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Olga Peretyatko, eine der weltweit gefragtesten Sopranistinnen, erreichte ihren internationalen Durchbruch mit dem Gewinn von Plácido Domingos renommiertem Operalia Wettbewerb und ist seither ein regelmäßiger Gast in den führenden Opernhäusern und Konzertsälen weltweit.
Olga Peretyatko beginnt die Saison 2019/20 als alle vier Damen in Les Contes d’Hoffmann an der Wiener Staatsoper, wo sie auch später in dieser Saison ihr Rollendebüt als Mathilde in Rossinis Guillaume Tell gibt. Eine weitere bemerkenswerte Rolle und ihr Hausdebüt macht sie an die Royal Opera House als Norina (Don Pasquale). Die neue Produktion mit Bryn Terfel in der Hauptrolle wird weltweit live in die Kinos übertragen. Außerdem tritt sie in den Titelrollen von Lucia di Lammermoor an der Oper Monte Carlo, Anna Bolena an der Royal Opera Muscat und als Pamina in der magischen Barrie Koskys Produktion von Die Zauberflöte am Teatro Real Madrid. In dieser Saison singt die russische Sopranistin mehrere Projekte mit dem Gewandhausorchester Leipzig: das traditionelle Neujahrskonzert mit Liveübertragung im MDR sowie die Sommer-Open-Air-Konzerte in Leipzig und im Festspielhaus Baden-Baden.
Zu den Höhepunkten der vergangenen Saison 2018/19 gehören das Rollendebüt als Anna Bolena an der Opera Royal de Wallonie Liège und die Titelrolle von Lucia di Lammermoor an der Wiener Staatsoper, wo sie auch als Donna Anna in Mozarts Don Giovanni zu sehen war. Außerdem war sie mehrmals in China, zunächst mit einem Konzert in der Forbidden Concert Hall in Peking unter Long Yu als Dirigent und dann mit ihrer vielbeachteten Interpretation der Leila in Wim Wenders Produktion von Les Pêcheurs des Perles. Sie konzertierte in Tokio mit den NHK Symphony Orchestra unter der Leitung von Paavo Järvi, mit dem Hornisten Felix Klieser bei der Mozartwoche 2019, den Tenören Rolando Villazón in der Konzerthalle Bamberg und Piotr Beczala in der Elbphilharmonie sowie mit den Star-Kollegen Anna Netrebko, Andrea Bocelli und Yusif Eyvazov bei einem Galakonzert im Moskauer Kremlpalast. Darüber hinaus veröffentlichte sie das neue Album «Mozart +» und gab Solokonzerte in Budapest, Litomysl, München, Martina Franca und Jurmala.
Ihre besonderliche Stimme und Bühnenpräsenz erlauben Olga Peretyatko eine aktive Opernkarriere und regelmäßige Konzerte in legendären Konzertsälen zu vereinen. Es gibt annähernd kein führendes Opernhaus, an dem sie noch nicht eine führende Partie gesungen hat, wie zum Beispiel die Deutsche Oper Berlin, die Staatsopern in Berlin, München, Hamburg und Wien, die Oper Zürich, Lausanne Opéra, Opéra Monte Carlo, Teatro La Fenice Venedig, Mailands Teatro alla Scala, das Teatro Real in Madrid, die Opéra Bastille in Paris, die Netherlands Opera Amsterdam, La Monnaie in Brüssel, das Bolschoi Theater in Moskau, das Mariinsky Theater in St. Petersburg und die Metropolitan Opera in New York, wo sie bereits mehrfach zu hören war, zuletzt als Lucia di Lammermoor.
Olga Peretyatko hat mit berühmten Regisseuren wie Robert Lepage zusammengearbeitet, dessen vielbeachtete Produktion von Strawinskys Le Rossignol in Toronto 2009 ihren Status als einer der führenden Soprane unserer Zeit bestätigt hat. Sie sang Marfa in Dmitri Tcherniakovs provokativer Inszenierung von The Tsar’s Bride, die 2013-2014 zuerst an der Staatsoper Unter den Linden und dann am Teatro alla Scala aufgeführt wurde. 2017 sang sie Leila in Wim Wenders Operndebüt mit Bizets Les Pêcheurs des Perles, wie bereits bei der Zarenbraut unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim. Die russische Sopranistin ist ebenfalls ein regelmäßiger Gast der renommiertesten Festivals wie den Salzburger Festspielen, Aix-en-Provence, Pesaro und den Chorégies d’Orange, wo Videoaufnahmen der Produktionen von Matilde di Shabran, Sigismondo, und La Scala di Seta entstanden und weltweit bei DECCA, Arthaus Musik oder Opus Arte erschienen.
Olga Peretyatko sang unter anderem beim Concert de Paris, dem Konzert zum Jahrestag des Sturms auf die Bastille am Fuße des Eiffelturms, vor tausenden Zuschauern und mit internationaler Fernsehübertagung. In Nordamerika sang sie Strauss’ Vier letzte Lieder mit dem National Symphony Orchestra und sang das gleiche Repertoire unter der Leitung von Kent Nagano auf einer China-Tournee mit dem Orchestre Symphonique de Montréal. Eine in Nantes entstandene Aufnahme wird regelmäßig auf arte ausgestrahlt. 2018 sang Olga Peretyatko ihr umjubeltes erstes Solorezital an der Mailänder Scala.
Olga Peretyatko ist Exklusivkünstlerin von Sony Classical und hat gerade ihr sechstes Album Mozart + veröffentlicht, das sie zusammen mit dem Sinfonieorchester Basel, unter der Leitung von Ivor Bolton aufgenommen hat. Im Jahr 2018 veröffentlichten sie auch gemeinsam das hochgelobte The Secret Fauré. Ihre umfangreiche Diskographie enthält außerdem ihre Soloalben Russian Light (2017, OPUS Klassik Preis 2018), mit einigen der schönsten Arien und Lieder des russischen Repertoires sowie Rossini! (2015) – als bestes Soloalbum mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet – sowie die Belcanto Alben La Bellezza del Canto (2011) und Arabesque (2013).
Olga Peretyatko wurde in St. Petersburg geboren und begann ihre musikalische Ausbildung im Kinderchor des Mariinsky Theaters. Sie studierte an der Hochschule für Musik «Hanns Eisler» Berlin und war im Opernstudio der Staatsoper Hamburg. Sie erhielt weiterhin prestigeträchtige Auszeichnungen, wie zum Beispiel den Premio Franco Abbiati della Critica Musicale Italiana.