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Die brasilianische Regierung hat Ambitionen das grösste Land Südamerikas auch zu
einem Naturreisezielgebiete zu entwickeln. Dafür wurden über das ganze Land verteilt an die hundert sogenannte Polos de Ecoturismo (Oekotourismus-Zielgebiete) definiert.
Die brasillianische Regierung will zur Erreichung des Zieles in den nächsten Jahren ca. 3 Mio Euro in verschiedene Regionen investieren.
Der Ökotourismus gewinnt in Brasilien zunehmend an Bedeutung und aufgrund der kulturellen und geographischen Vielfalt existieren verschiedene Gebiete in diversen Regionen des Landes mit grossem Potenzional. Dazu gehören der tropische Regenwald im Einzugsgebiet des Amazonas genauso wie das Hochland in der Region Matto Grosso, das Pantanal oder die karge, steppenähnliche Cerrado.
Die brasillianische Regierung scheint es ernst zu meinen mit ihren Bemühungen: Mittlerweile scheint erkannt, dass für die einheimische Bevölkerung längerfristige Vorteile aus einer gesunden Mischung von Tourismus und Naturschutz resultieren. Erhofft wird nicht nur eine Mehrzahl potentioneller Arbeitsplätze für die ansässige Bevölkerung, die Regierung hofft unter anderem auch auf den positiven Synergieeffekt zur Verminderung der Flucht der Landbevölkerung in die immer grösser werdenden Städte, deren Probleme punkto Verkehrsaufkommen, Umweltbelastung und Arbeitssicherung mittlerweile als beinahe unlösbar gelten.