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Begründet wurde die Wahl unter anderem mit dem besonderen journalistischen Gespür, das die Reporterin auszeichne: «Sie hat ein Gespür für die grossen und kleinen Geschichten des Lebens und ist unkonventionell.» Helene Aecherli schreibt bevorzugt über gesellschaftspolitische Themen, insbesondere über den Nahen Osten, Gender, Gesundheit und Sexualität – gerne auch in Kombination. Sie hat etwa als eine der wenigen europäischen Journalistinnen aus Guantanamo berichtet, «gefährliche Singles» in Ägypten porträtiert, die Diskriminierung von über 50-jährigen Arbeitnehmenden aufgearbeitet und mit der Paartherapeutin Esther Perel übers Fremdgehen gesprochen.
Bei der Ehrung handelt es sich um einen Branchenpreis. Eine Vorjury bestehend aus 39 aktiven und ehemaligen Journalisten und Journalistinnen haben in insgesamt elf Kategorien jeweils fünf Personen nominiert. Gewählt wurden die Gewinner und Gewinnerinnen dann bei einer Online-Abstimmung. Helene Aecherli konnte mehr als ein Viertel der rund 800 Jurystimmen auf sich vereinen, die sich nach Angaben des «Schweizer Journalist» aus Branchenvertretern und Magazin-Abonnenten zusammensetzten.