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Schule im Zeughaus
Die Lehrwerkstätten Freiburg ziehen vorübergehend ins Zeughaus. Im Februar 2007 soll das Provisorium bezugsbereit sein. Der Neubau auf der Perolles-Ebene soll bis Sommer 2009 stehen.
Das Zeughaus Freiburg wird auf Ende Jahr im Rahmen des neuen Stationierungskonzeptes der Schweizer Armee aufgehoben. Zumindest für die nächsten zwei bis drei Jahre hat es eine neue Bestimmung gefunden, wie aus dem Amtsblatt hervorgeht. Nach den Fasnachtsferien 2007 sollen die Lehrwerkstätten einziehen, deren derzeitige Gebäude abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden.Die aktuelle Aufteilung der Räume im Zeughaus solle für die Umnutzung beibehalten werden. Rund 30 Räume werden den Lehrwerkstätten im Zeughaus zur Verfügung stehen. Etwa 20 Zimmer werden weiterhin von der Armee für administrative Zwecke genutzt. Die Renovierungsarbeiten werden rund 350 000 Franken kosten. Der Betrag ist Teil des Gesamtbudgets von 42 Mio. Fr. für den Neubau.Das Neubauprojekt für die Lehrwerkstätten sieht vor, das aktuelle Gebäude am Museumsweg abzureissen und durch ein neues, grösseres Gebäude entlang der Giessereistrasse zu ersetzen. Auf diese Weise sollen die Platzprobleme der Schule mit rund 400 Studenten gelöst werden. Heute wird der Unterricht an drei verschiedenen Standorten erteilt.Die Abbrucharbeiten werden voraussichtlich im kommenden Frühling beginnen. Das sagte Thomas Winz, Geschäftsleiter des zuständigen Berner Architekturbüros Graber und Pulver, auf Anfrage. Derzeit würden noch die Offerten geprüft. Läuft alles nach Plan, ist die neue Schule im Sommer 2009 bezugsbereit. cs