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Biography
Julia Leeb ist Journalistin und Filmemacherin mit Schwerpunkt auf Staaten in politischen Umbruchsituationen. Seit 2015 benutzt sie 360-Grad-Kameras und produziert Virtual-Reality-Inhalte. Ihre Bilder aus Kriegsgebieten wurden in zahlreichen Zeitungen publiziert, darunter Süddeutsche Zeitung, F.A.Z., Die Zeit, Wall Street Journal, Daily Beast, Huffington Post.
Nach Abitur und Freiwilligendienst in Paraguay studierte Julia Leeb Internationale Beziehungen und Diplomatie in Madrid, danach arbeitete sie für ein Jahr im Außenministerium in Rom. In Ägypten belegte sie an der Universität Alexandria Arabisch und am Institut für Friedensforschung das Seminar «Building a culture of peace». In Alexandria fanden auch ihre ersten Fotoausstellungen statt. Nach einem Jahr in Ägypten kehrte sie nach Deutschland zurück, um sich an der Bayerischen Akademie für Fernsehen ausbilden zu lassen. Für internationales Aufsehen sorgten ihre Aufnahmen aus Libyen, als das kleine Team während Filmaufnahmen von Gaddafis Truppen bombardiert wurde. Ihre Erlebnisse im arabischen Frühling wurden zum Teil in dem Bestseller von Jürgen Todenhöfer «Du sollst nicht töten» und in dem Dokumentarfilm «Tagebuch einer Revolution» verarbeitet.
2014 brachte sie den Bildband «North Korea – Anonymous Country» heraus, der ein weltweites Presseecho fand. Momentan beschäftigt sie sich mit der Situation in der Demokratischen Republik Kongo.