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Vorschuss
Wenn das Opfer sofortige finanzielle Hilfe benötigt und die Folgen der Straftat kurzfristig nicht mit hinreichender Sicherheit festgestellt werden können, kann ein Gesuch um Vorschuss auf Entschädigung gestellt werden. Mit dem Vorschuss soll dem Opfer geholfen werden, einen infolge der Straftat entstandenen finanziellen Engpass zu überbrücken.
Die Kantonale Opferhilfestelle prüft summarisch, ob die Voraussetzungen für ein Entschädigungsgesuch gegeben sind. Das Opfer muss daher dartun, inwiefern es einen Schaden erleidet und weshalb es auf sofortige Hilfe angewiesen ist.
Der Entscheid über den Vorschuss hat lediglich vorläufigen Charakter. Wird das Entschädigungsgesuch später abgewiesen oder nur teilweise gutgeheissen, so muss das Opfer den Vorschuss oder die Differenz zwischen dem Vorschuss und der Entschädigung zurückerstatten. Von einer Rückforderung kann ausnahmsweise abgesehen werden, wenn das Opfer dadurch in eine schwierige Lage geraten würde.