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Grosse Teile der unteren Linthebene liegen nur rund anderhalb Meter höher als der Mittelwasserstand des Zürichsees. In diesen Gebieten ist es nicht möglich, das in den Drainagen gesammelte Wasser auf natürlichem Weg abzuleiten. Aus diesem Grunde wurden in Uznach, in der Grynau und unterhalb von Tuggen grosse und leistungsfähige Pumpwerke erstellt, um das Wasser aus den Meliorationsgräben lokal zu heben und dann im offenen Graben dem Zürichsee zuzuleiten. Mit vier weiteren Kleinpumpwerken werden weitere Flächen entwässert, was schiesslich auch zur Hochwassersicherheit in Siedlungsgebieten beiträgt.
Die Funktion der sieben werkeigenen Pumpstationen ist niveaugesteuert. Wird in einem Stapelbecken ein definiertes Niveau erreicht, schalten die entsprechenden Pumpen automatisch ein, pumpen das Becken aus und schalten ebenfalls selbständig wieder aus. Mittels Fernüberwachung können die Betriebszustände der Pumpwerke jederzeit verfolgt werden; bei Bedarf kann auch von ausserhalb der Pumpwerke in den Betrieb direkt eingegriffen werden.
Die sieben werkeigenen Pumpstationen fördern in einem durchschnittlichen Jahr während rund 12'500 Betriebs-Stunden ca. 19.3 Millionen m3 Wasser aus der Ebene, was einem Würfel von 270 m Kantenlänge oder einem Bassin von 2 m Tiefe, 50 m Breite und 193 km Länge entspricht.