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Südöstlich der Stadt Winterthur bei Waltenstein liegt das überkommunale Schutzgebiet "Riede im Chalch". Dabei handelt es sich um ein Feuchtgebiet von regionaler Bedeutung, in dessen Mitte ein Feldgehölz liegt.
Da das Feldgehölz ziemlich dicht bestockt und verwachsen war und somit viel Schatten auf die anliegenden Riedflächen warf, haben wir mittels einer gezielten Auslichtung einige grössere Bäume gefällt. Auch der dichte Unterwuchs mit Strauchgürtel wurde ausgelichtet. Dafür haben zwei botanisch versierte Zivis ein Inventar der vorhandenen Baum- und Straucharten im Feldgehölz erstellt. So konnten wir einzelne Stellen im Feldgehölz artspezifisch aufwerten, indem seltene und langsamwachsenden Arten gefördert und häufige, schnellwachsende Arten reduziert wurden.
Um das Gebiet strukturell aufzuwerten, haben die Zivis mit dem anfallenden Holz am Rand des Feldgehölzes Beigen und Asthaufen erstellt. Damit Wiesel und Co. einen sicheren Ort für die Aufzucht ihrer Jungtiere haben, wurden die Asthaufen stets über einem Unterbau aus grösseren Hölzern und Feinmaterial wie Streue und Laub errichtet.
Trotz Wintereinbruch mit starkem Schneefall waren die Zivildienstleistenden motiviert, in diesem Gebiet mit ihrer Arbeit einen ökologischen Mehrwert zu erzielen.
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