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Die Discounted Cashflow (DCF) Methode ist ein international anerkanntes Verfahren zur Immobilienbewertung. Zur Wertermittlung werden die Zahlungsströme auf den Bewertungsstichtag abgezinst. Die DCF-Methode wird insbesondere bei professionellen Immobilien-Investoren zur Bewertung von Renditeliegenschaften angewendet.
Die Ertragswert-Bewertung ist ein einkommensbasiertes Verfahren mit der Grundidee, dass die zukünftig erzielbaren Erträge den heutigen Wert bestimmen. Die Methode sieht den Marktwert einer Liegenschaft als den heutigen Wert einer ewig fliessenden Rente an. Sie wird verbreitet zur Bewertung von Mehrfamilienhäusern und Büro-/Gewerbeobjekten angewandt.
Die hedonische Bewertungsmethode ist ein Vergleichswert-Verfahren, bei dem die Eigenschaften und Kaufpreise tausender effektiv erfolgter Immobilien-Transaktionen mittels statistischer Verfahren miteinander verglichen werden. Einfamilienhäuser, Eigentumswohnungen sowie Mehrfamilienhäuser (mit bis zu 30% Gewerbeanteil) können damit einfach, schnell und präzise schweizweit bewertet werden.
Die Realwertmethode (auch Substanz- oder Sachwertmethode genannt) geht davon aus, dass ein Käufer für den Erwerb einer Immobilie nicht mehr bezahlen wird, als er heute für den Erwerb des Landes und die Erstellung des Gebäudes bezahlen müsste. Die Methode ist insbesondere bei nicht ertragsorientierten Liegenschaften verbreitet.
Das Lebenszyklusmodell untersucht die Wirtschaftlichkeit einer Immobilie über die gesamte Nutzungsdauer nach Aufwands- und Ertragsaspekten. Der Wert der Liegenschaft entspricht dabei dem zum Bewertungszeitpunkt in der Immobilie gebundenen Kapital. Es eignet sich insbesondere zur Bewertung von Spezialobjekten, kann aber auch bei allen anderen Liegenschaftensarten angewandt werden.