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Lukas 16 lüftet den Schleier zum Jenseits und gibt uns ganz erstaunliche Informationen über etwas, was wir durch Forschung nie hätten erfahren können, sondern nur durch Offenbarung Gottes.
In dieser Geschichte wird deutlich, dass Abraham mit dem reichen Mann am Ort der Qual sprechen konnte, und dass es sogar Sichtkontakt gibt, denn der reiche Mann sieht Lazarus im Schloss Abrahams. Interessanterweise aber spricht dieser Mann kein Wort mit Lazarus, sondern nur mit Abraham. Das hat seine Bedeutung, denn Abraham erklärt ihm, dass Lazarus jetzt hier sei und getröstet würde. Dieser hatte also nicht einfach nach dem Tod alles vergessen, was in seinem elenden Leben stattgefunden hatte, sondern wurde noch im Jenseits, im himmlischen Paradies, über dieses Elend hinweg getröstet. Er musste sich aber nicht mehr mit dem reichen Mann auseinandersetzen. So kann man aus diesem Kapitel ableiten, dass grundsätzlich ein Sicht- und Sprachkontakt in beide Richtungen möglich ist. Das bedeutet aber nicht, dass alle Erlösten im Paradies ständig diesen Blick hinüber richten würden. In Offenbarung 16 sieht man, wie Engel im Himmel goldene Schalen umkehren und dann das Gericht auf die Erde kommt. Daran erkennt man, dass es grundsätzlich einen Sichtkontakt zwischen dem Paradies und der Erde geben kann. Aber dies bedeutet nicht, dass die Erlösten in der Herrlichkeit sich jetzt ständig mit dem, was hier auf der Erde geschieht, auseinandersetzen müssten. Es bestätigt einfach nur, dass grundsätzlich eine solche Sichtverbindung möglich ist, wenn Gott es will.