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Einen Tag nach dem Erdbeben im Süden Taiwans haben Rettungskräfte am Sonntag noch immer nach 152 Vermissten in den Trümmern gesucht. Die Zahl der Toten in der Metropole Tainan stieg auf 18, wie lokale Medien unter Verweis auf das Katastrophenzentrum berichteten.
Rund 500 Menschen wurden verletzt, 87 waren noch in Spitälern. Die Suche nach den Verschütteten dauerte auch die Nacht über an. Die meisten Menschen wurden in den Trümmern eines 16-stöckigen Wohnhauses vermisst, das umgestürzt war.
Die Behörden haben den Verdacht, dass Pfusch am Bau die Ursache gewesen sein könnte, warum das Haus dem Beben der Stärke 6,4 am Samstagmorgen nicht standhalten konnte. (wst/sda/dpa)