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Nicht jeden Abend sind dieselben Solistinnen und Solisten, dieselbe Dirigentin oder derselbe Dirigent zu sehen, zu hören. Und so kann es dann heissen: lieber die Schweizer Dirigentin Graziella Contratto (am 4., 5., und 9. Juli) oder der Griechische Dirigent Lukas Karytinos? Lieber Patrizia Ciofi in der Rolle der leidenschaftlichen, faszinierenden Violetta (4., 9., 12., 18. Juli) oder die weit bekannte und beliebte Schweizer Sopranistin Noëmi Nadelmann?
Und das Spiel kann sich fortsetzen: Lieber Roberto Saccà oder Giuseppe Filianoti als verzehrend liebenden Alfredo? Oder ziehen Sie den erfahrenen Renato Bruson als Vater von Alfredo dem jüngeren Paride Pandolfo vor? Alle gewünschten Kombinationen sind natürlich nicht realisierbar. Verlangt wird von den Mitwirkenden – gerade auch von den Dirigenten – äusserst viel Flexibilität, die Fähigkeit, auf die Besonderheiten der wechselnden Darstellerinnen und Darsteller einzugehen.
Übrigens: Den Chor hat der Freiburger Chorleiter Pascal Mayer zusammengesetzt und einstudiert. hr