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Spalenschwibbogen u. oberer Spalenberg um 1837
Beim Ausbau der Stadtmauer des Bischofs Burkhard von Fenis entstand um 1200 am oberen Spalenberg ein Stadtor. Es stand am Petersgraben und verlor mit dem Bau der äusseren Mauer seine Wehrfunktion an das Spalentor. Als Spalenschwibbogen diente es bis zum Abriss 1838 als Gefängnisturm.
Die Szene um 1837 zeigt den oberen Spalenberg mit seinen Sitzbänken und den Fenstertheken der Geschäfte vor den Fassaden. Auf der Gasse flanieren Leute, es wird Handwerk betrieben und ein Schirmverkäufer geht laufhals seinem Gewerbe nach. Auch Katze und Hund fehlen nicht.
Links vom Tobogen erkennt man den Stock des heutigen Holbeinbrunnens. Mit dem Abriss des Schwibbogens wurde er durch einen Nischenbrunnen ersetzt. Später bekam er in der Spalenvorstadt seinen heutigen Standort. Hinter dem Tor sind die Treppengeibel des Kornhauses von 1573 zu sehen.
Der Künstler Constatin Guise (1811-1858) stammte aus Kassel. In jungen Jahren arbeitete er wie sein Vater als Theatermaler und kam 1833 nach Basel. Er trat hier in die Dienste der Lithografieanstalt Hasler & Co (von der auch diese Grafik stammte) und schuf zahlreiche Basler Ansichten.
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