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Im Nachgang der US-Steuerreform hat Apple gestern Ausgaben in Höhe von 30 Milliarden Dollar in den Vereinigten Staaten angekündigt. Laut "NZZ" hat der Konzern gewaltige 252 Milliarden Dollar ausserhalb der USA gelagert, und dieses Kapital soll jetzt wieder in die Heimat geholt werden, woraus sich eine Steuerzahlung von 38 Milliarden ergeben soll. Die "Welt" teilt mit, dass diese Viertelbillion 94 Prozent von Apples Geldreserven entspricht.
Apple verspricht im Zuge der Neuorganisation ausserdem die Schaffung von 20'000 neuen Arbeitsplätzen zusätzlich zu den bereits existierenden 84'000 und will einen neuen Campus eröffnen, von wo aus technischer Kunden-Support geleistet werden soll. Auch soll mehr Geld in die Ausbildung von Programmierern fliessen. Ein Drittel der angekündigten 30-Milliarden-Investition soll in amerikanische Rechenzentren fliessen, und der Fonds für innovative High-Tech-Produktion soll von einer auf fünf Milliarden Dollar aufgestockt werden.
Der Konzern spricht von insgesamt 350 Milliarden Dollar, die in den nächsten fünf Jahren in die US-Wirtschaft fliessen sollen, wovon ein Grossteil wohl auf Zahlungen an US-Zulieferer zurückzuführen sein wird. Die Summe enthält laut Apple keine laufenden Steuerzahlungen oder Umsatz aus Produktverkäufen. Die nächste Frage wird sein, wie sich diese Entscheidung vor dem Hintergrund des Konflikts mit der EU-Kommission um die geforderte Steuernachzahlung von 13 Milliarden Euro an Irland auswirken wird.
(rpg)
Apple will 30 Milliarden in den USA investieren
Apple will 30 Milliarden in den USA investieren
(Quelle: Cupertino CityChannel)
18. Januar 2018 - Apple hat Milliardeninvestitionen in den Vereinigten Staaten angekündigt und reagiert damit auf Trumps Steuerreform. 20'000 Arbeitsplätze möchte das Unternehmen damit in den USA schaffen. Ausserdem rechnet Apple mit einer Steuerzahlung von 38 Milliarden Dollar für Kapital, das sich im Ausland befindet.