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nach Art. 36 VöB
Art. 36 VöB regelt unter welchen Voraussetzungen eine Beschaffungsstelle Aufträge freihändig vergeben darf, welche nicht unter den Anwendungsbereich des WTO-Übereinkommens und damit des BöB fallen (Kapitel 3 VöB übrige Beschaffungen). Freihändige Vergaben sind auch hier immer unter Beizug eines Rechtsdienstes zu begründen.
Das freihändige Verfahren kann demnach zur Anwendung kommen, wenn der Auftragswert
für Güterbeschaffungen unter CHF 50‘000 oder
Dienstleistungsbeschaffungen unter CHF 150‘000 liegt (Absatz 2, b und c).
Im freihändigen Verfahren vergibt eine Verwaltungseinheit einen Auftrag direkt ohne Ausschreibung und ohne Einladung, sofern es über die entsprechende Beschaffungskompetenz oder Delegation verfügt.
Gegen die Vergabe kann keine Beschwerde eingereicht werden. Höherstufige Verfahren dürfen immer unter Berücksichtigung der entsprechenden Verfahrensvorschriften angewandt werden.