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Vor einer Woche waren dem BAG noch 3220 bestätigte Fälle gemeldet worden. Damit gingen die gemeldeten Ansteckungen innert Wochenfrist um fast 25 Prozent zurück. Die Positivitätsrate für die vergangenen zwei Wochen lag bei 14,1 Prozent. Im selben Zeitraum wurden pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner 449 laborbestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet.
Die Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele Personen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, lag am 5. Januar bei 0,84. Nach den neuesten Berechnungen der ETH Zürich vom Freitag befanden sich Anfang Januar nur noch das Wallis (1,01) und die Kantone Obwalden (1,08) und Glarus (1,03) über 1.
Das Tessin und Liechtenstein schafften es mit einer Reproduktionszahl sogar unter den angestrebten Wert von 0,8. In dieser Situation halbieren sich die Fallzahlen alle zwei Wochen.
R bildet die Infektionslage für die Schweiz von vor zehn bis 13 Tagen ab, für die Kantone von vor 14 bis 17 Tagen. Noch am Donnerstag wurde der Wert für die gesamte Schweiz bei über 1 angeben. Die Kurve wurde nun aber nach unten korrigiert, sodass der kritische Wert 1 schweizweit am 5. Dezember zum letzten Mal überschritten worden war.
Seit Beginn der Pandemie wurden in der Schweiz und in Liechtenstein 3'978'686 Tests auf Sars-CoV-2 durchgeführt, den Erreger der Atemwegserkrankung Covid-19, wie das BAG weiter mitteilte. Insgesamt gab es 495'228 laborbestätigte Fälle von Ansteckungen mit dem Coronavirus.
20'575 Personen mussten bisher wegen einer Covid-19-Erkrankung im Spital behandelt werden. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung belief sich auf 7970. Aufgrund der Kontakt-Rückverfolgung befanden sich nach Angaben des BAG 23'974 Personen in Isolation und 33'100 in Quarantäne.
Zusätzlich befanden sich 4762 Personen in Quarantäne, die aus einem Risikoland heimgekehrt waren. Weil die kantonalen Stellen überlastet seien, seien die Zahlen zum Contact Tracing aber nicht vollständig, hiess es.