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Die entsprechende Resolution wurde mit 110 Ja- zu 10 Nein-Stimmen bei 13 Enthaltungen angenommen. Eingereicht worden war die Resolution vom Grünliberalen Laurent Miéville, der die Anliegen der Organisatoren des Klimastreiks aufgegriffen hat. «Wir müssen rasch auf den Appell der Jungen antworten, denn diese erwarten eine Antwort der Politik», sagte Miéville.
Die Einreichung einer solchen Resolution sei der erste Schritt, die Dringlichkeit der Situation anzuerkennen. Den Worten müssten nun aber rasch Taten folgen und die Regierungen müssten ohne zu Zögern, konkrete Massnahmen ergreifen, um der Klimaerwärmung entgegenzuwirken.
Skeptische Voten kamen praktisch nur aus den Reihen der SVP, die sich gegen reine Symbolpolitik aussprach. Er sei gegen die Resolution, weil er keine Lust habe, bei dieser «Gruppentherapie» mitzumachen, sagte Jean-Luc Chollet.
Der Grosse Rat Basel-Stadt hatte den Klimanotstand am 20. Februar als erstes Kantonsparlament ausgerufen. Ähnliche Vorstösse wurden auch in den Kantonen Zürich und Freiburg überwiesen.