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Das Risiko eines verfrühten Todes steigt, je länger man am Stück sitzt. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Columbia University in New York.
Sie untersuchten mittels Sensoren die Bewegungsmuster von 8000 Personen, die über 45 Jahre alt waren. Dabei zeigte sich nach vier Jahren, dass Erwachsene die täglich bis zu 90 Minuten am Stück sassen, ohne sich zwischendurch zu bewegen, ein um 45 Prozent höheres Risiko aufwiesen, verfrüht zu sterben, als Menschen, die ihre Sitzperioden häufiger unterbrachen.
Die Forscher empfehlen, sich alle 30 Minuten die Beine zu vertreten. Probanden, die sich in diesem zeitlichen Intervall bewegten, wiesen die geringste Wahrscheinlichkeit auf, verfrüht zu sterben. Die Wissenschaftler betonen jedoch auch, dass noch weitere Untersuchungen nötig sind, um die ideale Frequenz und Dauer der Bewegung zwischendurch zu bestimmen.