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Umschlagsrückseite vom Buch „Das Unterbewusste und die Kreativität“, 2016,
von S. V. Kulhavy
‚Das Mentale eines Menschen weist bekanntlich zwei Bereiche auf, nämlich den bewussten und den unterbewussten Bereich. Praktisch alles, was bisher geschrieben worden ist, was diskutiert wurde, was diskutiert wird, usw. war bzw. ist das Produkt des Bewussten. Das Unterbewusste wurde bisher als terra incognita betrachtet, d. h. als etwas, wovon man nichts Näheres wissen kann. „Dieses Unbewusste hat nichts mit den dunklen und ominösen Tiefenschichten unserer Seele zu tun, sondern bildet ganz im Gegenteil die Grundlage für unsere bewusste Wahrnehmungen und Reflexionen, ist also etwas ganz und gar Alltägliches, ja eigentlich das, was Alltag, Routine, Gewohnheit überhaupt erst ermöglicht.“ (H. Welzer). Dank den modernen medizinischen Abbildungsverfahren, wie z. B. der Computer-Tomographie usw. können wir den mentalen Tätigkeiten des Gehirns heutzutage weitgehend zuschauen. Dies ermöglicht, auch die unterbewusst ablaufenden mentalen Tätigkeiten in diesem Buch zu beschreiben. Als die Quelle der Intuition und der Kreativität gilt bekanntlich das Unterbewusste. Die diesbezüglichen Ausführungen bilden die Grundlage für die übrigen Teile des vorliegenden Buches. Als weltweit neu gelten im vorliegenden Buch unter anderem auch die Ausführungen, welche beschreiben, wie unser Unterbewusstes mit unserem Bewussten zusammenarbeitet, um Probleme zu lösen, sei es, dass es sich um technische, künstlerische oder alltägliche Probleme handelt (Fig. 22).
„In den letzten 10 Jahren hat die Neurowissenschaft, so behauptet jedenfalls Antonio Damasio, einer ihrer prominentesten Vertreter, mehr über das Gehirn und den Geist herausgefunden, als in der gesamten Geschichte der Psychologie zuvor entdeckt worden ist.“ (H. Welzer). Die bisher gewonnenen Erkenntnisse über die Physiologie und über die Funktionsweise des Gehirns wurden interdisziplinär hauptsächlich auf dem Gebiet des Lernens angewandt. Im vorliegenden Buch werden solche Erkenntnisse mit der Kreativität des Menschen in Zusammenhang gebracht.
Sava V. Kulhavy, der Autor des vorliegenden Buches, war früher Prüfer und Patentrichter im Patentamt in Prag. Derzeit ist er als Patentanwalt und als Präsident des Patentinhaber- und ErfinderVereins PEV CH in St. Gallen tätig. (www.kulhavy.ch)’