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Otto, Gottfried und der Enkeltrick
«Amalie nickte, sagte auf Wiedersehen und ging langsam neben dem bronzenen, nackten Mann, der ein bronzenes Pferd besteigen wollte, über die Aarebrücke zum Bahnhof.» So steht es in «Der Enkeltrick» und die beschriebene Skulptur steht in Olten und stammt von Otto C. Bänninger. Und dieser Bänninger wiederum war ein sehr bekannter und erfolgreicher Bildhauer, von dem einige Werke in Zürich zu bewundern sind, u. a. die Samariter-Gruppe beim beim Zürcher Limmathaus, die Schreitende vor dem Operhaus, der Genesene vor dem Zürcher Unispital und eben das Gottfried-Keller-Denkmal beim Hafen Enge. Gottfried Keller wiederum taucht in «Das verlorene Lachen» auf, in der sich der Ich-Erzähler mit einem kiloschweren Gottfried-Keller-Band auf den Weg zu seiner Alphütte im Maggiatal macht.
Inwiefern hat Gottfried Keller Franz Hohlers Schreiben beeinflusst? «Beeinflusst wäre zu viel gesagt», entgegnet Hohler, «aber die Gradlinigkeit, mit der er auf eine Geschichte zugeht, hat mir immer imponiert.»
Auf Keller zugehen kann übrigens auch auf einem Rundgang durch Zürich. Vorschläge dazu findet man hier.