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Die Angriffe der Wölfe auf Nutztiere auf Almen haben eine „neue Dimension“ angenommen, so der Schweizerische Bauernverband, der „neue Lösungen zur Eindämmung der steigenden Wolfspopulation“ fordert.
Dieser Inhalt wurde am 11. August 2021 – 10:43 Uhr veröffentlicht
Keystone-SDA/ts
Die Gilde sagte in der aktuellen SituationExterner Link Am Dienstag, prophezeite sie, würden Anträge auf Abschuss von Wölfen schnell und unbürokratisch genehmigt. Sie will auch, dass Regierung und Parlament schnell neue Gesetze zur gezielten Bekämpfung von Wölfen sowie zur Unterstützung betroffener Bauern erlassen.
Im vergangenen September weigerten sich 52 % der Wähler, das Abschießen von Wölfen zu ermöglichen. Die Landkantone unterstützten die Änderungen, die es Kantonen ermöglicht hätten, Wildtiere, die sie für problematisch hielten, zu keulen, ohne eine eidgenössische Erlaubnis einzuholen. Die Behörden erteilen in der Regel nur dann Genehmigungen, wenn der Wolf über einen bestimmten Zeitraum eine bestimmte Anzahl von Nutztieren getötet hat.
Der Schweizerische Bauernverband stellte fest, dass es in den letzten Tagen mehrere Vorfälle gegeben habe: Im Kanton Waadt wurden zwei Rinder im Kanton Waadt und im Kanton Graubünden getötet. Alpbäuerinnen und -bauern im Wallis und in Graubünden entschieden sich, ihre Tiere wieder ins Tal zu holen, da sie trotz Schutzmassnahmen ihre Sicherheit vor Wölfen nicht gewährleisten konnten.
„Es ist deutlich geworden, dass die wachsende Zahl von Wölfen und Wolfsrudel die Alpenwirtschaft bedroht“, sagte die Gewerkschaft. „Schutzmaßnahmen sind einerseits teuer und andererseits nicht immer wirksam.“
Bestätigte Angriffe
Ende Juli kündigte der Kanton Graubünden an, nach mehreren Rinderangriffen mindestens einen Wolf töten zu wollen. Sie sagte, die Zahl der Wolfsangriffe sei etwa so hoch wie im Vorjahr, aber die Angriffe verlagerten sich von den Tälern in die Alpen.
Am 2. August beantragte der Kanton Waadt bei der Regierung, nach mehreren bestätigten Viehangriffen zwei Wölfe zu erschießen.
Wölfe töten jährlich zwischen 300 und 500 Schafe und Ziegen, wie die KORA Foundation, die Fleischfresser in der Schweiz überwacht, berichtet. Zum Vergleich: Tausende Schafe sterben jedes Jahr, wenn sie auf Berge gefallen sind oder krank werden.
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