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Der Italiener Vincenzo Nibali gewinnt mit einem historisch grossen Vorsprung von 7 Minuten und 37 Sekunden seine erste Tour de France vor den beiden Franzosen Jean-Christoph Peraud und Thibaut Pinot. Als Vierter klassierte sich der Spanier Alejandro Valverde, Fünfter wurder der Amerikaner Tejay Van Garderen. Als bester Schweizer klassierte sich Marcel Wyss vom IAM-Cycling Team als 32. Michael Schär wurde 43., Michael Albasini 70., Martin Elmiger 75., Sébastian Reichenbach 85. und Gregory Rast 101.
Die prestigeträchtige Schlussetappe gewann zum zweiten Mal der Deutsche Marcel Kittel vor dem Norweger Alexander Kristoff, der auf den letzten 100 Metern noch knapp vor Kittel lag aber auf den letzten Metern von Kittel wieder überholt wurde. Dritter wurde der Litauer Ramunas Navardauskas, Vierter André Greipel und Fünfter wurde Mark Renshaw.
Tony Martin beim TDF-Zeitfahren der 20.Etappe von Bergerac nach Périgueux
26.07.2014 22:00:00 Tony Martin gewinnt das Zeitfahren der diesjährigen Tour über 54 Kilometer von Bergerac nach Périgueux überlegen. Vincenzo Nibali stellt den Gesamtsieg sicher, Christoph Péraud verdrängt Landsmann Thibaut Pinot von Rang 2 und Alejandro Valverde gelingt es nicht, wieder auf einen Podestplatz zurückzukommen. Mehr...
Der Litauer Ramunas Navardaus gewinnt die 19. Etappe solo
26.07.2014 13:47:09
Martin Elmiger vom IAM-Cycling Team ist auch in dieser 19. Etappe schon früh wieder in einer Fünfmann-Spitzengruppe mit dabei und ist damit in der Tour 2014 der Fahrer mit den meisten Flucht-Kilometern. Die Spitzengruppe wird aber rund 20 Kilometer vor dem Ziel wieder eingeholt, nachdem sich kurz vor der Einholung noch ein Fahrer, der Holländer Tom-Jelte Slagter solo abgesetzt hatte. Aber auch er wurde kurze Zeit später vom Feld eingeholt, so dass sich die Sprintermannschaften bereits für die nächste Sprintankunft vorbereiten konnten. Kurz vor dem Ziel gelingt es jedoch dem Littauer Ramunas Navardauskas solo davonzukommen. Und der 26-jährige Litauer vom Garmin Sharp Team schafft es solo vor dem Feld zu bleiben. Drei Kilometer vor dem Ziel gibt es unter den Sprintern einen Sturz, bei dem unter anderem Sagan und Greipel stürzten und das Tempo des Feldes fällt etwas zusammenbrechen liess, was dem Spitzenfahrer hilt seinen knappen Vorsprung bis ins Ziel zu retten.
Der Litauer ist damit der erste Litauer, der in der Tour einen Etappensieg erringt. Den Sprint des Feldes gewann der Deutsche John Degenkolb vom Giant-Shimano-Team vor Alexander Kristoff, Mark Renshaw, Daniele Bennati und Alessandro Petacchi.
Am Gesamtklassement gab es dadurch keine Änderungen, Vincenzo Nibali wird mit 7 Minuten und 10 Sekunden ins Zeitfahren vom Samstag starten können und sollte, wenn nichts aussergewöhnliches passiert der sichere Tour 2014-Sieger werden. Um die weiteren Podestplätze wird es allerdings spannend werden. Wird es den bei den Franzosen Thibaut Pinot (2.) und Jean-Christophe Peraud (3.) gelingen ihren Vorsprung von nur 15 bzw. 2 Sekunden gegenüber Alejandro Valverde zu verteidigen und auf dem Podest der diesjährigen Tour zu bleiben? Mehr...
Vincenzo Nibali bei seinem 4. Sieg bei der 18. Etappe der Tour 2014 in Hautacam
25.07.2014 09:18:25
Der ungefährdete Tour-Leader Vincenzo Nibali gewann mit der Königsetappe seine vierte Etappe, die zweite im gelben Leadertrikot und vergrösserte seinen Vorspung auf seine Verfolger. Eine Minute und 10 Sekunden hinter dem Solosiger Nibali folgte der Franzose Thibaut Pinot, gefolgt von Rafal Majka mit 1'12", als 4. folgte Jean-Christophe Péraud mit 1'15", als 5. Tejay van Garderen mit 1'15", 6. Bardet 1'53". Alessandro Valverde verlor als 10. 1'59" und fiel damit im Gesamtklassement auf den 4. Rang zurück. Als bester Schweizer klassierte sich Marcel Wyss als 26. mit 7'22" Rückstand.
Im Gesamklassement führt nun der Italiener Vincenzo Nibali mit 7'10" Vorsprung vor dem Franzosen Thibaut Pinot und 7'23" vor dem weiteren Franzosen Jean-Christophe Péraud. Als vierter folgt Alessandro Valverde mit 7'25" Rückstand, 5. Bardet 9'27" 6. Van Garderen 11'34", 31. Marcel Wyss 1h30'53" Mehr...
22.07.2014 18:30:16 Nach dem Ruhetag folgte mit der 16. Etappe die längste Etappe der diesjährigen Tour. Die Etappe führte über 237.5 Kilometer von Carcassonne nach Bagnéres de Luchon. 21 Fahrer setzten sich nach einer Stunnde Fahrzeit entscheidend ab und holten bis vor dem letzten Anstieg zum Col de Portet-d'Aspet über 12 Minuten Vorsprung heraus. In diesem Aufstieg zersplitterte sich diese Spitzengruppe so, dass am Bergpreis nur noch fünf Fahrer nähmlich Kiryienka (SKY), Gautier (EUC), Rogers (TCS), Serpa (LAM) und Voeckler (EUC) um den Sieg fahren konnten. In der knapp 10 km langen Abfahrt setzte sich dann der Australier Michael Rogers ab und gewann die Etappe solo. Gesamtleader Vincenzo Nibali kam als 20. mit 8'32" ins Ziel zusammen mit dem Gesamtzweiten Alejandro Valverde ins Ziel und bleibt ungefährdeter Leader. Mehr...
Alexander Kristoff gewinnt in Nimes seine 2. Etappe der Tour 2014 - Foto: Werner Jacobs
20.07.2014 18:57:56
Kurz nach dem Start lancierte Schweizermeister Martin Elmiger vom Schweizer IAM-Cycling-Team seine zweite grosse Vorausfahrt in der Tour 2014. Als Begleiter kommt nur der Neuseeländer Jack Bauer mit. Die zwei harmonierten in der ganzen Etappe sehr gut zusammen. Die beiden hatten einen maximalen Vorsprung von 8 Minuten und 15 Sekunden. 60 Kilometer vor dem Ziel schrumpfte jedoch der Vorsprung innert kurzer Zeit unter dem Tempodiktat von AG2R und danach von BMC innert kurzer Zeit auf zwei Minuten zusammen. Doch Elmiger und Bauer glaubten an ihr Durchkommen und gaben nicht auf. Noch bei Kilometer 221, einen Kilometer vor dem Ziel hatten die beiden noch einen Vorsprung von 15 Sekunden, doch das mit horrendem Tempo aufrückende Feld liess die zwei Flüchtlinge nicht gewähren und sog Elmiger und Bauer nur ganze 400 Meter vor dem Ziel auf und der grosse Traum vom begehrten Etappensieg war für Elmiger dahin. Sieger des lang gezogenen Sprint wurde zum zweiten Mal der Norweger Alexander Kristoff vom Team Katusha. Das IAM-Team hatte neben der grossen Präsenz durch Martin Elmiger diesesmal mit Heinrich Haussler trotzdem auch den zweiten Platz errungen. Dritter wurde erneute mit einem Top-3-Platz Peter Sagan. Auch Michael Albasini klassierte sich als Neunter wieder sehr gut, direkt hinter den grossen Sprintermannschaften. Martin Elmiger wurde schlussendlich noch 16. gewann aber immerhin die Auszeichnung des kämpferischsten Fahrers und wird damit in der 16. Etappe mit der roten Nummer starten können.
Im Gesamtklassement änderte sich nichts, der Italiener Vincenzo Nibali führt weiterhin mit 4'37" vor dem Spanier Alejandro Valverde und 4'50" vor dem jungen Franzosen und besten Jungprofi Romain Bardet. Mehr...