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Hurra, Mariannes linker Vorderarm ist wieder ohne rosa Gips und ohne schwarze Stütze und fast immer schmerzfrei, der Himmel seit Montag fast immer rauchfrei. In British Columbia brennen aber noch immer über 500 Waldbrände und der Sommer 2018 wurde eben zur schlimmsten „fire season“ in der Geschichte der Provinz erklärt. Zu unserer Überraschung machte vor ein paar Tagen eine Bullsnake am Auto Kletterübungen und eine sonst so scheue Schwarze Witwe präsentierte sich äusserst auffällig an der weissen Tür zum Geräteschuppen.
Bullsnakes sind ähnlich wie Klapperschlangen gemuster, haben aber einen Natternkopf mit runden Augenpupillen und einen elegant zulaufenden Schwanz ohne Klappern. Sie sind ungiftig und werden, als die grösste unserer Schlangenarten, bis zu 180 cm lang. Meist töten sie ihre Beute (Mäuse, Maulwürfe, manchmal auch frisch ausgeschlüpfte Vögel in ihren Nestern), indem sie diese umschlingen und erdrücken. Eine Bullsnake kann ihr Zischen so regulieren, dass es wie das Rasseln einer Klapperschlange tönt. Dazu lässt sie ihr Schwanzende vibrieren.
Der Körper eines Western black widow-Weibchens ist bis zu 12 mm lang, derjenige eines Männchens nur 5 mm, und wie bei manchen anderen Spinnenarten fressen die Weibchen die Männchen nach der Paarung meist auf. Die Schwarzen Witwen gelten als die giftigste Spinnenart Nordamerikas. In Kanada kommen sie nur im Süden des Okanagan Valley vor. Zum Glück ist ihr Biss für Menschen nur selten tödlich. Das orange-rote „Stundenglas“ auf ihrem Bauch könnte als Warnung aufgefasst werden. Jedenfalls ist beim Griff in einen Winkel des Schuppens, beim Umdrehen von grösseren Steinen und von Kürbissen Vorsicht am Platz.