Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03417.jsonl.gz/2639

Die Zahl der Fluggäste habe um ein Fünftel auf 17,6 Millionen zugenommen. Im Vergleich zur Lufthansa ist Etihad klein: Mit der Kranich-Linie und ihren Töchtern wie Austrian Airlines oder Swiss flogen vergangenes Jahr 108 Millionen Passagiere.
Europäischen und amerikanischen Fluglinien ist das rasante Wachstum von Etihad oder Emirates aus Dubai ein Dorn im Auge. Sie werfen den Rivalen vom Persischen Golf vor, dank staatlicher Unterstützung unfaire Vorteile zu haben. Die Fluglinien bestreiten das.
Seit November 2013 besitzt Etihad einen Drittel der Anteile der Tessiner Fluggesellschaft Darwin Airline. Die Darwin Airline wurde danach in Etihad Regional umbenannt.
Weiter hält Etihad 30 Prozent an der deutschen Air Berlin und kooperiert mit Air Alitalia und der irischen Aer Lingus. Die Air Serbia wird von Etihad kontrolliert, obwohl die Araber an ihr nur 49 Prozent halten.
Gleichzeitig baute der dritte im Bunde der schnell expandierenden arabischen Fluglinien Qatar Airways seine Position in Europa aus. Qatar erhöhte den Anteil am IAG-Konzern, hinter dem British Airways und Iberia stehen, auf unter zwölf Prozent von zuvor knapp zehn Prozent.
cp/
(AWP)