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Wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Bericht der Kantonsregierung hervorgeht, wird die Schwyzerstrasse in Ingenbohl heute von täglich 16'000 Fahrzeugen benutzt. Künftig dürften es noch mehr sein.
Allerdings ist der Abschnitt zwischen dem Bahnviadukt und dem Kreisel Gätzli in einem schlechten Zustand. Dies liegt vor allem an dem in den 1960er-Jahren erstellten Betonbelag. Die vielen Zufahrten und Abzweigungen, die über den kombinierten Rad- und Gehweg führen, werden vom Regierungsrat als Sicherheitsrisiko eingestuft.
Mit der Totalsanierung soll die Strassenfläche deswegen neu aufgeteilt werden, der Langsamverkehr erhält mehr Platz. Zusätzlich zu den zwei 3,25 Meter breiten Fahrbahnen gibt es in beide Fahrtrichtungen einen 1,25 Meter breiten Veloweg und mindestens 2 Meter breite Trottoirs. Zwischen die Fahrspuren soll ein 2,5 Meter breiter Mehrzweckstreifen eingefügt werden, der das Abbiegen erleichtern soll.
Die Bushaltestellen werden saniert und für Behinderte besser benutzbar gemacht. Die Strassenlampen erhalten neu LED-Leuchtmittel.
Der Bund dürfte sich mit 1,1 Millionen Franken an den Kosten von 7,2 Millionen Franken beteiligen. Gebaut werden soll ab Frühling 2024. Die Schwyzerstrasse bleibe während der zweijährigen Bauzeit zweispurig befahrbar, hiess es.
(sda)