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Die Finanzdelegation gibt 775 Mio. Franken zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie frei
Die Finanzdelegation des Bundes gibt für die dringende Beschaffung von Sanitätsmaterial und Arzneimitteln sowie für die Beteiligung an der Entwicklung von Covid-19-Impfstoffen 775 Millionen Franken frei.
Im Rahmen einer weiteren Nachmeldung zum Nachtrag I zum Voranschlag 2020 beantragt der Bundesrat dem Parlament neue dringliche Kredite zur Bekämpfung der Corona-Pandemie in Höhe von insgesamt 2,24 Milliarden Franken.
Diese Mittel sind für dringende Beschaffungen von Arzneimitteln und Sanitätsmaterial (vor allem Masken und Desinfektionsmittel für die breite Bevölkerung und das Gesundheitswesen) sowie für die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft zur schnellen Entwicklung eines zukünftigen COVID-19-lmpfstoffes vorgesehen.
Vorschüsse in Höhe von 775 Mio. Franken wurden gewährt
Die Finanzdelegation der eidgenössischen Räte (FinDel) hörte am 14. April 2020 drei Mitglieder des Bundesrates an. Nach intensiven Diskussionen erkannte sie Teile der Nachtragskredite als dringlich an und beschloss, Vorschüsse in Höhe von insgesamt 775 Millionen Franken zu gewähren.