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Neubauten in Zusammenhang mit schulischen Institutionen sollten immer Gelegenheit zu einer Diskussion um die Neupositionierung dieser Einrichtungen geben. So kann man sich in Zusammenhang mit dem neuen Gebäude, das die Hochschule für Gesundheit und jene für Soziale Arbeit vereinen soll, überlegen, ob es nicht sinnvoll wäre, zweisprachige Schulen oder Abteilungen zu gründen. Freiburg hat ja eine lange Erfahrung mit zweisprachigen Ausbildungsstätten, aber man kann sich auch eine Zusammenarbeit mit Bern vorstellen. Dies würde ein Sprachenkonzept voraussetzen, das unter anderem Synergien zwischen den beiden Schulen, die Weiterbildung der Unterrichtenden, das Eingangsniveau der Studierenden in den beiden Sprachen, Vorschläge zur Kompensierung eventueller Sprachdefizite, die sprachliche Verteilung der Fächer, Praktika im anderen Sprachgebiet und so weiter berücksichtigt.
Es ist also zu hoffen, dass man in der Detailanalyse zur Eröffnung einer deutschsprachigen Abteilung, die vom Freiburger Staatsrat in Auftrag gegeben wurde, nicht nur Zahlen sprechen lässt, sondern auch Visionen ausdrückt.