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Warum testen wir Muskeln?
Der Körper speichert die Traumen unseres Lebens in den Muskeln, und jeder Muskel kann eine Geschichte seines Gebrauchs und seiner Erfahrungen erzählen. Die Muskeln sind Teil des Kommunikationssystems des Körpers. Von den Muskeln werden Signale ins Rückenmark geschickt, das sie zum Gehirn weiterleitet. Dort werden sie empfangen, ausgewertet, und dann wird eine Antwort zurückgesendet, die dazu führt, dass eine Handlung stattfindet – alles in Bruchteilen von Sekunden. Die Handlung könnte darin bestehen, mit einer Bewegung auf die Verlagerung des Gleichgewichtspunktes zu reagieren, die Körpertemperatur zu verändern, Hormone freizusetzen, ein Gefühl zu erzeugen und so weiter. Diese Art von Kommunikation findet ständig in unserem Körper statt, und wenn wir Muskelreaktionen sondieren, stellen wir uns auf dieses neurologische System ein.
Wie wird in der Integrativen Kinesiologie gearbeitet?
In der partnerschaftlichen Zusammenarbeit* mit dem Klienten werden häufig Körperübungen, das Berühren und/oder Massieren von Reflexzonen und das Aufdecken von Gefühlen oder Verhaltensmustern im Gespräch im Sinne einer Synthese kombiniert und so die wohltuende Körpererfahrung mit psychischen Verarbeitungsprozessen positiv gekoppelt.
*Als Integrative Kinesiologin setze ich die Ethikrichtlinien des Berufsverbandes KineSuisse um: Ethikrichtlinien (pdf)
Beispiele:
Nonverbal (emotionaler Reiz)
Als Reaktion auf einen Reiz erhalten wir vom Muskeltest eine energetische nonverbale Antwort vom Unterbewussten; d.h. wir kommunizieren mit Stress im Körper und den Gedanken.
Ein schwacher Muskel assoziiert einen ungelösten, unterbewussten Stress.
Verbal:
Ich heisse....wahre Aussage (nach Glaubenssatz) = ja, starker Muskel
Ich heisse....falsche Aussage = nein, schwacher Muskel