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Die Eltern des in Rom verstorbenen Schülers hoffen «die Wahrheit erfahren zu können». Sie sind sich seit Beginn sicher, dass ihr Sohn an den Folgen eines Unfalls starb - und nicht wegen eines Streits oder eines Gewaltakts, wie sie der Zeitung «24 heures» sagten.
Der 16-Jährige war am vergangenen Dienstag während einer Studienreise an durch ein Messer verursachten Verletzungen gestorben. «Die italienische Justiz hat uns gegenüber erklärt, sie wolle Licht in den Ablauf dieses tragischen Abends bringen, uns das erhoffen wir uns», sagten sie im am Samstag erschienenen Interview.
Auf die Möglichkeit, Klage einzureichen, angesprochen, erklärten sie, sie hätten einen Anwalt engagiert, der sich vor Ort um diese Aspekte kümmere. In Bezug auf ein mögliches Treffen mit dem Papst sagten sie, darauf zu hoffen, «aber wir können nichts bestätigen». Für sie wäre eine solche päpstliche Einladung «eine Quelle des Trostes, der Beruhigung, der Kraft und des Mutes».
Am Donnerstag hatten rund 500 Personen an der Beerdigung des 16-Jährigen in Lausanne teilgenommen. Der Schüler des Lausanner Collège de l'Elysée war mit seiner Klasse am Montag vor einer Woche zu einer Studienreise nach Rom aufgebrochen. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch verstarb er in der Unterkunft in Folge einer Verletzung durch ein Schmetterlingsmesser.
Die Umstände des Todes sind noch unklar. In den Medien zirkulierten verschiedene Erklärungen wie ein Spiel mit Messern oder ein Streit. Die italienischen Behörden eröffneten gegen vier Schüler eine Untersuchung wegen fahrlässiger Tötung. (oku/sda)