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Lehman-Artefakte gingen weg wie heisse Semmeln
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- Donnerstag, 30. September 2010 09:15
Gut zwei Jahre nach dem Kollaps sind zahlreiche Reliquien des ehemaligen Traditionshauses unter der Leitung von Christie's versteigert worden.
Gestern Mittwoch kamen rund 300 Objekte aus dem Lehman-Hauptgebäude in London beim Auktionshaus Christie's unter den Hammer. Darunter befanden sich diverse Objekte, welche die Büroräume geschmückt hatten, wie beispielsweise eine Sammlung von Shakespeare's Werken aus dem Jahre 1870, diverse Bilder, Miniatur-Kriegsschiffe, Tintenfässer oder Teesets.
Der Verkauf dieser Überbleibsel erregte weitaus mehr Interesse als der Verkauf der Bank vor zwei Jahren. Über 200 Leute sind zur Auktion geströmt, diverse haben sich online oder via Telefon eingeklinkt, so dass die Auktion in einem grösseren Raum abgehalten werden musste.
Hohe Erträge für ein Stück Geschichte
Reissenden Absatz fanden die Namensschilder, welche einst den Eingang des Gebäudes an der Canary Wharf zierten. Ganze 42'050 Pfund legte ein anonymer Telefonbieter für das Metallschild, welches über dem Haupteingang gehangen hat, auf den Tisch. Die erzielten Preise lagen dabei weit über dem erwarteten Preisniveau.
Die Plakette, welche an die Eröffnung des Hauptgebäudes vom 5. April 2004 durch den damaligen Finanzminister Gordon Brown erinnert, erzielte 28'750 Pfund anstatt der geschätzten 1'500 Pfund. Insgesamt hat die Auktion 1'631'238 Pfund eingebracht.
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