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Hollywoods erster schwarzer Superheld "Black Panther" übertrifft alle Erwartungen: Am ersten Wochenende nach seinem Kinostart, das wegen des President's Day ein Tag länger dauerte, spielte der Science-Fiction-Film umgerechnet 226 Millionen Franken ein.
Das gab der Branchendienst "Exhibitor Relations" am Mittwoch bekannt. Der Film des Comicimperiums Marvel übertraf damit den bisherigen Rekord zum President's Day, den 2016 der Actionfilm "Deadpool" mit Einnahmen in Höhe von 142 Millionen Franken aufgestellt hatte. Weltweit spielte "Black Panther" bereits 398 Millionen Franken ein.
Das Debüt von "Black Panther" mit Auslandseinnahmen in Höhe von 172 Millionen Franken "zerschlägt für immer den Mythos, dass vorwiegend schwarze Filme im Ausland kein Geld einbringen", sagte "Exhibitor Relations"-Analyst Jeff Bock. Der Filmkritiker Eric Kohn verglich die Bedeutung von "Black Panther" für die Rolle von Schwarzen im Film mit dem Oscar-gekrönten Drama "Moonlight". Das Marvel-Abenteuer werde voraussichtlich über Jahre den "Zeitgeist" prägen.
Bei "Black Panther" führte der afroamerikanische Filmemacher Ryan Coogler Regie. Auch die Besetzung besteht fast ausschliesslich aus schwarzen Schauspielern, darunter Oscar-Preisträgerin Lupita Nyong'o. Den Titelhelden spielt Chadwick Boseman.
In dem Film geht es um die afrikanische Nation Wakanda, die nie unter Kolonialherrschaft stand und technologisch weit entwickelt ist. Trotz ihrer selbst gewählten Isolation muss sie sich gegen Bedrohungen von aussen zur Wehr setzen. Auf der Branchen-Website "Rotten Tomatoes" erhielt "Black Panther" die besten Bewertungen aller bisher erschienenen Marvel-Filme.