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Basel-Stadt
Entlang des Rheins befinden sich Kies- und Sandböden, in denen sich das Wasser vergleichsweise stark mit Calcium- und Magnesium-Ionen anreichert. Der Wasseranteil aus dieser Region sorgt damit für einen Anstieg des durchschnittlichen Härtegrads.
Nach Angaben des örtlichen Wasserversorgers IWB (Industrielle Werke Base) und der Hardwasser AG hat das Trinkwasser in Basel-Stadt eine Gesamthärte von 17 bis 19 °fH (deutsche Härtegrade 9,5-11,0 °dH) und ist damit als mittelhart einzustufen. Die Qualität des Trinkwassers in Basel wird durch das Kantonale Laboratorium ständig geprüft. Eine Kommission aus Experten verschiedener Fachbereiche ist dort für den Schutz der Umwelt und der Verbraucher zuständig. Sie bescheinigen dem Wasser in Basel eine hohe Qualität. Die Wasserversorgung erfolgt in Basel über das kantonale Wassernetz, das von den IWB betrieben wird. Außerdem trägt noch das Riehener Quellwassernetz zur Wasserversorgung bei. Mit dem Wasser aus den Quellen im Au- und Mooställi werden auch viele, teilweise sehr alte Brunnen versorgt. Das Wasser der Riehener Quellsystem hat Trinkwasserqualität und kann als Notwasserversorgung für die Region dienen.
Basel-Landschaft
Der Kanton Basel-Landschaft weist einen hohen Anteil an Kalkgesteinen im Boden auf. Daher ist das Wasser in der Region mittelhart bis sehr hart. Nach Angaben des kantonalen Laboratoriums Baselland, das zu den Einrichtungen gehört, die regelmäßig die örtliche Wasserhärte bestimmen, enthält das Trinkwasser zwischen 50 und 170 mg Calcium und 1 bis 50 mg Magnesium pro Liter. Der durchschnittliche Wasserhärtegrad wird im Kanton Basel-Landschaft als hart eingestuft und hat einen Durchschnittswert von 28 °fH (21 °dH). Zu den Gemeinden mit dem höchsten Härtegrad gehört Zeglingen. Hier liegt die Härte bei 65 °fH, der Calciumgehalt beträgt 200 mmol/l, der Magnesiumgehalt 35 mg/l und der Sulfatgehalt wird in der Übersicht zu Wasserhärte & Ortschaft mit 400 mg/l angegeben.