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- Bei einem Zugunglück in Kroatien sind am späten Freitagabend mindestens drei Personen ums Leben gekommen.
- Elf weitere Menschen wurden verletzt, so die Behörden.
Der Zusammenstoss ereignete sich gegen 21:30 Uhr in der Nähe der Stadt Novska, die nahe der kroatischen Grenze zu Bosnien liegt, so die Polizei in einer Erklärung.
«Die Wucht des Aufpralls war gewaltig», sagte Ministerpräsident Andrej Plenkovic, der mit anderen Regierungsvertretern zum Unfallort eilte. Plenkovic bestätigte, dass bisher die Leichen von drei Menschen an der Unglücksstelle gefunden wurden, sagte aber, dass am Morgen noch weitere Opfer gefunden werden könnten.
Die Verletzten seien in Spitäler eingeliefert worden, einige mit schweren Verletzungen, aber keine in lebensbedrohlichem Zustand, fügte er hinzu. «Es ist Nacht, es gibt kein Licht, wir wissen im Moment nicht, ob es weitere Opfer gibt», sagte Plenkovic.
Die Ursache des Zusammenstosses war nicht sofort klar. Ermittler erklärten, es gebe Hinweise darauf, dass der Lokführer ein Haltesignal ignoriert haben könnte. Feuerwehrleute suchten nach weiteren möglichen Opfern an der Unfallstelle.
Bei dem Personenzug handelte es sich um einen Nahverkehrszug, in dem 13 Personen sassen, während sich im Güterzug nur der Lokführer befand, sagte Plenkovic.
Unter den Verletzten seien auch ausländische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger. Nach Angaben der Behörden wurden beide Züge nach dem Zusammenstoss aus den Schienen geschoben. Es wurde eine Untersuchung eingeleitet, um die Ursache des Zusammenstosses zu ermitteln.