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Der Computerhersteller Maxdata veröffentlichte heute die vorläufigen Geschäftszahlen für die vergangenen neun Monate. Demnach beläuft sich der Umsatz auf 458,8 Millionen Euro verglichen mit 456,1 Millionen Euro vor einem Jahr. Das Betriebsergebnis vor Steuern sieht aber weit weniger rosig aus. Maxdata muss mit einem Minus von 18,7 Millionen Euro leben. 2004 betrug der Verlust 6,9 Millionen Euro.
Der Verlust sei auf den anhaltenden Preisverfall bei Hardware zurückzuführen, schreibt Maxdata in einer Mitteilung. Dies ist auch aus der Tatsache ersichtlich, dass Maxdata in allen Produktgruppen den Absatz im zweistelligen Prozentbereich steigern konnte. 29 Prozent mehr Belinea-Monitore, 18 Prozent mehr PCs und 29 Prozent mehr Server-Systeme konnten verkauft werden.
Für das gesamte Geschäftsjahr erwartet der Vorstand von Maxdata 700 Millionen Euro Umsatz, verglichen mit den 660 Millionen Euro vor einem Jahr. Der Verlust soll "im hohen einstelligen bzw. niedrigen zweistelligen Millionenbereich" liegen. Im Juli
wurde die Prognose "zurückgezogen".
2006 will Maxdata zwecks Erhöhung der Rentabilität rund 100 Vertriebsmitarbeiter einstellen. Ziel sei es, vor allem im Ausland zu wachsen, sagte ein Sprecher des Unternehmens gegenüber 'pressetext'. Aus diesem Grund soll das Händlernetz erweitert werden. Den detaillierten Neunmonatsbericht will Maxdata am 11. November veröffentlichen. (mim)