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Die US-Justiz ermittelt offenbar gegen mehrere grosse amerikanische Banken wegen Verdachts auf Geldwäscherei und der möglichen Finanzierung von Drogenhandel und Terroraktivitäten.
Gegen mehrere grosse US-Banken, darunter JPMorgan, wird laut einem Zeitungsbericht wegen des Verdachts der Geldwäscherei und der möglichen Finanzierung von Drogenhandel und Terroraktivitäten ermittelt.
Die Bundes- und örtlichen Behörden ermittelten gegen einige der grössten Banken des Landes wegen des Verdachts, bei der Überwachung von Bargeld-Transfers versagt zu haben, berichtete die «New York Times» unter Berufung auf anonyme Quellen. Dadurch sei es Drogenhändlern und Terroristen möglicherweise gelungen, Geld zu waschen.
Dem Bericht zufolge handelt es sich um eine der grössten Anti-Geldwäscherei-Aktionen der Behörden seit Jahrzehnten in den USA. Die Ermittlungen seien noch nicht abgeschlossen, stünden jedoch «kurz davor», gegen die Bank JPMorgan vorzugehen. Auch die Aktivitäten anderer Grossbanken wie der Bank of America würden durchleuchtet.
Erst vor kurzem hatten die US-Behörden mehreren grossen europäischen Banken vorgeworfen, illegale Geschäfte mit Staaten gemacht zu haben, die mit Sanktionen belegt sind. Um nicht von der New Yorker Börse ausgeschlossen zu werden, erklärte sich die britische Standard Chartered Mitte August zur Zahlung einer Geldbusse in Höhe von 340 Millionen Dollar bereit.
(rcv/sda)