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Heisser Tee für kalte Tage
Die Vielfalt der Sorten
In der kalten Jahreszeit trinkt man gerne eine Tasse Tee. Schwarzer Tee, Grüner Tee oder eine Ostfriesenmischung – die Vielfalt der Sorten ist gross. Kräuter- und Früchtetees sind streng genommen keine echten Tees, da sie nicht vom Teestrauch stammen.
Die Teepflanze (Camellia sinensis) ist ein immergrüner Baum, der vor allem in den Hochlagen der Tropen und der Subtropen wächst. Die Weiterverarbeitung nach der Ernte entscheidet, ob aus dem Teeblatt schwarzer, grüner, weisser oder Oolong-Tee entsteht.
Am häufigsten wird die Ernte zu Schwarzem Tee verarbeitet. Dabei wird die Fermentation der Blätter, also die natürliche Gärung, komplett durchgeführt. Beim Oolong-Tee stoppt man den Prozess nach einer bestimmten Zeit, während die Blätter für Grünen und Weissen Tee unfermentiert bleiben. Durch Aromatisierung entsteht eine noch grössere Teevielfalt. So ist Schwarzer Tee mit Bergamotte-Öl unter dem Namen "Earl Grey Tee" bekannt.
Viele Teesorten erhalten ihren Namen nach einem bestimmten Ursprungsland. Darjeeling ist beispielsweise ein Anbaugebiet am Himalaya in Nordindien. Die Teefarbe ist hell und der Geschmack lieblich bis blumig und der Tee aus diesem Gebiet ist eine der teuersten und hochwertigsten Teesorten.
Assam liegt in Nordostindien, und der Tee ist kräftig, würzig und dunkel. Unter "Ceylon-Tee" versteht man Tee aus Anbaugebieten verschiedener Regionen in Sri Lanka, die einen aromatisch-herben Tee hervorbringen.
Viele Tees sind Mischungen aus verschiedenen Sorten, um Qualitäts- und Ernteschwankungen auszugleichen. So besteht zum Beispiel die Ostfriesische Mischung aus Assam-, Ceylon- und indonesischem Tee.
Kräuter- und Früchtetees sind dagegen sogenannte "teeähnliche Erzeugnisse". In Deutschland sind Pfefferminztee, Kamille und Fenchel besonders beliebt. Weitere Beispiele sind Rooibostee aus Südafrika, Matetee aus den Blättern des Matestrauches und Lapachotee aus der Rinde des Lapachobaums in Südamerika. Mit Ausnahme des Matetees fehlt die anregende Wirkung des Koffeins.
Heike Kreutz / aid
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