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Nicht einmal ganze fünf Jahre existierte sie – die Helvetische Republik. Die Tochterrepublik Frankreichs wurde im Zuge der Französischen Revolution im Hoheitsgebiet der Alten Eidgenossenschaft errichtet, am 12. April 1798 ausgerufen und am 10. März 1803 wieder aufgelöst.
Inspiriert von der französischen Revolution erhoben sich Liberale in der Westschweiz gegen die Herrschaft Berns und verlangten demokratische Selbstbestimmungsrechte. Um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, riefen sie die Franzosen zu Hilfe. Diese besetzten die Schweiz militärisch und garantierten als Schutzmacht gegen die konservativen Kräfte die revolutionäre zentralistische Verfassung mit dem Namen »Helvetische Republik« und entsprechend der revolutionären Mode erhielt die Helvetische Republik auch eine Trikolore.
In diesen knapp fünf Jahren rang die Dreizehnörtige Eidgenossenschaft um Verfassungen in den dreizehn souveränen Kantonen und über eine übergeordnete Verfassung, vor allem aber änderte sich auch die politische Struktur. Das Gebiet der Eidgenossenschaft im 18. Jahrhundert umfasste nicht nur die dreizehn souveränen, autonomen Kantone, sondern auch die Einzelörtischen Untertanen, die Gemeinen Herrschaften – die Kondominate, wie auch die Zugewandten Orte – die Verbündeten und die Schirmherrschaften – die Protektorate.
Nachstehende Karte zeigt die Schweizerische Eidgenossenschaft im 18. Jahrhundert. Es existierten dreizehn souveräne, autonome Kantone, welche jeweils ihre eigenen Untertanengebiete hatten. Die Gemeinen Herrschaften unterstanden mehreren Kantonen gleichermassen und die Zugewandten Orte waren durch Verträge mit den Kantonen verbunden.
Die Eidgenossen waren in zwei Lager gespalten. Das einte Lager wollte den Föderalismus beibehalten, das andere Lager wollte einen Einheitstaat errichten, dieses Lager war sich innerhalb nicht einig. Die meisten Gemeinen Herrschaften und Untertanengebiete waren mit ihrer Situation unzufrieden und erklärten sich für frei und sie wurden von den ehemals herrschenden Orten in ihre Unabhängigkeit entlassen. Die freien Gebiete erklärten sich zu souveränen Kantonen und wünschten in die Eidgenossenschaft aufgenommen zu werden. Dies passte den Franzosen aber nicht, denn diese wollten weder den Föderalismus fördern noch eine Erweiterung der Alten Eidgenossenschaft dulden, sondern sie wollten, dem Vorbild Frankreich entsprechend, eine Einheitsrepublik.
Untenstehende Karte zeigt, wie sich der französische Marschall Guillaume-Marie-Anne Brune (* 13. März 1763 in Brive-la-Gaillarde, Corrèze; † 2. August 1815 in Avignon ermordet) vorstellte, die Alte Eidgenossenschaft in drei Republiken (Rhodenien, Helvetien und Tellgau) aufzuteilen.
Um die politische Lage in der Helvetischen Republik im Griff zu halten, um beispielsweise das Land-Stadt-Verhältnis zu egalisieren, beschlossen die Franzosen das Gebiet der Alten Eidgenossenschaft neu einzuteilen. Es wurden verschiedene Vorschläge ausgearbeitet. Vom französischen Marschall Guillaume-Marie-Anne Brune wurde sogar die Aufteilung des Gebietes in drei einzelne Republiken geplant. So weit kam es nicht, statt dessen wurden neue Kantone geschaffen, so im Süden der Kanton Lugano und in der heutigen Ostschweiz entstand der Kanton, welcher den Namen eines Berges trug.
Auf dem 2502 Meter hohen Berg treffen heute drei Kantone zusammen. Er ist Triangulationspunkt erster Ordnung und ist mit einer Luftseilbahn erschlossen. Auf ihm steht ein 123 Meter hoher Sendeturm, welcher zum Grundnetzsender der Swisscom gehört.
Die Helvetische Republik war stets vom »Mutterland« Frankreich, dessen Machthaber je nach der aussenpolitischen Lage ihres eigenen Landes entweder die zentralistischen oder föderativen Interessensgruppen förderten, abhängig. Die einzelnen Kantone wiedersetzten sich der Regierung und, Napoleon verweigerte der neuen Regierung der Helvetischen Republik die Anerkennung und förderte den Föderalismus, um die Schweiz zu beruhigen. Die Helvetische Republik hörte auf zu existieren – eine kurze »Episode«.
Unsere Frage lautet: «Wie hiess der »Ostschweizer«-Kanton, der Teile der heutigen Kantone St. Gallen und beider Appenzell umfasste?»
Wettbewerbsbestimmungen:
Am Wettbewerb «Hirnwurm-13» können unsere Blog-Leserinnen und -Leser teilnehmen, ausgeschlossen sind das Personal und die Mitarbeitenden der Stiftung Tosam.
Die Antworten können uns per e-mail: <email-pii> zugestellt werden. Bei mehreren richtig eingehenden Lösungen, wird der Preis, ein Gutschein im Wert von CHF 54.00 (Jackpot) ausgelost.
Der Gewinner wird von uns per e-mail benachrichtigt und den Gutschein-Code erhalten. Dieser Code kann bei der nächsten Bestellung in das entsprechende Feld eingegeben werden.
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Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Die Teilnehmer dieses Wettbewerbs erklären sich mit den Bestimmungen einverstanden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen (OR 513).
Einsendeschluss: Freitag, 2. März 2012
Bild-Quellen:
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