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Die Beziehungen zwischen der Schweiz und Benin sind gut und freundschaftlich. Im Zentrum steht die langjährige Entwicklungszusammenarbeit der beiden Länder.
Bilaterale Beziehungen Schweiz–Benin
Schwerpunkte der diplomatischen Beziehungen
Die Schweiz ist in Cotonou mit einem Kooperationsbüro der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit sowie einer Konsularagentur vertreten.
Die damalige Bundespräsidentin Doris Leuthard stattete Benin im Jahr 2017 einen offiziellen Arbeitsbesuch ab und traf dabei Präsident Patrice Talon. Bei seinem Gegenbesuch in Bern im Jahr 2018 wurde Präsident Talon vom damals amtierenden Bundespräsidenten Alain Berset zu einem offiziellen Besuch empfangen. Im Zentrum der Gespräche standen die Entwicklungszusammenarbeit sowie die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen. Die Schweiz und Benin haben eine Reihe von bilateralen Abkommen abgeschlossen: 2010 über die Einreise, den Aufenthalt und die Rückkehr von Personen, 1981 über die technische Zusammenarbeit, 1975 über den Luftverkehr und 1966 über Handelsverkehr, Investitionsschutz, Investitionen und technische Zusammenarbeit.
Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung, Forschung und Innovation
Forschende und Kulturschaffende aus Benin können sich beim Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) um Bundes-Exzellenz-Stipendien bewerben.
Entwicklungszusammenarbeit
Die Schweiz ist seit 1981, seit der Unterzeichnung eines Abkommens mit der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), in Benin tätig. Die Schweizer Kooperationsstrategie für Benin 2017–2021 konzentriert sich auf die Bereiche Wirtschaftsentwicklung im ländlichen Raum, Dezentralisierung und lokale Gouvernanz, Grundschulbildung und Berufsbildung. Die Schweiz unterstützt die verschiedenen privaten und öffentlichen Akteure in ihren Bemühungen, die Armut zu reduzieren, namentlich in den Departementen Borgou und Alibori im Nordosten des Landes. Die vom Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) bis 2009 gewährte Budgethilfe hat den beninischen Staat ermutigt, Reformen im Bereich der öffentlichen Ausgaben durchzuführen.
Das finanzielle Engagement der Schweiz für 2021 beläuft sich auf 21,5 Millionen CHF.
Schweizerinnen und Schweizer in Benin
Im Jahr 2020 lebten 71 Schweizerinnen und Schweizer in Benin und 308 beninische Staatsangehörige in der Schweiz.
Geschichte der bilateralen Beziehungen
Am 1. August 1960 erlangte Benin die Unabhängigkeit. Diese wurde von der Schweiz umgehend anerkannt. Im gleichen Jahr nahmen die beiden Staaten diplomatische Beziehungen auf. Heute ist die Botschaft der Schweiz in Accra (Ghana) für die bilateralen Beziehungen zuständig.
Die beiden Länder arbeiten seit der Unabhängigkeit Benins in Entwicklungsfragen zusammen. Seit dem Abschluss eines Rahmenabkommens im Jahr 1981 hat sich die Zusammenarbeit intensiviert und formalisiert. 1983 eröffnete die Schweiz ein Kooperationsbüro in Cotonou.
Im Jahr 2021 feiern die Schweiz und Benin das 40-Jahr-Jubiläum ihrer Zusammenarbeit.
Benin war ab 1894 eine französische Kolonie und bis 1975 unter dem Namen Republik Dahomey bekannt.