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Gemäss den provisorischen Listen treten in den beiden Kantonen je 134 Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl an. Im Baselbiet sind sieben Sitze im Nationalrat, in Basel-Stadt deren fünf zu vergeben. Der Frauenanteil liegt bei rund 45 Prozent. In diesem Jahr treten wieder mehr Politiker und Politikerinnen zur Wahl an als bei den letzten Wahlen 2015. Dieser Trend lässt sich seit einigen Legislaturen beobachten.
Ein weiterer Trend hält ebenfalls an: Die Zahl der Listen ist erneut gestiegen. Im Stadtkanton verteilen sich die Kandidierenden auf 28, im Landkanton auf 20 Listen - beides Höchstwerte im Vergleich mit der Vergangenheit.
Neue Listen gleich neue Wählerinnen und Wähler?
Grund dafür ist zum einen, dass die etablierten Parteien neben ihren Stammlisten und den Listen ihrer Jungparteien auf Speziallisten, sogenannte Unterstützerlisten, innerhalb der Partei setzen. Zum andern kommen - vor allem im Stadtkanton - diverse Kleinparteien oder politische Gruppen mit eigenen Listen hinzu. Die Listenflut hat gerade bei den etablierten Parteien ein konkretes Ziel: Es gehe dabei darum, mit verschiedenen Listen einen grösseren Personenkreis anzusprechen und so mehr Stimmen zu erreichen, sagt Politikexperte Mark Balsiger.
Unterstützerlisten tragen Früchte
Ob sich diese Listen dann auch wirklich lohnen, das heisst, ob sie sich im Wahlresultat niederschlagen, dazu gäbe es einige wissenschaftliche Studien, sagt Experte Balsiger. Diese sprächen dafür, dass sich solche Unterstützerlisten tatsächlich positiv auf das Wahlresultat auswirkten.
Spannend dürfte es Anfang September werden, dann werden die definitiven Listen veröffentlicht und damit auch die Listenverbindungen zwischen den Parteien. Die Wahlen finden am 20. Oktober 2019 statt.