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Aus seinem Hause sah ein Mann zu Attelwil oft, wie des Nachts ein Irrlicht auf dem nahen Landstück hin und her schweifte. Er geht einmal näher und erkennt seinen verstorbenen Nachbar, der bemüht ist, den Markstein der beiderseitigen Äcker tiefer in des Mannes Landstück zurück zu versetzen. Flehentlich bittet er ihn zugleich, doch behilflich sein zu wollen, sonst gebe es für ihn keinerlei Erlösung.
Der Mann geht heim, holt eine Schaufel und gräbt ein Loch, in das er den Markstein hineinschiebt. Sogleich verschwindet auch der Geist.
Als nun der Bauer seinem Hause zugeht, sieht er unter der Dachtraufe eine große schwarze Gestalt, welche ihm die Hand darreicht. Statt der seinigen bietet ihm der Bauer den Schaufelstiel entgegen. Der Schwarze ergreift diesen, fährt in die Höhe und ist verschwunden. An dem Stiel war deutlich die Hand des Bösen zu sehn, denn der Teufel selbst war es gewesen, der statt des Erlösten nun dessen Erlöser holen wollte.
(I. Weber aus Zofingen.)
Quelle: E. L. Rochholz, Naturmythen. Neue Schweizer Sagen, Leipzig 1862.
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchen.ch