Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03522.jsonl.gz/1643

Fragezeichen in der Archäologie:
Kernbohrungen
|Abusir ist eine Fundstelle die 11 Kilometer südlich von Kairo liegt. Verfallene Pyramiden und Sonnenheiligtümer bilden hier ein grosses, unübersichtliches Trümmerfeld. Der untere Panoramaschwenk ist von der Pyramide des Sahure aufgenommen. Zwischen diesen Blöcken finden sich auch solche die eben die genannten Kernbohrungen aufweisen...|

Zwischen diesen Blöcken liegen sie, die Blöcke mit den besagten Kernbohrungen.
|Um ein Klemmen des Bohrkopfs zu verhindern, muss das Ende des Bohrers breiter sein als das übrige Rohr. Die nebenstehende Grafik soll das etwas verdeutlichen. Noch besser allerdings kommt das in meiner Computer- Animation zum Ausdruck.|
|Die folgenden Bilder zeigen im Detail wie das Ausschaut. Der folgende Block ist ein Paradebeispiel um zu zeigen wie die fertigen Bohrungen aussehen und was für Spuren man erkennen kann, die auf den Bohrvorgang zurückzuführen sind.|

Fakt ist jedenfalls, die Ägypter haben solche Bohrungen in allen möglichen Bauwerken immer wieder ausgeführt, ohne grosses Aufhebens davon zu machen (sie dienten zum Beispiel als Lager für Türflügel und ähnlichem...).
Ein weiteres Beispiel ist ein Rosengranitblock im Totentempel der Mykerinos- Pyramide.
Hier ist ebenfalls eine wunderschöne, grosse
Kernbohrung zu bewundern. Aber auch bei kleinen Gegenständen, wie einer "Schale",
die im Ägyptischen Museum zu sehen ist wurde dieses Verfahren offenbar
angewendet. Die Technik und Werkzeuge können mit Sicherheit als
ausgereift angesehen werden. Die Frage ist wohl eher ob wir wirklich schon die
"richtige Methode" entdeckt haben, die auch die alten Ägypter
verwendet haben.
nach oben
|Letzte Aktualisierung: 21. November 2016|
|Copyright ©, Christian Forrer, alle Rechte vorbehalten|