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Die Nisthilfe besteht aus innen ausgebohrten Astscheiben und Holunderstäben, in einem massiven Kasten aus Holz und ist durch eine vorstehendes Dach gegen Regen geschützt. Geeignet ist ein wettergeschützter Standort, z.B. unter einem Dach. Sie sollte fest stehen, also nicht baumeln. Ideal ist eine erhöhte Position als Schutz gegen Bodenfeuchtigkeit. Gut geeignet sind trockene, sonnige Standorte, am besten nach Südosten ausgerichtet. Nisthilfen können auch auf Balkonen aufgestellt werden, besonders wenn geeignete Pflanzen als Nahrung vorhanden sind. Ungeeignet sind Standorte nahe vielbefahrenen Strassen. Die Nisthilfen brauchen sehr wenig Pflege. Es reicht wenn Reste von Pollen oder Kokonwänden vorsichtig weggebürstet werden und nicht mehr belegte Stengel falls nötig ersetzt werden. Die Nisthilfe sollte das ganze Jahr im Freien gelassen werden. Die Nisthilfe soll keinesfalls im Herbst ausgeputzt werden. Dabei würde die wertvolle Brut zerstört werden! Die Weibchen „renovieren“ ihre Nester selber nach dem Schlüpfen der Brut vom vorigen Jahr.