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Große Studie weist ein 230-fach erhöhtes Ein-Jahres-Krebsrisiko nach, wenn Tumorzell-Cluster im Blut von asymptomatischen Personen nachgewiesen werden – Datar Cancer Genetics
Mumbai, India and London (ots/PRNewswire) – Eine wegweisende Studie, veröffentlicht in „Cancer Prevention Research“ der American Association of Cancer Research, hat gezeigt, dass es möglich ist, gesunde Personen mit einem erhöhten Krebsrisiko auf der Grundlage einer einfachen Blutabnahme zu identifizieren. In der Studie wird berichtet, dass asymptomatische Frauen und Männer mittleren Alters ohne Krebsvorgeschichte, aber mit nachweisbaren Clustern von sogenannten zirkulierenden tumorassoziierten Zellen (abgekürzt „C-ETACs“) im Blut, ein 230-mal höheres Ein-Jahres-Risiko haben, an Krebs zu erkranken als Personen, bei denen solche Cluster im Blut nicht nachweisbar waren.
In dieser multi-zentrischen, internationalen Studie untersuchten, geführt von Datar Cancer Genetics die Forscher mehr als 10.000 asymptomatische Personen auf das Vorhandensein von C-ETACs und verfolgten sie anschließend über einen Zeitraum von einem Jahr weiter. Gleichzeitig wurde das Blut von mehr als 4000 Krebspatienten mit verschiedenen bösartigen Tumoren („soliden Organkrebsarten“) untersucht. Die Ergebnisse der Studie zeigten, dass C-ETACs fast ausschließlich bei Krebspatienten (> 90%) gefunden wurden, jedoch extrem selten bei gesunden Personen (<5%) ohne Krebsdiagnose oder -symptome. Im Verlauf einer einjährigen Nachbeobachtung wurden bei 3,475% der C-ETAC-positiven, asymptomatischen Personen verschiedene Krebsarten diagnostiziert, wohingegen es nur bei 0,015% der C-ETAC-negativen Personen ebenfalls zu einer Krebsdiagnose kam. Dies lässt auf eine 230-fache Erhöhung des Risikos für C-ETAC-positive Personen schließen, eine Krebsdiagnose innerhalb eines Jahres zu erhalten.
Die Studie ist bedeutsam, da die Früherkennung von Krebs und die Risikostratifizierung vermeintlich gesunder Personen ständige Herausforderungen für das öffentliche Gesundheitswesen darstellen. Jedes Jahr sterben weltweit 9,6 Millionen Menschen an Krebs, hauptsächlich aufgrund zu später Diagnosen, und sogar die Weltgesundheitsorganisation hat in ihrem Bericht von 2014 die Krebsfrüherkennung als Hauptziel festgelegt.
Die Technologie, um C-ETACs nachzuweisen sowie der Test selbst wurden von Datar Cancer Genetics entwickelt, wobei ein innovativer Ansatz zur selektiven Zerstörung von Nicht-Krebszellen im Blut für die Gewinnung von C-ETACs angewendet wurde. Die Testgenauigkeit beträgt 95,6% und deckt mehr als 20 Krebsarten ab, darunter Brust-, Lungen-, Eierstock-, Magen-, Bauchspeicheldrüsen-, Darm- und Prostatakrebs.
Dr. Tim Crook, medizinischer Onkologe am Broomfield Hospital, Großbritannien, und einer der Autoren der Studie, kommentierte die Ergebnisse wie folgt: „C-ETACs sind praktisch eine Art nicht-invasive Mikrobiopsie, die ein Screening mit hoher Zuverlässigkeit und eine Risikostratifizierung scheinbar gesunder Personen ermöglicht. Die Technologie stellt einen großen Fortschritt in der Krebsfrüherkennung dar. Zudem trägt die beachtliche Größe der Studie zu ihrer Signifikanz bei“.
Die Studie wurde online veröffentlicht (https://doi.org/10.1158/1940-6207.CAPR-20-0322).
Über Datar Cancer Genetics
Datar Cancer Genetics entwickelt und bietet umfassende Diagnostiklösungen in der Krebstherapie an. Einer der Schwerpunkte liegt auf Patienten in fortgeschrittenen Krebsstadien bzw. mit schwierig zu behandelnden Tumoren. Die angebotenen Diagnostika können auch als Hilfestellung bei Behandlungen dienen, die bisher wenig bis keinen Erfolg erzielt haben. Das hauseigene, voll ausgestattete, hochmoderne medizinische Labor ist ISO 15189, CAP und CLIA akkreditiert bzw. zertifiziert.
KONTAKT Dr. Stefan Schuster - <email-pii> Dr. Vineet Datta - <email-pii> Die Studie wurde online veröffentlicht https://doi.org/10.1158/1940-6207.CAPR-20-0322 https://datarpgx.com/publications/ Website datarpgx.com
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