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«Die Abklärungen durch den Staatsrat waren im Vorfeld mangelhaft», schreiben Grossratspräsident Bruno Boschung (CVP, Wünnewil) und Grossrat Markus Bapst (CVP, Düdingen) in einer Anfrage an den Freiburger Staatsrat zum geplatzten Kauf des Schumacher-Gebäudes in Schmitten. Die Kantonsregierung hatte im Juni auf den Kauf verzichtet, da der Kantonsarchitekt die Böden als zu schwach für das geplante Kulturgüterlager beurteilte, – dies nachdem der Grosse Rat im September einen Kredit von 28 Millionen für den Kauf bewilligt hatte (die FN berichteten).
In ihrer Anfrage verlangen die Grossräte vom Staatsrat, dass er die Bevölkerung als auch das Kantonsparlament besser informieren soll. Zum einen «brodle die Gerüchteküche», zum andern habe die Bevölkerung ein Recht darauf, auf dem Laufenden zu sein. So interessiert Boschung und Bapst, welche Kosten durch den Fall Schumacher verursacht worden sind. Zum Geschäft das Gebäude betreffend fragen die Grossräte, ob sich die Regierung juristisch habe beraten lassen und ob ein Lösungsvorschlag ausgearbeitet wurde, damit solche «Pannen» in Zukunft vermieden werden können. Da der Staat für diese Situation mitverantwortlich sei, möchten die beiden wissen, was der Staatsrat für die Arbeitsplätze zu tun gedenke. Zuletzt möchten sie darüber informiert werden, ob ein neues Lager gefunden wurde, da die Kulturgüter zurzeit unter schlechten Bedingungen gelagert würden. Eine Antwort des Staatsrates steht noch aus.