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Quinten wurde erstmals erwähnt als „Quintus locus“ im Jahre 849. Um 800 wollte Kaiser Otto I von Sachsen die Alpenüberquerungen unter seiner Herrschaft haben. Deshalb beschenkte er verschiedene Bischöfe an dieser Route mit Ländereien. So kam die Walenseegegend in den Besitz des Bischofs von Chur. Der Kaiser bestimmte auch, dass das bisher kaiserliche Schiff, wie auch die Fischereirechte auf dem Walensee, der bedeutenden Heerstrasse Walenstadt – Weesen, den Bischöfen zur Verfügung standen. Quinten wurde in der Folge als Hof Nr. V des Bischofs von Chur bezeichnet.
Der Name Quinten hat also nichts mit den Römern zu tun, obwohl hier römische Münzen gefunden wurden, die jetzt im Museum in St. Gallen sind. Nach verschiedenen Zugehörigkeiten (Bischof von Chur, Kloster Pfäfers, österreichische Herrschaft Windegg u.a.) verkaufte 1453 der letzte Graf von Sargans seine Grafschaft an die sieben alten Orte der Eidgenossenschaft. 300 Jahre lang wurde nun die Landvogtei Sargans (das heutige Sarganserland mit Quinten) abwechslungsweise von den Orten Schwyz und Glarus regiert und in der Reformationszeit oft hin und her gerissen zwischen dem alten und dem neuen Glauben. Nach der Französischen Revolution und der Helvetik, wurde mit der Gründung des Kantons St. Gallen 1803 die heutigen Zugehörigkeiten geschaffen.