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Valle
di Giumaglio

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Langes,
wenig besuchtes Seitental des Vallemaggia.
Es ist im unteren Bereich mit dem Val di Coglio
vereinigt, das separat beschrieben wird.
Der Talweg verlässt Giumaglio und erreicht über endlos lange
Steintreppen Arnau. Auf halber Höhe zweigt der Pfad über Camusegn -
Cunfree ins Val
di Coglio ab. Man kann
indessen auch über Dorca auf anspruchsvollerem Pfad auf den Talweg des
Valle di Giumaglio oberhalb Curtasello zurückkehren. Eine weitere
Alternative führt von Giumaglio auf gutem und markiertem Pfad über
Berzona nach Arnau. Von Arnau beginnt
die lange Querung über Curtasello ins eigentliche Tal. Bevor man Valle
erreicht, sieht man am gegenüberliegenden Ufer die Hänge von Soliva.
Die sich einst dort befindenden Hütten und der Pfad entlang des Flusses
sind infolge Hangrutschungen praktisch nicht mehr vorhanden.
Auf dem guten Talweg wird Cortone erreicht.
Rechts geht es auf guten Pfadspuren über die Ruine der Alpe di sopra zum Passo
dei Due Laghi (P.2070), von dem man ins Val
di Coglio absteigen kann. Links geht es auf ähnlich guten Pfadspuren in
die Alpe di Spluga.
Es bestehen nun verschiedene Möglichkeiten:
Auf unterbrochenen Trittspuren gelangt man in die Bocchetta Canòva, die
den Übergang ins Val d'Osura erlaubt. Von der
Bocchetta di Canòva oder von der Alpe di Spluga kann man auch direkt
auf einem alten verfallenen Pfad über ein Sättelchen auf 1950m im
Südwestsporn des Pizzo Albèr in die Alpe di sopra wechseln. Andere
Möglichkeiten bestehen von Spluga, indem man den Sattel P.2136
überschreitet und ins Val
Serenello wechselt, oder die Bocchetta di Spluga überquert um ins Valle del
Chignolasc zu gelangen. Zuletzt
kann man auf einem alten verfallenen Wegtrassee die Ostflanke der Costa
dei Russi auf ca 1850m traversieren, um auf den Grat zu gelangen, über
den sich ein guter Pfad via Costa nach Arnau absenkt.
Die Erreichbarkeit von Casa Nuova ist mir nicht bekannt. Es ist jedoch
anzunehmen, dass man einst von Valle hierher aufstieg, und zur Alpe di
Spluga weitergehen konnte.
Alpe di Spluga, 14.September 2003
Foto: Manuel Haas