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Auf seinem Weg zum 3. Platz schlug der 30-Jährige vier Weltklassegegner. Einzig gegen den Weltranglisten-Ersten Orchan Safarow konnte sich der Schweizer nicht durchsetzen. Nach dem Vize-Europa-meister-Titel im 2013 ist es für den 30-jährigen Freiburger die zweite EM-Medaille. An den ersten European Games (auch Europaspiele) in Baku (AZE), welche zugleich die Judo Europameisterschaften sind, hat der Schweizer Judoka Ludovic Chammartin die Bronzemedaillen gewonnen. Dank seiner Hartnäckigkeit und seiner physischen Stärke setzte er sich gegen vier Gegner aus der Weltspitze seiner Kategorie durch und konnte den Kampf um den 3. Platz gegen den Niederländer Jeroen Mooren mit Waza-Ari für sich entscheiden. „Diese Medaille ist unglaublich! Jetzt kann ich mich gestärkt auf die Weltmeisterschaften vom August vorbereiten – und hoffentlich diesen Erfolg wiederholen“, so Ludovic nach seinem Sieg. Zweite Medaille an einer Europameisterschaft. Der 30-jährige Freiburger aus dem Judo-Club Romont ist ein technisch vielseitiger Athlet, der immer wieder überrascht. An den Europameisterschaften im 2013 holte er Silber. Mit dem 3. Platz an der diesjährigen EM wird der Traum, nächstes Jahr an den Olympischen Spielen in Rio am Start zu sein, immer realistischer. Er sei sehr glücklich über die Haltung von Ludovic, so Daniel Kistler, Präsident des SJV, dass er die Herausforderung der Europaspiele so erfolgreich gepackt hat. Nach einem eher schwierigen Saisonstart hat Chammartin auf höchstem Niveau starke Gegner in den Vorrunden geschlagen.
Eine gute Leistung zeigte heute ebenfalls Evelyne Tschopp: Ihren ersten Kampf gewann die Baselbieterin und verlor dann gegen die spätere Vize-Europameisterin, die Französin Euranie. Neben Ludovic und Evelyne waren heute mit Emilie Amaron und Larissa Csatari zwei weitere Schweizerinnen am Start. Sie verloren jedoch ihren ersten Kampf und schieden aus.