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Das Gesuch erfolge aufgrund der nach wie vor zurückhaltenden Butterproduktion und der im Herbst anziehenden Nachfrage, schreibt die BOM in einer Medienmitteilung. Bereits in den vergangenen Monaten hatte die Branchenorganisation zwei Gesuche für Butterimporte ausserhalb des bestehenden Teilzollkontingentes im Umfang von insgesamt 2800 Tonnen gestellt.
In der Zwischenzeit habe sich gezeigt, dass diese Mengen für eine sichere Butterversorgung nicht ausreichten, so die BOM. Die Einschätzung, dass weitere Importe nötig seien, habe die grosse Mehrheit einer eingesetzten Arbeitsgruppe geteilt.
Eine Einschätzung vom September, wonach die Inland-Produktion zusammen mit den getätigten Importen für 2020 ausreicht, bezeichnet die BOM nun als zu optimistisch. So ist der Butterverkauf auf stabilem Niveau und wegen der verschärften Corona-Situation erwarten die Marktexperten in den kommenden Monaten zunehmende Absatzmengen.