Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03473.jsonl.gz/2152

(v. lat. generalis), ein Offizier der obersten Rangstufe, welcher größere Truppenverbände,
sei es aus einer oder mehreren Waffen,
[* 6] befehligt. Generalität, die Gesamtheit der Generale eines ganzen Heers oder aller derjenigen,
die gerade an einem Ort versammelt sind. Der unterste Grad als General ist der des Generalmajors, in Frankreich früher maréchal
de camp, seit dem ersten Kaiserreich général de brigade, Brigadegeneral, meist Befehlshaber von Brigaden
einer und derselben Waffe.
Kommandierender General heißt in Deutschland der General, welcher an der Spitze eines Generalkommandos (mobiles Armeekorps oder Provinz)
steht. General en chef ist der Oberbefehlshaber eines Heers ohne Rücksicht auf seinen besondern Dienstgrad. à la suite
des Kaisers ist in Deutschland und Rußland Ehrentitel von Offizieren, meist frühern Flügeladjutanten, welche dabei zu Truppenkommandos
oder zu andern, sei es militärischen, sei es diplomatischen, Stellungen berufen sind. General du jour heißt im Felde der General, welcher
z. B. bei Belagerungen in den Parallelen, während der Ruhe in Lagern oder Biwaks, tageweise wechselnd, den
Befehl führt; in Rußland der General im Dienst bei dem Kaiser, der oft mit Inspizierungsaufträgen betraut wird.