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Warbird in der Schweiz: Fairchild F-24R UC-61K (HB-ERO)
Support seeked
We, the Verein Fairchild Club, owner and operator of the ARGUS are open for any proposal from organisations or privates to ensure the flying future of the ex RAF ARGUS HB853 and today HB-ERO.
The Airplane passed successfully the inspection of FOCA Federal Office of Civil Aviation beginning of this year. We have a lot of spares available. A detailed inventory will be worked out shortly. The airframe is dismantled and stored for the time being in LSZT. Since the complete restauration 1985 the Airplane has always been hangared. We have since many years the problem to find experienced tail dragger pilots willing to spend time and money to fly aeroplanes like this one. Our team consist today of only 3 pilots.
_Unfortunately an severe and unrepairable engine failure brought the aircraft down in an emergency, fortunately without any further damage to the airframe.
The engine is beyond repair and still with the Swiss Transportation Safety Investigation Board (STSB). We have in the meantime located a recently totally rebuild ranger engine with only a few testing hours. The owner is prepared to sell it to us respectively to the future owner of the ARGUS._
If you think that you could support us or want to join our group – please contact us: E-Mail zur HB-ERO
Im Jahre 1925 gründete Sherman Fairchild das Unternehmen Fairchild Aviation Corporation mit Sitz in Farmingdale im Staat New York. Im Laufe der Zeit bildeten sich eine Vielzahl (über Hundert) einzelne Zweig- und Tochterunternehmen mit eigenen Geschäftsinhalten und wechselnden Eigentümern. Darunter war die Fairchild Aircraft Manufacturing Company, die 1927 der Holding unterstellt wurde und sich fortan dem Flugzeugbau und der Flugzeug-Entwicklung widmete.
Die sechzehnjährige Erfolgsgeschichte der 24-er Serie der Fairchild Engine and Airplane corporation, New York, begann anfangs der 1930er mit der doppelsitzingen F-24 C-8 mit einem Cirrus Reihenmotor mit 95 PS.
Von 17 zivilen und drei militärischen Varianten wurden in der Folge 2232 Stück gebaut. Während des Zweiten Weltkriegs kamen sie bei der USAAF als UC-61 * “Forwarder”* und bei der Royal Air Force als “Argus” zum Einsatz.
Die HB-ERO, eine UC-61K “Argus III” wurde 1943 mit der S/Nr. 891 (USAAF S/N 43-14927) hergestellt, dann unter dem Lend/Lease Abkommen an die RAF abgegeben, wo sie unter der RAF S/N HB653 betrieben wurde.
Technische Angaben
Hersteller: Fairchild Engine and Aircraft Corp.
Erstflug des Modells: 1932 / Produktion: 1932-1948
Baujahr 1943/44
Spannweite: 11,08m
Länge: 7,26m
Höhe: 2,33m
Max. Startgewicht: 1'164kg
Motor: Fairchild Ranger 6-440-7 mit 200PS
Max. Geschwindigkeit: 200 km/h
Reichweite: 748 km
Pilot: 1, Passagiere: 3
1947 kam sie als eine von 31 Maschinen aus “Überschussbeständen” in die Schweiz und hier zur Motorfluggruppe Zürich auf den Flugplatz Dübendorf., anschliessend nach Kloten und 1959 zur Motorfluggruppe Thurgau nach Lommis.
Mit dem Ende der “Fairchild operation2 der MFGT im Jahre 1967 wurde die HB-ERO eingelagert und erst 1983 nach dreijähriger umfassender Restaurierung durch eine Gruppe von MFGT-Ploten wieder in Betrieb genommen.
Seither war die HB-ERO, ausgerüstet mit einem Fairchild Ranger 6-440-7 6-Zylinder 7200ccm Reihenmotor mit 200 PS über 800 Stunden in der Luft und auf rund 100 Flugplätzen von Skandinavien bis Nordafrika anzutreffen.
Die F-24R (IACO FA24) ist heute eine der raren Typen, bei der die Zelle und der Motor vom selben Hersteller stammen. Sowohl die Zelle als auch der Motor folgten in den 1930ern über sehr moderne Spezfikationen, so weist zum Beispiel der Motor eine über eine Königswelle angetreibene obenliegende Nockenwelle auf.
Sherman Fairchild, der Gründer des gleichnamigen Unternehmens, erweiterte die Flugzeugproduktion mit einem Motorenwerk, da das Angebot auf dem Markt damals zu wenig geeignet für sein modernes Zelledesign war. Rund die Hälfte der gebauten F-24 wurde daher mit einem Fairchild-Reihenmotor ausgerüstet, die andere mit einem “Scarab”-Sternmotor von Warner.
Die Plaktetten von Fairchild und der USAAF sowie eine Werbeanzeige und die Tabelle, welche die “Herkunft” der HB-ERO bezeugt..