Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03151.jsonl.gz/1840

Bei Lavin ereignete sich gestern Freitagabend ein Selbstunfall, bei dem zwei Personen verletzt wurden. Durch die Kollision des Fahrzeugs mit einer Felswand wurde der Motor auf die Strasse geschleudert.
Laut Kantonspolizei Graubünden fuhr gerstern Abend um 20:45 Uhr ein 22-jähriger Automobilist von Lavin herkommend dem Inn entlang über die Engadinerstrasse H27 in Richtung Giarsun. Auf Höhe der Örtlichkeit Gonda verlor der Lenker in einer langgezogenen, übersichtlichen Rechtskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug, das darauffolgend ins Schleudern geriet.
Der Personenwagen prallte linksseitig heftig gegen eine Felswand, was zur Folge hatte, dass der Motor aus den Halterungen im Motorraum gerissen und auf die Strasse geschleudert wurde. Der Motor kollidierte heftig mit der rechtsseitigen Leitplanke, bevor er auf der Fahrbahn zum Stillstand kam. Das Fahrzeug schleuderte nach dem starken Aufprall gegen die Felswand um die eigene Achse. Rund zwanzig Meter hinter dem ausgerissenen Motor kam das Auto zum Stillstand.
Beim Unfall verletzten sich der Personenwagenlenker und dessen Begleiter, beide wurden via Ambulanz ins Spital Unterengadin Scuol transportiert. Das Bündner Bezirkstiefbauamt rückte an die Unfallstelle aus, um ausgelaufenes Öl und die Strasse zu reinigen.