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Hypertrophische Pylorusstenose vs. Gastro-ösophagealer Reflux
Rechts im Bild: Hier liegt ein gastro-ösophagealer Reflux vor, der bis ins dritte Trimenon fortbesteht. Sein einziges anatomisches Korrelat ist ein stumpfer His´scher Winkel; beim Reflux kann nicht allzu selten zusätzlich eine funktionelle Magenentleerungsstörung nachgewiesen werden. Links im Bild: Es kann eine hypertrophische Pylorusstenose diagnostiziert werden. Obschon diese bei der Abklärung nicht an erster Stelle steht, kann eine obere Magendarmpassage zusätzlich nötig sein, wenn der Ultraschall grenzwertige Resultate zeigt, oder ein gleichzeitiger, selbständiger gastro-ösophagealer Reflux zur Diskussion steht.
Bei beiden Patienten ist das Leitsymptom ein rezidivierendes Erbrechen, weshalb eine obere Magendarmpassage angefertigt wurde. Rechts im Bild: Bei diesem 8 Monate alten Mädchen sieht man bei einer ausgedrehten Aufnahme nur eine Spur von Kontrastmittel im Duodenum; der Magen und der distale Oesophagus sind mit Kontrastmittel prall gefüllt, wobei letzterer einen stumpfen Winkel zum Fundus des Magens bildet. Das Erbrechen bzw. Herausgeben besteht seit Geburt. Links im Bild: Bei diesem 5 Wochen alten Knaben ist der Magen mit Kontrastmittel gefüllt; er erscheint wegen tiefgreifenden peristaltischen Wellen segmentiert, der Pyloruskanal ist eng und ausgezogen, und nur der Bulbus duodeni ist dargestellt. Der Patient erbricht seit einer Woche zunehmend und wird wegen Exsikkose und Nicht-Ernährbarkeit notfallmässig aufgenommen.