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Jan zeigte über beide Tage starke Wettkämpfe und konnte sich insgesamt 3 Medaillen umhängen lassen. Damit war er der erfolgreichste Untersträssler an diesen Meisterschaften. Im Hochsprung ging er als Favorit ins Rennen und verteidigte mit einem Sprung über 1.96 seinen Schweizermeistertitel vom vergangenen Jahr verdient. Auch über die Hürden zeigte er sowohl im Halbfinal als auch im Final zwei starke Läufe und sicherte sich mit 14.39 den 2. Rang. Das Hürdenhalbfinale fand inmitten seines Kugelwettkampfes statt. Er liess sich aber auch davon nicht beirren und stiess sich mit 14.42m auf den Bronzeplatz. Im abschliessenden Diskuswerfen konnte sich Jan noch über eine PB von 42.28 freuen, was in der Endabrechnung zu Rang 4 reichte.
Über doppeltes Medaillenglück durfte sich Mattia Dora freuen. Im Weitsprung hat er sich viel vorgenommen und war schlussendlich mit der Silbermedaille nicht vollkommen zufrieden. Mit einer Weite von 6.99 kam er nicht ganz an seine Bestweiten von dieser Saison heran, welche ihn definitiv ins Rennen um den Schweizermeistertitel gebracht hätten. Nun galt es die Enttäuschung wegzustecken und in den folgenden Sprintwettkämpfen nochmals zuzuschlagen. Im Final über die 100m entschied ein Wimpernschlag über das Medaillenglück. Leider erwischte Mattia den Start nicht optimal und verpasste schlussendlich die Medaille mit 10.99 um 0.02 Sekunden. Am Sonntag konnte er seine Stärke auf der zweiten Streckenhälfte jedoch ausspielen und sicherte sich in einer starken Zeit die Bronzemedaille (21.86).
Pascal Waser ging im Speerwerfen aufgrund der Abwesenheit von Simon Wieland als klarer Favorit ins Rennen. Der Favoritenrolle wurde er gerecht und er konnte sich die Goldmedaille sichern. Ganz zufrieden war Pascal mit dem Wettkampf jedoch nicht, blieb er mit einer Weite von 58.55m etwas unter seinen Erwartungen.
Carina Meyer zeigte sich im Weitsprung in Topform. Mit einem starken Sprung auf 5.83 (wäre PB, jedoch etwas zu viel Windunterstützung) konnte sie ihren besten Wettkampf zeigen, als es um die Medaillen ging. In der Endabrechnung reichte dieser Sprung für Rang 3. Ebenfalls trat Carina über die 100m an, wo sie aber bei schwierigen windigen Bedingungen nicht ganz an ihre Bestleistung herankam (Vorlauf 12.70 / Halbfinal 12.72).
Matin Fuchs hat sich trotz einer nicht optimalen Vorbereitung in den letzten beiden Wochen (Muskelverhärtung) für das Wochenende viel vorgenommen. Schon über die 100m zeigte er im Halbfinal, das mit ihm an diesen Titelkämpfen zu rechnen ist. Mit starken 10.88 konnte er seinen Halbfinal für sich entscheiden und sich direkt für den Final qualifizieren. Im Final erwischte er den Start nicht optimal und lief mit 10.93 auf den undankbaren vierten Rang. Umso motivierter startete er am Sonntag über die halbe Bahnrunde. Bereits im Vorlauf zeigte er, dass er im Final definitiv zu den Medaillenkandidaten gehören wird. Mit seinen 21.56 pulverisierte er dann auch seine PB deutlich und freute sich umso mehr über die Bronzemedaille in einem starken Feld.
Die Siebenkämpferin ging an diesen Meisterschaften über die beiden Sprintdistanzen (100m und 200m) an den Start. Nach einem tollen 200m an den Mehrkampfmeisterschaften in Langenthal, war eine Finalplatzierung keine Überraschung. Im Final kam sie nicht mehr ganz an die Zeiten aus dem Vorlauf und von Langenthal heran, was schlussendlich bei starker Konkurrenz zu einem guten 6. Rang reichte. Über die 100m kämpfte sie sich in Halbfinale.
Bei den 400mHürden der U23 Männer wurde am Sonntag direkt der Final gelaufen. Lars konnte seine Bestleistung am Tag X abrufen und überquerte die Ziellinie in 53.48. Obwohl er bis zum letzten Meter um die Medaille gekämpft hat, reichte es am Schluss ganz knapp nicht. Trotz dem vierten Rang darf er sich über eine neue persönliche Bestleistung freuen.
Am Samstag konnte sich Kira über die 400m Hürden souverän für den Final vom Sonntag qualifizieren. Im Final kam sie nicht mehr ganz an ihre besten Rennen von der Saison heran. Die sehr windigen Bedingungen forderten den Läuferinnen bezüglich Rhythmisierung alles ab. Kira erreichte schlussendlich den 6. Rang (69.12).
Der Zehnkämpfer war an diesem Wochenende in drei Disziplinen am Start. Im Weitsprung reichte es mit 6.89 für den Finaleinzug. Auch mit der Weite darf er zufrieden sein, denn bis jetzt ist er erst an den Mehrkampfschweizermeisterschaften in Langenthal weiter gesprungen. Über die 110m Hürden war die Medaille für Yves in Reichweite. Jedoch hatte er im Finallauf an der 7. Hürde einen massiven «Strauchler», was ihn aus dem Tritt brachte. Nun galt es die Enttäuschung abzuhaken und die volle Konzentration dem Stabhochsprung zuzuwenden. Dies gelang Yves und er durfte sich mit 4.20 über eine neue persönliche Bestleistung freuen (7. Rang).
Der Werfer erwischte ein starkes Wochenende und konnte sich sowohl im Kugelstossen, wie auch im Diskuswerfen beides Mal für den Final qualifizieren. In beiden Disziplinen erzielte Oliver zudem persönliche Bestweiten (Kugel: 14.29 / Diskus: 40.32).
Ebenfalls in den Würfen stand Jerry Rüegg am Start. Im Kugelstossen durfte er sich über eine PB und den Finaleinzug freuen (12.32 – 6. Rang). Auch der Speer flog auf eine persönliche Bestweite von 50.54, was ebenfalls zu Rang 6 reichte.
Ebenfalls am Start waren Leandro Gimmi im Weitsprung, welcher mit 6.54 den Final nur ganz knapp verpasste. Robin Oberholzer bestritten den 1500m Vorlauf in einer Zeit von 04:23.86. Über die volle Bahnrunde war bei den U23 Svenja Gut am Start. Sie erreichte im Vorlauf eine Zeit von 61.62. Linus Bernhard mass sich über die 800m mit der Schweizer Spitze und erreichte das Ziel in 02:05.21
Herzliche Gratulation allen Athletinnen und Athleten zu den Leistungen und ein grosses Dankeschön an alle Trainerinnen und Trainer für die ganzjährige Betreuung unserer Athletinnen und Athleten und dem Support vor Ort.