Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03379.jsonl.gz/1223

25.03.2019 - Dank günstiger Witterung und den Luftreinhalte-Massnahmen der vergangenen Jahre wurde der Tagesgrenzwert bei der Feinstaubbelastung im vergangenen Winter nie überschritten.
Wintersmogphasen sind Zeiten (einzelne Tage bis Wochen), in denen die Feinstaubbelastung markant ansteigt. Gründe für diesen Anstieg sind übermässige Emissionen und sogenannte Inversionslagen («oben blau unten grau»). Bei solchen Wettersituationen werden die in die Luft emittierten Schadstoffe wie unter einer Glocke angereichert.
Laut der Luftreinhalteverordung darf der Tagesgrenzwert von 50 µg/m3 Feinstaub (PM10) höchstens dreimal im Jahr überschritten werden. Gemäss dem interkantonalen Interventionskonzept für Wintersmogphasen müssen Massnahmen eingeleitet werden, wenn der Wert von 100 µg/m3 (d.h. der zweifache Tagesgrenzwert) an mehreren Standorten überschritten wird.
Wie nachfolgende Grafik zeigt, war die Initiierung von Massnahmen im vergangenen Winter nicht notwendig. Im Maximum wurden Werte von ca. 40 µg/m3 gemessen. Der Tagesgrenzwert von 50 µg/m3 konnte somit stets eingehalten werden. In der Grafik ist auch ersichtlich, dass mit dem Beginn der wärmeren Jahreszeit ab dem 2. März 2019 die Feinstaubwerte nochmals deutlich zurückgegangen sind.