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<h2>SubmittedText<h2><p>Anlässlich des Naturkongresses vom 24. Februar 2006 haben die 570 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Naturschutz, Politik und Wirtschaft ein Manifest verabschiedet, indem sie u. a. den Bundesrat dringend auffordern, eine Biodiversitätsstrategie auszuarbeiten. Die Gefährdung der Artenvielfalt in der Schweiz ist dramatisch, darin sind sich die Fachleute einig. Umfassende Massnahmen sind dringend. Zudem hat sich die Schweiz bereits 1992 zusammen mit 170 weiteren Staaten in der Biodiversitätskonvention dazu verpflichtet. Weiter ist unser Land am Johannisburg-Gipfel von 2002 und in Kiew 2003 die Verpflichtung eingegangen, den Biodiversitätsverlust bis zum Jahr 2010 zu reduzieren bzw. zu stoppen.</p><p>Zwar bestätigt der Bundesrat in der Antwort auf mein Postulat, dass eine Biodiversitätsstrategie die Wirkung der bereits bestehenden Instrumente zur Sicherung der Biodiversität erhöht. Trotzdem empfiehlt er das Postulat zur Ablehnung, da keine neuen Aufgaben übernommen werden können.</p><p>Kann ein Versprechen, das man bereits 1992 gegeben hat, tatsächlich als neue Aufgabe betrachtet werden, wie es in der Antwort des Bundesrates heisst?</p>