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Klarinette
Die Klarinette ist im Verhältnis zu anderen Blasinstrumenten nicht sehr alt. Erst um 1730 entwickelte sie der Instrumentenbauer Joachim Denner aus dem «Chalumeau». Gut zwanzig Jahre später, zu Beginn der Wiener Klassik, trat sie erstmals im Sinfonieorchester auf. In den folgenden hundert Jahren nahmen sich verschiedene Instrumentenbauer, vor allem aus Frankreich, dem Instrument an. Sie erhielt in dieser Zeit ihr Aussehen, wie wir die Klarinette mit all ihren Klappen und Löchern heute kennen. Das so genannte «Boehmsystem», das Theodor Boehm für Flöte und Oboe geschaffen hatte, fand auch in der Klarinettenfamilie Verwendung. Die Klarinette besitzt 24 Löcher und 17 Klappen (französisches System), ist aber je nach Bauart nur 58 bis 70 cm lang. Die Klarinette ist ein Instrument, dem an Farbigkeit des Tones kaum Grenzen gesetzt sind.
Ideales Einstiegsalter für die Klarinette ist ab 8 – 10 Jahre. Ein früheres Alter ist nach Abklärung möglich.
Die Einsatzmöglichkeiten an der Musikschule sind Schülerkonzerte, allgemeine Anlässe, Kammermusikgruppen, Orchesterprojekte, Jazz-, Rock-, Pop-Workshops, Musiklager.