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Bei der rheumatoiden Arthritis handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, welche sich auf die Gelenke auswirkt. Sie ist die häufigste der entzündlichen Gelenkserkrankungen. Der Krankheitsbeginn ist oft schleichend, kann aber auch plötzlich eintreten, mit Schmerzen in den kleinen Finger- oder Zehengelenken. Es können auch andere Gelenke betroffen sein, insbesondere Hand-, Knie-, Schulter, Fuss, Hüftgelenke. Die betroffenen Gelenke schwellen an und sind überwärmt. Eine Rötung der betroffenen Gelenke kann hinzukommen. Ein symmetrischer Befall ist typisch, aber nicht zwingend. Morgens sind diese Symptome zumeist am stärksten ausgeprägt; es handelt sich dabei um die symptomatische Morgensteife.
Meist verläuft die Krankheit schubweise. Ein Schub dauert typischerweise zwischen einigen Wochen und Monaten an. Zwischen den einzelnen Schüben lassen die Beschwerden nach. Die Behandlung ist dadurch erschwert, da eine Besserung des Gesundheitszustandes nicht zwingend auf die Therapie zurückzuführen ist. Mit anderen Worten: Auch wenn es Ihnen als Betroffene / Betroffener besser geht, sollten sie mir den für Sie in Akutsituationen hilfreichen Massnahmen fortfahren.
Sind Sie von der rheumatoiden Arthritis betroffen, kennen Sie die Verfahren der Schulmedizin bestens: nicht-steroidale Antirheumatika als Basismedikation sowie niedrig dosiertes Kortison für Dauermedikation oder aber hochdosiert, um die Spitzen zu brechen.
Aber was können Sie sonst noch tun? Inzwischen wurde wissenschaftlich bewiesen, dass ein Zusammenhang zwischen der Ernährung und dem Krankheitsverlauf der rheumatoiden Arthritis besteht. So wurde festgestellt, dass sich eine Kombination von tierfettarmer Ernährung mit Frischkost und ungesättigten Fettsäuren besonders bewährt. Zudem können pflanzliche Ergänzungspräparate wie etwa Bittersüss (Solanum Dulcamara), Teufelskralle (Harpagophytum procumbens) oder Weidenrinde (Salix alba) wertvolle Dienste tun.
Um die Harnsäure zu lösen und auszuleiten, sollten pflanzliche Diuretika, wie z.B. Löwenzahn (Taraxacum officinale) und Brennessel (Urtica dioica) eingesetzt werden, die beispielsweise auch als Kombinationspräparate eingenommen werden können.
Und last but not least: Bewegung, Bewegung, Bewegung. Das Durchbewegen der Gelenke sowie die Kräftigung der Muskulatur sind überaus wichtig, um die Krankheitsfolgen so gering wie möglich zu halten. Hier möchte ich Sie gerne zum konsequenten Umsetzten ermuntern. Nutzen Sie die den Luxus der Natur, gönnen Sie sich einen Spaziergang, eine Runde auf dem Vitaparcours oder schwimmen Sie ein bisschen im nahegelegenen See.