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Ein Goldring mit einer Gravur einer Guten-Hirten-Figur, Figuren und hunderte Münzen sind der neueste Fund der israelischen Antikenbehörde (IAA). Geborgen wurden die Schätze in zwei antiken Schiffswracks vor der Küste Caesareas, wie die Behörde am Mittwoch mitteilte. Bei den Wracks handelt es sich um ein rund 1.700 Jahre altes Schiff aus römischer Zeit sowie um ein vor rund 600 Jahren gesunkenes Schiff aus der Mamelukenzeit, die bei einer Unterwasseruntersuchung durch die Abteilung für Meeresarchäologie in einer Tiefe von etwa vier Metern entdeckt wurden.
Als einzigartig bezeichnete die Behörde den Fund eines dicken, achteckigen sowie mit einem grünen Edelstein besetzten Goldrings. Die Gravur des Steins zeige einen Hirtenjungen in Tunika, der ein Schaf oder einen Widder auf den Schultern trage. Die Figur des „Guten Hirten“ gebe möglicherweise einen Hinweis auf seinen Besitzer, einen frühen Christen. Caesarea, in dessen Nähe der Ring gefunden wurde, sei zudem eines der frühesten Zentren des Christentums mit einer der ersten christlichen Gemeinden gewesen.
Zu den seltenen Stücken des Funds zählen laut IAA auch persönliche Gegenstände der Schiffbrüchigen, darunter ein zu einem Ring gehörender roter Edelstein mit der Gravur einer Leier. Ausserdem umfasse der Fund hunderte römische Silber- und Bronzemünzen aus der Mitte des dritten Jahrhunderts sowie einen grossen Hort von rund 560 Silbermünzen aus der Zeit der Mameluken (14. Jahrhundert). Ferner wurden unter anderem ein Bronzeadler, die Figur eines römischen Pantomimen, zahlreiche Bronzeglocken und Tongefässe gefunden.
KNA/akr/jps