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Düfte, Geräusche, Bilder oder ein tolles Auto in einem Film werden als unterschwellige Werbung bezeichnet: Du merkst diese Werbung nicht, nur dein Unterbewusstsein wird angesprochen.
Vielleicht hast du schon das Wort Schleichwerbung gehört. Damit bezeichnet man Werbung, die nicht eindeutig als Werbung erkannt werden kann. Die Fachbegriffe dafür sind: unterschwellige Werbung (z.B. Gerüche im Warenhaus) und «Product Placement» (Platzierung eines Produktes) insbesondere in Spielfilmen oder Serien.
Wenn du ein Auto in einem Film oder Musikvideo siehst oder eine Getränkemarke in einem Computerspiel auftaucht, Preise von bestimmten Marken in einer Quizsendung verteilt werden oder du einen Zeitungsartikel liest, der beiläufig einen Produktnamen nennt, dann wirst du unbewusst auf dieses Produkt aufmerksam gemacht. Auch das Logo einer Marke auf einem T-Shirt oder einer Tasche beeinflusst dich, ohne dass du es merkst.
Viele Beispiele für erfolgreiches Product Placement liefern die James-Bond-Filme. In «Tomorrow Never Dies» beispielsweise steuerte BMW geschätzte 40 Millionen Franken an die Produktionskosten des Filmes bei. Dafür durften ein Auto und ein Motorrad aufwendig in Szene gesetzt werden. Oder Sylvester Stallone – bekannt als Rocky – erhielt fürs Rauchen einer bestimmten Zigarettenmarke in einem seiner Filme 400'000 Dollar vom betreffenden Tabakkonzern.
Die Werbeforschung hat herausgefunden, dass die Erinnerung an Produkte aus Filmen und Serien wesentlich höher sind als diejenige aus Werbespots.
Selbstverständlich ist das Product Placement auch für die Zigarettenindustrie wichtig: Ist dir schon aufgefallen, in welchen Filmszenen geraucht wird?