Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03589.jsonl.gz/1506

Eine Durchblutungsstörung liegt vor, wenn die Blutgefäße nicht mehr ausreichend durchlässig sind, um die notwendigen Blutmengen passieren zu lassen. Dadurch wird bei einer Arterie das umliegende Gewebe nicht mehr im genügenden Maß mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Bei einer verschlossenen Vene können schädliche Stoffwechselprodukte nicht mehr vollständig aus den Zellen abtransportiert werden. Eine beginnende Durchblutungsstörung bleibt zunächst oft unbemerkt. Erst wenn die Mangelversorgung oder der Blutstau einen gewissen Punkt erreicht haben, stellen sich deutlichere Beschwerden ein.
Durchblutungsstörungen können zu Funktionseinschränkungen und zur Schädigung von Organen und Muskeln führen. Im schlimmsten Fall stirbt das vom Blutfluss abgeschnittene Körpergewebe ab. Durchblutungsstörungen können in allen Bereichen des Organismus auftreten. Gefürchtet werden Schlaganfall und Herzinfarkt, weil Hirnzellen und Herzmuskel besonders empfindlich auf eine Unterversorgung reagieren. Viele ältere Menschen leiden zudem unter Durchblutungsstörungen in den Extremitäten. Besonders häufig in den Beinen. Die Ursache ist meistens eine Arteriosklerose (Arterienverkalkung), die die Adern verengt.
Ein wichtiger Unterschied liegt darin, welche Gefäße eine Durchblutungsstörung verursachen. Wenn ein vom Herzen wegführendes Gefäß, also eine Arterie, von einem Verschluss betroffen ist, hat das andere Folgen für den Patienten, als bei einer Vene, die zum Herzen führt.