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Eine Automobilistin fuhr um 8 Uhr in Horw die Underschwändlistrasse hinauf, die eine Steigung von bis zu 16 Prozent hat. Auf dem Rücksitz fuhren zwei Kinder im Alter von drei und sechs Jahren mit.
Die Frau stoppte, um ein weiteres Kind einsteigen zu lassen. Weil das Sechsjährige Mühe hatte, die Türe zu schliessen, sei die Automobilistin ausgestiegen, teilte die Polizei mit.
Als die Frau auf der anderen Fahrzeugseite war, begann das Auto rückwärts zu rollen. Sie versuchte, die Handbremse zu ziehen und wurde dabei eingeklemmt. Das sechsjährige Kind konnte aus dem Auto springen.
Das Auto rollte rückwärts ein 70 bis 80 Prozent steiles Gelände hinunter, prallte gegen einen Baum und blieb an einem Baumstrunk hängen, unmittelbar vor einem fast senkrecht abfallenden, sechs Meter hohen Abhang oberhalb eines Bachs. Die beiden Kinder auf dem Rücksitz blieben unverletzt, die Lenkerin wurde mit unbestimmten Verletzungen ins Spital gebracht. Der Sachschaden beläuft sich auf 8500 Franken.
Nur kurz aussteigen wollte um 4.25 Uhr auch eine Autofahrerin in Malters. Sie legte im Frohofquartier bei laufendem Motor den Leergang ein und zog die Handbremse an. Das Fahrzeug rollte im Gelände mit einem Gefälle von rund 13,5 Prozent talwärts. Die Autofahrerin habe noch versuchte, durch sofortiges Einsteigen ein Bremsmanöver einzuleiten, was ihr aber nicht gelang, teilte die Polizei mit.
Das Fahrzeug kam erst nach 75 Metern in einem Garten zum Stehen. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden beträgt rund 6000 Franken. Für die Bergung des Autos musste ein Kran aufgeboten werden.
Gut drei Stunden zuvor hatte sich in Neuenkirch ein Unfall ereignet, bei dem der Lenker verletzt wurde. Er war aus unbekannten Gründen beim Kreisel Lippenrüti von der Fahrbahn abgekommen, fuhr über die Wiese, durchbrach einen Holzzaun und kam in einem Retentionsbecken zum Stillstand. Der Lenker wurde ins Spital gebracht, ein im Auto mitgeführter Hund blieb unverletzt. Der Sachschaden beträgt 5000 Franken.
(sda)