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Noch am Vorabend kam King Julien wieder zurück. Aber es war nicht der gleiche vom Morgen, sondern ein anderer. Er sagte, dass der King Julien vom morgen ein Hochstapler war und wir alle gar nicht versklavt seien.
Dies erfreute uns natürlich, aber unsere Leiter sind eine Stunde vor diesem Ereignis verschwunden. Sie waren wie von etwas anderem besessen und rannten weg. Also kam es dazu, dass die ältesten Gruppen (die Zebrafischli und der Wilde Leu) das Zepter im Lagerhaus in die Hand nahmen.
King Julien sagte, er habe die Leiter wegrennen sehen, wolle aber nicht sagen wohin. Er möchte Unterhaltung: Also spielten wir ein Spiel mit ihm. Das Spiel war eine Mischung aus Monopoly und dem Leiterlispiel mit lebenden Spielfiguren, auf einem sehr grossen Spielfeld.
Als sich am Ende die Gruppe Schwarz als Sieger durchsetzte, verriet uns King Julien, dass er eine Truppe verrückter junger Erwachsener nach China rennen sah. Das hiess für uns: Ab nach China, sonst würden wir unser Wettrennen gegen den Professor nicht gewinnen können.
Am Morgen, in China angekommen, ging es zuerst durch die altbekannte Passkontrolle.
Nachdem z’Morge besuchte uns der Kaiser von China und sagte, dass er ein Problem habe. Er sei pleite geworden, da er all sein Geld für seine heiss geliebte Schokolade ausgegeben hat. Da er aber vermutete, dass so etwas mal passieren würde, vergrub er vor Jahren einen Schatz und verteilte die Schatzkarte stückchenweise an seine Freunde. Darunter waren ein Koch, ein Bauer, ein Kung-Fu Meister etc. Wenn wir seine Schokolade finden sollten, gäbe er uns etwas, dass uns helfen würde unsere Leiter zurück zugewinnen.
Als wir am Ende alle Kartenstücke gesammelt und zusammen gesetzt haben, schickten wir unsere Jüngsten auf die Suche. Nach erfolgreicher Suche kamen sie mit der Schatzkiste voller Schokolade zurück (diese wurde dann unser z’Vieri).
Der Kaiser hielt auch sein Versprechen: Er gab uns einen Zauberspruch mit passender Zutatenliste die unsere Leiter zurück bringen sollte. Leider konnten wir sie nicht direkt anwenden, denn der Zauberspruch war auf Alt-Chinesisch geschrieben. Um die Übersetzung kümmerten wir uns aber erst am Nachmittag, nach einem feinen z’Mittag und einer ruhigen ‚Liegi‘.
Am Nachmittag kam es dann zum Übersetzen. Die Kinder bekamen ein Alphabet und mussten sich die passenden Buchstaben mit Bätzeli auf dem Schwarzmarkt erkaufen. Diese Bätzeli mussten sie zuerst verdienen. Danach kam es zum Übersetzten der Zutaten. Unter anderem war Feenstaub, Einhornglitzer und Quellwasser dabei (das war alles eigentlich nur Backpulver und Essig).
Die Zutaten wurden zusammen gemixt und es folgte eine Reaktion. Es hiess aber auch, dass die Leiter erst ein bisschen später kommen würden und wahrscheinlich auch noch an Nebenwirkungen leiden würden.
Diese Nebenwirkungen durften wir beim Nachtessen miterleben. Nach einer wilden 3/4 Stunde war der Tumult vorbei und das Zepter zurück an die Leiter übergeben. So kam es zum Ende der 24h Landsgemeinde.
Tanisha Jenny