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PREMIUM-SAFRAN
Was ist Safran
Safranfäden werden aus der Blüte einer Pflanze namens Crocus Sativus gewonnen. Während der etwa zwanzigtägigen Blütezeit dieser Pflanze ernten die Bauern die Blüten von den frühen Morgenstunden bis hin zur Mittagszeit von Hand. Anschliessend werden die Blütenblätter von jeder Pflanze einzeln weiterverarbeitet um ihre drei Stempel (Fäden) zu entnehmen. Nach der Entnahme der Stempel werden diese durch Wärmezufuhr getrocknet bis sie nur noch einen Feuchtigkeitsgehalt von 5% bis 6% aufweisen. Durch dieses Verfahren kann eine optimale Konservierung erreicht werden.
Die Stempel sind so dünn, dass man über 100.000 Blüten braucht um ein Kilogramm Safran zu gewinnen. Dies erklärt den hohen Wert für Safran. Der Preis und auch die Qualität von Safran kann sich enorm unterscheiden.
Zu den wichtigsten Inhaltsstoffen von Safran gehören Crocin (Färbegehalt), Picrocrocin (Bitterstoff) und Safranal (Duft). Durch eine Laboranalyse kann die Menge dieser Stoffe ermittelt werden und so ein Hinweis auf die Qualität des Safrans liefern. Es gibt unterschiedliche Arten von Safran. Unser Negin Safran erkennt man an seinen längeren Fäden und seine tiefrote Farbe.
Das Hauptanbaugebiet im Iran liegt auf der Hochlandebene Khorasan. Im Gegensatz zum spanischen Safran werden die Sorten aus dem Iran der Sonne getrocknet.
Trotz seines guten Rufes wird der spanische Safran nicht als der Beste bezeichnet. Diesen Titel hat sich der Negin Safran aus Persien gesichert. Häufig wird auch Sargol als bester Safran bezeichnet. Der einzige Unterschied zwischen den beiden ist die Länge der Stempelfäden. Beide haben den gleichen Anteil an Crocin, der bei einem Wert von mindestens 230 liegt. Aufgrund der Länge der Fäden ist Negin Safran optisch ansprechender als Sargol Safran.
Das rote Gold kann entweder in Form von Fäden oder pulverisiert erworben werden. Wir raten von Safran-Pulver ab, da man nicht immer davon ausgehen kann, dass das Pulver zu 100% rein ist.