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Zwischenbericht der 30 Meilen Marke: 15 Minuten Vorsprung, stärker bewölkt und leicht aufkommender Wind von der Seite. Aber bei Gudrun läuft noch alles bestens.
Auch die Verpflegungsübergabe wurde geübt, gut übergeben und auch schön brav gegessen…
Zwischenbericht der 30 Meilen Marke: 15 Minuten Vorsprung, stärker bewölkt und leicht aufkommender Wind von der Seite. Aber bei Gudrun läuft noch alles bestens.
Auch die Verpflegungsübergabe wurde geübt, gut übergeben und auch schön brav gegessen…
20 Meilen haben wir bereits hinter uns und Gudrun rollt voll im Plan, hat sogar schon einiges an Zeit-Reserve erarbeitet.
Heute wurde das Follow-Car so eingerichtet, dass nur noch wenige Handgriffe notwendig sind, um am Samstag Morgen früh starten zu können. Gudrun ist um kurz nach Mittag zur Trainingsfahrt losgefahren und wir versuchen hier nun den Blog von unterwegs zu füttern. Auch das als Test ;o)
Aber Gudrun war nicht ganz alleine unterwegs… aus dem Meeres-Kanal grüssten noch einige Delphine…
Und jetzt jagen wir unserer Rennfahrerin einmal hinterher.
Heute Morgen war erstmals Regen angesagt, aber wir sahen das nur ganz aus der Ferne, dafür mit einem richtigen Lichtspektakel…
Nach dem Frühstück fuhren wir gleich los um in die eine Stunde entfernte Stadt Saint Augustine zu gelangen. St. Augustine wurde von dem spanischen Admiral Pedro Menéndez de Avilés am 28. August 1565 gegründet. Somit ist St. Augustine die älteste Stadt Nordamerikas.
Zahlreiche Gebäude aus der Zeit als spanische Kolonie sind heute noch in der Stadt zu finden, darunter die zwischen 1672 und 1695 erbaute Festung Castillo de San Marcos. Sie konnte im 18. Jahrhundert erfolgreich gegen die britischen Angriffe verteidigt werden und wurde während des Sezessionskrieges von Unionstruppen besetzt.
Ende des 19. Jahrhunderts bekam St. Augustine einen Eisenbahnanschluss. Angeführt von dem Industriellen Henry Flagler wurde die Stadt zu einem Winterwohnsitz der reichen Oberschicht. Mehrere der in dieser Zeit errichteten Villen und Hotels stehen heute noch und werden unter anderem vom Flagler College und von Museen genutzt. Flagler war am weiteren Ausbau der Ostküste Floridas maßgeblich beteiligt, zum Beispiel erbaute er die Florida East Coast Railway, die 1912 schließlich Key West erreichte.
So das war es auch schon wieder mit einem kleinen Exkurs in die Geschichte Amerikas. Nach dem Rennvorbereitungsfreien Tag, rauft sich nun das Team wieder zusammen und wird morgen das Follow-Car vorbereiten und dann eine erste Testfahrt auf der Originalstrecke machen.
Das Team wird sich sehr bemühen, dass keiner von uns in so eine missliche Lage gerät wie dieser arme Geselle im Old St. Johns County Jail. Die Kleidung würde uns aber gar nicht so schlecht stehen ;o)
Bis bald!
Der Tag zwei war geprägt vom frühen Aufstehen und einem Morgentraining. Die Ausfahrt führte Gudrun etwas ins Landesinnere und zudem wurde das zweite Rennrad getestet. Alles verlief bestens und die Navigation funktioniert ausgezeichnet. So dürften wir für das am Donnerstag stattfindende Schlusstraining auf der Originalstrecke gerüstet sein.
So sah das aus der Sicht von Gudrun aus…
Immer noch haben wir bestes Wetter und sehr heisse Temperaturen. das sollte auch die nächsten Tage noch so bleiben und speziell auf das Rennwochenende sogar ideal werden. Den Nachmittag verbrachten wir einerseits mit einem Besuch der nahegelegenen Küstenregionen wo wir die Fauna und Flora bewunderten.
Aber auch ein Besuch in einem feinen Restaurant durfte nicht fehlen. Natürlich auch da mit Tierischer Begleitung…
Am Abend wurde dann nochmals eingekauft und die restlich bestellten Artikel abgeholt. Nun ist das gesamte Material für das Rennen komplett und das Begleitfahrzeug kann bald eingerichtet werden.
Morgen ist ein freier Tag und ein Ausflug ist geplant…wohin erzähle ich später…
Es ist so weit und wir sind gut und mit allem Material in Daytona angekommen. Nach einem sehr ruhigen Flug und einer etwas langwierigen aber problemlosen Einreise in die Staaten, konnten wir unser Mietauto abholen und von Miami nach Daytona Beach fahren.
Eine wohlige Wärme empfing uns in Florida, so dass wir die kalten Herbsttage in der Schweiz schon fast vergessen haben. Gegen 22:00h Ortszeit trafen wir dann in unserem Hotel direkt am Strand ein, nur konnten wir in der Dunkelheit noch nicht so genau sehen, wo wir überhaupt waren ;o)
Sonnenaufgang in Florida
Für Gudrun wurden die Rennräder bereitgestellt und das restliche Team machte sich auf, erste Einkäufe zu erledigen. Am Nachmittag hiess es dann erstmals los auf’s Rad zur ersten Testfahrt
Für den ersten richtigen Abend suchten wir uns dann ein gemütliches Restaurant um den Tag etwas ausklingen zu lassen.
Einige habe es sicher schon gesehen auf der Homepage des Veranstalters.
Leider musste Carlo das Rennen abbrechen. Die Gesundheit geht vor – im Moment ist er im Landeskrankenhaus in Horn/Niederösterreich. Die bisherige Diagnose lautet Dickdarm-Entzündung … Dank der Medikamente haben die Schmerzen nachgelassen.
Das Team hat einen super Job gemacht. Der Einsatz, die gute Laune, die Unermüdlichkeit, die Genauigkeit und der Spagat zwischen Spass und Seriosität waren bemerkenswert. Jeder ein Meister in seinem Aufgabenbereich. Vielen Dank an euch, Eure Gudrun !!
Auch einen Dank an die Sponsoren und Unterstützer ! Das Material hat gepasst – zum Beispiel ob Verpflegung (Sponsor), Headset (Midland), Veloservice (Birrer 2-Rad) oder vieles mehr …
Nicht zu vergessen die Familie, die vielen Freunde, Fans und Blogleser – immer wieder motivierende Worte !
Carlo ist bis circa halb drei in der Nacht durchgefahren. Die Bauchschmerzen nahmen aber stetig zu und darum wurde eine Pause eingelegt.
Carlo kämpft mit Koliken und wir versuchen ihn wieder fit zu bekommen. Haltet die Daumen …. mehr später !
Es ist mittlerweile 23:50 Uhr in der ersten Nacht. Carlo ist gut gelaunt und tritt unvermindert kraftvoll in die Pedale. Im Follow-Car haben wieder Martin und Michi das Steuer und die Tasten übernommen. Zur Zeit fahren wir hart an der Grenze zu Tschechien, rechts der Strasse ist österreichisches Staatsgebiet und links der Strasse tschechisches. Glücklicherweise hat es aufgehört zu regnen und es ist auch ein bisschen wärmer geworden. Im Moment versuchen wir gerade ein Wirrwarr von Umleitungen zu entwirren…
rechts Österreich, links Tschechien…
… von 20.00 Uhr bis 06.30 Uhr ist laut Reglement Nacht. Das heisst:
– Das Licht am Velo muss montiert werden
– Das Follow Car muss direkt hinter dem Fahrer bleiben und dieser darf
den Lichtkegel nicht verlassen
– Hält das Follow Car muss auch der Fahrer anhalten
– Die Crew muss zwingend Warnwesten tragen
Die Umstellung auf den Nachtbetrieb haben wir überpünktlich vorgenommen und etwas später war auch schon der Schichtwechsel im Follow Car fällig. Neu sind Martin und Michi hinter Carlo her ….
Während dem Wechsel hat Carlo die Unterbrechung für ein warmes Essen im Wohnmobil genutzt. Nach dem kurzen Break ging es gleich weiter – keine Spur von Müdigkeit oder schlechter Laune. Aber immer noch bei Regenwetter, aber neu ganz ohne Nebel !
In Oberrauchdorf gab es eine FANMEILE !! Man sieht die Fan’s im Nebel und im Rauch des Lagerfeuers kaum, aber wir haben sie gehört 🙂 Carlo hatte sich riesig gefreut ….
… die Hauptsache ist das Radfahren und der Hauptakteur natürlich Carlo ! Er ist immer noch top motiviert. Die Kleider sind nass, aber da er noch nicht friert, wird mit dem Kleiderwechsel gewartet.
Trotz fleissigem Strampeln hat Carlo Zeit gefunden für ein Foto mit einem jungen Fan. Wir haben Fabian in Oberafiesl kennengelernt. Unter seinem ‚Sonnenschirm‘ wartet er auf die Rennfahrer.
Und auch wir geniessen die Zeit im Follow – zum Beispiel bei der Übergabe eines frischen Bidons.
Oder an der Bushaltestelle. Keine Angst – Annette nimmt nicht den Bus ….
Auf der Rennstrecke ist einiges los — Team- und Solofahrer sind unterwegs. Und es scheint, dass es alle geniessen – meistens zumindest 😉
Carlo hatte noch die Gelegenheit für einen ganz kurzen ‚Schwatz‘ mit Christoph Strasser. Und Annette war bereit um den Moment fotographisch festzuhalten …
Der vielen Regen hat auch Vorteile – wir sparen zum Beispiel Sonnencreme ….
Zur Zeit haben zwei Girlies Dienst im Follow Car. Schönen Gruss von Annette und Gudrun
Natürlich waren wir alle beim Start anwesend 🙂
Michi und Martin haben die erste Schicht im Follow Car (Pace Car). Martin hat aber den Start noch fotografiert und ist anschliessend ins Follow gesprungen ….
Der Rest der Crew (Alex, Annette, Antonia, Susanne und Gudrun) ist nun auf dem Weg nach Schärding. Dort ist der erste Wechsel der Follow Car Crew geplant.
Grüsse aus dem Wohnmobil !
Der Start ist erfolgt. Carlo hat die ersten 30 km im Schnellzugs- oder besser gesagt im Schnellboottempo absolviert. Im Moment ist uns der Himmel noch nicht so gnädig gestimmt, die Landschaft ist dick wolkenverhangen und es fällt der Dauerregen. Carlo ist aber gut gelaunt und geniesst die ersten Kilometer des Race Around Austria. Und mit dem Adrenalin, dass er vom Startgelände mitgenommen hat, fliegen die ersten welligen Kilometer nur so dahin…
… mit dem Start der Handbiker- und der Damenkategorie ! Morgen fällt dann der Startschuss für uns.
Isabelle Pulver aus der Schweiz ging über die Startrampe und wurde von uns kräftig angefeuert:
Bevor wir aber im Startgelände jubeln konnten, haben wir tagsüber noch einiges erledigt.
Besonders wichtig am Morgen die technische Abnahme des Begleitfahrzeugs, der Velo’s und des Wohnmobils. Aber auch einkaufen, vorkochen, Elektronik im Pace Car installieren, Änderungen im Roadbook und den Navi’s vornehmen, ein bisschen Pressearbeit, ….
Ganz ohne Stress und mit bester Laune haben wir alles erledigt und sind pünktlich zum Fototermin im Eventgelände erschienen. Anschliessend ging es zum Pre Race Meeting – noch die letzten wichtigen Info’s vom Veranstalter abholen …
Nach dem oben erwähnten Start haben wir unser wohlverdientes Abendessen genossen. Österreichische Küche – mmmh.
Über den Rennverlauf werden wir euch auf dem Laufenden halten und natürlich werden wir eure Kommentare an Carlo weiterleiten.
Gute Nacht allerseits …. bis bald
Servus allerseits – oder zumindest so ähnlich klingt es im Nachbarland Österreich. Die Anreise nach Sankt Georgen im Attergau verlief problemlos, jedoch mit viel Nass von oben! Und schon einmal vorweg, die Aussichten für die nächsten paar Tage sind nur unwesentlich besser. Wir stellen uns schon einmal auf eher feuchte Tage ein…
Das Team ist schon fast komplett und wartet bei trübem Wetter auf die bevorstehende Abgabe der Rennunterlagen.
Und das ist sie nun also – die sagenumwobene Kiste mit allen Rennunterlagen… Die Nummer 19 ist übrigens meine Kinder- und Jugend-Zahl. Während meiner gesamten Schulzeit war ich immer Kind Nr. 19 🙂 und nun holt sie mich wieder ein… Sollte also ein gutes Omen sein…
Morgen ist dann die Inspektion des Materials und der Fahrzeuge auf der Tagesordnung – davon aber morgen mehr….
Noch 5 Tage bis zum Start des Race Around Austria. Noch bleiben viele Kleinigkeiten zu erledigen, aber nach und nach sieht man den Erfolg der minuziösen Vorbereitungen.
Nur so ist ein reibungsloser Ablauf vor und während dem Rennen gewährleistet.
Heute konnte noch ein neuer Gönner gewonnen werden. Die Firma www.garage-harlacher.ch brachte beim Begleitfahrzeug die letzten Verkabelungen an, so dass nun alles bestens funktionieren sollte. Vielen Dank für das Entgegenkommen!
Carlo befindet sich auf der Zielgeraden ! Hier noch die letzten Bilder vom Training ….
Hier noch eine Präsentation der letzten Bidonübergabe: Carlo wirft den leeren Bidon in die Wiese und bekommt einen neuen überreicht.
Unseren fleissigen Blog-Lesern ein herzliches Dankeschön !!!!!
Belohnung auf der Bielerhöhe !
Nach einem intensivem aber kurzem Regenschauer hat für Carlo wieder die Sonne gelacht.
Kleider und Strassen sind schnell getrocknet und die Fahrt ging stetig aufwärts – zur Belohnung.
Es ist nun nicht mehr so heiss – könnte an den schwarzen Regenwolken liegen.
Im Moment tröpfelt es aber nur ein wenig …..
… ist schon erreicht.
Carlo hat sein ‚Normalrad‘ gegen sein ‚Bergvelo‘ gewechselt. Er befindet sich auf dem Weg zur Silvretta Hochalpenstrasse.
Wir testen unteranderem auch die Sprechverbindung zwischen Carlo und Follow Car. Die Firma Midland hat Carlo das Multi Rider Intercom System zur Verfügung gestellt. Nun ist es einfach immer mit ihm in Verbindung zu bleiben !
Der 2. Trainingstag ist gestartet … pünktlich um 8.00 Uhr ist Carlo aufs Rad gestiegen.
Bereits jetzt zeigt das Thermometer 20 Grad und das im schattigen Aufstieg zum Kühtaisattel.
Das Team hat gut geschlafen. Carlo wollte wohl nicht so viel Erholung, sondern hat zugehört was im Dorf so läuft ….
Nach dem Frühstück habe wir uns von Alex verabschiedet, er macht sich auf den weiten Nachhauseweg. Danke für den Einsatz, Alex !
Schön dranbleiben … es folgen wieder einige Bilder !
Carlo hat sich das kühle Blonde verdient !
215 km sind abgespult. Jetzt gibt es einen stärkenden Z’nacht und morgen geht es weiter ….
Nach einem weiteren Velowechsel ist Carlo auf dem Weg über den Fernpass.
Die Sonne scheint nicht nur, sondern brennt vom Himmel.
Wir fünf Begleiter – Michi, Martin, Antonia, Alex und Gudrun – wechseln uns in den zwei Fahrzeugen ab. Jeder übt sich in allen anfallenden Aufgaben.
Foto’s folgen ….
Carlo hat schon die erste kleine, aber heftige, Steigung hinter sich. Er ist sozusagen aufgewärmt 🙂
Pünktlich um 8 Uhr ist Carlo mit einem Lächeln gestartet.
Nach einem gemütlichen Frühstück sind wir und die Technik bereit – Navi’s, Laptop, iPad, W-Lan, Natel’s alles läuft …..
Ein Teil des Team’s hat sich heute Nachmittag in Vorarlberg getroffen. Antonia, Michi, Martin, Alex und Gudrun werden Carlo morgen um 08.00 Uhr auf’s Velo schicken …
Heute Abend gab es zur Vorbereitung österreichische Küche und die Vorbesprechung.
Carlo wird teilweise auf der Orginalstrecke des Race around Austria unterwegs sein. Und wir werden die Gelegenheit nützen, um die neue Technik zu testen.
Wie es uns ergeht, gibt es morgen in diesem Blog zu lesen !
Nach langem Warten ist mein neues Zeitfahrrad eingetroffen. Jetzt gilt es herauszufinden, wie die optimale Sitz-Position sein wird. Es soll eine Mischung von optimaler Aerodynamik, aber auch Komfort für lange Distanzen werden. Mit diesem Rad sollen dann 2016 die unendlichen Ebenen um Kansas bezwungen werden.
Alan Pons von pons.ch konnte das bestehende Team-Design sehr gelungen auf den Zeitfahrhelm übertragen. So ergibt der Helm nun mit dem Trikot eine harmonische Einheit.
Als Helm wurde der Giro Selector ausgewählt. Schon viele Zeitfahrgrössen vertrauten auf dieses Produkt. Fabian Cancellara ganz zu oberst.
In Action wird das dann in Zukunft etwa so aussehen…
Willkommen auf der neuen Bolg-Seite
Hier werden speziell während Rennen Einträge verfasst.