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Modell und Prototyp eines idealen Ausstellungsraumes. Hrsg.: Institut für Denkmalpflege und Bauforschung, ETH Zürich
Le Corbusiers Pavillon für Zürich zeichnet anhand zahlreicher handschriftlicherDokumente, Zeichnungen und Schriften die Geschichte des letzten gebauten WerksLe Corbusiers nach. Initiiert wurde das Wohnhaus, das zugleich Museum ist, vonder Zürcher Galeristin Heidi Weber. Es stellt mit seinen abstrakten Formen undFarben ein intellektuelles Vermächtnis des berühmten Architekten dar, an dem dieweitere Entwicklung der Architektur ablesbar wird, wie Le Corbusier sie sich vorstellte.Von ersten Ideen und Skizzen aus den Jahren 1949/1950 bis zur Eröffnung 1967und darüber hinaus wird anhand zahlreicher Abbildungen und Dokumentedie Genese dieses aussergewöhnlichen Baus dargestellt, dessen Realisierung derArchitekt nicht mehr selbst erleben durfte. Die Rolle des Pavillons, der sich stark vomBeton Brut des Spätwerks Le Corbusiers absetzt, wird in diesem Band zum erstenMal als zentrales und zukunftsweisendes Werk des Architekten nachvollziehbar.
Portrait
Catherine Dumont d'Ayot , geboren 1965 in Frankreich, hat an der UniversitätGenf und an der Ecole polytechnique fédérale in Lausanne Architektur studiert. Lehreund Forschung an der Universität Genf ab 1995 und seit 2006 an der ETH Zürich.Tim Benton , geboren 1945 in Rom, hat in Cambridge und am Courtauld Institute ofArt, London, studiert. Er lehrte vierzig Jahre lang an der Open University England undist Professor Emeritus in Kunstgeschichte.