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Genesis Mining hat mit einer Umfrage untersucht, wie viel Amerikaner über ihre eigene Währung wissen. Dieser Studie zufolge glauben 30% an den Goldstandard für den Dollar.
Das Ende des Goldstandards
Mit dem Ende des Bretton-Woods-Systems in 1971 wurde der Dollar vom Goldstandard gelöst. Seitdem basiert der Wert der Währung nicht mehr auf den Goldvorräten der amerikanischen Zentralbank. Die Währung basiert allein auf dem Vertrauen, welches die Bürger dem Dollar und der Regierung entgegenbringen.
Wie Sie auf der Grafik sehen können, hat die Kaufkraft des Dollars im Zeitraum von 1913 bis 2013 deutlich abgenommen. Als die Entscheidung getroffen wurde, sich vom Goldstandard zu lösen, ging es erneut bergab für die Währung.
Von wem oder was wird der Dollar gestützt?
Dennoch gibt es in der amerikanischen Bevölkerung einen großen Teil, der glaubt, dass der Dollar noch immer durch Gold gesichert wird.
Genesis Mining bietet Cloud-Mining-Dienstleistungen an. In einer Umfrage mit 23 Fragen wollte das Unternehmen die Wahrnehmung der Bevölkerung für Geld und das Bankensystem untersuchen.
29,3% der Befragten glauben, dass der Dollar durch Gold gestützt wird. 30,1% geben an, dass die Regierung den Wert garantiert. 5,8% sagten Anleihen und 4,1% sagten Öl, würden den Wert des Dollars garantieren. 23,6% gaben an, keine Ahnung zu haben und 7,1% haben die Frage übersprungen.
Die Ergebnisse sind interessant. Das Missverständnis, dass Gold den Wert des US-Dollars bestimmt und dass fast ein Viertel der Befragten angibt, keine Ahnung zu haben, ist besorgniserregend.
Proof-of-Work
Anders als bei Währungen wie dem Dollar wird der Grundwert von Bitcoin durch den Arbeitsnachweis (Engl.: „Proof of work“) abgedeckt. Die Zeit und Energie, die für die Gewinnung von Bitcoin benötigt wird, garantiert einen Mindestpreis. Da der Bestand von Bitcoin ähnlich wie bei einem Edelmetall endlich ist, wird sie auch als digitales Gold bezeichnet. Krypto-Fans hoffen, dass sie zur Alternative in Zeiten der wirtschaftlichen Instabilität werden kann.
Image via Unsplash
Corinna ist die Chefredakteurin von Coinwelt. Seit 2016 dreht sich ihre Welt um Kryptowährungen und die Blockchain. Es vergeht kein Tag, an dem Corinna sich nicht darüber ärgert, dass sie nicht gleich am ersten Tag in Bitcoin investiert hat. Besonders spannend findet sie die internationale Rechtslage für Währungen wie Bitcoin. Für die Zukunft hofft sie auf eine positive Haltung der Gesetzgeber und klare Gesetze im Umgang mit digitalen Coins.