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In einem kürzlichen Interview mit Bloomberg behauptete der Vizepräsident von UPS, dass die “Regionalisierung” der Lieferketten angesichts der zunehmenden geopolitischen Konflikte entscheidend für die wirtschaftliche Stabilität sei. Das Wort “Regionalisierung” ist im Grunde ein Codewort für Dezentralisierung, ein Konzept, auf das der UPS-Vertreter offensichtlich nicht direkt eingehen wollte. Nahezu jeder Handelsexperte und Branchenkenner gibt zu, dass die Probleme der Lieferketten in absehbarer Zukunft fortbestehen werden, und einige beginnen auch zuzugeben (aktuell noch eher versteckt), dass lokalisierte Produktions- und Handelsmodelle der Schlüssel zum Überleben sind.
Dies ist etwas, worüber viele alternative Ökonomen schon seit mehr als einem Jahrzehnt sprechen. Die globalistische Dynamik der gegenseitigen Abhängigkeit ist eine Katastrophe, die nur darauf wartet, einzutreten, und jetzt geschieht es. Ohne dezentralisierten Abbau von Rohstoffen, lokaler Fertigung, lokal bezogenen Waren, lokaler Nahrungsmittelproduktion und lokal integrierter Handelsnetze kann es keine echte Stabilität geben. Es braucht nur ein oder zwei Krisenereignisse, damit das System implodiert, und die Fähigkeit der Wirtschaft, die öffentliche Nachfrage zu befriedigen, stagniert. Das System kommt zwar nicht völlig zum Stillstand, aber es schrumpft und zerfällt langsam.