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Timea Bacsinszky (WTA 41) legte einen veritablen Fehlstart hin und geriet schnell mit 1:5 in Rückstand. Danach konnte sich die Schweizerin zwar fangen, doch Garbine Muguruza brachte den 1. Satz mit dem 3. Servicedurchbruch schliesslich ins Trockene.
Mit dem Paradeschlag zum Satzgewinn
Im 2. Satz änderten sich die Vorzeichen: Bacsinszky war die dominante Spielerin und konnte vor allem mit ihrem Paradeschlag, der Rückhand, immer wieder sehenswerte Punkte erzielen. Zwar gab die Schweizerin zunächst eine 4:2-Führung preis, doch mit dem direkten Re-Break zum 5:4 führte sie die Vorentscheidung zum Satzgewinn herbei.
Trauer zum Schluss
Im 3. Durchgang riss der Faden bei Bacsinszky aber komplett. Die entfesselt aufspielende Muguruza gestand der Waadtländerin nur gerade 12 Punkte zu und beendete die Partie nach 127 Minuten zum 6:3, 4:6 und 6:0-Sieg. «Ich bin traurig, dass ich am Schluss nicht mehr mithalten konnte», zeigte sich Bacsinszky nach dem Spiel enttäuscht.
Ein Fuss in der Weltelite
Trotz der Niederlage kann Bacsinszky auf ein erfolgreiches Turnier zurückblicken. «Ich habe einen Fuss in den Kreis der Weltelite gesetzt. Aber nur einen Fuss», beschrieb sie ihre Situation in Melbourne. Bacsinszky hatte erst zum zweiten Mal überhaupt in der 3. Runde eines Grand-Slam-Turniers gestanden und wird nach den Australian Open Belinda Bencic als Nummer 1 in der Schweiz ablösen.
Sendebezug: Radio SRF 3, Morgenbulletin, 23.01.2015, 06:00 Uhr