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2003 erschien eine Studie, die eine neue Anwendungsmöglichkeit von Hagebuttenschalen eröffnete: die Behandlung von Schmerzen des Bewegungsapparats, insbesondere bei Arthrose. Seither sind verschiedene Publikationen erschienen, welche diese Perspektive bestätigen.
Mit dem Schweizer MS Register lancierte die Schweizerische Multiple Sklerose Gesellschaft 2016 ein Projekt, das nach dem Prinzip Citizen Science funktioniert. Am «Welt MS Tag» 2018 zogen Betroffene, medizinische Fachpersonen und Vertreter der MS-Gesellschaft Bilanz.
ICD-11 wird anhaltende somatoforme Schmerzstörungen weitgehend der deutungsneutralen Kategorie «primäre chronische Schmerzen» zuordnen und damit das frühere Konzept einer «monokausalen Psychogenie» verlassen – eine Einführung in das Krankheitsbild.
Chronischer Schmerz ist das am häufigsten von Patienten mit Querschnittlähmung berichtete Gesundheitsproblem. Aufgrund des Auftretens verschiedener Schmerztypen und Schmerzmechanismen im Rahmen des bio-psycho-sozialen Krankheitsmodells ist die Schmerztherapie in dieser Patientengruppe eine besondere Herausforderung.
Neurofilamente (NFL) sind Bestandteile des neuronalen Zytoskeletts und werden sowohl im Rahmen physiologischer Abbauprozesse, als auch vermehrt bei neuronaler Schädigung in den Liquor abgegeben. Eine Studie zur Einordnung der NFL-Serumspiegel als Biomarker bei der Multiplen Sklerose.
Das Ehlers-Danlos-Syndrom (EDS) ist eine Gruppe angeborener Störungen der Kollagensynthese. Es tritt etwa bei 1:5000 bis 1:10’000 Personen auf und ist bei beiden Geschlechtern ungefähr gleich häufig. Es gibt 13 Subtypen, die sich in der Ausprägung zum Teil stark unterscheiden können. Die meisten davon folgen einem autosomal-dominanten Erbgang, jedoch werden auch einige Formen autosomal...
Eine weit verbreitete chronische Erkrankung, die mehrheitlich junge erwachsene Menschen betrifft, bewirkt ein vehementes finanzielles und gesellschaftliches Interesse, wirksame und verträgliche Therapien zu entwickeln. Allein im Jahre 2017 haben in der Schweiz zwei neue monoklonale Antikörper von der Swissmedic die Zulassung zur Behandlung der Multiplen Sklerose erhalten.
In den letzten Jahrzehnten ist es zu einer Zunahme der Inzidenz von Autoimmunerkrankungen im Allgemeinen gekommen. Der aktuelle Artikel fasst in Kürze die wichtigsten Neuerungen zu Ätiopathogenese, Diagnostik und Therapie der drei oben genannten neuroimmunologischen Krankheitsbilder zusammen.
Multiple Sklerose ist eine chronisch entzündliche, degenerative Autoimmunerkrankung, die zu deutlichen Beeinträchtigungen für die Betroffenen im Alltag führen kann. App-basierte Trainingsangebote und Entwicklungen im Bereich der elektronischen Bewegungsmelde-Systeme versuchen den motorischen Einbussen entgegenzuwirken bzw. sie möglichst akkurat zu tracken.
Im Alter sind Beschwerden der Hüfte ein häufiger Grund für die hausärztliche Vorstellung. Je früher die richtige Diagnose gestellt wird, desto grösser sind die Therapieoptionen. Die radiologischen Veränderungen korrelieren aber nicht zwangsläufig mit dem Ausmass der Beschwerden und dem klinischen Bild.
Am 11. Januar 2018 fand die 21. Jahrestagung der Schweizerischen Hirnschlaggesellschaft in Lausanne statt. Ein wichtiges Thema waren Vaskulitiden, die, wenn sie das ZNS betreffen, einen Hirnschlag auslösen können. Zur Therapie der primären ZNS-Vaskulitis gibt es keine evidenzbasierten Guidelines – umso wichtiger sind Kohortenstudien und Empfehlungen von Experten.