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Feuerfeste Mörtel, Streichmassen, Kitte, Mörtel und Stampfmassen haben als gemeinsames Merkmal, daß sie im ungeformten und zerkleinerten Zustand ver wendet werden. Sie finden immer weitere Verbreitung zum Auskleiden von Be hältern aller Art, wie z. B. Konverter, Pfannen usw., und im Industrieofenbau. So machten die ungeformten Erzeugnisse bereits 1957 in Europa bei Silikaerzeug nissen etwa 20%, bei Schamotteerzeugnissen etwa 12,5% und bei basischen Er zeugnissen etwa 10% der gesamten Produktion aus [1]. Der Mörtel hat den Zweck, die einzelnen Steine innerhalb des Mauerwerks dicht und mechanisch fest zu verbinden. Er muß daher eine gute Klebkraft haben, um die Steine schon nach dem Vermauern im ungebrannten Zustand fest mitein ander verbinden zu können. Bei der späteren Betriebstemperatur setzt dann zu sätzlich die keramische Verfestigung ein. Diese soll aber so verlaufen, daß der Mörtel durch das Einbrennen sich selbst verfestigt und durch seine gute Haft festigkeit den Mauerverband bei hohen Temperaturen zusammenhält.
Inhalt
1 Einführung.- 2. Problemstellung.- 3. Erkenntnisse und Beurteilung von Mörteln und Massen.- 4. Allgemeines über den Aufbau und die Eigenschaften von Silika-, Schamotte- und tonerdereichen Mörteln.- 5. Sinterung.- 6. Experimentelle Untersuchungen.- 7. Schlußbetrachtung.- 8. Zusammenfassung.- 9. Literaturverzeichnis.