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Russische Spione haben sich nach Angaben der US-Demokraten in das Computer-Netz des nationalen Komitees der Partei gehackt. Dabei hätten sie sich Zugang zu allen Daten verschafft, die über den republikanischen Präsidentschaftsbewerber Donald Trump angelegt worden seien, sagte die Vorsitzende des Komitees, Debbie Wasserman Schultz, am Dienstag. Sie bestätigte damit einen Bericht der «Washington Post». Es habe sich um zwei getrennte Hackergruppen gehandelt, die den E-Mail- und den Chat-Verkehr hätten verfolgen können.
Die russische Regierung erklärte, sie habe mit dem Hackerangriff nichts zu tun. Präsidialamtssprecher Dmitri Peskow sagte der Nachrichtenagentur Reuters, er schliesse die Möglichkeit vollständig aus, dass die Regierung oder Regierungsstellen daran beteiligt seien.
Über ein Jahr lang Zugang
Die Zeitung berichtete unter Berufung auf Regierungsvertreter weiter, einige der Hacker hätten etwa ein Jahr Zugang zum Computernetz gehabt. Sie seien am Wochenende wieder ausgesperrt worden. Russische Spione hätten zudem auch das Netzwerk Trumps und der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton angegriffen.
(reuters/mbü)