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Zwischen Oberwil und Biel gab es nur einen kleinen Saumweg in Richtung Löliwald, ein etwas breiterer Weg führte vom Schwanenplatz über die Kirchgasse und Kummelenstrasse in Richtung Westen. Die Strasse und Wege waren Mitte des 19. Jahrhundertes in einem kläglichen Zustand, so dass diese bei nasser Witterung fast nicht zu benützen waren.
In der Heimatkunde von Oberwil aus dem Jahre 1863 heisst es, dass sich „Oberwil rühmen kann, die schlechtesten Fuss- und Fahrwege der ganzen Nachbarschaft zu besitzen. Der Schaden, der auf Wiesen und Feld, an Geräthen, Menschen und Vieh in Folge dieses schlechten Zustandes angerichtet wird, ist gross, grösser als die Bewohner sich vorstellen, ungerechnet die Zeit, die verloren geht, indem man im fusshohen Schlamme nur schwer und mühsam vorwärts kommt. Der Hohe Regierungsrath ist auch im Jahre 1862 dem Gesuche der Gemeinden Benken, Biel, Oberwil und Binningen um Planierung, Aussteckung und Kostenberechnung einer neuen Strassenlinie auf dem linken Birsigufer auf eine sehr verdankenswerthe Weise entgegen gekommen. Das ganze Projekt liegt gegenwärtig vor dem Hohen Regierungsrathe, der es in seiner grossen Mehrheit gut geheissen; ob der Hohe Landrath seine Zustimmung erteilen wird? Wir wollen es hoffen, die Nothwendigkeit und Zweckmässigkeit sprechen zu sehr dafür.“
Im Jahre 1869 war es soweit, Oberwil und Biel wurden mit der neu erstellten Bielstrasse verbunden.
Bielstrasse 23
Foto: Pascal Ryf
Vor der Überbauung: Bielstrasse 30
Foto: Pascal Ryf