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Mit dem eindrucksvollen Drama „Water“ schuf die in Kanada lebende Inderin Deepa Metha ein weiteres Meisterwerk. Der Titel hätte nicht besser gewählt werden können. Wasser ist so allgegenwärtig, dass man es kaum mehr wahrnimmt. Und gleiches gilt für Menschenrechtsverletzungen, die Methas Film anprangert. Mit dem Filmthema waren einige Hindu-Extremisten nicht einverstanden: Ein Mob aus 2000 Randalierern zerstörte die Sets der „Water“-Produktion und sprach Morddrohungen aus. Nach andauernden Krawallen und dem Selbstmordversuch eines Demonstranten wurden die Dreharbeiten abgebrochen. Der Film konnte erst fünf Jahre später unter höchster Geheimhaltung in Sri Lanka unter einem falschem Titel („Full Moon“) fertig gestellt werden.
117 Min, Ov/d/f,
Regie: Deepa Mehta