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13 der insgesamt 32 Teilnehmer an der Fussball-WM 2022 in Katar stellt der europäische Fussballverband UEFA. Darum kämpfen in der WM-Qualifikation 55 Nationen.
Die 55 Teams wurden in zehn Gruppen gelost. Fix dabei sind am Turnier, das am 21. November 2022 beginnen wird, die zehn Gruppensieger.
Auch die zehn Gruppenzweiten haben noch die Chance, sich für die WM zu qualifizieren. Ausserdem erhalten auch jene zwei besten Gruppensieger der Nations League, welche weder Erster oder Zweiter ihrer WM-Quali-Gruppe werden, die Möglichkeit dazu.
Die zehn Gruppenzweiten und die zwei via Nations League dafür qualifizierten Teams bestreiten Playoffs. Die insgesamt zwölf Mannschaften werden in drei Vierer-Poules eingeteilt.
Innerhalb dieser Poules gibt es Halbfinals und einen Final – jeweils nur eine Partie, ohne Rückspiel. Die drei Sieger dieser Vierer-Poules sind an der WM 2022 dabei.
Die Halbfinals finden am 24. und 25. März 2022 statt, die Finals einige Tage später am 28. und 29. März.
Gehört die Schweiz zu den sechs besten Gruppenzweiten, hat sie im Halbfinal ein Heimspiel. Wer danach im Final zuhause spielen darf, wird ausgelost.
Zwei Faktoren müssen erfüllt sein: Ein Team muss seine Nations-League-Gruppe gewonnen haben und es darf in der WM-Qualifikation nicht Rang 1 oder Rang 2 seiner Gruppe belegen.
Die vier Sieger der Liga A der Nations League werden es wohl alle auf einen der ersten beiden Ränge ihrer Gruppe schaffen (Italien, Belgien, Frankreich und Spanien). Daher ist schon ziemlich klar, dass Österreich als Sieger der Gruppe B1 der Nations League in den WM-Playoffs dabei ist, da es in seiner Quali-Gruppe enttäuscht und kaum mehr einen der ersten beiden Plätze belegen wird. Gruppensieger der Liga B waren auch Tschechien, Ungarn und Wales. Mutmasslich wird es einer aus diesem Trio als zwölftes Team in die WM-Playoffs schaffen.
Vermutlich schon, alles andere wäre für einen EM-Viertelfinal-Teilnehmer blamabel. Aktuell liegt sie auf Rang 2 hinter Italien, sechs Punkte beträgt der Rückstand. Die «Azzurri» sind nun spielfrei, weil sie im Oktober im Final Four der Nations League spielen. Wenn die Schweiz dann ihre beiden Partien gegen Nordirland (in Genf) und in Litauen gewinnt, sind die Nati und Italien spiel- und punktgleich.
Da die Italiener die klar bessere Tordifferenz haben und angesichts der Schweizer Sturmprobleme in dieser Hinsicht keine Wende zu erwarten ist, läuft es wohl darauf hinaus: Wer das Direktduell am 12. November in Rom gewinnt, der gewinnt die Qualifikations-Gruppe. Immer unter Vorbehalt, dass sich weder die Schweiz (wie beim 0:0 in Nordirland) oder Italien (wie beim 1:1 gegen Bulgarien) weitere Patzer leisten.
Wie schwierig es ist, in Rom zu gewinnen, erlebte die Schweiz jüngst an der EM. Bei der 0:3-Niederlage in der Vorrunde war sie komplett chancenlos. Seither wurden die Italiener Europameister und bauten ihre Weltrekord-Serie der Ungeschlagenheit auf mittlerweile 37 Spiele aus.
Gruppe A
Portugal liegt zwei Punkte vor Serbien, das gegen hinten abgesichert ist.
Gruppe B
Spanien führt, konnte aber noch nicht überzeugen, verlor unter anderem gegen Schweden. Just diese Schweden unterlagen aber gestern Griechenland, weshalb noch ein drittes Team mitmischt.
Gruppe D
Frankreich ist so gut wie durch, dahinter dürften die Ukraine und Finnland Rang 2 unter sich ausmachen.
Gruppe E
Belgien wird gewinnen, dahinter gibt es einen Zweikampf zwischen Tschechien und Wales.
Gruppe F
Dänemark thront mit dem Maximum von 18 Punkten aus 6 Spielen an der Spitze. Rang 2 dürften Schottland und Israel unter sich ausmachen – oder kann Österreich doch noch einmal in den Kampf eingreifen?
Gruppe G
Eine enge Kiste: Die Niederlande und Norwegen liegen punktgleich an der Spitze, die Türkei zwei Punkte dahinter.
Gruppe H
Kroatien und Russland liegen punktgleich vorne, der Vorsprung auf die drittplatzierte Slowakei beträgt vier Punkte.
Gruppe I
England wird die Gruppe gewinnen, dahinter ist es sehr eng. Albanien hat momentan die Nase vor Polen und Ungarn vorn.
Gruppe J
Deutschland wird sich fix qualifizieren. Um Rang 2 gibt es einen Dreikampf zwischen Armenien, Rumänien und Nordmazedonien.
Die Schweiz bestreitet Mitte Oktober ihre nächsten beiden WM-Qualifikationsspiele. Am 9. Oktober gastiert Nordirland in Genf, am 12. Oktober reist die Nati für das Duell mit Litauen nach Vilnius.
Abgeschlossen wird die Gruppenphase der WM-Qualifikation dann einen Monat später. Zunächst bestreitet die Schweiz am 12. November das Auswärtsspiel gegen Italien in Rom, ehe zum Abschluss am 15. November in Luzern ein Heimspiel gegen Bulgarien auf dem Programm steht.
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