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Das Internationale Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung (CERD) verpflichtet die Vertragsstaaten, mit allen geeigneten Mitteln eine Politik der Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung zu verfolgen, das Verständnis unter allen Rassen zu fördern und rassendiskriminierende Handlungen zu unterlassen, unter Strafe zu stellen und zu ahnden.
Das CERD definiert den Begriff Rassendiskriminierung und zählt bürgerliche, politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Menschenrechte auf, die ohne Unterscheidung nach Rasse zu gewährleisten sind. Zudem enthält das Abkommen das Grundrecht auf wirksame gerichtliche Beschwerdeverfahren (Rechtsmittel) bei allen rassendiskriminierenden Handlungen.
Das Übereinkommen wurde am 21. Dezember 1965 von der Generalversammlung der UNO verabschiedet und trat am 4. Januar 1969 in Kraft. Die Schweiz ist dem Übereinkommen am 29. November 1994 beigetreten, am 29. Dezember 1994 trat es für unser Land in Kraft.
Internationales Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung