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In seinem Schlussbericht unterstrich das Beurteilungsgremium die Qualität der Arbeit und ganz besonders die grosse Vielfalt der Vorschläge sowie den beispiellosen Einsatz der teilnehmenden Teams, um das anspruchsvolle Pflichtenheft in der vorgegebenen Frist zu erfüllen. Nach einer detaillierten Analyse der Projekte und einer kommentierten Kritik der einzelnen Vorschläge unter dem Gesichtspunkt der gestellten Fragen schlägt das Beurteilungsgremium in seinem Bericht eine Synthese der Ergebnisse in Form eines Empfehlungskatalogs für die zukünftige Entwicklung des Sektors und die darauf aufbauenden Planungen vor. Die verabschiedete Kursvorgabe ist in vier Hauptthemen (Landschaft, Siedlungsentwicklung, Mobilität und Umsetzung) unterteilt, die in Schlüsselziele und Grundsätze untergliedert wurden. Mit Ausnahme der Ziele, die sich auf die Umsetzung einer ehrgeizigen Energiepolitik beziehen, ist der allgemeine Rahmen der nachhaltigen Entwicklung – ein wesentliches Kennzeichen der aktuellen ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Fragen – nicht Gegenstand eines spezifischen Kapitels, sondern wird von allen thematischen Achsen bereichsübergreifend behandelt.
Thematische Achse «Landschaft»: Ein bedeutender Vorschlag, der den meisten Teams gemeinsam ist, besteht in der Schaffung einer grossen Grünanlage, die die biologische Vielfalt bewahrt, die für die Stadt Freiburg typischen Naturformationen verbindet und zwischen den Hügeln und Flusswindungen liegt. Der Bericht formuliert als zentrale Planungsziele die Aufrechterhaltung einer landschaftlichen Kontinuität und die Schaffung eines Agglomerationsparks als Herzstück der Komposition.
Thematische Achse «Siedlungsentwicklung»: Mit den Projekten bestätigt das Beurteilungsgremium das Entstehen von zwei Hauptpolen der Stadtentwicklung, die sich durch ihre Lage auf je einer Seite des Parks unterscheiden und mit unterschiedlichen urbanen Kontexten verbunden sind: Im Norden liegt der Schwerpunkt auf der Stärkung der gemischten Quartiere, die mit den Polen La Chassotte und Bahnhof Givisiez verbunden sind; angesichts der Entwicklungsmöglichkeiten und der durch die Autobahnüberdeckung gewonnenen Fläche fordert der Bericht die Schaffung eines neuen urbanen Pols, der in der Lage ist, die Viertel Freiburg-Jura, Givisiez und Granges-Paccot wieder miteinander zu verbinden und zu beleben. Im Südwesten wird vorgeschlagen, das Projekt für die Rekonstruktion des Kantonsspitals als treibende Kraft für die Schaffung eines Gesundheits- und Arbeitspols in Synergie mit der Arbeitszone von Moncor zu nutzen. Der Bericht bestätigt auch die Zweckmässigkeit einer Verlegung des neuen Spitals in die Nähe des alten Standorts und anerkennt die bevorzugte Lage auf halber Höhe des Bertigny-Geländes, dank der eine gute Integration in die Landschaft und die notwendige Erhaltung des baumbestandenen Höhenweges möglich sind.
Thematische Achse «Mobilität»: Im Hinblick auf die Öffnung des Sektors und seine Integration in die Planung des Verkehrsnetzes der Agglomeration empfiehlt der Bericht im Wesentlichen zwei Massnahmen: einerseits die Stärkung der Infrastrukturen für den Langsamverkehr dank attraktiveren Fussgänger- und Veloverbindungen und andererseits den Ausbau des bestehenden öffentlichen Verkehrsnetzes durch die Erschliessung der neuen Gebiete für Siedlungserweiterungen. Als Folge wurde die Notwendigkeit festgestellt, der Nachfrage im Verkehr Vorrang einzuräumen durch die Integration von Fragen der Stadtlogistik und die Entwicklung weitgehend autofreier Quartiere, insbesondere mit der Einführung einer restriktiven Parkierungspolitik in den neuen gemischten Quartieren.
Thematische Achse «Umsetzung»: Der schliesslich vom Beurteilungsgremium empfohlene Aktionsplan ist zur Strukturierung der zukünftigen Planung in drei Leitkapitel unterteilt. Das erste Kapitel ist dem Bau der Autobahnüberdeckung und anderer Schutz- und Querungsbauwerke gewidmet; es definiert insbesondere die optimale Länge und Lage der Autobahnüberdeckung. Das zweite Kapitel betont die Notwendigkeit der Koordination zwischen den verschiedenen Planungsstufen und mit den laufenden kommunalen Planungen in der Nachbarschaft des Perimeters. Das dritte Kapitel schliesslich erinnert daran, dass bei einem Projekt dieser Grössenordnung Überlegungen über die Governance und Partizipation unabdingbar sind und dass sich die Gesellschaft die Umweltfragen zu eigen machen muss.
Hier gehts zum Schlussbericht des Beurteilungsgremiums.
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