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Friedensnobelpreis
Dies gibt das norwegische Nobel-Komitee am Freitag bekannt. Damit werde ihr Eintreten gegen die Unterdrückung von jungen Menschen und für deren Recht auf Bildung gewürdigt.
Auf die 17-jährige Malala haben die Taliban am 9. Oktober 2012 einen Mordanschlag verübt und sie in den Kopf geschossen und ihre linke Stirn getroffen, weil sie sich für das Recht auf Bildung der Mädchen und Frauen eingesetzt hatte.
Kinder müssten die Möglichkeit haben, heisst es in der Begründung des Nobel-Komitees, zur Schule zu gehen. Sie müssten vor Ausbeutung geschützt werden.
Am 12. Juli 2013, ihrem 16. Geburtstag, hielt Malala Yousafzai eine Rede vor den Vereinten Nationen. Der Tag wurde zum Malala-Tag erklärt. Er soll künftig jedes Jahr an das Recht aller Kinder auf Bildung erinnern, besonders an das Recht der Mädchen.
Malala erklärte damals vor der Uno: "Die Terroristen dachten, sie könnten meine Ziele verändern und meinen Ehrgeiz stoppen. Aber in meinem Leben hat sich nichts verändert mit einer Ausnahme: Schwäche, Angst und Hoffnungslosigkeit sind verschwunden, Stärke, Kraft und Mut sind geboren."
Trotz Todesdrohungen der Taliban will Malala ihren Kampf fortsetzen. Sie lebt heute in Grossbritannien. Die Jury bezeichnet sie als Beispiel dafür, dass auch schon Kinder und Jugendliche einen Beitrag zur Gleichberechtigung islamischer Frauen leisten können.
Der zusammen mit Malala geehrte 60-jährige Inder Satyarthi hatte mehrere friedliche Demonstrationen organisiert und angeführt und gegen die Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen protestiert. Satyarthi habe "in der Tradition von Ghandi grossen Mut bewiesen", würdigte ihn das Nobel-Komitee.