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Brandschutzmassnahmen
Die KGV bezahlt Subventionen für Ausgaben zugunsten des Brandschutzes, wie beispielsweise :
- Brandschutzmauern
- Blitzschutzanlagen
- Feuermelderanlagen
- Sprinkleranlagen.
Das Kompetenzzentrum Prävention prüft und behandelt die Subventionsanträge. Subventionsanträge müssen vor Beginn der Arbeiten bei der KGV eingereicht werden.
Mit seiner fachlichen Beratung unterstützt es Eigentümer*innen und Bauherrschaften bei der Planung und Umsetzung von subventionswürdigen Massnahmen.
Massnahmen gegen Naturgefahren
Die KGV fördert Massnahmen zum Schutz bestehender Gebäude gegen Naturgefahren. Die Wahl der richtigen Massnahmen ist entscheidend, um Gebäude wirksam gegen Naturgefahren zu schützen. Deshalb subventioniert die KGV sowohl die Prüfung als auch die Schutzmassnahme selbst.
In gewissen Situationen kann sich eine unter mehreren Eigentümer·innen koordinierte Massnahme als wirksamer erweisen. Die KGV unterstützt Eigentümer·innen, wenn sie sich für die beste Massnahme zum Schutz einer Gruppe von Gebäuden zusammenschliessen.
Die Expert·innen der KGV stehen zur Verfügung, um eine erste Bewertung der Situation vorzunehmen und die Eigentümer·innen zu beraten.
Hydranten und Wasserversorgungsnetz
Alle Gemeinden unseres Kantons verfügen über ein Trinkwasserversorgungsnetz, das ebenfalls zur Brandbekämpfung dient. Dank zahlreicher Hydranten und Reservoirs mit einer Löschwasserreserve verfügen die Feuerwehren im Ernstfall über das nötige Wasservolumen, um Brände zu löschen.
Die KGV beteiligt sich an den Baukosten für neue Hydranten durch die Zahlung eines Pauschalbetrags. Sie subventioniert zudem den Bau von Löschwasserreservoiren mit einem Fassungsvermögen von mindestens 200 m3, sofern das vorhandene Wasserversorgungsnetz nicht ausreicht.
Die Gemeinden sind für die Brandbekämpfung auf ihrem Gebiet verantwortlich und entscheiden über die Schaffung von Infrastruktur. Dabei berücksichtigen sie unter anderem die Richtlinien des Schweizerischen Fachverbands für Wasser-, Gas- und Fernwärmeversorger (SVGW), der die Nutzung der Trinkwassernetze regelt.
Die Gemeinden oder Netzbetreiber stützen sich mit der Hilfe von Fachingenieur*innen auf verschiedene Richtlinien, um Wasserreservoire und Hydranten zu errichten.