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Die Fussballerin Fabienne Bangerter hatte gehofft bis zur letzten Sekunde. Sie wollte mit der Frauen-Nationalmannschaft nach Kanada an die Weltmeisterschaft reisen. Als die Nationaltrainerin Martina Voss-Tecklenburg sie nicht nominierte, war die Enttäuschung sehr gross.
Trotz Enttäuschung lässt sich die 23-jährige Aargauerin nicht demotivieren. «Ich sehe die Nichtnomination als Ansporn», sagt Bangerter. Ausserdem besteht eine kleine Hoffnung, dass Fabienne Bangerter, die beim FC Basel unter Vertrag ist, doch noch nach Kanada reisen kann. Dann nämlich, wenn sich eine Spielerin auf ihrer Position verletzen würde. In diesem Fall würde Fabienne Bangerter nachnominiert.
Zwei Welten
Fabienne Bangerter spielt, abgesehen von einem kurzen Unterbruch, die vierte Saison für den FC Basel. Sie fühle sich wohl hier in Basel: «Ich bekomme hier viel Wertschätzung», sagt sie. Das obwohl die FCB-Frauen arg im Schatten ihrer männlichen Kollegen stehen: «Es ist einfach wie es ist».
Kontakt zu den Spielern haben die FCB-Frauen eigentlich keinen. Und auf die Frage, was die FCB-Spieler wohl vom fussballerischen Können ihrer Berufskolleginnen halten, antwortet Fabienne Bangerter selbstbewusst: «Die würden staunen, wenn sie uns spielen sähen.»
(Regionaljournal Basel, 17:30 Uhr)
Zur Person
Fabienne Bangerter ist am 21.9.1991 geboren und lebt in Suhr (AG). Sie spielte drei Jahre beim FC Basel bevor sie im Sommer 2014 in die 1. Deutsche Bundesliga zu Freiburg wechselte. Seit Januar 2015 ist Bangerter jedoch wieder beim FC Basel unter Vertrag.