Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03149.jsonl.gz/155

Gründung
Die Guggenmusik Reiat- Geister wurde, wie der Name schon sagt, in Thayngen im Reiat gegründet und wurde von den Ramsenern und Thayngern geführt. 1983 kurz nach den Sommerferien stand in der Schaffhauser Zeitung ein Inserat über ein «Gugge», dieses Inserat las der Gründer der Guggemusik Reiat-Geister und dachte sich «Wäre doch eine gute Idee auch so eine Gruppe zu gründen.»
Er traf sich kurze Zeit später mit Freunden in der Kreuzstrasse Thayngen. Sie sassen zusammen und überlegten sich einen Namen, sie meinten es wäre doch eine gute Idee die Gugge Weier-Geister zu nennen, weil es in der Nähe einen Weier gab, Franz Hauswirt der Gründer und damalige Guggenchef fand dieser Name nicht so passend und kam auf die Idee Reiat-Geister.
Die Reiat-Geister waren am Anfang ihrer Karriere ca. 12 Mitglieder und keiner konnte so richtig spielen, es wurde immer einstimmig gespielt es gab nur eine Melodie, keine Begleitung, kein Echo. Wenn der Guggenchef aufhörte zu spielen, spielte keiner mehr. Als ein Posaunenspieler eines Musikvereines den Eintritt gab. Er war der Erste der «Gugge» der spielen konnte und es den anderen vorzeigen konnte. Aus diesen 12 Mitglieder wurden ca. 17 weil viele Verwandte und Freunde mitmachten. Nach einiger Zeit wurde die «Gugge» immer bekannter und verbreitete sich, so erfuhr auch Ramsen von dieser «Gugge» und es traten Mitglieder vom Musikverein Ramsen in die «Gugge» ein. So wurden die Stücke der Guggenmusik vielseitiger und auch zweistimmig, es gab plötzlich eine Melodie, eine Begleitung und ein Rhythmus.
Die «Gugge» musste sich in Thayngen in der Gemeinde einschreiben, bekam jedoch keine Hilfe von ihnen. Sie bekamen kein Probelokal zur Verfügung gestellt, deswegen probten sie in einer Scheune. Sie probten aber nur 4 Mal in der Scheune, weil es dort sehr staubig war. Sie durften danach in den Schwingkeller in Thayngen proben, der sich unter der Schule befindet. Aber nach 4 Jahren wurden sie auch dort herausgeschmissen. So ging die «Gugge» nach Altdorf, wo sie im Schützenhaus proben durften. Irgendwann ging es nicht mehr auf, der Schützenverein und die «Gugge» kamen sich mit den Probetagen in die Quere. Also beschloss die «Gugge» nach Ramsen zu gehen. In Ramsen mussten sie sich erneut auf der Gemeinde einschreiben lassen und so durften sie in die Aula Proben, was heute noch so ist.
Wir nehmen aktiv am Dorfgeschehen in Ramsen teil, sind am “Slow up” vertreten und führen jährlich unser Vereinsfest durch.
Ab Ende August bis zum Saisonstart im Januar proben wir in der Aula oder im Schulhaus in Ramsen.
Möchtest du einmal bei uns reinschnuppern, so kontaktiere bitte unseren Präsidenten Jean-Pierre Voirol.
*geschrieben von Mara Steiner (Dankeschön)