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Xyolophon & Vibraphon lernen
Das Wort Xylophon kommt von den griechischen Wörtern für „Holz“ und „Klang“. In Deutschland nannte man sie früher auch Strohfiedel oder Hölzernes Gelächter. Xylophone haben eine lange Geschichte. In einem modernen Orchester wurden sie aber zuerst im Jahr 1874 verwendet.
Der Ton des Xylophons ist kurz und perkussiv; längere Notenwerte können annähernd simuliert werden, indem der Spieler mit zwei Schlägeln wirbelartig einen Holzstab anschlägt. Die Klangfarbe wird als trocken, hell und beim schnellen Spiel als klappernd wahrgenommen und wurde oft mit Geisterhaftem und Gespenstischem in Verbindung gebracht.
Einsatzmöglichkeiten
In vielen außereuropäischen Musikkulturen nehmen Xylophone eine wichtige Stellung ein. In Afrika sind Xylophone weit verbreitet, in Westafrika als balaphon, in Kamerun und Gabun als mendzan, im Süden von Uganda als amadinda mit zwölf und als akadinda mit bis zu 22 Klangstäben und in Malawi als valimba.
In Europa spielte das Instrument eine geringere Rolle. In sinfonischer Musik wurde es erstmals von Camille Saint-Saëns im Danse macabre (1874) eingesetzt. Auch in der Tanz- und Unterhaltungsmusik findet es Verwendung. Bekannte Beispiele sind der Säbeltanz aus dem Ballett Gayaneh von Aram Chatschaturjan oder das berühmte Solostück Erinnerungen an Zirkus Renz von Gustav Peter.
Voraussetzungen und Unterricht
Xylophon und Vibraphon wird als Einzel-, oder wenn entsprechende Anmeldungen vorhanden sind, als Zweierunterricht angeboten
Wie das Glockenspiel ist auch das Xylophon als Einstiegs- und Kinderinstrument sehr beliebt. Das Xylophon ist einfach zu spielen. Braune Holzstäbe liegen der Größe nach geordnet auf einem Holzkasten. Je größer die Stäbe desto tiefer klingen sie. Die Töne sind auf den Stäben notiert, sie heißen c, d, e, f, g, a und h.
Man spielt auf dem Xylophon mit einem Schlegel, und zwar so, als ob ein Gummiball von Stab zu Stab hüpft. Nimmst man dafür einen weichen Schlegel aus Filz, klingen die Töne manchmal wie Tropfen.