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Athleten*innen weisen dann eine hohe Handlungssicherheit und Selbstvertrauen auf, wenn ihre eigenen Bewegungsvorstellungen in der Bewegung umgesetzt werden und über die Bewegungswahrnehmung richtig widergespiegelt wurden, so dass eine hohe Übereinstimmung vorliegt.
Mentales Training zur Verbesserung der Bewegungsvorstellung und diese sprachlich erfassen und beschreiben zu können, ist ein wichtiges Modul im psychologischen Training. So können die Koordination von Bewegungen, deren Geschwindigkeit, Krafteinsatz usw. sehr wirkungsvoll stabilisiert und optimiert werden. Dazu führt die mentale Umsetzung der Bewegung zur Bahnung motorischer Koordinationsmuster im Nervensystem und Ausrichtung der Aufmerksamkeit auf leistungsförderliche Sachverhalte.
Die sprachliche Beschreibung, durchaus sehr bildhaft, löst bei Athleten*innen anschauliche, gedanklich nachvollziehbare Bewegungsvorstellungen aus und aktiviert unterschwellige Nervenimpulse, die allerdings nicht zu sichtbaren Bewegungen führen. Diese Erscheinung ist als ideomotorischer Prozess oder Carpenter-Effekt bekannt.
Die Fähigkeit Bewegungsabläufe sprachlich darlegen zu können ist nicht allein für Athleten*innen von Bedeutung.
Auch Trainer*innen können davon profitieren. Sie ermöglicht eine bessere Einschätzung der Kenntnisse von Athleten*innen. Die richtige Kombination von aktiven und mentalen Training erhöht nicht nur das Sicherheitsgefühl des Athleten, sondern senkt auch den Zeitbedarf für das Erlernen einer Bewegung.
Die Bewegungsregulation kann durch verschiedene psychologische Trainingsmassnahmen verbessert werden. Dabei geht es meist um die mentale Vorwegnahme bzw. Vorstellung der optimalen Bewegung und ihrer Realisierung. Koordination, Rhythmus, Genauigkeit, Dosierung von Bewegungsabfolgen sind wichtige Trainingsaspekte.
Die bekannteste ist das mentale Training oder Vorstellungstraining. Die einfachste From ist das subvokale Training. Darauf aufbauend sind das verdeckte Beobachtungstraining und als höchste Stufe das ideomotorische Training.
Eine weitere Möglichkeit stellt auch der angeleitete Bewegungserfahrungsaustausch zwischen Athleten:innen oder die Optimierung der Bewegungsregulation und deren ‹Hardware› durch Eine weitere Möglichkeit stellt auch der angeleitete Bewegungserfahrungsaustausch zwischen Athleten:innen oder die Optimierung der Bewegungsregulation und deren ‹Hardware› durch Functional Range Conditioning® dar.