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Böse Zungen behaupten, die Toggenburger seien schuld daran, dass das Original des St.Galler Erd- und Himmelsglobus aus dem 16. Jahrhundert heute in Zürich steht. Ein Aufstand des mehrheitlich protestantischen Toggenburgs gegen seinen Landesherrn, den Abt von St.Gallen, löste im Jahr 1712 den Toggenburger Krieg aus. Dieser mündete in den Zweiten Villmerger Krieg, den letzten Konfessionskrieg in der Alten Eidgenossenschaft. Die Innerschweizer Orte ergriffen Partei für Fürstabt Leodegar Bürgisser (1696-1717), einen gebürtigen Luzerner. Zürich und Bern nutzten die Gelegenheit, um nach dem verlorenen Ersten Villmerger Krieg von 1656 doch noch eine militärische Entscheidung gegen die katholischen Orte zu erzwingen, was ihnen auch gelang.
Zu Beginn dieses Krieges drangen Berner und Zürcher Truppen auf das Gebiet der Fürstabtei St.Gallen ein und nahmen das gesamte Territorium und auch das Kloster St.Gallen in Besitz. Der Erd- und Himmelsglobus aus der Zeit um 1570 war damals im alten, im Jahr 1758 abgebrochenen Renaissance-Bibliothekssaal im Westflügel des Klosters aufgestellt.
Zusammen mit der Hälfte der Handschriften und gedruckten Bücher der Klosterbibliothek wurde der Globus als Kriegsbeute nach Zürich abtransportiert (die andere Hälfte der Kriegsbeute kam nach Bern). Noch im Galluskloster wurde er auseinander genommen und sorgfältig verpackt, "in wullenen Tüchern wohl eingenäht und in einem Bettdecken-Pfulmen und Küssin samt den Ziechen wohl eingemacht und mit einem Hartztuch (Wachstuch) bedeckt".