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Steinmark,
ein weiches, fettig anzufühlendes, nicht abfärbendes, an der Zunge klebendes Mineral, chemisch ein wasserhaltiges Thonerdesilikat wie Kaolin, von weißlicher, gelber u. s. w. Farbe, das sich besonders als Kluftausfüllung von Gesteinen bei Rochlitz in Sachsen, am Harz, bei Schmiedeberg in Schlesien u. s. w. findet.
Ein eisenoxydhaltiges, lavendelblaues bis perlgraues S. (Eisensteinmark) ist die sächsische Wundererde (der Teratolith) von Planitz bei Zwickau, das früher als Arzneimittel gepriesen und gebraucht wurde, obschon ihm keine heilkräftigen Eigenschaften innewohnen.