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Und als die Reihe an Esther kam, die Tochter Abichails, des Onkels Mordechais, die er als Tochter angenommen hatte, daß sie zum König kommen sollte, wünschte sie sich nichts, als was Hegai, der Kämmerer des Königs, der Hüter der Frauen, ihr riet. Und Esther fand Gnade bei allen, die sie sahen. (Esther 2,15)
Esther musste eine Nacht beim König verbringen. Ob sie sich gefürchtet hat, neugierig war? Die Bibel berichtet auch davon nichts. Was wird aber betont? Dass der Allmächtige ihren Weg lenkte. Esther ist mir ein grosses Vorbild für mein berufliches Leben: Keine Ellenbogen einsetzen und ihn immer wieder inständig darum bitten, dass er die Herzen der Gegenüber bewegt. Dafür bete ich jedes Mal, wenn ich bei den Oberen meines Unternehmens vorstellig werden muss.