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Chronische Schmerzen
Bei der Schmerzbehandlung ist die Spitzenmedizin längst in eine Sackgasse geraten.
Wenn wir die Liste der chronischen Schmerzen durchgehen und die Störungen durch innere Organe nicht berücksichtigen, wie zum Beispiel Nierenschmerzen oder Gallenblaseschmerzen, und auch die Schmerzen bei Krebsgeschwüren ausser acht lassen, so fällt auf, dass alle sonstigen chronischen Schmerzen mit dem Bewegungsapparat zu tun haben.
Nach eingehender Analyse zeigt sich auch eine durchgehende Gemeinsamkeit.
Wir finden sie im Bindegewebe.
Reich ausgestattet sind sie mit Schmerzrezeptoren, die Sehnen, Kapseln und Bänder, die alle Gelenke fest umgeben und dafür sorgen, dass wir nicht auseinander fallen. Dieses kollagene Bindegewebe fängt in dem Moment an zu schmerzen, in dem der Punkt überschritten ist, an dem es sich frei und elastisch gegeneinander bewegen kann. Das passiert wenn das Bindegewebe Wasser verliert, austrocknet, sich zusammen zieht und schnürt somit das umliegende Gewebe ein. In diesem Milieu können sich vermehrt Toxine anreichern, der normale Austausch zwischen den Zellen ist gestört und der Stoffwechsel innerhalb der betroffenen Zellen eingeschränkt. Oft sind es Gelenke, die betroffen sind (Knie, Hüfte), manchmal sind es Nerven und Gefässe, die einfach abgequetscht werden und in vielen Arealen merkwürdige Schmerzmustern erzeugen (Kopf, Arm).
Leiden Sie unter chronischenSchmerzen? Und jetzt? Wäre es nicht ein Versuch wert einen anderen Weg zu gehen?