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Das Feld der Bewerber um die US-Präsidentschaft wird im Lager der Republikaner noch grösser. Mit New Jerseys Gouverneur Chris Christie stieg am Dienstag der 14. Kandidat offiziell ins Rennen um die Nominierung bei den republikanischen Vorwahlen ein.
«Ich bin bereit, für die Bürger der Vereinigten Staaten von Amerika zu kämpfen», sagte Christie bei der Verkündung in seiner ehemaligen High School in New Jersey am Dienstag.
Der 52-Jährige gilt als politisch moderat. Anhänger loben seine volkstümliche Art, Kritiker werfen ihm ein «grosses Maul» vor und halten ihn für zu grobschlächtig fürs Weisse Haus.
In einem als «Bridgegate» bekanntgewordenen Stauskandal hatte Christie auch den Unmut seiner Parteikollegen auf sich gezogen: Seine Mitarbeiter hatten im Herbst 2013 absichtlich ein tagelanges Verkehrschaos herbeigeführt – aus Rache, weil ein Demokrat Christie bei dessen Gouverneurs-Wiederwahl nicht unterstützte. Er entschuldigte sich und beteuerte zugleich, von der ganzen Sache nichts gewusst zu haben.
Umfragen sehen Christie derzeit weit hinter Jeb Bush, der als Favorit gehandelt wird und direkt mit zwei Ex-Präsidenten verwandt ist. Nach Angaben der US-Wahlkommission haben sich mehr als 400 Bewerber als Präsidentschaftskandidaten registrieren lassen – die meisten sind allerdings vergleichsweise unbekannt und chancenlos. Die Wahlen finden im November 2016 statt. (sda/dpa)