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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2021.00091 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Slavik Ersatzrichterin Gasser Küffer Gerichtsschreiberin Fonti Urteil vom 2 2. März 2022 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwältin Gabriela Gwerder Advokaturbüro Langstrasse 4 Postfach 1063, 8021 Zürich 1 gegen GENERALI Allgemeine Versicherungen AG Avenue Perdtemps 23, 1260 Nyon 1 Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Der 1981 geborene X.___ war seit Juli 2012 als Koch bei der Y.___ AG angestellt und über die Arbeitgeberin bei der GENERALI Allgemeine Versiche rungen AG (nachfolgen d : GENERALI) obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert, als er gemäss Bagatellunfallmeldung vom 3. Juli 2020 am 1 9. Juni 2020 bei einem Sprung in ein Schaumstoffbad (im Z.___, vgl. Urk. 8/58) aus zirka zwei Metern Höhe schlecht abgefedert und sich das rechte Knie verdreht und verletzt habe ( Urk. 8/1). Ein MRI vom 6. Juli 2020 liess unter anderem eine komplexe mediale Meniskusläsion rechts und ein en Status nach Ruptur des inferioren meniskopoplitealen Faszikels am lateralen Meniskushinterhorn erkennen ( Urk. 8/21). Die GENERALI verneinte mit Verfügung vom 1 9. Oktober 2020 ihre Leistungspflicht mit der Begründung, es liege kein Unfall im Rechtssinne vor und der Meniskusriss sei vorwiegend degenerativ bedingt, weshalb auch eine Leistungspflicht aufgrund einer L isten verletzung en tfalle ( Urk. 8/39). Dagegen erhoben sowohl der Versicherte als auch dessen Krankenversicherung, die SWICA Gesundheitsdirektion, Einsprache ( Urk. 8/46, 8/49 ). Nach eine r Besichtigung des Unfallortes im Z.___ durch den zuständigen Case-Manager der Beschwerdegegnerin am 1 4. Januar 2021 (Besuchsrapport vom 1 5. Januar 2021, Urk. 8/58) und Einholung eines chi r urgisch- traumatologischen Aktengutachtens bei der A.___ GmbH (Expertise vom 1 6. März 2021, Urk. 8/60) sowie einer per E-Mail eingeholten Stellungnahme von Dr. med. B.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, C.___ GmbH, vom 2 4. März 2021 ( Urk. 8/62) verneinte die GENERALI mit Einspracheentscheid vom 8. April 2021 einen Leistungsanspruch des Versicherten aus dem Ereignis vom 1 9. Juni 2020 ( Urk. 2). 2. Dagegen erhob X.___ am 7. Mai 2021 Beschwerde und beantragte, die Beschwerdegegnerin sei unter Aufhebung des angefochtenen Entscheids zu ver pflichten, die ihm zustehenden Versicherungsleistungen (Taggeld/Heilkosten) zu erbringen ( Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin schloss in der Vernehmlas sung vom 2 6. Mai 2021 auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 7), worüber der Beschwerdeführer mit Verfügung vom 2 8. Mai 2021 in Kenntnis gesetzt wurde ( Urk. 9). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gemäss Art. 6 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt (Abs. 1). Die Versicherung erbringt ihre Leistungen auch bei den im Einzelnen in Abs. 2 auf geführten Körperschädigungen, sofern sie nicht vorwiegend auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen sind. Ausserdem erbringt die Versicherung ihre Leis tungen für Schädigungen, die der verunfallten Person bei der Heilbehandlung zugefügt werden (Abs. 3). 1.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invali dität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhanden sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausal zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). 1.3 1.3.1 UV170180 Unfallbegriff, Gesetzestext 04.2021 Ein Unfall ist gemäss Art. 4 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat. 1.3.2 Nach der Rechtsprechung ist der äussere Faktor ungewöhnlich, wenn er – nach einem objektiven Massstab – nicht mehr im Rahmen dessen liegt, was für den jeweiligen Lebensbereich alltäglich und übli ch ist (BGE 142 V 219 E. 4.3.1, 134 V 72 E. 4.1; SVR 2021 UV Nr. 12 S. 59, Urteil des Bu n desgerichts 8C_368/2020 vom 1 7. September 2020 E. 4.2). 04.2021 Nach der Rechtsprechung bezieht sich das Begriffsmerkmal der Ungewöhnlichkeit nicht auf die Wirkung des äusseren Faktors, sondern nur auf diesen selbst. Ohne Belang für die Prüfung der Ungewöhnlichkeit ist somit, dass der äussere Faktor allenfalls schwerwiegende, unerwartete Folgen nach sich zog. Der äussere Faktor ist ungewöhnlich, wenn er – nach einem objektiven Massstab – den Rahmen des im jeweiligen Lebensbereich Alltäglichen oder Üblichen überschreitet. Ausschlag gebend ist also, dass sich der äussere Faktor vom Normalmass an Umweltein wirkungen auf den menschlichen Körper abhebt. Ungewöhnliche Auswirkungen allein begründen keine Ungewöhnlichkeit (BGE 134 V 72 E. 4.1 und E. 4.3.1 mit Hinweis; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_368/2020 vom 17. September 2020 E. 4.2 mit Hinweisen). Nach Lehre und Rechtsprechung kann das Merkmal des ungewöhnlichen äusseren Faktors in einer unkoordinierten Bewegung bestehen. Bei Körperbewegungen gilt dabei der Grundsatz, dass das Erfordernis der äusse ren Einwirkung lediglich dann erfüllt ist, wenn ein in der Aussenwelt begründeter Umstand den natürlichen Ablauf einer Körperbewegung gleichsam «programm widrig» beeinflusst hat. Bei einer solchen unkoordinierten Bewegung ist der ungewöhnliche äussere Faktor zu bejahen; denn der äussere Faktor – Verände rung zwischen Körper und Aussenwelt – ist wegen der erwähnten Programm widrigkeit zugleich ein ungewöhnlicher Faktor (Urteil des Bundesgerichts 8C_395/2020 vom 28. September 2020 E. 2.2 mit Hinweis auf BGE 130 V 117 E. 2.1). 1.4 Gemäss BGE 146 V 51 hat der Unfallversicherer nach Meldung einer Listenver letzung gemäss Art. 6 Abs. 2 UVG in der seit 1. Januar 2017 geltenden Fassung die genauen Begleitumstände abzuklären. Ist die Listenverletzung auf ein Unfall ereignis im Sinne von Art. 4 ATSG zurückzuführen, so ist der Unfallversicherer solange leistungspflichtig, bis der Unfall nicht mehr die natürliche und adäquate Ursache darstellt, der Gesundheitsschaden also nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Sind hingegen nicht sämtliche Kriterien des Unfallbegriffs nach Art. 4 ATSG erfüllt, so wird der Unfallversicherer für eine Listenverletzung nach Art. 6 Abs. 2 UVG grundsätzlich leistungspflichtig, sofern er nicht den Nachweis dafür erbringt, dass die Verletzung vorwiegend auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen ist (E. 9.1). Der Entlastungsbeweis des Unfallversicherers ist erbracht, wenn die Listendiagnose zu mehr als 50 % auf Abnützung oder Erkrankung beruht (E. 8.2.2.1, E. 8.6). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin verneinte ihre Leistungspflicht im angefochtenen Ent scheid einerseits damit, dass der Unfallbegriff nicht erfüllt sei, sei d er Beschwer deführer doch freiwillig in die Würfelgrube im Z.___ gesprun gen und jede Landung in diesem mit Schaumstoffwürfelchen gefüllten Becken sei unkontrollierbar. Dass d er Beschwerdeführer unglücklich gelandet sei, sei ent sprechend zu erwarten gewesen und dementsprechend nicht ungewöhnlich ( Urk. 2 S. 3). Im Weitern sei der festgestellte Meniskusriss degenerativer Natur, weshalb dessen Behandlung nicht ge stützt auf Art. 6 Abs. 2 UVG übernommen werden könne. Was die Ruptur des meniskopoplite alen Faszikel s anbelange, handle es sich hierbei um keine Bandverletzung im Sinne von Art. 6 Abs. 2 lit. g UVG ( Urk. 2 S. 4). 2.2 Der Beschwerdeführer vertri tt dagegen den Standpunkt, die Freiwilligkeit des Sprungs in die Würfelgruppe stehe dem Vorliegen eines Unfalls nicht entgegen, hätte sich doch die Schädigungsabsicht auf die Folgen des Unfalls, nicht auf d as Ereignis selbst beziehen müssen. D er Unfallbegriff gemäss Art. 6 Abs. 1 UVG sei vielmehr erfüllt, sei doch der Sprung in die Würfelgrube programmwidrig ver laufen. Anstatt weich und koordiniert zu landen, sei er mit abgedrehtem Knie auf einen harten Boden geprallt. Dieses ung e wollte Landen auf hartem Untergrund stelle eine relevante Programmwidrigkeit im Ablauf eines normalen Sprungs in eine Würfelgrube dar. Aufgrund der vorliegenden Arztberichte bestehe sodann kein Zweifel, dass es durch das Trauma zumindest zu einer vorübergehenden Ver schlimmerung einer vorbestehenden Schädigung gekommen sei. Sollte das Gericht wider Erwarten zum Schluss gelangen, es liege kein Unfallereignis vor, so sei von eine r Listendiagnose auszugehen, welche durch das Ereignis vom 1 9. Juni 2020 verursacht und nicht degenerativer Natur sei ( Urk. 1 S. 3 ff.) 2.3 Streitig ist die Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin aus dem Ereignis vom 1 9. Juni 2020 und dabei insbesondere, ob überhaupt ein Unfall oder gegebenen falls eine leistungspflichtige unfallähnliche Körperschädigung im Sinne von Art. 6 Abs. 2 UVG vorliegt. 3. 3.1 Dr. med. D.___, Facharzt für Chirurgie, führte in seinem von der Beschwerdegeg nerin bei der A.___ GmbH in Auftrag gegebenen Aktengutachten vom 1 6. März 2021 ( Urk. 8/60) aus, der Beschwerdeführer sei mit seinem Sohn am 1 9. Juni 2016 im Z.___ gewesen, wo er aus zirka zwei Metern Höhe in ein Schaumstoffbad (Würfelgrube) gesprungen sei. Das rechte Bein sei schlecht abgefedert worden und der Beschwerdeführer habe sich das Knie verdreht. Der Beschwerdeführer habe sofort Schmerzen verspürt, das Knie sei während zwei Wochen geschwollen gewesen. Anlässlich der Erstbehandlung vom 1. Juli 2020 in der Universitätsklinik E.___ (vgl. Urk. 8/24) habe er weiterhin eine Schwel lung unterhalb der Patella und ein Instabilitätsgefühl, manchmal auch giving - way -Phänomene beklagt. Zwei Wochen nach dem Ereignis habe noch ein Kniegelenkserguss bestanden, druckschmerzhaft seien vor allem die laterale Knie ge lenksregion im Bereich des Seitenbandes und der Ansatz des Tractus iliotibialis sowie der laterale Gelenkspalt gewesen. Die Meniskuszeichen seien dagegen nicht eindeutig positiv gewesen, das Kniegelenk zudem frei bew egli ch. Im MRI vom 1. Juli 2020 (vgl. Urk. 8/21) hätten sich multiple Schäden gefunden ( Urk. 8/60 S. 6). Medial lägen klar Vorschäden mit einer Ausdünn ung des Knorpelüberzugs am Femur kondylus und am T ibiakopf mit einzelnen Knorpelschäden vor. Das teil rupturierte und vernarbte Seitenband weise keine Signalalterationen mehr auf, was ebenfalls einen unfallvorbestehenden Schaden nahelege. Dies gelte auch für die im MRI dargestellte komplexe Meniskusläsion im Meniskushinterhorn, deren beschriebene Form typisch degenerativ bedingt sei. Für eine n unfallbedingt ver ursachte n Meniskusriss fehle es auch an j egli cher Klinik, komme es bei einem solchen doch zu sofortigen starken Schmerzen und zu Bewegungseinschränkun gen meistens im Sinne einer Gelenkblockierung. Der Hergang sei zudem nicht geeignet, einen Meniskusriss zu verursachen. Beim Sprung in die Schnitzelgrube se i es zu einer axialen Stauchung des Kniegelenks gekommen, so dass die Knor peldecke und vor allem die subchondrale Schicht durchaus mit reaktiven Kno chenmarksödemen reagiert haben könnte n, der Meniskusriss sei aber dadurch nicht verursacht worden. Unklar sei, ob die zentral tiefe Knorpelfissur am medi alen Femurkondylus frisch oder älteren Datums sei, lägen doch Bonebruise s vor, welche unfallbedingt frisch aufgetreten sein könnten, diesfalls spätestens nach sechs Monaten resorbiert sein müssten ( Urk. 8/60 S. 6 f.). Lateral hätten sich im MRI zusätzlich einzel n e ober flächliche Knorpeldefekte am Fem urkondylus und ein leicht vernarbtes laterales und mediales Kollateralband dargestellt. Angesichts der Vernarbungen und der fehlenden Signalalterationen liege auch diesbezüglich ein Vorzustand vor. Entscheidend für die Beurteilung des Falles sei in des, dass das inferiore meniskopoplite ale Faszikel nicht mehr abgrenzbar sei und aufgrund des MRIs ein Status nach Ruptur desselben festge stellt wurde. Damit sei es mit dem Ereignis zu einem strukturellen Schaden an der postolateralen Ecke des K niegelenkes gekommen ( Urk. 8/60 S. 7 ). Als Folge dieser Ruptur des Faszikel s könne es zu einer Hypermobilität des lateralen Meniskus kommen. Die initialen Befunde mit Hämatom unter der Kniescheibe, Instabil i tätsgefühl und Druckdolenz über dem Seitenband und dem Ansatz des Tractus iliotibialis korrespondierten mit dem Abriss des men i sko poplitealen Faszikels. Unterstützt werde der Schluss auf einen mechanisch bedingten Schaden durch das Vorliegen des Kniegelenksergusses und d as Fehlen einer Entzündung. Der Erguss sei in der Verlaufsuntersuchung vom 5. August 2020 bereits resorbiert, die Schmerzen rückläufig gewesen. Die sodann medial rezidivierend aufgetre tenen Beschwerden seien dagegen nicht mehr vereinbar mit der Ruptur des meniskopoplitealen Faszikels. Da der medi ale Meniskusriss jedenfalls vorbeste hend sei und versicherungsmedizinisch gemäss Beurteilung der Beschwerdegeg nerin kein Unfall vorliege, stelle sich die Frage nach einem status quo sine in diesem Z usammenhang nicht ( Urk. 8/60 S. 8). Es handle sich bei dieser sogenannten postolateralen Ecke um eine Einheit aus zahlreichen Strukturen. Diese würden neben dem lateralen Seitenband das popliteofibulare Band, das Ligamentum arquatum und auch das meniskopop liteale Faszikel beziehungsweise Band beinhalten. Dabei handle es sich um ein kollagenes Bündel aus Fasern, die den lateralen Meniskus an der Hinterwurzel stabilisieren würden. Dies es Faszikel entspreche anatomisch-strukturell einem Band, was von einzelnen Radiologen auch so bezeichnet werde. Entsprechend liege eine Bandläsion im Sinne von Art. 6 Abs. 2 Ziffer g UVG vor. Dabei sei nochmals darauf hinzuweisen, dass die initiale Klin ik vor allem lateral bestanden habe. Dieser Schaden sei nicht degenerativ entstanden ( Urk. 8/60 S. 8 f.). 3.2 Dr. B.___ führte in seinem E-Mail vom 2 4. März 2021 auf Nachfrage der Beschwer degegnerin vom 2 2. März 2021 zur Frage, ob es sich bei der Ruptur des menisko poplitealen Faszikels um eine Bandläsion gemäss Art. 6 Abs. 2 lit. g UVG handle, aus, das s die Popliteussehne mittels zwei popliteomeniskealen Faszikeln, dem kranialen und dem kaudalen, am mittleren und dorsalen Segment des late ralen Meniskus inseriere. Die Meniskusbasis sei in der gesamten Peripherie nur über lockeres Binde- und Fettgewebe mi t der Gelenkkapsel verbunden. Die Popliteussehne bilde zusammen mit diesen beiden popliteo-meniskealen Faszi keln und der lateralen Wand d es Aussenmeniskus den Hiatus pop liteus. Aufgrund der obgenannten anatomischen Beschreibung handle es sich bei den menisko pop litealen Faszikeln nicht um eine Bandstruktur, mithin liege keine « lit. g» vor ( Urk. 8/62). 3.3 Der Vertrauensarzt der SWICA, Dr. med. F.___, Facharzt FMH für Orthopädie und Traumatologie, welcher si ch in seiner Stellungnahme zu Hä nden der Kranken versicherung vom 3. November 2020 noch lediglich für eine vorübergehende Verschlimmerung der vorbestehenden Veränderungen ausgesprochen hatte ( Urk. 8/55/2-3 ), sprach sich in seiner mit der Beschwerde zusätzlich eingereichten Stellungnahme vom 1 0. April 2021 nunmehr dafür aus, dass die im MRI doku mentierten Begleitveränderungen (Knochenmarksödem Ti bia medial und Ruptur des menisk opoplitealen Faszikels medial) das Vorliege n eines Unfallereignisses beleg en würden. Beim inferioren menisko poplitealen Faszikel handle es sich sodann nicht um ein Ligament, sondern um die Aufhängung des Meniskus, die Meniskuswurzel. Ent sprechend handle es sich um einen unfallkausalen lateralen Meniskusriss und damit eine Listenverletzung. Gegebenenfalls wäre die seines Erachtens rein aka demische Frage, ob es sich bei de r Läsion des inferioren menisko poplitealen Fas z ikels um einen Bänderriss oder einen Wurzelausriss des Meniskus handle, durch Experten der Kniegruppe von Swiss Orthop ae dics zu beurteilen. ( Urk. 3 S. 3). 4. 4.1 Zum tatsächlichen Geschehensablauf gab die Arbeitgeberin in der Unfallmeldung vom 3. Juli 2020 an, der Beschwerdeführer sei aus zirka zwei Metern Höhe in das Schaumstoffbad gesprungen, habe schlecht abgefedert und das Knie verdreht ( Urk. 8/1). Auf diese Beschreibung des U nfallhergangs verwies d er Beschwerde führer im Fragebogen zum Unfallhergang vom 7. August 2002 ( Urk. 8/22 S. 1) und erklärte, er sei einfach unglücklich gelandet (S. 3). Auf neuerliche Zustellung des Fragebogens und Bitte der Beschwerdegegnerin um genaue Ausfüllu ng des selben ( Urk. 8/32) führte er aus, er habe den Sprung in die Schnitzelgrube schlecht abgefedert und sich das Knie verletzt ( Urk. 8/37). Gemäss Anamnese im Bericht der Klinik E.___ vom 1. Juli 2020 sei er beim Spielen mit seinem Sohn in eine Schnitzelgrube gesprungen und mit dem rechten Bein hart auf dem Betonboden gelandet; dabei sei es zu einer Stauchung des rechten Knies gekommen ( Urk. 8/24 S. 1). In der Einsprache vom 1 0. November 2020 erklärte der Beschwerdeführer einhergehend mit der Unfallschilderung in der Unfallmeldung, dass der Aufprall derma ssen fest gewesen sei, dass er sich das Knie verdreht habe. Die Schnitzel grube habe seinen Sprung nicht abgefedert ( Urk. 8/49). Gemäss den Abklärungen vor Ort betrug die Höhe des linken Sprungpodestes, von welchem der Beschwer deführer gesprungen sei, ab Boden 2.86 m, der Boden sei mit einer Schutzmatte aus 20 c m dickem Schaumstoff belegt, das Füllmaterial der Grube bestehe aus 25 x 25 cm grossen Schaumstoffwürfeln. Der Beschwerdeführer sei gemäss seiner telefonischen Auskunft mit den Füssen voran gesprungen, mit dem Boden in Kontakt gekommen und unglücklich gelandet ( Urk. 8/58 ). In seiner Beschwerde verwies er sodann wiederum auf eine harte Landung auf dem Betonboden mit Verdrehung des Knies ( Urk. 1 S. 3). Die Angaben des Beschwerdeführers erweisen sich insofern als konsistent und gleichbleibend, als er bei seinem Sprung aus fast drei Metern Höhe in die mit Schaumstoffwürfeln gefüllt e Grube hart gelandet sei und den Sprung nicht habe abfedern können respektive sei der Sprung durch die Würfelgrube nicht abge federt worden. Dass die Grube entgegen der Angabe des Beschwerdeführers, wonach er auf Betonboden gelandet sei, mit einer Schutzmatte belegt war, stellt die behauptete harte Landung ohne Abfederun g grundsätzlich nicht in Frage, kann doch auch ein Sprung auf eine derartige Matte ohne Abfederung zu einer harten Landung führen. Was die behauptete Verdrehung des Knies infolge der harten und als unglücklich bezeichneten Landung anbelangt, wurde dieses Element bereits in der Unfallmeldung angeführt (vgl. Urk. 8/1), welche gestützt auf die Angaben des Beschwerdeführers und damit dessen « Aus sage der er sten Stunde» erging (BGE 143 V 168 E. 5.2.2, 121 V 45 E. 2a, je mit Hinweisen) und welche er sodann in der Einsprache vom 1 0. November 2020, dannzumal noch nicht anwaltlich vertreten, wiederholte ( Urk. 8/49). Entsprechend ist bezüglich des Verlaufs des Ereignisses davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer bei seinem Sprung in die Würfelgrube unerwartet hart auf dem Boden landete, ent sprechend den Sprung nicht abfederte und sich infolge der unerwartet harten Landung das rechte Knie zusätzlich verdrehte. 4.2 Die Beschwerdegegnerin verneinte das Vorliegen eines Unfallereignisses mit der Begründung, der Beschwerdeführer sei freiwillig in die Würfelgrube gesprungen und jede Landung in diesem mit Schaumstoffwürfeln gefüllten Becken sei unkontrollierbar, mithin stets mehr oder weniger unglücklich, weshalb es am erforderlichen ungewöhnlichen äusseren Faktor fehle ( Urk. 2 S. 3). Zuzustimmen ist der Beschwerdegegnerin insoweit, als der Beschwerdeführer unbestritten frei willig, wenn auch nicht in Schädigungsabsicht im Sinne von Art. 37 Abs. 1 UVG, in die Würfelgrube gesprungen ist u nd eine Landung in derselben aufgrund der mitwirkenden inhomogenen Masse der Schaumstoffwürfel naturgemäss ein gewisses Mass an Unkont rollierbarkeit mit sich bringt. Den natürlichen Ablauf der Körperbewegung gestört hat hingegen im vorliegenden Fall, dass die Landung in die Würfelgrube offensichtlich unerwartet hart erfolgte, mithin durch die Schaums toffwürfel nicht oder nicht im erwarteten Ausmass gedämpft wurde und der Beschwerdeführer infolgedessen den Sprung nicht abfedern konnte und sich das Knie wohl reflexartig verdrehte. Die Landung in der Würfelgrube war ent sprechend gerade nicht wegen der Würfelmasse unkontrollierbar, sondern die erwartete dämpfende Wirkung der Schaumstoffwürfel, welche zwar möglicher weise mit einer unkontrollierbaren Körperhaltung einhergegangen wäre, aber jedenfalls eine harte Landung verhinder n hätte s ollen, blieb gerade aus, was als äusserer Faktor den Bewegungsablauf des Beschwerdeführers programmwidrig störte und zu einer unkontrollierten, da unerwartet harten und entsprechend unabgefederten Landung mit zusätzlicher Verdrehung des Kniegelenks führte (E. 1.3.2). Dass der Beschwerdeführer mit der fehlenden dämpfenden Wirkung der Sch aumstoffwürfel aufgrund seines Erwachseneng ewichts hätte rechnen müssen, wird von der Beschwerdegegnerin zu Recht nicht geltend gemacht, zumal gemäss Angaben der Inhaberin des Z.___ kein Sprungverbot für Erwachsene bestand ( Urk. 8/58 S. 3). Entsprechend ist das Ereignis vom 1 9. Juni 2020 als Unfall im Sinne des Gesetzes zu qualifizieren. Nachdem gemäss der überzeugenden Beurteilung von Dr. D.___ vom 1 6. März 2021 (E. 3.1) di e Ruptur des inferioren menisko poplitealen Faszikels unmittelbar durch den Unfall veru rsacht wurde und die nach dem Unfall aufgetretene Symp tomatik mit dieser Verletzung korrespondierte, drängen sich sodann keinerlei Zweifel daran auf, dass die nach dem Unfall aufgetretenen Beschwerden im rechten Knie und die damit einhergegangene vorübergehende Arbeitsunfähigkeit (vgl. Urk. 8/8 und 8/9) zumindest teilkausal (E. 1.2) auf das U nfallereignis zurückzuführen sind. Der angefochtene Entscheid ist folglich mit der Feststellung, dass die Besc hwerdegegnerin für die Folgen des Unfalls vom 1 9. Juni 2020 leis tungspflichtig ist, aufzuheben und die Beschwerde entsprechend gut zu heissen. 4.3 Anzufügen bleibt, dass eine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin selbst bei Verneinung eines Unfallgeschehens aufgrund einer Listenverletzung gemäss Art. 6 Abs. 2 UVG im Raum stünde und von ihr weiter abzuklären gewesen wäre. Denn die Argumentation von Dr. F.___, wonach es sich beim inferioren menis ko poplitealen Faszikel um die Aufhängung des Meniskus, die M eniskuswurzel, handelt (E. 3.3), steht mit der Beurteilung von Dr. B.___ vom 2 2. März 2021 (E. 3.2) insoweit in Einklang, als dieser die Faszikel der den Meniskus inserierenden Struktur, mithin dessen Ansatz, zuordnete. Sodann erscheinen die Einordnung des Meniskuswurzelrisses als Meniskusris s und damit als Listenverletzung gemäss Art. 6 Abs. 2 lit. c UVG – wie von Dr. F.___ vertreten – wie auch die Zuordnung von Dr. D.___ zu einer Bandläsion gemäss Art. 6 Abs. 2 lit. g UVG beide nicht abwegig, werden doch unter dem Begriff Wurzelriss einerseits Abrisse der menisko-tibialen Bandinsertion und anderseits Radiärrisse des Meniskus nahe der tibialen Insertion zusammengefasst (vgl. unter: https://www.management-kran kenhaus.de/topstories/medizintechnik/meniskus - wurzelverletzungen-root-tears-modediagnose-oder-schwerwiegende-ver letzung [eingesehen am 15.03.2022 ] ; vgl. auch Forkel /Feucht, Wurzelläsionen des Innen- und Aussenmeniskus, in: Arthroskopie, 7. M ärz 2017, S. 1 ). 5. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Parteientschädigung. Diese ist nach Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) ohne Rück sicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Sache und nach der Schwierig keit des Prozesses zu bemessen. In Anwendung dieser Grundsätze rechtfertigt sich die Zusprechung einer Prozessentschädigung von Fr. 1’800.-- (inklusive Baraus lagen und Mehrwertsteuer). Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid vom 8. April 2021 aufge hoben mit der Feststellung, dass die GENERALI Versicherungen AG für die Folgen des Unfalls vom 1 9. Juni 2020 leistungspflichtig ist. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessentschä digung von Fr. 1’800.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Gabriela Gwerder - GENERALI Allgemeine Versicherungen AG - Bundesamt für Gesundheit 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubFonti

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich UV.2021.00091 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Slavik Ersatzrichterin Gasser Küffer Gerichtsschreiberin Fonti Urteil vom 2 2. März 2022 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwältin Gabriela Gwerder Advokaturbüro Langstrasse 4 Postfach 1063, 8021 Zürich 1 gegen GENERALI Allgemeine Versicherungen AG Avenue Perdtemps 23, 1260 Nyon 1 Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Der 1981 geborene X.___ war seit Juli 2012 als Koch bei der Y.___ AG angestellt und über die Arbeitgeberin bei der GENERALI Allgemeine Versiche rungen AG (nachfolgen d : GENERALI) obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert, als er gemäss Bagatellunfallmeldung vom 3. Juli 2020 am 1 9. Juni 2020 bei einem Sprung in ein Schaumstoffbad (im Z.___, vgl. Urk. 8/58) aus zirka zwei Metern Höhe schlecht abgefedert und sich das rechte Knie verdreht und verletzt habe ( Urk. 8/1). Ein MRI vom 6. Juli 2020 liess unter anderem eine komplexe mediale Meniskusläsion rechts und ein en Status nach Ruptur des inferioren meniskopoplitealen Faszikels am lateralen Meniskushinterhorn erkennen ( Urk. 8/21). Die GENERALI verneinte mit Verfügung vom 1 9. Oktober 2020 ihre Leistungspflicht mit der Begründung, es liege kein Unfall im Rechtssinne vor und der Meniskusriss sei vorwiegend degenerativ bedingt, weshalb auch eine Leistungspflicht aufgrund einer L isten verletzung en tfalle ( Urk. 8/39). Dagegen erhoben sowohl der Versicherte als auch dessen Krankenversicherung, die SWICA Gesundheitsdirektion, Einsprache ( Urk. 8/46, 8/49 ). Nach eine r Besichtigung des Unfallortes im Z.___ durch den zuständigen Case-Manager der Beschwerdegegnerin am 1 4. Januar 2021 (Besuchsrapport vom 1 5. Januar 2021, Urk. 8/58) und Einholung eines chi r urgisch- traumatologischen Aktengutachtens bei der A.___ GmbH (Expertise vom 1 6. März 2021, Urk. 8/60) sowie einer per E-Mail eingeholten Stellungnahme von Dr. med. B.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, C.___ GmbH, vom 2 4. März 2021 ( Urk. 8/62) verneinte die GENERALI mit Einspracheentscheid vom 8. April 2021 einen Leistungsanspruch des Versicherten aus dem Ereignis vom 1 9. Juni 2020 ( Urk. 2). 2. Dagegen erhob X.___ am 7. Mai 2021 Beschwerde und beantragte, die Beschwerdegegnerin sei unter Aufhebung des angefochtenen Entscheids zu ver pflichten, die ihm zustehenden Versicherungsleistungen (Taggeld/Heilkosten) zu erbringen ( Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin schloss in der Vernehmlas sung vom 2 6. Mai 2021 auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 7), worüber der Beschwerdeführer mit Verfügung vom 2 8. Mai 2021 in Kenntnis gesetzt wurde ( Urk. 9). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gemäss Art. 6 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt (Abs. 1). Die Versicherung erbringt ihre Leistungen auch bei den im Einzelnen in Abs. 2 auf geführten Körperschädigungen, sofern sie nicht vorwiegend auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen sind. Ausserdem erbringt die Versicherung ihre Leis tungen für Schädigungen, die der verunfallten Person bei der Heilbehandlung zugefügt werden (Abs. 3). 1.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invali dität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhanden sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausal zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). 1.3 1.3.1 UV170180 Unfallbegriff, Gesetzestext 04.2021 Ein Unfall ist gemäss Art. 4 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat. 1.3.2 Nach der Rechtsprechung ist der äussere Faktor ungewöhnlich, wenn er – nach einem objektiven Massstab – nicht mehr im Rahmen dessen liegt, was für den jeweiligen Lebensbereich alltäglich und übli ch ist (BGE 142 V 219 E. 4.3.1, 134 V 72 E. 4.1; SVR 2021 UV Nr. 12 S. 59, Urteil des Bu n desgerichts 8C_368/2020 vom 1 7. September 2020 E. 4.2). 04.2021 Nach der Rechtsprechung bezieht sich das Begriffsmerkmal der Ungewöhnlichkeit nicht auf die Wirkung des äusseren Faktors, sondern nur auf diesen selbst. Ohne Belang für die Prüfung der Ungewöhnlichkeit ist somit, dass der äussere Faktor allenfalls schwerwiegende, unerwartete Folgen nach sich zog. Der äussere Faktor ist ungewöhnlich, wenn er – nach einem objektiven Massstab – den Rahmen des im jeweiligen Lebensbereich Alltäglichen oder Üblichen überschreitet. Ausschlag gebend ist also, dass sich der äussere Faktor vom Normalmass an Umweltein wirkungen auf den menschlichen Körper abhebt. Ungewöhnliche Auswirkungen allein begründen keine Ungewöhnlichkeit (BGE 134 V 72 E. 4.1 und E. 4.3.1 mit Hinweis; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_368/2020 vom 17. September 2020 E. 4.2 mit Hinweisen). Nach Lehre und Rechtsprechung kann das Merkmal des ungewöhnlichen äusseren Faktors in einer unkoordinierten Bewegung bestehen. Bei Körperbewegungen gilt dabei der Grundsatz, dass das Erfordernis der äusse ren Einwirkung lediglich dann erfüllt ist, wenn ein in der Aussenwelt begründeter Umstand den natürlichen Ablauf einer Körperbewegung gleichsam «programm widrig» beeinflusst hat. Bei einer solchen unkoordinierten Bewegung ist der ungewöhnliche äussere Faktor zu bejahen; denn der äussere Faktor – Verände rung zwischen Körper und Aussenwelt – ist wegen der erwähnten Programm widrigkeit zugleich ein ungewöhnlicher Faktor (Urteil des Bundesgerichts 8C_395/2020 vom 28. September 2020 E. 2.2 mit Hinweis auf BGE 130 V 117 E. 2.1). 1.4 Gemäss BGE 146 V 51 hat der Unfallversicherer nach Meldung einer Listenver letzung gemäss Art. 6 Abs. 2 UVG in der seit 1. Januar 2017 geltenden Fassung die genauen Begleitumstände abzuklären. Ist die Listenverletzung auf ein Unfall ereignis im Sinne von Art. 4 ATSG zurückzuführen, so ist der Unfallversicherer solange leistungspflichtig, bis der Unfall nicht mehr die natürliche und adäquate Ursache darstellt, der Gesundheitsschaden also nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Sind hingegen nicht sämtliche Kriterien des Unfallbegriffs nach Art. 4 ATSG erfüllt, so wird der Unfallversicherer für eine Listenverletzung nach Art. 6 Abs. 2 UVG grundsätzlich leistungspflichtig, sofern er nicht den Nachweis dafür erbringt, dass die Verletzung vorwiegend auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen ist (E. 9.1). Der Entlastungsbeweis des Unfallversicherers ist erbracht, wenn die Listendiagnose zu mehr als 50 % auf Abnützung oder Erkrankung beruht (E. 8.2.2.1, E. 8.6). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin verneinte ihre Leistungspflicht im angefochtenen Ent scheid einerseits damit, dass der Unfallbegriff nicht erfüllt sei, sei d er Beschwer deführer doch freiwillig in die Würfelgrube im Z.___ gesprun gen und jede Landung in diesem mit Schaumstoffwürfelchen gefüllten Becken sei unkontrollierbar. Dass d er Beschwerdeführer unglücklich gelandet sei, sei ent sprechend zu erwarten gewesen und dementsprechend nicht ungewöhnlich ( Urk. 2 S. 3). Im Weitern sei der festgestellte Meniskusriss degenerativer Natur, weshalb dessen Behandlung nicht ge stützt auf Art. 6 Abs. 2 UVG übernommen werden könne. Was die Ruptur des meniskopoplite alen Faszikel s anbelange, handle es sich hierbei um keine Bandverletzung im Sinne von Art. 6 Abs. 2 lit. g UVG ( Urk. 2 S. 4). 2.2 Der Beschwerdeführer vertri tt dagegen den Standpunkt, die Freiwilligkeit des Sprungs in die Würfelgruppe stehe dem Vorliegen eines Unfalls nicht entgegen, hätte sich doch die Schädigungsabsicht auf die Folgen des Unfalls, nicht auf d as Ereignis selbst beziehen müssen. D er Unfallbegriff gemäss Art. 6 Abs. 1 UVG sei vielmehr erfüllt, sei doch der Sprung in die Würfelgrube programmwidrig ver laufen. Anstatt weich und koordiniert zu landen, sei er mit abgedrehtem Knie auf einen harten Boden geprallt. Dieses ung e wollte Landen auf hartem Untergrund stelle eine relevante Programmwidrigkeit im Ablauf eines normalen Sprungs in eine Würfelgrube dar. Aufgrund der vorliegenden Arztberichte bestehe sodann kein Zweifel, dass es durch das Trauma zumindest zu einer vorübergehenden Ver schlimmerung einer vorbestehenden Schädigung gekommen sei. Sollte das Gericht wider Erwarten zum Schluss gelangen, es liege kein Unfallereignis vor, so sei von eine r Listendiagnose auszugehen, welche durch das Ereignis vom 1 9. Juni 2020 verursacht und nicht degenerativer Natur sei ( Urk. 1 S. 3 ff.) 2.3 Streitig ist die Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin aus dem Ereignis vom 1 9. Juni 2020 und dabei insbesondere, ob überhaupt ein Unfall oder gegebenen falls eine leistungspflichtige unfallähnliche Körperschädigung im Sinne von Art. 6 Abs. 2 UVG vorliegt. 3. 3.1 Dr. med. D.___, Facharzt für Chirurgie, führte in seinem von der Beschwerdegeg nerin bei der A.___ GmbH in Auftrag gegebenen Aktengutachten vom 1 6. März 2021 ( Urk. 8/60) aus, der Beschwerdeführer sei mit seinem Sohn am 1 9. Juni 2016 im Z.___ gewesen, wo er aus zirka zwei Metern Höhe in ein Schaumstoffbad (Würfelgrube) gesprungen sei. Das rechte Bein sei schlecht abgefedert worden und der Beschwerdeführer habe sich das Knie verdreht. Der Beschwerdeführer habe sofort Schmerzen verspürt, das Knie sei während zwei Wochen geschwollen gewesen. Anlässlich der Erstbehandlung vom 1. Juli 2020 in der Universitätsklinik E.___ (vgl. Urk. 8/24) habe er weiterhin eine Schwel lung unterhalb der Patella und ein Instabilitätsgefühl, manchmal auch giving - way -Phänomene beklagt. Zwei Wochen nach dem Ereignis habe noch ein Kniegelenkserguss bestanden, druckschmerzhaft seien vor allem die laterale Knie ge lenksregion im Bereich des Seitenbandes und der Ansatz des Tractus iliotibialis sowie der laterale Gelenkspalt gewesen. Die Meniskuszeichen seien dagegen nicht eindeutig positiv gewesen, das Kniegelenk zudem frei bew egli ch. Im MRI vom 1. Juli 2020 (vgl. Urk. 8/21) hätten sich multiple Schäden gefunden ( Urk. 8/60 S. 6). Medial lägen klar Vorschäden mit einer Ausdünn ung des Knorpelüberzugs am Femur kondylus und am T ibiakopf mit einzelnen Knorpelschäden vor. Das teil rupturierte und vernarbte Seitenband weise keine Signalalterationen mehr auf, was ebenfalls einen unfallvorbestehenden Schaden nahelege. Dies gelte auch für die im MRI dargestellte komplexe Meniskusläsion im Meniskushinterhorn, deren beschriebene Form typisch degenerativ bedingt sei. Für eine n unfallbedingt ver ursachte n Meniskusriss fehle es auch an j egli cher Klinik, komme es bei einem solchen doch zu sofortigen starken Schmerzen und zu Bewegungseinschränkun gen meistens im Sinne einer Gelenkblockierung. Der Hergang sei zudem nicht geeignet, einen Meniskusriss zu verursachen. Beim Sprung in die Schnitzelgrube se i es zu einer axialen Stauchung des Kniegelenks gekommen, so dass die Knor peldecke und vor allem die subchondrale Schicht durchaus mit reaktiven Kno chenmarksödemen reagiert haben könnte n, der Meniskusriss sei aber dadurch nicht verursacht worden. Unklar sei, ob die zentral tiefe Knorpelfissur am medi alen Femurkondylus frisch oder älteren Datums sei, lägen doch Bonebruise s vor, welche unfallbedingt frisch aufgetreten sein könnten, diesfalls spätestens nach sechs Monaten resorbiert sein müssten ( Urk. 8/60 S. 6 f.). Lateral hätten sich im MRI zusätzlich einzel n e ober flächliche Knorpeldefekte am Fem urkondylus und ein leicht vernarbtes laterales und mediales Kollateralband dargestellt. Angesichts der Vernarbungen und der fehlenden Signalalterationen liege auch diesbezüglich ein Vorzustand vor. Entscheidend für die Beurteilung des Falles sei in des, dass das inferiore meniskopoplite ale Faszikel nicht mehr abgrenzbar sei und aufgrund des MRIs ein Status nach Ruptur desselben festge stellt wurde. Damit sei es mit dem Ereignis zu einem strukturellen Schaden an der postolateralen Ecke des K niegelenkes gekommen ( Urk. 8/60 S. 7 ). Als Folge dieser Ruptur des Faszikel s könne es zu einer Hypermobilität des lateralen Meniskus kommen. Die initialen Befunde mit Hämatom unter der Kniescheibe, Instabil i tätsgefühl und Druckdolenz über dem Seitenband und dem Ansatz des Tractus iliotibialis korrespondierten mit dem Abriss des men i sko poplitealen Faszikels. Unterstützt werde der Schluss auf einen mechanisch bedingten Schaden durch das Vorliegen des Kniegelenksergusses und d as Fehlen einer Entzündung. Der Erguss sei in der Verlaufsuntersuchung vom 5. August 2020 bereits resorbiert, die Schmerzen rückläufig gewesen. Die sodann medial rezidivierend aufgetre tenen Beschwerden seien dagegen nicht mehr vereinbar mit der Ruptur des meniskopoplitealen Faszikels. Da der medi ale Meniskusriss jedenfalls vorbeste hend sei und versicherungsmedizinisch gemäss Beurteilung der Beschwerdegeg nerin kein Unfall vorliege, stelle sich die Frage nach einem status quo sine in diesem Z usammenhang nicht ( Urk. 8/60 S. 8). Es handle sich bei dieser sogenannten postolateralen Ecke um eine Einheit aus zahlreichen Strukturen. Diese würden neben dem lateralen Seitenband das popliteofibulare Band, das Ligamentum arquatum und auch das meniskopop liteale Faszikel beziehungsweise Band beinhalten. Dabei handle es sich um ein kollagenes Bündel aus Fasern, die den lateralen Meniskus an der Hinterwurzel stabilisieren würden. Dies es Faszikel entspreche anatomisch-strukturell einem Band, was von einzelnen Radiologen auch so bezeichnet werde. Entsprechend liege eine Bandläsion im Sinne von Art. 6 Abs. 2 Ziffer g UVG vor. Dabei sei nochmals darauf hinzuweisen, dass die initiale Klin ik vor allem lateral bestanden habe. Dieser Schaden sei nicht degenerativ entstanden ( Urk. 8/60 S. 8 f.). 3.2 Dr. B.___ führte in seinem E-Mail vom 2 4. März 2021 auf Nachfrage der Beschwer degegnerin vom 2 2. März 2021 zur Frage, ob es sich bei der Ruptur des menisko poplitealen Faszikels um eine Bandläsion gemäss Art. 6 Abs. 2 lit. g UVG handle, aus, das s die Popliteussehne mittels zwei popliteomeniskealen Faszikeln, dem kranialen und dem kaudalen, am mittleren und dorsalen Segment des late ralen Meniskus inseriere. Die Meniskusbasis sei in der gesamten Peripherie nur über lockeres Binde- und Fettgewebe mi t der Gelenkkapsel verbunden. Die Popliteussehne bilde zusammen mit diesen beiden popliteo-meniskealen Faszi keln und der lateralen Wand d es Aussenmeniskus den Hiatus pop liteus. Aufgrund der obgenannten anatomischen Beschreibung handle es sich bei den menisko pop litealen Faszikeln nicht um eine Bandstruktur, mithin liege keine « lit. g» vor ( Urk. 8/62). 3.3 Der Vertrauensarzt der SWICA, Dr. med. F.___, Facharzt FMH für Orthopädie und Traumatologie, welcher si ch in seiner Stellungnahme zu Hä nden der Kranken versicherung vom 3. November 2020 noch lediglich für eine vorübergehende Verschlimmerung der vorbestehenden Veränderungen ausgesprochen hatte ( Urk. 8/55/2-3 ), sprach sich in seiner mit der Beschwerde zusätzlich eingereichten Stellungnahme vom 1 0. April 2021 nunmehr dafür aus, dass die im MRI doku mentierten Begleitveränderungen (Knochenmarksödem Ti bia medial und Ruptur des menisk opoplitealen Faszikels medial) das Vorliege n eines Unfallereignisses beleg en würden. Beim inferioren menisko poplitealen Faszikel handle es sich sodann nicht um ein Ligament, sondern um die Aufhängung des Meniskus, die Meniskuswurzel. Ent sprechend handle es sich um einen unfallkausalen lateralen Meniskusriss und damit eine Listenverletzung. Gegebenenfalls wäre die seines Erachtens rein aka demische Frage, ob es sich bei de r Läsion des inferioren menisko poplitealen Fas z ikels um einen Bänderriss oder einen Wurzelausriss des Meniskus handle, durch Experten der Kniegruppe von Swiss Orthop ae dics zu beurteilen. ( Urk. 3 S. 3). 4. 4.1 Zum tatsächlichen Geschehensablauf gab die Arbeitgeberin in der Unfallmeldung vom 3. Juli 2020 an, der Beschwerdeführer sei aus zirka zwei Metern Höhe in das Schaumstoffbad gesprungen, habe schlecht abgefedert und das Knie verdreht ( Urk. 8/1). Auf diese Beschreibung des U nfallhergangs verwies d er Beschwerde führer im Fragebogen zum Unfallhergang vom 7. August 2002 ( Urk. 8/22 S. 1) und erklärte, er sei einfach unglücklich gelandet (S. 3). Auf neuerliche Zustellung des Fragebogens und Bitte der Beschwerdegegnerin um genaue Ausfüllu ng des selben ( Urk. 8/32) führte er aus, er habe den Sprung in die Schnitzelgrube schlecht abgefedert und sich das Knie verletzt ( Urk. 8/37). Gemäss Anamnese im Bericht der Klinik E.___ vom 1. Juli 2020 sei er beim Spielen mit seinem Sohn in eine Schnitzelgrube gesprungen und mit dem rechten Bein hart auf dem Betonboden gelandet; dabei sei es zu einer Stauchung des rechten Knies gekommen ( Urk. 8/24 S. 1). In der Einsprache vom 1 0. November 2020 erklärte der Beschwerdeführer einhergehend mit der Unfallschilderung in der Unfallmeldung, dass der Aufprall derma ssen fest gewesen sei, dass er sich das Knie verdreht habe. Die Schnitzel grube habe seinen Sprung nicht abgefedert ( Urk. 8/49). Gemäss den Abklärungen vor Ort betrug die Höhe des linken Sprungpodestes, von welchem der Beschwer deführer gesprungen sei, ab Boden 2.86 m, der Boden sei mit einer Schutzmatte aus 20 c m dickem Schaumstoff belegt, das Füllmaterial der Grube bestehe aus 25 x 25 cm grossen Schaumstoffwürfeln. Der Beschwerdeführer sei gemäss seiner telefonischen Auskunft mit den Füssen voran gesprungen, mit dem Boden in Kontakt gekommen und unglücklich gelandet ( Urk. 8/58 ). In seiner Beschwerde verwies er sodann wiederum auf eine harte Landung auf dem Betonboden mit Verdrehung des Knies ( Urk. 1 S. 3). Die Angaben des Beschwerdeführers erweisen sich insofern als konsistent und gleichbleibend, als er bei seinem Sprung aus fast drei Metern Höhe in die mit Schaumstoffwürfeln gefüllt e Grube hart gelandet sei und den Sprung nicht habe abfedern können respektive sei der Sprung durch die Würfelgrube nicht abge federt worden. Dass die Grube entgegen der Angabe des Beschwerdeführers, wonach er auf Betonboden gelandet sei, mit einer Schutzmatte belegt war, stellt die behauptete harte Landung ohne Abfederun g grundsätzlich nicht in Frage, kann doch auch ein Sprung auf eine derartige Matte ohne Abfederung zu einer harten Landung führen. Was die behauptete Verdrehung des Knies infolge der harten und als unglücklich bezeichneten Landung anbelangt, wurde dieses Element bereits in der Unfallmeldung angeführt (vgl. Urk. 8/1), welche gestützt auf die Angaben des Beschwerdeführers und damit dessen « Aus sage der er sten Stunde» erging (BGE 143 V 168 E. 5.2.2, 121 V 45 E. 2a, je mit Hinweisen) und welche er sodann in der Einsprache vom 1 0. November 2020, dannzumal noch nicht anwaltlich vertreten, wiederholte ( Urk. 8/49). Entsprechend ist bezüglich des Verlaufs des Ereignisses davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer bei seinem Sprung in die Würfelgrube unerwartet hart auf dem Boden landete, ent sprechend den Sprung nicht abfederte und sich infolge der unerwartet harten Landung das rechte Knie zusätzlich verdrehte. 4.2 Die Beschwerdegegnerin verneinte das Vorliegen eines Unfallereignisses mit der Begründung, der Beschwerdeführer sei freiwillig in die Würfelgrube gesprungen und jede Landung in diesem mit Schaumstoffwürfeln gefüllten Becken sei unkontrollierbar, mithin stets mehr oder weniger unglücklich, weshalb es am erforderlichen ungewöhnlichen äusseren Faktor fehle ( Urk. 2 S. 3). Zuzustimmen ist der Beschwerdegegnerin insoweit, als der Beschwerdeführer unbestritten frei willig, wenn auch nicht in Schädigungsabsicht im Sinne von Art. 37 Abs. 1 UVG, in die Würfelgrube gesprungen ist u nd eine Landung in derselben aufgrund der mitwirkenden inhomogenen Masse der Schaumstoffwürfel naturgemäss ein gewisses Mass an Unkont rollierbarkeit mit sich bringt. Den natürlichen Ablauf der Körperbewegung gestört hat hingegen im vorliegenden Fall, dass die Landung in die Würfelgrube offensichtlich unerwartet hart erfolgte, mithin durch die Schaums toffwürfel nicht oder nicht im erwarteten Ausmass gedämpft wurde und der Beschwerdeführer infolgedessen den Sprung nicht abfedern konnte und sich das Knie wohl reflexartig verdrehte. Die Landung in der Würfelgrube war ent sprechend gerade nicht wegen der Würfelmasse unkontrollierbar, sondern die erwartete dämpfende Wirkung der Schaumstoffwürfel, welche zwar möglicher weise mit einer unkontrollierbaren Körperhaltung einhergegangen wäre, aber jedenfalls eine harte Landung verhinder n hätte s ollen, blieb gerade aus, was als äusserer Faktor den Bewegungsablauf des Beschwerdeführers programmwidrig störte und zu einer unkontrollierten, da unerwartet harten und entsprechend unabgefederten Landung mit zusätzlicher Verdrehung des Kniegelenks führte (E. 1.3.2). Dass der Beschwerdeführer mit der fehlenden dämpfenden Wirkung der Sch aumstoffwürfel aufgrund seines Erwachseneng ewichts hätte rechnen müssen, wird von der Beschwerdegegnerin zu Recht nicht geltend gemacht, zumal gemäss Angaben der Inhaberin des Z.___ kein Sprungverbot für Erwachsene bestand ( Urk. 8/58 S. 3). Entsprechend ist das Ereignis vom 1 9. Juni 2020 als Unfall im Sinne des Gesetzes zu qualifizieren. Nachdem gemäss der überzeugenden Beurteilung von Dr. D.___ vom 1 6. März 2021 (E. 3.1) di e Ruptur des inferioren menisko poplitealen Faszikels unmittelbar durch den Unfall veru rsacht wurde und die nach dem Unfall aufgetretene Symp tomatik mit dieser Verletzung korrespondierte, drängen sich sodann keinerlei Zweifel daran auf, dass die nach dem Unfall aufgetretenen Beschwerden im rechten Knie und die damit einhergegangene vorübergehende Arbeitsunfähigkeit (vgl. Urk. 8/8 und 8/9) zumindest teilkausal (E. 1.2) auf das U nfallereignis zurückzuführen sind. Der angefochtene Entscheid ist folglich mit der Feststellung, dass die Besc hwerdegegnerin für die Folgen des Unfalls vom 1 9. Juni 2020 leis tungspflichtig ist, aufzuheben und die Beschwerde entsprechend gut zu heissen. 4.3 Anzufügen bleibt, dass eine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin selbst bei Verneinung eines Unfallgeschehens aufgrund einer Listenverletzung gemäss Art. 6 Abs. 2 UVG im Raum stünde und von ihr weiter abzuklären gewesen wäre. Denn die Argumentation von Dr. F.___, wonach es sich beim inferioren menis ko poplitealen Faszikel um die Aufhängung des Meniskus, die M eniskuswurzel, handelt (E. 3.3), steht mit der Beurteilung von Dr. B.___ vom 2 2. März 2021 (E. 3.2) insoweit in Einklang, als dieser die Faszikel der den Meniskus inserierenden Struktur, mithin dessen Ansatz, zuordnete. Sodann erscheinen die Einordnung des Meniskuswurzelrisses als Meniskusris s und damit als Listenverletzung gemäss Art. 6 Abs. 2 lit. c UVG – wie von Dr. F.___ vertreten – wie auch die Zuordnung von Dr. D.___ zu einer Bandläsion gemäss Art. 6 Abs. 2 lit. g UVG beide nicht abwegig, werden doch unter dem Begriff Wurzelriss einerseits Abrisse der menisko-tibialen Bandinsertion und anderseits Radiärrisse des Meniskus nahe der tibialen Insertion zusammengefasst (vgl. unter: https://www.management-kran kenhaus.de/topstories/medizintechnik/meniskus - wurzelverletzungen-root-tears-modediagnose-oder-schwerwiegende-ver letzung [eingesehen am 15.03.2022 ] ; vgl. auch Forkel /Feucht, Wurzelläsionen des Innen- und Aussenmeniskus, in: Arthroskopie, 7. M ärz 2017, S. 1 ). 5. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Parteientschädigung. Diese ist nach Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) ohne Rück sicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Sache und nach der Schwierig keit des Prozesses zu bemessen. In Anwendung dieser Grundsätze rechtfertigt sich die Zusprechung einer Prozessentschädigung von Fr. 1’800.-- (inklusive Baraus lagen und Mehrwertsteuer). Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid vom 8. April 2021 aufge hoben mit der Feststellung, dass die GENERALI Versicherungen AG für die Folgen des Unfalls vom 1 9. Juni 2020 leistungspflichtig ist. 2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessentschä digung von Fr. 1’800.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Gabriela Gwerder - GENERALI Allgemeine Versicherungen AG - Bundesamt für Gesundheit 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubFonti

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich UV.2021.00091 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Slavik Ersatzrichterin Gasser Küffer Gerichtsschreiberin Fonti Urteil vom 2 2. März 2022

UV.2021.00091

UV.2021.00091

UV.2021.00091 III. Kammer

III. Kammer

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Slavik Ersatzrichterin Gasser Küffer Gerichtsschreiberin Fonti

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Slavik Ersatzrichterin Gasser Küffer Gerichtsschreiberin Fonti

Urteil vom 2 2. März 2022

Urteil vom 2 2. März 2022 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwältin Gabriela Gwerder

vertreten durch Rechtsanwältin Gabriela Gwerder Advokaturbüro Langstrasse 4

Advokaturbüro Langstrasse 4 Postfach 1063, 8021 Zürich 1

Postfach 1063, 8021 Zürich 1 gegen

gegen GENERALI Allgemeine Versicherungen AG

GENERALI Allgemeine Versicherungen AG Avenue Perdtemps 23, 1260 Nyon 1

Avenue Perdtemps 23, 1260 Nyon 1 Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. Der 1981 geborene X.___ war seit Juli 2012 als Koch bei der Y.___ AG angestellt und über die Arbeitgeberin bei der GENERALI Allgemeine Versiche rungen AG (nachfolgen d : GENERALI) obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert, als er gemäss Bagatellunfallmeldung vom 3. Juli 2020 am 1 9. Juni 2020 bei einem Sprung in ein Schaumstoffbad (im Z.___, vgl. Urk. 8/58) aus zirka zwei Metern Höhe schlecht abgefedert und sich das rechte Knie verdreht und verletzt habe ( Urk. 8/1). Ein MRI vom 6. Juli 2020 liess unter anderem eine komplexe mediale Meniskusläsion rechts und ein en Status nach Ruptur des inferioren meniskopoplitealen Faszikels am lateralen Meniskushinterhorn erkennen ( Urk. 8/21). Die GENERALI verneinte mit Verfügung vom 1 9. Oktober 2020 ihre Leistungspflicht mit der Begründung, es liege kein Unfall im Rechtssinne vor und der Meniskusriss sei vorwiegend degenerativ bedingt, weshalb auch eine Leistungspflicht aufgrund einer L isten verletzung en tfalle ( Urk. 8/39). Dagegen erhoben sowohl der Versicherte als auch dessen Krankenversicherung, die SWICA Gesundheitsdirektion, Einsprache ( Urk. 8/46, 8/49 ). Nach eine r Besichtigung des Unfallortes im Z.___ durch den zuständigen Case-Manager der Beschwerdegegnerin am 1 4. Januar 2021 (Besuchsrapport vom 1 5. Januar 2021, Urk. 8/58) und Einholung eines chi r urgisch- traumatologischen Aktengutachtens bei der A.___ GmbH (Expertise vom 1 6. März 2021, Urk. 8/60) sowie einer per E-Mail eingeholten Stellungnahme von Dr. med. B.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, C.___ GmbH, vom 2 4. März 2021 ( Urk. 8/62) verneinte die GENERALI mit Einspracheentscheid vom 8. April 2021 einen Leistungsanspruch des Versicherten aus dem Ereignis vom 1 9. Juni 2020 ( Urk. 2).

1. Der 1981 geborene X.___ war seit Juli 2012 als Koch bei der Y.___ AG angestellt und über die Arbeitgeberin bei der GENERALI Allgemeine Versiche rungen AG (nachfolgen d : GENERALI) obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert, als er gemäss Bagatellunfallmeldung vom 3. Juli 2020 am 1 9. Juni 2020 bei einem Sprung in ein Schaumstoffbad (im Z.___, vgl. Urk. 8/58) aus zirka zwei Metern Höhe schlecht abgefedert und sich das rechte Knie verdreht und verletzt habe ( Urk. 8/1). Ein MRI vom 6. Juli 2020 liess unter anderem eine komplexe mediale Meniskusläsion rechts und ein en Status nach Ruptur des inferioren meniskopoplitealen Faszikels am lateralen Meniskushinterhorn erkennen ( Urk. 8/21). Die GENERALI verneinte mit Verfügung vom 1 9. Oktober 2020 ihre Leistungspflicht mit der Begründung, es liege kein Unfall im Rechtssinne vor und der Meniskusriss sei vorwiegend degenerativ bedingt, weshalb auch eine Leistungspflicht aufgrund einer L isten verletzung en tfalle ( Urk. 8/39). Dagegen erhoben sowohl der Versicherte als auch dessen Krankenversicherung, die SWICA Gesundheitsdirektion, Einsprache ( Urk. 8/46, 8/49 ). Nach eine r Besichtigung des Unfallortes im Z.___ durch den zuständigen Case-Manager der Beschwerdegegnerin am 1 4. Januar 2021 (Besuchsrapport vom 1 5. Januar 2021, Urk. 8/58) und Einholung eines chi r urgisch- traumatologischen Aktengutachtens bei der A.___ GmbH (Expertise vom 1 6. März 2021, Urk. 8/60) sowie einer per E-Mail eingeholten Stellungnahme von Dr. med. B.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, C.___ GmbH, vom 2 4. März 2021 ( Urk. 8/62) verneinte die GENERALI mit Einspracheentscheid vom 8. April 2021 einen Leistungsanspruch des Versicherten aus dem Ereignis vom 1 9. Juni 2020 ( Urk. 2). 2. Dagegen erhob X.___ am 7. Mai 2021 Beschwerde und beantragte, die Beschwerdegegnerin sei unter Aufhebung des angefochtenen Entscheids zu ver pflichten, die ihm zustehenden Versicherungsleistungen (Taggeld/Heilkosten) zu erbringen ( Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin schloss in der Vernehmlas sung vom 2 6. Mai 2021 auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 7), worüber der Beschwerdeführer mit Verfügung vom 2 8. Mai 2021 in Kenntnis gesetzt wurde ( Urk. 9).

2. Dagegen erhob X.___ am 7. Mai 2021 Beschwerde und beantragte, die Beschwerdegegnerin sei unter Aufhebung des angefochtenen Entscheids zu ver pflichten, die ihm zustehenden Versicherungsleistungen (Taggeld/Heilkosten) zu erbringen ( Urk. 1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin schloss in der Vernehmlas sung vom 2 6. Mai 2021 auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 7), worüber der Beschwerdeführer mit Verfügung vom 2 8. Mai 2021 in Kenntnis gesetzt wurde ( Urk. 9). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Gemäss Art. 6 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt (Abs. 1). Die Versicherung erbringt ihre Leistungen auch bei den im Einzelnen in Abs. 2 auf geführten Körperschädigungen, sofern sie nicht vorwiegend auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen sind. Ausserdem erbringt die Versicherung ihre Leis tungen für Schädigungen, die der verunfallten Person bei der Heilbehandlung zugefügt werden (Abs. 3).

1.1 Gemäss Art. 6 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt (Abs. 1). Die Versicherung erbringt ihre Leistungen auch bei den im Einzelnen in Abs. 2 auf geführten Körperschädigungen, sofern sie nicht vorwiegend auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen sind. Ausserdem erbringt die Versicherung ihre Leis tungen für Schädigungen, die der verunfallten Person bei der Heilbehandlung zugefügt werden (Abs. 3). 1.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invali dität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhanden sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausal zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).

1.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invali dität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhanden sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausal zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen). 1.3

1.3 1.3.1 UV170180 Unfallbegriff, Gesetzestext 04.2021 Ein Unfall ist gemäss Art. 4 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat.

1.3.1 UV170180 Unfallbegriff, Gesetzestext 04.2021 Ein Unfall ist gemäss Art. 4 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat. 1.3.2 Nach der Rechtsprechung ist der äussere Faktor ungewöhnlich, wenn er – nach einem objektiven Massstab – nicht mehr im Rahmen dessen liegt, was für den jeweiligen Lebensbereich alltäglich und übli ch ist (BGE 142 V 219 E. 4.3.1, 134 V 72 E. 4.1; SVR 2021 UV Nr. 12 S. 59, Urteil des Bu n desgerichts 8C_368/2020 vom 1 7. September 2020 E. 4.2).

1.3.2 Nach der Rechtsprechung ist der äussere Faktor ungewöhnlich, wenn er – nach einem objektiven Massstab – nicht mehr im Rahmen dessen liegt, was für den jeweiligen Lebensbereich alltäglich und übli ch ist (BGE 142 V 219 E. 4.3.1, 134 V 72 E. 4.1; SVR 2021 UV Nr. 12 S. 59, Urteil des Bu n desgerichts 8C_368/2020 vom 1 7. September 2020 E. 4.2). 04.2021 Nach der Rechtsprechung bezieht sich das Begriffsmerkmal der Ungewöhnlichkeit nicht auf die Wirkung des äusseren Faktors, sondern nur auf diesen selbst. Ohne Belang für die Prüfung der Ungewöhnlichkeit ist somit, dass der äussere Faktor allenfalls schwerwiegende, unerwartete Folgen nach sich zog. Der äussere Faktor ist ungewöhnlich, wenn er – nach einem objektiven Massstab – den Rahmen des im jeweiligen Lebensbereich Alltäglichen oder Üblichen überschreitet. Ausschlag gebend ist also, dass sich der äussere Faktor vom Normalmass an Umweltein wirkungen auf den menschlichen Körper abhebt. Ungewöhnliche Auswirkungen allein begründen keine Ungewöhnlichkeit (BGE 134 V 72 E. 4.1 und E. 4.3.1 mit Hinweis; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_368/2020 vom 17. September 2020 E. 4.2 mit Hinweisen). Nach Lehre und Rechtsprechung kann das Merkmal des ungewöhnlichen äusseren Faktors in einer unkoordinierten Bewegung bestehen. Bei Körperbewegungen gilt dabei der Grundsatz, dass das Erfordernis der äusse ren Einwirkung lediglich dann erfüllt ist, wenn ein in der Aussenwelt begründeter Umstand den natürlichen Ablauf einer Körperbewegung gleichsam «programm widrig» beeinflusst hat. Bei einer solchen unkoordinierten Bewegung ist der ungewöhnliche äussere Faktor zu bejahen; denn der äussere Faktor – Verände rung zwischen Körper und Aussenwelt – ist wegen der erwähnten Programm widrigkeit zugleich ein ungewöhnlicher Faktor (Urteil des Bundesgerichts 8C_395/2020 vom 28. September 2020 E. 2.2 mit Hinweis auf BGE 130 V 117 E. 2.1).

04.2021 Nach der Rechtsprechung bezieht sich das Begriffsmerkmal der Ungewöhnlichkeit nicht auf die Wirkung des äusseren Faktors, sondern nur auf diesen selbst. Ohne Belang für die Prüfung der Ungewöhnlichkeit ist somit, dass der äussere Faktor allenfalls schwerwiegende, unerwartete Folgen nach sich zog. Der äussere Faktor ist ungewöhnlich, wenn er – nach einem objektiven Massstab – den Rahmen des im jeweiligen Lebensbereich Alltäglichen oder Üblichen überschreitet. Ausschlag gebend ist also, dass sich der äussere Faktor vom Normalmass an Umweltein wirkungen auf den menschlichen Körper abhebt. Ungewöhnliche Auswirkungen allein begründen keine Ungewöhnlichkeit (BGE 134 V 72 E. 4.1 und E. 4.3.1 mit Hinweis; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_368/2020 vom 17. September 2020 E. 4.2 mit Hinweisen). Nach Lehre und Rechtsprechung kann das Merkmal des ungewöhnlichen äusseren Faktors in einer unkoordinierten Bewegung bestehen. Bei Körperbewegungen gilt dabei der Grundsatz, dass das Erfordernis der äusse ren Einwirkung lediglich dann erfüllt ist, wenn ein in der Aussenwelt begründeter Umstand den natürlichen Ablauf einer Körperbewegung gleichsam «programm widrig» beeinflusst hat. Bei einer solchen unkoordinierten Bewegung ist der ungewöhnliche äussere Faktor zu bejahen; denn der äussere Faktor – Verände rung zwischen Körper und Aussenwelt – ist wegen der erwähnten Programm widrigkeit zugleich ein ungewöhnlicher Faktor (Urteil des Bundesgerichts 8C_395/2020 vom 28. September 2020 E. 2.2 mit Hinweis auf BGE 130 V 117 E. 2.1). 1.4 Gemäss BGE 146 V 51 hat der Unfallversicherer nach Meldung einer Listenver letzung gemäss Art. 6 Abs. 2 UVG in der seit 1. Januar 2017 geltenden Fassung die genauen Begleitumstände abzuklären. Ist die Listenverletzung auf ein Unfall ereignis im Sinne von Art. 4 ATSG zurückzuführen, so ist der Unfallversicherer solange leistungspflichtig, bis der Unfall nicht mehr die natürliche und adäquate Ursache darstellt, der Gesundheitsschaden also nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Sind hingegen nicht sämtliche Kriterien des Unfallbegriffs nach Art. 4 ATSG erfüllt, so wird der Unfallversicherer für eine Listenverletzung nach Art. 6 Abs. 2 UVG grundsätzlich leistungspflichtig, sofern er nicht den Nachweis dafür erbringt, dass die Verletzung vorwiegend auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen ist (E. 9.1). Der Entlastungsbeweis des Unfallversicherers ist erbracht, wenn die Listendiagnose zu mehr als 50 % auf Abnützung oder Erkrankung beruht (E. 8.2.2.1, E. 8.6).

1.4 Gemäss BGE 146 V 51 hat der Unfallversicherer nach Meldung einer Listenver letzung gemäss Art. 6 Abs. 2 UVG in der seit 1. Januar 2017 geltenden Fassung die genauen Begleitumstände abzuklären. Ist die Listenverletzung auf ein Unfall ereignis im Sinne von Art. 4 ATSG zurückzuführen, so ist der Unfallversicherer solange leistungspflichtig, bis der Unfall nicht mehr die natürliche und adäquate Ursache darstellt, der Gesundheitsschaden also nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Sind hingegen nicht sämtliche Kriterien des Unfallbegriffs nach Art. 4 ATSG erfüllt, so wird der Unfallversicherer für eine Listenverletzung nach Art. 6 Abs. 2 UVG grundsätzlich leistungspflichtig, sofern er nicht den Nachweis dafür erbringt, dass die Verletzung vorwiegend auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen ist (E. 9.1). Der Entlastungsbeweis des Unfallversicherers ist erbracht, wenn die Listendiagnose zu mehr als 50 % auf Abnützung oder Erkrankung beruht (E. 8.2.2.1, E. 8.6). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin verneinte ihre Leistungspflicht im angefochtenen Ent scheid einerseits damit, dass der Unfallbegriff nicht erfüllt sei, sei d er Beschwer deführer doch freiwillig in die Würfelgrube im Z.___ gesprun gen und jede Landung in diesem mit Schaumstoffwürfelchen gefüllten Becken sei unkontrollierbar. Dass d er Beschwerdeführer unglücklich gelandet sei, sei ent sprechend zu erwarten gewesen und dementsprechend nicht ungewöhnlich ( Urk. 2 S. 3). Im Weitern sei der festgestellte Meniskusriss degenerativer Natur, weshalb dessen Behandlung nicht ge stützt auf Art. 6 Abs. 2 UVG übernommen werden könne. Was die Ruptur des meniskopoplite alen Faszikel s anbelange, handle es sich hierbei um keine Bandverletzung im Sinne von Art. 6 Abs. 2 lit. g UVG ( Urk. 2 S. 4).

2.1 Die Beschwerdegegnerin verneinte ihre Leistungspflicht im angefochtenen Ent scheid einerseits damit, dass der Unfallbegriff nicht erfüllt sei, sei d er Beschwer deführer doch freiwillig in die Würfelgrube im Z.___ gesprun gen und jede Landung in diesem mit Schaumstoffwürfelchen gefüllten Becken sei unkontrollierbar. Dass d er Beschwerdeführer unglücklich gelandet sei, sei ent sprechend zu erwarten gewesen und dementsprechend nicht ungewöhnlich ( Urk. 2 S. 3). Im Weitern sei der festgestellte Meniskusriss degenerativer Natur, weshalb dessen Behandlung nicht ge stützt auf Art. 6 Abs. 2 UVG übernommen werden könne. Was die Ruptur des meniskopoplite alen Faszikel s anbelange, handle es sich hierbei um keine Bandverletzung im Sinne von Art. 6 Abs. 2 lit. g UVG ( Urk. 2 S. 4). 2.2 Der Beschwerdeführer vertri tt dagegen den Standpunkt, die Freiwilligkeit des Sprungs in die Würfelgruppe stehe dem Vorliegen eines Unfalls nicht entgegen, hätte sich doch die Schädigungsabsicht auf die Folgen des Unfalls, nicht auf d as Ereignis selbst beziehen müssen. D er Unfallbegriff gemäss Art. 6 Abs. 1 UVG sei vielmehr erfüllt, sei doch der Sprung in die Würfelgrube programmwidrig ver laufen. Anstatt weich und koordiniert zu landen, sei er mit abgedrehtem Knie auf einen harten Boden geprallt. Dieses ung e wollte Landen auf hartem Untergrund stelle eine relevante Programmwidrigkeit im Ablauf eines normalen Sprungs in eine Würfelgrube dar. Aufgrund der vorliegenden Arztberichte bestehe sodann kein Zweifel, dass es durch das Trauma zumindest zu einer vorübergehenden Ver schlimmerung einer vorbestehenden Schädigung gekommen sei. Sollte das Gericht wider Erwarten zum Schluss gelangen, es liege kein Unfallereignis vor, so sei von eine r Listendiagnose auszugehen, welche durch das Ereignis vom 1 9. Juni 2020 verursacht und nicht degenerativer Natur sei ( Urk. 1 S. 3 ff.)

2.2 Der Beschwerdeführer vertri tt dagegen den Standpunkt, die Freiwilligkeit des Sprungs in die Würfelgruppe stehe dem Vorliegen eines Unfalls nicht entgegen, hätte sich doch die Schädigungsabsicht auf die Folgen des Unfalls, nicht auf d as Ereignis selbst beziehen müssen. D er Unfallbegriff gemäss Art. 6 Abs. 1 UVG sei vielmehr erfüllt, sei doch der Sprung in die Würfelgrube programmwidrig ver laufen. Anstatt weich und koordiniert zu landen, sei er mit abgedrehtem Knie auf einen harten Boden geprallt. Dieses ung e wollte Landen auf hartem Untergrund stelle eine relevante Programmwidrigkeit im Ablauf eines normalen Sprungs in eine Würfelgrube dar. Aufgrund der vorliegenden Arztberichte bestehe sodann kein Zweifel, dass es durch das Trauma zumindest zu einer vorübergehenden Ver schlimmerung einer vorbestehenden Schädigung gekommen sei. Sollte das Gericht wider Erwarten zum Schluss gelangen, es liege kein Unfallereignis vor, so sei von eine r Listendiagnose auszugehen, welche durch das Ereignis vom 1 9. Juni 2020 verursacht und nicht degenerativer Natur sei ( Urk. 1 S. 3 ff.) 2.3 Streitig ist die Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin aus dem Ereignis vom 1 9. Juni 2020 und dabei insbesondere, ob überhaupt ein Unfall oder gegebenen falls eine leistungspflichtige unfallähnliche Körperschädigung im Sinne von Art. 6 Abs. 2 UVG vorliegt.

2.3 Streitig ist die Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin aus dem Ereignis vom 1 9. Juni 2020 und dabei insbesondere, ob überhaupt ein Unfall oder gegebenen falls eine leistungspflichtige unfallähnliche Körperschädigung im Sinne von Art. 6 Abs. 2 UVG vorliegt. 3.

3. 3.1 Dr. med. D.___, Facharzt für Chirurgie, führte in seinem von der Beschwerdegeg nerin bei der A.___ GmbH in Auftrag gegebenen Aktengutachten vom 1 6. März 2021 ( Urk. 8/60) aus, der Beschwerdeführer sei mit seinem Sohn am 1 9. Juni 2016 im Z.___ gewesen, wo er aus zirka zwei Metern Höhe in ein Schaumstoffbad (Würfelgrube) gesprungen sei. Das rechte Bein sei schlecht abgefedert worden und der Beschwerdeführer habe sich das Knie verdreht. Der Beschwerdeführer habe sofort Schmerzen verspürt, das Knie sei während zwei Wochen geschwollen gewesen. Anlässlich der Erstbehandlung vom 1. Juli 2020 in der Universitätsklinik E.___ (vgl. Urk. 8/24) habe er weiterhin eine Schwel lung unterhalb der Patella und ein Instabilitätsgefühl, manchmal auch giving - way -Phänomene beklagt. Zwei Wochen nach dem Ereignis habe noch ein Kniegelenkserguss bestanden, druckschmerzhaft seien vor allem die laterale Knie ge lenksregion im Bereich des Seitenbandes und der Ansatz des Tractus iliotibialis sowie der laterale Gelenkspalt gewesen. Die Meniskuszeichen seien dagegen nicht eindeutig positiv gewesen, das Kniegelenk zudem frei bew egli ch. Im MRI vom 1. Juli 2020 (vgl. Urk. 8/21) hätten sich multiple Schäden gefunden ( Urk. 8/60 S. 6).

3.1 Dr. med. D.___, Facharzt für Chirurgie, führte in seinem von der Beschwerdegeg nerin bei der A.___ GmbH in Auftrag gegebenen Aktengutachten vom 1 6. März 2021 ( Urk. 8/60) aus, der Beschwerdeführer sei mit seinem Sohn am 1 9. Juni 2016 im Z.___ gewesen, wo er aus zirka zwei Metern Höhe in ein Schaumstoffbad (Würfelgrube) gesprungen sei. Das rechte Bein sei schlecht abgefedert worden und der Beschwerdeführer habe sich das Knie verdreht. Der Beschwerdeführer habe sofort Schmerzen verspürt, das Knie sei während zwei Wochen geschwollen gewesen. Anlässlich der Erstbehandlung vom 1. Juli 2020 in der Universitätsklinik E.___ (vgl. Urk. 8/24) habe er weiterhin eine Schwel lung unterhalb der Patella und ein Instabilitätsgefühl, manchmal auch giving way -Phänomene beklagt. Zwei Wochen nach dem Ereignis habe noch ein Kniegelenkserguss bestanden, druckschmerzhaft seien vor allem die laterale Knie ge lenksregion im Bereich des Seitenbandes und der Ansatz des Tractus iliotibialis sowie der laterale Gelenkspalt gewesen. Die Meniskuszeichen seien dagegen nicht eindeutig positiv gewesen, das Kniegelenk zudem frei bew egli ch. Im MRI vom 1. Juli 2020 (vgl. Urk. 8/21) hätten sich multiple Schäden gefunden ( Urk. 8/60 S. 6). Medial lägen klar Vorschäden mit einer Ausdünn ung des Knorpelüberzugs am Femur kondylus und am T ibiakopf mit einzelnen Knorpelschäden vor. Das teil rupturierte und vernarbte Seitenband weise keine Signalalterationen mehr auf, was ebenfalls einen unfallvorbestehenden Schaden nahelege. Dies gelte auch für die im MRI dargestellte komplexe Meniskusläsion im Meniskushinterhorn, deren beschriebene Form typisch degenerativ bedingt sei. Für eine n unfallbedingt ver ursachte n Meniskusriss fehle es auch an j egli cher Klinik, komme es bei einem solchen doch zu sofortigen starken Schmerzen und zu Bewegungseinschränkun gen meistens im Sinne einer Gelenkblockierung. Der Hergang sei zudem nicht geeignet, einen Meniskusriss zu verursachen. Beim Sprung in die Schnitzelgrube se i es zu einer axialen Stauchung des Kniegelenks gekommen, so dass die Knor peldecke und vor allem die subchondrale Schicht durchaus mit reaktiven Kno chenmarksödemen reagiert haben könnte n, der Meniskusriss sei aber dadurch nicht verursacht worden. Unklar sei, ob die zentral tiefe Knorpelfissur am medi alen Femurkondylus frisch oder älteren Datums sei, lägen doch Bonebruise s vor, welche unfallbedingt frisch aufgetreten sein könnten, diesfalls spätestens nach sechs Monaten resorbiert sein müssten ( Urk. 8/60 S. 6 f.).

Medial lägen klar Vorschäden mit einer Ausdünn ung des Knorpelüberzugs am Femur kondylus und am T ibiakopf mit einzelnen Knorpelschäden vor. Das teil rupturierte und vernarbte Seitenband weise keine Signalalterationen mehr auf, was ebenfalls einen unfallvorbestehenden Schaden nahelege. Dies gelte auch für die im MRI dargestellte komplexe Meniskusläsion im Meniskushinterhorn, deren beschriebene Form typisch degenerativ bedingt sei. Für eine n unfallbedingt ver ursachte n Meniskusriss fehle es auch an j egli cher Klinik, komme es bei einem solchen doch zu sofortigen starken Schmerzen und zu Bewegungseinschränkun gen meistens im Sinne einer Gelenkblockierung. Der Hergang sei zudem nicht geeignet, einen Meniskusriss zu verursachen. Beim Sprung in die Schnitzelgrube se i es zu einer axialen Stauchung des Kniegelenks gekommen, so dass die Knor peldecke und vor allem die subchondrale Schicht durchaus mit reaktiven Kno chenmarksödemen reagiert haben könnte n, der Meniskusriss sei aber dadurch nicht verursacht worden. Unklar sei, ob die zentral tiefe Knorpelfissur am medi alen Femurkondylus frisch oder älteren Datums sei, lägen doch Bonebruise s vor, welche unfallbedingt frisch aufgetreten sein könnten, diesfalls spätestens nach sechs Monaten resorbiert sein müssten ( Urk. 8/60 S. 6 f.). Lateral hätten sich im MRI zusätzlich einzel n e ober flächliche Knorpeldefekte am Fem urkondylus und ein leicht vernarbtes laterales und mediales Kollateralband dargestellt. Angesichts der Vernarbungen und der fehlenden Signalalterationen liege auch diesbezüglich ein Vorzustand vor. Entscheidend für die Beurteilung des Falles sei in des, dass das inferiore meniskopoplite ale Faszikel nicht mehr abgrenzbar sei und aufgrund des MRIs ein Status nach Ruptur desselben festge stellt wurde. Damit sei es mit dem Ereignis zu einem strukturellen Schaden an der postolateralen Ecke des K niegelenkes gekommen ( Urk. 8/60 S. 7 ). Als Folge dieser Ruptur des Faszikel s könne es zu einer Hypermobilität des lateralen Meniskus kommen. Die initialen Befunde mit Hämatom unter der Kniescheibe, Instabil i tätsgefühl und Druckdolenz über dem Seitenband und dem Ansatz des Tractus iliotibialis korrespondierten mit dem Abriss des men i sko poplitealen Faszikels. Unterstützt werde der Schluss auf einen mechanisch bedingten Schaden durch das Vorliegen des Kniegelenksergusses und d as Fehlen einer Entzündung. Der Erguss sei in der Verlaufsuntersuchung vom 5. August 2020 bereits resorbiert, die Schmerzen rückläufig gewesen. Die sodann medial rezidivierend aufgetre tenen Beschwerden seien dagegen nicht mehr vereinbar mit der Ruptur des meniskopoplitealen Faszikels. Da der medi ale Meniskusriss jedenfalls vorbeste hend sei und versicherungsmedizinisch gemäss Beurteilung der Beschwerdegeg nerin kein Unfall vorliege, stelle sich die Frage nach einem status quo sine in diesem Z usammenhang nicht ( Urk. 8/60 S. 8).

Lateral hätten sich im MRI zusätzlich einzel n e ober flächliche Knorpeldefekte am Fem urkondylus und ein leicht vernarbtes laterales und mediales Kollateralband dargestellt. Angesichts der Vernarbungen und der fehlenden Signalalterationen liege auch diesbezüglich ein Vorzustand vor. Entscheidend für die Beurteilung des Falles sei in des, dass das inferiore meniskopoplite ale Faszikel nicht mehr abgrenzbar sei und aufgrund des MRIs ein Status nach Ruptur desselben festge stellt wurde. Damit sei es mit dem Ereignis zu einem strukturellen Schaden an der postolateralen Ecke des K niegelenkes gekommen ( Urk. 8/60 S. 7 ). Als Folge dieser Ruptur des Faszikel s könne es zu einer Hypermobilität des lateralen Meniskus kommen. Die initialen Befunde mit Hämatom unter der Kniescheibe, Instabil i tätsgefühl und Druckdolenz über dem Seitenband und dem Ansatz des Tractus iliotibialis korrespondierten mit dem Abriss des men i sko poplitealen Faszikels. Unterstützt werde der Schluss auf einen mechanisch bedingten Schaden durch das Vorliegen des Kniegelenksergusses und d as Fehlen einer Entzündung. Der Erguss sei in der Verlaufsuntersuchung vom 5. August 2020 bereits resorbiert, die Schmerzen rückläufig gewesen. Die sodann medial rezidivierend aufgetre tenen Beschwerden seien dagegen nicht mehr vereinbar mit der Ruptur des meniskopoplitealen Faszikels. Da der medi ale Meniskusriss jedenfalls vorbeste hend sei und versicherungsmedizinisch gemäss Beurteilung der Beschwerdegeg nerin kein Unfall vorliege, stelle sich die Frage nach einem status quo sine in diesem Z usammenhang nicht ( Urk. 8/60 S. 8). Es handle sich bei dieser sogenannten postolateralen Ecke um eine Einheit aus zahlreichen Strukturen. Diese würden neben dem lateralen Seitenband das popliteofibulare Band, das Ligamentum arquatum und auch das meniskopop liteale Faszikel beziehungsweise Band beinhalten. Dabei handle es sich um ein kollagenes Bündel aus Fasern, die den lateralen Meniskus an der Hinterwurzel stabilisieren würden. Dies es Faszikel entspreche anatomisch-strukturell einem Band, was von einzelnen Radiologen auch so bezeichnet werde. Entsprechend liege eine Bandläsion im Sinne von Art. 6 Abs. 2 Ziffer g UVG vor. Dabei sei nochmals darauf hinzuweisen, dass die initiale Klin ik vor allem lateral bestanden habe. Dieser Schaden sei nicht degenerativ entstanden ( Urk. 8/60 S. 8 f.).

Es handle sich bei dieser sogenannten postolateralen Ecke um eine Einheit aus zahlreichen Strukturen. Diese würden neben dem lateralen Seitenband das popliteofibulare Band, das Ligamentum arquatum und auch das meniskopop liteale Faszikel beziehungsweise Band beinhalten. Dabei handle es sich um ein kollagenes Bündel aus Fasern, die den lateralen Meniskus an der Hinterwurzel stabilisieren würden. Dies es Faszikel entspreche anatomisch-strukturell einem Band, was von einzelnen Radiologen auch so bezeichnet werde. Entsprechend liege eine Bandläsion im Sinne von Art. 6 Abs. 2 Ziffer g UVG vor. Dabei sei nochmals darauf hinzuweisen, dass die initiale Klin ik vor allem lateral bestanden habe. Dieser Schaden sei nicht degenerativ entstanden ( Urk. 8/60 S. 8 f.). 3.2 Dr. B.___ führte in seinem E-Mail vom 2 4. März 2021 auf Nachfrage der Beschwer degegnerin vom 2 2. März 2021 zur Frage, ob es sich bei der Ruptur des menisko poplitealen Faszikels um eine Bandläsion gemäss Art. 6 Abs. 2 lit. g UVG handle, aus, das s die Popliteussehne mittels zwei popliteomeniskealen Faszikeln, dem kranialen und dem kaudalen, am mittleren und dorsalen Segment des late ralen Meniskus inseriere. Die Meniskusbasis sei in der gesamten Peripherie nur über lockeres Binde- und Fettgewebe mi t der Gelenkkapsel verbunden. Die Popliteussehne bilde zusammen mit diesen beiden popliteo-meniskealen Faszi keln und der lateralen Wand d es Aussenmeniskus den Hiatus pop liteus. Aufgrund der obgenannten anatomischen Beschreibung handle es sich bei den menisko pop litealen Faszikeln nicht um eine Bandstruktur, mithin liege keine « lit. g» vor ( Urk. 8/62).

3.2 Dr. B.___ führte in seinem E-Mail vom 2 4. März 2021 auf Nachfrage der Beschwer degegnerin vom 2 2. März 2021 zur Frage, ob es sich bei der Ruptur des menisko poplitealen Faszikels um eine Bandläsion gemäss Art. 6 Abs. 2 lit. g UVG handle, aus, das s die Popliteussehne mittels zwei popliteomeniskealen Faszikeln, dem kranialen und dem kaudalen, am mittleren und dorsalen Segment des late ralen Meniskus inseriere. Die Meniskusbasis sei in der gesamten Peripherie nur über lockeres Binde- und Fettgewebe mi t der Gelenkkapsel verbunden. Die Popliteussehne bilde zusammen mit diesen beiden popliteo-meniskealen Faszi keln und der lateralen Wand d es Aussenmeniskus den Hiatus pop liteus. Aufgrund der obgenannten anatomischen Beschreibung handle es sich bei den menisko pop litealen Faszikeln nicht um eine Bandstruktur, mithin liege keine « lit. g» vor ( Urk. 8/62). 3.3 Der Vertrauensarzt der SWICA, Dr. med. F.___, Facharzt FMH für Orthopädie und Traumatologie, welcher si ch in seiner Stellungnahme zu Hä nden der Kranken versicherung vom 3. November 2020 noch lediglich für eine vorübergehende Verschlimmerung der vorbestehenden Veränderungen ausgesprochen hatte ( Urk. 8/55/2-3 ), sprach sich in seiner mit der Beschwerde zusätzlich eingereichten Stellungnahme vom 1 0. April 2021 nunmehr dafür aus, dass die im MRI doku mentierten Begleitveränderungen (Knochenmarksödem Ti bia medial und Ruptur des menisk opoplitealen Faszikels medial) das Vorliege n eines Unfallereignisses beleg en würden.

3.3 Der Vertrauensarzt der SWICA, Dr. med. F.___, Facharzt FMH für Orthopädie und Traumatologie, welcher si ch in seiner Stellungnahme zu Hä nden der Kranken versicherung vom 3. November 2020 noch lediglich für eine vorübergehende Verschlimmerung der vorbestehenden Veränderungen ausgesprochen hatte ( Urk. 8/55/2-3 ), sprach sich in seiner mit der Beschwerde zusätzlich eingereichten Stellungnahme vom 1 0. April 2021 nunmehr dafür aus, dass die im MRI doku mentierten Begleitveränderungen (Knochenmarksödem Ti bia medial und Ruptur des menisk opoplitealen Faszikels medial) das Vorliege n eines Unfallereignisses beleg en würden. Beim inferioren menisko poplitealen Faszikel handle es sich sodann nicht um ein Ligament, sondern um die Aufhängung des Meniskus, die Meniskuswurzel. Ent sprechend handle es sich um einen unfallkausalen lateralen Meniskusriss und damit eine Listenverletzung. Gegebenenfalls wäre die seines Erachtens rein aka demische Frage, ob es sich bei de r Läsion des inferioren menisko poplitealen Fas z ikels um einen Bänderriss oder einen Wurzelausriss des Meniskus handle, durch Experten der Kniegruppe von Swiss Orthop ae dics zu beurteilen. ( Urk. 3 S. 3).

Beim inferioren menisko poplitealen Faszikel handle es sich sodann nicht um ein Ligament, sondern um die Aufhängung des Meniskus, die Meniskuswurzel. Ent sprechend handle es sich um einen unfallkausalen lateralen Meniskusriss und damit eine Listenverletzung. Gegebenenfalls wäre die seines Erachtens rein aka demische Frage, ob es sich bei de r Läsion des inferioren menisko poplitealen Fas z ikels um einen Bänderriss oder einen Wurzelausriss des Meniskus handle, durch Experten der Kniegruppe von Swiss Orthop ae dics zu beurteilen. ( Urk. 3 S. 3). 4.

4. 4.1 Zum tatsächlichen Geschehensablauf gab die Arbeitgeberin in der Unfallmeldung vom 3. Juli 2020 an, der Beschwerdeführer sei aus zirka zwei Metern Höhe in das Schaumstoffbad gesprungen, habe schlecht abgefedert und das Knie verdreht ( Urk. 8/1). Auf diese Beschreibung des U nfallhergangs verwies d er Beschwerde führer im Fragebogen zum Unfallhergang vom 7. August 2002 ( Urk. 8/22 S. 1) und erklärte, er sei einfach unglücklich gelandet (S. 3). Auf neuerliche Zustellung des Fragebogens und Bitte der Beschwerdegegnerin um genaue Ausfüllu ng des selben ( Urk. 8/32) führte er aus, er habe den Sprung in die Schnitzelgrube schlecht abgefedert und sich das Knie verletzt ( Urk. 8/37). Gemäss Anamnese im Bericht der Klinik E.___ vom 1. Juli 2020 sei er beim Spielen mit seinem Sohn in eine Schnitzelgrube gesprungen und mit dem rechten Bein hart auf dem Betonboden gelandet; dabei sei es zu einer Stauchung des rechten Knies gekommen ( Urk. 8/24 S. 1). In der Einsprache vom 1 0. November 2020 erklärte der Beschwerdeführer einhergehend mit der Unfallschilderung in der Unfallmeldung, dass der Aufprall derma ssen fest gewesen sei, dass er sich das Knie verdreht habe. Die Schnitzel grube habe seinen Sprung nicht abgefedert ( Urk. 8/49). Gemäss den Abklärungen vor Ort betrug die Höhe des linken Sprungpodestes, von welchem der Beschwer deführer gesprungen sei, ab Boden 2.86 m, der Boden sei mit einer Schutzmatte aus 20 c m dickem Schaumstoff belegt, das Füllmaterial der Grube bestehe aus 25 x 25 cm grossen Schaumstoffwürfeln. Der Beschwerdeführer sei gemäss seiner telefonischen Auskunft mit den Füssen voran gesprungen, mit dem Boden in Kontakt gekommen und unglücklich gelandet ( Urk. 8/58 ). In seiner Beschwerde verwies er sodann wiederum auf eine harte Landung auf dem Betonboden mit Verdrehung des Knies ( Urk. 1 S. 3).

4.1 Zum tatsächlichen Geschehensablauf gab die Arbeitgeberin in der Unfallmeldung vom 3. Juli 2020 an, der Beschwerdeführer sei aus zirka zwei Metern Höhe in das Schaumstoffbad gesprungen, habe schlecht abgefedert und das Knie verdreht ( Urk. 8/1). Auf diese Beschreibung des U nfallhergangs verwies d er Beschwerde führer im Fragebogen zum Unfallhergang vom 7. August 2002 ( Urk. 8/22 S. 1) und erklärte, er sei einfach unglücklich gelandet (S. 3). Auf neuerliche Zustellung des Fragebogens und Bitte der Beschwerdegegnerin um genaue Ausfüllu ng des selben ( Urk. 8/32) führte er aus, er habe den Sprung in die Schnitzelgrube schlecht abgefedert und sich das Knie verletzt ( Urk. 8/37). Gemäss Anamnese im Bericht der Klinik E.___ vom 1. Juli 2020 sei er beim Spielen mit seinem Sohn in eine Schnitzelgrube gesprungen und mit dem rechten Bein hart auf dem Betonboden gelandet; dabei sei es zu einer Stauchung des rechten Knies gekommen ( Urk. 8/24 S. 1). In der Einsprache vom 1 0. November 2020 erklärte der Beschwerdeführer einhergehend mit der Unfallschilderung in der Unfallmeldung, dass der Aufprall derma ssen fest gewesen sei, dass er sich das Knie verdreht habe. Die Schnitzel grube habe seinen Sprung nicht abgefedert ( Urk. 8/49). Gemäss den Abklärungen vor Ort betrug die Höhe des linken Sprungpodestes, von welchem der Beschwer deführer gesprungen sei, ab Boden 2.86 m, der Boden sei mit einer Schutzmatte aus 20 c m dickem Schaumstoff belegt, das Füllmaterial der Grube bestehe aus 25 x 25 cm grossen Schaumstoffwürfeln. Der Beschwerdeführer sei gemäss seiner telefonischen Auskunft mit den Füssen voran gesprungen, mit dem Boden in Kontakt gekommen und unglücklich gelandet ( Urk. 8/58 ). In seiner Beschwerde verwies er sodann wiederum auf eine harte Landung auf dem Betonboden mit Verdrehung des Knies ( Urk. 1 S. 3). Die Angaben des Beschwerdeführers erweisen sich insofern als konsistent und gleichbleibend, als er bei seinem Sprung aus fast drei Metern Höhe in die mit Schaumstoffwürfeln gefüllt e Grube hart gelandet sei und den Sprung nicht habe abfedern können respektive sei der Sprung durch die Würfelgrube nicht abge federt worden. Dass die Grube entgegen der Angabe des Beschwerdeführers, wonach er auf Betonboden gelandet sei, mit einer Schutzmatte belegt war, stellt die behauptete harte Landung ohne Abfederun g grundsätzlich nicht in Frage, kann doch auch ein Sprung auf eine derartige Matte ohne Abfederung zu einer harten Landung führen. Was die behauptete Verdrehung des Knies infolge der harten und als unglücklich bezeichneten Landung anbelangt, wurde dieses Element bereits in der Unfallmeldung angeführt (vgl. Urk. 8/1), welche gestützt auf die Angaben des Beschwerdeführers und damit dessen « Aus sage der er sten Stunde» erging (BGE 143 V 168 E. 5.2.2, 121 V 45 E. 2a, je mit Hinweisen) und welche er sodann in der Einsprache vom 1 0. November 2020, dannzumal noch nicht anwaltlich vertreten, wiederholte ( Urk. 8/49). Entsprechend ist bezüglich des Verlaufs des Ereignisses davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer bei seinem Sprung in die Würfelgrube unerwartet hart auf dem Boden landete, ent sprechend den Sprung nicht abfederte und sich infolge der unerwartet harten Landung das rechte Knie zusätzlich verdrehte.

Die Angaben des Beschwerdeführers erweisen sich insofern als konsistent und gleichbleibend, als er bei seinem Sprung aus fast drei Metern Höhe in die mit Schaumstoffwürfeln gefüllt e Grube hart gelandet sei und den Sprung nicht habe abfedern können respektive sei der Sprung durch die Würfelgrube nicht abge federt worden. Dass die Grube entgegen der Angabe des Beschwerdeführers, wonach er auf Betonboden gelandet sei, mit einer Schutzmatte belegt war, stellt die behauptete harte Landung ohne Abfederun g grundsätzlich nicht in Frage, kann doch auch ein Sprung auf eine derartige Matte ohne Abfederung zu einer harten Landung führen. Was die behauptete Verdrehung des Knies infolge der harten und als unglücklich bezeichneten Landung anbelangt, wurde dieses Element bereits in der Unfallmeldung angeführt (vgl. Urk. 8/1), welche gestützt auf die Angaben des Beschwerdeführers und damit dessen « Aus sage der er sten Stunde» erging (BGE 143 V 168 E. 5.2.2, 121 V 45 E. 2a, je mit Hinweisen) und welche er sodann in der Einsprache vom 1 0. November 2020, dannzumal noch nicht anwaltlich vertreten, wiederholte ( Urk. 8/49). Entsprechend ist bezüglich des Verlaufs des Ereignisses davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer bei seinem Sprung in die Würfelgrube unerwartet hart auf dem Boden landete, ent sprechend den Sprung nicht abfederte und sich infolge der unerwartet harten Landung das rechte Knie zusätzlich verdrehte. 4.2 Die Beschwerdegegnerin verneinte das Vorliegen eines Unfallereignisses mit der Begründung, der Beschwerdeführer sei freiwillig in die Würfelgrube gesprungen und jede Landung in diesem mit Schaumstoffwürfeln gefüllten Becken sei unkontrollierbar, mithin stets mehr oder weniger unglücklich, weshalb es am erforderlichen ungewöhnlichen äusseren Faktor fehle ( Urk. 2 S. 3). Zuzustimmen ist der Beschwerdegegnerin insoweit, als der Beschwerdeführer unbestritten frei willig, wenn auch nicht in Schädigungsabsicht im Sinne von Art. 37 Abs. 1 UVG, in die Würfelgrube gesprungen ist u nd eine Landung in derselben aufgrund der mitwirkenden inhomogenen Masse der Schaumstoffwürfel naturgemäss ein gewisses Mass an Unkont rollierbarkeit mit sich bringt. Den natürlichen Ablauf der Körperbewegung gestört hat hingegen im vorliegenden Fall, dass die Landung in die Würfelgrube offensichtlich unerwartet hart erfolgte, mithin durch die Schaums toffwürfel nicht oder nicht im erwarteten Ausmass gedämpft wurde und der Beschwerdeführer infolgedessen den Sprung nicht abfedern konnte und sich das Knie wohl reflexartig verdrehte. Die Landung in der Würfelgrube war ent sprechend gerade nicht wegen der Würfelmasse unkontrollierbar, sondern die erwartete dämpfende Wirkung der Schaumstoffwürfel, welche zwar möglicher weise mit einer unkontrollierbaren Körperhaltung einhergegangen wäre, aber jedenfalls eine harte Landung verhinder n hätte s ollen, blieb gerade aus, was als äusserer Faktor den Bewegungsablauf des Beschwerdeführers programmwidrig störte und zu einer unkontrollierten, da unerwartet harten und entsprechend unabgefederten Landung mit zusätzlicher Verdrehung des Kniegelenks führte (E. 1.3.2). Dass der Beschwerdeführer mit der fehlenden dämpfenden Wirkung der Sch aumstoffwürfel aufgrund seines Erwachseneng ewichts hätte rechnen müssen, wird von der Beschwerdegegnerin zu Recht nicht geltend gemacht, zumal gemäss Angaben der Inhaberin des Z.___ kein Sprungverbot für Erwachsene bestand ( Urk. 8/58 S. 3). Entsprechend ist das Ereignis vom 1 9. Juni 2020 als Unfall im Sinne des Gesetzes zu qualifizieren.

4.2 Die Beschwerdegegnerin verneinte das Vorliegen eines Unfallereignisses mit der Begründung, der Beschwerdeführer sei freiwillig in die Würfelgrube gesprungen und jede Landung in diesem mit Schaumstoffwürfeln gefüllten Becken sei unkontrollierbar, mithin stets mehr oder weniger unglücklich, weshalb es am erforderlichen ungewöhnlichen äusseren Faktor fehle ( Urk. 2 S. 3). Zuzustimmen ist der Beschwerdegegnerin insoweit, als der Beschwerdeführer unbestritten frei willig, wenn auch nicht in Schädigungsabsicht im Sinne von Art. 37 Abs. 1 UVG, in die Würfelgrube gesprungen ist u nd eine Landung in derselben aufgrund der mitwirkenden inhomogenen Masse der Schaumstoffwürfel naturgemäss ein gewisses Mass an Unkont rollierbarkeit mit sich bringt. Den natürlichen Ablauf der Körperbewegung gestört hat hingegen im vorliegenden Fall, dass die Landung in die Würfelgrube offensichtlich unerwartet hart erfolgte, mithin durch die Schaums toffwürfel nicht oder nicht im erwarteten Ausmass gedämpft wurde und der Beschwerdeführer infolgedessen den Sprung nicht abfedern konnte und sich das Knie wohl reflexartig verdrehte. Die Landung in der Würfelgrube war ent sprechend gerade nicht wegen der Würfelmasse unkontrollierbar, sondern die erwartete dämpfende Wirkung der Schaumstoffwürfel, welche zwar möglicher weise mit einer unkontrollierbaren Körperhaltung einhergegangen wäre, aber jedenfalls eine harte Landung verhinder n hätte s ollen, blieb gerade aus, was als äusserer Faktor den Bewegungsablauf des Beschwerdeführers programmwidrig störte und zu einer unkontrollierten, da unerwartet harten und entsprechend unabgefederten Landung mit zusätzlicher Verdrehung des Kniegelenks führte (E. 1.3.2). Dass der Beschwerdeführer mit der fehlenden dämpfenden Wirkung der Sch aumstoffwürfel aufgrund seines Erwachseneng ewichts hätte rechnen müssen, wird von der Beschwerdegegnerin zu Recht nicht geltend gemacht, zumal gemäss Angaben der Inhaberin des Z.___ kein Sprungverbot für Erwachsene bestand ( Urk. 8/58 S. 3). Entsprechend ist das Ereignis vom 1 9. Juni 2020 als Unfall im Sinne des Gesetzes zu qualifizieren. Nachdem gemäss der überzeugenden Beurteilung von Dr. D.___ vom 1 6. März 2021 (E. 3.1) di e Ruptur des inferioren menisko poplitealen Faszikels unmittelbar durch den Unfall veru rsacht wurde und die nach dem Unfall aufgetretene Symp tomatik mit dieser Verletzung korrespondierte, drängen sich sodann keinerlei Zweifel daran auf, dass die nach dem Unfall aufgetretenen Beschwerden im rechten Knie und die damit einhergegangene vorübergehende Arbeitsunfähigkeit (vgl. Urk. 8/8 und 8/9) zumindest teilkausal (E. 1.2) auf das U nfallereignis zurückzuführen sind. Der angefochtene Entscheid ist folglich mit der Feststellung, dass die Besc hwerdegegnerin für die Folgen des Unfalls vom 1 9. Juni 2020 leis tungspflichtig ist, aufzuheben und die Beschwerde entsprechend gut zu heissen.

Nachdem gemäss der überzeugenden Beurteilung von Dr. D.___ vom 1 6. März 2021 (E. 3.1) di e Ruptur des inferioren menisko poplitealen Faszikels unmittelbar durch den Unfall veru rsacht wurde und die nach dem Unfall aufgetretene Symp tomatik mit dieser Verletzung korrespondierte, drängen sich sodann keinerlei Zweifel daran auf, dass die nach dem Unfall aufgetretenen Beschwerden im rechten Knie und die damit einhergegangene vorübergehende Arbeitsunfähigkeit (vgl. Urk. 8/8 und 8/9) zumindest teilkausal (E. 1.2) auf das U nfallereignis zurückzuführen sind. Der angefochtene Entscheid ist folglich mit der Feststellung, dass die Besc hwerdegegnerin für die Folgen des Unfalls vom 1 9. Juni 2020 leis tungspflichtig ist, aufzuheben und die Beschwerde entsprechend gut zu heissen. 4.3 Anzufügen bleibt, dass eine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin selbst bei Verneinung eines Unfallgeschehens aufgrund einer Listenverletzung gemäss Art. 6 Abs. 2 UVG im Raum stünde und von ihr weiter abzuklären gewesen wäre. Denn die Argumentation von Dr. F.___, wonach es sich beim inferioren menis ko poplitealen Faszikel um die Aufhängung des Meniskus, die M eniskuswurzel, handelt (E. 3.3), steht mit der Beurteilung von Dr. B.___ vom 2 2. März 2021 (E. 3.2) insoweit in Einklang, als dieser die Faszikel der den Meniskus inserierenden Struktur, mithin dessen Ansatz, zuordnete. Sodann erscheinen die Einordnung des Meniskuswurzelrisses als Meniskusris s und damit als Listenverletzung gemäss Art. 6 Abs. 2 lit. c UVG – wie von Dr. F.___ vertreten – wie auch die Zuordnung von Dr. D.___ zu einer Bandläsion gemäss Art. 6 Abs. 2 lit. g UVG beide nicht abwegig, werden doch unter dem Begriff Wurzelriss einerseits Abrisse der menisko-tibialen Bandinsertion und anderseits Radiärrisse des Meniskus nahe der tibialen Insertion zusammengefasst (vgl. unter: https://www.management-kran kenhaus.de/topstories/medizintechnik/meniskus - wurzelverletzungen-root-tears-modediagnose-oder-schwerwiegende-ver letzung [eingesehen am 15.03.2022 ] ; vgl. auch Forkel /Feucht, Wurzelläsionen des Innen- und Aussenmeniskus, in: Arthroskopie, 7. M ärz 2017, S. 1 ).

4.3 Anzufügen bleibt, dass eine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin selbst bei Verneinung eines Unfallgeschehens aufgrund einer Listenverletzung gemäss Art. 6 Abs. 2 UVG im Raum stünde und von ihr weiter abzuklären gewesen wäre. Denn die Argumentation von Dr. F.___, wonach es sich beim inferioren menis ko poplitealen Faszikel um die Aufhängung des Meniskus, die M eniskuswurzel, handelt (E. 3.3), steht mit der Beurteilung von Dr. B.___ vom 2 2. März 2021 (E. 3.2) insoweit in Einklang, als dieser die Faszikel der den Meniskus inserierenden Struktur, mithin dessen Ansatz, zuordnete. Sodann erscheinen die Einordnung des Meniskuswurzelrisses als Meniskusris s und damit als Listenverletzung gemäss Art. 6 Abs. 2 lit. c UVG – wie von Dr. F.___ vertreten – wie auch die Zuordnung von Dr. D.___ zu einer Bandläsion gemäss Art. 6 Abs. 2 lit. g UVG beide nicht abwegig, werden doch unter dem Begriff Wurzelriss einerseits Abrisse der menisko-tibialen Bandinsertion und anderseits Radiärrisse des Meniskus nahe der tibialen Insertion zusammengefasst (vgl. unter: https://www.management-kran kenhaus.de/topstories/medizintechnik/meniskus wurzelverletzungen-root-tears-modediagnose-oder-schwerwiegende-ver letzung [eingesehen am 15.03.2022 ] ; vgl. auch Forkel /Feucht, Wurzelläsionen des Innen- und Aussenmeniskus, in: Arthroskopie, 7. M ärz 2017, S. 1 ). 5. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Parteientschädigung. Diese ist nach Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) ohne Rück sicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Sache und nach der Schwierig keit des Prozesses zu bemessen. In Anwendung dieser Grundsätze rechtfertigt sich die Zusprechung einer Prozessentschädigung von Fr. 1’800.-- (inklusive Baraus lagen und Mehrwertsteuer).

5. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Parteientschädigung. Diese ist nach Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) ohne Rück sicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Sache und nach der Schwierig keit des Prozesses zu bemessen. In Anwendung dieser Grundsätze rechtfertigt sich die Zusprechung einer Prozessentschädigung von Fr. 1’800.-- (inklusive Baraus lagen und Mehrwertsteuer). Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid vom 8. April 2021 aufge hoben mit der Feststellung, dass die GENERALI Versicherungen AG für die Folgen des Unfalls vom 1 9. Juni 2020 leistungspflichtig ist.

1. In Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid vom 8. April 2021 aufge hoben mit der Feststellung, dass die GENERALI Versicherungen AG für die Folgen des Unfalls vom 1 9. Juni 2020 leistungspflichtig ist. 2. Das Verfahren ist kostenlos.

2. Das Verfahren ist kostenlos. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessentschä digung von Fr. 1’800.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessentschä digung von Fr. 1’800.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwältin Gabriela Gwerder

Rechtsanwältin Gabriela Gwerder - GENERALI Allgemeine Versicherungen AG

GENERALI Allgemeine Versicherungen AG - Bundesamt für Gesundheit

Bundesamt für Gesundheit 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

GräubFonti