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Die chinesischen Ausfuhren stiegen nach amtlichen Daten gegenüber Juli 2010 um 20,4 Prozent. Es war der stärkste Zuwachs seit April und lag deutliche über der Markterwartung von 17,4 Prozent.
Die Importe kletterten etwa wie erwartet um 22,9 Prozent. Der Handelsüberschuss stieg auf 31,5 Milliarden Dollar - das grösste Plus seit Januar 2009. Aber: «Importe und Exporte werden in den nächsten Monaten wahrscheinlich langsamer wachsen», sagte Li Xunlei von Guotai Junan Securities.
Das Wachstum der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt dürfte sich in diesem Jahr auf hohem Niveau verlangsamen. Die Regierung in Peking und die Notenbank versuchen etwa mit gedrosselter Kreditvergabe eine Überhitzung zu verhindern. Denn steigender Wohlstand und höhere Rohstoffkosten treiben die Inflation nach oben. Im Juli erreichte sie 6,5 Prozent.
(cms/rcv/sda)