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Das Gebäude der Schule für Gestaltung an der Schänzlihalde in Bern wird zwischen 2024 und 2026 saniert, wie der Kanton Bern ausführt.
Während dieser Zeit solle der Schulbetrieb in den Bernapark Deisswil ausgelagert werden. Der Regierungsrat habe einen Finanzierungskredit gutgeheissen.
Definitiv entscheidet der Grosse Rat in der Frühlingssession 2021.Das Amt für Grundstücke und Gebäude (AGG) plant, das Gebäude der Schule für Gestaltung Bern und Biel (SfGBB) an der Schänzlihalde 31 in Bern zwischen Mitte 2024 und 2026 umfassend zu sanieren. Das Tragwerk des Gebäudes werde verstärkt, der bestehende Bibliotheksanbau abgebrochen und neu gebaut.
Im Rahmen der Sanierung werde auch die Aufteilung der Unterrichtsräume flexibler gestaltet. Der Grosse Rat habe in der Herbstsession 2020 den Projektierungskredit für die Sanierung des Gebäudes genehmigt.Während der Sanierung der SfGBB muss der Unterricht unterbruchsfrei weitergeführt werden können.
Eine Variantenanalyse des AGG habe gezeigt, dass das Gelände an der Schänzlihalde für die Errichtung von Provisorien zu wenig Platz bietet. Da der Kanton Bern selbst über keine geeigneten Ersatzgebäude verfügt, habe sich der Regierungsrat für eine zeitlich befristete Anmiete von Drittflächen im Bernapark Deisswil entschieden.
Zur Finanzierung dieser Übergangslösung beantragt er dem Grossen Rat einen Kredit. Dieser umfasst jährliche Ausgaben von rund 3,27 Millionen Franken für die Mietzinsen und die Amortisation des Innenausbaus durch den Vermieter.
Der Kredit umfasst zudem einmalige Ausgaben von 3,1 Millionen Franken als allfällige Ausstiegssumme, falls das Gebäude, entgegen der heutigen Planung, danach nicht als Ersatzstandort für weitere Schulgebäudesanierung genutzt würde. Mit dem Gesamtkredit von 11,5 Millionen Franken ( inklusive allfällige Ausstiegssumme) solle die Unterbringung der Schule für Gestaltung im Bernapark bis zum 31. Juli 2026 finanziert werden.
Der Grosse Rat werde in der kommenden Frühlingssession im März 2021 über das Geschäft befinden.Mit dem Bernapark in der ehemaligen Kartonfabrik Deisswil habe der Kanton Bern einen wirtschaftlichen und flexibel nutzbaren Ersatzstandort gefunden. Das Gelände sei via RBS-Linie S7 ab Bern im Viertelstundentakt zu erreichen.
Das AGG habe mit der Bernapark AG einen Mietvertrag von 2024 bis 2030 abgeschlossen. Die sechsjährige Vertragsdauer reicht bewusst über das spezifische Bedürfnis nach einer Übergangslösung für die Sanierung der SfGBB hinaus.
Sie bietet dem Kanton dank entsprechender Vertragsmodalitäten die Option, den Bernapark – in welcher Form auch immer – nach Bedarf auch bei weiteren anstehenden Schulhaussanierungen, namentlich jenen der Gymnasien Neufeld und Kirchenfeld, zu nutzen..
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