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Erste Ständeratssitze sind bereits besetzt, in einigen Kantonen zeichnen sich Trends ab. In Zürich könnte SP-Kandidat Daniel Jositsch den Sprung in die kleine Kammer schon im ersten Wahlgang schaffen.
Jositsch wäre der erste Zürcher SP-Ständerat nach 32 Jahren. Auf den zweiten und dritten Plätzen folgen Ruedi Noser (FDP) und Hans-Ueli Vogt (SVP).
In mehreren Kantonen liegen bereits die endgültigen Resultate vor: In Schaffhausen hat der parteilose Thomas Minder die Wiederwahl im ersten Wahlgang geschafft. Auch der zweite Schaffhauser Ständerat Hannes Germann (SVP) wurde klar wiedergewählt.
In Uri hat die FDP den grünliberalen Ständeratssitz übernommen. Auf Markus Stadler folgt Regierungsrat Josef Dittli. Den anderen Sitz verteidigte der bisherige CVP-Ständerat Isidor Baumann souverän.
Ebenfalls bereits gewählt ist der Ausserrhoder FDP-Nationalrat Andrea Caroni. Der 35-jährige Jurist trat ohne Konkurrenz für die Nachfolge von Ständerat Hans Altherr an und erhielt rund vier Fünftel der Stimmen. Der Innerrhoder Standesvertreter Ivo Bischofberger (CVP) ist von der Landsgemeinde bereits im letzten April wiedergewählt worden.
Ungefährdete SP-Ständerätinnen
In Basel-Stadt dürfte Anita Fetz (SP) die Wiederwahl in ersten Anlauf problemlos geschafft haben. In Baselland führt der Bisherige Claude Janiak
SP) vor FDP-Herausforderer Christoph Buser (FDP) und Hans Furer (GLP).
Im Kanton Aargau dürfte SP-Ständerätin Pascale Bruderer im ersten Wahlgang bestätigt werden. Sie liegt nach der Auszählung der ersten Bezirke als einzige Kandidatin über dem absoluten Mehr. Auf Platz zwei liegen dichtauf Hansjörg Knecht (SVP) und FDP-Parteipräsident Philipp Müller, gefolgt von Ruth Humbel (CVP).
Im Kanton Solothurn ist nur der Bisherige Pirmin Bischof (CVP) über dem absoluten Mehr. Das bedeutet, dass SP-Ständerat Roberto Zanetti (SP) in einem zweiten Wahlgang gegen Walter Wobmann (SVP) und Marianne Meister (FDP) antreten muss. Dieser liegt allerdings deutlich vor den beiden Herausforderern.
In Luzern liegen der bisherige Konrad Graber (CVP) und der neu kandidierende Damian Müller (FDP) in Führung. Nationalrätin Yvette Estermann (SVP) liegt auf Platz drei, noch vor SP-Nationalrätin Prisca Birrer mit 7000 Stimmen.
Im Kanton Wallis wird es beim Ständerat voraussichtlich zu einem zweiten Wahlgang kommen. Der Bisherige Jean-René Fournier und Beat Rieder (CVP), der für die Nachfolge von René Imoberdorf kandidiert, liegen an der Spitze, dürften das absolute Mehr aber verpassen.
Ungefährdet sind die Bündner Vertreter im Ständerat: Den Bisherigen, Stefan Engler (CVP) und Martin Schmid (FDP) ist die Wiederwahl bereits sicher. (sda)