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Bei mehreren heftigen Stürmen und Gewittern sind in Kanada am Wochenende mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Das Unwetter zog eine Schneise der Verwüstung durch die Provinzen Ontario und Quebec und trennte fast eine Million Haushalte von der Stromversorgung, wie das kanadische Umweltministerium mitteilte. In den Städten Toronto, Montreal und Ottawa wurden Windgeschwindigkeiten von 130 Kilometern pro Stunde gemessen. Derart starke Unwetter gelten in dieser Region – der bevölkerungsreichsten des Landes – als selten.
Laut übereinstimmenden Medienberichten wurden vier Menschen von umstürzenden Bäumen erschlagen. Zudem starb eine Frau, als ihr Boot auf einem Nebenfluss des Sankt-Lorenz-Stroms kenterte.
Am Samstagabend (Ortszeit) waren laut der Internetseite PowerOutage rund 925 000 Haushalte in Ontario und Quebec ohne Strom – für Kanada, ein Land mit 38 Millionen Einwohnern, eine hohe Zahl.
Am Sonntagnachmittag gab es noch immer in mehr als 600'000 Haushalten keine Elektrizität. Der Stromanbieter Hydro One schrieb auf Twitter, es dürfte noch mehrere Tage dauern, bis die Versorgung wieder hergestellt werden könne. (sda/dpa)
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan beharrt weiter auf den Bedenken seines Landes gegen einen möglichen Nato-Beitritt Schwedens und Finnlands. Die beiden Länder müssten zunächst «konkrete und ernst gemeinte» Schritte etwa gegen die kurdischen Organisationen PKK und YPG unternehmen, machte Erdogan nach Angaben seines Präsidialamtes am Samstag in einem erneuten Telefonat mit Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg deutlich.