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||Gemäss Art. 608 ZGB ist Erblasser befugt, durch Verfügung von Todes wegen seinen Erben Vorschriften über die Teilung zu machen. Die Vorschriften sind für die Erben verbindlich. Vorbehalten bleibt die Ausgleichung bei einer Ungleichheit der Teile, die vom Erblasser nicht beabsichtigt war, sowie die Herabsetzung, wenn Pflichtteile verletzt werden.

Durch Teilungsvorschriften kann der Erblasser somit in einzelnen bestimmte Erbschaftssachen an einen oder mehrere Erben zuweisen, eine bestimmte Verteilung der Erbschaftsgegenstände oder sogar das Teilungsverfahren festlegen.
Vorbehalten bleiben abweichende einstimmige Vereinbarungen der Erben, welchen sich selbst ein Willensvollstrecker zu unterwerfen hat.
Wenn weder erblasserische Teilungsvorschriften vorhanden noch die Erben sich einig sind, finden die gesetzlichen Teilungsvorschriften gemäss Art. 610 ff. ZGB Anwendung.