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Eine solche Plattform sei ein Lösungsansatz, welcher der Medienindustrie zu neuem Wachstum verhelfen könne, schreibt EY in einer Mitteilung vom Donnerstag.
Die Idee: Alle teilnehmenden Medien stellen ihre Inhalte auf die Plattform. Diese kann durch individuell zusammenstellbare Newsfeeds personalisiert werden. Finanziert werden soll dies über unterschiedliche Zahlungsmodelle: Beispielsweise pro Tag, Monat oder Jahr.
Nutzer, die bereit seien, anonymisierte Daten über ihr Nutzerverhalten und ihre Interessen zu teilen, profitierten im Gegenzug von einem vergünstigten Preis, schreibt EY. Laut einer Umfrage unter 1000 Personen würde rund die Hälfte der Schweizer ihre Daten anonymisiert gegen geringere Nutzungsgebühren zur Verfügung stellen.
Laut der Umfrage beziehen heute rund 30% der Schweizer Bevölkerung keine kostenpflichtigen journalistischen Inhalte. Mehr als 70% wären jedoch an der Nutzung einer kostenpflichtigen "Swiss-Media-Plattform" interessiert.
"Unsere repräsentative Umfrage zeigt erstmals, dass die Zahlungsbereitschaft der Nutzer tendenziell unterschätzt wird, was die Erfolgswahrscheinlichkeit der von uns vorgeschlagenen Plattform erhöht", lässt sich André Staub, Leiter des Technologie-, Medien- und Telekommunikationssegements bei EY, zitieren.
Beliebte Anbieter wie Spotify und Netflix machten es vor: Sie rückten den Kunden ins Zentrum, orientierten sich an dessen Bedürfnissen und fokussierten sich auf die Qualität der Nutzererfahrung.
(AWP)