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Um für die User mit unserem Wissen und unseren Erfahrungen den maximalen Nutzen stiften zu können, müssen wir Verbindungen sichtbar machen.
Die richtigen Fragen stellen
Informationsdesign ist ein wesentlicher Bestandteil von Legal Design und beinhaltet die Sammlung, Analyse, Synthese, Auswahl und Organisation von relevanten Daten und Fachwissen und ihre Transformation in kontextspezifische Informationen.
Als Informationsdesigner müssen wir uns bei jedem «Informationsbrocken» die richtigen Fragen stellen wie beispielsweise:
- Ist diese Information sinnvoll oder notwendig zur Erreichung der definierten Ziele?
- Ist diese Information für den Adressaten oder den Absender wichtig und nützlich?
- Ist die Information am richtigen Ort?
- Wird die Information in den (richtigen) Kontext gebracht?
- Ist die Information vollständig oder überschiesst sie das Ziel?
- Wie sind die Zusammenhänge und Hierarchien unter den verschiedenen Informationen?
Erst wenn die relevanten Umstände wie Ziele, Adressaten und Zusammenhänge zu diesen Fragen bekannt sind, kann eine verständliche Wissensvermittlung durch kontextbezogenes Informationsdesign geschaffen werden.
Verbindungen sichtbar machen
Wir Juristen sind geübt darin, die abstrakte Regelungen eines Gesetzes zu verstehen und in einem konkreten Sachverhalt anzuwenden. Wir verstehen und sehen die Verbindungen. Die entsprechenden kontextbezogenen Informationen bereiten wir aber meistens in unserer eigenen Sprache, Denkweise und primär für juristische Zwecke auf.
Von unseren Kunden dürfen wir aber nicht erwarten, dass sie den juristischen Kontext ebenfalls verstehen und sehen. Um für die User mit unserem Wissen und unseren Erfahrungen den maximalen Nutzen stiften zu können, müssen wir Verbindungen sichtbar machen.