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Die öffentlichen Verkehrsbetriebe der Region Lausanne (tl) betreiben das Werkstattdepot (GAT) La Borde zum Abstellen und für den Unterhalt eines Teils ihrer Flotte von Bussen und Trolleybussen. Das Gebäude wurde 1982 in Betrieb genommen. Der grösste Teil der technischen Anlagen stammt noch aus dieser Zeit, und es wurden folgende Arbeiten ausgeführt:
• Neuauslegung der HKSE-Anlagen
• Sanierung der Sanitärinstallationen
• Optimierung des Energieverbrauchs
Die betroffenen Räumlichkeiten verteilten sich auf mehrere Gebäudeteile
• Werkstatt
• Depot
• Service-Gebäude
• Untergeschoss
Die Renovierung der technischen Anlagen wie Heizung, Lüftung und MSR stützte sich auf eine ganzheitliche Überlegung zu einem neuen Konzept, mit dem sich erhebliche Energieeinsparungen erzielen lassen sollten und das ermöglichen sollte, die Anlagen über ein Automatisierungssystem zu verwalten. Dieses System sollte auf offenen Standards basieren, damit es in eine allgemeine Überwachung aller Gebäude der tl aufgenommen werden kann.
Das Gebäude ist an das Fernwärmenetz der Stadt Lausanne angeschlossen. Es ist in mehrere Zonen auf zwei Ebenen unterteilt, ist aber mit zwei separaten Heizkreisverteilern in zwei Unterstationen ausgestattet. Das gesamte Raumvolumen des Hauptdepots wird mit 25 Gasheizstrahlern mit einer Leistung von jeweils 32 kW in 5 Zonen frostfrei (5°-8°C) gehalten, wobei jede Zone über ein Gaselektroventil gesteuert wird. Das Aufheizen der Röhren der Strahler erfolgt innert 30 Sekunden.
Werkstatt: Raumheizung. Die Heizung der Werkstatt auf 18° wird durch Strahlplatten sichergestellt. Ein Timer und ein Aussentemperaturfühler steuern die Heizung im Untergeschoss. Der Luftwechsel erfolgt manuell durch das Öffnen der Klappen im Dach. Über eine manuelle Steuerung im MSR-Schrank lässt sich die Abgasabsaugung mit einer Kapazität von 4‘000 m3/h einschalten.
Untergeschoss: Die Verwaltungsräume werden über ein Netz von Heizkörpern von der Hauptheizungsanlage beheizt, aber auch über ein Be- und Entlüftungssystem mit Rotationswärmerückgewinner. Dieser übernimmt auch den Luftwechsel in den Verwaltungs- und Lagerräumen im Untergeschoss. Der normale Durchsatz dieses Monoblock-Geräts beträgt 5‘500 m3/h, der maximale Durchsatz 6‘500 m3/h.
Verwaltungsgebäude: Das Verwaltungsgebäude wird von der Unterstation über ein Netz von Heizkörpern, aber auch über ein Be- und Entlüftungssystem mit Rotationswärmerückgewinner beheizt.
|Regionen||Region Romandie|
|Gebäudekategorie||Büro und Verwaltung|
Infrastrukturbauten
|Bereich||Installation|
|Gewerk / Leistungen||Heizung|
Lüftung
|Energieträger||Erdgas|
Fernwärme
|Ausführende Niederlassung||Klima AG Villars-Ste-Croix|
|Bauherr||transports public de la région lausannoise|
|Realisierungszeit||Juni 2015 - Juni 2016|