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Ina May Gaskin Birth Matters – Die Kraft der Geburt „Die frauenzentrierte Versorgung rund um die Geburt ist ein Menschenrecht“ Ina May Gaskin in Birth Matters – Die Kraft der Geburt Ina May Gaskin, die bekannteste Hebamme der Welt, Frauenrechtlerin und Autorin von „Die selbstbestimmte Geburt“ (Kösel Verlag), feiert in ihrem neuen Buch Birth Matters. Die Kraft der Geburt die Stärke des Gebärens, die alle Frauen verbindet. Ina May Gaskin setzt dabei auf das Teilen positiver Geburtserfahrungen und die Wirkung von Geburtsberichten als gelebter Solidarität unter Müttern. Sie kritisiert klar und fundiert die gegenwärtige Technisierung von Mutterschaft und zeigt konkrete Abhilfen und Visionen einer neuen Geburtskultur als gesellschaftliche Aufgabe auf, die uns alle angeht. In einem Zusatzteil wendet sich Ina May Gaskin an die deutsche Politik und solidarisiert sich mit der neuen Protestbewegung für eine menschenwürdige Geburtshilfe in Europa. Aufgrund der überragenden Erfolgsquote des von ihr geleiteten Birth Centres in Tennessee/USA, wird Gaskin weltweit als herausragende Hebamme und Verfechterin der natürlichen Geburt gefeiert. Ihr Lebenswerk wurde 2011 mit dem „Alternativen Nobelpreis“ in Stockholm ausgezeichnet. „Die Betreuung sollte individuell gestaltet und auf Rücksichtnahme und Respekt für jede einzelne Frau gegründet sein. Wenn sie nicht von einem dominanten medizinischen Berufsstand bedroht werden, welcher selbst von einer mächtigen Versicherungsindustrie oder einer mächtigen Krankenhausindustrie beherrscht wird, können Hebammen eine Betreuung anbieten, die darauf gründet, dass auch die Rechte von Frauen und Kindern Menschenrechte sind und dass die Inanspruchnahme eines humanen und effektiven Gesundheitswesens ein grundlegendes Menschenrecht ist. (…) Ich glaube, dass die Entwicklung eines Landes daran gemessen werden kann, inwieweit es das Recht einer Gebärenden respektiert, eine vollständig auf die Frau ausgerichtete Geburt zu erleben.“ Auszug aus der Dankesrede bei der Entgegennahme des „Alternativen Nobelpreises“
Portrait
Ina May Gaskin ist die einzige Hebamme weltweit, nach der ein Eingriff in der Geburtshilfe, das Gaskin Manöver, benannt ist. Aufgrund ihrer überragenden Ergebnisse in dem von ihr geleiteten Geburtszentrum The Farm Midwifery Centre in Tennessee/USA, wird sie weltweit als herausragende Hebamme und Verfechterin der natürlichen Geburt gefeiert. Sie und ihr Team aus Hebammen sind bekannt für ihre niedrige Interventionsrate, Verletzungsrate und ihr Engagement gegen Müttersterblichkeit. Der Schlüssel zu einer sicheren Geburt sei der respect for natural process, Respekt vor natürlichen Abläufen. Ina May Gaskin referiert an Universitäten, Schulen und Kongressen weltweit, um das Wissen der Hebammen am Leben zu erhalten. Sie engagiert sich ausserdem für Doulas und für die Hebammen für Deutschland, indem sie sich auch politisch zu Wort meldet und unhaltbare Zustände der Geburtsmeidzin in Deutschland kritisiert.