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Zulassungspolitik der Schweiz
Die Schweiz zählt zu den Staaten, die mit gut einem Fünftel der Gesamtbevölkerung verhältnismässig am meisten Ausländerinnen und Ausländer zu ihrer ständigen Wohnbevölkerung zählt. Auch im Bereich der Asyleinreisen lag die Schweiz gemessen an der Einwohnerzahl in den letzten Jahren in den OECD-Staaten an der Spitze.
Die Schweizer Regierung hat ihre Ausländer- und Migrationspolitik in der Vergangenheit schrittweise moderneren Standards angepasst und dabei internationalen Entwicklungen Rechnung getragen. Seit dem 1. Januar 2008 bildet das Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG) die Grundlage dazu. Es wurde am 24. September 2006 vom Schweizer Volk gutgeheissen.
Bereits am 1. November 1998 hat die Schweiz im Hinblick auf den Abschluss von bilateralen Verträgen mit der EU (Personenfreizügigkeit) ein duales Rekrutierungssystem eingeführt. Danach geniessen Personen aus dem EU- und EFTA-Raum gegenüber Personen aus anderen Staaten Priorität bei der arbeitsmarktlichen Zulassung. Im Personenfreizügigkeitsabkommen, in Kraft getreten am 1. Juni 2002, haben die Schweiz und die EU vereinbart, bis zum Jahr 2014 die volle Personenfreizügigkeit umzusetzen.
nach oben Letzte Änderung 19.10.2015