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Jedes Jahr werden insgesamt 9,5 Millionen Untersuchungen mit ionisierenden Stahlen durchgeführt. Diese Zahlen sind mit den entsprechenden Werten in anderen europäischen Ländern vergleichbar. Sie bestätigen, dass die mittlere Exposition aus der Röntgendiagnostik seit 1970 - dem Jahr der letzten Vollerhebung - nicht zugenommen hat. Der detaillierte Bericht über die Untersuchung ist auf der Website des Instituts für angewandte Radiophysik der Universität Lausanne einzusehen. Das Institut führte die Arbeit zusammen mit dem Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Lausanne unter Federführung des Bundesamts für Gesundheit und in Zusammenarbeit mit - unter anderen - dem Institut für Radiophysik des Inselspitals Bern aus.
Auf Grund der Bevölkerungsentwicklung, der veränderten Indikation von Röntgenuntersuchungen und neuer Techniken gingen die Forscher zunächst von einer deutlichen Änderung der mittleren Dosis aus dieser Strahlenquelle gegenüber 1970 aus. Daher bestimmten sie sowohl die Untersuchungshäufigkeit wie die -typen neu. Umfragen in allen elf Grossspitälern, den Spitälern mit weniger als 500 Betten sowie bei rund 3000 weiteren Strahlenanwendern (Ärzte, Zahnärzte und besondere Gesundheitsdienste) ergaben die Grundlage für die genauere Abschätzung der Häufigkeiten. Ausgehend davon wurden die mittleren Organdosen und die effektiven Dosen an Hand von Modellen bestimmt. Beim Jahrestotal der Röntgenuntersuchungen liegen die Zahnärzte mit einem Anteil von 42% an der Spitze, gefolgt von den Spitälern mit 31%. Bei der Gesamtdosis hingegen nehmen die Spitäler einen Anteil von fast 73% ein. Es folgen die Allgemeinpraktiker einschliesslich Allgemein-Internisten mit rund 10% und die privaten Röntgeninstitute mit rund 7%. Die anderen Kategorien zusammen machen 10% der Kollektivdosis aus.
Quelle
P.B. nach Bulletin 51/2000 des Bundesamts für Gesundheit, 18. Dezember 2000