Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/221785

<h2>SubmittedText<h2><p>Für eine Vorbereitung auf künftige Krisen ist es zentral, aus der jetzigen maximalen Erkenntnisgewinn zu ziehen, auch durch langfristige Studien.</p><p>- Von welchen wissenschaftlichen Studien hat der Bundesrat bereits Kenntnis?</p><p>- An welchen ist er (oder das BAG, ETH/EPFL, SCNAT, SNF etc.) direkt oder indirekt beteiligt?</p><p>Speziell von Interesse wären die Effektivität von Hygienemassnahmen, Masken, Quarantäne und LockDown sowie psychologische Auswirkungen und Verhaltensänderungen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Basierend auf den Transparenzbestimmungen in der Humanforschung sind alle bewilligten (klinischen) Studien sowohl im Schweizerischen Register für klinische Versuche wie auch im kantonalen, vom Dachverband der Ethikkommissionen (Swissethics) geführten, Register öffentlich einsehbar. Anlässlich der aktuellen Krisensituation führt das kantonale Register der Ethikkommissionen RAPS zudem nicht nur die bewilligten, sondern auch die geplanten Studien über Covid-19 auf. An diesen Quellen orientieren sich grundsätzlich auch Bund und Bundesrat. Es existiert eine breite Vielfalt von corona- und krisenspezifischen Studien. Nennenswert ist insbesondere die nationale Serologiestudie "Corona Immunitas", an welcher neben zwölf Schweizer Hochschulen auch Privatunternehmen beteiligt sind. Es wird erwartet, dass die Ergebnisse der Studie u. a. zur Reaktion des Immunsystems auf Covid-19 wichtige Befunde für die Bewältigung der aktuellen Krise und darüber hinaus liefern wird.</p>