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Aktionärsbrief
«Der Gesundheitssektor verzeichnete im Juli und August Gewinne, gab jedoch im September nach und schloss das
3. Quartal in Einklang mit dem breiten Markt»
Dr. Erich Hunziker
Präsident
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre
Im 3. Quartal 2021 mussten sich Anleger mit der Frage auseinandersetzen, welche Auswirkungen Inflationserwartungen, steigende Zinsen, Sorgen um einen drohenden Kollaps des chinesischen Immobilienmarktes und die anhaltenden Corona-bedingten Marktverwerfungen auf das Wirtschaftswachstum haben.
Durch Impfungen lassen sich schwere Krankheitsverläufe, Krankenhausaufenthalte und die Zahl der Todesfälle verringern. Die Industrienationen streben daher nach höheren Impfquoten, während der Rest der Welt nach wie vor um die Impfstoffversorgung kämpft. Inzwischen sind Medikamente erhältlich, die das Fortschreiten der Krankheit im Frühstadium hemmen, darunter auch monoklonale Antikörper und orale Wirkstoffe. Obwohl Anleger ihre Annahmen zur weltweiten Nachfrage nach Impfstoffen angepasst haben, steht dennoch fest, dass Präventionsstrategien in Form von Impfstoffen und bedingt auch Antikörpercocktails auf Bevölkerungsebene grundsätzlich alternativlos sind und die zuvor benannten Interventionen nur komplementär dazu Sinn machen.
Im 3. Quartal tendierten die meisten Indizes seitwärts. Der S&P 500 verzeichnete ein leichtes Plus von 0.6%, während der Dow Jones 1.5% nachgab und der Nasdaq Composite Index 0.2% einbüsste (sämtliche Angaben in USD). In Europa trat der EuroStoxx 50 auf der Stelle (–0.1% in EUR), während der Dax 1.7% (in EUR) und der Schweizer SPI 2.0% verloren (in CHF).
Der Gesundheitssektor verzeichnete im Juli und August Gewinne, gab jedoch im September nach und schloss das 3. Quartal in Einklang mit dem breiten Markt. Im 3. Quartal des Jahres kam es zu einer Konsolidierung des MSCI World Healthcare Index (+1.1% in USD) und des Nasdaq Biotech Index (–1.1% in USD). Innerhalb dieser Indizes wichen die Performances der einzelnen Titel jedoch deutlich voneinander ab, vor allem im NBI Index. Kleinere und mittlere Biotechunternehmen setzten ihre Underperformance im 3. Quartal fort. Das spiegelt sich beispielsweise im XBI wider, einem Biotech-ETF von S&P, der 7.2% im Minus schloss (in USD). Die begrenzte Nachfrage nach jungen, kleineren und mittleren Biotechfirmen führte zu einem Rückgang und einer Abkühlung der zuvor robusten IPO-Aktivitäten.
Performance von BB Biotech im 3. Quartal und während der ersten neun Monate 2021
Die Aktie von BB Biotech erzielte im 3. Quartal 2021 eine Negativrendite von 3.3% in CHF und 2.0% in EUR. Der Net Asset Value (NAV) des Portfolios sank um 5.2% in CHF, 3.5% in EUR und 6.1% in USD. Daraus resultiert für das 3. Quartal 2021 ein Nettoverlust von CHF 208 Mio. gegenüber einem Nettoverlust von CHF 395 Mio. im gleichen Vorjahresquartal. Ungeachtet des Dämpfers im 3. Quartal wies die BB Biotech-Aktie für die ersten neun Monate 2021 eine Gesamtrendite einschliesslich Dividende von 18.2% in CHF und 19.0% in EUR aus. Sie liegt damit deutlich über dem NAV des Portfolios, der um 3.2% in CHF und 3.5% in EUR stieg resp. um 2.0% in USD sank.
Der Reingewinn in dieser Periode belief sich auf CHF 141 Mio. gegenüber CHF 26 Mio. im Vorjahreszeitraum. Wechselkursschwankungen beim Währungspaar USD/CHF trugen ungefähr 5.3% zur 9-Monats-Performance der BB Biotech-Aktie bei.
Portfolioanpassungen im 3. Quartal 2021
Das Investment Team setzte die Portfolioanpassungen fort. Die Aufnahme von Moderna in den S&P 500 und die Ausbreitung von SARS-CoV-2-Varianten beflügelten den Aktienkurs. Die Aktie stieg im August auf ein Allzeithoch, wodurch Moderna zum wertvollsten Biotechunternehmen avancierte. Wir nutzten Modernas vielversprechenden Ausblick und die erwartete dominierende Stellung der mRNA-Technologie für Gewinnmitnahmen bei diesem langfristigen Investment. Das Investment Team trennte sich darüber hinaus nach 11 Jahren von Halozyme und realisierte beachtliche Gewinne (USD 235 Mio.).
«Wir nutzten Modernas vielversprechenden Ausblick und die erwartete dominierende Stellung der mRNA-Technologie für Gewinnmitnahmen bei diesem langfristigen Investment»
Die Erlöse aus dem Verkauf von Moderna und Halozyme wurden in drei Portfoliosegmente reinvestiert. Der Grossteil dieser Mittel floss in Unternehmen mit einer attraktiven Onkologie-Pipeline wie etwa Revolution Medicines, Relay Therapeutics, Fate Therapeutics, Essa Pharma, Macrogenics, Molecular Templates und Mersana Therapeutics. Zudem ergänzten wir unser Engagement im ZNS-Bereich durch Aufstockung unserer bestehenden Positionen in Sage Therapeutics und Intra-Cellular Therapies. Darüber hinaus bauten wir unsere Beteiligungen an kleineren kommerziellen Unternehmen aus – darunter Myovant und Radius.
Das Portfolio umfasst neu 32 Positionen und der Investitionsgrad sank während des 3. Quartals 2021 geringfügig von 107.5% auf 106.8%. Dies bedeutet, dass gemäss den festgelegten Vorgaben des Investitionsgrads ausreichend Spielraum für Investitionen in neue Anlagechancen besteht.
Portfolioentwicklungen im 3. Quartal 2021
Moderna, unsere derzeit grösste Beteiligung, legte beeindruckende Effizienzdaten zu seiner COVID-19-Drittimpfung vor. Das Unternehmen präsentierte eine Strategie, wie es seine mRNA-Plattform auch für die Entwicklung neuer prophylaktischer Impfstoffe einsetzen kann. Es teilte zudem detaillierte Erkenntnisse mit, wonach die Booster-Impfung, die mit 50 Mikrogramm der halben Dosis der Zweitimpfung entspricht, einen noch stärkeren Anstieg der Antikörpertiter als die zweite Impfung bewirkt hat. Das VRBPAC-Gremium der FDA hat einstimmig beschlossen, die Booster-Impfung des COVID-19-Impfstoffs von Moderna für bestimmte Risikogruppen zu unterstützen. Moderna hat sein Produktionsziel für 2022 auf 2-3 Milliarden Impfdosen angehoben. Es liegt damit deutlich über der für das laufende Jahr angepeilten Liefermenge von rund 1.2 Milliarden Dosen. Das Unternehmen möchte zudem Ende 2021 erste Immunogenitätsdaten für einen neuen mRNA-Grippeimpfstoff vorlegen.
Die US-Zulassungsbehörde FDA hat zwar die strittige Diskussion um Biogens Alzheimer-Medikament Aduhelm beigelegt, nun ist aber unter Patienten, Ärzten und Versicherern eine heftige Debatte entfacht. Biogen hat in Anbetracht des Marktwiderstandes gegenüber dem zugelassenen Präparat kürzlich seine bereits vorsichtige Markteinführungsprognose für 2021 drastisch gesenkt. Die kommerziellen Hürden für die intravenöse und wohl teure Infusion sind hoch. Die Verwaltung der staatlichen US-Gesundheitsfürsorge (CMS) hat mit ihrer National Coverage Determination (NCD) begonnen. Wir erwarten eine klärende Entscheidung im Jahr 2022.
Neurocrine meldete eine Wachstumserholung für sein führendes kommerzielles Produkt Ingrezza. Vorliegende Verschreibungszahlen deuten auf eine Wachstumssteigerung im 2. Halbjahr 2021 hin nach einer zögerlichen Entwicklung während der Pandemie. Ähnlich ergeht es Intra-Cellular Therapies, Radius und Esperion. Auch deren Produkte Caplyta, Tymlos und Nexlitol/Nexlizet sehen sich mit pandemiebedingtem schwächerem Wachstum konfrontiert, das sich aber im 4. Quartal 2021 verbessern dürfte.
Einige unserer Portfoliounternehmen legten im 3. Quartal 2021 Ergebnisse wichtiger klinischer Studien vor:
- Moderna verwies auf «real world evidence» Studiendaten (Versorgungsforschungsstudien), die darauf hindeuten, dass mit dem Moderna-Vakzin geimpfte ältere Menschen viele Monate später weiterhin hohe Antikörpertiter gegen COVID-19 und dessen Delta-Variante aufweisen. Der Impfstoff punktete auch durch seine längere Wirksamkeit gegenüber anderen COVID-19-Vakzinen, einschliesslich Corminaty.
- Alnylam verkündete positive Topline-Ergebnisse seiner Open-Label-Phase-III-Studie ILLUMINATE-C zu Lumasiran bei Patienten aller Altersklassen mit fortgeschrittener primärer Hyperoxalurie (PH1) und fortschreitender Abnahme der Nierenfunktion. Die sechsmonatige Gabe des Wirkstoffs führte zu einer Reduktion von Plasmaoxalat bei Patienten mit fortgeschrittener Nierenerkrankung, inklusive Hämodialyse-Patienten.
- Macrogenics präsentierte weitere Phase-I-Daten seiner Studie zu MGC018, an der 86 Patienten mit fortgeschrittenen soliden Tumoren teilnehmen, darunter Patienten mit metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakrebs. Bei 54% der Patienten wurde ein Rückgang des prostataspezifischen Antigens um mindestens 50% festgestellt.
- Mersana legte Zwischenergebnisse für seinen führenden Produktkandidaten Upifitamab Rilsodotin (UpRI) zur Behandlung von intensiv vorbehandelten Patientinnen mit Eierstockkrebs vor. Ungefähr ein Drittel der Patientinnen erreichte ein objektives Ansprechen. Im Rahmen der anstehenden einarmigen Zulassungsstudie UPLIFT zu UpRi bei platinresistenten Eierstocktumoren will Mersana geringfügig niedrigere Dosierungen des Wirkstoffs testen.
- Fate Therapeutics meldete positive Zwischenergebnisse für die Behandlung von rezidiviertem oder refraktärem grosszelligem B-Zell-Lymphom mit seinem Produktkandidaten FT516, der einen neuartigen, hochaffinen, nicht-spaltbaren CD16 (hnCD16) Fc-Rezeptor beinhaltet, der die antikörperabhängige zelluläre Cytotoxizität (ADCC) maximiert. Das FT596-Zellprogramm des Unternehmens umfasst den hnCD16-Fc-Rezeptor und einen chimären Antigen-Rezeptor (CAR) zur Bekämpfung von CD19. Diese modifizierten Rezeptoren sind so konzipiert ist, dass sie die Bekämpfung von Krebszellen sowohl durch mehrere Antigene als auch durch eine IL-15-Rezeptorfusion (IL-15RF) ermöglichen, um auf diese Weise die Zellaktivität und das Überleben von Killerzellen (NK) zu fördern. Die vielversprechenden anfänglichen Wirksamkeitsdaten reichten jedoch nicht aus, um die Anleger zu beeindrucken, deren Augenmerk Daten zur langfristigen Ansprechdauer gilt. Die Veröffentlichung entsprechender Ergebnisse wird für das nächste Jahr erwartet.
Im 3. Quartal 2021 verkündete die FDA wichtige Entscheidungen, die einige unserer Portfoliounternehmen betreffen:
- Incyte teilte mit, dass die FDA Opzelura (Ruxolitinib) als Salbe für die kurzzeitige und nicht kontinuierliche Behandlung von leichter bis mittelschwerer atopischer Dermatitis (AD) bei nicht immungeschwächten Patienten ab 12 Jahren zugelassen hat, deren Krankheit mit verschreibungspflichtigen topischen Therapien nicht ausreichend kontrolliert wird oder bei denen diese Therapien nicht ratsam sind. Anleger waren von dem strikt formulierten Beipackzettel Opzeluras nicht begeistert, mit der auch andere Wirkstoffe aus der Klasse der Jak-Inhibitoren versehen worden sind. Ihre Aufmerksamkeit gilt daher nun der anfänglichen Marktakzeptanz des Präparats. Die FDA erteilte zudem Jakafi (Ruxolitinib) die Zulassung zur Behandlung akuter Graft-versus-Host-Disease (GvHD) bei erwachsenen und pädiatrischen Patienten ab 12 Jahren nach erfolgloser Behandlung mit einer oder zwei Systemtherapien. Verweigert hat die FDA allerdings die Zulassung Retifanlimabs von Incyte und Macrogenics zur Behandlung von metastatischem oder inoperablem Analkarzinom.
- Myovant Sciences gab bekannt, dass die Europäische Arzneimittelkommission die Zulassung für Ryeqo (Relugolix, Estradiol Norethindronacetat) zur Behandlung mässiger bis starker Symptome von Uterusmyomen bei erwachsenen Frauen im gebärfähigen Alter ohne Einschränkung der Anwendungsdauer erteilt hat.
Die verhaltene Entwicklung der M&A-Aktivitäten hielt im 3. Quartal an. Pfizer übernahm Trillium Therapeutics für weniger als USD 2 Mrd. und Merck legte gegen Quartalsende ein Übernahmeangebot für Acceleron in Höhe von USD 11.5 Mrd. vor. Obwohl keine unserer Portfoliounternehmen an Übernahmen beteiligt war, kündigten Arvinas und Pfizer eine wichtige globale Partnerschaft zur Entwicklung und Vermarktung eines oralen PROTAC (PROteolysis TArgeting Chimera)-Degraders in der Entwicklungsphase für den Abbau des Östrogenrezeptorproteins an. Der Wirkstoffkandidat (ARV-471) durchläuft derzeit eine Phase-II-Studie zur Behandlung von Patientinnen mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem ER-positivem/HER2-negativem Brustkrebs. Arvinas erhält von Pfizer Vorauszahlungen in Höhe von USD 650 Mio. Zusätzlich beteiligt sich Pfizer über eine Kapitalbeteiligung von USD 350 Mio. an Arvinas. Beide Unternehmen teilen sich die weltweiten Entwicklungs- und Vermarktungskosten sowie die Gewinne zu gleichen Teilen.
Ausblick für das 4. Quartal 2021
Anleger dürften den Rollout von Booster-Impfstoffen gegen COVID-19 im Blick haben. Zudem werden zahlreiche Produktlancierungen und wichtige Ergebnisse klinischer Studien erwartet.
Besagte Auffrischimpfungen – vor allem mit mRNA-Vakzinen – werden auf der nördlichen Halbkugel während der Wintersaison eine wichtige Rolle spielen. Darüber hinaus werden Anleger aufmerksam verfolgen, ob neue SARS-CoV-2-Varianten auftreten und ob daher neuartige, variantenspezifische Impfstoffe nötig sein werden.
Unter den Produktlancierungen dürften folgende Medikamente das Interesse der Anleger besonders auf sich ziehen: Biogens Aduhelm zur Behandlung der Alzheimer-Krankheit sowie Myovants zwei Produktkandidaten Orgovyx gegen Prostatakrebs und Myfembree bei starken Menstruationsblutungen im Zusammenhang mit Uterusmyomen. Nach der eher enttäuschenden Lancierung von Monjuvi werden Anleger Incyte und seinen Partner Morphosys fest im Auge behalten. Dasselbe gilt für ein weiteres Incyte-Produkt, die Salbe Opzelura, die vor kurzem zur Behandlung atopischer Dermatitis zugelassen wurde.
Für das 4. Quartal 2021 erwarten wir wichtige regulatorische Meilensteine:
- Argenx wird voraussichtlich Ende 2021 die FDA-Zulassung für Efgartigimod bei generalisierter Myasthenia gravis erhalten.
- Intra-Cellular Therapies erwartet eine Entscheidung der FDA hinsichtlich der Zulassung von Caplyta für die Behandlung von Patienten mit bipolarer Störung I und II.
- Moderna rechnet mit der Notfallzulassung (EUA) für seine Auffrischungsimpfung mRNA-1273 gegen COVID-19 nach der einstimmig positiven Empfehlung des zuständigen FDA-Beratungsausschusses am 14. Oktober.
- Alnylams Partner Novartis erwartet die US-Zulassung Inclisirans, eines halbjährlich injizierten RNAi-basierten Cholesterinsenkers, der in der EU bereits zugelassen ist.
Ausserdem erwarten wir für das 4. Quartal 2021 klinische Daten folgender Portfoliounternehmen:
- Radius dürfte Phase-III-Daten der wearABLE-Studie zu seinem transdermalen Pflaster Abaloparatid bei Osteoporose präsentieren.
- Neurocrine wird vermutlich Phase-III-Resultate seiner KINECT-HD-Studie zu Valbenazin für die Behandlung von Chorea Huntington veröffentlichen.
- Sage und sein Partner Biogen dürften Ergebnisse ihrer CORAL-Studie zu Zuranolon mitteilen, in deren Rahmen Patientinnen mit einer schweren Form der postpartalen Depression (PPD) eine höhere Dosis des Medikaments erhalten.
- Relay wird wahrscheinlich eine Machbarkeitsstudie für seinen selektiven FGFR2-Inhibitor RLY-4008 bei Patienten mit intraheptischem Cholangiokarzinom und anderen fortgeschrittenen soliden Tumoren verkünden.
- Moderna dürfte erste Resultate zu seinem quadrivalenten saisonalen Grippeimpfstoffkandidaten mRNA-1010 bekannt geben.
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Aktionärsbriefs haben diverse Nachrichtenquellen Robert Califf als potenziellen Anwärter der Biden Regierung für den FDA Chefposten benannt. Califf war bereits unter Präsident Obama FDA Commissioner und gilt als moderat, industrienah und durch seine Laufbahn als Kardiologe sowie Erfahrungen mit Digitalisierung im Gesundheitswesen als fähiger und vielversprechender Kandidat. Allerdings könnte gerade seine Industrienähe zu Komplikationen mit dem progressiven Flügel der demokratischen Partei beim Bestätigungsverfahren im Senat führen.
Da die Börsen unter Druck stehen, hält unser Investment Team den Sektor für attraktiv bewertet und wird weiteres Kapital in vielversprechende Biotechnologieunternehmen investieren, um mittel- und längerfristig überdurchschnittliche Renditen zu erzielen.
Zweifelsohne hat die Biotechbranche mit der Entwicklung wichtiger Lösungen zur Bekämpfung der Pandemie beigetragen. Wir sehen dies als wichtigen Beleg für die Produktivität und den Innovationsgrad der Industrie und setzten darauf, dass viele weitere bedeutende Produkte zur Behandlung schwerwiegender und chronischer Krankheiten im Markt lanciert werden. Damit stellen Biotechnologiefirmen weiterhin den Motor für die Entwicklung klinisch differenzierter Arzneimittel für Patienten mit hohem medizinischem Bedarf dar. Dieses Wertversprechen wird kosteneffizient gestaltet werden können und müssen, zu Preisen, die für Kostenträger und folglich auch die Gesellschaft erschwinglich sind.
Für das von Ihnen entgegengebrachte Vertrauen bedanken wir uns.
Der Verwaltungsrat der BB Biotech AG
Dr. Erich Hunziker
Präsident
Dr. Clive Meanwell
Prof. Dr. Mads Krogsgaard Thomsen
Dr. Thomas von Planta