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Filmkritik: Es menschelt schon sehr bei den Affen...17. Internationales Festival für Animationsfilm Fantoche 2019
Ein etwas in die Jahre gekommener Prinz der Affen macht sich mit seiner Armee auf, in der Ferne andere Affenvölker zu suchen. Beim Versuch das gefrorene Meer zu überqueren, brechen sie im Eis ein und versinken im eisigen Wasser. Nur der Prinz wird lebendig ans Ufer getrieben, wo er vom Affenjungen Tom gefunden wird. Tom, der als einziger die Sprache des Fremden verstehen kann, bringt diesen zu seinen Adoptiveltern, die in einem verlassenen Museum am Rande des Dschungels leben und forschen. Während sich Tom zunehmend mit dem Fremden anfreundet, sieht sein Vater, ein bei der wissenschaftlichen Akademie in Ungnade gefallener Evolutionsforscher, im angeblichen Prinzen die Chance, seine Reputation zu retten.
Der Prinz seinerseits möchte diese fremde Welt mit ihren unbekannten Maschinen und der Konsumgier besser kennenlernen. Und er möchte mit den Anführern dieses Affenvolkes Handelsbeziehungen eingehen. Doch die Akademiker sehen in ihm trotz seiner feinen Gewänder nur einen ungebildeten Wilden und wollen ihn als neue Sensation im Zoo ausstellen.