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Untertitel: Loterie Romande hat Strafklage gegen den SVP-Vertreter Joe Genoud eingereicht
Mit 56 zu 55 Stimmen bei einer Enthaltung hat der Grosse Rat in der November-Session in erster Lesung beschlossen, den maximalen Einsatz bei den Geldspielautomaten von heute zwei auf fünf Franken anzuheben. Kurz vor der Abstimmung berichtete Joe Genoud von einem neuen Spiel der «Loterie Romande» (LoRo), das es aber nicht gibt, und verteilte Fotos, die den Eindruck erweckten, dass der maximale Einsatz bei den «Tactilo»-Geräten der «LoRo» 20 Franken betragen würde. Dieser ist aber auf fünf Franken beschränkt.
«Wir wehren uns gegen Lügen und Fälschungen», begründete am Donnerstag LoRo-Direktor Philippe Maillard die Strafklage gegen Joe Genoud und gegen Unbekannt. Gegen Unbekannt, weil die LoRo annimmt, dass Joe Genoud diese irreführenden Fotos nicht selber hergestellt hat. Sie hegte denn auch einen Verdacht.