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Was uhrsrpünglich als Herrenuhr begann, endetet nun am Handgelenk cooler Frauen. Cartiers Stilikone ist wieder zurück.
Doch weshalb wurde die Pasha wieder wachgeküsst? In den Neunziger Jahren glaubte das damalige Cartier Management – Bernard Fornas – im Bereich der komplizierten Uhren (Komplikationen wie zum Beispiel Tourbillon, Minuten-Repetition, Grand Complication, Sonnerie) mitmachen zu müssen. Da Cartier in erster Linie als traditionsreiches Schmuckhaus in der Vergangenheit wahrgenommen wurde, hatten die Bemühungen keinen Erfolg. Der Markt nahm die komplizierten Uhren von Cartier nicht an, ein Grossteil der Uhren mussten eingeschmolzen werden, die Investition von 600 Millionen Schweizer Franken musste abgeschrieben werden. Personalentlassungen, Kurzarbeit waren die Folge. Der verantwortliche CEO wurde mit einer dicken Abfindung (18 Millionen Schweizer Franken Gehalt und 25 Millionen Schweizer Franken Ruhestandsgeld) in die Wüste geschickt, die Nachfolge trat am 1. Januar 2016 ein unerfahrener CEO, – Cyrille Vigneron – der mit 3 Millionen Schweizer Franken im Jahr eher zurückhaltend honoriert wurde. Da man sparen musste, entschied man sich die Cartier Ikonen wie Tank, Pasha, Ballon Bleu, etc., wieder zu reanimieren.
Die allererste Cartier Pasha wurde 1932 von Louis Cartier für den Sultan von Marrakesch – Thami El Glaouider – gefertigt und war eine der ersten wasserfesten Armbanduhren. Sie zeichnet sich durch ihre schlichte Eleganz und ihr rundes Gehäuse mit den vier Ziffern aus. Die Pasha war geboren und fand 1941 ihren Weg in die Kollektion von Cartier. Diese Uhr war ebenfalls wasserdicht und wurde mit einem verschraubbaren Kronenschutz ausgestattet, welcher über ein kleines Kettchen an dem Gehäuse befesgt wurde. Zusätzlich war ein Schutzgitter über dem Glas angebracht. Diese zwei markanten Elemente findet man noch heute in vielen neuen und gebrauchten Pasha.
Über Jahrzehnte hinweg wurde die Cartier Pasha mehrmals neu interpretiert und avancierte zum begehrten Klassiker. Die Pasha war geboren und fand 1941 ihren Weg in die Kollektion von Cartier.
Der Uhrklassiker Pasha wurde 1932 vom erfinderischen Louis Cartier kreiert und gilt als die erste wasserdichte Uhr von Cartier. Sie wurde auf Wunsch des Sultans von Marrakesch – auch Pasha genannt – gefertigt. Der Sultan wünschte sich, seine Uhr auch beim Baden tragen zu können. 1943 wurde die Cartier Pasha in das offizielle Sortiment von Cartier aufgenommen. Diese Uhr war ebenfalls wasserdicht und wurde mit einem verschraubbaren Kronenschutz ausgestattet, welcher über ein kleines Kettchen an dem Gehäuse befestigt wurde. Zusätzlich war ein Schutzgitter über dem Glas angebracht. Diese zwei markanten Elemente findet man noch heute in vielen neuen und gebrauchten Pasha Uhrmodellen.
Im Laufe der Jahrzehnte lancierte Cartier mehrere Uhrenserien, die sich am Ur-Modell der Pasha Linie orientierten. Man findet sowohl Damenuhren als auch Herrenuhren mit dem Namen Cartier Pasha: Diese Modelle verweisen auf das Original aus dem Jahr 1932, ohne vor Neuerungen und Erweiterungen zurückzuschrecken.
In den 1980er Jahren wandte sich Cartier erneut dem bewährten Design zu und entwarf eine bunte Kollektion an schicken Damenuhren mit dem spielerischen Namen: Miss Pasha. Diese Modelle verfügen über das für Pasha typische runde Gehäuse und bringen Frische in die traditionelle Kollektion. Mit Quarzwerk ausgestattet sind sie praktische und stilsichere Begleiter für den Alltag.
Andere Kreationen wissen ebenfalls mit der Formensprache der Pasha zu spielen. Die aktuelle Pasha C (Ref. W31074M7 u.a.) beispielsweise ist eine elegante Damenuhr aus Stahl, die das runde 35-Millimeter-Gehäuse in schlichtem Erscheinungsbild präsentiert.
Auch die edlen Pasha Sekeleton Modelle zollen dem Originalmodell von 1943 Tribut: Die Uhren, deren Listenpreis über 100.000 Euro liegt, sind ebenfalls mit einem kleinen Kettchen an der Krone ausgestattet. Die Tradition hochachtend sind diese Damenuhren edle Werke feiner Uhrmacherkunst.
Über die Jahre hinweg entstand eine Vielzahl an Modellen unter dem Namen Cartier Pasha und so findet man heute eine überwältigende Auswahl an neuen und gebrauchten Pasha Uhren. 1985 entwarf der legendäre Uhrendesigner Gérald Genta eine Version der Cartier Pasha, die bis heute mit ihrer Gestalt zu glänzen weiß. Von prunkvollen Pasha de Cartier Zeitmessern über die Pasha Seatimer bis hin zu den Damenuhren der Miss Pasha Kollektion: Das Markante an der Cartier Pasha bleibt mit Sicherheit ihre runde Form mit der abstehenden Saphir-Krone. Heute ist die ursprüngliche Cartier Pasha unter anderem Vorbild für die Damenuhren-Kollektion Pasha de Cartier (Ref. W31074M7 u.a.). Außerdem lancierte Cartier im Jahr 1995 die Cartier Pasha C (Ref. W31058M7 u.a.). Alle Uhren der Cartier Pasha Kollektion – egal ob neu oder gebraucht – überzeugen mit edler Verarbeitung und faszinierender Geschichte.
Im Jahre 1985 als Männeruhr gelauncht, fanden Frauen recht schnell Geschmack an dem sportlichen, collen Design, den vier grossen arabischen Ziffern, der Kettenkrone. Ein Statement der hedonistischen und powervollen 80er Jahre, getragen von Helden ihrer Zeit, wie Pierce Bronsan, Michael Schumacher, Fashion-Designer Valentino – 35 Jahre später legt nun Cartier die Kult Ikone mit einem Facelift und neuem, collen Testimonials auf: wie etwas die Schauspielerinnen Florence Kasumba und Maisie Williams. Pasha am Arm auch in 2020 durchaus zeitgemäss.