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Deren Ziel ist es, die Armee der Zivilbevölkerung näher zu bringen und erlebbar zu machen.
Der Grossanlass unter dem Titel “Thun meets Army” findet vom 21. bis 23. Oktober statt. Mit einer Vielzahl von militärischen Darbietungen, Ausstellungen, einer “Steelparade” mit modernen und historischen Land- und Luftfahrzeugen, Militärmusik und der Patrouille Suisse soll das Publikum unterhalten und informiert werden, wie die Verantwortlichen am Freitag vor den Medien in Thun ausführten.
Dass der Anlass in Thun stattfindet, ist kein Zufall. Die Stadt und das Militär pflegen seit Anfang des 19. Jahrhunderts enge Beziehungen.
1818 beschloss die Tagsatzung in Thun eine eidgenössische Zentral-Militärschule zu gründen. Bern, Zürich, Luzern und Lenzburg unterlagen der Stadt Thun, obwohl sich diese nicht einmal beworben hatte. Seither pflegten Generationen von Soldaten schöne und manchmal wohl auch weniger schöne Erinnerungen an die Militärstadt.
Jahrzehntelang war die Stadt stark wirtschaftlich abhängig von der Armee. Dies änderte sich mit tiefgreifenden Umstrukturierungen in den 1990-er Jahren, die mit einem grösseren Stellenabbau in Armee- und armeenahen Betrieben verbunden waren.
Die Stadt musste sich wirtschaftlich breiter aufstellen, was ihr in den Folgejahren mit dem Entstehen vieler kleiner und mittlerer Betriebe auch gelungen ist.
Heute ist Thun der grösste Waffenplatz der Schweiz. Die Armee habe auch heute noch eine wichtige Bedeutung für Thun, stelle aber kein Klumpenrisiko mehr dar, betonte Stadtpräsident Raphael Lanz. Er gehe auch nicht davon aus, dass der Armeestandort Thun verkleinert werde.
(SDA)