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Ferdi Hodel und seine Ehefrau standen am Montag vor den Schranken des Zürcher Obergerichts. Sie hatten das Urteil des Bezirksgerichts Affoltern nicht akzeptiert. Sie waren auch vor Obergericht davon überzeugt, «in bestem Wissen und Gewissen» gehandelt zu haben.
Das Bezirksgericht hatte den Pferdezüchter im Februar des vergangenen Jahres zu einer bedingten Geldstrafe von 40 Tagessätzen zu 250 Franken verurteilt - bei einer Probezeit von zwei Jahren. Seine Ehefrau bekam eine bedingte Geldstrafe von 40 Tagessätzen zu 30 Franken, eine Helferin eine bedingte Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu 10 Franken.
Die Staatsanwältin hingegen forderte - wie schon vor dem Bezirksgericht - für Hodel eine Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu 300 Franken und eine Busse von 6500 Franken. Für seine Frau beantragte sie eine Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu 50 Franken sowie eine Busse von 1200 Franken und für die dritte Beschuldigte eine Strafe von 120 Tagessätzen zu 40 Franken plus eine Busse von 900 Franken. Die Probezeit für die Geldstrafen soll zwei Jahre betragen. Das Urteil des Zürcher Obergerichts wird am späteren Nachmittag erwartet.