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Von brasilianischer Pop-Musik zu Thrash-Metal: Andereas Kissers musikalischer Werdegang ist alles andere als normal.
Die Legende besagt, dass Andreas Kisser als Bub bei einem Bingospiel eine Gitarre gewann und bald einmal die Akkorde brasilianischer Pop-Musik beherrschte. Kisser war 1968 als Sohn eines deutschen Maschinenbauingenieurs und einer slowenischen Deutschlehrerin im brasilianischen São Bernardo do Campo geboren worden. Als 15-Jähriger wohnte er in São Paulo einem Konzert der amerikanischen Hard-Rock-Band Kiss bei und verschrieb sich fortan selber der harten Stromgitarrenmusik. Im zarten Alter von 19 Jahren trat Kisser der brasilianischen Band Sepultura bei, um dort in die Saiten zu langen. Und in die Saiten langen muss man bei Sepulturas Thrash-Metal ordentlich, zeichnet sich dieses Genre doch durch eine schnelle, extreme Spielart aus (engl. «to thrash», dreschen, verprügeln).