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Bis zum Weltcup-Start der Biathletinnen in Östersund dauert es noch rund drei Monate. Die A-Kader-Athletin Elisa Gasparin konnte die bisherige Vorbereitung aufgrund einer Mitte April erlittenen Verletzung nicht wie geplant absolvieren, den Anschluss an die Teamkolleginnen hat sie jedoch bereits wieder geschafft.
«Ich konnte nach der Verletzung wieder gut ins Training einsteigen. Allerdings brauche ich noch ein wenig Geduld, da ich noch nicht alles machen kann. Joggen geht zum Beispiel noch nicht», sagt die Bündnerin im Interview (sh. unten). «Ich bin aber nicht gestresst aufgrund der Tatsache, dass ich aktuell noch einen kleinen Rückstand gegenüber den anderen aus dem Team habe.»
Wenige Wochen nach ihrem letzten wettkampfmässigen Einsatz in der Saison 2018/19 hatte Elisa Gasparin bei einem Sturz während einer Skitour Verletzungen am linken Knie und Fuss erlitten. MRI-Untersuchungen brachten im Frühjahr einen Riss des Innenbandes, eine Subluxation der Kniescheibe sowie eine Läsion der vorderen Syndesmose am linken Fuss zu Tage. Die Verletzungen wurden konservativ behandelt; eine Operation war nicht notwendig. Die 27-Jährige konzentrierte sich aufgrund des verletzungsbedingten Rückschlags zunächst auf die Stärkung ihrer Oberkörpermuskulatur, wodurch sie nun «stabiler und technisch besser laufen kann».
Grundsätzlich gab es im zweiten Jahr unter der Frauen-Nationaltrainerin Sandra Flunger keine wesentlichen Änderungen in der Saisonvorbereitung. «Das Grundgerüst ist relativ ähnlich. Das macht aus meiner Sicht auch Sinn, denn man sollte eine gewisse Kontinuität haben», so Gasparin.