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Timea Bacsinszky und Belinda Bencic haben sich letztes Jahr operieren lassen. Mit dem Genesungsprozess sind beide zufrieden.
Bei Timea Bacsinszky war die rechte Hand das Problem. Bei Belinda Bencic das linke Handgelenk. Beide entschieden sich während der letzten Saison für einen chirurgischen Eingriff und entsprechend eine längere Pause vom Wettkampftennis. „Vor sechs Monaten erklärten mir die Spezialisten, dass ich kein Tennis mehr spielen werde. Der Chirurg in Mailand schaffte es, dass ich mein Handgelenk wieder benutzen kann“, so die Schweizer Nummer 1. Auch Teamarzt Dr. Harald Leemann ist mit der Heilung der Narben zufrieden: „Beide pflegen ihre Narben sehr gut, deshalb kann man von einem positiven Verlauf sprechen. Man muss sich aber bewusst sein, dass eine Narbenheilung bis zu einem Jahr dauern kann.“
Beim ersten Aufeinandertreffen der beiden in Prag war der Genesungsprozess das grosse Thema. Die Narben wurden verglichen und es wurde über die jeweiligen Comebacks gesprochen. Diese können sich sehen lassen, bei Bencic wie auch bei Bacsinszky. Letztere gewann letzten Sonntag an ihrem „Comeback-Turnier“ gleich die Doppelkonkurrenz. Bencic überzeugte ab letztem Herbst zuerst auf ITF-Stufe, wie auch ab Anfang Jahr in Australien. An der Seite von Roger Federer gewann sie für die Schweiz den Hopman Cup und eine Woche später bezwang sie mit Venus Williams die Nummer 5 der Welt an den Australian Open.