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Während der Zeit der Helvetischen Republik gab es sehr viel Unruhe und Veränderungen in der Eidgenossenschaft – auch vier Staatsstreiche. Im Rahmen der geografischen Neuaufteilung des Gebietes wurden in der Ostschweiz die beiden Kantone Linth und Säntis geschaffen. Diese beiden Kantone wurden nach dem Vorbild der französischen Departemente, nach geografischen Merkmalen bennant. Im Süden der Kanton Linth, der den Namen des Flusses erhielt und im Norden der Kanton Säntis, welcher nach dem markantesten und höchsten Berg dieser Gegend benannt wurde. Glarus wurde die Hauptstadt des »Kanton Linth« und St. Gallen jene des »Kanton Säntis«.
Obenstehende Karte zeigt die beiden in der Helvetischen Republik geschaffenen Ostschweizer-Kantone Linth und Säntis, eingeteilt in die ihnen zugehörenden Distrikte.
Der Kanton Säntis wurde nach der Verfassung vom 29. Mai 1801 in den Kanton Appenzell unbenannt, wobei St. Gallen auch weiterhin die Hauptstadt des Kantons blieb. Die beiden Kantone wurden nach der Helvetischen Republik wieder aufgelöst. Mit Unterstützung von Naopoleon Bonaparte wurde die Eidgenossenschaft ab dem Jahr 1803 wieder föderalistisch organisiert – die beiden Appenzell erhielten ihre Souverenität zurück und aus dem Restgebiet des alten Kanton Appenzell – vorgängig Kanton Säntis – und dem Kanton Lindt wurde neu der Kanton St. Gallen geschaffen.
Unteres Bild zeigt Napoléon Bonaparte in einer Lithographie von 1798/99. Napoléon wurde am 15. August 1769 auf Korsika geboren und starb am 5. Mai 1821 auf St. Helena. Er war General, Staatsmann und Kaiser.
Das Jahr 1803 war auch der Beginn der Mediation. Es ist die Epoche der Schweizer Geschichte, in der die Schweiz faktisch ein französischer Vasallenstaat war. Die Mediationsakte bildete dabei die verfassungsrechtliche Grundlage der föderalistischen Schweizerischen Eidgenosenschaft und ihrer Kantone. Auch diese Zeit war von kurzer Dauer, denn sie endete bereits zehn Jahre später wieder.
Die richtige Antwort auf unsere am 23. Februar 2012 im Hirnwurm-13 gestellte Frage lautet: Der in der Helvetischen Republik gegründete »Ostschweizer-Kanton« – mit Gebieten des heutigen Kantons St. Gallen und beider Appenzell – hiess Kanton Säntis.
Auf unseren »Hirnwurm-13« haben wir einige richtige und keine falschen Lösungen erhalten. Wie angekündigt, musste bei mehreren richtigen Einsendungen das Los entscheiden. Die Gewinnerin bzw. der Gewinner wird von uns per e-mail persönlich benachrichtigt und erhält den Gutscheincode für eine Gutschrift von CHF 54.00 (Jackpot) auf die nächste Rechnung des »buchplanet.ch«. Wir danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für das Interesse und hoffen, dass viele Personen auch am »Hirnwurm-14«, der am nächsten Donnerstag, 8. März erscheinen wird, mitmachen werden.
Bild-Quellen:
Bild A: Wikipedia
Bild B: Wikipedia