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Estnisches Start-up und Rolls-Royce spannen zusammen
Das von der Rolls-Royce geleitete Konsortium plant zusammen mit der britischen Regierung und externen Partnern den Bau einer Reihe von Kernkraftwerken auf der Basis von 440-MW-Reaktoren über einen Zeitraum von zehn Jahren, um Ländern auf der ganzen Welt dabei zu helfen, ihre Verpflichtungen zur CO2-Neutralität gemäss dem Pariser Klimaabkommen zu erfüllen. Die geplante Studie wird alle Aspekte eines SMR-Einsatzes abdecken, einschliesslich Netzwerkeignung, Reaktorkühlung, Notfallplanung, Personalwesen, Bewilligungsverfahren, Anlagenökonomie und Lieferkette.
Zum UK-SMR-Konsortium gehören die Unternehmen Assystem, Atkins, BAM Nuttall, Jacobs, Laing O'Rourke, Rolls-Royce und TWI sowie das National Nuclear Laboratory und das Nuclear Advanced Manufacturing Research Centre. Die jetzige Phase des Programms wird von allen Konsortialpartnern und von der UK Research and Innovation (UKRI), die nationale Förderstelle für Wissenschaft und Forschung, gemeinsam finanziert.
Laut Tom Samson, CEO des UK-SMR-Konsortiums, ist die Kernenergie von zentraler Bedeutung bei der Bekämpfung des Klimawandels, für die wirtschaftliche Erholung und für die Gewährleistung der Stromversorgungssicherheit. «Die Kernenergie muss zuverlässig, erschwinglich und investitionsfreundlich sein. Die Art und Weise, wie wir Komponenten produzieren und ein Kernkraftwerk bauen, senkt die Kosten.» Damit seien diese Anlagen gegenüber Offshore-Windparks konkurrenzfähig.
Neben dem SMR der Rolls-Royce evaluiert die Fermi Energia Technologien, die von weiteren Reaktorentwicklern angeboten werden. Darunter ists der BWRX-300 der GE Hitachi, der SSR-W300 der Moltex Energy Ltd., der IMSR-400 der Terrestrial Energy Inc. sowie die SMR der NuScale Power LLC und der Ultra Safe Nuclear Corporation. Die endgültige Wahl der Technologie werde frühestens getroffen, wenn der erste Reaktortyp seiner Art in den USA, Kanada oder Grossbritannien zertifiziert, gebaut und seine Eignung in der Praxis bewiesen worden ist, so die Fermi Energia.