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Tourismus spielt heute auf der Insel Teneriffa eine große Rolle. Der Boom ist allerdings schon einige Zeit vorbei. Der Tourismus boomt dabei schon seit mehr als 100 Jahren auf der Insel und lockt wohl auch in Zukunft viele Gäste an. Besonders beliebt war die Insel anfänglich vor allem für Botaniker, Naturforscher, aber auch Geologen, Zoologen, Psychologen und Künstler und Schriftsteller. Die richtigen Strandurlauber kamen dann erst nach dem Zweiten Weltkrieg. Die steigende Nachfrage schlug sich vor allem erst im Norden der Insel nieder, um den Ort Puerto de La Cruz. Dort entstanden nach und nach die ersten Luxushotels und großen Ferienkomplexe. Doch leider beginn man in den 1960er Jahren einige Bausünden. Doch die Urlauber fühlten sich recht unwohl in den engen Hotelzimmern. Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen vor allem Engländer und Deutsche auf die Insel. Der Tourismus wurde damals zum Rückgrat der Wirtschaft auf der Insel.
Massentourismus als Phänomen
Waren es um 1950 herum noch rund 20.000 Menschen, die auf die Insel kamen, um Urlaub zu machen, sind es heute zig tausende, die schon seit vielen Jahren kommen. Man fährt teilweise auch schon seit Generationen auf die Insel. Die wachsende Zahl von Touristen sorgte auch dafür, dass die Infrastruktur sehr gut ausgebaut wurde. Die Herrschaft von General Franco allerdings bis 1975 sorgte für eine gewisse Zurückhaltung, die aber mit seinem Tod und der Machtübernahme von König Juan Carlos letztlich nicht mehr vorhanden war. In den letzten Jahren hat man auf der Insel vermehrt auf den Ökotourismus und auf den nachhaltigen Tourismus gesetzt.