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Nach der grossformatigen neunten Sinfonie hat sich Philip Glass mit seiner Zehnten wieder dem kleineren Format zugewandt und beschreibt seine Komposition selbst sogar als eine "Nicht-Neunte-Sinfonie". Nichtsdestoweniger sind die fünf kurzen Sätze eine kompakte Tour de Force seines unverwechselbaren Stils, die 2007 durch ein Feuerwerksprojekt in Spanien inspiriert wurde, das Glass fünf Jahre danach orchestrierte. Ebenfalls 2012 entstand für Feierlichkeiten in Kanada die Concert Overture, mit der Glass ebenfalls an die Orchestermusik des 19. Jahrhunderts anknüpft. Beide Werke wurden hier erstmals eingespielt.