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Edvard Munch (1863 – 1944)
Januar 16, 2019
„Die Natur ist nicht nur mit dem Auge sichtbar…zu ihr gehören auch Bilder aus der Seele des Menschen“, schrieb Edward Munch. Er ist bekannt als Norwegens Vertreter des Expressionismus. Seine Besonderheit war, dass er tatsächlich die Gefühle, die er in seinen Bildern darstellt, fühlte.
Er wurde 1863 in Oslo geboren und gehörte zu einer Familie von Malern. Die Mutter starb früh, der Vater litt unter Angststörungen und das führte dazu, dass er eine eher dunkle Kindheit hatte.
In Paris lernte er Impressionisten wie Claude Monet und Edouard Manet kennen, die ihn genau wie die Post-Impressionisten Van Gogh, Cezanne und Gauguin beeindruckten. Auch Munch schloss sich den Post-Impressionisten an.
Sein berühmtestes Bild ist „Der Schrei“, welches heute im Osloer Kunstmuseum ausgestellt wird. Es entstand im Jahr 1910 und ist in Öl,Tempera und Pastell auf Leinwand gemalt. Es zeigt eine Gestalt, die die Hände über die Ohren hält und schreit. Die Gestalt läuft über eine Brücke, darunter Wasser. Das Bild ist im Stil des frühen Expressionismus gehalten. Insgesamt handelt es sich um ein Werk von 4 Gemälden, die alle das Bild der schreienden Gestalt zeigen. Er bringt darin seine tiefen Angstgefühle zum Ausdruck. Das Besondere an dem Bild ist, dass es direkten Zugang zum Betrachter herstellt und Munchs innere Gefühle nach außen transferiert.