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Bevölkerung
Die Wohnbevölkerung zählt zur Zeit ca. 280 Einwohner. Die Mehrheit geht einer Beschäftigung im Tale nach (chemische Industrie, Handel, Handwerk). Daneben spielt insbesondere der Sommertourismus eine gewisse Rolle. Die Berglandwirtschaft und Rebbau werden mehrheitlich als Nebenerwerb bzw. traditionsreiches Hobby betrieben. Die Monographie "Die Vispertaler Sonnenberge" beschreibt detailliert Zeneggen und die Kultur seiner Bewohner zu Beginn des letzten Jahrhunderts.
Kulturlandschaft / Natur
Zeneggen besitzt eine der wertvollsten naturnahen Kulturlandschaften der Schweiz. Das strukturvielfältige Gelände von extensiv genutzten Magerwiesen und Äcker, neben Trockensteppen, Waldrändern und felsigen Zonen in unterschiedlichen Höhenlagen und Expositionen bietet zahlreichen bedrohten Tier- und Pflanzenarten Heimat: besonders erwähnenswert ist die Artenvielfalt bei Singvögeln, Schmetterlingen und alpinen Blumen. Wesentliche Elemente dieser traditionsreichen Kulturlandschaft stellen die zahlreichen hölzernen Stadel bzw. Speicher, Trockenmauern und Suonen (historische Bewässerungssysteme) dar. Das Fonds- Landschaftsschutz-Schweiz-Projekt "Kulturlandschaft Zeneggen 2000" hat zum Ziel diese Werte auch für zukünftige Generationen zu erhalten.
Gemeindegebiet / Gemeindegrenzen
Das Gemeindegebiet umfasst eine Fläche von ca. 8 km2 und erstreckt sich vom Ufer der Vispa auf einer Höhe von ca. 670 m bis in eine Höhe von 1720 m (westlich der Voralpe Diebje). Zeneggen grenzt an die folgenden Nachbargemeinden: im Osten an Visperterminen, im Süd-Osten an Stalden, im Süd- Westen an Törbel, im Westen an Bürchen, im Norden an Visp.
Klima
Die über 4000 m hohen Berge der Berner Alpen im Norden und Walliser Alpen im Süden halten feuchte Luftmassen ab und sorgen für ein sehr sonniges, trockenes kontinentales Klima (mittlere jährliche Niederschlagsmenge beträgt weniger als 80 cm).
Siedlungsgebiet
Das Zentrum des Dorfes (Unter dem Biel) befindet sich auf ca. 1370 m. Daneben werden die Weiler Alt-Zeneggen, Zen Stadeln, Schallmatte, Egga, Widum, Sisetsch, Trolera, Wiecherried und Gstein ganzjährig bewohnt. Die Weiler Esch und Eich werden heute nur noch als Zweitwohnsitz benutzt.