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Die Kantone werden vom Bundesgesetz über die Krankenversicherung (KVG) verpflichtet, für die Zulassung der Spitalunternehmen zur Tätigkeit zu Lasten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) eine Spitalplanung zu erstellen und – daraus abgeleitet – eine Spitalliste zu erlassen. Dabei werden die Teilbereiche Akutsomatik, Psychiatrie und Rehabilitation unterschieden.
Weitere Dokumente:
Die Kantone Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Glarus, Graubünden, St.Gallen und Thurgau haben im Jahr 2020 eine gemeinsame Absichtserklärung betreffend Zusammenarbeit in der Planung der stationären Gesundheitsversorgung unterzeichnet. Gestützt darauf hat eine eingesetzte Projektgruppe für den Bereich Akutsomatik einen gemeinsamen Versorgungsbericht sowie eine Modellplanung mit mehreren Varianten für den gesamten Planungsraum erarbeitet. Nach Abschluss der 1.Projektetappe haben sich die Kantone Glarus, Graubünden und Thurgau entschieden, das Projekt zu verlassen.
Für den Bereich Akutsomatik hat die Regierung am 20. Juni 2017 eine Spitalliste erlassen.
Alte Planungsdokumente
Für den Bereich Psychiatrie hat die Regierung am 20. Dezember 2022 eine neue Spitalliste erlassen.
Alte Planungsdokumente
Am 9. März 2021 verlängerte die Regierung die Geltungsdauer der Spitalliste Rehabilitation bis zum 31. Dezember 2023.