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Über uns:
Das Seminar für Nahoststudien kann auf eine lange Tradition an der Universität Basel zurückblicken (siehe Geschichte des Seminars).
Der thematische und zeitliche Schwerpunkt liegt am Basler Seminar für Nahoststudien einerseits in der politischen, sozialen und intellektuellen Geschichte des spät- und post-osmanischen Nahen Ostens ab dem 19. Jahrhundert sowie andererseits in politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Zeitgeschichte und Gegenwart. Geographisch gesehen liegt der Schwerpunkt auf den historischen Kerngebieten des Osmanischen Reichs, also im sogenannten „Kleineurasien“, das sich zusammensetzt aus den Regionen Südosteuropa, Anatolien, Süd-Kaukasien, Levante, Mesopotamien, arabische Halbinsel und Ägypten. Trotz des Auseinanderdriftens der verschiedenen Nationalkulturen wird der östliche Mittelmeerraum in einem kulturellen und politischen Zusammenhang betrachtet und das islamisch-osmanische Erbe als eine strukturelle Gemeinsamkeit zwischen Südosteuropa und dem Nahen Osten verstanden.
Das Seminar für Nahoststudien ist in zahlreiche Arbeitskontexte der Universität Basel, wie den "Kulturellen Topographien" eingebunden. Es arbeitet eng zusammen mit der Osteuropäischen Geschichte, Religionswissenschaft und Politikwissenschaft sowie der Theologischen Fakultät.