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Ralph Weber über politische Experimente in China
Ralph Weber hat einen Vortrag über politische Experimente in der Volksrepublik China gehalten. Der Assistenzprofessor für European Global Studies sprach am 4. September am Centre for the Study of Developing Societies in Delhi.
Die Veranstaltung hatte den Titel "On Deliberation without Democracy and Property without an Owner". Weber ging in seinem Vortrag auf zwei Versuche ein: Das Modell der "deliberativen Demokratie" in Zeguo und die parallele Entwicklung öffentlicher und privater Unternehmen in Chongqing. Obwohl das Projekt in Zeguo deutlich mehr mediale Aufmerksamkeit erhalten hat, argumentierte Weber, dass die Idee der in Mini-Öffentlichkeiten verlagerten deliberativen Demokratie wenig zukunftsweisend sei. In Chongqing jedoch werde versucht, die optimale Mischung zwischen öffentlichem und privatem Besitz zu finden - eine Idee, deren Zeit womöglich gekommen sei.
Das Centre for the Study of Developing Societies (CSDS) ist ein Institut für Sozial- und Geisteswissenschaften in Delhi, Indien. Dort wird vornehmlich zu Fragen der Entwicklungsstudien und des gesellschaftlichen Fortschritts geforscht.
Ralph Weber ist Assistenzprofessor für European Global Studies am Europainstitut der Universität Basel. Zu seinen Forschungsinteressen zählen methodologische und begriffliche Aspekte sprach- und kulturübergreifender Forschung, komparative Philosophie, chinesische politische Philosophie, chinesische Politik sowie Konfuzianismus.
Impressionen von der Veranstaltung: