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Die KMU-geprägte MEM-Industrie vereint traditionelles Fertigungs-Knowhow und innovative, zukunftsträchtige Technologien. Die Unternehmen sind in den klassischen Bereichen des Maschinen- und Metallbaus, der Elektrotechnik und Elektronik sowie im Bereich Präzisionsinstrumente tätig. Darüber hinaus entwickeln sie neue Lösungen in dynamischen Technologiefeldern wie der Sensorik, Photonik, Robotik, der additiven Fertigung oder der industriellen IT. Zahlreiche Schweizer MEM-Betriebe zählen zu den weltweit führenden Anbietern.
Die MEM-Industrie erwirtschaftet 7,1 Prozent (2018) des Bruttoinlandproduktes und nimmt damit in der schweizerischen Volkswirtschaft eine Schlüsselstellung ein. Sie ist mit rund 320‘000 Beschäftigten, darunter 18‘000 Lernende, die grösste industrielle Arbeitgeberin der Schweiz.
Auf die Weltmärkte ausgerichtet
Die Branche leistet mit Ausfuhren im Wert von 69,7 Milliarden Franken (2018) fast einen Drittel der gesamten Güterexporte.
Mit einer Ausfuhrquote von 79 Prozent ist die MEM-Industrie sehr exportorientiert. Auch die Tatsache, dass die Schweizer MEM-Unternehmen im Ausland mehr als 500‘000 Mitarbeitende beschäftigen, zeigt die grosse internationale Verflechtung der Branche.
Der mit Abstand wichtigste Absatzmarkt ist die EU mit einem Exportanteil von 60 Prozent, gefolgt von den USA (14%) und China (6%). Die Markterfolge im Ausland tragen entscheidend zum Erfolg des Werk- und Denkplatzes Schweiz bei.
Wussten Sie, dass... die MEM-Industrie in der Schweiz rund 320‘000 Mitarbeitende beschäftigt – darunter 20‘000 Lernende?