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Um die Datenbank GLN 15-16 schnellstmöglich zur Verfügung zu stellen, wurde in Kauf genommen, dass die Datensammlung noch unvollständig ist und regelmässig aktualisiert werden muss. Um Irrtümer über die Qualität der Informationen zu vermeiden, wurde jeder Eintrag nach einer Glaubwürdigkeitsskala eingeteilt, ein bisher unüblicher Vorgang in der Bibliographiegeschichte.
In der Regel ist er vom Projektleiter selbst verfasst mit dem entsprechenden Exemplar in Händen. Allerdings wurden die Einträge einiger zuverlässiger Bibliographien (z.B. die Bibliographie der französischen Bibeln von Bettye Chambers, der Katalog der Genfer Inkunabeln von Antal Lökkös), die bereits alle nötigen Elemente enthalten, ohne weitere persönliche Überprüfung übernommen. Einige Einträge wurden von freien Mitarbeitern verfasst.
Enthält alle wesentlichen Informationen, insbesondere die Kollation und die Signaturen und stammt aus hinreichend zuverlässigen Bibliographien.
Da der Eintrag aus Bibliogaphien oder Katalogen stammt, die konkrete Exemplare nachweisen, ist er glaubwürdig und kann anhand eines Exemplars überprüft und ergänzt werden.
Der Eintrag vermerkt eine Edition, für deren Existenz es ernsthafte Hinweise gibt, trotz des Fehlens eines bekannten Exemplars.
Da der Eintrag aus Bibliogaphien oder Katalogen stammt, die konkrete Exemplare nachweisen, ist er glaubwürdig und kann anhand eines Exemplars überprüft und ergänzt werden.Edition, deren Beschreibung in einem anderen Eintrag enthalten ist.
Der Eintrag vermerkt einen bibliographischen Nachweis, dessen Fehlerhaftigkeit nachgewiesen ist. Fantomdrucke sind in die Datenbank aufgenommen worden, um es anderen zu ersparen, ihre Nicht-Existenz nachzuweisen. Anhand eines Filters können im Suchformular die Einträge von » Phantomdrucken « unterdrückt werden.
Diese Bibliographie verbindet in einem Eintrag alle Teile, die aufgrund typographischer Beweise (gemeinsamer Titel, eine einzige Folge von Signaturen oder eine fortlaufende Paginierung) zusammengehören. Dennoch ist es sinnvoll, jeden einzelnen Teil mit eigenem Titel auch apart zu vermerken. Um diese zusammengehörigen Titel, die unter Umständen ein eigenes bibliographisches Dasein geführt haben, zurückzufinden, wurden neben dem übergeordneten Eintrag der Gesamtedition auch Einträge geschaffen, die die dazugehörigen Titel beschreiben. Die Zugehörigkeit des Textes zur Gesamtedition wird deutlich vermerkt. Ein eigenes Feld erstellt die Verknüpfung zum Haupteintrag.
Ausländische Drucker benutzen hin und wieder den Namen von Genf oder Lausanne auf der Titelseite. Andere haben Genfer Druckermarken kopiert. Diese Editionen, die nicht unberücksichtigt werden lassen konnten, werden als solche gekennzeichnet (siehe Bezeichnung oben).
Suchformulare
Drei Suchformulare sind verfügbar :
• Freitext Suche (Standardsuche) : über den gesamten Text des Eintrags.
• Einfache Suche : meist gebräuchliche Kritierien.
• Expertensuche : erlaubt eine Suche über alle Felder des Eintrags.
Suchfilter
GLN 15-16 schließt unrichtige bibliographische Angaben, die aus der Fachliteratur stammen, aus, wenn der entsprechende Filter aktiviert ist. Beide Filter können bei der einfachen Suche und bei der Expertensuche eingeschaltet werden.
• Bezeugte Drucke / Phantomdrucke
bei aktiviertem Filter werden Einträge wiedergegeben, die nicht-bestehende Editionen erfassen (siehe weiter oben).
• Gedruckt in/außerhalb des französischen Schweiz stammt
bei aktiviertem Filter werden Einträge wiedergegeben, die auf ihrer Titelseite zwar den Namen Genève, Lausanne oder Neuchâtel vermerken, aber dort nicht gedruckt sind. Ist der Filter nicht aktiviert, bleibt die Suche begrenzt auf die tatsächlich in der französischen Schweiz gedruckten Editionen.
Eigennamen: standardisierte Form, nicht akzeptierte Form
Die Datenbank ist in Französisch verfasst, weshalb die Personennamen aus der Antike und aus dem Mittelalter sowie die Namen der Städte, wo sich die erwähnten Bibliotheken befinden, in französischer Form wiedergegeben werden. Personen des 15. und 16. Jahrhunderts werden in der gängigsten oder in der in ihrer Heimat gebräuchlichen Form genannt. Dennoch ist es möglich, auch unter nicht akzeptierten Formen zu suchen (wenn sie in die Datenbank eingefügt worden sind). So führt eine Suche nach Æschylos zum Eintrag unter dem Namen Eschyle.
Orthographie
Frühe Drucke haben ihre eigenen Regeln im Gebrauch der Vokale/Konsonanten i/j und u/v. Es wurde versucht, in der Beschreibung der Titel die Orthographie zu standardisieren, allerdings wurden nicht alle Einträge daraufhin untersucht. Deshalb akzeptiert die Suchmaschine beide Formen. Dies gilt auch für den Gebrauch der Akzente. Eine Suche nach reveu oder reueu liefert dieselben Treffer, ebenso eine Suche nach Genève, Geneve oder Geneue.
Nicht-lateinische Alphabete
Griechische und hebräische Texte sind transkribiert und werden angedeutet mit spitzen Klammern < >.
Autorensuche
Die Autorensuche erfasst den Begriff, der in klassischen Bibliographien hervorgehoben ist. Wenn ein Werk nicht einer oder mehreren Personen zugeordnet ist, kann es auch aus einer Gruppe hervorgegangen sein (z.B.: Genève. Académie) oder unter einem uniformen Titel (z.B. Bibel, Corpus Juris Civilis) erfasst sein. Zahlreiche anonyme Schriften werden unter dem ersten Wort des Titels erfasst.
Name und Vorname werden in einem Feld zusammengefasst, weshalb die Suche nach Erasmus sowohl die Werke von Desiderius Erasmus als auch die von Erasmus Alberus anzeigt. Aus diesem Grund ist es wichtig, bestimmte Elemente bei der Suche auszuschließen.
Die Auflagen
Bei Drucken des 15. und 16. Jahrhunderts kommt es häufig vor, daß verschiedene Auflagen bekannt sind. In dieser Datenbank betrifft dies ein Fünftel der Einträge. Der Begriff bezeichnet die Teile ein und derselben Edition, die sich durch den Namen des Herausgebers/Druckers, des Erscheinungsjahres, durch Vorhandensein oder Abwesenheit des Autorennamens oder des Druckortes etc. unterscheiden. In diesen Fällen wird jede Auflage in einem eigenen Eintrag erfasst, was aber sogleich nach der Glaubwürdigkeitsskala vermerkt ist. Ein eigenes Feld beschreibt die Kennzeichen der jeweiligen Auflage.
Exemplare und bibliographische Nachweise
Die Liste der bekannten Exemplare und die bibliographischen Nachweise werden in gekürzter Form wiedergegeben. Durck einen Klick auf das erscheint die komplette Liste.
Anzeige und Sortierung der Treffer
Die Treffer werden in Form einer Liste wiedergegeben, anfänglich als Liste in folgender Reihenfolge : Name des Autors, erstes Wort des Titels, Jahr.
Durch Klicken auf eines der Felder (Autor - Kurztitel - Jahr) kann eine andere (absteigende oder aufsteigende) Sortierung erfolgen. Der erste Klick ergibt eine absteigende, der zweite eine aufsteigende Reihenfolge.
Der vollständige Eintrag wird angezeigt, wenn auf die Nummer des Treffers geklickt wird.
Operatoren für die Suche
Volltextsuche
Jeder Operator muß in Großbuchstaben geschrieben sein, vorausgegangen und gefolgt von einem Leerzeichen (Bsp.: » Begriff1 AND Begriff2 «).