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Das Wichtigste in Kürze
- Kultfilm über die Tauwetter-Periode in der Sowjetunion auch im Westen berühmt.
Das teilte die Vereinigung Russischer Filmschaffender am Dienstag mit. Chuzijew war mehr als 60 Jahre lang aktiv, sowohl zu Zeiten der Sowjetunion als auch in der Russischen Föderation. Präsident Wladimir Putin würdigte ihn als «hervorragenden» Filmemacher.
Bekannt wurde Chizijew besonders für seine Filme aus den 50er und 60er Jahren, in denen er die Stimmung der sowjetischen Bevölkerung während der Tauwetter-Periode unter dem damaligen Staats- und Parteichef Nikita Chruschtschow abbildete. Zu seinen bekanntesten Werken aus dieser Zeit gehören «Frühling in der Saretschnaja-Strasse» (1956) und «Ich bin zwanzig» (1965).
Filmemacher Pawel Lungin sagte der Nachrichtenagentur AFP, «Ich bin zwanzig» sei ein Manifest der 60er Jahre gewesen. Chruschtschow liess den Film stark zensieren, die Originalfassung durfte erst zu Zeiten der Perestroika unter Michail Gorbatschow gezeigt werden.
Zu Chuzijews Bewunderern gehörten Federico Fellini und Jean-Luc Godard. Er gewann zahlreiche internationale Preise, unter anderem bei der Berlinale und den Filmfestspielen von Venedig.