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Bewehrungen, auch als Armierungen bezeichnet, sind bauliche Maßnahmen zur Verstärkung. Sie werden vorwiegend in den Bereichen Bauwesen und Maschinenbau verwendet.
Bewehrungen verstärken die Belastbarkeit von Bauteilen
Bewehrungen erhöhen die Belastbarkeit von Bauteilen. Im Betonbau werden Fundament und Decken mit einer Bewehrung durch eingelassene Matten, Stäbe, oder Geflechte aus Stahl hergestellt. Diese werden in den Beton eingelassen und verstärken so die Belastbarkeit des verwendeten Betons deutlich. Als Schutz vor Bodenfrost werden oft Ringanker in Bodenplatten eingezogen. Für die Wärmeschutzdämmung an Häuserfassaden ist eine Bewehrung im Verputz wichtig, denn dieser verhindert Risse. Auch die Verlegung von Estrich wird mit Bewehrungen versehen. Wenn Bodenplatten darauf verlegt werden, verhindert die Bewehrung die Bildung von Rissen in empfindlichen aufliegenden Baustoffen wie zum Beispiel Fliesen. Im Maschinenbau werden Kunststoff- oder Metallteile mit Fasern oder ganzen Matten aus Karbon ummantelt und dann mit Kunstharzen befestigt. Solche Methoden finden in vielen Bereichen Anwendung, zum Beispiel im Boots- oder Autobau und sogar in der Raumfahrt.
Bewehrungen aus geschweißten Fertigteilen unterliegen der DIN
Es gibt auch vorgefertigte sogenannte Bewehrungskörbe, die nach Vorgaben (zum Beispiel nach Zeichnungen, Plänen und Statik-Berechnungen) hergestellt werden. Diese unterliegen der DIN 488, der DIN 4099 und der DIN 1045. Nach ihnen werden: - Winkelstützbewehrungen, - Bohrpfähle, - Köcherfundamente, - Bodenplatten, - Kabelschächte, - Stürze, - Unterstürze, - Deckenplatten und andere Decken und Wandelemente hergestellt.