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- In Schweizer Städten hält sich der Konsum von Kokain und Ecstasy auf hohem Niveau.
- Bei Kokain sind Zürich, St. Gallen, Genf und Basel unter den Top zehn von 85 untersuchten Städten in Europa.
- Die Stadt Bern folgt auf Platz 11.
Kokain und Ecstasy sind in der Schweiz hoch im Kurs. Im europäischen Vergleich belegen Schweizer Städte einen Spitzenplatz beim Konsum. Anders bei Amphetaminen: Hier liegen Schweizer Städte leicht bis deutlich unter dem Durchschnitt.
Das zeigen neue Daten der Eidg. Anstalt für Wasserversorgung und Abwasserreinigung (Eawag) und der Universität Lausanne. Sie gehören zum europaweiten Netzwerk in Zusammenarbeit mit der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EMCDDA). Das Netzwerk untersucht jährlich die Mengen einzelner verbotener Substanzen in den Abwässern europäischer Städte.
Steigender Konsum
Während einer Woche im Frühjahr 2018 sammelten Forschende täglich Proben des Abwassers von rund 38 Millionen Menschen in 85 Städten in Europa – darunter Bern, Basel, Genf, St. Gallen und Zürich. Analysiert wurden die Proben auf Spuren von Amphetamin, Kokain, Ecstasy (MDMA) und Methamphetamin, teilte die Eawag mit.
In vielen Städten nahmen die nachweisbaren Spuren von Kokain und MDMA zu. Fast alle Städte meldeten einen Anstieg bei den Amphetaminrückständen, allerdings unterscheiden sich die gemessenen Mengen zwischen den Studienstandorten stark, schreibt die Eawag auf ihrer Website, Link öffnet in einem neuen Fenster.
Methamphetamine werden gemäss den Daten neu auch vermehrt in Zypern, im Osten Deutschlands, in Spanien und Nordeuropa konsumiert.