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In den Kantonen Waadt und Freiburg liefen seit letztem Sommer zwei Untersuchungsverfahren: Dies nach der Serie von zwölf Bränden in der Freiburger und Waadtländer Broye, bei der zahlreiche Tiere umkamen. Die Brände sorgten schweizweit für Aufsehen, denn dem Feuer fielen 85 Tiere zum Opfer. Nun stehen die Untersuchungen laut Mitteilung der Freiburger Staatsanwaltschaft vor dem Abschluss, und der Kanton Freiburg übernimmt den Fall vollständig. Denn: «Der erste Brand fand auf Freiburger Grund statt», sagt Raphaël Bourquin den FN. Der stellvertretende Generalstaatsanwalt leitet nun die Untersuchung.
Am 5. August wurde ein 22-jähriger Freiburger in Untersuchungshaft genommen; dort ist er noch immer. «Es besteht Rückfallgefahr», sagt Bourquin. «Wir haben Beweise, die ihn mit jedem der gelegten Brände in Verbindung bringen.» Der Mann hat aber nur gestanden, den Brand vom 5. August gelegt zu haben; sonst streitet er alle Vorwürfe ab. Ein psychiatrisches Gutachten wurde erstellt; sowohl der Verdächtige wie auch die Freiburger und die Waadtländer Untersuchungsbehörden haben jedoch noch Zusatzfragen gestellt.
Bourquin geht davon aus, dass er den Fall im Verlauf der zweiten Jahreshälfte ans Gericht überweisen kann.