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Name: Stéphane Lambiel (28)
Sternzeichen: Widder
Wohnort: Lausanne VD und Saxon VS
Wieso leben Sie in Lausanne? Eigentlich lebe ich nur ab und zu in Lausanne. Ich habe dort zwar seit neun Jahren eine Wohnung, fühle mich aber stärker mit dem Wallis verbunden. Ich bin in Saxon aufgewachsen. Meist bin ich sowieso unterwegs. Den ganzen Sommer war ich zum Beispiel in Asien, habe dort Shows gemacht und Seminare für Athleten gegeben. Im Grunde lebe ich in Hotelzimmern rund um die Welt.
Wo würden Sie gerne leben? Irgendwo in der Schweiz. Ich bin viel herumgekommen, aber zum Leben ist die Schweiz am besten.
Beruf und Lebenslauf: Mit fünf Jahren habe ich im Fernsehen die ersten Eiskunstlauf-Wettkämpfe gesehen und wollte unbedingt diese Sprünge lernen. Mit sieben stand ich zum ersten Mal auf dem Eis und wusste: Das ist meine Bühne. Ab dann habe ich jeden Tag trainiert, neben dem Schulunterricht. Mit elf, an der WM 1997 in Lausanne, konnte ich beim Schaulaufen der Stars mitmachen. 2002: Qualifikation für die Olympischen Spiele in Salt Lake City; 2005: erster WM-Sieg; 2006: zweiter WM-Sieg sowie Silber bei den Olympischen Spielen in Turin; 2008: Rücktritt vom Profisport. Seither Showauftritte rund um die Welt.
Mein Ziel: Eine Eiskunstlaufschule in der Schweiz aufzubauen.
Was ich an mir mag: Meine Entschlossenheit. Die habe ich wohl von meinen Eltern.
Was ich an mir nicht mag: So viele Sachen … Ich hasse es zu warten und wäre gerne etwas weiser.
Was ich mag: Ich liebe diese magischen Momente, die sich in Filmen oder Shows manchmal einstellen – als Zuschauer, aber auch als Darsteller.
Was ich nicht mag: Intoleranz.
Mein Tick: Ich mache Listen, zu allem und jedem. Das hilft mir, klarer zu denken.
Meine Lieblingsmahlzeit: Alles, was meine portugiesische Grossmutter kocht. Und Süsses, leider.
Mein Wunsch: Ich würde gerne essen können, ohne zuzunehmen.
Mein Lieblingssound: Es kann Pop, Klassik oder Elektro sein, aber es muss eine harmonische Melodie haben und Emotionen auslösen.
Meine Lieblingseishalle: Die in Genf, weil mein früherer Trainer dort ist, das macht sie speziell.
Mein grösster Erfolg: Das Eiskunstlaufen zu trainieren und gleichzeitig die Matura zu bestehen. Das war hart.
Mein peinlichster Moment: Meine mündliche Mathematikprüfung. Ich stand da und hatte keinen blassen Schimmer.
Fotograf: Paolo Dutto