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50plus-Sex bekommt derzeit viel Unterstützung aus Hollywood. Nach Jane Fonda und Judy Dench nun also auch noch Glenn Close. Ihr neuer Film beginnt mit einer erotischen Szene zwischen ihr und Filmpartner Jonathan Pryce.
Sex zwischen älteren Menschen ist in vielen Filmen immer noch ein Tabu. "Ich denke, die meisten Menschen machen sich nicht klar, dass man seine Sexualität aufrechterhält, bis man stirbt", sagt Glenn Close im Interview mit "Guardian".
Der Film zeigt, dass auch Menschen über 70 noch sexuell aktiv sind. Die Schauspielerin findet das gut, auch die jüngere Generation sollte darüber informiert werden. Die Szene sei für sie lustig und real gewesen, die Zusammenarbeit mit Jonathan beschreibt sie als "wunderbar".
Glenn Close scheint kein Problem mit dem Älterwerden zu haben. Im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur sagte sie: "Mit dem Alter werde ich besser." Als Schauspielerin seien die Möglichkeiten für sie viel grösser geworden: "Ich finde, dass es durch Internet und TV immer mehr Wege zur Selbstdarstellung gibt.
Davon profitieren hoffentlich auch Frauen, um Finanzierungen für ihre Projekte zu bekommen."
Das Drama von Regisseur Björn Runge wurde beim 42. Toronto International Film Festival (TIFF) vom Publikum gefeiert. Close spielt Joan, die Frau des Schriftstellers Joe Castleman (Jonathan Pryce), der mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet wird.
Auf der Reise zur Preisverleihung nach Schweden lehnt sich Joan, die ihre eigene Schriftsteller-Karriere für ihren Mann aufgegeben, seine Affären geduldet und ihm den Rücken freigehalten hatte, zum ersten Mal gegen ihre Rolle auf.