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Sigwart Frank (1896-1973) behandelt in seiner Zürcher Dissertation von 1925 Fälle von Zwangssterilisierten und Zwangskastrierten, deren Akten ihm von der Psychiatrischen Universitätsklinik Burghölzli in Zürich und von anderen psychiatrischen Kliniken in der Schweiz zur Verfügung gestellt wurde. Die Schweiz war nach den USA das zweite Land und in Europa das erste, in welchem solche „eugenisch“ oder mit anderen heute obsoleten Theoremen und Ideologemen begründete Zwangseingriffe durchgeführt wurden. Diese Praxis wurde in der Schweiz auch zur Zeit der deutschen Zwangssterilisationen und Krankenmorde von 1933-1945 sowie nach 1945 fortgeführt.