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Ausgangslage
Die Ausgangslage lässt sich gemäss der im Jahr 2013 erstellten Masterarbeit von Michael Stauffer und Thomas Zumbrunnen mit dem Titel “Strategien und operativen Massnahmen, um demDefizit des Hallen-und Freibades Grosshöchstetten nachhaltig entgegenwirken zu können“ wie folgt beschreiben:
„Die Gemeinde Grosshöchstetten ist Eigentümerin und Betreiberin des örtlichen Hallen-und Freibades, nachdem der Schwimmbadverein, der ursprünglich Träger des Bades war, im Jahre 2007 faktisch zahlungs-und handlungsunfähig geworden ist. Die 1972 eröffnete Anlage wurde in den Jahren 1987 und 1992 in unterschiedlichen Bereichen teilsaniert. 2009/2010 erfolgte eine Komplettsanierung des Hallenbades.»
….
Die Gesamtsituation wird von den Stimmbürgern sehr skeptisch betrachtet. Erhebliche Bedenken bestehen auch gegenüber weiteren Krediten für den Betrieb und die zwingend notwendigen anstehenden Investitionen. …. Entsprechend wird jede erneute Mittelzuwendungan das Hallen-und Freibad genau geprüft. Die jährlichen Betriebsdefizite führen bei fast jeder Gemeindeversammlung zu Kritik; immer wieder wird die Frage aufgeworfen, ob und wie das Betriebsdefizit zu verhindern wäre.“ (Stauffer/Zumbrunnen, 2013, S. 5)
Nach einer Überprüfung verschiedener Szenarien, legte sich der Gemeinderat auf eine Schliessung und Umnutzung des sanierungsbedürftigen Freibades fest. Dem widersetzte sich eine Gruppe vehementer Befürworter des Erhalts des Freibades und erzwangen eine Volksabstimmung mit einem Sanierungskredit von CHF 3.5 Mio.Mittlerweile konnte die Sanierung ohne Kostenüberschreitung abgeschlossen und das Freibad im Juni 2020 Betriebgenommen werden.
Auf die Zukunft ausgerichtet soll das Bad eine zweckdienliche Organisation undFührung erhalten. Eine geeignete Form und Umsetzung soll erarbeitet und zur Entscheidungsreife vorbereitet werden.