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Nach modernen Massstäben besass die Berufsarmee der römischen Kaiserzeit - gemessen an ihren vielfältigen Aufgaben und an der Menge ihrer äusseren Feinde - mit 400.000 und 500.000 Mann eine erstaunlich geringe Stärke. Sie hatte die klassische Aufgabe, als bewaffnete Macht des Staates in äusseren und inneren Konflikten zu agieren.
Daneben nahm die Truppe auch Funktionen wahr, die heutzutage Aufgaben von Polizei, Wirtschaftspolizei, Zoll- und Steuerbehörden darstellen. Aber damit nicht genug: Als Strassen- und Schiffsbauer, als Architekten und Bauunternehmer, waren römische Soldaten im Rahmen Ihres Dienstes ebenso tätig.
Die verständlich geschriebene Gesamtdarstellung der römischen Militärarchäologie richtet sich an Fachwissenschaftler, Angehörige und Studierende der Nachbarwissenschaften und vor allem an die zahlreichen Reenactment-Gruppen.
Das Buch mit über 560 z.T. erstmals publizierten Bildern wurde vor allem auch geschrieben, um die populären Vorstellungen und Bilder von der Bewaffnung und Ausrüstung der römischen Armee auf den Prüfstand zu stellen.