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Die Sigi Feigel-Gastprofessur für Jüdische Studien dient der Forschung und Lehre zu Themen jüdischer Religion und Kultur, Ethik und Philosophie in Geschichte und Gegenwart. Je nach Qualifikation der Bewerberinnen und Bewerber kann sie kultur-, geistes- und/oder sozialwissenschaftlich ausgerichtet sein. Sie wird von der Theologischen Fakultät der Universität Zürich jährlich vergeben und ist jeweils während des Frühjahrssemesters besetzt.
Die Gastprofessur ist dem Religionswissenschaftlichen Seminar zugeordnet. Sie kooperiert mit anderen Instituten der Theologischen und anderer Fakultäten der Universität Zürich sowie dem Institut für Jüdische Studien der Universität Basel. Die Lehre erfolgt vornehmlich auf Masterstufe und soll jeweils mit einem laufenden Forschungsprojekt der Stelleninhaberin bzw. des Stelleninhabers in Verbindung stehen. Das Lehrpensum umfasst 4 Semesterwochenstunden (eine Vorlesung und ein Seminar) an der Universität Zürich und 2 Semesterwochenstunden (Vorlesung oder Seminar) an der Universität Basel.
Die Sigi Feigel-Gastprofessur für Jüdische Studien wurde im Sommer 2009 im Gedenken an die herausragende Persönlichkeit und das öffentliche Wirken des jüdischen Schweizers Sigi Feigel (1921-2004) gestiftet. Die Vermittlung der Finanzierung verdankt die Theologische Fakultät zwei von Feigel gegründeten Initiativen, der Gesellschaft Minderheiten in der Schweiz und der Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus.