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In der Schwangerschaft arbeitet Ihr Körper auf Hochtouren. Ihn zusätzlich mit sportlichen Höchstleistungen zu belasten, ist nicht sinnvoll.
Wenn Sie eine der folgenden Sportarten schon der Schwangerschaft über längere Zeit ausgeübt haben, ist sie nun nicht zwingend verboten. Allerdings sollten Sie gewisse Einschränkungen vornehmen, die Intensität verringern und sehr gut auf Ihren Körper hören.
Bodybuilding
Anstatt Bodybuilding sollten Sie während der Schwangerscchaft auf ein gemässigteres Krafttraining übergehen. Reduzieren Sie die Gewichte an den Geräten deutlich und trainieren Sie mit leichteren Hanteln, dafür mit ein paar Wiederholungen mehr. Nehmen Sie Schmerzen ernst und legen Sie mehr Pausen ein.
Inline-Skating
Grundsätzlich ist Inline-Skating ein sehr gutes Ausdauer- und Kreislauftraining. Allerdings haben auch geübte Läuferinnen in der Schwangerschaft Schwierigkeiten mit ihrem veränderten Körpergefühl und Gleichgewichtssinn und ein Sturz könnte fatale Folgen haben.
Joggen
Joggen in der Schwangerschaft ist nicht unumstritten. Da Sie mehr an Gewicht mit sich herumtragen, werden der Beckenboden und die Gelenke stärker belastet. Dadurch, dass die Bänder und Sehnen hormonell bedingt weicher werden, sind auch die Gelenke instabiler.
Wenn Sie allerdings eine trainierte Joggerin sind, können Sie weiterlaufen, solange Sie sich dabei wohlfühlen. Denken Sie daran, dass Sie jetzt aber keine neuen Bestzeiten aufstellen, sondern einfach Ihre Fitness erhalten sollten. Hören Sie auf Ihren Körper und passen Sie das Tempo und die Intensität entsprechend an. Wenn Sie während des Joggens noch genügend Puste haben, um sich zu unterhalten, ist es richtig.
Viele Frauen sind beim Joggen schneller kurzatmig oder bekommen Seitenstechen. In diesem Fall sollten Sie mit dem Joggen aufhören und als Alternative zum Nordic Walking oder Power-Walking wechseln. Wenn Sie Wasser mögen, versuchen Sie es mit Aquajogging.
Rudern
Die Ruderbewegung beansprucht die gerade Bauchmuskulatur stark. Die schnellen Beschleunigungen und die ruckartigen Bewegungen sind in der Schwangerschaft ungeeignet. Rudern Sie aber mit fliessenden Bewegungen und geringem Widerstand, können Sie dies tun, solange Sie sich wohlfühlen.
Ski- und Snowboard fahren
Ski und Snowboard fahren ist für Schwangere nur bedingt geeignet. Einerseits ist Ihr Ihr Schwerpunkt verändert und der Gleichgewichtssinn beeinträchtigt. Andererseits besteht eine erhebliche Sturzgefahr und das Risiko, auf der Piste angefahren zu werden, muss berücksichtigt werden. Ab 2000 Metern könnten Sie ausserdem bereits die dünnere Höhenluft spüren und kurzatmig werden.
Schlitteln
Auf präparierte Schlittelpisten kann das Tempo hoch sein und allfällige Stürze heftig. Nicht zu unterschätzen sind auch die Erschütterungen und die Gefahr von Zusammenstössen.
Stand-Up-Paddling (SUP)
Das Stand-Up-Paddeln erfordert eine gute Balance und fördert Gleichgewicht, Kraft und Ausdauer. Vor allem Schultern und Arme sowie die Bauchmuskeln werden trainiert. Stehen, Balancieren und Schwimmen sind auch in der Schwangerschaft kein Problem. Aber ein Sturz vom Board kann nur schlecht kontrolliert werden. Ratsamer ist daher das Paddeln auf Knien oder im Sitzen.
Tennis und Squash
Tennis und Squash sind wegen der abrupten Spurt- und Stoppbewegungen eher nicht für die Schwangerschaft geeignet. Durch die Drehbewegung beim Schlagen werden die Bandscheiben der unteren Wirbelsäule stark belastet.
Thai-Boxing
Wegen der Sturzgefahr kann Schwangeren das Thai-Boxing nur mit Vorbehalt empfohlen werden. Betreiben Sie diesen Sport aber schon lange und sind entsprechend gut trainiert, können Sie bis zum Beginn des letzten Schwangerschaftsdrittels thaiboxen, sollten dabei aber zunehmend auf Kick-Übungen verzichten. Im letzten Drittel wird Ihnen der Bauch vermutlich im Weg sein und das veränderte Gleichgewichtsgefühl kann Sie leicht aus der Balance bringen.
Windsurfen
Wenn Sie gut trainiert und erfahren sind, ist in den ersten zwei Dritteln der Schwangerschaft bei geringerer Windstärke nichts gegen das Surfen einzuwenden. Gegen Ende der Schwangerschaft wird es wahrscheinlich mühsam werden, die Balance zu halten und die Bauchmuskulatur kann zu stark beansprucht werden.
von der swissmom-Redaktion empfohlen
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