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Die erektile Dysfunktion beschreibt die anhaltende Unfähigkeit, eine für den Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion zu erreichen oder zu erhalten. Risikofaktoren sind Rauchen, Bluthochdruck, Diabetes mellitus und Fettstoffwechselstörungen.
Ursachen
- gefässbedingt (durch Verschlechterung der Blutzufuhr, z.B. bei Arteriosklerose)
- nervenbedingt (Bandscheibenvorfall, Verletzungen im Beckenbereich, nach Operationen im Beckenbereich)
- hormonell bedingt
- psychisch bedingt (Partnerschaftprobleme, Ängste)
Diagnose
Zur Diagnose gehört eine umfassende allgemeine Befragung und besonders bezüglich der Sexualität. Eine Blutuntersuchung kann Aufschluss über Hormonveränderungen geben. Ausserdem werden die Schwellkörper mittels Ultraschall untersucht, wobei auch die Durchblutung gemessen werden kann.
Therapie
- Medikamentös: Heutzutage gibt es verschiedene Medikamente, welche als Tabletten zur Unterstützung der Erektion eingenommen werden können. Daneben besteht die Möglichkeit, erektionsfördernde Medikamente über die Harnröhre oder direkt in die Schwellkörper zu verabreichen.
- Vakuumerektionssysteme: Durch die Verwendung einer sogenannten Vakuumpumpe kann mechanisch eine Erektion erreicht oder unterstützt werden.
- Psychologische Unterstützung: In Gesprächen können Ängste abgebaut, Erwartungen besprochen und partnerschaftliche Probleme angegangen werden.
- Schwellkörperimplantationsprothesen: In Ausnahmefällen können Schwellkörperprothesen implantiert werden.