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Syntheseform
analog subtraktiv
Stimmenzahl
6
Multitimbral
nö

Warum ich den Juno 106 habe

Immer war da dieses Getratsche, dass der 106er weniger voll klänge als der 60er! Als ich den 106er fast geschenkt bekam, habe ich die Probe aufs Exempel gemacht. Da ein Leben mit 2 Junos nicht viel Sinn macht, habe ich micht vom 106er wieder getrennt, aber die Gründe lagen nicht beim Klang, sondern seine billigere Optik war schuld!
Was kann er?
Gleichviel wie der Juno 60, allerdings hat man zugunsten des Midi-Anschlusses auf den Arpeggiator verzichtet. Zudem hat er mehr Speicherplätze und macht nicht den gleichen soliden Eindruck wie sein Vorgänger.
Was kann er nicht?
Siehe Juno 60.
Und wie klingts?
Wie gesagt, die klanglichen Unterschiede zum 60er sind fast vernachlässigbar. Ich habe den Eindruck, dass der Juno 106 etwas mehr Bass liefert, in den Höhen jedoch etwas britzelig ist und Hintergrundgeräusche erzeugt. Allgemein ist der Klang rauher, besonders bei Verwendung des Suboszillators. Der glattere Klang ist Sache des 60ers, etwas rauhere Klänge ergibt der 106er, und wenn man das ausnützt sind etwas brachialere und düstere Kläne möglich mit dem Juno 106.