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d. i. an
Sohnes- oder Tochterstatt Angenommene (vom mittellat. affiliare), in der kath.
Kirche die Laien, welche zu einem geistlichen
Orden
[* 2] in ein enges Verhältnis treten, ohne Mitglieder desselben zu werden und
sich zur
Beobachtung der Ordensregeln zu verpflichten.
Gesellschaften nennt man polit.
Vereine, die von einem gemeinschaftlichen Mittelpunkte, einem
Muttervereine, aus miteinander in
Beziehung stehen, um mit desto größerm
Nachdruck und an vielen Punkten eines
Landes zugleich
die gemeinschaftlichen Zwecke zu verfolgen. Auf diese
Weise erlangte z. B. der Klub der Jakobiner (s. d.) 1789 seinen
großen Einfluß.
Bei den Freimaurern heißt eine Loge
affiliiert, wenn sie sich an eine große Loge anschließt; ein
einzelner Maurer wird
affiliiert (einverbrüdert, angenommen), wenn er in eine andere als seine ursprüngliche Loge aufgenommen
wird.