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WC Hongkong
Zweimal Bronze für Tokio 2020
An den Weltcuprennen in Hongkong präsentiert sich das Bahn-Nationalteam insbesondere in den olympischen Disziplinen in ausgezeichneter Verfassung.
Die neue Breite führt zu neuen Perspektiven. An den Bahn-Weltcuprennen in Hongkong belegte die Schweiz in der Mannschaftsverfolgung den dritten Platz, obwohl der «Vierer» von Nationaltrainer Daniel Gisiger ohne zwei Teamstützen angetreten war. Claudio Imhof und Stefan Bissegger weilen bereits in Neuseeland, bereiten sich dort unter der Obhut von Gisigers Nationaltrainer-Kollege Mickaël Bouget gemeinsam mit aufstrebenden Talenten wie Robin Froidevaux und Lukas Rüegg auf die Wettkämpfe vom kommenden Wochenende in Cambridge vor.
In der Hauptrunde von Hongkong legte das Quartett mit den Youngsters Valère Thiébaud und Alex Vogel sowie den Routiniers Théry Schir und Cyrille Thièry die 4000 Meter in 3:53,904 Minuten zurück. Im Direktvergleich um Rang 3 reichte die Zeit von 3:55,851, um die ebenfalls nicht in Bestbesetzung angetretenen Italiener auf Distanz zu halten. Schir konnte sich gar noch eine zweite Bronzemedaille umhängen lassen. Der wiedererstarkte Waadtländer musste sich im Omnium lediglich dem Neuseeländer Campbell Stewart und dem Deutschen Roger Kluge geschlagen geben. Tags darauf verpasste Schir das Podest an der Seite von Nico Selenati nur knapp – im Madison resultierte Rang 4. Sowohl bei der Mannschaftsverfolgung als auch beim Omnium und beim Madison handelt es sich um olympische Disziplinen – die Reise nach Hongkong hat sich für die Swiss Cycling-Vertreter mit Blick auf das Qualifikationsranking für Tokio 2020 gelohnt.
Alex Vogel, mit 20 Jahren einer der Jüngsten im Bahn-Nationalteam, erreichte im Scratch den fünften Rang. Michelle Andres und Andrea Waldis beendeten das Madison auf Platz 9.