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In den vergangenen Jahren haben die Kreditversicherer Versicherungen in Milliardenhöhe auf Subprime-Hypotheken in Form von sogenannten Credit Default Swaps (CDS) verkauft. Die Ereignisse auf dem Hypotheken- und Hausmarkt stellen nun die Leistungs- und Überlebensfähigkeit einiger Versicherer in Frage.
Bis in die 1990er Jahre waren die Versicherer überwiegend damit befasst, Garantien auf Bonds mit Triple-A-Rating zu stellen, die von Kommunalverwaltungen ausgegeben wurden. Die Margen verfielen im Verlauf der 1990er Jahre, und die Kreditversicherer holten sich bei den Aufsichtsbehörden die Erlaubnis, Credit Default Swaps auf komplexe hypothekarisch besicherte oder mit sonstigen Vermögenswerten unterlegte Schuldtitel zu verkaufen.
Das Geschäft wurde vorzugsweise von eigens dafür im Bundesstaat Delaware gegründeten Mantelgesellschaften, sogenannten Transformern, abgewickelt. Der Name Transformer, deren bekannteste LaCrosse Financial Products und Ambac Credit Products sind, beruht darauf, dass sie herkömmliche Bondversicherungen in Kreditderivate umwandelten. Diese wurden an Banken und Wall-Street-Firmen auf Unternehmens- und Hypothekensicherheiten, darunter auch Schuldenpools, sogenannte CDO, ausgegeben.
2005 begann das Geschäft zu boomen. Die hohe Volatilität des Marktwerts der CDS half den Banken, Wertschwankungen der Bonds auszugleichen, die sie selbst ausgegeben hatten. Und sie setzte Kapital frei, da die Banken diese Schuldpositionen aus den Bilanzen entfernen konnten. Die positive Differenz zwischen höherer Zinszahlung aus dem CDO-Pool und der CDS-Versicherungsprämie wurde von den Banken im Voraus als Gewinn verbucht. Nun sollen die Regelungen auf den Prüfstand. «Wir müssen vorsichtig vorgehen. Wir wollen Finanzinnovationen nicht stoppen, andererseits sind Skandale schlecht für die Finanzmärkte», sagt ein Mitarbeiter der New Yorker Versicherungsaufsicht.