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Die Geigerin Deborah Marchetti verfolgt seit Ihrem Solodebüt in der Tonhalle Zürich eine weltweite Tätigkeit als Solistin und Kammermusikerin: mit Konzerten in Wien, Paris, London, New York, Tokyo und Rom; als Gastmusikerin bei nationalen und internationalen Festivals sowie mit der Lancierung eigener Projekte ausserhalb des konventionellen Konzertbetriebs. Erfolgreiche Tourneen führten sie nach Japan und durch Nordamerika. Ihr Debüt in der Londoner Wigmore Hall 2010 stiess, ebenso wie ihre 2009 bei Sony Classical veröffentlichte CD White Nights, bei Publikum und Presse auf grossen Beifall.
Die Musikerin ist in Zug geboren und aufgewachsen und studierte in Basel, Paris und Wien in den Meisterklassen von Michael Frischenschlager, Erich Höbarth, Vladimir Spivakov, Denes Szigmondy, Shmuel Ashkenasi sowie Régis Pasquier, Professor am Conservatoire Supérieur de Paris, der über sie schreibt: “Elle est une vraie musicienne.”
Als vielfach ausgezeichnete Schweizer Künstlerin ist Deborah Marchetti Trägerin des internationalen Béla Bartók-Preises und des Förderpreises des Kantons Zug. Ihr Repertoire umfasst ein breites Spektrum an Werken des Barock, der Wiener Klassik, der Romantik sowie Neuer Musik. Sie spielt eine Violine von Francesco Ruggeri, Cremona 1652, die ihr von einem privaten Gönnerverein zur Verfügung gestellt wird.