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Vakánz
(lat.), das Erledigtsein einer Stelle, insbesondere einer kirchlichen, namentlich eines Bischofsitzes (Sedisvakanz).
Da die
Vakanzen oft ungebührlich ausgedehnt wurden, besonders durch die Zögerung der
Kirchenpatrone, so bestimmte die
Kirche,
binnen welcher Zeit ein neuer
Geistlicher angestellt sein mußte;
als Maximum galt ein halbes Jahr.
Auch
in der protest.
Kirche währen die
Vakanzen gewöhnlich nicht länger;
einstweilen werden die Amtsgeschäfte meist von den
benachbarten
Geistlichen besorgt.
Vakánz nennt man auch die Zeit der
Schulferien.