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Wusstest du, dass das direkte Speichern von Dateien auf deinem Desktop deine Produktität beeinträchtigt? Ich war früher einer dieser „Leute“, die Dateien direkt auf den Desktop heruntergeladen haben. Wenn du dich damit identifizieren kannst, dann habe ich eine gute Nachricht für dich: Du kannst es besser machen. Desktop-Speicher ist einfach, klar, aber es kommt mit versteckten Nachteilen, die du vielleicht nicht kennst.
Kick diese schlechte Angewohnheit mit diesen alternativen Dateispeichermethoden. Sie mögen nicht so bequem sein, aber ich verspreche, auf lange Sicht wirst du lernen sie zu lieben.
Die Nachteile des Desktop Speichers
Das Verlangen, Dateien auf dem Desktop zu speichern, ist verständlich. Es bietet sofortigen Zugriff mit einem einzigen Klick, was bedeutet, dass es verlockend ist, den Desktop zu einem de facto Speicher-Hauptquartier zu machen. Aber es sei denn, du bist streng in der Wartung, wirst du schliesslich diesen Problemen unterliegen:
- Keine Datenschutz. Einige Verzeichnisse werden nicht durch die Systemwiederherstellung berücksichtigt, dies betrifft vor allem das Verzeichnis Meine Dokumente. Dateien auf dem Desktop sind von der Systemwiederherstellung betroffen, was zu unerwarteten Verschwinden von Dateien führen kann.
- Keine Datensicherungen. Viele Datensicherungsprogramme ignorieren die Desktop-Dateien standardmässig. Die meisten Programme, die ihr Geld wert sind, lassen dich diese Einstellungen ändern und den Desktop wenn nötig inkludieren. Aber ein vergesslicher Moment ist alles, was es um versehentlich eine wichtige Desktop-Datei zu verlieren.
- Clutter, Unordnung, Durcheinander. Die Geschichte ist immer die gleiche. Du beginnst deine Desktop-Sammlung mit ein paar Dokumenten. Im Laufe der Zeit wächst die Sammlung um Bilder, Musik, Programme, Zip-Dateien und andere Dokumente einzuschliessen. Plötzlich, das richtige Dokument zu finden benötigt mehr Zeit als es zu öffnen.
Getrennte Laufwerkpartitionen
Eine Computer-Weisheit, die du lernen solltest ist dies: „Speichere nie Daten auf der gleichen Partition wie das Betriebssystem.“ In Windows, der Speicherort des Desktops befindet sich auf derselben Partition wie das Betriebssystem selbst.
Warum ist dies ein wichtiger Rat? Weil du nie alle Eier in den gleichen Korb legen solltest.
Lass uns annehmen, du fängste einen milden Virus oder Malware ein, der dein Betriebssystem angreift. Er kann alle Dateien im Zusammenhang mit dem Betriebssystem oder auf der gleichen Partition löschen. Wenn du das Betriebssystem verlierst, verlierst du auch all deine Daten.
Aber wenn du Windows auf der Partition C: installiert hast und deine Dateien auf der Partition D: speicherst, die Daten auf D: sind sicher selbst wenn C: komplett gelöscht würde. Der einzige Weg D: würde beeinträchtigt, ist wenn die physische Festplatte gelöscht oder beschädigt würde.
Einen zusätzlichen Nutzen von separaten Partitionen ist, dass du Windows erneut installieren kannst ohne deine gespeicherten Daten zu verlieren.
Nutze Windows Bibliotheken
Jede Installation von Windows kommt mit einem Verzeichnis „Dokumente“ und kommt mit einigen Buddies: Musik, Bilder und Videos. Sie werden Bibliotheken genannt und du hast diese vermutlich bereits gesehen aber noch nie benutzt, richtig? Nun, du solltest dies überdenken.
In Wahrheit, diese vier Bibliotheken sind speziell. Sie sind nicht schlicht Verzeichnisse; Sind Kollektionen verschiedener Verzeichnissen. Für jede Bibliothek kannst du verschiedene Verzeichnisse festlegen, welche einbezogen werden und diese Bibliothek wird den Inhalt all dieser Verzeichnissen anzeigen. Es hört sich komplizierter an als es ist.
Sieh es so: Du kannst deine Videos an vielen verschiedenen Orten speichern und die Verzeichnisse mit der Videos Bibliothek verknüpfen. Dann, wann immer du die Videos Bibliothek öffnest, siehst du all diese Dateien an einem Ort.
Es ist genauso bequem wie alles auf dem Desktop zu speichern, aber dennoch unendlich flexibler und organisierter.
Dateien in der Cloud speichern
Cloud-Storage war in den vergangenen Jahren ein grosses Buzz-Wort und dies aus gutem Grund. Während Cloud-bezogene Lösungen wie Dropbox, G+ Drive oder Microsoft OneDrive mit Bedenken der Privatsphäre kommen, so bringen diese auch viele Vorteile und ich denke die Leute werfen zu schnell das Baby mit dem Badewasser weg.
Hier ist, wie es funktioniert: Du erstellst ein oder mehrere Verzeichnisse, die automatisch mit dem von dir verwendeten Dienst synchronisiert werden. Diese Daten können von überall aus zugegriffen werden und können als privat oder öffentlich eingestellt werden.
Warum ist dies besser als direkt auf dem Desktop?
- Sofortige Sicherungen. Wegen der automatischen Synchronisation musst du dich nur selten um verlorene Dateien kümmern. Wenn dein Computer irgendwie gelöscht wird, befinden sich diese Dateien immer noch auf der Cloud und du kannst sie immer wieder abrufen.
- Versionshistorie. Nicht jeder Cloud-Service bietet eine Version Geschichte, aber die meisten tun und es ist ein wichtiges Merkmal. Der Dienst verfolgt den Verlauf der Änderungen und erlaubt dir sofort auf eine frühere Version zurückzukehren (dies kann auf die letzten x Änderungen beschränkt werden).
Schneller Datenzugriff?
Manchmal gewinnt Bequemlichkeit über Praktikabilität und Vernunft. Der Desktop ist toll, weil er sofortigen Zugriff erlaubt, richtig? Mit einem kleinen Kompromiss kannst du diese Bequemlichkeit beibehalten. Die Antwort ist, Verknüpfungen zu verwenden.
Das Erstellen einer Verknüpfung ist so einfach wie das Ziehen einer Datei mit der rechten Maustaste, dahin wo die Verknüpfung angezeigt werden soll, und dann die Option Verknüpfung hier erstellen aus dem Menü auswählen. Auch wenn eine Verknüpfung gelöscht wird, ist die eigentliche Datei immer noch sicher.
Aber statt die Verknüpfungen auf den Desktop zu setzen, warum nicht noch einen Schritt weiter gehen?
Klicke mit der rechten Maustaste auf eine beliebige Datei-Verknüpfung und wählen Sie entweder An Taskleiste anheften oder An „Start“ anheften. Es ist eine selbsterklärende Funktion, die genauso gut funktioniert wie, wenn nicht besser, als herkömmliche Desktop-Shortcuts. Ich benutze es Tag für Tag und möchte es nicht anders.
Schlussfolgerung
Letztlich wird die persönliche Präferenz immer gewinnen. Für diejenigen von euch, die seit Jahren „desktoppen“, werden es wahrscheinlich nahezu unmöglich finden, die Gewohnheit zu durchbrechen. Ich mache es immer noch von Zeit zu Zeit, aber ich versuche mein Bestes aufzuräumen, wenn ich merke, was ich tue. Es ist einfach nicht sinnvoll, alles auf dem Desktop zu speichern.
Hast du deinen Desktop mit Dateien und Ordnern überhäuft? Wenn ja, bist du überzeugt genug, um eine sicherere Methode der Dateispeicherung zu versuchen? Teile deie Gedanken mit uns in den Kommentaren!