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Forscher des IEPA und Greenpeace warnen vor drohender Ölkatastrophe an der Amazonasküste Brasiliens, die auch panamerikanische Länder gefährden könnte. Die Ausbreitung von Öl durch Meeresströmungen zeigt das potenzielle Ausmaß von Umweltschäden und diplomatischen Konflikten.
Die Amazonasküste im Norden Brasiliens ist reich an Biodiversität und Heimat von indigenen Völkern und lokalen Gemeinschaften, die auf einen gesunden Ozean für ihren Lebensunterhalt angewiesen sind. Doch die Region ist derzeit durch die Ölexploration der brasilianischen Regierung bedroht. Ein Ölunfall in der Region könnte verheerende Auswirkungen haben. Deshalb haben Forscher des IEPA (Institut für wissenschaftliche und technologische Forschung des Bundesstaates Amapá) mit Unterstützung des Greenpeace-Schiffs Witness den letzten Monat damit verbracht, in der Region zu segeln, um Forschung zu betreiben und mehr Informationen darüber zu sammeln, wie weit sich Öl bei einem möglichen Unfall ausbreiten würde.
Im März setzten Wissenschaftler Bojen mit GPS im Wasser aus und verfolgen seitdem, wohin die Strömungen sie tragen. Die Überwachung läuft noch, aber erste Daten lassen bereits darauf schließen, wie weit die Auswirkungen eines Ölunfalls reichen könnten. Zwei der sieben Bojen erreichten geschützte Gebiete entlang der Küste des Bundesstaates Amapá in Brasilien, das Umweltschutzgebiet des Marajó-Archipels und das Biologische Reservat des Sees Piratuba. Dies ist eine wichtige Warnung vor den ernsthaften Folgen, die die Ausweitung der Ölbohrungen an der Amazonasküste für die lokale Biodiversität haben könnte.
Die anderen fünf Bojen reisten über die brasilianischen Grenzen hinaus. Diese Entdeckung enthüllt ein ernsthaftes Umweltrisiko, das über Brasilien hinausgehen würde und andere panamerikanische Länder bedroht. Zwei dieser Bojen erreichten Guyana und haben bereits mehr als 800 km zurückgelegt. Diese Bewegungen stellen eine ernsthafte Umweltgefahr mit schwerwiegenden diplomatischen Verwicklungen mit panamerikanischen Ländern dar.
Ölkatastrophen sind immer verheerend für die lokale Biodiversität und die Menschen in der Region. Ein Unfall an der Amazonasküste, wo starke Meeresströmungen, Gezeitenunterschiede von bis zu 12 Metern und die Anwesenheit sehr sensitiver Küsten- und Meeresökosysteme wie Mangroven und dem Amazonasriff vorhanden sind, könnte katastrophale Folgen haben. Daher ist es entscheidend, mehr wissenschaftliche Informationen über die Amazonasküste zu haben, um das potenzielle Ausmaß von Ölunfällen zu verstehen.
Seit Lula im Jahr 2022 Präsident wurde, versucht sich Brasilien als Klimaführer zu positionieren. Doch die Öffnung der brasilianischen Gewässer für die Ölexploration steht im Widerspruch dazu und läuft dem Kampf gegen den Klimawandel zuwider. Das Letzte, was Brasilien — und die Welt — braucht, sind mehr fossile Brennstoffe.
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(Quelle:Greenpeace Bearbeitet mit ChatGPT)
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