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«Wir können die Eritreer nicht zurückschicken», sagt SP-Bundesrätin Sommaruga. Diese Art von Einladung resultiert mittlerweile in rund 13000, meist gesunden, zwanzig- bis dreissigjährigen Eritreern in der Schweiz.
Laut Aussage der FDP-Nationalrätin Doris Fiala FDP in der «Arena» könnte die Schweiz mit dem finanziellen Aufwand, mit dem sie einem Eritreer den Aufenthalt in der Schweiz ermöglicht, in dessen Heimat 200 Landsleute unterstützen.
Kein Verständnis hat Bundesrätin Sommaruga für die vier osteuropäischen EU-Länder, die sich in der Flüchtlingsfrage «nicht solidarisch zeigen» und nicht bereit sind, Menschen in ihrem Land aufzunehmen. Wenn Sommarugas Eltern nach vierzig oder mehr Jahren Arbeit zweihundert bis vierhundert Franken Altersrente hätten – wie meine Verwandten und Bekannten in Ungarn –, hätte sie sicher mehr Verständnis dafür, dass diese armen Länder nicht zehntausende Flüchtlinge aufnehmen können und deshalb auch nicht wollen.
Miklòs Missura, Glarus