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Unsere Forschungsstrategie für Lösungen gegen Varroa beruht auf kurz-, mittel- und langfristigen Ansätzen. Kurzfristige Lösungen zielen auf eine Verbesserung bereits bestehender Bekämpfungsmethoden. Beispielsweise wird als Alternative zur Ameisensäurebehandlung der Einsatz von Oxalsäure in Verbindung mit dem Absperren der Königin geprüft. Die Suche nach neuen biologischen Produkten mit akarizider Wirkung ist ein mittelfristiger Ansatz, mit dem das Arsenal verfügbarer Bekämpfungsmethoden ergänzt werden soll. Während diese Massnahmen eher als Überbrückung zu verstehen sind, ist es das langfristige Ziel, unsere Bienen resistent zu machen. Idealerweise würden sich durch diese Resistenzen Behandlungen erübrigen, wodurch auch das Risiko entfiele, dass Rückständen in den Imkerei-Produkten oder Behandlungsresistenzen der Parasiten auftreten.Wir arbeiten bei mehreren Forschungsprojekten mit dem Institut für Bienengesundheit der Universität Bern und dem Bienengesundheitsdienst zusammen. Die mit dem Institut für Bienengesundheit entwickelten Projekte liegen an der Schnittstelle zwischen Grundlagenforschung und angewandter Forschung. Ein Projekt befasst sich beispielsweise mit den Resistenzmechanismen gegen die Varroa-Milbe. Die Zusammenarbeit mit dem Bienengesundheitsdienst konzentriert sich auf anwendungsorientierte Projekte, wie der Vergleich der Wirksamkeit von verschiedenen Ameisensäure-Dispensern oder dem Testen neu auf dem Markt angebotener Varroazide.