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Die Ischiasneuralgie, auch als Ischialgie oder Ischiassyndrom bezeichnet, beschreibt einen Schmerzzustand im Versorgungsbereich des Nervus ischiadicus.
Ischiasneuralgie verursacht meist sehr typische Symptome, die oft charakteristisch genug sind, um eine Diagnose zu stellen. Die Symptome sind vor allem neurologischer Art und bezogen auf den Bewegungsapparat. Die Schmerzen treten im unteren Rücken und Gesäß auf und strahlen in das Bein aus. Taubheitsgefühle und Parästhesien in der betroffenen Extremität können auftreten. Die Symptome betreffen meist nur eine Extremität. Irreversible Nervenschäden, die zu anhaltenden Schmerzen führen und teilweiser oder vollständiger Verlust der Empfindung in der betroffenen Extremität können besonders in chronischen Fällen auftreten.
Häufige Risikofaktoren für die Entwicklung einer Inschiasneuralgie sind:
Die Diagnose basiert auf einer vollständigen Anamnese und körperlichen Untersuchung. Weitere Methoden sind:
Die Behandlung der Ischiasneuralgie umfasst Bettruhe, Physiotherapie und schmerzlindernde Medikamente [8], wenn nötig. Der Symptomatik vergeht, wenn die zugrunde liegende Ursache erkannt und behandelt wird.
Ischiasneuralgie tritt meist nach Trauma oder durch degenerative Veränderungen auf. Auch ruckartige Bewegungen oder Änderungen der Körperhaltung, können die Schmerzen auslösen [6]. Unabhängig von der Ursache ist der Schmerz oft plötzlich in seiner Entstehung und klingt nach einiger Zeit allmählich ab. Die Ischiasneuralgie hat die Tendenz, wieder aufzutreten, oft ohne ersichtliche Ursache oder Prädisposition. Der Schmerz dauert einige Tage oder Wochen bevor er wieder nachlässt. Bettruhe, Medikamente und Physiotherapie beschleunigen den Prozess der Linderung der Schmerzen.
Ischiasneuralgie entsteht durch Erkrankungen oder Traumata, die eine Kompression der Nervenwurzeln von L4 bis S3 verursachen. Ischiasneuralgie kann unter anderem bei den folgenden Erkrankungen [2] auftreten:
Die genaue Prävalenz der Ischiasneuralgie ist nicht bekannt und kann nur durch die Häufigkeit der zugrunde liegenden Erkrankungen abgeschätzt werden. Die Erkrankung kommt weltweit vor. Ischiasneuralgie ist bei älteren Menschen aufgrund der altersbedingten Abnutzung der Bandscheiben und Wirbelsäule häufiger [1]. Einige Studien zeigen eine höhere Prävalenz bei Männern.
Der Ischiasnerv hat seinen Ursprung an 5 Nervenwurzeln, beginnend ab L4. bis S3. In manchen Fällen können Nervenfasern aus L3 ebenfalls beteiligt sein. Aus dem lumbosakralen Plexus zieht der Ischiasnerv unter dem Musculus piriformis, durch das Foramen ischiadicum majus in das Bein, wo er sich sich in den Nervus tibialis und Nervus peroneus (fibularis) communis aufzweigt [3].
Schädigung der Nervenwurzeln aufgrund verschiedener Ursachen, führt zu Schmerzen in den Regionen die der Nerv versorgt. Diese Regionen sind der unteren Rücken, Gesäß, und untere Extremität. In manchen Fällen kann die gesamte untere Extremität involviert sein, manchmal nur der proximale Teil oder der distale Abschnitt in Abhängigkeit von der Nervenwurzel, die beteiligt ist. Ischiasneuralgie tritt meist unilateral auf, es sei denn, eine signifikante Wirbelsäulenverletzung liegt vor [4].
Durch die Vermeidung der häufigsten Risikofaktoren wie unsachgemäßes Training, plötzliche, abrupte Drehbewegungen und eine sitzende Lebensweise, kann Ischiasneuralgie in einigen Fällen verhindert werden. Auch eine gesunde Ernährung, sowie die Prävention von Knochenerkrankungen und Muskelschädigungen kann das Risiko [10] verringern.
Die Ischiasneuralgie ist ein häufigtes Krankheitsbild, das den Versorgungsbereich des Nervus ischiadicus teilweise oder zur Gänze betrifft.
Das Hauptsymptom sind charakteristische, ziehende oder reißende, in das Bein ausstrahlende Schmerzen. Der Schmerz kann von Parästhesien begleitet werden.
Definition
Ischiasneuralgie bezeichnet Schmerzen im unteren Rücken, die in das Gesäß und das Bein ausstrahlen. Die Beschwerden werden häufig von Taubheitsgefühl oder Kribbeln in der betroffenen Extremität begleitet.
Ursache
Ischiasneuralgie entsteht aufgrund der Reizung, Schädigung oder Kompression der Ischiasnerv. Die Beschwerden entstehen am häufigsten durch Bandscheibenvorfälle oder Bandscheibenvorwölbungen.
Symptome
Taubheit, Kribbeln und Schmerzen in den Beinen sind das häufigste Symptom. Der Schmerz kann lokalisiert sein oder das gesamten Bein von der Hüfte bis zum Fuß betreffen. Der Schweregrad der Schmerzen variiert von mild bis sehr stark.
Behandlung
Die Therapie umfasst längere Bettruhe und Physiotherapie. Die zugrunde liegende Ursache, sollte identifiziert und behandelt werden [9].