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Alles begann in Mesa, Arizona. Jim Adkins, Rick Burch, Zach Lind und Tom Linton besuchten alle dieselbe Schule und spielten zusammen in einer Metallica-Coverband. Schon damals nannten sie sich Jimmy Eat World. Der Name ist der Titel einer Zeichnung die Jim Adkins Bruder mit acht Jahren malte, nachdem in sein Bruder zur Weissglut gebracht hatte. Die Anfänge der Band waren alles andere als einfach. Ihr erstes Album, welches sie nach ihrem Bandnamen benannten, erschien 1994 beim Independentlabel Wooden Blue mit einer Auflage von 2000 Stück. Kurz darauf verliess jedoch der Bassist Mitch Porter aus persönlichen Gründen von der Band. Ersatz war schnell gefunden: Rick Burch. Übrigens ebenfalls ein Schulfreund der Band.
Der Aufstieg beginnt
Capitol Records verschaffte der Band 1995 ihren ersten Plattenvertrag. Sie veröffentlichten ihr zweites Album „Static Prevails“, welches in den USA wie eine Bombe einschlug. Ausserhalb der Staaten blieben die Jungs weiterhin unbekannt, was mit dem fehlenden Engagement der Plattenfirma zusammenhing. 1999 brachten die Jungs ihre dritte Scheibe „Clarity“ auf den Markt. Diese bescherte ihnen ausverkaufte Hallen und Riesenerfolge. Erstmals wurden auch Platten in Deutschland veröffentlicht. Jedoch nicht von Capitol Records, sondern von der Band selbst. Sie kauften grössere Mengen ihres eigenen Albums und verschickten es in unser nördliches Nachbarland. Die CD verkaufte sich so gut, dass sie zu einer fünfwöchigen Kurztournee aufbrachen. Kurz darauf trennten sie sich im gegenseitigen Einverständnis von ihrer Plattenfirma. Eine riesige Erleichterung für die Vier.
Nebenjobs für ein Album
Um sich ihr neues Album „Bleed American“ zu finanzieren, mussten die Jungs verschiedene Nebenjobs annehmen und Tourneeinnahmen opfern. Als der 11. September 2001 ganz Amerika erschütterte, sah sich die Band veranlasst, den Titel ihres Albums in „Jimmy Eat World“ zu ändern. „Chase This Light“ heisst die neue Platte, mit welcher Jimmy Eat World international durchstarten wollen. Bei ihrem Auftritt im Züricher Rohstofflager am 13. Februar wird man sich davon überzeugen können, ob das neue Album tatsächlich „melodischer und fröhlicher“ ist, wie die Band verlauten liess.