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Auf der Flur Mordagne befand sich eine grösserer Gutshof.
Ausser dem Herrenhaus bestanden mehrere Nebengebäude. Der Standort des Herrenhauses ist heute zum Teil überbaut, deshalb ist die genaue Bauweise nicht bekannt.
Südlich der Hofmauer befand sich ein Heiligtum. Dieses wird zurzeit untersucht und ist teilweise freigelegt. Es bestand aus einer Cella mit den Innenmassen von 9 x 10.5 Metern. Vom Umgang ist nur ein Abschnitt der Mauer freigelegt. An dieser Stelle befand sich bereits im 1. Jahrhundert v. Chr. ein Bau. Zu Beginn des 1. Jahrhunderts n. Chr. wurde ein erstes Heiligtum erstellt. Das letzte Heiligtum wurde im 1. Jahrhundert erbaut und bestand bis zum Ende des 3. oder Beginn des 4. Jahrhunderts n. Chr. (mit mehreren Umbauten)..
Bei Lau Baume befand sich ein weiterer Gutshof.
Bekannt sind bisher das Herrenhaus und ein Badegebäude. Das Herrenhaus bestand aus einem quadratischen Mitteltrakt mit seitlichen Wohnräumen. Auf beiden Seiten war ein Porticus.
An der Südecke befand sich ein Bad. Im Jahr 1778 wurden zwei Mosaiken geborgen. Eines davon im Bad. 1779 wurden sie von Goethe erwähnt. Heute sind nur noch Teile eines dieser Mosaiken erhalten.
Die mir vorliegende Beschreibung des Standorts der Villa Rustica ist ungenau. Sie könnte bei den Koordinaten 549 150/184 000 gewesen sein. Allerdings weisst nichts vor Ort auf den Gutshof hin.