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Auch der Regierungsrat hat sich gegen das Begehren ausgesprochen, das im Mai 2021 eingereicht wurde. Die Initiative verlangt die Einführung einer bezahlten 24-wöchigen Elternzeit, die zusätzlich zum bestehenden Mutterschaftsurlaub bezogen werden könnte.
Die Gesundheits- und Sozialkommission des Grossen Rates will davon nichts wissen. Die Vorteile einer Elternzeit für die Familie und für die Gleichstellung seien unbestritten. Doch die Mehrkosten für den Kanton von geschätzten 200 Millionen Franken seien zu hoch.
Besser wäre eine einheitliche nationale Lösung, findet die Kommissionsmehrheit. Eine Minderheit plädiert für die Annahme der Initiative.
Der Grosse Rat befasst sich in der kommenden Wintersession mit dem Thema. Lehnt er die Initiative ab, kommt es zu einer Volksabstimmung voraussichtlich in der zweiten Hälfte des Jahres 2023.
(sda)