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Band XXIX. No. 23. 6. Juni 1885.
Patent bericht. 441
Stange z gehaltenen Einlaufschiebern A und R gestattet wird, sich zu bewegen. Der Einlauftrichter ist in zwei Arme geteilt. Gegen das Ende der Füllung wird der grössere geschlossen, der kleinere, welcher verhindern soll, dass bei Schluss des Einlaufens noch etwaige grössere Körper, Steine u. dgl. einfallen, öffnet sich plötzlich. Der kleine Schieber ist nämlich der Aufwärtsbewegung von p nicht gefolgt, sondern hat sich mit b gegen den Arm o. gelegt. Dieser ist durch q und m arretirt und wird nun durch den Stoss des Bolzens 6 auf L ausgelöst, zu welchem Zwecke der durch Gewichte beschwerte Hebel Q der Wage eine Beschleunigung erteilt. (Q legt sich nach der Auslösung gegen einen Stift.) Die Figur zeigt die Wage in diesem Augenblicke; der grosse Einlauf ist ganz geschlossen, der kleine im Begriff sich zu öffnen. Sobald dann das Gleichgewicht erreicht ist, stösst die am Gefässe befestigte Klinke o an den Bolzen der festen Stange T, die Klappe B öffnet sich und hakt sich hinter dem Zapfen f fest. Nach der Entleerung bewirkt P die Aushakung und Schliessung der Klappe. Soll die Wage frei spielen, so braucht nur M* mit der Schneide h um g gedreht zu werden; M legt sich dann gegen den Stift s.
gelegt und der Anschlag n2 der Gaspumpenstange mittels des Hebels II das Ventil a geöffnet hat, also die Spannung im Cylinderraum A auf Atmosphärendruck gesunken ist, hebt die Luft in a das Ventil c und fegt die Verbrennungsrückstände grösstenteils durch a heraus, so dass beim Rückhub von B ziemlich reine Luft im verlängerten Cylinderraum A verdichtet wird. In diese Luft wird von der Gaspumpe DE eine genau abgemessene Menge Gas gepresst, um die für die Kraftwirkung günstigste Mischung der Ladung zu erzielen. Der Hub des treibenden Excenters ist nämlich genau einstellbar, der aus zwei Teilen pj bestehende Pumpenkolben D saugt also aus dem (mit Rückschlagventil versehenen) Gasrohr t die richtige Menge Gas ein und drückt sie bis auf den letzten Rest durch das Tellerventil h und den Kanal g nach A, indem er den Sitzrand von h ein wenig überschreitet. Bei dem nun folgenden Saughube von D verschiebt sich der Teil p auf dem Bolzen k des Teiles j, saugt dadurch Gas aus dem Rohr t! durch entsprechende Bohrungen, Ringraum k” und Bohrungen u in den Zwischenraum a”, und dieses entzündet sich durch die Oeffnung e des Kamines n1 am Aussenbrenner 0. Nach Abschluss von e und t! strömt aus dem Raume b ein brennkräftiger Teil der gespannten Ladung durch Bohrungen t” und n nach r”, gleicht die Spannungen in A und a” aus und unterhält die Innenflamme, bis diese aus r” durch e” nach A schlägt.
K1. 58. No. 3O921. Neuerung an Rahmenfilterpressen. J. Kroog, Halle a/S. Die fein gerieften Filterplatten p sind im unteren Dichtungsrande mit Seitenkanälen o versehen, welche durch eine Anzahl T-förmiger Bohrungen n mit den Riefen in Verbindung stehen, und die offenen Schlammrahmen r haben oben Entlüftungshähne mit Kelchen l, durch welche Anordnungen folgendes patentirte Verfahren ermöglicht wird, um zu verhindern, dass die oberen Teile der Schlammkuchen weicher und poröser als die unteren werden. Man öffnet alle Lufthähne l, schliesst alle Ablaufhähne h und lässt durch langsames Oeffnen des am Ende des Schlammkanales S befindlichen Eintrittsventiles das Filtergut durch die Bohrungen u u in die Rahmen treten, bis sein Erscheinen in den Kelchenl das Entweichen sämmtlicher Luft anzeigt. Nun schliesst man den Schlammeintritt, darauf die Kelchhähne l und öffnet die Ablaufhähne h. Wenn man dann den Schlammeintritt wieder öffnet, beginnt erst die Filtration, und zwar an allen Stellen gleichzeitig, wodurch völlig homogene Kuchen entstehen. Man kann auch alle Kanäle o bei b durch einen Ablaufkanal vereinigen, so dass ein Ablaufhahn h genügt.
K1. 59. No. 31O11. Injectordüse mit beweglichem Seitenteil. Abh. v. No. 3530. Schäffer & Budenberg, Buckau. Die mit einem (oder zwei) beweglichen Teile d versehene Mischdüse (vgl. D. R.-P. No. 3530 und 12848) hat den Zweck, dem Dampfe beim Anlassen des Injectors durch Zurückdrücken von d eine directe weite Verbindung mit dem Schlabberraume zu verschaffen, um ein schnelles kräftiges Ansaugen des Wassers zu bewirken. Hat der Wasserstrahl die es erforderliche Geschwindigkeit erlangt, so "A- tritt er in die Druckdüse und von hier * in den Kessel, worauf sich d selbstthätig - infolge der saugenden Wirkung des Wasserstrahles schliesst. Um zu ver
meiden, dass der beim Anlassen des Injectors in die Mischdüse eintretende Dampfstrahl durch Eröffnung von d gestört werde, ist der volle Einsatz a angeordnet, welcher über den Drehpunkt von d hinausragt, so dass auch bei geöffnetem d ein scharf begrenzter Dampfstrahl durch die Mischdüse tritt und eine schnellere Eröffnung des Dampfkesselventiles bewirkt wird. --Kl. 76. No. 3O879. Selbstthätige Mule - Feinspinnmaschine. A. Wagner, Hausen-Raitbach. Der Wagen wird am Ende der Ausfahrt durch Sperrhaken a, welche an beiden Enden des Wagens angebracht sind, dadurch arretirt, dass diese Haken in die am Gestelle befestigten Nasen C einfallen. Die Auslösung der Sperrhaken aus den Nasen erfolgt vor Beginn der Wageneinfahrt vermittels einer Mechanismenreihe von dem Hebel für die Bewegung des Aufwindedrahtes aus bei dessen Thätigkeit während des Abschlagens. Kurz vor Beendigung der Wageneinfahrt gestattet der Aufwindehebel das Niedersinken der Sperrhaken, welche mittels der Federn
b niedergedrückt werden. Die A. Spindeltriebwelle ist an jeder # Wagenhälfte mit einer Backen- CDU
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bremse k k! versehen, welche am Ende der Wagenausfahrt durch das Anstossen des mit der Bremse verbundenen Hebels m gegen einen am Fussboden befestigten Anschlag n in Thätigkeit gesetzt wird; das Abschlagen kann daher sogleich ausgeführt werden. Mit beginnender Einfahrt des Wagens entfernen sich die Hebel m von den Anschlägen n und die Wirkung der Bremse wird aufgehoben. Behufs sofortiger Lösung der letzteren werden die Hebel l und m durch die Feder 0 auseinandergedrückt, um die Bremsbacken von der Spindeltriebwelle abzuheben.
Kl. 86. No. 3O884. Verfahren und Einrichtung zum Aufschneiden der Florfäden bei Schuss-Sammt. H. Lee, Bolton (Lancaster). In den Schuss-Sammt werden ausser den Grundkettenfäden noch besondere Führungskettenfäden e derart eingewebt, dass dieselben in den Florschläuchen frei liegen. Die Führungskettenfäden sind in dem Gewebe so verteilt, dass in jedem der Florschläuche zwei dieser Fäden und zwar an den beiden äussersten Kanten derselben liegen. Das Gewebe wird unter einer Schiene k dem Brustbaum i zugeführt, über welchem sich auf einer schnell Gumlaufenden Welle die Kreismesser p befinden. Das Sammtgewebe gelangt nach abwärts, während die Führungskettenfäden mittels einer Walze l nach aufwärts gehen, um die Florfäden in den Bereich der Kreismesser zu bringen, so dass diese den Polschuss aufschneiden.
Litteratur.
S. Graf, Anwendungen der Festigkeitslehre auf den Ähinenbau Wien, Spielhagen & Schurig, 1885. 492 S. 8 %. B. Das vorliegende Werk ist eine reichhaltige Sammlung von Aufgaben aus der Festigkeitslehre für Maschineningenieure nebst vollständigen, wissenschaftlich begründeten Auflösungen derselben. Man wird kaum eine Berechnung einer Abmessung, die nicht rein empirischer Natur ist, in dem Buche vermissen; daher wird es dem Praktiker in allen Fällen ein bequemes Auskunftsmittel sein. Auch dem Studirenden kann die Schrift als eine wertvolle Bereicherung der technischen Literatur bestens empfohlen werden, wenn er beabsichtigt, gehörte Vorlesungen über den Gegenstand mittels Durchrechnung guter Beispiele sich ganz zu eigen zu machen.
Die Sammlung ist in vier grosse Abschnitte eingeteilt: Aufgaben aus der Lehre von der Zug-, Druck- und Scheerfestigkeit, von der Biegungsfestigkeit, von der Torsionsfestigkeit und von der Knick- und zusammengesetzten Festigkeit.
Im einzelnen auf die behandelten Beispiele einzutreten, würde zu weit führen; die Versicherung grosser Vollständigkeit mag genügen. Die Berechnung der Eisenbahnwagenachsen unter Berücksichtigung der Centrifugalkraft bedarf einer Berichtigung. Um die von den Schienenköpfen auf die Achse ausgeübten Reactionen zu ermitteln, ist die Resultante aus Belastung und Centrifugalkraft nach den Mitten der Schienenköpfe zerlegt worden; diese Zerlegung ist ungenau. Läuft die Achse (in der Curve) an der äusseren Schiene an, so läuft der Reifen des äusseren Rades mit seiner Hohlkehle am Schienenkopf an, der innere dagegen läuft mit seinem Konus auf dem Schienenkopf. Die Reaction an letzterem Radreifen kann daher nur normal zur Mantellinie des Konus gerichtet sein (streng genommen käme hier noch der Reibungswinkel in Betracht); es muss somit jene Resultante aus Last und Centrifugalkraft soweit in ihrer Richtung verschoben werden, bis sie die erwähnte Normale trifft, und dann erst kann zerlegt werden.
Schlagwetterexplosionen.
Mehrere Schlagwetterexplosionen waren es, welche in letzter Zeit die Gemüter der bergmännischen Kreise in Aufregung setzten, und unter denen die Explosion in Camphausen leider durch die bedeutende Anzahl der Opfer die erste Stelle einnimmt. Wenn man sich nun auch sagen muss, dass solche Katastrophen zu den unvermeidlichen Gefahren der bergmännischen Thätigkeit gehören, so bleibt doch zu erwägen, ob es denn nicht möglich sei, die verheerende Wirkung derselben einzuschränken. Gestatten Sie mir deshalb die
Erörterung der Frage: »In welcher Weise lassen sich die
nachteiligen Wirkungen von Wetterexplosionen in Gruben auf Leben und Gesundheit der dabei betroffenen Arbeiter herabmindern?« Betrachtet man bei derartigen Fällen die endliche Todesursache, so findet man, dass der Tod nur zum Teil durch die Explosion selbst hervorgerufen wird; die bei weitem grössere Anzahl der Verunglückten stirbt erst infolge der Nachschwaden durch Mangel an atembarer Luft oder infolge von Absperrung durch Mangel an Nahrung. Letzterer Fall tritt allerdings selten ein, ist aber nicht ausgeschlossen; ich verweise nur auf die Katastrophe in der DeutschlandGrube, wo es allerdings der aufopferndsten Thätigkeit der Beamten und Arbeiter gelang, das schlimmste abzuwenden, aber – es war auch höchste Zeit. Es würde somit die Wirkung solcher Katastrophen herabgemindert, wenn es gelänge, den Verunglückten Luft, Licht und Nahrung so lange zuzuführen, bis die Verhältnisse ihre Befreiung gestatten. Denken wir uns zu dem Zweck in der Grube in der Nähe der Hauptarbeitspunkte je einen, sagen wir, Rettungsraum ausgeschossen, dessen Inneres durch eine Rohrleitung mit einer über Tag stehenden Luftcompressionsmaschine verbunden ist, so wäre damit der ersten
Bedingung, der Beschaffung frischer Luft, genügt. Nehmen wir an,
diese Maschine habe 2 Plunger von 0,5" Dmr. und 1,2" Hub, so saugt dieselbe in 1 Stunde bei 40 Umdr. in der Minute theoretisch 1130ebm Luft an. Gesetzt, es sei eine Belegschaft von 500 Mann zu versorgen, so ergiebt das für Kopf und Stunde 2,26° oder, 25 pCt. Verlust angenommen, 1,695°". Nach Combes bedarf nun ein Mann stündlich 0,8°" frischer Luft; in Wirklichkeit dürfte derselbe jedoch nur 0,5° ein- und ausatmen. Jedenfalls ist mit 1,695° ausreichend gesorgt, abgesehen davon, dass bei einer Explosion wohl immer ein Teil sofort getötet wird, ein anderer den Raum gar nicht mehr erreicht, sei es nun infolge schlechter Wetter oder der Einstürze, so dass sich in Wirklichkeit die Luftmenge für 1 Kopf noch günstiger stellt. Wir wollen uns nun zu den Einzelheiten der Anlage wenden. Die Luftcompressionsmaschine kann dabei als genugsam bekannt übergangen werden. « Vor allen Dingen gilt es, die Rohrleitung als den Hauptbestandteil der Anlage gegen die Wirkungen der Explosion zu schützen. Erwiesenermassen werden die Schächte in ihrem oberen Teile bei einer Explosion nicht zerstört; man kann daher die Leitung recht gut durch den Schacht führen. Nur in der Nähe des Füllortes, etwa im Abstande von 40°, ist es dringend geboten, den Schacht zu verlassen, da hier gewöhnlich eine teilweise Zerstörung der Zimmerung stattfindet. Es wird sich empfehlen, falls der Schacht in Mauerung steht, mit der Leitung im oberen Teile dicht an der Mauerung zu bleiben und dieselbe dort mit Haken zu befestigen, welche direct unter die Muffen der schmiedeisernen Röhren greifen. Flanschenröhren sind zu vermeiden, um den ausstossenden Gasen und etwa herabfallenden Gegenständen keine Angriffsflächen zu bieten, Gussröhren ebenfalls, da sie zu leicht brechen. Wird der Schacht mit Eisenringen ausgebaut, so bleibt man mit der Rohrleitung am besten ausserhalb der Ringe und befestigt sie mit Haken am Stosse. Innerhalb der Ringe zu bleiben, ist deshalb nicht ratsam, da an den Ringen gewöhnlich die Einstriche befestigt sind, welche, wenn sie durch die ausstossenden Gase verbogen werden, die Ringe in Mitleidenschaft ziehen. H. Will man noch sicherer gehen, so kann man die Röhren in einem seitlich neben dem Schachte niedergeführten Schlitz einbauen und vermauern, wobei die Art des Schachtausbaues nebensächlich ist. Die Mauerung stellt man in diesem Fall in Abständen von etwa 5
bis 10" je nach der Festigkeit des Gebirges auf Träger, damit sie selbst beim Weichen der Schachtzimmerung stehen bleibe. Etwa 40" oberhalb des Füllortes entfernt man sich etwa 10 m vom Schacht und führt von da ab die Leitung durch ein sowohl oben als unten zugemauertes Nebenschächtchen bis auf die Füllortssohle. Auf dieser angekommen, können zur Leitung gusseiserne Muffenröhren mit Gummidichtung verwendet werden, welche etwa 0,2 m unter Schwellenunterkante verlegt werden müssen. Die Muffen legt man wohl am besten in Cement, die Röhren selbst in Beton. Auf diese Weise dürfte die Verbindung des Rettungsraumes mit der Luftmaschine als gegen die Wirkungen der Explosion gesichert zu betrachten sein. Bemerkt sei hier noch, dass die Rohrleitung niemals noch einem anderen Zwecke dienen darf, also z. B. beim Betriebe von Lufthaspeln in der Grube. Für diesen Fall muss stets eine eigene Leitung eingebaut werden, welche sich schon über Tage in gesicherter Entfernung vom Schacht abzweigt und durch eigene Ventile abgesperrt werden kann. Was nun die Einrichtung der Rettungsräume anbelangt, so müssen dieselben, wie schon oben gesagt, in die Nähe der Hauptarbeitspunkte gelegt werden. Die Strecke, an welche dieselben zu liegen kommen, muss in unmittelbarer Nähe ausgemauert sein, damit erstens der Zugang nicht versperrt und zweitens die Strecke selbst als Aufenthaltsort für die Bergleute dienen kann. Aus demselben
. Grund ist auch das Gestänge sorgfältig zu befestigen und aus
zubohlen. Der eigentliche Rettungsraum oder besser -Station, in welchem sich die Lufthähne befinden, ist durch eiserne Thüren, welche jedoch nicht verschlossen sein dürfen und glatt mit der Streckenmauerung abschliessen, abzusperren. Die Rettungsstation soll nicht nur die Lufthähne einschliessen und gebotenenfalls einen Teil der Verunglückten aufnehmen; sie soll auch noch die bei den verschiedenen Unglücksfällen etwa notwendigen Hilfsmittel enthalten, als da sind: in erster Linie Nahrung bei Verschüttungen, Rettungsapparate usw. Zu dem Zwecke müsste bei deren Anlage die Zahl der etwa zu versorgenden Verunglückten festgestellt werden. Gewöhnlich werden es etwa 60 bis 80 Mann sein, für welche der Raum bezw. die Vorräte zu beschaffen sind. Es sind dementsprechend in erster Linie die Lufthähne so einzurichten, dass sie nur die für diese Zahl bestimmte Luftmenge durchlassen, damit die anderen Stationen nicht benachteiligt werden. Was die Nahrung anbelangt, so genügen an Wasser für Kopf und Tag 2, also in 8 Tagen für 80 Mann rund 1300'. Da nun gebotenenfalls auch für andere Zwecke Wasser notwendig werden kann, so seien 2000 angenommen, welche in 4 fahrbaren Kasten von je 500 Inhalt im Raum Aufnahme finden müssen. Das Wasser muss natürlich von Zeit zu Zeit erneuert werden; zur Sicherheit kann etwas übermangansaures Kali vorrätig gehalten werden. An Brot würde 1”é für Kopf und Tag ausreichen; es wären somit etwa 640kg erforderlich, welche in Form von Zwieback in luftdicht verlöteten Büchsen ebenfalls im Raum aufzubewahren wären. Auch das Brot müsste natürlich von Zeit zu Zeit erneuert werden; es ist das aber auch die einzige laufende Ausgabe für Unterhaltung der Stationen. Ferner würden in dem Raume noch unterzubringen sein:
1. etwa 20 Oel zur Beleuchtung; 2. einige kurze Schläuche, um die frische Luft von den Hähnen aus an mehreren Stellen unter die versammelten Verunglückten ausströmen zu lassen; 3. etwa zweimal 500" Schlauch, auf eine hohle Trommel gewickelt und an deren Innenraum angeschlossen, welcher mit der Luftleitung in Verbindung steht, um zur Rettung zurückgebliebener Kameraden in den schlechten Wettern vorgehen zu können; 4. Segelleinen, Latten, Drahtstifte zum teilweisen Abschliessen des gemauerten Streckenteiles zur Aufnahme der Verunglückten; «. . Kalk, um mittels eines Zerstäubungsapparates durch Kalkmilch die Kohlensäure im abgesperrten Raume zu fällen (hierzu gebotenenfalls das überschüssige Wasser); 6. Desinfectionsmittel zum Ueberstreuen der Excremente; 7. Krankenbahre, Charpie und Binden.
In dieser Weise ausgerüstet dürfte es mit einer gut angewiesenen Beamtenmannschaft, welche die Einrichtungen zu gebrauchen ver