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Acht Hüttwiler Schüler hatten sich für den 48. Schweizerischen Schulsporttag in Freiburg FR qualifiziert, und zwar im OL. Dieser Sport hat in Hüttwilen seit Jahrzehnten Tradition,
und so verwundert es kaum, dass die Hüttwiler Schülerinnen und Schüler kantonsweit seit Jahren zu den Besten gehören.
Anstelle des gesundheitlich indosponierten OL-Gurus Heinz Stuber übernahm Bernhard Windler, der Schulleiter a. i., zusammen mit Primarschullehrer Peter Schoch die Begleitung der Hüttwiler Jugendlichen. Trotz SBB-Problemen (lapidare Meldung: Zugausfall) erreichte die Delegation die Üechtländer Metropole rechtzeitig für die völlig missglückte Erröffnungsfeier (Die Reden waren nur für die vordersten Reihen hörbar). Ein Bus führte die Gruppe dann auf Schleichwegen nach Villars-sur-Glâne, wo im regionalen Schulzentrum die Basketball- und OL-Wettkämpfe stattfanden. Im Gegensatz zur höchstens mittelmässigen Gesamtorganisation war OL-mässig alles bestens organisiert.
Wer nur die Ranglisten anschaut, könnte annehmen, dass die Hüttwiler Jugendlichen eher enttäuschend abgeschnitten hätten. Es ist nun allerdings so, dass von den meisten Schulen reine OL-Cracks aus Schweizer und regionalen Kadern angemeldet wurden, welche für den 2er-Wettkampf nur noch durch einen starken Läufer oder eine ausdauernde Läuferin begleitet werden mussten. Von den acht Hüttwilern betreibt niemand den Sport in einer OL-Riege; dementsprechend amateurhaft auch der Look der Thurgauer im Vergleich zu den Nachwuchs-Cracks.
Unter 40 teilnehmenden 2er-Teams erreichten Sara Meister und Ann-Kathrin Götz den guten 17. Rang, während Ruth Kirchmeier und Elena Lüthi auf den 37. Platz liefen. Für sie war die OL-Strecke im welschen Teil Freiburgs trotz Frühfranzösisch ein grosses Problem. Bei den Jungs kamen Jérôme Braun und Manuel Häuptli auf den 22. Platz bei 36 teilnehmenden Teams. Lukas Wettstein und Lukas Mark wären wohl noch leicht besser klassiert worden, doch leider fehlte Ihnen auf der Laufkarte ein Posten (Disqualifikation).
Am Nachmittag starteten Sara Meister/Ann-Kathrin Götz/Jérôme Braun/Manuel Häuptli zur Kantonsstaffel. Der Thurgau hatte nur ein Quartett gemeldet, während andere Kantone bis zu vier Teams stellten. Unter 36 Mannschaften liefen die Vier überraschend auf den 15. Platz, eine sehr, sehr respektable Leistung.
Text und Fotos: Bernhard Windler, Schulleiter a.i.