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Cottius,
Sohn des Königs Donnus, Herrscher über verschiedene ligurische Völkerschaften in den nach ihm benannten Kottischen Alpen, wurde von Oktavian, der die Alpenvölker dem römischen Reich einverleibte, als Präfekt an der Spitze jener Völkerschaften belassen, machte sich durch Anlegung von Straßen über die Alpen [* 2] verdient und errichtete dem Oktavian den Triumphbogen bei Susa (9 v. Chr.), welcher noch erhalten ist. Seinem Sohn und Nachfolger erweiterte der Kaiser Claudius die Grenzen [* 3] seines Reichs und gestand ihm selbst den königlichen Titel zu. Nach dessen Tod wurde das Land zur römischen Provinz gemacht.