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Ein faszinierendes „wahres Märchen“:
Es war einmal ein Engländer namens James. Am 15. Oktober 1786 geboren, tritt er in jungen Jahren in die Royal Navy ein, in die glorreiche britische Kriegsmarine. Doch mit 25 Jahren erkrankt er so schwer, dass er den Dienst quittieren muss. James muss sich also „beruflich neuorientieren“ (wie man heute sagen würde) und studiert in Edinburgh Medizin. Eine ärztlich verordnete Reise nach Südfrankreich 1819/20 eröffnet dem ehemaligen Seemann einen neuen Lebenszweck: Reisen. James klettert auf den Vesuv. Er reist nach Sibirien, mit nur bescheidenen finanziellen Mitteln. Er unternimmt eine Reise rund um den Erdball, die fünf Jahre dauert. Afrika, Indien, China, ja sogar das damals noch weltabgeschiedene Australien gehören zu seinen Reisezielen. Durch die Bücher, die James über seine Erlebnisse schreibt, wird er eine Zeit lang berühmt, um dann wieder in Vergessenheit zu geraten. Der ruhelos Reisende stirbt am 28. Juli 1857.
Sein Name war Holman, James Holman. Ach ja, beinahe hätte ich es vergessen: Seit jener Krankheit, die ihn seine Marinekarriere kostete, war er vollständig blind. Obwohl man nicht behaupten kann, das er viel von der Welt „gesehen“ hätte, ist James Holman mehr und weiter gereist als irgendeiner seiner Zeitgenossen. Jetzt bei buchplanet.ch: Die ganze Welt im Sinn von Jason Roberts.