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Pertussis/Keuchhusten
ist eine bakterielle Infektionskrankheit, die mit Hustenanfällen, ziehender Einatmung und Erbrechen von Schleim und Nahrung einhergeht. Oft sind es übrigens die Eltern, welche ihre Kinder unwissentlich anstecken.
Die Hustenanfälle können während Wochen anhalten und die Kinder am Schlafen, Essen und Atmen hindern. Vor allem bei Neugeborenen oder Säuglingen können bedrohliche Atempausen und Atemstillstände auftreten.
Weitere Komplikationen sind Lungenentzündungen, Mittelohrentzündungen, Krampfanfälle (2–4 pro Hundert) und Hirnerkrankungen (5 von 1000) mit möglichen Dauerschäden.
Ohne Impfung würde eine beträchtliche Anzahl Babies jedes Jahr in der Schweiz an Pertussis/ Keuchhusten sterben. Eine homeopatische oder sogar antibiotische Behandlung schützt nicht vor Komplikationen des Keuchhustens.
Trotz aller Fortschritte, die Dank der Impfungen gemacht werden konnten, ist in der Schweiz das Risiko für Pertussis bei ungeimpften Personen immer noch recht gross (geschätzte 7‘400 Fälle im 2012, darunter der Todesfall bei einem 14-tägigen Neugeborenen).
Die Eltern oder die älteren Geschwister stecken unbewusst die Babies, denen noch nicht ihre drei Impfdosen verabreicht wurden, an.
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