Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03618.jsonl.gz/132

Ende Januar und Anfang Februar 2020 besuchte ich einen Freund in Mexiko. Er ist Schweizer, verbrachte aber die Wintermonate in der zweitgrössten mexikanischen Stadt Guadalajara. Auf seinen eigenen, wahrscheinlich nicht ganz ernst gemeinten Wunsch, nenne ich ihn in diesem Beitrag Chak Mo’ol, wie die unverwechselbare Statue der Mayas. Während zwei Wochen besuchten wir neben Guadalajara auch die Städte Mexiko City und Cancún sowie mehrere Orte in der Umgebung dieser Städte. Wir bewegten uns in den Bundesstaaten Jalisco, México, Quintana Roo und Yucatán sowie in der Hauptstadt Mexiko City.
Inhalt
Anreise
Am Samstag, dem 25.01.2020, sollte ich morgens um 09:00 Uhr von Zürich über Amsterdam und Mexico City nach Guadalajara fliegen. Ich sass bereits im Flugzeug, als es technische Schwierigkeiten gab. Nach knapp zwei Stunden mussten alle Passagiere aussteigen und der Flug nach Amsterdam wurde offiziell gestrichen. KLM buchte mich dann automatisch auf einen späteren Flug um. Abends um 17:30 Uhr ging es dann mit 8.5 Stunden Verspätung endlich doch noch nach Amsterdam. Über Nacht statt tagsüber ging es dann mit einem zwölfstündigen Flug weiter nach Mexiko City. Dieser wurde im Gegensatz zum ursprünglichen Flug nicht von KLM, sondern von Aeroméxico durchgeführt. Der letzte Flug nach Guadalajara war dann nur noch relativ kurz. Am Sonntagmorgen um 09:30 Uhr erreichte ich mein Ziel mit neun Stunden Verspätung. Chak Mo’ol holte mich am Flughafen mit einem Uber ab. Etwa eine halbe Stunde später erreichten wir seine Wohnung in Zapopan westlich der Stadt Guadalajara, wo ich die nächsten Tage auch übernachtete.
Guadalajara
Tag 1 – Zapopan und Tlaquepaque
Zapopan ist eine Stadt mit gut 1.1 Millionen Einwohnern. Sie liegt westlich der Stadt Guadalajara in dessen Agglomeration. Der Übergang zur Stadt Guadalajara ist fliessend. Gegen Mittag fuhren wir zusammen mit dem Mitbewohner von Chak Mo’ol und zwei Frauen, die ebenfalls in der Region wohnen, zum Restaurant El Zarandeao, wo wir etwas assen.
Später fuhren wir nach Tlaquepaque, eine Stadt mit etwa 600’000 Einwohnern, die von der immer weiter wachsenden Stadt Guadalajara komplett eingeschlossen wurde. Das historische Zentrum Tlaquepaques gehört seit 2018 zu den Pueblos Mágicos. Als Pueblo Mágicos (magische Orte) werden besonders sehenswerte Orte in Mexiko ausgezeichnet. Es gibt über ganz Mexiko verteilt etwa 120 solche magischen Orte. Abends um etwa 21:00 Uhr waren wir zurück in Zapopan und ich ging ins Bett. Abgesehen von den wenigen Stunden im Flugzeug hatte ich seit ca. 47 Stunden nicht geschlafen.
Tag 2 – Teatro Degollado, Plaza de la Liberación und Catedral de Guadalajara
Tag 2 war mein erster vollständiger Tag in Mexiko. Wir wollten uns das Zentrum von Guadalajara anschauen, also bestellten wir uns ein Uber und stiegen in der Nähe des Teatro Degollado an der Plaza de la Liberación aus. Das im Jahr 1866 eingeweihte Theater fasst 600 Zuschauer. Es werden klassische und moderne Stücke aufgeführt.
An der gegenüberliegenden Seite der Plaza steht die Catedral de Guadalajara, eine römisch-katholische Kirche. Auf dem Platz selbst gibt es einen „Guadalajara“-Schriftzug, der sich gut für ein Souvenir-Foto eignet.
Tag 2 – Palacio de Gobierno, Plaza Tapatía und Mercado Libertad San Juan de Dios
Südlich der Plaza steht der Palacio de Gobierno. Wir liefen jedoch in östliche Richtung zur Plaza Tapatía und weiter zur Plaza Iberoamérica.