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„Acht Nächte, acht Schätze, acht Sprachen“ ist der Titel einer Kurzfilmserie der israelischen Nationalbibliothek. In ihr werden anlässlich des jüdischen Chanukka-Fest acht rare Dokumente aus dem Bestand der Bibliothek vorgestellt, wie aus einer Mitteilung der Bibliothek von Donnerstag hervorgeht.
Die Werke werden demnach in rund zwei- bis dreiminütigen Video-Clips vorgestellt. Jeder Clip ist auf einer anderen Sprache verfasst und mit englischen Untertiteln versehen. Ein deutscher Kurzfilm informiert über ein Chanukka-Heft, das 1914 für jüdische deutsche Soldaten im Ersten Weltkrieg herausgegeben wurde.
Weitere Werke umfassen einen seltenen Druck eines mittelalterlichen französischen Texts mit der vermutlich ältesten Erwähnung von sogenannten Latkes, eine Art Reibekuchen, die zu den an Chanukka besonders beliebten Speisen zählen.
Die Filme sind nach Angaben der Bibliothek Teil der Serie „Ein Blick auf das jüdische Jahr“, die über die weltweit bedeutendste Sammlung an jüdischen Manuskripten und Büchern einen Einblick in den jüdischen Kalender und seine Feiertage geben will.
In diesem Jahr beginnt Chanukka, auch Lichterfest genannt, am Abend des 28. November. Es endet am 6. Dezember. Das achttägige Fest beginnt immer am 25. Tag des Monats Kislew, des neunten Monats im jüdischen Kalender.
Das Fest erinnert an die Wiedereinweihung des zweiten jüdischen Tempels 164 vor Christus in Jerusalem durch Judas Makkabäus und das damit verbundene Ölwunder. In Erinnerung daran wird in jüdischen Häusern und Synagogen während des Lichterfestes jeden Abend eine neue Kerze am Chanukka-Leuchter entzündet.
Alle Kurzfilme sind zu sehen unter: https://www.youtube.com/playlist?list=PLwVb3w40WCbwz6H_6hETQKKSTcR2hAdq1
KNA/akr/jps