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Die Wehrpflicht sollte nach Ansicht des Präsidenten der Schweizerischen Offiziersgesellschaft, Denis Froidevaux, auf Frauen angewandt werden. In zehn oder zwanzig Jahren werde es für die Armee das grösste Problem sein, die Qualität der Kader sicherzustellen, sagte Froidevaux in einem Interview mit der «Neuen Zürcher Zeitung».
Der Brigadier erhofft sich von einer Ausweitung, dass:
Die Forderung nach einer Wehrpflicht für Frauen begründet Froidevaux unter anderem damit, dass:
Froidevaux zeigt sich überzeugt, dass:
Als «interessant» bezeichnet Froidevaux das norwegische Modell der Wehrpflicht. Das Land hatte im vergangenen Herbst die Wehrpflicht auf Frauen ausgeweitet – unter anderem mit Verweis auf die besseren Möglichkeiten zur Personalauslese, aber auch, um den Frauenanteil in der Armee zu steigern.
Darauf angesprochen, dass die Armee immer weniger Leute braucht und mit einer Ausweitung der Wehrpflicht zwangsläufig mehr Leute Zivildienst leisten würden, sagte Froidevaux, dies müsse in Kauf genommen werden. Auch der Zivilschutz werde im Übrigen von Wehrpflichtigen alimentiert.
Das Schweizer Stimmvolk hat im Herbst 2013 die Abschaffung der Wehrpflicht deutlich abgelehnt. Die Volksinitiative der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee scheiterte mit 73 Prozent Nein-Stimmen. Im Verteidigungsdepartement (VBS) werden derzeit Pläne für eine Reform des Dienstpflichtsystems diskutiert. (kad/sda)
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