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Im Rahmen eines «Mischu-Tages» haben Schulkinder die Autonome Schule Zürich besucht. Auszüge aus zwei Berichten.
(Anouk) Am 23.6. durfte ich mit ein paar anderen Kindern in die Autonome Schule gehen. Die Schule ist für Leute, die aus ihrem Land aus verschiedenen Gründen flüchten mussten. Meistens aus politischen Gründen. (...) Die autonome Schule ist ein spezieller Ort. Wir durften den Schülern dort Fragen stellen.
Mohamethkeia aus der Elfenbeinküste erzählte uns, dass er bis 2008 glücklich in der Schweiz war. Aber dann wusste er, dass er keinen Ausweis bekommen würde, aber zurück wollte er auch nicht. Sein einziger Ausweis ist jetzt sein Trambillet. Er hat keine Freiheit mehr, das macht ihn traurig und es macht ihm auch Angst. Er würde sehr gerne eine Ausbildung machen. Doch ohne Ausweis, keine Ausbildung!
(Nicolas) Die Schule hilft den illegalen Flüchtlingen Hochdeutsch zu lernen, um sich in der Schweiz besser zu verteidigen. Die Flüchtlinge fragten den Bundesrat, ob sie die Erlaubnis bekommen, in der Schweiz zu bleiben. Die Immigranten bekommen manchmal ihre Antwort nach ein paar Jahren und oft ist die Antwort auch negativ.
Am Anfang (...) hatte ich einen skeptischen Eindruck, weil das Schulhaus gar kein Schulhaus war. Es war (...) alt und man will es bald abreissen. Der Besuch war aber sehr interessant. Aber den Leuten dort geht es nicht so gut, denn sie haben keinen Pass und können ins Gefängnis kommen. Ich hoffe, dass sie eine bessere Zukunft haben werden und sie, wie wir, in der Schweiz leben dürfen.