Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03624.jsonl.gz/1810

«Die Stadt Zürich lichtet den Schilderwald aus» titelte eine Medienmitteilung der Stadt Zürich aus dem Jahre 2012. Ist man in der Stadt Zürich unterwegs, hat man allerdings das gegenteilige Gefühl. Konkretes Beispiel: Allein einige Dutzend Meter rund um den Meierhofplatz im Quartier Höngg wurden im letzten Jahr 34 neue Tafeln montiert (Bericht „Höngger“).
Wir schreiben das Jahr 2012, als der grüne Stadtrat Daniel Leupi, damals Vorsteher des Polizeidepartements, an einer Medienkonferenz erzählte, dass der Schilderwald in der Stadt Zürich gelichtet werden sollte und alle nicht zwingend notwendigen Signalisationen auf dem Stadtgebiet deshalb entfernt werden. Abgesehen von einigen in der Medienmitteilung erwähnten Parkverbotstafeln in 30er-Zonen, die neu kombiniert am Anfang stehen, ist davon jedoch kaum etwas zu spüren. Im Gegenteil, nachfolgend sehen Sie ein paar Inspirationen von Schilderkombinationen, die in den letzten Monaten und Jahren, das heisst nach der zitierten Aussage, entstanden sind.
Ich will nicht länger warten, bis der rot-grüne Stadtrat vielleicht endlich mal seine Versprechen hält und unsere schöne Stadt von unzähligen überflüssigen Schildern befreit und macht darum nun mehr Druck. Zusammen mit einem Parteikollegen habe ich deshalb am 21. Oktober 2020 im Zürcher Gemeinderat eine erste Schriftliche Anfrage und ein erstes konkretes Postulat zu diesem Thema eingereicht (Link #1; Link #2).