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Von BBC Radio 3 als „Poet am Klavier“ bezeichnet, präsentiert sich der Amerikaner ANDREW TYSON (1985) als neue, bemerkenswerte Stimme in der Musikwelt. 2015 gewann er den 1. Preis beim Concours Géza Anda in Zürich. Zudem sprach ihm die Jury den Mozart-Preis zu. Mit Chopins Klavierkonzert Nr. 1 in Begleitung des Tonhalle-Orchesters Zürich erspielte er sich auch den Publikumspreis. Das ermöglichte ihm unzählige Konzertauftritte im In- und Ausland.
Bereits früher trat Tyson mit amerikanischen und europäischen Orchestern auf, wie den Sinfonieorchestern von Las Vegas, North Carolina, Edmonton, dem Orchestre de Chambre de Wallonie, dem Orchestre National de Belgique unter Maria Alsop, dem Hallé-Orchester unter Sir Mark Elder, mit den Moskauer Virtuosi unter Vladimir Spivakov. Er ist an Klavierabenden und Festivals in Nord- und Mittelamerika sowie in vielen Ländern Europas (u.a. Palais des Beaux-Arts in Brüssel, Zentrum Paul Klee in Bern, Sintra Festival, Art November in Moskau) zu hören.
Seine Ausbildung begann er an der Universität von North Carolina bei Dr. Thomas Otten, setzte sie am Curtis Institute of Music in der Klasse von Claude Frank fort. Seinen Master und das Solistendiplom holte er sich an der Juilliard School bei Robert McDonald.
Preise gewann er beim Gina Bachauer-, beim Arthur Rubinstein- und beim Leeds-Wettbewerb wie auch beim Concours Reine Elisabeth in Brüssel. Seine vielgerühmten Debuts in New York und im Kennedy Center in Washington 2014 verdankt er der Auszeichnung bei den Young Artists International Auditions 2011.
Der Bayerische Rundfunk hat mit ihm eine Studio-Produktion von Mozarts Klavierkonzert KV 467 in Begleitung der Bamberger Symphonikern aufgezeichnet. Vorher erschien beim Zig-Zag Territories Label seine erste CD mit Chopins „Préludes”.