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5A. Helioda: Empfindung, Strahlung, Organisation, Feinmaterie
Gesicht
Wie sind aus dem Gesicht das Empfindungsenergie, die Helioda, die Lebenskraft, die Liebeskraft, die Herzkraft zu erkennen?
Und was lässt in Bezug auf die individuelle Wesensart - also in charakterologischer Hinsicht - daraus entnehmen?
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Erläuterungen Huters in Form von Zitaten
1. Helioda: doppelte Natur und und individuell unterschiedlich.
Carl Huter: Katechismus der Huterschen Wissenschaft, 1910
Unter Ziffer 37 schreibt Huter, dass die negative Helioda, er nennt sie an dieser Stelle "Individualempfindungskraft", doppelt auftritt, sich zentral sammelt, im Zentrosoma der lebenden Zelle, und äusserlich in den Weich- und Hohlformen sammelt.
Dann schreibt Huter, dass die ausstrahlende Helioda
- "ebenfalls doppelt wohnt, einmal zentral neben der negativen Empfindungsenergie und zweitens peripher auch neben den negativen Empfindungsorganen in den plastischen Körperausgliederungen, besonders da, wo die Lebens- und Seelenenergie ausgesendet wird, an den Greif- und Stossgliedern, an den Geschlechtsorganen und an den Sinnesorganen, insbesondere in den Augen, der Zunge und dem Haupt und Gesicht im allgemeinen."
2. Strahlung, Emanation, astrale Substanz und organisierende Kraft
Carl Huter: Grundlegende Thesen der Huterlehre, November 1910
Fachartikel von Carl Huter, veröffentlicht in "Aus eigener Kraft", herausgegeben von Freunden der Huterschen Wissenschaft, 1911; Teil XX. Der ganze Text ist abrufbar in der 2B. Die Huterschen Lehren
10. "Im lebenden Eiweiss ist die Empfindungsenergie in den Vordergrund getreten, sie konzentriert sich in der tierischen Zelle im Zellstrahlkörper oder Zentrosoma."
Anmerkung: Das gilt auch für die menschliche und die pflanzliche Zelle. Erst einige Jahre nach Huter galt es als erwiesen, dass das Zentrosoma ein Bestandteil jeder Zelle ist, bei Mensch, Tier und Pflanze und unabhängig davon, ob es sich um eine normale Zelle handelt oder z.B. um eine Nervenzelle.
11. "Jede stark gesammelte Empfindungsenergie emaniert von innen nach aussen, jede stark gesammelte und auch stark konzentrierte Empfindungsenergie strahlt von innen nach aussen."
12. "Carl Huter nennt diese, in allen organischen Lebewesen auftretende Empfindungsenergie die negative Lebenskraft, die strahlende Empfindungsenergie, die positive Lebenskraft oder Helioda."
13. "Die Helioda ist als astrale, lebendige Substanz das Organisationselement jedes, aus innern Ursachen heraus gewachsenen Körpers."
14. "Er lehrt daher: Alles, was lebt, empfindet, emaniert, organisiert sich, strahlt, liebt und sucht sich fortzuzeugen."
3. Astrale Substanz, Bewusstsein, Heiligkeitsgefühl
Carl Huter: Überzeugungsgelübde oder der neue Welt- und Lebensglaube, Juli 1908.
Dieser Fachartikel erschient erstmals in Carl Huter: Die neue Weltanschauung, 1908.
Unter Ziffer 17 schreibt Huter:
- "Diese (1) abgespaltete und gesammelte Empfindungsfeinmaterie und Energie im lebenden Eiweiss nennt Carl Huter die selbständige Lebenskraft oder Helioda." (2)
- "Die Helioda ist dreifacher Natur, einmal rein empfindend, d. h. mit Empfinden aufnehmend, diese ist die negative Helioda, sodann strahlend, das ist alle Körperteile durchstrahlend, dieses ist die positive Helioda; und drittens, der tätige noch wenig erforschte Zwischenteil, der innerlich und äusserlich die Materie organisiert." (3)
- "In dieser Art stellt sie das magische Bewusstsein dar. Es ist das Bewusstsein, das jedem Individualwesen als Gewissen und Heiligkeitsgefühl innewohnt und das auch mit dem Materiellen ausserhalb des Ichs korrespondieren kann, sozusagen mit dem Schicksal und dem Weltgewissen in Verbindung steht." (4)
(1) Ohne eingeschobener Nebensatz. Vollständiger Text:
"Diese, aus dem seelischen Mutterstoff der Leichtmedioma, in welcher in höherem Masse die Empfindungsenergie gebunden ist, abgespaltete und gesammelte Empfindungsfeinmaterie und Energie im lebenden Eiweiss, nennt ... " - Die originale Veröffentlichung von 1908 enthält keine Gliederung in Abschnitte.
(2) Im Text von Abschnitt 3.2, Ziffer 13, von Abschnitt 3.3 und von Abschnitt 3.4 beschreibt Huter die materielle Seite der Helioda in ähnlicher Weise: "astrale, lebendige Substanz" und "Organisationselement".
(3), (4) Nur in dieser Schrift, 1908, vertritt Huter die Ansicht, die Helioda sei dreifacher Natur. In allen anderen Texten schreibt Huter, sie sei doppelter Natur. An dieser Ansicht sollte daher festgehalten werden. Die astrale Substanz ist das Zwischenteil oder das Fundament der Empfindungskraft und der Strahlkraft. Siehe Ziffer 4, Fazit.
4. Feinstoffliche, astrale Substanz: Entstehung
Carl Huter: Elementarstrahlung und strahlende Lebenskraft. Verfasst im Jahre 1904. Erstmals veröffentlicht im Jahre 1924.
"In dem Lebensseelstoff Medioma bildet sich dann unter Mitwirkung des Lebensmagnetismus und der Elektrizität, durch Pressung und Spaltung ein Extraktivstoff der Medioma, der eigentliche Geiststoff mit Geistkraft des organischen Lebens in der Helioda. Dieser höchste Lebenskraftstoff bildet nun wiederum die Basis zu aller weiteren Entfaltung und Höherentwicklung. Diese aber geht wiederum nur vor sich durch polare oder entgegengesetzte Einwirkungen, also durch lebensfeindliche Einwirkungen."
Anmerkung:
a. Der Naturwissenschaft sind feinstoffliche Gebilde wie sie Od, Medioma und Helioda immer noch völlig unbekannt. Cal Huter hat mit diesen Stoffen resp. Kräften oft experimentiert. Er hat keinerlei Zweifel an ihrer Existenz; er ist mit ihnen vertraut.
b. Carl Huter sagt, dass diese Feinmaterie chemisch nicht nachweisbar ist oder dann nur indirekt, siehe das Zitat unter Abschnitt 4 in 6C. Subatomare Welt und 7. Kräfte, Stoffe, Formen
c. Die Geistkraft entsteht aus der der Materie, nämlich dem Lebensseelstoff Medioma. Kraft resp. Energie ist engstens mit der Materie verbunden! Man fühlt sich an Einstein, der die Gleichwertigkeit von Masse und Energie entdeckt hat.
5. Die chemische und astrale Materie als primäre geistige Wurzelkraft
Carl Huter: Meine Schöpfungsentwickelungslehre als Grundlage der neuen Welt und Lebensreligion, der Kallisophie. Das Heiligkeitsgefühl und das Ideale.
Dieser Text erschien als von Carl Huter verfasster Beitrag in der Broschüre Irma Fleischhacker: Carl Huter und seine Wissenschaft, 1910.
Das erste Prinzip ist die von mir experimentell nachgewiesene Empfindungsenergie der chemischen und der astralen Materie als primäre geistige Wurzelkraft, die nicht mit mechanischen Schwingungen und auch nicht mit chemischer Energie identisch ist.
Anmerkung: Was lässt sich aus diesem einzigen Satz entnehmen?
1. Die geistige Kraft entsteht aus der astralen Materie. Materie und Kraft sind engstens miteinander verbunden! Man fühlt sich an Einstein, der die Gleichwertigkeit von Masse und Energie entdeckt hat. - Siehe die ähnliche Anmerkungen oben, Abschnitt 4.
2. Es war Carl Huter bewusst, dass in der materialistischen Weltanschauung des Geistige geleugnet wird. Man ist der Ansicht, es werde einmal gelingen, alles Geistige auf mechanische, elektrische, chemische, etc. Weise zu erklären. Carl Huter tritt dieser Ansicht entgegen, siehe zweiter Teil des obigen Satzes!
6. Erforschung durch Hellsinn; Forschungsresultate
Das nachfolgende Zitat stammt aus einem Text, den Carl Huter als Manuskript hinterliess und den er vermutlich 1911 oder 1912 geschrieben hat.
Dieser Text wurde in der Zeitschrift "Hochwart", Heft 4, 1925, erstmals veröffentlicht, mit dem Titel "Carl Huters hauptsächliche Forschungsresultate".
"4. Mit diesem seinem angeborenen und von ihm durch Übung ins Riesenhafte gesteigerten Hellsinn hat er die Saugkräfte, sowie die Spannungs-, Emanations- und Strahlungsenergie der anorganischen sowie auch der organischen Materie nachgewiesen."
"5. Mit diesem Hellsinn hat er ferner die Lebensempfindungs- und Lebensstrahlkraft, die er Helioda nennt, als eine von allen niederen Kräften unterschiedliche geistige Kraft, die im gesammelten Empfindungsäther wurzelt, in allen Lebewesen nachgewiesen."
6. Er hat festgestellt, dass diese geistige Energie der Lebenskraft alle übrigen materiellen und mechanischen Kräfte in einem Lebewesen beherrscht und daher die innere und äussere Organisation bewirkt, dass sie die Formen baut und das Lebewesen den äusseren Verhältnissen anpasst, es entwicklungsfähig und eventuell auch unsterblich macht.
7. Er hat in der von ihm aufgefundenen Lebenskraft nicht nur die geistige Wurzelkraft, das Empfinden und die organische Schöpfer- und Erhaltungsenergie, sondern auch die äussere Formbildungs- und Verschönerungskraft, kurz, die schöpferische Höherbildungskraft nachgewiesen, und dass diese Kraft im Wesen die Liebe ist!
Das Kleinod der Liebe aber ist das Heiligkeitsgefühl und der Glaube und die Hoffnung auf ein höheres Werden und Sein! Mit dieser Entdeckung hat Carl Huter dem echten, religiösen Fühlen und Denken auf naturwissenschaftlichem Forschungsweg neue Grundlagen gegeben!
7. Fazit
Ziffer 1
- Am Gesicht des Menschen lässt sich die Helioda besonders gut erkennen. Sie ist bei jedem Menschen individuell unterschiedlich.
- Die Helioda ist doppelter Natur: Sie ist Individual-Empfindungskraft und sie ist Strahlkraft. -
Individual-Empfindungskraft: Darunter ist zu verstehen, dass kein Individuum eine Einwirkung genau gleich wahrnimmt, sondern individuell.
- Die negative Helioda sammelt sich im Zentrosoma, d.h. innerlich resp. zentral, und in den äusseren Weich- und Hohlformen, d.h. äusserlich, peripher. - Konkreter: an den Greif- und Stossgliedern, an den Geschlechtsorganen, an den Sinnesorganen und in der Gesichtshaut. - Allgemein: Da, wo die Lebens- und Seelenenergie ausgesendet wird.
- Die positive Helioda sammelt sich im Zentrosoma, d.h. innerlich resp. zentral, und in den äusseren plastischen Körperausgliederungen, d.h. äusserlich, peripher.
Ziffer 2
- Die stark gesammelte Empfindungsenergie erzeugt eine Emanation, d.h. einen Feinstoff, der an die Peripherie und darüberhinaus wandert.
- Die stark gesammelte und zugleich konzentrierte Empfindungsenergie erzeugt eine Strahlung, die von innen nach aussen ausstrahlt.
- Die emanierende Empfindungsenergie wird als negative Lebenskraft bezeichnet, die strahlende Empfindungsenergie als positive Lebenskraft. - Emanierende E. liegt dann vor, wenn die Formen zart, fein und schön sind. Strahlende E. liegt dann vor, wenn ein Leuchten und Strahlen sichtbar ist und die Formen schön, ausdrucksstark, frisch, jugendlich aussehen.
Ziffer 3 und Ziffer 2 (Schluss)
- Unter dem Begriff "Helioda" versteht Huter eine feinmaterielle, astrale, lebende Substanz. Diese Substanz ist in der Zelle und im Lebewesen organisierend und schöpferisch tätig. Huter nennt sie selbständige Lebenskraft. Diese Substanz ist aus der Leichtmedioma hervorgegangen. Die Helioda, die Leichtmedioma, die Medioma, das Od, etc. sind chemisch nicht oder kaum nachweisbar.
- Diese astrale Substanz resp. Helioda bildet einen Zwischenteil zwischen negativer und positiver Helioda. Carl Huter sagt darüber:
a. Dieser Zwischenteil ist wenig erforscht.
b. Dieser Zwischenteil) ist in einem lebenden Organismus organisierend und schöpferisch tätig.
c. Dieser Zwischenteil erzeugt auf magische Weise auf magische Weise Bewusstsein, Gewissen und Heiligkeitsgefühl. Diese sind individuell unterschiedlich.
Ziffer 4
- Aus dem Lebensseelstoff Medioma entsteht ein Extraktivstoff. Dieser Extraktivstoff als eigentlicher Geiststoff des organischen Lebens. Dieser Stoff ist mit Geistkraft ausgestattet. Carl Huter nennt diesen Stoff Lebenskraftstoff. -
Man beachte: Hier handelt es um eine Kombination aus Stoff und Kraft. Das erinnert an die berühmte Erkenntnis von Einstein, wonach Materie (Stoff) und Energie ineinander umgewandelt werden können und daher identisch zu betrachten sind, vergleichbar mit den beiden Seiten einer Münze.
- Es handelt sich dabei um den höchsten Lebens-Kraft-Stoff. Er ist die Basis zu aller weiteren Entfaltung und Höherentwicklung.
Ziffer 5
- Die von Carl Huter nachgewiesene Empfindungsenergie der chemischen und astralen Materie ist die primäre geistige Wurzelkraft. - Die geistige Kraft wurzelt also in der Feinmaterie.
Ziffer 6
- Unter Helioda ist Lebens-Empfindungskraft und Lebens-Strahlkraft zu verstehen. Helioda ist eine geistige Kraft. Sie wurzelt im gesammelten Empfindungsäther. Sie ist in allen Lebewesen vorhanden.
- Für die lebenden Zelle gilt:
a. Die Lebenskraft beherrscht alle Stoffe und Kräfte der Zelle. - Die Lebenskraft ist eine geistige Energie.
b. Sie bewirkt die innere und äussere Organisation.
c. Sie baut die Formen
d. Sie passt das Lebewesen den äusseren Verhältnissen an. Durch diese Fähigkeit macht sie das Lebewesen entwicklungsfähig und eventuell auch unsterblich.
- Die Lebenskraft ist die geistige Wurzelkraft, ist Empfinden, ist organische Schöpfer- und Erhaltungsenergie und äussere Formbildungs- und Verschönerungskraft, kurz die schöpferische Höherbildungskraft.
- Der Charakterzug der Lebenskraft ist Liebe.
- Die Liebe wiederum ist mit dem Heiligkeitsgefühl eng verbunden
History
Diese Seite wurde im Februar 2018 ausgearbeitet und am 1. März 2018 fertig gestellt. Sie wurde am 29. März 2018 erweitert. Am 19. Oktober 2018 wurde sie um "Grundlegende Thesen der Huterlehre" erweitert und kritisch durchgesehen. Sie wird regelmässig geprüft und angepasst, letztmals am 15. Januar 2019, am 23. April 2019, am 4. August, am 21. und 22. August 2019 und vom 5. bis 15. Dezember 2020.
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