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Das Weiterbildungsgesetz sieht ein Monitoring über die Weiterbildungsbeteiligung und den Weiterbildungsmarkt vor (WeBiG, Art. 19).
Daten zur Weiterbildungsbeteiligung werden in der Schweiz im Rahmen von verschiedenen Erhebungen erfasst:
- Der alle fünf Jahre durchgeführte Mikrozensus Aus- und Weiterbildung (MZB) liefert Informationen zum Bildungsverhalten der Bevölkerung der Schweiz. Berücksichtigt werden sowohl Ausbildungen, die zu anerkannten Abschlüssen führen, als auch Weiterbildungen oder verschiedene individuelle Lernformen.
- Die Schweizerische Arbeitskräfteerhebung (SAKE) ist eine Personenbefragung, die seit 1991 jedes Jahr durchgeführt wird. Die Erhebung beinhaltet u.a. auch Angaben zu Aus- und Weiterbildung. Auf Grund der strikten Anwendung internationaler Definitionen in der SAKE lassen sich die schweizerischen Daten mit jenen der übrigen Länder der OECD sowie den Staaten der Europäischen Union vergleichen. Seit 2010 erfolgt die SAKE vierteljährlich.
Weitere Erhebungen (z.B. Omnibus-Erhebungen) beleuchten Teilaspekte der Weiterbildungsbeteiligung.
Mit dem Monitoring zum WeBiG sollen über einen längeren Zeitraum die Weiterbildungsbeteiligung und der Weiterbildungsmarkt beobachtet werden. Anhand von Kontextfaktoren werden die Zielgruppen dargestellt und näher beschrieben. Für Zielgruppen, bei denen in der Vergangenheit eine unterdurchschnittliche Weiterbildungsbeteiligung festgestellt wurde, werden Indikatoren definiert. Ziel ist eine differenzierte Beurteilung, ob Dysfunktionen vorliegen oder nicht. Folgende Zielgruppen werden vertieft beobachtet:
- Geringqualifizierte
- ältere Arbeitnehmende
- über 55-jährige
- Personen mit Migrationshintergrund
- Frauen
Aufgrund der Erhebungsfrequenz und der Datenverfügbarkeit eignen sich SAKE-Daten zur Weiterbildung am besten für die Definition von Indikatoren zur Beobachtung der Zielgruppen.