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NA P-51D Mustang Frenesi - 44-12852
Die wieder aufgebaute Mustang P-51D"Frenesi"wurde ursprünglich als Aufklärerversion (F-6K) gebaut. Die Maschine kam im Zweiten Weltkrieg nicht mehr zum Einsatz und wurde verkauft.
Registriert als NX66111 wurde das Flugzeug 1946 im Cleveland Air Race als Racer Nr. 80 "Full House" eingetragen, aber der Teilnahme war kein Erfolg beschieden, denn die Maschine schied mit Motorschaden aus. Das Flugzeug wurde nach einigen Umbauten 1954 an die Dominikanische Luftwaffe verkauft und unter der Kennung FAD 1900 registriert. Nach dem Einsatz wurde die Maschine 1984 wieder in die USA eingeführt. Das Flugzeug flog mit der Kennung N21023 bis 1990 und wurde an Jim Beasley Sr. verkauft. Später übernahm der Sohn Jim Beasley Jr. die Maschine. Ein vollständiger Wiederaufbau der Zelle begann. Im Jahre 2009 wurde das Projekt an Dan Friedkin verkauft, jetzt registriert als N357FG, und die Restaurierung wurde bei Midwest Aero Restorations fortgesetzt. Der Wiederaufbau wurde im Frühjahr 2017 fertiggestellt und die Maschine erstrahlt seither in der Bemalung als "Frenesi".
- Betreiber: Comanche Fighters
- Baujahr: 1944
- Motor: Rolls Royce Merlin Packard
- Farbgebung: 357th Fighter Group “Frenesi”
- Seriennummer: 44-12852
Die Geschichte der echten "Frenesi"
P-51D-5-NA # 44-13318 "Frenesi" wurde von Lt. Col. Thomas L. Hayes geflogen. Thomas Hayes erhielt seine Pilotenflügel im Februar 1941 und flog die Curtiss P-40 beim 17. Pursuit Squadron. Er wurde im Februar 1942 abgeschossen und verwundet. Nachdem er sich von seiner Verletzung erholt hatte, wurde er der 35th Fighter Group zugeteilt, die Bell P-39 und Curtiss P-40 flog. Später trat er der 357th Fighter Group bei und übernahm im Mai 1943 die 364th Fighter Squadron. Als er im August 1944 in die USA zurückkehrte, wurden ihm 8,5 Luftsiege und 2 Bodensiege gutgeschrieben. Der Name Frenesi entstand in Anspielung auf ein beliebtes Lied der Zeit, dieses hiess "Free 'n Easy". Die Frenesi war eine der ersten Mustangs der Version D die die 357th Fighter Group erhielt. Die Maschine ist mit 84 Bombenmarken versehen, die jeweils eine abgeschlossene Mission anzeigen. Es gibt zwei japanische neun deutsche Abschusszeichen. Das Flugzeug ist bemalt in den Farben Olive Drab und Medium Grey.