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Privatklägerschaft
Als Privatklägerschaft gilt die geschädigte Person, die ausdrücklich erklärt, sich am Strafverfahren als Straf- oder Zivilklägerin oder -kläger zu beteiligen (Art. 118 StPO). Dabei handelt es sich um eine Erklärung, welche bis zum Abschluss des Vorverfahrens abgegeben werden kann.
Jede geschädigte Person, die nicht schon einen Strafantrag gestellt hat, kann eine Erklärung darüber abgeben, ob sie die Verfolgung und die Bestrafung der Täterschaft verlangt und/oder ob sie privatrechtliche Ansprüche geltend macht. Tut sie dies, gilt sie als Privatklägerschaft.