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Der wegen einer Prostituierten-Affäre zurückgetretene New Yorker Gouverneur Eliot Spitzer bewirbt sich um eine zweite Chance auf der politischen Bühne. Er werde im November für das Amt des obersten Bilanzprüfers von New York kandidieren, teilte Spitzer in der Nacht zum Montag über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. «Ich hoffe, dass es Vergebung geben wird, ich bitte darum», wird Spitze in der «New York Times» zitiert.
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Spitzer war 2008 von seinem Amt zurückgetreten, als bekannt geworden war, dass er Kunde eines exklusiven Sex-Etablissements war. So soll er, der als Saubermann und «Sheriff der Wall Street» galt, eine Prostituierte von New York nach Washington bestellt haben – und für deren Liebesdienste mehrere zehntausend Dollar bezahlt haben.
Beharrlich hatte Spitzer seine Rückkehr auf die Politbühne vorbereitet – unter anderem mit einer eigenen Fernsehshow auf CNN.
Spitzer ist bei den New Yorker Wahlen nicht der einzige Kandidat, der um eine zweite Chance buhlt: Um das Bürgermeisteramt bewirbt sich nämlich der ehemalige Kongressabgeordnete Anthony Weiner – er trat 2011 von seinem Amt zurück, weil er schlüpfrige Fotos von sich an seine Frau hatte schicken wollen und diese versehentlich per Twitter weltweit verbreitete.
(vst)