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- Ein heftiges Erdbeben hat den Süden von Mexiko erschüttert.
- Das Zentrum des Bebens der Stärke 7.5 lag 23 Kilometer südlich der Ortschaft Crucecita im Bundesstaat Oaxaca in einer Tiefe von fünf Kilometern.
- Mindestens sechs Menschen seien gestorben, teilte die Zivilschutzbehörde mit.
Aus der Region wurden leichte Schäden an Gebäuden gemeldet. Auf Fotos war zu sehen, dass in der Provinzhauptstadt Oaxaca de Juárez Steine von Dächern und Häuserfassaden abgebrochen und Mauern eingestürzt waren. Zudem fiel der Strom aus. In einer Raffinerie in Salina Cruz brach nach dem Beben ein Feuer aus. Der Brand wurde rasch gelöscht.
Der Erdstoss war auch in Mexiko-Stadt sowie den Bundesstaaten Guerrero, Veracruz, Puebla und Chiapas zu spüren. Die US-Behörden sprachen eine Tsunami-Warnung für die Küste von Mexiko aus.
Der United States Geological Survey (USGS) schätzte, dass etwa 2 Millionen Menschen während des Bebens eine starke oder mässige Erschütterung fühlten und weitere 49 Millionen eine schwache oder leichte Erschütterung.
Pazifischer Feuerring sorgt häufig für Beben
In Mexiko ereignen sich immer wieder heftige Beben. 1985 kamen dabei in Mexiko-Stadt mindestens 10'000 Menschen ums Leben. Die gesamte Westküste des amerikanischen Doppelkontinents liegt am sogenannten Pazifischen Feuerring, der für seine seismische Aktivität bekannt ist.