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Das Auftrennen eines 3D-Modells in dünne Schichten nennt sich Slicen. Dabei wird das gesamte Modell in feine horizontale Schichten unterteilt. Der 3D-Drucker trägt diese danach Schicht für Schicht auf.
Slicer Software, auch Slicing-Software genannt, ist ein 3D-Drucker Programm und fungiert als Vermittler zwischen dem 3D-Modell und dem 3D-Drucker. Nachdem Sie das Objekt, das Sie in 3D drucken möchten, in der CAD Software modelliert haben, haben Sie es in einer STL-Datei gespeichert. Der Slicer konvertiert das Modell in eine Reihe von dünnen Schichten und erzeugt eine G-Code Datei mit Anweisungen, die auf einen bestimmten Druckertyp zugeschnitten sind. Mit anderen Worten, wenn es das STL-Modell transformiert, teilt es das Objekt in einen Stapel flacher Schichten und beschreibt diese Schichten als lineare Bewegungen des 3D-Druckextruders.
Eines der einfachsten Beispiele ist G1, der Befehl für lineare (gerade) Bewegungen: G1 X0 Y0 F2400 ist der Befehl, um zum Punkt X0 Y0 mit einer Geschwindigkeit von 2400 mm/min zu verfahren.
Zusätzlich zum Zerteilen und Umwandeln in G-Code, bieten die meisten Slicer noch weitere Funktionen wie etwa: unterstützende Strukturen (=Support) generieren, Temperaturen und Belüftung ändern, mit mehreren Farben drucken.
Um auf dem Polaroid PlaySmart ein Objekt drucken zu können, müssen die Daten aus einem allgemeinen 3D-Format in ein Format übersetzt werden, das der Drucker versteht. Dieser Prozess wird in der
Welt der additiven Fertigung «Slicing» genannt, also «in Scheibchen schneiden».
Wir verwenden dazu die Polaroid eigene Software SmartPrep (vergleichbar mit CURA). In dieser Software kannst Du dein 3D-Modell importieren, skalieren und anordnen.
Unsere Polaroid 3D-Drucker verwenden Düsen von 0.4 mm. Als Standard-Einstellung für die Schicht-Stärke empfiehlt sich die Hälfte des Düsen-Druchmessers; also bei einer 0.4 mm-Düse eine Schicht-Stärke von 0.2 mm.
SmartPrep berechnet nun für jede Druck-Schicht die Umrisse deines Objekts und bestimmt daraus die Spur, die der Druckkopf mit dem Kunststoff-Faden legen muss, um das Objekt zu erzeugen.
Bei dieser Berechnung entsteht ein Code, den der PlaySmart interpretieren kann; der sogenannte G-Code. Diesem Code brauchen Sie nicht persönlich zu begegnen, Sie können ihn einfach per Knopfdruck auf einer SD-Karte speichern, mit welcher Sie dann am 3D-Drucker den Print starten.
Der zurzeit bekannteste Slicer auf dem Markt ist «Cura» (dank der Unterstützung von Ultimaker). Cura ist eine Gratissoftware und mit praktisch allen Druckern kompatibel. Du solltest jedoch immer darauf achten, dass im Slicer dein gewünschter Drucker konfiguriert ist und die gewünschte Auflösung enthält. Die Auflösung, also die Dicke dieser Scheiben, kannst Du beliebig wählen (z.B. 0.1mm). Je feiner du die Auflösung wählst, desto glatter und schöner wird schlussendlich dein Druck. Der 3D-Drucker muss jedoch bei dünneren Scheiben länger arbeiten, als bei einer gröberen Auflösung.
„Cura“ bietet die Möglichkeit, STL- und OBJ-Dateien zu bearbeiten und auszudrucken. Sie können eigenständig Objekte erstellen oder vorhandene Ihren Wünschen entsprechend anpassen. Dafür hält die 64-Bit-Software viele Optionen bereit. So lassen sich beispielsweise die Fülldichte und die Druckqualität festlegen. Auch das Material, die Druckgeschwindigkeit, die Temperatur sowie der Einsatz von Stützkonstruktionen können bestimmt werden. Die Software liefert Ihnen zudem während des Drucks Details zu den Parametern sowie eine zeitliche Einschätzung bis zur Fertigstellung. Bei Bedarf lässt sich das Programm mit Plugins in der Funktion erweitern.