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Die DNA-Analyse hat es bestätigt: Die menschlichen Überreste, die im vergangenen Jahr am Fuss des Matterhorngletschers gefunden worden waren, stammen von zwei japanischen Bergsteigern. Sie waren seit 1970 vermisst worden.
Die beiden Alpinisten waren am 18. August 1970 als vermisst gemeldet worden. Die Suche nach ihnen blieb erfolglos.
Anfang September 2014 entdeckte ein Bergsteiger am Fuss des Matterhorngletschers menschliche Überreste. Sie wurden in die Gerichtsmedizin des Spitals Wallis nach Sitten gebracht.
Wie die Walliser Kantonspolizei am Donnerstag mitteilte, konnten zwei DNA-Profile erhoben werden. Durch Nachforschungen und in Zusammenarbeit mit dem japanischen Konsulat in Genf konnten die Spezialisten Angehörige der Männer in Japan ausfindig machen.
So gelang es, über einen DNA-Direktvergleich nachzuweisen, dass die Überreste zu den vermissten Japanern gehören. Der erste Bergsteiger wurde formell am 11. Juni 2015 identifiziert, der zweite am 20. Juli.
Weil die Gletscher schmelzen, kommen immer wieder vermisste Alpinisten zum Vorschein, die vor mehreren Jahrzehnten verschwunden waren. Die Kantonspolizei führt eine Liste mit allen seit 1925 vermissten Personen. Die meisten verschwanden im Hochgebirge oder in Gewässern. (sda)