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Im Duell Zora gegen Ronja hatte Zora den Startvorteil. Das Buch «Die rote Zora und ihre Bande» über eine Schar Waisenkinder erschien schon 1941. Einige Jahre später tauchte der Name erstmals in der Schweizer Statistik auf. Weit verbreitete er sich allerdings nicht. Ein gutes Dutzend Zoras pro Jahr gab es in den 1960er Jahren.
40 Jahre nach Zora veröffentlichte Astrid Lindgren 1981 «Ronja Räubertochter». Unterstützt von der Verfilmung, legte Ronja einen fulminanten Start hin und lag 2013 mit 134 Ronjas auf Rang 44 der Schweizer Mädchennamen. Zora hingegen dümpelt bei einem oder zwei Dutzend Exemplaren pro Jahr vor sich hin. Warum ziehen Eltern eine Räubertochter einer Bandenchefin vor? Erinnern sie sich an die Terrorgruppe «Rote Zora»? Oder wollen sie nur, dass ihre Tochter nicht wie das jährliche «queerfeministische» Festival in Ljubljana heisst? Rdeče Zore.
Quelle: BFS. Hier können Sie nach Ihrem eigenen Namen suchen.