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Eine Kommission soll am 15. Mai noch separat befinden, ob durch die vorgeworfenen Dumpingpraktiken eine Schädigung entstanden ist. Salzgitter soll Waren unterhalb der Herstellungskosten verkauft haben, so der Vorwurf. Die US-Regierung sieht ihre Vorwürfe gegen mehrere ausländische Stahlproduzenten bestätigt, darunter auch die Dillinger Hütte. Die Regierung geht von Dumping aus, wenn Produkte unterm "fairen Wert" verkauft werden.
Beim Anti-Dumping-Verfahren geht es um Grobblech, mit dem ein eigenes Salzgitter-Rohrwerk in den USA versorgt wird. Kleine Mengen seien auch ausserhalb dieses Werks in den USA verkauft worden, so das Unternehmen. Gegenstand der Untersuchung waren Produktlieferungen von rund 200 000 Tonnen./rek/DP/jha
(AWP)