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Schwitzen ist eine natürliche körperliche Reaktion auf Umwelteinflüsse, wie Hitze, körperliche Anstrengung, Stress, Nervosität, Nahrung etc. Grundsätzlich will der Körper durch das Schwitzen Verdunstungskälte erreichen. Indem der Schweiss auf der Haut verdunstet, findet eine Abkühlung statt. Da wir heute jedoch alle Kleidung tragen, die den Schweiss aufsaugt, funktioniert die ursprüngliche Wärmeregulation des Körpers nicht mehr wie früher. Eine Verdunstung kann gar nicht mehr stattfinden, weshalb das Schwitzen unter den Achseln folglich auch keinen Einfluss mehr auf die Abkühlung unseres Körpers hat. Beim Achselschwitzen handelt es sich damit um eine Art Überbleibsel der Evolution – ähnlich wie zum Beispiel beim Blinddarm.