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Unsere Anwaltsdienstleistungen werden gestützt auf die Parteikostenverordnung des Kantons Bern und eine Mandatsvereinbarung in der Regel nach zeitlichem Aufwand verrechnet. In Verfahren vor Behörden und Gerichten richtet sich die Entschädigung üblicherweise nach dem Streitwert und damit dem staatlichen Anwaltstarif.
Niemand muss auf seine Rechte verzichten, nur weil ihm die finanziellen Mittel fehlen, um sie gerichtlich durchzusetzen. Wer nicht über die erforderlichen Mittel verfügt, um die Verfahrens- und Anwaltskosten zu tragen, hat Anspruch auf sogenannte unentgeltliche Rechtspflege. Damit diese gewährt werden kann, muss dem Richter nachgewiesen werden, dass man mittellos und die Klage nicht aussichtslos ist. Zusätzlich kann man auf Kosten des Staates anwaltliche Unterstützung in Anspruch nehmen, wenn der Streitgegenstand aufgrund seiner tatsächlichen oder rechtlichen Schwierigkeiten solche erforderlich macht. Wird die unentgeltliche Rechtspflege vom Gericht bewilligt, trägt der Staat vorerst die Kosten, kann diese aber vom Betroffenen innert zehn Jahren wieder zurückfordern, wenn seine künftige Finanzlage eine Rückerstattung erlaubt.