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Jetzt äussert sich der frühere Novartis Joseph Jimenez und räumt ein: Er hätte den Vertrag mit dem Trump-Anwalt genauer prüfen sollen.
Der frühere Novartis-Chef Joseph Jimenez hat eingeräumt, dass die Zusammenarbeit mit einem Anwalt von US-Präsident Donald Trump im Vorfeld nicht ausreichend geprüft worden ist. «Es hätte mehr Sorgfalt geben sollen», sagte Jimenez am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Dem Manager zufolge hat ein Mangel an verfügbaren Beratern nach der US-Präsidentschaftswahl 2016 Novartis zu raschem Handeln gezwungen. «Ich meine, es gab sehr wenige Leute, die die Leute kannten, die in einer Menge Jobs platziert wurden.»
Jimenez von US-Sonderermittler befragt
Sein Rücktritt als Konzernchef im Februar stehe in keinem Zusammenhang mit der Vereinbarung mit Trumps Anwalt Michael Cohen, erklärte Jimenez. Der Manager wurde nach eigenen Angaben im November 2017 von einem US-Sonderermittler zum Cohen-Vertrag befragt.
Der Pharmariese aus Basel hatte zuvor bekanntgegeben, dass Chefjurist Felix Ehrat wegen der Diskussionen um die Zusammenarbeit mit Cohen zurücktritt. Vergangene Woche war bekanntgeworden, dass Novartis die Zusammenarbeit mit Cohens Firma Essential Consultants beendete, über die auch Zahlungen an die Pornodarstellerin Stormy Daniels geflossen sind, die nach eigener Darstellung eine längere Affäre mit Trump hatte.