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Der Grossraum Zürich hat im Jahr 2009 gut einen Fünftel des gesamten Schweizer Bruttoinlandproduktes (BIP) erwirtschaftet, konkret fast 107 Milliarden Franken. Wichtigste Branche war dabei der Finanzsektor, der 25 Prozent des Zürcher Beitrags ausmachte.
Die Stadt Zürich alleine brachte es auf einen Anteil von rund elf Prozent am Schweizer BIP, was mehr als 58 Milliarden Franken entspricht. Dies geht aus einer Statistik hervor, welche die Stadt Zürich am Donnerstag veröffentlichte. Pro Vollzeitstelle wurden 190'000 Franken erwirtschaftet.
In der Stadt Zürich ist der Anteil des Finanzsektors noch grösser als im Grossraum Zürich, zu dem auch die Agglomeration gezählt wird: Rund ein Drittel des Stadtzürcher BIPS wurden durch die Finanzinstitute erwirtschaftet.
Diese starke Ausrichtung bewirke, dass das Stadtzürcher BIP in Boomphasen deutlich stärker wachse als das Schweizer BIP, schreibt die Stadt.
92 Prozent durch Dienstleistungen erwirtschaftet
In Krisenzeiten geht es dann aber dafür schneller bergab - so etwa in den Jahren 2001 und 2002 sowie 2008 und 2009, wo die weltweiten Turbulenzen auf den Finanzmärkten dazu geführt haben, dass sich das Stadtzürcher BIP unterdurchschnittlich entwickelte.
Neben dem Finanzsektor zählen in der Stadt Zürich die Bereiche "Immobilien, Forschung und Entwicklung, Informatik" und "Verwaltung, Gesundheits- und Sozialwesen" zu den wichtigsten. Rund 92 Prozent des Bruttoinlandprodukts wurden vom Dienstleistungsbereich erwirtschaftet.
SDA-ATS