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übervortheilte seiner Zeit die Nachbarn im Wässerrecht und geht seitdem um. Schwarz am ganzen Leibe, den Spaten auf der Schulter, kommt er vom G'hei her, läuft dem Graben nach bis zur Kirche, trinkt dort am Brunnen und verschwindet. Ein Weib, das spät Nachts von der Wäsche heimgieng, sah ihn so kommen und blieb stehen. Während er am Brunnenstock gelehnt sie mass, meinte sie einen Nachbar in ihm zu erkennen und rief ihn an. Da tritt er vor sie hin, sie gewahrt nun ihren Jrrthum, entrinnt, kommt leichenblass heim und hat am andern Tage einen geschwollenen Kopf.
Band 1, Quelle: Ernst L. Rochholz, Schweizer Sagen aus dem Aargau, Band 1 Aarau, 1856, Seite 55
Eingelesen von der Mutabor Märchenstiftung auf www.maerchen.ch.