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Ein junger Komponist, Glenn Holland (Richard Dreyfuss), ist wirtschaftlichen Ueberlegungen zufolge gezwungen, einen Job als Musiklehrer in einer High School anzunehmen. Sein grosser Traum ist jedoch ein anderer: eine Vollzeitstelle als Komponist. Er hat in seiner Freizeit schon an seiner Sinfonie gearbeitet und hofft auf genügend Zeit während der Sommerferien, um sein Werk fortzusetzen. Das Schicksal jedoch interveniert und seine Frau Iris, gespielt von Glenne Headly, wird schwanger und bringt einen Sohn zur Welt.
Der Film folgt dem Leben von Glenn Holland, seinem Sohn Cole und seiner Gattin Iris, während Holland versucht, den Stress seines Familienlebens mit den Forderungen der Schule und der kraftvollen Präsenz seiner Muse in Einklang zu bringen. In der Schule, die von Principal Jacobs (Olympia Dukakis) geleitet wird, ist er auf dem Weg, ein echt guter Lehrer zu werden, ein positiver Einfluss für die neue Generation. Dabei wird er unterstützt von der Rektorin und dem Turnlehrer Bill Meiser (Jay Thomas).
Am Schluss ist er gezwungen, zurückzutreten und hat das Gefühl, nichts erreicht zu haben. Die Schulleitung hat ihn entlassen, als sei er nutzlos, seine Sinfonie, wenn mal fertig, wird ihn wahrscheinlich nicht berühmt machen. Seinen Sohn und seine Frau ärgert es, dass er der Schule mehr Aufmerksamkeit und die Mühe schenkt als ihnen. Er entdeckt jedoch, dass all die kleinen Taten in seinem Leben sich zu einem mächtigen Ganzen an einflussreichen Veränderungen summieren und dass sein Leben, das zwar nicht wie geplant ablief, doch nicht umsonst war.
Dies ist ein Film, welcher Ihnen Hoffnung ins Herz einflösst, wenn Sie je gehofft haben, in dieser ziemlich perplexen Welt eine positive Ausnahme bilden zu wollen. Durch Glenn Holland's Kampf realisieren wir, dass obwohl es manchmal danach aussieht, als käme man auf keinen grünen Zweig, sich unsere Taten und unsere Einstellung dennoch auf die Menschen um uns auswirken. Als Lehrer hatte Holland die Gelegenheit, mehrere Generationen von jungen Leuten zu formen und zu beeinflussen; sie wurden zu den Noten, die sich zu seiner musikalischen Sinfonie zusammenfügen.
Die Prüfungen, die Holland auf seinem Weg bestehen muss, scheinen ziemlich realistisch. Obwohl ich mir dessen nicht sicher bin, wäre es doch möglich, dass dies eine wahre Begebenheit ist. Obwohl es zum Teil recht sentimental und manipulativ scheint, sind die ihm Zuschauer erweckten Gefühle nicht erzwungen, sondern echte Reaktionen auf Leidenschaft und Pathos des Films.
Natürlich ist dies ein Film, der Frauen sehr anspricht, so wie es etwa Terms of Endearment getan hat. Schliesslich ist es klar ein Film der Gefühle und Emotionen. Ich empfehle, viele Taschentücher mitzunehmen, sogar Männer werden gegen Ende des Streifens Schwierigkeiten haben, sich zu beherrschen.
Der Soundtrack ist weitumspannend, von Bach bis zu den Beatles. Was immer Holland für geeignet befand, den Heranwachsenden in seinen Stunden zu präsentieren, um sie zu inspirieren. In seinen Bemühungen, mittels Musik zu seinem Sohn und seinen Freunden durchzudringen, demonstriert Holland auch eine Methode für die Gehörlosen, die Vielfalt von Musik zu geniessen.
Ich gebe fünf von fünf Sternen. Es wird wohl keine Auszeichnungen erhalten, aber ist ein solides Drama, welches Sie zu Verzweiflung rüren, zu Tränen rütteln und inspirieren wird. Sowohl Frauen als auch Musikfreunde und Gehörlosen-Interessierte werden ihn speziell mögen. Nicht vergessen: Taschentücher sind Pflicht!