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Fassadenbegrünung
Fassadenbegrünung
Die Temperaturen lassen sich an einer begrünten Fassade gegenüber einer unbegrünten bis 8°C, bei dunkler Farbe gar bis 19°C absenken. Der Wirkungsbereich erstreckt sich dabei bis auf 4 bis 14 m vor dem Gebäude. Daher gilt die klimaökologische Begrünung von Fassaden als eine der Handlungsansätze (HA 10) in der Fachplanung Hitzeminderung der Stadt Zürich zur Verbesserung der aussenklimatischen Situation. Ein sehr grosses Potential zur Verbesserung des Klimas im Gebäudeinnern liegt in der Beschattung besonders stark besonnter Gebäudeoberflächen. Eine Begrünung kann hier unterstützend wirken, indem sie Sonnenschutzfunktionen übernimmt und über Verdunstungskühlung Bauteile bzw. Zuluftströmungen kühlt. Mit einer gezielten Auswahl an sommergrünen Pflanzen wird eine wirkungsvolle saisonale Synergie zwischen solarem Wärmeeintrag und Verschattungsbedarf erreicht. Zudem schafft eine begrünte Fassadenfläche einen Trittstein in der Vernetzung der Lebensräume und damit eine Erhöhung der lokalen Biodiversität.
Mit dieser Machbarkeitsstudie wurde geprüft, inwieweit sich im Rahmen der Instandsetzung des 1970 erbauten Triemlibettenhochhaus eine Vertikalbegrünung der Südfassade realisieren lässt. Angestrebt wurde dabei ein Low-Cost-System, welches auch für andere ähnlich konstruierte Fassaden verwendet werden könnte.