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Bis um 10.25 Uhr büssen Meyer Burger 9,4% auf 1,63 CHF ein. Gehandelt sind bis anhin gegen 1,3 Mio Aktien und damit bereits mehr als an einem durchschnittlichen Handelstag. Der Gesamtmarkt (SPI) steht 0,22% tiefer.
Seit der Ankündigung dieser Massnahmen haben die zuvor schon gebeutelten Aktien rund 40% an Wert verloren. Seit Ende Oktober beläuft sich der Wertzerfall auf rund 50%, seit Jahresbeginn gar über 70%. Zuletzt hat die Investmentgesellschaft Axiom die Brancheneinschätzung für Solarzulieferer auf "Underweight" von "Overweight" reduziert und dabei auch das Rating für Meyer Burger von "Buy" direkt auf "Sell" heruntergenommen.
Axiom begründete dies unter anderem mit der Niederlage von Hillary Clinton sowie mit den aggressiven Verkaufspraktiken chinesischer Solarmodulhersteller. Die Wahl Trumps lasse alles andere als günstige Bedingungen für den Sektor erneuerbare Energien erwarten, schreibt Axiom. Entsprechend dürfte der Aufbau von Photovoltaik-Anlagen in den USA in den Jahren 2016 und 2017 den Höhepunkt erreicht haben. Und sollten die USA als einer der grössten Emissionäre von Treibhausgasen die Bemühungen zur Förderung der Solarenergie einstellen, dürften weniger entwickelte und ärmere Länder diesem Vorbild folgen.
cf/ra
(AWP)