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Die
Hebung des Wassers. Dieselbe erfolgt in einer Pumpstation durch ein Pumpwerk, das durch Dampf- oder Gasmotoren, seltener durch Wasserkraft und nur in Ausnahmefällen durch Windmotoren betrieben wird. Mit Rücksicht auf die erforderliche Betriebssicherheit muß stets eine Reserve vorhanden sein, und es besteht deshalb (ganz kleine Anlagen ausgenommen) das Hebewerk in seiner einfachsten Form aus zwei Maschinen, von denen jede im stande ist, den Durchschnittsbedarf zu decken.
Bezeichnet H die erforderliche Hubhöhe des Wassers in Metern, Q die größte in der Sekunde zu hebende Menge in Litern, so ist die erforderliche Zahl der Pferdestärken N = QH/15۰φ, wobei φ einen Koefficienten darstellt, der vom Bau der Maschinen und Pumpen abhängt und zwischen 1,2 und 1,5 liegt. Die Saughöhe ist nicht über 6 m zu nehmen, die Saugleitungen sowie die Absperrvorrichtungen sind möglichst zugänglich herzustellen. Direkter Antrieb der Pumpen durch die Maschine ist stets vorzuziehen, läßt sich aber wegen der Tiefenlage des Wasserspiegels im Brunnen u. s. w. nicht immer erreichen. Eine Tieferlegung des Maschinenhausbodens zu diesem Zweck ist nur bedingt zu empfehlen. Ist das Wasser zu filtern, so sind meistens besondere Filterpumpen erforderlich, und das Wasser wird nach Ablauf von den Filtern durch Druckpumpen in den Hochbehälter gehoben. Die Wasserstände der Filter und des Hochbehälters sind in diesem Falle in das Maschinenbaus zu übertragen, damit der Gang der Pumpen danach geregelt werden kann.