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Die Sprach- und Kulturkurse ergänzen den Unterricht der Schweizer Schule und finden in der Regel nachmittags oder samstags vormittags statt. Der Unterricht umfasst maximal 3 Stunden pro Woche und richtet sich nach dem lokal geltenden Zeitplan für das Schuljahr (gleicher Beginn, gleiche Ferien). Die Eltern werden von den zuständigen Lehrern über den Ort und die Uhrzeit des Kurses informiert.
Von grossem Vorteil für die Fortsetzung der Ausbildung eines Schülers im In- und Ausland ist die Tatsache, dass die in den Kursen erworbenen Sprachkenntnisse im Schulzeugnis eingetragen werden. In den verschiedenen Kantonen werden hierfür unterschiedliche Verfahren angewandt: In einigen Kantonen wird die Note am Ende jedes Semesters in das Zeugnis aufgenommen oder dem Zeugnis beigefügt, in anderen erfolgt die Notengebung jährlich und wird gemeinsam mit dem von der örtlichen Schule ausgestellten Zeugnis, jedoch in einem separaten Dokument, ausgehändigt. Oft gibt es auch Unterschiede zwischen den Schulen.
Detaillierte Informationen zu den Orten und Zeiten der bereits aktiven Kurse finden Sie im Abschnitt „Lokalitäten/Ort“ (Link). Das Konsulat kann bei einer ausreichenden Anzahl von Anmeldungen (mindestens 12) Kurse an anderen Orten organisieren und behält sich das Recht vor, Anwesenheitslisten zu führen.
Die Kurse werden vom Schulbüro des italienischen Konsulats organisiert, das für die Aufsicht zuständig ist. Das Lehrpersonal setzt sich aus kompetenten Lehrkräften zusammen, die über die benötigten Qualifikationen verfügen. Sie sind zum Teil direkt vom italienischen Staat, zum Teil von den Vereinen oder Stiftungen vor Ort eingestellt (ECAP-Stiftung für den Konsularbezirk Basel; CASCI und CIPE für den Konsularbezirk Bern).
Die Vereine und Stiftungen koordinieren nicht nur das eigene Lehrpersonal, sondern stellen auch Materialien und Lehrbücher zur Verfügung.