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«Ein junger Ausländer, der sein ganzes Leben in der Schweiz verbracht hat, ist kein Ausländer wie jeder andere.» Das schreibt ein überparteiliches Freiburger Komitee bestehend aus Gewählten von FDP, CVP, SP und Grünen in einer Mitteilung. Gemeinsam setzen sie sich für die erleichterte Einbürgerung von Ausländern der dritten Generation ein, über welche die Schweiz am 12. Februar abstimmt.
Das Komitee hält fest, dass nur ein kleiner Teil der ausländischen Bevölkerung von der erleichterten Einbürgerung profitieren könnte: In der ganzen Schweiz wären es insgesamt etwa 25 000 Menschen zwischen 9 und 25 Jahren, und im Kanton Freiburg wären es weniger als 1000 Menschen. Auch würden diese nach Annahme der Vorlage nicht automatisch eingebürgert: Sie müssten nach wie vor ein Gesuch stellen und strikte Bedingungen erfüllen.
Das Freiburger Komitee schreibt im Communiqué, dass die Stimmbevölkerung mit einem Ja zur Vorlage ein schönes Zeichen setzen könnte für die Grosskinder der Italiener, Portugiesen, Spanier und Türken, die in den 1960er-Jahren in die Schweiz eingewandert sind und mit ihrer Arbeit die Schweiz zu dem machten, was sie heute ist.