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Runde gegen Andrea Petkovic brauchte sie auch beim 6:4, 5:7, 6:4 gegen Makarowa (WTA 30) über zwei Stunden für den Erfolg. Am Ende machte sich die Schweizerin das Leben selber noch einmal schwer. Nach einer 5:2-Führung im 3. Satz musste sie die Linkshänderin aus Moskau auf 5:4 herankommen lassen, servierte dann aber souverän zum Sieg aus. Beim ersten Matchball bedeutete ein Return-Fehler Makarowas die Entscheidung.
Der Schrei der Erlösung von Bacsinszky täuschte darüber hinweg, dass sie seit dem Fedcup-Debakel in Luzern auf einer Erfolgswelle reitet. Die Lausannerin gewann am Samstag in Rabat ihr viertes WTA-Turnier und musste nach einem Abendflug von Marokko nach Spanien gleich am Sonntag wieder ran. Deshalb sind die zwei Siege in Madrid hoch einzustufen. Sie dürfte damit auch bereit sein, um am Mittwoch im Achtelfinal die Weltnummer 7 Simona Halep fordern zu können. Vor einem Monat im Viertelfinal in Miami setzte sie sich gegen die Rumänin in drei Sätzen durch.
Gegen Makarowa klappte im Spiel von Bacsinszky noch nicht alles. Zu Beginn kämpfte sie hart um ihre Aufschlagspiele und wehrte in ihren ersten zwei Service-Games sieben Breakbälle ab. Sie liess sich etwas zu sehr unter Druck setzen und agierte zu passiv. Die 26-jährige Waadtländerin zeigte sich dann aber wesentlich effizienter als die russische Linkshänderin. Sie nutzte ihre einzige Breakchance zum 5:4 gleich zum entscheidenden Vorteil.
Im zweiten Durchgang machte Bacsinszky einen 0:3-Rückstand wett und schien mit einem weiteren Break zum 4:3 eine Vorentscheidung geschafft zu haben. Makarowa, die vor gut einem Jahr nach Halbfinals am US Open und am Australian Open die Nummer 8 der Welt war, konterte jedoch mit dem nicht mehr erwarteten Satzausgleich. Die Vaudoise fand bei perfekter Frühlingssonne allerdings den Tritt schnell wieder.
Im dritten Satz gelang Bacsinszky das erste Break zum 3:2, dem sie ein zweites zum 5:2 folgen liess. Ein deutlicher Vorsprung, den sie am Ende aber auch brauchte. Die Schweizerin agierte zwar weniger druckvoll als die Russin, beging aber auch deutlich weniger Fehler. Sie punktete immer wieder mit der geschickten Kombination Stoppball-Lob, auch wenn sie es mit den Stoppbällen zuweilen etwas übertrieb. Letztlich setzte sie sich aber dank der grösseren Konstanz durch.
(SDA)