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Glarus
Eingebettet zwischen der Ost- und der Innerschweiz liegt der Kanton Glarus. Mit der Linth als Leitlinie ist das Landschaftsbild des Glarnerlandes durch seine grossen Höhenunterschiede geprägt. Zwischen dem Talboden und dem Tödi, mit 3614 m ü. M. der höchste Berg des Kantons, liegen knapp 3200 m Höhenunterschied. Glarus ist klimatisch eine Erlebniswelt: Wanderer und Biker, die sich gerne in die Region aufmachen, kommen in den Genuss von südländischen Pflanzenwelten entlang des Walensees und von hochalpinen, eisigen Gletschern auf den Berggipfeln. Atemberaubend ist auch das 1807 in Angriff genommene Linthwerk, das eine Korrektion der Flusswege der Linth ermöglichte. Dämme und Kanäle ermöglichen es so, den Fluss stetig mäandrierend bis zum Zürichsee zu leiten und verhindern eine zunehmende Versumpfung des Gebietes.
Glarus schloss sich 1352 der Schweizer Eidgenossenschaft an. 1419 beschloss die Landesgemeinde aus der gleichnamigen Stadt den Kantonshauptort zu machen. Nach einem grossen Brand 1861 wurde die Stadt praktisch von Grund auf neu gebaut. Um einen weiteren Brand zu vermeiden, wurde die Stadt nach US-amerikanischem Prinzip wie ein Schachbrett geplant. Glarus und Näfels sind beliebte Stationen für Ski- und Snowboardtouren. Sie liegen in angenehmen Distanzen zu den Glarner Skigebieten Elm, Braunwald und Filzbach.