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Die Reaktion von Ambrosia artemisiifolia L. auf Bekämpfungsmassnahmen wurde in den letzten Jahren mit Hilfe von Feld- und Gewächshausversuchen im Kanton Genf und in Changins sowie 2009 in Ringversuchen in verschiedenen europäischen Ländern im Rahmen eines EUPHRESCO Projektes untersucht. Es zeigte sich, dass Ambrosia auf eine nicht letale Bekämpfung mit Wiederaustrieb reagiert und – wenn auch reduziert – allergenen Pollen und keimfähige Samen bilden kann. Die Wahl der Bekämpfungsmethoden richtet sich nach dem Grad der Invasion und nach der Umgebung des Standorts. Die Strategie aller Methoden muss darauf ausgerichtet werden, die Bildung keimfähiger Samen zu unterbinden. In diesem Beitrag werden Erfahrungen zu den Bekämpfungsmethoden innerhalb sowie ausserhalb der Landwirtschaft besprochen.
Agroscope hat ein Punktesystem für den Pflanzenschutz im Gemüsebau entwickelt. Damit können Anreize geschaffen werden, den Einsatz und die Umweltrisiken von Pflanzenschutzmitteln zu reduzieren und vorbeugende und nicht-chemische Massnahmen zu fördern.
Viele Konsumgüter enthalten (Aktiv-)Kohle. Diese kann mit Schadstoffen wie polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) belastet sein. Agroscope zeigte, dass heute angewandte analytische Methoden und die gesetzlichen Grundlagen lückenhaft sind.
In trockenen Sommern können bis zu 25 % der gesamtschweizerischen Raufutterproduktion verloren gehen. Denn die Grünlanderträge sind stark mit der Sommertrockenheit korreliert. Dies zeigt eine neue Analyse von Agroscope und dem Schweizer Bauernverband.