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Nachwort zu einem Kurzauftritt in den Nachrichten des Schweizer Fernsehens: Mit Freude habe ich kürzlich die Gelegenheit wahrgenommen, in einem Statement zu begründen, warum die Schweiz in einer Rangliste des amerikanischen Cato Instituts, welches die Freiheit in der Welt vergleicht, schon wiederholt den Rang 1 belegt.
Meine Begründung war nicht die Demokratie, sondern die interne Vielfalt, die in einem jahrhundertealten friedlichen Wettbewerb gemeinsame Lernprozesse ermöglicht hat und weiterhin ermöglicht. Es ist kein Zufall, dass das freieste Land der Welt auch puncto Wohlstand regelmässig gut abschneidet.
Einmal mehr darf darauf hingewiesen werden, dass Freiheit nicht nur Reichtum für Reiche bewirkt, sondern unter jenen, denen man sie gewährt, auch die Ärmeren schneller reich macht, und dies weder «auf Kosten Dritter» noch «auf Kosten der Natur».
Reichtum entsteht nicht durch Angebote und Ausbeutung im weitesten Sinn, sondern auch durch selbst erarbeiteten, selbst bestimmten Konsum und breit abgestützten Wohlstand. Intelligente und lernbereite Reiche sind aus guten Gründen am zunehmenden Wohlstand aller durch eine generelle Erhöhung des Lebensstandards interessiert.
Der so geschaffene Wohlstand darf aber nicht auf einer zwangsweisen fiskalischen Umverteilung beruhen. Eine solche führt nämlich zu einem politischen Wettbewerb der «hohlen Hände» und zerstört den Anreiz zum Lernen, Leisten und Sparen und führt zu einer egalitären Gesellschaft, in der alle auf Kosten anderer immer besser leben wollen um den Preis zunehmender Staatsabhängigkeit und Unfreiheit.
Reiche und freie Länder tragen nachweisbar auch der Umwelt mehr Sorge, und jede Umverteilung von reichen, freieren Ländern an ärmere bewirkt dort zusätzlichen Konsum und zusätzliche Schäden für die Umwelt. Das nehmen jene Weltverbesserer nicht gern zur Kenntnis, die eine Rettung der Welt durch weniger Freiheit, mehr Verbote und mehr erzwungene Umverteilung von Reich zu Arm anstreben.
QUELLE
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