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Die niederländischen Bischöfe lehnen eine nicht-liturgische Segnung homosexueller Paare, wie sie das umstrittene Dokument Fiducia Supplicans vorsieht, ab.
In einer gemeinsamen Erklärung, die am 17. Januar veröffentlicht wurde, teilen die Prälaten mit:
„Die holländischen Bischöfe wollen niemandem die Stütze und Kraft Gottes vorenthalten. Es ist möglich, ein Gebet für einzelne Gläubige zu sprechen, die in einer irregulären Beziehung leben.“
„Worum man im Gebet bittet und wie man betet, ist wichtig. Im Falle einer Person, die in einer irregulären oder homosexuellen Beziehung lebt, kann der geweihte Amtsträger ein einfaches Gebet außerhalb des Rahmens einer Hochzeitsfeier oder einer Gebetsfeier sprechen. In diesem Gebet kann Gott um Kraft und Beistand gebeten werden, indem er seinen Geist anruft, damit er Gottes Willen mit seinem Leben verstehen und weiter wachsen kann.“
Dies mache in der gewählten Formulierung deutlich, dass es sich nicht um einen Segen oder eine Bestätigung einer irregulären Beziehung handelt und vermeide auch eine Verwechslung mit einer Ehe, die nach Ansicht der katholischen Kirche nur zwischen einem Mann und einer Frau geschlossen werden kann, so die Erklärung weiter.
„Auf diese Weise kann uns das Gebet die Kraft geben, uns Gott zu nähern und in Übereinstimmung mit seinen Absichten für die Schöpfung von Mann und Frau und die Ehe zu leben.“
Die Bischofskonferenz stelle fest, daß das Dikasterium für die Glaubenslehre in seiner Erklärung zu den Segnungen homosexueller Paare vom 18. Dezember in Übereinstimmung mit der Heiligen Schrift und der Tradition der Kirche darauf bestehe, „daß die Ehe nur zwischen einem Mann und einer Frau möglich und unauflöslich ist und daß irreguläre Beziehungen jeglicher Art auf innere moralische Einwände stoßen“.