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Filmkritik: Mylia und wie sie die Welt sah1. OutNow Film Festival 2020
Mylia (Emilie Bierre) lebt mit ihrer kleinen Schwester Camille (Irlande Côté) und ihren Eltern Nathalie (Noémie Godin-Vigneau) und Henri (Robin Aubert) in Quebec. Dort besucht sie nun die High School und lernt dort Jacinthe (Cassandra Gosselin-Pelletier) kennen. Jacinthe verspricht sich Hilfe von Mylia, um im Geschichtskurs bessere Noten zu erreichen. In der High School trifft sie auch auf den sehr gradlinigen Mitschüler Jimmy (Jacob Whiteduck-Lavoie), der aus dem umliegenden Abenaki-Reservat kommt. Obwohl Jimmy der noch grössere Aussenseiter als sie selbst zu sein scheint, ist sie fasziniert von ihm.
Mylia versucht einen Platz in der Welt zu finden zwischen ersten Partys, Schule und ihrer Familie, womit sie sich aber sehr schwertut. Sie fühlt sich an den Partys unwohl und spürt Konflikte innerhalb ihrer Familie. Und nicht zuletzt fällt es ihren Mitmenschen schwer, mit ihrer spürbaren inneren Zerrissenheit umzugehen.