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4.
Ebenso ist es auch immer ein und dasselbe Wort, welches denen, die ihm glauben, „die Quelle des Wassers zum ewigen Leben“1 gibt und den unfruchtbaren Feigenbaum sogleich, verdorren lässt2 . Zu den Zeiten des Noe führte es die Sintflut herbei3 , um das arge Geschlecht der damaligen Menschen auszulöschen, die für Gott keine Frucht bringen konnten, da sich die treulosen Engel mit ihnen vermischt hatten, und um ihren Sünden Einhalt zu gebieten, den Urtypus des Menschen aber, die Gestalt des Adam, zu bewahren. Ebendasselbe Wort regnete zu den Zeiten des Lot über Sodoma und Gomorrha Feuer und Schwefel vom Himmel4 , als „ein Beispiel des S. 449gerechten Gerichtes Gottes“5 , damit alle erkennen sollten, daß „ein jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, ausgehauen werden wird und ins Feuer geworfen“6 ; und „erträglicher wird es bei dem allgemeinen Gerichte mit Sodoma verfahren“7 , als mit denen, die die Wunder sahen, welche es tat, und ihm nicht glaubten, noch seine Lehre aufnahmen. Wie er nämlich größere Gnade durch seine Ankunft denen verlieh, die an ihn glaubten und seinen Willen tun, so zeigte er auch an, daß im Gerichte größere Strafe die erleiden werden, die ihm nicht glaubten. Denn über alle ist er in gleicher Weise gerecht, und „wem er mehr gab, von dem wird er auch mehr verlangen“8 , nicht weil er einen andern Vater kennen lehrte, wie wir weit und breit gezeigt haben, sondern weil er ein größeres Gnadengeschenk vom Vater durch seine Ankunft auf das Menschengeschlecht ausgegossen hat.