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Rui Stähelin, geboren und aufgewachsen in Basel, studierte bei Hopkinson Smith an der Schola Cantorum Basiliensis Laute. Das Instrument entdeckte er in seinen Jugendjahren für sich und gewann dabei 2009 einen ersten Preis am Schweizer Jugendmusikwettbewerb.
Er ist Mitglied des Ensembles "Concerto di Margherita", das die historische Praxis des gleichzeitigen Singens und Spielens wieder zum Leben erweckt. Für das Jahr 2017 wurde Concerto di Margherita für das europäische EEEmerging-Förderprogramm ausgewählt und ist eines von vier Ensembles, die in den Genuss eines zweiten Jahres kommen.
Darüber hinaus spielt und singt Rui Staehelin regelmäßig mit verschiedenen anderen Ensembles wie "Les Bergers", "Tradiophon", "Troxalida" und "Novantik". Mit letzterem beteiligte er sich an der Produktion "Requiem for a Piece of Meat" (Erstaufführung Gessnerallee Zürich 2017), ein Stück, das die Beziehung zwischen Mensch und Tier, Nutztier und Nutzniessern erforscht, und bei dem sich Musiker und Tänzer gleichberechtigt die Bühne teilten. In den verschiedenen Projekten konnte Rui Stähelin über die Schweiz hinaus auch in den Niederlanden, Deutschland, Frankreich, England, Slowenien, Spanien und in Italien musikalische Erfahrungen sammeln.
Eine besondere Leidenschaft pflegt Rui Staehelin für die Improvisation, sowohl alleine wie auch im Zusammenspiel mit anderen Instrumentalisten; mit dem Violinisten Félix Verry kollaboriert er in diesem Feld unter dem Namen "Die Hasardeure", wobei Musik und Modelle aus der Zeit um 1600 den Interessenschwerpunkt bilden.