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Pentium-4-Verkäufe enttäuschend
Pentium-4-Verkäufe enttäuschend
5. Januar 2001 - Nur ein Prozent aller im Dezember in den USA verkauften Rechner besitzen einen Pentium-4-Prozessor.
Intels neuestes Flaggschiff, der Pentium 4, floppt bei seiner Einführung gewaltig. Im Dezember waren in den USA nur gerade ein Prozent aller verkauften Rechner mit dem High-end-Chip ausgerüstet. Dies meldet die Marktforschungsgruppe PC Data. Zum Vergleich: Bei der Markteinführung des Pentium III 1999 waren im ersten Monat bereits acht Prozent der abgesetzten Rechner mit der neuen CPU bestückt. Stephen Baker, Analyst bei PC Data, glaubt nicht, dass der Anteil der verkauften Pentium-4-Systeme rasch wachsen wird. Einer der Gründe sei sicher die weniger aggressive Einführung als beim Pentium III. Andere Gründe sind die generell sinkenden PC-Absätze, die fragliche Performance, der hohe Preis und ausserdem die mangelnde Nachfrage nach der von Intel versprochenen hohen Leistung. (mw)