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Geheime Zirkel, die Vermischung von Religion und Kunst, verschlüsselte Botschaften, geheimnisvolle Pyramiden, der Orden der Templer, das Opus Dei und mysteriöse Antimaterie - Dan Browns Romane verwandeln die Welt häufig in einen düsteren Ort voller Rätsel, Verschwörung und dunkler Theorien. Doch was ist dran an den Schreckensszenarien um Kirche, Staat und Politik? Waren Jesus und Maria Magdalena tatsächlich ein Paar? Was verbirgt sich hinter den Gemälden Leonardo da Vincis? Und was findet sich unter der Pyramide des Louvre? Das Gesamtwerk Dan Browns bleibt die Antwort schuldig und überlässt es häufig der Einschätzung seiner Leser zwischen Dichtung und Wahrheit zu unterscheiden. "Die Wissenschaft bei Dan Brown" schafft Abhilfe und spürt diesen Fragen nach. Dabei beschäftigt sich der Autor Joachim Körber nicht nur mit den einzelnen Büchern Dan Browns, sondern begibt sich in den verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen auf Spurensuche. Er reist zu den Quellen der Romane und löst in der Verbindung von Geschichte, Literatur, Theologie und Naturwissenschaften die Rätsel um allerhand mysteriöse Mächte.
Rezension
"...Detailliert und verständlich für die Allgemeinheit arbeitet Körber sich durch Dan Browns Bücher und eröffnet so für den Leser zum Teil völlig neue Blickwinkel für die Lektüre. Dabei gelingt es ihm überzeugend, die komplexen Verbindungen zwischen den einzelnen Disziplinen wie Religion, Geschichte und Naturwissenschaften zu entwirren und so manches Rätsel zu lösen." (AP 05. November 2009)
Portrait
Joachim Körber wurde 1958 in Karlsruhe geboren. 1978/79 machte er sich als freier Übersetzer selbstständig. 1984 gründete Körber nach amerikanischem Vorbild zusammen mit Thomas Bürk (der 1993 ausschied) und Uli Kohnle den Verlag Edition Phantasia, um Science Fiction, Horror und Fantasy in gediegenen, numerierten, häufig illustrierten und von den Autoren und Illustratoren handsignierten Ausgaben auf den Markt zu bringen. 1998 erschien sein erster Roman "Wolf", ein Psi-Thriller in der Tradition von Dean Koontz. Die ebenfalls 1998 veröffentlichte Kurzgeschichte "Der Untergang des Abendlandes" wurde 1999 mit dem Phantastik-Preis als beste deutsche Kurzgeschichte des Jahres ausgezeichnet. Daneben war Körber mehrfach in der Rubrik "Bester Übersetzer" für den Kurd Lasswitz Preis nominiert.