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Aleksandr Bondarenko leidet an einer seltenen Krankheit, die sich mit der Zeit zu einem schrecklichen Desaster entwickelte: Auf seinem Körper bilden sich Wunden und seine Haut kann nur mühsam wiederhergestellt werden. Er hat krüppelhafte Hände und Füsse und geht nicht hinaus, da es ihm weh tut, Schuhe anzuziehen. Deshalb kann er kein normales Leben wie die anderen führen. Er wohnt mit seiner Familie in einer winzigen Wohnung in der Stadt Nikolajew im Süden der Ukraine. Die Eltern geben den Kampf nicht auf und versuchen, die benötigten Salben aufzutreiben, die seine ständigen quälenden Schmerzen mildern. Für seine Familie ist es leider unmöglich, die Behandlung, welche monatlich Hunderte von Franken kostet, zu bezahlen. Der Vater Aleksandr (geb. 1958) arbeitet sechs Tage pro Woche im Schiffbauwerk, da er der einzige Familienernährer ist. Bei einer gründlichen ärztlichen Untersuchung wurde bei ihm die onkologische Blutkrankheit Leukämie festgestellt. Die Mutter Larissa (geb. 1959) widmet dem Sohn ihr ganzes Leben. Sie besuchten viele Fachärzte in Nikolajew und Kiew, leider vergeblich. Die Krankheit erwies sich als unheilbar. Ausserdem überstand sie vor kurzem eine Operation wegen Brustkrebs und braucht selber eine heilende Kur.
Trotz allen Schwierigkeiten hat Aleksandr ein Reifezeugnis bekommen und sich am Computer weitergebildet. Er ist bereit, viel zu arbeiten und will eines Tages Webdesigner werden. Dank den Spendern aus der Schweiz und der Hilfe der SOS GERASJUTA Stiftung konnte man dem kranken Aleksandr endlich einen Rollstuhl und wirksame Arzneien kaufen.