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wurde in München geboren und studierte zunächst Gesang an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin u.a. bei Thomas Quasthoff. Bereits zu Beginn seines Studiums wurde er von Christoph Schlingensief als Sänger und Darsteller für die Produktion Kunst und Gemüse, A. Hipler an der Berliner Volksbühne verpflichtet, die 2005 zum Berliner Theatertreffen eingeladen wurde. Ab 2007 studierte er zusätzlich Musiktheaterregie und lernte und arbeitete so u.a. bei Jossi Wieler, Vera Nemirova, Hans Neuenfels und Stefan Herheim. Überregionale Aufmerksamkeit erregte seine Inszenierung des Ring des Nibelungen in einer eigenen Fassung für Kinder bei den Bayreuther Festspielen 2011. 2012 gewann er mit seiner Inszenierung der Kammeroper Cendrillon von Pauline Viardot den Regiewettbewerb der «Akademie Musiktheater heute». Die Produktion führte zu zwei Nominierungen in der Kategorie «bester Nachwuchskünstler» bei der Kritikerumfrage der OPERNWELT 2013. 2014 inszenierte er den Rosenkavalier bei Theater & Philharmonie Thüringen, für den er ebenfalls als bester Nachwuchskünstler im Jahrbuch der OPERNWELT nominiert wurde. Für seine Inszenierung von Händels Xerxes wurde er für den Götz-Friedrich-Preis nominiert und mit dem Tischlerei-Preis der Deutschen Oper Berlin ausgezeichnet. Seitdem arbeitet er als gefragter Regisseur u.a. an der Oper Graz, der Deutschen Oper Berlin sowie am Nationaltheater Weimar. Bei Konzert Theater Bern inszenierte er in der Saison 2016.2017 bereits Benjamin Brittens The turn oft the screw.