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Der Riff erstreckt sich über neun Bünde und besteht grossteils aus auf- oder absteigenden Läufen. Wir wollen die Fingerwahl so gestalten, dass unnötige Bewegungen auf ein Minimum reduziert werden - ohne die Finger dabei zu verknoten. Grundsätzlich lautet die Regel: Fingersatz vor Verschiebung. Das heisst also, wir verschieben die linke Hand nicht, so lange die Töne aus dieser Position heraus mit irgendeinem Finger spielbar sind. Erst wenn das nicht mehr möglich ist, wird die Hand verschoben.
In diesem Fall macht es aber Sinn diese Regel ein wenig zu beugen, weil es leichter ist, mit den selben Fingern eine gleich bleibende Figur auf- und abwärts zu spielen. Der Nachteil ist, dass durch das ständige Nachrutschen eine gewisse Unruhe aufkommt. Aber mit ein wenig Übung wird die Bewegung immer ruhiger.
Bei der Hammering/Pulling-Figur am Ende rücke ich mit dem zweiten Finger nach - dies einfach deswegen, weil ich mit diesem schneller bin.
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