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Mekong-Region
Das können Sie tun
Leistungsausweis
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Der WWF konnte die Entscheidungen der Premierminister von Vietnam und Kambodscha zum Xayaburi Staudamm mit Argumenten gegen dessen Bau beeinflussen. Die Premierminister baten um weitere Studien, bevor sie eine endgültige Entscheidung zum Xayaburi Staudamm treffen. Dank den bisherigen Informationen hat Vietnam ausserdem für den Bau aller wichtigen Staudämme um eine Verschiebung um 10 Jahre gebeten. Der WWF führt seine Bemühungen fort, um das Xayaburi und andere Wasserkraftprojekte komplett zu stoppen. So hat der WWF beispielsweise eine Petition gegen den Don Sahong Staudamm gestartet und bereits 250'000 Unterschriften gesammelt.
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Nachhaltige Produktion und wirtschaftliche EntwicklungDurch die integrierte Planung und Umsetzung von Umweltschutz und wirtschaftlicher Entwicklung sollen die intakten Landschaften in der Region geschützt und ihre Widerstandsfähigkeit gegen Klimaveränderungen sichergestellt werden.
Nutzung nachhaltiger WasserkraftDurch die Entwicklung nachhaltiger Wasserkraft sollen sowohl die Ökosysteme des Mekong und seiner Hauptzuflüsse erhalten, als auch Flüsse in anderen Fokusgebieten geschützt werden.
Schutz bedrohter ArtenVerschärfte Strafverfolgungen und intensiveres Schutzgebiet-Management sollen den Erhalt bedrohter Arten und Landschaften sicherstellen.
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Nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung und Produktion
Der Anteil von FSC-zertifizierten Holz- und Nichtholzprodukten (Rattan) konnte auch in 2013 erhöht werden, jedoch wurde das gewünschte Resultat von 2013 nicht ganz erreicht. Das Global Forest and Trade Network muss sich in Laos noch stärker für eine Waldentwicklungspolitik einsetzen, um ein positives Umfeld für eine nachhaltige Waldwirtschaft in Laos zu schaffen.
Die Vorbereitungen bzw. die Zertifizierung nach ASC Standards verlief in 2013 sehr positiv. So unterzeichneten 34 Produzenten mit dem WWF eine Absichtserklärung zur Förderung von ASC für die Pangasius-Produktion.
Auch die Shrimp-Produktion machte in 2013 Fortschritte: das Ziel, mindestens 320 Hektar Shrimp-Aquakulturen nach ASC Standards zu zertifizieren, wurde um 354 Hektar übertroffen. Der WWF GMPO gab seine Erfahrungen mit der SAD/ASC-Zertifizierung an das gesamten WWF-Netzwerk weiter.
Nutzung nachhaltiger Wasserkraft
Wissenschaftlich fundierte Informationen zum Sedimenttransport im Mekong-Becken sind vorhanden und wurden in erstklassigen Wissenschaftsjournalen akzeptiert. Die schwerwiegenden Auswirkungen durch den Bau von Staudämmen wurde zwar von einigen Anrainerstaaten am Ufer des Mekong anerkannt, eine Berücksichtigung durch die Regierung von Laos bei der Planung des Xayaburi-Damms stellt sich jedoch als unrealistisch heraus.
Schutz bedrohter Arten
Die Bestandszählungen der Irawadi-Flussdelphine zeigen einen stabilen Bestand auf. Zurückzuführen ist dies auf eine verbesserte Strafverfolgung illegaler Fangmethoden. Das Ziel, die Art besser zu schützen wurde damit zwar erreicht, aufgrund der geringen Populationsgrösse ist der Erhalt des Flussdelphins weiterhin gefährdet.
Die Stärkung des Schutzgebiet-Managements und eine verbesserte Strafverfolgung durch grenzübergrefiende Vereinbarungen verläuft nicht so effizient wie geplant und scheint ausserhalb des Einflussbereichs des WWF zu liegen. Dennoch zeigen bestehende Erfolge aus dem Yak Don Nationalpark an der Grenze zwischen Vietnam und Kambodscha, wie eine gesteigerte Strafverfolgung auf beiden Seiten zur Bekämpfung von Wilderei und illegalem Handel führen kann.
Die Arbeit zum Aufbau eines Informantennetzwerks entwickelt sich langsam, aber positiv. Hier müssen vor allem bestehende Probleme wie der Mangel an qualifiziertem Personal behoben werden.
Der WWF fördert zusammen mit der lokalen Bevölkerung, der Wirtschaft und den Regierungen eine nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen und schützt so wertvolle, natürliche Lebensräume. Folgende Projekte sind beispielhaft für unsere Anstrengungen: