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Wenn jemand in einer Kommunikationsgruppe völlig zu Recht und aus purer Notwendigkeit erklärt, wie Mailen geht und ich daraufhin sage, ich hätte dazu noch einen Multiple-Choice-Test zur Unterscheidung von An/Cc/Bcc, falls das jemanden interessiere und ich die Datei schliesslich nicht etwa im Büro, sonden in den Niederungen meines schlecht betreuten Privatarchives finde und feststelle, dass das Dokument neun Jahre alt ist und für meinen damaligen Arbeitsplatz – eine Buchhandlung – gemacht wurde von jemandem mit meinem Namen, an den ich mich nur schwach erinnern kann.
Ein Gedanke zu „Wann ich mich alt fühle“
Demnächst dort zu finden.
Und was das Alt-Sich-Fühlen angeht: täglich, wenn ich meine Schüler und Schülerinnen sehe und daran denke, wie offen die Welt ihnen steht.
Oder ihnen zu erzählen, dass ich die DDR noch im Originalzustand gesehen habe. Neulich war ein Schüler, dessen Familie aus der ehemaligen DDR stammt, dran: ich habe ihn gefragt, ob er sich noch daran erinnern könne, wie der Trabi aussah. Meine Güte, er ist 17 und im Westen geboren.