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Das Grundbuch ist kurz zusammengefasst das Register der Grundstücke in der Schweiz. Es übernimmt die Aufgabe, die dinglichen Rechte oder allfällige Eigentumsbeschränkungen an Grundstücken festzuhalten und publik zu machen. Die Entstehung, die Änderung, die Übertragung oder der Untergang von dinglichen Rechten werden erst mit der Eintragung in das Grundbuch rechtswirksam.
Das Grundbuch kann nach Art. 942 Abs. 3 ZGB auf Papier oder mittels Informatik geführt werden. Die meisten Kantone führen heute das Grundbuch in elektronischer Form.
Die Führung des Grundbuchs in elektronischer Form bedarf einer Ermächtigung und der Einhaltung der Vorgaben des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements EJPD (Art. 949a ZGB) und hat zur Konsequenz, dass die Rechtswirkungen des Grundbuchs den im Informatiksystem ordnungsgemäss gespeicherten Daten zukommt (Art. 942 Abs. 4 ZGB).
Die Kantone können nach der Grundbuchverordnung des Bundesrates (GBV; SR 211.432.1) bestimmen, ob sie für ihre Grundbuchämter den elektronischen Geschäftsverkehr zulassen wollen (Art. 39 GBV).
Hat der Kanton den elektronischen Geschäftsverkehr zugelassen, so gelten die elektronischen Formen gemäss Art. 3 Abs. 2 GBV als gleichwertig mit den entsprechenden Papierformen.