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Gefroren: Nicht nur die Kälte setzt den Bäumen im Winter zu, sondern auch der gefrorene Boden. Er verhindert, dass Wasser nachfliessen und vom Baum aufgenommen werden kann. Der Baum muss deshalb mit dem Wasser, das er bereits gespeichert hat, sparsam umgehen. Verflüssigt: Wird es sehr kalt, bildet sich in den Zellen der Nadeln eine Art natürliches Frostschutzmittel. Es bewirkt, dass das darin eingelagerte Wasser nicht gefriert und den Nadeln schadet. Im Lauf der Jahre fallen nach und nach die ältesten Nadeln ab und neue wachsen nach. Im Frühling aber spart ein Nadelbaum viel Energie, weil er keine neuen Nadeln bilden muss. Geschützt: Nadeln sind dicker und robuster als Blätter eines Laubbaums, auch deshalb macht ihnen die Kälte weniger aus. Zudem sind sie oft von einer dünnen Wachsschicht überzogen, die zusätzlichen Schutz vor dem Austrocknen und Erfrieren bietet. Verdunstet: Wasser verdunstet durch die Blätter eines Baumes und durch kleine Spaltöffnungen. Je kleiner ein Blatt ist, desto weniger Wasser verdunstet. Nadeln sind eigentlich kleine feste Blätter und schon deshalb Wassersparer. Weil die Spaltöffnungen in der unteren Seite der Nadeln versenkt und gut vor Wind und Sonne geschützt sind, entweicht aus ihnen nur wenig Wasser.