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Hüfte
(Coxa, Ischium), bei den höhern Wirbeltieren die das Hüftgelenk bildenden und umgebenden Körperteile, äußerlich also die Gegend vom Vorderrand des Hüftbeins bis zum Oberschenkel. Das Hüftgelenk (s. Tafel »Bänder des [* 2] Menschen«),
die Verbindung des Gelenkkopfes des Oberschenkels mit der Gelenkhöhle oder Pfanne des Beckens, ist beim Menschen, da in ihm die ganze Last des Oberkörpers ruht, ein sehr fest gebautes sogen. Nußgelenk und gestattet so, noch mehr aber wegen der vielen Bänder, dem Beine nicht die große Beweglichkeit, welche im Schultergelenk der Arm besitzt. Der völlige Abschluß des Gelenks nach außen hin verhindert das Eindringen von Luft zwischen Gelenkkopf und Pfanne, so daß infolge des Luftdrucks das ganze Bein auch nach Abtrennung der Muskeln, [* 3] Bänder etc. in der Schwebe gehalten wird. Im Gelenk kann der Schenkel nach allen Richtungen hin gedreht und gerollt werden. Die hierzu erforderlichen Muskeln stammen vom Becken und setzen sich teils an die sogen. Rollhügel (großer und kleiner Trochanter, s. Tafel »Skelett [* 4] I«),
teils weiter unten an. Vgl. Bein.