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Fehler bei einem aus ID2 erstellten PDF
Hallo Herr Keuhne
Wir haben uns soeben durch einige Technotes gewühlt, in denen sehr viel über die Kompatibilität der RIPs bezüglich CID-Fonts zu lesen ist. Ganz einfach zusammengefasst könnte man es so ausdrücken:
Es gibt verschiedene Arten, wie CID-Fonts codiert werden können. InDesign verwendet CID-Fonts, für die erst bei RIP-Versionen ab 3011.104 eine korrekte Ausgabe gewährleistet werden kann. Das soll aber nicht heissen, dass diese Fonts auf älteren RIPs nicht interpretiert werden können. Wenn diese Schriften also zum Beispiel auf einem älteren original Adobe-RIP ausgegeben werden, übernimmt Adobe einfach keine Verantwortung, wenn die Schriften falsch interpretiert werden. Man könnte hierzu verschiedene Vergleiche anstellen. Wenn auf einem Lastenaufzug steht, dass eine Tonne geladen werden darf, dann heisst das nicht, dass der Aufzug nicht auch mehr schaffen könnte. Die Verantwortung wird aber beim Ueberschreiten des Grenzwertes abgelehnt. Genauso könnte man das bei CID-Fonts in Bezug auf RIP-Versionen von 3011.104 bzw. 2015 auch sehen.
Ich hoffe, dass wir ein wenig dazu beitragen konnten, ein wenig Licht in die Sache zu bringen. Ihre Aussage ist also absolut korrekt. Ich glaube Ihnen sofort, dass Sie bisher keine Probleme hatten. Das soll aber auf keinen Fall heissen, dass es nie Probleme geben könnte, wenn ältere RIPs verwendet werden. Ich würde also Vorsicht walten lassen.
Mit freundlichen Grüssen
Michel Mayerle
freelancer@ulrich-media
als Antwort auf: [#19701]