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Welche Bewertungsmethode für Immobilien eignet sich wann?
Eine klassische Bewertung mit einer Besichtigung vor Ort empfiehlt sich vor allem bei Luxus- und Liebhaberobjekten. Die hedonische Bewertung passt vor allem für typische Wohnbauten, weil sie sehr marktnahe Werte erzielt.
Luxus- und Liebhaberobjekte sowie Liegenschaften in abgelegenen Gegenden lassen sich oft nicht hedonisch bewerten, weil es keine ausreichenden Vergleichsdaten gibt. Wenn Immobilienbesitzer Einzelheiten über den Zustand ihres Hauses oder über die Ausbaumöglichkeiten erfahren möchten, geben Sie besser eine klassische Schätzung in Auftrag.
Hedonische Bewertungen können im Internet für 300 bis 500 Franken bestellt werden. Die Daten für die Schätzung erfassen Liegenschaftsbesitzer selbst. Dabei besteht die Gefahr, dass sie beispielsweise den Zustand der Immobilie, die Bausubstanz oder die Lage zu positiv bewerten. Das verfälscht das Resultat der Schätzung.
Ein Beispiel verdeutlicht, welchen Einfluss etwa die Lage des Grundstücks auf den Preis einer Immobilie hat: Ein gut ausgebautes 5,5-Zimmer-Einfamilienhaus in Basel an bevorzugter Lage mit Aussicht und guter Besonnung, zentrumsnah und mit kurzen Distanzen zu Läden und Schule, hat einen Marktwert von 1,8 Mio. Franken. Ein identisches Haus an schlechterer Lage ist in Basel dagegen bereits für 1,3 Mio. Franken zu haben.
Lassen Sie bei einer hedonischen Schätzung die korrekten Parameter von einem Immobilienexperten ermitteln und prüfen. Das verteuert zwar die Schätzung, dafür erfahren Sie den realistischen Marktwert der Liegenschaft.
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