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TR 7 "US-Version": Eine neue TR-Generation
Am 15. Januar 1975 in Florida vorgestellt, wird der TR 7 begeistert von der Presse und den Triumph-Händlern aufgenommen. Dieses neue Auto übernimmt kein einziges Bauteil der vorherigen TR. Die selbsttragende Konstruktion, welche vollständig in Liverpool gebaut wird, ist aber bei den Kunden von Anfang an nicht unumstritten. Es handelt sich um ein Coupé in Keilform mit einem festen Dach. Der Motor ist ein um 45 ° geneigter 4-Zylinder 1998 cm3 (90,3 mm Bohrung, 78 mm Hub). Mit oben liegender Nockenwelle und 2 Stromberg Vergasern erzeugt er 92 PS bei 5000 U/min. Die Vorderräder sind mit MacPherson-Federbeinen aufgehängt, während hinten eine Starrachse auf Spiralfedern montiert ist. Das Getriebe verfügt über 4, optional über 5 Gänge. Gelenkt wird mit einer Zahnstange, verzögert vorne mit Scheiben-, hinten mit Trommelbremsen. Das Auto ist ein strikter 2-Plätzer, was bezüglich der US-Sicherheitsgesetzgebung von entscheidender Bedeutung war. Die US-Bestimmungen sind auch für das feste Dach und die imposanten Stossstangen verantwortlich. Während anderthalb Jahren wurden der TR 7 und der TR 6 parallel auf dem nordamerikanischen Markt verkauft.
Von Januar 1975 bis Mai 1981 wurden 86'784 Autos (Coupés) produziert, 65'639 für den Export und 21'145 für Grossbritannien.
TR 7: Ein neues Ass für Europa
Erst im Mai 1976 erscheint die TR7-Version für Europa. Sie unterscheidet sich vom amerikanischen Modell (welches bereits seit 16 Monaten verkauft wird) durch eine höhere Verdichtung des Motors, welcher mit zwei SU-Vergasern 105 PS bei 5500 U/min leistet. Das Getriebe hat 4-Gänge. Optional sind aber auch ein 5-Gang- oder ein Automatikgetriebe erhältlich. Die anderen Merkmale sind gleich. Das Auto ist ebenfalls ein Coupé. Durch kleinere Stossstangen ist es aber um 10 cm kürzer und wiegt ausserdem 20 kg weniger als das Modell für Nordamerika. Es fehlen ferner die seitlichen Blinker. Die Konstruktion ist einfach, zuverlässig, langlebig und wartungsfreundlich. Das Fahrverhalten des TR 7 ist ein grosser Fortschritt gegenüber früheren TR. Dafür verantwortlich sind ein flexibleres Fahrwerk mit grösserem Federweg und eine breitere Spur. Der Verkaufspreis beträgt im Mai 1976 £ 2564 und steigt bis im Jahr 1981 auf £ 7258. Wegen schweren streikbedingten Problemen endet die Produktion in Speke, Liverpool im Mai 1978. Die Produktion wird daraufhin im Oktober 1978 in Canley, Coventry fortgesetzt.
Für die Produktion der Europa-Version des TR 7 von Mai 1976 bis Mai 1981 gibt es keine separaten Stückzahlen.
TR 7 "Drophead": Das Coupé verliert sein Dach
Die Gesetzgebung, welche in den USA Cabriolets verbieten wollte, wurde doch nicht umgesetzt. Daher entwickelten die Ingenieure von British-Leyland doch noch eine offene Version des TR 7. Das Auto wurde im Juni 1979 in den USA eingeführt. Aufgrund seines Designs könnte man meinen, dass der TR 7 von Anfang an als Cabriolet geplant war. Dem ist aber nicht so. Unter dem Blechkleid steckte enttäuschenderweise immer noch der selbe Motor, in den USA durch zwei Stromberg-, im Rest der Welt durch zwei SU-Vergaser befeuert. Obwohl geplant, wurde der Wagen nie mit dem stärkeren 4-Zylinder-16-Ventil-Motor des Dolomite Sprint ausgerüstet. Das Cabrio ist aufgrund der notwendigen Karosserieverstärkungen 70 kg schwerer als das Coupé, hat aber die selbe Leistung. Ab 1981 sinkt der Verbrauch durch den Einsatz einer Bosch-Kraftstoffeinspritzung. Leichtmetallräder sind optional erhältlich. Auch bei offener Fahrt ist der Schutz vor den Elementen dank der gekrümmten Windschutzscheibe und der hohen Gürtellinie gut.
Von Juni 1979 bis Mai 1981 wurden 24'864 Fahrzeuge für den US-Markt, von März 1980 bis Mai 1981 19'571 Exemplare für den Export in andere Länder, sowie 5'293 Autos für Grossbritannien produziert.