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Die aktuelle Grafik des Monats zeigt, an wie vielen Tagen sich MS-Betroffene, die am Schweizer MS Register teilnehmen, in der letzten Woche mindestens 30 Minuten bewegt haben. Die Aussagen beziehen sich jeweils auf den Zeitpunkt, als die Teilnehmenden den Fragebogen ausgefüllt haben. Das heisst, die Angaben beziehen sich nicht alle auf denselben Zeitraum oder die gleiche Jahreszeit. 10 Prozent der Teilnehmenden haben keine Angaben gemacht, diese sind in der Grafik nicht aufgeführt.
Rund ein Drittel der Teilnehmenden gibt an, sich an 1 bis 2 Tagen körperlich betätigt zu haben (33 Prozent), etwas weniger bewegten sich an 3 bis 4 Tagen so, dass sie zumindest schneller atmen mussten (28 Prozent). 18 Prozent waren in den Tagen vor der Befragung gar nicht aktiv, 11 Prozent an 5 bis 6 Tagen und gar 10 Prozent die ganze Woche jeden Tag. Unter allen Teilnehmenden ist ein beträchtlicher Teil aufgrund der Beeinträchtigungen nicht in der Lage, sich ausgiebig körperlich zu betätigen. Betrachtet man nur die Betroffenen mit primär oder sekundär progredienten Verlaufsform, ist der Anteil Personen folglich höher, die sich gar nicht betätigt haben, nämlich 26 Prozent.
Bewegung führt zu besserer Lebensqualität
Dass körperliche Betätigung und Sport allgemein gesund sind, ist erwiesen und viele Menschen kennen den vitalisierenden Effekt aus eigener Erfahrung. Wissenschaftlich konnte mittlerweile auch die positive Auswirkung von Bewegung auf MS-Betroffene belegt werden, solange die Einschränkungen dies zulassen. Zwar kann der Verlauf der MS nicht beeinflusst werden, doch genügend Aktivität verbessert die Lebensqualität trotz chronischer Krankheit.