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Ausgangslage 2015/16
In der Saison 2014/15 spielten die Schweizer Klubs grundsätzlich um 2 Plätze in der Qualifikation zur Champions League und um 3 Plätze zur Qualifikation zur Europa League (2 in der Raiffeisen Super League, 1 im Schweizer Cup). Der Schweizer Meister 2015 ist definitiv nicht direkt für die Gruppenphase der Champions League (CL) 2015/16 qualifiziert, dafür startet der Cupsieger direkt in der Gruppenphase der Europa League (EL).
Die im Jahr 2015 relevante Klassierung in der Fünfjahreswertung 2014 errechnet sich aus den Koeffizienten der Resultate im Europacup der fünf Spielzeiten von 2009/10 bis 2013/14. Dieser Rang in der Fünfjahreswertung regelt die Verteilung der Plätze für die Europacupsaison 2015/16, auf der Grundlage der Schlussrangliste der Schweizer Meisterschaft 2014/15.
Die Schweiz belegte im Ranking 2014 erneut den 13. Schlussrang, nur 0,375 Punkte hinter Griechenland auf Rang 12, der als letzter zu einem Fix-Platz in der Gruppenphase der Champions League berechtigt.
Die UEFA-Setzliste wurde für die Periode 2015-18 angepasst und sieht für die Schweiz auf Rang 13 weiterhin fünf Startplätze vor, zwei in der Qualifikation für die Champions League und grundsätzlich drei in der Qualifikation für die Europa League.
Ausgangslage für die Champions League
Der Meister (CH) 2015 (FC Basel 1893) und der Vizemeister (RU) der Saison 2014/15 (BSC Young Boys) werden auf dem Weg in die Gruppenphase der Königsklasse 2015/16 zwei Qualifikationsrunden überstehen müssen: Basel im direkten Vergleich mit Landesmeistern ab UEFA-Rang 14, YB gegen zweit-, dritt- und viertplatzierte Klubs aus besser klassierten Ligen.
Kein direkter Startplatz in der Gruppenphase
Mit der Anpassung der UEFA-Startliste vergibt der Kontinentalverband neu dem Sieger der Europa League einen Startplatz in der Champions League. Weil sich der Gewinner der Champions League 2015 (Barcelona oder Juventus Turin) bereits als Meister der heimischen Liga definitiv für die Gruppenphase der nächsten Champions League qualifiziert hat, erbt der Sieger der Europa League den freien Platz des Titelverteidigers.
Der Sieger der Europa League, der FC Sevilla aus Spanien, verpasste in der eigenen Liga den direkten Sprung in die Gruppenphase der Champions League und nimmt diesen Platz in Anspruch. Deshalb profitiert der Meister des auf Rang 13 klassierten Verbandes nicht mehr von diesem speziellen Zugang in die Champions League und muss zwei Qualifikationsrunden absolvieren.
Ausgangslage für die Europa League
Der FC Sion als Cupsieger (CW) sowie der FC Zürich auf Rang 3 (N3) und der FC Thun auf Rang 4 (N4) der Meisterschaft sind gemäss Setzliste für die Qualifikation für die Europa League spielberechtigt. Gemäss dieser Liste steigt der Cupsieger und der Meisterschafts-Dritte in Q3 in den Wettbewerb ein (2 Qualifikationsrunden), der Vierte in Q2 (3 Runden).
Direkter Startplatz in der Gruppenphase
Weil aber der bereits über die heimische Liga für die Gruppenphase der Europa League qualifizierte FC Sevilla die diesjährige Ausgabe des Wettbewerbs gewann und sich damit den von der UEFA neu angebotenen Startplatz in der Gruppenphase der nächsten Champions League sicherte, rückt der Schweizer Cupsieger in die EL-Gruppenphase nach.
Sion (CW) = Gruppenphase Europa League
FC Zürich (N3) = Q3 (2 Quali-Runden)
FC Thun (N4) = Q2 (3 Quali-Runden)