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Der Joggeli (kleine Jakob), der auf der Geiswiese hinter dem Dorfe Wettingen wohnte, war allgemein als Hexenmeister bekannt. Dies kam aber nur von einem Hausgeiste her, der gerade so hiess wie er selber. Wollte er sein Vieh füttern, so gieng er weder im Sommer grasen, noch stieg er im Winter die Heubrüggi hinauf; sondern er sagte nur das Wörtchen vor sich hin: Joggeli, gieb Heu abe, nid z'viel und nid z'wenig — und sogleich hatten seine Kühe Heu und Futter zu rechtem Mass im Barren. Da er einmal mürrisch und böse in den Stall trat, vergass er den Beisatz seines Sprüchleins mitzusagen, und augenblicklich hatte sich die Masse des ganzen Heustocks auf ihn herabgelassen, dass er sich und sein Vieh mühselig daraus hervorwühlen musste.
Band 1, Quelle: Ernst L. Rochholz, Schweizer Sagen aus dem Aargau, Band 1 Aarau, 1856, Seite 285
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchen.ch