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5-19 Februar 2021
Maria Zimpel /research residency
für eine WATERDANCES/YES POEMS , eine Tanzvideo-Serie
Wir freuen uns sehr, unseren ersten Residenten des Jahres 2021 in Susch begrüßen zu dürfen.
Die Choreografin Maria Zimpel wird zusammen mit dem Filmemacher Claudio von Planta auf ihr bevorstehendes Projekt eines Tanzvideos hinarbeiten, das in den Bergen des Engadins gedreht werden soll. Das Projekt ist eine natürliche Entwicklung der Begegnung der beiden im Rahmen des Acziun Programms 2019, als Maria die Performance-Aktivitäten des Muzeum Susch mit ihrer erstaunlichen Solo-Performance NOISH eröffnete. Acziun Susch ist stolz darauf, die Wassertänze zu unterstützen, die im Mai-Juli 2021 in Susch gedreht werden.
Waterdances/Yes Poems ist ein intermediales choreographisches Projekt, das sich dem Prozess der Verkörperung der Natur und der Erforschung der Idee eines Körpers als Transmitter widmet.
Maria Zimpel kreiert ihre eigene Tanzsprache und modulare choreografische Strukturen, die auf semi-repetitiven Bewegungsmustern basieren. Sie studierte Tanz und Choreographie am HZT der Universität der Künste in Berlin und Kulturwissenschaften an der Adam-Mickiewicz-Universität in Poznan und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Sie ist Autorin diverser Einzel- und Gemeinschaftsprojekte und ihre Arbeiten wurden bereits in diversen Ländern, gezeigt. Sie hat als Tänzerin u.a. mit Rosalind Crisp, Isabelle Schad, Kat Valastur, Deufert&Plischke gearbeitet. Ihre Choreographie Noish ~ wurde 2016 bei Aerowaves20 und der Polnischen Tanzplattform 2017 ausgezeichnet. 2009 war sie Empfängerin des DanceWeb-Stipendiums. Während der Spielzeit 19/20 ist sie Residenzchoreographin bei K3, wo sie Space Gives Place (UA: Oktober 2020, K3/Kampnagel) entwickelt. Ausgehend von Theorien aus der Quantenphysik nähert sie sich einem erweiterten Raumbegriff, der die Idee des Ortes als tanzbasiertes Ereignis durch Bewegung und den Dialog zwischen Musik, Licht, Raum und Tanzkunst erforscht. Assamblage 2020 ist ein fortlaufendes choreografisches Projekt, in dem der kreative Prozess des Tanz- und Choreografie-Machens selbst zum Thema und performativen Material wird (UA: Januar 2020, K3/Kampangel). In Body and Fiction (UA: 2018, CSW Schloss Ujazdowski in Warschau) erlaubte die Fiktion der Choreografin auf verschiedene Weise, Fragen nach den Grenzen des Körpers zu stellen. Lebt und arbeitet in Hamburg.