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Eine ungeheure Anschuldigung gegen zwei Frauen, und als einzige Zeugin ein junges Mädchen, dem alle glauben. Aber sind die Beweise wirklich eindeutig?
Der Lieblingskrimi von Louise Penny
Milford ist ein Provinznest in England, in dem nie etwas passiert. In der einzigen Anwaltskanzlei führt der junge Robert Blair in 41. Generation die Geschäfte. Seine einzige Abwechslung sind die Kekse, die täglich zur tea time gereicht werden – bis eines Abends das Telefon klingelt. Marion Sharpe und ihre Mutter, die ein abgelegenes Herrenhaus bewohnen, haben Besuch von Scotland Yard. Ein junges Mädchen behauptet, von den beiden entführt und in ihr Haus verschleppt worden zu sein. Einen Monat lang wurde die 15-Jährige dort festgehalten, sagt sie, und musste als Haushälterin arbeiten, ehe ihr schließlich die Flucht gelang. Eine unerhörte Behauptung, eine Unverschämtheit! Allerdings: Das Mädchen kann jedes Detail im Innern des Hauses beschreiben. Der Anwalt, der sonst nur Testamente aufsetzt (für eine schrullige alte Dame jede zweite Woche ein neues), steht vor einer großen Herausforderung: Er soll die Unschuld der Frauen beweisen.
Platz 11 auf der Liste der 100 besten Krimis aller Zeiten der British Crime Writers’ Association.
»Josephine Tey hat eine Handvoll Romane geschrieben, die noch immer, Jahrzehnte nach ihrem Erscheinen, absolut faszinierend sind. Tey hat Türen aufgestoßen, durch die ihre Nachfolger, darunter Patricia Highsmith, Ruth Rendell oder Gillian Flynn, nur noch zu gehen brauchten.« Val McDermid
JOSEPHINE TEY
Nur der Mond war Zeuge
Originaltitel: The Franchise Affair
Roman
Aus dem Englischen von Manfred Allié
Mit einem Vorwort von Louise Penny
432 Seiten | Gebunden und mit farbigem Vorsatz
€ (D) 22,– | sFr 30,– | € (A) 22,60
ISBN 978 3 311 30002 1 | Auch als E-Book
lieferbar