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Nicht nur Schweizer Banken wie UBS
verkleinern im Zuge von Sparbemühungen ihre IT-Abteilungen. Letzte Woche hat beispielsweise auch die Citigroup, eine der grössten Banken der Welt, einen Sparplan angekündigt. Dieser wird anfänglich rund eine Milliarde Dollar kosten und soll dafür in der Zukunft jährliche Einsparungen in der Höhe von rund einer Milliarde Dollar bringen. Weltweit will die Bank etwa 11'000 Stellen streichen. Mehr als die Hälfte davon, rund 5800 Stellen, werden in der vom CIO Don Callahan geleiteten "Operations & Technology"-Abteilung wegfallen.
Die Bank schlüsselt die Stellenstreichungen nach Geschäftsbereichen auf. So sollen im Bereich Global Consumer Banking (GCB) insgesamt rund 6200 Stellen gestrichen werden. Davon betreffen etwa 40 Prozent, also knapp 2500, die IT-Funktionen, welche diesen Bereich unterstützen. Die Institutional Clients Group (ICG) soll um 1900 Stellen schrumpfen, wovon mehr als die Hälfte in der dazugehörigen IT wegfallen. Zusätzlich sollen weitere 2300 Stellen in den Operations & Technology-Abteilungen, welche die Bereiche Immobilien, Citi Holdings und zentrale Services betreuen, dem Rotstift zum Opfer fallen.
Gleichzeitig will die Bank die Effizienz der Operations & Technology-Abteilung durch vermehrte Standardisierung und Automatisierung erhöhen. Die Verlagerung gewisser Funktionen in Billiglohnländer sowie eine Reduzierung der Standorte sollen weitere Einsparungen bringen. (hjm)