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Nun ist es offiziell: Die UEFA führt ab der Saison 2021/22 einen dritten Europacup-Wettbewerb ein. Dieser soll mehr Klubs aus den kleineren Ländern einen Startplatz in der Gruppenphase garantieren. Das neue Format, das neben der Champions League und der Europa League ausgetragen wird, wird 32 Teilnehmer haben, wie die UEFA am Sonntagabend mitteilte.
UEFA-Präsident Aleksander Ceferin erklärt: «Es wird mehr Spiele für mehr Vereine geben, wobei in den Gruppenphasen mehr Verbände vertreten sind. Dieser Wettbewerb wurde aus dem laufenden Dialog mit den Clubs über die European Club Association geboren.»
Diese 8 Dinge über den neuen Wettbewerb solltest du wissen
Der neue Wettbewerb trägt den Arbeitstitel «Europa League 2». Es wird in acht Gruppen à 4 Teams gespielt.
Die acht Sieger der Vierergruppen qualifizieren sich für die Achtelfinals, die Zweitplatzierten spielen gegen die Gruppendritten der Europa League, die acht übrigen Plätze für die Runde der letzten 16 aus.
Die Europa League wird von 48 auf 32 Teams reduziert. Insgesamt werden total 96 Teams an europäischen Klubwettbewerben teilnehmen. Bisher waren es 80.
Der neue Wettbewerb wird 141 Spiele über 15 Spielwochen beinhalten.
Der Gewinner des neuen Wettbewerbs qualifiziert sich für die Europa League in der darauffolgenden Saison.
Die Spiele werden donnerstags gespielt, wie auch die Europa League. Es wird eine neue Anspielzeit geben, wahrscheinlich um 16.30 Uhr.
Die Finals aller drei UEFA-Wettbewerbe werden in der gleichen Woche gespielt. Am Mittwoch der neue Wettbewerb, am Donnerstag die Europa League und am Samstag die Champions League.
Auf die Champions League hat das neue Format keinen Einfluss.
(zap)
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Naja. Grundsätzlich ein guter Gedanke möglichst viele Verbände an den internationalen Spielen teilnehmen zu lassen. Gleichzeitig führt dies zu immer groteskeren Situationen. YB hatte bereits mit Anschi, Karabach und Donezk 3 Auswärtsspiele mit Bürgerkriegshindergrund. Frage mich wie fair die Auslosungen sein werden, wenn eh viele Spiele aufgrund politischer Brisanz nicht zugelost werde können
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Mein erster (sarkastischer) Gedanke war: "Toll, noch mehr Fussball. Davon haben wir ja noch viel zu wenig". Aber nach etwas Nachdenken finde ich es doch keine schlechte Idee.
Wer schaut denn heute Europa League? Nur wenn das eigene Team dabei ist, oder höchstens vielleicht das Final. Sonst schaut man ja eher Champios.
Das wird wohl auch für die Europa League 2 gelten. Nur dass da viele Fans von kleineren Teams zum Zug kommen, die bisher ihr Team nur alle Schaltjahre mal in einem internationalen Wettbewerb sehen konnten.
Für diese Fans und Teams ist es wahrscheinlich eine gute Sache.
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Dabei könnte es so einfach sein:
Champions League wie bisher.
Europa League: Kürzen. Gut.
Cupsiegercup: 32 Teilnehmer. Nur der Sieger darf ran! Wenn dieser schon in einem anderen Wettbewerb dabei ist, rückt NICHT der Zweite, Dritte, nach, sondern ein anderer Cupsieger aus dem 33. Platzierten Land, etc.
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Alle meckern doch darüber, dass die Lücke zwischen kleinen und grossen Clubs immer grösser wird.
Dieser Wettberwerb wird kleineren Vereinen eine europaweite Plattform und etwas mehr Stutz bringen. Also eine gute Sache.