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In den nächsten Jahren sollen zehntausende Satelliten in den erdnahen Orbit geschossen werden. Das soll überall schnelles Internet garantieren. Doch das Konzept ist falsch, es gefährdet die Astronomie und den Zugang zum Weltall. Ein Kommentar.
Im letzten Sommer sah es so aus, als sei der ruhige Sternenhimmel für immer verloren. Plötzlich kreuzten helle Satellitenzüge das Firmament. Es fühlte sich an, als ob die Sterne für immer in den Hintergrund treten würden.
Multimilliardäre wie Elon Musk und Jeff Bezos, aber auch Staaten wie China, stehen kurz davor, unseren Himmel zu dominieren. Wenn sie dabei die Satelliten nicht signifikant abdunkeln, werden unsere Kinder statt dem funkelndem Glitzern und der Magie von Sternschnuppen vor allem vorbeifliegende Gerätschaften und menschengemachte Formationen