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Armee hilft im Waadtländer Jura
Bern, 20.07.2015 – Die Schweizer Armee hilft dem Kanton Waadt bei der Bewältigung der Hitzefolgen. Armeeangehörige errichten und betreiben im Waadtländer Jura acht Löschwasserbecken zur Versorgung von Vieh. Der Einsatz dauert höchstens 16 Tage.
Zahlreiche Regionen der Schweiz sind von der anhaltenden Hitze und Trockenheit betroffen. Der kantonale Führungsstab des Kantons Waadt hat die Schweizer Armee um Unterstützung ersucht, um die Folgen der Trockenheit zu bewältigen und die Wasserversorgung von Rindern im Waadtländer Jura sicherzustellen. Angehörige des Katastrophenhilfebataillons 1 bauen am Montag, 20. Juli 2015, in der Nähe des Lac de Joux zwei Löschwasserbecken mit Fassungsvermögen von je 35 Kubikmeter auf und füllen sie. Die Speisung der Becken erfolgt mit Schläuchen aus dem Lac de Joux.
Sechs weitere Löschwasserbecken mit einem Inhalt von je 53 Kubikmeter werden in der Region zwischen Saint-Cergue und Provence errichtet und durch Helikopter der Armee ab dem 21. Juli mit Wasser aus dem Neuenburgersee und des Lac de Joux gefüllt. Der Armeeeinsatz erfolgt unter der Verordnung für die militärische Katastrophenhilfe im Inland und ist für den Kanton Waadt somit kostenlos. Der Einsatz der Armee ist für höchstens 16 Tage geplant (bis zum 4. August).
Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport