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Der traurige Clown
Meine Idee war hier die menschlichen Gefühle mit ”Sein und Schein” zu verbinden, und in einem Portrait eines alten Clowns zu verbildlichen.
Sieht man einen Clown, assoziiert man ihn sofort mit etwas Lustigem, Lachen, Freude Spass. Man ”bastelt” sich einen Schein zusammen, ohne zu wissen, was hinter der Maske steckt. Ich wollte hier genau das Gegenteil erreichen – der Clown soll eine grosse Traurigkeit ausstrahlen. Mir war es wichtig, dass mir vor Allem der traurige Blick des Mannes bzw. Clowns gelingt. Dennoch soll seine Schminke fröhlich erscheinen, so dass man sein wahres Gesicht erst beim genaueren Hinschauen erkennt. Mein Ziel war es, den Clown als Symbol in Verbindung zu setzen mit allen Menschen, die ihre Gefühle und Emotionen unterdrücken oder verstecken unter einer Maske, einem Trugbild, einem Schein.
„Ein Mann kam zum Arzt und erzählte ihm von seinen Depressionen. Wie schwarz die Welt in seinen Augen wäre, wie rücksichtslos die Menschen und wie wenig Spass das Schicksal verstehen würde. Der Arzt meinte es gut und riet dem Patienten, in den Zirkus zu gehen, der gerade die Stadt besucht. Der weltberühmte Santone, der grösste Clown auf Gottes weiter Erde, und würde noch jeden zum Lachen bringen und die Sorgen vergessen lassen. „Aber Doktor“, sagte der Patient, „ich bin Santone.“