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Die ursprüngliche Orgel wurde 1762 von Johann Konrad Speisegger aus Schaffhausen erbaut. Durss Bidermann aus Gösgen fügte die vergoldeten Rokoko-Schnitzereien hinzu. Bedeutende Orgelbauer wie Friedrich Haas (1850) und Friedrich Goll (1920) erweiterten die Orgel und bauten sie um. Das heutige Instrument wurde 1973 von Orgelbau Kuhn aus Männedorf unter Verwendung des originalen barocken Prospekts vollständig neu erstellt. Es umfasst 45 Register, spielbar auf drei Manualen und Pedal.
Der Klang dieser Orgel ist demjenigen einer Barock-Orgel aus dem südlichen deutschen Raum nachempfunden. In der Revision von 1990/91 wurden einzelne sehr helle Register gemildert, weiche Stimmen wie die Voix céleste und eine französische Mixtur kamen hinzu. Im Frühling 2008 wurde eine elektronische Setzeranlage mit 8000 Kombinationen eingebaut. Gespielt wird wie in alter Zeit auf einer mechanischer Traktur.
Informationen siehe: www.andreasjud.ch