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Das Parlament hat am 12. März 2015 in einer 2. Lesung das Gesetz über die Prostitution angenommen (GPr.). Da dieses Gesetz verschiedene Verweise enthält, wurde ein Entwurf zur Verordnung über die Prostitution ausgearbeitet (VPr.), den betroffenen Kreisen zur Vernehmlassung vorgelegt und schliesslich vom Staatsrat angenommen. Die Schwerpunkte dieser Verordnung betreffen: a) die Verfahren der Meldepflicht bei der Kantonspolizei für Personen, die der Prostitution nachgehen, für Salonbetreiber oder Escort-Agenturen, b) die Subventionen und c) die Sauberkeit und Hygiene sowie das Informationsangebot, das die Salonbetreiber zu beachten haben. Die VPr. tritt gleichzeitig mit dem GPr. in Kraft, nämlich am 1. Januar 2016.