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Erfolg des Europainstituts beim European Law Moot Court
Das Team des Europainstituts der Universität Basel konnte sich für das Regionalfinale des European Law Moot Court in Athen qualifizieren und dort hervorragende Ergebnisse erzielen. Nadine Dünner gewann den „Ole Due“-Award für die beste Sprecherin.
Das Team bestehend aus Andrea Weber, Sibylle Mäder (beide Studentinnen des Master European Global Studies) und Nadine Dünner (Master European Studies) konnte sich dank seiner ausgezeichneten Schriftsätze für die mündliche Phase des Wettbewerbs und damit für das Regionalfinale in Athen qualifizieren. Obwohl die drei keine „reinen“ Jus-Studentinnen sind sondern interdisziplinär studieren, konnten sie sich gegen die starke Konkurrenz zahlreicher prestigeträchtiger juristischer Fakultäten durchsetzen.
In einem Atemzug genannt mit den Spitzenuniversitäten Columbia University New York, London School of Economics und der Université de Liège konnte das Team des Europainstituts ins Halbfinale einziehen und sich auch dort bestens präsentieren, so dass Nadine Dünner schliesslich mit dem „Ole Due“-Award als insgesamt beste Sprecherin ausgezeichnet wurde – eine Leistung, die ohne die tatkräftige Unterstützung ihrer beiden Teamkolleginnen Andrea Weber und Sibylle Mäder, die ihr während ihrer Plädoyers als Counsel mit ihrem Fachwissen weiterhelfen konnten, nicht möglich gewesen wäre.
Bei der Erarbeitung der Schriftsätze wurde das Team von Kommilitonin Carmen Scheuber unterstützt. Lukas Lusser und Janine Dumont betreuten das Team als Coaches.
Die grossartige Platzierung des Europainstituts zeigt, dass die interdisziplinäre Ausbildung am Europainstitut sich bestens mit den klassischen Studiengängen messen kann und bezeugt die hohe Qualität der juristischen Studienanteile. Weitere Informationen zum Masterstudium European Global Studies sind hier verfügbar.
Moot Courts sind Übungsveranstaltungen, in denen Studierende ihre anwaltlichen Fähigkeiten und ihre juristischen Fachkenntnisse anhand eines konkreten Falles ausprobieren können. Dabei sind in der Regel sowohl Kläger- und Beklagtenschriften zu erstellen als auch mündliche Plädoyers in einer gespielten Gerichtsverhandlung zu halten. Dieses Unterrichtsmodel ist im englischsprachigen Raum bereits weit verbreitet und erfreut sich inzwischen auch in anderen Ländern zunehmender Beliebtheit.
Ein Moot Court bietet den Studierenden nicht nur die Möglichkeit, einen Fall aus der Sicht der Parteien zu erarbeiten und zu verteidigen, sondern erfordert und fördert auch überdurchschnittliches Engagement, juristische Recherchekompetenz und Fachwissen. Darüber hinaus profitieren die Teilnehmenden von der intensiven Erfahrung der Gruppenarbeit, verbessern ihre schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit und Auftrittskompetenz. Im besonderen Fall des European Law Moot Courts haben die Studierenden ausserdem die Gelegenheit, ihre Englisch- und Französischkenntnisse anzuwenden und zu erweitern. Nähere Informationen zum European Law Moot Court finden sich hier. Weitere Informationen zu Moot Courts als Unterrichtsform finden sich hier, auf der Seite des Zentrums für Juristische Lehre der Juristischen Fakultät Basel.
Das Europainstitut kann auf eine sehr erfolgreiche Geschichte der Teilnahme am European Law Moot Court zurückblicken. Auch im kommenden akademischen Jahr ist eine Teilnahme am Wettbewerb vorgesehen. An der Teilnahme Interessierte können sich ab September 2016 mit Lukas Lusser (<email-pii>) in Verbindung setzen.