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Gianforte soll am Mittwochabend (Ortszeit) einen Reporter der britischen Zeitung "The Guardian" im Streit am Rande eines Interviews geschlagen haben. Nach den Handgreiflichkeiten zogen am Donnerstag zwei grosse Zeitungen in Montana, der "Missoulian" und die "Billings Gazette", ihre Wahlempfehlungen für den Republikaner zurück.
Eine Reporterin des konservativen Senders Fox News diente als eine Art Kronzeugin. Sie hatte ihren "Guardian"-Kollegen in Schutz genommen, der "keinerlei Aggression" gezeigt habe. Gianforte hatte es zunächst so aussehen lassen, als sei die Aggression von dem Reporter ausgegangen.
Die Nachwahl im Bundesstaat Montana am Donnerstag wurde nötig, weil Donald Trumps Innenminister Ryan Zinke mit Übernahme seines Regierungsamtes sein Abgeordnetenmandat aufgegeben hatte.
Montana ist eine klassische Republikaner-Hochburg. Der Kandidat von Donald Trumps Republikanischer Partei, der Unternehmer Gianforte, lag zunächst erwartungsgemäss klar in Führung, büsste den Vorsprung aber mehr und mehr ein. Zuletzt galt die Wahl zwischen Gianforte und seinem demokratischen Kontrahenten Rob Quist als offen.
(SDA)