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(Sander, Sandart, Schill, Schiel, Amaul, Lucioperca sandra), ein gefräßiger Süßwasserraubfisch, der zu
den Barschen oder Stachelflossern gehört, von gestreckterm Körperbau als der Flußbarsch ist und 9-12
dm lang und über 10 kg schwer werden kann. Er schimmert auf dem Rücken grünlichgrau, an den Seiten silberweiß mit bräunlichen
wolkigen Flecken und verwaschenen Querbinden. Er liebt tiefe reine Gewässer mit sandigem Grunde und ist bezonders ^[richtig:
besonders] im nordöstlichen Deutschland, in den Flußgebieten der Oder, Weichsel, aber auch in der Donau
zu Hause. Er könnte einer der am stärksten sich vermehrenden Fische sein, wenn nicht die alten Fische ihren eignen Jungen
so eifrig nachstellten.
Der Z. findet sich namentlich in einigen der großen Landseen an der untern Oder, dem Schlawersee und im Stettiner Haff
in größter Menge und bildet dort einen bedeutenden Handelsartikel. Er hat ein delikates weißes und fettes Fleisch, das
sehr geschätzt ist und am besten frisch genossen wird, doch wird der Fisch auch gesalzen und geräuchert versandt, verliert
aber dadurch sehr an Wohlgeschmack. Die gesetzliche Schonzeit des Z. reicht vom 10. April bis 9. Juni. Z. unter 35 cm
Länge dürfen nicht verkauft werden. Der Preis ist in Leipzig je nach Größe 2 bis 3 Mk. pro kg. -
Frischer Z. ist zollfrei; geräuchert oder gesalzen gem. Tarif Nr. 25 g 2.