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Die SBB beschloss 1933, sich neue Schnelltriebwagen anzuschaffen. Diese sollten als Einzelfahrzeug, d.h. ohne normale Zug- und Stossvorrichtung, konstruiert sein. Auch wurde eine Einmannbedienung gefordert. Durch Wegfall des Beimannes war eine erhebliche Kosteneinsparung im Betrieb moeglich.
Die ersten beiden Triebwagen wurden dem Depot Bern zugeteilt. Als alle sieben ausgeliefert waren, waren sie auf die Depots Bern, Lausanne und Zuerich verteilt. Schon 1937 wurden sie alle aus dem fahrplanmaessigen Verkehr zurueckgezogen, da keine sinnvollen Einsaetze mehr moeglich waren, denn sobald ein Roter Pfeil einen planmaessigen Zug ueber laengere Zeit fuehrte, war dieser hoffnungslos ueberfuellt.
Um mindestens das Platzproblem wegen fehlendem Gepaeckraum im Wintersportverkehr zu mildern, wurde 1937 ein einachsiger Skianhaenger angeschafft, der in eine spezielle Oese bei den Triebwagen Nr. 204-207 eingehaengt werden konnte.
Es ist unklar, ob es mehr als einen Skiwagen gab, da diese keine Nummern trugen, allerdings ist laut dem BAV der letzte Skiwagen 1956 abgebrochen worden, was auf mehrere Exemplare hindeutet. Allerdings ist nur ein Skiwagen von der Industrie geliefert worden, was allerdings nicht ausschliesst, dass in einer SBB-Werkstaette einer mehrere Skiwagen nachgebaut worden sind.
Unter der Bezeichnung RP 12930 baute Maerklin den Roten Pfeil in Spur 0 nach:
In den Monaten Oktober und November 2013 hat sich unser Anlagenbauer, Markus Schmidle, den auf www.tinfields.ch vorhandenen und ziemlich verbrauchten RP 12930 zur Brust genommen und diesen von Grund auf erneuert. Der Motor wurde zerlegt, gereinigt und wieder zusammengebaut. Der Triebwagen hat einen zweiten Stromabnehmer erhalten, damit er problemlos auch ueber alle Weichenstrassen fahren kann. Die Fenster mussten ersetzt werden. Der Rote Pfeil wurde zusaetzlich mit LED-Licht und einem Stromstecker fuer den Skianhaenger ausgestattet. Schliesslich wurde am Triebwagen die alte Farbe entfernt und eine komplette Neulackierung vorgenommen. Diverse malerische Handarbeiten haben zu einem perfekten Modell des Roten Pfeils gefuehrt.
Einen kompletten Eigenbau stellt der Skianhaenger zum Roten Pfeil dar. Aus einem Blechdoeschen und einer vorhandenen Achse mit Aufhaengung wurde der facetten- und farbreiche Skianhaenger zum Triebwagen hergestellt. Sowohl der Skistaender wie auch die Skis stellen 100%ige Eigenbauten dar. Eine perfekte Augenweide, welche notabene mit einem funktionierenden Schlusslicht ausgeruestet ist und im Fahrbetrieb voellig problemlos auch Rueckwaertsfahrten absolviert.