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Die Pavatex AG, die 1932 gegründet wurde, muss ihr Werk in Cham schliessen. Die gestiegenen Rohstoff- und Energiekosten und der rückläufige Absatz in den europäischen Nachbarländern würden die Firma zu diesem Schritt zwingen, sagt der stellvertretende Geschäftsführer, Daniel Di Ninno. Als weitere Gründe nennt er die negativen Ergebnisse der letzten Jahre und die Prognosen der Bauinvestitionen für den Wohnungsbau in der Schweiz und im angrenzenden Ausland.
Sozialplan für die Mitarbeitenden
Gemäss Di Ninno wird es sehr schwierig werden, für die betroffenen Mitarbeitenden eine Lösung zu finden. Sie seien zwar daran, Alternativen zu suchen, etwa die Weiterbeschäftigung im Werk der Soprema in Spreitenbach. Aber früher oder später würden die Arbeitsplätze in Cham verloren gehen.
Es sieht danach aus, dass die 50 Arbeitsplätze in Cham früher oder später verloren gehen.
Die Firma Pavatex AG in Cham wurde 2016 von der Soprema-Gruppe übernommen. Dies sei eine strategische Entscheidung gewesen um die Firma weiter zu entwickeln und die Position zu stärken, sagt Daniele Di Ninno gegenüber SRF News. Das sei aber nicht gelungen, trotz vieler Investitionen in den Produktionsstandort Cham.
Pavatex AG
Die in Cham domizilierte Pavatex-Gruppe wurde 1932 gegründet. Pavatex ist auf die Herstellung von Holzfaserdämmsystemen für die Gebäudehülle spezialisiert. Das Unternehmen beschäftigt über 200 Mitarbeiter. 2016 wurde die Firma von der Soprema-Gruppe übernommen. Die Hauptabsatzmärkte für die Dämmsysteme sind die Schweiz und Deutschland.