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Geschichte des Weinanbaues
Wein war schon in vor mehreren Jahrtausenden in den Hochkulturen des Nahen Ostens ein geschätztes Getränk.
Mit der Völkerwanderung verbreitete sich der Weinbau auch in Europa, insbesondere im antiken Griechenland und in Rom. Im Römische Reich wurde dem Wein, bedingt durch den Alkoholgehalt, heilende und stärkende Eigenschaften zugesprochen, sodass er auf den unzähligen Eroberungszügen der römischen Soldaten unverzichtbar war. So ist es nicht verwunderlich, dass in Europa hauptsächlich die Römer für die Verbreitung des Weinanbaus verantwortlich sind.
Im frühen Mittelalter war Karl der Grosse einer der Förderer des Weinanbaues. Er beschäftige sich mit der Forschung nach neuen Rebsorten und liess neue Weinberge anpflanzen. Durch die Ausbreitung des Islam im 15. Jahrhundert wurde der Weinanbau behindert und fast ausschliesslich nur noch in den Klöstern betrieben. Erst während des 17. Jahrhunderts wurde in Europa wieder intensiver Wein angebaut.
Mit der Entwicklung in der Neuzeit, dem besseren Fachwissen und den technischen Ausrüstungen ist der Weinanbau sehr kontrollierbar geworden.
In fast allen Weinanbaugebieten wird heute qualitativ guter Wein produziert. Die Unterschiede liegen, abgesehen von betrügerischen Weinbauern, in der Lage der Rebberge, der Weintrauben, der Witterungsverhältnisse und der Bodenbeschaffenheit. Na dann kann man ja nur noch sagen: Prost!