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Kompletter Titel:
Fünfzehn leichte melodisch-harmonische Etüden für Violoncello mit Begleitung eines zweiten Violoncellos (ad libitum) I - Zehn mittelschwere große Etüden für Violoncello solo op. 76
David Popper (1843-1913) war ein böhmischer Cellist und Komponist. In den Jahren 1901 1902 und 1905 entstand seine Hohe Schule des Violoncellospiels in vier Heften zu je zehn Etüden. Ihnen folgten 1907 und 1908 Zehn mittelschwere große Etüdenop. 76 I und die 15 leichten melodisch-harmonischen und rhythmischen Etüden op. 76 II als Vorstufe zur Hohen Schule des Violoncellospiels.
Bis heute hat sich vor allem letztere als Standardwerk der Unterrichtsliteratur gehalten dank der beispiellosen Konsequenz der Reduktion jeder einzelnen Etüde auf wenige Schwierigkeiten die jedoch in allen Varianten abgehandelt und geübt werden.
Popper war nicht nur einer der hervorragendsten Virtuosen seiner Zeit sondern bereicherte auch die Cello-Literatur durch eine Anzahl Kompositionen wesentlich darunter vier Konzerte viele Etüden und eine Reihe von Salonstücken.
Bei beiden Neuausgaben der Violoncellostudien David Poppers handelt es sich um die ersten modernen Veröffentlichungen dieser Standardwerke überhaupt. Der gebürtige Österreicher Popper komponierte sie in den letzten Jahren des ausgehenden 19. Jahrhunderts während seiner Amtszeit am Königlichen Konservatorium Budapest und ließ sie zwischen 1901 und 1905 erscheinen.
Popper: 15 leichte und 10 mittelschwere Etüden op. 76
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