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Fütterung - Winterfütterung
Die Bienen sammeln Nektar und Honigtau, um daraus Vorräte für den Winter zu bereiten. Wenn der Imker diese Reserven für sich wegnimmt, muss er den Bienen im Spätsommer Futter anbieten, damit die Völker nicht verhungern. Bienen kommen mit Zucker einwandfrei durch den Winter, Zucker liefert Energie, alles, was die Bienen sonst brauchen wie Eiweiss, Vitamine, Fette und Mineralstoffe, beziehen sie aus dem Blütenstaub der Blüten. Zum Füttern eignet sich ganz normaler Haushaltszucker (aber in bester Qualität!), daneben bietet der Handel auch fertige Futterzubereitungen an.
Für Bienenvölker mit einem Brutraum (Schweizerkasten) rechnen wir:
Die Anzahl Zahl der Waben multipliziert mit 1,5 kg.
Zum Beispiel 10 Waben mal 1,5 ergibt 15 kg Futter für den Wintervorrat.
Für Bienenvölker mit einem Brutraum (Dadant Blatt) rechnen wir:
Die Anzahl Zahl der Waben multipliziert mit 1,8 kg.
Zum Beispiel 10 Waben mal 1,8 ergibt 18 kg Futter für den Wintervorrat.
Jahreszeit: Die Fütterung beginnt, sobald der letzte Honig entnommen ist und sollte Anfang September zum Abschluss kommen. Tageszeit: Nach Möglichkeit füttern wir gegen Abend, damit die Räuberei durch fremde Völker vermieden werden kann.
In den meisten Jahren endet die Sommertracht gegen Ende Juli - Anfang August (Ende der Wald -und Sonnenblumentracht). Die Goldrute, das Riesenspringkraut und die Herbstaster bringen für den Aufbau gesunder Winterbienenvölker noch etwas Nektar und Pollen.
Ab Mitte Juli ist nur mehr wenig Nektar zu finden und die Honigproduktion läuft langsam aus. Die Bruttätigkeit nimmt auch langsam wieder ab.
Nach dem letzten Schleudern wird die vom Mensch eingeschleppte Varroamilbe z. Bsp. durch Ameisensäure-Behandlung, Oxalsäure-Behandlung , und weitere Behandlungsmittel bekämpft, ansonst würden viele Völker den Winter möglicherweise nicht überleben.