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«Die Schweiz ist im internationalen Vergleich in Bezug auf die Digitalisierung (noch) nicht konkurrenzfähig. Warum ist dies der Fall, und was muss getan werden?»
Curriculum Vitae
Thierry Burkart ist in Obersiggenthal/AG aufgewachsen. Nach der Matura am Gymnasium Immensee (SZ) studierte er in St. Gallen und Lausanne Rechtswissenschaften und erwarb 2010 das Anwaltspatent. 2012 erwarb er einen Master of Law (LL.M.) in Gesellschafts- und Stiftungsrecht. Burkart ist als Rechtsanwalt tätig. 2001 wurde er in den Grossen Rat des Kantons Aargau gewählt, den er 2014 präsidierte und dem er bis 2015 angehörte. Von 2010 bis 2013 war er Präsident der FDP Aargau. Bei den Parlamentswahlen 2015 wurde Burkart in den Nationalrat gewählt, 4 Jahre später folgte die Wahl in den Ständerat.
Er ist Mitglied der Sicherheitspolitischen Kommission, der Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen und der Geschäftsprüfungskommission. Seine politischen Schwerpunkte sind die Verkehrspolitik, die Wirtschafts- sowie die Sicherheitspolitik. Im Oktober 2021 wählten die Delegierten Burkart zum Präsidenten der FDP Schweiz. Er führt die Partei mit einem Team aus einer Vizepräsidentin und drei Vizepräsidenten. In seiner Freizeit bewegt sich Burkart gerne in der Natur, sei es beim Hundespaziergang im Unterland oder beim Wandern und Skifahren in den Bergen. Zudem liest er gerne (v.a. Fachliteratur) und widmet sich der Musik (von Klassik bis Rock und Heavy Metal).
«Wir leben in einer Welt, in der wir konstant getrackt und von globalen Unternehmen beobachtet werden, um für uns Informationen – und Werbung – profitorientiert und algorithmisch determiniert aufzubereiten. Mit unserem künstlerischen Datenexperiment haben wir versucht, das komplexe Thema des Datenschutzes und dessen gesellschaftliche Komplexität differenziert und nachvollziehbar erfahrbar zu machen. Wie gut kennt Google uns? Welche – auch intimen – Erkenntnisse lassen sich aus den Daten ableiten, die wir täglich im Netz hinterlassen?»
Curriculum Vitae
Die Gruppe Laokoon verbindet in ihren Arbeiten investigative Recherche mit verschiedenen künstlerischen Ausdrucksformen. So entstehen Essays, Dokumentarfilme, Theaterproduktionen, Lectures und Hörspiele zu hochbrisanten Themen, in deren Zentrum stets die Frage steht, wie sich unsere Vorstellung von Mensch und Gesellschaft im digitalen Zeitalter verändert.
Cosima Terrasse ist eine französische Künstlerin und Landschaftsarchitektin, die neue partizipative Performanceprojekte für den öffentlichen Raum, Theater und andere Kulturinstitutionen entwickelt. Mit ihren mehrfach ausgezeichneten Arbeiten, die in verschiedenen Publikationen erschienen sind, erforscht sie das Verhältnis zwischen politischen und scheinbar privaten Interessen. Seit 2018 lehrt Cosima Terrasse am Social Design Studio der Universität für angewandte Kunst in Wien.
Hans Block und Moritz Riesewieck sind Dokumentarfilm- und Theaterregisseure sowie Autoren. Ihr Debütfilm „The Cleaners“ über die Schattenindustrie der digitalen Zensur in Manila feierte 2018 beim Sundance Film Festival seine Weltpremiere und wurde seither auf mehr als 70 internationalen Filmfestivals und weltweit in Kinos und im Fernsehen gezeigt. Er wurde für einen Emmy und den Deutschen Fernsehpreis nominiert und erhielt zahlreiche internationale Auszeichnungen, darunter den Prix Europa für den besten europäischen TV-Dokumentarfilm 2018 und den Grimme-Publikumspreis 2019. Ihr TED-Talk zum Thema Meinungsfreiheit im Netz erreichte ein Millionenpublikum. 2020 ist ihr Essay „Die digitale Seele” im Goldmann Verlag erschienen.
«Welche typischen Strategien wenden Menschen an, die hochstapeln oder durch persönliche Manipulation Betrugsdelikte begehen? Warum kann grundsätzlich jeder Opfer entsprechender Manipulationen werden? Weshalb fühlen sich diejenigen, die auf diese Weise andere Menschen schädigen, nicht schuldig?»
Curriculum Vitae
Lydia Benecke, geboren im November 1982 in Beuten (Polen), studierte Psychologie, Psychopathologie und Forensik an der Ruhr-Universität Bochum. Seit 2009 ist sie als Diplom-Psychologin mit Arbeitsschwerpunkt im Bereich der Gewalt- und Sexualstraftaten tätig. Ihre wissenschaftlichen Arbeitsschwerpunkte und Interessengebiete liegen in den Bereichen der Tätertypologien im Kontext von Persönlichkeitsstilen bis -störungen und Traumafolgestörungen sowie Paraphilien und paraphilen Störungen. Darüber hinaus beschäftigt sie sich mit der psychologischen Betrachtung von Sekten / Glaubensgemeinschaften sowie der "Satanic Panic". In diesen Bereichen besteht kontinuierlicher Austausch mit entsprechenden Beratungsstellen und Weltanschauungsbeauftragten. Im Rahmen ihrer Beratungs- und Fortbildungstätigkeit im Kontext der GWUP, in deren Wissenschaftsrat sie seit 2015 ist, beschäftigt sie sich mit unterschiedlichen Fragestellungen innerhalb der Themengebiete "abergläubische Überzeugungen", "Verschwörungsideologien & Verschwörungsmythen" sowie "Subkulturen". Als Autorin verfasst sie kriminalpsychologische Bücher („Auf dünnem Eis. Die Psychologie des Bösen“, “Sadisten. Tödliche Liebe - Geschichten aus dem wahren Leben“, "Psychopathinnen. Die weibliche Psychologie des Bösen"), Buchbeiträge und Artikel.
Zwischen 2010 und 2018 schrieb sie die psychologische Kolumne „Psychokiste" in Deutschlands größter BDSM-Zeitschrift „Schlagzeilen". Für unterschiedliche Buch- und Podcastprojekte erstellte sie u.A. umfassende psychologische Profile des deutschen Serienmörders Karl Denke (im Buch „Karl Denke - Der Kannibale von Münsterberg"), des kolumbianischen Serienmörders Luis Alfredo Garavito Cubillos (im Buch „Aus der Dunkelkammer des Bösen“), des französischen Serienmörders Gilles de Rais (für die Sendung „ZeitZeichen“ des WDR), des „Zodiac-Killers“ (für den Hoaxilla Podcast) und des unbekannten Mörders im „Mordfall Hinterkaifeck“ (ebenfalls für den Hoaxilla Podcast). Sie ist selbstständig als Fortbilderin, Referentin und Beraterin für Institutionen (Ermittlungsbehörden, Justizvollzugsanstalten, Bewährungshilfe, Psychiatrien etc.) und Privatpersonen - schwerpunktmäßig im Zusammenhang mit Kriminalfällen (speziell bei Sexualdelikten & Tötungsdelikten) - tätig. Seit 2012 ist sie Jugendschutzbeauftragte der SMJG e.V., seit 2015 ist sie Mitglied des Wissenschaftsrates der "Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften“. Lydia Benecke lebt mit ihrem Lebensgefährten, dem freischaffenden Künstler Sebastian Burda, in Köln
«Wenn wir richtig mit der Zukunft umgehen, kann sie uns anleiten, uns selbst - unser Business, unsere Gesellschaft, unsere Denk-Gewohnheiten - zu verändern.»
Curriculum Vitae
Schon als technikbegeisterter Junge in den 60-er Jahren interessierte er sich für die Geheimnisse der Zukunft. Nach einer Laufbahn als Journalist und Publizist entwickelte er sich zum einflussreichsten Trend- und Zukunftsforscher des deutschsprachigen Raums. Er veröffentlichte 20 Bücher, von denen einige zu Bestsellern wurden. Er gründete Deutschlands wichtigsten futuristischen Think-Tank, das Zukunftsinstitut mit Hauptsitz in Frankfurt und Wien.
Er steht für eine Futurologie, die nicht jeder Angst oder jedem Technik-Hype hinterherrennt, sondern den Bewusstseinswandel mit einbezieht. „Zukunft entsteht, wenn wir die Welt aus der Perspektive des Morgen betrachten – und unser Geist die Verbindungen zwischen Gegenwart und Zukunft verspürt!“
Matthias Horx‘ Lebensprojekt gilt der Weiterentwicklung der „Futurologie” der 60-er und 70-er Jahre zu einer ganzheitlichen Prognostik – einer interdisziplinären Verbindung von System-, Sozial-, Kognitions- und Evolutionswissenschaften.
Als leidenschaftlicher Europäer pendelt er zwischen London, Frankfurt und Wien, wo er seit 2010 mit seiner Familie das „Future Evolution House” bewohnt.
«Ein Hackerangriff betrifft längst nicht mehr nur die IT. Die Schweiz muss unbedingt vermeiden, dass kritische Infrastrukturen und Unternehmen in eine Krise geraten, weil die Cybersecurity nicht up-to-date ist. Um eine sichere Zukunft zu bauen, brauchen wir Cyber-Fachkräfte.»
Kurzangaben zur Person
Urs Rufer ist CEO und Mitglied der Geschäftsleitung von terreActive. Mit 80 Mitarbeitenden in Aarau konzipiert, integriert und betreibt terreActive Cyber-Security-Lösungen. Als Informatikingenieur FH sammelte Rufer Berufserfahrung unter anderem bei Landis & Gyr in den USA. Nach seiner Tätigkeit als Projektleiter Software Entwicklung bei bluewin/Swisscom wechselte er 1999 zur terreActive. Zu seinem aktuellen Fokus gehört das Business Development. Urs Rufer lebt mit seiner Partnerin im Kanton Aargau und hat zwei Kinder.
«Die Kontrolle der IT – Sicherheit gehört ins Pflichtenheft des Unternehmers, sowie der Schulung und Sensibilisierung der Mitarbeiter. Es ist erwiesen, dass die grösste Schwachstelle im Betrieb der IT – Sicherheit bei den Mitarbeitenden liegt, es wird auf einen Link geklickt, ein interessanter USB-Stick wird eingesteckt etc. und schon ist es passiert. Der Schaden trägt der Unternehmer und der kann ins unermessliche gehen, finanziell und psychisch.»
Kurzangaben zur Person
- Gelernter Carrosseriespengler Carrosserie J+S Simon AG
- Werkleiter und Meisterprüfung Carrosserie J+S Simon AG
- Leiter Carrosserie, Carrosserie J+S Simon AG, 1989-2016
- Zentralpräsident Schweizerischer Carrosserieverband VSCI 2017 (seit 2019 carrosserie suisse)
- Vizepräsident Weltverband AIRC (Association Internationale des Réparateurs en Carrosserie)
- Präsident VSCI Sektion Aargau, 2010-2020
- Zentralvorstand VSCI Schweiz, seit 2010
- QV Experte, seit 2005
- Mitglied Fachkommission, 2006-2020
- Mitglied Fachausschuss Berufsbildung, seit 2002
- Mitglied Schweizerische Aufsichtskommission, seit 2006
- Mitglied AVK Mitglied (Aargauische Verkehrskonferenz), seit 2010
- Präsident Kommission für Berufsentwicklung und Qualität KBQ, Carrosseriespengler und Carrosserielackierer, 2006-2015
- Mitglied Kommission für Berufsentwicklung und Qualität KBQ, Fahrzeugschlosser, 2010-2015
Franz Fischlin studierte an der Universität Fribourg Journalistik und Kommunikationswissenschaften. Ausserdem war er Chefredaktor und Moderator bei Radio extraBern, Produzent und Moderator bei Radio DRS («Nachrichten»/«Espresso»/«Rendez-vous am Mittag») sowie Moderator und Ausbildner beim Schweizer Privatsender TV3.
Seit 2002 ist Franz Fischlin beim Schweizer Fernsehen. («Bildung»/«Rundschau»/ «Mittagsmagazin-Mittagstalk»/ „Tagesschau“).
Als erster Medienschaffender in der Sparte Information wurde Franz Fischlin 2011 mit dem Schweizer Fernsehpreis „TV-Star“ ausgezeichnet. Mitinitiant der schweizweiten Jugendmedienwoche „YouNews“. Im Vorstand des Vereins „Qualität im Journalismus“.