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Die Hände sind die Werkzeuge aller Werkzeuge (Aristoteles, griech. Philosoph)
Jeder von uns wendet hin und wieder – bewusst oder unbewusst – Massagehandgriffe an:
Wenn uns etwas weh tut, greifen wir nach der betroffenen Körperstelle und drücken oder reiben sie, um den Schmerz zu lindern oder zu „verteilen“. Wir reiben uns kräftig Arme und Beine, wenn sie sich kalt und steif anfühlen und regen damit automatisch die Durchblutung an.
Die Prinzipien der Massage sind leicht zu verstehen. Doch in den westlichen Ländern wird sie nicht im dem Umfang praktiziert wie im Fernen Osten, wo die Menschen die Massage so regelmässig anwenden, wie wir z.B. ein Bad nehmen.
Regelmässige Massagen können:
- den Kreislauf verbessern
- Verspannungen lösen
- Schmerzen lindern
- Kraft und Vitalität zurückgeben
Massage ist in einfacher Form schon seit frühesten Zeiten bekannt. Schriftliche Zeugnisse über ihre Anwendung im alten China reichen schon bis 3000 Jahre vor Christi Geburt zurück. Auch die alten Ägypter und die Japaner schätzten ihre wohltuende Wirkung. Bei den Griechen und den Römern war die Massage eng mit den hoch entwickelten Badekulturen verbunden.
Die Wiederbelebung der alten, manuellen Behandlungsmethoden im frühen 19. Jahrhundert geht auf den schwedischen Professor Per Henrik Ling (1776-1839) zurück. Er gründete in Stockholm eine Schule für Massage und Heilgymnastik.
Seine Ideen wurden dann vom holländischen Arzt J.G. Mezger (1839-1909) aufgegriffen und weiterentwickelt. Heute wenden die meisten Masseure jene Methode an, die als die schwedische oder klassische Massage allgemein bekannt ist.
Durch die Massage wird:
- der Blutdruck reguliert
- der Stoffwechsel angeregt
- die Durchblutung gefördert
- das allgemeine Wohlbefinden verbessert
- der Kreislauf aktiviert
- Verklebungen gelöst
- psychische Entspannung ermöglicht
- Stress reduziert
- das vegetative Nervensystem beeinflusst