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Historisches neu beleuchtet
Das Sanierungsprojekt besteht aus der Modernisierung des Vortragssaals, einiger Büros und der Arkade im Innenhof des Kulturmuseums St. Gallen. Ziel des Projekts war es, eine angemessene Beleuchtungsanordnung für die Räume in Bezug auf den visuellen Komfort und die Stimmung des Raums zu schaffen und gleichzeitig den historischen Charakter der Räume zu erhalten und zu verbessern.
Das Beleuchtungskonzept für den Vortragssaal sollte auch die Flexibilität verbessern, da der Raum für eine Vielzahl von Veranstaltungen genutzt wird. Aus diesem Grund wurden zwei Beleuchtungsebenen vorgesehen: Die vorhandenen Leuchtenpositionen der ehemaligen Stabpendelleuchten wurden durch, in die Deckenrosette integrierte tunable-white Downlights zur Ausleuchtung des Raumes ersetzt. Zusätzlich wurde eine umlaufende, in die Holzvertäfelung integrierte Indirektlichtebene zur Deckenaufhellung hinzugefügt, um die prächtigen Stuckarbeiten zu betonen. Dank vordefinierter Lichtszenen kann die Beleuchtung nun entsprechend der unterschiedlichen Nutzung des Raumes ausgewählt werden.
Ein ähnlicher Ansatz wurde für die Büros umgesetzt: Auch hier bestand die Grundbeleuchtung aus Stabpendelleuchten, die durch einfache lineare Pendelleuchten ersetzt wurden, die mit einen direkten (3000K) und einen indirekten Lichtanteil (4000K) bestückt sind, der gleichzeitig die Raumdekoration an Wand und Decke hervorhebt und für ein angemessenes Lichtniveau auf der Arbeitsfläche sorgt.
Für den Innenhof entstand eine Neuinterpretation der Arkadenbeleuchtung mit typischen historischen Pendelleuchten, die die ehemaligen Halogen-Stiftlampen ersetzen. Die neuen Pendelleuchten fügen sich gut in den historischen Charakter des Außenraumes ein und erzeugen eine weiche und gemütliche Lichtwirkung.
Fotos: Obiettivo Luce