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Einem Atom wird ein Atomradius zugeschrieben, mit dem seine räumliche Größe näherungsweise bestimmt werden kann. In überwiegend ionisch aufgebauten Systemen werden den Atomen Ionenradien zugeschrieben. Der Ionenradius bezeichnet die effektive Größe eines einatomigen Ions in einem Ionengitter.
Die Atomradien nehmen innerhalb einer Gruppe des Periodensystems von oben nach unten zu und innerhalb einer Periode von links nach rechts ab. Dies erklärt sich daraus, dass innerhalb einer Periode die Kernladungszahl und damit die positive Ladung des Kerns wächst. Somit werden die negativen Elektronen des Atoms stärker angezogen.
Der Atomradius steigt, weil die Anzahl der Schalen und somit die räumliche Ausdehnung des Atoms zunimmt.