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Die Familie Collins wandert 1772 von Liverpool nach Maine aus, wo sie es in der Fischerei zu Reichtum und Ansehen bringt. Der Sohn Barnabas (Johnny Depp) verschmäht die Liebe der Hausangestellten Angelique (Eva Green). Aus Rache sorg sie als Hexe für den Tod von Barnabas' Eltern und bringt seine grosse Liebe dazu, sich von einer Klippe zu stürzen. Barnabas selbst wird verflucht und muss sein Leben als Vampir fristen, bis der Mob ihn bei lebendigem Leib in einen Sarg steckt und vergräbt.
200 Jahre später wird er bei Bauarbeiten entdeckt und kann sich befreien. Nun muss er sich im heruntergekommenen Collinwood Manor mit seinen Nachkommen herumschlagen. Selbstverständlich lebt Angelique auch noch, und nach wie vor will sie seine Liebe.
Eine berauschende Geschichte entwickelt sich daraus nicht. Vieles ist vorhersehbar, vieles bedeutungslos. Dennoch ist "Dark Shadows" ein amüsanter Tim Burton-Film. Zum einen schwelgt er in der düsteren Ausstattung eines Vampir-Films, ergänzt um Skurriles, wie es nur Tim Burton bietet. Witzig auch die Auseinandersetzung des Barnabas aus dem 18. Jahrhundert mit dem Leben im Jahre 1972 - von asphaltierten Strassen über Flower Power bis Alice Cooper. Johnny Depp ist in seinem Element, wenn er in altertümlichem, korrektem Englisch die Errungenschaften des 20. Jahrhunderts kommentiert - mit all den Missverständnissen, die sich dabei ergeben. Ein düsterer Ausstattungsfilm mit viel Sprachwitz und rockiger Musik.