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Auf dem Weg zum dritten Titel 2019 brauchte Manchester City nur kurze Anlaufzeit. Rund eine halbe Stunde vermochte Aussenseiter Watford den Meister und Ligacup-Sieger zu ärgern. Mit David Silvas Führungstreffer in der 26. Minute war der Widerstand der Premier-League-11. gebrochen. Raheem Sterling (38.) erhöhte vor der Pause auf 2:0, in den zweiten 45 Minuten setzte City dann zur Gala an. Kevin de Bruyne (61.), Gabriel Jesus und nochmals zweimal Sterling (81./87.) erzielten die Treffer beim Schaulaufen.
Watford fand nach dem Rückstand nie ein Rezept auf die Ballstafetten und schnellen Gegenstösse des Meisters. Zweifel am insgesamt sechsten Cupsieg von City und dem ersten seit 2011 kamen von Beginn weg keine auf. In den turbulenten Schlussminuten musste Watford sogar froh sein, nicht noch weitere Gegentreffer kassiert zu haben.
Guardiola vollbrachte Historisches
Pep Guardiola vollbrachte mit Manchester City Historisches. Nie zuvor konnte ein englisches Team alle möglichen Titel auf der Insel auf sich vereinen. Einziger Makel bei den Skyblues aus sportlicher Sicht war einmal mehr die Champions League. Das bittere Ausscheiden im Viertelfinal gegen Liga-Konkurrent Tottenham Hotspur hinterliess auch beim spanischen Erfolgscoach tiefe Spuren. Im Vorfeld des FA-Cupfinals nahm Guardiola diesbezüglich sich selber in die Pflicht. «Ich bin in den Ligen erfolgreich, aber in der Champions League habe ich meine Standards noch nicht erreicht», sagte der 48-Jährige.