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Boveresse, NE
14 Frauen und Mädchen vom FSCS traten in Boveresse zum Wettkampf an. Bei den Zwergli klassierte sich Pia Felber mit zwei Siegen im 13. Schlussrang. Sie war die beste Schwingerin der drei Jüngsten mit Jahrgang 2013.
Die FSCS-Mädchen in der Kategorie M2 zeigten wie schon in der Vorwoche solide Leistungen. Mit je drei Siegen und drei Niederlagen und 55.25 Punkten klassierten sich Nina Felber, Jolina Zemp und Sina Bucher im 8. Rang. Jolina war wiederum die Beste mit Jahrgang 2009. Mit einem Viertelpunkt mehr auf dem Notenblatt beendete Davina Riedweg das Fest. Genau dieser Viertelpunkt war nötig, um mit dem Zweig nach Hause gehen können. Somit durfte Davina zum ersten Mal einen Zweig entgegennehmen. Die Freude war umso grösser, da sie selbst gar nicht damit gerechnet hatte, dass es reichen würde, weil der letzte Gang verloren ging. Ein paar Freudetränen waren die Folge dieser überraschenden Nachricht.
Bei den ältesten Mädchen startete Larissa Zemp mit einer Niederlage und zwei Siegen in den Tag. Nach der Mittagspause lief es ihr aber nicht mehr wie gewünscht und sie musste sich drei Mal das Sägemehl vom Rücken putzen lassen. Mit 53.75 Punkten belegte sie den 11. Schlussrang. Nur einmal gewinnen konnte Sofia Bründler. Ein weiterer Gang endete gestellt. Sie wurde Vierzehnte. Antonia Bucher vermochte zwei Gänge zu gewinnen und einen weiteren zu stellen. 54.00 Punkte standen auf ihrem Notenblatt. Evelin Müller gewann nach einer Startniederlage zwei Gänge. Darauf folgten zwei weitere Niederlagen, ehe sie den letzten Gang gewinnen konnte. Schliesslich wurde es der 6. Rang mit 55.25 Punkten.
In der Frauenkategorie traten vom FSCS nur 5 Schwingerinnen an, wobei drei das Fest beenden konnten. Rahel Wisler fiel unsanft zu Boden und gab sich dort geschlagen, da sie Schmerzen in der Schulter verspürte. Vroni Brun startete mit einem Sieg gegen Franziska Ruch in den Tag. Der Gang gegen Angela Riesen endete gestellt und dabei überdrehte sie das Knie, worauf sie im dritten Gang das Fest beenden musste. Von den 29 angetretenen Schwingerinnen schwangen also noch 27 weiter, davon 13 Kranzerinnen. Will heissen, es würde noch die eine oder andere harte Paarung geben. Sandra Müller zeigte sich enorm kämpferisch: Drei Mal endete bei ihr ein Gang gestellt. Im 6. Gang hat sie sich mit Andrea Deck die Punkte geteilt. Bei Manuela Egli und Franziska Rickenbacher waren nach dem 5. Gang die Kranzchancen trotz je «nur» zwei Siegen und drei Gestellten noch intakt. Beide bekamen es zudem bis auf eine Paarung mit denselben Gegnerinnen zu tun. Je fünf Kranzerinnen zierten am Festende ihr Notenblatt, während es, nota bene, bei der Festsiegerin und einigen Kranzgewinnerinnen jeweils nur vier oder drei waren…! Während Manuela im Anschwingen gegen Yolanda Foulk gewinnen konnte, bekam es Fränzi im 6. Gang mit der Kranzerin aus Moudon zu tun. Nach 5 Minuten endete der hart umkämpfte Gang gestellt und Fränzi beendete das Fest mit 55.50 Punkten. Auch bei Mäne endete der letzte Kampf des Tages, jener gegen Angela Riesen, gestellt. 55.25 Punkte standen auf ihrem Notenblatt. Somit wurde auch bei den beiden nichts mit dem zweiten Saisonkranz.
Die Kränze gingen an Diana Fankhauser, welche im Schlussgang Rahel von Känel bezwingen konnte, an Michelle Brunner, sowie an Franziska Ruch und Melissa Klossner. Und das bei den letzten zwei mit einer Punktzahl von 56.00 – so tief wie noch nie.
Bereits am nächsten Wochenende greifen die Frauen wieder zusammen – und zwar in Uezwil. Man sieht sich…
Ricken, SG
18 Frauen und Mädchen vom FSCS standen heute im Sägemehl. Bei den Zwergli war Pia Felber die Einzige unseres Clubs am Start. Im zweiten Gang konnte sie sich durchsetzen, die restlichen Male musste sie sich das Sägemehl vom Rücken putzen lassen. Kategoriensiegerin wurde Elena Schelbert, die sich im Schlussgang gegen Sara Marty durchsetzen konnte.
In der Kategorie der M2 hiessen die Siegerinnen Angela Frey und Célia Philipona. Sie waren zugleich auch die beiden Schlussgangteilnehmerinnen. Die Steinhuserbergerinnen klassierten sich allesamt im Mittelfeld. Sina Bucher und Jolina Zemp gewannen je drei Gänge und verloren die anderen drei. Sie erreichten mit 55.50 Punkten den guten 7. Schlussrang – 0.5 Punkte fehlten für den Zweiggewinn. Wiederum war Jolina die beste Schwingerin mit dem Jahrgang 2009. Auch direkt hinter den Zweigen klassierte sich Davina Riedweg. Ihr Notenblatt wies ein Viertelpunkt mehr auf als dasjenige von Jolina und Sina. Somit gehört sie erneut zu jenen, die «leer» ausgehen. In einer Woche kriegt sie die nächste Chance auf einen Zweiggewinn. Das erste Mal vor die Ehrenherren treten durfte dagegen Nina Felber. Bisher hat es ihr in dieser Kategorie noch nicht zum Zweiggewinn gereicht, heute hat alles geklappt: Sie konnte vier Mal als Siegerin vom Platz und hatte letztlich 56.25 Punkte auf ihrem Notenblatt stehen – genug für ihren ersten Zweiggewinn. Sie wurde Vierte.
Bei den Mädchen 1 lief es den Steinhuserbergerinnen nicht nach Wunsch. Sofia Bründler gewann ihren ersten Gang und stellte einen weiteren. Sie wurde 17. Etwas besser lief es Larissa Zemp. Sie gewann zwei Gänge. Mit einem Sieg im letzten Gang hätte es für eine Rangierung im Mittelfeld gereicht, jedoch ging der Gang verloren. Somit erreichte sie den 14. Rang. Evelin Müller wurde mit 54.25 Punkten Zwölfte. Der letzte Gang endete bei ihr gestellt. Dieselben Gänge wie Evelin, aber einen Viertelpunkt mehr, hatte Antonia Bucher am Tagesende auf ihrem Notenblatt stehen. Antonia klassierte sich im gleichen Rang wie Livia Grüter – mit 54.50 Punkten wurden sie Elfte, wobei Livia einen Gang mehr stellte. Einzig Alexandra Gosteli, welche regelmässig bei uns das Training besucht, durfte einen Zweig entgegennehmen. Mit 56.50 Punkten wurde sie Fünfte. Siegerin in der Kategorie wurde Laura Zurfluh, die den Schlussgang gegen Daniela Föhn zu ihren Gunsten entscheiden konnte.
In der Kategorie der Aktiven waren sieben Schwingerinnen des FSCS am Start. Cécile Baumgartner lief es nicht nach Wunsch: Sie stellte den ersten Gang und konnte ein Mal als Siegerin vom Platz, womit der 15. Rang heraussprang. Etwas besser lief es Rahel Wisler: Nach fünf Gängen hatte sie bereits vier Kranzerinnen auf dem Notenblatt, wobei sie bei zwei Paarungen als Siegerin vom Platz ging. Im 5. Gang vermochte sie gar gegen Marina Zahner zu stellen. Im letzten Gang bekam sie mit Sabrina Marty eine starke Nichtkranzerin, gegen welche sie sich nicht durchzusetzen vermochte. Mit 54.25 Punkten klassierte sie sich im 12. Rang. Unmittelbar vor ihr liegt Sandra Müller. Nach zwei Maximalnoten im Anschwingen bekam sie einige «Brocken» vorgesetzt, gegen welche sie sich zwar lange wehren konnte, aber für einen Gestellten reichte es knapp nicht. Vanessa Jenni beendete das Fest mit 54.75 Punkten. Ihr Notenblatt wies je zwei Siege, Gestellte und Niederlagen auf.
Bei den verbleibenden Schwingerinnen des FSCS waren die Kranzchancen nach dem 5. Gang noch intakt. Manuela Egli qualifizierte sich gar mit drei Siegen und zwei Gestellten für den Schlussgang und hatte den Kranz auf sicher. Aber dazu später. Fränzi Rickenbacher bekam es um den Kranzgewinn mit Angela Riesen zu tun. Für ihr Engagement wurde sie schlecht belohnt: In der letzten Minute musste sie sich das Sägemehl vom Rücken putzen lassen. Mit 55.75 Punkten wurde sie Siebte. Ähnlich ging es Vroni Brun: Trotz über einem Punkt Vorsprung auf ihre Gegnerin musste sie den Gang gegen Michelle Brunner gewinnen, um kranzgeschmückt nach Hause gehen zu können. Michelle behielt die Oberhand, schliesslich klassierten sich die OK-Präsidentin des Fests in Ricken und Vroni mit 56.00 Punkten im gleichen Rang.
Die Gegnerin von Manuela im Schlussgang hiess Melissa Klossner. Die beiden wiesen die gleiche Punktzahl auf, also würde es sehr spannend werden. Den Gang gestartet, bewegten sich die Schwingerinnen gegen den Platzrand und dabei begannen sie zu ziehen. Den Kampfrichtern ging alles etwas zu schnell, zum Abrufen war es zu spät, und Melissa konnte einen Stolperer von Manuela ausnutzen und sie ganz am Platzrand zu Fall bringen.
Somit hat das dritte Fest der Saison eine dritte Siegerin und der EFSV eine «TK»-Kranzerin mehr.
Da sich alle wieder gegenseitig Punkte gestohlen haben, bleibt es in der Jahreswertung weiter spannend. Stay tuned!
Kandersteg, BE
18 Schwingerinnen waren vom FSCS am Start. Bei den Mädchen 2 waren Jolina Zemp, Sina Bucher und Davina Riedweg dabei, mit 22 anderen Schwingerinnen. Alle drei schwangen stark und klassierten sich im Mittelfeld mit je drei Siegen. Sina verlor den letzten Gang um den Zweiggewinn und erreichte 55.25 Punkte. Gleich erging es Jolina. Sie hatte am Tagesende einen Viertelpunkt mehr auf dem Notenblatt als Sina und erreichte den 8. Schlussrang. Somit war sie die beste Schwingerin in ihrem Jahrgang. Im gleichen Rang klassierte sich Davina Riedweg. Sie verlor nur zwei Gänge, doch leider fehlte ihr ein Viertelpunkt für das Zweigli.
Bei den Meitli 1 waren 6 unserer Schwingerinnen im Feld mit 34 Teilnehmerinnen. Es lief durchaus nicht allen wie gewünscht. Bereits nach dem ersten Gang entschied Livia Grüter, von Übelkeit geplagt, nicht weiter zu schwingen. Bei Lea Bühler war im 3. Gang Schluss: Sie wurde gar zur weiteren Untersuchung ins Spital chauffiert und erst mit Halskrause, Schmerzmitteln und einem mehrwöchigen Sportverbot wieder entlassen. Auch nicht ganz nach Plan lief das Fest für Sofia Bründler. Als jüngste in der Kategorie musste sie mehrmals gegen ältere, routiniertere Schwingerinnen antreten und vermochte daher nur einmal den Platz siegreich zu verlassen. Etwas besser lief es Larissa Zemp. Sie gewann zwei Gänge und erreichte den 14. Schlussrang. Da sie im letzten Gang gegen ihre Gegnerin kein Rezept gefunden hatte und somit stellen musste, beendete Evelin Müller das Fest auf dem 11. Schlussrang mit 54.50 Punkten. Im Mittelfeld konnte sich Antonia Bucher klassieren: Sie gewann drei Gänge und erreichte eine Schlusspunktzahl von 55.00. Dies reichte für den 9. Schlussrang.
Von 45 angetretenen Schwingerinnen bei den Aktiven waren 1/5 vom FSCS. Alle, die das Fest beendet haben, klassierten sich in der vorderen Ranglistenhälfte. Im Schlussgang standen sich die beiden Schwingerinnen mit den stärksten Notenblättern des Tages gegenüber: Michelle Brunner und Franziska Ruch. Gewonnen wurde das Fest von Michelle Brunner. Ihr reichte ein gestellter Schlussgang, um mit einem Viertelpunkt Vorsprung alleinige Siegerin zu sein. Aber der Reihe nach…
Schon im ersten Gang schlug bei uns die Verletzungshexe zu. Rahel Wisler hat sich unglücklich mit dem Arm/Hand abgestützt, weshalb sie den Gang nicht beenden konnte. Lorena Riedweg zog sich eine Verletzung am Fussgelenk zu. Sie blieben aber nicht die einzigen Schwingerinnen, die nicht alle Gänge geschwungen haben. Fünf weitere Teilnehmerinnen mussten das Fest beenden, wodurch die Anzahl teilnehmender Kranzerinnen auf 13 schrumpfte, 4 davon vom FSCS. Sandra Müller klassierte sich im Mittelfeld, mit je zwei Siegen, Gestellten und Niederlagen. Sie war eine unserer Schwingerinnen, die gegen eine Jobtausch-Kandidatin aus Mexiko antreten durfte. Sandra konnte sich gegen die „lucha libre“-Kämpferin zwar nicht problemlos, aber letztlich konsequent, durchsetzen. Cécile Baumgartner gelang dies gegen die zweite Mexikanerin nicht: Sie kam nicht über ein Unentschieden hinaus, wie auch bei drei weiteren Gängen nicht. Dabei vermochte sie aber Kranzschwingerinnen zu stellen. Den ersten und letzten Gang konnte sie gewinnen, womit sie gemeinsam mit Sandra den 11. Schlussrang erreichte.
Bei den fünf restlichen FSCS-Schwingerinnen waren die Kranzchancen nach dem 5. Gang noch intakt. Doch sie wussten, dass es keine leichte Aufgabe werden würde, fehlte doch noch die eine oder andere Kranzerin auf unseren Notenblättern. Vanessa Jenni bekam es mit der Schlussgangteilnehmerin von Hergiswil 2019, Yolanda Foulk, zu tun. Vanessa hätte einen Plattwurf zum Kranzgewinn benötigt, Realisieren konnte sie ihn nicht, doch der gute gestellte Gang reichte zu einer Klassierung im 9. Schlussrang mit 55.25 Punkten. Franziska Rickenbacher konnte erneut um den Kranz schwingen. Auf Grund einer Umteilung griff sie, wie bereits in Hergiswil, im 6. Gang mit Marian Kälin zusammen. Auch dieser aktiv geführte Gang fand aber keine Siegerin, weshalb sich beide Schwingerinnen mit einem Viertelpunkt zu wenig auf dem 6. Rang und hinter den Kranzgewinnerinnen klassierten.
Für den Kranz reichte, auf Grund der hohen Teilnehmerinnenzahl und weil sich die Schwingerinnen gegenseitig viele Punkte klauten, eine Punktzahl von 56.25. Sarah Wisler schwang im letzten Gang um den Kranz gegen Rahel von Känel. Rahel hätte ein Sieg nicht für Eichenlaub gereicht. Sarah konnte den Gang für sich entscheiden und sich im 3. Schlussrang klassieren, während Rahel in der Rangliste zurückgespült wurde. Vroni Brun (-Trachsel) schwang im 6. Gang gegen Angela Riesen. Angela war bereits nach dem 5. Gang kranzsicher und konnte sich als erste Neukranzerin 2019 feiern lassen. Den Gang konnte aber Vroni für sich entscheiden, wodurch sie sich mit 4 Siegen und einem Gestellten im 2. Rang klassierte. Isabel Egli klassierte sich im gleichen Rang, mit denselben Notenzeichen. Sie konnte sich im letzten Gang gegen Rebekka Wälti durchsetzen und sich bereits den 2. Saisonkranz aufsetzen lassen.
Hergiswil, NW
Zuerst muss gesagt werden, dass das OK wohl ob der hohen Anzahl Anmeldungen überrascht war: 141 SchwingerInnen standen letztlich im Sägemehl, was die Veranstalter dazu bewogen hat, die Gangdauer auf 4 Minuten zu kürzen. Bei den Aktiven hat sich gezeigt, dass einige sich damit nicht so richtig zurecht gefunden haben. Aber dazu später mehr…
Bei den 34 Zwergli nahm eine Schwingerin des FSCS teil. Pia Felber gehörte mit Jg. 2013 zu den jüngsten, die teilnehmen können. Zum Auftakt gelang ihr ein Sieg. Danach wollte es nicht mehr so richtig und sie war neben dem Platz fast stärker beschäftigt als im Sägemehl. Deshalb musste sie sich in den nächsten Gängen das Sägemehl vom Rücken putzen lassen. Den Jungs vom SK Wiggertal, die ebenfalls das erste Mal wettkampfmässig im Sägemehl standen, lief es etwas besser. Aaron Schaller klassierte sich mit drei Siegen und drei Niederlagen gerade hinter den ZweiggewinnerInnen.
In der Kategorie der Mädchen 2 starteten 27 Mädchen mit den Jahrgängen 2007-2009. Nina Felber lief es am Morgen besser als am Nachmittag. Nach zwei Siegen und einem Gestellten endeten die letzten drei Gänge mit Niederlagen. 54.25 Punkte reichten für den 12. Schlussrang. Jolina Zemp gehört zu den jüngsten in dieser Kategorie. Die letztjährige Jahresbeste bei den Zwergli startete mit zwei Siegen ins Fest. Daraufhin folgten zwei Niederlagen. Den 5. Gang endete gestellt, ehe sie im 6. wieder siegen konnte. Mit 55.25 Punkten erreichte sie den 9. Rang in der vorderen Ranglistenhälfte. Ein Viertelpunkt mehr stand am Tagesende auf dem Notenblatt von Davina Riedweg. Nach nur einem Training hat sie sich spontan zur Teilnahme entschlossen und konnte drei Gänge gewinnen – ein tolles Resultat. Ihr fehlte letztlich gar nur ein Viertelpunkt für den Zweiggewinn. Diesen konnte Sina Bucher realisieren: Drei Siege und ein Gestellter reichten für 55.75 Punkte und den 7. Schlussrang.
Bei den 34 angetretenen ältesten Mädchen wurden 10 Zweige verteilt. Aber der Reihe nach… Sofia Bründler gehörte zu den jüngsten und musste sich richtig durchkämpfen. Am Schluss reichte es für den 17. Schlussrang. Larissa Zemp lief es etwas besser: Sie gewann ihren ersten und den letzten Gang. Mit 54.25 Punkten erreichte Livia Grüter denselben Rang wie Larissa. Antonia Bucher erreichte mit je zwei Siegen, Gestellten und Niederlagen den 12. Rang. Während es einigen noch nicht wie gewünscht lief, konnte Lea Bühler ein gelungenes Comeback nach ihrer Verletzung geben. Der erste Gang gegen die spätere Schlussgangteilnehmerin Laura Zurfluh endete zwar gestellt, danach ging Lea aber fünf Mal als Siegerin vom Platz. Mit 58.00 Punkten erreichte sie hinter der Siegerin Daniela Föhn den Ehrenplatz. Daniela wies zwar dieselben Gänge auf wie Lea, erhielt aber die Maximalnoten.
Bei den Frauen standen 46 Schwingerinnen im Sägemehl, einige davon zum ersten Mal oder zum ersten Mal in dieser Kategorie. Lorena Riedweg ging im 2. Gang siegreich vom Platz. In den anderen Gängen wurde ihr Einsatz aber nicht belohnt. Cécile Baumgartner startete nach ihrer Verletzungs-Zwangspause ebenfalls in die neue Saison. Ein Sieg und drei Gestellte standen auf ihrem Notenblatt. Dies reichte für den 14. Rang. Vanessa Jenni musste sich gar nur ein Mal das Sägemehl vom Rücken putzen lassen: Sie stellte drei Gänge und gewann zwei weitere. Ihr gelang es gar mehrmals, starke Kranzerinnen zu stellen, was mit dem 10. Rang belohnt wurde. Etwas besser lief es Sandra Müller: Mit drei Siegen und drei Niederlagen und 55.25 Punkten beendete sie das Fest auf dem 8. Rang. Ohne Niederlage ging Manuela Egli vom Platz. Im letzten Gang um den Kranzgewinn musste sie sich gegen Rebekka Wälti mit einem Gestellten begnügen. Den 6. Schlussrang teilte sie unter anderem auch mit Rahel Wisler: Drei Siege und ein Gestellter ergaben 55.75 Punkte, was für einen Rang im vorderen Ranglistendrittel reichte. Ein gelungenes Comeback also nach ihrer letztjährigen Verletzung. Ihre Schwester Sarah beendete das Fest mit einem Viertelpunkt mehr auf dem Notenblatt. Die 56.00 Punkte erreichte sie mit drei Siegen und drei Gestellten. Am besten gelang der Start in die neue Saison Franziska Rickenbacher und Isabel Egli. Beide konnten mit drei Gestellten und zwei Siegen ihre Kranzchancen bis zum Schluss wahren. Isabel bekam Petra Zahner zugeteilt, die nach drei Siegen um den Kranz schwingen konnte. Nach kurzer Gangdauer konnte sich Isabel aber durchsetzen. Mit 57.00 Punkten belegte sie den Ehrenplatz. Fränzi hatte mehr zu beissen in ihrem letzten Gang: Mit Marian Kälin schwang sie gegen die routinierteste Schwingerin des FSC Urschweiz. In den letzten Sekunden gelang ihr der siegbringende Wurf, wodurch sie sich im 4. Schlussrang sichern konnte. Gewonnen wurde das Fest von Andrea Deck, die vom gestellten Schlussgang von Yolanda Foulk und Michelle Brunner profitieren und sich so erstmals als Festsiegerin feiern lassen konnte.
Herzliche Gratulation allen zu ihren tollen Leistungen! Weiter so!
Hallenschwingfest Brugg
Bei den Zwergli war für den FSCS eine Schwingerin am Start: Pia Felber, die jüngere Schwester von Nina, gehörte mit Jg. 2013 auch zu den ganz jüngsten in ihrer Kategorie. In einem Gang ging sie als Siegerin vom Platz, die anderen fünf Mal musste sie sich das Sägemehl vom Rücken putzen lassen. Sie ist aber weiter motiviert, ins Training zu gehen und wird sicher wieder einmal am Start sein.
In der Kategorie der Mädchen 2 starteten Nina Felber und Sina Bucher. Nina musste sich nur im ersten Gang gegen die spätere Festsiegerin geschlagen geben, zwei weitere Gänge endeten gestellt und drei Mal entschied Nina den Gang für sich. Mit 56.00 Punkten erreichte sie den 4. Schlussrang. Sina klassierte sich vor Nina im 3. Rang: Mit 4 Siegen und einem Unentschieden standen 56.75 Punkte auf ihrem Notenblatt.
Bei den Mädchen 1 waren fast ungewohnt viele Schwingerinnen am Start. Livia Grüter startete zum ersten Mal in dieser Kategorie. Die Jahresbeste 2018 der Mädchen 2 startete mit einem Gestellten und einer Niederlage. Trotz eines Sieges im 5. Gang musste sie das Fest verletzungsbedingt abbrechen. Evelin Müller lief es besser. Sie musste sich nur ein Mal geschlagen geben. Die drei Gestellten und zwei Siege reichten für einen Platz im Mittelfeld. Antonia Bucher beendete das Fest auf dem 7. Schlussrang, mit 3 Siegen und 3 Niederlagen und 55.25 Punkten. Als Siegerin ging Daniela Föhn vom Platz. Im Schlussgang gewann sie gegen Deborah Beer, die sich mit Alexandra Gosteli den 2. Schlussrang teilte.
6 Aktive des FSCS waren bei den Frauen am Start. Lorena Riedweg konnte ihre Schwingfestpremiere als Aktivschwingerin feiern. Im ersten Gang ging sie als Siegerin vom Platz, danach hatte sie etwas mehr zu kämpfen und konnte sich trotz vollem Einsatz nicht mehr durchsetzen. Sandra Müller startete mit zwei gestellten Gängen. Gang 3 und 4 endeten mit einem Sieg für Sandra. In den letzten beiden Gängen gegen Marina Zahner und Rebekka Wälti musste sie sich geschlagen geben. Mit 55.25 Punkten klassierte sich Vroni Trachsel im Mittelfeld. Auf ihrem Notenblatt standen, wie bei Sandra, zwei Siege, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen. Bei Vanessa Jenni zeigte sich deutlich, wie sich der Trainingsaufwand gelohnt hat. Sie startete mit zwei Siegen und stellte dann gegen Franziska Ruch. Auch gegen Königin Diana Fankhauser schwang sie gut, musste sich kurz vor Gangende geschlagen geben. Nach einer weiteren Niederlage und dem anschliessenden Sieg erreichte sie mit 56.00 Punkten den 4. Schlussrang. Mit vier Siegen und einem gestellten Gang erreichte Isabel Egli das „Podest“. Sie musste sich einzig im 3. Gang gegen die spätere Schlussgangteilnehmerin Yolanda Geissbühler geschlagen geben und stellte somit ihre gute Form unter Beweis. Etwas besser lief es nur Franziska Rickenbacher. Vor einem Jahr startete sie in Basel zum ersten Mal an einem Schwingfest, in diesem Jahr ging sie als Kranzerin in den Wettkampf. Trotz zwei Gestellten stand sie nach dem 5. Gang als Schlussgangteilnehmerin fest. Der Schlussgang verhiess Spannung. Yolanda, die Gewinnerin des Eidg. Frauenschwingfestes in Court 2018 und mehrfache Hallenschwinget-Siegerin, stieg als Favoritin in die Hosen. Der Gang war jedoch von Beginn weg sehr ausgeglichen und spannend. Letztlich konnte Fränzi Yolanda’s Angriff abfangen, mit einem Übersprung den Gang gewinnen und sich als Siegerin feiern lassen. Herzliche Gratulation!