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COPD
Synonym: chronisch obstruktive Lungenerkrankung, chronic obstructive airway disease (COAD), chronic obstructive lung disease (COLD), «Raucherlunge»
COPD ist eine verbreitete, stark unterschätzte Atemwegserkrankung: Sie zählt zu den häufigsten Todesursachen in der Schweiz.
Die Abkürzung COPD steht für die englische Bezeichnung «chronic obstructive pulmonary disease» – zu Deutsch: chronische obstruktive Lungenerkrankung. In den meisten Fällen meinen Fachleute damit eine chronische obstruktive Bronchitis (COB) ohne oder mit Überblähung der Lunge (Lungenemphysem).
In der Schweiz sind 400’000 Menschen von dieser gefährlichen Erkrankung betroffen, sie zählt bei uns und weltweit zu den häufigsten Todesursachen. Trotzdem kennt die Mehrheit der Schweizer diese Lungenkrankheit nicht. Sie zeigt sich hauptsächlich durch Auswurf, Husten und Atemnot. Die meisten Fälle von einer COPD entstehen durch langjähriges Rauchen, seltener durch andere Schadstoffe (z.B. Abgase, Feinstaub, Chemikaliendämpfe).
Im weiteren Sinn umfasst der Begriff COPD eine ganze Gruppe von Lungenkrankheiten, die zwei Gemeinsamkeiten haben: Alle führen zu Auswurf, Husten und Atemnot. Zudem liegt bei ihnen an Teilen der Atemwege eine Obstruktion (lat.: obstruere = verschliessen) vor, also eine Verengung oder ein Verschluss. Das unterscheidet auch eine chronisch obstruktive Bronchitis von einer einfachen chronischen Bronchitis.
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Symptome
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Haben Sie schon längere Zeit einen hartnäckigen Husten mit Auswurf?Haben Sie das Gefühl, nicht genug Luft zu bekommen, wenn Sie Treppen steigen, Velo fahren oder sich anders körperlich anstrengen?
Mediziner nennen diese Beschwerden – Auswurf, Husten, Atemnot – oft AHA-Symptome. Sie sind typisch für eine frühe COPD. Die Erkrankung entwickelt sich üblicherweise aus einer chronischen Bronchitis, die zu anhaltendem Husten mit Auswurf führt. Bei COPD kommt hinzu, dass sich Teile der kleinen Atemwege verengen – der Bronchien und Bronchiolen. Anfangs ist die Luftzufuhr dadurch lediglich leicht eingeschränkt, Atemnot tritt nur bei körperlicher Belastung auf. Meistens lässt aber die Fitness der Betroffenen schleichend nach, sie ermüden schneller. Mit der Zeit verengen sich ihre Atemwege zunehmend, sodass die Atmung auch bei Ruhe erschwert ist. Atemnot wird zum Dauerzustand, was die Lebensqualität stark vermindert. Ebenso können Atemgeräusche und Engegefühle in der Brust auftreten. COPD verschlimmert sich oft schubweise. Solche Krisen oder Schübe nennt man Exazerbationen. In fortgeschrittenen Stadien zieht die Krankheit den gesamten Körper in Mitleidenschaft. Viele Betroffene verlieren deutlich an Gewicht, ihre Muskeln, Knochen, Herz und Kreislauf verändern sich nachteilig. Auch die Lungenfunktion sinkt noch weiter ab. Danach, wie stark sie verringert ist, richtet sich die Einteilung der Stadien oder Schweregrade bei COPD (siehe «Behandlung»). Eine Überblähung der Lunge kann sich in allen Stadien entwickeln.COPD ist nicht heilbar. Im Durchschnitt verkürzt sie die Lebenserwartung um fünf bis sieben Jahre. Betroffene können den Verlauf jedoch deutlich bremsen, ihre Lebensqualität erhöhen und Lebensjahre dazugewinnen. Dazu müssen sie zunächst unbedingt mit dem Rauchen aufhören oder Belastungen durch andere ursächliche Schadstoffe vermeiden. Nötig sind weiter geeignete, umfassende, individuell abgestimmte Therapien, an denen die Patienten diszipliniert mitarbeiten. Die besten Erfolgsaussichten bestehen in frühen Stadien, solange verengte Bronchien noch auf bronchienerweiternde Mittel ansprechen. Personen, die bei sich AHA-Symptome feststellen, sollten nicht zögern, ihre Beschwerden ärztlich untersuchen zu lassen.
Lungenemphysem: Überblähung der Lunge
Durch die Luftröhre, die Bronchien und Bronchiolen gelangt Luft in die Lungenbläschen (Alveolen). Über ihre dünnen Wände, die direkt an Blutgefässen anliegen, tauschen die feinen Bläschen Gase mit dem Blut aus. Das Blut gibt Kohlendioxid ab und nimmt Sauerstoff aus den Bläschen auf. Damit der Austausch gut funktioniert, muss die Austauschfläche gross sein: Wenn man die Wände aller Lungenbläschen einer gesunden Person auseinander falten würde, ergäbe sich eine Fläche von ungefähr 10 mal 10 Metern oder 100 Quadratmetern. Bei COPD können die Wände von Lungenbläschen zugrunde gehen. Die Austauschfläche wird kleiner, und das Blut kann weniger Sauerstoff aus der Atemluft aufnehmen als vorher. Lungenbläschen können sogar zu grösseren Blasen verschmelzen (Emphysemblasen, bullöses Lungenemphysem). Auch dadurch nimmt die Austauschfläche ab. Zudem kann die Luft aus den grossen Blasen nicht komplett ausgeatmet werden. In der Lunge sammelt sich Luft. Gleichzeitig fallen die Bronchien beim Ausatmen zusammen, sodass sie ebenfalls Luft in der Lunge zurückhalten: Sie überbläht sich. Etwa einer von drei COPD-Patienten entwickelt ein Lungenemphysem. Es bildet sich nicht mehr zurück, auch wenn eine Behandlung erfolgt. Vereinzelt bezeichnen Texte nur eine chronische obstruktive Bronchitis mit Emphysem als COPD. Der Begriff umfasst aber auch die Form ohne Lungenemphysem und weitere Lungenerkrankungen.
Weil das Blut der Betroffenen weniger Sauerstoff enthält, können sich ihre Lippen, Finger- und Fussspitzen beziehungsweise die Haut unter den Nägeln blau verfärben (Zyanose). Häufig nimmt ihre Muskelmasse stärker ab als bei Patienten ohne Überblähung. Allerdings können sich im Spätstadium einer schweren COPD mit Lungenemphysem zwei unterschiedliche Extremformen entwickeln. Patienten vom Typ «Pink Puffer» (rosa Keucher, rosa Schnaufer) sind hager bis abgemagert. Bei ihnen steht Atemnot im Vordergrund. Um sie auszugleichen, setzen sie ihre Atemhilfsmuskulatur verstärkt ein. Der hohe Energieverbrauch führt zu Gewichtsverlust. Dafür ist der Sauerstoffgehalt im Blut kaum vermindert. Beim Pink Puffer färben sich darum Lippen, Fuss- und Fingerspitzen nur selten leicht bläulich. Patienten von diesem Typ leiden teilweise an einem trockenen (Reiz-)Husten. Der Typ «Blue Bloater» (blauer Aufgeblähter) hat dagegen Husten mit Auswurf, meist Übergewicht und weniger Atemnot. Diese Patienten stellen mehr rote Blutkörperchen her. Ihr Blut kann besser Sauerstoff aufnehmen und gleicht so aus, dass weniger Luft in die Lunge kommt. Der Anteil der Blutkörperchen, die keinen Sauerstoff tragen, ist trotzdem hoch. Deshalb erscheint das Blut von Blue Bloaters bläulich. Lippen und Nägel färben sich blau (Zyanose). Blue Bloaters haben eine bessere Prognose als Pink Puffers. Bei den meisten COPD-Patienten mischen sich die beiden Typen.
Ein Lungenemphysem bildet sich nicht mehr zurück, auch wenn es behandelt wird. Wie es bei einer COPD entsteht, ist nicht in allen Einzelheiten bekannt. Sehr wahrscheinlich setzen Schadstoffe, zumeist Zigarettenrauch, in der Lunge entzündliche Prozesse in Gang. Diese verschieben das Gleichgewicht der Enzyme, die Strukturen im Lungengewebe erhalten oder abbauen. So kursieren einerseits mehr zerstörerische Enzyme (Proteasen), andererseits entstehen Substanzen, die schützende Enzyme hemmen, wie etwa das Alpha-1-Antitrypsin. Ein angeborener Mangel an Alpha-1-Antitrypsin gilt als Hauptgrund für eine besondere Form des Lungenemphysems (panlobuläres/panazinäres Lungenemphysem).
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Behandlung
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Sobald die Atemwege teilweise verengt oder verschlossen sind (Obstruktion), lässt sich die Einschränkung der Lungenfunktion nicht mehr vollständig rückgängig machen. Darin unterscheidet sich COPD von einer chronischen Bronchitis. Geeignetes Verhalten und Therapien können COPD jedoch sehr vorteilhaft beeinflussen: Sie schreitet langsamer fort, Krisen oder Verschlimmerungsschübe werden seltener, die Beschwerden lassen nach und das Komplikationsrisiko sinkt. Gleichzeitig verbessern sich Gesundheitszustand, Leistungsfähigkeit und Lebensqualität der Betroffenen. Die Behandlung kombiniert mehrere Ansätze. An vorderster Stelle steht, mit dem Rauchen aufzuhören. Auch andere Therapien erfordern, dass Betroffene nachhaltig mitarbeiten. Ohne ihre Beteiligung verpufft die Wirkung vieler Behandlungen. Fachliche Patientenschulungen und Übungsgruppen motivieren Patienten am besten dazu, regelmässig an Therapien teilzunehmen. Welche therapeutischen Massnahmen sinnvoll sind, hängt vom Schweregrad der COPD und vom allgemeinen Gesundheitszustand ab. Um ihn genau zu ermitteln, können einige Untersuchungen nötig sein.
Ein Rauchstopp ist unverzichtbar
Alle COPD-Patienten, bei denen Rauchen die Ursache der Erkrankung ist, sollten unabhängig vom Stadium sofort und komplett mit dem Rauchen aufhören. Nur ein paar Zigaretten weniger zu rauchen als vorher, bringt bei COPD so gut wie keine Vorteile. Dagegen verbessert oder stabilisiert ein Rauchstopp die Lungenfunktion und senkt die Sterblichkeitsrate. Erfolge machen sich schon kurzfristig bemerkbar. Langfristig können Raucher mit COPD ihre Lebenserwartung um einige Jahre verlängern, wenn sie ganz auf Zigaretten verzichten. Allerdings scheitern viele, die es ohne Hilfsmittel oder auf eigene Faust probieren. Um die Erfolgsaussichten zu steigern, sollte man alle vernünftigen Möglichkeiten nutzen, etwa professionelle Raucherentwöhnungsprogramme und geeignete Medikamente (z.B. Nikotinpräparate, Entwöhnungstabletten). Welche Mittel sinnvoll sind, sollte der Patient mit seinem Arzt absprechen. Nikotinpräparate können beispielsweise den Blutdruck beeinflussen und bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen problematisch sein.
Falls andere Schadstoffe als Zigarettenrauch zu COPD geführt haben, muss die entsprechende Belastung verringert werden. Das kann im schlimmsten Fall auf einen Wechsel des Berufs oder des Wohnorts hinauslaufen.
Schutzimpfungen sind dringend empfohlen
Alle COPD-Patienten sollen sich unabhängig vom Schweregrad regelmässig gegen Grippe (Influenzaviren) und Lungenentzündung (Pneumokokken) impfen lassen. Die Impfungen senken die Sterblichkeit und beugen Verschlechterungsschüben vor.
Patientenschulung – Kraft durch Wissen und Gemeinschaft
Eine gute, strukturierte Patientenschulung umfasst alles zu COPD, was für Betroffene wichtig ist: Ursachen, Beobachtung der Symptome (Monitoring), Selbsttests zur Lungenfunktion, Programme zur Raucherentwöhnung, Übungsgruppen (z.B. Atemphysiotherapie, Lungensport), Zusammenhänge zwischen Umwelt, eigenem Verhalten und Exazerbationen, richtiger Umgang mit Krisen, angepasste Ernährung, geeignete Therapien, Inhalationstechniken, Vorbeugung gegen Verschlechterungsschübe, sinnvolles Verhalten im Alltag und, und, und … Schulungen können fast alle nicht-medikamentösen Massnahmen abdecken.
Aus zahlreichen Studien geht hervor, dass Patientenschulungen bei vielschichtigen Erkrankungen wie COPD äusserst wirkungsvoll sind. Die Patienten lernen, selbst mit ihrer Erkrankung umzugehen (Selbstmanagement). Sie erfassen Hintergründe und Zusammenhänge, was ihre Motivation und Verantwortung für das eigene Wohl verstärkt. Nicht zuletzt gibt auch die Gruppe Halt, und gemeinsam machen Übungen mehr Spass. Feste Termine erleichtern es, regelmässig zu trainieren. Der Austausch mit Leidensgenossen verhindert häufig, dass man am eigenen Schicksal verzweifelt. Erwiesen ist zudem, dass Personen, die unter fachlicher Anleitung in Gruppen mit Rauchen aufhören wollen, erfolgreicher sind als Einzelkämpfer. Eine Patientenschulung ist also prinzipiell für alle COPD-Patienten empfehlenswert. Ab Schweregrad 2 sollte sie auf jeden Fall gemacht werden. Krankenkassen, Fachärzte, Patientenverbände und Selbsthilfegruppen können normalerweise Hinweise und Tipps geben, wer qualifizierte Kurse anbietet. Nach zwei Jahren sind Nachschulungen sinnvoll.
Schweregrade und Therapiestufen bei COPD
Fachleute unterteilen COPD in Schweregrade oder Stufen von 1 bis 4 oder 0 bis 4. Sie ordnen Patienten hauptsächlich danach ein, wie gut beziehungsweise schlecht ihre Lunge arbeitet. Das zeigt sich im Lungenfunktionstest (Spirometrie). Dabei wird die Nase der Testpersonen mit Klammern verschlossen, sodass sie nur durch den Mund atmen können. Nun müssen sie ihre Lunge maximal mit Luft füllen – so tief einatmen, wie es geht. Dann atmen sie durch die Öffnung eines Geräts (Spirometer) aus, das mehrere Werte misst und aufzeichnet.
Um zu beurteilen, ob eine Obstruktion vorliegt, sind besonders zwei Werte wichtig. Die Einsekundenkapazität (FEV1) gibt an, wie viel Luft eine Testperson in einer Sekunde höchstens ausatmen kann. Die Vitalkapazität (VC) zeigt, wie viel Probanden insgesamt maximal ausatmen können (ca. 3 bis 5 Liter Luft). Bei einer COPD beträgt der FEV1-Wert immer weniger als 70% des VC-Werts.
Für die Einteilung in Schweregrade spielt eine Rolle, wie viel Luft die Testperson in einer Sekunde (FEV1) im Vergleich zum Sollwert ausatmen kann. Für die Norm- oder Sollwerte, die von Geschlecht, Körpergrösse und Alter abhängen, gibt es Tabellen.
- Schweregrad 0 (Risikogruppe, chronische Bronchitis ohne Obstruktion): normale Werte, chronischer Husten mit Auswurf
- Schweregrad 1 (milde COPD): Patienten erreichen mindestens 80% des Sollwerts. Chronische AHA-Symptome können vorhanden sein, Atemnot/Kurzatmigkeit höchstens bei Belastung. Die Patienten sollen Risikofaktoren (z.B. Zigarettenrauch) vermeiden, empfohlene Schutzimpfungen machen und bei Bedarf Mittel einsetzen, die die Bronchien rasch erweitern.
- Schweregrad 2 (mittelschwere COPD): Patienten erreichen 50 bis 80% des Sollwerts. Chronische AHA-Symptome können vorhanden sein. Zu den bei Schweregrad 1 genannten Massnahmen kommen Rehabilitation (körperliches Training, Atemphysiotherapie, Patientenschulung) und als Dauertherapie langwirksame bronchienerweiternde Mittel hinzu.
- Schweregrad 3 (schwere COPD): Patienten erreichen 30 bis 50% des Sollwerts. Chronische AHA-Symptome können vorhanden sein. Zusätzlich zu den bei Schweregrad 2 genannten Massnahmen kommen Glukokortikoide zum Inhalieren hinzu, aber nur wenn wiederholt Verschlechterungsschübe auftraten und die Mittel hier gute Wirkung zeigen.
- Schweregrad 4 (sehr schwere COPD): Patienten erreichen weniger als 30% des Sollwerts. Atmung und Lebensqualität sind deutlich eingeschränkt. Zu den bei Schweregrad 3 genannten Massnahmen bestehen als Ergänzung die Möglichkeiten einer Langzeit-Sauerstofftherapie oder chirurgischer Eingriffe.
Bronchodilatatoren
Zur Bronchienerweiterung setzen Fachärzte bevorzugt rasch wirkende Mittel aus der Familie der Beta-2-Sympathomimetika ein (z.B. Fenoterol, Terbutalin, Formoterol). Die Wirkung hält je nach Substanz etwa 3 bis 12 Stunden an. Etwas schwächer und langsamer wirken Substanzen aus der Gruppe der Anticholinergika (z.B. Ipratropium, Tiotropium). Dafür wirken manche der Mittel bis zu 24 Stunden. Häufig werden Stoffe aus beiden Familien kombiniert, ihre Wirkung verstärkt sich gegenseitig. Sie können unterschiedliche unerwünschte Wirkungen auslösen, weshalb sich nicht jeder Wirkstoff für alle Patienten eignet. Zur Inhalation der Mittel sind verschiedene Systeme erhältlich. Die Anwendung mit Verneblern soll die Wirksamkeit erhöhen. Nur noch selten zum Einsatz kommt der Wirkstoff Theophyllin, weil er im Vergleich die meisten Nebenwirkungen hat.
Glukokortikoide
Präparate mit Glukokortikoiden (z.B. Kortison) können ab Schweregrad 3 Anwendung finden – besonders wenn Patienten mehr als zwei Verschlechterungsschübe pro Jahr haben, die eine Behandlung mit Antibiotika oder die Einnahme von Kortisontabletten erfordern. Kortisonpräparate zum Inhalieren (ICS, engl.: inhaled corticosteroids) senken die Zahl solcher Schübe. Ärzte sollten regelmässig prüfen, ob die Mittel nötig sind. Sie können auf Dauer die Anfälligkeit für Infekte erhöhen. Bei Schüben helfen Tabletten oder Infusionen mit Kortison, dass die Beschwerden schneller abklingen. Patienten sollten Kortisontabletten nicht dauerhaft nehmen und die Mittel wie auch ihre Dosierung mit Ärzten absprechen.
Phosphodiesterase-4-Hemmer
Seit wenigen Jahren ist der Wirkstoff Roflumilast aus der Familie der Phosphodiesterase-4-Hemmer (PDE-4-Inhibitoren) für die Behandlung von COPD zugelassen. Ärzte verordnen ihn teilweise zur Dauertherapie bei Patienten mit einer schweren COPD, die häufig Verschlechterungsschübe erleiden. Der Wirkstoff soll solche Schübe vermindern und Entzündungen hemmen.
Weitere Medikamente
Antibiotika sind bei COPD besonders dann sinnvoll, wenn eine bakterielle Infektion zu einem Verschlechterungsschub geführt hat. Patienten nehmen die Mittel oft fünf bis zehn Tage ein. Medikamente, die den Hustenreiz stillen (Antitussiva), empfehlen sich nicht bei produktivem, schleimigem Husten. Bei trockenem Reizhusten können sie für gewisse Zeit zum Einsatz kommen. Wirkstoffe, die den Hustenschleim lockern sollen (z.B. Acetylcystein, Ambroxol, Myrtol) sollten bei einer COPD nur auf ärztliche Empfehlung eingenommen werden.
Behandlung von Exazerbationen
Krisen oder Verschlechterungsschübe können zu schwerer Atemnot führen und medizinische Notfallsituationen sein. Die Behandlung arbeitet grundsätzlich mit denselben Mitteln wie die langfristige Therapie. Allerdings können Patienten in Krisen meist nicht mehr genug von den Medikamenten einatmen, das können Vernebler oft ausgleichen. Alternativ erhalten die Patienten Infusionen.
Operationen
Für Patienten mit schwerem Lungenemphysem, denen andere Behandlungen nicht helfen, kommen manchmal Operationen infrage. Bei einer Lungenvolumenreduktion (LVR) entfernen Chirurgen erkrankte, überblähte Lungenteile. So sollen gesunde Bereiche ihre Funktion wieder voll erfüllen können. Auch der Druck auf das Zwerchfell verringert sich, was die Atmung erleichtert. Es gibt jüngere Verfahren (bronchoskopische LVR), die nur kleinere Eingriffe erfordern. Statt Lungenteile zu entfernen, werden beispielsweise Ventile oder Dichtungsmittel so in der Lunge platziert, dass sie erkrankte Bereiche stilllegen. Bei einer Lungentransplantation erhalten die Patienten ein Spenderorgan. Ob eines der Verfahren in Betracht kommt, hängt von vielen individuellen Faktoren ab. Meistens sind vor den Eingriffen viele Untersuchungen nötig.
Sauerstofftherapie
Im fortgeschrittenen Stadium ist der Gasaustausch in der Lunge stark beeinträchtigt. Bei starkem Sauerstoffmangel findet in der Regel eine Langzeit-Sauerstofftherapie statt. Sie beugt auch bestimmten Komplikationen vor (z.B. Lungenherz) und kann die Lebenserwartung erhöhen. Patienten sollen mindestens 16 Stunden pro Tag, am besten aber rund um die Uhr, Sauerstoff atmen. Es gibt verschiedene Systeme mit unterschiedlichen Behältern und Eigenschaften, mobile und stationäre. Ob die Therapie nötig ist, zeigt eine Analyse der Blutgase.
Beatmung
Wenn der Gehalt an Kohlendioxid im Blut erhöht ist (Hyperkapnie), bedeutet das meistens, dass die Atemmuskulatur mit der Atemarbeit überfordert ist. Beatmung kann eine Überlastung der Atemmuskulatur verhindern. Sie erholt sich oft so, dass zwischendurch mehrere Stunden ohne Beatmung möglich sind (intermittierende Beatmung). Es existieren verschiedene, nicht-invasive Systeme, die sich teilweise für den Einsatz im Krankenhaus oder für zu Hause eignen. Sie können sowohl bei Verschlechterungsschüben als auch zur Langzeitbehandlung einer stabilen COPD nützlich sein.
Körperliches Training
Spätestens ab Schweregrad 2 raten Fachleute zum regelmässigen körperlichen Training. Das fällt in der Gruppe oftmals leichter und macht mehr Spass. Qualifizierte Trainer prüfen zudem, ob die Übungen richtig und in einer Intensität stattfinden, die der Leistungsfähigkeit entspricht. Lungensportkurse beinhalten üblicherweise eine Mischung aus Ausdauer- und Krafttraining sowie Atem- und Entspannungstechniken.
Atemphysiotherapie, Hustentechniken
Atemgymnastik und Atemtherapie können die Atemmuskulatur kräftigen, die Atmung und das Abhusten von Schleim verbessern. Es gibt Atemtechniken, Hustentechniken, Körperhaltungen und Geräte (z.B. Lippenbremse, Kutschersitz, Torwartstellung, PEP-Systeme), die den Alltag mit COPD erleichtern. Üblicherweise üben Patienten zuerst Selbsthilfemethoden in Phasen mit weniger Beschwerden. Dann lernen sie, diese Verfahren auf ihren Alltag und belastende Situationen zu übertragen, etwa beim Treppensteigen-Training. Das nimmt ihnen die Angst vor Belastungen. In Einzelfällen können Behandlungen durch Physiotherapeuten (z.B. Klopfmassage) sinnvoll sein.
Ernährungstherapie
Wenn COPD-Patienten sich falsch ernähren, Untergewicht haben oder ungewollt Gewicht verlieren, kann ihre Lebenserwartung sinken. Körpergewicht und Body Mass Index (BMI) sollten laufend kontrolliert werden. Spätestens wenn das Körpergewicht im letzten halben Jahr 10% oder im letzten Monat 5% gesunken ist, sollte eine Ernährungstherapie eingesetzt werden.
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Verlauf, Komplikationen, Besonderheiten
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Die COPD entwickelt sich schleichend, aber verschlechtert sich oft in Schüben. Aus der Lungenerkrankung wird mit der Zeit eine systemische Erkrankung, unter der der ganze Körper leidet – und oft auch die Seele. Bei einigen Erkrankten nehmen Körpergewicht, Muskelmasse und Knochendichte stark ab. Manchmal verändert sich der Herzmuskel nachteilig (Lungenherz). Schon die Entwicklung eines Emphysems (Lungenüberblähung) und Verschlechterungsschübe werden teilweise zu den Folgen, teilweise zu den Komplikationen gezählt. Sie können aber unterschiedlich ausfallen, was Einfluss auf die Prognose hat. Durchschnittlich sinkt die Lebenserwartung um fünf bis sieben Jahre. Als ungünstige Faktoren gelten hohes Alter, geringer Sauerstoffgehalt im Blut, hoher Kohlendioxidgehalt im Blut, häufige Verschlechterungsschübe, häufige Infektionen und Begleiterkrankungen. COPD ist laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die dritthäufigste Todesursache in Europa. In der Schweiz folgt sie hinter Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Demenz auf Rang vier. Auch weltweit belegt sie noch diesen Platz, soll aber bis 2020 auf Position drei vorrücken.
Schübe und Krisen
COPD kann sich manchmal ruckartig verschlechtern. Solche Krankheitsschübe heissen Exazerbationen. Zeichen dafür sind, dass Symptome wie Auswurf, Husten, Atemnot und Schwäche akut zunehmen. Der Auswurf kann zähflüssiger werden und seine Farbe ändern (eitrig, gelb-grün). Auch Fieber tritt teilweise auf. Betroffene geraten wegen der Atemnot nicht selten in Panik, wodurch sie oft noch weniger Luft bekommen. Für solche Krisen gibt es Notfallpläne. In den Schulungen lernen Patienten, wie sie diese bei Schüben umsetzen und sich richtig verhalten. Die Notfallpläne geben zudem an, wann Betroffene unbedingt zum Arzt oder ins Spital sollten oder die Dosierung ihrer Medikamente erhöhen müssen.
Für Krankheitsschübe gibt es häufig Auslöser. Zu den wichtigsten zählen Infekte durch Viren und Bakterien, Smog, Kälte oder kalte Luft, Medikamente, die die Atmung beeinträchtigen, und Unfälle, die den Brustkorb betreffen. Nützlich zur Vorbeugung sind entsprechende Schutzimpfungen (z.B. Influenzaviren, Pneumokokken), die Inhalation bestimmter Medikamente (z.B. Anticholinergika, Kortison) sowie das Meiden von Schadstoffen (z.B. Zigarettenrauch, Smog) und Kälte.
Lungenhochdruck und Lungenherz
Durch die COPD können Blutgefässe in der Lunge zugrunde gehen oder sich verengen. Um die Lunge dennoch ausreichend mit Blut zu versorgen, pumpt die rechte Herzkammer kräftiger Blut zur Lunge. Der Blutdruck in der Lungenarterie steigt (Lungenhochdruck, pulmonale Hypertonie). Auch dagegen kämpft das Herz an. Wegen der Mehrarbeit verdickt sich der Muskel der rechten Herzkammer. Die Kammer vergrössert sich und verliert an Elastizität. Sie wird so schlaff, dass ihre Pumpleistung sinkt (Rechtsherzschwäche, Rechtsherzinsuffizienz). Weil die Ursache in den Lungen liegt, spricht man vom Lungenherz (Cor pulmonale). Wenn die Entwicklung ungebremst fortschreitet, kann die rechte Herzkammer versagen (Rechtherzversagen). Deshalb versucht man, die Grunderkrankung zu bessern. Betroffene können verschiedene Medikamente, Sauerstoff und Beatmungen erhalten. Zuletzt besteht manchmal die Möglichkeit einer Herz-Lungen-Transplantation.
Depressionen
In späten Stadien ist die Leistungsfähigkeit einiger Patienten so stark eingeschränkt, dass sie sich völlig aus dem gesellschaftlichen Leben zurückziehen. Die Isolation führt leicht zu Depressionen. Fachliche Begleitung und sozialer Austausch in Patienten- oder Selbsthilfegruppen kann dem vorbeugen.
Pneumothorax
Bei einer Überblähung der Lunge können die Lungen- oder Emphysemblasen platzen. Das geschieht teilweise spontan, durch Druck von aussen oder andere mechanische Einwirkungen. Die Luft aus den Blasen entweicht in den Brustkorb, und der betroffene Lungenflügel fällt in sich zusammen. Er wird funktionslos. Ein Pneumothorax muss sofort ärztlich behandelt werden.
Weitere Folgen und Komplikationen
Gefürchtet sind Infekte der Bronchien, weil sie Krankheitsschübe auslösen können. Bakterielle Infekte können zu einer Lungenentzündung (Pneumonie) führen. Die Atemnot kann sich zusehends verschlechtern, die Atemmuskulatur versagen. Herzrhythmusstörungen sind möglich. Weiter erhöht COPD das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko.
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Ursachen, Risikofaktoren und Häufigkeit
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COPD betrifft hauptsächlich Raucher, aber nicht nur: Auch andere Substanzen, die man einatmet, können die Erkrankung verursachen. Wenn mehrere mögliche Ursachen zusammenkommen, erhöht sich die Gefahr wahrscheinlich. In Studien erkrankten Raucher, die zusätzlich im Beruf bestimmten Schadstoffen ausgesetzt waren, über sieben Mal so oft wie nichtrauchende Arbeitskollegen. Die Bedeutung von Umweltfaktoren nimmt zu. Allerdings gehen Fachleute davon aus, dass ihr Einfluss in Entwicklungsländern am grössten ist, dort gibt es teilweise keine oder weniger strenge Richtlinien zur Luftreinhaltung in Städten und an Arbeitsplätzen. Alle ursächlichen Substanzen schädigen die Lunge und stören ihre Reparatur- und Erneuerungsprozesse empfindlich. Die Zellen mit den Flimmerhärchen, die Schleim aus den Bronchien abtransportieren, gehen zugrunde. Statt die geschädigten Zellen durch gesunde Zellen vom gleichen Typ zu ersetzen, werden andere Zellen und Strukturen eingebaut. Die Wände der Bronchien und Bronchiolen verdicken sich und verengen diese Atemwege. Gleichzeitig sorgt eine dauerhafte Entzündung dafür, dass die Bronchialwände anschwellen und mehr Schleim bilden. Beides engt die Atemwege weiter ein. Wenn Schadstoffe nach wie vor auf die Bronchien einwirken, schreitet die Verengung (Obstruktion) fort, bis Atembeschwerden und Atemnot erscheinen. Auch die Lungenbläschen können geschädigt werden (siehe «Symptome»).
- Die mit Abstand häufigste Ursache für COPD ist Zigarettenrauch, er hat bei mindestens vier von fünf Betroffenen zur Erkrankung geführt. Vorsichtige Schätzungen gehen davon aus, dass etwa einer von fünf langjährigen Rauchern COPD entwickelt. Andere rechnen damit, dass jeder zweite Langzeitraucher früher oder später betroffen ist. Passivrauchen kann ebenfalls COPD auslösen und ist in der Schweiz möglicherweise für jährlich rund 100 Neuerkrankungen verantwortlich.
- Auch Abgase von Verkehrsmitteln, aus Industrie und Verbrennung tragen zu den Erkrankungen bei. Bekannt ist, dass Luftschadstoffe aus der Verbrennung von Biokraftstoffen das COPD-Risiko deutlich erhöhen. Feinstaub und Abgase, die Schwefeldioxid enthalten, verstärken zumindest die Symptome und verschlechtern die Lungenfunktion. Allerdings hat sich auch gezeigt, dass Menschen, die an viel befahrenen Strassen wohnen, häufiger an COPD erkranken als solche in schadstoffarmen Gebieten. Nanopartikel stehen ebenfalls unter Verdacht, Anteil an der Entstehung der Krankheit zu haben.
- Berufliche Belastungen können COPD hervorrufen, Erkrankungen der Atemwege einschliesslich der Lunge gehören zu den häufigsten Berufskrankheiten. Als wichtigste Verursacher gelten Stäube (z.B. in Bergbau, Textilindustrie, Landwirtschaft, Futtermittelindustrie), Chemikalien und Dämpfe von Flüssigkeiten (z.B. in der chemischen und der Kunststoffindustrie sowie der Metallverarbeitung).
- Besonders wenn sie gehäuft in der Kindheit auftraten, sollen Atemwegsinfektionen die COPD-Gefahr erhöhen. Sie können auf jeden Fall zum Teil Verschlechterungsschübe auslösen. Weiter kann auch Tuberkulose die Erkrankung verursachen.
- Erbliche Faktoren spielen auch bei COPD eine Rolle, schliesslich erkranken nur einige, aber nicht alle starken, langjährigen Raucher. Ein angeborener Mangel an dem Enzym Alpha-1-Antitrypsin ist bei sehr wenigen Betroffenen mit ausschlaggebend, dass sich COPD entwickelt.
Risikofaktoren
Der grösste Risikofaktor ist die Belastung durch Zigarettenrauch. Mit weitem Abstand folgen die anderen genannten Umstände oder Schadstoffe, die COPD verursachen können. Es gibt weiter erbliche Faktoren, die bisher aber nur in seltenen Fällen eine Rolle spielen.
Auch weibliches Geschlecht hat einen Einfluss auf COPD. Studien haben gezeigt, dass die Lungen von Frauen empfindlicher auf Schadstoffe wie Zigarettenrauch und andere reagieren. Bei vergleichbaren Belastungen entwickeln sie öfter COPD als Männer. Die Lebensqualität erkrankter Frauen nimmt schneller und stärker ab, ihre Erkrankung verläuft meist schwerer und sie müssen wegen COPD häufiger im Spital behandelt werden. Die Erkrankung weist bei ihnen zudem oft etwas andere Merkmale auf.
Häufigkeit
In der Schweiz leiden wahrscheinlich mindestens 400’000 Menschen an COPD, etwa jede siebte Person über 40 Jahre soll darunter leiden. Von den über 70-Jährigen ist jeder dritte betroffen. Allerdings ist die Dunkelziffer hoch: Fachleute gehen davon aus, dass nur einer von vier COPD-Fällen diagnostiziert wird. Selbst von Menschen mit einer schweren COPD hat nur etwas mehr als die Hälfte deshalb einen Arzt aufgesucht und die entsprechende Diagnose erhalten. Die Häufigkeit von COPD nimmt weiter zu, da in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts viele Menschen mit Rauchen begonnen haben. Noch erkranken Männer ein bisschen öfter, doch die Zahl der Raucherinnen ist seit 1940 stärker angewachsen als die der Raucher. Zudem werden Frauen älter als Männer. Fachleute rechnen deshalb damit, dass Frauen die Männer bald überholen, also häufiger COPD entwickeln und daran sterben. Zudem geht die WHO davon aus, dass die Erkrankung zunehmend in jüngeren Jahren auftritt, da Jugendliche früher anfangen zu rauchen.
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Vorbeugung
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Schadstoffe von der Lunge fernzuhalten, ist die wirkungsvollste Vorbeugung gegen COPD. Wer raucht, sollte entsprechend damit aufhören. Ebenso wichtig ist es, darauf zu achten, im persönlichen Umfeld und am Arbeitsplatz keinen dauerhaften Belastungen durch Schadstoffe wie Zigarettenrauch und Stäuben ausgesetzt zu sein.
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TopPharm hilft!
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Ihr persönlicher Gesundheits-Coach kann Ihnen Tipps geben, wie und wann Ihre Mittel am besten einzunehmen sind. Wenn Sie mit der Wirkung unzufrieden sind oder Nebenwirkungen erscheinen, weiss er oft Alternativen, die Sie mit Ihrem Arzt besprechen können. Auch bezüglich Hilfsmitteln, die beim Abschied vom Nikotin helfen, ist Ihr Gesundheits-Coach ein erfahrener Ansprechpartner.
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Wirkstoffe
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