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Die Erzählung über die heldenhafte Burma-Reise des schwedischen Journalisten Bertil Lintner
(Myanmar damals) Fast zwei Jahre dauerte sie, die verrückteste Burma-Reise des schwedischen Journalisten Bertil Lintner. In den Jahren 1985–87 unternahm er diese Reise durch Nordburma. Gemeinsam mit seiner Frau Hseng Noung (einer gebürtigen Shan-Burmesin) und ihrem während der Reise geborenen Baby. Mehr als 2000 km legten sie zurück. Von Nagaland im Nordwesten Myanmars durch den Kachin-Staat im Norden bis in den Shan-Staat im Osten Burmas. Dieses zu Fuss, mit dem Velo, Jeep und – als die Gesundheit sehr angeschlagen war – auch auf dem Elefantenrücken. Danach wanderten sie nach China aus. Als erster Ausländer seit Jahrzehnten in dieser Region dokumentierte er dabei den Kampf der verschiedenen Freiheitsbewegungen in Burma um Unabhängigkeit von der Zentralregierung.
Die Reise ist in seinem Buch ‚Land of Jade: A Journey through Insurgent Burma‘ nachzulesen. Nach der Lektüre des Buches wundert es den Leser nicht, dass Lintner und seine Frau auf die schwarze Liste kamen und von Yangon zur ‚Persona non grata‘ erklärt wurden. Man muss schon sehr entschlossen sein, für seine Ziele Gesundheit (und Leben) zu riskieren, wenn man zu so einer Reise aufbricht.
Heute lebt Lintner mit seiner Familie in Chiang Mai, Nordthailand, und schreibt für verschiedene skandinavische Tageszeitungen. Als in Myanmar nicht erwünschte Person verfolgt er aber trotzdem die spannenden Entwicklungen, die sich derzeit in Myanmar abspielen. Denn ob Myanmar oder Burma: sein Herz ist dort.