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Dieser Sammelband vereint die drei ersten Alben von Enki Bilal und Pierre Christin aus der Zeit, als der Zeichner mit dem Magazin Pilote zusammenarbeitete: Die Kreuzfahrt der Vergessenen (1975), Das steinerne Schiff (1976) und Die Stadt, die es nicht gab (1977).
Verbunden durch eine rätselhafte Person mit übernatürlichen Kräften, die der Trilogie als roter Faden dient, erzählen die drei dramatischen Handlungen von einem Dorf in den Landes, einem bretonischen Fischerhafen und einer kleinen Arbeiterstadt im Norden Frankreichs, die den Kampf gegen staatliche Institutionen wie Armee, Regierung, Polizei und Verwaltung aufnehmen. Eine moderne Utopie, deren Essenz auch in der heutigen Zeit noch sehr aktuell und bedeutsam erscheint.
Enki Bilal ist seit nunmehr 40 Jahren einer der produktivsten Köpfe der Comic-, Film- und Kunstszene. Neben seiner Arbeit als Szenarist und Comiczeichner verdingt sich der Ausnahmekünstler ebenso als Drehbuchautor, Bühnenbildner und Illustrator. Mit Themen wie Technologisierung, Gewalt und Intoleranz entwirft er in seinen Werken ein zumeist zynisches Bild der Gesellschaft.
Pierre Christin, Politikwissenschaftler und Professor für französische Literatur, veröffentlichte zusammen mit Mézières die Science-Fiction-Serie Valerian & Veronique für Pilote. Dort schuf Christin dann auch zusammen mit den Zeichnern Enki Bilal und Jacques Tardi (nur ein Comic) die Legenden der Gegenwart. 1996 wurde er auf dem Internationalen Comic-Salon Erlangen mit dem Max-und-Moritz-Preis in der Kategorie Bester internationaler Szenarist ausgezeichnet.