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Nachdem ich mich während vier Wochen in meiner neuen Wahlheimat, Manchester, auf die Wintersaison vorbereitet habe, ging es für eine Woche zurück in die Schweiz. Mit dem Wisacher Cross in Regensdorf und der Corrida Bulloise in Bulle standen die ersten Wettkämpfe des Winters auf dem Programm.
Seit gut einem Jahr trainiere ich nun unter der Leitung von Steve Vernon, der eine professionelle Trainingsgruppe in Manchester führt. Die Gruppe umfasst zurzeit vier Athletinnen und vier Athleten, die alle auf einem internationalen Level unterwegs sind. Bedingt durch den Abschluss meines Betriebsökonomiestudiums konnte ich im letzten Jahr nur vereinzelte Trainingsblöcke in Manchester oder St. Moritz mit dem Team absolvieren. Mit einem Bachelorstudium im Gepäck wage ich nun den nächsten Schritt. Ich werde als professioneller Leichtathlet einen Grossteil meiner Zeit in England oder in Trainingslagern mit dem Team verbringen. Auch wenn ich in Zukunft für das Team New Balance Manchester auftrete, werde ich nach wie vor mit dem LC Regensdorf verbunden sein. Zum einen werde ich weiterhin die Schweizermeisterschaften für den LCR bestreiten und zum anderen werde ich den Kontakt zu meinen Trainern (Ruedi Meier, Gian Marco Meier) und Teamkollegen beibehalten.
Mein erster offizieller Aufenthalt als Mitglied des Teams in Manchester erfolgte nach einer zweiwöchigen Saisonpause und einem dreiwöchigen Trainingsaufbau in der Schweiz. Der «richtige» Trainingsstart erfolgte demnach erst in Manchester. In den folgenden vier Wochen galt es sowohl die Intensität als auch das Trainingsvolumen sachte zu steigern. Das Ziel dieses Winters wurde mit den Cross Europameisterschaften definiert.
Im Aufbau auf dieses Ziel stand am 9. November 2019 der 5. Wisacher Cross, mein Heimrennen, an. Nachdem ich vor einem Jahr verletzungsbedingt nicht teilnehmen konnte, freute ich mich umso mehr auf die diesjährige Austragung. Einmal mehr stelle der LC Regensdorf ein perfekt organisiertes Cross auf die Beine. Ein grosses Dankeschön hier nochmals an alle Helfer! Bei der vierten Teilnahme konnte ich den vierten Tagessieg feiern und somit erfolgreich in die Wintersaison einsteigen.
Anschliessend durfte ich eine Woche Zuhause geniessen, da ich am 16. November 2019 bereits wieder in der Schweiz im Einsatz stand. Zum ersten Mal startete ich an der Corrida Bulloise in Bulle. Auf dem kupierten 1-km Rundkurs galt es acht Runden zu absolvieren. Nach einem defensiven Start konnte ich regelmässige Rundenzeiten laufen und das Feld von hinten aufrollen. Mit dem 6. Rang verpasste ich aber schlussendlich das Podest um lediglich zwei Sekunden. Nichtsdestotrotz war ich sehr zufrieden mit meiner Leistung. Insbesondere aufgrund der Tatsache, dass wir uns noch im Aufbau befinden und erst in drei Wochen den Höhepunkt der Formkurve erreichen möchten.