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Das Barometer für das Konsumentenvertrauen kletterte im Juni um fünf Zähler auf 108 Punkte, wie das Statistikamt Insee am Mittwoch in Paris mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten lediglich mit 103 Punkten gerechnet. Das Barometer liegt damit deutlich über seinem langfristigen Mittelwert von 100.
Die Franzosen bewerteten ihre persönliche finanzielle Lage deutlich besser als zuvor. Gleichzeitig nahm die Angst vor Arbeitslosigkeit ab. Die Verbraucher sind deshalb eher zu größeren Ausgaben bereit. Die Wirtschaft dürfte 2017 so stark wachsen wie seit sechs Jahren nicht mehr, prognostiziert das Statistikamt. Demnach soll das Bruttoinlandsprodukt um 1,6 Prozent zulegen nach 1,1 Prozent im Vorjahr. Gründe seien eine geringere Arbeitslosigkeit und günstigere Exportbedingungen.
Macron hatte im Mai in der Stichwahl um das Präsidentenamt gegen die europaskeptische Chefin des rechtsextremen Front National, Marine Le Pen, gewonnen. Seine Partei eroberte im Juni auch die Mehrheit im Parlament. Die Finanzmärkte erwarten nun wirtschaftsfreundliche Reformen.
(Reuters)