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Kästle
1924 produzierte der Vorarlberger Anton Kästle in der väterlichen Wagnerei in Hohenems die ersten Ski aus Holz mit Vollesche. Ende der 1930er Jahre stellte Kästle den Arlberg-Ski vor, einen hochwertigen Ski, der bei Spitzenskiläufern schnell Anklang fand. In den Kriegsjahren musste die Produktion wegen Rohstoffmangels eingestellt werden. International bekannt wurde Kästle in den 1950er Jahren, als die erste Goldmedaille auf Kästle-Skiern geholt wurde. Einen Einschnitt in der Geschichte von Kästle stellte 1991 die Übernahme der durch Benetton. Im März 2007 erwarb eine österreichische Investoren-Gruppe die weltweiten Markenrechte an Kästle von der Benetton Group. Kästle-Skier wurden nun wieder in Österreich entwickelt und produziert. Im Winter 2007/08 brachte Kästle die „Comeback-Kollektion“ bestehend aus vier Skimodellen auf den Markt.
2013 wurde der US-amerikanische Freerider Chris Davenport als Miteigentümer ins Boot geholt und hält seitdem 5 Prozent an der Skimarke. Der zweifache Weltmeister im Extrem-Skifahren arbeitet außerdem an der Produktentwicklung mit. Heute fährt jeder 3. Kästle Ski in Amerika über die Pisten.