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Höhepunkt des ersten Themenkreises ist die Ausstellung “DADA original”, in der Dokumente aus dem Nachlass von Emmy Hennings und Hugo Ball den Blick auf die Ursprünge der Bewegung lenken. Die Ausstellung wird am 5. März eröffnet und dauert bis zum 26. Mai.
Die Avantgarde nach dem Zweiten Weltkrieg wird unter anderem mit der Vernissage der Publikation “Graz sei Dank” am 18. Mai beleuchtet. Nach den Sommerferien steht die zeitgenössische Avantgarde im Fokus. Einige von deren Vertretern werden am Tag des Archivs und der Nacht der Autoren auftreten, die am 18. November Höhepunkt und Abschluss des Jubiläumsjahres bilden.
Neun kleine Ausstellungen zeigen laut SLA-Mitteilung eine konzentrierte Auswahl von Dokumenten aus dem Archiv zu charakteristischen Themen der Avantgarden. Dazu kommen literarische Soiréen und Ringvorlesungen.
Das SLA hat am 11. Januar 1991 in der damaligen Schweizerischen Landesbibliothek – heute Nationalbibliothek – den Betrieb aufgenommen. Gegründet worden war es auf Initiative von Friedrich Dürrenmatt. Er vermachte der Eidgenossenschaft seinen Nachlass unter der Bedingung, dass sie ein Archiv für die Schweizer Literatur einrichte. Er selbst starb knapp einen Monat vor der Eröffnung.
Bei der Gründung umfasste das SLA rund 80 Archive und Nachlässe, die es aus der aufgelösten Handschriftenabteilung der Landesbibliothek übernommen hatte. Heute pflegt die Institution nach eigenen Angaben um die 400 Nachlässe und Archive aus allen Sprachregionen der Schweiz.
(SDA)