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Nach neun Jahren ist das Verfahren gegen José Maria Aristrain de la Cruz in Madrid immer noch nicht abgeschlossen. Dem pauschalbesteuerten Wahlgstaader drohen eine Busse von 1,2 Milliarden Euro sowie 64 Jahre Gefängnis wegen Steuerbetrugs. Der Stahlmagnat ist immer noch mit zwei Prozent an ArcelorMittal beteiligt, jenem Stahlkonzern, der 2002 aus der Fusion zwischen der spanischen Aceralia, die er von seinem Vater Arbed in Luxemburg geerbt hatte, und der französischen Usinor entstanden ist. 2006 wurde Arcelor vom Inder Lakshmi Mittal für 34 Milliarden Dollar aufgekauft. Der Konzern mit Sitz in Luxemburg und über 198'000 Mitarbeitenden ist der grösste Stahlproduzent der Welt. De la Cruz besitzt ferner elf Prozent an Tubacex, der weltweiten Nummer zwei unter den Herstellern von Edelstahlrohren.
(Stand: November 2020)