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Der Attentäter von Nizza war nach Aussage seines Vaters als Jugendlicher wegen psychischer Probleme in ärztlicher Behandlung. Mohamed Lahouaiej-Bouhlel habe zwischen 2002 und 2004 auch einen Nervenzusammenbruch erlitten.
«Er wurde cholerisch, er schrie, schlug alles kaputt, was er fand», sagte der Vater Mohamed Mondher Lahouaiej-Bouhlel an seinem Wohnort im Osten Tunesiens der Nachrichtenagentur AFP. Ein Arzt habe dem Anfang 1985 geborenen Sohn damals Medikamente verschrieben, sagte der Vater weiter.
Die Familie habe mit dem Sohn kaum noch Kontakt gehabt, nachdem dieser nach Frankreich gegangen war. Das Datum des Wegzugs vermochte der Vater dem Bericht vom Freitagabend zufolge nicht zu nennen. Er versicherte aber, dass sein Sohn nicht religiös gewesen sei. «Er betete nicht, er fastete nicht, er trank Alkohol und nahm sogar Drogen», sagte der Vater. «Auch wir sind schockiert», fügte er hinzu. (sda/dpa)