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die Centrallandschaft des westl.
Kleinasiens. Die Phryger (Phrygier) oder, wie ein einheimischerName
lautete, Askanier, ein indogerman.
Stamm, hatten ursprünglich den größten
Teil des kleinasiat. Hinterlandes nebst den
Küsten
inne und trieben Viehzucht
[* 2] und
Ackerbau. Später wurden sie auf allen Seiten zurückgedrängt. In pers. Zeit bereits erscheint
als das eigentliche Phrygien (später Großphrygien) eine Landschaft, die im N. von Paphlagonien, im O. vom
Halysfluß und Lykaonien, im S. vom
Taurus begrenzt wird. Im W. schließen Karien und
Lydien sich an, außerdem trennt die
Landschaft
Mysien dieses Phrygien von dem Phrygien am
Hellespont (später Kleinphrygien).
Die Phryger hatten anfangs eigene Könige, bei denen die
NamenGordius und Midas (s. d.) fortwährend wechseln. Das Land litt
im 7. Jahrh.
v. Chr. durch wiederholte Einfälle der
Kimmerier, wurde im 6. Jahrh. von
Krösus, dann von dem Perserkönig Cyrus
erobert und kam endlich unter die Herrschaft der Macedonier. Nach
AlexandersTode waren die verschiedenen
Teile der Landschaft
mehrfach der Gegenstand des Kampfes zwischen verschiedenen der sog. Diadochen; in Nordphrygien
setzten sich um die Mitte des 3. Jahrh.
v. Chr. die Galater fest.
Praxiteles hat ihre Schönheit mehrfach in seinen plastischen Werken verherrlicht,
und in dem Redner
Hyperides fand sie einen beredten Verteidiger, als ein von ihr verschmähter Liebhaber sie des
Atheïsmus
anklagte.
Hyperides bewirkte ihre Freisprechung durch die kühne Enthüllung ihrer Reize vor den
Richtern.
aus
Athen, einer der ersten Begründer der tragischen Kunst bei den Griechen, gewann bereits 511
v. Chr.
zum erstenmal den Siegespreis im
Trauerspiel. Noch einmal erscheint er 476
v. Chr. als
Sieger auf der
Bühne. Er starb im hohen
Alter, vielleicht zu
Syrakus
[* 6] am
Hofe Hieros I. Den scenischen
Apparat vervollkommnete er durch Einführung
von Frauenmasken, und seine Chorlieder, über die sich selbst
Aristophanes lobend ausspricht, wurden noch lange Zeit im Munde
des
Volks gehört, als seine
Trauerspiele durch das Auftreten des
Äschylus und
Sophokles bereits in Vergessenheit gekommen waren.
Unter den einzelnen
Stücken, die sämtlich verloren gegangen sind, erwähnen die Alten besonders «Die
Phönissen» und die «Einnahme von
Milet», bei deren Aufführung kein Zuschauer sich der
Thränen enthalten konnte. Der Dichter
wurde indessen damals mit einer Geldbuße belegt,
weil er einheimisches Unglück dargestellt habe.
C8H6O4 oder C6H4(COOH)2, eine künstlich erhaltene organische Säure, welche durch
Oxydation des Naphthalins (s. d.) mit Salpetersäure dargestellt wird. Sie
erscheint in reiner Gestalt in farblosen Blättchen oder Prismen, die sich schwer in kaltem Wasser, leichter in heißem Wasser,
Alkohol und
Äther lösen. In der Phthalsäure befinden sich die beiden Carboxylgruppen COOH in der Orthostellung;
die gewöhnliche Phthalsäure wird daher auch Orthophthalsäure genannt, während die entsprechende
Metaverbindung Isophthalsäure und
die
Para-VerbindungTerephthalsäure heißt. Die Phthalsäure schmilzt bei 213° und spaltet sich bei etwas höherer
Temperatur in Wasser
und Phthalsäureanhydrid, C8H4O3, eine
Verbindung, welche in
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