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Wärmepumpen ziehen die Wärme aus der Umwelt (Luft, Wasser oder Erdreich). Diese Wärmeenergie wird durch einen Verdichter auf ein höheres Temperaturniveau gefördert und somit für Heizung und für Brauchwassererwärmung nutzbar gemacht.
Aus einem Teil elektrischer Energie werden rund drei Teile thermische Energie gewonnen (Leistungszahl/COP = ca. 3.0).
Wärmepumpen sind in unterschiedlichen Konzeptionen lieferbar und mit anderen Wärmequellen (bspw. Solar) kombinierbar.
Unter den verschiedenen Konzepten haben sich folgende Varianten in der Praxis durchgesetzt. In der Typologie ist das erste genannte Medium dem Wärmeentzug, das zweite genannte Medium der Wärmezufuhr zugeordnet.
Luft-Wasser-WP mit luftbeaufschlagtem Verdampfer
Einsatzgebiete: EFH, kleinere MFH und Gewerbebauten
Sole-Wasser-WP mit Erdsonden
Einsatzgebiete: EFH (selten), MFH und Gewerbebauten
Wasser-Wasser-WP mit Grundwasser-Wärmetauscher
Einsatzgebiete: Gewerbe- und Industriebauten, öffentliche Gebäude
Luft-Luft-WP mit luftbeaufschlagtem Verdampfer und Kondensator
Einsatzgebiete: Gewerbe- und Industrielüftungsanlagen, Druckluft