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Die Grossbank UBS will ausstehende Anleihen mit einem Gesamtkapitalwert von rund 16 Milliarden Franken zurückkaufen. Insgesamt würden Angebote zum Barrückkauf von 17 Emissionen der nachrangigen und nicht nachrangigen Anleihen sowie gedeckter Schuldverschreibungen unterbreitet, teilte die Bank mit.
Die Angebotsfrist endet am 15. Dezember 2015, dies vorbehaltlich einer «möglichen Verlängerung, Neueröffnung oder vorzeitigen Beendigung» der Frist, wie es weiter heisst. Die Transaktion stehe im Einklang mit dem Ansatz der Bank, den «Zinsaufwand zu optimieren und gleichzeitig die starke Liquiditäts-, Finanzierungs- und Kapitalposition aufrechtzuerhalten».
Erfolgsrechnung belastet
Die UBS rechnet damit, im vierten Quartal 2015 einen Aufwand in Zusammenhang mit dieser Transaktion auszuweisen. Dieser werde im Abschnitt Group Asset and Liability Management unter «sonstige negative Erträge» verbucht. Bei der Ermittlung des bereinigten Ergebnisses vor Steuern würden sie als «Bereinigte Posten» (adjusting item) aufgefasst.
Der Rückkauf der Anleihen wird laut UBS einen «unwesentlichen Einfluss» auf die harte Kernkapitalquote haben. Die vom Angebot betroffenen nachrangigen Anleihen zählten gegenwärtig als Tier-2-Kapital mit einem Eigenmittelwert gemäss den stufenweise umzusetzenden Basel-III-Regeln. Auf Basis einer vollständigen Umsetzung würden sie ab 2019 jedoch nicht mehr als Tier 2 Kapital anrechenbar sein.
(awp/ise/chb)