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Wer in den USA Präsidentschaftskandidat werden will, muss sich zunächst in parteiinternen Vorwahlen durchsetzen. Von den republikanischen Präsidentschaftsanwärtern sind nur noch Haley und Trump übrig. In Umfragen liegt Trump landesweit mit gewaltigem Vorsprung vor Haley. Der Ex-US-Präsident hatte auch die ersten beiden Vorwahlen in den Bundesstaaten Iowa und New Hampshire klar gewonnen. Haley werden daher nur geringe Chancen eingeräumt, sich am Ende gegen Trump durchzusetzen.
Wichtiger nächster Meilenstein in dem Rennen ist die Vorwahl der Republikaner im Bundesstaat South Carolina Ende Februar. Haley war dort früher Gouverneurin. Doch auch in dem konservativen Südstaat führt Trump trotz Haleys Heimvorteil mit Abstand. Sie gab sich in dem CNN-Interview trotzdem kämpferisch und verwies darauf, dass sie sich in den vergangenen Monaten von einstelligen Umfragewerten zu deutlich zweistelligen Vorwahlergebnissen hochgearbeitet habe. Genauso wolle sie auch ihren Rückstand in South Carolina aufholen.
Trump-Unterstützer drängen Haley bereits seit längerem, sich angesichts der Dominanz des Ex-Präsidenten aus dem Rennen zurückzuziehen. Einige Beobachter hatten erwartet, dass sie relativ schnell nach der Abstimmung in New Hampshire vor mehr als einer Woche hinschmeissen könnte, um sich eine Blamage in ihrer Heimat South Carolina zu ersparen.