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Wenn es darum gehe, die Wahrscheinlichkeit einer These zu beurteilen, könnten intuitives und rationales Denken im Widerspruch zueinander stehen, sagt der Psychologe Pascal Wagner-Egger.
Ein dunkler Abend, man ist allein im Wald unterwegs. Plötzlich kommen von hinten ungewöhnliche Geräusche: Es raschelt, kracht oder quiekt. Wer jetzt unruhig wird und möglichst schnell und unauffällig verschwindet, ohne auch nur einen Blick zurück über die Schulter zu werfen, folgt seinem intuitiven Denken, wie der Psychologe Pascal Wagner-Egger von der Université de Fribourg erklärt. Wer sich dagegen interessiert umdrehe, um zu erkunden, woher die Geräusche kommen oder was sie verursacht, denke analytisch.