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Die Gruppenphase in der Champions League kann langweilig sein, wie aktuell in der Gruppe C, wo Manchester City und Porto bereits vor dem letzten Spieltag deutlich für die K.o.-Phase qualifiziert sind. Oder sie kann hochspannend sein, wie in der Gruppe B, wo Borussia Mönchengladbach, Schachtar Donezk, Inter Mailand und Real Madrid alle noch den Sprung in die Achtelfinals schaffen können.
Geht es nach der UEFA, soll das aktuelle Format bald Geschichte sein. Wie die englische Zeitung «The Times» berichtet, plant der Kontinentalverband, die Königsklasse 2024 komplett umzukrempeln. Dabei soll das sogenannte «Schweizer System» der Favorit von UEFA-Präsident Aleksander Ceferin und Co. sein, wo die Gruppenphase, wie wir sie heute kennen, komplett abgeschafft würde.
Stattdessen würden die 32 Teilnehmer in einer Liga gegeneinander antreten, wobei jede Mannschaft mindestens zehn Partien bestreiten soll. Wer gegen wen antritt, soll per Los bestimmt werden. Am Ende dieser Vorrunde geht es mit den Achtelfinals weiter, wo das bestplatzierte Team auf die Mannschaft auf dem 16. Rang treffen würde. Nach diesem System würden dann die übrigen Paarungen unterteilt. Eine Auslosung der K.o.-Paarungen gäbe es nicht mehr.
Die Mannschaften auf den Plätzen 17 bis 24 würden in die K.o.-Phase der Europa League absteigen. Für die restlichen acht Teams wäre die europäische Saison vorbei. Diskussionen über Veränderungen in den europäischen Wettbewerben gibt es schon seit längerer Zeit. Die Idee einer europäischen «Superliga» ist ebenfalls noch nicht vom Tisch. (abu)