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Eine verstärkte Holznutzung und die Förderung der Biodiversität müssen sich nicht ausschliessen. Dies zeigt eine Studie der Schweizerischen Vogelwarte Sempach. Werden gewisse Rahmenbedingungen eingehalten, fördert eine stärkere Holznutzung sogar die Artenvielfalt im Wald.
Um die Artenvielfalt im Wald steht es – verglichen mit dem Kulturland – relativ gut. Bei den Vögeln sind nur wenige typische Waldarten seltener geworden oder gefährdet. Die meisten davon sind licht- und wärmeliebend und brauchen lockere bis lückige Wälder. Die Artenvielfalt im Wald kann deshalb mit einer verstärkten Holznutzung gefördert werden. Es müssen aber gewisse Bedingungen eingehalten werden. Eine starke Intensivierung der Bewirtschaftung mit dem alleinigen Ziel der Holzproduktion hätte negative Folgen. Im Rahmen einer Studie hat die Schweizerische Vogelwarte Sempach Merkblätter und Steckbriefe ausgearbeitet, die dem Förster helfen, die Bedürfnisse anspruchsvoller Arten auch bei einer starken Holznutzung zu berücksichtigen. Die Publikation beweist, dass naturnahe Wälder auch ökonomisch die beste Wahl sein können. (sm)
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