Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03406.jsonl.gz/2555

Forscher warnen im «BMJ» (früher «British Medical Journal») vor zu vielen Mammografien.
Dies weil die Rate der «False positives» (sinngemäss «falscher Alarm») hoch sei, wodurch Frauen unnötig in Todesängste versetzt und mit massiven Eingriffen wie Chemotherapie oder Brustamputation behandelt würden. Den Forschungsergebnissen zugrunde liegt eine Langzeitstudie in Kanada, in der knapp 90 000 Frauen über einen Zeitraum von 25 Jahren hinweg beobachtet wurden. Etwa die Hälfte davon ging regelmässig zur Vorsorgeuntersuchung mit Mammografie, die andere Hälfte regelmässig zur Vorsorgeuntersuchung bloss durch Abtasten. Die Krebs-Statistik zeigte keinen Unterschied zwischen den beiden Gruppen.
Foto: thinkstock.com