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"Unser Land ist das der indigenen Ureinwohner, derer, die später einwanderten und das der Neuankömmlinge - und unsere Vielfalt war immer das Herz unseres Erfolgs" sagte Trudeau in einer Rede am Samstag.
Zu dem Festakt waren auch Grossbritanniens Thronfolger Prinz Charles und seine Ehefrau Camilla nach Ottawa gereist. Königin Elisabeth II. ist offiziell das kanadische Staatsoberhaupt.
Die kanadische Verfassung war am 1. Juli 1867 in Kraft getreten. Damit begann das nordamerikanische Land, sich vom britischen Mutterland abzulösen. Ein souveräner Staat wurde geboren. Heute zählt Kanada 37 Millionen Einwohner.
Die Bürger Kanadas sprächen verschiedene Sprachen, gehörten unterschiedlichen Religionen und Kulturen an und bildeten dennoch eine Nation, sagte Trudeau. "Heute wie auch in den vergangenen Jahrhunderten sind wir stark nicht trotz unserer Unterschiede, sondern dank dieser."
Das Pathos hielt sich aber in Grenzen. Die Geschichte des Landes sei weit davon entfernt, perfekt zu sein, erklärte der Premierminister. "Viele von uns feiern Kanadas 150. Geburtstag, aber das gilt nicht für alle. Über Jahrhunderte seien die indigenen Völker Opfer von Unterdrückung gewesen. "Als Gesellschaft müssen wir die Fehler der Vergangenheit anerkennen und Verantwortung dafür übernehmen."
US-Präsident Donald Trump gratulierte dem Nachbarland: "Einen frohen Kanada-Tag für die grossartigen Menschen in Kanada und ihren Premierminister und meinen neuen Freund @JustinTrudeau" twitterte Trump am Samstag.
(SDA)