Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03477.jsonl.gz/325

Der texanische IT-Riese will nach dem Delisting seinen Channel-Umsatz verdoppeln. Die Channel-Organisation wird in die interne Verkaufsmannschaft integriert.
2007, als man mit der indirekten Vertriebsstrategie begonnen habe, sei es noch sinnvoll gewesen, eine neue Organisation aufzubauen. Nun sei es Zeit, das Channelbusiness in die Verkaufsorganisation zu integrieren, sagte Dell gegenüber 'CRN'. Man reagiere damit auf Wünsche der Partner, wonach die Entscheidungsfindung zu vereinfachen sei.
Diese Pläne sollen weltweit angewendet werden. Neuerdings kümmert sich Cheryl Cook (Foto) als Vice President um das globale Channelgeschäft. Cook ist seit zwei Jahren als VP Enterprise Solutions bei Dell tätig. Ihre vorherigen beruflichen Stationen waren Nuance, NCR und Sun. Sie folgt auf Greg Davis, der 2009 zum ersten globalen Channelchef von Dell ernannt worden war
. Davis wird sich neu bei Dell um Software und Peripheriegeräte kümmern.
Schneller, einfacher und besser
Für Geschäftspartner von Dell sollen die Änderungen nur positive Auswirkungen haben, meinte Dell. Man werde künftig noch enger mit dem Channel kooperieren, um Wachstum zu generieren. Es sei ein Schritt vorwärts, dass die internen Verkaufsleute nun verstärkt mit den Channelspezialisten zusammenarbeiten. Alles soll schneller, einfacher und besser werden. "Ich bin super aufgeregt!", sagte Dell der Channelzeitschrift.
Heute erwirtschaftet Dell 30 Prozent des Umsatzes (15 Milliarden Dollar) über den Channel. Es bestehe nun das Potenzial, diesen Anteil mindestens auf 60 Prozent zu verdoppeln, sagte Dell. Ein von 'CRN' befragter Dell-Partner meinte, Dell werde dieses Ziel wahrscheinlich in drei Jahren erreichen. (mim)