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Seit drei Tagen ist der Schweizerische Bankpersonalverband mit der Direktion von Six in Kontakt, um aufgrund des angekündigten Stellenabbaus die Möglichkeiten einer Mitsprache der Mitarbeitenden zu klären. Im Gegensatz zu den von Six an die Medien herausgegebenen Informationen, ist aber keine gewählte Personalvertretung in den Prozess miteinbezogen worden. Der SBPV prangert diese Haltung an, weil sie die Position der Mitarbeitenden schwächt, die im Alleingang den Prozess kaum beeinflussen können.
Die Mitarbeitenden müssen Gelegenheit haben, sich zu organisieren, um ihre Forderungen zu bündeln und um sie gemeinsam ins Konsultationsverfahren einzugeben. Auch muss ihnen die Möglichkeit gegeben werden, Vertreter zu wählen, die in ihrem Namen einen Sozialplan aushandeln.
Der Schweizerische Bankpersonalverband lädt daher alle Mitarbeitenden von Six ein, sich zu melden und an den vom SBPV organisierten Informationsveranstaltungen in den drei Landesteilen teilzunehmen.
Alle Mitarbeitenden von Six sind betroffen. Denn in Tat und Wahrheit ist diese Restrukturierung nur die Speerspitze von weiteren geplanten Verkäufen und Reorganisationen, die allesamt das Personal betreffen werden. Diese aktuelle Restrukturierung wird deshalb als Präzedenzfall gelten. Daher ist es von grösster Wichtigkeit, dass sich alle Mitarbeitenden von Six für ihre Rechte, und für einen fairen Sozialplan einsetzen.
Der SBPV leitet nun die folgenden Schritte ein :
Kontaktperson :
Für Medienkontakte in der Deutschschweiz und der Suisse Romande :
Denise Chervet, Geschäftsführerin SBPV, Mobil 079 408 92 40
Für Medienkontakte im Tessin :
Natalia Ferrara, Regionalleiterin SBPV, T 091 921 26 51