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Was trifft zum Wissenserwerb der aktiven Informationsverarbeitung nach Renkl (2009) zu?
Die lernrelevante Informationsverarbeitung wird im Arbeitsgedächtnis (auch Arbeitsspeicher genannt) vollzogen. Dieser Speicher enthält das, was uns gerade bewusst ist.
Generieren: neue Infos schaffen indem sich Lernende Beispiele für einen abstrakten Lerninhalt überlegen
Interpretieren heißt, dass den einströmenden Informationen Bedeutung mithilfe des Langzeitgedächtnisses gegeben wird.
Organisieren heißt, dass aus vielen einströmenden Reizen die wichtigsten für die Verarbeitung im AG auswählen
durch Stärken kann langfristig das Arbeitsgedächtnis entlastet werden
Lernen mit Texten – was ist korrekt?
Mit Textoberfläche wird die optische Gestaltung des Textes bezeichnet.
Die lokale Kohärenzbildung findet auf der Ebene der Textbasis statt.
Globale Kohärenzbildung ist Voraussetzung für lokale Kohärenzbildung.
Die globale Kohärenzbildung geschieht typischerweise durch die Konstruktion von Einzelpropositionen.
Der Aufbau eines Situationsmodells ist nötig, um Implikationen der Informationen zu erkennen.
Welche Aussagen zum Wissenserwerb sind zutreffend?
Personen, die in die epistemologische Kategorie "Multiplicity" fallen, vertreten die Ansicht, dass es richtiges, falsches und noch unbekanntes Wissen gibt.
Chunking ist für Experten aufgrund ihres hohen Vorwissens überflüssig.
Zur Vorhersage von Wissenserwerb nimmt die Bedeutung des Vorwissens im Laufe der Schulzeit relativ zur Bedeutung der Intelligenz ab.
Bei der ACT*-Theorie geht es um den Aufbau prozeduralen Wissens.
Der Aufbauprozess umfasst vier Stufen: 1. deklarative Stufe, 2. Kompilierung, 3. Automatisierung, 4. Tuning
Mit welchen der folgenden Aussagen werden die verschiedenen Wissensformen der Klassifikation von De Jong und Ferguson-Hessler (1996) zutreffend beschrieben?
Konzeptuelles Wissen: Frau Weber weiß genau, wie ihr Schweißgerät funktioniert.
Strategisches Wissen: Frau Mayer hat alle wichtigen Kennzahlen aus dem aktuellen Jahresbericht ihres Unternehmens im Kopf.
Situationales Wissen: Frau Schmidt. weiß genau, welche Arten von Druckaufträgen häufig zu Papierstau führen, und erkennt die Anzeichen für eine drohende Störung frühzeitig.
Prozedurales Wissen: Frau Bauer kriegt bei Problemen die Druckpresse schnell wieder ans Laufen
Deklaratives Wissen: Rechtsanwältin Frau Lindner weiß genau, wie sie ihre Schlussplädoyers aufbaut, um die Richter von der Unschuld ihrer Klienten zu überzeugen
Welche Aussagen zu Ackermans Theorie sind zutreffend?
Der Einfluss der Intelligenz auf den Kompetenzwettbewerb wird mit steigendem Leistungsniveau immer größer
Es gibt drei Phasen des Kompetenzerwerbs
In der autonomen Phase ist die Belastung des Arbeitsgedächtnisses am größten
Anlagebedingte Faktoren sind in der kognitiven Phase am einflussreichsten
Es gibt drei Intelligenzarten: analytische, kreative und praktische
Welche Aussagen zum Thema Üben sind korrekt?
Studien zeigen, dass die Effekte von Übung erst gering ausfallen und mit steigender Anzahl an Übungseinheiten größer werden
Massierte Übung zeigt bei gleicher Übungszeit geringere Erfolge als verteilte Übung
Überlernen ist ungünstig für den Lernerfolg
Teilkompetenzen sollten möglichst kleinschrittig und dekontextualisiert eingeübt werden
Übung soll das Arbeitsgedächtnis von Routineaufgaben entlasten
Welche Aussagen zu Selbstregulationsmodellen sind zutreffen?
Eine Selbstregulation umfasst in den meisten Definitionen drei Komponenten: eine kognitive, eine motivationale und eine metakognitive.
In der mittleren Schicht des Modells von Boerkarts (1999) stehen kognitive Lernstrategien im Vordergrund.
Die äußere Schicht des Modells von Boerkarts (1999) beschreibt die Regulation des Selbst, in der Ziele formuliert und Ressourcen überprüft werden.
Im Modell von Schmitz und Kollegen (2007) werden 3 Phasen unterschieden. Volitionale Strategien kommen zum Einsatz in der postaktionalen Phase.
Die innerste Schicht im Modell Boerkarts ist weitessgehend deckungsgleich mit der 1. Phase im Modell von Schmitz
Welche Beschreibungen von Lernverhalten passen zu den Lernstrategien, die zu LIST erfasst werden?
Ich beantworte die Übungsfragen am Ende der Kapitel im Lehrbuch von Wild und Möller, um meinen aktuellen Lernfortschritte festzustellen. - Überwachungsstrategie
Ich suche nach Analogien zwischen dem Lehrstoff und meinen beruflichen Erfahrungen. - Bereitstellen externer Ressourcen
Ich lerne an einem ruhigen Ort - Organisationsstrategie
Ich lerne zu Zeiten, in denen ich wenig gestört werde. - Planungsstrategie
Ich erstelle eine mind-map. - Elaborationsstrategie
Welche Aussagen zu Interventionen zur Steigerung der Selbstregulation sind zutreffend?
Selbstregulationstrainings sind am effektivsten, wenn sie nur solche Strukturen vermitteln, die in möglichst vielen Fächern anwendbar sind.
Selbstregulationstrainings sind am effektivsten, wenn sie von Lehrkräften statt von externen Trainer durchgeführt werden, da die Lehrkräfte die Bedürfnisse der Schüler besser einschätzen können.
Durch den Einsatz von Lerntagebüchern können Monitoring-Effekte der Selbstregulation hervorgerufen werden.
Die Lehrkraft kann als Modell auftreten und so die Selbstregulation der Schüler fördern.
Durch Gestaltung günstiger Lernbedingungen können Eltern ihre Kinder im Erwerb von Selbstregulation fördern.
Welche Aussagen zum Instructional Design Modell sind zutreffend?
In Carrolls Modell wird der Lernerfolg durch das Verhältnis von aktiver Lernzeit zu benötigter Lernzeit vorhergesagt.
Aebli und Ausubel: Aspekt Übung und Wiederholung wird grosse Aufmerksamkeit geschenkt.
Mastery Learning Bloom: Förderung von Spitzenleistung begabter Schüler.
Cognitive Apprenticeship ist ein Beispiel für einen behavioristischen Lehr-Lern-Ansatz
Offene Lernumgebungen für junge Schüler, da diese über geringe Selbstregulationskonzepte verfügen und daher durch Frontalunterricht schnell überfordert sind.
Welche der folgenden Vorgehensweisen und Einschätzungen zur Gestaltung von Unterricht haben sich empirisch als sinnvoll erwiesen?
Frau W. achtet darauf, dass die Gruppen bei Gruppenaufgaben leistungsheterogen zusammengesetzt sind, damit zur Not die Stärkeren die Aufgaben der Schwächeren übernehmen und alle Gruppen ein gutes Gruppenergebnis erzielen können.
Herr H. unterrichtet in seiner Hauptschulklasse das Thema "Klimawandel". In der dritten Stunde verwendet er das Verfahren der direkten Instruktion und nimmt damit Motivationsverluste in kauf
Frau I. verwendet in ihrem Unterricht keine Advance Organizer, da diese den Spannungsbogen des Unterrichts zerstören, was Aufmerksamkeits- und damit Lerneinbußen nach sich zieht.
Herr M. hat klare Verhaltensregeln in seinem Klassenzimmer, da bei vielen Unterrichtsstörungen das Autonomie- und Kompetenzerleben der Schülerinnen und Schüler leidet.
Frau W. nutzt beim Geben von Feedback den Selbstreferenzeffekt. Da personenbezogene Rückmeldungen wie "Du bist ein echtes Sprachtalent" oder "Du bist vielleicht nicht sprachlich begabt, aber dafür hast du andere Stärken!" besser im Gedächtnis bleiben,
Was gehört nach Lipowsky zu den Basisdimensionen der Unterrichtsqualität?
Verwendung offener Unterrichtsformen
Kognitive Aktivierung und metakognitive Förderung der Lernenden
Regelmäßiger Einsatz kooperativer Lernformen
Klassenführung, Strukturiertheit
unterstützendes Unterrichtsklima
Welche Aussagen zu den professionellen Kompetenzen von Lehrkräften stimmen?
Professionelle Kompetenzen sind Vorrausetzungen für die erfolgreiche Bewältigung von beruflichen Aufgaben
Professionelle Kompetenzen sind nicht Teil der Lehrerausbildung, aber enstehen durch Berufserfahrung
Lerntheoretische Überzeugungen gehören nicht zu den professionellen Kompetenzen, da sie subjektive Auffassungen sind
Zum pädagogische Wissen gehören die Zeitformen im Englischen
Fachwissen ist unbedeutend für die Qualität des Unterrichtes
Welche empirischen Praxisbeispiele zu professionellen Kompetenzen haben sich bewährt?
Luisa hat in Mathe schlecht abgeschnitten. Da ihre Lehrerin weiß, dass Luisa eigentlich recht gut in Mathe ist und diesmal wahrscheinlich keine Zeit zum Üben gefunden hatte, gibt sie ihr dennoch eine gute Note. Typisches Beispiel für einen Filtereffekt
Selbstwirksamkeit: Herr Meier, 7B Schwierige Klasse, kriege ich schon zur Ruhe
Erwartungseffekt: Herr Schmitz dachte Lehrer sein ist wenig Arbeit, jetzt ist es aber doch viel Arbeit
Leistungsziel: Lehrer bereitet den Unterricht vor und sorgt sich vor Beobachtung durch Kollegen
Typ A: Frau Huber ist engagiert und denkt nach Feierabend nicht viel über den Job nach
Welche Aussagen zur Pädagogischen Psychologie sind zutreffend?
Sie beschäftigt sich mit der gesamten Lebensspanne.
Sie ist durch Interdisziplinarität gekennzeichnet.
Pädagogisch-psychologische Forschung ist typischerweise grundlagenorientiert.
Sozialisationsprozesse sind nicht Gegenstand der Pädagogischen Psychologie.
Typische Aufgabenfelder der Pädagogischen Psychologie sind Diagnose, Prognose, Beratung, Intervention und Evaluation.
Welche Aussagen zur Geschichte der Pädagogischen Psychologie sind zutreffend?
Schon in den Gründerjahren der Disziplin (bis ca. 1920) wurden experimentelle Methoden in der Forschung eingesetzt.
In der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen nahm die PP Einzug in die Lehrerbildung
In der behavioristischen Lernforschung nahm die deutschsprachige PP in den 50er-Jahren eine Vorreiterstellung ein.
Im Zuge der kognitiven Wende wurde das Experten-Novizen-Paradigma vom Prozess-Produkt-Paradigma abgelöst.
Beim Experten-Novizen-Paradigma geht es darum, das handlungsleitende Wissen besonders qualifizierter Lehrkräfte zu untersuchen und rekonstruieren.
Welche Aussagen sind nach Spiel und Reimann (2007) zutreffend?
Die Bildungskarriere wird im Strukturmodell in 3 Abschnitte unterteilt: Vorschule, Schule, Beruf
Man unterscheidet drei Handlungsebenen
Eine Änderung der gesetzlichen Bestimmungen für die Entscheidungsfreiheit der Eltern beim Übergang nach der Grundschule ist eine Intervention auf der Makroebene.
Die Einführung eines schulweiten Anti-Bullying-Programms ist eine Intervention auf der Mesoebene
Die Durchführung eines Aufmerksamkeitstrainings mit einem ADHS-Kind ist eine Intervention auf der Mikroebene.
Welche Aussagen über Wissensarten im Bereich Schreiben im Deutschunterricht sind nach Renkl (2009) zutreffend?
Kenntnis der Kommaregeln ist domänenspezifisches Wissen.
Wissen über argumentative Strukturen ist deklaratives Wissen
Überwachung der Rechtschreibung und Grammatik ist metakognitives Wissen
Wissen über den Nutzen von Planungsstrategien beim Schreiben: Schema
Fähigkeit zum Argumentieren: prozedurales Wissen
Welche Aussagen über Wissen & Wissenserwerb sind nach Renkl (2015) zutreffend?
Ein Beispiel für die Perspektive des aktiven Tuns beim Wissenserwerb ist die klassische Konditionierung
Offene Aktivität, wie z.B. beim Schülerexperimentieren beobachtbar, ist eine Voraussetzung für mentale Aktivität
Die lernförderliche Wirkung offener Aktivität wird durch den stabilen Befund gestützt, dass beim Lernen durch Lehren die Lehrenden mehr lernen als die Lernenden.
Die Perspektive der aktiven Informationsverarbeitung widerspricht nach Renkl einer konstuktivistischen Lernauffassung
Die Perspektive der fokussierten Informationsverarbeitung betont, dass mentale Aktivität, die die zentralen Konzepte und Prinzipien in einem Lernbereich fokussiert, zum Wissenserwerb führt.
Welche Aussagen zu den Funktionen des Informationsverarbeitungsprozess des Wissenserwerbs sind richtig (Renkl)?
Bewusste Informationsverarbeitung beim Lernen im AG
Selegieren: bei vielen einströmenden Reizen werden die wichtigsten für die Verarbeitung im AG ausgewählt
Organisieren: Einströmenden Reizen wird Bedeutung verliehen. Dafür sind Prozesse im LZG wichtig.
Elaborieren durch Wiederholung und Üben
Beim Generieren werden neue Infos geschaffen, z.B. wenn ein Lerner aus mehreren Lösungsbeispiel ein allgemeines Lösungsbeispiel ableitet und so ein neues Schema konstruiert
Lernen mit Texten. Was ist korrekt?
Ein Schauspieler aus Goethe-Stück muss Textoberfläche memorieren.
Lokale Kohärenzbildung findet auf Ebene der Textbasis statt
Globale Kohärenzbildung ist Voraussetzung für lokale Kohärenzbildung
Globale Kohärenzbildung geschieht über den Aufbau von Makropropositionen.
Der Aufbau eines Situationsmodells ist nötig, um Implikationen der Informationen zu erkennen
Welche Aussagen zum Thema Üben sind zutreffend?
Studien zeigen typischerweise, dass die Effekte von Übung zunächst gering ausfallen und mit steigender Zahl von Übungseinheiten immer größer werden
Massierte Übung führt bei gleicher Gesamtübungszeit zu größeren Lernerfolgen als verteilte Übung
Teilkompetenzen sollten möglichst kleinschrittig und dekontextualisiert geübt werden
Überlernen hat sich als schädlich für den langfristigen Lernerfolg erwiesen
Durch Übung soll das Arbeitsgedächtnis von Routineaufgaben entlastet werden
Welche Aussagen zu Wissen und Wissenserwerb sind zutreffend?
Auf der höchsten Entwicklungsebene epistemologischer Kategorien nach Perry wird anerkannt, dass es richtiges, falsches und noch unbekanntes Wissen gibt
Durch Chunking können Novizen mehr Informationen zeitgleich im Arbeitsgedächtnis verarbeiten. Für Experten ist Chunking auf Grund ihres hohen Vorwissen unnötig
Bei der ACT* Theorie geht es um den Prozess deklarativen Wissens. Sie umfasst drei Stufen: prozedurale Stufe, Kompilation und die Stufe des Tunings
Prozedurales Wissen ist in der ACT* Theorie in Form von Wenn-Dann-Regeln gespeichert
Zur Vorhersage von Wissenserwerb nimmt die Bedeutung von Vorwissen im Verlauf der Schulzeit relativ zur Bedeutung von Intelligenz zu
Welche Aussagen zu Selbstregulationsmodellen sind zutreffend?
Selbstregulation umfasst in den meisten Definitionen drei Komponenten: kognitive, motivationale und metakognitive
Selbstregulationsmodelle werden typischerweise in Prozess- und Produktmodelle unterschieden
Im Prozessmodell von Schmitz & Kollegen (2007) werden drei Phasen unterschieden: Volitionale Strategien kommen in der aktionalen Phase zum Einsatz
Das Modell von Pintrich (2000) unterscheidet neben vier Phasen auch vier Bereiche der Selbstregulation
Das Modell von Boekaerts (1999) umfasst drei Schichten. In der äußersten geht es um die Regulation des Selbst
Welche Beschreibungen von Lernverhalten passen zum Fragebogen LIST (Lernstrategien im Studium)?
"Ich lerne den Lernstoff anhand von Skripten auswendig." - Wiederholungsstrategie
"Ich suche nach Analogien zwischen dem Lernstoff und meinen beruflichen Erfahrungen." - Regulationsstrategie
"Vor dem Lernen setze ich mir klare Lernziele." - metakognitive Strategie
"Ich lerne zu Zeiten, in denen ich nicht von meiner Familie abgelenkt werde." - Organisationsstrategie
"Ich schreibe mir die wichtigsten Definitionen auf Karteikarten." - Elaborationsstragtegie
Welche Aussagen zu Interventionen zur Steigerung der Selbstregulation sind zutreffend?
fächerübergreifend
Lerntagebücher födern Monitoringstrategien
direkte und indirekte Strategien können kombiniert werden
Lehrkräfte sollen Modell der Selbstregulation vorleben
Eltern sollen günstige Lernbedingungn schaffen, um ihre Kinder zu unterstüzen
Welche Aussagen zu den professionellen Kompetenzen von Lehrkräften stimmen?
Professionelle Kompetenzen beschreiben die persönlichen Voraussetzungen für die erfolgreiche Bewältigung beruflicher Aufgaben
Die professionellen Kompetenzen von Lehrkräften sind vorwiegend anlagebedingt und durch die Umwelt kaum veränderbar.
Zu professionellen Kompetenzen gehört nach Kunter u.a. Wissen, Überzeugung und Motivation
Ein wichtiger Wissensbereich ist Fachwissen. Im Fach Englisch wäre z.B. Fachwissen, Wissen darüber, welche Zeitformen Schülerinnen und Schüler besonders häufig verwechseln.
Die große Bedeutung des Professionswissens für den Unterrichtserfolg wurde bereits in zahlreichen Studien dokumentiert.
Praxisbeispiel zu professionellen Kompetenzen von Lehrkräften. Was ist richtig zugeordnet?
Filtereffekt: Julia, bisher immer gut in Mathe, jetzt schlechte Leistung, Lehrerin denkt: sie hatte bestimmt keine Zeit zum Üben
Selbstwirksamkeitserwartung: Lehrer soll neue Klasse übernehmen. Die Klasse gilt als laut und nicht zu bändigen. Er denkt: "Ach, die bekomme ich schon zur Ruhe!"
Erwartungseffekt: Herr K. hat erwartet, dass er als Lehrer viel Freizeit und wenig Arbeit haben wird. Tatsächlich hat er aber sehr viel Arbeit und ist frustriert/enttäuscht.
Lernzielorientierung: "Hinterher werden sie sicher kein gutes Haar an mir lassen, aber davon kann ich wenigstens viel lernen."
Schontyp: Frau S. ist eine engagierte Lehrerin. Nach der Schule vergisst sie jedoch die Probleme, die sie während des Tages im Unterricht hatte und denkt auch nicht über gemachte Fehler nach.
Welche Aussagen zur Pädagogischen Psychologie sind richtig?
Sie beschäftigt sich mit der Lebensspanne.
Sie zeichnet sich durch Interdiszipliniertheit aus
Sie ist eine Grundlagenwissenschaft
Sozialisationsprozesse werden in der PP nicht erforscht
Zu ihren typischen Aufgaben gehören Diagnose, Prognose, Beratung, Intervention und Evaluation.
Geschichte der Pädagogischen Psychologie, welche Aussagen sind richtig?
In den Gründerjahren bis 1920 spielten Experimente keine Rolle.
Zwischen den beiden Weltkriegen zog die PP in die Lehrerbildung ein.
In der behavioristischen Forschung nahm Deutschland um 1950 eine Vorreiterrolle ein.
Im Prozess-Produkt-Paradigma wurde eine stabile Beziehung zwischen Unterricht und den zu beobachtenden Lerneffekten postuliert.
Im Rahmen der kognitiven Wende wurde das Prozess-Produkt-Paradigma vom Experten-Novizen-Modell abgelöst.