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Asthma bronchiale (kurz: Asthma) ist eine chronische Erkrankung der Atemwege. Charakteristisch für Asthma sind eine Verkrampfung der Bronchien und eine Entzündung und Schwellung der Bronchialschleimhaut mit übermässiger Produktion von zähem Schleim. Die Folge ist eine Verengung der Bronchien (Bronchospasmus) mit den typischen anfallsartigen Beschwerden des Asthmas: Husten, Giemen (pfeifende Atmung, v.a. beim Ausatmen), Engegefühl in den Atemwegen bis hin zum schweren Asthmaanfall mit lebensbedrohlicher Atemnot. Die Atemnot tritt anfallsartig auf und häufig nachts oder am frühen Morgen.
Der Begriff Asthma kommt aus dem Griechischen und bedeutet "schweres Atmen" oder "Atemnot ". In den meisten Fällen lassen sich die Beschwerden mit Medikamenten gut behandeln.
Bei Menschen mit Bronchialasthma liegt eine generell erhöhte Entzündungsbereitschaft der Bronchialschleimhaut vor. Dadurch besteht eine ständige Überempfindlichkeit auf bestimmte Reize (Auslöser) hin.
Beschwerden, die auf ein Asthma hindeuten können, sind unter anderem:
Die Symptome eines Asthmas können je nach Schwere der Erkrankung variieren. Typische Zeichen eines Asthmas sind:
Die Haut färbt sich blau, die Atmung geht nur noch stossweise oder schnappend. Der Patient ist verwirrt und rastlos. Wenn die Inhalationsmedikamente für den Notfall keine sofortige Wirkung zeigen oder gar nicht mehr angewendet werden können, muss sofort der Notarzt gerufen und erste Hilfe geleistet werden.
Ein wichtiger Bestandteil zur Diagnose ''Asthma'' ist das Arzt-Patienten-Gespräch (Anamnese). Die geschilderten und erfragten Beschwerden des Patienten liefern den ersten Verdacht auf ein Asthma.
Das Ziel der Behandlung ist, dass der Asthmapatient ein normales Leben führen kann, ohne Einschränkung im Arbeitsalltag, in der Freizeit oder im Sport. Dafür müssen sowohl chronische Krankheitserscheinungen als auch akute Anfälle verhindert werden.
Die Therapie setzt sich aus einer medikamentösen und nicht-medikamentösen Behandlung zusammen.
Einige unterstützende Massnahmen können bei Asthma helfen, für andere fehlen jedoch wissenschaftliche Belege. Zu den empfohlenen nicht-medikamentösen Massnahmen gehören:
Die Beschwerden können in der Regel durch ärztliche Behandlung und vorbeugende Massnahmen unter Kontrolle gehalten werden. Kinder "wachsen" das Asthma oft aus und die Beschwerden klingen ab.
Risikofaktoren müssen unbedingt eliminiert werden (Rauchen, Tiere etc.). Unbehandelte Asthmaerkrankungen können Lunge und Herz dauerhaft schädigen. Schwere Asthmaanfälle können zu lebensbedrohlichen Situationen führen.
Am gefährlichsten ist der sogenannte Status asthmaticus: Trotz wiederholter Anwendung des Notfall-Sprays bessert sich der akute Asthmaanfall nicht. Unbedingt Ruhe bewahren, sofort Notarzt rufen und atemerleichternde Körperhaltung einnehmen.
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