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Roger Federer ist das Comeback nach sechswöchiger Pause wegen einer Adduktoren-Verletzung gelungen. Federer gewann am Dienstag (28.08.) am US Open in New York gegen Lars Burgsmüller 6:4, 6:4, 6:4.Dieser Inhalt wurde am 28. August 2001 - 21:42 publiziert
Mit seiner Leistung war Roger Federer nicht voll zufrieden, "wichtig war aber vor allem, die erste Runde zu überstehen". Und das wurde gegen Lars Burgsmüller (ATP 72) nicht zum Spaziergang. Der 25-jährige Deutsche besass nach dem ersten Satz insgesamt zehn Breakmöglichkeiten. Aufschlag-Durchbrüche gelangen indes nur Federer.
Dieser Spielverlauf erinnerte stark an Federers erste Woche in Wimbledon, wo er gegen Malisse (2.Runde) und Björkman (3.Runde) in zwei Spielen sogar 32 Breakbälle hatte abwehren müssen.
Mental ist Federer trotz fehlender Matchpraxis wieder auf der Höhe. Federer: "Zum Glück habe ich eine gute Auslosung erwischt. Und bis zur 3.Runde sollte die Form dann wieder da sein."
Adduktoren kein Handicap
Die Adduktoren waren gegen Burgsmüller kein Handicap. Bei extremen Belastungen spürte Federer die Verletzung zwar noch, "aber das ist, glaube ich, normal". Andere Faktoren machten Federer mehr zu schaffen. Hitze und Luftfeuchtigkeit in Flushing Meadows waren erneut extrem.
Kratochvil vergibt möglichen Sieg, Bastl weiter
Beinahe wäre es am Freitag in der 2. Runde des US Open zu einem Schweizer Duell gekommen. George Bastl bezwang David Prinosil 6:4, 6:2, 6:4 und blieb nach drei Runden in der Qualifikation auch im vierten Spiel in Flushing Meadows ohne Satzverlust.
Bastl trifft in der 2. Runde auf den als Nummer 7 gesetzten Russen Jewgeni Kafelnikow, der gegen Michel Kratochvil in fünf Sätzen 1:6, 6:1, 5:7, 6:4, 6:4 gewann.
Mikaelian ausgeschieden
Für Marie-Gaïané Mikaelian wachsen die Bäume nach dem Erfolg vom Juli in Basel (Finalqualifikation) nicht in den Himmel. Beim ersten Auftritt seither und dem ersten Einzel an einem Grand-Slam-Turnier verlor sie mit 4:6, 3:6 gegen Lilia Osterloh (USA/WTA 48).
Die Niederlage war nicht zwingend: Osterloh war nicht besser, höchstens solider. "Vielleicht hätte ich etwas weniger Risiko nehmen sollen", haderte Mikaelian nach der Niederlage.
Die 17-Jährige ist ohne Coach nach New York gekommen. "Ein Trainer kostet viel Geld", sagen die Mikaelians.
swissinfo und Agenturen