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Das Schreckgespenst Alzheimer-Demenz ist als angeblich unheilbare Krankheit des Vergessens ein weltweit heikles Thema. Rund um den Erdball leiden bereits mehr als 36 Millionen Menschen daran, in zwanzig Jahren sollen es mehr als 60 Millionen sein. Die Krankheit ist erst seit rund hundert Jahren bekannt (benannt nach dem deutschen Psychiater Alois Alzheimer) und nicht nur Leute ab 65 Jahren sind betroffen. Morbus Alzheimer gilt gemeinhin als nicht therapierbar. Die Autorin Sophie Ruth Knaak bestreitet das vehement, denn sie hat einen anderen als den üblichen Ansatz. Es genügt ihr nicht, die allgemein bekannten, wohlfeilen Ratschläge zu wiederholen. Sie schlägt einen fundamental anderen Weg ein, indem sie nicht nur den gestörten Stoffwechsel im Gehirn für die Krankheit verantwortlich macht, sondern erst einmal nach den Bedingungen dieses Stoffwechsels fragt. Beziehungsweise nach dessen Steuerungselementen. In ihren Augen ist Alzheimer-Demenz eine nicht erkannte Enzymopathie, eine Stoffwechselkrankheit, die auf einer gestörten Enzymaktivität beruht. Auf diese Weise kommt sie zu einer verblüffenden Lösung und einem vielversprechenden Ansatz zur Therapie einer bis heute - angeblich - nicht heilbaren Krankheit.
Portrait
Geboren 1931 in Ravensburg/Oberschwaben, Studium der Philosophie, Geschichte und Politikwissenschaft sowie neutestamentlichen Exegese in Thübigen. Nach einem Überfall von Jugendlichen auf ihren fünfjährigen Sohn (Verlust der Sprache und der Haare, Stopp des Längenwachstums und Muskelschwäche) und neun Jahren vergeblicher schulmedizinischer Heilungsversuche wandte sie sich alternativen Heilansätzen zu. Sie kurierte ihren Sohn binnen weniger Monate ("Der kreisrunde Haarausfall", Ennsthaler 2010). Danach entschlüsselte sie Neurodermitis als Vitaminmangel-Krankheit und die von Männern gefürchtete vergrösserte Prostata als Reaktion auf einen Hormonmangel.