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Wenn die Höhe der Rente davon abhängt, wie hoch der zuletzt versicherte Lohn ist, spricht man vom Leistungsprimat.
Beispiel: 100’000 Franken Lohn, abzüglich Koordinationsabzug von 24’885 Franken, ergibt einen versicherten Lohn von 75’115 Franken. 60 Prozent des versicherten Lohns ergibt dann die jährliche Rente von 45’069 Franken.
Das Leistungsprimat kann sehr unfair sein. Stellen Sie sich vor, Sie müssen vor der Pensionierung eine Lohnreduktion hinnehmen. Dann würde die Rente basierend auf den neuen tieferen Lohn berechnet. Bezahlt haben Sie aber jahrelang Beiträge basierend auf dem bisherigen höheren Lohn.
Das Leistungsprimat ist ein Auslaufmodell. Lediglich 6.8 Prozent der Versicherten sind noch im Leistungsprimat versichert (2018), wie man der Pensionskassenstatistik des Bundes entnehmen kann. 2005 waren es immerhin noch 20 Prozent.