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Madrid - In Spanien ist ein weiterer Torero von einem Kampfstier verletzt worden. In der Arena von Bilbao bohrte der Bulle ein Horn durch den Unterkiefer des 30-jährigen Sergio Aguilar. Dies meldete die auf Stierkampf spezialisierte Website mundotoro.com.
Der aus Madrid stammende Torero war zuvor schon am linken Oberschenkel verletzt worden, kämpfte aber weiter. Er habe sehr viel Blut verloren, hiess es. Aguilar sei in ein Spital in Bilbao eingewiesen worden und nach Angaben der Ärzte nicht in Lebensgefahr.
In der Stierkampf-Saison 2010 wurden bereits mehrere Toreros schwer verletzt. Beinahe ums Leben kam am 21. Mai der 41-jährige Julio Aparicio, der von einem 530-Kilogramm-Stier aufgespiesst worden war. Das Horn durchbohrte seinen Unterkiefer und seine Zunge und ragte aus dem Mund heraus. Die grausigen Bilder gingen um die Welt.
In Spanien wird lebhaft über den Stierkampf debattiert. Die Region Katalonien beschloss Ende Juli ein Verbot ab 1. Januar 2012. Auf den Kanarischen Inseln wurden Stierkämpfe bereits 1991 für illegal erklärt.
SDA-ATS