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Die Lebensgeschichte des De Villars-Gründers Frank Jay Gould liest sich wie eine Klatschspalte auf Goldpapier. Der Milliardär, der sein Geld in Amerika unter anderem mit der «Virginia Railway and Power Company», später «Virginia Electric and Power Company» verdiente, zog nach zwei misslungenen Ehen, von denen die Details in Zeitungen und Gerichtsberichten erschienen, zu Beginn der zwanziger Jahre nach Frankreich.
Er heiratete erneut und begann neben verschiedenen Kasinos, Kurzentren und Hotels auch ein Karosserieunternehmen aufzubauen. Einfach so, weil er Lust dazu hatte. Denn seine neuen Landsmänner hatten auch Anrecht auf anständigen Transport – davon war er überzeugt. Sein Schwiegersohn Roland de Graffenried de Villars durfte das Unternehmen leiten und wurde auch der Namensgeber. Der Betrieb baute in Auftrag Karosserien auf Chassisbasis von Delage, Hispano-Suiza, Minerva und auch Bugatti; einen solchen zeigt diese Abbildung, und zwar auf einem Chassis des Typs 41. Diese Aktivitäten wurden nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr fortgesetzt, und ein neu gegründeter Autohersteller übernahm das Werk und dessen Einrichtung – Facel-Vega.