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Die Sicherheitspolitische Kommission des Nationalrats (SIK-N) wurde vom Eidgenössischen Finanzdepartement und dem VBS über den Stand der Entflechtung von Ruag informiert. Hierbei sollen die Divisionen der Ruag, die hauptsächlich für die Schweizer Armee tätig sind (Ruag MRO Schweiz), und diejenigen, die sich auf dem freien Markt bewegen (Ruag International), organisatorisch, rechtlich und finanziell getrennt werden. Um die Risiken von Cyberangriffen zu verringern, umfasst der Prozess auch die Entflechtung der Informatik und die Integration der Daten von Ruag MRO Schweiz in den Sicherheitsperimeter der Führungsunterstützungsbasis der Armee (FUB), schreibt die SIK-N zum Hintergrund.
Die Kommission habe Kenntnis vom Stand der Arbeiten genommen sowie davon, dass die Entflechtung der Informatik und der Daten der beiden neuen Firmen erst im Laufe des Jahres 2021 abgeschlossen werde. Die SIK-N "zeigt sich besorgt über das Sicherheitsrisiko, das diese Situation für die Schweiz darstellt", so die Mitteilung. Auch sorge man sich über den Imageschaden und den Glaubwürdigkeitsverlust, der mit der Medienberichterstattung von 'SRF'-Rundschau über einen möglichen Datenklau einhergehe, der kürzlich stattgefunden haben soll (inside-it.ch berichtete
).
Die Kommission werde deshalb die Geschäftsprüfungskommission ersuchen, eingehend zu prüfen, welche Gefahren für die Sicherheit der Schweiz bestehen.
Die SIK kümmert sich unter anderem um die Armee (inkl. Militärische Bauten), Rüstungspolitik, Rüstungsunternehmen sowie Cybersicherheit und Cyberabwehr.