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Tunesische Behörden haben vier junge weisse Tiger entdeckt, die nach Libyen geschmuggelt werden sollten. Die seltenen Tiere wurden im Auto eines libyschen Fahrers im Grenzort Ras Jedir gefunden, wie der tunesische Zoll am Samstag mitteilte.
Der Fahrer gab demnach an, er habe die Tiger in einem privaten Zoo in der östlichen Region Enfidha gekauft. Der genannte Zoo hatte vor rund zwei Monaten die Geburt zweier weisser Tiger bekanntgegeben. Der Libyer habe aber «keine Dokumente bei sich gehabt, die den Kauf bewiesen» und auch nicht die notwendige Genehmigung, tunesisches Gebiet zu verlassen, erklärte der Zoll.
Weisse Tiger und Löwen sind extrem selten, weltweit gibt es nur wenige hundert. Weisse Tiger sind keine eigene Unterart. Vielmehr haben sie ihr weisses Fell mit den schwarzen Streifen wegen einer seltenen Genmutation, die vor allem bei in Gefangenschaft geborenen Tigern vorkommt. Die Umweltschutzorganisation WWF schätzt, dass die Zahl der in Wildnis lebenden Tiger seit 1900 von 100'000 auf 3900 zurückgegangen ist. Die Art sei vom Aussterben bedroht.
Die in Tunesien beschlagnahmten weissen Jungtiere wurden an eine Abteilung im Landwirtschaftsministerium in der Provinz Medenine übergeben. Eine gerichtliche Ermittlung gegen den Fahrer wurde eingeleitet, er wurde aber nicht festgenommen. (sda/afp)
Starke Gewitter mit heftigen Regenfällen haben am Freitag die Buschbrände an der australischen Ostküste im Zaum gehalten. Die Niederschläge sorgten zudem für etwas Erleichterung bei den Landwirten, die unter der anhaltenden Dürre leiden.
Der Regen in den Bundesstaaten Victoria, New South Wales und Queensland, die zu den am stärksten betroffenen Gegenden zählen, soll laut Vorhersagen noch das ganze Wochenende anhalten.
Die Niederschläge löschen laut Feuerwehr zwar nicht alle Brände, helfen aber …