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Nach drei Jahren erfolgreicher Lehre mit Abschluss zum Maurer hatte ich die Stelle in einem
kleineren Betrieb begonnen.
Im August 2002 erlitt ich bei einem Ausflug mit dem Turnverein eine Verletzung, die mein Leben verändern sollte. Mit mehreren Turnern am Start, etwas Übermut und jugendlichem Leichtsinn schoss ich im Wettbewerb mit meinen Kollegen mit dem Trottinett die Passstrasse am Kerenzerberg hinunter.
Lange Zeit war ich Erster - bis zur Haarnadelkurve. Mit übersetztem Tempo schaffte ich die Kurve letztendlich nicht, so dass ein Sturz nicht mehr zu vermeiden war. Ein lauter Knall war hörbar zu vernehmen.
Die Diagnose: talo-crurale Luxationsfraktur am li. Articulatio talo-fibulare (offen) .
"li. oberes Sprunggelenk".
Die Verletzung war so schwer, dass mich die erstbehandelnden Ärzte des ansässigen Spitals fragten: "Herr Ziegler, sind Sie noch auf Ihren Fuss angewiesen ?" Kurz - sie überlegten sich, den Fuss abzunehmen.
Dank einer schlechten Versicherungsdeckung durfte man mich jedoch nur im eigenen Kanton operieren. So wurde mein Gelenk reponiert (eingerenkt, gerade gestellt), desinfiziert und ruhig gestellt.
Im KS St.Gallen wurde mein Gelenk erneut auf Grund einer Infektion geöffnet und ausgespült.
Dies wiederholte sich ein zweites und drittes Mal innert 3 Wochen, wobei bei jeder Öffnung die Wunde grösser wurde und Knochenfragmente ausgespült wurden.
Endlich, als die Entzündungsparameter auf Normalwerte waren, begann die eigentliche Arbeit.
Diverse Knochen wurden mittels vier Schrauben wieder befestigt.
Zu guter Letzt musste die offene Wunde, bei welcher der Knöchel des Wadenbeins austrat und welche durch ständiges Öffnen immer grösser wurde, plastisch wieder hergestellt werden.
Dies geschah mit einer Hauttransplantation vom Oberschenkel.
Nach fünf Operationen und sechs Wochen Spitalaufenthalt wurde ich dann entlassen.
Der Chirurg stimmte mich bei der Entlassung und bei den Kontrollterminen nicht gerade zuversichtlich.
Laut ihm und weiteren Expertenmeinungen von anderen Kliniken, müsste ich spätestens nach zwei Jahren das Gelenk versteifen oder sogar ein Kunstgelenk einsetzen lassen.
Auch müsste ich mich von meinen sportlichen Aktivitäten und Hobbys trennen.
Die Rehabilitation verlief mässig. Drei Serien à neun Behandlungen brachten mir nach vier Monaten Gehen am Stock wieder Selbstständigkeit. Nach wie vor waren jedoch immer noch Mobilitätsdefizite, Schwellungen und nach Belastung - Schmerzen vorhanden.
Nach den Verlusten meiner Aktivitäten im sportlichen Bereich folgte auch jener im beruflichen Sektor.
Später musste man mir zwei Schrauben ersetzen. Sie waren gebrochen, wie, ist mir unklar.
Zurück auf der Baustelle konnte ich nach dem Mittag nicht mehr in die Schuhe steigen.
So wurde ich von der SUVA zur IV- Stelle verwiesen, welche mir eine Umschulung nahelegte.
Für mich war klar: Keinesfalls in ein tristes Büro ! Durch die vielen Therapien wurde mir der therapeutische Beruf auch schmackhaft gemacht. Ausserdem versprach ich mir, etwas über meine Beschwerden lernen zu können und dabei eine effektive Lösung zu finden.
Von 2003 - 2005 absolvierte ich also die Ausbildung zum med.Masseur FA/SRK.
Die Ausbildung war sehr spannend und lehrreich. Verschiedene Behandlungsmethoden, Kenntnisse in Anatomie, Physiologie und Pathologie, sowie neue Erkenntnisse aus der Medizin wurden gewonnen.
Nebenbei hatte ich noch die Ausbildung zum Fitness- und Bewegungstrainer als zweites Standbein gemacht.
Im Jahre 2005, bekam ich eine Stelle als Fitnesstrainer und Bewegungstrainer und konnte wenig später auch meine erworbenen Kenntnisse in der physikalische Therapie anwenden.
Dort erfuhr ich über meinen Vorgesetzten von der Nazarov-Therapie, eine Methode, beruhend auf den biomechanischen Gesetzen der Zellstruktur.
Diese Weiterbildung absolvierte ich bei Prof. Dr. habil. Wladimir Nazarov und dem
Institut-Leiter Ulrich Hänsenberger.
Diese beiden Personen haben meine Auffassungen und mein Glaubensrichtung im Bezug zur Wissenschaft und zur Medizin um 180 Grad geändert. Fortan setzte ich mich mit anderen Ansätzen der Physik und der mentalen Kraft auseinander.
Dies tat ich auch deswegen, weil man mir sagte, dass ich sowieso irgendwann mein Gelenk versteifen müsse.
Es hat mir ein Licht am Ende des Tunnels gezeigt. Ich habe ganze Regale von Büchern verschlungen und mir autodidaktisch so manche mentale Technik angeeignet.
Dabei machte ich auch einen Abstecher in die Quantenphysik und die Epigenetik. Bei diesen Forschungen und Weiterbildungen bin ich auf den wahren Grund meines Unfalls gestossen.
Und der Wald lichtete sich!
Ich gebe gerne persönlich Antwort auf das erworbene Wissen.
Im Jahr 2012 holte mich meine Verletzung von einst erneut ein. Die Schrauben waren lose und gebrochen und mussten entfernt werden. Die Abspitzung eines Überbeins war notwendig so wie eine Gelenkspiegelung mit Auskratzung des Narbengewebes und Säuberung des Gelenkspaltes.
Wieder legte man mir nahe, einen sitzenden Beruf zu wählen, und wieder erhielt ich die Diagnose, eine Versteifung des Gelenkes oder eine Prothese sei in den nächsten 2 Jahren mit Wahrscheinlichkeit zu erwarten.
Aber diesmal war ich zuversichtlich, denn schliesslich wusste ich um die Umstände, die diesen Rückfall verursacht hatten. Ich konnte dem entsprechend den Weg meines Lebens in meine bevorzugte Richtung lenken.
Im Jahr 2013 war die Zeit da, um zu handeln und das über Jahre Gelernte endlich fundiert umzusetzen.
Also absolvierte ich eine Ausbildung zum Hypnosetherapeuten HS, um die mentalen Techniken tief und mit grösstmöglicher Wirkung im Unterbewusstsein zu verankern.
Die Hypnose ist ein hervorragendes Werkzeug, um allerlei Dinge im Leben zu verändern.
Nach einer Auszeit im September 2014 und gründlichen Überlegungen bin ich dann zum Entschluss gekommen meine derzeitige Stelle zu kündigen und eine eigene Praxis zu eröffnen.
Jene Praxis auf deren Homepage, Sie jetzt gerade Ausdauer beim Durchlesen beweisen.
Zum Einen um mich von der Arbeit als Fitnesstrainer zu trennen um mehr zeitliche Kapazitäten für meine Patienten zu schaffen. Zum Anderen um mich endlich in meiner beruflichen Bestimmung zu entfalten.
P.S. Bin heute noch immer mit Original - Fuss - Gelenk unterwegs ...