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Das zeigt eines von drei Szenarien eines externen Berichtes zur Versorgungssicherheit, den der Bundesrat am Mittwoch zur Kenntnis genommen hat. Der Bericht untersuchte die Folgen bei gänzlichem Verzicht auf eine Kooperation mit der EU, bei mindestens technischen Vereinbarungen mit den Nachbarländern sowie bei einem Zustandekommen eines Stromabkommens mit der EU.
Ohne Kooperation (Worst Case) würde die Lage spätestens im März kritisch, wie es im Bericht heisst. Der inländische Strombedarf könnte dann während 47 Stunden nicht mehr garantiert werden. Unter einer ganz extremen Annahme könnte die Versorgung sogar während bis zu 500 Stunden unterbrochen sein.
Bei einer technischen Kooperation mit den Übertragungsnetzbetreibern könne die definierte Stresssituation «sicher bewältigt werden», heisst es im Bericht zum zweiten Szenario. Die sicherste Variante wäre allerdings ein Stromabkommen mit der EU, das die Schweiz im EU-Binnenmarkt einem EU-Mitgliedstaat gleichstellen würde.
Vierzig grenzüberschreitende Stromleitungen
Ein weiterer Bericht, den der Bundesrat am Mittwoch zur Kenntnis genommen hat, beschreibt Massnahmen, mit denen die Netz- und Versorgungssicherheit kurz- bis mittelfristig erhöht werden kann. Die beiden Berichte dienen dem Bundesrat dazu, angesichts der schwierigen Ausgangslage die weiteren Schritte zur Stärkung der Versorgungssicherheit vorzubereiten.
Das Stromabkommen mit der EU liegt seit 2018 auf Eis. Ende Mai hat der Bundesrat zudem die Verhandlungen mit der EU über ein institutionelles Rahmenabkommen abgebrochen, was die Chancen auf ein Stromabkommen ebenfalls weiter kompromittierte.
Über vierzig Stromleitungen verbinden grenzüberschreitend das schweizerische mit dem europäischen Übertragungsnetz. Italien beispielsweise importiert Strom aus Deutschland, der durch die Schweiz fliesst.