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Burgruinen im Baselbiet
Ruine Pfeffingen
Von der alten Festung, die vom 13 Jh. an in drei Etappen ausgebaut worden war, blieben der mächtige Wohnturm und eine starke Schildmauer neben ausgedehnten Mauerresten erhalten.
Die Burg ist fertig saniert und am 13.08.2017 wurde die erneuerte Anlage mit einem Volksfest wiedereröffnet.
Geschichticher Ueberblick
11 Jh. Auf dem Ausläufer der Blauenkette, die sich hier steil zum Birstal hinuntersenkt, stehen auch die Ruinen des Schlosses, das den Namen des benachbarten Dorfes trägt. Die Burg war einst die Stammfeste einer edelfreien Sippe, die sich ebenfalls nach dem Dorfe nannte. Sie war im Birstal reich begütert und vermehrte ihren Besitz durch ausgedehnte Rodungen. Zu dessen besserer Verwaltung errichtete sie im 11. Jh. Die Burg Pfeffingen und später auch die Burg Dorneck.
12 Jh. Gegen Ende des 12 Jh. Gelangte der gesamte Besitz beim Aussterben dieser Familie in die Hände der Grafen vom Saugern.
Nach dem Aussterben der Saugern geht der Besitz an das mächtige Geschlecht der Thiersteiner.
1335-1406 Wurde Pfeffingen dreimal belagert.
1356 Nach dem grossen Erdbeben von 1356 war nicht nur ausgebessert, sondern auch neu errichtet worden.
1445 Eroberung durch die Basler, der leicht errungene Erfolg lies aber die Eroberer bald ihre Wachsamkeit vergessen.
Eroberung durch den österreichischen Landvogt im Sundgau, Peter von Mörsberg.
1449 Ein Versuch der Stadt, die Burg erneut in ihre Gewalt zu bringen, misslang. In der (Breisacher Richtung) fand man sich dann 1449 in einer Übereinkunft, die beiden Seiten ein leidliches Auskommen erlaubte.
1522 Dem Bischof von Basel fielen 1522 Schloss und Herrschaft Pfeffingen zu. Von nun an residierten die bischöflichen Vögte auf der Burg und erreichen im letzten Drittel des 16.Jh. deren vollständigen Ausbau.
1618-38 Im 30 Jährigen Kriege war die Festung vom Herzog Bernhard von Weimar eingenommen worden. Dann wider an den Bischof von Basel.
1761 Von 1761 an wurde das Gemäuer der Burg auf Abbruch versteigert.
1931 Restauriert
1941 Bis 1941 in Privatbesitz, worauf sie der Kanton Basel-Land erwarb.
28.10.10 6,9 Millionen Franken wird der Kanton Baselland aufwenden, um die alte Burg vor dem kompletten Verfall zu bewahren.
2011 Die Sanierung hat begonnen
2017 Nach fünfjahriger Bauzeit und Kosten von 6.9 Millionen Franken endet die Sanierung der Ruine
gemäss Angaben der www.burgenseite.ch
Burgruine Bischofstein
Die Bischofstein ist die Ruine einer mittelalterlichen Kammburg im Ergolztal im Schweizer Kanton Basel-Landschaft. Ein Besuch der Ruine Bischofstein kann gut mit einem Ausflug auf die nahe gelegene Sissacherfluh verbunden werden. In der Ruine sind Turm, Ringmauer, Palas und Torbauten noch recht gut zu erkennen.
Geschichte
Die unmittelbar benachbarte Burg Itkon wurde von der gleichnamigen Familie errichtet. Nach deren Aussterben übernahmen die Herren von Eptingen ihren Besitz. Zusätzlich errichteten sie um 1250 herum die Burg Bischofstein. Diese übergaben sie später - wie damals üblich - dem Bischof von Basel und erhielten sie als Lehen zurück. Die Familie nannte sich nun von Bischofstein. Beim Erdbeben von 1356 wurde die Burg zerstört. Ursprünglich nahm man an, dass sie wieder aufgebaut wurde. Jedoch ist diese Annahme zweifelhaft da sie auf Fehldatierungen von Glasfunden zurückführt. Vermutlich wurde die Burg also dem Zerfall überlassen. 1560 ging die Ruine nach mehreren Besitzerwechseln an die Stadt Basel über. Erste von historischem Interesse angetriebene Ausgrabungen fanden von 1914 bis 16 statt, sie wurden 1926 weiter geführt. 1937 und 38 wurde die Burgruine schliesslich vollständig freigelegt und saniert.
Lage und Umgebung
Die Ruine Bischofstein liegt auf Sissacher Boden im Gebiet der Gemeindegrenze zu Böckten, auf dem Chienberg. Sie ist auf Wander- und Fusswegen (unter anderem von der Sissacherfluh aus) gut zu erreichen.