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1. Rasante Rap-Karriere
Der am 25. September 1968 geborene Hollywoodstar startete seine Laufbahn in den späten 1980er-Jahren als Rapper. Bereits mit 17 ergatterte er seinen ersten Plattendeal. Mit seinem Kindheitsfreund Jeffrey hatte Smith kurz zuvor das Hip-Hop-Duo DJ Jazzy Jeff & The Fresh Prince gegründet. Ihr Markenzeichen waren humorvolle, radiofreundliche Songs wie «Parents Just Don't Understand».
1999 verriet Smith in einem Interview mit dem Magazin Rolling Stone, wer und was ihn am meisten geprägt hat: «Meine Mutter und meine Grossmutter hielten viel auf Disziplin und achteten auch auf meine Ausdrucksweise.» Deswegen musste sich der Rapper oft anhören, dass seine Songs zu brav seien. 1988 erhielt das Hip-Hop-Duo den ersten Grammy in der Kategorie Rap.
2. Spontaner Sitcom-Star
Smith ging mit dem Geld, das er als Rapper verdient hatte, schlecht um. 1990 war er fast bankrott. Seine damalige Freundin forderte ihn deswegen auf, zur «Arsenio Hall Show» zu gehen.
Im Rahmen dieser Talk-Show lernte er Produzent Benny Medina kennen, der gerade eine Sitcom plante. Dieser fädelte kurzerhand ein Treffen mit dem Regisseur der Show ein.
Nach dem spontanen Casting bekam Will Smith die Hauptrolle – ohne eine schauspielerische Ausbildung zu besitzen. Die Show wurde nach Smiths Künstlernamen «The Fresh Prince of Bel-Air» benannt. Die Sitcom hatte riesigen Erfolg und wurde zum Kult.
3. Erfolgsgeheimnis Ego
Will Smith will zumindest gut, wenn nicht gar hervorragend sein – in allem was er tut. «Mein Ego ist so gross wie Texas», gab er im bereits erwähnten Interview gegenüber Rolling Stone zu Protokoll. Dafür sei er aber auch ein schlechter Verlierer. Smith glaubt, dass Erfolg nur von Fleiss abhängt.
Als er in Hollywood Fuss fasste, nahm er sich vor, der grösste Filmstar der Welt zu werden. Nun, da er dieses Ziel erreicht hat, sucht er sich neue Herausforderungen.
4. Politische Ambitionen
Will Smith will nicht lebenslänglich Filme machen. Schon 1999 verkündete er: «Auf mich wartet Grösseres. Ich weiss nur noch nicht was es ist.» Könnte das Präsidentenamt die nächste Stufe auf der Karriereleiter sein?
Andeutungen, dass er solche Ambitionen hat, machte Smith immer wieder. Im November 2015 sagte er im Podcast Interview «Awards Chatter»: «Wissen Sie, wenn ich mir die politische Landschaft anschaue, denke ich, dass es da draussen vielleicht eine Zukunft für mich gibt.»
Im Gespräch mit «CBS News» im Dezember 2015 wurde er konkreter; nur das Präsidentenamt käme in Frage: «Wofür würde ich sonst kandidieren?» Will Smith ist sich sicher: «Wenn ich es wirklich anstreben würde, glaube ich nicht, dass mich irgendetwas daran hindern könnte, US-Präsident zu werden.»
Seit Donald Trump im Amt ist, wird besonders wild über eine mögliche Kandidatur Smiths spekuliert. Schon vor dessen Wahlsieg sagte der Schauspielstar auf einem australischen Newsportal, Trumps Aussagen trieben ihm die Tränen in die Augen.
Effektiv etwas in Richtung Präsidentschaft unternommen, hat Will Smith bisher allerdings nicht. Vielleicht ist das Ganze also bloss ein PR-Gag.
5. Kopfsprung aus dem Helikopter
An seinem 50. Geburtstag will sich Will Smith aus einem Helikopter in den Grand Canyon stürzen – befestigt an einem Bungee-Seil. Diesen Adrenalinkick wird er zu karitativen Zwecken mit einem Fantreffen kombinieren.
Um an der Verlosung des Fantreffens teilzunehmen, muss man der «Will & Jada Smith Family Foundation» Geld spenden. Je mehr man spendet, desto grössere Chancen hat man, das Fantreffen zu gewinnen.
Das gesammelte Geld geht an «Education Cannot Wait» und «Global Citizen». Beides Organisationen, die sich für Bildung einsetzen. Durch Will Smiths grosse Beliebtheit werden sicherlich enorme Beträge zusammenkommen.