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Leles Start ins Leben war kein einfacher. Der chinesische Bub kam mit der Krankheit Hydrozephalus – auch Wasserkopf genannt – zur Welt. Dabei kommt es zu einer Erweiterung der Flüssigkeitsräume des Gehirns. Wird die Krankheit nicht behandelt, kann das Gehirn dauerhafte Schäden davontragen – die Folge sind körperliche oder geistige Behinderungen. Im schlimmsten Fall endet die Krankheit sogar tödlich.
Bedingungen, unter denen ein Kind ganz besonders auf Liebe und Hilfe angewiesen ist. Doch statt für ihren kranken Sohn da zu sein, wandten sich seine Eltern kurz nach der Geburt von Lele ab, berichtete der staatliche chinesische TV-Sender «CCTV» kürzlich in seiner englischen Online-Ausgabe. Lele kam in ein Kinderheim, wo er wegen seines grossen Kopfes den Übernamen «Baby Alien» bekam.
Zum Glück fand Lele, der mittlerweile sieben Jahre alt ist, schliesslich doch noch eine liebende Familie. Cai Zinan (76) und Huang Lifen (72) nahmen den Buben bei sich auf.
Um ihm die nötige medizinische Versorgung zu ermöglichen, verkaufte das Paar sogar sein Haus in Jinjiang in der südostchinesischen Provinz Fujian – für umgerechnet knapp 120'000 Franken. Zusammen mit Spenden reichte das, um erste Behandlungen zu finanzieren.
Lele gehe es inzwischen bereits viel besser, berichten seine Pflegeeltern. Sie hofften, dass der Bub eines Tages ein selbstständiges Leben führen könne, sagte Pflegemutter Huang Lifen zu «CCTV». «Denn wir werden älter und älter.» (man)