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Die Zahl der Monarchfalter, die für den Winter von Kana nach Mexiko geflogen sind, ist stark zurückgegangen. Grund sind der Klimawandel und Pestizide.
Das Wichtigste in Kürze
- Dieses Jahr sind deutlich weniger Monarchfalter von Kana nach Mexiko geflogen.
- Sie besetzten bloss eine Fläche von 0,9 Hektar – ein Rückgang um 59 Prozent.
- Als Gründe werden der Klimawandel und die Nutzung von Pestiziden angegeben.
Die Zahl der Monarchfalter, die jedes Jahr von Kana nach Mexiko ziehen, ist um mehr als die Hälfte gesunken. Sie liessen sich im Dezember 2023 auf einer Waldfläche von 0,9 Hektar nieder, während es im Jahr zuvor 2,2 Hektar waren.
Dies entspreche einem Rückgang um 59 Prozent, teilte die mexikanische Naturschutzbehörde Conanp mit. Als Grund dafür nannte die Behörde in ihrem am Mittwoch veröffentlichten Jahresbericht den menschengemachten Klimawandel und die Nutzung von Pestiziden.
Jedes Jahr im Oktober ziehen die orange-schwarzen Schmetterlinge aus Kana und den USA bis in den Westen Mexikos. Einige Monate später fliegen sie in die andere Richtung wieder zurück – rund 4000 Kilometer weit.
Nach Angaben von Conanp führt der Klimawandel dazu, dass die Fortpflanzungs- und Überwinterungsorte trockener und heisser werden. Das verändere die Bedingungen für die Wanderung der Schmetterlinge.