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Urs Kryenbühl im Super-G auf dem Europacup-Podest
Im ersten Europacup-Super-G der Saison fuhr Urs Kryenbühl mit Rang drei aufs Podest, währenddem sich Cedric Ochsner mit Rang 24 zufriedengeben musste.
KONRAD SCHULER
Am letzten Montag startete die Speedsaison der Alpinen mit einem Europacup-Super-G in Zinal. Verschiedene Weltcupfahrer, insbesondere jene aus der Schweiz, nahmen die Rennen zu einem ersten Test zum Anlass.
Ralph Weber aus dem kompakten Schweizer Speed-Team packte die Chance und gewann mit einem hauchdünnen Vorsprung von drei Hundertsteln auf den Italiener Guglielmo Bosca. Auf Rang drei setzten sich die beiden Schweizer Urs Kryenbühl und Nils Mani gemeinsam mit einem Rückstand von 0,13 Sekunden. Cedric Ochsner verlor mit 1,28 Sekunden etwas viel Zeit und kam als dreizehntbester Schweizer auf Rang 24.
Dritter und Fünfter im Kombi-Race Am Dienstag wurde zur alpinen Kombination gestartet. Im Super- G gewann mit Justin Murisier erneut ein Schweizer. Urs Kryenbühl bestätigte den Podestplatz vom Vortag und wurde erneut Dritter, dieses Mal verlor er 0,28 Sekunden auf den Sieger. Deutlich besser als am Vortag erging es Cedric Ochsner. Er fuhr mit 0,38 Sekunden Rückstand auf den feinen fünften Platz. Er liess beispielsweise Gilles Roulin auf Rang sieben und Ralph Weber auf Rang elf hinter sich.
Nach dem Slalom stand mit Joel Lütolf erneut ein Schweizer als Sieger der alpinen Kombination fest. Urs Kryenbühl belegte mit 1,78 Sekunden Rückstand den guten 17. Platz, Cedric Ochsner verlor insgesamt 5,64 Sekunden und wurde 53.
Wege trennen sich
Nach dem Speedauftakt im Europacup in Zinal trennen sich die Wege von Kryenbühl und Ochsner bereits ein erstes Mal. Während Urs Kryenbühl zusammen mit Beat Feuz, Mauro Caviezel, Carlo Janka, Niels Hintermann und Marco Odermatt für die Weltcupabfahrt von morgen Samstag in Val d’Isère gesetzt ist, bekam Cedric Ochsner kein Aufgebot für die Weltcuprennen in Frankreich.
Unschwer zu erkennen, dass Cedric Ochsner mit einer besseren Leistung am Montag im Super-G von Zinal den Sprung in diese Qualifikationsgruppe durchaus auch hätte schaffen können. Es zeigt sich also schon zum Saisonanfang, wie stark die Schweizer Speed-Equipe ist und wie eng es um die Startplätze zu und her gehen wird in diesem Winter. Es ist davon auszugehen, dass Cedric Ochsner seine Chance wahrnehmen wird an den beiden Europacup-Abfahrten vom Montag und Dienstag in Santa Caterina.
Schnell in den Kurven zwischen den Toren: Urs Kryenbühl. Foto: zvg