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Übersicht
Die Knochendichtemessung ist eine wichtige Untersuchung, um das Risiko einer Osteoporose abzuklären. Bei älteren Menschen reicht jedoch der alleinige Fokus auf die Knochendichte nicht aus, um das Knochenbruchrisiko abzuschätzen. Vielmehr stehen bezüglich Knochenbruchprävention auch die Muskelgesundheit (Sarkopenie, Kraftverminderung) und das Sturzrisiko im Vordergrund.
Im Alter von 65 Jahren kennt jeder dritte Mensch Gelenkschmerzen, vor allem im Bereich der Hüfte und der Knie. Auslöser für diese Schmerzen ist meist eine Arthrose. Gelenkschmerzen begünstigen eine zunehmende Immobilität, Muskelabbau und damit das Risiko, einen Sturz zu erleiden und eine Osteoporose zu entwickeln.
Massnahmen, die den Muskel stärken (eine Sarkopenie verhindern), Arthroseschmerzen dämpfen und die Knochen kräftigen, sind daher besonders wertvoll. Dazu zählen Trainingsmassnahmen, unterstützt von einer gesunden protein- (1 g Protein pro Kilogramm Körpergewicht) und calciumreichen (800 bis 1000 mg/Tag) Ernährung sowie eine Supplementation mit Vitamin D (800 IE am Tag).Zum Proteinrechner Zum Calciumrechner
Die Klinik für Altersmedizin bietet in den Sprechstunden Sarkopenie und Osteologie sowie Muskelschwäche und Gebrechlichkeit spezifische Abklärungen, Beratung, Behandlung und Therapiemassnahmen an.