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In diesem Jahr wird kein afrikanischer Staatsmann mit dem Mo-Ibrahim-Preis für gute Regierungsführung geehrt. Trotz Fortschritten in vielen Ländern konnte die Jury unter den Staats- und Regierungschefs keine «wirklich ausserordentliche Führung» erkennen, wie die Stiftung am Dienstag erklärte.
Der vom sudanesischen Mobilfunk-Milliardär Mo Ibrahim vergebene Preis ist mit fünf Millionen Dollar dotiert. In den zehn Jahren seit der Ausrufung des Preises ist die Auszeichnung erst vier Mal vergeben worden, zuletzt im vergangenen Jahr an den damaligen namibischen Präsident Hifikepunye Pohamba. Zuvor war 2011 der frühere Präsident der Kapverden, Pedro Pires, ausgezeichnet worden.
Kriterien für die Vergabe sind vor allem gute Regierungsführung und das freiwillige Ausscheiden aus dem Amt nach Ablauf der von der Verfassung vorgesehenen Regierungszeit. (sda/dpa)