Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03141.jsonl.gz/3522

Der Begriff «Kredit» ist im heutigen Wirtschaftsleben von zentraler Bedeutung.
Ein Kredit kommt dann zustande, wenn eine Person (der Kreditgeber oder Gläubiger) einer anderen Person (dem Kreditnehmer oder Schuldner) Geld für eine bestimmte Zeit gegen eine Gegenleistung ausleiht. Als Personen können auch Firmen und andere juristische Personen fungieren.
Die Gegenleistung besteht in der Regel aus einer Zinszahlung. Das heisst also, dass der Kreditnehmer dem Kreditgeber nicht nur den ausgeliehenen Betrag, sondern zusätzlich Kreditzinsen schuldet. Diese Zinsen müssen in der Regel in definierten Raten vom Kreditnehmer abbezahlt werden.
Zusätzlich zu den geschuldeten Kreditzinsen können weitere Gebühren dazukommen, zum Beispiel Kosten für Administration und Versicherung. Im Fall von Schweizer Konsumkrediten müssen die effektiven Zinssätze alle üblichen Kreditkosten abbilden.
Es ist üblich, dass Kreditgeber Kredite in Abhängigkeit zur Bonität (Kreditwürdigkeit) der Kreditnehmer vergeben. Dabei gilt die Regel: Je besser die Bonität des Kreditnehmers, desto tiefer der verlangte Kreditzinssatz.
Die Kreditvergabe stellt für die meisten Banken im Rahmen des Zinsdifferenz-Geschäfts das wichtigste Geschäftsfeld dar.
So sind in der Schweiz Hypotheken-Kredite für viele Banken von zentraler Bedeutung. Auch Firmenkredite und Privatkredite sind wichtige Geschäftsfelder.