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Patrik Stewart wird für mich immer Cpt. Picard sein, egal, welche Rollen er noch spielt. In Monty Pythons „Das Leben des Brian“ gibt es diese Szene, in der die Widerstandsgruppe gegen die Römer aufgehetzt werden soll. „Sie haben uns ausbluten lassen“, schreit der Anführer und fragt hetzerisch: „Was haben die Römer je für uns getan?“ Den Aquädukt, antwortet ein Zuhörer. Die sanitären Einrichtungen, die schönen Strassen, medizinische Versorgung… Am Ende der Szene scheint es, als seien die Römer keine wüsten Besatzer, sondern die Türöffner zum Paradies. In einem Video für den Guardian stellt nun Schauspieler Patrick Stewart den Sketch nach. Der Clip persifliert die Forderung der britischen Innenministerin Theresa May, Grossbritannien solle die Europäische Menschenrechtskonvention verlassen. Bildungsfernsehen zum Gernsehen.
„Was hat die Europäische Menschenrechtskonvention für uns getan?“, fragt Stewart zu Beginn des vierminütigen Clips in die Runde. Und die Antworten kommen prompt: Das Recht auf faire Gerichtsverfahren. Religionsfreiheit. Meinungsfreiheit. Befreiung von der Sklaverei. Verbot von Diskriminierung. Frieden in Nordirland. Okay, sagt Stewart, aber dafür bräuchten die Briten doch keine europäische Regelung: „Wir sind Grossbritannien, das Land der Magna Charta, wir haben die Menschenrechte erfunden. Wir sollten unsere eigene Bill of Rights schreiben.“ Die Pointe wollen wir an dieser Stelle nicht verraten, dafür solltet ihr euch dieses Video anschauen.
Und falls ihr die Inspirationsquelle dieses Sketches nicht kennt, bitte schön: