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Unter dem Strich verdiente Bachem 41,2 Millionen Franken, das sind 29,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Unterstützt worden sei dieses überproportionale Gewinnwachstum von Währungseffekten, schreibt Bachem in einer Mitteilung vom Freitag.
2016 habe Bachem mit Investitionen in zusätzliche Produktionsanlagen am kalifornischen Standort Vista und in ein neues Forschungs- und Entwicklungsgebäude am Hauptsitz in der Schweiz ihre Position am Peptidmarkt weiter ausgebaut, schreibt das Unternehmen.
Der Umsatzanteil in den USA beträgt inzwischen 36,3 Prozent. Erstmals steuerten zudem die Erträge aus Asien über 10 Prozent des Umsatzes bei. Bachem will deshalb in Asien ausbauen. Für die kommenden Jahre peilt das Unternehmen insgesamt jeweils ein jährliches Wachstum von 6 bis 10 Prozent an. Nebst organischem Wachstum soll das auch mit Allianzen oder Übernahmen erreicht werden.
Bachem profitiert von der hohen Nachfrage nach Peptid-basierten Wirkstoffen - die das Kerngeschäft der Firma bilden. Peptide finden in der Pharmaindustrie etwa als Hormone oder Entzündungshemmer Verwendung. Sie können als kleine Proteine betrachtet werden.