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denzel washington spielt einen irak-soldaten, der unter dem golfkriegsyndrom leidet. er beginnt sich zu fragen, weshalb seine träume jedes mal den identischen wortlaut aufweisen. als in ein anderer veteran darauf anspricht, wittert er bereits die grosse verschwörung. die geschichte ist mit einer vizepräsidentschaftskandidatur verknüpft. der held von marcos (washington) truppe, der sie damals alleine aus einem hinterhalt rettete, raymond shaw (liev schreiber) kämpft um dieses amt. doch war er wirklich der held? war nicht er der mörder eines us-soldaten? welche rolle spielt seine mutter (meryl streep)? was weiss marcos freund und wissenschaftler (bruno ganz) über die sache? und was hat die firma manchurian damit zu tun?
ferngesteuert? liev schreiber als raymond shaw
die ausgangslage ist offensichtlich nicht allzu simpel. der zuschauer tappt lange genauso im dunkeln, wie marco. langsam nimmt die verschwörungstheorie gestalt an. es scheint, als seien die soldaten für experimente missbraucht und einer gehirnwäsche unterzogen worden. ausserdem findet benett marco ein implantat in seiner schulter…
genial: meryl streep als eleanor prentiss shaw
der film ist sicher spannend, gerade weil er so unrealistisch scheint. oft kann man sich fragen, was wäre wenn… das wirklich so wäre? wie weit geht jemand, um an die totale macht zu gelangen? sehr gut gelungen ist auch die ganze (vize-)präsidentschaftskampagne, mit den typisch amerikanischen leeren schlagworten («secure tomorrow»). die hauptdarsteller sind allesamt sehr gut, aber meryl streep ist brilliant. eleanor prentiss shaws inzestuöses verhältnis zu ihrem sohn schwingt stets mit und ihre machtgeilheit ist geradezu fühlbar, ja beängstigend.