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Seit 1981 spielen die 16 spielstärksten Nationen in der Top-Gruppe, der sogenannten «World Group», im K.o.-System um den Sieg. Um sich für die «World Group» zu qualifizieren, muss sich eine Nation in einer von vier Kontinentalgruppen durchsetzen. Die Kontinentalgruppen wiederum sind in drei geografische Zonen, Europa/Afrika, Ozeanien/Asien und Amerika unterteilt. 2014 sind 124 Nationen angetreten.
Bei jeder Begegnung sind fünf Partien geplant. Zwei Einzelpartien, ein Doppel sowie zwei weitere Einzel. Die Spiele verteilen sich auf drei Tage. Es wird nach dem Prinzip «Best-of-Five» auf drei Gewinnsätze gespielt.
Wer spielt wann gegen wen?
Die Regeln geben vor, dass am Freitag – zum Auftakt der Begegnung – die jeweiligen Nummern 1 der beiden Teams gegen die jeweiligen Nummern 2 antreten. Welche der beiden Partien zuerst stattfindet, entscheidet das Los. Doppelteams werden nominiert, können aber bis eine Stunde vor Spielbeginn am Samstag, dem zweiten Spieltag, geändert werden. Am Sonntag spielen die beiden Nummern 1 sowie die beiden Nummern 2 gegeneinander.
Sobald eine Mannschaft drei Partien gewonnen hat, steht sie als Siegerin fest und ist eine Runde weiter. Die Teams entscheiden selber, ob sie die noch anstehenden Partien austragen wollen. Kommt es zu einer Austragung, führen diese Spiele nur noch über zwei Gewinnsätze.
Einmal zuhause, einmal auswärts
Speziell im Davis Cup: Heimrecht geniesst das Team, das in der letzten Direktbegegnung seit 1970 auswärts antreten musste. Da das letzte Duell zwischen der Schweiz und Frankreich auf Schweizer Boden gespielt wurde (2004 in Prilly), reist das Schweizer Team für den Final ins Nachbarland. Gab es zwischen zwei Nationen noch kein Duell oder fand die Begegnung auf neutralem Grund statt, entscheidet das Los.
Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 19.11.14, 22:20 Uhr