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Der Name des Dorfes Rans wird erstmals in einer Urkunde erwähnt, die am 18. September 1218 n.Ch. in Ulm ausgestellt wurde. Neben der bewegten Geschichte von Rans, sind die regen Vorgänge um das Bad Rans mit der Schwefelquelle von Bedeutung (erstmals erwähnt im Jahre 1050 n.Ch.). Der zwischen Sevelen und Buchs liegende Weiler Rans-Oberräfis wurde früher als Räfiser Drittel bezeichnet. Die Einwohner dieses Gebietes werden gelegentlich als hartnäckig, gesellig, witzig und naturverbunden beschrieben. Diese Eigenschaften waren vor allem in der Vergangenheit erforderlich, um die individuellen Anliegen der Bewohner gegenüber Sevelen zu vertreten.
Mit der Gründung des Einwohnervereins Rans-Oberräfis (EVRO) im Jahre 1993, hat der EVRO diese Aufgabe übernommen, basierend auf den in den Statuten festgelegten Grundsätzen. In dieser Rolle ist der EVRO heute ein anerkannter Gesprächspartner. Der Durchhaltewillen der Bevölkerung war schlussendlich mitentscheidend für die positive Entscheidung des Bundesgerichtes in der Sache Steinbruch Campiun.
Rund 100 Familien sind heute Mitglied im EVRO, der einer strikten politischen und konfessionellen Neutralität verpflichtet ist. Die Entwicklung von Rans-Oberräfis ist erfreulich – sind in den letzten Jahren doch viele zum Teil junge Familien zugezogen, die neuen Schwung ins Dorfleben mitbringen. Die ruhige und idyllische Wohnlage, das gute Einvernehmen unter der Bevölkerung und der Schulbetrieb in Rans mit Kindergarten und Primarschule werden sehr geschätzt.