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In der Studie SAKK 35/14 werden Patienten mit einem fortgeschrittenen follikulären Lymphom behandelt. Dabei handelt es sich um eine Krebserkrankung der Immunzellen, die sich oft mit einer Schwellung der Lymphknoten bemerkbar macht. Viele Patienten, bei denen ein follikuläres Lymphom festgestellt wird, haben zunächst keinerlei Beschwerden, so dass in der Regel keine sofortige Therapie notwendig ist. Erst wenn Symptome der Krankheit auftreten, wird mit einer Chemotherapie begonnen, ergänzt durch die Gabe des Antikörpers Rituximab. Nach Ende der Chemotherapie wird Rituximab noch weiter verabreicht (Erhaltungstherapie).
Es liegen aus Studien Hinweise darauf vor, dass eine Rituximab-Therapie mit dem Wirkstoff Ibrutinib ohne ergänzende Chemotherapie zu besseren Behandlungsergebnissen führt. Dies wird nun mittels der Studie SAKK 35/14 untersucht. Die teilnehmenden Patienten nehmen – zusätzlich zur Behandlung mit Rituximab – während 24 Monaten täglich vier Kapseln mit Ibrutinib oder Placebo ein.