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Lob zu Gott, Herr der Welten, und dass Er den Grad unseres Propheten Muhammad noch mehr ehre und preise und seine Gemeinschaft vor dem schütze, was der Prophet für sie fürchtet.
Gott sagt uns im Qur’an, in der Sure `al Baqarah, Vers 183, was bedeutet: „Oh ihr Gläubigen! Euch ist das Fasten wie den Menschen früherer Zeiten vorgeschrieben, auf dass ihr Gott fürchten möget.“
Wir erwarten den Beginn des grossartigen Monats Ramadan mit allem Guten, welches er beinhaltet. Es ist der gesegnete Monat, in welchem der Qur`an in einem Mal durch den Engel Gabriel in den ersten Himmel herabgesandt wurde, ein Buch voller Weisheiten, welches das Herz reinigt. Es ist der Monat, in dem die Leute die Tage in einer obligatorischen Anbetung verbringen. Angesichts des Einflusses des Fastens auf die Leute, welches ihre Persönlichkeit und ihr Benehmen verbessert, gehört die Pflicht des Fastens zu den wichtigsten Anbetungen im Islam.
Der Prophet Muhammad (sallallahu ^alajhi wa sallam) hat gesagt, was bedeutet: „Im Paradies gibt es eine Tür, die `Ar-Rajjan heisst, durch welche die Fastenden eintreten und niemand sonst. Man fragt „Wo sind die Fastenden?“, dann gehen nur jene durch diese Tür. Nachdem sie eingetreten sind, schliesst sich die Tür und niemand anderes tritt mehr durch diese ein.“ Überliefert durch `al Bucharij und Muslim.
Salman`al Farsij hat gesagt, was bedeutet „Wir haben am letzten Tag des Monats Scha^aban einer Rede des Propheten (sallallahu ^alajhi wa sallam) beigewohnt, in welcher er sagte „Oh, ihr Leute! Der Monat Ramadan steht unmittelbar bevor, ein grosser glorreicher Monat. Ein Monat, in welchem es eine Nacht gibt, die besser ist als tausend Monate. Gott hat gemacht, dass das Fasten während desselben Pflicht ist und dass die überobligatorischen Gebete und die Gebete namens Qijamu-Llajl in dieser besonderen Nacht empfohlen sind. Wenn jemand während des Ramadan`s etwas Empfohlenes tut, so ist es wie wenn er in den anderen Monaten eine Pflicht erfüllt. Für denjenigen, der in diesem Monat eine Pflicht erfüllt ist es wie wenn er in den anderen Monaten siebzig Verpflichtungen erfüllen würde. Es ist der Monat der Wohltätigkeit. Wer einen Fastenden nährt, erhält die gleiche Belohnung (dies ist so zu verstehen, dass seine Belohnung gross ist) wie derjenige, der gefastet hat, ohne dass sich die Belohnung des ersteren verringert.“ Daraufhin haben sie ihm (sallallahu ^alajhi wa sallam) gesagt: „Oh Verkünder von Gott! Wir finden nicht alle etwas damit die anderen das Fasten brechen können.“ Da hat der Verkünder von Gott gesagt „Gott gibt diese Belohnung jenen, die jemanden mit einer Dattel, Wasser oder wenig Milch nähren. Sein Beginn (Ramadan) ist eine Gnade, die Mitte eine Vergebung und das Ende die Errettung vor dem Feuer.
Der Prophet (sallallahu ^alajhi wa sallam) hat weiter gesagt, was bedeutet: „Derjenige, der einem Fastenden zu trinken gibt, den lässt Gott aus dem Becken ein Getränk trinken, nach welchem er niemals mehr Durst verspürt und nach dessen Genuss er ins Paradies eintritt.“ Überliefert durch `Ibnu Chuzajmah in seinem Buch `As-Sahih.
Der Monat Ramadan ist der Monat des Guten und der Bereuung
Es ist der Monat der Gnade und des Teilens mit den Armen und Bedürftigen. `Al Bucharij hat überliefert, dass `Ibnu ^Abbas gesagt hat, was bedeutet: „Der Verkünder Gottes ist das grosszügigste menschliche Wesen und während des Ramadan’s war er (sallallahu ^alajhi wa sallam) noch freigiebiger.“ Gewiss, wenn der Fastende die Bitterkeit des Hungers fühlt erinnert ihn dies an das, was die Armen und Bedürftigen erdulden.
Es ist eine Übung an Geduld, denn der Fastende unterlässt alles, was seine Seele an Neigungen besitzt bezüglich der Dinge, die das Fasten brechen. Er strengt sich an, um den Befehlen Gottes zu gehorchen. Das Fasten ist ein Sieg über die Leidenschaften, den Stolz und die Überheblichkeit, die eine Person haben kann.
Das Fasten ist ein Sieg der guten Prinzipien und eine Krafterneuerung bezüglich des Praktizierens der Religion. Der Verkünder Gottes hat gesagt (sinngemäss): „ Das Fasten ist ein Schutz, also wenn einer von euch fastet, soll er sich davon enthalten grobe Worte zu benützen und ein schlechtes Benehmen zu haben. Falls jemand versucht ihn zu bekämpfen oder zu beschimpfen, soll er ihm sagen „Ich faste, ich faste.“
Lieber Bruder, liebe Schwester, der Monat Ramadan steht bevor, nutze ihn, um dich in der Religion zu verbessern! Halte dich an die Gesetzgebung Gottes und folge Seinem Verkünder (sallallahu ^alajhi wa sallam). So sollen wir in diesem gesegneten Monat die Gelegenheit nutzen uns zu besinnen, um uns dem Guten zu widmen und uns im obligatorischen Wissen der Religion zu stärken.
Wisse, dass Gott uns hilft unsere Pflichten zu erfüllen und zu diesen Pflichten gehört auch die Entrichtung der Zakat `al Fitr. Diese steht in Verbindung mit dem Monat Ramadan.
Die Zakat `al Fitr ist auf jeden Muslim obligatorisch, auf sich selbst und auf alle, für deren Bedürfnisse er aufkommen muss, falls sie Muslime sind, vom Moment an, indem sie an einem Teil des Ramadan’s und des Schawwal teilnehmen. So ist es eine Pflicht für den Verantwortlichen eines Neugeborenen, welches vor dem Sonnenuntergang des letzten Tages des Ramadan’s geboren wurde und bis zu einem Teil des Schawwal’s lebte, die Zakat `al Fitr zu entrichten. Ebenso muss er für sich selbst, seine armen Eltern, seine Kinder, welche die Pubertät noch nicht erreicht haben und seine Frau die Zakat zahlen. Es ist jedoch für den Vater keine Pflicht sie für seine erwachsenen Kinder zu entrichten. Er kann sie mit dem Einverständnis seines verantwortlichen Kindes für ihn entrichten.
Auf jede Person muss er einen Sa^ des am meist konsumierten Grundnahrungsmittels des Landes geben. Dies, falls diese Menge seine Schulden übersteigt und was man braucht, um sich zu ernähren, sich zu bekleiden und eine Unterkunft zu stellen, für sich und diejenigen, welche unter seiner Verantwortung stehen. Dies während des Tages vom Fest des Fitr’s und der darauf folgenden Nacht. Ein Sa^ entspricht dem was zwei mittelgrosse aneinandergefügte Hände vier Mal füllt. Es ist nach einigen Gelehrten erlaubt den Wert der Zakat mit Geld zu zahlen. Wir haben errechnet, dass dies in der Schweiz weniger als CHF 5.- pro Person entspricht. Derjenige, der CHF 5.- oder mehr zahlt, soll für das, was die Zakat übersteigt, die Absicht der Spende machen.
Für das Bezahlen der Zakat ist die Absicht erforderlich, wenn der entsprechende Wert zur Seite gelegt wird. Das heisst er formuliert in seinem Herzen die Absicht, dass dies die Zakat für seine Person sei. Dies einem Hadith des Propheten (sallallahu ^alajhi wa sallam) entsprechend, aus welchem man versteht, dass die guten Taten auf Grund ihrer Absicht belohnt werden.
Die Zakat erhalten diejenigen acht Kategorien von Leuten, welche im Qur’an erwähnt sind, wie zum Beispiel die Armen. Es ist eine Pflicht diese Zakat vor dem Sonnenuntergang des Tages des Festes von `al Fitr zu entrichten, denn die Gelehrten haben gesagt, dass die Verspätung über diesen Zeitpunkt hinaus – ohne gültige Entschuldigung – verboten sei. Dies mit dem Wissen, dass es erlaubt ist, sie von Beginn des Ramadan’s an zu entrichten.
Bemerkung: Es ist nicht erlaubt den Wert per Post- oder Banküberweisung vorzunehmen, da das effektiv bezahlte Geld die Bezugsberechtigten direkt erreichen muss. Die Zakat kann auch im Islamischen Zentrum abgegeben werden, welches sie an diejenigen weiterleitet, welche das Recht auf sie haben.
Wir wünschen euch einen gesegneten und Ramadan.
Möge er mit vielen guten Taten erfüllt sein!