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Die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua meldete am Samstag, ein Gericht in Shanghai habe zwei chinesische Firmen zu Schadenersatz in Höhe von umgerechnet mehr als 194.000 Dollar verurteilt. Das Geld müsse an Walt Disney und die konzerneigene Trickfilmtochter Pixar gezahlt werden. Die Beschuldigten hätten Teile aus den Erfolgsstreifen "Cars" und "Cars 2" nachgemacht. Von allen betroffenen Firmen waren zunächst keine Stellungnahmen zu erhalten.
Westliche Konzern beklagen häufig massive Urheberrechtsverletzungen in China. BMW und der US-Basketballstar Michael Jordan haben dort im ablaufenden Jahr entsprechende Prozesse gewonnen. Disney will in der Volksrepublik stark expandieren. Kürzlich eröffnete der US-Medienriese einen Freizeitpark in Shanghai, der 5,5 Milliarden Dollar gekostet hatte.
(Reuters)