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Videoinstallation, 5', Loop, Farbe, Ton, 2007/10
Klackernd fallen Würfel auf eine weisse Fläche. Sorgfältig werden die Würfel ummalt und dann miteinander verbunden in Form eines schwarzen Flecks. Diese Tätigkeit wiederholt sich immer wieder von neuem; jede neue Würfelkombination erzeugt eine neue Form.
Das Fallen der Würfel ist dem Glücksspiel entlehnt, hier jedoch interessiert weniger die Zahlenkombination als die Position der Würfel auf dem Blatt. Die Lage der Würfel bestimmt die Form des Flecks, der darum herum gemalt wird. Die endlose Tätigkeit des „Bilder würfelns“ spielt mit dem Zufall und nimmt ihn zur Ursache ein Bild zu malen. Gleichzeitig wird die Frage nach der Dringlichkeit einer bestimmten Komposition gestellt. Es gibt keine gute oder richtige Lage der Würfel, keine bessere oder schlechtere Form, die daraus resultiert.
Gefördert vom Fachausschuss Film und Medienkunst BS/BL