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Die NOK werden anstelle der schwach- und mittelaktiven Abfälle aus der Wiederaufarbeitung abgebrannter Brennelemente eine hinsichtlich Radioaktivität gleiche, aber volumenmässig viel kleinere Menge an hochaktiven Abfällen in die Schweiz zurückführen. Einen entsprechenden Vertrag hat die NOK mit der Betreiberin der Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield, der British Nuclear Fuels plc, unterzeichnet. Das Bundesamt für Energie hat nach Prüfung der technischen und rechtlichen Fragen dem Abtausch zugestimmt. Dank der Substitution kann die Anzahl der Transporte von 13 auf zwei reduziert werden. Gemäss Kernenergiegesetz müssen die in der Schweiz anfallenden radioaktiven Abfälle grundsätzlich in der Schweiz entsorgt werden. Dies gilt auch für die radioaktiven Abfälle, die bei der Wiederaufbereitung verbrauchter Brennelemente entstehen.
Betreiber von Kernkraftwerken verschiedener Länder haben ähnliche Verträge abgeschlossen. Der Rücktransport der Abfälle ins zentrale Zwischenlager in Würenlingen erfolgt ab dem Jahr 2010. Später werden die Abfälle der geologischen Tiefenlagerung zugeführt.
Quelle
D.S. nach NOK, Medienmitteilung, 10. Dezember 2007