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«Der heilige Gral der Chirurgie-Robotik ist die Demokratisierung chirurgischer Verfahren», sagte Harel Gadot, der die Firma im Jahr 2013 gegründet hat, gegenüber «MD+DI». «Das bedeutet, dass Sie, egal ob Sie in New York City, Mittelamerika oder Südamerika sind, die gleiche Behandlung erhalten.»
Alle bisherigen Robotersysteme sind stark auf die technischen Fähigkeiten des Arztes angewiesen, die immer noch sehr unterschiedlich sind und eine Demokratisierung fast unmöglich machen.
Arzt überwacht, Roboter operiert
Dies ändert Xact Robotics: «Wir sind in der Lage, ein Verfahren zu demokratisieren, wenn der technische Aspekt des Einführens und Steuerns des Instruments vom Roboter übernommen wird, während der Arzt noch in die Planung und Überwachung des Systems eingebunden ist.»
Anders gesagt: Der Roboter bringt die technischen Fähigkeiten mit, während der Arzt die «intellektuellen Fähigkeiten» mitbringt. Er muss den Vorgang überwachen, während der Roboter die gesamte technische Arbeit erledigt. Der Arzt berührt während des Eingriffs nicht einmal das Instrument selbst, so dass die Variabilität der technischen Fähigkeiten nicht mehr gegeben ist.
Bisher unerreichte Genauigkeit
Xact Robotics soll eine bisher unerreichte Genauigkeit und Effizienz ermöglichen. Die Arbeit basiert unter anderem auf Forschungen am «Technion – Israel Institut of Technology».
Das Unternehmen ist im israelischen Cäsarea beheimatet (mit einer Zweigniederlassung in Hingham in den USA). Der biblische Ort liegt zwischen Haifa und Tel Aviv – in Cäsarea spielte sich ein Teil der Ereignisse aus den Evangelien sowie der Apostelgeschichte ab, hier wurde beispielsweise erstmals ein Nichtjude durch Simon Petrus getauft (Apostelgeschichte, Kapitel 10).
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