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Es ist wieder die Zeit des 'Näbädusäfahrä'.
Da gehen wir mit den Kühen an Weideplätze, die ausserhalb des Zaunes liegen. Damit es einfacher ist sie zu 'gaumen' stellen wir oft einen Zaun auf mit Hilfe der leichten Glasfaserstüdli und einem Elektroband. Nach dem Mittag ging ich zur Satzblangg, wo der Hilfszaun nicht mehr benötigt wurde und baute ihn ab. Mein Mann wollte ihn unter den 'Köpfen' aufstellen, damit die Kühe anderntags die Weide dort abweiden konnten. Als ich ihne beisammen hatte trug ich die Sachen unter das Chüäbändli, wo sie mein Mann übernahm, um den Zaun aufzustellen. Ich ging auf das Chüäbändli, um meiner jüngsten Tochter zu helfen, die Kühe zur abgemachten Zeit zum Gigengaden zu bringen. Der Weg zurück führt oberhalb eines Felsbandes durch. Dort muss man schauen, dass es keinen Stau gibt, sonst kann es sein, dass die hinteren Kühe die vorderen bedrängen. Dann kann es passieren, dass eine Kuh als Ausweg über den Rand tritt und dann unweigerlich abstürzt. Unser 'Dosiersystem' brachte keine in Gefahr.