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Als die Mechanisierung zunehmend um sich griff, stürmte die aufgebrachte Bevölkerung am 22. November 1832 die erste mechanische Weberei in der Region, die Fabrik Corrodi & Pfister in Oberuster, und zündete sie an. Dieser Proteststurm ging als «Usterbrand» in die Schweizer Geschichte ein.
Um 1850 hatte sich Uster zu einem Industriegebiet entwickelt, das die höchste Fabrikdichte der gesamten Schweiz aufwies. Noch heute sind entlang des Aabachs Zeugen aus dieser Zeit zu entdecken. Uster nutzt heute die erhaltenen industriellen Bauten, um sie innerhalb des Industriepfads museal zu nutzen oder sie in moderne Wohnüberbauungen zu integrieren. Dazu wurden und werden die weitgehend erhaltenen Fabrikkanäle, Weiher und Rückhaltebecken zu Parkanlagen und Grünflächen ausgebaut.
Die Bemühungen der Stadt um den Bau einer Kantonsschule als auch die Absicht, ein modernes neues Stadtzentrum im «Kern» zu errichten, zeugen von einer aufstrebenden, aktiven Stadtplanung.
Quelle: Wikipedia