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Die Credit Suisse hat ihre Kapitalbasis gestärkt - und mit dem eingesammelten Geld das angestrebte Ziel von 800 Millionen Franken übertroffen.
Die Credit Suisse (CS) hat ihr hartes Kernkapital nach Basel III für 2012 um geschätzte 930 Millionen Franken gestärkt. Diese Erhöhung resultiert aus zwei Massnahmen, welche die Grossbank am 18. Juli angekündigt hatte. Dabei handelt es sich zum einen um das Angebot an Mitarbeitende, künftige Zahlungen aus den Adjustable Performance Plan Awards (APPA) statt in bar in Aktien zu beziehen, zum anderen um das Angebot zum Rückkauf bestimmter ausstehender, im Streubesitz befindlicher Kapitalinstrumente und Obligationen.
Das Umtauschangebot an die Mitarbeitenden hat laut Mitteilung hartes Kernkapital unter Basel III in Höhe von geschätzten 550 Millionen Franken für das Jahr 2012 generiert. Die Umwandlungsrate belief sich laut CS auf rund 50 Prozent.
Die Rückkäufe aus dem öffentlichen Angebot für Kapitalinstrumente und Obligationen sowie zusätzliche Rückkäufe hätten ein Gesamtvolumen von 4,8 Milliarden Franken erreicht. Das harte Kernkapital unter Basel III sei dadurch mit sofortiger Wirkung um 380 Millionen Franken gestärkt worden.
Insgesamt sei das mit den zwei Massnahmen angestrebte Ziel, die Kapitalbasis für 2012 um 800 Millionen Franken zu stärken, übertroffen worden, so die CS.
(vst/tno/awp)