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Die schwedische Sprache erhält offiziell neben den Wörtern für «er» und «sie» ein geschlechtsneutrales persönliches Fürwort. «Hen» kann eine transsexuelle Person beschreiben oder zum Einsatz kommen, wenn das Geschlecht egal oder unbekannt ist.
2012 war das Wort zum ersten Mal im Sprachgebrauch aufgetaucht - und ist seitdem heftig umstritten. Jetzt nahm die schwedische Akademie das «hen» in ihre neue Wortliste auf, die im April 2015 erscheint.
«Es ist ein Wort, das in Gebrauch ist und zweifellos eine Funktion erfüllt», sagte der Chefredakteur der Liste, Sven-Göran Malmgren, dem schwedischen Radio am Dienstag.
In der deutschen Sprache gibt es ein solches Personalpronomen bisher nicht. Ein drittes Geschlecht wird offiziell auch nicht anerkannt: Ein junger Mensch aus Deutschland versucht derzeit, das «weiblich» in seiner Geburtsurkunde durch einen dritten Geschlechtseintrag zu ersetzen. Der Fall könnte höchste Gerichte beschäftigen. (kub/sda/dpa)