Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03286.jsonl.gz/648

Das Automatendrehen beruht auf der Drehbewegung und geht auf die Töpferscheibe und die Drechselbank zurück.
Drehteile werden durch die so genannte spanabhebende Formgebung ab Metallstangen oder Drahtrollen hergestellt. Das Rohmaterial wird in die Drehautomaten eingeführt und durch eine Reihe von Werkzeugen geformt. Je nach deren Anzahl und Anordnung erhält man so Teile mit mehr oder weniger komplexen Formen.
Weitere Informationen: > Museum der automatischen Drehmaschinen und der Geschichte in Moutier.
Museum zur Geschichte des Schweizer Drehautomaten: Langdrehautomaten und kurvengesteuerte Drehmaschinen. Seit 1880 ist und bleibt Moutier das weltweite Zentrum für die Herstellung dieser genialen Drehmaschine, die damals die Welt der Uhrenherstellung revolutionierte.
1905 entwickelte der Gründer Alfred Lauener selbst einen kurvengesteuerten Drehautomaten.
Heute werden die kurvengesteuerten Drehmaschinen zunehmend von Maschinen mit numerischer Steuerung verdrängt. Diese sind bequemer und flexibler in der Handhabung und vor allem bei komplexen Bearbeitungsvorgängen wesentlich leistungsstärker. Kurvengesteuerte Drehmaschinen bewähren sich jedoch nach wie vor bei der Herstellung von einfacheren Teilen sowie sehr umfangreichen Serien.