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Für das Recht auf eigenes Saatgut
(» Brot für alle
)
In den meisten Entwicklungsländern wird Saatgut traditionellerweise von den Bauernfamilien selbst hergestellt. In vielen Ländern Afrikas und Lateinamerikas sind jedoch diese bäuerlichen Saatgutsysteme stark unter Druck. Unter dem Vorwand, das geistige Eigentum zu schützen, werden Sortenschutzgesetze erlassen, die die Wiederverwendung, den Tausch und Verkauf ihres Saatgutes verbieten. Hinter den Entwicklungen stehen die grossen Agrarkonzerne wie Syngenta, Monsanto und DuPont, die sich damit einen Zugang zu den Märkten des Südens schaffen wollen. Denn mit dem Verkauf von Saatgut haben sie sich auch gleich einen Absatzmarkt für ihre Pestizide geschaffen, ohne die Hybrid- und Hightechsorten gar nicht wachsen.
Gemeinsam mit Partnern im Norden und im Süden wehrt sich Brot für alle gegen die Konzentration auf den Saatgutmärkten und setzt sich für die Selbstbestimmung der lokalen Bauernfamilien ein.
Hoffnung für Malawi
(» TearFund Schweiz
)
Malawi zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Rund 50% der Bevölkerung leben unter der nationalen Armutsgrenze. Dürre und Überschwemmungen bedrohen immer wieder die Ernte. Über 1 Mio. Menschen leben mit HIV/Aids, fast 800000 Kinder sind Waisen.
TearFund hat die Vision, dass Familien in Malawi trotz der vielen Hindernisse eine hoffnungsvolle Zukunft haben. TearFund und Partnerorganisationen unterstützen Aidswaisen und benachteiligte Kinder, damit sie die Schule abschliessen können. Jugendlichen ermöglichen sie eine Berufsausbildung. Landwirtschaftliche Fortbildung verbessert die Ernährungssicherheit der Familien.