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Ein Tui-Sprecher wollte solche Überlegungen am Freitag weder bestätigen noch dementieren. Ein Easyjet-Sprecher hatte jedoch der Touristik-Fachzeitschrift "fvw" gesagt, es sei "absolut nicht unsere Strategie, uns an anderen Fluggesellschaften zu beteiligen".
Am Vortag hatte das "Manager Magazin" berichtet, dass eine Beteiligung der Briten an der deutschen Flugtochter des weltgrössten Reisekonzerns Tui kurz bevor stehe. Easyjet wolle bei einem Austritt Grossbritanniens sein Fluggeschäft in Kontinentaleuropa rechtlich absichern. Dafür bräuchte sie einen Flugbetrieb innerhalb der EU.
Easyjet-Chefin Carolyn McCall hatte noch vor wenigen Monaten betont, dass ihr Unternehmen an einer Übernahme anderer Fluggesellschaften nicht interessiert sei. Dann jedoch kam die Brexit-Entscheidung der Briten. Der Zeitschrift zufolge könnte das die Managerin umgestimmt haben. Nach eigener Darstellung arbeitet die Fluggesellschaft am Aufbau eines eigenen Flugbetriebs innerhalb der EU, um ihre Verkehrsrechte auch für den Fall zu sichern, dass Grossbritannien mit dem Brexit auch aus dem europäischen Luftfahrt-Binnenmarkt ausscheidet./ceb/stw/enl/fbr
(AWP)