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Nun sieht es so aus, als finde der Überschritt zu einem individuellen Bewusstsein, auf das die Universalreligionen antworten – antworten müssen – , erst wieder in den Traditionsabbrüchen der Gegenwart eine Parallele. Meine These lautet, dass die vor rund zweieinhalbtausend Jahren entstandenen Weltreligionen erneut an die Schwelle einer Bewusstseinsmutation herankommen, mit der sich ein zeitweilig chaotischer Umschichtungsprozess von weltgeschichtlichem Ausmaß verbindet, der sich als globaler Paradigmenwechsel beschreiben lässt.