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Im ersten Halbfinal setzte sich am Ende doch der favorisierte Stefanos Tsitsipas durch: 6:3, 6:3, 4:6, 4:6, 6:3 gegen Alexander Zverev in mehr als dreieinhalb Stunden. Die Partie begeisterte zumindest phasenweise. Die beiden jüngsten Halbfinalisten am French Open seit 2008 – seit der damals 21-jährige Djokovic auf den 22-jährigen Nadal traf – unterstrichen ihre Ansprüche für die Zukunft.
Vielleicht beginnt diese Zukunft für Tsitsipas schon am Sonntag. Stefanos Tsitsipas ist gewiss ein verdienter Finalist in Roland-Garros. Er begann die Sandsaison mit einem Triumph in Monte Carlo. Er schaffte es im Final von Barcelona bis zum Matchball gegen Rafael Nadal. Der 22-jährige Grieche gewann in Lyon auch das letzte Vorbereitungsturnier vor dem French Open.
Im Viertelfinal besiegte Tsitsipas erstmals seinen russischen Angstgegner Daniil Medwedew; zwei Tage später bestätigte er diesen Erfolg mit dem ersten Finaleinzug an einem Grand Slam. Tsitsipas verfügt über ein Erfolgsrezept: Blitzstarts. Schon gegen Medwedew legte er die Basis in den ersten Sätzen, ehe der Gegner aufkam. Gegen Zverev ging der Grieche ebenfalls mit 6:3, 6:3 in Führung, obwohl der Deutsche im zweiten Satz auf 3:0 davongezogen war. Zverev schaffte zwar den Satzausgleich, verpasste aber im fünften Satz das erste Break, als sich ihm zum 1:0 drei Breakbälle boten. Schliesslich besass Tsitsipas den längeren Schnauf.
Nach dem Sieg präsentierte sich Tsitsipas auf dem «Court Philippe Chatrier» zu Tränen gerührt. «Es ist der wichtigste Sieg und der bislang grösste Moment meiner Karriere», so Tsitsipas, «weil als kleiner Junge habe ich davon geträumt, an diesem Turnier, am French Open, im Final zu stehen.»
Natürlich hat Tsitsipas davon geträumt, diesen Final auch zu gewinnen. Aber das erzählt er frühestens am Sonntag – nach dem Final. (ram/sda)
Sie machen einfach weiter. Geben noch mehr Geld für neue Spieler aus. Obwohl immer noch keiner der Neuzugänge spielberechtigt ist. Obwohl der Klub mit über einer Milliarde Euro in der Kreide steht. Trotzdem will der FC Barcelona nun auch noch Bernardo Silva verpflichten. Für rund 55 Millionen Euro. Damit würden die Ausgaben in diesem Sommer auf über 200 Millionen Euro steigen. Demgegenüber stehen Transfer-Einnahmen von 23 Millionen Euro.