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Knapp zwei Monate vor der Hochzeit mit Prinz William hat Kate Middleton Einblicke in ihr Familien-Fotoalbum gewährt. Auf der für die Hochzeit eingerichteten Website veröffentlichte der britische Königshof am Montag fünf Fotos der heute 29-Jährigen.
Grösste Überraschung: Kate Middleton lebte als Kleinkind zweieinhalb Jahre in Jordanien. Ihre Familie zog dort hin, als sie zwei Jahre alt war. Aus dieser Zeit stammt auch eines der Bilder: Es zeigt die künftige Prinzessin als Vierjährige mit ihrem Vater und ihrer Schwester vor den Ruinen im jordanischen Jerasch.
Auf einem anderen Foto klettert die dreijährige Kate mit Pippi-Langstrumpf-Zöpfchen bei Ferien in England einen Hügel hoch, auf einem zweiten Foto lächelt sie als Fünfjährige schelmisch in die Kamera.
Ein viertes Foto zeigt Kate 2005 als Absolventin der schottischen Universität St. Andrews. Das letzte Foto zeigt sie lächelnd im Arm von William, am Tag der Diplomübergabe. Beide hatten in St. Andrews studiert. William und Kate hatten im November ihre Verlobung bekanntgegeben, sie heiraten am 29. April.
Tochter aus gutem Haus
Veröffentlicht wurde auch Kates Lebenslauf, der typisch für eine Tochter aus gutem Hause ist. Nach dem A-Level (der Matura) in Chemie, Biologie und Kunst nahm sie sich ein Jahr lang eine Auszeit. Sie bereiste Florenz und machte eine Expedition nach Chile - wo im selben Jahr auch William war.
Die Nummer 2 der Thronfolge lernte gemäss dem Lebenslauf die Millionärstochter aber erst beim Studium in Schottland kennen. Nach ihrem Abschluss in Kunstgeschichte vor fünf Jahren arbeitete sie im Unternehmen ihrer Eltern, einem Versandhandel für Partyartikel.
Unschöne Fotos von Andrew
Mit den Fotos von Kate dürfte das Königshaus für positive Schlagzeilen sorgen. Kurz vor der Hochzeit will es schlechte Presse vermeiden, was dem Hof aber wegen Prinz Andrews' Kontakten nicht gelingen dürfte. Die Wochenendpresse veröffentlichte zwei Fotos, die den 51-jährigen zweiten Sohn von Königin Elisabeth II. in zweifelhafter Gesellschaft zeigen.
Kritisiert wurden auch Andrews Kontakte zum libyschen Regime sowie zum im Januar gestürzten tunesischen Regime. Nun wurde die Forderung laut, Andrew solle als Handelsrepräsentant Grossbritanniens zurücktreten.
SDA-ATS