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Burnout wurde von Arbeitspsychologen konzeptualisiert und umfasst im Sinne eines syndromalen Ansatzes die drei Dimensionen emotionale Erschöpfung, Depersonalisation/Zynismus und verminderte subjektive Leistungsbewertung, die mit dem Verlust des Vertrauens in die eigenen beruflichen Fähigkeiten einhergeht. Als Ursache wird ein chronisches Ungleichgewicht zwischen den Anforderungen durch die Arbeit und den persönlichen Ressourcen angenommen, was zu körperlicher und seelischer Erschöpfung führen kann. Aufgrund ähnlicher und/oder überlappender Symptome zwischen Burnout und Depression, aber auch Schlaf- und Angststörungen kann die differentialdiagnostische Abgrenzung zunächst erschwert sein. Eine Burnout-Therapie sollte sich dabei individuell an den meist multifaktoriellen Ursachen orientieren und den Schweregrad der Symptomatik berücksichtigen.