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In der Schweiz sind viele Produkte teurer als in den Nachbarländern. Davon wollen offenbar immer mehr Leute profitieren. Die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) schreibt in einer Mitteilung, dass sie in den letzten Wochen mehrere Personen erwischt habe, die versucht hätten, Lebensmittel in die Schweiz zu schmuggeln.
Riesige Menge an Lebensmitteln geschmuggelt
Ein 54-jähriger Schweizer versuchte am 17. April in Tägerwilen, Lebensmittel ins Land zu schmuggeln, die für einen ganzen Restaurantbetrieb gereicht hätten. Im Auto transportierte er 80 Kilogramm Fleisch, 50 Kilogramm Teigwaren, 30 Kilogramm Käseprodukte, 22 Liter Olivenöl sowie je 8 Kilogramm Tomaten und Artischocken. Sämtliche Lebensmittel waren unverzollt, weshalb diese eingezogen wurden. Der 54-Jährige erhielt eine saftige Busse.
Ebenfalls eine riesige Menge an Lebensmitteln wollten drei Bulgaren vier Tage zuvor unverzollt in die Schweiz einführen. Die Zöllner in Thayngen fanden in ihrem Auto 72 Kilogramm Fleisch, 62 Kilogramm Reis, 26 Kilogramm Salat, 23 Kilogramm Salatsauce und 11 Kilogramm Brot.
278 Liter Wein als Schmuggelware
Zwei Portugiesen und ein Brasilianer wollten vergangenen Samstag 278 Liter Wein, 40 Kilogramm Fleisch und 85 Liter Olivenöl unverzollt beim Grenzübergang Basel/Weil in die Schweiz einführen. Am selben Tag wurde in Riehen (Basel-Stadt) ein Schweizer angehalten, der versuchte, 80 Kilogramm Fleischwaren ins Land zu schmuggeln.
Ein Engländer zeigte am selben Tag eine besondere Risikobereitschaft an der Widnauer Grenze: Alleine versuchte er 105 Kilogramm Rinds-, Kalbs- und Schweinefleisch ins Land zu schmuggeln. Auch er wurde von der EVZ erwischt und erhielt, wie alle anderen erwischten Grenzgänger, eine Busse.