Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03226.jsonl.gz/113

Gestern Abend enthüllte Robert Weiss, einst als Computerpionier und "PC-Versteher" regelmässig in den Medien präsent, die neuste, fünfte Ausgabe des legendären "Computerposters". Zur Vernissage am Schweizer Hauptsitz der beiden HPs in Dübendorf trafen sich einige ergraute Männer, die einst selbst Computergeschichte in der Schweiz geschrieben haben. Zum Beispiel war Jörg Stutz da. Er hat in den 70er Jahren Apple in die Schweiz gebracht und war später als Präsident von Swico in der Zeit der IT-Messen (Orbit) eines der Gesichter der Branche in der Schweiz.
Auf dem "Computerposter" zeichnen Robert Weiss und sein Sohn Mischa die Geschichte der Informatik in sechs Strängen (Hardware, Unternehmungen, Software, Bauelemente, Kommunikation, Lifestye, Zeitgeschichte) nach. Das Plakat besteht aus über 1400 winzigen Bildern und weit über tausend Kurztexten. Natürlich heisst das buchstäblich gigantische Poster nicht mehr "Computerposter", sondern "Geschichte der digitalen Evolution". Das Plakat ist so gross (256 x 90 cm), dass es in zwei Teilen gedruckt werden musste, denn es gibt in der Schweiz keine Offset-Druckmaschine, die das Format "F6" bewältigen kann.
Die Arbeit, die Vater und Sohn Weiss geleistet haben, ist beachtlich. Der Text auf dem Poster hat 215'000 Zeichen in winziger 6-Punkt-Schrift. Der Sektor "Hardware" beginnt mit einem über 20'000 Jahre alten Kerbholz und endet mit einem Roboter, der versteckte Bedeutungen von Sprache versteht. Das Poster kann hier online bestellt werden.
(hc)
(Interessenbindung: Wir sind stolzer Medienpartner des Werks.)