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Nicolas Ryhiner erzählt in «Im Surinam» die bewegte Geschichte seines Vorfahren
In seinem historischen Roman «Im Surinam» erzählt Nicolas Ryhiner die Lebensgeschichte des Basler Handelsherrn Johann Rudolf Ryhiner-Streckeisen. Dieser wurde in Surinam reich und beging 1824 in seinem Sissacher Sommersitz Ebenrain Selbstmord.
Martin Stohler
Es war ein Ende mit Schrecken: Am 29. Juli 1824 jagte sich Johann Rudolf Ryhiner im Schloss Ebenrain eine Kugel in den Kopf. Mehrere Wochen zuvor war er in eine finstere Schwermut verfallen. Ryhiner, im Jahr 1784 geboren, war der Spross einer wohlhabenden Basler Familie. Im Alter von 23 Jahren zog es ihn nach Surinam in Südamerika, wo seine Mutter Margaretha Ryhiner-Faesch ausgedehnte Plantagen besass, auf denen Sklaven arbeiteten. In Surinam zeugte…