Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03295.jsonl.gz/113

Externer Inhalt
Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.
Bern - 20'895 Personen haben über die Festtage das Motto von Nez Rouge "anrufen statt anlassen" befolgt. Statt sich alkoholisiert ans Steuer zu setzen, liessen sie sich von freiwilligen Chauffeuren in ihren eigenen Autos sicher nach Haus bringen.
6979 Freiwillige nahmen an der 21. Ausgabe der Aktion Nez Rouge teil, die vom 3. Dezember 2010 bis am 1. Januar 2011 morgens dauerte. Gemäss einem Communiqué vom Neujahrstag führten die Freiwilligen insgesamt 9580 Transporte durch.
Die Anzahl der begleiteten Personen entspricht einem Rückgang von 12,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Es gab auch 13,6 Prozent weniger Transporte
Dies sei auf die winterlichen Strassenverhältnisse mit Glatteis und Schnee zurückzuführen, schreibt Nez Rouge. Die Verkehrssicherheit sei auf jeden Fall prioritär, deshalb hätten an einigen Abenden die Aktivitäten stark reduziert werden müssen.
In der Deutschschweiz waren die Sektion Aargau (mit 1597 Transporten) und Luzern (mit 566 Transporten) am häufigsten im Einsatz. In der Westschweiz waren die Sektionen Genf (747 Transporte) und Jura (603 Transporte) am meisten beschäftigt.
Seit der Lancierung der Aktion Nez Rouge im Jahr 1990 wurden bis heute 220'404 Personen in der ganzen Schweiz durch 88'100 Freiwillige wohlbehütet heimgeführt.
SDA-ATS