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Medienkonferenz
Die Medienkonferenz zum Programm der 55. Solothurner Filmtage findet am Donnerstag, 12. Dezember 2019 statt.
Die 55. Solothurner Filmtage widmen das Programm «Histoires du cinéma suisse» dem Werk von Patricia Moraz, Christine Pascal und Paule Muret. Unter dem Titel «Cinéma Copines» werden fünf Spielfilme gezeigt, die von den drei Regisseurinnen, Autorinnen, Produzentinnen und Schauspielerinnen in den Jahren 1977 bis 1991 realisiert wurden.
«Im Schatten der Groupe 5 entwickelte sich in der Westschweiz kurzzeitig eine kleine Zelle aus Autorinnen, Regisseurinnen, Produzentinnen und Schauspielerinnen, die zu Pionierinnen des Neuen Schweizer Films werden sollten. Zum ersten Mal zusammengearbeitet haben Patricia Moraz, Christine Pascal und Paule Muret auf dem Set von Les Indiens sont encore loin, dem Debüt der 2019 verstorbenen Patricia Moraz. Wir verdanken diesen bekannten Unbekannten nicht nur wunderbare Filme. Die drei ,Copines’ haben das Schweizer Filmschaffen zudem mit neuen Zugriffen nach Cannes und Berlin getragen und künftigen Filmemacherinnen den Weg geebnet. Ich bin sehr glücklich, dass wir mit unserem Filmprogramm in Zusammenarbeit mit der Cinémathèque suisse das Schaffen dieser Westschweizer Filmpionierinnen zeigen können,» sagt Anita Hugi, Direktorin der Solothurner Filmtage.
Patricia Moraz (1939-2019) verbringt ihre Kindheit und Jugend in der Schweiz und Algerien. Zum Film kommt die französisch-schweizerische Journalistin in den 1960er-Jahren über das Gemeinschaftsprojekt «Quatre d’entre elles» von Claude Champion, Jaques Sandoz, Yves Yersin und Francis Reusser, worin sie die Patricia verkörpert. Als einzige Frau im Bunde der Westschweizer Nouvelle Vague stellt Patricia Moraz 1977 ihre erste Regiearbeit «Les Indiens sont encore loin» direkt am Filmfestival von Cannes vor. Neben der jungen Isabelle Huppert in der Hauptrolle, gibt die französische Schauspielerin und spätere Regisseurin Christine Pascal ihr Schweizer Leinwanddebüt. 1979 übernimmt die mittlerweile zum Star avancierte Christine Pascal zudem die Hauptrolle in «Le Chemin perdu», den Patricia Moraz in der Uhrenmetropole La-Chaux-de-Fonds inszeniert. In den 1980er-Jahren zieht es Moraz nach Frankreich, wo sie Abilène Films gründet und Leos Carax’ Erstling «Boy Meets Girl» (1984) und «Rouge Midi» von Robert Guédiguian (1985) produziert. 1986 beteiligt sie sich an der Gründung der Filmschule Fémis und unterrichtet fortan Drehbuch und Produktion. Patricia Moraz ist am 16. April 2019 im Alter von 79 Jahren in Paris gestorben. Das Filmprogramm «Cinéma Copines – Patricia Moraz, Christine Pascal & Paule Muret» gedenkt ihrem Schaffen mit den zwei Filmen «Les Indiens sont encore loin» und «Le Chemin perdu».
Christine Pascal (1953-1996) wächst in Lyon auf, wo sie Literatur, Sprachen und Schauspiel studiert und mit 20 Jahren Bertrand Tavernier kennenlernt. In seinen Filmen «L’Horloger de Saint-Paul» (1973) und «Que la fête commence» (1975) macht sich die junge Schauspielerin schnell einen Namen und wird neben Isabelle Huppert und Isabelle Adjani zum Inbegriff des radikalen französischen Autorenfilms. 1977 spielen Christine Pascal und Isabelle Huppert in «Les Indiens sont encore loin» von Patricia Moraz, worauf Christine Pascal sich in der Schweiz niederlässt und neben der Schauspielerei – 1979 ist sie in «Le Chemin perdu» von Patricia Moraz zu sehen - die Realisation ihres autobiographischen Spielfilms «Félicité» vorantreibt. Sie wird damit zu einer der ersten französischen Darstellerinnen im Regiefach. 1984 schreibt und inszeniert Christine Pascal die Dreiecksgeschichte «La Garce», 1989 stellt sie mit «Zanzibar» eine beissende Satire auf den Filmbetrieb vor, die ihren Ruf der Rebellin weiter festigt. Es folgen mit «Le petit prince a dit» (1992) eine Vater-Tochter-Geschichte und mit «Adultère, mode d’emploi» (1995) eine Anleitung zum Ehebruch. Christine Pascal nimmt sich am 30. August 1996 in Paris das Leben. Im Programm von «Histoires du cinéma suisse» werden «Zanzibar» und «Le petit prince a dit» gezeigt.
Paule Muret wird 1948 in Martigny geboren. Nach dem Kunststudium in Lausanne und einer Regieassistenz bei Patricia Moraz («Les Indiens sont encore loin») und ihrem Kurzfilm «Pour Bonnie» (1982) mit Jean-Pierre Léaud und Claudia Ribi geht sie nach Paris, wo sie als Drehbuchautorin, Regieassistentin, Kameraassistentin, Dekorateurin und Kostumbildnerin arbeitet. 1992 stellt sie im Wettbewerb der Berlinale ihren ersten langen Spielfilm «Rien que des mensonges» vor, ein Beziehungsdrama mit Fanny Ardant, Alain Bashung, Jacques Perrin und Christine Pascal. Paule Murets bisher letzter Film «This Is My Body» ist 2016 an den Solothurner Filmtagen zu sehen. Im Programm der 55. Solothurner Filmtage wird «Rien que des mensonges» gezeigt.
«Histoires du cinéma suisse» ist das filmhistorische Programm der Solothurner Filmtage. «Cinéma Copines – Patricia Moraz, Christine Pascal & Paule Muret» ist eine Zusammenarbeit mit der Cinémathèque suisse. Sie umfasst die Filme:
Die 55. Solothurner Filmtage widmen das Spezialprogramm «Rencontre» der Regisseurin, Autorin und Produzentin Heidi Specogna. Die preisgekrönte Bielerin («Cahier africain», «Das kurze Leben des José Antonio Gutierrez») gehört seit mehr als 25 Jahren zu den wichtigsten Autorinnen und Autoren des europäischen Kinodokumentarfilms.
«Heidi Specogna steht für den politischen Dokumentarfilm und damit für ein klassisches Filmgenre, das heute wichtiger ist denn je. Ebenso präzise wie sensibel zeigt sie geopolitische Zusammenhänge auf und wirft einen zweiten, filmischen Blick auf die Realität. Sie beobachtet, recherchiert, lässt sich Zeit, bleibt dran, fragt nach und bringt schliesslich gesicherte Fakten ans Licht. Es ist eine grosse Freude, die 25. Rencontre der Solothurner Filmtage dieser ebenso mutigen wie prägenden Filmemacherin zu widmen», freut sich Anita Hugi, Direktorin der Solothurner Filmtage.
Heidi Specogna wird 1959 in Biel geboren und wächst am Jurasüdfuss auf. Nach der Ringier Journalistenschule arbeitet sie für verschiedene Deutschschweizer Medien, ist Mitglied des Journalistenkollektivs «Presseladen» und entdeckt die Fotografie für sich. Anfang der 1980er-Jahre zieht es Specogna nach Deutschland: sie gehört zu den ersten Schweizerinnen, die an einer ausländischen Filmschule studieren. An der Deutschen Film- und Fernsehakademie in Berlin (dffb) entstehen verschiedene Kurz- und Experimentalfilme. Ihren ersten mittellangen Dokumentarfilm «Fährten» (1985) dreht sie in Schwarzweiss und befragt dafür die Menschen und Landschaften, die sie für ihr Studium zurückgelassen hat: ihre Schwester in Biel, das Berner Seeland, den Jura, die Schweiz. Für diese atmosphärische, persönlich-essayistische Bestandesaufnahme der Schweiz gewinnt Specogna 1985 aus dem Stand den Berner Filmpreis.
Es folgen Lehraufträge, die Gründung einer eigenen Produktionsfirma und mit «Tania La Guerrillera» (1991) und «Deckname: Rosa» (1993) ihre ersten beiden langen Dokumentarfilme über couragierte, kämpferische Frauen. Mit «Z-Man’s Kinder» macht die Regisseurin ihren einzigen Ausflug in den Spielfilm und stellt auch hier eine eigenwillige Frau ins Zentrum. Doch von nun an steht Specognas Werk ganz in der Tradition des politischen Dokumentarfilms. Sie erzählt die Geschichte einer PKK-Aktivistin («Eine Familienangelegenheit», 2004)), eines guatemaltekischen Soldaten («Das kurze Leben des José Antonio Gutierrez», 2006)) und einer 90-jährigen Revolutionärin («Zeit der roten Nelken», 2004). Zweimal beobachtet sie den uruguayischen Politiker Pepe Mujica («Tupamaros», 1997, und «Pepe Mujica – Der Präsident», 2014).
Nach Lateinamerika wendet sich Heidi Specogna Afrika zu und blickt noch stärker hinter die politische Aktualität – sei es auf einem Kindersklavenschiff in Gabun («Das Schiff des Torjägers», 2010) oder bei Ermittlungen über Kriegsverbrechen («Carte Blanche», 2011) und bei Vergewaltigungsopfern in der Zentralafrikanischen Republik («Cahier africain», 2016). Dabei akzentuiert sich auch die dokumentarische Haltung der Regisseurin: Recherchieren, Beobachten, Fragen stellen – und so mit entschiedener Neugier einen Blick auf die grösseren Zusammenhänge freimachen.
Heidi Specognas bedeutendes Oeuvre ist vielfach preisgekrönt. So erhielt «Das kurze Leben des José Antonio Gutierrez» sowohl den Schweizer Filmpreis in der Kategorie Dokumentarfilm auch den deutschen Grimme-Preis. «Cahier africain» brachte der Autorin neben dem Schweizer Filmpreis und dem Grimme-Preis auch den Deutschen Filmpreis und den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis – den sie bereits für «Esther und die Geister» erhalten hatte – ein. Die Deutsche Akademie der Künste ehrte Heidi Specogna kürzlich mit dem renommierten Konrad-Wolf-Preis.
Neben ihrer Tätigkeit als Filmemacherin unterrichtet Heidi Specogna an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg. Zu ihren Studenten und Studentinnen gehörten u.a. Nicolas Steiner, Nicole Vögele oder Nora Fingscheidt. Der Vermittlung des filmischen Handwerks wird sie sich auch in Solothurn widmen: In einer Masterclass gibt die Regisseurin gemeinsam mit ihrem Cutter Kaya Inan Einblick in den Schnittprozess ihres aktuellen Filmprojekts «Wachs und Gold», das derzeit in Äthiopien gedreht wird.
Die «Rencontre» wird von der Ernst Göhner Stiftung unterstützt.
Anita Hugi gibt ihren Einstand – Anita Panzer und Michela Pini sind neu im Vorstand – Positive Jahresrechnung 2018/2019
An ihrer Versammlung vom Donnerstag, 27. Juni haben die Mitglieder der Schweizerischen Gesellschaft Solothurner Filmtage (SGSF) die neue Filmtage-Direktorin Anita Hugi begrüsst. Anita Panzer und Michela Pini wurden einstimmig in den Vereinsvorstand gewählt. Die Jahresrechnung 2018/2019 fällt auch dank gesteigerten Einnahmen durch den Verkauf von Tickets positiv aus. Der Präsident Felix Gutzwiller hielt fest, wie gut die Werkschau aufgestellt sei und dankte namentlich der scheidenden Direktorin Seraina Rohrer für ihr Engagement.
Der Präsident der Schweizerischen Gesellschaft Solothurner Filmtage Felix Gutzwiller freute sich über die vielversprechenden Perspektiven der Solothurner Filmtage: «Mit der neuen Direktorin Anita Hugi und den neuen Vorstandsmitgliedern Anita Panzer und Michela Pini gestalten drei hochkompetente Frauen die Zukunft der Solothurner Filmtage mit. Darüber hinaus sehen wir kurz- und mittelfristig finanziell gesunden Zeiten entgegen. Mitverantwortlich für diese gute Verfassung, den Erfolg und das diesjährige positive Resultat sind all unsere Partnerinnen und Partner, das Team und die Mitglieder. Ihnen danke ich für die grosszügige Unterstützung und Treue! Mein besonderer Dank gilt der scheidenden Direktorin Seraina Rohrer für ihr grosses Engagement, ihre Kreativität, Motivation, Vision und Kompetenz, die sie voll und ganz in den Dienst der Solothurner Filmtage gestellt hat. Ich wünsche ihr für die ihre neuen Aufgaben bei der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia alles Gute.». Der designierten Direktorin Anita Hugi wünschte der Präsident einen guten Start: «Ich freue mich, dass wir eine bestens qualifizierte Nachfolgerin gefunden haben und bin überzeugt, dass Anita Hugi die Solothurner Filmtage mit viel Verstand und Herz leiten wird!»
Die neuen Vorstandsmitglieder Anita Panzer und Michela Pini ersetzen Alt-Regierungsrat Klaus Fischer und den Filmproduzenten Werner Swiss Schweizer, die für ihren langjährigen fachkundigen Einsatz im strategischen Gremium ebenfalls herzlich verdankt wurden.
Anita Panzer ist seit 2013 Gemeindepräsidentin von Feldbrunnen-St. Niklaus (FDP, SO). Sie betreibt eine Kommunikationsagentur und übernimmt insbesondere Aufträge der öffentlichen Hand, von KMUs oder von Non-Profit-Organisationen. Anita Panzer engagiert sich ausserdem als Präsidentin der Gottlieb und Hans Vogt Stiftung, Verwaltungsratspräsidentin der Busbetriebe Solothurn und Umgebung, Verwaltungsrätin der Raiffeisenbank Weissenstein, als Stiftungsrätin Stiftung WQ Solothurn oder als Mitglied des Vorstandes von Region Solothurn Tourismus.
Michela Pini ist seit 2007 als Produzentin von Schweizer Kino- und TV-Filmen in Lugano tätig. Ihr besonderes Augenmerk liegt auf der Arbeit mit jungen Filmschaffenden. Sie produzierte zahlreiche Kurz- und Dokumentarfilme und beschäftigt sich auch mit der Entwicklung von Spielfilmen. So koproduzierte sie «L'Ospite» von Duccio Chiarini, der am Filmfestival Locarno auf der Piazza Grande uraufgeführt wurde oder das preisgekrönte Debüt «Cronofobia» von Francesco Rizzi. Sie ist Vorstandsmitglied von GARP (Gruppe Autoren Regisseure Produzenten) und Präsidentin der Ticino Film Commission.
An der Mitgliederversammlung präsentierten die Solothurner Filmtage den Jahresbericht und die Jahresrechnung der 54. Solothurner Filmtage. Denmach beträgt das operative Ergebnis erfreuliche CHF 147'000.-. Dieser Überschuss kam u.a. durch erhebliche Kosteneinsparungen, die positive Entwicklung der Ticketverkäufe und Mehreinnahmen bei der Akquise von Stiftungsgeldern zustande. Ausserdem konnte die solide Finanzierung der Solothurner Filmtage durch die vertragliche Verpflichtung eines zweiten Hauptsponsors abgesichert werden.
Die Solothurner Filmtage haben eine neue Leitung: Anita Hugi übernimmt Anfang August die Direktion des Festivals für den Schweizer Film. Die vormalige Programmdirektorin des Festival International du Film sur l’Art (FIFA) in Montréal verantwortete bisher die Sternstunde Kunst von SRF und war als Jurorin und Expertin für nationale und internationale Festivals und Gremien tätig. Anita Hugi folgt auf Seraina Rohrer, die zu Pro Helvetia wechselt.
Anita Hugi bringt eine facettenreiche Erfahrung und eine profunde Kenntnis sowohl der nationalen und internationalen Filmszene als auch der Solothurner Filmtage mit. Sie wird 1975 in Grenchen (SO) geboren und absolviert ihre Schulzeit im zweisprachigen Biel. Nach dem Studium des Übersetzens in Zürich und Strassburg bildet sie sich in Kulturkommunikation und Journalismus weiter, ist ab 1999 freie Mitarbeiterin für verschiedene Schweizer Medien und wird 2005 verantwortliche Redaktorin der Sternstunde Kunst von Schweizer Radio und Fernsehen SRF. In dieser Funktion gestaltet Anita Hugi bis 2019 die Programmierung, Ko-Produktion, Eigenproduktion und die redaktionelle Begleitung von mehr als 130 Schweizer Produktionen aus allen Landesteilen. Für die Sternstunden produziert sie u.a. die Filmreihe «Cherchez la femme» mit Filmen zu Sophie Taeuber-Arp, Meret Oppenheim, Manon und S. Corinna Bille und initiiert den Filmentwicklungspreis «Perspektive Sternstunde Kunst», der seit 2013 an den Solothurner Filmtagen verliehen wird.
2016 kommt die Programmdirektion des Festival International du Film sur l’Art (FIFA) in Montréal dazu, wo Anita Hugi alle Programmsektionen leitet und eine Sektion für neue Erzählformen etabliert. Daneben ist sie als Expertin, Jurorin und Dozentin tätig und verfolgt mit ihrer Firma Narrative Boutique eigene Projekte.
Zu ihrer Filmographie als Autorin und Produzentin gehören u.a. die interaktiven Dokprojekte «Die rote Hanna» (mit Zeichnungen von Anja Kofmel, 2018) und «DADA- DATA» (Co-Regie mit David Dufresne, 2016, Grimme Online Award u.a.) oder der Filmessay zu Undine Gruenter (2016, Literavision-Filmpreis als bester Literaturfilm).
Anita Hugi spricht Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch und lebt in Zürich und Biel. Sie tritt die Nachfolge von Seraina Rohrer am 1. August 2019 an. Seraina Rohrer wechselt nach acht erfolgreichen Ausgaben als Mitglied der Geschäftsleitung und Leiterin des neuen Bereichs Innovation und Gesellschaft zur Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia.
«Anita Hugi verfügt über einen beeindruckenden Leistungsausweis und ein weitreichendes Netzwerk in der nationalen und internationalen Film-, Festival-, Förderungs- und Medienlandschaft. Ihr Profil, ihre Person und ihr Projekt haben uns überzeugt und wir freuen uns sehr, Anita Hugi die Direktion der Solothurner Filmtage übergeben zu können», sagt Felix Gutzwiller, Präsident der Schweizerischen Gesellschaft Solothurner Filmtage.
Die designierte Direktorin ergänzt: «Wie kein anderes Festival in der Schweiz sind die Solothurner Filmtage echter und lebendiger Treffpunkt des Schweizer Filmschaffens und des Publikums. Diese Relevanz ist denn auch einer der Gründe, warum ich mich als Direktorin für die Solothurner Filmtage, für den Schweizer Film und für seine Vermittlung engagieren werde – und weshalb ich die Werkschau seit langem liebe».
Mit Anita Hugi werden das Programm und die Organisation der Solothurner Filmtage zum zweiten Mal von einer Frau verantwortet. Die Werkschau des Schweizer Films wurde 1966 gegründet, gehört zu den renommierten Kulturveranstaltungen der Schweiz und zählt jährlich um die 65'000 Eintritte.
Die 55. Solothurner Filmtage finden vom 22.-29. Januar 2019 statt.