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Acht Kantone haben bisher einen Beitritt zum Konkordat «HarmoS» (Harmonisierung der obligatorischen Schule in der Schweiz) beschlossen. Zehn müssen es sein, damit es in diesen Kantonen in Kraft tritt. «Freiburg könnte dieser zehnte Kanton sein», sagte Reto Furter, Vorsteher des Amtes für den deutschsprachigen obligatorischen Unterricht, vor den CSP-Delegierten. Der Grosse Rat werde das Thema wohl in der kommenden Februar-Session behandeln. Treten 18 Kantone dem Konkordat bei, so ist HarmoS für alle Kantone obligatorisch.
«HarmoS ist nicht so harmlos», meinte er. Es sei das bisher grösste Schulreformprojekt der Schweiz. Ziel sei es, die Lehrpläne zu harmonisieren. «Es legt fest, welche Kompetenzen die Schüler zu einem bestimmten Zeitpunkt erreichen müssen», sagte Furter. Selbstverständlich könne ein Kanton die Latte in einem bestimmten Fach höher ansetzen, wie das Erlernen der ersten Fremdsprache im Kanton. Er konnte auch mitteilen, dass der Englisch-Unterricht in Deutschfreiburg im Jahre 2013 ab dem 5. Schuljahr eingeführt werde, etwas später im welschen Kantonsteil. az