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Der Schutz von Kindern und ihren Familien ist der Grundpfeiler von Street Childs Arbeit: Alle Kinder haben ein Recht darauf, vor Risiken geschützt zu sein, insbesondere vor solchen, die ihre Fähigkeit, die Schule zu besuchen, beeinträchtigen.
Street Child-Programme gibt es in vielen Gebieten, die von anhaltenden Konflikten betroffen sind. Ein Schwerpunkt liegt auf der Bereitstellung von Kursen und WASH-Einrichtungen für vertriebene Kinder. Darüber hinaus haben wir in Gebieten wie Kamerun, Mosambik und Nigeria daran gearbeitet, die Bedürfnisse von unbegleiteten und getrennten Kindern zu identifizieren, zu unterstützen und speziell darauf einzugehen.
Wir arbeiten auch mit Kindern zusammen, die mit Streitkräften und bewaffneten Gruppen in Verbindung stehen, und bieten spezialisierte psychologische Unterstützung an. Die Familien dieser Kinder werden mit Qualifizierungsmassnahmen und Zuschüssen für Familienunternehmen unterstützt.
Street Child hat der psychischen Gesundheit und der psychosozialen Unterstützung von Kindern und Betreuenden zunehmend Priorität eingeräumt, da die Auswirkungen der sich verschärfenden Konfliktkrisen, COVID-19 und des Klimawandels dauerhaft und weit verbreitet sind.
Seit 2008 sind wir stolz darauf folgende Unterstützung geleistet zu haben:
172'972 Kindern psychische oder psychosoziale Unterstützung ermöglicht zu haben.
81'907 Kinder mit Schutzdiensten, wie z.B. spezialisierten psychologischen Unterstützungsdiensten erreicht zu haben.
Die COVID-19-Pandemie führte weltweit zu Schulschliessungen und Millionen von Kindern, die nicht zur Schule gehen konnten. Während der Krise konnte Street Child die gewonnene Expertise und Lehrkräfte aus der Ebola-Krise nutzen und konzentrierte sich darauf, die Bevölkerung in Hygienepraktiken zu unterweisen und diese so langfristig zu verbessern. Es wurden Kampagnen durchgeführt, um Kindern beispielsweise über Audioaufzeichnungen Unterricht zu ermöglichen, um so die Zahl der Fehlstunden in der Schule zu verringern und gleichzeitig das Infektionsrisiko zu mindern.
Street Child hat dabei die Hilfeleistungen auf die am stärksten betroffenen Menschen konzentriert. In einigen der entlegensten Gebiete Nepals erreichten wir durch lokale Aktionen, Printmedien und Radio mehr als 250'000 Menschen mit Informationen zur Prävention und Vorsorge von COVID-19 und versorgten 4'000 Haushalte mit Nahrungsmittelhilfe.
Die Programme von Street Child laufen in einigen der am stärksten vom Klimawandel betroffenen Ländern der Welt. Somalia ist mit der schwersten Dürre seit 40 Jahren konfrontiert. Um die Auswirkungen abzumildern, führen wir ein Dürrenotstands- und Resilienzprojekt durch. Dieses Programm unterstützt die Bemühungen der internationalen Gemeinschaft, die hohen Krankheits- und Todesraten zu reduzieren, die durch extreme Dürre und mangelnden Zugang zu sauberem Wasser verursacht werden.
Bangladesch und Nepal werden als vom Klimawandel am stärksten betroffenen Länder eingestuft. In Bangladesch arbeiten wir mit lokalen Partnern zusammen, um in betroffenen Gemeinden ressourcenarme Lösungen mit grosser Wirkung umzusetzen. Dazu gehört die Vermeidung von Plastik, sowie der Einsatz von Green Gardening, um die Umwelt zu schützen. Darüber hinaus führen wir Programme durch, die sich auf Nachhaltigkeit und Umweltbildung in lokalen Schulen konzentrieren.
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