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Am 30. August 2017 brannte in Villarvolard im Greyerzbezirk ein Bauernhaus nieder. Die Feuerwehr war mit rund 30 Personen im Einsatz, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Verletzt wurde niemand, doch mussten die Bewohner eines angrenzenden Hauses vorübergehend evakuiert werden. Das Bauernhaus wurde trotz des Einsatzes der Feuerwehr komplett zerstört, zwei benachbarte Häuser erlitten grosse Schäden (die FN berichteten).
Nun hat die Freiburger Staatsanwaltschaft einen 50-jährigen Mann mittels Strafbefehl verurteilt: Der ehemalige Mieter des Bauernhauses wollte aus der Scheune Gegenstände holen, die ihm gehörten. Dabei rauchte er eine Zigarette. Der Stummel entglitt ihm. Der Mann suchte ihn zwar, fand ihn aber nicht und verliess den Hof. Laut Strafbefehl war er betrunken. Der Zigarettenstummel entzündete einen Heuballen, dann brannten die Scheune und der Hof nieder. Der Mann wurde nun zu einer bedingten Geldstrafe von 120 Tagessätzen verurteilt, mit einer Bewährungsfrist von zwei Jahren. Dies, weil er den Brand fahrlässig verursacht hat.