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Argentinien war in den 1950er Jahren vor allem durch landwirtschaftliche Strukturen geprägt. Es handelte sich dabei meist um Subsistenzwirtschaften zur Sicherung des Bedarfs der eigenen Familie und Geld gab es nur wenn Ernte verkauft wurde. Mitten in diese Welt voller Armut und Hoffnung auf ein besseres Leben hat Hector Tizon seine Kurzgeschichte Petroleo platziert. Ein Erdölfund bringt Bewegung und Unruhe in das beschauliche Dorf in der Nähe der Eisenbahnlinie. Die Dorfgemeinschaft lebt auf und zeigt uns Einblicke in ihre Träume und Wertvorstellungen. Wird sich nun alles ändern? Der Text liegt in spanisch/ deutscher Fassung vor und ist für Schüler und Studenten der spanischen Sprache gedacht, die ihre Kenntnisse durch Lektüre eines Originalstücks vertiefen wollen. Schwierige Vokabeln werden durch Fussnoten erklärt, so dass der Lesefluss nicht unnötig unterbrochen werden muss.
Portrait
Héctor Tizón: Héctor Tizón (1929 - 2012) war ein argentinischer Schriftsteller. Seine Schriften orientieren sich an mündlich überlieferten Erzählungen seines Heitmatlandes Argentinien.