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Foto: Brandon Bourdages / shutterstock
Der Glaube an das Ende der Welt
Der Maya
-Kalender war ein wichtiges Werkzeug, das von dem alten Mayavolk genutzt wurde, um zukünftige Ereignisse in ihrer eigenen Welt
vorherzusagen. Die Maya glaubten, dass es den Schlüssel zum Verständnis und zur Vorhersage zukünftiger Ereignisse, einschliesslich dem Ende der Welt, enthielt. Überraschenderweise ist trotz all seiner Mystik
und Überlieferungen wenig darüber bekannt, wie diese faszinierende Kultur zu diesem traditionellen System kam. Tatsächlich stammt vieles von dem, was wir darüber glauben zu wissen aus Interpretationen, die lange nach seinem Untergang gemacht wurden - was 2012
zu einem besonders schicksalhaften Jahr macht(e)! Könnte hinter diesen ominösen Vorhersagen etwas Wahres dran sein? Oder sind sie einfach ausgefallene Vorstellungen, die aus Angst oder Schrecken geboren wurden?
Der Maya-Kalender
ist einer der wichtigsten Mesoamerikanischen Kalender. Es ist eine Momentaufnahme der Geschichte und Kultur der Maya. Der Kalender besteht aus einer Reihe von Daten für das Jahr 2012, die die Maya für sehr wichtig hielten.
Die Ursprünge des Maya-Kalenders sind noch teils unbekannt, aber es wird angenommen, dass er etwa im 4. Jahrhundert n. Chr. erstellt wurde. Die Maya waren damals eine Hochkultur und in der Region von grosser Bedeutung. Es wird angenommen, dass der Kalender dazu gedacht war, ihre religiösen Zeremonien und ihre Geschichte festzuhalten.
Das Jahr 2012
Das Datum 2012
war für die Maya sehr wichtig. Sie glaubten, dass dies das Datum ist, an dem die Welt
untergeht beziehungsweise untergehen sollte. Viele Menschen glauben, dass dies einfach ein uralter Aberglaube
ist, aber die Maya glaubten sehr ernsthaft daran. Sie glaubten, dass dies die Zeit ist, in der das Universum zerstört wird und die Maya die einzigen Menschen sein werden, die übrig bleiben.
Der Maya-Kalender
ist ein wichtiges Dokument, das die Geschichte und Kultur der Maya erfasst. Es wird angenommen, dass der Kalender geschaffen wurde, um religiöse Zeremonien und die Geschichte im Auge zu behalten.
Die Entwicklung des Kalenders
Die Mayas scheinen schon sehr früh astronomische Beobachtungen gemacht zu haben. Diese Beobachtungen führten schliesslich zur Entwicklung eines sehr komplexen Kalendersystems, das die Grundlage für die Bewirtschaftung von Feldern und rituellen Zeremonien war. Seit Hunderten von Jahren wird die Mythologie
sowie das alltägliche Leben der Maya von ihren Rhythmen beeinflusst. Der Maya-Kalender
wurde auch nach dem Abschluss der klassischen Zeitepoche bis zum Beginn der spanischen Eroberung genutzt.
"Habu" war der Name des Maya-Kalenders, der verwendet wurde, um ein Sonnenjahr in 18 Monate zu 20 Tagen zu unterteilen. Am Ende fügten sie fünf unbenannte Tage hinzu, um 365 Tage zu machen.
Den Monaten im Maya-Kalender wurden Bezeichnungen gegeben wie Sek, Xul, Sip oder Wayeb und diesen vor ihren Namen jeweils eine Zahl von 0 bis 19 vorangestellt. Der Name des Monats aus unserem heutigen Kalender an sich hat keinerlei Verbindung mit einem Ergebnis oder einer bestimmten Zeit.
Die Bestandteile des Maya-Kalenders
Die Maya glaubten, dass ihr Kalender der Schlüssel zum Verständnis der Zukunft
und zur Vorhersage von Ereignissen sei. Der Maya-Kalender
besteht aus drei Komponenten: einer langen Zählung, einem Zeitmesssystem und einer Vorahnung. Die lange Zählung unterteilt die Zeit in 20-Jahres-Perioden, die K´atuns genannt werden. Ein K´atun bestand aus 360 Tagen mit fünf Tuns (Tagen). Insgesamt gab es 1820 solcher Divisionen. Jeder Tag hatte vier Zahlen, die seine Position innerhalb jedes Tuns darstellen: 0 bis 3 für die erste Ziffer; 4 bis 6 für die zweite Ziffer; 7 bis 9 für die dritte Ziffer; 10 stellte K´atun 1 mit dem ursprünglichen Namen Ahau dar.
Die drei Komponenten des Maya-Kalenders sind Tzolkin, Haab (Sonnenjahr) und die lange Zählung.
Der Tzolkin ist die Grundeinheit des Kalenders. Tzolkin besteht aus 260 Tagen, die jeweils in dreizehn Perioden von 20 Tagen unterteilt sind.
Der Haab besteht aus 18 Monaten und fünf Tagen, wobei jedem der 20 Tage in einem Tzolkin ein Tag zugeordnet ist. Auch der Haab hat fünf Unglückstage.
Die lange Zählung ist der wichtigste Teil des Maya-Kalenders. Sie ist in 18 Monate zu je 20 Tagen unterteilt.
Nach 18.980 Tagen wiederholt sich die Kombination der Daten des Haab- und des Tzolkin-Kalender aufgrund ihrer Berechnung: Haab-Kalender mit 365 und der Tzolkin mit 260 Tagen. Dieser Zeitraum ist als Kalenderrad bekannt, indem die Kombination von Haab- und Tzolkin-Datum einzigartig ist.
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