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Moleskine Skizzenbuch kariert, 14 x 10 cm, 95 Doppelseiten
Seit gut einem Jahr zeichne ich beinahe täglich in verschiedene Skizzenbücher. Das erste wurde vor ein paar Monaten “fertig” und es ist aller höchste Zeit hier ausgesuchte Seiten zu präsentieren. Speziell an diesem Büchlein ist meine Auseinandersetzung mit Philosophen und Schriftstellern wie Georges Didi-Haberman, Jean Baudrillard, Georges Bataille, Jean-Paul Sartre, William Blake, Man Ray, Walter Benjamin, Sarah Kofman, Sigmund Freud, Hermann Hesse, Manfred Schmalriede, Marguerite Duras, Theodor W. Adorno, Umberto Eco, Antonin Dufek, Andres Müller-Pohle, Martin Seel und Arthur C. Danto, welche mich mit Ihren Büchern oder vereinzelten Aussagen begleitet und inspiriert haben.
Man findet in meinem Skizzenbuch komplett freie Arbeiten, wie diese, die zumindest für mich, komplett losgelöst von jeglichen Themen, spontan aus meiner Fantasie, respektive aus einem Gefühl heraus entstanden.
Im Zusammenhang mit der Aussage von Georges Bataille (“Der Geschlechtsakt ist in der Zeit, was der Tiger im Raum ist.”) und dem Buch “Zeit der Reife” von Jean-Paul Sartre (” ‘Ich habe ein zahnloses Leben geführt’, dachte er. ‘Ein zahnloses Leben. Ich habe nie zugebissen, ich wartete, ich hob mich für später auf und gerade habe ich gemerkt, dass ich keine Zähne mehr habe.’ “) entstanden verschiedene Arbeiten. Einerseits erschuf ich sehr verschlungene Linienbilder und andererseits durchaus pornografische Detailzeichnungen.
Es war eine Kombination aus einer eindrücklichen Begegnung und einem gefundenen Zitat von Sigmund Freud, was mich zu diesen Seiten geführt hat. Zitat von Freud: “Der Vergänglichkeitswert ist ein Seltenheitswert in der Zeit. Die Beschränkung in der Möglichkeit des Genusses erhöht dessen Kostbarkeit.”
Es waren Aussagen wie “die Offenheit von Bilder ist eine Voraussetzung für ihre künstlerische Verwendung” (Manfred Schmalriede) oder wie “aus dem Abgrund dazwischen blendet der grelle Strahl der Faszination” (Adorno), welche mich zu diesen Bildern inspirierten.
Geknüpft an diese Doppelseite sehe ich ein Zitat von Arthur C. Danto: “[...], Kunstwerke, [...] dienen vielmehr als Werkzeug der Selbstenthüllung.”
Folgend eine Auswahl verschiedener Motive aus dem Skizzenbuch. Bitte für eine höhere Auflösung auf die Bilder klicken: