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Inklusive einer Reihe von Sondereffekten wie der bereits bekannten Belastung aus neu verhandelten Kreditverträgen im vergangenen Jahr oder Rechtskosten im Jahr 2015 blieb der Gewinn stabil bei 3,5 Milliarden Euro. Die Credit Agricole hatte im Januar angekündigt, dass sie wegen der Neuverhandlung von Kreditverträgen infolge der niedrigen Zinsen fast eine halbe Milliarde Euro auf das Privatkundengeschäft in Frankreich abschreiben musste.
Damals hatte sie auch bereits mitgeteilt, dass sie für 2016 wie für das Jahr davor eine Gewinnbeteiligung von 60 Cent je Aktie ausschütten will. Um ihre Struktur zu vereinfachen und ihre Kapitalbasis zu stärken, hatte die Bank zuletzt ihre Verbindung zu den genossenschaftlichen Regionalbanken in Frankreich neu geordnet. Die Credit Agricole war zu einem Viertel an den gut drei Dutzend Genossenschaftsbanken beteiligt.
Diesen Anteil gab die Credit Agricole an ein Investmentvehikel der Regionalinstitute zurück. Die kleinen Genossenschaftsbanken bleiben weiter Mehrheitsaktionär bei ihrem börsennotierten Zentralinstitut. In Deutschland ist die Credit Agricole mit der DZ Bank vergleichbar, die hierzulande als Zentralinstitut für den Genossenschaftssektor dient. Die DZ Bank ist aber nicht börsennotiert./zb/stb
(AWP)