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Für immer gratis fliegen? Das bleibt für die meisten von uns ein Traum. Nicht so für Sam, der mit richtigem Namen anders heisst. Sams Mutter bekam auf einem Flug der indischen Jet Airways überraschend ihre Wehen. Mithilfe von Passagieren, der Crew und eines Arzthelfers, der zufällig an Bord war, gebar sie den Jungen 35'000 Fuss über Meer. Der Pilot steuerte daraufhin ausserplanmässig Mumbai an, wo die Mutter und das Baby in ein Krankenhaus gebracht wurden, wie CNN schreibt. Mutter und Kind gehe es gut, wird die Fluggesellschaft zitiert.
Geburten in Flugzeugen sind selten, kommen aber immer wieder einmal vor, wie die Zeitung weiter schreibt. Entgegen einer weitverbreiteten Meinung sind Personen, die in Flugzeugen auf die Welt kommen, aber nicht automatisch dazu berechtigt, lebenslang gratis zu fliegen. Gut ein Dutzend Fluggesellschaften bieten dieses «Geburtstagsgeschenk», darunter etwa Thai Airways oder Air Asia.
Welche Nationalität das Kind hat, hat Jet Airways nicht bekanntgegeben. Laut internationalem Zivilluftfahrtsabkommen hat jeder Staat über seinem Hoheitsgebiet die ausschliessliche Lufthoheit – diese greift auch bei Geburten im Flugzeug. In Ländern mit Bodenrecht (wie etwa den USA) wäre das Kind also automatisch US-Staatsbürger. Anders sieht es bei Ländern mit Blutsrecht aus.
Auf extraterritorialem Gebiet, also etwa über dem Atlantik, gilt, dass das Kind die Staatsbürgerschaft des Landes hat, in dem das Flugzeug registriert ist.