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Wir verlassen den Bundesstaat Utah und fahren über New Mexico weiter nach Texas.
Es geht nach Santa Fe, Hauptstadt New Mexico. Bereits im 12. Jahrhundert bestand an der Stelle der heutigen Stadt eine Indianersiedlung. Im 16. Jahrhundert kamen die ersten Spanier und 1610 wurde Santa Fe zur Hauptstadt ernannt. Sie ist damit die älteste Hauptstadt der Vereinigten Staaten. Aufgrund seiner Geschichte hat Santa Fe mehrere historische Gebäude, darunter das älteste öffentliche Gebäude, den Gouverneurspalast von 1610.
Santa Fe ist heute mit rund 200 Galerien einer der bedeutendsten Orte der amerikanischen Kunstszene.
Am nächsten Morgen folgen wir der Route 66 weiter nach Tucumcari. Dieser Ort besteht fast nur aus Motels und einem Route 66 Museum. Am Ortseingang erinnert eine rostige Tankstelle und ein alter Abschleppwagen an die früheren Zeiten.
Am Ortsausgang führen wir plötzlich eine Motorradgang mit ca. 20 Bikern an. Ein stolzes Gefühl! ;-)
Wieder einmal haben wir Glück und treffen an der fast unbefahrenen Route 66 auf freilaufende, neugierige Pferde. Dieses Gefühl von Freiheit ist unglaublich. Am Liebsten hätten wir alle Pferde in den Kofferraum gesteckt und mitgenommen.
Als nächstes Ziel steht die Geisterstadt Glenrio auf unserem Plan und wir überqueren die Grenze von New Mexico nach Texas. Der ehemalige Route 66 Ort befindet sich direkt an dieser Grenze. Der Ort liegt nur 16 Kilometer östlich vom geografischen Mittelpunkt der Route 66 in Adrian und markiert also praktisch die Hälfte der Strecke zwischen Chicago und Los Angeles.
Der Abschnitt der Route 66 in Glenrio war der Standort eines unter den Reisenden weithin bekannten Motels mit dem Werbeschild „First Motel in Texas“ auf der westlichen und „Last Motel in Texas“ auf der östlichen Seite.
Auf texanischer Seite gab es keine Bars, da dort kein Alkohol ausgeschenkt wurde, und keine Tankstelle auf der New-Mexico-Seite wegen der in diesem Staat höheren Benzinsteuer.
Heute sind nur noch einige verfallende Reste der Motels, eines Diners und einer Tankstelle zu sehen.