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Wolodymyr Selenskyj steht seit Kriegsbeginn in engem Kontakt mit den Vertretern westlicher Länder. Erst kürzlich besuchte ihn Nationalratspräsidentin Irène Kälin, wofür sie jedoch heftig kritisiert wurde. Nun soll der ukrainische Präsident der Schweiz einen Besuch abstatten. Bund und Kanton würden einen Besuch Selenskyjs im Tessin vorbereiten, schreibt der «Tages-Anzeiger». Die Zeitung beruft sich auf Quellen, die in die Planung involviert seien.
Der Besuch soll im Rahmen der Ukraine-Konferenz am 4. und 5. Juli stattfinden. Nebst Selenskyj und dem ukrainischen Premierminister Denis Schmihal würden weitere Staatsoberhäupter aus westlichen Ländern erwartet – möglich sei ein Besuch des britischen Premierministers Boris Johnson, des italienischen Ministerpräsidenten Mario Draghi, des französischen Präsidenten Emmanuel Macron oder des deutschen Kanzlers Olaf Scholz. Eröffnet werden soll die Konferenz von Selenskyj und Bundesrat Ignazio Cassis, wie die Zeitung weiter schreibt.
Entsprechend intensiv müssen auch die Sicherheitsvorkehrungen vorangetrieben werden. «Für Lugano, für den Kanton Tessin und für die Schweiz ist es eine Ehre, aber auch eine grosse Herausforderung, eine solche internationale Konferenz zu beherbergen», sagt Sicherheitsdirektor und Tessiner Regierungsrat Norman Gobbi zur Zeitung. Unterstützt werden soll das Tessin von polizeilicher Unterstützung anderer Kantone sowie der Armee. Ob Selenskyj jedoch tatsächlich an der Konferenz teilnehmen wird und kann, hängt auch vom Kriegsverlauf ab.
(vro)