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Hunderte Menschen haben vom Norden Marokkos aus versucht, über Spanien nach Europa zu gelangen. Spanische Sicherheitskräfte hielten dem Innenministerium zufolge innert der vergangenen zwei Tage über 700 Flüchtlinge auf.
Bei einem der insgesamt 20 Fluchtversuche vom Mittwoch und Donnerstag wollten rund 300 Menschen «gewaltsam» in die spanische Enklave Ceuta vordringen. Dabei hätten Behörden rund 100 Menschen festgenommen.
«Einer der grössten Fluchtversuche»
Neben Ceuta ist auch die Enklave Melila regelmässig das Ziel Hunderter Auswanderer aus afrikanischen Ländern. Beide bilden die einzigen Landgrenzen zwischen Afrika und der Europäischen Union. Daher versuchen Auswanderer, dorthin zu gelangen.
Beim Versuch vom Donnerstag handelte es sich um «einer der grössten der vergangenen Jahre», wie ihn der ein Vertreter der Präfektur von Ceuta beschrieb. Die Flüchtlinge stammten vor allem aus Ländern südlich der Sahara und wollten Europa erreichen.
Neben den Enklaven Ceuta und Melilla ist auch das spanische Festland immer wieder Ziel von Flüchtlingen aus Afrika. Sie machen sich in meist gänzlich überfüllten Booten auf den gefährlichen Weg über das Meer.