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Die Montreal Canadiens sind in den NHL-Playoffs vorzeitig gescheitert. Sie unterlagen im fünften Spiel zu Hause gegen die Ottawa Senators mit 1:6 und verloren die Best-of-7-Serie 1:4. Der NHL-Rekordchampion, in der Qualifikation das zweitbeste Team im Osten, muss damit weiterhin auf den ersten Stanley-Cup-Sieg seit 1993 warten. In den kanadischen Duellen gegen die Senators lief bei Montreal vieles schief–nicht zuletzt wegen der verletzungsbedingten Ausfälle von Captain Brian Gionta und Lars Eller. Verheerend fällt die Playoff-Bilanz der Canadiens im Schlussdrittel beziehungsweise in der Overtime aus: In den fünf Partien gegen Ottawa lautet das Skore in dieser Phase 0:13.
Blasser Desharnais
Nicht auf Touren kam auch David Desharnais. Der 26-jährige Center, der während des Lockouts Freiburg-Gottéron verstärkt hatte, konnte sich in den fünf Playoff-Partien gerade einmal einen Assist gutschreiben lassen und hatte kaum Einfluss auf das Spiel seiner Mannschaft. In der Regular Season war er in 48 Partien noch auf zehn Tore und 18 Assists gekommen. Immerhin ist Desharnais gemeinsam mit Jeff Halpern in den Playoffs der einzige Spieler der Canadiens, der mit Plus-1 eine positive Plus-Minus-Bilanz aufweist. Dennoch gab sich Desharnais, der von den Medien in Übersee als einer der Hauptverantwortlichen für das klare Scheitern Montreals ausgemacht wurde, mit seiner Leistung nicht zufrieden. «Ich war nicht verletzt», sagte er gegenüber der Huffington Post. «Ich habe einfach nicht mein gewohntes Niveau erreicht. Ich wollte die Saison positiver beenden, aber ich habe noch nicht einmal 200 NHL-Spiele absolviert. Ich werde im Sommertraining nun einfach noch härter arbeiten und nächste Saison noch stärker zurückkehren», so Desharnais. fm