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«Verrückte» Grossbanken?
Zu Beginn meiner beruflichen Laufbahn in einer Bank gab es fünf Schweizer Grossbanken. Drei sind verschwunden, dank einem Neuzugang sind es jetzt drei. Anfang der Siebzigerjahre machte alle drei Monate immer das gleiche Thema Schlagzeilen: Welches ist die grösste Bank im Land? Das war jene mit der grössten Bilanzsumme. Später setzte man das Institut mit dem höchsten Gewinn auf den ersten Platz. Wie ist das heute?
von Hans Geiger, ehem. Generaldirektor und Professor für Bankenwesen, Weiningen ZH
Gemessen an der Bilanzsumme bleibt die UBS mit 913 Milliarden Franken an der Spitze, knapp vor der Nationalbank (SNB) mit 813 Milliarden. Beim Gewinn für die ersten neun Monate 2017 stellt die SNB die UBS weit in den Schatten: 33 Milliarden Franken gegen 3,3 Milliarden. Die Crédit Suisse (CS) kriecht hinterher. Die CS-Eigentümer erhalten an der Börse für ihre Aktie weniger als den Buchwert.
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