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Was ist die Wirkung des Olivenöls? Eines unserer einzigartigsten Naturprodukte ist das Olivenöl. Wie lange gibt es das Oliven Öl schon? Bereits Plinius, ein berühmter römischer Geschichtschreiber erwähnte das Olivenöl und den Wein in seinen Schriften als Flüssigkeiten, die dem Menschen angenehm sind.
Natives Olivenöl extra enthält entzündungshemmende Substanzen
Chronische Entzündungen gelten als eine der Hauptursachen für viele Krankheiten, darunter Herzkrankheiten, Krebs, metabolisches Syndrom, Diabetes und Arthritis.
Einige spekulieren, dass die Fähigkeit des Olivenöls, Entzündungen zu bekämpfen, hinter den vielen gesundheitlichen Vorteilen steht. Es wurde festgestellt, dass Ölsäure, die prominenteste Fettsäure im Olivenöl, Entzündungsmarker wie das C-reaktive Protein reduziert.
Die wichtigsten entzündungshemmenden Wirkungen des Öls scheinen jedoch auf seine Antioxidantien zurückzuführen zu sein, vor allem auf das Ölkanthal.
Forscher schätzen, dass die Menge an Oleocanthal in 50 ml (ca. 3,4 Esslöffel) extra nativem Olivenöl eine ähnliche Wirkung hat wie 10% der Ibuprofen-Dosierung für Erwachsene zur Schmerzlinderung.
Eine Studie zeigte auch, dass Substanzen in Olivenöl die Expression von Genen und Proteinen, die Entzündungen vermitteln, reduzieren können. Bedenken Sie, dass chronische Entzündungen auf niedrigem Niveau in der Regel ziemlich mild sind und es Jahre oder Jahrzehnte dauert, bis sie Schaden anrichten.
Die Verwendung von extra nativem Olivenöl kann dazu beitragen, dies zu verhindern, was zu einem verringerten Risiko verschiedener Entzündungskrankheiten, insbesondere von Herzkrankheiten, führt.
Wie lange gibt es schon Olivenöl?
Doch die Spuren des Olivenöls lassen sich bis in die Antike zurückführen. Als heiligen Baum der Göttin Athene verehrten die Griechen den Ölbaum und benutzten das Olivenöl für heilige Wandlungen.
Olivenöl war im alten Griechenland ein Haupterzeugnis der Landwirtschaft. Aber auch in Ägypten wurde der Olea europaea, wie sein wissenschaftlicher Name lautet, kultiviert.
Rings um das Mittelmeer wurde der Olivenbaum angebaut und mit ihm gehandelt. Olivenöl war und ist ein wichtiges Agrarprodukt des Mittelmeerraumes und nimmt einen festen Platz in der Geschichte und im Alltag der Mittelmeerländer ein.
Die Mittelmeerküche und das Olivenöl
Ein gutes Beispiel ist die Mittelmeerküche. Wie könnten diese köstlichen mediterranen Gerichte zubereitet werden, ohne Olivenöl, das durch sein Aroma diesen unverkennbaren Geschmack erzeugt. Olivenöl wird kalt gepresst und durchläuft keine Raffinierung.
Es gehört zu den Salatölen und kann aber auch, durch seinen relativ geringen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, zum Braten verwendet werden. Auch in den mittel- und nordeuropäischen Ländern ist Olivenöl längst kein mediterraner Trend mehr, sondern fester Bestandteil jeder Feinschmeckerküche.
Gibt es Qualitätsunterschiede beim Olivenöl?
Allerdings ist Olivenöl nicht gleich Olivenöl und Qualität ist gefragt. Olivenöl ist nur Olivenöl, wenn es kalt gepresst wurde. Wenn Sie ein kalt gepresstes Olivenöl aus biologischen Anbau kaufen, können Sie sicher sein, dass Sie ein gutes Olivenöl haben. Empfehlenswert ist nur die beste Klasse.
Beim Kauf sollten sie auf entsprechende Bezeichnungen achten, die je nach Herkunftsland etwas unterschiedlich bezeichnet werden. So wird Spitzen-Olivenöl aus Italien als „Extra Vergine“ bezeichnet, bei „Extra Virgen“ erhalten sie hochwertiges Olivenöl aus Spanien und bei „Extra Virgem“ wissen Sie, dass es sich um ein Spitzenprodukt aus Portugal handelt.
Auf deutsch übersetzt, findet man auch die Bezeichnung „Natives Olivenöl“, dass ihnen ebenfalls ein qualitativ hochwertiges Olivenöl garantiert.