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LID. Die Organisation der Schweizer Milchproduzenten SMP verlangt, dass auf Futterflächen der Einsatz von Klärschlamm generell und von Kompost unsicherer Herkunft spätestens ab 1. Januar 2002 verboten wird. Dies geht aus einer Mitteilung der Organisation vom 20. August hervor. In einem Antrag an das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement (EVD) fordert die SMP, dass die Verordnung über die Qualitätssicherug bei der Milchproduktion entsprechend geändert wird. Ferner wäre ein Abgabeverbot in der Stoffverordnung des Bundesrates vorzusehen. Parallel dazu soll ein generelles Verwendungsverbot für Klärschlamm und von Kompost unsicherer Herkunft in der Landwirtschaft erarbeitet werden. Die SMP verweist auch auf die Beschlüsse des Schweizerischen Bauernverbandes, der ebenfalls einen Ausstieg fordert. Falls dem Antrag für ein Einsatzverbot insbesondere im Bereich der Futterflächen ab 1. Januar 2002 nicht stattgegeben werde, lehne die SMP jede Verantwortung ab, teilt die Organisation mit.
Mediendienst Nr. 2530 vom 23. August 2001