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Kohlefaser, Kevlar und glasfaserverstärkte Kunststoffe haben heute die Spließruten hauptsächlich abgelöst.
Bei den heute gebräuchlichen Teleskop- und Steckruten unterscheidet man eine Vielzahl von Rutenarten für die verschiedenen Angelmethoden: Bologneserrute, Eisangelrute, Feederrute, Grundangelrute, Karpfenrute, Fliegenrute, Matchrute, Pilkrute, Spinnrute, Stipprute (Kopfrute), Winkelpicker.
Konstruktion:
An der ein- oder mehrteiligen Rute sind Führungsringe für die Angelschnur und ein Griff mit Halterung für die Angelrolle angebracht.
Biegeverhalten:
Das Biegeverhalten ist eines der wichtigsten Merkmale einer Angelrute. Man unterscheidet bei harten Ruten die Spitzenaktion, bei mittelsteifen Ruten die Mittelteilaktion oder auch Parabolikaktion und bei weichen Ruten die Handteilaktion.
Die Krümmung, das Rückgrat und die Aktion einer Rute wird durch den Aktionsgrad gekennzeichnet.
1,5 bis 2,0: Sehr weiche Ruten ohne Rückgrat, welche sich gleichmäßig krümmen und vom Handteil bis in die Spitze durchbiegen.
2,5 bis 3,0: Weiche Ruten mit Rückgrat im Handteil. Diese biegen sich im mittleren und oberen Rutenteil.
3,5 bis 4,0: Harte Ruten mit starkem Rückgrat und sensiblem Oberbereich. Diese biegen sich nur um oberen Rutenteil.
4,5 bis 5,0: Sehr harte Ruten mit starkem Rückgrat, welche sich nur in den Spitzen etwas durchbiegen lassen.
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Fiberglasruten
Kohlefaser, Kevlar und glasfaserverstärkte Kunststoffe haben heute die Spließruten hauptsächlich abgelöst.Von Viola
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