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PTBS oder auch post-traumatische Belastungsstörung kann aufgrund des Erlebens eines Traumas entstehen. Auch bei Erfahrungen, die wir rational gesehen, vermeintlich gut verarbeiten müssten, kann es doch zu Traumata kommen. Folgende Hauptsymptome treten häufig bei PTBS auf:
- Das Wiedererleben des Traumas/Flashbacks
Dies äussert sich häufig in sogenannten Flashbacks oder auch in Träumen während dem Schlafen. Hier zeigt sich eine Situation oder etwas andere Form des erlebten Traumas in kurzen Momenten des Wiedererlebens und dies kann auch im Alltag, während der Arbeit oder anderen Routineaktivitäten plötzlich in Erscheinung treten. Bereits ein Geruch, ein Geräusch, ein Geschmack, ein Wort oder auch scheinbar unverbundene Elemente können dazu führen.
- Negative Gefühle und Gedanken
Urplötzlich kannst du in verschiedenen Situationen plötzlich deine Gefühle nicht mehr im Zaum halten und verspürst unter anderem Wut, Trauer, Schuld oder eine Art von Gefühlstaubheit, obwohl dies nichts mit der aktuellen Situation zu tun hat.
- Erinnerungen verdrängen
Du nimmst an gewissen Aktivitäten nicht mehr teil oder triffst Menschen, die dich womöglich an dein Trauma erinnern nicht mehr. Orte, Gedanken oder auch Gefühle und Emotionen schiebst du unterbewusst oder auch bewusst von dir, damit du dich nicht an die schmerzliche Situation oder an das Erlebte erinnern musst.
- Paranoide Verhaltensmuster
Plötzlich vertraust du Menschen nicht mehr oder riegelst deine Wohnung jeden Abend hermetisch ab, was du zuvor nicht getan hast.
- Physische Probleme
Scheinbar plötzlich erlebst du physisch Schmerzen oder Unwohlsein und kannst nicht zuordnen, woher dies stammt.
- Mentale Probleme
Menschen mit PTBS können auch unter Depression, Angststörungen oder anderen mentalen Krankheiten leiden und es wird oft beobachtet, dass solche Menschen sich mit Alkohol oder Drogen das Leben zu erleichtern versuchen.
Aufgrund dieser Symptome bleibt PTBS häufig auf längere Zeit von den Mitmenschen unentdeckt und kann aufgrund der einhergehenden Isolation auch sehr einsam machen. Symptome können auch in einer Form erscheinen, die es dir gar nicht bewusst macht, dass dies mit dem erlebten Trauma zu tun hat. Plötzlich verhältst du dich anders, denkst auf eine andere Weise oder erlebst sonst unübliche Muster in deinem Alltag. PTBS kann auch einige Zeit nach dem erlebten Trauma erstmals in Erscheinung treten, es muss also nicht direkt nach der Situation auftreten. Menschen, die merken, dass etwas anders ist, neigen häufig dazu, solche Symptome zu verstecken, da ihnen dies eventuell unangenehm ist und «sie doch nicht so sind». PTBS wird nicht einfach von alleine besser, es bedarf dringend einer Behandlung, da dies sonst zu weiteren mentalen und damit auch physischen Problemen führen kann.
Solltest du dich in dieser Beschreibung wiedererkennen, dann wende dich an einen professionell ausgebildeten und erfahrenen Therapeuten. Auch die Hypnosetherapie kann dir hier sehr effizient helfen, dieses Trauma im Unterbewusstsein «aufzulösen» und neue Denkmuster zu verankern. Für welche Form der Therapie du dich auch letztendlich entscheidest, es ist wichtig, dass du dir Hilfe suchst.