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Die Nationalturner mit den gewonnenen Ehrengaben: von Links nach Rechts sitzend: Cyrill Sidler, Philippe Vögele, Patrick Vögele und David Solenthaler. Stehend Simon Böni und Thomas Steimen.
Souverän und sicher erledigten die Nati-Cracks am Vormittag ihr Vornotenprogramm. Im Zwischenklassement belegten Sidler den 8. Rang, Ph. Vögele den 25. und Solenthaler auf dem 1. Rang. Dies erreichten sie mit den Disziplinen Steinheben, Hoch-Weitsprung, Sprint 80m, Steinstossen, Bodenturnen und Weitsprung. Pa. Vögele, Böni und Steimen versuchten zum ersten Mal unter Wettkampfbedingungen es den Nati-Cracks gleichzutun. Um im vorderen Mittelfeld mitmachen zu können braucht es jedoch noch mehr Trainingseinheiten. Trotzdem zeigten alle drei Neulinge am Vormittag ansprechende Leistungen in den Vornoten. Ringen und Schwingen ist ein wesentlicher Bestandteil des Nationalturnens und gehört ins Nachmittagsprogramm. Ph. Vögele konnte einen gestellten Gang im Ringen auf seinem Konto verbuchen und Sidler musste sich dreimal das Sägemehl vom Rücken putzen lassen. Solenthaler vergab sich eine Podestplatzierung. Ausgerechnet im Schwingen lief er in einen Konter und konnte sich deshalb nur die Note 8.5 gutschreiben lassen. Sidler und Ph. Vögele beendeten den Wettkampf auf dem 29. bzw. 35. Platz und Solenthaler auf dem guten siebten Platz mit dem begehrten Zweig als Auszeichnung. Hartes Brot mussten die Novizen essen. Sie durften jeweils zweimal Ringen und zweimal Schwingen. Alle 12 Kämpfe endeten mit der Note 8.1. Hier galt das Motto Pierre de Coubertins: „Mitmachen ist alles!“ Der Spass und nötige Ernst ist trotzdem nicht zu kurz gekommen.