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140 Böller waren im Schneemann eingebaut. Entsprechend laut krachte es in der Schöllenenschlucht, als sie alle in die Luft gingen. Der Böögg geizte bei seiner Verbrennung nicht mit Spezialeffekten.
In seinem Bauch, der schon bald nach den ersten Flammen aufklappte, trug er ein fies grinsendes Coronavirus, das grün rauchte - bis es schliesslich ebenfalls laut krachend in die Luft flog.
Der Böögg wurde erstmals in der langen Geschichte des Zürcher Frühlingsfestes an einem anderen Ort verbrannt. Zu Ehren des Gastkantons Uri, der wegen Corona nun schon zum zweiten Mal keinen Auftritt in Zürich erhielt, wurde der Böögg auf der Teufelsbrücke aufgestellt. Ausnahmsweise hielt er deswegen einen teuflischen Dreizack in der Hand. In normalen Jahren ist es ein Reisigbesen. (sda)