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Lieber Escher!
So eben höre ich, daß Du heute Nachmittags ebenfalls in der Stadt sein wirst u. da die neidische Mißgunst des Geschicks mir es lange nicht möglich machte, Dich zu sprechen, so willigt vielleicht für heute der Himmel ein, daß Du mich mit Deinem Besuche beehren darfst – oder? Ich habe so befremdendes über Dich gehört, daß ich der ältere u. erfahrenere Mann es für meine Pflicht erachte, Dir unter vier Augen einen freundschaftlich Zuspruch zu ertheilen.
Bitte um Antwort
Stets Dein
[Gustav E.?]
31. I. 51.