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Auf der Grundlage der eingeführten übergeordneten Departementsstruktur wurden dem D-MAVT im Jahr 2001 die Kompetenz und die Verantwortung für die Verteilung der von der Schulleitung zugewiesenen Mittel (Finanzen, Räume, Stellen) an die Professuren/Institute übertragen. Neben der vorwiegend für die Lehre bestimmten Grunddotation von Finanzen und Stellen sind die Professuren für die Forschung weitgehend auf die Beschaffung von Drittmitteln angewiesen (Mittel von EU- Forschungsprogrammen, von der staatlichen und privaten Forschungsförderung, von Forschungskrediten der Industrie und der ETH Zürich sowie von Doktorandenstipendien usw.). Die verfügbare räumliche Infrastruktur und deren zeitgemässe Ausstattung haben sich zudem in den letzten Jahren als ebenso entscheidender Faktor bei der Besetzung von Professurenstellen erwiesen.
Zu Beginn der Berichtsperiode waren die Professuren/Institute des D-MAVT räumlich grösstenteils im Kerngebiet des ETH Zentrums, d.h. im Maschinenlabor I und II, im Hauptgebäude und in Gebäulichkeiten entlang der Leonhardstrasse untergebracht. Der beschriebe Ausbau der Lehre und Forschung durch die zusätzlichen Professurenstellen in Maschinenbau und Verfahrenstechnik war dann allerdings mit einem grossen zusätzlichen Raumbedarf verbunden. Dieser konnte vorerst nur durch Mietliegenschaften in der Umgebung des ETH Zentrums und vor allem in der neu eröffneten Aussenstation in Schlieren abgedeckt werden (Teile der Institute für Maschinenkonstruktion und Verfahrenstechnik). Mit dem Bezug des neuen Institutsgebäudes Clausiustrasse (1. Etappe im Jahr 1989, 2. Etappe im Jahr 1992) konnte dann eine erste Zusammenführung der Forschungsgruppen des Departements erreicht werden. Das Institut für Mechanik und das Institut für Maschinenkonstruktion wurden vom Hauptgebäude in dieses neue Institutsgebäude verlegt und dem Institut für Werkzeugmaschinenbau und Fertigung konnten neue zeitgemässe Forschungsräume zur Verfügung gestellt werden. Mit dem Bezug von Teilen des renovierten früheren Chemiegebäudes CAB im Jahr 2005 werden die letzten Forschungsgruppen aus den Mieträumlichkeiten in Schlieren ins ETH Zentrum zurückkehren. Damit wird das D-MAVT über 20'000 m2 Hauptnutzfläche konzentriert in zueinander benachbarten Gebäuden im ETH Zentrum verfügen.
Eine anschauliche Übersicht über wesentliche Kennzahlen des D-MAVT (Neueintritte, Zahl der Studierenden, erteilte Diplome und Doktorate, Zahl der Professuren) und deren Vergleich mit den dem Departement zur Verfügung stehenden Mitteln (ETHZ-Finanzen und Drittmittel, Personal, Hauptnutzfläche) für die Jahre 1998 und 2002 zeigen die folgenden grafischen Darstellungen. Die Grösse der radial aufgeführten Kennzahlen und Mittel entsprechen dabei dem prozentualen Anteil des D-MAVT am Total aller Departemente der ETH Zürich. Zusätzlich ist der Mittelwert aller Kenngrössen und Mittel des D-MAVT als Kreis eingetragen (für 1998 beträgt der Mittelwert 8,2 %, für 2002 7,9 %). Grundsätzlich zeigen die Darstellungen ein relativ ausgeglichenes Bild, sieht man von der überdurchschnittlichen Zahl von Neueintritten in den Jahren 1998 und 2002 und vom hohen Anteil der Drittmittelstellen im Jahr 1998 ab.

Gegenüber 1998 fallen im Jahr 2002 einerseits die erfreuliche prozentuale Zunahme der Doktorate und andererseits der auf die schwierigere Beschaffung zurückzuführende Einbruch von Drittmitteln auf. Die prozentual unterdurchschnittliche Zahl von Absolvierenden (Diplome) ist auf den Übertritt von Studierenden in Studiengänge, die an das 4. Semester anschliessen, zu erklären.
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7.3.2005 |
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