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Die Anfänge der Chrischona-Gemeinde Neftenbach reichen bis ins Jahr 1875 zurück. Verschiedene Prediger aus der Umgebung kamen nach Neftenbach um Bibelstunden zu leiten und langsam wuchs daraus eine eigenständige Gemeinschaft, so dass 1890 der erste Prediger, Arnold Rellstab, seine Arbeit in Neftenbach aufnahm. Bereits 1892 wurde die erste Kapelle an der Seuzachstrasse gebaut. Daneben gab es verschiedene Aussenstationen, die von Neftenbach aus betreut wurden: Buch a. Irchel, Blumetshalde, Hünikon usw. Über die Jahre hinweg wurde die Arbeit immer grösser, verschiedene Arbeitszweige entstanden, wie zum Beispiel der Posaunenchor, der Chor und später dann eine blühende Jugendarbeit, die 1973 zur Einweihung des Jugendhauses Tössallmend führte, einem Treffpunkt für die Chrischona-Jugend. Gleichzeitig erfolgte eine Konzentration der Arbeit auf Neftenbach. Die verschiedenen Aussenstationen wurden nach und nach geschlossen. 1984 wurde schliesslich mit dem Bau eines neuen Gemeinde-Zentrums begonnen, das am 16. März 1986 eingeweiht werden konnte und bis heute genutzt wird. 30 Jahre später konnte im Frühling 2016 der Erweiterungsbau eingeweiht werden. Im Sommer 2016 wurde der bisherige Name „Chrischona-Gemeinde“ in „Mosaik-Kirche“ geändert.
Im Jahr 1986 wurde das Gebäude am aktuellen Standort neu errichtet. Die Gemeinde ist über die Jahre ziemlich gewachsen, so dass bereits 1999 mit Überlegungen einer möglichen Erweiterung begonnen wurde. Nach vielen Abklärungen kam man zum Schluss, dass die Erweiterung verschoben werden soll, da zuerst mit einem Baufonds für das neue Projekt gespart werden musste. Ausserdem war es von den Platzverhältnissen noch nicht extrem dringend. Das hat sich in den letzten Jahren nun geändert, so dass 2013 das Thema der Gebäudeerweiterung erneut angepackt wurde.
Mit verschiedenen Studienprojekten haben wir herausgefunden, welche Variante der Erweiterung sinnvoll und angemessen ist. Das Konzept für den Umbau war einfach: Am Saal möglichst wenig machen; den Zwischentrakt teilweise abbrechen und mit einem neuen Foyer und verschiedenen Räumen deutlich erweitern; eine eigene Holz-Heizung einbauen, da bis anhin das Gebäude an einem privaten Wärmeverbund (Ölheizung) hing. Dazu kam die Erweiterung des Parkplatzes auf der Nordseite und die Erneuerung der Arena und des Spielplatzes hinter dem Gebäude.
Die Räume stehen auch Gruppen und Personen ausserhalb der Kirche zur Verfügung. Eine Anfrage bezüglich punktueller Miete einzelner Räume kann auf dem Kontaktformular gemacht werden.
Alle Aufwendungen für unsere kirchliche Arbeit werden durch freiwillige Spenden und Darlehen von Mitgliedern, Besuchern und Freunden getragen. Unsere Kirche erhält weder Steuergelder noch sonstige finanzielle Unterstützung von Dritten. Wir informieren unsere Gemeindebesucher periodisch transparent über Einnahmen und Ausgaben. Die Buchführung, die Bilanz und Erfolgsrechnung werden jährlich von der Revisionsstelle kontrolliert und der Mitgliederversammlung zur Genehmigung vorgelegt.
Bezüglich der Spenden wird niemand zu einem festen Mitgliederbeitrag verpflichtet oder entsprechend kontrolliert. Die Gehälter der angestellten Mitarbeiter entsprechen den Vorgaben des Vereins Chrischona Schweiz und dessen Gehaltsordnung.
Neben unserem eigenen Unterhalt (Personalkosten, Betriebskosten, Gebäudeunterhalt usw.) unterstützen wir verschiedene, uns nahestehende Entwicklungsprojekte weltweit.
Der finanzielle Haushalt der Kirche wird ausschliesslich durch freiwillige Spenden finanziert. Die Kontoangaben lauten:
Chrischona Neftenbach, Alte Schaffhausenstrasse 14, 8413 Neftenbach, Konto: 84-28082-4, IBAN: <iban-pii>