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Testplanung Kölliken Dorfzentrum
Aussenraum
Im Anschluss an die bestehen Wohnbauten am Farbweg wird eine Typologie gewählt, die im Zusammenspiel mit dem Bestandsbauten zwei gemeinschaftliche Hofbereiche bildet. Private Gärten umfassen die Häuser und schaffen subtil einen Zwischenbereich.
Das eigentliche Dorfzentrum entwickelt sich im Bereich des heutigen Gemeindehauses. Solitäre Bauten mit publikumsnahen Nutzungen im Erdgeschoss stehen auf einem mineralischem Platzbelag, der sich von den übrigen Strassenräumen deutlich abgrenzt. Unterschiedliche Nutzungen fügen sich im Nebeneinander zu einem dichten und kompakten Zentrum, das sich quer zur Hauptstrasse hin öffnet. Zur räumlichen Klärung und Fassung des Platzraumes wird der Köllikerbach im Bereich des heutigen Kreisels leicht geschoben, so dass eine strassenflankierende Baute eingeschoben werden kann. Eine solitäre Linde verortet den Zentrumraum. Das bestehende Gemeindehaus wird mit zwei Pförtnerbäumen besetzt und erhält eine eindeutige Adresse.
Die Fabrikantenvilla Clara samt zugehörigem Garten ist von historisch bedeutendem Wert und ist im Sinne der Spurensicherung ganzheitlich zu erhalten, unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten zu sanieren und einer neuen, öffentlichen Nutzung zuzuführen. Der zugehörige Grünraum wird wieder gefasst und mit einer allseitigen Mauer umgärtet. Im rückwärtigen Bereich der Villa Clara werden die Spiel-und Sportanlagen leicht umdisponiert, so dass ein flächeneffizienter Umgang mit dem Boden eingeleitet werden kann und ein öffentlicher Fussweg zwischen Sportanlage und Bebauungsstruktur eingewoben werden kann. Zwischen der Villa Clara und der Scheidgasse durchsetzen punktuelle Neubauvolumen ensembleartig das Baufeld. Geprägt von grosszügigen, durchgrünten Gartenräumen bieten diese eine massvolle Entwicklung entlang der Hauptstrasse und des Köllikerbachs.