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Auslandschweizer SVP’ler wollen mitreden
Heute Freitag findet in Genf der Auslandschweizerkongress statt. Im zehnköpfigen Vorstand der Auslandschweizerorganisation (ASO) sitzt kein einziger Vertreter der SVP. Dies soll sich ändern. Die…
(SVP International) Heute Freitag findet in Genf der Auslandschweizerkongress statt. Im zehnköpfigen Vorstand der Auslandschweizerorganisation (ASO) sitzt kein einziger Vertreter der SVP. Dies soll sich ändern. Die SVP beantragt dem Kongress, Nationalrat Hans Kaufmann (ZH) zu wählen. Auch die grösste Schweizer Regierungspartei muss im ASO-Vorstand vertreten sein.
Die Auslandschweizerorganisation ist wichtig, vertritt sie doch die Interessen von 645’000 im Ausland lebenden Schweizern. Doch die grösste schweizerische Regierungspartei, die SVP, ist im Vorstand der ASO nicht vertreten. So wie es im schweizerischen Bundesrat üblich ist, die grossen vier Parteien ihrer Wählerstärke entsprechend in die Konkordanzregierung einzubinden, so muss angestrebt werden, dass im Vorstand der ASO die grossen vier Parteien zumindest mit einem Vertreter Einsitz nehmen.
Heute gilt es, eine Vakanz im Vorstand der ASO zu schliessen. Die SVP wurde vom ASO-Vorstand nicht kontaktiert und auch nicht angefragt, einen Kandidaten zu stellen. Stattdessen schlug der scheidende Präsident mit FDP-Ständerat Peter Briner seinen Wunschkandidaten vor. Dies wiederum verärgerte Vorstandsmitglied Remo Gysin, welcher darauf seinen SP-Fraktionskollegen Sommaruga zur Wahl nominierte. Doch die Wahl des ASO-Vorstands ist nicht mittels Kooptation, sondern mittels demokratischen Beschlusses des Plenums vorgesehen. Deshalb unterbreitet die SVP International der Versammlung heute den Antrag, Nationalrat Hans Kaufmann (ZH), in den ASO-Vorstand zu wählen.
Mit Hans Kaufmann präsentiert die SVP International einen überzeugenden Kandidaten, der eine reiche Berufserfahrung im Ausland ausweisen kann. Er hat seine Karriere 1973 als Finanzanalyst bei der Zürcher Kantonalbank begonnen. Als Goldminenanalyst in Südafrika und im Rahmen seiner Arbeit in New York vertiefte er seine Fachkenntnisse. 1996 heirate er in der Slowakei. Während seiner rund 20 jährigen Tätigkeit bei der Bank Julius Bär, zuletzt als Chefökonom Schweiz, besuchte er über viele Jahre regelmässig alle wichtigen Finanzplätze der Welt. Heute hat er eine eigene Firma und ist als selbstständiger Wirtschaftsberater in aller Welt tätig.
Die SVP ist überzeugt, dass es im Interesse der ASO ist, alle bedeutenden politischen Kräfte der Schweiz im Vorstand einzubinden – insbesondere die wählerstärkste Partei. Dies ist auch im Interesse der Schweizerinnen und Schweizer im Ausland.
Genf, 17. August 2007