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Wenn unser Haustier "verschwunden" ist, wenn wir es nicht mehr finden können, ist das immer eine schwierige und heikle Situation, die bei seinen Bezugspersonen viele starke Gefühle auslösen kann.
In solchen Fällen kann es hilfreich sein, sich an einen "Tierkommunikator" zu wenden, d.h. an eine Person, die mittels Telepathie mit Tieren spricht. Da dies auch meine Arbeit ist, möchte ich einige Erklärungen dazu weitergeben.
Wenn ich den Namen des Tieres kenne, kann ich telepathisch Kontakt aufnehmen und mit dem vermissten Tier sprechen und Fragen stellen. Es ist immer das Tier, das entscheidet, was es mir sagen will. Ich kann und will ein Tier nicht zur Rückkehr überreden, aber ich kann versuchen, herauszufinden, ob es noch lebt, in welchem Zustand es sich befindet, ob es Zugang zu Futter und Wasser hat, usw.
Normalerweise frage ich das Tier auch, ob es mir sagen will, in welcher Gegend es sich gerade aufhält, und mit Hilfe einer Karte kann ich das Gebiet für die Suche eingrenzen.
Voraussetzung ist immer, dass das Tier es mir wirklich sagen will. Wir wissen aus Erfahrung, dass gerade Katzen sich manchmal ein "Abenteuer" gönnen und sich nicht "verirren", sondern bewusst einige Tage oder Wochen allein verbringen.
Deshalb ist es immer wichtig, die Tiere zu fragen, ob sie gefunden werden wollen oder ob sie mehr Zeit "für sich" brauchen.
Letztendlich ist es wichtig, sich bewusst zu machen, dass jede Situation mit einem entlaufenen Tier einzigartig ist und man nie weiß, wie sie vom Tier erlebt wird. Gelassenheit und Liebe sind in solchen Situationen wichtig, um nicht von Sorge übermannt zu werden und die Fähigkeit zu behalten, das Tier bei jeder Entscheidung zu respektieren.
Paco - ein glückliches Ende
Es war schon spät abends als mein Smartphone die Ankunft einer Nachricht kundtat. Ich wartete auf diese Nachricht mit Hoffnung. Wir suchten nämlich seit zwei Tagen einen Hund, der auf einem Spaziergang weggelaufen war.
Paco, so wollen wir ihn hier nennen, war erst seit 4 Wochen bei seiner neuen Familie. Sie haben ihn aus einem Zwinger in Sizilien adoptiert. Er kannte also die Gegend noch nicht, war noch sehr ängstlich und das Missgeschick, dass er von der Leine schlüpfte und wegrannte, war ein Schock. Ich hatte geholfen, die Abklärungen vor der Adoption in der Familie zu machen, kannte sie also schon und als Animal Communicator bot ich mich an, mitzuhelfen, Paco wiederzufinden. Ich sprach mit ihm und er sagte mir auch, in welcher Gegend er sich aufhielt. Es ging ihm so weit gut, er hatte aber eine Riesenangst, sich den Menschen, die ihn suchten, zu zeigen. Auch ich hatte zusammen mit meiner Hündin Emilia eine Runde gedreht im Gebiet, das er uns genannt hatte. Aber wir bekamen ihn nicht zu Gesicht.
Am Abend entschied ich mich, nochmals mit ihm zu sprechen. Ich spürte seine Angst, die weit grösser war, als der Wunsch, wieder nach Hause zu gehen. Er erklärte mir nochmals im Detail, wo er war, aber ich wusste, wenn er nicht bereit war, sich zu zeigen, hatten wir keine Chance, ihn zu finden. Da kam mir spontan die Idee, ihn zu fragen, ob er gerne mit mir etwas meditieren möchte. Das würde ihn vielleicht beruhigen und er fände die Kraft, aus seinem Versteck hervorzukommen. Er nahm den Vorschlag bereitwillig an und so machte ich es mir auf dem Boden bequem, konzentrierte mich auf Paco und suchte die Ruhe in mir. Kaum hatte ich begonnen, da kam Emilia, meine Hündin, aus dem Zimmer nebenan zu mir – oder sollte ich besser sagen: zu uns? Sie näherte sich ganz langsam und sachte, als wollte sie uns nicht stören. Sie legte sich neben mich und schmiegte sich sanft an mich. Sie schaute mich an und ich wusste, dass sie mich unterstützen wollte. Ich dankte ihr und so sprach sie ebenfalls mit Paco. Es war ein magischer Moment! Ich fühlte mich so glücklich in diesem Augenblick. Die Energie, die wir zusammen ausstrahlten, war so friedvoll und liebevoll. Ich war mir sicher, sie würde Paco erreichen und ihm helfen.
Nach etwa einer halben Stunde in dieser Stille entschied ich, die Meditation zu beenden und löste mich langsam und sachte aus ihr heraus. Emilia blieb noch liegen. Sie wollte noch etwas länger bei Paco bleiben. Ich benachrichtigte die Familie und gab ihnen den Standort bekannt, den mir Paco zuletzt gesagt hatte. Zwei Stunden später kam dann die erhoffte Nachricht, dass sie Paco gefunden haben und dass er sich ohne Probleme ins Auto hat führen lassen!
Als erstes benötige ich den Namen des Tieres, den Ort seines Zuhauses und den Ort, an dem er zuletzt gesehen wurde. Die Kosten belaufen sich auf 60 CHF für die erste Meldung und 45 CHF für jede weitere Meldung.
Am besten kontaktieren Sie mich über WhatsApp.