Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03628.jsonl.gz/2995

«Klimahysterie» ist das Unwort des Jahres 2019. Mit dem Wort würden «Klimaschutzbemühungen und die Klimaschutzbewegung diffamiert und Debatten diskreditiert».
Dies erklärte eine Jury aus Sprachwissenschaftlern der Technischen Universität Darmstadt am Dienstag zur Begründung. Im vergangenen Jahr hatte das Komitee den Begriff «Anti-Abschiebe-Industrie» zum Unwort des Jahres gewählt.
Das Unwort des Jahres wird seit 1991 gekürt. Sie soll das Bewusstsein und die Sensibilität für Sprache fördern. Die Jury nimmt bei ihren Entscheidungen «sachlich unangemessene oder inhumane Formulierungen im öffentlichen Sprachgebrauch» in den Blick, «um damit zu alltäglicher sprachkritischer Reflexion aufzufordern». (sda/afp)
Eine neue Erhebung zeigt: Homophobie ist in der Schweiz bis heute verbreitet. Die Lesbenorganisation LOS fordert nun eine Veränderung in den Klassenzimmern – und dass Homosexualität dort nicht mehr als etwas Aussergewöhnliches präsentiert wird.
Schlechter als Montenegro, Albanien oder das erzkatholische Irland: Im Vergleich zu anderen westeuropäischen Ländern haben Schwule und Lesben bei uns deutlich weniger Rechte. Bisher unveröffentlichte Erhebungen der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) zeigen nun, dass auch Homophobie in Teilen der Schweizer Bevölkerung noch immer tief verwurzelt ist: Jeder zehnte Schweizer hält gleichgeschlechtliche Liebe für unmoralisch. Weiter sind 22,7 Prozent der Befragten gegen …