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„Geschäftigkeit führt zu Überbelastung, Überbelastung führt zu Unruhe, Unruhe führt zu Sorgen, und mit Sorgen ist man rettungslos verloren“. Was den Zustand vieler Menschen heutzutage zu beschreiben scheint, wurde bereits vor 2300 Jahren von einem chinesischen Weisen namens Dschuang Dsi formuliert.
Dschuang Dsi fasste in einem Satz zusammen, wie es einem Menschen ergehen kann, der vor lauter Stress zusammenbricht. Ein Mensch (wie du und ich), der im Alltag nicht mehr genügend Freiräume zur Entspannung findet und nicht mehr zur Ruhe kommen kann. Er hält seine Funktionsfähigkeit gerade noch aufrecht, indem die Nebenniere die Stresshormone Cortisol und Adrenalin auf Hochtouren produziert. Während hohe Blutspiegel von Cortisol oft kaum bemerkt werden, verhält es sich mit ständig erhöhten Adrenalin-Spiegeln anders: Man fühlt sich angespannt und in einer ständigen Alarmbereitschaft. Die vielfältigen Folgen können Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, Nervosität, Depressionen, Reizdarmsyndrom, Bluthochdruck oder Übergewicht sein.
Doch Dauerstress lässt sich auch wirksam reduzieren, indem zum Beispiel das Hormonsystem sanft umgestimmt wird, Lebensmittel mit einem niedrigen glykämischen Index bevorzugt werden, und nicht zuletzt durch einen bewussteren Umgang mit den Belastungen im Alltag. Die regelmässige und ehrlich beantwortete Frage: „Was kann ich schaffen, ab wann wird es mir zuviel?“ und die konsequente Umsetzung der Antworten sind ein guter Weg, für sich selbst zu sorgen und zurück in ein Leben zu finden, das sich entspannt anfühlt.