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Der englische Weinauktionator, Weinkritiker und Fachjournalist starb am Mittwoch, 18. März 2020, im Alter von 92 Jahren. 1927 in Yorkshire, England, geboren, begann die weltweit bekannte Weinpersönlichkeit zuerst ein Architekturstudium, bevor er sich 1952 zum Weinhändler ausbilden liess. «It was after he was sitting exams in architecture that he decided it was not his cup of tea. His mother suggested he go into the wine business and that he did.» äusserte sich Bartholomew Broadbent, der Sohn von Michael Broadbent, gegenüber dem «Wine Spectator».
Er begann Aufzeichnungen über die von ihm verkosteten Weine zu führen und setzte dies bis zu seinem Todestag fort. Bis 2004 soll er nach eigenen Angaben über 85000 Einträge in 133 Bänden gesammelt haben. Braodbent war über Jahrzehnte im Fokus der Weinwelt, so auch als Hardy Rodenstock die berühmten «Jefferson-Weine» aus dem 18. Jahrhunder entdeckt haben will. In einer aufsehenerregenden Auktion versteigerte Broadbent sie um 150.000 Dollar. Heute weiss man, dass es sich dabei wohl um Fälschungen handelte.
1960 schloss er seine Ausbildung mit dem Titel «Master of Wine» ab. Kurz danach wurde er «Senior Director» in der Weinabteilung des Auktionshauses «Christie’s» in London. Neben seiner Arbeit im Autkionshaus veröffentlichte Broadbent zahlreiche Bücher und Artikel. «Michael was a pioneer and leader in the specialized world of fine wine auctions. He was one of a kind» so Marvin R. Shanken, Herausgeber des «Wine Spectator».
Michael Broadbent hinterlässt seine zweite Frau Valerie Smallwood, zwei Kinder und sechs Enkelkinder.
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