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Die 3. Etappe der diesjährigen Tour der Romandie stellte mit 3'512 Metern Höhenunterschied auf 181 km grosse Ansprüche an die Leidensfähigkeit der Fahrer, der regennasse Asphalt erschwerte das Unterfangen zusätzlich. Die anspruchsvolle Etappe mit vier Bergen der 1. Kategorie zwischen Le Bouveret und Aigle bewältigte Simon Spilak in 5 Stunden und 29 Minuten am schnellsten.
Spilak neuer Leader in der Gesamtwertung
Im Sprint um den Tagessieg musste sich Vorjahressieger Chris Froome hauchdünn seinem slowenischen Kontrahenten geschlagen geben. Froome hatte sich 25 km vor dem Ziel absetzen können, Spilak schloss aber wenig später zum Tour-de-France-Sieger auf.
Durch seinen Triumph erbte Spilak zugleich das Gelbe Trikot von Michael Albasini, der die ersten beiden Etappen gewonnen hatte. Dank den Bonifikationsekunden führt der 27-Jährige die Tour de Romandie neu mit einer Sekunde Vorsprung auf Froome an.
Frank bester Schweizer, Albasini fällt zurück
Mathias Frank erreichte das Ziel als Sechster und ist im Gesamtklassement als Fünfter mit 1:10 Rückstand neu bester Schweizer. Michael Albasini hatte keine Chance, das Leadertrikot zu verteidigen. Der 33-jährige Thurgauer musste bereits im zweiten der vier happigen Aufstiege abreissen lassen.
Zeitfahren als Zünglein an der Waage?
Die Entscheidung um den Gesamtsieg wird voraussichtlich erst am Sonntag im Zeitfahren in Neuenburg (18,5 km) fallen, da die 4. Etappe am Samstag wieder etwas für die Sprinter werden dürfte. Gefahren werden sechs 29-km-Runden in Freiburg, die lediglich einen Berg der dritten Kategorie beinhalten.