Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03325.jsonl.gz/154

15 Rennrunden, die für FACH AUTO TECH an Dramatik nicht zu überbieten waren. Dank einer fulminanten Anfangsphase hatte der Niederländer Jaap van Lagen seine erste Top-5-Platzierung der Saison vor Augen. Eine unverschuldete Kollision machte jedoch alle Hoffnungen auf ein Spitzenergebnis zunichte. Schadensbegrenzung betrieb Teamkollege Jordan Love, der auf dem Hungaroring mit Rang acht sein bis dato bestes Resultat und sein erstes Rookie-Podium im Porsche Mobil 1 Supercup einfuhr.
Für Alex Fach und seine Mannschaft ging es im dritten Rennen des Jahres deutlich vorwärts. „Es war nicht zu übersehen, dass wir uns gegenüber Spielberg gesteigert haben. Die Pace ist da, um in der Spitzengruppe mitzufahren. Dass uns die Chance genommen wurde, dies auch in ein Spitzenresultat umzuwandeln, trifft uns hart“, erklärte er nach dem Lauf in Ungarn.
Der Teamchef spricht damit die Situation zwischen Jaap van Lagen und Jaxon Evans an. Nachdem sich der Routinier aus Ede am jungen Neuseeländer vorbeigekämpft hatte, entwickelte sich ein fesselndes Duell zwischen den beiden. Evans versuchte, seine Position zurückzuerobern, fand aber keinen Weg vorbei am FACH AUTO TECH-Porsche. Was folgte, war ein missglückter Überholversuch, der in einer Kollision endete und für Jaap van Lagen das Aus bedeutete. Die Rennleitung machte Jaxon Evans als Verursacher der Kollision aus.
Für Jordan Love nahm das Rennen ein besseres Ende. Dem Youngster aus Australien gelang eine eindrucksvolle Aufholjagd, in der er sich vom 14. Startplatz auf den achten Rang vorarbeitete. „Damit bin ich happy“, sagte der 21-Jährige. „In der ersten Runde habe ich drei Plätze gutmachen können, das war eine gute Grundlage für meine erste Top-10-Platzierung und Position drei in der Rookie-Wertung.“
Nach nur drei Wochen ist damit das erste Drittel der Supercup-Saison geschafft. Weiter geht es vom 31. Juli bis 2. August auf dem Silverstone Circuit in Grossbritannien.