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Der Sibirische Stör, der im Tropenhaus gezüchtet wird, stammt ursprünglich aus dem russischen Sibirien und lebt vornehmlich im Süsswasser. Sibirische Störe können ein Alter von bis zu 60 Jahren erreichen, bis zu 2 Meter lang werden und nahezu 200 Kilogramm wiegen. Der langgestreckte, spindelförmige Körperbau wird von fünfreihigen Knochenplatten an den Seiten des Körpers gehalten. Die asymmetrische Schwanzflosse ist ein Hinweis auf das bemerkenswerte Alter der Störfamilie, nämlich über 200 Mio. Jahre. Seine Nahrung, vorwiegend Insektenlarven, Würmer und Kleinkrebse, nimmt er mit vier Barteln, sogenannten Geschmacksknospen, wahr und durch das schnabelförmige, verlängerte Maul auf. Seine Farbe ist einheitlich braun bis grauschwarz, die Unterseite ist gelblich bis grau gefleckt. Er kommt in fast allen Flüssen Sibiriens vor sowie im Baikalsee. Störe gelten als Wanderfische, die zum Laichen die Flüsse hinauf schwimmen. Der Sibirische Stör laicht nur alle 2-5 Jahre.