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Im Jahr 1300 wandert die junge Barbara mit andern Walsern vom Lötschental über die Wetterlücke ins hintere Lauterbrunnental. Die Siedler gründen Mürren, Gimmelwald und den Weiler Ammerten. Nach Schicksalsschlägen zieht Barbara ihren Sohn alleine auf und findet einen neuen Weg.
Viel spätere Nachkommen – Elisabeth Ammeter, Schwiegertochter Anna und Tochter Martha und ihre Familien – wandern im späten 19./20. Jahrhundert nach Russland aus, nach Kanada und zurück in die Schweiz.
Die Geschichten der dokumentarisch belegten Auswanderinnen Elisabeth, Anna und Martha spiegeln jene der Romanfigur Barbara – und doch ist jede der Frauenbiografien anders geprägt.
Der Roman „Die Walserin“, der einigen Auswandererschicksalen nachgeht, liegt seit Herbst 2015 vor; im Juni 2016 erschien die 3. Auflage.