Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03407.jsonl.gz/1312

Coquus
Der Küchenmeister (coquus) hatte als Aufseher über die Küche für das leibliche Wohl des Ordens zu sorgen. Die Speiseordnung der Templer ähnelt derer im Zisterzienserorden, wobei einige Erleichterungen festzustellen sind: Beispielsweise sollten die Templer dreimal wöchentlich Fleisch essen (Dienstags, Donnerstags und Sonntags), was in vielen anderen Orden strikt abgelehnt wurde. Auch die Essensmenge war relativ großzügig, denn von den Resten sollten hernach noch weitere Arme gespeist werden. Leider sind sonstige Speisen in der Ordensregel nur spärlich erwähnt, angenommen werden kann aber, wie es in den anderen Orden und auch der säkularen Gesellschaft zu sehen ist, dass es ansonsten Hülsenfrüchte, Käse, Eier- und Mehlspeisen und vor allem Brot und Breie als Basis gab. Als Getränke werden in der Ordensregel ausschließlich Wein und Wasser erwähnt. Von Aragonesischen Konventen ist jedoch bekannt, dass auch Bier und Cidre getrunken wurde.