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Die Vereinten Nationen hätten nach wie vor Niederlassungen und Mitarbeiter an mehreren Orten in Afghanistan, die nun unter der Kontrolle der Taliban stünden. «Mit Erleichterung kann ich berichten, dass unser Personal und unsere Einrichtungen bisher grösstenteils respektiert worden sind.» Die weitere Präsenz der UN in dem Land werde von der Entwicklung der Sicherheitslage abhängig gemacht.
Die US-Botschafterin Linda Thomas-Greenfield rief die Taliban ebenfalls dazu auf, Zivilisten zu schützen, humanitäre Organisationen weiter ihre Arbeit machen und alle Ausreisewilligen aus dem Land zu lassen. Die Sitzung des Rates war von Indien organisiert worden, das derzeit die Präsidentschaft inne hat. Unter anderem Estland und Norwegen hatten die Einberufung des Treffens zuvor gefordert.
In einer nach der Sitzung veröffentlichten gemeinsamen Mitteilung forderten die 15 Mitglieder des Rates ein sofortiges Ende der Gewalt in Afghanistan und Verhandlungen zur Einrichtung einer neuen «vereinigten, inklusiven und repräsentativen» Regierung.