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Reuters berichtet: Die US-Regierung untersucht einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Moderna-Impfstoff und einem erhöhten Risiko für Herzprobleme bei jungen Erwachsenen. Die Studie stützt sich auf Daten aus Kanada, die darauf hindeuten, dass Männer unter 30 Jahren besonders anfällig für Myokarditis, eine Entzündung des Herzmuskels, sind.
Zuvor hatte die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA die Packungsbeilage der Corona-Impfstoffe von Pfizer und Moderna um eine Warnung vor dem Risiko einer Herzentzündung ergänzt. Die Warnung wurde hinzugefügt, nachdem in den Vereinigten Staaten bis Ende der zweiten Juniwoche mehr als 1200 Fälle von Myokarditis oder Perikarditis, einer Entzündung des Herzbeutels, registriert worden waren.
Außerdem wurde in dieser Woche bekannt, dass drei junge belgische Radfahrer nach der Impfung an Herzmuskelproblemen litten. Zwei von ihnen sind mit Herzproblemen ins Krankenhaus eingeliefert worden. „Es besteht ein gewisser Zusammenhang mit der Impfung“, sagt der Arzt Kris Van der Mieren. Sportmediziner raten jungen Sportlern nun, in der Woche nach der Impfung nicht intensiv zu trainieren.
Die Zahl der Fälle von Myokarditis und Perikarditis nach der Corona-Impfung explodiert. In vielen Fällen verursachen die Krankheiten bleibende Schäden.
In der kanadischen Provinz Ontario beispielsweise ist die Zahl der Fälle von Myokarditis und Perikarditis bei 12- bis 17-Jährigen um mehr als 10 Prozent gestiegen. „Das ist ein enormer Anstieg“, sagte die medizinische Expertin Jane Ruby in der Stew Peters Show. „Das ist die Todesglocke.“