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Die Klimaerwärmung hat verheerende Folgen für die Menschheit. Dies ist die neuste Einschätzung führender Klimaexperten. Schuld daran ist der Mensch selbst.
Wegen des ansteigenden Meeresspiegels sind Millionen von Menschen in Küstenregionen in Gefahr, Krankheiten durch verseuchtes Trinkwasser breiten sich aus. In bereits trockenen, heissen Gegenden, vor allem in Asien, sind ganze Ernten bedroht. Tierarten sterben aus, Pflanzenarten gehen ein.
Betroffen sind in erster Linie die ärmsten Länder der Welt. Das ist das Fazit mehrerer hundert Wissenschaftler, die am Montag (19.02.) in Genf ihre Prognosen über die Auswirkung der globalen Klimaerwärmung vorlegten.
Der Bericht ist der zweite Teil einer umfassenden Klimaeinschätzung unter der Ägide des zwischenstaatlichen UNO- Gremiums für Klimaveränderungen (IPCC).
Im ersten Teil, der im Januar in Schanghai vorgelegt wurde, hatten Wissenschaftler dokumentiert, dass das Weltklima sich dramatischer erwärmt als bislang angenommen.
Die Experten sprachen von einer "potenziell katastrophalen Erwärmung" von 1,4 bis 5,6 Grad in diesem Jahrhundert: Der Meeresspiegel werde zwischen elf und 88 Zentimetern steigen. Es gebe mehr und bessere Beweise als je zuvor, dass der Mensch daran weitgehend schuld ist, hiess es in dem Bericht.
Der dritte Teil des Reports befasst sich mit Vorschlägen, wie Treibhausgase reduziert werden können und wie hoch die Kosten für eine Änderung der weltweiten Energiepolitik sein werden. Er wird in zwei Wochen in Ghana veröffentlicht.
swissinfo und Agenturen