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Siyanda Ngidi – «Irgendwann möchte ich meine eigene Firma besitzen und Absolventen des Sweetdale Skillscenters anstellen.»
Siyanda Ngidi wurde vor 24 Jahren in einer sehr armen Familie geboren. Mit nur 8 Jahren verlor der Junge innerhalb eines Jahres beide Elternteile. Dieses traurige Erlebnis beeinflusste sein junges Leben gravierend. Es war schwierig für ihn, damit umzugehen und er hat oft darunter gelitten. Mit dem Prozess des Erwachsenwerdens, lernte Siyanda mit der Situation zurechtzukommen und musste sich eingestehen, dass er sein zukünftiges Leben ohne seine Eltern bewältigen muss.
Die unglückliche Lebenssituation bestärkte ihn, sich umso mehr zu motivieren, seine Schule abzuschliessen und sein Leben um 180 Grad zu drehen. Dies hat er vor allem auch Guardian, der Zwillingsschwester seiner Mutter, zu verdanken. Seit dem Tod seiner Eltern spielt sie eine wichtige Rolle für ihn und er ist ihr für ihre Unterstützung sehr dankbar.
Im Jahre 2018 wies seine Tante ihn auf das Sweetdale Skillscenter hin. Nach erfolgreicher schriftlicher und mündlicher Bewerbung konnte er seine Ausbildung als Metallbauer auf dem Sweetdale Camp beginnen.
Teil des Sweetdale Skillscenters zu sein, hat sein Leben positive verändert. Siyanda lernte mit den unterschiedlichsten Menschen zu kommunizieren, ausserdem lehrte ihm das Skillscenter nie aufzugeben, egal wie schwierig und hart das Leben auch sei. Dank der Ausbildungszeit im Sweetdale Skillscenter lernte er zu verstehen, was «arbeiten» bedeutet. Ebenso lernte er mit den anderen Studenten Ideen zu kombinieren und daraus ein vielversprechendes Resultat zu erreichen, aus Fehlern zu lernen und vor allem auch, sich und andere Menschen zu respektieren.
Der Wille, das Leben zu ändern, hielt bis zum Schluss der Ausbildungszeit an. Siyandi Ngidi schloss die Ausbildung als Metallbauer am 12. April 2019 so erfolgreich ab, dass er sogar als Assistenztrainer im Departement für Metall auf dem Sweetdale Camp angestellt wurde.
Sein Traum ist es, eines Tages ein qualifizierter Hersteller von Wasserboilern zu sein und eine eigene Firma zu führen, in der er Absolventen vom Sweetdale Skillscenter anstellen kann.
Siyandis Ziel ist es, das Leben anderer Menschen zu verändern – so wie das Sweetdale Skillscenter sein Leben änderte.
Fikiswa Maquthu - «Ich bin glücklich und stolz eine Frucht des Sweetdale Skillscenters zu sein.»
Fikiswa Maquthu wurde 1989 in Bizana, Eastern Cape, als jüngste von sieben Geschwistern geboren. Im Alter von 5 Jahren verstarb ihre Mutter und so wuchs sie in einer Kinderfamilie auf.
Trotz diverser Schicksalsschläge in ihrer Familie liess sich Fikiswa nicht unterkriegen und besuchte erst eine Primarschule und anschliessend die High School Macushwa in Margate.
Im Rahmen des Programmes "learning for earning" an der High School trafen Sybille und Roland Wenger erstmals auf die eher zurückgezogene und zurückhaltende, aber sehr überlegte Schülerin.
Durch den ersten Besuch auf dem Sweetdale Camp wurde ihr durch die vielen Herausforderungen bewusst, was sie durch den Glaube an sich selbst alles erreichen kann.
Auch lernte sie über ihre Probleme und Ängste der Vergangenheit zu sprechen, sowie ihre Gefühle und Träume auszudrücken. Die ersten Erfahrungen auf dem Sweetdale Camp öffneten ihr die Augen und lehrten sie, mit Zuversicht in die Zukunft zu blicken.
Nach der abgeschlossenen High School zog es sie mit 22 Jahren wieder an ihren Heimatort ans Eastern Cape zurück, wo sie heiratete und zwei Söhne zur Welt brachte. Jedoch fand sie nicht die erhoffte Arbeit in Bizana. Ambitioniert wie sie war, nahm sie den langen Weg nach Margate unter die Füsse, wo ihre Cousine Nandipha bis 2017 als Köchin im Sweetdale Camp angestellt war. Sie fragte erfolglos nach einer Jobmöglichkeit, da bedauerlicherweise zu diesem Zeitpunkt keine Arbeitsstellen verfügbar waren.
Dennoch wollten Sybille und Roland Wenger einer so willensstarken jungen Frau den Einstieg in den ersten Lehrgang des Skillscenters ermöglichen, so dass sie am 18. Januar 2017 mit dem Lehrgang «Hospitality» im Skillscenter starten konnte.
Fikiswa war während der zehnmonatigen Ausbildung immer sehr engagiert und fokussiert. Es war zu spüren, dass sie in dieser, ihr ermöglichten Ausbildung die einzige Chance sah, etwas Sinnvolles zu lernen und danach einen Job zu bekommen. Seit der Eröffnung im Oktober 2017 arbeitet sie nun als Service-Fachangestellte im Restaurant The Packshed auf dem Sweetdale Camp.
Ein Sprung ins kalte Wasser – ja, das war es allemal. Noch nie zuvor besuchte Fikiswa vorher ein Restaurant, geschweige denn war ihr bekannt, wie man drei Teller gleichzeitig trägt oder eine Weinflasche korrekt entkorkt. Im Basislehrgang des Skillscenters eignete sie sich ein grosses Grundwissen an, welches sie im Restaurant anwenden und vertiefen konnte, ganz nach dem Motto: Learning by doing. Die anfänglichen Unsicherheiten konnte sie schnell beiseitelegen und trat nun selbstbewusster vor die Gäste.
Heute ist Fikiswa eine nicht mehr wegzudenkende Stütze im The Packshed Team. Sie übernimmt jederzeit von sich aus Verantwortung und ist sehr pflichtbewusst. Sie ist immer hilfsbereit, engagiert, offen, ehrlich und ihre zuvorkommende und freundliche Art wird von allen Gästen, Mitarbeitenden sowie Lieferanten sehr geschätzt. Die Freude ist ihr anzusehen, wenn Gäste das Restaurant auch aufgrund ihres überdurchschnittlich guten Services und ihrem tadellosen Auftreten mit einem Lächeln und überaus zufrieden verlassen.Darauf kann sie durchaus stolz sein. Stolz darauf, was sie gelernt und erreicht hat und darauf, dass der Erfolg des Restaurants zu einem Teil auch ihr zu verdanken ist.
Mai 2019
Von Mitte Oktober bis Anfang November 2019 ist eine zweiwöchige Reise an die Ostküste Südafrikas geplant, inklusive Besuch des Sweetdale Camps. Anmeldungen sind bis zum 27. März 2019 per Mail an den Verein AYOBA, bzw. an Frau Claudia Schenk zu senden.
Genauere Infos entnehmen Sie der Offerte. Bei Fragen sind wir gerne für Sie da.
Die Generalversammlung fand am 12. März 2019 im Kirchenzentrum Leue statt.
Am Sonntag, 13. Januar 2019, um 11:30 veröffentlichte das Radio SRF1 im Rahmen ihrer Sendung "Die fünfte Schweiz" einen Bericht über den Einsatz der Familie Wenger in Südafrika.
Einen kurzen Bericht zur ausgestrahlten Sendung finden Sie hier.
Foto: Roland und Sibylle Wenger
"Niemals zuvor bin ich durch solch entlegene Gegenden geradelt, bei Tag und Nacht, auf weiter Flur alleine und doch immer wieder auf Leben gestossen. Farmer in endlosen Weiten, unbekannte Tiere die durch mein Licht gehüpft und gerannt sind und immer wieder die unzähligen Sterne, die mich zum innehalten bewogen haben. Kameradschaft in den raren Momenten, in denen ich nicht alleine unterwegs war. Eine Reise nicht nur von A nach B, nein wortwörtlich eine Erfahrung für die ganzen Sinne, einmalig, fantastisch, atemberaubend.", berichtet Eric Stricker voller Stolz nach dem erfolgreichen Absolvieren des härtesten Mountainbikerennens der Welt - "The Munga MTB".
Die 1000 Kilometer von Bloemfontain nach Kapstadt bewältigte Eric im Zeitraum vom 28. November bis zum 3. Dezember 2018. Gleichzeitig sammelte Eric Spenden für das "Learning for Earning"-Programm.
Der Verein AYOBA gratuliert Eric Stricker für seine beachtliche Meisterleistung und den wohltätigen Einsatz für das "Learning for Earning"-Programm und bedankt sich ganz herzlich!
Möchten Sie ebenfalls Gutes tun? Dann unterstützen Sie das "Learning for Earning"-Programm mit einer Spende:
Zürcher Kantonalbank Clearing Nr. 700 BIC (SWIFT) ZKBKCHZZ80A
Postkonto 80-151-4
IBAN <iban-pii>
Am 6. Oktober 2018 fand in der reformierten Kirche Meilen ein Benefizkonzert mit Matthias Kofmehl, dem bekannten Schweizer Hornisten und dem Komponisten Carl Rütti statt. Die Kollekte im Wert von 6'681.75 Schweizer Franken ging zu Handen des AYOBA-YES-Programms (neu: "Learning for Earning"-Programm). In feierlichem Rahmen konnte der Check Roland und Sibylle Wenger Anfang November persönlich überreicht werden.
Foto: Roland und Sibylle Wenger bei der Checkübergabe durch Thomas Albiez.
Foto: Roland und Sibylle Wenger erhalten von Stephan Keller (Mitte) den symbolischen Check von über 12'000 Franken.
Foto: Stephan (rechts) glücklich am Ziel.
Foto: Stephan umringt von Mitarbeitern und Studierenden des Skills Centers.
Stephan Keller hat es geschafft! Am Montag 23.04.2018 hat er am Vormittag um 7 Uhr den Munga Trail erfolgreich beendet. Wir gratulieren Stephan für diese grossartige Leistung. 420 km in weniger als 5 Tagen zu laufen ist äusserst beachtenswert. Stephan hat sich zum Ziel gesetzt, die Strecke in der vorgegebenen Zeit abzulaufen und hat das mit Bravour erreicht.
Der restliche Vorstand des Vereins AYOBA, die Vereinsmitglieder und ganz besonders die Kinder und Jugendlichen, denen dieser Lauf gewidmet ist, danken für die grossartige Leistung.
Am 1. November 2018 hat Stephan die eingegangenen Spenden von über 12'000 Schweizer Franken der Familie Wenger persönlich überreicht.
Stephans Lauf hat viele Menschen motiviert, den Verein AYOBA und das YES-Programm (neu: "Learning for Earning"-Programm) in Südafrika mit Spenden zu unterstützen. Der Lauf geht im AYOBA-YES Progamm tagtäglich weiter: Sind Sie beeindruckt? Wollen Sie auch helfen? Dann haben Sie hier die Möglichkeit:
Zürcher Kantonalbank Clearing Nr. 700 BIC (SWIFT) ZKBKCHZZ80A
Postkonto 80-151-4
IBAN <iban-pii>