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Ouagadougou galt nicht als besonders gefährlicher Ort. Zudem wurde Leila Alaoui während ihrer Reise von Kolleginnen und Kellegen des dortigen Amnesty-Büros und von Mahamadi Ouédraogo, einem Staatsangehörigen Burkina Fasos, begleitet.
Die Fotografin wurde durch Schüsse ins Bein und in den Brustkorb verletzt. Man brachte sie zwar schnellstmöglich in ein Krankenhaus, wo ihr Zustand nach einer Operation zunächst stabil war. Als die Vorbereitungen für eine medizinische Evakuierung getroffen wurden, erlag sie jedoch einem Herzinfarkt.
Mahamadi Ouédraogo wurde in seinem Auto getötet. Der Vater von vier Kindern hat Amnesty International viele Jahre unterstützt. Seit 2008 hat er Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Beraterinnen und Berater von Amnesty auf Missionsreisen in Burkina Faso begleitet.
Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt den Hinterbliebenen von Leila Alaoui und Mahamadi Ouédraogo. Beide werden schmerzlich vermisst werden. Amnesty versucht nun mit höchster Priorität, die Familien der beiden bestmöglich zu unterstützen.
Amnesty International verurteilt den Anschlag in Ouagadougou, bei dem zahlreiche Menschen verschiedener Nationalitäten und Glaubensrichtungen getötet oder verletzt wurden, auf das Schärfste.