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Holz beschäftigt Lernende
In der Ausbildung zum Maler oder zur Malerin spielt Holz eine wichtige Rolle. Unsere Lernende Krystall Suter listet in diesem Bericht einige Fakten auf.
Bericht von Krystall Suter, Lernende Malerin 2. Lehrjahr
Aufbau des Holzes
Die Holzgewächse sind blüten- und samentragende Pflanzen. Sie haben einen ausdauernden Wurzelstock. Bäume haben in der Regel nur einen, Sträucher haben mehrere obererdige Sprosse, die mit den Jahren in ihrer Dicke und Länge zunehmen.
Zusammensetzung des Holzes
Holz ist ein kompliziertes Gefüge verschiedener Zellen. Die Zellwände des Holzes bestehen hauptsächlich aus Zellulosefasern (50-85 %), die durch das Füll- und Binde Lignin (15-35%) zusammengehalten werden. Als Begleitstoffe befinden sich vor allem in den Zellen Eiweiss, Harze, ätherische Öle, Farb-,Gerb-, Mineral-, und Reservestoffe (0,3-10%).
Aufgabe des Baumes
Die Blätter und Nadeln nehmen aus der Luft Kohlendioxid auf. Mit Hilfe der Sonnenenergie entstehen aus Wasser und Kohlendioxid Zucker und Stärke. Der dabei frei werdende Sauerstoff wird wieder an die Luft abgegeben.
Teile des Baumes
Ein Baum besteht aus Wurzeln, dem Stamm und der Krone. Die Krone besteht aus den verzweigten Ästen und Zweigen, den Knospen und den Blättern und Früchten. Der Stamm, die Äste und Zweige leiten in den äusseren Schichten (dem Splint) das Wasser und die gelösten Salze zu den Blättern und den inneren Rindschichten (dem Bast) die in den Blättern gebildeten Nährstoffe zu den Wachstumszonen (Kambium) und zu den Früchten. Mit den Wurzeln ist der Baum fest im Boden verankert. Die Wurzeln nehmen Wasser auf und im Wasser gelöste Nährsalze aus dem Boden.
Der Holzkörper
Der Holzkörper eines Baumes bildet sich aus den lebenden und nicht lebenden Rinden- und Holzbereichen. Er trägt den Baum mitsamt seinen Blättern und muss zudem bei witterungsbedingten Einflüssen, z. B. Wind- und Schneelast zusätzliche Lasten auffangen und aushalten können.
Der Aufbau und die Ausgestaltung dieses Holzkörpers gestaltet sich durchaus bis ins hohe Alter des Baumes fort. Entscheidend dafür ist aber letztendlich die Vitalität des Baumes, das Alter spielt eigentlich nur eine untergeordnete Rolle. Für die Statik des Baumes ist aber auch das Verhältnis zwischen Holzkörper und Krone ein entscheidender Faktor. Je nach Eigengewicht, Kronenfläche und Kronenform, muss die statische Fähigkeit des Holzkörpers ausgebildet sein.
Quellen und Schwinden des Holzes
Gibt Holz unterhalb seines Fasersättigungsbereiches Feuchtigkeit an seine Umgebung ab, schwindet es. Umgekehrt quillt Holz, wenn es unterhalb seines Fasersättigungsbereiches Feuchtigkeit aus der Umgebung aufnimmt. Feuchtigkeitsabgabe aus bzw. Feuchtigkeitsaufnahme in Holz kann nur erfolgen, wenn die Luftfeuchtigkeit von der dazu gehörenden Holzfeuchte abweicht. Es muss also ein Feuchtigkeitsgefälle zwischen dem Holz und der Umgebung herrschen.