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Travail.Suisse setzt sich ein für eine Strategie zur Nutzung der Ressourcen Energie und Klima, die auf der Kreislaufwirtschaft, auf der Entwicklung erneuerbarer Energien und auf Energieeffizienz basiert. Die wichtigsten zu erreichenden Ziele sind die weitere Ökologisierung der Wirtschaft, der Ausstieg aus der Atomenergie, die massive Senkung der Treibhausgasemissionen und die Stromversorgungssicherheit. Dazu müssen erneuerbare Energien stark gefördert werden. Ausserdem ist ein Besteuerungssystem mit Anreizcharakter einzuführen und dafür zu sorgen, dass die vollständige Liberalisierung des Strommarktes sozial verträglich abläuft und die Versorgungssicherheit nicht gefährdet. Diese ökologischen, klimatischen und energetischen Herausforderungen bergen auch die Chance, Zehntausende qualifizierte Arbeitsplätze im ganzen Land zu schaffen.
Keine vollständige Strommarktöffnung ohne Begleitmassnahmen für das Personal in der Elektrizitätswirtschaft !
Travail.Suisse, die unabhängige Dachorganisation der Arbeitnehmenden, ist nicht grundsätzlich gegen die vollständige Öffnung des Strommarktes; allerdings lehnt sie die Revision des Stromversorgungsgesetzes ab, weil diese keine Begleitmassnahmen zugunsten des Personals in der Elektrizitätswirtschaft vorsieht. Bedingung für die vollständige Strommarktöffnung ist zudem die Inkraftsetzung des Stromabkommens mit der Europäischen Union (EU).
Änderung des Stromversorgungsgesetzes (volle Strommarktöffnung, Speicherreserve und Modernisierung der Netzregulierung)
(nur auf Französisch)
CO2-Gesetz: erste Bilanz nach der Ablehnung durch den Nationalrat
*Die Behandlung des CO2-Gesetzes im Nationalrat hat den Herausforderungen der
Klimaerwärmung nicht Rechnung getragen. Zwar ist es positiv, dass ein schlechtes Gesetz letztlich verworfen wurde, doch es wird schwierig, mit der momentanen politischen Mehrheit ein besseres Gesetz zu erhalten. Je länger die Verringerung der Treibhausgasemissionen in der Schweiz herausgezögert wird, desto teurer wird es. Das führt auch zu weniger Innovation in der Schweiz und es werden weniger Stellen geschaffen. Das ist für die Arbeitnehmenden sehr bedauerlich.*