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Es gibt viele spannende Orte in Australien, immerhin ist der Kontinent grösser als Europa, zumindest der Fläche nach. Und das Landleben abseits der Grossstädte wie Sydney, Canberra und Melbourne ist anders. Albury, würde der Grossstadt-Bewohner feststellen, ist das Outback. Ich würde sagen, es ist ganz sicher abgelegen. Aber, das Gefühl nach richtigem Outback kommt so gar nicht auf. Immerhin ist es vergleichsweise grün, und liegt an einer, für Australien, sehr dicht befahrenen Bahnstrecke. Immerhin gibts 3 Züge Täglich nach Sydney, und, fast zweistündlich eine Verbindung nach Melbourne. Es ist eine der wenigen Städte im Hinterland, die nicht von der Landwirtschaft abhängig ist, und relativ wohlhabend ist. Sie hat ungefähr 60.000 Einwohner, und verfügt, für Australien über sehr gute Infrastruktur. Natürlich, die Orte an der Ostküste bieten teilweise noch mehr, sind aber auch grösser.
Albury ist schon allein durch die Lage am Murray River eine interessante Sache. Immerhin stellt der Fluss die Grenze zwischen New South Wales und Victoria dar. Und, dies war früher auch die Grenzstadt, mit all seinen Vorteilen. Die Nachbarstadt, direkt auf der anderen Flusssteite, in Victoria gelegen, ist Wodonga. In Albury gibt es eine der besseren YHA (Jugendherbergen) von Australien. Sie liegt in einem Camperpark, und bietet nebst Pool eine wirklich beachtliche Kochzone. Auch ist sie darum gut gelegen, weil alle wichtigen Einkaufsmöglichkeiten direkt auf der anderen Strassenseite liegen.
Einige schöne Wanderungen können von Albury aus unternommen werden, und, es gibt einige Sehenswürdigkeiten, für mich jedenfalls ganz bestimmt der Bahnhof, der wirklich seinesgleichen sucht. Darum habe ich euch auch ein paar Fotos mitgebracht.
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