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«Hierdurch könnte man den schmerzlich hohen Energiepreisen entgegenwirken.»
Diese träfen «insbesondere kleine und mittlere Einkommen besonders hart», sagte Ernst. Gas stelle gleichzeitig «eine wichtige Brückentechnologie» für die Energiewende dar. «Die Alternative wäre teures, umweltschädliches Fracking-Gas aus den USA.»
Schon jetzt sei das Pipeline-Projekt "unnötig in die Läge gezogen worden?, kritisierte Ernst. "Eine milliardenteure Bauruine in der Ostsee zu wollen, obwohl sie ein wichtiges Infrastrukturprojekt für uns darstellt, ist unvorstellbar".
Ernst setzt auf eine Zertifizierung der Pipeline «innerhalb des ersten Halbjahres 2022». Bundesnetzagenturchef Jochen Homann hatte jedoch erklärt, im ersten Halbjahr nicht mehr mit einer Entscheidung im Zertifizierungsverfahren zu rechnen.
Die mehr als 1230 Kilometer lange Ostseepipeline verbindet Russland mit Deutschland. Die russischen Gaslieferungen nach Deutschland sollen damit verdoppelt werden. Gegner des Projekts kritisieren die Leitung als Druckmittel in den Händen Moskaus.