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In der Endabrechnung setzte sich Beat Hefti im Wettkampf, der auch für den Weltcup zählt, 18 Hundertstel vor dem Amerikaner Steven Holcomb und 20 Hundertstel vor dem Deutschen Nico Walther durch. Der Appenzeller Beat Hefti, der letzten Mittwoch 38 Jahre alt geworden war, hatte bereits 2010, 2013 jeweils im Zweierbob, und 2014 mit dem Zweier wie auch mit dem Vierer den EM-Titel geholt.
In St. Moritz ging für ihn, der einen komplizierten Winter hinter sich hat, alles perfekt auf. Er hatte im Dezember wegen Verletzungen seines Stamm-Anschiebers Alex Baumann und bei ihm selber, bei weitem nicht sein gewohntes Rendement erreicht. Der Verzicht des Olympia-Zweiten auf die Weltcup-Rennen in Nordamerika, den er von Anfang an so eingeplant hatte, zahlte sich aus.
Einerseits fuhr er stattdessen im Europacup auf dem Olympia Bob Run im Oberengadin (und gewann überlegen) und kam so zu zusätzlichen Trainingsfahrten, anderseits fühlte er sich frischer als seine Hauptkonkurrenten. Zudem war die hohe Startnummer 16 im ersten Lauf auf der Bahn in St. Moritz wie erwartet alles andere als ein Nachteil. Hefti nutzte diese idealen Voraussetzungen mit zwei sehr guten Fahrten optimal. Zudem zeigten sich die beiden Appenzeller am Start wieder topfit.
Der zweite Schweizer Pilot Rico Peter enttäuschte hingegen auf der ganzen Linie. Rico Peter, im Weltcup vor St. Moritz Gesamt-Vierter, kam mit der Heimbahn wie schon oft nicht zurecht und landete nur auf dem 17. Platz.
(SDA)