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Aus Südwesten markante Warmfront
Eine kräftige Warmfront erreichte heute am Morgen aus Südwesten die Alpennordseite. Sie hatte viel Feuchtigkeit im Gepäck, so dass heute kompakte Schichtbewölkung das Wettergeschehen dominierte, in den westlichen Alpen, im Mittelland und im Jura kam es auch immer wieder zu Niederschlägen. In den Alpen kam mit den südwestlichen Winden der Föhn auf, was dort die Luft abtrocknete, so dass es am zentralen und östlichen Alpennordhang bis in den Nachmittag hinein trocken war. Kurzzeitig kämpfte sich dort sogar die Sonne durch die dichte Bewölkung. Mit Föhn stieg die Temperatur in den Alpentälern auf über 18 Grad, während sonst in den Niederungen nur 11 bis 14 Grad aufgezeichnet wurden. Auf der Alpensüdseite bewirkten die südwestlichen Winde einen mässig ausgeprägten Stau, wobei weniger die Niederschläge als die tiefhängenden Wolken auffallend waren.
Warmfront bringt dichte Bewölkung und Niederschläge
In der Nacht auf heute Mittwoch erfasste eine Warmfront die Schweiz von Südwesten her. Die vorstossendende Warmluft hatte eine hohen Feuchtigkeitsgehalt, so dass starke Bewölkung und Niederschläge die Folge waren. Dies war besonders im Jura und Mittelland sowie in den westlichen Alpen der Fall. Die grössten Niederschlagsmengen verzeichnete man im Unterwallis im Bereich zwischen der Dents du Midi und dem Gr. St. Bernhard, wobei zum Teil 20 bis 40 mm totalisiert wurden. Recht bedeutend waren die Mengen auch Im Jura, wo 10 bis 20 mm zusammenkamen. Demgegenüber blieb der Alpennordhang von der Zentralschweiz über das Glarnerland bis zum Säntisgebiet sowie Nord- und Mittelbünden bis am späten Nachmittag trocken.
In den Alpen Föhn
Mit den aufkommenden südwestlichen Winden kam in den Alpen der Föhn auf. Er sorgte dafür, dass es vom zentralen Alpennordhang an ostwärts sowie in Nord- und Mittelbünden trocken war. Allerdings vermochte er die Schichtbewölkung in grösserer Höhe nicht aufzulösen, so dass die Sonne nur selten zum Vorschein kam. Am längsten schien sie in Elm und in Davos mit etwa einer Stunde. Da es sich nicht um eine ausgeprägte Föhnlage handelte, waren die Windspitzen nicht extrem hoch. Immerhin wurden aber in Altdorf 96 km/h verzeichnet, und auch im Haslital, im Glarnerland sowie im St. Galler Rheintal orgelte er mit 70 bis 90 km/h kräftig durch die Talgründe. Markant war ein Vergleich der relativen Luftfeuchtigkeit. Während im Mittelland verbreitet 90 bis 100 % gemessen wurden, war es in den Föhntälern mit 30 bis 40 % sehr lufttrocken.
Trübe Alpensüdseite
Mit den südwestlichen Winden stellte sich am Alpensüdhang eine Staulage ein. Die war bis in tiefe Lagen neblig trüb, und es kam immer wieder zu Niederschlag. Die Mengen waren für Südstaulagen allerdings eher bescheiden. Einzig in Robiei im hinteren Bavonatal kamen 33 mm zusammen, sonst bewegten sich die Mengen meist zwischen 4 und 10 mm. Mit maximal 12 Grad war es auch in der Schweizer Sonnenstube lausig kühl.