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Vorhautentzündung – eine häufig vorkommende Erkrankung
Eine Vorhautentzündung (sogenannte Balanoposthitis) tritt bei nicht kastrierten (intakten) Rüden relativ häufig auf – früher oder später erkrankt beinah jeder
intakte Rüde ein oder mehrere Male an dieser Krankheit. In der Regel ist eine Vorhautentzündung nichts Ernstes, sie kann jedoch für Tier und Mensch sehr unangenehm sein.
Entstehung
Geschlechtshormone sorgen dafür, dass nicht kastrierte Rüden ihren Penis regelmäßig ausschachten. Hierdurch gelangen Bakterien aus der Umgebung unter die Vorhaut
und können dort eine Entzündung auslösen. Meist werden solche Bakterien vom Körper selbst auf natürliche Weise abgetötet, sodass keine Entzündung entstehen kann. Das Ausschachten beginnt bei
Rüden nach der Geschlechtsreife, also meist in einem Alter von 6 bis 12 Monaten. Zudem ist bei manchen Hunden die Vorhaut zu weit geöffnet, sodass Bakterien sich schneller einnisten und zu
Beschwerden führen können. Wenn die natürlichen Abwehrkräfte des Rüden aus irgendeinem Grund nicht ausreichend sind, kann es zu einer Entzündung kommen. Während der Entzündung bilden sich
Entzündungstropfen in Form von Eiter oder farbiger Flüssigkeit, die am Penis haften oder in seiner Umgebung abfallen. Besonderes Letzteres sorgt dafür, dass viele Menschen schon bei geringfügigen
Entzündungen schnell etwas unternehmen.
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