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Zweitens gibt es keine "nachhaltigen Produkte", es gibt nur nachhaltige Systeme. Und der Deal, billige Agrarprodukte gegen teure Hightech-Produkte ist ganz sicher keins.
Drittens können wir uns ohne irgendwelche Probleme mit genügend Pflanzenölen aus regionaler Produktion versorgen.
Viertens wäre es viel wirksamer, wenn die Palmölbauern zuerst einmal ihre Selbstversorgung absichern würden, statt über Handelsketten, auf die sie meist wenig Einfluss haben, Cash-Crops zu verkaufen und mit dem Geld dann wiederum Nahrungsmittel zu besorgen.
Wer also immer noch von "nachhaltigem Palmöl" faselt, sollte die Sache mit der Nachhaltigkeit vielleicht doch noch mal gründlich überdenken.