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Strafvollzugsstrategie «Vision 2030» - Grundsteinlegung für den Bau von zwei neuen Gebäuden auf dem Gelände der Strafanstalt Crêtelongue in Granges
Der Grundstein der Baustelle für die neuen Gebäude der Strafanstalt Crêtelongue in Granges ist gelegt worden. Das Projekt umfasst den Bau eines neuen Gefängnisgebäudes, um Gefangene in einem geschlossenen Strafvollzug unterzubringen, sowie eines Nebengebäudes für die Durchführung der Halbgefangenschaft, des Arbeitsexternates sowie der Kurzstrafen. Nach der Fertigstellung wird die Strafanstalt Crêtelongue für die Vollstreckung von Strafen mit niedriger und erhöhter Sicherheit zuständig sein. Diese Zusammenführung aller Haftarten des Strafvollzugs in der Strafanstalt Crêtelongue wird es ermöglichen, ein angemessenes Sicherheitsniveau zu gewährleisten und den Gefangenen bessere Chancen auf soziale und berufliche Wiedereingliederung zu bieten.
Die Grundsteinlegung für das neue Gefängnisgebäude und das Nebengebäude auf dem Gelände der Strafanstalt Crêtelongue in Granges fand statt in Anwesenheit des Vorstehers des Departements für Sicherheit, Institutionen und Sport, Staatsrat Frédéric Favre und dem Vorsteher des Departements für Finanzen und Energie, Staatsrat Roberto Schmidt. Die Arbeiten begannen im Herbst 2019 und werden bis Ende 2022 abgeschlossen sein. Die bestehenden Gefängniszellen werden bis zum Abschluss der ersten Bauphase, beziehungsweise bis zum Umzug der Gefangenen in die neuen Unterkünfte in Betrieb bleiben.
Die Vision 2030 für die Walliser Strafanstalten sieht eine Zusammenführung aller Haftarten des Strafvollzugs in der Strafanstalt Crêtelongue vor. Der Bau der neuen Gebäude der Strafanstalt Crêtelongue ist Teil dieser Strategie. Sie wird es ermöglichen, die gesetzlichen Anforderungen optimal zu erfüllen und den Gefangenen bessere Chancen auf soziale und berufliche Wiedereingliederung zu bieten. So wird ein neues Hauptgebäude errichtet, das über total 80 Zellen und fünf Arrestzellen verfügen wird. Ausserdem wird ein Nebengebäude erstellt für die Durchführung der Halbgefangenschaft, des Arbeitsexternates und der Kurzstrafen. Das Nebengebäude wird über insgesamt 24 Plätze (plus zwei Arrestzellen) verfügen. Neben den üblichen Einrichtungen wird dieses Gebäude über ein von ausserhalb des Sicherheitsdispositivs erreichbares Verkaufslokal verfügen.
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Mit 40 Millionen Franken veranschlagt und zu 35 Prozent durch das Bundesamt für Justiz subventioniert, wird das Projekt vom Architekturbüro «cheseauxrey » in Sitten ausgeführt. Diese Investition wird dank des Fonds zur Finanzierung der Investitionen und der Geschäftsführung von staatlichen Immobilien (Fonds FIGI) getätigt. Dieser Fonds wird es ermöglichen, im Jahr 2021 insgesamt 92,8 Millionen Franken zu investieren, um den Immobilienbestand des Staates anzupassen und zu modernisieren.