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Abschluss der Strategischen Initiative Social Media in Lehr- und Lernszenarien in der Aus- und Weiterbildung mit einer Publikation
Pünktlich zur Beendigung des Projektes Social Media in Lehr- und Lernszenarien in der Aus- und Weiterbildung, an welchem unsere Fachstelle massgeblich beteiligt war, ist die damit verbundene Publikation erschienen:
Eva-Christina Edinger, Julia Klammer & Stefan van der Vlies: Lehren und Lernen mit Wiki, Facebook, Twitter und Co.? In: Education permanente (EP) 2013/2: “Social Media”, S. 13-15.
Der Aufsatz stellt in Kurzform den Verlauf und die Ergebnisse des Projektes vor: Von der von der Forscher/innen-Gruppe ausgearbeiteten Definition von Social Media über die durchgeführten Ist- und Potentialanalysen spannt sich der Bogen über die Szenarioentwicklung für den Einsatz von Social Media in der Lehre bis hin zu den Pilottests. Im Artikel werden zwei Perspektiven aufgegriffen, die von den Mitarbeitenden der Fachstelle auch im Projekt eingenommen wurden:
- Die empirische, objektiv angelegte Perspektive wird durch Fokusgruppen und eine standardisierte, fhnw-weite Befragung aller Lehrenden eingenommen (von mir durchgeführt)
- Die subjektive Perspektive wird von Stefan van der Vlies beigesteuert, der als Lehrender an den Pilottests teilnahm und das Szenario «Erfahrungsbasiertes Lernen durch Twitter, Foren und Peer-Review-Wikis» durchführte.
Die Ergebnisse des Projektes sind umfangreich, lassen sich jedoch aber auf einige Kernpunkte komprimieren:
- Es hat sich gezeigt, „dass Social Media zwar bekannt sind, aber kaum in Lehr- und Lernkontexten eingesetzt werden, obwohl sie eine zeitgemässe Lehre im Sinne des Paradigmenwechsels hin zur Lerner-zentrierten Lehre fördern, Hierarchien aufbrechen, ein informelles Lernen ermöglichen und Kollaborationen unterstützen könnten.“[1]
- In den Pilottests wurde deutlich, dass Lehrende beim Einsatz von Social Media häufig mit zwei Herausforderungen konfrontiert werden: Sie müssen die Social Media Tools und deren Funktionalität kennen und darüber hinaus müssen sie entsprechend dem sogenannten method-media-match diese Tools in ihr Lehrkonzept einbetten. Hierbei nehmen hochschuldidaktische Kompetenzen eine Schlüsselrolle ein.
- Es besteht ein Zusammenhang zwischen der Teilnahme an Weiterbildungen in den Bereichen Hochschuldidaktik/Medienbildung und dem Einsatz von E-Learning in der Lehre. 44,5% der Lehrenden, die in den letzten 10 Jahren eine solche Weiterbildung absolviert haben, führen Veranstaltungen mit E-Learning-Anteilen durch. Unter den Lehrenden, die keine Weiterbildung in diesen Bereichen gemacht haben, setzen nur 20,8% E-Learning Veranstaltungen ein (Chi2= 16,157; p<0,001).
Diese Ergebnisse motivieren das Team der Fachstelle, auch weiterhin ein vielfältiges Weiterbildungsangebot für die 650 Lehrenden unserer Hochschule bereitzustellen.
Mehr zu den Ergebnissen des Projektes finden Sie an folgenden Stellen:
- http://www.digitallernen.ch/forschung-innovation/ (Informationen zu den Forschungsaktivitäten im Rahmen des Projektes sowie anderen Projekten FHNW-weit)
- http://blogs.fhnw.ch/SMinLehre/ (Projektwebsite)
- Vortrag: “Facebook, YouTube, Wikipedia & Co. in der Universität? – I Like! Social Media in der Lehre aus der Perspektive von Studierenden und Lehrenden“, an der Universität Zürich (CH), Slides zum Download
- Vortrag “Always Chasing Something – Students’ Perspective on Social Media in Higher Education“, im Rahmen der SIG Student Voice, SWITCH, Zürich (CH), Slides zum Download
[1] Eva-Christina Edinger, Julia Klammer & Stefan van der Vlies: Lehren und Lernen mit Wiki, Facebook, Twitter und Co.? In: Education permanente (EP) 2013/2: “Social Media”, S. 13-15. S. 14. Artikel ist online verfügbar (mit AAI-Login) unter http://www.fhnw.ch/ph/medien-und-oeffentlichkeit/pressebelege.