Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03220.jsonl.gz/887

Mit ihrem gewohnten Enthusiasmus wird Souad jedoch in der Lage sein, dieser Veranstaltung den nötigen Anstoss für ihren Erfolg zu geben und die Begeisterung ihres Publikums zu wecken. Als Ergebnis einer intensiven Vorbereitung in enger Zusammenarbeit mit dem Ausbildungsteam ist das vorgeschlagene Programm attraktiv und reich an wertvollen Informationen für alle Teilnehmenden.
Am Vorfeld dieses grossen Ereignisses in unserem Distrikt freuen wir uns, Ihnen unsere 1. Vice-Governor vorzustellen, die am Ende des laufenden Lions-Jahres in die Funktion des Governors berufen wird. Souad, Französischlehrerin am Gymnasium, hat ihre eigene Präsentation verfasst und teilt mit uns die Sensibilität und Dynamik ihrer Persönlichkeit.
Ich wurde in Rabat als Kind einer grossen Familie (7-köpfige Schwesternschaft) geboren. Mein Vater war immer stolz auf seine 7 Töchter, für die er sich für den Feminismus einsetzte. Ich hatte die Chance, mich in einem offenen und pluralistischen kulturellen Umfeld weiterzuentwickeln, in dem kein Thema tabu war. Meine Ausbildung an einer französischen Institution in Marokko war fast selbstverständlich. Ich setzte meine Studien an französischen Universitäten fort (Rechtswissenschaft, Literatur, Sprachwissenschaft und Pädagogik). Ich kehrte nach Marokko zurück, um zu unterrichten und den CAPES zu absolvieren.
Später, durch die Heirat mit Gilbert, hat mich die Liebe in die Schweiz geführt, dessen Namen Hächler und Herkunft (Gränichen AG) ich trage, und mit dem ich zwei Kinder erwachsene Kinder habe. Sonia, unsere Älteste, hat einen Master in Sozialwissenschaften und ist die Mutter von Aya (unserer Enkelin) und Karim, unser Jüngster, der gerade sein Universitätsstudium beendet. Meine Kinder bleiben das Fundament meines Gleichgewichts und meines Handelns.
Seit meinem Aufenthalt in der Schweiz habe ich meine Lehrtätigkeit an der Neuchâtel Business School fortgesetzt und gleichzeitig ein Masterstudium in Philosophie zur Validierung des Schweizer Bachelor of Arts und eine dritte pädagogische Ausbildung an der HEP-BeJu-Ne abgeschlossen.
Heute bin ich an derselben Schule, die zum Lycée Jean-Piaget wurde, und ich unterrichte immer noch Französisch und Philosophie.
Ich bewahre mir aus meiner Kindheit diese Motivation, dass ich die Schwächsten verteidigen und gegen Ungerechtigkeiten und Ungleichheiten rebellieren musste. Unverändert diese Motivation!
Zweifellos ahme ich meine Eltern nach, die sehr viel an Solidaritätsaktionen beteiligt waren.
Dem Lions-Club beizutreten war fast selbstverständlich. Es war eine Gelegenheit, anderen etwas zurückzugeben, jene mit weniger Glück, mit weniger Möglichkeiten. Das LCIF-Programm spiegelt die Werte wider, an die ich glaube: Teilen, Solidarität und Humanismus.
Die Activities von Sodis und Sight-First waren die Grundlage dafür, einen Teil unserer Energie und unseres Engagements einzubringen.
Ich hatte das Glück, einem Club anzugehören, der mich sofort involvierte (bis heute Jugenddelegierte), Club-Präsidentin sowie Organisationskomitee Youth Camp, haben mich motiviert, mich noch mehr zu investieren.
Präsidentin der Zone 32 (6 Jahre lang), seit 14 Jahren verantwortlich für den Zeichenwettbewerb in unserem Distrikt (MD102: ein Jahr lang), Lions-Guide des gemischten Clubs LC Tandem, Leo Omega (Leo Club Neuenburg) und Leo Alpha (Leo Club Alpha Neuenburg).
Mitglied des Lions-Ausschusses für 6 Ausgaben des Weinlese-Festivals von Auvernier.
3. Vice-Governor, 2. Vice-Governor, 1. Vice-Governor von unserem Distrikt 102 West.
Lions ist ein grosser Teil meines Lebens, aber auch der Kampf für gleiche Bezahlung und Führungspositionen für Frauen. Mein Engagement für den BPW ist auch regional (Präsident des BPW-Clubs Neuenburg) und national (Schweizer BPW-Vorstand: Verantwortliche Equal Pay).
Vertretung des BPW bei der UNO und ILO. Jenes Engagement ist den Jungen gewidmet.
Als ich dem Kreis der Governors im Distrikt beitrat, entdeckte ich Konturen, die mir bis dahin entgangen waren. Ich verstand, dass das berühmte "y a qu'à ... " keinen Platz hatte, und dass die geringste Aktion standardisiert, kontrolliert und rechtlich abgesegnet werden musste... kurz gesagt, es war keine leichte Aufgabe.
Dann wird man nach und nach vertraut, informiert, ausgebildet, geschult, trainiert, hört zu, beobachtet und plant seine eigene Vorgehensweise in den kommenden Monaten.
Das Schönste, was mir passiert ist ausserhalb von meinem Club, waren die Besuche der Clubs in den zugewiesenen Regionen. Dort entdeckte ich unterschiedliche und jedes Mal außergewöhnliche Persönlichkeiten, Fähigkeiten und Kenntnisse.
Meine Ziele:
- Die Solidarität jetzt mehr denn je stärken.
- Wege finden, um Menschen im Allgemeinen und Lions im Besonderen während dieser Gesundheitskrise zu helfen.
- Den Lions-Gedanken weiter kultivieren und die Mitglieder an die Grundlagen der Lions-Bewegung erinnern.
- Wohlwollen und Ethik innerhalb unserer Bewegung sicherstellen.
- Den Frauen mehr Platz einräumen (Rekrutierung von mehr Frauen).
- Sicherstellen, dass die Programme meiner Vorgänger beibehalten oder sogar weiterentwickelt werden.
- Weiterführung der Aktion CLEAN WATER
- Sich an der Umsetzung der Neueinteilung des Distrikts beteiligen, falls diese Option bevorzugt wird.
- Deutsch wird die Sprache bleiben, die mir am Herzen liegt. Sie Bedarf jedoch mehr an Investitionen als ich gedachte hatte. Die COVID-19-Krise hat mein Lernen gebremst, aber ich werde nicht aufgeben.