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Armut in der Schweiz
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Was ist Armut?
Armut bedeutet Unterversorgung in wichtigen Lebensbereichen (materiell, kulturell und sozial). Betroffene Personen erreichen den minimalen Lebensstandard nicht, welcher in der Schweiz als annehmbar empfunden wird. Es stehen nicht genügend Mittel zur Verfügung, um an einem integrierten Sozialleben teilnehmen zu können. Wer arm ist, lebt oft isoliert und muss auch bei seiner Ernährung teilweise mit starken Einschränkungen leben. Das kann einen negativen Einfluss auf die Gesundheit haben. In der Regel wird Armut finanziell definiert.
Die «Armutsquote» gibt an, wie hoch der Anteil der Bevölkerung ist, deren Einkommen unter einer finanziell definierten Armutsgrenze liegt.
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Was sind Working Poor?
Wer arbeitet und es mit dem dadurch erzielten Einkommen trotzdem nicht über die Armutsgrenze schafft, wird als Working Poor bezeichnet. Das Bundesamt für Statistik nennt diese Personen «erwerbstätige Arme».
Erwerbstätige Arme
157’000 Personen oder 4,2% der Bevölkerung in der Schweiz waren 2021 trotz Erwerbstätigkeit von Armut betroffen. In der Schweiz waren 2021 7,4% oder rund 279’000 Erwerbstätige armutsgefährdet.
Armutsgrenze
Im Jahr 2021 betrug die Armutsgrenze durchschnittlich 2’289 Franken pro Monat für eine Einzelperson und 3’989 Franken pro Monat für einen Haushalt mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern unter 14 Jahren.