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Mindestens fünf Menschen sind bei einer missglückten Rettungsübung auf einem Kreuzfahrtschiff an den Kanarischen Inseln ums Leben gekommen.
Wie spanische Medien unter Berufung auf die Behörden berichteten, geschah der Unfall am Hafen von Santa Cruz de La Palma, als ein Rettungsboot mit acht Insassen aus rund 30 Metern Höhe ins Wasser stürzte.
Ursache des Unfalls noch unbekannt
Bei den Toten handele es sich um Mitglieder der Crew des Schiffes «Thomson Majesty» der britischen Reederei Thomson Cruises. Drei betroffene Männer stammen aus Indonesien und je ein Crewmitglied aus Ghana und den Philippinen.
Drei weitere Besatzungsmitglieder, zwei Griechen und ein Philippino, seien von Tauchern und Feuerwehrmännern lebend geborgen worden. Sie seien in Krankenhäuser gebracht worden, hiess es in einer Mitteilung der spanischen Zivilgarde.
Die Ursache des Unfalls sei vorerst unbekannt, teilten die Behörden mit. Ermittlungen sind im Gang. Zum Zeitpunkt des Unglücks waren etwa 2000 Passagiere an Bord. Die 1965 gegründete Reederei Thomson Cruises gehört zur TUI-Gruppe.