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Damokles,
Günstling des ältern Dionysios von Syrakus. [* 2] Einst rühmte er diesen als den glücklichsten aller Sterblichen. Dionysios bot ihm darauf sein Glück an und ließ ihm in seinem Palast alle ¶
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Herrlichkeiten und Genüsse zur Verfügung stellen.
Damokles war entzückt über dies Los; als er aber, über sich blickend, ein Schwert
gewahrte, das von der Decke
[* 4] herab an einem Pferdehaar gerade über seinem Haupt hing, erkannte er die Unsicherheit und Gefahr
des irdischen Glücks und beschwor den Tyrannen, ihn zu entlassen, weil er seines Glücks bereits satt sei.
Daher »das Schwert des
Damokles« sprichwörtlich für eine mitten im Besitz äußern Glücks unablässig drohende Gefahr.