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Ein 2.700 Jahre alter assyrischer Lamassu, eine Skulptur einer schützenden Gottheit, wurde kürzlich im Irak wieder ausgegraben. Die Skulptur ist in bemerkenswertem Zustand und beeindruckend groß. Sie wiegt 19 Tonnen und ist 5 Meter lang. Der Lamassu zeigt einen menschlichen Kopf und einen Körper, der einem Bullen oder Löwen ähnelt, mit vogelähnlichen Flügeln. Der Lamassu wurde vom assyrischen König Sargon II beauftragt, um die neue Hauptstadt Khursbad zu bewachen, wurde aber zurückgelassen, als die Hauptstadt wechselte. Im Jahr 1995 sägten Plünderer den Kopf der Statue ab, um ihn aus dem Land zu schmuggeln. Der Kopf wurde wieder entdeckt und hat nun Wiederzusammenbauungsversuche, um ihn mit dem Körper zu vereinen. Die Ausgrabung wurde von einem irakisch-französischen Team geleitet, wobei der französische Archäologe Pascal Butterlin von der Größe der Skulptur beeindruckt war.
Der bemerkenswerte Zustand und die beeindruckende Größe des Lamassu
Der kürzlich wiederentdeckte assyrische Lamassu im Irak ist eine außergewöhnliche archäologische Entdeckung aufgrund seines bemerkenswerten Zustands und seiner beeindruckenden Größe. Mit einem Gewicht von 19 Tonnen und einer Länge von 12,5 Fuß ist die Skulptur angesichts ihres Alters erstaunlich gut erhalten. Der Lamassu ist eine Schutzgottheit, die einen menschlichen Kopf und einen Körper, der an einen Stier oder Löwen mit vogelartigen Flügeln erinnert, darstellt.
Die Bedeutung des assyrischen Lamassu
Der Lamassu hatte eine große Bedeutung in der antiken assyrischen Kultur. Man glaubte, dass er als Schutzgott dient, die Bewohner der Stadt beschützt und böse Geister abwehrt. Diese Skulpturen wurden in der Regel an den Eingängen wichtiger Gebäude oder Stadttore platziert, um die Macht und den Schutz des regierenden Kaisers oder Königs zu symbolisieren.
Die Beauftragung des Lamassu durch den assyrischen König Sargon II
Der spezifische Lamassu, der wiederentdeckt wurde, wurde vom assyrischen König Sargon II beauftragt, die neue Hauptstadt Khorsabad zu bewachen. Die Stadt wurde im 8. Jahrhundert v. Chr. gegründet und diente als wichtiges Verwaltungs- und religiöses Zentrum für das assyrische Reich. Dieser Lamassu wäre ein herausragendes Merkmal in der Stadtsilhouette gewesen und hätte Ehrfurcht und Verehrung bei den Bewohnern hervorgerufen.
Die Geschichte des Lamassu und seine Reise nach Irak
Die Geschichte des wiederentdeckten Lamassu ist eine Geschichte der Vertreibung und des versuchten Schmuggels. Ursprünglich in der Stadt Khorsabad gelegen, wurde der Lamassu zurückgelassen, als die Hauptstadt verlegt wurde. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Skulptur unter Erdschichten begraben und in Vergessenheit geraten, bis sie bei modernen Ausgrabungen wiederentdeckt wurde.
Der versuchte Schmuggel und die Wiederbeschaffung des Kopfes des Lamassu
Im Jahr 1995 versuchten Diebe, den Kopf des Lamassu illegal aus dem Irak zu schmuggeln. Sie sägten den Kopf der Skulptur ab, um ihn auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen. Der Kopf wurde jedoch von den Behörden wiederbeschafft und es wurden seither Anstrengungen unternommen, ihn wieder zusammenzusetzen und mit dem Körper des Lamassu zu vereinen.
Die gemeinsame irakisch-französische Teamre-Exkavation des Lamassu
Die jüngste Wiederentdeckung des Lamassu wurde von einem gemeinsamen irakisch-französischen Team von Archäologen geleitet. Diese Zusammenarbeit ermöglichte eine sorgfältige und gründliche Ausgrabung der Skulptur. Der französische Archäologe Pascal Butterlin, der Teil des Teams war, zeigte sich erstaunt über die schiere Größe des Lamassu und seine Bedeutung für das Verständnis der antiken assyrischen Zivilisation.
Die kulturelle und historische Bedeutung des wiederentdeckten Lamassu
Die Wiederentdeckung des 2.700 Jahre alten assyrischen Lamassu hat immense kulturelle und historische Bedeutung. Sie liefert wertvolle Einblicke in die Kunst, Architektur und religiösen Überzeugungen der antiken assyrischen Zivilisation. Die Skulptur dient als greifbare Verbindung zu einer vergangenen Ära und bietet einen Einblick in die Pracht und Macht eines der einflussreichsten Reiche im antiken Mesopotamien.
Die Rolle von Lamassu in der antiken assyrischen Architektur und Religion
Der wiederentdeckte Lamassu hebt die wichtige Rolle hervor, die diese Skulpturen in der antiken assyrischen Architektur und Religion spielten. Sie waren nicht nur dekorative Elemente, sondern wurden als übernatürliche Wesen mit schützenden Kräften angesehen, die der Stadt und ihren Bewohnern Schutz boten. Das Vorhandensein von Lamassu an wichtigen Gebäuden und Stadttoren vermittelte die Macht und Autorität des regierenden Königs oder Kaisers.
Die Erhaltung und öffentliche Präsentation des wiederentdeckten Lamassu
Die Erhaltung und öffentliche Präsentation des wiederentdeckten Lamassu sind von größter Bedeutung, um seine fortwährende Bedeutung und Wirkung sicherzustellen. Derzeit laufen Bemühungen, den Kopf der Skulptur mit dem Körper zu restaurieren und wieder zu vereinen. Sobald der Prozess abgeschlossen ist, wird erwartet, dass der Lamassu in einem Museum ausgestellt wird, sodass Besucher seine Pracht bewundern und seinen historischen und künstlerischen Wert schätzen können.
Fazit
Die Wiederentdeckung des 2.700 Jahre alten assyrischen Lamassu im Irak ist eine bedeutende archäologische Entdeckung. Sein bemerkenswerter Zustand, seine beeindruckende Größe und sein reicher historischer Hintergrund machen ihn zu einem wertvollen Artefakt, das Licht auf die antike assyrische Zivilisation wirft. Die gemeinsamen Anstrengungen irakischer und französischer Archäologen bei der Ausgrabung und Erhaltung dieser Skulptur sind lobenswert und gewährleisten, dass kommende Generationen dieses bemerkenswerte Stück alter Geschichte schätzen und davon lernen können.[ad_2]
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