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Typographischer Terminus für indo-arabischen Ziffern mit variierenden Oberlängen und Unterlängen im Vierliniensystem (Schriftlinien). Auch als Minuskelziffern, Gemeine Ziffern, Charakterziffern oder in seltenen Fällen auch als Nautische Ziffern bezeichnet. Etymologisch von «mediaeval» für «mittelalterlich» zu lat. «medius» für «mittlere», «aevum» für «Zeitalter» und arabisch «as-sifr», mittellateinisch «cifra» oder «cephirum», spätmittelhochdeutsch «zif(f)er» für Ziffer. Mediävalziffern sind im lateinischen Alphabet die älteste […]
Die Laufweite bezeichnet den Abstand zwischen den Zeichen einer Schrift.
In der Typografie können Buchstaben vertikal in ein Liniensystem eingeordnet werden, vergleichbar mit dem Notensystem in derMusiknotation. Als Mittellänge oder x-Höhe bezeichnet man in diesem Liniensystem die von der Grundlinie (auch Schriftlinie) aus gemessene, reguläre Höhe der Kleinbuchstaben einer Schrift, die keine Oberlänge besitzen, wie beispielsweise beim x. Mit Oberlänge bezeichnet man diejenigen Teile der Kleinbuchstaben, welche die Mittellinie nach oben überschreiten, wie beim d und k. DIN 16507-2 misst die Oberlänge bis hinunter zur Grundlinie. Die Unterlänge bezeichnet diejenigen Teile […]
Ligaturen oder auch Buchstabenverbund (aus dem Mittellateinischen ligatura «Verbindung», nach lat. ligarī «(ver)bunden werden») ist in der Typografie das Verbinden zweier oder mehrerer Zeichen zu einer Glyphe. Ligaturen entstanden entweder durch schnelle Schreibweise häufig genutzter Zeichen oder zur optischen Korrektur. Im Satz findet man Ligaturen heute meistens, wenn zwei Buchstaben mit Oberlänge z. B. f, i, l, t) aufeinander folgen, da ansonnsten ein unschöner Abstand […]
Ein Hurenkind oder heutzutage auch Witwe (engl. Widow) ist die letzte Zeile eines Absatzes, die in die nächste Spalte oder auf die nächste Seite rutscht. Typografisch gesehen ist das eine Todsünde.
In der Typografie ist eine Glyphe die grafische Darstellung eines Schriftzeichens, zum Beispiel eines Buchstabens, eines Silbenzeichens, einer Ligatur oder eines Buchstabenteils. Die Glyphe bildet dabei in sich eine grafische Einheit.
Das sagt Wikipedia: Der Grundlinienraster ist ein grafisches Fundament, das die Gestaltung von Zeitschriften, Büchern, Inseraten, Prospekten und anderen Druckerzeugnissen prägt. Fundierte Kenntnisse der Typografie und des Liniensystems sind Voraussetzungen, um einen aus horizontalen Linien bestehenden Grundlinienraster zu konstruieren. Die Konstruktion des Grundlinienrasters ist ein Arbeitsschritt des Grafikers bei der Erstellung eines Gestaltungsrasters. Beim Aufbau des Grundlinienrasters achtet der Grafiker auf richtige […]
Zugegeben der Blocksatz ist einiges einfacher, als ein gepflegter Flattersatz und doch schaffen es viele Leute heute noch, enorm viele Löcher im Schriftbild zu haben: Der Blocksatz scheint auf den ersten Blick die einfachere Lösung, doch auch da gibt es einiges zu beachten. Jedoch kann man, mit ein bisschen Feintuning in den Absatzstilvorlagen, ab einer […]
Ein gleichmässiger Grauwert ist bei jeder Satzart wichtig für die gute Lesbarkeit eines Textes. Der Vorteil beim Flattersatz ist, dass die Wortabstände immer gleich sind, was einen guten Grauwert mit sich bringt. Ein Nachteil ist, dass der Flattersatz eher unruhig wirkt und schwer zu pflegen ist. Ab einer Spaltenbreite von ca. 40 mm abwärts, ist […]
Beschnittzugabe ist die Verlängerung der Bilder oder Elemente, die direkt am Layoutrand stehen, um den Beschnitt (sprich meistens 3 bis 5 mm).