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Das bezaubernde New Yorker Partygirl Holly Golightly (Audrey Hepburn) führt ein exzessives Leben voller Extreme: Gefrühstückt wird in Abendrobe vor dem Schaufenster des Nobel-Juweliers Tiffany, geschlafen bis zum frühen Nachmittag. Die Nächte sind lang, die Partys schrill, die Begleiter zahlreich und von den Herren nimmt man schon mal fünfzig Dollar „für die Toilette“.
Für den neuen Mieter in Hollys Mietshaus, den jungen ambitionierten Schriftsteller Paul Varjak (George Peppard) ist die schillernde Holly, die ihn hartnäckig wegen seiner Ähnlichkeit mit ihrem Bruder „Fred“ nennt, zunächst ein faszinierendes Studienobjekt; als er sie jedoch näher kennenlernt, fühlt er sich mehr und mehr zu ihr hingezogen. Auch Holly fühlt sich in Varjaks Nähe wohl, und so beginnt sich zwischen beiden eine enge Freundschaft zu entwickeln. Tiefere Gefühle gegenüber Varjak gestattet sich Holly jedoch nicht, denn sie verfolgt ein grösseres Ziel: Sie will sich unbedingt reich verheiraten, koste es, was es wolle. Der von ihr bevorzugte Kandidat, ein politisch einflussreicher brasilianischer Grossgrundbesitzer, macht ihr schliesslich einen Heiratsantrag, und Holly beginnt, ihre Zelte in New York abzubrechen.
Bevor sie jedoch ihren Plan in die Tat umsetzen kann, holt die Vergangenheit sie ein. Eines Tages steht ihr ältlicher Ex-Ehemann aus der Provinz vor der Tür und fordert sie zurück. Varjak erfährt Hollys Geschichte: Sie heisst in Wirklichkeit Lulla Mae Barnes, kommt aus ärmlichen Verhältnissen und wurde bereits mit vierzehn Jahren verheiratet, um für die Kinder des Witwers zu sorgen. Varjak sieht bestätigt, was er längst ahnte: Hinter der Fassade der lebenshungrigen, leichtsinnigen Holly verbirgt sich in Wirklichkeit ein zutiefst unsicheres, verängstigtes Geschöpf.
REVIEWS
Durchschnittliche Bewertung: 5.03 (Reviews: 31)Frühstück bei Tiffany1960Blake Edwards
Der Klassiker von Blake Edwards ist für viele Kritiker der beste Film von Audrey Hepburn. Ihre Rolle als Holly Golightly war eine ihrer Paraderollen, aber insgesamt finde ich ihn weniger überzeugend als andere Liebesfilme, weil es so offensichtlich ist, wer gewinnt, das Herz oder der Kopf, sprich das Geld. Sie und der sonst eher heute unbekannte George Peppard bildeten ein gutes Duo, aber irgendwie springt bei mir der Funken nur bedingt rüber.
"Missseeeeeeeessss Goooooolightliiiiiii" .....fand den Japaner im Treppenhaus immer noch drollig, natürlich ist auch Audrey graziös und charmant und trug wesentlich zum Erfolg bei. Und erst noch die Musik... verdienter Klassiker!
Dieser heiter-melancholische Liebesfilm ist ein Klassiker des Genres. Wundervoll auch der Soundtrack von Henry Mancini. Am witzigsten ist ohne Frage der Japaner. Der Film spielt in New York. Er bekam zwei Oscars für den besten Song (Moon River) und die beste Musik. Drei weitere Nominierungen standen zu Buche für die beste Hauptdarstellerin, die beste Ausstattung und das beste Drehbuch.
Für diesen Film drängt sich das Adjektiv "bezaubernd" auf. Wenngleich Truman Capote's Story doch recht entschärft wurde. Audrey Hepburns Filmpartner George Peppard machte später als Kopf des A-Teams noch Fernsehkarriere.
„Frühstück bei Tiffany“ ist eine bezaubernde und bittersüße Liebegeschichte mit Audrey Hepburn. Ihre großen Rehaugen, eine extra Portion Charme und eine ganz besondere Glaubwürdigkeit machen sie zum glanzvollen Mittelpunkt dieser zeitlosen Geschichte über ein New Yorker Society-Girl auf der Suche nach sich selbst und der großen Liebe. 100% Kitsch ... aber so einen alten Schinken sieht man doch gern (:
Objektiv gesehn ganz ganz knappe 4* Eigentlich berühmter als er sein dürfte,dieser Film. Filmhistorisch vor allem bedeutsam als Popularitäts-Booster für Audrey Hepburn; das beste ist die lange Partyszene mit ihren originellen visuellen Einfällen.
Hm, ich kann zwar verstehen, warum der vielen so gut gefällt, bei mir aber sprang der Funke nicht wirklich über. George Peppard gefiel mir in seiner Rolle sogar etwas besser als Audrey Hepburn als Holly Golightly. Ganz stark ist natürlich "Moon River". Insgesamt aber wohl ein Film, der eher die Frauen anspricht. Zuletzt editiert: 15.12.2013 22:27:00
Niemand weint schöner als Audrey Hepburn. Wenn sie weint, hat man das Gefühl, es regnet auf der ganzen Welt. Der Film berührt, weil er tiefer geht als manche Liebesgeschichte. Es geht darum, was wir aus uns machen. Dass wir lernen, über unseren Ängsten zu stehen. Und sie nicht als Gefängnis überall hin mittragen. Manchmal braucht es ganz schön viel, bis wir das merken. Audrey Hepburn verkörpert dies in der Ambivalenz zwischen den Zwängen und der gespielten Leichtigkeit absolut zeitlos, geschmückt mit dem New Yorker-Flair der 60ies, den Givenchy-Kleidern und "Moon River" von Henry Mancini. Und natürlich der Kater, der jedes Herz bricht! Ein unvergänglicher Klassiker filmischen Schaffens! Zuletzt editiert: 03.04.2018 16:22:00
Ein netter Film und "Moon River" ist schon echt schön. Aber auch wenn Audrey Hepburn sehr charmant ist: Die von ihr gespielte Holly fand ich ziemlich nervig. Die Story an sich ist jetzt auch nichts Besonderes. Auch wenn dieser Film das Aushängeschild von Audrey Hepburn ist: Ich bevorzuge "Ein Herz und eine Krone".
Charmanter Film. Die beiden Hauptdarsteller spielen gut, aber die Rolle von Mr. Yunioshi ihr asiatischer Slapstick Klischee-Nachbar war doch etwas fragwürdig. Auch war die verhältnismässig dünne Handlung nicht übermässig spannend. Bonuspunkt gibts für den teils witzigen Kater Orangey.
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