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Untertitel: Festhalten am bestehenden System
Grossrat François Weissbaum (Öffnung, Freiburg) ist überzeugt, dass noch mehr Gemeinden und Pfarreien ihre Steuern über die kantonale Steuerverwaltung einziehen liessen, wenn diese Dienstleistung kostengünstiger wäre. Zurzeit berechnet die Steuerverwaltung einen Unkostenbeitrag von 1,5 Prozent des eingeforderten Betrages bei den Gemeinden und drei Prozent bei den Pfarreien.
«Für gewisse Gemeinden ist der von der Steuerverwaltung erhobene Betrag zu hoch und führt so nicht zum gewünschten Bündelungseffekt mit tieferen Gesamtkosten», schreibt der Grossrat in einer Anfrage an den Staatsrat. Um das Inkasso durch die Steuerverwaltung attraktiver zu machen, schlägt er vor, einen degressiven Satz anzuwenden; d.h. je mehr Steuern eine Gemeinde bezieht, desto tiefer müsste der Unkostenbeitrag sein. In seiner Antwort weist der Staatsrat darauf hin, dass 2003 70 Gemeinden diese Dienstleistung des Staates in Anspruch genommen haben. Drei Gemeinden schlossen mit der Steuerverwaltung neu einen entsprechenden Vertrag ab. Sieben lösten den Vertrag nach einer Fusion auf oder änderten ihn ab. Für das Jahr 2004 schlossen vier Gemeinden neu einen Vertrag ab.Der Staatsrat ist der Meinung, dass
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