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1. Wir arbeiten mit den Reflexen
Reflexe sind 'Schnellverschaltungen' des Körpers. Wenn zum Beispiel etwas auf unser Auge zufliegt, braucht es nur einen kurzen Moment, dass der Lidschlussreflex das Auge schliesst, um es zu schützen. Einige Reflexe bleiben auch im Erwachsenenalter erhalten, andere sollten durch reifere Reaktionsmuster überlagert werden.
Bereits beim Embryo lassen sich die ersten Reflexe nachweisen. Sie ermöglichen erste Lernerfahrungen des Nervensystems und führen zu weiteren Differenzierungen.
Bei der Geburt sind die primären Reflexe voll aktiv. Das Baby wird nicht nur geboren, es trägt mit seinen Reflexen zu einer natürlichen Geburt bei.
Die primären Reflexe werden im Laufe der Entwicklung des Säuglings durch andere Reflexe und später durch reifere Bewegungsmuster überlagert.
In der gesamten Entwicklung des Kindes kann es zu Störungen in diesem Reflexentwicklungssystem kommen. Das Nervensystem des Menschen ist jedoch so anpassungsfähig, dass es vieles kompensieren kann. Nicht jede Kleinigkeit muss therapiert werden! Eine starke Beeinträchtigung der primären Reflexe kann jedoch Auswirkungen auf die gute Entwicklung ihres Kindes haben.
Wenn ihr Kind grössere gesundheitliche Schwierigkeiten (Allergien) hat, sein Verhalten (Ängste, Aggressionen) schwierig ist oder Lernproblematiken zu beobachten sind, kann es hilfreich sein den INPP Kurzfragebogen auszufüllen. Sollten sie dabei mehr als 8 Fragen mit ja beantworten, dann ist allenfalls die neuromotorische Unreife ihres Kindes ein entscheidender Faktor bei der Verursachung seiner Probleme.
2. Sie als Eltern übernehmen die Verantwortung
Sie arbeiten mit ihrem Kind täglich für einige Minuten zu Hause. Ich bin ihr Coach und wir sehen uns alle 6-8 Wochen zu einer Standortbestimmung. Natürlich stehe ich ihnen bei Anliegen zur Verfügung.