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Die vorliegende Fribourger Dissertation setzt sich zur Hauptsache mit den verfassungsrechtlichen Anforderungen an das schweizerische Raumplanungsrecht auseinander. Sie versucht Antworten zu finden auf die Frage, in wieweit das Raumplanungsrecht zur Verwirklichung der Grundrechte aller Bewohner der Schweiz beitragen kann. Dabei werden die dogmatischen Ausführungen anhand von drei Praxisbeispielen, nämlich den Sakralbauten, den Versammlungs-, Vereins- und Clublokalen sowie den Begräbnisstätten illustriert und für die juristische Alltagsarbeit anschaulich gemacht. Die an die Rechtslegung und an die Rechtsanwendung gestellten Anforderungen werden gleichermassen in die Erörterungen einbezogen. Mit einem Exkurs zum amerikanischen Landplanungs- und Antidiskriminierungsrecht wird insbesondere das hierzulande (noch) wenig bekannte Phänomen einer Siedlungssteuerung – zur gezielten Ausgrenzung von Minderheiten – aufgegriffen.