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Strassenbauprojekt Gutstrasse, Abschnitt Schaufelberger- bis Albisriederstrasse
Die SVP Zürich 3 hat im Rahmen der öffentlichen Planauflage gemäss § 13 des Strassengesetzes des Kantons Zürich (Mitwirkung der Bevölkerung) gegen das Strassenbauprojekt Gutstrasse, Abschnitt Schaufelberger- bis Albisriederstrasse folgende Einwendung eingereicht:
Auf die Aufhebung der 79 blauen Parkplätze soll aus folgenden Gründen verzichtet werden:
Auf die Einführung von Tempo 30 soll verzichtet werden:
Auf eine zusätzlicher Pflanzung von Bäumen soll verzichtet werden:
Auf Kapphaltestellen sei zu verzichten:
Auf die Erstellung eines Mehrzweckstreifens sei zu verzichten:
Auf die Aufhebung der 79 blauen Parkplätze soll aus folgenden Gründen verzichtet werden:
- An der Gutstrasse werden zwei Radwege geschaffen. Grundsätzlich ist dagegen nichts einzuwenden. Die Ausgestaltung der Radwege und insbesondere die eingesetzte Breite für Radwege, Fussgängerwege und Bäume (zum Teil bis zu 7 Meter pro Seite) sind übertrieben grosszügig geplant. Die Gutstrasse soll jedoch allen Bedürfnissen des Quartiers Rechnung tragen und nicht einzelne Verkehrsteilnehmer übermässig bevorteilen. Mit gutem Willen wäre es möglich, weiterhin die heutige Anzahl der öffentlichen Parkplätze für Anwohner und Gewerbe zu erhalten.
- Die vorhandenen Parkplätze sind angesichts der vielen Anwohnerparteien sowie der zukünftig zu erwartenden Wohnraumverdichtung angemessen. Unter Berücksichtigung der Klimafrage stehen die Parkplätze auch für das Zeitalter der Elektromobilität bzw. der Wasserstoffmobilität zur Verfügung, da die Autos kaum kleiner werden. Ausserdem sind die Parkplätze zu entsiegeln mittels z.B. "Schwammstadt" oder Rasenziegeln. Viele Liegenschaften sind schon älter und verfügen über keine Garagen oder Besucherparkplätze, weshalb öffentliche Parkplätze unabdingbar sind. Es ist deshalb auch nicht nachvollziehbar, dass die Parkplätze im Bereich Hubertus auf die andere Seite verlegt wurden, wo genügend Parkplätze in der Tiefgarage dieser neueren Überbauung vorhanden sind. Die Parkplätze sind deshalb wieder auf die andere Seite zu versetzen.
Auf die Einführung von Tempo 30 soll verzichtet werden:
- Die VBZ Linien 67 & 89 sind bereits heute aufgrund ihrer immer länger werdenden Fahrzeit zunehmend unattraktiv. Eine weitere Temporeduktion würde die Attraktivität weiter senken. • Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren müssten bei Tempo 30 in einem niedrigeren Gang fahren und es hat sich gezeigt, dass dies den Schadstoffausstoss sogar noch erhöht. Daher ist Tempo 30 abzulehnen. Auch würde der obligatorische Wegfall von Fussgängerstreifen zu einer Verminderung der Verkehrssicherheit führen.
Auf eine zusätzlicher Pflanzung von Bäumen soll verzichtet werden:
- Der nahe Friedhof Sihlfeld sowie Uetliberg bietet bereits heute sehr viel Grünvolumen, weshalb dieses in der Achse Uetliberg - Sihlfeld keinen Sinn ergibt und daher abzulehnen sei.
Auf Kapphaltestellen sei zu verzichten:
- Sobal ein Bus die Absicht anzeigt, dass er losfahren will, erhält dieser per Gesetz das Vorfahrtsrecht. Eine künstliche Rückstauung des Velo- und MIVs ist daher nicht angebracht. Auch würde dies die geplanten Velomassnahmen ad absurdum führen. Des weiteren wäre eine Kapphaltestelle für die Umwelt in der Billanz negativ sowie für die Nerven aller Verkehrsteinehmer.
Auf die Erstellung eines Mehrzweckstreifens sei zu verzichten:
- Das heutige Verkehrsregim in der Gutstrasse hat sich bewährt und gilt als sicher. Ein Änderung würde keinen Nutzen bringen und ist daher abzulehnen auch aus finanziellen Gründen abzulehnen. Das Projekt ist auf die dringend nötigen Arbeiten zu beschränken
- In Anbetracht der zu erwartenden massiven finanziellen Ausfällen der öffentlichen Hand der Stadt Zürich ist dieses Projekt auf die dringend nötigen Arbeiten zu beschränken. Einen solche massive Änderung kann als degoutant verstanden werden und ist daher auf die dringenden, dass heisst gebunden Arbeiten bzw. Kosten zu limitieren.