Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03505.jsonl.gz/648

Parasiten sind in hohem Masse spezialisierte Lebewesen. Meistens dienen ihnen Körperflüssigkeiten von anderen Organismen als Nahrung. Der auch als „Wirt" bezeichnete Organismus wird dabei vom Parasiten geschädigt, bleibt aber in der Regel am Leben. In seltenen Fällen kann der Parasitenbefall auch zum Tod des Wirtes führen.
Einige Parasiten übertragen Erreger auf den Menschen, die Krankheiten auslösen können. Infektionen führen schon bei Erstbefall zum Vollbild der Parasitose, Infestationen nur nach Akkumulation vieler Individuen aufgrund starker bzw. langer Exposition. Wurminfektionen gehen eher mit Letzterem einher. Viele Parasiten übertragen häufig andere Parasiten, dann werden erstere zu den Vektoren gerechnet. Von einem Tier auf einen Menschen oder von einem Menschen auf ein Tier übertragbare Infektionskrankheiten bezeichnet man als Zoonose.
Wichtige Beispiele von Parasitenerkrankungen sind Malaria und Toxoplasmose, aber auch Amoeben und Wurminfektionen.