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Im gleichen Zusammenhang hätten die Untersuchungsbehörden 20 weitere Personen befragt und angezeigt, teilte die Kantonspolizei Wallis am Freitag mit. Mehrere Personen seien wegen Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz in Untersuchungshaft genommen worden.
Der mutmassliche Haupttäter hat laut der Mitteilung in St-Maurice einen CBD-Laden geführt. Dort habe er Drogen verkauft sowie Konsumenten und Händler im Gebiet des Chablais und des Mittelwallis beliefert.
Die Zollverwaltung habe den 43-jährigen Haupttäter Ende 2019 bei der Einreise aus Frankreich kontrolliert. Dabei sei sie im Auto des Mannes auf 40 Kilogramm Haschisch und anderthalb Kilo Kokain gestossen. Kurz darauf habe die Kantonspolizei in St-Maurice den Komplizen verhaftet.
Im Zuge der nachfolgenden Ermittlungen konnte die Polizei im Raum St-Maurice, Bex, Lavey und Saxon rund 30 Kilogramm für den Verkauf abgepackte Cannabis-Produkte, 400 Gramm Kokain und 400 Ecstasy-Pillen beschlagnahmen, wie es weiter hiess. Zudem habe die Polizei 100'000 Franken, mehrere tausend Euro, verschiedene Schusswaffen und wertvolle Uhren sichergestellt.
Die Staatsanwaltschaft des Kanton Wallis hat eine Strafuntersuchung eröffnet. Die Gerichtsverhandlung dürfte in den kommenden Monaten stattfinden.