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Schweizer Plattform Agenda 2030: Brief mit Aufforderung an Bundesrat
Im September 2015 wurde die Agenda 2030 verabschiedet. Um die weltweite Umsetzung der darin enthaltenen 17 Nachhaltigkeitsziele zu begleiten und zu fördern, wurde exakt zwei Jahre danach die Schweizer Plattform Agenda 2030 gegründet. Der Vorstand der Plattform, in dem sich auch die CBM engagiert, hat sich kürzlich mit einem Brief an den Bundesrat gewandt.
Bei der Verabschiedung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung, engagierte sich die Schweiz stark in den Verhandlungen und war mit der damaligen Bundespräsidentin Sommaruga in New York dabei. Der Bundesrat anerkennt denn auch die Agenda 2030 als «universellen Referenzrahmen sowohl weltweit als auch im eigenen Land».
Aktuell ist die Zuständigkeit innerhalb der Verwaltung verteilt auf verschiedene Akteure. So sind die beiden Bundesämter DEZA (Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit) und das ARE (Amt für Raumentwicklung) federführend. Verschiedene interdepartementale Arbeitsgruppen befassen sich mit der Umsetzung.
Der Vorstand der «Plattform Agenda 2030», ein Zusammenschluss von mehr als 40 zivilgesellschaftlichen Organisationen, bei dem auch die CBM dabei ist, hat sich mit einem Brief an den Bundesrat gewandt. Darin fordert er den Bundesrat auf, eine hochrangig angesiedelte, zentrale institutionelle Einheit zu schaffen und diese mit ausreichend Kompetenzen und Ressourcen auszustatten. Die Agenda 2030 widersetzt sich der sektoriellen Logik unserer Departemente und verlangt nach einer institutionellen Einheit, welche departementsübergreifend die Umsetzung der Agenda 2030 in der Schweiz und durch die Schweiz vorantreiben kann.
Den Brief an den Bundesrat finden Sie hier.