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"Wir müssen eine nationale Waldgesellschaft gründen, die Bäume im Lande zu pflanzen hat" (Theodor Herzl).
Die Teilnehmer des 5. Zionistenkongresses stimmten am 29. Dezember 1901 im Stadtcasino Basel für die Gründung des jüdischen Nationalfonds.
Im Fokus des Keren Kayemeth Leisrael (KKL) stand von Anfang an die Schaffung einer aktiven, lebenswerten Umwelt für alle Menschen in Israel. Bereits in den frühen Jahren wurden ausgeklügelte Marketingmassnahmen entwickelt, um die Menschen rund um den Globus zum Spenden zu animieren. Die KKL-Briefmarke, welche 30 Millionen Mal gedruckt worden war, half, die Bildwelt des KKL in der jüdischen Welt bekannt zu machen. Die Blaue Büchse wurde ins Leben gerufen, welche in keinem jüdischen Haushalt fehlen sollte. Mit den Spenden wurde in Israel gezielt Land erworben und durch Bewässerung, Trockenlegung von Sümpfen sowie die Pflanzung von Bann- und Schutzwäldern urbar gemacht. Später kamen Aktionen wie „Baum für Baum“, Infrastrukturarbeiten für den Tourismus und Forschungsprojekte hinzu.
Seit dem Jahr 2000 konzentrieren sich die Aktivitäten des KKL auf die Themengebiete Wald und Ökologie, Landentwicklungsprojekte, Wasser sowie Rehabilitation von Flüssen.
Die Schweizer Organisation des KKL, der Jüdische Nationalfonds (Schweiz), besteht seit bald 100 Jahren. Dank Spenden aus der Schweiz konnten u.a. folgende Projekte realisiert werden: