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Was ist Improvisationstheater?
Improvisationstheater oder Improtheater ist wenn bei einem Theater zuvor nicht alles geprobt wurde, sondern in diesem Moment improvisiert entsteht. Meist holen sich Schauspieler aus dem Publikum Begriffe, die als Vorschlag für eine Szene dienen. Das kann beispielsweise ein Ort oder ein Beruf sein. Diese impulsgebenden Begriffe helfen den Schauspielern die folgenden Szenen an diesen Begriffen zu verankern respektive dienen als Assoziationshilfe.
Geschichten entstehen durch gegenseitige Inspiration und weiterentwickeln von Ideen der Mitspieler.
Man unterscheidet zwischen Kurz- und Langformen im Improvisationstheater.
Kurzformen bestehen aus sehr kurzen, meist für sich alleine stehenden Szenen, die nur wenige Minuten dauern.
Eine der bekanntesten formen ist „Theatersport“. Hier duellieren sich meist zwei Teams um die Gunst des Publikums. Beim Format Maestro hingegen ist jeder ein Einzelkämpfer und es wird der der beste Spieler des Abends ermittelt. Bei solchen Schaukämpfen wird darauf geachtet, dass dem Publikum eine entsprechende Show geboten wird. Die Schauspieler aber unterstützen sich gegenseitig weiterhin.
Bei improvisierten Langformen dominieren meist längere und ernsthaftere Szenen. Es wird versucht eine oder mehrere Geschichten zu erzählen, die irgendwie zusammen hängen.
Gute Geschichten entstehen dann, wenn die wichtigsten Punkte eingehalten werden, welche auch im Alltag gelten. In diesem Workshop wird der Fokus klar auf Kurzformen und Übungen der Angewandten Improvisation gelegt.