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Der Staatsrat befürwortet, dass in Avry-sur-Matran ein Bahnhof entsteht. Das schreibt er in der Antwort auf eine Petition, welche die Elternvereinigung der Schüler der OS Saane-West im Februar mit 184 Unterschriften eingereicht hatte (die FN berichteten). Diesen zusätzlichen Eisenbahnhalt habe die Kantonsregierung als eines von 16 Projekten in ihrer Eisenbahnplanung 2030 berücksichtigt, die sie im November 2014 an den Bund weitergereicht hat.
Der Staatsrat hält weiter fest, dass das Bundesparlament erst 2018 oder 2019 über die Priorisierung der Projekte entscheide. Da das Volk der neuen Finanzierung der Bahninfrastruktur (Fabi) zugestimmt habe, würden nun alle Bahnprojekte durch einen Fonds des Bundes finanziert. Deshalb entscheide der Bund über den Zeitpunkt der Realisierung. Das Bundesamt für Verkehr werde die SBB mit einer Studie beauftragen, um die Einführung des neuen Eisenbahnhaltes zu überprüfen. Dies solle in diesem Jahr geschehen.
Sicherheitsbedenken
Die Eltern der Schüler, die in Avry-sur-Matran die Orientierungsschule besuchen, forderten den zusätzlichen Halt, weil sie die Sicherheit am Bahnhof Rosé, den die Schüler zurzeit benutzen, als ungenügend einschätzen. Der Staatsrat verspricht aber in seinem Schreiben, die Sicherheit mit verschiedenen Massnahmen zu erhöhen. So etwa mit einer Erneuerung der Treppengeländer oder der Verschiebung des Warteunterstandes. Einiges sei zudem bereits realisiert: So würden längere Züge eingesetzt, damit sich die Schüler auf den Quais besser verteilten, und es habe eine Sensibilisierungskampagne für die Schüler stattgefunden. mir