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Bauherrschaft: Gemeinnützige Baugenossenschaft Burgmatte
Bausumme: –
Ausführung: 2001
Rang: 5.
Auftragsart: Wettbewerb
Der von der Gemeinnützigen Baugenossenschaft Burgmatte veranstaltete Wettbewerb sollte Lösungen für den Ersatz der ältesten Bauten der Wohnsiedlung aus dem Jahre 1931 aufzeigen. Das Projekt umfasst fünfundfünfzig 2- bis 6-Zimmer Wohnungen, ein Gemeinschaftsraum sowie eine Tiefgarage.
Die Aufgliederung des Bauvolumens in vier Baukörper entspricht der “Körnung” der Nachbarschaft. Durch präzise Anordnung von vier gleichen Bauten bildet die neue Überbauung aber eine Einheit in sich. Das Vorschieben eines Baus auf dem Grundstück spielt einen Platz frei, der das Zentrum bildet.
Der Gemeinschaftsraum bildet mit diesem Freiraum eine Einheit und dient der sozialen Idee der Genossenschaft. Dieser Ort verhilft der Überbauung zusammen mit der klaren Gesamtform zu einer eigenen Identität. Die tiefen Baukörper werden in der Mitte von geschlossenen Kernen gegliedert, so dass zwei unterschiedliche Bereiche entstehen, die offenen Wohnräume gegen Südwesten und eine zellige Zimmerstruktur gegen Nordosten.
Jede Wohnung erhält vor dem offenen Wohnraum einen grossen Balkon, der als privater Aussenraum den gemeinschaftlichen Freiraum ergänzt. Die Bauten öffnen sich gegen Südwesten zur passiven Nutzung der Sonnenenergie. Eine Konstruktion aus monolithischem Mauerwerk im Minergiestandard wirkt sich positiv auf das Raumklima aus, indem es im Winter die Tageswärme, im Sommer die Nachtkühle speichert.