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Spurensuche Clientis-Rundgang
Villa Michalski
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Den ältesten Teil des Alters- und Pflegeheim Am Wildbach bildet die Villa des Wetziker Dorfarztes und Chirurgen Doktor Jacek Michalski. Er kam 1902 nach Wetzikon und liess sich 1906 von Architekt Johannes Meier die wunderschöne Villa samt gross angelegtem Park, Pferdestallungen und Knechtenwohnung am Wildbach erbauen. Im Park gab es neben einem Reitplatz auch ein Schwimmbad und einen Tennisplatz.
Dorfplatz Unterwetzikon
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Die Esso-Gasometer-Zapfsäule links im Bild stand seit 1934 an der Südecke der Apotheke, denn von 1934-1942 führte Apotheker Ernst Raths das Depot der Firma "Emil Scheller & Cie.". Diese Firma handelte mit Chemikalien sowie Industrie-, Treib- und Brennstoffen. In den Anfängen des Automobils war es ganz normal, dass man das Benzin in der Apotheke kaufte!
Kantonsschule Zürcher Oberland
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Vom ersten Gesuch 1874 über die Volksabstimmung und den Gesetzesenturf für eine Kantonsschule Zürcher Oberland 1952 bis hin zum Bezug des Gebäudes des ersten Land-Gymnasiums 1957 gab es manche hitzige Debatte. Die heutige Schule ist in drei Etappen entstanden. Das Herzstück bildet die Aula, ein kreisrundes Amphitheater mit einem grosszügigen Foyer in einem verglasten rechteckigen Bau. Sie verbindet nicht nur den Haupttrakt der Schule mit dem rechtwinklig angefügten grossen Spezialtrakt, sondern als kulturelles Begegnungszentrum auch die Schule mit der Region.
Villa Gubelmann mit Park
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Textilfabrikant Heinrich Gubelmann-Tobler liess Villa und Park 1876-78 nicht wie die meisten Industriellen auf dem Fabrikareal, sondern im aufstrebenden Bahnhofquartier an bester Geschäftslage bauen. Sein eigenes Büro mit Balkon richtete er direkt auf den neuen Bahnhof aus. 1898 liess sein Sohn Albert Gubelmann neben der Villa ein für die Erbauungszeit sehr modern organisiertes Landwirtschaftsgebäude mit Doppelstall und Futtertenn, Milchhütte, Heuraum und Hocheinfahrt erstellen. Zusammen mit den weiteren Gubelmann-Villen und dem Neubau im Park bilden sie ein wichtiges Ensemble in Unterwetzikon.
Bahnhof Unterwetzikon
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Nach der Eröffnung der Kempttalbahn 1876 wurde Unterwetzikon zum Eisenbahnknotenpunkt. Der damit verbundene Aufschwung wertete das Bahnhofquartier entscheidend auf, was sich bald an der neuartigen städtischen Bebauung rund um den Bahnhof deutlich zeigte. Unter all diesen Prachtsbauten ging das bescheidene Bahnhofgebäude fast unter. Erst 1904 nach der Eröffnung der dritten Bahnlinie, die den Bahnhof Unterwetzikon frequentierte, der Wetzikon-Meilen-Bahn, erhielt Wetzikon einen repräsentativen Bahnhof mit Wartesaal, einem Perrondach, drei Telefonen und elektrischer Beleuchtung. Architekt war Johannes Meier.
Alte Badi
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An der Stelle des grossen Bassins speisten der Wildbach und der Brunnenbach den 1875 erstellten sogenannten "Rindenmahli"- Weiher. Die Wasseranlage diente Gerber Gustav Ryffel als Wasserreservoir, um immer genügend Wasser über einen eigens dazu angelegten Kanal auf seine Mühle führen zu können. Schon bald entdeckten die Kinder den Weiher als Badeort. Er war so beliebt, dass ihn die Gemeinde Wetzikon 1914 als offizielle Badestelle übernahm.