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Während vier Jahren wurde an einem Mittellandstandort untersucht, wie sich die Pflanzenbestände von vier Gras/Weisskleemischungen bei Umtriebs- und Kurzrasenweide entwickeln. Die mittlere Besatzstärke der Weiden war mit 6,3 Ochsen/ha sehr hoch.<br>Zwischen den Weidesystemen konnten nur geringfügige Unterschiede der botanischen Zusammensetzung festgestellt werden. Das Englisch Raigras war in allen Mischungen und Parzellen auch im letzten Hauptnutzungsjahr mit Anteilen von 60 bis 70 % die dominierende Art. Arion, die erste schweizerische Englisch-Raigras-Sorte, hat sich als besonders konkurrenzstark erwiesen. Am stärksten war die Veränderung der botanischen Zusammensetzung in der Mischung mit Italienisch Raigras. Bereits nach zwei Jahren sank dessen Anteil von 70 auf 12 %. Der Platz wurde von Englisch Raigras und in geringem Ausmass von der Wiesenrispe eingenommen. Der mittlere Weisskleeanteil reduzierte sich im Verlauf der vier Versuchsjahre von 28 auf 14 %.<br>Auf der Kurzrasenweide war die Triebzahl im Durchschnitt um 62 % höher als auf der Umtriebsweide. Parallel dazu wurden auch signifikante Unterschiede in der Wurzelmasse festgestellt (6010 gegenüber 5432 kg TM/ha). Hingegen war kein Unterschied in der Tiefenverteilung der Wurzelmasse festzustellen.<br>Aus den Resultaten wird gefolgert, dass die Kurzrasenweide keine negativen Auswirkungen auf die Qualität des Pflanzenbestandes von angesäten Weiden hat.
Herbizidresistenzen bei Unkräutern sind weltweit ein zunehmendes Problem. Das Herbizidresistenz-Monitoring in der Schweiz soll dazu beitragen, die Mechanismen, die zu diesen Resistenzen führen, besser zu verstehen und den Herbizideinsatz besser zu steuern.
Agroscope hat Pflanzenschutzstrategien im Apfelanbau verglichen. Durch die Reduktion von Pflanzenschutzmitteln verminderten sich die lokalen ökotoxikologischen Risiken, es ergaben sich aber andere Zielkonflikte bezüglich Umwelt und Wirtschaftlichkeit.
Bt-Mais ist durch Eiweisse des Bakteriums Bacillus thuringiensis vor Frass durch bestimmte Insekten geschützt. Eine neue, systematische Auswertung von weltweiten Felddaten bestätigt, dass Nichtzielorganismen in Bt-Mais weitgehend geschont werden.