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Der Schritt könnte möglicherweise erst Ende 2019 vollzogen werden, anstatt wie von einigen erwartet Anfang 2019, berichtete die "Sunday Times" unter Berufung auf Insider. Diese seien von Ministern unterrichtet worden, dass neue Behörden zur Organisation des Austritts und Neuordnung des internationalen Handels noch nicht einsatzfähig seien.
Großbritannien hat bei einem Referendum am 23. Juni für den sogenannten Brexit gestimmt. Um das Prozedere in Gang zu bringen, muss das Land einen formellen Austritts-Antrag bei der EU nach Artikel 50 des EU-Vertrages stellen. Damit beginnt eine Frist von zwei Jahren, in den die Briten und die EU die Details ihrer Scheidung aushandeln müssen.
Premierministerin Theresa May hat bereits erklärt, den Antrag nicht mehr in diesem Jahr zu stellen, damit sich das Land vorbereiten kann. Handelsminister Liam Fox nannte Anfang 2017 als guten Zeitpunkt. Dem Bericht der "Sunday Times" zufolge könnten auch die Präsidentschaftswahlen in Frankreich im Mai nächsten Jahres sowie die Bundestagswahl in Deutschland im September 2017 den Antrag verzögern.
(Reuters)