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Schriftstellerin Mary Higgins Clark mit 92 Jahren gestorben
Die US-Schriftstellerin Mary Higgins Clark ist tot. Sie starb am Freitag im Alter von 92 Jahren in Naples (Florida) im Kreise ihrer Familie und Freunde. Das teilte das Verlagshaus Simon & Schuster über den Kurznachrichtendienst Twitter mit.
Higgins Clark wurde als Tochter irischer Einwanderer in der New Yorker Bronx geboren und wuchs dort auf. Mit Ende 30 verlor sie ihren Mann und zog fünf Kinder gross.
In der zweiten Hälfte ihres Lebens wurde sie zur Schriftstellerin, deren Bücher wie «A Stranger Is Watching» oder «Daddy's Little Girl» zu Bestsellern avancierten. Sie schrieb insgesamt mehr als 50 Bücher. Weltweit verkaufte sie mehr als 100 Millionen Exemplare.
Higgins Clark wurde mehrfach ausgezeichnet, so mit dem Chevalier des Ordens der Künste. Viele ihrer Bücher, wie «A Stranger is Watching» und «Lucky Day», wurden verfilmt. Bei mehreren Romanen arbeitete sie mit ihrer Tochter Carol Higgins Clark zusammen.
Higgins Clark war eine unermüdliche und lange aktive «Queen of Suspense». Sie avancierte mit ihren Romanen zu einer der beliebtesten Schriftstellerinnen der Welt.
«Niemand hat jemals den Kontakt zur Leserschaft so stark gesucht wie Mary», schrieb ihr langjähriger Herausgeber, Michael Korda, in einer persönlichen Erklärung. Für Mary seien die Leserinnen und Leser wie Mitglieder ihrer eigenen Familie gewesen.
Mary habe grosse Selbstsicherheit ausgestrahlt und stets gewusst, was die Leserschaft interessierte - oder eben nicht. Und es sei ihr gelungen, mit ihren Büchern stets aufs Neue zu überraschen.