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Entscheidend sei, ob das zuletzt schwache Konsumwachstum durch die Entwicklung in anderen Sektoren kompensiert werde. Carney verwies auf die Unternehmensinvestitionen und das Lohnwachstum. Zudem seien auch die Auswirkungen der Brexit-Verhandlungen auf die Wirtschaft wichtig. Diese Themen würden in den nächsten Monaten in der Notenbank diskutiert. Sollte es zu einer Änderung der geldpolitischen Ausrichtung kommen, dann werde die Anpassung nur graduell erfolgen.
In der vergangenen Woche hatte sich BoE-Chefvolkswirt Andy Haldane für eine Straffung der Geldpolitik ausgesprochen. Sollte sich die Wirtschaft auch weiterhin solide entwickeln, könne er sich eine etwas straffere Geldpolitik in der zweiten Jahreshälfte vorstellen. Auf der letzten Sitzung des geldpolitischen Ausschusses der BoE hatten sich immerhin drei von acht Mitgliedern für eine Zinsanhebung ausgesprochen.
Das britische Pfund legte nach den Aussagen von Carney zu allen wichtigen Währungen deutlich zu. Zum Dollar stieg das Pfund auf ein Tageshoch von 1,2965 Dollar. Die Renditen von britischen Staatsanleihen legten deutlich zu./jsl/bgf/jha/
(AWP)