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Der Bundesrat hat mittels Anpassung der bestehenden Verordnung das Transitverbot von Schlachttieren, per 1. April 2011, auch auf Pferde und Geflügel ausgeweitet. Bisher galt das Transitverbot nur für Schweine, Schafe, Rinder und Ziegen. Das Verbot soll verhindern, dass Tiere um geschlachtet zu werden lange Transporte durchmachen müssen.
Die Tierpartei Schweiz (TPS) begrüsst den Entscheid als klares Zeichen dafür, dass die Schweiz solche Tierquäler-Transporte nicht gut heisst. Viele Schlachttiere werden auf den Transporten durch ganz Europa infolge enger Platzverhältnisse grausam zu Tode getreten, verenden elendiglich an Durst oder müssen infolge schwerster Transportverletzungen stundenlang qualvolle Schmerzen erdulden, bevor sie schliesslich geschlachtet werden.
In der EU werden solche Transporte sogar subventioniert, es ist wirtschaftlich lukrativer, die Tiere durch ganz Europa zu transportieren, um sie dann im Süden Italiens zu schlachten, verkauft werden diese tierischen Produkte auch bei uns.
Die Tierpartei Schweiz (TPS) hofft nun, dass die Landesregierung, in wirtschaftlichen Verhandlungen mit
der EU das Thema „Tierschutz“ zur Sprache bringt und auf solche tierquälerische Praktiken hinweist. Zudem ist die Frage zu diskutieren, ob die Schweiz künftig tierquälerisch produzierte Produkte aus der EU importieren möchte.