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Just als alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem Sulzboden ankamen, öffnete Petrus zum Willkomm die Schleusen. Dem Interesse der Anwesenden tat dies keinen Abbruch und so lauschten sie mit grossem Interesse Fridolin Hausers Ausführungen zum «Polenweiher» und reisten mit ihm ins Jahr 1940 zurück. Damals beschloss der Gemeinderat Näfels, den Schuttsammler auszubauen. Für diese Arbeit wurde eine Gruppe polnischer Internierte, allesamt Studenten der ETH, herangezogen. Sie lebten und arbeiteten von Juli bis September 1941 auf dem Sulzboden und bauten den Weiher aus. Darunter waren später bekannte Grössen wie Bernhard Giberstein, Erfinder nahtloser Strümpfe und Gründer der Marke DIM.
Wie die Kreuzegg zu ihrem Namen kam
Länger her ist es, seit laut Sage wie die Kreuzegg zu ihrem Namen kamen. 1799, bei Suworows Zug über den Pragelpass, gelangten einige der Soldaten irrtümlicherweise über die Längenegg ins Oberseetal. Ein sterbender, russischer Soldat, der es gerade noch auf die Alp Kaltenbrünnen schaffte, drückte den Älplern ein Kreuz in die Hand und wollte als letzter Wunsch hier begraben werden. Die Älpler erfüllten ihm dies und seitdem heisst diese Stelle Kreuzegg.
«Karlsbad» und «Obersee-Josefii»
Ein kurzer Fussmarsch entfernt, befindet sich das «Karlsbad», eines der kältesten Freibäder der Schweiz. Entstanden ist es, hauptsächlich in Fronarbeit, 1963 auf Initiative von Karl Müller-Kessler. Bereits 1909 übernahm die Jungfer Josefine Landolt das Zepter im Restaurant «Obersee». Sie prägte mit ihrem Wirken über lange Zeit den Hotelbetrieb und bleibt unvergessen.
Der vom Kulturforum Brandluft organisierte spannende, informative Anlass, wurde abgerundet mit einem feinen Vesperplättli im Gasthaus Aeschen.