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Heute wurden die Resultate eines Forschungsprogramms des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) mit acht wissenschaftlichen Projekten vorgestellt. Auf den ersten Blick scheinen sie beruhigend: Die Forscher konnten keine negativen Auswirkungen von gentechnisch veränderten Pflanzen auf Wildbienen, Würmer, Schnecken oder Fliegenlarven feststellen.
Die Erkenntnisse einer anderen Forschergruppe relativeren diese Resultate aber: Es stehe gar kein anwendbares Kriterium für die Beurteilung von Umweltschaden zur Verfügung, hielten die Forscher fest. Um Veränderungen aufzuzeigen, müssten geeignete Indikatoren ausgewählt werden. Dies sei aber schwierig, weil die meisten biologischen Indikatoren einer hohen Variabilität unterlägen. Hinzu komme, dass manche Auswirkungen erst nach sehr langer Zeit sichtbar würden. Ausserdem sei es oft unmöglich, einen Effekt eindeutig auf den Anbau einer bestimmten gentechnisch veränderten Pflanze zurückzuführen. Ein Umweltmonitoring, wie es das Gentechnikgesetz vorsieht, sei mit hohem Aufwand verbunden und liefere unter Umständen dennoch keine soliden Daten für Entscheide. (sb)
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