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Nach Angaben seiner Familie starb Robin Gibb, 62, an den Folgen seiner Krankheit. Der Musiker litt an Rückenmarks- und Wirbelsäulenkrebs. Der Brite war zuletzt in London in einem Spital behandelt worden. Er sei am Sonntagmorgen verstorben, teilt die Familie auf der Internetseite von Robin Gibb mit und bittet gleichzeitig um Privatsphäre.
Im Februar 2012 hatte Gibb noch erklärt, seine Krebserkrankung überwunden zu haben und stand noch einmal in London auf der Bühne. Doch im Frühjahr diesen Jahres erkrankte Gibb an einer Lungenentzündung und lag darauf im April über eine Woche lang im Koma.
Robins Zwillingsbruder Maurice war 2003 an einem Darmverschluss gestorben. Gemeinsam mit ihrem älteren Bruder Barry bildeten die beiden die Popband Bee Gees. Ende der 60er- und in den 70er-Jahren hatten sie mit Titeln wie «Stayin' Alive» und «Massachusetts» weltweit die Charts erobert. Legendär wurde ihr Soundtrack zum Film «Saturday Night Fever» mit John Travolta. Insgesamt verkauften die Bee Gees über 200 Millionen Platten.
Gibb war auch solo erfolgreich. So führte er 1980 mit seinem Song «Juliet» wochenlang die Charts an. Zuletzt hatte Gibb zusammen mit einem seiner Söhne «The Titanic Requiem» komponiert. Dies zum 100. Jahrestag des Untergangs der Titanic.
Robin Gibb war in zweiter Ehe verheiratet und hat vier Kinder aus drei Beziehungen. Seine Frau Dwina war bis zum Schluss am Krankenbett des Sängers.