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Die Bezeichnung «hart» stammt aus der Chemie und meint besonders kalkhaltiges Wasser. Dieses kommt häufig in Gegenden vor, in denen es kalk- oder kreidehaltiges Gestein gibt. Wasserenthärtung wird eingesetzt, um die Härte des Wassers in Haushalten zu verringern. Hartes Wasser führt zu Kalkablagerungen in Rohrleitungen und Geräten. Die Effizienz von Dampfkesseln, Solar-Heizsystemen, Tanks und Klimaanlagen wird dadurch deutlich reduziert. Ebenso leiden Warmwasser-Haushaltsgeräte wie Geschirrspüler, Kaffee- oder Waschmaschinen.
Die Enthärtung des Leitungswassers führt zu einer Effizienzsteigerung, Kostenreduktion und Verlängerung der Gerätelebensdauer. Zudem werden die Trinkwasserleitungen geschützt. Für den Menschen bedeutet weiches Wasser in erster Linie Komfort. Weiche Wäsche, sanftes Wasser für die Haut, Arbeitsentlastung durch weniger Putzaufwand von Badewannen, Duschen, Lavabos und Armaturen sowie sauberes Geschirr ohne Kalkflecken und geringerer Verbrauch von Seife und Shampoo. Der Geschmack von heissen Getränken und Speisen wie Suppen, Tee oder Kaffee wird durch weiches Wasser ebenfalls verbessert.