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Wenn Steine reden könnten …
… wüssten die dicken Gemäuer des Aarbergerhus viel zu erzählen. Im Lauf seines jahrhundertelangen Bestehens erlebte es verschiedene Besitzerwechsel und wurde mehrmals aus- und umgebaut. Die Ursprünge des Hauses lassen sich bis ins 14. Jahrhundert zurückverfolgen. Damals gehörte es den Freiherren von Ligerz. Um 1400 ging es an die Stadtberner Familie von Muleren über, rund hundert Jahre später an die von Wattenwyls und 1685 an die Familie von Büren. Franz von Büren unternahm 1740/41 den Grossumbau zur heutigen Form. Seit die Regierung das Haus und seine Reben wenig später für den Landvogt von Aarberg erwarb, trägt das Gut den Namen Aarbergerhus. 1803 ging es an die Stadt Bern über, und seit 1820 ist es wieder in Ligerzer Privatbesitz.
Das Aarbergerhus heute: ein Ort der Kultur
Die Stiftung Aarbergerhus erwarb das Haus im Jahr 1996. Dank zahlreicher Spenden konnte es 2001 vollständig restauriert werden. Seitdem dient es als Stätte der kulturellen Förderung, als Ort der Weiterbildung, als Kurslokal und Ausstellungsraum. Das Aarbergerhus ist denkmalgeschützt und Teil des Schweizerischen Inventars bedeutungsvoller Kulturgüter (KGS Inventar). Unser virtueller Rundgang bietet Ihnen einen Einblick in das «klingende Haus am Bielersee».