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Mazda hat gemessen am realitätsnahen amerikanischen FTP 75-Testzyklus die effizienteste Modellpalette. Im jährlichen Report der United States Environmental Protection Agency (EPA) liegt der japanische Hersteller beim Flottenverbrauch auf Rang eins. Für das Jahr 2013 ermittelte die EPA bei Mazda die beste Kraftstoffeffizienz bei gleichzeitig niedrigstem CO2-Ausstoss unter elf berücksichtigten Volumenherstellern.
Die EPA errechnete eine durchschnittliche Reichweite von 28,1 Meilen (eine Meile entspricht 1,61 Kilometer) pro Gallone (3,79 Liter). Dies entspricht einem Verbrauch von 8,38 Litern pro 100 Kilometern und einem Ausstoss von 194 Kohlendioxid pro Kilometer. Der japanische Hersteller verbesserte sich bei beiden Werten im Vergleich zum Vorjahr, wo die durchschnittliche Reichweite pro Gallone bei 27,1 Meilen lag. Die Verbrauchsangaben lassen sich nicht mit europäischen Werten nach der NEFZ-Norm vergleichen, weil der amerikanische FTP 75-Zyklus (Federal Test Procedure) ein deutlich anspruchsvolleres und realistischeres Fahrprofil beinhaltet. So erlaubt der NEFZ (Neue Europäische Fahrzyklus) beispielsweise des Vorwärmen des Fahrzeugs, den Einsatz von Leichtlaufölen und Leichtlaufreifen so-wie einen erhöhten Reifendruck. Auch das Abkleben von aerodynamisch ungünstigen Kanten an der Aussenhülle ist erlaubt.
Um auch in Europa realitätsnähere Normverbräuche ermitteln zu können, soll nach einem Beschluss des Umweltausschusses des EU-Parlaments 2017 das einheitliche WLTP-Testverfahren eingeführt werden (Worldwide harmonized Light vehicles Test Procedure). (ampnet/jri)