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Wenn Materie von Strahlung durchdrungen wird, wird etwas davon absorbiert.
Das wird zum Beispiel beim Röntgen genutzt. Durch die Absorption der Röntgen-Strahlung bilden sich auf einem optischen Medium auf der anderen Seite des durchdrungenen Materie-Körpers Schatten, die das negative Abbild der Struktur des von der Strahlung durchdrungenen Körpers darstellen.
Ein Teil der Strahlung oder ihrer Energie wird also von der Materie eingefangen. Wir haben es aber allgemein nicht nur mit Röntgen-Strahlen zu tun, sondern mit allen bekannten und unbekannten Strahlungen des Universums.
Wie hoch aber ist die uns umgebende Strahlungsmenge, die uns von allen Seiten gleichzeitig durchdringt? Ausgehend von der Annahme des unendlichen Universums kann diese ebenso mit „unendlich“ veranschlagt werden, da das Universum voll von Strahlungsquellen aller Art ist.
Warum ist die von der Materie absorbierte Strahlungsmenge oder -Energie nicht unendlich?
Sehen wir uns das Atom-Modell an und gehen dabei immer tiefer hinein, zu den Atom-Teilchen, bis hinunter zu den Quarks. Die Wissenschaft gelangt heute immer mehr zur Erkenntnis, dass die tatsächliche Grösse der kleinsten Teilchen gegen Null geht, dass also faktisch nur so etwas wie eine Information zurückbleibt. Die Mathematik führt uns dann in Näherungs-Gleichungen zum Ergebnis, dass endliche, definierbare Grössen zurückbleiben. Zurück bleibt dann ein Absorptionsfaktor als Konstante oder Wert, der noch genauer ermittelt werden müsste.
Tatsächlich fehlen uns zur genauen mathematischen Lösung die Grundwerte als Ausgangspunkt. Aber wir haben Mess- und Erfahrungswerte, die wir dafür verwenden können, wie etwa die universelle Gravitationskonstante.