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Der König eines Steppenvolkes im Osten des Pharaonenreiches gerät durch den Leichtsinn seines jüngsten Sohnes in ägyptische Gefangenschaft. Der zerknirschte Sohn schwört seiner Familie, nicht zu ruhen, bis er den Vater befreit habe. Inzwischen fristet dieser aber ein entbehrungsreiches Dasein als Diener der Pharaonentochter. Diese ist vor allem darüber erzürnt, dass der Steppenfürst nicht wie alle andern in das heuchlerische Lob über ihre Schönheit einstimmt, sondern seine eigene Tochter als das schönste Mädchen der Welt preist. Doch mit der Zeit lernt die Prinzessin die verlässliche Ehrlichkeit des Mannes schätzen; er wird ihr Vertrauter, vor allem, als sie ihre Schwindsucht nicht mehr verheimlichen kann und in ihrer Krankheit Trost und Pflege braucht. In dieser Position findet der Sohn seinen Vater. Doch eine gewaltsame Befreiung ist nicht nötig: Auch der Pharao hat den Führer des Wüstenvolkes schätzen gelernt und hat genügend politische Klugheit, ihn zum Verbündeten zu machen.