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Basel (awp) - Das Biotechunternehmen Kinarus hat im ersten Halbjahr 2022 einen Verlust gemacht. Bis zum ersten Quartal 2023 sieht sich die Gesellschaft vollständig finanziert.
Der Nettoverlust für die ersten sechs Monate des Jahres betrug 822'000 Franken nach einem Plus von 33'000 in der Vorjahresperiode, wie Kinarus am Mittwoch mitteilte.
Die Cash-Position belief sich Ende Juni auf 4,58 Millionen Franken nach 124'000 Franken Ende 2021. Damit habe man genügend Kapitalressourcen, um bis zum ersten Quartal 2023 ohne Berücksichtigung von Finanzierungserlösen oder Zuschusszahlungen das Geschäft fortzuführen.
Für Forschung und Entwicklung gab Kinarus im ersten Semester derweil 236'000 Franken aus. Allgemeine Verwaltungskosten summierten sich auf 416'000 Franken - mit hohen Einmalkosten etwa für Berater oder Versicherungen.
Bereits bekannt war, dass Kinarus eine weitere Studie gestartet hat, um die Wirksamkeit des Mittels KIN001 gegen Covid zu belegen. Für die Phase-II-Studie mit dem Namen Kinfast wurde der erste Patient ambulant behandelt. Erste Ergebnisse werden im ersten Halbjahr 2023 erwartet. Für die Studie mit hospitalisierten Patienten sollen bereits im dritten Quartal 2022 Zwischenergebnisse präsentiert werden, hiess es am Mittwoch.
Ebenso bereits bekannt war, dass sich Kinarus weitere finanzielle Mittel gesichert hat. In Form einer Wandelanleihe investiert die Investmentgesellschaft Yorkville innerhalb von 36 Monaten bis zu 20 Millionen Franken, war vor gut einer Woche bekanntgegeben worden.
ys/rw