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Ewiges Gerücht: Günstiges iPhone für Schwellenländer
Veröffentlicht am Mittwoch, 09. Januar 2013, um 13:27 Uhr von Patrick Bieri
Das Gerücht, dass Apple bald ein günstigeres iPhone auf den Markt bringt, hält sich hartnäckig. Dieses günstige iPhone soll nur in Schwellen- und Entwicklungsländern verkauft werden. Im Mai 2012 glaubte Analyst Peter Misek von Jefferies, dass Apple das iPhone 3GS nach der Einführung des iPhone 4 für Schwellen- und Entwicklungsländer weiterhin produzieren wird. Mittlerweile wurde die Produktion des iPhone 3GS eingestellt. Vor etwas mehr als einem Monat spekulierte Piper-Jaffrays-Analyst Gene Munster, dass Apple im Jahr 2014 ein Budget-iPhone auf den Markt bringt.
DigiTimes will nun aus taiwanesischen Zulieferkreisen erfahren haben, dass Apple im zweiten Halbjahr 2013 ein günstigeres iPhone für den chinesischen Markt sowie weitere Schwellenländer anbieten wird. Gemäss den Insidern wird das günstigere iPhone über ein grosses Display verfügen, ohne allerdings auf die genaue Grösse einzugehen. Die Gestaltung des Gerätes soll sich nicht am klassischen iPhone-Design orientieren, sondern vollständig neu sein. Genauere Angaben, wie ein solches günstigeres iPhone aussehen könnte, gab es von den Insidern allerdings nicht. Auch über die technischen Details hüllten sich die Insider in Schweigen. Die Insider vermuten, dass Qualcomms neue Snapdragon-Prozessoren, welche speziell für günstige Smartphones entwickelt wurden, den Weg für Apple vorzeigen könnten. Ob Apple allerdings vom eigenen Chipdesign abweichen wird, ist mehr als fraglich.
DigiTimes spekuliert, dass der Erfolg des iPad mini in China und anderen Schwellenländern dazu geführt haben könnte, dass Apple dieses Geschäftsprinzip nun auch bei den iPhones einführen könnte. Gegen diese These spricht allerdings der Umstand, dass Apple auch ohne ein günstiges iPhone in China enorme Wachstumsraten erzielen kann. So wuchs der Umsatz im letzten Fiskaljahr in China um 78%.
Auch das «Wall Street Journal» berichtet heute, dass Apple an einem günstigeren iPhone arbeiten soll. Im Gegensatz zu DigiTimes geht die renommierte Zeitung allerdings davon aus, dass das günstigere iPhone dem jetzigen iPhone ähneln wird. Möglicherweise würde Apple allerdings ein Polycarbonat-Gehäuse verwenden, statt eines aus Glas- und Alu, dies um die Kosten tief zu halten. Die meisten Teile sollen aus den früheren iPhone-Modellen übernommen werden. Auch diese Massnahme würde dafür sorgen, dass die Kosten tief blieben.
Fakt ist, dass das Gerücht, dass Apple bald ein günstigeres iPhone auf den Markt bringen könnte, kaum aus der Welt zu schaffen ist. Möglicherweise geht Apple auch einen anderen Weg und bietet das iPhone weltweit in verschiedenen Konfigurationen an. Brian White von Topeka Capital Markets spekulierte in der letzten Woche, dass Apple das iPhone bald in verschiedenen Farben und Grössen auf den Markt bringen könnte. Diese Modell-Unterscheidung wäre nicht auf bestimmte Länder begrenzt, sondern würde weltweit gelten.
Kategorie: Gerüchte
Tags: Analysten, Apple, Budget-iPhone, DigiTimes, Entwicklung, Entwicklungsländer, iPad, iPad mini, iPhone, iPhone 3GS, iPhone 4, iPhone 4S, iPhone 5, Jefferies, Piper Jaffray, Qualcomm, Snapdragon, Taiwan, Topeka, Wall Street Journal, Zulieferer
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