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Auf 48 landwirtschaftlich genutzten Messparzellen der Nationalen Bodenbeobachtung (NABO) wurden für die Jahre 1996 bis 2001 Bilanzen für Cadmium (Cd), Kupfer (Cu), Blei (Pb) und Zink (Zn) auf Basis von parzellenscharfen Bewirtschafterangaben berechnet. Berücksichtigt wurden Einträge über Hof-, Mineral- und Abfalldünger, Pflanzenschutzmittel und atmosphärische Deposition sowie Austräge über das Erntegut. Für die Mehrheit der Parzellen wurden ausgeglichene Ein- und Austräge festgestellt, die in der Summe einer Konzentrationszunahme im Boden von weniger als 1 % des jeweiligen Richtwertes in einem Jahrzehnt entsprechen. Zunahmen der Bodenkonzentration von mehr als 1 % in einem Jahrzehnt wurden hingegen für Cd in sieben, für Cu in zehn und für Zn in zwanzig der 48 NABO-Parzellen prognostiziert. Auf einigen Parzellen waren stark erhöhte Einträge von Zink über Hofdünger und von Kupfer über Pflanzenschutzmittel oder Hofdünger zu verzeichnen. Die geschätzten Schwermetallzunahmen können bis zu 5 % für Cu und Zn in intensiven Tierhaltungsbetrieben oder sogar 21 % beim Cu im Rebbau des jeweiligen Richtwertes in einem Jahrzehnt betragen. Die Ergebnisse dieser Bilanzstudie dienen der Früherkennung und Prognose von Veränderungen der Schadstoffbelastung im Boden und ergänzen somit die im NABO zeitlich wiederholten Bodenmessungen. Denn nur durch diese können die Prognosen verifiziert und die effektive Veränderung im Boden festgestellt werden.
Die Minderung der Umweltrisiken von Pflanzenschutzmitteln soll vom Bund mit Hilfe eines Risikoindikators überprüft werden. Dieser berücksichtigt auch den Umsetzungsgrad von Risikominderungsmassnahmen in der Praxis. Mittels einer Studie wurde dieser Umsetzungsgrad geschätzt.
Arbuskuläre Mykorrhiza-Pilze sind wichtig für gesunde Böden und gute Ernten. Eine europaweite Studie zeigt, dass Pflanzenschutzmittel diesen Pilzen zusetzen. Dadurch verringert sich ihre Fähigkeit, Pflanzen über die Wurzeln mit Phosphor zu versorgen.
Ein Vergleich unterschiedlicher Verfahren für die Stickstoffdüngung von Winterweizen zeigte, dass sich mittels ortsspezifischer, variabler Stickstoffdüngung die Stickstoffüberschüsse deutlich reduzieren lassen.