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Zu den ursprünglichen Hauptbestandteilen wie Rindfleisch, Kohlrüben und Kartoffeln gibt es heute eine Vielzahl von verschiedensten Füllungen. Sei dies aus verschiedenen Gemüsen, Pouletfleisch, Käse, Pilzen, Zwiebeln, Tomaten etc.
Grundsätzlich werden auch heute noch keine Geschmacksverstärker und Aromen verwendet.
Cornwall ist eine Halbinsel, die im Osten an Devon grenzt. Grenzfluss ist der Tamar. In Cornwall befinden sich der westlichste und der südlichste Punkt Englands, nämlich Land`s End und Lizard Point (auf der Halbinsel The Lizard).
Cornwall ist durch den Atlantischen Ozean, den Ärmelkanal und die keltische See von drei Seiten mit Wasser umgeben. Raue, steile, Felsen, die sich mit langen Stränden und malerischen Buchten (engl. Cove) abwechseln, prägen die Küstenlandschaft.
Das Klima ist maritim gemässigt mit viel Niederschlag, die Winter besonders mild (Einfluss des Nordatlantikstroms). Dadurch können an windgeschützten Stellen auch mediterrane, subtropische Planzen wachsen.
Cornwall ist aufgrund der unberühten Landschaft, der rauhen Steilküsten, der kilometerlangen feinen Sandstrände, des klaren Wassers, des milden Klimas und der zahlreichen Sehenswürdigkeiten eine für den Tourismus sehr interessante Region.
Und natürlich für alle Liebhaber von Pasties! In Cornwall gibt es in jedem grösseren Dorf einen, oder mehrere Pasty Bäcker. Pasty ist eine typische Cornwall Spezialität.
Hier können sich die Menschen zu jeder Tageszeit ein Pasty gönnen. Sei es als Znüni, als Lunch, als Abendessen oder einfach mal zwischendurch.
Den tatsächlichen Ursprung der Pasties ist unbekannt obwohl es im allgemeinen akzeptiert wird das die heutige Form der Pasty aus Cornwall stammt. Gemäss alter Tradition aus der Zeit des Zinn- und Kupfer-Bergbaus in Cornwall im 18. und 19. Jahrhundert wurden die Pasties als Lunch für Minenarbeiter gemacht, weil sie zum Lunch Essen nicht an die Erdoberfläche gelangen konnten. Die Minenarbeiter waren 10-12 Stunden unter Tage, arbeiteten hart und brauchten eine gesunde nahrhafte Mahlzeit. Die Arbeiter wurden bei ihrer Arbeit sehr schmutzig und kamen beim Abbau des Metalls in Berührung mit giftigen Stoffen wie z.B. Arsen, konnten sich aber vor dem Essen nicht die Hände waschen. Deshalb hatte die Pasty einen "Crimp", einen kräftigen gewellten Kranz an einer Seite. Die Minenarbeiter hielten ihre Pasty am Teigrand fest und warfen nach dem Essen das Randstück weg.
Die frisch gebackenen heissen Pasties wurden von zu Hause mitgenommen und blieben gut eingepackt und nahe am Körper getragen über mehrere Stunden warm. Zusätzlich spendeten sie den Minern Wärme gegen die Kälte. In grösseren Minen gab es grosse Öfen in denen die Pasties heissgehalten wurden. Die Pasties wurde zu Hause bei der Zubereitung mit den Initialen der jeweiligen Familie versehen. Der Grund war das teilweise schon ein Teil des Pasty zum Frühstück gegessen wurde und später das Wiederauffinden in den Öfen durch die Initialen erleichtert wurde.
Bei den Minern galt die Meinung das ein gutes Pasty stark genug sein sollte, um unbeschadet einen Minenschacht hinunterzufallen.
Mehr über die Geschichte der Pasties siehe unter www.cornishpastyassociation.co.uk/history.html