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Die einzige Schweizerin: Büchel ohne Chance
Selina Büchel war über 800 m ob dem Tempolauf der Konkurrenz überfordert. Sieben Läuferinnen blieben beim Sieg von Caster Semenya in der Jahres-Weltbestzeit von 1:55,92 unter der 2-Minuten-Marke. Bereits nach 200 m lag Büchel am Ende des Feldes und verlor bald den Kontakt zu den Konkurrentinnen. Der 9. Rang in einer Zeit von 2:03,15 mit knapp 3 Sekunden Rückstand auf die Vorletzte bedeutete eine herbe Niederlage für die 26-jährige St. Gallerin.
Das sagte Büchel zum Rennen: «Habe keine Erklärung»
Büchel wirkte nach dem Rennen im US-Bundesstaat Oregon etwas ratlos: «Das war keine gute Leistung von mir und ich habe nicht wirklich eine Erklärung dafür. Ich habe mich absichtlich hinten positioniert und bin so angelaufen wie ich wollte. Aber ich merkte früh, dass sich das Tempo sehr schnell anfühlt und Mühe hatte, dran zu bleiben.»
Die Meeting-Highlights: Schnelle Zeiten auf der Bahn
100 m Männer: In einem hochklassigen Lauf kassierte der Hallen-Weltrekordhalter Christian Coleman in 9,84 Sekunden eine Niederlage. Der WM-Zweite von London 2017 musste sich seinem Landsmann Ronnie Baker geschlagen gegen. Dessen 9,78 Sekunden gelten aber nicht als Jahres-Weltbestleistung (JWB), da der Rückenwind mit 2,4 m/s zu stark war.
200 m Männer: Auch über die doppelte Sprintdistanz gab es eine neue JWB zu beklatschen. Der Amerikaner Noah Lyles lief bei gerade noch zulässigen 2,0 m Rückenwind in 19,69 Sekunden ins Ziel. Lyles ist damit der zehntschnellste Mann aller Zeiten.
Weitere JWB: Auch auf den längeren Distanzen brillierten die Läufer. Der Kenianer Benjamin Kigen (8:09,07 über 3000 m Steeple), Shaunae Miller-Uibo von den Bahamas (49,52 über 400 m), die Amerikanerin Shelby Houlihan (3:59,06 über 1500 m) und die Äthiopierin Genzebe Dibaba (14:26,89 über 5000 m) stellten alle neue Jahresweltbestzeiten auf.
Hier gibt es den detaillierten Eugene-Ticker zum Nachlesen.
Sendebezug: Livestream auf srf.ch/sport, 26.5.18, 22:00 Uhr