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Resedaceen,
dikotyle Pflanzenfamilie aus der Ordnung der Cistifloren, [* 3] meist Kräuter mit wechselständigen und vollständigen oder durch Fehlschlagen eingeschlechtigen, meist zygomorphen Blüten in Trauben oder Ähren. Der Kelch und die Krone ist 5-8zählig; die freien Blumenblätter sind in der Regel mehr oder weniger tief zerschlitzt. Zwischen Krone und Staubblättern befindet sich ein hinten besonders stark entwickelter Diskus. Die in der Zahl und Stellung meist sehr variabeln Staubgefäße [* 4] sind frei und hypogyn.
Die 2-6 Karpiden verwachsen in der Art miteinander, daß sie am Gipfel frei bleiben, in ihrem untern Teil aber ein einfächeriges Ovarium mit wandständigen Samenleisten bilden.
Vgl. J. Müller, Resedaceae, in De Candolles »Prodromus«, Bd. 16. Man zählt ungefähr 40 Arten, welche meist den Mittelmeerländern, besonders Nordafrika, angehören; wenige wachsen im mittlern und nördlichen Europa, [* 5] und einige sind über die außertropischen Länder andrer Erdteile verstreut.
Sie enthalten in den grünen Teilen einen gelben Farbstoff, daher einige Arten von Reseda in der Färberei anwendbar sind.