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Definition
Ilioinguinale Schmerzen treten auf, wenn Verletzungen unterschiedlicher Nerven im kleinen Becken nach erfolgter Operation vorliegen, z.B. bei Verletzung des Ilioinguinal-, des Genitofemoral- und des seitlichen Cutaneofemoral-Nervs.
Das kann eine Schädigung sein, die im Rahmen einer Lymphknotenentfernung, häufiger aber nach Operation eines Leistenbruchs auftritt. Auch bei der Laparoskopie können Nerven verletzt werden, wenn z.B. das Instrument zum Offenhalten des operativen Zugangs (Trokar) seitlich zu weit in den Unterleib eingebracht wird. Diese Schmerzen strahlen in den Leistenbereich aus und treten in der Regel bei direkter Nervenverletzung schon kurz nach der Operation auf. Schmerzen, welche durch nachfolgend entstehendes Narbengewebe verursacht werden, können sich auch erst nach einigen Wochen oder Monaten entwickeln.