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Die malaysische Regierung hat die US-Bundespolizei FBI in die Suche nach den Ursachen für das mysteriöse Verschwinden der Boeing 777 eingeschaltet. Das FBI sei gebeten worden, den Flugsimulator zu untersuchen, der im Haus des malaysischen Piloten des Fluges MH370 gefunden worden sei.
Davon seien Daten gelöscht worden, teilte ein US-Ermittler am Mittwoch in Washington mit. Die malaysischen Behörden hoffen, dass es möglich ist, aus dem Speicher des Flugsimulators Daten wiederherzustellen.
Die Boeing war am 8. März mit 239 Menschen an Bord von Kuala Lumpur Richtung Peking gestartet. Von dem Flugzeug fehlt jede Spur. Unter den Insassen waren 153 Chinesen. Sowohl im Haus des Flugkapitäns Zaharie Ahmad Shah als auch im Haus von Co-Pilot Fariq Abdul Hamid hatten Ermittler einen Flugsimulator gefunden.
Weil die Kommunikationssysteme an Bord des vermissten Flugzeugs absichtlich abgeschaltet wurden und offenbar auch bewusst die Flugroute geändert wurde, konzentrieren sich die Ermittlungen auf die Piloten.
US-Präsident Barack Obama äusserte sich erstmals zum vermissten Passagierflugzeug. Die USA täten alles, um bei der Suche nach der Maschine und bei der Aufklärung der Hintergründe zu helfen. Man stelle «alle Ressourcen, die wir haben» zur Verfügung, sagte Obama dem TV-Sender Fox News am Mittwoch (Ortszeit). Neben dem FBI sei auch die US-Flugaufsichtsbehörden bereit für die Zusammenarbeit mit Kuala Lumpur. (rey/sda/afp/dpa)