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Erste Baufortschritte
Nachdem im April 2023 die Konzession der Hannigbahn ausgelaufen ist und die Konstruktion der neuen Anlage bereits begonnen hat, möchten wir in diesem Blog die Fortschritte des Neubaus dokumentieren. Das Hanniggebiet ist ein bedeutendes Ausflugsziel und Naherholungsgebiet, das das ganze Jahr über von vielen Besuchern frequentiert wird. Als Erholungsort in unmittelbarer Nähe des Dorfes bietet es eine zentrale Alternative zu den klassischen Wintersportaktivitäten und verfügt über vielversprechende Entwicklungsmöglichkeiten.
Abbrucharbeiten
Unmittelbar nach Ablauf der Konzession der Hannigbahn wurden die Kabinen und die Fahrwerke der alten Bahn demontiert. Das Abnehmen der Kabinen ermöglichte auch das Entfernen des alten Förderseils. Während den Abbrucharbeiten der elektromechanischen Teile in der Berg- und Talstation wurden auch die Stützen mittels eines K-Max-Hubschraubers demontiert, zerlegt und dem Recycling zugeführt.
Die Talstation wurde bis auf das letzte Dachfachwerk, unter Einhaltung der Schutzvorkehrungen, mitsamt den alten Fundamenten abgebrochen. Des Weiteren wurden Arbeiten an den Gebäuden der beiden Stationen durchgeführt.
Erste Baufortschritte
Nach Erhalt der Teilverfügung (Plangenehmigung) für die Talstation sowie die Stützen 1 bis 3, wurde am 12. September mit den Aushubarbeiten begonnen. Anschliessend wurde die Fundation des vorderen Stehers und die Bodenplatte erstellt. Im zweiten Untergeschoss der Talstation wurde der hintere Steher (1. Etappe) mit Armierungseisen betoniert und fertiggestellt. Im ersten Untergeschoss wurde die Armierung für den hinteren Steher (2. Etappe) bereits eingebracht, um diesen in Kürze ebenfalls zu betonieren. Gleichzeitung wurden die Aussenwände der Talstation (1. Untergeschoss) eingeschalt und mit Beton ausgegossen.
Neben den Arbeiten an der Talstation wurden auch die ersten Fundamente für die Stützen 1 und 3 erfolgreich erstellt und mit einem Schutzanstrich gegen äussere Einwirkungen versehen.
Ab dem Erhalt der gesamten Plangenehmigung am Donnerstag, dem 5. Oktober 2023, konnten ab dem Freitag die Arbeiten für die Stützen 4, 5, 6, 7 und die Bergstation durch das Forstamt mit den Rodungsarbeiten begonnen werden, sodass die Bauunternehmung am 9. Oktober mit den Aushubarbeiten beginnen konnte.
Die Arbeiten schreiten voran. Die Bodenplatte der Stütze 4 ist betoniert, bei der Stütze 5 ist der Aushub abgeschlossen. Nach der Abnahme des Baugrundes durch die Geologin wurde der Magerbeton anschliessend eingebracht.
Ausblick
In der kommenden Woche stehen weitere Betonarbeiten an der Talstation an, darunter die Innenwände der Station und der vordere Steher.
Um die Baugrube und das Haus Carina zu sichern, werden Nagelwände mit Spritzbeton errichtet, um den Aushub für das Fundament der Stütze 2 zu ermöglichen. Ebenso werden die Fundamente der Stützen 4 und 5 betoniert, um später die Stützen zu montieren.
Parallel zu den Arbeiten der Bauunternehmen werden die angelieferten Seilbahnkomponenten für die Strecke vormontiert und für den Hubschraubertransport vorbereitet.