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Equine Influenza (Pferdegrippe)
Richtlinien des Schweizerischen Verbandes für Pferdesport über das Impfen von Pferden gegen Equine Influenza (Pferdegrippe)
Tetanus (Starrkrampf)
Richtlinien des Schweizerischen Verbandes für Pferdesport über das Impfen von Pferden gegen Tetanus (Starrkrampf)
Equines Herpesvirus (Kombinationsimpfstoff EHV 1 und EHV 4)
Trächtige Stuten:
Gesamte Betriebe (Zuchtbetriebe):
Eine Herpesvirusinfektion bei einer trächtigen Stute kann zu Abort, Frühgeburt oder Geburt von schwachen Fohlen führen. Impfen führt nicht zum vollständigen Schutz einer einzelnen Stute, jedoch wird der seuchenhafte Abort in einem Bestand verhindert.
Aktuell wird ein Strategiewechsel für die Entwurmung des Pferdes von den Pferdeklinikern und Parasitologen der Vetsuisse Standorte Bern und Zürich gemeinsam unterstützt und propagiert. Die Neuausrichtung der Parasitenkontrolle sieht vor, den Behandlungsentscheid beim klinisch gesunden und erwachsenen Pferd auf das Ergebnis der Kotuntersuchung abzustützen. Das Erkrankungsrisiko von Jungtieren ist erhöht, deshalb sollten Pferde innerhalb der ersten vier Weideperioden noch nicht in diesen selektiven Behandlungsansatz einbezogen werden.
Genauere Informationen finden sie über den unten stehenden link oder über das PDF der Vetsuisse Standorte Bern und Zürich. Auch können Sie uns gerne kontaktieren, um die Entwurmungsstrategie Ihres Betriebes zu besprechen.
Sie möchten ein Pferd kaufen. Dabei übernehmen Sie eine grosse Verantwortung.
Die Ankaufsuntersuchung des Tierarztes steht in einem engen Zusammenhang mit dem Vorgang des Pferdekaufes. Anders als bei anderen Kaufverträgen gibt es beim Kauf von Pferden (gemäss den Sonderbestimmungen des Obligationenrechts über den Viehhandel von 1883) eine Haftungsbeschränkung und eine verkürzte Gewährleistungsfrist. Diese "Währschaftsfrist" beläuft sich auf 9 Tage.
Es liegt also im Interesse des Käufers, vor dem Abschluss des Kaufes sich ein Bild des Pferdes zu machen wobei die tierärztliche Kaufuntersuchung dazu eine Möglichkeit darstellt.
Die tierärztliche Kaufuntersuchung dient dazu, den aktuellen Gesundheitszustand des Pferdes zu erheben, mit dem Ziel, Krankheitsbefunde, welche die Kaufentscheidung beeinflussen könnten, aufzudecken. Aussagen über umgebungsbedingte Erkrankungen wie Allergien, Verhaltensstörungen, equines Asthma usw. sind bei dieser Untersuchung nicht möglich.
WICHTIG: Eine Kaufuntersuchung ist eine Momentaufnahme des Gesundheitszustandes des Pferdes. Es kann keine Prognose zu der zukünftigen Entwicklung einzelner Befunde, des Gesundheitszustandes, der Einsatzfähigkeit oder der Verwendbarkeit des Pferdes gestellt werden.
Diese Untersuchung sollte von einem erfahrenen Tierarzt Ihres Vertrauens durchgeführt werden. Es ist anzuraten, die Untersuchung vor dem Kauf zu machen oder noch innerhalb der Währschaftsfrist. Natürlich besteht immer ein Kompromiss zwischen dem Umfang der Untersuchung sowie den entstehenden Kosten. Der Umfang der Untersuchung ist zwischen dem Auftraggeber und dem Tierarzt abzusprechen. Eine vollständige klinische Untersuchung (medizinische Untersuchung, Lahmheits-, Augen- sowie Zahnuntersuchung) ist jedoch meist der Mindestumfang. Diese kann durch Zusatzuntersuchungen wie Röntgen der Strahlbeine und der Sprunggelenke erweitert werden. Weiterführende Untersuchungen wie Röntgen der Fesselgelenke, Knie, Halswirbelsäule oder Dornfortsätze (Rücken), Ultraschalluntersuchungen, Blutentnahmen für Dopinguntersuchungen, Endoskopien der Atemwege, komplettes Blutbild ect. komplementieren die Kaufuntersuchung und können in Absprache des untersuchenden Tierarztes und des Auftraggebers durchgeführt werden.
Der Tag, an dem Sie sich von Ihrem Pferd verabschieden müssen, kommt leider irgendwann. Mir ist es wichtig, Ihnen in dieser schweren Zeit beizustehen. Die folgenden Informationen sollen Ihnen helfen, im Voraus informiert zu sein und die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Pferde können entweder euthanasiert (eingeschläft) oder geschlachtet werden.
Bei der Euthanasie (per Definition "schöner Tod") können sie dabei bleiben solange sie möchten. Generell ist zu beachten, dass ein ruhiger Ort ausgesucht werden sollte, vorzugsweise in der Nähe einer Wand. Es wird ein Venenkatheter gesetzt und Ihr Pferd wird mit einer Beruhigungsspritze sediert. Dabei steht das Pferd, hält aber den Kopf tief. Danach wird eine Narkosespritze verabreicht, wobei das Pferd langsam zu Boden sinkt und das Bewusstsein verliert. Unter dieser Vollnarkose wird dem Pferd eine weitere Narkosespritze gegeben, welche zur Euthanasie führt. Der Tod wird dann vom Tierarzt überprüft.
Nach dem Tod Ihres Pferdes müssen Sie sich entscheiden, was mit dem Tierkörper geschehen soll. Sie haben folgende Möglichkeiten: