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Wir kennen nun Hans Staden, den schreibenden Söldner aus dem 16. Jahrhundert. Aber es gibt noch zwei berühmte Söldner in der deutschen Literaturgeschichte, zwei Schweizer. Wie heissen sie?
- Einer war einer der bezahlten Soldaten, die man in meist armen Gegenden der Schweiz rekrutierte, wie Madeleine referierte, ein Geissenhirt wie der Walliser Thomas Platter. Er desertierte, weil es ihm im Krieg der Preussen nicht gefiel und weil er sein karges Leben als Bergbauer und Heimweber dem Krieg vorzog. Zuhause schrieb er dann seine Autobiografie und starb 1798. Er ist dort begraben, wo der Autor des „Wettermachers“ und die Dozentin dieses Blockseminars die Matura machten.
- Der andere haute ab vor seinem Vater, der ihn wegen seiner Drogensucht in die Psychiatrie stecken wollte (schliesslich gelang ihm das), er ging in die Fremdenlegion. Seine autobiografischen Skizzen sind einzigartig, seine Krimis gehören zu den ersten Literaturverfilmungen in der Schweiz. Er starb 1938, einen Tag vor seiner Hochzeit.