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Im Jahr 1987 wurde in Banks, Neuseeland, degradiertes Ackerland gekauft und in seinen natürlichen Zustand zurückversetzt. Als Botaniker hatte Dr. Hugh Wilson die Region untersucht und herausgefunden, dass auf der Halbinsel nur 1 % ihres alten Waldes für die Landwirtschaft abgeholzt worden war.
Der Plan des Hinewai Nature Reserve bestand darin, die Natur das Land in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzen zu lassen und die verlorene Artenvielfalt wieder zu regenerieren.
„Minimal-Interferenz-Management“ nannte Hugh die von ihm angewandte Methode, die es der Natur ermöglichte, die Kontrolle zu übernehmen und den Wald wieder in seinen ursprünglichen Zustand zu versetzen, ohne jemals eigene Bäume zu pflanzen. Anfangs konnten die einheimischen Pflanzen im Schatten des Stechginsters wachsen und verdrängten schließlich das „Unkraut“, das mangels Sonnenschein nach und nach verschwand.
Die örtliche Gemeinde war schockiert über seinen Plan. Einer der örtlichen Bauern hielt Hughs Plan damals für lächerlich und nur für „Narren und Träumer“, aber jetzt glaubt Hugh, dass es in der Gegend keinen einzigen Bauern gibt, der das Reservat nicht unterstützt. Ein 30-minütiges YouTube-Video mit dem Titel „Fools & Dreamers: Regenerating a Native Forest“ feierte 2019 Premiere. Der Dokumentarfilm erzählt Hugh Wilsons Geschichte und die Transformation des Hinewai Nature Reserve in den letzten drei Jahrzehnten. Den Dokumentarfilm kannst du hier ansehen:
Nach dem Kauf des ersten Grundstücks standen weitere Nachbarflächen zur Verfügung und heute umfasst der heimische Wald 1.500 Hektar. Die Vorteile der Kohlenstoffbindung sind dank des einheimischen Waldes zurückgekehrt und haben einen perfekten Lebensraum für die Rückkehr und Steigerung der Artenvielfalt geschaffen. Das Reservat ist für Naturliebhaber zum Genießen und Erkunden für die Öffentlichkeit zugänglich.