Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03161.jsonl.gz/423

Neblig im Flachland und sonnig in den Bergen. Sonnig im Süden und regnerisch und stürmisch auf der Alpennordseite. Die Berge, insbesondere die Alpen, haben einen grossen Einfluss auf das Wetter. Welche Phänomene sind typisch für das Wetter in den Bergen und wo liegen die Unterschiede?
Dieser weht in den Alpen vom lauen Frühlingslüftchen bis zum grösseren Sturm in vielfältiger Ausprägung. Für die Bildung von Wind braucht es Druckunterschiede. Diese sind im Bereich eines Tiefdruckgebietes bedeutend grösser als während eines Hochs. Daher kann bei einem Tief immer mit mehr Wind gerechnet werden. Um zum Beispiel bei einer Wanderung zu erkennen, wo tendenziell stürmischere Luft herkommt, gibt es eine einfache Regel: Wenn der Wind in den Rücken bläst befindet sich das Tief auf der linken Seite.
Stabile und ruhige Wetterlagen ohne jeglichen Wind sind in den Bergen sehr selten. Am ehesten ist dies während einer Hochdrucklage im Winter möglich. Bei einem Hoch im Sommer gibt es aufgrund der Sonneneinstrahlung Lokalwinde in Form von Talwinden. Diese haben zur Folge, dass in einigen Tälern und Gipfeln Winde bis 60 km/h wehen können, während unweit Windstille herrscht. Hochdrucklagen in den Bergen sind im Sommer tendenziell schwieriger zu prognostizieren, da es aufgrund der Talwinde zu sehr grossen regionalen Unterschieden kommen kann. Generell gibt es aber vier Windszenarien, die unterschieden werden können.