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Korea (UAOIK)
Standort: Zürichbergstrasse 4 und Magazin Rämibühlgymnasium
Das AOI verfügt auch über eine kleine Sammlung koreanischer Werke (ca. 6000 Bände), deren Katalogisierung aber zum Grossteil noch aussteht. Die Sammlung wurde grossteils in den 1980er Jahren unter der fachkundigen kuratorischen Beratung Prof. Dr. Martina Deuchlers zusammengestellt. Schwerpunkte sind die jüngere Geschichte und die Japanische Besetzung Koreas, aber auch die konfuzianischen Wurzeln der koreanischen Gesellschaftsstruktur. Die Werke sind in Hanja (chinesischen Zeichen für die Verschriftung der koreanischen Sprache) wie in Hangul (koreanische Silbenschrift) verfasst.
Die Bestände sind mehrheitlich in einem Lagerraum auf dem Gelände des Rämibühlgymnasiums untergebracht. Bei Wunsch einer Einsichtnahme der koreanischen Beständen wenden Sie sich bitte an das Bibliothekspersonal in der Zürichbergstrasse 4 (Büros im 2. Stock).
Retrokatalogisierung gefördert durch die Korea Foundation
Die Katalogisierung der koranischsprachigen Bestände wird ab 2019 grosszügigerweise von der Korea Foundation gefördert. Der Förderzeitraum 2019 ist der Beginn eines hoffentlich drei Jahre dauernden Projekts, das vom Förderprogramm "Support for Libraries with Korean Collections" finanziert wird. Nach Abschluss des Projekts sollen sämtliche koreanischsprachigen Bestände des Instituts - gleichzeitig die grösste Sammlung koreanischsprachigen Materials - im Bibliothekskatalog nachgewiesen werden.
Die Katalogisierung koreanischsprachiger Bestände ist ausgesprochen arbeitsintensiv, weil die neue koreanische Umschrift "Revidierte Romanisierung" verwendet wird, aber auch die früher gebrauchte "McCune-Reischauer" in den Katalogisaten verwendet werden muss. Werke mit Titel in Hanja werden zudem auch in Hangul ausgewiesen, um die Suche zu vereinfachen.