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Gegen das erst seit rund einem Monat zusammenspielende US-Duo Daxton Holdren/Stein Metzger boten die Schweizer Meister Heuscher/Kobel eine zerfahrene Partie und konnten zu keinem Zeitpunkt an ihre Glanzvorstellung aus der Runde zuvor anknüpfen. «Vor allem im Service und im Sideout haben wir nicht gut gespielt», sagte Heuscher.
Lacigas «zu wenig locker»
Paul und Martin Laciga (Kerzers) schlossen die WM mit einer Leistung ab, die symptomatisch für den Turnierverlauf war. Im Viertelfinal unterlagen die Weltranglisten-Dritten den unmittelbar vor ihnen klassierten Brasilianern Benjamin/Marcio Araujo in 44 Minuten mit 14:21, 20:22. Die Lacigas spielten eineinhalb Sätze lang «verkrampft», wie es Martin danach formulierte. «Wir waren schon das ganze Turnier nicht locker.»
Erst in der Schlussphase des zweiten Durchgangs vermochten sich die Herausforderer gegen die Lokalmatadoren besser in Szene zu setzen. Beim Stande von 14:16 brachte Paul Laciga das Publikum mit provokanten Gesten gegen sich auf, in der Folgezeit hätten die Lacigas in der heissen Atmosphäre fast noch den Satzausgleich geschafft. Martin Laciga wertete Platz fünf als «das Optimum bei der Form, die wir hatten». Zudem habe eine günstige Konstellation im Turnierverlauf das Überleben erleichtert: «Wir hatten hier einige Gegner, die nicht gemerkt haben, dass wir zu schlagen sind», so der Jüngere der Laciga-Brüder ironisch.