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Operationen bei Säurereflux
Die häufigste Operation wegen Zurückfliessen von Magensäure in die Speiseröhre ist die sogenannte Fundoplicatio. Hierbei wird der obere Teil des Magens ganz oder teilweise um das letzte Stück der Speiseröhre und den Übergang in den Magen locker herumwickelt. Füllt sich nun der Magen durch Speise auf, so füllt sich auch diese Manschette und drückt die Übergangszone zusammen, sodass kein Reflux auftreten kann. Dieser meist laparoskopisch durchgeführte Eingriff ist wenig belastend und erspart eine häufig lebenslange Einnahme von Säurehemmern. Komplikationen sind selten, die Spitaldauer beträgt ca.
3-5 Tage.
Operationen bei Magenkrebs
Die Art der Operation bei Magenkrebs hängt vom Tumorsitz und seiner biologischen Aggressivität ab. Standardoperation beim weniger aggressiven sogenannten Intestinalen Typ (Klassifikation nach Lauren) ist die subtotale Magenentfernung, d.h. es bleibt noch ein Rest des Magens übrig (meist ca. 20-30%), der sich nach und nach wieder etwas vergrössern kann. Oft liegt jedoch der sogenannte „Diffuse Typ“ vor, der dann eine vollständige Magenentfernung notwendig macht. Auch bei der Magenentfernung werden wie bei allen Krebsoperationen die lokalen Lymphknotenstationen mitentfernt (sog. D2 Lymphadenektomie). Die Rekonstruktion erfolgt mittels Hochzug von Dünndarm und Anschluss an den Magenrest oder die Speiseröhre. Komplikationen betreffen wie immer bei Eingriffen am Magen-Darm-Trakt die Verbindung zwischen Speiseröhre/Magenrest und Dünndarm, die gelegentlich nicht vollständig heilen kann. Die Spitaldauer beträgt meist zwischen 8-12 Tagen.