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„Der Bahnhofsplatz Konstanz – Das Fenster zum See“
Der Bahnhofsplatz Konstanz befindet sich zwischen Stadt und See und ist dem Altstadtkontext vorgelagert. Ziel der Neugestaltung ist es, den Raum um den Bahnhof in seiner Bedeutung als Verbindung zwischen Stadt und See zu stärken, um die Stadt wieder näher an den See heranzuführen.
Der Bahnhofsplatz wird durch klar ablesbare Raumkanten städtisch eindeutig gefasst. Die nördliche Begrenzung des Bahnhofsplatzes stellt die Marktstätte und die südliche die Bodanstrasse dar. Diesen Räumen wird als wichtige Anbindung an den See der „Vortritt“ überlassen. Ein zusammenhängender Belag aus grossformatigen Betonplatten bindet die einzelnen Bereiche des Platzes aneinander und definiert den Platz mit einer durchgehenden, homogenen Oberfläche. Zusätzlich gewährleistet ein Blindenleitsystem die Orientierung auch für Menschen mit Sehbehinderung.
Über der Fläche des Platzes wird ein Baumdach gespannt. Die Lage der Bäume spielt einen offenen Raum im Zentrum des Platzes frei, der das historisch wertvolle Ensemble aus Bahnhofsgebäude und Fürstenpavillon neu inszeniert. Im neuen „Bahnhofsfenster“ sind in der Folge die Bushaltestellen angesiedelt. Auf der „Altstadtseite“ kann sich das Baumdach in Form einer grosszügigen Promenade entfalten. Hier können die Bewegungen der Fussgänger gesammelt und in die angrenzenden Stadträume verteilt werden. Sitzbänke unter den Bäumen laden zum Verweilen ein.
Bahnhofplatz, Konstanz
„Der Bahnhofsplatz Konstanz – Das Fenster zum See“
Fläche 7'100 m2