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Die Fröschweid beim südlichen Brückenkopf markiert einen der tiefstgelegenen Punkte des Stadtgebiets. Früher versickerte dort der Stadtbach. Es war ein sumpfiges Gebiet, in dem sich viele Frösche tummelten. Ein Schild am Brunnen beim Café Graf erinnert noch daran. Was man heute nicht mehr sieht: Die Fröschweid lag einst zwischen dem Neuen Tor und dem Schwibbogen und bildete vor dem Eingang zur Marktgasse eine Art Zwinger. Das war den sicherheitsbewussten Stadtbehörden recht. Allerdings war speziell der Schwibbogen so niedrig, dass er den grösser werdenden Fuhrwerken allmählich zum unüberwindlichen Hindernis wurde. Nach langem Zögern liess man sich im Jahr 1851 dazu herbei, den Bogen abzubrechen. Sowieso hatten die Tore ihre Schutzfunktion längst verloren, und auch Zölle konnte man dort nicht mehr erheben. Die Bundesverfassung von 1848 garantierte die Freiheit von Handel und Verkehr, und der Transitverkehr zog nun ungehindert auf der Kaiserstrasse südlich an der Stadt vorbei.
Die Fröschweid aber ist und bleibt einer der tiefstgelegene Punkte des Stadtgebiets. Wenn der Rhein über die Ufer tritt, wird sie sogar wider Willen schiffbar. Eindrückliche Hochwassermarken am ehemaligen «Tabakhüsli am Zoll» legen davon beredtes Zeugnis ab.