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Trotz Grossabschreiber soll sich das Engagement bei York Capital für die Grossbank gelohnt haben – insgesamt investierten CS-Kunden über vier Milliarden in hochspekulative Anlagen.
Jamie Dinan (rechts sitzend) ist Mitbesitzer der Milwaukee Bucks. Der Superstar der Bucks ist Giannis Antetokounmpo (mit Nummer 34).
Credit: Mike De Sisti (Milwaukee Journal Sentinel/USA Today Network)
Diesen Montag liess Jamie Dinan eine Bombe platzen. Der milliardenschwere Hedgefonds-Manager teilte seinen Kunden in einem Brief mit, dass er fast vollständig aus dem Geschäft mit spekulativen Anlagen aussteigen wolle. Seine Firma, die York Capital Management, werde sich deshalb neu positionieren müssen. Statt kurzfristiger Wetten will Dinan in Zukunft vermehrt langfristig investieren, etwa mit nicht börsenkotierten Beteiligungen (Private Equity).
Das flirrende Hedgefonds-Geschäft, das Dinan seit 1991 in New York betrieb, soll massiv heruntergefahren werden. Der Radikalumbau ist mit einem Stellenabbau und einem massiven Wertverlust seiner Managementfirma verbunden. Letzteres ist vor allem für die Credit Suisse ein Problem, die 30 Prozent an Dinans Gesellschaft hält. Sie muss eine Wertberichtigung in der Höhe von 450 Millionen Franken vornehmen. Ein Debakel.