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Der vor einem Jahr als Bundesrat nicht wiedergewählte Christoph Blocher ist Kandidat der Schweizerischen Volkspartei Zürich im Rennen um die Nachfolge von Samuel Schmid. Adrian Amstutz und Andreas Aebi sind die Kandidaten der Berner SVP, die SVP Waadt nominiert Jean-Claude Mermoud.
Aus anderen Kantonen sind in den kommenden Tagen weitere Nominationen zu erwarten. Die SVP-Bundeshausfraktion entscheidet am 27. November, mit wem sie am 10. Dezember zur Bundesratswahl antreten will.
"Alles andere als der Name Blocher wäre mit einem Kurswechsel verbunden gewesen, und dies wollen wir nicht", sagte der Zürcher Parteipräsident Ueli Maurer.
Es sei kein anderer Kandidat zur Debatte gestanden. Blochers Nomination erfolgte mit 47 zu einer Stimme.
"Ob sie mich tatsächlich nicht zurück im Bundesrat wollen, müssen die anderen Parteien selber entscheiden", sagte Blocher nach der Nomination am Montagabend. Er habe in letzter Zeit aber immer wieder gehört, dass er unbestritten der Fähigste sei.
Die Berner SVP schlägt mit Nationalrat Adrian Amstutz einen etablierten Politiker und mit Nationalrat Andreas Aebi einen Newcomer als Bundesratskandidaten vor.
Die SVP des Kantons Waadt portierte am Montagabend Staatsrat Jean-Claude Mermoud.
Zusammen mit dem Berner Erich Hess von der Jungen SVP sowie dem Schwyzer Nationalrat Pirmin Schwander hat sich der Kreis der Kandidaten nun auf sechs Namen ausgeweitet.