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Untersuchungen
(Anderson et Al) haben klar belegt, dass hochintensives Licht, durch die
Epidermis eindringt, von der Haarwurzelregion absorbiert und neutralisiert wird
und bedingt durch den temporären Temperaturanstieg der Absorption als
Wachstumshemmer in der Follikelregion agiert.
Das
Haarfollikel besteht aus mehreren Regionen, die für diese Behandlung von
Interesse sind:
Dermal
Papilla:
Steuert und initiiert die
embryonale Entwicklung eines Haarfollikels. Sie besteht aus einer hochaktiven
Zellgruppe, die erwiesenermassen dazu in der Lage ist die Follikelentwicklung in
der Epidermis zu induzieren, die für den Haarwuchs zuständig ist (Oliver
1966a, Oliver 1966b, Oliver 1967). Je ausgeprägter und grösser die Zellstruktur ist, aus der die
Dermal Papilla besteht, desto dicker ist das Haar, dass das Haarfollikel
produziert.
Zellstruktur ist, aus der die
Dermal Papilla besteht, desto dicker ist das Haar, dass das Haarfollikel
produziert.
Basement
Lamina:
Eine dünne Zellschicht, die die
Dermal Papilla von den Haarschneidezellen trennt. Sie ist eine Barriere zwischen
Dermis und Epidermis.
Matrixzelle:
Epidermal abstammende Zellen nahe der Derma Papilla. Diese Zellen haben sich auf Zellteilung und Vermehrung konzentriert um mehr Zellen produzieren zu können. Die Zellen, die sich in der Mitte des Haarfollikels entwickeln, werden Cortexzellen genannt. Sie sind dazu bestimmt ein Teil des Haares zu werden.
Cortex
Cells:
Zellen
, die von den Matrixzellen produziert werden und ein Teil des Haares werden.
Durch die konstante Teilung dieser Zellen und den so entstehenden
Produktionsstrom werden die Zellen nach aussen, Richtung Hautoberfläche
gedrückt. Während
sie sich durch das Haarfollikel bewegen, beginnen sie sich in
verschiedene Zellarten zu unterteilen. Die Cortexzellen verändern ihre Struktur
von einer runden zu einer flachen Erscheinung. Sie werden in Lagen (Lamellen)
zusammengedrückt. Wenn das Haarfollikel Melancytezellen beinhalten, dann
verbinden sich die Cortexzellen mit Melaninpigmenten. Diese Cortexzellen werden
dann keratinisiert und verhärtet. Wenn dies eintritt, ist es für die Zellen
unmöglich weiter zu funktionieren und sie sterben ab. Die verhärteten Zellen
werden dann von der Haarwurzelregion weggeschoben, während sich neue Zellen
hinter ihnen bilden. Die Cortexzellen sind nun ein Teil des toten
keratinisierten Gewebes, welches das sichtbare Haar bildet.
Kapillare:
Kleine
Blutgefässe, die Sauerstoff
und Nahrung zu den Haarfollikeln transportieren sowie CO2 und Abfall der bei dem
metabolistischem Zyklus der Zellen entsteht abtransportieren.
Wenn man eine Hautpartie bestrahlt, indem man einen Lichtimpuls aussendet, dringt dieser durch die Epidermis ein und wird von den Zellen absorbiert.
Je
dunkler das Zielgebiet ist, desto mehr Energie wird absorbiert. Die Matrixzellen
(zuständig für die Produktion der Haargefässzellen) stellen das dunkelste
Gebiet dar. Dafür ist das Melanin innerhalb dieser Zellen verantwortlich.
Ein
weiteres dunkles Gebiet sind die Kapillargegenden – vor allem diejenigen,
durch die Venenblut fliesst. Venenblut ist dunkler, weil es Hämoglobin enthält,
welches keinen Sauerstoff transportiert. Ausserdem gerinnen durch die
Bestrahlung viele Matrixzellen und stellen die Funktion ein.
Matrixzellen,
die nicht gerinnen, werden dazu veranlasst ihre Kalziumpumpen zu aktivieren.
Laut Friedemann (1993) setzt bei einem hochfrequentigen Lichtimpuls eine enorme
Kalziumfreigabe von den Mitochondrien an das Cytoplasma ein. Die Hyperaktivität
der Kalziumpumpen erschöpft die ATP (ein Energiemolekül) der Zelle, und hat
zur Folge, dass der Zellmetabolismus gehemmt wird, d. h. es werden weniger
Cortexzellen produziert, woraus ein geringeres Haarwachstum resultiert.
Ein
anderer Effekt des Lichtimpulses ist die Verklumpung in den Kapillaren. Die
Verklumpung stört den Blutzufluss zu den Haarfollikeln, was bedeutet, dass
weniger Nahrung und Sauerstoff transportiert werden und dementsprechend die Möglichkeit
reduziert wird, Haare zu produzieren.
Auf
diesen drei Punkten basiert das Prinzip dieser Haarentfernung. Die Gerinnung ist
die Hauptsache, jedoch tragen die anderen beiden Effekte auch ihren Teil zum
Haarverlust bei.
Das Crystal 512 Gerät produziert ausreichend Lichtenergie in der richtigen Wellenlänge um diese Effekte hervorzurufen, aber nicht genug Energie um andere Hautpartien zu beeinflussen.