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Einer der wenigen wirklich dunklen Beobachtungsorte in der Schweiz ist der Pragelpass. In unmittelbarer Nähe zum Restaurant Pragelpasshöhe ist in der Nacht keine einzige künstliche Lichtquelle zu sehen. Wolken am Himmel, sofern es welche hat, erscheinen dunkel - ein Zeichen für ausgezeichnete Beobachtungsbedingungen. Nur wenige Autofahrer stören die Nachtruhe. Lediglich der Horizont ist teilweise stark eingeschränkt: im Nord-Westen "stört" der Drusberg (Höhe 29 Grad) und im Osten der Pragel (Höhe 24 Grad). Ein Umstand, den man bei der Planung nicht vergessen sollte. Immerhin nach Süd-West und Norden gibt es fast keine Einschränkung.
In dem Alprestaurant Pragelpasshöhe kann im Massenlager günstig übernachtet werden (Juni bis September). Der Pass ist am Wochenende auf der Glarner Seite (Richisau) für Motorfahrzeuge gesperrt.
In der Nacht vom 20.Juli haben wir die Beobachtungsbedingungen getestet und waren begeistert. Die Spiralarme in M51 waren deutlich im C8 zu erkennen. NGC6543, der "Katzenaugennebel" war sehr eindrücklich. Ein 30 Minuten "Schnappschuss" vom NGC6543 hat sich dabei leider später als unbrauchbar herausgestellt. Das Zentrum war überbelichtet, für die schwachen äusseren Bereiche war die kumulative Belichtungszeit aber zu kurz.