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Fibromyalgie (Fibromyalgiesyndrom) ist eine nicht-entzündliche Erkrankung, die durch eine verhärtete Muskulatur gekennzeichnet ist und als Sonderform des Weichteilrheumatismus gilt.
Fibromyalgie äussert sich durch Symptome wie anhaltende Schmerzen in der Muskulatur und in den Sehnenansätzen sowie durch eine erhöhte Druckempfindlichkeit an bestimmten Schmerzdruckpunkten, den sogenannten Tender Points. Hierbei handelt es sich um insgesamt 18 schmerzhafte Stellen, die sich an den Sehnenansätzen befinden. Am ganzen Körper besteht eine erhöhte Schmerzempfindlichkeit.
Die Schmerzen im Rahmen einer Fibromyalgie können unterschiedlich beschaffen sein: dumpf, scharf oder ausstrahlend. Auch die Intensität der Schmerzen ist nicht immer gleich. Sie wechselt sowohl über den Tag als auch im Krankheitsverlauf. Emotionaler Stress und Kälte können die Schmerzen verstärken.
Als Begleiterscheinungen einer Fibromyalgie können unter anderem Schlafstörungen, Müdigkeit, Morgensteifigkeit und psychische Auffälligkeiten wie Depressionen auftreten.
Frauen sind häufiger von Fibromyalgie betroffen als Männer. Insgesamt sind etwa zwei bis drei Prozent der Gesamtbevölkerung vom Fibromyalgiesyndrom betroffen. Die Ursache für Fibromyalgie ist noch unbekannt. Es liegen jedoch keine organischen Störungen zugrunde und es kommt zu keiner krankhaften Veränderung in Muskeln und Sehnen. Mediziner diskutieren eine Störung bei der Verarbeitung von schmerzrelevanten Informationen im Gehirn als mögliche Ursache. Ebenso scheint emotionaler Stress eine Rolle zu spielen.
Die Diagnose der Fibromyalgie erfolgt anhand der Krankengeschichte und der Druckempfindlichkeit der Tender Points. Die Behandlung besteht aus einer Kombination von psychosomatischer Betreuung, physikalischer Therapie und Medikamenten. Die Erfolge sind umso besser, je früher Betroffene eine Therapie beginnen – es lassen sich Rückbildungen der Erkrankung beobachten, wenn sie in den ersten zwei Krankheitsjahren erkannt und behandelt wird. Besteht das Fibromyalgiesyndrom über einen längeren Zeitraum, neigt es dazu, chronisch zu werden.
Fibromyalgiesyndrom: Oft kommt es zu Schmerzen im Rücken, in Armen und Beinen.
Die Fibromyalgie ist eine nicht-entzündliche Sonderform des Weichteilrheumatismus, bei der Muskelverhärtungen und infolgedessen Symptome wie Schmerzen in der Muskulatur und in den Sehnenansätzen auftreten. Daneben besteht eine erhöhte Druckempfindlichkeit an den sogenannten Tender Points (Schmerzdruckpunkte). Insgesamt 18 Punkte, die sich an Sehnenansätzen an Nacken, Rücken, Schultern sowie an den Hüften befinden, bilden die Tender Points.
In der Medizin spricht man von einer Fibromyalgie oder Fibromyalgiesyndrom, wenn mindestens 11 Schmerzdruckpunkte und Schmerzen in mindestens drei Körperregionen bestehen. Wörtlich übersetzt bedeutet Fibromyalgie «Faser-Muskel-Schmerz». Eine weitere Bezeichnung für Fibromyalgie ist Fibromyalgiesyndrom sowie generalisierte Tendomyopathie.
Bei Fibromyalgie kommt es begleitend zu zahlreichen Beschwerden. Dazu gehören unter anderem Schlafstörungen, Müdigkeit, Morgensteifigkeit, Zittern und Depressionen.
Man unterscheidet ein primäres von einem sekundären Fibromyalgiesyndrom. Bei der primären Fibromyalgie ist eine eindeutig erfassbare Ursache nicht bekannt.
Die sekundäre Form tritt nach organischen Erkrankungen wie entzündlich-rheumatischen Systemerkrankungen beziehungsweise Autoimmunerkrankungen (Kollagenosen), Infektionskrankheiten und besonders nach viralen Infekten wie Hepatitis C oder auch Borreliose auf. Auch bösartige (maligne) Tumoren oder Operationen können einer Fibromyalgie vorausgehen.
Für die Fibromyalgie (Fibromyalgiesyndrom) verantwortliche Ursachen sind bisher weitgehend unbekannt. Es ist eine familiäre Häufung der Fibromyalgie zu beobachten, so dass man von einer genetischen Veranlagung ausgeht. Weiterhin können der Fibromyalgie entzündlich-rheumatische Systemerkrankungen, Autoimmunerkrankungen oder virale Infekte vorausgehen. Auch nach zu starker einseitiger Belastung oder Tumorerkrankungen kann es zu einer Fibromyalgie kommen. Möglicherweise können auch Operationen und Unfälle eine Fibromyalgie auslösen, indem die damit zusammenhängenden Schmerzen weiter fortbestehen.
Als mögliche Ursache wird eine Störung des Schmerzgedächtnisses im Gehirn diskutiert, welche die Schmerzen auslöst. Wenn das Gehirn dauerhaft einen Schmerzreiz an eine Nervenzelle signalisiert, kann sich deren Empfindlichkeit so erhöhen, dass sie auch ohne ein Signal aktiv bleibt. Das hat zur Folge, dass der Betroffene dauerhaft Schmerzen verspürt, die aber nicht in den betroffenen Körperbereichen selbst entstehen, sondern aus der gestörten Schmerzverarbeitung im Gehirn resultieren. Das Fehlen von krankhaften Veränderungen oder Entzündungen an den Schmerzpunkten bestärkt diese Vermutung.
Die Fibromyalgie kann sich aufgrund verschiedener Ursachen verschlimmern:
Auch eine von den Betroffenen eingenommene Schonhaltung kann die Schmerzen verstärken. Dadurch nimmt die körperliche Kondition ab, so dass der Körper schneller müde wird. Die daraus resultierende Inaktivität führt dazu, dass Betroffene sich intensiver auf die Schmerzen konzentrieren und sich diese verstärken.
Eine immer wieder zu beobachtende Beziehung besteht zwischen dem Nachtschlaf und der Fibromyalgie. Personen mit Fibromyalgie schlafen meist schlecht, oder aber sie wachen morgens auf und fühlen sich wie «gerädert». Darüber hinaus kann man umgekehrt eine Fibromyalgie bei Probanden durch Schlafentzug hervorrufen.
Psychosomatische Ursachen
Es wird angenommen, dass der Fibromyalgie (Fibomyalgiesyndrom) psychosomatische Ursachen zugrunde liegen können. Das vegetative Nervensystem bildet eine Brücke zwischen Psyche und Körper. So kann es bei Angst- oder Stresssituationen zum Beispiel zu erhöhtem Herzschlag und gesteigerter Durchblutung kommen. Dauert die Überbelastung zu lange an, können psychosomatische (somatoforme) Störungen auftreten. Äussern sich diese in dauerhaften Schmerzen, entsteht wiederum eine Stresssituation und der Teufelskreis schliesst sich.
Bei der Fibromyalgie bestehen häufig psychische Symptome wie Depressionen – der Betroffene fühlt sich krank. Es ist bekannt, dass sich bei Fibromyalgie die Regelsysteme der Schmerzempfindung im Gehirn ändern. Manche Botenstoffe des Gehirns, wie etwa Serotonin, regulieren sich runter. Dahingegen lassen sich andere, wie die Substanz P (ein bestimmter Schmerzbotenstoff, der den Schmerz an das Gehirn «meldet»), vermehrt nachweisen. Trotz dieser organischen, das heisst körperlichen Veränderungen des Gehirns, ist aber immer noch nicht klar, ob das Fibromyalgiesyndrom letztendlich eine psychosomatische Erkrankung ist, bei der die Veränderungen der Botenstoffe des Gehirns erst sekundär entstehen oder ob es sich um eine Stoffwechselerkrankung des Gehirns mit der Folge von Schmerzen und psychosomatischen Störungen handelt.
Sicher ist aber, dass die schmerzhaften Stellen des Bewegungssystems bei Fibromyalgie nicht verändert oder gar entzündet sind, sondern erst die veränderte Schmerzempfindung im Gehirn dazu führt, dass Betroffene den Schmerz des Bewegungssystems empfinden. Dennoch handelt es sich aber um echte und nicht etwa eingebildete Schmerzen.
Symptome
Bei der Fibromyalgie (Fibromyalgiesyndrom) treten vorrangig Symptome wie starke Schmerzen vor allem der Muskulatur und der Sehnenansätze auf. Dabei sind nicht nur die Extremitäten sondern auch der Rumpf betroffen. Oft kommt es beim Fibromyalgiesyndrom zu Schmerzen im Rücken, in Armen und Beinen und verstärkt nach körperlicher Belastung. Häufig beschreiben Betroffene den Schmerz als grossflächig und fliessend, in vielen Fällen auch als dumpf, brennend, schneidend oder bohrend. Viele Betroffene haben das Gefühl, die schmerzhaften Weichteile seien diffus geschwollen.
Die Schmerzen halten über lange Zeit, meist über Jahre an und können sich durch körperliche Aktivitäten oder auch Krankengymnastik oder Massage verstärken. In einigen Fällen wiederum verbessern sich die Beschwerden durch Bewegung und Massage.
Darüber hinaus kann es bei Fibromyalgie zu Begleitsymptomen kommen. Dazu gehören:
EBV in der Rheumatologie:
In der Rheumatologie und Immunologie wird das Epstein-Barr-Virus darüber hinaus als ein möglicher Auslöser von rheumatischen und immunologischen Erkrankungen (Autoimmunerkrankungen / Autoimmunreaktionen) diskutiert. So wurde EBV lange als ein möglicher Kandidat für die Ursache der chronischen Polyarthritis gehandelt. Es gibt auch immer wieder wissenschaftliche Untersuchungen, die in diese Richtung gehen. Ein sicherer Beweis für einen Zusammenhang zwischen EBV und chronischer Polyarthritis steht aber auch mit Einsatz der neuesten Labormethoden aus.
Wenn das EBV das Immunsystem angreift, sind fast immer mehrere Erreger im Spiel. Oft treten Bornaviren und Lyme-Borreliose gemeinsam auf mit EBV. Beim chronischen Fatique-Syndrom CFS findet man meistens alle diese Erreger wieder.
Vitamin-D-Mangel und Epstein-Barr-Virus: Forscher untersuchen mögliche Risikofaktoren für Multiple Sklerose
Schon zwei bis drei Jahre, bevor die Diagnose Multiple Sklerose gestellt wird, lassen sich im Blut Auffälligkeiten nachweisen. Im Vergleich mit Gesunden sinken in dieser Zeit die Vitamin-D-Werte stark ab, dafür steigt die Stärke der Antikörper-Immunantwort gegen das Epstein-Barr-Virus, das schon lange unter Verdacht steht, an der Entstehung von MS beteiligt zu sein, berichten die Bochumer Forscher um PD Dr. Andrew Chan im Journal of Neurology, Neurosurgery & Psychiatry.
Die Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus und niedrige Vitamin-D-Werte werden zurzeit als wichtige Risikofaktoren für die Entwicklung einer Multiplen Sklerose diskutiert. Sie konnten zeigen, dass die Vitamin-D-Werte der späteren MS-Patienten schon zwei Jahre vor der Diagnose MS geringer waren als die der gesunden Personen (47,8 Nanomol pro Liter Blut gegenüber 81,6).
Nach der Diagnosestellung lagen die Werte noch einmal um fast die Hälfte niedriger als zuvor. Die Immunantwort gegen das Epstein-Barr-Virus hingegen fiel bei den späteren MS-Patienten schon drei Jahre vor der Diagnose deutlich stärker aus als bei Gesunden.
Daten reichen noch nicht zur "Früherkennung" der MS.
"Einen direkten Zusammenhang zwischen den beiden Faktoren Vitamin D und Immunantwort auf EBV konnten wir bisher nicht nachweisen", sagt Dr. Chan. "Wir können ihn aber auch nicht ausschließen.
Denn Vitamin D ist vermutlich ein wichtiger Einflussfaktor auf das Immunsystem." Quelle:
http://www.dmsg.de/multiple-sklerose-news/index.phpw3pid=news&kategorie=forschung&anr=4509
Die Rolle des EBV beim Brustkrebs
Auf Brustkrebszellen findet man meist zu wenige MHC class I Moleküle. Woran kann das liegen? Ein Grund könnte die Unterdrückung dieser Moleküle durch eine Epstein-Barr Virus Infektion sein. Denn für Epstein-Barr Viren ist diese Unterdrückung der MHC class I Moleküle typisch. Siehe: EBV und die Herunterregulierung der MHC class I Moleküle Guerreiro-Cacais AO 2007 Pappworth IY 2007.
Killerzellen erkennen Virus infizierte Zellen, weil sie einmal Virusproteine an der Oberfläche tragen, die als fremd erkannt werden und zum anderen die MHC class I Moleküle. Wenn eines von beiden fehlt, funktioniert dieser Abwehrmechanismus nicht. Viele Brustkrebszellen sollen Epstein Barr Virus, also EBV infiziert sein, ohne dass das mit der Krebsentstehung zu tun haben soll. Durch die Herunterregulierung der MHC class I Moleküle in EBV infizierten Zellen, könnten sie resistent gegen die Ausschaltung durch Natural Killers Cells, also die Killerzellen werden. Wenn die infizierte Zelle aber EBV Virus produziert, soll sie wieder empfindlich für die Natürlichen Killerzellen werden Pappworth IY 2007.
Weil so viele Brustkrebszellen mit EBV infiziert sind, soll auch die Behandlung mit Taxanen nicht greifen.
Siehe EBV und Taxane und so soll sogar die Chemotherapie mit Taxanen weniger erfolgreich sein, als die mit Curcumin.
EBV wandelt Vitamin-D-Rezeptor VDR für sich um - Betroffene haben starken Vitamin-D3-Mangel
Die Erreger Borrelien, EBV, CMV und der Pilz Aspergillus bewirken eine Umwandlung des Vitamin-D-Rezeptors und damit eine Schwächung des Immunsystems. Vitamin D 3 ist das maßgebliche Hormon für ein funktionierendes Immunsystem!
Somit erhöhen jene Mikroben, die in der Lage sind, den VDR zu kontrollieren, ihre Überlebenschance im menschlichen Wirt.
Das Epstein-Barr-Virus, häufig im Zusammenhang mit Autoimmunerkrankungen diskutiert, verlangsamt die Expression des VDR in Lymphoblasten um mehr als den Faktor 30. Ebenso überleben die Erreger Borrelia burgdorferi, Cytomegalovirus, Mycobacterium leprae und Mycobacterium tuberculosis durch eine unterschiedlich starke Reduktion der VDR-Aktivität. Die Deregulierung des VDR erkennt man durch eine erhöhte Konzentration des Vitamin D Metaboliten 1,25(OH), auch die der Expression anderer Rezeptoren des Zellkerns beeinflusst. Dazu gehören der Glucocorticoid-- Rezeptor, der Androgen- Receptor und der Thyroid- Rezeptor wodurch zahlreiche hormonelle Störungen entstehen können.
Darüber hinaus verlieren diese Rezeptoren ihre Fähigkeit zur Expression anderer Gruppen von AMPs. So sind die Krankheiten wie Sarkoidose und Morbus Grohn mit einem stetigen Rückgang der Expression von Cathelicidin verknüpft. Es gibt damit einen fortlaufenden Weg nach unten, denn zu den genannten beteiligen Faktoren gehören auch noch einige andere wie der Glucocorticoid- Rezeptor, der Androgen-Receptor und der Thyroid-Rezeptor, wodurch zahlreiche hormonelle Störungen entstehen können.
Behandlung:
Die Schulmedizin tut sich da sehr schwer, es gibt kaum Medikamente dagegen, die wirklich helfen, man kann es mit Virusstatika versuchen, viele beklagen, dass das nichts bringt und meistens hören die Betroffenen den Rat, es einfach auszusitzen. Neuerdings favorisiert mancher die Mikroimmuntherapie.
Ganzheitliche Behandlung und Frequenztherapie gegen die Erreger, vor allem zuerst eine massive Entgiftung des Organismus, dagegen versprechen gute Erfolge. Ganz wichtig beim EBV ist aber die Ernährung mit der Balance zwischen Arginin und L-Lysin bzw. die Zusatzeinnahme von L-Lysin.
Mit der richtigen Ernährung kann man hier viel erreichen! Wichtig: L-Lysin
Die Ernährung kann das Wachstum des Virus merklich beeinflussen. Eine gesunde Ernährung, die reich an allen essentiellen Nährstoffen und arm an raffinierten Zuckerarten und tierischen Fetten ist, kann eine optimale Immunfunktion erhalten (siehe auch die Ernährungsempfehlungen bei Infektionen). Besonders wichtig ist die Versorgung mit zwei bestimmten Aminosäuren: Arginin in großen Mengen unterstützt das Wachstum des Virus (das Virus ist bei seiner Vermehrung auf regelmäßige Argininzufuhr angewiesen).
Die Aufnahme von Lysin in großen Mengen hemmt hingegen das Viruswachstum (hauptsächlich, indem sie die Argininmenge verringert, die dem Virus zugänglich ist. L-Lysin ist Antagonist zu L-Arginin, das wiederum essentiell für Herpes-Viren ist. L-Lysin verdrängt kompetitiv L-Arginin von dem gemeinsamen Transportsystem durch die Intestinalwand. Das Virus baut fälschlicherweise L-Lysin in seine DNA-Strukturen ein, wodurch sein Wachstum gestoppt wird.
Eine lysinreiche und gleichzeitig argininarme Ernährung kann eine wirksame Behandlung von Herpes sein, und die Anzahl und den Schweregrad der Rückfälle mindern.
Es muss dafür in jeder Mahlzeit in ausreichender Dosierung gegeben werden. Sowie man damit aufhört, können sich die Viren wieder weiter vermehren, solange das Immunsystem des Körpers nichts entgegen zu setzen hat. Herpesviren wirken leider nicht gerade sehr 'anregend' auf die Immunmechanismen des Körpers, da sie sich gut verstecken - ihre Vermehrung nutzt die DNA des Zellkerns, liegt also wesentlich versteckter als die der RNA-Viren, die sich näher der Oberfläche aus dem Zellstoffwechsel und nicht aus dem des Zellkernes bedienen.
Arginin vermehrt den Herpesvirus und sollte daher bei Herpes möglichst niedrig gehalten werden!
An sich wird Arginin als sehr nützlich beschrieben - wenn der Herpes nicht wäre: Arginin erhöht Spermienanzahl, Wachstumshormonausschüttung und Creatinspeicherung, hilft bei der Wundheilung, Verstoffwechselung von Körperfett und Entgiftung von Ammoniak (Ammoniak ist toxisch und die Konzentration im Blut steigt mit der Trainingsintensität), hilft die körperliche und geistige Wachsamkeit zu erhöhen, ist notwendig für die Oestrogenproduktion. Arginin wird im Leberstoffwechsel für die Harnstoffbildung und den Ammoniakabbau benötigt. Daneben spielt Arginin eine wichtige Rolle im Immunsystem und bei Heilungsprozessen. Arginin hat eine immunstärkende Wirkung und wird mit einer erhöhten Wachstumshormonbildung und einer verbesserten Fettverbrennung in Verbindung gebracht.
Es gibt eigene Diät-Richtlinien, wenn man an Herpes leidet. Dabei sollte man darauf achten, dass der L-Lysin Gehalt in der Nahrung wesentlich höher ist als der Arginin Gehalt. Beides sind Aminosäuren; während Lysin das Wachstum der Viren hemmt, sowie die Wundheilung fördert und auch entzündungshemmend agiert, regt Arginin die Vermehrung bzw. vermehrte Ausströmung der Viren aus den Nervenzellen an.
Wo finde wir natürliches L-Lysin in der Nahrung?
Für seine Vermehrung benötigt das Virus L-Arginin. Davon findet es reichlich in Nüssen, vor allem Haselnüssen, Mandeln, Paranüssen und Walnüssen sowie Schokolade. Eine einleuchtende Erklärung also, warum das Virus bei so manchem Herpes-Träger nach dem Genuss von Nussschokolade aufblüht.
Die Aminosäure L-Lysin ist Gegenspieler von L-Arginin und in Milch, Eiern, Käse, Muskelfleisch und Fisch zu finden. Viel Lysin ist in Buchweizen (das ist kein Getreide sondern ein Knöterichgewächs), Hülsenfrüchte (Erbsen, Bohnen, Linsen, Süßlupine und vor allem Soja). Lysin ist außerdem in Kollagen enthalten - Schlachtprodukte mit relativ viel Kollagen sind Schwarte, Knorpel, Bindegewebe, Gefäße.
Kollagen ist ein Faserprotein. Es ist das wichtigste Protein der Sehnen, der Blutgefäße, der Knorpel, des Stütz- und Bindegewebes.
Therapiemöglichkeiten
Organotrope Therapie
Bei der organotropen Therapie geht es darum, geschwächte Organe zu unterstützen.
Immunbiologische und isopathische Therapie
Die immunbiologische und isopathische Therapie der Humanbiologie ist ein ganzheitlich-medizinisches Naturheilverfahren.
Pflanzenheilkunde: es werden stabilisierend und regenerativ wirkende Pflanzen eingesetzt. Da es eine große Auswahl gibt, wird die beste Pflanze für jedes Organ bestimmt.
Homöopathisch: aufbereitete mineralische, pflanzliche oder Organbestandteile werden nach einem bestimmten Verfahren potenziert, d. h. aufbereitet, verdünnt und verschüttelt.
Nosodentherapie: Krankheit mit Krankheit heilen
Nosoden sind homöopathische Präparate, die aus sterilisierten Krankheitsprodukten hergestellt werden. Sie sollen den Heilungsprozess bei hartnäckigen Krankheiten in Gang bringen.
Nosoden oder ein gleichzeitig verabreichtes homöopathisches Medikament unterstützt werden.
Orthomolekulare Therapie: mit den passenden Vitaminen, Mineralstoffen, Amino- und Fettsäuren wird eine Unterstützung der betroffenen Organe angestrebt.
Personotrope Therapie
Anders als bei der organotropen Therapie geht es nicht um die einzelnen Organe, sondern um den ganzen Menschen. Es werden bei der personotropen Therapie die Konstitution und damit die Selbstheilungskräfte des Menschen unterstützt. Die schulmedizinische Diagnose spielt hierbei keine Rolle, sondern die Ausprägungen des körperlichen Abwehrsystems.
Biocell Diagnostik und personalisierte Medizin
Die BIOCELL Diagnostic ist eine in den letzten Jahren entwickelte moderne Analyse, welche selektive Fachbereiche der Homotoxikologie, der Patho-Physiognomie und der mitochondrialen Medizin miteinander auf effiziente und zielführende Weise verbindet und zu neuem Nutzen bringt.
Im Folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei der Erkrankung von Fibromyalgie (Fibromyalgiesyndrom) in Frage kommen.
Homöopathie
Die homöopathische Behandlung:
In einer ausführlichen Anamnese (Krankengeschichte) versucht der Homöopath, den Patienten als Ganzes in all seinen Lebensbereichen zu erfassen und alle Symptome und bisherigen Erkrankungen zu ordnen. Anhand dieser Gesamtheit der Symptome, wird anschließend das homöopathische Mittel bestimmt, das in seinem Arzneimittelbild die beste Übereinstimmung mit den Symptomen des Patienten aufweist. Eine homöopathische Behandlung von chronischen Krankheiten wird auch als Konstitutionsbehandlung bezeichnet.
Nosodentherapie
Unter Nosoden versteht man homöopathische Mittel, die auf Grundlage von krankem Gewebe, Eiter, Krebszellen oder infektiösem Blut hergestellt werden.
Das Gift muss raus
Erkrankungen führen zu einer Belastung des Körpers mit diversen Giften oder Stoffwechselprodukten. Zu einer regulären Nosodentherapie gehört daher immer auch eine Giftausleitung. So soll die Ausscheidung durch Nosoden oder ein gleichzeitig verabreichtes homöopathisches Medikament unterstützt werden.
Phytotherapie
Die phytotherapeutische Behandlung:
Es werden stabilisierend und regenerativ wirkende Pflanzen eingesetzt. Da es eine große Auswahl gibt, wird die beste Pflanze für jedes Organ bestimmt.
Bioresonanztherapie (BRT)
Die Bioresonanztherapie (BRT) (Synonyme: Bioinformations-therapie (BIT); biophysikalische Informationstherapie) ist ein energetisches Behandlungsverfahren, dessen Grundlage die Quantenphysik ist. Es geht davon aus, dass jedes biologische System mit einer eigenen Frequenz schwingt, die auf die Eigenschwingung der Elementarteilchen zurückzuführen ist. Die Schwingungsfrequenz vermittelt einen ständigen biologischen Informationsfluss zwischen diesen elektrischen Feldern und der Materie bzw. dem Gewebe. Die Grundlage der Therapie besteht in der gezielten Einspeisung biologisch wirksamer Frequenzen, die z. B. krankes Gewebe, das in seiner Frequenz gestört ist, beeinflussen können. Außerdem wird erkranktes Gewebe mit patienteneigenen Schwingungen behandelt, indem diese in das erkrankte Gebiet geleitet werden.
Die Bioresonanztherapie ist sowohl bei akuten als auch bei chronischen Erkrankungen sinnvoll. Bestimmend für die Therapie ist nicht die Erkrankung, sondern das Schwingungszentrum.
Akupunktur
Diese Therapieform ist geeignet, Energien wieder zum fließen zu bringen. Sie basiert auf der Akupunktur-Lehre.
Wichtig
Der Säure-Basen-Haushalt und das Thema "Übersäuerung" kann bei vielen akuten und chronischen Beschwerden eine Rolle spielen!
Abraten möchte ich vor Versuchen der Selbstbehandlung. Es geht hier nicht darum, mal eben schnell ein Symptom aus dem Weg zu räumen, sondern um die Stimulierung regulatorischer Prozesse tief im Organismus. Hier ist unbedingt ein Fachmann gefragt, der nach gründlichem, mehrjährigem Studium der klassischen Homöopathie in der Lage ist, das passende Einzelmittel auszuwählen und den Verlauf der Therapie zu beurteilen. Generell gibt es hunderte von potentiell wirksamen Arzneien für diese Krankheit. Davon werden mindestens zwei Duzend besonders häufig mit Erfolg eingesetzt. Aber im jeweiligen Einzelfall ist es immer ein bestimmtes Mittel oder eine ganz bestimmte Mittelfolge, die dem Patienten hilft, seine Schwierigkeiten besser zu meistern. Die Veränderungen, die auf das Mittel eintreten sind oft sehr subtil und für den Laien schwer zu beurteilen.
Bei der homöopathischen Behandlung geht es nicht darum, in die Persönlichkeit des Patienten einzugreifen. Wir alle haben unsere größeren oder kleineren Schwachstellen, die ein Teil unserer Individualität sind und uns von allen anderen Menschen abheben. Nur indem wir lernen, diese zu akzeptieren, können sie unser Leben bereichern. Dagegen beschneidet der Versuch, menschliches Verhalten in Schablonen zu pressen, unser Selbst und macht uns ärmer und kränker. Daher kann es nicht unser Ziel sein, nur ein besseres „Funktionieren“ des Patienten durch reine Symptomenunterdrückung zu erreichen.