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Eine Orientierungshilfe zu den Vor- und Nachteilen von Phosphor-Rückgewinnungstechnologien soll den Umsetzungsverantwortlichen helfen, gangbare und ökoeffiziente Wege zur Umsetzung der Rückgewinnungspflicht zu entwickeln bzw. die für eine sinnvolle Umsetzung erforderlichen Rahmenbedingungen zu schaffen.
Mit der neuen Verordnung zur Vermeidung und Entsorgung von Abfällen (VVEA, vormals Technische Verordnung über Abfälle TVA) werden auf Verordnungsebene die Rahmenbedingungen geschaffen, um die abfallwirtschaftliche Kreislaufschliessung weiter voranzutreiben. Dazu gehört unter anderem auch die Vorschrift zur Rückgewinnung von Phosphor (P) aus phosphorreichen Abfällen nach dem Stand der Technik mit einer 10-jährigen Übergangsfrist bis 2026.
Für die P-Rückgewinnung existieren (bzw. befinden sich im fortgeschrittenen Entwicklungsstadium) diverse verfahrenstechnische Ansätze (z.B. nass- bzw. thermochemisch). Diese unterscheiden sich hinsichtlich des Ansatzpunktes (Klärschlamm, bzw. Asche) und des Rückgewinnungsgrads, aber auch hinsichtlich weiterer performanz- und umsetzungsrelevanter Faktoren. Angesichts der Neuartigkeit und grossen Auswahl an Technologien, sowie der Vielzahl an zu berücksichtigenden Faktoren einschliesslich der Integrierbarkeit in bestehende Strukturen, ist es für Entscheidungsträger schwierig, ein bestimmtes Verfahren zu priorisieren.
Die von EBP erstellte und gelayoutete Studie bietet eine Auslegeordnung zu den Vor- und Nachteilen verschiedener P-Rückgewinnungstechnologien unter Berücksichtigung der zentralen, umsetzungsrelevanten Aspekte.