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Omnium Suisse: Klarer Sieg von Benjamin Rusch
Schon an der Team Europameisterschaft in Dänemark war Benjamin Rusch (Lipperswil) als Elfter der Einzelwertung der beste Schweizer. Beim Omnium Suisse distanzierte er die gesamte Konkurrenz um 13 Schläge und mehr. Den Grundstein für den Erfolg legte der in den USA studierende Rusch mit seiner 65er Runde zum Start, danach spielte er als einziger auch die drei anderen Runden klar unter Par und kam auf insgesamt 267 Schläge oder gleich 21 unter Par. Rusch liess sich auch vom Gewitterunterbruch vom Sonntag nicht aus dem Konzept bringen und spielte die beiden Finalrunden mit je 67 Schläge souverän nach Hause.
Neuer Platzrekord von Svanberg
Auf den zweiten und dritten Rang kamen zwei weitere Amateur-Nationalspieler: Philippe Schweizer (Villars) und Edouard Amacher vom gastgebenden Club Domaine Impérial benötigten je 280 Schläge für die vier Runden. Beide zeigten mit total acht unter Par ebenfalls eine konstant gute Leistung, vor allem Amacher hatte aber Pech beim Putten. Das Triple-Bogey am letzten Loch hat ihn noch zurückgeworfen. Der deutlich jüngere Philippe Schweizer bestätigte seine gute Form und beendete das Turnier das Turnier mit einer starken 68er Runde. Schlaggleich auf dem vierten Rang spielte sich Frederik Svanberg als bester Profi.
Der schweizerisch-schwedische Doppelbürger erzielte am Samstag mit 63 Schlägen einen neuen Platzrekord. Dabei erzielte er auf der fehlerfreien Runde gleich neun Birdies und neun Par und kam Rusch damit nah.
Mit zwei Runden von 73 Schlägen am Finaltag, konnte er bei der Entscheidung um den Titel allerdings nicht mehr ganz mit spielen.
Frauen: Pietri profitiert
Bei den Frauen war die Konkurrenz wegen der gleichzeitig stattfindenden Einzel Europameisterschaft in Finnland etwas weniger stark. Die beiden Schwestern Eleonora und Clarissa Cattori vom GC Ascona waren bis zur abschliessenden Finalrunde meistens in Führung. Mit total 19 über Par mussten sie sich am Ende mit dem undankbaren vierten und fünften Rang zufrieden geben. Eleonora war schon nach neun Löchern fünf über Par und musste eine enttäuschende 80er Runde notieren. Ihre Schwester kam wegen einer Baisse auf vier Bahnen auf 79 Schläge und spielte sich damit ebenfalls aus dem Titelrennen.
So profitierte Clara Pietri (Lausanne), die zunächst unauffällig gestartet und doch insgesamt am regelmässigsten gespielt hat. Mit Runden von 76,75,78 und 74 blieb sie total 15 über Par. Ein Highlight setzte sie am Schluss, als sie aus gut acht Metern zum Par einlochte, dies nachdem der Abschlag vorher weit verzogen war. Die zweitplatzierte Tamara Scheidegger (Bern) spielte zwar am Sonntag die beste Runde des Turniers, am Schluss fehlte ihr mit Ergebnissen von 76,79, 77 und 72 aber ein einziger Schlag. Auch bei den Frauen schaffte es eine Einheimische aufs Podest: Niloufar Azam war mit 81 Zählern schlecht in die Meisterschaften gestartet, am Ende blieb sie nur noch drei Schläge hinter der Siegerin.