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Funde legen nahe, dass der Saumweg über den Kunkelspass schon zur Römerzeit überquert wurde. In späterer Zeit wurde er für das Kloster Pfäfers wichtig, das zahlreiche Besitzungen in Graubünden besass. Der Kunkels diente als Ausweichroute, wenn das Rheintal bei Hochwasser nicht begehbar war, oder zur Umgehung der dortigen Zollstationen. Der Saumweg diente auch als Zugang zu den Maiensässen der Taminser und für den Viehtrieb auf die südlichen Märkte. Die heutige schmale Fahrstrasse mit dem aussichtsreichen Tunnel (Breite 2.3 m) auf der Taminserseite wurde während des Ersten Weltkrieges erstellt. Der Kunkelspass verbindet Vättis im Kanton St. Gallen mit Tamins in Graubünden. Auf dem Kunkelspass steht die Taminser Alp Überuf und das Berggasthaus Überuf. Die Hochebene ist umringt von eindrücklichen Bergformationen wie dem Calanda, dem Crap Mats oder dem Ringelspitz. Die eindrückliche Berglandschaft ist Teil des Unesco Welterbe Tektonikarena Sardona. Die Gemeinde Tamins hat dazu auf dem Kunkelspass einen interessanten Schauraum eingerichtet.
Kunkelspass