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Federer s. Johnson 6:2 6:3 7:5
Kyrgios vs. Murray
Gasquet vs. Tsonga
Cilic s. Nishikori 6:1 5:1 w.o.
Raonic s. Goffin 4:6 3:6 6:4 6:4 6:4
Frauen:
Kerber s. Doi 6:3 6:1
S. Williams s. Kuznetsova 7:5 6:0
Roger Federer, die letzte verbliebene Schweizer Hoffnung in Wimbledon, gewinnt seinen Achtelfinal gegen den Amerikaner Steve Johnson souverän 6:2, 6:3, 7:5. Im Viertelfinal kommt es zum Duell gegen den Kroaten Marin Cilic.
Roger Federer war Steve Johnson (ATP 29) auf dem Centre Court überlegen und holte sich die ersten beiden Sätze im Eiltempo. «Es war nicht so leicht, wie es ausgesehen hat», urteilte Federer allerdings nach dem Spiel, da Johnson eigentlich mit viel Selbstvertrauen in das Duell gegen den Schweizer gestiegen war.
Der 26-jährige Amerikaner hielt erst im dritten Satz besser dagegen und konnte den siebenfachen Wimbledon-Champion sogar breaken. Der Schweizer realisierte aber umgehend das Rebreak, nahm Johnson beim Stand von 5:5 erneut den Aufschlag ab und beendete das Match nach 1:39 Stunden zu seinen Gunsten.
Vom 14. Viertelfinal-Einzug in Wimbledon in Serie (Bestmarke von Jimmy Connors egalisiert) sowie seinem 306. Grand-Slam-Sieg (Rekord von Martina Navratilova eingestellt) war Federer angetan: «Ich bin sehr zufrieden.» Er gab aber zu bedenken, dass es nicht einfacher wird: «Ab dem Viertelfinal geht es erst richtig los, ab da muss ich mein bestes Tennis zeigen.»
Federers nächster Gegner heisst Marin Cilic (ATP 9). Nur 43 Minuten dauerte der einseitige Achtelfinal zwischen dem 27-jährigen Kroaten und Kei Nishikori (ATP 5). Dann musste der Japaner beim Stand von 1:6, 1:5 wegen einer Rippenverletzung aufgeben.
An Cilic hat der Schweizer keine guten Erinnerungen. «Am US Open vor zwei Jahren hat er mich regelrecht vom Platz gefegt», sagte der 34-jährige Baselbieter. Nach dem 6:3-6:4-6:4-Sieg im Halbfinal holte sich Cilic dank einem Sieg gegen Nishikori auch seinen bisher einzigen Grand-Slam-Titel. (drd/fox/sda)
Ende November spielt Roger Federer innert sieben Tagen in fünf Ländern Südamerikas Schaukämpfe. Doch am vierten Tag durchkreuzen soziale Unruhen in Kolumbiens Hauptstadt Bogota seine Pläne. Es fliessen Tränen.
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