diabetes (1,2). Sie haben ein erhöhtes Risiko für Komplikationen in der Schwangerschaft, bei der Geburt oder im Wochenbett. Darüber hinaus haben Mütter mit GDM haben zudem ein erhöhtes Risiko, später einen Typ-2-Diabetes zu entwickeln. Eine Expertin erläutert, welche Massnahmen helfen können, Müttern und Kindern zu einem guten Start ins Leben zu verhelfen.
Schwangere sollten verrauchte Räume meiden, denn der blaue Dunst schadet auch bei passiver Inhalation.
Dass Frauen während einer Schwangerschaft nicht rauchen sollten, dürfte sich herumgesprochen haben. Dass aber Passivrauchen (fast) genauso schädlich ist, hat nun ein US-amerikanisches Team um Dr. Bernard Fuemmeler vom Department of Health Behavior and Policy der Virginia Commonwealth University in Richmond herausgefunden.
Mütter sollen nach der Geburt eines Kindes weiterhin während 16 Wochen vor einer Kündigung geschützt sein. Die Rechtskommission des Ständerats hat eine Verlängerung des Kündigungsschutzes auf zwölf Monate knapp abgelehnt.
Ein Forschungsteam der Haute école de santé Vaud – Haute école spécialisée de Suisse occidentale, welches im Auftrag des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) die Forschungsarbeit «Schutz für schwangere Arbeitnehmerinnen»“ durchgeführt hat, konnte in der Zeitschrift «Midwifery» einen Artikel mit dem Titel: «Midwives and protection of pregnant workers in Western Switzerland: Practices, difficulties and contributions» veröffentlichen.