Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03215.jsonl.gz/1359

In Monaco resultierte für Mercedes zum ersten Mal in dieser Saison kein Mercedes-Doppelsieg. Lewis Hamilton (Mercedes) gewann vor Sebastian Vettel (Ferrari) und Teamkollege Valtteri Bottas.
Dass Vettel die totale Mercedes-Dominanz für einmal durchbrechen konnte, sieht Surer nicht als Eigenleistung: «Ferrari hat nur davon profitiert, dass Max Verstappen Valtteri Bottas beim Boxenstopp touchiert hat. Ferrari wurde alles geschenkt.»
Der grosse Sieger Hamilton bezeichnete seine Reifen als «tot» und als die schlechtesten, seit er 2007 im Kiesbett gelandet ist. Der Brite sagte, es sei das «wohl härteste Rennen meiner Karriere» gewesen. Doch Stäuble kontert die Aussagen: «Für mich war das eine Show.»
Surer streicht Hamiltons Fähigkeiten mit den Reifen heraus: «Durch den Abrieb der Vorderreifen hatte er Untersteuer. Mich erstaunt, dass er es schaffte, nirgends anzuschlagen und dass die Vorderreifen nie blockiert haben».
Klare Verhältnisse bei Mercedes
Surer sieht mit dem GP von Monaco, nach dem Hamilton 17 Punkte Vorsprung in der WM-Wertung auf Teamkollege Bottas hat, klare Verhältnisse geschaffen: «Die Reihenfolge bei Mercedes ist jetzt klar. Hamiltons Pole Position war sensationell.»
Comeback von Ferrari?
Surer schaut voraus auf den GP von Kanada mit seinen langen Geraden: «Wegen der grösseren Höchstgeschwindigkeit ist Ferrari Favorit für Montreal.»
Sendebezug: «sportlive», SRF zwei, 26.05.2019, 14:30 Uhr