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Mit dem vorliegenden Beitrag unterziehen die Autoren den vom Bundesrat vorgelegten Entwurf zur Änderung des Urheberrechtsgesetzes und die erläuternde Botschaft vom 22. November 2017 einer kritischen Würdigung. Behandelt werden vorgeschlagene Neuerungen wie etwa die Erweiterung des Werkbegriffs für die Fotografie oder die sog. Stay-down-Pflicht ebenso wie nicht vorgenommene, aber notwendige Anpassungen. Kritisiert wird insbesondere, dass der Revisionsvorschlag die bedeutende Entwicklung der digitalen Verwertung seit der Jahrtausendwende nicht abbildet. Der Bundesrat hat es versäumt, die überfällige Regelung eines eigentlichen Urhebervertragsrechts an die Hand zu nehmen.