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In einer spektakulären WM-Abfahrt hat am Ende Tina Maze die Nase vorn. Die Slowenin fährt in allen entscheidenden Passagen besser als die Konkurrenz. Lara Gut sorgt für das erste Schweizer Highlight in Beaver Creek, sie ergattert sich die Bronze-Medaille.
Tina Maze gewinnt in der WM-Abfahrt die Goldmedaille und fügt ihrem beeindruckenden Palmarès ein weiteres Edelmetall hinzu. Nachdem sie im Super-G Anna Fenninger den Vortritt lassen musste, dreht sie im heutigen Rennen den Spiess um und verdrängt die Österreicherin mit einem knappen Vorsprung von zwei Hundertstelsekunden auf den zweiten Schlussrang. Für Maze ist es die insgesamt achte Medaille an einer Weltmeisterschaft, jedoch die erste in der Abfahrt.
Nach dem Sieg im Super-G stellt Anna Fenninger auch in der Abfahrt eine Zeit auf, an der sich lange alle Fahrerinnen die Zähne ausbeissen. Einzig Lara Gut vermag mit der Österreicherin mitzuhalten und verliert bis ins Ziel lediglich 32 Hundertstelsekunden. Da von den folgenden Topathletinnen einzig Tina Maze zu überzeugen weiss und Lindsey Vonn enttäuscht, reicht es für die junge Tessinerin zum dritten Schlussrang.
Neben dem Podestplatz von Lara Gut geben im Schweizer Lager auch die Fahrten von Nadja Jnglin-Kamer und Fabienne Suter Grund zur Freude. Jnglin-Kamer startet früh ins Rennen und hält sich bis zu Rennhälfte auf dem zweiten Zwischenrang. Danach folgen jedoch die besten Abfahrerinnen der Welt, was zur Folge hat, dass die Schwyzerin auf den siebten Rang zurückfällt. Fabienne Suter klassiert sich zwei Plätze dahinter auf dem neunten Schlussrang und kommt nach dem für sie enttäuschenden Super-G wieder zu einem positiven Resultat. Einzig Marianne Abderhalden vermag nicht zu überzeugen und landet mit einem riesigen Rückstand von 2,93 Sekunden weit hinten im Feld.
Auf der anspruchsvollen Raptor-Piste kristallisiert sich im Verlauf des Rennens mit der Kestrel-Passage eine entscheidende Schlüsselstelle heraus. Während sich beispielsweise Tina Weirather oder Fabienne Suter bei der S-förmigen Kurve weit nach unten treiben lassen, zeigt Anna Fenninger in beeindruckender Manier, wie man diesen Abschnitt auf Zug fahren könnte.