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Das Recht ist erblich
Stirbt eine Katze, für die der Vermieter eine Bewilligung erteilt hatte, darf sich der Mieter eine neue Katze anschaffen. Wird die Liegenschaft verkauft, muss der neue Eigentümer alle Bewilligungen respektieren. Das schützt den Mieter mit Haustier. Wenn ein Mieter sich aber ohne Erlaubnis oder trotz Verbot einen Hund oder eine Katze zulegt, muss er im schlimmsten Fall mit der Kündigung rechnen, falls er sich nicht von seinem Haustier trennen will.
Vorsicht bei exotischen Haustieren
Exotische Tiere wie Schlangen oder Spinnen dürfen nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Vermieters gehalten werden. Er kann die Erlaubnis verweigern, auch wenn die Tiere ungiftig sind. Der Vermieter ist dazu verpflichtet, alle Mieter vor übermässigen Beeinträchtigungen zu schützen. Dazu gehört die Angst davor, von einer Schlange überrascht zu werden. Ausserdem muss für die Haltung vieler exotischer Tiere eine Bewilligung des kantonalen Veterinäramtes eingeholt werden.
Ohne Einschränkungen erlaubt ist die Haltung von Kleintieren wie Mäusen, Hamstern, Kanarienvögeln oder Zierfischen, sofern sich ihre Anzahl in Grenzen hält. Bei Aquarien sollte vorgängig abgeklärt werden, ob der Boden das Gewicht des Beckens tragen kann.