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Zwar beruhen die Daten der für die aktuelle Swisscanto-Studie erhobenen Daten auf den Bilanzen per 2007, doch lassen sich auf dieser Basis unter Annahme einer weitgehenden Konstanz der Anlagestruktur aufschlussreiche Aussagen über die gegenwärtige Finanzierungssituation der schweizerischen Vorsorgeeinrichtungen machen. Peter Bänziger, Leiter Asset Management und Institutionelle Kunden der Swisscanto, hat in seinem Beitrag entsprechende Schätzungen vorgenommen. Er stellt fest, dass unter der genannten Voraussetzung die Pensionskassen im laufenden Jahr bis Ende November im Durchschnitt einen Vermögensverlust von 10 Prozent hinnehmen mussten. Je nach Asset Allocation variieren die Einbussen zwischen 0 und 18 Prozent. Das hat entsprechende Konsequenzen für die jeweiligen Deckungsgrade, welche auch bei einer Reihe von privaten Kassen unter die Limite von 90 Prozent gesunken sind, was zwingend Sanierungsmassnahmen auslöst. Erfreulicherweise weisen aber über 70 Prozent der privaten Kassen noch einen Deckungsgrad von über 100 Prozent auf.
Bemerkenswert sind die mittelfristig erzielten Renditen. Über die Periode 2000 bis 2007 klaffte bereits eine Lücke zwischen Sollrendite und realisierter Rendite von rund 2 Prozent pro Jahr. Die jährlich fehlende Rendite über diese Periode dürfte sich nun auf 3 Prozent pro Jahr erhöht haben. Als Sollrendite zur Konstanthaltung des Deckungsgrads nannten die Vorsorgeeinrichtungen in der Umfrage nämlich mehrheitlich Werte zwischen 3.8 und 5 Prozent.