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Kryszinski hat genug. Er hat die Detektei dichtgemacht und die TaxiBar übernommen, eine 24-Stunden-Kneipe in Eppinghofen, Mülheims verrufenem Bahnhofsviertel. Doch eigentlich will er nur auf einen Trip, einen endlos langen Trip. Die Mittel dazu soll ihm ein Paket bringen, das er an einem einsamen Atlantikstrand gefunden und zu Hause dem Hehler »Geronimo« in Kommission gegeben hat. Doch dann wird Geronimo erschossen, die ursprünglichen Adressaten des Pakets stehen plötzlich auf der Matte, die örtliche Biker-Mafia mischt sich ein, Kryszinskis Todfeind wird ermordet aufgefunden, drei Roma-Mädchen verschwinden spurlos, Kommissar Hufschmidt ermittelt penetrant, und Kryszinski wird bewusst, dass er sich schon längst auf einem Trip befindet, einem Horrortrip. Und das, ohne auch nur das Haus verlassen zu haben … Kryszinskis 11. Fall ist abgefahren und durchgeknallt wie seine Vorgänger. Spannend, schräg und schwarz wie der Kaffee, der in der TaxiBar serviert wird. Juretzka in Bestform!
Portrait
Jörg Juretzka, 1955 in Mülheim an der Ruhr geboren, ist gelernter Zimmermann und baute Blockhütten in Kanada, bevor er sich aufs Schreiben konzentrierte. Sein Krimi-Erstling Prickel« erschien 1998 im Rotbuch Verlag und wurde mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet. Es war auch der erste Fall für den abgerockten Privatermittler Kristof Kryszinsky. 2000 folgte »Sense«, unter hartgesottenen Krimifans als absoluter Geheimtipp gehandelt. Für »Der Willy ist weg« erhielt Juretzka erneut den Deutschen Krimipreis (2002). Im Frühjahr 2009 erschien mit »Alles total groovy hier« Kryszinskis achter Fall, der prompt auf Platz 2 der KrimiWelt-Bestenliste landete und mit dem 3. Platz national des Deutschen Krimipreises 2010 ausgezeichnet wurde. Zuletzt erschien bei Rotbuch »Rotzig & Rotzig«, »Freakshow« und im April 2014 der elfte Fall »Taxibar«.