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Über die Opern von Christoph Willibald Gluck gibt es sehr viele Publikationen. Den Chören in diesen 50 Werken ist aber bisher kaum wissenschaftliche Beachtung geschenkt worden. Dabei ist der unterschiedliche Einsatz sowohl betreffend Form als auch musikalischer und dramaturgischer Funktion bemerkenswert. Eine wichtige Bedeutung spielt dabei die von Gluck wesentlich beeinflusste Entwicklung der Barockoper zum späteren Musiktheater der Wiener Klassik. Forschungsziel ist, nach eingehender Beschreibung einer repräsentativen Auswahl der unter dem Begriff “Coro” vorhandenen Musikstücke, die Suche nach Gründen für die Erneuerung und höchst unterschiedliche Verwendung des Chores in Glucks Opern.