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Unser Ziel ist es, ferri- und antiferromagnetische Dünnfilme hinsichtlich magnonischer Anregungen von wenigen GHz bis hin zu etwa 1 THz zu untersuchen. Dazu setzen wir zum einen breitbandige elektrische Spinwellenspektroskopie und zum anderen ineleastische Lichtstreuung (Brillouin-Streuung, BLS) ein. Unser BLS-Mikroskop erlaubt es, mit einer hohen Ortsauflösung (Mikrometer) und über einen weiten Temperaturbereich bis nahe an die kritische Temperatur des verwendeten Antiferromagneten (Néel-Temperatur) Dynamik zu untersuchen. Dadurch erhoffen wir uns Erkenntnisse zu gewinnen, inwieweit magnetische Anisotropien in Heterostrukturen die Spinsignale bis hinauf zu etwa 1 THz beeinflussen. Insgesamt wollen wir zum Verständnis von aktiven und passiven magnetischen Komponenten für die sub-THz- und THz-Signalprozessierung beitragen. In diesem Frequenzbereich ist die Realisierung von kohärenten Signalquellen und entsprechenden Detektoren in kompakter Bauform eine physikalische und technische Herausforderung. Drahtlose Kommunikationstechnologien, chemische Analysemethoden und medizinische Bildgebung könnten beispielweise von einer THz-Technologie profitieren.