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Tina Maze gewinnt in St. Moritz vor Viktoria Rebensburg und Tessa Worley auch den dritten Weltcup-Riesenslalom des Winters. Lara Gut wird wie in Aspen Vierte.
Unmittelbar nach ihrer Fahrt im zweiten Lauf durfte Lara Gut hoffen, dass es ihr im Riesenslalom nach dem dritten Rang vor vier Jahren am Semmering zum zweiten Mal zu einer Podestplatzierung reichen könnte.
Bevor die besten drei des ersten Durchgangs im Ziel waren, hatte die Tessinerin das Zwischenklassement mit 1,22 Sekunden angeführt. Doch es sollte nicht sein, wieder waren drei Fahrerinnen noch schneller, wieder blieb wie vor zwei Wochen in Aspen der vierte Platz.
Gisin erneut stark
Neben Lara Gut überzeugte abermals auch Dominique Gisin. Die Innerschweizerin, die in Sölden um zwei Zehntel am Podium vorbei geschrammt war, rutschte im Finale zwar noch um vier Plätze auf Position zehn ab, durfte aber gleichwohl zufrieden sein.
Schliesslich gilt es zu bedenken, dass Dominique Gisin in St. Moritz ihren erst sechsten Riesenslalom im Weltcup bestritten hat.
Maze baut Führung aus
Der Kampf um den Sieg wurde zu einer äusserst knappen Angelegenheit. Tina Maze hatte die Nase in der Endabrechnung gegenüber der zweitplatzierten Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg aus Deutschland um acht Hundertstel vorn. Dritte wurde die Französin Tessa Worley.
Mit ihrem insgesamt 15. Sieg im Weltcup, dem zweiten an diesem Wochenende nach jenem in der Super-Kombination am Freitag, baute die Slowenin ihre Führung in der Gesamtwertung weiter aus. Ihre grösste Rivalin im Kampf um die grosse Kristallkugel, Lindsey Vonn, musste sich nach einem groben Fehler im zweiten Lauf mit Rang 27 bescheiden.
SPORT1.ch