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<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Massnahmen zu treffen, die notwendig sind, um den jährlichen finanziellen Beitrag an Jugend und Sport auch in den Jahren 2006-2008 sicherzustellen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Diskussionen in Nationalrat und Ständerat während der Budgetdebatte im Dezember 2004 haben gezeigt, dass das Parlament Jugend und Sport (J+S), dem grössten Sportförderungswerk des Bundes, eine sehr grosse Bedeutung zumisst. Zu Recht: Mehr als 530 000 Jugendliche im Alter von zehn bis zwanzig Jahren profitieren jährlich von J+S, indem sie regelmässig an Trainings, Lagern und Wettkämpfen teilnehmen können. Insgesamt stehen über 100 000 gutausgebildete und ehrenamtlich tätige J+S-Leiterpersonen zur Verfügung. Mit J+S wird ein zentrales Anliegen des Konzepts des Bundesrates für eine Sportpolitik in der Schweiz umgesetzt. Diese jungen Menschen bewegen sich regelmässig, gleichzeitig wird dabei das System der Ehrenamtlichkeit gestützt. Dazu gehört, dass das Netzwerk der J+S-Coaches ausgebaut wird, um damit die Sportvereine der Schweiz zu stärken. Durch die spezifische J+S-Nachwuchsförderung profitiert auch der leistungsorientierte Nachwuchs in der Schweiz von J+S.</p><p>Der Motionär spricht in seiner Begründung von Kürzungen bei J+S im Umfang von 30 Millionen Franken von 2006 bis 2008. Es ist richtig, dass der Finanzplan 2006-2008 eine Reduktion des Budgets des Baspo um etwa 30 Millionen Franken vorsieht. Dies ist angesichts der schwierigen Finanzlage des Bundes und im Sinne der Opfersymmetrie nicht zu vermeiden. Die Kürzungen betreffen jedoch nicht in erster Linie J+S.</p><p>2004 waren für J+S-Aktivitäten 56,1 Millionen Franken eingestellt. Für die Jahre 2006 bis 2008 waren im Finanzplan aufgrund der antizipierten Entwicklung der Teilnehmerzahlen folgende Mittel eingestellt: 2006, 57,8 Millionen Franken; 2007, 58,7 Millionen; 2008, 59,5 Millionen.</p><p>Die beabsichtigte Kürzung durch das Entlastungsprogramm 2004 führt zu folgenden aktuellen Budgetzahlen: 2006, 56 Millionen Franken; 2007, 57,2 Millionen; 2008, 58 Millionen.</p><p>Die Mittel, die für J+S-Aktivitäten zur Verfügung stehen, bleiben also nicht nur erhalten, sondern würden moderat erhöht, wenn auch nicht im ursprünglich vorgesehenen Umfang. J+S soll als zentrales Sportförderungswerk des Bundes erhalten bleiben.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.