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Falz,
eine Falte oder in die Länge gezogene Vertiefung; der behufs Vereinigung zweier Blechstücke an beiden mit Falzwerkzeugen oder auf einer Maschine (Falzmaschine) umgebogene und ineinander gehakte Rand, welcher zusammengeschlagen, gedrückt oder gelötet wird; dann s. v. w. Rinne, z. B. die Rinne an einem Hufeisen, in welche die Nagellöcher gemacht werden; Vertiefung an Fensterfuttern und Thürzargen, in welche Fenster und Thüren genau eingreifen; bei in Nuten und Federn gesetzten Brettern die in der Mitte der schmalen Seite gemachte Vertiefung, in welche die Feder eingeschoben wird. Diese Falze macht man bald einfach, bald doppelt mittels des Falzhobels, dessen beide Kastenteile vermittelst einer Schraube enger und weiter gestellt werden können, und dessen Eisen so breit und weit vorstehend ist, daß diese Verhältnisse der Breite und Tiefe des Falzes entsprechen. Zur Befestigung des zu falzenden Brettes dienen die Hobelbank, der Fügebock und die Falzbank, ein auf vier niedrigen Füßen stehendes langes Holz mit zwei kurzen, dicht nebeneinander aufrecht stehenden Stöcken auf beiden Seiten, in deren Zwischenraum das Brett mit Holzkeilen befestigt wird.