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Am Morgen bieten renommierte Migrationsrechtsexpert*innen einen Überblick über die Thematik: Im einleitenden Referat beschäftigt sich Angela Stettler mit den Herausforderungen der Familienzusammenführung und der Rolle des Schweizerischen Roten Kreuzes. Philippe Stern vom Service d’Aide Juridique aux Exilés (SAJE) beleuchtet darauf den Ermessensspielraum der Behörden in der Behandlung von komplexen Fällen von Familienzusammenführung. Den Abschluss des Morgens bildet das Referat von Professor Francesco Maiani von der Universität Lausanne über die Anwendung der Dublin-Verordnung auf solch komplexe Fälle. In den Workshops am Nachmittag werden einerseits die Themen des Vormittags mit dem Schwerpunkt Situation in verschiedenen Dublin-Ländern vertieft, andererseits werden zusätzliche Themen aufgegriffen, wie zum Beispiel die aktuellen Entwicklungen in Sri Lanka.
Die Weiterbildung richtet sich primär an Praktiker*innen im Asylbereich, Mitarbeitende
von Rechtsberatungsstellen, Rechtsanwält*innen sowie Mitarbeitende von Behörden und
Gerichten, steht aber allen Personen offen, die am Asylrecht interessiert sind.
Die Referate werden auf Deutsch und Französisch gehalten und simultan in die jeweils
andere Sprache übersetzt. Die Workshops werden auf Deutsch, Französisch oder
Englisch angeboten.
- Für die Teilnahme an der Veranstaltung, inkl. Kursunterlagen, wird die Pauschale von CHF 330.- erhoben.
- Für Personen in Ausbildung (mit Bestätigung) sowie in Härtefällen (nach individueller Absprache) beträgt die Teilnahmegebühr CHF 180.-.
- Pauschale CHF 300.- pro angemeldete Person für Gruppen (min. 5 Personen) aus derselben Organisation