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Es folgen die wichtigsten Fakten zu der Abstimmung.
- In den USA wird alle zwei Jahre über das gesamte Repräsentantenhaus und ein Drittel des Senats abgestimmt. Gleichzeitig finden in vielen Bundesstaaten und Kommunen Wahlen statt.
- Die Republikaner halten gegenwärtig in beiden Kongresskammern die Mehrheit. Der Statistik-Website FiveThirtyEight zufolge beträgt die Wahrscheinlichkeit 84 Prozent, dass die Demokraten das Repräsentantenhaus erobern. Beim Senat liegt die Chance bei knapp 20 Prozent. (Stand: 19. Oktober)
- Die Demokraten könnten mit einem Sieg in einer der Kammern Anhörung zu den umstrittenen Vorgängen der vergangenen Monate in der US-Politik ansetzen und Ermittlungen einleiten. Zudem können sie Kompromisse bei Gesetzentwürfen erzwingen oder diese ganz blockieren. Bei einem Sieg in beiden Kammern wäre ein Amtsenthebungsverfahren gegen Trump denkbar.
- Für die Demokraten spricht, dass die Partei, die den Präsidenten stellt, üblicherweise bei der Zwischenwahl Verluste erleidet. Für die Republikaner spricht die gute Wirtschaftslage.
- Bei den Wahlkampfspenden deutet sich ein Rekord an. Zwar liegen die Demokraten nach Reuters-Recherchen in Führung. Allerdings dürfte dies Experten zufolge mindestens zum Teil daran liegen, dass sie mit mehr Kandidaten antreten.
- Von zentraler Bedeutung ist die Wahlbeteiligung. Üblicherweise geben nur vier von zehn US-Bürgern bei den Zwischenwahlen ihre Stimme ab. In diesem Jahr haben die Demokraten einer Reuters/Ipsos-Umfrage zufolge in diesem Punkt einen Vorteil. Hintergrund ist demnach eine Verärgerung über Trumps Politik.
(Reuters)