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Die betroffenen Parzellen sind seit Jahren im kantonalen Kataster der verschmutzten Areale eingetragen, hielt der Kanton Waadt am Freitag fest. Der grösste Teil der Verschmutzung wurde bei der Erneuerung eines Erdöl-Depots beseitigt.
Ein letzter verschmutzter Teil des Areals bleibt noch zu sanieren. Seit einer Gesetzesänderung auf Bundesebene vom November 2013 können kantonale Behörden finanzielle Garantien verlangen, um die Kosten für die Untersuchung und die Überwachung von verschmutzten Parzellen zu decken.
Das nahm das Waadtländer Umweltdepartement vor, worauf die Tamoil SA Rekurs einreichte. Mit einem Entscheid vom 8. Juli bestätigte das Waadtländer Verwaltungsgericht den Entscheid. Man führe mit Tamoil Gespräche über die Modalitäten der Garantie, hielt der Kanton Waadt fest.
Tamoil hatte hatte im März 2015 den Betrieb der Raffinerie in Collombey-Muraz eingestellt. Vom Aus waren 233 Angestellte im Walliser Chablais und über 20 Angestellte am Tamoil-Sitz in Genf betroffen. Auch der Kanton Wallis verlangt Garantieleistungen für Verschmutzungen auf dem Raffinerie-Gelände.
cp/
(AWP)