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Geschichte des Maag-Areals
Dort, wo das Tonhalle-Orchester Zürich ab Sommer 2017 sein vorläufiges Zuhause hat, befand sich von 1913–1991 die Zahnradfabrik Maag. Ihr Gründer Max Maag (1883–1960) hatte das Verschleissproblem bei Zahnrädern gelöst; die von ihm erfundenen und produzierten Zahnräder und Werkzeugmaschinen fanden Absatz in der ganzen Welt. 1926 schied er aus der Firmengruppe aus.
Auf dem Werkgelände an der Hardbrücke wurden jedoch noch bis in die 1990er-Jahre Zahnräder, Getriebe und Pumpen gefertigt. Die zunehmend nicht mehr benötigten Büros und Werkhallen wurden nach und nach an ganz verschiedene Unternehmen vermietet.
Der Ersatz der «Maag Zahnräder»-Leuchtschriften durch «maag areal» stand 1994 symbolisch für die Neuausrichtung der Nutzung durch Gewerbe, Dienstleistungen und Kultur. Im Jahr 2000 wurde ein städtebauliches Konzept für die weitere Entwicklung des Areals vorgelegt, das seither Schritt für Schritt umgesetzt wird.