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Bei der Tabakverbrennung entstehen im Rauch krebserregenden Stoffe, Kohlenmonoxyd und Feinstaub. Diese stehen in direkter Verbindung mit den tödlich verlaufenden Raucherkrankheiten. Der Dampf der beim E-Dampfen entsteht, hat mit dem oben genannten Rauch nichts zu tun. Dieser Dampf enthält weder Kohlenmonoxyd oder Kleinstpartikel, noch sonstige krebserregende Stoffe. Er hält sich ca. 11 Sekunden in der Raumluft, Tabakrauch hingegen mehr als 15 Minuten [1]. Der Dampf wird sehr schnell in Gas umgewandelt, die zurück bleibenden Komponenten sind verschwindend gering.
E-Dampfgeräte und Liquids waren nie als Tabakprodukt konzipiert und sollen dies auch nicht werden. Es ist sehr wichtig, der Tabakindustrie nicht die Zeit zu geben die sie braucht um ähnliche Systeme, von denen allerdings einige wiederum Tabak enthalten, auf den Markt zu bringen [2]. Diese Modelle erhitzen den Tabak ohne ihn zu verbrennen; wobei der dazu verwendete Tabak wohl genauso viele Schadstoffe wie eine herkömmliche Zigarette enthält.
Die Dampfergemeinschaft möchte nicht wieder in den Fängen der Tabakindustrie landen. Es ist äusserst wichtig, sich Klarheit zu verschaffen und die verschiedenen Produkte zu differenzieren. Also einerseits Produkte die Tabak enthalten und somit zu den Raucherwaren gezählt werden müssen, und andererseits solche die keinerlei Tabak enthalten und daher zu den gängigen Konsumgütern zählen.
Quellenangaben :
[1] J.-F. Bertholon, M.-H. Bequemin, M. Roy, D. Ledur, I. Annesi Maesano, B. Dautzenberg (2013) : Comparaison de l’aérosol de la cigarette électronique à celui des cigarettes ordinaires et de la chicha, Revue des maladies respiratoires. http://www.em-consulte.com/rmr/article/852435
[2] Beispiel : http://www.ploom.com/