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Das litauische Wirtschaftsministerium hat im Auftrag der Regierung einen Bericht über die Kosten und Folgen des Weiterbetriebs oder der vorzeitigen Stilllegung des Kernkraftwerks Ignalina (2 x 1185 MW, RBMK) ausgearbeitet.
Anlässlich einer Feier zum 25jährigen Bestehen der französischen Direction de la Sûreté des Installations Nucléaires (DSIN) hat deren Chef, André-Claude Lacoste, zusammen mit seinen Amtskollegen aus Spanien und Finnland die Absicht angekündigt, die Western European Nuclear Regulators’ Association (WENRA) zu gründen.
Mit zusätzlichen, von der britischen Regierung noch freizugebenden Mitteln und einem Mehr an Personal wird die UKAEA in der Lage sein, am Standort Dounreay in Nordschottland die von den nuklearen Sicherheitsbehörden aufgedeckten organisatorischen und materiellen Mängel zu korrigieren.
Auf Wunsch der Regierung von Kasachstan hat ein Expertengremium der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) die gegenwärtige Strahlenbelastung der Bevölkerung in und um das nukleare Testgelände Semipalatinsk abgeklärt.
Über die Auswirkungen einer chronischen Strahlenbelastung auf das Erbgut von Pflanzen war bisher wenig bekannt. Einer schweizerisch-ukrainischen Forschergruppe um Barbara Hohn vom Basler Friedrich Miescher Institut ist es jetzt gelungen, die Pflanze "Arabidopsis thaliana" genetisch so zu verändern, dass sich die Strahlenwirkung auf das Erbgut auf einfache Weise mittels einer Farbreaktion messen lässt.
Am Standort des litauischen Kernkraftwerks Ignalina konnte am 25. November 1998 die deutsche STN Atlas Elektronik GmbH einen kompakten Vollsimulator für die Operateurausbildung dem Betreiber offiziell übergeben.
In einer Stellungnahme zur Energiepolitik der deutschen Bundesregierung und zum geplanten Ausstieg aus der Kernenergie hat sich die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) wie folgt geäussert: "Die DPG begrüsst die Absicht der Bundesregierung, erneuerbare Energiequellen forciert einzuführen und die Einsparung von Energie zu fördern. Wegen der globalen Bedeutung des Klimaschutzes hält sie jedoch die weitere Nutzung der Kernenergie für vorläufig unverzichtbar und legt deshalb Wert auf eine konsequente Weiterentwicklung der nuklearen Sicherheitstechnik."