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* 6. Juni 1834 in Wädenswil, † 1897 in Wädenswil, Weinbauer, Pietistischer Philanthrop. (Strassenname).
Als Spross eines alten Wädenswiler Geschlechtes geboren, verlebte Julius Hauser im väterlichen Heimwesen auf der Vorderen Fuhr eine glückliche Jugend. Der musikalische Knabe genoss eine sorgfältige, aber straffe Erziehung und erwarb sich – wie der nachmalige Bundesrat Hauser – im Institut Heer in Horgen eine gute Schulbildung. Seine Eltern hielten ihn früh zu Arbeitsamkeit und Sparsamkeit an und weckten in ihm tief religiösen Sinn. 1845 bezog die Familie Hauser das stattliche Weinbauerngut ob der Kirche, wo Julius an der Seite des Vaters in die vielgestaltige Arbeit eines Rebbauern hineinwuchs.
Durch Predigten des Pfarrers Heinrich Zimmermann am Zürcher Fraumünster angeregt, richtete Julius Hauser im Jahre 1856 auf dem oberen Boden seiner Scheune (im Gebiet der heutigen Sportanlagen «Eidmatt») ein gottesdienstliches Lokal ein, wo fortan jeden Sonntag eine Schar Andächtiger zusammenkam. Der Stiftung des Evangelischen Vereinshauses folgte in den 1870er Jahren – wiederum auf Initiative von Julius Hauser – die Einführung der Sonntagschule. > mehr