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Vom 2. bis zum 8. Oktober haben sich die brasilianischen Schüler im argentinischen Córdoba mit ihren Kollegen bei der “Olimpíada Latino-Americana de Astronomia e Astronáutica“ (OLAA) gemessen. Daran teilgenommen haben insgesamt 41 Studenten aus neun lateinamerikanischen Ländern.
Sie hatten in theoretischen und praktischen Proben die verschiedensten Aufgaben zu lösen. Wo befindet sich welcher Stern, Planet und welche Konstellation, waren einige der Fragen. Geprüft wurde ebenso der Umgang mit den planetarischen Geräten, wie Teleskopen.
Die Olympiade ist zum achten Mal ausgetragen worden. Die brasilianischen Jungen und Mädchen haben dabei zweimal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze geholt. Voraussetzung für die Teilnahme an dem Event ist ein Auswahlverfahren in den jeweiligen Ländern, die als nationale Astro-Olympiaden bezeichnet werden.
Brasilien kann bei diesen bereits auf eine Tradition verweisen. Seit 19 Jahren werden sie in dem südamerikanischen Land bereits ausgerichtet. Sie richten sich an die Jungen und Mädchen sowohl der Fundamental- als auch der Mittelschulen.
Mit den Olympiaden soll die Wissenschaft der Planetenkunde und der Astronautik popularisiert und der Bevölkerung näher gebracht werden.Das Konzept scheint aufzugehen.
Einer der Gold-Medaillengewinner bei der achten “Olimpíada Latino-Americana de Astronomia e Astronáutica“ ist der 16-jährige Mateus Siqueira. Der Event hat ihn so begeistert, dass er jetzt überlegt, Raumfahrt zu studieren.