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strøm sind eine Ansammlung von ungefähr zwei Musikern, ungefähr 60 Audiokabel, einem Rudel Bodeneffekte, dem ehrwürdigen Dr. Sherman, mehrere Doepfer Oszillatoren, einer Bassklarinette…., ist improvisiert und eine Idee doppelbödiger Klanggebilde, sind sehr viele, äusserst beschäftigte Elektronen, ist ein Soundtrack zu einem nie gesehenen Sci-Fi-Film oder ein gerührter Cocktail on the Rocks, gemischt aus 2/3 Avantgarde-Klassik und 1/3 experimentellem Rock, garniert mit einer Prise poppigem Rosarauschen, ist eine Weltanschauung aus dem Umfeld des geheimnisumwitterten Yagwudkults oder ein Klanggewitter aus unterkühlten Elektrogeblubber und dinosauriergrossen Staubsaugermelodien, funktioniert mehrheitlich analog und handgetriggert, ist selten sexy, ziemlich oft jedoch erotisch, ist ein Schlagzeugerproblem weniger, geht eher selten in der 5. Runde k.o., hat immer wieder mal einen Brumm, ist vielleicht eher ein Gerücht oder eine Reise in die dunkle Galaxie der Elektroklänge, funktioniert bei 220V oder mit 1.5‰, ist der orchestrale Bruder von Dupont & Dupond, hat keinen Rückwärtsgang, überwindet leichtfüssig Frequenzstürze und chaotische Obertonansammlungen, verkleidet sich selten als Taliban, ist beim üben die leiseste Elektronikband (mindestens diesseits der Alpen), ist ein musikalisches Mehrgangmenu mit einem flambierten Überraschungsdessert und ein architektonischer Zaubertrick, ist mehrheitlich ein modulares System, hat zwei Intel-Prozessoren …. und strøm glaubt an den heiligen Gral.
Der Generator ist das Labor für elektronische Klänge im Spannungsfeld zwischen Musik und Kunst. Im schwer überschaubaren und kaum überhörbaren Treiben zeitgenössischer Klangkünste konfrontiert er Disziplinen und Positionen: lustvoll, kritisch, kontrovers; mit lokalen und globalen Akteuren.