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Robert Feldmann zeigte bereits vor zwei Wochen an der internationalen Park World Tour in Süditalien eine beachtliche Form. Diese Tour, die grösstenteils in städtischem und parkähnlichem Gelände durchgeführt wird, ist international gut besetzt.
Da Feldmann keinem Nationalkader mehr angehört, musste er sich via Vorlauf für den Final qualifizieren. Als Laufgelände diente das sehr verwinkelte Bergdorf Sant’ Agata di Puglia. Mit absoluter Laufbestzeit auf dieser Bahn sicherte er sich die Qualifikation problemlos, obwohl er einen kleinen Fehler von rund dreissig Sekunden zu verzeichnen hatte.
Das Laufgebiet des ersten Finallaufes war sehr speziell. Es befand sich in einer kleinen Schlucht am Rand von Ginosa, in der es von alten Felsenkellern und Ruinen wimmelt. «Hier hatte ich grosse Mühe, richtig auf die Karte zu kommen, deshalb nahm ich mir genügend Zeit zum Kartenlesen und ging das Rennen langsam an», meinte der Informatiker zu diesem Rennen. Eine Taktik, die sich ausbezahlen sollte, wurde er doch schliesslich ausgezeichneter Dritter und zweitbester Schweizer.
Der zweite Finallauf fand schliesslich in Lecce statt, einer flachen und kartentechnisch einfachen Stadt. «Die grösste Schwierigkeit an dieser Bahn war, nicht von einem Auto angefahren zu werden, da man zweimal eine dreispurige Strasse überqueren musste.» Die physische Komponente war der entscheidende Faktor. Der Murtner platzierte sich als bester Schweizer auf dem 8. Rang.