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Einer von sechs Patienten erleidet leider nach einem stattgehabten Schlaganfall innerhalb der nächsten 5 Jahre einen erneuten Schlaganfall. Um einen erneuten Schlaganfall zu verhindern werden Patienten aufgrund der Ursache des stattgehabten Schlaganfalls behandelt. Leider findet man die Ursache trotz ausgedehnten Abklärungen in bis zu 30% der Fälle nicht. Neuere Erkenntnisse haben gezeigt, dass bei Patienten bei denen man die zugrundeliegende Ursache mit traditionellen Methoden nicht findet (sogenannt "kryptogener Schlaganfall") oftmals eine kardiale Erkrankung zugrunde liegt, die bis anhin nicht optimal detektiert werden konnte. Bei Patienten mit gesichertem kardio-embolischen Schlaganfällen aufgrund einer Herzrhythmusstörung -dem Vorhofflimmern- konnte man zeigen, dass diese spezifisch von neuen oralen Antikoagulanzienim profitieren und darunter weniger häufig einen erneuten Schlaganfall erleiden.Wir konnten in früheren Studien zeigen, dass das Mittregionale-pro-atriale natriuretische Peptid (MRpro-ANP), ein Blutbiomarker, hochgradige mit zugrundeliegenden kardialen Erkrankungen und insbesondere dem Vorhofflimmern assoziiert ist. Die geplante MOSES Studie möchte bei Patienten mit kryptogenem Schlaganfall die Hypothese prüfen ob man mittels dem Blutbiomarker MRproANP die Patienten selektionieren kann welche von eben diesen neuen oralen Antikoagulanzien im Vergleich zur bisherigen Standardtherapie (Aspirin) profitieren. So könnte man auch dieser Patientengruppe die optimale Therapie zukommen lassen um erneute Schlaganfälle zu verhindern. Diese Studie könnte zu einer Reduktion von Schlaganfällen führen und somit zu einer Verringerung der Belastung für die betroffenen Individuen als auch der Gesellschaft.