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(* 03.02.1809 Hamburg; 04.11.1847 Leipzig)
Dr.phil.h.c. Felix Mendelssohn Bartholdy
war Komponist und Kapellmeister in Leipzig. Seit 1835 war
er Gewandhaus-Kapellmeister in Leipzig. Er lebte und starb
im Haus Königsstraße 5, das später den Namen
Mendelssohnhaus erhielt.
Im Jahr 1836 wurde F. Mendelssohn-Bartholdy
zum Ehrendoktor der Philosophischen Fakultät der Universität
Leipzig ernannt.
Am 02.04.1843 gründete er das Konservatorium
der Musik zu Leipzig. Am 13.04.1843 wurde F. Mendelssohn Bartholdy
zum Ehrenbürger der Stadt Leipzig ernannt.
Besondere Verdienste erwarb sich F. Mendelssohn
Bartholdy bei der Wiederentdeckung und Pflege der Musik des
Komponisten und Thomaskantors J. S. Bach (1685-1750), dessen
Werk Ende des 18. Jahrhunderts fast vergessen war. Er initiierte
und finanzierte auch die Errichtung des (alten) Bachdenkmals
(Dittrichring).
Im Jahr 1864 erhielt eine Straße in
der Leipziger Westvorstadt den Namen Mendelssohnstraße.
Die Stadt Leipzig ehrte Mendelssohn Bartholdy
im Jahr 1892 mit einem Denkmal, das sich vor dem (zweiten)
Gewandhaus in der Grassistraße befand und das im Jahr
1936 aus antisemitischen Gründen entfernt wurde. Im Jahr
1947 wurde eine Büste am ursprünglichen Standort
des Denkmals aufgestellt, im Jahr 1993 wurde ein neues Denkmal
vor dem (dritten) Gewandhaus am Augustusplatz eingeweiht.
Im Jahr 1997 wurde eine zweite Büste auf dem Grundstück
des Mendelssohnhauses aufgestellt.
Seit dem 04.11.1972 trägt die aus dem
Konservatorium hervorgegangene Musikhochschule Leipzig (seit
1992: Hochschule für Musik und Theater) den Namen Felix
Mendelssohn Bartholdy. Am 28.09.1997 erhielt der Kleine
Saal des Gewandhauses den Namen Mendelssohnsaal. Am 04.11.1997
wurde ein von H.-G. von Stockhausen gestaltetes Memorialfenster
für F. Mendelssohn Bartholdy (Mendelssohnfenster) in
der Südfassade der Thomaskirche übergeben.