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Keine Scham! Frauen lehnen sich gegen weisse Kleidung beim Wimbledon-Turnier auf
Die weisse Kleidung gehört zum Tennisturnier in Wimbledon wie der gelbgrüne Ball. Doch wer seine Periode hat, steht zunehmend unter Druck und empfindet es als unangenehm, die helle Kleidung zu tragen. Tennisspielerin Alicia Barnett will den Dresscode ändern und bringt die Periode im Profisport ins Spiel.
Das Grand-Slam-Turnier in Wimbledon ist das älteste und preisträchtigste Tennisturnier der Welt. Dieses Jahr finden die Spiele zum 135 Mal statt, der Platz hat eine lange Tradition. «Manche Traditionen könnten geändert werden», sagt Tennisspielerin Alicia Barnett gegenüber der britischen Nachrichtenagentur PA.
Das erfolgreiche Tennis-Ass finde den Brauch, weisse Kleidung beim Wimbledon-Turnier zu tragen zwar schön, doch für Frauen stelle sie eine zusätzliche Belastung während der Periode dar. «Während der Spiele die Periode zu haben, ist schwierig genug, aber dann weiss zu tragen, ist nicht einfach», so Alicia Barnett.
Die Periode kann Einfluss auf die sportliche Leistung haben
«Während der Qualifikation hatte ich meine Periode, und die ersten Tage waren echt hart, ich war ziemlich gestresst davon», sagt die 107. der Doppel-Weltrangliste. Die 28-Jährige geht offen mit der Periode um. Die Diskussion über weisse Kleidung in Wimbledon hat sie jedenfalls angekurbelt.