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Der Pulverdampf der Brexit-Abstimmung hat sich verzogen und mit den Worten von Lord Wellington, dem Sieger von Waterloo, ist man geneigt zu sagen: «Es gibt nichts, was schlimmer ist als eine Niederlage – mit Ausnahme eines Sieges.» Das haben sich wohl auch Boris Johnson und Nigel Farage gedacht, und sind zumindest vorerst von der grossen […]
Dem Übersetzer literarischer Werke offenbart sich mit jedem neuen Projekt ein dichtes Netz inhaltlicher Stolperdrähte. Seine Selbstwahrnehmung entscheidet darüber, wie gut er ein Werk übersetzt. Dass er durch sein Schaffen weder in den Genuss von viel Geld noch von besonders hohem Ansehen kommt, ändert nichts daran, dass er eine für unsere Gesellschaften wertvolle Aufgabe erfüllt.
Wie liberale Vordenker das Leistungsprinzip und die Chancengleichheit popularisierten – und so den Weg für den grössten Wohlstandszuwachs in der Menschheitsgeschichte bereiteten. Was ist übrig von diesem Erbe?
Die Europäische Union ist gezwungen, auf den Austritt Grossbritanniens zu reagieren. Zur politischen Einigung beschwört man weiterhin die sogenannte «europäische Identität». Doch existiert überhaupt ein gemeinsames, europäisches Gefühl? Einer der renommiertesten britischen Historiker glaubt: Nein.