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Systemische Therapie
Der Menschen ist Teil eines sozialen Sytems.
Die systemische Therapie geht davon aus, dass der Mensch Teil eines sozialen Systems ist, in dem er zu dem wird, der er ist oder zu sein glaubt und in dem, allenfalls, sein Verhalten problematisiert wird. Sie ist auf das Verhalten in der Interaktion fokussiert, das heisst, KlientInnen haben keine Depression, sie sind nicht depressiv, sondern sie verhalten sich in bestimmten Momenten depressiv.
Diese Sichtweise eröffnet für die Therapie Veränderungspotenzial. KlientInnen können ihr Verhalten verändern, wenn sie die entsprechenden «Instrumente» dafür erhalten beziehungsweise wenn das soziale System es zulässt und sich alle an die systemische Maxime «Handle stets so, dass die Anzahl der Möglichkeiten wächst» (Heinz von Foerster) halten.