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2012 ordnete der Kanton für den mit Chemikalien belasteten Fabrikstandort Chippis und vor zwei Jahren für das Gelände in Steg – beide im Besitz des Konzerns Rio Tinto – jeweils eine Sanierung an. Nun sind die Arbeiten in Chippis abgeschlossen. 48 Millionen Franken wurden für die Massnahmen aufgewendet.
Die industriell genutzten Flächen bei den ehemaligen Alusuisse-Stadorten in Chippis und in Steg wurden während den Produktionsjahren mit Fluoriden und polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) belastet, insbesondere weil darauf Produktionsabfälle entweder zwischengelagert oder vergraben wurden.
Für Chippis erliess die Dienststelle für Umwelt (DUW) im August 2012 und für Steg im Juli 2016 Verfügungen, in welchen die Sanierungsziele und –fristen sowie die durchzuführenden Massnahmen angeordnet wurden. Die erforderlichen Finanzgarantien konnten im Juni 2010, bei der Aufspaltung der Aktivitäten der Alcan Aluminium Valais SA vertraglich gesichert werden.
Die Massnahmen, die die spezialisierten Unternehmen im Auftrag der Firma Metallwerke Refonda AG ausführten, bestanden darin, den Abfall und das am stärksten belastete Erdmaterial aus dem Untergrund zu heben und es zu entsorgen. Aufgrund dieser Massnahmen wurden die Grundwasserqualität wiederhergestellt und weitere Langzeitschäden verhindert. Ferner konnten die beiden grossflächigen Industriegelände mit Bahnanschluss wieder nutzbar gemacht werden.
Die Sanierungsarbeiten standen unter der Aufsicht eines international tätigen Umweltfachbüros und unter der Oberaufsicht der DUW. Letzten Endes brauchte es über 48 Millionen Franken um die Massnahmen auszuführen.pd / pan