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Dieser Ort wurde wie Pompeji beim Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79 nChr. zerstört. Die vermutlich von den Griechen gegründete Stadt wurde jedoch durch eine Schlammlawine verschüttet. Diese bildete sich aus mit Regen durchtränktem Bimsstein.
Diese Schicht ist heute - etwas erhöht durch spätere Vulkanausbrüche - über 20 Meter hoch. Dadurch konnte keine Plünderung stattfinden. Der Schlamm ist heute hart wie Stein.
Da die moderne Stadt über grossen Teilen der Ruinen gebaut wurde, konnten nur einige Stattviertel ausgegraben werden. Es handelt sich um Häuser, die südlich des Decumanus Maximus lagen. Und auch hier nur um einen Teil.
Zu sehen sind sehr viele Wohnhäuser. Hier fallen vor allem die Wandmalereien auf. Da sich hier viele reiche Römer niederliessen, ist die Ausstattung der Häuser besonders prachtvoll.
Neben diesen privaten Bauten sind noch zwei Thermen zu sehen. Interessant sind vor allem die sogenannten Vorstadtthermen, das Tepidarium weist ein grosses Schwimmbecken auf.
An anderen öffentliche Bauten ist die Palästra zu erwähnen, vor allem die sogenannte Aula, ein hoher gedeckter Gang. Von der Basilika ist nur ein kleiner Teil der Mauer zu sehen. Das Forum müsste demnach ganz in der Nähe gelegen sein.
Das Theater wurde zwar entdeckt, es ist jedoch nicht zu besichtigen. Es liegt westlich des Ausgrabungsgeländes, dort befinden sich moderne Häuser. Die Literatur schweigt sich zwar aus, ich vermute jedoch, dass es nur durch unterirdische Stollen erreicht werden kann.
Neben dem Augustalenkollegium sind keine weitere Heiligtümer oder Tempel zu sehen. Vermutlich lagen diese nördlich des Decumanus Maximus und ev. westlich oder östlich des Ausgrabungsgeländes.