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Mitte Juli notierte der Kontrakt noch für 456,70 USD/t (429 CHF/t) und war damit so günstig wie zuletzt im Juli 2010. In den darauf folgenden Wochen legte der Kurs um fast 9% zu: Am vergangenen Mittwoch mussten in London für eine Tonne 496,40 USD (466 Euro) angelegt werden.
Preisstützend wirkte zuletzt ein Bericht des brasilianischen Rohrzuckerindustrieverbands (UNICA), der seine Prognose für die heimische Zuckererzeugung in der Anfang Oktober begonnen Saison 2013/14 um 3,7% auf 34,2 Mio. t nach unten korrigierte. Das wären aber immer noch 0,1 Mio. t mehr, als im Vorjahr geerntet worden waren. Die Experten begründeten die Abwärtskorrektur unter anderem mit regenbedingten Abschlägen beim Zuckergehalt der Pflanzen.
Brasilien ist der mit Abstand grösste Zuckererzeuger der Welt. Die voraussichtliche Entwicklung der globalen Versorgungslage deutet allerdings aus heutiger Sicht nicht auf eine Fortsetzung des Preisanstiegs hin. Analysten sehen für die laufende Vermarktungssaison einen Angebotsüberschuss von 2,0 bis 5,4 Mio. t voraus.