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"12 Years a Slave" ist laut der Academy der beste Film des vergangenen Jahres. "American Hustle" ist derweil der grosse Verlierer. "Gravity" räumt bei den technischen Oscars ab.
Mit Spannung wurde sie erwartet, die grosse Oscar-Nacht, lange hat man sich gefragt, wer die meisten Goldmänner abstauben würde. Die Zeit der Spekulationen ist vorbei. Zum 86. Mal wurden die Oscars verliehen, und jetzt kann dies endlich aufgelöst werden: 12 Years a Slave wurde zum besten Film des letzten Jahres gekürt.
Der Film von Steve McQueen gewann weiter die Preise für das beste adaptierte Drehbuch und für die beste Nebendarstellerin. Der grosse Abräumer hiess hingegen Gravity, welcher sieben Oscars einheimste, darunter denjenigen für die beste Regie. Ihren zweiten Oscar holte Cate Blanchett, während Matthew McConaughey und Jared Leto sich über ihren ersten freuen konnten. Die grösste Überraschung gab es bei den Dokumentarfilmen, wo 20 Feet from Stardom den favorisierten The Act of Killing schlug.
Christoph arbeitet seit 2008 für OutNow und leitet die Redaktion seit 2011. Er liebt die Filme von Christopher Nolan, die Festivals in Cannes und Toronto und kann nicht wirklich viel mit Jean-Luc Godard anfangen, was aber wohl auf Gegenseitigkeit beruht. Gewinner des Filmpodium-Filmbuff-Quiz 2019.
Jo "Entweder gewinnt heute 12 Years a Slave oder ihr seit alles Rassisten", hat ja Ellen gesagt, von dem her war schon klar, dass er bei den wichtisgen Oscars gut abschneiden wird. Hustle kann ich nicht beurteilen, weil nicht gesehen, die technischen Oscars finde ich aber einseitig, denn über Gravity kann man vieles sagen, aber das war weder ein technischer Meilenstein noch als Film eine Meisterleistung, von dem her naja.
@helch: La vie d'Adèle war nicht qualifiziert für das Oscarrennen. Der Grund: Ein Film, welcher für den besten nichtenglischsprachigen Film nominiert werden will, muss bis zum September in seinem Heimatland in den Kinos angelaufen sein. Adèle kam leider erst am 9. Oktober 2013 in die französischen Kinos.