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Die im Wappen der Gemeinde Gampelen abgebildete Rohrdommel, auch Moostier genannt, ist der charakteristische Vogel des Grossen Mooses und hält sich vorwiegend in deckungsbietenden Gewässern mit einzelnen lichten Stellen auf.
Mit der Moosentsumpfung hat sie sich an die seichten Seestrände zurückgezogen. Wegen dem eulenartigen, geräuschlosen Flug und dem tarnfarbenen Federkleid wird es nur dem geübten Beobachter gelingen, sie zu sehen.
grosse Rohrdommel
Die Gemeinde Gampelen liegt, eingebettet zwischen Neuenburgersee und Jolimont, am westlichen Ende des Kantons Bern. Der Zihlkanal bildet Gemeinde- und zugleich Sprachgrenze zur französischsprechenden Schweiz.
Gampelen gehört politisch zum Amtsbezirk Erlach bzw. zum Kanton Bern. Bei einer Gesamtfläche von 1'278 Hektaren zählt Gampelen rund 850 Einwohner.
Gampelen liegt an der Zugstrecke Bern-Neuenburg. Seit dem Bau der Umfahrungsstrasse H10 ist Gampelen vom Durchgangsverkehr befreit. Trotzdem sind die Städte Neuenburg, Bern und Biel, mit Auto und Zug, innert Kürze erreichbar.
Landschaft
Gampelen beherbergt im Naturschutzgebiet Fanel ein Vogelschutzreservat von nationaler und europäischer Bedeutung. Als einzige bernische Gemeinde hat Gampelen ausserdem Uferanstoss an den Neuenburgersee. Vor der ersten Juragewässerkorrektion reichte der See bei Hochwasser stellenweise bis an den damaligen Dorfrand.
An den Südhängen des Jolimonts breitete sich damals ein einziger zusammenhängender grosser Rebberg aus. Heute zählt man nur noch einen Rebberg von 150 Aren, der aber immer noch einen vorzüglichen
«Gampeler» liefert.
Weitere Eindrücke von Gampelen erhalten Sie hier.