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Schweizer Bevölkerungszahl stabil
In der Schweiz lebten Ende des vergangenen Jahres 7'204'100 Personen. Dies entspricht einer Zunahme um 0,6% - im Vergleich zum Vorjahr. Zwei Drittel der ständigen Wohnbevölkerung lebte in städtischen Gebieten.
Der im Vergleich zum Vorjahr unveränderte Zuwachs ergab sich laut Bundesamt für Statistik (BFS) zur Hauptsache aus einem Einwanderungs-Überschuss von gut 20'000 und einem Geburten-Überschuss um knapp 16'000 Personen.
Die Einwanderung nahm damit vor allem wegen der besseren Wirtschaftslage und einem vermehrten Familiennachzug wieder leicht zu, der Geburtenüberschuss blieb hingegen praktisch stabil.
Die Zahl der Bewohnerinnen und Bewohner schweizerischer Nationalität nahm trotz einem Sterbe- und Auswanderungs-Überschuss auf Grund der erfolgten Bürgerrechtswechsel weiter zu.
Von den gut 7,2 Millionen Einwohnern, in denen die rund 120'000 Saisonarbeitskräfte, Kurzaufenthalter und Asylsuchenden nicht enthalten sind, lebten rund zwei Drittel in städtischen Gebieten.
Die Hälfte davon, gut 2,4 Millionen Personen, wohnte in den fünf Agglomerationen Zürich, Basel, Genf, Bern und Lausanne. In diesen fünf Gross-Agglomerationen nahm die ständige Wohnbevölkerung im vergangenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr um 0,8% zu.
Das Wachstum in den ländlichen Regionen belief sich demgegenüber nur auf 0,3%. Damit hat sich laut BFS der Trend zu einem stärkeren Wachstum in den städtischen Gebieten fortgesetzt, nachdem 1999 das relative Wachstum dort erstmals seit dem Beginn der statistischen Evaluation im Jahr 1981 höher lag als in den ländlichen Gebieten.
Im vergangenen Jahr wiesen elf Kantone höhere Zuwachsraten auf als der schweizerische Durchschnitt. An der Spitze lag dabei der Kanton Zug (plus 1,7%), gefolgt von Schwyz (1,5%) und Genf (1,4%).
In sechs Kantonen wurde demgegenüber ein Rückgang verzeichnet, am stärksten in den Kantonen Uri, Basel-Stadt, Glarus und Appenzell-Ausserrhoden mit einem Minus zwischen 0,7 und 0,4%.
Das stärkste Wachstum seit Ende 1990 verzeichneten die Kantone Zug (plus 17,7%), Schwyz (17,2%) und Freiburg (14,4%). Der grösste Wanderungssaldo ergab sich im Zeitraum 1991 bis 2000 im Kanton Tessin mit 81%, im Kanton Appenzell-Innerrhoden lag dieser Wert praktisch bei null.
swissinfo und Agenturen
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