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Der wegen seiner Homosexualität verurteilte Schriftsteller Oscar Wilde flüchtet im Jahr 1897 nach Paris ins Exil und ertränkt seine Sorgen in Alkohol.
Der wegen seiner Homosexualität verurteilte Schriftsteller Oscar Wilde (Rupert Everett) wird im Jahr 1897 aus dem Gefängnis entlassen. Weil das Stigma ein Schwuler zu sein immer noch an ihm haftet, flüchtet er nach Paris ins Exil. Dort ertränkt der sensible Künstler seine Sorgen in Alkohol.
Im Zimmer einer Absteige in Paris liegt Oscar Wilde (Rupert Everett) auf seinem Sterbebett, Erinnerungen an früher versetzen ihn in andere Zeiten und an andere Orte. War er wirklich einst der berühmteste Mann in London? Der Künstler, der von einer Gesellschaft gekreuzigt wurde, die ihn einst anhimmelte? Der Liebhaber, verhaftet und freigelassen, der im letzten Abschnitt seines Lebens dennoch dem Ruin entgegentaumelt? Wilde lässt sein Leben nochmals Revue passieren: der gescheiterte Versuch, sich mit seiner jahrelang leidenden Ehefrau Constance (Emily Watson) zu versöhnen, die wieder aufflammende, fatale Liebesaffäre mit Lord Alfred Douglas (Colin Morgan) sowie die warmherzige Hingabe von Robbie Ross (Edwin Thomas), der vergeblich versuchte, Wilde vor sich selbst zu retten.
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