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Hoher Besuch an der Grossbaustelle am Albulatunnel
Am Freitag trafen sich die Präsidenten der Ostschweizer Kantone sowie des Fürstentum Lichtenstein in Graubünden. Regierungsrat Jon Domenic Parolini lud sie ins Albulatal ein.
Anlässlich der Halbzeit seines zweiten Präsidialjahres lud der Bündner Regierungsrat und derzeitige Präsident der Ostschweizer Regierungskonferenz (ORK), Jon Domenic Parolini, die Präsidentinnen und Präsidenten der Ostschweizer Kantone sowie des assoziierten Mitgliedes Fürstentum Lichtenstein in den Kanton Graubünden ein. Nach einer Zeit von pandemiebeschränkten Restriktionen sei der Austausch zwischen den ORK-Mitgliedern besonders wichtig. Wie der Kanton mitteilt, begleitete der Direktor der Rhätischen Bahn, Renato Fasciati die Delegation.
Mit der Rhätischen Bahn fuhren die Teilnehmenden nach Preda, wo sie den Stand der Bauarbeiten des Albulatunnels besichtigten. Das Projekt ersetzt ab 2024 den bestehenden Tunnel zwischen dem Engadin und dem Albulatal aus dem Jahr 1903, lässt sich der Kanton zitieren. Die Realisierung des 5860 Meter langen Albulatunnels zwischen Preda und Spinas zeige die grosse Bedeutung von intakten Verkehrswegen im weitläufigsten Kanton der Schweiz auf. Anschliessend wanderten die Teilnehmenden auf dem Bahnerlebnisweg entlang des Unesco-Weltkulturerbes Albula.