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Noch nie ist es einer SFV-Auswahl gelungen, sich für das Kontinentalturnier zu qualifizieren. Mit einer gezielten (Nachwuchs)-Förderung ist es dem Verband in den letzten Jahren jedoch gelungen, den Abstand zur internationalen Spitze kontinuierlich zu verringern. Dies bewiesen auch die Ergebnisse bei der erstmaligen WM-Teilnahme im letzten Sommer, als die Schweizerinnen im Achtelfinal knapp am Gastgeber Kanada (0:1) gescheitert waren.
Seither ist das Team von Nationaltrainerin Martina Voss-Tecklenburg, das sich in der FIFA-Weltrangliste bis auf Platz 19 vorgearbeitet hat, in der EM-Qualifikation noch unbesiegt. Zuletzt feierten die Schweizerinnen am 9. April in Biel gegen Verfolger Italien einen 2:1-Erfolg und bauten den Vorsprung auf sechs Punkte aus. Mit dem sechsten Sieg im sechsten Spiel könnte sich die Schweiz am kommenden Samstag (17.00 Uhr) in Tschechien vorzeitig für die vom 16. Juli bis 6. August 2017 in den Niederlanden stattfindende EM-Endrunde qualifizieren. Das Heimspiel gegen die Tschechinnen gewannen die Schweizerinnen im letzten Dezember diskussionslos mit 5:1.
“Für Tschechien ist es sehr wichtig, gegen uns zu punkten, wenn es seine Chance auf den zweiten Tabellenrang aufrechterhalten will. Daher werden sie alles in die Waagschale werfen, zumindest einen Punkt gegen uns zu holen”, meint Nationaltrainerin Voss-Tecklenburg zur Ausgangslage vor dem Duell mit der Weltnummer 31.
Selbst bei einer Niederlage gegen die Osteuropäerinnen hätte die Schweiz gute Chancen, sich als Gruppenerste die Teilnahme an der EM-Endrunde zu sichern. Die Gegner in den letzten beiden Qualifikationsspielen im September heissen Georgien (auswärts) und Nordirland (zuhause). Beide haben in der laufenden Qualifikations-Kampagne gegen die drei “grossen” Nationen Italien, Tschechien und die Schweiz bisher noch keine Punkte eingefahren.
(SDA)