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Queer durch den Regenbogen
von Appenroth, Max
In Queer durch den Regenbogen, einem einfühlsamen Roman von Max Appenroth, navigiert Ava, ein Teenager aus einer süddeutschen Kleinstadt, durch die Turbulenzen des Erwachsenwerdens und der Selbstfindung. Als Ava nach einem Kuss mit Paula bei einer Party entdeckt und daraufhin vor ihrer ganzen Schule zwangsgeoutet wird, beginnt eine Zeit des Schmerzes, der Ausgrenzung und des Mobbings. Doch Ava ist entschlossen, sich nicht unterkriegen zu lassen.
Der Weg führt sie nach Berlin, der Metropole, die Freiheit und einen Neuanfang verspricht. Dort, weit weg von den Fesseln der Kleinstadtmentalität, findet Ava nicht nur einen Ausbildungsplatz, sondern auch den Raum, ihre wahre Identität zu erkunden. Sie outet sich als trans und nimmt den Namen Leo an, womit ein weiterer Schritt in Richtung Authentizität vollzogen wird. Doch "Queer durch den Regenbogen" lässt erahnen, dass dies nicht das letzte Coming-out in Leos ereignisreicher Reise sein wird.
Max Appenroth verwebt in "Queer durch den Regenbogen" fiktive Elemente mit autobiografischen Erfahrungen, um eine Geschichte zu schaffen, die nicht nur Einblicke in die Herausforderungen gibt, mit denen queere Menschen konfrontiert sind, sondern auch die Widerstandsfähigkeit und das Wachstum feiert, die aus diesen Kämpfen hervorgehen können.