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Sportartenspezifische Rehabilitation
Als wichtiges Bindeglied zwischen dem Reha-Training und der Rückkehr ins Mannschaftstraining steht bei einer optimalen Betreuung der Sportler das Sportartspezifische Reha-Training. Im Rahmen der ersten Phasen einer Rehabilitation eines verletzten Sportler oder der Sportlerin werden Defizite von Kraft, Koordination und Stabilität in der medizinischen Trainingstherapie aufgearbeitet. Im Anschluss daran gilt es jedoch, die Sportlerin und den Sportler an die spezifische Anforderungen und Belastungen der Sportart wieder gezielt heranzuführen.
Im Rahmen dieses Trainings werden zunächst alle möglichen Bewegungsmuster der Zielsportart schrittweise ohne das Sportgerät (Fussball, Basketball, Tennisschläger etc.) erarbeitet. Vorwärts, seitwärts, rückwärts, multi-direktional, Bewegungsfolgen, Sprünge, Ausdauer etc.. Diese Abläufe können im Rahmen eines allgemeinen Lauf-, Sprung- ABCs oder in einfachen koordinativen, vorgegebenen Abläufen wiedererlernt werden. Hierfür bietet sich der Einsatz verschiedener Trainingshilfen an, d.h. Koordinationsleiter, Hütchen, Stangen usw. um das koordinative Training abwechslungsreich und herausfordernd zu gestalten.
Der wichtigste Belastungsparameter ist hierbei die Intensität. Die Intensität ist zu Beginn eher gering bis moderat. Es gilt die ehemals verletzten Strukturen (z.B. Bänder, Muskeln, Sehnen…) wieder an dynamische Bewegungsabläufe zu gewöhnen.