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Die EU Kommission hat eine neue
Strategie zur Verminderung der alkoholbedingten Probleme vorgestellt. Dabei
hat sie einen wichtigen Schritt nach vorne getan, hat sie doch die Ausmasse
der Alkoholprobleme in Europa anerkannt und die Wichtigkeit von nationalen
und EU weiten Präventionsanstrengungen betont.
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Lebensstil und Gesundheit beginnt mit dem Abschnitt:
"Rauchen, Trinken, schlechte Ernährungsgewohnheiten und mangelnde physische Betätigung sind entscheidende Gesundheitsfaktoren. Denn sie verursachen eine Reihe von Erkrankungen und Problemen wie Krebs, Herz-Kreislauf-Störungen und Fettleibigkeit. Aus diesem Grund wird kulturellen und sozioökonomischen Faktoren sowie Aufklärungsprogrammen, die sich an Schulen, Arbeitgeber und Familien richten, immer mehr Aufmerksamkeit geschenkt."
Eine der Kernfragen:
"Alkoholkonsum
Die Europäer haben den höchsten Alkoholkonsum weltweit. Dies führt bei einem von zehn Fällen in Europa zu einer schlechten gesundheitlichen Verfassung und frühzeitigem Tod. Eine Alkoholstrategie auf Gemeinschaftsebene ist zurzeit in Vorbereitung . Ziel dieser Strategie wird es sein, die gesundheitlichen und sozialen Schäden, verursacht durch den Alkoholkonsum, zu reduzieren und somit die Produktivität insgesamt zu steigern, da jeder verkaterte Tag bedeutende Produktivitätsverluste mit sich bringt (laut einer britischen Studie um 27 %).
Die EU-Alkoholstrategie soll insbesondere das Autofahren unter Alkoholeinfluss und den Alkoholkonsum Minderjähriger ansprechen. Hierdurch sollen zum einen die Todesfälle im Verkehr und Verletzungen bis 2010 erheblich verringert werden, zum anderen soll das risikoreiche Trinkverhalten von Kindern und jungen Erwachsenen eingeschränkt und das Trinkalter heraufgesetzt werden. Eine Reihe verschiedener EU-finanzierter Projekte soll den verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol fördern."
Stellungnahmen zum Thema Alkohol
Der finnische Finanzminister, Eero Heinäluoma, sagte, dass Finnland versuchen würde, während seiner EU-Ratspräsidentschaft in der zweiten Jahreshälfte 2006 die untere Steuergrenze für Spirituosen und Bier innerhalb der EU anzuheben, und dass die nordischen Staaten diese Steuererhöhung auf Spirituosen auch befürworten würden.

Verringerung
alkoholbedingter Schäden in Europa
... Gegenstand dieser Mitteilung
sind die gesundheitsschädigenden Auswirkungen des schädlichen
und riskanten Alkoholkonsums in Europa, der schätzungsweise für
den Tod von jährlich 195 000 Menschen in der EU verantwortlich ist.
In der Mitteilung sind folgende Prioritäten gesetzt worden:

AlkoholDer Alkoholkonsum ist einer der Hauptgesundheitsfaktoren in Europa, bei denen angesetzt werden muss. Europa ist der Kontinent mit dem höchsten Pro-Kopf-Alkoholkonsum der Welt. In etablierten Marktwirtschaften wie den EU-Mitgliedstaaten wird die volkswirtschaftliche Belastung durch alkoholbedingte Krankheiten und Unfälle auf 8-10 % geschätzt.
Daher stellt die Bekämpfung alkoholbedingter Schäden in vielen
Mitgliedstaaten und auf EU-Ebene eine Priorität des Gesundheitswesens
dar. Besorgniserregend sind nicht nur die gesundheitlichen Folgen im engeren
Sinne. Auch die soziale Dimension ist zu berücksichtigen: Gewalttaten,
Rowdytum, Kriminalität, Familienprobleme, soziale Ausgrenzung, Probleme
am Arbeitsplatz und Trunkenheit am Steuer. Dies sind alles Bereiche, in
denen politischer Handlungsbedarf besteht. Die Mitgliedstaaten sind sich
darüber einig, dass neben einzelstaatlichen Bemühungen eine
gemeinsame Strategie auf Gemeinschaftsebene vonnöten ist.
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