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Achtung - Marula ist nicht mit der bekannteren Marke Amarula zu verwechseln. Beide beziehen sich namentlich auf den afrikanischen Marula-Baum, doch bei einem handelt es sich um einen Gin und bei dem anderen um einen Sahnelikör. Der dreifach destillierte Gin aus Belgien stützt sich auf Orangenblüten, Rosenblätter, Lavendel, Wacholder, Koriander und Marula, die "verbotene Frucht des Elefantenbaums". Die Früchte wurden famos, da sie als genüssliches, leicht vergärendes Fallobst Elefanten betrunken machen sollen - doch dieser in frühen Tierfilmen dargestellte Mythos wurde von Biologen mittlerweile aufgedeckt. Der Alkoholgehalt der Früchte sei einfach zu niedrig, um einen derart grossen Dickhäuter beschwipst zu machen. Stattdessen glauben einige Forscher, dass das Gift bestimmter in der Baumrinde lebender Käfer die Elefanten herumtorkeln lässt. Dennoch lebt die Legende vom betrunkenen Elefanten weiter, und wird zu Marketing-Zwecken nur allzu gerne von den Ginherstellern aufgegriffen. Die gelben Marula-Früchte werden ab Februar von den wildwachsenden Bäumen des südlichen Afrikas aufgesammelt und zu Öl und Spirituosen weiterverarbeitet. Für den Marula Gin werden sie bis nach Belgien exportiert, wo Gintin-Manager Thomas Wuyts die eigenartige Rezeptur zum Leben erweckt. Neben dem Original in der schwarzen Flasche gibt es auch eine Pomegranate-Edition sowie einen mit Marula angereicherten Kaffeelikör.
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