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Alle sechs geplanten Windenergieanlagen befinden sich ausserhalb des Waldareals. Der Rotorkreis der Anlagen überstreicht teilweise den Wald. Aufgrund der Höhe der Anlagen drehen die Rotorblätter jedoch deutlich über den Baumwipfeln.
Entlang der Bergstrasse sind Rodungen für den Transport der Anlagen auf die Grenchenberge unumgänglich. Denn die Bergstrasse muss abschnittweise verstärkt oder verbreitert werden. Helikoptertransporte sind nicht möglich, da die Anlagenkomponenten zu gross und zu schwer sind. Dank verbesserter Transportfahrzeuge, die für den Einsatz auf Bergstrassen und in engen Verhältnissen optimiert sind, liessen sich die erforderlichen Ausbauten der Zufahrtsstrasse gegenüber den ursprünglichen Annahmen minimieren. Dies in erster Linie durch den geplanten Einsatz von Transportfahrzeugen, die für den Einsatz auf Bergstrassen und in engen Verhältnissen optimiert sind. Für den Transport der Anlagen ist ein Ausbau der zwei Haarnadelkurven Hochschwang und Bützenschwang unterhalb des Untergrenchenbergs sowie die unbefestigte Verbreiterung der Bergstrasse auf vier Meter zwischen dem Untergrenchenberg und der Tiefmatt vorgesehen. Die Strasse auf den Grenchenberg wird nach Betriebsbeginn des Windparks den gleichen Ausbaustandard haben wie heute. Auch für die Erdverlegung der Stromleitung vom Berg nach Grenchen müssen temporäre Rodungen vorgenommen werden.
Zur Kompensation der Rodungen wurden Realersatzflächen auf dem Grenchenberg ausgeschieden. Der Rodungsersatz muss sowohl quantitativ (effektive Fläche) als auch qualitativ (ökolgische Qualität) mit der gerodeten Waldfläche gleichwertig sein. Temporäre Rodungen werden wieder bewaldet.