Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03465.jsonl.gz/842

Früchte Übersicht
In Brasilien wachsen unzählige tropische und subtropische Früchte in allen Größen, Formen, Farben und Geschmäckern! Nachfolgend wollen wir Ihnen diese ein wenig vorstellen!
Eine Gruppe von kleinen Früchten formen den kegelartigen Fruchtstand der Ananas. Auf seiner Oberseite formt sich eine Krone von harten, intensiv grünen Blättern, die man als “Bracteen“ bezeichnet. Der interne Teil des Fruchtkegels besteht aus saftigem, essbaren Fruchtfleisch, dessen Färbung nach der Reife zwischen gelblich weiss und tiefem Gelb variiert.
Die Abieiro ist eiförmig bis rund, von gelber Farbe, mit glatter Schale und präsentiert einen milchigen Latex, der nach dem Kontakt mit der Luft gerinnt. Das Fruchtfleisch ist von transparenter Konsistenz, weiss oder gelblich, schleimig und süss. Enthält im Innern einen bis vier glatte, schwarze Samenkerne.
Die Früchte der Açaí erscheinen in Rispen und sind von violetter, fast schwarzer Färbung, wenn sie reif sind. Sie sind kirschgross, von gerundeter, ovaler Form, und präsentieren sich rund um einen mittleren, harten Stiel. Auch sie erscheinen während des ganzen Jahres, verstärkt allerdings zwischen Juli bis Dezember.
Die Araticum oder Grafen-Frucht ist kugelförmig oder etwas länglich, hat zahlreiche Samen, die auf weissem, wässrigen und weichen Fruchtfleisch angeordnet sind, umhüllt von einer gelblich–grünen Schale, glatt oder bedeckt von fleischigen Schuppen. Trägt Früchte während des gesamten Jahres.
Eine wilde Pflanze, selten kultiviert – wird dann meistens als ornamentaler Baum in Parks angebaut, besonders die “Aroeiras“ von kleinerem Wuchs, die ebenfalls in einem grossen Teil des brasilianischen Territoriums, von Pernambuco bis nach Rio Grande do Sul vorkommen.
Der Kakaobaum bevorzugt tiefe Böden von durchlässigem Charakter, sehr fruchtbar oder gut gedüngt, und er braucht Schatten. Der Anbau sollte während der Regenzeit stattfinden. Der Kakaobaum, nur von geringer Höhe, wuchs ursprünglich wild innerhalb des tropischen Regenwaldes, geschützt vor der brennenden Sonne.
Verwandt mit der Pitanga (Eugenia uniflora – Surinam-Kirsche), der Araça (Eugenia stipitata) und der Uvaia (Eugenia uvalha), präsentiert sich die Cagaita als eine kleine, runde Frucht von hellgelber Farbe. Sie hat eine feine Schale, einen säuerlichen Geschmack und ist recht saftig – in ihrem Innern zirka 90% Saft.