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Im Jahr 2004 habe ich meine Ausbildung zum Orientierungs- und Mobilitätstrainer abgeschlossen. Als anerkanntes Mitglied des Berufsverbandes in Deutschland (rehalehrer.de) und anerkannter Mobilitätstrainer in der Schweiz darf ich in beiden Ländern ein entsprechendes Training durchführen.
Im Folgenden ein paar Infos zum Thema Orientierung und Mobilität.
Geschichte
Von Orientierungs- und Mobilitätsunterricht spricht man seit der Einführung eines entsprechenden Rehabilitationsprogrammes am Ende des 2. Weltkrieges in den USA. Zielgruppe waren zunächst fast ausschließlich die damaligen kriegsblinden Veteranen, die möglichst schnell wieder in das Alltagsleben integriert werden sollten.
Zielgruppe: Blinde Menschen und Menschen mit einer starken Sehbeeinträchtigung.
Ziele allgemein
Das allgemeine Ziel von O&M Unterricht ist das Erlernen einer möglichst selbständigen, sicheren und effektiven Fortbewegung und Orientierung.
Bei Menschen mit Low Vision
Menschen mit Low Vision sollen im Training ihr Sehvermögen besser kennen und ein setzen lernen. Sie sollen ihre spezifischen Problemfelder kennen lernen, um dann entsprechende Situationen vermeiden oder richtig begegnen zu können. Des Weiteren sollen sie lernen, wann es sinnvoll ist, Hilfsmittel einzusetzen bzw. welche Hilfsmittel für sie in der jeweiligen Situation nötig sind.
Bei wem bekomme ich Training und wer bezahlt es?
Bei Schülern und bei Menschen im Erwerbsalter wird das Training in der Schweiz in der Regel von der IV übernommen.