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Energiestrategie 2.0: Jetzt nachlegen
Die Schweizerische Energie-Stiftung SES bietet Orientierung im Massnahmen-Dschungel an ihrer Fachtagung am 10. November.
Am 21. Mai hat die Schweiz die Energiestrategie 2050 gutgeheissen. Die im Energiegesetz festgelegten Richtwerte in Bezug auf Energieeinsparungen und den Ausbau der Erneuerbaren werden mit dem 1. Massnahmenpaket der Energiestrategie alleine noch nicht erreicht. Die dazugehörigen Massnahmen sind befristet. Die Vorlage für das zweite Massnahmenpaket wurde jedoch vom Parlament versenkt. Offen bleibt damit, wie die Richtwerte erreicht werden sollen.
Die weltweiten Trends in der Energiewende lauten Dekarbonisierung, Dezentralisierung und Digitalisierung: Der technologische Wandel drängt, langjährige Hierarchien zwischen Produzenten und Konsumenten werden durchlässig, Energieflüsse durch Informationsflüsse ergänzt.
Die Schweizer Antwort auf diese Herausforderungen ist die Energiestrategie 2050, die die Bevölkerung angenommen hat. Doch die Vorlage beinhaltet nur ein erstes, befristetes Massnahmenpaket. Die im Energiegesetz festgelegten Richtwerte in Bezug auf Energieeinsparungen und den Ausbau der Erneuerbaren werden damit alleine nicht erreicht. Zudem wurde die Vorlage für das zweite Massnahmenpaket, die ein Lenkungssystem einführen wollte, vom Parlament versenkt.
Damit die Energiewende nicht zum Strohfeuer verkommt, muss die Politik nachlegen und weitere offene Fragen beantworten: Welche Massnahmen braucht es für eine reibungslose Ablösung der fossilen und nuklearen Energiequellen? Wie sieht ein Strommarkt aus, der weitere Investitionen in Erneuerbare bringt? Und welche Instrumente taugen dazu, die Konsumenten besser mit einzubinden?
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