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Howard Carpendale, was für ein Hintergrundbild hat Ihr Smartphone?
Ich habe kein Smartphone, sondern ein altes Nokia, mit dem man nur telefonieren und SMS schreiben kann. Das Display ist blau-weiss mit einem Feuerwerk. Das hat mir jemand so eingestellt.
Sie dürfen Ihren Wohnort neu designen: Aus welchen Städten, Dörfern und Landschaften setzen Sie ihn zusammen?
Ich liebe Irlands Hauptstadt Dublin, aber auch München, wo ich lebe. Als Nachbarn hätte ich gern Schweizer – ich mag euren Akzent und euren Humor.
Was für ein Verhältnis haben Sie zur Ihrer Heimat Südafrika?
Für mich ist es nach wie vor eines der schönsten Länder der Welt. Schade, hat man dort so viele Chancen verpasst.
Wie wäre Ihr Name als Mädchen?
Keine Ahnung. Ich hoffe, ich wäre eine Vanessa oder eine Jasmin geworden. Wenn ich für diese Namen Autogramme schreibe, sind ihre Trägerinnen oft sehr hübsch.
Welches Gemüse sollte verboten werden?
Oliven. Die finde ich furchtbar.
Um wie viel Prozent müssten Sie Ihr Arbeitspensum reduzieren, damit Sie massiv glücklicher wären?
Mein Job ist sehr facettenreich: Wenn es darum geht, mich fotografieren zu lassen, würde ich ihn gern um hundert Prozent reduzieren. Das ist für mich wie ein Zahnarztbesuch. Was Bühnenshows betrifft, könnte ich auch um hundert Prozent erhöhen.
Als Sie Kind waren, was haben Ihre Eltern Ihnen da immer gesagt?
Ich habe meinen Eltern bereits mit elf erklärt, dass ich mein eigenes Ding mache. Sie waren glücklich damit und haben mir vertraut. Ich habe meine Freiheiten auch nur ein kleines bisschen ausgenutzt ...
Wann haben Sie zuletzt etwas Selbstgebasteltes geschenkt?
Meine Konzerte sind immer wieder Geschenke an meine Fans, da ich jedes Mal wirklich alles für sie gebe.
Wo am Körper tuts Ihnen weh?
Immer wieder mal am Rücken.
Haben Sie ein schlechtes Gewissen, wenn Sie den Teller nicht leer essen?
Das kommt sehr selten vor.
Haben Sie einen Organspende-Ausweis?
Nein, das ist wegen einer früheren Krankheit nicht möglich.
Welche Musik soll an Ihrer Beerdigung gespielt werden?
Ich weiss gar nicht, ob ich eine Beerdigungsfeier in der gängigen Form möchte. Die Asche meiner Mutter wurde im Meer verstreut, das fand ich sehr schön.
Können Sie sich vorstellen, Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen?
Unbedingt. Das Recht, selber über sein Ende zu entscheiden, sollte jedem zugestanden werden.
Welchen Traum haben Sie endgültig begraben?
In einem richtig guten Film als Schauspieler mitzuwirken.
Die bisher beste Idee Ihres Lebens?
Sänger zu werden.
Und Ihre dümmste Idee?
Sänger zu werden.
Welche Ihrer Eigenschaften hoffen Sie, Ihren Kindern vererbt zu haben?
Fairness, Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit.
Welche keinesfalls?
Ich muss gestehen, ich bin manchmal ein bisserl egoistisch.
Angenommen, der liebe Gott würde Sie neu designen: Mit den Eigenschaften welcher Berühmtheiten soll er Sie erschaffen?
(Lacht.) Howard Carpendale.
Welches Buch, welcher Film und welche Musik haben Ihr Leben massiv beeinflusst?
Der Film «Gandhi» sowie das Buch «Der lange Weg zur Freiheit» von Nelson Mandela. Und natürlich die Musik von Elvis. Ohne ihn wäre ich nie auf die Idee gekommen, Musik zu machen.
Falls Ihr Leben verfilmt wird, welcher Schauspieler soll die Hauptrolle spielen?
In späteren Jahren Sir Anthony Hopkins. Als jüngerer Mann natürlich mein Sohn Wayne.
Als Sie 16 Jahre alt waren, wie sah da Ihr Zimmer aus.
Sehr ordentlich.
Was in Ihrem Alltag müssten Sie aus ökologischer Sicht dringend verändern?
Wenn ich auf Tour bin, fahre ich sicher zu viel Auto und fliege zu oft. Aber das lässt sich kaum ändern.
Der beste Ratschlag, den Sie je bekommen haben?
«Hab Geduld, die Dinge entwickeln sich von allein.» Das sagte mein früherer Manager Dieter Weidenfeld immer.
Wer ist Ihr bester Freund?
Jerry, ein halber Red Indian, der in Atlanta, USA, wohnt.
Über welches Geschenk haben Sie sich zuletzt gefreut?
Mein Sohn schenkte mir einen Schlüsselbund, in dem man eine Lesebrille verstauen kann. Eine wunderbare Entdeckung, denn ich verliere mindestens jede Woche eine Brille.