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Urban Research Symposium – Stadtforschung im Gespräch
Urbane Transformationsprozesse sind von der Herausforderung geprägt, Flüchtlingen und benachteiligten EU-Zuwanderern (z.B. Roma) Teilhabe auf dem Wohnungsmarkt zu ermöglichen. Besonders in Grossstädten konkurrieren Geflüchtete und benachteiligte EU-Zuwandernde auf dem Wohnungsmarkt mit anderen Geringverdienerinnen / Geringverdienern. Prekäre Einkommensverhältnisse, fehlende Sprachkenntnisse oder Stigmatisierungen erschweren ihnen, Zugang zum Wohnungsmarkt zu finden. Die gesellschaftliche Integration dieser Gruppen wird aber als Schlüssel für eine zukunftsfähige und krisenfeste Transformation von Quartieren angesehen. Denn nur so kann die Entstehung urbaner Armutsinseln mit negativen Folgen für deren städtisches Umfeld vermieden werden. Am Fallbeispiel des Wohnprojekts «Bunte 111» in Berlin-Reinickendorf, ehemals eine sogenannte «Schrottimmobilie», werden Untersuchungsergebnisse und das angewandte Instrumentarium einer integrativen Quartiersentwicklung erörtert und diskutiert, inwieweit die Teilhabe von Roma trotz antizigantistischer Stereotype und Vorurteile dauerhaft gelingen kann.