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Flughäfen als Schengen-Aussengrenze
Seit Ende 2008 gilt das Schengen Regelwerk auch für die Schweiz. Die Flughäfen, die Flüge auch ausserhalb des Schengen Raumes anbieten, bilden daher die einzigen Schengen Aussengrenzen der Schweiz. Da die Schweiz nicht Mitglied der EU-Zollunion ist, bleiben dagegen die Zollkontrollen weiterhin bestehen, unabhängig davon, ob die Ein- oder Ausreise einen Schengen-Staat oder einen Nicht-Schengen-Staat betrifft.
Für die Personenkontrollen (Passkontrollen) an den Flughäfen gelten gemäss Schengenregelung seit 29. März 2009 folgende Vorgaben:
- Personen im Verkehr zwischen einem Schweizer Flugplatz und einem anderen Flugplatz im Schengenraum werden grundsätzlich nicht mehr kontrolliert.
- Jede Person, welche aus dem Nicht-Schengenraum über einen Schweizer Flugplatz in den Schengenraum einreist bzw. aus dem Schengenraum ausreist, muss kontrolliert werden.
- Personen, welche nur einen Transitstopp auf einem Schweizer Flugplatz machen und dabei die Transitzone nicht verlassen, werden nicht kontrolliert, sofern die Personen aus dem Schengenraum kommen und in den Schengenraum weiter fliegen. Personen, die von ausserhalb in den Schengenraum einreisen und nach dem Transit in den Schengenraum weiter fliegen, müssen kontrolliert werden, genauso Personen, die aus dem Schengenraum kommen und nach dem Transit den Schengenraum verlassen.
Das Schengen-Assoziierungsabkommen bezieht sich aber nicht auf die zollrechtlichen Vorschriften. Da die Schweiz nicht Mitglied der EU-Zollunion ist, unterliegt nach wie vor jeder Flug vom oder ins Ausland der Zollkontrolle, unabhängig davon, ob es sich dabei um einen Schengen-Staat oder einen Nicht-Schengen-Staat handelt. Kontrollen von Waren werden folglich weiterhin durchgeführt. Im Zusammenhang mit der Warenkontrolle können auch unter Schengen bei Verdacht auf strafbare Handlungen Personenkontrollen vorgenommen werden.