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Arbeitsmarkt
Arbeitslosenversicherung: Solidaritätsprozent ohne Obergrenze
Um die Schulden bei der Arbeitslosenversicherung (ALV) rascher abzubauen, sollen künftig auch Lohnanteile von Jahreslöhnen über 315'000 Franken mit einem Beitragsprozent (so genanntes Solidaritätsprozent) belegt werden. Die bisherige Einschränkung, wonach nur auf Lohnanteilen zwischen 126'000 und 315'000 Franken das Solidaritätsprozent erhoben wird, soll aufgehoben werden. Der Bundesrat hat die Vernehmlassung für die entsprechende Anpassung bei der ALV eröffnet. Das Staatssekretariat für Wirtschaft hält fest, dass die ALV durch den Verzicht auf eine Obergrenze jährlich 90 Millionen Franken mehr einnehmen würde.
Medienmitteilung