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Am 19. März 1954 wurde in Ascona am Lago Maggiore die erste genormte aus 18 Bahnen bestehende Minigolf-Anlage nach Plänen des Schweizer Gartenarchitekten Paul Bongni eröffnet.
Die Hindernisse legte Bongni nach den gleichen sportlichen Gesichtspunkten wie beim Großgolf fest. Seine Bahnen ließe er patentrechtlich schützen und gab ihnen den Namen “Minigolf” und schuf damit die Voraussetzung, dass auf der Basis seines Systems baugleiche Anlagen überall nach denselben Kriterien und Massen angelegt werden konnten.
Minigolf hat sich in der Umgangssprache als Sammelbezeichnung für alle Arten von Kleingolfbahnen durchgesetzt. Deren genormte Varianten (Minigolf, Miniaturgolf, Cobigolf, Sterngolf und Filzgolf) werden offiziell als Bahnengolf-Systeme bezeichnet.
Die Geschichte des Minigolfs wurde durch diese Minigolfbahnen deshalb so maßgeblich beeinflusst, weil alle 18 Bahnen einer Anlage genormt waren, d.h., sie waren so konzipiert, dass der Spieler jede Bahn, bei gehöriger Übung natürlich, mit einem einzigen Schlag, einem As, bewältigen konnte.
Die Profis brauchen im Schnitt 19 Schläge, für einen Leihen unvorstellbar!
Die Bahnen unterscheiden sich in ihrem Schwierigkeitsgrad durch unterschiedliche Hindernisse, sind aber in ihrer Gestaltung auf allen Plätzen ähnlich.
“Swiss Miningolf” steht für den Schweizerischen Minigolfsportverand (SMSV). Es stehen zahlreiche Informationen zu vielen Aktivitäten rund um den Minigolfsport zur Verfügung. Dazu gehören Verbandsanlässe, lokale Turniere, sowie nationale und internationale Meisterschaften.
In manchen Unternehmen spielen die Mitarbeiter Minigolf auch im Büro, und es macht auch Spaß.