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Die Schweiz will ihr Verminderungsziel bis 2030 teilweise mit Emissionsverminderungen im Ausland erreichen. Das Übereinkommen von Paris sieht neue Marktansätze vor, um Emissionsverminderungen zwischen Staaten zu transferieren. Die Regeln dazu werden zurzeit international verhandelt. Die Schweiz und die Stiftung Klimarappen entwickeln Pilotprojekte, um die neuen Ansätze zu testen und praxisnahe Lösungen zu testen.
Das Übereinkommen von Paris, welches die internationale Klimapolitik ab 2021 regelt, sieht im Artikel 6 vor, dass Emissionsverminderungen zwischen Staaten gehandelt und an die Verminderungsziele angerechnet werden können. Eine solche Kooperation zwischen Staaten muss Umweltintegrität und Transparenz gewährleisten, Doppelzählungen vermeiden und einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung leisten.
Pilotprojekte mit Staaten und dem Privatsektor
Die Schweiz will zusammen mit interessierten Staaten und dem Privatsektor konkrete Lösungen erarbeiten und testen. Dafür hat das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation mit der Stiftung Klimarappen einen Vertrag über die Verwendung des verbleibenden Stiftungsvermögens abgeschlossen, das aus einem Zuschlag auf Benzin- und Dieselimporten in den Jahren 2005 bis 2012 stammt. Mindestens 20 Mio. Franken werden für die Finanzierung von Pilotprojekten bereitgestellt, über die der Bund und der Stiftung einvernehmlich entscheiden.
Folgende Pilotprojekte wurden verfolgt: mit Kolumbien (Fassung und energetische Nutzung von Deponiegas), Mexiko (Fassung und energetische Nutzung von Deponiegas), Peru (effiziente Kochöfen) und Thailand (Elektrofahrzeugflotte).
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Letzte Änderung 31.12.2020