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Karl Truninger, seit 1920 Wirt im Restaurant Krone, hat im Oktober 1930 einmal versucht, beim Bauernhaus Hertensteinstrasse 50 (abgetragen 1950) ein Güllentor zu öffnen. Dazu war er berechtigt, denn er bezog vom dortigen Bauern die Gülle für seinen Pflanzgarten. Es war bekannt, dass dieses sehr strenggängig war, daher stemmte er sich mit dem Fuss gegen die Mauer und zog am Tor, welches sich plötzlich öffnete und den Mann vollständig mit Gülle überschüttete. Er lief daraufhin güllentriefend zum alten (oberen) Schwellibad, welches zwar wegen Saisonende bereits ausser Betrieb und auch nicht mehr so schön wohlig warm war, und badete dort im nurmehr knietiefen und ziemlich kalten Wasser solange in den Kleidern, bis diese nicht mehr stanken. Danach ging er nach Hause und zog sich um. Eine Erkältung soll sich der wackere Mann dabei keine eingehandelt haben.