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Der 8-stündige Fernseherfolg nach dem Weltbestseller von Colleen McCullough erzählt die Geschichte einer australischen Farmersfamilie über vier Jahrzehnte des letzten Jahrhunderts. Im Mittelpunkt steht die schicksalhafte Beziehung zwischen der Farmerstochter Meggie Cleary und dem katholischen Geistlichen Ralph de Bricassart. Ihrem beiderseitigen Verlangen nach rückhaltloser Hingabe steht sein kirchlicher Auftrag im Wege. Als es auf einer einsamen Südseeinsel zur überraschenden Begegnung der beiden Liebenden kommt, nimmt ihr Schicksal erneut eine unerwartete Wendung.
Portrait
Rachel Ward, geboren 1964, wuchs in Surrey südlich von London auf und studierte Geografie in Durham. Erst mit 40 Jahren widmete sie sich dem Schreiben. Auf Anhieb landete ihr Debüt Numbers auf zahlreichen Nominierungslisten englischer Jugendbuchpreise. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Bath, England.
Immer noch ein fantastischer 4-teiler vor der Kulisse des damaligen Australiens. Tolle Schauspieler, eine herzergreifende Story und endlich alles als DVD- Set erhältlich! Kann man sich immer und immer wieder ansehen...
Der Vierteiler „Die Dornenvögel“ basiert auf der gleichnamigen Familiensaga der australischen Autorin Colleen McCullough und wurde 1983 erstmals ausgestrahlt. Der Titel geht auf die Geschichte eines Vogels zurück, der sich von einem Dorn durchbohren lässt und während er so stirbt, das schönste Lied der Welt singt. Diese Geschichte bildet...Der Vierteiler „Die Dornenvögel“ basiert auf der gleichnamigen Familiensaga der australischen Autorin Colleen McCullough und wurde 1983 erstmals ausgestrahlt. Der Titel geht auf die Geschichte eines Vogels zurück, der sich von einem Dorn durchbohren lässt und während er so stirbt, das schönste Lied der Welt singt. Diese Geschichte bildet das Leitmotiv der drei Generationen umspannenden Saga: Kein schöner Moment kann von Dauer sein, sondern unerfüllte und verbotene Liebe, Verlust und Leid prägen das Leben der Carson-Clearys und Pater Ralph de Bricassarts.
Dieser Herz-Schmerz Mehrteiler lebt nicht unbedingt von einem tollen Skript, sondern vielmehr von der Musik des genialen Henry Mancini und des großartigen Staraufgebots: Mit Barbara Stanwyck und Jean Simmons setzen zwei der größten Hollywood-Stars Glanzpunkte in ihrer späten Karriere. Frauenschwarm Richard Chamberlain bekommt als Priester, der von einer heimlichen Leidenschaft gequält wird, die Rolle seines Lebens und Newcomerin Rachel Ward schafft in der Rolle der Meggie ihren Durchbruch.
In Sachen Authentizität scheitern „Die Dornenvögel“ allerdings auf ganzer Linie: Gedreht wurde nicht in Australien, sondern in Kalifornien in teilweise sehr schlecht gebauten Kulissen. Die Darstellerinnen der jungen und erwachsenen Meggie sehen sich in keiner Weise ähnlich. Die Darstellung der katholischen Kirche und des Vatikans ist ziemlich lachhaft. Die Kostüme und Frisuren erinnern oft mehr an die 1970/80er, auch wenn ein Großteil der Handlung in den 1930ern angesiedelt ist und vieles mehr.
Doch all das vergisst man schnell. Im Gegenteil, die Künstlichkeit erlaubt es dem Zuschauer ganz in diese fiktionale Welt einzutauchen – ähnlich wie bei den „Sissi“-Filmen.
Fazit: Nicht als historisches, ernstzunehmendes Drama ansehen, sondern sich ganz dem Lieben und Leiden hingeben!