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STUMMFILM
|DER
DEUTSCHE

STUMMFILM
|Walther Brügmann

1884 - 1945
|.

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Der Schauspieler und Regisseur Walther Brügmann absolvierte nach der Schule eine Buchhändler-Ausbildung, nebenbei interessierte er sich jedoch bereits für die Schauspielerei und nahm Schauspielunterricht.
Er feierte sein Bühnendebüt 1904 in Leipzig, es folgten Engagements in Gera, Münster, erneut Lepizig und Frankfurt am Main.
Er etablierte sich nicht nur als Bühnendarsteller sondern realisierte ab 1912 auch Stücke als Regisseur.
Anfangs der 30er Jahre ging er nach München und anschliessend nach Berlin, wo er seine Bühnenlaufbahn erfolgreich fortsetzte.
In den Jahren des Nationalsozialismus endete seine Karriere in Deutschland. Durch Denunziation wurde er aus der Reichstheaterkammer ausgeschlossen. Er arbeitete zunächst in Österreich und Italien weiter, ehe er in die Schweiz emigrierte.
Dort war er erneut als Regisseur am Stadttheater Bern tätig, zudem wurde er Oberspielleiter der Oper.
Beim Film war Walther Brügmann nur selten zu Gast.
Als Schauspieler wirkte er in den Produktionen „Zum Paradies der Damen“ (22) von Lupu Pick mit Edith Posca, Hermann Picha, Lupu Pick und Leopold von Ledebur, in Karl Grunes „Schlagende Wetter“ (23) an der Seite von Liane Haid, Carl de Vogt, Fritz Kampers, Leonhard Haskel und Eugen Klöpfer sowie „Der Grossindustrielle“ (23) mit Maria Forescu, Erich Kaiser-Titz, Erna Morena, Claire Rommer und Kurt Vespermann.
Als Regisseur realisierte er den Kurzfilm „Die verlorene Melodie“ (33) mit Hans Brausewetter, Hans Junkermann, Fritz Kampers und Alexa von Porembsky.
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