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Die 2. Sommerschule des Slavischen Seminars der Universität Zürich widmete sich dem Themenfeld "Migration und Mehrsprachigkeit" und behandelte eine ganze Reihe spannender und hochaktueller Themen wie den Zusammenhang zwischen Sprache und Identität, Verstummen und Exophonien oder slavischen Sprachen im deutschsprachigen Rap. Beim Workshop "Buchexil und Tamvydat", den Sylvia Sasse und Iryna Herasimovich am 12.09. anboten, standen migrierende Bücher und Belarusisch als Sprache des Widerstandes gegen die imperiale Macht und politische Gewalt im Mittelpunkt. Nach einer Einführung in die Geschichte der Buchpublikation auf Belarusisch, die eigentlich eine jahrhundertelange Geschichte von Verboten und Neuanfängen ist, und einem Gespräch über den Druck, der aktuell auf die Kulturszene und die belarusische Sprache in Belarus ausgeübt wird, stellten die beiden Initiatorinnen das Projekt "33 Bücher für ein anderes Belarus" vor und entwarfen zusammen mit den Teilnehmenden der Sommerschule mögliche Entwicklungswege für die Aktion.