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Oder wird hier nur eine neue Verkaufsstrategie gefahren? Ein Geschäft mit dem guten Willen oder schlechten Gewissen der Anleger vielleicht?
Für mein Erspartes erhalte ich eine deutlich unterdurchschnittliche Rendite. Dafür habe ich (hoffentlich) die Sicherheit, dass nur Projekte finanziert werden, die den ökologischen/ ökonomischen/ ethischen Nachhaltigkeitskriterien gerecht werden.
Nun würde ich gerne wissen, ob auf der anderen Seite die Zinsbelastung der geförderten Projekte ebenfalls so viel niedriger ist, dass eine Realisierung solcher Projekte möglich wird, die sonst keine Chancen gehabt hätten. Z.B. die Umstellung eines kleinen Agrarbetriebes auf biologische Landwirtschaft. Wie kann man sich hier die Unterstützung während der kostenintensiven Umstellungsphase vorstellen? Wie hoch sind die Zinsen, wird die Tilgung gestundet?
Ist die selbe Masche wie bei Ökostrom. Man bekommt das Gefühl vermittelt, was Gutes zu tun, wird aber sauber ökologisch über den Tisch gezogen. Bei Ökostrom kriegt man das selbe wie woanders auch - zahlt aber mehr. Bei den Öko-Banken muss man eben einen Abschlag auf die Einkünfte der Anlage aufgrund der eigenen Dummheit hinnehmen.
In einem liberalen Energiemarkt kann jeder Verbraucher frei entscheiden, von welchem Anbieter er seinen Strom bezieht. Entscheidet er sich für Ökostrom, so kann er ein entsprechendes Angebot von Ökostromanbietern oder entsprechende Stromtarife nutzen. Hierbei verpflichtet sich der Anbieter, genauso viel Ökostrom in das Stromnetz einzuspeisen, wie seine Kunden entnehmen. Weil alle Verbraucher Strom aus demselben Verbundnetz beziehen und Strom physikalisch immer gleich ist, hat der Bezug von Ökostrom keine direkte Auswirkung auf den beim einzelnen Kunden gelieferten Strom, sondern auf den Strommix insgesamt. Bei der Versorgung unterscheidet man zwischen mengengleich und zeitgleich: Mengengleich bedeutet, dass der Versorger über ein Jahr verteilt jene Menge Strom ins Netz einspeist, die seine Kunden insgesamt im Jahr verbrauchen. Zeitgleich (gemeint ist eigentlich gleichzeitig) bedeutet, dass der Versorger zu jedem Zeitpunkt die Menge Strom ins Netz einspeist, die seine Kunden momentan verbrauchen. Der Stromverbrauch schwankt im Laufe des Tages. Z. B. ist er zu den Zeiten der üblichen Mahlzeiten (Frühstück, Mittagessen, Abendessen) höher als während anderer Stunden des Tages (siehe auch Spitzenlast). Bei kleinen Verbrauchern wird ein statistisch ermitteltes durchschnittliches Lastprofil angenommen; größere Verbraucher haben spezielle Stromzähler, so genannte Lastgangzähler, die den zeitlichen Verlauf der Stromentnahme festhalten. Anhand der Daten kann der Übertragungsnetzbetreiber für jeden Zeitpunkt die eingespeiste der entnommenen elektrischen Leistung gegenüberstellen. Hat der Versorger zu gewissen Zeiten weniger Energie eingespeist als seine Kunden verbraucht haben, so musste zu diesen Zeiten die verbrauchte Energiemenge von anderen Kraftwerken geliefert werden, was dem Versorger nachträglich in Rechnung gestellt wird. Elektrische Energie ist im Stromnetz nicht gespeichert (wohingegen die Wassermenge im Leitungsnetz einen gewissen Puffer darstellt). Wenn in einem Wechselstrom-Stromnetz mehr Energie entnommen als eingespeist wird sinkt sofort die Netzfrequenz, daher arbeiten alle Netzbetreiber in einem europäischen Verbund zusammen. Ein Kunde eines Versorgers, der z. B. einen Strommix von ?100 % Wasserkraft? angibt, der mengengleich eingespeist wird, bekommt in Wirklichkeit zu Spitzenzeiten einen gewissen Anteil Strom unbekannter Herkunft. Nur ein zeitgleich einspeisender Versorger kann weitgehend garantieren, dass der Kunde mit der Begleichung seiner Stromrechnung ausschließlich jene Arten von Stromerzeugung unterstützt, die im Strommix deklariert sind. Ausgenommen hiervon sind die unvermeidbaren Übertragungsverluste in der Höhe von ca. 5?10 % der eingespeisten elektrischen Energie, welche von den Netzbetreibern ersetzt werden, ohne dass der Stromlieferant hierauf einen Einfluss hat. Zeitgleiche Einspeisung ist technisch aufwändiger und deshalb teurer. Wenn keine näheren Angaben gemacht werden, handelt es sich üblicherweise um mengengleiche Einspeisung. Das Ökostrom-Angebot vieler Energieanbieter basiert nicht auf solchen direkten Lieferbezügen, sondern auf RECS-Zertifikaten.
Das Kreditangebot im Überblick
Zinsen:§zurzeit 8,9% p.a. effektiv
Laufzeiten:§kurze Laufzeiten, maximal drei Jahre
Beträge:§ Kleinstbeträge, nach erfolgreicher Rückzahlung ist eine Erhöhung auf bis zu maximal 20.000 EUR möglich
Tilgungen:§erfolgen in monatlichen Raten oder endfällig
Gebühren:§keine
»Herrlich böse und ökologisch garantiert bedenklich.« Buchjournal »Eine herrlich überdrehte, vor Klischees strotzende, kurzweilige Komödie. Dieser Roman ist ziemlich knorke.« Düsseldorfer Anzeiger »Niedereichholz zielt genau und er trifft immer.« Mitteldeutsche Zeitung »Pointensicher.« Joy »Eine politisch völlig unkorrekte Öko-Komödie.« Frankfurter Neue Presse
Kurzbeschreibung
Marc blickt dem Ernst des Lebens ins Gesicht: schmales Reihenhaus, vollschlanke Ehefrau und ein herausfordernder Säugling - das ganze Programm eben. Jetzt muss dringend Geld her. Was bietet sich in dieser Situation für eine Lösung an? Ist doch klar: ein Job als AssistentIn der Geschäftsleitung. Und zwar nicht irgendwo, sondern in einer ökologischen Bank. So, das klingt schlimm? Das ist es auch. Ziemlich schlimm ...
"Nach den Bekloppten, die im ersten Deutschbuch von Dietmar Wischmeyer kenntnisreich porträtiert wurden, kommen nun die Bescheuerten zu ihrem wohlverdienten Recht: Männer haben nur noch einen Freund, ihren Rasenmäher. Nordic-walkende Frauen stelzen durch den Park, alle Kinder sind plötzlich hochbegabt: Deutschland ist am Aschermittwoch seiner eigenen Geschichte angelangt. Privatleben ist eine Autobahnabfahrt kurz hinter Magdeburg, vor dem Verblödungs-Endgerät bildet sich Schimmel auf den Großhirnrinden, in Berlin regiert die SPD. Sieht so der Weltuntergang aus, oder gibt es noch Hoffnung? Dietmar Wischmeyers Deutschbuch zeigt uns den Ausweg in die Sackgasse, und wir dürfen dabei sogar lauthals lachen."