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Französische Muse Anne Wiazemsky, die Muse von Jean-Luc Godard, ist gestorben
- Donnerstag, 5. Oktober 2017, 14:03 Uhr
Die französische Schauspielerin und Autorin Anne Wiazemsky ist tot. Sie ist im Alter von 70 Jahren an den Folgen eines Krebsleidens gestorben, wie ihre Familie mitteilte.
Wiazemsky war die Enkelin des Literaturnobelpreisträgers François Mauriac und einige Jahre mit dem Nouvelle-Vague-Regisseur Jean-Luc Godard verheiratet.
Ihr Filmdebüt feierte sie 1966 mit «Au hasard Balthazar» von Robert Bresson. Ein Jahr später folgte «La Chinoise» von Godard, den sie kurz darauf heiratete.
Mit Godard drehte sie mehrere Filme, darunter auch «One plus One», ein Film über die Rolling Stones. Die Ehe hielt zwölf Jahre.
Das Leben mit Godard
Bereits Ende der 60er-Jahre stand sie für Pasolini in «Teorema» vor der Kamera.
Als die Rollenangebote seltener wurden, zog sie sich Mitte der 80er-Jahre aus dem Filmgeschäft zurück und begann, Bücher zu schreiben.
Unter ihren Werken befinden sich mehrere autobiografische Romane wie «Jeune fille». Darin beschreibt sie die Zusammenarbeit mit Bresson. In «Une année studieuse» und «Un an après» erzählt sie von ihrem Leben mit Godard.
Sendung: Radio SRF 2 Kultur, Kultur Nachrichten, 5.10.2017, 16:30 Uhr
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