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Nachhaltiger Anbau: Die Fairtrade-Prämie wurde zur Deckung der Bio-Zertifizierungskosten sowie für die Vermittlung von technischem Know-how verwendet. Asprocafe bietet für seine Mitglieder monatliche Seminare zum Thema "Biologische Produktionsprozesse" an. Zudemkonnten Fruchtbäume zum Schutz der Kaffeepflanzen vor Sonneneinstrahlung gepflanzt werden. Zur Sicherstellung der Nahrungsmittelsicherheit in Zeiten tiefer Ernteerträge werden Mittel und Schulungen für die Mitglieder der Kooperative angeboten, damit neben den Kaffeepflanzen zusätzliche Erträge erzielt werden können, beispielsweise mit Getreide, Bohnen, Fisch und Viehzucht.
Wasser: Mit der Fairtrade-Prämie konnte die Trinkwasserversorgung für mehr als 100 Familien verbessert werden.
Gesundheit: Für die Finanzierung einer Krankenversicherung zur Deckung von Unfall- und Notfallkosten für ca. 14000 Mitglieder wurde ein Fonds eingerichtet.
Frauenförderung: Ein Kreditfonds für Frauen und die Gemeinschaft wurde eingerichtet. Mit dem Fonds vergibt die Kooperative Kleinkredite zur Finanzierung von Projekten wie z.B. Viehzucht, Kleiderproduktion und die Unterstützung organischer Produktionsmethoden.
Kaffee-Verarbeitung: Mit der Prämie wurden Projekte zur Wartung und Erweiterung der Produktionsmaschinen unterstützt. Beispiele sind Tanks zum Waschen und Fermentieren von Kaffeebohnen oder Terrassen zum Trocknen der Bohnen, um sie fürs Mahlen vorzubereiten. Dieser Vorgang führt aber auch zu Abwasser, welcher das Trinkwasser verschmutzen kann. Deshalb wurde in ein Wasser-Management-System investiert.
Lokale Infrastruktur: Die Kooperative verwendet die Prämien auch für den Unterhalt von Strassen, die den Zugang in ländliche Gemeinschaften sichert. Mehr als 60 km Strassen wurden verbessert, u.a. wurden auch eine Brücke gebaut und ein Gemeinschaftszentrum. Weiter wurde ein Fonds für Reparaturarbeiten an den Behausungen der Mitglieder eingerichtet.