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New Orleans (awp/sda/afd) - Nach dem Verschluss des lecken Bohrlochs im Golf von Mexiko mit Schlamm hat der Energiekonzern BP mit der dauerhaften Versiegelung begonnen. Die Einsatzkräfte hätten am Donnerstag angefangen, Zement in den Bohrschacht zu pumpen, teilte das britische Unternehmen mit.
Der Krisenbeauftragte der US-Regierung, Thad Allen, hatte am Mittwoch (Ortszeit) grünes Licht für die Massnahme gegeben. Mit der "Static Kill"-Methode war es BP am Mittwoch gelungen, mehr als 15 Wochen nach der Explosion der Bohrinsel "Deepwater Horizon" das Bohrloch von oben mit Schlamm zu verschliessen. In einem zweiten Schritt wird nun Zement hinterhergepumpt.
Anschliessend soll die Versiegelungsmethode "Bottom Kill" zum Zuge kommen: Dabei werden durch eine seitliche Entlastungbohrung auch am unteren Ende der Bohrleitung mehrere tausend Meter tief im Meeresgrund Schlamm und Zement eingefüllt.
Der Untergang der von BP betriebenen Ölbohrplattform "Deepwater Horizon" vor der US-Südküste am 20. April hatte zur schlimmsten Ölpest aller Zeiten geführt.
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