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In einem Milchviehversuch mit drei Varianten und insgesamt 36 Tieren in der Mitte der Laktation wurde untersucht, ob sich die Folsäurekonzentration in der Milch durch eine Ration mit einem hohen natürlichen Folsäuregehalt erhöhen lässt. Diese Versuchsration enthielt zusätzlich zum Heu und den Futterrüben (Standardration) Biertreber, Luzernewürfel, Bierhefe und Weizenkeime. Während der vierwöchigen Versuchsperiode wurde der Kontrollgruppe (T) die Standardration vorgelegt, die Gruppe AFO-S erhielt die gleiche Ration und zusätzlich täglich 2 g synthetische Folsäure pro Kuh, während die Gruppe AFO-N die Versuchsration erhielt. Weder der Zusatz synthetischer Folsäure noch die Verfütterung der Ration AFO-N erhöhte die Gesamtfolatkonzentration in der Milch signifikant. Nur eine Folatfraktion, das Tetrahydrofolat, wurde in der Milch der AFO-N Gruppe am Ende der vierwöchigen Versuchsperiode in höherer Konzentration gefunden. Die Verfütterung dieser Ration führte ausserdem zu einer Erhöhung der täglichen Futteraufnahme um 1 kg TS und zu einer um 2 kg höheren Tagesmilchproduktion.
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Milchviehfütterung und Folsäuregehalt in der Milch