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Aussprache im DaF-Unterricht: Teilaspekte
Beim Thema Aussprache im Unterricht denken wohl die meisten zuerst an das Erkennen beziehungsweise Produzieren “schwieriger Laute” (zum Beispiel R oder Ö) und vielleicht noch an Phänomene wie den Wortakzent oder die Intonation. Neben dieser phonologischen Kompetenz spielt aber auch die Orthoepie eine wichtige Rolle: Lernende sollen zum Beispiel befähigt werden, Wörter und Sätze aufgrund des Schriftbildes (annähernd) korrekt auszusprechen.
Aussprache ist aber auch ein Teil der soziolinguistischen Kompetenz, nämlich dann, wenn es darum geht, unterschiedliche Register beziehungsweise Varietäten zu erkennen oder zu verstehen.
Damit diese verschiedenen Teilbereiche erworben werden können, müssen die Lernenden eine grundlegende Lernfähigkeit mitbringen oder entwickeln. Dazu gehören einerseits phonetisches Bewusstsein und grundlegende phonetische Fertigkeiten, anderseits auch eine Reihe von Lerntechniken und -strategien im Zusammenhang mit Aussprache.
Die oben genannten Teilaspekte stammen alle aus dem gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER, insbesondere Kapitel 5) , allerdings ist dort der Bezug zur Aussprache nicht immer explizit ausformuliert. Im Folgenden beschreibe ich die einzelnen Teilbereiche etwas genauer und gebe einige Beispiele für mögliche Umsetzungen im Untericht.