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Eric J. Hobsbawm, wohl der bekannteste Historiker Englands, besichtigt in diesem erstmals 1989 auf Deutsch erschienenen Klassiker ein Zeitalter der Umbrüche. Es geht um die letzte Phase des »langen« 19. Jahrhunderts, in der die moderne Welt geformt wurde. Die Jahre zwischen 1875 und 1914 waren eine Ära der Revolten und Revolutionen und zugleich die Hochphase des Kolonialismus und der mit ihm entstandenen Imperien. Hobsbawm schildert jedoch nicht nur die »grosse Politik«, er behandelt ebenso die ökonomischen Gegebenheiten, die schönen Künste und die wissenschaftlichtechnischen Verheissungen. Arbeiter und Frauen kämpften um ihre Rechte, während das Bürgertum bestrebt war, Macht und Einfluss auszubauen. Am Ende dieser faszinierenden Jahre stand ein bis dahin beispielloser Krieg.