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Systematik
|Ordnung||Musophagidae|
|Familie||Cuculiformes|
|Unterfamilie|
|Gattung||Tauraco|
|Art||Tauraco erythrolophus|
Beschreibung
Der Rothaubenturako ist ein ziemlich massiger Vogel mit einem langen Schwanz. Er misst zwischen 47.5 und 50 cm und wiegt zwischen 210 und 325 g. Der Körper ist grundsätzlich grün (verschiedene Töne) und der Schwanz ist bläulich. Der Kopf ist weiss mit einer lebhaftroten Haube, die seine Bestimmung sehr leicht macht (woher sein Name Rothaubenturako stammt). Die Augen sind rot. Der Schnabel ist kurz und gelb.
Biologie
T. erythrolophus ernährt sich hauptsächlich von Früchten, aber auch von Blumen, Blättern, Samen, Termiten und Schnecken. Der Rothaubenturako ist tagaktiv. Er ist ängstlich und bleibt zwischen den Ästen versteckt, kommt nur um Nahrung zu suchen oder Wasser zu trinken auf den Boden. Bei Gefahr stösst er einen schrillen Alarmschrei von sich, der den Rest der Tiere vor dem Räuber warnt. Im Fliegen ist er schlecht, aber er kann sehr schnell übers Blätterdach rennen. Es ist eine sesshafte Art. Die Geschlechtsreife wird zwischen einem oder zwei Jahren erreicht. Der Rothaubenturako baut das Nest in den Bäumen. Sein Nest ist gross und aus Zweigen bestehend. Das Weibchen legt zwei oder drei Eier. Männchen und Weibchen verteidigen ihr Territorium gemeinsam und beide brüten die Eier aus und kümmern sich um die Jungen. Die Inkubationszeit dauert zwischen 21 und 24 Tagen. Die Jungen werden mit einem dichten Flaum und mit offenen Augen geboren. Sie verlassen das Nest nach ungefähr vier Wochen. Dieser Turako kann zwischen 5 und 9 Jahre alt werden. Die Arten der Gattung Tauraco sind die einzigen Vögel, die eine grün pigmentierte Färbung haben (das Pigment wird Turakogrün genannt). Bei anderen Vögeln, wie bei den Papageien, ist das Grün eine Strukturfarbe. Die Farbe Rot besteht bei allen Vögeln aus Pigmenten. Im Gegensatz zu anderen Vögeln, ist bei den Turakos das verantwortliche Pigment Turacin, während das Rot sonst von Karotinoiden stammt.
Lebensraum
Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Kongo über Uganda, Ostkenia, Burundi, Ruanda und Südsudan bis nach Zaire, kurz gesagt über das Subsaharische Afrika. Der Rothaubenturako hält sich in Wäldern, der Savanne und in Feuchtgebieten auf. Er ist grundsätzlich ein Baumbewohner.
Bedrohung
Diese Art ist nicht bedroht.