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Alain Delon (86) scheint mit dem Leben abgeschlossen zu haben. Wie sein ältester Sohn Anthony (57) bestätigte, soll die Filmlegende sich dazu entschieden haben, in der Schweiz Sterbehilfe zu beantragen. Da Delon den Schweizer Pass besitzt, dürfte es dabei auch kein Problem geben. Nach einem Schlaganfall im Jahr 2019 und dem Verlust seiner Frau im vergangenen Jahr scheint der Schauspieler mit dem Leben abgeschlossen zu haben.
Alles Schwachsinn, behauptet nun sein jüngster Sohn, Alain-Fabien (28). Obwohl sein Bruder die Gerüchte bestätigt, behauptet Alain-Fabien nun, dass diese unwahr seien. Sein Vater soll lediglich gesagt haben, dass es sein Wunsch sei, nicht an lebenserhaltende Maschinen angeschlossen zu werden, sollte er in ein Koma fallen.
«Es ist ein grosser Unterschied zu sagen ‹Sohn, sollte ich in ein Koma fallen und an eine Maschine angeschlossen werden, möchte ich, dass du den Stecker ziehst› und euren Fake-News: ‹Er verlangt Sterbehilfe und hat sich von seiner Familie verabschiedet›», wettert der Delon-Spross auf Instagram gegen die Presse. «Das ist verdammt nochmal nicht wahr. Ein Satz, der aus einem Buch aus dem Kontext gerissen wurde, hat all das verursacht.»
Der junge Delon habe es satt, in den Medien über den Wunsch seines Vaters zu lesen, Sterbehilfe anwenden zu wollen. Als Alain Delon 2019 einen Schlaganfall mit Hirnblutung erlitt, war er schon einmal an Geräte angeschlossen, doch statt den Stecker zu ziehen, wie es angeblich Delons Wunsch sein soll, entschied die Familie sich dafür, ihn am Leben zu erhalten.
Dass Alain Delon die Sterbehilfe für eine gute Sache halte, machte er 2021 in einem Interview bereits unmissverständlich klar. «Sterbehilfe ist die logischste und natürlichste Sache. Ab einem bestimmten Alter und Moment haben wir das Recht, diese Welt ohne die Unterstützung eines Krankenhauses oder lebenserhaltender Geräte stillschweigend zu verlassen», sagte er damals.