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In Zeiten des Jahreswechsels kommt es vor, dass wir uns Gedanken zu unseren Gedanken und zu unserem Verhalten machen. Eine gute Voraussetzung dafür ist die Stille. In ihr können neue Impulse von aussen aufgenommen und integriert werden. Gerne leiste ich einen kleinen Beitrag und erzähle Euch eine kleine Geschichte, die ich in Zeiten des Jahreswechsels vernommen habe. Sie stellt ein Bild für die mögliche Auseinandersetzung mit der geistigen Verstrickung von Freiheit und Bewusstsein zur Verfügung. Gehört habe ich sie im Rahmen eines Vortrages von Karl Riedl, einem in der Tradition von Thich Nhah Tanh ordinierten Dharmalehrer.
Menschen, die in Asien einen Menschenaffen einfangen wollen, um ihn als Haustier zu halten, haben dafür eine spezielle Fangmethode entwickelt. Zunächst stecken sie eine Banane in eine Flasche, die an der Halsöffnung etwas grösser ist als der Durchmesser der ausgestreckten Hand des von ihnen bevorzugten Affen. Dann befestigen sie die Flasche an einem Baum. Kommt nun ein Affe vorbei und steckt seine Hand in die Flasche um nach der Banane zu greifen, ist er in der Falle. Die Entwicklungsstufe seines Bewusstseins erlaubt es ihm nicht, die Banane loszulassen und damit wieder seine Freiheit zu erlangen.
PS: Ähnlichkeiten zwischen dem Verhalten von Menschenaffen und uns sind nicht rein zufälliger Natur.