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Barbora Krejcikova heisst die überraschende Siegerin beim French Open. Die Tschechin setzt sich im Final gegen die Russin Anastasia Pawljutschenkowa mit 6:1, 2:6, 6:4 durch und krönt sich in Paris zur erst dritten ungesetzten Siegerin seit Beginn der Profiära.
Auch die erfahrene, 29-jährige Pawljutschenkowa, die in ihrem 52. Grand-Slam-Turnier zum ersten Mal über den Viertelfinal hinaus gekommen war, fand gegen Krejcikova keine Lösung. Die 25-Jährige aus Brünn entzauberte mit ihrem intelligenten Spiel in den letzten 15 Tagen unter anderem auch Jelina Switolina, Sloane Stephens, Cori Gauff oder zuletzt im Halbfinal nach abgewehrtem Matchball die Griechin Maria Sakkari.
Nach dem souverän gewonnenen ersten Satz lieferten sich die beiden Nachbarinnen in der Weltrangliste – Krejcikova ist die Nummer 33, Pawljutschenkowa die Nummer 32 – einen ausgeglichenen Match. Im entscheidenden Umgang gelang Krejcikova mit dem 4:3 das entscheidende Break für ihren ersten grossen Einzel-Titel in ihrem erst fünften Grand-Slam-Turnier.
Im Doppel und Mixed gewann die Tschechin schon fünf Major-Titel, begann sie erst im letzten Oktober durchzustarten. In den letzten neun Monaten hat sie rund 100 Weltranglisten-Plätze gut gemacht und unmittelbar vor dem French Open in Strassburg ihren ersten WTA-Titel gewonnen. Gegen Pawljutschenkowa gewann sie den zwölften Match in Folge. In der Weltrangliste wird sie auf Platz 15 vorstossen. Vorbei ist das French Open für sie aber noch nicht. Am Sonntag bestreitet sie an der Seite von Katarina Siniakova auch im Doppel den Final.