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Alachini
(Bronsilaw Szymanski)
Bronislaw Szymánski wurde in Lomza in Polen geboren. Bereits als Jugendlicher assistierte er dem bei einem Zirkus angestellten Hypnotiseur Ben Abula und begleitete diesen auf Tourneen unter anderem durch Kasachstan, die Türkei und Korea. In Korea lernte er Horace Goldin kennen und kehrte mit ihm nach Deutschland zurück.
Dort erlernte er bei Carl Willman und János Bartl das Handwerk eines Feinmechanikers und wurde in die Geheimnisse der Zauberei eingeweiht.
Nach dem Ende des ersten Weltkrieges wurde Alachini Mitglied des MZvD, 1923 Mitglied der Internationalen Artistenloge und des Schaustellerverbandes. Er trat mit Telepathiernummern und Illusionen auf. Sein Vorbild war dabei Uferini (Alfred Ufer).
Er trat auch mit dem deutschen Zauberkünstler Mac Norton (Johannes Olschewski) auf und arbeitete als Assistent des italienischen Illusionisten Alachini, nach dessen Tod er den Künstlernamen Alachini annahm.
Während des zweiten Weltkrieges entwickelte er Zauberrequisten, arbeitete als Uhrmacher und baute selber Uhren. Nach Kriegsende stellte er für Conradi Horster und Heinz Osten feinmechanische Zauberequisiten her.
1948 kehrte Alachini mit seiner Frau nach Polen zurück und trat dort wieder als Zauberkünstler auf.
1970 starb er in Koszalin.