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SDG 2: Den Hunger beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung erreichen und eine nachhaltige Landwirtschaft fördern
[…] Die Landwirtschaft, die Forstwirtschaft und die Fischerei können alle mit genügend Nahrung versorgen, ein existenzsicherndes Einkommen gewährleisten und dabei gleichzeitig die ländliche Entwicklung und den Umweltschutz fördern. Allerdings verschlechtert sich der Zustand der Böden, Süssgewässer, Meere und Wälder zusehends und die Artenvielfalt nimmt rapide ab Der Klimawandel verstärkt den Druck auf die benötigten Ressourcen und erhöht das Risiko von Naturkatastrophen wie Dürre und Überschwemmungen. […]
Schweizer Unterziel 2.4: Der Anteil der Landwirtschaftsbetriebe, die unter Verwendung spezifischer öffentlich-rechtlicher und privater Nachhaltigkeitsprogramme besonders umwelt- und tierfreundlich produzieren, wächst im Vergleich zu 2020 um einen Drittel.
Bedeutung des Indikators
Der Indikator misst Methan-, Kohlendioxid- und Lachgasemissionen (CH4, CO2, N2O) aus der landwirtschaftlichen Produktion in der Schweiz. Mehr als ein Drittel der Gesamtfläche der Schweiz wird landwirtschaftlich genutzt. Die Landwirtschaft ist demnach ein wichtiger Einflussfaktor des Menschen auf die Umwelt. Eine Abnahme dieser Emissionen ist daher ein Schritt in Richtung Nachhaltige Entwicklung.
Internationaler Vergleich
Die für diesen Indikator verwendeten Daten werden gemäss den internationalen Richtlinien anhand der Rahmenmethoden des Weltklimarates der Vereinten Nationen (IPCC) berechnet. Der Indikator ist daher auf internationaler Ebene vergleichbar.
Tabellen
Methodologie
Die Daten umfassen die Methan-, Kohlendioxid- und Lachgasemissionen (CH4, CO2, N2O), die generiert werden durch:
• die direkte landwirtschaftliche Produktion (Verdauung der Nutztiere, Bodendüngung und Hofdüngerbewirtschaftung);
• den Energieverbrauch der Landwirtschaftsbetriebe;
• die Vorleistungen (Mineraldünger und Einfuhr von Tierfutter).
Zur Schätzung der landwirtschaftlichen Produktion, des Energieverbrauchs und der Kohlenstoffverlustewerden die Berechnungsmethoden des nationalen Treibhausgas-Inventars verwendet und durch weitere Methoden ergänzt. Für die Vorleistungen wird die Lebenszyklusanalyse herangezogen.
Die CH4- und die N2O-Emissionen werden anhand ihrer globalen Erwärmungspotenziale über 100 Jahre in CO2-Äquivalente (CO2-eq) umgerechnet. Für CH4 wird Faktor 25 und für N2O Faktor 298 verwendet.
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Unterziele
Schweizer Unterziel 2.4: Der Anteil der Landwirtschaftsbetriebe, die unter Verwendung spezifischer öffentlich-rechtlicher und privater Nachhaltigkeitsprogramme besonders umwelt- und tierfreundlich produzieren, wächst im Vergleich zu 2020 um einen Drittel.
Internationales Unterziel 2.4: Bis 2030 die Nachhaltigkeit der Systeme der Nahrungsmittelproduktion sicherstellen und resiliente landwirtschaftliche Methoden anwenden, die die Produktivität und den Ertrag steigern, zur Erhaltung der Ökosysteme beitragen, die Anpassungsfähigkeit an Klimaänderungen, extreme Wetterereignisse, Dürren, Überschwemmungen und andere Katastrophen erhöhen und die Flächen- und Bodenqualität schrittweise verbessern.
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