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Die Schweizer Regierungsdelegation zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis der Konferenz, so das Staatssekretariat für Wirtschaft in einer Medienmitteilung. Die Internationale Arbeitskonferenz IAK verabschiedete eine Resolution zur Aufnahme der sicheren und gesunden Arbeitsumwelt in das IAO-Regelwerk der grundlegenden Prinzipien und Rechte.
Die Schweiz befürwortete die Aufnahme dieses neuen Rechts und unterstützte den hierfür vorgeschlagenen Prozess, so die Mitteilung. Des Weiteren beteiligte sie sich an der ersten Diskussion über eine Empfehlung für Berufslehren. Die Schweiz setzte sich dafür ein, dass die jeweiligen nationalen und innerstaatlichen Rechtsvorschriften und Gegebenheiten berücksichtigt werden. Die IAK 2022 legte die Grundlage für eine Empfehlung, die 2023 finalisiert und verabschiedet werden soll.
Im Komitee zur Anwendung der IAO-Übereinkommen, das 22 Länderfälle behandelte, äusserte sich die Schweiz zu Fällen von Kinderarbeit, eingeschränkter Gewerkschaftsfreiheit und Diskriminierung ethnischer Minderheiten. Auch nahm sie an der fortlaufenden Diskussion über das Strategieziel von Beschäftigung sowie an der allgemeinen Diskussion über menschenwürdige Arbeit und Sozial- und Solidarwirtschaft teil.
Am Rande der Konferenz hielt die Schweizer Delegation hochrangige Treffen ab. So fand am 9. Juni 2022 der bilaterale Dialog mit Indonesien zu Beschäftigungs- und Arbeitsfragen statt. Als Gaststaat lud die Schweiz nationale und internationale Delegierte von Regierungen und Sozialpartnern zur Abschiedsfeier für den im September 2022 scheidenden IAO Generaldirektor Guy Ryder ein.