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Gemäss einem Artikel der NZZ am Sonntag vom 23. April 06 meint die Spezialistin für Energieinvestments Buxton von Merrill Lynch, das globale Ölfördermaximum sei bereits erreicht. Auch Exxon (ihr früherer Arbeitgeber) würde mit einem jährlichen Rückgang der Fördermenge von 4 bis 6% rechnen. Würde dies stimmen, wäre Peak-Oil (das Maximum der globalen Ölförderung, oder auch der Anfang vom Ende des Öls) heute bereits Geschichte.
Dies würde einen neuen Zeitabschnitt markieren: Die Aussicht auf fallende Treibstoffpreise wäre mittelfristig gleich Null, Investitionen in erneuerbare Energien dürften sich schon viel früher auszahlen. Das BfE prognoszierte noch vor Monaten Peak-Oil spätestens zwischen 2010 und 2030. Experten nennen das Jahr 2004 genauso häufig wie das Jahr 2010 als mögliches Datum für Peak-Oil.
Die Fondsmanagerin von Merrill Lynch verwaltet mehrere Milliarden Dollar.