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Ende Juli wurde eine ungewöhnlich hohe Anzahl an verendeten Schildkröten an den Stränden der Algarve gefunden. Ist die Ursache nun entdeckt?
Ende Juli/Anfang August wurde an der Algarve eine unverhältnismässig hohe Anzahl toter Schildkröten angeschwemmt.
Dabei handelte es sich überwiegend um die Gattung Caretta caretta, einer in Portugal heimischen Art.
Die Schildkrötenkadaver wurden mittlerweile untersucht.
Das Institut zur Erhaltung der Natur und Artenvielfalt (ICNB) erklärte, dass die verendeten Tiere nicht einer Epidemie zum Opfer fielen.
Vielmehr verendeten die Tier durch Fischfangnetze und Bootsverkehr.
Das Institut vermutet die signifikante Erwärmung des Meereswassers als möglichen Grund für die Annäherung der Tiere an die Strände der Algarve, wo sie zu Opfern von Fangnetzen, Booten und Schiffen wurden.
Die untersuchten Tiere wiesen äussere Verletzungen, verursacht durch Schiffe und Boote wie auch durch Netze auf.
Auf eine bakterielle oder virale Epidemie gibt es laut dem Institut keine Hinweise.
Kontakte mit Verantwortlichen der andalusischen Küsten bestätigten eine erhöhte Anzahl von Schildkröten in Strandnähe, die ebenfalls die erhöhte Wassertemperatur dafür verantwortlich machen.