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Ein Krokodil hat in Uganda eine Frau und ihr fünf Monate altes Kind getötet und wahrscheinlich gefressen. Nach Angaben der Behörden des ostafrikanischen Landes vom Montag hatte die Frau aus dem Albertsee Wasser geholt, als das Tier sie angriff.
Dorfbewohner versuchten einem Bericht der Lokalzeitung «The Daily Monitor» zufolge, das Tier zu vertreiben, doch das Krokodil habe die Opfer unter Wasser gezogen. Der Vorfall passierte am Freitag.
Ein Sprecher der ugandischen Wildtier-Behörde UWA warnte vor Angriffen. «Wir raten den Menschen, Gegenden mit diesen menschenfressenden Krokodilen zu meiden», sagte Bashir Hang.
Krokodile hielten sich in fischreichen Gewässern auf. «Doch wenn der Fisch knapp wird, kommen sie an die Oberfläche, greifen Menschen an und fressen sie.»
Mensch und Tier in Afrika geraten immer wieder in Konflikt um Ressourcen. Viele Familien auf dem Land sind auf Wasser aus Seen oder Flüssen angewiesen.
Erst vergangene Woche wurde nach UWA-Angaben am Viktoriasee ein 700 Kilogramm schweres Krokodil gefangen, das für den Tod von fünf Menschen verantwortlich gemacht wird. Der etwa 30 Kilometer lange Albertsee liegt zwischen Uganda und der Demokratischen Republik Kongo. (sda/dpa)
Österreich meldete am Dienstag 8186 positive Tests innert 24 Stunden. Das ist sogar leicht weniger als das Bundesamt für Gesundheit für die Schweiz am selben Tag meldete (8422 Neuinfektionen). Die beiden Länder haben fast exakt gleich viele Einwohner. Das ist allerdings eine Momentaufnahme – im verlässlicheren 7-Tage-Schnitt ist die Schweiz (noch) deutlich unter österreichischem Niveau.