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Papst Franziskus hat Loic Marc Rossier zum neuen Vizekommandanten der Päpstlichen Schweizergarde ernannt. Der 31-Jährige folgt als neuer Vizekommandant auf Oberstleutnant Philippe Morard, der zum Jahresende von der Garde verabschiedet worden war. Wie der Vatikan am Samstag weiter mitteilte, wurde Rossier gleichzeitig zum Oberstleutnant der Garde befördert. Rossier stammt aus dem Kanton Waadt und leistete von 2012 bis 2014 als Hellebardier Dienst bei der Garde. Seit 2019 ist er Vorsitzender der Vereinigung «Lemania», in der sich ehemalige Schweizergardisten aus der Romandie zusammengeschlossen haben. Nach dem Dienst bei der Garde im Vatikan war Rossier bei der Schweizer Armee im Dienst, zuletzt als Kompaniekommandant. Nach einer Tätigkeit bei einem privaten Sicherheitsdienst wechselte er zur Kantonspolizei Waadt, wo er zuletzt als Kriminalpolizeiinspektor tätig war.
Als Vizekommandant ist Rossier unmittelbarer Mitarbeiter des Kommandanten, Oberst Christoph Graf, und übernimmt bei dessen Abwesenheit das Kommando. Er fungiert als Stabschef, führt das Disziplinarwesen und begleitet den Papst als Personenschützer im Vatikan, in Italien und auf den Apostolischen Reisen. Der Deutschschweizer Graf ist 60 Jahre alt und gehört der Garde seit 1987 an. 2015 hatte ihn der Papst zum Kommandanten der Truppe ernannt.