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Vor über 160 Jahren begannen sich Schweizer Cevi Gruppen für Anliegen und Bedürfnisse von Angehörigen der Armee zu engagieren.
Die Wurzeln gehen auf ein Jugendwerk zurück, welches 1844 in London auf die Initiative von George Williams, einem jungen Handelsgehilfen, seinen Anfang nahm. Ihm und seinen Freunden war es ein Anliegen, jungen Menschen ganzheitlich, das heisst an Leib, Seele und Geist zu dienen und zur Seite zu stehen. Die in Jesus Christus offenbar gemachte Liebe Gottes schloss ja auch alle Bereiche des Lebens mit ein. Rasch fand der Gedanke zur Gründung solcher «Christlicher Vereine Junger Männer» in der Schweiz Anhänger. Zu Ihnen gehörte zum Beispiel der Genfer Henry Dunant, der spätere Gründer des roten Kreuzes.
Die Aktivitäten des CMS begannen 1856, als Cevi - Gruppen während der Neuenburger Wirren ihre eigenen Räume für die Truppen öffneten, welche zum Grenzschutz aufgeboten waren. So zum Beispiel 1860 als wegen des angespannten Verhältnisses mit Frankreich eidgenössische Truppen nach Genf verlegt wurden. Die Angehörigen des Zürcher Bataillons 5 fand in den Lokalen der Genfer Vereine offene Türen. Auf diese Weise entstanden die ersten Lese-, Schreib- und Soldatenstuben. Während fast fünfzig Jahren setzten sich Cevi Lokalvereine für die Soldaten ein.
1913 erfolgte die Gründung der Militärkommission der CVJM der deutschen Schweiz, womit eine notwendige Zentralisierung mit einer landesweiten Koordination begann.