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Das Hotel Masson ist die Geschichte zweier Frauen, zwei Hotelbesitzerinnen. Elise Masson, welche die Pension im 19.Jahrhundert erbaute, und Anne-Marie, die heute das Hotel Masson führt.
Im Jahre 1985 übernahmen Anne-Marie und Philippe Sèvegrand das Hotel von den Eltern mütterlicherseits, René und Jeanne Jaquier. Das junge Paar kannte sich aus der Hotelfachschule in Lausanne. Die spätere Heirat beschenkte sie mit zwei Mädchen und ……..drei Lhassa Apso Wettbewerb Hunde!
Aus der Zeit der Eltern übernahmen sie ein Haus dessen fast hundertjähriges Inventar immer noch vorhanden war. Da die Familie Jaquier über wenig Mittel verfügten, wurde nicht viel verändert. Ihr damaliges Vermögen reichte gerade zum Einrichten der benötigten Badezimmer und der Telefonanschlüsse.
Als René und Jeanne Jaquier 1947 das Hotel kauften, fotografierte der frühere Besitzer Charles Baer die kleine Anne-Marie als Andenken vor der grossen, alten Glyzinie. Auch er hatte das Masson aus Geldmangel nicht gross modernisieren können. Nach dem Kauf im Jahre 1930 schaffte er es knapp über die Krise und durch den Zweiten Weltkrieg. Ihm verdankt das Hotel seinen ursprünglichen Zustand.
Eigentlich wurde das Masson immer wieder durch Mangel an finanziellen Möglichkeiten gerettet!
In der Tradition der Hotel-Familien gab es auch eine etwas mysteriöse Episode mit einer Besitzerin namens Marthe Spalinger, die nur während fünf Jahren dem Hotel vorstand. Sie erwarb das Hotel 1925 von Jean Baptiste Genelin, von dem man nichts mehr weiss, als dass er vermutlich der letzte Nachfolger von Charles Albert Rolli, dem Gatten von Elise Masson, war, oder vielleicht ein weiterer Neffe von Elise…
Aus dem Erbe Rollis, kaufte Jean Baptiste Genelin 1913 alle 24 Anteile der in alle Winde verstreuten Mit-Inhaber. Unglücklicherweise befand er sich damals an dem Zeitpunkt der die Hotellerie in die Schützengräben des Ersten Weltkrieges stürzte. Trotzdem führte er tapfer noch während 12 Jahren die Hotel Pension, die Charles Albert Rolli, 25 Jahre lang Gatte von Elise Masson, eines Novembertages 1906 verlassen hatte.
Beim Betrachten des schmiedeeisernen Balkons aus dem Jahre 1875, mit seiner prächtigen Glyzinie, erinnert man sich mit Nostalgie an die Zeit von Elise Masson, der ersten Hotelbesitzerin. Nachdem sie einen Berner Kellner für zwei „saisons“ für den gut garnierten Weinkeller angestellt hatte, heiratete die schon 54 Jahre alte Hotelbesitzerin den Burschen eines Tages im Juli 1873.
Hochachtung vor der Person, die sich nicht scheute, sich mit einem schwierigen Erbe zu belasten, und aus einem Winzerhaus eine echte Touristen-Pension zu machen. Elise Masson gab es nie auf, die Pension zu verbessern, sowie 1861 nach dem Besuch von Jules Michelet, dem berühmten französichen Historiker. Sie passte sich unerlässlich an die Gäste der russischen Aristokratie an, an die Engländer, an die Deutschen und machte deren Aufenthalt zur Erholung.
Bewunderung und Dank gebührt auch François Masson, dem Vater von Elise, der mit seiner Gattin im Jahre 1855 den Entscheid traf, zu seiner Lebzeit das Hotel und den Rebberg seinen zwei Kindern zu überschreiben.
So wurde das prächtige Winzerhaus, im Jahre 1829 in der Obhut des benachbarten Schlosses Chillon erbaut, das prächtige kleine Hotel, heute im Erbgut der Gegend von Montreux eingetragen.