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Welche Landwirtschaft für die Schweiz?
Wie sinnvoll ist es, möglichst viele Nahrungsmittel in der Schweiz zu produzieren? Und wie steht es mit der Haltung von Nutztieren?
Am 12. Juni 2019 veranstaltete die Organisation Sentience Politics die Podiumsdiskussion «Können wir uns Tier- und Umweltschutz noch leisten?». Sentience Politics hat die Eidgenössische Volksinitiative «Keine Massentierhaltung in der Schweiz» lanciert.
Ins Thema eingeführt hat Priska Baur, Agrarökonomin in der Forschungsgruppe Geography of Food (ZHAW), mit folgenden Thesen:
- Die Umweltschutzziele in der Landwirtschaft sind noch nicht erreicht. Das findet auch der Bundesrat.
- Beim Tierschutz gibt es Missverständnisse: Viele KonsumentInnen glauben, dass die teilweise strengeren Tierschutzvorschriften in der Schweiz bedeuten, dass die Nutztiere artgerecht gehalten würden und Auslauf auf eine Weide haben. Ein Irrtum.
- Ein weiteres Missverständnis ist, dass viele Menschen denken, dass die Schweizer Landwirtschaft möglichst viel produzieren sollte, um die Ernährung zu sichern.
- Wo die Schweiz im internationalen Vergleich jedoch tatsächlich zur Spitzengruppe zählt, das ist bei den Kosten der Nahrungsmittelproduktion.
- Die Leitidee, in Produktion und Konsum die Ökosystemgrenzen zu respektieren, könnte den Weg zu einer nachhaltigen Ernährung in der Schweiz weisen.
Die komplette Präsentation kann auf der Webseite von NOVANIMAL heruntergeladen werden.