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Durch Tuberkulose, HIV/Aids und Malaria werden zahlreiche Kinder in Myanmar zu Halb- oder Vollwaisen. Sie sollen aber nicht sich selber überlassen bleiben und verwahrlosen. Die Heilsarmee betreut diese Kinder und Jugendlichen in verschiedenen Einrichtungen und bietet ihnen durch Erziehung, Schulbildung und Aufgabenhilfe Zukunftsperspektiven.
Mädchenheim Yangon
Das Mädchenheim liegt im östlichen Teil von Yangon im Stadtteil Tramway Township. Von den 65 Mädchen ist das Jüngste im Kindergartenalter und das Älteste studiert an der Universität. Sie werden von gut ausgebildetem Personal betreut.
In der Freizeit beschäftigen sich die meisten Mädchen mit Basteln und Handarbeiten. Einige Mädchen lernen nähen und weben.
Knabenheim Yangon
Nicht weit vom Mädchenheim Yangon entfernt liegt das Heim für elternlose Knaben. Die 58 Knaben und jungen Männer, die zurzeit im Heim wohnen, sind zwischen fünf und 20 Jahre alt.
Kinderheim Pyu
Das Kinderheim Pyu liegt im Zentrum Myanmars, fünf Stunden nördlich von Yangon, auf dem Weg nach Mandalay. Dieses Heim beherbergt 60 Kinder und Jugendliche zwischen fünf und 19 Jahren.
Lernhilfeprogramme
Zudem konnten dank finanzieller Unterstützung und Patenschaften im Jahr 1999 Lernhilfeprogramme gestartet werden. Eines befindet sich in der Gegend um Bargo. Gegenwärtig werden dort 40 Kinder begleitet und betreut. Viele Kinder, die aus armen Familienverhältnissen stammen, erhalten finanzielle Hilfe für Schulkosten, Bücher und Schuluniformen. Ein weiteres Lernhilfeprogramm befindet sich in Thye Gyi Gone. Dort werden zurzeit 21 Kinder begleitet und betreut.
Offizierskinder
Zusätzlich werden auch Kinder von Heilsarmeeoffizieren unterstützt, denen es nicht möglich ist, das Schulgeld für ihre Kinder selbst zu bezahlen