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Von den ersten Hochkulturen in Europa
Die griechische Antike ist eine historische Epoche im östlichen Mittelmeerraum. Sie begann mit dem Eindringen von kriegerischen Volksstämmen aus Vorderasien.
Minoische und Mykenische Kultur
Auf Kreta bildete sich die erste europäische Hochkultur (2600 bis 1450 v.Chr.). Die Hauptfigur war der mythologische König Minos, um den sich viele Legenden ranken (z.B. Minotaurus und das Labyrinth).
Im Süden Griechenlands und auf vielen griechischen Inseln fanden Archäologen Gräber, Keramiken und viele andere Dinge gefunden, die sich ähnlich sind; es sind Spuren einer ersten griechischen Hochkultur (ab etwa 1680 v. Chr.). Man nennt diese Zeit die mykenische Phase.
Um 1200 v. Chr. eroberten Griechen Troja. Bis 1050 v. Chr. hatten griechische Völker den Süden der Balkanhalbinsel, die Inselwelt der Ägäis und die Westküste Kleinasiens (in der heutigen Türkei) besiedelt.
Beginn der griechischen Antike
Ab 800 v. Chr. beginnt die griechische Antike. Die ersten Olympischen Spiele statt. Es bildeten sich die zahlreichen griechischen Stadtstaaten heraus. Die unabhängigen Stadtstaaten, Polis (Mehrzahl Poleis) genannt, standen miteinander im Wettstreit. Zur Polis gehörte eine Siedlung oft mit einer Burg und das umgebende, von Bauern bearbeitete Land. Die bekanntesten Stadtstaaten waren Athen und Sparta.
Unser Begriff Politik kommt von dem Wort Polis: Es ist die Weise, wie eine Stadt verwaltet wird. Dazu gehört die Demokratie: Jeder freie Bürger hatte eine Mitbestimmung.
Die wachsende Bevölkerung begann den ganzen Mittelmeerraum zu kolonisieren.
Die klassische Periode
Die Zeit von etwa 500 v. Chr. bis 336 v. Chr. wird heute die klassische Periode genannt. Besonders die Polis Athen war damals bekannt für seine Blüte der Wissenschaften – wie der Philosophie, Physik, Mathematik, Astronomie oder Medizin. Diese Kultur hat die folgenden Zeiten stark beeinflusst. In einigen griechischen Poleis, allen voran in Athen, wurde die Demokratie erstmals ausprobiert. Eine anderer bekannter Stadtstaat dieser Periode war der erfolgreiche Militärstaat Sparta.
Hellenismus
Der Hellenismus ist der dritte Abschnitt der griechischen Antike. Der Makedonier Alexander der Grosse erlangte 336 v. Chr. die Vorherrschaft über die griechische Welt und eroberte in den folgenden Jahren mit seinem Heer ein grosses Reich, das bis nach Indien reichte. Dieses Reich zerfiel nach Alexanders Tod in zahlreiche Teile, die sogenannten Diadochenreiche. Ab etwa 200 v. Chr. bis zum Jahr 30 v. Chr. kamen die Griechen schrittweise unter römische Herrschaft.