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René Delaquis kam am 14. August 1949 als Sohn des Felix Delaquis und der Marie, geborene Mauron, zur Welt. In Berg bei Schmitten, wo der Vater ein Coiffeur-Geschäft hatte, ist er aufgewachsen. In Schmitten besuchte er die Primar- und in Tafers die Sekundarschule.
Hierauf machte er eine dreijährige Lehre als Damencoiffeur und übte dann seinen Beruf im Salon seines Vaters aus. Auch das Metier als Herrencoiffeur erlernte er und schloss dieses 1971 mit Erfolg ab. Zwei Jahre später übernahm er den Damensalon. Der Beruf bedeutete ihm viel und er bildete sich weiter und legte als Damen- und auch als Herrencoiffeur die Meisterprüfung ab.
Nachdem René Delaquis auch den Herrensalon vom Vater übernommen hatte, bildete er in beiden Bereichen gut 50 Lehrlinge aus. Um stets auf dem Laufenden und mit neuen Methoden und Mitteln vertraut zu sein, besuchte er viele verschiedene Kurse im In- und Ausland, aber auch Kurse, die sich auf das Führen eines Betriebes bezogen. Er wurde Experte und Mitglied der Lehraufsichtskommission.
Seinen geliebten Beruf übte René Delaquis bis 2002 aus. Da zwangen ihn gesundheitliche Probleme, seine Tätigkeit aufzugeben. Seither war er als Vertreter von Coiffeur-Utensilien in der Schweiz unterwegs, eine Arbeit, bei der er viele Leute kennenlernte.
René Delaquis wohnte viele Jahre mit seiner Gattin Regine, geborene Egger, an der Carolinenstrasse in der Nähe des Bahnhofs und kümmerte sich mit ihr um die vier Kinder. Er war sehr besorgt um die drei Töchter und den Sohn, und ihr Wohlergehen war ihm wichtig. Er hat viel mit ihnen unternommen und war stets für sie da. Später hat er sich an deren Kinder gefreut und nahm teil an ihren Freuden und Sorgen.
Seit eineinhalb Jahren wohnten Delaquis in Berg, im elterlichen Daheim von René Delaquis. Mit seiner Gattin unternahm er gerne Ausfahrten, und wenn sie beruflich in der Westschweiz waren, verbrachten sie jeweils einige Zeit auf dem Camping von Villeneuve.
Im Frühling 2012 machte sich ein Hautkrebsleiden bemerkbar, das ihm immer mehr zusetzte. Medizinische Hilfe brachte vorübergehend Besserung. Er unterzog sich Chemotherapien und Bestrahlungen und hoffte, die Krankheit in den Griff zu bekommen. Aber sie schritt fort und schwächte ihn immer mehr.
Von der Gattin und der Familie liebevoll begleitet, konnte René Delaquis in seinem Daheim bleiben bis zu dem Tag, als das Leid ihn derart schmerzte, dass er ins Spital Tafers gebracht werden musste. Dort ist er am Mittwochabend, 12. Dezember 2012 friedlich entschlafen. Eing.