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Was ist ein Pricktest?
Der Pricktest ist eine Standard-Untersuchung, mit der Allergien nachweisbar sind. Solche Allergien sind Überempfindlichkeits-Reaktionen, die durch den Kontakt mit bestimmten Substanzen (Allergenen) ausgelöst werden, beispielsweise Pollen.
Innerhalb von Sekunden bis Minuten können Juckreiz, Niesattacken, laufende Nase, Augenjucken oder ein Nesselfieber auftreten. Letztere sind stecknadel- bis handtellergroße, rundliche, weißliche bzw. rötliche Hauterhebungen.
Wann wird der Test angewendet?
Beim Verdacht auf eine Allergie kann man mit Hilfe eines Prick-Tests herausfinden, welche Substanzen die Symptome hervorrufen. Im Zuge des Tests kann die Reaktion auf folgende Gruppen von Allergenen untersucht werden:
- Pollen (z.B. von Birke, Erle, Haselnuss und Gräsern)
- Hausstaubmilben
- Schimmelpilze
- Tierhaare
Was ist vor dem Test zu beachten?
Vor der Untersuchung dürfen Sie während eines Monats keine antiallergischen Medikamente einnehmen, da sie eine allergische Reaktion verhindern und das Testergebnis verfälschen.
Wie läuft ein Prick-Test ab?
Verschiedene Allergene werden in Tropfenform auf die Innenseite des Unterarms aufgetragen. Mit Hilfe einer feinen Lanzette oder Nadel wird die Haut oberflächlich eingestochen, was in der Regel keine Schmerzen verursacht. Die Allergene werden 15 Minuten auf der Haut belassen.
Reagiert der Patient auf eines der Allergene, kommt es im Bereich des entsprechenden Allergentropfens zu Juckreiz und Quaddelbildung.