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Die seit Jahrhunderten anerkannte Neutralität ermöglichte der Schweiz eine internationale Vermittler-Rolle.
Die Neutralität der Schweiz geht auf die Religions-Kriege zurück und wird von Europa seit 1648 anerkannt, was mit zur Vermittlerrolle geführt hat. Heute werden in Genf mehr UNO-Sitzungen als in New York einberufen. Seit ihrem UNO-Beitritt setzt die Schweiz neben ihrer traditionellen Rolle der "Guten Dienste" vermehrt auf eine aktivere, friedensengagierte Diplomatie im multilateralen Rahmen.
37'400
internationale Funktionäre, Diplomaten und NGO-Mitarbeitende arbeiten in Genf; die Stadt gilt als weltweit aktivstes Zentrum der multilateralen Diplomatie.
50%
des Budgets des Aussenministeriums wurden während den rund 12 Jahre dauernden Verhandlungen für die Beziehungen zur EU ausgegeben - fast 5 Mio. Franken.