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(11+1 – 13+6 SSW) Diese umfassende Ultraschalluntersuchung stellt bereits zu einem frühen Zeitpunkt der Schwangerschaft den Kontakt zu Ihrem Kind her und gibt Auskunft über die Entwicklung und das Bewegungsmuster Ihres Kindes.
(11+1 – 13+6 SSW) Anhand Ihres mütterlichen Alters, Ultraschallparametern Ihres Kindes und einer Hormonuntersuchung Ihres mütterlichen Blutes ermitteln wir Ihr persönliches Risiko einer kindlichen Chromosomenstörung (Trisomie 13, 18, 21). In einem zweiten Schritt kann sich falls erforderlich entweder die Durchführung eines nicht-invasiven pränataldiagnostischen Tests (NIPT) oder eine invasive Diagnostik (Mutterkuchenpunktion / Fruchtwasserentnahme) zur Analyse aller Chromosomen anschließen. Durch eine spezielle mütterliche Blutabnahme können bereits im ersten Drittel der Schwangerschaft kindliche Chromosomenstörungen (u.a. Trisomie 21) nachgewiesen werden. Dieses Verfahren stellt derzeit eine Ergänzung des Ersttrimester-Screenings dar und kann weder die umfassende Ultraschalluntersuchung noch die invasive Diagnostik (Fruchtwasserentnahme, Mutterkuchenpunktion) ersetzen.
Bitte bringen Sie das Merkblatt bzw. die Aufklärung Ihrer Untersuchung ausgedruckt und ausgefüllt/unterschrieben zu Ihrem Termin mit.
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Bewegungsabläufe werden in nahezu fotorealistischer Weise dargestellt und auf Wunsch festgehalten (pauschal 300 CHF).
Die genetische Beratung informiert über die Risiken einer Erbkrankheit, die Folgen, die Wahrscheinlichkeit ihres Verlaufes und über deren Weitergabe sowie Präventionsmöglichkeiten.
(11.-13. SSW) Während des 1. Ultraschallscreenings, welches im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung durchgeführt wird, kann der Nacken des Fötus im Ultraschallbild gut gesehen und vermessen werden. Während dieser Untersuchung wird die Nackendicke in Zehntelmillimeter genau vermessen. Ist die Hautfalte im Nacken dicker als 3 Millimeter, weist das auf ein erhöhtes Risiko hin, dass der Fötus Chromosomenschäden wie z.B. die Trosomie 21 oder einen Herzfehler hat. Zwar ist bei etwa 30 Prozent der Föten mit Down-Syndrom ein solches Nackenödem nicht erkennbar, man kann jedoch davon ausgehen, dass viele Embryos mit einer solchen (>3mm) auffälligen Nackenfalte auch eine Chromosomenanomalie haben. In diesen Fällen wird eine pränatale Diagnostik mittels Fruchtwasseruntersuchung empfohlen.
Es handelt sich um eine Punktion des Mutterkuchens oder des Fruchtwassers um das kindliche Erbgut zu untersuchen.
(ab 15. SSW) Die fetale Echokardiographie ist die spezielle Ultraschalluntersuchung des Herzens. Die Durchführung der fetalen Echokardiographie und der Fehlbildungs-diagnostik setzt besondere Qualifikation (DEGUM II & III) und Erfahrung des Untersuchers sowie ein hochauflösendes High-End-Ultraschallgerät voraus. Die pränatale Diagnose angeborener Herzfehler kann die Startchancen ins Leben, durch gezielte Entbindung in einem Pränatalzentrum, deutlich verbessern.
(20.-22.SSW) Der weiterführende Ultraschall bietet die Möglichkeit den Fötus ohne Nebenwirkungen eingehend zu beurteilen. Angeschaut werden zum einen das Ungeborene selbst, sowie die Gesamtumgebung und die versorgenden Strukturen.
Bitte bringen Sie das Merkblatt bzw. die Aufklärung Ihrer Untersuchung ausgedruckt und ausgefüllt zu Ihrem Termin mit.
(20. – 23. SSW) In dieser hochauflösenden Ultraschalluntersuchung können eine Vielzahl fetaler Entwicklungsstörungen und Organfehlbildungen diagnostiziert werden, die in der Frühschwangerschaft zum Teil noch nicht erkannt oder abschließend beurteilt werden können. Die pränatale Diagnose angeborener Anomalien ist für den weiteren Schwangerschaftsverlauf, die Geburt und die Neugeborenenzeit oftmals von großer Bedeutung.
(ab 24. SSW) Die Dopplersonographie ist ein spezielles Ultraschallverfahren, das dem Untersucher die Einschätzung der kindlichen Versorgung im Mutterleib ermöglicht. Dadurch können Rückschlüsse auf die Herz- und Kreislauffunktion Ihres Kindes gewonnen und Risikosituationen frühzeitig erkannt werden.