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Zwei Servette-Spieler positiv getestet. Der EHC Winterthur muss in Quarantäne und der umworbene Goalie Ivars Punnenovs bleibt ein weiteres Jahr bei den SCL Tigers. Die wichtigsten Sportmeldungen im Überblick.
(sda) Jan Tratnik gewann im Friaul als Solist und Mitglied einer ursprünglich 28 Fahrer grossen Ausreissergruppe die 16. Etappe des Giro d'Italia. Der Slowene aus dem Team Bahrain-Merida setzte sich nach hügeligen 229 km von Udine nach San Daniele del Friuli sieben Sekunden vor dem Australier Ben O'Connor durch. Für Tratnik, der im letzten Jahr den Prolog der Tour de Romandie für sich entschieden hatte, war es der erste Etappenerfolg in einer dreiwöchigen Rundfahrt.
Der Auftakt in die Schlusswoche der 103. Italien-Rundfahrt brachte keine Veränderungen an der Spitze des Gesamtklassements. Der Portugiese Joao Almeida verteidigte das rosafarbene Leadertrikot ein weiteres Mal mit Erfolg.
In der 17. Etappe vom Mittwoch geht es in die Berge. Das 203 km lange Teilstück endet mit einer happigen Schlusssteigung hinauf zum Wintersportort Madonna di Campiglio.
Nach der Corona-Pause hat Belinda Bencic nur eine offizielle Partie bestritten.
(sda) Belinda Bencic wird in diesem Jahr kein Turnier mehr bestreiten und im Januar in Australien wieder auf die WTA Tour zurückkehren. Ihr Management bestätigte gegenüber dem «Blick», dass sie in Linz nicht am Start sein wird. Nach dem aktuell laufenden Premier-Event in Ostrava findet auf der WTA Tour in diesem Jahr nur noch das Turnier in Oberösterreich in zweieinhalb Wochen statt. Alle anderen Wettkämpfe, inklusive dem WTA Masters in China, wurden wegen der Coronavirus-Pandemie gestrichen.
Damit hat Bencic nach der Corona-Pause nur noch eine offizielle Partie bestritten, bei der Startniederlage in Rom gegen Danka Kovinic. Für das French Open hatte sie wegen einer Verletzung am rechten Arm abgesagt. Sie wird das Jahr voraussichtlich als Nummer 11 oder 12 beenden und im Januar in Australien auf die Tour zurückkehren.
(sda) Goalie Ivars Punnenovs verlängert seinen Vertrag bei den SCL Tigers um ein Jahr bis Frühjahr 2022. Der 26-jährige Lette mit Schweizer Lizenz hatte 2015 von den Rapperswil-Jona Lakers ins Emmental gewechselt. In dieser Saison verpasste der ehemalige Junior der Pikes Oberthurgau die ersten vier Meisterschaftsspiele wegen einer Adduktorenverletzung. Punnenovs dürfte am Dienstagabend gegen Rapperswil-Jona sein Comeback geben.
(sda) Der EHC Winterthur muss in Quarantäne, nachdem zwei Spieler positiv auf das Coronavirus getestet worden sind. Das für Dienstag angesetzte Spiel der Swiss League zwischen Sierre und Winterthur musste ebenso verschoben werden wie die Partien der Winterthurer gegen Ajoie (23. Oktober) und bei den Ticino Rockets (27. Oktober).
Die Winterthurer sind nach den GCK Lions der zweite Klub der Swiss League, der sich in Quarantäne befindet.
In den Teams UAE Emirates und AG2R La Mondiale ist es Giro zu weiteren Corona-Fällen gekommen.
(dpa) Beim 103. Giro d'Italia der Radprofis hat es zwei weitere positive Corona-Tests gegeben. Die dreiwöchige Rundfahrt wird aber nach dem gestrigen Ruhetag heute mit der 16. Etappe über 229 Kilometer von Udine nach San Daniele del Friuli fortgesetzt. Die Organisatoren teilten am Dienstag mit, dass ein Fahrer des Teams UAE Emirates sowie ein Mitarbeiter des Rennstalls AG2R La Mondiale positiv auf das Virus getestet wurden. Insgesamt seien 492 Tests durchgeführt worden.
Der Giro war am ersten Ruhetag vor einer Woche mit voller Wucht von positiven Corona-Fällen erfasst worden. Zwei Topfahrer und zwei Teams beendeten kurz vor dem Start der zehnten Etappe wegen positiver Tests das Rennen. So mussten der letztjährige Tour-Dritte Steven Kruijswijk sowie der Australier Michael Matthews, der bereits mehrere Etappen bei allen drei grossen Landesrundfahrten gewinnen konnte, den Giro vorzeitig beenden.
Die niederländische Jumbo-Visma-Equipe um die beiden Deutschen Tony Martin und Christoph Pfingsten zog sich daraufhin komplett vom Giro zurück. Auch das Michelton-Scott-Team hatte nach vier Positivtests, auch bei Mitfavorit und Teamkapitän Simon Yates, seinen Ausstieg verkündet.
(sda) Beim Super-League-Klub Servette werden der Goalie Jérémy Frick und der Captain Anthony Sauthier positiv auf das Coronavirus getestet. Sie hatten am Montag leichte Symptome aufgewiesen und unterzogen sich deshalb den Tests. Beide begaben sich danach in Isolation und werden mindestens die nächsten beiden Spiele am Sonntag bei Sion und am 31. Oktober gegen den FC Zürich verpassen.
Ob allenfalls weitere Spieler oder sogar die ganze Mannschaft in Quarantäne müssen, war zunächst nicht bekannt.
(dpa) Die Kansas City Chiefs haben eine Woche nach ihrer ersten Saisonniederlage in der NFL gegen die Buffalo Bills gewonnen. Der Titelverteidiger bezwang den ebenfalls hoch eingestuften Gegner am Montagabend (Ortszeit) 26:17. Quarterback Patrick Mahomes kam auf zwei Touchdown-Pässe und warf für 225 Yards.
Die Chiefs kamen durch Laufspielzüge zudem auf weitere 245 Yards Raumgewinn und einen Touchdown durch Darrel Williams. Nie in den acht Jahren unter Cheftrainer Andy Reid hatte das Laufspiel ein solches Gewicht für das Team wie gegen die Bills. Nach der Verpflichtung von Running Back Le'Veon Bell, der noch nicht spielberechtigt war, ist die Offensive des Teams aus Missouri erwartbar noch stärker.
Kansas City kommt nun auf fünf Siege und eine Niederlage, die Bill stehen bei vier Erfolgen und zwei Pleiten. Beide Mannschaften führen ihre jeweiligen Divisionen an.
Neun Jahre nach Massimo Busacca leitet mit Sandro Schärer der nächste Schweizer ein Spiel der Champions League.
(sda) Nach über neun Jahren pfeift wieder ein Schweizer Schiedsrichter in der Champions League. Der Schwyzer Sandro Schärer wurde von der Uefa erstmals für ein Spiel im besten Klubwettbewerb der Welt nominiert. Der 32-Jährige leitet am Dienstag die Partie zwischen dem FC Barcelona und Ferencvaros Budapest.
Letztmals hatte am 8. März 2011 mit Massimo Busacca ein Schweizer Referee in der Champions League im Einsatz gestanden.
(sda) Die beiden Stadtberner Klubs, der SC Bern und die Young Boys, wenden sich in einem offenen Brief an die kantonalen Behörden. In dem Schreiben brachten sie ihr Unverständnis über den Entscheid der Kantonsregierung zum Ausdruck, Grossveranstaltungen mit über 1000 Personen als bisher einziger Kanton der Schweiz zu verbieten. Nur Minuten nachdem der Bund am Sonntag von einem solchen Verbot abgesehen hatte.