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Blattspreite doppelt gefiedert, lanzettlich, nach unten nicht oder nur wenig verschmälert; fast kahl, matt, weich, teilweise wintergrün; Fiederspindel locker, Blattspindel dichter mit hellbraunen, schmallanzettlichen bis haarförmigen Spreuschuppen bedeckt
Fiedern schmallanzettlich, in eine schmale Spitze verschmälert; leicht asymmetrisch, das innerste, zur Blattspitze gerichtete Fiederchen leicht vergrössert (leicht «Daumen hoch»)
Innere Fiederchen deutlich (etwa 1 mm) gestielt, rechtwinklig oder leicht schräg von der Fiederspindel abzweigend, am Grund mit einem deutlichen, zur Fiederspitze gerichteten Öhrchen; Rand gesägt, Zähne mit Grannenspitzen
Sori in 2 Reihen angeordnet; Schleier schildförmig, Rand zur Zeit der Sporenreife nach oben gebogen (wie ein umgedrehter Regenschirm)
Blattstiel meist 0,2- bis 0,5-mal so lang wie die Blattspreite, dicht mit hellbraunen Spreuschuppen bedeckt
Standort Kollin-montan; auf kalkarmen, feuchten Böden; Wälder, Schluchten.
Verbreitung Europäisch-mediterran-westasiatisch.
Schweiz: Vor allem auf der Alpensüdseite, nördlich der Alpen zerstreut.
Chromosomenzahl 2n = 82, diploid
Gattung Schildfarn — Polystichum
In Rosetten wachsend
Blattspreite 1- bis 2-fach gefiedert; Fiedern und/oder Fiederchen meist mehr oder weniger asymmetrisch; Rand der Fiedern resp. Fiederchen gesägt oder gezähnt, Zähne mit kurzen oder längeren aufgesetzten Spitzen (Stachel- oder Grannenspitzen); Blattnerven frei, verzweigt
Sori meist in zwei Reihen angeordnet, Schleier rund, in der Mitte angewachsen (schildförmig)
Blätter im Frühling kurz vor dem vollständigen Entrollen nach aussen gebogen, was ihnen zu diesem Zeitpunkt einen welken, schlaffen Eindruck verleiht – erst wenn die Blätter endgültig entrollt sind, liegt die gesamte Blattspreite in einer Ebene