Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03640.jsonl.gz/1649

Das Bürogebäude markiert den Auftakt im Nordosten des neuen Glattparks. Die tiefen Räume in diesem komplexen Volumen werden durch einen grosszügigen inneren Hof belichtet, einen «Leerraum», der als ein Raumkörper verstanden wird und das Kernstück der gesamten Anlage bildet.
In Opfikon, unmittelbar an der Grenze zur Stadt Zürich, entsteht im Glattpark auf einer Fläche von rund 670’000 Quadratmetern Raum für 7000 Einwohner und ebenso viele Arbeitsplätze. Das neue Gebäude markiert den Auftakt zum nordöstlichen Teil des Entwicklungsgebiets. Aus der Geometrie der Parzelle und ihrer städtebaulichen Ordnung wird eine Gebäudeform ohne parallele Seiten hergeleitet.
Aufgrund der komplexen Geometrie und der angestrebten Kombination von Zenital- und Seitenlicht entsteht ein Innenhof mit vier mehrgeschossigen «Ausstülpungen», welche die umlaufende Büroschicht durchbrechen und bis an die Fassade reichen. Diese inneren Terrassen dienen aber weit mehr als nur dem Kontakt zur Aussenwelt: Sie beherbergen verschiedene Freiräume, welche in erster Linie den Nutzern des Gebäudes zugutekommen – hängenden Gärten gleich werden Ruheräume und Kommunikationszonen angeboten.
Eine einfache, klare Struktur prägt die innere Organisation mit drei definierten, dem Innenhof zugeordneten Kernzonen (Vertikalerschliessungen, Sanitärzonen, Haustechnik). Die Büroschichten lassen durch die gewählte Tiefe eine hohe Flexibilität zwischen Zellen- und Kombibüro sowie Open Space zu.
Dieses Projekt ist aus dem Fundus von Leuner & Zampieri (1990–2000).
Situation
Erdgeschoss
Regelgeschoss
Schnitt
auf Karte anzeigen