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Nach dem Tod von drei deutschen Soldaten bei Gefechten in Afghanistan hat der deutsche Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg erstmals das Wort „Krieg“ gebraucht. Dies sagte er vor Journalisten in Bonn. Guttenberg hatte bereits vor einigen Monaten das Tabu gebrochen und von „kriegsähnlichen Zuständen“ gesprochen. Bei der Realität in der Region "kann man umgangssprachlich von Krieg reden", sagte Guttenberg nun in Bonn. Zuvor hatte die deutsche Regierung den Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan völkerrechtlich als "bewaffneten Konflikt" eingestuft.