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Seit fünf Jahrzehnten widmet sie Claudia Andujar dem Kampf für die Rechte der Yanomami, einer der grössten indigenen Gemeinschaften Brasiliens. Ab 1971 fotografierte sie die Yanomami, die in relativer Isolation im nördlichen Amazonasregenwald leben. In den folgenden Jahren schloss sie sich der Gemeinschaft an und baute eine enge Beziehung zu den Menschen auf.
Die Ausstellung umfasst Fotografien, audiovisuelle Installationen, Zeichnungen der Yanomami und andere Dokumente und basiert auf zweijährigen Recherchen im Archiv von Andujar. Es ist die erste grosse Retrospektive des Werks der in der Schweiz geborenen brasilianischen Fotografin, Aktivistin und Überlebenden des Holocaust.