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Der Immobilien-Milliardär Donald Trump hat seine Führung bei den Vorwahlen der US-Republikanern ausgebaut. Er gewann klar in Mississippi und Michigan. Bei den Demokraten bekundet Hillary Clinton überraschend Mühe in Michigan.
Der 74-jährige Senator Bernie Sanders lag nach Auszählung der Hälfte der Stimmbezirke im wichtigen Bundesstaat knapp vor Clinton. Umfragen hatten auf einen ungefährdeten Siegen der früheren First Lady und US-Aussenministerin hingedeutet. In Mississippi, wo viele Afro-Amerikaner leben, siegte Clinton indes klar.
Klar waren auch die Siege Trumps in Mississippi und Michigan. In Michigan belegte der gemässigte Republikaner John Kasich Rang zwei, Trumps engster Verfolger Ted Cruz wurde Dritter. In Mississippi siegte Trump vor Cruz.
Für Marco Rubio, den Favoriten des republikanischen Partei-Establishments, bahnte sich wie schon am vergangenen Samstag ein rabenschwarzer Tag an. Sowohl in Michigan als auch in Mississippi dürfte er nur auf einstellige Prozentsätze kommen. Rubio muss am kommenden Dienstag in seinem Heimatstaat Florida unbedingt gewinnen, will er im Rennen bleiben.
Widerstand in der Partei wächst
Trump hat bei den Republikanern inzwischen 14 von 22 Vorwahlen gewonnen. Im Ringen um die meisten Delegiertenstimmen konnte er sich aber noch immer nicht entscheidend absetzen.
Eine starke Strömung innerhalb der Republikaner versucht mit aller Macht, ihn als Präsidentschaftskandidaten zu verhindern. Aus Sicht von Analysten ist eine Kampfabstimmung beim Parteitag im Juli in Cleveland inzwischen wahrscheinlicher geworden.
Neben Mississippi und Michigan standen bei den Republikanern am Dienstag (Ortszeit) noch Vorwahlen in Idaho und auf Hawaii an. Ergebnisse der beiden Abstimmungen sind erst am Morgen (MEZ) zu erwarten. (sda/dpa/afp)