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Cava
Es muss kein Champagner sein, sagen die Spanier. Zwischen Katalonien und Andalusien trinkt man: Cava! Der Schaumwein wird fast so aufwendig produziert wie sein französisches Pendant.
Cava – der prickelnde Wein aus Spanien
Wenn es etwas gibt, das Spanier ebenso lieben wie ihren Vino, dann ist es: Cava. Ein Gläschen nach getaner Arbeit, aber gern. Eine Cava als Apéro, si por favor. Der prickelnde Schaumwein ist so beliebt, dass es schon Wirte geben soll, die ihren Gästen zur Flasche Cava ein obligatorisches Sandwich verordnen – aus rein fürsorglicher Absicht, versteht sich.
Das Rebsorten-Trio Macabeo, Parellada und Xarel-Lo bildet die Basis der typischen Cava, wobei Macabeo meist mit rund 50 Prozent den grössten Teil beisteuert. Cava besitzt eine eigene geschützte Herkunftsbezeichnung, die jedoch anders als andere DOs nicht auf eine einzige Region begrenzt ist.
Cava – Flaschengärung nach der traditionellen Methode
Wie Champagner wird Cava nach der traditionellen Flaschengärmethode hergestellt, das heisst, die zweite Gärung erfolgt in der Flasche. Mindestens neun Monate muss die Cava auf der Hefe reifen, bevor sie degorgiert wird.
Die Bezeichnung Cava kommt – wie auch der meiste spanische Schaumwein – aus Katalonien und bedeutet Keller. Erfunden haben es die Spanier nicht: Inspiriert von einem Besuch in Frankreich, begann die Familie Cordorníu gegen Ende des 19. Jahrhunderts mit der Herstellung von Cava.