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Die Anpassungen betreffen insbesondere:
1) Telearbeit
- Die Telearbeit wird empfohlen (Artikel 3) unter der Bedingung, dass das gesamte Leistungsangebot des Staates gewährleistet bleibt. Die in direktem Kontakt mit der Bevölkerung in Räumlichkeiten des Staates erbrachten Dienstleistungen (Schalter, Einzelgespräche usw.) werden unter strikter Einhaltung der Gesundheitsvorschriften erbracht. Jede Verwaltungseinheit oder Anstalt entscheidet im Einvernehmen mit ihrer Direktion über den maximalen Anteil der Telearbeit ihrer Mitarbeitenden, der über 50% hinausgeht. Es ist keine zusätzliche Telearbeitsvereinbarung erforderlich.
2) Betreuung von Kindern unter 12 Jahren
- Betreuung von Kindern unter 12 Jahren in Quarantäne (Artikel 6): Der/die betreffende Mitarbeitende leistet Telearbeit. Ist dies nicht möglich und kann keine andere Betreuung (Partner/in, vom Kanton geförderter Hütedienst „Rotkäppchen“ usw.) bereitgestellt werden, wird ein bezahlter Urlaub von bis zu 5 Tagen (im Verhältnis zum Beschäftigungsgrad) gewährt.
- Betreuung von Kindern unter 12 Jahren im Falle der Schliessung von Klassen, Krippen oder der Quarantäne der Person, die das Kind betreut (Artikel 7): Der/die Mitarbeitende verrichtet die Arbeit in Telearbeit. Ist dies nicht möglich und kann keine andere Form der Kinderbetreuung (Partner/in, vom Kanton geförderter Hütedienst „Rotkäppchen“ usw.) zur Verfügung gestellt werden, so wird ein bezahlter Urlaub von bis zu 5 Tagen (im Verhältnis zum Beschäftigungsgrad) gewährt.
3) Masken
- Tragen der Maske bei Kontakt mit Personen von ausserhalb des Staates (Artikel 8.1) :
- In öffentlich zugänglichen Bereichen wie Eingangshallen, Schaltern, Warteräumen usw. ist das Tragen von Masken sowohl für das Personal als auch für die Öffentlichkeit obligatorisch. Ist eine Trennscheibe vorhanden, so ist das Tragen einer Maske für das Personal hinter der Scheibe nicht obligatorisch.
- Bei Besprechungen/Sitzungen mit Personen von ausserhalb des Staates muss der Abstand zwischen den Teilnehmenden (1,5 Meter) gewährleistet sein. Ist der Abstand nicht gewährleistet, so ist das Tragen einer Maske obligatorisch, wenn es keine Trennscheibe (Plexiglas/Glas) gibt..
- Masken sind in Arbeitsbereichen (Artikel 8.2) ohne Kontakt zu Personen von ausserhalb des Staates nicht obligatorisch, vorausgesetzt dass die Massnahmen zum Gesundheitsschutz eingehalten werden.
4) Vom Arbeitgeber Staat oder seinem Personal organisierte Essen/Apéros (Artikel 13)
- Es liegt in der Zuständigkeit der Direktionen, die Durchführung von Essen und Apéros in ihren Verwaltungseinheiten und Anstalten zu bewilligen.
Richtlinien vom 21. Oktober 2020 über die während der Coronazeit von den Reglementen bezüglich des Staatspersonals abweichenden Bestimmungen
Coronavirus - Häufige Fragen des Staatspersonals
Die mobile Arbeit des Staatspersonals
Alle nützlichen Informationen und Dokumente zur mobilen Arbeit finden Sie unter https://www.fr.ch/de/arbeit-und-unternehmen/arbeiten-beim-staat/die-mobile-arbeit-des-staatspersonals
Checklisten für Führungskräfte
COVID-19 stellt uns im Alltag vor Herausforderungen, dabei ist auch der Arbeitsplatz keine Ausnahme. Die Führungskräfte des Staats Freiburg und ihre Mitarbeitenden müssen ihr Verhalten an diese Realität anpassen und gleichzeitig den öffentlichen Auftrag des Staats sicherstellen. Wie reagieren, wenn Mitarbeitende oder eine ihnen nahestehende Person vom COVID-19 betroffen sind? Welches sind die zu befolgenden Schritte, wer muss informiert werden usw.? Um diese Fragen zu beantworten, hat der Staat Freiburg Checklisten für Führungskräfte erarbeitet. Diese beziehen sich auf die häufigsten Situationen, denen Führungskräfte begegnen können.
Beratungsstelle Espace Gesundheit Soziales
Die derzeitige Situation und die getroffenen Massnahmen können zu erheblichen Ängsten und Befürchtungen führen. Als Angestellte des Staates Freiburg können Sie, wenn Sie sich dazu veranlasst fühlen, die Beratungsstelle Espace Gesundheit Soziales um Unterstützung bitten (026 305 59 55, <email-pii>, www.fr.ch/cess).