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BBS Patent 1
Beschreibung
Bremsvorrichtung für Slalomboards, Longboards oder Skateboards.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Bremsvorrichtung für Slalomboards, Longboards, oder Skateboards. Die genannten Boards erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Leider ist es bisher nicht möglich das Board ohne Risiko bremsen zu können. Oft besteht eine Situation in welcher es günstig wäre das Board ein wenig zu verlangsamen um beispielsweise mit genügend Abstand Personen auszuweichen oder um bei leichtem Gefälle nicht immer schneller werden zu müssen sondern ein der Situation angepasstes, sicheres Tempo fahren zu können. Manchmal muss man das Board auch stoppen um beispielsweise zu Fuss eine Strasse zu überqueren. Viele Leute finden ein Board ein gutes Fortbewegungsgerät, verzichten aber auf den Kauf eines Boards weil dieses keine Bremse aufweist.
Zur Zeit werden notgedrungen folgende Bremsmethoden angewandt:
n vom Board springen.
n mit einem Fuss den Boden touchieren.
Ist die Geschwindigkeit hoch, braucht es einige Ueberwindung vom Brett zu springen. Trotzdem wird es oft praktiziert worauf sich dann ein Board führerlos selbständig macht.
Mit einem Fuss den Boden touchieren verlangt viel Feingefühl und braucht Kraft , da nur noch ein Fuss auf dem Board ist. Hinzu kommt, dass der als Bremse dienende Schuh geschädigt wird.
Eine Bremse wäre also wünschenswert und dient der Sicherheit.
Es ist daher auf Grund aller vorab geschilderten Aspekte eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Bremsvorrichtung zu schaffen, welche ein sicheres und einfach auszuführendes Verlangsamen oder Anhalten des Boards ermöglicht.
Es gibt Fahrer welche mit dem linken Fuss vorne und dem rechten Fuss hinten auf dem Board stehen. Andere Fahrer stehen mit dem rechten Fuss vorne und dem linken Fuss hinten auf dem Board. Die vorliegende Vorrichtung ist für Fahrer ausgelegt, welche den rechten Fuss vorne und den linken Fuss hinten auf dem Board haben. Die selbe Vorrichtung spiegelbildlich angebracht eignet sich dann für Fahrer, welche mit dem linken Fuss vorne und dem rechten Fuss hinten auf dem Board stehen. Die Bremse wird in der vorliegenden Vorrichtung getätigt durch drücken mit dem Absatz des hinteren Fusses auf das Bremshebelkopfstück.
Zeichnungen:
n Figur 1 zeigt eine Ansicht des Boards von hinten, wobei die Bremsvorrichtung gut sichtbar ist.
n Figur 2 zeigt alle Einzelteile der Bremsvorrichtung. Es ist ersichtlich wie die Teile zusammen gefügt werden.
n Figur 3 zeigt ein Board mit Bremsvorrichtung von oben.
n Figur 4 zeigt ein Board mit Bremsvorrichtung von der Seite.
Die Bremsvorrichtung wird getätigt durch drücken auf das Bremshebelkopfstück, sichtbar in Fig.1,2 Nr.3. Dadurch dreht sich der Bremshebel, dargestellt in Fig.1,2 Nr.1 um den Drehpunkt Fig.2 Nr.4. Die Bremsfläche des Bremshebels, sichtbar in Fig.2 Nr.2, wird dadurch an die Innenseite des Rades gepresst. Wird der Druck vom Bremshelbelkopfstück weggenommen zieht die Rückzugfeder den Bremshebel zurück, sichtbar in Fig.1,2 Nr.6. Der Bremshebel wird soweit zurückgezogen, bis dieser an der Anschlagschraube ansteht, sichtbar in Fig.1,2 Nr.10. Die Rückzugfeder ist am einen Ende an dem Bremshebel befestigt, sichtbar in Fig.1,2 Nr.7 und am anderen Ende am Rückzugfederhalter, sichtbar in Fig.1,2 Nr.8. Der Rückzugfederhalter ist befestigt an der an dem Board vorhandenen Achshalterungsschraube, sichtbar in Fig.1,2 Nr.12. Die Abdeckplatte, sichtbar in Fig.1,2 Nr.9, wird mit wenig Spiel durch den Bremshebel in die zwei Gewindebohrungen in der Achse geschraubt, sichtbar in Fig.2 Nr.4 und Fig.2 Nr.5. Dazu werden die zwei Schrauben ,sichtbar in Fig.1,2 Nr.10 und Fig.1,2 Nr.11 verwendet.
Patentansprüche
1.Bremsvorrichtung für ein Slalomboard, Longboard oder Skateboard dadurch gekennzeichnet, dass die Bremswirkung durch Reibung an einer Seitenfläche eines Rades erzielt wird.
2.Bremsvorrichtung gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Auslösen und somit die Inbetriebnahme der Vorrichtung mittels einem Fuss erfolgt.
Zusammenfassung
Bremsvorrichtung für Slalomboards, Longboards oder Skateboards.
Es wäre oft wünschenswert und ist oft sogar notwendig beim fahren mit einem der genannten Boards die Geschwindigkeit verringern zu können. Die vorliegende Erfindung löst dieses Problem durch eine effiziente und einfache Art. Die Bremse wird mittels dem Fuss getätigt. In der vorliegenden Erfindung wird die Bremswirkung verursacht, durch Reibung an der Innenseite eines Rades. Mittels günstigem Ausnützen einer Hebelwirkung wird ein starker Anpressdruck erreicht, wodurch mit geringem Kraftaufwand eine grosse Bremswirkung erzielt wird. Die Bremse ist so konzipiert, dass kein Verschleiss am Umfang des Rades verursacht wird. Ist nach längerer Zeit die Innenseite des gebremsten Rades abgenutzt, so kann dieses mit einem anderen der restlichen drei Räder vom Board getauscht werden.