Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03552.jsonl.gz/1998

Sport- und Freizeitbauten – Chinesische Landschaftsgärten als Vorbild
Zurückhaltende Erscheinung
Die Baugruppe ist bewusst minimalistisch gehalten und tritt so trotz der grossen Einzelvolumina zurückhaltend in Erscheinung. Die 12 Meter hohen Podien schieben sich wie Halbinseln in das Parkgrundstück und werden strassenseitig erschlossen. Podien und Fassaden sind mit reliefartig ausgeformten Horizontallinien aus hellem Naturstein und Aluminiumpaneelen gestaltet. Die Bauten sind konstruktiv einheitlich entwickelt. Wie erwähnt wurden zum ersten Mal in China einlagige Kabelnetzkonstruktionen an Dächern grosser Sportbauten eingesetzt. Das Ergebnis sind kühn geschwungene Paraboloidschalen, die auf V-förmigen Stützen ruhen und ihre Wirkung nicht nur im Stadtteil, sondern auch darüber hinaus entfalten. Das Stadiondach ist mit einer PTFE-Membran bespannt, Schwimm- und Wettkampfhalle sind mit Blechen aus einer widerstandsfähigen Aluminium-Magnesium-Mangan-Legierung belegt.
Ein Shoppingcenter mit integrierten Büros und einem Hotel ergänzt die drei Sportbauten und belebt zugleich das gesamte Grundstück. Auf dem Parkgelände ist eine Fülle von Sportfeldern für Fussball, Tennis und andere Ballsportarten angelegt, die privat angemietet werden können. Dank dieses vielschichtigen Nutzungskonzepts dient das Olympic Sports Center bereits jetzt als Vorbild für die Planung anderer Sportparkanlagen in China und ist zum attraktiven Stadtteilzentrum geworden. ●