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Wendy Holdener überzeugt beim Saisonauftakt in Sölden mit Rang 7. Der Sieg geht an Tessa Worley. Die Französin setzt sich im Riesenslalom von Sölden vor Federica Brignone und Mikaela Shiffrin durch.
Für Worley, die 29-jährige Riesenslalom-Weltmeisterin und Disziplinensiegerin der vorletzten Saison, ist es der 13. Sieg im Weltcup.
Beste Schweizerin bei schwierigen Bedingungen war Wendy Holdener als Siebte. Besser war die Slalom-Spezialistin in dieser Disziplin erst zweimal, als Sechste bei der Saison-Ouvertüre vor einem Jahr und als Vierte im Januar in Kranjska Gora. "Dieses Resultat nehme ich gerne mit. Ich hatte kein gutes Gefühl, erwischte viele Schläge und dachte, meine Linie sei schlecht", sagte Holdener im SRF-Interview.
Mit Lara Gut (14.) und Michelle Gisin (15.) klassierten sich zwei weitere Schweizerinnen in den Top 15. Während Gut im zweiten Lauf vier Ränge zurückrutschte, verteidigte Gisin die Position, an der sie sich im ersten Lauf mit Startnummer 31 eingereiht hatte. Die Engelbergerin realisierte damit ihr bestes Riesenslalom-Ergebnis.
Nachdem es in Sölden unter der Woche noch spätsommerlich warm war, brach in der Nacht auf Samstag der Winter herein. Trotz Schneefällen, Wind und Nebel konnte das Rennen auf einer verkürzten Strecke durchgeführt werden. Die eisige und mit vielen Schlägen versehene Piste stellte eine zusätzliche Herausforderung dar für die Fahrerinnen, die in der Vorbereitung kaum vergleichbare Bedingungen vorgefunden hatten.
Am Sonntag starten auf dem Rettenbachgletscher auch die Männer in die neue Saison - sofern das Wetter mitspielt. Nach dem Wintereinbruch prophezeien die Meteorologen für den Sonntag noch mehr Wind.
Für die Frauen geht es im Weltcup Ende November in Übersee weiter. Am 24./25. November steht in Killington ein Slalom und ein Riesenslalom auf dem Programm, am Wochenende darauf kommen die Speed-Spezialistinnen in Lake Louise zum ersten Mal im Einsatz.