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Kuba Umwelt
Las Terrazas - ein beliebter Ferienort für Kubaner und Touristen
Die Umwelt Kubas
Kuba
ist eine der Staaten weltweit, welche die Forderung nach einer umweltverträglichen wirtschaftlichen Entwicklung in die Verfassung aufnahmen. Eine umfassende Umweltschutzgesetzgebung in Verbindung mit Umwelterziehungsprogrammen und den zahlreichen Umweltschutzprojekten trugen dazu bei, dass Kuba
gemessen zum Verhältnis des Lebensstandards die beste Ökobilanz aufweist. Weltweit ist Kuba
das einzige Land, welches vom WWF ein nachhaltige Entwicklung bescheinigt bekam, d.h, dass Kuba
über einen entwickelten Lebensstandard bei gleichzeitiger ökologischen und nachhaltigen Entwicklung. Ganz klar hat die ökonomische Entwicklung eindeutig Vorrang gegen über der Umweltpolitik. 2011 flossen so rund 10,4 % der gesamten Investitionen in den Umweltschutz, die Summe erhöhte sich von 233 Mio. Pesos im Jahr 2006 auf 452 Mio. Pesos im Jahr 2011. Die Hauptziele sind klar definiert, 64,4% werden für den Schutz der Gewässer eingesetzt, für die Wiederaufforstung werden 16,5% verwendet.
Nach der Auflösung der Sowjetunion und der dadurch entstandenen Ölknappheit war Kuba gezwungen, viele Rationalisierungen und Einsparungen vorzunehmen. Es wurde eine starke Verringerungen des Individualverkehrs vorgenommen, viele alte Landmaschinen wurde durch Ochsenkarren ersetzt sowie der Austausch von veralteten Motoren bei den unzähligen Oldtimern vorangetrieben. Stark forciert wurde der Ausbau der Solarenergie sowie neue Wege bei der Energieversorgung trugen zur grossen Verbesserung der Ökobilanz bei.
Im Jahr 2005 begann man durch Einsparungen im Energiebereich, gefördert durch staatliche Kampagnen eine massive Stromverbrauch-Reduzierung zu erzielen, etwa durch den Einsatz von Sparglühlampen anstelle der stromfressenden normalen Glühlampen. Die einhergehende Rohstoffknappheit führte dazu, dass Verpackungen nur sehr spärlich verwendet wurde. Noch heute werden Kunststoff-Verpackungen äusserst sparsam verwendet. Auf den Strassen vieler Städte werden Plastiksäcke stückweise gegen Pesos cubano
verkauft.
Entgegen dem weltweiten Trend hat sich die natürliche Waldfläche seit 1990 zugenommen, pflanzten doch die Kubaner
im Jahr 1990 136 Mio. Bäume. Im Jahr 2012 sind rund 27 % Kubas
mit Wald bedeckt. Das Ziel ist es, dass bis 2015 die Waldfläche auf rund 30 % ansteigen soll. Dies hat zur Folge, dass sich die Flora und Fauna
in Kuba
langsam aber sicher erholt.
Die Erfüllung der im Protokoll von Montreal eingegangenen Verpflichtungen, welche vorschrieben, bis Ende 2009 50 % der ozonbildenden Schichten zu schützen, konnte im September 2007 mit 74 % Abbau nachgewiesen werden.
Durch den Mangel an Chemie wurde der Einsatz von Düngemittel drastisch eingeschränkt.
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