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Regio Basiliensis & IKRB
1963 wurde der Verein Regio Basiliensis gegründet. Dieses Datum gilt als wichtiger Meilenstein der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit: Die Vereinsgründung wird oft als Anfangspunkt der trinationalen Zusammenarbeit in der Region Basel bezeichnet.
Die Regio Basiliensis ist einerseits ein Verein mit rund 400 Einzel- und 200 Kollektivmitgliedern, andererseits übernimmt sie als Aussenstelle der Nordwestschweizer Kantone auch staatliche Aufgaben in der Aussenpolitik der Kantone. Die Arbeit des Vereins bezieht sich mehrheitlich auf das erweiterte Agglomerationsgebiet von Basel am südlichen Oberrhein, inklusive Freiburg und Mulhouse. Der Verein arbeitet je nach Thema mit den Regio-Gesellschaften dieser beiden Städte (u.a. im Rahmen des Vereins RegioTriRhena), mit anderen Schweizer Grenzregionen, mit den Bundesinstanzen oder auch mit europäischen Binnen- und Grenzregionen zusammen. Zu grenzüberschreitend relevanten Themen publiziert die Regio Basiliensis verschiedene Schriften und organisiert Vorträge und Tagungen.
Die Interkantonale Koordinationsstelle (IKRB)
1970 haben die beiden Basler Kantone die Interkantonale Koordinationsstelle bei der Regio Basiliensis (IKRB) gegründet, an welcher sich seit 1996 auch der Kanton Aargau und seit 2003 die Kantone Solothurn und Jura beteiligen. Die IKRB vertritt diese Kantone in Bezug auf die trinationale Kooperation am Oberrhein. Dies beinhaltet in erster Linie verschiedene Aufgaben in Zusammenhang mit der Oberrheinkonferenz und dem INTERREG-Programm am Oberrhein. Die IKRB arbeitet dabei eng mit den kantonalen Verwaltungen und den Geschäftsstellen diverser Kooperationsgremien zusammen. Die Geschäftsstellen der Oberrheinkonferenz und der INFOBEST PALMRAIN können dabei jeweils auf einen von der Regio Basiliensis «entsandten» Mitarbeiter, resp. eine Mitarbeiterin, zählen.
Präsidentin des Vereins ist Dr. Kathrin Amacker. Die gemeinsame Geschäftsstelle des Vereins und der IKRB wird von Dr. Manuel Friesecke geleitet.