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Per Ende 2019 wird sich die Armee vollständig aus der Konsulatsbewachung in der Stadt Zürich zurückziehen. Der Stadtrat schafft deshalb für die Stadtpolizei einen neuen, bewaffneten Assistenzdienst Konsulatsschutz. Dieser nimmt nebst dem Konsulatsschutz Unterstützungsaufgaben wahr, indem er beispielsweise Arrestantentransporte durchführt oder jüdische Einrichtungen bewacht.
Bis ins Jahr 2016 stellte die Armee den Schutz der Konsulate und Niederlassungen sicher («Amba Centro»). Per 1. Januar 2017 hat sich die Armee auf Grund eines Bundesratsbeschlusses zum grössten Teil schweizweit aus diesem Auftrag zurückgezogen. Seit 2017 muss die Stadtpolizei den Objektschutz der Konsulate sowie die Bewachung des türkischen Generalkonsulats zu Nachtzeiten sicherstellen. Die Armee wird sich per Ende 2019 vollständig aus der Konsulatsbewachung in der Stadt Zürich zurückziehen. Demnach muss die Stadtpolizei Zürich ab Anfang 2020 für die vollständige Übernahme des Konsulatsschutzes eigenständig Leistungen im Umfang von 34 Vollzeitstellen erbringen. Ab 2020 trägt der Bund 90 Prozent dieser Personalkosten.
Neue Personalkategorie
Aufgrund dieser Ausgangslage hat der Stadtrat entschieden, bei der Stadtpolizei einen bewaffneten Assistenzdienst Konsulatsschutz (AKS) zu schaffen. Dabei handelt es sich um eine hauptsächlich mit dem Schutz der konsularischen Einrichtungen beauftragte, spezialisierte Organisationseinheit.