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Ronal AG Härkingen
Die prekären Platzverhältnisse, sowie die unbefriedigende Situation betreffend der Belichtung und der Raumeinteilung machten einen Neubau für die Verwaltung von Nöten. Das Verwaltungsgebäude ist als Solitär der Werkhalle auf der Südseite vorgelagert und übernimmt mit seiner repräsentativen Erscheinung die Funktion des Kopfgebäudes. Das Gebäude hat einen quadratischen Grundriss, welcher sich um die zentrale Erschliessung organisiert. Die Bruttogeschossfläche von 600 m2 entspricht der, gemäss Brandschutzvorschriften maximal zulässigen Fläche, die mit nur einer Treppe erschlossen werden kann. Das statische System, besteht aus einem massiven Sichtbetonkern mit der Erschliessung, den WC-Anlagen und den Technik- und Materialräumen, sowie die Betonstützen an der Fassade. Die Einteilung der Büroräume ist flexibel und kann jederzeit mit geringem Aufwand verändert werden.
Die Fassaden sind auf allen vier Seiten raumhoch verglast. Die als auskragende Sichtbetonplatten konzipierten Pris Soleil bilden einen Kranz und gliedern das Gebäude geschossweise. Auf drei Seiten ist das Gebäude mit einem 1.20m tiefen und 1.50m breiten Graben umgeben, damit die Räume im Untergeschoss ebenfalls optimal natürlich belichtet werden können. Der Zugang zum Gebäude erfolgt zentral auf der Südseite über eine Brücke, welche über ein Wasserbecken sowie über den fassadenseitigen Graben führt. Nordseitig ist das Verwaltungsgebäude über einen Verbindungsgang mit der Werkhalle verbunden. Dank dem optimalen Verhältnis zwischen den Nutzflächen und den Gebäudeaussenflächen, sowie dem nachhaltigen Heiz- und Kühlsystem, mittels einer Grundwasserwärmepumpe, konnte der Minergiestandard erreicht werden.