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meine persönliche Definition ist: Krank-sein ist ein Daseins-Zustand. Und wenn man Krankheiten (nur) hat, so kann man sie auch wieder loslassen, weggeben, verlieren... verstehst Du? Deshalb unterscheide ich da ganz genau.
Was wirklich Krank-sein ist kann ich gar nicht definieren, weil ich das nicht kenne.
für mich sind Pierre de Forets Gedanken nicht so neu. Ich habe seinerzeit Jane Roberts "Seth" gelesen, Rüdiger Dahlkes "Krankheit als Weg" (und viele seiner ähnlichen Bücher), ich habe Carlos Castaneda verschlungen und habe mich mit Jochen Kirchhofs (Naturphilosoph) "Anderswelt" beschäftigt.
Krankheit ist für alle genannten und viele ähnlich Schreibenden, das, was in den Körper rutscht (somatisiert), das davor in der Seele entstanden ist (Uta, lassen wir in dem Zusammenhang alle aggressiven, von Außen kommenden Ereignisse wie Vergiftungen oder Pistolenschüsse beiseite). Wenn ich Kopfweh oder gar Migräne hätte, wäre ich natürlich krank. Aber meine erste Frage wäre: Warum? Weswegen schickt mir mein Körper dieses Signal? Was habe ich gemacht, was ist die Ursache, dass mein Körper so reagiert.
(Uta, lassen wir in dem Zusammenhang alle aggressiven, von Außen kommenden Ereignisse wie Vergiftungen oder Pistolenschüsse beiseite...
Ist das dann nicht inkonsequent? Entweder steckt hinter allen Ereignissen wie z.B. Pistolenschuss oder Vergiftung ein tieferer Sinn, den es zu ergründen gilt, so man noch dazu kommt. Oder: es ist eher nicht so.
Man kann sich doch nicht aussuchen, welche Ereignisse/Krankheiten nun zum eigenen Weltbild passen oder nicht.
in einem grösseren Zusammenhang, mag das wohl stimmen, wie Uta es sieht. Aber dieser grössere Zusammenhang, wer vermag den schon als solchen zu erkennen, und bewusst korrigierend einzgreifen, zum Wohle des Ganzen?
Das Un-heil (Krankheit), das Ursache für die Kugel ist, ist wahrscheinlich ausserhalb deiner selbst zu finden, in einem grösseren Organismus, z.B der Gesellschaft. Und da kann man tatsächlich nicht aussuchen, was ins eigene Weltbild passt. Dennoch kann man sein eigenes Verhalten so wählen, dass die Möglichkeit eines solchen Ereignisses kleiner wird, ohne letztendlich ein Resrisiko ausschliessen zu können. Und das wiederum hat sehr viel mit seiner eigenen Einstellung zu sich selber und dem Rest des Universums zu tun.
Jede Familie bildet für sich einen Organismus, jede Firma, jeder Staat, jede Gesellschaft. Und alle können sie heil oder krank sein.
Ich sehe das nicht im Rahmen eines geschlossenen Weltbildes, in das alles hineinpassen muss. Es geht mir in diesem Zusammenhang auch nicht um die Interpretation eines gesamten Schicksales, im Sinne von Kismet (warum bin ich am 11.12. diesem oder jenen Menschen begegnet). Sondern um das Zusammenwirken von Geist, Seele und Körper in einem Menschen. Und da glaube ich, dass die Frage Gesundheit - Krankheit (und auch welche Krankheit) eher auf der geistig-seelischen Ebene ihren Anfang nimmt, als auf der rein körperlichen.
Ich bin aber überzeugt, dass es äußere Ereignisse geben kann, die unabhängig davon eintreten. Stürze ich zum Beispiel mit einem Flugzeug ab, kann ich das meinem Kismet/Schicksal zuschreiben, aber es hat aus meiner Sicht nichts damit zu tun, dass sich seelische Lasten auf ihre entsprechende Weise im Körper somatisieren können. Äußere Ereignisse (es muss nicht gleich ein Flugzeugabsturz sein, nehmen wir irgendeine Vergiftung) können natürlich direkt auf den Körper einwirken. Eine entsprechende Wirkung wird in einem Zeitrahmen unvermeidlich sein. Dauern die Reperaturmaßnahmen überlang, würde ich wieder Geist und Seele befragen.
Jede Familie bildet für sich einen Organismus, jede Firma, jeder Staat, jede Gesellschaft. Und alle können sie heil oder krank sein.
herzlichst - Phil
Das sehe ich auch so!
Und ich denke wir alle unterliegen (noch) einer höheren „Steuerung“!
So wie z.B. jede Ameise und jede Biene „weiß“ was sie in ihrem Volk zu tun hat ... um gemeinsam weitaus mehr zu schaffen als es das einzelne Individuum eigentlich könnte - so hat auch jeder Mensch seine „vorgegebene“ Aufgabe
Und wenn er die nicht wahrnimmt - scheinen verschiedene Mechanismen wirksam zu werden, die ihn dann doch dazu bringen wollen ...
D.h. wenn der Mensch (aus den verschiedensten Gründen) seiner „Bestimmung“ nicht nachgehen kann, wird er - durch die Diskrepanz zwischen seinem Unterbewusstsein/Gefühl und seinem Bewusstsein/Verstand - krank! (wobei nat.auch noch andere Ursachen in Frage kommen können )
Daher machen menschliche Diktaturen (wenn ein Mensch in die Entwicklung eingreift ist es immer eine Diktatur - alles andere ist m.E. scheinheiliges Gerede!) bestimmte (andere) Menschen-Gruppen zwangsläufig krank.
(Ob sie das nun direkt wollen oder nicht!)
Diese Menschgruppen haben jetzt die Wahl: Aufgeben (sterben) oder das, was sich für SIE als Übel darstellt - zu beseitigen.
Ich denke mal „aufgeben“ hätte die „höhere Ordnung“ nicht gewollt. Das Leben wird und muß sich IMMER für das Leben entscheiden! Und die Grundlage für Leben ist nun mal die Gesundheit ...
ZB: Denk mal an Nelson Mandela, der 27 Jahre wegen des Appartheitregimes in Südafrika im Gefängnis sass, heraus gekommen ist und später noch Staatspräsident wurde. Der hat weder aufgegeben, noch konnte er "das Unrecht/Übel" beseitigen.
Er konnte nur annehmen, was gerade war und das lies ihn offenbar gesund überleben.
Ich habe gerade einen Spruch aufgeschlagen:
"Wir können entweder Recht haben oder glücklich sein."
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Gib einem Hungernden einen Fisch, und er hat zu Essen für einen Tag.
Lehre ihn angeln, so hat er zu Essen für das ganze Leben.
Ich würde sagen, er hat bis zur letzten Minute an sich geglaubt und gerade nix angenommen - und deshalb ist er nicht krank geworden/psychisch zusammengebrochen - und hat überlebt.
Also ist es dann doch genau so wie ich es beschrieben habe - und es ist kein 3. Weg
Böse Zungen behaupten allerdings er sei korrupt geworden ... aber das ist wohl ein anderes Thema
Wenn das der einzig gangbare Weg war ist es wohl auch so okay. Er hat zumindest den Übergang mit eingeleitet - über seine Grenzen ist auch er nicht hinausgekommen ...