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Natürlicher Rauch- und Wäremabzug (NRA)
- Natürlicher Rauchabzug
- NRA
Bei einem Brand werden die RWA-Öffnungen mithilfe der elektromotorischen Antriebe im oberen Bereich des Gebäudes und ggf. die Zuluftöffnungen innerhalb kürzester Zeit automatisch geöffnet. Durch diese Öffnungen können der aufsteigende Rauch, die Hitze und Brandgase bereits in der Entstehungsphase des Brandes ins Freie entweichen. Die Zuluftöffnungen im unteren Bereich sorgen für den erforderlichen Ausgleich des Massenstroms und verstärken den Effekt des thermischen Auftriebs. Der Zeitpunkt der Auslösung des Öffnungsvorgangs der RWA-Öffnungen hat einen grossen Einfluss auf das optimale Funktionieren des natürlichen Rauchabzugs. Die Wirksamkeit dieser Anlagen ist abhängig von den thermischen Leistungen, die bei einem Brand freigesetzt werden. Je höher die Temperatur der Rauchgase, umso höher sind auch die thermischen Auftriebskräfte.
Windrichtungsabhängige Entrauchung
Anfangs eines Brandes hängen die Ausbreitung und Ableitung von Rauchgasen und die Einschichtung einer raucharmen Schicht wesentlich von der Raumströmung ab. Windbedingte Druckdifferenzen können die stabile Schichtung zerstören, insbesondere wenn Rauchabzugsöffnungen über mehrere Aussenwände eines Rauchabschnitts verteilt sind. Nach den Vorgaben der DIN 18232-2 teils SN EN 12101-2 ist deshalb durch eine windabhängige Steuerung dafür zu sorgen, dass bei Windgeschwindigkeiten über einen m/s nur die Zuluftöffnungen und Rauchabzüge geöffnet werden, die sich in den windabgewandten Aussenwänden befinden.