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Velostrasse
Die Haldenstrasse und die Lerchenstrasse sollen zur Velostrasse aufgewertet werden. Dafür müssen vorwiegend Markierungen und Signalisation angepasst werden.
Die Haldenstrasse und die Lerchenstrasse sind eine wichtige Ost-West-Route für den Veloverkehr in Gossau. Diese Bedeutung soll noch verstärkt werden; der Strassenzug soll zur ersten Gossauer Velostrasse werden.
Was ist eine Velostrasse?
Velostrassen sind «Velo-Komfortrouten» auf Quartierstrassen. Auf ihnen gilt Tempo 30. Die bisherigen Rechtsvortritte werden aufgehoben, die Halden- und die Lerchenstrasse werden gegenüber allen Quartierstrassen vortrittsberechtigt. Wie auf allen anderen Strassen dürfen die Radfahrenden nebeneinander fahren, wenn sie andere Verkehrsteilnehmende nicht übermässig behindern. Eine Velostrasse muss entsprechend breit sein, damit Überholen und Nebeneinanderfahren in beiden Richtungen möglich ist.
Vor allem Signalisation und Markierungen
Für eine Velostrasse müssen vor allem Markierungen und Signalisation geändert und wenige bauliche Massnahmen getroffen werden:
- Gestaltung von Eingangstoren an Bischofszeller- und Andwilerstrasse
- Erweiterung der Tempo-30-Zone Lerchenstrasse
- Aufhebung der Rechtsvortritte
- Anordnung der Parkfelder auf einer Strassenseite.
- Ersatz von Strassenbelägen an drei Stellen
- Abflachen von Rampen
- Zurückschneiden von Hecken für bessere Sicht
Die Realisierung der Velostrasse ist mit 240'000 Franken veranschlagt. Rund die Hälfte dürfte durch Beiträge aus dem Agglomerationsprogramm und vom Kanton finanziert werden.