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Digitaler Salon mit Tim Stüttgen
Warum Porno gucken? Warum nicht? Oder warum nach anderen Pornos suchen? Wie Sex-Performance theoretisieren? Wie andere Körper produzieren?
Wie kritische Lüste feiern? Wie zensurlos kritisieren? Warum den Fetisch feieren? Wie Pornographie diskutieren? Wie Pro-Sex-Feminismus und Queerismus connecten? Wie Entfremdung sexualisieren? Warum Theorie und Praxis verkomplifizieren? Warum ist Macht sexy? Und warum der Körper ein Opfer kapitalistischer Vergesellschaftung? Warum nicht lieber anders ficken, anstatt Naturzustände zurückzuersehnen?
Ein Vortrag, der Sex als Kulturproduktion diskutieren und problematisieren soll.
Mit Filmausschnitten von Bruce La Bruce, Annie Sprinkle und der Post Porno-Szene Barcelonas.
Tim Stüttgen ist Autor_in, Aktivist_in und Performer_in. Er hat Filmwissenschaften, Gender Studies und Queer Theorie studiert. 2006 veranstaltete er das interdisziplinäre Symposium “Post Porn Politics” an der Berliner Volksbühne, zu dem im November 2010 der von ihm herausgegebene Reader “Post Porn Politics” erschien ist. Er performt als Drag Queen Timi Mei Monigatti im queeren Underground, im Kunstkontext sowie an den Rändern der Popkultur.
Mittwoch, 17. November 2010, 17:30 Uhr
Vertiefung Mediale Künste, Sihlquai 131