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Ich weiss nicht in welchem bereits vorhandenem Thema ich diesen Beitrag anfügen könnte, deshalb habe ich mal ein neues Thema eröffnet.
Es gibt etwas was mir schon einige Zeit durch den Kopf schwirrt und ich habe das Gefühl einen Denkfehler zu machen, finde ihn aber nicht. Hier mal meine Überlegungen:
Ein big player sucht sich eine Aktie mit geringem Tagesvolumen aus, für die es aber Call- oder Put-Warrants gibt. In diesem Beispiel nehmen wir mal an es sind Call-Warrants mit einem Hebel von 15. Nun deckt sich dieser big player über einen längeren Zeitraum mit diesen Call-Warrants ein. Wenn er genug davon hat, wird er am Börsenmarkt aktiv und sorgt dafür, dass die Aktie an einem Tag 10% steigt. (Deshalb muss es eine Aktie mit geringem Volumen sein, die sich relativ leicht manipulieren lässt) Am nächsten Tag wiederholt er das Ganze. Dadurch werden andere Börsenteilnehmer auf diese Aktie aufmerksam und es nimmt eine Eigendynamik an und steigt weiter.
Auf alle Fälle profitiert dieser big player mit seinen Call-Warrants nun massivst durch den Hebel. Die Call-Warrants veräussert er jetzt und stösst auch seine Aktien wieder nach und nach ab mit Gewinn oder zumindest ohne wirklichen Verlust.
Alternativ verkauft der big player die Call-Warrants und kauft stattdessen Put-Warrants und sorgt für einen Kurstaucher indem er einen grossen Teil seiner Aktien bestens verkauft.
Wo ist mein Überlegungsfehler?
Werden Warrants vom Markt genommen, die ein verdächtig hohes Volumen aufweisen?
Ist ein solches Verhalten strafbar?