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Es resultierte noch ein Fehlbetrag von 23,6 Mio CHF. In der entsprechenden Vergleichsperiode wurde ein Verlust von rund 118 Mio CHF geschrieben, dies vor allem aufgrund von negativen Wertveränderungen des Immobilienparks.
Der Mietertrag ging auf 9,3 Mio CHF von 11,3 Mio im Vorjahr zurück. Züblin, mit Immobilien in der Schweiz und in Deutschland, führt den Rückgang in einer Mitteilung vom Mittwoch auf Liegenschaftsverkäufe sowie den EUR/CHF-Währungseffekt zurück.
Die Leerstandquote reduzierte sich im Portfolio Schweiz auf 12,8% von 13,6% und auf 7,2% von 8,4% im strategischen Portfolio in Deutschland. Diese operativen Verbesserungen und das Marktumfeld hätten zu positiven Neubewertungseffekten in der Höhe von 4,4 Mio CHF geführt.
Die Eigenkapitalquote wird mit 5,5% ausgewiesen. Per Ende des vergangenen Geschäftsjahres kam diese bei 4,8% zu liegen, womit Bilanzsanierungsmassnahmen notwendig wurden. Für die an einer ausserordentlichen Generalversammlung in der Folge beschlossene Kapitalerhöhung rechnet Züblin mit einem Nettoerlös von 70 Mio CHF, wie es in einer weiteren Mitteilung vom Mittwoch heisst.
Dabei wird den bisherigen Aktionären je gehaltener Namenaktie ein Bezugsrecht zugeteilt, wobei ein Bezugsrecht zum Bezug von 24 neuen Namenaktien gegen Bezahlung des Bezugspreises von 0,05 CHF pro neue Namenaktie berechtigt. Die Bezugsrechte können vom 13. November bis am 24. November 2015 an der SIX gehandelt werden.
Die Rekapitalisierung werde voraussichtlich "bis im Dezember" abgeschlossen sein. Die Massnahme werde vollständige durch die Beteiligungsgesellschaft Lamesa von Züblin-Hauptaktionär Victor Vekselberg garantiert.
Bei Züblin ist Vieles im Umbruch, seitdem der russische Investor Vekselberg im Sommer 2014 das Managementteam und den Verwaltungsrat teilweise durch eigene Leute ersetzt und eine neue Strategie vorgegeben hat. Züblin fokussiert sich seitdem auf die strategischen Liegenschaften in der Schweiz und in Deutschland.
Im Ausblick auf die weitere Geschäftsentwicklung zeigt man sich wenig konkret. Der Fokus liege in der zweiten Jahreshälfte 2015/16 auf einer erfolgreichen Kapitalerhöhung, der weiteren Umsetzung der neuen Strategie und der Stärkung des Kernportfolios in der Schweiz und in Deutschland. "Wir sind zuversichtlich, dass diese Massnahmen das Unternehmen stabilisieren und es Züblin erlauben, in den kommenden Jahren Werte für seine Aktionäre zu schaffen."
(AWP)