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Primarschule Erlenmatt, Basel
Städtebaulich schliesst das neue Schulhaus den Blockrand entlang der Erlenmattstrasse klar ab. Durch die tiefe Ausformulierung der Hauptvolumetrie entsteht ein Kopfbau, welcher prägnant und als starker Habitus die neu entstehende Ecksituation definiert. Durch den ostseitig anstossenden Sockelbau entsteht im Erdgeschoss eine eingezogene Ecke, welche zugleich eine Vorplatzsituation definiert und klar auf den Standort der Erschliessung verweist. Der Sockelbau schliesst genau auf der Grenze zum südlich liegenden Grundstück ab und definiert mit einer der Grenze entlang weiterlaufenden Mauer klar die Aussenräume der angrenzenden Grundstücke. Die sich wiederholende eingezogene Ecke der Hauptvolumetrie auf der Ebene des Pausenplatzes verweist auch hier, wie zugleich im Sockelgeschoss, auf den Standort der Erschliessung. Diese eingezogene Ecke entschärft zudem die Präsenz der Südfassade und lässt diese schmaler erscheinen, als die Hauptvolumetrie eigentlich ist, und versucht so, die Situation des zu harten Andockens an die südliche Bebauungsstruktur zu vermeiden. Durch die Höhe von 21 Metern zeigt das Gebäude klare Präsenz, um den Anfang einer Blockrandstruktur zu bilden. Die Höhenstaffelung auf der Ostseite gibt dem Gebäude vom Pausenplatz aus gesehen eine andere Massstäblichkeit und schafft zugleich im obersten Geschoss einen weiteren schulinternen Aussenraum.
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