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Sechsbindige Furchenbiene
Sechsbindige Furchenbiene (Halictus sexcinctus)
Die Sechsbindige Furchenbiene, auch Weissbindige Furchenbiene genannt, ist eine solitär lebende Wildbiene, die Pollen von verschiedenen Pflanzenfamilien sammelt. Man findet sie häufig an Waldrändern, trockenen Fettwiesen, in Weinbergen oder in Sand-, Kies- und Lehmgruben.
Die Weibchen legen ihre Brutzellen in vegetationsarmen Flächen an. Dafür werden z.B. sandige Steilhänge, festgetretene Wegränder oder Böschungen genutzt. Obwohl die Wildbiene solitär lebt, bilden sich beim Nestbau Kolonien und auch wenn Eingänge von mehreren genutzt werden können, so kümmert sich doch jedes Weibchen um ihr eigenes Nest.
Ihre Lebensdauer und Flugzeit sind definitiv etwas Besonderes, jedenfalls bei den Weibchen der Sechsbindigen Furchenbiene. Durch die lange Lebensdauer der Weibchen, können sie tatsächlich ihrer Nachkommenschaft begegnen, was bei den Wildbienen was ganz Besonderes ist. Die überwinterten Weibchen erscheinen bereits Ende April während sich die Männchen bis Juli Zeit lassen. Im Hochsommer schwärmen die Männchen dann in grosser Anzahl um die Nester, um die nun frisch geschlüpften Weibchen zu begatten.
Steckbrief
Wissenschaftlicher Name: Halictus sexcinctus
Flugzeit: Ende April bis Ende September
Status CH: Gefährdet
Foto: Albert Krebs
Pollenflanzen: Echter Alant (Inula helenium), Kleines Habichtskraut (Hieracium pilosella), Gewöhnliche Kratzdistel (Cirsium vulgare), Wegwarte (Cichorium intybus), Berg-Sandglöckchen (Jasione montana), Teufelsabbiss (Succisa pratensis)