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Silvaplana, Studienprojekt (ZHAW), 2017{"42":"https:\/\/baukombinat.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bergstation-Corvatsch_5-1027x635.jpg","40":"https:\/\/baukombinat.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bergstation-Corvatsch_4-1027x635.jpg","39":"https:\/\/baukombinat.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bergstation-Corvatsch_3-1027x635.jpg","38":"https:\/\/baukombinat.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bergstation-Corvatsch_2-1027x635.jpg","37":"https:\/\/baukombinat.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Bergstation-Corvatsch_TITEL-1027x635.jpg"}
Von Sils aus führt eine neue Pendelbahn auf den Corvatsch. Zusammen mit der alten Bergstation entsteht eine respektvoll gesetzte Einheit.
Ein Langhaus mit Einschüben
Die zwei Seilbahnstationen schieben sich als Körper in ein Dach, das entlang des Grats verläuft. Die geometrisch aus dem Terrain abstrahierte Sockelform geht mit dem Dach eine gerichtete Beziehung ein, die sich in ihrer Längsachse auflöst. Dach und Sockel bilden in der Querschnittsfigur ein Langhaus, das sich vom Giebeldach zu seinen Enden hin zum Pultdach entwickelt. Unter der rhomboiden Dachform wird ein Raum aufgespannt. Er gliedert sich in einer konsekutiven Ordnung zunächst durch die beiden Stationskörper in drei unterschiedlich genutzte Zonen: Eingangshalle, Restaurant und Bar. Eine membranartige Glasschicht teilt im zweiten Schritt Innen- und Aussenraum.
Dach und Sockel bilden den Raum
Die Dachkonstruktion artikuliert durch den sich weitenden Sparrenabstand die Bewegung in der Längsach- se sowie das Auflösen zum Ende hin. Sie wird von innen als einheitliche Haut gelesen, die mit der Seilbahn kollidiert, und verbindet sich aussen durch Material und Form mit den Stationskörpern. Materiell aus dem Sockel gedacht erheben sich Aufbauten wie Bar, Küche, Brüstungen und Ausgang. Letzterer tritt mit den Eingängen der Seilbahnen in Beziehung. Die vertikale Erschliessung erfolgt in den Seilbahnstationen. Der Sockel ist im südwestlichen Teil öffentlich und nimmt den Musiksaal auf. Ein Korridor als sich verjüngende, introvertierte Raumstruktur bildet eine lineare Erschliessungsschicht. Eine Öffnung in der Decke belichtet das Foyer und stellt zusammen mit der an dieser Stelle ins UG durchlaufenden Gratstütze eine Beziehung zwischen den Geschossen her.