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Burgruine Scherenberg / Sodhubel
Die Burg Scherenberg wurde im 13. Jahrhundert zum ersten Mal erwähnt. Aufgrund der Lage ist eine Überprägung einer viel älteren Anlage anzunehmen. Die Gegend war schon in der Römerzeit und wahrscheinlich schon zuvor besiedelt. Im 19. Jahrhundert wurde die Ruine nahezu vollständig abgetragen und als Baustoff verwendet.
Dort, wo einst die Ruine stand ist heute die grosszügige Feuerstelle. Auf beiden Seiten hat es behauene Sandsteinfelsen. Diese Sandsteinskulpturen wurden von Hans Widemer (1887 – 1964) erschaffen.
Im höheren der beiden Hügel hat es die Reste des Sodbrunnenschachtes und eine etwa 8 m tiefe künstliche Höhle.
Auf der Südseite hat es in Richtung Hochwacht ein tief eingeschnittenes Hohlwegsystem. Am Weg von Safenwil her hat es einen rechteckigen Felseinschnitt, die aussieht wie eine Altarnische. Auch hier wieder ein tief eingeschnittener Hohlweg.
Erdwerk Blatte
Östlich des Sodhubels ist im Wald dieses unscheinbare Erdwerk erhalten. Geschichtlich ist davon nichts mehr bekannt. Es ist eine ovale Hochfläche von etwa 50 x 25 Metern und einem deutlichen Graben auf drei Seiten.
Östlich davon ist in der Wiese eine auffallend gerade Erhebung in östlicher Richtung (zum Haus Blatten hin) erkennbar. Dies könnte auf eine alte Mauer oder ein alter, befestigter Weg hinweisen.