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Das Grossmünster in Zürich
In Zürich finden sich viele historische Bauten und Anlagen, die echte Kraftorte sind. Ein wichtiger Kraftort ist das Grossmünster. In der Altstadt von Zürich, direkt am Ufer der Limmat, steht die heute evangelisch-reformierte Kirche mit ihren charakteristischen Doppeltürmen. Das Grossmünster gehört zusammen mit dem gegenüberliegenden Fraumünster zu den Wahrzeichen der Stadt.
Die Legende von Felix und Regula
Um die Gründung der Kirche gibt es eine Legende, die bereits in den ersten schriftlichen Aufzeichnungen aus dem 8. Jahrhundert niedergelegt wurde. Danach erlitt im 3. Jahrhundert eine Legion der römischen Armee kollektiv den Märtyrertod, weil alle Mitglieder zum Christentum übertraten. Auch Felix und Regula gehörten dieser Legion an. Ihnen gelang die Flucht bis nach Zürich, wo sie ebenfalls enthauptet und später als Heilige verehrt wurden. Die Legende berichtet weiter, dass Karl der Grosse bei einem Jagdzug von Aachen einen Hirsch bis nach Zürich verfolgte. Plötzlich hätte sein Pferd an den Gräbern von Felix und Regula die Vorderbeine gebeugt und sei auf die Knie gegangen. Karl der Grosse liess zu Ehren der beiden Heiligen die Probstei Grossmünster gründen. Der Bau des Münsters entstand im Wesentlichen in den Jahren zwischen 1100 und 1250 auf einem Endmoränenwall über dem Ufer des Flusses Limmat. Die Gebeine von Felix und Regula wurden in die Zwölfbotenkapelle des Grossmünsters gebracht und dort aufbewahrt. Bis zur Reformation befanden sich auch Reliquien von Karl dem Grossen im Grossmünster.
Orte der Kraft
Besonders der Krypta des Grossmünsters in Zürich wird nachgesagt, dass sie ein Kraftort sei. Auch in der Nähe des Taufsteines und im Bereich des Chores können für Kraftorte entsprechend sensible Menschen tiefe Ruhe und Erkenntnis finden. Sie können sich durch die auf sie wirkenden Kräfte der Erde inspirieren und stärken lassen. Die Krypta ist der älteste Ort des Grossmünsters. Sie hat die intensivste Ausstrahlung und strömt eine besondere Stille aus. Beim Betreten der Krypta steht der Besucher vor einer riesigen Statue Karls des Grossen. Die Figur stammt eigentlich vom Dach und wurde draussen infolge Restaurierungsarbeiten durch eine Kopie ersetzt. Die originale Figur wurde hier an der Krypta deponiert. Trotz der gigantischen Ausmasse der Statue mindert diese nicht die kraftvolle Ausstrahlung der Krypta. In der Krypta selbst fallen die Säulen auf, von denen eine völlig asymmetrisch platziert ist. Wie Untersuchungen belegen, wurden die Säulen der Krypta exakt auf den Linien des Hartmanngitters angeordnet. Das Hartmanngitter wurde nach seinem Entdecker Dr. Hartmann benannt. Es handelt sich dabei um gitternetzartige Energielinien, die rund um den Erdball verlaufen. An der asymmetrisch angeordneten Säule verlaufen die Energielinien des Hartmanngitters nicht vollkommen parallel.
Altes Wissen
Die Erbauer des Grossmünsters kannten noch die Kräfte der Erde. Ihnen war es wichtig, die Energielinien mit der Anordnung der Säulen sichtbar zu machen. Die vorhandene Verwerfung, die typisch ist für Kraftorte, machte die Platzierung der asymmetrisch positionierten Säule notwendig, obwohl sie für die architektonische Gestaltung des Gewölbes eher unzweckmässig ist. Der Raum der Krypta ist von der gemessenen Temperatur erheblich kühler und feuchter als der Kirchenraum. Wer darauf achtet, wird feststellen, dass sich die Temperatur dennoch angenehm anfühlt und sich bei einem Aufenthalt in der Krypta des Grossmünsters ein ausgesprochenes Wohlgefühl bemerkbar macht. Auch im Hauptschiff des Grossmünsters ist zu erkennen, dass der vordere Teil des Münsters in einer schiefen Achse zum Hauptschiff errichtet wurde. Hier folgt die Architektur ebenfalls den Brüchen der Energielinien der Erde.
Veränderungen im Grossmünster
Huldrych Zwingli wurde im Jahr 1519 als Läutpriester im Grossmünster bestellt. In dieser Zeit entwickelte er seine Thesen der Reformation. Fünfzehn Altäre gab es in dieser Zeit im Münster. Der romanische Bau wurde von Zwingli im 16. Jahrhundert als Vorbild einer reformierten Kirche umgestaltet. Heute empfängt den Besucher der Kirche eine karge Ausstattung, bei der, ganz in Zwinglis Sinn, nichts mehr an die ursprünglich gewollte sinnliche Verehrung Gottes erinnert.