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Was können wir tun gegen Terroristen, verspätete Busse, korrupte Banker, inkompetente Politiker oder fluchende und unhöfliche Menschen? Was denken Sie?
Was können wir tun gegen tyrannische Vorgesetzte, egoistische Partner oder faule Kinder? Klar, wir können unseren Job kündigen, uns von unserem Partner trennen oder die Kinder aus dem Haus werfen…
Es gibt Menschen, die mehr Zeit damit verbringen, sich über das selbstgewählte Leben zu beklagen, als dieses einfach nur zu leben. (Elvira Lauscher (*1965), Schriftstellerin, Lyrikerin und Künstlerin).
Könnten, hätten, sollten…! Bringt’s was? Sie haben Ihren Job verloren, Ihre Partnerschaft ist soeben den Bach runter? Akzeptieren wir erstmal die Dinge so wie sie sind. …Es ist ein äusserst hilfreicher und konstruktiver Zustand, wenn man diese emotionale innere Akzeptanz dessen, was ist, anstrebt und versucht hinzunehmen was ist.
Fragen Sie sich in einer ruhigen Minute auch mal selbst: Wie würde es sich anfühlen, wenn Sie sich selbst gerade so annehmen würden, wie Sie sind? Nicht schlanker oder grösser oder schöner, sondern genauso, wie Sie gerade sind. Was denken Sie, wie würde es sich anfühlen, Ihr Leben geradeso zu akzeptieren, wie es ist: Job, Familie, Freunde, Sexleben, Perspektiven, der ganze Klimbim, alles ganz so, wie es gerade ist? Und wie würde es sich anfühlen, wenn Sie die Welt – so kaputt, chaotisch, von Kriegen geschüttelt, gierbesudelt sie sich auch immer darstellt – annähmen, wie sie jetzt ist?
Der Unterschied zwischen Katzenmusik und Katzenjammer ist, dass das eine auf die Ohren und das andere auf die Nerven geht. (Traudel Zölffel (*1941), Lyrikerin).
Versuchen Sie es doch gleich hier und heute: Jetzt! Versuchen Sie die Dinge einfach anzunehmen, die nicht nach Plan verlaufen, Menschen, die Sie nicht so behandeln, wie Sie gerne behandelt werden würden. Schlechten Nachrichten genauso stoisch hinzunehmen wie die guten. Fangen Sie jetzt damit an, es zu geniessen, sich innerlich gut zu fühlen. Es gibt kein Geburtsrecht auf jammern und kritisieren, niemand verlangt das von Ihnen.
Und wenn Sie sich mal wieder emotional übelastet, oder innerlich sauschlecht fühlen (wie das bei uns allen immer mal wieder vorkommt), dann versuchen Sie, auch dieses ungute Gefühl anzunehmen, ohne sich gleich nach den Dingen ausserhalb Ihrer selbst umzusehen, denen Sie dafür die Schuld geben können. Akzeptanz heisst nicht einfach etwas wegzuschieben oder alles hinzunehmen. Akzeptanz ist die emotionale Vorstufe von loslassen, und schafft Vakuum für neue Möglichkeiten und persönliche Weiterentwicklung. Gönnen Sie sich so oft Sie können dieses wunderbare Gefühl. Es ist bloss eine Hirnwindung vom Jammerdenken entfernt.