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«Beide Parteien haben die Vorgaben der Volkes im Nachtrag zur Abstimmung vom 13. Juni 1999 gleich interpretiert: Das Volk will erstens eine neue Verfassung und zweitens eine transparente und offene Wahl der VerfassungsrätInnen. Dementsprechend präsentieren beide Parteien kompetente KandidatInnen, aus allen Regionen des Bezirkes, aus den verschiedensten Berufsgattungen, aus allen Altersklassen und natürlich geschlechtsmässig ausgewogen. Und auf beiden Listen stellen sich im Sinne der Öffnung parteilose KandidatInnen zur Wahl.»
Unabhängige KandidatInnen auf einer offenen Liste aufzuführen, verlange von den Parteien eine klare ideologische Linie, was bei CVP und EVP der Fall sei, halten die beiden Parteispitzen fest. Als «Parteien im Zentrum» wollen CVP und EVP eine «rationale politische Diskussion» ermöglichen, «insbesondere auch, weil in letzter Zeit vermehrt polarisiert» werde.
Liste 1 und Liste 10 gemeinsam
«Beide Parteien stehen für eine klare, einfache und verständliche Sachpolitik ein, welche sich an hochstehenden ethischen Werten orientiert. Deshalb der Wunsch beider Parteien, eine Verbindung einzugehen, da sowohl die ideologischen als auch politischen Grundsätze sich sehr nahe stehen.» Dementsprechend werden die Liste 1 (CVP des Seebezirkes) und die Liste 10 (EVP Plus) am kommenden 12. März 2000 verbunden. Die Listenverbindung von CVP und EVP im Seebezirk stütze sich nicht ausschliesslich auf eine Entscheidung der Parteileitungen, sondern «auf quasi einstimmiger Unterstützung der Basis beider Parteien», betonen die Präsidenten Georges A. Bouverat (CVP des Seebezirkes) und Michael Rüfenacht (EVP).