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Ein paar Gedanken zum Tag des Verzeihen
"Der Schwache kann nicht verzeihen. Verzeihen ist eine Eigenschaft des Starken" Gandhi
Heute ist der Tag des Verzeihens. Für mich ist verzeihen etwas Zentrales im Leben. Um weiter zu kommen muss man stetig verzeihen können. Verzeihen ist kein Prozess, den man nur mit anderen macht. Verzeihen beginnt meistens bei sich selbst. Erst wenn man fähig ist sich selbst zu verzeihen, kann man auch den anderen. Verzeihen ist für mich „verstehen". Erst wenn ich fähig bin, eine Situation mit mir selbst oder von jemanden zu verstehen, kann ich verzeihen.
Verzeihen bedeutet nicht, dass man etwas gutheisst, doch es bedeutet zu verstehen, dass man aus seiner Sicht aus einer positiven Absicht in bestem Wissen und Können gehandelt hat, auch wenn diese Handlung vielleicht nicht für alle oder sich selbst nur zum Besten führte.
Mit dieser Annahme und diesem Verständnis kann es einfacher fallen, das Gegenüber zu verstehen und somit auch zu verzeihen. Somit nehmt doch den heutigen Tag zum Anlass und überlegt Euch, wo ihr Euch selbst verzeihen möchtet? Oder wem ihr endlich verzeihen möchtet? Meistens reicht es, wenn man die gegebene Situation aus der Sicht des Gegenüber anschaut und spürt, dass in diesem Moment zu den gegebenen Umständen nicht anders gehandelt werden konnte und es für diese Person oder sich selbst in diesem Moment das bestmögliche Verhalten war. Und denkt daran - jeder Mensch macht Fehler. Aus Fehlern lernen wir. Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende und verzeihliche Momente.
Fabienne Ballmer