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Ausgangslage des abgeschlossenen Projekts waren die wahrgenommenen Veränderungen in der Stadtentwicklung in den letzten Jahrzehnten, in deren Folge Stadtentwicklung stärker als Koproduktion begriffen wird. Mit der Frage, wie das veränderte Regierungsverständnis organisatorisch ausgestaltet und auf lokale Bedarfe stärker eingegangen werden kann, stellt sich auch die Frage der Rolle von Sozialer Arbeit in Stadtentwicklung und wie sie als beteiligte Akteurin agieren soll. Dazu leistete das Forschungsprojekt mit der Entwicklung eines Konzeptes einer planungsbezogenen Soziales Arbeit einen wichtigen Beitrag. Mittels qualitativer Methoden (Dokumentanalyse, Expert/inneninterviews) und dem grounded theory paradigma wurden dabei in der ersten Forschungsphase typische Verlaufsmuster und Konfliktlinien von vier Fallbeispielen (grosse Planungs- und Bauprojekte in den Städten Basel, Zürich und Winterthur) rekonstruiert. Anschliessend fanden in einer zweiten Phase Workshops mit Praxispartner/innen der Quartierentwicklung statt, wo Grundlagen und Ansätze zur Theoriebildung planungsbezogener Sozialer Arbeit erarbeitet wurden. Das daraus entwickelte Konzept setzt sich aus den vier Bausteinen "Gelingendes Leben als Leitperspektive für die Soziale Arbeit", " Plan als Entwurf über Gesellschaft, "Planung als inter- und transdisziplinärer Prozess" und "Advocatus gelingender Alltag, Handlungsgrundsätze, Verhandlungsthemen und Interventionsmodi" zusammen. In der letzten Projektphase wurden die Inhalte des Konzepts an die Praxispartner/innen aus der Sozialen Arbeit weitervermittelt.