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Ethics – Digital Ethics
Ethik (engl. Ethics) ist ein Teilbereich der Philosophie. Die Ethik bzw. die Ethikerinnen und Ethiker befassen sich mit Voraussetzungen und Bewertung moralischen Handelns (zur Moral nachfolgend). Sie reflektieren das Handeln und suchen Begründungen für moralisch gutes Handeln.
Die digitale Ethik (engl. Digital Ethics) als Erweiterung der Ethik analysiert, welche legitimen Handlungsoptionen aus der Entwicklung, dem Einsatz und der Anwendung digitaler Technologien sich ergeben. Dabei kann die digitale Ethik auf das bereits zur Verfügung stehende analytische Instrumentarium der Ethik zurückgreifen. Die digitale Ethik ist damit angewandte Ethik.
Sitte
Sitte bzw. Sitten sind für bestimmte Lebensbereiche einer Gemeinschaft geltende, dort übliche, als verbindlich betrachtete Gewohnheiten, Gepflogenheiten, die im Laufe der Zeit entwickelt und überliefert wurden. Sitte bzw. Sitten haben eine Aussenwirkung in dem Sinne, als deren Nichteinhaltung durch das Individuum in der Gemeinschaft Konsequenzen haben können.
Moral
Bei der Moral handelt es sich um die Gesamtheit von ethisch-sittlichen Normen, Grundsätzen, Werten, die das zwischenmenschliche Verhalten einer Gesellschaft regulieren, die von ihr als verbindlich akzeptiert werden. Dabei geht es um die inneren Überzeugungen des Individuums. Ein Verstoss gegen Moralvorstellungen wird als Unmoral bezeichnet. Amoral benennt das Fehlen bzw. die bewusste Zurückweisung von Moralvorstellungen, bis hin zur Abwesenheit von moralischer Empfindung.
Recht
Recht ist die Gesamtheit von Verhaltenseisregeln, die von einer Gemeinschaft gewährleistet bzw. durchgesetzt werden. Recht entsteht entweder als Gewohnheitsrecht, indem Regeln, die von der Gemeinschaft als verbindlich akzeptiert werden, fortdauernd befolgt werden, oder als gesetztes (positives) Recht, das von staatlichen oder überstaatlichen Gesetzgebungsorganen oder von satzungsgebenden Körperschaften geschaffen wird. Recht liegt häufig Sitte und Moral zugrunde bzw. bilden dessen Vorläufer.