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HOFSTATT KAPPEL
UNTERDORF, KAPPEL SO
1978 - 1982
Die Bauherrengemeinschaft wünschte sich eine Wohnform, die neben der privaten Wohnungen einen halböffentlichen Bereich (für gemeinschaftliche Tätigkeiten und Anlässe) anbietet. 7 winkelförmig angeordnete Reihenhäuser umschliessen die scheunenartige Halle, die durch offene Trauffassaden und ein grosses Oberlicht (das zur Belüftung dient) natürlich belichtet wird. Die Nutzung dieser Halle ist offen und dient den verschiedensten Nutzungsbe-bürfnissen der Bewohner (Spielen, zusammen Essen, Theatervorführungen, Versammlungen, etc). Von den jeweils dreistöckigen Wohnungen lässt sich der Ergeschossteil als Kleinwohnung abtrennen.
Konstruktion:
2-Schalen-Mauerwerk aus Sichtbackstein, Betondecken. Dach: Holzkonstruktion, Tonziegel. Halle: In der Höhe gegliedert durch einen Wechsel von Beton- zur Stahlkonstruktion. Diese "Hochstud"-Konstruktion erfordert - gegenüber dem Entwurf - eine änderung der Dachkonstruktion, so dass auf den vorgesehenen Glasgiebel verzichtet werden musste.
Isometrie
Innenhof
Grundriss 2. Obergeschoss