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Retrodigitalisierung
Die Rechtsquellenstiftung hat 2008 beschlossen, einerseits die Retrodigitalisierung der bereits erschienenen Rechtsquellenbände in Angriff zu nehmen und andererseits die Voraussetzungen zur digitalen Edition der neu erscheinenden Bände zu schaffen.
Das Ziel war, die komplette Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen frei im Internet zugänglich zu machen.
Die Retrodigitalisierung wurde unterstützt vom Schweizerischen Nationalfonds und dem Friedrich-Emil-Welti-Fonds, Bern.
Zunächst wurden alle Buchseiten gescannt. Für einige neuere Bände lagen digitale Druckdaten vor, die entsprechend konvertiert und aufbereitet wurden.
Die Quellen sind in verschiedenen Sprachen (Deutsch, Französisch, Italienisch, Rätoromanisch, Latein) und in verschiedenen historischen Sprachstufen verfasst und ohne eine normierte Rechtschreibung. Eine automatische Konvertierung der gescannten Seiten in Text mittels OCR war daher nicht ohne weiteres möglich. Um ein gutes Resultat zu erzielen, wurde das OCR-Programm trainiert, d.h. für die Zeichenerkennung wurden zusätzlich zu den integrierten Mustern eigene Benutzermuster erstellt.