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Am späten Nachmittag kostete ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember 57,78 US-Dollar. Das waren drei Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg unterdessen um 24 Cent auf 52,08 Dollar.
Ein gemeinsames Komitee der Opec und anderer Förderstaaten hatte zuletzt abermals eine hohe Einhaltung der Ende 2016 zur Anhebung der Ölpreise beschlossenen Förderkürzungen festgestellt. Am Markt wird darauf spekuliert, dass die Kürzungsvereinbarung auf dem nächsten Opec-Treffen Ende November verlängert wird. Bislang läuft die Vereinbarung nur bis Ende März 2018.
Der jüngste Opec-Bericht habe den Anlegern am Ölmarkt noch einmal in Erinnerung gerufen, dass eine Reihe der wichtigsten Förderländer der Welt weiterhin bemüht sind, das Überangebot auf dem Weltmarkt auszugleichen, kommentierte Rohstoffexperte John Kilduff vom New Yorker Hedgefonds Again Capital. Er geht davon aus, dass die Ölstaaten Saudi-Arabien und Russland weiter versuchen werden, mit Aussagen zu den Fördermengen die Ölpreise zu stützen./jkr/jha/
(AWP)