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Anfang des Jahres haben wir gefragt: «Wie würdest du Kindern in Not helfen?» Der 12-jährige Noah Liebendörfer aus Bern hat geantwortet.
«Ich finde es wichtig, dass es Organisationen wie SOS-Kinderdorf gibt. Denn ohne sie könnte man allein kaum etwas ausrichten. Wenn ich 100 Franken für arme Kinder in Afrika spenden würde, aber es gäbe gar keine Hilfsaktionen, dann könnte ich das Geld ja gar nicht nach Afrika bringen und so auch nicht helfen. Ich fände es eine gute Idee, etwas zu backen oder Spielzeuge, die ich nicht mehr brauche, auf einem Markt zu verkaufen. Das Geld, das ich beim Verkauf einnehmen würde, würde ich schliesslich an SOS-Kinderdorf spenden. Ich denke, die Leute dort können das Geld gezielt einsetzen und so den Kindern helfen. Wenn das Projekt Forschermarkt an meiner Schule nach der Coronakrise stattfindet, werde ich dort SOS-Kinderdorf vorstellen und schönes Werbematerial verkaufen. Ich hoffe, dass viele Leute etwas kaufen und ich viel Geld zum Spenden sammeln kann.»
«Eine andere Idee ist, dass man in einem Land, in dem es viele unbehütete Kinder gibt, einen Brief an die Regierung schreibt. Im Brief sollte man die Regierung überzeugen, dass es den Kindern überhaupt nicht gutgeht. Ich denke, das würde viel helfen, denn wenn die Regierung Mitleid mit den Kindern hätte und ihnen helfen möchte, würde sie wahrscheinlich auch viel Geld auf einmal spenden. Mit dem Vorteil, dass dann so viel Geld zusammenkäme, für das es sonst vielleicht 100 Spenden von anderen Leuten brauchte.»