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Bei der Differenzbereinigung zur Verlängerung des Moratoriums für die Bewilligung der Ausfuhr ausgedienter Brennelemente zur Wiederaufarbeitung hat der Ständerat den Vorschlag des Nationalrats angenommen: Das Moratorium wird um vier statt um zehn Jahre verlängert.
Die Stadt Zürich muss bis 2034 gänzlich aus der Kernenergie aussteigen und sämtliche Beteiligungen des Elektrizitätswerks der Stadt Zürich (EWZ) am Kernkraftwerk Gösgen und der Aktiengesellschaft für Kernenergiebeteiligungen Luzern (Akeb) verkaufen.
Der Nationalrat hat in der Debatte zur Energiestrategie Differenzen zu den Beschlüssen des Ständerats ausgeräumt. Der Nationalrat verzichtet auf eine Laufzeitbeschränkung und auf ein Langzeitbetriebskonzept für Kernkraftwerke.
Die Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Nationalrates (Urek-N) hat die Beratungen zur Differenzbereinigung der Vorlage zur Energiestrategie 2050 abgeschlossen. Die Kommissionsmehrheit lehnt dabei sowohl ein Langzeitbetriebskonzept wie eine Laufzeitbeschränkung für Kernkraftwerke ab.
Die Schweizer Kernkraftwerke sollen nicht nach 45 Jahren vom Netz gehen. Die Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Ständerates (Urek-S) hat die Atomausstiegsinitiative der Grünen abgelehnt.