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Feldschlösschen und Eisenbahn - eine schweizerische Erfolgsgeschichte
Die Gründerväter Mathias Wüthrich und Theophil Roniger wählten 1876 bewusst einen verkehrstechnisch optimalen Standort für ihre Brauerei: Rheinfelden, an der damals eben neu erstellten Bözberg Eisenbahnlinie
Mit der Eisenbahn beschränkte sich der Radius nicht nur auf den der
Pferdefuhrwerke, wie die der 500 anderen Brauereien zu der damaligen Zeit. Mit der Bahn hatten sie Zugriff auf einen Kundenkreis, weit über die regionalen Grenzen, was sich dann auch sehr schnell
positiv im Absatz zeigte.
So investierte Feldschlösschen stetig in seine Infrastruktur um sie den neuen Bedürfnissen anzupassen. Innert drei Jahren hatten sie Depots in Zürich, Oftringen, Zofingen, Luzern, Delsberg, Prontrut, Renens, Aarau, Bremgarten, Menziken, Wohlen, Klingnau, Waldenburg, Langenbruck, Herzogenbuchsee, St. Prex, Winterthur und Frauenfeld. Dann Genf und bereits 1879 auch Olten und Biel.
Innert drei Jahren expandierten sie in der ganzen Schweiz, was nur möglich war, da das Schienennetz sich ebenfalls stetig ausdehnte.
1882 wurde die Brauerei erweitert und zwei Jahre später wurde eine neue Strasse von der Bahnstation zur Brauerei gebaut. Ein Jahr später wurde dann auch das Brauereirestaurant, welches es heute noch gibt gebaut.
Im Jahr 1898 wurde dann das eigene Anschlussgeleis gebaut und somit hatten sie einen neuen Trumpf in der Hand.
Das brachte neben Zeitgewinn, geringere Kosten und weniger Mühen aber auch für die Brauerei das Tor zur grossen weiten Welt.