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Der Ausdruck "Gender" dient dazu das physische vom psychischen Geschlecht zu separieren. Prominente Vertreterin: J. Butler
Hinweis:
MMK 2005, AG 4: Dialog & Medien & Gender
Literatur:
"In einer nun etwa fünfzigjährigen Tradition wird die Form des Geschlechts nicht mehr ausschließlich als Einheit der Mann/Frau-Differenz, sondern auch als Differenz von sex und gender begriffen. Der Ausgangspunkt waren medizinisch-psychiatrische Diskussionen über Transsexualität, in denen es wesentlich darum ging, das physische vom psychischen Geschlecht zu separieren, um Fragen der Geschlechtsidentität behandeln zu können. Diese Trennung wurde im feministischen Diskurs seit den 70er Jahren aufgegriffen, zunächst mit der deutlichen Stoßrichtung, biologistisch begründete Annahmen über das Wesen der Frau (wie sie noch in Begriffen wie ‚sex identity‘ oder ‚sex roles‘ impliziert waren) zurückweisen zu können. Diese Diskussion tendierte dahin, die eine Seite der Unterscheidung zu präferieren (gender), so daß schließlich – wie man differenztheoretisch sagen könnte – die Einheit der Unterscheidung von sex und gender der Unterscheidung selbst entnommen wurde: gender = sex/gender. Geschlecht (so dann auch die problematische deutsche Übersetzung von gender) ist diese Differenz" (P. Fuchs: Grinsen ohne Katze)
Loretta von Monty Python: Da ein Mann kein Kind bekommen kann, soll er wenigstens das Recht haben, ein Kind zu bekommen (Menschenrechte).
Generisches Maskulinum (aus Wikipedia)
Ein generisches Maskulinum ist ein maskulines Substantiv oder Pronomen, das verwendet wird, wenn das Geschlecht der bezeichneten Personen unbekannt oder nicht relevant ist oder wenn männliche wie weibliche Personen gemeint sein sollen.[1] Beispiel: Das Wort „Studenten“ in der Verwendung als generisches Maskulinum bezieht sich auf eine Gruppe von Studierenden unbekannten Geschlechts oder eine gemischtgeschlechtliche Gruppe.
Generische Maskulina gerieten in den 1970er Jahren in die Kritik und werden seither kontrovers diskutiert.[2][3]
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