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geb. --.--.----
Flecainid und Sotalol beeinflussen sich gegenseitig
Kombination vermeiden
Risiko
Verstärkte kardiodepressive Wirkung und erhöhtes Risiko für ventrikuläre Arrhythmien
Mechanismus
Sowohl Flecainid als auch Sotalol haben eine negativ inotrope und überleitungshemmende Wirkung [Schlepper M, 1989].
Effekt
Durch die additive Verstärkung der negativ inotropen und überleitungshemmenden Wirkung beider Stoffe können vermehrt kardiodepressive Effekte auftreten. Durch eine Verlängerung der QT-Zeit ist das Risiko erhöht, ventrikuläre Tachykardien vom Typ Torsades de pointes zu entwickeln.
Empfehlung
Die gleichzeitige Gabe von Sotalol und Flecainid sollte vermieden werden. Ist die Kombination unumgänglich, so ist auf eine sorgfältige kardiologische Überwachung zu achten und die Dosierungen sollen bei Bedarf angepasst werden.
Literatur
Klassifikation
Die Grundlage für die Klassifikation ist die referenzierte Literatur und ein validiertes und nachvollziehbares Entscheidungsmodell. Die getroffenen Entscheidungen für die Einteilung des Schweregrads werden durch den Flowchart visualisiert.
Letzte Aktualisierung des Textes am 29.05.2018