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In den dreissiger Jahren wandten sich eine Mehrheit von Autoren politischen Extremen zu, näherten sich dem Kommunismus oder dem Faschismus. Zu letzteren gehören Ferdinand Céline, Drieu la Rochelle, Robert Brasillach, Paul Morand, Jacques Chardonne. Sie sind längst zu Klassikern geworden, deren Werke in der «Bibliothèque de la Pléiade» publiziert sind. Wie lassen sich berechtigte Bewunderung für literarische Exzellenz und nicht weniger berechtigte Verurteilung politisch unhaltbarer Positionen vereinbaren? Ist der Widerspruch zwischen Ästhetik und Ethik lösbar oder nicht?