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Nach der 4. Etappe am Donnerstag gewann der Schweizer Nino Schurter mit seinem südafrikanischen Partner Philipp Buys gestern auch die 6. Etappe des Mountainbike-Etappenrennens Cape Classic.
Der Bündner Schurter und Buys fuhren auf dem attraktiven Rundkurs durch Weinberge und Apfelbaumhaine einen Vorsprung von fast sechs Minuten auf die Gesamtführenden Robert Mennen/Kristian Hynek heraus. Im Gesamtklassement konnten sie sich jedoch vom fünften Platz nicht verbessern. (si/qae)
Sport war noch nie so sehr Teil der Unterhaltungsbranche. Doch ausgerechnet jetzt gibt es immer weniger Charakterköpfe, Sportler mit Ecken und Kanten. Die Angst vor Shitstorms, Sperren und wegbleibenden Sponsoren macht viele Athleten zu weichgespülten Schnarchnasen. Jüngstes Beispiel: Der biedere Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg.
Es ist noch nicht lange her, da sprachen Sportler frei das aus, was sie dachten. Heute absolvieren sie schon im jungen Alter Medienkurse. Sie lassen sich auf Initiative ihrer Klubs oder Verbände von Journalisten darin schulen, was sie am besten sagen, um möglichst wenig zu sagen. Die gleichen Journalisten ärgern sich dann darüber, dass es keine knackigen Aussagen mehr gibt. Sondern dass ein Spieler nach seinem Hattrick sagt, es sei egal, wer die Tore mache, solange das Team gewinne.
Was war das …