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Im Januar wurde die österreichische Politikerin Susanne Winter wegen ihrer Aussage, dass Mohammed ein Kinderschänder sei vom Straflandesgericht Graz wegen Verhetzung und Herabwürdigung religiöser Lehren zu einer bedingten Haftstrafe von drei Monaten und einer Geldstrafe von EUR 24’000.– verurteilt.
Das Urteil ist insofern bedauerlich als es einerseits die Meinungsäusserungsfreiheit geringer gewichtet als die Glaubens- und Gewissensfreiheit und andererseits Kritiker davon abhalten könnte, sich aus Angst vor Verfolgung kritisch mit Mohammed auseinanderzusetzen.
Ob Mohammed nun ein Kinderschänder war, wurde vom Gericht natürlich nicht geklärt. Fakt ist jedoch, dass Mohammed nach allgemeinem Kenntnisstand um das Jahr 570 n.Chr. geboren wurde und im Jahr 632 n.Chr. im Alter von rund 62 Jahren verstorben ist. Das Geburtsjahr von Aischa ist nicht exakt bekannt. Überlieferungen zufolge wurde sie im 4. Jahr der Offenbahrung geboren. Mohammed hatte seine Offenbarung im Alter von ca. 40 Jahren. Demzufolge wäre er ca. 44 Jahre alt gewesen als Aischa geboren wurde. Aischa bint Abi Bakr starb 678 n.Chr. Da die Todesdaten als gesichert gelten, kann man sagen, dass Aischa Mohammed um 46 Jahre überlebte und bei dessen Tod ca. 17-18 Jahre alt gewesen sein muss.
Gemäss den von Muslimen anerkannten Überlieferungen von Buchari und Muslim war Aischa beim Vollzug der Ehe 9 Jahre alt. Mohammed wäre zu diesem Zeitpunkt rund 53 Jahre alt gewesen. Ob die damaligen Autoren unter Vollzug der Ehe jedoch das gleiche verstanden haben wie wir das heute tun sei dahingestellt. Jedenfalls ist aus den Überlieferungen bekannt, dass Aischa Mohammeds Lieblingsfrau gewesen ist. Der persische Intellektuelle und Gelehrte Ali Dashti (er wurde nach der islamischen Revolution im Iran zutode gefoltert) zitiert in seinem Buch „23 Jahre“ eine Aussage von Aischa wie folgt:
“Es gab nur wenige Tage, an denen der Prophet nicht jede von uns zu sich rief, aber er kümmerte sich ganz besonders um diejenige, die an der Reihe war, und mit der er die Nacht verbringen würde.”
Wie gesagt, soll sich jeder selber dabei denken was er unter Vollzug der Ehe verstehen will. Aber Vorsicht, je nachdem was Sie denken, könnten Sie, sofern Sie Ihre Ansichten frei äussern, wegen „Verhetzung und Herabwürdigung religiöser Lehren“ verurteilt werden. Zum Glück werden Sie hierzulande dafür aber „noch“ nicht auf dem Scheiterhaufen verbrannt.
Wegen dieser Aussage wurde Susanne Winter verurteilt:
Anmerkung zum Videoclib: Als beleidigend könnte, neben der Aussage, dass Mohammed im heutigen System ein Kinderschänder sei allenfalls noch Winters Aussage, dass Mohammed den Koran im Rahmen von epileptischen Anfällen geschrieben habe, gewertet werden. Die Aussage wäre im Übrigen auch falsch, denn Mohammed war Analphabet und konnte somit gar nicht selber schreiben. Allerdings ist überliefert, dass Mohammed bei seinen Visionen auch mindestens einmal in Ohnmacht fiel und zudem zuweilen Stimmen gehört haben soll. Selbstverständlich ist es pure Spekulation daraus ein medizinisches Problem abzuleiten.
Was meint ihr liebe Leser? Ist die Verurteilung von Susanne Winter gerechtfertigt?