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Die Wunderwurzel Kurkuma und dessen besondere Wirkung in der Pflanzenheilkunde
Botanik:
Gelbwurz (lat.: Curcuma longa) ist ein Ingwergewürz (lat.: Zingiberaceae) und in Ostindien beheimatet. Sie wird bis zu 1m hoch, aus der Hauptknolle entspringen ein Blattbündel und eine Achse mit einem etwa 20cm langen Blütenstand. Die Hauptknolle entwickelt lange Wurzeln, an denen knollige Verdickungen entstehen. Die Bätter sind lang und grundständig. Die gelben Blüten blühen in Bodennähe.
Inhaltsstoffe und Wirkung:
Die u.a. enthaltenen ätherischen Öle, Farbstoffe (Curcumin), Stärke, Polysaccharide und Schwefelverbindungen, haben eine verdauungsfördernde, entkrampfende, leberschützende, Blutfett senkende, antientzündliche, antiödematöse, antimikrobielle, antioxidative, neuroprotektive und immunstimmulierende Wirkung. Weshalb die Wurzel in der Pflanzenheilkunde für geschwächte Patienten, zur Stärkung bei Verdauungsbeschwerden aller Art, bei Leberproblemen, bei psychischen Erkrankungen, rheumatoide Arthritis und vielem mehr verabreicht wird.
Geschichte:
Gelbwurz, auch Kurkuma genannt, wird seit 3000 Jahren sowohl medizinisch als auch zum Färben von Kleidung, genutzt.
Bis Ende des 1. Jahrhunderts wurde sie in Indochina angebaut und dann durch die Araber nach Griechenland gebracht. In Deutschland ist sie seit 1150 bekannt.
Als „indischer Safran“ ersetzt sie den teuren echten Safran, beide besitzen eine gelbe Farbe.
Der Name der Pflanze bezieht sich auf das altindische Wort: „kunkuman“, das für Safran steht.