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- Real Madrid gewinnt das 1. Pflichtspiel der Saison gegen Manchester United mit 2:1.
- Bei den Madrilenen treffen die beiden Mittelfeldspieler Casemiro und Isco, für United ist Lukaku erfolgreich.
- Real schafft als erstes Team seit 27 Jahren die Titelverteidigung im europäischen Supercup.
Nach 62 Minuten wäre das Tor hinter David de Gea beinahe aus den Angeln gehoben worden: Gareth Bale hämmerte den Ball an die Latte und verpasste mit seinem strammen Schuss das 3:0.
Stattdessen stand es 60 Sekunden später überraschend nur noch 2:1 für Real Madrid, nachdem Neuzugang Romelu Lukaku einen Abpraller im Netz versenken konnte. Erst nach dem Anschlusstreffer kam ManUnited besser ins Spiel.
Schlussoffensive bleibt ungekrönt
Die grösste Chance zum Ausgleich verpasste 10 Minuten vor Schluss der eingewechselte Marcus Rashford. Der Stürmer scheiterte alleine vor Keylor Navas am Costa Ricaner. Marco Asensio verpasste auf der Gegenseite das erlösende 3:1 in der Nachspielzeit.
Damit reichten den Madrilenen die beiden Tore von Casemiro (24., aus leichter Abseitsstellung) und Isco (52.) zum ersten Pokal der Saison. Der Triumph des Champions-League-Siegers geht in Ordnung; zu wenig hatte das Team von José Mourinho 5 Tage vor dem Saisonstart in der Premier League zu bieten.
Sendebezug: SRF info, sportlive, 20:35 Uhr, 08.08.17