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Die EU ist stolz darauf, jedes Jahr Milliarden in die Staaten Osteuropas zu überweisen, um dort die Gesellschaft und die Wirtschaft zu entwickeln. Jetzt hat Andre J. Babis, der Ministerpräsident Tschechiens, darauf hingewiesen, dass aus seinem Land jährlich Dividenden in der Höhe von 10 Milliarden Euro in den Westen überwiesen werden. In Polen seien es sogar 25 Milliarden Euro jährlich.
Nichts ist gratis im Leben, nicht einmal der Tod. Mit dem EU-Finanzausgleich in andere Staaten werden die Voraussetzungen geschaffen, dass die EU-Konzerne dort überhaupt investieren und Dividenden beziehen können.
In der Schweiz ist es nicht anders. Seit Jahrzehnten wird nicht mehr publiziert, welche Dividenden ausländische Konzerne und Investoren aus der Schweiz beziehen. Es müssen jährlich hunderte von Milliarden Franken oder US-Dollars sein. Zuletzt, erinnere ich mich, war es vor dreissig Jahren, dass durch einen Irrtum publiziert wurde, was US-Konzerne aus der Schweiz jährlich beziehen. Es waren über 30 Milliarden Franken jährlich. Heute gehören die 150 grössten Schweizer Firmen mehrheitlich ausländischen Aktionären. Wer Zeit hat, möge ausrechnen, was die Erträge ihrer Investments sind.