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«Es war der stärkste Europacup in der bisherigen Saison», betont U21-Nationaltrainer Flavio Orlik nach dem Wettkampf. Und der Zeitpunkt für dieses Wettkampfniveau schien willkommen: «Das war ein Gradmesser für die anstehenden Saisonhöhepunkte 2022.»
Für die Schweiz gingen drei Athletinnen und vier Athleten auf die Tatami. Dabei gilt es vom Coach wiederum die «herausragende Leistung», wie er es selbst benennt, von der Athletin Binta Ndiaye zu erwähnen. Die 17-Jährige vom Judokwai Lausanne, die bereits bei der Elite auf Weltniveau kämpft, bestritt den Europacup in der höheren Gewichtsklasse -57kg. Mit fünf Siegen und einer Niederlage konnte Binta erneut ihre Konkurrenzfähigkeit unter Beweis stellen. Bei ihrem Weg ins Finale gewann die Schweizerin in vier Kämpfen vorzeitig mit vollem Punkt, einzig im Viertelfinale wurde das Duell nach Waza-Ari über Zeit entschieden. Im Kampf um die Goldmedaille unterlag Binta der Japanerin Rin Eguchi. Die weiteren Schweizer Judoka blieben leider ausserhalb der Top-7.
«Das Turnier in Graz war unser letzte U21 EC in der diesjährigen Qualifikationsphase. Nun stehen einige regenerative Tage an. Anschliessend bereiten sich die Judoka auf den Elite EC in Winterthur und die darauf folgenden Höhepunkte (WM, EM) vor», so Flavio Orlik abschliessend.