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Den Konsum von Fleisch- und Milchprodukten einzuschränken und landwirtschaftliche Produktionsmethoden anzupassen, würde die weltweite Emission von Treibhausgasen vermindern. Wie Forscher des Potsdam-Instituts für Klimaforschung berichten, könnte mit einer Umstellung mehr als 80 Prozent des landwirtschaftlich bedingten Ausstosses von Methan und Lachgas verhindert werden. Diese Treibhausgase entstehen zum Beispiel bei der Herstellung von Viehfutter und durch das Ausbringen von synthetischem Dünger. Dabei ist Lachgas ein etwa 300 Mal und Methan ein ungefähr 20 Mal wirksameres Treibhausgas als Kohlendioxid.
Die Wissenschaftler betonten jedoch, dass arme und unterernährte Menschen in Entwicklungsländern an Proteinunterversorgung litten und ihren Konsum nicht weiter einschränken könnten. Eine weniger fleischhaltige Ernährung hätte aber positive Gesundheitseffekte in Industrienationen.