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Nun möchte die Sozialdemokratin in die Berner Kantonsregierung. Zum Glück müsse sie dort nicht Auto fahren können, sagt die Präsidentin des Verkehrsclubs der Schweiz VCS auf dem Prüfstand.
Evi Allemann war fast immer die Jüngste: 1998 im Alter von 19 Jahren als Grossrätin im Kanton Bern, 2003 mit 25 als Nationalrätin. Sie gilt als willensstark, konziliant und als SPlerin, die nicht verbissen nach Parteibuch politisiert. Wie aus dem Bundeshaus zu vernehmen ist, ist Allemann deshalb auch für die bürgerlichen Mitglieder in der Sicherheitspolitischen Kommission (SIK) kein rotes Tuch.
Allemann hat sich auf kantonaler Ebene einen Namen als Präsidentin des Mieterverbands und als Verwaltungsrätin von Bernmobil gemacht; national als Zentralpräsidentin des Verkehrsclubs der Schweiz VCS.
Als Berufspolitikerin braucht Evi Allemann spätestens 2019 einen neuen Job. Wegen der parteiinternen Amtszeitbeschränkung darf sie nicht noch einmal bei den Nationalratswahlen antreten. Da kommen ihr die Wahlen in die Berner Kantonsregierung am 25. März gelegen. Weil die bürgerlichen Parteien SVP, FDP und BDP keinen der rot-grünen Sitze in der Regierung angreifen, käme es einer riesigen Überraschung gleich, wenn Allemann die Wahl nicht schaffen würde.
Apropos die Jüngste: Jüngstes Mitglied in der Berner Kantonsregierung kann die 39-jährige Evi Allemann nicht mehr werden. Diese Auszeichnung fiel Andreas Rickenbacher zu. Er wurde 2006 bereits mit 38 gewählt.