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Sultan Ahmet Cami:
Dank ihren harmonischen Aussenproportionen und vor allem der Fliesenverziehrung im Inneren (daher der Beiname Blaue Moschee) ist die Sultan Ahmet Moschee eine der prächtigsten Moscheen in Istanbul. Die Moschee wurde 1609-16 vom Baumeister Mehmet Aga errichtet. Gegenwärtig ist die Moschee Istanbuls Hauptmoschee. Mittelpunkt des Bauwerks ist die auf einem Tambour ruhende grosse Rundkuppel mit Fensterkranz, die in der Achse der vier Himmelsrichtungen von je einer Halbkugel umgeben ist. Auf Achtecktürmchen an den vier Ecken des Bauwerks wölben sich vier kleinere Flachkuppeln. Die Galerien der sechs polygonalen Minaretts werden von Stalaktitenauskragungen getragen. Der ausgedehnte, rechteckige Betsaal misst 72 m x 64 m; über vier mächtigen kannelierten Rundpfeilern von 5 m Durchmesser steigen die vier Halbkuppeln und die Zentralkuppel empor. Den grössten Eindruck hinterlässt jedoch besonders der Wandschmuck. Bis zur Höhe der oberen Fenster sind alle Wände mit blau-grünen Fayencen verkleidet. Die schönsten dieser prachtvollen Fliesen befinden sich auf der Empore. Besonders anmutig sind Mihrab und Minbar aus weissem Marmara-Marmor. Dank der 260 Fenster in den Wänden und in der Kuppeltrommel ist das Moscheeninnere lichtüberflutet; die meisten Fenster besassen einst Glasmalereien.
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Süleymaniye Cami:
Die Süleymaniye-Moschee wurde 1549-1557 auf Befehl des Sultans vom berühmtesten osmanischen Baumeister, Sinan, errichtet. Vor der eigentlichen Moschee ist ein Hof, dessen Arkaden von 24 antiken Säulen mit Stalaktitenkapitellen getragen werden. Die Trommel der 53m hohen Kuppel wird von 32 Fenstern durchbrochen. Die Seitenschiffe besitzen je eine Empore, die von zwei Porphyrsäulen getragen wird. Mihrab und Minbar aus weissem Marmor besitzen prachtvolle Skulpturenverzierungen. Auch die schönen Fensterscheiben mit Gipsumrahmung sind sehenswert. Die Bemahlungen und die Verzierungen an den 138 Fenstern der Moschee stammen von Ibrahim Usta (Meister) .
Beyazit II. Cami:
Die Beyazit Cami wird auch Taubenmoschee genannt. Die Moschee wurde zwischen 1501 und 1506 von Baumeister Hayrettin für Sultan Beyazit errichtet. Die grosse Kuppel ist 18 m im Durchmesser und hat 20 Fenster.
Yeni Cami:
Bei dem Galatabrückenübergang beginnt der Eminönü-Platz, vorne am Platz die mächtige Yeni Cami, die Neue Moschee. Die grosse Freitagsmoschee wurde (1598-1663) innerhalb von 65 Jahren durch den Architekten Mustafa Aga auf Kosten der Valide Sultan, (Sultansmutter) Turhan, der Mutter von Mehmet IV. fertiggestellt. Die Moschee besitzt zwei Mineratte, deren drei Galeriereihen von Stalaktitenerkern getragen werden. Sie ist auf annähernd quadratischem Grundriss errichtet. Vier wuchtige Pfeiler tragen die grosse Hauptkuppel. Auf diese vier Pfeiler stützen sich ausserden die Kopfbogen, der vier die Hauptkuppel umgebenden Halbkuppeln. Die Wände bis oberhalb der Emporen und die unteren Pfeilerteile sind mit blaufarbigen glasierten Fliesen geschmückt. Der Mihrab besitzt vergoldete Stalaktiten, der Minbar Rosetten-und Geflechtsomamentik. Hinter der Yeni Cami erhebt sich der Misir Carsisi (Agyptischer Basar) an der Stelle eines 1663 unter der Sultanin Turhan Hatice. errichteten Basars. Es ist ein Gewürz-, Parfüm- und Heilmittelmarkt und enthält 95 Läden.
Kücük Ayasofya Camisi:
Diese kleine Sophienkirche wurde 527 von Justinianos I. errichtet. Ihr früherer Name war Aya-Serkiya Kirche. In der ehemaligen Kirche befinden sich 15 oben und 18 unten, insgesamt 37 rote und grüne Marmorsäulen.
Dolmabahce Cami:
Die Dolmabahce Moschee, auch Bezmialem Valide (Mutter) Sultan Moschee, ist nach der Mutter von Sultan Abdülmecit genannt. Sie hatte den Bau begonnen; vollendet wurde er 1853 von dem Baumeister Serkis Kalfa. Der Mihrab und der Minbar sind aus rotem Marmor gemacht worden.
Sisli-Taksim Aga Cami:
Diese Moschee ist auf der Pera, der heutigen Istiklalstrasse-. Sie wurde 1597 vom Galatasaray Vorsteher Hüseyin Aga errichtet. Die Innenwände sind mit farbigen Fayencen geschmückt und die oberen Fenster sind gleichfalls farbig.
Ortaköy Cami:
Die Moschee von Ortaköy wurde von Sultan Abdülmecit im Barockstil erbaut. Die grosse Kuppel wird von 20 Fenstern umrandet. Die Moschee liegt am Meer nahe der Bosporusbrücke.
Im Jahre 326 gründete Konstantin der Grosse an dieser Stelle die erste Basilika, sie war nicht einer Heiligen Sophie, sondern der "Göttlichen Weisheit" (Hagia Sophia) geweiht, und erhob sich an der Stelle heidnischer Tempel des antiken Byzantion. Im Jahre 404, während des Nika-Aufstandes fiel sie erneut den Flammen zum Opfer. Kaiser Justinianos verdanken wir die gegenwärtig sichtbare Anlage (537). Doch am Abend der Eroberung von Istanbul, im Jahre 1453, begab sich Mehmet II-Fafih in die Sophienkirche, deren Umwändlung in eine Moschee er auf der Stelle anordnete. Bis ins Jahr 1935 diente die Sophiekirche als Moschee. Zu diesem Zeitpunkt verwandelte sie Atatürk in ein Museum. Beim Betreten des Vorraumes fällt der Blick auf die Bronzetür und auf das hübsche Mosaik am Giebelfeld über der Tür: Thronende Madonna mit dem Jesukind auf dem Arm, rechts neben ihr steht Konstantinos I, der ihr die Stadt Konstantinopel weiht, während Justinianus ihr das Modell der Hagia Sophia darbringt.
Klassische Archäologische-Museum:
Hinter dem Museum für altorientalische Kunst wird ein grosser Hof erreicht, auf dem sich das Antike-Museum oder Archäologische-Museum befindet. Weil sich auf dem Gelände noch mehrere archäologische Museen befinden, sind diese Säle nummeriert. z.B. Sidonesischersaal, Begräbnisssaal, Saal des Sidamara-Sarkophags sind nur einige Säle in dem Museum
Museum für Altorientalische-Kunstwerk:
Es ist das Museum für altorientalische Kunst, dessen Eingang von zwei Hethiterlöwen gesäumt wird. Im Allgemeinen sind hier Kunststücke ägyptischer, persisch altarabischer und mesopotamischer Zivilisation ausgestellt. Es wurde 1917 eröffnet.
Mosaik Müzesi:
Das Mosaikenmuseum ist an der Stelle des ehemaligen grossen byzantinischen Kaiserpalastes. Eine der vier Peristylseiten des byzantinischen Palastes wurde samt seinen Schutzbauten verschiedenster Art umkleideten Mosaiken in situ belassen. Die an Ort und Stelle belassenen Mosaiken sind äusserst abwechslungsreich, Phantasie- und humorvoll: mit Reifen spielende Kinder, nährende Stute usw. Es wurde 1935 eröffnet.
Kariye Moschee-Museum:
Die Kariye Moschee ist die ehemalige Erlöserkirche des Chora-Klosters. Sie wurde im Jahre 509 erbaut. Im Jahre 557 stürzte das Gebäude durch ein Erdbeben ein. Sie wurde im Jahr 1321 von dem byzantinischen Schatzmeister T.Methochite wieder aufgebaut. Im späten l5 Jhr. wurde sie in eine Moschee umgewandelt. Der Kirchengrundriss ist als originell zu bezeichnen. Äusserste Bedeutung hat die Kirche durch ihre Mosaiken, den Verkleidungen aus grau, grün oder rot geädertem Marmor, und die Fresken im Paraklission. Die Mosaiken sind in ziemlich einheitlichem Stil gehalten. Die Kariye Moschee wurde vom türkischen Turing und Automobil Club restauriert. Auf den über 60 Mosaiken sind verschiedene Bilder festgehalten, wie z.B. Jesus, Maria, der Kaiser, manche Heilige, das Volk und die Priester.
Atatürk Inkilabi Müzesi:
Diese Haus-und Museum befindet sich in Sisli. Hier hat Atatürk zur Zeit der fremdländischen Besetzung einige Zeit gewohnt. Eine Ansammlung von persönlichen Gegenständen, Fotos zeigen Atatürk als Privatmann, als Revolutionär , und Staatsmann.
Tanzimat Müzesi:
Dieses Museum ist im Yildiz Park. Die Ersteröffnung war im Jahre 1952 im Lindenkiosk (Ihlamur köskü) . Hier wurden verschiedene Gegenstände derReformatoren wie Ali Pascha aus der politischen Reformzeit 1839-1876 ausgestellt.
Resim ve Heykel Müzesi:
In den östlichen Nebengebäuden des Dolmabahçe Serails ist das Resim ve Heykel Müzesi, das Museum für Malerei und Skulpturen untergebracht. Hier befinden sich hauptsächlich Werke türkischer Künstler aus dem 19. und 20 Jhr.
Deniz Müzesi:
Dieses Marine Museum befindet sich am Besiktas Platz. Es wurde 1961 eröffnet. Hier werden 700 Jahre türkische Marinegeschichte ausgestellt. Ausserdem wurde 1970 eine Ausstellung von Booten aus der Sultanszeit eröffnet.
Asiyan Müzesi:
Zwischen dem amerikanischen College und- dem Friedhof befindet sich dieses Museum. Es wurde 1906 erbaut und 1945 als Museum eröffnet. Hier werden Exemplare der neuen Literatur, die Gegenstände und Schriftstücke des Hausinhabers und Dichters Tevfik Fikret ausgestellt.
Rumeli Hisari Müzesi:
Das zu Deutsch Kastell Rumeli genannte Rumeli Hisar Museum, ist die Festung an der engsten Stelle des Bosporus auf der europäischen Seite und wurde von Mehmet II. Fatih 1452 in 107 Tagen erbaut. Er gewann damit die Kontrolle über den Schiffsverkehr durch den Bosporus. Die drei Rundtürme sind 25-30 m hoch.1958 wurde das Kastell in ein Museum umgewandelt.
IETT Tasit Müzesi (in asiatischer Seite) :
Das IETT (Staatliche Verkehrsmittel) Museum befindet sich im alten Strassenbahndepot im Stadtteil Kusdili (Vogelsprache) . Es wurde 1968 als Museum eröffnet. Hier werden die damaligen elektrischen-und von Pferden gezogenen Strassenbahnen ausgestellt.
Kapali Carsi:
Der Kapali Carsi (Gross überdeckter Basar) ist eine der malerischsten Stätten Istanbuls, welche dem Drang der Zeit zur Moderne fast vollständig widerstanden hat. Diese buchstäbliche Kauf-Ladenstadt ist in mehrere, für die jeweiligen Verkaufsartikel spezialisierte Viertel eingeteilt. Er wurde 1461 erbaut und streckt sich auf einem Platz von 3000 qm.Die Basarstrassen tragen die Namen der jeweils dort verkauften Artikel. Mittendrin die Bedesten, eine Art überdeckter Trödelmarkt mit einem unbeschreiblichen durcheinander aller überhaupt nur denkbarer Altwaren. Der Basar besitzt 18 Tore, 65 Strassen, 3000 Läden, 5 Moscheen, 6 Brunnen und eine Schule.
Cemberlitas:
Um seinem auf Wahrung antiker Traditionen bedachten Senat zu gefallen, liess Konstantin I. diese Säule auf dem alten Forum errichten. Der auf Glaubenseinheit bedachte Konstantin meisselte der Legende nach eigenhändig Symbole in den Stein ein (730). Später wurde zu der Säule eine Kapelle hinzugefügt. Sie ist 34,80 m hoch.
Örme Sütun:
Am Abschluss des At-Meydani erhebt sich das dritte ehemalige Spinamonument, der Örme Sütun, (Gemauerter Obelisk) . Dieser wurde im 10 Jhr. unter Konstantinos VII. gebaut. Er ist ein aus grob behauenen Steinblicken zusammengesetzter Obelisk und war mit vergoldeter Bronze verkleidet, die zwischen 1204 und 1261 zum Geldstanzen verwendet wurde.
Yilanli Sütun:
Das zweite Denkmal von der ehemaligen Hippodrom-Spina ist die Schlangensäule, eines der ältesten Baudenkmäler der Stadt.Sie war einst zur Erinnerung an den Griechensieg über Xerxes Persertruppen im Platää vor dem delphischen Apollontempel aufgestellt worden. Damals besass sie 29 Gewinde und war 8 m hoch.
Dikilitas:
Der Dikilitas, Theodosius Obelisk, welcher ursprünglich den unter Thutmosis III. errichteten Tempel von Karmak- geschmückt hatte, wurde 390 von Theodosius I. mitten auf der Spina erstellt. Der 20 m hohe Porphyrmonolith ruht auf vier Bronzewürfeln, die ihrerseits auf einen 6 m hohen Marmorsockel gestellt sind. Die prachtvoll gravieren Hieroglyphen singen das Lob des Gottes Horn und des Pharaonen Thutmosis III. An der Spitze sind der Gott Amon und der Pharao dargestellt.
Gotlarin Sütunu:
In geringer Entfernung vom Serail erhob sich im Gülhane die Gotensäule die aufgrund der Siegesfeier des römischen Kaisers M.Aurelius im Jahre 268 über die Goten erstellt wurde. Die Säule ist Ein 15 m hoher Granitblock und wurde aus blaugeädertem Marmor erbaut. Die byrzantinische Säule ist heute nicht mehr an ihrem Platz.
Arkadius Sütunu:
Die Säule wurde 403 von Kaiser Arcadius zur Erinnerung an den Sieg von Theodosius I. über die Goten errichtet. Durch einen Blitzeinschlag wurde die ursprünglich 30 m hohe Säule auf 10,65 m. verkürzt. Der Marmor ist teilweise geplatzt und die Stanzarbeiten sind unerkenntlich geworden.
Kiz Tasi:
Kiz Tasi (auf türkisch Jungmädchensäule) heisst die Marciansäule, die auf einem stark überhöhten Sockel steht (10 m hoher Granithmonolith). Sie trug einst die Statue des Kaisers Marcian. Errichtet wurde sie nach altem Brauch um jungfräuliche Mädchen von denen die es nicht mehr sind zu unterscheiden.
Tayyare Sehitleri Aniti:
Im Fatih-Park steht das Ehrenmal für die ersten drei, während des Ersten Weltkrieges gefallenen türkischen Flieger.
Eyüp Sultan Türbesi:
Im hinteren Hof geht eine grüne Tür zum Grabmal des Abu Eyüp Ansari. Die als besonders heilig gehaltene Hochstätte des Islams darf von Andersgläubigen nicht betreten werden. Sie wurde 1458 von Fatih Sultan Mehmet errichtet.
Das Serail ist eine der prächtigsten Bauten der osmanischen Architektur. In diesem Palast regierten 25 Sultane. Der gegenwärtige Name: Topkapi (Kanonentor) wurde ihm verliehen als sich Ahmet III. im Bereich des Serails einen Palast errichten liess, dessen Tor durch zwei Kanonen bewacht war. Den Zugang zum Topkapi-Serail bildet das Orta-Kapi (Mitteltor) auch Bab i Salam (Tor des Heils) genannt Nach Durchquerung des Ortakapi wird der zweite Hof oder Diwanplatz erreicht. Die alten Küchenhäuser beherbergen eine prächtige Sammlung chinesischen Porzellans Nach verlassen des Küchenbereichs, Gang zum dritten Tor: Bab i Saadet (Tor der Glückseligkeit). Dieses Tor gibt Zugang zum dritten Hof; gegenüber erhebt sich das Arz Odasi (Audienzsaal). In der. Mitte des Hofes erhebt sich hinter dem Arz Odasi die Bibliothek Sultan Ahmet Ill. Danach kommt Man zum Schatzhaus, dem ehemaligen Männerhaus Selamlik, im dem Kostbarkeiten der Sultane, Prinzen und Prinzessinnen ausgestellt sind. Es besteht aus 4 Sälen. An der Nordwestecke des dritten Hofes eröffnet sich eine diskreke, mit Bronzenägeln- beschlagene Eichentüre zu den Harem. Danach kommt die Waffensammlung und das Kubbealti, in dem einst der Rat der Wesire tagte.
Sultan Abdülmecit zog 1855 von Topkapi Serail in die von ihm erbaute neue offizielle Residenz um. Der langgestreckte, prachtvoll ausgestattete Bau im Renaissancestil liegt am Ufer des Bosporus in einem kunstvoll angelegten Garten. Von den 332 Sälen und Räumen sind der Thronsaal, Bad und Gemäldegalerie hervorzuheben. Am 10. November 1938 starb Kemal Atatürk in einem Zimmer des Palastes, das als "Sterbezimmer" zu besichtigen ist. Der Palast ist voll von kostbaren Lampen, Leuchtern, Vasen und Gemälden. Der Leuchter-ein Geschenk der englischen Königin Victoria im 36m hohen Empfangssaal hat 750 Ampullen und wiegt 4,5 tonnen. Der Uhrturm des Palastes ist 27m hoch und wurde 1890 erbaut. Das Serail steht heutzutage als Museum dem Volk offen.
Yildiz Sarayi:
Yildiz Serail (Sternen Residenz) liegt in Yildiz Park in Besiktas, gegenüber dem Ciragan Serail. Fertiggestellt wurde dieser Palast unter Sultan Abdülhamit II. im Jahre 1866. Im Palastbereich liess Abdülhamit prachtvolle Gartenanlagen mit Wasserbecken, Kaskaden, Blumenbeeten und seltenen Bäumen anlegen.
Beylerbey Sarayi (in asiatischer Seite) :
Der Beylerbeyi Palast liegt am Fusse des Nordhangs vom Bulgurlu-Berg. Der Palast erhebt sich am Bosporusufer er wurde 1865 für Sultan Abdülaziz errichtet. Das Innere ist marmorverkleidet und kostbar ausgestattet. Hier wurden viele wichtige Kaiser beherbergt. Der Palast hat 6 grosse Säle und 24 Zimmer.
Babiali:
Die Hohe Pforte, Eingang zum Palast des Grosswesirs, übertrug ihren Namen auf den ganzen osmanischen Regierungspalast und letztlich auf die Regierung selbst. Sie führte zu einer Reihe von Bauten, die bis 1923 Amtssitze des Grosswesirs, des Aussen-und Innenministers waren. Sie wurde 1978 von dem Automobil Turing Club restauriert.
Hier stand schon im 5Jhr. ein Turm. Der heutige, dessen Grundmauern von einem Turm der Genuesen aus dem l4Jhr. stammen, ist 68 hoch und hat einen Durchmesser von 16,45 m. Seine Mauern sind 3,75m dick. Heute ist der Turm Ziel der Touristen; er beherbergt Restaurants ein orientalisches Café , Nightclub und eine genuesische Taverne.
Kiz Kulesi, Mädchenturm oder Leanderturm, befindet sich an der Bosporuseinfahrt am Marmarameer und wurde vom byzantinischen Kaiser Comnenus im l7Jhr. erbaut. Er diente in der byzantinischen Zeit wie auch in der osmanischen Zeit als Leuchtturm. Im l8 Jhr. wurde der ursprüngliche Holzturm von Ahmet III. in Stein erneuert . Die Sage des Turms: Der schönen Tochter des byzantinischen Kaisers Konstantin I. war vorausgesagt worden, dass sie am Biss einer giftigen Schlange sterben würde. Daraufhin liess der Kaiser mitten im Meer eine kleine Burg errichten um seine Tochter zum Schutz dorthin zu bringen. In einem Traubenkorb versteckt, gelangte dennoch eine Schlange in denn Turm und biss die Prinzessin tödlich. Zur Erinnerung wird daher der Leuchtturm Kiz Kulesi oder Mädchenturm genannt.
Yerebatan Sarayi:
Am Sultanahmet-Platz liegt die Yerebatan Sarayi genannte überdachte byzantinische Zisterne, die antike Cisterna Basilika. Die Zisterne- wurde von Justinianos ausgebaut im Jahre 565 zwecks Wasserversorgung. Die 140m x 70m Zisterne besitzt 336 Säulen in zwölf Reihen zu je 28 Säulen.
Parks
Gülhane Parki:
Dieser Park wurde 400 Jahre lang als Hintergarten des Topkapi Saray benützt, auf Deutsch heisst Rosen Park, weil hier damals die türkische Rosensüssspeise (Gültatlisi) hergestellt wurde. 1912 wurde er zum öffentlichen Park umgewandelt, er enthält auch einen kleinen Tiergarten.
Yildiz Parki:
Yildiz Park liegt in Besiktas, gegenüber dem Ciragan Serail und Yildiz Serail befindet sich in diesem Park. Fertiggestellt wurde dieser Park unter Sultan Abdülhamit II. im Jahre 1866. Im Palastbereich liess Abdülhamit prachtvolle Gartenanlagen mit Wasserbecken, Kaskaden, Blumenbeeten und seltenen Bäumen anlegen.
Bogazici wird zu Deutsch Bosphorus genannt, Der Bosporus ist das Europa von Asien trennende Gewässer. Er ist in Nord-Südrichtung 3lkm lang und wird auch Karadeniz (Schwarzmeer) oder Istanbul Meeresenge (Bogazi) genannt. Der Bosporus ist ein überflutetes Tal, das 699-3760m breit ist.
Aya Irini Kilisesi ( Irenen Kirche ):
Die Irenenkirche Wurde bereits vor der Besetzung der Stadt durch Konstantin an der Stelle eines antiken Aphrodite- Tempels gegründet. Sie ist eine Basilika mit dreischiftigem Langhaus und Vierungskuppel. Sie besitzt nur eine, von zwei Sakristeien flankierte Apsis. Von den zahlreichen Mosaikarbeiten ist nur noch ein Kreuz auf Goldgrund in der Halbkuppel der Apsis erhalten.
At Meydani-Hippodrom:
Der At Meydani (Rossplatz) besetzt einen Teil des früheren Hippodroms von Konstantinopel, der Stätte, auf der die wichtigsten Seiten der byzantinischen Geschichte geschrieben Wurden. Das erste Hippodrom wurde 196 n.Chr., von Septimus Severus angelegt. Der Platz ist 370 m lang und 118 m breit.Während des Nika-Aufstandes wurden 30.000 Menschen auf dem Platz getötet. Hier wurden zur Zeit der Osmanen Reit-und Speerwerf- übungen vollzogen.
Atatürk Brücke:
Die Atatürk Brücke (auch Gazi-Brücke genannt.) die im Volksmund "Alte Brücke" heisst obwohl sie die jüngste der über das goldene Horn geschlagenen Brücken ist. Das endgültige Baujahr gilt als 1940.
Galata Brücke:
Über den Zusammenfluss vom Goldenen Horn und Bosporus spannt sich die Galata Brücke. Die heutige Brücke wurde 1909-1912 von der deutschen Firma MAN errichtet. Sie verbindet den Karaköy-Platz mit dem Eminönü-Platz. Nachts öffnet sich die Brücke für die Durchfahrt der Schiffe. Sie ist 462 m. lang und 60m breit.
Kuleli Kislasi (in asiatischer Seite):
Zu Deutsch heisst es Kaserne mit Türmen. Die Kaserne liegt direkt am Wasser zwischen Cengelköy und Vaniköy. Sie wurde im Rokkokostil 1863 erbaut. Seit 1947 ist diese Kaserne ein Militärgymnasium.
Anadolu Hisari (in asiatischer Seite):
Die anatolische Festung gegenüber dem Rumeli Hisari auf der asiatischen Seite wurde 1395 von Sultan Beyazit I als Vorposten gegen Konstantinopel errichtet. Diese Festungumfasst ein Gebiet von 65m x 80m.
Selimiye Kislasi (in asiatischer Seite):
Diese Kaserne liegt am Landesteg Harem. Diese wurde 1803 von Sultan Selim III. errichtet. 1854 wurde die Kaserne als Krankenhaus für englische und französische Soldaten benutzt. Die bekannte englische Krankenschwester Florance Nightingale arbeitete hier. In jeder der vier Ecken des Gebäudes (228 Räume und 3000 Fenster) steht je ein siebenstöckiger Turm. Der rechte Turm ist das Florance Nightingale Museum.