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Gesundheit: Neue Studie stellt Verbindung zwischen niederigerem IQ bei Kindern und Fluoridierung her
Fluorid. Eine chemische Verbindung, die in verschiedenen Ländern der Welt dem Trinkwasser beigefügt wird. Eine chemische Verbindung, die Bestandteil der meisten Zahncremes ist. Eine chemische Verbindung, die auch im klassischen Speisesalz zum Einsatz kommen kann.
Dabei sind diese eingesetzten Flourid-Verbindungen meist ungereinigte Abfallprodukte beim Phosphatbergbau. Die bekanntesten sind Hydrofluorkieselsäure, Natriumfluorsilikat und Natriumfluorid. In den USA werden beispielsweise Tausende von Tonnen Fluorkieselsäure von Firmen, die Phosphorsäure herstellen, aufgekauft und dann staatlicherseits zur Wasserfluoridierung verwendet.
Schon lange wird gerade die Wasserfluoridierung, die es in Deutschland glücklicherweise nicht gibt, von Gegner kritisiert. Unter anderem führt diese zur sogenannten Fluorose. Eine Verfärbung der Zähne, was aber wohl die geringste Folge des Fluorideinsatzes auf die Gesundheit und die Umwelt sein dürfte.
Zahlreiche Studien belegen inzwischen, dass Fluor insbesondere eine Gefahr für Kinder und deren Gesundheit darstellt. Eine am 19. September veröffentlichte Studie hat nun herausgearbeitet, dass die pränatale (vorgeburtliche) Aufnahme von Fluorid zu einem geringerem Intelligenzquotienten (IQ) führen kann.
Die im Fachblatt Environmental Health Perspectives veröffentlichte Studie „Prenatal Fluoride Exposure and Cognitive Outcomes in Children at 4 and 6–12 Years of Age in Mexico (Pränatale Fluorid-Exposition und kognitive Ergebnisse bei Kindern im Alter von 4 und 6-12 Jahren in Mexiko)“ untersuchte die Folgen einer Aufnahme von Fluorid im Mutterleib und die potenziellen Gesundheitsgefahren. Die Forscher bezeichnen ihre teilweise vom U.S. National Institutes of Health finanzierte Studie als eine der ersten und größten, longitudinalen epidemiologischen existierenden Studien, die entweder die Verbindung von einer frühgeburtlichen Exposition mit Fluorid bgzl. kindlicher Intelligenz oder die Verbindung von Fluorid und Wahrnehmung mittels individueller Biomarker bei der Fluorid-Exposition studiert.