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Alle Nominierten der Bündner Sportnacht
Wen wählt Ihr zum Bündner Sportler oder zur Bündner Sportlerin des Jahres? Sechs Nominierte kämpfen noch um den Titel. Hier gibts alle Porträts in der Übersicht.
Laurien van der Graaff: Langläuferin
Laurien van der Graaff, geboren in Holland und aufgewachsen in Davos, setzte ein erstes grossen Ausrufezeichen in der Saison 2011/2012, als sie im Sprint in Düsseldorf auf den dritten Rang lief. Damit ist sie erst die zweite Schweizer Langläuferin, die eine Podiumsplatzierung in einem Weltcup-Wettbewerb erreichen konnte. Ihre grössten Erfolge feierte die 33-Jährige in den letzten drei Jahren. 2017 in Lenzerheide und 2018 in Seefeld holte sie jeweils im Sprint ihre beiden einzigen Weltcupsiege im Einzel. 2020 gelang ihr ein Weltcup-Sieg im Teamsprint in Dresden. Der bisherige Karrierehöhepunkt ist die WM-Silbermedaille im Teamsprint mit Nadine Fähndrich im Deutschen Oberstdorf in der abgelaufenen Saison.
Evelina Raselli: Eishockeyspielerin
Die Puschlaverin Evelina Raselli ist bereits zum zweiten Mal nominiert. Die 29-Jährige feierte kürzlich ihren insgesamt fünften Meistertitel mit dem HC Lugano. Raselli hatte auch in dieser Saison mit ihren Toren massgeblich zum neuerlichen Erfolg beigetragen. Seit 2011 gehört Raselli auch zum Stamm der Schweizer Nationalmannschaft. Mit der Schweiz gewann sie im Jahr 2012 die Bronzemedaille an der Weltmeisterschaft und 2014 ebenfalls Bronze an den Olympischen Winterspielen. Den dritten Rang holte Raselli auch bei der Wahl zur Bündner Sportlerin/Sportler des Jahres 2014.
Kim Gubser: Freeskier
Der bald 21-jährige Freeskier Kim Gubser aus Davos hat spätestens in diesem Jahr den Sprung an die Weltspitze geschafft. Mit der Bronzemedaille im Big Air an den Weltmeisterschaften im amerikanischen Aspen sprang Gubser etwas überraschend in die Weltelite. In seiner eigentlichen Lieblingsdisziplin Slope Style fuhr der Freeskier an der gleichen WM zudem auf den hervorragenden Rang 5. Sein Podest-Potenzial liess er zuvor im Weltcup nur vereinzelt aufblitzen. Rang 4 im Big Air im österreichischen Kreischberg war sein einziger Top-Ten-Platz im Weltcup in dieser Saison.
Alex Fiva: Skicrosser
Der Parpaner Alex Fiva, geboren in Kalifornien, gehört zu den prägendsten Figuren des Skicross-Zirkus. Seit 2008 ist er mit dabei und feierte in dieser Zeit zwölf Weltcupsiege. In der Saison 2012/2013 gewann er die Skicross-Gewamtwertung. Acht Jahre später folgt mit der WM-Goldmedaille im schwedischen Idre Fjäll die Krönung einer äusserst erfolgreichen Karriere. Der 35-Jährige ist damit gleichzeitig auch der älteste Skicross-Weltmeister.
Jeremy Freiburghaus: Golfer
Der Bonaduzer Golfer Jeremy Freiburghaus hat den Weg vom Amateur zum Profi gewagt und es hat sich ausgezahlt. Der 24-Jährige spielt in der nächsten Saison auf zweithöchster europäischer Ebene. Die Grundlage für diesen Aufstieg legte Freiburghaus letztes Jahr auf der Pro Golf Tour. Diese beendete er auf dem hervorragenden dritten Schlussrang. Zwei Siege verbuchte er auf der Tour in der vergangenen Saison. Damit gelingt dem Bonaduzer der Aufstieg in die Challenge Tour. In der Weltrangliste machte er zudem einen mächtigen Satz von Position 2074 auf Position 530. Damit ist Freiburghaus der beste Schweizer Golfer.
Dominik Bieler: Radsportler
Der 19-jährige Dominik Bieler nähert sich in grossen Schritten der Radsportelite. Der Churer feierte schon Erfolge auf der Bahn und der Strasse. Da er in beiden Disziplinen überzeugt, hat er sich noch nicht entschieden, auf welche Unterlage er sich künftig fokussieren wird. Sowohl auf der Bahn (2018) als auch auf der Strasse (2019) wurde er Vize-Schweizermeister bei den Junioren. Den grössten Erfolg feierte er an der Europameisterschaft auf der Bahn in der Königsdisziplin, der Viererverfolgung. Bieler fuhr mit seinem Team auf den dritten Rang.
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Nächster erfolgloser Anlauf von Kim Clijsters
Kim Clijsters muss sich bei einer weiteren Rückkehr auf die Tour geschlagen geben. Die Belgierin verliert gegen die Taiwanesin Hsieh Su-Wei in der 1. Runde des Turniers in Chicago 3:6, 7:5, 3:6.
Tessin statt USA: Noé Ponti kehrt in die Heimat zurück
Noè Ponti zog in die USA, um den nächsten Schritt zu machen. Nun kehrt der Olympia-Bronzemedaillengewinner von Tokio nach nur einem Monat bereits wieder ins Tessin zurück.