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Die Wohnbauten an der Genter Strasse in München regen auch heute noch an, das eigene Wohnen innerhalb des modularen Rasters mitzuformen.
Die Wohnbauten an der Genter Strasse in München regen auch heute noch an, das eigene Wohnen innerhalb des modularen Rasters mitzuformen.
Der Entwurf zur Habitat 67 von Moshe Safdie wirkte wie eine der utopischen Grosswohnstrukturen der 1960er Jahre - als Wohngebäude ist sie bis heute ein Erfolg.
Einsam steht der 1972 fertiggestellte, 13-stöckige Doppelturm, an dem 144 graue Module mit Bullaugen angebracht sind, heute in Ginza, dem Vergnügungsviertel von Tokio. Ursprünglich als Wohn- und Büroturm genutzt, gleicht der Nakagin Capsule Tower heute einem rostenden Raumschiff, das in einem Meer gleichförmiger Bürogebäude gestrandet ist.
Vasen und Wohnbauten, Marmortische, Kirchen, Glashängeleuchten und vorgespannte Tragwerke umfassen das vielseitige und umfangreiche Werk Angelo Mangiarottis. Die Idee des industriellen Produktionsprozesses wird zur Grundlage seiner formstarken Bauten.
Elementierung, Vorfertigung und Montagebau waren auch in der Schweiz wichtige Themen in der Architektur der 1960er-Jahre. Die Werke von Franz Füeg und Fritz Stucky prägen unter anderen diese Zeit.
Die Modulbausysteme von Bauart feiern grosse Erfolge im Schulwesen, weil sie eine intelligente und technisch ausgereifte Lösung für ein immer gleiches Problem bieten: Sie erlauben Behörden, kurzfristig, schnell, einfach und flexibel auf sich verändernde Schülerzahlen zu reagieren.
Modulares Bauen lotet neue Möglichkeiten aus. Das zeigte sich schon bei Jean Prouvé, einem frühen Vertreter dieser Bauweise.