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erschienen bei Ria Novosti
Simbabwe will einem Zeitungsbericht zufolge das international umstrittene iranische Atomprogramm mit Uran versorgen. Beide Staaten sollen unter Umgehung der UN-Sanktionen ein Geheimabkommen geschlossen haben.
Simbabwe habe dem Iran die Lieferung von Uran für dessen Atomprogramm zugesagt, berichtet die britische Zeitung „The Times“ unter Verweis auf den Vize-Bergbauminister des südafrikanischen Staates, Gift Chimanikire. Zwischen den Regierungen beider Staaten gebe es bereits seit 2012 eine geheime Absichtserklärung.
Nach Angaben der Zeitung will der Iran das Uran aus Simbabwe zur Herstellung von Atomwaffen nutzen. Laut unbestätigten Informationen hatte der damalige iranische Außenminister Ali Akbar Salehi 2010 bei Geheimgesprächen mit der Leitung der Bergbauindustrie in Simbabwe über Uranlieferungen beraten.
Der Iran steht bei der Weltgemeinschaft im Verdacht, unter dem Deckmantel seines Nuklearprogramms Atomwaffen zu entwickeln. Obwohl die Regierung in Teheran den zivilen Charakter ihrer Atomaktivitäten beteuert, hat der UN-Sicherheitsrat bereits mehrere Resolutionen mit Sanktionen verabschiedet.
Der Stromverbrauch im Iran wächst durchschnittlich um acht Prozent im Jahr. Laut einem auf 15 Jahre ausgelegten Plan will das Land insgesamt 20 Atomkraftwerke mit einer Gesamtkapazität von 20.000 Megawatt bauen. Laut Expertenschätzungen reichen die eigenen Uranvorräte für das iranische Atomprogramm nicht aus, weshalb Teheran nach Lieferanten im Ausland suchen muss.
Quelle: Ria Novosti
Anmerkung: Hier wird ein übles Süppchen angerührt. Zutaten: ein der Not gerade erfolgreich entrinnendes Simbabwe samt dem unerwünschten Mugabe-Wahlsieg, Feindstaat Iran mit Atomprogramm kurz nach Übergabe des fertiggestellten Busher-Reaktors. Gewürzt vom „VIZE-Bergbauminister“ (…was tun bei Karriereknick?)…
Vielen Dank an die israelischen PR-Strategen der „Times“ für diese lustige Idee.
Nachsatz: Ria-Meldung vom Sonntag
„… In Simbabwe wird die Verbreitung von lügenhaften Informationen mit einer Haft- oder Geldstrafe geahndet. Die Polizei des Landes fahndet derzeit nach zwei „Times“-Journalisten, von denen sich einer während der Präsidentenwahl am 31. Juli in Simbabwe aufgehalten hatte.“ …