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Seit eineinhalb Jahren ist es ruhig um Guy Morin. Nach seinem Rücktritt als Basler Regierungspräsident hat sich der grüne Politiker aus der Politik zurückgehalten und war in seinem angestammten Beruf als Arzt tätig. Das könnte sich nun aber ändern.
Wie die «Basler Zeitung» schreibt, steht Morin als Kandidat für die Nationalratswahlen im Herbst 2019 zur Diskussion. Morin bestätigt dem Regionaljournal Basel, dass die Partei ihn angefragt habe. Und er sagt, dass er sich dieses Amt gut vorstellen könne.
Wenn man einmal politisch tätig war und politisch denkt, dann bleibt man auch ein politisch denkender Mensch.
Einerseits habe er das Feuer für die Politik nie verloren, sagt Morin. «Wenn mal einmal politisch tätig war und politisch denkt, dann bleibt man auch ein politisch denkender Mensch.» Anderseits möchte er dem Basler Grünen Bündnis helfen, den Sitz im Nationalrat zu verteidigen.
Dieser gehört der Basta-Vertreterin Sibel Arslan. Das Grüne Bündnis, zu dem auch die Grüne Partei gehört, wird um diesen Sitz kämpfen müssen. Morin glaubt, dass er dabei mit einer Kandidatur mithelfen könne. Primär ginge es darum, diesen Sitz zu halten.
Dass Morin damit eine Wiederwahl Sibel Arslans gefährde, könne aber schon sein. Dies würden die Wählerinnen und Wähler entscheiden. Ausserdem sei Sibel Arslan mit einer Kandidatur Morins einverstanden. Nun muss die Grüne Partei noch definitiv entscheiden, ob sie Guy Morin definitiv nominieren möchte.