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Wagen 53 im Jahre 1950.
© BVB (Sammlung Dominik Madörin, CH-Ettingen)
Die Schwierigkeiten bei der Personenbeförderung in den Kriegsjahren waren mit der Einführung des Trolleybusbetriebes keineswegs beseitigt. Mangelte es dem Autobus an Betriebsstoffen, fehlte es beim Trolleybus an Fahrzeugen. Daher entstand 1941 als Ergänzung zu den beiden Zweikraftwagen 10 und 11 auf dem Chassis des ausgebrannten Autobus Nr. 2 der Trolleybus 12. Im Folgejahr stiess der auf dem Fahrgestell des Autobus Nr. 4 neu aufgebaute Trolleybus 13 zum Fuhrpark. Für die Karosseriearbeiten war das Basler Unternehmen Reinbolt & Christe verantwortlich.
Der Aufbau der beiden einzigen Basler Trolleybussen mit Rechtslenkung hatte sich nach dem Chassis zu richten und verfügte daher auch über eine stattliche Motorhaube. Unter dieser befand sich aber nicht etwa der elektrische Fahrmotor, sondern verschiedene Nebenapparate. Der Motor mit einer Stundenleistung von 63 kW bzw. 86 PS befand sich anstelle des früheren Schaltgetriebes beim Fahrerplatz.
Die beiden eigentümlichen Fahrzeuge verfügten über keinen Hilfsantrieb. Auf der nicht mit einer Fahrleitung ausgerüsteten Strecke von der Garage Wiesenplatz zum Claraplatz und zurück mussten sie jeweils geschleppt werden.
Mit der Ablieferung neuer Fahrzeuge konnten die beiden zwischenzeitlich als Nrn. 52 und 53 sowie am Schluss als Nrn. 352 und 353 geführten Kuriositäten Ende 1958 ausgemustert und verschrottet werden.