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In weiss gehüllte, verzauberte Landschaft, skurrile, glitzernde Eisformationen an Bächen und Flüssen, spiegelnde Lichteffekte in den Eis- und Schneekristallen, weiss verhüllte Gipfel und verschneite Täler - das Bild des Winters.
Während viele Pflanzen unter der Schneedecke schlummern, findet für manche Tiere ein harter Kampf gegen Hunger und Kälte statt. Diese Zeit der Nahrungsknappheit stellt für viele eine grosse Herausforderung dar. Anpassung und Strategie sind die Massnahmen, die ein Überleben in der kargen Jahreszeit möglich machen!
Und wie sehen diese aus?
Energie sparen ist erster Grundsatz! Manche Tiere, wie der Hirsch, begeben sich in tiefer gelegene Regionen und an sonnenexponierte Hänge, wo die Chance auf Nahrung grösser ist. Wieder andere wie auch Steinbock und Gämse fressen sich im Bergsommer Fettpolster an und fahren im Winter Stoffwechsel und Aktivität massiv hinunter. Viele Gefiederte ziehen in wärmere Regionen und zahlreiche ganz Kleine ziehen sich in die Erde zurück. Wieder andere verschlafen die kritische Zeit, wie das Murmeltier.
Die Chance auf gutes Durchkommen ist umso grösser, wenn die Tiere in ihren Lebensräumen nicht gestört und zur Flucht gezwungen werden! Das schnelle Hochfahren des Stoffwechsels kann für das Tier verheerend sein!