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Praxilene enthält den Wirkstoff Naftidrofuryl. Praxilene fördert die Durchblutung und den Stoffwechsel in den schlecht durchbluteten Geweben. Zudem verbessert es die Sauerstoffversorgung und die Energieverwertung im Gewebe.
Es kann bei Durchblutungsstörungen in den Beinen (Claudicatio intermittens) und beim Raynaud'schen Syndrom angewendet werden.
Praxilene darf nur auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin angewendet werden.
Praxilene darf nicht eingenommen werden bei
Ihr Arzt oder Ihre Ärztin entscheidet, ob Sie dieses Arzneimittel im Falle einer Nieren- oder Leberinsuffizienz einnehmen dürfen. Dies gilt ebenfalls, wenn Ihnen Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen oder Betablocker verschrieben worden sind.
Es wird empfohlen, während der Dauer der Behandlung reichlich Wasser zu trinken.
Um eine Entzündung der Speiseröhre zu vermeiden, ist es wichtig, dass die Filmtabletten immer mit einem grossen Glas Wasser eingenommen werden.
Es wurde über Fälle von Leberschädigung unter Praxilene berichtet. Bei Anzeichen, die auf eine Leberschädigung hinweisen (z.B. Gelbfärbung von Haut und Augen, Juckreiz, Appetitverlust mit Übelkeit und Erbrechen), müssen Sie die Einnahme von Praxilene unterbrechen und unverzüglich Ihren Arzt oder Ihre Ärztin konsultieren.
Da Praxilene Laktose enthält, ist Vorsicht geboten, falls Sie auf Laktose überempfindlich sind.
Die Wirkung von Praxilene kann durch gleichzeitige Einnahme anderer Arzneimittel beeinträchtigt werden. Dazu gehören Arzneimittel gegen Herzrhythmusstörungen, Betablocker, gewisse Substanzen gegen Pilzinfektionen sowie Antibiotika.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden; Allergien haben oder andere Medikamente (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.
Zur Anwendung von Praxilene während der Schwangerschaft fehlen systematische wissenschaftliche Untersuchungen. Praxilene darf während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden, es sei denn, es ist klar notwendig.
Während der Stillzeit darf Praxilene nicht eingenommen werden.
Wenn vom Arzt oder von der Ärztin nicht anders verordnet: 1 Filmtablette 2-3 mal täglich während mindestens 3 Monaten. Die Filmtabletten werden unzerkaut, mit einem grossen Glas Wasser, zu den Mahlzeiten eingenommen.
Bei schweren Nierenfunktionsstörungen sollte die Dosis reduziert werden.
Praxilene ist nicht für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen bestimmt.
Wenn Sie eine Überdosis an Praxilene eingenommen haben, können Verwirrtheitszustände oder Krämpfe auftreten, kontaktieren Sie in jedem Fall sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.
Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Medikament wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Praxilene auftreten:
Gelegentlich kommt es zu Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Magenbeschwerden und Hautausschlägen, selten zu Leberschädigung. In Einzelfällen wurden Nierensteine (Calciumoxalat), Schwindel, Kopfschmerzen, Nervosität und Schlafstörungen beobachtet.
Bei einigen Patienten (Häufigkeit unbekannt), die Praxilene ohne Flüssigkeit vor dem Schlafen eingenommen haben, sind die Filmtabletten im Hals stecken geblieben und haben eine lokale Entzündung verursacht.
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.
Ausser Reichweite von Kindern und nicht über 30 °C aufbewahren. Darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
1 Filmtablette Praxilene enthält 200 mg Naftidrofuryl-Hydrogenoxalat, Laktose und andere Hilfsstoffe.
43742 (Swissmedic).
In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.
Es sind Packungen zu 20 und 60 Filmtabletten erhältlich.
Merck (Schweiz) AG, Zug.
Diese Packungsbeilage wurde im Juli 2014 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.