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Die Kinder von Müttern, die während ihrer Schwangerschaft viel Alkohol konsumiert haben, können unter dem so genannten «Fötalen Alkoholsyndrom» (FAS) leiden. Dieses äussert sich durch körperliche Fehlbildungen, Schädigungen des Gehirns und des Nervensystems sowie Verhaltensstörungen. Das FAS ist die Hauptursache für verzögerte Entwicklung bei Kindern der westlichen Welt.
Studien haben gezeigt, dass das fötale Wachstum durch den Alkoholkonsum der Mutter beeinträchtigt wird. Obwohl man den entsprechenden biologischen Mechanismus noch nicht völlig versteht, weiss man, dass Alkohol giftig für die Plazenta ist. Wird diese in Mitleidenschaft gezogen, führt das zu Problemen wie beispielsweise verzögertem Wachstum oder schlechterer Sauerstoffversorgung des Fötus.
Bisher durchgeführte wissenschaftliche Studien konnten nicht nachweisen, wie viel Alkohol eine schwangere Frau konsumieren darf, ohne eine Fehlgeburt bzw. Wachstums- oder Entwicklungsstörungen beim ungeborenen Kind zu riskieren.
Aus Vorsicht und mangels erwiesener Daten wird derzeit empfohlen, den Alkoholkonsum während der Schwangerschaft auf ein Minimum zu reduzieren oder ganz einzustellen.
Fokus Alkohol (Informationsbroschüre)
Alkohol und Schwangerschaft (Informationsbroschüre)