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Die Wahl erfolgte am Dienstag, wie der Verein am Mittwoch mitteilte. Mit dem politisch bei der FDP beheimateten Katholiken Matyassy habe das Haus der Religionen eine Persönlichkeit mit nationaler und internationaler Führungs- und Vermittlungserfahrung gefunden.
Matyassy war unter anderem Botschafter in Argentinien, Chef der Abteilung Asien-Pazifik im Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) sowie stellvertretender EDA-Staatssekretär.
Der Rücktritt Maders hatte den Angaben zufolge nichts mit den Zwangshochzeiten in der Moschee des Hauses der Religionen zu tun und war seit langem geplant. Die Affäre war 2022 bekannt geworden.
Wer diese Trauungen durchgeführt hatte, ist nicht bekannt. Der Trägerverein des Hauses der Religionen leitete juristische Schritte ein. Der Imam der Moschee verurteilte die Zwangsheiraten scharf. Er übernahm Anfang 2023 jedoch die Verantwortung und kündigte seinen Rücktritt an.
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(sda)