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Die Mayastätten in Yucatán (Mexiko)
Yucatán – Neben den Mayastätten bietet die Halbinsel eine Fülle an Echsen jeglicher Art und lässt Sheilinkas Herz höher schlagen.
Wir reisten im Monat März durch Yucatán, die Hitze war jedoch dermassen, dass wir uns entschlossen die Mayastätten so früh wie möglich zu besuchen und unseren Wecker auf 05:00 Uhr stellten. So waren wir jeweils vor den grossen Touri-Bussen vor Ort und konnten die Anlagen unter kundiger Führung bei angenehmen Temperaturen geniessen. Bevor die Sonne auf voller Leistung brannte, zogen wir in eine der lauschigen Haciendas und genossen an einem schattigen Plätzchen die Mexikanische Gastfreundschaft.
Zu den Höhepunkten gehörte sicher Tulum und gehört zu denjenigen Maya-Fundstätten, die direkt am karibischen Meer liegen. Die bekanntesten Gebäude sind neben dem sogenannten „Schloss“ der „Tempel des Herabsteigenden Gottes“, auch „Haus des Halach Huinik“ genannt, der „Tempel des Windes“ und der „Freskentempel“. Die innere Stadt wird von einer zum Meer hin offenen Stadtmauer umrundet, an deren Nordwest- und Südwestecken Wachtürme stehen. Aus denkmalpflegerischen Gründen sind für Besucher nicht mehr alle Strukturen zugänglich. Ebenso wurde die Stätte zur Beobachtung des Sternenhimmels, insbesondere der Venus errichtet. Der Maya-Kalender wurde an solchen Plätzen erstellt und ständig überprüft. Kleine Fensteröffnungen zeigen noch heute die Ausrichtung und Weiterleitung von Sonnenstrahlen zur Wintersonnenwende.
Chichén Itzá ist eine der bedeutendsten Ruinenstätten auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán. Sie liegt etwa 120 Kilometer östlich von Mérida im Bundesstaat Yucatán. Ihre Ruinen stammen aus der späten Maya-Zeit. Mit einer Fläche von 1547 Hektar ist Chichén Itzá einer der ausgedehntesten Fundorte in Yucatán. Das Zentrum wird von zahlreichen monumentalen Repräsentationsbauten mit religiös-politischem Hintergrund eingenommen, aus denen eine große, weitestgehend erhaltene Stufenpyramide herausragt. Im direkten Umkreis befinden sich Ruinen von Häusern der Oberschicht.
Uxmal bezeichnet die Ruinen einer ehemals grossen und kulturell bedeutenden Stadt der Maya in Mexiko. Der Name Uxmal kommt möglicherweise von „ox-mal“, was in der yukatekischen Mayasprache „dreimal“ bedeutet. Die Ruinenstadt liegt in der leicht welligen Karstlandschaft Puuc auf der Halbinsel Yucatán im gleichnamigen mexikanischen Bundesstaat, etwa 80 Kilometer südlich von Mérida. Die Stadt erlebte ihre Hochblüte am Ende des Späten Klassikums im 9. und frühen 10. Jahrhundert n. Chr., wurde aber bereits ein bis zwei Jahrhunderte später völlig verlassen. Die Bauten werden von der "Pyramide des Zauberers" (= "Piramide del Mago") überragt, die wie die meisten Gebäude in Uxmal während der Besiedlung der Stadt immer wieder umgebaut und erweitert wurde. Mächtigstes einzelnes Gebäude ist der auf einer hohen Plattform gelegene sogenannte Gouverneurspalast. Uxmal ist heute eine der meist besuchten Ruinenstätten der Maya und bietet durch Restaurierungen von Gebäuden einen guten Einblick in das originale Aussehen der Stadt.
Mérida ist die Hauptstadt des mexikanischen Bundesstaates Yucatán. Touristisch gilt Mérida als Tor zur Welt der Maya.
Mérida zählt mit gut 770.000 Einwohnern zu den fünfzehn größten Städten Mexikos. In ihrem Ballungsraum, der Zona Metropolitana de Mérida, leben über eine Million Menschen. Mérida ist Verwaltungssitz des Municipio Mérida und Sitz des Erzbistums Yucatán.
Quelle: Wikipedia
2009 Cenote-Tauchen in Mexiko
Nach all den vielen Steinhaufen die wir in den letzten Tagen besichtigt haben, kommt jetzt eine grosse Abwechslung. Beim Gedanken an das Cenote-Tauchen schlägt jedem Taucher sein Herz höher! Mit der nötigen Erfahrung und entsprechender Brevetierung, besteht in Yucatán die Möglichkeit zum Höhlentauchen, resp. Cenote-Tauchen. So wurde Manu und ich von einem erfahrenen Guide beim Hotel abgeholt. Mit dem 4x4 Jeep ging die Fahrt auf holprigen "Strassen" durch den Urwald bis zum Einstieg ins Höhlensystem. Die Sicherheit wird gross geschrieben und es müssen etliche Vorschiften eingehalten werden. Ich habe schon an vielen Orten dieser Erde getaucht, aber was ich hier erleben durfte, war das höchste der Gefühle!!! Hier taucht man in "schnaps-klarem" Trinkwasser bei 25 Grad.
Wir tauchten im Dos Ojos (Spanisch: Zwei Augen; offiziell Sistema Dos Ojos) ist ein Unterwasserhöhlensystem an der karibischen Küste der Yucatán-Halbinsel im mexikanischen Bundesstaat Quintana Roo, nördlich von Tulum. Die dokumentierte Länge des Systems beträgt 82,4 km; es steht durch 28 Cenotes mit der Oberfläche in Verbindung. Dos Ojos ist weltweit das drittlängste bekannte Unterwasserhöhlensystem. Die Erforschung von Dos Ojos begann 1986 und ist noch nicht abgeschlossen. Mit 119,1 m befindet sich in Dos Ojos die 1996 entdeckte und 1500 m vom Haupteingang entfernte tiefste Höhlenpassage in Quintana Roo „The Pit“. Mit einer Gesamtlänge von 310,7 Kilometern ist Sac Actun/Dos Ojos das weltweit zweitlängste Höhlensystem.
Quelle: Wikipedia