Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03310.jsonl.gz/1136

Wetterdaten / Statistik: Januar - Dezember 2016
Wetterjahr 2016: Erste Jahreshälfte deutlich zu nass - danach viel zu trocken
Nach dem das Jahr 2015 aufgrund der sehr trockenen zweiten Jahreshälfte ein deutliches Niederschlagsdefizit brachte, zeigte sich die erste Jahreshälfte 2016 deutlich zu nass und sorgte damit für den notwendigen Ausgleich. Rund zwei Drittel der gesamten Jahresmenge fielen bis Ende Juni. Obwohl ab Mitte August nur noch spärlich Niederschlag fiel, blieb die Gesamtsumme etwa im langjährigen Mittel. Temperaturmässig waren nur März, Oktober und Dezember unter dem langjährigen Mittelwert. Die restlichen Monate zeigten einen Wärmeüberschuss. Statistik 2016 Wetterstation Niederbüren:
Die Durchschnittstemperatur 2016 ergab +9.4 Grad. Der Höchstwert erreichte am 10. Juli +31.8 Grad, der Tiefstwert -11.8 Grad. Der wärmste Monat war der Juli mit +19 Grad und der kälteste der Dezember mit -0.1 Grad. Es gab insgesamt 90 Frost- und 6 Eistage. Sommertage konnten 44 und Hitzetage 8 registriert werden.
Das Niederschlagstotal ergab 1170 mm/Liter. Der regenreichste Monat war der Mai mit 208 mm und der trockenste Monat der Dezember mit 5 mm. Die höchste Tagessumme mit 47 mm wurde am 12. Juli gemessen. Gewittertätigkeit wurde an 20 Tagen verzeichnet. An 2 Tagen konnte klein körniger Hagel gesichtet werden. Die gefallene Schneemenge ergab etwa 93 cm. An 14 Tagen konnte eine geschlossene Schneedecke gemessen werden. Am 20. Januar wurde die maximal Schneehöhe mit 13 cm verzeichnet.
Den tiefsten Luftdruck mit 992 hPa verzeichnete die Wetterstation am 11. Januar und den höchsten am 27./28. Dezember mit 1045 hPa.
Die höchste Windspitze wurde am 9. Februar mit 67.6 km/h verzeichnet (04.01.2017).
Januar
Nach wochenlangem Hochdruckwetter im vergangenen Jahr war der Januar von Beginn weg im Einflussbereich von reger Tiefdrucktätigkeit. Dabei kam es immer wieder zu kräftigen Niederschlägen bei deutlich zu milden Temperaturen. Erst ab der Monatsmitte folgte eine Abkühlung und es konnte sich auch in unserer Region eine Schneedecke bilden. Der Winter konnte sich aber im Flachland nur eine knappe Woche halten. Bereits am 23. Januar stiegen die Temperaturen deutlich an und verharrten bis zum Monatsende bei wechselhaftem Westwindwetter auf viel zu hohem Niveau.
Der Januar war dementsprechend deutlich zu warm und erreichte das Mittel von plus 2 Grad (-1.7). Der höchste Wert von plus 12.4 Grad (+15.7) wurde am 27. und der Tiefstwert von minus 11.8 Grad (-8.9) am 18. gemessen. Es gab total 14 (19) Frost- und 2 (1) Eistage.
Die Luftfeuchtigkeit erreichte das Mittel von 87% (86).
Nach einem deutlich zu trockenen 2015 folgte ein zu nasser Januar. Das Niederschlagstotal ergab 122 mm (90 mm). Dabei gingen insgesamt etwa 26 cm (48 cm) in Form von Schnee nieder. Die höchste Schneedecke mit 13 cm (38 cm) wurde am 20. gemessen. An 9 Tagen (11) lag eine geschlossene Schneedecke an der Wetterstation Niederbüren.
Im Mittel betrug der Luftdruck 1016 hPa (1019). Am 23. stieg der Luftdruck auf den Höchstwert von 1039 hPa (1039) und am 11. sank dieser auf 992 hPa (976).
Am 11. Januar konnte die höchste Windspitze mit 57.9 km/h registriert werden (in Klammer Werte von 2015).
Februar
Wie bereits im Januar gestaltete sich das Wetter auch im Februar sehr wechselhaft. Immer wieder beherrschten Tiefdruckgebiete, welche in rascher Folge über den Atlantik zogen mit milden und feuchten Luftmassen unser Wetter. Zwischenhocheinfluss war jeweils nur von kurzer Dauer. So erstaunt es nicht, dass der Februar deutlich zu warm, aber auch zu nass ausfiel. Schnee blieb in unserer Region Mangelware.
Die Temperatur erreichte den Mittelwert von plus 3.9 Grad, was erheblich über dem langjährigen Durchschnittswert liegt. Am 22. Februar wurden plus 17.1 Grad gemessen, was Stationsrekord bedeutete. Der Tiefstwert betrug am 27. minus 4 Grad. Es konnten lediglich 11 Frosttage und kein Eistag verzeichnet werden.
Die Luftfeuchtigkeit ergab das Mittel von 86%.
Der Februar war zu nass und das Total der Niederschläge ergab 80 mm. Dabei fielen etwa 26 cm in Form von Schnee. Die grösste Schneedecke konnte am 25. des Monates mit 9 cm gemessen werden. An insgesamt 4 Tagen konnte eine geringe Schneedecke an der Wetterstation verzeichnet werden.
Der Luftdruck erreichte am 4. Februar mit 1031 hPa den Höchststand und am 14. den Tiefststand mit 997 hPa. Im Mittel zeigte der Luftdruck 1013 hPa.
März viel zu trocken und eher kühl
Der März zeigte sich temperaturmässig eher unterkühlt. Erst die letzten Tage waren im Einflussbereich einer sehr milden Südwestströmung deutlich zu warm. Dadurch fiel das Defizit im Vergleich zum langjährigen Mittel nur noch gering aus.
Das Temperaturmittel erreichte im vergangenen Monat plus 4.1 Grad. Zum Monatsende am 31. erreichte die höchste Tagestemperatur plus 22.4 Grad. Mit minus 4.8 Grad konnte der Tiefstwert am 10. März gemessen werden. Total konnten 20 Tage mit Frost verzeichnet werden.
Die Luftfeuchtigkeit betrug im Mittel 83%.
Die Niederschlagssumme fiel mit lediglich 36 mm deutlich zu gering aus. Dabei konnte im März noch ab und zu Schneefall verzeichnet werden und so ergab die Neuschneesumme etwa 29 cm. Eine ganztägige Schneedecke blieb jedoch nicht mehr liegen und so konnte am 1. März kurzfristig eine Schneehöhe von 4 cm gemessen werden.
Der gemittelte Luftdruck betrug knapp 1014 hPa. Am 14. stieg der Druck auf den Höchstwert von 1026 hPa und am 5. sank dieser auf das Minimum von 995 hPa.
Die maximale Windspitze erreichte am 29. März 59.4 km/h.
Frühlingshaftwarmer und anschliessend spätwinterlicher April
Die erste Monatshälfte zeigte sich unter Hochdruckeinfluss mehrheitlich freundlich und frühlingshaft warm. Dabei fiel praktisch kein Niederschlag. Die zweite Monatshälfte war dann eher tiefdruckbestimmt und immer wieder fiel zum Teil kräftiger Regen. Ab dem 23. brachte dann Polarluft immer wieder Schneeschauer und damit den Winter nochmals zurück.
Der vergangene April war infolge der zweiten, sehr wechselhaften und kühlen Monatshälfte etwas weniger warm als im Mittel und erreichte plus 8.4 Grad. Der Höchstwert wurde mit plus 21.5 Grad am 3. April gemessen. Am 28. betrug der Tiefstwert minus 2.2 Grad. Es konnten noch 4 Frosttage registriert werden.
Die Luftfeuchtigkeit betrug im Mittel 81%.
Das Niederschlagstotal ergab 95 mm und lag damit etwa in der Norm. Es konnte nochmals Schneefall verzeichnet werden, wobei sich jedoch keine Schneedecke länger halten konnte. Die Neuschneesumme betrug etwa 4 cm. Schneeflocken konnten an 4 Tagen in der Region gesichtet werden. Zweimal gingen Graupelschauer nieder.
Der Mittelwert des Luftdruckes zeigte 1012 hPa. Höchstwert waren am 19. April 1027 hPa und Tiefstwert am 5. bzw. 16. April 1003 hPa.
Die Windspitze von 41.8 km/h wurde am 25. und 30. des Monates gemessen.
Mai brachte sehr viel Regen
Nach trübem Start brachte ein stabiles Hoch kurzzeitig während einigen Tagen trockenes, aber recht kühles Wetter. Anschliessend verlief der Monat mehrheitlich sehr wechselhaft und immer wieder fiel teils kräftiger und anhaltender Regen. Längere trockene und sonnige Phasen waren selten. Trotz grosser Niederschlagssummen gab es in der Region mit den Wassermassen kaum Probleme.
Die Temperatur lag infolge des wechselhaften und teilweise recht kühlen Wetters leicht unter dem Mittel und zeigte plus 12.4 Grad. Der Höchstwert von plus 26.9 Grad wurde mit Föhnunterstützung am 22. Mai gemessen. Am 5. gab es jedoch sogar nochmals Bodenfrost und so zeigte das Thermometer lediglich minus 0.3 Grad.
Es konnten im Mai drei Sommertage und 1 Frosttag verzeichnet werden.
Die Luftfeuchtigkeit ergab das Mittel von 79 %.
Die Niederschläge, welche sich über den gesamten Monat verteilten, waren beträchtlich und ergaben die Gesamtsumme von 208 mm. Letztmals so viel Regen fiel im Juli 2014 (253 mm!). Am 27. ging bei einem Gewitter teilweise kleinkörniger Hagel nieder. Am 3. Mai konnte ein Graupelschauer verzeichnet werden.
Der Luftdruck zeigte im Mittel 1012 hPa. Am 11. Mai sank der Tiefstwert auf 997 hPa und am 4. erreichte der Höchstwert 1026 hPa.
Am 14. Mai wurde die stärkste Windspitze mit 48.2 km/h erfasst.
Niederschlagsreicher Juni verlief temperaturmässig normal
Schon der Monatsbeginn verlief wechselhaft und immer wieder gab es Niederschläge, teilweise begleitet von Gewittern. Ausgehend von einer flachen Druckverteilung über Mitteleuropa zog sich diese Wetterlage über mehrere Tage hin. Sonnige Phasen blieben eher die Ausnahme und aufgrund der vielen Niederschläge auch im Einzugsgebiet des Rheines stieg der Pegel des Bodensees markant an. Dies führte lokal zu Überschwemmungen der ufernahen Zonen. Nach einer kurzen 'Hitzewelle' im letzten Monatsdrittel folgte rasch wieder unbeständiges Wetter bis zum Monatsende.
Trotz wenig Sonne erreichte der Juni dank relativ milder Nächte temperaturmässig mit plus 16.5 etwa das langjährige Mittel. Der Höchstwert von plus 31.2 Grad wurde am 24. und der Tiefstwert von plus 7.7 Grad am 10. Juni gemessen. Es wurden 4 Sommer- und 2 Hitzetage verzeichnet.
Die Luftfeuchtigkeit zeigte im Mittel 83 %.
Der abgelaufene Monat fiel erneut zu nass aus und das Niederschlagstotal betrug 185 mm. Diese Summe verteilte sich ausgeglichen über den ganze Monat. Es konnten 5 Tage mit Gewittern registriert werden.
Der Luftdruck betrug im Mittel 1013 hPa. Am 19./20. Juni zeigte der Höchstwert 1023 hPa und am 16. der Tiefstwert 999 hPa.
Abwechslungsreicher Juli etwas zu warm und zu nass
Hochdruckeinfluss brachte im ersten Monatsdrittel mehrheitlich sonniges, sehr warmes und vor allem trockenes Wetter. Kurz vor der Monatsmitte brachte dann ein Tiefdruckgebiet ergiebigen Regen und eine massive Abkühlung. Danach wurde es rasch wieder sommerlicher und auch trocken. Die Druckverteilung war jedoch flach und so konnten sich regional zum Teil kräftige Gewitter bilden. Diese erfassten aber längst nicht alle Gebiete, brachten aber zum Teil grosse Regenmengen und Hagel. Der Wettercharakter blieb aber bis kurz vor Monatsende mehrheitlich freundlich. Kräftige Gewitter mit etwas Hagel beendeten dann den Juli.
Der Juli war vor allem wegen den mehrheitlich milden Nächten zu warm und erreichte ein Mittel von plus 19.0 Grad. Der Höchstwert von plus 31.8 Grad wurde am 10. und der Tiefstwert von plus 7.0 Grad am 16. Juli registriert. Es gab 15 Sommer- und 3 Hitzetage.
Die Luftfeuchtigkeit ergab ein Mittel von 79 %.
Nach trockenem Beginn brachte der Juli zwischendurch immer wieder kräftige Niederschläge und so fiel der Monat schlussendlich mit 152 mm Niederschlag zu nass aus. Es konnten insgesamt 7 Gewitter verzeichnet werden. Dabei ging am 30. Juli kleinkörniger Hagel nieder.
Der Luftdruckmittelwert ergab 1016 hPa. Am 10. zeigte der Tiefstwert 1010 hPa und am 15. erreichte der Höchstwert 1026 hPa.
Die stärkste Windspitze wurde am 22. Juli mit 48.3 km/h registriert.
August bringt zum Schluss viel Sonne und sommerliche Temperaturen
Nach trübem Beginn zum Nationalfeiertag folgte anschliessend ab und zu Hochdruckeinfluss mit sonnigen Phasen, aber auch wechselhaften und nassen Abschnitten. Zur Monatsmitte gab es mehrere trockene und sommerliche Tage. Danach herrschte erneut ein wechselhafter Wettercharakter. Im letzten Monatsdrittel konnte sich der Sommer aber zum ersten Mal im 2016 richtig durchsetzen. Bis zum Monatsende gab es viele sonnige und sehr warme Tage. Regen war kein Thema mehr.
Der August 2016 war leicht zu warm und erreichte im Monatsmittel plus 18.1 Grad. Die höchste Temperatur wurde am 26. mit plus 31.2 Grad gemessen und der Tiefstwert von plus 9.1 Grad am 11. August. Es gab im vergangenen Monat 12 Sommer- und 3 Hitzetage.
Die Luftfeuchtigkeit zeigte im Mittel 81 %.
Die Niederschlagssumme lag etwa im langjährigen Mittel und ergab 116 mm. Die Niederschläge fielen mehrheitlich in der ersten Monatshälfte. An lediglich 4 Tagen konnte Gewittertätigkeit verzeichnet werden.
Der Luftdruck zeigte im Durchschnitt 1018 hPa. Am 22. August konnte der Höchstwert mit 1028 hPa und am 17. der Tiefstwert mit 1008 hPa aufgezeichnet werden.
Die höchste Windspitze wurde am 4. des Monates gemessen und ergab den Wert von 37 km/h (02.09.2016).
September verlief spätsommerlich und brachte wenig Niederschlag
Der September verlief mehrheitlich hochdruckbestimmt. Nur ab und zu gelang es Tiefdruckgebieten, das Wetter in unserer Region kurzzeitig wechselhafter zu gestalten. Nach kurzen und regional sehr unterschiedlichen Niederschlagsphasen wurde es jeweils rasch wieder freundlich und spätsommerlich warm. Nebel- und Hochnebelfelder lösten sich spätestens um die Mittagszeit jeweils auf. Der vergangene Monat war deutlich zu warm und viel zu trocken.
Das Monatsmittel erreichte im September plus 15.6 Grad. Am 12. wurde der Höchstwert mit plus 27.8 Grad und am 22. der Tiefstwert mit plus 5.5 Grad gemessen. Der abgelaufene Monat brachte nochmals 10 Sommertage.
Die Luftfeuchtigkeit betrug im Mittel 84 %.
Die Niederschlagssumme ergab lediglich 39 mm, wobei es im letzten Monatsdrittel gänzlich trocken blieb.
Der Luftdruck erreichte im Durchschnitt 1017 hPa. Am 28. zeigte der Höchstwert 1030 hPa und am 16. der Tiefstwert 1007 hPa.
Am 4. September konnte mit 33.8 km/h die höchste Windspitze verzeichnet werden (02.09.2016).
Oktober zeigt sich sonnig, aber kühl und zu trocken
Pünktlich zum Monatsbeginn brachte eine mässig aktive Kaltfront eine deutliche Abkühlung. Während des gesamten Oktobers blieben die Temperaturen danach mehrheitlich unter dem langjährigen Mittel. Die Wetterlage war über den gesamten Monat hinweg gesehen immer wieder hochdruckbestimmt. Am 10. brachte ein Höhentief im Appenzellerland / Toggenburg Schneeschauer bis gegen 900 Meter hinunter und damit eine weitere Abkühlung. Tiefdruckeinfluss blieb während des gesamten Oktober jeweils nur von kurzer Dauer und auch Nebelfelder oder Hochnebel konnte sich während des Tages noch meist auflösen und der Sonne Platz machen.
Der Oktober war deutlich kühler als im langjährigen Mittel und erreichte eine Durchschnittstemperatur von plus 8.1 Grad. Bereits am 6. Oktober konnte mit minus 0.2 Grad der Tiefstwert und gleichzeitig der erste Frosttag verzeichnet werden. Am 1. Oktober zeigte das Quecksilber mit plus 21.3 Grad das Maximum.
Die Luftfeuchtigkeit erreichte im Mittel 91 %.
Die Niederschläge fielen nach dem September auch im Oktober deutlich zu gering aus und ergaben lediglich 58 mm pro Quadratmeter.
Der Luftdruckmittelwert ergab 1020 hPa. Barometerhöchststand waren am 28. 1035 hPa und Tiefststand am 14. 1007 hPa.
Am 5. Oktober konnte mit 35.3 km/h die höchste Windspitze gemessen werden (01.11.2016).
Abwechslungsreicher November
Nach freundlichem Start prägte Tiefdruckeinfluss die folgenden Tage. Dabei kam es in der Region Niederbüren am 6. November zu den ersten Schneeschauern des kommenden Winters. In der Folge wurde es etwas wärmer, jedoch herrschte weiterhin sehr wechselhaftes Wetter. Schnee fiel jedoch nur noch etwa oberhalb von 900 Metern. Nach ein paar Tagen Hochdruckeinfluss folgte nach der Monatsmitte erneut Tiefdruckwetter und gleichzeitig wurde es deutlich milder. Die Schneefallgrenze stieg deutlich an. Im letzten Monatsdrittel installierte sich über dem Alpenraum eine kräftige und länger andauernde Föhnlage und so konnten vielerorts in den Föhngebieten frühlingshafte Temperaturen gemessen werden. Kurz vor dem Monatsende wurde es dann wieder markant kälter und die Temperaturen sanken in der Nacht deutlich unter den Gefrierpunkt ab.
Der vergangene November erreichte bei der Temperatur ein Mittel von plus 4.5 Grad und lag damit nur knapp über dem langjährigen Durchschnitt. Der Tiefstwert von minus 6.3 Grad wurde am 30. gemessen und der Höchstwert von plus 18.3 Grad am 22. November. Insgesamt gab es im November 11 Frosttage. An zwei Tagen konnte in der Region Föhn verzeichnet werden.
Die Luftfeuchtigkeit ergab einen Durchschnittswert von 91 %.
Die Niederschläge ergaben ein Total von 78 mm/Liter. Diese Summe liegt unter dem langjährigen Mittel. Es fielen an drei Tagen insgesamt etwa 3 cm in Form von Schnee. Eine länger messbare Schneedecke konnte sich noch nicht bilden. Ein Graupelschauer konnte zudem verzeichnet werden.
Der Luftdruckmittelwert ergab 1016 hPa. Der Höchstwert betrug am 30. November 1037 hPa und der Tiefstwert am 5. 998 hPa.
Die höchste Windspitze wurde am 19. mit 54.7 km/h gemessen (01.12.2016).
Dezember verlief aussergewöhnlich trocken und kalt
Eine ausgeprägte und sehr stabile Hochdruckwetterlage sorgte bis zur Monatsmitte für sehr stabiles und trockenes Wetter. Dabei lag zum Teil hartnäckiger Nebel oder Hochnebel und sorgte über dem Flachland für eine typische Inversionslage. Die Temperaturen lagen in Flachland deutlich tiefer, als in höheren Lagen. Kurzzeitiger Tiefdruckeinfluss brachte am 18./19. wenig Schnee. Danach folgte bis zum Heiligabend erneut Hochdruckwetter. Während der Weihnachtstage wurde auch im Flachland die Kaltluft ausgeräumt und es wurde deutlich milder. Dazu fiel regional wenig Niederschlag. Zum Jahresausklang bestimmte dann ein weiteres, sehr kräftiges Hochdruckgebiet das Wetter und brachte wieder Nebel und in der Höhe viel Sonnenschein. Die Temperaturen sanken dabei wieder deutlich und es gab in unserer Region Dauerfrost.
Im Gegensatz zu den höheren Lagen blieben die Temperaturen in den Niederungen meist unter dem langjährigen Mittel. Bei der Wetterstation erreichte das Monatsmittel minus 0.1 Grad. Der Höchstwert von plus 11.6 Grad wurde am Stephanstag (26.) gemessen und der Tiefstwert von minus 5.3 Grad am 8./9. Dezember. Insgesamt gab es 4 Eis- und 28 Frosttage.
Die Luftfeuchtigkeit erreichte im Schnitt 94.5 %.
Die Niederschläge blieben fast gänzlich aus. Insgesamt konnten knapp über 5 mm pro Quadratmeter registriert werden. Seit Messbeginn 1998 der tiefste Wert bei der Wetterstation Niederbüren. Kurzzeitig lag am 18./19. Dezember eine dünne Schneedecke von maximal 4 cm. In Form von Schnee fielen etwa 5 cm des Gesamtniederschlages.
Der Luftdruck war aufgrund der andauernden Hochdrucklagen aussergewöhnlich hoch. Der Mittelwert ergab 1031.5 hPa, was seit Messbeginn bei der Wetterstation ein bislang noch nicht erreichter Wert ergibt. Absoluter Höchstwert waren 1045 hPa am 27. bzw. 28. Dezember. Tiefer Luftdruck konnte während des gesamten Monates nicht verzeichnet werden und so ergab das Minimum am 20. Dezember immer noch 1021 hPa.
Im abgelaufenen Monat war es meist schwachwindig und so konnte am 24. eine Windspitze von lediglich 33.8km/h gemessen werden (01.01.2016).
Wetterjahr 2016: Erste Jahreshälfte deutlich zu nass - danach viel zu trocken
Nach dem das Jahr 2015 aufgrund der sehr trockenen zweiten Jahreshälfte ein deutliches Niederschlagsdefizit brachte, zeigte sich die erste Jahreshälfte 2016 deutlich zu nass und sorgte damit für den notwendigen Ausgleich. Rund zwei Drittel der gesamten Jahresmenge fielen bis Ende Juni. Obwohl ab Mitte August nur noch spärlich Niederschlag fiel, blieb die Gesamtsumme etwa im langjährigen Mittel. Temperaturmässig waren nur März, Oktober und Dezember unter dem langjährigen Mittelwert. Die restlichen Monate zeigten einen Wärmeüberschuss.
Statistik 2016 Wetterstation Niederbüren:
Die Durchschnittstemperatur 2016 ergab +9.4 Grad. Der Höchstwert erreichte am 10. Juli +31.8 Grad, der Tiefstwert -11.8 Grad. Der wärmste Monat war der Juli mit +19 Grad und der kälteste der Dezember mit -0.1 Grad. Es gab insgesamt 90 Frost- und 6 Eistage. Sommertage konnten 44 und Hitzetage 8 registriert werden.
Das Niederschlagstotal ergab 1170 mm/Liter. Der regenreichste Monat war der Mai mit 208 mm und der trockenste Monat der Dezember mit 5 mm. Die höchste Tagessumme mit 47 mm wurde am 12. Juli gemessen. Gewittertätigkeit wurde an 20 Tagen verzeichnet. An 2 Tagen konnte klein körniger Hagel gesichtet werden. Die gefallene Schneemenge ergab etwa 93 cm. An 14 Tagen konnte eine geschlossene Schneedecke gemessen werden. Am 20. Januar wurde die maximal Schneehöhe mit 13 cm verzeichnet.
Den tiefsten Luftdruck mit 992 hPa verzeichnete die Wetterstation am 11. Januar und den höchsten am 27./28. Dezember mit 1045 hPa.
Die höchste Windspitze wurde am 9. Februar mit 67.6 km/h verzeichnet (04.01.2017).