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Thema des Programms: Gesundheit und sozialer Zusammenhalt
Problematik:
• Die Kenntnis der Partnersprache ist am Ende der obligatorischen Schulzeit ungenügend.
• Zweisprachige Ausbildungsmöglichkeiten sind nicht ausreichend vorhanden.
Vorschlag: Stärkung der Zweisprachigkeit für mehr Zusammenhalt
Massnahmen:
Unterstützen des Sprachengesetzes unter Einhaltung von Artikel 6 der Verfassung, der 2004 (vor mehr als 17 Jahren!) vom Volk angenommen wurde, ohne dass dies weiterverfolgt wurde.
1) Ausbau der zweisprachigen Ausbildung in der Grund-, Berufs- und Hochschulbildung
• Schaffung einer Koordinationsstelle für Lehrer- und Schüleraustausch
• Einführung von Klassen- und Schüleraustausch unter den verschiedensprachigen Orientierungsschulen als fixer Bestandteil der Sprachausbildung
• Schaffung günstiger Rahmenbedingungen für Lehrkräfte, welche diesen zusätzlichen Aufwand auf sich nehmen
• Berufslehren zweisprachig anbieten, indem die Lernenden während mindestens 6 Monaten die praktische Ausbildung in einem Lehrbetrieb des anderen Kantonsteils absolvieren
• Ausbau zweisprachiger Klassen in den berufs- und weiterführenden Schulen
• Verbesserung der Ausbildung von Lehrpersonen und Verwaltungspersonal
2) Stärkung der Zweisprachigkeit in den kantonalen und regionalen Verwaltungen sowie bei den verschiedenen anderen staatlichen Leistungserbringern
• Sprachkurse für Gemeinde- und Grossräte anbieten
• Jede Gemeinde zu einer Partnerschaft mit einer Gemeinde in der anderen Sprachregion ermutigen
• Unterstützung der Sprachausbildung und des Sprachaustauschs innerhalb der kantonalen und regionalen Verwaltung, insbesondere im Gesundheitsbereich
• Die Zweisprachigkeit in der kantonalen Verwaltung anerkennen und belohnen