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Nach dem Aushub würden die teilweise stark radioaktiven Trümmer in den Schacht gestossen und dieser dann mit inertem Material aufgefüllt und versiegelt. Die Kosten für ein solches Entsorgungsprojekt werden auf US$ 1,5 Mrd. geschätzt, wobei die Arbeiten weitgehend mit den im Lande selber verfügbaren Techniken und Arbeitskräften auszuführen wären. Die gegenwärtig international am meisten befürwortete Lösung, einen verstärkten Sarkophag zu bauen, um diesen später mit dem Inhalt zu entsorgen, käme dagegen nicht ohne massive internationale technologische Unterstützung aus und wäre entsprechend teurer. Auch führe diese Lösung zu einer höheren radiologischen Belastung als das Schachtprojekt. Es zieht nach Ansicht der Befürworter optimalen Nutzen aus der lokalen Geologie. Rund 400 m unter der Oberfläche soll das ungestörte kristalline Grundgestein beginnen. Zur weitern Abklärung der geologischen und hydrologischen Verhältnisse will die Akademie der Wissenschaften nächstes Jahr eine Sondierbohrung abteufen.
Quelle
P.B. nach Nuclear Engineering, März 1999