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Erneut Berichte um «James Bond» für Apple TV+
Zwei Mal gab es in diesem Jahr bereits Spekulationen darüber, dass Apple mit dem Studio «MGM» in Verhandlungen steckt. Zuerst hiess es Anfang Januar 2020, Apple verhandle unter anderem mit MGM um Rechte an deren Inhalte – dann wurde berichtet, die Verhandlungen könnten sich gar um eine Übernahme des traditionsreichen Studios drehen. Nun gab es über das Wochenende erneut Berichte, wonach Apple mit dem Studio am verhandeln ist – oder war. Anscheinend steht – oder stand – nun zur Aussicht, dass der durch die Corona-Virus-Pandemie bereits mehrfach verschobene James-Bond-Film «No Time to Die» statt durch das Kino via Streaming veröffentlicht werden soll.
Bisher war die Haltung von MGM stets, dass man nicht an einem Verkauf und schon gar nicht an einem Streaming-Start des neuen Bonds interessiert sei. Den Berichten zufolge dürfte dies aber nicht der ganzen Wahrheit entsprechen.
Der Film mit Daniel Craig (zum letzten Mal) als Bond und Rami Malek als Bösewicht ist längst abgedreht. Zuletzt wurde die Veröffentlichung vom November 2020 auf den April 2021 verschoben.
Angeblich sollen sich vor allem Apple und Netflix um den Streifen bemüht haben. Die Rede ist von rund 600 Millionen US-Dollar, die für den Film verlangt worden seien. Berichten zufolge sei der Preis nun aber zu hoch – für beide Firmen.
Zu den «Metro-Goldwyn-Mayer»-Studios gehören neben der «James Bond»-Franchise weltweit äusserst bekannte Film- und TV-Franchisen wie die «Das Schweigen der Lämmer»-Filmreihe, die TV-Serie «Fargo» oder (zur Hälfte mit New Line Cinema) die «Hobbit»-Filmtrilogie.
Von Stefan Rechsteiner
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