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Zutaten
- 1 Granatapfel
- 5 Esslöffel Holunderblütensirup ersatzweise Granatapfelsirup
- 4 Esslöffel Zitronensaft
NährwertPro Portion
- 338 kKalorien
- 1414 kJoule
- 23g Kohlenhydrate
- 6g Eiweiss
- 24g Fett
- 02 | 2014, S. 79
Zubereitung
Die Zitrone auspressen.
Die Cherimoya schälen und sofort mit etwas Zitronensaft bestreichen. Dann das Fruchtfleisch auseinanderbrechen und die Kerne entfernen; dabei das Fruchtfleisch immer wieder mit etwas Zitronensaft bestreichen, damit es sich nicht braun verfärbt.
In einem hohen Becher mit dem Stabmixer das ausgelöste Fruchtfleisch mit Puderzucker, Kardamom und Ingwer pürieren.
Die Gelatine in reichlich kaltem Wasser einweichen.
In einer Schüssel das Cherimoyapüree und den Mascarpone kräftig verrühren.
In einer kleinen Pfanne den Rahm aufkochen, dann die Pfanne vom Herd ziehen. Die Gelatine ausdrücken und im heissen Rahm auflösen. Den Gelatinerahm in die Cherimoyamasse rühren.
4 Tassen oder Souffléeförmchen mit kaltem Wasser ausspülen. Die Masse in die Tassen oder Förmchen füllen und 4 Stunden kalt stellen.
Den Granatapfel halbieren. Die Kerne durch kräftiges Klopfen mit einer Kelle auf die Schale herauslösen. Weisse Trennhäutchen entfernen, sie schmecken bitter. Die Kerne mit dem Sirup und dem Zitronensaft mischen und zugedeckt im Kühlschank ziehen lassen.
Zum Servieren die Förmchen kurz in heisses Wasser stellen, dann die Flans auf Teller stürzen. Mit der Granatapfelsauce um- und übergiessen.
Die Cherimoya kommt ganzjährig aus Israel, Spanien, Afrika, Brasilien und Thailand zu uns. Die 7 bis 14 cm grossen Früchte sind meist herzförmig und von einer graugrünen Schale mit grossen Schuppen umgeben. Ihr weiches, zartes und süssliches Fruchtfleisch besitzt ein feines Aroma, das an eine Mischung aus Ananas, Banane und Zimt erinnert. Wie der Papaya tut ein Spritzer Zitronensaft auch dem Aroma der Cherimoya immer sehr gut. Cherimoyas reifen bei Zimmertemperatur sehr schnell nach.