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ISSF lässt alle 18 russischen Schütz(inn)en an Olympia starten
26.07.2016 - Das Exekutivkomitee der ISSF empfiehlt dem IOC, dass alle 18 für die Olympischen Spiele in Rio gemeldeten Schützen und Schützinnen aus Russland an den total 15 Schiesswettkämpfen starten dürfen.
Die ISSF begründet in ihrer Mitteilung den Zulassungsentscheid damit, dass die 18 russischen Schützen «weder erwähnt wurden» im McLaren-Report, der die Dopingvorfälle im russischen Sport untersuchte, «noch jemals in einer Dopingkontrolle positiv getestet wurden nach den Informationen, die wir besitzen», so der Wortlaut im ISSF-Communique. Der Welt-Schiesssportverband zeigt sich weiter «sehr besorgt» über die von der WADA im McLaren-Report aufgedeckten Dopingpraktiken und unterstützt folglich «sehr stark» eine Ausweitung des Mandats von Prof. McLaren, damit dieser seine «wichtige Arbeit zu Ende führen kann», heisst es in der Mitteilung der ISSF, die dem IOC für dessen weitere Erwägungen und Entscheide alle erforderlichen Dokumente zu übermitteln gedenkt. (atp)