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Theateraustausch zwischen den Sprachregionen für Schulen

TransHelvetia hatte zum Ziel, auf der Grundlage einer neuartigen Formel den Kulturaustausch zwischen der Deutschschweiz und der Romandie auf Gymnasialstufe zu fördern. Ausserdem wurde das Ziel verfolgt, jungen Theaterschaffenden interessante Engagements zu Beginn ihrer künstlerischen Karriere zu ermöglichen. Daher wurden ausschliesslich Abgängerinnen und Abgänger der Schauspielschulen für dieses Projekt engagiert. Das Projekt wurde von der Sophie und Karl Binding Stiftung initiiert und gemeinsam mit der Ernst Göhner Stiftung und der Fondation de Famille Sandoz finanziert.
Führende Theaterbühnen unseres Landes (Théâtre Vidy-Lausanne, Schauspielhaus Zürich, Theater Basel und Theater am Neumarkt Zürich) produzierten mit jungen professionellen Theaterschaffenden im Rahmen des Programms eigene Inszenierungen. Diese wurden auf eigens konzipierten Wanderbühnen an den Schulen im jeweils anderen Landesteil aufgeführt. Die Sprache und die Kultur der verschiedenen Landesteile sollten auf diese Weise in intensiven Theatererlebnissen Heranwachsenden nähergebracht werden. Die Auswahl der Stücke erfolgte unter Berücksichtigung der Anliegen und der Möglichkeiten der Gymnasien und der Schülerschaft. Die Programmhefte waren so angelegt, dass sie in den Unterricht integriert werden konnten.
Die acht TransHelvetia-Produktionen wurden von insgesamt über 57'000 Zuschauerinnen und Zuschauern besucht. Zwischen 2001 und 2010 fanden total 379 Vorstellungen in der deutsch- und französischsprachigen Schweiz statt, mit Abstechern im Tessin und im Ausland.
Schlussbericht
Den Schlussbericht des Projektes können Sie hier herunterladen: (PDF 3002 KB
).
www.transhelvetia.ch