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Auswahl
Der Winkelabstand eines Himmelskörpers vom Frühlingspunkt (Widderpunkt), gemessen längs der Ekliptik.
[lacerta] Auch als Eidechse bekanntes Sternbild am Nordhimmel, irgendwo zwischen Schwan und Andromeda. Beherbergt den Prototyp der BL-Lacertä, welche für variable Sterne gehalten wurden, tatsächlich aber Kerne von aktive Galaxien sind.
[Lyra] Ein Sternbild am Nordhimmel. Markantester Stern ist der Standard A0-Stern Wega. Weiter enthält es den grossen Ringnebel mit der Messiernummer M57. Dieser ist ein planetarischer Nebel.
[leo] Sternbild in der Ekliptik, zu deutsch Löwe. Relativ grossflächig. Hellster Stern ist Regulus.
Leo 1
[leo I] Zwerggalaxie, zum Milchstrassenverbund gehörend. Gilt als eines der besten Beispiele, dass Zwerggalaxien von Dunkler Materie dominiert sein müssen.
Leo 2
[leo II] Auch eine Zwerggalaxie der Milchstrasse.
[leo minor] Im Deutschen auch Kleiner Löwe genanntes kleines Sternbild, vor allem aus schwachen Sternen bestehend, zwischen dem Löwen und dem grossen Bären.
[leonids] Sternschnuppenstrom bzw. Meteoritenstrom. Üblicherweise Mitte November. Deutliche Maxima mit etwa 32 Jahren Periode.
[luminosity] Die Energiemenge, die von einem (astronomischen) Objekt in Form von elektromagnetischer Strahlung ausgesandt wird. Die Leuchtkraft ist eine (Strahlungs)Leistung. Man beachte, dass nicht nur das Licht im visüllen Bereich zur Leuchtkraft beträgt, sondern auch alle anderen Wellenlängenbereiche. Eine Glühbirne von 100 Watt Leistung sendet nur einen Bruchteil in Form von sichtbaren Licht aus, einen grossen Teil in Wärmestrahlung.
Einige astronomische Qüllen, vor allem Pulsare, zeichnen sich durch regelmässiges Aufblitzen aus. Im Gegensatz zu Pulsationen von Sternen (woran man bei Pulsar = pulsating star in der ursprünglichen Namensgebung denken könnte) kommt dieser Effekt dadurch zustande, dass der - im Fall von Pulsaren - Neutronenstern hauptsächlich entlang einer Achse leuchtet, und nicht wie ein gewöhnlicher Stern mehr oder weniger gleichmässig in alle Richtungen. Der Grund dafür ist, dass man bei Pulsaren vor allem sogenannte Synchrotronstrahlung beobachtet (die man in irdischen Physiklabors in einem Synchrotron auch erzeugen kann). Diese Art von Strahlung entsteht, wenn sich relativistische, elektrisch geladene Teilchen in einem Magnetfeld bewegen. Das Magnetfeld zwingt die Teilchen auf eine korkenzieherähnliche Bahn um die Magnetfeldlinien herum, und durch die Beschleunigung (Abweichung von einer geraden Bahn bedeutet immer eine Beschleunigung) wird elektromagnetische Strahlung senkrecht zur Bewegungsrichtung ausgesendet - also parallel zu den Feldlinien.
Die Lichtgeschwindigkeit beträgt nach Definition exakt 299'792'458 m/s, d.h. 7.5 x um die Erde in einer Sekunde.
Das Lichtjahr ist die STRECKE (kein Zeitmass!), die das Licht im Vakuum in einem Jahr zurücklegt. Sie beträgt auf das siderische Jahr bezogen: 9'460'895'200'000 km oder 63'240 mal die Distanz Sonne - Erde. Die nächste Sonne, Proxima Centauri, ist 4.3 Lichtjahre von uns entfernt. Siehe auch Lichtgeschwindigkeit, parsec.
Als Lichtlaufzeit wird die Zeit bezeichnet, die das Licht benötigt, um von einem Himmelskörper zur Erde zu gelangen. In dieser Zeit bewegt sich der Himmelskörper etwas weiter. Dadurch ergibt sich ein Unterschied in der geometrischen Position und dem zu einem bestimmten Zeitpunkt tatsächlich beobachteten Ort.
Die Aufhellung des Nachthimmels durch künstliche Lichtqüllen wie Strassenlampen oder Fassadenbeleuchtungen. Nicht nur die beobachtenden Astronomen werden dadurch beeinträchtigt und gestört sondern auch die Vögel.
Die Linsenformel sagt aus, dass 1/(Brennweite) = 1/(Gegenstandsweite) + 1/(Bildweite) ist.
In der Astronomie ist die Gegenstandsweite unendlich, so dass das Bild einen Sterns die Distanz der Brennweite von der Linse (Refraktor) oder vom Spiegel (Spiegelteleskop nach Newton) hat.
Nahe Gruppe von über 30 Galaxien, die vom Milchstrassensystem und der Andromeda-Galaxie dominiert wird. Die meisten übrigen Galaxien der Lokalen Gruppe sind sehr klein. Die Lokale Gruppe gehört zum Virgo-Superhaufen.
Zeitspanne zwischen zwei aufeinanderfolgenden Neu- oder Vollmonden (entspricht dem synodischen Monat).
[lynx] Wenig bekanntes Sternbild am Nordhimmel zwischen Fuhrmann und Grossem Bären.
Zu Deutsch der Wolf. Sternbild am Südhimmel.
Das Sternbild liegt zwischen Cygnus und Hercules. Lyra ist mit 286 Quadratgrad Fläche ein kleines, aber auffälliges und einprägsames Sternbild, besitzt es doch den fünfthellsten Stern Wega, der zusammen mit Atair und Deneb das Sommerdreieck bildet. Südöstlich von Wega befindet sich ein markantes Parallelogramm aus vier Sternen. Nördlich davon steht der Vierfachstern epsilon1/2 Lyrä, dessen beiden um 208" getrennten Doppelkomponenten in einer klaren, ruhigen Nacht von blossem Auge getrennt werden können und somit als ein guter Test für die Sehschärfe dienen. Das Zentrum des Sternbilds kulminiert jeweils etwa am 2. Juli um Mitternacht.