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Die Beförderung unterliegt den Haftungsbestimmungen der zum Zeitpunkt des Fluges (der Fahrt) geltenden Fassung der Verordnung über den Lufttransport (LTrV) vom 17. August 2005 für Inland- und internationale Beförderungen und, soweit anwendbar, dem Übereinkommen von Montreal vom 28. Mai 1999 sowie der EG-Verordnung Nr. 785/2004 vom 21. April 2004.
Diese regeln die Haftung des Luftfrachtführers im Falle des Todes oder der Körperverletzung eines Passagiers, für den Verlust oder die Beschädigung von Gepäck und für Verspätung. Die Haftung kann beschränkt sein.
- Für Schäden bis zu 113’100 Sonderziehungsrechten (SZR) kann die Haftung weder ausgeschlossen noch beschränkt werden. Darüber hinaus kann sich der Luftfrachtführer bei bestimmten gesetzlich festgelegten Entlastungsgründen von der Haftung befreien. Bei Tod oder Körperverletzung ist pro Passagier binnen 15 Tagen ab der Identifikation der schadenersatzberechtigten natürlichen Personen eine Vorauszahlung zu leisten. Im Todesfall sind mindestens 16’000 SZR geschuldet.
- Bei Zerstörung, Verlust, Beschädigung oder Verspätung von Reisegepäck ist die Haftung auf 1’131 SZR pro Passagier begrenzt.
- Bei Verspätung ist die Haftung auf 4‘694 SZR pro Passagier begrenzt.
- Leistungen, die den Schadenersatz-Anspruchsberechtigten aus der vom Luftfrachtführer oder vom Luftfahrzeughalter allenfalls abgeschlossenen Insassenunfallversicherung ausgerichtet werden, und Vorauszahlungen, die der Luftfrachtführer gestützt auf die geltenden Haftungsbestimmungen zu leisten hat, sind im vollen Umfang auf die Haftpflichtansprüche anzurechnen.