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Orlando, Florida (ots/PRNewswire)
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- Daten von vier Tumorarten auf der ASCO präsentiert
Das für die experimentelle Forschung freigegebene Medikament
SUTENT/SU11248 (Sunitinib Malate) von Pfizer hat das Überleben mehr
als verdoppelt und das Tumorwachstum und die Streuung signifikant
reduziert. Dies ergab eine Phase III Studie bei Patienten mit
Gleevec-resistenten, gastrointestinalen Stromatumoren (GIST). Auch
bei anderen Tumortypen wurden ermutigende Phase II Ergebnisse
erzielt, einschliesslich bei metastasenbildenem Hypernephrom (mRCC),
metastasenbildendem Brustkrebs und neuroendokrinen Tumoren, wie neue
Daten ergaben, die diese Woche auf dem Jahrestreffen der American
Society of Clinical Oncology (ASCO) präsentiert wurden.
"Diese Daten unterstützen SUTENTS Wirkung gegen schwer zu
behandelnde Tumoren, insbesondere GIST und mRCC, beide potentiell
lebensbedrohlich und mit wenigen, wenn überhaupt irgendwelchen,
anderen Optionen", sagte Dr. John LaMattina, President für weltweite
Forschunng und Entwicklung von Pfizer.
SUTENT ist ein hoch-selektiver, Multi-Target Tyrosinkinase
Inhibitor, der Tumoren Blut und Nährstoffe, die für das Wachstum
nötig sind, vorenthält und gleichzeitig Krebszellen abtötet, die
Tumoren bilden können.
GIST Studien
- Ergebnisse einer doppelblinden Phase III Studie an mehr als 300 GIST
Patienten, die gegen eine Standardbehandlung mit Gleevec(R)(Imatinib
Mesylate) resistent sind oder diese nicht tolerieren, zeigten, dass
SUTENT die Zeit bis zur Weiterentwicklung des Tumors signifikant
verlängerte (6,3 Monate bei SUTENT versus 1,5 Monate bei Kontrollen)
und das Todesrisiko verglichen mit Placebo um cirka 50 Prozent
reduzierte.
- Zusätzlich zeigten Langzeit Follow-up Daten aus der Phase I/II GIST
Studie, die als Basis für die grössere Phase III Studie diente, dass
SUTENT das Gesamt-Überleben bei Patienten, deren Krebs trotz Behandlung
mit anderen Standardtherapien weiter gewachsen war, auf fast 20 Monate
erhöhte. Darüber hinaus betrug die mediane Zeit bis zur
Weiterentwicklung des Tumors in dieser Studie 7,8 Monate bei allen
Patienten, wobei einige spezifischen Subtypen von Patienten sogar noch
dramatischer profitierten, als man bei Gleevec erwartet hätte.
"Diese Ergebnisse untermauern die Auffassung, dass die
Multi-Target Molekulartherapie die Resistenz gegenüber anderen
zielgerichteten Medikamenten bei Krebs überwinden kann", sagte Dr.
George Demetri vom Dana-Farber Cancer Institute der Harvard
University in Boston, Forschungsleiter der SUTENT Studie für GIST.
"Wir glauben, dass SUTENT ein breites Aktivitätsspektrum bei vielen
verschiedenen Krebsarten haben könnte, das über jenes, das wir bei
GIST Patienten beobachtet haben, hinausgeht. Wir glauben, dass SUTENT
ein wichtiger Schritt vorwärts in der Krebstherapie ist".
Das metastasenbildende Hypernephrom
Daten von zwei Phase II Studien zeigten, dass Patienten mit
resistentem Hypernephrom oder Nierentumoren, die SUTENT erhielten,
eine hohe Responserate und ein verzögertes Tumorwachstum aufwiesen.
- Die Ergebnisse einer 63 Patienten umfassenden Studie zeigten, dass
40 Prozent der Patienten, gemessen nach Standard Responsekriterien, auf
die Behandlung mit SUTENT ansprachen. Die Tumore vergrösserten sich bei
weiteren 28 Prozent der Patienten in mehr als 3 Monaten nicht, wodurch
68 Prozent der Patienten von der Behandlung mit SUTENT profitierten.
Darüber hinaus betrug die durchschnittliche Zeit bis zur
Weiterentwicklung des Tumors in dieser Studie 8,7 Monate und das
mediane Gesamt-Überleben betrug 16,4 Monate.
- Eine zweite Phase II Studie mit 106 Patienten zeigte eine objektive
Responserate von 39 Prozent bei mit SUTENT behandelten Patienten.
Darüber hinaus kam es bei 23 Prozent der Patienten zu einer
Tumorstabilisierung. Insgesamt profitierten 62 Prozent der Patienten
von einer Behandlung mit SUTENT.
"Die Ergebnisse aus diesen beiden Studien deuten darauf hin, dass
SUTENT eine substantielle Anti-Tumor-Wirkung bei metastasenbildenem
Hypernephrom als Second-Line-Therapie hat und die Grundlage für die
Lancierung eines breit angelegten Phase III Programms zur Bestimmung
der potentiellen Vorteile von SUTENT in einem früheren
Erkrankungsstadium bildet", sagte der Forschungsleiter der Studie,
Dr. Robert Motzer, Facharzt im Memorial Sloan-Kettering Cancer
Center. "Diese Studien tragen auch zur Bildung eines Datenkörpers
bei, der zeigt, dass Agens, die gleichzeitig auf multiple Rezeptoren
abzielen, neue Optionen für Hypernephrom-Patienten bieten werden".
Vorläufige Daten über Brust- und neuroendokrine Krebsarten
- Vorläufige Ergebnisse aus einer Phase II Studie mit SUTENT bei
Patienten mit inoperablen, neuroendokrinen Tumoren werden am Sonntag,
15. Mai präsentiert.
- Vorläufige Ergebnisse einer Phase II Studie zur Evaluierung von SUTENT
bei der Behandlung von Patienten, die andere Standardtherapien gegen
Brustkrebs erhalten hatten, werden am Montag, 16. Mai präsentiert.
Die am häufigsten berichteten Nebenwirkungen bei klinischen
Studien mit SUTENT waren leichter bis mittelstarker Ausprägung und
nach Absetzen der Behandlung reversibel. Die häufigsten, schweren
Nebenwirkungen beinhalteten Müdigkeit, Myelosuppression (niedrige
Anzahl an Leukozyten) und gastrointestinale Störungen (Diarrhö,
Nausea und Erbrechen). Das gesamte Nebenwirkungsprofil von SUTENT ist
noch nicht bekannt.
SUTENT wurde von der U.S. Food and Drug Administration oder
anderen, globalen Regulierungsbehörden noch nicht zugelassen.
Näheres über Pfizer Oncology
Pfizer Oncology engagiert sich für den Fortschritt im
wissenschaftlichen Verständnis von Krebs und für die Entwicklung
neuer Medikamente, um bestehende, medizinische Bedürfnisse von
Krebspatienten zu befriedigen. Onkologie ist eine Forschungspriorität
für Pfizer. Mehr als 12 Prozent der Investitionen in Forschung und
Entwicklung wird der Entdeckung und Entwicklung von innovativen
Therapien für die Behandlung von Brust- und Dickdarmkrebs, sowie
anderen Krebsarten gewidmet.
PUBLIZITÄTSHINWEIS: Die in diesem Dokument enthaltene Information
stammt vom 14. Mai 2005. Pfizer übernimmt keinerlei Verpflichtung,
irgendeine der vorausschauenden Erklärungen, die in diesem Dokument
enthalten sind, als Ergebnis neuer Informationen oder zukünftiger
Ereignisse oder Entwicklungen zu aktualisieren.
Diese Presseaussendung enthält vorausschauende Informationen über
ein Produkt in Entwicklung und die potentielle Wirkung eines solchen
Produktes, was substantielle Risiken und Unsicherheiten mit sich
bringt. Solche Risiken und Unsicherheiten inkludieren unter anderem
die Unsicherheit über den Erfolg der Forschungs- und
Entwicklungsaktivitäten; Entscheidungen durch Regulierungsbehörden
bezüglich der Frage, ob und wann irgendein Arzneimittelantrag für
einen Produktkandidaten zugelassen wird, der das Ergebnis der
Forschung sein kann, sowie ihre Entscheidungen bezüglich
Kennzeichnung und andere Angelegenheiten, die das kommerzielle
Potential von solchen Produktkandidaten beeinflussen könnten; und
Entwicklungen durch Mitbewerber.
Eine weiterführende Liste und Beschreibung der Risiken und
Unsicherheiten ist im Jahresbericht des Unternehmens auf Formular
10-K für das mit 31. Dezember 2004 endende Geschäftsjahr und in
seinen Berichten auf Formular 10-Q und Formular 8-K zu finden.
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ots Originaltext: Pfizer Inc.
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.ch
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