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Das Zusammenfügen von Resultaten des Hubble Space Teleskops und des ESO Very Large Telescope (VLT) in Cerro Paranal ergab, dass der Quasar HE0450-2958 keine zugehörige Galaxies zu besitzen scheint, den normalerweise werden Quasare mit Galaxien mit aktiven schwarzen Löchern in Zusammenhang gebracht.
Das Beobachten der Heimatgalaxie eines Quasars ist eine Herausforderung für sich, da Quasare ihre Galaxien um ein vielfaches überstrahlt. Durch das Kombinieren der hochaufgelösten Bildern von Hubble und dem spektral hochaufgelösten Bildern des VLT Teleskops gelang es den Astronomen die Heimatgalaxien von 19 weiteren Quasaren über einen Referenzstern ‚herauszufiltern‘. Nur beim Quasar HE0450-2958 war keine Galaxie auszumachen. Das heisst, falls eine Heimatgalaxie existiert, ist diese sehr viel schwächer oder hat einen Durchmesser, der kleiner als 300 Lichtjahre ist. Somit wäre die Galaxie 20 bis 170 mal kleiner als eine typische Heimatgalaxie. In der ‚Nähe‘ dieses Quasars befindet sich jedoch ein 2500 Lichtjahre grossen Nebel, der diesen füttert.
„The absence of a massive host galaxy, combined with the existence of the blob and the star-forming galaxy, lead us to believe that we have uncovered a really exotic quasar. There is little doubt that an increase in the formation of stars in the companion galaxy and the quasar itself have been ignited by a collision that must have taken place about 100 million years ago. What happened to the putative quasar host remains unknown.“ said Frédéric Courbin of the Ecole Polytechnique Federale de Lausanne, Switzerland.