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Am 17. November 2021 nahm die Generalversammlung der Vereinten Nationen einen Resolutionsentwurf zur Menschenrechtssituation im Iran an. Dieser Entwurf wurde von Kanada eingebracht und von 47 anderen Ländern, darunter Frankreich und Belgien, unterstützt. Nach einer Debatte, in der sowohl die Befürworter als auch die Gegner des Entwurfs Vorwürfe erhoben, wurde der Entwurf schliesslich mit 79 Ja-Stimmen, 30 Nein-Stimmen und 71 Enthaltungen angenommen.
Während der Sitzung ergriffen Grossbritannien, Australien, Israel, Japan und die USA das Wort. Letztere sprachen speziell die Frage der Unterdrückung religiöser Minderheiten, einschliesslich Christen, an. Sie erinnerten daran, dass diese Gruppen wegen ihres Glaubens schwer misshandelt werden und harte Gefängnisstrafen erdulden müssen. Sie forderten den Iran auf, die Rechte aller Menschen zu respektieren, einschliesslich der Rechte religiöser Minderheiten und Atheisten. Das US-Aussenministerium bezeichnete den Iran erneut als «besonders besorgniserregendes Land», das «systematische, anhaltende und eklatante Verletzungen der Religionsfreiheit begangen oder geduldet hat.»
In der Woche vor der Debatte hatten rund 30 Menschenrechtsorganisationen einen Brief verfasst. Sie unterzeichneten den Brief mit und schickten ihn an alle ständigen Vertretungen bei den Vereinten Nationen in New York. Das Schreiben sollte die Vereinten Nationen darauf aufmerksam machen, dass dies «eine gute Gelegenheit für die Generalversammlung ist, eine Botschaft an die Opfer zu richten, an die Menschen, deren Menschenrechte ständig verletzt werden, aber auch an diejenigen, die im Iran die Menschenrechte ihrer Landsleute verteidigen. Es ist eine Gelegenheit, ihnen zu zeigen, dass die internationale Gemeinschaft ihnen in ihrem Kampf für Wahrheit, Gerechtigkeit, Wiedergutmachung und Garantien zur Seite steht und sich solche Dinge nicht wiederholen sollen.»
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