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Hiyam arbeitet als Näherin in einer Kairoer Kleiderfabrik. Als der junge Salah als neuer Chef anfängt, ist nicht nur Hiyam von ihm bezaubert. Sie sucht seine Nähe und als er erkrankt, sorgt sie für ihn. Salah lässt sich dazu hinreissen, Hiyam zu küssen. Schnell verbreitet sich das Gerücht, dass Hiyam schwanger ist, was sie nicht dementiert. Dafür bezahlt sie einen hohen Preis.
«Mich hat Factory Girl auf verschiedenen Ebenen angesprochen: eine starke, unverfrorene Heldin, ein Mann, der seinen Verpflichtungen schlicht nicht entrinnen kann, eine Familiendynamik voller Liebe und Streit, ein Gerücht, das ausser Kontrolle gerät, weil Stolz im Spiel ist. (...) In den Presseunterlagen zum Film steht: ‹Egal, in welcher psychologischen Verfassung sich das Publikum befindet, es geht ins Kino, um diese Verfassung zu verbessern.› Und genau das hat Factory Girl bei mir getan, er liess mich fühlen, erleben und träumen. Doch das vielleicht grösste Wunder, das Mohamed Khan mit seinem Film vollbringt, flankiert von seiner tollen Besetzung, seiner begabten Frau Wessam Soliman, der Drehbuchautorin, und seinem engagierten Produzenten Samir, ist der Beweis, dass das ägyptische Kino alles andere als tot ist.» (E. Nina Rothe, huffingtonpost.com, 16.12.13).