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Ronaldo just now on TV “In coming days there’ll be answer about my future. It has been very nice playing for Real Madrid.” Yikes!— Dermot Corrigan (@dermotmcorrigan) 26. Mai 2018
Real Madrid gewann zum dritten Mal in Folge die Champions League. Im Final in Kiew sicherte Gareth Bale mit zwei Toren in der letzten halben Stunde den 3:1-Sieg gegen Liverpool und den Spaniern den 13. Titel im bedeutendsten Europacup.
Keine vier Minuten nach seiner Einwechslung hatte Bale seinen ersten grossen Auftritt: Der in Madrid in dieser Saison auch oft kritisierte Waliser traf aus rund zwölf Metern mit einem perfekten Fallrückzieher zum 2:1. Die Liverpooler hatten zuvor einen erstmaligen Rückstand nach einem schweren Fehler ihres deutschen Goalies Loris Karius sechs Minuten nach der Pause durch Sadio Mané innerhalb kürzester Zeit wettgemacht. Doch auf den zweiten Treffer der Spanier gelang den Engländern keine Antwort. Am nächsten kam Mané dem Ausgleich, als er in der 70. Minute nur den Pfosten traf. Schliesslich war es Bale – erneut nach einem Fehler von Karius – der in der 83. Minute mit einem Weitschuss für das 3:1 und den Schlusspunkt sorgte.
Real Madrid steigerte sich nach einem verhaltenen Start in die Partie. Insbesondere nach dem frühen verletzungsbedingten Ausfall des Liverpool Starspielers Mohamed Salah wurde der Favorit stärker und verdiente sich den Sieg. Zum ersten Mal seit den Siebzigerjahren (Bayern München) konnte eine Mannschaft den Titel in Champions League oder Meistercup dreimal in Serie gewinnen. Immer stand Zinédine Zidane an der Seitenlinie, der damit in nicht mal drei Jahren als Trainer auf höchstem Niveau schon so viele Champions-League-Titel hat wie die Rekordhalter Bob Paisley und Carlo Ancelotti.
Cristiano Ronaldo avancierte dank seinem fünften Titel am Samstagabend im Final gegen Liverpool zum meistdekorierten Spieler der Champions League. Der Portugiese gewann die Champions League 2008 mit Manchester United sowie 2014, 2016, 2017 und 2018 mit Real Madrid.
Mit vier Titeln folgen eine ganze Reihe von Spielern, vornehmlich Ronaldos Teamkollegen. Zählt man auch die Titel im Meistercup, dem Vorgänger der Champions League, dazu, liegt noch der Spanier Paco Gento vor Ronaldo. Gento gewann den Meistercup zwischen 1956 und 1966 mit Real Madrid sechsmal. (sda)
Liverpools Trainer Jürgen Klopp musste derweil seine sechste Finalniederlage in Folge und die zweite in einem Endspiel der Champions League, nach jener mit Dortmund 2013 gegen Bayern München, hinnehmen. Der Deutsche dürfte vor allem mit seinem Goalie hadern, dem an zwei der drei Treffern mehr als bloss eine Mitschuld traf. Der 24-Jährige Karius ermöglichte Karim Benzema in der 51. Minute mit einem Abwurf genau auf den Fuss des Franzosen das 1:0 und liess den Weitschuss von Bale zum 3:1 durch die Hände gleiten.
So schrieben mit Bale und Karius zwei Spieler die Geschichte der Partie, die man nicht als Hauptakteure erwartet hatte. Das im Vorfeld viel diskutierte Duell zwischen Ronaldo und Mohamed Salah dauerte derweil bloss eine knappe halbe Stunde. Dann musste der in dieser Saison überragende und so treffsichere Ägypter das Spielfeld unter Tränen vorzeitig verlassen. Im Zweikampf mit Sergio Ramos verletzte er sich an der rechten Schulter. Der spanische Haudegen hatte daran seinen Anteil, weil er den Ex-Basler im Stil eines Judokas legte. Ein Blick in die Gesichter der zahlreichen Fans des FC Liverpool im Kiewer Olympiastadion reichte, um zu erfassen, wie schwer dieser Ausfall wog.
Liverpool verlor seinen besten Spieler und gleichzeitig den Elan und die Sicherheit, die die Engländer bis dahin ausgezeichnet hatte. Die Mannschaft von Klopp war vielversprechend in die Partie gestartet, schaffte es nicht nur den Aufbau der Madrider zu stören, sondern auch selber Akzente zu setzen. Der 19-jährige Trent Alexander-Arnold prüfte Reals Goalie Keylor Navas mit einem Flachschuss – keine drei Minuten später kam es zum Zweikampf zwischen Ramos und Salah.
Der Knick im Spiel der «Reds» war danach offensichtlich. Die erfahrenen Spanier störten nun früher, kontrollierten das Geschehen geschickt und kamen immer wieder zu gefährlichen Abschlüssen. Benzema schoss schon kurz vor der Pause sogar das vermeintliche 1:0, das aber zu Recht wegen Abseits nicht anerkannt wurde. Liverpool erholte sich vom Ausfall von Salah nicht mehr wirklich, selbst wenn eine kurze Druckphase nach dem 0:1 zum Ausgleich von Mané führte, der nach einem Eckball und einer Kopfballvorlage von Dejan Lovren richtig stand. (sda)
Real Madrid - Liverpool 3:1 (0:0)
Kiew. - 61'561 Zuschauer. - SR Mazic (SRB).
Tore: 51. Benzema 1:0. 55. Mané 1:1. 64. Bale 2:1. 83. Bale 3:1.
Real Madrid: Navas; Carvajal (36. Nacho), Varane, Ramos, Marcelo; Modric, Casemiro, Kroos; Isco (61. Bale); Benzema (89. Asensio), Ronaldo.
Liverpool: Karius; Alexander-Arnold, Lovren, Van Dijk, Robertson; Milner (83. Can), Henderson, Wijnaldum; Salah (31. Lallana), Firmino, Mané.
Bemerkungen: Real Madrid komplett. Liverpool ohne Oxlade-Chamberlain, Matip und Gomez (alle verletzt). 43. Tor von Benzema wegen Abseits aberkannt. 48. Isco trifft die Latte. 70. Mané trifft den Pfosten. Verwarnung: 82. Mané (Foul). (rst/sda)
Wer zu Klaas Heufer-Umlauf in die Sendung geht, der muss mit allem rechnen. Das weiss man als Promi eigentlich – und Toni Kroos hat es am Montagabend zu spüren bekommen. Bei «Late Night Berlin» musste er zeigen, dass er mehr sein kann als nur der sympathische (und verdammt gut verdienende) Profi-Fussballer von nebenan.
Klaas wies Kroos an, auf Instagram zu pöbeln. Die Aufgabe: Accounts von Promis besuchen, sich ein Bild raussuchen und darunter was Doofes kommentieren.
Wer die Sendung gesehen hat, …