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Bei Blähungen befindet sich zu viel Luft im Darm. Diese entstehen entweder aufgrund der Unreife des Verdauungstrakts und des Nervensystems, oder weil das Baby beim Trinken Luft schluckt.
Tipps gegen Blähungen beim Baby
Führen Sie mehrmals täglich eine sanfte Bauchmassage durch. Reiben Sie zunächst Ihre Hände mit ein paar Tropfen angewärmtem Babyöl oder Kümmelöl aus der Apotheke ein. Streichen Sie dann mit Ihrem Zeige- und Mittelfinger in langsam kreisenden Bewegungen im Uhrzeigersinn um den Nabel Ihres Babys herum. Ihr Baby sollte dabei zwar satt sein, aber nicht gerade gegessen oder getrunken haben.
Geben Sie einen Entblähungstee zu trinken, vielleicht reichen schon einige Esslöffel im Schoppen. Wenn Sie Ihr Baby stillen, sollten Sie diesen Tee selbst trinken, da somit die wirksamen Subtanzen über die Muttermilch zu Ihrem Kind gelangen. Der Tee wird aus je 1 TL Anis, Kümmel und Fenchelsamen, überbrüht mit 3/4 Liter kochendem Wasser hergestellt. 5 Minuten ziehen lassen und dann abseihen.
Bei Bauchweh können Sie Ihrem Kind Pfefferminztee zu trinken geben.
Auch ein Kamillenblüten-Bauchwickel tut gut: Übergiessen Sie dazu 2 TL Kamillenblüten mit ½ Liter kochendem Wasser, lassen Sie den Tee 5 bis10 Minuten ziehen und seihen Sie ihn dann ab. Tränken Sie nun ein Baumwolltuch mit dem Kamillentee und wringen Sie das Tuch kräftig aus. Falten Sie das Tuch längs und legen Sie es auf den Bauch des Babys, nachdem Sie die Temperatur getestet haben. Wickeln Sie ein Aussentuch aus Wolle oder Frottee aussen um den Bauch und lassen Sie Ihr Kind 15 Minuten mit dem Wickel ruhen.
Wenn Sie noch stillen, kann es helfen, versuchsweise auf bestimmte problematisch Lebensmittel zu verzichten.
WICHTIG: Wenn die Symptome bei Ihrem Baby oder Kind trotz dieser Hausmittel in absehbarer Zeit nicht besser werden, sollten Sie unbedingt Ihren Kinderarzt aufsuchen