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Eine Studie bei über 400 NPO in der Schweiz über die Anwendung von Kennzahlensystemen und die Erklärungsfaktoren der Nutzungsintensität.
Die Leistungs- und Erfolgsmessung ist inzwischen zu einer der Kernaufgaben in der Führung von Nonprofit-Organisationen geworden. Gegenüber der traditionellen Fokussierung auf den Sachzweck prägt sie zunehmend die strategische und operative Führung in den Organisationen und ihre Beurteilung durch Geldgebende und andere Interessengruppen. Daraus leitet sich die Frage ab, in welchen Bereichen des Performance Managements die Entwicklung am weitesten fortgeschritten ist und wie sich Unterschiede zwischen den Organisationen am besten erklären lassen. Die vorliegende Studie beruht auf einer Befragung von 412 NPO im Gesundheits- und Sozialbereich über die Nutzung von Kennzahlen der Leistungs- und Wirkungsmessung in ihrer Organisation. Über einen Einblick in den aktuellen Ausbaustand des Performance Managements hinaus zeigt die Analyse, dass Organisationen den Kennzahlensystemen umso mehr Gewicht verleihen, je grösser und jünger sie sind, je stärker sie sich aus Leistungsentgelten (und weniger aus staatlichen oder philanthropischen Beiträgen) finanzieren und je höher die formale Bildung und je kürzer die Amtszeit der Geschäftsführung ist.
Pius Bernet und Markus Gmür