Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03545.jsonl.gz/395

21.09.2020, 15:50 Uhr
Eine Einigung zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU ist derzeit nicht absehbar. Eine Investition in britische Titel sei erst attraktiv, wenn auch die Kosten für die Währungsabsicherung sinken, meint...Artikel lesen
2012 sind die Prognosen für Schwellenländer und Schwellenländeranleihen besonders günstig. BNY Mellon betrachtet Schwellenländer als "Assets, die an die Volkswirtschaften von Risikoländern gebunden sind" (ASTERISCS). Länderrisiken widerspiegeln meistens die Gründe, weshalb die grosse Mehrheit der Schwellenländer noch nicht reich ist.
Weniger reiche Länder sind aus folgenden Gründen weiterhin attraktiv:
Ihre Volkswirtschaften versprechen höhere Wachstumsraten. Dies erscheint logisch, da diese Länder auf einem tieferen Stand starten. Strukturelle Reformen sowie eine verbesserte Kreditwürdigkeit und die umsichtigere makroökonomische Politik vieler Staaten haben zu Bedingungen geführt, die eine überdurchschnittliche Wirtschaftsleistung in Schwellenländern begünstigt.
Weniger reichen Ländern ist es gelungen, die Schuldenexzesse zu vermeiden, unter denen die Industrieländer gegenwärtig zu leiden haben. Obwohl weniger reiche Länder unbestreitbar mit eigenen Herausforderungen konfrontiert sind, stehen sie besser da als viele ihrer Pendants in der entwickelten Welt.
Investoren in den Industrieländern suchen aktiv nach Wegen, um ihre Portfolios zu diversifizieren und so eine Übergewichtung ihrer Heimatmärkte zu vermeiden. Wenn man sich international stärker diversifizieren möchte, könnte eine vorsichtige, selektive Öffnung hin zu den Assets weniger reicher Länder eine kluge Wahl sein.
Asset-Klassen weniger reicher Länder sind nicht von den Asset-Klassen ihrer reichen Pendants abgekoppelt. Die grösste potenzielle Bedrohung für die Schwellenländer im Jahr 2012 wäre ein unerwarteter Rückgang der Weltkonjunktur. Ein solcher Rückgang könnte stattfinden, wenn die Schuldenkrise in den Industrieländern eskalieren oder die Wirtschaft eines grösseren Schwellenlandes wie China ins Stocken geraten würde.
Investitionen in Schwellenländeranleihen werden Anlegern 2012 weiter zwei unterschiedliche Möglichkeiten bieten, um vom erwarteten positiven Wachstumsgefälle zwischen reichen und weniger reichen Ländern zu profitieren. Auch Schwellenländeranleihen in lokaler Währung werden für Investoren 2012 sicher weiter von Interesse sein.
Sie haben das Potenzial, hohe einstellige/tiefe zweistellige Gewinne zu erzielen. Schwellenländeranleihen in lokaler Währung sind zudem eine hervorragende Ergänzung eines gut diversifizierten Portfolios, da sie sich durch besondere Risiken (Ertragsquellen) auszeichnen: die Währung des Schwellenlands und örtliche Zinsen. Und in Schwellenländeranleihen in lokaler Währung fliesst weiter Kapital von institutionellen Investoren weltweit.
Über eine längere Zeitspanne hinweg bewirkt die Besonderheit von Risiken in Verbindung mit örtlichen Anleihen einen beträchtlichen Leistungsunterschied zu anderen Asset-Klassen. Aufgrund dessen können Anleihen in lokaler Währung ein gut diversifiziertes Portfolio 2012 und darüber hinaus auf attraktive Weise ergänzen.
BNY Mellon Asset Management an der Fondsmesse
Details rund um die Anlagestrategien und zur breiten Fondspalette von BNY Mellon Asset Management erhalten Anleger aus erster Hand an der Fondsmesse am Stand von BNY Mellon Asset Management: Obergeschoss, Stand: P.12
Nicht verpassen: Besuchen Sie den Speed Workshop Emerging Markets Debt Local Currency mit Neal Kutner, Managing Director bei BNY Mellon Asset Management.
Mittwoch, 1. Februar von 14:30 bis 15:30 Uhr im Seezimmer - vorgängige Anmeldung unter www.fondsmesse.ch erforderlich