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<h2>SubmittedText<h2><p>Gestützt auf Artikel 160 Absatz 1 der Bundesverfassung und auf Artikel 107 des Parlamentsgesetzes reiche ich folgende parlamentarische Initiative ein:</p><p>1. Der Bund führt eine einmalige generelle Steueramnestie durch. Diese soll sich auf Bundes-, Kantons- und Gemeindesteuern auf Einkünften und Vermögen natürlicher, in der Schweiz wohnhafter Personen erstrecken, die nach dem Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer (DBG) und dem Bundesgesetz über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden (StHG) und dem Bundesgesetz über die Wehrpflichtersatzabgabe (WPEG) erhoben werden.</p><p>2. Der Bundesrat setzt diese Amnestie spätestens auf den 1. Januar 2018 in Kraft. Die Amnestie dauert zwei Jahre.</p><p>3. Folgende Grundsätze sind anzuwenden:</p><p>a. Die Amnestie erfasst alle Verhaltensweisen, die darauf abzielen oder deren Folge es ist, die öffentliche Hand um Steuern nach dem DBG, StHG und WPEG zu bringen. </p><p>b. Die Amnestie gilt für Steuern, die vor dem Inkrafttreten hinterzogen wurden, sofern die betreffende Erklärung während der Dauer der Amnestie gemacht wird.</p><p>c. Eine Nachsteuer wird berechnet für die vier der Erklärung vorangehenden Steuerjahre. Verzugszinsen werden nicht erhoben. Auf jegliche andere Sanktion wird verzichtet.</p><p>d. Die Einnahmen aus der Abgeltungssteuer auf den im Rahmen der Amnestie neu deklarierten Einkünften und Vermögenswerten sind für die Kantone und Gemeinden bestimmt, soweit es sich um Kantons- und Gemeindesteuern handelt, die auf der Grundlage des StHG erhoben werden. Die Steuern, die gestützt auf das DBG und das WPEG erhoben werden, gehen an den Bund zugunsten der AHV.</p>