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In der Natur dauert es viele tausend Jahre, bis Kristalle gebildet werden. Mit dieser Anleitung schaffst du es in einigen Tagen!
Was denkst du, weshalb werden Salzkörnchen Kristalle genannt?
Das brauchst du:
- 1 dl Wasser
- 3 Löffel Salz oder Alaun (aus der Apotheke)
- Faden
- Bleistift
- Blatt Papier
So geht’s:
- Du füllst einen Becher halb voll mit heißem Wasser.
- Gib einen Esslöffel Salz (oder Alaun) ins Wasser. Sobald das Salz aufgelöst ist, gibst du einen nächsten Löffel mit Salz (Alaun) ins Wasser und machst so weiter, bis sich das Salz nicht mehr auflöst (die Salzlösung ist gesättigt).
- Binde einen Faden an dem Bleistift fest.
- Lege den Bleistift über den Becherrand. Der Faden befindet sich in der Mitte und muss im Salzwasser eintauchen.
- Decke den Becher mit Papier zu.
Das Wasser wird nur langsam verdunsten (dank dem Papier) und somit können sich schöne Kristalle im Becher bilden. Mit Alaun bilden sich um einiges größere Kristalle. Falls du Alaun verwendest, solltest du dieses Experiment unbedingt mit einem Erwachsenen durchführen und die Hände nach Beendigung gut waschen.
Schreibe oder zeichne deine Beobachtungen auf.
Die Salzkristalle können in ein kleines Couvert verpackt und mit einem schönen Kleber zusammengeheftet werden.
Download Faltanleitung Courvert:
Das Wort Kristalle leitet sich aus dem griechischen Wort Krystallos ab. Es bedeutet Eis oder Frost. Ein Kristall ist ein fester Körper, der aus lauter Atomen (Bausteinen) besteht. Diese sind regelmäßig angeordnet und bilden eine bestimmte Struktur (Kristallgitter). Die Kristalle bilden sich wenn ein Teil des Salzwassers verdunstet und die Salzkonzentration im Wasser ansteigt. Um die Konzentration zu verringern, scheidet ein Teil des Salzes aus.