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Nach zweimonatiger Verletzungspause und einer erfolgreichen Operation am Meniskus des linken Knies hätte Federer am Karfreitag auf die ATP-Tour zurückkehren sollen. Bei seinem Comeback wäre er auf seinen langjährigen Kontrahenten Juan Martin Del Potro getroffen, mit dem er sich in der Vergangenheit mehrere hochstehende Duelle geliefert hatte. Doch aus dem 21. Aufeinandertreffen mit dem 1,98 m grossen Argentinier wurde nichts. Kurz vor der Partie musste Federer seine Teilnahme am Turnier in Florida, wo er 2014 letztmals angetreten war, absagen.
“Es tut mir leid für das Turnier und die Fans”, liess Federer in einem Statement verlauten. Selten habe er so kurzfristig eine Partie absagen müssen. “Ich habe mich auf mein Comeback in Miami gefreut, aber die Umstände liessen nicht zu, dass ich spiele. Ich habe mich seit einigen Tagen nicht gut gefühlt, leider wurde es in den letzten 24 Stunden schlimmer.” Grosser Profiteur von Federers Absage war Horacio Zeballos (ATP 112), der als Lucky Loser Aufnahme ins Tableau fand und dank einem 6:4, 6:4 gegen seinen Landsmann Del Potro in die 3. Runde einzog.
Dass Federer nach Rotterdam, Dubai und Indian Wells nun auch für das Turnier in Miami Forfait geben musste, ist für den 34-Jährigen kein Beinbruch. Bereits am Donnerstag hatte Federer an einer Pressekonferenz betont, dass die Gesundheit Vorrang habe und er ohne grosse Erwartungen nach Miami gereist sei. Sein Comeback wird Federer nun wohl erst Mitte April am Masters-1000-Turnier in Monte-Carlo geben. Am Sandplatzturnier im Fürstentum war er im vergangenen Jahr in den Achtelfinals an Gaël Monfils gescheitert.
(SDA)