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China erwägt nach der Ankündigung neuer US-Sonderzölle auf chinesische Importe laut Medienberichten eine Absage der für diese Woche in Washington geplanten Handelsgespräche. «China sollte nicht mit der Pistole am Kopf verhandeln.»
So zitierte das «Wall Street Journal» am Montag eine Quelle, die über die exakte Lage unterrichtet worden sei. Ein Entscheid, die Verhandlungen fortzusetzen, sei in Peking aber noch nicht getroffen worden.
Die Finanznachrichtenagentur Bloomberg berichtete unter Berufung auf informierte Personen, dass China an eine Verschiebung der für Mittwoch in Washington angesetzten Handelsgespräche denke. Chefunterhändler und Vizepremier Liu He wollte mit einer rund 100-köpfigen Delegation zu der neuen Runde anreisen. Eigentlich hatte es Hoffnung gegeben, dass damit eine Lösung in dem andauernden Handelskrieg gefunden werden könnte.
Doch kündigt US-Präsident Donald Trump am Sonntag völlig überraschend eine Erhöhung der Sonderzölle an - mit der Begründung, dass ihm die Verhandlungen zu langsam vorangingen. Die bisher schon geltenden zusätzlichen Zölle auf Wareneinfuhren aus China im Wert von 200 Milliarden Dollar sollen ab Freitag von bisher zehn auf 25 Prozent erhöht werden, wie Trump auf Twitter ankündigte. (sda/dpa)
Der Anwalt des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump, Rudy Giuliani, ist wegen strafrechtlicher Ermittlungen im Zusammenhang mit der Wahl 2020 vor einer Geschworenenjury im US-Bundesstaat Georgia erschienen. US-Medienberichten zufolge verbrachte er am Mittwoch (Ortszeit) mehr als sechs Stunden in einem Gerichtsgebäude in Atlanta. Dort sei er von einer sogenannten Grand Jury befragt worden. Eine Grand Jury wird eingeschaltet, um Beweise in möglichen Verbrechensfällen zu prüfen und zu entscheiden, ob Anklage erhoben werden soll.