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Ausführlicheres Portrait und wie ich zur Kinesiologie kam:
Ich bin in München geboren und aufgewachsen. Nach Abschluss des Studiums der Volkswirtschaftslehre an der Universität München, folgten Tätigkeiten in der Erwachsenenbildung in Ostdeutschland sowie in der Wirtschaft im Bereich Audit und Controlling in Frankfurt. Einige Jahre danach verschlug es mich nach Mexiko, wo ich als Projektmanagerin in einem Industriebetrieb arbeitete, meinen Lebenspartner kennenlernte und unsere Tochter das Licht der Welt erblickte.
Nach fünf Jahren in Mexiko zogen ich, mein Mann und unsere damals knapp zweijährige Tochter von Mexiko in die USA nach Miami/Florida um. Meine Tochter - die bis dato trotz der widrigen Umweltbedingungen in Mexiko-Stadt kerngesund war - wurde immer öfter krank. Sie hatte einen Fieberanfall nach dem anderen, hustete ständig und musste deshalb mehrmals Antibiotika nehmen. Unsere Tochter veränderte sogar ihre Persönlichkeit in dieser Zeit, sie wurde von einem sehr extrovertierten Kind zu einem eher scheuen, zurückhaltenden Mädchen. Durch Bekannte bekamen wir die Adresse eines aussergewöhnlichen Arztes. Man hatte uns vorgewarnt, dass wir über seine Behandlungsweise möglicherweise überrascht sein würden. Und in der Tat hatten wir so etwas noch nicht erlebt: Er hatte eine Assistentin, die ihm als Surrogat für den Muskeltest diente und testete so unsere Tochter, anschliessend berührte er diverse Punkte an ihrem Körper und murmelte etwas undeutlich vor sich hin. Er bat mich, ihr keine Kuhmilch mehr zu geben, und drückte mir homöopathische Globuli in die Hand. Ich dachte damals, ich sei im falschen Film! Am Ende der Behandlung - nach einer halben Stunde - war unsere Tochter nicht wiederzuerkennen: Sie war wieder das Kind, das ich von früher kannte. Sie lief in der Praxis umher und lachte jeden offen an. Noch in der gleichen Nacht schlief meine Tochter zum ersten Mal nach sehr langer Zeit durch.
Nun musste ich einfach mehr erfahren. Ich fing an, mich mit NeuroModulationTechnique, Homöopathie und Allergiebehandlungen auseinanderzusetzen. Ich besuchte Kurse und las Bücher. 2002 machte ich die Ausbildung zum Reiki-Practitioner, 2003 liess ich mich zur Yoga-Lehrerin ausbilden.
Als wir schliesslich im Sommer 2005 in die Schweiz umsiedelten, suchte ich nach einer fundierten alternativtherapeutischen Ausbildung und entschloss mich zum intensiveren Studium der Kinesiologie. Ich absolvierte 362 geprüfte Stunden in Anatomie, Physiologie und Pathologie sowie eine dreijährige kinesiologische Ausbildung.
Während der Ausbildung kam ich auch mit dem „systemischen Gedankengut" in Kontakt und ich dachte mir, dass ich dieses Wissen auch während meiner Zeit als Projektmanagerin in der Wirtschaft gut hätte brauchen können. Aus diesem Grunde liess ich mich zum Coach ausbilden und begann 2008 die Ausbildung zur systemischen Organisationsberaterin, die ich 2009 abgeschlossen habe.
Der Gedanke, vermeintlich verschiedene Tätigkeitsbereiche miteinander zu verbinden, treibt mich an und es fasziniert mich, wie sowohl in der Wirtschaft als auch im Gesundheitswesen, den Geistes- und Naturwissenschaften immer vernetzter gearbeitet und geforscht wird. Ich sehe darin ein grosses Potential für unsere Zukunft.