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Zur Erfüllung bestimmter Dinge, die die Schrift für die Drangsalszeit voraussagt, sind gewisse technische Fortschritte notwendig. Wir könnten sie technologische Zeichen nennen. Viele Prophetiegelehrte glauben, die Technologie dazu sei mittlerweile vorhanden.
Matthäus 24,14 sagt zum Beispiel, vor dem zweiten Kommen Christi muss das Evangelium der ganzen Welt gepredigt werden. Mit der heutigen Technologie – Satelliten, dem Internet, globalen Medien, Übersetzungs- und Veröffentlichungstechnologien, schnellen Transportmöglichkeiten und dergleichen – ist die Möglichkeit näher gerückt als je zuvor.
Ein anderes Beispiel hat mit dem Mal des Tieres zu tun. Welche Form das Zeichen des Tieres haben wird, ist uns nicht genau bekannt, aber wir wissen, dass der falsche Prophet es nutzen wird, um zu kontrollieren, wer kaufen und verkaufen kann, abhängig davon, ob sich jemand der Anbetung des Antichristen unterwirft oder nicht (Offb 13,16-17). Mit Hilfe von Satelliten, dem Internet, Supercomputern, biometrischen Erkennungsverfahren (Handscannern, Netzhautscannern, Gesichtserkennungsprogrammen), Radiofrequenzidentifikation (RFID) und der Chipkarten-Technologie ist es heute leichter für jedes Verkaufsunternehmen und jeden Käufer, über eine separate Kontonummer zu verfügen, die dem falschen Propheten eine derartige Kontrolle ermöglicht. Diese Technologie existiert heute schon!
Ausserdem sprechen die prophetischen Schriften möglicherweise von atomaren Explosionen in der Endzeit. So lesen wir in Offenbarung 8,7 zum Beispiel, dass «der dritte Teil der Bäume verbrannte, und alles grüne Gras verbrannte». Des Weiteren erfahren wir in Offenbarung 16,2, dass überall auf der Welt Menschen von bösen und schmerzhaften Geschwüren heimgesucht werden. Könnte das eine Folge der Verstrahlung nach einer Nuklearwaffendetonation sein?
Einige glauben, dass Jesus auf Nuklearwaffen angespielt haben könnte, als Er davon sprach, dass «die Menschen in Ohnmacht sinken werden vor Furcht und Erwartung dessen, was über den Erdkreis kommen soll; denn die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden» (Lk 21,26). Ob das nun stimmt oder nicht, auf jeden Fall gibt es heute die Technologie, die ein Drittel der Erde verbrennen und für eine riesige Menge von Todesopfern sorgen könnte.
Sind die heutigen Schritte in Richtung Globalisierung ebenfalls ein Hinweis auf die Endzeit?
Meiner Ansicht nach Ja. In vielen Bereichen finden wir globale Strategien: Wirtschaft, Bankwesen, Handel und Geschäftswelt, Management, Produktion, Umweltschutz, Geburtenkontrolle, Bildung, Religion, Landwirtschaft, Informationstechnologien, Unterhaltungsbranche, Verlagswesen, Wissenschaft, Medizin und Regierung. Das Buch der Offenbarung sagt uns, dass der Antichrist letzten Endes einen gegen Gott gerichteten, weltweiten Staatenbund anführen wird (s. Offb 13,3-18) – einen politischen, wirtschaftlichen und religiösen Zusammenschluss.
Betrachtet man die vielfältigen Probleme, vor denen die Menschheit heute steht – einschliesslich dem Nahostkonflikt, Terrorismus, Überbevölkerung, Hungersnöte, Umweltverschmutzung, nationale und internationale Kriminalität, Kriegsführung per Internet und wirtschaftliche Instabilität –, so kommen mehr und mehr Menschen zu der Überzeugung, dass derartige Probleme nur auf globaler Ebene gelöst werden können. Möglicherweise denken sie, dass die einzige Hoffnung auf Überleben eine starke und effektive Weltregierung ist.
Während die Gefahren in der Welt weiter zunehmen, verlangen die Menschen weltweit nach einem Führer, der alles kontrollieren und in Ordnung bringen kann. Die Weltwirtschaft taumelt, die Menschen leiden und man spürt, dass dringend ein starker Führer benötigt wird, der endlich einen klaren globalen Kurs einschlägt und dauerhaft für Stabilität sorgt. Ein solcher Führer wird kommen, und vielleicht lebt er heute schon auf der Welt. Die Schrift nennt ihn den Antichrist.
Es ist von grosser Bedeutung, dass die Technologie, die eine Weltregierung ermöglicht, heute schon vorhanden ist. Die Technologie hat die Weichen gestellt für die Globalisierung in unserer Zeit.