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Forschende des Paul Scherrer Instituts PSI und der ETH Zürich haben in einer neuen Studie untersucht, inwieweit die direkte Abscheidung von Kohlendioxid (CO2) aus der Umgebungsluft dazu beitragen kann, Treibhausgase wirksam aus der Atmosphäre zu entfernen.
Die Ergebnisse sind beeindruckend:
Nach einigen Schätzungen könnten bis zu 97% der Treibhausgasemissionen aufgefangen werden. Die Wissenschaftler untersuchten insgesamt fünf verschiedene Konfigurationen zur Abscheidung von CO2 aus der Luft an acht verschiedenen Standorten auf der ganzen Welt: Chile, Griechenland, Jordanien, Mexiko, Spanien, Island, Norwegen und die Schweiz. Diese Massnahmen verzichten nicht auf die Notwendigkeit, die Emissionen zu verringern, sondern sind vielmehr eine Alternative, die zur Verringerung der Emissionen eingesetzt werden kann. “Der Einsatz dieser Technologie ist nur dann sinnvoll, wenn diese Emissionen deutlich geringer sind als die CO2-Mengen, die sie zu speichern hilft”, sagte Tom Terlouw, der am PSI-Labor für Energiesystemanalyse forscht und Erstautor der Studie ist.
Im Juni wurde über eine neue Anlage berichtet, die in Schottland eröffnet werden soll und jährlich bis zu einer Million Tonnen Kohlenstoff aus der Luft entfernen wird.
Das entspricht der Menge von 40 Millionen Bäumen pro Jahr.
Ob die Kohlenstoffabscheidung und -speicherung wirklich geeignet ist, den Klimawandel abzuschwächen? Die Autoren des neuen Berichts sind der Ansicht, dass dies der Fall ist, allerdings nur als ergänzende Option. “Die Technologien zur CO2-Abscheidung sind lediglich eine Ergänzung zu einer allgemeinen Dekarbonisierungsstrategie – d. h. zur Verringerung der CO2-Emissionen – und können diese nicht ersetzen”, betonte Christian Bauer, Wissenschaftler am Laboratory for Energy Systems Analysis und Mitautor der Studie.
Bauer fügte hinzu, dass sie dazu beitragen könnten, die im Pariser Abkommen zum Klimawandel festgelegten Ziele zu erreichen, insbesondere in Situationen, in denen Emissionen nicht vermieden werden können, wie etwa in der Landwirtschaft.
Schlussfolgerungen:
1. Die Politiker/innen müssten jetzt ohne jede weitere Anhörung der jeweils eher am Gegenteil interessierten Unter Lobby versteht man ein organisierter Zusammenschluss v... unbedingt alle technischen Möglichkeiten sofort ausschöpfen, dies um vor allem die Atemluft sehr schnell zu verbessern.
2. Bei allen Diesel, Benzinantrieben bei PKW, LKW, Zügen, Schiffen, Flugzeugen können diese technisch bereits heute durch zu 100 % CO2 abgasfreie Wasserstoff/Brennstoffzellen-Antriebe ersetzt werden. Es gehört nur der gute Wille der Politik dazu, nämlich dies so schnell wie möglich jetzt umzusetzen. Finanzielle Anreize für die Bürger zu deren Kauf gilt es zu schaffen, nicht die Bürger zu einfach mit immer höheren Umweltabgaben noch mehr zu belasten.
3. Europa sollte jetzt möglichst schnell eigenen grünen Wasserstoff produzieren, nach und nach auch z.B. in Nordafrika und Australien mit der Technologie behilflich sein, sprich eine sinnvolle “Entwicklungshilfe”. Deutschland hat bereits einen Wasserstoff-Liefervertrag mit Australien abgeschlossen.
4. In Serie ist 2021 bereits der Japaner Toyota Mirai II abgasfrei auf den Strassen, ebenfalls erhältlich in der Schweiz.
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