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Hämangiom vs. Gliom
Links im Bild: Es handelt sich um ein Hämangiom knapp oberhalb der Nasenwurzel mit einer intrakutanen und subkutanen Komponente. Rechts im Bild: Hier liegt ein nasales Gliom vor. Letzteres ist embryologisch mit der Meningoenzephalozele verwandt; allerdings besteht keine Verbindung nach innen. Die Lage über der Glabella und vorallem die nicht übersehbare Grösse bereits beim Neugeborenen sprechen für ein nasales Gliom oder eine Meningoenzephalozele; die solide Konsistenz spricht allerdings gegen letztere. Hämangiome sind im Gegensatz zu Gefässmissbildungen nicht von Geburt an sichtbar, sondern werden erst beim jungen Säugling deutlich.
Beide Kinder weisen an der Nasenwurzel und oberhalb davon eine Masse auf. Links im Bild: Diese Pathologie betrifft einen Säugling. Rechts im Bild: Hier handelt es sich um ein Neugeborenes. Beiden gemeinsam ist eine Ausdünnung und Rötung der Haut über dem Tumor und eine vergleichbare Grösse. Links im Bild: Diese Pathologie fühlt sich weich an, die Rötung ist umschrieben und die Masse schimmert bläulich durch. Rechts im Bild: Der Befund ist uniform und palpatorisch solide.