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https://www.dzw.de/dzw_278.htmAuslöser der aktuellen Brüsseler Amalgamdiskussion war ein im Januar 2005 veröffentlichtes Strategiepapier der Europäischen Kommission zum Umgang mit Quecksilber allgemein, das dem Rat sowie dem Parlament der Europäischen Union vorgelegt wurde. Im Juni 2005 erkannte der EU-Rat die Notwendigkeit an, sich des Problems Quecksilber anzunehmen. Dann erschien der Matsakis-Bericht an den Ausschuss für Umweltfragen, in dem konkret (Punkt 11) auch das Amalgamproblem angesprochen wurde: „Das Europäische Parlament ersucht die Kommission, bis Ende 2007 Vorschläge vorzulegen, um die Verwendung von Quecksilber in Dentalamalgam einzuschränken, da zuverlässige quecksilberfreie Alternativen zur Verfügung stehen.“ Das Parlament forderte die Kommission gleichzeitig „nachdrücklich auf, Maßnahmen einzuleiten, um sicherzustellen, dass die Gemeinschaftsvorschriften für die Behandlung zahnmedizinischer Abfälle ordnungsgemäß angewendet werden.“
Amalgamfüllungen tragen messbar aber nur geringfügig zur Gesamtbelastung mit Hg beim Menschen bei
Zur Auslösung einer Hg-Vergiftung reicht das aus den Amalgamfüllungen freigesetzte Hg nicht aus
Am 22.2.2006 soll im EU-Ausschuß für Umweltfragen (ENVI), im April 2006 dann im EU-Parlament übe ein entsprechendes Gesetzt [Verbot von Amalgam] abgestimmt werden.
... Auslöser der aktuellen Brüsseler Amalgamdiskussion war ein im Januar 2005 veröffentlichtes STrategiepapier der Europäischen Kommission zum Umgang mit Quecksilber allgemein, das dem Rat sowie dem Parlament der Europäischen Union vorgelegt wurde. Im Juni 2005 erkannte der EU-Rat die Notwendigkeit an, sich des Problems Quecksilber anzunehmen. Dann erschien der Matsakis-Bericht an den Ausschuß für Umweltfragen, in dem konkret (Punkt 11) auch das Amalgamproblem angesprochen wurde: Das Europäische Parlament ersucht die Kommission, bis Ende 2007 Vorschläge vorzulegen, um die Verwendung von Quecksilber in Dentalamalgam einzuschränken, da zuverlässige quecksilberfreie Alterntiven zur Verfügung stehen."..
Kein europäischer Zahnärzteverband befürwortet Verbot ....
Einzig Norwegen außerte sich neutral. ..
... wird auf die Notwendigkeit entsprechender technischer Voraussetzungen in den Praxen zur Amalgamabscheidung hingewiesen...
So eindeutg der Tenor der DLC-Mitgleider aer ist - keine Gesundheitsgefährdung durch Amalgam erwiesen, Umweltgefährdung durch sachgerechte Entsorgung beherrschbar - , so problematisch sind aus Sicher der DLC die Amendments - also die Zusatzbemerkungen und Ergänzungen - der EU-Abgeordneten, die den Matsakis-Bericht brisanter machen, als er ursprünglich beabsichtigt war. Diese Amendments liefern vor allem Argumente für ein baldiges Amalgamverbot. So plädiert etwas der deutsche EU-Abgeordnete der CDU/CSU, Dr. Thomas Ulmer (Mosbach) für ein möglichst baldiges Amalgamverbot. Ulmer behauptet, daß Quecksilber u.a. erwiesenermaßen die Progression der Alzheimer-Krankheit beschleunige. Sein schwedischer Kollege Carl Schlyter zeigt sich sogar verwundert darüber, wie sorglos bislang mit dem Amalgamproblem umgegangen werde, stellten Amalgamfüllungen doch weltweit die zweitgrößte Quelle für die Quecksilberexposition der Bevölkerung dar.
Aber es gibt ... auch Stimmen gegen ein Verbot...
Aus DZW 7/06, S.1 u. 4
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DLC = Dental Liaison Committees:
Stellungnahme des Dental Liaison Committees::
Amalgamalternativen wenig untersucht
"Das Argument des Abgeordneten Matsakis, dass verschiedene quecksilberfreie Amalgamalternativen existieren, nennt nicht alle Tatsachen. Es existieren zwar Amalgamalternativen - wie Komposit, Keramik, Gold etc. - , aber sie alle haben gegenwärtig , verglichen mit Amalgam, noch bedeutende Nachteile:
- Dentalamalgam ist sehr haltbar. Im Durchschnitt halten Amalgamfüllungen
12,6 Jahre. Kunststofffüllungen hingegen halten im Schnitt nur 7,8 Jahre.
Haltbarkeit aber ist ein sehr wichtiger Faktor, denn das häufige Ersetzen von
Füllungen schwächt die Zahnstruktur und kann weitere Probleme verur-
sachen.
- Dentalamalgam ist einfach zu verarbeiten und kann in der Kavität geformt
werden; dadurch verringert sich der Anteil gesunder Zahnhartsubstand, die
(bei der Präparation) entfernt werden muss.
- Seine einfache Verarbeitbarkeit macht Amalgam kosteneffektiver als seine
Alternativen. Ein mögliches Verbot von Amalgamfüllungen würde die
öffentliche zahnmedizinische Versorgung schwer belasten und höhere Kosten
für die Patienten verursachen.
- Während in sehr vielen Studien die Sicherheit von Amalgam untersucht
und bestätigt werden konnte, ist die Sicherheit und Allergenität alternativer
Materialien bisher kaum untersucht worden - einige Patienten werden mit
Sicherheit an Überempfindlichkeiten leiden.
www.dzw.de/dzw_278.htmIm Spätsommer 2005 wurde die Vertretung der Zahnärzteverbände aller europäischen Mitgliedsstaaten, das Dental Liaison Committee (DLC), um Stellungnahme gebeten. Das DLC setzt sich aus 28 zahnärztlichen Organisationen aus 26 Ländern zusammen. Präsident des neun Mitglieder umfassenden DLC-Vorstands ist seit 1993 der Österreicher Dr. Wolfgang Doneus, sein Vizepräsident ist der Hamburger Prof. Dr. Wolfgang Sprekels.
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www.thomas-ulmer.de/main.top.php?dest=main.cat.contact.php
Dies ist die Homepage von dem Abgeordneten Ulmer, der sich für ein Amalgam-Verbot einsetzt. Die Email-Adresse ist angegeben. Da könnte man jetzt gleich hinschreiben...
Gruss,
Uta
Jeder fünfte Praxisinhaber in seiner Existenz bedroht:
Real existenzbedrohend ist diese Entwicklung natürlich diejenigen 18 % der Zahnärzte in den alten und 19% in den neuen Bundeslandern, die nach statistischer Erhebung der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung KZBV) „unterdurchschnittliche Praxisergebniss", d.h. einen EÜ von nicht einmal 50.000 Euro pro Jahr erzielen. Was bei einem solchen Szerario fur die private Lebensführung übrigbleibt, ist einfach zu errechnen, wenn man weiß, dass ein Einnahmen-Überschuss von 102.070 (Median alte Bundesländer 2004) nach Abzug von Steuern und Ausgaben für die soziale Sicherung zu einem verfügbaren Einkommen von 59.210 € führt. Wer damit zurecht kommt, ok.
Der EU-Abgeordnete, der für ein Verbot von Amalgam eintritt, ist der Herr Ulmer: [email protected]Am 22.2.2006 soll im EU-Ausschuß für Umweltfragen (ENVI), im April 2006 dann im EU-Parlament übe ein entsprechendes Gesetzt [Verbot von Amalgam] abgestimmt werden.
Unsere Studie ergab einige klare Befunde. Im Gegensatz zur gängigen Folklore, jedoch nicht zur internationalen Literatur, haben Schweizer Zahnärzte ein deutlich besseres Überleben als der Durchschnitt der Schweizer Männer.
https://lichtstrahl-magazin.de/Artikel/Gesundheit/Amalgam.htmlZahnärzte
haben die größte Selbstmordrate und die höchste Zahl an neurologischen und psychischen Erkrankungen. In einer Hypophysenstudie hatten Zahnärzte im Schnitt 4 mal soviel Quecksilber in der Hypophyse wie die Bevölkerung, d. h. also gegenüber Menschen ohne Amalgamfüllungen 40 mal mehr. Personen, die über einer Zahnarztpraxis wohnen und daneben, sind mit Quecksilber vergiftet und auch mit Erfolg ausgeleitet worden. (Raumluftmessungen dienen als Beweis).
Eine Studie des Peutingerinstituts in München an 473 Zahnärzten beweist, dass Ärzte und andere Vergleichsgruppen weniger gestresst sind als die Zahnärzte. DMPS-Tests bei Zahnärzten in einer mexikanischen Studie zeigten erhöhte Messwerte im Urin, denen eine schwächere neurologische Belastbarkeit entsprach.
https://www.peutinger.de/peutinger/wissens_aktiv/forschung/stresstop.htmBelastung durch berufsspezifische Tätigkeiten.
Nur eine Minderheit der befragten Zahnärzte gibt an, unter keinerlei Streßreaktionen zu leiden (im Mittel 19,7 %), während hingegen eine Mehrheit von 80,3 % mehr oder minder stark ausgeprägte Streßreaktionen in folgenden Bereichen kennt: "Nachlassende Leistungsfähigkeit", "Nicht abschalten können", "Sich Sorgen machen", "Sich schwach fühlen" und "Muskelverspannungen".
Diese Streßreaktionen von Zahnärzten stehen in engem Zusammenhang mit einer großen Zahl beruflicher Beanspruchungen und mit anderen allgemeinen Stressoren. So korreliert zum Beispiel die Subskala "Berufliche Überlastung" (Stressor) hochsignifikant mit allen Subskalen der Streßreaktionen (im Mittel .32), am höchsten jedoch mit der Streßreaktion "Sich schwach fühlen" (.56).
Im zweiten Teil des Berichts werden die Ergebnisse der Vergleiche von drei Gruppen referiert: 473 Zahnärzte mit 1570 Ärzten und 357 nichtärztlichen Selbständigen. Diese drei Gruppen unterscheiden sich im Hinblick auf folgende Subskalen der Streßreaktionen (es werden hier nur signifikant stärkere Streßreaktionen zitiert, welche die Zahnärzte betreffen):
1. Nachlassende Leistungsfähigkeit: Zahnärzte mehr als Ärzte und mehr als Selbständige
2. Sich Sorgen machen: Zahnärzte mehr als Ärzte und mehr als Selbständige
3. Sich schwach fühlen: Zahnärzte mehr als Selbständige
4. Muskelverspannungen: Zahnärzte mehr als Ärzte und mehr als Selbständige
Die Zusammenfassung aller fünf Subskalen der Streßreaktionen zu einem Gesamtwert ergibt im Gruppenvergleich, daß Zahnärzte insgesamt signifikant höhere Streßwerte erzielen als die Gruppe der Ärzte und die Gruppe der Selbständigen.
Die Zusammenfassung aller sechs Subskalen der (allgemeinen) Stressoren zu einem Gesamtwert ergibt keinen signifikanten Unterschied zwischen Zahnärzten und Ärzten. Nach den vorliegenden Ergebnissen lassen sich die ausgeprägteren Streßreaktionen von Zahnärzten somit nur mit den besonderen berufsspezifischen Streßauslösern erklären. Von später durchzuführenden Analysen werden weitere Ergebnisse erwartet.