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Die ersten mechanischen Musikinstrumente wurden im Mittelalter gebaut. Dies waren gewichtgetriebene, teilweise mit einem Glockenspiel versehene Uhren. Im 17. Jahrhundert wurden dann zunehmend Wanduhren, Taschenuhren und singende Vögel gefertigt und Ende des 18. Jahrhunderts begann die Produktion von Flötenuhren und Walzendrehorgeln.
Die Hochblüte der mechanischen Musik liegt im 19. und anfangs des 20. Jahrhunderts. In dieser Zeit wurden Musikdosen entwickelt und in Wien und St. Petersburg erstmals ganze Orchester imitierende Klangmaschinen, sogenannte Orchestrien, gebaut. Ein entscheidender Durchbruch in der Entwicklung der mechanischen Muskinstrumente war die Erfindung der gelochten Papierwalzen. Diese ersetzten die bestifteten Walzen je länger je mehr. Die Drehorgeln, Karussell-, Jahrmarkt- und Tanzorgeln lockten das Publikum zu den Geschäften und Attraktionen der Schausteller.
Weitere Erfindungen waren das Reproduktionsklavier und der Phonograph mit der Weiterentwicklung zum Grammophon und der Musikbox.
Aus der gesamten Bandbreite der mechanischen Musikinstrumente, welche die Sammlung in ihrer ganzen Vielfalt zeigt, sind folgende Exponate ganz speziell zu erwähnen: "Der weisse Flötenspieler", eine "Mandoline-Zither", ein doppelter Bahnhofautomat "Thèatre automatiqu" das "Polyphon Orchestrion II" und das "Welte Cottage II".