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2000 - 2010
In der Saison 2000/01 scheiterte einerseits die 1. Mannschaft wiederum in den 3./2. Aufstiesspielen, andrerseits vermied das Reserveteam knapp den Abstieg in die 5. Liga.
Ein weiteres Merkmal war der Austritt aus der Juniorengruppierung Bechburg.
Auf Grund eines zu wenig erzielten (oder eines zuviel erhaltenen) Tores verpasste das Fanionteam Ende Saison 2001/02 die Aufstiegsrunde.
In den letzten Jahren des vergangenen Jahrtausends begann auch ein Wandel in den unteren Fussballregionen. Da einige gute Spieler abwanderten, um in höheren Ligen ihr Glück zu versuchen, musste die eigene Mannschaft durch Zuzug auswärtiger Spieler verstärkt werden. Weitere Neuerungen sind die Einführung eines Sponsorings und das Erstellen eines Matchprogrammes.
Eine Vereinschronik befasst sich vorwiegend mit den Begebenheiten der 1. und 2. Mannschaft. Diese wäre jedoch unvollständig, würde man die anderen Teams unerwähnt lassen.
Einen wichtigen Beitrag zu unserem Vereinsleben leisten die älteren Semester, nämlich die Senioren und Veteranen. Nebst den fussballerischen Höhepunkten (z.B. Schweizer-Cup-Spiele gegen Sion oder Luzern) ist auch ihre Arbeit neben dem Sportplatz von immenser Bedeutung. Ohne sie wäre ein Vereinsleben undenkbar.
Auch die Youngsters, unsere Junioren, verzeichneten grosse Erfolge (z.B. Mitwirkung in der Inter- B-Meisterschaft; Aufgebote einiger Talente in Kant. Juniorenauswahlen; Teilnahme am Kant. Juniorenlager, Organisation eigener Hallenturniere).
Die dritte Gruppe ist die wichtigste. Bei Niederlagen sind sie die Sündenböcke, bei Siegen ein notwendiges Übel. Damit meine ich unsere Schiedsrichter, denen man oft nicht die notwendige Aufmerksamkeit schenkt, aber ohne sie läuft nichts auf dem Spielfeld. Es ist sicher angebracht, diesen (ehemalige und aktive) bestens zu danken.
In all den vergangenen 75 Jahren wurden auch etliche Kontakte über die Grenzen hinaus geknüpft (z.B. Paris, Wien, Mülhausen, Osthofen).
1985 gewann unser Verein am internat. Turnier in Niederdorf den 1. Preis im “Cup der Nationen“. Das wäre eigentlich nichts ausserordentliches, aber dieser Sieg wurde nicht, wie üblich, auf dem Fussballfeld errungen, sondern es war ein Sängerwettbewerb. Der Siegessong war ... unser FC-Lied!!
Mit verschiedenen Aktivitäten war und ist unser Verein bestrebt, eine positive Finanzlage zu erzielen. Waren es früher der Enicar-Cup, der Maskenball, das Oktoberfest und der Lottomatch; so sind es heute der Paul Senn-Cup mit Dorfturnier; der Sponsorenlauf, die Abendunterhaltung mit eigener Theatergruppe und der Ziebelimäret.
Mit dem alljährlich wiederkehrenden Angebot im “Ferienpass“ leistete unser Verein auch einen Beitrag gegenüber der Öffentlichkeit.
Unsere Sportplatzanlage hat auch schon etliche Höhepunkte erlebt. Nebst den Aufstiegsspielen und dem Eröffnungsspiel Basel – Xamax Neuenburg sind das Alpencup-Spiel YB – Voest Linz; das Schweizer-Cup-Spiel Oensingen – Old Boys (NB) und das U 16-Juniorenländerspiel Schweiz – Belgien zu erwähnen.
Auch wir – nicht nur das altehrwürdige und jetzt abgerissene Wembley-Stadion - besitzen einen heiligen Rasen, denn auf unserer Sportanlage wurden schon 2 Primizen zelebriert.
Ein denkwürdiges Datum ist der 16.12.02. Da wurde dem FC Oensingen an der Budgetgemeindeversammlung eine Beitragsleistung à fonds perdu sowie ein zinsloses Darlehen für den Umbau und die Erweiterung des Clubhauses gewährt. Die Arbeiten – mit initiativer Eigenleistung unserer Vereinsmitglieder – wurden unverzüglich in Angriff genommen, so dass die Einweihung in einem würdigen Rahmen gefeiert werden konnte.
Der heutige Vereinsbetrieb kann und darf nicht mehr mit demjenigen früheren Jahre verglichen werden. Die Betriebskosten wie Platzunterhalt, Ballmaterial, Sportdress, Schiedsrichterspesen, Gebühren jeglicher Art – um nur die grössten “Brocken“ zu nennen – stellen eine grosse finanzielle Belastung dar.
Ohne die Unterstützung durch Gemeindebehörden, Gewerbe, Sponsoren, Supporter, Gönner, Passivmitglieder, Matchbesucher, sowie Dress- und Ballspender wäre dies nicht mehr verkraftbar.
Diese, unserem Verein immer und immer wieder erwiesene Bereitschaft verdient Dank und Anerkennung!
(Text von Anton Senn)