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Hier bloggt der Chef persönlich
Ich komme ab und zu in die Situation, wo es praktisch wäre, ein Mail automatisch zu einer bestimmten Zeit zu versenden. Typisches Beispiel sind meine digitalen Patentrezepte, die vorproduziert und dann am Sonntagmorgen vom Blattmacher auf den Newsnet-Seiten publiziert werden. Das Mail informiert den Blattmacher über das Thema und den Titel des Beitrags.
Mails später senden. (Bild: boomeranggmail.com)
Outlook erlaubt das Verzögern oder Planen des Sendens von E-Mail-Nachrichten, was meiner Erfahrung nach aber nicht sehr zuverlässig funktioniert. Ausserdem verwendet der Tagi seit kurzem die Google-Apps. Darum braucht es eine Lösung, die mit GMail harmoniert.
Google selbst bietet keine Möglichkeit, den Mailversand zu terminieren. Es gibt ein Script namens gmail-delay-send, das sich in meinem Test aber nicht hat installieren lassen. Darum bin ich auf Boomerang for Gmail eingeschwenkt. Das ist eine Erweiterung für den Browser, die den Knopf Send Later hinzufügt. Den ganzen Beitrag lesen »
… aber noch zu retten. Mit den Vorschlägen in diesem Blogpost hier.
Beim Start des Apple App-Store im Sommer 2008 war ich beeindruckt. Die Idee überzeugte. Ein kuratierter Laden, der eine Mindestqualität seines Sortiments garantiert, der das Angebot übersichtlich gliedert, die Auslieferung sehr einfach macht und der eine integrierte Bezahlmöglichkeit bietet: Das war ein entscheidender Fortschritt. Ich hätte mir Während meines kurzen Ausflugs in die Welt der Softwareentwicklung so etwas gewünscht!
Meine Erfahrungen in diesem Bereich waren sehr durchzopgen: Ich habe anfangs der Nullerjahre einige Windows-Programme entwickelt und zum Verkauf angeboten. Namentlich den Game Designer, mit dem sich individualisierte Spieldateien für mein Game Clickomania basteln lassen. Und Address Harvester, ein Utility für das Sammeln von Mailadressen aus lokalen Mailadblagen.
Apple ruht sich hier auf den Lorbeeren aus. (Bild: PhotoAtelier/Flickr.com)
Ich habe diese Software über den Mikropayment-Dienst Kagi.com vertrieben. Das Problem war, dass dieser die gekaufte Software nicht selbst auslieferte. Ich musste das von Hand tun und zwar von Hand (alles andere hätte einen Riesen-Entwicklungsaufwand nach sich gezogen). Allein um diesen Aufwand abzudecken, musste der Verkaufspreis prohibitiv hoch angesetzt werden. Mit dieser Lösung war es insbesondere unmöglich, ein Programm wie das Zwischendurch-Spiel «Clickomania» für einen oder zwei Franken zu verkaufen. Wäre das damals möglich gewesen, dann wäre ich heute wohl Multimillionär – selbst wenn nur jeder zehnte Downloader das Spiel effektiv auch gekauft hätte.
Mit anderen Worten: Der Apple-Store war, trotz seiner Nachteile, eine Riesenchance für unabhängige Softwareentwickler und eine Chance für Gelegenheitsprogrammierer, ihr Hobby zum Beruf zu machen.
Aus heutiger Sicht ist die Bilanz ernüchternd: Den ganzen Beitrag lesen »
An der Astrologie ist so ungefähr alles verkehrt, was an einem pseudowissenschaftlichen Hirngespinst verkehrt sein kann – und trotzdem verwechseln immer mehr Leute sie mit echter Forschung und Theorien, die in der Wirklichkeit verankert sind: Es sei ja bloss Unterhaltung, wiegeln sie ab.
Diese Entschuldigung muss man nicht unbedingt gelten lassen. Man kann die Astrologie auch als Verschwörung gegen die Emanzipation der Frau sehen. Oder als Einstiegsdroge für den harten Unsinn.
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Das hat noch gefehlt: Die nichtvirtuelle Emoji-Tastatur. (Bild: The All-Nite Images/Flickr.com)
iemoji.com: Hier findet sich eine Emoji-Tastatur für den Computer – denn Windows und OS X sind von Haus aus nicht mit der Möglichkeit asugestattet, diese Ideogramme zu tippen. Mit dieser Webapp geht es einfach: Man schreibt den normalen Text über die Tastatur ins Eingabefeld und wählt die Emoji über das nach Kategorien sortierte Raster aus. Es gibt bei Emoji by subject auch eine Suchfunktion, mit der man Emojis über den (englischen) Bezeichner findet. Den ganzen Beitrag lesen »
Das Patentrezepte-Video erklärt diese Woche, wie man Macs wieder auf die Schiene bringt, wenn sie komische Dinge tun – was, entgegen des landläufigen Vorurteils, tatsächlich vorkommen kann.
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