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Die Zahl der Verdachtsmeldungen wegen Kinderpornografie im Internet ist 2008 in der Schweiz deutlich gesunken. Die Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (Kobik) sieht aber noch keine Trendwende.Dieser Inhalt wurde am 30. Juni 2009 - 10:02 publiziert
Die Zahl der Meldungen wegen harter Pornografie, das heisst vor allem Kinderpornografie, halbierte sich im Vorjahresvergleich auf
1047 oder 15,8% aller Meldungen.
Dies sei möglicherweise ein Zeichen für die Wirksamkeit der DNS-Blockade, des so genannten Child Abuse Image Anti Distributing Filter, schreibt die Kobik.
Allerdings sei diesbezüglich weder eine klare Tendenz festzustellen noch eine Voraussage für die künftige Entwicklung möglich. Hinzu kamen 936 Meldungen wegen allgemeiner Pornografie.
Im Berichtsjahr leitete die Kobik 336 Dossiers an die Strafverfolgungsbehörden im In- und Ausland weiter. Die Feedbacks aus den Kantonen der vergangenen Jahre zeigt, dass bei den Fällen im Inland eine sehr hohe Erfolgsquote verzeichnet wird. So kam es in 89% der Fälle zu einer Verurteilung.
In den sechs Jahren ihres Bestehens leitete die Koordinationsstelle über 1500 Verdachtsdossiers an die Strafverfolgungsbehörden weiter.
Im letzten Jahr erhielt die Kobik insgesamt 6505 Verdachtsmeldungen. Die meisten gingen im Zusammenhang mit Wirtschaftskriminalität ein, wie dem am Dienstag veröffentlichten Jahresbericht 2008 zu entnehmen ist.
swissinfo.ch und Agenturen
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