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Der Gewinn kam in erster Linie aufgrund gesunkener Energiepreise, gesteigerter Energieeffizienz sowie Synergieeffekten aus zwei Übernahmen zustande, wie das Unternehmen am Freitag anlässlich seiner Generalversammlung mitteilte.
Dadurch drückte Cremo die Betriebskosten gegenüber dem Vorjahr um 6 Mio CHF nach unten. Die Freiburger hatten im März 2014 die Walliser Betriebe Vallait und Valcrème übernommen.
Dass der eigentlich als üblich geltende Jahresgewinn von rund 9 Mio nicht zustande kam, hat gemäss Cremo verschiedene Gründe. So schlug sich die Frankenstärke nach der Aufhebung der Eurokurs-Untergrenze nieder. Die Aufhebung der Milchquoten in der EU führte zu einer Milchschwemme und damit zum Zerfall der Milchpreise. Und schliesslich sank in China die Lust auf Milchprodukte.
Das hatte zur Folge, dass Cremo aufgrund der gesunkenen Preise für seine Produkte an den Umsatz des Vorjahres nicht anschliessen konnte. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) belief sich auf 35,9 Mio CHF. Das waren 3,7 Mio mehr als im Vorjahr.
Diese Steigerung ist den Angaben zufolge auf die Anstrengungen zurückzuführen, alles aus der industriellen Infrastruktur herauszuholen.
(AWP)