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Sweeney Todd: The Demon Barber of Fleet Street (2007)
Sweeney Todd: Der teuflische Barbier aus der Fleet Street
15 Jahre sind vergangen, seit der damals glückliche Barbier Benjamin Barker (Johnny Depp) mit seiner Frau Lucy (Laura Michelle Kelly) und dem Töchterchen durch den Markt spazierte und einmal mehr die Aufmerksamkeit des Richters Turpin (Alan Rickman) auf sich zog. Die Schönheit Lucys liess den verliebten Richter dazu bringen, den Barbier von Polizisten zusammenschlagen zu lassen und zu einer langjährigen Gefängnisstrafe in fernen Kolonien zu verbannen. Lucy nahm sich aus diesem Grund, so erzählte man sich, das Leben, und Töchterchen Johanna kam in die Obhut des Richters.
Nun kehrt ein Mann auf einem Schiff zurück in die Stadt seines Verderbens. Er nennt sich Sweeney Todd (Johnny Depp) und Rache treibt ihn an. Er will die Verantwortlichen des damaligen Vorfalls finden und bestrafen. Mit ihm kommt auch der junge Anthony (Jamie Campbell Bower) nach London, der sich bald in eine hübsche, blonde und junge Frau verliebt.
Sweeney Todd nistet sich bei Mrs. Lovett (Helena Bonham Carter) ein. Die macht zwar die ekligsten Pies in ganz London, aber oberhalb ihres Ladens findet der Meister seine alten "Freunde", die Rasiermesser, wieder, mit denen er seine Rache vollenden will.
Doch wie kommt man an einen Richter ran? Genau: Indem man sich selbst in den Mittelpunkt stellt. Das macht Todd mittels eines Duells mit dem Strassenhändler und Barbier Adolfo Pirelli (Borat Sacha Baron Cohen) und des sich daraus ergebenden Bekanntheitsgrades. Irgendwann muss der Richter auf diesen neuen und gnadenlos guten Barbier aufmerksam werden. Denn bisher hat sich noch niemand über ihn beklagt.
Kein Wunder, denn Sweeney Todd schneidet seinen Kunden mit Vorliebe die Kehle durch, und Mrs. Lovett findet so eine tolle Variante, ihre schlechten Pies aufzumotzen. Bis eines Tages tatsächlich Richter Turpin vor der Tür steht...
Text: OutNow.CH (muri)
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Film-Informationen
Deutscher Titel: Sweeney Todd: Der teuflische Barbier aus der Fleet Street
Französischer Titel: Sweeney Todd, le diabolique barbier de Fleet Street
Kinostart: 21.02.2008
Verleih: Warner Bros. Switzerland
Darsteller: Johnny Depp, Helena Bonham Carter, Alan Rickman, Timothy Spall, Sacha Baron Cohen, Jamie Campbell Bower, Laura Michelle Kelly, Jayne Wisener, Ed Sanders, Gracie May, Ava May, Gabriella Freeman, Jody Halse, Aron Paramor, Lee Whitlock, Nick Haverson, Mandy Holliday, Colin Higgins, John Paton, Graham Bohea
Kommentare zum Film
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49 Kommentare
endlich habe ich den Film auch gesehen, bekam ihn auf blueray ausgeliehen und hei, ich glaub den schau ich morgen grad nochmal. Herrlich teuflisch und Johnny kann sogar singen!!!
Und was soll der Käse von wegen Helena sei keine Schönheit..? DAS ist ja mal eine Frau, eine mit Charakter, einer wahnsinnigen Ausstrahlung und sie ist auch rein äusserlich sehr hübsch, ich weiss gar nicht was ihr habt.
Aber wie Johnny diesen dämonischen Schlächter spielt ist ja wohl einfach nur grandios, fantastisch und einfach nur genial. Ich war schon immer ein Fan von Johnny Depp aber mit diesem Film und dieser grandiosen Leistung ist er nochmal eine Etage höher in meiner Beliebtsheitsliste gekommen.
hm... jetzt bin ich wirklich verwirrt. ich muss mal auf der CD nachgucken.
Zitat pb (2008-11-03 18:07:02)
das mit dem bonejangles wusste ich. ich habe einfach nicht rausgefunden, wer für depp sang, darum meine annahme...
ehrlich: depp singt nicht selber in corpse bride.
nein, du irrst dich garga, in corpse bride singt danny elfman den bonejangles. depp gibt Victor Van Dort.
Aber Danny Elfman singt in Nightmare Before Christmas den Jack Skellington, während Chris Sarandon ihm die gesprochene Stimme leiht.
Zitat pb (2008-08-12 08:29:10)
ich glaube, da irrst du dich. bei "sweeney todd" wurde ja ein grosses trara darum gemacht, dass burton depp gecastet hatte, bevor irgendjemand ihn je singen gehört hatte...
habe "corpse bride" nicht gesehen, aber offenbar singt dort nicht depp... könnte danny elfman himself sein...
wie weiter oben geschrieben bin ich gleicher meinung. wer depp hier eine schlechte stimme attestiert, braucht dringend musikunterricht!
Zitat kat (2008-07-11 13:11:00)
man kann und darf ja von dem streifen halten, was man will, aber obiges statement ist absoluter quark. jeder, der auch nur ein bisschen etwas von gesang versteht wird zugeben müssen, das depp sehr gut singt und eine gute stimme hat...
ansonsten: bisschen viel gesang, aber fantastisch stimmungsvoll (burton halt), depp & bonham carter mit viel verve und eine bitterböse story... hat mir gefallen.
So endlich habe ich den Streifen auch mal gesehen. Wollte den Film eigentlich schon im Kino begutachten. Aber als ich gehört habe, dass es ein Musical ist änderte ich meine Pläne. Ich habe noch nie etwas von dem Herrn Todd gehört. Musical sind nicht so mein Ding.
Sweeney Todd konnte im Pluspunktbereich genau dass erfüllen was ich erwartete. Sehr düstere Atmosphäre, tolle Kostüme und guten Schauspielern. Doch leider war da das viele Gesinge. Was für mich den Film immer wieder abbremste. Ich kann aber diese hohe Wertung verstehen und warum er so gut sein soll.
Tim Burton der Meister des Morbiden, Abstrakten und Makabren, hat wieder zugeschlagen! "Sweeney Todd" basierend auf den gleichnamigen Musical, hatte weniger Zulauf, als das Feel - Good - Musical "Mamma Mia!", was wohl daran lag, das Johnny Depp in einer sehr düsteren Rolle glänzt und der Film in dunklen Bildern erstrahlt. Für die Hoffnung gibt es keinen Platz, denn die Figuren laufen alle in ihr Verderben. Depp meistert die Rolle des kehlenschlitzenden Barbiers mit eleganter Bravour und lässt sogar seinen teils doch sehr überbewerteten Jack Sparrow vor Neid erblassen. Depp wird nie wirklich der Blockbuster - Star sein wie Mr. Pitt oder Smith, denn dafür hat er eindeutig zu viele Ecken und Kanten, wagt vielmehr und lässt sich bei der Wahl seiner Rollen nicht von einem bestimmten Erfolgsquotienten beeinflussen.Somit war es mal wieder eine grosse Freude, Depp in so einer so einer schön tragisch düsteren makabren Rolle zu sehen.Helena Bonham Carter, Tim Burtons Frau und neue Muse, spielt ebenfalls erstklassig als Mrs. Lovett. Alan Rickman, der ach so vermeintliche Bösewicht kommt leider viel zu kurz und fungiert doch nur als logischer Antrieb für Sweeneys Bluttaten. Übrigens die blutigen Morde, sind überraschenderweise heftig und theatralisch ausgefallen und haben mich wirklich erschreckt, in ihrer Intensität. "Sweeney Todd" hätte mehr Aufmerksamkeit verdient gehabt, als so manch anderer wirklich aufgeblasener Popcornfilm. Burton ist einer der wenigen Kreativen, der sein eigenes Ding macht.:o)
Zitat euros (2008-08-12 12:08:36)
Zitat euros (2008-08-12 12:08:36)
Jup, Film war gut und stimmig, aber der Gesang nimmt viele Reize raus.
Mich hat der ganze Singsang nicht so richtig überzeugt ...
I refus to call him "Depp"! :o)
oh mann, ich werde alt.
Zitat pb (2008-08-12 08:29:10)
Zitat muri (2008-07-11 15:27:09)
das beste musical seit Nightmare Before Christmas! schöööön schaurig blutrünstig. ich geh jetzt ein paar fleischpasteten kaufen zum znüni... :-p
Was für ein Spektakel. Der Film hat mich wirklich in seinen Bann gezogen. Heute morgen habe ich mir erstmal den Soundtrack bestellt. Konnte überhaupt nicht mehr aufhören die kleinen "Vorschau"-Elemente anzuhören.
Die Darstellung von Johnny Depp und Helena Bonham Carter war gradios schaurig schön. Ich kann mich an dieser Frau überhaupt nicht satt sehen, so interessant ist Ihre Person (IMHO). Wirklich - wie oben schon erwähnt - ein Unterschied zu den sonst üblichen Hollywood-Schickerias.
Dann ging mir das "Johanna I feel you, Johanna I steal you" wirklich unter die Haut, was für eine schöne Romanze. *tsts*
Der Darsteller des Richters war einfach nur klasse (ich fand auch den Gesang erträglich - "a shave" ;-) ebenso wie der Darsteller des kleinen Jungen der die Verkaufsshow veranstaltete. Hier faszinierte mich auch der Gesang - es war einfach schön!
Ich werde mich jetzt erstmal auf die Suche nach diesem, und anderen Burton Filmen auf DVD machen, da ich schon lange plane mir diese ins Regal zu stellen ;-)
See you
BooBee
Peter Ustinov in Quo Vadis? beim Anblick der singenden Christen: "More singing?!"
[Editiert von El Chupanebrey am 2008-07-25 12:50:11]
tja was soll man sagen?
ich liebe es
johnny depp steckt die typen die das musical auf der bühne singen locker in die tasche (schon ein paar angesehen)
ein grossartiger Film und wenn man den kleinen Horror einschlag verkraften kann ein Muss fürs filmregal ^^
*huch* mir hat der Film extrem gut gefallen und auch Depps Stimme passt IMO toll zum ganzen Film. Auch die Tatsache, dass es ein Grusical ist und man die Sonne kaum sieht, die fröhlich tanzenden Menschen beiseite lässt und das Ganze recht makaber aufzieht, fand ich sehr gut.
Ich weiss natürlich (noch) nicht, ob die DVD verschnitten ist, aber mir ist damals beim Kinofilm nicht gross was aufgefallen, das gestört hätte. Oder ich war so in der Story drin, dass ichs nicht gemerkt habe. Kann natürlich sein. ;-p
Ich freu mich drauf, die DVD dazu zu gucken...
» Filmkritik: Ein buntes, fröhliches Kindermärchen
Sagt mal, könnte man statt den gelben Sternen hier nicht solche einführen: ? ;)Würde besser zum Charakter des Films passen.
Zitat countrycrazy_25 (2008-04-19 14:43:04)
Brrr... Bloss nicht...
[- wie oft kann man denn Johnny Depp an ein Fenster stellen und ihn verträumt/rachesinnend herausschauen und singen lassen?
Nicht oft genug!!!!!!!!!!!
Nein Spass beiseite, ich bin absolut begeistert von diesem Film. Habe ihn insgesamt 4 x im Kino gesehen und seit ich ihn auf DVD (aus den USA bestellt) habe, auch schon wieder 5 x.
Johnny Depp ist S U P E R ! Helena Bonham Carter's Mrs. Lovett ist herrlich, pragmatisch, weiss das es im Leben kein Platz für Gefühlsduseleien hat. Die einzigen Gefühle die sie ihrem Charakte entsprechend aber auch offen zugibt ist ihre schon immer vorhandene Liebe zu Benjamin Barker/Sweeney Todd.
Ich finde den Film gar nicht so gruselig. Durch die übertriebene Quantität Blut die fliesst, wird es schon etwas ins Lächerliche gezogen. Wo der Film extrem stark ist, ist im Bereich schwarzen Humor. Ich vergröle mich jedesmal. Will Euch jetzt nicht spoilen falls Ihr ihn noch nicht gesehen habt. Aber achtet auf die Wortspiele, Mrs. Lovett's Lied "Worst Pies in London", Johnny Depp's Darstellung während dem Lied "By The Sea". Herrlich diese Persiflage/Hommage an Slapstick Helden der Stummfilmzeit.:-)8-)
Der Gesang ist gewaltig. Die Intensität welche Johnny Depp dem vom Leben gezeichneten halbwahnsinnigen Barbier geben kann ist schlicht und ergreifend höchste Schauspielkunst. Dass er eine gute Stimme hat, wusste ich immer, man muss ihm nur zuhören, wenn er redet, es gibt wohl kaum einen anderen Schauspieler, der nur alleine mit seiner Stimme soviel aussagen kann. Hätte nebst dem Golden Globe dringendst den Oscar bekommen sollen, seine Leistung ist um einiges höher einzustufen als die Daniel Day-Lewis'. muss.
hut ab, dass die guten selbst gesungen haben, fand ich kewl, auch wenn sie halt keine sehr tragenden stimmen haben.
die bilder sind erste sahne, super, denn der irre barber in den ofen strarrt ganz am schluss! sowieso gespielt ist der streifen 1a, depp hats halt drauf.
leider ist die story etwas gar dünn, etwas mehr hintergrund hätte nicht geschadet... so bleibts einfach ein guter und optisch geiler film.
Endlich hab ich auch den Soundtrack hier liegen. Lässt einem gerade wieder in den Film zurückträumen. Wäre der Film eigentlich so gut geworden ohnie diese grandiosen Songs?
mfg HomerSimpson
Ps: Wann kommt der Soundtrack Review?
Ohne die grandiose Darstellung sämtlicher Mimen wär es wahrhaft nur ein mittelmässiger Wurf geworden. Doch schon das Schauspiel Depp/Bonham-Carter hat es über den Durchschnitt gehoben. Die Geschichte ist der grosse Mangelpunkt. Es schafft es nicht, das Publikum zu fesseln. Nach dem x-ten Kehle-Durchschneiden findet es der hinterste und letzte Kinogast nicht mehr gruslig, sondern nur noch langweilig. Der Gastauftritt von "Borat"-Sacha Baron Cohen muss wirklich erwähnt werden. Doch auch ein Alan Rickman mag mit seinem spröden Charme zu faszinieren, wenn er mit seiner tiefen Stimme sich an die Songs heranwagt.
Schwarz, schwärzer, Sweeney Todd. Dies allein wird einem klar wenn man die Geschichte liest. Genau schwarz ist die Umsetzung von Tim Burton, was diesem sicherlich ein Genuss war. Die Bilder die die Kamera einfängt sind bis auf wenige Ausnahmen in schwarz und düsteres grau getaucht. Die einzige, dafür immer wiederkehrende Farbe ist rot. Blutrot. Denn jenes wird hier literweise vergossen.
Die düstere Stimmung wird getragen vom sehr atmosphärischen Soundtrack der in jeder Szene perfekt passt. Womit wir allerdings bereits beim Knackpunkt der Verfilmung von Sweeney Todd sind: Dem Gesang. Klar ist, Sweeney ist ein Musical, die Gesangsdarbietungen der Darsteller sind durchgehend einwandfrei und von hoher Intensität. Trotzdem bleibt einem das unweigerliche Gefühl dass die Geschichte ohne Gesang wesentlich an Tiefgang, Dramatik und Ernst gewonnen hätte. Doch dies ist mit Sicherheit Geschmackssache. Für mich wäre wohl weniger mehr gewesen.
Ansonsten gibt es wenig zu bemängeln. Zur tollen Atmosphäre, gebildet durch die schon erwähnte geniale Musik und Kamera, trägt auch die grossartige Ausstattung bei, die das alte London aufleben lässt. Die Schauspieler meistern ihre Sache ungemein gut und glänzen auch neben dem Gesang. Insbesondere das Duo Depp und Bonham Carter begeistern durch ihr Mimenspiel. Ein Highlight bleibt hier aber unbestritten der Auftritt von Sacha Baron Cohen ("Borat) als Show-Barbier auf dem Londoner Markt. Muss man gesehen haben.
Sweeney Todd ist also ein Film-Musical geworden dass sich durch tolle Bilder, geniale Musik, grossartige Ausstattung und Top Schauspielerleistungen auszeichnet. Die Geister werden sich beim Publikum sicher am Gesang und am hohen Blutzoll scheiden. Hier entscheidet sich ob es einfach ein sehr guter Film oder ein Meisterk ist. Für mich persönlich hat es für letzteres sicher nicht gereicht.
Wow, nach der unüblichen Ausweiskontrolle und streikender Bankkarte wurde ich dann doch in den Saal gelassen und konnte das 2 Stündige Grusical geniessen.
Freu mich schon auf weitere Burton-Depp Filme.
Ich bin ein grosser Tim Burton- Fan, und habe den Film bereits seit längerem sehnsüchtig erwartet.
Der Streifen ist erwartungsgemäss düster und blutig, die Ausstattung wie immer bei Tim Burton grossartig (zu Recht mit dem Oskar belohnt :-) )und die Schauspieler agieren grossartig.
Die Musik zieht zwar, wie verschiedentlich schon erwähnt, das Ganze in die Länge und der skurile Humor Burtons mag auch nicht immer durchdringen, doch im Endeffekt sind das auch bloss Wehrmutstropfen.
Tim Burton vermag ein weiteres Mal zu überzeugen.
[Editiert von Adörli am 2009-02-03 19:26:25]
Sweeney Todd - ein Film, der bei mir Inhaltlich sowie auch von der Präsentation und dem schwarzen Humor her genau auf einer Wellenlänge ist. Obwohl das gesinge etwas gewöhnungsbedürftig ist und das ganze teilweise arg in die Länge gezogen wird, hat man sich schnell daran gewöhnt - denn sie machen ihre Sache wirklich gut.
Überraschen blutig und brutal geht es Sache und Burton-Typisch ist das ganze auch sehr düster inszeniert. Nightmare before Christmas lässt grüssen und mir hat das ganze, trotz recht überraschungsloser Handlung sehr gut gefallen. Wer kein Problem mit Singen hat, Burtons vergangene Werke mag, wird hier sicher siene Freude haben.
Zitat siamolo (2008-02-27 06:51:50)
hat mir gefallen. nettes musical und mal was völlig anderes. johnny depp spielt und singt genial. mehr oder weniger gleich wie potc? ich fand das bei weitem nicht. die schminke mag ähnlich sein, ja. aber die figur ist doch völlig was anderes.
entgegen dem was muri geschrieben hat waren bei meinem kinobesuch nicht alle zuschauer wirklich zu frieden. etwa 6 verliessen den saal mitten im film oder kamen nach der pause nicht wieder - ich vermute die herr- und damschaften wussten nicht dass es sich dabei um ein musical handelte. Zugegeben, wenn ich das nicht gewusst hätte und es trotzdem hätte sehen wollen, ich glaube ich wäre auch enttäuscht gewesen.
Ein sehr guter Film, nur etwas zu blutig. Zwar ist alles stilisiert, aber sie haben trotzdem etwas übertrieben. Schade, aber den meisten wird wohl eher die Blutorgie im Gedächtnis bleiben. Das schmälert das Werk ein wenig. Daher nur 5 Sterne.
Eigentlich ein guter Film ausser:
Gut:
[Editiert von fearing is believing am 2008-02-23 16:38:14]
Och nööö, Mr. Burton...:-/ Musical schön und gut, aber da würden imho sechs, sieben Songs genügen. Gut gespielt ist das Ganze ja (wobei ich für Depps Performance keine Oscarnomination geben würde, das ganze war mehr oder weniger gleich wie in PotC), aber dann die Songs! Den einen oder anderen originellen hätte es ja drin, aber irgendwann hat mans doch gesehen. Die Ausstattung hätte den Oscar mehr als verdient, ebenso würde ich den Kostümbildnern eine Goldstatue gönnen.
[Editiert von El Chupanebrey am 2008-02-23 16:17:20]
Wird in der deutschen Version eigentlich deutsch oder englisch gesungen? Ich hoffe, letzteres. Englische Vorstellung sind hier immer schwer zu finden.
Zitat felina (2008-02-22 12:10:09)
Ich möchte einen Besserwisser-Kommentar loswerden: Der Film beruht auf dem Musical, aber habt ihr gewusst, dass die Vorlage für das Musical wiederum auf DEM englischen Groschenheft-Hit des 19. Jahrhunderts beruht? Nämlich dem Penny Dreadful/Shilling Shocker "Sweeney Todd, the Demon Barber of Fleet Street", ca. 1850. Ich vermisse diesen Hinweis irgendwie immer in den Filmkritiken, darum wollte ich es mal irgendwo gesagt haben. Ob es wohl lange dauert, bis es einen "Varney, the Vampire"-Film gibt? (Das ist nämlich der zweite Tophit). Die düstere viktorianische, unheimliche Ausstattung scheint dem Film jedenfalls ziemlich gelungen.
Ich bin irgendwie enttäuscht vom Film. Ausstattung, Sets, Schauspieler, ja sogar der Gesang ist durchaus gelungen, aber irgendetwas fehlt mir einfach etwas. Besonders die Musicalelemente haben meine Erwartungen nicht ganz erfüllt. Irgendwie sind die Songs ein bisschen gar statisch inszeniert, es gibt nur wenig Bewegung (und ich bin eigentlich kein grosser Fan von Rumgehopse und Formationstanz in Musicals). Aber hier gingen mir die vielen Nahaufnahmen langsam etwas auf die Nerven - wie oft kann man denn Johnny Depp an ein Fenster stellen und ihn verträumt/rachesinnend herausschauen und singen lassen?
Die Gruselelemente haben mir da schon etwas besser gefallen, teilweise wars trotz überkitschigen Blutströmen doch ziemlich grauslig. Wirklich überraschende Wendungen gabs eigentlich keine, man kennt das Ganze irgendwie schon, was aber nicht unbedingt schlecht sein muss. Das überraschendste war - neben Johnny Depps hammermässigem gestreiften Badeanzug! - letztlich wohl die Tatsache, dass die Geschichte am Schluss nicht ganz fertig erzählt wird. Ich hätte da eigentlich noch etwas mehr erwartet, und schwupps ging das Licht an und der Abspann lief. Schade. Den Soundtrack werde ich mir aber trotzdem noch ein paar Mal anhören.
Die Figur Sweeney Todd war mir bis zu diesem Film nicht bekannt. Doch die Geschichte um die mörderischen Barbiere erfreut sich anscheinend grosser Beliebtheit. Der Film basiert ja nun auf dem gleichnamigen, erfolgreichen Musical. Deshalb ist es nicht weiter verwunderlich, dass die Geschichte und vor allem die Musik überzeugen können. Neben der wirklich exzellenten Musik, sind aber auch die Darsteller grossartig. Von Johnny Depp und Helena Bonham Carter über Alan Rickman zu Sacha Baron Cohen können alle in ihren Figuren überzeigen. Und damit zeigt speziell Johnny Depp ein weiteres Mal sein vielseitiges Können. Obwohl muri natürlich ein Stückweit recht hat, wenn er sagt, dass Depp den Jack Sparrow nicht mehr aus seinem Spiel bringt. Doch andererseits muss man sagen, dass dies zu dieser Figur einfach auch wieder passt. Passend sind auch das Setdesign und die Ausstattung, sowie die Inszenierung von Tim Burton. Er liegt einfach auf derselben Wellenlänge wie das Musical an-und-für-sich, so dass es einfach gut werden musste. Alles in allem ein kurzweiliges und morbides Vergnügen.
[Editiert von mab am 2008-02-24 12:59:37]
ich hab ja auch alle burtons im dvd regal stehen. von dem hier bin ich aber schon enttäuscht. klar, die aufmachung ist ist genial, kulissen, kostüme, ambiente...nur ein film braucht auch ne handlung. diese ist doch sehr einfach und mit den gesangseinlagen auch noch unglaubwürdig. das blut sieht sowas von unecht aus und nach der dritten geschlitzten kehle hat man es dann doch auch gesehen. schade. hab da doch mehr erwartet.
Zitat Simsalasevi (2008-02-11 16:17:50)
Es gibt nichts schöneres als sich einen Burton-Film reinzuziehen: Sollte irgendwann eimal die Story uninteressant oder schwach sein, kann man sich getrost an den einfach wunderbar schaurigen und unverkennbar düsteren (eben: burtonesken) Bildern satt sehen. Besonders schön sind in Sweeney Todd die farblichen Übergänge bei den Rückblenden gelungen, bei welchen uns der Regisseur für einige Minuten helle und warme Farbtöne gewährt, bevor die Stroy erneut in düster-grauen Tönen versinkt (die Blutspritzer bieten hier einzig ein wenig Abwechslung ;-p ). Enjoy the film!
Hui, ein Pünktlischiisser weilt unter uns ;-p
Zitat Simsalasevi (2008-02-10 22:34:50)
Ich schliesse mich an. Schon seit ich im Oktober das erste Mal von diesem Film gehört habe, freue ich mich drauf:-)
Aber noch etwas zu der Filmkritik:
So, mein Wort zum Sonntag;-p
Hach gott, ich freu mich schon seit November auf diesen Film und endlich kommt er ins Kino! *freu* Ich liebe Tim Burton Filme! Aber die deutsche Synchro tönt ja schrecklich... Aber das sind wir uns ja gewohnt ;-p
[Editiert von ohshrek am 2008-01-29 13:42:24]
» Filmkritik: I will have Vengeance!