Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03632.jsonl.gz/1073

Do you not yet have a customer account? Please register here.
Das Emerson String Quartet, das sich nach dem amerikanischen Dichter und Naturphilosophen Ralph Waldo Emerson benannt hat, wurde 1976 von vier Absolventen der New Yorker Juilliard School gegründet und spielt seit 1981 in unveränderter Besetzung mit Eugene Drucker und Philip Setzer, die auf den beiden Violinpositionen alternieren, Lawrence Dutton (Viola) und David Finckel (Violoncello). Gerühmt wird das Quartett für seinen dynamischen Vortragsstil, seine technische Perfektion, seine durchdachten Interpretationen und das vielgestaltige Repertoire. Dies legt einerseits einen Schwerpunkt auf die bedeutenden Werke der Tradition von Haydn bis Brahms, akzentuiert aber andererseits die Klassiker der Moderne, voran Schostakowitsch und Bartók, und öffnet sich auch gegenüber der zeitgenössischen Musik mit Uraufführungen von Wolfgang Rihm, Ned Rorem oder Kaija Saariaho. Die vier Musiker sind in allen grossen Konzerthäusern Europas und Amerikas aufgetreten und arbeiteten mit zahlreichen bedeutenden Kollegen zusammen. In der Saison 2008/09 gab das Emerson String Quartet achtzig Konzerte weltweit, darunter Aufführungsserien im Kennedy Center Washington, der Londoner Wigmore Hall und im South Bank Centre sowie in Israel; am 22. Februar 2009 musizierte das Quartett bei der Wiedereröffnung der Alice Tully Hall im New Yorker Lincon Center, im darauffolgenden Juni gestaltete es drei Abende im Rahmen eines vom Chicago Symphony Orchestra anberaumten Dvorák-Zyklus. Für seine Platteneinspielungen wurde das Emerson String Quartet gleich acht Mal mit dem Grammy und drei Mal mit dem Gramophone Award ausgezeichnet, 2004 wurde den Musikern der Avery Fisher Prize verliehen. Als «quartet-in-residence» unterrichten die Mitglieder regelmässig an der Stony Brook University, ausserdem lehren sie bei Workshops am Weill Music Institute.
Debut bei LUCERNE FESTIVAL (IMF) am 6. September 1987 mit Werken u. a. von Ravel, Beethoven und Dvorák.
April 2009