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Am 13. November 2013 hat der Walliser Staatsrat gegenüber Bundesrat Ueli Maurer, Vorsteher des Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) erneut seine entschiedene Unterstützung der Militärpräsenz am Flughafen Sitten offiziell bestätigt. Die Regierung erachtet den Beitrag der Armee für das Fortbestehen dieser wichtigen Infrastruktur als unabdingbar. Der Gesamtstaatsrat bedauert es auch, dass die Stadt Sitten das Schreiben, mit dem der Staatsrat seine Unterstützung bekundete, nicht mitunterzeichnet hat.
Im Schreiben an den Vorsteher des VBS, Bundesrat Ueli Maurer, erinnert die Regierung daran, dass eine grosse Mehrheit der Walliser Bevölkerung die Milizarmee unterstützt. Die Abstimmung vom22. September 2013 zeigte dies deutlich.
Ein Flughafen ohne die Präsenz der Armee wäre schlichtweg nicht überlebensfähig. Die Regierung hat sich deshalb stets um einen für alle involvierten Parteien gangbaren Kompromiss bemüht. Sie hat dem VBS bereits im April 2012 und im April 2013 vorgeschlagen, den Grenzwert für den Flug-
lärm auf das Niveau von 2001 zu plafonieren. Dies verlangte auch das Walliser Parlament mittels einer Resolution vom 11. März 2008, die mit 81 «Ja», 2 «Nein» und einer Enthaltung überwiesen wurde.
Der Staatsrat bedauert die Haltung der Stadt Sitten, die auf seine Anfragen nicht reagierte und eine Mitunterzeichnung des oben genannten Schreibens an Bundesrat Maurer verweigerte. Diese Haltung gefährdet die Existenz des Flughafens. Eine eventuelle Schliessung hätte schwerwiegende Konsequenzen für die kantonale Wirtschaft, den Tourismus und nicht zuletzt die Ausbildung, wären doch immerhin 43 Lehrstellen betroffen.