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Die Ausstellung zeigt ausgehend von den Beständen der Sammlung Im Obersteg und ergänzt mit Werken des Kunstmuseums Etappen der Entwicklung der beiden bedeutenden mit einander befreundeten Künstlern des beginnenden 20. Jahrhunderts in Paris. Einsetzend mit den avantgardistischen Anfängen zeigt die Werkauswahl die spätere Tendenz zu einer mehr moderat-modernen, figurativen Auffassung.
André Derain gehörte nach dem Ersten Weltkrieg neben Pablo Picasso zu den wichtigsten Exponenten einer Kunst, die unter dem Zeichen einer Rückkehr zur klassischen Ordnung stand, während sich der Autodidakt und Einzelgänger Maurice de Vlaminck einem romantischen Realismus zuwandte.
Der Basler Spediteur und Kunstsammler hatte eine Vorliebe für die expressiv-figurative Malerei Frankreichs. Regelmässig führten ihn Geschäftsreisen nach Paris, wo er über die Jahre ein dichtes Beziehungsnetz zu Kunsthändlern, Künstlern und Sammlern aufgebaut hatte. Eine besondere Affinität verband ihn - neben Picasso, Chagall und Soutine - mit André Derain. Er besass vermutlich bis zu sechst Arbeiten des Künstlers, heute sind noch deren vier in der Sammlung verblieben. Maurice de Vlaminck gehörte auch zu den Pariser Künstlern, auf die Im Obersteg ein Augenmerk hatte, wobei er von ihm lediglich zwei, jedoch bedeutende Gemälde besass.