Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03366.jsonl.gz/1834

claro ist Mitglied verschiedener nationaler und internationaler Organisationen rund um den fairen Handel und die Entwicklungszusammenarbeit.
Vernetzung national
Vernetzung international
Mit dem im Oktober 2007 gegründeten Verein Swiss Fair Trade, der Nachfolgeorganisation des «Schweizer Forum für Fairen Handel», verstärken die massgebenden Akteure des schweizerischen Fairen Handels ihr gemeinsames Engagement.
Im Zusammenschluss sind die Importeure, Labelorganisationen, Dachorganisationen des spezialisierten Detailhandels sowie im fairen Handel engagierte NGOs vertreten. Swiss Fair Trade ist die Referenzorganisation des Fairen Handels in der Schweiz und führt Aktivitäten zur Stärkung nachhaltigen Handelns durch.
claro fair trade zählt zu den Gründungsmitgliedern von Swiss Fair Trade.
www.swissfairtrade.ch
Die «European Fair Trade Association» ist ein Zusammenschluss von 10 Importorganisationen in 9 europäischen Ländern. Durch die Abstimmung und Koordination von Fair Handels-Aktivitäten möchten die Mitglieder der EFTA den Fairen Handel effektiver und effizienter machen. Dies bezieht sich besonders auf den Austausch von Informationen zu den Handelspartnern, Fair Trade Produkten und Vermarktungsfragen.
Ein einheitliches und arbeitsteilig durchgeführtes Monitoring erleichtert den Arbeitsaufwand für Importorganisationen und ihre Handelspartner. Lobbyarbeit und die Einflussnahme auf politischer Ebene in Europa und international verleiht den Interessen der Produzenten-Organisationen in Entwicklungsländern - einst als Drittweltländer bezeichnet - eine bessere Stimme.
claro fair trade ist Gründungsmitglied der European Fair Trade Association.
www.european-fair-trade-association.org
Das 25-Jahr-Jubiläum im 2012 veranlasste die Mitglieder über die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft des fairen Handels zu reflektieren. Daraus ist ein von allen Mitgliedern unterzeichnetes Positionspapier verfasst worden. Hier ein Auszug:
"Die Position der EFTA-Mitglieder zur Rolle der Fair-Handels-Organisationen: 50 Jahre, nachdem der faire Handel begann, haben viele KleinproduzentInnen, benachteiligt durch die geographische Lage, schlechte Infrastruktur oder die Auswirkungen der Ausbeutung, sich erfolgreich sichere und nachhaltige Märkte für ihre Waren erschlossen. Weltläden, Aktionsgruppen, Kirchen, politisch Aktive, engagierte VerbraucherInnen und Fair-Handels-Organisationen haben dies möglich gemacht. Der Markt für fair gehandelte Produkte hat eine Größenordnung erreicht, die multinationalen Händlern und Produzenten eine Beteiligung als wirklich Gewinn bringend erscheinen lässt.
Fair-Handels-Organisationen wollen jedoch mehr als blosse Marktausweitung. Damit Handel ein Instrument zur Armutsbekämpfung sein kann, streben die EFTA-Mitglieder nach Handelsbeziehungen, die auf Gleichberechtigung und Transparenz bauen und gänzlich anders als im konventionellen Handel sind. Die EFTA-Mitglieder handeln mit Produzenten-Organisationen und unterstützen sie bei der Entwicklung ihrer Kapazitäten, so dass diese ihren Mitgliedern einen annehmbaren Lebensstandard und die Möglichkeit, ihre Zukunft selbst zu gestalten, sichern.
Damit der faire Handel weiter reichende Änderungen für Gerechtigkeit im Handel bringen kann, bringen die EFTA-Mitglieder ihre Handelserfahrung in Bildungs- und politische Arbeit sowie Kampagnen ein. So kann das Kaufverhalten informierter KonsumentInnen Einfluss auf Unternehmen und Regierungen nehmen und den Forderungen nach Reformen der Welthandelsregeln und einem faireren Wirtschaftssystem mehr Gewicht verleihen."
«Fair Trade Labelling Organizations» (FLO) International ist die Dachorganisation von derzeit 19 Label-Organisationen aus 23 Ländern sowie Produzentennetzwerken, die zertifizierte Fair Trade Produzentenorganisationen aus Lateinamerika, Afrika und Asien vertreten. Die von FLO unabhängige FLO-CERT GmbH setzt die Fair Trade- und Zertifizierungs-Richtlinien fest und ihre achtzig weltweit tätigen Inspektoren prüfen regelmässig deren Einhaltung.
FLO unterstützt und berät die Produzenten bei der Erlangung und kontinuierlichen Einhaltung der Kriterien und hilft ihnen Marktchancen zu erkennen. Ein Produkt mit Fair Trade Gütesiegel garantiert dem Konsumenten, dass das Produkt aus nachhaltiger Produktion stammt und der Hersteller einen kostendeckenden Preis sowie eine Fair Trade Prämie erhalten hat.
Fair Trade Richtlinien gehen weiter als Verhaltenskodexe oder andere Sozial-Gütesiegel: nebst Minimalanforderungen, die Produzenten und Händler erfüllen müssen, fordert FLO von ihnen eine kontinuierliche Verbesserung der Arbeitsbedingungen, des Umweltschutzes und der Organisationsentwicklung.
www.fairtrade.net