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Der britische Premierminister Boris Johnson will einem Zeitungsbericht zufolge in der nächsten Woche mit einer öffentlichen Kampagne für eine Rückkehr aus dem Homeoffice werben. Hintergrund seien Befürchtungen der Regierung, dass die in der Coronavirus-Pandemie vermehrte Arbeit von zu Hause aus die Beschäftigten anfälliger für Entlassungen mache, berichtet der "Telegraph".
Politik
US-Präsident Donald Trump will eine Begnadigung des Whistleblowers Edward Snowden prüfen, der vor sieben Jahren das ausufernde Überwachungssystem amerikanischer Geheimdienste enthüllte. Er sei zwar nicht besonders vertraut mit der Angelegenheit, aber er werde sich das ansehen, sagte Trump auf eine entsprechende Frage von Reportern bei einer Pressekonferenz.
Nach Warnungen des britischen Telekom-Konzerns BT vor dem Ausschluss des chinesischen Ausrüsters Huawei verweist Justizminister Robert Buckland auf nationale Interessen. Die nationale Sicherheit komme an erster Stelle, sagte er am Montag dem Radiosender BBC. Der Nationale Sicherheitsrat wie auch die Regierung räumten ihr grosse Priorität ein. Es wird erwartet, dass Premierminister Boris Johnson noch diese Woche entscheidet, ob es schärfere Beschränkungen für Huawei gibt.
Im Fall zweier in China wegen Spionagevorwürfen angeklagter Kanadier hat die Regierung in Peking nun einen möglichen Handel in Aussicht gestellt: Michael Kovrig und Michael Spavor würden davon profitieren, wenn die Finanzchefin des chinesischen Telekom-Riesen Huawei, Meng Wanzhou, freigelassen und nach China zurückgeschickt werde, sagte ein Aussenministeriumssprecher. Die geplante Auslieferung Mengs in die USA zu stoppen, wäre rechtmässig und hilfreich, um das Problem der beiden kanadischen Bürger zu lösen, sagte der Sprecher.
Die Deutsche Telekom rechnet mit Kosten von mindestens 3 Mrd. Euro, sollte die Regierung in Berlin den Einsatz chinesischer Mobilfunktechnologie verbannen. Das berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf ein Dokument, das ein Treffen zwischen Spitzenmanagern von Telekom und Huawei vorbereiten sollte. Es spiele den Fall durch, dass die Telekom auf chinesische Ausrüster im neuen 5G-Netz verzichten und schon verbaute Komponenten austauschen müsse. Der Prozess würde bis zu fünf Jahre dauern.
Die USA ändern ihre Vorschriften für amerikanische Unternehmen zum Umgang mit dem chinesischen Netzwerkausrüster Huawei. Das bestätigte Handelsminister Wilbur Ross in einer Mitteilung. Mit der Angelegenheit vertraute Personen hatten gesagt, die Vorschriften würden angepasst, damit US-Firmen mit den Chinesen bei der Ausarbeitung von Standards für 5G-Netzwerke kooperieren dürften. Das Handelsministerium und andere Behörden hätten das veränderte Regelwerk bereits unterzeichnet. Huawei wollte sich nicht dazu äussern.
Im Zuge der anhaltenden Proteste gegen Rassismus in den USA wird auch von der IT-Branche ein Umdenken gefordert. Kritik gibt es unter anderem an den Begrifflichkeiten: Seit Jahrzehnten wird etwa zwischen "Master" und "Slave" unterschieden – Ausdrücke, von denen sich nun auch manche Giganten der Branche verabschieden wollen. Kritikerinnen und Kritiker sehen in den Begriffen eine schmerzhafte Erinnerung an die Zeit der Sklaverei.
Hacker aus dem Iran und China haben die Wahlkampagnen der beiden US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump und Joe Biden mit Phishing-Mails attackiert, heisst es von Google. Die Angriffe waren dem US-Tech-Riesen zufolge nicht erfolgreich, seien aber bedenklich, weil beide Gruppen von ihren jeweiligen Staaten unterstützt werden und bereits die Präsidentschaftswahl 2016 unter Manipulationsversuchen von aussen gelitten hat.
Das Land Niederösterreich beteiligt sich zu 26 Prozent an der Ferdinand Porsche Fern FH (Fernfachhochschule) in Wiener Neustadt, wurde in der Sitzung der Landesregierung Mitte Mai beschlossen. Die FH ist seit ihrer Gründung 2006 die erste und bis jetzt einzige Fernfachhochschule in Österreich. Seit knapp 14 Jahren studieren hier Menschen, für die ein klassisches Präsenzstudium nicht in Frage kommt, z.B. Berufstätige oder Eltern mit Betreuungspflichten.