Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/182637

<h2>SubmittedText<h2><p>Urinkontrollen zeigen, dass nach dem Rauchen von mehreren Joints mit Cannabidiol-Hanf der rauscherzeugende THC-Gehalt mehr als das tolerierte 1 Prozent aufweist.</p><p>Auch raten Rechtsmediziner davon ab, nach dem Konsum von CBD-Produkten Auto zu fahren.</p><p>1. Was gedenkt der Bundesrat gegen diese gefährliche Gesetzeslücke zu unternehmen?</p><p>2. Es wurde bis anhin viel Geld in Anti-Raucher-Kampagnen gesteckt. Wie will der Bundesrat den Gefahren des gesundheitsschädigenden CBD-Booms entgegenwirken?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>1. Vom Fahren unter dem Einfluss von Cannabidiol-Produkten (CBD) ist abzuraten, denn der gesetzliche Grenzwert für THC von 1,5 Mikrogramm THC pro Liter Blut kann dabei schnell überschritten werden, auch wenn der Konsum von Cannabis mit weniger als 1 Prozent THC-Gehalt legal ist. Wer diesen Grenzwert überschreitet, macht sich gemäss Strassenverkehrsgesetz bereits jetzt strafbar. Eine Gesetzeslücke besteht demnach nicht.</p><p>2. Rauchen ist in jedem Fall gesundheitsschädigend, weil bei jeder Verbrennung toxische Stoffe entstehen, unabhängig davon, ob es sich dabei um Tabak oder Cannabis handelt. THC-armer Cannabis ist als Tabakersatzprodukt eingestuft und ist deshalb auch Gegenstand der Tabakprävention. Da bislang weiter gehende gesundheitliche Risiken nicht bekannt sind, drängen sich im Moment auch keine weiteren Massnahmen auf. Das Bundesamt für Gesundheit wird aber die gesundheitlichen Aspekte dieser Entwicklung aufmerksam verfolgen.</p>