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Ureterabgangsstenose vs. Intermittierende Ureterabgangsstenose
Links im Bild: Es liegt eine klassische inwendige Ureterabgangsstenose vor als Folge einer angeborenen Unterbrechung der vom Nierenbecken in den Ureter ziehenden Muskulatur, und einer Fibrose. Rechts im Bild: Bei diesem Patienten liegt eine von aussen verursachte subpelvine Stenose vor; in diesem Fall durch eine vorne über den Ureterabgang ziehende Polarterie, die zusätzlich zu einer schräg verlaufenden Furche vorne am proximalen Ureter mit sekundärer Wandschädigung geführt hat. Bei dieser intermittierenden Abgangsstenose stehen weniger wiederholte Harnwegsinfekte im Vordergrund der Klinik; vielmehr sind es anfallsweise kolikartige Bauchschmerzen.
Links im Bild: Ausschnitt eines grotesk erweiterten Nierenbeckens. Mit einer Sonde wird versucht, vom Nierenbeckenausgang in den proximalen Ureter zu gelangen. Rechts im Bild: Exzisat eines pyelo-ureteralen Uebergangs von vorne gesehen. Sowohl das Lumen des Nierenbeckenabgangs, als auch dasjenige des proximalen Ureters sind relativ weit und gut passierbar.