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“Eine rationale und wirklich universale Pädagogik würde, da sie nicht für erworben hält, was einige ererbt haben, sich von Beginn an nichts schenken und sich zu einem methodischen Vorgehen im Hinblick auf das explizite Ziel verpflichten, allen die Mittel an die Hand zu geben, all das zu erwerben, was unter dem Anschein der “natürlichen Begabung” nur den Kindern der gebildeten Klasse gegeben ist.”
(Pierre Bourdieu)
Das übergeordnete Ziel des Interventionsprojekts CHANSON besteht darin, Kinder aus wenig privilegierten Familienverhältnissen beim Übergang von der Primar- in die Oberstufe (= Selektion) zu fördern, was zu einer Stärkung der Chancengerechtigkeit sowie einer erhöhten sozialen Mobilität der nachfolgenden Generationen führt. Dies trägt zur sozialen Kohäsion sowie zur Festigung demokratischer Strukturen bei und ist vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der wachsenden Nachfrage nach hochqualifizierten Fachkräften von grosser Relevanz für unsere Gesellschaft.
Das Projekt CHANSON versteht sich bewusst als familienergänzendes Förderprojekt, das Leistungen erbringt, welche die geförderten Kinder aufgrund ihrer familialen Herkunft in ihrem Elternhaus nicht erfahren können. Sie sollen durch die Förderung im Projekt CHANSON dazu befähigt werden, ihre Talente und Potenziale unabhängig von ihrer Herkunft optimal zu entfalten und somit ihre schulischen und beruflichen Ambitionen realisieren zu können. Konkret werden ausgewählte Primarschülerinnen und Primarschüler in ihrem Bestreben unterstützt, eine Zuweisung in ein hohes Niveau der Sekundarstufe I und einen erfolgreichen Verbleib darin zu erreichen.
Informationen zum Projekt (PDF)
Flyer (PDF)