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erschienen bei terraherz – Danke an Armeeverkauf
wer sind die Deutschen aus Russland und woher kommen sie?
Schon vor etwa 1.000 Jahren lebten Deutsche in Russland. Die großen Siedlerströme, die später als Russlanddeutsche bekannt werden sollten, kamen jedoch erst durch die deutschstämmige Zarin Katharina die Große in das russische Zarenreich.
In ihrem Manifest vom 22. Juli 1763, warb sie deutsche Siedler an, sich an der Wolga und in der Nähe des Schwarzen Meeres anzusiedeln, um das Land zu verteidigen und zu bewirtschaften im Interesse Russlands. Dafür wurde den Deutschen günstiges Land, Befreiung vom Wehrdienst, zeitweilige Steuerbefreiung und Religionsfreiheit angeboten.
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Etwa 100 Jahre lang kamen in verschiedenen Wellen deutsche Siedler in das große Zarenreich. Neue Siedlungen bildeten sich. Etwa 100 Jahre nach dem Anwerben der Deutschen gab es verschiedene Untergruppen der Russlanddeutschen. So gab es die großen Gruppen der Wolgadeutschen, der Schwarzmeerdeutschen bzw. Krimdeutschen, aber auch die Wolhyniendeutschen, Bessarabiendeutschen und Kaukasusdeutschen, sowie vereinzelte weitere Siedlungen im Osten. Selbst Tiflis, die Hauptstadt Georgiens, hatte im 19. Jahrhundert einen deutschen Stadtteil (Neu-Tifilis) und auch in Baku am kaspischen Meer hatte eine große deutsche Kirche.