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jeweiligen zufälligen Füllungsgrad desselben, ohne Rücksicht auf drohende Verdauungsstörungen etc.
vornehmen. Die
Methode ist zumal in den
Fällen von größtem Wert, wo man die Arzneien überhaupt nicht in den
Magen
[* 1] bringen
kann, z. B. bei Bewußtlosen, bei Schlundverengerung und in ähnlichen
Fällen. Man bedient sich zu der subkutanen
[* 2] der von
Pravaz angegebenen gläsernen
Injektionsspritze (s. Abbildung).
Letztere besteht aus einem Glasrohr, das genau 1, 2, 6-8
ccmFlüssigkeit enthält, einem
Stempel, welcher eine feine Maßeinteilung trägt, und ist mit einer scharfen hohlen
Nadel
(Kanüle)
zum Einstechen in eine emporgehobene Hautfalte verbunden. Es ist ziemlich gleichgültig, an welcher Körperstelle die Einspritzung vorgenommen
wird, denn die örtliche
Wirkung der Einspritzung ist eine ganz verschwindende gegenüber der allgemeinen
Wirkung, welche durch
Aufnahme des
Arzneistoffs in das
Blut herbeigeführt wird.
Auch der
Schmerz ist bei der subkutanen Einspritzung mancher
Stoffe, wie des
Morphiums, ganz unerheblich.
Gewisse Arzneistoffe wendet man
dagegen nicht sowohl zu subkutanen als vielmehr zu parenchymatösen Einspritzungen an. So führt man
z. B. die
Nadelspitze tief in die Muskelmassen ein, wenn man Sublimatlösungen einspritzt, weil die
Schmerzen zu heftig sein
würden, wenn diese
Lösungen mit den sensibeln Hautnerven in zu innige Berührung kämen. Bisweilen kommt es an der Einstichstelle
zur
Bildung kleinerAbscesse, die jedoch gewöhnlich nicht viel zu bedeuten haben und leicht ausheilen.
in der
Gerichtssprache die Aufhebung eines ergebnislosen
Verfahrens. Die Einstellung des
Strafverfahrens
der Untersuchung) insbesondere kann nach deutschem
Recht in verschiedenen Stadien einer strafrechtlichen Untersuchung vorkommen.
Haben die von der Staatsanwaltschaft angestellten Ermittelungen zu der
Erhebung der öffentlichen
Klage keinen genügenden
Anlaß
gegeben, so schließt die Staatsanwaltschaft das
Vorverfahren mit der Einstellung desselben.
Der Beschuldigte ist von der letztern dann in Kenntnis zu setzen, wenn er als
Beschuldigter von dem
Richter
vernommen, oder wenn ein Haftbefehl gegen ihn erlassen worden war. Der
Grund der Einstellung braucht ihm nicht mitgeteilt zu werden.
Ebenso muß der Antragsteller von der Einstellung des
Verfahrens benachrichtigt werden,
und zwar sind diesem dieGründe
mitzuteilen. Der Antragsteller hat das
Recht derBeschwerde über den ablehnenden
Bescheid an die vorgesetzten Dienstbehörden
der Staatsanwaltschaft.
Ist der Antragsteller durch die strafbare
Handlung verletzt,
ist er also z. B. in dem
Fall eines
Diebstahls der Bestohlene, so
kann er auch auf gerichtliche
Entscheidung über den Einstellungsbeschluß der Staatsanwaltschaft antragen.
Die
Stellung eines solchen
Antrags ist jedoch nur dann zulässig, wenn der Verletzte gegen den ablehnenden
Bescheid der Staatsanwaltschaft
binnen zwei
Wochen nach der Bekanntmachung die
Beschwerde an den vorgesetzten Beamten der Staatsanwaltschaft ohne Erfolg eingewendet
hatte.
Vgl. Deutsche
[* 3] Strafprozeßordnung, § 168, 196, 203 f., 208 f.,
259, 433. - Einstellung des
Konkurses ist nach der deutschen Konkursordnung die durch Beschluß des Konkursgerichts
verfügte Aufhebung eines eröffneten, aber weder durch Verteilung der
Masse noch durch
Zwangsvergleich beendigten
Konkurses.