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Muttergotteskapelle
Erbaut von der Kirchengenossenschaft Finstersee
Die folgenden Ausführungen halten sich im Wesentlichen an einen Artikel von Josef Elsener-Kälin aus dem Jahre 1995.
Anlass zum Bau der Wegkapelle Ziegelhof war eine Muttergottesstatue, die seid unbekannter Zeit im Wohnhaus Ziegelhof stand. Im Jahre 1939 kaufte die Familie Lötscher von der vorherigen Besitzerin Familie Fischer das Heimwesen Ziegelhof. Nach einigen Jahren bemerkte die Mutter Lötscher eine Muttergottesstatue im Estrichraum. Sie gab ihr dann einen Ehrenplatz im Nebenstübli. Als Frau Ida Elsener-Kälin im Jahre 1987 einen Krankenbesuch bei Mutter Lötscher machte, sah sie die schöne Statue. Beide Frauen hegten den Wunsch, die Statue in einem Helgenstöckli aufzustellen.
Im Jahre 1994 wurde der Ziegelhof an Franz Nussbaum verkauft. Die Erbengemeinschaft Lötscher wollte die Statue der Kirchgenossenschaft Finstersee schenken, wenn dafür ein Helgenstöckli gebaut würde. Die ausserordentliche Kirchgenossenschaftsversammlung vom 26. Juli 1994 hat dann beschlossen eine Wegkapelle zu bauen. Kosten zu Lasten der Kirchgenossenschaft. Herr Josef Elsener-Kälin übernimmt die Vorbereitungsarbeiten, Vertrag mit der Erbengemeinschaft, Vertrag mit Franz Nussbaum betreffend Landabtretung, Planung der Kapelle mit Baueingabe und Bauleitung inkl. Vermarchung. Am Montag 3. April 1995 wurde mit den Bauarbeiten begonnen und am 26. Mai 1995 war das Werk fertiggestellt. Am darauf folgenden Sonntagabend, 28. Mai, wurde die Kapelle von Pfarrer Josef Birrer aus Menzingen eingeweiht. Der Anlass wurde verbunden mit einer Maiandacht. Eine grosse Zahl Gläubiger wohnte der Einweihung bei. Beim anschliessenden Apéro wurde für das schöne Werk viel Lob ausgesprochen.
Möge Gott die Kapelle beschützen.
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