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Dreams That Money Can Buy
Dreams That Money Can Buy
USA 1947, 99', 16mm, E. Regie Hans Richter. Drehbuch Josh White, Man Ray, Hans Richter. Mit Jack Bittner Libby Holman, Josh White.
«Hans Richters Film ist eine Art Kaleidoskop der Experimente des surrealistischen Films aus den 1920er-Jahren. Mit einer Rahmenhandlung – ein Dichter eröffnet ein Traumbüro und verkauft jedem, der es wünscht, seinen eigenen Traum – verbindet er sieben ,innere Visionen', erdacht und gespielt von Max Ernst, Man Ray, Marcel Duchamp, Fernand Leger, Alexander Calder und Richter selber. Richter setzt die Entwürfe seiner Künstlerkollegen filmisch um und fügt eine eigene, vom Mythos des Narziss inspirierte Episode hinzu. Obwohl der Film von einem zu dieser Zeit bereits überholten Surrealismus geprägt war, sollte er zahlreiche Regisseure der New Yorker Avantgarde beeinflussen.» (Arte)
«In den 1920er-Jahren schuf der bedeutende Dadaist Hans Richter kurze Pionierwerke des abstrakten Films, im US-Exil wandte er sich nach dem Krieg nochmals dem Kino zu – mit zwei abendfüllenden Werken unter Beteiligung anderer Künstler. Für Dreams That Money Can Buy gestaltete Richter die Rahmenhandlung um den Jedermann Joe, der seine wundersame Gabe entdeckt und fortan anderen Leuten Träume verkauft. Diese werden in sieben surrealen Szenen visualisiert, darunter ein fantastisch-unheimliches Bildgedicht von Max Ernst, gefolgt von Fernand Légers bizarrem Schaufensterpuppen-Musical, Drehscheiben-Hypnotik von Marcel Duchamp zur Musik von John Cage und schliesslich Richters eigene Episode, die den Film-Noir-Unterton der Rahmenhandlung endgültig zum existenziellen Alptraum steigert. Als nicht weniger surreale Einstimmung: Sidney Petersons verrückte Kunst-Zaubertricks, untermalt von früher Musique concrète.» (C.H., Österreichisches Filmmuseum, Wien)