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The American poet John Shade is dead; murdered. His last poem, Pale Fire, is put into a book, together with a preface, a lengthy commentary and notes by Shade's editor, Charles Kinbote. Known on campus as the 'Great Beaver', Kinbote is haughty, inquisitive, intolerant, but is he also mad, bad - and even dangerous? As his wildly eccentric annotations slide into the personal and the fantastical, Kinbote reveals perhaps more than he should. Nabokov's darkly witty, richly inventive masterwork is a suspenseful whodunit, a story of one-upmanship and dubious penmanship, and a glorious literary conundrum.
Rezension
This centaur work, half-poem, half-prose . . . is a creation of perfect beauty, symmetry, strangeness, originality and moral truth. Pretending to be a curio, it cannot disguise the fact that it is one of the great works of art of this century Mary McCarthy
Portrait
Vladimir Nabokov, geb. am 22.04.1899 in St. Petersburg, entstammte einer grossbürgerlichen russischen Familie, die nach der Oktoberrevolution von 1917 emigrierte. Nabokov selbst ging zunächst nach England, wo er am Trinity College in Cambridge französische und russische Literatur studierte. Von 1922-37 lebte er in Berlin, wo er 1925 die Russin Vera Slonim heiratete, der er bis zu seinem Lebensende nahezu alle seine Bücher gewidmet hat. 1938 verliess Nabokov Deutschland und ging mit seiner Frau und seinem Sohn nach Paris, bevor er 1940 nach Amerika übersiedelte. Wegen seiner Kenntnisse als Schmetterlingsforscher erhielt er 1942 einen Forschungsauftrag der Harvard Universität. Er beschrieb eine Reihe von neuen Schmetterlingsarten, von denen eine nach ihm benannt wurde. 1945 wurde er amerikanischer Staatsbürger. Mit der Hilfe von Freunden und unter anderem aufgrund der Studie über Nikolai Gogol, die er 1944 veröffentlichte, wurde ihm 1948 eine Professur für Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität von Cornell angeboten. Hier arbeitete er zehn Jahre lang, bis ihm der der Welterfolg von "Lolita" es ihm ermöglichte, seine Lehrtätigkeit aufzugeben. Nabokov zog in die Schweiz, wo er sich ganz dem Schreiben widmete, Schmetterlinge fing und seine russischen Romane ins Englische übersetzte. In gewisser Weise hat er sein Exildasein bis zu seinem Lebensende bewusst aufrechterhalten. Nie besass er eine Wohnung oder ein Haus. Er lebte in einem Hotel in Montreux, wo er am 5. Juli 1977 starb. Auszeichnung der American Academy of Arts and Letters (1953); Kunstpreis der Brandeis Universität (1963/64); Orden des National Institut of Arts and Letters (1969).