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Das Gebäude der Interkommunalen Feuerwehr Sense Süd hat eine grosse Garage. Darin sind sechs Feuerwehrautos untergebracht. Es hätte ein ganzes Eishockeyfeld Platz! Es hat auch zwei Büros. Wenn es Alarm gibt, sind alle Türen für zwanzig Minuten offen. Die Feuerwehrmänner haben eine grosse Dusche, dort kann man mit den schmutzigen Kleidern duschen gehen.
Die Einsatzfahrzeuge
Das Tanklöschfahrzeug (TLF) kann 2000 Liter Wasser in seinem Tank lagern, der beim Spritzen nach etwa drei Minuten leer ist. Es kann acht Atemschutzmasken mitführen. Im TLF sind 22 Schläuche. Jeder von uns durfte einmal ins TLF, um in der Kabine alles zu besichtigen. Draussen durften wir mit einer Atemschutzmaske atmen. Die Fahrzeuge werden immer rückwärts einparkiert. Das Kommandantenfahrzeug fährt vor und teilt per Funk mit, welche Fahrzeuge gebraucht werden.
Schwer zerstörbare Kleidung
Die Kleidung ist ein wichtiger Bestandteil der Feuerwehr: Sie ist wasserdicht und feuerfest. In der Kleidung war es sehr warm. Zur Ausrüstung gehören ein Helm, eine Jacke, Stiefel und eine Hose. Die Schuhe haben eine Stahlkappe, und die Jacke und Hose haben gute Reflektoren. Jeder Feuerwehrmann hat seine eigene Kleidung, welche in einem Schrank in der Feuerwehrhalle deponiert wird.
Es gibt verschiedene Feuerlöscher, wie zum Beispiel den CO2-Löscher, den Staublöscher und den Schaumlöscher. Der CO2-Löscher kann brennende Flüssigkeiten und Gasbrände löschen. Den Staublöscher sollte man nicht im Haus verwenden, er ist aber sonst für jede Art von Feuer geeignet. Den Schaumlöscher kann man verwenden für Papier und Textilien. Im Praxisversuch dauerte es mit dem CO2-Löscher nicht lange, bis das Feuer gelöscht war. In einem öffentlichen Gebäude ist es obligatorisch, einen Feuerlöscher zu besitzen.
Die starke Wasserpumpe
Es gibt drei verschiedene Arten von Hydranten: mit einem, zwei oder drei Ventilen. Man kann in nur sechs Sekunden 2000 Liter Wasser aus einem Hydranten pumpen. Das ist etwa eine Badewanne pro Sekunde. Am Boden des Hydranten befindet sich eine Sollbruchstelle. Wenn jemand mit einem Auto in den Hydranten hineinfahren sollte, bricht der Hydrant an dieser Stelle, und es kommt kein Wasser raus.
Die Wettkämpfe zum Schluss
Zum Schluss unseres Besuches gab es ein grosses Spiel, einen Wettbewerb. Als Erstes stand das Wettanziehen mit den Feuerwehrkleidern an. Dann gab es noch eine Wasserpump-Challenge. Diese ging so: Wir wurden in Vierergruppen eingeteilt. Drei mussten mit kleinen Bechern die Pumpe auffüllen. Der Vierte musste mit dem Strahl farbige Bälle abspritzen. Danach mussten wir mithilfe des Funkgeräts einen Lego-Duplo-Turm bauen. Das funktionierte sehr gut. Leider war unser Besuch danach schon vorbei ... Es hat viel Spass gemacht! Wir danken den Feuerwehrleuten für den spannenden Besuch vielmals.
Zisch
Sie lesen eine Sonderseite mit Artikeln von Schülerinnen und Schülern, die für die FN als Reporter im Einsatz standen. Im Rahmen des Projekts «Zeitung in der Schule» schreiben rund 750 Kinder aus 24 Deutschfreiburger Primarschulen nebst einer Klasse aus der Sonderschule Les Buissonnets Zeitungsartikel. Das Projekt ist eine Zusammenarbeit der FN mit drei Wirtschaftspartnern und dem deutschen Bildungsinstitut IZOP.
Heute:
Die Alterswiler Klasse 8H hat in ihrem Heimatdorf bei der Angelo Raetzo AG vorbeigeschaut und sich mit Recycling befasst. Mit einem eigenen Plakat haben die Kinder in ihrer Schule fürs korrekte Entsorgen geworben. Die 8H B aus Tafers hat die Interkommunale Feuerwehr Sense Süd besucht.
Zahlen und Fakten
Wichtiges zur Feuerwehr Sense Süd
Bei der Interkommunalen Feuerwehr Sense Süd arbeiten 70 bis 80 Leute. Das Gebäude wurde 2012 erbaut. Wenn sie einen Notruf erhalten, fährt das Einsatzleitfahrzeug voran. Die Feuerwehrleute machen sich für den Einsatz bereit. Sie ziehen ihre Schutzkleidung an, welche in ihren eigenen Fächern ist, und fahren mit den Einsatzfahrzeugen an den Einsatzort. Das Tanklöschfahrzeug, kurz TLF, welches 2000 Liter Wasser fasst, fährt ebenfalls dorthin. Die restlichen Leute werden mit dem Mannschaftsfahrzeug an den Einsatzort geführt. Dort dürfen sie nicht zu viel Wasser auf die Häuser spritzen, sonst fliesst es in die Gemäuer und man muss das Haus stärker renovieren, als wenn man mit den Feuerlöschern löscht. Wenn man in den Häusern nicht atmen kann, muss man eine Atemschutzmaske tragen, mit welcher man es bis zu 20 Minuten lang aushält. Danach muss man wieder aus dem Haus.