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Zürich, 7. bis 9. Oktober 2022, Universität Zürich
Die vom 7. bis 9. Oktober 2022 an der Universität Zürich stattfindende Tagung des Arbeitskreises für Namenforschung ist dem Rahmenthema Namenforschung und Altertumskunde gewidmet. Nebst wissenschaftsgeschichtlichen Beiträgen zum Thema sind die Forschenden eingeladen, sich insbesondere zu folgenden Themenbereichen zu äussern:
- allgemein zu frühgeschichtlichen Namen der Antike, der Völkerwanderungszeit und des Frühmittelalters, insbesondere Personen-, Völker- und Ortsnamen, sowie fallweise auch zur rekonstruierten Vorgeschichte historisch überlieferter Namen.
- zu epigraphisch bezeugten Namen und ihrem besonderen Status, also etwa Namen, wie sie in der südalpinen Epigraphik, in Runeninschriften, Matroneninschriften oder allgemein der klassischen Epigraphik zutage treten.
- zu Fragen der alteuropäischen Onomastik im Sinne einer Bezugnahme auf Namen voreinzelsprachlicher Herkunft.
- zu interferenzonomastischen Phänomenen im oben skizzierten Zeitraum.
Willkommen sind darüber hinaus Beiträge, die mit einer archäologischen Perspektive auf den aktuellen Identitätsdiskurs zurückgreifen oder sich mit Fragen der ethnischen
Kategorisierung archäologisch fassbarer Personengruppen auseinandersetzen.
Aufgrund des Tagungsorts sind Beiträge mit Fokus auf den historischen (rätischen) Alpenraum und seinen (romanischen, germanischen, keltischen, venetischen, rätischen und etruskischen) Namen und Namentypen besonders erwünscht.