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Arsène Wenger war zwar schon damals Trainer der Londonern, die (Europacup-)Heimspiele trug Arsenal aber noch im alten Wembley-Stadion aus. So lange ist das schon her. Nun könnte Arsenal in der Gruppe F ähnliches Ungemach widerfahren. In Piräus brauchen die Engländer einen Sieg mit mindestens zwei Toren Differenz oder zumindest drei geschossenen Treffern, um das 2:3-Handicap aus dem Hinspiel in London wettzumachen.
Bei Arsenal fehlen sieben Spieler wegen Verletzungen, darunter die unbestrittenen Santi Cazorla (Sp) und Alexis Sanchez (Chile). Nicht gerade ermutigend ist auch die Tatsache, dass Olympiakos von den letzten acht Champions-League-Heimspielen sieben gewann. Die Griechen schlugen dabei auch grosse Kaliber wie Atletico Madrid, Juventus Turin oder Manchester United. Für Olympiakos Piräus mit dem Schweizer Pajtim Kasami wäre es bei einem Unentschieden oder einer 0:1- bzw. 1:2-Niederlage die fünfte Qualifikation für die K.o.-Phase der Champions League.
Etwas besser ist die Ausgangslage für Arsenals Stadtrivalen Chelsea in der Gruppe G. Das Team von José Mourinho braucht im Heimspiel gegen den FC Porto ein Unentschieden. Verlieren die Engländer, sind sie ausgeschieden, sofern Dynamo Kiew das punktelose Maccabi Tel Aviv zuhause schlägt. Je nach Ausgang der Partie in Kiew wird der FC Porto bei einem Remis an der Stamford Bridge entweder Gruppensieger oder wird er in die Europa League degradiert. Da mit einem Heimsieg von Dynamo zu rechnen ist, wird der FC Porto, in der letzten Saison Viertelfinalist, in London gewinnen müssen, um die Gruppenphase zu überstehen.
In der Gruppe E hängt einiges von der Motivation des Titelverteidigers FC Barcelona ab. Holt er bei Bayer Leverkusen mindestens einen Punkt, ist der Bundesligist ausgeschieden. Dann würde sich der Kampf um Platz 2 in Rom zwischen der AS Roma und BATE Borissow entscheiden. Die Römer, zuletzt mit nur einem Sieg aus fünf Spielen in der Serie A sowie mit dem 1:6 in der Champions League in Barcelona in eine Krise geschlittert, sind mit einem Punkt mehr als die Weissrussen im Vorteil. In der Gruppe H kommt es zum Fernduell zwischen Gent (gegen Gruppensieger Zenit St. Petersburg) und Valencia (gegen das ausgeschiedene Lyon). Die Belgier haben einen Punkt mehr als die Spanier.
(SI)