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Am vierten Spieltag der Saison unterlagen die Spielerinnen des UHC Einsiedeln den Kantonsrivalinnen aus Altendorf, behielten aber gegen Uznach die Oberhand.
Am Sonntagmorgen trafen die Einsiedlerinnen in Nesslau auf die Red Devils aus Altendorf. Zahlenmässig waren die Ausserschwyzerinnen den Klosterdörflerinnen überlegen, da sie fast vier Blöcke stellten, im Gegensatz zu zweien beim UHC.
Trotz hohem Tempo beschnupperte man sich gegenseitig und in den ersten zehn Minuten fielen weder hüben noch drüben Tore. Dann jedoch erhöhten die Red Devils auf 2:0, bevor Miranda Ochsner den Anschlusstreffer erzielte. Die aufmunternden Worte von Trainer Patrick Marty zur Pause vermochten die Treffsicherheit der Einsiedlerinnen leider auch in der zweiten Spielhälfte nicht zu erhöhen. Trotz vielen guten Aktionen traf man zu oft den Torrahmen oder gegnerischen Goalie. In den zweiten 20 Minuten musste zudem ein weiterer Gegentreffer hingenommen werden, was zugleich auch das Schlussresultat bedeutete. Der Sieg ging verdient an die Kantonsrivalinnen, die ein schnelleres und genaueres Spiel aufgezogen hatten, als die Einsiedlerinnen, die oft einen Schritt zu spät kamen.
Eine Steigerung
Während der Pause stärkte man sich mit Nüssen und Lebkuchen, was später gegen die Uznach Flames seine Wirkung zeigte. Im zweiten Spiel behielten die Einsiedlerinnen die Oberhand und blieben meist im Ballbesitz, mit der Treffgenauigkeit haperte es erneut. Daniela Müller erlöste Einsiedeln in der neunten Minute mit dem Führungstreffer, bevor Sandra Länzlinger nachzog. Mit dem 2:0-Vorsprung zur Pause lag man zwar in Front, aber nicht so deutlich, wie es hätte sein können.
In der zweiten Hälfte erhöhten die Einsiedlerinnen den Druck weiter und erzielten fünf weitere Tore. Der UHC war dem Shootout lange nahe, leider erzielte die konstant spielende gegnerische Kapitänin ab der 33. Minute mit zwei guten Schüssen zwei Tore. Trotzdem waren die Einsiedlerinnen nach der Partie mit ihrer Leistung zufrieden und überwintern nun auf dem sechsten Tabellenrang von insgesamt zehn Mannschaften. Hier lautet das Ziel für die zweite Saisonhälfte noch weiter nach vorne zu kommen.
Es spielten: Michaela Stöhr-Friedlos (Goalie), Patrizia Pfister (Captain, 1 Tor), Miranda Ochsner (1), Ariane Fuchs, Daniela Müller (3), Sandra Länzlinger (1), Patrizia Ochsner (2). Coach: Patrick Marty.