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Das Schweizer Springreiter-Quartett mit Janika Sprunger, Paul Estermann, Niklaus Rutschi und Steve Guerdat belegte im Nationenpreis von Schweden in Falsterbo mit 20 Punkten lediglich den siebten Rang, dies nachdem man im vergangenen Jahr noch siegreich vom Platz ging. Gewonnen wurde die sechste Etappe der Europa Division I im Stechen von den Niederlanden, gefolgt von Deutschland und Irland.
Vielleicht war es die Startnummer eins die den Eidgenossen kein Glück brachte, obwohl Startreiterin Janika Sprunger mit dem zwölfjährigen Niederländerhengst Aris CMS in der ersten Runde einen makellosen Auftritt zeigte. Die Baselbieterin konnte ihre tolle Leistung in der Reprise jedoch nicht bestätigen und musste sich zwei Vorkommnisse notieren lassen. Paul Estermann, der auf den elfjährigen Oldenburgerwallach Lord Pepsi vertraute, brachte insgesamt zwölf Punkte (8 + 4) ins Ziel.
Niklaus Rutschi – der in dieser Saison das erste Mal ein Aufgebot für einen Fünfstern-Nationenpreis erhielt – startete mit dem neunjährigen CH-Wallach Cardano. Im ersten Umgang gab es ein Fehler beim Einsprung in die zweifache Kombination nach dem Wassergraben, in der zweiten Runde blieb der Alberswiler dann aber fehlerfrei und zeigte so die insgesamt beste Schweizer Leistung.
Schlussreiter Steve Guerdat sattelte die neunjährige Franzosenstute Ulysse des Forets. Zwei Abwürfe in der Initialrunde, noch einer dann in der Resprise, dies das Ergebnis für den Jurassier.
Für die Schweiz war Falsterbo ein «Punkteplatz». Mit total 300 Zählern liegen die Eidgenossen an fünfter Stelle in der Qualifikation für den lukrativen Final in Barcelona (ESP) Ende September. In Führung liegen nach wie vor die Italiener, gefolgt von Deutschland und Schweden. In der Zwischenzeit haben alle acht Nationen mindestens vier zählbare Nationenpreise absolviert (es zählen am Schluss die besten vier Resultate); die Zwischenrangliste kann nun erstmals als «aussagekräftig» bezeichnet werden.
Die nächste «Punktestation» der Schweiz ist der Nationenpreis von Hickstead (GBR) am 28. Juli.
Die erste Hürde bei der Einführung des Weltcups der Springreiter 1978 war die FEI-Springkommission. Sie tagte am ersten Maiwochenende 1978 in Brüssel. Mit einem schwachen Vorsitzenden, dem Polen...
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