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Die Zinsen für Kredite an Banken, die mit Wertpapieren abgesichert sind (sogenannte Repo-Geschäfte), mit Laufzeiten von 7, 14 und 28 Tagen seien um 0,10 Prozentpunkte auf 2,45, 2,60 beziehungsweise 2,75 Prozent erhöht worden, hiess es in der Mitteilung.
Ebenfalls etwas teurer wurden die Kosten für Geld aus einem Fonds, der die Geldinstitute mittelfristig mit Kapital versorgt. Die Massnahmen waren nach zuletzt wieder anziehenden Preisen und einer stabilen Wirtschaft erwartet worden.
Die Notenbank betonte, dass die Schritte vom Donnerstag nicht mit einer Leitzinserhöhung gleichzusetzen sind. Allerdings stellten Experten einen Zusammenhang zwischen den jüngsten geldpolitischen Entscheidungen in Washington und in Peking her. Die Beschlüsse zeigen, dass Chinas Notenbank ein Stück weit die Geldpolitik der USA nachvollziehe, sagte Experte Andrew Polk von Medley Global Advisors.
Die geldpolitische Entscheidung in Peking macht nach Einschätzung des Experten Hao Zhou von der Commerzbank deutlich, dass die Notenbank das Zinsniveau relativ hoch halten will, um den Abwertungsdruck auf die Währung des Landes zu senken. Es bleibe aber abzuwarten, ob die Massnahme auf die Zinsen für Bankdarlehen durchschlagen wird./zb/jkr/jha/stb
(AWP)