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Bern, 27. Dezember 2006
1921 war die nationale Auskunftsnummer noch zweistellig (Nummer 11) und wurde damals auch bei Fragen zu Kochrezepten, Hausaufgaben, freien Hotelzimmern oder zur regionalen Wetterlage kontaktiert. Ab 1958 beschränkte man das Angebot auf Auskünfte, die sich auf Telefonverzeichnisse bezogen; ebenso wurde eine Taxe von CHF 0.20 pro Auskunft eingeführt, welche über zehn Jahre Bestand hatte. In den 70-er Jahren wurde die Auskunftsnummer dreistellig und mit jährlich knapp 90 Mio. Anrufen in den 90-er Jahren entwickelte sie sich gar zu einem nationalen Symbol. In den letzten Jahren wurde die Dienstleistung mit Neuerungen wie Direktverbindung (Taste 5) und SMS (Taste 6) weiter ausgebaut. 2006 verzeichnete die Nummer 111 von Swisscom rund 30 Mio. Anrufe.
Nach einer Verordnung des Bundesrates müssen alle Fernmeldedienstanbieterinnen dreistellige Kurznummern für Auskunftsdienste bis Ende Jahr durch vierstellige Nummern ersetzen, die mit den Ziffern 18 beginnen. Die neue Nummer 1811 von Swisscom Fixnet ist aus allen Netzen zugänglich und steht rund um die Uhr zur Verfügung. Ausserdem werden die fünf verschiedenen Auskunftsnummern (1151, 1152, 1153, 1154 und 1159) sowie die nationale Auskunftsnummer unter einer Nummer zusammengefasst.