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© Marcel Burkhardt
Pubblicazioni
Michler, S., S. Rüesch, J. Hoffmann, N. Apolloni & R. Spaar (2015)
Mehlschwalbenvolkszählung 2012-2014. Wo findet die kleine Flugkünstlerin noch ein Zuhause? Schlussbericht
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Schweizerische Vogelwarte Sempach
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Zusammenfassung
Im Rahmen des Artenförderungsprojekts für die Mehlschwalbe führte die Schweizerische Vogelwarte Sempach von 2012–2014 mit Hilfe von zahlreichen freiwilligen Teilnehmern eine Mehlschwalbenvolkszählung durch. Das Ziel dieses Projekts war einerseits, das Wissen über noch grosse Mehlschwalbenvorkommen in der Schweiz zu verbessern und die Koloniestandorte in einer Datenbank zu erfassen. Andererseits sollten die Ansprüche der Art an ihre Neststandorte genauer studiert werden, um die Grundlagen für Schutz und Förderung zu optimieren. Weiter wollten wir mit dieser Publikumsaktion breite Teile der Bevölkerung für die Probleme der Mehlschwalbe sensibilisieren. In den drei Jahren 2012, 2013 und 2014 wurden 123, 676 und 547 Zählgebiete bearbeitet und Daten zu 4'439, 25'559 und 22'854 Nestern gemeldet. Grosse Mehlschwalbenkolonien von über hundert besetzten Nestern fanden sich vor allem noch im Tessin und in der Westschweiz. Die Resultate der Volkszählung zeigen ausserdem, dass heute etwa die Hälfte der gemeldeten Mehlschwalben in Kunstnestern brüten und die Art somit stark von menschlicher Unterstützung abhängt. Regional ist diese Abhängigkeit jedoch sehr unterschiedlich ausgeprägt: Vor allem im Mittelland und nördlichen Jura brüten Mehlschwalben zum grössten Teil in Kunstnestern; dort steht meist auch nur noch wenig offener Boden zur Verfügung, wo die Mehlschwalben Nestmaterial sammeln können. In der Westschweiz, im Tessin und in den Alpen hingegen brüten noch viele Mehlschwalben in Naturnestern, dort ist auch noch vermehrt offener Boden vorhanden. Die meisten Naturnester befanden sich an Wohnhäusern, während die meisten Kunstnester an landwirtschaftlichen Gebäuden angebracht sind. Dies zeigt, dass Wohnhäuser immer noch zu den beliebtesten Neststandorten zählen, und somit ist das Werben um Toleranz für Naturnester an Hausfassaden von Wohnhäusern weiterhin sehr wichtig. An landwirtschaftlichen Gebäuden bietet die Verstärkung bestehender Mehlschwalbenkolonien mit Kunstnestern eine gute zusätzliche Fördermöglichkeit, da Landwirte meist eine sehr positive Einstellung gegenüber den Schwalben haben. Vorsicht ist beim Erstellen sogenannter Mehlschwalbenhotels geboten, denn viele dieser künstlichen Bauten werden zurzeit nur sehr spärlich von den Mehlschwalben besiedelt. Eine gute Standortevaluation ist dabei unerlässlich und günstigere Alternativen, wie Kunstnester an bestehende Gebäude anzubringen, sollten Priorität haben.
Informationen Corona-Virus
Gemäss den Corona-Regelungen des Bundes bleibt das Besuchszentrum bis am 28. Februar 2021 geschlossen.
Unsere Vogelpflegestation funktioniert wie gewohnt weiter. Vögel nehmen wir täglich (Montag-Sonntag) von 09.00-12.00 und von 13.30-17.00 Uhr entgegen.
Aufgrund der verschärften Corona-Massnahmen sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter grösstenteils im Home Office. Bitte haben Sie Verständnis, wenn wir momentan nicht alle Anfragen sofort bearbeiten können. Wir sind Ihnen dankbar, wenn Sie uns primär per Mail kontaktieren, ausser in Notfällen.
Herzlichen Dank für Ihr Verständnis.
Ihre Schweizerische Vogelwarte Sempach
Informations sur le virus Corona
Selon les mesures de la Confédération contre le coronavirus, le centre de visite sera fermé jusqu’au 28 février 2021.
Notre station de soins fonctionne normalement. Nous réceptionnons les oiseaux tous les jours (lundi-dimanche) de 09.00 à 12.00 et de 13.30 à 17.00.
En raison des mesures Covid plus strictes, la plupart de nos employés télétravaillent depuis leur domicile. Nous ne sommes actuellement pas en mesure de traiter toutes les demandes immédiatement. Nous vous serions reconnaissants de bien vouloir nous contacter principalement par courrier électronique, sauf en cas d'urgence. Nous vous remercions de votre compréhension.
Votre Station ornithologique suisse de Sempach
Informazioni virus corona
In conformità alle misure della Confederazione contro il coronavirus, il Centro visite è chiuso fino al 28 febbraio 2021.
Il nostroCentro di cura per uccelli continua a funzionare normalmente. Gli uccelli vengono presi in consegna giornalmente (lunedì-domenica) dalle 09.00 alle 12.00 e dalle 13.30 alle 17.00.
A causa delle misure più severe di Corona, la maggior parte dei nostri dipendenti si trova nei loro uffici di casa. Vi preghiamo di comprendere che non possiamo elaborare tutte le richieste di informazioni immediatamente. Vi saremmo grati se poteste contattarci principalmente via e-mail. In caso di emergenza, tuttavia, siamo naturalmente a vostra disposizione. Grazie per la vostra comprensione.
La vostra Stazione Ornitologica Svizzera
Informations concerning the corona virus
Due to the measures taken by the Swiss government against the coronavirus, the visitor centre will be closed until February 28th 2021.
Our bird care station continues to operate as usual. We accept birds daily (Monday-Sunday) from 09.00-12.00 and from 13.30-17.00.
Due to the stricter Corona measures, most of our employees are in their home offices. Please understand that we cannot process all inquiries immediately. We would be grateful if you could contact us primarily by e-mail. In case of emergency we are of course available for you. Thank you for your understanding.
Your Swiss Ornithological Institute