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Wie Sie wahrscheinlich wissen, schwitzen Hunde nicht wie Menschen über die Haut (ausser an den Pfotenballen). Deshalb regulieren Hunde ihre Körpertemperatur bei Hitze oder nach körperlicher Anstrengung, indem sie schneller atmen. Dies wird als Hecheln (oder Polypnoe) bezeichnet.
Hecheln bei Hunden ist daher meistens normal. Sie sollten hingegen wachsam sein, wenn Ihr Hund trotz kühler Temperaturen und einem ruhigen Gemütszustand schnell atmet. Dies kann ein Krankheitssymptom oder ein Zeichen für eine Läsion im Atmungssystem sein. In diesem Fall ist ein Besuch beim Tierarzt ein Muss.
Die Atmung des Hundes
Die normale Atemfrequenz bei Hunden liegt zwischen 14 und 22 Atembewegungen pro Minute (eine Bewegung besteht aus einer Einatmung und einer Ausatmung). Bei mehr als 22 Bewegungen wird davon ausgegangen, dass ein Hund schnell atmet. Dies ist beim Spielen der Fall, wenn es heiss ist, oder wenn Ihr Hund besonders aktiv ist. Hunde können auch schneller atmen, wenn sie träumen. In diesem Fall ist das Phänomen von kurzer Dauer.
Wenn Ihr Hund immer noch schnell atmet, obwohl er sich beruhigt und Wasser getrunken hat, beobachten Sie zunächst seinen Allgemeinzustand. Treten weitere beunruhigende Symptome auf (Jammern, übermässiger Speichelfluss, Fieber, Unruhe usw.), sollten Sie dies unverzüglich abklären lassen.
Sprechen Sie ebenfalls mit Ihrem Tierarzt, wenn diese Atemstörungen geringfügig erscheinen, aber häufig auftreten (z. B. bei jedem Spaziergang).
Mögliche Ursachen
Mögliche Ursachen können Stress oder ein Hitzschlag sein. Auch eine Läsion oder eine Infektion der Atemwege (Lungenentzündung, Zwerchfellhernie, Pleuraerguss usw.) kommen in Frage.
Schnelles Atmen bei Hunden kann auch durch etwas anderes als eine Atemwegserkrankung verursacht werden: Übergewicht oder Fettleibigkeit, Herzinsuffizienz, Nervenerkrankungen, Blutarmut und Vergiftungen gehören zu den vielen möglichen Ursachen. Auch Schmerzen können zu schneller Atmung führen. Die genaue Ursache für die Beschwerden Ihres Haustieres kann nur mit einer gründlichen klinischen Untersuchung bestimmt werden.