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Die Stadt Pirmasens wurde früher nicht ganz ohne Neid, die Stadt der „Schlappenflicker“ genannt. Ein Schlappenflicker ist ein Schuster und davon gab es einige in der Stadt. Denn die Stadt wurde beherrscht von der Schuhproduktion. Heute gibt es nur noch wenige Hersteller von Schuhen, rund um die Stadt. Hier werden dann überwiegend hochwertige Schuhe gefertigt. Alternativen zu diesem Industriezweig gab es nur wenige, daher war auch der Weggang der französischen Arme ein harter Schlag für die Stadt in der Pfalz. Denn dadurch sind viele Arbeitsplätze entfallen. Die Standorte der Armee wurden stellenweise umgebaut und anderen Verwendungszwecken zugeordnet. Andere dieser Gebäude sind heute dem Verfall ausgesetzt. Heute gehört die Stadt zu den strukturarmen Regionen in Deutschland. Der Ursprung der Stadt war ein kleines Kloster, welches in einem Stadtteil von Pirmasens gegründet wurde. Es handelt sich hierbei um das Kloster Hornbach.
Geschichte und Bildung laufen nebeneinander
Natürlich gibt es viel Geschichte in dieser Stadt in der Südpfalz und diese ist auch mit dem Alter zu begründen. Denn die Stadtrechte wurden der Stadt bereits im Jahre 1763 übergeben. Die Stadt hat auch eine besondere Bedeutung für den Krieg, daher auch die Besatzung durch die Franzosen. Die Stadt ist ein Teil des Westwalls, der als eine Verteidigungslinie von den Nazis im zweiten Weltkrieg gebaut wurde. Dieser Wall lief von Kleve an der niederländischen Grenze, bis an die schweizer Grenze und hatte eine Gesamtlänge von 630 Kilometern. Auch die Bildung ist seit geraumer Zeit in der Stadt wieder verbessert worden. Im Jahre 1989 wurde eine Zweigstelle der Fachhochschule Kaiserslautern in Pirmasens gegründet. Mit diesem Schritt kam wieder etwas Leben in die Stadt.