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Eine Anreicherung von Pflanzboden mit Nährstoffen kann durch das Einbringen von Komposterde erreicht werden. Dieses Produkt wird in großen Mengen als Schüttgut im gewerblichen Pflanzenanbau und in Baumschulen sowie in kleineren Volumina von privaten Gärtnern verwendet. Diese spezielle Erde ist ein Dünger, bei dem keine künstlichen Zusätze eingearbeitet sind. Die Gewinnung von Komposterde erfolgt über einen längeren Zeitraum hinweg auf der Basis natürlicher Verrottungs- und Zersetzungserscheinungen. Der Ursprung dieser Substanz ist der Komposthaufen, auf dem biologische Haushalts- und Gartenabfälle aufgehäuft werden. Unter Zugabe eines Kompostierers kann der Zersetzungsvorgang forciert, beziehungsweise beschleunigt werden. Durch den enormen Nährstoffgehalt eignet sich diese Erde zur Verbesserung der Eigenschaften von Böden im Acker- und Gartenbau.
Die handelsüblichen Sorten der Komposterde
Die Komposterde wird nach Abschluss der Verrottungsprozesse gesiebt, sodass die Fertigerzeugnisse meist in einer Korngröße von bis zu 20 Millimetern erhältlich sind. Erweitert werden diese Sortimente durch Erde mit einem Kompostanteil von etwa 30 Prozent, deren Körnung bei etwa 25 Millimetern liegt. Die zuletzt erwähnten Kompostprodukte sind gröber und werden vorrangig für die Neuanlage von Rasen- und Pflanzbereichen eingesetzt. Der biologische Dünger kann auch mit einem anderen Substrat oder mit herkömmlicher Blumenerde gemischt werden. In der Erde, die aus Kompost gewonnen wird, sind verschiedene Inhaltsstoffe enthalten, die dieses Naturmaterial zu einem effizienten Düngemittel machen. Kompostierte Abfälle wegen ihres hohen Anteils an Humus sind zudem ein zusätzlicher Wasserspeicher. Die wichtigsten Bestandteile der Kompostsubstrate sind organisch gebundener Stickstoff, Kalium, Phosphor und Magnesium sowie Eisen, Bor, Kupfer und weitere Grundnährstoffe, die das Pflanzenwachstum fördern. 20 Liter Kompost auf 10 Quadratmetern genügen für eine optimale Nährstoffanreicherung.