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Sprachaufenthalte weltweit
Erfahrungsberichte und Expertentipps
Erfahrungsberichte und Expertentipps
Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung arbeitete ich etwas über einen Monat bei einem Pharmakonzern bis ich meine Rekrutenschule in Freiburg antrat. Da ich an die Unteroffiziersschule ging, war die geplante Rückkehr in den Betrieb, für den ich vor dem Dienst arbeitete, schon etwas komplizierter geworden. Nach einigen Gesprächen mit meinem direkten Vorgesetzten konnte ich einen möglichen Wiedereintritt vereinbaren, bei dem ich nach dem Werdegang zum Unteroffizier noch einige Wochen keine Verpflichtungen hatte. Dies schien die perfekte Möglichkeit, einen Sprachaufenthalt zu machen.
Von Anfang an war ich voll und ganz von Kanada überzeugt und habe daher – wie bereits einige Male zuvor – mit Boa Lingua Kontakt aufgenommen und das ganze zirka zwei Monate vor der Reise gebucht.
Ein Bisschen nervös und unwissend betrat ich am 27. Juli 2013 den Air Canada Flug AC879 der dazu bestimmt war, mich nach Toronto zu bringen. Da angekommen war aufgrund eines Unwetters mein Weiterflug storniert, was mich noch ein bisschen nervöser machte. Nach einer Wartezeit von etwas mehr als zwei Stunden konnte ich jedoch meinen Weiterflug antreten. Am Flughafen in Vancouver angekommen, musste ich mich erstmal zurechtfinden. Als ich zu den Taxiterminals lief, wo mich eigentlich meine Gastmutter erwartete, wies man mich an einen anderen, falschen Standort, was nochmals eine Stunde verschlang. Nach einiger Zeit hat sie mich zum Glück gefunden.
Als ich dann wohlbehalten in North Vancouver angekommen bin, habe ich mich in meinem sehr liebevoll eingerichteten Zimmer provisorisch eingerichtet und mich bei Lynda bedankt, um schnellstmöglich schlafen zu können. Am nächsten Morgen zeigte mir Lynda Vancouver mittels ihres Autos und erzählte mir viel über die imposante, wunderschöne Stadt, die Umgebung und das Leben in Britisch Kolumbien.
Der nächste Tag war Montag und somit der erste Schultag an der Global Village. Dieser fand vorerst in der Vancouver Public Library statt, wo wir den Einstufungstest absolvierten und alle nützlichen Informationen erhielten. Ich war überglücklich, den Test so positiv absolviert zu haben, denn dadurch durfte ich am Yaletown Campus zur Schule gehen. Bereits am ersten Tag lernte ich viele, sehr Interessante Leute von überall auf der ganzen Welt kennen. Mit einigen von Ihnen hatte ich die ganzen vier Wochen Kontakt. Auch heute schreibe gelegentlich mit Leuten, die ich in Vancouver kennenlernte. Der gewöhnliche Schultag am Yaletown Campus verlief meistens ziemlich zügig und sehr angenehm. Die Zeit, die ich in der Schule hatte, konnte ich sehr geniessen, da es ein sehr freundliches, interessantes und vielseitiges Umfeld mit anderen Studenten war. Unsere Klasse bestand aus maximal acht Personen, wobei es jeweils wöchentlich Aus- und Neueintritte gab und einige die Schule seltener besuchten als andere. Die Schule hatte einen Plan, wann welche Events stattfinden. An den Wochenenden waren jeweils grössere Trips wie zum Beispiel einen viertägigen Ausflug in die Rocky Mountains, was zu den besten Erlebnissen der vier Wochen zählte.
Während den vier Wochen, die ich dort war, war ich selten wirklich zuhause. Ich war oft mit Leuten aus, die ich dort kennengelernt habe – darunter auch einige Schweizer, was sich jedoch nicht unbedingt negativ auf mein Englisch auswirkte. Während den Wochenenden war ich nie wirklich zuhause, da wir immer irgendwo unterwegs waren. Rocky Mountains (Jasper, Banff, etc.), Tofino, Victoria und Whistler waren nur einige der Orte, die ich an den Wochenenden besuchte. Unter der Woche gingen wir oft auswärts essen oder etwas trinken, wodurch ich die erste und zweite Woche wohl nie vor Mitternacht zu Hause war.
Insgesamt war es ein wirklich schöner Monat mit vielen neuen Bekanntschaften und spektakulären Erfahrungen und Erlebnissen, die ich nie vergessen werde. Schlussendlich, als ich mir zurück in der Schweiz einen Überblick über die Kosten verschafft hatte, war ich recht positiv überrascht. Trotz vieler Ausflüge, Automiete, Hotels, Essen, Partys und natürlich Schule, Gastfamilie und Flug hatte ich doch nicht so viel ausgegeben, wie befürchtet.
Fazit: Dieser Monat war die wohl beste Zeit meines Lebens und ich kann es allen weiterempfehlen, die das Geld und die Zeit dazu haben. Just Do it!
Vielen Dank auch an die kompetente Beratung und Hilfe von Boa Lingua.