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In der Gruppe 2 der zweiten Liga belegte der FCV mit 30 Punkten sowie einem Strafpunktekonto von 83 den elften Tabellenplatz und somit den ersehnten Nichtabstiegsplatz. Da allerdings in der höheren Liga "2. Liga Interregional" mehr als vermutet Vereine aus dem Zürcher Fussballverband in die zweite Liga absteigen mussten, hatte ein zusätzliches Team aus der zweiten Liga Gruppe 1 und 2 den Weg in die dritte Liga anzutreten. Bei beiden elftplatzierten Kilchberg / Rüschlikon aus der Gruppe 1 sowie der FCV aus der Gruppe 2 mit je 30 Punkten entschied schlussendlich die Strafpunktewertung: 79 Strafpunkte der Kilchberger gegenüber 83 Strafpunkte der Volketswiler besiegelten den unverdienten Abstieg des FCV in die dritte Liga.
Ein unverständliches Reglement. In den Nachbarländern werden in solchen Fällen Relegationsspiele durchgeführt und sportlich fair der Ab-oder Aufsteiger ermittelt. In Gruppe 2 war der FCV mit seinen 83 Strafpunkten mit den wenigsten Verwarnungen an zweiter Stelle. Im Gegensatz zu den Kilchberger, die in ihrer Gruppe mit 79 Strafpunkten an vierter Stelle klassiert waren. Ebenfalls war das Torverhältnis des FCV besser als jenes der Kilchberger.
Spielverlauf
Nach einigen Anlaufschwierigkeiten in der Anfangsphase übernahm der FCV nach 20 Spielminuten das Spielgeschehen und dominierte den Gast aus Diessenhofen bei hochsommerlichen Temperaturen nach Belieben. Im Kampf um den Ligaerhalt erledigte er seine Hausaufgaben mit Bravour, blieb allerdings mit den Ergebnissen in Gruppe 1 nach Spielende unbelohnt. Den Torreigen eröffnete in der 32. Minute Fl. Perez zum 1:0. Das 2:0 fiel in der 43. Minute nach einer Ballstaffette überlegt durch I. Dzeljilji. In der zweiten Hälfte häuften sich die Torchancen des FCV im Minutentakt. Binnen neun Minuten erhöhten die Volketswiler das Score auf 5:0, mit dem 3:0 durch Dzeljilji in der 58. Minute, dem 4:0 durch Fl. Perez in der 61. Minute sowie dem 5:0 durch A.Velijaj mit einem sehenswerten Freistosstor aus 20 Meter.
Den Diessenhofern gelang noch in der 70. Minute der Ehrentreffer zum 5:1 durch Scheiwiler. Weitere Volketswiler Torchancen konnten nicht genutzt werden und so endete die 2. Liga-Saison der Volketswiler mit einem überzeugenden Auftritt zum Meisterschaftsabschluss in einer Begegnung, die äusserst fair und respektvoll geführt wurde und in der ein überzeugender Schiri Feusi nur eine Gelbe Karte gegen Diessenhofens A. Luma wegen Reklamierens verhängen musste.