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Keneveresting: Caluori fährt 13’500 Höhenmeter mit dem E-Bike
Caluoris eigene Version des Everestings, dem «Keneveresting», stand unter dem Ziel, von der Talstation in Laax auf den 1125 Meter höher gelegenen Crap Sogn Gion zu fahren und den Never End Trail acht Mal in acht Stunden mit seinem Kenevo runterzudonnern.
Die Ortswahl kam nicht von ungefähr: Caluoris Firma Velosolutions hat ihren Sitz im benachbarten Flims und der Never End Trail ist die berüchtigte Abfahrtsstrecke, auf der er im Jahr 1999 seinen ersten Schweizermeistertitel im Downhill gewann.
Keine Challenge ohne Zweck
Der Bündner wollte aber nicht einfach seine Challenge bewältigen, sondern damit Geld für #pumpforpeace sammeln. Mit dem ursprünglichen Ziel, acht Mal die Runde zu fahren, sollte ein ordentlicher Batzen zusammenkommen. Dank weiteren Spenden liess sich Caluori abermals hoch und runterschicken, und so musste er nach dem Start um 6.00 Uhr morgens die Runde zwölf Mal absolvieren. Für die Anstiege war die höchste Unterstützungsstufe von Nöten. Einerseits, um die steileren Abschnitte über die Skipiste zu bewältigen, aber auch, um den Zeitplan einzuhalten.
Nach 11 Stunden und 23 Minuten und etlichen Akkus war die Challenge geschafft, und das ohne nennenswerte körperliche Beschwerden. Während dieser Dauer verbrachte Caluori drei Stunden auf der Abfahrt und sieben Stunden im Aufstieg. In dieser Zeit kamen nicht nur über 180 Kilometer und 13’500 Höhenmeter zusammen, sondern auch ein schöner Betrag von über 4'650 Dollar. Diese werden später für eines der #pumpforpeace-Projekte in Nepal, Guatemala, Südafrica, Äthiopien oder Marokko eingesetzt.
Fakten zum Keneveresting
- Start: 06:00 Uhr
- Zieleinlauf 17:23 Uhr
- Gesamtzeit: 11h 23min
- 12 Abfahrten auf dem Never End Trail
- 12 Aufstiege von ca. 8 Kilometer und 1125 Höhenmeter
- 3 Stunden reine Abfahrt
- 7 Stunden reines hochfahren
- 13'500 Höhenmeter im Auf- und Abstieg
- Die Abfahrten dauerten jeweils zwischen 14 und 15 Minuten.
- Die Aufstiegszeit betrug zwischen 33 und 38 Minuten pro Runde
- Aufstieg Nummer 1 und 12 waren die schnellsten
- Durchschnittlich 8 Minuten pro Boxenstopp: Batteriewechsel, Bike Check, Essen und Trinken.
- Null Defekte oder Probleme mit dem Bike.
- Insgesamt 200 Sprünge über die gesamte Fahrdauer verteilt