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Objekt: Mehrfamilienhaus, bis 11 m hoch, ausserhalb des Kantons Bern
Die Treppenbreite darf auf 0,90 m reduziert werden, wenn der Fluchtweg nur über ein Geschoss führt. Wenn der Ausgang vom vertikalen Treppenhaus im Erdgeschoss direkt ins Freie führt, ist dies gegeben. Der Fluchtweg führt dann entweder vom Obergeschoss ins Erdgeschoss oder vom Untergeschoss ins Erdgeschoss – die Treppenbreite darf reduziert werden.
Dies muss nicht zwingend ein Problem sein. Gemäss Brandschutzrichtlinie 15-15 «Brandschutzabstände Tragwerke Brandabschnitte», Ziffer 3.6.3, kann auf die geschossweise Abschottung in einem feuerwiderstandsfähigen Installationsschacht verzichtet werden, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:
In den Brandschutzvorschriften ist dies nicht geregelt. Massgebend sind hier die Regeln der Baukunde. Die maximal erlaubte Höhe von Schwellen finden Sie in der Norm SIA 500 «Hindernisfreie Bauten».
Objekt: Doppeleinfamilienhaus, max. 2 Stockwerke, ausserhalb des Kantons Bern
Eine Spüllüftung ist in Ihrem Fall nicht vorgeschrieben, es ist auch keine Rauch- und Wärmeabzugsanlage gefordert. An Brandschutzanlagen bei Einstellräumen im Gebäude gelten dieselben Anforderungen wie an das Gebäude selber.
Objekt: Wohnhaus, 11 m bis 30 m hoch, ausserhalb des Kantons Bern
Was Sie bei Laubengängen beachten müssen, finden Sie auf der Infoplattform für Brandschutz «Heureka» im Fachthema «Fassaden und Aussenwände mit Holz». Die dort formulierten Anforderungen gelten auch für Fassaden und Aussenwände, die aus anderen Baustoffen bestehen. In den Brandschutzvorschriften sind die Anforderungen in der Brandschutzrichtlinie 16-15 «Flucht- und Rettungswege», Ziffer 2.5.4, festgehalten.