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„Warum schweigen gute Menschen zum 11. September ?“
Teil 10: Terrormanagement-Theorie
von Frances T. Shure
Übersetzung Andreas Bertram-Weiss
Die Theorie des Terrormanagement nimmt an, dass wenn wir an eine Information gelangen, die uns an den Tod erinnert - wie die blosse Erwähnung des 11. September, sich unsere Angst vergrössert, da wir an unseren eigenen unausweichlichen Tod erinnert werden.
Diese Angst wird „Sterblichkeits-Salienz“ genannt [Auffälligkeit, von lat. salire, springen].
Studien zeigen, dass unser Verhalten sofort defensiv wird, wenn wir an den Tod erinnert werden. Wir werden im Gegenzug zunehmend unsicher.
Dies veranlasst uns normalerweise dazu, verstärkte Präferenzen hinsichtlich Mitgliedern unserer eigenen Gruppe (als der „In-Gruppe“) zu zeigen statt zu Mitgliedern einer „Aussen-Gruppe“.
Somit richten wir uns zunehmend auf den Konsens aus und ziehen diejenigen vor, die Vorstellungen haben, die unseren eigenen ähnlich sind. Dadurch wird eine „kompensatorische Überzeugung“ entwickelt, also ein aufgeblasener Glaube an unsere persönliche Weltsicht ähnlich der Vorliebe (Bias) für unser eigenes Land und unsere eigene Religion.
Bei unseren Zuhörer/inne/n rufen wir Angst hervor, wenn wir als Skeptiker/innen versuchen, anderen Menschen über den 11. September etwas nahezulegen, da wir sie unbewusst an ihren eigenen Tod erinnern. Abwehrendes Verhalten ist dann die Folge.
Ausserdem verhalten sich unsere Zuhörer/innen, wenn sie uns als Mitglied einer Minderheitengruppe sehen, gegenüber dem, was wir sagen, zumindest am Anfang gewöhnlich ablehnend. Sähen sie uns hingegen als Mitglieder der Mehrheitsgruppe, dann würden sie wahrscheinlicher unsere Information wahrscheinlich eher annehmen.
Mit anderen Worten gesagt, Menschen möchten gerne auf der Gewinnerseite oder in der Mitte der Glockenkurve sein, wie wir es in Teil 6 zur Konformität sahen.
Bis zu diesem Zeitpunkt (da dieser Text abgefasst wird) werden Skeptiker/innen der offiziellen Erzählung von 9/11 allgemein als Vertreter einer Minderheitenmeinung gesehen. Aber das braucht nicht so zu bleiben.
Die gute Nachricht ist, dass Forschungen zeigen: Informationen, die von einer Gruppe kommen, die als Minderheit wahrgenommen wird, erzielen oft einen verborgenen oder verspäteten Durchschlag, obwohl sie anfänglich abgelehnt werden.
Wenn Zuhörer/innen abweichende Meinungen wiederholt zu hören bekommen, werden diese Ansichten mit der Zeit vertrauter.
Deshalb zeigen zunächst abwehrende Einzelne, wenn sie später interviewt werden, oft eine Bewegung in Richtung auf die neue Information hin.[1]
Der deutsche Philosoph Arthur Schopenhauer verstand intuitiv diese verspätete Auswirkung, als er schrieb:
„Jede Wahrheit durchläuft drei Stufen.
Erstens wird sie lächerlich gemacht.
Zweitens wird sie heftig abgelehnt.
Drittens wird sie als selbstverständlich akzeptiert.“
Diejenigen von uns, die die schwierige Aufgabe angehen, die Wahrheit über den 11. September voranzubringen, sollten die Möglichkeit dieser verspäteten Wirkungen im Kopf [und im Herzen] haben.
Wenn wir damit fortfahren, die Saat des Gedankens zu säen, dass wir über 9/11 belogen worden sind, dann wird diese Saat keimen und mit der Zeit wachsen.
Aber lassen Sie uns dieses Säen mit dokumentierten Fakten, in Ruhe und mit Leidenschaft vollbringen.
Dies ist das Vorgehen, dass am ehesten das Wachstum der Wahrheit über 9/11 nähren wird.
Im Folgenden schauen wir im Teil 11 auf die Theorie der Rechtfertigung des Systems, die sich mit der Terrormanagement-Theorie überschneidet.
Anmerkung:
[1] Zakary L. Tormala, Victoria L. DeSensi, and Richard E. Petty, Resisting Persuasion by Illegitimate Means: A Metacognitive Perspective on Minority Influence, Personality and Social Psychology Bulletin 33 (2007): 354–367;
diese Arbeit stammt aus: Laurie Manwell, Ph.D. Candidate, Behavioural Neuroscience and Toxicology, University of Guelph, Faulty Towers of Belief: Part I, Demolishing the Iconic Psychological Barriers to 9/11 Truth, in:
Journal of 9/11 Studies: http://www.journalof911studies.com/volume/2007/FaultyTowersofBeliefPart_I.pdf
Ebenfalls wichtig ist Laurie Manwells Präsentation an den Toronto Hearings von 2011, und zwar im Abschnitt „Fragen und Antworten”, wo sie die Terror Management Theorie ausführt (ab Minute 58:00).