Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03135.jsonl.gz/4

Sprunggelenksfraktur
Bei einer Sprunggelenksfraktur handelt es sich um einen Bruch der Knöchelgabel am Unterschenkel, die das obere Sprunggelenk bildet. Bei den unteren Extremitäten zählt die Sprunggelenksfraktur zu den häufigsten Knochenbrüchen und ist somit keine Seltenheit. Je nach Lokalisation des Bruches wird die Sprunggelenksfraktur in die Weber A, -B und –C Fraktur unterschieden. Neben der eigentlichen Fraktur des Knochens gehen Sprunggelenksfrakturen auch oft mit Verletzungen der Bänder oder weiteren Frakturen am Innenknöchel einher. Die Sprunggelenksfrakturen entstehen meist durch Unfälle, beispielsweise bei einem Umknicken oder Verdrehen des Knöchels. Die Fraktur äussert sich in der Regel mit starken Schmerzen und einem Anschwellen des Knöchels. Um den Bruch zu diagnostizieren werden meist Röntgen-, Computertomographie- oder Magnetresonanztomographieuntersuchungen durchgeführt. Die Therapie richtet sich nach der Art des Bruchs. In einigen Fällen kann ein Ruhigstellen mit anschliessender Krankengymnastik ausreichend sein. Bei schwierigeren Sprunggelenksfrakturen kommt es meist zu einer Operation, in der das Sprunggelenk auch mit Schrauben fixiert werden kann.