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Hemingways erstes Haus: Hotel Ambos Mundos
Die dunklen Flure des Hotels Ambos Mundos, im Jahre 1925 eingeweiht, strahlen einfach Geschichte aus. Hier hatte Hemingway in den 30er Jahren sieben Jahre lang gewohnt, bevor er sich schließlich in seinem eigenen Haus in Kuba ansiedelte. Einen seiner besten Romane mit dem Titel ‚For Whom the Bell Tolls‘, der 1943 mit Gary Cooper und Ingrid Bergman verfilmt wurde, hatte er im Zimmer 511 geschrieben. Die Hotelbar, das Schildkrötenbecken im Foyer und die antiken Fahrstühle sind heute immer noch unverändert, wie in den Tagen von Ernest Hemingway, und seiner eingerahmter Getränkebeleg hängt an der Wand. Das Zimmer 511 wurde in ein Miniaturmuseum verwandelt.
Hemingways beliebteste Kneipen in Havanna
‚Mi mojito en La Bodeguita, mi daiquiri en El Floridita‘ – diese Redensart ziert heute noch die Wand des ‚La Bodeguita del Medio‘ - in Hemingways Handschrift. Der eingefleischte Trinker wusste genau, wo er den besten mojito in der ganzen Stadt finden konnte. Für seinen mojito besuchte er mit Vorliebe ‚La Bodeguita‘, eine winzige Kneipe, die auch vom Schriftsteller Gabriel García Márquez und vom Dichter Pablo Neruda aufgesucht wurde. Für seinen daiquiri pflegte Hemingway, die Kneipe ‚El Floridita‘ zu besuchen. Beide Kneipen beanspruchen es für sich, die jeweiligen Cocktails erfunden zu haben.
Ein Besuch bei Hemingway: Finca Vigía
Hemingways dritte Frau, Martha Gellhorn, war des Lebens in einem Hotelzimmer überdrüssig geworden. so hatte sie nach einem richtigen Haus gesucht - und fand die Finca Vigía: Hier sollte Hemingway 21 Jahre lang leben. Hier in diesem Haus auf einem Hügel, 11 Kilometer außerhalb von Havanna, hatte er zwei seiner klassischen Romane verfasst: ‚Islands in the Stream‘ (‚Inseln im Strom‘) und ‚The Old Man and the Sea‘ (‚Der alte Mann und das Meer‘). Nachdem Hemingway Kuba verlassen hatte, verwandelte Fidel Castro, ein großer Bewunderer des Schriftstellers, sein Haus direkt in ein Museum.