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Best of Björk
Die erste Aufnahme
An der Grund- und Musikschule erhielt Björk Unterricht in Gesang, Klavier und Flöte. Als sie 11 war, machte einer ihrer Lehrer eine Aufnahme, als sie den Song «I Love to Love» sang und schickte es an einen isländischen Radiosender. Zufällig hörte ein Mitarbeiter eines isländischen Plattenverlegers zu und bot Björk einen Plattenvertrag an.
Sugarcubes
Die Band «The Sugarcubes» war eine wichtige Startrampe für Björks Solokarriere. Bereits ihre erste Single «Ammæli» wird unter dem englischen Titel «Birthday» ein Hit in England und den USA. Die Band nimmt 20 Jahre nach ihrer Gründung den Song nochmals auf und lässt den Erlös der isländischen Musikszene zukommen.
«Debut»
Ab 1992 konzentrierte sich Björk auf ihre Solokarriere. Das erste Album «Debut» enthält Songs, welche Björk teils schon als Jugendliche geschrieben hat. Für «The Anchor Song» konnte Björk den amerikanischen Jazz-Saxophonisten Oliver Lake verpflichten.
«Bachelorette»
Spike Jonze. Chris Cunningham. Björk hat viele ihrer Musikvideos von den ganz Grossen des Fachs drehen lassen: Eines der schönsten stammt von Michel Gondry, mit dem Björk insgesamt sieben Mal zusammenarbeitete. Der Clip zu «Bachelorette» vom Album «Homogenic» setzt auf so kluge wie verspielte Weise Björks Ruhm in Szene. Und seine Nebenwirkungen.
«Dancer in the Dark»
Am Anfang stand die Anfrage, ob sie nicht die Musik für den Film schreiben könne. Nach langem Zögern übernahm Björk auch die Hauptrolle: Eine erblindende Mutter, die zur Mörderin wird, stirbt den Tod durch den Strang. Die Dreharbeiten mit Lars von Trier sollen die Hölle gewesen sein – für den Regisseur und seinen Star. Trotzdem gab es am Schluss in Cannes die Goldene Palme.
«Drawing Restraint 9»
Auch an «Drawing Restraint 9», dem Experimentalfilm ihres langjährigen Lebenspartners Matthew Barney war Björk massgeblich beteiligt. Für den über zweistündigen Fast-Stummfilm, der auf einem japanischen Walfang-Schiff spielt, steuerte sie die Musik bei. Acht Jahre nach «Drawing Restraint 9» erlitt die Ehe Schiffbruch. Björk verarbeitete das Ende der Beziehung in ihrem Album «Vulnicura».
«Biophilia»
Björk war und bleibt innovativ: 2011 erscheint das Album «Biophilia», das von einem Multimediapaket aus Apps, Installationen, Live-Shows, Workshops, speziell angefertigten Instrumenten, einer Filmdokumentation und einer Website mit 3D-Animationen begleitet wird. Björk leistet mit diesem multimedialen und interaktiven Konzept Pionierarbeit.
«Vulnicura Strings»
Zu ihrem 50. Geburtstag veröffentlicht Björk das Album «Vulnicura Strings». Es ist die Unplugged-Version ihres Anfang Jahr erschienenen Albums «Vulnicura» und quasi ein Recycling-Projekt. Denn die Streicheraufnahmen stammen zu einem grossen Teil aus der Aufnahmesession zu «Vulcinara».