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Das Leben auf dem Schiff war früher kein Kinderspiel: Fernab von der Heimat, ohne ausreichende Zufuhr von frischem Essen und Vitaminen und mit den Kumpanen auf engstem Raum zusammenlebend, musste man jederzeit einsatzbereit für den nächsten Kampf sein. So ging es auch den Menschen bei der britischen Royal Navy. Das einzige, was so manch ein Besatzungsmitglied bei Laune hielt, war die tägliche Rum-Ration, die vom "Purser" ausgegeben wurde. Schon bald wandelte sich das Wort in "Pusser" um und der Rum wurde als "Pusser's Rum" bekannt. Nach einer jahrhundertelangen Tradition entschieden einige politische Führungskräfte im Jahr 1970, dass die Kombination von Rum und Waffen keine gute Idee sei, und so verbot man den Ausschank von Alkohol auf Navy-Schiffen. Neun Jahre später erbat Charles Tobias die Erlaubnis, einen Rum nach dem originalen Navy-Rezept der 60er Jahre produzieren zu dürfen. Das Rezept vereint Destillate aus dem berühmten Demerara-Zuckerrohr in Guayana, welche in fünf unterschiedlichen, alten Holz-Brennblasen ihren Ursprung finden. Diese Holzgerätschaften sind nur zu etwa 60% effizient, prägen den Rum aber so entscheidend, dass es das Navy-Rezept so verlangt. Auch die dreijährige Fassreifung ist vorgeschrieben. Das Portfolio umfasst den Original Blend in drei verschiedenen Trinkstärken, eine 15-jährige Variante und einen Spiced Rum. Bei Wettbewerben wie den The Spirits Business Rum Masters, der International Spirits Challenge oder den World Rum Awards holte man bereits die ein oder andere Medaille.
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