Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03157.jsonl.gz/1554

Liturgischer Neujahrsgottesdienst mit festlicher Orgelmusik von Johann Ludwig Krebs und seinem Lehrer Johann Sebastian Bach
- Johann Sebastian Bach: Präludium und Fuge C-Dur BWV 553
- Johann Ludwig Krebs: Suite C-Dur
- Johann Ludwig Krebs: «Allein Gott in der Höh sei Ehr»
- Johann Ludwig Krebs: «Was Gott tut, das ist wohl getan»
Das Präludium und Fuge C-Dur ist das erste der Acht kleinen Präludien und Fugen, die früher Johann Sebastian Bach zugeschrieben wurden. Nach heutiger Kenntnis der Musikforschung stammen sie von einem Schüler Bachs, in Frage kommen Johann Ludwig Krebs oder sein Vater Johann Tobias Krebs.
Der erste Teil der vierteiligen „Clavier-Übung“ von Johann Ludwig Krebs umfasst 13 kurze Choralpartiten, darunter „Allein Gott in der Höh sei Ehr“. Die Suite in C erschien als zweiter Teil der „Clavier-Übung“. Der Umfang von insgesamt 12 Sätzen lässt vermuten, dass sie zu einem festlichen Anlass komponiert wurde. Der dritte Teil der „Clavier-Übung“ enthält 6 Sonatinen, der vierte Teil 6 kürzere Suiten. Alle Werke können auf dem Cembalo oder auf der Orgel ausgeführt werden.
„Was Gott tut, das ist wohl getan“ ist eine von Krebs’ 35 grösseren Choralbearbeitung, die einzeln überliefert wurden.
Hans Egg, Orgel
Martina Steudler, Liturgie