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Wie der frühere Unesco-Direktor Federico Mayor, Präsident der Fachjury der Organisation „New 7 Wonders of Nature“ letzten Dienstag in Zürich bekannt gab, hat es das Matterhorn in die letzte Runde des Wettbewerbs geschafft, in dem besondere Orte weltweit gekührt werden. Neben dem Walliser Berg habe die Jury 27 weitere Orte für das Finale ausgewählt, wie beispielsweise der Amazonas, das Tote Meer, der Grand Canyon, die Malediven und die Galapagosinseln. Neben dem Matterhorn wurden aus Europa der Schwarzwald, der Vesuv, die Cliffs of Moher in Irland sowie die Masurische Seenplatte in Polen ausgewählt, wie es im Tages-Anzeiger heisst.
Die vom Schweizer Abenteurer Bernard Weber ins Leben gerufene Initiative «New 7 Wonders of Nature» sammelte laut Tages-Anzeiger seit 2007 über das Internet zunächst 441 Nominierungen. Die Stiftung wählte daraus den Spitzenreiter aus jedem einzelnen Land aus. Interessierte aus aller Welt legten danach bis zum vergangenen 7. Juli in einer weiteren Abstimmungsrunde die 77 Halbfinalisten fest. Aus der Schweiz war neben dem Matterhorn auch der Aletschgletscher nominiert worden. Letzterer verpasst nun jedoch den Einzug in den Final. Der Monte San Giorgio war bereits in der ersten Phase ausgeschieden.
Bis 2011 sollen Menschen aus aller Welt in einer öffentlichen Abstimmungsrunde im Internet, über Telefon oder per SMS die sieben Gewinner wählen.