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Zucker ist ein von Natur aus farbloses Kohlenhydrat von kristalliner Struktur, die durch die Lichtbrechung weiß erscheint. Er ist süss und löslich, daher auflösbar in verschiedenen Materialien.
Er ist ein häufiger Bestandteil unserer heutigen Ernährung. Man findet ihn in einer breiten Palette von Lebensmitteln und Getränken, einschließlich Obst und Obstsäften, Honig, Konfitüren und alkoholfreien Getränken, Milchprodukten wie Joghurts, Desserts und anderen Süßigkeiten. Zucker schmeckt nicht nur süß und angenehm, er ist auch ein Lieferant von Energie, weshalb süße Lebensmittel und Getränke so beliebt sind. Sie sollten aber am besten in Maßen genossen werden.
Zucker kommt in vielen Pflanzen vor. Die Konzentrationen sind in der Zuckerrübe 8-22 % und im Zuckerrohr 7-18 %. Zucker wird in
tropischen und subtropischen Regionen angebaut. In diesen Klimazonen gibt es Perioden mit sehr viel Niederschlag und solche mit grosser Hitze und Trockenheit. Unter diesen extremen Bedingungen gedeiht die Pflanze am besten. Zuckerrohr wird das ganze Jahr über angebaut und geerntet.
Die Zuckerrübe wird vor allem in gemässigten Klimazonen angebaut, da für sie niedrigere Temperaturen und über das Jahr gleichmässig verteilte Niederschläge ideale Bedingungen sind. Die Zuckerrübe wird im Frühjahr ausgesät und im Herbst geerntet. 75 % des Zuckers stammen aus Zuckerrohr. Die restliche Menge aus Zuckerrüben und teilweise anderen Pflanzen wie Mais. Die Produktion von Zucker aus Zuckerrüben können Sie hier ansehen.
Nun gibt es laufend Diskussionen, dass Zucker dick und krank macht. Die letzte Meldung zu diesem Thema kommt von der Welt Gesundheitsorganisation WHO vom April dieses Jahres. Die WHO sagt, dass der heutige Zuckerkonsum auf 5 % reduziert werden müsse. Das entspricht 6 Teelöffeln Zucker täglich. Details zu dieser Information können Sie hier nachlesen. http://www.zucker.ch/fileadmin/user_upload/dokumente/Marketing/News_Verschiedenes/Das_EU_L_E.pdf
Wieviel Zucker ist nun wirklich ok?
Zucker ist ein hervorragender, schneller Energielieferant. Allerdings sollten Sie den gewohnten raffinierten Haushalt Zucker nicht bevorzugt Konsumieren. Halten Sie sich stattdessen an Früchte und Gemüse. Es gibt Früchte mit wenig Fruktose Zucker zum Beispiel Beeren, Grapefruits oder Avocados. Dann gibt es die zuckerhaltigen Früchte wie Bananen, Feigen, Orangen, Trauben, Lychees, Ananas oder Mangos. Vorsicht ist bei getrockneten Früchten geboten. Diesen wurde Wasser entzogen und die Fructose ist in konzentrierter Menge vorhanden.
10 Tipps zum Zuckerkonsum
- Essen Sie saisonale Früchte und Gemüse. Diese sind harmonisch ausbalanciert und geben Ihrem Körper die richtigen Energie- und Nährstoffe für die betreffende Jahreszeit.
- Beschränken sie sich auf zwei oder drei Stück pro Tag. Wenn Sie unbedingt etwas Süsses brauchen so nehmen Sie eine Frucht. Das ist besser als die propagierten Zwischenverpflegungen mit Riegeln oder Süssgetränken zu konsumieren.
- Fügen Sie natürliche und gesunde Fette und Proteine wie Nüsse Samen Käse dazu. Wenn Sie eine Frucht essen kann das helfen den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren und Sie haben ein Sättigungsgefühl, damit sie keine „Häppchen“ zwischendurch nehmen müssen.
- Verzichten Sie auf künstliche Süssstoffe. Diese können für ihre Gesundheit genauso und schädlich sein wie raffinierter Zucker.
- Seien Sie vorsichtig bei fettreduzierten Nahrungsmitteln. Das bedeutet häufig, dass dem Essen höhere Zuckermengen beigefügt wurden um den Geschmack und die Textur der Nahrungsmittel halten zu können.
- Vermeiden Sie Energy Drinks oder Süssgetränke. Trinken Sie Wasser oder Tee.
- Wenn Sie das Bedürfnis nach süssen Speisen haben, verwenden Sie dazu Honig oder Ahornsirup.
- Schränken sie den Konsum von Fruchtsäften ein. Diese können
10-12 Teelöffel Zucker enthalten. Dies ist ungefähr die gleiche Menge wie in einer Dose Süssgetränk.
- Vermeiden Sie Fastfood und verarbeitete verpackte Esswaren. Essen Sie Vollkornprodukte oder schlagen Sie sich mit Früchten den Bauch voll.
- Seien Sie sich bewusst, dass Menschen seit Millionen von Jahren Früchte und Gemüse gegessen haben. Der menschliche Körper ist an die kleinen Mengen von Fruktose gut angepasst, wenn Sie diese Nahrungsmittel in angemessenen Mengen Essen.
Hier sehen Sie noch einige weitere Fakten über Zucker.
Ihr Heiner Finkhaus