Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/268327

<h2>SubmittedText<h2><p>Über 500 000 neue Fälle landeten 2022 auf den Tischen der Staatsanwälte. Das übertrifft deren Kapazitäten, in der Folge blieben mehr als 113 000 Fälle liegen.<br>- Wie haben sich die Anzeigen, wie die Verurteilungen in Relation zum Bevölkerungswachstum in den letzten Jahren entwickelt?<br>- Und wie haben sich die Stellen in der Schweizer Justiz diesbezüglich entwickelt?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><div><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:18pt"><span style="font-family:Arial; font-size:12pt">Im Zeitraum von 2018 bis 2022 hat die ständige Wohnbevölkerung um 3% zugenommen. Die Anzahl polizeilich registrierter Straftaten nach dem Strafgesetzbuch, dem Betäubungsmittelgesetz und dem Ausländer- und Integrationsgesetz hat im gleichen Vergleichsraum um 8.74% abgenommen. </span></p><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:18pt"><span style="font-family:Arial; font-size:12pt">Die Anzahl Verurteilungen nach den genannten Gesetzen hat im gleichen Vergleichsraum um 5.15% abgenommen. </span></p><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:18pt"><span style="font-family:Arial; font-size:12pt; -aw-import:ignore">&#xa0;</span></p><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:18pt"><span style="font-family:Arial; font-size:12pt">Da die Organisation der Strafbehörden und damit auch deren personelle Ausstattung den Kantonen obliegt, verfügt der Bundesrat über keine Zahlen zur Stellenentwicklung dieser Behörden. </span></p></div>