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Die Wettkämpfe um die Luzerner Meisterschützen der Gewehrschützen wurden am Samstag auf der Schiessanlage Wasserloch in Dagmersellen ausgetragen. Als Qualifikationsresultate zählten die beste Passe des Luzerner Stichs, das Einzelwettschiessen sowie die vier besten Resultate aus den fünf Anlässen Ruessgrabe-Schiessen, Rontaler Schiessen, Jubiläumsschiessen SG Schongau, Weierweid-Schiessen und Schlossbergschiessen. In sämtlichen Kategorien kämpften mindestens 15 Schützinnen und Schützen um die begehrte Auszeichnung zum Meisterschützen.
Timo Studer überragend
In der inoffiziellen Königskategorie, Sportwaffen Aktive, setzte sich Timo Studer von der SG Menznau mit beeindruckenden 198 Punkten klar vor seinen Konkurrenten durch. Sowohl im Halbfinal wie auch im Final erzielte er 99 Punkte. Auf die Plätze zwei und drei schafften es die beiden Vereinskollegen vom SV Willisau-Land, Rolf Hodel und Othmar Schmid. Beide totalisierten 193 Punkte, Hodel klassierte sich auf dem Silberrang, da er im Final (98) das bessere Resultat erzielt hatte als Schmid (95). Franz Grüter (SG Sempach), der nach dem Halbfinal (97) noch auf Rang drei und damit auf Medaillenkurs gelegen hatte, fiel im Finaldurchgang (94) noch auf den sechsten Rang zurück.
Das grösste Teilnehmerfeld war bei den Aktiven mit den Ordonnanzwaffen im Feld E mit 45 Schützinnen und Schützen zu verzeichnen. Siegerin wurde Andrea Häfliger von der SG Zell. Sie zog im Finaldurchgang mit starken 97 Punkten noch an allen, nach dem Halbfinal vor ihr klassierten Kontrahenten vorbei und sicherte sich mit 189 Punkten den Sieg. Punktgleich Zweiter wurde Martin Jäggi (SG Root), der im Final aber „nur“ 95 Punkte erzielt hatte und deshalb hinter Andrea Häfliger klassiert wurde. Dritter wurde Hansruedi Wicki (SG Escholzmatt) mit 188 Punkten.
In der dritten Aktivkategorie, Ordonnanzwaffen Feld D, ging der Sieg mit 95 Punkten. an Andre Schmidli von den Schützen Neuenkirch-Hellbühl. Er lag damit knapp vor Franz Fischer (SG Root, 94) und Andy Bucher (MSG Uffikon, 93).
Beat Dahinden siegt bei den Veteranen
Bei den Veteranen mit dem Sportgewehr setzte sich Beat Dahinden von der SG Rothenburg mit 196 Punkten vor Emil Aregger (SV Willisau-Land, 195) und dessen Vereinskollegen und Vorjahressieger Erwin Stalder (194) durch. Die weiteren Titel bei den Veteranen gingen an Josef Wigger (SG Root, 97 Punkte, Ordonnanzwaffen Feld D) und Walter Simmen (Schützen Malters, 184 Punkte, Ordonnanzwaffen Feld E). Wigger siegte klar mit drei Zählern Vorsprung auf das punktgleiche Trio mit Marcel Jaquier (SG Emmen), Hanspeter Gehriger (WV Kriens) und Ernst Fankhauser (FS Eschenbach). Aufgrund der Tiefschüsse ging Silber an Jaquier und Bronze an Gehriger, Fankhauser als Vierter ging leer aus. Walter Simmens Sieg kam knapper zustande: Sein Vereinskollege Werner Amrein totalisierte ebenfalls 184 Punkte. Aufgrund des schlechteren Finalresultats (93 gegenüber 95 Punkten von Simmen) musste er aber mit Silber vorlieb nehmen. Dritter wurde Bruno Schmid (FSG Flühli-Sörenberg) mit 183 Punkten.
Willisauer Doppelsieg bei den Junioren
Den Wettkampf der Jugendlichen und Junioren prägten die Schützinnen und Schützen des SV Willisau-Land. Roger Meier setzte sich mit 93 Punkten vor seiner Vereinskollegin Linda Mühlemann (92) durch. Auf Rang drei kam Janine Frei vom WV Pfaffnau mit 91 Punkten.
Ebenfalls am Samstag ermittelten die Luzerner Pistolenschützinnen und Pistolenschützen in Grosswangen über die 50 Meter Distanz ihren Meisterschützen. Dabei setzte sich Anneliese Z’Rotz von der einheimischen PS Grosswangen überlegen durch. Sie distanzierte die Gegnerschaft mit sehr starken 195 Punkten schon im Halbfinal. Mit wiederum sehr guten 189 Punkten im Final und einem Total von 384 Punkten liess sie sich den Sieg nicht mehr nehmen. Peter Kammermann (Zentroniker Wolhusen) kam mit 13 Zählern Rückstand (184/187) auf den zweiten Rang, David Alder (FSV Luzern) wurde mit 368 Punkten Dritter.