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Viele Frauen und Männer leiden an einer Blasenschwäche mit unwillkürlichem Harnverlust. Mediziner sprechen von Harninkontinenz und unterscheiden verschiedene Formen der Erkrankung. Belastungsinkontinenz und Dranginkontinenz treten am häufigsten auf. Bei der Belastungsinkontinenz gehen nach körperlicher Anstrengung wie Lachen, Heben oder Husten ein paar Tropfen Urin ab. Die Dranginkontinenz ist durch überfallartigen nicht zu unterdrückenden Harndrang gekennzeichnet. Betroffen sind junge und alte Menschen, Frauen und Männer. Heute können jedoch fast alle Betroffenen von diesem Leiden befreit werden. Je nach Form und Schwere der Inkontinenz sind Beckenbodentraining, Elektrostimulation, Biofeedback, aber auch Medikamente und Operationen erfolgreiche Behandlungsmethoden.
So beugen Sie einer Blasenschwäche vor
- Präventives Beckenbodentraining ist die wirksamste Methode, um eine Inkontinenz zu vermeiden. Das gilt besonders für Frauen nach der Geburt eines Kindes und Menschen mit Bindegewebsschwäche.
- Vermeiden Sie Übergewicht, chronischen Husten und Verstopfung. Sie belasten den Beckenboden und begünstigen eine Inkontinenz.
- Sorgen Sie für Normalgewicht durch mehr Bewegung und gesunde Ernährung.
- Radfahren, Schwimmen, Nordic Walking oder Yoga entlasten und stärken den Beckenboden.
- Mit ballaststoffreicher Ernährung erzielen Sie regelmäßigen Stuhlgang ohne Pressen und entlasten damit das Schließmuskelsystem.