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Die sympathische Schweizer Sopranistin Maya Boog begeistert ihr Publikum als enorm ausdrucksstarke Sängerin und gehört heute zu den gefragtesten Sopranistinnen im In- und Ausland. «Um das Publikum zu rühren, muss diese Sängerin nicht einmal singen», rühmte Der Tagesspiegel. Und die international renommierte Opernwelt attestierte der Schweizerin: «Ihre darstellerische und sängerische Leistung lässt in keiner Phase unberührt.» Nach ihrem Studium in Luzern und Köln (Prof. Klesie Kelly) und einem Jahr am Internationalen Opernstudio in Maya Boog‘s Heimatstadt Zürich folgte, ihr erstes Engagement am Staatstheater Darmstadt, wo sie unter anderem mit Morgana (Alcina) und Sophie (Rosenkavalier) auf sich aufmerksam machte.
Ihre große Leidenschaft für die Barockmusik führte zu einer regelmässigen Zusammenarbeit mit renommierten Orchestern, wie mit dem Balthasar-Neumann-Ensemble – mit dem sie unter Thomas Hengelbrock gemeinsam mit Michael Chance die Bach-Fassung von Pergolesis Stabat Mater einspielte, mit La Stagione Frankfurt, dem Barockorchester Frankfurt, dem Kölner Kammerorchester – mit dem sie unter der Leitung von Helmut Müller-Brühl die Solokantate von Scarlatti aufnahm, sowie mit der Akademie für alte Musik Berlin.
Gastspiele führten sie unter anderem an die Staatsoper Prag mit der Traviata, ans Menuhin Festival Gstaad mit der Uraufführung von Daniel Schnyders Oper Casanova, zu den Bregenzer Festspielen mit der Titelpartie in Monteverdis Incoronazione di Poppea ans Grand Théâtre de Genève und im Juli 2008 ans Festival de Radio France mit der Titelpartie in der Oper Esmeralda von Louise Bertin. 2009 sang sie die „Mimi“ in der SF/ARTE Produktion La Bohème im Hochhaus und wurde kürzlich vom renommierten Opéra Magazine als sensationelle Entdeckung gefeiert für ihre Interpretation der Marguerite an der Grand Opéra de Montpellier.
2001 bis 2009 gehörte Maya Boog zum Ensemble der Basler Oper, wo ihre Interpretationen auch diese Saison wieder zu geniessen sind.