Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03176.jsonl.gz/1088

[ad_1]
Das V&A Dundee, der schottische Zweig des Victoria and Albert Museums, hat den Namen Sackler aus seinen Galerien entfernt, wird jedoch die 500.000 Pfund Spende, die es vor der Eröffnung 2018 von der Sackler Trust erhalten hat, nicht zurückgeben. Das Museum hat im letzten Monat die Beschilderung, die auf die Spende hinwies, entfernt und im September 2022 eine separate Gedenktafel abgenommen. Die Sackler-Familie, bekannt für ihre Finanzierung verschiedener kultureller Institutionen, steht aufgrund ihrer Rolle in der Opioidkrise in der Kritik. Ihr Unternehmen Purdue Pharma produzierte das hochgradig süchtig machende Schmerzmittel Oxycontin. Purdue Pharma wurde 2021 aufgelöst und die Sackler-Familie hat Fehlverhalten bestritten, aber Milliarden von Dollar zur Beilegung rechtlicher Ansprüche gezahlt. Große Institutionen wie die Tate Group, das Victoria & Albert Museum, das Guggenheim Museum und das Metropolitan Museum of Art haben ihre Beziehungen zu den Sacklers abgebrochen und weitere Spenden abgelehnt. Das Metropolitan Museum of Art begann bereits im Dezember 2021, den Namen Sackler aus sieben Galerien zu entfernen.
Einleitung
Das Victoria and Albert Museum in Dundee, Schottland, bekannt als V&A Dundee, hat kürzlich beschlossen, den Namen Sackler aus seinen Galerien zu entfernen. Die Familie Sackler, bekannt für ihre finanzielle Unterstützung kultureller Institutionen, ist aufgrund ihrer Beteiligung an der Opioidkrise durch ihr Unternehmen Purdue Pharma in die Kritik geraten. Obwohl der Name Sackler aus den Galerien entfernt wurde, hat sich V&A Dundee entschieden, die £500.000 Spende, die es vor seiner Eröffnung im Jahr 2018 von der Sackler Trust erhalten hat, zu behalten. Diese Entscheidung hat Kontroversen ausgelöst und Fragen nach den ethischen Verantwortlichkeiten von Museen und ihrer Beziehung zu umstrittenen Spendern aufgeworfen.
Hintergrund: Die Familie Sackler und Purdue Pharma
Die Familie Sackler, bekannte Philanthropen, erwarb ihren Reichtum hauptsächlich durch die Eigentumsrechte an Purdue Pharma, einem Pharmaunternehmen. Purdue Pharma erlangte traurige Berühmtheit durch die Produktion und aggressive Vermarktung des hochgradig süchtig machenden Schmerzmittels Oxycontin, das eine bedeutende Rolle in der Opioidkrise spielte. Das Unternehmen sah sich zahlreichen Klagen und rechtlichen Ansprüchen gegenüber, was schließlich zu seiner Auflösung im Jahr 2021 führte. Die Familie Sackler hat wiederholt jegliches Fehlverhalten bestritten, hat jedoch Milliarden von Dollar zur Beilegung rechtlicher Auseinandersetzungen gezahlt.
Entfernung des Namens Sackler von V&A Dundee
V&A Dundee entschied sich, den Namen Sackler aus seinen Galerien zu entfernen, als Reaktion auf die Kontroverse um die Beteiligung der Familie Sackler an der Opioidkrise. Das Museum entfernte die Hinweisschilder auf die Spende im Oktober 2022 und nahm im September 2022 eine separate Plakette ab. Indem jegliche sichtbare Verbindung zum Namen Sackler entfernt wurde, wollte V&A Dundee auf die Bedenken der Öffentlichkeit eingehen und sich von der Kontroverse distanzieren.
Behalten der Spende
Obwohl der Name Sackler entfernt wurde, hat V&A Dundee beschlossen, die £500.000 Spende, die es vor der Eröffnung im Jahr 2018 von der Sackler Trust erhalten hat, zu behalten. Diese Entscheidung wirft Fragen nach den ethischen Implikationen auf, Gelder aus umstrittenen Quellen anzunehmen. Während einige argumentieren, dass die Spende als Zeichen gegen das Handeln der Familie Sackler zurückgegeben werden sollte, argumentieren andere, dass das Museum die Gelder zum Nutzen der Öffentlichkeit nutzen kann, während es sich vom Namen Sackler distanziert.
Kontroverse und ethische Fragen
Die Entscheidung von V&A Dundee, die Spende der Sackler-Familie zu behalten, während der Name entfernt wurde, hat Debatten ausgelöst und ethische Fragen über die Beziehung zwischen Museen und ihren Spendern aufgeworfen. Kritiker argumentieren, dass die Annahme von Geldern von der Familie Sackler unabhängig von der öffentlichen Meinung die Integrität und moralische Position kultureller Institutionen beeinträchtigt. Sie meinen, dass die Pflicht, das öffentliche Interesse zu priorisieren, über finanziellen Überlegungen stehen sollte. Befürworter der Beibehaltung der Spende argumentieren hingegen, dass deren Ablehnung das Museum daran hindern könnte, Bildungs- und Kulturerlebnisse für die Öffentlichkeit zu bieten. Diese unterschiedlichen Perspektiven zeigen die komplexe Natur der Navigation philanthropischer Partnerschaften angesichts von Kontroversen.
Trennung der Sacklers von der Kunstwelt
V&A Dundee ist nicht die einzige Institution, die sich aufgrund der Beteiligung der Familie Sackler an der Opioidkrise von ihr distanziert. Mehrere bedeutende Kultureinrichtungen, darunter die Tate-Gruppe, das Victoria & Albert Museum (London), das Guggenheim Museum und das Metropolitan Museum of Art, haben ihre Verbindungen zu den Sacklers gekappt und weitere Spenden abgelehnt. Das Metropolitan Museum of Art begann beispielsweise im Dezember 2021, den Namen Sackler aus sieben seiner Galerien zu entfernen. Diese Maßnahmen spiegeln einen breiteren Trend von Institutionen wider, ihre Beziehungen zu umstrittenen Spendern vor dem Hintergrund der öffentlichen Meinung und ethischer Aspekte zu überdenken.
Fazit
Die Entfernung des Namens Sackler aus den Galerien von V&A Dundee verdeutlicht die fortlaufenden ethischen Debatten in der Kunstwelt über umstrittene Spender. Obwohl die Entscheidung, die Spende zu behalten, Kritik ausgelöst hat, wirft sie auch wichtige Fragen nach den Verantwortlichkeiten kultureller Institutionen und der Spannung zwischen finanzieller Unterstützung und öffentlicher Wahrnehmung auf. Während sich die Beziehung zwischen Museen und Spendern weiterentwickelt, ist es wichtig, dass Institutionen diese Herausforderungen sorgfältig und transparent angehen und dabei die Auswirkungen auf ihren Ruf, ihre Integrität und vor allem die Öffentlichkeit, die sie bedienen, berücksichtigen.[ad_2]
Source link