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Das Weingut wird heute zusammen von der 2. (Karl & Brigitta) und 3. Generation (Eva & Peter) geführt. Ursprünglich produzierten die Steiningers traditionelle Stillweine. Doch als Karl Steininger – inspiriert von einer Reise in die Champagne – 1989 mit der Sektproduktion begann, war das nicht nur eine kleine Revolution auf dem Familienweingut. Nein, Karl wurde damit auch zum Pionier der österreichischen Qualitätssektherstellung. Ziel der Steiningers ist es, die Sekte mit dem für die Region typischen Charakter der einzelnen Sorten zu produzieren. Dabei legen sie höchsten Wert auf beste Qualität der Grundweine. Auf dem Grundstück des Weingutes wurde 2003 die Weinerlebniswelt Loisium eröffnet, deren Kellergänge mit dem Weingutskeller verbunden sind. Die Steiningers gehören zu den drei Gesellschafter-Familien.
Das grösste Bundesland ist gleichzeitig auch das grösste Weinland. Niederösterreich ist eine heterogene Weinregion, die aus acht Weinbaugebieten besteht. Während in den Gebieten nördlich und westlich von Wien weisse Sorten wie Grüner Veltliner und Riesling dominieren, geben im Süden und im Südosten die roten Sorten den Ton an. Der grösste Teil des Weinbaus spielt sich an der Donau ab und erstreckt sich im Norden bis zur Grenze von Tschechien. Aber auch an den Nebenflüssen Traisen, Krems und Kamp wird rege Weinbau betrieben. Die Bodenverhältnisse sind sehr vielfältig: Während etwa in der Wachau und im Kamptal tendenziell Lössböden mit Schotter, Gneis und Sand vorherrschen, dominieren im Carnuntum lehmige Böden mit Kies und Sand und im Weinviertel variieren die Bodentypen von Granit bis zu kalkhaltigem Sandstein.