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Eine vergleichbare Schlappe wie beim 2:8 vor 13 Monaten am Finalturnier in Lissabon setzte es für den FC Barcelona nicht ab, chancenlos waren die Spanier gegen den deutschen Meister aber auch dieses Mal. In der ersten Halbzeit führte ein abgelenkter Weitschuss von Thomas Müller zum 0:1, in der zweiten traf Robert Lewandowski zweimal. Der Pole, der seit Beginn der Saison 2018/19 30-mal und damit klar die meisten Tore in der Champions League erzielt hat, war zweimal nach Pfosten-Abprallern zur Stelle.
Die Partie gegen den ersten richtigen Gradmesser der Saison liess erahnen, dass der hoch verschuldete katalanische Weltklub im Kreis der europäischen Elite heuer wohl nicht nur finanziell, sondern auch sportlich kleinere Brötchen backen muss. Nach einer wackeren ersten Viertelstunde wurde das Heimteam vom Champions-League-Sieger von 2020 fast durchgehend kontrolliert und über weite Strecken auch dominiert.
Mini-Sieg für Titelverteidiger
Bei Chelsea, dem Champions-League-Sieger der Vorsaison, machte sich das personelle Upgrade im Angriff bereits im ersten Gruppenspiel bezahlt. Der für mehr als 100 Millionen Euro von Inter verpflichtete Romelu Lukaku schoss die Londoner gegen die defensiven Russen von Zenit St. Petersburg in der 69. Minute zu einem 1:0-Auftaktsieg.
Kevin Mbabu und Renato Steffen kamen bei Wolfsburgs erstem Champions-League-Auftritt seit mehr als fünf Jahren zu einem 0:0 beim französischen Meister Lille. Die Wolfsburger agierten in der letzten halben Stunde aufgrund einer Gelb-Roten Karte gegen Jonathan Brooks in Unterzahl, hielten dem gegnerischen Andrang aber bis zuletzt stand.