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Der Bundesrat beantragte am 17. August 2016 die Ablehnung des Postulates.
Eingereichter Text
Der Bundesrat wird beauftragt, zu prüfen, auf welche Weise das Fachwissen auf dem Gebiet der Sicherheit im Internet der Dinge am besten gefördert werden könnte. Eine Spezialisierung auf den Schutz der Privatsphäre in diesem Bereich, könnte der Schweiz Wettbewerbsvorteile bringen.
Eine unzulängliche Sicherung kann zum Beispiel dazu führen, dass persönliche Daten im Internet veröffentlicht (z.B. Lokalisierung von Nutzerinnen und Nutzern ferngesteuerter Thermostate) oder Patientendaten gehackt werden (z.B. Daten eines internetfähigen Messgerätes).
Der Bund könnte zum Beispiel jedes Jahr einen Wettbewerb für innovative Start-ups zum Thema “Sicherheit im Internet der Dinge” organisieren. Er könnte alle Hersteller von Objekten, in die schon bei ihrer Konzeption Sicherheitstechnologie integriert werden muss (Hersteller von internetfähigen Geräten und Domotik-Systemen, Anbieter von Sicherheitssystemen für das Eigenheim oder das Unternehmen), miteinander zu vernetzen, da dies die Koordination erleichtern würde. Weiter könnte der Bund die Ausbildung von Spezialistinnen und Spezialisten für komplexe Konfigurationen, die den Sicherheits-, Anpassungs- und Latenzanforderungen genügen müssen, fördern. Und schliesslich müsste unbedingt eine Liste der für die nationale Sicherheit wichtigen Geräte erstellt und deren Sicherung veranlasst werden.
Das Internet der Dinge boomt und die Schweiz muss schnell reagieren, wenn sie diese wirtschaftliche Chance ergreifen und sich besser gegen Hacker und Terroristen schützen will.
Begründung
Nach den Menschen werden nun auch die Dinge über das Internet miteinander vernetzt. Eine ganze Welt beginnt sich rund um das Internet der Dinge zu etablieren. Die “Dynamic Coalition on the Internet of Things” organisiert jedes Jahr eine zweitägige Debatte zum Thema, und es existiert bereits eine Suchmaschine, die auf vernetzte Objekte spezialisiert ist. Ausserdem arbeiten schon viele Unternehmen an der Konfiguration der Netzwerke und an der Sicherung der vernetzten Objekte.
Im Bereich der Sicherheit bleibt aber noch viel zu tun. Die Technologien, die für das Internet entwickelt wurden, sind für die vernetzten Objekte nicht geeignet, da diese oft nicht die nötige Rechenleistung erbringen können, um Botschaften zu chiffrieren oder zu dechiffrieren. Ausserdem sind die Netzwerke nicht immer sicher.
Ein gut gesichertes Internet der Dinge würde zu grösserer Effizienz und gesteigerter Produktivität der Nutzerinnen und Nutzer führen, neue wirtschaftliche Möglichkeiten eröffnen und Schutz gegen die Cyberkriminalität bieten.