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Wie sollen die Kosten für die Infrastrukturen für allfällige Olympische Winterspiele Sion 2026 aufgeteilt werden? Diese Frage hat der Kanton beantwortet und den Gemeinden einen Entwurf für eine Grundsatzvereinbarung unterbreitet.
Der Verteilschlüssel sieht vor, dass der Kanton maximal 60 Prozent der Kosten übernimmt, und dass die Standortgemeinde 40 Prozent bezahlen soll. Allfällige andere Subventionen wie etwa Finanzhilfen für Sportanlagen durch den Bund oder Geld der Loterie Romande werden zugunsten des Kantons verrechnet. Das bedeutet, dass die Standortgemeinde in jedem Fall mindestens 40 Prozent der Kosten tragen soll.
Verteilschlüssel Feriendorf Fiesch
Sollte dien Spiele 2026 tatsächlich in Sitten stattfinden, würden im Feriendorf Fiesch die Langlauf-Athleten einquartiert. Um das Feriendorf olympiatauglich zu machen, sind im Budget 20 Millionen Franken vorgesehen. Der vom Kanton vorgeschlagene Verteilschlüssel sieht vor, dass die Gemeinde Fiesch in jedem Fall 8 Millionen Franken übernehmen müsste, der Kanton maximal 12 Millionen. Allfällige Bundesgelder würden zugunsten des Kantons verrechnet.
Zudem schlägt der Kanton vor, dass die Gemeinden die Bauaufträge selber vergeben und als alleinige Auftraggeber für die Einhaltung des Budgets verantwortlich sind. Diese Vereinbarung ist noch nicht definitiv. Es handelt sich dabei erst um einen Entwurf, welcher der Kanton den Gemeinden unterbreitet hat.