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Menschen, die in ihrer Existenz einen tieferen Lebenssinn sehen, haben ein signifikant höheres Wohlbefinden und sagen über sich selbst häufiger, dass sie glücklich sind. Nun haben amerikanische Wissenschaftler untersucht, ob dieses Empfinden auch objektiv die psychische und körperliche Gesundheit beeinflusst.
In ihrer Langzeitstudie befragten die Wissenschaftler über tausend Probanden zwischen 21 und über 100 Jahren. Ausserdem wurden verschiedene Daten zum gesundheitlichen Zustand erfasst. Der Lebenssinn wurde anhand von Aussagen wie „Ich habe eine erfüllende Aufgabe in meinem Leben“ oder „Ich bin noch auf der Suche nach einem Lebenssinn“ quantifiziert.
Es zeigte sich, dass tatsächlich ein Zusammenhang zwischen der Gesundheit und dem subjektiven Lebenssinn besteht. Menschen, die einen Sinn im Leben gefunden haben, sind zufriedener und gesünder als Menschen ohne Lebenssinn. Das betrifft sowohl die mentale als auch die körperliche Gesundheit.
Am deutlichsten sichtbar ist der Zusammenhang zwischen einem vorhandenen Lebenssinn und der körperlichen Gesundheit bei Senioren über 60 Jahren. Wie die Wissenschaftler erklären, ist das besonders relevant, weil diese Menschen zu einer der Gruppen gehören, die besonders häufig von sich sagen, keinen tieferen Lebenssinn zu haben.