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Der australische Tennisprofi Nick Kyrgios wird am Masters-1000-Turnier in Schanghai seinem Ruf als "Enfant terrible" einmal mehr gerecht. Die ATP toleriert seine Unsportlichkeit nicht und büsst ihn.
Der 21-Jährige, der am vergangenen Sonntag in Tokio seinen dritten ATP-Titel gefeiert hat, wurde zu einer Busse in der Höhe von 16'500 Dollar verurteilt, da er in Schanghai im Zweitrunden-Match gegen den Deutschen Mischa Zverev gegen den Verhaltenskodex verstossen hat. Für seinen Mangel an Einsatz müsse er 10'000 Dollar zahlen, für das Beschimpfen eines Schiedsrichters 5000 Dollar und für unsportliches Verhalten 1500 Dollar, teilte die ATP mit.
Kyrgios verlor die Partie in nur gerade 48 Minuten 3:6, 1:6. Für das Publikum war augenscheinlich, dass der talentierte Australier an diesem Tag keine Lust auf Tennis hatte. Mehrmals "schenkte" er seinem Gegner mit unmotivierten Aufschlägen oder Returns den Punkt.
Beim Matchball lief Kyrgios bereits zum Shakehands in Richtung Netz, als Zverev noch gar nicht zum finalen Schlag angesetzt hatte. Ausserdem legte sich Kyrgios vor dem letzten Game mit einem enttäuschten Zuschauer an.
Kyrgios war im August 2015 schon einmal zu einer Busse von 25'000 Dollar verurteilt worden, weil er während eines Matches in Montreal Stan Wawrinka und dessen Freundin beleidigt hatte.
sda-ats