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In einem im „Marine Pollution Bulletin“ (2001) erschienen Bericht untersuchte Moore, wie wahrscheinlich es ist, dass Filtrierer im offenen Ozean Plastikpartikel aufnehmen. Unter Filtrierern versteht man Lebewesen, die ihre Nahrung mittels Filtration aus dem Wasser herausfiltern. Beispiele hierfür sind Schwämme, Korallen, Walhaie, Teufelsrochen, Heringe, Silberkarpfen etc.
Diese Wahrscheinlichkeit berechnete Moore anhand von Messdaten der relativen Häufigkeit und der relativen Masse von Plastik und Zooplankton an der Wasseroberfläche. Die Proben wurden mithilfe eines Manta Trawl an 11 zufällig gewählten Stellen genommen. Die gemessenen Häufigkeiten von Plastik variierten zwischen 31982 Teilchen/Quadratkilometer und 969777 Teilchen/Quadratkilometer. Die gemessene Masse bewegte sich in einem Rahmen von 64 Gramm/Quadratkilometer bis zu 30169 Gramm/Quadratkilometer. 30169 Gramm entsprechen ca. 890 1l PET-Flaschen.
Im Nord-Pazifik gibt es, gemessen am Gewicht, durchschnittlich sechs Mal soviel Plastik wie Plankton. Dies ist nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern stellt für marine Organismen eine Gefahr dar. Nicht nur, dass sie mit den Partikeln giftige Stoffe aufnehmen — sie können sich im Plastikabfall auch verheddern oder hängenbleiben. Die Zahl der Meeressäugetiere, die pro Jahr durch Verschlucken oder Verwickeln sterben, beläuft sich auf rund 100 000.
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