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Das Forschungsinstitut gfs.bern hat zwischen dem 2. und 12. August 2016 insgesamt 1212 stimmberechtigte Personen mit Wohnsitz in der Schweiz befragt: 709 Personen in der Deutschschweiz, 303 in der Westschweiz und 200 in der italienischsprachigen Schweiz.
Die Zahl der Befragten in den Sprachminderheiten ist bewusst höher gewählt, um die Unsicherheiten zu verringern. Für eine gesamtschweizerische Aussage fliessen die Ergebnisse in den Sprachregionen in der korrekten Proportion in das Gesamtresultat ein.
Bei einer Stichprobengrösse von 1200 Befragten und einer Irrtumswahrscheinlichkeit von maximal 5 Prozent beträgt der Stichprobenfehler ±2.9 Prozent. Ein Umfragewert von 50 Prozent kann damit zwischen 47.1 und 52.9 Prozent variieren.
Wie wird befragt?
Alle Interviews wurden telefonisch über das Fixnetz und Mobiltelefone durchgeführt. Mit dem sogenannten Random Digit Dialing (RDD) wird dem Problem begegnet, auch nicht in Verzeichnissen eingetragene Telefonnummern zu erreichen. RDD beruht darauf, dass nicht ein Telefonnummernverzeichnis abtelefoniert wird, sondern die Ziffern einer Telefonnummer zufällig gewählt werden. Die Grundgesamtheit wird so durch einen gfs.bern-eigenen statistisch
konstruierten Nummernraum abgebildet.
Die befragten Stimmberechtigten hatten jeweils fünf Antwortmöglichkeiten zur Verfügung: «bestimmt dafür», «eher dafür», «weiss nicht/keine Antwort», «bestimmt dagegen» und «eher dagegen». Für eine vereinfachte Darstellung im Artikel wurden in den meisten Fällen die Antworten «bestimmt dafür» und «eher dafür» zusammengezählt – entsprechend auch mit den Antworten «bestimmt dagegen» und «eher dagegen».
Konkret wurde etwa gefragt: «Ganz unabhängig davon, wie sicher Sie sind, dass Sie an dieser Volksabstimmung teilnehmen würden: Wenn morgen schon über die Volksinitiative abgestimmt würde, wären Sie dann bestimmt dafür, eher dafür, eher dagegen oder bestimmt dagegen?»
Umfragen sind Momentaufnahmen
Die Autoren der Studie betonen, dass die Umfrage die gegenwärtige Situation widerspiegelt: «Die Ergebnisse sind kein vorweg genommenes Abstimmungsergebnis; sie geben den Stand der Meinungsbildung nach Eröffnung des Abstimmungskampfes wieder.»
Detaillierte Informationen zu der Befragungsart und den Interpretationen der Ergebnisse finden Sie auf der Seite des Instituts gfs.bern, Link öffnet in einem neuen Fenster.