Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03290.jsonl.gz/2673

Im Rahmen der Talenterkennung bilden Eignungsprognosen ein Schlüsselelement der Nachwuchsförderung. Leider lassen sich vor Abschluss der Pubertät zuverlässige Prognosen für spätere Leistungen und Erfolge kaum erstellen.
Die Identifikationsprozesse werden mithilfe von Standortbestimmungen, Eignungstests und Trainings- und Wettkampfauswertungen erarbeitet. Ein Grossteil dieser Daten wird im Rahmen des Systems der Prognostisch Integrativen Systematischen Trainer-Einschätzung (PISTE) erhoben und ausgewertet. Die sportlichen Leistungen werden anhand des Alters beurteilt: Dieses setzt sich aus drei Altersdimensionen zusammen: Kalenderalter, biologisches Alter und Trainingsalter. Die Ergebnisse der Auswertung entscheiden über die Stufe der Swiss Olympic Talent Card (lokal, regional, national). Diese bestimmt, welche Fördergefässe besucht werden dürfen.
Damit das Entwicklungspotenzial beurteilt werden kann, werden die Daten über einen definierten Zeitraum erhoben. Falls die Einschätzung eines potenziellen Athleten nicht zu einem erfolgreichen Selektionsergebnis führt, soll die Möglichkeit bestehen, zu späteren Zeitpunkten nochmals Einschätzungsprozesse zu durchlaufen.
Nicht die aktuell Besten sollen identifiziert werden, sondern die Geeignetsten!