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Die Globalstrahlung, also die gesamte Sonneneinstrahlung auf der Erde, setzt sich aus drei Faktoren zusammen: die direkte Strahlung, die diffuse Strahlung und Reflexionsstrahlung. Ihr Anteil variiert und ist von vielen verschiedenen Faktoren abhängig.
Die direkte Strahlung ist der Anteil der Sonneneinstrahlung, der direkt auf der Erdoberfläche ankommt. Der Anteil direkter Strahlung wird vor allem durch Streuung der Sonneneinstrahlung, durch Reflexionen sowie Absorption von Teilen der direkten Strahlung vermindert. Während auf die Atmosphäre die direkte Strahlung mit einer Intensität von rund 1340 W/m2 auftrifft, sind es an der Oberfläche nur noch rund 1000 W/m2, wobei hierin schon die diffuse Strahlung und Reflexionsstrahlung enthalten sind.
Der Anteil der direkten Strahlung an der Globalstrahlung variiert. Er ist nie gleich, da er von
dem geografischen Standort, der Jahreszeit, Wettbedingungen, Klimabedingungen, Meereshöhe und Luftverschmutzung und Ähnlichem abhängt. In Nordeuropa beträgt der Anteil an direkter Strahlung im
Jahresdurchschnitt rund 50 % der Globalstrahlung. Der Anteil an direkter Strahlung verhält sich proportional zur Menge der Globalstrahlung: Je höher die Globalstrahlung ist, umso höher ist auch
der Anteil an direkter Strahlung.