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Das UNO-Welternährungsprogramm (WFP) benötigt im laufenden Jahr zusätzliche Mittel in Millionenhöhe zur Versorgung notleidender Menschen in Afghanistan. Es gehe darum, die Ernährung von etwa 7,3 Millionen hilfsbedürftigen Menschen in dem Land sicherstellen.
Dazu würden noch rund 257 Millionen Dollar benötigt, teilte das WFP am Samstag in der afghanischen Hauptstadt Kabul mit. "Dem WFP fehlt für das laufende Jahr etwa die Hälfte der benötigten Mittel", hiess es weiter.
Ohne Zusatzgelder drohe bereits im Juni eine Getreideknappheit, gefolgt von Engpässen bei Öl und Hülsenfrüchten im August, erklärte das WFP. Hilfsprogramme müssten in diesem Fall "reduziert oder eingestellt" werden.
Nach derzeitigem Stand sehe sich das WFP gezwungen, Mitte Juni die Versorgung von mehr als einer Million Kindern mit Schulessen einzuschränken, hiess es weiter. Zusätzliche Mittel müssten schnell zur Verfügung gestellt werden, weil es in Afghanistan "zwei bis drei Monate" dauere, bis zu verteilende Nahrungsmittel zur Verfügung stünden.
SDA-ATS