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Der Chinakohl ist ein asiatisches Blattgemüse, das auch bei uns in jedem gut sortierten Supermarkt und selbst bei den Discountern zu bekommen ist. Er stammt tatsächlich aus China und wurde dort erstmals im fünften Jahrhundert unserer Zeitrechnung kultiviert. Man vermutet, dass er aus einer Kreuzung des Senfkohls mit der Speiserübe entstanden ist. Ein enger Verwandter des Chinakohls ist der Pak Choi.
Er bildet einen schmalem, sehr kompakten Kopf und kann ein Gewicht von bis zu drei Kilogramm auf die Waage bringen. Er ist ganzjährig verfügbar und wird in vielen asiatischen Küchen als Gemüse in Suppen, Wokgerichten und Salaten verwendet. In Korea wird daraus die universelle Beilage Kimchi hergestellt.
Chinakohl wird in seiner Heimat als “großes weißes Gemüse” (大白菜) bezeichnet, während er bei uns auch “Pekingkohl”, “Selleriekohl” oder “Japankohl” genannt wird. In Thailand nennt man ihn “Pak Khad Kow” (ผักกาดขาว), in Japan “Hakusai” (白菜), in Korea “Baechu” (배추) und im englischsprachigen Raum spricht man von “Napa cabbage” oder “Chinese Leaf”.