Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03218.jsonl.gz/508

Streunende Hunde und Katzen gehören zum normalen Strassenbild in Rumänien. Die Behörden sind bis heute nicht in der Lage, dieses Problem zu lösen. Im Gegenteil: Die Tiere werden - oft auf brutale Weise - eingefangen, in überfüllte und teilweise schlecht geführte Tierheime gesteckt oder in so genannte Tötungsstationen eingepfercht. Sie werden kaum gefüttert, so dass nur die stärksten Tiere überleben (nur Kannibalismus rettet sie vor dem Hungertod). In überfüllten Tierheimen werden Hunde nach einer kurzen Wartefrist getötet. Die Tiere werden meist nicht eingeschläfert, sondern auf andere Art beseitigt, deren Beschreibung wir Ihnen hier ersparen möchten.
Wir möchten die Probleme mit den streunenden Hunden in Rumänien nachhaltig lösen. Das heisst, wir vermitteln keine Tiere in andere Länder, denn dies wäre nur eine Verschiebung des Problems. Wir setzen uns hauptsächlich für Kastrationen ein, denn nur dies wird langfristig Erfolg bringen.
Langsam aber sicher findet in der rumänischen Bevölkerung ein Umdenken statt - vor allem bei jüngeren Leuten. Oft sind die Leute aber nicht in der Lage, die Kosten einer Kastration zu tragen. So finanzieren wir Hunde- und Katzenbesitzern in unserem Projektgebiet die Kastration ihrer Tiere. Ungewollte Welpen kommen so gar nicht erst zur Welt, was viel Tierleid und Tötungen verhindert. Wir kastrieren auch Hunde von Firmen, die diese als Wachhunde für ihr Firmengelände halten. In der Regel bekommen diese zweimal jährlich Welpen, die in den meisten Fällen getötet werden.