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Das Verstecken von Ebola-Kranken soll in Sierra Leone einem Medienbericht zufolge unter Strafe gestellt werden. Das Verbergen eines Infizierten werde mit mindestens zwei Jahren Haft geahndet, berichtete die Online-Zeitung «Awoko» am Samstag.
Das Parlament des Landes hatte ein entsprechendes Gesetz demnach am Freitag in einer Sondersitzung beschlossen. Präsident Ernest Bai Koroma muss dem Gesetz noch zustimmen.
Vier Länder Westafrikas kämpfen derzeit gegen die schlimmste jemals registrierte Ebola-Epidemie. Deren Ausmass ist laut Weltgesundheitsorganisation unterschätzt worden, weil zahlreiche Infizierte von ihren Familien versteckt wurden.
Die Menschen seien davon ausgegangen, dass es für Ebola ohnehin keine Heilung gebe und es für die Todkranken besser sei, wenigstens zu Hause sterben zu können. (sda/dpa)