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Vientiane, die Hauptstadt von Laos, hat ca. 350'000 Einwohner und wirkt eher wie ein Provinzort. Die Stadt, welche am nördlichen Ufer des Mekong, welcher die Grenze zu Thailand bildet, liegt, beheimatet viele Regierungsgebäude und NGO's. Ansonsten gibt es nicht viel zu sehen. Was sich zu sehen lohnt, ist z.B. der Buddha Park - aber auch nur, wenn man genügend Zeit mitbringt. Der Park liegt etwas ausserhalb und es dauert bis man dort ist. Wer sich entschliesst den Park zu besuchen, kann auf dem Weg noch die Friedensbrücke besuchen. Die Brücke dient als Symbol der Freundschaft von Laos und Thailand, welche die beiden Länder auch über den Mekong hinweg verbindet. Ich entschied mich die Brücke zu besuchen. Dafür musste ich, wie mir der Tuktuk-Fahrer erklärte, unter der Brücke zu einem Polizisten gehen, der mir einen Zettel, nach Bezahlung von 3000Kip (30 Rappen), in die Hand drückte. Nun durfte ich über die Wiese einen Hang zur Brücke hochlaufen. Bis zur Mitte der Brücke darf man gehen, denn da ist die Grenze zu Thailand.
Am Morgen jedoch, bevor ich mich zum Buddha Park aufmachen konnte, musste ich zuerst meine Wäsche waschen lassen. Mir blieb nur noch mein Hemd und eine kurze Hose, welche ich eigentlich auch lieber gewaschen hätte. Zum Glück gab es einen Expressservice und ich konnte die Kleidung am Nachmittag abholen.
Aber zurück zu meiner kleinen Sightseeingtour in Vientiane. Mit dem Besuch der Brücke und des Buddha Parks (es hat viele Buddha Statuen in einem Park) hatte ich schon fast die Hälfte der wichtigsten Sehenswürdigkeiten gesehen.
Da wäre noch der Pha That Luang (der wichtigste Tempel in Laos) und das Patuxal, des laotische Äquivalent zum Arc de Triomphe in Paris. Das Bauwerk wurde als Symbol für die Befreiungskriege gebaut, wurde aber nie ganz fertig gestellt. Eher interessant als schön..