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Paul Louis Meier
1950 in Luzern, lebt in Luzern
«Situation, Teil zu Teil», 1995 – 1998, Bronce
Paul Louis Meier ist seit Jahrzehnten mit dem Menschen befasst. Ihn modelliert er in Lehm, formt ihn in Gips, giesst ihn in Zement oder Bronze. Er sieht ihn als Prototyp, der in immer wieder neuen Konstellationen meist sich selbst begegnet. In der Arbeit für Ennetbürgen begegnen sich zwei Hälften derselben Figur auf einem schmalen, mit der Figur bündigen Podest. Sie sind sich so zugewandt, dass ihre Schnittflächen sich als Silhouetten gegenüberstehen. Die ausmodellierten Körperhälften müssen wir zuerst entdecken. In Gedanken fügen wir die Hälften wieder zur Ganzfigur zusammen, lassen sie mit sich eins werden.