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Azienda Fuso
Er hat seine Muttersprache vergessen, STEFANO FUSO. Der gebürtige Basler, der in Zürich ein Dentallabor betrieb, brachte das Land mit. Vielleicht, weil es ihm im Blut lag. Vielleicht ist es eine familiäre Erinnerung, die ihn 1993 dazu veranlasst hat, das kleine Haus in Pè di Mott zu kaufen, zwischen den Trockenmauern am Fuße der Hügel von Gerra Piano, am Weg der Winzer, der durch die Magadino-Ebene führt, die bis Mitte des 20. Jahrhunderts noch sumpfig war. Vielleicht ist es dem Mikroklima zu verdanken, dass zwischen den Weinstöcken vier Zitronensorten, Feigen und dreißig Olivenbäume überwintern - vielleicht aber auch seinem Onkel, einem Obstbauern an der Amalfiküste, der sich an den Mondkalender hält. Vielleicht verdankt Fuso seine Ausbildung aber auch der glücklichen Nachbarschaft von Werner Stucky, der der Lehrer aller ist, und dem Erwerb der besten Grundstücke in der Gegend. Das Beste daraus in einem einzigen Wein zu machen, nach dem Vorbild des Bordeaux, LE CIME - und ihn in die Flasche zu bringen: dreitausend im Jahr 2004, alle innerhalb von drei Monaten ausverkauft, dann sechstausend im Jahr 2005 und fünfzehntausend in Zukunft. Kennst du das Land, wo die Zitronen blüh'n? Vielleicht liegt dieses Land im Inneren des Menschen.