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Die Berufsbildung soll auch Menschen mit Behinderung offen stehen. Das unterstreicht der Bundesrat in seiner Antwort auf die Interpellation von Christine Häsler von den Grünen. Sie vermisste in den Visionen und strategischen Leitlinien zur Berufsbildung 2030 sowie dem dazugehörige Bericht eine Erwähnung der Möglichkeiten, Rechte und Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen.
In seiner Antwort bezieht sich Bundesrat grundsätzlich auf die Bundesverfassung, das Behindertengleichstellungsgesetz und das Berufsbildungsgesetz, die die Beseitigung von Hürden für Menschen mit Behinderung zum Ziel hätten. Er verweist zudem auf den Vernehmlassungsprozess, bei dem Behindertenorrgansiationen sich eingebracht hätten, und betont zudem, dass bei der Entwicklung konkreter Massnahmen in Bereichen der Berufsbildung, die Menschen mit Behinderung betreffen, ihre Organisationen mit einbezogen würden.
Schliesslich heisst es in der Antwort des Bundesrats auf die Interpellation, dass Menschen mit Behinderungen bei der Erlangung eines eidgenössischen Abschlusses unterstützt werden könnten. Dazu gehören beispielsweise Verlängerungen oder Verkürzungen einer beruflichen Grundbildung und entsprechende Bildungsangebote und Bildungsformen in Berufsfachschulen sowie Prüfungserleichterungen. Ferner ermöglicht Artikel 16 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) bei gegebenem Leistungsanspruch die gezielte Begleitung von Jugendlichen während der gesamten Dauer der erstmaligen beruflichen Ausbildung. (RS)