Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/148631

<h2>SubmittedText<h2><p>Anfang 2013 ist das bisherige Vormundschaftsrecht durch eine moderne Kindes- und Erwachsenenschutzgesetzgebung ersetzt worden. Ein zentrales Anliegen der Gesetzesänderung war die Ablösung der bisherigen kommunalen Laienbehörden durch neue professionelle Fachbehörden. In den letzten Wochen ist die Arbeit der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (KESB) verschiedentlich in die Kritik geraten. Dabei wurde von Gemeindevertretern wiederholt die Vermutung geäussert, durch die neue Gesetzgebung würden die Sozialhilfekosten, sozialpädagogischen Aufwendungen usw. ansteigen.</p><p>Der Bundesrat wird gebeten, in einer ersten Evaluation die bereits möglichen Erkenntnisse aus der Änderung des Vormundschaftsrechts zur Kindes- und Erwachsenenschutzgesetzgebung aufzuzeigen und insbesondere Qualität und Kosten der Leistungen sowie Zahl der Massnahmen (Personenzahl) und neueröffneten Verfahren vor und nach Inkrafttreten der neuen Gesetzgebung zu prüfen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2>Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.