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Der Bund soll das Internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Museum (MICR) in Genf weiterhin unterstützen und die Beträge noch etwas aufstocken. Die zuständige Parlaments-Kommission unterstützt eine entsprechende Vorlage der Regierung.Dieser Inhalt wurde am 04. April 2001 - 14:21 publiziert
"Die Schweiz hat ein unmittelbares Interesse, dass es dieses Museum gibt", begründet die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerates (WBK) ihre Haltung. Oppositionslos haben die Kommissions-Mitglieder der leichten Erhöhung des Beitrages um 125'600 Franken auf 964'000 Franken zugestimmt.
Der Bundesbeitrag ist an die Bedingung geknüpft, dass auch der Kanton Genf sein entsprechendes finanzielles Engagement beibehält.
Die Schweiz begann mit ihrer finanziellen Unterstützung des Museums 1992, als die Einrichtung sich in einem finanziellen Engpass befand. Heute seien die Schulden zwar abgetragen, dennoch könne das Museum seine Aufgabe nicht ohne öffentliche Subventionen weiterführen, schrieb die Kommission.
Das Rotkreuz-Museum ist eine privatrechtliche Stiftung und untersteht der Aufsicht des Bundes. Es wurde 1988 auf Initiative eines ehemaligen IKRK-Delegierten in Genf gegründet und hat zur Aufgabe, eine breite Öffentlichkeit für die Bewegung des Roten Kreuzes und humanitäre Massnahmen zu sensibilisieren sowie zur Verbreitung des humanitären Völkerrechts beizutragen.
swissinfo und Agenturen