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Agenda
Proto-Club4: Timing Out Closing Weekend
Abschluss Gathering 29.05. 18-22h
Protozone11: it’s weird
Lo-Intensity 17.06.-06.08.
Woche 1:
11-13 Juni
11.06 – 17-21h
12.06 – 14-18h (Protozone open until 20h)
13.06 – 14-17h (Protozone open until 18h)
Sprache: Englisch
“Would you rather feel too busy or not busy enough?”
(“Fühlen Sie sich lieber zu beschäftigt oder nicht beschäftigt genug?”)
Tino Sehgal, Ann Lee (2011) mit Lilya Barnard & Solia Nahmani
Pierre Huyghe, Two Minutes Out of Time (2000)
Ann Lee erscheint. Langsam bewegt sie ihre Glieder mit einem wundersamen, neugierigen Blick in den Augen, während sie die Welt zum ersten Mal entdeckt.
Diese “constructed situation” von Tino Sehgal, auf die sich der Titel der Protozone direkt bezieht, ist eine bestehende Arbeit aus dem Jahr 2011, die in einen Dialog mit dem Video Two Minutes Out of Time von Pierre Huyghe gesetzt wird, in dem die Cartoon-Figur einen Monolog über ihren Zustand als “virtuelles” Bild hält.
Indem die Figur sowohl virtuell als auch physisch im Raum zum Leben erweckt wird, beschwört Ann Lee die Protozone herauf. Dieses gefeierte Werk aus einer Zeit vor COVID-19 wird als eine Stimme aus der Vergangenheit erklingen, vielleicht eine Abrechnung mit dem gegenwärtigen Moment.
Tino Sehgal (London, 1976) studierte Wirtschaft und Tanz. Im Jahr 2005 vertrat er Deutschland auf der Biennale in Venedig. Das Guggenheim, die Tate Modern und die dOCUMENTA (13) haben ebenfalls Einzelausstellungen seiner Arbeiten gezeigt. Im Jahr 2013 wurde er auf der 55. Biennale von Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet. Die Kunst von Tino Sehgal ist immateriell; sie nimmt in dem Moment Gestalt an, in dem die Betrachtenden ihr begegnen. Seit 2000 konstruiert er Live-Situationen, in denen Performer*innen durch Bewegungen, Gespräche oder Gesang mit den Besucher*innen und Zuschauer*innen in Kontakt treten und sie einladen, die Struktur der Arbeit zu beeinflussen.
Pierre Huyghe (geboren 1962, Paris) lebt und arbeitet in New York. Seine Arbeiten sind international bekannt und werden in verschiedenen Ausstellungen auf der ganzen Welt präsentiert. Huyghe erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Nasher Sculpture Prize (2017); Kurt Schwitters Prize (2015); Roswitha Haftmann Award (2013), den Smithsonian Museum’s Contemporary Artist Award (2010), den Hugo Boss Prize, Guggenheim Museum (2002), den Special Award der Jury der Biennale Venedig (2001) und einen DAAD in Berlin (1999-2000). Zuletzt wurde er zum künstlerischen Leiter des Okayama Art Summit 2019 ernannt.
Lange Nacht der Museen, Performance von Byungseo Yoo & Video-Screening von Dominique Koch
Tickets bitte online kaufen über https://langenacht-zuerich.ch/
oder gratis fürs mitkochen anmelden über <email-pii>
Mit freundlicher Unterstützung von Kompotoi
QUEER TRUST ist eine Haltung, die aus dem Dazwischen schöpft und auf Vertrauen baut. Sie prägt seit 2020 die Arbeit an der Shedhalle als Raum für prozess-basierte Kunst und ist auch die Grundlage der Protozone8. Die Ausstellung zeigt künstlerische Arbeiten und Arbeitsweisen, die auf Beziehungen und Vorgänge jenseits fester Zuschreibungen vertrauen. Die beteiligten Künstler*innen teilen intime, verletzliche und offene, aber auch mutige Kunstwerke. Dabei befragen sie (Geschlechts-) Identitäten, aber auch künstlerische, wissenschaftliche und gesellschaftliche Traditionen und Zuordnungen.
HI-Intensity
16.-18.09.22
LO-Intensity
19.09.-04.12.22
offen jeden Sa 14-20h & So 14-18h
29.10. 20h
BEAST! Performance von Tarek Lakhrissi
04.-06.11. The Institute for embodied creative practices von Isabel Lewis
in Zusammenarbeit mit Josephine Baan, Nina Emge, Izidora l Lethe, Ceylan Öztrük, Tyra Wigg und internationalen Hochschulen
Diese Performance
“…beleuchtet die Bestialität als philosophisches und politisches Konzept, indem sie sich auf das Stigma stützt, das Queers und PoC historisch als monströs bezeichnet. Durch Lesungen meiner jüngsten romantischen/radikalen Gedichte, begleitet vom lyrischen Gesang von Makeda Monet und der elektronischen Musik von Victor da Silvas erforscht BEAST! utopische queere Leidenschaften, Rituale für Verlorene, dunkle Ecken, in denen man sich schützen kann, erotische Träume und … du wirst schon sehen. Alle Gedichte stammen aus meinem letzten Gedichtband LE SANG! (BLOOD!) veröffentlicht von Lafayette Anticipations.”
– Tarek Lakhrissi
‘The Institute for embodied creative practices’ was hosted at Shedhalle by Isabelle Lewis from 3-6 of November during Protozone8 – Queer Trust.
We are grateful for the collaboration with Joseph Baan, Nina Emge, Izidora I LETHE, Juliette Uzor, Tyra Wigg, HGB Leipzig, HSLU Luzern, ZHdK Zurich and many more international art schools.
The Institute for Embodied Creative Practices is an ambulatory corpus of particular concerns and the sensorial methodologies for addressing them founded by artist and choreographer Isabel Lewis.
Lewis (*1981, Santo Domingo) is a US artist with Dominican roots. She studied literature, dance and philosophy and is now active in theater, dance and music. Her work expanded the field of contemporary art to include the format of Occasions. With persistent experimentation and research methods that emerge from bodily experiences, Lewis creates alternative forms of sociality between human and non-human actors. The artist’s body of work to date includes the formats Occurrences, Arrangements, Activations, Expanded Viewings, Sensory Parcours, as well as workshops, listening sessions, and lecture performances. The focus of her fundamentally collaborative practice is on affective bodily experiences that engage all the senses.
The Institute of Embodied Creative Practices was supported by Kanton Zürich Fachstelle Kultur & Callies Berlin
Curated by Philipp Bergmann & Thea Reifler
Sunny Pfalzer veranstaltete ihren ‘Becoming Justin Bieber’ Workshop, ein somatisches Tanz-Karaoke-Treffen, während des Zurich Art Weekend in der Shedhalle!
Vielen Dank an alle, die dabei waren. Gemeinsam entdeckten wir, wie sich die choreografischen Gesten von popkulturellen Musikvideos in unseren Körpern anfühlen. Indem wir uns in Zeitlupe ungeschickt anstellten, wurden wir alle zu unseren eigenen Versionen von Justin Bieber & Co. ♪
Assistenz Skulpturen: Nico Rueda
Fotos von Vaida Mikliusiene
Kuratiert von Philipp Bergmann & Thea Reifler
im Rahmen der Protozone8
Die Shedhalle bringt drei Künstler*innen für ihre erste grosse institutionelle Zusammenarbeit in der Schweiz zusammen. Selma Selman, Mikołaj Sobczak und Nicholas Grafia, befreundete Personen mit sehr unterschiedlichem Hintergrund, werden eine zweiwöchige Residenzzeit in der Shedhalle verbringen. Gemeinsam werden sie eine Rauminstallation mit ihren Zeichnungen, Gemälden, Skulpturen und Videoarbeiten entwickeln.
Ausserdem werden sie an einer neuen Performance arbeiten, die am 16. und 17. Dezember aufgeführt wird und die Möglichkeiten des experimentellen und politischen Theaters auslotet. In Anlehnung an die absurde Performance und das humorvolle Spiel konzentrieren sie sich auf die soziale Realität. Sie greifen auf Erzählungen zurück, die von gesellschaftlich stigmatisierten Personen und ihrer körperlichen Geschichte, aber auch von ihrer Widerstandsfähigkeit und ihrem Widerstand herrühren.
Kuratiert von Phila Bergmann & Thea Reifler
Kuratorische Assistenz: Vanessa Bosch
Grafik Design: Studio Yukiko
HI-Intensity Phase:
16.12.2022-18.12.2022
LO-Intensity Phase:
19.12.2023 – 15.01.2023
Sa 14–20h & So 14–18h
In der Halbzeit unseres fünfjährigen Projekts PROTOZONES 2020-2025 nehmen wir uns Zeit, um uns zu sammeln und über unsere kuratorische Praxis nachzudenken. In diesem Zusammenhang laden wir Künstler*innen ein, die bereits Beiträge für zukünftige Protozonen vorbereiten. Gemeinsam wollen wir einen Raum der Begegnung schaffen, für Workshops, Spiele, Screenings und Essen.
Wir freuen uns darauf, diese Zeit gemeinsam mit Euch zu verbringen. Lucie Tuma, Michelangelo Miccolis, Phila Bergmann & Thea Reifler.
Bild: “How to create comfortable resting positions with _____”, Engy Mohsen and Gabriel Hensche, 2022, game session at Iron Velvet, New York. Photo: Cristian Chironi
Samstag, 15.04. 18-22h
Sonntag 16.04. 11-18h
In der Halbzeit unseres fünfjährigen Projekts PROTOZONES 2020-2025 nehmen wir uns Zeit, um über unsere kuratorische Praxis nachzudenken. Begleitet wird dieser Prozess von einem Screening-Programm mit Filmen von Künstler*innen, die bereits Beiträge für zukünftige Protozonen vorbereiten.
Closing Weekend:
TouchMeTell von melanie bonajo
+Closing Gathering mit Aga Pedziwiatr (DIVAS), Byungseo Yoo, He Shen und Chaos Angel (mehr Info unter “Programm”)
Screenings
28.05. 14-18h & 29.05. 14-18h
Abschluss Gathering
29.05. 18-22h