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Geneva Bible
Die Bibel in Rembrandts Radierungen
Dienstag, 5. Dezember, Internationales Museum der Reform MIR, 18.30 Uhr Religiöse Motive sind w...Registrierung
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Die erste ins Englische übersetzte reformierte Bibel
Die Geschichte dieser ersten ins Englische übersetzten reformierten Bibel ist eng mit der Verfolgung der britischen Protestanten unter der Herrschaft von Mary Tudor (1553–1558) verbunden. Viele ihrer Untertanen, darunter der schottische Reformator John Knox (ca. 1513–1572), wurden ins Exil gezwungen und flüchteten nach Genf, wo sie eine dynamische Gemeinde bildeten. Von 1556 bis 1557 war John Knox ihr Pfarrer.
In dieser Zeit begannen die englischen Exilanten mit der Unterstützung von Calvin und Knox, aber auch der Genfer Stadtbehörden, mit der Herausgabe einer Bibel in ihrer eigenen Sprache. Nach der Veröffentlichung von Tyndales englischer Bearbeitung des Neuen Testaments wurde die komplette Übersetzung in Angriff genommen. Das Unterfangen dauerte mehr als zwei Jahre. Die Männer, die sich daran beteiligten, achteten darauf, die Texte anhand der griechischen und hebräischen Originale zu erstellen, orientierten sich aber auch an lateinischen Fassungen, namentlich der von Theodor Beza. Auch auf bereits vorliegende und anerkannte französische und deutsche Übersetzungen griff man zurück.
Ein umfangreicher Apparat an Erläuterungen zeigt, wie ernsthaft die Aufgabe angegangen wurde. Die Fussnoten weisen ausserdem auf eine gewisse Voreingenommenheit der Übersetzer hin, die dem monarchistischen System eher kritisch gegenüber standen. Das Werk wurde 1560 mit einer Widmung an Königin Elizabeth I. gedruckt. Es erfreute sich sofortigen und anhaltenden Erfolgs und erlebte bis 1644 zahlreiche Neuauflagen. Spuren seines Einflusses finden sich beispielsweise im Werk des Dichters Milton.
Geneva Bible
Die Geneva Bible, die erste ins Englische übersetzte reformierte Bibel