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Bewilligungen 2013
Bewilligungen Juni 2013
30'000 Franken für ein Kleinkreditprogramm in der Debub Region
Das Schweizerische Unterstützungskomitee für Eritrea (SUKE) ermöglicht Mitgliedern der Eritreischen Kriegsversehrtenvereinigung (EWDVA), Frauen und Männern, sich und ihre Familien selbstständig zu ernähren. In Ausbildungskursen und Weiterbildungen werden die Kreditnehmerinnen und -nehmer zu Kleinunternehmerinnen ausgebildet. Begünstigt werden durch das Projekt 1'000 Mitglieder der ENWDVA und deren Familien in der Region Debub.
30'000 Franken für die Betreuung und Ausbildung von Kindern in Not, Kambodscha
Das Projekt von EcoSolidar integriert systematisch Strassenkinder, verwahrloste Kinder, Waisen sowie sozial gefährdete Jugendliche in die Gesellschaft. Dies geschieht in der Schule, im kulturellen musischen Bereich, mit psychosozialen Hilfestellungen, Weiterbildung und Berufslehren. Es werden Stipendien an die ärmsten Familien ausgerichtet und eigene Kurse durchgeführt. Die Partnerorganisation BSDA schafft Lehrstellen. Das Projekt hat sich in den vergangenen Jahren bewährt und der Bedarf ist nach wie vor sehr gross, weshalb das Projekt nun ausgebaut wird. 2012 wurden insgesamt 888 Kinder und Jugendliche betreut und ausgebildet. Indirekt begünstigt sind ca. 800 Familien. Der persönliche Einsatz der Kinder und Jugendlichen wird in den Kursen überprüft.
40'000 Franken für die Demobilisierung und sozialpädagogische Wiedereingliederung von Jugendlichen von bewaffneten Gruppierungen, Kongo
Bei der RET (Foundation for the Refugee Education Trust) handelt es sich um eine nach schweizerischem Recht im Jahr 2000 in Genf gegründete nicht-staatliche Organisation. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, die Teilnahme von Jugendlichen in bewaffneten Konflikten zu verhindern, sie zu schützen, ihnen eine adäquate Berufsausbildung zu ermöglichen und ihr Entwicklungspotential dahingehend zu fördern, dass sie zu verantwortungsvollen Erwachsenen heranreifen können. Das auf drei Jahre angelegte Projekt im Osten der Republik Kongo unterstützt die Re-Integration von Kindern und Erwachsenen, die unfreiwillig in kriegerische Handlungen involviert wurden, ihre Rückkehr ins Schulsystem, psychosoziale Unterstützung und die individuelle Wiederherstellung der Lebensgrundlagen.
36'000 Franken für Klima-Karawane, Kamerun
Das Team von Greenpeace arbeitet für dieses Projekt mit solafrica.ch sowie sechs weiteren lokalen und internationalen Partnern zusammen. Die Klima-Karawane versteht sich als Moderator für eine soziale und wirtschaftliche Entwicklung, die sich aus der Gemeinschaft selbst bildet. Sie dauert in einem Gebiet über fünf Jahre. Nach dem Aufbau und der Ausbildung des lokalen Projektteams folgen die drei Phasen "Erneuerbare Energien" (bereits abgeschlossen), "Gesundheit, Hygiene und Trinkwasser" und "Nachhaltige Land- und Forstwirtschaft". Zu den Begünstigten zählen ca. 1'000 Haushalte mit jeweils fünf bis sieben Bewohnern in den 15 Dörfern des ländlichen Kameruns. Sie gehören zur Volksgruppe der Pygmäen (Baka) und der Bantu. In der zweiten Projektphase Gesundheit, welche hier unterstützt wird, werden vor allem die Frauen angesprochen, da sie in den Bereichen Hygiene, Ernährung und Familienplanung besonders gefordert sind.
26'000 Franken für einen Lastwagen für eine lokale agroindustrielle Entwicklungsinitiative in einer rückständigen Region, Kamerun
Im Zentrum der Aktivitäten von Manyu Palm Kernel Industry (MAPKIN), der Partnerorganisation vor Ort, steht die Verarbeitung von Palmkernen (Kernel) im eigenen agroindustriellen Kleinbetrieb. Indem MAPKIN aus Palmkernen wertvolles Öl gewinnt und zu weiteren Nebenprodukten verarbeitet, nutzt die Organisation eine im Überfluss vorhandene lokale Ressource, die bislang als weitgehend wertlos galt, nicht nur produktiv, sondern auch ökologisch sinnvoll und schont so die stark belastete Umwelt. Die Palm Kernel-Verarbeitungsanlage wurde von elf sogenannten Self Help Organizations und einer Kooperative mit Palmkernen mit einem LKW versorgt. Dieser LKW ist nun ausgefallen, womit die Versorgung unterbrochen ist. Die Beschaffung eines Ersatzfahrzeugs mit ausreichender Ladekapazität ist von hoher Dringlichkeit, um das Vertrauen der beteiligten landwirtschaftlichen Produzenten zu erhalten und erneut Einkommen und lokale Arbeitsplätze zu generieren.
50'000 Franken für Armutsbekämpfung und Umweltschutz, Togo
Die Vétérinaires sans frontières Suisse (VSF Suisse) setzen sich für die Armutsbekämpfung und die Verbesserung der Lebensgrundlagen der betroffenen Bevölkerung und dem Schutz der Umwelt und der Biodiversität in der Region des Abdoilaye-Waldes ein. Spezifisch heisst dies eine bessere Struktur und Stärkung der Bauern, die Förderung einer nachhaltigen Nutzung der natürlichen Ressourcen, die Sicherung der Lebensgrundlagen der Zielbevölkerung durch einkommensfördernde Massnahmen im Bereich der Landwirtschaft sowie Förderung und Verbesserung der Tiergesundheit. Hauptpartner für die Umsetzung des vorliegenden Projekts ist die totolesische Organisation Mission des Volontaires contre la Pauvreté (MCVP). MCVP hat sich an der Auswahl der begünstigten drei Dörfer beteiligt und wird die Zielpersonen bei einkommensfördernden Aktivitäten im Bereich des Ackerbaus unterstützen. Da der Fokus von VSF-Suisse auf der Tierzucht liegt, ergänzen sich die Schwerpunktbereiche der beiden NGOs zu einem umfassenden und nachhaltigen Ansatz zur Ernährungs- und Nahrungssicherheit sowie einer langfristigen Armutsreduktion.
40'000 Franken für den Zugang zu Trinkwasser und Ausbau von Sanitäranlagen im Bezirk San Ramón, Nicaragua
Nicaragua verfügt über vergleichsweise grosse Wasserressourcen, die Vorräte sind jedoch aufgrund der unterschiedlichen klimatischen und ökologischen Bedingungen ungleich verteilt. 31 Prozent der knapp fünf Millionen Menschen, die auf dem Land leben, verfügen über keine ausreichende saubere Trinkwasserversorgung, was vermehrt zu Durchfallerkrankungen und Infektionen der Atemwege führt. Zusammen mit der erfahrenen Nichtregierungsorganisation ODESAR, welche bislang mehr als 60 lokale Wassersysteme erfolgreich installierte, garantiert Swissaid rund 280 Familien den Zugang zu hygienisch einwandfreiem Trinkwasser und verbessert die hygienischen Bedingungen in den Dorfgemeinschaften. Insgesamt profitieren mehr als 1'500 Menschen von den Projektmassnahmen.
43'000 Franken für die Aus- und Weiterbildung lokalen Fachkräften zur Orthopädischen Hilfe für Menschen mit körperlicher Behinderung, Laos
Das Ziel der Christoffel Blindenmission (CBM) ist die Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit körperlicher Behinderung (inkl. einer Programmkomponente mit Schwerpunkt Kinder) in Laos, indem ihnen Zugang der zu orthopädischen Diensten ermöglicht wird. So werden vor allem Orthopäden (Kinder)Physio- und Ergotherapeutinnen- und Therapeuten sowie orthopädische Techniker aus- und weitergebildet. Zudem werden die Rehabilitationszentren besser ausgerüstet. Um die primäre Zielgruppe zu erreichen und um Patienten zu identifizieren sowie die Bevölkerung zum Thema Behinderung zu sensibilisieren, werden ergänzend Aussendienste durchgeführt.
35'000 Franken für das Projekt zur ökologischen Früchtetrocknung "Erneuerbare Energiequellen zur Lebensmitteltrocknung", Burkina Faso
Der Mango Export ist eine wichtige Einnahmequelle für Burkina Faso. Das Überangebot an Mangos während der Erntezeit kann nur durch einfachste Konservierungsverfahren verwertet werden. Das Ökozentrum Langenbruck entwickelte in Zusammenarbeit mit dem Institut für Energiesysteme der FH Buchs SG einen Kondensationstrockner mit Wärmepumpetechnologie, der explizit für die subtropischen Bedingungen ausgelegt ist. Im Sommer 2012 wurde das Gerät vor Ort getestet und überzeugte sowohl durch die hohe Qualität des Trockengutes, als auch generell bezüglich Leistung und Effizienz. Deshalb wird das Ökozentrum ein zweites Wärmepumpenaggregat herstellen sowie den bestehenden Trockner optimieren. Auch werden Schulungen zur Herstellung, Reparatur und Wartung der Wärmepumpentechnologie durchgeführt.
25'000 Franken für ein Frauenförderungsprojekt, Äthiopien
Der Trägerverein Green Ethiopia bietet armen Frauen der Region Tigray eine Starthilfe, damit ihre Ernährungs- und Lebenssituation nachhaltig verbessert werden kann. Diese beinhaltet einerseits Gemüsesamen für den Anbau von Gemüse, welches für den Eigenverbrauch sowie teilweise für den Verkauf auf dem Markt dient. Andererseits werden Dünger, Ochsen als Zugtiere und Wasserpumpen für die Bewässerung der Gemüsefelder zur Verfügung gestellt. Die Unterstützung ist einmalig.
30'000 Franken für mehr Bildungschancen im Atitlán-Hochland, Guatemala
Mit dem Projekt sollen die Einschulungsquoten und der Schulerfolg von indigenen Kindern im Vorschulalter und in der Primarschule erhöht und interkulturell gefördert werden. Dies mithilfe der methodischen Ausbildung von Lehrpersonen unter aktivem Einbezug der Eltern. Die Projektregion befindet sich im nordwestlichen Atitlán-Hochland, wo die Bevölkerungsdichte sehr gering ist. Unterstützt wird vivamos mejor von ihrem direkten Projektpartner Asociación Viavamos Mejor, welche aktuell 60 einheimische Arbeitskräfte beschäftigt.
30'000 Franken für eine umfassende Unterstützung für Menschen mit HIV/AIDS, Simbabwe
Der Fonds für Entwicklung und Partnerschaft in Afrika (FEPA) setzt sich zusammen mit der lokalen Partnerorganisation BHASO für ein verbessertes Leben für Menschen mit HIV ein. Mehr als die Hälfte der simbabwischen Bevölkerung kennt ihren HIV-Status nicht, weil sie sich aus Angst vor einer allfälligen Stigmatisierung und Diskriminierung nicht testen lassen wollen. Im Schnitt infizieren sich täglich 132 Personen neu in Simbabwe. Mit dem Projekt werden Unterstützungsgruppen gestärkt und ein Handbuch von BHASO für seine Angestellten entwickelt, um sie in der Beratung bei komplexen Fragestellungen zu unterstützen. Zudem werden die Betroffenen in verschiedenen Programmen über Ernährung, Einkommen, Spar- und Kreditvorhaben, Gesundheit und Hygiene informiert.
30'000 Franken für das Projekt "Arbeitende Kinder stärken und schützen, Nicaragua
Terre des hommes schweiz arbeitet vor Ort mit dem Club Infantil de Niños y Niñas trabajadores de Jinotega zusammen und klärt die Kinder und Jugendlichen über ihre Rechte auf und hilft ihnen, diese von ihrem Umfeld einzufordern. Kinder und Jugendliche, die Gewalt ausgesetzt sind, finden psychologische und juristische Beratung und erhalten praktische Unterstützung, um sich gegen die Gewalt in ihrem Umfeld zu wehren. Im Weiteren erhalten sie juristische Beratung und Begleitung bei allfälligen Anzeigen und Gerichtsterminen. Jugendlichen steht zudem die Möglichkeit einer Ausbildung zur Coiffeuse oder im Bereich Siebdruck offen.
15'000 Franken für das Projekt Stopp dem Foltern für Geständnisse, Nepal
Die APT mit Sitz in Genf gehört zu den führenden Expertenorganisationen in der Folterprävention und wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. Im Rahmen des Projektes soll die Anwendung von Folter und Misshandlung zur Erzwingung von Geständnissen im nepalesischen Strafsystem wissenschaftlich aufgezeigt und darauf aufbauend der Schutz von verdächtigen Personen und Häftlingen vor Folter und Misshandlung verbessert werden. Dazu werden die Art und Weise, wie Informationen gesammelt und Geständnisse zustande kommen, analysiert und potentielle Opfer, Hochrisikosituationen und die involvierten Akteure identifiziert. Zudem sollen die Anwender des Rechtssystems geschult und die Öffentlichkeit über das universelle Folterverbot sensibilisiert werden.
19'000 Franken für das Projekt Ugandakids - Zugang zur Schulbildung für Kinder aus ärmsten Verhältnissen in Adjumani, Uganda
Die Region Adjumani gehört zu den am wenigsten entwickelten und ärmsten Distrikten Ugandas. Dies liegt einerseits an der geografischen Lage, da der Weisse Nil den Zugang zu anderen Regionen in Uganda erschwert, andererseits war Adjumani die letzten drei Jahrzehnte Schauplatz verschiedener Konflikte, was zu Fluchtbewegungen führte. In jüngerer Zeit kehrte sich das Bild und zehntausende Flüchtlinge aus dem Sudan fanden in Adjumani Aufnahme. Der Wiederaufbau der Zivilgesellschaft soll bei den Kindern beginnen, welche möglichst früh die Chance erhalten sollen, eine Schule zu besuchen können.
20'000 Franken für Bildung für Arme statt Arme Bildung, Nicaragua
Mit dem Projekt "Verbesserte Qualität der Schulbildung zur Integration gefährdeter Bevölkerungsgruppen" sollen einerseits die bildungspolitischen Rahmenbedingungen und andererseits die Unterrichtsqualität verbessert werden. Im Rahmen des ausgewählten Projektes von INTERTEAM soll insbesondere im Bereich Mathematikdidaktik eine nachhaltige Verbesserung erreicht werden. Konkret sollen in insgesamt 32 Schulzentren die Unterrichtsqualität in Mathematik gesteigert und die Lehrkräfte mit den entsprechenden Lernmethoden und Instrumenten vertraut gemacht werden, um letztlich die Prüfungsresultate der Schülerinnen und Schüler zu steigern.
25'000 Franken für eine alternative Einkommensgeneration, Korallenriff-Konservation, Mikronesien
Im vorgelegten Gesuch der Middle East Research and Information Project (MERIP) geht es um den Schutz und Erhalt der natürlichen Meeresressourcen in der Region Ponpei in Mikronesien und gleichzeitiger Sicherung des Einkommens der Bevölkerung durch einen nachhaltigen Fischfang. In Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen soll die Bevölkerung darin geschult und ausgebildet werden, die Schäden an Korallen und Fischbestand zu reduzieren und damit ihr Einkommen für die Zukunft zu sichern. Hierzu gehören auch die Unterstützung beim Aufbau von Fischzuchten und bei der Ausweitung der Absatzkanäle der Fischprodukte. Durch diese Massnahmen sollen kurz- und mittelfristig die Meeresbestände erhalten und längerfristig das Einkommen der Bevölkerung gesichert werden.
30'000 Franken für das Projekt "Mother & I", Ägypten
Die Organisation ADEW (Association for Development and Enhancement of Woman) engagiert sich seit den 80er Jahren für die Bedürfnisse der Frauen aus den ärmsten Wohngebieten Kairos. Das Projekt folgt dem Motto "Hilfe zur Selbsthilfe" und richtet sich an die Mütter und rund 100 Mädchen aus insgesamt 75 Familien. Mittels gezielter Schulung, Beratung und Begleitung sollen deren Zukunftsperspektiven und Stellung innerhalb der Familie und Gemeinde verbessert werden. Zudem wird mit zusätzlichen Bildungsangeboten ein Wiedereinstieg der Mädchen in die Schule angestrebt.
30'000 Franken für die Berufsbildung in Küche und Service, Brasilien
Mit dem Projekt Culinaria des Hilfswerks Brücke – Le Point wird im Quartier Novo Horizonte von Teresina (Bundesstaat Piauí) die berufliche Bildung von 120 Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 15 bis 29 Jahren in den Bereichen Kochen, Catering, Restaurant- und Barservice gesteigert. Dies mit dem Ziel, eine fachliche Qualifikation zu vermitteln und ihnen damit bessere Arbeitsmöglichkeiten zu geben. Durch diese Förderung sollen die Begünstigten Zugang zu Arbeit und Einkommen erlangen und sich mit eigener Kraft aus der Armut befreien können.
30'000 Franken für die Armutsbekämpfung durch die Aufwertung und Bildung von Frauen, Bangladesch
Die Organisation Horyzon unterstützt das Projekt "Bangladesch YWCA - Armutsbekämpfung durch die Aufwertung und Bildung von Frauen". Ziel des Projektes ist es, die Lebensqualität der am meisten benachteiligten jungen Frauen durch nachhaltige Gesundheit und Sicherung der Existenzgrundlage zu verbessern. Insgesamt profitieren über 26'000 Frauen von Gesundheitsprogrammen, 260 Frauen von Analphabetenkurse sowie 130 Teenager von Ausbildungsprogrammen. Zudem werden 17'000 Mikrokreditprogramme realisiert, um ein gewisses Familieneinkommen zu sichern.
30'000 Franken für das Projekt Landwirtschaft in Swanetien, Georgien
Das Projekt Pro Mestia Georgien begünstigt fünf Dörfer Ober-Swanetiens im Grossen Kaukasus und hat eine verbesserte Ernährung durch Selbstversorgung zum Ziel. Die Bevölkerung ist im Winter für Monate von der Umwelt abgeschnitten und leidet an einer latenten Unterernährung. Um die schwache Existenzgrundlage der Bevölkerung zu verbessern, werden Schulungsangebote in den Bereichen Hausbau, Landwirtschaft, medizinische Grundversorgung und Textilwerkstatt realisiert. Dadurch soll einerseits die Selbstversorgung gesichert werden. Zudem sollen mittels Ausbildungskursen in den Bereichen Imkerei, Gemüseanbau, Ackerbau und Kleintierhaltung die Chancen auf ein Einkommen durch den Verkauf von landwirtschaftlichen Produkten erhöht werden.
30'000 Franken für den Grundstückkauf für ein eigenes Kunstzentrum, Burkina Faso
Der Verein AADO Schweiz ist aus einer studentischen Arbeitsgruppe der KfE (Kommission für Entwicklungsfragen) der Universität und ETH Zürich entstanden und hat die künstlerische Betätigung von sozial benachteiligten Jugendlichen. Diese Kursangebote sollen sich positiv auf die Sozialkompetenz der Kinder, deren Konzentrationsfähigkeit und Durchhaltevermögen auswirken. Für die längerfristige Sicherung dieser Kurse soll ein Kunstzentrum geschaffen werden, welches gleichzeitig die Funktion eines Jugendzentrums haben wird. Der angefragte Betrag dient dem Kauf eines entsprechenden Grundstückes für die Realisierung dieses Zentrums.
25'000 Franken für die integrierte ländliche Entwicklung in Boma Sub-County, Südsudan
Tearfund verfolgt das Ziel, durch eine integrierte ländliche Entwicklung die Existenzgrundlagen und die Ernährungssicherheit der Bevölkerung in sechs Kommunen in Boma Sub-County im Südsudan zu verbessern. Insgesamt sollen 12'000 Menschen in verschiedenen Farmer-Gruppen und Demonstrationsfarmen in Workshops zu den Themen Landvorbereitung, Bodenbearbeitung und Pflügen mit Stieren sowie Gemüseanbau geschult werden. Hinzu kommen Workshops zu den Themen Hygiene und Siedlungshygiene sowie Lese- und Schreibkurse. Durch die Förderung der Eigeninitiative der beteiligten Kommunen und die Mobilisierung lokal vorhandener Ressourcen ist eine nachhaltige Entwicklung des Projektes gegeben.
3'000 Franken für Free-medical Camps, Sri Lanka
Die Organisation natural health worldwide basiert auf einer privaten Initiative, welche nach dem Tsunami im 2005 entstanden ist und heute von fünf Naturärzten im Rahmen von free-medical-camps weitergeführt wird. In diesen Camps erhalten die Einheimischen im Osten Sri Lankas Zugang zu medizinischer Beratung und Hilfe für die Kriegstraumatas. Das Engagement der Ärzte ist unentgeltlich. Der Beitrag dient ausschliesslich der Beschaffung der Medikamente, welche zunehmend in Indien erfolgen muss.
20'000 Franken für das Projekt Young Citizens for Armenia
Das Leben und die Entwicklungsmöglichkeiten für die Bevölkerung in Armenien sind aufgrund der sozialen, wirtschaftlichen und politischen Schwierigkeiten sehr belastet. Besonders die jüngere Bevölkerung ist aufgrund mangelnder Zukunftsperspektiven kaum in der Lage, ihre Rolle innerhalb der Gesellschaft zu finden. Das Projekt hat die Schulung und Begleitung von Jugendarbeitern und -animatoren zum Inhalt. Mit fachlicher Unterstützung sollen diese befähigt werden, in Jugendzentren und -treffpunkten insgesamt 4000 benachteiligte junge Menschen im Alter von 16 und 30 Jahren aus den Regionen Yerevan und Gyumri zu betreuen und zu begleiten.
20'000 Franken für den internationalen Schutz und Stärkung lokaler Menschenrechtsorganisationen und –verteidigerInnen, Mexiko
PBI ist die führende Organisation im Bereich der Schutzbegleitungen von Menschenrechts-aktivisten. Sie arbeitet nur auf Anfrage von betroffenen Menschenrechtsorganisationen. Ziel dieses Projektes ist es, die Menschenrechtssituation in Mexiko so zu verbessern, dass Menschenrechtsaktivistinnen und -aktivisten in Sicherheit arbeiten können, und der Respekt der Menschenrechte garantiert ist. Dies wird durch physische Präsenz, Informationsbeschaffung und Situationsanalyse, Advocacy-, Mediations-, und Lobbyarbeit, wie auch durch Kapazitätsbildung zur Verbesserung der Sicherheit und Menschenrechtslage erreicht. Die PBI erweitert ihre Aktivitäten auf die Departemente Chihuahua und Coahuila aus und arbeitet dabei mit lokalen NGOs, den Behörden und der internationalen Gemeinschaft zusammen.
40'000 Franken für Hygiene-Massnahmen zur Bildung einer lückenlosen Hygiene im Partnerspital Kashikishi, Sambia
Die Partnerschaft mit dem St. Pauls Mission Hospital in Kashikishi in Nordzambia dauert bereits über 20 Jahre und hat wesentlich dazu beigetragen, dass das Spital funktionstüchtig geblieben ist. Seit zehn Jahren wird das Spital durch den Staat im Sinne eines Distriktspitals betrieben und umfasst eine medizinische, pädiatrische, gynäkologische-geburtshilfliche sowie eine chirurgische Abteilung. Das Einzugsgebiet dieser Gesundheitseinrichtung umfasst 250'000 Einwohner. Nachdem Basel-Stadt in früheren Jahren Beiträge für eine neue Wasserversorgung geleistet hat, soll nun ein weiterer Beitrag für eine lückenlose Hygiene-Kette folgen. Konkret bedarf es die Erneuerung von Sanitäranlagen (Toiletten, Duschen, Lavabos) sowie Waschmaschinen für Kochwäsche und verschiedenes Verbrauchsmaterial für Operationen. Zudem soll eine Hygienefachperson ausgebildet werden.
Bewilligungen November 2013
20'000 Franken für das 'Hunger Projekt', Mosambik
In Mosambik herrscht vorwiegend Analphabetismus und Armut kombiniert mit unzureichender Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln. Das Hunger Projekt will diesen Umständen entgegenwirken und arbeitet hierfür mit der "Epicenter Strategy" zusammen. In deren Zentren durchlaufen die Begünstigten in einem Zeitraum von acht Jahren verschiedene Angebotsphasen und werden für die betriebliche Selbstständigkeit vorbereitet. In Mosambik bestehen bereits drei solche Zentren, welche für 26'290 Bewohner in zehn Dörfern zugänglich sind.
25'000 Franken für das Youth and Community Center, Burma
Der Verein Kinder-Projekt Burma hat in den letzten 16 Jahren mehreren hundert Jugendlichen geholfen, sich eine Lebensgrundlage aufzubauen. Die bestehenden Angebote reichen von einem Kinderheim bis zu betreuten Anlehren für Jugendliche und sollen nun in einer weiteren Phase erweitert werden. So sollen in einem Jugend- und Gemeinschaftszentrum in einem Bergdorf zusätzliche berufliche Anlehren angeboten, lokale Gruppierungen mit einer Tagungsinfrastruktur unterstützt und die politische Partizipation durch eine lokale Zeitung angeregt werden. Das Projekt will damit zur politischen Öffnung Burmas und zur lokalen wirtschaftlichen Entwicklung beitragen.
33'000 Franken für die Einkommensförderung und soziale Integration für Frauen, Kosovo
Der lokale Partner des Christlichen Friedensdienstes Open Door arbeitet in 18 albanischen, serbischen und Roma-Dörfern im Norden und Osten Kosovos und in Prishtina mit Frauen, die von Armut und Gewalt betroffen oder bedroht sind. Handarbeitsprojekte und Weiterbildungen zur Herstellung und zum Verkauf von eingemachten Lebensmitteln helfen den Frauen ein eigenes Einkommen zu generieren. "Open Door" bringt gezielt albanische, serbische und Roma-Frauen zusammen, um auch ethnische Grenzen zu überwinden und bietet gewaltbetroffenen Frauen psychosoziale Begleitung an.
60'000 Franken für die Therapie von geburtsbedingten Fisteln im Bwindi Community Hospital (BCH), Uganda
Ärzte und Pflegefachpersonen aus Uganda und der Schweiz bilden Fistelchirurgen/-innen sowie spezialisierte Pflegefachpersonen aus. Die Ursachen für die Entstehung von Fisteln sind zu lange dauernde Geburten, insbesondere bei sehr jungen Erstgebärenden. Im Bwindi Community Hospital wird seit wenigen Jahren in die Prävention zur Vermeidung von Komplikationen investiert. Die Schwangeren kommen vor der Geburt ins Spital und können so bei Geburtsbeginn optimal betreut werden. Dadurch können längere Geburten und das Risiko von Komplikationen vermieden bzw. reduziert werden.
40'000 Franken für ein Entminungsprojekt in Donji Vakuf, Bosnien-Herzegowina
Die Stiftung Welt ohne Minen engagiert sich im Bereich der Minenräumung und der Sensibilisierung von betroffenen Personen. Diese zwei präventiven Aktivitäten bilden die Basis für Sicherheit und die Entwicklung ländlicher Regionen. Ihre lokale Partnerorganisation ist "Pazi Mine Vitez", welche regelmässig von einer Vertretung überprüft wird. Die Räumung der Minenfelder "Marjianovica Kuce" ist Teil des im Jahre 2007 begonnenen Vorhabens, das Gemeindegebiet von Donji Vakuf vollständig zu entminen. Durch die aktive Einbeziehung verschiedener Akteure bei der Priorisierung der zu räumenden Gegenden werden zudem die Eigenverantwortlichkeit, Wirkung und Nachhaltigkeit der Räumungsaktivitäten verbessert.
12'000 Franken für Berufsbildungszentren für Frauen sowie psychosoziale Hilfe für Kriegstraumatisierte, Sri Lanka
Palmyrah leistet durch das Bildungsangebot für Frauen und Kinder einen wichtigen, nachhaltigen Beitrag zum gesellschaftlichen Wiederaufbau in der Nachkriegszeit. Die Berufsbildung fördert die Existenzsicherung und trägt zur sozialen Stärkung der Frauen bei. 'Palmyrah Projects' besteht aus zehn Berufsbildungszentren für Frauen, drei Vorschulen sowie einem Nachhilfezentrum für Schulkinder in der mehrheitlich tamilischen Nordprovinz Sri Lankas. Seit Ende des Bürgerkriegs sind die psychosoziale Arbeit mit Kriegstraumatisierten und die Ausbildung von Trauma-Therapeutinnen dazugekommen. 'Palmyrah Projects' arbeitet in den überwiegend von Tamilen bewohnten, vom Krieg am stärksten betroffenen Regionen im Norden Sri Lankas auf der Jaffna-Halbinsel, der vorgelagerten Insel Delft sowie im Vanni-Gebiet.
50'000 Franken für das Projekt 'Gewalt gegen Frauen und Mädchen beenden', Senegal
Gewaltbetroffene Frauen und Mädchen können sich an ausgebildete Parajuristinnen wenden, durch die sie beraten werden. Benötigt das Opfer eine weiterführende Intervention, so wird es an die von der lokalen Partnerorganisation APROFES betriebenen Beratungsstelle in Kaolack verwiesen, wo ihm neben der Beratung je nach Fall medizinische, rechtliche, soziale und auch psychologische Unterstützung angeboten wird. Zudem macht APROFES Advocacy- und Lobbyarbeit und trifft Massnahmen zur Sensibilisierung der Bevölkerung zum Thema Gewalt an Frauen und Kindern.
50'000 Franken für Bienenprodukte aus Tolay, Äthiopien
Das von Biovision unterstützte Projekt fördert die traditionellen Bienenhalter und Bienenhalterinnen und Bauerngruppen in Tolay im Bereich der Bienenzucht und Honigproduktion durch praxisorientierte Ausbildung und Trainings. Die Bauernfamilien werden dafür sensibilisiert, welchen Einfluss eine gesunde Umwelt auf ihre Lebens- und Einkommenssituation hat. Die Bienenhalter lernen in Kursen, wie sie mit sanft modernisierten Methoden und Technologien ihre Produktivität steigern und die Qualität des Honigs verbessern können, ohne die Bienenvölker zu zerstören oder zu verjagen. So kann eine mengenmässig sowie qualitativ gesteigerte Produktion sichergestellt werden. Die Menschen können den Honig an lokale und regionale Märkte verkaufen und so ein zusätzliches Einkommen generieren.
50'000 Franken für den Schutz für Kinder und Jugendliche ohne feste Bleibe, Togo
Viele Kinder aus ländlichen Gebieten, welche stärker von der Armut betroffen sind (80% der Armen leben in Togo auf dem Land), suchen in grösseren Städten wie Lomé nach einer besseren Zukunft. Egal ob die Abwanderung der Kinder freiwillig ist oder erzwungen wurde, oft werden sie in städtischen Zonen Opfer von Ausbeutung, Misshandlung und Menschenhandel. Terre des hommes kümmert sich einerseits um die Rehabilitation und den Schutz der Kinder (psychosoziale Unterstützung, Notfallunterstützung, Wiedereingliederung in das Schulsystem), andererseits auch um die Vorbeugung der Risiken von Ausbeutung, Kinderhandel und Misshandlung. Dies erfolgt mittels Aufklärung, schulischer Unterstützung sowie Beschaffung der Geburtsurkunden.
40'000 Franken für das Projekt 'Bauernfamilien überwinden den Hunger während der Soudure', Senegal
Im Westen Senegals werden 62 Dörfer bei der Verbesserung ihrer Nahrungssicherheit unterstützt. Die lokale Partnerorganisation ist der Bauernverband RECODEF. Projektziele sind die Sicherung der ganzjährigen Ernährung durch die Steigerung der landwirtschaftlichen Produktion, die Sensibilisierung hinsichtlich des Klimawandels sowie das Betreiben von Solidaritätskassen. Darüber hinaus soll die betriebswirtschaftliche Kompetenz für die Organisation und Führung von Solidaritätskassen und Gemeinschaftsfelder gesteigert werden.
30'000 Franken für 'Sounds of Palestine', Palästina
Die politische und ökonomische Situation in Palästina ist prekär. Als Langzeit-Entwicklungsprojekt für Kinder in Palästina setzt Sounds of Palestine umfassende Musikerziehung als Medium für den Schutz und die Weiterentwicklung von Kindern sowie den nachhaltigen sozialen Wandel ein. Aus der Erfahrung von vergleichbaren Projekten in mehr als 25 Ländern zeigt sich, dass die Kinder im sicheren Umfeld solcher speziellen Musikschulzentren eine positive soziale Entwicklung durchlaufen und dadurch vermehrt Verantwortung für sich und für das soziale Umfeld übernehmen und neue Zukunftsperspektiven entwickeln können. Der Unterricht wird von den Musiklehrern in enger Kooperation mit Sozialarbeitern geplant und durchgeführt.
50'000 Franken für die Förderung landwirtschaftlicher Unternehmen und Unterstützung in der Landwirtschaftspolitik, Benin
Das Projekt von Helvetas fördert die Professionalisierung der Bauernorganisationen rund um die ökologische Produktion von Ananas mit dem Ziel, die Aktivitäten schrittweise den Bäuerinnen und Bauern zu übergeben. Gleichzeitig werden die landwirtschaftlichen Strukturen und die nationale Landwirtschaftpolitik berücksichtigt und einbezogen. Die lokalen Akteure sollen genügend Kenntnisse erhalten und ausreichend professionalisiert werden, um für ihre eigene Autonomie einzustehen. Die Kleinbäuerinnen und Kleinbauern werden mit der Landwirtschaftspolitik vertraut gemacht um künftig selber bestimmen zu können, wie sie ihre Produkte anbauen und verkaufen wollen. So tragen sie zu einer nachhaltigen, ausgewogenen, autonomen und stabilen Entwicklung der Landwirtschaft bei.
34'000 Franken für die medizinische Versorgung und soziale Eingliederung von Leprabetroffenen, Nepal
In Nepal werden immer noch jährlich 4000 Neuerkrankungen an Lepra registriert. Das Stigma und die mit Lepra verbundene Angst bedeuten, dass von Lepra betroffene Menschen in Nepal oft wirtschaftlichen, sozialen und emotionalen Marginalisierungen ausgesetzt sind. Seit mehr als 50 Jahren stellt das Green Pastures Hospital & Rehabilitation Centre in Pokhara Hilfe für leprabetroffene Menschen bereit, behandelt sie kostenlos und hilft ihnen einen Weg zurück in die Gesellschaft zu finden.
50'000 Franken für die Berufsbildung für Jugendliche aus armen Bauernfamilien, Kenia
Das Projekt Vijana Na Ujuzi schafft Bildungschancen für Jugendliche aus armen Bauernfamilien, um Berufskenntnisse zu erwerben, eine Stelle zu finden oder sich selbstständig zu machen und selbst für den Lebensunterhalt aufkommen zu können. 350 bis 550 Jugendliche werden pro Jahr in der Berufsbildung gefördert, mehrheitlich in ländlichen Regionen. Dafür werden unter anderem sechs Partnerschulen institutionell weiter entwickelt und komplementäre Aktivitäten zur Mädchenförderung, Motivationsförderung, Aufklärung in Gesundheitsfragen angeboten.
50'000 Franken für das Lugala-Spital für die ländliche Bevölkerung, Tansania
Das Lugala-Spital ist das einzige Spital im abgelegenen westlichen Teil des Ulanga-Distrikts, welcher flächenmässig mehr als die Hälfte der Schweiz misst. In den 92 Dörfern leben rund 230'000 Menschen verschiedener Ethnien, wovon die grosse Mehrheit zu den ärmsten Bauern gehört. Ziel des Projektes ist es, dass das Lugala-Spital als soziale Dienstleistungseinrichtung funktionieren kann, in der das weite Spektrum der in Ulanga vorkommenden Erkrankungen erfolgreich behandelt werden kann. Das Dienstleistungsangebot des Spitals soll dabei für die am meisten gefährdeten Bevölkerungsgruppen zugänglich und für diese bezahlbar sein. Um dieses Ziel zu erreichen wird die Implementierung der Gesundheitspolicies angegangen, Gesundheitsservices auf- und ausgebaut, Prävention und Therapie von HIV/Aids fortgeführt, das Finanz- und Administrationsmanagement gefördert und bauliche wie infrastrukturelle Erweiterungen durchgeführt.
10'000 Franken für das Projekt 'Human Rights Foundation of Turkey HRFT', Türkei
Die lokale Partnerorganisation HRFT ist eine schon über 20 Jahre lang existierende und sehr gut verankerte Menschenrechtsorganisation, die in der Türkei mehrdimensionale Hilfe für Folteropfer anbietet (sozial, politisch, juristisch, medizinisch, psychologisch). In fünf Zentren (in Ankara, Istanbul, Izmir, Adana und Diyarbakır) werden die Behandlung und ein Rehabilitationsprogramm von bzw. für überlebende Folteropfer angeboten. Im Jahr 2012 wurden 647 Folteropfer betreut. Die Mehrheit kommt aus dem Südosten der Türkei sowie Ostanatolien. Diese Gebiete der Türkei sind mehrheitlich von Kurden bewohnt. Mit dem Projekt soll unter anderem die kostenlose Bereitstellung von medizinischer Versorgung und psychiatrischer Hilfe gewährleistet werden sowie mithilfe von Bildungsangeboten eine soziale Unterstützung erfolgen. Zudem werden Monitoring-Systeme, welche zur Erfassung aller relevanten Informationen und deren Auswertungen gebraucht werden, ausgebaut.
264'000 Franken für HIV/AIDS Projekt in Ifakara, Tansania
Der Kanton Basel-Stadt unterstützt langfristig den Aufbau und Betrieb der HIV/AIDS Klinik Chronic Desease Clinic Ifakara, CDCI, welche sich für die lückenlose Betreuungskette mit Prävention, HIV-Tests, HIV-Therapien wie auch Langzeitbetreuung einsetzt. Das laufende Projekt hat im Rahmen des Nationalen Programmes die Sicherung der HIV/AIDS-Behandlung und Prävention zum Ziel, einschliesslich der konsolidierten Integration der Tuberkuloseabteilung im ambulanten und stationären Bereich. Zusätzlich werden die Programme verstärkt, welche die Übertragung des HIV/AIDS-Virus von der Mutter auf das Kind mit signifikantem Erfolg reduziert. Gemeinsam mit lokalen Gesundheitszentren wird letztlich die kontrollierte und verantwortungsvolle Abgabe von antiretroviralen Medikamenten aufgebaut.