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Weil im September deutlich mehr exportiert als importiert wurde, verbuchte die Alpenrepublik in ihrer Handelsbilanz einen Rekordüberschuss von 4,4 Milliarden Franken, wie das Finanzministerium am Donnerstag mitteilte. Im zurückliegenden dritten Quartal konnte insbesondere die Pharma- und Chemieindustrie ihren Absatz steigern. In der Schweiz haben mit Roche und Novartis zwei der grössten Branchenvertreter ihren Sitz.
Nach der Aufgabe des Euro-Mindestkurses von 1,20 Franken Anfang 2015 hatte die eidgenössische Währung deutlich aufgewertet. Weil Schweizer Waren damit praktisch über Nacht im Ausland wesentlich teurer wurden, fürchteten viele kleinere exportorientierte Unternehmen um ihre Existenz. Aktuell kostet ein Euro 1,0848 Franken.
(Reuters)