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Es wurde ein um 0,9% höherer Nettoliegenschaftsertrag von 42 Mio CHF erwirtschaftet. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT ging indes um 23% auf 34,1 Mio CHF zurück. Unter dem Strich kletterte der Reingewinn um 7,7% auf 31,4 Mio, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.
Massgeblichen Einfluss auf das Ergebnis hatte neben der Auflösung von Steuerverpflichtungen der Verkauf der Beteiligung an der Corestate Capital Holding. Von Zukäufen hat Interhop im ersten Semester abgesehen.
Der Marktwert der Liegenschaften betrug am Ende der Berichtsperiode 1,25 Mrd CHF und erhöhte sich nach Abzug der getätigten Investitionen marginal um 0,4 Mio CHF. Der Leerstand sei erwartungsgemäss auf 11,6% angestiegen (Ende 2015 10,6% und Ende Juni 2015 11,5%).
Intershop geht für das Gesamtjahr von unverändert herausfordernden Rahmenbedingungen aus. Die Vermietung gewerblicher Flächen werde auf mittlere Sicht anspruchsvoll bleiben. Derweil sollten sich die Finanzierungskosten reduzieren, sofern die SNB keine weitere Zinssenkung vornehme. Per Jahresende rechnet das Unternehmen mit einer Leerstandsquote von gut 12%.
Sofern die beiden geplanten Verkaufstransaktionen abgewickelt werden, sei ein Gewinnbeitrag im tieferen einstelligen Millionenbereich absehbar. Die sodann wegfallenden Mieterträge könnten voraussichtlich nur teilweise kompensiert werden. Gesamthaft erwartet Intershop erneut einen erfreulichen operativen Jahresabschluss, der die Beibehaltung der bisherigen Dividendenpolitik ermöglichen sollte.
(AWP)