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Gründung 1973
Die Liegenschaft zur Schnidrzumft an der Kirchgasse 14 gehört der Stadt Chur. In den 1960er Jahren wurde der Innenhof punktuell für kleine Konzerte, insbesondere für Streichtrios und -quartette verwendet. Churer Musiker und Musikerinnen aus dem näheren Umfeld der Churer Musikschule hatten hier einen kleinen, sehr stimmungsvollen Innenhof für sommerliche Abende. Nach dem ungarischen Kunstmahler Tscheligi konnte Robert Indermaur 1973 hier sein Atelier einrichten und die Galerie Kirchgasse 14 eröffnen.
Ich war zu der Zeit in Berlin als Hospitant an der Schaubühne beim Antikeprojekt 1 und den Backchen – da kam eine Anfrage von Robert Indermaur, ob wir zusammen über ein Kleintheater in der Klibühni nachdenken könnten, und ob ich die Ausrichtung Schauspiel mitgestalten möchte.
Also wurden sehr bald auch Pläne für eine theatralische Nutzung des Innenhofes besprochen und geschmiedet. Daraus entstanden erste von Robert Indermaur privatfinanzierte Eigenproduktionen und kleine Gastspiele. Bis zur Gründung des Vereins Freilichtspiele Chur 1981 und etwas freier bis 1984 blieb ich in der Theaterplanung des Theaters eingebunden und inszenierte selber vier Stücke:
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>>> 1974, Szenen für sechs Schauspieler
>>> 1975, VERKAUFT
>>> 1977, Der Weg zur Höhe
>>> 1984, Häuptling Abendwind
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Das Interesse des Publikums für eine andere Theaterform neben dem Stadttheater (damals noch mit eigenem Ensemble) war beachtlich und anhaltend, so dass nach und nach die KLIBÜHNI auch von der Stadt Chur unter Stadtpräsident Andrea Melchior unterstützt wurde.
Aus dieser Tätigkeit entwickelte sich 1978 bis 1980 der Wunsch nach einem Spielort in Chur für grössere Produktionen – und so entstand 1981 aus der Klibühni Schnidrzumpft der Verein Freilichtspiele Chur.
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