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Das Geschäft mit der Kunst gehört zu jenen Wirtschaftszweigen, die von der Corona-Krise am schwersten getroffen wurden. Dessen ungeachtet verkaufte Marina Ruiz-Picasso, Enkelin des Malergenies Pablo Picasso (1881–1973), auch in diesem Jahr Werke aus ihrem umfangreichen Erbe. Über das Auktionshaus Sotheby’s kamen im Juni rund 60 Gemälde, Zeichnungen, Fotografien, Editionen, Keramiken und sogar alte Farbpaletten aus dem Atelier des Jahrhundertkünstlers unter den Hammer.
Die Schätzpreise lagen zwischen 400 und 400'000 Pfund. Wie viele Millionen dabei an Ruiz-Picassos Wohnsitz in der Nähe von Genf flossen, bleibt Geschäftsgeheimnis. Die Erlöse aus den Verkäufen hat die 70-Jährige, die ein höchst zwiespältiges Verhältnis zu ihrem Grossvater hat, in diverse Wohlfahrtsprojekte gesteckt, primär in ein Dorf für Waisen in Vietnam. Ihre Stiftung dagegen ist mittlerweile gelöscht.
(Stand: November 2020)