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Die Malerei von Alexandre Calame (*28.5.1810 Vevey - 19.3.1864 Menton) steht in der Tradition der Romantik, welche die Natur als überwältigende Kraft und mit Pathos darstellt. Calame war zunächst im Bankgeschäft tätig, bevor er beim Landschaftsmaler François Diday Unterricht nahm und sich gänzlich der Malerei zuwendete. Der Künstler fand seine Sujets in den hochalpinen Gebirgslandschaften, er malte aber auch Darstellungen des tiefer gelegenen Gebirges, die häufig Wasserfälle, dunkle Wolken oder vom Wetter gezeichnete Tannen wiedergeben. Dabei ging es ihm weniger um die exakte Wiedergabe der Wirklichkeit, sondern vielmehr um dramatische Ansichten der Naturgewalten, denen der Mensch schutzlos ausgeliefert ist. In den Alpen machte Calame Skizzen nach der Natur, die ihm dann im Genfer Atelier als Vorlagen für die Ölgemälde dienten. Ab 1835 stellte er seine schweizerischen Alpen- und Waldlandschaften in Paris und Berlin aus. Seine Werke genossen bereits zu Lebzeiten des Künstlers internationale Anerkennung und erfahren auch heute weiterhin eine hohe Wertschätzung.