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Elektrokonversion
(Rhythmustherapie mit Stromschock)
Das Vorhofflimmern und Vorhofflattern ist eine häufige Rhythmusstörung. Es führt zu unregelmässigem und/oder schnellem Herzschlag. Dadurch kann die Herzfunktion abnehmen, oder die Betroffenen leiden unter unangenehmem Herzklopfen.
Wozu dient die Elektrokonversion ?
Wenn durch das Vorhofflimmern oder Vorhofflattern der Patient deutlich symptomatisch ist oder eine medikamentöse Therapie nicht genügt, sollte versucht werden, einen regelmässigen Rhythmus (Sinusrhythmus) wiederherzustellen.
Mit der Elektrokonversion kann in 90% sofort der regelmässige Rhythmus (Sinusrhythmus) hergestellt werden. Oft muss aber zur Stabilisierung des Sinusrhythmus eine medikamentöse Therapie angeschlossen oder fortgesetzt werden.
Wie wird die Therapie durchgeführt ?
Die Therapie findet im Spital statt, aber ambulant.
Vor dieser Untersuchung dürfen Sie mindestens 6 Stunden nichts essen oder trinken. Am Untersuchungsmorgen dürfen Sie wie gewohnt die Medikamente mit einem Schluck Wasser einnehmen.
2 Pads, worüber der Strom abgegeben wird, werden auf Brust und Rücken geklebt. Eine Venenverweilkanüle wird angelegt, worüber ein Narkosemittel injziert wird. Sobald Sie eingeschlafen sind, wird mit dem Defibrillator Strom von 50-200 Joule abgegeben.
Welche Komplikationen sind zu erwarten ?
Die Komplikationsrate ist klein. Auf der Haut kann eine leichte Rötung auftreten. Die Rauschnarkose wirkt nur kurz. Nach der Untersuchung benötigt es in der Regel keine lange Überwachung und Sie können nach kurzer Zeit nach Hause gehen. Sie dürfen aber kein motorisiertes Fahrzeug lenken oder mit dem Fahrrad fahren, weil die Reaktionszeit durch das Narkosemittel beeinträchtigt sein kann.
Sie werden vor jeder Untersuchung über den Zweck und Untersuchungsvorgang sowie Risiken orientiert. Weil die Elektrokonversion eine semi-invasive Therapie ist, bitten wir Sie, eine schriftliche Einverständniserklärung in Ruhe durchzulesen und am Untersuchungstag unterschrieben mitzubringen.