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Andri Ragettli, der grösste Schweizer Trumpf im Kampf um die Medaillen, zeigte im Genting Snow Park in Zhangjiakou einen souveränen Auftritt. Nach einem sehr soliden ersten Lauf vermochte sich der Bündner im zweiten Durchgang zu steigern und schaffte noch vor dem Norweger Birk Ruud, dem Olympiasieger im Big Air, den Tages-Höchstwert.
Mehr zu zittern hatte Fabian Bösch, dem der erste Durchgang aufgrund eines Fehlers in der Rail-Passage nicht nach Wunsch glückte. Der 24-Jährige aus Engelberg behielt aber die Nerven und zeigte einen spektakulären zweiten Run, den die Kampfrichter allerdings relativ tief bewerteten. Am Ende schaffte Bösch als Zehnter den Einzug in den Final aber dennoch relativ souverän.
Kim Gubser sicherte sich sein Ticket für den Kampf um die Medaillen mit einem starken ersten Lauf. Auf den zweiten Versuch verzichtete er, nachdem er sich im ersten Run bei den harten Landungen eine Muskelverletzung im Bein zugezogen hatte. Der Start des 21-Jährigen aus Davos am Mittwoch ist fraglich.
Den Schweizern gelang damit die Rehabilitation für den Big-Air-Wettkampf, als keiner den Einzug in den Final geschafft hatte. Als einziger des Quartetts auf der Strecke blieb Colin Wili, der den Slopestyle-Wettkampf auf Platz 19 abschloss.