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Nacheid,
assertorischer Eid, die Beeidigung der Zeugen im Civil-, Straf- oder Verwaltungsprozeß nach erfolgter Vernehmung; er lautet nach den deutschen Prozeßgesetzen dahin, «daß Zeuge nach bestem Wissen die reine Wahrheit gesagt, nichts verschwiegen und nichts hinzugesetzt habe», nach österr. Gesetz dem Sinne nach gleich dahin, «daß Zeuge über alles, worüber er von dem Gericht befragt worden, die reine und volle Wahrheit und nichts als die Wahrheit ausgesagt habe». Über seine Vorzüge gegenüber dem Voreid und seine Einführung bei den deutschen Gerichten s. Eid.