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Chemisch-physikalische Verfahren befreien Abfälle von Schadstoffen oder ermöglichen eine sichere Ablagerung. Biologische Verfahren wandeln mit Hilfe von Mikroorganismen oder Pflanzen Schadstoffe in unbedenkliche Produkte um.
Die chemisch-physikalische oder biologische Behandlung umfasst hauptsächlich folgende Verfahren:
Wässrige Abfälle werden durch Filtration, Fällung oder andere Techniken wie dem Abbau durch Mikroorganismen soweit von Schadstoffen befreit, dass das Wasser in die Kanalisation eingeleitet werden kann. Die abgetrennten Schadstoffe werden je nach Zusammensetzung verbrannt oder deponiert.
Schlammförmige Abfälle müssen oftmals entwässert werden, damit sie verbrannt oder deponiert werden können.
Feste Abfälle mit hohen Schadstoffgehalten dürfen nicht ohne Vorbehandlung in Deponien abgelagert werden. Schadstoffe in verunreinigtem Aushub können durch Wäsche abgereichert werden. Organische Schadstoffe werden mittels thermischer Behandlung zerstört oder mittels Mikroorganismen oder Pflanzen in unschädliche Stoffe umgewandelt. Stark schwermetallhaltige Abfälle wie Filterasche aus Abfallverbrennungsanlagen werden vor der Deponierung mit Bindemitteln wie Zement verfestigt. Dies stellt sicher, dass die Schadstoffe nicht ausgewaschen werden.
Letzte Änderung 15.03.2018