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Das Wichtigste in Kürze
- Simon Pagenaud gewinnt die 103. Ausgabe der 500 Meilen von Indianapolis.
- Der Franzose setzte sich in einem Thriller gegen Alexander Rossi durch.
- Trotz drohenden Regens konnte das Rennen über die volle Distanz gefahren werden.
Der Sieger bei der 103. Ausgabe des Indy 500 heisst Simon Pagenaud. Der Franzose gewann einen Thriller auf dem «Brickyard» und feierte seinen ersten Sieg in Indianapolis.
Polesitter Pagenaud dominierte das Rennen von Beginn an. Der Franzose hatte den überlegenen Speed und schien über weite Strecken unantastbar. Vorjahressieger Will Power und Routinier Ed Carpenter bissen sich die Zähne an Pagenaud aus.
Erst Ex-Formel-1-Pilot Alexander Rossi konnte Pagenaud unter Druck setzen. Der Sieger von 2016 schien vor allem zu Beginn der zweiten Rennhälfte am Steuer einer wahren Rakete zu sitzen. Allerdings kostete ein verkorkster Boxenstopp den US-Amerikaner die Führung, in seinen Andretti-Honda floss lange kein Sprit.
Rossi profitierte jedoch von einer Safety-Car-Phase, die während seines Boxenstopps durch Marcus Ericsson ausgelöst wurde. Der Ex-Formel-1-Fahrer drehte sich bei der Einfahrt in die Boxengasse. Dadurch ersparte sich Rossi eine Überrundung und kehrte – mit fast leerem Tank – als Fünfter ins Rennen zurück.
Das Indy 500 hält, was es verspricht
Fünfzig Runden vor Schluss startete das Rennen dann mit dem Restart in die heisse Phase. Pagenaud behauptete sich vor Josef Newgarden und Carpenter. Eine Runde später war es dann aber Newgarden, der Pagenaud – als Erster – die Führung auf der Strecke abluchste.
Beim letzten Boxenstopp war es Pagenaud, der die Nase vorne hatte. Der Franzose blieb deutlich vor Rossi, Newgarden und Carpenter, aber sein Vorsprung schmolz rasch wieder. 23 Runden vor Schluss übernahm Rossi die Führung.
Ein «Big One» machte Rossi einen Strich durch die Rechnung. Sebastien Bourdais, Graham Rahal, Felix Rosenqvist, Zach Veach und Charlie Kimball krachten in Turn 3 in die Mauer. Das Indy 500 wurde unterbrochen, alle Fahrzeuge kehrten an die Box zurück. Es folgte eine lange Rotphase.
Mit 13 noch zu fahrenden Runden wurde das Rennen schliesslich neu gestartet. Pagenaud setzte sich sofort wieder an die Spitze. Aus dem Nichts flog jedoch Takuma Sato heran, der Sieger von 2017 spielte plötzlich vorne mit. Aber es war Pagenaud, der sich hauchdünn vor Rossi durchsetzte.