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Ida & Pingala
November ist Pranayama Monat bei POP UP YOGA
Die deutsche Seite Yoga Vidya beschreibt Ida und Pingala auf den Punkt gebracht folgendermassen:
Ida Nadi beginnt im Muladhara-Chakra, verläuft links von der Wirbelsäule entlang, geht durch das Ajna-Chakra zwischen den Augenbrauen, durch den linken Nasendurchgang und endet in der Mulde des linken Nasenflügels unterhalb des Nasenbeins. Streng genommen kreuzt Ida den zentral gelegenenen Nadi Sushumna mehrmals. Für praktische Zwecke ist das aber nicht von Bedeutung: Denn Ida beherrscht die linke Körperhälfte sowie die rechte Hirnhälfte. Ida-Nadi wird weiß dargestellt und transportiert die Mondenergie, die weibliche Energie, die kühlende Kraft und steht in Verbindung mit dem Fluss Ganga. Die Mondenergie entspricht dem Parasympathikus, der für Entspannung verantwortlich ist. Sie ist zuständig für das, was man in der westlichen Psychologie früher als „rechtshirnig“ bezeichnet hat und was im Chinesischen „Yin“ genannt wird, für Gefühl, Intuition, Kunst, Poesie, Annehmen, Verstehen, Ganzheitlichkeit.
Pingala Nadi beginnt im Muladhara-Chakra, verläuft rechts von der Wirbelsäule, geht durch das Ajna-Chakra zwischen den Augenbrauen, weiter durch den rechten Nasendurchgang und endet in der Mulde des rechten Nasenflügels unterhalb des Nasenbeins. Pingala-Nadi kreuzt mehrmals Sushumna. Für praktische Zwecke ist das aber auch hier nicht von Bedeutung, denn Pingala beherrscht die rechte Körperhälfte sowie die linke Hirnhälfte.
Pingala Nadi wird rot dargestellt und transportiert die Sonnenenergie, die männliche Energie, die wärmende Kraft, er steht in Verbindung mit dem Fluss Yamuna. Die Sonnenenergie entspricht dem Sympathikus, der für die Aktivierung zuständig ist. Sie ist verantwortlich für das, was man in der westlichen Psychologie als „linkshirnig“ bezeichnet hat und was im Chinesischen „Yang“ genannt wird, für Vernunft, logisches Denken, Analyse, Durchsetzungsvermögen, Spezialisierung.
So hat jeder Mensch in sich männliche und weibliche Energien.