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Ein Riese möchte einen Giganten stürzen: Der grösste öffentliche Pensionsfonds in den USA will durchsetzen, dass Berkshire Hathaway Investorenlegende Warren Buffett als Chairman absetzt. Der sogenannte California Public Employees' Retirement System will für einen Aktionärsantrag stimmen, der dieses vorsieht.
Der Fonds hat ein verwaltetes Vermögen von über 450 Milliarden Dollar (rund 427 Milliarden Franken) und hält nach eigenen Angaben Berkshire-Aktien im Wert von etwa 2,3 Milliarden Dollar.
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Berkshire Hathaway beharrt auf Buffetts Doppelrolle
Ein weiterer Berkshire-Aktionär hat die Forderung gestellt, das gemeinnützige National Legal and Policy Center. Es sieht die Führungsstruktur geschwächt, da Buffett sowohl Chairman als auch Konzernchef von Berkshire ist. Berkshire lehnt den Vorschlag ab und erklärte bereits letzten Monat, dass Buffett weiterhin beide Funktionen ausüben wolle.
«Wie Herr Buffett in der Vergangenheit bereits mehrfach erklärt hat, sollte, sobald er nicht mehr CEO von Berkshire ist, ein Direktor, der nicht dem Management angehört, zum Vorsitzenden des Verwaltungsrats ernannt werden», hiess es von Seiten des Unternehmens.
Stimmrechtsanteil von Warren Buffett von 32 Prozent
Der 91 Jahre alte Buffett hält einen Stimmrechtsanteil von 32 Prozent an dem Unternehmen. Die Frage nach seiner Nachfolge stellt sich schon lange, Buffett selbst hat aber bisher keine Absichten für einen Rückzug signalisiert. Er hat allerdings vergangenes Jahr Spartenchef Greg Abel als wahrscheinlichsten Nachfolger benannt.
Davon war zwar im viel beachteten Jahresbrief von Berkshire im Januar keine Rede, Abel durfte jedoch in einem Abschnitt des Berichtes über die Nachhaltigkeitsbemühungen in einigen Unternehmen von Berkshire sprechen.
Berkshire plant, seine jährliche Aktionärsversammlung in diesem Jahr am 30. April in Omaha, Nebraska, persönlich abzuhalten.
(Bloomberg/me)