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Der erste direkt gewählte Schwarze im US-Senat, Edward Brooke, ist tot. Der Republikaner starb am Samstag im Alter von 95 Jahren, wie seine Partei mitteilte. Er eroberte bei der Wahl 1966 einen Sitz im Senat und vertrat dort bis 1979 seinen Bundesstaat Massachusetts.
Vor Brooke sassen bereits andere schwarze Politiker im Senat, sie wurden aber nicht vom Volk direkt gewählt, sondern von den Parlamenten der Bundesstaaten bestimmt.
Brooke diente nach seinem Jurastudium im Zweiten Weltkrieg und arbeitete später als Generalstaatsanwalt in Massachusetts. Er war der erste Afroamerikaner in den USA, der einen solchen Posten bekleidete.
US-Präsident Barack Obama bezeichnete Brooke 2009 bei einer Preisverleihung als Wegbereiter für andere schwarze Politiker. Der liberale Republikaner habe zeitlebens «Hürden eingerissen und Brücken geschlagen».
Obama war 2004 als dritter Afroamerikaner in den US-Senat gewählt worden. Nach ihm folgten noch der Demokrat Cory Booker und der Republikaner Tim Scott. Brooke sei ein «wahrer Vorreiter» gewesen, schrieb Scott im Onlinedienst Twitter. Seine Nachfolger könnten ihm «gar nicht genug danken». (feb/sda/afp)
US-Präsident Joe Biden hat nach dem Ende seiner Corona-Infektion seine Isolation beendet. Biden reiste am Sonntagmorgen begleitet von mehreren Mitarbeitern per Hubschrauber zu seinem Strandhaus in Rehoboth an der Atlantikküste, wie das Weisse Haus mitteilte. Reporter berichteten, Biden habe vor dem Abflug des Hubschraubers gesagt, dass er sich gut fühle. Der 79-Jährige war am Samstag negativ auf das Coronavirus getestet worden.