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Steckbrief:
Jérôme Dällenbach ist Facharzt für Allgemeinmedizin. Er arbeitet derzeit bei Medbase Vevey, ab Dezember am neuen Standort Medbase Fribourg.
Du arbeitest als Allgemeinmediziner, hast jedoch auch eine Ausbildung als Linienpilot absolviert. Was waren die Beweggründe?
Als Kind verbrachte ich unzählige Stunden mit dem Flugsimulator auf meinem PC. Ab meinem 15. Lebensjahr begann ich eine Ausbildung als Segelflugpilot. Mit 17 wechselte ich – zusammen mit meinem Vater, der diese Ausbildung gleichzeitig mit mir aufnahm – zum Motorflug. Nachdem ich verschiedene Qualifikationen erworben hatte, wollte ich mich für die Theorieprüfung zur Berufspilotenlizenz einschreiben. Da fragte mich ein Freund: «Warum meldest du dich nicht zur Prüfung als Linienpilot? Dazu brauchst du nur etwa 100 Stunden zusätzliche Theorieausbildung, also insgesamt 600.» Das hat mich überzeugt, sodass ich 2007 Berufspilot mit der Theorieprüfung für Linienpilot wurde. Parallel dazu machte ich an der Universität Freiburg den Master in Volkswirtschaft.
Weshalb hast du dich letztendlich für die Medizin und nicht für die Aviatik entschieden?
Mit dem Wirtschaftsmaster in der Tasche und dank der Unterstützung meiner Eltern nahm ich ein Medizinstudium an der Universität Lausanne in Angriff. Obwohl ich alle Karten für eine Karriere als Pilot in der Hand hatte, war dies für mich nie eine berufliche Option. Das Fliegen ist für mich eine Leidenschaft, die sich auf das Hobby beschränkt.
Du verbringst viel Zeit in der Luft. Wie oft sitzt du im Flieger?
Aktuell sitze ich rund einmal pro Woche im Cockpit. Ich starte jeweils vom Flugplatz Ecuvillens in der Nähe von Freiburg.
Welches Flugzeug fliegst du und in welcher Region?
Zurzeit fliege ich eine einmotorige Cessna 172 mit vier Sitzplätzen. Ab und zu habe ich die Gelegenheit, im Cockpit eines Cessna Citation Jet Platz zu nehmen. Vor Kurzem flog ich mit einem Freund nach Sardinien, und voraussichtlich werden wir im Oktober nach Dänemark fliegen.
Fliegen ist eine sehr intensive Freizeitbeschäftigung. Wie gut lässt sich deine Leidenschaft mit deiner Tätigkeit bei Medbase vereinbaren?
Ich arbeite zurzeit 60 Prozent als Arzt und 40 Prozent als Verantwortlicher Marketing und Kommunikation für die Westschweiz. Medbase ist ein Arbeitgeber, der dem Privatleben und der persönlichen Entwicklung eine hohe Bedeutung schenkt. Trotz der sehr intensiven Arbeit für meine Patientinnen und Patienten sowie für meine Projekte geniesse ich deshalb eine total entspannte Freizeit. Dies ist auch einer der Gründe, warum ich mich nach sieben Jahren Spital für Medbase entschieden habe.
Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung?
www.medbase.ch/jobs