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Der Schweizer Schriftsteller Andreas Münzner legt seinen zweiten Roman vor: «Stehle». Darin erzählt er die Geschichte eines Sonderlings und Aussenseiters namens Stehle, der eines Tages bei einem andern Mann aufkreuzt und dessen bürgerlich-normales Leben auf den Kopf stellt.
Stehles Lebensmaxime nämlich lautet: «Wir müssen wieder lernen zu verlieren».
Münzner wuchs in Thalwil bei Zürich auf, studierte Elektrotechnik und betrieb Sprachstudien (Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch). Er lebt als Autor und Übersetzer in Hamburg. Im Jahre 2000 erhielt er den Förderpreis für Literatur der Freien und Hansestadt Hamburg. Für seinen ersten Roman «Die Höhe der Alpen» wurde er mit dem Hermann-Ganz-Preis und dem Literaturförderpreis der Jürgen-Ponto-Stiftung ausgezeichnet.
Buchtipp:
Andreas Münzner: Stehle. Liebeskind Verlag, München 2008