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Im ersten Quartal 2013 wurden weltweit 76,3 Millionen PCs verkauft, wie aus den neuesten Zahlen von IDC hervorgeht. Dies entspricht im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal einem Minus von 13,9 Prozent und übertrifft das ursprünglich prognostizierte Minus von 7,7 Prozent bei weitem. Zudem ist dies angeblich der grösste Absturz, den der PC-Markt seit dem Start der Analyse 1994 erlebt hat.
Trotz einer geringen Verbesserung der Wirtschaftslage und einiger neuer PC-Modelle mit Windows 8 haben die PC-Verkäufe im Jahresvergleich über alle Regionen gesehen signifikant abgenommen, so die Auguren. "Der Windows-8-Launch hat dem PC-Markt nicht nur den erwarteten und erhofften Aufwind nicht beschert, sondern vielmehr den Markt verlangsamt", erklärt IDC-Analyst Bob O'Donnell. Denn während einige User die neuen Formfaktoren und Touch-Fähigkeiten von Windows 8 schätzen, haben die radikalen Veränderungen bei der Benutzeroberfläche, der fehlende Start-Button und die mit der Touch-Fähigkeit verbundenen Kosten den PC zu einer weniger attraktiven Alternative zu Tablets und anderen Geräten gemacht, so O'Donnell.
Angeführt wird der PC-Markt mit einem Marktanteil von 15,7 Prozent nach wie vor von HP, obwohl der Hersteller einen beträchtlichen Verkaufsrückgang von 23 Prozent verbuchen muss. Auf dem zweiten Platz liegt Lenovo, das mit einem Marktanteil von 15,3 Prozent mittlerweile beinahe zu HP aufgeschlossen hat und dessen Verkaufszahlen im ersten Quartal 2013 sich auf dem Vorjahresniveau bewegen. Der dritte Rang geht an Dell, das 10 Prozent weniger PCs abgesetzt hat und einen Marktanteil von 11,8 Prozent hält, gefolgt von Acer (-31,3%) mit einem Marktanteil von 8,1 Prozent und Asus (-19,2%) mit einem Marktanteil von 5,7 Prozent.