Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03537.jsonl.gz/269

In der kühlen Jahreszeit schmeckt vielen Menschen ein schöner Rotwein besser als ein leichter Weisser.
Die Tage werden wieder kürzer, die Abende kühler und die Grill-Abende seltener. Wir nehmen langsam Abschied von Rosé- und fruchtigen Weissweinen und freuen uns auf passende Weine für kühlere Tage.
Die Tatsache, dass Rotwein in der Regel mehr Alkohol hat und selten gekühlt getrunken wird, sorgt dafür, dass der Rote in der kühleren Zeit wohlige Wärme spendet und ein Gefühl von Geborgenheit vermittelt. Guter Rotwein bietet ein hohes Mass an Komplexität und Tiefe.
Da liegt an seiner Textur. Da Rotweinmost in der Regel für mehrere Tage im Kontakt mit den Traubenschalen bleibt, werden Tannin-Verbindungen und Farbstoffe aus den Schalen gelöst. Würde man diesen Kontakt nur sehr kurt oder gar nicht zulassen, hätte man einen Blanc de Noir oder Weissherbst; das ist ein Weisser oder Rosé, der aus roten Trauben hergestellt wird.
Wichtig ist es, ob der Wein starke oder weniger starke Tannine, Säure und Dichte hat, um daraus zu folgern, zu welchem Gericht wir den Wein kombinieren können.