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Dieses Pilotprojekt untersuchte, wie die Stadt Freiburg bei der Innenentwicklung die Bildung von Hitzeinseln reduzieren kann. Dafür entwickelten die Fachleute ein Instrument, mit dem Planerinnen und Planer die Problemzonen in der Stadt identifizieren und dort Massnahmen zur Verminderung der Temperaturbelastung vorsehen können.
Dokumente und weiterführende Links
Dokumente
A.13 Bericht Hitzeinseln in der Stadt Freiburg (PDF, 6 MB, 28.04.2023)Schlussbericht des Projekts (auf französisch)
Zusammenfassung
A.13 Synthese Hitzeinseln in der Stadt Freiburg (PDF, 647 kB, 28.04.2023)Das Wichtigste in Kürze (Projektzusammenfassung)
Ausgangslage
Das Projekt befasst sich mit dem Problem der urbanen Hitzeinseln – dem bekannten Phänomen, dass die Temperaturen in Städten und Agglomerationen stets etwas höher liegen als im Umland. Die Auseinandersetzung mit diesem Effekt ist in Freiburg heute von strategischer Bedeutung, da mehrere grosse städtebauliche Veränderungen anstehen: die Altstadt im Burgquartier, das zentrale Viertel um den Bahnhof sowie die Entwicklung verschiedener Wohnbauprojekte mit Hunderten von Wohnungen. Mit diesem Projekt verschafft sich Freiburg ein Entscheidungs- und Kommunikationsinstrument, um den Folgen der globalen Erwärmung für das Stadtklima, die menschliche Gesundheit, die Stadtplanung (Natur in der Stadt) sowie den Verbrauch und die Produktion erneuerbarer Energien zu begegnen. Das Projekt ermöglicht es, die Auswirkungen des Klimawandels im Stadtgebiet in Zahlen zu fassen und proaktiv praktische Lösungen zu finden, um die Lebensqualität der Bevölkerung zu erhöhen.
Ziele
- Evaluation der städtischen Lebensqualität und Identifizierung von Problembereichen (Temperaturkartierung und Extrapolation auf Grundlage verschiedener Erwärmungs- und Verdichtungsszenarien).
- Evaluation von Klimatisierung und Energieerzeugung (Photovoltaik).
- Entwicklung der Stadtnatur zur Risikoverminderung.
- Erstellung von Richtlinien für Stadtplanende.
Vorgehen
- Das Projekt verwendet eine Software (City Sim https://citysim.epfl.ch/), welche mittels numerischer Simulation die relevanten Indikatoren auf der Grundlage verfügbarer Kataster- und Statistikdaten auswertet. Ziel ist es, die mit dem Phänomen der städtischen Hitzeinsel verbundenen Risiken und Chancen zu analysieren. Dabei geht es darum, sensible Gebiete zu identifizieren sowie die anzustrebenden und die zu vermeidenden Stadtentwicklungsszenarien zu erkennen. Das Projekt wird insbesondere zu einer Zunahme der biologischen Vielfalt und des Naturraums in der Stadt führen.
Projektregion
|Vollständiger Projekttitel:

Wärmeinseln in der Stadt Freiburg: Identifikation, Antizipation und Strategie für Anpassung und Valorisierung (A.13)
|Projektgebiet:

Gemeinde Freiburg
|Laufzeit:

Januar 2019 – Dezember 2021
|Träger:

Hochschule für Technik und Architektur Freiburg HEIA-FR, Institut für anwendungsorientierte Forschung Energiesysteme (ENERGY)
|Begleitung:

Bundesamt für Energie BFE
Letzte Änderung 28.04.2023