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Bewerbungsgespräch | Bewerbung nachfragen
10 Tipps für eine Dankes-E-Mail nach einer Bewerbung
Eine Dankes-E-Mail nach einem Vorstellungsgespräch zu schicken wird von Personalverantwortlichen geschätzt, um dein Interesse zu zeigen. Allerdings sollte diese kurze Nachricht eine Reihe von Regeln befolgen. Hier sind unsere zehn Tipps.
1. Auf den richtigen Zeitpunkt achten
Direkt nach deinem Vorstellungsgespräch möchtest du der Person, die du gerade kennengelernt hast, eine Dankes-E-Mail schreiben? Das ist nicht unbedingt eine gute Idee. Es ist üblich, zwei Tage zu warten, bevor du deine E-Mail an die oder den Personalverantwortlichen schickst. Das zeigt, dass du dir Zeit zum Nachdenken genommen hast und nicht überstürzt gehandelt hast. Wenn du im Gegensatz dazu zwei Wochen mit dem Versand der Mail wartest, kann dies bereits zu spät sein. In jedem Fall solltest du versuchen, ein gutes Gleichgewicht zu finden, indem du Flexibilität zeigst. Wenn die oder der Personalverantwortliche etwa ein Zweitgespräch in zwei Tagen angesetzt hat, kannst du deine E-Mail am Abend des ersten Treffens oder am nächsten Morgen abschicken.
2. Nicht übertreiben
Eine solche Mail an das Unternehmen sollte jedoch relativ einfach und kurz sein. Besonders übertriebene Ausdrucksweisen sind nicht zu empfehlen, wie etwa „Nach unserem wunderbaren Austausch“ oder „Die Stelle meiner Träume“. Beachte jedoch, dass deine Nachricht auch nicht langweilig daherkommen soll, sondern das positive Bild widerspiegeln soll, das du während des Gesprächs vermittelt hast. Um dies zu erreichen, solltest du in deinen eigenen Worten schreiben und dich dabei präzise, effizient und flüssig ausdrücken.
3. Das Interesse an der Stelle betonen
Es ist absolut wichtig, deine Motivation für die Stelle zu betonen, da dies der Hauptzweck einer Dankes-E-Mail ist. Deine Nachricht sollte aufzeigen, dass du die Aufgaben, die dir im Falle einer Anstellung gegeben werden, vollständig verstanden hast und dass sie dein Interesse geweckt haben. Zusätzlich kannst du zum Ausdruck bringen, dass das Arbeitsumfeld und das Arbeitsklima deinen Vorstellungen entsprechen. Du solltest die Dinge hervorheben, die dich interessieren, was du während des Gesprächs geschätzt hast und die wichtigsten Punkte der Stelle mit deinen Fähigkeiten in Verbindung bringen.
4. Zusätzliche Informationen liefern
Nütze das Dankes-Mail nach der Bewerbung auch, um zusätzliche Informationen zu geben bzw. fehlende Dinge nachzuliefern. Dies zeigt auf, dass du dir zu Stelle nochmal ausführliche Gedanken gemacht hast. Wenn du also vergessen hast, ein Diplom oder eine wichtige Fähigkeit zu erwähnen, wie z. B. die Beherrschung einer Sprache oder einer Computersoftware, kannst du diese E-Mail nutzen, um dies zu präzisieren. Bei Bedarf können auch noch zusätzliche Dokumente nachgereicht werden.
5. Auf die Rechtschreibung achten
Was für deinen Lebenslauf und dein Bewerbungsschreiben gilt, gilt auch für deine Dankes-E-Mail. Vermeide Rechtschreibfehler, denn diese können negative Folgen für deinen Bewerbungsprozess haben. Um dies zu vermeiden, solltest du deine Nachricht mehrmals durchlesen und einer Rechtschreibprüfung unterziehen. Wenn du immer noch Zweifel hast, kannst du jemanden aus deinem Umfeld bitten, deine Nachricht zu lesen. Achte beim Überprüfen der Rechtschreibung nochmals darauf, schwer verständliche Formulierungen zu vermeiden.
6. Sich bei den Gesprächspartner:innen bedanken
Wie der Name schon sagt, ist eine Dankes-E-Mail dazu gedacht, deinen Gesprächspartner:innen zu danken – für die Zeit, den spannenden Austausch oder auch den Einblick in das Arbeitsumfeld des Unternehmens. Auch wenn dein Hauptziel ist, deine Motivation für die Stelle zu bekräftigen, sind diese Dankesformeln unerlässlich. Sie sollten in der Regel am Anfang deiner Nachricht stehen, als höfliche Einführung, gefolgt von weiteren kurzen Ausführungen.
7. Sich kurzhalten
Du musst keinen Roman schreiben, damit deine Nachricht beim potenziellen Arbeitgeber gut ankommt. Stattdessen solltest du darauf achten, dass deine Mail präzise, aussagekräftig und zusammenfassend ist. Die Regel besteht im Allgemeinen darin, nicht mehr als zehn Zeilen zu schreiben. Das reicht völlig aus, um die starken Ideen hervorzuheben, mit denen du deine Motivation nochmal zusätzlich bekräftigen kannst.
8. An einen passenden Betreff denken
Auch der Betreff der E-Mail sollte klar und verständlich sein. Du kannst etwa deinen Vor- und Nachnamen, den Titel der Stelle und das Datum deines Vorstellungsgesprächs angeben. Dies macht es der HR-Person einfacher, deine E-Mail zuzuordnen. Eine leere Betreffzeile sollte vermieden werden, da sie von mangelnder Gründlichkeit zeugt.
9. Bei einer Absage um Feedback bitten
Es kann auch vorkommen, dass du nach einer negativen Antwort nach dem Jobinterview das Unternehmen per E-Mail kontaktierst, um die Gründe für die Absage besser zu verstehen. So erhältst du vielleicht Feedback zum Bewerbungsgespräch und zu deinen Fähigkeiten. Diese Informationen können dir helfen, dich bei deinen nächsten Vorstellungsgesprächen zu verbessern.
10. Bei einer negativen Antwort an das Unternehmen korrekt bleiben
Du stellst nach dem ersten Jobinterview fest, dass die Stelle doch nicht so gut zu dir passt, wie erwartet? Das kann es geben, etwa, wenn die Firmenkultur nicht deinen Vorstellungen entspricht oder du eine andere Stelle gefunden hast, die mehr deinen Erwartungen entspricht. Es kann also auch sein, dass du dem Unternehmen eine Mail verschickst, um die Bewerbung zurückzuziehen. Bleibe auch in diesem Fall höflich und begründe kurz und diplomatisch, warum die Stelle doch nicht mehr infrage kommt.