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Die Baselbieter Gemeinde Maisprach liegt am nördlichen Rand des Bezirks Sissach und grenzt an die Gemeinden Buus, Magden (AG), Möhlin (AG), Wintersingen und Zeiningen (AG).
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Beschrieb und InfrastrukturDas idyllische Bauern- und Winzerdorf Maisprach liegt an einer sonnigen Lage. Die Rebberge und die damit verbundene Winzerei sind wichtige Einkünfte für das Dorf. In vielen alten typischen Bauernhäusern findet man noch Weinkeller und Wohnstuben mit alten Ofensprüchen.
SehenswürdigkeitenZu den Sehenswürdigkeiten in Maisprach zählt die Pfarrkirche St. Maria, die im Jahre 1291 erbaut wurde.
GeschichteDie erste Erwähnung des Ortes Meisprache geht auf das Jahr 1180 zurück. 1247 hatte sich der Name zu Mesbrache weiterentwickelt. Der Ortsname könnte die keltoromanische Endung -acus beinhalten. Eine andere Erklärungsmöglichkeit sieht darin einen althochdeutschen Flurnamen: Meginesbrâcha, das Brachfeld des Megin. Eine frühgeschichtliche Wehranlage befand sich auf dem Sunnenberg. Auf dem Hübel befand sich eine römische Villa aus dem 2. Jahrhundert, die sich bis in den Friedhof ausdehnte.
In der Friedhofmauer gleich unterhalb der Kirche verbergen sich die Reste eines Steinhauses aus dem Hochmittelalter, das wohl als Königsgut anzusprechen ist. Im Mittelalter gab es neben dem Dorf zwei grosse Höfe. Einer gehörte bis 1360 dem Deutschen Reich, der andere dem Basler Bischof. Das Dorf selbst befand zusammen mit dem Patronatsrecht sich 1322 im Besitz der Grafen von Thierstein und gehörte zur Herrschaft Farnsburg, die 1461 einschliesslich des Dorfes und der beiden Höfe durch Verkauf in den Besitz der Stadt Basel wechselte.
1546 zerstörte ein Brand fast das ganze Dorf. Von besonderer Bedeutung ist der Weinbau (siehe Wappen). Funde belegen, dass hier bereits zur Römerzeit Weinbau betrieben wurde. 1328 wurde der Rebbau erstmals urkundlich erwähnt.
WappenDas Wappen ist zweigeteilt. Auf jeder Hälfte ist eine Weintraube, entweder in rot auf silbernem Hintergrund oder umgekehrt. Das Wappen symbolisiert den Weinbau, der schon in der Römerzeit in der Gegend betrieben wurde.
Weitere InfosFläche: 5.06 km²
Einwohner: 970
Bezirk: Sissach