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Mit den Überflutungen in Pakistan hat eine Infektionswelle das Land überrollt. Laut Behörden wurden seit Beginn der Katastrophe in der besonders betroffenen Region Sindh 2,6 Millionen Menschen wegen Krankheiten behandelt, die sich im Wasser ausbreiten. Darunter seien fast 0,5 Millionen Kinder. Mehr als 300 Menschen seien in Sindh an Krankheiten wie Malaria, Cholera oder dem Dengue-Fieber bereits gestorben. Die Weltgesundheitsorganisation warnte mit Blick auf die steigenden Infektionszahlen am Wochenende vor einer «zweiten Katastrophe». Grund für die schnelle Ausbreitung sei der Mangel an sauberem Wasser und sanitären Anlagen wegen den Überschwemmungen im Land.