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Das Zweier-Mannschaftszeitfahren, von den Sechstagerennen her auch bekannt als «Américaine», stand letztmals vor 13 Jahren im olympischen Programm. 2004 in Athen hatten Bruno Risi und Franco Marvulli mit Silber in dieser Disziplin für die letzte Schweizer Olympia-Medaille auf der Bahn gesorgt.
Robin Froidevaux und Théry Schir waren in Tokio mit dem Ziel angetreten, immerhin ein Diplom zu gewinnen, was ihnen souverän gelang. Die WM-Achten blieben immer in Tuchfühlung mit den Besten, ohne jedoch in den Kampf um die Medaillen eingreifen zu können. Nach 200 Runden und total 50 km beendeten die Waadtländer den von vielen Stürzen geprägten Wettkampf mit dem Siegerduo in der Nuller-Runde. Mit den lediglich acht gewonnenen Punkten bei den Zwischensprints reichte dies unter 16 gestarteten Teams zum 7. Schlussrang.
«In einem solch gut besetzten Rennen unter die ersten acht zu kommen, war ein hohes Ziel. Ich bin froh, dass wir es geschafft haben», gab sich Schir zufrieden. Der 28-Jährige war als Siebter im Omnium und Mitglied des achtplatzierten Bahnvierers an allen drei Schweizer Diplomen beteiligt.
Gold an Weltmeister Dänemark
Olympiasieger im Madison wurden die Dänen Lasse Norman Hansen und Michael Mörköv. Die Weltmeister wurden im Izu Velodrome ihrer Favoritenrolle gerecht, auch wenn es am Schluss nochmals knapp wurde. In der Endabrechnung machten drei Punkte den Unterschied aus. Silber sicherte sich das britische Duo Ethan Hayter/Matthew Walls vor den punktgleichen Franzosen Benjamin Thomas/Donovan Grondin.