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Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass der Anteil der für Logistikleistungen anfallenden Kosten zwischen den betrachteten Branchen(-clustern) zwar schwankt, jedoch überwiegend zwischen 4 % und 8 % liegt. Einzelne Branchen wie die Chemische Industrie und Kunststoffverarbeitung weisen jedoch aufgrund besonderer Produkteigenschaften weitaus höhere Anteile auf. Eine weitere Erkenntnis besteht darin, dass in sämtlichen Branchen hohe Fremdvergabequoten von in der Regel mehr als 50 %, teilweise sogar bis zu 70 % anzutreffen sind. Dabei werden zu grossen Teilen Transportleistungen in Anspruch genommen, wobei sich die Anteile der Kosten für Lager- und Umschlagsleistungen sowie für Value-added Services zukünftig erhöhen werden.
Darüber hinaus kann konstatiert werden, dass die heutzutage anzutreffenden Verhältnisse in der Logistikbranche eine hohe Leistungsverflechtung aufweisen. Dies wiederum zeugt von einer hohen Arbeitsteiligkeit und demzufolge von einer weitreichenden Verteilung der wertschöpfenden Aktivitäten auf verschiedene Akteure. Dieser Sachverhalt führt zu der Erkenntnis, dass Verlader sich überwiegend an Logistikdienstleister wenden, welche ganzheitliche Servicelösungen anbieten. Diese Full-Service-Provider wiederum setzen weitere Dienstleister ein, um einzelne Logistikleistungen erbringen zu lassen. Das bietet zum einen Potenziale für auf einzelne Logistikbereiche (z. B. Transport) spezialisierte Anbieter, welche auf diese Art und Weise Skaleneffekte realisieren können. Zum anderen existiert eine direkte Nachfrage der verladenden Kunden nach Komplettlösungen, welche von Dienstleistern in Zusammenarbeit mit anderen angeboten werden. Hier ist ein Mehrwert vor allem in der Koordination und der Beherrschung der Komplexität zu vermuten.