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"Wenn sich die Stückzahlen der E-Autos so entwickeln, wie wir das erwarten, würde es Sinn machen, externe Investoren ins Boot zu holen. Wir wollen aber weiter am Lenkrad sitzen. Dafür braucht man nicht unbedingt die Mehrheit", sagte Schmall der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" laut einem am Freitag veröffentlichten Vorabbericht. Der Konzern könne sich auf längere Sicht auch vorstellen, andere Autohersteller mit seinen Batteriezellen zu beliefern.
Der Wolfsburger Konzern will in Europa sechs grosse Batteriezellfabriken hochziehen, um sich von asiatischen Herstellern unabhängiger zu machen. Schmall hatte in einem Reuters-Interview die Summe für die dafür nötigen Investitionen und die Sicherung der Rohstoffmengen mit bis zu 30 Milliarden Euro beziffert und angekündigt, die Kosten dafür mit Partnern teilen zu wollen. Dazu will Volkswagen die Batterie-Aktivitäten in einer europäischen Aktiengesellschaft (SE) bündeln. So werden die Bedingungen für einen Anteilsverkauf oder eine Börsennotierung geschaffen. Der Bereich soll bis zum Ende des Jahrzehnts einen Umsatz von voraussichtlich 20 Milliarden Euro erzielen.
(Reuters)