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Kaffeebohnen sind bekanntlich die verarbeiteten Samen der Kaffeepflanze. Der Pflanzengattung gehören insgesamt 124 Arten an. Daher gibt es auch unterschiedliche Varietà di caffè. Welche das sind, erklären wir im Folgenden. Zudem erfahren Sie, wie sie sich unterscheiden und für welche Kaffeespezialitäten sie am besten geeignet sind.
Welche Kaffeesorten gibt es?
Die botanische Bezeichnung für die Kaffeepflanze lautet Coffea. Der Gattung gehören 124 Arten an, wobei einige erst vor wenigen Jahrzehnten entdeckt wurden. Die meisten Arten sind nicht kultiviert und daher für Kaffeegeniesser irrelevant. Einige Kaffeesorten werden dagegen auf Plantagen in vielen Regionen der Welt angebaut.
Zu nennen sind dabei vor allem:
- Coffea arabica, auch bekannt als Arabica-Kaffee
- Coffea canephora, häufig als Robusta-Kaffee bezeichnet
Der Anbau dieser beiden Kaffeesorten sorgt für mehr als 95 Prozent des weltweiten Ertrags. Vor allem Arabica-Kaffee hat mit 60 Prozent einen erheblichen Anteil. Der wichtigste Grund dafür ist, dass Arabica- und Robusta-Kaffee verhältnismässig pflegeleicht sind.
Im Vergleich dazu sind die anderen kultivierten Kaffeesorten intensiver in der Pflege und daher wirtschaftlich eher unbedeutend. Es handelt sich vor allem um:
- Coffea liberica (Liberica-Kaffee)
- Coffea liberica var. (Excelsa-Kaffee)
- Coffea stenophylla (Stenophylla-Kaffee)
Andere Sorten wie Coffea racemosa und Coffea zanguebariae werden lediglich lokal angebaut und genutzt. Mit Coffea arabica var. maragogype gibt es auch eine Kreuzung aus Arabica- und Liberica-Kaffee. Allerdings ist auch ihr Ertrag verschwindend gering im Vergleich zu Arabica- und Robusta-Kaffee.
Unter welchen Bedingungen gedeihen die verschiedenen Kaffeesorten?
Alle Kaffeesorten fühlen sich in einem bestimmten Klima am wohlsten. Es darf weder zu warm noch zu kalt sein. Die Temperatur sollte sich stets zwischen zehn und 30 Grad Celsius bewegen. Zudem darf die Sonneneinstrahlung nicht zu stark sein und es sollte eine gewisse Niederschlagsmenge geben.
Dieses Klima herrscht an den Wendekreisen, also jeweils 2500 Kilometer nördlich und südlich des Äquators. Daher befinden sich die meisten Kaffeeplantagen in den folgenden Regionen:
- Zentralafrika
- Südamerika
- Südostasien
Unterschiede zwischen den Anbaugebieten der verschiedenen Kaffeesorten gibt es vor allem hinsichtlich der Höhe, in der sich die Plantagen befinden. So wächst Arabica-Kaffee am besten auf mindestens 1000 Höhenmetern. Robusta-Kaffee kann dagegen auch in niedrigeren Anbaugebieten gedeihen. Eine Höhe ab 300 Metern gilt als ideal.
Liberica-Kaffee wächst sogar im Flachland. Stenophylla-Kaffee benötigt dagegen eine bergige Landschaft, die bis zu 700 Metern über dem Meeresspiegel liegen sollte.
Wie unterscheiden sich die Kaffeesorten geschmacklich?
Nicht nur ist Arabica-Kaffee sehr pflegeleicht. Die Kaffeesorte zeichnet sich auch durch ihr hervorragendes Aroma aus. Ihr Geschmack wird als edel beschrieben, zudem weist sie eine recht breite Palette an Aromen auf. Welche letztlich zur Geltung kommt, hängt unter anderem von den Bedingungen ab, unter denen die Pflanzen angebaut werden. Zudem spielt die Röstung eine entscheidende Rolle.
Darüber hinaus beinhaltet Arabica-Kaffee relativ wenig Koffein. Der Anteil liegt bei rund einem Prozent. Wer also einen verträglichen Kaffee bevorzugt, der sollte zu Arabica-Bohnen greifen.
Robusta-Kaffee ist im Vergleich zu Arabica-Kaffee kräftiger. Die Aromen werden als erdig und holzig, zuweilen auch als bitter beschrieben. Ausserdem ist der Anteil von Koffein im Robusta-Kaffee recht gross. Bis zu vier Prozent kann er betragen.
Liberica-Kaffee hat sogar noch mehr Koffein als Robusta-Kaffee. Geschmacklich wird er als sehr intensiv beschrieben und mit Robusta-Kaffee verglichen. Allerdings weist er eine gewisse natürliche Süsse auf.
Excelsa-Kaffee ist ebenfalls recht erdig und kräftig. Daher wird er als Spezialität angesehen, die nicht unbedingt jedem Kaffeetrinker schmeckt. Aus diesem Grund wird Excelsa-Kaffee häufig mit anderen Kaffeesorten zu einer Mischung vermengt.
Stenophylla-Kaffee ist dagegen eher mit Arabica-Kaffee zu vergleichen. Allerdings ist er noch milder und somit bekömmlicher als sein berühmter Bruder. Auch Maragogype ist mild und magenfreundlich.
Welche Kaffeesorten sind für welche Zubereitung geeignet?
Aufgrund der grossen Bedeutung von Arabica- und Robusta-Kaffee für den Weltmarkt fokussieren wir uns im Folgenden auf diese beiden Kaffeesorten. Auch im Sortiment von Bertschi-Café finden Sie überwiegend Mischungen mit diesen Sorten.
Trinken Sie gerne Café Crème? Dann sollten Sie zu einer Mischung greifen, die zu einem grossen Teil oder ausschliesslich aus Arabica-Bohnen besteht. Zudem sollten die Bohnen hell geröstet sein. Beispielsweise eignet sich die Mischung Oro di lusso bestens für Café Crème und Filterkaffee.
Bevorzugen Sie Espresso? Dann ist eine Mischung mit einem recht grossen Anteil von Robusta-Bohnen eine gute Wahl. Die Röstung ist in diesem Fall eher dunkel. Der Caffè Espresso Bravo Biologico Euro etwa besteht zu 60 Prozent aus Arabica- und zu 40 Prozent aus Robusta-Bohnen. Seine dunkle Röstung macht ihn interessant für die Zubereitung von Espresso und Ristretto.
Es gibt allerdings auch zahlreiche Abweichungen von diesen Standards. So eignen sich Kaffeemischungen, die vollständig aus Arabica-Bohnen bestehen, durchaus auch für Espresso. Unser Caffè Demeter ist dafür ein gutes Beispiel. Obwohl seine Arabica-Bohnen hell geröstet sind, können Sie daraus einen leckeren Espresso oder einen Latte Macchiato machen.
Kaffeemischungen, die relativ viele Robusta-Bohnen enthalten, können ebenso gut für Café Crème geeignet sein. Mit dem Sombrero Espresso Fairtrade lassen sich zum Beispiel viele Kaffeespezialitäten zubereiten, obwohl er 20 Prozent Robusta-Bohnen enthält.
Haben Sie Lust auf ein ganz besonderes Geschmackserlebnis? Dann greifen Sie gerne zur Mischung Marago. Sie besteht zu 100 Prozent aus Maragogype, also der bereits erwähnten Kreuzung aus Arabica- und Liberica-Kaffee. Diese Kaffeesorte gilt als eine der teuersten der Welt, was den Genuss sehr exklusiv macht.
Entdecken Sie das Sortiment von Bertschi-Café
Sehen Sie sich gerne im Angebot von Bertschi-Café um und lassen Sie sich von den verschiedenen Kaffeemischungen inspirieren. Bei der Produktion ist es für uns besonders wichtig, dass wir verantwortungsvoll mit Natur und Mensch umgehen. Der Anbau der Kaffeekirschen, aus denen unsere Kaffeebohnen entstehen, findet so nachhaltig wie möglich statt.
Zudem wissen wir die Arbeit der Kaffeebauern zu schätzen und vergüten sie dafür angemessen. Auch sind sämtliche Schritte bei der Produktion darauf ausgelegt, dass Sie als Kaffeegeniesser die besten Heissgetränke erhalten. So wenden wir die Arrosto a tamburo an, mit der wir den Kaffeebohnen auf optimale Weise ihre Aromen entlocken. Das Ergebnis sind Kaffeemischungen, die besonders magenschonend sind.
Auf jeder Produktseite in unserem Online-Shop erfahren Sie, welche Kaffeesorten in der jeweiligen Mischung enthalten sind. So ist auf den ersten Blick ersichtlich, ob die Mischung beispielsweise komplett aus Arabica- oder Robusta-Bohnen besteht. Werden beide Sorten verwendet, dann sind die Anteile angegeben. Zudem erhalten Sie zu jedem unserer Produkte die folgenden Informationen:
- Herkunft der Kaffeebohnen
- Gusto
- Röstung (hell, mittel oder dunkel)
- Idoneità
- Certificazione
Darüber hinaus informieren wir Sie in der Übersicht darüber, in welcher Form Sie die Mischung erhalten können. Denn wir bieten die meisten unserer Produkte in Packungen unterschiedlichen Gewichts zwischen 250 und 1000 Gramm an. Zudem haben Sie die Möglichkeit, viele unserer Kaffeemischungen in ganzen Bohnen oder gemahlen zu beziehen.
Bestellen Sie unsere Kaffeemischungen ganz einfach online. Wir bieten verschiedene Bezahlmöglichkeiten an. Und nach wenigen Tagen nehmen Sie unsere Produkte bequem zu Hause entgegen.
Kontakt zu Bertschi-Café
Wenn Sie Fragen zu unserem Sortiment oder einzelnen Produkten haben, dann nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf. Das ist am besten per Modulo möglich. Wir stehen Ihnen aber auch per Telefon und per E-Mail zur Verfügung.