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Dialektik der radikalen Enthemmung und autonomen Hemmung
Kulturgeschichtliche Gedankensplitter von Freud und seinen Schülern über den Kyniker Diogenes und den Marquis de Sade bis zu Michel Foucault und Robert Pfaller
Abstract
Sigmund Freuds Arbeiten brechen inhaltlich wie sprachlich Hemmungen auf, reflektieren aber auch den Umstand, dass enthemmte Triebe Kultur und Zivilisation gefährden. Die Freud-Schüler Otto Gross und Wilhelm Reich suchen Auswege, um die Sexualität nicht unter das Joch der Sublimierung beugen zu müssen. Inwieweit und auf welche Weise das ungehemmte Ausleben von Sexualität ohne zerstörerische Nebeneffekte möglich sei, gehört zu den grossen Fragen der «sexuellen Revolution» der sechziger Jahre.
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