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Die Verordnung über den Flugsicherungsdienst (VFSD) Art. 30 übertrug per Anfang 2017 die Verantwortung für die Kosten der Flugsicherungsdienste von skyguide an die Halter der regionalen Flugplätze. Um die Umsetzung der VFSD wird noch gerungen; BAZL und UVEK sind am Prozess beteiligt.
Seit 2017 müssen die Schweizer Regionalflugplätze die Flugsicherungsgebühren selber einziehen und können dafür gewisse Subventionen beantragen. Die Quersubventionierung von den Landesflughäfen zu den regionalen Flugplätzen wurde durch eine europaweit gültige Richtlinie beendet. Dadurch ist eine Finanzierungslücke von 7 Millionen CHF entstanden, die dank verschiedener Massnahmen gedeckt werden soll.
Skyguide soll diese Lücke mittels Einsparungen ohne Leistungsreduktionen um 3 Millionen CHF verringern. Die Regionalflugplätze wiederum verpflichteten sich im Rahmen einer sogenannten Roadmap, Einsparungen von 3,5 Millionen CHF zu erzielen. Zusätzlich wurden die Flugsicherungsgebühren auf den Regionalflugplätzen um 10 Prozent erhöht. Die Einführung von kostensenkenden Massnahmen auf den Regionalflugplätzen wie etwa Aerodrome Flight Information Service (AFIS) als Ersatz für den bestehenden Flugsicherungsdienst erweist sich aus operationellen Gründen oder wegen der Flugsicherheit als schwierig.
Als Teil der genannten Roadmap startete das Bundesamt für Zivilluftfahrt eine Analyse zur Definition der Flugplatzlandschaft Schweiz. Diese soll klären, welche Regionalflugplätze Dienstleistungen im Interesse des Bundes erbringen und damit auch zukünftig Anrecht auf Subventionen haben. Die Arbeiten dauerten im Berichtsjahr an. Erste Ergebnisse zur künftigen Flugplatzlandschaft Schweiz werden nicht vor dem zweiten Quartal 2020 erwartet.