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Gemäss dem Gerichtsurteil Urteil 9C_637/2018 vom 28.3.2019 muss die Krankenkasse bei einem Zahnersatz, welcher aufgrund eines Unfalles notwendig wurde, nur die günstigere Variante bezahlen.
Eine Zürcherin hat bei einem Unfall beide vorderen oberen Zähne verloren und wollte sich im Anschluss für CHF 20’000.- Implantate einsetzen lassen. Die Krankenkasse hat beim Zahnarzt eine Offerte für eine günstigere Variante, nämlich eine herausnehmbare Prothese erstellen lassen. Gestützt auf diese Offerte bot die Versicherung an, die Kosten von CHF 5000.- zu übernehmen.
Die betroffene Frau hat diesen Fall bis vor Bundesgericht gezogen und versuchte eine Kostenübernahme für die Implantate zu erwirken, leider vergeblich. Da das Bundesgericht beide Varianten als zweckmässig betrachtet, müsse die Krankenkasse nur die günstigere bezahlen.