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Audi wird «strategischer Partner» des derzeit noch unter «Alfa Romeo» firmierenden Teams. Die Italiener hatten Ende August ihren Entschluss öffentlich gemacht, die vor fünf Jahren begonnene Liaison mit dem Zürcher Unternehmen am Ende der kommenden Formel-1-Saison zu beenden. In den Jahren 2024 und 2025 werden die in Hinwil gebauten Autos weiterhin von Ferrari-Motoren angetrieben.
Kurz vor Bekanntgabe der Trennung hatten die Zuständigen von Audi den Einstieg in die Formel 1 als Hersteller von Antriebseinheiten auf die Saison 2026 hin verkündet. Schon damals hatte die Vermutung über einen Zusammenschluss mit Sauber Motorsport die Runde gemacht.
Die Pläne bei Audi gehen über die Rolle des Motoren-Lieferanten hinaus. Die neue Partnerschaft wird die Volkswagen-Tochter auch zur Miteigentümerin an der Sauber Group machen. Wie hoch der Anteil sein wird, steht noch nicht fest - oder ist zumindest nicht kommuniziert worden.
Der Einstieg im Hinblick auf die Saison 2026 erfolgt zu einem Zeitpunkt, in dem in der Formel 1 in Bezug auf die Antriebe drastische Neuerungen vorgenommen werden. Reglementarisch festgelegt ist, dass dannzumal die Hybrid-Aggregate mit 100 Prozent nachhaltigem Kraftstoff betrieben werden.
Die Arbeiten in der neuen Partnerschaft werden an zwei Haupt-Standorten verrichtet. Die Autos werden wie gehabt in Hinwil gebaut, die Antriebseinheiten in Neuburg an der Donau gefertigt.