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Für die Sicherheit des Flugverkehrs müssen Windenergie-Anlagen und andere Luftfahrhindernisse (Kräne, Messmasten, Hochspannungsleitungen) mit einer Gesamthöhe von mehr als 60 Metern speziell gekennzeichnet sein. Die Sichtbarkeit am Tag wird bei Windenergieanlagen durch rote Streifen an den Rotorblättern (Markierung) oder ein weisses Blitzlicht auf der Anlage verbessert (Befeuerung). Nachts machen rote Leuchtsignale auf die Windenergieanlage aufmerksam.
Da die Blinklichter von den Anwohnern als störend empfunden werden können, arbeitet die Windenergiebranche an verschiedenen Lösungen.
Hierzu gehört die Abschirmung der Leuchtsignale nach unten, so dass diese als weniger stark sichtbar wahrgenommen werden. Ein weiteres in der Praxis bereits angewendetes Konzept ist die automatische Anpassung der Leuchtstärke an die vorherrschende Sichtweite. Hierbei wird bei guter Sicht die Helligkeit der Befeuerung um 90 Prozent reduziert. Darüber hinaus gibt es in Ausnahmefällen die Möglichkeit, ausschliesslich die äusseren Windenergieanlagen eines Windparks zu befeuern.
Eine weitere Möglichkeit stellt die Ausstattung der Windparks mit Radarsystemen zur Luftraumüberwachung dar. In diesem Fall würden die Leuchtsignale nicht die ganze Nacht hindurch blinken, sondern nur dann angehen, wenn sich ein Flugobjekt nähert. Dieses sogenannte Primärradarsystem ist derzeit in Erprobung.