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Die Inflation sei gegenwärtig "erhöht". Dies werde in den kommenden Monaten vermutlich so bleiben, bevor sie zurückgehe. Powell erklärte die hohe Inflation von derzeit rund fünf Prozent mit Engpässen in einigen Wirtschaftsbereichen im Zuge der wirtschaftlichen Öffnung nach dem Corona-Schock. Diese Effekte seien grösser ausgefallen und hätten länger angehalten als erwartet. Sie würden aber auch wieder verschwinden, was die Inflation zurückgehen lasse. Sollte sich die Inflation jedoch als hartnäckiger herausstellen, werde die Fed mit all ihren Möglichkeiten reagieren.
Die Federal Reserve steuert gegenwärtig auf eine vorsichtige Straffung ihrer extrem lockeren Geldpolitik zu. Es geht um die milliardenschweren Wertpapierkäufe von aktuell 120 Milliarden US-Dollar je Monat. Vergangene Woche hatte die Fed signalisiert, die Käufe bald zurückführen zu wollen. Neue Zinsprognosen hatten darüber hinaus raschere und häufigere Anhebungen des Leitzinses nahegelegt./bgf/men
(AWP)