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Die Credit Suisse Financial Products (CSFP), eine Tochter der Credit Suisse Group, ist von einem Gericht in Japan mit 40 Mio. Yen (550'000 Franken) gebüsst worden. Das Gericht befand die CSFP schuldig, im Jahr 1999 eine Untersuchung der japanischen Finanzaufsicht behindert zu haben.
Der CSFP war im Oktober 1999 die japanische Banklizenz entzogen worden. Die Financial Supervisory Agency (FSA) warf der CSFP vor, in illegale Derivat-Geschäfte mit japanischen Geldhäusern verwickelt gewesen zu sein. Anschliessend soll sie die FSA an Überprüfungen gehindert und Akten vernichtet haben.
Das Bezirksgericht in Tokio kam nun zum Schluss, dass nicht nur Bankangestellte für die Behinderung der Untersuchung verantwortlich waren, sondern auch die Bank selber. Sie habe die Vernichtung der Akten geplant und organisiert.
In einem am Donnerstag (08.03.) in Tokio veröffentlichten Communiqué bedauerte die CSFP das Urteil. Die Bank dürfe nicht für Handlungen verantwortlich gemacht werden, die von inzwischen entlassenen Mitarbeitern begangen worden seien.
swissinfo und Agenturen