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- Das Oberste Gericht Indiens schafft Strafen für Homosexualität ab.
- Laut den Richtern verstösst die Kriminalisierung sexueller Handlungen gegen die Verfassung.
Die Richterinnen und Richter strichen laut Medienberichten einen Gesetzesartikel aus der Kolonialzeit, wonach gleichgeschlechtliche sexuelle Handlungen mit bis zu 10 Jahren Gefängnis bestraft werden können.
Fünf Aktivisten hatten gegen den Artikel geklagt und vom Gericht die Abschaffung verlangt – weil sie wegen ihrer sexuellen Orientierung in ständiger Angst vor der Polizei leben müssten.
Im Jahr 2009 wurde der Gesetzesartikel von einem Gericht auf tieferer Stufe bereits einmal für nicht verfassungsmässig erklärt. Das Oberste Gericht stiess diesen Entscheid jedoch zwei Jahre später wieder um.