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Viele Pädagogen und Psychologen haben sich im vergangenen Jahrhundert mit Erziehungsstilen beschäftigt. Eine der anerkanntesten Klassifizierungen geht auf den Psychologen Kurt Lewin zurück, der drei Erziehungsstile unterscheidet:
- der autoritäre Erziehungsstil: Beim autoritären Stil müssen sich Kinder den Eltern vollständig unterordnen und unterliegen vielen Regeln, Verboten und Grenzen. Vor wenigen Jahrzehnten war diese Form der Erziehung die gängige Praxis.
- der Laissez-faire-Erziehungsstil: Beim Laissez-faire-Erziehungsstil verzichten Eltern hingegen vollständig auf autoritäre Elemente und lassen ihrem Kind freie Hand.
- der demokratische Erziehungsstil: Der demokratische Erziehungsstil macht sich gewisse Elemente der beiden anderen Stile zunutze.
Neben diesen Hauptkategorien finden sich in der Pädagogik weitere Stile. Sie lassen sich als Unterkategorien der Erziehungsstile nach Lewin in das System einordnen. Zu diesen Arten von Erziehung gehören beispielsweise:
- der permissive Erziehungsstil
- der antiautoritäre Erziehungsstil
- der egalitäre Erziehungsstil
- der autoritative Erziehungsstil
- der autokratische Erziehungsstil
- der negierende Erziehungsstil
Mittlerweile ist der autoritative Erziehungsstil die anerkannteste Methode bei der Erziehung. Kinder wachsen mit klaren Regeln und Grenzen auf, erfahren aber gleichzeitig viel fürsorgliche Unterstützung und Liebe. Der autoritative Erziehungsstil ist heute in den meisten Familien verbreitet.