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Bögen / Armbrüste - Verkaufen oder Kaufen
Geschichte des Bogenschiessens
Die Entdeckung von Pfeilspitzen aus Feuerstein in Afrika, scheint darauf hin zu deuten, dass vielleicht Bogen und Pfeil dort schon früher als 50.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung benutzt wurden.
Stock und Stein waren die ersten Werkzeuge und Waffen des Menschen. Die Erfindung und Weiterentwicklung von Waffen war erforderlich, weil der Jäger "Mensch" sowohl potentiellen Beutetieren als auch Raubtieren im Bezug auf die Sinnesleistungen (insbesondere Sehen, Riechen und Hören) sowie im Bezug auf Kraft, Geschwindigkeit und ‚natürliche Bewaffnung (Zähne und Klauen) hoffnungslos unterlegen war. Es wird sogar von Historikern behauptet, der Mensch sei ursprünglich nicht Jäger, sondern Beute gewesen und erst auf dem Umweg des Aasfressers zum Jäger geworden.
Dem Faustkeil als der wohl ältesten Waffe der Menschheit folgte der Spieß, der wegen des immer noch engen Kontaktes zur Jagdbeute das Verletzungsrisiko des Jägers nur unwesentlich reduzierte. Der Speer als erste Distanzwaffe und die Speerschleuder (Atlatl) ermöglichten eine zunehmend größere Distanz und Effektivität bei der Jagd und natürlich auch in kriegerischen Auseinandersetzungen. Der Atlatl war die erste aus mehreren Teilen
bestehende Distanzwaffe.
Der Bogen jedoch ermöglichte es, eine große Anzahl von Projektilen Platz sparend mitzuführen und auf große Distanz zielgenauer als mit dem Atlatl zu platzieren. Damit konnte sich der steinzeitliche Jäger auch der sich ändernden Wildpopulation (Aussterben von Mammut und Wollnashorn) anpassen und auf flüchtiges Wild wie Ren etc. mit guter Aussicht auf Erfolg Jagd machen.