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Den Glanzpunkt am zweiten Tag setzte die Hochspringerin Salome Lang (Old Boys Basel), die mit 1,96 m die Limite für die Olympischen Spiele in Tokio (JAP) erfüllte und einen Schweizer Rekord aufstellte.
Das knapp 50 Athletinnen und Athleten umfassende Schweizer Team verbesserte sich am zweiten Tag vom 6. auf den 4. Platz. Damit übertraf die Equipe mit mehr als zehn Neulingen ihre Zielsetzung, obwohl die Schweiz kurzfristig auf mehrere Leistungsträger hatte verzichten müssen.
Für den Höhepunkt des Wochenendes sorgte Salome Lang. Die 23-jährige Baslerin, die seit 2019 mit 1,94 m den Schweizer Hallenrekord hält, gewann ihren Wettkampf mit 1,96 m und verbesserte den Schweizer Rekord von Sieglinde Cadusch aus dem Jahr 1995 um einen Zentimeter. Und nicht nur das: Die Olympialimite erfüllte sie auf den Zentimeter genau; keine Europäerin sprang diese Saison noch höher.
Salome Lang startete ihren bislang besten Wettkampf auf 1,80 m und meisterte bis 1,92 m sechs Höhen im ersten Versuch. 1,94 m übersprang sie im zweiten Anlauf und über 1,96 m reüssierte sie, vom Schweizer Team lautstark angefeuert, im dritten Versuch. Die Freude war riesig: «Ich kann es kaum glauben», so Lang. «Ich habe so viele Jahre auf den Traum Olympia hingearbeitet und nun wird er wahr. Ich fühlte mich sehr unter Druck. Olympia war das grosse Ziel. Nun spüre ich einfach eine riesige Erleichterung».
Einen souveränen Lauf legte Fabienne Schlumpf (TG Hütten) über 5000 m auf die Bahn. In 15:42,45 Minuten liess sie ihren Gegnerinnen im 5000-m-Rennen keine Chance und sicherte der Schweiz 12 weitere Punkte. Schlumpf befindet sich derzeit mitten in der Vorbereitung auf den Olympia-Marathon am 7. August in Sapporo und nutzte die EM für einen Formtest auf der Bahn.