Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03102.jsonl.gz/669

Das entspricht 11,04 Prozent der Aktien des Unternehmens, wie SofwareOne am Mittwoch mitteilte. Im einzelnen verkaufte der Aktionär KKR gut 7,0 Millionen Aktien, Raiffeisen Informatik 3,8 Millionen, die Erben von Patrick Winter 3,7 Millionen und Beat Curti 3,0 Millionen Aktien, wie der Mitteilung zu entnehmen ist. Der Verkaufspreis lag bei 20 Franken je Aktie. Der Schlusskurs der SoftwareOne-Aktie an der Börse SIX hatte am Dienstagabend 21,90 Franken betragen.
Nach Abwicklung der Transaktion, deren Abschluss am 15. Mai 2020 erwartet werde, hielten die vier Parteien noch Anteile an SoftwareOne von 10,4 Prozent (KKR), 5,6 Prozent (Raiffeisen Informatik), 5,5 Prozent (Erben von Patrick Winter) respektive 10,1 Prozent (Beat Curti), heisst es weiter.
Die Gründungsaktionäre Daniel von Stockar, Beat Curti und René Gilli würden laut den Angaben noch rund 29 Prozent der Aktien und damit weiterhin den grössten Anteil an SoftwareOne halten. Sie blieben dem Unternehmen damit als langfristige Aktionäre verbunden.
Der Aktienverkauf ist damit etwas umfangreicher ausgefallen als noch am Dienstagabend vom Unternehmen angekündigt. Laut einer Mitteilung vom Vorabend hatten die Grossaktionäre ursprünglich rund 16 Millionen Aktien oder etwa 10 Prozent des Aktienkapitals zum Verkauf angeboten.
SoftwareOne war im Oktober 2019 an der Schweizer Börse SIX kotiert worden. Damals hatten sich die verkaufenden Aktionäre sich zu einer Sperrfrist (Lock-Up) von sechs Monaten ab dem ersten Handelstag verpflichtet. Für Mitglieder des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung galt eine Sperrfrist von zwölf Monaten.
(AWP)