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In fünfzig Jahren eine grüne Wiese anstelle
des durchgeschmolzenen Reaktors?
Dem Energieunternehmen Tepco gehören die drei durchgeschmolzenen Reaktoren. Wie es im Innersten der Ruinen wirklich aussieht, weiss Tepco nicht, weil die Strahlung dort tödlich hoch ist. Bei Block eins hätten sie festgestellt, dass der gesamte radioaktive Brennstoff geschmolzen und aus dem Reaktor gelaufen sei, hat der Tepco-Pressesprecher Yuichi Okamura in Tokio gesagt. Über die Verhältnisse in Block zwei und drei wüssten sie kaum etwas. In vierzig Jahren, so Okamura, hätten sie alles aufgeräumt, dann könnten sich die Menschen dort wieder normal bewegen.zurück
Japanerinnen gelten als zurückhaltende Wesen. Doch Ruiko Muto, eine langjährige Anti-AKW-Aktivistin, wurde nach der Havarie von Fukushima Daiici von bebendem Zorn erfasst. Sie beschloss, die Firma TEPCO, Betreiberin des Atomkraftwerks, zu verklagen.
Ihr Übername geht auf eine flammende Rede zurück, die sie im September 2011 in Tokio gehalten hatte: Sie sprach davon, dass die sonst sehr fügsamen Leute aus Tohoku irrsinnig wütend seien: So wütend, dass sie sich in die legendären Ungeheuer dieses Gebietes verwandelt hätten.
Fotos, Multimedia, Redaktion: Fabian Biasio
Texte und Recherche: Susan Boos
Übersetzungen: Chihaya Koyama Lüthi,
Masato Yamamoto, Ai Furuya
Musik: Peter Grob (Violine)
Masako Sawai
Kenta Sato
Syunji Miura
Ruiko Muto
Kenichi Hasegawa
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