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Agnès Panier-Runacher erklärte gegenüber der Tribune Dimanche, dass der Gesetzesentwurf zur Energiesouveränität vorsieht, nach 2026 «zusätzliche Bauten im Umfang von 13 Gigawatt» zu errichten, um den Anteil fossiler Energieträger am Energiemix bis 2035 von 60% auf 40% zu senken.» Der Text sei technologieoffen formuliert, aber sie bestätigte, dass die 13 GW der Leistung von acht Reaktoren des Typs EPR [EPR2] entsprechen, «ohne dass die eine oder andere Technologie in Stein gemeisselt ist». «Der historische Kernkraftwerkspark wird nicht ewig halten», so Panier-Runacher.
Frankreich setze auch auf den Ausbau erneuerbarer Energien, um den Ausstoss klimaschädlicher Treibhausgase zu reduzieren, sagte Panier-Runacher. Sie betonte zudem, dass «Sonnen- und Windenergie massiv ausgebaut werden müssen». Denn die neuen Reaktoren seien nicht vor 2035 am Netz. Laut der Tribune Dimanche legt der Gesetzesentwurf kein genaues Ziel für den Anteil der erneuerbaren Energien bis 2030 fest.
Der Gesetzesentwurf wird zwischen Mitte Januar und Anfang Februar 2024 dem französischen Ministerrat vorgelegt und anschliessend in der Nationalversammlung debattiert.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte bereits im Februar 2022 angekündigt, dass mindestens sechs neue und als Option acht weitere Kernreaktoren gebaut werden sollen. Die staatliche Électricité de France (EDF) leitete im Juli 2023 die Genehmigungsverfahren ein, die für den Beginn der Bauarbeiten für das erste Reaktorpaar des Typs EPR2 am Standort Penly in der Normandie erforderlich sind. Beim EPR2 handelt es sich um eine optimierte Version des französischen Druckwasserreaktors EPR.
Quelle
M.A. nach La Tribune Dimanche, 8. Januar 2024 und Agnès Panier-Runacher, mehrere Posts auf X