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Der Atlas novus coelestis ist das bekannteste Werk des deutschen Astronomen Johann Gabriel Doppelmayr (1677-1750) und wurde erstmals 1742 bei Homann Erben in Nürnberg gedruckt. In diesem Atlas versammelte Doppelmayr seine astronomischen Karten, die er über Jahre hinweg für Johann Baptist Homann hergestellt hatte, und die in mehreren früheren Atlanten bereits erschienen waren.
Frontispiz zum Atlas novus coelestis: Ptolemäus, Kopernikus, Kepler und Brahe
Der Atlas enthält 30 handkolorierte Tafeln mit Sternkarten, einer Mondkarte und Diagrammen des Planetensystems nach Nikolaus Kopernikus, Tycho Brahe und Giovanni Riccioli. Weiter finden sich Illustrationen zu den Theorien von Johannes Kepler, Ismael Boulliau, Seth Ward, Nicolas Mercator, Jeremia Horrocks, Isaac Newton und Edmond Halley.
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Nachweis des Atlas novus coelestis im Bibliothekskatalog NEBIS. Das Werk gehört zu den äusserst wertvollen Beständen und ist deshalb für die Ausleihe gesperrt.