Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/28706

<h2>SubmittedText<h2><p>Bekanntlich wird zurzeit der Wissenschaftsrat neu besetzt. Ist der Bundesrat nicht auch der Auffassung, dass in diesem Gremium - wie bisher - auch die Geisteswissenschaften vertreten sein müssen?</p><p>Ist er bereit, sich aktiv dafür einzusetzen, dass bei der Neubesetzung des Wissenschaftsrates eine Vertretung der Geisteswissenschaften garantiert bleibt?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat legt bei der Besetzung aller ausserparlamentarischen Kommissionen grossen Wert auf eine ausgeglichene Vertretung der Geschlechter und der Sprachen. Ebenso grossen Wert legt er auf die fachlichen Kompetenzen der Mitglieder dieser Kommissionen.</p><p>Bei der Wahl der Mitglieder des neuen Schweizerischen Wissenschafts- und Technologierates (SWTR) haben die genannten Kriterien eine wichtige Rolle gespielt. Zusätzlich hat der Bundesrat darauf geachtet, dass auch die verschiedenen Studien- und Forschungsbereiche - somit auch die Geisteswissenschaften - angemessen vertreten sind.</p><p>Folgende Übersicht belegt die Ausgewogenheit in der Zusammensetzung des neu besetzten SWTR:</p><p>- Vertretung der Studien- und Forschungsbereiche: 1 Geisteswissenschaften (J. Jurt); 2 Sozialwissenschaften (B. Heintz, L. Rieben); 1 Architektur (V. Magnago Lampugnani); 3 Naturwissenschaften (R. Ernst, G. Schatz, R. Zinkernagel); 1 Medizin (C. Nissen-Druey); 5 Technische Wissenschaften (F. Fahrni, M. Karobath, J. Royston, S. Springmann, M. Vetterli);</p><p>- Geschlecht: 5 Frauen und 8 Männer;</p><p>- Sprache: 9 deutsch; 3 französisch; 1 italienisch.</p>  Antwort des Bundesrates.