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2006 und 2007 mussten grosse Hersteller wie Fujitsu, Dell, Apple und HP Akkus gleich millionenfach zurückrufen und austauschen, da immer wieder Fälle von explodierenden und / oder brennenden Notebooks aufgetaucht waren.
Ein ähnliches Schicksal, nämlich den kostspieligen Rückruf von brandgefährdeten, aufladbaren Batterien möchte Apple in Falle des Musikplayers iPod offenbar vermeiden. Auf jeden Fall versucht der Kulthersteller, entsprechende Berichte unter dem Deckel zu halten.
Ein Müsterchen von Apples Verhalten findet sich heute
in der britischen Zeitung 'The Times'. Dem Vater eines 11-jährigen Mädchens, dessen iPod regelrecht explodiert war ("a pop, a big puff of smoke and it went 10ft in the air"
), legte Apple einen Knebelvertrag vor, nachdem er schlicht von Apple den Ersatz des kaputten iPods verlangt hatte. Unter Androhung von Schadenersatzforderungen verlangte Apple, dass der Betroffene im Gegenzug zur Rückerstattung des Kaufpreises des Geräts zu niemanden auch nur ein Wort über den Vorfall verliere.
Und wie der US-Privatsender KiroTV ausführlich berichtet
, versuchten Apple-Anwälte die Herausgabe eines Dossiers der US-Konsumentenschutzbehörde CPSC über Monate hinweg zu verhindern. Der Versuch misslang letztlich aber.
Der Vollständigkeit halber ist aber anzumerken, dass weltweit nur relativ wenige der millionenfach verkauften iPods in Brand gerieten oder gar explodierten, so dass die CPSC (Consumer Product Safety Commission) darauf verzichtete, Apple zu einem Rückruf der Batterien zu zwingen. (hc)