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Die Schenker-Winkler Holding AG (SWH) versucht, mehr Einfluss im Verwaltungsrat des Baarer Bauchemiekonzern Sika zu erhalten. Sie möchte den Konzern nach Frankreich verkaufen, der Verwaltungsrat hat das bisher zu verhindern gewusst.
Der Baarer Bauchemiekonzern Sika AG hat die Einladungen zur diesjährigen Generalversammlung vom 11. April verschickt. Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, werden sich alle bisherigen Verwaltungsräte zur Wiederwahl stellen. Ausserdem hat sie von der Schenker-Winkler Holding AG (SWH) ein zusätzliches Traktandierungsbegehren erhalten. Die SWH beantragt die Neuwahl von Jacques Bischoff als weiteren Verterter der SWH in den Verwaltungsrat der Sika AG.
Um den Baarer Konzern tobt seit Jahren ein Übernahmekampf, der der mit juristischen Mitteln ausgefochten wird. Der französische Konzern Saint-Gobain will 2,75 Milliarden Franken für den Kauf der privilegierten Familienaktien bezahlen, die mit einem Anteil von rund 17 Prozent die Kontrollmehrheit von über 50 Prozent garantieren. Dagegen setzen sich die Sika-Führung und Minderheitsaktionäre zur Wehr.
Der Verwaltungsrat hat die Aktien vinkulieren lassen
Mit einer Beschränkung der Stimmrechte hat der Verwaltungsrat die Übernahme bislang blockiert. Ende Oktober 2016 entschied das Zuger Kantonsgericht, dass diese Stimmrechtsbeschränkung an der Generalversammlung vom vergangenen Jahr rechtens war. Die Familienholding Schenker-Winkler (SWH) hat das Urteil weitergezogen.
An der diesjährigen Generalversammlung (GV) könnte sich das Spiel der vergangenen Jahre wiederholen. Mit den beschränkten Stimmrechten können die Erben an der GV jeweils keine Änderungen im Verwaltungsrat erzwingen. Die Nachrichtenagentur sda berichtet, dass der Verwaltungsrat in der Einladung für die GV 2017 Anträge, die nicht nicht traktandiert sind, zur Ablehnung empfiehlt.
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