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Unter den 32 Ländern Europas steht die Schweiz an vorderster Front in der Anwendung von Homöopathie. Laut der Zeitschrift Coopération (2005), sind fast 70% der Schweizer von der Wirksamkeit der Homöopathie überzeugt.
Außerdem hebt SDA-ATS hervor, dass über 20 000 Therapeuten (Nicht-Ärzte), und fast 3000 Ärzte heutzutage alternative Medizin in der Schweiz benutzen, zu der auch die Homöopathie zählt.
Von 1998 bis 2005 wurden die fünf Komplementärmedizinformen (Homöopathie, Naturheilkunde, anthroposophische Medizin, Neuraltherapie und Traditionelle Chinesische Medizin) vorübergehend zur Überprüfung in die Grundversicherung übernommen. Im Jahr 2005 hat der Gesundheitsminister sie wieder ausgeschlossen. Die homöopathische Arzneimittel, die auf der Liste der Spezialitäten (LS) stehen, werden weiterhin von der Grundversicherung zurückerstattet.
Am 14. Mai 2009 stimmte das Schweizer Volk mit 67% für die Wiedereingliederung dieser Medikamente in die Grundversicherung ab. Dies zeigt deutlich, dass diese Medizin in der Schweiz sehr geschätzt und beliebt ist.
Ab dem nächsten Jahr werden die fünf Komplementärmedizinformen erneut in die obligatorischen Krankenpflegeversicherung integriert. Jedoch vorübergehend bis ins Jahre 2017.