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Tamedia spart weiter und streicht in der Romandie insgesamt 6,5 Vollzeitstellen. Betroffen sind die Titel «Femina» und «Le Matin Dimanche» sowie die Mantelredaktion und die Editorial Services in Lausanne.
Der Stellenabbau erfolgt im Rahmen eines selbst auferlegten Sparplans, den Tamedia im August 2020 angekündigt hat, schreibt Mediensprecherin Alice van Gilst Utiger auf Anfrage des Klein Reports am Donnerstag. Damit bestätigt sie einen Bericht in der Zeitung «La Liberté» vom Mittwoch.
Der Sparplan sieht vor, dass der Zürcher Medienkonzern bis 2023 70 Millionen oder 15 Prozent der Kosten einspart. «Mit dem Sparplan werden der Rückgang der Werbeeinnahmen sowie die strukturelle Transformation des Geschäftsmodells kompensiert», so van Gilst Utiger zu den Gründen des Stellenabbaus in der Romandie.
Im letzten Januar wurden die Mitarbeitenden über den Abbau informiert. Damals plante Tamedia noch zehn Vollzeitstellen zu streichen. «Mit dem Ziel, Entlassungen so weit wie möglich zu verhindern, wurden auch andere Sparmassnahmen umgesetzt sowie nicht alle Abgänge ersetzt», erklärt van Gilst Utiger. Somit konnten die ursprünglich zehn Vollzeitstellen auf 6,5 reduziert werden.
Die Entlassungsmassnahmen sind momentan in der Vernehmlassung bei der Personalkommission. Vom Stellenabbau nicht betroffen sind «24 heures», «Tribune de Genève» und «Bilan».