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Land der Glasmalerei
Auf diesem bewaldeten Hügel baut Pierre II von Savoyen im 13. Jh. Ein Schloss und gründet ein Städtchen. Am Ende des Jahrhunderts wohnen hier schon mehr als 1000 Menschen.
Pilger, Reisende und Marktleute gehen ein und aus: Dank der breiten Strassen finden hier kleine und grosse Märkte statt.
Während der Burgunderkriege, in denen das Haus Savoyen u.a. gegen Bern und Freiburg gekämpft hat, wird Romont niedergebrannt und geplündert. Die Stadt hält Savoyen die Treue bis zur Eroberung des Waadtlandes durch die Berner und die Freiburger. Im Jahre 1536 unterwirft sich Romont Freiburg, um den katholischen Glauben beibehalten zu können. Ein freiburgischer Amtmann wird in Romont etabliert.
Seit 1848 ist die Stadt ein Verwaltungszentrum und Hauptort des Glânebezirks. Seit 1862 hält der Zug in Romont auf der Strecke von Lausanne nach Bern.
Die Region war während langer Zeit hauptsächlich in der Landwirtschaft tätig. Ab 1935 hält die Industrie Einzug. Das wirtschaftliche Gefüge bilden vor allem kleine und mittlere Unternehmen. Firmen lassen sich in der vorgesehenen Industriezone nieder; Nespresso eröffnet 2015 ein Produktionszentrum. Das Vereinsleben – sportlich und kulturell – ist sehr vielseitig. Die Gemeinde bietet hier ein Leben im Einklang mit der Natur.
Die Region trägt den Namen „Land der Glasmalerei“ aufgrund der Präsenz des Vitromusée und der zahlreichen Glasfenster von hoher Qualität, die sich in der Umgebung befinden.
Geführte Rundgänge auf Anfrage