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Alkohol ist jeder Zeit verfügbar und wird häufig als ungefährlich angesehen. Handelt es sich hierbei um einen Irrglauben oder stellt der Konsum von Alkohol eine grössere Gefahr dar, als im Allgemeinen angenommen.
Doch ab welcher Menge und Häufigkeit ist der Alkoholkonsum zu hoch und stellt eine Gefahr für die Gesundheit dar?
Alkohol ist eine Droge - Alkoholkonsum nicht kleinreden
Auch wenn Alkohol legal verfügbar ist, ist er eine Droge, genau dieser Faktor wird häufig unterschätzt. Ebenso wie die tatsächliche Menge des konsumierten Alkohols. Das bedeutet, dass es sich immer um den Konsum einer Droge handelt.
Dieser kann als risikoarm oder riskant eingestuft werden. Alkohol wird häufig unbewusst und nebenher konsumiert und als selbstverständlich angesehen. Eine Reflexion des Konsumverhaltens findet selten statt. Ebenso werden die Gefahren eines regelmässigen Alkoholkonsums für den Körper unterschätzt.
Wenn aus gelegentlich immer wird - Die Gefahr des Alkoholismus
Ein Gläschen Wein im Sommer auf dem Balkon, ein Glas Sekt auf der Geburtstagsfeier zum Anstossen oder ein Bier am Feierabend. So sieht der Konsum von Alkohol vieler Personen aus.
Doch was ist, wenn der Alkoholkonsum stetig steigt und die konsumierte Menge stetig zunimmt? Dann kann dies dazu führen, dass aus einem risikoarmen Konsum ein riskanter Konsum wird.
Fachgesellschaften in verschiedenen Ländern stufen die Menge der pro Tag erlaubten Menge an Alkohol unterschiedlich ein. Grobe Richtwerte sind:
Männer: 0,6 l Bier oder 0,3 l Wein
Frauen: 0,3 l Bier oder 0,15 l Wein
Werden diese Werte regelmässig und dauerhaft überschritten, so wird dieser Konsum als riskant bezeichnet und kann zu einer Gefahr für die Gesundheit werden. Das bedeutet, dass die Gefahr besteht, dass ein Mensch zum Alkoholiker wird.
Änderungen des Lebens - Konsum des Alkohols steigt
Gerade Personen, die bereits einen riskanten Konsum an Alkohol haben können, durch plötzliche Änderungen der Lebensumstände zu Alkoholikern werden.
Gründe die zu einem gesteigerten Konsum von Alkohol führen können:
- Verlust des Arbeitsplatzes
- extreme Belastungen am Arbeitsplatz
- Eintritt in die Rente oder Pension
- Verlust des Partners durch Trennung oder Tod
- familiäre Belastungen
Kommt es in diesen Situationen dazu, dass eine Personen das Gefühl hat, dass sie durch den Konsum von Alkohol diese belastenden Situationen für einen gewissen Zeitraum hinter sich lassen kann, so kann der Alkohol als Heilmittel angesehen werden. Und genau hier beginnt der Teufelskreis des Alkoholismus.
Was ist riskanter Alkoholkonsum?
Der Alkoholkonsum wird als riskant eingestuft, wenn regelmässig der täglich Grenzwert für den Alkoholkonsum überschritten wird. Der Grenzwert liegt bei Frauen bei 12 g reinem Alkohol pro Tag und bei Männern bei 24 g reinem Alkohol.
Was sollte bei einem riskanten Alkoholkonsum getan werden?
Haben Sie das Gefühl, dass Sie oder eine andere Person einen riskanten Alkoholkonsum praktiziert, so zögern Sie nicht zu handeln. Sprechen Sie mit einem Arzt oder nehmen Sie Kontakt zu einer Suchtberatungsstelle auf.
Was sind die Gefahren des Alkoholismus?
Alkoholismus ist eine ernstzunehmende Erkrankung, die mit verschiedenen organischen Schäden einhergehen kann. Hierzu zählen Schäden an der Leber und dem Gehirn.
Ebenso können soziale Auswirkungen eintreten, wie der Verlust des Arbeitsplatzes, der Wohnung und die Veränderung von zwischenmenschlichen Beziehungen.
Wie kann der Konsum überprüft werden?
Der eigene Alkoholkonsum sollte regelmässig überprüft werden. So bietet es sich an, in regelmässigen Abständen alkoholfreie Wochen einzuführen. Ebenso sollte darauf geachtet werden, dass nicht täglich Alkohol konsumiert wird.