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Laaksonen (ATP 149) setzte sich am Sonntag bei feuchten Bedingungen in drei Sätzen gegen den 17 Positionen schlechter klassierten Chilenen Alejandro Tabilo durch. Der Schaffhauser steht in Genf aber klar im Schatten des topgesetzten Roger Federer, der nach einem Freilos am Dienstag sein Sand-Debüt nach fast zwei Jahren Pause gibt, und von Dominic Stricker.
Der 18-jährige Berner kommt am Montag (nicht vor 18.00 Uhr) im Parc des Eaux-Vives zu seinem Debüt auf der ATP Tour - und das gleich gegen den US-Open-Champion von 2014, Marin Cilic. Die Wildcard für Stricker ist der Lohn für den Junioren-Triumph beim letztjährigen French Open und den Sieg beim Challenger-Turnier in Lugano Ende März. Der Linkshänder zeigt sich vor der grossen Premiere gelassen. «Das wird sicher ein grosses Erlebnis», sagte er bei einem Medientermin am Samstag. «Ich setze mich nicht unter Druck und schaue, was möglich ist.»
Klar ist: Er hat nichts zu verlieren. Der Schweizer Nachwuchs-Sportler des letzten Jahres fühlt sich sowieso schon als Sieger. «Es ist ein Traum, im gleichen Tableau zu stehen wie Roger.» Mit Federer trainierte er im letzten Winter ausgiebig in Dubai und holte sich auch einige Tipps ab. Nicht nur für das Spiel, sondern auch für den Umgang mit Situationen neben dem Platz.