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UV- und Infrarotstrahlen
Der sogenannte optische Strahlungsbereich reicht etwa von 100nm Wellenlänge als Ultraviolettstrahlung (UV) bis etwa 1mm als Infrarotstrahlung. Dazwischen befindet sich das sichtbare Licht mit einer Wellenlänge von circa 400nm bis 780nm.
UV-Strahlen kennen wir vom Sonnenlicht. Trotzdem wissen die meisten Menschen nicht, was der Unterschied zwischen
UV – A / – B/ oder – C Strahlen ist. Ganz einfach:
UV-A Strahlen bräunen die Haut, ohne einen Sonnenbrand zu verursachen. UV-B Strahlen hingegen, können Sonnenbrände hervorrufen, werden aber für die Vitamin D2 Produktion benötigt. UV-C Strahlung ist mit ihrer kurzen Wellenlänge die stärkste. Sie wirkt keimtötend und kann kann ebenfalls Sonnenbrände hervorrufen.
Infrarotstrahlung hat mit ihrer hohen Wellenlänge eine Wärmewirkung zufolge. Wir kennen diese auch aus der Infrarot-Sauna.
Was ist Licht?
Licht ist eine Art von Energie und überträgt sich in Form von elektromagnetischer Strahlung. Auch Sonnenlicht, Mikrowellen oder Röntgenstrahlen sind elektromagnetische Wellen. Die Wellenlängen des Lichts sind relativ niedrig, die Frequenz dafür hoch.
Das Licht breitet sich in Wellen aus, welches von Natur aus eine bestimmte Wellenlänge und eine bestimmte Frequenz hat. Beide Grössen sind mit der Lichtgeschwindigkeit verbunden,
welche im Vakuum ca. 300 X10 ⁶ m/s ( ca. 300’000 Kilometer pro Sekunde) beträgt. Daher kommt der begriff Lichtgeschwindigkeit.
Die Frequenz wird in der Einheit “Hertz” (Hz) angegeben. Hertz werden in Kilo-, Mega-, Giga-, Tera-, Peta-, und Exahertz unterteilt. Radiowellen bewegen sich wegen der niedrigen Frequenz im Megahertzbereich. Röntgenstrahlen bewegen sich wegen ihrer hohen Frequenz schon im Petahertz Bereich.