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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV. 2013.00025 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiber Sonderegger Urteil vom 23. Dezember 2013 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Hanspeter Riedener Advokaturbüro Langstrasse 4, 8004 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.2 X.___, geboren 1955, ar beitete ab dem 1. August 1996 in einem Pen sum von 40 % als Buchhalterin bei der Y.___ AG ( Urk. 2/2/ 8/14/8). Am 1. April 1997 stürzte sie beim Snowboarden und verletzte sich am Rücken (Urk. 2/2/8/17 7). Im Bericht vom 7. April 1997 des S pitals Z.___, welches die Versicherte gleichentags aufgesucht hatte und in welchem sie bis zum 4. April 1997 stationär behandelt worden war, wurden die Diagnosen einer Commotio spinalis nach Snowboardsturz mit Parästhesien / Hypästhesien im lin ken Arm (nicht dermatombezogen ), Augenflimmern und Einschlafgefühl an der Nase und an der linken Wange gestellt ( Urk. 2/2/ 8/ 2/3 ). 1.2 Am 8. November 2000 meldete sich X.___ bei der Invalidenversiche rung zum Leistungsbezug an ( Urk. 2/2/8/7-8). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte die Akten de s Unfallversicherers mit ver schiedenen neurologischen Expertisen (Urk. 2/2/8/5/43, Urk. 2/2/8/18, Urk. 2/2/8/33 ) und einem psychiatrischen Gutachten von Dr. med. A.___, Fachärztin Psychiatrie und Psychotherapie (Urk. 2/2/8/34), ein und liess die Versicherte ihrerseits durch Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psy chotherapie FMH, psychiatrisch begutachten ( Urk. 2/2/8/44 ). Zudem gab sie im Laufe des Vorbescheidverfahrens bei der Institution C.___ ein polydisziplinäres Gutachten in Auftrag, welches mit Datum vom 1. Juli 2009 erstattet wurde (Urk. 2/2/8/97 ). Gestützt auf L etzteres wies die IV-Stelle nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 2/2/8/100-102) das Rentenbegehren mit Verfügung vom 18. De zember 2009 mit der Begründung ab, bei Realisierung der zumutbaren Arbeits fähigkeit bestehe kein entsprechender Anspruch (Urk. 2/2/8/108 = Urk. 2/2/2 ). Die dagegen - unter Beilage des von ihr bei Dr. med. D.___, Facharzt für Psychi atrie und Psychotherapie FMH, in Auftr ag gegebenen Gutachtens v om 15. Juni 2010 ( Urk. 2/2/18) - erhobene Beschwerde vom 1. Februar 2010 (Urk. 2/2/1 ) wies d as Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 2 3. Dezember 2010 ab ( Urk. 2/2/26; Prozess IV.2010.00116 ). Diese s hob das Bundesgericht mit Urteil vom 5. Juli 2011 auf und wies die Sache an s hiesige G ericht zurück, damit dieses ein Obergutachten einhole und neu ent scheide ( Urk. 2/2/29 = Urk. 2/1/1). 1.3 In der F olge hiess das Sozialversicherungsgericht die Beschwerde vom 1. Fe bruar 2010 m it Entscheid vom 3 1. Mai 2012 in dem Sinne gut, als es fest stel lte, die Versicherte habe ab 1. Januar 2001 Anspruch auf eine halbe Rente, ab 1. Januar 2004 auf eine Dreiviertelsrente und ab 1. Mai 2005 auf eine ganz Rente der Invalidenversicherung ( Urk. 2/1/3; Prozess IV.2011.00811). Die ses Urteil hob das Bundesgericht am 5. Dezember 2012 in Gutheissung der Beschwerde der IV-Stelle auf und wies die Sache erneut ans hiesige Gericht zurück, damit es das Obergutachten einhole und nach allfällige n weitere n Beweisvorkehren unter Berücksichtigung aller Unterlagen und Beweisergebnisse über die Beschwerde gegen die Verfügung vom 1 8. Dezember 2009 ne u ent scheide ( Urk. 2/1/6 = Urk. 1). 2. Daraufhin nahm das Gericht im vorliegenden, neu angelegten Verfahren mit Verfügung vom 1 5. Januar 2012 in Aussicht, bei Dr. med. E.___, Fachärztin Psychiatrie / Psychotherapie, medizinische Einrichtung F.___, ein psychiatrisches Gutachten einzuholen ( Urk. 4). Damit wie auch mit den seitens des Gerichts formulierten Fragen an die Gutachterin erk lärten sich die Parteien am 11. Februar 2013 einverstanden ( Urk. 6-7). Das mit Gerichtsverfügung vom 1 3. Februar 2013 ( Urk. 8) veranlasste Gutach ten wurde durch Dr. E.___ am 1 6. April 2013 erstattet (Urk. 10 11 ). Dazu nahmen die Parteien mit Eingabe n vom 1 6. Mai 2013 (Urk. 16 ) und 4. Juli 20 13 ( Urk. 19 ) Stellung, worauf die Beschwerdegegnerin betreffend den von der Beschwerdeführerin ergänzend eingereichten Arztbericht ( Urk. 17) am 2 9. August 2013 nochmals verwies ( Urk. 23). Am 2 3. Oktober 2013 äusserte sich die Beschwerdeführerin erneut ( Urk. 26), was d er Gegenpartei am 2 8. Oktober 2013 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 27). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Die rechtlichen Grundlagen und Grundsätze betreffend den Leistungsanspruch und die Invaliditätsbemessung (Art. 28 des Bundesgesetzes über die Invaliden versicherung, IVG) sowie die intertemporal massgeblichen Bestimmungen sind i n den vorangegangenen Gerichtsurteilen bereits umfassend wiedergegeben worden (Urk. 2/2/26, Urk. 2/2/29, Urk. 2/1/3, Urk. 1 ). Darauf kann, mit de r nachfolgenden Ergänzung, verwiesen werden. 1. 2 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). Bei Gerichtsgutachten weicht das Gericht nach der Praxis nicht ohne zwingende Gründe von der Einschätzung der medizinischen Fachperson ab, deren Aufgabe es ist, ihre Fachkenntnisse der Gerichtsbarkeit zur Verfügung zu stellen, um einen bestimmten Sachverhalt medizinisch zu erfassen. Ein Grund zum Abwei chen kann vorliegen, wenn die Gerichtsexpertise widersprüchlich ist oder wenn ein vom Gericht eingeholtes Obergutachten in überzeugender Weise zu andern Schlussfolgerungen gelangt. Abweichende Beurteilung kann ferner gerechtfer tigt sein, wenn gegensätzliche Meinungsäusserungen anderer Fachexperten dem Richter als triftig genug erscheinen, die Schlüssigkeit des Gerichtsgutachtens in Frage zu stellen, sei es, dass er die Überprüfung durch einen Oberexperten für angezeigt hält, sei es, dass er ohne Oberexpertise vom Ergebnis des Gerichtsgutachtens abweichende Schlussfolgerungen zieht (BGE 125 V 352 E. 3b/ aa mit Hinweisen). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin verneinte in der angefochtenen Verfügung gestützt auf das Gutachten der Institution C.___ vom 1. Juli 2009 ( Urk. 2/2/8/97 ) den Rentenanspruch. Dabei ging sie davon aus, die Beschwerdeführerin sei in der angestammten und in einer angepassten Tätigkeit seit 1997 w ieder zu 8 0 % arbeitsfähig gewesen. Damit resultiere kein rentenbegr ündender Invaliditätsgrad (Urk. 2/2/2). 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber in ihrer Beschwerde auf den Standpunkt, die Beschwerdegegnerin habe zu Unrecht die Statusfrage nicht behandelt. Im Weiteren könne aus verschiedenen - näher genannten Gründen - nicht auf das Gutachten der Institution C.___ abgestellt werden ( Urk. 2/2/1). 2.3 Das Bundesgericht erwog im Urteil 8C_148/2011 vom 5. Juli 2011 ( Urk. 2/2/29), einerseits s ei nicht darüber zu entscheiden, ob die Begutachtung bei der Institution C.___ widerrechtlich erfolgte sei, da sich die Beschwerdeführerin der Begutachtung unterzogen habe (E. 3.3), und andererseits stünden d ie somatischen Beschwer den nicht mehr zur Diskussion (E. 5.1). B ei der gegebenen Ausgangslage, bei welchem sich drei umfassende, im Wesentlichen übereinstimmende, spezialärztliche Begutachtungen einerseits und eine im Rahmen einer polydisziplinären Untersuchung verfasste Expertise andererseits zumindest gleichwertig gegen über ge standen und sich in entscheidenden Punkten, insbesondere auch in den Diagnosen, widerspr o chen hätten, habe das Gericht nicht ohne weiteres und ohne umfassendes Ober gutachten einseitig auf das Gutachten der Institution C.___ abstellen dürfen (E. 5.3). Dies bestätigte das Bundesgericht i m Urteil 8C_650/2012 vom 5. Dezember 2012 ( Urk. 2/1/6 E. 3.1-2). 2.4 Nach Erstattung des Gerichtsgutachtens durch Dr. E.___ ( Urk. 11) machte die Beschwerdegegnerin unter Hinweis auf die Ausführungen von med. pract. G.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom Regionalen Ärzt lichen Dienst (RAD ; Urk. 20) vom 1 8. Juni 2013 geltend, auf das Gerichtsgutachten könne hinsichtlich der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit nicht abgestellt werden, wohingegen das Gutachten der Institution C.___ nachvollziehbar und damit weiterhin von einer Restarbeitsfähigkeit von 80 % auszugehen sei (Urk. 19, Urk. 23 ). 2.5 Dagegen vertrat die Beschwerdeführerin mit Eingabe n vom 1 6. Mai und 23. Oktober 2013 ( Urk. 16) die Auffassung, auf d as Gutachten von Dr. E.___ sei abzustellen (S. 1 unten). Das Gutachten werde durch die Aktenbeurteilung von med. pract. G.___ nicht in Zweifel gezogen (vgl. Urk. 26). Zudem sei der Rentenbeginn gestützt auf das Gutachten des Neurolo gen Dr. H.___ vom 2. November 1999 ( Urk. 17) und die von ihm attestierte Arbeits unfähigkeit auf 1. November 1999 festzusetzen (S. 3 f.). Der Prozentvergleich begründe einen Anspruch auf eine halbe Invalidenrente ab 1. November 1999 und auf eine ganze Invalidenrente ab Mai 2005 (S. 4 f.). 2.6 Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Invali denrente hat. Dabei stehen gemäss den bundesgerichtlichen Erwägungen ( Urk. 2/2 /2 9 E. 5.1) keine somatischen, sondern allein die psychisch en Beschwerden zur Diskussion. 3. 3.1 Die medizinische Aktenlage, wie sie sich vor Erstattung des Gerichtsgutachtens präsentierte, und dabei namentlich die psychiatrischen Expertisen von Dr. A.___ (Urk. 2/2/8/34 ), von Dr. B.___ ( Urk. 2/2/8/44 ), von Dr. med. I.___ von der Institution C.___ I ( Urk. 2/2/8/97 ) und von Dr. D.___ ( Urk. 2/2/18), ist in den vorange gangenen Gerichtsurteilen bereits dargestellt worden, so dass darauf verwiesen werden kann. 3.2 3.2.1 Am 1 5. April 2013 erstattete Dr. E.___ das bei ih r vom Gericht in Auf trag gegebene Gutachten ( Urk. 10). Sie stützte sich auf die ih r überlassenen Akten (S. 4 ff.), die von ih r im Rahmen der Untersuchung en vom 2 6. und 28. März 2013 erhobenen Befunde (S. 17 ff.) und auf die fremdana m nestischen Angaben des Ehemanns (S. 18-19). Die Gutachterin schildert e ausführlich die anamnestischen Angaben der Beschwerdeführerin zu ihrem Leben und ihrer Erwerbsbiografie (S. 11-14) sowie zu ihren Leiden (S. 14 ff.). 3. 2.2 Dr. E.___ stellte folgende Diagnosen (S. 19 ): - anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F 45.4) - Somatisierungsstörung (ICD-10 F 45.0) - Persönlichkeitsstörung mi t anankastischen und narzisstischen Zügen (ICD-10 F60.8) - Differentialdiagnose (DD) akzentuierte Persönlichkeit (ICD-10 Z73.1) - mittelschwere depressive Episode (ICD-10 F32.1) Sie erläuterte sodann d ie gestellten Diagnosen beziehungsweise bestimmte Aspekte davon und führte aus, d er Ursprung der Symptomatik liege im Snowboardunfall vom 1. April 1997 ; die körperlichen Beschwerden seien somatisch nicht mehr erklärbar, was zur diagnostizierten somatoformen Schmerzstörung als Ausdruck eines unlösbaren intrapsychischen Konflikts führe (S. 20). Es komme ferner ein e prämorbide Persönlichkeitsstörung zum Tragen mit einem auffälligen bis gestörten Beziehungsverhalten (S. 20 f.). Es sei auch nicht erheb lich, ob die Persönlichkeitsmerkmale eher im Sinne einer Persönlichkeitsstörung oder einer akzentuierten Persönlichkeit diskutiert w ü rden, lasse doch dies allein noch keine Rückschlüsse auf die Arbeitsfähigkeit zu. M it Blick auf die depres sive Störung führte sie aus, dass nicht die Diagnose per se, sondern das daraus resultierende Zustandsbild leistungseinschränkend wirke (S. 21). Die Beschwer deführerin aggraviere oder simuliere nicht, sondern scheine vielmehr zu dissi m u lieren. Es bestünden mehrere Diagnosen mit Krankheitswert, die sich gegen seitig negativ beeinfluss t en und die Arbeits fähigkeit erheblich einschränk t en (S. 22). 3.2. 3 Aufgrund der Symptomatik und der Beschwerden bescheinigte die Gutachterin für die letzte Tätigkeit als Buchhalterin wie auch für sämtliche anderen Tätig keiten auf dem primären Arbeitsmarkt eine Arbeits un fähigkeit von 100 %. Ret rospektiv sei aller Wahrscheinlichkeit nach davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin im Rahmen ihrer 40%igen Tätigkeit im Anschluss an den Unfall immer am Limit ihrer Belastbarkeit gewesen sei. Soweit beurteilbar, habe sich diese ab 2000 verschlechtert auf eine Arbeitsfähigkeit von 20 % und ab August 2012 auf eine Arbeitsunfähigkeit v on 100 % (S. 22). Der zeitliche Verlauf der Erkrankung sei 16 Jahre nach dem Unfall extrem schwer zu beurteilen. Gestützt auf die Angaben der Beschwerdeführerin und ihres damaligen Arbeitgebers sei sie schätzungsweise von November 1999 bis April 2005 maximal zu 40-45 % arbeitsfähig gewesen. Danach sei sie bis August 2012 zu 20 % und hernach zu 0 % arbeitsfähig gewesen (S. 27). 3.2. 4 Im Weiteren äusserte sich die Gutachterin zu den früheren psychiatrischen Beurteilungen (S. 23 ff.). Sie führte aus, dass sich i m Grunde genommen in den Expertisen von Dr. A.___, Dr. B.___, Dr. D.___ wie auch von Dr. I.___ die Diagnosen betreffend die somatoformen Störungen und die Persönlichkeitsmerkmale - bis auf die von Dr. I.___ angebrachte Akzen tuierung - deckten. Die Unterscheidung, ob es sich prämorbid um eine Persönlichkeitsstörung oder um eine akzentuierte Persönlichkeit gehandelt habe, führe nicht zwangsläufig zu einer anderen Schlussfolgerung betreffend die Arbeitsfä higkeit (S. 24). Bisher sei - ausser von Dr. D.___ - die narzisstische Komponente zu wenig gewertet worden, obwohl die überwertigen Ideen, verbunden mit einer erhöhten Kränkbarkeit, zur Aufrechterhaltung des Circulus vitiosus der Krankheitsunterhaltung eine nicht unerhebliche Rolle spiel t e n. In den letzten Jahre n sei die depressive Symptomatik möglicherweise weniger ausgeprägt gewesen und erst im Untersuchungszeitpunkt und neu in den Vordergrund getreten. Es bestehe eine gedrückte Stimmung, Interessenverlust, Freudlosigkeit und Antriebsverminderung wie auch verminderte Konzentration und Aufmerksam keit, vermindertes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen, negative und pessi mistische Zukunftsperspektiven sowie Schlafstörungen (S. 25). 3.3 Am 1 8. Juni 2013 nahm med. pract. G.___ zum Gerichtsgutachten Stellung ( Urk. 10 ). Er erachtete d ie Beschwerdeschilderungen durch die Beschwerde führerin im Vergleich mit jenen in früher verfassten Arztberichten widersprüch lich und medizinisch nicht für nachvollziehbar. Es frage sich, wie sich die Beschwerdeführerin an das über 10 Jahre Zurückliegende erinnern könne, wenn ihre Merkfähigkeit so schlecht sei wie dargetan (S. 18). Während med. pract. G.___ die Diagnosen der Somatisierungsstörung und der somatoformen Schmerzstörung für nachvollziehbar hielt, gelte dies nicht für d ie Diagnose einer Persönlichkeitsstörung. Diese beginne in der Kindheit oder Adoleszenz und dauere bis ins Erwachsenenalter an. Eine solche Störung umfasse tief ver wurzelte, anhaltende Verhaltensmuster, die sich in starren Reaktionen auf unterschiedliche persönliche und soziale Lebenslagen zeig t en. Solche seien aus dem Gutachten nicht ersichtlich ; die Entwicklung sei unauffällig verlaufen, so dass es sich maximal um eine Persönlichkeitsakzentuierung handle. In Bezug auf die Arbeitsfähigkei t gebe es Widersprüchlichkeiten (S. 19) und schliesslich sei die Tendenz einer Rentenneurose gut erkennbar. Daher sei auf das Gutachten von Dr. I.___ abzustellen und auf eine Arbeitsfähigkeit von 80 % zu schlies sen (S. 20). 4. 4.1 Das ausführliche und sorgfältige Gerichtsgutachten erfüllt alle praxisgemässen Kriterien (vorstehend E. 1.2) vollumfänglich, setzt sich mit sämtlichen Aspekten der gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Beschwerdeführerin auseinander und berücksichtigt insbesondere auch die medizinischen Vorakten, mit welchen es - mit Ausnahme des Gutachtens von Dr. I.___ - in Einklang steht. Insge samt erweist sich das Gutachten als nachvollziehbar und vermag zu überzeu gen. Die Gerichtsgutachterin legte für den Rechtsanwender einleuchtend dar, weshalb das abweichende Gutachten von Dr. I.___ nicht massgeblich ist: d ie Abweichungen würden vor allem die diagnostisch- klassifikatorische Zuordnung betreffen, was ohne richtungsweisenden Einfluss auf die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sei ( Urk. 11 S. 24). Der Gutachterin ist beizupflichten, dass der eigentlichen diagnostischen Zuordnung der fachärztlich fest gestellte n psychi sche Krankheit weniger Gewicht beizumessen ist als der durch die Beeinträchti gungen verursachte n Einschränkung der Arbeitsfähigkeit, welche unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein muss (BGE 136 V 2 81 E. 3.2.1). Unter diesem Blickwinkel greifen die von med. pract. G.___ gegen die durch Dr. E.___ diagnostizierte Persönlichkeit sstörung erhobenen Einwände zu kurz, zumal die Aktenbeurteilung durch med. pract. G.___ die Gerichtsexpertise nicht in Zweifel ziehen kann. Im Weiteren legte die Gutachterin überzeugend dar, dass die von Dr. I.___ beschriebenen Symptome und Befunde nicht in Einklang zu bringen seien mit seinem Schluss, die Beschwerdeführerin sei praktisch gar nicht (oder kaum) ein geschränkt. Denn hier begründe die Komorbidität der verschiedenen Störungsbilder die umfassende Einschränkung. Dr. I.___ habe wichtige diagnostische Elemente und insbesondere die depressive Störung nicht berücksichtigt, so dass seine Einschätzung der Arbeitsfähigkeit nicht zu akzeptieren sei ( Urk. 11 S. 24). Diese Beurteilung der Expertin vermag zu überzeugen, weshalb das Gutachten von Dr. I.___ nicht geeignet ist, die eingehend begründeten Untersuchungsergebnisse von Dr. E.___, welche durch die übrigen befassten Gutachter gestützt wird, zu entkräften. Insofern die Beschwerdegegnerin zu einem anderen Schluss gelangte, bleibt festzuhalten, dass gemäss den Urteilen des Bundesgericht s das vorliegende Gut ach ten von Dr. I.___ nicht schlüssig ist, weshalb ein Obergutachten als not wendig erachtet wurde. Der Beschwerdegegnerin kann daher zum vorherein nicht gefolgt werden, wenn sie nunmehr gleichwohl einfach auf das Gutachten von Dr. I.___ abstellen will. 4. 2 Somit muss es mit den beweiskräftigen Schlussfolgerungen im Gerichtsgutachten sein Bewenden haben. Der medizinische Sachverhalt ist mithin dahingehend erstellt, dass die Beschwerdeführerin aus psychiatrischer Sicht vo n November 1999 bis April 2005 maximal zu 40-45 % arbeitsfähig, von Mai 2005 bis August 2012 zu 20 % arbeitsfähig und hernach zu 0 % arbeitsfähig gewesen ist, und zwar sowohl in der angestammten als auch in sämtlichen Verweistätigkeiten. 4.3 Nach der Rechtsprechung darf bei der invalidenversicherungsrechtlichen Beurtei lung der invalidisierenden Wirkung anhaltender somatoformer Schmerz störungen oder sonstiger vergleichbarer pathogenetisch (ätiologisch) unklarer syndromaler Zustände (BGE 132 V 393 E. 3.2) nicht einfach unbesehen auf die ärztlichen - selbst die gutachterlich attestierten - Einschätzungen abge stellt werden, zumal der Invaliditätsbegriff rechtlicher Natur ist (Art. 8 des Bun des gesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG) und nicht zwingend mit dem medizinischen Krankheits- oder Invaliditätsverständnis übereinstimmt. Vielmehr hat die rechtsanwendende Behörde zunächst die aufgrund der medizinischen Aktenlage zu beantwortende - Frage zu prü fen, ob und inwieweit bei der versicherten Person neben der diagnostizierten, allein nicht inva lidisierenden (BGE 130 V 352 E. 2.2.3) anhaltenden somatoformen Schmerzstörung zusätzliche psychische Beeinträchtigungen im Sinne des rechtsprechungsgemässen Kriterienkatalogs vorliegen, welche einer adäquaten Schmerzbewältigung objektiv entgegenstehen. Die entsprechenden Feststellun gen sind tatsächlicher Natur. Die weitere Frage, ob eine allenfalls festgestellte psychische Komorbidität hinreichend erheblich ist und/oder einzelne oder mehrere der festgestellten weiteren Kriterien in genügender Intensität und Kon stanz vorliegen, um gesamthaft den Schluss auf eine nicht mit zumutbarer Willensanstrengung überwindbare Schmerzstörung und somit auf eine invalidi sierende Gesundheitsschädigung zu gestatten, ist dagegen rechtlicher Art: ihre abschliessende Beantwortung obliegt damit nicht den Ärztinnen und Ärzten, son dern den rechtsanwendenden Behörden (Urteil e des Bundesgerichts 9C_820/2007 vom 2. September 2008 E. 4.1 mit Hinweisen und 9C_636/2007 vom 2 8. Juli 2008 E. 3.3.1). Die Gutachterin verwies auf die Komorbitität der verschiedenen Störungsbilder, welche hier die Einschränkung begründe ( Urk. 11 S. 24). Da sie neben der Schmerzstörung sowohl eine Persönlichkeitsstörung als auch eine mittelschwere depressive Episode diagnos tiziert hat (vgl. vorstehend E. 3.2.2 ), ist hier von einer erheblichen Komorbidität im Sinne von eigenständige n psychiatrische n Beein trächtigung en auszugehen, welche die Beschwerdeführerin daran hinder n, die somatoforme Schmerzstörung mit einer zumutbaren Willensanstrengung zu überwinden. Damit bleibt die Prüfung der erwerblichen Auswirkungen der Einschränkungen vorzunehmen. 5. 5.1 Vorab ist auf die Statusfrage näher einzugehen. In der Anmeldung zum Leistungsbezug gab die verheiratete Beschwerdeführerin an, ihre Tochter sei im Jahr 1992 geboren und seither sei sie in der Nebenbe schäftigung Hausfrau ( Urk. 2/2/8/7 Ziff. 3 und Ziff. 6.4). Im Zeitpunkt des Unfalles arbeitete die Beschwerdeführerin in einem arbeitsvertraglichen Pensum von 40 % ( Urk. 2/2/2/17), leistete indes auch in den Jahren 1998 und 1999 eine erhebliche Anzahl Überstunden, wie de r Lohnbescheinigung und den Aus führungen der Arbeitgeberin zu entnehmen ist ( Urk. 2/2/8/60/1-2). Die Y.___ AG bescheinigte zudem, ab Anfang 2000 bis Mitte/Ende 2001 wäre ein 100 % Pen sum geplant gewesen beziehungsweise die Beschwerdeführerin wäre bei Gesundheit zu 100 % beschäftigt ( Urk. 2/2/8/3/4-5). In Anbetracht dieser bereits konkreten Aussichten zur Steigerung des Pensums sowie de r beschwerdeweise dargelegten (Urk. 2/2/8/1) und unbestritten geblie benen Bestrebungen, trotz der im Aufgabenbereich anfallenden Belastungen wieder vollzeitig erwerbstätig zu sein, rechtfertigt sich, die Beschwerdeführerin als Erwerbstätige zu qualifizieren. Davon ging im Übrigen zunächst auch die Beschwerdegegnerin aus (vgl. Vorbescheid vom 2 8. Juni 2007, Urk. 2/2/8/48; und Feststellungsbl ätter für die Beschlüsse vom 14. September 2001, Urk. 2/2/8/15; und vom 2 2. Okt ober 2007, Urk. 2/2/8/56 S. 5), bevor sie in der angefochtenen Verfügung die Frage offen liess (Urk. 2/2/8/2). 5.2 Vorliegend erübrigt sich eine möglichst genaue Bezifferung und Gegenüberstel lung von Validen- und Invalideneinkommen, um hernach aus der Einkommensdifferenz den Invaliditätsgrad bestimmen zu können. Denn der Beschwerdeführerin ist die bisher ausgeübte T ätigkeit wie auch jede andere an gepasste Verweisungstätigkeit im von Dr. E.___ bezifferten Umfang zumutbar. Ausserdem bestehen keine Anhaltspunkte dafür, dass sie ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem wirtschaftlichem Erfolg hätte verwerten können. Ins besondere ist nicht anzunehmen, dass sich die gesundheitlichen Beeinträchti gungen zusätzlich lohnmindernd auswirk t en. Folglich besteht kein Raum für die Gewährung eines leidensbedingten Abzugs beim Invalideneinkommen. Es erweist sich daher als gerechtfertigt, mittels Prozentvergleich s den Invaliditätsgrad bei einer Arbeits fähigkeit von 42.5 % (= [40 + 45 ] : 2) auf 57 % fest zusetzen, was einen Anspruch auf eine halbe Invalidenrente begründet; bei einer Arbeitsfähigkeit von 20 % beträgt der Invaliditätsgrad 80 % und bei einer Arbeitsfähigkeit von 0 % beträgt er 100 %, was jeweils Anspruch auf eine ganze Rente gibt. Da die rentenerhebliche Verschlechterung der Arbeitsfähigkeit im April 2005 eintrat, hat die Beschwerdeführerin in Nachachtung von Art. 88a Ziff. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) nach Ablauf von drei Monaten, mithin mit Wirkung ab 1. Juli 2005 Anspruch auf eine ganze Rente und zuvor auf eine halbe Rente. An diesem Rentenanspruch und namentlich dem Anspruch auf eine halbe Rente ändert auch nichts, dass die Beschwerdeführerin gemäss IK-Auszug in den Jahren 2001 bis 2004 bei der Y.___ AG ein Einkommen von maximal Fr. 56‘755.-- erzielte (Urk. 2/2/8/67). Denn die Y.___ AG erklärt e im Arbeitgeberbericht vom 29. Dezember 2000, die Beschwerdeführe r in hätte im Gesundheitsfall in der angestammten Tätigkeit bei einem Pensum von 100 % ein Jahreseinkommen von Fr. 127‘890.-- erzielt (Urk. 2/2/8/14/9 Ziff. 16), so dass trotz des tatsächlich erzielten Einkommens immer noch Anspruch auf eine halbe Rente besteht. 5.3 Zu prüfen bleibt der Zeitpunkt des Rentenbeginns. Gemäss Art. 29 Abs. 1 lit. a IVG in der bis 3 1. Dezember 2007 in Kraft gewese nen Fassung entsteht der Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung frühestens in dem Zeitpunkt, in dem die Versicherte während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens zu 40 Prozent arbeitsun fähig gewesen war. Meldet sich eine versicherte Person mehr als zwölf Monate nach Entstehen des Anspruchs an, so werden die Leistungen lediglich für die zwölf der Anmeldung vorangehenden Monate ausgerichtet ( Art. 48 Abs. 1 Satz 1 IVG in der bis 31. Dezember 2011 in Kraft gewesenen Fassung). 5.4 Im Vorbescheid vom 2 8. Juni 2007 ging die Beschwerdegegnerin davon aus, die Beschwerdeführerin habe sich am 1 1. November 2002 zum Leistungsbezug angemeldet, weshalb ab 1. November 2001 Anspruch auf eine Rente bestehe ( Urk. 2/2/8/48 ). Die Wartezeit sei am 1. Januar 2000 zu eröffnen ( Urk. 2/2/8/56 ). D agegen brachte d ie Beschwerdeführerin vor, die Anmeldung zum Leistungsbezug sei bereits am 8. November 2000 erfolgt. D ie Rente sei somit ab November 1999 (ein Jahr vor der Anmeldung) zu gewähren, falls sie im Wartejahr, das heisst seit November 1998, ohne wesentlichen Unterbruch zu mindestens 40 % arbeitsunfähig gewesen sei. Dabei berief sie sich auf den Bericht von Dr. med. H.___ vom 2. November 1999 ( Urk. 17 = Urk. 2/2/8/5/13 ), aus dem hervorgehe, dass sie in der Zeit vom 2 1. April 1997 bis 2 5. Oktober 2000 in der bisherigen Tätigkeit zunächst zu 100 % und später zu 60 % arbeitsunfähig gewesen sei. Damit beginne der Rentenanspruch per 1. November 1999 ( Urk. 16 S. 3 f., Urk. 2/2/1 S. 7 ). 5.5 Mit der Beschwerdeführerin ist festzuhalten, dass ihre vom 1 7. Oktober 2000 datierende Anmeldung zum Leistungsbezug am 8. November 2000 bei der Beschwerdegegnerin einging ( Urk. 2/2/8/1), so dass ein Leistungsanspruch ab November 1999 im Raum steht. Die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch Dr. H.___ wird gestützt durch den echtzeitlichen Bericht von Dr. med. J.___, prakt. Arzt, vom 7. Juni 200 1. Darin wurde seit dem Skiunfall ununterbrochen eine Arbeitsunfähigkeit von wenigstens 40 % attestiert ( Urk. 2/2/8/13). Für die Zeit vom 2 1. April 1997 bis 2 6. Oktober 2000 erbrachte die Beschwerdeführerin nach Aussage der Arbeit geberin klaglos ihr vertragliches Arbeitspensum von 40-45 % (Urk. 2/2/8/60). Dies stimmt überein mit der Bescheinigung von Dr. J.___, der für die Periode eine Arbeitsunfähigkeit von 60 % attestierte ( Urk. 2/2/8/13). Bei ausgewiesener Arbeitsunfähigkeit von wenigstens 40 % steht der Eröf fnung der Wartezeit im Zeitpu nkt des Unfallereignisses am 1. April 1997 nichts entge gen. Anhaltspunkte, w eshalb die Wartezeit erst am 1. Januar 2000, eröffnet werden sollte, sind weder ersichtlich, noch hat die Beschwerdegegnerin solche geltend gemacht. Demnach ist der Beschwerdeführerin zu folgen und der Ablauf der Wartezeit auf den 1. April 1998 festzusetzen. In Anbetracht der Anmeldung im November 2000 ist der Rentenanspruch somit am 1. November 1999 entstanden. 5.6 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin mit Wirkung ab 1. November 1999 Anspruch auf eine halbe Rente und mit Wirkung ab 1. Juli 2005 Anspruch auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung hat. Dies führt zur Aufhebung der angefochtenen Verfügung und teilweisen Gutheissung der Beschwerde. 6. 6.1 Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind nach dem Verfahrensaufwand zu bemessen und ermessensweise auf Fr. 1‘000.-- festzusetzen. In Anbetracht des praktisch vollumfänglichen Obsiegens der Beschwerdeführerin sind die Kosten der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 6.2 Zur Frage der Überbindung der Gutachtenskosten an die Beschwerdegegnerin hat d as Bundesgericht einerseits konkret festgehalten, dass übereinstimmende spezialärztliche Begutachtungen einer polydisziplinären Untersuchung gegen überstünden und insbesondere in den Diagnosen widersprüchlich seien (Urteil 8C_148/2011 vom 5. Juli 2011 E. 5.3; Urk. 2/1/1). Andererseits hat es erwogen, dass die unterlassene Einholung eines Obergutachtens den Untersuchungsgrundsatz verletze (Urteil 8C_650/2012 vom 5. Dezember 2012 E. 3.2; Urk. 2/1/6). Damit sind die vom Bundesgericht in Präzisierung von BGE 137 V 210 E. 4.4.2 aufgestellten Kriterien, wie sie im zur Publikation vorgesehenen Urteil des Bun desgerichts 9C_801/2012 vom 2 8. Oktober 2013 E. 4.4 namhaft gemacht wur den, zur Überbindung der Gutachtenskosten an die Beschwerdegegnerin erfüllt. Diese hat demnach die Kosten für das Gerichtsgutachten von Fr. 6‘750.-- (vgl. Urk. 12) zu tragen. 6.3 Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die anwaltlich vertretene Beschwerde führer in gestützt auf Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 Abs. 1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht Anspruch auf eine Prozessentschädigung, die unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses auf Fr. 2‘ 6 00.-- (inklusive Mehrwertsteuer und Barauslagen) festzusetzen ist. Das Gericht erkennt: 1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversiche rungs anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 1 8. Dezember 2009 aufgehoben und es wird festgestellt, dass d i e Beschwerdeführer in ab 1. November 1999 Anspruch auf eine halbe und ab 1. Juli 2005 auf eine ganze Invalidenrente hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden der Beschwerde gegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Gerichtskasse die Kosten des Gerichtsgutachtens von Fr. 6‘750.-- zu erstatten. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 4. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessentschädigung von Fr. 2‘ 6 00.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 5. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Hanspeter Riedener - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 12 - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 6. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber GräubSonderegger

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV. 2013.00025 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Sozialversicherungsrichterin Fehr Gerichtsschreiber Sonderegger Urteil vom 23. Dezember 2013 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Hanspeter Riedener Advokaturbüro Langstrasse 4, 8004 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.2 X.___, geboren 1955, ar beitete ab dem 1. August 1996 in einem Pen sum von 40 % als Buchhalterin bei der Y.___ AG ( Urk. 2/2/ 8/14/8). Am 1. April 1997 stürzte sie beim Snowboarden und verletzte sich am Rücken (Urk. 2/2/8/17 7). Im Bericht vom 7. April 1997 des S pitals Z.___, welches die Versicherte gleichentags aufgesucht hatte und in welchem sie bis zum 4. April 1997 stationär behandelt worden war, wurden die Diagnosen einer Commotio spinalis nach Snowboardsturz mit Parästhesien / Hypästhesien im lin ken Arm (nicht dermatombezogen ), Augenflimmern und Einschlafgefühl an der Nase und an der linken Wange gestellt ( Urk. 2/2/ 8/ 2/3 ). 1.2 Am 8. November 2000 meldete sich X.___ bei der Invalidenversiche rung zum Leistungsbezug an ( Urk. 2/2/8/7-8). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte die Akten de s Unfallversicherers mit ver schiedenen neurologischen Expertisen (Urk. 2/2/8/5/43, Urk. 2/2/8/18, Urk. 2/2/8/33 ) und einem psychiatrischen Gutachten von Dr. med. A.___, Fachärztin Psychiatrie und Psychotherapie (Urk. 2/2/8/34), ein und liess die Versicherte ihrerseits durch Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psy chotherapie FMH, psychiatrisch begutachten ( Urk. 2/2/8/44 ). Zudem gab sie im Laufe des Vorbescheidverfahrens bei der Institution C.___ ein polydisziplinäres Gutachten in Auftrag, welches mit Datum vom 1. Juli 2009 erstattet wurde (Urk. 2/2/8/97 ). Gestützt auf L etzteres wies die IV-Stelle nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 2/2/8/100-102) das Rentenbegehren mit Verfügung vom 18. De zember 2009 mit der Begründung ab, bei Realisierung der zumutbaren Arbeits fähigkeit bestehe kein entsprechender Anspruch (Urk. 2/2/8/108 = Urk. 2/2/2 ). Die dagegen - unter Beilage des von ihr bei Dr. med. D.___, Facharzt für Psychi atrie und Psychotherapie FMH, in Auftr ag gegebenen Gutachtens v om 15. Juni 2010 ( Urk. 2/2/18) - erhobene Beschwerde vom 1. Februar 2010 (Urk. 2/2/1 ) wies d as Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 2 3. Dezember 2010 ab ( Urk. 2/2/26; Prozess IV.2010.00116 ). Diese s hob das Bundesgericht mit Urteil vom 5. Juli 2011 auf und wies die Sache an s hiesige G ericht zurück, damit dieses ein Obergutachten einhole und neu ent scheide ( Urk. 2/2/29 = Urk. 2/1/1). 1.3 In der F olge hiess das Sozialversicherungsgericht die Beschwerde vom 1. Fe bruar 2010 m it Entscheid vom 3 1. Mai 2012 in dem Sinne gut, als es fest stel lte, die Versicherte habe ab 1. Januar 2001 Anspruch auf eine halbe Rente, ab 1. Januar 2004 auf eine Dreiviertelsrente und ab 1. Mai 2005 auf eine ganz Rente der Invalidenversicherung ( Urk. 2/1/3; Prozess IV.2011.00811). Die ses Urteil hob das Bundesgericht am 5. Dezember 2012 in Gutheissung der Beschwerde der IV-Stelle auf und wies die Sache erneut ans hiesige Gericht zurück, damit es das Obergutachten einhole und nach allfällige n weitere n Beweisvorkehren unter Berücksichtigung aller Unterlagen und Beweisergebnisse über die Beschwerde gegen die Verfügung vom 1 8. Dezember 2009 ne u ent scheide ( Urk. 2/1/6 = Urk. 1). 2. Daraufhin nahm das Gericht im vorliegenden, neu angelegten Verfahren mit Verfügung vom 1 5. Januar 2012 in Aussicht, bei Dr. med. E.___, Fachärztin Psychiatrie / Psychotherapie, medizinische Einrichtung F.___, ein psychiatrisches Gutachten einzuholen ( Urk. 4). Damit wie auch mit den seitens des Gerichts formulierten Fragen an die Gutachterin erk lärten sich die Parteien am 11. Februar 2013 einverstanden ( Urk. 6-7). Das mit Gerichtsverfügung vom 1 3. Februar 2013 ( Urk. 8) veranlasste Gutach ten wurde durch Dr. E.___ am 1 6. April 2013 erstattet (Urk. 10 11 ). Dazu nahmen die Parteien mit Eingabe n vom 1 6. Mai 2013 (Urk. 16 ) und 4. Juli 20 13 ( Urk. 19 ) Stellung, worauf die Beschwerdegegnerin betreffend den von der Beschwerdeführerin ergänzend eingereichten Arztbericht ( Urk. 17) am 2 9. August 2013 nochmals verwies ( Urk. 23). Am 2 3. Oktober 2013 äusserte sich die Beschwerdeführerin erneut ( Urk. 26), was d er Gegenpartei am 2 8. Oktober 2013 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 27). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Die rechtlichen Grundlagen und Grundsätze betreffend den Leistungsanspruch und die Invaliditätsbemessung (Art. 28 des Bundesgesetzes über die Invaliden versicherung, IVG) sowie die intertemporal massgeblichen Bestimmungen sind i n den vorangegangenen Gerichtsurteilen bereits umfassend wiedergegeben worden (Urk. 2/2/26, Urk. 2/2/29, Urk. 2/1/3, Urk. 1 ). Darauf kann, mit de r nachfolgenden Ergänzung, verwiesen werden. 1. 2 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). Bei Gerichtsgutachten weicht das Gericht nach der Praxis nicht ohne zwingende Gründe von der Einschätzung der medizinischen Fachperson ab, deren Aufgabe es ist, ihre Fachkenntnisse der Gerichtsbarkeit zur Verfügung zu stellen, um einen bestimmten Sachverhalt medizinisch zu erfassen. Ein Grund zum Abwei chen kann vorliegen, wenn die Gerichtsexpertise widersprüchlich ist oder wenn ein vom Gericht eingeholtes Obergutachten in überzeugender Weise zu andern Schlussfolgerungen gelangt. Abweichende Beurteilung kann ferner gerechtfer tigt sein, wenn gegensätzliche Meinungsäusserungen anderer Fachexperten dem Richter als triftig genug erscheinen, die Schlüssigkeit des Gerichtsgutachtens in Frage zu stellen, sei es, dass er die Überprüfung durch einen Oberexperten für angezeigt hält, sei es, dass er ohne Oberexpertise vom Ergebnis des Gerichtsgutachtens abweichende Schlussfolgerungen zieht (BGE 125 V 352 E. 3b/ aa mit Hinweisen). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin verneinte in der angefochtenen Verfügung gestützt auf das Gutachten der Institution C.___ vom 1. Juli 2009 ( Urk. 2/2/8/97 ) den Rentenanspruch. Dabei ging sie davon aus, die Beschwerdeführerin sei in der angestammten und in einer angepassten Tätigkeit seit 1997 w ieder zu 8 0 % arbeitsfähig gewesen. Damit resultiere kein rentenbegr ündender Invaliditätsgrad (Urk. 2/2/2). 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber in ihrer Beschwerde auf den Standpunkt, die Beschwerdegegnerin habe zu Unrecht die Statusfrage nicht behandelt. Im Weiteren könne aus verschiedenen - näher genannten Gründen - nicht auf das Gutachten der Institution C.___ abgestellt werden ( Urk. 2/2/1). 2.3 Das Bundesgericht erwog im Urteil 8C_148/2011 vom 5. Juli 2011 ( Urk. 2/2/29), einerseits s ei nicht darüber zu entscheiden, ob die Begutachtung bei der Institution C.___ widerrechtlich erfolgte sei, da sich die Beschwerdeführerin der Begutachtung unterzogen habe (E. 3.3), und andererseits stünden d ie somatischen Beschwer den nicht mehr zur Diskussion (E. 5.1). B ei der gegebenen Ausgangslage, bei welchem sich drei umfassende, im Wesentlichen übereinstimmende, spezialärztliche Begutachtungen einerseits und eine im Rahmen einer polydisziplinären Untersuchung verfasste Expertise andererseits zumindest gleichwertig gegen über ge standen und sich in entscheidenden Punkten, insbesondere auch in den Diagnosen, widerspr o chen hätten, habe das Gericht nicht ohne weiteres und ohne umfassendes Ober gutachten einseitig auf das Gutachten der Institution C.___ abstellen dürfen (E. 5.3). Dies bestätigte das Bundesgericht i m Urteil 8C_650/2012 vom 5. Dezember 2012 ( Urk. 2/1/6 E. 3.1-2). 2.4 Nach Erstattung des Gerichtsgutachtens durch Dr. E.___ ( Urk. 11) machte die Beschwerdegegnerin unter Hinweis auf die Ausführungen von med. pract. G.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom Regionalen Ärzt lichen Dienst (RAD ; Urk. 20) vom 1 8. Juni 2013 geltend, auf das Gerichtsgutachten könne hinsichtlich der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit nicht abgestellt werden, wohingegen das Gutachten der Institution C.___ nachvollziehbar und damit weiterhin von einer Restarbeitsfähigkeit von 80 % auszugehen sei (Urk. 19, Urk. 23 ). 2.5 Dagegen vertrat die Beschwerdeführerin mit Eingabe n vom 1 6. Mai und 23. Oktober 2013 ( Urk. 16) die Auffassung, auf d as Gutachten von Dr. E.___ sei abzustellen (S. 1 unten). Das Gutachten werde durch die Aktenbeurteilung von med. pract. G.___ nicht in Zweifel gezogen (vgl. Urk. 26). Zudem sei der Rentenbeginn gestützt auf das Gutachten des Neurolo gen Dr. H.___ vom 2. November 1999 ( Urk. 17) und die von ihm attestierte Arbeits unfähigkeit auf 1. November 1999 festzusetzen (S. 3 f.). Der Prozentvergleich begründe einen Anspruch auf eine halbe Invalidenrente ab 1. November 1999 und auf eine ganze Invalidenrente ab Mai 2005 (S. 4 f.). 2.6 Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Invali denrente hat. Dabei stehen gemäss den bundesgerichtlichen Erwägungen ( Urk. 2/2 /2 9 E. 5.1) keine somatischen, sondern allein die psychisch en Beschwerden zur Diskussion. 3. 3.1 Die medizinische Aktenlage, wie sie sich vor Erstattung des Gerichtsgutachtens präsentierte, und dabei namentlich die psychiatrischen Expertisen von Dr. A.___ (Urk. 2/2/8/34 ), von Dr. B.___ ( Urk. 2/2/8/44 ), von Dr. med. I.___ von der Institution C.___ I ( Urk. 2/2/8/97 ) und von Dr. D.___ ( Urk. 2/2/18), ist in den vorange gangenen Gerichtsurteilen bereits dargestellt worden, so dass darauf verwiesen werden kann. 3.2 3.2.1 Am 1 5. April 2013 erstattete Dr. E.___ das bei ih r vom Gericht in Auf trag gegebene Gutachten ( Urk. 10). Sie stützte sich auf die ih r überlassenen Akten (S. 4 ff.), die von ih r im Rahmen der Untersuchung en vom 2 6. und 28. März 2013 erhobenen Befunde (S. 17 ff.) und auf die fremdana m nestischen Angaben des Ehemanns (S. 18-19). Die Gutachterin schildert e ausführlich die anamnestischen Angaben der Beschwerdeführerin zu ihrem Leben und ihrer Erwerbsbiografie (S. 11-14) sowie zu ihren Leiden (S. 14 ff.). 3. 2.2 Dr. E.___ stellte folgende Diagnosen (S. 19 ): - anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F 45.4) - Somatisierungsstörung (ICD-10 F 45.0) - Persönlichkeitsstörung mi t anankastischen und narzisstischen Zügen (ICD-10 F60.8) - Differentialdiagnose (DD) akzentuierte Persönlichkeit (ICD-10 Z73.1) - mittelschwere depressive Episode (ICD-10 F32.1) Sie erläuterte sodann d ie gestellten Diagnosen beziehungsweise bestimmte Aspekte davon und führte aus, d er Ursprung der Symptomatik liege im Snowboardunfall vom 1. April 1997 ; die körperlichen Beschwerden seien somatisch nicht mehr erklärbar, was zur diagnostizierten somatoformen Schmerzstörung als Ausdruck eines unlösbaren intrapsychischen Konflikts führe (S. 20). Es komme ferner ein e prämorbide Persönlichkeitsstörung zum Tragen mit einem auffälligen bis gestörten Beziehungsverhalten (S. 20 f.). Es sei auch nicht erheb lich, ob die Persönlichkeitsmerkmale eher im Sinne einer Persönlichkeitsstörung oder einer akzentuierten Persönlichkeit diskutiert w ü rden, lasse doch dies allein noch keine Rückschlüsse auf die Arbeitsfähigkeit zu. M it Blick auf die depres sive Störung führte sie aus, dass nicht die Diagnose per se, sondern das daraus resultierende Zustandsbild leistungseinschränkend wirke (S. 21). Die Beschwer deführerin aggraviere oder simuliere nicht, sondern scheine vielmehr zu dissi m u lieren. Es bestünden mehrere Diagnosen mit Krankheitswert, die sich gegen seitig negativ beeinfluss t en und die Arbeits fähigkeit erheblich einschränk t en (S. 22). 3.2. 3 Aufgrund der Symptomatik und der Beschwerden bescheinigte die Gutachterin für die letzte Tätigkeit als Buchhalterin wie auch für sämtliche anderen Tätig keiten auf dem primären Arbeitsmarkt eine Arbeits un fähigkeit von 100 %. Ret rospektiv sei aller Wahrscheinlichkeit nach davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin im Rahmen ihrer 40%igen Tätigkeit im Anschluss an den Unfall immer am Limit ihrer Belastbarkeit gewesen sei. Soweit beurteilbar, habe sich diese ab 2000 verschlechtert auf eine Arbeitsfähigkeit von 20 % und ab August 2012 auf eine Arbeitsunfähigkeit v on 100 % (S. 22). Der zeitliche Verlauf der Erkrankung sei 16 Jahre nach dem Unfall extrem schwer zu beurteilen. Gestützt auf die Angaben der Beschwerdeführerin und ihres damaligen Arbeitgebers sei sie schätzungsweise von November 1999 bis April 2005 maximal zu 40-45 % arbeitsfähig gewesen. Danach sei sie bis August 2012 zu 20 % und hernach zu 0 % arbeitsfähig gewesen (S. 27). 3.2. 4 Im Weiteren äusserte sich die Gutachterin zu den früheren psychiatrischen Beurteilungen (S. 23 ff.). Sie führte aus, dass sich i m Grunde genommen in den Expertisen von Dr. A.___, Dr. B.___, Dr. D.___ wie auch von Dr. I.___ die Diagnosen betreffend die somatoformen Störungen und die Persönlichkeitsmerkmale - bis auf die von Dr. I.___ angebrachte Akzen tuierung - deckten. Die Unterscheidung, ob es sich prämorbid um eine Persönlichkeitsstörung oder um eine akzentuierte Persönlichkeit gehandelt habe, führe nicht zwangsläufig zu einer anderen Schlussfolgerung betreffend die Arbeitsfä higkeit (S. 24). Bisher sei - ausser von Dr. D.___ - die narzisstische Komponente zu wenig gewertet worden, obwohl die überwertigen Ideen, verbunden mit einer erhöhten Kränkbarkeit, zur Aufrechterhaltung des Circulus vitiosus der Krankheitsunterhaltung eine nicht unerhebliche Rolle spiel t e n. In den letzten Jahre n sei die depressive Symptomatik möglicherweise weniger ausgeprägt gewesen und erst im Untersuchungszeitpunkt und neu in den Vordergrund getreten. Es bestehe eine gedrückte Stimmung, Interessenverlust, Freudlosigkeit und Antriebsverminderung wie auch verminderte Konzentration und Aufmerksam keit, vermindertes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen, negative und pessi mistische Zukunftsperspektiven sowie Schlafstörungen (S. 25). 3.3 Am 1 8. Juni 2013 nahm med. pract. G.___ zum Gerichtsgutachten Stellung ( Urk. 10 ). Er erachtete d ie Beschwerdeschilderungen durch die Beschwerde führerin im Vergleich mit jenen in früher verfassten Arztberichten widersprüch lich und medizinisch nicht für nachvollziehbar. Es frage sich, wie sich die Beschwerdeführerin an das über 10 Jahre Zurückliegende erinnern könne, wenn ihre Merkfähigkeit so schlecht sei wie dargetan (S. 18). Während med. pract. G.___ die Diagnosen der Somatisierungsstörung und der somatoformen Schmerzstörung für nachvollziehbar hielt, gelte dies nicht für d ie Diagnose einer Persönlichkeitsstörung. Diese beginne in der Kindheit oder Adoleszenz und dauere bis ins Erwachsenenalter an. Eine solche Störung umfasse tief ver wurzelte, anhaltende Verhaltensmuster, die sich in starren Reaktionen auf unterschiedliche persönliche und soziale Lebenslagen zeig t en. Solche seien aus dem Gutachten nicht ersichtlich ; die Entwicklung sei unauffällig verlaufen, so dass es sich maximal um eine Persönlichkeitsakzentuierung handle. In Bezug auf die Arbeitsfähigkei t gebe es Widersprüchlichkeiten (S. 19) und schliesslich sei die Tendenz einer Rentenneurose gut erkennbar. Daher sei auf das Gutachten von Dr. I.___ abzustellen und auf eine Arbeitsfähigkeit von 80 % zu schlies sen (S. 20). 4. 4.1 Das ausführliche und sorgfältige Gerichtsgutachten erfüllt alle praxisgemässen Kriterien (vorstehend E. 1.2) vollumfänglich, setzt sich mit sämtlichen Aspekten der gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Beschwerdeführerin auseinander und berücksichtigt insbesondere auch die medizinischen Vorakten, mit welchen es - mit Ausnahme des Gutachtens von Dr. I.___ - in Einklang steht. Insge samt erweist sich das Gutachten als nachvollziehbar und vermag zu überzeu gen. Die Gerichtsgutachterin legte für den Rechtsanwender einleuchtend dar, weshalb das abweichende Gutachten von Dr. I.___ nicht massgeblich ist: d ie Abweichungen würden vor allem die diagnostisch- klassifikatorische Zuordnung betreffen, was ohne richtungsweisenden Einfluss auf die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sei ( Urk. 11 S. 24). Der Gutachterin ist beizupflichten, dass der eigentlichen diagnostischen Zuordnung der fachärztlich fest gestellte n psychi sche Krankheit weniger Gewicht beizumessen ist als der durch die Beeinträchti gungen verursachte n Einschränkung der Arbeitsfähigkeit, welche unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein muss (BGE 136 V 2 81 E. 3.2.1). Unter diesem Blickwinkel greifen die von med. pract. G.___ gegen die durch Dr. E.___ diagnostizierte Persönlichkeit sstörung erhobenen Einwände zu kurz, zumal die Aktenbeurteilung durch med. pract. G.___ die Gerichtsexpertise nicht in Zweifel ziehen kann. Im Weiteren legte die Gutachterin überzeugend dar, dass die von Dr. I.___ beschriebenen Symptome und Befunde nicht in Einklang zu bringen seien mit seinem Schluss, die Beschwerdeführerin sei praktisch gar nicht (oder kaum) ein geschränkt. Denn hier begründe die Komorbidität der verschiedenen Störungsbilder die umfassende Einschränkung. Dr. I.___ habe wichtige diagnostische Elemente und insbesondere die depressive Störung nicht berücksichtigt, so dass seine Einschätzung der Arbeitsfähigkeit nicht zu akzeptieren sei ( Urk. 11 S. 24). Diese Beurteilung der Expertin vermag zu überzeugen, weshalb das Gutachten von Dr. I.___ nicht geeignet ist, die eingehend begründeten Untersuchungsergebnisse von Dr. E.___, welche durch die übrigen befassten Gutachter gestützt wird, zu entkräften. Insofern die Beschwerdegegnerin zu einem anderen Schluss gelangte, bleibt festzuhalten, dass gemäss den Urteilen des Bundesgericht s das vorliegende Gut ach ten von Dr. I.___ nicht schlüssig ist, weshalb ein Obergutachten als not wendig erachtet wurde. Der Beschwerdegegnerin kann daher zum vorherein nicht gefolgt werden, wenn sie nunmehr gleichwohl einfach auf das Gutachten von Dr. I.___ abstellen will. 4. 2 Somit muss es mit den beweiskräftigen Schlussfolgerungen im Gerichtsgutachten sein Bewenden haben. Der medizinische Sachverhalt ist mithin dahingehend erstellt, dass die Beschwerdeführerin aus psychiatrischer Sicht vo n November 1999 bis April 2005 maximal zu 40-45 % arbeitsfähig, von Mai 2005 bis August 2012 zu 20 % arbeitsfähig und hernach zu 0 % arbeitsfähig gewesen ist, und zwar sowohl in der angestammten als auch in sämtlichen Verweistätigkeiten. 4.3 Nach der Rechtsprechung darf bei der invalidenversicherungsrechtlichen Beurtei lung der invalidisierenden Wirkung anhaltender somatoformer Schmerz störungen oder sonstiger vergleichbarer pathogenetisch (ätiologisch) unklarer syndromaler Zustände (BGE 132 V 393 E. 3.2) nicht einfach unbesehen auf die ärztlichen - selbst die gutachterlich attestierten - Einschätzungen abge stellt werden, zumal der Invaliditätsbegriff rechtlicher Natur ist (Art. 8 des Bun des gesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG) und nicht zwingend mit dem medizinischen Krankheits- oder Invaliditätsverständnis übereinstimmt. Vielmehr hat die rechtsanwendende Behörde zunächst die aufgrund der medizinischen Aktenlage zu beantwortende - Frage zu prü fen, ob und inwieweit bei der versicherten Person neben der diagnostizierten, allein nicht inva lidisierenden (BGE 130 V 352 E. 2.2.3) anhaltenden somatoformen Schmerzstörung zusätzliche psychische Beeinträchtigungen im Sinne des rechtsprechungsgemässen Kriterienkatalogs vorliegen, welche einer adäquaten Schmerzbewältigung objektiv entgegenstehen. Die entsprechenden Feststellun gen sind tatsächlicher Natur. Die weitere Frage, ob eine allenfalls festgestellte psychische Komorbidität hinreichend erheblich ist und/oder einzelne oder mehrere der festgestellten weiteren Kriterien in genügender Intensität und Kon stanz vorliegen, um gesamthaft den Schluss auf eine nicht mit zumutbarer Willensanstrengung überwindbare Schmerzstörung und somit auf eine invalidi sierende Gesundheitsschädigung zu gestatten, ist dagegen rechtlicher Art: ihre abschliessende Beantwortung obliegt damit nicht den Ärztinnen und Ärzten, son dern den rechtsanwendenden Behörden (Urteil e des Bundesgerichts 9C_820/2007 vom 2. September 2008 E. 4.1 mit Hinweisen und 9C_636/2007 vom 2 8. Juli 2008 E. 3.3.1). Die Gutachterin verwies auf die Komorbitität der verschiedenen Störungsbilder, welche hier die Einschränkung begründe ( Urk. 11 S. 24). Da sie neben der Schmerzstörung sowohl eine Persönlichkeitsstörung als auch eine mittelschwere depressive Episode diagnos tiziert hat (vgl. vorstehend E. 3.2.2 ), ist hier von einer erheblichen Komorbidität im Sinne von eigenständige n psychiatrische n Beein trächtigung en auszugehen, welche die Beschwerdeführerin daran hinder n, die somatoforme Schmerzstörung mit einer zumutbaren Willensanstrengung zu überwinden. Damit bleibt die Prüfung der erwerblichen Auswirkungen der Einschränkungen vorzunehmen. 5. 5.1 Vorab ist auf die Statusfrage näher einzugehen. In der Anmeldung zum Leistungsbezug gab die verheiratete Beschwerdeführerin an, ihre Tochter sei im Jahr 1992 geboren und seither sei sie in der Nebenbe schäftigung Hausfrau ( Urk. 2/2/8/7 Ziff. 3 und Ziff. 6.4). Im Zeitpunkt des Unfalles arbeitete die Beschwerdeführerin in einem arbeitsvertraglichen Pensum von 40 % ( Urk. 2/2/2/17), leistete indes auch in den Jahren 1998 und 1999 eine erhebliche Anzahl Überstunden, wie de r Lohnbescheinigung und den Aus führungen der Arbeitgeberin zu entnehmen ist ( Urk. 2/2/8/60/1-2). Die Y.___ AG bescheinigte zudem, ab Anfang 2000 bis Mitte/Ende 2001 wäre ein 100 % Pen sum geplant gewesen beziehungsweise die Beschwerdeführerin wäre bei Gesundheit zu 100 % beschäftigt ( Urk. 2/2/8/3/4-5). In Anbetracht dieser bereits konkreten Aussichten zur Steigerung des Pensums sowie de r beschwerdeweise dargelegten (Urk. 2/2/8/1) und unbestritten geblie benen Bestrebungen, trotz der im Aufgabenbereich anfallenden Belastungen wieder vollzeitig erwerbstätig zu sein, rechtfertigt sich, die Beschwerdeführerin als Erwerbstätige zu qualifizieren. Davon ging im Übrigen zunächst auch die Beschwerdegegnerin aus (vgl. Vorbescheid vom 2 8. Juni 2007, Urk. 2/2/8/48; und Feststellungsbl ätter für die Beschlüsse vom 14. September 2001, Urk. 2/2/8/15; und vom 2 2. Okt ober 2007, Urk. 2/2/8/56 S. 5), bevor sie in der angefochtenen Verfügung die Frage offen liess (Urk. 2/2/8/2). 5.2 Vorliegend erübrigt sich eine möglichst genaue Bezifferung und Gegenüberstel lung von Validen- und Invalideneinkommen, um hernach aus der Einkommensdifferenz den Invaliditätsgrad bestimmen zu können. Denn der Beschwerdeführerin ist die bisher ausgeübte T ätigkeit wie auch jede andere an gepasste Verweisungstätigkeit im von Dr. E.___ bezifferten Umfang zumutbar. Ausserdem bestehen keine Anhaltspunkte dafür, dass sie ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem wirtschaftlichem Erfolg hätte verwerten können. Ins besondere ist nicht anzunehmen, dass sich die gesundheitlichen Beeinträchti gungen zusätzlich lohnmindernd auswirk t en. Folglich besteht kein Raum für die Gewährung eines leidensbedingten Abzugs beim Invalideneinkommen. Es erweist sich daher als gerechtfertigt, mittels Prozentvergleich s den Invaliditätsgrad bei einer Arbeits fähigkeit von 42.5 % (= [40 + 45 ] : 2) auf 57 % fest zusetzen, was einen Anspruch auf eine halbe Invalidenrente begründet; bei einer Arbeitsfähigkeit von 20 % beträgt der Invaliditätsgrad 80 % und bei einer Arbeitsfähigkeit von 0 % beträgt er 100 %, was jeweils Anspruch auf eine ganze Rente gibt. Da die rentenerhebliche Verschlechterung der Arbeitsfähigkeit im April 2005 eintrat, hat die Beschwerdeführerin in Nachachtung von Art. 88a Ziff. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) nach Ablauf von drei Monaten, mithin mit Wirkung ab 1. Juli 2005 Anspruch auf eine ganze Rente und zuvor auf eine halbe Rente. An diesem Rentenanspruch und namentlich dem Anspruch auf eine halbe Rente ändert auch nichts, dass die Beschwerdeführerin gemäss IK-Auszug in den Jahren 2001 bis 2004 bei der Y.___ AG ein Einkommen von maximal Fr. 56‘755.-- erzielte (Urk. 2/2/8/67). Denn die Y.___ AG erklärt e im Arbeitgeberbericht vom 29. Dezember 2000, die Beschwerdeführe r in hätte im Gesundheitsfall in der angestammten Tätigkeit bei einem Pensum von 100 % ein Jahreseinkommen von Fr. 127‘890.-- erzielt (Urk. 2/2/8/14/9 Ziff. 16), so dass trotz des tatsächlich erzielten Einkommens immer noch Anspruch auf eine halbe Rente besteht. 5.3 Zu prüfen bleibt der Zeitpunkt des Rentenbeginns. Gemäss Art. 29 Abs. 1 lit. a IVG in der bis 3 1. Dezember 2007 in Kraft gewese nen Fassung entsteht der Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung frühestens in dem Zeitpunkt, in dem die Versicherte während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens zu 40 Prozent arbeitsun fähig gewesen war. Meldet sich eine versicherte Person mehr als zwölf Monate nach Entstehen des Anspruchs an, so werden die Leistungen lediglich für die zwölf der Anmeldung vorangehenden Monate ausgerichtet ( Art. 48 Abs. 1 Satz 1 IVG in der bis 31. Dezember 2011 in Kraft gewesenen Fassung). 5.4 Im Vorbescheid vom 2 8. Juni 2007 ging die Beschwerdegegnerin davon aus, die Beschwerdeführerin habe sich am 1 1. November 2002 zum Leistungsbezug angemeldet, weshalb ab 1. November 2001 Anspruch auf eine Rente bestehe ( Urk. 2/2/8/48 ). Die Wartezeit sei am 1. Januar 2000 zu eröffnen ( Urk. 2/2/8/56 ). D agegen brachte d ie Beschwerdeführerin vor, die Anmeldung zum Leistungsbezug sei bereits am 8. November 2000 erfolgt. D ie Rente sei somit ab November 1999 (ein Jahr vor der Anmeldung) zu gewähren, falls sie im Wartejahr, das heisst seit November 1998, ohne wesentlichen Unterbruch zu mindestens 40 % arbeitsunfähig gewesen sei. Dabei berief sie sich auf den Bericht von Dr. med. H.___ vom 2. November 1999 ( Urk. 17 = Urk. 2/2/8/5/13 ), aus dem hervorgehe, dass sie in der Zeit vom 2 1. April 1997 bis 2 5. Oktober 2000 in der bisherigen Tätigkeit zunächst zu 100 % und später zu 60 % arbeitsunfähig gewesen sei. Damit beginne der Rentenanspruch per 1. November 1999 ( Urk. 16 S. 3 f., Urk. 2/2/1 S. 7 ). 5.5 Mit der Beschwerdeführerin ist festzuhalten, dass ihre vom 1 7. Oktober 2000 datierende Anmeldung zum Leistungsbezug am 8. November 2000 bei der Beschwerdegegnerin einging ( Urk. 2/2/8/1), so dass ein Leistungsanspruch ab November 1999 im Raum steht. Die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch Dr. H.___ wird gestützt durch den echtzeitlichen Bericht von Dr. med. J.___, prakt. Arzt, vom 7. Juni 200 1. Darin wurde seit dem Skiunfall ununterbrochen eine Arbeitsunfähigkeit von wenigstens 40 % attestiert ( Urk. 2/2/8/13). Für die Zeit vom 2 1. April 1997 bis 2 6. Oktober 2000 erbrachte die Beschwerdeführerin nach Aussage der Arbeit geberin klaglos ihr vertragliches Arbeitspensum von 40-45 % (Urk. 2/2/8/60). Dies stimmt überein mit der Bescheinigung von Dr. J.___, der für die Periode eine Arbeitsunfähigkeit von 60 % attestierte ( Urk. 2/2/8/13). Bei ausgewiesener Arbeitsunfähigkeit von wenigstens 40 % steht der Eröf fnung der Wartezeit im Zeitpu nkt des Unfallereignisses am 1. April 1997 nichts entge gen. Anhaltspunkte, w eshalb die Wartezeit erst am 1. Januar 2000, eröffnet werden sollte, sind weder ersichtlich, noch hat die Beschwerdegegnerin solche geltend gemacht. Demnach ist der Beschwerdeführerin zu folgen und der Ablauf der Wartezeit auf den 1. April 1998 festzusetzen. In Anbetracht der Anmeldung im November 2000 ist der Rentenanspruch somit am 1. November 1999 entstanden. 5.6 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin mit Wirkung ab 1. November 1999 Anspruch auf eine halbe Rente und mit Wirkung ab 1. Juli 2005 Anspruch auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung hat. Dies führt zur Aufhebung der angefochtenen Verfügung und teilweisen Gutheissung der Beschwerde. 6. 6.1 Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind nach dem Verfahrensaufwand zu bemessen und ermessensweise auf Fr. 1‘000.-- festzusetzen. In Anbetracht des praktisch vollumfänglichen Obsiegens der Beschwerdeführerin sind die Kosten der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 6.2 Zur Frage der Überbindung der Gutachtenskosten an die Beschwerdegegnerin hat d as Bundesgericht einerseits konkret festgehalten, dass übereinstimmende spezialärztliche Begutachtungen einer polydisziplinären Untersuchung gegen überstünden und insbesondere in den Diagnosen widersprüchlich seien (Urteil 8C_148/2011 vom 5. Juli 2011 E. 5.3; Urk. 2/1/1). Andererseits hat es erwogen, dass die unterlassene Einholung eines Obergutachtens den Untersuchungsgrundsatz verletze (Urteil 8C_650/2012 vom 5. Dezember 2012 E. 3.2; Urk. 2/1/6). Damit sind die vom Bundesgericht in Präzisierung von BGE 137 V 210 E. 4.4.2 aufgestellten Kriterien, wie sie im zur Publikation vorgesehenen Urteil des Bun desgerichts 9C_801/2012 vom 2 8. Oktober 2013 E. 4.4 namhaft gemacht wur den, zur Überbindung der Gutachtenskosten an die Beschwerdegegnerin erfüllt. Diese hat demnach die Kosten für das Gerichtsgutachten von Fr. 6‘750.-- (vgl. Urk. 12) zu tragen. 6.3 Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die anwaltlich vertretene Beschwerde führer in gestützt auf Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 Abs. 1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht Anspruch auf eine Prozessentschädigung, die unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses auf Fr. 2‘ 6 00.-- (inklusive Mehrwertsteuer und Barauslagen) festzusetzen ist. Das Gericht erkennt: 1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversiche rungs anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 1 8. Dezember 2009 aufgehoben und es wird festgestellt, dass d i e Beschwerdeführer in ab 1. November 1999 Anspruch auf eine halbe und ab 1. Juli 2005 auf eine ganze Invalidenrente hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden der Beschwerde gegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Gerichtskasse die Kosten des Gerichtsgutachtens von Fr. 6‘750.-- zu erstatten. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 4. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessentschädigung von Fr. 2‘ 6 00.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 5. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Hanspeter Riedener - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 12 - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 6. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber GräubSonderegger

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV. 2013.00025 IV. 2013.00025

IV. 2013.00025 III. Kammer

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer

Sozialversicherungsrichterin Fehr

Gerichtsschreiber Sonderegger

Urteil vom 23. Dezember 2013

Urteil vom 23. Dezember 2013 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Hanspeter Riedener

vertreten durch Rechtsanwalt Hanspeter Riedener Advokaturbüro

Advokaturbüro Langstrasse 4, 8004 Zürich

Langstrasse 4, 8004 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.2 X.___, geboren 1955, ar beitete ab dem 1. August 1996 in einem Pen sum von 40 % als Buchhalterin bei der Y.___ AG ( Urk. 2/2/ 8/14/8). Am 1. April 1997 stürzte sie beim Snowboarden und verletzte sich am Rücken (Urk. 2/2/8/17 7). Im Bericht vom 7. April 1997 des S pitals Z.___, welches die Versicherte gleichentags aufgesucht hatte und in welchem sie bis zum 4. April 1997 stationär behandelt worden war, wurden die Diagnosen einer Commotio spinalis nach Snowboardsturz mit Parästhesien / Hypästhesien im lin ken Arm (nicht dermatombezogen ), Augenflimmern und Einschlafgefühl an der Nase und an der linken Wange gestellt ( Urk. 2/2/ 8/ 2/3 ).

1.2 X.___, geboren 1955, ar beitete ab dem 1. August 1996 in einem Pen sum von 40 % als Buchhalterin bei der Y.___ AG ( Urk. 2/2/ 8/14/8). Am 1. April 1997 stürzte sie beim Snowboarden und verletzte sich am Rücken (Urk. 2/2/8/17 7). Im Bericht vom 7. April 1997 des S pitals Z.___, welches die Versicherte gleichentags aufgesucht hatte und in welchem sie bis zum 4. April 1997 stationär behandelt worden war, wurden die Diagnosen einer Commotio spinalis nach Snowboardsturz mit Parästhesien Hypästhesien im lin ken Arm (nicht dermatombezogen ), Augenflimmern und Einschlafgefühl an der Nase und an der linken Wange gestellt ( Urk. 2/2/ 8/ 2/3 ). 1.2 Am 8. November 2000 meldete sich X.___ bei der Invalidenversiche rung zum Leistungsbezug an ( Urk. 2/2/8/7-8). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte die Akten de s Unfallversicherers mit ver schiedenen neurologischen Expertisen (Urk. 2/2/8/5/43, Urk. 2/2/8/18, Urk. 2/2/8/33 ) und einem psychiatrischen Gutachten von Dr. med. A.___, Fachärztin Psychiatrie und Psychotherapie (Urk. 2/2/8/34), ein und liess die Versicherte ihrerseits durch Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psy chotherapie FMH, psychiatrisch begutachten ( Urk. 2/2/8/44 ). Zudem gab sie im Laufe des Vorbescheidverfahrens bei der Institution C.___ ein polydisziplinäres Gutachten in Auftrag, welches mit Datum vom 1. Juli 2009 erstattet wurde (Urk. 2/2/8/97 ).

1.2 Am 8. November 2000 meldete sich X.___ bei der Invalidenversiche rung zum Leistungsbezug an ( Urk. 2/2/8/7-8). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte die Akten de s Unfallversicherers mit ver schiedenen neurologischen Expertisen (Urk. 2/2/8/5/43, Urk. 2/2/8/18, Urk. 2/2/8/33 ) und einem psychiatrischen Gutachten von Dr. med. A.___, Fachärztin Psychiatrie und Psychotherapie (Urk. 2/2/8/34), ein und liess die Versicherte ihrerseits durch Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psy chotherapie FMH, psychiatrisch begutachten ( Urk. 2/2/8/44 ). Zudem gab sie im Laufe des Vorbescheidverfahrens bei der Institution C.___ ein polydisziplinäres Gutachten in Auftrag, welches mit Datum vom 1. Juli 2009 erstattet wurde (Urk. 2/2/8/97 ). Gestützt auf L etzteres wies die IV-Stelle nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 2/2/8/100-102) das Rentenbegehren mit Verfügung vom 18. De zember 2009 mit der Begründung ab, bei Realisierung der zumutbaren Arbeits fähigkeit bestehe kein entsprechender Anspruch (Urk. 2/2/8/108 = Urk. 2/2/2 ).

Gestützt auf L etzteres wies die IV-Stelle nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren ( Urk. 2/2/8/100-102) das Rentenbegehren mit Verfügung vom 18. De zember 2009 mit der Begründung ab, bei Realisierung der zumutbaren Arbeits fähigkeit bestehe kein entsprechender Anspruch (Urk. 2/2/8/108 = Urk. 2/2/2 ). Die dagegen - unter Beilage des von ihr bei Dr. med. D.___, Facharzt für Psychi atrie und Psychotherapie FMH, in Auftr ag gegebenen Gutachtens v om 15. Juni 2010 ( Urk. 2/2/18) - erhobene Beschwerde vom 1. Februar 2010 (Urk. 2/2/1 ) wies d as Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 2 3. Dezember 2010 ab ( Urk. 2/2/26; Prozess IV.2010.00116 ). Diese s hob das Bundesgericht mit Urteil vom 5. Juli 2011 auf und wies die Sache an s hiesige G ericht zurück, damit dieses ein Obergutachten einhole und neu ent scheide ( Urk. 2/2/29 = Urk. 2/1/1).

Die dagegen unter Beilage des von ihr bei Dr. med. D.___, Facharzt für Psychi atrie und Psychotherapie FMH, in Auftr ag gegebenen Gutachtens v om 15. Juni 2010 ( Urk. 2/2/18) - erhobene Beschwerde vom 1. Februar 2010 (Urk. 2/2/1 ) wies d as Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 2 3. Dezember 2010 ab ( Urk. 2/2/26; Prozess IV.2010.00116 ). Diese s hob das Bundesgericht mit Urteil vom 5. Juli 2011 auf und wies die Sache an s hiesige G ericht zurück, damit dieses ein Obergutachten einhole und neu ent scheide ( Urk. 2/2/29 = Urk. 2/1/1). 1.3 In der F olge hiess das Sozialversicherungsgericht die Beschwerde vom 1. Fe bruar 2010 m it Entscheid vom 3 1. Mai 2012 in dem Sinne gut, als es fest stel lte, die Versicherte habe ab 1. Januar 2001 Anspruch auf eine halbe Rente, ab 1. Januar 2004 auf eine Dreiviertelsrente und ab 1. Mai 2005 auf eine ganz Rente der Invalidenversicherung ( Urk. 2/1/3; Prozess IV.2011.00811). Die ses Urteil hob das Bundesgericht am 5. Dezember 2012 in Gutheissung der Beschwerde der IV-Stelle auf und wies die Sache erneut ans hiesige Gericht zurück, damit es das Obergutachten einhole und nach allfällige n weitere n Beweisvorkehren unter Berücksichtigung aller Unterlagen und Beweisergebnisse über die Beschwerde gegen die Verfügung vom 1 8. Dezember 2009 ne u ent scheide ( Urk. 2/1/6 = Urk. 1).

1.3 In der F olge hiess das Sozialversicherungsgericht die Beschwerde vom 1. Fe bruar 2010 m it Entscheid vom 3 1. Mai 2012 in dem Sinne gut, als es fest stel lte, die Versicherte habe ab 1. Januar 2001 Anspruch auf eine halbe Rente, ab 1. Januar 2004 auf eine Dreiviertelsrente und ab 1. Mai 2005 auf eine ganz Rente der Invalidenversicherung ( Urk. 2/1/3; Prozess IV.2011.00811). Die ses Urteil hob das Bundesgericht am 5. Dezember 2012 in Gutheissung der Beschwerde der IV-Stelle auf und wies die Sache erneut ans hiesige Gericht zurück, damit es das Obergutachten einhole und nach allfällige n weitere n Beweisvorkehren unter Berücksichtigung aller Unterlagen und Beweisergebnisse über die Beschwerde gegen die Verfügung vom 1 8. Dezember 2009 ne u ent scheide ( Urk. 2/1/6 = Urk. 1). 2. Daraufhin nahm das Gericht im vorliegenden, neu angelegten Verfahren mit Verfügung vom 1 5. Januar 2012 in Aussicht, bei Dr. med. E.___, Fachärztin Psychiatrie / Psychotherapie, medizinische Einrichtung F.___, ein psychiatrisches Gutachten einzuholen ( Urk. 4). Damit wie auch mit den seitens des Gerichts formulierten Fragen an die Gutachterin erk lärten sich die Parteien am 11. Februar 2013 einverstanden ( Urk. 6-7).

2. Daraufhin nahm das Gericht im vorliegenden, neu angelegten Verfahren mit Verfügung vom 1 5. Januar 2012 in Aussicht, bei Dr. med. E.___, Fachärztin Psychiatrie Psychotherapie, medizinische Einrichtung F.___, ein psychiatrisches Gutachten einzuholen ( Urk. 4). Damit wie auch mit den seitens des Gerichts formulierten Fragen an die Gutachterin erk lärten sich die Parteien am 11. Februar 2013 einverstanden ( Urk. 6-7). Das mit Gerichtsverfügung vom 1 3. Februar 2013 ( Urk. 8) veranlasste Gutach ten wurde durch Dr. E.___ am 1 6. April 2013 erstattet (Urk. 10 11 ). Dazu nahmen die Parteien mit Eingabe n vom 1 6. Mai 2013 (Urk. 16 ) und 4. Juli 20 13 ( Urk. 19 ) Stellung, worauf die Beschwerdegegnerin betreffend den von der Beschwerdeführerin ergänzend eingereichten Arztbericht ( Urk. 17) am 2 9. August 2013 nochmals verwies ( Urk. 23). Am 2 3. Oktober 2013 äusserte sich die Beschwerdeführerin erneut ( Urk. 26), was d er Gegenpartei am 2 8. Oktober 2013 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 27).

Das mit Gerichtsverfügung vom 1 3. Februar 2013 ( Urk. 8) veranlasste Gutach ten wurde durch Dr. E.___ am 1 6. April 2013 erstattet (Urk. 10 11 ). Dazu nahmen die Parteien mit Eingabe n vom 1 6. Mai 2013 (Urk. 16 ) und 4. Juli 20 13 ( Urk. 19 ) Stellung, worauf die Beschwerdegegnerin betreffend den von der Beschwerdeführerin ergänzend eingereichten Arztbericht ( Urk. 17) am 2 9. August 2013 nochmals verwies ( Urk. 23). Am 2 3. Oktober 2013 äusserte sich die Beschwerdeführerin erneut ( Urk. 26), was d er Gegenpartei am 2 8. Oktober 2013 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 27). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Die rechtlichen Grundlagen und Grundsätze betreffend den Leistungsanspruch und die Invaliditätsbemessung (Art. 28 des Bundesgesetzes über die Invaliden versicherung, IVG) sowie die intertemporal massgeblichen Bestimmungen sind i n den vorangegangenen Gerichtsurteilen bereits umfassend wiedergegeben worden (Urk. 2/2/26, Urk. 2/2/29, Urk. 2/1/3, Urk. 1 ). Darauf kann, mit de r nachfolgenden Ergänzung, verwiesen werden.

1.1 Die rechtlichen Grundlagen und Grundsätze betreffend den Leistungsanspruch und die Invaliditätsbemessung (Art. 28 des Bundesgesetzes über die Invaliden versicherung, IVG) sowie die intertemporal massgeblichen Bestimmungen sind i n den vorangegangenen Gerichtsurteilen bereits umfassend wiedergegeben worden (Urk. 2/2/26, Urk. 2/2/29, Urk. 2/1/3, Urk. 1 ). Darauf kann, mit de r nachfolgenden Ergänzung, verwiesen werden. 1. 2 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).

1. 2 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c). Bei Gerichtsgutachten weicht das Gericht nach der Praxis nicht ohne zwingende Gründe von der Einschätzung der medizinischen Fachperson ab, deren Aufgabe es ist, ihre Fachkenntnisse der Gerichtsbarkeit zur Verfügung zu stellen, um einen bestimmten Sachverhalt medizinisch zu erfassen. Ein Grund zum Abwei chen kann vorliegen, wenn die Gerichtsexpertise widersprüchlich ist oder wenn ein vom Gericht eingeholtes Obergutachten in überzeugender Weise zu andern Schlussfolgerungen gelangt. Abweichende Beurteilung kann ferner gerechtfer tigt sein, wenn gegensätzliche Meinungsäusserungen anderer Fachexperten dem Richter als triftig genug erscheinen, die Schlüssigkeit des Gerichtsgutachtens in Frage zu stellen, sei es, dass er die Überprüfung durch einen Oberexperten für angezeigt hält, sei es, dass er ohne Oberexpertise vom Ergebnis des Gerichtsgutachtens abweichende Schlussfolgerungen zieht (BGE 125 V 352 E. 3b/ aa mit Hinweisen).

Bei Gerichtsgutachten weicht das Gericht nach der Praxis nicht ohne zwingende Gründe von der Einschätzung der medizinischen Fachperson ab, deren Aufgabe es ist, ihre Fachkenntnisse der Gerichtsbarkeit zur Verfügung zu stellen, um einen bestimmten Sachverhalt medizinisch zu erfassen. Ein Grund zum Abwei chen kann vorliegen, wenn die Gerichtsexpertise widersprüchlich ist oder wenn ein vom Gericht eingeholtes Obergutachten in überzeugender Weise zu andern Schlussfolgerungen gelangt. Abweichende Beurteilung kann ferner gerechtfer tigt sein, wenn gegensätzliche Meinungsäusserungen anderer Fachexperten dem Richter als triftig genug erscheinen, die Schlüssigkeit des Gerichtsgutachtens in Frage zu stellen, sei es, dass er die Überprüfung durch einen Oberexperten für angezeigt hält, sei es, dass er ohne Oberexpertise vom Ergebnis des Gerichtsgutachtens abweichende Schlussfolgerungen zieht (BGE 125 V 352 E. 3b/ aa mit Hinweisen). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin verneinte in der angefochtenen Verfügung gestützt auf das Gutachten der Institution C.___ vom 1. Juli 2009 ( Urk. 2/2/8/97 ) den Rentenanspruch. Dabei ging sie davon aus, die Beschwerdeführerin sei in der angestammten und in einer angepassten Tätigkeit seit 1997 w ieder zu 8 0 % arbeitsfähig gewesen. Damit resultiere kein rentenbegr ündender Invaliditätsgrad (Urk. 2/2/2).

2.1 Die Beschwerdegegnerin verneinte in der angefochtenen Verfügung gestützt auf das Gutachten der Institution C.___ vom 1. Juli 2009 ( Urk. 2/2/8/97 ) den Rentenanspruch. Dabei ging sie davon aus, die Beschwerdeführerin sei in der angestammten und in einer angepassten Tätigkeit seit 1997 w ieder zu 8 0 % arbeitsfähig gewesen. Damit resultiere kein rentenbegr ündender Invaliditätsgrad (Urk. 2/2/2). 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber in ihrer Beschwerde auf den Standpunkt, die Beschwerdegegnerin habe zu Unrecht die Statusfrage nicht behandelt. Im Weiteren könne aus verschiedenen - näher genannten Gründen - nicht auf das Gutachten der Institution C.___ abgestellt werden ( Urk. 2/2/1).

2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber in ihrer Beschwerde auf den Standpunkt, die Beschwerdegegnerin habe zu Unrecht die Statusfrage nicht behandelt. Im Weiteren könne aus verschiedenen - näher genannten Gründen - nicht auf das Gutachten der Institution C.___ abgestellt werden ( Urk. 2/2/1). 2.3 Das Bundesgericht erwog im Urteil 8C_148/2011 vom 5. Juli 2011 ( Urk. 2/2/29), einerseits s ei nicht darüber zu entscheiden, ob die Begutachtung bei der Institution C.___ widerrechtlich erfolgte sei, da sich die Beschwerdeführerin der Begutachtung unterzogen habe (E. 3.3), und andererseits stünden d ie somatischen Beschwer den nicht mehr zur Diskussion (E. 5.1). B ei der gegebenen Ausgangslage, bei welchem sich drei umfassende, im Wesentlichen übereinstimmende, spezialärztliche Begutachtungen einerseits und eine im Rahmen einer polydisziplinären Untersuchung verfasste Expertise andererseits zumindest gleichwertig gegen über ge standen und sich in entscheidenden Punkten, insbesondere auch in den Diagnosen, widerspr o chen hätten, habe das Gericht nicht ohne weiteres und ohne umfassendes Ober gutachten einseitig auf das Gutachten der Institution C.___ abstellen dürfen (E. 5.3).

2.3 Das Bundesgericht erwog im Urteil 8C_148/2011 vom 5. Juli 2011 ( Urk. 2/2/29), einerseits s ei nicht darüber zu entscheiden, ob die Begutachtung bei der Institution C.___ widerrechtlich erfolgte sei, da sich die Beschwerdeführerin der Begutachtung unterzogen habe (E. 3.3), und andererseits stünden d ie somatischen Beschwer den nicht mehr zur Diskussion (E. 5.1). B ei der gegebenen Ausgangslage, bei welchem sich drei umfassende, im Wesentlichen übereinstimmende, spezialärztliche Begutachtungen einerseits und eine im Rahmen einer polydisziplinären Untersuchung verfasste Expertise andererseits zumindest gleichwertig gegen über ge standen und sich in entscheidenden Punkten, insbesondere auch in den Diagnosen, widerspr o chen hätten, habe das Gericht nicht ohne weiteres und ohne umfassendes Ober gutachten einseitig auf das Gutachten der Institution C.___ abstellen dürfen (E. 5.3). Dies bestätigte das Bundesgericht i m Urteil 8C_650/2012 vom 5. Dezember 2012 ( Urk. 2/1/6 E. 3.1-2).

Dies bestätigte das Bundesgericht i m Urteil 8C_650/2012 vom 5. Dezember 2012 ( Urk. 2/1/6 E. 3.1-2). 2.4 Nach Erstattung des Gerichtsgutachtens durch Dr. E.___ ( Urk. 11) machte die Beschwerdegegnerin unter Hinweis auf die Ausführungen von med. pract. G.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom Regionalen Ärzt lichen Dienst (RAD ; Urk. 20) vom 1 8. Juni 2013 geltend, auf das Gerichtsgutachten könne hinsichtlich der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit nicht abgestellt werden, wohingegen das Gutachten der Institution C.___ nachvollziehbar und damit weiterhin von einer Restarbeitsfähigkeit von 80 % auszugehen sei (Urk. 19, Urk. 23 ).

2.4 Nach Erstattung des Gerichtsgutachtens durch Dr. E.___ ( Urk. 11) machte die Beschwerdegegnerin unter Hinweis auf die Ausführungen von med. pract. G.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom Regionalen Ärzt lichen Dienst (RAD ; Urk. 20) vom 1 8. Juni 2013 geltend, auf das Gerichtsgutachten könne hinsichtlich der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit nicht abgestellt werden, wohingegen das Gutachten der Institution C.___ nachvollziehbar und damit weiterhin von einer Restarbeitsfähigkeit von 80 % auszugehen sei (Urk. 19, Urk. 23 ). 2.5 Dagegen vertrat die Beschwerdeführerin mit Eingabe n vom 1 6. Mai und 23. Oktober 2013 ( Urk. 16) die Auffassung, auf d as Gutachten von Dr. E.___ sei abzustellen (S. 1 unten). Das Gutachten werde durch die Aktenbeurteilung von med. pract. G.___ nicht in Zweifel gezogen (vgl. Urk. 26). Zudem sei der Rentenbeginn gestützt auf das Gutachten des Neurolo gen Dr. H.___ vom 2. November 1999 ( Urk. 17) und die von ihm attestierte Arbeits unfähigkeit auf 1. November 1999 festzusetzen (S. 3 f.). Der Prozentvergleich begründe einen Anspruch auf eine halbe Invalidenrente ab 1. November 1999 und auf eine ganze Invalidenrente ab Mai 2005 (S. 4 f.).

2.5 Dagegen vertrat die Beschwerdeführerin mit Eingabe n vom 1 6. Mai und 23. Oktober 2013 ( Urk. 16) die Auffassung, auf d as Gutachten von Dr. E.___ sei abzustellen (S. 1 unten). Das Gutachten werde durch die Aktenbeurteilung von med. pract. G.___ nicht in Zweifel gezogen (vgl. Urk. 26). Zudem sei der Rentenbeginn gestützt auf das Gutachten des Neurolo gen Dr. H.___ vom 2. November 1999 ( Urk. 17) und die von ihm attestierte Arbeits unfähigkeit auf 1. November 1999 festzusetzen (S. 3 f.). Der Prozentvergleich begründe einen Anspruch auf eine halbe Invalidenrente ab 1. November 1999 und auf eine ganze Invalidenrente ab Mai 2005 (S. 4 f.). 2.6 Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Invali denrente hat. Dabei stehen gemäss den bundesgerichtlichen Erwägungen ( Urk. 2/2 /2 9 E. 5.1) keine somatischen, sondern allein die psychisch en Beschwerden zur Diskussion.

2.6 Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Invali denrente hat. Dabei stehen gemäss den bundesgerichtlichen Erwägungen ( Urk. 2/2 /2 9 E. 5.1) keine somatischen, sondern allein die psychisch en Beschwerden zur Diskussion. 3.

3. 3.1 Die medizinische Aktenlage, wie sie sich vor Erstattung des Gerichtsgutachtens präsentierte, und dabei namentlich die psychiatrischen Expertisen von Dr. A.___ (Urk. 2/2/8/34 ), von Dr. B.___ ( Urk. 2/2/8/44 ), von Dr. med. I.___ von der Institution C.___ I ( Urk. 2/2/8/97 ) und von Dr. D.___ ( Urk. 2/2/18), ist in den vorange gangenen Gerichtsurteilen bereits dargestellt worden, so dass darauf verwiesen werden kann.

3.1 Die medizinische Aktenlage, wie sie sich vor Erstattung des Gerichtsgutachtens präsentierte, und dabei namentlich die psychiatrischen Expertisen von Dr. A.___ (Urk. 2/2/8/34 ), von Dr. B.___ ( Urk. 2/2/8/44 ), von Dr. med. I.___ von der Institution C.___ I ( Urk. 2/2/8/97 ) und von Dr. D.___ ( Urk. 2/2/18), ist in den vorange gangenen Gerichtsurteilen bereits dargestellt worden, so dass darauf verwiesen werden kann. 3.2

3.2 3.2.1 Am 1 5. April 2013 erstattete Dr. E.___ das bei ih r vom Gericht in Auf trag gegebene Gutachten ( Urk. 10). Sie stützte sich auf die ih r überlassenen Akten (S. 4 ff.), die von ih r im Rahmen der Untersuchung en vom 2 6. und 28. März 2013 erhobenen Befunde (S. 17 ff.) und auf die fremdana m nestischen Angaben des Ehemanns (S. 18-19). Die Gutachterin schildert e ausführlich die anamnestischen Angaben der Beschwerdeführerin zu ihrem Leben und ihrer Erwerbsbiografie (S. 11-14) sowie zu ihren Leiden (S. 14 ff.).

3.2.1 Am 1 5. April 2013 erstattete Dr. E.___ das bei ih r vom Gericht in Auf trag gegebene Gutachten ( Urk. 10). Sie stützte sich auf die ih r überlassenen Akten (S. 4 ff.), die von ih r im Rahmen der Untersuchung en vom 2 6. und 28. März 2013 erhobenen Befunde (S. 17 ff.) und auf die fremdana m nestischen Angaben des Ehemanns (S. 18-19). Die Gutachterin schildert e ausführlich die anamnestischen Angaben der Beschwerdeführerin zu ihrem Leben und ihrer Erwerbsbiografie (S. 11-14) sowie zu ihren Leiden (S. 14 ff.). 3. 2.2 Dr. E.___ stellte folgende Diagnosen (S. 19 ):

3. 2.2 Dr. E.___ stellte folgende Diagnosen (S. 19 ): - anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F 45.4)

anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F 45.4) - Somatisierungsstörung (ICD-10 F 45.0)

Somatisierungsstörung (ICD-10 F 45.0) - Persönlichkeitsstörung mi t anankastischen und narzisstischen Zügen (ICD-10 F60.8)

Persönlichkeitsstörung mi t anankastischen und narzisstischen Zügen (ICD-10 F60.8) - Differentialdiagnose (DD) akzentuierte Persönlichkeit (ICD-10 Z73.1)

Differentialdiagnose (DD) akzentuierte Persönlichkeit (ICD-10 Z73.1) - mittelschwere depressive Episode (ICD-10 F32.1)

mittelschwere depressive Episode (ICD-10 F32.1) Sie erläuterte sodann d ie gestellten Diagnosen beziehungsweise bestimmte Aspekte davon und führte aus, d er Ursprung der Symptomatik liege im Snowboardunfall vom 1. April 1997 ; die körperlichen Beschwerden seien somatisch nicht mehr erklärbar, was zur diagnostizierten somatoformen Schmerzstörung als Ausdruck eines unlösbaren intrapsychischen Konflikts führe (S. 20). Es komme ferner ein e prämorbide Persönlichkeitsstörung zum Tragen mit einem auffälligen bis gestörten Beziehungsverhalten (S. 20 f.). Es sei auch nicht erheb lich, ob die Persönlichkeitsmerkmale eher im Sinne einer Persönlichkeitsstörung oder einer akzentuierten Persönlichkeit diskutiert w ü rden, lasse doch dies allein noch keine Rückschlüsse auf die Arbeitsfähigkeit zu. M it Blick auf die depres sive Störung führte sie aus, dass nicht die Diagnose per se, sondern das daraus resultierende Zustandsbild leistungseinschränkend wirke (S. 21). Die Beschwer deführerin aggraviere oder simuliere nicht, sondern scheine vielmehr zu dissi m u lieren. Es bestünden mehrere Diagnosen mit Krankheitswert, die sich gegen seitig negativ beeinfluss t en und die Arbeits fähigkeit erheblich einschränk t en (S. 22).

Sie erläuterte sodann d ie gestellten Diagnosen beziehungsweise bestimmte Aspekte davon und führte aus, d er Ursprung der Symptomatik liege im Snowboardunfall vom 1. April 1997 ; die körperlichen Beschwerden seien somatisch nicht mehr erklärbar, was zur diagnostizierten somatoformen Schmerzstörung als Ausdruck eines unlösbaren intrapsychischen Konflikts führe (S. 20). Es komme ferner ein e prämorbide Persönlichkeitsstörung zum Tragen mit einem auffälligen bis gestörten Beziehungsverhalten (S. 20 f.). Es sei auch nicht erheb lich, ob die Persönlichkeitsmerkmale eher im Sinne einer Persönlichkeitsstörung oder einer akzentuierten Persönlichkeit diskutiert w ü rden, lasse doch dies allein noch keine Rückschlüsse auf die Arbeitsfähigkeit zu. M it Blick auf die depres sive Störung führte sie aus, dass nicht die Diagnose per se, sondern das daraus resultierende Zustandsbild leistungseinschränkend wirke (S. 21). Die Beschwer deführerin aggraviere oder simuliere nicht, sondern scheine vielmehr zu dissi m u lieren. Es bestünden mehrere Diagnosen mit Krankheitswert, die sich gegen seitig negativ beeinfluss t en und die Arbeits fähigkeit erheblich einschränk t en (S. 22). 3.2. 3 Aufgrund der Symptomatik und der Beschwerden bescheinigte die Gutachterin für die letzte Tätigkeit als Buchhalterin wie auch für sämtliche anderen Tätig keiten auf dem primären Arbeitsmarkt eine Arbeits un fähigkeit von 100 %. Ret rospektiv sei aller Wahrscheinlichkeit nach davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin im Rahmen ihrer 40%igen Tätigkeit im Anschluss an den Unfall immer am Limit ihrer Belastbarkeit gewesen sei. Soweit beurteilbar, habe sich diese ab 2000 verschlechtert auf eine Arbeitsfähigkeit von 20 % und ab August 2012 auf eine Arbeitsunfähigkeit v on 100 % (S. 22).

3.2. 3 Aufgrund der Symptomatik und der Beschwerden bescheinigte die Gutachterin für die letzte Tätigkeit als Buchhalterin wie auch für sämtliche anderen Tätig keiten auf dem primären Arbeitsmarkt eine Arbeits un fähigkeit von 100 %. Ret rospektiv sei aller Wahrscheinlichkeit nach davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin im Rahmen ihrer 40%igen Tätigkeit im Anschluss an den Unfall immer am Limit ihrer Belastbarkeit gewesen sei. Soweit beurteilbar, habe sich diese ab 2000 verschlechtert auf eine Arbeitsfähigkeit von 20 % und ab August 2012 auf eine Arbeitsunfähigkeit v on 100 % (S. 22). Der zeitliche Verlauf der Erkrankung sei 16 Jahre nach dem Unfall extrem schwer zu beurteilen. Gestützt auf die Angaben der Beschwerdeführerin und ihres damaligen Arbeitgebers sei sie schätzungsweise von November 1999 bis April 2005 maximal zu 40-45 % arbeitsfähig gewesen. Danach sei sie bis August 2012 zu 20 % und hernach zu 0 % arbeitsfähig gewesen (S. 27).

Der zeitliche Verlauf der Erkrankung sei 16 Jahre nach dem Unfall extrem schwer zu beurteilen. Gestützt auf die Angaben der Beschwerdeführerin und ihres damaligen Arbeitgebers sei sie schätzungsweise von November 1999 bis April 2005 maximal zu 40-45 % arbeitsfähig gewesen. Danach sei sie bis August 2012 zu 20 % und hernach zu 0 % arbeitsfähig gewesen (S. 27). 3.2. 4 Im Weiteren äusserte sich die Gutachterin zu den früheren psychiatrischen Beurteilungen (S. 23 ff.). Sie führte aus, dass sich i m Grunde genommen in den Expertisen von Dr. A.___, Dr. B.___, Dr. D.___ wie auch von Dr. I.___ die Diagnosen betreffend die somatoformen Störungen und die Persönlichkeitsmerkmale - bis auf die von Dr. I.___ angebrachte Akzen tuierung - deckten. Die Unterscheidung, ob es sich prämorbid um eine Persönlichkeitsstörung oder um eine akzentuierte Persönlichkeit gehandelt habe, führe nicht zwangsläufig zu einer anderen Schlussfolgerung betreffend die Arbeitsfä higkeit (S. 24). Bisher sei - ausser von Dr. D.___ - die narzisstische Komponente zu wenig gewertet worden, obwohl die überwertigen Ideen, verbunden mit einer erhöhten Kränkbarkeit, zur Aufrechterhaltung des Circulus vitiosus der Krankheitsunterhaltung eine nicht unerhebliche Rolle spiel t e n. In den letzten Jahre n sei die depressive Symptomatik möglicherweise weniger ausgeprägt gewesen und erst im Untersuchungszeitpunkt und neu in den Vordergrund getreten. Es bestehe eine gedrückte Stimmung, Interessenverlust, Freudlosigkeit und Antriebsverminderung wie auch verminderte Konzentration und Aufmerksam keit, vermindertes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen, negative und pessi mistische Zukunftsperspektiven sowie Schlafstörungen (S. 25).

3.2. 4 Im Weiteren äusserte sich die Gutachterin zu den früheren psychiatrischen Beurteilungen (S. 23 ff.). Sie führte aus, dass sich i m Grunde genommen in den Expertisen von Dr. A.___, Dr. B.___, Dr. D.___ wie auch von Dr. I.___ die Diagnosen betreffend die somatoformen Störungen und die Persönlichkeitsmerkmale bis auf die von Dr. I.___ angebrachte Akzen tuierung - deckten. Die Unterscheidung, ob es sich prämorbid um eine Persönlichkeitsstörung oder um eine akzentuierte Persönlichkeit gehandelt habe, führe nicht zwangsläufig zu einer anderen Schlussfolgerung betreffend die Arbeitsfä higkeit (S. 24). Bisher sei - ausser von Dr. D.___ - die narzisstische Komponente zu wenig gewertet worden, obwohl die überwertigen Ideen, verbunden mit einer erhöhten Kränkbarkeit, zur Aufrechterhaltung des Circulus vitiosus der Krankheitsunterhaltung eine nicht unerhebliche Rolle spiel t e n. In den letzten Jahre n sei die depressive Symptomatik möglicherweise weniger ausgeprägt gewesen und erst im Untersuchungszeitpunkt und neu in den Vordergrund getreten. Es bestehe eine gedrückte Stimmung, Interessenverlust, Freudlosigkeit und Antriebsverminderung wie auch verminderte Konzentration und Aufmerksam keit, vermindertes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen, negative und pessi mistische Zukunftsperspektiven sowie Schlafstörungen (S. 25). 3.3 Am 1 8. Juni 2013 nahm med. pract. G.___ zum Gerichtsgutachten Stellung ( Urk. 10 ). Er erachtete d ie Beschwerdeschilderungen durch die Beschwerde führerin im Vergleich mit jenen in früher verfassten Arztberichten widersprüch lich und medizinisch nicht für nachvollziehbar. Es frage sich, wie sich die Beschwerdeführerin an das über 10 Jahre Zurückliegende erinnern könne, wenn ihre Merkfähigkeit so schlecht sei wie dargetan (S. 18). Während med. pract. G.___ die Diagnosen der Somatisierungsstörung und der somatoformen Schmerzstörung für nachvollziehbar hielt, gelte dies nicht für d ie Diagnose einer Persönlichkeitsstörung. Diese beginne in der Kindheit oder Adoleszenz und dauere bis ins Erwachsenenalter an. Eine solche Störung umfasse tief ver wurzelte, anhaltende Verhaltensmuster, die sich in starren Reaktionen auf unterschiedliche persönliche und soziale Lebenslagen zeig t en. Solche seien aus dem Gutachten nicht ersichtlich ; die Entwicklung sei unauffällig verlaufen, so dass es sich maximal um eine Persönlichkeitsakzentuierung handle. In Bezug auf die Arbeitsfähigkei t gebe es Widersprüchlichkeiten (S. 19) und schliesslich sei die Tendenz einer Rentenneurose gut erkennbar. Daher sei auf das Gutachten von Dr. I.___ abzustellen und auf eine Arbeitsfähigkeit von 80 % zu schlies sen (S. 20).

3.3 Am 1 8. Juni 2013 nahm med. pract. G.___ zum Gerichtsgutachten Stellung ( Urk. 10 ). Er erachtete d ie Beschwerdeschilderungen durch die Beschwerde führerin im Vergleich mit jenen in früher verfassten Arztberichten widersprüch lich und medizinisch nicht für nachvollziehbar. Es frage sich, wie sich die Beschwerdeführerin an das über 10 Jahre Zurückliegende erinnern könne, wenn ihre Merkfähigkeit so schlecht sei wie dargetan (S. 18). Während med. pract. G.___ die Diagnosen der Somatisierungsstörung und der somatoformen Schmerzstörung für nachvollziehbar hielt, gelte dies nicht für d ie Diagnose einer Persönlichkeitsstörung. Diese beginne in der Kindheit oder Adoleszenz und dauere bis ins Erwachsenenalter an. Eine solche Störung umfasse tief ver wurzelte, anhaltende Verhaltensmuster, die sich in starren Reaktionen auf unterschiedliche persönliche und soziale Lebenslagen zeig t en. Solche seien aus dem Gutachten nicht ersichtlich ; die Entwicklung sei unauffällig verlaufen, so dass es sich maximal um eine Persönlichkeitsakzentuierung handle. In Bezug auf die Arbeitsfähigkei t gebe es Widersprüchlichkeiten (S. 19) und schliesslich sei die Tendenz einer Rentenneurose gut erkennbar. Daher sei auf das Gutachten von Dr. I.___ abzustellen und auf eine Arbeitsfähigkeit von 80 % zu schlies sen (S. 20). 4.

4. 4.1 Das ausführliche und sorgfältige Gerichtsgutachten erfüllt alle praxisgemässen Kriterien (vorstehend E. 1.2) vollumfänglich, setzt sich mit sämtlichen Aspekten der gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Beschwerdeführerin auseinander und berücksichtigt insbesondere auch die medizinischen Vorakten, mit welchen es - mit Ausnahme des Gutachtens von Dr. I.___ - in Einklang steht. Insge samt erweist sich das Gutachten als nachvollziehbar und vermag zu überzeu gen. Die Gerichtsgutachterin legte für den Rechtsanwender einleuchtend dar, weshalb das abweichende Gutachten von Dr. I.___ nicht massgeblich ist: d ie Abweichungen würden vor allem die diagnostisch- klassifikatorische Zuordnung betreffen, was ohne richtungsweisenden Einfluss auf die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sei ( Urk. 11 S. 24). Der Gutachterin ist beizupflichten, dass der eigentlichen diagnostischen Zuordnung der fachärztlich fest gestellte n psychi sche Krankheit weniger Gewicht beizumessen ist als der durch die Beeinträchti gungen verursachte n Einschränkung der Arbeitsfähigkeit, welche unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein muss (BGE 136 V 2 81 E. 3.2.1). Unter diesem Blickwinkel greifen die von med. pract. G.___ gegen die durch Dr. E.___ diagnostizierte Persönlichkeit sstörung erhobenen Einwände zu kurz, zumal die Aktenbeurteilung durch med. pract. G.___ die Gerichtsexpertise nicht in Zweifel ziehen kann.

4.1 Das ausführliche und sorgfältige Gerichtsgutachten erfüllt alle praxisgemässen Kriterien (vorstehend E. 1.2) vollumfänglich, setzt sich mit sämtlichen Aspekten der gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Beschwerdeführerin auseinander und berücksichtigt insbesondere auch die medizinischen Vorakten, mit welchen es - mit Ausnahme des Gutachtens von Dr. I.___ - in Einklang steht. Insge samt erweist sich das Gutachten als nachvollziehbar und vermag zu überzeu gen. Die Gerichtsgutachterin legte für den Rechtsanwender einleuchtend dar, weshalb das abweichende Gutachten von Dr. I.___ nicht massgeblich ist: d ie Abweichungen würden vor allem die diagnostisch- klassifikatorische Zuordnung betreffen, was ohne richtungsweisenden Einfluss auf die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sei ( Urk. 11 S. 24). Der Gutachterin ist beizupflichten, dass der eigentlichen diagnostischen Zuordnung der fachärztlich fest gestellte n psychi sche Krankheit weniger Gewicht beizumessen ist als der durch die Beeinträchti gungen verursachte n Einschränkung der Arbeitsfähigkeit, welche unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein muss (BGE 136 V 2 81 E. 3.2.1). Unter diesem Blickwinkel greifen die von med. pract. G.___ gegen die durch Dr. E.___ diagnostizierte Persönlichkeit sstörung erhobenen Einwände zu kurz, zumal die Aktenbeurteilung durch med. pract. G.___ die Gerichtsexpertise nicht in Zweifel ziehen kann. Im Weiteren legte die Gutachterin überzeugend dar, dass die von Dr. I.___ beschriebenen Symptome und Befunde nicht in Einklang zu bringen seien mit seinem Schluss, die Beschwerdeführerin sei praktisch gar nicht (oder kaum) ein geschränkt. Denn hier begründe die Komorbidität der verschiedenen Störungsbilder die umfassende Einschränkung. Dr. I.___ habe wichtige diagnostische Elemente und insbesondere die depressive Störung nicht berücksichtigt, so dass seine Einschätzung der Arbeitsfähigkeit nicht zu akzeptieren sei ( Urk. 11 S. 24). Diese Beurteilung der Expertin vermag zu überzeugen, weshalb das Gutachten von Dr. I.___ nicht geeignet ist, die eingehend begründeten Untersuchungsergebnisse von Dr. E.___, welche durch die übrigen befassten Gutachter gestützt wird, zu entkräften.

Im Weiteren legte die Gutachterin überzeugend dar, dass die von Dr. I.___ beschriebenen Symptome und Befunde nicht in Einklang zu bringen seien mit seinem Schluss, die Beschwerdeführerin sei praktisch gar nicht (oder kaum) ein geschränkt. Denn hier begründe die Komorbidität der verschiedenen Störungsbilder die umfassende Einschränkung. Dr. I.___ habe wichtige diagnostische Elemente und insbesondere die depressive Störung nicht berücksichtigt, so dass seine Einschätzung der Arbeitsfähigkeit nicht zu akzeptieren sei ( Urk. 11 S. 24). Diese Beurteilung der Expertin vermag zu überzeugen, weshalb das Gutachten von Dr. I.___ nicht geeignet ist, die eingehend begründeten Untersuchungsergebnisse von Dr. E.___, welche durch die übrigen befassten Gutachter gestützt wird, zu entkräften. Insofern die Beschwerdegegnerin zu einem anderen Schluss gelangte, bleibt festzuhalten, dass gemäss den Urteilen des Bundesgericht s das vorliegende Gut ach ten von Dr. I.___ nicht schlüssig ist, weshalb ein Obergutachten als not wendig erachtet wurde. Der Beschwerdegegnerin kann daher zum vorherein nicht gefolgt werden, wenn sie nunmehr gleichwohl einfach auf das Gutachten von Dr. I.___ abstellen will.

Insofern die Beschwerdegegnerin zu einem anderen Schluss gelangte, bleibt festzuhalten, dass gemäss den Urteilen des Bundesgericht s das vorliegende Gut ach ten von Dr. I.___ nicht schlüssig ist, weshalb ein Obergutachten als not wendig erachtet wurde. Der Beschwerdegegnerin kann daher zum vorherein nicht gefolgt werden, wenn sie nunmehr gleichwohl einfach auf das Gutachten von Dr. I.___ abstellen will. 4. 2 Somit muss es mit den beweiskräftigen Schlussfolgerungen im Gerichtsgutachten sein Bewenden haben. Der medizinische Sachverhalt ist mithin dahingehend erstellt, dass die Beschwerdeführerin aus psychiatrischer Sicht vo n November 1999 bis April 2005 maximal zu 40-45 % arbeitsfähig, von Mai 2005 bis August 2012 zu 20 % arbeitsfähig und hernach zu 0 % arbeitsfähig gewesen ist, und zwar sowohl in der angestammten als auch in sämtlichen Verweistätigkeiten.

4. 2 Somit muss es mit den beweiskräftigen Schlussfolgerungen im Gerichtsgutachten sein Bewenden haben. Der medizinische Sachverhalt ist mithin dahingehend erstellt, dass die Beschwerdeführerin aus psychiatrischer Sicht vo n November 1999 bis April 2005 maximal zu 40-45 % arbeitsfähig, von Mai 2005 bis August 2012 zu 20 % arbeitsfähig und hernach zu 0 % arbeitsfähig gewesen ist, und zwar sowohl in der angestammten als auch in sämtlichen Verweistätigkeiten. 4.3 Nach der Rechtsprechung darf bei der invalidenversicherungsrechtlichen Beurtei lung der invalidisierenden Wirkung anhaltender somatoformer Schmerz störungen oder sonstiger vergleichbarer pathogenetisch (ätiologisch) unklarer syndromaler Zustände (BGE 132 V 393 E. 3.2) nicht einfach unbesehen auf die ärztlichen - selbst die gutachterlich attestierten - Einschätzungen abge stellt werden, zumal der Invaliditätsbegriff rechtlicher Natur ist (Art. 8 des Bun des gesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG) und nicht zwingend mit dem medizinischen Krankheits- oder Invaliditätsverständnis übereinstimmt. Vielmehr hat die rechtsanwendende Behörde zunächst die aufgrund der medizinischen Aktenlage zu beantwortende - Frage zu prü fen, ob und inwieweit bei der versicherten Person neben der diagnostizierten, allein nicht inva lidisierenden (BGE 130 V 352 E. 2.2.3) anhaltenden somatoformen Schmerzstörung zusätzliche psychische Beeinträchtigungen im Sinne des rechtsprechungsgemässen Kriterienkatalogs vorliegen, welche einer adäquaten Schmerzbewältigung objektiv entgegenstehen. Die entsprechenden Feststellun gen sind tatsächlicher Natur. Die weitere Frage, ob eine allenfalls festgestellte psychische Komorbidität hinreichend erheblich ist und/oder einzelne oder mehrere der festgestellten weiteren Kriterien in genügender Intensität und Kon stanz vorliegen, um gesamthaft den Schluss auf eine nicht mit zumutbarer Willensanstrengung überwindbare Schmerzstörung und somit auf eine invalidi sierende Gesundheitsschädigung zu gestatten, ist dagegen rechtlicher Art: ihre abschliessende Beantwortung obliegt damit nicht den Ärztinnen und Ärzten, son dern den rechtsanwendenden Behörden (Urteil e des Bundesgerichts 9C_820/2007 vom 2. September 2008 E. 4.1 mit Hinweisen und 9C_636/2007 vom 2 8. Juli 2008 E. 3.3.1).

4.3 Nach der Rechtsprechung darf bei der invalidenversicherungsrechtlichen Beurtei lung der invalidisierenden Wirkung anhaltender somatoformer Schmerz störungen oder sonstiger vergleichbarer pathogenetisch (ätiologisch) unklarer syndromaler Zustände (BGE 132 V 393 E. 3.2) nicht einfach unbesehen auf die ärztlichen - selbst die gutachterlich attestierten - Einschätzungen abge stellt werden, zumal der Invaliditätsbegriff rechtlicher Natur ist (Art. 8 des Bun des gesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG) und nicht zwingend mit dem medizinischen Krankheits- oder Invaliditätsverständnis übereinstimmt. Vielmehr hat die rechtsanwendende Behörde zunächst die aufgrund der medizinischen Aktenlage zu beantwortende - Frage zu prü fen, ob und inwieweit bei der versicherten Person neben der diagnostizierten, allein nicht inva lidisierenden (BGE 130 V 352 E. 2.2.3) anhaltenden somatoformen Schmerzstörung zusätzliche psychische Beeinträchtigungen im Sinne des rechtsprechungsgemässen Kriterienkatalogs vorliegen, welche einer adäquaten Schmerzbewältigung objektiv entgegenstehen. Die entsprechenden Feststellun gen sind tatsächlicher Natur. Die weitere Frage, ob eine allenfalls festgestellte psychische Komorbidität hinreichend erheblich ist und/oder einzelne oder mehrere der festgestellten weiteren Kriterien in genügender Intensität und Kon stanz vorliegen, um gesamthaft den Schluss auf eine nicht mit zumutbarer Willensanstrengung überwindbare Schmerzstörung und somit auf eine invalidi sierende Gesundheitsschädigung zu gestatten, ist dagegen rechtlicher Art: ihre abschliessende Beantwortung obliegt damit nicht den Ärztinnen und Ärzten, son dern den rechtsanwendenden Behörden (Urteil e des Bundesgerichts 9C_820/2007 vom 2. September 2008 E. 4.1 mit Hinweisen und 9C_636/2007 vom 2 8. Juli 2008 E. 3.3.1). Die Gutachterin verwies auf die Komorbitität der verschiedenen Störungsbilder, welche hier die Einschränkung begründe ( Urk. 11 S. 24). Da sie neben der Schmerzstörung sowohl eine Persönlichkeitsstörung als auch eine mittelschwere depressive Episode diagnos tiziert hat (vgl. vorstehend E. 3.2.2 ), ist hier von einer erheblichen Komorbidität im Sinne von eigenständige n psychiatrische n Beein trächtigung en auszugehen, welche die Beschwerdeführerin daran hinder n, die somatoforme Schmerzstörung mit einer zumutbaren Willensanstrengung zu überwinden.

Die Gutachterin verwies auf die Komorbitität der verschiedenen Störungsbilder, welche hier die Einschränkung begründe ( Urk. 11 S. 24). Da sie neben der Schmerzstörung sowohl eine Persönlichkeitsstörung als auch eine mittelschwere depressive Episode diagnos tiziert hat (vgl. vorstehend E. 3.2.2 ), ist hier von einer erheblichen Komorbidität im Sinne von eigenständige n psychiatrische n Beein trächtigung en auszugehen, welche die Beschwerdeführerin daran hinder n, die somatoforme Schmerzstörung mit einer zumutbaren Willensanstrengung zu überwinden. Damit bleibt die Prüfung der erwerblichen Auswirkungen der Einschränkungen vorzunehmen.

Damit bleibt die Prüfung der erwerblichen Auswirkungen der Einschränkungen vorzunehmen. 5.

5. 5.1 Vorab ist auf die Statusfrage näher einzugehen.

5.1 Vorab ist auf die Statusfrage näher einzugehen. In der Anmeldung zum Leistungsbezug gab die verheiratete Beschwerdeführerin an, ihre Tochter sei im Jahr 1992 geboren und seither sei sie in der Nebenbe schäftigung Hausfrau ( Urk. 2/2/8/7 Ziff. 3 und Ziff. 6.4). Im Zeitpunkt des Unfalles arbeitete die Beschwerdeführerin in einem arbeitsvertraglichen Pensum von 40 % ( Urk. 2/2/2/17), leistete indes auch in den Jahren 1998 und 1999 eine erhebliche Anzahl Überstunden, wie de r Lohnbescheinigung und den Aus führungen der Arbeitgeberin zu entnehmen ist ( Urk. 2/2/8/60/1-2). Die Y.___ AG bescheinigte zudem, ab Anfang 2000 bis Mitte/Ende 2001 wäre ein 100 % Pen sum geplant gewesen beziehungsweise die Beschwerdeführerin wäre bei Gesundheit zu 100 % beschäftigt ( Urk. 2/2/8/3/4-5).

In der Anmeldung zum Leistungsbezug gab die verheiratete Beschwerdeführerin an, ihre Tochter sei im Jahr 1992 geboren und seither sei sie in der Nebenbe schäftigung Hausfrau ( Urk. 2/2/8/7 Ziff. 3 und Ziff. 6.4). Im Zeitpunkt des Unfalles arbeitete die Beschwerdeführerin in einem arbeitsvertraglichen Pensum von 40 % ( Urk. 2/2/2/17), leistete indes auch in den Jahren 1998 und 1999 eine erhebliche Anzahl Überstunden, wie de r Lohnbescheinigung und den Aus führungen der Arbeitgeberin zu entnehmen ist ( Urk. 2/2/8/60/1-2). Die Y.___ AG bescheinigte zudem, ab Anfang 2000 bis Mitte/Ende 2001 wäre ein 100 % Pen sum geplant gewesen beziehungsweise die Beschwerdeführerin wäre bei Gesundheit zu 100 % beschäftigt ( Urk. 2/2/8/3/4-5). In Anbetracht dieser bereits konkreten Aussichten zur Steigerung des Pensums sowie de r beschwerdeweise dargelegten (Urk. 2/2/8/1) und unbestritten geblie benen Bestrebungen, trotz der im Aufgabenbereich anfallenden Belastungen wieder vollzeitig erwerbstätig zu sein, rechtfertigt sich, die Beschwerdeführerin als Erwerbstätige zu qualifizieren. Davon ging im Übrigen zunächst auch die Beschwerdegegnerin aus (vgl. Vorbescheid vom 2 8. Juni 2007, Urk. 2/2/8/48; und Feststellungsbl ätter für die Beschlüsse vom 14. September 2001, Urk. 2/2/8/15; und vom 2 2. Okt ober 2007, Urk. 2/2/8/56 S. 5), bevor sie in der angefochtenen Verfügung die Frage offen liess (Urk. 2/2/8/2).

In Anbetracht dieser bereits konkreten Aussichten zur Steigerung des Pensums sowie de r beschwerdeweise dargelegten (Urk. 2/2/8/1) und unbestritten geblie benen Bestrebungen, trotz der im Aufgabenbereich anfallenden Belastungen wieder vollzeitig erwerbstätig zu sein, rechtfertigt sich, die Beschwerdeführerin als Erwerbstätige zu qualifizieren. Davon ging im Übrigen zunächst auch die Beschwerdegegnerin aus (vgl. Vorbescheid vom 2 8. Juni 2007, Urk. 2/2/8/48; und Feststellungsbl ätter für die Beschlüsse vom 14. September 2001, Urk. 2/2/8/15; und vom 2 2. Okt ober 2007, Urk. 2/2/8/56 S. 5), bevor sie in der angefochtenen Verfügung die Frage offen liess (Urk. 2/2/8/2). 5.2 Vorliegend erübrigt sich eine möglichst genaue Bezifferung und Gegenüberstel lung von Validen- und Invalideneinkommen, um hernach aus der Einkommensdifferenz den Invaliditätsgrad bestimmen zu können. Denn der Beschwerdeführerin ist die bisher ausgeübte T ätigkeit wie auch jede andere an gepasste Verweisungstätigkeit im von Dr. E.___ bezifferten Umfang zumutbar. Ausserdem bestehen keine Anhaltspunkte dafür, dass sie ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem wirtschaftlichem Erfolg hätte verwerten können. Ins besondere ist nicht anzunehmen, dass sich die gesundheitlichen Beeinträchti gungen zusätzlich lohnmindernd auswirk t en. Folglich besteht kein Raum für die Gewährung eines leidensbedingten Abzugs beim Invalideneinkommen.

5.2 Vorliegend erübrigt sich eine möglichst genaue Bezifferung und Gegenüberstel lung von Validen- und Invalideneinkommen, um hernach aus der Einkommensdifferenz den Invaliditätsgrad bestimmen zu können. Denn der Beschwerdeführerin ist die bisher ausgeübte T ätigkeit wie auch jede andere an gepasste Verweisungstätigkeit im von Dr. E.___ bezifferten Umfang zumutbar. Ausserdem bestehen keine Anhaltspunkte dafür, dass sie ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem wirtschaftlichem Erfolg hätte verwerten können. Ins besondere ist nicht anzunehmen, dass sich die gesundheitlichen Beeinträchti gungen zusätzlich lohnmindernd auswirk t en. Folglich besteht kein Raum für die Gewährung eines leidensbedingten Abzugs beim Invalideneinkommen. Es erweist sich daher als gerechtfertigt, mittels Prozentvergleich s den Invaliditätsgrad bei einer Arbeits fähigkeit von 42.5 % (= [40 + 45 ] : 2) auf 57 % fest zusetzen, was einen Anspruch auf eine halbe Invalidenrente begründet; bei einer Arbeitsfähigkeit von 20 % beträgt der Invaliditätsgrad 80 % und bei einer Arbeitsfähigkeit von 0 % beträgt er 100 %, was jeweils Anspruch auf eine ganze Rente gibt. Da die rentenerhebliche Verschlechterung der Arbeitsfähigkeit im April 2005 eintrat, hat die Beschwerdeführerin in Nachachtung von Art. 88a Ziff. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) nach Ablauf von drei Monaten, mithin mit Wirkung ab 1. Juli 2005 Anspruch auf eine ganze Rente und zuvor auf eine halbe Rente.

Es erweist sich daher als gerechtfertigt, mittels Prozentvergleich s den Invaliditätsgrad bei einer Arbeits fähigkeit von 42.5 % (= [40 + 45 ] : 2) auf 57 % fest zusetzen, was einen Anspruch auf eine halbe Invalidenrente begründet; bei einer Arbeitsfähigkeit von 20 % beträgt der Invaliditätsgrad 80 % und bei einer Arbeitsfähigkeit von 0 % beträgt er 100 %, was jeweils Anspruch auf eine ganze Rente gibt. Da die rentenerhebliche Verschlechterung der Arbeitsfähigkeit im April 2005 eintrat, hat die Beschwerdeführerin in Nachachtung von Art. 88a Ziff. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) nach Ablauf von drei Monaten, mithin mit Wirkung ab 1. Juli 2005 Anspruch auf eine ganze Rente und zuvor auf eine halbe Rente. An diesem Rentenanspruch und namentlich dem Anspruch auf eine halbe Rente ändert auch nichts, dass die Beschwerdeführerin gemäss IK-Auszug in den Jahren 2001 bis 2004 bei der Y.___ AG ein Einkommen von maximal Fr. 56‘755.-- erzielte (Urk. 2/2/8/67). Denn die Y.___ AG erklärt e im Arbeitgeberbericht vom 29. Dezember 2000, die Beschwerdeführe r in hätte im Gesundheitsfall in der angestammten Tätigkeit bei einem Pensum von 100 % ein Jahreseinkommen von Fr. 127‘890.-- erzielt (Urk. 2/2/8/14/9 Ziff. 16), so dass trotz des tatsächlich erzielten Einkommens immer noch Anspruch auf eine halbe Rente besteht.

An diesem Rentenanspruch und namentlich dem Anspruch auf eine halbe Rente ändert auch nichts, dass die Beschwerdeführerin gemäss IK-Auszug in den Jahren 2001 bis 2004 bei der Y.___ AG ein Einkommen von maximal Fr. 56‘755.-- erzielte (Urk. 2/2/8/67). Denn die Y.___ AG erklärt e im Arbeitgeberbericht vom 29. Dezember 2000, die Beschwerdeführe r in hätte im Gesundheitsfall in der angestammten Tätigkeit bei einem Pensum von 100 % ein Jahreseinkommen von Fr. 127‘890.-- erzielt (Urk. 2/2/8/14/9 Ziff. 16), so dass trotz des tatsächlich erzielten Einkommens immer noch Anspruch auf eine halbe Rente besteht. 5.3 Zu prüfen bleibt der Zeitpunkt des Rentenbeginns.

5.3 Zu prüfen bleibt der Zeitpunkt des Rentenbeginns. Gemäss Art. 29 Abs. 1 lit. a IVG in der bis 3 1. Dezember 2007 in Kraft gewese nen Fassung entsteht der Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung frühestens in dem Zeitpunkt, in dem die Versicherte während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens zu 40 Prozent arbeitsun fähig gewesen war.

Gemäss Art. 29 Abs. 1 lit. a IVG in der bis 3 1. Dezember 2007 in Kraft gewese nen Fassung entsteht der Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung frühestens in dem Zeitpunkt, in dem die Versicherte während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens zu 40 Prozent arbeitsun fähig gewesen war. Meldet sich eine versicherte Person mehr als zwölf Monate nach Entstehen des Anspruchs an, so werden die Leistungen lediglich für die zwölf der Anmeldung vorangehenden Monate ausgerichtet ( Art. 48 Abs. 1 Satz 1 IVG in der bis 31. Dezember 2011 in Kraft gewesenen Fassung).

Meldet sich eine versicherte Person mehr als zwölf Monate nach Entstehen des Anspruchs an, so werden die Leistungen lediglich für die zwölf der Anmeldung vorangehenden Monate ausgerichtet ( Art. 48 Abs. 1 Satz 1 IVG in der bis 31. Dezember 2011 in Kraft gewesenen Fassung). 5.4 Im Vorbescheid vom 2 8. Juni 2007 ging die Beschwerdegegnerin davon aus, die Beschwerdeführerin habe sich am 1 1. November 2002 zum Leistungsbezug angemeldet, weshalb ab 1. November 2001 Anspruch auf eine Rente bestehe ( Urk. 2/2/8/48 ). Die Wartezeit sei am 1. Januar 2000 zu eröffnen ( Urk. 2/2/8/56 ).

5.4 Im Vorbescheid vom 2 8. Juni 2007 ging die Beschwerdegegnerin davon aus, die Beschwerdeführerin habe sich am 1 1. November 2002 zum Leistungsbezug angemeldet, weshalb ab 1. November 2001 Anspruch auf eine Rente bestehe ( Urk. 2/2/8/48 ). Die Wartezeit sei am 1. Januar 2000 zu eröffnen ( Urk. 2/2/8/56 ). D agegen brachte d ie Beschwerdeführerin vor, die Anmeldung zum Leistungsbezug sei bereits am 8. November 2000 erfolgt. D ie Rente sei somit ab November 1999 (ein Jahr vor der Anmeldung) zu gewähren, falls sie im Wartejahr, das heisst seit November 1998, ohne wesentlichen Unterbruch zu mindestens 40 % arbeitsunfähig gewesen sei. Dabei berief sie sich auf den Bericht von Dr. med. H.___ vom 2. November 1999 ( Urk. 17 = Urk. 2/2/8/5/13 ), aus dem hervorgehe, dass sie in der Zeit vom 2 1. April 1997 bis 2 5. Oktober 2000 in der bisherigen Tätigkeit zunächst zu 100 % und später zu 60 % arbeitsunfähig gewesen sei. Damit beginne der Rentenanspruch per 1. November 1999 ( Urk. 16 S. 3 f., Urk. 2/2/1 S. 7 ).

D agegen brachte d ie Beschwerdeführerin vor, die Anmeldung zum Leistungsbezug sei bereits am 8. November 2000 erfolgt. D ie Rente sei somit ab November 1999 (ein Jahr vor der Anmeldung) zu gewähren, falls sie im Wartejahr, das heisst seit November 1998, ohne wesentlichen Unterbruch zu mindestens 40 % arbeitsunfähig gewesen sei. Dabei berief sie sich auf den Bericht von Dr. med. H.___ vom 2. November 1999 ( Urk. 17 = Urk. 2/2/8/5/13 ), aus dem hervorgehe, dass sie in der Zeit vom 2 1. April 1997 bis 2 5. Oktober 2000 in der bisherigen Tätigkeit zunächst zu 100 % und später zu 60 % arbeitsunfähig gewesen sei. Damit beginne der Rentenanspruch per 1. November 1999 ( Urk. 16 S. 3 f., Urk. 2/2/1 S. 7 ). 5.5 Mit der Beschwerdeführerin ist festzuhalten, dass ihre vom 1 7. Oktober 2000 datierende Anmeldung zum Leistungsbezug am 8. November 2000 bei der Beschwerdegegnerin einging ( Urk. 2/2/8/1), so dass ein Leistungsanspruch ab November 1999 im Raum steht.

5.5 Mit der Beschwerdeführerin ist festzuhalten, dass ihre vom 1 7. Oktober 2000 datierende Anmeldung zum Leistungsbezug am 8. November 2000 bei der Beschwerdegegnerin einging ( Urk. 2/2/8/1), so dass ein Leistungsanspruch ab November 1999 im Raum steht. Die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch Dr. H.___ wird gestützt durch den echtzeitlichen Bericht von Dr. med. J.___, prakt. Arzt, vom 7. Juni 200 1. Darin wurde seit dem Skiunfall ununterbrochen eine Arbeitsunfähigkeit von wenigstens 40 % attestiert ( Urk. 2/2/8/13). Für die Zeit vom 2 1. April 1997 bis 2 6. Oktober 2000 erbrachte die Beschwerdeführerin nach Aussage der Arbeit geberin klaglos ihr vertragliches Arbeitspensum von 40-45 % (Urk. 2/2/8/60). Dies stimmt überein mit der Bescheinigung von Dr. J.___, der für die Periode eine Arbeitsunfähigkeit von 60 % attestierte ( Urk. 2/2/8/13). Bei ausgewiesener Arbeitsunfähigkeit von wenigstens 40 % steht der Eröf fnung der Wartezeit im Zeitpu nkt des Unfallereignisses am 1. April 1997 nichts entge gen. Anhaltspunkte, w eshalb die Wartezeit erst am 1. Januar 2000, eröffnet werden sollte, sind weder ersichtlich, noch hat die Beschwerdegegnerin solche geltend gemacht.

Die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch Dr. H.___ wird gestützt durch den echtzeitlichen Bericht von Dr. med. J.___, prakt. Arzt, vom 7. Juni 200 1. Darin wurde seit dem Skiunfall ununterbrochen eine Arbeitsunfähigkeit von wenigstens 40 % attestiert ( Urk. 2/2/8/13). Für die Zeit vom 2 1. April 1997 bis 2 6. Oktober 2000 erbrachte die Beschwerdeführerin nach Aussage der Arbeit geberin klaglos ihr vertragliches Arbeitspensum von 40-45 % (Urk. 2/2/8/60). Dies stimmt überein mit der Bescheinigung von Dr. J.___, der für die Periode eine Arbeitsunfähigkeit von 60 % attestierte ( Urk. 2/2/8/13). Bei ausgewiesener Arbeitsunfähigkeit von wenigstens 40 % steht der Eröf fnung der Wartezeit im Zeitpu nkt des Unfallereignisses am 1. April 1997 nichts entge gen. Anhaltspunkte, w eshalb die Wartezeit erst am 1. Januar 2000, eröffnet werden sollte, sind weder ersichtlich, noch hat die Beschwerdegegnerin solche geltend gemacht. Demnach ist der Beschwerdeführerin zu folgen und der Ablauf der Wartezeit auf den 1. April 1998 festzusetzen. In Anbetracht der Anmeldung im November 2000 ist der Rentenanspruch somit am 1. November 1999 entstanden.

Demnach ist der Beschwerdeführerin zu folgen und der Ablauf der Wartezeit auf den 1. April 1998 festzusetzen. In Anbetracht der Anmeldung im November 2000 ist der Rentenanspruch somit am 1. November 1999 entstanden. 5.6 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin mit Wirkung ab 1. November 1999 Anspruch auf eine halbe Rente und mit Wirkung ab 1. Juli 2005 Anspruch auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung hat. Dies führt zur Aufhebung der angefochtenen Verfügung und teilweisen Gutheissung der Beschwerde.

5.6 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin mit Wirkung ab 1. November 1999 Anspruch auf eine halbe Rente und mit Wirkung ab 1. Juli 2005 Anspruch auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung hat. Dies führt zur Aufhebung der angefochtenen Verfügung und teilweisen Gutheissung der Beschwerde. 6.

6. 6.1 Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind nach dem Verfahrensaufwand zu bemessen und ermessensweise auf Fr. 1‘000.-- festzusetzen. In Anbetracht des praktisch vollumfänglichen Obsiegens der Beschwerdeführerin sind die Kosten der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.

6.1 Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind nach dem Verfahrensaufwand zu bemessen und ermessensweise auf Fr. 1‘000.-- festzusetzen. In Anbetracht des praktisch vollumfänglichen Obsiegens der Beschwerdeführerin sind die Kosten der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 6.2 Zur Frage der Überbindung der Gutachtenskosten an die Beschwerdegegnerin hat d as Bundesgericht einerseits konkret festgehalten, dass übereinstimmende spezialärztliche Begutachtungen einer polydisziplinären Untersuchung gegen überstünden und insbesondere in den Diagnosen widersprüchlich seien (Urteil 8C_148/2011 vom 5. Juli 2011 E. 5.3; Urk. 2/1/1). Andererseits hat es erwogen, dass die unterlassene Einholung eines Obergutachtens den Untersuchungsgrundsatz verletze (Urteil 8C_650/2012 vom 5. Dezember 2012 E. 3.2; Urk. 2/1/6).

6.2 Zur Frage der Überbindung der Gutachtenskosten an die Beschwerdegegnerin hat d as Bundesgericht einerseits konkret festgehalten, dass übereinstimmende spezialärztliche Begutachtungen einer polydisziplinären Untersuchung gegen überstünden und insbesondere in den Diagnosen widersprüchlich seien (Urteil 8C_148/2011 vom 5. Juli 2011 E. 5.3; Urk. 2/1/1). Andererseits hat es erwogen, dass die unterlassene Einholung eines Obergutachtens den Untersuchungsgrundsatz verletze (Urteil 8C_650/2012 vom 5. Dezember 2012 E. 3.2; Urk. 2/1/6). Damit sind die vom Bundesgericht in Präzisierung von BGE 137 V 210 E. 4.4.2 aufgestellten Kriterien, wie sie im zur Publikation vorgesehenen Urteil des Bun desgerichts 9C_801/2012 vom 2 8. Oktober 2013 E. 4.4 namhaft gemacht wur den, zur Überbindung der Gutachtenskosten an die Beschwerdegegnerin erfüllt. Diese hat demnach die Kosten für das Gerichtsgutachten von Fr. 6‘750.-- (vgl. Urk. 12) zu tragen.

Damit sind die vom Bundesgericht in Präzisierung von BGE 137 V 210 E. 4.4.2 aufgestellten Kriterien, wie sie im zur Publikation vorgesehenen Urteil des Bun desgerichts 9C_801/2012 vom 2 8. Oktober 2013 E. 4.4 namhaft gemacht wur den, zur Überbindung der Gutachtenskosten an die Beschwerdegegnerin erfüllt. Diese hat demnach die Kosten für das Gerichtsgutachten von Fr. 6‘750.-- (vgl. Urk. 12) zu tragen. 6.3 Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die anwaltlich vertretene Beschwerde führer in gestützt auf Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 Abs. 1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht Anspruch auf eine Prozessentschädigung, die unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses auf Fr. 2‘ 6 00.-- (inklusive Mehrwertsteuer und Barauslagen) festzusetzen ist.

6.3 Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die anwaltlich vertretene Beschwerde führer in gestützt auf Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 Abs. 1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht Anspruch auf eine Prozessentschädigung, die unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses auf Fr. 2‘ 6 00.-- (inklusive Mehrwertsteuer und Barauslagen) festzusetzen ist. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversiche rungs anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 1 8. Dezember 2009 aufgehoben und es wird festgestellt, dass d i e Beschwerdeführer in ab 1. November 1999 Anspruch auf eine halbe und ab 1. Juli 2005 auf eine ganze Invalidenrente hat.

1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversiche rungs anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 1 8. Dezember 2009 aufgehoben und es wird festgestellt, dass d i e Beschwerdeführer in ab 1. November 1999 Anspruch auf eine halbe und ab 1. Juli 2005 auf eine ganze Invalidenrente hat. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden der Beschwerde gegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden der Beschwerde gegnerin auferlegt. Rech nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts kraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Gerichtskasse die Kosten des Gerichtsgutachtens von Fr. 6‘750.-- zu erstatten. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Gerichtskasse die Kosten des Gerichtsgutachtens von Fr. 6‘750.-- zu erstatten. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 4. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessentschädigung von Fr. 2‘ 6 00.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen.

4. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessentschädigung von Fr. 2‘ 6 00.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 5. Zustellung gegen Empfangsschein an:

5. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Hanspeter Riedener

Rechtsanwalt Hanspeter Riedener - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 12

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 12 - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 6. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

6. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

GräubSonderegger