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Am Parteitag vom 22. April 2015 nominiert die CVP Uri ihre Kandidaten für die Eidgenössischen Wahlen vom kommenden Herbst. Zur Wahl in die Kleine Kammer schlägt der Parteivorstand den bisherigen Ständerat Isidor Baumann vor. Für die Nationalratswahlen möchte der Parteivorstand entweder mit Frieda Steffen oder Christine Widmer Baumann antreten.
Am 18. Oktober 2015 wählen die Urnerinnen und Urner ihre Vertreter im Bundesparlament. Ihren bisherigen Sitz im Ständerat will die CVP Uri mit Isidor Baumann verteidigen. Isidor Baumann vertritt den Kanton Uri seit dem 5. Dezember 2011 in der Kleinen Kammer. Er ist bereit, zur Wiederwahl anzutreten. Der Parteivorstand der CVP Uri schlägt dem Parteitag vom 22. April 2015 denn auch Isidor Baumann als einzigen Kandidaten der CVP Uri um einen Ständeratssitz vor.
Als stärkste politische Kraft in Uri möchte die CVP den Urnerinnen und Urnern aber auch eine Kandidatin für den frei werdenden Sitz im Nationalrat zur Wahl stellen. Wer antreten wird, entscheidet ebenfalls der Parteitag vom 22. April 2015. Der Vorstand schlägt zur Wahl vor: entweder Landrätin Frieda Steffen oder Parteipräsidentin Christine Widmer Baumann.
Grosses Engagement für Uri und Ursern
Die 56-jährige Frieda Steffen vertritt ihre Heimat- und Wohngemeinde Andermatt seit 2008 im Urner Landrat. Im Juni 2013 wurde sie in die Ratsleitung gewählt. Als Landrätin hat Frieda Steffen massgeblich beigetragen zur erfolgreichen Politik des Kantons in den vergangenen zwei Legislaturen. Gross ist das Engagement von Frieda Steffen speziell auch für die Bevölkerung im Urserental. Von 2002 bis 2010 hatte sich Frieda Steffen als Mitglied des Talrats der Korporation Ursern engagiert, wovon vier Jahre als Alpvogt. Zuvor, 1996 bis 2002, war sie Mitglied der RPK der Korporation Ursern und des EW Ursern. Im Schulrat Andermatt setzte sich Frieda Steffen von 1993 bis 2006 ein – zwei Jahre lang als Präsidentin. 1991 war sie Mitbegründerin der Frauengemeinschaft Ursern, der sie bis 1996 im Vorstand diente. Im Vorstand der CVP Uri wirkt Frieda Steffen seit 2009, zurzeit als Vizepräsident. Von Juni 2013 bis Oktober 2014 führte sie die Partei als Co-Präsidentin. Frieda Steffen wirkt zudem mit in den Arbeitsgruppen zu Bildung und Landwirtschaft der CVP Schweiz.
Im Anschluss an ihre fünfzehnjährige Tätigkeit als bäuerlich-hauswirtschaftliche Beraterin des Kantons Uri,arbeitet Frieda Steffen seit August 2008 als Hauswirtschaftslehrerin und Lehrerin für Textiles Gestalten an der Kreisschule Ursern in Andermatt. Ausserdem führt sie mit ihrer Familie den eigenen Landwirtschaftsbetrieb. Frieda Steffen verfügt über eine Ausbildung als eidg. dipl. Bäuerin. Weitere Abschlüsse besitzt sie als Handarbeits- und Hauswirtschaftslehrerin, bäuerlich-hauswirtschaftliche Beraterin und Lehrmeisterin für Hauswirtschafterinnen.
Mit allen wichtigen politischen Dossiers in Uri vertraut
Die 55-jährige Christine Widmer Baumann verfügt über eine langjährige und breite politische Erfahrung. Von 1999 bis Ende 2014 engagierte sie sich im Gemeinderat von Altdorf; in den letzten vier Jahren stand sie der bevölkerungsmässig grössten Urner Gemeinde als Präsidentin vor. Ausserdem war Christine Widmer Baumann viele Jahre lang Mitglied im Vorstand des Urner Gemeindeverbands. In dieser Funktion sowie auch als Mitglied im Altdorfer Gemeinderat hat sich Christine Widmer Baumann in den vergangenen Jahren intensiv mit allen wichtigen politischen Herausforderungen in Uri auseinandergesetzt und aktiv dazu beigetragen, diese Herausforderungen zu meistern. Den Einsatz für Gesellschaft und Wirtschaft in Uri belegt auch die Arbeit in den Verwaltungsräten der Schwimmbadgenossenschaft Altdorf, der Luftseilbahn Flüelen-Eggberge AG, der Elektrizitätswerk Altdorf AG und der Auto AG Uri. Von 1995 bis 1998 hatte Christine Widmer Baumann zudem die kantonale Kommission für die Gleichstellung von Frau und Mann präsidiert, und mehrere Jahre leitetet sie als Präsidentin die Amtsvormundschaft Uri. Für die Geschichte und Entwicklung der CVP Uri von besonderer Bedeutung ist Christine Widmers Rolle als Mitinitiantin und -gründerin der Jungen CVP Uri in der Mitte der 1980er-Jahre.
Beruflich arbeitet Christine Widmer Baumann zurzeit als Geschäftsleiterin der Stiftung Mariannhiller Missionare. Sie ist ausgebildete Hauswirtschafts- und Handarbeitslehrerin und verfügt über ein Certificate of Advanced Studies (CAS) in Leadership (Unternehmens- und Personalführung) der Hochschule Luzern.
Urner Interessen gut vertreten
Der Parteivorstand schätzt sich glücklich, dass Frieda Steffen und Christine Widmer Baumann bereit sind, sich dem nominierenden Parteitag vom 22. April 2015 zu stellen. Der Vorstand ist überzeugt, dass mit Isidor Baumann im Ständerat und Frieda Steffen oder Christine Widmer Baumann im Nationalrat die Urner Interessen in Bern gut aufgehoben sind und die grosse Mehrheit der Urnerinnen und Urner gut repräsentiert werden.