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Mit einem Versuch auf 128 Meter belegte Ammann nur den enttäuschenden 33. Platz. Die Qualifikation für den 2. Durchgang verpasste er um 2,7 Punkte. Unmittelbar vor Ammann klassierte sich Gregor Deschwanden mit der gleichen Weite wie sein Landsmann.
Nach seinem dritten Gesamtrang an der Vierschanzentournee und starken Sprüngen beim Skifliegen am Kulm (Ö) hatte sich Ammann vor drei Wochen aus dem Weltcup zurückgezogen. Die Pause habe er, so sagte er jedenfalls zu Beginn der Woche, optimal nutzen können, um für Sotschi nochmals Schwung zu holen.
Künzle: «Er ist schlecht gesprungen»
Doch im ersten von zwei Springen in Willingen passte bei Ammann nichts zusammen. «Er ist schlecht gesprungen», sagte Trainer Martin Künzle. «Es ist blöd und schade, dass dies uns hier passiert». Künzle betonte allerdings auch: «Was hier passiert, muss keinen grossen Einfluss auf Sotschi haben.»
Stoch gewinnt vor Freund
Den Sieg in Willingen sicherte sich Kamil Stoch. Der Pole, nach Durchgang 1 noch auf Platz 2 klassiert, feierte dank einem Sprung auf 145,5 Metern seinen 10. Weltcupsieg. Rang 2 ging an den Deutschen Severin Freund, Dritter wurde der Slowene Jernej Damjan.
Der Slowene Jurij Tepes, der im ersten Durchgang mit 152 m den Schanzenrekord von Janne Ahonen (Fi) egalisiert hatte, fiel im 2. Durchgang noch vom ersten auf den 6. Platz zurück.