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Eine gravierende Fehlentscheidung des Video-Assistenten hat Einfluss auf den Ausgang der australischen Fussball-Meisterschaft genommen.
Obwohl vor dem einzigen Treffer durch Kosta Barbarouses (9.) im Final zwischen den Newcastle Jets und Melbourne Victory gleich drei Spieler im Abseits standen, erklärte der Schiedsrichter das Tor nach einer Überprüfung für gültig. Melbourne gewann das Endspiel mit 1:0 und sicherte sich den A-League-Titel.
Hawkeye-System funktionierte nicht
Wie der Verband mitteilte, war technisches Versagen der Grund für die Fehlentscheidung. «Unsere Untersuchungen haben ergeben, dass dem Video-Assistenten aufgrund eines technischen Fehlers nicht die nötigen Kameraeinstellungen zur Verfügung standen, um die vorliegende Abseitsstellung zu erkennen», hiess es in einem Statement des Verbandes.
Demnach sei die Software des technischen Dienstleisters Hawkeye ausgefallen. Als die nötigen Kameraeinstellungen schliesslich vorlagen, war das Spiel bereits fortgesetzt und das Tor für gültig erklärt worden.