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Der Rohstoffhändler und Bergbaukonzern Glencore hat im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2015 weniger Kohle und Kupfer gefördert. Die Produktion von Zink und Ferrochrom stieg derweil an, während die Nickel-Produktion stagnierte, wie es im Produktionsbericht des Unternehmens am Donnerstag heisst.
Die eigene Produktion von Kohle sank im zweiten Quartal um 4 Prozent auf 68,7 Millionen Tonnen. Dies sei insbesondere der Entscheidung geschuldet, die Produktion aufgrund der Marktbedingungen zu kürzen. Die eigene Kupferproduktion reduzierte sich um 3 Prozent auf 730'900 Tonnen. Dies sei einerseits auf einen bereits antizipierten geringeren Kupfergehalt in den Minen Alumbrera und Antamina zurückzuführen, sowie auf die Schliessung aufgrund von geplanten Wartungsarbeiten der Mine Collahuasi. Teilweise wurden diese Effekte durch das Wachstum in Afrika aufgefangen.
Weniger Agrarprodukte
Die eigene Zink-Produktion stieg um 12 Prozent auf 730'300 Tonnen, wobei der Ausbau der Förderung an den Standorten Mount Isa und McArthur River in Australien eine Rolle spielte. Die Förderung von Ferrochrome lag mit 756'000 Tonnen um 16 Prozent über der Vorjahresperiode.
Der Glencore zurechenbare Anteil in der Ölförderung wuchs im Berichtszeitraum um 68 Prozent auf 5,3 Millionen Barrel. Dabei hätten die Förder-Erweiterungen in Badila und Mangara sowie die höhere Beteiligung an einer Gesellschaft im Tschad den Anteil aus den Glencore-Beteiligungen gesteigert.
Bei den Agrarprodukten insgesamt wurde ein Rückgang von 6 Prozent auf 4,5 Millionen Tonnen verzeichnet.
(awp/chb)