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Sempervivum arachnoideum
Der lateinische Name der Hauswurz, Sempervivum, bedeutet „Die Immerlebende“. Die Hauswurzarten sind tatsächlich wahre Überlebenskünstlerinnen, sie überstehen Hitze, Trockenheit und Kälte. Die Hauswurz wächst in Rosetten. Aus der Mitte einer solchen Rosette erhebt sich eine einzelne Blüte auf einem robusten Stängel. Diese Pflanzen erinnern an eine urzeitliche Vegetation, besonders wenn sich daneben eine Eidechse wie ein Saurier im Miniformat auf den Felsen sonnt.
Die Spinnweb- Hauswurz hat ihren Beinamen von den silberweissen Haaren erhalten, die sich wie Spinnweben über die einzelnen Rosetten ziehen. Die Hauswurz braucht nicht viel Boden, um zu gedeihen, ihr reicht eine Felsspalte, bevorzugt im Silikatgestein. Sie ist deshalb im Saastal häufig zu finden. „Hauswurz“ heisst die Gattung, weil sie auch gern auf Hausdächern wuchs. Früher hielt man die Pflanzen für Blitzableiter und hat sie sogar bewusst auf den Dächern angesiedelt.