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Dem amtlichen Wahlergebnis zufolge hat Evo Morales vom «Movimiento al Socialismo» (MAS) die Präsidentschaftswahl in Bolivien bereits im ersten Wahlgang gewonnen. Evo Morales kam auf 47,1%, Herausforderer Carlos Mesa von «Comunidad Ciudadana» auf 36,5%. Damit bräuchte es keine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten.
Sowohl im Parlament (67 von 130 Sitzen) wie im Senat (21 von 36 Sitzen) hat der MAS die absolute Mehrheit errungen, die Zweidrittelmehrheit in beiden Kammern jedoch verloren.
Die Opposition erkennt das Wahlergebnis nicht an und wirft der Wahlbehörde Wahlbetrug vor. In mehreren Städten und Departementen haben oppositionelle Kräfte zu einem friedlichen Generalstreik aufgerufen. Auch der MAS mobilisiert seine Basis, insbesondere in den ländlichen Regionen und hat sie zu Demonstrationen aufgerufen, um den Wahlsieg von Morales zu verteidigen.
Die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) wie auch die EU fordern eine Stichwahl.