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Die Amerikaner verwiesen darauf, dass Ihr Angebot von 25 Euro je Braas-Aktie eine attraktive Prämie beinhalte. Dabei wehren sie sich gegen den Eindruck, bei einer anderen Übernahme im vergangenen Jahr einen höheren Aufschlag auf den operativen Gewinn gezahlt zu haben. Zudem betonen sie, dass die Übernahme nicht durch Kosteneinsparungen getrieben sei, da sich beide Unternehmen ergänzten. Es handelte sich um eine Investitionsstrategie für gemeinsames Wachstum.
Braas Monier hatte zuvor erklärt, dass Standard Industries die erwarteten Kostensynergien, die sich bei einem Zusammenschluss der Firmen ergäben, zu niedrig angesetzt habe. Auch werde den operativen Fortschritten nicht genug Beachtung gezollt. Braas Monier habe seinen Gewinn seit 2013 um mehr als 60 Prozent gesteigert. Dagegen ätzten die Amerikaner nun, indem sie Braas die vor kurzem gesenkte Umsatzprognose vorhielten.
Standard Industries hatte Mitte September seine Offerte veröffentlicht. Rund 40 Prozent der Anteile hat das US-Unternehmen bereits sicher, und eine Mindestannahmeschwelle gibt es nicht. Die Offerte bewertet den Ziegelhersteller inklusive Schulden mit 1,9 Milliarden Euro. Die Dachholding von Braas Monier mit weltweit rund 7700 Beschäftigten hat ihren Hauptsitz in Luxemburg, die Unternehmenszentrale befindet sich im hessischen Oberursel./enl/stw/she
(AWP)