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Sportler*innen folgender Sportarten sind besonders häufig von Essstörungen betroffen:
- ästhetische oder kompositorische Sportarten (z.B. Kunstturnen, Rhythmische Sportgymnastik, Eiskunstlauf),
- Sportarten, bei denen das Gewicht leistungsentscheidend ist (z.B. Skispringen, Sportklettern)
- Ausdauersportarten (z.B. Langstreckenlauf, Triathlon) und
- Sportarten mit Gewichtsklassen (z.B. Kampfsport, Rudern).
Problematisch ist, dass Sportler*innen, die exzessiv Sport treiben und an einer Essstörung leiden, ihrer Gesundheit gleich doppelt schaden. Die Auswirkungen: Ihr Herz wird schwächer und schlägt mit der Zeit nicht mehr regelmässig und sie haben ein erhöhtes Risiko für ungenügenden Knochenaufbau, Ermüdungsbrüche sowie Knochen- und Muskelschwund. Bei vielen Sportlerinnen fällt die Menstruationsblutung aus und sie leiden später, auch wenn die Essstörung schon abgeklungen ist, unter Fruchtbarkeitsstörungen.
Essstörungen bei Sportlern*innen müssen deshalb unbedingt ernst genommen und behandelt werden!
Sie müssen sich auch uabhängig von ihrem Sportumfeld an eine Beratungsstelle wenden können!