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Ja, warum wohl hat man einen «Kater»? Blöde Frage! Weil man zu viel geso …, pardon, getrunken hat natürlich.
Aber warum bloss nennt man das «Kater», was haben die Folgen eines Suffs mit dem Katzenvieh zu tun, ausser dass man vielleicht eine pelzige Zunge hat? Gar nichts! Der Ausdruck entstand in deutschen Studentenkreisen im 19. Jahrhundert. Als Ausrede, wenn sie nach durchzechter Nacht am anderen Morgen die erste Vorlesung schwänzten, behaupteten die schlauen Burschen, sie hätten «einen Katarrh», also eine schwere Erkältung. Daraus entstand die Redewendung «einen Kater haben».
Was wir als «Kater» bezeichnen, nennt der Mediziner «Unwohlsein und die Beeinträchtigung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit eines Menschen infolge einer leichteren Alkoholintoxikation». Nun, wir fassen das simpel zusammen: Übelkeit und Kopfweh. Manchmal so schlimm, dass man schwören könnte, nie mehr Alkohol anzurühren.
Und was kann man dagegen tun? Nicht so viel trinken! Aber ernsthaft: es gibt durchaus ein paar Tipps, die helfen, die Folgen von zu viel Alkohol etwas zu mildern. Vor allem viel Mineralwasser trinken, und zwar schon während dem anderen Trinken, und dann vor dem Zubettgehen, und sofort nach dem Aufwachen. Denn die Dehydratation des Körpers durch den Alkohol ist eine der Hauptursachen für die Kopfschmerzen. Und Fusel ist giftiger als bessere alkoholische Getränke und hat darum mehr Nebenwirkungen. Also: nicht alles in sich reinschütten! Und wer trinkt und dazu auch noch raucht, verstärkt die Kopfschmerzen noch einmal.