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Italiens Innenminister Matteo Salvini hat dem deutschen Rettungsschiff «Eleonore» mit rund 100 Flüchtlingen an Bord die EInfahrt in einen italienischen Hafen untersagt. Das verlautete am Dienstag aus dem Innenministerium.
Die Menschen waren am Montag gerettet worden, während ihr Boot am Sinken gewesen sei, sagte die Hilfsorganisation Mission Lifeline, die die «Eleonore» unterstützt.
Die Hilfsorganisation «Alarm Phone», die Seenotfälle meldet, warnte indes vor einem Schiffbruch im Mittelmeer. Die Hilfsorganisation berichtete, sie habe den Anruf von einem in Seenot geratenen Boot mit 100 Personen an Bord erhalten. Das Boot befinde sich nahe der libyschen Küste. Italien und die libyschen Behörden seien benachrichtigt worden, so die Hilfsorganisation am Dienstag.
Italiens Innenminister Salvini, der einen harten Kurs in der Einwanderungspolitik vertritt und die Aufnahme von Flüchtlingen drastisch begrenzen will, hatte zuletzt immer wieder gegen die an der Seenotrettung beteiligten Hilfsorganisationen Stimmung gemacht. Rettungsschiffen, die in Italien eintreffen, droht die Konfiszierung und eine hohe Geldstrafe. (aeg/sda/apa)
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