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Tagsüber ist man bei Sommerwärme normalerweise kurzärmlig unterwegs. Gehen die Pläne bis in die Abendstunden, stellt sich jedoch die Frage, ob es nötig ist, einen Pullover mitzunehmen.
Luftfeuchtigkeit und Taupunkt
Wind und Wolken können die Abstrahlung und somit die Abkühlung der Luft reduzieren. Sind die Nächte jedoch wolkenlos und praktisch windstill, ist die Luftfeuchtigkeit entscheidend, wie sehr es abkühlt. Feuchte Luft kann sich weniger rasch abkühlen als trockene. Der Grund liegt in der Fähigkeit von Wasserdampf, Wärme zu speichern.
Taupunkt
Der Taupunkt, oder auch die Taupunkttemperatur, wird in derselben Masseinheit wie die Temperatur angegeben. Er zeigt an, auf welche Temperatur sich die Luft abkühlen muss, bis Kondensation eintritt. Sind die Lufttemperatur und der Taupunkt gleich, ist die Luft gesättigt und die Luftfeuchtigkeit liegt bei 100%, es können Wolken oder Nebel entstehen. Feuchte Luft hat somit einen hohen Taupunkt, trockene einen niedrigen.
Ein Mass für den Feuchtegehalt der Luft ist der Taupunkt. Liegt dieser am Abend bei 14 Grad oder höher, kann der Pullover getrost zu Hause gelassen werden. Liegt der Taupunkt tiefer, sollte eine zweite Kleidungsschicht mitgenommen werden.
Taupunktsprognose
Am Mittwoch und stellenweise auch noch am Donnerstag sollte dickere Kleidung am Abend mitgenommen werden. Danach kann sie vielfach zu Hause gelassen werden, da der Taupunkt im Mittelland ab Freitag meist über 14 Grad bleibt. Auch der Standort ist natürlich entscheidend: An Seen bleibt die Feuchtigkeit höher und es ist somit länger angenehm als fernab (zum Beispiel in Alpentälern).