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Beim Kollaps der Bank Lehman Brothers im September 2008 notierte der Volatilitäts-Index auf Rekordhöhen, sank dann, und ist nun wieder gestiegen.
Der Volatilitätsindex steht stellvertretend für das vermeintliche Risiko an sämtlichen Märkten der Industrieländer. Nach den Höchstständen als Folge des Zusammenbruchs von Lehman Brothers im Herbst 2008 fiel der Index wieder in normalere Bandbreiten zurückgefallen.
Im Mai ist er aber rasant angestiegen und lag knapp über 32 Punkten. Grosse Sprünge beim VIX sind kennzeichnend für angstgetriebene Verkäufe am Ende eines Marktrückgangs, wie das Finanzhaus Fidelity schreibt.
Der Volatilitätsindex, kurz VIX, misst die erwartete Schwankung des S&P 500 Index. Er wird daher als Messgrösse für das vermeintliche Risiko an den Aktienmärkten der Industrieländer verwendet.
Der Index hatte mit rund 60 Punkten seine Höchststände nach dem Zusammenbruch von Lehman Brothers im Herbst 2008, danach fiel er in deutlich normalere Bandbreiten zurück. Im Mai ist er nun aber stark angestiegen und lag knapp über 32 Punkte.
Damit befindet er sich zwar deutlich unter dem Hoch von Ende Oktober 2008, aber verglichen mit seinem Stand Ende März dieses Jahres bedeutet das eine Zunahme von mehr als 80 Prozent.