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Die Geburt meines ersten Kindes gestaltete sich gefährlicher als gedacht: Da sich der Mutterkuchen nicht von alleine löste, verlor ich lebensbedrohlich viel Blut. Nach der Notoperation dauerte es Stunden, bis ich über den Berg war – und die Ärzte meinem Mann Entwarnung geben konnten.
Bei meiner zweiten Tochter wurden gleich mehrere seltene Plazentastörungen diagnostiziert, die jede für sich ein erhöhtes Risiko auf eine Massenblutung vermuten liessen. Die Ärzte waren alarmiert. Ich wurde Monate vor dem Geburtstermin hospitalisiert, weil im Falle einer Blutung jede Minute gezählt hätte. Ein grosses Ärzteteam stand für den Fall bereit und ein Operationssaal wurde einen Tag lang nur für mich reserviert. Ein «normaler» Kaiserschnitt war nicht möglich. Es wurden eine Art «Ballone» in die Blutgefässe eingeführt und «aufgeblasen», um möglichst «blutleer» zu operieren. Trotzdem verlor ich viel Blut – und brauchte 12 Blutkonserven.
Ich bin sehr dankbar, denn ohne Bluttransfusionen hätte ich nicht überlebt – und meine Töchter müssten ohne Mama aufwachsen.
Daniela Jakab