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Es ist Anfang der 60er Jahre. Familie Hugentobler hat sich um das Radiogerät versammelt. Sie möchten für die nächsten 90 Minuten ungestört die zweite Episode des mehrteiligen englischen Krimihörspiels «Paul Temple und der Fall Alex» von Francis Durbridge anhören. Die Nachbarin kommt dazu. Sie hat den ersten Teil vor einer Woche verpasst. Die aufgeweckte Tochter Klara Hugentobler gibt ihr eine kurze Zusammenfassung. Dann ertönt die Erkennungsmelodie. Totenstille tritt ein. Sie vertiefen sich in die spannende Kriminalgeschichte um den rätselhaften Alex.
ALEX hat jemand in grossen Buchstaben auf die Fensterscheibe des Zuges geschrieben. Daneben liegt die junge Schauspielerin Norma Rice. Vergiftet. Der junge Richard East wird in seinem Auto erschossen aufgefunden. Auf der Windschutzscheibe steht ALEX. Als bei einem Radio-Interview auch noch der ehrwürdige Sir Ernest Cranbury den Namen ALEX murmelt und dann an einem Herzanfall stirbt, ruft Scotland Yard Paul Temple zu Hilfe, den berühmten Kriminalschriftsteller und Hobbydetektiv.
Die Aarauer Theatergruppe GaukeLaien steht seit vielen Jahren für aussergewöhnliche Theaterproduktionen. In Zusammenarbeit mit der Aarauer Regisseurin Regina Wurster, inszenieren sie das Retro-Krimihörspiel als Hörstück mit Stimmen, Geräuschen und Musik aus der Zeit und ergänzen es mit einer Rahmengeschichte. Die Zuschauenden werden zu Hörenden, zum public audience, das der Geschichte des damaligen Strassenfegers hinter einem Paravent lauscht.