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Aggression
Zeigt Ihr Hund aggressives Verhalten? Dann sollten Sie wissen, dass Aggression ein normales hündisches Verhalten ist, das emotional gesteuert wird. Und Emotionen kann man nicht verbieten! Die physiologischen Zeichen wie erweiterte Pupillen, aufgestellte Rückenhaare, Hecheln usw. können auf Stressreaktionen hinweisen. Diese können Hunde genauso wenig beeinflussen, wie das Empfinden von Aggression. Unterbinden kann man lediglich die begleitenden Lautäusserungen wie Bellen oder Knurren.
Aggression kann verschiede Ursachen haben. So unterscheidet man zum Beispiel folgende Formen von Aggression:
• Ressourcenaggression: Reaktion des Hundes, weil ihm jemand den Knochen, das Spielzeug etc. wegnimmt oder dem Hund zu Nahe kommt.
• Territoriale Aggression: Reaktion des Hundes, um sein Heim zu verteidigen
• Unterschreitung der Individualdistanz: Ein Hund reagiert aggressiv, weil er zwangsbeschmust wird und eigentlich einfach seine Ruhe haben möchte
• Leinenaggression: Reaktion des Hundes, weil er an der Leine zu nahe an einem anderen Hund vorbeigeführt wird
• Angstaggression: Reaktion des Hundes, weil er einmal von einem anderen Hund gebissen wurde
Damit zeigt sich, dass Hunde oft gar nicht per se aggressiv sind, sondern lediglich auf eine ungute Situation mit aggressivem Verhalten reagieren.
Therapie:
Die Bezugsperson erlebt bereits während des Trainings weniger Stress. Sie erhält die Möglichkeit, Alternativverhalten und Management einzusetzen, Gegenkonditionierung & Desensibilisierung, und erfährt, wie sie in welcher Situation reagieren soll. Auch lernt sie ihren Hund zu lesen und besser zu verstehen.
Für den Vierbeiner bedeutet die Therapie artgerechte Hundehaltung, interessantere Spaziergänge, weniger Leid und Stress.