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<h2>SubmittedText<h2><p>Die Aussagen der VBS-Spitze bezüglich Psychotests gegen Waffenmissbrauch stimmen nicht mit denjenigen überein, welche der Oberfeldarzt der Armee zu diesem Thema gemacht hat.</p><p>Welche Aussagen entsprechen der Realität?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat hat das VBS am 25. Februar 2009 beauftragt, im Rahmen der Diskussion zur Heimabgabe der Ordonnanzwaffe Optimierungsmöglichkeiten zu prüfen, u. a. zu folgenden zwei Punkten:</p><p>1. bessere Abklärung des Gefahrenpotenzials der Stellungspflichtigen bei der Rekrutierung;</p><p>2. Verpflichtung der Kader, Armeeangehörige mit Gewalt- oder Suizidpotenzial zu melden. Es soll in der Folge mittels Untersuchungen, Tests und Befragungen abgeklärt werden, ob die persönliche Waffe dem Armeeangehörigen abgenommen werden soll.</p><p>Im Rahmen eines Versuchs, der seit dem 17. Februar läuft und noch bis zum 31. März 2009 dauert, wird während der Rekrutierung eine vorgezogene Sicherheitsüberprüfung vor der Einteilung durchgeführt. Die Überprüfung beinhaltet, sofern die Betroffenen einwilligen, Abklärungen im Straf-, Staatsschutz- und Fahndungsregister. Dabei können auffällige Stellungspflichtige mit erheblichen sicherheitsrelevanten Verzeichnungen ganz gezielt einer erweiterten psychiatrischen und psychologischen Abklärung unterzogen werden.</p><p>Instrumentarien aus den USA, wie z. B. umfassende psychologische Tests, sind in der Schweiz vor allem aus rechtlichen Gründen nicht durchführbar.</p>