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Die Deza will ausserdem die Bevölkerung einer besonders geschädigten Gemeinde finanziell unterstützen. Nach dem Erdbeben vom vergangenen Dienstag im Raum Tirana-Durrës sind viele Gebäude beschädigt. Wie das Aussendepartement am Dienstag mitteilte, ist unklar, wie sicher diese sind. Die Bevölkerung sei daher verunsichert und könne ihr gewohntes Leben nicht weiterführen.
Die Gebäudestatiker und Bauingenieure des Sofortteams überprüfen die beschädigten Häuser zusammen mit albanischen Ingenieuren. Sie waren bereits ein Tag nach dem Erdbeben angereist. Die Untersuchungen fanden mit Schwerpunkt auf die Städte Durrës und Kruja statt. Gemäss Mitteilung haben bereits mehr als 2500 von dieser Hilfe profitiert. Die Arbeit werde weiter geführt.
Zusätzlich sollen insgesamt 100 wintertaugliche Zelte, 400 Betten, 1200 Decken sowie Planen in den ländlichen Gebieten der Regionen Lenzha und Durrës verteilt werden. Menschen, die in einer Kollektivunterkunft untergebracht wurden, wird zudem mit Betten und Decken geholfen.
Demnächst soll ausserdem ein Projekt zur finanziellen Unterstützung von hilfsbedürftigen Menschen in einer besonders stark betroffenen Gemeinde anlaufen. Unterstützt wird die Humanitäre Hilfe vom Hilfswerk Helvetas.
Beim Erdbeben vom vergangenen Dienstag mit einer Stärke von 6,6 auf der Richterskala wurden 50 Menschen getötet. Das Epizentrum befand sich rund zehn Kilometer nördlich der Hafenstadt Durrës.
(SDA)