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Nach dem Ruhetag am Montag wurde die Schlusswoche am Giro d'Italia so richtig lanciert. Der Kolumbianer Nairo Quintana gewann die 139 km kurze, aber äusserst harte Bergetappe in überlegener Manier.
Quintana mit Demonstration
Am Schlussaufstieg ins Martelltal liess Quintana seine Begleiter Ryder Hesjedal und Pierre Rolland stehen und schnappte sich das Leader-Trikot von Landsmann Rigoberto Uran. Quintana wandelte seinen Rückstand im Gesamtklassement von 02:40 Minuten in einen Vorsprung von 1:41 Minuten auf Uran um (10 Sekunden Bonifikation). Der entthronte Leader und Cadel Evans waren die Verlierer des Tages. Sie kamen mit 4:11 Minuten (Uran) respektive 4:48 (Evans) Rückstand ins Ziel.
Die Etappe hatte die Fahrer durch schneebedecktes Gebirge geführt. Nach dem Gavia-Pass musste auch noch das Stilfserjoch bezwungen werden. Am Samstag wartet mit dem Monte Zoncolan Italiens steilster Berg auf das Feld.
Beinbruch bei Phinney
Der Amerikaner Taylor Phinney vom Team BMC zog sich beim Sturz an den Landeswettkämpfen im linken Bein einen doppelten Bruch zu. Der 23-Jährige wurde am Montagabend operiert und fällt für die Tour de France aus.