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Glossar T
Quelle: www.holzwurm-page.de
Die Jahrringe erscheinen in bogen- und wellenförmigen Linien. Grössere Markstrahlen, die rechtwinklig duchschnitten werden, treten als spindelförmige dunkle Striche auf (hauptsächlich Eiche und Buche).
Quelle: www.holzlexikon.de
Teak zählt zu den am längsten bekannten und wertvollsten Hölzern Asiens. Es stammt aus wechselgrünen Wäldern, wo es, ausser in Plantagen, seit über hundert Jahren durch besondere forstliche Massnahmen vermehrt wird.- Aufgrund der Hochwertigkeit des Holzes wird Teak in zahlreichen tropischen Ländern weltweit kultiviert. Die hierbei erzielten Qualitäten entsprechen bei alten Bäumen und in Ländern mit ausgeprägter Trockenzeit, den Hölzern der natürlichen Verbreitungsgebiete; dagegen ist junges Holz sehr splintreich und im Kern oft heller
Botanische Bezeichnungen: Tectona grandis, Familie der Verbenaceen
Natürliche Verbreitung: Hauptsächlich in Birma, Indien, Java* und Thailand (siehe „Anmerkungen").
Weitere Handelsnamen: Burma-, Java-, Siam-Teak, Djati, Kyun, Teca, Tiek (siehe: „Anmerkungen").
Beschreibung:
Stammform: Stärker als bei anderen Tropenhölzern werden beim Teak die Stamm-und Holzqualität vom Standort, dem Alter und durch forstliche Massnahmen beeinflusst; so sind in besonders trockenen Gebieten, wie teilweise in Indien, die Abmessungen und auch die Qualität deutlich geringer. - Durch die regelmässige Bewirtschaftung werden nur selten Längen von 18 m und Durchmesser von 0,8 m erreicht. Der Querschnitt des unteren Stammteiles ist häufig „kantig" oder fein gerippt, während im oberen Stammteil oft leichte Krümmungen vorkommen.
Farbe und Struktur des Holzes: Splint weiss bis hellgrau und 2 bis 3 cm breit, bei schnell gewachsenem Holz und jungem Holz auch breiter. Kernholz saftfrisch grünlich gelb, beim Trocknen gelblich grau, hellbraun oder braun nachdunkelnd; vereinzelt auch mit 2-8 mm breiten dunkelbraunen bis schwarzen Streifen bzw. Fladern. Das hellere Holz ist häufiger bei Herkünften aus Java und von Plantagen, die dunkleren und streifigen Qualitäten meist in birmanischen Abladungen zu finden. -Vereinzelt können auf frischen Anschnitten, besonders kurz nach der Trocknung, dunkelgraue Flecken auftreten, die sich aber meist bei der noch folgenden Nachdunkelung angleichen. Poren im Frühholz grob und meist zu lockeren, oft nur eine Pore breiten Ringen geordnet („halbringporig"), die auf Längsschnitten zusammen mit hellen Speicherzellen eine deutliche Fladerstruktur bzw. Farbstreifung hervorrufen. Hierdurch kann, zusammen mit den oben erwähnten dunklen Farbstreifen eine starke Belebung des Holzbildes erfolgen. Im Spätholz sind die Poren mittelgross und zerstreut. Die Poren können dunkle und auch helle Einlagerungen enthalten; in Ausnahmefällen sind letztere so häufig, dass eine leicht „kreidige" Färbung entsteht. Holzstrahlen klein, das Holzbild nicht beeinflussend. Speicherzellen als feines, helles Band die groben Frühholzporen verbindend (siehe „Poren").
Gesamtcharakter: Meist deutlich strukturiertes mittelbraunes Holz, das dem Nussbaum und in kleinen Stücken teilweise auch dem Iroko ähneln kann.
Abweichungen: Bei besonders engringigem Holz kann, durch die mangelnde Ausbildung porenarmen Spätholzes, eine extrem porige Oberfläche entstehen; Hölzer dieser Qualität sind leichter und von geringerer Härte. Dagegen kann es bei schnell gewachsenem Holz, durch eine besonders starke Spätholzausbildung, zu einer Verdichtung des Holzes und einer Änderung des für Teak typischen halbring-porigen und daher mehr ansprechenden Strukturbildes kommen.
Handelsformen: Rundholz bis 8 m Länge und von 0,4 bis 0,7 m Stärke, Log ends 0,5 bis 1,5 m lang. Rundholz aus Plantagen ab 15 cm Stärke. Schnittholz in allen gängigen Abmessung, Parkett verschiedener Form, Kantein für Wasserwaagen und Fenster, Decksplanken, Furniere (gemessen), Furnierplatten und Paneele.
Eigenschaften: Mässig schweres Holz mit Festigkeitseigenschaften ähnlich der Eiche, die jedoch bei besonders porigen Qualitäten erheblich niederiger liegen können (vgl. "Abweichungen").
Es ist im feuchten wie auch im trockenen Zustand gut bearbeitbar und ergibt - auch auf dem Hirnholz- meist glatte Flächen, wenn Werkzeuge mit Hartmetall bestückten Schneiden verwendet werden, um ein schnelles Stumpfen durch feinmeineralische Einlagerungen zu vermeiden. Teak ist gut messerbar. Für Nägel und Schrauben ist vorzubohren. Synthetische Leime ergeben auf frisch bearbeiteten Flächen eine gute Haltbarkeit. Die natürliche wie auch die technische Trocknung bereiten keine Schwierigkeiten, wenn die oft sehr ungleiche Anfangsfeuchte der Hölzer beachtet wird. Das trockene Holz hat einen lang anhaltenden, leicht ranzigen oder gummiartigen Geruch und eine "wachsige" Oberfläche. Die hervorstechenden Eigenschaften des Teakholzes sind das sehr gute Stehvermögen (die Schwindungswerte sind nur halb so gross wie bei Eiche) sowie die aussergewöhnlich hohe Widerstandsfähigkeit gegen Pilze, Termitenbefall und verschiedene Chemikalien (Säuren). Ausserdem besitzt Teak konservierende Eigenschaften, die eine Korrosion metallischer Beschläge und Verbindungen verhindern.
Oberflächenbehandlung: Vor dem Anstrich ist beim Teak besonders auf den Trockenzustand, eine sorgfältig ausgebürstete Oberfläche und eine gute Kantenrundung zu achten. Im Innenausbau werden hauptsächlich Teak-Ölpräparate verwendet, weil diese den natürlichen Charakter des Holzes unverändert wiedergeben und eine beliebige Variation von Glanz und Glätte zulassen. Teak kann ausserdem „gekalkt" werden. - Im Aussenbau kommen überwiegend Lasuren zur Anwendung. An weniger exponierten Stellen (Schatten) können nach einer DD-Grundierung Lacke auf Epoxid-oder Alkydharzbasis eingesetzt werden. Unbehandelte Hölzer bekommen bei Bewitterung eine graue Farbe (Patina), ohne an Festigkeit zu verlieren.
Verwendungsbereiche: Teak ist aufgrund des aussergewöhnlich guten Stehvermögens und der hohen Resistenz gegen Pilzbefall, Termiten und Chemikalien ein weltweit geschätztes Konstruktionsholz für besondere Anforderungen; als Schnittholz für Rahmenkonstruktionen jeder Art, wie Fenster, Garagentore und Türen, sowie für Treppen, Parkett, Handläufe, Zierschalungen, Klein- und Sitzmöbel; im Schiffbau für Decksplanken und Aufbauten sowie in der chemischen Industrie für Bottiche, Abzüge und Waschtürme; ausserdem in kleinen Zuschnitten für kunstgewerbliche Gegenstände, Schnitzereien, Schilder, Haushaltsartikel, Wasserwaagen, Zierverpackungen und Sockelbretter. Aufgrund des ansprechenden Holzbildes als gemessertes Furnier für Möbel, Paneele und alle Formen der dekorativen Gestaltung.
Anmerkungen: Die Bezeichnung „Teak" wurde schon oft mit dem Namen anderer Holzarten verbunden, um eine höhere Bewertung zu erreichen, wie z. B. „Yang Teak" statt Yang oder „Afrikan. Teak" statt Iroko. Derartige Phantasiebezeichnungen sind irreführend, da sie zu falschen qualitativen Erwartungen führen. - Die Bezeichnung „Green Teak" wird für noch saftfrisches Rundholz verwendet, um es von dem durch „Ringeln" schon lufttrockenen „Dry Teak" zu unterscheiden.
Quelle: Gottwald, H.: Handelshölzer, Ferdinand Holzmann-Verlag Hamburg, 1958
Teaköl ist eine Bezeichnungen für eine Ölmischung, die als solche im Handel angeboten wird. Es sind insbesondere die Trocknungszusätze die diese Öle auszeichnen. Die Filmbildung dieser Öle erfolgt innerhalb von Stunden, eine Aushärtung innerhalb eines Tages (bei den reinen Ölen muss man mit mehreren Tagen rechnen). Die Beschaffenheit der Oberfläche tendiert in Richtung eines feinen Firnisses.
Im Gegensatz zur Freilufttrocknung verläuft die technische Trocknung unter künstlichen Klimabedingungen, meist in Trockenkammern oder Durchlaufkanälen. Durch entsprechende Steuerung oder Regelung des Klimas können wesentlich niedrigere Endfeuchtigkeiten und kürzere Trocknungszeiten erreicht werden als bei der Freilufttrocknung. Häufig - insbesondere bei stark dimensioniertem Schnittholz - erfolgt Vortrocknung im Freien und anschliessend künstliche Trocknung (siehe auch: Entspannen).
Quelle: www.holzwurm-page.de
Zeichnung des Holzes (im allgemeinen Sprachgebrauch auch als Maserung bezeichnet), wird hervorgerufen durch die Struktur des Holzes bei Normalwuchs und bei Wuchsanomalien sowie durch Farbdifferenzierungen. Die strukturabhängige Textur wird u.a. bestimmt durch die Poren, die Jahrringe. die Holzstrahlen sowie den Faserverlauf.
Quelle: www.holzwurm-page.de
Als trocken werden Hölzer bezeichnet, deren Feuchtegehalt dem künftigen Verwendungsklima entspricht: für Bauteile, die ständig mit der Aussenluft in Berührung kommen, 12 bis 15% und für Bauteile im Innern von Räumen 8 bis 12%. Für Baurundholz (DIN 4074 T 2) und Bauholz für Zimmerarbeiten (DIN 68365) werden andere Feuchtigkeitsgehalte angenommen (siehe auch Halbtrockenes Holz und Frisches Holz).
Quelle: www.holzwurm-page.de
Beheizter Raum zur Trocknung von Schnittholz, Furnieren oder anderen Holzprodukten, in dem die Temperatur, die relative Luftfeuchte und die Geschwindigkeit der Luftumwälzung geregelt werden.
Quelle: www.holzwurm-page.de
Die mit einem üblichen Thermometer gemessene Temperatur der Luft (siehe auch Feuchttemperatur, Psychrometer).
Quelle: www.holzwurm-page.de
Feuchteentzug aus dem Holz in allen Phasen der Holzbe- und verarbeitung, von der Holzernte bis zum Fertigprodukt; Abgabe des freien und eines Teils des gebundenen Wassers. Kann in hohem Masse beeinflusst werden (siehe Freilufttrocknung, Technische Trocknung).
Quelle: www.holzwurm-page.de
Steuerungsschemata, die die Aufeinanderfolge der am Trockner einzustellenden relativen Luftfeuchte und Lufttemperatur, d.h. der Trocknungsstufen für den Ablauf einer Schnittholztrocknung in einer Trockenkammer vorgeben.
Quelle: www.holzwurm-page.de
Die durch die Holztrocknung bewirkte, mehr oder weniger wertmindernde Schädigung des Trocknungsgutes in der Form von Verfärbungen, Rissbildungen, Verschalung, Zellkollaps, Harzaustritt usw.
Quelle: www.holzwurm-page.de
Quelle: www.holzwurm-page.de
Die Bezeichnung Tropenholz sagt zunächst nur etwas über die ungefähre Herkunft des Holzes aus. Tropenhölzer haben grundsätzlich darüber hinaus keine generellen Gemeinsamkeiten. Sie können sowohl sehr weich, anfällig gegen Schädlingsbefall, nur schwach belastbar und mit geringem Öl- und Harzgehalt versehen sein (z.B. Red Meranti), oder aber extrem hart, schädlingsresistent, hoch belastbar und mit hohem Öl- und Harzgehalt ausgestattet sein, wie z.B. Teakholz.