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Der Film erhielt weitere Oscars in den Kategorien „Bestes adaptiertes Drehbuch“ und „Bester Schnitt“. Es geht im Film um eine Geheimaktion, mit der sechs Amerikaner, die bei der Geiselnahme vom 4. November 1979 in der US- Botschaft in Teheran fliehen konnten, in Sicherheit gebracht werden sollten. Der Film betont die bisher wenig bekannte Rolle, die die CIA und Hollywood bei der Befreiung spielten und vernachlässigt dabei etwas die Rolle der kanadischen Botschaft. Damit wird er aus der Sicht der USA zu einem richtigen "Heimatfilm", was vielleicht für den einen Oscar - "Bester Film" - hilfreich war.
Bilder von damals werden vor allem zu Beginn gezeigt. Dies soll dem Folgenden Authentizität verleihen, zeigt aber auch den raffinierten Schnitt zwischen dokumentarischen Aufnahmen und Spielfilm sowie zwischen den Ereignissen in Teheran und in den USA. Was folgt, ist ein Politthriller, der filmisch über weite Strecken sehr ruhig verläuft und dennoch die Spannung während eineinhalb Stunden einigermassen aufrecht erhalten kann. Die letzte halbe Stunde wird dann auf das Finnish hin richtig packend.
Insgesamt ist der Film ein sehenswerter Polithriller, auch wenn die Situation damals wohl etwas komplexer gewesen ist, als dass sie hier dargestellt wird. Selbstironisch zeigt der Film immerhin, was für Lügen Hollywood auftischen kann. Parallelen zum Lügengeflecht der CIA können sicher gezogen werden und geben dem Film eine zusätzliche Dimension.