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<h2>SubmittedText<h2><p>Die Schweiz hat mit dem Gotthard-Basistunnel ein Jahrhundertwerk vollendet. Wo steht der Bau der Anschlüsse in Italien und Deutschland?</p><p>Deutschland hat sich mittels Staatsvertrag 1996 gegenüber der Schweiz verpflichtet, den Anschluss zu erstellen.</p><p>1. Was wurde mit diesem Staatsvertrag genau vereinbart?</p><p>2. Werden diese Vereinbarungen eingehalten?</p><p>3. Wenn nicht, was unternimmt der Bundesrat?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>1. Wie man dem öffentlich zugänglichen Vertrag von Lugano aus dem Jahre 1996 entnehmen kann, wurde der Anschluss Deutschlands an die Neat auf drei Strecken vereinbart. </p><p>a. Rheintalstrecke Basel-Karlsruhe: Die Ausbauten sind durchgehend finanziert. Die Kapazitäten für den Güterverkehr werden schrittweise erhöht und tragen der Nachfragesteigerung im alpenquerenden Güterverkehr Rechnung. </p><p>b. Gäubahn Zürich-Stuttgart: Die Ausbauprojekte wurden im Bundesverkehrswegeplan der Bundesrepublik Deutschland als vordringliche Massnahmen aufgenommen. Für den ersten Abschnitt Horb-Neckarhausen liegt die Plangenehmigung vor. </p><p>c. Zürich-München: Im März dieses Jahres fand der Spatenstich für die durchgehende Elektrifizierung statt. Die Inbetriebnahme soll wie geplant im Dezember 2020 erfolgen.</p><p>Mit Italien besteht eine Absichtserklärung aus dem Jahre 2012, die bis 2020 gilt. Derzeit laufen die Verhandlungen, diese zu aktualisieren und bis 2030 auszuweiten. </p><p>2./3. Mit den unter Frage 1 genannten Massnahmen werden die Vereinbarungen eingehalten.</p>