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Bautista Agut wies einige Parallelen zu Wawrinkas Viertelfinal-Auftritt gegen Viktor Troicki auf. 7:5, 6:2 hatte der Schweizer am Vortag gegen den Serben gewonnen, fast mit dem gleichen Ergebnis setzte er sich nun im ersten Duell gegen den Spanier Bautista Agut durch. Wie gegen Troicki war vor allem der erste Satz umkämpft. Diesmal behielt Wawrinka im Tiebreak nach zwei abgewehrten Satz- und zuvor drei abgewehrten Breakbällen mit 10:8 die Oberhand.
Bevor es Wawrinka gelang, die Partie in die gewünschten Bahnen zu lenken, wirkte er phasenweise angesäuert und agierte er bei einigen Punkten fahrig. Er steigerte sich aber wie tags zuvor dann, als es wirklich zählte. Bei den Big Points war Wawrinka wiederum auf der Höhe des Geschehens.
Im zweiten Satz gab Wawrinka einen frühen Breakvorsprung nicht mehr preis. Mit einem zweiten Break marschierte er zügig durch, nachdem der erste Durchgang noch 74 Minuten gedauert hatte. Im gesamten Turnier hat sich Wawrinka den Aufschlag noch kein einziges Mal abnehmen lassen.
Im Final des 250er-Turniers, bei dem Wawrinka zum ersten Mal antritt, kommt es am Sonntag zum Generationenduell mit dem deutschen Youngster Alexander Zverev (ATP 27). Gegen den als Nummer 5 gesetzten 19-jährigen Hamburger, der seinen dritte Finalteilnahme auf ATP-Stufe mit einem Zweisatzsieg gegen Tomas Berdych bewerkstelligte und nach Niederlagen in Halle und Nizza nach seinem ersten Titel greift, spielte Wawrinka noch nie. Für Wawrinka ist es der 25. Final, die letzten elf und insgesamt 15 hat er gewonnen.
(SDA)