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Das Dorf Peist ist seit Aufzeichnungen vorliegen, von drei Bränden heimgesucht worden. Während des Dreissigjährigen Krieges kämpften fremde Mächte um die Alpenpässe, weshalb unser Land besonders betroffen war. Das Ringen um die Vorherrschaft ging als Bündner Wirren in die Geschichte ein. Im Jahr 1622, als sich die Prättigauer gegen die Habsburger/Österreicher zu wehren hatten, äscherten die mit Österreich verbündeten spanischen Kräfte die Schanfigger Dörfer ein. Dr. Fritz Jecklin:
Im Jahr 1749 brannte das Dorf erneut, möglicherweise durch Unachtsamkeit.
Es sind nur noch wenige Aufzeichnungen von damals vorhanden, da Schriftliches beim Brand von 1874 weitgehend zerstört worden ist. Hingegen gibt es umfassende Berichte über den dritten Brand vom 22. Oktober 1874. Jecklin:
Eine Aufnahme nach dem Brand zeigt das Ausmass der Zerstörung. Ein Abdruck des «Freien Rätiers» vor 1970:
Nina Brunold, ds Chronä Nini, hatte den Brand noch selbst erlebt. Die Aufnahme stammt von 1926 im Auftrag des Phonogrammarchivs der Uni Zürich, erhältlich bei der Walservereinigung Graubünden: Bündner Walser erzählen.