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Roberta hatte keine Lust mehr am Leben, sie wollte ihr Leben wegwerfen. Doch Gott schenkte ihr wieder Freude.
Gemeinsam mit meinem Bruder erlebte ich eine glückliche, arbeitsreiche Kindheit. Als Teenager begann ich zu rauchen, trinken…
Mein Manko nach Geborgenheit versuchte ich bei meinem Verlobten zu kompensieren. Das klappte überhaupt nicht, wie ich mir das vorgestellt hatte. Verzweifelt und unbefriedigt dachte ich daran, mein Leben wegzuwerfen. Ich war überzeugt, dass es niemand interessierte, wie es mir ging. Auf der Arbeit konfrontierte mich ein Mann mit konkreten Fragen nach meinem Ergehen. Ihm war mein depressiver Blick nicht entgangen. Verärgert antwortete ich ihm: «Ich habe keine Lust mehr zu leben; mische dich nicht ein, sondern lass mich in Ruhe!» Er streckte mir ein Büchlein zu und meinte: «Bevor du dir etwas antust, lies darin und ich werde für dich beten.»
Irgendetwas hinderte mich an meinem geplanten Selbstmord. Ich öffnete diese kleine Bibel und las in Offenbarung 3,20, was mich nicht mehr los liess. Obwohl ich nicht viel von Gott wusste, war mir klar, dass Jesus bei mir anklopfte und mich bat, mein fragiles Leben zu führen. Ich begann mit ihm zu sprechen und schüttete mein Herz bei ihm aus. Es passierte etwas ganz Seltsames. Ruhe, Freude und Zufriedenheit erfüllten mich. Jesus hatte meinen verzweifelten Schrei gehört und darauf geantwortet. Bis heute wurde ich nicht enttäuscht und darf seine Hilfe durch Höhen und Tiefen erfahren.
Jener Mann, der mir die kleine Bibel schenkte, wurde Jahre später mein Ehemann. Wir haben eine wunderbare Tochter. Viele junge Freunde fanden ebenfalls diese Quelle der Freude.
Roberta