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Thierry Henry hat ein Zeichen gesetzt. Der Ex-Arsenal-Star, mittlerweile Trainer von Montreal Impact, protestierte beim Restart der MLS gegen Rassismus. Der Franzose trug ein T-Shirt mit dem Aufruf «Black Lives Matter» und er kniete während der ersten 8:46 Minuten der Partie gegen New England Revolution (0:1) an der Seitenlinie. Das war die Zeitspanne, während der ein Polizist auf dem Hals des Schwarzen George Floyd kniete, der deshalb keine Luft bekam und starb.
Der gewaltsame Tod hatte in den USA, aber auch in anderen Ländern, breite Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt ausgelöst. Henry hatte schon vor einigen Wochen in einem offenen Brief zur Verbesserung der Situation aufgerufen. «Warum geschieht das im Jahr 2020 immer noch?», fragte der Welt- und Europameister. «Wieso klatschen die gleichen Rassisten für jemanden einer ethnischen Minderheit, solange er für ihr Team spielt und misshandeln ihn, wenn er einfach jemand von der Strasse ist? Wir brauchen eine Veränderung und wir brauchen sie jetzt.» (ram)
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