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Unter der Bezeichnung Tektonikarena Sardona wurde die Region der Glarner Hauptüberschiebung im Juli 2008 von der UNEACO mit einem 32'850 Hektar grossen Gebiet in das Verzeichnis des Weltnaturerbes aufgenommen. Zum Welterbegebiet gehören sieben Dreitausender – darunter der namensgebende Piz Saradona und der Ringelspitz – sowie der Pizol. Die Tektonikarena erstreckt sich über mehrheitlich hochalpine Landschaften auf dem Gebiet von 13 Gemeinden zwischen dem Vorderrheintal, dem Linthtal und dem Walensee.
Nachdem eine Studie der International Union für Conservation of Nature and Natural Resources (IUCN) der Glarner Hauptüberschiebung aufgrund des ihnen vorliegenden Dossiers zunächst keinen aussergewöhnlichen, universellen Wert zusprechen wollten, hat der Bund ein erstes Gesuch an die UNESCO zurückgezogen und 2006 ein überarbeitetes Dossier für einen neuen Antrag erstellt. Im März 2008 wurde die Kandidatur auf Empfehlung der IUCN um die Bedeutung des Gebietes für die Gebirgsbildungsprozesse und für das Verständnis der Plattentektonik erweitert. Das Hauptaugenmerk legte die UNESCO auf den bildenden und wissenschaftlichen Aspekt der Region. Durch die gute Sichtbarkeit der Schichten ist auch für den Laien der Gebirgsbildungsprozess nachvollziehbar.
Quelle: Wikipedia
Tektonikarena Sardona
Sargans