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Jeder von uns hat das Wort Feature schon einmal in dem einen anderen Kontext verwendet, spätestens beim Witzeln mit „it’s not a bug, it’s a feature“. Und die meisten von uns hatten auch schon einmal eine Softwareverpackung in der Hand, auf dem Features die Leistung des enthaltenen Produktes anpreisen. Da steht dann zum Beispiel „Integration in „, „Silbentrennung“, „CSS Editor“, „komfortable Kundenverwaltung“, „mehrplatzfähiger Gruppenkalender“, „umfangreiche Onlinehilfe“ o. Ä.
Features aggregieren gewöhnlich zusammengehörige Anforderungen zu einem sinnvollen Ganzen (z. B. eine Menge mehrerer Anwendungsfälle, die gemeinsam alle Lebenszyklen eines geschäftlichen Objektes abdecken).
Die Definitionen zu Features in der Literatur und im Internet sind so unscharf wie unterschiedlich. Das war schon immer so und so hatten wir diese Unschärfe schon einmal bewußt akzeptiert und bspw. in unserem Geschäftsprozessmodellierungs-Buch [OestereichWeiss, 2004] ganz abstrakt so definiert:
„Ein Feature ist eine Sammlung von (häufig noch zu konkretisierenden) Anforderungen.“
Diese allgemeine Definition hilft jedoch nicht weiter, weswegen sinnvolle Featuredefinitionen vielleicht jeweils im Kontext eines spezielles Zweckes stehen sollten. Daran habe ich mich nochmal ganz neu versucht und ein Diskussionspapier Begriff und Konzept des Features erstellt.