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Das Rennen in Milano ist sehr speziell, denn es findet in einem Park mitten in Milano statt. Wie im letzten Jahr hatte die Strecke wieder viele kurze, aber extrem steile Aufstiege und die Streckenbauer haben die Strecke mit vielen Sprüngen, Wellen, Steilwandkurven und einem Rockgarden ergänzt.
Da es bei den internationalen Rennen in Italien keine separate U23-Kategorie gibt, startete ich in der Elite-Kategorie. Dank dem, dass ich in Zypern weitere UCI-Punkte geholt hatte und ich jetzt den 326. Rang auf der Weltrangliste belege, konnte ich in Milano mit der guten Startnummer 28 ins Rennen gehen.
Der Start gelang mir gut und ich konnte mich auf der ersten Runde in den Top-30 halten, verlor jedoch auf den kommenden Runden immer wieder einige Plätze an den steilen Aufstiegen. Obwohl ich auf Strecken mit vielen Höhenmetern sehr stark fahre, kam ich mit den steilen Anstiegen in Milano nicht zurecht. Damit man genügend Traktion hatte, musste man diese nämlich im Sattel sitzend hoch fahren. Ich persönlich fahre aber bei Anstiegen lieber im Wiegetritt (fahren aus dem Sattel) und dies war in Milano grösstenteils unmöglich.
Trotzdem konnte ich alle sieben Runden fahren und das Rennen auf dem 45. Rang beenden. Zudem beendete ich das Rennen als sechzehnter aller teilnehmenden U23-Fahrer. Obwohl ich mir eine bessere Platzierung erhofft hatte, konnte ich konstante Rundenzeiten fahren und ich bin froh, dass ich mich gut von meinen Magenproblemen erholt habe.