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Markus Mühlethaler, Senior Manager
Nuklearforum.
«Die Kernenergie muss in Schweden stark wachsen. Die Regierung arbeitet daher mit aller Kraft daran, die Hürden zu beseitigen, die bisher gegen AKW-Neubauprojekte errichtet wurden», heisst es in einer Mitteilung anlässlich der Übergabe eines Berichts der schwedischen Strahlenschutzbehörde an die Ministerin. Darin hat die Behörde untersucht, wie der Regulierungsrahmen für die Kernenergie entwickelt werden sollte und welche weiteren Massnahmen möglicherweise erforderlich sind, damit Schweden sowohl die bestehende als auch die künftige Kernenergie vollständig nutzen kann.
Der Bericht sieht unter anderem Änderungsbedarf im Umweltrecht, im Kerntechnikgesetz und im Strahlenschutzgesetz vor, um von der technologischen Entwicklung im Kernenergiebereich zu profitieren. Die Strahlenschutzbehörde zeigt auch auf, dass internationale Zusammenarbeit zum Wissensaufbau und einer effizienteren Nutzung von Ressourcen beitragen kann. Schliesslich empfiehlt der Bericht auch weitere Untersuchungen, um die schwedische Gesetzgebung an neue Bedingungen und technologische Entwicklungen anzupassen, insbesondere in Bezug auf Notfallplanung, Finanzierungsfragen und den Umgang mit radioaktiven Abfällen und verbrauchten Kernbrennstoffen.
Die Regierung plant, im Herbst einen Aktionsplan vorzulegen, um den Ausbau der Kernenergie voranzutreiben und bis 2045 eine Netto-Null-Emissionsbilanz zu erreichen.
Quelle
S.D. nach Schwedisches Ministerium für Klima und Wirtschaft, Medienmitteilung, 9. August 2023