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Herausforderungen Guatemalas
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Die soziale Ungleichheit ist enorm: 40% der Bevölkerung Guatemalas ist indigen und extrem benachteiligt.
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Guatemala liegt auf Platz 9 der Länder mit dem höchsten Weltrisikoindex. Dieser berechnet das Katastrophenrisiko als komplexes Zusammenspiel von Naturereignissen und der Vulnerabilität der Gesellschaft. Vom Klimawandel ist Guatemala besonders stark betroffen, die Existenz vieler Kleinbauern ist bedroht.
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Die Bildungslage ist prekär: Lediglich 41.8% der Kinder unseres Projektgebietes besuchen die obligatorische Vorschule.
Ganzheitlicher Ansatz führt zu nachhaltigen Resultaten
Eine PhD-Doktorandin der Universität Kansas führte eine unabhängige Evaluation aller Aspekte des Projekts «Ausgewogene Ernährung für Maya-Kinder» (2017-2019) durch. Dabei hat sich unser ganzheitlicher Ansatz bestätig: Die drei Projekt-Komponenten Ernährungsberatung, Verbesserung der Anbaupraktiken und Förderung von Hygienemassnahmen wirkten sich positiv auf die Ernährungs- und Gesundheitssituation von 125 Maya-Familien in den drei Dorfgemeinden Pajomel, Chuitzanchaj und Laguna Seca aus.
Unsere aktuellen Projekte in Guatemala
Fit für den Schuleintritt: Zweisprachige, interkulturelle und ganzheitliche Förderung für Maya-Kinder
Die Schere zwischen Reich und Arm ist in Guatemala immens gross. Besonders die indigene Maya Bevölkerung lebt oft in Armut und ist vielfältig benachteiligt. In unserer Projektregion sind über 90% der Bevölkerung Indigene. 85% der Bewohnerinnen sind arm und 20% extrem arm.
Natur schützen, Bauernfamilien stützen: Nachhaltige Landnutzung im Wassereinzugsgebiet des Rio Quiscab
Die indigene Landbevölkerung des Wassereinzugsgebiets Rio Quiscab im Departement Sololá überlebt mehrheitlich als Selbstversorger von der Subsistenzlandwirtschaft. 70% dieser Bauernfamilien sind arm. Sie übernutzen ihre natürlichen Lebensgrundlagen Wasser, Wald und Böden.
Mehr als Mais für Maya-Kinder: Gute Ernährung dank nachhaltiger Landwirtschaft
In den drei indigenen Dorfgemeinschaften Pajomel, Chuitzanchaj und Laguna Seca der Gemeinde Santa Cruz La Laguna im Departement Sololá sind über 70% der Kleinkinder unterernährt. Die Ernteerträge der Familien sind bedroht, es fehlt an Kenntnissen über eine gesunde Ernährung und die Hygienebedingungen sind schlecht.
Ein gelungener Start ins Leben – Ganzheitliche Entwicklung für indigene Kleinkinder
Im Department Sololá, dem zweitärmsten von Guatemala, leben über 90% Mayafamilien. Sie hausen in einfachen Unterkünften und versorgen sich mit Subsistenzlandwirtschaft und Gelegenheitsjobs. Ihre Kinder haben schlechte Startchancen. Für viele Familien ist es schwierig, deren grundlegende Bedürfnisse nach Hygiene, ausreichender Ernährung und Entwicklungsmöglichkeiten zu decken.