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1490 wird der Bauernhof erstmals erwähnt als Besitz eines Mitglieds der dörflichen Oberschicht. Vom späten 18. bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts betrieben die Besitzer hier eine Leinenweberei, teils mit einem Gesellen und mit Lehrlingen. 1950 erwarb die Gemeinde das Grundstück zur Erweiterung des Werkhofs an der Gartengasse. Das 1962 abgebrochene Haus wies eine besondere Aufteilung auf: Das Erdgeschoss wurde von Scheune, Stall und Balkenkellern eingenommen, Küche und Wohnräume befanden sich im Obergeschoss. Dies ist durch die Überschwemmungsgefahr durch den neben dem Haus verlaufenden Aubach zu erklären.
An der Stelle des Bauernhauses befindet sich heute die Einfahrt zur Tiefgarage der Überbauung Gartengasse 10–16.
Autorin / Autor: Felix Ackermann | Zuletzt aktualisiert am 14.2.2023
Kaspar, Albin: Häuser in Riehen und ihre Bewohner. Heft II. Riehen 2000. S. 21–23.