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Im fünften Anlauf in Folge hat es doch noch geklappt. Die Schweizer Nationalmannschaft gewann im Vorfeld der Europameisterschaft, die sie auf dem zwölften Platz beendete, die 32. Auflage des Yellow Cup. Wie dieser Triumph zustande gekommen ist, gehört zu den Highlights der Turniergeschichte. Der Einheimische Thomas Gautschi schaffte mit seinem achten Treffer in der letzten Minute der Verlängerung des Finalspiels das 28:27 gegen Afrikameister Tunesien und beendete damit eine lange Durst- und Pechsträhne. 15 Jahre hatten die Schweizer auf den dritten Yellow-Cup-Sieg nach 1981 und 1988 warten müssen. Die Tunesier waren nach Siegen gegen die Türkei, die Niederlande und dem K-Sports Team Korea sowie einem Unentschieden gegen Litauen nahe dran am ersten Erfolg, verpassten es jedoch, sich im Final von den Schweizern abzusetzen. Jae-Won Kangs Mannschaft war diesmal zu wenig ausgeglichen, um die Rolle der Publikumslieblinge zu übernehmen, stellten aber mit Hwangbo Sung-Il den besten Torschützen.