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TELLICHERRY PFEFFER (NACHFÜLLPACKUNG)
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Tellicherry Pfeffer zeichnet sich durch ein warmes, intensives und sehr nussiges Aroma aus, das in eine intensive, würzige Schärfe übergeht. Ihn kann man als Ersatz für Schwarzen Pfeffer verwenden und er verträgt sich auch mit allen anderen Gewürzen, was Tellicherry Pfeffer zu einem echten Allrounder macht.
Unser Tellicherry Pfeffer wird handverlesen und schonend getrocknet. Man kann ihn mörsern, durch eine Mühle mahlen, mitkochen oder leicht angestoßen Speisen und Gerichten einen scharfen Biss geben - die Anwendungs- und Verarbeitungsmöglichkeiten sind so verschieden und breit gefächert wie die Geschmäcker. Wichtig ist, dass er sparsam verwendet wird, da seine pfeffrige Schärfe schnell zu dominant sein kann. In unseren P&S Tischschälchen serviert, ganz oder frisch zerstoßen, wertet unser Tellicherry Pfeffer jede Mahlzeit auf.
Wissenswertes
Tellicherry Pfeffer kommt nur aus der Provinz Kannur entlang der Malabarküste, an der Thalassery die größte Hafenstadt im Umkreis ist. Während der britischen Kolonialzeit wurde der Name anglisiert und einfach Tellicherry genannt. Die Region Malabar gilt als die botanische Heimat des Pfeffers.
In Europa lernte man Pfeffer im hellenistischen Zeitalter (ca. 330 v. Chr.) kennen, als er durch die arabischen und venezianischen Kaufleute eingeführt wurde. Das Handelsmonopol der exotischen Gewürze, wie auch Pfeffer, durch die Araber und Venezianer, bestand bis ins 15. Jahrhundert. Bis das Königreich Spanien einen jungen und motivierten Seefahrer namens Christoph Kolumbus beauftrage, im Namen der Krone einen Weg nach Indien und den Ostpazifik zu finden, um in einer neuen Welt unvorstellbare Reichtümer zu finden. Zu diesen zählten unter anderem exotische Gewürze, die durch horrende Zölle und Aufschläge der arabischen Kaufleute schier unbezahlbar waren. Diese kontrollierten die Karawanenwege über das eurasische Festland, sowie den Seeweg durch das Rote Meer. Was Christoph letztendlich entdeckte, ist bekannt. Sein Seefahrerkollege Vasco da Gama fand letztendlich den Seeweg nach Indien und erkundete währenddessen fast die gesamte afrikanische Küste, an der er sich orientierte. Neben Indien entdeckte er die Molukken, auch Gewürzinseln genannt, welche die Araber stets versuchten geheim zu halten.
Der horrende Preis für Pfeffer verhalf ihm gleichzeitig zu seinem Ruhm. Mit steigendem Preis wurde er als Statussymbol immer attraktiver. Somit war Pfeffer, neben Muskat und Gewürznelke, im Mittelalter ein Zeichen für Reichtum und Luxus. Heutzutage ist er, dank der aufgelösten Handelsmonopole, weltweit verfügbar und erschwinglich.