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Die EU-Kommission verklagt Ungarn wegen angeblicher Verstösse gegen EU-Recht vor dem Europäischen Gerichtshof. Dabei geht es um ein Gesetz zur Einschränkung öffentlicher Information über Homosexualität und Transsexualität, wie die Behörde am 15. Juli in Brüssel mitteilte. Das ungarische Homosexuellen-Gesetz bezweckt vor allem den Kindesschutz. Es trat im Juli 2021 in Kraft und verbietet Publikationen, die Kindern zugänglich sind und nicht-heterosexuelle Beziehungen darstellen. Auch Werbung wird verboten, in der Homosexuelle oder Transsexuelle als Normalität erscheinen.
(dpa)