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«De profundis clamavi»
(komponiert 1689)
Der Psalm 130 (Vulgata: 129) wird oft nach seinem Anfang «Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu Dir» in der lateinischen Form «De profundis» oder auch sechster Busspsalm genannt. Der Text gehört zu den traditionellen Totengebeten der katholischen Kirche und wird u. a. im Begräbnisritus rezitiert.
Dieses Werk aus der Reihe der «Grands Motets» ist wohl das bekannteste unter de Lalandes Kirchenkompositionen. Zahlreiche andere Komponisten haben diesen Psalm vertont, so Johann Sebastian Bach, Christoph Willibald Gluck oder auch Felix Mendelssohn-Bartholdy.
Lia Andres, Sopran
Die in Basel aufgewachsene Sopranistin Lia Andres legte ihre Matura mit dem Schwerpunktfach Musik 2005 in Basel ab. Die Begeisterung für das Singen begleitet sie seit ihrem 7. Lebensjahr, und so schloss sie 2013 mit dem Master in Musikpädagogik an der Schola Cantorum bei Evelyn Tubb ab. Seither setzt sie ihre Studien privat bei Jakob Pilgram und Roswitha Müller in Basel und Mariette Witteveen in Den Haag fort. Sie besuchte Meisterkurse bei Margreet Honig, Lina Maria Akerlund, Mariette Witteveen und Alessandro de Marchi.
Neben ihrer vielseitigen solistischen Konzerttätigkeit arbeitet sie als Gesangspädagogin und sie ist Mitglied im professionellen Vokalensemble larynx, im Barockensemble Voces Suaves, im Chor der Bachstiftung St. Gallen, beim La Cetra Vokalensemble und bei famm. Innerhalb ihres breiten Repertoires von Monteverdi bis hin zur zeitgenössischen Musik widmet sie sich besonders der Interpretation barocker Werke.
Melanie Veser, Alt
wurde in Zürich geboren und begann nach der Matura ihr Orgelstudium an der Musikhochschule Zürich in der Klasse von Rudolf Scheidegger (Grossmünster Zürich), das sie mit dem Lehrdiplom und nach weiteren drei Jahren Studium mit dem Konzertdiplom abschloss.
Parallel studierte sie Gesang bei Rudolf A. Hartmann und später bei Jane Thorner-Mengedoht, beide an der Musikhochschule Zürich. Auch das Gesangsstudium beendete Melanie Veser mit einem Lehrdiplom.
Konzerte als Mezzosopranistin führen sie durch die ganze Schweiz, nach Italien und Irland. Bis zu ihrem Wegzug aus Zürich war sie Dozentin für Gesang im Nebenfach an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK und unterrichtete Sologesang am Konservatorium Zürich.
Heute unterrichtet sie Sologesang an der Allgemeinen Musikschule Oberwallis in Visp.
Sie sang die Hauptrolle in Maurice Ravels Oper «Das Kind und die Zauberdinge» in Zürich, im Musical «Franz von Assisi» in Visp war sie in der Rolle der Erzählerin zu hören, und in der Uraufführung des Musicals «Martin» in Visp verkörperte sie die Seele. Im Februar 2020 sang und tanzte sie die Rolle der Inez im Musical «Zorro», ebenfalls ins Visp.