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Hirschi bei van Aerts Sieg unter den ersten Verfolgern
Mit Wout van Aert gewinnt im Sprint einer der Topfavoriten das 55. Gold Race im niederländischen Valkenburg. Marc Hirschi kommt beim ersten Halbklassiker mit der ersten Verfolgergruppe ins Ziel.
Als der nachmalige Sieger Wout van Aert rund zwölf Kilometer vor dem Ziel das Finale mit einem Angriff einläutete, vermochte Marc Hirschi nicht zu folgen. Der Berner schaffte später zwar den Anschluss an die erste Verfolgergruppe, ganz nach vorne reichte es dem Aufsteiger der letzten Saison aber nicht mehr.
Im Zielsprint lancierte Hirschi seinen endschnelleren Teamkollegen Matteo Trentin, so dass der 22-jährige vom Team UAE Emirates nach 218 km noch ein paar Plätze einbüsste. Am Mittwoch tritt Hirschi bei der Flèche Wallone als Vorjahressieger an, in einer Woche folgt dann mit Lüttich-Bastogne-Lüttich der erste Höhepunkt für den WM-Dritten von 2020.
Bis Wout van Aert nach dem Sprint offiziell zum Sieger erklärt wurde, dauerte es mehr als zehn Minuten. Der Belgier überquerte die Ziellinie um Haaresbreite vor dem Briten Thomas Pidcock. Die Zeitnehmer rechneten einen Vorsprung von 4 Tausendstelsekunden aus. Von blossem Auge jedenfalls war kein Sieger erkennbar. Am Mittwoch beim "Pfeil von Brabant" hatte Pidcock van Aert im Sprint noch geschlagen.
In Abwesenheit von Mathieu van der Poel, der das Golde Race 2019 als letzter Fahrer gewonnen hatte und sich nun auf den Mountainbike-Weltcup konzentriert, feierte sein grosser Konkurrent van Aert den vierten Saisonsieg und den zweiten Triumph an einem Halbklassiker nach Gent - Wevelgem.
Van Aert und Pidcock hatten sich auf der letzten der 13 Runden zusammen mit dem nachmaligen Dritten Maximilian Schachmann aus Deutschland abgesetzt. Obwohl sich die Verfolger dahinter formierten, schafften sie den Anschluss an die drei nicht mehr. Das Rennen fand Corona-bedingt auf einem Rundkurs statt.