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SCB-General Marc Lüthi sagt, warum er davon ausgeht, dass seine Kabinenpredigt nach der Niederlage in Biel (3:4 n.V.) Wirkung zeigen wird.
War Ihr Kabinenauftritt für den Fall einer Niederlage geplant oder haben Sie sich spontan dazu entschieden?
Marc Lüthi: Ich habe mich spontan dazu entschieden. Es war an der Zeit.
Wann sind Sie zuletzt so vor den Spielern aufgetreten?
Ich kann mich nicht an einen solchen Auftritt erinnern. Das muss Jahre her sein.
Nun haben Sie die Sache überschlafen. Glauben Sie, dass Ihre gestrige Kabinenpredigt etwas gebracht hat?
Ja.
Wie kommen Sie zu diesem Schluss?
Ich habe nicht nur getobt. Ich hatte auch eine positive Botschaft.
Beim Toben?
Es ist mir um eine andere Sicht der Dinge gegangen. Ich habe versucht, positiv zu sein. Es ist in letzter Zeit genug kritisiert worden. Ich habe den Spielern erklärt, dass ich unbedingt daran glaube, dass sie es schaffen werden und dass sie gut genug sind.
Ist der Trainer auch gut genug?
Ich äussere mich nicht mehr zur Trainerfrage.
Aber Sie haben nur noch bei den Trainern Spielraum. Bei den Spielern nicht.
Das ist uns allen klar. Aber es geht nicht um den Trainer. Es geht darum als ganzes Team aus diesem Schlamassel zu kommen. Es geht darum, dass jeder Spieler die vorgegebene Taktik umsetzt und bei jedem Einsatz sein Bestes im Interesse des Teams gibt. Oder anders gesagt, dass jeder Mann nur ein Ziel vor Augen hat: Siegen!
Welche Massnahmen bleiben dann?
Darüber kann ich mit Ihnen doch nicht reden!
Also kein Plan B?
Wenn Sie das meinen: Wir haben Plan B und C und D …
… der bestmögliche Nothelfertrainer wäre Larry Huras?
Ja? Wir können ja auch den John holen.
John van Boxmeer tut sich das nicht mehr an.
Ich meinte John Slettvoll.
Wie sind eigentlich die Reaktionen auf die Krise aus dem Umfeld der Sponsoren?
Sie können sich ja vorstellen, dass in dieser Situation niemand glücklich ist.
Aber Sie werden nicht mit Rücktrittsforderungen konfrontiert?
Nein.