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Im Prestigeduell mit seinem Freund Attila Kun (Ungarn) gab es einen 2:0-Erfolg. Das interne Duell bei den Scorer-Punkten gewann unsere Nummer 5 mit 121:116 gegen den Neo-Gossauer. Gratulation an Valentino und sein Team, obwohl man von den Gastgebern den 5. Titel in Folge erwartet hätte.
Das Turnier hatte für die Kroaten bestens begonnen. In der Vorrundengruppe mit 7 Teams gab es 5 Siege in Folge (Norwegen, Schweden, Frankreich, Schweiz und Serbien), ehe es im letzten Spiel gegen die Ukraine die erste Niederlage gab. Von dieser zeigten sich man sich einen Tag später bestens erholt und sicherte sich in der Hauptrunde mit 2 weiteren Siegen gegen Russland und Ungarn, dem Team von Attila Kun, den Vorteil, im Viertelfinale gegen den Vierten der anderen Hauptrundengruppe antreten zu können. Doch da offenbarten sich schon die kleinen Mängel bei den Kroaten. In einem spannenden Spiel musste der Shoot Out herhalten, damit Valentino und Co ins Halbfinale gegen Russland starten konnte. Der Gegner im Semifinale hatte überraschend die Ukraine ausgeschaltet und zeigte den Kroaten dann auch, das er mehr wollte und auch konnte. Die Enttäuschung nach dem 1:2 war dann auch gross im Lager der Kroaten. Der Weltmeister war im eigenen Land im Halbfinale gescheitert! Doch der 2:0-Sieg und die Bronzemedaille im Spiel um Platz 3 waren für Valentino Valentakovic und sein Team dann noch ein versöhnlicher Abschluss.
Den EM-Titel sicherte sich am Sonntagnachmittag Spanien. Die Iberer bezwangen in einem hochklassigen Finale die Russen mit 2:0. Europameister bei den Frauen wurde Norwegen, das Polen mit 2:0 schlagen konnte.
Alexander Kuszka/Foto: George Bebetsos