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Ljudmila wohnt mit ihrem Mann Aleksandr (geb.1980) und ihrem kleinen Sohn bei ihrer Mutter Nina. Aleksandr ist als Agrarwirt auf einer Farm tätig, Ljudmilas Mutter ist Viehpflegerin. Dort arbeitete früher auch Ljudmila selbst: Das bescheidene Einkommen der Familie reichte ihnen vorher irgendwie für das Leben, aber das unerwartete Unglück zwang sie, alles was sie nur konnten zu verkaufen. Ihr Sohn Maksim hat die seltene Viruskrankheit Meningokokzemie. An seinem Körper bildeten sich kleine Geschwüre. Deswegen wurde er im Krankenhaus für Infektionen in drei Etappen operiert. Die Ärzte schnitten die Wundstellen heraus und nähten die Haut zusammen. Dabei lag Maksim im Koma und brauchte teure Antibiotika und Präparate gegen die entstandene Eiterung. In seine Knochen im linken Bein wurde ein spezieller Apparat zur Fixierung des Knochengewebes installiert. Um den Fuss zu stabilisieren, machten ihm die Ärzte Bandagen und nähten die Ferse an. Ohne aktive Anteilnahme der Schweizer Gönner hätte Ljudmila die Spitalrechnungen nicht bezahlen können.
Vor einiger Zeit wurde Maksim aus dem Krankenhaus entlassen. Er nimmt noch einige Arzneimittel ein, die sein Immunsystem stärken. An das Unglück, das ihm passiert ist, erinnern nur die Narben an seinen Beinen.