Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03355.jsonl.gz/2053

Im herkömmlichen Maisanbau ist die Bodenoberfläche während der Jugendentwicklung im Frühjahr beinahe zwei Monate lang unbedeckt. In der Schweiz fallen während dieser Zeit viele Niederschläge, häufig in Form von Gewitterregen. Somit besteht ein erhöhtes Risiko für Bodenerosion. Streifenfrässaat und Direktsaat von Mais verhindern diese Erosion. Versuche während der letzten zwölf Jahre haben ergeben, dass die Silomaiserträge bei Streifenfrässaat in Klee-Gras-Mischungen und andere Vorbegrünungen etwa gleich hoch sind wie im herkömmlichen System nach Pflügen. Voraussetzung für einen guten Ertrag ist allerdings eine erfolgreiche Kontrolle der Begrünung zwischen den Reihen. In allen Anbauverfahren hatte die Raigrasbedeckung bei Ende der Pflegebehandlung, das heisst während des 7- bis 12-Blatt Stadiums von Mais, auf den Ertrag einen entscheidenden Einfluss. In der Regel können mit der Streifenfrässaat dank der Bodenbearbeitung im Bereich der Maispflanzen zuverlässiger hohe Silomaiserträge erzielt werden als mit der Direktsaat ohne jegliche Bodenbearbeitung.
Pflanzenbau
Stucky T., Hochstrasser M., Meyer S., Segessemann T., Ruthes A. C., Ahrens C. H., Dahlin P., Pelludat C.
Der Wurzelgallennematode Meloidogyne incognita verursacht Schäden in Feld- und Gewächshauskulturen. Agroscope-Forschende entwickelten einen neuen Screening-Test, um Bakterien zur Bekämpfung dieser Agrarschädlinge zu identifizieren.
Bei der CULTAN-Düngung wird Stickstoff als Ammoniumlösung in den Boden injiziert. Mehrjährige Versuche von Agroscope zeigen, dass das Verfahren die Stickstoffauswaschung um durchschnittlich 38 % reduziert, ohne die Erträge zu beeinträchtigen.
Die Tomatenminiermotte Tuta absoluta gehört zu den grössten Schädlingen in Nachtschattengewächsen. Agroscope hat ein statistisches Modell entwickelt, das die Populationsdynamik des Schädlings und einer parasitierenden Schlupfwespe nachbildet und erlaubt, Interventionen optimal zu planen.