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Laut eines Schreibens an die Mitglieder der Welthandelsorganisation (WTO), dass der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch vorlag, soll nun zunächst eine Übergangsphase gelten, wonach die neuen Regeln erst in zwei Jahren umgesetzt werden.
Westliche Diplomaten und Industrievertreter hatten im Vorfeld scharf gegen die neuen Regeln protestiert. Sie hätten das Potenzial, das Geschäft von Importeuren "drastisch zu reduzieren", warnte etwas die Europäische Handelskammer in Peking.
Die Forderungen seien praktisch nicht zu erfüllen gewesen. Denn die Behörden in Deutschland oder anderen Ländern müssten bescheinigen, dass die Waren "die Anforderungen chinesischer Gesetze und gesetzlicher Vorschriften sowie Standards erfüllen", wie Chinas Qualitätsaufsicht (AQSIQ) fordert. Solche Einrichtungen gibt es in den Herkunftsländern jedoch nicht und müssten erst geschaffen werden.
Michael Clauss, der deutsche Botschafter in Peking, begrüsste Chinas Entscheidung, die neuen Regeln zu verschieben. "?Das bedeutet eine gewisse Entspannung", sagte Clauss. Das eigentliche Problem sei aber noch nicht gelöst./jpt/DP/tos
(AWP)