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2200 Läufer am Start – Trotz widriger Wetterbedingungen sehr gute Zeiten
Waffenlauf
Patrick Wieser gewann zum dritten Mal den Frauenfelder Militärwettmarsch, dies nach 2007 und 2008. Er siegte vor Vorjahressieger Marco De Martin und Raphael Sprenger. Patrick Wieser dominierte das Rennen bei den Herren von Anfang an. Er konnte zwischen sich und die Verfolgergruppe, bestehend aus Vorjahressieger Marco De Martin und Raphael Sprenger, einen grossen Abstand legen.Trotz körperlicher Beschwerden siegte er zum dritten Mal in Frauenfeld mit einer Zeit von 2.55.04,5 auf De Martin (2.57.19,2) und Sprenger (3:04.26,3).
Caroline Steiner siegte mit 3:24.45,5. Damit siegte sie mit einem Abstand von 20 Minuten auf die Zweitklassierte und zweimalige Vorjahressiegerin Astrid Müller 3:45.26,9 und die Dritte Beatrice Fankhauser 3:45.56,2.
Die Kategorie der Gäste wurde von erneut von Angehörigen der mazedonischen Armee aus Skopje dominiert. Beim Militärwettmarsch Gäste starteten 14 Läuferinnen und Läufer aus Nordmazedonien, Deutschland und Österreich. Sieger wurde Dobre Kuzmanovski vor Trajce Illjevski und Igor Jakimovski, alle Läufer stammen aus Mazedonien, Vierte wurde die Deutsche Caro Werth.
An dieser Stelle soll die hervorragende Leistung des KOG Vorstandsmitglieds Oberstlt i Gst Peter Hofer erwähnt sein, welcher den Militärwettmarsch in 3:43.03,3 absolvierte und damit in der Kategorie M40 den zehnten Platz erreichte. In der Overall-Wertung reichte es Hofer, Jg. 1974, für den 32 Platz. Herzliche Gratulation.
zivile Läufe
Veronika Schanzer aus Herisau lief im Marathon Damen in einer Zeit von 3:07.40,2, vor Priska Föllmi 3:22.44,9, dies mit einem Abstand von 15 Minuten, Dritte wurde Isabella Walzthöny mit einer Zeit von 3:31.44,3. Rolf Birchmeier gelang in der Kategorie Marathon Männer trotz des zeitweise garstigen Wetters eine Spitzenzeit von 2.36.21,9. Benjamin Ueltschi wurde Zweiter nur mit einer Minute Rückstand. Robin Hanser (Sieger des Marathons im Jahre 2015) wurde Dritter mit einer Zeit von 2:46.36.0. Im Halbmarathon der Herren machte Laurent Schaller aus Winterthur das Rennen mit einer Zeit von 1:08.13,7 vor Gerezgiher Mulugeta (1:08.45,0) und Simon Schönenberger (1:09.51,9). Der Vorjahresrekord von Patrik Wägeli von 1:04.05,6 blieb dabei unangetastet. Tanja Eilinger siegte in der Kategorie Halbmarathon Damen mit einer Spitzenzeit von 1:18.07,4 vor Livia Hofer (1:19.55,3) und Melanie Frei 1:21.13,3.
2019 – Das Jahr der Jubilare
Dass der „Frauenfelder“ seit vielen Jahren seine treuen Läufer hat, ist bekannt. 2019 konnten zwölf Läufer Jubiläumsläufe begehen, darunter drei Läufer den 40. Frauenfelder. Auch in diesem Jahr trugen mehrere Hundert Helferinnen und Helfer dazu bei, dass der 85. Frauenfelder ohne Störungen über die Bühne ging. Der 86. Frauenfelder findet, wie gewohnt, am dritten Sonntag im November statt: 15. November 2020.
Über den „Frauenfelder“
Der Frauenfelder Militärwettmasch ist einer der ältesten Volksläufe der Schweiz. Seit 1935 ringen jeden November hunderte Läuferinnen und Läufer mit Kampfanzug und Gewehr auf einer Gesamtstrecke von 42.2 km zwischen Frauenfeld und Wil um die ersten Plätze. Im Jahr 2000 öffnete sich der Lauf auch für zivile Sportler. Heute finden neben dem traditionellen Waffenlauf auf derselben Strecke Marathon, Halbmarathon und Juniorenlauf statt. Die vergangenen Jahre nahmen Unzählige die Strecke unter die Schuhe, 2019 waren es über 2200 Läuferinnen und Läufer.
Text + Fotos: Anita Debrunner, OK Frauenfelder Militärwettmarsch
Adaptiert für kogtg.ch von Hptm Markus Scholdei, Vorstand KOG Thurgau