Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/221142

<h2>SubmittedText<h2><p>"Personen mit Krankheitssymptome bleiben zu Hause", so die Empfehlung des BAG, auch für Schulkinder. Werden diese jedoch bei Schnupfen und Husten vom Schulunterricht ausgeschlossen, hat dies weitreichende Konsequenzen, u.a. betreffend Betreuung, Schulabsenz (Kinder) / Fehlen am Arbeitsplatz (Eltern).</p><p>- Ist diese Massnahme verhältnismässig?</p><p>- Wurden diese Konsequenzen analysiert und sind Abfederungsmassnahmen geplant?</p><p>- Oder sind Bundesrat/BAG bereit, diese Empfehlung für die Schule anzupassen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die aktuellen Empfehlungen des BAG lauten dahingehend, dass jede Person mit Covid-19-ähnlichen Symptomen zu Hause bleiben muss, um die Verbreitung des Virus zu vermeiden. Auch wenn nur leichte Symptome vorliegen, ist eine Ansteckung nicht ausgeschlossen. Der Bundesrat ist sich jedoch bewusst, dass Kinder unter 12 Jahren oft respiratorische, auf banale Viren zurückzuführende Symptome aufweisen. Ebenfalls sind sie weniger oft mit dem Coronavirus infiziert und übertragen diesen weniger oft. Es ist auch klar, dass, wenn Kinder zu Hause bleiben müssen, dies die Eltern vor Herausforderungen stellen. Der Bundesrat versteht daher die Notwendigkeit von Richtlinien, die es erlauben, die Situation besser zu meistern. Insbesondere mit Blick auf den Herbst und den Winter. Das BAG arbeitet mit Vertretern der Schweizerischen Gesellschaft für Pädiatrie an solchen Richtlinien. Ziel ist es, diese Mitte Oktober zu publizieren.</p>