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Die französische Revolution brachte 1798 die Volkssouverenität und die Rechtsgleichheit für alle Ortsbürger. Erst die Kantonsverfassung von 1831 und das Gemeindegesetz von 1833 trennte die Burger- und Einwohnergemeinde. Die politische Angelegenheiten wurden den Einwohnergemeinden (der Gesamtheit der Einwohner, inklusive der Burger) übertragen, während die Burgergemeinde für die Verwaltung ihrer Gemeinde- und Armengüter zur Unterstützung ihrer Bedürftigen zuständig waren. Problematisch war die Aufteilung des Gemeindevermögens, das bisher ausschlisslich bei den Burgern lag.
Im Jahr 1860 schlossen sich die Einwohner- und die Burgergemeinde zur gemischten Gemeinde Wahlern zusammen. Den Beschluss zur Trennung und Rückführung in 2 selbständige Gemeinden wurde an der Gemeindeversammlungen vom 2. Dezember 2002 und an der ausserordentlichen Burgerversammlung vom 22. November 2002 gefällt.