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1996 wurde mit einfachen Signalisierungs- und Gestaltungsmitteln der Flanierzonenversuch im Bahnhofsquartier von Burgdorf gestartet. Der Versuch war das Leuchtturmprojekt, das im Rahmen der Fuss- und Velomodellstadt Burgdorf realisiert wurde.
Die Idee stammt aus der französischen Stadt Chambéry, die bereits Anfang der 1980er Jahre erfolgreich die „Aire piétonne“ eingeführt hatte, eine Zone, in der Fussgänger Vortritt geniessen und Autos mit verminderter Geschwindigkeit zugelassen sind. Details siehe Artikel im Mitgliederbulletin 4/2008 von Fussverkehr Schweiz.
Zahlreiche weitere Schweizer Gemeinden zeigten reges Interesse an der Mischverkehrsform „made in Burgdorf“. Es gelang, das Konzept politisch breit abzustützen, so dass eine Änderung des Rechts möglich war. Am 1. Januar 2002 trat die geänderte Signalisationsverordnung in Kraft. Unter dem neuen Namen „Begegnungszone“ wurde die Idee Teil des Schweizer Verkehrsrechts.