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Ergebnisse einer global umfassenden Studie der ETH Zürich haben ergeben, dass verfügbare Wassermengen (Restmenge nach Verdunstung) sich global ungleich verteilen. In Regionen wie Südeuropa zum Beispiel wird es nachweislich trockener. Andererseits nimmt das verfügbare Wasser im Binnenland Chinas, in Südostasien oder in der Sahelzone zu.
Es ist aber noch nicht eindeutig nachgewiesen, dass der Klimawandel schuld an den Veränderungen der globalen Wasserverfügbarkeit sei, so die ETHZ. Mit einer Rekonstruktion der Wasserdynamik von über 112 Jahren konnten jedoch Übereinstimmungen mit den Effekten des Klimawandels gezeigt werden. Dazu verglichen die Forschenden die Wasserbestände der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit denen der zweiten Hälfte bis 2014. Der Klimawandel widerspiegelt sich in den gefundenen Veränderungsmustern.
Die Studie erlaubt Hinweise zu intensiveren Trockenzeiten in aussertropischen Breitengraden. Betroffen sind Europa, Nordasien, Australien, Ostafrika, das westliche Nordamerika und südliche Südafrika.
Die intensivierten Trockenzeiten sind generell auf die stärkere Verdunstung infolge höherer Temperaturen und Einstrahlung zurückzuführen, nicht auf verringerten Niederschlag.