Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03576.jsonl.gz/2288

Der Verkauf von Schweizer Wein bei den Grossverteilern bleibt im Jahr 2021 trotz noch stärkerer Konkurrenz solide.
Für 2021 stiegen die Weinverkäufe bei Coop, Denner, Manor, Globus, Migros, Spar, Volg und Landi leicht um 1.2 % und die Preise um 1.0 %. Die Verkäufe von Schweizer Weinen blieben ihrerseits sowohl in der Menge (+0.7 %) als auch im Preis (+0.9 %) stabil. Der Marktanteil (in Volumen) der Schweizer Weine in diesen Einzelhandelsketten blieb konstant bei 27,9 %. Die Verkäufe von Grossverteiler blieben somit auf dem hohen Niveau von 2020.
Der Bericht des OSMV konzentriert sich auf die Weinverkäufe bei den Grossverteiler in der Schweiz.
Die Verkaufsdaten von Schweizer Weinen bei Coop, Denner, Manor, Globus, Migros, Spar, Volg und Landi machen 32.4 % des vom BLW berechneten Konsums von Schweizer Weinen aus.
Im Jahr 2021 sind die Verkäufe von Schweizer Weinen bei den Grossverteiler im Vergleich zu 2020 sowohl mengenmässig (+0.7 %) als auch preislich (+0.9 %) stabil. Dieser Trend spiegelt sich in den Verkäufen von Weisswein (+0.9 %) und Rotwein (+1.3 %) wider. Im Gegensatz dazu sind die Verkäufe von Schweizer Roséweinen rückläufig (-1.3 %), was hauptsächlich mit dem verregneten Sommer zusammenhängt. Nach dem starken Anstieg der Weinverkäufe bei den Grossverteiler im Jahr 2020 scheinen sich die Verkäufe im Jahr 2021 stabilisiert zu haben.
Im Detail stellen wir fest, dass die Verkäufe von Schweizer AOC-Weinen (Appellation d'Origine Contrôlée - Weine mit kontrollierter Ursprungsbezeichnung) (+1.0 %) einen gegenläufigen Trend im Vergleich zu den Schweizer Landweinen (-1.7 %) aufweisen.
Im Vergleich dazu stiegen die Verkäufe ausländischer Weine bei den Grossverteiler um +1.4 % und ihre Preise um +1.1 %. Dies zeigt, wie stark der Druck von ausländischen Konkurrenten ist, die mit grossen, von ihren jeweiligen Staaten unterstützten Angeboten und niedrigeren Produktionskosten ankommen.
Im Laufe des Jahres 2021 wurden die Beschränkungen im Zusammenhang mit Covid-19 schrittweise aufgehoben. In seinem Bericht berechnete das BLW einen Anstieg des globalen Weinkonsums. Er geht mit einem leichten Anstieg der Verkäufe bei den Grossverteiler einher, was darauf hindeutet, dass der Weinverkauf in anderen Kanälen (HoReCa, Direktverkauf usw.) etwas stärker zugenommen hat. Der Fokus auf den lokalen Konsum und die Aufwertung der Schweizer Produktion wird bestätigt, und die Bemühungen werden verstärkt, die Bevölkerung für den Weinbau in der Schweiz zu sensibilisieren.
Der Bericht des BLW stellt den Schweizer Weinmarkt, alle Vertriebskanäle zusammengenommen, in Bezug auf den Konsum dar. Dieser Gesamtkonsum ist theoretisch und wird aus der Ernte und der Differenz der Lagerbestände berechnet.
Der Konsum von Schweizer Weinen im Jahr 2021 ist um 2.8 % höher als im Jahr 2020, korrigiert um die Auswirkungen der Deklassierung von Schweizer Weinen mit AOC, in Tafel- und Industriewein. Er beläuft sich auf 90 Millionen Liter.
Trotz der Solidarität der Verbraucher mit Schweizer Weinen sank ihr Marktanteil für das Jahr 2021 auf 35,4 % (-0,7 %).
Der Branchenverband der Schweizer Reben und Weine (BSRW) nimmt diese Entwicklung mit Interesse zur Kenntnis und betont die absolute Notwendigkeit, mithilfe der Aktionen von Swiss Wine Promotion Marktanteile zurückzuerobern und die Positionierung der Schweizer Weine zu festigen. Diese Ergebnisse dürfen jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Situation für die Akteure des Schweizer Weinsektors angesichts der kolossalen Marketingmittel der internationalen Konkurrenz auf dem Binnenmarkt nach wie vor sehr besorgniserregend ist.
Die Auswirkungen auf die Gewohnheiten der Konsumenten können nur durch eine verstärkte Sensibilisierung für den Wert (qualitativ, ökologisch und wirtschaftlich) der einheimischen Produktion, eine Segmentierung der Produktion entsprechend den Konsumgewohnheiten und eine starke Erhöhung der Mittel für die Promotion von Schweizer Weinen geändert werden.
Download der Berichte:
Kontakt Branchenverband Schweizer Reben und Weine
CN Marco Romano, Präsident, [email protected], +41 79 425 14 31
Kontakt Swiss Wine Promotion
Nicolas Joss, Direktor, [email protected], +41 79 753 68 10
Kontakt OSMV (Changins)
Dr. Alexandre Mondoux, Verantwortlicher OSMV, <email-pii>, +41 22 363 40 23
Aktuelle Mitteilungen zu den Schweizer Weinen und exklusive Reportagen.
Noch kurz eine Flasche Wein einkaufen ist manchmal einfacher gesagt als getan. Die Auswahl im Laden scheint schier endlos – wie soll man sich da nur entscheiden? Abhilfe schaffen goldene oder silberne Kleber: Sie zeigen, dass der fragliche Wein bei einem Wettbewerb gut abgeschnitten hat. Doch ein ganz so eindeutiges Gütesiegel sind die Medaillen nicht. Denn in der Schweiz und im Ausland gibt es eine unüberblickbare Anzahl an Auszeichnungen und Prämierungen. Und nicht jeder Wettbewerb verfügt über das gleich grosse Renommee. Wollen Winzerinnen und Winzer einen Wein ins Rennen schicken, müssen sie dafür eine Gebühr bezahlen. Diese kostet schnell einmal über 100 Franken. Am Wettbewerb degustiert eine Fachjury „blind“, das heisst, ohne die Produzentin oder den Produzenten sowie die Herkunftsregion des Weins zu kennen. Die Jurymitglieder beurteilen unter anderem Aussehen, Geruch und Geschmack des Weins. Nicht alle Wein-Wettbewerbe sind seriös In der Schweiz halten sich alle Ausscheidungen an die Vorgaben der Internationalen Organisation für Rebe und Wein (OIV) . Der Verband mit Sitz in Dijon (Frankreich) vertritt die Interessen des Weinbaus von derzeit 50 Mitgliedsstaaten auf allen Kontinenten. Er ist für Forschung und Technisierung zuständig, legt Standards fest und gibt Empfehlungen für den Weinanbau. Die OIV empfiehlt, die Zahl der Medaillen auf 30 Prozent der Teilnehmenden zu beschränken. Das heisst, dass sich nach einem Wettbewerb bis zu jeder dritte Wein mit einem Kleber schmücken darf. Daneben gibt es weniger seriöse Prämierungen, bei denen gar mehr als die Hälfte der eingereichten Weine eine Auszeichnung erhalten. Manche Wettbewerbe richten sich an ein lokales oder nationales, andere an ein internationales Teilnehmerfeld (z. B. Concours Mondial de Bruxelles oder Decanter World Wine Awards ). Es gibt Auszeichnungen, bei denen eine einzige Rebsorte im Fokus steht (z. B. Mondial du Chasselas oder Mondial des Pinots ) und solche, die ein breites Feld an Kategorien aufweisen (z. B. Grand Prix du Vin Suisse ). Medaillen gibt es ab einer bestimmten Punktzahl: Erreicht ein Wein mindestens 82 Punkte, gibt es Silber, ab 85 Gold und ab 92 das sogenannt grosse Gold. Medaillen können Orientierung leisten Aber Achtung: Die Medaillen dürfen nicht mit Noten oder Labels verwechselt werden. Noten sind Beurteilungen, die – selten „blind“ – von Weinkritikern oder -journalistinnen vergeben werden (z. B. Robert Parker). Noch einmal etwas anderes sind Labels wie IP-Suisse, die Bio-Knospe, Demeter oder Vinatura. Diese geben vor allem Auskunft über die Herstellung des Weins und weniger über die geschmackliche Qualität. Wer also leicht überfordert vor dem Weinregal steht, kann sich bei der Entscheidung durchaus an den Medaillen orientieren. Sie sind aber nicht der einzige Indikator für hohe Qualität. Manche Schweizer Winzerinnen und Winzer nehmen nie an Wettbewerben teil, und das, obwohl sie Spitzenweine produzieren. Am Ende ist und bleibt Wein Geschmackssache: Was den einen schmeckt, muss den anderen nicht unbedingt munden. Übersicht über die von Swiss Wine unterstützten Wettbewerbe: Nationale Wettbewerbe Grand Prix du Vin Suisse : Der Wettbewerb, veranstaltet vom Magazin Vinum und der Vereinigung Vinea, zeichnet jedes Jahr die besten Schweizer Weine und ihre Macherinnen und Macher aus. Mondial du Chasselas : Seit 2012 zeichnet der Verein für die Förderung des Chasselas jährlich die besten Chasselas-Weine der Welt aus. Mondial du Merlot & Assemblages : Eine grosse Weinprämierung für Produzenten, Händlerinnen und Importeure von Weinen aus der Rebsorte Merlot oder Assemblagen mit Merlot, organisiert von Vinea. Mondial des Pinots : Die Vereinigung Vinea organisiert den einzigen Wettbewerb, der nur den Weinen der Rebsorte Pinot gewidmet ist. Internationale Wettbewerbe Concours Mondial de Bruxelles : Der internationale Wettbewerb ist in vier verschiedene Verkostungen unterteilt, damit jeder Wein typgerecht und professionell bewertet werden kann. Decanter World Wine Awards : Beim renommierten Wettbewerb bewerten führende Weinexperten aus der ganzen Welt in London jedes Jahr über 17'200 Weine. Sélection Mondiale des Vins Canada : Der grösste internationale Wein-Wettbewerb in Nordamerika zählt zu den renommiertesten Prämierungen der Welt.
In Düsseldorf hat Mitte März mit der ProWein die weltweit wichtigste Wein- und Spirituosenmesse stattgefunden. Inmitten von grossen Weinnationen hat Swiss Wine Promotion (SWP) eine grosse Auswahl an Schweizer Tropfen vorgestellt. ProWein, die internationale Wein- und Spirituosenmesse in Düsseldorf, konnte vom 10. bis 12. März 2024 die 30. Ausgabe durchführen und rund 38'000 Fachbesucherinnen und -besucher begrüssen. Am Stand von Swiss Wine Promotion (SWP) trafen Gäste aus der ganzen Welt auf Winzerinnen und Winzer aus der Schweiz. Die Besucherinnen und Besucher erwartete ein Stand in urchigem Gewand inklusive Holzchalet. In einem Bereich konnten sie die Schweizer Weine frei und kostenlos degustieren. Insgesamt standen über 100 verschiedene Tropfen von Produzentinnen und Produzenten aus der Schweiz zur Auswahl. An der Messe waren dreizehn hiesige Weingüter vertreten: Albert Mathier & Söhne AG (Wallis) Bonvin 1858 (Wallis) Domaine Jean-René Germanier SA (Wallis) Le Vin de l’A (Wallis) Cave de La Côte (Waadt) Schenk Suisse S. A. (Waadt) Branchenverband Deutschschweizer Wein Rötiberg-Kellerei (Schaffhausen) vinigma gmbh (Basel) Wine by JET (Zürich) Castello di Cantone – Vecchia Masseria (Tessin) Vini Delea Angelo SA (Tessin) Caves du Château d’Auvernier Henry Aloys Grosjean (Neuenburg) Welche Facetten kann ein Chasselas aufweisen? Was macht den Neuenburger Non filtré so besonders? Diesen und weiteren Fragen konnten die Besucherinnen und Besucher in sechs Masterclasses nachgehen. Mit über 200 Teilnehmenden waren sie ein grosser Erfolg. Am vom Magazin Falstaff organisierten Wein-Battle trat die kleine Wein-Schweiz gegen den Wein-Giganten Italien an. Trotz der ungleichen Gegner wurde es ein enges Rennen. In der finalen Abstimmung konnte die Schweiz schliesslich ein Unentschieden erringen.
Die Schweizer Genusswoche, die vom 12. bis 22. September stattfindet, ist eine nationale Feier, die den Geschmack und die kulinarische Vielfalt der Schweiz würdigt. Diese Woche zielt darauf ab, lokale Produkte zu fördern, das Bewusstsein für Nachhaltigkeit zu schärfen und die Bevölkerung dazu zu ermutigen, die kulinarischen Schätze des Landes zu entdecken. Begleiten Sie uns zu einem unvergesslichen Genusserlebnis, bei dem Sie aussergewöhnliche Weine probieren, köstliche Gerichte geniessen und die schweizerischen kulinarischen Traditionen erkunden können. Für diese Ausgabe wurden Gian-Battista von Tscharner und sein Sohn Johann-Baptista, Winzer und Schlossherren von Reichenau , als Paten der Schweizer Genusswoche 2024 ausgewählt. Dies ist erst das zweite Mal in der Geschichte dieser nationalen Veranstaltung, dass ein Winzer als Botschafter des Geschmacks ausgewählt wurde, nach Marie-Thérèse Chappaz im Jahr 2009. Was dieses Jahr das Ereignis noch spezieller macht, ist, dass Vater und Sohn gemeinsam den Schweizer Geschmack repräsentieren werden. Das Schloss Reichenau liegt auf dem Gipfel der Zusammenflussstelle des Vorderrheins und des Hinterrheins und befindet sich an einem privilegierten Standort als Eingangstor zur alten Handelsroute zwischen Chur und Tirano, dem Tor nach Italien. Diese Handelsroute hat sich zu einer kulinarischen Reise entwickelt, die über den Berninapass nach Engadin und Valposchiavo führt. Zwischen den Mauern des Schlosses Reichenau leben die von Tscharner-Winzer, die als einige der besten der Schweiz gelten. Ihr Weinberg wurde 2004 als einer der ersten in den Verein "Erinnerung an Schweizer Weine" aufgenommen, was das Potenzial der Schweizer Weine für die Alterung hervorhebt, wobei ihr Pinot Noir an erster Stelle steht. Darüber hinaus sind sie von der weniger bekannten Rebsorte Completer fasziniert, die sie als "Königin der Schweizer Weissweine" bezeichnen. Neben der Weinherstellung bauen die Schlosswinzer jedes Jahr fast zwei Tonnen Spargel in den sandigen Böden entlang des Rheins an. Nicolas Joss, Direktor von Swiss Wine Promotion, beschreibt das Duo von Tscharner als "grosszügige, farbenfrohe und leidenschaftliche Botschafter, die ihre Weine, die den Schweizer Wein erleuchten, widerspiegeln". Vom 12. bis 22. September erkunden Sie den Reichtum des helvetischen Terroirs und entdecken die Essenz der Schweizer Weinherstellung mit Gian-Battista und Johann-Baptista von Tscharner, den leidenschaftlichen Botschaftern des Schweizer Geschmacks.
Um unsere Website zu besuchen, müssen Sie das gesetzliche Mindestalter zum Konsum von Alkohol in Ihrem Wohnsitzland haben.