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Anteil Produzentenpreis am Konsumentenfranken ist gesunken
Die Differenz zwischen Konsumentenpreis (im Detailhandel) und Produzentenpreis entspricht dem Anteil, welcher von den Verarbeitern und Vertreiben von Agrarerzeugnissen beansprucht wird. Sie bezahlen damit die Kosten für Verarbeitung, Verpackung, Lagerung, Transport, Marketing und Distribution, Löhne und Mieten etc. Im Jahr 2016 ist der Anteil des Produzentenpreises am Endverkaufspreis, dem sogenannten Konsumentenfranken, bei allen betrachteten Produktgruppen, ausser Eier, gesunken.
Höhere Konsumentenpreise für Früchte und Gemüse
Bei den Früchten ist der Anteil des Produzentenpreises am Konsumentenfranken gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken. Dies liegt daran, dass die Konsumentenpreise für fast alle beobachteten Früchte stärker gestiegen sind als die Produzentenpreise. Bei den mengenmässig bedeutsamen Äpfeln fiel zudem der Produzentenpreis leicht. Lediglich bei den Birnen ist der Produzentenpreis stärker angestiegen als der Konsumentenpreis und bei Erdbeeren blieben beide Preise im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert.
Der Anteil der Produzentenpreise am Konsumentenfranken verzeichnete im Allgemeinen auch bei den beobachteten Gemüsearten im Jahr 2016 einen Rückgang. Mit Ausnahme von Zwiebeln und Tomaten sind die Produzentenpreise im Vergleich zum Vorjahr gefallen. Demgegenüber sind die meisten Konsumentenpreise gestiegen. Am deutlichsten fiel die Preissteigerung bei Kopfsalat aus, während Karotten als einziges Produkt einen Rückgang des Konsumentenpreises verzeichneten.
Quelle: www.blw.admin.ch