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10, 10, 10, 10, 10, 10, 10 – von allen sieben Kampfrichtern eine Zehn zu erhalten, ist der Traum aller Wasserspringer. Nur selten gelingt dieses Kunststück, bei den Frauen hatte dies in der 117-jährigen Disziplinen-Geschichte bei Olympia noch keine Athletin geschafft. Bis heute ...
Vom 10-Meter-Turm krönte sich die erst 14-jährige Chinesin Quan Hongchan mit gleich zwei perfekten Sprüngen hoch überlegen zur Olympiasiegerin. Die jüngste chinesische Athletin von Tokio siegte mit 466,20 Punkten mit grossem Abstand vor ihrer zwei Jahre älteren Teamkollegin Chen Yuxi, die mit ihren fünf Sprüngen auf 425,40 Punkte kam, und übertraf damit den bisherigen Olympiarekord (447,70 Punkte) um sage und schreibe 18,5 Punkte.
Quan erhielt bei ihrer beeindruckenden Show beim zweiten und beim vierten Sprung je siebenmal die Höchstnote 10. Auch bei ihrem letzten Versuch kamen bei vier Streichresultaten drei Zehner in die Wertung, allerdings zückten hier nur sechs der sieben Wettkampfrichter die Höchstnote. Einer mauserte sich mit einer 9,5 zum Spielverderber.
Die frisch gebackene Olympiasiegerin begann 2014 im Alter von sieben Jahren mit dem Wasserspringen. Gemäss NBC um ihre Mutter finanziell zu unterstützen, die an einer Krankheit leidet, die das ganze Jahr über behandelt werden muss.
Mit dem historischen Gold Quans hat China sechs von bislang sieben Goldmedaillen bei den olympischen Wassersprung-Wettbewerben in Tokio gewonnen. Zum Abschluss folgt am Samstag noch das Turmspringen der Männer. (pre/sda)