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Das von 1912 – 1914 gebaute St. Annahof Gebäude (Foto von kurz nach der Fertigstellung) dient auch noch heute seinem ursprünglichem Zweck – als Warenhaus. Auf dem Areal der ehemaligen St. Anna Kapelle damals erbaut durch den Lebensmittelverein Zürich. Diese waren zu dieser Zeit schon Mitglied im Verein schweizerischer Konsumgesellschaften, aus welcher später die COOP-Gruppe hervorging. Heute ist hier die COOP City St.Annahof Filiale.
Eine Einrichtung, früher sehr beliebt und unverzichtbar, heute meistens leer und unbenutzt: die Telefonkabine.
Hier die Ausgabe 2106. Vorbei die Zeiten der 1990er und 2000er Jahren als man vor dem Telefonanruf zuerst an einen Kiosk musste, um die notwendige Telefonkarte zu erwerben. Der Kiosk war dann auch oft nicht in unmittelbarer Nähe, oder schon geschlossen. Heute wird einem die Möglichkeit geboten, neben den eben genannten Taxkarten, mit der Kreditkarte oder auch wieder mit Münzen zu bezahlen. Man hat sogar die Wahl zwischen CHF und EURO.
Wer übrigens (wie es früher ein beliebter Spass war) einen Anruf an die Telefonkabine direkt vor dem Franz Carl Weber an der Bahnhofstrasse machen will um zu schauen, ob sich jemand am anderen Ende meldet: die letzten zwei Ziffern der Rufnummer sind 99.
Das Erstellungsdatum des ersten Bildes ist nicht bekannt, vermutlich aber zwischen Ende der Vierziger- und Anfang der Fünfzigerjahre. Dieses Gebäude war zuvor das Pestalozzi-Schulhaus (eigentlich Linth-Escher-Schulhaus), welches nach dem zweiten Weltkrieg leer stand und vom Detailhandelsunternehmen Globus bezogen wurde. Während der Bauzeit vom heutigen Globus-Gebäudes, welches 1967 fertiggestellt wurde, bezog man das extra errichtete Globusprovisorium bei der Bahnhofbrücke. Das Provisorium steht bis heute noch, wo aktuell eine Coop-Filiale untergebracht ist.
Auf dem Foto von ca. 1900 ist das damals kürzlich errichtete Wartehäuschen der Tramstation Paradeplatz zu sehen, wo in diesem Jahr vom Rösslitram auf elektrische Trams umgestellt wurde. Im Hintergrund sieht man den Hauptsitz der von Alfred Escher gegründeten schweizerischen Kreditanstalt SKA (heute Credit Suisse), welcher 1873 bezogen, und bis heute (Foto vom 3.Jan.2016) erhalten wurde.