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Frauenfeld – Seit dem Jahr 2000 hat die Zahl der Privathaushalte im Kanton Thurgau um rund 20 Prozent zugenommen. Am stärksten zugelegt hat der Anteil der Zweipersonenhaushalte. Dies geht aus der soeben erschienenen Ausgabe des elektronischen Newsletters der Dienststelle für Statistik hervor.
Ende 2013 gab es im Kanton Thurgau knapp 110000 Privathaushalte. Anteilsmässig am gewichtigsten sind die Ein- und Zweipersonenhaushalte, sie machen je rund ein Drittel der Haushalte aus. Nur in jedem dritten Haushalt leben drei Personen oder mehr.
Zweipersonenhaushalte immer häufiger
Seit dem Jahr 2000 hat die Zahl der Haushalte um rund 20 % zugenommen. Am stärksten zugelegt haben dabei die Zweipersonenhaushalte (+32 %). Vor dem Jahr 2000 hatten die Einpersonenhaushalte am stärksten zugenommen. Seither hat sich der Anteil der Singlehaushalte jedoch stabilisiert. Weiter rückläufig ist die Zahl der Haushalte mit fünf Personen oder mehr. Im Jahr 2000 gab es noch rund 8400 Haushalte, in denen fünf oder mehr Personen lebten, 2013 waren es 7900.
Urbane Gemeinden mit vielen Singlehaushalten
Am meisten Einpersonenhaushalte finden sich in den Städten sowie entlang des Untersees. In Kreuzlingen und Gottlieben leben in vier von zehn Haushalten nur eine Person. Hier ist der Anteil von Singlehaushalten doppelt so gross als in Hüttlingen, Schönholzerswilen und Stettfurt.
Umgekehrt gibt es in ländlicheren Gebieten am meisten Haushalte mit fünf Personen oder mehr. Anteilsmässig am meisten grosse Haushalte finden sich in Schönholzerswilen und Wuppenau, wo über 15 % der Haushalte dieser Grössenklasse angehören.