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Körperliche Erkrankungen können das Verhalten beeinflussen; umgekehrt, können krankhafte Verhalten körperliche Störungen verursachen!
Verhaltensprobleme bei Haustieren beeinträchtigen die Beziehung zu ihren Besitzern stark. Sie sind eine der häufigsten Ursachen für das Aussetzen oder die Euthanasie von Tieren. Häufig wäre eine Therapie möglich gewesen.
Die Verhaltensmedizin für Tiere ist vergleichbar mit der Psychiatrie in der Humanmedizin.
Ihre Ausübung verlangt Kenntnisse der Ethologie (Verhaltenslehre), der Neurophysiologie, der Psychopharmakologie, der Lerntheorien sowie der allgemeinen Veterinärmedizin.
Die Schweizerische Tierärztliche Vereinigung für Verhaltensmedizin (STVV) ist eine Sektion der Gesellschaft Schweizerischer Tierärzte.
Die STVV ist verantwortlich für die Ausbildung von Tierärzten im Bereich der Verhaltensmedizin. Diplomierte Verhaltensmediziner sind Tierärzte, die eine zweijährige Zusatzausbildung mit theoretischer und praktischer Schlussprüfung absolviert haben.
Mitglieder der STVV engagieren sich auch in Präventionsprogrammen, die die Vermeidung von Unfällen mit Hunden zum Ziel haben.
Informationen über Verhaltensmedizinische Probleme finden Sie:
auf der Homepage der
Schweizerischen Tierärztlichen Vereinigung für Verhaltensmedizin (STVV)