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Guerra e pace
Italien/Schweiz 2020, 128', DCP, OV/d. Regie Massimo D'Anolfi, Martina Parenti. Drehbuch Massimo D'Anolfi, Martina Parenti.
«Film als Propaganda? Als Zeitdokument? Als Beweis? Was sagen uns die Aufnahmen aus Krisengebieten? Wie entstehen sie, und wie gehen wir mit ihnen um? Guerra e pace untersucht das zwiespältige Verhältnis zwischen Krieg und Kino seit der Zeit der italienischen Invasion in Libyen 1911, als die Bilder noch nicht lange das Laufen gelernt hatten, und schlägt darüber den Bogen in unsere Gegenwart mit ihren Konflikten und den technischen Möglichkeiten in einer sozial-medial geprägten Gesellschaft, in der auch Soldaten zu Smartphone und Kamera greifen lernen, um Kampf, Konsequenzen und Kollateralschäden zu dokumentieren.» Pamela Jahn, Crossing Europe Film Festival
«Angesichts der Tatsache, dass die Bilder im Herzen wichtiger Institutionen liegen, werden sie umso genauer unter die Lupe genommen. Vom Istituto Luce in Rom bis zum Schweizer Filmarchiv in Lausanne, über einen Krisenstab des italienischen Aussenministeriums oder die Ausbildung von jungen Soldaten, die lernen, Kriegsbilder zu produzieren, liefert der Film viele verschiedene Perspektiven und wirft wichtige Frage zu den Folgen des Krieges und der Bewahrung der Erinnerung an ihn für zukünftige Generationen auf.» Tom Bidou, Visions du réel