Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03121.jsonl.gz/1185

Der pH-Wert ist ein Mass für die Stärke der sauren bzw. basischen Wirkung einer Flüssigkeit. Der Körper besteht zu einem grossen Teil aus Wasser und so lässt sich der pH-Wert verschiedener Flüssigkeiten messen. Der definierte Messbereich des pH-Wertes liegt zwischen 0 und 14.
- pH weniger als 7 entspricht einer Lösung mit saurer Wirkung
- pH gleich 7 entspricht einer neutralen Lösung
- pH mehr als 7 entspricht einer alkalischen Lösung (basische Wirkung)
Die pH-Werteskala ist logarithmisch aufgebaut. Zwischen den ph-Werten von 6 und 7 besteht also ein Unterschied um den Faktor 10, der pH-Wert 5 ist um den Faktor 100 niedriger als der pH-Wert 7.
Schätzungen zufolge sind etwa 80 Prozent aller Europäer übersäuert, ihre Körperflüssigkeiten weisen also einen zu tiefen pH-Wert im Vergleich zum jeweiligen Zielwert auf. Der Zielwert ist je nach Flüssigkeit unterschiedlich und ganz allgemein abweichend vom Wert 7 für neutral.
Warum ist der pH-Wert so wichtig?
Der normale pH-Wert für menschliches Blut liegt konstant bei 7,4. Eine Senkung des pH-Werts des Bluts um 0,1 entspricht einer Verminderung der Transport-Kapazität für Sauerstoff um 80 %! Der Körper verfügt über Kompensationsmechanismen, um den pH-Wert des Bluts so konstant wie möglich zu halten, denn sonst würde er sehr schnell sterben.
Für diese Kompensation benötigt er basische Mineralien, die sich im Körper befinden (Kalzium, Magnesium usw.).
Durch mehrere Faktoren (Ernährung, Stress, Medikamente, Alkohol, Rauchen, Kaffee usw.) kann der durchschnittliche pH-Wert im Körper auf sehr tiefe Werte sinken, also zwischen 5 und 5,5 – ein Wert von 5,5 liegt jedoch 100-mal tiefer als optimal.
Der Körper kompensiert das mit Mineralien, die er von Adern, Bindegewebe, Knochen, Knorpeln, Sehnen, Zähnen und Haarboden (die in der Haut gelegenen Teile des Haartalgdrüsen-Systems) entzieht. Allerdings ist die Verfügbarkeit dieser Mineralien beschränkt, ganz abgesehen von den Auswirkungen auf die entsprechenden Organe. Wenn also der Körper mehr Mineralien benötigt als laufend zugeführt werden, hat der Körper bald keine solchen Ressourcen mehr.
Durch einen dauerhaften Säure-Überschuss werden die körpereigenen Depots so weit geleert, dass im Laufe der Zeit das Bindegewebe schwach wird (Cellulite), die Knochendichte abnimmt (Osteoporose), die Zähne locker werden (Parodontose), die Haare ausfallen (diffuser Haarausfall), die Gelenke schmerzen (Rheuma, Gicht, Arthrose), Pilzinfektionen immer häufiger auftreten (Fuss-, Nagel-, Haut- und Genitalpilz) – um nur einige der möglichen Symptome zu nennen.
Mit einer Übersäuerung kann der Stoffwechsel nicht richtig arbeiten! Viele Stoffwechselfunktionen können in einem sauren Milieu (pH-Wert unter 7) nicht stattfinden.
Zudem führt eine Übersäuerung nämlich zum Überhandnehmen von Mikroorganismen, die man „Krankheit“ nennt. Bakterien und Viren können nur in einem ihnen entsprechenden Nährboden leben.
Wenn der pH-Wert des Speichels im Mund zu sauer ist (unter 7), dann wird der Zahnschmelz angegriffen, die Zähne korrodieren, andere Bakterienarten vermehren sich im Mund und so entsteht Karies.
Wie wirkt sich eine Übersäuerung (Acidose) aus?
Die Übersäuerung des Körpers entwickelt sich über einen langen Zeitraum. Meist vergehen viele Jahre, bis der Körper entsprechende Symptome und gesundheitliche Probleme zeigt.
Unwohlsein, Energielosigkeit, Antriebslosigkeit, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Migräne oder andere Befindlichkeitsstörungen, Arthrose, Arthritis und Gicht sind einige Beispiele.
Die Erfahrung hat gezeigt, dass die wenigen Leute, welche keine Besserung von Migräne oder Kopfschmerzen durch eine Atlantotec-Atlaskorrektur erleben, normalerweise stark übersäuert sind und/oder viele Amalgamfüllungen in den Zähnen haben.
Wie kann man den Säure-Basen-Haushalt (pH-Wert) des eigenen Körpers messen?
Der Säuregrad des Körpers kann selber mit Hilfe eines pH-Teststreifens über den Urin oder Speichel gemessen werden. Entsprechende pH-Teststreifen können in jeder Apotheke gekauft werden.
Führen Sie den Harntest morgens durch. Dazu halten Sie einen Teststreifen kurz unter den Urinstrahl oder tauchen ihn kurz in einen Urinbecher (nicht gerade den ersten Strahl messen). Das Resultat kann durch einfachen Vergleich auf der Farbskala schnell abgelesen werden.
Um den Speichel zu messen, muss auf einen Messstreifen gespuckt werden (nicht in den Mund nehmen!). Am zuverlässigsten ist die Messung zwischen den Mahlzeiten.
Wie hoch sollte der pH-Wert des Körpers sein?
Der für den Menschen verträgliche Bereich des pH-Wertes von Blut und Zellflüssigkeit ist beschränkt. Der pH-Wert des Blutes wird durch ein komplexes Puffersystem von gelösten Gasen, Salzen und Proteinen, dem sogenannten Blutpuffer, eingestellt. Normal ist ein pH-Wert von 7,35-7,45 in arteriellem Blut. Da der Blut-Wert nicht so einfach zu bestimmen ist, sind die gängigen Verfahren zur Bestimmung des Säure-Basen-Haushalts der Lackmustest von Urin oder Speichel. Der ideale pH-Wert dieser Körperflüssigkeiten ist schwierig festzulegen. Als Richtlinie gilt: Optimaler Morgen-Urin pH 6.4 – 6.8, optimaler Speichel pH 7.0 – 7.4. Wobei der pH-Wert des Urins ist nicht so massgebend ist, weil der Urin ein Ausscheidungsprodukt ist und daher mal weniger, mal mehr Säure enthält. Wenn der Urin morgens immer sehr basisch ist, kann dies auch bedeuten, dass die Nieren nicht gut funktionieren und die Säure nur ungenügend ausgeschieden wird.
Was kann man gegen eine Übersäuerung unternehmen?
Um den Säure-Basen-Haushalt zu verbessern, ist es sehr wichtig, Stress zu reduzieren und für eine positive Stimmung zu sorgen. Depressionen, Angst und eine tiefe Stimmungslage sind entscheidende Faktoren für die Übersäuerung. Im Gegensatz zur landläufigen Meinung, welche der Ernährung die Hauptschuld an der Übersäuerung zuweist, sind Stress und eine tiefe Stimmungslage die Hauptgründe einer Übersäuerung, die Ernährung spielt dagegen nur eine marginale Rolle. Ein zu tiefer pH-Wert kann folglich mit einer Ernährungsumstellung nicht korrigiert werden, eine gesunde Ernährung kann allerdings dazu beitragen, einen korrekten pH-Wert des Körpers aufrecht zu erhalten.
Säurezufuhr reduzieren
Veränderung des Essverhaltens: Weniger tierische Eiweisse wie Fleisch, Wurst, Fisch, Eier, Milch und andere Milchprodukte. Ebenso zu reduzieren sind Weissmehlprodukte, Reis, Süssspeisen, kohlensäurehaltiges Mineralwasser, Cola, süsse Getränke, Kaffee, Alkohol, Nikotin sowie Nahrungsmittelzusätze wie Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Geschmacksverstärker wie Glutamat oder Süssstoffe wie Aspartam, Cyclamat und Saccharin. Fleisch ist insbesondere dann problematisch, wenn es kombiniert mit anderer Nahrung zu sich genommen wird. Wird Fleisch ohne jegliche Beilage gegessen, welche die Verdauung verlangsamt und somit das Fleisch gären lässt, produziert dieses keine oder nur wenig Säure.
Ein Ernährungstest über ein Jahr mit folgender Diät - morgens und abends Früchte und mittags Fleisch ohne Beilage - hat gezeigt, dass der Körper gesünder war: der pH-Wert war in Ordnung und die Cholesterinwerte dreimal besser als zu Beginn des Tests.
Säureausscheidung verbessern
Mittels körperlicher Aktivität entsprechend dem Fitnessstand, Sauna, Schwitzen usw.
Basenzufuhr erhöhen
Mehr Gemüse und Früchte essen.
Häufig werden Basenpulvermischungen empfohlen. Ihr Nutzen ist allerdings sehr begrenzt. Die Urinwerte werden zwar basischer (oben rein unten raus), aber die zellulare Übersäuerung bleibt bestehen. Mit Basenpulver kann zwar das extrazellulare Milieu korrigiert werden (30% der Körperflüssigkeit). Sobald die Übersäuerung jedoch die Zellen erreicht hat, können die positiv geladenen Mineralien nicht mehr in diese Zellen eindringen und damit bleibt die intrazelluläre Übersäuerung bestehen (70% der Körperflüssigkeit).
Um die intrazelluläre Übersäuerung zu korrigieren, ist es nötig, ein hochbasisches Wasser mit negativer Ionenladung zu trinken. Eine effiziente und schnelle Lösung, welche sehr praktisch und mit wenig Aufwand verbunden ist, ist eine Maschine, welche, an Ihrem Wasserhahn direkt angeschlossen, geschmackloses basisches Wasser produziert. Das so produzierte Wasser ist zusätzlich ionisiert und die Wassercluster sind sehr klein, so dass sie tiefer in die Zellen gelangen.
Beispiel einer solchen Maschine: http://www.aquacentrum.de/