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Am meisten betroffen war das Susatal. Dort rückten die von starken Winden angefachten Flammen immer näher an Wohngebiete heran.
Aus einem Altersheim wurden rund 200 Bewohner in Sicherheit gebracht. Italienischen Medienberichten zufolge mussten inzwischen tausend Menschen ihre Häuser verlassen. Ein Teil der Autobahn zum Mont-Cenis-Tunnel wurde gesperrt.
Griechenland und Kroatien schickten jeweils zwei Löschflugzeuge. Wegen der Windböen und starker Rauchentwicklung konnten diese am Sonntag jedoch streckenweise nicht eingesetzt werden.
Nach Angaben des Bauernverbandes Coldiretti wurden in diesem Jahr bereits 140'000 Hektar Wald durch Brände vernichtet. Das ist mehr als das Dreifache vom vergangenen Jahr. Grund ist die anhaltende Trockenheit in Italien.
(SDA)