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Das Tier hat eine (per)akute Erkrankung, die eine sofortige Tötung notwendig macht, d.h. innert Minuten oder wenigen Stunden.
Beispiele: Beinbruch, massive Blähung, Zitzenabriss.
Wenn der Privattierarzt zu einem Fall hinzugezogen wird, muss dieser eine Diagnose stellen und entscheiden, ob das Tier behandelt werden kann, geschlachtet werden darf oder allenfalls euthanasiert werden muss. Zudem entscheidet der Privattierarzt, ob das Tier transportiert werden darf oder aber vor Ort betäubt und entblutet werden muss. Falls das Tier geschlachtet werden kann, stellt der Privattierarzt ein Notschlachtzeugnis aus, welches die Schlachttieruntersuchung durch den amtlichen Tierarzt ersetzt. In diesem Zeugnis wird die Diagnose sowie die Informationen zum Tierarzneimitteleinsatz und der Transportfähigkeit festgehalten.