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Kurz nachdem die bis anhin selbständige Gemeinde Albisrieden Teil der Stadt Zürich geworden war, brachte Wilhelm Fischer mit dem Restaurant Morgenstern urbanes Flair in das neue Quartier. Das modern angehauchte Gasthaus und Wohngebäude an der Ecke Letzigraben/Albisriederstrasse, das im Jahr 1935 fertiggestellt wurde, ist bis heute erhalten.
Auszug aus dem Jahrbuch 2009 (Roman Hollenstein):
«Bevor [Wilhelm Fischer] sich schliesslich in Richtung des Landistils und damit eines moderat modernen Regionalismus bewegte, realisierte er noch ein modern angehauchtes, aber von den ‹Holländereien› der damals führenden Zürcher Architekten kaum beeinflusstes Werk mit urbanem Flair: das Restaurant ‹Morgenstern›. Dieses erhebt sich – aussen sorgfältig renoviert – noch immer an der Ecke von Letzigraben und Albisriederstrasse.
Jener gemässigten Moderne entsprechend, die sich damals in Zürichs neuen Quartieren ausbreitete, relativierte Fischer die Symmetrie der beiden Schaufassaden, indem er ihnen einen kubischen und einen halbzylindrischen Anbau vorsetzte. Die Fenster besitzen nun Rollläden und die Balkone leicht gekurvte Ecken. Die Rahmen der asymmetrisch angebrachten Türen sind aber ebenso wie die Balkonplatten und -geländer noch immer als kleine Dekorationselemente herausgearbeitet. Hingegen fällt das erstaunlich flache Walmdach, das fast bündig aus der Fassade herauswächst, kaum mehr ins Gewicht.»
Situation
Erdgeschoss
2.Obergeschoss
Untergeschoss
Querschnitt
Ansicht Süd-Ost
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