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NVUS - Neurovaskulärer Ultraschall
Oberhalb des Hörvermögens des menschlichen Ohrs existieren Schallwellen, welche als Ultraschall bezeichnet werden. Diese Wellen werden ausgesandt, und die Reflexionen und Streuungen mit einem speziellen Gerät registriert. Ultraschall ist schmerzlos und ungefährlich.
Im Helligkeitsmodus (englisch B = brightness) zeigt sich dabei ein zweidimensionales Schnittbild der untersuchten Körperregion (z.B. die Gefässwand). Mit Hilfe des Dopplereffektes - im Alltag bekannt als Tonhöhenänderung eines vorbeifahrenden Ambulanzfahrzeuges - kann die Frequenz (resp. Geschwindigkeit) des Blutflusses berechnet werden. Die Farbduplexsonographie kombiniert das B-Bild mit einer Doppler-Messung.
In der Neurologie können damit Ablagerungen („Verkalkungen“) oder Einengungen („Stenosen) der extra- (ausserhalb des Kopfes, d.h. am Hals) und intrakraniellen Gefässe (innerhalb des Kopfes) dargestellt werden.
Während der Untersuchung in liegender Position wird der Schallkopf sanft am Hals und oder im Schläfenbereich aufgelegt und dabei ein Kontaktgel verwendet. Die meisten Patientinnen kennen diese Technik der Untersuchungen aus ihrer Schwangerschaft.