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Wie der in Stans ansässige Flugzeugbauer am Freitag mitteilte, ging der Umsatz im letzten Jahr von 1,1 Milliarden Franken auf 0,8 Milliarden Franken zurück. Das Betriebsergebnis fiel von 191 auf 89 Millionen Franken. Es hatte noch einen Umsatzanteil von knapp 11 Prozent, dies gegenüber 17 Prozent im Jahr 2015.
Pilatus verkaufte 2016 117 Flugzeuge, vier weniger als im Jahr zuvor. Gut verkauft hatte sich der zivile PC-12 NG, dessen Verkäufe von 70 auf 91 erhöht werden konnten. Mehr als die Hälfte wurde in den USA verkauft. Gefragt ist weiterhin der Pilatus Porter PC-6, der seit 58 Jahren produziert wird und 9 (2015: 4) Käufer fand. Der PC-6 kann auch auf sehr kurzen Pisten starten und landen.
Die Verkäufe der Trainingsflugzeuge PC-21 gingen dagegen von 32 auf 14 Stück zurück. Solche jährlichen Schwankungen beim Umsatz gibt es gemäss Pilatus, weil es bei diesem Flugzeug oft um militärische Grossaufträge geht.
Nicht zuletzt dank neuen PC-21-Verträgen, die abgeschlossen werden konnten, könne 2016 trotz des Umsatzeinbruchs als erfolgreich bezeichnet werden, schreibt das Unternehmen. Es hebt dabei die 17 Flugzeuge hervor, die die französische Luftwaffe, ein neuer Kunde, bestellt hat.
Der gesamte Bestellungseingang ging zwar 2016 von 1,4 Milliarden Franken auf 1,1 Milliarden Franken zurück. Der Bestellungsbestand erhöhte sich aber von 1,5 Milliarden Franken auf 1,7 Milliarden Franken. Der PC-24, der noch nicht in Serie produziert wird, ist hier noch nicht eingerechnet.
Die Entwicklung des neuen Düsenfliegers PC-24 läuft gemäss Pilatus nach Plan. Im Hinblick auf die Serienfertigung werden die Standorte Stans und Broomfield (Colorado) ausgebaut. 2016 wurde die Zahl der Arbeitsplätze um 56 auf 1961 erhöht, im laufenden Jahr sind rund 150 weitere neue Arbeitsplätze in Planung.
(SDA)