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Filmkritik: Rock'n'Kill74e Festival de Cannes 2021
Alexandre (Alexandre Steiger) arbeitet in einer renommierten Anwaltskanzlei, die unter anderem den skrupellosen französischen Finanzminster Stéphane Lemarchand (Christophe Paou) vertritt. Dabei muss er mithelfen, dessen zahlreichen Affären und Skandale zu vertuschen. Seine Eltern (Olivier Saladin & Lorella Cravotta) üben derweilen ihre Moves für einen Rock'n'Roll-Tanzwettbewerb, bei dem es ein Auto zu gewinnen gibt. Auf diesen Sieg sind sie dringend angewiesen, denn sie stecken finanziell ziemlich in der Scheisse und sind zu stolz, irgendjemanden - ganz zu schweigen von ihrem Sohn - etwas davon zu erzählen.
Zur gleichen Zeit bereitet sich Teenagerin Louise (Lilith Grasmug) auf eine Party vor. Sie hat einen festen Plan: ihren Schwarm zu verführen und ihre Jungfräulichkeit zu verlieren. Um optimal vorbereitet zu sein, hat sie sich zuvor bei ihrer Gynäkologin schlau gemacht, wie sich das denn so anfühlt. Der Abend entwickelt sich in die richtige Richtung, ihr Objekt der Begierde beisst an, und die beiden verschwinden ins Schlafzimmer. Was Louise genauso wie die Lemarchands und der Minister noch nicht ahnen: Ihnen alle steht eine ziemlich heftige Nacht bevor.