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Microsoft hat die Partnerschaft mit AOL ausgebaut und überträgt dem Unternehmen im Rahmen dessen die Verantwortung für einen Grossteil seines Geschäfts mit Online-Werbung. So ist AOL künftig für die Verwaltung und den Vertrieb von Banner-Werbung, Video-Anzeigen und Werbung auf mobilen Geräten in den USA, Grossbritannien, Kanada, Brasilien, Frankreich, Deutschland, Spanien und Japan zuständig. Im Gegenzug zur Übernahme des Werbegeschäfts verpflichtet sich AOL für zehn Jahren, bei der Suchmaschine auf den Index von Bing zu setzen. Gemäss einem Bericht von "Heise", das sich wiederum auf das "Wall Street Journal" beruft, werden in Folge der Vereinbarung gut 1200 Mitarbeitende von Microsoft zu AOL wechseln. Bei Microsoft verbleibe damit das Geschäft mit Anzeigen in der eigenen Suchmaschine Bing.
Neben dem Werbegeschäft gibt Microsoft aber auch die Datensammlung eigener digitaler Karten ab. Profiteur ist in diesem Fall der Fahrdienst Uber, der neben ausgewählter Technik für die Erstellung von Karten und einem Rechenzentrum auch Kameras sowie einige Patente von Microsoft übernimmt. Zusätzlich wechseln auch 100 Mitarbeitende von Microsoft zu Uber. Die Daten für Microsofts Karten sollen dem Bericht zufolge künftig von Partnern geliefert und anschliessend bei Microsoft zu einem gesamtheitlichen Produkt verbunden werden.
Microsoft gibt Teile des Werbegeschäfts und Datensammlung für Karten ab
Microsoft gibt Teile des Werbegeschäfts und Datensammlung für Karten ab
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30. Juni 2015 - Ein Grossteil des Online-Werbegeschäfts von Microsoft wird im Zuge einer Partnerschaft künftig von AOL verwaltet. Neben dem Werbegeschäft gibt Microsoft aber auch die Datensammlung eigener digitaler Karten ab. Davon profitiert insbesondere Uber.