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Die Vollbeschäftigung am Ende – und nun?
Die Rolle der Soziokulturellen Animation im Wandel der Arbeitsgesellschaft
Der Autor befasst sich mit dem Wandel der Arbeitsgesellschaft. Er geht der Frage nach, welche Konsequenzen ein Schwund der Erwerbsarbeit für die Individuen mit sich bringt und welche Rolle der Soziokulturellen Animation in den bevorstehenden Veränderungen zukommen wird. Um die Folgen einer sich verändernden Arbeitsgesellschaft in ihrer ganzen Tragweite aufzeigen zu können, wird in der ersten Hälfte der vorliegenden Arbeit der zentrale Stellenwert der Erwerbsarbeit für das Individuum in der heutigen Gesellschaft dargelegt. Danach wird der Frage nachgegangen, in welchem Umfang die Erwerbsarbeit in Zukunft noch vorhanden sein wird. In einer differenzierten Auseinandersetzung mit der These "das Ende der Arbeitsgesellschaft" setzt sich die vorliegende Arbeit mit der vieldiskutierten Frage auseinander, ob sich die Arbeitsgesellschaft in ihrer bisherigen Form dem Ende zuneigt. Zentral in der zweiten Hälfte dieser Arbeit sind die Tätigkeitsbereiche und Handlungsmöglichkeiten, welche der Soziokulturellen Animation zur Verfügung stehen, um auf die Folgen einer schwindenden Erwerbsarbeit reagieren zu können. Neben soziokulturellen Aspekten wird auch auf strukturelle Aspekte eingegangen, um darlegen zu können, wie Alternativen zur heutigen Form der Erwerbsarbeit aussehen könnten.