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Der ukrainische Junge stammt aus dem kleinen Dorf Pribugskoje. Mitsamt seinem Stiefvater Sergej (geb. 1966), seiner Mutter Alla (geb. 1973), seinen jüngeren Schwestern Anna (geb. 1995) und Jana (geb. 2002) wohnt Andrej in einem alten Haus. Die einzige Familienernährerin ist seine Mutter, die als Bäckerin tätig ist. Ihr Lohn reicht ihnen kaum für die Kleidung und eine angemessene Ernährung. Andrejs Stiefvater wurde nach einem Stellenabbau arbeitslos.
Andrej ist Berufsschulstudent und erlernt den Beruf des Elektrikers in einer polytechnischen Fachschule in der Stadt Nikolajew. In der Freizeit spielt der Junge Basketball und interessiert sich für Geografie und Musik. Andrej sieht seine Familie nur am Wochenende, wenn er aus seinem Studienort heimkehrt. In ihrer schwierigen finanziellen Lage ist es für Andrejs Eltern problematisch, sein Studium an der polytechnischen Fachschule zu bezahlen. Die jährliche Studiengebühr beträgt fast 500 Franken. Die Unterstützung aus der Schweiz wirkte mit, den nötigen Betrag aufzubringen.
Infolge eines Unfalls verletzte sich Andreijs Mutter an ihrer Wirbelsäule. Ihre Niere wurde mit einer Operation befestigt (Senkniere). Dank der Unterstützung via SOS GERASJUTA Stiftung konnte für sie die verordnete Behandlungskur bezahlt werden. Die Ärzte verschrieben ihr einige Medikamente und Massagen. Andrejs jüngere Schwester Anna leidet an einer Schilddrüsenkrankheit, weswegen sie auch kostspielige Arzneimittel braucht. Die nötigsten Arzneien für sie könnte die Familie ohne fremde Hilfe nicht kaufen. Jetzt geht es Anna schon besser.