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Sie habe von den Romanen “nur wenige Sätze” gelesen, sagte die Schriftstellerin der “Osnabrücker Zeitung”. “Ich sage mal ganz vorsichtig: ‘Shades of Grey’ ist nichts für mich.”
Roche hatte 2008 mit ihrem ersten Roman “Feuchtgebiete” einen Bestseller gelandet. Das Buch sorgte für Aufsehen, weil darin die sexuellen Erlebnisse der Hauptfigur explizit geschildert werden. Sie empfinde ihre eigenen Beschreibungen von Sexszenen allerdings nicht als erregend, sagte Roche der Zeitung.
In ihrer Arbeitsumgebung sei “kein Raum, um laut zu stöhnen oder sich auf dem Stuhl zu räkeln”, führte Roche weiter aus. Sie arbeite “mit lauter Architekten” in einem Gemeinschaftsbüro, meist mit Kopfhörern. “Ich mache mein Schreibe-Betongesicht, sodass die anderen nie erkennen würden, ob ich gerade eine Sex- oder Gewalt- oder Wirsing-Koch-Szene schreibe.”
Vor dem Schreiben checke sie niemals ihr Handy oder Emails. “Weil mich das so aus der Bahn wirft, dass ich dann nicht mehr schreiben kann”. Erst nach getaner Arbeit lasse sie die Umwelt an sich ran. (SDA)