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Eine (R)Evolution Am 24. November 1859 veröffentlichte der britische Naturforscher Charles Darwin (1809-1882) unter dem Titel Über die Entstehung der Arten durch Zuchtwahl ein Buch, das die Biologie revolutionierte. Das Werk begründete die Evolutionstheorie, nach der sich Tier- und Pflanzenarten aufgrund einer natürlichen Auswahl (weiter)entwickeln. Eine Glaubenssache Darwins Evolutionstheorie, die wissenschaftlichen Erkenntnisse und die biblische Schöpfungsgeschichte bringen viele Menschen in Gewissensnot: Was sollen sie nun glauben? Die einen bleiben strikt auf der biblischen Linie, andere vertrauen nur der Wissenschaft und wieder andere glauben, dass die Entstehung des Lebens und die darauffolgende Entwicklung (Evolution) erst durch eine göttliche Kraft ermöglicht wurden. Eine Erkenntnis Auf seinen Studienreisen reifte in Darwin die Überzeugung, dass der Mensch nicht wie in der Bibel geschrieben aus Lehm geformt worden war, sondern das Ergebnis einer biologischen Entwicklungsreihe ist. Auch stellte er die Theorie auf, dass Mensch und Affe gemeinsame Vorfahren haben. Ein Proteststurm Dies und vor allem die Unterstellung, Darwin habe behauptet, der Mensch stamme vom Affen ab, entfesselte einen Proteststurm. Dank moderner Technik wurde inzwischen aber bewiesen, dass Mensch und Menschenaffen tatsächlich grosse Gemeinsamkeiten aufweisen: So deckt sich das menschliche Erbgut mit jenem der Schimpansen zu 98,4%, mit jenem der Bonobos zu 98,0%, mit jenem der Gorillas zu 97,7% und jenem der Orang-Utans zu 96,4%.