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Filmkritik: Trauer, Akzeptanz, Waffelgrind74e Festival de Cannes 2021
Der Theaterschauspieler und -regisseur Yusuke Kafuku (Hidetoshi Nishijima) ist glücklich verheiratet mit Oto (Reika Kirishima), die als Drehbuchautorin beim Fernsehen arbeitet. Um ihren Gatten zu unterstützen, spricht Oto jeweils Yusukes Theaterskripte auf Tonbandkassetten ein. Diese hört ihr Ehemann dann auf Autofahren an und kann sie auf diese Weise proben. Als Yusuke eines Tages seine Frau mit einem anderen Mann in flagranti erwischt, schleicht er heimlich wieder ab, ohne dass sie etwas davon bemerkt. Später stirbt Oto unerwartet, worauf Yusuke in ein emotionales Loch fällt.
Zwei Jahre später wird Yusuke in Hiroshima die Regie bei einer Inszenierung von Tschechows «Onkel Wanja» angeboten. Er nimmt an, doch verbieten es ihm die Produzenten, dass er selbst Auto fährt. Stattdessen heuern sie die Chauffeurin Misaki (Tôko Miura) an, mit der sich Yusuke über die Zeit langsam immer mehr anfreundet. Auch sie ist in ihrer Vergangenheit selbst auch schwer vom Schicksal getroffen worden.