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Karneval in Venedig - die Venezianer machen aus allem eine Kunstform
Die Geschichte
Die Gesetzgebung des Karnevals begann mit der Verordnung aus dem Jahre 1339, die es den Maskierten verbot, sich nachts in der Stadt zu bewegen, da man unter den Kleidern Waffen befürchtete. Erlaubt war das Tragen der Masken nur noch bei Privatfesten oder Festen der gehobenen Gesellschaft.
Nach dem Sturz der Republik untersagte die österreichische Regierung das Tragen der Maske grundsätzlich. Ein Verbot, das erst während der zweiten österreichischen Besetzung wieder aufgehoben wurde.
Die Kunst der Verkleidung
Wer kennst sie nicht, die schönsten aller Masken, die mannigfaltigsten und fantasiereichsten aller Kostümierungen?
Diese einzigartige Pracht, die nur der Karneval von Venedig zu vermitteln vermag, ist in vielen Bildbänden und Fotos festgehalten worden.
Doch dieses Kribbeln im Bauch, das man nur erlebt, wenn man sich mitten unter diese Gestalten begibt, können sie nicht ersetzten.
Am Vortag des offiziellen Karneval-Beginns, am 16. Februar dieses Jahres, werden sieben hölzerne Marienstatuen in einem prunkvollen Umzug zur Piazza San Marco getragen. Danach wird ein Strassenball für alle Anwesenden veranstaltet.
Den offiziellen Auftakt am 17. Februar 2001 wird der offizielle Umzug der Masken und Künstler bilden, die mit Fackeln und Trommeln den Karneval symbolisch eröffnen. Bis die Masken am 27. Februar wieder abgelegt werden müssen, folgen unzählige weitere Anlässe und Gala-Abende mit Bällen.
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Carnevale di Venezia - Karneval in Venedig