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Das Wichtigste in Kürze
- Der Frühling startet dieses Jahr in der Arktis 16 Tage früher.
- Studien legen nahe, dass sich der Winterschlaf der Tiere ebenfalls verkürzt.
Der Frühling beginnt auf der Nordhalbkugel immer früher, und zwar vor allem in der Polarregion. In der Arktis startet das Frühjahr heute bis zu 16 Tage früher als noch vor zehn Jahren, berichten US-Forscher im Fachmagazin «Scientific Reports». Auslöser für den Trend sei vermutlich die Temperatur, die im hohen Norden stärker ansteige als in niedrigeren Breitengraden. Die Forscher fürchten, dass die Veränderungen wandernde Tierarten beeinträchtigten – etwa Zugvögel, die zum Brüten in die Arktis kommen.
Es gebe bereits einzelne Studien, die gezeigt haben, dass die Natur zunehmend früher aus dem Winterschlaf erwacht, schreiben die Forscher um Eric Post von der University of California in Davis. Der Frühlingsbeginn zeige sich etwa dadurch, dass Bäume austreiben, Blumen zu blühen beginnen oder Vögel ihre Wanderung zu den Brutgebieten antreten.