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Eine richtige Überraschung ist es nicht: Sepp Blatter erreichte die nötige Zweidrittelmehrheit im ersten Wahlgang zwar nicht. Nach dem Verzicht des Gegenkandidaten Prinz ali bin al-Hussein kann er seine fünfte Amtszeit dennoch antreten.
Der neuste Korruptionsskandal um sieben FIFA-Spitzenfunktionäre hat Joseph Blatter nichts anhaben können. Der 79-jährige Walliser bleibt Präsident der FIFA und tritt damit seine fünfte Amtszeit an.
Gegenkandidat Prinz Ali bin al-Hussein gab nach dem ersten Wahlgang auf. Blatter hatte im ersten Wahlgang 133 Stimmen erhalten, damit aber die Zweidrittelmehrheit knapp verpasst.
Fast zweistündige Wahl
Prinz Ali, der vor allem von den grossen Verbänden Europas und von UEFA-Präsident Michel Platini portiert worden war, kam auf 73 Stimmen. Der Schweizer Verbandspräsident Peter Gilliéron dürfte mit grösster Wahrscheinlichkeit der offiziellen UEFA-Empfehlung gefolgt sein und seine Stimme Prinz Ali gegeben haben.
Die Wahl dauerte fast zwei Stunden, weil die 209 Delegierten auf Antrag der USA nicht elektronisch abstimmten, sondern ihre Stimme einzeln und brieflich in einer der beiden Wahlkabinen abgeben mussten.
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