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Die Basis der Behandlung bei der Parkinson'schen Erkrankung bleibt die medikamentöse Behandlung vor allem mit L-Dopa und Dopaminagonisten. Nicht selten kommt es jedoch bei alleiniger medikamentöser Behandlung nach einer Weile zu Folgeerscheinungen. Patienten fallen oft kurz nach Medikamenteneinnahme zurück in die „Off“-Phasen oder es kommt zum Auftreten von unwillkürlichen Bewegungen.
Durch die Implantation von Elektroden in bestimmten Hirnregionen (vor allem im Nucleus subthalamicus oder im Globus pallidus internus) kann zusätzlich zu den Medikamenten eine wesentlich kontinuierlichere Behandlung gewährleistet werden.
Der Eingriff wird im Wesentlichen im Wachzustand durchgeführt und dauert insgesamt ca. sieben Stunden. Zuerst erfolgt dabei die Anlage einer Zielvorrichtung („Stereotaxierahmen“) in örtlicher Betäubung am Kopf. Bei der Einlage der Elektroden werden Hirnströme abgeleitet, die Aufschluss über das genaue Erreichen der Zielregion geben. Anschliessend wird noch während der Operation probehalber stimuliert, um die Wirkung zu prüfen, aber auch um Nebenwirkungen frühzeitig zu entdecken und durch Korrektur der Elektrodenposition darauf reagieren zu können. Nach Implantation der Elektroden schliesst sich ein kurzer Eingriff in Narkose an, bei dem der Impulsgenerator („Batterie“ oder „Neurostimulator“) unter die Haut implantiert wird.