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Intercontainer-Interfrigo SA, der europäische Operator des unbegleiteten Kombinierten Verkehrs Schiene/Strasse, erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2007 einen Gewinn von 2,9 Mio. Euro bei leichter Abnahme des Gesamtverkehrsvolumens um 3,3% auf 415’800 TEU (20-Fuss-Einheiten).
Im 40. Jahr der Intercontainer-Interfrigo SA standen die Kontinuität in der Unternehmensentwicklung und die Darstellung des Kundennutzens im Vordergrund. Parallel dazu wurden die Systeme laufend optimiert und das Angebot an Shuttles und Antennenzüge gegen Jahresende ausgebaut.
In allen wichtigen Ost- und Südosteuropaverkehren hat Intercontainer Wachstum erzielt und ihre Marktführerrolle weiter ausgebaut. Die langjährigen Erfahrungen in diesen Märkten und die damit verbundene ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen den Bahnen, Terminals, Agenten und Intercontainer haben sich auch positiv auf die Dienstleistungsqualität ausgewirkt, trotz zum Teil schwierigen Rahmenbedingungen infolge Infrastrukturmängel, Streiks, etc.
Der Mengenrückgang ist primär auf die Kapazitätsgrenzen in den West- und Nordhäfen zurückzuführen, was sich in einer insgesamt schlechteren Transportleistung ausgedrückt hat auf Achsen, in denen Intercontainer traditionell hohe Volumen fährt. Um den Kunden möglichst konstante Transportleistungen anzubieten, wurden die Kapazitäten und Zugfrequenzen mit den West- und Nordhäfen nur partiell reduziert.
Die durchschnittliche Entfernung pro TEU lag mit 1’194 Kilometern leicht höher als ein Jahr zuvor. Intercontainer folgt damit ihrer Strategie, sich auf europäische Langstreckenverkehre zu fokussieren oder Nischen zu besetzen, die besondere Erfahrungen im Operating der intermodalen Verkehre erfordern. Die Umsetzung dieser Strategie widerspiegelt sich in der durchschnittlichen Entfernung der Kontinentalverkehre, die mit 1’588 Kilometer pro TEU erneut um 2,5% zugenommen haben.
In den Geografien der Kernmärkte Südosteuropa, Schweiz und GUS wurden Ende des Geschäftsjahrs 2007 neue Angebote und Frequenzerhöhungen erfolgreich realisiert. Dazu zählen die Ganzzüge Sopron – Istanbul mit einer Frequenzerhöhung um einen Zug pro Woche (neu 6 Ganzzüge West–Ost und 4 Ganzzüge Ost–West). Weiter Kapazitätserhöhungen im Shuttle Mannheim – Sopron (von 1 auf 2 Rundläufe/Woche), Wanne – Sopron (von 2 auf 3 Rundläufe/Woche), Koper – Budapest (von 5 auf 6 Rundläufe/Woche) und Rekingen/Frenkendorf – Bremerhaven (von 3 auf 4 Rundläufe/ Woche). Ferner ein neuer Shuttlezug von Wolfurt nach Antwerpen und zwischen Wanne (Ruhrgebiet) und Bremerhaven.
„Dank der engen Zusammenarbeit mit unseren Key-Kunden und unserer Neutralität haben wir ein Klima geschaffen, in dem neue Märkte und Projekte in kooperativer Zusammenarbeit mit allen Beteiligten der Supply Chain erfolgreich erschlossen werden können“, erklärte Franz Böni, Managing Director der Intercontainer-Interfrigo SA, und weiter „mit dieser Motivation sind wir auch in das Jahr 2008 gestartet, das im Zeichen des weiteren Produktausbaus und unserer Öffnung für Kooperationen mit Kunden und Partnern gekennzeichnet sein wird“.
Neben der Verlagerung von Strassengüterverkehren auf die Schiene und der Erschliessung neuer Märkte für den unbegleiteten Intermodalverkehr erwartet Böni vom Jahr 2008 aber auch einen stärkeren Verdrängungskampf in den Wachstumsmärkten Europas. „Diese Entwicklung birgt die Gefahr in sich, dass der Nutzung der Infrastruktur wie Häfen, Terminals, Trassen sowie des Equipments wie Spezialgüterwagen nicht die gebührende Priorität eingeräumt wird“, stellt IC-Chef Böni fest. Mit dem Ausbau der Angebotspalette hat Intercontainer inzwischen ihre Marktstellung in den Kernmärkten gefestigt und bietet den Kunden der Logistikbranche, die oftmals hohe Investitionen in das intermodale Equipment tätigen, flexible Intermodalservices in partnerschaftlicher Zusammenarbeit an.
Medienmitteilung Intercontainer-Interfrigo SA