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Der Wiederankurbelungsplan für die von der Coronavirus-Krise schwer getroffene Freiburger Wirtschaft sieht die Förderung der Digitalisierung im Agrar- und Ernährungssektor vor. 54 landwirtschaftliche Betriebe haben sich angemeldet, um von der Massnahme zu profitieren und an diesem Projekt teilzunehmen, welches die Gesundheit der Tiere verbessern und die Treibhausgasemissionen reduzieren soll. Das zur Verfügung stehende Budget von CHF 250’000 ist bereits ausgeschöpft und es können keine neuen Anträge mehr gestellt werden.
Ab Januar 2021 können Freiburger Milchviehbetriebe, welche an Investitionen in ein System mit digitalen Technologien interessiert sind, vom Kanton finanzielle Unterstützung erhalten, wenn sie bestimmte Bedingungen erfüllen (siehe unten). Die Höhe der Unterstützung beträgt bis zu 35% der tatsächlichen Kosten der subventionierten Investition, jedoch nicht mehr als CHF 10’000.
© Grangeneuve
Anträge für Unterstützung können via das auf dieser Webseite verfügbare Formular an Grangeneuve gerichtet werden. Der Antrag muss bis am 31. Oktober 2022 eingereicht werden. Es gilt zu beachten, dass diese kantonale Massnahme endet, wenn der budgetierte Betrag ausgeschöpft ist.
Grangeneuve führt eine Liste von digitalen Technologien, welche von der Unterstützung durch den Kanton profitieren können (siehe untenstehende Excel-Tabelle). Diese Liste umfasst Systeme zur Überwachung von Gesundheit, Fütterung, Aktivität, Brunst und/oder körperlichem Zustand der Kühe, aber auch Fütterungssysteme wie Fütterungsroboter und Futterschieber. Instrumente zur Messung der Grashöhe für das Weidemanagement sind ebenfalls in der Liste enthalten.
In der Verordnung zur Unterstützung digitaler Technologien in der Milchwirtschaft sind die Bedingungen für den Erhalt der Unterstützung genau beschrieben. Betriebe, die in den Genuss dieser Unterstützung kommen wollen, erklären sich damit einverstanden, Grangeneuve gewisse Daten zur Verfügung zu stellen. Dazu gehören die Resultate der Milchkontrollen, Angaben zu Fruchtbarkeit und Tiergesundheit (Tierarztkosten), sowie Informationen über das Herdenmanagement (mittels eines gezielten Fragebogens). Diese Daten werden anschliessend anonymisiert für die Beratung, Lehre und Forschung verwendet.
Zusätzlich zur finanziellen Unterstützung wird Grangeneuve für die Dauer des Projekts, d.h. bis Dezember 2023, verschiedene Auswertungen (einschliesslich der Milchkontrollen) und Beratungsdienste anbieten. Grangeneuve führt zudem auf Wunsch vor der Einführung des Systems und am Ende der Projektphase eine Bewertung der Kriterien durch, die die CO2-Bilanz des Milchviehbetriebs beeinflussen.
Wenn Sie weitere Informationen benötigen, wenden Sie sich bitte an unsere Kontaktperson, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (026 305 58 93).