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Nach den zwei Triumphen in der Abfahrt stellt das Swiss-Ski Team auch im ersten Super-G der Europacup-Rennen der Männer in Orcières den Sieger. Gilles Roulin triumphiert mit beinahe neun Zehntelsekunden Vorsprung. Arnaud Boisset holt als Dritter derweil seinen ersten Saison-Podestplatz.
Franjo von Allmen, Marco Kohler – und nun Gilles Roulin. Das Speed-Team der Männer im Europacup sorgt auch im dritten Rennen in Orcières für einen Schweizer Sieg. Nachdem die beiden Berner Oberländer am Sonntag und Montag jeweils ihre Siegpremiere im Europacup gefeiert hatten, triumphierte am Dienstag mit Gilles Roulin bereits ein erfahrener Siegfahrer auf entsprechender Stufe. Dabei konnte er nicht mal auf die Erfahrung auf der Abfahrt bauen, hatte er die beiden Abfahrtsrennen am Sonntag und Montag doch noch ausgelassen.
Roulin, der in dieser Saison bereits den Super-G in Wengen für sich hatte entscheiden können, distanzierte seine Konkurrenz in aller Deutlichkeit. Felix Hacker aus Österreich kam ihm mit einem Rückstand von 0.88 Sekunden noch am nächsten. Dahinter klassierte sich mit Arnaud Boisset (+1.26 s) ein weiterer Schweizer. Für ihn war es der insgesamt vierte Europacup-Podestplatz, der erste in der laufenden Saison.
Auch am Dienstag zeigten die Schweizer wieder eine hervorragende Teamleistung. Mit Josua Mettler auf Platz 5, Gaël Zulauf auf Platz 8, Marco Kohler auf Platz 9 und Christophe Torrent auf Platz 10 fuhren wiederum sechs Schweizer in die Top 10. Und das, obwohl im schwierigen Kurs die mit tiefer Nummer gestarteten Schweizer Franjo von Allmen, Lars Rösti, Rémi Cuche und Denis Corthay allesamt ein Tor verpasst hatten.
Sie alle haben die Chance, im zweiten Super-G in Orcières doch noch ein Resultat einzufahren. Nach einem Tag Pause am Mittwoch steht am Donnerstag der zweite Super-G an, der den Abschluss der Renntage in Frankreich besiegeln wird.