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Per sofort ist die Meisterschaft für die Red Lions Reinach und den Playout-Gegner Villars HC zu Ende. Das hat die «Swiss Ice Hockey Federation» heute entschieden. Alle verbleibenden Spiele finden nicht mehr statt - beide Teams bleiben in der 1. Liga.
Den Grund für den Entscheid am grünen Tisch liefert ein ganz anderer Club: Der «Club des patineurs de Meyrin à Genève» - kurz CP Meyrin. Wie jetzt bekannt wurde, hat das Team in der Abstiegsrunde der 1. Liga Gruppe West in drei Spielen einen nicht qualifizierten Spieler eingesetzt. Der Einzelrichter des Nachwuchs- und Amateursportkomitees (NAC) hat CP Meyrin deshalb drei Forfait-Niederlagen aufgebrummt. Weil Meyrin keinen Rekurs einlegen wird, verändert sich das Bild der Tabelle in der Gruppe West definitiv: nicht der Villars HC muss in die Playouts, sondern der HC Valais-Chablais II - oder besser: müsste.
Reglementarisch und sportlich sei es falsch, dass Villars die Playouts bestreiten muss, heisst es beim Verband auf Anfrage. Und eine neue Playout-Serie zu starten sei ebenfalls unfair gegenüber den Teams die sich korrekt verhalten hätten. Der Verband hat deshalb entschieden, dass die Red Lions Reinach, der Villars HC und der HC Valais-Chablais II in der 1. Liga verbleiben. Einziger Absteiger ist CP Meyrin. Der Playout-Final der 1. Liga wird daher per sofort gestoppt.
Der Verband hat den Sachverhalt am Abend schriftlich bestätigt: «Da bereits zwei Spiele im Playout-Final bestritten wurden, hat das NAC entschieden, dass nebst dem CP Meyrin keine andere Mannschaft in die 2. Liga absteigen wird. Dies, damit keine Mannschaft aufgrund der Umstände benachteiligt wird.» Auf die Aufstiegsmodalität der 2. Liga hat diese Rangelei jedoch keinen Einfluss und am Ende der Playoffs werden zwei Mannschaften aus der 2. Liga in die 1. Liga aufsteigen.
Bericht und Reaktionen im WB vom Freitag, 15. März