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Es gibt keinen gemeinsamen Anwalt, sondern einer von beiden verzichtet auf einen Anwalt, der Anwalt meiner Frau hat deutlich darauf hingewiesen, ein Anwalt darf nur eine Seite vertreten. Zwar hat der Anwalt nichts negativ beeinflusst, aber er muss immer das Wohl seiner Partei im Auge haben.
Wir haben das so gemacht, ich habe auf einen Anwalt verzichtet, weil es keine Streitpunkte gab und wir uns einig waren, wir uns im Guten getrennt haben (und heute wieder halb zusammen sind). Dann hatte ich übrigens beim Termin (der 10 Minuten dauerte) 4 Wochen Bedenkzeit bekommen bis die Scheidung gültig war, weil ich keinen Anwalt hatte.
Übrigens bei einer älteren Frau kann sich der Altersunterschied auch bei der Rente sehr negativ für den Mann auswirken (sie hat ihre Rente vor der Ehe erworben und ist in der Ehe dann teilweise in Rente und bekommt für diese Zeit die Hälte der Rentenansprüche des Mannes). Bei uns hätte das dazu geführt, dass ich nah am Sozialhilfesatz geendet wäre und sie eine gute Rente gehabt hätte. Wir haben das verhindert in dem sie auf den Rentenausgleich verzichtet hat und ich ihr notariell abgesichert monatlich einen Betrag zahle (so bleibt mir mein Rentenanspruch für immer erhalten).