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Am 25. September 2009 legte sich eine Frau im Regionalspital Rheinfelden AG unters Messer. Der Chefarzt Gynäkologie entfernte ihr die Gebärmutter. Dabei verletzte sein Skalpell ihre Blase und ihren Dünndarm. Das Loch in der Blase übernähte er. Das Loch im Darm bemerkte er nicht.
«Seither muss ich ums Überleben kämpfen», sagt die heute 56-Jährige. Nach dem Eingriff fiel sie ins Koma, musste reanimiert werden, lag monatelang mit offenem Bauch im Spital. «Er sah aus wie ein Bullauge, die Wundränder waren zündrot. Einen Bauchnabel hatte ich nicht mehr» (der Beobachter berichtete).