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Die Schweizer Grossbank UBS hat den früheren Mitherausgeber und Chef des «Wall Street Journal Asia» verpflichtet. Er soll sein Beziehungsnetz spielen lassen.
Der ehemalige Mitherausgeber und Chef des «The Wall Street Journal Asia» Peter Stein (Bild) wurde am 3. Januar 2012 zum Head of Group Governmental Affairs Asia-Pacific (APAC) ernannt, wie das Branchenportal «Wealth Briefing Asia» in einer Mitteilung berichtet.
«Aufgrund der zunehmenden Bedeutung der APAC-Region für die UBS ist es unerlässlich, dass wir unser Verständnis dieser Region erweitern, sowohl im Interesse des Unternehmens als auch in der Beziehung zu hochrangigen Mitgliedern der Regierung», schreibt Chi-Won Yoon, Chairman und CEO Asia Pacific, in einer internen Mitteilung zur Stellenbesetzung von Peter Stein.
Vom Wissensschatz profitieren
Ab 2005 war Stein Leiter der zur News Corporation angegliederten Zeitung «The Wall Street Journal» und Mitherausgeber der asiatischen Ausgabe. Er leitete ein Team von Journalisten, welches die Finanzbranche, die Finanzmärkte sowie die wirtschaftlichen und unternehmerischen Trends im asiatischen Raum abdeckte.
Zuvor war er sieben Jahre als Chefredakteur vom «The Wall Street Journal Asia», wo er insgesamt fast 20 Jahren tätig war. In den achtziger Jahren lehrte und studierte er in Wuhan in China. Von da her spricht Stein sowohl Kantonesisch als auch Mandarin.
«Wealth Briefing Asia» bezeichnete es als ungewöhnlich für eine Bank, einen Journalisten mit einer so hohen Aufgabe ohne Bankerfahrung zu ernennen. Die UBS liess dazu jedoch verlauten, dass Stein «umfangreiches Wissen über das wirtschaftliche Umfeld und die Finanzmärkte in der Region, und ein tiefes Verständnis der regionalen wirtschaftlichen und politischen Landschaft» habe.