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Das Wichtigste in Kürze
- Als Anne Hathaway über ihre verstorbene Stiefmutter sprach, brach ihr mehrmals die Stimme.
- Diese hat sie für ihren neuen Film «Armageddon Time» inspiriert.
- Der Film handelt über eine jüdische Mutter. Ihre Stiefmutter war ebenfalls Jüdin.
Anne Hathaway brach mehrmals die Stimme. Während die Schauspielerin über ihre kürzlich verstorbene Stiefmutter sprach und wie diese ihren Film inspiriert habe.
«Ihr Vermächtnis beeinflusst mein Leben», sagte sie. Sie werde nicht einmal versuchen, die Tiefe ihrer Liebe zu beschreiben, weil diese unbeschreibbar sei.
Stiefmutter von Anne Hathaway war Jüdin
«Das ist, warum ich so dankbar für das Kino bin», sagte sie. «Weil es dir ermöglicht, Dinge ohne Worte zu sagen.» Hathaway spielt in «Armageddon Time» die jüdische Mutter eines kleinen Jungen. Dieser wächst in Queens in den 1980er Jahren auf – die Stiefmutter von Hathaway war ebenfalls jüdisch.
«Armageddon Time» handelt von Themen wie Rassismus und gesellschaftlichen Ungleichheiten, auch die Familie Trump spielt eine Rolle. Die Coming-of-Age-Geschichte ist vom Leben des Regisseurs James Gray inspiriert.
Bei der Weltpremiere erhielt der Film am Donnerstagabend in Cannes nach Ende der Vorführung minutenlange Standing Ovations. Teile des Filmteams, auch Anne Hathaway, hatten Tränen in den Augen.
James Gray sagte sichtlich berührt: «Das ist sehr emotional - es ist auf eine Weise meine Geschichte und ihr habt sie mit mir geteilt.» Er sei dankbar und hoffe, dass er in Zukunft wieder nach Cannes zurückkomme. Cannes sei «die Kirche des Kinos».