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Herzogin Meghan (41) hat in der neuesten Folge ihres Spotify-Podcasts «Archetypes» darüber gesprochen, dass Frauen für ihre «Sinnlichkeit» und «Sexualität» oftmals an den Pranger gestellt werden. Für die Episode besuchte Prinz Harrys (38) Ehefrau ihre ehemalige High School in Los Angeles und sprach mit Schauspielerin Michaela Jaé Rodriguez (31) und «Sex and the City»-Autorin Candace Bushnell (63).
Bushnell sagte Medienberichten zufolge in dem Podcast über weibliche Sexualität: «Wissen Sie, ich habe in den Achtzigern für Frauenzeitschriften geschrieben. Ich habe viel über Beziehungen und Sex geschrieben, und ich analysiere es wirklich.» Sie analysiere, so die Autorin weiter, «warum wir uns so verhalten, wie wir es tun». Sie sei in den Sechzigern grossgeworden, damals sei den Frauen gesagt worden, wie ihre Sexualität sein soll: Frauen sollten «nur Sex mit einer Person haben wollen» und das für den Rest des Lebens, erklärte die 63-Jährige. Sie fügte hinzu: «Und die Frauen, die ich kenne, waren einfach nicht so.»
«Es sagt immer so viel mehr über die andere Person aus»
Mit Schauspielerin Michaela Jaé Rodriguez, die sich für die Rechte von trans Personen stark macht, sprach Meghan ebenfalls über «eines der Dinge, mit denen alle Frauen konfrontiert sind»: Wenn Frauen älter werden, so die Herzogin, und sie ihre «Sinnlichkeit» und ihre «Sexualität» erforschen und zu verstehen beginnen, könne das oftmals sehr stark gegen sie verwendet werden, sagte die 41-Jährige. Ein Mann werde oft gefeiert, wenn er «Spass hat». Aber bei einer Frau, «egal ob sie Mitte 50 und vielleicht die erfolgreichste Frau im Finanzwesen ist», so die Herzogin weiter, «das verspreche ich euch, wird es immer jemanden geben, der sagt: ‹Ja, aber sie war so eine Schlampe im College.›»
Rodriguez erzählte anschliessend von einer eigenen Erfahrung. Sie habe auf Instagram ein Bild von sich gepostet, in einem durchsichtigen Top, «ich habe den Nippel befreit». Sie habe sich befreit gefühlt, «nicht nur sich zu zeigen, sondern sich künstlerisch und kreativ zu fühlen, weil ich weiss, dass dies mein Körper ist und nicht der von jemand anderem», erinnerte sie sich. Während sie in den Kommentaren von vielen Frauen für das Bild gefeiert worden sei, seien viele Männer persönlich geworden, erzählte Rodriguez weiter. «Es ist immer eine Projektion», sagte Meghan über derartige Hassbotschaften. «Oh, es sagt immer so viel mehr über die andere Person aus als über dich.»