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Jerusalem und das jüdische Volk sind so miteinander verflochten, dass wenn man die Geschichte des einen zugleich auch die Geschichte des anderen erzählt. Seit mehr als 3000 Jahren spielt Jerusalem eine zentrale Rolle in der Geschichte der Juden – kulturell, politisch wie spirituell; eine Rolle die erstmals in der Bibel dokumentiert ist. Die 2000 Jahre Diaspora hindurch nannten Juden Jerusalem das Land ihrer Ahnen. Das steht im scharfen Gegensatz zur Beziehung zwischen Jerusalem und jenen, die eine Verbindung des Islams zur Stadt aufblähen.
Die arabischen Herrscher über die Stadt in den 1950er bis 1960er Jahren bewiesen keine religiöse Toleranz in einer Stadt, die zwei grosse westliche Religionen hervorbrachte. Das änderte sich mit dem Sechs-Tage-Krieg 1967, als Israel die Kontrolle über die ganze Stadt wiedererlangte. Symbolisch war Israels erster Schritt, alle religiösen Interessen in Jerusalem offiziell anzuerkennen und zu respektieren.
Aber der Krieg um die Kontrolle über Jerusalem und ihrer religiöser Stätten geht weiter.
Palästinensisch-arabischer Terrorismus hat Jerusalem besonders mit dem Versuch ins Visier genommen, die Kontrolle über die Stadt von Israel zu erhalten. Das Ergebnis ist, dass sie Jerusalem, die Stadt des Friedens, zu einem blutigen Schlachtfeld gemacht und somit ihre Teilhabe am Schicksal der Stadt verwirkt habe.
Eli E. Hertz ist Präsident von Myths and Facts. Hertz war zuvor Vorsitzender von Committee for Accuracy in Middle East Reporting.
Meinungsbeitrag von Eli E. Hertz: Jerusalem: A Bloody Battleground, © Israelnationalnews/Arutz7, November 6, 2014.