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1 Antwort
Von der Wertemethode ist abzuraten, da sie nur funktionieren würde, wenn die Absenzen auf die Arbeitstage gleichverteilt wären. Manche Absenzen (Krankheit, Unfall etc.) sind aber, wenn überhaupt, höchstens auf lange Frist (d.h. über ein sehr lange andauerndes Arbeitsverhältnis) vielleicht gleichverteilt, andere Absenzen (z.B. Feiertage) gar nicht. Auch ist es grundsätzlich ein Unding, dem System fiktive Sollzeiten zu hinterlegen.
Im vorliegenden Fall, wo klar eruiert werden kann, wann vorlesungsfreie Zeit ist und wann nicht, drängt sich die Zeitmethode förmlich auf. Die Zeitmethode verhindert Flexibilität keineswegs, da immer mehr oder weniger gearbeitet werden kann als die hinterlegte Sollzeit vorgibt (Soll-Ist-Abgleich), im Rahmen der arbeitsgesetzlichen Bestimmungen.
Was wurde hier verabredet? Verabredet wurde ein 50 % Pensum, bei welchem der Arbeitnehmer in der vorlesungsfreien Zeit 100 % arbeitet und während des Semesters ca. 40 %. Die Fragestellung zeigt, dass beide Parteien zumindest diesbezüglich das gleiche Verständnis haben. Diese Vereinbarung muss nich...