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Der italienischer Ärzteverband hat 10 Ärzte kritisiert oder sogar suspendiert, weil sie den Corona-Impfstoff kritisiert haben. Die Organisation erwägt auch, drei andere Ärzte zu bestrafen, die glauben, dass die Schwere der Coronarpandemie nicht so schlimm wie erwartet ist.
Manche Ärzte werden Verwarnt, andere werden für zwei Monate gesperrt. Die drei Ärzte, gegen die noch ermittelt wird, müssen ihre Behauptungen im Internet, Fernsehen und Radio vor einem Sonderausschuss belegen.
Einer von ihnen, Mariano Amici von Ardea, sagte, er sei nicht gegen Impfungen, habe aber Zweifel an dem Impfstoff von Pfizer/BioNTech, der jetzt in Italien verabreicht wird. Auf seiner Website schreibt er, dass er schockiert ist über die Gesundheitsrisiken, die von solchen mRNA-Impfstoffen ausgehen. Er bezweifelt, dass sie geeignet sind, eine Krankheit zu bekämpfen, an der seiner Meinung nach nur einer von 2 000 Menschen erkrankt.
Amici sagte kürzlich, dass die britische Version von Corona „bestätigt, was ich schon seit Monaten sage: Der Impfstoff gegen ein Virus, das sich so oft verändert hat, droht nun unwirksam und sogar gefährlich zu werden“.
Auch in Italien müssen die Ärzte also aufpassen wie sie sich äußern. Der Neurologe Jan Bonte, der im vergangenen Jahr nach Kritik an der Corona-Politik von seinem Arbeitgeber vor die Tür gesetzt wurde, reagiert auf Twitter: „Auf jeden Fall dürfen italienische Ärzte keine Zweifel mehr an den Impfstoffen gegen das SARS-CoV-2-Virus äußern.„