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Einer, der für Zeilen wie «Baby, Baby, uuuh» bekannt ist, sollte sich vielleicht nicht mit dem Rap-Gott anlegen. Hat er aber trotzdem getan!
«Ich mag Em’s Flow, aber ich mag nicht, dass er neue Rapper disst. Ich mag die neue Generation von Rap, er versteht es {den neuen Rap} einfach nicht.» Das schrieb Justin Bieber in seiner Instagram-Story.
Das ausgerechnet Justin Bieber, der eher für Schmusesongs oder tanzbaren Pop bekannt ist, Eminem, dem unbestrittenen König des Raps sagt, er verstehe Rap nicht, bringt einen doch eher zum Schmunzeln.
Eminem hat für seine Musik nicht nur schon sagenhafte 15 (!) Grammys abgeräumt, sondern auch Tausende Künstler und Fans beeinflusst. Justins Seitenhieb an Marshall kam, nachdem er einen Screenshot des Lieds «The Ringer» teilte.
«The Ringer» ist eines der Songs auf dem neusten Eminem-Album «Kamikaze», in dem er mehrere Hiebe an neue Rapper austeilt. In diesem spezifischen Lied rappt er: «So finger-bang, chicken wang, MGK, Igg‘ Azae‘, Lil Pump, Lil Xan imitate Lil Wayne. I should aime at everybody in the game, pick a name.»
Er sagt also, dass alle neuen Künstler nur noch andere imitieren und er auf jeden in der Szene zielen sollte/kann.
Justin Bieber hat es mit seiner Aussage natürlich geschafft, wieder einmal in die Schlagzeilen zu kommen. Das hat er auch bitter nötig – musikalisch läuft bei ihm schon lange nichts mehr. Justin veröffentlichte sein letztes Album 2015. Doch kürzlich hat er eine Kollaboration mit Ed Sheeran angeteasert.
Etwas extra Presse ist da natürlich nicht schlecht. Es wäre nicht das erste Mal, dass jemand versucht, sich ein Stück von Eminems Ruhm-Kuchen abzuschneiden. Wir erinnern uns noch gut an das «Rap-Battle» zwischen Machine Gun Kelly und Eminem.
Machine Gun Kelly versuchte, gegen den King anzutreten – und verlor jämmerlich. Dafür war er über mehrere Wochen einer der meistdiskutiertesten Künstler weltweit. Wie Eminem in seinem Diss-Track an MGK sagte: «This is it, as big as you’re gonna get, so enjoy it», also «Das ist es, du hast deinen Höhepunkt erreicht, also geniesse es.»
Direkt aus dem Social-Media-Team macht Joëlle den fliessenden Wechsel in die Welt der Schreiberlinge. Sie mag Bücher, Memes und Blobfische.