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Die Schweizerische Nationalbank (SNB) und weitere 21 Zentralbanken werden das Goldabkommen nicht mehr erneuern, wenn es am 26. September 2019 ausläuft. Die Zentralbanken halten aber fest, dass Gold nach wie vor ein wichtiges Element der internationalen Währungsreserven darstelle.
Das erste Goldabkommen wurde 1999 unterzeichnet, um die geplanten Goldverkäufe der verschiedenen Zentralbanken zu koordinieren. Bei seiner Einführung trug das Abkommen zu ausgewogenen Bedingungen auf dem Goldmarkt bei und sorgte für Transparenz über die Absichten der beteiligten Zentralbanken. Das Goldabkommen wurde in den Jahren 2004, 2009 und 2014 dreimal verlängert, jeweils mit graduell gelockerten Bedingungen.
Seit 1999 hat sich der globale Goldmarkt in Bezug auf Fälligkeit, Liquidität und Investorenbasis erheblich entwickelt. Der Goldpreis hat sich in gleichen Zeitraum etwa verfünffacht. Die beteiligten Zentralbanken haben seit fast einem Jahrzehnt keine nennenswerten Mengen Gold abgestossen; vielmehr waren Zentralbanken wie auch andere offizielle Institutionen als Netto-Goldkäufer am Markt aktiv.
Die unterzeichnenden Zentralbanken halten daran fest, dass Gold nach wie vor ein wichtiges Element der internationalen Währungsreserven darstellt, insbesondere zur Diversifikation ihrer Anlagen. Keine der beteiligten Zentralbanken plant derzeit nennenswerte Goldmengen abzustossen.Zurück