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Inwiefern ist eine Luftseilbahn, die den Freiburger Bahnhof mit dem Kantonsspital und dem Autobahnanschluss in Villars-sur-Glâne verbindet, machbar? Dies zu prüfen hatten die beiden Grossrätinnen Antoinette de Weck (FDP, Freiburg) und Erika Schnyder (SP, Villars-sur-Glâne) in einem Postulat gefordert. Ebenfalls solle der Staatsrat in seine Analyse das Projekt einer Park-and-ride-Anlage integrieren, um das Entwicklungsgebiet auf dem Land der Burgergemeinde nahe der Autobahn A12 zu erschliessen (die FN berichteten).
In seiner Antwort empfiehlt der Staatsrat das Postulat zur Annahme. Zu den Stärken von Luftseilbahnen gehörten die einfache Überwindung von Hindernissen, der geringe Bodenverbrauch, die grosse Transportkapazität, vertretbare Investitions- und Betriebskosten, der ökologische Betrieb und die kurze Bauzeit, erklärt der Staatsrat in seiner Antwort. «Die grössten Probleme bei solchen Systemen ergeben sich dort, wo das Trassee über Wohnungen führt.» Hinzu kämen mögliche Schwierigkeiten mit dem Lärm und der Ästhetik, das Risiko von Betriebsunterbrüchen bei schlechtem Wetter sowie bei Unterhalt und Inspektionen. Auch sei eine weniger feine Erschliessung möglich als mit anderen öffentlichen Verkehrsmitteln.
Bei weiteren Abklärungen für eine urbane Luftseilbahn seien aber nicht nur die technischen Aspekte und Kosten zu prüfen, sondern auch die Auswirkungen einer solchen Luftseilbahn auf die Organisation des städtischen Busnetzes in diesem Sektor sowie das tatsächliche Nachfragepotenzial. Auch gelte es, die Zuständigkeiten der verschiedenen Parteien, namentlich des Kantons, der Gemeinden Freiburg und Villars-sur-Glâne, der Agglomeration und des Bundes, zu definieren. Da zahlreiche Aspekte abgeklärt werden müssten, werde er den Bericht zum Postulat aber nicht innerhalb der gesetzlich festgelegten Frist unterbreiten können, schreibt der Staatsrat. rb