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Tamedia fordert ein sofortiges Ende des Streiks zur Erhaltung des GAV. Die Erarbeitung eines Sozialplans hat Vorrang.
Seit Beginn der Konsultationsphase am 8. Juni 2018 war die Geschäftsleitung von Tamedia transparent, stellte die relevanten Zahlen zur Verfügung und beantwortete in konstruktiven Sitzungen alle Fragen der beteiligten Parteien.
Nachdem Tamedia in der vergangenen Woche sehr detailliert auf die Vorschläge der Delegation von Mitarbeitenden und Gewerkschaften eingegangen ist, hat sie die Vertreter der Redaktionen und von Impressum aufgefordert, am 28. Juni 2018 mit der Erarbeitung eines Sozialplans unter Berücksichtigung des GAV zu beginnen. Ziel dieser Verhandlungen ist es, flankierende Massnahmen zu ergreifen, die es den Betroffenen ermöglichen, die Folgen eines Arbeitsplatzverlustes abzufedern und ihnen zu helfen, eine neue Arbeitsstelle zu finden.
Tamedia fordert alle Mitarbeitenden von Le Matin und die Vertreter von Impressum auf, den Streik sofort zu beenden. Andernfalls könnte Tamedia den GAV kündigen.
Tamedia engagiert sich seit jeher für den sozialen Dialog. Insbesondere im Zusammenhang mit der Veränderung von Le Matin ist es falsch, zu behaupten, Tamedia habe den Dialog einseitig eingestellt.