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Arthur Neuhaus wurde am 17. April 1935 als fünftes von sieben Kindern von Peter und Cäzilia Neuhaus-Brünisholz in Plasselb geboren. Er erlebte eine schöne Jugendzeit, nachdem die Familie 1937 nach Plaffeien gezogen war. Nach siebeneinhalb Jahren Primarschule besuchte er ein Jahr die Sekundarschule in Freiburg. Danach machte er die Verkäuferlehre bei seinem Götti in der Eisen- und Maschinenhandlung in Düdingen. Er verbrachte ein Welschlandjahr in Cottens. Anschliessend arbeitete er acht Jahre bei seinem Schwager im Elektrogeschäft in Thun. Gleichzeitig erwarb er das Handelsdiplom an der École Bénédict.
In dieser Zeit lernte er Edith Zurkinden von Heitiwil kennen. Sie heirateten 1959 und wohnten zweieinhalb Jahre in Thun, wo sie glückliche Eltern von René wurden. Darauf zog die junge Familie nach Schmitten an die Bagerstrasse. 1964 kam die kleine Rita auf die Welt, die der Familie kurz nach der Geburt wieder genommen wurde. Dies war eine traurige Zeit. Ein Jahr später fand Liliane ein neues Heim in der Familie. 1966 erblickte Astrid das Licht der Welt. Zwei Jahre später zog die junge Familie ins neu erbaute Eigenheim in der Gwattstrasse ein. 1972 fand die vierjährige Beatrice, die teilweise gelähmt war, bei der Familie ein glückliches Zuhause während 15 Jahren.
Arthur Neuhaus fand nach verschiedenen Stellen als Buchhalter bei Aebi-Kaderli seine Lebensstelle, die er bis zu seiner vorzeitigen Pensionierung innehatte. Nach und nach wurden die Kinder älter und gründeten eigene Familien. Die sechs Grosskinder waren sein Ein und Alles, und er war sehr stolz auf sie. Auch Urgrossvater von zwei Urenkeln, Yanick und Lisa, durfte er werden.
Im Cäcilienverein war er ein begeisterter Sänger. Nach 25 Jahren traf ihn ein Hirnschlag, der ihm das Singen verunmöglichte. Im Pistolenklub war er ein fleissiger und begeisterter Schütze, und er war zehn Jahre als Kassier tätig. Auch im Vinzenzverein war er ein langjähriges Mitglied, wovon zehn Jahre als Präsident.
Arthur Neuhaus war ein stiller Mann ohne grosse Worte. Nach zwei Hirnschlägen, einer Lungenentzündung und einer Operation verbrachte er längere Zeit auf der Intensivstation. Mit viel Geduld und ohne Klagen ertrug er alles. Dank der fürsorglichen Pflege seiner Frau Edith konnte er bis fast zuletzt zu Hause verweilen. Am 22. Juni 2017 durfte er, nachdem er einige Tage unansprechbar gewesen war, friedlich einschlafen.
Die Familie ist ihm dankbar für alles Liebe und Gute. Er wird ihr sehr fehlen und immer unter ihr sein.