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<h2>InitialSituation<h2><p>Die Schweiz verfügt über eine langjährige Tradition als Gaststaat zahlreicher institutioneller Begünstigter im Sinne von Art. 2 des Gaststaatgesetzes vom 22. Juni 2007 (GSG)1 und als Durchführungsort internationaler Konferenzen. Diese Rolle bietet unserem Land eine wertvolle und einzigartige Plattform für die Umsetzung ihrer Aussenpolitik. Nach dem Beitritt der Schweiz zur Organisation der Vereinten Nationen (UNO) hat die Gaststaatpolitik der Schweiz zusätzlich an Bedeutung und Visibilität gewonnen.</p><p>Ein wesentliches Element dieser Gaststaatpolitik bilden die Leistungen, die der Bund über die Immobilienstiftung für die internationalen Organisationen (FIPOI) in Genf erbringen kann. Gemäss Statuten der Stiftung können zwischenstaatliche Organisationen, die den Bau oder den Erwerb eines Gebäudes beabsichtigen, bei der Eidgenossenschaft für ihr Projekt ein zinsfreies, über 50 Jahre rückzahlbares Darlehen beantragen. Es handelt sich bei diesem Instrument um eine besonders attraktive Art der Standortförderung des internationalen Genf und der Genferseeregion sowie der Stärkung von Organisationen, die sich bereits dort niedergelassen haben.</p><p>Der Bundesrat ersucht mit der vorliegenden Botschaft die eidgenössischen Räte um die Gewährung eines Verpflichtungskredits von 11,3 Millionen Franken, der im Rahmen der schweizerischen Gaststaatpolitik für die Gewährung eines Darlehens in dieser Höhe bestimmt ist. Das Darlehen dient der Finanzierung eines Anbaus an das bestehende Bürogebäude Nr. 40 des Europäischen Laboratoriums für Teilchenphysik (CERN), welches seit seiner Gründung 1954 in Genf beheimatet ist. Die FIPOI wird das Bauvorhaben fachlich betreuen und die Bauherrin bei der Umsetzung des Projekts beraten. (Quelle: Botschaft des Bundesrates)             </p><h2>Proceedings<h2><p></p><p>Beide Räte stimmten der Vorlage zu.</p>