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Der Landseer ist eine aus der Schweiz und dem angrenzenden Deutschland stammende Hunderasse, die von der FCI anerkannt wurde und zur Gruppe 2 zu den Pinschern und Schnauzern, Molossoiden und Schweizer Sennenhunden in die Sektion 2: unter die Molossoide gehört. Noch weiter eingeteilt gehören die Landseer Hunde zur Untergruppe 2.2 zu den Berghunden. Was dieser schöne Hund für eine Geschichte aufweist und was es über sein Aussehen und sein Wesen zu sagen gibt, steht für Dich zusammen gefasst in diesem Blog:
Dier Herkunft des Landseer:
Wie der Titel schon erwähnt, stammt der Landseer aus dem Gebiet der beiden Länder Schweiz und Deutschland. Im Vergleich zu vielen anderen Hunderassen ist der Landseer noch recht jung. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde aus dem schwarz-weissen Neufundländer, welcher langsam zu verschwinden drohte, ein neuer Hund gezüchtet. Dem Neufundländer sehr ähnlich entstand so in der Schweiz und in Deutschland der Landseer, der aber erst im Jahr 1960 als eigenständige Rasse anerkannt wurde. Der Name verdankt der Landseer einem Maler des 19. Jahrhunderts der in seinen Bildern hauptsächlich schwarz weisse Hunde bevorzugte. Edwin Landseer war einer der bekanntesten und begabtesten Tiermaler seiner Zeit und lebte in England, wo der schwarz weisse Neufundländer weit verbreitet war, bevor der Landseer ins Leben gerufen wurde. Schon die damaligen Neufundländer bekamen den Spitznamen Landseer, ohne dass sich allerdings ihre Rassenbezeichnung änderte, die neu entstandene Hunderasse nannte man dann kurzerhand nach dem Spitznamen des Vorgängers.
In Grossbritannien hatten die Neufundländer früher eine sehr grosse Bedeutung für den Adel, der sich gerne mit den schönen Hunden schmückte. Die Bekanntheit der Gemälde machte den Hund noch beliebter. Da aber immer mehr schwarze Neufundländer gezüchtet wurden, verschwand die schwarz weisse Färbung in England beinahe. Um diese Farbmischung zu erhalten wurde in der Schweiz zu den letzten schwarz weissen Hunden, die die schwarze Fellfarbe sehr dominant weiter gegeben haben, rein weisse Hunde wie zum Beispiel Pyrenäenberghunde eingekreuzt woraus der heutige Landseer entstanden ist.
Die äussere Erscheinung des Landseer und der Unterschied zu seinem Vorgänger:
Der Landseer ist mit seinen 67 bis 72 cm für Hündinnen und den 72 bis sogar 80 cm für Rüden eine eher grosse Hunderasse und auch einiges grösser als sein Vorfahre der Neufundländer der im Durchschnitt zwischen 66 und 71 cm gross wird. Vom Gewicht her sieht es ähnlich aus, der Landseer ist aber nicht nur schwerer sondern kann auch leichter sein. So geht das Gewicht der Landseer Hunde bei weiblichen Tieren von 50 bis 55 kg und bei Rüden von 60 bis 75 kg. Die weiblichen Neufundländer werden durchschnittlich 54 kg schwer und somit etwas schwerer als die Landseer Hündinnen, die Rüden werden bis zu 68 kg schwer. Die Hundeohren sind dreieckig und mittel gross, das Hundefell dick durch setzt mit Unterwolle. Die Grundfarbe der Hunde ist weiss und darüber tragen sie teils sehr grosse, teils kleinere schwarze Abzeichen. Der Kopf ist meistens schwarz mit einer weissen Blesse und einer ebenfalls weisslich gefärbten Schnauze. Weiter sind auch Läufe, Brust, Hals, die Rute und der Bauch weiss gefärbt. Den Neufundländer gibt es hingegen in schwarz weiss, in schwarz und in braun, wobei der braune Farbton in Kanada nicht zu den Rassestandards zählt. In der USA ist sogar der graue Neufundländer standardkonform, wobei aber diese Farbe beim Neufundländer gesundheitlich bedenklich ist, da dieses Farbgen zum Beispiel zu Haarausfall führen kann.
Der Landseer im Einsatz – Wo für man diese Hunderasse brauchen kann: \n
Der Landseer gilt noch stärker als der Neufundländer als sehr wacher und aktiver Hund. Das starke Temperament, dass der Landseer mit sich bringt, darf nicht unterschätzt werden und braucht einiges an Erfahrung. Der menschenbezogene Hund hat einen starken, natürlichen Wach- und Schutztrieb, der aber im Alltag gut in den Griff bekommen werden kann. Der Landseer erkennt sehr eigenständig Gefahren und schützt seine Familie sehr zuverlässig. Da der Landseer auch ein sehr guter Schwimmer ist und auch ohne Befehle schon oft Menschen vor dem Ertrinken gerettet hat, wird er auch heute noch als Wasserschutzhund und auch als Rettungshund ausgebildet und eingesetzt. Auch als Therapiehund wird der Landseer öfter eingesetzt, da er sehr empfindlich auf menschliche Signale reagiert. Mit einer konsequenten Erziehung eignet sich der Landseer auch hervorragend als Familienhund und ist auch in Familien mit kleinen Kindern gern gesehen. Die liebevolle Erziehung sollte so früh wie möglich beginnen und im Hinterkopf sollte man immer an den natürlich vorhandenen Jagdtrieb dieses Hundes denken. Auf keinen Fall sollte man den Landseer in einem Zwinger oder Draussen halten, da dieser Hund einen sehr engen Kontakt zu seiner Familie benötig um sein Wesen voll entfalten zu können. Im Haus zeigt sich der Landseer als angenehmer und pflegeleichter Hund, der nicht ohne Grund bellt und sich gegenüber Gästen zwar freundlich aber eher zurückhaltend zeigt.
Ich hoffe Du hast durch diesen Blog am Landseer Gefallen gefunden oder zumindest etwas über diese schöne Hunderasse gelernt. Falls Du Dir einen solchen Hund zu tun möchtest oder bereits einen besitzt, bietet Dir der Myluckydog Shop alles, was das Hundeherz begehrt. Natürlich stehen wir Dir mit unserer kostenlosen Hotline bei Fragen zu unseren Produkten jederzeit zur Verfügung.