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Netzgebietszuteilung und Geodaten
Gemäss Artikel 5 Absatz 1 des Stromversorgungsgesetzes (StromVG, SR 734.7) bezeichnen die Kantone die Netzgebiete auf ihrem Gebiet.
Da die Netzebene 1 – das Übertragungsnetz – alleine von der nationalen Netzgesellschaft Swissgrid betrieben wird, haben die Kantone nur die Netzgebiete der Spannungsebene 3, 5 und 7 zuzuteilen. Die Zuteilung der Netzgebiete erfolgt flächendeckend über die gesamte Kantonsfläche. Dies meist durch einen Beschluss der Exekutive bzw. der Parlamente in den Kantonen.
Folgende Abbildung zeigt beispielhaft, wie die Netzgebietszuteilung über die verschiedenen Netzebenen 3, 5 und 7 erfolgen kann.
Im Zusammenhang mit der Netzgebietszuteilung sind die Kantone ebenfalls aufgefordert, zumindest die Netzgebietszuteilung der Netzebene 7 in ihren Geoportalen darzulegen. Den Stand der Netzgebietszuteilung der einzelnen Netzebenen sowie den Stand der Umsetzung im Geoportal der Kantone finden Sie im untenstehenden Dokument.
Das Geoinformationsgesetz (GeoIG, SR 510.62) bezweckt, dass aktuelle Geodaten für eine breite Nutzung und in der erforderlichen Qualität zur Verfügung stehen. Um dies zu erreichen, legt der Bundesrat in einem Katalog die Geobasisdaten des Bundesrechts fest, wobei für jeden Geobasisdatensatz ein zuständiges Bundesamt benannt ist. Im Rahmen dieser Zuständigkeit erarbeiten die Bundesämter minimale Geodatenmodelle für Geobasisdaten. Gemäss der Geoinformationsverordnung (GeoIV, SR 620) ist die ElCom zuständig für die Festlegung des minimalen Geodatenmodells 183.1 «Stromversorgungssicherheit: Netzgebiete».