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Kein Schadenersatz: Michael Jacksons Familie geht leer aus
- Donnerstag, 3. Oktober 2013, 8:44 Uhr
Michael Jacksons Tod ist nach einem Gerichtsentscheid nicht dem Konzertveranstalter AEG Live anzulasten.
Die Geschworenen bestätigten nach einem fünfmonatigen Prozess am Mittwoch in Los Angeles zwar, dass AEG den Arzt Conrad Murray für Jackson angeheuert habe. Dabei habe der grösste Konzertveranstalter der USA aber keine Aufsichtspflicht verletzt.
Jacksons wollten Milliardensumme
Michael Jackson war im Juni 2009 im Alter von 50 Jahren an einer Überdosis von Medikamenten gestorben. Wenig später hätte eine von AEG grossangelegte Konzerttournee beginnen sollen. Sein damaliger persönlicher Arzt Conrad Murray sitzt wegen fahrlässiger Tötung hinter Gittern. Er soll Jackson unter anderem Propofol als Schlafmittel gegeben haben – das Präparat ist eigentlich ein schweres Narkosemittel.
Jacksons Familie hatte dem Veranstalter vorgeworfen, mit Murray einen verantwortungslosen Arzt beauftragt zu haben und so mitschuldig am Tode des «King of Pop» zu sein. Die Ansprüche von Mutter Katherine und Jacksons Kindern hätten sich auf eine Milliardensumme addiert.