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Unsere Geschichte
Champex war ursprünglich wie viele Walliser Ferienorte vor allem eine Maiensässgruppe.
Die touristische Aktivität begann nicht am Rand des Sees sondern in Champex d'en Haut. Der touristische Aufschwung begann 1892 mit dem Bau des Hôtel de la Poste durch Daniel Crettex, dessen Name und Familie immer noch eng mit der Entwicklung des Ferienorts verbunden sind.
1907 gab es im Ferienort 9 Hotels mit über 500 Betten! Damals wurde er hauptsächlich in der Sommersaison besucht und bot vielerlei Aktivitäten wie den Strand, Kanufahrten, Ausflüge, Tennis und Forellen fischen und im Winter das Skifahren.
Auf Wunsch der Feriengäste wurde 1910 eine Privatkapelle gebaut, die Geburtskapelle.
Eine sehr wichtige Rolle hat in der Entwicklung von Champex-Lac die Familie Freudenberg gespielt. Sie hat von 1920 bis 1993 hundert Kilometer Balkon-Wege oberhalb des Sees angelegt, Wege durch Alpenrosen und Heidelbeeren, Spazierwege an Gletscherseen und Moränen.
Etwa um 1930 wurde der Bau einer protestantischen Kapelle beschlossen. 1935 konnte die Arvenkapelle eingeweiht werden.
1941 wurde die dem Hl. Bernhard von Menton geweihte katholische Kapelle eingeweiht.
Der Wintertourismus entwickelte sich ab den 1950er Jahren mit dem Bau des Sessellifts La Breya 1952.
Chronologie
1876 : Der Waadtländer Alpenclub baut die Orny-Hütte.
1892 : Bau des Hôtel de la Poste in Champex-Lac.
1910 : Bau der privaten „Geburtskapelle“.
1925 : Anlage des botanischen Alpengartens Flore-Alpe durch Jean-Marcel Aubert.
1926 : Bau der Strasse Les Valettes-Champex.
1928 : Bau der Strasse Orsières-Champex.
1929 : Aufenthalt der niederländischen Königin Wilhelmina in Champex-Lac.
1935 : Bau der protestantischen „Arvenkapelle“.
1940 : Bau der Artilleriefestung.
1941 : Bau der katholischen Kapelle des Hl. Bernhard.
1952 : Bau des Sessellifts La Breya.