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Lebensraum:
Sehr anpassungsfähig und gilt als ausgesprochener Kulturfolger. Die höchsten Populationsdichten sind in menschlichen Siedlungen, auch in Grossstädten. Bewohnt aber auch Wälder und strukturreiche Agrarökosysteme.
Verhalten:
Kann hervorragend klettern, ist aber mehr Boden- als Baumbewohner. Findet Unterschlupf in Bauernhöfen, Hausgärten, Schuppen, Stallungen, Dachböden, Hecken, Holzstöße und Reisighaufen etc.
Frisst fast jede Art von pflanzlicher und tierischer Nahrung, wobei die Zusammensetzung saisonal schwankt. Hauptanteil der Nahrung sind Kleinsäuger wie Feld- und Spitzmäuse, aber auch Wildvögel und Eier. Im Sommer und Herbst wird verstärkt Pflanzenkost genutzt. Neben Getreide sind vor allem Früchte wie Pflaumen, Birnen, Äpfel oder Brombeeren zu nennen.
Sind fast ausschließlich nachtaktiv, nur während Paarungszeit und in der zweiten Hälfte der Jungenaufzucht sind Marder auch tagsüber ausserhalb ihres Verstecks. Haben relativ stabile Reviere mit festgelegten Grenzen. Männchen bewohnen grössere Areale als Weibchen. Reviere werden mit Duftmarken an glatten, häufig leicht erhöhten Stellen markiert. Dazu wird Urin sowie Drüsensekrete aus der Analregion und von den Hinterfusssohlen abgegeben. In Städten und Dörfern ist das Revier wesentlich kleiner als in Wald- und Feldgebieten.
Fortpflanzung:
Von Mitte Juni bis Mitte August. Männchen leben polygam (d. h. sie paaren sich mit mehreren Weibchen) und beteiligen sich nicht an der Jungenaufzucht. Zwischen Anfang März und Ende April werden durchschnittlich drei Jungtiere geboren, welche 8 bis 10 Wochen lang gesäugt werden. Mit 6 bis 7 Wochen beginnt die Zufütterung von Fleisch. In der 11. Lebenswoche haben Hausmarder die Hälfte ihres späteren Gewichts erreicht. Im Herbst ihres ersten Lebensjahres sind die Jungtiere nach Grösse und Gewicht nicht mehr von den Alttieren zu unterscheiden. Ab der 16. Lebenswoche können Jungmarder selbst Beute machen. Mit 23 Wochen verlassen sie das Revier ihrer Mutter und der Familienverband löst sich auf.
Schaden:
Lärmbelästigung in Dachböden, Schmutz durch Kot und Nahrungsreste und Beschädigung von Isoliermaterialien. Übertragen von Krankheiten wie Tollwut oder Hirnhautentzündung und Parasiten wie Band- oder Saugwürmer auf Menschen und Haustiere.
Abwehr von Mardern:
Wenn es nachts rumpelt und lärmt im Dach, ist meistens ein Marder Schuld daran. Wie gehen wir vor?
- Besichtigung und Aufnahme des Objekts für Angebotserstellung
- Nach Auftragserteilung werden alle für den Marder möglichen Eintrittsstellen verschlossen. Eine Öffnung bleibt offen und wird mit einem speziellen Vergrämungsmittel behandelt
- Nach ca. 10 Tagen, wenn der Marder nicht mehr gehört wird, wird auch die letzte Öffnung verschlossen
Aufgrund unserer Kompetenz und Erfahrung gewähren wir eine Garantie von 5 Jahren auf unsere Arbeit und das eingesetzte Material. Bei nachträglichen Veränderungen im Dachbereich erlischt der Garantieanspruch.
Die Ausführung kann nur bei trockener Witterung (kein Tau, Regen, Schnee, Frost oder Nebel) erfolgen. Aus diesem Grund ist keine genaue Terminzusage möglich.