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Die Schweiz bleibt im internationalen Vergleich wettbewerbsfähig. In einer Rangliste des Lausanner Managementinstituts IMD konnte das Land den zweiten Platz hinter den USA verteidigen. Die Annahme der Masseneinwanderungsinitiative trübt aber die Aussichten.
Es zeichne sich ein Trend zu einer unsicheren Rechtslage ab, heisst es im diesjährigen «World Competitiveness Ranking» vom Donnerstag. So hätten sich Wirtschaftsvertreter besorgt über die langfristige Verfügbarkeit von hochqualifizierten Arbeitskräften geäussert. Dies Unsicherheit könnte ausländische Investoren abschrecken.
Den exzellenten Rang habe die Schweiz ihrer robusten Wirtschaft zu verdanken, die stark auf Wettbewerbsfähigkeit ausgelegt sei, teilte das Institute for Management Development (IMD) weiter mit. Auch der soziale Zusammenhalt sei gut. Zudem profitiere das Land von einer geschwächten Eurozone. Allerdings belaste der starke Franken die Wettbewerbsfähigkeit einiger Unternehmen.
Auf dem dritten Platz ist neu Singapur, das Hongkong (Platz 4) vom Podest verdrängte. Deutschland schaffte es auf den sechsten Rang. In Europa punkteten zudem skandinavische Länder. Schweden (5), Dänemark (9) und Norwegen (10) schafften es dabei unter die ersten zehn.
In den Rankings des IMD werden 60 Länder nach 338 Kriterien untersucht. Zwei Drittel der verwendeten Daten beruhen auf nationalen und internationalen Statistiken. (rey/sda)