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Das klingt jetzt alles ein wenig unlogisch, aber bei genauerer Betrachtung ist es eigentlich sehr einleuchtend: Kanye West, selbsternannter Musikgott/-jesus und seit Kurzem Ehemann von TV-Starlet Kim Kardashian, trat am 4. Juli am Wireless Festival in London auf und sollte eigentlich nur das tun, was ein Musiker eben so tut – seine Songs performen.
Da Kanye West aber eine Meinung zu allem und jedem hat, nutzt er seine Stage-Zeit des öfteren auch, um politische Statements zu verbreiten, andere Leute zu unterbrechen oder einfach nur über sich selbst zu reden. Aktuell war Letzteres der Fall: 20 Minuten lang soll der Rapper laut «Daily Mail» eine Hasspredigt gegen die Modeindustrie gehalten haben, weil diese ihn diskriminiert. Und dabei eine mit Diamanten besetzte Maske getragen haben.
So soll er gesagt haben: «Ich werde keine Namen nennen, aber Nike, Louis Vuitton und Gucci: Diskriminiert mich nicht, weil ich ein schwarzer Mann bin, der Musik macht.» Und weiter: «Die Leute schauen mich an, als hätten sie ein Problem oder Ähnliches mit mir. (...) Was habe ich getan, ausser an mich selbst zu glauben?»
Das Ganze ging gefühlt eine Stunde. Für seinen Monolog erntete er zahlreiche Buh-Rufe. Und die, die nicht buhten, die machten sich aus dem Staub und auf Twitter Luft.
(lis)