Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03588.jsonl.gz/2276

MANANA ME CHANTO
Hippies sterben nie aus..
Es war einmal ein junger Chilene, den die wirtschaftliche Not und die politische Ungerechtigkeit seines Heimatlandes zur Ausreise nach Europa gezwungen hatte. InBarcelona fand er Arbeit als Kellner in einem Café an den belebten Ramblas. Das Trinkgeld und einen Teil seines ersparten Lohnes schickte er seinem Bruder, der später nachreiste. Zusammen spielten die zwei auf den Strassen und Plätzen der katalanischen Metropole ihre Latinmusik. Eines Tages sprach sie ein Landsmann, auch Musiker, an, und bald waren drei Chilenen als Strassenmusiker in Europa unterwegs. In Deutschland trafen sie noch einen Schweizer Trompeter, der viel Erfahrung mitRocksteady, Ska und Reggae hatte. Mit Cumbia vermischt ergibt das eine tanzbare Partymusik, sehr erfrischend und akustisch.
So sind MAÑANA ME CHANTO, wie sich die Musikpilger nennen, seit Jahren zig Zehntausende von Kilomentern durch Europa, Süd- und Zentralamerika gereist und haben ihre musikalischen Messen überall dort gehalten, wo es etwas zum Essen und Trinken gab und wo Leute waren, die gerne Musik hören. In Thun spielten MAÑANA ME CHANTO am Festival IM FLUSS 04, auf der Mokka Bühne und amGrottenrockfestival 2005 im Glütschbachtal.