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Tom Davoren (*1986) ist ein Komponist und Dirigent von stetig wachsender internationaler Bedeutung. Seine Werke werden von verschiedenen Künstlern und Formationen auf der ganzen Welt aufgeführt, aufgenommen und in Auftrag gegeben.Abseits vom traditionellen Brass Band Repertoire komponierte Tom Davoren 2016 eine Fanfare für die Eröffnung der 5th National Assembly for Wales, während sein Werk Legacy bei den 70-Jahr-Feierlichkeiten des British National Health Service im Westminster Palace aufgeführt wurde. Sein erstes Werk für Orchester, Tourbillon, wurde 2017 vom dänischen Aalborg Symfoniorkester uraufgeführt.Als Dirigent begann Tom seine Karriere bei der BTM Band aus Südwales. Seither dirigierte er erfolgreich die Desford Colliery Band, die Fairey Band und die Bristol’s Filton Concert Brass, die er als neuste Höchstklass-Band in der britischen Brass Band Szene etablierte. 2015 führte er die Maidstone Wind Symphony zum Sieg bei den nationalen Meisterschaften und wurde 2016 mit einer Berufung zum Dirigenten der National Youth Brass Band von Wales geehrt.Tom Davoren studierte Tuba bei Nigel Seaman am Royal Welsh College of Music & Drama und erlangte einen Masterabschluss in Komposition bei Anthony Powers und Arlene Sierra an der Cardiff University School of Music. Er war nominiert beim British Composer Award 2011, wurde ausgezeichnet beim Europäischen Kompositionswettbewerb 2012 und erhielt 2014 den Harvey Phillips Award für seine herausragenden Kompositionen.Aktuell absolviert Tom Davoren ein Doctoral Teaching Assistantship in Blasmusikdirektion an der University of Kansas (USA) unter der Leitung von Dr. Paul Popiel.Webseite
Speziell für das Jubiläum haben wir eine Neukomposition bei Tom Davoren in Auftrag gegeben, welche die Brass Band Cazis am Jubiläumsevent uraufführen wird. Danach wird das Werk veröffentlicht, und nach der Anmeldung beim Schweizerischen Blasmusikverband auch anderen Bands zur Verfügung stehen.Konzipiert ist das Stück als rund 12-minütiges Teststück der Höchstklasse. Thematisch dreht es sich in Wesentlichen um die Entdeckung und Nutzung der Radioaktivität, die 1896 vom französischen Physiker Henri Becquerel erstmalig erforscht wurde. Somit war 1896 das Jahr, in dem diese Kraft buchstäblich entfesselt wurde. Dies steht im übertragenen Sinn auch für die Brass Band Cazis, die im selben Jahr gegründet wurde und seither ihre musikalische Kraft entfesselt.Wir freuen uns bereits jetzt schon riesig auf das Stück und sind gespannt auf das Endresultat!
Sechs noch völlig unerfahrene Musikstudenten setzten sich 2007 in Bern zusammen und spielten auf ihren Blechinstrumenten für einmal nur das, was ihnen Spass machte. Die Liebe zur balkanischen Blasmusik befeuerte die wilde Truppe auf Anhieb; das Molotow Brass Orkestar war geboren. Mit dem Background aus der Schweizer Volksmusik und kompositorischen Selbsttests entstand in Kürze ein Repertoire, das bereits 2010 seinen Weg auf das erste, noch namenlose rote Studioalbum fand. 2012 folgte mit dem blauen Asoguet der zweite Streich, drei Jahre darauf war mit dem ausschliesslich aus Eigenkompositionen bestehenden, grünen Schaubeschad! die Trilogie im Kasten. Mit dem Release von Molotow Remix realisierte das Molotow Brass Orkestar 2017 den langen herumgegeisterten Traum, die Lieblingstracks der sechs Bandmitglieder von internationalen DJs remixen zu lassen. Das vierte Studioalbum wurde 2018 veröffentlicht.Live gibt das Molotow Brass Orkestar seine haarsträubend schnellen Melodien und krachenden Beats an allen möglichen und unmöglichen Events zum Besten. Festivals wie das Open Air St. Gallen, das Lucerne Festival oder das Stramu Würzburg sind dabei ebenso Stationen wie das Moods Zürich. Verschiedenste Locations von Nobelhotels über Fussballstadien bis zu muffigen Kellerräumen mussten an unzähligen Gigs für den ansteckenden Partysound des Sextetts ihre Wände herhalten.Wer das Molotow Brass Orkestar schon einmal live erlebt hat, wird bestätigen, dass die sechs Musiker auch über 10 Jahre nach der Bandgründung nichts von ihrer Energie und Virtuosität eingebüsst haben. Die Spielfreude der sechs Jungs, die unterschiedlicher nicht sein könnten, überträgt sich jeweils nach wenigen Takten auf das Publikum. Party garantiert!Webseite
Die Brass Band Cazis freut sich sehr, dass sie in der Person von Stephan Kaufmann einen waschechten Cazner für die Moderation des Jubiläumevents gewinnen konnte. In den 1980er-Jahren war er selbst für kurze Zeit als Es-Tubist Mitglied der damaligen Musikgesellschaft Cazis, der heutigen Brass Band Cazis.Aktuell ist Stephan Kaufmann Geschäftsführer der Wanderwege Graubünden. In seiner Freizeit greift der der ehemalige Radiomann immer noch ab und zu zum Mikrofon und moderiert Anlässe verschiedenster Art.