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Der Rum stammt hauptsächlich aus der Karibik, doch er wird auch in Lateinamerika, Asien und Ozeanien hergestellt. Cachaça wird ausschliesslich in Brasilien produziert.
Es gibt zwei Arten von Rum: den Agrar-Rum, der direkt aus Zuckerrohrsaft gewonnen wird und den Konditorei-Rum aus Melasse.
Die Ausarbeitung von Rum erfolgt über mehrere Schritte. Zunächst werden die Zuckerrohrhalme sehr rasch nach dem Schneiden zermalmt. Dann wird das Zuckerrohr gehäckselt und gemahlen, wodurch ein erster Saft, der sogenannte „Vesou“, gewonnen wird. Wenn sich Zuckerrohrsaft in Alkohol verwandelt, entsteht Zuckerrohr-Wein. Für Konditorei-Rum wird die Melasse durch Beigabe von Hefen zum Gären angesetzt. Dann ergibt die Destillation des Zuckerrohr-Weins (Vesou) oder der Melasse in den Brennsäulen einen Rum mit 65 bis 85 Volumenprozent.
Weisser Rum ist nicht gealtert. Der bersteinfarbene Rum wird ein bis zwei Jahre in relativ kleinen Eichenfässern ausgearbeitet. Alter Rum muss mindestens drei Jahre im Eichenfass ausreifen. Wenn es mehr als fünf Jahre sind, spricht man von „Hors d’Age“. Es gibt auch Rums mit Jahrgangsangabe.
Mindestens 37,5 Volumenprozent. Für die traditionellen Rums aus den französischen Kolonialgebieten 40 Volumenprozent.