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Weissstorch
Ungefähr neunzig Prozent aller Weissstörche brüten in Europa.
Weissstorch
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Meister Adebar, wie der Weissstorch in Fabeln genannt wird, hat die menschliche Fantasie verschiedentlich beflügelt: So wird er als «Babylieferant» betitelt und tritt in Märchen wie «Kalif Storch» auf.
Der Weissstorch ist uns im Alltag sehr vertraut, denn im Gegensatz zu seinem nächsten Verwandten, dem Schwarzstorch, scheut er die Nähe zu Menschen nicht und brütet gerne auf Hausdächern. Als typischer Vogel der offenen Kulturlandschaft war er ursprünglich in fast ganz Europa verbreitet. Trockenlegungen von Feuchtgebieten und vermehrter Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft haben seine Bestände besonders in Westeuropa stark dezimiert. Dank Wiederansiedlungsprogrammen nehmen die Bestände seit kurzem in West- und Mitteleuropa wieder zu.
Weissstörche bauen ihre sehr grossen Horste bevorzugt hoch über dem Boden, denn von dort können sie leichter losfliegen. In das Nest aus Ästen und Erdklumpen legt der Storch 3-5 Eier. Die Jungen wachsen schnell und können bereits im Spätsommer mit ihren Eltern nach Afrika ziehen. Während die Altvögel im nächsten Frühling wieder zurückkehren, bleiben die Jungvögel erst einmal 4-5 Jahre in Afrika, bevor sie zur eigenen Brut wieder zurückfliegen.
Die Weissstörche im Natur- und Tierpark Goldau sind in der Nähe des Blauweihers.
Weitere Informationen zum Weissstorch gibt es im Zootier-Lexikon.