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Opferhilfe
Schlagwörter: Opfer
Was ist Opferhilfe ?
Wer durch eine in der Schweiz begangene Straftat in der körperlichen, psychischen oder sexuellen Unversehrtheit unmittelbar beeinträchtigt worden ist, kann Opferhilfe beanspruchen. Die Opferhilfe steht auch den Angehörigen offen und umfasst insbesondere folgende Leistungen:
- Beratung,
- Soforthilfe und längerfristige Hilfe (z.B. medizinische, psychologische oder juristische Hilfe),
- Finanzielle Leistungen.
Nach einer Straftat im Ausland bestehen beschränkte Ansprüche.
Anlaufstellen
Die Opferhilfe wird von den Kantonen gemäss Bundesrecht geleistet. Anlaufstellen sind die von den Kantonen eingerichteten Beratungsstellen. Die Beratungsstelle kann frei gewählt werden:
Für Entschädigungen und Genugtuungen ist die Behörde des Tatortkantons zuständig:
Statistik
Seit dem Jahr 2000 führt das Bundesamt für Statistik in Zusammenarbeit mit den kantonalen Vollzugsbehörden eine Opferhilfestatistik. Rechtsgrundlage dieser Erhebungen bildet die Verordnung über die Durchführung von statistischen Erhebungen des Bundes (SR 431.012.1).
Sie erfasst die Pfeiler Beratung und Entschädigung/Genugtuung. Erhoben werden soziodemographische Merkmale von Opfer und Täter, die Täter-Opfer-Beziehung, die Art der Straftaten sowie die Art der Hilfe. Die Daten sind über die Website des Bundesamtes für Statistik (BFS) zu finden.
Weitere Infos
Dossier
nach oben Letzte Änderung 23.06.2014