Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03152.jsonl.gz/1869

Begonnen hatte Alina Tobler aus Walzenhausen mit Hochsprung, Weitsprung, 60 und 1‘000 Meter sowie Dreikampf. Vor fünf Jahren zog es sie zur Weite, und so holte sie 2013 im Dreisprung die Goldmedaille und im Weitsprung die Silbermedaille bei den Schweizer Meisterschaften U16 in Zug. Im gleichen Jahr sprang Alina den Schweizer Rekord mit einem Sprung von sechs Metern, der bis heute nicht überboten wurde. Bis jetzt einer der Höhepunkte von Alinas Karriere. Im September dieses Jahres sprang sie an den Schweizer Meisterschaften in Lausanne bei den U20/U23 Damen 5.78 Meter und durfte eine Silbermedaille der Kategorie U20 mit nach Hause nehmen. Drei Monate zuvor holte sie mit 5.64 Metern an den Junioren Vereinsmeisterschaften U20 Bronze.
Seit Herbst 2016 richtet sie den Focus im Training auf den Dreisprung. Allein in diesem Jahr gewann sie an den U20-Hallen-Schweizermeisterschaften in St. Gallen im Februar Gold mit einer Weite von 12.32 Metern und an der Aktiven Hallen-Schweizermeisterschaft in Magglingen Bronze. Im September gewann Alina an den U20/23 Schweizermeisterschaften in Lausanne Gold mit einer Best-Weite von 12.44 Metern - und somit SGALV-Rekord. Damit sprang sie 1.01 Meter vor die Zweitplatzierte. An den Team-Schweizermeisterschaften am 3. September, sechs Tage vor ihrer Goldmedaille, holte sie mit ihren Vereinskolleginnen Corina und Patricia Sieber die Bronze-Medaille und sprang Tagesbestweite.
Nun wurde sie für die Rheintaler Sportlerwahl 2017 nominiert. Das freut sie ganz besonders. Vielleicht darf sie bei der Preisverleihung am 31. Januar 2018 in Berneck vor grosser Kulisse den krönenden Abschluss eines ausserordentlichen Jahres 2017 feiern. So oder so. Alina wird weiter hart trainieren - denn Leichtathletik ist ihr Leben.