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Obwohl sie im Vorjahr verletzungsbedingt passen musste, holte sich die 22-jährige Jeanine Cicognini, die letzten Sommer an den Olympischen Spielen in Peking teilgenommen hatte, bereits ihren fünften Einzeltitel. Die Oberwalliserin wurde ihrer Favoritenrolle vollauf gerecht und lief nie Gefahr, auch nur einen Satz zu verlieren. Wie im Viertelfinale Nicole Schaller (Tafers), die einzige Freiburgerin im Haupttableau, bei der 9:21, 12:21-Niederlage die Überlegenheit der grossen Dominatorin anerkennen musste, so hatte im Endspiel Cigogninis Nationalmannschafts-Kollegin Sabrina Jaquet (La Chaux-de-Fonds) das Nachsehen. Im ersten Durchgang anfänglich im Rückstand, bekam Cicognini aber ihre Gegnerin in der Folge immer besser unter Kontrolle und gewann sicher mit 21:14, 21:16. Eine Enttäuschung setzte es für die Solothurner Titelverteidigerin Monika Fischer ab, die nach ihrem Viertelfinal-Out ohne Medaille blieb.
Dass es der Freiburger Frauen-Fraktion an den Titelkämpfen in Genf doch noch zu einer Medaille reichte, dafür sorgte die erst 15-jährige Nicole Schaller (Tafers). An der Seite von Sabrina Mattle (Bubendorf) holte sich die amtierende Freiburger Meisterin die Bronzemedaille, nachdem im Halbfinale die Baslerinnen Marion Gruber/ Sanya Herzig (Uni Basel) Endstation bedeutet hatten (13:21, 12:21). Der Sieg ging schliesslich an Sabrina Jaquet, die unterlegene Einzel-Finalistin, die sich an der Seite ihrer Klubkollegin Corinne Jörg zum dritten Mal in Serie zuoberst auf das Podest hievte. Im Mixed mit Anthony Dumartheray (Yverdon) war es sogar das vierte Mal. ms