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3 Dinge können die Weizenpreise bald nach oben treiben
1. die steigende Nachfrage Chinas: China hat sich vom Exporteur zum Importeur von Weizen gewandelt
2. immer mehr Agrarflächen werden für die Produktion von Äthanol verwendet: Zuckerrüben und andere Biomasse werden zunehmend zu Äthanol verarbeitet - Äthanol wird dem Benzin beigemischt - einmal aus Kostengründen und einmal aus Umweltschutzgründen ==> Verknappung der Agrarflächen! ==> Verteuerung aller landwirtschaftl. Produkte!!
3. die Preisdrückernews sollten mittlerweile komplett in dem Kurs eingearbeitet sein: stark auf den Preis drückt immer noch der sehr hohe weltweite Lagerbestand
Angehängte Grafik: gutmann.jpg (verkleinert auf 79%)
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21.02.05 23:08
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Franziskaner
: o.k. darauf komme ich zurück, auf den ersten Blick
wollen die nur leere Gläser und t.shirts versenden. Kontaktiere alledings erst meinen Getränke-Dealer, bevor ich auf Dein Angebot zu sprechen komme. Ansonsten tut´s mir leid, daß ich deinen ernsten weizen-Beitrag so in die Talk-Ecke gezogen habe.
Der uns geläufige weiße Zucker setzt sich aus vier verschiedenen Zuckerarten zusammen. Diese sind: Glukose, Dextrose, Fruktose (Fruchtzucker) und Laktose (Milchzucker). Alle Zuckerarten gehören zur Gruppe der Kohlenhydrate. Zucker kommt in vielen Pflanzen vor. Die höchsten Konzentrationen befinden sich jedoch in der Zuckerrübe (8-22%) und im Zuckerrohr (7-18%). Zuckerrohr wird in tropischen und subtropischen Regionen angebaut, da es in diesen Klimazonen Perioden mit sehr viel Niederschlag sowie Perioden mit großer Hitze und Trockenheit gibt. Unter diesen extremen Bedingungen gedeiht die Pflanze am besten. Die Zuckerrübe wird vor allem in gemäßigten Klimazonen angebaut, da für sie moderate Temperaturen und über das Jahr gleichmäßig verteilte Niederschläge ideale Bedingungen sind. Zuckerrohr wird das ganze Jahr über angebaut und geerntet. Die Zuckerrübe wird im Frühjahr ausgesät und im Herbst geerntet. 75% des in über 100 Ländern produzierten Zuckers stammt aus Zuckerrohr. Und dieser Anteil wächst immer noch weiter. Zucker aus Zuckerrohr ist weniger preisempfindlich, weil die Pflanze nicht von saisonalen Zyklen abhängig ist. Brasilien ist der bedeutendste Zuckerproduzent und -exporteur. 16% der Zuckerproduktion kommen aus Brasilien, gefolgt von Indien (14%), China (6%) und USA (5%). Indien ist der größte Zuckerkonsument. In der Saison 2003/04 wurden 144,635 Mio. Tonnen Zucker hergestellt. Zucker wird an den folgenden Börsen gehandelt:
- New York Board of Trade (CSCE) - London International Financial Futures and Options Exchange - Chicago Board of Trade - Bolsa de Mercadorias & Futuros - Kansai Commodities Exchange - Tokyo Grain Exchange
Der am aktivsten gehandelte Kontrakt ist Sugar No. 11 an der CSCE (Coffee, Sugar and Cocoa Exchange). Der Kontrakt lautet auf Lieferung von 112.000 Pfund zentrifugiertem Rohzucker. Die Preise ziehen seit Anfang dieses Jahres an, da mit einer schwachen Ernte in Indien gerechnet wird. Betrachtet man die Preisentwicklung längerfristig, ist festzustellen, dass der Preis von den Höchstständen Mitte der 70-er Jahre weit entfernt ist. Damals lag bei 0,56, heute bei 0,092 USD.
habe ich beginnend ab dem 9.5. in 3 Zügen gekauft Durchschnittskurs (incl. Gebühren): 4,01
heute abend habe ich gleich die Hälfte verkauft - warum der Weizenpreis so stark gestiegen ist habe ich noch nicht rausbekommen (Theorie: Frost oder starker Regen in USA) - für morgen rechne ich mit einer Kurskorrektur - vielleicht kann ich gleich wieder Nachkaufen ...
nachdem 2005 kein SUPER-Ernte Jahr wird da zu trocken (Südhalbkugel) bzw. zu verregnet (Nordhalbkugel) bleibt dieses Jahr der Preisverfall während der Erntezeit aus - letztes Jahr war das noch ganz anders
aktuell steht Weizen bei 321 - ggf. eine gute Einstiegsmöglichkeit!
mittel- u. langfristig spricht alles für steigende Weizenpreise:
+++ mehr Fleisch (1 kg Fleisch benötigt zur Produktion 8 Kilo Getreide) statt Körnerfutter für viele Asiaten aber ggf. mehr Körnerfutter in Europa wg. Verfettung? ;-)
+++ steigende Weltbevölkerung
+++ zuznehmende Wasserknappheit bzw. Wetterkapriolen und damit immer schlechter werdende Ernten
+++ generell begrenzte bzw. zurückgehende Agrarflächen u.a. auch weil immer mehr Agrarfläche mit Ölsaaten (Biodiesel) bepflanzt bzw. einfach zugebebaut wird
klar das ist hier die Frage! - man könnte aber ab nächster Woche zumindest auf einen Kurzfristzock setzen - die Langfrist-Wende wird/kann erst einsetzen wenn man absehen kann wie die Ernte 2006 wird - dann kanns aber extrem schnell nach oben gehen - daher denke ich muß man im Winter günstig einkaufen ...
auch der Ölpreis hat einen starken Einfluß aus bereits genannten Gründen!