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Betroffene
Die Personengruppe mit geringen Grundkompetenzen ist sehr heterogen. Besondere soziodemographische Risikofaktoren sind ein tiefer Bildungsstand, die soziale Herkunft oder der Migrationsstatus. Erwachsene ohne nachobligatorische Ausbildung sowie MigrantInnen sind häufiger betroffen, doch tritt die Problematik in allen Gesellschaftsschichten auf. Auch Schweizerinnen und Schweizer, die die gesamte Schulzeit in der Schweiz absolviert haben, können Mühe haben mit den Grundkompetenzen.
In der Schweiz verfügen schätzungsweise rund 800'000 Erwachsene über ungenügende Lese- und Schreibfähigkeiten. 8,6 Prozent der schweizerischen Wohnbevölkerung zwischen 20 und 64 Jahren, also mehr als 400'000 Personen, haben grosse Schwierigkeiten, einfache Rechenaufgaben zu lösen. Schätzungsweise 1,5 Millionen Personen zwischen 16 und 65 Jahren verfügen über keine oder geringe IKT-Kompetenzen.