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Bezüglich Kernenergie kommt sie zu folgenden Aussagen: "Die effektivsten gegenwärtig verfügbaren Methoden zur Vermeidung von CO2 in der Grundlast-Stromproduktion sind Kernenergie und Wasserkraft. Die Länder mit den höchsten Anteilen von Kernenergie und/oder Wasserkraft haben die tiefsten CO2-Emissionen pro kWh. Kernkraftwerke und grosse Wasserkraftwerke haben Vorteile bezüglich Klimaerwärmung, Kostenstabilität und hoher Arbeitsausnutzung. Deshalb entsprechen sie den Zielen der nachhaltigen Entwicklung für die Welt von morgen. Sie sollten weiterhin eine wichtige Rolle in der Stromerzeugung haben."
Dagegen nennt die Untersuchung einen Zeitraum von 30 bis 40 Jahren, bis die neuen erneuerbaren Technologien substanziell zur Stromversorgung beitragen können. Einzelne von ihnen, wie Wind oder geothermische Energie, könnten kurzfristig geeignete Ergänzungen, jedoch kein Ersatz für die grossmassstäbliche Stromproduktion sein.
In den Schlussfolgerungen zum Weltenergiekongress schreibt der WEC, es gebe vier wesentliche Herausforderungen, um die Energiesicherheit zu vergrössern und mehr Harmonie in der Welt zu erreichen: Den zwei Milliarden Menschen den Zugang zu kommerzieller Energie zu ermöglichen, die diesen noch nicht haben, die politische und rechtliche Stabilität auf globaler und regionaler Ebene zu erhöhen, alle Energieoptionen offen zu halten - inklusive die sichere Nutzung der Kernenergie und die Förderung erneuerbarer Energien - und die Steigerung der Effizienz durch Wettbewerb und Verbreitung von Technologie.
Quelle
M.E. nach Unterlagen des WEC