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Bei den beiden Siliermitteln Bonsilage Mais Granulat und NH 708 uroSIL haben wir die Wirksamkeit zur Verbesserung der aeroben Stabilität untersucht. Neben einer Negativkontrolle ohne Zusatz wurde als Positivkontrolle eine Variante mit Luprosil berücksichtigt. Zusätzlich wurden noch zwei Varianten mit Futterharnstoff (Granulat und flüssig appliziert) untersucht. Die Versuche wurden mit Silomais bei zwei Trockensubstanz(TS)-Stufen (35 und 45 % TS) in Laborsilos zu 1,5 Liter Inhalt durchgeführt. 7 Tage vor der Entnahme haben wir die Silagen während 24 Stunden einem Luftstress unterzogen. Die Silierdauer betrug 56 Tage.Alle Silagen zeigten eine gute Gärqualität. Die mit Harnstoff behandelten Silagen wiesen im Vergleich zu den übrigen Varianten höhere Rohproteingehalte auf. Die Silagen mit 35 % TS zeichneten sich bei der Entnahme durch einen tiefen Hefekeimbesatz aus; bei keiner der untersuchten Varianten konnte eine Erwärmung festgestellt werden. Bei den Silagen mit 45 % TS gab es zwischen den Varianten Unterschiede bei der aeroben Stabilität. Mit Bonsilage Mais Granulat konnte im Vergleich zur Variante ohne Zusatz die Erwärmung leicht und mit Luprosil, NH 708 uroSIL und den beiden Harnstoffvarianten stark verzögert werden.
Nutztiere
Pontiggia A., Münger A., Ammer S., Philipona C., Bruckmaier R. M., Keil N.M., Dohme-Meier F.
Selbst in Regionen mit gemässigtem Klima kann ein Anstieg der Umgebungstemperatur und die Sonneneinstrahlung zu Hitzestress bei weidenden Milchkühen führen. Agroscope untersuchte bei Kühen physiologische Veränderungen aufgrund zunehmender Hitzebelastung.
Umwelt
Lazzari G., Münger A., Heimo D., Seifert S., Camarinha-Silva A., Borda-Molina D., Zähner M., Schrade S., Kreuzer M., Dohme-Meier F.
Auf Gras basierende Rationen für Milchvieh führen häufig zu erhöhten Stickstoffausscheidungen. Tanninhaltige Esparsette und Akazienextrakt können die Stickstoffausscheidungen über den Harn und somit die Ammoniakfreisetzung aus der Gülle verringern.
Zu hohe Stickstoffeinträge aus der Luft führen zu einer Überdüngung von sensiblen Ökosystemen. Durch eine stete Optimierung der Fütterung kann ein wichtiger Beitrag zur Reduktion der Ammoniakverluste und damit der Stickstoffeinträge geleistet werden.