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Bergbauministerium der Demokratischen Republik Kongo
Kinshasa, Demokratische Republik Kongo (ots/PRNewswire) - In der jüngsten Zeit wurde eine Reihe von Beanstandungen verschiedener Organisationen laut, die die Vergabe von Bergbaulizenzen und den Verkauf von Bergbaubeteiligungen an private Investoren in unserem Land durch Wirtschaftsunternehmen, deren Alleingesellschafter die kongolesische Regierung ist, betreffen.
Das Bergbauministerium fühlt sich zu der Aussage veranlasst, dass die Behauptungen der Nichtregierungsorganisationen deren fehlende Kenntnis des Themas widerspiegeln und dass hier mit zweierlei Mass gemessen wird.
Gécamines ist das derzeit bedeutendste Unternehmen, an dem die Regierung alle Anteile hält. Aufgrund der wirtschaftlichen Tätigkeit des Unternehmens in der Demokratischen Republik Kongo hat dieses ferner eine bedeutende Stellung im Bergbausektor inne und wird in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen.
Im Einklang mit seiner Firmenpolitik ist Gécamines darauf ausgerichtet, seine Vermögenswerte zu entwickeln, um Arbeitsplätze für kongolesische Bürger zu schaffen und Steuereinnahmen für die nationale Staatskasse zu erwirtschaften.
Um seine Kapitalkraft zu verbessern, hat Gécamines in den letzten zwei Jahren einen Strategieplan entworfen, der die Einrichtung eines Programms beinhaltet, das den Verkauf von weniger wichtigen Aktiva einschliesst, um seine Verschuldung effektiv zu verwalten und gleichzeitig seine Position bei anderen Vermögenswerten zu festigen.
Dieses Programm soll sicherstellen, dass Gécamines als Bergbauunternehmen in unserem Land an Stärke und Effizienz gewinnt.
In diesem Zusammenhang wurden nach Befolgung eines kompletten Due-Diligence-Verfahrens und nach Bewertung aller Vermögenswerte des Unternehmens durch international anerkannte Finanzinstitute bestimmte Minderheitsanteile an diesen Vermögenswerten gemessen an ihrem Schätzwert zu Spitzenpreisen verkauft.
Alle diese Transaktionen wurden in strikter Übereinstimmung mit den rechtlichen, aufsichtsbehördlichen und gesetzlichen Bestimmungen, denen das Unternehmen unterliegt, durchgeführt.
Die Nichtregierungsorganisationen weisen auf die Beteiligung von Off-Shore-Unternehmen am Erwerbsprozess der Vermögenswerte hin.
Man sollte jedoch beachten, dass die Nutzung von in den British Virgin Islands (BVI), Bermuda, den Cayman Islands und anderen Ländern gegründeten Zweckgesellschaften eine verbreitete Geschäftspraxis ist, die von den weltgrössten Bergbauunternehmen wie Glencore, BHP Billiton, Anglo American Xstrata und anderen angewandt wird.
Diese Zweckgesellschaften sind Teil einer gängigen Verfahrensweise, die darauf abzielt, eine Struktur für besondere Aktivitäten oder Investitionen zu schaffen.
Sie ermöglichen unabhängigen Investitionsgesellschaften, Vermögenswerte sowie alle Genehmigungen und Lizenzen zu sammeln.
Das bedeutet, dass alle von Gécamines durchgeführten Transaktionen den in diesem Sektor üblichen Verfahren folgten und daher Transparenz wahrten.
Alle Zweckgesellschaften wurden gründlichen Legitimations- und Anti-Geldwäsche-Prüfungen unterzogen und haben alle Kompetenzanforderungen vollständig erfüllt.
Zudem hat Gécamines für die Vermögenswerte den, verglichen mit ihrer Bewertung, bestmöglichen Preis erhalten und wir müssen mit Bedauern feststellen, dass wir auf Seiten der Nichtregierungsorganisationen keinerlei Verständnis für diesen Industriesektor feststellen können, was Global Witness und seine verbundenen Organisationen zu Schlussfolgerungen verleitet hat, die wir als nicht zutreffend erachten.
Hier gilt es festzuhalten, dass Global Witness und die anderen Nichtregierungsorganisationen in ihren Schlussfolgerungen vor allem Dan Gertler und die Fleurette Gruppe als zentrale Akteure bei dieser Veräusserung von Vermögenswerten nennen.
Zusätzlich zu dem oben in Bezug auf die verschiedenen Vermögensübertragungen Erwähnten stellen wir unsererseits fest, dass Dan Gertler durch seine Unternehmen, die die notwendigen Vorschriften und Standards stets eingehalten haben, längerfristig in die Demokratische Republik Kongo investiert hat.
Die Fleurette Gruppe hat sich mit anderen internationalen Akteuren zusammengeschlossen , um einen Investitionsfluss zu schaffen, der sich für die Industrie vor Ort als entscheidend erwiesen hat.
Die Auffassung, dass die Tatsache, dass ausländische Investoren ihren Aktivitäten durch in den British Virgin Islands gegründete Unternehmen Struktur verleihen, etwas Anrüchiges habe, stellt eine Missdeutung der gängigen Praktiken von Aktivitäten auf diesem Sektor dar.
Die Demokratische Republik Kongo wünscht sich Geschäftspartner, die dazu bereit sind, die Risiken mitzutragen.
Des Weiteren wünscht sie sich Geschäftspartner, die zum Wohle des Landes und des kongolesischen Volkes langfristig mit ihr zusammenarbeiten wollen.
"2012 hat sich als sehr gutes Jahr für die Bergbauindustrie erwiesen und 2013 wird ein Rekordjahr für die Entwicklung des Bergbausektors des Landes sein."
Martin Kabwelulu Bergbauminister Presseattaché, Bergbauministerium, Demokratische Republik Kongo +2430812421060