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Am 30. September 2018 zog ich los. Die Route war vorgemerkt, die Taschen gepackt, die Motivation hoch: Also auf nach Paris. Via Bern und Neuenburg gelangte ich ins Val de Travers. Da in Neuenburg neben vielen Baustellen auch noch das Winzerfest stattfand, waren viele Strassen zusätzlich gesperrt, sodass ich durch die landschaftlich wunderschöne "Gorge de l'Areuse" fuhr und in ihr ein paar Tragepassagen in Kauf nahm. So gelangte ich nach Pontarlier, um mich von dort in Richtung Dijon einzuspuren. Erstmals übernachtete ich nach ca. 250 km und 10 Stunden Fahrzeit in DOLE.
Am nächsten Tag fuhr ich bei feuchtnassem Wetter los und kam auch schon bald in bitteren Gegenwind. Von den 160km, die ich am zweiten Tag bis nach BUFFON schaffte, legte ich ca. deren 160 km im Gegenwind zurück. Es war zermürbend, aber alternativlos. Mein Ziel, pro Tag mind. 200 km zurück-zulegen, erreichte ich deswegen heute bei Weitem nicht, was den Druck auf den dritten Tag erhöhte.
Bis zum TROCADERO in Paris fehlten noch rund 230 km. Schon früh fuhr ich am 2. Oktober 2018 daher los. Via Sens und Fontainebleau gelangte ich - wiederum im teilweise starken Gegenwind - in die Banlieu von Paris, wo ich der Seine folgend nach 9 Stunden Fahrt an meinem Ziel auf dem Trocadero in Paris eintraf. Die 3. Hauptstadt war mit dem Rad erreicht. Danach gönnte ich mir drei Tage in der französischen Hauptstadt.