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Das Grenzgebiet zwischen Laos, Thailand und Myanmar wird Goldenes Dreieck genannt. In der Region locken Schätze, die noch längst nicht alle entdeckt sind. Im Licht der Morgensonne glänzen goldene Kuppeln und kunstvolle Bauwerke erscheinen wie Juwelen in der Landschaft verstreut.
Tausende Pagoden (manche sogar aus reinem Gold) mit goldenen Dächern stechen hervor. Gold ist hier in den Tempeln allgegenwärtig. Der Name Goldenes Dreieck wurde in den 1970er Jahren geprägt. Er ist eine Kombination aus der geometrischen Form des Anbaugebietes – dem Dreiländereck – und vermutlich dem wohl verbreitesten Zahlungsmittel der Chinesen für das Opium: Gold.
Chiang Rai ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in Nordthailand. Die Stadt befindet sich eingebettet inmitten von Naturparks und ist wegen der zahlreichen Tempel im typischen thailändischen Stil bekannt.
Der modernste ist der weiße Tempel von Wat Rong Khun. Der Bau des Tempels begann 1997 und gilt als Symbol der modernen thailändischen Kunst. Von den rund 120 freiwilligen Mitarbeitern, die am Bau des weißen Tempels mitgewirkt haben, beschlossen einige davon einen weiteren modernen Tempel zu errichten. So begann man 2005 den blauen Tempel, Wat Rong Suea Ten, zu bauen.
Im Opiummuseum wird ihnen die Geschichte der Opiumherstellung, die dieses Gebiet so stark geprägt hat, genau geschildert. Die einstigen Anbauflächen des Schlafmohns werden heute für den Anbau von Tee und Kaffee genutzt. Dadurch können sich die Bewohner dieser Gebiete alternative Einkommensquellen verschaffen.
Thailand bietet einen naturbewussten Urlaub inmitten unberührter Strände und Buchten, Mangrovenwäldern und den zahlreichen Nationalparks:
Wo befindet sich das Goldene Dreieck
Das Grenzgebiet zwischen Laos, Thailand und Myanmar wird Goldenes Dreieck genannt. Dazu zählt das Gebiet um die Mündung des Flusses Ruak in den Mekong. Die Gegend scheint mit ihren tausend vergoldeten Pagoden und versteckten Tempeln eine Schatzkiste zu sein.
Das Areal war früher wegen des Drogenanbaus weltweit bekannt. Der Verkauf von Opium war die Haupteinnahmequelle für viele Familien. Bei den chinesischen Bergvölkern war es ein gesellschaftlich akzeptiertes Genussmittel. Deshalb wurde der Konsum akzeptiert, anders als in Europa. Bis in die 1980er Jahre blieb das Goldene Dreieck das größte Opiumanbaugebiet der Welt.
Die Felder wurden dann durch Kaffee-, Tee- und Obstplantagen ersetzt um eine Alternative zum illegalen Drogenanbau zu bieten. In den letzten Jahren hat man sich jedoch zunehmend auf den internationalen Tourismus eingestellt.
Geschichte dieses Gebietes
Ein Blick in die Erdgeschichte erklärt Vieles: vor 50 Mio. Jahren kollidierte der indische Subkontinent mit der eurasischen Platte und türmte den Himalaya auf. Bis heute wird der Boden hochgeschoben. Dieselben Kräfte ließen im Osten eine Senke entstehen: Indochina.
urch die Kräfte in der Erdkruste gelangte goldhaltiges Gestein aus tieferen Schichten nach oben, verborgen im Felsen, der die schroffen und unzugänglichen Landschaften bildet. Die Erdkruste der Region wird bis heute noch verformt, dabei entstehen Risse in denen erwärmtes Wasser aus dem Untergrund aufsteigt.
Das Wasser löst das Gold in der Tiefe und fördert es nach oben. Der Regen schwemmt es aus und nimmt es mit in die Flüsse. Die Region ist noch wenig erforscht und man weiß noch nicht ob es hier besonders große Goldvorkommen gibt. Das meiste Gold wird an buddhistische Heiligtümer abgegeben.
Chiang Rai
Chiang Rai ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in Nordthailand. Die Stadt befindet sich eingebettet inmitten von Naturparks und ist wegen der zahlreichen Tempel im typischen thailändischen Stil bekannt.
Namensgeber der Stadt war sein Gründer, König Mangrai, der seit 1262 über das Land „Lan Na“ herrschte. Das Land der Millionen Felder erstreckte sich südlich der Berglandschaft des Goldenen Dreiecks. Chiang Rai bedeutet „Stadt des (Mang-) Rai“.
Seit 1899 ist sie eine normale Provinzhauptstadt im thailändischen Zentralstaat. Die Stadt bewahrt aber noch ihren besonderen Reiz. Was man unbedingt sehen sollte: die Statue des Königs Mangrai. Von hier starten Trekkingtouren in die Umgebung inmitten von Regenwäldern und entlegenen Bergdörfern.
Westlich der Stadt befindet sich ein flacher Uferbereich, an dem sich typische Picknickstände und typische thailändische Restaurants befinden.
Auf der anderen Flussseite befindet sich die Buddhastatue die den Tempel Wat Tham Pa beschützt. Auch Radtouren werden angeboten durch die umliegenden Dörfer und Reisfelder, zu Wasserfällen oder Tee- und Erdbeerplantagen auf den umliegenden Bergen.
Bei Elefantencamps erleben sie wie es ist eine kurze Strecke auf den Rücken der Tiere durch die Gegend zu reiten. Tagestouren starten von hier zum bekannten weißen Tempel Wat Rong Khun.
Der weiße Tempel
Rund 33.000 Tempel können sie in Thailand besichtigen, doch der weiße Tempel von Wat Rong Khun ist was ganz Besonderes. Der Bau des Tempels begann 1997 und gilt als Symbol der modernen thailändischen Kunst. Während die traditionellen buddhistischen Tempel farbenfroh aus der Umgebung hervorleuchten, wirkt die weiße Farbe ungewöhnlich für einen Tempel.
In Thailand ist nämlich weiß die Farbe der Trauer. Doch der Architekt, der den Tempel entwarf, sah in dieser Farbe ein Symbol der Reinheit Buddhas. Die zahlreichen Fenster sollten ebenso ein Zeichen der Präsenz Buddhas sein, der die Erde erhellt.
Der weiße Gipsstein und die zahlreichen kleinen Spiegel, die in den Mauern und Figuren verarbeitet sind, verleihen dem Bau einzigartige Lichtspiele.
Wenn sie die Brücke zum Eingang des Haupttempels überqueren wandern sie inmitten weißer Hände die rechts und links nach ihnen greifen. Diese Brücke symbolisiert den Übergang vom Zyklus der Wiedergeburt zum Raum Buddhas. Der kleine Halbkreis davor symbolisiert die Erde der Menschen.
Der große Kreis mit Fangzähnen steht für den Mund des Mara und stellt die Herausforderungen des Lebens dar, die wir Menschen auf der Erde meistern müssen. Im Inneren des Tempels befinden sich auf den Wänden, dem Fußboden und der Decke Anspielungen auf die Versuchungen des Lebens, denen der Mensch wiederstehen sollte. Viele Momente der zeitgenössischen Geschichte wurden im Innenraum dargestellt.
Wer den Tempel besucht der kann sehen wie daran weiter gearbeitet wird. Der Bau sollte 2070 beendet sein und wird zurzeit nur dank Spenden finanziert.
Der blaue Tempel
Von den rund 120 freiwilligen Mitarbeitern, die am Bau des weißen Tempels mitgewirkt haben, beschlossen einige davon einen weiteren modernen Tempel zu errichten. So begann man 2005 den blauen Tempel, Wat Rong Suea Ten, zu bauen. Der tanzende Tiger erhielt seinen Namen, weil sich hier an den Ruinen eines alten Tempels viele Tiere ansammelten, die den nahe gelegenen Fluss Mae-Nam-Kok überquerten. Im Inneren des Tempels wird auf Wandgemälden das Leben Buddhas und die buddhistische Geschichte dargestellt.
Eine 6 m hohe weiße Buddhastatue thront mit seinem verschmitzten Lächeln in der Mitte des Tempels. Abends wirkt der Tempel wie ein Märchen. Der Tempel ist noch nicht so bekannt, daher halten sich hier die Besucherströme noch relativ in Grenzen.
Das Opiummuseum
Hier wird ihnen die Geschichte der Opiumherstellung, die dieses Gebiet so stark geprägt hat, genau geschildert. Das Gebiet des Goldenen Dreiecks ist historisch bekannt für seine Rolle beim Wachstum und der Verbreitung von Opium.
Sie lernen alles über die verschiedenen Arten der Opiumpflanzen, von der Entstehung des Opiums, dem Opiumkrieg zwischen Großbritannien und China, den Drogenschmugglern bis zur genauen Erklärung der Effekte, die der Konsum dieser Pflanze bewirkt. Im kleinen Museum befindet sich ein Modell eines chinesischen Teehauses in Yaowarat, das von Menschen besucht wurde, um Opium zu rauchen.
Im Bereich, welcher der magischen Medizin gewidmet ist, werden sie die wissenschaftlichen Aspekte, die hinter der Entwicklung von Morphin und Heroin stecken, kennenlernen. Eine interessante Sammlung an Opiumpfeifen und Waagen ist auch dabei. Die Folgen des Drogenkonsums werden auch ausführlich erklärt. Die Geschichte des Kampfes gegen Opium und den Mohnanbau ist spannend.
Sie lernen wie man nach dem Anbauverbot versucht hat den Menschen anhand von Ersatzbeschäftigungen neue Überlebensmöglichkeiten zu schaffen, um den Bewohnern der ehemaligen weltweit berüchtigten Drogenhandelszone neue, legale Arbeitsmöglichkeiten zu geben.
Die Kaffeeplantagen
Die einstigen Anbauflächen des Schlafmohns werden nun für den Anbau von Tee und Kaffee genutzt – teilweise auch mit Geld aus der Entwicklungshilfe. Dadurch konnten sich die Bewohner der thailändische Seite des Goldenen Dreiecks alternative Einkommensquellen verschaffen.
In den benachbarten Regionen in Laos und Myanmar hat sich keine wirkliche Alternative zum einstigen Opiumhandel entwickelt. Rund um den Mekong, im Norden Thailands, erstrecken sich dschungelbewachsene Hügel und Berge die nur von Reisfeldern, Tee- und Kaffeeplantagen unterbrochen werden.
Bereits Ende der sechziger Jahre führte König Bhumibol Adulyadej ein Programm ein, das den Anbau von Kaffee oder Tee statt Schlafmohn förderte. Von Zeit zu Zeit führt die Regierung zudem Mohnvernichtungsaktionen durch. Die harten Strafen für Touristen, die versuchen, mit Drogen im Gepäck auszureisen, sind uns aus den Filmen wohl bekannt.
Thailand besichtigen
Das Goldene Dreieck ist landschaftlich ein echtes Ereignis: eine Bootsfahrt auf dem Mekong bietet sich bei einem Besuch in der Region wirklich an, da sie die Bergwelt und den mächtigen Fluss direkt aus dem Wasser erleben können.
Chiang Mai, die mit fast 150.000 Einwohnern größte und kulturell wichtigste Stadt im Norden des Landes, lockt Besucher mit rund 200 buddhistischen Tempeln, Thai-Kochkursen, einem riesigen Nachtmarkt und ihrer waldigen Umgebung an.
Der äußerste Norden lasst sich ideal von dem Städtchen Chiang Rai aus erkunden, hier reisen deutlich weniger Touristen und der wilde Norden stellt sich direkt in Kontrast mit den weltweit bekannten Stränden von Phuket, Ko Samui oder dem Trubel des ehemaligen Fischerdörfchens in Pattaya. Doch Thailand bietet auch wunderschöne versteckte Buchten und unbekannte Strände. Für Entspannung im glasklaren Wasser umgeben von einer einzigartigen Dschungelkulisse sorgen die schönsten Strände Thailands die sich entlang der südlichen Küste des Landes erstrecken.
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