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- Der ehemalige US-Präsident Barack Obama hat während seiner Amtszeit eine Reihe von Cyberangriffen auf das nordkoreanische Raketenprogramm angeordnet.
- Die Attacken seien im Jahre 2014 gestartet worden, nachdem festgestellt wurde, dass die Raketenabwehrsysteme nicht ausreichten, um die USA zu schützen. Daraufhin habe Barack Obama entschieden, Raketen bereits vor den Teststarts ins Visier zu nehmen.
- Nach Umsetzung der neuen US-Strategie, seien einige Raketenstarts misslungen oder die Geschosse seien nach dem Start vom Kurs abgekommen. Das berichtet die «New York Times».
Barack Obama habe seinen Nachfolger Donald Trump laut dem Bericht ausserdem gewarnt, das nordkoreanische Atomprogramm sei die grösste internationale Herausforderung, schreibt die «New York Times» weiter.
Trumps Berater würden nun Optionen abwägen – unter anderem auch eine Fortsetzung der Cyberangriffe. Einzelheiten der Programme seien aus Rücksicht auf nationale Sicherheitsinteressen nicht veröffentlicht worden.
Die Vereinten Nationen hatten die Sanktionen gegen Nordkorea im November 2016 verschärft. Zwei Monate zuvor hatte das abgeschottete Land seinen fünften Atomtest durchgeführt.