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Die beiden Urteile illustrieren die nicht immer ganz einfache Frage, wann der Invaliditätsgrad durch einen Einkommensvergleich und wann durch einen Prozentvergleich zu bestimmen ist. Quintessenz: Der Vergleich von Tabellenlöhnen (bezogen auf Validen- und auf Invalideneinkommen) stellt keinen Prozentvergleich dar. Und: Der Prozentvergleich hat eine nur subsidiäre Bedeutung.
Zusammenfassung: Der ausgeglichene Arbeitsmarkt ist gekennzeichnet durch ein gewisses Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage nach Arbeitskräften. Von einer Arbeitsgelegenheit kann nicht gesprochen werden, wenn die zumutbare Tätigkeit nur in so eingeschränkter Form möglich ist, dass sie der ausgeglichene Arbeitsmarkt praktisch nicht kennt (E. 4.2.1). Zwar ist das fortgeschrittene Alter ein invaliditätsfremder Faktor, doch wird es bei der Frage berücksichtigt, ob die Resterwerbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt realistischerweise nachgefragt wird (E.4.2.2). Das Bundesgericht hat für die Unverwertbarkeit der Resterwerbsfähigkeit älterer Menschen relativ hohe Hürden errichtet (E. 4.3.4).