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- Der US-amerikanische Filmregisseur Jonathan Demme ist im Alter von 73 Jahren in New York gestorben – wie seine Mediensprecherin mitteilte.
- Zu den bekanntesten Werken des Regisseurs gehören der Thriller «Das Schweigen der Lämmer» und das Aids-Drama «Philadelphia».
Mehr als 60 Filme hat Jonathan Demme gedreht. Doch keines der Werke dieses Regisseurs ist annähernd so präsent wie «Das Schweigen der Lämmer». Dieser Blockbuster von 1991 hat in den Köpfen von Millionen Kinogängern eindrückliche Bilder hinterlassen und brachte Demme den Oscar für die beste Regie ein.
Mit dem Aidsdrama «Philadelphia» erntete Demme zwei Jahre später wieder reichlich Applaus und eine weitere Oscar-Nominierung.
Der Amerikaner drehte noch bis kurz vor seinem Tod. Am Mittwoch starb er im Alter von 73 Jahren. Obwohl er zur ersten Garde Hollywoods gehörte, war sein Privatleben nie ein grosses Thema in den Schlagzeilen.
Start als Filmkritiken und Werbetexter
Demmes Karriere begann 1974 mit dem brutalen Billig-Machwerk «Das Zuchthaus der verlorenen Mädchen». Es folgten Regiearbeiten für Kino und Fernsehen, etwa bei der Krimiserie «Columbo» mit Peter Falk. Seine Doku «Stop Making Sense» (1984) über die Band Talking Heads zählt nach Meinung vieler Kritiker zu den besten Musikfilmen. Daneben begeisterte sich Demme für Musikvideos und stand Popstars wie Bruce Springsteen, Suzanne Vega und Chrissie Hynde als Regisseur zur Seite.
Der 1944 in Long Island (US-Staat New York) geborene Filmemacher hatte sich als Student zunächst für Chemie und Veterinärmedizin eingeschrieben. Neben dem Studium verfasste der Kino-Fan Filmkritiken und Werbetexte für Filmproduktionen. Als er in den 70er Jahren den Low-Budget-Produzenten Roger Corman kennenlernte, wechselte Demme endgültig das Fach und fing als Drehbuchschreiber an.