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Die Ergebnisse der Untersuchung der amerikanischen Wissenschaftler wurden im Fachblatt Journal of Occupational and Environmental Medicine veröffentlicht.
Feuerwehrleute sollten durch ihre Kleidung gut geschützt sein. Atemmasken schützen die Feuerwehrleute vor Verbrennungsprodukten wie Russ, Dieselabgasen, Benzol, Styrol, Formaldehyd oder Chloroform. Das könnte erklären, warum die Forscher kein erhöhtes Lungenkrebsrisiko bei Feuerwehrleuten – im Vergleich zu andern Personen – fanden.
Viele Karzinogene werden jedoch über die Haut aufgenommen. Die Forscher der vorliegenden Arbeit analysierten 32 Studien und 110'000 Menschen. Das Ziel der Untersuchung war, das mutmassliche, das mögliche und das unwahrscheinliche Risiko für die Entwicklung von 21 Krebsarten herauszufiltern.
Resultate
Die Wissenschaftler fanden – im Vergleich zur Normalbevölkerung und unter Einbezug anderer Krebsrisikofaktoren - ein erhöhtes Risiko für die Hälfte aller untersuchten Krebsarten an inneren Organen von Feuerwehrleuten.
Das höchste Risiko wurde für Hodenkrebs, Plasmozytom und Non-Hodgkin-Lymphome eruiert. Ebenfalls ein erhöhtes Risiko scheinen Feuerwehrleute für Prostatakrebs, Hirntumore, Magenkrebs, Melanome (Hautkrebs) und Plasmozytom zu tragen.
Die Autoren zeigten sich überrascht von diesen Analysen. Die Schutzkleidungen der Feuerwehrleute sollten eigentlich vor karzinogenen Stoffen schützen. Ob die zum Teil hinderliche und unbequeme Kleidung zu wenig oft getragen wird oder die Personen sich beim Umziehen mit der Kleidung kontaminieren, darüber spekulieren die Autoren noch.
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