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Knappe Niederlage in der 4.Runde01.06.2019
Nachdem der Schachklub Aadorf einen guten Saisonstart in die Schweizer Mannschaftsmeisterschaft hinlegte, musste sich nun das Raiffeisenteam nach der dritten Runde zum zweiten Mal geschlagen geben. Zu Gast in Will kämpften die Hinterthurgauer letztendlich vergebens um jeden Punkt und verloren an diesem durchzogenen Samstag knapp mit einem halben Punkt Rückstand.
Karl Brunner debütierte mit einem abgeklärten Spiel, die Welt war noch in Ordnung!
Karl diktierte seine Partie von Beginn an und gewann schon kurz nach der Eröffnungsphase eine Leichtfigur. Nach einem verzweifelten Figurenopfer seines Gegners sah sich dieser mit einer unabwendbaren Mattdrohung konfrontiert, was ihn zur sofortigen Aufgabe zwang. 1:0 für Aadorf
Volker Stief glich den Punktestand am 3.Brett gegen seinen gleich starken Spieler aus.
Stief, an Brett 4 -zunächst leicht indisponiert- mit den weissen Steinen, opferte nach misslungener Eröffnung früh in der Partie recht unmotiviert eine Figur gegen 2 Bauern seines Gegners, um eine sehr schlechte positionelle Stellung zu vermeiden. In der Folge tauschte Volker eine Reihe von Figuren ab. Nach einem weiteren Fehler musste Volker, die ohnehin verlorene Partie aufgeben. 1:1
Leider erging es den übrigen Spieler nicht viel besser, während Raphael versuchte seinen leichten Eröffnungsfehler im späten Spiel zu kompensieren, musste auch Paul einsehen, dass der Gegenangriff seines Gegners stärker war als sein Eigener.
Paul und Raphael verloren ihre Partien und Marcel musste auf ein Remis-Angebot seines Gegners eingehen. Jannik hingegen gewann gekonnt am ersten Brett in professioneller Manier.
Die Eröffnung am ersten Brett wurde nach Theorie gespielt, bis der Wiler mit den weissen Steinen davon abwich. Diese Abweichung war positionell von Nachteil, weil Jannik’s Kontrahent damit die eigenen Felder schwächte. Der junge Aadorfer wählte darauf einen Zug bewusst mit hohem Risiko, indem er einen Bauer vorrückte um das Schlüsselfeld b3 zu bekommen und dabei das Zentrum dem Gegner überliess. Dadurch konnte Jannik letztendlich einen Bauern gewinnen, was seine Gewinnführung beschleunigte. Erst als Jannik später mit dem Gegner vorteilhaftig die Dame tauschte, gab sein Gegner auf.