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Ab 1860 arbeiteten Schweizer im Dienst der Evang. Missionsgesellschaft von Paris im Basutoland. Später siedelten sich dort auch kath. Missionare an und trugen zur Alphabetisierung und Ausbildung der Bevölkerung bei. Die Zahl der in L. lebenden Schweizer stieg von rund 30 Personen in den 1930er Jahren auf mehr als 100 in den 80er Jahren, fiel jedoch bis 2005 wieder auf 14 Personen zurück. Der Bundesrat anerkannte am 4.10.1966 die Unabhängigkeit L.s und unterhält seit 1967 diplomat. Beziehungen. Die techn. Hilfe, die 1982 durch einen bilateralen Vertrag geregelt wurde, konzentriert sich v.a. auf das Postwesen, auf die Kartografie sowie auf Gesundheits-, Wasserversorgungs- und Strassenbauprojekte auf dem Land. Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit und Helvetas verliessen das Land Ende 2005. Die öffentl. Finanzhilfe der Schweiz an L. belief sich 2006 auf 0,8 Mio. Franken. Im selben Jahr unterzeichneten die Mitgliederstaaten der Efta, darunter die Schweiz, und die Mitgliederstaaten der Südafrikan. Zollunion, zu der L. gehört, einen Freihandelsvertrag. Organisationen wie Swisscontact und das Département missionnaire des Eglises protestantes de la Suisse romande waren in L. besonders aktiv.
Archive
– EDA, Dok.
Quellen
– Bertha Hardegger, Mutter der Basuto, hg. von J.P. Specker, 1987
Autorin/Autor: Marc Perrenoud / EJ