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Unsere Fernwärme kommt von ganz nah. Sie entsteht aus der Verbrennung von Abfall, Holz und Erdgas in der Energiezentrale Forsthaus.
Fernwärme wird vorwiegend zum Heizen und zur Warmwasseraufbereitung genutzt. Zu den rund 560 Kunden für Fernwärme zählen unter anderem das Bundeshaus, das Inselspital, die Universität Bern sowie der Hauptbahnhof Bern.
In der Energiezentrale Forsthaus wird die Kehrichtverwertungsanlage (KVA) mit einem Holzheizkraftwerk (HHKW) und einem Gas- und Dampf-Kombikraftwerk (GuD) kombiniert. Die Verbrennung von Abfall, Holz und Erdgas setzt grosse Mengen an Energie frei, mit welcher Fernwärme, elektrischer Strom und Dampf produziert werden. Der Energierichtplan 2035 der Stadt Bern sieht vor, dass die Abwärme aus der Energiezentrale Forsthaus künftig eine tragende Rolle in der Wärmeversorgung übernehmen soll.
Das Wasser wird entweder mit hoher oder mit niedriger Temperatur zu den Kunden transportiert.
Das erhitzte Wasser wird bei den Kunden über einen Wärmetauscher (Umformer) in einen zweiten Kreislauf an deren Heizsystem abgegeben. Der Umformer – eine Art Tauchsieder – ist nötig, um das heisse Wasser auf die Temperatur eines Heizkörpers umzuformen.
In einem Teil der Stadt setzt Energie Wasser Bern selber einen grossen Umformer ein. Die Fernwärme wird den Kunden in diesem Gebiet bereits mit niedriger Temperatur abgegeben.
Die Abwärme wird zur Produktion von Kaltwasser für die Kühlung und für die Klimatisierung verwendet.
Der Dampf wird durch ein Rohr zum Kunden transportiert. Dieser kann den Dampf ohne Umformung nutzen.