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Unihockey heißt in Deutschland Floorball. Es ist ein Stockkballspiel und stammt ursprünglich aus Schweden, Finnland und der Schweiz. Zurzeit wird es am häufigsten in diesen drei Ländern und in Tschechien gespielt.
Unihockey wird in der Halle gespielt und wie beim Eishockey kann man auch hier hinter den Toren spielen. Der Schläger hat eine größere Schlagfläche als die Schläger bei Hallen- oder Feldhockey.
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Es gibt zwei Spielfeldgrößen: Das Großfeld ist 40 x 20 Meter groß, das Kleinfeld 24 x 14 Meter.
Bei beiden Spielfeldern soll ein Sturzraum von mindestens 50 Zentimetern das Spielfeld umgeben sowie eine abgerundete Bande mit einer Höhe von 50 Zentimetern. Auf dem Spielfeld gibt es sechs Einwurfpunkte, die sogenannten Bullypunkte. Für das Anspiel ist in der Mitte des Spielfelds ein Anspielpunkt.
Natürlich brauchen die Spieler zunächst die übliche Ausrüstung: Hallenschuhe, Trikot, Hose und Stutzen. Dazu kommt der Unihockeystock.
Der Torwart hat zum eigenen Schutz Knie- und Schienbeinschützer, über denen er eine gepolsterte Hose trägt; einen Brustpanzer und ein gepolstertes Oberteil, sowie einen Tiefschutz und Goalieschuhe. Manchmal trägt er auch Handschuhe. Er hat aber keinen Unihockeystock. Um den Ball zu stoppen, setzt der Torwart seinen Körper ein und positioniert sich vor dem Tor auf den Knien.
Der Unihockeyball ist eine Weiterentwicklung des Wiffleball-Trainingsballs. Der Ball ist aus Polyethylen und hat 26 Löcher. Dadurch ist er sehr leicht mit nur 23 Gramm. Sein Außendurchmesser beträgt 72 Millimeter. Der Ball hat ein Dellenmuster, welches ihm bessere aerodynamische Eigenschaften geben soll.
Der Unihockeystock besteht aus Schaufel und Schaft. Der Schaft ist aus Kunststoff. Die Schaufel wird angeschraubt, da sie verschleißt und so schneller ausgetauscht werden kann. Sie besteht aus Plastomeren.
Hier gibt es Informationen über die Regeln.