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Insbesondere die Berliner Umweltzone zeige, wie wirkungsvoll Umweltzonen sind. Im vergangenen Jahr blieb den Berlinern mehr als die Hälfte des gesundheits- und klimaschädlichen Dieselrusses erspart, der ohne Umweltzone entstanden wäre, meint Heiko Balsmeyer, VCD-Experte für Luftreinhaltung. Am effizientesten neben geringem Rückgang der PM10 (-7%) zwischen 2007 und 2010 war die Reduktion von Russemissionen (-50%). Letztere seien laut Bruckmann gesundheitsgefährdender und ein besserer Indikator als jene von PM10 für die Beurteilung des Erfolgs von verkehrseinschränkenden Massnahmen, da sie klarer den LEZ zugeordnet werden können (viel PM10 stammt von ausserhalb der LEZ).
Allerdings könnten -laut VCD- Umweltzonen ihre Wirkung erst dann voll entfalten, wenn nur Fahrzeuge mit einer grüner Plakette Zufahrt hätten. Dies sei bisher lediglich in Berlin und sechs weiteren von insgesamt 53 Umweltzonen der Fall.
Um die Wirksamkeit von Umweltzonen zusätzlich zu steigern, sei es zudem dringend erforderlich, neben dem Strassenverkehr die Emissionen von Baumaschinen, Schiffen und Diesellokomotiven zu senken.
Um die Luft sauberer zu machen, können Dieselfahrzeuge mit Partikelfiltern nachgerüstet werden. Die Nachrüstung von Autos und leichten Nutzfahrzeugen bis 3,5 Tonnen wird seit dem 1. Januar 2012 wieder vom Bund gefördert.
Quellen:
VCD und Extended Abstract von 15th ETH-Conference on Combustion Generated Nanoparticles (June 26th – 29th 2011) (auf englisch): Bruckmann et al.: Do Low Emission Zones reduce the burden of particulates?