Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03224.jsonl.gz/2876

Vor allem im Winter leiden viele Menschen an Halsschmerzen. Das erste Anzeichen ist meistens ein Kratzen im Hals. Begleitet werden können die Halsschmerzen von Schluckbeschwerden und Heiserkeit. Häufig sind die Schleimhäute des Rachens gerötet und geschwollen.
Meist sind Halsschmerzen harmlos und klingen unbehandelt nach ein paar Tagen wieder ab. Jedoch können sie auch Anzeichen einer viralen oder bakteriellen Erkrankung sein, wie beispielsweise einer Mandelentzündung. Eine Mandelentzündung kann gefährlich werden, weil sie chronisch werden kann und dann das Risiko besteht, dass die Erreger zu Rheuma und einer Herzentzündung führen kann. Präventiv sollten Sie im Herbst und Winter generell die körpereigenen Abwehrkräfte steigern. Waschen Sie regelmässig Ihre Hände, meiden Sie aktives und passives Rauchen und ernähren Sie sich ausgewogen.
Meiden Sie Klimaanlagen und Zugluft
Wenn Sie Halsschmerzen haben, sollten Sie ein paar einfache Tipps befolgen: Halten Sie Ihren Hals warm, ideal sind Rollkragenpullover oder Schals. Diese sollten Sie idealerweise tagsüber als auch nachts tragen. Meiden Sie Klimaanlagen und Zugluft. Des Weiteren helfen bei Halsschmerzen zum Beispiel Halswickel (Quarkwickel oder Kartoffelwickel). Trinken Sie viel warmen Tee. Besonders geeignet sind Kräutertees aus Salbei-, Malven-, Huflattich-, Thymian-, Kamillen- oder Anisblättern. In der Apotheke werden Sie weitere Gegenmittel finden, wie beispielsweise Halspastillen, die schmerzlindernd wirken. Bei starken Schmerzen, Schluckbeschwerden, Fieber und allgemeinem Unwohlsein sollten Sie einen Arzt aufsuchen.
Grippaler Infekt/Erkältung
Erkältungsinfekte sind die häufigsten Infekte überhaupt. Kinder erkranken bis zu 13-mal jährlich daran, Erwachsene immerhin 2- bis 3-mal. Sie werden durch Erkältungsviren ausgelöst und meistens durch Tröpfcheninfektion, also unter anderem durch Sprechen, Niesen und Husten übertragen. Die üblichen Erkältungssymptome sind Husten, Schnupfen, erhöhte Temperatur bis leichtes Fieber (37,5-38,5°C), allgemeine Abgeschlagenheit und natürlich Halsschmerzen. Viel Schlaf und Ruhe sowie bewährte Hausmittel helfen hier am besten. Ein Besuch beim HNO-Arzt ist nur dann nötig, wenn das Fieber stark ansteigt oder die Halsschmerzen nach wenigen Tagen nicht abklingen.
Radio Lozärn empfiehlt: Diese Information kann keine ärztliche Beratung, Diagnostik oder Therapie ersetzen. Surfen im Internet ersetzt den Arztbesuch nicht.