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Das Bundesgericht hält in einem am Mittwoch veröffentlichten Urteil fest, dass der Zürcher Heimatschutz (ZVH) keine gesamtschweizerisch tätige Organisation sei. Damit stehe ihr kein Recht zu, eine Beschwerde im Zusammenhang mit der Abbruch- und Baubewilligung des Knonauer Gemeinderates beim Bundesgericht einzureichen.
Behandelt hat das Bundesgericht lediglich die Rüge des ZVH, wonach das Zürcher Verwaltungsgericht eine Rechtsverweigerung begangen und damit ein in der Verfassung geschütztes Recht verletzt habe.
Der ZVH führte hierzu aus, er habe den Beschluss des Knonauer Gemeinderates zum Gasthof Adler nur deshalb nicht angefochten, weil er davon ausgegangen sei, dass der Gasthof im kommunalen Schutzinventar verbleibe. Er war deshalb der Ansicht, dass ein Abbruch erst mit einer Entlassung aus dem Inventar möglich würde.
Das Verwaltungsgericht habe sich durchaus mit diesem Punkt auseinandergesetzt, schreibt das Bundesgericht und weist die Beschwerde des ZVH deshalb ab. Wie die Vorinstanz hält das Bundesgericht die Formulierung des Beschlusses des Knonauer Gemeinderates für klar.
Dieser hielt fest, der denkmalpflegerische Schutz sei durch die bestehenden Kernzonenvorschriften über die Ersatzbaupflicht genügend gewährleistet. Damit sei klar, dass ein Ersatzbau und damit der Abbruch des ursprünglichen Baus zugelassen sei. (Urteil 1C_436/2020 vom 29.3.2021)
(sda)