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Videokonferenzqualität soll auf Enterprise-Niveau angehoben werden - allerdings erst später.
In einem Blogbeitrag
hat Zig Serafin, der Chef des Skype for Business-Teams, nun angekündigt, dass der Rollout von Skype for Business bereits im April beginnen werde. Das neue UCC-Produkt von Microsoft wird wie schon Lync in einer Client/Server-Version sowie als Teil von Office 365 angeboten.
Mit dem Schritt geht Microsoft ein Risiko ein, denn die Privatkundenversion von Skype gilt von der Qualität, Stabilität und Sicherheit her nicht gerade als unternehmenstauglich. Bei Skype for Business soll das komplett anders sein, verspricht Microsoft. Skype for Business wird nicht in den bisherigen Skype-Rechenzentren sondern in den Office-365-Rechenzentren betrieben. Um die Qualität zu erhöhen, hat Microsoft zudem diverse strategische Partnerschaften mit Telekommunikationsunternehmen vereinbart, die Kunden direkt an Office 365 beziehunsgweise Skype for Business anbinden.
Dies dürfte auch die Voraussetzung sein, um im Rahmen von Office 365 Video- und Sprachkonferenzen auf "Enterprise-Niveau" anbieten zu können, wie Serafin ankündigt. Dies wird laut Serafin in diesem Sommer zuerst in den USA getestet werden. Danach soll auch dieses Feture global angeboten werden. In einem ähnlichen Zeitraum soll zudem die Integration von Skype for Business ins normale Festnetz, ebenfalls auf "Enterprise-Niveau", getestet und lanciert werden.
Mit der Verbesserung der Videokonferenzqualität hofft Microsoft vermehrt, die Konferenzräume von Unternehmen erobern zu können. Um dafür Komplettpakete inklusive Monitoren, Kameras und Mikrofonen anbieten zu können, hat der Softwarehersteller Partnerschaften mit den Hardwareherstellern Crestron, Polycom and Smart vereinbart. Die aus dieser Partnerschaft stammenden "Skype Room Systems" werden mit Windows 10 betrieben und dürften ungefähr gleichzeitig mit dem neuen Microsoft-Betriebssystem erhältlich werden. (hjm)