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Im Übereinkommen von Paris hat sich die Schweiz verpflichtet, die Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 50 % gegenüber 1990 zu vermindern. Dazu werden Massnahmen im In- und Ausland umgesetzt. Das Ziel ist im totalrevidierten CO2-Gesetz verankert, das frühestens auf 2022 in Kraft tritt.
Das Übereinkommen von Paris verlangt, dass die Staaten alle fünf Jahre ein aktualisiertes Verminderungsziel einreichen. Die Schweiz hat sich ein Ziel bis 2030 gesetzt. Bis dann müssen die Treibhausgasemissionen gegenüber 1990 um mindestens 50 % und im Durchschnitt über die Jahre 2021-2030 um mindestens 35 % sinken.
Das Parlament hat diese Verminderungsziele mit der Ratifizierung des Übereinkommens von Paris im Juni 2017 gebilligt und mit der Annahme des totalrevidierten CO2-Gesetzes im September 2020 rechtlich verankert. Das Ziel soll mit Massnahmen zu mindestens drei Viertel im Inland und zu höchstens einem Viertel im Ausland erreicht werden.
Ebenfalls berücksichtigt wird die anrechenbare Senkenleistung (Treibhausbilanz der Vegetation und Böden).
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Letzte Änderung 24.12.2020