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Inhalt und Ziele des Forschungsprojekts
Fibroblasten machen ein schwammartiges 3-dimensionales Netzwerk in der T Zell Zone, wo T Lymphozyten mit den antigen-präsentierenden dendritischen Zellen zusammentreffen. Sie sind nicht nur für die Struktur und Stabilität dieser Region verantwortlich, sondern formen ein ‚Strassensystem’ und ‚Adhäsionsgerüst’ für Lymphozyten und dendritische Zellen. Zusätzlich tauschen sie Botenstoffe (genannt Zytokine) mit den benachbarten Immunzellen aus, um deren Migration, Entwicklung und Interaktion zu steuern. Um diese Fibroblasten im Lymphknoten der Maus studieren zu können, haben wir etliche Methoden und Werkzeuge entwickelt und charakterisiert, so wie Methoden zur enzymatischen Isolation, Färbung, Kultivierung und Immortalisierung, so wie auch neue genetische Mausmodelle, um spezifisch diese Fibroblasten in einem Lebewesen studieren zu können. Die Expertise, die wir in diesem Feld aufgebaut haben, bildet die Grundlage, um die folgenden Fragestellungen anzugehen, welche sich alle auf die Fibroblasten von Lymphknoten und Milz fokussieren:
1) Welche Botenstoffe regulieren die Entwicklung und Funktion dieser Fibroblasten?
2) Welche Botenstoffe von diesen Fibroblasten sind wichtig für die Regulation von Lymphozyten?
Wisschenschaftlicher und gesellschaftlicher Kontext des Forschungsprojekts
Dieses Projekt befasst sich mit Grundlagenforschung in der Maus als Tiermodell, da diese Fibroblasten und die lymphoiden Organe sehr ähnlich sind wie im Menschen. In Zukunft planen wir, die neuen Erkenntnisse aus Mausexperimenten in menschlichen Lymphknoten zu verifizieren. Wir glauben, dass ein besseres Verständnis dieser Fibroblasten uns erlauben sollte, die Immunantwort zu verstärken, so wie im Falle einer Infektion, oder sie abzuschwächen, so wie in einer Autoimmunerkrankung oder chronischen Entzündung.