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Heute gibt es Seniorenheime, die ältere Menschen mit Parkinson aufnehmen und betreuen. Diese Einrichtungen sind auf die Behandlung dieser Erkrankung eingestellt.
Ältere Menschen, die an Parkinson-Krankheit leiden, verlieren ihre Bewegungen zunehmend an Präzision und können schließlich völlig von ihren Betreuern abhängig werden. Mit dem Fortschritt der Krankheit und dem Verlust der Selbstständigkeit des Patienten kann die Pflegekraft leider mit dieser schweren Aufgabe überfordert sein. Aus diesem Grund gibt es heute Seniorenresidenzen, die ältere Menschen mit Parkinson aufnehmen und betreuen. In diesen Einrichtungen (Alten- und Pflegeheime) ist das Mobiliar funktional und so geplant, dass Stürze und Knochenbrüche vermieden werden. Das medizinische Personal und die Pflegehelfer können den Patienten in den verschiedenen Stadien der Krankheit pflegen.
In einigen Einrichtungen ist sogar ein Psychomotoriker zeitweise anwesend. Die motorischen Symptome erfordern nämlich zahlreiche Rehabilitation Sitzungen, um gegen die Muskelsteifheit und die verlangsamten Bewegungen der Finger anzukämpfen. Bei älteren Menschen mit Parkinson können bestimmte Störungen auftreten, die mit der Verschlechterung der Krankheit zusammenhängen: Schluckstörungen, Geruchsstörungen und Perioden großer Unruhe während des Schlafs. Diese Erscheinungen erschweren das Leben der Kranken enorm und erfordern eine ständige Betreuung und Pflege.
Die meisten älteren Menschen, die in einem Parkinson-Krankheit spezialisierten Pflegeheim leben, befinden sich in einem fortgeschrittenen Zustand der Krankheit. Sie sind in ihren alltäglichen Handlungen eingeschränkt, was Hilfe im Alltag und eine verstärkte Überwachung erfordert.
Um den Grad der Selbstständigkeit des zukünftigen Bewohners zu ermitteln, wird daher bei der Ankunft des Bewohners eine genaue Bestandsaufnahme über die Stärke der Symptome, sowohl auf psychischer als auch auf motorischer Ebene, durchgeführt. Anhand der UPDRS-Skala (Unified Parkinson's Disease Rating Scale) können die Spezialisten die Maßnahmen und die Pflege bestimmen, die für das Wohlbefinden des Seniors erforderlich sind.
Bei der Auswahl des richtigen Pflegeheims für Ihr älteres Familienmitglied sollten Sie auf verschiedene Faktoren achten: die medizinischen Bedürfnisse, das Budget und die Verfügbarkeit von Pflegeheimen für Parkinson Kranke mit geschultem Personal. Die Vereinigung Parkinson Schweiz sensibilisiert die Pflegeheime übrigens sehr stark für die Notwendigkeit, ihr Personal im Umgang mit dieser Krankheit zu schulen. Diese Entscheidung ist wichtig, denn wenn ein älterer Mensch mit Parkinson auf allen Ebenen gut betreut und begleitet wird, hat er bessere Chancen, seine Krankheit mit weniger Behinderungen zu erleben. Wenn der Patient in einer gut gesicherten Umgebung lebt, hat er weniger Angst vor Stürzen und kann seinen täglichen Aktivitäten nachgehen. Mit psychologischer Unterstützung, Rehabilitation und guter Pflege kann ein älterer Mensch mit Parkinson die Kraft aufbringen, die er braucht.
Gut zu wissen: Manchmal kann eine Notunterbringung in einem Parkinson-Pflegeheim erforderlich sein. Unsere Berater sind für solche Situationen geschult. Zögern Sie nicht, sie unter der Nummer: +41 31 528 07 15 zu kontaktieren. Der Service ist für die Familien kostenlos.
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