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3R-Project 18-90
In vitro Herstellung von mAK mit Bioreaktoren I
Fischer R.
Institut für Biochemie, ETH Zürich, Zürich
Duration: 2 years End of the Project: 1991
Background and Aim
Als Alternativen zur in vivo Produktion monoklonaler Antikörper (mAK) werden von verschiedenen Herstellern “Hollow Fiber Cell Culture Systems” angeboten. Das vorliegende Projekt untersucht die Möglichkeiten dieser Technik.
Im wesentlichen sollen die folgenden Fragen beantwortet werden:
1. Kann diese Technik Tierversuche ersetzten?
2. Wie gross ist der zeitliche und finanzielle Aufwand zur mAK-Produktion?
Method and Results
Es wurden sieben kommerziell erhältliche Adjuvantien (Poly-A-poly-u, GERBU, RIBI, Pam3, Specol, Freund und Titermax) auf ihre immunstimulierende Wirkung sowie auf die Belastung der Tiere hin untersucht. Es hat sich gezeigt, dass in der Belastung der Tiere grosse Unterschiede zu finden sind: Poly-A-poly-U und das Freund'sche Adjuvans (subcutan verabreicht) verursachen keine bzw. eine geringe Belastung. In der Handhabung hingegen schneidet das Freund'sche Adjuvans schlecht ab (Zweispritzenverfahren zur Erstellung der stabilen Emulsion, grosse Verluste).
Aufgrund der vorläufigen Daten empfehlen wir das Poly-A-poly-U zur Herstellung monoklonaler Antikörper in der Maus. Poly-A-poly-U zeigt, zusammen mit dem GERBU eine gute Immunstimulation. GERBU könnte nach erfolgter Optimierung, mit dem Ziel die Belastung zu senken, auch empfohlen werden.
Mit potenten Adjuvantien kann der Tierverbrauch bei Immunisierung verringert werden (reduce). Wenig oder nicht belastende Adjuvantien verringern den Schmerz der Tiere und verbessern dadurch den Tierversuch (refine).
References
3R-Info-Bulletin No 2, Sept 1994