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(15.01.2020) Es ist das sechste Jahr in Folge, in dem die Schweiz für Arbeitskräfte mit hohem Mehrwert als attraktivstes Land der Welt gekrönt wird. Das World Talent Ranking, das von der IMD Business School erstellt wird, berücksichtigt die Fähigkeit von 63 Ländern, Talente zu entwickeln, anzuwerben und zu halten.
Die IMD Business School erstellt auf der Basis von Kriterien wie den Investitionen in Bildung, der Entwicklung des Bildungssystems, der Attraktivität des Landes und dem vorhandenen geistigen Kapital ein jährliches Ranking, aus dem sich die interessantesten Zielländer für qualifizierte Fachkräfte erkennen lassen.
Die Schweiz belegt beim Thema Attraktivität weltweit den ersten Platz und bei Investitionen und Entwicklung sowie geistigem Kapital jeweils Platz zwei. Damit schafft sie es insgesamt an die Spitze des Rankings, vor Schweden und Österreich. Jedoch wird die durchschnittliche Wertung des Landes durch zwei Aspekte gesenkt, nämlich durch den geringen Frauenanteil auf dem Arbeitsmarkt (Platz 22) und den Mangel an Primarschullehrern (Platz 32).
Auf den ersten neun Plätzen des Rankings finden sich europäische Nationen, gefolgt von Singapur auf Platz zehn. Dabei dominieren die nordeuropäischen Länder die obere Hälfte, nur Österreich mit seinem dritten Platz bildet eine Ausnahme.
Die anderen Nachbarländer der Schweiz tauchen im Ranking erst weiter unten auf: Deutschland auf Platz 11, Frankreich auf Platz 25 und Italien auf Platz 36. Die USA (12.) liegen einen Platz vor Kanada (13.), das damit in diesem Jahr nicht mehr in den Top Ten ist. Die Schlusslichter für 2019 sind Brasilien (61.), Venezuela (62.) und die Mongolei (63.).
Letzte Änderung 15.01.2020