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Andreas Rosar
Andreas Rosar wurde im Saarland geboren.Nach seinen Studien der Theologie, Philosophie und Germanistik in Mainz und Rom wandte er sich unter dem Einfluß von Denis Krief vermehrt dem Theater zu. Er arbeitete dabei mit Regisseuren wie Thomas Schulte-Michels, Hans Neuenfels, Wolfram Mehring und Beat Wyrsch. Engagements führten ihn unter anderem ans Saarländische Staatstheater nach Saarbrücken, ans Theater Biel Solothurn und an die Bayerische Staatsoper nach München. Seit 2009 arbeitet er als Spielleiter für die Bayreuther Festspiele, wo er Tristan und Isolde in der Inszenierung von Christoph Marthaler sowie die Neuinszenierung von Lohengrin betreute. 2015 wirkt er an Frank Castorfs Ring des Nibelungen mit.
In den letzten Jahren inszenierte er Werke wie Händels Ezio und Alcina sowie Tchaikovskys Eugen Onegin und Wagners Rheingold. Seine Deutung von Mysliveceks Antigona erhielt im Rahmen von ARMEL Opera Competition am Ungarischen Nationaltheater Szeged den von ARTE France gestifteten Publikumspreis Best Production sowie eine Nominierung im OPERNWELT Jahrbuch 2012.
Zu seinen Projekten zählt unter anderem eine Uraufführung des Schweizer Komponisten Peter Roth.
Saison 2014/2015
Szenische Ritualisierung