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In Italien kommen immer weniger Kinder zur Welt. Im vorigen Jahr sank die Zahl der Neugeborenen nach Angaben des Instituts für Statistik (Istat) vom Montag auf 439'747. Dies ist der tiefste Stand seit der staatlichen Vereinigung Italiens 1861.
Im Zehn-Jahres-Vergleich ergibt sich ein Rückgang um 24 Prozent. Die Bevölkerung werde älter, mit weniger Frauen im gebärfähigen Alter, und die nationale Fertilitätsrate (Fortpflanzungsfähigkeit) sei gesunken, schrieb das Institut.
Die Zahl der Kinder pro Frau in Italien sank nach Angaben der Statistiker auf 1.29. Im Jahr 2010 waren es noch 1.46. Fast ein Drittel der Kinder (32.3 Prozent) kam nichtehelich zur Welt, 2008 waren das noch 19.6 Prozent.
Beliebtester männlicher Vorname war erstmals seit 2001 nicht «Francesco», sondern «Leonardo». Bei den Mädchen hielt sich «Sofia» an erster Stelle. (sda/dpa)
Zwei Tage nach der Parlamentswahl in Italien wird spekuliert, wer in der künftigen Regierung welchen Ministerposten ergattern könnte. Einer der prominentesten Verbündeten der Chefin der rechtsradikalen Fratelli d'Italia und Anführerin der Rechtskoalition, Giorgia Meloni, könnte bei der Verteilung der Schlüsselposten leer ausgehen: Lega-Chef Matteo Salvini.