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Dieses Jahr hat die "International Math Union" vier ForscherInnen mit der prestigeträchtigen Fields-Medaille ausgezeichnet. Darunter auch Maryna Viazosvska von der EPFL und Hugo Duminil-Copin von der Universität Genf.
Die Fields-Medaille gilt als höchte Auszeichnung für Forschende in der Mathematik. Sie geht alle vier Jahre an zwei bis vier Forschende und ist mit gut elftausend Franken Preiseld verbunden. Die Geehrten dieses Jahr sind: Hugo Duminil-Copin von der Universität Genf, June Huh von der Universität Princetion, James Maynard von der Universität Oxford und Maryna Viazovska von der EPFL. Damit wurde die Fields-Medaille seit der ersten Verleihung 1936 bereits sechs Mal an Forschende in der Schweiz vergeben.
Maryna Viazovska erhielt die Fields-Medaille für ihre Lösung der Frage, wie man Kugeln in 8 und 24 Dimensionen möglichst dicht aneinanderpacken kann. Dieses Problem beschäftigt MathematikerInnen seit mehreren hundert Jahren.
Hugo Dominil-Copin erhielt die Fields-Medaille für seine mathematische Beschreibung von Phasenübergängen - also wie sich Eigenschaften von Materie verändern.