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«Das Rennen ist vorbei - das ist schade für die Tour, aber so ist es», war der dreifache Toursieger Greg LeMond nach Chris Froomes Demonstration am Mont Ventoux überzeugt.
Auch Froomes schärfste Konkurrenten scheinen die Prioritäten bereits anders zu setzen: «Ich habe nicht viel Zeit auf Contador verloren», meinte etwa der Gesamt-Zweite Bauke Mollema (Ho). «Froome ist der Beste in den Bergen, aber das haben wir schon letztes Wochenende in den Pyrenäen gesehen.»
Zweiter Etappensieg
In der Tat hatte der in Kenia geborene Froome, der bei 1,86 Meter Körpergrösse nur 69 kg wiegt, schon beim Schlussaufstieg nach Ax-3-Domaines seinen Status als aktuell bester Bergfahrer unter Beweis gestellt und das Maillot jaune übernommen.
Froome war bereits letztes Jahr am Berg stärker als der nachmalige Tour-Sieger Bradley Wiggins, durfte seinen Teamleader aber nicht angreifen.
«Das wird noch sehr hart»
Nun scheint der Weg zum Gesamtsieg frei. Dennoch weigerte sich der 28-Jährige, Gratulationen anzunehmen: «Nein, nein, nein. Das wird noch sehr hart.» Kommenden Donnerstag steht mit der zweifachen Erklimmung der Alpe d'Huez der zweite Höhepunkt der 100. Tour an.
Den Sieg am Mont Ventoux wertete Froome als «grössten Sieg meines Lebens» und fuhr fort: «Dieser Berg ist historisch für dieses Rennen. Ich habe nicht gedacht, dass ich diese Etappe gewinnen würde, sondern wollte einfach nur meinen Vorsprung vergrössern.»