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Hinzu kommt, dass viele Länder der Gesundheitsversorgung Vorrang einräumen, um die zweite Welle der Pandemie zu bekämpfen. Doch genau so wichtig ist es, dass diese Länder dafür sorgen, dass Kinder zu einem geregelten Unterricht zurückkehren können. Priorität sollten die ärmsten und am meisten ausgegrenzten Kinder wie Mädchen, Flüchtlinge und Binnenvertriebene sowie Kinder mit Behinderungen haben.
„Wenn 2020 das Jahr war, in dem der Covid-19-Impfstoff gefunden wurde, dann muss 2021 das Jahr der Investition in die Zukunft der Kinder sein“, sagt Adrian Förster, Geschäftsführer von Save the Children Schweiz. „Ohne Bildung hätten wir nicht den Erfolg der Impfstoffe und die Aussicht auf eine sicherere Welt. Kinder, die derzeit nicht in die Schule gehen, werden aber daran gehindert, unsere zukünftigen Ärztinnen, Wissenschaftler oder Handwerkerinnen zu werden.“
Kinder, die nicht zur Schule gehen, versäumen nicht nur eine Ausbildung, sondern sind auch anfällig für Kinderarbeit, Kinderheirat und andere Formen des Missbrauchs. Als Folge der wirtschaftlichen Auswirkungen der Covid-19-Krise warnen wir vor einem dramatischen Anstieg von Kinderehen und Teenagerschwangerschaften.