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In den vergangenen Jahrzehnten hat sich die Verbreitung der Flusskrebse in der Schweiz stark verändert, insbesondere auf Grund menschlicher Einwirkung. Durch die Verschlechterung des Lebensraums, gefolgt von der Einführung resistenterer fremder Arten, verschwanden zahlreiche Populationen der drei autochthonen Flusskrebsarten Edelkrebs (Astacus astacus), Dohlenkrebs (Austropotamobius pallipes) und Steinkrebs (Austropotamobius torrentium). Mit einem nationalen Aktionsplan will das Bundesamt für Umwelt die einheimischen Krebsarten schützen und gegen die Ausbreitung fremder Arten vorgehen.