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Die mutigen belarussischen Frauen wagten es, den Diktator herauszufordern. Unsere Frauen sind durch die Wahlen 2020, Proteste, Repressionen sowie Folterungen gegangen und wurden zum Gesicht der belarussischen Revolution. Unsere Frauen waren an der Front der massiven Kundgebungen in Minsk und verschiedenen Regionen. Ausserdem haben sie sich dem Freiwilligenlager im Akrestsina-Gefängnis angeschlossen. Unsere Frauen machen tagtäglich Pakete für politische Gefangene und berichten unermüdlich über die Ereignisse in Belarus.
Viele von ihnen – wie Maria Kalesnikava, die Leiterin von TUT.by Maryna Zolatava, die Journalistinnen Darya Chultsova und Katsiaryna Andreyeva, die Aktivistin Antanina Kanavalava, sowie die Mutter von fünf Kindern Volha Zalatar – bleiben weiterhin hinter Gittern. Die ganze Welt bewundert sie. So wie die ganze Welt die starke Nina Bahinskaya mit der weiss-rot-weissen Nationalflagge bewundert, die seit mehr als 20 Jahren auf die Strassen von Minsk geht, um für eine bessere Zukunft zu protestieren. Wie Katsiaryna Snytsina und Jelena Leuchanka, die wegen ihrer bürgerlichen Position gezwungen waren, die belarussische Basketballnationalmannschaft zu verlassen. Wie all unsere Frauen, die sich weiss gekleidet haben, Blumen brachten und Solidaritätsketten bildeten, um gegen die endlose Gewalt des Regimes im letzten August aufzustehen.
Aus diesem Anlass lud der Verein RAZAM.CH am Mittwoch, dem 14. Juli, zu einer Musikveranstaltung ein. Diese Veranstaltung fand im Rahmen des Events „100 Klaviere“ in der Nähe des Kunsthauses Zürich statt.
Die Teilnehmerinnen sangen u.a. das berühmte Lied „Samtiger Sommerabend“, um an alle politischen Gefangenen in Belarus zu gedenken.
Textquelle: Tsikhanouskaya.org