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Funkstandard "Wibree" soll drahtlose Verbindungen von Geräten mit Knopfbatterie ermöglichen. Kleinstmöglicher Stromverbrauch angestrebt.
Der finnische Handyhersteller und Netzwerkausrüster Nokia versucht einen neuen Funk-"Standard" namens "Wibree" zu lancieren. Mit "Wibree" sollen kleine Geräte wie Uhren, Pulsmesser oder Spielzeuge, die nur eine Knopfzelle haben, bis zu 10 Meter weit Daten senden und empfangen können. Angestrebt wird eine Bandbreite von einem Megabit pro Sekunde. "Wibree" benützt wie Bluetooth und drahtlose Netzwerke nach dem verbreiteten Standard 802.11b Funkfrequenzen von 2,4 GHz, ist aber nicht direkt mit Bluetooth-Geräten verknüpfbar.
Nokia stellt sich vor, dass zwei Arten von "Wibree"-Chips gebaut werden. Sehr günstige, kleine Chips mit tiefem Stromverbrauch für Geräte, die nur mit "Wibree" funken können und zweiteilige Chips, die sowohl Signale über "Wibree" wie auch über Bluetooth empfangen und senden können.
Noch kleine "Wibree"-Allianz
Um einen Funkstandard durchzusetzen braucht es möglichst viele Verbündete, die Geräte und Software für den Standard entwickeln. Neben Nokia haben sich aber erst die Funkchip-Hersteller Broadcom und CSR, Epson und Nordic Semiconductor der "Wibree"-Allianz angeschlossen und die Technologie von Nokia lizenziert. (Christoph Hugenschmidt)