Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03660.jsonl.gz/2154

Das Werk der Ciments Vigier SA in Péry bezieht seinen Rohstoff aus dem Steinbruch La Tscharner. Der Abbau des Rohmaterials für das Zementwerk ist begleitet durch sehr komplexe ökologische Ausgleichsmassnahmen. Diese Ausgleichsmassnahmen werden auf mehreren Hundert Hektaren ausserhalb des Steinbruches umgesetzt. Dabei werden das soziale Umfeld und alle interessierten Organisation eng in die Planung und Umsetzung dieser Massnahmen eingebunden. Beispiele für erfolgreiche Ausgleichsmassnahmen sind unter anderem die Pflege von Waldweiden, Erschaffen und Unterhalten von Ruhezonen für die Fauna, Umsiedelung von Orchideen, Schutz und Erhaltung von Trockenwiesen und Feuchtgebieten, Schutz und Erhalt von Trockenmauern und Hecken.
Ciments Vigier SA betreibt ein äusserst umfangreiches Programm zur Umsetzung von ökologischen Ausgleichmassnahmen auf über 700 Hektaren auf dem Gebiet des Regionalen Naturparkes Chasseral. Zu bemerken gilt, dass Ciments Vigier SA pro-aktiv an der Gründung des Naturparkes beteiligt war. Bei der Planung und Umsetzung der Ausgleichsmassnahmen wird die Ciments Vigier SA tatkräftig unterstützt durch Umweltorganisationen, kantonale Dienste und Landeigentümer. Die Kontrolle erfolgt durch eine spezielle Kommission in der alle Stakeholder vertreten sind. Im Bewusstsein, dass die Herstellung von Zement einen nicht unerheblichen Eingriff in die Natur bedeutet, legt Ciments Vigier grössten Wert auf Transparenz und Einbezug der Öffentlichkeit.
Im den bereits teilweise renaturierten und aufgeforsteten Steinbrüchen Charuque und Châtel haben sich das seltene Rosmarinblättrige Weidenröschen, das Leimkraut und die Berg-Aster angesiedelt. Tümpel dienen Gelbbauchunken, Kreuzkröten und eine grosse Geburtshelferkröten-Kolonie als ideale Laichgewässer. In den steilen Steinwänden sind Gämsen zu sehen und in den Felsen nisten Felsenschwalben; und der Mauerläufer geht hier auf Nahrungssuche.
Diese beiden Steinbrüche sind der Beweis dafür, dass Lebensraum für seltene Pflanzen und Tiere, trotz (oder Dank) des Eingriffs durch den Menschen und durch umsichtiges und ökologisch verantwortungsvollem Handeln der Industrie, erschaffen wird.Download PDF
Kontakt für interessierte Personen: <email-pii>