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Die Belästigungsvorwürfe gegen Filmproduzent Harvey Weinstein haben die #MeToo-Bewegung ins Rollen gebracht. Nun soll die Enthüllungsgeschichte verfilmt werden.
Etwa hundert Frauen hatten dem Filmproduzenten Harvey Weinstein sexuelle Nötigung oder Belästigung vorgeworfen. Die Vorwürfe wurden von zwei Journalistinnen der «New York Times» öffentlich gemacht. In ihrem Buch «She said» schreiben die beiden Journalistinnen Jodi Kantor und Megan Twohey über ihre Recherchen. Nun soll ihre Investigativ-Arbeit in einem Film gezeigt werden.
Weinstein sowie der eigentliche Skandal soll dabei nicht im Mittelpunkt stehen. «Es geht um ein Team von zwei Journalistinnen, die sich trotz drohender Gerichtsverfahren und Einschüchterungen nicht davon abhalten liessen, ihre bahnbrechende Geschichte zu veröffentlichen», kündigten die Produzenten an. Die Geschichte werde im Stile von «Spotlight» und «Die Unbestechlichen» erzählt.
Die Regie führt die Deutsche Maria Schrader, welche den Film in Zusammenarbeit mit Universal Pictures dreht. Schrader ist als Regisseurin der Netflix-Serie «Unorthodox» bekannt, welche einen Emmy Award für die beste Regie in einer Miniserie gewonnen hatte.
Der neue Film sowie die Miniserie haben eines gemeinsam: beide basieren auf wahren Begebenheiten. «Unorthodox» erzählt die Geschichte einer orthodoxen Jüdin, die vor ihrem Ehemann aus New York nach Berlin flieht. Die Dreharbeiten zum Film über den Weinstein-Skandal sollen bereits in diesem Sommer beginnen. (cst)