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Mit dem Konzernumbau hat die Grossbank auch einen Stellenabbau in der Schweiz angekündigt. Inwiefern IT-Jobs betroffen sein werden, will die Bank nicht kommunizieren.
Bereits Anfang diesen Monats kursierten Berichte, dass die Credit Suisse einen Stellenabbau plant
. Insbesondere betroffen seien Jobs im Bereich der "Shared Services". Das sind diejenigen Dienste, die von den Regionen gemeinsam genutzt werden. Viele dieser Stellen sind heute in Zürich angesiedelt, wobei die Informatik eine der grössten Bereich der Shared Services ist.
Heute hat die Grossbank nun die Pläne zum Konzernumbau offen gelegt. Neben einer Dezentralisierung der Bankeinheiten will die Bank das Kapital erhöhen. Mit einem damit einhergehenden Sparprogramm sollen weltweit bis Ende 2018 3,5 Milliarden Franken an Fixkosten eingespart werden. Gleichzeitig sollen 1,5 Milliarden in Wachstum investiert werden, insbesondere im Raum Asia-Pazifik.
1600 Stellen in der Schweiz betroffen
Teil des Sparprogramms ist ein weltweiter Stellenabbau. In der Schweiz werden in den nächsten drei Jahren schrittweise 1600 Stellen gestrichen. CFO David Mathers erklärt am Mittag in einer Pressekonferenz, dass die "Workforce Strategy" unter anderem Service- und Support-Funktionen betreffen werden. Support-Funktionen aus den Hochpreisstandorten New York, London und Zürich sollen nach Osteuropa und Indien verlagert werden, wie man es von der UBS kennt
.
Auf Anfrage von inside-it.ch äussert sich die Bank nicht dazu, ob auch IT-Stellen betroffen sein werden. "Details dazu werden nicht kommuniziert", sagt uns eine Sprecherin. Die Spekulation von Anfang Monat, dass der Abbau die Shared Services und somit auch die IT betreffen wird, liegt nach wie vor nahe.
Neue Organisationsstruktur
Die zentralisierte Konzernstruktur von Credit Suisse soll aufgebrochen werden und den Regionen USA und Asien mehr Gewicht verliehen werden. Es gibt künftig drei geographische Divisionen, die "Swiss Universal Bank" (CHUB), "Asia Pacific" (APAC) und "International Wealth Management" (IWM), sowie zwei Investment-Banking-Divisionen, "Global Markets" und "Investment Banking and Capital Markets" (IBCM). Darüber hinaus soll die Schweizer Universalbank 2017 an der Börse kotiert werden. Ein Anteil von etwa 20 bis 30 Prozent soll 2017 an der Schweizer Börse SIX kotiert werden. Mit dem IPO könnten zwischen zwei bis vier Milliarden Franken für die Bank generiert werden, erlärt CFO David Mathers. (kjo)