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Martin Shkreli ist wohl einer der meistgehassten Menschen in den USA. 2015 hatte der US-Pharmaunternehmer schlagartig den Preis eines lebensrettenden AIDS-Medikamentes um 5000 Prozent angehoben. Die Reaktionen waren damals gewaltig. Manche bezeichneten ihn danach als meistgehassten Menschen im Internet.
Im August wurde Shkreli schliesslich schuldig gesprochen, doch nicht wegen des Preisaufschlages. Die US-Behörden werfen dem 34-Jährigen vor, Investoren an der Nase herumgeführt und ihre Mittel zweckentfremdet zu haben.
Danach kam der Unternehmer für fünf Millionen Dollar Kaution frei. Der Richter Kiyo Matsum hat diese nun wieder aufgehoben.
Shkreli hatte über Facebook dazu aufgerufen, der früheren demokratischen US-Präsidentschaftskandidatin Clinton während ihrer Buchvorstellungstour ein Haar auszureissen. Er habe dafür 5000 US-Dollar Belohnung geboten. In seinem später gelöschten Post schrieb er laut US-Medien, er wolle mit den Haaren DNA-Sequenzen Clintons abgleichen.
Dies stufte der Richter als Aufruf zu einem tätlichen Angriff ein und bezeichnete Shkreli als «Gefahr für die Gesellschaft». Nun sitzt er erneut in Haft. Das Mitleid für ihn hält sich derweil in Grenzen, wie ein Blick auf Twitter zeigt:
Hahaha shkreli's in the nick— George (@GMann98) 14. September 2017
Eine kleine Minderheit versteht jedoch nicht, warum Shkreli für einen Social-Media-Post ins Gefängnis muss.
Martin Shkreli basically made a joke you'd find in Cards Against Humanity and was arrested.— Milk Surface (@hes_imaginary) 14. September 2017
(leo/sda/dpa)
Der zum deutschen Bayer-Konzern gehörende US-Saatgutriese hat einen wichtigen Teilprozess um angebliche Krebsrisiken seines Unkrautvernichters Roundup verloren. Damit geht der Prozess nun mit der selben Jury in eine zweite Phase, in der die Haftungsfragen geklärt werden sollen. Sollte Monsanto für haftbar befunden werden, könnte dies Bayer viel Geld kosten.
Die Jury des zuständigen Bundesbezirksgerichts in San Francisco befand am Dienstag (Ortszeit), dass das Produkt mit dem umstrittenen …