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40 Jahre nach dem legendären Jacques Secrétin lässt sich Emmanuel Lebesson als zweiter französischer Tischtennis-Europameister feiern. Er gewinnt den Final gegen seinen Landsmann Simon Gauzy.
Der 28-jährige Lebesson aus dem westfranzösischen Niort errang an den Europameisterschaften in Budapest den mit Abstand grössten Erfolg seiner Karriere trotz einer schwierigen Auslosung. So bekam er es in den Viertelfinals mit dem starken Portugiesen Marcos Freitas zu tun und in den Halbfinals mit dem aufstrebenden Polen Jakub Dyjas, der zwei Runden vorher unerwartet den topgesetzten Titelverteidiger Dimitri Ovtcharov aus Deutschland ausgeschaltet hatte.
Auch im Final war Lebesson, die Nummer 38 der Weltrangliste, Aussenseiter im Duell mit dem sechs Jahre jüngeren Gauzy, der Weltnummer 19. Dennoch überliess Lebesson seinem Widersacher nur einen Satz und siegte 4:1.
Wie Dimitri Ovtcharov mussten noch weitere Könner und ehemalige Titelträger im europäischen Tischtennis die Segel streichen. Den Weissrussen Wladimir Samsonow erwischte es in den Achtelfinals, den Deutschen Timo Boll, sechsfacher Europameister, in den Halbfinals gegen Gauzy.
Im Final der Frauen standen sich zwei naturalisierte Chinesinnen gegenüber. Die für die Türkei spielende Hu Melek siegte mit 4:1 Sätzen gegen Yu Fu aus Portugal. Titelverteidigerin Elizabeta Samara aus Rumänien scheiterte in den Halbfinals an Yu.