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Die denkmalgeschützte Liegenschaft am Brüschrain 26 wurde saniert und mit einem nachhaltigen Heizsystem aufgerüstet. Die Substanz des denkmalgeschützten Blockbaus wird zu 100% erhalten und geschont.
Die Gewättköpfe und Konsolen wurden mit einer dünnen Schalung reprofiliert und die Schindelfassade mit handgespaltenen Lärchenschindeln als Schlaufschirm wieder Instand gesetzt. Die Laubenfront wurde ausgebessert und westseitig mit einem neuen Bretterschirm verkleidet. Aufgrund von Farbbefunden wurde die Fassade in ihrer Farbigkeit auf den Zustand aus der Zeit von Anfangs des 20. Jahrhunderts zurückgesetzt.
Einzig das Petrolblau des Küchenfensters ist nicht original und erinnert an den früheren Eigentümer, den bekannten Zuger Maler Johnny Potthoff. In Anlehnung an seine blaue Periode wurde die zusätzliche Nasszelle, welche neu im 1. Obergeschoss in einem Teilbereich des Estrichs erstellt wurde, mit petrolblauen Fliesen ausgeführt. Auf engem und verwinkeltem Raum konnte eine komfortable Nasszelle mit Dusche für das 8‑Zimmer Haus gewonnen werden.
Das architektonische Erbe wurde sorgfältig mit der neusten Technik ausgerüstet. Die Ölheizung wurde durch eine Erdsondenwärmepume und eine Photovoltaikanlage auf dem Dach ersetzt.