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Im Rahmen der Vereinbarung erhalte Basilea 70 Mio CHF Abschlagszahlung und hat Anspruch auf weitere Meilensteinzahlungen von bis zu 427 Mio USD sowie umsatzabhängige Lizenzgebühren im zweistelligen Prozentbereich, wie es in einer Mitteilung vom Mittwochabend heisst.
Die Vereinbarung unterliegt der üblichen behördlichen Genehmigung. Das Unternehmen rechnet aufgrund der Vereinbarung mit einer Verbesserung des finanziellen Ausblicks für das Geschäftsjahr 2017. Der Betriebsaufwand werde sich auf 9 bis 10 Mio CHF pro Monat verringern, beim durchschnittlichen Betriebsverlust wird mit rund 2 bis 3 Mio pro Monat gerechnet. Ab Closing werden Cresemba-Umsätze von Pfizer verbucht.
Im Gesamtjahr rechnet Basilea neu mit Gesamtumsätzen aus Produktverkäufen in Höhe von rund 11 Mio CHF und der Ergebnisbeitrag der Transaktion wird auf rund 6 Mio geschätzt.
Cresemba wird zur Behandlung von lebensbedrohlichen Schimmelpilzinfektionen eingesetzt. Pfizer erhält das Recht, Isavuconazol herzustellen und das Medikament exklusiv in den genannten Ländern zu vertreiben. Die weiteren Zahlungen werden bei Erreichen definierter regulatorischer und kommerzieller Meilensteine fällig.
Mit dem Schritt habe man nun in den meisten der wichtigen Märkte auf der Welt Partnerschaften für Cresemba etabliert, heisst es von Basilea weiter. An Vereinbarungen für die verbleibenden Schlüsselmärkte werde derzeit gearbeitet.
(AWP)