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Nach einem Militärunfall auf der Kander bei Wimmis im Kanton Bern konnte am Donnerstag ein Armeeangehöriger nur noch tot geborgen werden. Vier Personen werden noch vermisst, fünf Personen wurden verletzt ins Spital gebracht.
Dies teilte die Schweizer Armee am Donnerstagabend in Spiez mit. Zuvor hatte ein VBS-Sprecher gesagt, es habe drei Todesopfer gegeben.
Das Unglück ereignete sich am Vormittag. Betroffen sind Angehörige einer Lufttransport-Sicherungskompanie, wie aus der Mitteilung weiter hervorgeht.
Wie "espace.ch" berichtet, sollen zwei Militärschlauchboote in den Unfall verwickelt sein. Polizei und Schweizer Flugrettung Rega seien im Einsatz.
Verteidigungsminister Samuel Schmid hat seine Teilnahme an einem Treffen in Brüssel am Donnerstag kurzfristig abgesagt. Er wollte am Rande des Nato-Ministertreffens mit Vertretern der KFOR-Staaten zusammenkommen.
Der letzte schwere Militärunfall ereignete sich vor noch nicht ganz einem Jahr an der Jungfrau, ebenfalls im Berner Oberland. Damals kamen fünf Rekruten und ein Unteroffizier ums Leben.
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