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In Tansania gibt es zwar Hygieneartikel, doch es fehlt vielen Frauen in ländlichen Gebieten an Geld, um Binden zu kaufen. Für ihr monatliche Blutung müssen sie sich deshalb mit Stoffresten oder alten Kleidern behelfen. Über die Menstruation wird in den Familien nicht geredet. Deshalb wissen die Mädchen nicht, welchen Einfluss der Zyklus auf ihr Wolhlbefinden hat und wie sie mit der Menstruation umgehen sollen.
Aurélie Monnier ist Studentin der Betriebswirtschaft und absolvierte in Tansania ein Auslandssemester. Die Not der dortigen Frauen bewegte sie dazu, zusammen mit anderen MitstreiterInnen «KaribuPads» ins Leben zu rufen. Im Rahmen dieses Projekts werden Binden aus Baumwolle hergestellt, welche wiederverwendet werden können. Jede Frau erhält vier Stück, welche drei bis vier Jahre lang verwendet werden können. So können sich die Frauen während ihrer Menstruation wirksam schützen, erklärt Monnier.
Zudem erhalten sie eine Tasche, wo die Binden verstaut werden können. Die Hygieneartikel werden von Einheimischen hergestellt und generieren so Arbeitsplätze und handwerkliche Fertigkeiten.