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Die dritte Ausgabe der dialogischen Ausstellungsserie zum Thema Licht ist zwei Künstlern gewidmet, die beide ab Ende der 1960er-Jahre im New Yorker Kunstmilieu arbeiteten und dort Ansätze entwickelten, mit denen sie wesentlich zur Erneuerung der Kunst beitrugen: Keith Sonnier im Bereich der Skulptur, Michael Venezia in der Malerei. Während letzterer die Farbsprühpistole entdeckte, um das Handschriftliche des Pinselduktus zu überwinden, begann ersterer, Neonröhren, die bis anhin vor allem in der Werbung Anwendung fanden, in seine Objekte zu integrieren. Beide Künstler eigneten sich also in einer damals revolutionären Geste Materialien der Industrie und des Alltags an, um daraus eine neue, künstlerische Ästhetik zu entwickeln, welche unser Verständnis von Kunst bis heute prägt.