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Um das Aussterben der Tiere zu verhindern, sei darüber hinaus ein verstärkter Kampf gegen den Klimawandel nötig, erklärte der Regionalleiter der US-Umweltbehörde USFWS im Bundesstaat Alaska, Greg Siekaniec, am Montag.
Der am Montag vorgelegte Plan sieht eine Zusammenarbeit zwischen den US-Bundesbehörden, den Behörden in Alaska, den Ureinwohnern und internationalen Partnern vor.
Im Zentrum stehen die Begrenzung der Jagd auf Eisbären, der Umgang mit den zunehmenden Konflikten zwischen Eisbären und der örtlichen Bevölkerung, der Schutz der Zonen, in denen die Eisbären ihre Höhlen errichten sowie die potenzielle Bedrohung durch Ölkatastrophen.
Siekaniec mahnte weitere Schritte an, um den Eisbären zu retten: "Machen Sie sich nichts vor, ohne entschlossene Massnahmen zum Kampf gegen die Erwärmung der Arktis ist das Schicksal dieser Tierart ungewiss", sagte er.
Seit dem Jahr 2008 befindet sich der Eisbär auf der Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten. Das schmelzende Packeis in der Arktis infolge des Klimawandels nimmt den Tieren ihren Lebensraum. Wissenschaftlern zufolge leben in der Arktis noch insgesamt 25'000 bis 31'000 Exemplare. Geht die Eisschmelze weiter wie bisher, rechnen die Experten mit einem Rückgang der Population um 80 Prozent.
Die Arktis erlebte gerade ihr wärmstes Jahr seit Beginn der Messungen im Jahr 1900 und ihre bislang stärkste Eisschmelze. Laut der Nationalen Ozean-und Atmosphärenbehörde (NOAA) erwärmen sich die Temperaturen in der Arktis schneller als im dem Rest der Erde.
Der künftige US-Präsident Donald Trump sieht die Erkenntnisse zum Klimawandel grundsätzlich skeptisch. Im Wahlkampf hatte er gesagt, er werde als Präsident das Pariser Klimaschutzabkommen aufkündigen. Die Klimaerwärmung nannte er in einer Twitter-Mitteilung einen "Scherz", bei anderer Gelegenheit bezeichnete er sie als Erfindung der Chinesen.
Allerdings milderte er nach seiner Wahl zum Präsidenten den Ton: Ende November räumte er in einem Interview ein, dass die Menschheit möglicherweise eine Mitverantwortung für den Klimawandel trägt. Vor einer Aufkündigung des Klimaschutzabkommens wolle er sich zunächst anschauen, inwieweit der Vertrag die US-Unternehmen tatsächlich finanziell belaste.
(SDA)