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Die Familie Santi
Wissensdatenbank
Stichwort: Spielsucht
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Bezahlt die Grundversicherung der Krankenkassen ambulante und oder stationäre Behandlungen von Spielsüchtigen, wie psychotherapeutische ambulante Beratung oder stationäre Behandlung in einer psychiatrischen Klinik, bei Entzug oder Ausstieg aus Spielsucht? Stationäre Behandlungen gibt es nicht in jedem Kanton. Werden ausserkantonale stationäre Behandlungen bezahlt, wenn sie im eigenen Kanton nicht vorhanden sind?Die Glücksspielsucht unterscheidet sich nicht von anderen Suchtkrankheiten. Sobald die Spielsucht krankhaft ist und therapiert bzw. medizinisch behandelt werden muss, besteht ein Anspruch auf kassenpflichtige Leistungen.Bei ambulanter Behandlung muss der Versicherer die Kosten höchstens nach dem Tarif übernehmen, der am Wohn- oder Arbeitsort der versicherten Person oder in deren Umgebung gilt.Bei stationärer oder teilstationärer Behandlung muss der Versicherer die Kosten höchstens nach dem Tarif übernehmen, der im Wohnkanton der versicherten Person gilt. Beanspruchen Versicherte aus medizinischen Gründen einen anderen Leistungserbringer, so richtet sich die Kostenübernahme nach dem Tarif, der für diesen Leistungserbringer gilt. Medizinische Gründe liegen bei einem Notfall vor oder wenn die erforderlichen Leistungen am Wohn- oder Arbeitsort bzw. im Wohnkanton oder in einem auf der Spitalliste des Wohnkantons aufgeführten ausserkantonalen Spitals nicht angeboten werden können.Das Spielbankengesetz (SBG) schreibt den Spielbankbetreibern ein Sozialkonzept vor. Darin müssen die Betreiber darlegen, mit welchen Massnahmen die Spielbanken den sozial schädlichen Auswirkungen des Spiels vorbeugen oder diese beheben wollen. Die Anforderungen an die Konzepte sind in einer Verordnung festgehalten.
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