Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03530.jsonl.gz/2022

Um extremer Armut und finanzieller Ausgrenzung von Frauen und Jugendlichen in pastoralen und agropastoralen Gemeinden entgegenzuwirken und die Klima Resilienz in der Region Oromia zu stärken, baut das Projekt auf dem an den äthiopischen Kontext angepassten «Graduation-Approach» auf und legt den Fokus speziell darauf, den Gemeinden bei der Anpassung an den Klimawandel zu helfen und ein gutes Umfeld für nachhalties Ressourcenmanagement und klimaneutrale Kleinstunternehmen zu schaffen. Das umfasst neben den bewährten Schritten des «Graduation Approachs» zusätzlich den Aufbau von Kompetenzen im Bereich Natural Ressource Management, Massnahmen zur Förderung des sozialen Zusammenhalts und der Gleichstellung der Geschlechter, die Funktionsweise von Naturschutzgruppen zu verbessern und die Mitgliedschaft von Frauen in führenden Rollen zu fördern, sowie die Entwicklung «grüner» Wertschöpfungsketten. Dies soll die Teilnehmenden dabei unterstützen, eine «grüne» Existenzgrundlage zu schaffen, diese zu nutzen, um ihr Umfeld zu verbessern und ihre Geschäfte auszubauen und schliesslich langfristig in die ökologische Wiederherstellung und nachhaltige Bewirtschaftung zu investieren, um die Nachhaltigkeit, Gesundheit und Entwicklungihrer Gemeinschaft zu verbessern.
Ein ähnliches Projekt, das von der Partnerorganisation The BOMA Project in Kenia durchgeführt wurde, zeigt sehr positive Resultate; über 60% der Teilnehmenden haben sich dem nachhaltigen und ressourcenschonendem Unternehmertum zugewandt und engagieren sich in lokalen Naturschutzgruppen für ihre Umwelt.