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Neue Vorwürfe wegen mutmaßlicher Verstöße gegen US-Rüstungsexportvorschriften belasten den Airbus-Konzern. Wie französische Medien melden, richten sich entsprechende Untersuchungen der zuständigen US-Stellen auf Vorgänge bei Airbus, die den Eurofighter sowie den Mehrzweck-Militärflieger Casa 295 betrafen. Sie könnten empfindliche Strafen in den Vereinigten Staaten nach sich ziehen. Das würde den angeschlagenen Konzern erheblich belasten. Airbus steht trotz eines Überraschungserfolgs gegen Ende der Dubai Airshow in der vergangenen Woche ohnehin massiv unter Druck. Ursache sind nicht nur gravierende Probleme mit dem Riesenjet A380 und dem Militärtransporter A400M, die den Konzern jüngst veranlasst haben, sämtliche Rüstungsinvestitionen auf Eis zu legen. Schwer wiegen vor allem Korruptionsermittlungen wegen schwarzer Konzernkassen und obskurer Vermittler bei Geschäften, die den Verkauf von Flugzeugen an Österreich, Indonesien und mehrere weitere Staaten betrafen.
Eine Atempause
Die neuen Details zu möglichen Strafzahlungen in den Vereinigten Staaten werden zu einem Zeitpunkt bekannt, zu dem…..