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Über 30 km in der freien Technik belegte Dario Cologna mit 1:45 Minuten Rückstand auf den Sieger und Weltcup-Dominatoren Martin Johnsrud Sundby (No) Platz 15. Cologna war bloss drittbester Schweizer. Toni Livers als starker 10. und Curdin Perl mit Platz 13 klassierten sich vor dem Schweizer Teamleader. Cologna erwischte weder den perfekten Tag, noch das beste Grüppchen auf der 5-km-Schlaufe. Auf den ersten drei Runden musste Cologna alles alleine machen.
Cologna ging das Rennen enorm schnell an und belegte nach 5 km hinter den auch am Ende vorne liegenden Sundby und Maurice Manificat (Fr) den dritten Zwischenrang. Danach verlor er aber kontinuierlich Zeit. “Ich hatte in der Mitte des Rennens schwere Beine”, erklärte der 29-jährige Bündner danach. “Erst, als ich mich hinter Jespersen etwas erholen konnte, ging es wieder besser.” Am Ende habe er sich nicht so schlecht gefühlt.
Vor den Rennen in Davos hatte Cologna Antworten auf seinen Formstand gesucht. “Ich bin nicht ganz da, wo ich sein möchte”, stellte er nun fest. Es sei ein kleiner Fortschritt zum vergangenen Wochenende in Lillehammer, wo Cologna im Skiathlon nur 27. geworden war. Er hoffe nun für nächste Woche in Toblach (It) auf eine weitere Verbesserung. “Ich glaube, dass es möglich ist, bis zur Tour de Ski in Topform zu kommen”, zeigte sich der dreifache Olympiasieger überzeugt. Die Tour de Ski startet am 1. Januar auf der Lenzerheide.
Als Team konnten die Schweizer Langläufer aber auf der ganzen Linie überzeugen, allen voran Toni Livers. Der 22-jährige Bündner lief zum sechsten Mal in seiner Karriere in die Top Ten eines Weltcup-Rennens, rund eine halbe Minute vor Cologna. Nur wenig dahinter kam der früh gestartete Curdin Perl als 13. ins Ziel.
Sundby war einmal mehr nicht zu schlagen. Der überlegene Weltcupleader nahm Manificat, der über zwei Drittel der Distanz auf Augenhöhe lief, 20 Sekunden ab. Der Franzose rettete den zweiten Platz vor Anders Glöersen (No). Vor Livers klassierten sich sechs Norweger und drei Franzosen.
(SI)