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- Die russische Anti-Doping-Agentur Rusada soll wieder gesperrt werden; so lautet eine Empfehlung einer Kommission der Welt-Anti-Dopingagentur (Wada).
- Dies wird der Wada im Kontext der mutmasslich manipulierten Daten, die die Rusada der Wada ausgehändigt hatte, geraten.
- Die Rusada war bereits 2015 bereits gesperrt worden, weil in Russland systematisch gedopt wurde und die Agentur in den Skandal verwickelt war.
Der Hintergrund ist die Affäre um mutmasslich manipulierte Daten aus dem Moskauer Kontrolllabor. Mit diesen sollte das genaue Ausmass des systematischen Dopings in Russland belegt werden.
Ende November 2017 hatte die WADA durch einen Whistleblower eine Kopie des Labor-Informations- und Management-System (LIMS) erhalten. Bei Vergleichen mit den Anfang 2019 übergebenen Originaldateien fielen die Unregelmässigkeiten auf. Die WADA leitete Mitte September ein Verfahren gegen die Rusada ein.
Russland streitet eine absichtliche Manipulation der Daten vehement ab und spricht von technischen Problemen. Moskauer Experten konnten die Wada allerdings offenbar auf einem kürzlich erfolgten Treffen nicht von dieser Argumentation überzeugen.