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Sheffield United, Abstiegskandidat in der dritthöchsten englischen Spielklasse, hat auswärts den FC Fulham aus dem FA-Cup geworfen. Shaun Miller schoss in der 119. Minute des Wiederholungsspiels den goldenen Treffer zum 1:0. Bei Fulham spielte der Schweizer Nationalspieler Pajtim Kasami durch, doch auch der Puncher konnte das Spiel der Londoner nicht entscheidend ankurbeln.
«Sheffield United musste noch nicht einmal über sich hinaus wachsen», resümierte der enttäuschte Reporter des clubeigenen Radios, «Fulham war einfach nicht in der Lage zu siegen.»
Im Achtelfinal trifft Sheffield United nun auf keinen übermächtigen Gegner. Er wird morgen in der Partie zwischen Drittligist Preston North End und Zweitligist Nottingham Forrest ermittelt. (ram)
Nie hätte ich einen Gedanken an diese absurde Möglichkeit verschwendet. Aber beim langweiligen Bayern-Kantersieg gegen Dortmund durchfährt mich ein Geistesblitz: Was, wenn es im Fussball auch Playoffs gäbe?
Ich wollte nie Playoffs im Fussball. Meister soll das Team werden, das ein ganzes Jahr lang das beste ist. Und nicht bloss während weniger Wochen im Frühling.
Aber was, wenn so viele Ligen keine spannende Schlussphase mehr kennen? Wenn die Meister schon mit dem Blühen der Osterglocken bekannt sind? Muss man da nicht etwas ändern, um die Attraktivität zu steigern? Soll der Fairness-Gedanken der Belohnung für den besten Klub einer ganzen Saison zugunsten von mehr Spannung geopfert werden? …