Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03394.jsonl.gz/1131

Victoria, siebzehn und schwanger, wird von ihrer Mutter vor die Tür gesetzt. Da überredet ihre Lehrerin Maggie die Brüder McPheron, zwei alte Viehzüchter, das Mädchen bei sich aufzunehmen. Ein erst widerwilliger Akt der Güte, der das Leben von sieben Menschen in der Kleinstadt Holt in Colorado umkrempelt und verwandelt.
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 27.01.2021
Ich habe erst angefangen, das Buch zu lesen, doch die ersten Seiten zeigen den unverkennbaren Schreibstil Kent Harufs. Ich freue mich auf's Weiterlesen und kann dieses Buch sowie den Autoren im Speziellen absolut empfehlen.
Unsere kleine Stadt
von einer Kundin/einem Kunden aus Wetzikon ZH am 10.01.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch
Ich weiss nicht, was ich erwartet habe; ich kaufte das Buch, weil es - nach 20 Jahren - wieder aufgelegt wurde und plötzlich in aller Munde und der Presse war. 1999 kam es zum ersten Mal heraus und im Corona-Jahr nochmals bei diogenes. Obwohl der Titel "Plainsong" heisst, wird darin kaum gesungen von den Romanfiguren. Vielleicht...
Ich weiss nicht, was ich erwartet habe; ich kaufte das Buch, weil es - nach 20 Jahren - wieder aufgelegt wurde und plötzlich in aller Munde und der Presse war. 1999 kam es zum ersten Mal heraus und im Corona-Jahr nochmals bei diogenes. Obwohl der Titel "Plainsong" heisst, wird darin kaum gesungen von den Romanfiguren. Vielleicht suggeriert es die unendliche Weite des Landes, wozu der Wind seine Melodie beiträgt?
Von der 1.Seite an fühlte ich mich in die amerikanische Provinz, sprich Colorado, die amerikanische Schweiz, versetzt und es riss mich gleich mit. Die 7 Hauptpersonen konnte ich mir sehr gut vorstellen und ihr Schicksal verfolgen. Es gefiel mir. Farmer, Lehrer - leider die unterprivilegierte intellektuelle Berufsgruppe der USA - Teenager, Kinder, Senioren. Dazu die Beschreibung von Flora und Fauna neben der Stadt. Alles übersichtlich, kurz und klar umrissen. Ein unspektakuläres Zeitdokument vor der Smartphone-Ära, wo Zigaretten, Telefon, Mitgefühl und Ordnung gang und gäbe waren.
Der Stil und die Sprache einfach, geschliffen und selbst erklärend.
Der Schluss - eine Art "Teaser" (Vorschau, Vorgeschmack) auf einen weiteren Roman dieser "Serie" - beantwortete zum Teil eine meiner Fragen: Vickys Schicksal. Obwohl dadurch meine Neugier auf diese "Fortsetzung" geschürt wurde, fehlt mir aber die Antwort, wie es mit Russell weitergeht. Ein kleiner Hint hätte das beantworten können, der Autor blieb es aber schuldig.
Dass eines der Bücher mit Jane Fonda/Robert Redford verfilmt wurde, setzte dem Autor und seiner "kleinen Stadt" die Krone auf.
Was macht das Leben lebenswert ?
von einer Kundin/einem Kunden aus Feuerthalen am 02.08.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch
Eine wunderschöne, sehr einfühlsame Geschichte aus dem Alltag. Unspektakulär und ohne Dramatik erzählt und zum Nachdenken anregend. Was ist es was unser Leben lebenswert macht … ?