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Die Stiftung bezweckt die direkte oder indirekte Unterstützung cerebral Gelähmter und ähnlich körperlich Behinderter sowie die Unterstützung von Organisationen für cerebral Gelähmte in Basel-Stadt und in der übrigen Schweiz durch Leistung finanzieller Beiträge. Die direkte Unterstützung cerebral Gelähmter ist insbesondere auch in Notlagen möglich, aber auch etwa zur Verbesserung behindertengerechten Wohnens mit Einschluss baulicher Massnahmen.
Die C. & T. Marcolli-Stiftung hat sich darauf spezialisiert, direkt betroffene Personen und Familien zu unterstützen. So wurden zum Beispiel in den ersten Jahren Zuwendungen für Familienferien, Kosten für alternative Behandlungsmethoden oder behindertengerechtes Wohnen getätigt.
César Marcolli aus Delsberg/BE (20.03.1922 – 15.05.2002)
Teresa Marcolli-del Bianco aus Italien, Forli, San Clemente (22.02.1925 – 09.07.2011)
César und Teresa Marcolli hatten es im Leben nicht leicht. Ihre körperlichen Leiden und Schmerzen sowie Entbehrungen, die sie ertragen mussten, waren gross. Teresa, welche selber gebrechlich und krank war, pflegte César liebevoll bis zu seinem Ableben. Ihr Leiden und der damit verbundene Mobilitätsverlust, der sie schwer belastete, haben ihrem starken Lebenswillen keinen Abbruch getan. Sie meisterte den Haushalt, überzeugte mit Kochkünsten und freute sich oft über Kleinigkeiten. César und Teresa Marcolli haben schon früh beschlossen, da sie keine Nachkommen hatten, dass eine Stiftung nach ihrem Ableben errichtet werden soll. Dieser Wunsch wurde dann auch im Testament festgehalten und nach dem Ableben von Teresa Marcolli umgesetzt. Am 10.2.2012 wurde die Gründung der C. & T. Marcolli-Stiftung im Handelsregister eingetragen.