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Die in regelmässigen Abständen durchgeführte Befragung unser Mitglieder zu der ärztlichen Über- bzw. Unterversorgung zeigt in den verschiedenen Fachgruppen bestehende Über oder Unterversorgungen an und dient dem Verband als Orientierungshilfe bei berufspolitischen Aktivitäten.
Die Versorgungsumfrage soll kein Datenfriedhof sein.
Sie dient als Orientierungshilfe für den Verband bei seiner berufspolitischen Aktivität.
Die Daten sollen zur Marktorientierung und für Planungszwecken von Einzelmitgliedern, Bezirksverbänden, Fachgruppen und Ärztenetzwerken genutzt werden.
Die Geschäftsleitung des AAV setzt die Resultate zur gezielten Orientierung der politischen Behörden (und der Öffentlichkeit) über den Strukturwandel in der ärztlichen Versorgung ein.
Deshalb soll die Versorgungsumfrage in regelmässigen Abständen wiederholt, und die Fragestellung verfeinert werden. Ob ein Zweijahres-Rhythmus zweckmässig ist, bleibt zu diskutieren.
Um die Aussagekraft der Versorgungsumfrage und ihren Nutzen zu steigern, ist der Return zu erhöhen oder sie muss sich auf ein repräsentatives Sample beschränken.
Subjektive gegenseitige Wahrnehmung unter den praktizierenden Ärztinnen und Ärzten der Versorgungslage nach Fachdisziplinen und nach Regionen.
Bisher einziges verfügbare Messinstrument dieser Art. Wird in verschiedenen Kantonen verwendet. Der AAV führt die Befragung trotz Aufhebung des Praxisstopps weiter, um langfristige Trends erkennen zu können.
Die Interpretation der Erhebung erlaubt regionale Vergleiche und zeigt Trends auf dem Markt auf.
Eine Versorgungsbeurteilung von -25 % bedeutet, dass 1/4 der antwortenden Ärzte eine Unterversorgung annimmt, während die anderen diese als ausgeglichen (0 %) beurteilen. In dieser Formel werden auch gleichzeitige Überversorgungsnennungen berücksichtigt, indem diese durch eine gleichzeitig ähnlich starke Unterversorgungsnennung aufgehoben wird und zusammen 0 % ergeben.