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Islands Übergang von Kohle und Öl zu erneuerbaren Energien
Heute ist Island ein leuchtendes Beispiel dafür, wie erneuerbare Energien in der modernen Wirtschaft genutzt werden, aber das war nicht immer so. Die Nutzung geothermischer Ressourcen war jahrhundertelang auf Waschen und Baden beschränkt, und die Wasserkrafterzeugung begann erst im 20. Jahrhundert mit Wasserkraftwerken, die auf wenige Megawatt beschränkt waren. Tatsächlich wurde bis Anfang der 1970er Jahre der größte Teil des Energieverbrauchs des Landes durch importierte fossile Brennstoffe gedeckt.
Trotz der offensichtlichen Vorteile von nachhaltiger Energie hat das Land nicht auf diese umgestellt, weil es sich der Bedeutung der Nutzung erneuerbarer Energiequellen zur Bekämpfung des Klimawandels bewusst war. Der Grund für die Umstellung war einfach: Island konnte die Schwankungen der Ölpreise aufgrund einer Reihe von Krisen, die nacheinander den globalen Energiemarkt trafen, nicht verkraften. Das geografisch isolierte Land in der Nähe des Polarkreises benötigte eine stabile und wirtschaftlich sehr tragfähige Energiequelle.