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Alles ist ganz einfach. Für sich genommen. Die Vielfalt ist im Grunde genommen Einfalt. Die Einfalt ist zusammengesetzt. Subsummiert. Nimm etwas weg und du verlierst die Ganzheit.
Als ich im Religionsunterricht beschreiben sollte, was Gott für mich bedeutet, schrieb ich sinngemäss: „Ein Name für alles, was die Menschen nicht verstehen.“ Mehr wusste ich dazu nicht zu sagen. Da war ich 12.
Später lernte ich eine andere Sichtweise auf das Wort Gott. Würde mir heute jemand die Frage stellen was „Gott“ für mich bedeutet, dann würde ich sagen: GOTT ist ein Akronym. Also ein Wort, das aus den Anfangsbuchstaben anderer Wörter besteht. Und welche Wörter sind das?
Generieren (Erschaffen)
Organisieren (Ordnen)
Terminieren (Beenden)
Transformieren (Umgestalten)
Alles ist aus GOTT entstanden, alles ist in GOTT geborgen, alles wird in GOTT vergehen und alles wird in GOTT wiedergeboren.
Vielleicht sollte ich statt GOTT EOBU sagen. Das wäre dann ein allgemein verständlicheres Deutsch. Das Wort GOTT wurde aber von Lateinern erfunden … Daher klingt es so kraftvoll und ein bisschen formalistisch.
Ich finde, man muss nicht alles ändern, nur weil man etwas versteht.