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Glossar
Bei der Blendung spielt die Anpassung des visuellen Systems an veränderte Leuchtdichtebedingungen (Adaption) eine wichtige Rolle. Das gesunde Auge ist in der Lage, sich an Leuchtdichteunterschiede von 1:1012 anzupassen, die Zeitdauer dafür beträgt maximal 30 Minuten. Es können dabei vier Einzelprozesse unterschieden werden:
Reflektorische Pupillenverengung bzw. Pupillenerweiterung. Bei sinkender Umfeldleuchtdichte öffnet sich die Pupille, wodurch mehr Licht ins Auge gelangen kann (Ausgleichsfaktor etwa 1:16).
Konzentration des Sehfarbstoffes: Gelangt viel Licht an die Rezptoren, so zerfallen viele Sehfarbstoffmoleküle und die Konzentration des Sehfarbstoffes (und damit die LIchtempfindlichkeit) in den jeweiligen Zellen sinkt. Bei wenig Licht überwiegt der Aufbau den Zerfall wodurch die Konzentration steigt und bei konstanten Lichtverhältnissen kommt es zu einem dynamischen Gleichgewicht zwischen Zerfall und Aufbau.
Zusammenschluss mehrerer Stäbchen zu einem Empfindungselement: Im Rahmen der Adaption kann sich auch die Zahl der Rezeptoren ändern, aus denen eine Sehnervenzelle ihre Informationen erhält. Mann nennt dieses Phänomen auch "räumliche Adaption"
Durch langes Starren auf einen Punkt können eigentlich unterschwellige Reize überschwelilg werden ("zeitliche Summation")
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