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Court sagte in einer christlichen Radiosendung «Der Tennissport ist voll von Lesben». Transgender-Kinder bezeichnete die 74-Jährige als «Werk des Teufels». Zuvor hatte sie bereits Kritik an gleichgeschlechtlichen Beziehungen geäussert.
Mittlerweile haben Spielerinnen wie Martina Navratilova (60) gefordert, den Namen der «Margaret-Court-Arena» zu ändern und sogar einen Boykott des zweitgrössten Platzes der Australian Open gefordert.
Murray äussert sich ebenfalls
«Wenn die Profis zu dem Entschluss kommen, dass der Name geändert werden soll, dann muss das aber vor dem Turnier nächstes Jahr geschehen», sagte der britische Weltranglistenerste Andy Murray am Rande der French Open in Paris.
Und fügte an: «Ich kann nicht verstehen, warum jemand damit Probleme hat, wenn sich zwei Menschen lieben und heiraten. Egal, ob es zwei Männer, zwei Frauen oder Mann und Frau sind.»
Die ehemalige US-Open-Siegerin Samantha Stosur sprach sich ebenfalls öffentlich gegen Courts Äusserungen aus, wie ihre australische Landsfrau Casey Dellaqua, welche direkt durch Courts Äusserungen angegriffen wurde. Der australische Tennis-Verband und die Betreiber der Anlage im Melbourne Park haben sich von Courts Aussagen distanziert.
Sendebezug: SRF zwei, sportflash, 30.05.2017, 20:00 Uhr