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Hirscher gewinnt knapp vor Henrik Kristoffersen - Simonet scheidet aus
Marcel Hirscher ist auch zum Start der neuen Saison in Finnland nicht zu schlagen. Der Österreicher gewinnt den Weltcup-Slalom von Levi vor dem Norweger Henrik Kristoffersen. Der 23-jährige Bündner Sandro Simonet stürzt und scheidet aus.
Hirscher errang nach 2013 und 2016 seinen dritten Slalomsieg in Levi. Insgesamt verbuchte der Weltcup-Gesamtsieger der letzten sieben Saisons seinen 59. Sieg im Weltcup, den 28. im Slalom. Er wurde allerdings hart gefordert von Kristoffersen, der 2014 in Levi triumphiert hatte, diesmal aber um 9 Hundertstel zu langsam war. Das Duo Hirscher/Kristoffersen lag eine kleine Weltreise vor der Konkurrenz. Der schwedische Slalom-Olympiasieger André Myhrer verlor als Dritter 1,41 Sekunden.
Der Bündner Sandro Simonet, der 2012 die olympischen Jugendspiele gewonnen hat, ist im ersten Lauf gestürzt und somit ausgeschieden.
Ramon Zenhäusern war als Vierter bester Schweizer. Der Olympia-Zweite im Slalom steigerte sich gegenüber dem ersten Lauf um sieben Positionen. Im Weltcup war Zenhäusern erst ein einziges Mal besser klassiert: Letzte Saison in Kranjska Gora, wo er es als Dritter aufs Podium geschafft hatte. Neben ihm schaffte es von den Schweizern einzig Daniel Yule als Sechster in die Top 10.
Für die grosse Überraschung im Team von Swiss-Ski sorgte der Genfer Tanguy Nef. In seinem ersten Weltcuprennen setzte sich der mit Nummer 40 gestartete Romand auf Platz 11.
Vorjahressieger Felix Neureuther konnte nicht antreten. Der Deutsche, der sich im Training den Daumen gebrochen hatte, musste verzichten. Selbst mit einer Spezialschiene war an einen Start nicht zu denken. (so/sda)