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Auf dem Truppenübungsplatz Dongus in der Nähe von Orenburg übten 128'000 Militärangehörige, darunter 1500 aus China, mit moderner Waffentechnik. Die gemeinsame Übung mit dem Namen «Zentr-2019» zeige, dass Russland und China «Seite an Seite» stünden, sagte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu am Freitag.
Bei einem Treffen mit seinem chinesischen Kollegen Wei Fenghe sagte er einer Mitteilung seines Ministeriums zufolge, dass es einen «grossen Plan für die Zusammenarbeit» beider Länder gebe. Er solle im Lauf des kommenden Monats bestätigt werden. Details wurden nicht bekannt. Putin und Chinas Staatschef Xi Jinping hatten bei einem Treffen Anfang Juni von einer «beispiellosen Freundschaft» ihrer Länder gesprochen, die sich auf alle Gebiete erstreckt.
An dem Manöver im Gebiet Orenburg in der Nähe zur Ex-Sowjetrepublik Kasachstan in Zentralasien nahmen unter anderem Panzertruppen, Einheiten der Luftabwehr und Fallschirmjäger teil. Fast 130 Kampfhelikopter aus China und Russland flogen Übungseinsätze. Das russische Militär testete zudem das Luftabwehrsystem Iskander-M. Auch mehrere Kampfjets vom Typ Suchoi nahmen an der Übung teil.
Das russische Militär organisiert solche Manöver immer wieder - und nicht nur, um die eigene Kampfbereitschaft auf die Probe zu stellen und Gegner abzuschrecken. Ziel ist es auch, die Übung als Waffenschau zu nutzen - für mögliche Kunden von Rüstungsgütern im Ausland. Zu den Teilnehmern der noch bis Samstag angesetzten Übung gehörten ausserdem Soldaten und Funktionäre aus Pakistan sowie aus den Ex-Sowjetrepubliken Kirgistan, Tadschikistan, Usbekistan und Kasachstan. (aeg/sda/dpa)