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London (ots/PRNewswire)
- In einigen Ländern sind über
40 Prozent der Fälle von Dickdarmkrebs und Brustkrebs durch gesunde
Ernährung, körperliche Betätigung und Einhaltung eines gesunden
Körpergewichts vermeidbar. So zumindest lauten die Schätzungen eines
Berichts, der gleichzeitig Empfehlungen für Verfahren und Massnahmen
zur Vorbeugung von Krebs ausspricht.
Der heute vom World Cancer Research Fund (WCRF) und dem American
Institute for Cancer Research (AICR) veröffentlichte Bericht "Policy
and Action for Cancer Prevention" (Politische Massnahmen und
Aktivitäten zur Krebsvorbeugung) schätzt, dass etwa 43 Prozent der
Fälle von Dickdarmkrebs und 42 Prozent der Brustkrebsfälle in
Grossbritannien/Nordirland auf diese Art vermeidbar wären.
Die Kernbotschaft des Berichts lautet, dass der öffentlichen
Gesundheit, insbesondere der Krebsvorbeugung, von allen Teilen der
Gesellschaft, angefangen bei den Regierungen bis zu den Haushalten,
eine höhere Priorität eingeräumt werden muss. Der Bericht enthält
Schätzungen über den Anteil an Krebsfällen, der durch gesunde
Ernährung, körperliche Betätigung und Gewichtskontrolle verhindert
werden könnte. Diese Schätzungen belegen, wie wichtig dieses Problem
tatsächlich ist.
Den Schätzungen des Berichts zufolge wären in den USA 45 Prozent
der Fälle von Dickdarmkrebs und 38 Prozent der Brustkrebsfälle auf
diese Weise vermeidbar. Ebenso enthält der Bericht Schätzungen zur
Vermeidbarkeit von Krebs in China und Brasilien als Beispiele für
Länder mit niedrigem bzw. mittlerem Einkommen.
Die Gesamtschätzungen laufen darauf hinaus, dass in den Ländern
mit hohem Einkommen etwa ein Drittel der häufigsten Krebsarten, in
Ländern mit geringerem Einkommen ca. ein Viertel verhindert werden
könnte. In diesen Zahlen sind die Krebsfälle durch Rauchen nicht
enthalten. Sie allein sind für etwa ein Drittel aller Krebsfälle
verantwortlich.
Im Rahmen dieses evidenzbasierten Berichts sprach ein aus 23
weltweit anerkannten Experten zusammengesetztes Gremium 40
Empfehlungen für unterschiedliche Gruppen der Gesellschaft aus. Zum
Beispiel:
- Schulen sollten die körperliche Betätigung aktiv fördern und
den Kindern gesunde Ernährung zur Verfügung stellen. - In Schulen, an
Arbeitsplätzen und in anderen Einrichtungen sollten keine ungesunden
Nahrungsmittel in Automaten angeboten werden. - Zur Förderung
körperlicher Betätigung sollten Regierungen ausgedehnte Geh- und
Radwege vorschreiben. - Die Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie
sollte die öffentliche Gesundheit in allen Phasen der Erzeugung zur
erklärten Priorität erheben.
Professor Sir Michael Marmot, Vorsitzender des Gremiums,
erläuterte: "Dieser Bericht zeigt, dass wir die Anzahl der Krebsfälle
weltweit durch relativ einfache Veränderungen erheblich senken
könnten."
"Dieser Bericht ist für alle relevant, angefangen von den
Regierungschefs bis zu den Menschen, die den wöchentlichen
Lebensmitteleinkauf für ihre Familien besorgen. Die Kernbotschaft
lautet, dass die öffentliche Gesundheit allgemein und ganz besonders
die Krebsvorbeugung für uns alle einen höheren Stellenwert haben
muss."
Weitere Medieninformationen erhalten Sie unter
http://www.dietandcancerreport.org
, wo Sie den Bericht herunterladen
können.
ots Originaltext: World Cancer Research Fund
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.ch
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Wenden Sie sich für Medieninformationen bitte an Richard Evans,
+44(0)20-7343-4253.