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Drazkowska Joanna, Dr.
Nennen Sie uns ein persönliches Zitat oder eines einer bekannten Person (z.B. Albert Einstein), welches Sie und Ihre Arbeit/Ihr Leben beschreibt.
„Ich habe nicht versagt. Ich habe zehntausend Wege entdeckt, die zu keinem Ergebnis führen.“ (Thomas A. Edison)
Beschreiben Sie Ihren Beruf in einem Satz und sagen Sie uns, was das wichtigste Ziel Ihrer Arbeit ist.
Ich entwickle ein vereinheitlichendes Modell für die Bildung von Staub und die Formation von Planetesimalen. Dieses Modell erzeugt realistische Ausgangsbedingungen für Modelle für spätere Stadien der Planetenentstehung. Das langfristige Ziel ist die Klärung, woher die beobachteten Eigenschaften unseres Sonnensystems und extrasolarer Planetensysteme kommen.
Wie sind Sie zu diesem Forschungsgebiet/Arbeitsumfeld gekommen?
Als ich im Jahr 2009 mein Bachelorprojekt begann, beschäftigte sich ein Doktorand aus meiner Forschergruppe mit neuen, von Andras Zsom und Kees Dullemond in Heidelberg entwickelten Rechenmodellen für die Staubbildung. Diese Arbeiten beeinflussten mein anschliessendes Masterprojekt, und so kam ich später zu meiner PhD-Position in Heidelberg.
Welches wäre die grossartigste Entdeckung, die Sie miterleben möchten?
Natürlich, jeder erwartet, dass irgendwann einmal Leben auf einem Exoplaneten entdeckt wird. Etwas weniger spektakulär zwar, fände ich es dennoch toll, wenn man den Prozess der Chondrulen-Entstehung erklären könnte.
Sie arbeiten für den Nationalen Forschungsschwerpunkt PlanetS. Was glauben Sie wird PlanetS Ihnen ermöglichen, was ohne PlanetS nicht möglich wäre?
Der NCCR PlanetS ist das erste gross angelegte Forschungsunternehmen, an dem ich unmittelbar beteiligt bin, und ich hoffe, dass es meine akademischen Erfahrungen auf vielen verschiedenen Ebenen erweitert. Ich bin glücklich, Teil dieses Projekts und von so vielen Leuten, die an verwandten Fragestellungen arbeiten, umgeben zu sein.