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New Orleans Jazz
New Orleans Jazz entwickelte sich Ende des 19. Jahrhundert und New Orleans wird heute als die Wiege des Jazz bezeichnet. Seine wichtigsten Vertreter sind Kid Ory oder Louis Armstrong.
Dixieland
So wird die Jazzmusik, die von weißen Musikern gespielt wird, bezeichnet. Die Original Dixieland Jass Band veröffentlichte im Februar 1917 ihre Musik.
Chicago Style
Zu Beginn der 20er Jahre gingen viele afroamerikanische Jazzmusiker nach Chicago. Sie beeinflussten die weisse Musikerszene. Der Chicago Jazz ist gekennzeichnet durch starke Solis und das Saxophone wird prominenter. Es werden Tuba und Banjo von Saitenbass und Gitarre abgelöst.
Swing
Der Swing entstand in den 20er Jahren und hatte seine Blütezeit zwischen 1935 und 1945. Er war einer der beliebtesten Stilrichtungen des Jazz. Vertreter sind vor allem Duke Ellington, Count Basie, Benny Goodman oder Django Reinhardt. Die schnellen Rhythmen begeisterten vor allem die junge Generation, die sich zum Swing-Tanz traf. Aus dem Kansas City Jazz, einer Spielform des Swing, entwickelt sich später der Rhythm and Blues.
Bebop
Mit dem Bebop ab 1940 wird das Tempo noch schneller und Schlagzeug und Bass erhielten mehr Freiheiten, dazu komplexe Harmonien. Charlie Parker und Dizzy Gillespie waren die Meister des Bebop.
Latin Jazz
Hier findet man deutlich die Einflüsse der lateinamerikanischen Musik. Dizzy Gillespie wird als einer der Vorreiter gesehen.
Cool Jazz
Hier wurden die Beats eher wieder verlangsamt. Der Cool Jazz entstand in der 40er Jahren in New York. Einer der wichtigsten Vertreter ist Miles Davis.
Free Jazz
Ende der 50er Jahre entwickelte sich der Free Jazz, bei dem es um die größtmögliche Freiheit beim Improvisieren geht.
Jazz Fusion
Das um 1960 entstehende Genre kombinierte Stilrichtungen, Jazz verband sich mit Funk, oder Rock. Mehr elektronische Instrumente kamen zum Tragen.