Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03312.jsonl.gz/2820

Fachbegriffe aus der Solarbranche
Bestrahlung oder Sonneneinstrahlung:
Ausgedrückt in Kilowattstunden (kWh) pro m² und Jahr ist dies die Menge an Strahlungsenergie von der Sonne, die von einer Fläche von 1m² über ein Jahr empfangen wird. In der Schweiz liegt das Solarpotenzial je nach Region zwischen 900 und 1500 kWh/Jahr. Auf der Karte unten gelb/orange eingezeichnet, gehören Wallis, Tessin und Graubünden zu den Kantonen mit der höchsten Einstrahlung in der Schweiz!
Zu diesem Thema können Sie auf der Website des Bundes ganz einfach das Solarpotenzial Ihres Hauses simulieren.
Der Gesamtertrag einer Solarmodule:
Der Wirkungsgrad eines Solarmoduls ist die Menge an Strom, die aus der empfangenen Sonnenenergie erzeugt werden kann. Derzeit schwankt sie zwischen 7 % und 24 %, je nach Art der verwendeten Zelltechnologie. Wie bei der Bestrahlung wird die Leistung einer Panels unter bestimmten Bedingungen gemessen. Eine Temperatur von 25 Grad, eine Bestrahlungsstärke von 1000W/ m² und eine Luftmasse von 1,5. Der Ertrag eines Panels kann durch verschiedene Faktoren wie Temperatur, Art der Solarzelle oder Einstrahlung beeinflusst werden. Nachfolgend werden die verschiedenen Technologietypen, die bei der Herstellung von Solarzellen verwendet werden, und die damit verbundenen Erträge dargestellt.
Das Leistungsmaß KiloWatt-Peak (kWp):
Um eine Solaranlage zu definieren, drücken wir uns nicht in Fläche, sondern in Spitzenleistung aus. Dies ist die Leistung, die von einer Solaranlage unter Standard-Produktionsbedingungen im Gleichstrom zur Verfügung steht. Dies bedeutet, dass die Paneele an einem klaren Tag bei einer Temperatur von 25°C eine senkrechte Einstrahlung von 1000 Watt/m² erhalten. Um die Nennleistung einer Photovoltaikanlage zu ermitteln, multiplizieren Sie einfach die Anzahl der Paneele mit der Leistung der einzelnen Paneele (z. B.: 10 Paneele mit 370 W (0,37 kWp) ergeben eine Solaranlage mit 3,7 kWp).
Gleichstrom (DC):
Es ist ein Strom mit konstanter Intensität. Die Photovoltaik-Module erzeugen einen elektrischen Gleichstrom, der dann vom Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt wird.
Die KiloVoltAmpere (kVA):
Dies ist die elektrische Scheinleistung. Im Falle einer Photovoltaikanlage entspricht die Scheinleistung der maximalen Leistung am Ausgang des Wechselrichters (ausgedrückt in kVA).
Wechselstrom (AC):
Dies ist der Strom, den wir in unseren Häusern verwenden, um unsere Geräte zu betreiben. Der Gleichstrom, der aus den Photovoltaikmodulen kommt, wird dann vom Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt, um ihn mit allen unseren Geräten im Haushalt kompatibel zu machen.
Isoliert, hinzugefügt oder integriert:
Eine Photovoltaikanlage kann isoliert installiert werden, das heißt, sie wird direkt auf dem Boden, zum Beispiel im Garten, platziert. Aufgrund des Platzmangels in der Schweiz und der Ästhetik wird diese Lösung selten bevorzugt. Auf einem Gebäude können die Photovoltaik-Module entweder befestigt werden, d.h. mit Haken direkt auf dem Dach. Bei dieser Lösung profitiert das Dach von einem besseren Schutz vor Witterungseinflüssen, da keine Ziegel entfernt werden. Schließlich kann eine Solaranlage in das Dach integriert werden. Die Fliesen werden dann entfernt und die Solarzellen dienen als Schutz und Energiequelle.