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Der Leiter der Waadtländer Jugendschutzes räumt seinen Posten. Die Behörde steht wegen Untätigkeit in einer Missbrauchsaffäre unter heftiger Kritik. Ein Vater hatte jahrelang seine Kinder vergewaltigt.
Eine unabhängige Untersuchung hatte gravierende Mängel bei der kantonalen Jugendschutzbehörde (SPJ) festgestellt. Bei der Veröffentlichung des Bericht am 24. September kündigte die Kantonsregierung «einen Kulturwandel und baldige Massnahmen» an.
Nun zieht Staatsrätin Cesla Amarelle (SP) erste personelle Konsequenzen, wie am Donnerstag bekannt wurde. Der Leiters des SPJ muss gehen. «Cesla Amarelle und Christophe Bornand waren sich einig, dass die Umsetzung der Änderungen von einer neuen Person durchgeführt werden sollte», heisst es in einer Mitteilung des Kantons.
Darüber hinaus werden Massnahmen zur Reorganisation der Leitung des Regionalbüros für den Jugendschutz Nord ergriffen, dessen «Mängel im Bericht Rouiller festgestellt worden waren». Der Bericht ist nach Claude Rouiller benannt, dem ehemaligen Präsidenten des Bundesgerichtes, der die Untersuchung leitete.
Ein Vater einer Waadtländer Grossfamilie hatte jahrelang seine Kinder vergewaltigt. Er wurde deswegen Ende März zu 18 Jahren Gefängnis verurteilt, seine Ehefrau zu einer teilbedingten Freiheitsstrafe von drei Jahren wegen Komplizenschaft. Die Berufungsverhandlung findet am Montag statt.
Der Fall sorgte in der Romandie auch deshalb für Empörung, weil die Kinder seit 1997 von der Waadtländer Jugendschutzbehörde begleitet wurden. Diese erkannte trotz Fremdplatzierungen und Begleitungen das Ausmass des Falls nicht. (sda/kün)
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Dabei war der Durst in der Schweiz grösser als im Ausland. Hierzulande legten die Verkäufe um 2.3 Prozent zu, wie Rivella am Dienstag in einem Communiqué bekannt gab. Überdurchschnittlich seien die Focus Water-Vitaminwasser und das neue, leichte Rivella Refresh gefragt gewesen.
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