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Verantwortlich dafür war der Einbruch der Produktion von Schweinefutter um 11 % auf 260,9 Mio t. Aufgrund der Afrikanischen Schweinepest (ASP) nahm die betreffende Erzeugung in der Region Asien-Pazifik um 26 % auf 93,3 Mio t ab, woran China mit einem Minus von 35 % auf 51,7 Mio wesentlich beteiligt war. „Das vergangene Jahr war für die Futtermittelindustrie herausfordernd, insbesondere durch die ASP“, stellte Alltech-CEO Dr. Mark Lyons fest.
Die Mischfuttererzeugung für Schweine sei in den betroffenen Ländern rückläufig gewesen, für andere Tierarten aber gestiegen. „Der durch die ASP verursachte Schaden wird langfristige Auswirkungen haben, und wir gehen davon aus, dass sich die wichtigsten Proteinquellen weiter verschieben werden“, erklärte Lyons. Produktionschampion blieb 2019 laut Alltech Hähnchenfutter, dessen Erzeugung gegenüber dem Vorjahr um 0,9 % auf 307,3 Mio t zulegte; bei Legehennenfutter waren es 3,3 % auf 157,7 Mio t.
Die stärksten Zuwächse bei der Geflügelfutterherstellung erfolgten in Lateinamerika, allerdings blieb Asien-Pazifik mit fast 198 Mio t Haupterzeugungsregion. Gewachsen ist 2019 auch die weltweite Produktion von Rinderfutter, wobei der Vorjahresvergleich durch statistische Änderungen erschwert wird. Insgesamt wurden 115,4 Mio t Mastfutter und 129,9 Mio t für das Milchvieh hergestellt.
Dabei entfiel auf nordamerikanische Firmen beim Rindermastfutter ein Anteil von 54,0 % der globalen Erzeugung; bei Milchviehfutter hatten Unternehmen aus Europa mit 34,4 % die Nase vorn. Zudem wuchs die ebenfalls in der Erhebung erfasste Futtererzeugung für Aquakulturen um 4 % auf 41,0 Mio t sowie diejenige für Haustiere um 4 % auf 27,7 Mio t.
Regional gesehen führte laut Alltech Asien-Pazifik die Rangliste der Mischfutterhersteller mit 363,2 Mio t an, verbuchte aber im Jahresvergleich ein Produktionsminus von 5,5 %. Auf dem zweiten Platz folgte Europa mit einer weitgehend stabilen Menge von 279,2 Mio t. Dahinter folgte Nordamerika mit einer um 1,6 % auf 236,0 Mio t ausgeweiteten Erzeugung.