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Film-Tipp des Tages: «Der Mann, der König sein wollte»
Um 1870 beschliessen zwei britische Soldaten, ihr Glück in Kafiristan zu suchen - einem Land, das seit Alexander dem Grossen kein Europäer mehr betreten hat. Rudyard Kipling lieferte die literarische Vorlage für John Hustons 1975 entstandenen Abenteuerfilm «Der Mann, der König sein wollte».
Indien um 1870. In seinem Büro empfängt Rudyard Kipling (Christopher Plummer) den verlumpten, an Körper und Seele versehrten Peachy Carnahan (Michael Caine), der ihm, wie vor Jahren versprochen, von seinen Abenteuern im entfernten Kafiristan berichten will. Damals waren er und Daniel Dravot (Sean Connery), beides ziemlich abgebrannte frühere britische Kolonialsoldaten, mit dem Ziel aufgebrochen, das sagenhafte Kafiristan von Indien aus zu erreichen.
Könige wollten die beiden dort werden, um dann märchenhaft reich zurückzukehren. Ihre Idee war, einen der untereinander verfeindeten Stämme so auszubilden und auszurüsten, dass er alle anderen Fraktionen besiegen kann. Anschliessend sollte den beiden Briten, als Heilsbringern die Krone über die vereinten Stämme Kafiristans angetragen werden.
Zunächst klappt dies alles nur bedingt. Nach einer äusserst beschwerlichen Anreise scheitern die beiden daran, sich mit Menschen zu verständigen, die seit den Zeiten Alexanders des Grossen keinen Kontakt mehr mit Europäern hatten. Als dann aber während Kämpfen ein Pfeil Danny trifft, der davon überraschenderweise keine blutende Wunde davonträgt, geht alles ganz schnell. Weil nämlich die Stammesoberen glauben, es mit einem unbesiegbaren Nachkommen Alexander des Grossen zu tun zu haben, ist für Danny der Weg auf den Königsthron mit einem Mal frei. Alles entwickelt sich wie geplant, bis der Frischgekrönte plötzlich seine Rolle als Gott-König etwas zu ernst zu nehmen beginnt.
SRF 1 zeigt den klassischen Abenteuerfilm exklusiv in Zweikanalton.
Sendeplatz
Sonntagnacht um 01:00 Uhr auf SRF 1