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Die «Sea-Eye 4» sei am Samstag zu ihrer vierten Mission aufgebrochen und werde ihr Einsatzgebiet noch vor dem vierten Advent erreichen, teilte die NGO Sea-Eye am Samstag mit. Die Besatzung werde auf dem Weg dorthin für den Ernstfall weiter trainieren.
Auf den bisherigen drei Missionen der «Sea-Eye 4» wurden nach Angaben der Seenotretter 1194 Menschen gerettet. Zuletzt rettete die Crew demnach im November hunderte Menschen von einem überladenen Holzboot im Mittelmeer.
Über das Mittelmeer führen einige der wichtigsten Flüchtlingsrouten für Menschen aus Afrika und Asien, die nach Europa gelangen wollen. Die Überfahrt ist häufig lebensgefährlich.
Seit Jahresbeginn sind nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) bereits etwa 1400 Migranten bei dem Versuch, Europa über das Mittelmeer zu erreichen, ums Leben gekommen. Experten gehen zudem von einer hohen Dunkelziffer aus.