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Hollywoodstar Viola Davis ist für das Audiobuch ihrer Autobiografie «Finding Me» mit einem Grammy geehrt worden und hat damit den sogenannten «EGOT»-Status erlangt. Das berichteten mehrere US-Medien übereinstimmend am Sonntagabend (Ortszeit). Als «EGOT»-Preisträger bezeichnet man Künstlerinnen und Künstler, die alle vier grossen Trophäen der US-Unterhaltungsbranche gewonnen haben: Emmy, Grammy, Oscar und Tony.
Die 57-Jährige setzte sich in der Kategorie bestes gesprochenes Album gegen Lin-Manuel Miranda, Jamie Foxx, Questlove und Mel Brooks durch. In ihrer Dankesrede bei der Preisverleihung in Los Angeles sagte sie: «Ich habe dieses Buch zu Ehren der sechsjährigen Viola geschrieben. Zu Ehren ihres Lebens, ihrer Freude, ihres Traumas.»
2001 und 2010 war Davis für ihre Rollen in den Broadway-Theaterstücken «King Hedley II» und «Fences» jeweils mit einem Tony ausgezeichnet worden. 2015 folgte ein Emmy für ihre Hauptrolle in der Krimi-Serie «How to Get Away with Murder». 2017 bekam sie dann den Oscar als beste Nebendarstellerin für ihre Rolle in der Verfilmung von «Fences».
Zum Kreis der Künstler mit allen vier Trophäen zählen etwa Audrey Hepburn, Andrew Lloyd Webber, John Legend und Jennifer Hudson. Letztere wandte sich bei Twitter an ihre neu in diese Riege aufgenommene Schauspielkollegin: «Glückwünsche an eine lebende Legende. Zeit zu feiern!» (sda/dpa)