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Mit projektgebundenen Beiträgen unterstützt der Bund Zusammenarbeitsprojekte der Hochschulen von gesamtschweizerischer Bedeutung. Projektgebundene Beiträge stehen den kantonalen Universitäten, den ETH, den Fachhochschulen, den anderen beitragsberechtigten Institutionen des Hochschulbereichs sowie unter gewissen Voraussetzungen auch den pädagogischen Hochschulen zur Verfügung. Die beteiligten Hochschulen und Kantone erbringen eine Eigenleistung, die in der Regel mindestens dem Bundesbeitrag entspricht.
Aufgaben von gesamtschweizerischer hochschulpolitischer Bedeutung liegen insbesondere vor, wenn sie zum Gegenstand haben:
- die Bildung von Kompetenzzentren von nationaler oder regionaler Bedeutung, welche von mehreren Hochschulen oder anderen Institutionen des Hochschulbereichs gemeinsam getragen werden;
- die Verwirklichung von international herausragenden Programmen;
- die Profilbildung und die Aufgabenteilung unter den Hochschulen;
- die Förderung der Mehrsprachigkeit im Bereiche der Landessprachen;
- die Förderung der Chancengleichheit und der tatsächlichen Gleichstellung von Mann und Frau;
- die Förderung der nachhaltigen Entwicklung zum Wohle heutiger wie auch zukünftiger Generationen;
- die Förderung der Mitwirkung der Studierenden.
Die Schweizerische Hochschulkonferenz (Hochschulrat) ist für die Ausschreibung und die Vergabe der Beiträge zuständig. Gestützt auf den Entscheid des Hochschulrats schliesst der Bund mit den Begünstigten eine Leistungsvereinbarung ab. Für die administrative Abwicklung ist das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation verantwortlich.
Förderperiode 2017-2020
Das Parlament hat im Rahmen der Botschaft über die Förderung von Bildung Forschung und Innovation in den Jahren 2017-2020 einen Verpflichtungskredit von 224.8 Millionen Franken für projektgebundene Beiträge gemäss HFKG gesprochen. An seiner Sitzung vom 26. Mai 2016 hat der Hochschulrat für die Förderperiode 2017-2020 die von swissuniversities vorgeschlagenen 14 Projekte unter Vorbehalt der Beschlüsse der Eidgenössischen Räte genehmigt. Neben diesen 14 Projekten hatte der Hochschulrat bereits am 25. Februar 2016 Inhalt und Vorgehen des Sonderprogramms 2017-2020 "Erhöhung der Anzahl Abschlüsse in Humanmedizin" genehmigt.