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Lässig posiert die Milliardärin Eva-Maria Bucher-Haefner (57) in einem Lehnsessel. Eine Tasse in der linken Hand, die Unterarme in gestrickten Schonern, teilt die Schweizerin der (Twitter-)Welt mit, was sie gerade im frühen November treibt: Die passionierte Pferdezüchterin mit eigenem Gestüt namens Moyglare Stud in Irland beobachtet via TV die Pferderennen beim Breeders’ Cup in den USA. Nach dem Aufgalopp werden in Kentucky die wertvollsten Jungpferde versteigert; Hunderte Hengste, Stuten und Wallache kamen bis zum 14. November unter den Hammer.
Offerte von 2,4 Millionen Dollar
Ms. Bucher aus Obwalden machte mit ihrer Offerte von 2,4 Millionen Dollar das Rennen beim Kauf der vierjährigen Stute Discreet Marq. Beim Bietgefecht um das teuerste Muttertier lief allerdings die amerikanische Handelserbin Amanda (Mandy) Pope der Eidgenossin den Rang ab. Sie entführte die trächtige Stute Aloof für 3,9 Millionen Dollar auf ihre Farm Whisper Hill.
Womöglich sass das Geld nicht gar so locker bei der schweizerischen Nebenerwerbszüchterin angesichts des Kursrutsches beim US-Beteiligungsvehikel CA Technologies. Im familiären Urgeschäft, dem Amag-Autohandel, gesteuert von Bruder Martin Haefner (60), rollt der Absatz wie budgetiert und lieferte zuletzt 4,5 Milliarden Franken Umsatz.
7-8 Milliarden