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Szenarien von intensiven Nato-Militärübungen weisen auf eine gezielte Vorbereitung der Allianz auf einen großangelegten Konflikt hin. Dies erklärte der Generalstabschef der russischen Streitkräfte und Vizeverteidigungsminister, Waleri Gerassimow.
Während seiner Rede vor Militärattachés anderer Staaten verwies Gerassimow am Dienstag darauf, dass Russland in doktrinären Dokumenten von Brüssel einen Gegner-Status habe und bei dem Nato-Gipfel im Dezember erklärt worden sei, dass die Operativität der Verlegung von Verstärkungskräften an die „Ostflanke“ der Allianz wesentlich gewachsen sei.
Seit 2016 hätten die Nato-Mitglieder ihre Verteidigungsausgaben um 130 Milliarden US-Dollar vergrößert. 2024 solle dieser Kennwert bei 400 Milliarden US-Dollar liegen. Gerassimow erinnerte auch daran, dass man sich beim jüngsten Nato-Gipfel darüber geeinigt habe, den Weltraum neben Luft, Land, Meer und Cyberspace als ein neues Einsatzgebiet anzuerkennen, um die Dominanz im All sichern zu können.
Die Arbeit an der Stationierung von Komponenten der US-Raketenabwehr in Europa läuft weiter. In den baltischen Ländern und Polen, in den Gewässern des Schwarzen Meeres und der Ostsee verstärkt sich die Militäraktivität, wächst die Intensivität von….