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Die aus Schweden stammende Sopranistin Lisa Larsson begann ihre Karriere als Flötistin (MFA), studierte anschliessend Gesang in Basel und erhielt ihr erstes Engagement am Opernhaus Zürich, wo sie unter Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt und Franz Welser-Möst auftrat.
Nach ihrem Debüt an der Mailänder Scala unter Riccardo Muti baute sie sich rasch eine internationale Karriere vor allem als Mozart-Sängerin auf und gastierte an renommierten europäischen Opernhäusern und Festivals.
Dank ihrer vokalen Flexibilität brilliert sie heute als bemerkenswert vielseitige Konzertsängerin. In den letzten Jahren hat sie ihr breit gefächertes Repertoire mit Werken von Mahler, Berg, Richard Strauss, Brahms, Berlioz, Britten und Stravinsky stetig erweitert und dazu mehrere Uraufführungen von zeitgenössischen Werken gesungen.
Zu den Dirigenten und Orchestern, mit denen sie gearbeitet hat, gehören Claudio Abbado, Sir Colin Davis, David Zinman, Leonard Slatkin, Daniel Harding, Adam Fischer, Louis Langrée, Antonello Manacorda, Andrew Manze, die Berliner Philharmoniker, die Wiener Symphoniker, das Orchestre Philharmonique de Radio France, das Helsinki Philharmonic Orchestra, das Danish National Symphony Orchestra, das Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, das Nederlands Philharmonisch Orkest, das NHK Symphony Orchestra und das Hong Kong Philharmonic Orchestra. Im Bereich der Barockmusik hat sie häufig mit führenden Dirigenten und deren Orchestern zusammengearbeitet, darunter mit Sir John Eliot Gardiner, Sir Roger Norrington, Frans Brüggen, Ton Koopman und Nathalie Stutzmann.
In der Saison 2018/2019 freut sich Lisa Larsson sehr darauf ihr neues Projekt «TRAUMREISE» zu präsentieren; mit Liedern von Franz Berwald, orchestriert von Rolf Martinsson, in einem von ihr ausgearbeiteten Konzept. Die Uraufführung findet zusammen mit dem Tonhalle-Orchester Zürich unter der Leitung von Lahiv Shani statt und wird in dieser Saison auch von dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra sowie vom Helsingborg Symphony Orchestra aufgeführt. Lisa Larsson wird sonst, wie auch in den letzten Saisons, einen starken Fokus auf Werke von Gustav Mahler legen, mit den Sopran-Solos von der 4 sowie der 2 Sinfonie und ausgewählten «Knabenwunderhorn Lieder», sowie auf mehrere von Rolf Martinsson’s ihr gewidmeten Kompositionen und hier freut sie sich besonders die Rolle der Evangelistin(!) in seiner Lukas Passion, in Konzerten sowie für eine CD-Aufnahme, zu übernehmen. Andere Highlights der Saison schliessen Alban Berg’s «Sieben frühe Lieder» wie auch die Konzert-Szenen «Ah, perfido!» bei Beethoven und Mendelssohn’s «Infelice» ein.
Ihre erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem schwedischen Komponisten Rolf Martinsson, der in den letzten Jahren mehrere Werke für Lisa Larsson komponiert hat, die sie sowohl uraufgeführt wie in über hundert Folgekonzerten, Radio- und TV-Übertragungen international vorgestellt hat, fand in der letzten Saison ihre Fortsetzung mit Konzerten in Schweden, Österreich, Spanien und Australien sowie einer CD-Veröffentlichung beim Label BIS. Die nächste CD mit Werken von Martinsson ist geplant für Frühling 2019, zusammen mit dem Netherlands Chamber Orchestra unter Gordan Nicolic, für Challenge Classics.
Zu den Höhepunkten ihrer beachtlichen Diskographie gehören Mahler- und Berlioz-Alben mit Antonello Manacorda sowie ein Haydn-Programm mit Jan Willem de Vriend, eine Aufnahme von Strauss‘ «Vier letzte Lieder» unter Douglas Boyd, Mahlers 8. Sinfonie unter David Zinman, die Mozart-Opern «Don Giovanni» unter Daniel Harding, «Mitridate» unter Adam Fischer, «Il sogno di Scipione» unter Gottfried von der Goltz, Händels «Jephta» unter David Stern sowie zahlreiche Bach-Kantaten unter Sir John Eliot Gardiner und Ton Koopman. Mit diesem hat sie auch das Weihnachts- und Osteroratorium sowie das Magnificat eingespielt.