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Zu Beginn der 1940er Jahre, mitten in Zweitem Weltkrieg und nationalsozialistischem Terror, wird für Dietrich Bonhoeffer die Frage nach dem Guten zum theologischen Hauptthema. Die daraus entstandene, als monographisches Werk geplante und nur fragmentarisch hinterlasseneEthikbildet sein theologisches Hauptwerk. Deren systematische Erschließung ist Thema dieser Monographie. Besonderes Augenmerk richtet Friederike Barth dabei auf den philosophischen Hintergrund dieses Werks, da die in derEthikentworfene ethische Theologie Bonhoeffers auf einem zumeist unausgewiesenen, differenzierten Rezeptions- und Abgrenzungsprozess von sehr unterschiedlichen Denkern und Systemen beruht. Bonhoeffers Auseinandersetzung mit der Philosophie der Neuzeit und Moderne, Kant und dem Idealismus, Nietzsche, Kierkegaard, Heidegger und dem Neuthomismus, der Lebensphilosophie und dem Dialogischen Personalismus wird in ihrer Bedeutung für die Konzeption derEthikanalysiert und in ihrer Verknüpfung mit dem für Bonhoeffer prägenden Denken Luthers und Barths dargestellt.