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Geniessen Sie das klassische Konzert der drei Musiker Gunta Ābele (Cello), Rachel Kisacanin (Geige) und Polina Charnetckaia (Piano).
Ein Konzert mit Kompositionen von D. Schostakovitsch und F. Mendelssohn. Weiter hören Sie „Kol Nidrei“ von Max Bruch und „Nigun“ von Ernest Bloch.
Die Musikerinnen
Polina Charnetckaia wurde 1991 in Mytischi geboren. Seit dem sechsten Lebensjahr spielt sie Piano und nahm zunächst Unterricht bei Marina Illina Awas an der Scriabin Musikschule in Moskau, wo sie auch bei Elena Ostafieva Flötenstunden nahm.
Ab 2007 ging sie an das Chopin Musik College in Moskau um unter der Führung von Vera Nosina ihr Training weiterzuführen. Zwischen 2011 und 2012 studierte sie mit Vera Nosina an der Gnessin Acedemy in Moskau.
Als Solistin erhielt sie unschätzbare Impulse von solch hervorragenden Meistern wie Dmitri Bashkirov, Konstantin Sherbakov, Victor Marzhanov, Zoltan Koscis, Arie Vardi, Sergey Senkov und Alexey Skavronsky. Als Teilnehmerin von zahlreichen Kammermusikfestivals hat Polina Charnetckaia weitreichende Erfahrungen im Zusammenspiel in Piano Trios, Piano Quartetts und Duos mit unterschiedlichsten Instrumenten sammeln können. Sie arbeitete mit ausgezeichneten Künstlern wie Ulrich Koella und Evgeny Sinaiski zusammen.
Ihre Leidenschaft für die Kammermusik schliesst auch regelmässige Darbietungen mit Sängern im Duett ein. Polina Charnetckaia gewann zahlreiche Preise in nationalen und internationalen Wettbewerben, unter anderem den ersten Preis beim Duttweiler-Hug Wettbewerb, den zweiten Preis im Schweizer Wettbewerb für zeitgenössische Musikinterpretationen, den grossen Preis an «Musik ohne Limiten» in Lithauen, einen Spezialpreis an den «World Delphic Games» in Russland, einen Spezialpreis an der «Art of the 21th Century» in der Ukraine und den dritten Preis am P. Serebriakov International Piano Wettbewerb in Russland.
Ihre Performance als Solistin, Interpretin und Kammermusikerin haben sie in viele Länder Europas geführt, inklusive Deutschland, Italien, Litauen, Bulgarien, die Schweiz und Russland. Sie begann ihr Studium mit Konstantin Sherbakov an der Hochschule der Künste in Zürich 2012 und schloss 2014 den Master in Performance mit Topbewertungen ab. Zurzeit bereitet sie sich, mit Konstantin Sherbakov, auf den Master of Arts in Specialized Music Performance vor.
Rachel Kisacanin wurde in Marseille geboren. Sie studierte bei Francis Duroy und Francois Payet-Labonne am Conservatoire Regional de Musique in Lyon und erlangte ihr Diplôme d’Etudes Musicales 2005. Bei Roland Daugareil verfeinerte sie ihre Technik bevor sie das Royal College of Music in London besuchte. Sie machte dort den Master of Music in Advanced Perfomance (Violine und Orchester) unter der Leitung von Yuri Zhislin. Sie rundete ihr Musikstudium mit dem Master of Arts spezialisiert auf Musik Performance, bei Raphaël Oleg, an der Musikhochschule Basel 2012 ab.
Während ihrem Studium wurde Frau Kiscanin eingeladen um mit dem National Youth Orchestra der Niederlande, am Lonin Maazel’s Castleton Festival in Washington und an der Luzerner Festival Akademie zu spielen.
Sie sammelte auch wertvolle Orchestererfahrung als sie mit dem BBC Symphony Orchestra und dem London Symphony Orchestra, unter herausragenden Dirigenten wie Bernard Haitink und Esa-Pekka Salonen, spielte.
Im Juni 2013 war sie Solistin in Bartok’s First Violin Konzert mit dem Sinfonieorchester Basel unter der Leitung von Adrian Prabava.
Ihre Leidenschaft für Kammermusik lebt sie regelmässig in Quartetts und mit Piano Trios aus und arbeitet mit verschiedenen Ensembles.
Durch die Teilnahme an Festivals und Meisterklassen beim Debussy Quartett, dem Chillingirian Quartett, Valentins Erben, Bernard Greenhouse, Benjamin Engeli und Gérard Wyss erhielt sie wertvolle Impulse.
Rachel Kisacanin gründete 2015 das «Trio Délices» mit der Cellistin Diane Lambert. Sie spielt auch regelmässig im Zürcher Kammerorchester, der Argovia Philharmonie, den Festival Strings Luzern und dem Luzerner Sinfonieorchester und entwickelt damit auch ihre Orchesterkarriere weiter.
Reizender, samtiger Celloklang, überzeugende Interpretation und faszinierende Bühnepräsenz – mit diesen Worten wird die Lettische Cellistin Gunta Ābele beschrieben. Zu den bisherigen Höhepunkten Ihrer Karriere gehören Konzerte an renommierten Festivals wie das Internationale Rostropovich Cello Festival, die Salzburger Festspiele, das Schleswig- Holstein Musik Festival, das Menuhin Festival Gstaad, Viva Cello, Festival Kremerata Baltica, Kronberg Academy Festival und andere.
Ihr Konzertrepertoire umfasst Werke aller Epochen, von Barock bis heute, aber ihre Vorliebe gilt den Werken der Romantik und jenen des 20. Jahrhundert.
Gunta ist Preisträgerin Internationaler Musikwettbewerbe, schon mit zehn Jahren gewann sie ihren ersten Wettbewerb in Lettland, später gewann sie u.a. Preise an dem Internationalen Karl Davidov Wettbewerb, bei dem Lettischer National Musikwettbewerb. Für eine großartige Interpretation Schumanns Cellokonzerts in 2013 wurde sie nominiert für den Großen Lettischen National Musik Preis als die Junge Musikerin des Jahres. In der Schweiz gewann sie den ersten Preis am Concours National du Jura und den dritten Preis am Rahn Musikpreis Wettbewerb. 2010 bekam sie die Goldmedaille am European Competition for Young Soloists in Luxembourg. Sie ist auch Preisträgerin des Kiefer Hablitzel Musikwettbewerbs in Bern, so wie Marianne und Curt Dienemann – Stiftung Wettbewerb in Luzern.
Ihre Musikalische Ausbildung begann Ābele in jungem Alter in Riga bei Prof. Eleonora Testeleca. Im 2005 ist sie in die Schweiz umgezogen und begann ihr Studium an der Hochschule für Musik der Stadt Basel. Im Jahr 2012 hat Gunta ihr Solistendiplom an der Hochschule für Musik der Stadt Basel bei Prof. Ivan Monighetti und Sol Gabetta mit Auszeichnung abgeschlossen. In Basel erlangte sie auch den Bachelor und Master of Arts in Musikalischer Performance. Eine grosse Rolle und Inspiration in Guntas musikalischer Entwicklung spielte die Zusammenarbeit mit besonderen Persönlichkeiten der Musikwelt wie F. Helmerson, G. Kremer, W.E. Schmidt, A. Meneses, S. Azzolini, C.M. Mehner, F. Rados, S. Gubaidulina, F. Ali-Sadeh und P. Vasks.
Ābele spielt ein Bela Szepessy Violoncello aus London aus dem Jahr 1885, welches ihr von der Pirolo Stiftung zur Verfügung gestellt wurde.