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Balthus – Antoinette de Watteville
Liebesbriefe 1928–1937
–
Ein berührender Briefwechsel, zusammengestellt und kommentiert von den beiden Söhnen des Liebespaars, Stanislas und Thadée Klossowski de Rola.
1. Auflage, 2005
Broschiert
392 Seiten, 15 sw Abbildungen
16 x 24 cm
ISBN 978-3-906127-74-3
Erschienen im Verlag Gachnang & Springer
Der französische Künstler Balthus, einer der eigenwilligsten Maler des 20. Jahrhunderts, lernte um 1920 die Berner Aristokratin Antoinette de Watteville kennen; 1937 heiraten sie. Da Balthus zeitweise in Berlin und Paris lebte und 1930 zum französischen Militärdienst in Marokko eingezogen wurde, ging der Heirat ein langer und intensiver Briefwechsel voran.
Dieses Buch versammelt 240 Briefe, die sich zu einem eindrücklichen Briefroman zusammenfügen und auch ein Bild des jungen Künstlers entstehen lassen: Balthus beschreibt in den Briefen etwa sein Konzept der Malerei und verteidigt seine Motivwahl. Er schreibt über das Theater und die Literatur, erwähnt seine Freunde Antonin Artaud, Pierre Jean Jouve, Pierre Leyris oder Rainer Maria Rilke. Man erfährt aber auch, dass er unter grossen Geldnöten litt und durch das Zögern der schönen, unentschlossenen Antoinette so sehr in die Verzweiflung getrieben wurde, dass er seinem Leben ein Ende setzen wollte. Ein ungewöhnlicher Einblick in die frühen Jahre des Künstlers und in die Welt dieses Liebespaars.