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SIG Combibloc ab 28. September wieder an der Schweizer Börse
Der Industriekonzern SIG Combibloc will bis Ende September zurück an die Schweizer Börse. Die Preisspanne wurde dazu auf 10,50 Franken bis 13,50 CHF je Aktie festgelegt.
Bei einem Platzierungsvolumen von rund 1,47 Milliarden bis 1,55 Milliarden Franken im Basisangebot strebt das Traditionsunternehmen damit eine Marktkapitalisierung von rund 3,4 Milliarden bis 4,1 Milliarden an.
Der Streubesitz betrage voraussichtlich bis zu 49,1 Prozent, falls die Mehrzuteilungsoption vollständig ausgeübt wird, teilte der Hersteller von Verpackungen und Abfüllanlagen für die Getränke- und Nahrungsmittelindustrie am Freitagabend mit. Mit dem Nettoerlös aus der Emission der neuen Aktien von rund 1,05 Mrd Euro sollen Schulden abgebaut werden.
Der Kotierungsprospekt soll am Montag veröffentlich werden. Dann beginnt auch das Bookbuilding-Verfahren, das voraussichtlich am oder um den 27. September 2018 endet. Die Kotierung und der erste Handelstag an der Schweizer Börse seien voraussichtlich am oder um den 28. September 2018.
Der Verwaltungsrat solle aus erfahrenen und unabhängigen Mitgliedern bestehen, hiess es weiter. Präsident Andreas Umbach werde spätestens zum Zeitpunkt der ersten Generalversammlung nach dem Börsengang nicht mehr als ein weiteres Mandat als nicht-exekutiver Verwaltungsratspräsident bei einer börsenkotierten Gesellschaft ausüben.
Matthias Währen (designierter Vorsitzender des Prüfungs- und Risikoausschusses), Colleen Goggins (designierte Vorsitzende des Vergütungsausschusses), Werner Bauer, Wah-Hui Chu und Mariel Hoch kommen als weitere unabhängige Mitglieder hinzu. Des Weiteren werden Nigel Wright (designierter Vorsitzender des Nominations- und Governance-Ausschusses) und David Mansell als Repräsentanten von Onex im Verwaltungsrat vertreten sein.
SIG-Aktien wurden zuletzt vor rund elf Jahren an der Schweizer Börse gehandelt, ehe der schwerreiche Neuseeländer Graeme Hart die Gruppe aufkaufte und sie von der Börse nahm. Im November 2014 wechselte SIG den Besitzer erneut, die kanadische Investmentgesellschaft Onex schlug für 3,8 Milliarden Euro zu. Onex bleibt mit einer Beteiligung von mindestens 50 Prozent grösster Einzelaktionär auch nach dem Börsengang.