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Aus welchen administrativen Gründen werden MigrantInnen anerkannt?
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Erhält eine Person eine Aufenthaltsbewilligung für die Schweiz (also einen Ausweis L, B oder C), wird ihr ein administrativer Grund für die Einwanderung zugeschrieben. Damit sind nicht die persönlichen Gründe für die Migration gemeint, sondern der Grund für die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung.
Insgesamt gibt es drei wesentliche Einwanderungsgründe: die Ausübung einer beruflichen Tätigkeit (seit 2011 stetig zunehmend), die Familienzusammenführung und die Ausbildung.
Allerdings lassen sich je nach Herkunftskontinent der Personen grosse Unterschiede feststellen. 55,5 % der Migrantinnen und Migranten aus einem anderen europäischen Land kommen aus beruflichen Gründen in die Schweiz. Dies trifft jedoch nur auf 3 % der Personen aus Afrika und auf 16 % der Personen aus Nord-, Mittel- und Südamerika zu.
Mehr als die Hälfte der amerikanischen Migrantinnen und Migranten kommen im Zuge der Familienzusammenführung in die Schweiz. Und ein häufiger Einwanderungsgrund von Personen aus Asien ist die Ausbildung. In der Minderzahl sind Aufenthaltsbewilligungen aus Asylgründen. Dies gilt für alle Kontinente, wobei afrikanische Bürgerinnen und Bürger verständlicherweise häufiger Asyl beantragen und erhalten als Personen aus anderen Herkunftsregionen. In diesen Statistiken sind Personen erfasst, die nach ihrem Asylgesuch eine sichere Rechtsstellung erlangt haben, nicht jedoch Asylsuchende (Ausweis N) sowie Personen, die eine vorläufige Aufenthaltsbewilligung (Ausweis F) erhalten haben.
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Definitionen
Ausweis L: Kurzaufenthaltsbewilligung (bis zu 12 Monate)
Ausweis B: Aufenthaltsbewilligung (jährlich zu erneuern)
Ausweis C: Niederlassungsbewilligung (nach 5 oder 10 Jahren)
Ausweis N: Asylsuchende
Ausweis F: Vorläufige Aufnahme (im Rahmen eines Asylgesuchs)
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Quelle:
Hinweis zum Verfahren: Diese vom Staatssekretariat für Migration (SEM) übermittelten Daten sind nicht vergleichbar mit jenen zur Statistik der Bevölkerung und der Haushalte (STATPOP). Da in der letztgenannten Statistik relativ viele Daten fehlen, wurden die Daten des SEM berücksichtigt.
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