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Ernst Born wurde 1922 in Bern geboren und trat nach der Schulzeit eine Lehre als Reproduktions-Photograph an. An den technischen Entwicklungen im Druckereigewerbe
nahm er aktiv teil. Er veröffentlichte mehrere Fachbücher wie «Maskieren in der Praxis», «Densitometrie», Lexikon für die graphische Industrie, «Densitometrie», «Handbuch der Rasterphotographie» und hielt in Fachkreisen zahlreiche Vorträge.
Seit seiner Jugend interessierte ihn und die Welt- und die Technik-Geschichte sowie die Sternkunde. Bereits 1941 wurde er Mitglied der SAG «Schweizerische Astronomische Gesellschaft», der er mit kurzen Unterbrüchen bis heute angehört. Sein Interesse an Astronomie und Urgeschichte wurde durch seinen Eintritt in den Orden der Odd Fellows im Gebiete der Symbolik und Philanthropie stark erweitert. Wegen seiner Arbeit an der Neugestaltung dessen Rituale und aufgrund seines Standardwerks ODD FELLOW wurde ihm vom IOOF «Independent Order of Odd Fellows» der Merit-Orden verliehen.
Ernst Born ist auch Gründungsmitglied des IADM Internationaler Arbeitskreis Druck- und Mediengeschichte». Als Betiebsleiter verschiedener Druckereien und Dozent an Berufs- und Tecknikerschulen der graphischen Industrie befasste er sich nicht nur mit den modernen Techniken, sondern widmete sich auch der geschichtlichen Entwicklung dieser Berufssparte.
Sein Werk Geschichte des Bilderdrucks erschien 2006. Anlässlich einer Sonderausstellung «Vom Bild aufs Papier» im «Schweizerischen Papiermuseum & Museum für Schrift und Druck»
übergab er einen Teil seiner Sammlung mit über 600 Fachbücher und 500 katalogisierten Druckmuster aus vier Jahrhunderten der Schweizerischen Papiermühle. Diese druckte im Bleisatz seine Broschüre Zahlensymbolik.
Veröffentlichungen und Vorträge über das Belchendreieck und über weitere megalithischen Kultstätten weckten Borns Interesse für die Archäo-Astronomie. Im «Interdisziplinären Netzwerk für Urgeschichte, Megalithik und frühe Astronomie» werden Forschungen und Beobachtungen ausgetauscht, die ein weltweites Interessen für diese Themen zeigen. In vielen Veröffentlichungen vermisst Born oft die notwendigen Daten und Grundlagen, die zum Ergebnis der beschriebenen Visuren führen und die deshalb nach seiner Sicht nicht nachzuvollziehen sind. Dies veranlasste ihn, dies in seinem neuen Buch «Geographische und astronomische Visuren» nachzuholen und zu veröffentlichen. Es enthält Berechnungsbeispiele mit den mathematischen Formeln unter Berücksichtigung aller wichtigen Parameter.
Als Fachmann der Druckvorbereitung hat er mit seinen 98 Jahren nicht nur das Manuskript zu seinem neuen Werk verfasst, er hat auch Satz und Bild auf seinen MAC in Photoshop und Illustrator gestaltet, seine Daten mit Excel berechnet und in InDesign druckreif zusammengestellt.
Private Daten
Ernst Born (1922 – 2023) war mit Nelly Wyttenbach, (1918 – 2012), veheiratet.
Drei Kinder: Ernst (Aernschd) Born Preusler, Marlyse Born und Denise Keller-Born.
6 Enkelkinder und 9 Urenkel.
Ernst Born
|1922
|Geboren in Bern
|1941
|Mitglied Schweizerische Astronomische Gesellschaft
|1958
|Lexikon für die graphische Industrie
|1983
|Handbuch der Rasterphotographie
|1983
|Gründungsmitglied «Internationaler Arbeitskreis Druck und Mediengeschichte»
|1989
|Es Liederbüechli vom Grossmami
|2002
|ODD FELLOW
|2006
|Die Geschichte des Bilderdrucks
|2006
|Zahlensymbolik
|2010
|Das Belchendreieck
|2017
|Die Megalithen von Yverdon-les-Bains
|2023
|Geographische und astronomische Visuren