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Um gegen den Anstieg der Corona-Fallzahlen vorzugehen, beschloss der Bundesrat Ende 2020 einen Shutdown, welcher diverse Wirtschaftszweige stark einschränkte. So galt vom 22. Dezember 2020 bis zum 19. April 2021 ein grundsätzliches Betriebsverbot für das Gastwirtschaftsgewerbe.
Danach sei die Öffnung der Aussenbereiche von Gastronomiebetrieben unter anderem wegen des schlechten Wetters nicht rentabel umsetzbar gewesen, schreibt die Stadt am Donnerstag in einer Mitteilung. Deshalb erlasse die Stadt St. Gallen für Gastronomiebetriebe und Tanzlokale die Patentgebühren, die Nutzungsgebühren für Aussengastronomie sowie die Bewilligungsgebühren für die Verkürzung der Schliessungszeiten für den Zeitraum von Oktober 2020 bis Juni 2021.
Ebenfalls stark vom Shutdown betroffen waren Ladengeschäfte, welche keine Waren des täglichen Gebrauchs anbieten. Sie mussten vom 18. Januar 2021 bis Ende Februar 2021 schliessen. Für diesen Zeitraum werden die Bewilligungsgebühren für die Warenauslage und für das Aufstellen von Reklametafeln erlassen, wie es in der Mitteilung weiter heisst.
Taxi-Unternehmen seien zwar nicht durch ein Betriebsverbot betroffen gewesen, sie hätten aber wesentliche Umsatzeinbrüche erlitten. Das gesellschaftliche Leben war im Shutdown auf ein Minimum reduziert. Die Stadt erlässt deshalb die Gebühren für die Standplätze von A-Taxis für die erste Jahreshälfte 2021.
(sda)