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Aufgrund des Coronavirus sind sämtliche Aktivitäten bis
Ende August 2020 eingestellt.
Zum Thema:
Schon in der ersten Hälfte des 20 Jhs. gab es in der Deutschschweiz namhafte LyrikerInnen, die Gedichte in Mundart verfassten; die Ausstrahlung dieser Werke blieb aber meist begrenzt. Als aber in den 60er-Jahren Autoren wie Ernst Burren, Eugen Gomringer, Ernst Eggimann, Mani Matter und Kurt Marti begannen, auf eine neue, experimentelle Art die Mundart für ihre Texte zu verwenden, horchte auch im Ausland die literarische Welt auf. Die Wirkung dieses Trends sollte sich in der Folge als sehr nachhaltig erweisen und ist bis heute deutlich spürbar, zum Beispiel im gegenwärtig ebenso kreativen wie erfolgreichen Bereich des Poetry-Slams.
Das Seminar soll einen informativen Einblick in die reichhaltige und vielfältige Welt der modernen Deutschschweizer Lyrik ermöglichen; dabei soll auch der Aspekt des Humors nicht zu kurz kommen.
Zum Dozenten:
Peter Lohri, lic. phil., studierte an der Universität Fribourg deutsche und französische Literatur sowie germanistische Philologie und arbeitete bis zu seiner Pensionierung als Gymnasiallehrer für Deutsch und Französisch. Diverse Aktivitäten als freier Journalist sowie in der Erwachsenenbildung mit Veranstaltungen zu literarischen und linguistischen Themen.