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Die Covid-19 Erkrankung ist eine teils schwer verlaufende Infektionskrankheit der Atemwege. Sie wird durch ein neues Virus übertragen, das sich rasant auf dem ganzen Globus ausgebreitet und zu einer Pandemie geführt hat. Die schwer verlaufenden Fälle können in einem Ausmass auftreten, welches die Gesundheitssysteme in den einzelnen Ländern bis an ihre Grenzen belastet. Daher werden weltweit einzigartige Anstrengungen unternommen, um die Verbreitung des Virus einzudämmen und Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen.
Die Covid-19 Erkrankung wird verursacht durch die Infektion mit einem neuen Beta-Coronavirus, das erstmals Ende 2019 in China als Verursacher für eine zum Teil schwerwiegend verlaufende Atemwegserkrankung identifiziert worden ist. In Analogie zu einem früher aufgetretenen Coronavirus wurde das Virus als SARS-CoV-2 (Severe Acute Respiratory Syndrome Coronvirus type 2) bezeichnet.
Woher das Virus stammt ist nicht eindeutig geklärt. Vermutet wird eine Übertragung von Tieren auf den Menschen in Kombination mit einer Mutation des Virus.
Die Ansteckung erfolgt hauptsächlich über die Atemwege via Übertragung von Viruspartikeln in der Luft (Tröpfcheninfektion, Aerosole), die beim Atmen, Husten, Sprechen und Niesen entstehen. Die Übertragung von Viruspartikeln, die an Oberflächen haften und via Hände in den Mund- oder Nasenraum gebracht werden, ist ebenfalls möglich.
Der Verlauf der Erkrankung und die auftretenden Beschwerden können sehr unterschiedlich sein. Man geht davon aus, dass etwa 80% der Infizierten keine oder nur sehr geringfügige Erkältungssymptome haben.
Die Beschwerden bei Corona-Erkrankung beginnen in der Regel 5-6 Tage nach der Ansteckung. Zu Beginn zeigen sich oft Anzeichen in Form von leichten Beschwerden wie Kopfschmerzen und Halsschmerzen. Typischerweise kommen dann Husten und Fieber hinzu. Geschmacks- und Geruchsstörungen können ebenfalls auftreten und sind charakteristische Unterscheidungsmerkmale zu einer Grippe oder einer banalen Erkältung. Schnupfen und Niesen sind hingegen eher selten Symptome bei einer Covid-19 Erkrankung. Der Magen-Darm-Trakt kann ebenfalls betroffen sein. Manchmal stehen Beschwerden wie Durchfall, Übelkeit und Erbrechen sogar im Vordergrund. Bei etwa 20% verläuft die Erkrankung schwerer mit Lungenentzündung und Atemnot. Bei schweren Verläufen kann eine Pflege auf der Intensivstation mit Anschluss an ein Beatmungsgerät notwendig werden.
Schwere Verläufe des Coronavirus werden zwar auch bei jungen oder sonst gesunden Patienten beobachtet. Viel häufiger treten diese aber bei Patienten auf, die einen oder mehrere der folgenden Risikofaktoren aufweisen:
- Alter über 65 Jahre
- Herz- und Kreislauferkrankungen, Hoher Blutdruck
- Chronische Lungenerkrankungen (COPD)
- Chronische Leber- und Nierenerkrankungen
- Diabetes Mellitus
- Geschwächtes Immunsystem
- Krebserkrankungen
- Übergewicht
Seit dem ersten Auftreten der Krankheitsfälle wurden verschiedene Behandlungsmöglichkeiten in Betracht gezogen und es wird weiter intensiv nach wirksamen Medikamenten geforscht. Bisher haben sich antivirale Medikamente (Remdesivir), entzündungshemmende Medikamente (Kortison) sowie blutverdünnende Medikamente als Behandlungsoptionen bei schweren Verläufen erwiesen.
Prävention, Vorsorge
Die Verhütung von Ansteckungen und die Unterbrechung der Infektionsketten spielen eine entscheidende Rolle in der Eindämmung der Covid-19 Pandemie. Dazu gehören die bekannten Massnahmen wie Händedesinfektion, Masken tragen und Abstand halten. Mit grössten Anstrengungen wird weltweit an verschiedenen Orten an der Entwicklung eines Impfstoffes gearbeitet. Mittlerweile stehen auch schon mehrere Impfstoffe kurz vor der Zulassung durch die entsprechenden Arzneimittelbehörden, sodass in absehbarer Zukunft mit einer Impfmöglichkeit gerechnet werden kann.
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