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Taschen - Taschentiefenmessung
Wie schwer eine Parodontitis wirklich ist, stellt man am besten mit der sogenannten Taschentiefenmessung fest.
Hierzu führt der Zahnarzt oder die Dentalhygienikerin die sogenannte Parosonde in den Spalt zwischen Zahn und Zahnfleisch, d. h. in die Tasche ein.
Je tiefer die Parosonde vordringt, desto weniger ist der Zahn im Kieferknochen verankert und umso verlustgefährdeter ist er.
Grob gesagt:
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Taschentiefe von 3 mm: Das Zahnbett ist gesund.
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Taschentiefe von 6 mm:
Das Zahnbett befindet sich in einem alarmierenden Zustand, es ist höchste Zeit, mit der Behandlung anzufangen.
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Taschentiefe von 9 mm:
Der Zustand des Zahnbetts ist hoffnungslos, der Zahn muss extrahiert werden. Hierzu muss man sagen, dass dies eine Faustregel ist, und dass ein Zahn mit einer sehr langen Wurzel und einer 9 mm tiefen Tasche an einer isolierten Stelle nicht unbedingt verloren sein muss. Um dies zu beurteilen, bedarf es einer Untersuchung in der Zahnarztpraxis.