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Weshalb sich der Retail, verglichen mit der Gastronomie, unterproportional entwickelt
Was ist der Grund, weshalb sich die Umsätze innerhalb des gleichen Orts unterschiedlich entwickeln? Diese Arbeit geht dieser Frage nach, indem Kundengespräche geführt werden und kreiert zum Schluss Vorschläge, wie dieses Problem gelöst werden kann.
Jutzeler, Samuel, 2023
Art der Arbeit Bachelor Thesis
Auftraggebende Ein Schweizer Grossunternehmen
Betreuende Dozierende Krings, Ulrich
Keywords Kundeninterviews, Analyse, Umsatzwachstum, Gastronomie, Retail
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Ein Schweizer Grossunternehmen hat ein neues Format gegründet. An diesem Ort kann eingekauft, konsumiert und entdeckt werden. Da die Eröffnung während der Pandemie erfolgte, gab es zu Beginn zusätzliche rechtliche Bestimmungen, die dieses Format eingeschränkt hat. Als die Einschränkungen aufgehoben wurden, entwickelte sich die Kundenfrequenz positiv. Es zeigte sich jedoch, dass sich die Gastronomie im Verhältnis zum Retail überproportional gut entwickelte. Das Problem ist somit, dass sich der Retailbereich nicht wunschgemäss entwickelt.
Um herauszufinden, weshalb sich der Retailbereich nicht wunschgemäss entwickelt hat, wurde eine Marktforschung durchgeführt. Mit der bestehenden Kundschaft, die sich an diesem Ort verpflegt haben, wurde eine qualitative Kundenumfrage durchgeführt. Ein Gespräch dauerte dabei etwa 5 Minuten. Es wurden Einzel- sowie Gruppengespräche geführt. Die Erkenntnisse dienen schlussendlich dazu, Vorschläge zu kreiieren, wie der Umsatz im Retail verbessert werden kann.
Aus den Gesprächen konnten drei Hauptgründe identifiziert werden: Sichtbarkeit, Sortiment, keine Verwendung. Es war nicht allen bekannt, dass es an diesem Ort ebenfalls eine zusätzliche Abteilung gibt, da diese Abteilung vom Eingangsbereich aus nicht ersichtlich war. Bei der Frage nach dem Sortiment teilte die Kundschaft mit, welche Produkte sie einkaufen würden. Es handelt sich einerseits um Frischprodukte, die für den täglichen Gebrauch notwendig sind, andererseits um Geschenke sowie um einzigartige Produkte zum Ausprobieren. Diese Produkte sind bereits im Sortiment, allerdings wird auch mehr angeboten. Es gab allerdings auch Kundinnen und Kunden, die für die Produkte keine Verwendung haben und höchstens Spontaneinkäufe tätigen würden.
Basierend auf die Erkenntnisse wurden drei Vorschläge generiert: Verbesserte Orientierung, verbesserte Anordnung der Produkte, angepasstes Sortiment. Die drei Vorschläge sollen dabei helfen, dass die Kundschaft eine verbesserte Orientierung über das gesamte Format erhält. Damit sollen auch Anreize geschaffen werden, um Spontaneinkäufe zu fördern, indem die gewünschten Produkte hervorgehoben werden.
Studiengang: Betriebsökonomie (Bachelor)
Vertraulichkeit: vertraulich