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Der Film spielt in einer nahen Zukunft. Nell und Eva leben mit ihrem Vater etwa 40 Kilometer von der nächsten Stadt entfernt in einem leicht baufälligen Haus in den Wäldern im Nordwesten Kanadas. Die Mutter ist vor nicht allzu langer Zeit gestorben. Alte Hobbyfilme zeigen ein glückliches Familienleben der vier. Während Eva eine Karriere als Tänzerin anstrebt und sich auf eine Aufnahmeprüfung vorbereitet, lernt Nell für den Aufnahmetest fürs College.
Aus dem Fernsehen erfahren sie von einem Stromausfall, von dem die gesamte Westküste betroffen ist und der bald auch das Haus der drei erreicht. Eine Kommunikation mit der Außenwelt ist nun nicht mehr möglich. Ferner ist auch die Wasserversorgung unterbrochen. Anfangs gehen die drei weiter ihrem Alltag nach und warten auf eine Veränderung der Situation. Nach zehn Tagen fahren sie gemeinsam in die Stadt und finden ratlose Menschen vor. Es gelingt ihnen, in einem fast leeren Geschäft Salz, Konserven und etwas Benzin zu kaufen. Stan, ein Verkäufer, bewacht den Laden mit einer Waffe. Er ist hilfsbereit, macht aber auf der anderen Seite einen beängstigenden Eindruck. Nach und nach deutet immer mehr darauf hin, dass es sich dem anhaltenden Stromausfall nicht nur um einen vorübergehenden Zustand handelt.
Als der Vater im Wald beim Holzfällen durch einen lebensgefährlichen Schnitt mit der Kettensäge stirbt, erschwert sich für die Schwestern nicht nur das Überleben, hinzu kommen Isolation und Trauer, die ihnen sehr zusetzen. Als sie im Haus einen Umschlag mit der Aufschrift Pumpkin finden, vermuten sie darin einen Brief des Vaters, der Nell Pumpkin nannte. Doch ihre Hoffnung wird enttäuscht: Das Kuvert enthält Kürbissamen (englisch pumpkin = Kürbis). Die Schwestern sammeln nun Beeren und legen auch einen Garten an, um autark zu überleben. Durch ein paar Hühner, die in einem Gehege gehalten werden und Eier liefern, haben sie zusätzlich eine weitere Nahrungsquelle. Nachdem Wildschweine in das Hühnergehege eindringen und die Hühner töten, müssen die beiden künftig auf Eier verzichten.
Eva leidet zunehmend unter dem Verzicht auf das bisherige Leben mit Musik, Tanz und Fröhlichkeit. Bei einer Wette gewinnt sie das Recht, über die Verwendung des noch vorhandenen Benzins zu entscheiden. Nell füllt heimlich einen Teil davon ab und versteckt den Kanister.
Weil Eli, Nells Freund, zu Fuß aus der Stadt kommt und die beiden überreden möchte, sich auf den Weg nach Boston zu machen, weil es dort Gerüchten zufolge Strom gebe, bricht Nell zunächst mit ihm in die Wälder auf. Durch die enge Bindung zu Eva wird ihr jedoch bewusst, dass sie diese nicht zurücklassen kann. Sie kehrt um.
Als Nell eines Tages im Wald Nahrung sammelt, vergewaltigt Stan, bei dem die Familie damals eingekauft hat, Eva. Sie wird schwanger und entscheidet sich, während Nell an eine Abtreibung denkt, das Kind zu behalten.