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In welchen Wirtschaftszweigen arbeiten die meisten MigrantInnen?
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Der Einfluss der Migration auf den Arbeitsmarkt ist daran abzulesen, welchen Anteil im Ausland geborene Personen an den in den einzelnen Berufen tätigen Personen haben.
In verschiedenen Berufsgruppen liegt der Anteil der Migrantinnen und Migranten bei nahezu oder mehr als 70 %. Darunter figurieren Hausangestellte und Putzpersonal sowie Gipser. Es folgen weitere Berufe aus der Industrie, der Baubranche und dem Dienstleistungssektor für Niedrigqualifizierte, die somit wesentlich von der Migration abhängen. Bei den häufig vertretenen Berufen (mit mehr als 50’000 Personen) ist ein hoher Anteil von Migrantinnen und Migranten bei MaschinenführerInnen (62 %) und Köchen (59 %) zu verzeichnen.
Demgegenüber finden sich in Berufen aus den Bereichen Landwirtschaft, Floristik, oder frühkindliche Erziehung, Lehrende in Grundschulen und Polizeibeamte (um nur die wichtigsten zu nennen) weniger als 15 % ausländische Mitarbeitende. Ebenso ist der Anteil der Migrantinnen und Migranten in den intermediären Berufen im tertiären Sektor sowie im öffentlichen Dienst gering.
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Quelle: Bundesamt für Statistik, Strukturerhebungen 2010–2014
Hinweis zum Verfahren: Die Daten entstammen den Strukturerhebungen der Jahre 2010 bis 2014, die zusammen betrachtet wurden. Sie wurden so gewichtet, dass sie für die gesamte Bevölkerung der Schweiz repräsentativ sind. Hier wird der Bevölkerungsanteil der im Ausland geborenen Personen dargestellt, klassifiziert nach den zum Zeitpunkt der Umfrage ausgeübten Berufen.
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