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Die Kulturpreise der renommierten Leenaards-Stiftung gehen 2015 an die Plastikerin Carmen Perrin, an den Kritiker von Graphic Novels, Pierre Strinati, sowie an den Theologen Thomas Römer. Acht junge Talente erhalten zudem je 50'000 Franken.
Die Stiftung zeichnet Persönlichkeiten aus, die mit ihrem Engagement und ihrer Leidenschaft zur kulturellen Dynamik des Genferseebogens beigetragen haben, wie es am Donnerstag in einer Medienmitteilung hiess.
Dieses Jahr würden aussergewöhnliche und eklektische Profile gewürdigt. Die Genfer Plastikerin Carmen Perrin habe formelle Qualitäten unter Beweis gestellt und mit der Ausstellung «Encore et encore» 2013 im Kunstmuseum von Pully überzeugt.
Der wie Mickey Mouse 1928 geborene Genfer Zoologe Pierre Strinati habe sich stark in Science-Fiction-Romanen und Filme vertieft. Er verfasste zudem Pionierarbeiten zum Genre «bande déssinée», welche im deutschen Sprachraum oft als graphic novel oder «Comicroman» bezeichnet werden.
Der Theologe und Professor an der Universität Lausanne, Thomas Römer, sei Verfasser bemerkenswerter Aufsätze über die Ursprünge der Grundsatztexte des Monotheismus, hielt die Leenaards-Stiftung fest. Die drei Ausgezeichneten erhalten je 30'000 Franken.
Sogar je 50'000 Franken vergibt die Leenaards-Stiftung an acht Jungtalente, die sich in einer Schlüsselphase ihrer Karriere befinden. Ausgezeichnet werden der Filmer Basil da Cunha, die Fotografin Shannon Guerrico, der Pianist Rafael Gordillo, der Visuelle Künstler Sébastien Mettraux, die Zeichnerin Barbara Meuli, die Saxophonistin Valentine Michaud, der Kontrabassist Vincent Ruiz del Portal sowie die Autorin Anne-Sophie Subilia. (sda)