Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/192338

<h2>SubmittedText<h2><p>2013 hat das Parlament die vom Bundesrat zur Annahme beantragte Motion Fridez 12.3111 angenommen und somit eingewilligt, dass Fusspflegeleistungen, die bei Diabetikerinnen und Diabetikern durch Podologinnen oder Podologen erbracht werden, von der Grundversicherung erstattet werden. Jedoch steht bis zum heutigen Tag nicht fest, wie dieser Entscheid konkret umgesetzt werden soll. </p><p>Welche aufgetretenen Schwierigkeiten können dies erklären?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Bereits heute gehört die Fusspflege bei Patientinnen und Patienten mit Diabetes mellitus zu den Leistungen der Krankenpflege, welche Pflegefachpersonen, Organisationen der Krankenpflege und Hilfe zu Hause oder Pflegeheime zulasten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung durchführen können.</p><p>Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat die Arbeiten zur Umsetzung der angesprochenen Motion 12.3111 aufgenommen. Es hatte in einem ersten Schritt die betroffenen Organisationen und Verbände angeschrieben, um den Bedarf an Fusspflegeleistungen für Diabetiker und Diabetikerinnen zu erheben und Informationen über die aktuelle Praxis in der Schweiz zu erhalten. Bei der Auswertung der eingegangenen Stellungnahmen hat sich gezeigt, dass ergänzend noch Informationen zu den Kostenfolgen und weiteren Aspekten (z. B. verschiedene Ausbildungen, Behandlungsqualität) vertieft erörtert werden müssen, bevor eine umfassende Einschätzung zum konkreten weiteren Vorgehen vorgenommen werden kann. Das BAG hat Anfang 2018 zur Klärung eines Teils der Fragestellungen einen externen Auftrag erteilt. Die Ergebnisse liegen seit November 2018 vor. Die Resultate dieser Studie bilden nun die Basis für die weiteren Arbeiten. Diese wurden im Hinblick auf einen Vernehmlassungsentwurf zur Anpassung der Verordnung über die Krankenversicherung (KVV; SR 832.102) in Angriff genommen.</p>  Antwort des Bundesrates.