Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03234.jsonl.gz/2127

Bei Cai Mengke handelt es sich laut Mitteilung um eine Investorin und Unternehmerin aus China. Sie ist laut den Angaben Mitgründerin und Vizepräsidentin der Zhuhai Hokai Medical Instruments, die an der Börse von Shenzhen kotiert ist. Als Investorin wolle sie sich auf einem "konstruktiven Weg" einbringen mit dem Ziel, langfristig Wert zu schaffen, wird sie in der Mitteilung zitiert. Ob Cai Mengke im SHL-Verwaltungsrat Einsitz nehmen wolle, sei noch zu früh zu sagen, sagte ein Sprecher auf Anfrage.
Der SHL-Präsident Uzi Blumensohn verwies seinerseits in der Mitteilung auf das Potenzial des chinesischen Marktes für die Telemedizin. Man wolle nun mit der neuen Investorin diskutieren, wie man dieses Potenzial ausnutzen könne.
Der Ausstieg der Aktionärsgruppe mit den Tel Aviver Finanzgesellschaften Barak Capital Investments und Amatrine um den Israeli Eli Alroy war bereits aus Meldungen der Schweizer Börse SIX zu entnehmen: Danach hat ein nicht-exekutiver Verwaltungsrat Aktienpakete verkauft. Ein Sprecher betonte gegenüber der AWP, dass Verkäufer nicht mit der SHL-Gründerfamilie Alroy verwandt ist, die einen Aktienanteil von 25,6% an dem Unternehmen hält.
Zum Preis der Transaktion wurden vom SHL-Sprecher keine Angaben gemacht. Aus den Angaben der SIX ist zu entnehmen, dass Eli Alroy insgesamt 1,77 Mio Aktien zu einem Gesamtpreis von 15,4 Mio CHF verkauft hat. Der Verkaufspreis pro Aktie errechnet sich aufgrund der obigen Angaben mit 8,70 CHF.
SHL hätte im letzten Jahr von chinesischen Investoren (Shanghai Jiuchuan Investment) übernommen werden sollen. Der potentielle Käufer erfüllte dann allerdings die notwendigen Vollzugsbedingungen (aus offiziell nicht bekannten Gründen) nicht, sodass die im Juli 2015 unterzeichnete Fusionsvereinbarung dann kurz vor Jahresende wieder aufgelöst wurde.
Am insgesamt positiven Aktienmarkt (SPI +0,8%) legte die SHL-Aktie am Dienstag um 2,1% zu und schloss bei 7,25 CHF.
uh/tp/ys
(AWP)