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Mit der seit einem halben Jahrhundert bewährten SWOT-Analyse lassen sich die Chancen und Risiken einer Geschäftsidee besser beurteilen. Zudem fordern sie Kapitalgeber wie etwa Banken gerne ein. Das englische Akronym SWOT steht für Stärken (Strengths), Schwächen (Weaknesses), Chancen (Opportunities) und Risiken (Threats). Dieses Analysetool ermöglicht Gründerinnen und Gründern, relevante Chancen und Risiken zu identifizieren.
Die SWOT-Analyse beginnt mit einer Umfeld- und Konkurrenzanalyse. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse helfen, die Stärken und Schwächen des eigenen Unternehmens und dessen Marktleistungen zu analysieren. Ziel ist, dadurch Antworten auf die Frage zu bekommen, ob Ihre Firma für den Markt gerüstet ist. Stärken bedeuten, dass Sie gerüstet sind, Schwächen, dass Sie es nicht oder ungenügend sind. Aus diesen internen Faktoren leiten sich die Chancen und Risiken, die externen Faktoren, ab. Eine Chance besteht dann, wenn sich aus dem Aufeinandertreffen von äusserer Entwicklung und eigener Stärke die Möglichkeit ergibt, diesen Umstand zu nutzen. Ein Risiko dagegen entsteht, wenn ein externes Ereignis das Geschäftsmodell bedroht.
Auf Basis der SWOT-Analyse gilt es schliesslich, Massnahmen zu entwickeln, die Chancen zu nutzen und Risiken zu begrenzen. Wo Stärken auf Chancen treffen, ist Ausbau angezeigt, bei Schwächen dagegen eher eine Aufholstrategie. Bei der Kombination von Stärken und Risiken empfiehlt sich eine Strategie des Absicherns, die Kombination von Schwächen und Risiken zeigt auf, was man besser unterlässt.