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Diese Larven (Länge : 1-2cm) sind an verschiedenen kleinen Birklein im Naturlehrgebiet zu sehen. Aber nicht alles was aus sieht wie eine Raupe wird Mal ein Schmetterling! Typisch sind die Sitzhaltung und die grosse Anzahl der Beine und das massenhafte Auftreten. Hier handelt es sich wahrscheinlich um die Larve der Breitfüssige Birkenblattwespe (Croesus septentrionalis).
Die Raupe des Mittleren Weinschwärmers wird bis zu 80 Millimeter gross und ist grün (selten) oder graubraun mit hervorstechenden Augenflecken hinter dem Kopf. Die Raupen sind dämmerungs- und nachtaktiv und verbleiben tagsüber in einem Versteck am Boden. Erwachsene Raupen fressen aber auch am Tag. Sie verpuppen sich am Boden in einem lockeren Gespinst zwischen Pflanzenteilen. Die Falter schlüpfen nach der Überwinterung. Die Raupe des Mittleren Weinschwärmers ernährt sich von den Blättern des Weidenröschen (Epilobium sp.), Blutweiderich (Lythrum sp.) und Springkraut (Impatiens sp.) Das Weibchen des Mittleren Weinschwärmers legt rund 100 Eier auf die Blattunterseiten der Futterpflanzen. Im Moment sind im Naturlehrgebiet mehrere Raupen des Mittleren Weinschwärmers zu beobachten.
Der Schwalbenschwanz ist der grösste und schönste heimische Schmetterling. Anfang Juli findet die Eiablage der Sommergeneration statt. Als Raupenfutterpflanze dienen vor allem einheimische Doldenblütler wie Wilde Möhre (Daucus carota), Bärwurz (Meum athamanticum) sowie Dill (Anethum graveolens), Pastinake (Pastinaca) und Kümmel (Carum carv). Im Naturlehrgebiet sind die Rüebliraupen vor allem den Wilden Möhren und Pastinaken zu finden. Die runden gelben Eier werden meist einzeln an die Pflanzen abgelegt. In 8 bis 10 Tagen entwickeln sich aus ihnen kleine, schwärzliche Raupen mit weissen Streifen. Sie wachsen schnell und entwickeln sich zu wunderschönen Raupen mit grünen und schwarzen Streifen sowie hellorangen Punkten. Die Raupen lassen sich in unserem Raupenkasten am Turm oder auf der Ruderfläche aus nächster Nähe Beobachten! Sie werden sich die nächsten Tage verpuppen und so den Winter verbringen.