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Heute feiern wir unseren liebsten Fastfood-Happen - den Hamburger.
Schaut man sich die Definition an, besteht der Hamburger aus einem Brötchen, Belegen wie Salat, Tomate, Gurke und Zwiebeln sowie einer gegrillten Scheibe Rinderhackfleisch. Und er wird in der Regel warm serviert. Er gilt als der Standard vieler Fastfood-Ketten, wobei sich heute viele eigene Varianten entwickelt haben. Selbstgemachte Hamburger mit hochwertigen Zutaten sind genauso angesagt wie vegetarische Varianten. Weiter gilt zu beachten, dass die Silbe «Ham» nichts mit dem englischen Wort für Schinken zu tun hat.
Es gibt vier Theorien über die begriffliche Herkunft des Hamburgers. Die erste bezieht sich tatsächlich auf die Stadt Hamburg, in der während der letzten Jahrhundertwende ein Imbiss namens «Rundstück warm» bekannt und beliebt war. Dieser bestand aus einem Brötchen mit Braten oder Hackfleischfrikadelle und Bratensauce. Angeblich soll dieses Rezept dann mit den deutschen Emigranten in die USA gelangt sein. Die zweite Theorie geht davon aus, dass Hamburg als Synonym für Rindfleisch in gehobener Qualität steht. Das Fleisch wurde in die USA über den Hamburger Hafen importiert, als es dort noch zu wenig einheimische Rinderzucht gab. In der dritten Theorie taucht das Wort Hamburger erstmals in einem US-Kochbuch aus dem Jahre 1842 auf und beschreibt ein Steak aus Rinderhackfleisch, bekannt als «Steak nach Hamburger Art». Theorie vier geht davon aus, dass der Hamburger erstmals am Imbissstand der Menches Brothers während eines Jahrmarkts im Erie County nahe der Stadt Hamburg bei Buffalo aufgetaucht sei. Weil zu wenig Schweinebraten vorhanden war, griff man zu Rindfleisch als Ersatz und zu Ehren des Standorts der Erfindung wählten die Betreiber den Namen Hamburger.
Auch hier kann man nur spekulieren. Die Betreiber der seit 1895 bestehenden Imbissbude Louis‘ Lunch in New Haven behaupten, ihn erfunden zu haben. Doch auch hier gibts einen Bezug zu Deutschland. Denn der deutschstämmige Inhaber Louis Lassen hat um 1900 herum einem Gast, der es eilig hatte, einen solchen Hamburger serviert und damit die Geburtsstunde des modernen Burgers initiiert. Eine andere Version besagt, dass der Hamburger auf den US-Amerikaner Charlie Negrin, auch bekannt als Hamburger Charlie, zurückgeht, der Hamburger erstmals im Jahr 1895 in Seymor verkauft haben soll.
In der Regel kriegt man einen Hamburger für wenige Franken. Doch in manchen Restaurants ist er mittlerweile zu einer Delikatesse geworden. 10'000 Dollar war der Wert des bisher teuersten Hamburgers, der zum Geburtstag von «USocial.net» serviert wurde. Er bestand aus Wagyū-Rindfleisch, Trüffeln, einem 24-Karat-Gold-Blatt und dem spanischen Jamon iberico. Der Schinken stammte von schwarzen Schweinen, die ein spezielles Diät-Futter erhalten haben. Das Geld wurde für einen guten Zweck gespendet.