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Du hörst auf einem Ohr plötzlich nicht mehr richtig oder hast das Gefühl „Watte im Ohr“ zu haben? Du kannst den Hörverlust keiner erklärlichen Ursache zuordnen und verspürst möglicherweise auch ein Schwindelgefühl oder Dich plagen Ohrgeräusche? Dann hast Du womöglich einen Hörsturz. Der Hörverlust kann zwischen minimaler Hörverschlechterung bis hin zur kompletten Gehörlosigkeit variieren und das ganze Frequenzspektrum betreffen oder nur auf bestimmte Tonhöhen beschränkt sein. In der Regel treten die Beschwerden einseitig auf und sind durch eine Funktionsstörung im Innenohr bedingt. Die Symptomatik wird in 85 Prozent der Fälle von einem Ohrensausen, dem sogenannten Tinnitus, begleitet. Auch ein ausgeprägter Schwindel oder ein Druckgefühl im betroffenen Ohr sind typische Begleitsymptome. Ein Lärmschaden äußert sich meistens ähnlich einem Hörsturz, ist aber nicht mit diesem gleichzusetzen. Obwohl es bei rund 50 Prozent aller Betroffenen in den ersten Wochen nach Symptombeginn zu einer spontanen Genesung kommt, solltest Du bei unerwartet, stark ausgeprägtem Hörverlust möglichst schnell einen Arzt konsultieren, um das Risiko möglicher Folgeschäden zu minimieren.