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Sie existieren seit rund 80 Jahren.
Die elektrische Gitarre besitzt im Gegensatz zur akustischen Gitarre meistens keinen Resonanzraum und muss deshalb elektronisch verstärkt werden. Sie wird in verschiedenen Formen gebaut. In der Rockmusik haben sich Modelle durchgesetzt, deren Korpus aus massivem Holz gefertigt ist. Im Jazz werden meist halbakustische Instrumente bevorzugt, welche einen Hohlraum als Resonanzkörper haben. Elektronische Effektgeräte gehören heute zur Grundausstattung der elektrischen Gitarre. Mit ihnen lässt sich die Klangpalette beliebig erweitern. So lässt sich zum Beispiel der Ton verzerren oder Hall hinzufügen.
Geschichte
Die E-Gitarre hat sich aus der akustischen Gitarre heraus entwickelt und existiert in der heutigen Form seit den 1950er Jahren. Um 1920 entstand das Bedürfnis nach lauteren Gitarren, welche in Bands neben dem Schlagzeug und den Blasinstrumenten noch gehört werden konnten. Die Firma Gibson konnte 1936 in den USA, dank der Entwicklung von neuartigen elektronischen Tonabnehmern, die erste erfolgreiche Serienproduktion von E-Gitarren starten.