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Den ersten Turniertag in Genf nahmen wir, auf Grund diverser Absenzen, mit zwölf Spielern, davon 4 Rookies (Iwan, Julian, Böse, Phippu) in Angriff.
Auf dem Programm standen die vermeintlich einfachsten Aufgaben der Saison. Das mehrheitlich aus Frauen bestehende Team der Neuchâtel Knight und die Barbarians aus Basel belegten in der abgelaufenen Saison die letzten Plätze. Mit viel Selbstvertrauen und einer gewissen Überheblichkeit starteten wir in das Spiel gegen die Knights.
Die Knights versuchten in der Offense mit kurzen Pässen Raum zu gewinnen. Wir reagierten mit einem zusätzlichen Cornerback, um die Räume vorne dicht zu machen. In der Folge konnten die Knights zwar einige Completions erzielen, aber nie genug Raum gewinnen, um ein First Down zu erhalten. Die Defense vermied es zudem Penaltys zu verursachen und konnte mit einigen INT’s, Sacks und Pass Breakups Erfolgserlebnisse verbuchen.
Unsere Offense spielte nur mit einer begrenzten Anzahl Plays, da die Defense der Knights kein Gegenmittel für unsere Spielzüge finden konnte. RT konnte nach Belieben kurze, mittlere oder lange Pässe spielen, da unsere Receiver die Lücken der Zonenverteidigung schonungslos ausnutzen. Von 9 Extrapunkten konnten aber nur 2 verwertet werden, weil die Receiver insgesamt zu viele Bälle fallen liessen.
Unsere Offense kostete den athletischen Vorteil unserer Mannschaft voll aus. Mit langen Pässen hinter die Defense wurden die Drives extrem kurz gehalten. Die Barbarians waren nicht in der Lage auf die Plays mit Double-QB zu reagieren, so dass Yves und RT im Backfield fast nach Belieben schalten und walten konnten. Im Gegensatz zum ersten Spiel konnte man die Quote der Extrapunkte verdoppeln, was aber gegen Topteams immer noch nicht genügen dürfte.
Viele Spielzüge der Offense der Barbarians zielten darauf ab, ihren Center freispielen zu können. Mit einem langen Pass konnten die Barbarians im ersten Drive viel Raumgewinn erzielen. Ein verfehltes Tackling erlaubte es dem Center die fehlenden Yards zur Endzone zu überbrücken und so kamen die Barbarians zu ihrem TD. Die Defense passte sich erfolgreich der Taktik der Barbarians an und mit unseren MartialArts Blitzern Roman und Phippu brachten wir den unerfahrenen QB immer mehr unter Druck. In der Folge konnte die Defense diverse INT’s, Sacks, Pass Breakups erzielen.
Die Offense musste noch nicht alle Spielzüge auspacken. Die Offense muss aber die Fangsicherheit und die Extrapunktquote verbessern.
Die Defense konnte sich gut auf die beiden Teams einstellen und Turnovers (mehrere Pick 6 inklusive) erzwingen. Leider hat man es verpasst, zwei Mal zu 0 zu spielen.
Wir verfügen über ein breites und ausgeglichenes Kader, mit einigen Topspielern der Liga. Die Jungen müssen sich weiter verbessern und die Veteranen müssen ihre Trainingsbeteiligung verbessern. Es liegt einiges Drin für uns, aber die Leistung vom Samstag reicht nicht, um die Topteams zu schlagen.