Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03098.jsonl.gz/767

Christina Merblum Bollschweiler2. Violine
Mitglied seit 2013
Christina Merblum Bollschweiler, Violine
Welche anderen Leidenschaften hast du neben der Musik?
Das ist ein grosse Frage! Denn ich habe viele. Um niemanden mit langen Erklärungen zu langweilen, nenne ich hier einfach meine Top 6: Innenarchitektur, Medizin, Sport, Mode, Kochen sowie alles, was mit Kindheit und Entwicklung zu tun hat.
Beatles oder Stones?
Nun, das ist hart!! Okay, Trommelwirbel... die Stones. Enttäuschend? – Yep.
Welche Musik hörst du in den Ferien?
In meiner Kindheit lief im Haus meiner Eltern fast nie Musik. Wenn ich jedoch bei meinen Grosseltern war, lief dort IMMER Musik. Sie waren grosse Musikenthusiasten und besassen ein Saison-Abonnement für die Metropolitan Opera. Als sie älter wurden, wurde die Musik bei ihnen immer lauter und lauter und LAUTER. Ich vermisse diese Atmosphäre. Aber da wir heute in meinem Haushalt sehr viel Musik machen, hören wir zum Vergnügen nur sehr selten Musik. Zurzeit halte ich mich an Rockmusik für Tanzpartys mit meinem Sohn. Okay, das ist der längstmögliche Weg, um diese Frage zu beantworten! Die Antwort lautet: KEINE! Wobei zu ergänzen ist, dass Musik ja überall zu finden ist. Wenn ich in den Ferien bin, liegt immer Musik in der Luft. Die Musik der Menschen, des Ozeans, der Jazzclubs, der Strassenreinigung, der Kühe, der fliegenden Insekten. Diese Musik genügt mir.
Über Christina Merblum Bollschweiler
Christina Merblum stammt ursprünglich aus Connecticut, USA. Die Kammermusik begleitete sie während ihrer gesamten Studienzeit: Von den Anfängen als junges Quartettmitglied und Studien mit dem Emerson Quartet an der HARTT School, in der Arbeit mit Mitchell Stern vom American Quartet bis hin zur prägenden Zeit mit Donald Weilerstein und Mitgliedern des Cleveland Quartetts während ihrer Masterstudien am Cleveland Institut of Music. Zusätzliche Impulse erhielt sie an Sommerfestivals mit dem Juilliard Quartet, dem Takács Quartet und grössen aus der internationalen Kammermusikszene. Abschliessende Studien mit Shmuel Ashkenasi und Mitgliedern des Vermeer Quartet führten dann direkt zur Position als Artist-in-Residence an der Northern Kentucky University, wo sie als Professorin für Violine und Kammermusik auch das alljährliche Musikfestival leitete. Bei ihrer Ankunft in der Schweiz nahm sie den Faden der Kammermusik in der Zusammenarbeit mit CHAARTS, Sonoro Quartet, dem Resonanzen Festival und anderen Ensembles wieder auf – und fand bei der CAMERATA BERN ihre musikalische Heimat.