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Die No-Billag-Initiative wurde hochkant bachab geschickt. Auch die SVP, die als einzige der grossen Parteien die Initiative unterstützte, erlitt damit Schiffbruch – auch in einigen Hochburgen, wie die Gemeinde-Auswertung zeigt.
Alle diese Gemeinden hatten bei den National- und Ständeratswahlen 2015 einen SVP-Wähleranteil von über 40%.
Alle diese Gemeinden hatten bei den National- und Ständeratswahlen 2015 einen SVP-Wähleranteil von unter 20%.
Moritz Leuenberger (SP) war 15 Jahre lang Medienminister. Im Interview sagt er, warum ihn die No-Billag-Debatte manchmal an ein «Kasperli-Theater» erinnert und weshalb auch Bundesräte nicht davor zurückschrecken müssen, Journalisten zu kritisieren.
Herr Leuenberger, schön, dass Sie sich Zeit nehmen für dieses Interview! Mögen Sie Journalisten überhaupt noch sehen nach all den Jahren als Medienminister?Moritz Leuenberger: (lacht) Ich sitze jedenfalls hier.
Dann schiessen wir doch los. Auf einer Skala von eins bis zehn: Wie beurteilen Sie den Zustand der Schweizer Medienlandschaft?Ich will hier nicht Noten verteilen wie der Oberlehrer. Die Medienlandschaft wandelt sich genauso, wie sich auch die Gesellschaft wandelt. Es gehört zum Wesen …