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Die Vertriebenen in Südossetien leben auch mehr als ein Jahr nach dem Krieg zwischen Russland und Georgien unter schwierigen Verhältnissen. Der Berner Völkerrechtler Walter Kälin war vor kurzem im Auftrag der Uno in Südossetien und hat über die Lage der intern Vertriebenen recherchiert.
Vor 10 Monaten war Südossetien im südlichen Kaukasus in allen Schlagzeilen. Georgien und Russland lieferten sich einen Krieg um die abtrünnige georgische Region. Nach dem Krieg erklärte sich Südossetien für unabhängig von Georgien.
Im August 2008 führten Russland und Georgien fünf Tage lang Krieg. Streitobjekt waren die georgischen Provinzen Abchasien und Südossetien, die sich von Georgien lösen möchten. Dieser Konflikt schwelt bereits seit der Unabhängigkeit Georgiens im Jahr 1991. Die Lage im Kaukasus ist immer noch fragil.
Die Schweizer Diplomatin Heidi Tagliavini hat den Ruf einer ausgezeichneten Kennerin des Kaukasus. Im Auftrag der EU unteruchte sie die Ursachen des Kriegs in Georgien vom August 2008 und leitete die dazugehörige Kommission. Mehr
Die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Georgien und Russland im August 2008 dauerten fünf Tage. Die politischen Spannungen aber liessen nicht nach, als die Waffen ruhten. Ein Überblick über die Ereignisse. Mehr
International vom Samstag, 29.11.2008, 09.08 Uhr, DRS 2