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Joaquim Adao ist neben Michel Aebischer, Christian Schneuwly und Léo Seydoux der vierte Freiburger, der in der heute beginnenden Super-League-Saison als Profi engagiert ist.
Der Doppelbürger aus dem Schönbergquartier, der auch schon für die angolanische Nationalmannschaft aufgelaufen ist, hat in den letzten Jahren viele Hochs und Tiefs durchlebt. 2010 hatte der defensive Mittelfeldspieler im Dress des FC Sion sein Debüt in der Super League gegeben. In den folgenden vier Saisons – und nach einem kleinen Abstecher zu Chiasso in die Challenge League – entwickelte sich Adao im Wallis zum Stammspieler. 2014 wurde er jedoch ausgemustert. Adao zog nach Angola, wo er für zwei verschiedene Vereine spielte.
Starke Konkurrenz
Nach seinem Abstecher in sein Heimatland kehrte er auf die Saison 2016/17 zu Sion zurück, ehe er Anfang 2018 für ein halbes Jahr an Heart of Midlothian ausgeliehen wurde. In der schottischen Premiership kam der Freiburger zu zehn (Teil-)Einsätzen und erzielte ein Tor. Nach Ende des Leihgeschäfts kehrte der 27-Jährige in der vergangenen Saison zu dem Club zurück, der ihn ausgebildet hatte. Wegen einer Knieverletzung konnte er für Sion allerdings kein einziges Spiel bestreiten.
Nun ist Joaquim Adao zurück und will einen neuen Anlauf nehmen. Im Wallis hat sich in der Zwischenzeit allerdings einiges verändert. Stéphane Henchoz ist neuer Trainer, und vor allem hat Valon Behrami den Platz vor der Verteidigung – Adaos bevorzugte Position – eingenommen. Auch sonst verfügt der FC Sion im Mittelfeld über einige gute Spieler. Der Rückkehrer macht sich denn auch keine Illusionen betreffend eines Stammplatzes: «Ich für meinen Teil gebe mein Bestes und hoffe, ein Maximum spielen zu können. Aber rein die Tatsache, dass mich Sion überhaupt noch wollte, ist sehr erfreulich und macht mir Mut.»
Joaquim Adao traut seinem neuen und alten Team in dieser Saison einiges zu. «Mit dem Kader, das Sion hat, muss das Ziel ein Platz in den Top 3 sein.»