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Roger Federer qualifiziert sich an den ATP-Finals in London schon vor dem letzten Einzel der Gruppe B gegen Andy Murray für die Halbfinals. Kei Nishikori gewinnt gegen David Ferrer 4:6, 6:4, 6:1.
Obwohl Nishikori (ATP 5) an seiner Masters-Premiere gegen Ferrer (ATP 10) zu seinem zweiten Sieg im dritten Spiel kam, kann er in der Rangliste Federer nicht mehr überholen, da der Japaner aufgrund des Verlustes des erstes Satzes unabhängig vom Ausgang der Partie zwischen Federer und Murray am Ende das schwächere Satzverhältnis als der Schweizer aufweisen wird.
Nishikori wahrte sich dank dem Dreisatzsieg aber die Chance auf den Halbfinal-Einzug. Andy Murray muss gegen Federer in zwei Sätzen gewinnen, um im Fernduell den US-Open-Finalisten noch zu verdrängen. Gewinnt Federer gegen Murray mindestens einen Satz, schliesst er seine Gruppe als Sieger ab und wird am Samstag auf den Zweiten der Gruppe A treffen. (ram/si)
1. Oktober 2000: Mit der Schlussfeier werden die Olympischen Spiele in Sydney beendet. Die Schweiz freut sich über neun Medaillen und weiss damals noch nicht, dass sich im fernen Australien ein Tennis-Traumpaar gefunden hat.
«Ich rollte mich in einer Ecke zusammen und weinte lange», erinnert sich Roger Federer in der «L'Equipe» an den verlorenen Olympia-Halbfinal 2000 gegen Tommy Haas.
Der Final und eine sichere Medaille sind weg – und auch aus Bronze wird nichts. Gegen den Franzosen Arnaud de Pasquale wirft er mehrmals im Frust das Racket auf den Boden, er verliert in drei Sätzen.
Und dennoch ist der Tag der grossen Niederlage einer, den Federer für den Rest seines Lebens nie mehr vergessen und in positiver …