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Cuno Röthlisberger
Cuno Röthlisberger wird 1939 in Belach geboren. Seine Kindheit und Jugend sind überschattet von schwerer Krankheit, die sein Leben prägen wird. Nach einer Lehre als Uhrmacher-Rhabilleur arbeitet er bis 1978 zuerst bei Eterna und dann bei ASSA. Darauf eröffnet er in Grenchen ein Reparaturatelier für antike Uhren. Während der gesamten Zeit ist Röthlisberger in seiner Freizeit künstlerisch tätig, zuerst widmet er sich dem Aquarell, später wendet er sich der Ölmalerei zu.
Da sich sein Atelier nicht rentiert, gibt er es 1985 auf und zieht in ein kleines Bauernhaus in Leuzingen. Dort widmet er sich vollumfänglich der Kunst, und kreiert auch Druckgrafiken. Seine erste Ausstellung hat er 1975 in der Galerie Toni Brechbühl in Grenchen. Es folgen weitere Ausstellungen mehrheitlich in verschiedenen Galerien in der Schweiz. 1989 präsentiert das Kunsthaus Grenchen zum 50. Geburtstag des Künstlers eine Retrospektive. Ein Jahr später, 1990, erhält Röthlisberger den Anerkennungspreis des Kantons Solothurn. Er stirbt 1998 in Leuzingen BE. Heute hat das Künstler-Archiv Grenchen mit über 300 Kunstwerken die grösste Sammlung von Röthlisberger Werken. 2016/2017 veranstaltet das Dorfmuseum Turm Leuzingen eine Übersichtausstellung unter dem Titel «Cuno Röthlisberger – der malende Poet».