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„Die Höhen der Kultur sollten die DDR-Werktätigen stürmen, damit ihre Intelligenz disziplinieren und Leistungsreserven aktivieren“. So begründete einst Staats- und Parteichef Walter Ulbricht den Bau von Kulturhäusern und reduzierte damit die Kultur als Mittel zur Steigerung der Arbeitsproduktivität der werktätigen Bevölkerung. Das 1953 errichtete Haus der Freundschaft war zu seiner Zeit ein angesagter Veranstaltungsort mit einem Theatersaal mit 750 Sitzplätzen und mit modernster Bühnentechnik ausgestattet. Es wurde regelmässig für Produktionen des DDR-Fernsehens sowie Theateraufführungen genutzt. Bis zur letzten Aufführung 1998 gastierten hier unzählige nationale und internationale Künstler mit einem breiten Spektrum an kultureller Unterhaltung. Heute ist das Gebäude vollständig ausgeräumt und entkernt. Nur noch die Fassaden erinnern an frühere Zeiten. Gastbeitrag von stewi.