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Ghassan Salhab
Libanon | 2007 | 28 min
Sprache : Arabisch
Untertitel : Englisch
Nach dem Nichts erscheint ein Gesicht auf dem Bildschirm, der Blick ist der Kamera und somit dem Publikum zugewandt. Als würde das Gesicht aus den Ruinen einer Nachkriegsstadt wie jener, der wir hier erkunden, aufsteigen. Bilder, die neben anderen, aus den Nachrichten im Fernsehen stammenden Bildern erscheinen und die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Fiktion, zwischen dem, was man sieht, und dem, was man uns zeigt, verwischen. Kurz nach dem israelischen Angriff 2006 dreht Ghassan Salhab diesen Essayfilm, der die unnachahmliche Handschrift seines Autors trägt und in dem das Bild die Rolle des zugleich abwesenden und anwesenden Zeugen eines unerwarteten Krieges spielt. (Posthume) erinnert in seiner Eigenschaft der modernen Elegie an den Unterschied zwischen dem, was sich in unserem Inneren und dem, was sich um uns herum abspielt. Salhab schafft eine filmische Reflexion über den Libanon und eine Wette über die Unmöglichkeit, die Gewalt eines geschundenen Landes zu erzählen, dessen Geister den Ruinen entsteigen und die Leinwand einnehmen, bevor sie in einer Überblendung verschwinden.