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Das Wichtigste in Kürze
- Derek Chauvin wird des Mordes an George Floyd für schuldig befunden.
- Das Urteil sorgt unter den Sportstars für viel Freude.
- LeBron James und Co. haben sich oft für die «Black lives Matter»-Bewegung eingesetzt.
«Liebe gewinnt»
Die japanische Weltklassetennisspielerin Naomi Osaka hatte sich in den vergangenen Monaten immer wieder für die «Black lives Matter»-Bewegung eingesetzt.
Sie schreibt: «Ich wollte einen Tweet zur Feier des Tages schreiben. Aber dann wurde ich von der Traurigkeit getroffen, weil wir etwas feiern, dass so klar ist wie der Tag. Der Fakt, dass wir unseren Atem anhalten vor dem Ergebnis, sagt viel aus, wie viel Ungerechtigkeiten schon vorgekommen sind.»
Auch viele Mannschaften wie die Los Angeles Lakers, die Minnesota Timberwolves, die New England Patriots oder die New Orleans Saints und Profi-Ligen wie etwa die NFL, die NBA und die MLS reagieren auf das Urteil.
Man sei erfreut, dass der Gerechtigkeit offenbar Genüge getan worden sei. So heisst es in der gemeinsamen Mitteilung von NBA-Boss Adam Silver und der Chefin der Spielergewerkschaft NBPA, Michele Roberts. Es gebe aber auch noch viel Arbeit zu tun.
George Floyd stirbt bei Festnahme
Der 46 Jahre alte George Floyd war am 25. Mai vergangenen Jahres in Minneapolis bei einer Festnahme ums Leben gekommen. Videos dokumentierten, wie Polizisten den unbewaffneten Mann zu Boden drückten.
Chauvin presste dabei sein Knie gut neun Minuten lang auf Floyds Hals, während dieser flehte, ihn atmen zu lassen. George Floyd verlor der Autopsie zufolge das Bewusstsein und starb wenig später.
Floyds schockierender Tod führte landesweit zu Demonstrationen. Und löste eine Debatte über systemischen Rassismus, Ungleichbehandlung und Polizeibrutalität gegen Schwarze in den USA aus.
Insbesondere Spielerinnen und Spieler aus den Basketballligen WNBA und NBA haben ihre Plattform für Forderungen nach Gerechtigkeit genutzt.