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Der Schweizer Kurzfilm «Facing Mecca» von Jan-Eric Mack ist bei den Oscars eine Runde weiter: Er steht jetzt auf der Shortlist der besten zehn, von denen fünf schliesslich in die Endauswahl gelangen. Welche fünf das sind, wird am 23. Januar kommuniziert.
Die Oscar-Akademie gab die Anwärter am Montag (Ortszeit) in Los Angeles bekannt. Sie wurden aus einem Pool von 165 Filmen aus zahlreichen Ländern ausgewählt. In die Vorauswahl schafften es auch Filme aus Deutschland, Frankreich, Grossbritannien und den USA.
Neben vielen anderen Auszeichnungen wurde «Facing Mecca» Mitte Oktober von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences mit einem Student Academy Award ausgezeichnet. Er erhielt in der Sparte Narrative (International Film Schools) die Medaille in Silber.
«Facing Mecca», der auf einer wahren Begebenheit beruht, ist ein Drama um einen Schweizer Pensionär (Peter Freiburghaus), der einem syrischen Flüchtling (Jay Abdo) dabei hilft, wider alle bürokratischen Widerstände seine Frau in der Schweiz nach muslimischem Ritus zu bestatten.
Joël Jent von Dschoint Ventschr leitete die Produktion in Koproduktion mit der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), dem Schweizer Radio und Fernsehen SRF und dem Kanton Glarus.
Das Drehbuch wurde von Jan-Eric Mack zusammen mit Anna Schinz verfasst. Schinz, die auch Schauspielerin ist, ist heute Abend zum letzten Mal in der TV-Erfolgsserie «Wilder» als Reporterin und kommendes Wochenende in der Mini-Serie «Private Banking» auf SRF zu sehen. (sda)