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stammt aus Budapest und hat als Generalmusikdirektor der Ungarischen Staatsoper (2013 bis 2016) zahlreiche erfolgreiche Opernpremieren dirigiert, u. a. die Erstaufführung von Richard Strauss’ Die Frau ohne Schatten, Mozarts Così fan tutte und Webers Der Freischütz. 2015 nahm er sich mit Das Rheingold dem ersten Teil einer Neuproduktion von Der Ring des Nibelungen an. Es folgten unter seiner musikalischen Leitung Die Walküre (2016) und Siegfried (2017) mit Linda Watson, Thomas Konieczny und Egils Silins in den Hauptrollen. 2016 leitete er die osteuropäische Erstaufführung von Thomas Adès’ The Tempest. Sein Debut am Dirigentenpult der Ungarischen Staatsoper gab Halász bereits im Jahr 2010 auf Einladung von Adam Fischer mit Rossinis Il barbiere di Siviglia. Bis heute leitet er in seiner Geburtsstadt regelmässig Repertoirevorstellungen des Hauses, darunter Rigoletto (mit Ambrogio Maestri in der Titelrolle), Nabucco und La Traviata von Verdi, Turandot, Madama Butterfly und La Bohème von Puccini, Don Giovanni und Le nozze di Figaro von Mozart sowie Die Fledermaus von Johann Strauss. Nach dem Klavier- und Kompositionsstudium in seiner Heimatstadt ließ er sich an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien in der Klasse von Prof. Leopold Hager zum Dirigenten ausbilden. In Luzern hat Halász in den Meisterklassen von Bernard Haitink studiert. Beim Haydn Festival in Eisenstadt war er Assistent von Ádám Fischer und arbeitete als Korrepetitor des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich. Von 2003 bis 2011 war er Kapellmeister am Staatstheater Mainz. 2011.2012 wechselte er als Stellvertretender Generalmusikdirektor zum Konzert- und Opernorchester am Theater Aachen. Dort übernahm er die Premieren von Salvatore Sciarrinos Superflumina, Rossinis La Cenerentola, Johann Strauss’ Die Fledermaus, Verdis Un ballo in maschera sowie Poulencs La voix humaine an einem Abend mit Monteverdis Il combattimento di Tancredi e Clorinda. Mit Ariodante und Alcina brachte er in Aachen einen Händel-Zyklus auf Originalinstrumenten zur Aufführung. Daneben leitete er Vorstellungen von Bizets Carmen, Humperdincks Hänsel und Gretel und Verdis Simon Boccanegra. Die Aachener Aufführung von Wagners Tristan und Isolde war sein persönlicher künstlerischer Meilenstein, denn erstmals konnte er einer Wagneroper als musikalischer Leiter am Pult eigenen Klang und Gestalt geben. 2015 wurde Peter Halász an die Staatsoper Hamburg eingeladen, wo er mit Puccinis Manon Lescaut debütierte. Als Gastdirigent arbeitete er an zahlreiche Opernhäuser wie dem Badischen Staatstheater Karlsruhe (Das Rheingold), Staatstheater Kassel und Saarländisches Staatstheater (La Bohème), Musiktheater im Revier Gelsenkirchen (Samson et Dalila) und Staatstheater Braunschweig (Madama Butterfly). In der Saison 2018.2019 leitete er u. a. auf Tournee mit der Ungarischen Staatoper konzertante Aufführungen von Puccinis Tosca und stand beim des Gastspiel der Budapester Produktion von Strauss’ Die Frau ohne Schatten an der Deutschen Oper Berlin am Pult.