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Leon Hänzi verfügt unter Berücksichtigung seines Alters bzw. seines Jahrgangs, 1. Mai 2008, bereits heute über einen beeindruckenden Leistungsausweis. Um diesen sachgerecht darzustellen, wird als Vergleichsgrösse immer, speziell im Bezug auf das Rating des Reiters, der nämliche Jahrgang und natürlich auch jünger beigezogen. Wie im Jugendsport üblich, werden die Leistungen bis zum gleichen Alter konsequenter- und fairerweise verglichen.
Leon Hänzi hat bereits mit 11 Jahren sowohl in der Schweiz, als auch in Deutschland, die Spring- und die Dressurlizenz erworben und logischerweise auch sämtliche vorangehenden Prüfungen abgelegt.
Auch wenn Leon noch extrem jung ist, übernimmt er die Aus- und Weiterbildung seiner Pferde im Sattel ausschliesslich selbst und er hat keinerlei Unterstützung durch Profi- oder Ausbildungsreiter, mit Sicherheit eine mehr als aussergewöhnliche Leistung.
Bereits mit 12 Jahren wurde er ins nationale Childrenkader des Schweizerischen Verbandes für Pferdesport aufgenommen.
Ein absolutes Highlight war für Leon natürlich der souveräne Gewinn an den Schweizer Meisterschaften der Children im Jahre 2021, obwohl er mit 13 Jahren sicherlich zu den jüngsten Teilnehmern zählte. Der Schweizermeistertitel hat er sich trotzdem redlich verdient. Im Rahmen seiner Karriere erfolgten zwei Teilnahmen an den Europameisterschaften, 2021 in Vilamoura (POR) und 2022 in Oliva Nova (ESP). Obwohl er immer wieder auf sehr junge und durch ihn selbst ausgebildete Pferde zurückgreifen musste, gelangen ihm immer wieder beeindruckende Leistungen und souveräne Nullrunden vorallem auch in den Nationenpreisen.
Es folgten diverse erfolgreiche Einsätze im nationalen und internationalen Bereich, u.a. CSIO Lamprechtshausen, CSIO Cabourg, CSIO Gorla Minore, CSIO Peelbergen, CSIO Fontainebleau, etc. etc. Obwohl die Teilnahme bis 25 Jahre zugestanden wird, gewann Leon 2021 mit 14 Jahren, den Sieg in der Gesamtwertung über 120/125 der Swiss Team Trophy.
Grosser Erfolg im Mekka des Pferdesports. Weit über Erwarten setzte sich Leon gegen die meist ein Jahr älteren Top-Reiter in Aachen durch, belegte den 3. und den 2. Platz in den Qualifikationsprüfungen und kämpfte anschliessend im Grandprix bis zuletzt um den Sieg im Grandprix und den Titel des Hallenchampions mit. Alleine ein Wischer beim zweitletzten Sprung und etwas mehr als eine Sekunde, sicherten der ausserordentlich stark reitenden Paula Pahl den wohlverdienten Sieg. Mit dem 2. Platz in der Gesamtwertung krönte Leon seine Leistungen an seiner Premiere in Aachen.
Trotz allen Einschränkungen durch Corona und Herpes und obwohl sein Jahr aufgrund dieser Umstände erst Ende April 2021 begonnen hat und noch bis zum 1. Mai 2022 geht (14. Geburtstag), liegt ein ausserordentlich erfolgreiches Jahr hinter Leon und aufgrund der zur Verfügung stehenden Informationen und Daten, wäre nicht festzustellen, dass ein 13. Jähriger, zumindest in der Schweiz, je erfolgreicher gewesen wäre.
Wie geplant und sehnlichst gewünscht, gelang ihm bereits mit 14 Jahren, also im Jahre 2022 mit Je Teva, die er ganz alleine ausgebildet hat, in Gossau seine erste Teilnahme an einer S-Prüfung und auch im Gesamtranking der Schweiz hat er mit 6000 Punkten die Führung übernommen. Es folgten im gleichen Jahre ein Sieg und zwei Platzierungen in S-Prüfungen mit C’Assisi und nach einem 5. bzw. 3. Rang in den vorangegangenen Jahren der angestrebte Grandprix-Sieg in Chevenez.
Nathlos klappte der Übergang vom Childrenkader ins deutlich anspruchsvollere Juniorenkader für das Jahr 2023.
Mit erfolgreichen Einsätzen am CHI Classics Basel bestätigte Leon seine unglaubliche Konstanz und die Tatsache, fürs Juniorenkader definitiv bereit zu sein.
Nachdem der junge Mann trotz seines zarten Alters bereits Je Teva und C’Assisi in die S-Prüfungen geritten hat, gelang ihm am 14. Mai 2023 in Marsens, eines der wichtigsten Qualifikationsturniere, nun auch noch mit Qui Rit PJ ein souveräner Sieg in der Hauptprüfung des Turniers, einem sehr schweren S (N140) im Rahmen der Swiss Team Trophy.
Aufgrund dieser Leistungen durfte Leon am CSIO St. Gallen bei den Swiss Talents teilnehmen, für ihn ein unglaubliches Erlebnis und eine Bestätigung seiner erbrachten Leistungen. Obwohl es das Schicksal mit ihm und Qui Rit PJ nicht gut meinte, und sich Qui Rit PJ eineinhalb Wochen vorher, vermutlich in Marsens, verletzte und für St. Gallen ausfiel, gab Leon nicht auf und setzte, Entsprechendes schon mehrfach gewohnt, wiederum seine Youngsters ein, die er teilweise erst sehr kurz unter dem Sattel hatte. Selbst Martin Fuchs bestätigte Leon anschliessend aussergewöhnliche Fähigkeiten in der Pferdeausbildung und Leon beendete den CSIO St. Gallen mit einem zweiten, dritten, einem vierten und einem elften Rang.
Erneut grosser Leistungsausweis von Leon in Bezug auf seine Kompetenz in der Pferdeausbildung. Ein Jahr nach dem ersten Einsatz, an gleicher Stelle in Gossau SG mit seinem selbst ausgebildeten Sportpferd Je Teva, stellt er nun innert Jahresfrist mit Lady Dallas, nach C’Assisi und Qui Rit PJ sein viertes Pferd mit Erfolg in einer S-Prüfung vor.
Den Vogel abgeschossen hat Leon aber schlussendlich an den Summer Masters in Maienfeld. Nachdem er seine diversen Youngsters alle erfolgreich durch die Parcoure geritten hat, zeigte er mit Contarini im schweren S am Sonntag, in Konkurrenz mit einem grossen Teil der schweizer Reitprominenz, eine traumhafte Nullrunde. Der jüngste Reiter mit dem jüngsten Pferd (7 Jahre), zusammen gerade 22 Jahre alt, meisterten die Aufgabe, gestellt von Ruflin und Rohner, mit einer Souveränität, die kaum mehr nachvollziehbar war.
Mit diesem Resultat und dies ist wohl mehr als aussergewöhnlich, brachte Leon, vor kurzem 15 geworden, sein fünftes Pferd erfolgreich auf S-Niveau.
Mit den diversen Resultaten in verschiedensten Prüfungen in Maienfeld, übernimmt Leon mit 12’108 Punkten wieder die Führung im Gesamtranking.
2. Rang im Equipenspringen mit Martin Fuchs über 1.35m mit Contarini inkl. mit anschliessendem Interview mit Martin Fuchs
Erstes gemeinsames N140 für Contarini und Leon, 13. Schlussrang
1. Rang mit Qui Rit PJ im N140
GP-Stechen, Big Amateur Tour, 1.35m mit Qui Rit PJ, 9. Schlussrang
Erster Umgang Nationenpreis mit C’Assisi über R/N130, 0-Fehlerritt
GP Big Amateur Tour, 1.35m,
mit Qui Rit PJ
Stechen mit Qui Rit PJ im GP 1.25m, Sieg
5. Rang mit C’Assisi im R/N130
7. Rang mit Qui Rit PJ im R/N130
3. Rang mit Qui Rit PJ im GP 1.25m
Final 2. Umgang mit Qui Rit PJ,
0-Fehlerritt
Final 1. Umgang mit Qui Rit PJ,
0-Fehlerritt
Zweiter Umgang Nationenpreis mit Qui Rit PJ über R/N130, 0-Fehlerritt
Erster Umgang Nationenpreis mit Qui Rit PJ über R/N130, 0-Fehlerritt
Nationenpreis mit Qui Rit PJ,
1. Umlauf über 1.25m
2. Rang mit Qui Rit PJ im R/N125