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Die EQK ist eine unabhängige ausserparlamentarische Expertenkommission. Sie unterstützt den Bundesrat bei der Qualitätsentwicklung in der medizinischen Leistungserbringung im Rahmen des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung.
Aufgaben der EQK
Die Eidgenössische Qualitätskommission hat folgende Aufgaben und Kompetenzen:
- Sie berät die verschiedenen Akteure im Bereich der Qualitätsentwicklung und koordiniert deren Aktivitäten.
- Sie berät den Bundesrat bei der Festlegung von Massnahmen zur Qualitätsentwicklung.
- Sie beauftragt Dritte, nationale Programme zur Qualitätsentwicklung und systematische Studien (beispielsweise zum Thema Patientensicherheit) durchzuführen.
- Sie beauftragt Dritte, neue Qualitätsindikatoren zu entwickeln und die bestehenden weiterzuentwickeln (mit Qualitätsindikatoren kann Qualität statistisch gemessen werden).
- Sie leistet Abgeltungen an die beauftragten Dritten.
- Sie kann nationale und regionale Projekte zur Qualitätsentwicklung finanziell unterstützen.
- Die EQK erstellt jährlich einen Bericht zuhanden des Bundesrates und veröffentlicht diesen in geeigneter Form.
Zusammensetzung
Die Kommission setzt sich wie folgt zusammen:
- vier Personen der Leistungserbringer, wobei eine Person die Spitäler, eine Person die Ärzteschaft und eine Person die Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner vertritt;
- zwei Personen der Kantone;
- zwei Personen der Versicherer;
- zwei Personen der Versicherten und der Patientenorganisationen;
- fünf Personen der Wissenschaft.
Die Kommission zählt 15 Mitglieder und ist nach Geschlecht und Sprache ausgewogen zusammengesetzt. Die Kommissionsmitglieder und die Präsidentin oder der Präsident werden vom Bundesrat für eine Amtszeit von vier Jahren ernannt.
Das Sekretariat der Kommission wird durch eine Sektion «Sekretariat der Eidgenössischen Qualitätskommission» geführt, die administrativ der Abteilung Tarife und Grundlagen des BAG zugeordnet ist.
Mitglieder der EQK
Die Mitglieder werden vom Bundesrat gewählt und sind auf der Seite der Bundeskanzlei ersichtlich.
Gesetze
Medien
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Letzte Änderung 28.04.2021