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Ein Brautkleid wird von der Braut zur Hochzeitszeremonie getragen.
Die traditionelle Farbe für Brautkleider in Amerika, Europa und der westlichen Welt ist Weiß, da diese Farbe für Reinheit und Jungfräulichkeit steht. Aus diesem Grunde mussten bis weit ins 20. Jahrhundert hinein in vielen Gegenden schwangere Frauen in dunkler Farbe vor den Traualtar treten.
Die Assoziation zwischen der Farbe Weiß und Unschuld entwickelte sich schon sehr früh, aber selbst im 18. Jahrhundert konnten sich nur wenige Bräute ein spezielles Kleid ausschließlich und nur für die Hochzeit leisten. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts wurde daher kaum zwischen einem sogenannten feinen Kleid und einem Brautkleid unterschieden. Die Festliche Kleider wurden eben für alle Festigkeiten angezogen da man eben nicht mehrere Kleider damals gehabt hat.
Bräute der Mittel- und Unterschicht heirateten bis Anfang des 20. Jahrhunderts im Sonntagskleid, das heißt in ihrem besten Kleid, das entweder schwarz war oder der jeweiligen Regionaltracht entsprach. Erst ab den 1920er Jahren fasste das weiße Brautkleid allgemein Fuß. Heute gibt es Brautkleider in verschiedenen Farben und Formen.
Bild: jjshouse
Den Anstoß zu hellen Farben schreibt man dem Adel zu.
Maria de’ Medici, die sich im Jahre 1600 mit Heinrich IV. vermählte, trug als eine der ersten Bräute ein helles, eierschalenfarbenes Seidenkleid, das mit goldenen Ornamenten bestickt war. Es wird behauptet, dass mit diesem Hochzeitskleid von Maria de’ Medici der Wechsel im höfischen Modegeschmack stattgefunden hat.
In ländlichen Gegenden ist häufig eine besondere Tracht das Sonntagskleid. Entsprechend den lokalen Unterschieden in der Tracht, kann daher auch das Sonntagskleid in seiner Ausführung variieren. Das Sonntagskleid ist in westlichen Ländern kaum noch verbreitet. Die veränderten Arbeitsbedingungen für den Großteil der Bevölkerung haben im Wesentlichen mit dazu beigetragen, dass sich das „Sonntagskleid“ kaum noch von der Werktagsbekleidung unterscheidet.
Die Kleider für besondere Anlässe von JJ’s House, haben für jedefrau etwas, ob Brautkleider, Abendkleider, Brautjungfernkleider, Cocktailkleider, Abiballkleider oder sogar Brautmutterkleider. Heutzutage sucht man sich die Kleider nach den Veranstaltungen die man besucht und nicht wie früher eben das Sonntagskleid zu jeder Veranstaltung.
In der Schweiz gibt es über 700 verschiedene Trachten. Diese unterscheiden sich nicht nur von Kanton zu Kanton, sondern auch innerhalb der Kantone sind, besonders die Frauentrachten, regional oft unterschiedlich. Praktisch in allen Regionen wird zwischen Festtags- und Werktagstrachten unterschieden.
Habt ihr jemanden schon einmal nicht erkannt, weil er oder sie plötzlich ganz anders gekleidet war als ihr es gewohnt seid? Beispielsweise in einer solchen Situation sagt man “Kleider machen Leute”!