Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03347.jsonl.gz/1063

Igor Malinovsky, Violine
Itamar Golan, Klavier
Sergej Prokofieff (1891 – 1953) – Fünf Melodien op. 35a
Carl Nielsen (1865 – 1931) – Sonate Nr. 2 Violine und Klavier A-dur op. 35
Dmitri Schostakowitsch (1906 – 1975) – Aus 24 Präludien für Violine und Klavier op. 34
Sergej Prokofieff (1891 – 1953) – Violinsonate f-moll op. 80
Seinen ersten Violinunterricht erhielt Igor Malinovsky bereits im Alter von sechs Jahren bei Prof. Wladimir Milstein in Jekaterinburg. Seine Studien führten ihn an die Musikhochschulen Wien, Köln und Zürich, wo er von Prof. Dora Schwarzberg, Prof. Gerald Schulz und Prof. Zakhar Bron Unterricht erhielt. Während seiner Studienzeit war Igor Malinovsky Stipendiat des Vereins Kammermusik am Hochrhein und blieb dem Verein seither freundschaftlich verbunden.
Bereits im Alter von 24 Jahren wurde er Erster Konzertmeister im Bayerischen Staatsorchester in München, wo er bis 2005 tätig war. Anschließend wechselte er in gleicher Position an die Komische Oper Berlin und zugleich wurde er ebenfalls als Erster Konzertmeister vom Orchester Palau des les Arts Reina Sofia in Valencia engagiert. Er arbeitete mit namhaften Dirigenten, wie Zubin Mehta, Kirill Petrenko und Lorin Maazel zusammen. Seine solistische Tätigkeit führte ihn unter anderem an die Zagreber Philharmonie, die Moskauer Philharmonie, den Gasteig in München, den Wiener Musikverein und das Wiener Konzerthaus, sowie auf zahlreiche Konzerttourneen durch Asien, Südamerika und Europa.
Igor Malinovsky ist Preisträger acht internationaler Wettbewerbe, wie zum Beispiel des Wienawski-Wettbewerbs (Lublin / Polen), des Menuhin-Wettbewerbs (Folkstone / England), des Internationalen „Fritz Kreisler“ Wettbewerbs, des Internationalen „Pablo Sarasate“ Wettbewerbs und vielen anderen. Desweiteren erhielt er den Paul Harris Fellow Award des Rotaryclub Kreuzlingen-Konstanz aufgrund seines Engagements im Rahmen der Benefizkonzerte für das „Mine-Ex-Project“.
Im Jahr 2009 wurde Igor Malinovsky als Professor für Violine an die Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden berufen und erhielt eine Gastprofessur an der „Escola Superior de Música de Catalunya“ Conservatorium Superior Barcelona. Zahlreiche Einladungen zu Meisterkurse führen ihn regelmäßig in verschiedenste Städte Deutschlands, nach Spanien und Korea.
Neben seiner Lehrtätigkeit und solistischen Karriere gründete Igor Malinovsky im April 2013 das DRESDNER RESIDENZ ORCHESTER, bestehend aus hervorragenden, jungen Musikern, die von der internationalen Erfahrung des Gründers profitieren und die Zuhörer im Marmorsaal/Wallpavillon des Dresdner Zwingers regelmäßig begeistern.
Igor Malinovsky spielt eine Violine von Giovanni Francesco Pressenda (1777 – 1854) aus dem Jahre 1826.
Itamar Golan tritt mit herausragenden Solisten und Ensembles in der ganzen Welt auf und hat eine bemerkenswerte Karriere als außergewöhnlicher Kammermusiker.
Geboren wurde er in Vilnius, Litauen. Seine Eltern emigrierten mit dem gerade einjährigen Baby nach Israel, wo Itamar Golan später bei Lara Vodovoz und Emmanuel Krasovsky Klavier studierte und mit sieben Jahren seine ersten Recital-Auftritte hatte.
Von 1985 bis 1989 studierte er an der NEC in Boston bei Leonard Shure, Patricia Zander und – später – Kammermusik bei Chaim Taub. Er erhielt wiederholt das Ehren-Stipendium der Amerikanische-Israelischen Stiftung. Zwischen 1991 und 1994 besuchte er die „Manhatten School of Music“.
Itamar Golan konzentriert sich fast ausschließlich auf Kammermusik: seine bisherigen Partner waren und sind u.a. Barbara Hendricks, Maxim Vengerov, Ida Haendel, Mischa Maisky, Julian Rachlin, Shlomo Mintz, Tabea Zimmermann, Matt Haimovitz und Sharon Kam.
Er nimmt regelmäßig an bedeutenden internationalen Musikfestivals, wie Ravinia, Chicago, Tangelwood, Salzburg, Edinburgh, Besanson, Ludwigsburg, Verbier und Luzern teil.
Als Solist konzertierte Itamar Golan bereits mit dem Israel Philharmonic und den Berliner Philharmonikern unter Zubin Mehta. Bei den Salzburger Festspielen ist er mit den Wiener Philharmonikern unter Leitung von Ricardo Muti auftreten. Zudem hat er für die Deutsche Grammophon, Teldec, EMI und Sony Classical Aufnahmen gemacht.