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Martin Schlumpf, Komponist und Initiant
Martin Schlumpf, am 3. Dezember 1947 in Aarau geboren, studierte von 1968-73 in Zürich Klarinette, Klavier (Warren Thew), Dirigieren (Ferdinand Leitner), Theorie und Komposition (Rudolf Kelterborn). Weitere Studien führten ihn 1974 zu Boris Blacher in Berlin.
Von 1977-2011 war er Professor für Musiktheorie und Improvisation an der Zürcher Hochschule der Künste.
Bis 1980 war er vor allem als Komponist im Bereich der E-Musik tätig. 1972 und 79 gewann er 1. Preise in den Kompositionswettbewerben der Stadt Zürich, sowie im Tonhalle-Wettbewerb 1975. Seit den 80er Jahren kehrte er als Saxophonist/Klarinettist vor allem mit eigenen Gruppen (Bermuda Viereck) zur improvisierten Musik zurück.
Von 1987-2006 war er zudem Sopransaxophonist im Aargauer Saxophonquartett.
Seit Ende der 80er Jahre ist er im Schnittfeld zwischen Komposition (Kassik) und Improvisation (Jazz) in einem neuen „postmodernen“ Umfeld mit starkem Fokus auf der Rhythmik vielfältig tätig. Seine Kompositionen, die vom Solostück bis zum grossen Konzert reichen, werden in vielen Ländern aufgeführt. Von seinen Werken gibt es diverse LPs und CDs – in den letzten Jahren bei Parma Recordings USA und NEOS München.
Martin Schlumpf ist Initiant der Konzertreihe schlumpf+.
Er lebt mit seiner Frau Antoinette Schweickhardt in Würenlingen.