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Auch diese kleine Herrschaft Stand unter Savoyens Oberhoheit. Unter den Vasallen, die 1251 der Graf von Savoyen zusammenrief, um ihnen den Treuschwur abzunehmen, war auch Cuno von Chavannes. Daneben hatten auch die Herren von Ecublens dort Besitz, den sie 1262 dem Grafen von Savoyen verkauften. Von den Herren von Chavannes weiss man sonst nichts, das Geschlecht scheint früh erloschen zu sein. Später hatten auch die Herren von Billens Anteil an der Herrschaft. 1386 besitzen die von Ferlens Chavannes als Lehen Savoyens. 1580 gehört es einem Musy.
Auch von der Burg fehlt jede Nachricht, vermutlich ist sie sehr früh zerstört worden. Sie lag östlich vom Orte an der Glane auf einem Hügel, der durch das Stark abfallende Gelände auf drei Seiten natürlichen Schutz hatte. Die Westseite war durch einen breiten Doppelgraben gesichert, der noch in seiner ganzen Länge erhalten ist. Mauerreste sind nicht festgestellt, doch lässt sich der alte Burgbezirk in etwa erkennen auf dem Plateau des Hügels mit dem typischen Gepräge von Ruinenstätten in der unregelmässigen Vegetation. Die angrenzenden Parzellen bewahren in den Flurnamen „Dessous le châtel“ und „Sus le châtel“ noch die Erinnerung an die untergegangene Burg.
Bibliographie