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Der Gedanke, zur Gründung einer Bocciasektion im Luzerner Sportclub, kam einigen LSC-Fussballern im Jahre 1932. Das Jahr der Idee wurde denn auch als Gründungsdatum vermerkt, obwohl die eigentliche Sektionsgründung und der Spielbetrieb erst 1934 nach dem mit viel Eigenarbeit errichteten Bocciabahn aufgenommen werden konnte.
LSC-Mitbegründer Robert Suter stiftete den ersten Wanderpreis für die interne Jahresmeisterschaft, die er 1936 und 1937 selber gewann. Walter Steiner konnte diesen Pokal nach seinem fünften Clubmeistertitel in Serie für immer behalten.
In der Luzerner Meisterschaft belegten die Sportclübler anfänglich meist vordere Ränge. Meisterschaftssiege konnten die LSC Spieler 1946 und 1959 feiern. 1945 erhielt das Bocciaspiel durch die Inbetriebnahme der zweiten Bahn neuen Aufschwung.
Im Jahr 1964 mussten die beiden Bahnen neu erstellt werden. Ohne die Unterstützung von Stadt und dem Sport-Toto hätten die Sportclübler die Finanzen für diese neuen Bahnen nie selber aufbringen können. Gleichzeit mit den neuen Bahnen wurde auch ein lang ersehnter Wunsch der Boccianer erfüllt, ein eigener Aufenthaltsraum konnte eingeweiht werden.
In den Jahren 1965 und 1966 konnten sich der LSC die Vertretung an der Schweizer Meisterschaft sichern. Leider schied das Trio Hans Faé, Hans Bühler und Otto Gfeller in der 2. Runde aus.
In den 70er Jahren wurde versäumt, ein Dach über den Bocciabahnen zu erstellen. Mit ungedeckten Bahnen konnte der LSC keine Meisterschaften und Turniere mehr durch- führen. Die verminderten Trainingstage und der Aufwand für die Instandstellung der Bahnen nach jedem Regen brachten nicht mehr den gewünschten Ertrag. Als Folge davon: Der Abgang von Spielern zu anderen Vereinen. Der Ausbau der Sportanlagen auf der Allmend schien 1982 die Lösung zu bringen. Das Dach über die Bocciabahnen war im ersten Bauprojekt noch enthalten, wurde aber nach Reduzierung des Kredits gestrichen und im Grossen Stadtrat nach einer Wiedererwägung endgültig „begraben“. Es gab dabei Parlamentarier, die das Bocciadach mit dem Licht für die Hockeyanlage verwechselten...
Auf Initiative des damaligen Boccia-Präsidenten Alex Eberle wurde ein Gesuch an den Stadtrat für ein Darlehen von 50`000 Franken eingereicht, um eine Boccia-Halle in eigener Regie bauen zu können. Nach der Gewährung dieses Darlehens erstellten 1983 und 1984 die Boccianer mit viel Elan und Frondienst eine Halle und bauten Anlage und Bahnen aus. Zur Eröffnung am 1. Juni 1984 fand die Schweizermeisterschaft für Junioren und Veteranen auf der Hubelmattanlage statt.
Der folgende Aufschwung der Boccia-Abteilung des LSC rechtfertigte den mutigen Entscheid zum Eigenbau. Zum sportlichen Aufschwung trug das seit 1985 durchgeführte Turnier um den LSC-Cup bei. Neuester Beweis für den Aufwärtstrend beim LSC-Boccia: im Jahr 1991 wurde das Clublokal (LSC-Boccia-Beizli) wegen Platzmangels, durch Fronarbeit der Mitglieder, erweitert und vergrössert. Kameradschaftliche und gesellschaftliche Anlässe fehlten natürlich auch nicht. Alle fünf Jahre wird noch heute ein Bocciareisli, zusammen mit den Lebenspartnern durchgeführt.
Beispielsweise wurde das 50Jahrjubiläum mit einem Ausflug zu den Rebläuten nach Gelfingen und ins Schloss Heidegg begangen.
2007 konnten die Boccianer ihr 75jähriges Bestehen feiern. Zusammen wurde eine Reise in die Ostschweiz durchgeführt, wo an einer Appenzeller-Safari alle Teilnehmer über Land und Leute im Appenzell aufgeklärt wurden. Auch wurde dieses 75ste Jubiläum, anlässlich des Hubelmatt-Cups mit einem grösseren Apéro, zusammen mit den Teilnehmern des Turniers gefeiert.
Nach dem Abriss der LSC-Bocciahalle im 2008/2009, haben wir zusammen mit den Boccianern des FCL und der VBL, in dem durch die Stadt zu erstellten „Bocciodromo-Allmend“, bei den Fliegerschuppen Allmend-Süd, ein neues Zuhause bekommen.
Kontakte
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|Kassier||Alois Bucher||Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!||041 360 64 84

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|Beisitzer||Bonati Guido||Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!||041 370 39 18

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|Restaurant Pallino||Marcel Wegmüller||041 340 51 22|
Stand 15.02.14