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"Der jüngste Preisrückgang ist in erster Linie stimmungsgetrieben", beschrieben Rohstoffexperten der Commerzbank die Lage am Ölmarkt. Es fehlen demnach Nachrichten, welche die negative Stimmung drehen könnten. Ein vom privaten American Petroleum Institute (API) am Vorabend gemeldeter leichter Rückgang der US-Ölreserven um etwa 0,8 Millionen Barrel konnte die Preise bisher nicht stützen.
Der Fokus der Anleger richtet sich zunehmend auf die offiziellen Daten der US-Regierung zu den Ölreserven, die am Nachmittag zur Veröffentlichung anstehen. Am Markt wird erwartet, dass die Lagerbestände an Rohöl die zehnte Woche in Folge gesunken sind. Sinkende Ölreserven deuten auf eine stärkere Nachfrage oder ein geringeres Angebot in den USA hin und stützen in der Regel die Ölpreise.
Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) fiel zuletzt weiter. Das Opec-Sekretariat meldete am Mittwoch, dass der Korbpreis am Dienstag 40,62 US-Dollar je Barrel (159 Liter) betragen habe. Das waren 73 Cent weniger als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der 14 wichtigsten Sorten des Kartells./jkr/jsl/stb
(AWP)