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diejenigen Drüsen, welche dem Gebiet der äußern Haut
[* 3] (s. d.) angehören. In ihrer einfachsten Form wird
jede von einer einzelnen Zelle
[* 4] gebildet, welche sich von den übrigen Hautzellen durch ihren Inhalt, meist
auch durch ihre Form unterscheidet und ihre Absonderung durch eine Öffnung nach außen entleert. So finden sie sich als sogen.
Schleimzellen und Becherzellen bei Wirbeltieren und Wirbellosen häufig vor, vereinigen sich auch wohl zu Gruppen mit dicht nebeneinander
gelegenen Mündungen.
Ferner treten viele Zellen zu einer einzigen Drüse in der Art zusammen, daß sie in die tiefern Körperschichten hineinwachsen
und so einen mehr oder weniger langen Schlauch bilden; dann sind gewöhnlich nur die in der Tiefe gelegenen bei der Absonderung
thätig, während die obern lediglich den Ausführungsgang begrenzen. Endlich kann sich die Drüse auch
in verschiedener Weise verzweigen (zusammengesetzte schlauch- oder traubenförmige Drüse, s. auch Drüse).
welche durch die sogen. Schweißporen ausmünden. Besonders stark sind sie in der Achselgrube
entwickelt. Man rechnet etwa zwei Millionen für den ganzen Körper; davon kommen auf 1 qcm am Hals gegen 180, in der Hohlhand
und der Fußsohle je 370, dagegen am Nacken, Rücken und Gesäß je noch nicht 60. Die Talgdrüsen der Hautdrüsen, welche
den Hauttalg oder die Hautschmiere absondern, stehen in enger Beziehung zu den Haaren und fehlen daher auch an den meisten
haarlosen Hautstellen (Sohle, Hohlhand etc.), gänzlich oder nahezu (T in
[* 9]
Fig. 1 im Artikel »Haut«). Sehr groß
sind sie in der Nase,
[* 10] klein dagegen an den Kopfhaaren (s. Haare).
[* 11] Sie sondern keine Flüssigkeit ab, vielmehr lösen sich die
Drüsenzellen selbst los und machen noch innerhalb des Drüsensäckchens eine Umwandlung in eine fettige Masse durch, als
welche sie von den stets nachdrängenden Massen auf die Oberfläche der Haut befördert werden.