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Trump's Zölle auf Produkte «assembled in China» bringen diverse Firmen in Probleme
Die NZZ bringt ein weiteres Beispiel, wie die erratische Politik von US-Präsident Donald Trump, Firmen in Bedrängnis bringt. In diesem Fall die Firma Fujifilm, die bisher unweit von Schanghai Kameras produziert hat, nun aber wegen amerikanischer Zölle auf Produkte «assembled in China» Probleme bekommt.
Der amerikanische Präsident Donald Trump ist darauf aus, mit seiner protektionistischen Handelspolitik, die aufstrebende chinesische Wirtschaft zu schwächen und bestehende Wertschöpfungsketten zu sprengen. Dabei ist es ihm anscheinend auch egal, wenn er wegen seiner Politik Firmen aus eigentlich mit den Vereinigten Staaten verbündeten Ländern trifft. So wie im Fall der Fujifilm Holdings, einem japanischen Spezialisten für Fotografie und Büromaschinen.
Die amerikanischen Zölle auf chinesische Ausfuhren schlagen sich in den Büchern der chinesischen Niederlassung von Fujifilm nieder, da die in Suzhou hergestellten Digitalkameras vor allem in die Vereinigten Staaten geliefert worden sind. Seitdem jedoch ein Zoll von 10% auf diese Ausfuhren anfällt, rechnet sich die Produktion in Suzhou für Fujifilm nicht mehr, da mit den nach Amerika exportierten Digitalkameras keine Gewinne mehr erwirtschaftet werden.
Der Konzern hat darauf reagiert. In den Werkshallen von Fujifilm in Suzhou ist der Produktionsbereich für Digitalkameras verschlankt worden. Der überwiegende Teil der Produktion findet wieder in Japan statt, um wenigstens etwas Geld zu verdienen.