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Der Samstag am 54. CHI Genf war ein Schweizer Tag. Martin Fuchs gewann auf PSG Future die Classic, Steve Guerdat klassierte sich zuvor im Coupe de Genève mit Concetto Son als Zweiter.
Eine Woche nach dem Triumph im Grossen Preis am Gucci Masters in Paris doppelte Martin Fuchs mit dem zehnjährigen Holsteiner des St. Galler Gastonomen Peter Schildknecht nach. In der Abend-Soirée zeigte der Schweizer Meister aus Bietenholz seine Klasse, ritt vehement, aber kontrolliert, wendete eng, blieb fehlerlos und verwies die Portugiesin Lucian Diniz mit Lady Lindenhof auf den Ehrenplatz. Während Nadja Peter Steiner als Neunte auf Capuera die GP-Qualifikation als achte Einheimische noch schaffte, verfehlte diese Pius Schwizer nach nach vier Abwürfen mit Sibell du Gisoirs deutlich.
Es fehlte erneut wenig und Steve Guerdat hätte am CHI Genf den neunten grossen Sieg gefeiert. Im Coupe de Genève wurde der Olympiasieger mit Concetto Son im Stechen nur vom Schweden Henrik von Eckermann mit Gotha geschlagen.
Joachim Löw, der sein Kader noch um drei Spieler reduzieren wird, musste beim zweitletzten Test vor der WM auf Goalie Manuel Neuer, Bastian Schweinsteiger und Philipp Lahm verzichten. Ansonsten liess er seine bestmögliche Formation auflaufen. Nach einem guten Start taten sich die Deutschen schwerer, sich vor das Tor der Kameruner zu spielen und gerieten immer wieder unter Druck. Roman Weidenfeller, der Ersatz von Neuer, verhinderte in der 38. Minute das 0:1 mit einer starken Parade gegen …