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Die EU- Kommission befürchtet u. a. marktbeherrschende Stellungen auf einigen Routen innerhalb Portugals, wenn die SAirGroup und drei portugiesische Unternehmen wie geplant bei der portugiesischen Regional- Fluggesellschaft Portugalia einsteigen.Dieser Inhalt wurde am 15. Juni 2000 - 07:53 publiziert
Deshalb werde das Vorhaben der Unternehmen, Portugalia gemeinschaftlich zu kontrollieren, streng in der so genannten Phase zwei geprüft, teilte die Kommission am Mittwoch (14.06.) in Brüssel nach einer einmonatigen Standarduntersuchung mit.
Die Kommission befürchtet marktbeherrschende Stellungen auf einigen Routen innerhalb Portugals, aber auch bei Verbindungen von Portugal ins europäische Ausland. SAir hatte die Übernahme eines Anteils von 42 Prozent an Portugalia im vergangenen Juli angekündigt.
Staatsverbindungen problematisch
Weitere Partner sind die Bank Caixa Geral de Depositos SA und die Beteiligungsgesellschaft Partest SA, die beide vom portugiesischen Staat kontrolliert werden, sowie Bank Banco Comercial Português.
Der portugiesische Staat habe auch bei den portugiesischen Airlines TAP und SATA das Sagen, so dass die Transaktion also Verbindungen zwischen TAP, SATA und Portugalia schaffen werde, hiess es. Die Kommission hat nun weitere vier Monate Zeit, das Vorhaben zu prüfen.
Auch die TAP gehört zum Einflussbereich der Schweizer: Die SAir hatte im letzten Februar bekannt gegeben, im Rahmen der Privatisierung der TAP 34 Prozent an der Fluggesellschaft kaufen zu wollen. Sowohl die TAP als auch Portugalia sind Mitglieder der von Swissair angeführten Qualiflyer Group.
swissinfo und Agenturen
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