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Städtisches Grün
Städtisches Grün ist für urbane Landschaften ein charakteristisches Element. Es ist Klima- und Biodiversitätsrelevant (Abkühlung der Städte; Schaffung von Biotopen) und wird seit Jahrhunderten zur Förderung der Wohnlichkeit und der Stadtkultur verwendet (Bsp. Pärke). Es kann die Ortsbindung der Menschen verstärken und die Naherholung kann am Ort ausgelebt werden.
Die städtischen Grünflächen haben in den Jahren zwischen 2017 und Ende 2020 laufend abgenommen. Die grössten Veränderungen können im Alpenraum (ca. -2% pro Jahr) beobachtet werden. Die anderen Gebiete scheinen weniger stark (ca. -1% pro Jahr) von einer Abnahme der Grünflächen betroffen zu sein. Meteorologische Ursachen werden in der Methode möglichst ausgeschlossen.
Der Indikator ist international nicht vergleichbar.
Für die Auswertung der Grünflächen werden Sentinel-2 Fernerkundungsdaten verwendet. Die Bilder sind hochaufgelöst und multispektral und umfassen so auch für das menschliche Auge unsichtbare Farbspektren, was die Bestimmung der Pflanzenaktivität vereinfacht. Zur Auswertung der Pflanzenaktivität wurde der NDVI (Normalized Difference Vegetation Index) im Zeitraum von Mitte Mai bis Mitte September betrachtet. Es zeigt sich allerdings, dass witterungsbedingte Ursachen, insbesondere Trockenstress im Sommer einen starken Einfluss auf den NDVI haben. Um Einflüsse von Trockenstress zu vermeiden, wurde der Zeitraum von lediglich Mitte Mai bis Ende Juni analysiert.
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