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Anregungen zum Rekrutierungsprozess
Grundsätzlich steht bei einer Stellenbewerbung immer die Übereinstimmung des Profils der Stelle mit der sich bewerbenden Person im Zentrum.
Richten Sie den Fokus auf die Stärken der Person, was sie kann und mitbringt, und nicht auf das, was sie nicht kann.
Je nach gesundheitlicher Beeinträchtigung sind bestimmte Rahmenbedingungen am Arbeitsplatz sinnvoll, damit die bewerbende Person die volle Leistungsfähigkeit entfalten kann.
Sie als Arbeitgeber kennen die besonderen Bedürfnisse der bewerbenden Person. Ist es grundsätzlich möglich, diese Bedürfnisse zu erfüllen?
Haben Sie sich entschieden, die Person in einem Vorstellungsgespräch kennen zu lernen, führen Sie ein ganz normales Bewerbungsgespräch. Oft realisiert man erst in einem ersten Bewerbungsgespräch, dass gesundheitliche Probleme vorhanden sind. Es kann auch sinnvoll sein, mehrere Gespräche in verschiedenen Phasen zu führen.
Diese Fragestellungen können Sie dabei unterstützen:
Ergeben sich aus dem Gespräch weitere Fragen die Sie mit dem Bewerber nicht klären können, informieren Sie sich bei der kantonalen IV-Stelle oder dem RAV.
Angaben über die Gesundheit gehören zu den besonders schützenswerten Daten. Daher dürfen Sie der bewerbenden Person nur Fragen zu ihrem Gesundheitszustand, nicht aber zur Diagnose stellen. Fragen dürfen Sie nur stellen, soweit die gesundheitliche Eignung in einem direkten Zusammenhang mit der zu besetzenden Stelle steht.