Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03517.jsonl.gz/1207

Es war die letzte Saison von Michael Jordan (und Erfolgscoach Phil Jackson) in Chicago. Und der Superstar hatte ein Ziel: Die Bulls zum 6. Titel in 8 Jahren zu führen.
Das Unterfangen sollte gelingen – mit einer packenden Finalserie gegen die Utah Jazz um John Stockton und Karl Malone als Höhepunkt.
«The Last Dance»
«The Last Dance» heisst die im Frühjahr auf ESPN und Netflix erschienene Dokumentation über diese letzte Saison der Bulls-Ära und Jordans Karriere. Sie zeigt den Aufstieg eines talentierten, aber von nahezu krankhaftem Ehrgeiz besessenen Athleten zur Werbeikone von Nike und zum globalen Superstar.
Nach 4 Partien in der Best-of-7-Serie führten die Bulls mit 3:1 und hätten in Chicago alles klar machen können. Doch «Stockalone» legten ihr Veto ein und brachten die Serie dank einem 83:81 zurück nach Salt Lake City.
In Spiel 6 stand es 42 Sekunden vor dem Ende 83:83. Dann folgten legendäre Schlusssekunden:
- Stockton bringt Utah mit einem Dreier 86:83 in Führung.
- Jordan antwortet mit einem Korbleger zum 85:86.
- Jordan stiehlt den Ball 20 Sekunden vor Schluss von Malone.
- Jordan verwandelt seinen letzten Wurf als Bulls-Spieler mit einem geschichtsträchtigen Move gegen Bryon Russell zum 87:86. Auf der Uhr stehen 5,2 Sekunden.
- Stocktons «Buzzer Beater» verfehlt das Ziel.
Jordan (45 Pkt.) streckte danach als Zeichen des Triumphs 6 Finger in die Höhe. Mission erfüllt.