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"Ich dachte mir, jetzt schreibst du mal was Lustiges, etwas zum blossen Spass - sagen wir eine Kasperlgeschichte, in der alle Personen vorkommen, die zu einem richtigen Kasperlstück gehören, einschliesslich Räuber und Polizist." (Otfried Preussler)
Der schlimmste Räuber aller Zeiten muss gefangen werden - da sind sich alle einig. Schliesslich hat Hotzenplotz die Kaffeemühle der Grossmutter gestohlen.
Kasperl und sein Freund Seppel machen sich auf, den Mann mit den sieben Messern aufzuspüren und zu fangen. Und auch Wachtmeister Dimpfelmoser ist dem Räuber dicht auf den Fersen. Aber Hotzenplotz ist schlauer, als die Polizei erlaubt.
Die Geschichte vom "Räuber Hotzenplotz" schrieb Otfried Preussler aus seiner alten Liebe zum Kasperltheater und um sich von der schweren Arbeit an "Krabat" abzulenken.
Die unsterbliche Räubergeschichte aus der Feder des Erfolgsautors Otfried Preussler in einer frischen und zeitgemässen Neuinszenierung mit einem herrlich brummigen Räuber Hotzenplotz.
Otfried Preussler (*1923) gehört mit Büchern wie "Die kleine Hexe" und "Krabat" zu den bekanntesten Kinder- und Jugendbuchautoren. Seine Werke erreichten eine Gesamtauflage von fast 50 Millionen Exemplaren.
Portrait
Otfried Preußler (1923 - 2013) stammte aus Reichenberg in Böhmen und lebte in Oberbayern. Seine Kinderbücher, besonders "Der Räuber Hotzenplotz", "Der kleine Wassermann" und "Die kleine Hexe", sind weltbekannt. Für die meisterhafte Erzählung "Krabat" erhielt der Autor den Deutschen Jugendliteraturpreis und mehrere internationale Auszeichnungen. Für sein literarisches Gesamtwerk wurde ihm der Große Preis der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur, Volkach, zuerkannt. 1990 erhielt Otfried Preußler den Eichendorff-Literaturpreis; im gleichen Jahr wurde ihm die Verdienstmedaille Pro Meritis verliehen. In Würdigung seiner literarischen Verdienste ist Otfried Preußler im Juni 1991 vom Bundespräsident der Republik Österreich zum Professor ernannt worden. Viele seiner Titel standen in der Auswahlliste zum Deutschen Jugendliteraturpreis.
Michael Mendl, 1944 in Lünen geboren, arbeitete Anfang der 80er-Jahre am Württembergischen Staatstheater und an den Münchner Kammerspielen. Von 1988 bis 1993 gehörte er zum Ensemble des Bayerischen Staatsschauspiels München. Nach 25 Bühnenjahren gab er sein Filmdebüt in Sherry Hormanns "Leise Schatten" (1992 mit dem Max-Ophüls-Preis ausgezeichnet). 1997 wurde Michael Mendl mit dem Deutschen Filmpreis, 1998 dem Bayerischen Filmpreis und 2004 mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet.