Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03297.jsonl.gz/2396

WM Vic
Loris Gonzalez bestätigt sein Potenzial in Katalonien
Am letzten Wochenende fanden im katalanischen Vic die Trial-Weltmeisterschaften statt. Loris Gonzalez sicherte sich die Silbermedaille bei den Junioren (20 Zoll), Lucien Leiser vermochte sich in der Elite-Kategorie (20 Zoll) für den Final zu qualifizieren und wurde letztlich Sechster.
Die führende Trial-Nation dominierte das Geschehen im eigenen Land. Vier der fünf Weltmeistertitel gingen an die spanischen Athletinnen und Athleten. Einzig dem Briten Jack Carthy gelang es, die spanische Vorherrschaft mit einem Sieg in der Elitekategorie der 26-Zoll-Räder zu durchbrechen. Die Schweizerinnen und Schweizer sorgten in den hochklassig besetzten Einzelwettkämpfen für Aufsehen, nachdem sie sich das Leben zum Auftakt beim fünften Rang im Teamwettkampf selbst schwer gemacht hatten.
Das Schweizer Ausrufezeichen des Wochenendes setzte Loris Gonzalez. Der talentierte Sportler aus dem Berner Jura meisterte die Qualifikationen in der Kategorie Junioren der 20-Zoll-Räder bravourös. Im anschliessenden Final bot er eine exzellente Vorstellung und liess sich selbst durch einen Sturz in Sektion 4 nicht aus dem Konzept bringen. Seine Leistung wurde schliesslich mit der Silbermedaille belohnt. «Es war schnell klar, dass das heute sein Tag sein würde. Er war physisch und mental auf absolutem Top-Niveau. Sein Platz auf dem Treppchen ist verdient», sagt Nationaltrainer Pascal Benaglia, der davon überzeugt ist, dass sich Gonzalez schnell in der Elitekategorie etablieren wird.
Ebenfalls ausgezeichnet schlug sich Lucien Leiser. Der Jurassier qualifizierte sich in der Elite-Kategorie der 20-Zoll-Räder für den Final. Dort jedoch vermochte der 27-Jährige sein Potenzial nicht mehr auszuschöpfen; er landete letztlich auf Rang 6 – oder je nach Sichtweise auf Rang 3, hält doch Benaglia Folgendes fest: «Die drei Spanier auf dem Podest fahren in einer anderen Liga, die sind nicht von dieser Welt. Lucien kann getrost behaupten, dass er Dritter wurde – hinter den drei Spaniern. Auf jeden Fall war es extrem erfreulich, dass er es an diesem Wochenende in den Final geschafft hat», resümiert der Nationaltrainer, welcher den hervorragenden Teamgeist hervorhob, der in der gesamten Woche im Nationalkader herrschte.