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“El Chapo” war Chef des Sinaloa-Kartells in Mexiko. Nach seinem Ausbruch aus dem Altiplano-Gefängnis stürmten am 8. Jänner 2016 Spezialkräfte sein Versteck in Los Mochis. Das Versteck war aufgeflogen, weil Guzmán einen SMS-Flirt mit der mexikanischen Schauspielerin Kate Del Castillo unterhalten hatte; seit 2012 soll er mit ihr in Kontakt gestanden sein. Die Liebe kann offenbar auch den härtesten Kerl in Bedrängnis bringen.
Nach seiner wiederholten Festnahme wurde der Mexikaner medizinisch untersucht. Einem Bericht des “US” Magazins zufolge wurden bei der Untersuchung nicht nur Narben von Schussverletzungen an Hüfte und Rücken entdeckt, auch im Genitalbereich sind Narben sichtbar geworden: und zwar von einer Operation für ein Hoden-Implantat. Ein solches Implantat wird empfohlen, um eine bessere Durchblutung zu gewährleisten. Den Narben zufolge muss die Operation im Herbst nach “El Chapos” spektakulärer Gefängnisflucht vollbracht worden sein.
Auf Flucht verletzt?
Nach dem Befund stellt sich die Frage, ob Joaquín Guzmán möglicherweise kürzlich angeschossen und am Unterleib verletzt worden ist. Dass er von Geburt an eine Dysfunktion gehabt haben könnte, ist eher auszuschliessen: Der einst mächtigste Drogenboss der Welt hat mindestens zehn Kinder mit drei verschiedenen Frauen gezeugt.