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Saskia Gerhard / watson.de
Ein Kind rennt bei Rot über die Strasse. Eine alte Frau wartet und geht bei Grün. Die Frage ist: Wer von beiden soll sterben?
Die Frage mag etwas drastisch erscheinen. Doch wenn in Zukunft unsere Strassen voll mit selbstfahrenden Autos sind, könnte die Antwort darauf sehr wichtig werden. Wie soll sich ein autonom fahrendes Fahrzeug entscheiden, wenn ein Unfall mit Personenschäden unausweichlich ist? Soll es lieber drei Fussgänger auf dem Zebrastreifen überfahren – oder ausweichen, dann aber gegen eine Mauer prallen und denjenigen töten, der im Auto sitzt?
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Weder Entwickler autonomer Mobilitätssoftware noch Ethiker haben darauf eine eindeutige Antwort. Deshalb haben Forscher vom renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) in den vergangenen Jahren eine Umfrage durchgeführt, in der jeder Teilnehmer solche moralischen Szenarien durchspielen sollte – allerdings nur am Computer.
Millionen Freiwillige aus 233 Ländern und Regionen nahmen an der Befragung teil. 40 Millionen Mal wurden die Szenarien auf der Plattform durchgespielt. Die Ergebnisse haben die Forscher nun im Fachblatt «Nature» veröffentlicht. Die Umfrage ist nicht repräsentativ, weil überproportional viele junge Männer teilgenommen haben.
Aus den Datensätzen zeigte sich, dass weltweit folgende Tendenzen relativ einheitlich verbreitet sind:
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Unter den Millionen Teilnehmern waren auch rund 493'000, die freiwillig einen Fragebogen mit Angaben zur eigenen Person ausfüllten. Daraus leiteten die Forscher ab, dass Menschen je nach ihrer regionalen und kulturellen Herkunft andere Entscheidungen trafen. Zum Beispiel:
Zur Gruppe der östlichen Länder zählen die Forscher grob Staaten im fernen Osten wie Japan, Taiwan, aber auch islamische Länder wie Saudi-Arabien, Indonesien, Pakistan.
Zur Gruppe der westlichen Länder zählen die Forscher Nordamerika und Europa.
Zur Gruppe der südlichen Länder zählen die Forscher lateinamerikanische Staaten in Zentral- und Südamerika, aber auch Frankreich und Staaten, die irgendwann einmal unter französischer Herrschaft standen.
Die Umfrage und ihre Ergebnisse sind ein spannendes Gedankenspiel, mehr aber auch nicht, sagen Experten. Ethische Beschlüsse liessen sich daraus nicht ableiten. Das sagen Forscher, die nicht an der Studie beteiligt waren:
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Der Physiker und Technikfolgenabschätzer Armin Grunwald gesteht Online-Spielen zu, gewisse Vermutungen über menschliches Verhalten aufzustellen (Science Media Center). Ob das dann auch in der Wirklichkeit zutreffen würde, sei schwer zu beantworten. Er mahnt, dass sich die Ergebnisse des Spiels nicht einfach auf die Realität übertragen lassen.
Silja Vöneky von der Universität Freiburg forscht auf den Gebieten Völkerrecht und Rechtsethik und sagt:
Vöneky weist ausserdem darauf hin, dass die Gruppen, in denen die Länderergebnisse zusammengefasst werden, fraglich seien: So gebe es eine Gruppe westlicher Länder, aber auch eine Gruppe südlicher Länder, zu denen die Staaten Latein- und Südamerikas zählen, aber auch – und das kann Vöneky sich nicht erklären – Frankreich, das nicht den westlichen Ländern zugerechnet wird. Weiter sagt Vöneky:
Noch sind Lithium-Ionen-Batterien praktisch konkurrenzlos. Es wird jedoch an Alternativen geforscht: Feststoffbatterien hätten viele Vorteile – insbesondere für Elektroautos.
Die Bilder explodierter Smartphones dürften viele Handybesitzer nervös gemacht haben. Auch Akkus in Laptops bereiten immer wieder Probleme, wie ein aktueller Fall mit Apples MacBook Pro zeigt. Mehrere Airlines haben angekündigt, gewisse MacBook-Pro-Geräte nicht mehr an Bord zu lassen. Der Akku könnte in Brand geraten. Der Grund: Der flüssige Elektrolyt in Lithium-Ionen-Akkus ist brennbar und kann bei Überhitzung Feuer fangen. Anders liegt der Fall bei Feststoffbatterien.
Forschende in der …