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Weitere Techniken
Da die weiteren Direktbegrünungstechniken weniger gebräuchlich sind, werden sie hier nicht im Detail vorgestellt.
Aufsaugen von Samen
Das Prinzip ist dasselbe wie beim Ausbürsten von Samen. Bei dieser Methode saugt eine Maschine die Samen in einen Sack, die Stängel bleiben stehen. Es existieren mehrere Maschinenmodelle (siehe Bildergalerie). Die Samen können entweder direkt verwendet oder nach vorgängiger Trocknung gelagert werden.
Heublumen
Eine traditionelle Methode, bei der die Samen vom Boden des Heuschobers eingesammelt werden – nicht zu verwechseln mit dem Heumulch, der häufig als Heublumen bezeichnet wird. Diese Methode ist allerdings nicht ratsam, da der Ursprung der Samen, die Artenzusammensetzung und die Keimfähigkeit unsicher sind.
Handsammlung
Die reifen Samen werden von Hand geerntet. Auf diese Weise ist es möglich, gezielt die Samen einer spezifischen Pflanzenart zu sammeln. Eine zeitaufwändige, teure Methode, die sich vor allem zur Ergänzung der botanischen Zusammensetzung einer Spenderfläche eignet, falls beim Erntevorgang Samen verloren gegangen sind oder wenn zusätzlich seltene oder bedrohte Arten eingebracht werden.
Sodenübertragung
Diese Technik wird primär dann angewendet, wenn wegen baulichen Eingriffen die Vegetation temporär beseitigt werden muss. Nach der Zwischenlagerung werden die Soden im Rahmen der Wiederherstellungsmassnahmen wieder eingesetzt.
Weiter stellt die Sodenübertragung eine Möglichkeit dar, den Bestand einer artenreichen Fläche zu retten, welcher vollständig baulichen Massnahmen weichen muss. Der Oberboden wird mitsamt dem Grasbestand abgetragen und versetzt.