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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2015.00235 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Sager Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiberin Tiefenbacher Urteil vom 6. Februar 2017 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Massimo Aliotta Aliotta Rechtsanwälte Obergasse 20, Postfach 1508, 8401 Winterthur gegen Suva Rechtsabteilung Postfach 4358, 6002 Luzern Beschwerdegegnerin vertreten durch Rechtsanwalt Reto Bachmann Lischer Zemp & Partner, Rechtsanwälte und Notare Schwanenplatz 4, 6004 Luzern Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1959, war als Bauarbeiter tätig und bei der Suva unfall versichert, als er sich am 9. September 1989 beim Fussballspielen eine Ruptur des vorderen Kreuzbandes und des medialen Seitenbandes am rechten Knie zuzog ( Urk. 11/1 Ziff. 1-6, Urk. 11/2 Ziff. 5). Am 3 0. Januar 2012 wurde ein Rückfall gemeldet ( Urk. 11/15). Die Suva sprach dem Versicherten mit Verfügung vom 2 2. Apri l 2013 mit Wirkung ab Februar 2013 eine Invalidenrente entsprechend einer Erwerbseinbusse von 16 % zu ( Urk. 11/145). Am 1 8. Februar 2014 wurde ein weiterer Rückfall gemeldet ( Urk. 11/156). Die Suva sprach dem Versicherten mit Verfügung vom 1 2. September 2014 ( Urk. 11/237 = Urk. 3/3 ) eine Invalidenrente beim gleichen Invaliditätsgrad (S. 1) und eine Integritätsentschädigung entsprechend einer Integritäts ein busse von 30 % (S. 3 oben) zu. Die dagegen am 1 5. Oktober 2014 erho bene Einsprache ( Urk. 11/243 = Urk. 3/4 ) wies sie mit Einsprache entscheid vom 1 5. Oktober 2015 ( Urk. 11/271 = Urk. 2) ab. 2. Gegen den Einspracheentscheid vom 1 5. Oktober 2015 ( Urk. 2) erhob der Versicherte am 1 7. November 2015 Beschwerde ( Urk. 1) und beantragte, dieser sei aufzuheben, die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, die ihm ab November 2014 zustehenden Versicherungsleistungen (Heilungskosten und Taggelder) auszurichten, und es sei vom Gericht ein medizinisches Gut achten einzuholen (S. 2 Ziff. 1-3). Eventuell sei die Sache an die Beschwer degegnerin zwecks Einholens eines Gutachtens zurückzuweisen (S. 2 Ziff. 4). Es sei nach Vorliegen des Gutachtens die Rentenfrage neu zu prüfen, auf jeden Fall - auch ohne Begutachtung - eine höhere Invaliden rente und ein höhere Integritätsentschädigung zuzusprechen (S. 2 Ziff. 5-7). Die Suva beantragte mit Beschwerdeantwort vom 7. Januar 2016 ( Urk. 10) die Abweisung der Beschwerde. Der Beschwerdeführer hielt mit Replik vom 2 2. März 2016 an seinen Anträ gen fest ( Urk. 15), was der Beschwerdegegnerin am 2 9. März 2016 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 17 S. 2 Ziff. 3). Eine Duplik ging nicht ein ( Urk. 19). Mit Gerichtsverfügung vom 2 9. März 2016 wurde antragsgemäss ( Urk. 1 S. 3 Ziff. 9) die unentgeltliche Rechtsvertretung bewilligt ( Urk. 17). Den Antrag auf eine öffentliche Verhandlung ( Urk. 1 S. 3 Ziff. 9) zog der Beschwerdeführer wieder zurück ( Urk. 22). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Ist die versicherte Person infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeits unfä hig, so hat sie gemäss Art. 16 Abs. 1 des Bundesgesetz es über die Unfall ver si cherung (UVG) Anspruch auf ein Taggeld. Der Anspruch auf Taggeld ent steht am dritten Tag nach dem Unfalltag. Er erlischt mit der Wieder erlan gung der vollen Arbeitsfähigkeit, mithin im Zeitpunkt der vollen Wiederer langung der Fähigkeit, im bisherigen oder in einem anderen Beruf zumutbare Arbeit zu leisten, mit dem Beginn einer Rente oder mit dem Tod der versicher ten Person (Art. 16 Abs. 2 UVG). 1.2 Ist die versicherte Person infolge des Unfalles zu mindestens 10 % invalid, so hat sie gemäss Art. 18 Abs. 1 UVG Anspruch auf eine Invalidenrente. Invali di tät ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teil weise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 des Bundesgesetzes über den All ge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumut bare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre ( Art. 16 ATSG; vgl. BGE 130 V 121). 1.3 Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der – kumulativ – besonders stabile Arbeitsverhält nisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Sozi allohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der Rechtsprechung entweder Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhe bungen (LSE) oder die DAP-Zahlen herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 4.2.1 mit Hinweisen). Die DAP ist eine Sammlung von Beschreibungen in der Schweiz tatsächlich existierender Arbeitsplätze. Damit unterscheidet sie sich von der tabellari schen Darstellung von Durchschnittslöhnen, die im Rahmen der Schweizeri schen Lohnstrukturerhebung (LSE) vom Bundesamt für Statistik regelmässig erhoben werden. Neben allgemeinen Angaben und Verdienstmöglichkeiten werden in der DAP die physischen Anforderungen an die Stelleninhaber oder Stelleninhaberinnen festgehalten. Der Raster der körperlichen Anforderungs kriterien basiert auf dem internationalen medizinischen Standard EFL nach Isernhagen (ergonomische Funktions- und Leistungsprüfung). Die SUVA entschloss sich 1995 zum Aufbau der DAP mit dem Zweck, das Invalidenein kommen entsprechend den gerichtlichen Anforderungen so konkret wie möglich ermitteln zu können (BGE 139 V 592 E. 6.1 mit Hinweisen). Bei Heranziehen der DAP hat sich die Ermittlung des Invalideneinkommens auf mindestens fünf zumutbare Arbeitsplätze zu stützen. Zusätzlich sind Angaben zu machen über die Gesamtzahl der aufgrund der gegebenen Behinderung in Frage kommenden dokumentierten Arbeitsplätze, über den Höchst- und den Tiefstlohn sowie über den Durchschnittslohn der dem jeweils verwendeten Behinderungsprofil entsprechenden Gruppe. Damit soll die Überprüfung des Auswahlermessens ermöglicht werden, und zwar in dem Sinne, dass die Kenntnis der Gesamtzahl der dem verwendeten Behinde rungsprofil entsprechenden Arbeitsplätze sowie des Höchst-, Tiefst- und Durch schnittslohnes im Bereich des Suchergebnisses eine zuverlässige Beur teilung der von der SUVA verwendeten DAP-Löhne hinsichtlich ihrer Repräsentativi tät erlaubt. Das rechtliche Gehör ist dadurch zu wahren, dass die SUVA die für die Invaliditätsbemessung im konkreten Fall herangezoge nen DAP-Profile mit den erwähnten zusätzlichen Angaben auflegt und die versicherte Person Gelegenheit hat, sich dazu zu äussern. Allfällige Einwen dungen der versicherten Person bezüglich des Auswahlermessens und der Repräsentativität der DAP-Blätter im Einzelfall sind grundsätzlich im Ein spracheverfahren zu erheben, damit sich die SUVA im Einspracheentscheid damit auseinandersetzen kann. Ist die SUVA nicht in der Lage, im Einzelfall den erwähnten Anforderungen zu genügen, kann im Bestreitungsfall nicht auf den DAP-Lohnvergleich abgestellt werden; die SUVA hat diesfalls im Einspracheentscheid die Invalidität aufgrund der LSE Löhne zu ermitteln. Im Beschwerdeverfahren ist es Sache des angerufenen Gerichts, die Rechtskon formität der DAP-Invaliditätsbemessung zu prüfen, gegebenenfalls die Sache an den Versicherer zurückzuweisen oder an Stelle des DAP-Lohnvergleichs einen Tabellenlohnvergleich gestützt auf die LSE vorzunehmen (BGE 139 V 592 E. 6.3, 129 V 472 E. 4.7.2). Rechtsprechungsgemäss sind im Rahmen des DAP-Systems, bei dem auf grund der ärztlichen Zumutbarkeitsbeurteilung anhand von Arbeitsplatzbe schreibungen konkrete Verweisungstätigkeiten ermittelt werden, Abzüge grundsätzlich nicht sachgerecht. Abzüge sind nur vorzunehmen, wenn zeitli che oder leistungsmässige Reduktionen medizinisch begründet sind. Im Übri gen wird spezifischen Beeinträchtigungen in der Leistungsfähigkeit bei der Auswahl der zumutbaren DAP-Profile Rechnung getragen. Bezüglich der weiteren persönlichen und beruflichen Merkmale (Teilzeitarbeit, Alter, Anzahl Dienstjahre, Aufenthaltsstatus), die bei der Anwendung der LSE zu einem Abzug führen können, ist darauf hinzuweisen, dass auf den DAP-Blättern in der Regel nicht nur ein Durchschnittslohn, sondern ein Minimum und ein Maximum angegeben sind, innerhalb deren Spannbreite auf die konkreten Umstände Rück sicht genommen werden kann (BGE 139 V 592 E. 7.3, 129 V 472 E. 4.2.3). 1.4 Nach Art. 24 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf eine ange messene Integritätsentschädigung, wenn sie durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität erleidet. Die Integritätsentschädigung wird in Form einer Kapitalleistung gewährt. Sie darf den am Unfalltag geltenden Höchstbetrag des versicherten Jahresverdienstes nicht übersteigen und wird entsprechend der Schwere des Integritätsschadens abge stuft (Art. 25 Abs. 1 UVG). Gemäss Art. 25 Abs. 2 UVG regelt der Bundesrat die Bemessung der Ent schädi gung. Von dieser Befugnis hat er in Art. 36 der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) Gebrauch gemacht. Abs. 1 dieser Vorschrift bestimmt, dass ein Integritätsschaden als dauernd gilt, wenn er voraussicht lich während des ganzen Lebens minde stens in gleichem Umfang besteht. Er ist erheblich, wenn die körperliche oder geistige Integrität, unabhängig von der Erwerbsfähigkeit, augenfällig oder stark beeinträchtigt wird. Gemäss Abs. 2 gelten für die Bemessung der Integritätsentschädigung die Richtlinien des Anhanges 3. Fallen mehrere körperliche oder geistige Integritätsschäden aus einem oder mehreren Unfällen zusammen, so wird die Integritätsent schädigung nach der gesamten Beeinträchtigung fest gesetzt (Abs. 3). Die Bemessung der Integritätsentschädigung richtet sich laut Art. 25 Abs. 1 UVG nach der Schwere des Integritätsschadens. Diese beurteilt sich nach dem medizinischen Befund. Bei gleichem medizinischem Befund ist der Integri tätsschaden für alle Versicherten gleich; er wird abstrakt und egalitär bemessen. Die Bemessung des Integritätsschadens hängt nicht von den besonderen Umständen des Einzelfalles ab; auch geht es bei ihr nicht um die Schätzung erlittener Unbill, sondern um die medizinisch-theoretische Ermittlung der Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Integrität (BGE 13 V 218 E. 4b). Dementsprechend ist der Umfang der Integritätsein busse eine ärztlich zu beantwortende Frage. 1. 5 Nach Gesetz und Rechtsprechung ist der Fall unter Einstellung der vorüber ge henden Leistungen und Prüfung des Anspruchs auf eine Invali denrente und eine Integritätsentschädigung abzuschliessen, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesund heits zu standes der versicherten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Ein gliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abge schl ossen sind (vgl. Art. 19 Abs. 1, Art. 24 Abs. 2 UVG; Urteil des Bundesge richts 8C_888/2013 vom 2. Mai 2014 E. 4.1, vgl. auch Urteil 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3). Ob eine namhafte Besserung noch möglich ist, bestimmt sich insbesondere nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist. Die Verwen dung des Begriffes „ namhaft" in Art. 19 Abs. 1 UVG verdeutlicht demnach, dass die durch weitere (zweckmässige) Heilbehandlung im Sinne von Art. 10 Abs. 1 UVG erhoffte Besserung ins Gewicht fallen muss. Weder eine weit entfernte Möglichkeit eines positiven Resultats einer Fortsetzung der ärztli chen Behandlung noch ein von weiteren Massnahmen – wie etwa einer Badekur – zu erwartender geringfügiger therapeutischer Fortschritt verleihen Anspruch auf deren Durchführung. In diesem Zusammenhang muss der Gesundheitszustand der versicherten Person prognostisch und nicht aufgrund retrospektiver Feststellungen beurteilt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2. Mai 2014 E. 4.1 mit Hinweisen, insbes. auf BGE 134 V 109 E. 4.3; vgl. auch Urteil 8C_6 39/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3). 1.6 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medi zinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Entscheid ( Urk. 2) davon aus, im Zeitpunkt der Rentenprüfung sei der medizinische Endzustand erreicht gewesen (S. 7 f. Ziff. 3a). Bezüglich der Arbeitsfähigkeit sei auf das Zumutbarkeitsprofil gemäss kreisärztlicher Beurteilung, bestätigt durch die Ärzte des Y.___, abzustellen (S. 8 Ziff. 3b). Bei einem Valideneinkommen von Fr. 76‘050.-- (S. 8 f. Ziff. 4a) und dem anhand von DAP-Daten ermittelten Invalideneinkommen von Fr. 63‘906.-- (S. 9 Ziff. 4b) resultiere eine Erwerbseinbusse von 16 % (S. 10 Ziff. 4c). Auf die kreisärztli che Schätzung des Integritätsschadens sei abzustellen (S. 12 Ziff. 5.c). 2.2 Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt ( Urk. 1), die Beschwerdegegnerin hätte eine im Februar 2014 eingetretene Ver schlechterung des Gesundheitszustandes gutachterlich abklären müssen (S. 6 f. Ziff. 2.3 f.). A uf die im November 2012 erstellte kreisärztliche Zumutbar keitsbeurteilung könne im Entscheidzeitpunkt (September 2015) nicht abge stellt werden (S. 7 f. Ziff. 2.5), ebenso nicht auf die im September 2014 erstellte (S. 8). Verschiedene ihn behandelnde Spezialärzte gingen von einer Restarbeitsfähigkeit von 50 % in leidensangepasster Tätigkeit aus (S. 8 ff. Ziff. 2.6). Auf die verwendeten DAP-Daten könne nicht abgestellt werden, da es sich dabei um Vollzeitstellen handle (S. 10 Ziff. 2.7). Die kreisärztliche Schätzung des Integritätsschadens könne nicht akzeptiert werden (S. 10 Ziff. 2.8). 2.3 Was strittig ist, ergibt sich aus der Zusammenschau der in der Beschwerde ( Urk. 1) gestellten Anträge (S. 2 Ziff. 2-6) und den - den Anträgen nur teil weise entsprechenden - Ausführungen in der Begründung (S. 6 ff.). Demnach ist, nebst der Frage, ob zur Entscheidfindung ein Gutachten erforder lich sei, strittig und zu prüfen : - ob der medizinische Endzustand erreicht ist oder ein fortgesetzter Tag geldanspruch besteht - mit Blick auf den Invaliditätsgrad der Umfang der Arbeitsfähigkeit in leidensangepasster Tätigkeit - die Höhe des Integritätsschadens. Der Antrag auf Taggeld und die Anträge auf Invalidenrente schliessen einan der grundsätzlich aus, ist doch der Rentenbeginn einer der Beendigungs gründe des Taggeldanspruchs ( vorstehend E. 1.1 ). 3. 3.1 Im Rahmen einer Besprechung am 2. Oktober 2012 ( Urk. 11 /89) führte Dr. med. Z.___, Oberarzt A.___, unter anderem aus, schwere Arbeiten seien nicht mehr zumutbar. Die Physiotherapie sei auslaufen zu lassen, das Heimprogramm sei fortzusetzen. Es sei auf gutes Schuhwerk zu achten. Eine namhafte Veränderung des Zustandes werde nicht mehr eintre ten, einzig könne noch mit Schmerzmitteln, Injektionen und eventuell Kno chenaufbaupräparaten dem Zustand ein wenig entgegengewirkt werden. Der Endzustand sei erreicht (S. 1 Mitte). 3.2 Kreisarzt Dr. med. B.___, Facharzt für Chirurgie, berichtete am 5. November 2011 über seine gleichentags erfolgte Untersuchung ( Urk. 11/106). Zur Arbeitsfähigkeit führte er aus, als Bauarbeiter bestehe keine Arbeitsfähig keit mehr. Eine 100%ige Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt bestehe für Tätigkeiten mit folgendem Zumutbarkeitsprofil (S. 8 Mitte): wechselbelastende überwiegend (über 70 % ) sitzende Arbeiten, ohne repetitives Gehen oder gar Tragen von Lasten auf unebenem Gelände, Gehen auf ebenem Gelände mit einer maximalen Traglast von 10 kg, ohne repetitives Treppengehen, ohne das Besteigen von Leitern und Gerüsten und ohne hockende, kauernde und kniende Arbeiten Die Veränderungen im rechten Kniegelenk (beginnende Arthrose) hätten das entschädigungspflichtige Ausmass einer Integritätsschädigung noch nicht erreicht (S. 8). 3.3 Am 2 7. Februar 2014 berichtete Dr. med. C.___, Leitender Arzt, Klinik für Orthopädische Chirurgie, Y.___, über die am 2 1. Februar 2014 erfolgte Implantation einer Totalprothese am rechten Knie ( Urk. 11/168). Vom 2 7. Februar bis 2. April 2014 weilte der Beschwerdeführer stationär in der D.___, worüber am 2. April 2014 berichtet wurde ( Urk. 11/190). Die Zumutbarkeit für angepasste Tätigkeiten werde im Moment noch nicht festgelegt, da man sich noch in der medizinischen Phase befinde (S. 2 oben). Dr. C.___, Y.___, berichtete am 2. Mai 2014 über die am 2 3. April 2014 erfolgte Verlaufskontrolle ( Urk. 11/202) und führte unter anderem aus, zwei Monate postoperativ sei der Verlauf soweit regelrecht, so dass weiter auf Vollbelastung übergegangen werden könne (S. 1 unten). 3.4 Kreisarzt Dr. B.___ führte in seinem Bericht vom 1 7. Juni 2014 ( Urk. 11/212) nach der gleichentags erfolgten Untersuchung unter anderem aus, es bestehe weiterhin keine Arbeitsfähigkeit (S. 8 Mitte). Gleichentags führte er aus, der Integritätsschaden betrage 30 %, dies infolge einer lateral betonten Gonarthrose rechts gemäss Tabelle 5, Integritätsscha den bei Arthrosen ( Urk. 11/213). Dr. med. E.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, führte in seinem Kurzbericht vom 1 8. Juli 2014 an den Kreisarzt unter anderem aus, es bestehe weiterhin eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % ( Urk. 11/219). M it Zeugnis vom 6. November 2014 attestierte Dr. E.___ für leidensan gepasste Tätigkeiten eine volle Arbeitsfähigkeit ab 2. September 2014 (vgl. Einspracheentscheid des Amtes für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich vom 1 7. März 2015, Urk. 11/262 S. 3 Mitte). 3.5 Kreisarzt Dr. B.___ berichtete am 2. September 2014 über seine gleichentags erfolgte Untersuchung ( Urk. 11/229). Er führte unter anderem aus, als Bauarbeiter bestehe keine Arbeitsfähigkeit, eine solche werde auch nicht mehr erreichbar sein. Auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt bestehe eine 100%ige Arbeitsfähigkeit für das im November 2012 definierte Zumutbarkeitsprofil (vorstehend E. 3.3), das vollumfänglich übernommen werden könne (S. 8 unten). Es sei ein Endzustand erreicht. Weitere Behandlungen seien weder notwendig noch zielführend (S. 9). 3.6 Am 9. April 2015 berichtete Dr. med. F.___, Oberarzt, Klinik für Orthopädie und Traumatologie, Y.___, über die am 2 5. März 2015 erfolgte Untersuchung ( Urk. 11/256). Er führte unter anderem aus, gut ein Jahr post operativ zeige sich klinisch eine ordentliche Kniegelenksfunktion. Es bestehe jedoch ein deutlicher Leidensdruck aufgrund der unzureichenden Schmerz kontrolle sowie der schwierigen sozialen Situation. Momentan sähen sie - die Ärzte des Y.___ - durch eine chirurgische Intervention kein Verbesserungs potential der Kniefunktion. Ihrer Einschätzung zufolge wäre eine angepasste, knieschonende berufliche Tätigkeit mit Wechselbelastung zu 50 % möglich ; sie bäten jedoch die Beschwerdegegnerin um eine erneute kreisärztliche Untersuchung zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit (S. 2 oben). 3.7 Mit Schreiben vom 1 0. September 2015 teilte Dr. F.___ mit, sie - die Ärzte des Y.___ - teilten die Einschätzung des Kreisarztes bezüglich des Zumutbar keitsprofils. Bei ihren Untersuchungen hätten sich in der letzten Zeit keine richtungsweisenden Veränderungen der Kniegelenksfunktionen ergeben, so dass das definierte Zumutbarkeitsprofil Bestand habe ( Urk. 11/268). 3.8 Dr. med. G.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Trau matologie des Bewegungsapparates, berichtete am 3 0. September 2015 an Dr. E.___ ( Urk. 11/269 /2-3 ). Er habe den Beschwerdeführer erstmals am 1 9. August 2015 untersucht und am 1 6. September 2015 zur Bespre chung der (Röntgen-) Befunde gesehen (S. 1 oben). Als Zuweisungsgrund nannte er eine schmerzhafte Knietotalprothese rechts (S. 1 Mitte). Anamnes tisch hielt er unter anderem fest, am 9. April 2015 sei durch die Ärzte des Y.___ eine zumutbare Arbeitsfähigkeit von 50 % attestiert worden (S. 1 unten). Als Hilfsarbeiter auf dem Bau sei der Beschwerdeführer mit einer Kniepro these sicher nicht mehr voll arbeitsfähig. Er sei ebenfalls der Meinung, dass aber eine 50%ige Arbeitsfähigkeit für leichte Arbeiten mit wechselndem Belastungsprofil vertretbar sei (S. 2 unten). 4. 4.1 Der Gesundheitsschaden, der die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers beein trächtigt, ist die erhebliche Funktionseinschränkung seines rechten Kniegelenks. Sie hat zur Folge, dass er nach nahezu einhelliger Auffassung der dies beurteilenden Ärzte als Bauarbeiter auf Dauer nicht mehr arbeitsfä hig ist. Aufgrund der noch verbleibenden Arbeitsfähigkeit in einer leidensan gepassten Tätigkeit resultierte im Jahr 2013 ein Invaliditätsgrad von 16 % ; diesem entsprechend sprach ihm die Beschwerdegegnerin im Jahr 2013 eine Invalidenrente zu, was unbestritten blieb. Im Februar 2014 wurde, rund ein Jahr nach der Rentenzusprache, am rechten Knie eine Totalprothese implantiert, und im Juni 2014 wurde die Arthrose am rechten Knie, die 2011 noch als (lediglich) beginnend eingestuft worden war (vorstehend E. 3.2), als Integritätsschaden im Umfang von 30 % taxiert (vorstehend E. 3.4). Es fragt sich nun, wie sich die genannten gesundheitlichen Aspekte auf die Leistungsansprüche des Beschwerdeführers auswirken. 4.2 Die Feststellung von Kreisarzt Dr. B.___, dass im September 2014 der medizi nische Endzustand (wieder) erreicht war (vorstehend E. 3.5), ist als sol che nicht in Frage gestellt worden. Auch der Beschwerdeführer hat sich ihr de facto angeschlossen, denn seine den Rentenanspruch betreffenden An träge ( Urk. 1 S. 2 Ziff. 5 und 6) würden sonst keinen Sinn ergeben (vgl. vor stehend E. 1.5). Damit ist auch die Frage geklärt, ob - wie vom Beschwer deführer postuliert ( Urk. 1 S. 2 Ziff. 2) - ein fortgesetzter Taggeldanspruch bestehe; er besteht nicht. 4.3 Gemäss den Feststellungen von Kreisarzt Dr. B.___ wirkt sich die Prothesen versorgung des beschädigten Knies und das Fortschreiten der Arthrose nicht auf die verbleibende Arbeitsfähigkeit in leidensangepasster Tätigkeit aus; diese hat sich weder verbessert noch verschlechtert, weshalb ab 2014 vom gleichen Zumutbarkeitsprofil ausgegangen werden kann wie 2012 (vorste hend E. 3.5). Es gibt keine ärztliche n Beurteilung en, die diesbezüglich etwas anderes annehmen liessen. Klärungsbedürftig ist einzig der Umfang der im Rahmen des Zumutbarkeitsprofils bestehenden Arbeitsfähigkeit. Kreisarzt Dr. B.___ erachtete eine dem Zumutbarkeitsprofil gerecht wer dende Tätigkeit als vollschichtig möglich (vorstehend E. 3.2). Dr. F.___ ( Y.___ ) postulierte diesbezüglich im April 2015 eine Arbeitsfähigkeit von 50 %, erbat jedoch ausdrücklich eine kreisärztliche Beurteilung (vorstehend E. 3.6). Nachdem ihm diese vorlag, schloss er sich ihr im September 2015 an, ging also im Ergebnis ebenfalls von einer vollen Arbeitsfähigkeit in leidens angepasster Tätigkeit aus (vorstehend E. 3.7). Damit übereinstimmend attestiert e Dr. E.___ bereits ab September 2014 eine volle Arbeitsfä higkeit in angepasster Tätigkeit (vorstehend E. 3.4). Die davon abweichende Äusserung von Dr. G.___ (vorstehend E. 3.8) ist nicht geeignet, diese übereinstimmenden Einschätzungen in Frage zu stellen. Offensichtlich war ihm nämlich weder die kreisärztliche Beurteilung bekannt noch der Umstand, dass sich Dr. F.___ im September 2015 dieser angeschlossen hat. Die von ihm verwendeten Formulierungen machen deutlich, dass er letztlich nicht eine eigene Beurteilung vornahm, sondern bloss die - zwischenzeitlich über holte - Einschätzung durch Dr. F.___ vom April 2015 übernahm. Seine fehlende Vertrautheit mit den näheren Umständen zeigt sich auch darin, dass er befand, in der angestammten Tätigkeit sei der Beschwerdeführer „nicht mehr voll“ arbeitsfähig, was nicht vereinbar ist mit der klaren und wieder holten kreisärztlichen Feststellung, dass in der angestammten Tätigkeit aktu ell und auf Dauer gar keine Arbeitsfähigkeit mehr besteht. 4.4 Somit bleibt festzuhalten, dass dem Beschwerdeführer nur Tätigkeiten mög lich sind, die der erheblichen Beeinträchtigung des rechten Kniegelenks im Sinne des formulierten Zumutbarkeitsprofils Rechnung tragen. Wird das Zumutbarkeitsprofil eingehalten, sind keine Gründe ersichtlich, die auf eine in diesem Rahmen zusätzlich reduzierte Arbeitsfähigkeit schliessen liessen. Mithin ist die Beschwerdegegnerin bei der Invaliditätsbemessung zu Recht von einer vollen Arbeitsfähigkeit in leidensangepasster Tätigkeit ausge gangen. Damit wird auch der - einzige - Einwand, der beschwerdeweise gegenüber der Verwendung der DAP-Daten erhoben wurde ( Urk. 1 S. 10 Ziff. 2.7), hin fällig. Die Invaliditätsbemessung gestützt auf die DAP-Profile entspricht den Vorgaben der Rechtsprechung (vorstehend E. 1.3) und ist nicht zu beanstan den. 4.5 Gemäss der von Kreisarzt Dr. B.___ verwendeten und einschlägigen Tabelle 5 (Arthrosen) entspricht eine mässige Pangonarthrose einem Integritäts schaden von 10-30 % und eine schwere einem solchen von 30-40 %. Endoprothesen mit gutem Erfolg lassen einen Integritätsschaden von 20 % annehmen, Endoprothesen mit schlechtem Erfolg einen solchen von 40 %. Vor diesem Hintergrund ist die von Dr. B.___ vorgenommene Einschätzung mit 30 % (vorstehend E. 3.4) vollumfänglich plausibel. Dass sie nach Meinung des Beschwerdeführers „nicht akzeptiert“ werden könne ( Urk. 1 S. 10 Ziff. 2.8), ist zur Kenntnis zu nehmen, aber nicht geeignet, die behaup tete Erforderlichkeit einer weiteren, gutachterlichen Beurteilung zu begrün den. 4.6 Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beschwerdegegnerin zu Recht weiter hin einen Invaliditätsgrad von 16 % und neu eine Integritätseinbusse von 30 % angenommen hat. Der angefochtene Entscheid ist deshalb nicht zu beanstanden, sondern zu bestätigen, und die dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen. 5. Der unentgeltliche Rechtsvertreter hat mit Honorarnote vom 2 3. Mai 2016 einen Aufwand von 13.77 Stunden sowie eine Kleinspesenpauschale von 3 % fakturiert ( Urk. 20). Beim praxisgemässen Stundenansatz von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) ist er somit mit Fr. 3‘369.90 (inklusive Auslagen ersatz und Mehrwertsteuer) zu entschädigen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Massimo Aliotta, Winterthur, wird mit Fr. 3'369.90 (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichtskasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Massimo Aliotta - Rechtsanwalt Reto Bachmann - Bundesamt für Gesundheit sowie an: - Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesge richt Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannTiefenbacher

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2015.00235 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Sager Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiberin Tiefenbacher Urteil vom 6. Februar 2017 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Massimo Aliotta Aliotta Rechtsanwälte Obergasse 20, Postfach 1508, 8401 Winterthur gegen Suva Rechtsabteilung Postfach 4358, 6002 Luzern Beschwerdegegnerin vertreten durch Rechtsanwalt Reto Bachmann Lischer Zemp & Partner, Rechtsanwälte und Notare Schwanenplatz 4, 6004 Luzern Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1959, war als Bauarbeiter tätig und bei der Suva unfall versichert, als er sich am 9. September 1989 beim Fussballspielen eine Ruptur des vorderen Kreuzbandes und des medialen Seitenbandes am rechten Knie zuzog ( Urk. 11/1 Ziff. 1-6, Urk. 11/2 Ziff. 5). Am 3 0. Januar 2012 wurde ein Rückfall gemeldet ( Urk. 11/15). Die Suva sprach dem Versicherten mit Verfügung vom 2 2. Apri l 2013 mit Wirkung ab Februar 2013 eine Invalidenrente entsprechend einer Erwerbseinbusse von 16 % zu ( Urk. 11/145). Am 1 8. Februar 2014 wurde ein weiterer Rückfall gemeldet ( Urk. 11/156). Die Suva sprach dem Versicherten mit Verfügung vom 1 2. September 2014 ( Urk. 11/237 = Urk. 3/3 ) eine Invalidenrente beim gleichen Invaliditätsgrad (S. 1) und eine Integritätsentschädigung entsprechend einer Integritäts ein busse von 30 % (S. 3 oben) zu. Die dagegen am 1 5. Oktober 2014 erho bene Einsprache ( Urk. 11/243 = Urk. 3/4 ) wies sie mit Einsprache entscheid vom 1 5. Oktober 2015 ( Urk. 11/271 = Urk. 2) ab. 2. Gegen den Einspracheentscheid vom 1 5. Oktober 2015 ( Urk. 2) erhob der Versicherte am 1 7. November 2015 Beschwerde ( Urk. 1) und beantragte, dieser sei aufzuheben, die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, die ihm ab November 2014 zustehenden Versicherungsleistungen (Heilungskosten und Taggelder) auszurichten, und es sei vom Gericht ein medizinisches Gut achten einzuholen (S. 2 Ziff. 1-3). Eventuell sei die Sache an die Beschwer degegnerin zwecks Einholens eines Gutachtens zurückzuweisen (S. 2 Ziff. 4). Es sei nach Vorliegen des Gutachtens die Rentenfrage neu zu prüfen, auf jeden Fall - auch ohne Begutachtung - eine höhere Invaliden rente und ein höhere Integritätsentschädigung zuzusprechen (S. 2 Ziff. 5-7). Die Suva beantragte mit Beschwerdeantwort vom 7. Januar 2016 ( Urk. 10) die Abweisung der Beschwerde. Der Beschwerdeführer hielt mit Replik vom 2 2. März 2016 an seinen Anträ gen fest ( Urk. 15), was der Beschwerdegegnerin am 2 9. März 2016 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 17 S. 2 Ziff. 3). Eine Duplik ging nicht ein ( Urk. 19). Mit Gerichtsverfügung vom 2 9. März 2016 wurde antragsgemäss ( Urk. 1 S. 3 Ziff. 9) die unentgeltliche Rechtsvertretung bewilligt ( Urk. 17). Den Antrag auf eine öffentliche Verhandlung ( Urk. 1 S. 3 Ziff. 9) zog der Beschwerdeführer wieder zurück ( Urk. 22). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Ist die versicherte Person infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeits unfä hig, so hat sie gemäss Art. 16 Abs. 1 des Bundesgesetz es über die Unfall ver si cherung (UVG) Anspruch auf ein Taggeld. Der Anspruch auf Taggeld ent steht am dritten Tag nach dem Unfalltag. Er erlischt mit der Wieder erlan gung der vollen Arbeitsfähigkeit, mithin im Zeitpunkt der vollen Wiederer langung der Fähigkeit, im bisherigen oder in einem anderen Beruf zumutbare Arbeit zu leisten, mit dem Beginn einer Rente oder mit dem Tod der versicher ten Person (Art. 16 Abs. 2 UVG). 1.2 Ist die versicherte Person infolge des Unfalles zu mindestens 10 % invalid, so hat sie gemäss Art. 18 Abs. 1 UVG Anspruch auf eine Invalidenrente. Invali di tät ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teil weise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 des Bundesgesetzes über den All ge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumut bare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre ( Art. 16 ATSG; vgl. BGE 130 V 121). 1.3 Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der – kumulativ – besonders stabile Arbeitsverhält nisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Sozi allohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der Rechtsprechung entweder Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhe bungen (LSE) oder die DAP-Zahlen herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 4.2.1 mit Hinweisen). Die DAP ist eine Sammlung von Beschreibungen in der Schweiz tatsächlich existierender Arbeitsplätze. Damit unterscheidet sie sich von der tabellari schen Darstellung von Durchschnittslöhnen, die im Rahmen der Schweizeri schen Lohnstrukturerhebung (LSE) vom Bundesamt für Statistik regelmässig erhoben werden. Neben allgemeinen Angaben und Verdienstmöglichkeiten werden in der DAP die physischen Anforderungen an die Stelleninhaber oder Stelleninhaberinnen festgehalten. Der Raster der körperlichen Anforderungs kriterien basiert auf dem internationalen medizinischen Standard EFL nach Isernhagen (ergonomische Funktions- und Leistungsprüfung). Die SUVA entschloss sich 1995 zum Aufbau der DAP mit dem Zweck, das Invalidenein kommen entsprechend den gerichtlichen Anforderungen so konkret wie möglich ermitteln zu können (BGE 139 V 592 E. 6.1 mit Hinweisen). Bei Heranziehen der DAP hat sich die Ermittlung des Invalideneinkommens auf mindestens fünf zumutbare Arbeitsplätze zu stützen. Zusätzlich sind Angaben zu machen über die Gesamtzahl der aufgrund der gegebenen Behinderung in Frage kommenden dokumentierten Arbeitsplätze, über den Höchst- und den Tiefstlohn sowie über den Durchschnittslohn der dem jeweils verwendeten Behinderungsprofil entsprechenden Gruppe. Damit soll die Überprüfung des Auswahlermessens ermöglicht werden, und zwar in dem Sinne, dass die Kenntnis der Gesamtzahl der dem verwendeten Behinde rungsprofil entsprechenden Arbeitsplätze sowie des Höchst-, Tiefst- und Durch schnittslohnes im Bereich des Suchergebnisses eine zuverlässige Beur teilung der von der SUVA verwendeten DAP-Löhne hinsichtlich ihrer Repräsentativi tät erlaubt. Das rechtliche Gehör ist dadurch zu wahren, dass die SUVA die für die Invaliditätsbemessung im konkreten Fall herangezoge nen DAP-Profile mit den erwähnten zusätzlichen Angaben auflegt und die versicherte Person Gelegenheit hat, sich dazu zu äussern. Allfällige Einwen dungen der versicherten Person bezüglich des Auswahlermessens und der Repräsentativität der DAP-Blätter im Einzelfall sind grundsätzlich im Ein spracheverfahren zu erheben, damit sich die SUVA im Einspracheentscheid damit auseinandersetzen kann. Ist die SUVA nicht in der Lage, im Einzelfall den erwähnten Anforderungen zu genügen, kann im Bestreitungsfall nicht auf den DAP-Lohnvergleich abgestellt werden; die SUVA hat diesfalls im Einspracheentscheid die Invalidität aufgrund der LSE Löhne zu ermitteln. Im Beschwerdeverfahren ist es Sache des angerufenen Gerichts, die Rechtskon formität der DAP-Invaliditätsbemessung zu prüfen, gegebenenfalls die Sache an den Versicherer zurückzuweisen oder an Stelle des DAP-Lohnvergleichs einen Tabellenlohnvergleich gestützt auf die LSE vorzunehmen (BGE 139 V 592 E. 6.3, 129 V 472 E. 4.7.2). Rechtsprechungsgemäss sind im Rahmen des DAP-Systems, bei dem auf grund der ärztlichen Zumutbarkeitsbeurteilung anhand von Arbeitsplatzbe schreibungen konkrete Verweisungstätigkeiten ermittelt werden, Abzüge grundsätzlich nicht sachgerecht. Abzüge sind nur vorzunehmen, wenn zeitli che oder leistungsmässige Reduktionen medizinisch begründet sind. Im Übri gen wird spezifischen Beeinträchtigungen in der Leistungsfähigkeit bei der Auswahl der zumutbaren DAP-Profile Rechnung getragen. Bezüglich der weiteren persönlichen und beruflichen Merkmale (Teilzeitarbeit, Alter, Anzahl Dienstjahre, Aufenthaltsstatus), die bei der Anwendung der LSE zu einem Abzug führen können, ist darauf hinzuweisen, dass auf den DAP-Blättern in der Regel nicht nur ein Durchschnittslohn, sondern ein Minimum und ein Maximum angegeben sind, innerhalb deren Spannbreite auf die konkreten Umstände Rück sicht genommen werden kann (BGE 139 V 592 E. 7.3, 129 V 472 E. 4.2.3). 1.4 Nach Art. 24 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf eine ange messene Integritätsentschädigung, wenn sie durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität erleidet. Die Integritätsentschädigung wird in Form einer Kapitalleistung gewährt. Sie darf den am Unfalltag geltenden Höchstbetrag des versicherten Jahresverdienstes nicht übersteigen und wird entsprechend der Schwere des Integritätsschadens abge stuft (Art. 25 Abs. 1 UVG). Gemäss Art. 25 Abs. 2 UVG regelt der Bundesrat die Bemessung der Ent schädi gung. Von dieser Befugnis hat er in Art. 36 der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) Gebrauch gemacht. Abs. 1 dieser Vorschrift bestimmt, dass ein Integritätsschaden als dauernd gilt, wenn er voraussicht lich während des ganzen Lebens minde stens in gleichem Umfang besteht. Er ist erheblich, wenn die körperliche oder geistige Integrität, unabhängig von der Erwerbsfähigkeit, augenfällig oder stark beeinträchtigt wird. Gemäss Abs. 2 gelten für die Bemessung der Integritätsentschädigung die Richtlinien des Anhanges 3. Fallen mehrere körperliche oder geistige Integritätsschäden aus einem oder mehreren Unfällen zusammen, so wird die Integritätsent schädigung nach der gesamten Beeinträchtigung fest gesetzt (Abs. 3). Die Bemessung der Integritätsentschädigung richtet sich laut Art. 25 Abs. 1 UVG nach der Schwere des Integritätsschadens. Diese beurteilt sich nach dem medizinischen Befund. Bei gleichem medizinischem Befund ist der Integri tätsschaden für alle Versicherten gleich; er wird abstrakt und egalitär bemessen. Die Bemessung des Integritätsschadens hängt nicht von den besonderen Umständen des Einzelfalles ab; auch geht es bei ihr nicht um die Schätzung erlittener Unbill, sondern um die medizinisch-theoretische Ermittlung der Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Integrität (BGE 13 V 218 E. 4b). Dementsprechend ist der Umfang der Integritätsein busse eine ärztlich zu beantwortende Frage. 1. 5 Nach Gesetz und Rechtsprechung ist der Fall unter Einstellung der vorüber ge henden Leistungen und Prüfung des Anspruchs auf eine Invali denrente und eine Integritätsentschädigung abzuschliessen, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesund heits zu standes der versicherten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Ein gliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abge schl ossen sind (vgl. Art. 19 Abs. 1, Art. 24 Abs. 2 UVG; Urteil des Bundesge richts 8C_888/2013 vom 2. Mai 2014 E. 4.1, vgl. auch Urteil 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3). Ob eine namhafte Besserung noch möglich ist, bestimmt sich insbesondere nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist. Die Verwen dung des Begriffes „ namhaft" in Art. 19 Abs. 1 UVG verdeutlicht demnach, dass die durch weitere (zweckmässige) Heilbehandlung im Sinne von Art. 10 Abs. 1 UVG erhoffte Besserung ins Gewicht fallen muss. Weder eine weit entfernte Möglichkeit eines positiven Resultats einer Fortsetzung der ärztli chen Behandlung noch ein von weiteren Massnahmen – wie etwa einer Badekur – zu erwartender geringfügiger therapeutischer Fortschritt verleihen Anspruch auf deren Durchführung. In diesem Zusammenhang muss der Gesundheitszustand der versicherten Person prognostisch und nicht aufgrund retrospektiver Feststellungen beurteilt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2. Mai 2014 E. 4.1 mit Hinweisen, insbes. auf BGE 134 V 109 E. 4.3; vgl. auch Urteil 8C_6 39/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3). 1.6 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medi zinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Entscheid ( Urk. 2) davon aus, im Zeitpunkt der Rentenprüfung sei der medizinische Endzustand erreicht gewesen (S. 7 f. Ziff. 3a). Bezüglich der Arbeitsfähigkeit sei auf das Zumutbarkeitsprofil gemäss kreisärztlicher Beurteilung, bestätigt durch die Ärzte des Y.___, abzustellen (S. 8 Ziff. 3b). Bei einem Valideneinkommen von Fr. 76‘050.-- (S. 8 f. Ziff. 4a) und dem anhand von DAP-Daten ermittelten Invalideneinkommen von Fr. 63‘906.-- (S. 9 Ziff. 4b) resultiere eine Erwerbseinbusse von 16 % (S. 10 Ziff. 4c). Auf die kreisärztli che Schätzung des Integritätsschadens sei abzustellen (S. 12 Ziff. 5.c). 2.2 Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt ( Urk. 1), die Beschwerdegegnerin hätte eine im Februar 2014 eingetretene Ver schlechterung des Gesundheitszustandes gutachterlich abklären müssen (S. 6 f. Ziff. 2.3 f.). A uf die im November 2012 erstellte kreisärztliche Zumutbar keitsbeurteilung könne im Entscheidzeitpunkt (September 2015) nicht abge stellt werden (S. 7 f. Ziff. 2.5), ebenso nicht auf die im September 2014 erstellte (S. 8). Verschiedene ihn behandelnde Spezialärzte gingen von einer Restarbeitsfähigkeit von 50 % in leidensangepasster Tätigkeit aus (S. 8 ff. Ziff. 2.6). Auf die verwendeten DAP-Daten könne nicht abgestellt werden, da es sich dabei um Vollzeitstellen handle (S. 10 Ziff. 2.7). Die kreisärztliche Schätzung des Integritätsschadens könne nicht akzeptiert werden (S. 10 Ziff. 2.8). 2.3 Was strittig ist, ergibt sich aus der Zusammenschau der in der Beschwerde ( Urk. 1) gestellten Anträge (S. 2 Ziff. 2-6) und den - den Anträgen nur teil weise entsprechenden - Ausführungen in der Begründung (S. 6 ff.). Demnach ist, nebst der Frage, ob zur Entscheidfindung ein Gutachten erforder lich sei, strittig und zu prüfen : - ob der medizinische Endzustand erreicht ist oder ein fortgesetzter Tag geldanspruch besteht - mit Blick auf den Invaliditätsgrad der Umfang der Arbeitsfähigkeit in leidensangepasster Tätigkeit - die Höhe des Integritätsschadens. Der Antrag auf Taggeld und die Anträge auf Invalidenrente schliessen einan der grundsätzlich aus, ist doch der Rentenbeginn einer der Beendigungs gründe des Taggeldanspruchs ( vorstehend E. 1.1 ). 3. 3.1 Im Rahmen einer Besprechung am 2. Oktober 2012 ( Urk. 11 /89) führte Dr. med. Z.___, Oberarzt A.___, unter anderem aus, schwere Arbeiten seien nicht mehr zumutbar. Die Physiotherapie sei auslaufen zu lassen, das Heimprogramm sei fortzusetzen. Es sei auf gutes Schuhwerk zu achten. Eine namhafte Veränderung des Zustandes werde nicht mehr eintre ten, einzig könne noch mit Schmerzmitteln, Injektionen und eventuell Kno chenaufbaupräparaten dem Zustand ein wenig entgegengewirkt werden. Der Endzustand sei erreicht (S. 1 Mitte). 3.2 Kreisarzt Dr. med. B.___, Facharzt für Chirurgie, berichtete am 5. November 2011 über seine gleichentags erfolgte Untersuchung ( Urk. 11/106). Zur Arbeitsfähigkeit führte er aus, als Bauarbeiter bestehe keine Arbeitsfähig keit mehr. Eine 100%ige Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt bestehe für Tätigkeiten mit folgendem Zumutbarkeitsprofil (S. 8 Mitte): wechselbelastende überwiegend (über 70 % ) sitzende Arbeiten, ohne repetitives Gehen oder gar Tragen von Lasten auf unebenem Gelände, Gehen auf ebenem Gelände mit einer maximalen Traglast von 10 kg, ohne repetitives Treppengehen, ohne das Besteigen von Leitern und Gerüsten und ohne hockende, kauernde und kniende Arbeiten Die Veränderungen im rechten Kniegelenk (beginnende Arthrose) hätten das entschädigungspflichtige Ausmass einer Integritätsschädigung noch nicht erreicht (S. 8). 3.3 Am 2 7. Februar 2014 berichtete Dr. med. C.___, Leitender Arzt, Klinik für Orthopädische Chirurgie, Y.___, über die am 2 1. Februar 2014 erfolgte Implantation einer Totalprothese am rechten Knie ( Urk. 11/168). Vom 2 7. Februar bis 2. April 2014 weilte der Beschwerdeführer stationär in der D.___, worüber am 2. April 2014 berichtet wurde ( Urk. 11/190). Die Zumutbarkeit für angepasste Tätigkeiten werde im Moment noch nicht festgelegt, da man sich noch in der medizinischen Phase befinde (S. 2 oben). Dr. C.___, Y.___, berichtete am 2. Mai 2014 über die am 2 3. April 2014 erfolgte Verlaufskontrolle ( Urk. 11/202) und führte unter anderem aus, zwei Monate postoperativ sei der Verlauf soweit regelrecht, so dass weiter auf Vollbelastung übergegangen werden könne (S. 1 unten). 3.4 Kreisarzt Dr. B.___ führte in seinem Bericht vom 1 7. Juni 2014 ( Urk. 11/212) nach der gleichentags erfolgten Untersuchung unter anderem aus, es bestehe weiterhin keine Arbeitsfähigkeit (S. 8 Mitte). Gleichentags führte er aus, der Integritätsschaden betrage 30 %, dies infolge einer lateral betonten Gonarthrose rechts gemäss Tabelle 5, Integritätsscha den bei Arthrosen ( Urk. 11/213). Dr. med. E.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, führte in seinem Kurzbericht vom 1 8. Juli 2014 an den Kreisarzt unter anderem aus, es bestehe weiterhin eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % ( Urk. 11/219). M it Zeugnis vom 6. November 2014 attestierte Dr. E.___ für leidensan gepasste Tätigkeiten eine volle Arbeitsfähigkeit ab 2. September 2014 (vgl. Einspracheentscheid des Amtes für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich vom 1 7. März 2015, Urk. 11/262 S. 3 Mitte). 3.5 Kreisarzt Dr. B.___ berichtete am 2. September 2014 über seine gleichentags erfolgte Untersuchung ( Urk. 11/229). Er führte unter anderem aus, als Bauarbeiter bestehe keine Arbeitsfähigkeit, eine solche werde auch nicht mehr erreichbar sein. Auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt bestehe eine 100%ige Arbeitsfähigkeit für das im November 2012 definierte Zumutbarkeitsprofil (vorstehend E. 3.3), das vollumfänglich übernommen werden könne (S. 8 unten). Es sei ein Endzustand erreicht. Weitere Behandlungen seien weder notwendig noch zielführend (S. 9). 3.6 Am 9. April 2015 berichtete Dr. med. F.___, Oberarzt, Klinik für Orthopädie und Traumatologie, Y.___, über die am 2 5. März 2015 erfolgte Untersuchung ( Urk. 11/256). Er führte unter anderem aus, gut ein Jahr post operativ zeige sich klinisch eine ordentliche Kniegelenksfunktion. Es bestehe jedoch ein deutlicher Leidensdruck aufgrund der unzureichenden Schmerz kontrolle sowie der schwierigen sozialen Situation. Momentan sähen sie - die Ärzte des Y.___ - durch eine chirurgische Intervention kein Verbesserungs potential der Kniefunktion. Ihrer Einschätzung zufolge wäre eine angepasste, knieschonende berufliche Tätigkeit mit Wechselbelastung zu 50 % möglich ; sie bäten jedoch die Beschwerdegegnerin um eine erneute kreisärztliche Untersuchung zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit (S. 2 oben). 3.7 Mit Schreiben vom 1 0. September 2015 teilte Dr. F.___ mit, sie - die Ärzte des Y.___ - teilten die Einschätzung des Kreisarztes bezüglich des Zumutbar keitsprofils. Bei ihren Untersuchungen hätten sich in der letzten Zeit keine richtungsweisenden Veränderungen der Kniegelenksfunktionen ergeben, so dass das definierte Zumutbarkeitsprofil Bestand habe ( Urk. 11/268). 3.8 Dr. med. G.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Trau matologie des Bewegungsapparates, berichtete am 3 0. September 2015 an Dr. E.___ ( Urk. 11/269 /2-3 ). Er habe den Beschwerdeführer erstmals am 1 9. August 2015 untersucht und am 1 6. September 2015 zur Bespre chung der (Röntgen-) Befunde gesehen (S. 1 oben). Als Zuweisungsgrund nannte er eine schmerzhafte Knietotalprothese rechts (S. 1 Mitte). Anamnes tisch hielt er unter anderem fest, am 9. April 2015 sei durch die Ärzte des Y.___ eine zumutbare Arbeitsfähigkeit von 50 % attestiert worden (S. 1 unten). Als Hilfsarbeiter auf dem Bau sei der Beschwerdeführer mit einer Kniepro these sicher nicht mehr voll arbeitsfähig. Er sei ebenfalls der Meinung, dass aber eine 50%ige Arbeitsfähigkeit für leichte Arbeiten mit wechselndem Belastungsprofil vertretbar sei (S. 2 unten). 4. 4.1 Der Gesundheitsschaden, der die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers beein trächtigt, ist die erhebliche Funktionseinschränkung seines rechten Kniegelenks. Sie hat zur Folge, dass er nach nahezu einhelliger Auffassung der dies beurteilenden Ärzte als Bauarbeiter auf Dauer nicht mehr arbeitsfä hig ist. Aufgrund der noch verbleibenden Arbeitsfähigkeit in einer leidensan gepassten Tätigkeit resultierte im Jahr 2013 ein Invaliditätsgrad von 16 % ; diesem entsprechend sprach ihm die Beschwerdegegnerin im Jahr 2013 eine Invalidenrente zu, was unbestritten blieb. Im Februar 2014 wurde, rund ein Jahr nach der Rentenzusprache, am rechten Knie eine Totalprothese implantiert, und im Juni 2014 wurde die Arthrose am rechten Knie, die 2011 noch als (lediglich) beginnend eingestuft worden war (vorstehend E. 3.2), als Integritätsschaden im Umfang von 30 % taxiert (vorstehend E. 3.4). Es fragt sich nun, wie sich die genannten gesundheitlichen Aspekte auf die Leistungsansprüche des Beschwerdeführers auswirken. 4.2 Die Feststellung von Kreisarzt Dr. B.___, dass im September 2014 der medizi nische Endzustand (wieder) erreicht war (vorstehend E. 3.5), ist als sol che nicht in Frage gestellt worden. Auch der Beschwerdeführer hat sich ihr de facto angeschlossen, denn seine den Rentenanspruch betreffenden An träge ( Urk. 1 S. 2 Ziff. 5 und 6) würden sonst keinen Sinn ergeben (vgl. vor stehend E. 1.5). Damit ist auch die Frage geklärt, ob - wie vom Beschwer deführer postuliert ( Urk. 1 S. 2 Ziff. 2) - ein fortgesetzter Taggeldanspruch bestehe; er besteht nicht. 4.3 Gemäss den Feststellungen von Kreisarzt Dr. B.___ wirkt sich die Prothesen versorgung des beschädigten Knies und das Fortschreiten der Arthrose nicht auf die verbleibende Arbeitsfähigkeit in leidensangepasster Tätigkeit aus; diese hat sich weder verbessert noch verschlechtert, weshalb ab 2014 vom gleichen Zumutbarkeitsprofil ausgegangen werden kann wie 2012 (vorste hend E. 3.5). Es gibt keine ärztliche n Beurteilung en, die diesbezüglich etwas anderes annehmen liessen. Klärungsbedürftig ist einzig der Umfang der im Rahmen des Zumutbarkeitsprofils bestehenden Arbeitsfähigkeit. Kreisarzt Dr. B.___ erachtete eine dem Zumutbarkeitsprofil gerecht wer dende Tätigkeit als vollschichtig möglich (vorstehend E. 3.2). Dr. F.___ ( Y.___ ) postulierte diesbezüglich im April 2015 eine Arbeitsfähigkeit von 50 %, erbat jedoch ausdrücklich eine kreisärztliche Beurteilung (vorstehend E. 3.6). Nachdem ihm diese vorlag, schloss er sich ihr im September 2015 an, ging also im Ergebnis ebenfalls von einer vollen Arbeitsfähigkeit in leidens angepasster Tätigkeit aus (vorstehend E. 3.7). Damit übereinstimmend attestiert e Dr. E.___ bereits ab September 2014 eine volle Arbeitsfä higkeit in angepasster Tätigkeit (vorstehend E. 3.4). Die davon abweichende Äusserung von Dr. G.___ (vorstehend E. 3.8) ist nicht geeignet, diese übereinstimmenden Einschätzungen in Frage zu stellen. Offensichtlich war ihm nämlich weder die kreisärztliche Beurteilung bekannt noch der Umstand, dass sich Dr. F.___ im September 2015 dieser angeschlossen hat. Die von ihm verwendeten Formulierungen machen deutlich, dass er letztlich nicht eine eigene Beurteilung vornahm, sondern bloss die - zwischenzeitlich über holte - Einschätzung durch Dr. F.___ vom April 2015 übernahm. Seine fehlende Vertrautheit mit den näheren Umständen zeigt sich auch darin, dass er befand, in der angestammten Tätigkeit sei der Beschwerdeführer „nicht mehr voll“ arbeitsfähig, was nicht vereinbar ist mit der klaren und wieder holten kreisärztlichen Feststellung, dass in der angestammten Tätigkeit aktu ell und auf Dauer gar keine Arbeitsfähigkeit mehr besteht. 4.4 Somit bleibt festzuhalten, dass dem Beschwerdeführer nur Tätigkeiten mög lich sind, die der erheblichen Beeinträchtigung des rechten Kniegelenks im Sinne des formulierten Zumutbarkeitsprofils Rechnung tragen. Wird das Zumutbarkeitsprofil eingehalten, sind keine Gründe ersichtlich, die auf eine in diesem Rahmen zusätzlich reduzierte Arbeitsfähigkeit schliessen liessen. Mithin ist die Beschwerdegegnerin bei der Invaliditätsbemessung zu Recht von einer vollen Arbeitsfähigkeit in leidensangepasster Tätigkeit ausge gangen. Damit wird auch der - einzige - Einwand, der beschwerdeweise gegenüber der Verwendung der DAP-Daten erhoben wurde ( Urk. 1 S. 10 Ziff. 2.7), hin fällig. Die Invaliditätsbemessung gestützt auf die DAP-Profile entspricht den Vorgaben der Rechtsprechung (vorstehend E. 1.3) und ist nicht zu beanstan den. 4.5 Gemäss der von Kreisarzt Dr. B.___ verwendeten und einschlägigen Tabelle 5 (Arthrosen) entspricht eine mässige Pangonarthrose einem Integritäts schaden von 10-30 % und eine schwere einem solchen von 30-40 %. Endoprothesen mit gutem Erfolg lassen einen Integritätsschaden von 20 % annehmen, Endoprothesen mit schlechtem Erfolg einen solchen von 40 %. Vor diesem Hintergrund ist die von Dr. B.___ vorgenommene Einschätzung mit 30 % (vorstehend E. 3.4) vollumfänglich plausibel. Dass sie nach Meinung des Beschwerdeführers „nicht akzeptiert“ werden könne ( Urk. 1 S. 10 Ziff. 2.8), ist zur Kenntnis zu nehmen, aber nicht geeignet, die behaup tete Erforderlichkeit einer weiteren, gutachterlichen Beurteilung zu begrün den. 4.6 Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beschwerdegegnerin zu Recht weiter hin einen Invaliditätsgrad von 16 % und neu eine Integritätseinbusse von 30 % angenommen hat. Der angefochtene Entscheid ist deshalb nicht zu beanstanden, sondern zu bestätigen, und die dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen. 5. Der unentgeltliche Rechtsvertreter hat mit Honorarnote vom 2 3. Mai 2016 einen Aufwand von 13.77 Stunden sowie eine Kleinspesenpauschale von 3 % fakturiert ( Urk. 20). Beim praxisgemässen Stundenansatz von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) ist er somit mit Fr. 3‘369.90 (inklusive Auslagen ersatz und Mehrwertsteuer) zu entschädigen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Massimo Aliotta, Winterthur, wird mit Fr. 3'369.90 (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichtskasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Massimo Aliotta - Rechtsanwalt Reto Bachmann - Bundesamt für Gesundheit sowie an: - Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesge richt Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannTiefenbacher

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich UV.2015.00235 UV.2015.00235

UV.2015.00235 II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Sager

Ersatzrichterin Lienhard

Gerichtsschreiberin Tiefenbacher

Urteil vom 6. Februar 2017

Urteil vom 6. Februar 2017 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Massimo Aliotta

vertreten durch Rechtsanwalt Massimo Aliotta Aliotta Rechtsanwälte

Aliotta Rechtsanwälte Obergasse 20, Postfach 1508, 8401 Winterthur

Obergasse 20, Postfach 1508, 8401 Winterthur gegen

gegen Suva

Suva Rechtsabteilung

Rechtsabteilung Postfach 4358, 6002 Luzern

Postfach 4358, 6002 Luzern Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin vertreten durch Rechtsanwalt Reto Bachmann

vertreten durch Rechtsanwalt Reto Bachmann Lischer Zemp & Partner, Rechtsanwälte und Notare

Lischer Zemp & Partner, Rechtsanwälte und Notare Schwanenplatz 4, 6004 Luzern

Schwanenplatz 4, 6004 Luzern Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1959, war als Bauarbeiter tätig und bei der Suva unfall versichert, als er sich am 9. September 1989 beim Fussballspielen eine Ruptur des vorderen Kreuzbandes und des medialen Seitenbandes am rechten Knie zuzog ( Urk. 11/1 Ziff. 1-6, Urk. 11/2 Ziff. 5).

1. X.___, geboren 1959, war als Bauarbeiter tätig und bei der Suva unfall versichert, als er sich am 9. September 1989 beim Fussballspielen eine Ruptur des vorderen Kreuzbandes und des medialen Seitenbandes am rechten Knie zuzog ( Urk. 11/1 Ziff. 1-6, Urk. 11/2 Ziff. 5). Am 3 0. Januar 2012 wurde ein Rückfall gemeldet ( Urk. 11/15). Die Suva sprach dem Versicherten mit Verfügung vom 2 2. Apri l 2013 mit Wirkung ab Februar 2013 eine Invalidenrente entsprechend einer Erwerbseinbusse von 16 % zu ( Urk. 11/145).

Am 3 0. Januar 2012 wurde ein Rückfall gemeldet ( Urk. 11/15). Die Suva sprach dem Versicherten mit Verfügung vom 2 2. Apri l 2013 mit Wirkung ab Februar 2013 eine Invalidenrente entsprechend einer Erwerbseinbusse von 16 % zu ( Urk. 11/145). Am 1 8. Februar 2014 wurde ein weiterer Rückfall gemeldet ( Urk. 11/156). Die Suva sprach dem Versicherten mit Verfügung vom 1 2. September 2014 ( Urk. 11/237 = Urk. 3/3 ) eine Invalidenrente beim gleichen Invaliditätsgrad (S. 1) und eine Integritätsentschädigung entsprechend einer Integritäts ein busse von 30 % (S. 3 oben) zu. Die dagegen am 1 5. Oktober 2014 erho bene Einsprache ( Urk. 11/243 = Urk. 3/4 ) wies sie mit Einsprache entscheid vom 1 5. Oktober 2015 ( Urk. 11/271 = Urk. 2) ab.

Am 1 8. Februar 2014 wurde ein weiterer Rückfall gemeldet ( Urk. 11/156). Die Suva sprach dem Versicherten mit Verfügung vom 1 2. September 2014 ( Urk. 11/237 = Urk. 3/3 ) eine Invalidenrente beim gleichen Invaliditätsgrad (S. 1) und eine Integritätsentschädigung entsprechend einer Integritäts ein busse von 30 % (S. 3 oben) zu. Die dagegen am 1 5. Oktober 2014 erho bene Einsprache ( Urk. 11/243 = Urk. 3/4 ) wies sie mit Einsprache entscheid vom 1 5. Oktober 2015 ( Urk. 11/271 = Urk. 2) ab. 2. Gegen den Einspracheentscheid vom 1 5. Oktober 2015 ( Urk. 2) erhob der Versicherte am 1 7. November 2015 Beschwerde ( Urk. 1) und beantragte, dieser sei aufzuheben, die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, die ihm ab November 2014 zustehenden Versicherungsleistungen (Heilungskosten und Taggelder) auszurichten, und es sei vom Gericht ein medizinisches Gut achten einzuholen (S. 2 Ziff. 1-3). Eventuell sei die Sache an die Beschwer degegnerin zwecks Einholens eines Gutachtens zurückzuweisen (S. 2 Ziff. 4). Es sei nach Vorliegen des Gutachtens die Rentenfrage neu zu prüfen, auf jeden Fall - auch ohne Begutachtung - eine höhere Invaliden rente und ein höhere Integritätsentschädigung zuzusprechen (S. 2 Ziff. 5-7).

2. Gegen den Einspracheentscheid vom 1 5. Oktober 2015 ( Urk. 2) erhob der Versicherte am 1 7. November 2015 Beschwerde ( Urk. 1) und beantragte, dieser sei aufzuheben, die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, die ihm ab November 2014 zustehenden Versicherungsleistungen (Heilungskosten und Taggelder) auszurichten, und es sei vom Gericht ein medizinisches Gut achten einzuholen (S. 2 Ziff. 1-3). Eventuell sei die Sache an die Beschwer degegnerin zwecks Einholens eines Gutachtens zurückzuweisen (S. 2 Ziff. 4). Es sei nach Vorliegen des Gutachtens die Rentenfrage neu zu prüfen, auf jeden Fall - auch ohne Begutachtung - eine höhere Invaliden rente und ein höhere Integritätsentschädigung zuzusprechen (S. 2 Ziff. 5-7). Die Suva beantragte mit Beschwerdeantwort vom 7. Januar 2016 ( Urk. 10) die Abweisung der Beschwerde.

Die Suva beantragte mit Beschwerdeantwort vom 7. Januar 2016 ( Urk. 10) die Abweisung der Beschwerde. Der Beschwerdeführer hielt mit Replik vom 2 2. März 2016 an seinen Anträ gen fest ( Urk. 15), was der Beschwerdegegnerin am 2 9. März 2016 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 17 S. 2 Ziff. 3). Eine Duplik ging nicht ein ( Urk. 19).

Der Beschwerdeführer hielt mit Replik vom 2 2. März 2016 an seinen Anträ gen fest ( Urk. 15), was der Beschwerdegegnerin am 2 9. März 2016 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 17 S. 2 Ziff. 3). Eine Duplik ging nicht ein ( Urk. 19). Mit Gerichtsverfügung vom 2 9. März 2016 wurde antragsgemäss ( Urk. 1 S. 3 Ziff. 9) die unentgeltliche Rechtsvertretung bewilligt ( Urk. 17).

Mit Gerichtsverfügung vom 2 9. März 2016 wurde antragsgemäss ( Urk. 1 S. 3 Ziff. 9) die unentgeltliche Rechtsvertretung bewilligt ( Urk. 17). Den Antrag auf eine öffentliche Verhandlung ( Urk. 1 S. 3 Ziff. 9) zog der Beschwerdeführer wieder zurück ( Urk. 22).

Den Antrag auf eine öffentliche Verhandlung ( Urk. 1 S. 3 Ziff. 9) zog der Beschwerdeführer wieder zurück ( Urk. 22). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Ist die versicherte Person infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeits unfä hig, so hat sie gemäss Art. 16 Abs. 1 des Bundesgesetz es über die Unfall ver si cherung (UVG) Anspruch auf ein Taggeld. Der Anspruch auf Taggeld ent steht am dritten Tag nach dem Unfalltag. Er erlischt mit der Wieder erlan gung der vollen Arbeitsfähigkeit, mithin im Zeitpunkt der vollen Wiederer langung der Fähigkeit, im bisherigen oder in einem anderen Beruf zumutbare Arbeit zu leisten, mit dem Beginn einer Rente oder mit dem Tod der versicher ten Person (Art. 16 Abs. 2 UVG).

1.1 Ist die versicherte Person infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeits unfä hig, so hat sie gemäss Art. 16 Abs. 1 des Bundesgesetz es über die Unfall ver si cherung (UVG) Anspruch auf ein Taggeld. Der Anspruch auf Taggeld ent steht am dritten Tag nach dem Unfalltag. Er erlischt mit der Wieder erlan gung der vollen Arbeitsfähigkeit, mithin im Zeitpunkt der vollen Wiederer langung der Fähigkeit, im bisherigen oder in einem anderen Beruf zumutbare Arbeit zu leisten, mit dem Beginn einer Rente oder mit dem Tod der versicher ten Person (Art. 16 Abs. 2 UVG). 1.2 Ist die versicherte Person infolge des Unfalles zu mindestens 10 % invalid, so hat sie gemäss Art. 18 Abs. 1 UVG Anspruch auf eine Invalidenrente. Invali di tät ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teil weise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 des Bundesgesetzes über den All ge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumut bare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre ( Art. 16 ATSG; vgl. BGE 130 V 121).

1.2 Ist die versicherte Person infolge des Unfalles zu mindestens 10 % invalid, so hat sie gemäss Art. 18 Abs. 1 UVG Anspruch auf eine Invalidenrente. Invali di tät ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teil weise Erwerbsunfähigkeit ( Art. 8 des Bundesgesetzes über den All ge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumut bare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre ( Art. 16 ATSG; vgl. BGE 130 V 121). 1.3 Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der – kumulativ – besonders stabile Arbeitsverhält nisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Sozi allohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der Rechtsprechung entweder Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhe bungen (LSE) oder die DAP-Zahlen herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 4.2.1 mit Hinweisen).

1.3 Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der – kumulativ – besonders stabile Arbeitsverhält nisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Sozi allohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der Rechtsprechung entweder Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhe bungen (LSE) oder die DAP-Zahlen herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 4.2.1 mit Hinweisen). Die DAP ist eine Sammlung von Beschreibungen in der Schweiz tatsächlich existierender Arbeitsplätze. Damit unterscheidet sie sich von der tabellari schen Darstellung von Durchschnittslöhnen, die im Rahmen der Schweizeri schen Lohnstrukturerhebung (LSE) vom Bundesamt für Statistik regelmässig erhoben werden. Neben allgemeinen Angaben und Verdienstmöglichkeiten werden in der DAP die physischen Anforderungen an die Stelleninhaber oder Stelleninhaberinnen festgehalten. Der Raster der körperlichen Anforderungs kriterien basiert auf dem internationalen medizinischen Standard EFL nach Isernhagen (ergonomische Funktions- und Leistungsprüfung). Die SUVA entschloss sich 1995 zum Aufbau der DAP mit dem Zweck, das Invalidenein kommen entsprechend den gerichtlichen Anforderungen so konkret wie möglich ermitteln zu können (BGE 139 V 592 E. 6.1 mit Hinweisen).

Die DAP ist eine Sammlung von Beschreibungen in der Schweiz tatsächlich existierender Arbeitsplätze. Damit unterscheidet sie sich von der tabellari schen Darstellung von Durchschnittslöhnen, die im Rahmen der Schweizeri schen Lohnstrukturerhebung (LSE) vom Bundesamt für Statistik regelmässig erhoben werden. Neben allgemeinen Angaben und Verdienstmöglichkeiten werden in der DAP die physischen Anforderungen an die Stelleninhaber oder Stelleninhaberinnen festgehalten. Der Raster der körperlichen Anforderungs kriterien basiert auf dem internationalen medizinischen Standard EFL nach Isernhagen (ergonomische Funktions- und Leistungsprüfung). Die SUVA entschloss sich 1995 zum Aufbau der DAP mit dem Zweck, das Invalidenein kommen entsprechend den gerichtlichen Anforderungen so konkret wie möglich ermitteln zu können (BGE 139 V 592 E. 6.1 mit Hinweisen). Bei Heranziehen der DAP hat sich die Ermittlung des Invalideneinkommens auf mindestens fünf zumutbare Arbeitsplätze zu stützen. Zusätzlich sind Angaben zu machen über die Gesamtzahl der aufgrund der gegebenen Behinderung in Frage kommenden dokumentierten Arbeitsplätze, über den Höchst- und den Tiefstlohn sowie über den Durchschnittslohn der dem jeweils verwendeten Behinderungsprofil entsprechenden Gruppe. Damit soll die Überprüfung des Auswahlermessens ermöglicht werden, und zwar in dem Sinne, dass die Kenntnis der Gesamtzahl der dem verwendeten Behinde rungsprofil entsprechenden Arbeitsplätze sowie des Höchst-, Tiefst- und Durch schnittslohnes im Bereich des Suchergebnisses eine zuverlässige Beur teilung der von der SUVA verwendeten DAP-Löhne hinsichtlich ihrer Repräsentativi tät erlaubt. Das rechtliche Gehör ist dadurch zu wahren, dass die SUVA die für die Invaliditätsbemessung im konkreten Fall herangezoge nen DAP-Profile mit den erwähnten zusätzlichen Angaben auflegt und die versicherte Person Gelegenheit hat, sich dazu zu äussern. Allfällige Einwen dungen der versicherten Person bezüglich des Auswahlermessens und der Repräsentativität der DAP-Blätter im Einzelfall sind grundsätzlich im Ein spracheverfahren zu erheben, damit sich die SUVA im Einspracheentscheid damit auseinandersetzen kann. Ist die SUVA nicht in der Lage, im Einzelfall den erwähnten Anforderungen zu genügen, kann im Bestreitungsfall nicht auf den DAP-Lohnvergleich abgestellt werden; die SUVA hat diesfalls im Einspracheentscheid die Invalidität aufgrund der LSE Löhne zu ermitteln. Im Beschwerdeverfahren ist es Sache des angerufenen Gerichts, die Rechtskon formität der DAP-Invaliditätsbemessung zu prüfen, gegebenenfalls die Sache an den Versicherer zurückzuweisen oder an Stelle des DAP-Lohnvergleichs einen Tabellenlohnvergleich gestützt auf die LSE vorzunehmen (BGE 139 V 592 E. 6.3, 129 V 472 E. 4.7.2).

Bei Heranziehen der DAP hat sich die Ermittlung des Invalideneinkommens auf mindestens fünf zumutbare Arbeitsplätze zu stützen. Zusätzlich sind Angaben zu machen über die Gesamtzahl der aufgrund der gegebenen Behinderung in Frage kommenden dokumentierten Arbeitsplätze, über den Höchst- und den Tiefstlohn sowie über den Durchschnittslohn der dem jeweils verwendeten Behinderungsprofil entsprechenden Gruppe. Damit soll die Überprüfung des Auswahlermessens ermöglicht werden, und zwar in dem Sinne, dass die Kenntnis der Gesamtzahl der dem verwendeten Behinde rungsprofil entsprechenden Arbeitsplätze sowie des Höchst-, Tiefst- und Durch schnittslohnes im Bereich des Suchergebnisses eine zuverlässige Beur teilung der von der SUVA verwendeten DAP-Löhne hinsichtlich ihrer Repräsentativi tät erlaubt. Das rechtliche Gehör ist dadurch zu wahren, dass die SUVA die für die Invaliditätsbemessung im konkreten Fall herangezoge nen DAP-Profile mit den erwähnten zusätzlichen Angaben auflegt und die versicherte Person Gelegenheit hat, sich dazu zu äussern. Allfällige Einwen dungen der versicherten Person bezüglich des Auswahlermessens und der Repräsentativität der DAP-Blätter im Einzelfall sind grundsätzlich im Ein spracheverfahren zu erheben, damit sich die SUVA im Einspracheentscheid damit auseinandersetzen kann. Ist die SUVA nicht in der Lage, im Einzelfall den erwähnten Anforderungen zu genügen, kann im Bestreitungsfall nicht auf den DAP-Lohnvergleich abgestellt werden; die SUVA hat diesfalls im Einspracheentscheid die Invalidität aufgrund der LSE Löhne zu ermitteln. Im Beschwerdeverfahren ist es Sache des angerufenen Gerichts, die Rechtskon formität der DAP-Invaliditätsbemessung zu prüfen, gegebenenfalls die Sache an den Versicherer zurückzuweisen oder an Stelle des DAP-Lohnvergleichs einen Tabellenlohnvergleich gestützt auf die LSE vorzunehmen (BGE 139 V 592 E. 6.3, 129 V 472 E. 4.7.2). Rechtsprechungsgemäss sind im Rahmen des DAP-Systems, bei dem auf grund der ärztlichen Zumutbarkeitsbeurteilung anhand von Arbeitsplatzbe schreibungen konkrete Verweisungstätigkeiten ermittelt werden, Abzüge grundsätzlich nicht sachgerecht. Abzüge sind nur vorzunehmen, wenn zeitli che oder leistungsmässige Reduktionen medizinisch begründet sind. Im Übri gen wird spezifischen Beeinträchtigungen in der Leistungsfähigkeit bei der Auswahl der zumutbaren DAP-Profile Rechnung getragen. Bezüglich der weiteren persönlichen und beruflichen Merkmale (Teilzeitarbeit, Alter, Anzahl Dienstjahre, Aufenthaltsstatus), die bei der Anwendung der LSE zu einem Abzug führen können, ist darauf hinzuweisen, dass auf den DAP-Blättern in der Regel nicht nur ein Durchschnittslohn, sondern ein Minimum und ein Maximum angegeben sind, innerhalb deren Spannbreite auf die konkreten Umstände Rück sicht genommen werden kann (BGE 139 V 592 E. 7.3, 129 V 472 E. 4.2.3).

Rechtsprechungsgemäss sind im Rahmen des DAP-Systems, bei dem auf grund der ärztlichen Zumutbarkeitsbeurteilung anhand von Arbeitsplatzbe schreibungen konkrete Verweisungstätigkeiten ermittelt werden, Abzüge grundsätzlich nicht sachgerecht. Abzüge sind nur vorzunehmen, wenn zeitli che oder leistungsmässige Reduktionen medizinisch begründet sind. Im Übri gen wird spezifischen Beeinträchtigungen in der Leistungsfähigkeit bei der Auswahl der zumutbaren DAP-Profile Rechnung getragen. Bezüglich der weiteren persönlichen und beruflichen Merkmale (Teilzeitarbeit, Alter, Anzahl Dienstjahre, Aufenthaltsstatus), die bei der Anwendung der LSE zu einem Abzug führen können, ist darauf hinzuweisen, dass auf den DAP-Blättern in der Regel nicht nur ein Durchschnittslohn, sondern ein Minimum und ein Maximum angegeben sind, innerhalb deren Spannbreite auf die konkreten Umstände Rück sicht genommen werden kann (BGE 139 V 592 E. 7.3, 129 V 472 E. 4.2.3). 1.4 Nach Art. 24 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf eine ange messene Integritätsentschädigung, wenn sie durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität erleidet. Die Integritätsentschädigung wird in Form einer Kapitalleistung gewährt. Sie darf den am Unfalltag geltenden Höchstbetrag des versicherten Jahresverdienstes nicht übersteigen und wird entsprechend der Schwere des Integritätsschadens abge stuft (Art. 25 Abs. 1 UVG).

1.4 Nach Art. 24 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf eine ange messene Integritätsentschädigung, wenn sie durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität erleidet. Die Integritätsentschädigung wird in Form einer Kapitalleistung gewährt. Sie darf den am Unfalltag geltenden Höchstbetrag des versicherten Jahresverdienstes nicht übersteigen und wird entsprechend der Schwere des Integritätsschadens abge stuft (Art. 25 Abs. 1 UVG). Gemäss Art. 25 Abs. 2 UVG regelt der Bundesrat die Bemessung der Ent schädi gung. Von dieser Befugnis hat er in Art. 36 der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) Gebrauch gemacht. Abs. 1 dieser Vorschrift bestimmt, dass ein Integritätsschaden als dauernd gilt, wenn er voraussicht lich während des ganzen Lebens minde stens in gleichem Umfang besteht. Er ist erheblich, wenn die körperliche oder geistige Integrität, unabhängig von der Erwerbsfähigkeit, augenfällig oder stark beeinträchtigt wird. Gemäss Abs. 2 gelten für die Bemessung der Integritätsentschädigung die Richtlinien des Anhanges 3. Fallen mehrere körperliche oder geistige Integritätsschäden aus einem oder mehreren Unfällen zusammen, so wird die Integritätsent schädigung nach der gesamten Beeinträchtigung fest gesetzt (Abs. 3).

Gemäss Art. 25 Abs. 2 UVG regelt der Bundesrat die Bemessung der Ent schädi gung. Von dieser Befugnis hat er in Art. 36 der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) Gebrauch gemacht. Abs. 1 dieser Vorschrift bestimmt, dass ein Integritätsschaden als dauernd gilt, wenn er voraussicht lich während des ganzen Lebens minde stens in gleichem Umfang besteht. Er ist erheblich, wenn die körperliche oder geistige Integrität, unabhängig von der Erwerbsfähigkeit, augenfällig oder stark beeinträchtigt wird. Gemäss Abs. 2 gelten für die Bemessung der Integritätsentschädigung die Richtlinien des Anhanges 3. Fallen mehrere körperliche oder geistige Integritätsschäden aus einem oder mehreren Unfällen zusammen, so wird die Integritätsent schädigung nach der gesamten Beeinträchtigung fest gesetzt (Abs. 3). Die Bemessung der Integritätsentschädigung richtet sich laut Art. 25 Abs. 1 UVG nach der Schwere des Integritätsschadens. Diese beurteilt sich nach dem medizinischen Befund. Bei gleichem medizinischem Befund ist der Integri tätsschaden für alle Versicherten gleich; er wird abstrakt und egalitär bemessen. Die Bemessung des Integritätsschadens hängt nicht von den besonderen Umständen des Einzelfalles ab; auch geht es bei ihr nicht um die Schätzung erlittener Unbill, sondern um die medizinisch-theoretische Ermittlung der Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Integrität (BGE 13 V 218 E. 4b). Dementsprechend ist der Umfang der Integritätsein busse eine ärztlich zu beantwortende Frage.

Die Bemessung der Integritätsentschädigung richtet sich laut Art. 25 Abs. 1 UVG nach der Schwere des Integritätsschadens. Diese beurteilt sich nach dem medizinischen Befund. Bei gleichem medizinischem Befund ist der Integri tätsschaden für alle Versicherten gleich; er wird abstrakt und egalitär bemessen. Die Bemessung des Integritätsschadens hängt nicht von den besonderen Umständen des Einzelfalles ab; auch geht es bei ihr nicht um die Schätzung erlittener Unbill, sondern um die medizinisch-theoretische Ermittlung der Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Integrität (BGE 13 V 218 E. 4b). Dementsprechend ist der Umfang der Integritätsein busse eine ärztlich zu beantwortende Frage. 1. 5 Nach Gesetz und Rechtsprechung ist der Fall unter Einstellung der vorüber ge henden Leistungen und Prüfung des Anspruchs auf eine Invali denrente und eine Integritätsentschädigung abzuschliessen, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesund heits zu standes der versicherten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Ein gliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abge schl ossen sind (vgl. Art. 19 Abs. 1, Art. 24 Abs. 2 UVG; Urteil des Bundesge richts 8C_888/2013 vom 2. Mai 2014 E. 4.1, vgl. auch Urteil 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3).

1. 5 Nach Gesetz und Rechtsprechung ist der Fall unter Einstellung der vorüber ge henden Leistungen und Prüfung des Anspruchs auf eine Invali denrente und eine Integritätsentschädigung abzuschliessen, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesund heits zu standes der versicherten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Ein gliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abge schl ossen sind (vgl. Art. 19 Abs. 1, Art. 24 Abs. 2 UVG; Urteil des Bundesge richts 8C_888/2013 vom 2. Mai 2014 E. 4.1, vgl. auch Urteil 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3). Ob eine namhafte Besserung noch möglich ist, bestimmt sich insbesondere nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist. Die Verwen dung des Begriffes „ namhaft" in Art. 19 Abs. 1 UVG verdeutlicht demnach, dass die durch weitere (zweckmässige) Heilbehandlung im Sinne von Art. 10 Abs. 1 UVG erhoffte Besserung ins Gewicht fallen muss. Weder eine weit entfernte Möglichkeit eines positiven Resultats einer Fortsetzung der ärztli chen Behandlung noch ein von weiteren Massnahmen – wie etwa einer Badekur – zu erwartender geringfügiger therapeutischer Fortschritt verleihen Anspruch auf deren Durchführung. In diesem Zusammenhang muss der Gesundheitszustand der versicherten Person prognostisch und nicht aufgrund retrospektiver Feststellungen beurteilt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2. Mai 2014 E. 4.1 mit Hinweisen, insbes. auf BGE 134 V 109 E. 4.3; vgl. auch Urteil 8C_6 39/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3).

Ob eine namhafte Besserung noch möglich ist, bestimmt sich insbesondere nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist. Die Verwen dung des Begriffes „ namhaft" in Art. 19 Abs. 1 UVG verdeutlicht demnach, dass die durch weitere (zweckmässige) Heilbehandlung im Sinne von Art. 10 Abs. 1 UVG erhoffte Besserung ins Gewicht fallen muss. Weder eine weit entfernte Möglichkeit eines positiven Resultats einer Fortsetzung der ärztli chen Behandlung noch ein von weiteren Massnahmen – wie etwa einer Badekur – zu erwartender geringfügiger therapeutischer Fortschritt verleihen Anspruch auf deren Durchführung. In diesem Zusammenhang muss der Gesundheitszustand der versicherten Person prognostisch und nicht aufgrund retrospektiver Feststellungen beurteilt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2. Mai 2014 E. 4.1 mit Hinweisen, insbes. auf BGE 134 V 109 E. 4.3; vgl. auch Urteil 8C_6 39/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3). 1.6 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medi zinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).

1.6 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medi zinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Entscheid ( Urk. 2) davon aus, im Zeitpunkt der Rentenprüfung sei der medizinische Endzustand erreicht gewesen (S. 7 f. Ziff. 3a). Bezüglich der Arbeitsfähigkeit sei auf das Zumutbarkeitsprofil gemäss kreisärztlicher Beurteilung, bestätigt durch die Ärzte des Y.___, abzustellen (S. 8 Ziff. 3b). Bei einem Valideneinkommen von Fr. 76‘050.-- (S. 8 f. Ziff. 4a) und dem anhand von DAP-Daten ermittelten Invalideneinkommen von Fr. 63‘906.-- (S. 9 Ziff. 4b) resultiere eine Erwerbseinbusse von 16 % (S. 10 Ziff. 4c). Auf die kreisärztli che Schätzung des Integritätsschadens sei abzustellen (S. 12 Ziff. 5.c).

2.1 Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Entscheid ( Urk. 2) davon aus, im Zeitpunkt der Rentenprüfung sei der medizinische Endzustand erreicht gewesen (S. 7 f. Ziff. 3a). Bezüglich der Arbeitsfähigkeit sei auf das Zumutbarkeitsprofil gemäss kreisärztlicher Beurteilung, bestätigt durch die Ärzte des Y.___, abzustellen (S. 8 Ziff. 3b). Bei einem Valideneinkommen von Fr. 76‘050.-- (S. 8 f. Ziff. 4a) und dem anhand von DAP-Daten ermittelten Invalideneinkommen von Fr. 63‘906.-- (S. 9 Ziff. 4b) resultiere eine Erwerbseinbusse von 16 % (S. 10 Ziff. 4c). Auf die kreisärztli che Schätzung des Integritätsschadens sei abzustellen (S. 12 Ziff. 5.c). 2.2 Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt ( Urk. 1), die Beschwerdegegnerin hätte eine im Februar 2014 eingetretene Ver schlechterung des Gesundheitszustandes gutachterlich abklären müssen (S. 6 f. Ziff. 2.3 f.). A uf die im November 2012 erstellte kreisärztliche Zumutbar keitsbeurteilung könne im Entscheidzeitpunkt (September 2015) nicht abge stellt werden (S. 7 f. Ziff. 2.5), ebenso nicht auf die im September 2014 erstellte (S. 8). Verschiedene ihn behandelnde Spezialärzte gingen von einer Restarbeitsfähigkeit von 50 % in leidensangepasster Tätigkeit aus (S. 8 ff. Ziff. 2.6). Auf die verwendeten DAP-Daten könne nicht abgestellt werden, da es sich dabei um Vollzeitstellen handle (S. 10 Ziff. 2.7). Die kreisärztliche Schätzung des Integritätsschadens könne nicht akzeptiert werden (S. 10 Ziff. 2.8).

2.2 Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt ( Urk. 1), die Beschwerdegegnerin hätte eine im Februar 2014 eingetretene Ver schlechterung des Gesundheitszustandes gutachterlich abklären müssen (S. 6 f. Ziff. 2.3 f.). A uf die im November 2012 erstellte kreisärztliche Zumutbar keitsbeurteilung könne im Entscheidzeitpunkt (September 2015) nicht abge stellt werden (S. 7 f. Ziff. 2.5), ebenso nicht auf die im September 2014 erstellte (S. 8). Verschiedene ihn behandelnde Spezialärzte gingen von einer Restarbeitsfähigkeit von 50 % in leidensangepasster Tätigkeit aus (S. 8 ff. Ziff. 2.6). Auf die verwendeten DAP-Daten könne nicht abgestellt werden, da es sich dabei um Vollzeitstellen handle (S. 10 Ziff. 2.7). Die kreisärztliche Schätzung des Integritätsschadens könne nicht akzeptiert werden (S. 10 Ziff. 2.8). 2.3 Was strittig ist, ergibt sich aus der Zusammenschau der in der Beschwerde ( Urk. 1) gestellten Anträge (S. 2 Ziff. 2-6) und den - den Anträgen nur teil weise entsprechenden - Ausführungen in der Begründung (S. 6 ff.).

2.3 Was strittig ist, ergibt sich aus der Zusammenschau der in der Beschwerde ( Urk. 1) gestellten Anträge (S. 2 Ziff. 2-6) und den - den Anträgen nur teil weise entsprechenden Ausführungen in der Begründung (S. 6 ff.). Demnach ist, nebst der Frage, ob zur Entscheidfindung ein Gutachten erforder lich sei, strittig und zu prüfen :

Demnach ist, nebst der Frage, ob zur Entscheidfindung ein Gutachten erforder lich sei, strittig und zu prüfen : - ob der medizinische Endzustand erreicht ist oder ein fortgesetzter Tag geldanspruch besteht

ob der medizinische Endzustand erreicht ist oder ein fortgesetzter Tag geldanspruch besteht - mit Blick auf den Invaliditätsgrad der Umfang der Arbeitsfähigkeit in leidensangepasster Tätigkeit

mit Blick auf den Invaliditätsgrad der Umfang der Arbeitsfähigkeit in leidensangepasster Tätigkeit - die Höhe des Integritätsschadens. die Höhe des Integritätsschadens. Der Antrag auf Taggeld und die Anträge auf Invalidenrente schliessen einan der grundsätzlich aus, ist doch der Rentenbeginn einer der Beendigungs gründe des Taggeldanspruchs ( vorstehend E. 1.1 ).

Der Antrag auf Taggeld und die Anträge auf Invalidenrente schliessen einan der grundsätzlich aus, ist doch der Rentenbeginn einer der Beendigungs gründe des Taggeldanspruchs ( vorstehend E. 1.1 ). 3.

3. 3.1 Im Rahmen einer Besprechung am 2. Oktober 2012 ( Urk. 11 /89) führte Dr. med. Z.___, Oberarzt A.___, unter anderem aus, schwere Arbeiten seien nicht mehr zumutbar. Die Physiotherapie sei auslaufen zu lassen, das Heimprogramm sei fortzusetzen. Es sei auf gutes Schuhwerk zu achten. Eine namhafte Veränderung des Zustandes werde nicht mehr eintre ten, einzig könne noch mit Schmerzmitteln, Injektionen und eventuell Kno chenaufbaupräparaten dem Zustand ein wenig entgegengewirkt werden. Der Endzustand sei erreicht (S. 1 Mitte).

3.1 Im Rahmen einer Besprechung am 2. Oktober 2012 ( Urk. 11 /89) führte Dr. med. Z.___, Oberarzt A.___, unter anderem aus, schwere Arbeiten seien nicht mehr zumutbar. Die Physiotherapie sei auslaufen zu lassen, das Heimprogramm sei fortzusetzen. Es sei auf gutes Schuhwerk zu achten. Eine namhafte Veränderung des Zustandes werde nicht mehr eintre ten, einzig könne noch mit Schmerzmitteln, Injektionen und eventuell Kno chenaufbaupräparaten dem Zustand ein wenig entgegengewirkt werden. Der Endzustand sei erreicht (S. 1 Mitte). 3.2 Kreisarzt Dr. med. B.___, Facharzt für Chirurgie, berichtete am 5. November 2011 über seine gleichentags erfolgte Untersuchung ( Urk. 11/106).

3.2 Kreisarzt Dr. med. B.___, Facharzt für Chirurgie, berichtete am 5. November 2011 über seine gleichentags erfolgte Untersuchung ( Urk. 11/106). Zur Arbeitsfähigkeit führte er aus, als Bauarbeiter bestehe keine Arbeitsfähig keit mehr. Eine 100%ige Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt bestehe für Tätigkeiten mit folgendem Zumutbarkeitsprofil (S. 8 Mitte):

Zur Arbeitsfähigkeit führte er aus, als Bauarbeiter bestehe keine Arbeitsfähig keit mehr. Eine 100%ige Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt bestehe für Tätigkeiten mit folgendem Zumutbarkeitsprofil (S. 8 Mitte): wechselbelastende überwiegend (über 70 % ) sitzende Arbeiten, ohne repetitives Gehen oder gar Tragen von Lasten auf unebenem Gelände, Gehen auf ebenem Gelände mit einer maximalen Traglast von 10 kg, ohne repetitives Treppengehen, ohne das Besteigen von Leitern und Gerüsten und ohne hockende, kauernde und kniende Arbeiten

wechselbelastende überwiegend (über 70 % ) sitzende Arbeiten, ohne repetitives Gehen oder gar Tragen von Lasten auf unebenem Gelände, Gehen auf ebenem Gelände mit einer maximalen Traglast von 10 kg, ohne repetitives Treppengehen, ohne das Besteigen von Leitern und Gerüsten und ohne hockende, kauernde und kniende Arbeiten Die Veränderungen im rechten Kniegelenk (beginnende Arthrose) hätten das entschädigungspflichtige Ausmass einer Integritätsschädigung noch nicht erreicht (S. 8).

Die Veränderungen im rechten Kniegelenk (beginnende Arthrose) hätten das entschädigungspflichtige Ausmass einer Integritätsschädigung noch nicht erreicht (S. 8). 3.3 Am 2 7. Februar 2014 berichtete Dr. med. C.___, Leitender Arzt, Klinik für Orthopädische Chirurgie, Y.___, über die am 2 1. Februar 2014 erfolgte Implantation einer Totalprothese am rechten Knie ( Urk. 11/168).

3.3 Am 2 7. Februar 2014 berichtete Dr. med. C.___, Leitender Arzt, Klinik für Orthopädische Chirurgie, Y.___, über die am 2 1. Februar 2014 erfolgte Implantation einer Totalprothese am rechten Knie ( Urk. 11/168). Vom 2 7. Februar bis 2. April 2014 weilte der Beschwerdeführer stationär in der D.___, worüber am 2. April 2014 berichtet wurde ( Urk. 11/190). Die Zumutbarkeit für angepasste Tätigkeiten werde im Moment noch nicht festgelegt, da man sich noch in der medizinischen Phase befinde (S. 2 oben).

Vom 2 7. Februar bis 2. April 2014 weilte der Beschwerdeführer stationär in der D.___, worüber am 2. April 2014 berichtet wurde ( Urk. 11/190). Die Zumutbarkeit für angepasste Tätigkeiten werde im Moment noch nicht festgelegt, da man sich noch in der medizinischen Phase befinde (S. 2 oben). Dr. C.___, Y.___, berichtete am 2. Mai 2014 über die am 2 3. April 2014 erfolgte Verlaufskontrolle ( Urk. 11/202) und führte unter anderem aus, zwei Monate postoperativ sei der Verlauf soweit regelrecht, so dass weiter auf Vollbelastung übergegangen werden könne (S. 1 unten).

Dr. C.___, Y.___, berichtete am 2. Mai 2014 über die am 2 3. April 2014 erfolgte Verlaufskontrolle ( Urk. 11/202) und führte unter anderem aus, zwei Monate postoperativ sei der Verlauf soweit regelrecht, so dass weiter auf Vollbelastung übergegangen werden könne (S. 1 unten). 3.4 Kreisarzt Dr. B.___ führte in seinem Bericht vom 1 7. Juni 2014 ( Urk. 11/212) nach der gleichentags erfolgten Untersuchung unter anderem aus, es bestehe weiterhin keine Arbeitsfähigkeit (S. 8 Mitte).

3.4 Kreisarzt Dr. B.___ führte in seinem Bericht vom 1 7. Juni 2014 ( Urk. 11/212) nach der gleichentags erfolgten Untersuchung unter anderem aus, es bestehe weiterhin keine Arbeitsfähigkeit (S. 8 Mitte). Gleichentags führte er aus, der Integritätsschaden betrage 30 %, dies infolge einer lateral betonten Gonarthrose rechts gemäss Tabelle 5, Integritätsscha den bei Arthrosen ( Urk. 11/213).

Gleichentags führte er aus, der Integritätsschaden betrage 30 %, dies infolge einer lateral betonten Gonarthrose rechts gemäss Tabelle 5, Integritätsscha den bei Arthrosen ( Urk. 11/213). Dr. med. E.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, führte in seinem Kurzbericht vom 1 8. Juli 2014 an den Kreisarzt unter anderem aus, es bestehe weiterhin eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % ( Urk. 11/219).

Dr. med. E.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, führte in seinem Kurzbericht vom 1 8. Juli 2014 an den Kreisarzt unter anderem aus, es bestehe weiterhin eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % ( Urk. 11/219). M it Zeugnis vom 6. November 2014 attestierte Dr. E.___ für leidensan gepasste Tätigkeiten eine volle Arbeitsfähigkeit ab 2. September 2014 (vgl. Einspracheentscheid des Amtes für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich vom 1 7. März 2015, Urk. 11/262 S. 3 Mitte).

M it Zeugnis vom 6. November 2014 attestierte Dr. E.___ für leidensan gepasste Tätigkeiten eine volle Arbeitsfähigkeit ab 2. September 2014 (vgl. Einspracheentscheid des Amtes für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich vom 1 7. März 2015, Urk. 11/262 S. 3 Mitte). 3.5 Kreisarzt Dr. B.___ berichtete am 2. September 2014 über seine gleichentags erfolgte Untersuchung ( Urk. 11/229).

3.5 Kreisarzt Dr. B.___ berichtete am 2. September 2014 über seine gleichentags erfolgte Untersuchung ( Urk. 11/229). Er führte unter anderem aus, als Bauarbeiter bestehe keine Arbeitsfähigkeit, eine solche werde auch nicht mehr erreichbar sein. Auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt bestehe eine 100%ige Arbeitsfähigkeit für das im November 2012 definierte Zumutbarkeitsprofil (vorstehend E. 3.3), das vollumfänglich übernommen werden könne (S. 8 unten).

Er führte unter anderem aus, als Bauarbeiter bestehe keine Arbeitsfähigkeit, eine solche werde auch nicht mehr erreichbar sein. Auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt bestehe eine 100%ige Arbeitsfähigkeit für das im November 2012 definierte Zumutbarkeitsprofil (vorstehend E. 3.3), das vollumfänglich übernommen werden könne (S. 8 unten). Es sei ein Endzustand erreicht. Weitere Behandlungen seien weder notwendig noch zielführend (S. 9).

Es sei ein Endzustand erreicht. Weitere Behandlungen seien weder notwendig noch zielführend (S. 9). 3.6 Am 9. April 2015 berichtete Dr. med. F.___, Oberarzt, Klinik für Orthopädie und Traumatologie, Y.___, über die am 2 5. März 2015 erfolgte Untersuchung ( Urk. 11/256). Er führte unter anderem aus, gut ein Jahr post operativ zeige sich klinisch eine ordentliche Kniegelenksfunktion. Es bestehe jedoch ein deutlicher Leidensdruck aufgrund der unzureichenden Schmerz kontrolle sowie der schwierigen sozialen Situation. Momentan sähen sie - die Ärzte des Y.___ - durch eine chirurgische Intervention kein Verbesserungs potential der Kniefunktion. Ihrer Einschätzung zufolge wäre eine angepasste, knieschonende berufliche Tätigkeit mit Wechselbelastung zu 50 % möglich ; sie bäten jedoch die Beschwerdegegnerin um eine erneute kreisärztliche Untersuchung zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit (S. 2 oben).

3.6 Am 9. April 2015 berichtete Dr. med. F.___, Oberarzt, Klinik für Orthopädie und Traumatologie, Y.___, über die am 2 5. März 2015 erfolgte Untersuchung ( Urk. 11/256). Er führte unter anderem aus, gut ein Jahr post operativ zeige sich klinisch eine ordentliche Kniegelenksfunktion. Es bestehe jedoch ein deutlicher Leidensdruck aufgrund der unzureichenden Schmerz kontrolle sowie der schwierigen sozialen Situation. Momentan sähen sie - die Ärzte des Y.___ - durch eine chirurgische Intervention kein Verbesserungs potential der Kniefunktion. Ihrer Einschätzung zufolge wäre eine angepasste, knieschonende berufliche Tätigkeit mit Wechselbelastung zu 50 % möglich ; sie bäten jedoch die Beschwerdegegnerin um eine erneute kreisärztliche Untersuchung zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit (S. 2 oben). 3.7 Mit Schreiben vom 1 0. September 2015 teilte Dr. F.___ mit, sie - die Ärzte des Y.___ - teilten die Einschätzung des Kreisarztes bezüglich des Zumutbar keitsprofils. Bei ihren Untersuchungen hätten sich in der letzten Zeit keine richtungsweisenden Veränderungen der Kniegelenksfunktionen ergeben, so dass das definierte Zumutbarkeitsprofil Bestand habe ( Urk. 11/268).

3.7 Mit Schreiben vom 1 0. September 2015 teilte Dr. F.___ mit, sie - die Ärzte des Y.___ - teilten die Einschätzung des Kreisarztes bezüglich des Zumutbar keitsprofils. Bei ihren Untersuchungen hätten sich in der letzten Zeit keine richtungsweisenden Veränderungen der Kniegelenksfunktionen ergeben, so dass das definierte Zumutbarkeitsprofil Bestand habe ( Urk. 11/268). 3.8 Dr. med. G.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Trau matologie des Bewegungsapparates, berichtete am 3 0. September 2015 an Dr. E.___ ( Urk. 11/269 /2-3 ). Er habe den Beschwerdeführer erstmals am 1 9. August 2015 untersucht und am 1 6. September 2015 zur Bespre chung der (Röntgen-) Befunde gesehen (S. 1 oben). Als Zuweisungsgrund nannte er eine schmerzhafte Knietotalprothese rechts (S. 1 Mitte). Anamnes tisch hielt er unter anderem fest, am 9. April 2015 sei durch die Ärzte des Y.___ eine zumutbare Arbeitsfähigkeit von 50 % attestiert worden (S. 1 unten).

3.8 Dr. med. G.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Trau matologie des Bewegungsapparates, berichtete am 3 0. September 2015 an Dr. E.___ ( Urk. 11/269 /2-3 ). Er habe den Beschwerdeführer erstmals am 1 9. August 2015 untersucht und am 1 6. September 2015 zur Bespre chung der (Röntgen-) Befunde gesehen (S. 1 oben). Als Zuweisungsgrund nannte er eine schmerzhafte Knietotalprothese rechts (S. 1 Mitte). Anamnes tisch hielt er unter anderem fest, am 9. April 2015 sei durch die Ärzte des Y.___ eine zumutbare Arbeitsfähigkeit von 50 % attestiert worden (S. 1 unten). Als Hilfsarbeiter auf dem Bau sei der Beschwerdeführer mit einer Kniepro these sicher nicht mehr voll arbeitsfähig. Er sei ebenfalls der Meinung, dass aber eine 50%ige Arbeitsfähigkeit für leichte Arbeiten mit wechselndem Belastungsprofil vertretbar sei (S. 2 unten).

Als Hilfsarbeiter auf dem Bau sei der Beschwerdeführer mit einer Kniepro these sicher nicht mehr voll arbeitsfähig. Er sei ebenfalls der Meinung, dass aber eine 50%ige Arbeitsfähigkeit für leichte Arbeiten mit wechselndem Belastungsprofil vertretbar sei (S. 2 unten). 4.

4. 4.1 Der Gesundheitsschaden, der die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers beein trächtigt, ist die erhebliche Funktionseinschränkung seines rechten Kniegelenks. Sie hat zur Folge, dass er nach nahezu einhelliger Auffassung der dies beurteilenden Ärzte als Bauarbeiter auf Dauer nicht mehr arbeitsfä hig ist. Aufgrund der noch verbleibenden Arbeitsfähigkeit in einer leidensan gepassten Tätigkeit resultierte im Jahr 2013 ein Invaliditätsgrad von 16 % ; diesem entsprechend sprach ihm die Beschwerdegegnerin im Jahr 2013 eine Invalidenrente zu, was unbestritten blieb.

4.1 Der Gesundheitsschaden, der die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers beein trächtigt, ist die erhebliche Funktionseinschränkung seines rechten Kniegelenks. Sie hat zur Folge, dass er nach nahezu einhelliger Auffassung der dies beurteilenden Ärzte als Bauarbeiter auf Dauer nicht mehr arbeitsfä hig ist. Aufgrund der noch verbleibenden Arbeitsfähigkeit in einer leidensan gepassten Tätigkeit resultierte im Jahr 2013 ein Invaliditätsgrad von 16 % ; diesem entsprechend sprach ihm die Beschwerdegegnerin im Jahr 2013 eine Invalidenrente zu, was unbestritten blieb. Im Februar 2014 wurde, rund ein Jahr nach der Rentenzusprache, am rechten Knie eine Totalprothese implantiert, und im Juni 2014 wurde die Arthrose am rechten Knie, die 2011 noch als (lediglich) beginnend eingestuft worden war (vorstehend E. 3.2), als Integritätsschaden im Umfang von 30 % taxiert (vorstehend E. 3.4).

Im Februar 2014 wurde, rund ein Jahr nach der Rentenzusprache, am rechten Knie eine Totalprothese implantiert, und im Juni 2014 wurde die Arthrose am rechten Knie, die 2011 noch als (lediglich) beginnend eingestuft worden war (vorstehend E. 3.2), als Integritätsschaden im Umfang von 30 % taxiert (vorstehend E. 3.4). Es fragt sich nun, wie sich die genannten gesundheitlichen Aspekte auf die Leistungsansprüche des Beschwerdeführers auswirken.

Es fragt sich nun, wie sich die genannten gesundheitlichen Aspekte auf die Leistungsansprüche des Beschwerdeführers auswirken. 4.2 Die Feststellung von Kreisarzt Dr. B.___, dass im September 2014 der medizi nische Endzustand (wieder) erreicht war (vorstehend E. 3.5), ist als sol che nicht in Frage gestellt worden. Auch der Beschwerdeführer hat sich ihr de facto angeschlossen, denn seine den Rentenanspruch betreffenden An träge ( Urk. 1 S. 2 Ziff. 5 und 6) würden sonst keinen Sinn ergeben (vgl. vor stehend E. 1.5). Damit ist auch die Frage geklärt, ob - wie vom Beschwer deführer postuliert ( Urk. 1 S. 2 Ziff. 2) - ein fortgesetzter Taggeldanspruch bestehe; er besteht nicht.

4.2 Die Feststellung von Kreisarzt Dr. B.___, dass im September 2014 der medizi nische Endzustand (wieder) erreicht war (vorstehend E. 3.5), ist als sol che nicht in Frage gestellt worden. Auch der Beschwerdeführer hat sich ihr de facto angeschlossen, denn seine den Rentenanspruch betreffenden An träge ( Urk. 1 S. 2 Ziff. 5 und 6) würden sonst keinen Sinn ergeben (vgl. vor stehend E. 1.5). Damit ist auch die Frage geklärt, ob - wie vom Beschwer deführer postuliert ( Urk. 1 S. 2 Ziff. 2) - ein fortgesetzter Taggeldanspruch bestehe; er besteht nicht. 4.3 Gemäss den Feststellungen von Kreisarzt Dr. B.___ wirkt sich die Prothesen versorgung des beschädigten Knies und das Fortschreiten der Arthrose nicht auf die verbleibende Arbeitsfähigkeit in leidensangepasster Tätigkeit aus; diese hat sich weder verbessert noch verschlechtert, weshalb ab 2014 vom gleichen Zumutbarkeitsprofil ausgegangen werden kann wie 2012 (vorste hend E. 3.5). Es gibt keine ärztliche n Beurteilung en, die diesbezüglich etwas anderes annehmen liessen. Klärungsbedürftig ist einzig der Umfang der im Rahmen des Zumutbarkeitsprofils bestehenden Arbeitsfähigkeit.

4.3 Gemäss den Feststellungen von Kreisarzt Dr. B.___ wirkt sich die Prothesen versorgung des beschädigten Knies und das Fortschreiten der Arthrose nicht auf die verbleibende Arbeitsfähigkeit in leidensangepasster Tätigkeit aus; diese hat sich weder verbessert noch verschlechtert, weshalb ab 2014 vom gleichen Zumutbarkeitsprofil ausgegangen werden kann wie 2012 (vorste hend E. 3.5). Es gibt keine ärztliche n Beurteilung en, die diesbezüglich etwas anderes annehmen liessen. Klärungsbedürftig ist einzig der Umfang der im Rahmen des Zumutbarkeitsprofils bestehenden Arbeitsfähigkeit. Kreisarzt Dr. B.___ erachtete eine dem Zumutbarkeitsprofil gerecht wer dende Tätigkeit als vollschichtig möglich (vorstehend E. 3.2). Dr. F.___ ( Y.___ ) postulierte diesbezüglich im April 2015 eine Arbeitsfähigkeit von 50 %, erbat jedoch ausdrücklich eine kreisärztliche Beurteilung (vorstehend E. 3.6). Nachdem ihm diese vorlag, schloss er sich ihr im September 2015 an, ging also im Ergebnis ebenfalls von einer vollen Arbeitsfähigkeit in leidens angepasster Tätigkeit aus (vorstehend E. 3.7). Damit übereinstimmend attestiert e Dr. E.___ bereits ab September 2014 eine volle Arbeitsfä higkeit in angepasster Tätigkeit (vorstehend E. 3.4). Die davon abweichende Äusserung von Dr. G.___ (vorstehend E. 3.8) ist nicht geeignet, diese übereinstimmenden Einschätzungen in Frage zu stellen. Offensichtlich war ihm nämlich weder die kreisärztliche Beurteilung bekannt noch der Umstand, dass sich Dr. F.___ im September 2015 dieser angeschlossen hat. Die von ihm verwendeten Formulierungen machen deutlich, dass er letztlich nicht eine eigene Beurteilung vornahm, sondern bloss die - zwischenzeitlich über holte - Einschätzung durch Dr. F.___ vom April 2015 übernahm. Seine fehlende Vertrautheit mit den näheren Umständen zeigt sich auch darin, dass er befand, in der angestammten Tätigkeit sei der Beschwerdeführer „nicht mehr voll“ arbeitsfähig, was nicht vereinbar ist mit der klaren und wieder holten kreisärztlichen Feststellung, dass in der angestammten Tätigkeit aktu ell und auf Dauer gar keine Arbeitsfähigkeit mehr besteht.

Kreisarzt Dr. B.___ erachtete eine dem Zumutbarkeitsprofil gerecht wer dende Tätigkeit als vollschichtig möglich (vorstehend E. 3.2). Dr. F.___ ( Y.___ ) postulierte diesbezüglich im April 2015 eine Arbeitsfähigkeit von 50 %, erbat jedoch ausdrücklich eine kreisärztliche Beurteilung (vorstehend E. 3.6). Nachdem ihm diese vorlag, schloss er sich ihr im September 2015 an, ging also im Ergebnis ebenfalls von einer vollen Arbeitsfähigkeit in leidens angepasster Tätigkeit aus (vorstehend E. 3.7). Damit übereinstimmend attestiert e Dr. E.___ bereits ab September 2014 eine volle Arbeitsfä higkeit in angepasster Tätigkeit (vorstehend E. 3.4). Die davon abweichende Äusserung von Dr. G.___ (vorstehend E. 3.8) ist nicht geeignet, diese übereinstimmenden Einschätzungen in Frage zu stellen. Offensichtlich war ihm nämlich weder die kreisärztliche Beurteilung bekannt noch der Umstand, dass sich Dr. F.___ im September 2015 dieser angeschlossen hat. Die von ihm verwendeten Formulierungen machen deutlich, dass er letztlich nicht eine eigene Beurteilung vornahm, sondern bloss die - zwischenzeitlich über holte - Einschätzung durch Dr. F.___ vom April 2015 übernahm. Seine fehlende Vertrautheit mit den näheren Umständen zeigt sich auch darin, dass er befand, in der angestammten Tätigkeit sei der Beschwerdeführer „nicht mehr voll“ arbeitsfähig, was nicht vereinbar ist mit der klaren und wieder holten kreisärztlichen Feststellung, dass in der angestammten Tätigkeit aktu ell und auf Dauer gar keine Arbeitsfähigkeit mehr besteht. 4.4 Somit bleibt festzuhalten, dass dem Beschwerdeführer nur Tätigkeiten mög lich sind, die der erheblichen Beeinträchtigung des rechten Kniegelenks im Sinne des formulierten Zumutbarkeitsprofils Rechnung tragen. Wird das Zumutbarkeitsprofil eingehalten, sind keine Gründe ersichtlich, die auf eine in diesem Rahmen zusätzlich reduzierte Arbeitsfähigkeit schliessen liessen. Mithin ist die Beschwerdegegnerin bei der Invaliditätsbemessung zu Recht von einer vollen Arbeitsfähigkeit in leidensangepasster Tätigkeit ausge gangen.

4.4 Somit bleibt festzuhalten, dass dem Beschwerdeführer nur Tätigkeiten mög lich sind, die der erheblichen Beeinträchtigung des rechten Kniegelenks im Sinne des formulierten Zumutbarkeitsprofils Rechnung tragen. Wird das Zumutbarkeitsprofil eingehalten, sind keine Gründe ersichtlich, die auf eine in diesem Rahmen zusätzlich reduzierte Arbeitsfähigkeit schliessen liessen. Mithin ist die Beschwerdegegnerin bei der Invaliditätsbemessung zu Recht von einer vollen Arbeitsfähigkeit in leidensangepasster Tätigkeit ausge gangen. Damit wird auch der - einzige - Einwand, der beschwerdeweise gegenüber der Verwendung der DAP-Daten erhoben wurde ( Urk. 1 S. 10 Ziff. 2.7), hin fällig. Die Invaliditätsbemessung gestützt auf die DAP-Profile entspricht den Vorgaben der Rechtsprechung (vorstehend E. 1.3) und ist nicht zu beanstan den.

Damit wird auch der - einzige - Einwand, der beschwerdeweise gegenüber der Verwendung der DAP-Daten erhoben wurde ( Urk. 1 S. 10 Ziff. 2.7), hin fällig. Die Invaliditätsbemessung gestützt auf die DAP-Profile entspricht den Vorgaben der Rechtsprechung (vorstehend E. 1.3) und ist nicht zu beanstan den. 4.5 Gemäss der von Kreisarzt Dr. B.___ verwendeten und einschlägigen Tabelle 5 (Arthrosen) entspricht eine mässige Pangonarthrose einem Integritäts schaden von 10-30 % und eine schwere einem solchen von 30-40 %. Endoprothesen mit gutem Erfolg lassen einen Integritätsschaden von 20 % annehmen, Endoprothesen mit schlechtem Erfolg einen solchen von 40 %.

4.5 Gemäss der von Kreisarzt Dr. B.___ verwendeten und einschlägigen Tabelle 5 (Arthrosen) entspricht eine mässige Pangonarthrose einem Integritäts schaden von 10-30 % und eine schwere einem solchen von 30-40 %. Endoprothesen mit gutem Erfolg lassen einen Integritätsschaden von 20 % annehmen, Endoprothesen mit schlechtem Erfolg einen solchen von 40 %. Vor diesem Hintergrund ist die von Dr. B.___ vorgenommene Einschätzung mit 30 % (vorstehend E. 3.4) vollumfänglich plausibel. Dass sie nach Meinung des Beschwerdeführers „nicht akzeptiert“ werden könne ( Urk. 1 S. 10 Ziff. 2.8), ist zur Kenntnis zu nehmen, aber nicht geeignet, die behaup tete Erforderlichkeit einer weiteren, gutachterlichen Beurteilung zu begrün den.

Vor diesem Hintergrund ist die von Dr. B.___ vorgenommene Einschätzung mit 30 % (vorstehend E. 3.4) vollumfänglich plausibel. Dass sie nach Meinung des Beschwerdeführers „nicht akzeptiert“ werden könne ( Urk. 1 S. 10 Ziff. 2.8), ist zur Kenntnis zu nehmen, aber nicht geeignet, die behaup tete Erforderlichkeit einer weiteren, gutachterlichen Beurteilung zu begrün den. 4.6 Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beschwerdegegnerin zu Recht weiter hin einen Invaliditätsgrad von 16 % und neu eine Integritätseinbusse von 30 % angenommen hat.

4.6 Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beschwerdegegnerin zu Recht weiter hin einen Invaliditätsgrad von 16 % und neu eine Integritätseinbusse von 30 % angenommen hat. Der angefochtene Entscheid ist deshalb nicht zu beanstanden, sondern zu bestätigen, und die dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen.

Der angefochtene Entscheid ist deshalb nicht zu beanstanden, sondern zu bestätigen, und die dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen. 5. Der unentgeltliche Rechtsvertreter hat mit Honorarnote vom 2 3. Mai 2016 einen Aufwand von 13.77 Stunden sowie eine Kleinspesenpauschale von 3 % fakturiert ( Urk. 20). Beim praxisgemässen Stundenansatz von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) ist er somit mit Fr. 3‘369.90 (inklusive Auslagen ersatz und Mehrwertsteuer) zu entschädigen.

5. Der unentgeltliche Rechtsvertreter hat mit Honorarnote vom 2 3. Mai 2016 einen Aufwand von 13.77 Stunden sowie eine Kleinspesenpauschale von 3 % fakturiert ( Urk. 20). Beim praxisgemässen Stundenansatz von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) ist er somit mit Fr. 3‘369.90 (inklusive Auslagen ersatz und Mehrwertsteuer) zu entschädigen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Verfahren ist kostenlos.

2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Massimo Aliotta, Winterthur, wird mit Fr. 3'369.90 (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichtskasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.

3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Massimo Aliotta, Winterthur, wird mit Fr. 3'369.90 (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichtskasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Massimo Aliotta

Rechtsanwalt Massimo Aliotta - Rechtsanwalt Reto Bachmann

Rechtsanwalt Reto Bachmann - Bundesamt für Gesundheit

Bundesamt für Gesundheit sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse

Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesge richt Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesge richt Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

MosimannTiefenbacher