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Ein Mann (65) aus Genf nahm eine Schmerztablette gegen Kopfschmerzen. Kurz darauf fängt sein Hals an zu brennen. Dann der Schock: Statt einer Schmerztablette hat er ein Bleichmittel eingeworfen. Konkret: Natriumhydroxid. Eine ätzende Chemikalie, die auch als Rohrreiniger verwendet wird. Sofort fährt er ins Spital. Dort kann er erst mal aufatmen: Die Ärzte entdecken nur eine leichte Rötung im Hals, schicken ihn wieder nach Hause. Doch wenige Stunden darauf verschlimmert sich sein Zustand. Das Natriumhydroxid beginnt zu wirken und greift seine Kehle an – er erleidet Verätzungen. Also wieder zurück ins Spital. Dort folgen zwei Wochen auf der Intensivstation mit künstlicher Beatmung. Dann erst ist er über dem Berg und kann das Spital wenig später wieder verlassen.