Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03353.jsonl.gz/212

Zürich (awp) - Der Orange Schweiz-Chef und designierte CEO der fusionierten Orange/Sunrise, Thomas Sieber, erwartet auch nach der Fusion der beiden Swisscom-Konkurrenten weiter sinkende Preise im Mobilfunk. Dies nur schon deshalb, weil die Preise im Mobilfunk generell nach unten zeigten, wie Sieber in einem Interview mit der "Handelszeitung" sagte (Ausgabe vom 2.12).
Auf einen neuen Namen für den neuen Telekomkonzern wollte sich Sieber im Interview nicht festlegen. Für ihn wäre es ein Fehler, wenn der Name Orange verschwinden würde. Aber auch der Name Sunrise sei in der Schweiz gut eingeführt: "Ich kann mir gut vorstellen, dass wir in nächster Zeit mit beiden Namen am Markt auftreten werden."
Nach ersten Kontakten mit der Wettbewerbskommission und der Kommunikationskommission habe er das Gefühl, dass der Zusammenschluss "wohlwollend geprüft" werde, sagte Sieber weiter. Zum Ausmass des Arbeitsplatzabbaus aufgrund der Fusion gebe es noch keine Grössenordnung. Einsparpotenziale sieht er vor allem im Netzbereich, im Marketing und im Verkauf.
Als fusionierte Firma könnten Orange und Sunrise das gemeinsame Netz mit einer geringeren Anzahl Standorten ausbauen, so Sieber. Ohne Zusammenschluss würden die Antennenstandorte von heute 5600 bis im Jahr 2014 auf rund 7800 ansteigen: "Bei einem Zusammenschluss werden es rund ein Drittel weniger Antennenstandorte als die 7800 sein."
tp/ra
Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: <email-pii>