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Hunde und Autos im Sommer
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- Veröffentlicht: Samstag, 30. Juni 2018 21:11
Lassen Sie Ihren Hund während der warmen Jahreszeit niemals im Auto zurück.
Im Notfall rufen Sie uns an!
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Die zur Familie der Fadenwürmer gehörenden, 5 bis 15 mm langen Hakenwürmer lassen sich manchmal mit bloßem Auge im Kot von Katzen oder Hunden erkennen. Hunde werden häufiger befallen als Katzen. Die Parasiten sind in ganz Europa verbreitet.
Die adulten Würmer leben im Dünndarm von Hunden und Katzen. Sie verfügen über kräftige, zahnartige Mundwerkzeuge, mit deren Hilfe sie sich an der Darmschleimhaut festbeißen können, um sich dort vom Blut ihrer Wirtstiere zu ernähren.
Es gibt verschiedene Befallswege:
1. durch Aufnahme von kontaminiertem Futter, Gras, Erde oder Kot
2. durch Eindringen der Larven durch die Haut (wenn zum Beispiel der Liegeplatz des Tiers mit Wurmlarven verseucht ist)
3. über die Muttermilch beim Säugen
Die häufigsten klinischen Symptome sind: Gewichtsabnahme, (blutiger) Durchfall und Blutarmut. Diese Symptome können akut oder chronisch auftreten.
Die Diagnose erfolgt durch Nachweis von Eiern im Kot befallener Tiere. Zur Behandlung und Vorbeugung wird ein geeignetes Wurmmittel eingesetzt. Fragen Sie Ihre Tierarztpraxis Wilde-Steinmann um Rat.
Flöhe sind die häufigsten Aussenparasiten. Die flügellosen Insekten verfügen über äusserst kräftige Hinterbeine, die ihnen weite Sprünge ermöglichen. Sie ernähren sich vom Blut ihrer Wirte. Das Tier fängt sich die Parasiten an Orten ein, an denen sich schlupfbereite Exemplare befinden. Oft handelt es sich dabei um die gewohnten Ruheplätze des Tiers (im Garten, in der Hundehütte, auf Teppichen/Teppichböden etc.).
Der Entwicklungszyklus beginnt, wenn adulte Flöhe auf einen Wirt gelangen und sich von dessen Blut ernähren. Die adulten Parasiten legen anschliessend Eier ab, die vom Fell des Tieres abfallen und so in die Umgebung gelangen, wo sie sich zunächst zu Larven und dann zu Puppen entwickeln. Der Schlupf der Puppen aus ihren Kokons erfolgt, wenn gute Bedingungen hinsichtlich Feuchtigkeit und Wärme zusammenkommen. Die Zeit des höchsten Befallsrisikos beginnt im Frühling, doch in beheizten Häusern, wie zum Beispiel im Winter, sind die Schlupfbedingungen das ganze Jahr über gut.
Flöhe können Juckreiz und allergische Reaktionen auslösen, die gemeinhin unter dem Begriff Flohallergiedermatitis (FAD) zusammengefasst werden. Sie sind ausserdem verantwortlich für die Übertragung von Parasiten wie Bandwürmern sowie von Krankheiten, mit denen sich auch der Mensch anstecken kann, wie etwa der Katzenkratzkrankheit.
Das beste Mittel gegen Flöhe besteht in der vorbeugenden Anwendung eines Insektizids, das adulte Exemplare abtötet. Ihre Tierarztpraxis Wilde-Steinmann GmbH berät Sie gerne zu den geeigneten Antiparasitika.
Spulwürmer sind eine Gattung der Fadenwürmer, die in ihrer länglichen Form dem Spulwurm des Menschen (Ascaris lumbricoides) ähnelt. Die häufigsten Vertreter sind der Katzen- (Toxocara cati) und der Hundespulwurm (Toxocara canis). Als Besitzer müssen Sie hier besonders wachsam sein, denn diese häufig vorkommenden Würmer stellen nicht nur für Ihr Tier, sondern auch für Sie selbst eine Gefahr dar.
Die adulten Spulwürmer leben im Darm von Hund und Katze, weshalb sie im Kot oder Erbrochenen befallener Tiere vorhanden sind, wo sie mit bloßem Auge erkannt werden können. Die von den adulten Würmern abgelegten Eier gelangen über den Kot in die Umwelt. Sie stellen die Hauptbefallsquelle dar und sind nur sehr schwer zu bekämpfen.
Hunde und Katzen infizieren sich auf verschiedene Weise mit Spulwürmern:
• oral durch Aufnahme von kontaminiertem Futter, infizierten Beutetieren, unzureichend gegartem Fleisch oder durch das Abschlecken eines befallenen Tiers
• während der Trächtigkeit
• beim Säugen
Der Mensch steckt sich über kontaminierte Lebensmittel, beim Streicheln infizierter Tiere oder im Fall von Kleinkindern auch beim Spielen im Sandkasten an, wenn Katze oder Hund dort ihr Geschäft gemacht haben...
Diese Parasiten sind vor allem für Welpen gefährlich und rufen folgende Symptome hervor: allgemeine Depression, Wachstumsverzögerungen, Verdauungsstörungen (Durchfall, Erbrechen ...) sowie Hautveränderungen und Atmungsprobleme. Erwachsene Katzen und Hunde zeigen oft keine Symptome, dennoch ist ihre Rolle für die Verbreitung der Parasiten nicht zu unterschätzen.
Die Diagnose erfolgt mithilfe einer Kotuntersuchung, die Behandlung in Form einer regelmässig durchgeführten Entwurmung. Vergessen Sie nicht, Ihre Tierarztpraxis Wilde-Steinmann GmbH um Rat zu fragen, wie Sie diese Parasiten am besten loswerden können.
Zecken sind nach Flöhen die häufigsten bei Haustieren anzutreffenden Aussenparasiten. Infolge des Klimawandels nimmt ihre Verbreitung immer mehr zu.
Zecken sind keine Insekten, sondern gehören zur Klasse der Spinnentiere. Sie verbringen nicht ihr ganzes Leben auf unseren tierischen Begleitern, sondern leben im Freien und krallen sich an vorbeikommenden Wirten fest. Nachdem sie den Körper eines Wirts erreicht haben, beginnen Sie mit dem Blutsaugen. Das Risiko, gestochen zu werden, ist im Frühling und Herbst am höchsten, aber Zecken können je nach Temperatur das ganze Jahr über aktiv sein.
Der Lebenszyklus der Zecke umfasst drei Entwicklungsstadien: Larve, Nymphe und adulte Zecke. Zwischen diesen Stadien findet jeweils eine Häutung statt, der immer eine Blutmahlzeit vorangeht. Die Lebenserwartung einer Zecke beträgt 2 bis 6 Jahre.
Zeckenbisse sind deshalb gefährlich, weil bei der Blutmahlzeit Krankheiten wie Borreliose oder Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) übertragen werden können. Der beste Weg, sich vor Zecken zu schützen, besteht in der ganzjährigen Anwendung eines Akarizids. Ihre Tierarztpraxis Wilde-Steinmann in Würenlos berät Sie gerne zu dem für Ihr Tier am besten geeigneten Antiparasitika.