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Das Spitalzentrum des französischsprachigen Wallis (CHVR) wird seine Tätigkeiten künftig in Sitten konzentrieren. Die Bauarbeiten begannen 2020 und enden 2029. 400 Betten und 14 Operationssäle werden zur Verfügung stehen. Die COVID-19-Pandemie und der Ukraine-Krieg führten dazu, dass das CHVR mit Engpässen bei der Materialbeschaffung zu kämpfen hatte, v. a. bei Abwandlungen von Stahl sowie Produkten auf Basis von Kohlenwasserstoffen wie Isolierungen.
Auch die Rohstoffpreise und die Inflation wirken sich laut Pascal Bruchez, Leiter strategische Projekte des CHVR, auf das Budget aus: «In der Krise sind die Baukosten des Spitals Sitten um 10 bis 15 Prozent gestiegen, die Teuerung der Lebenshaltungskosten betrug 2022 2,8 Prozent. Das Problem bei der Finanzierung der Teuerung ist real.» Die Bauarbeiten werden sich aber kaum verzögern, da mit guter Planung sichergestellt wurde, dass genügend Material zur Verfügung steht.