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Märchen aus der fernen Heimat – Togo
Das Ziel dieser besonderen Geschichtensammlung ist die Förderung des interkulturellen Dialogs mit Märchen aus der Herkunft von Menschen, die hier eine neue Heimat gefunden haben. Geschichten aus dem eigenen Land sind starke Identifikationsträger, weil sie viel traditionelles Vermächtnis bewahren. Sie können das Verständnis für die Vielfalt der Kulturen fördern und Gelegenheit bieten, Gemeinsamkeiten zu erkennen. Denn alle Menschen auf der Welt, so erzählen es die Märchen, sind auf der Suche nach dem Glück.
Togo
Togo, eine einstige deutsche Kolonie, war jahrzehntelang Mandatsgebiet der Vereinten Nationen (UNO) unter französischer Verwaltung. 1960 erlangte der westafrikanische Kleinstaat die Unabhängigkeit unter seinem ersten Präsidenten. Dieser wurde jedoch im Zuge eines Militärputsches ermordet. Es folgte eine instabile Regierung und ein weiterer Putsch, mit dem eine Militärdiktatur einherging. Politisch motivierte Unruhen, Massaker, Menschenrechtsverletzungen, Verfolgungen und Folter treiben die Menschen aus Togo immer wieder in die Flucht.
Märchen aus Togo
Die Märchentexte wurden in übersichtlicher Sprache neu formuliert, um den Einsatz im Integrationsunterricht zu erleichtern und eignen sich für verschiedene Altersstufen. In "Der Hund und das Chamäleon" geht es darum, wer der König der Tiere wird, während sich die Geschichte "Der hungrige Hund" mit dem Tod befasst. Vielleicht wüsstet ihr aber auch gerne, was der Moskito so surrt. das erfährt man in "Warum die Hand nach dem Moskito schlägt".
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