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Untertitel: 1517 wurde ein Mann aus dem waadtländischen Dommartin als Hexer verbrannt
Am 18. Juni 1517 wurde vom Stadtgericht Freiburg Pierro Perat, ein Mann aus dem waadtländischen Dommartin, als Räuber zum Galgen und als Hexer zum Scheiterhaufen verurteilt. Weil nicht beides möglich war und das Hängen die Strafe des Verbrennens gemildert hätte, wurde er verbrannt.
In einem Aufsatz geht Kathrin Utz Tremp, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Staatsarchiv Freiburg, der Frage nach, weshalb es im Waadtländer Dorf Dommartin immer wieder zu Hexenverfolgungen kam und weshalb Pierro Perat in Freiburg vor Gericht stand. Einen wichtigen Grund sieht die Historikerin darin, dass die Herrschaft Dommartin dem Domkapitel von Lausanne gehörte und dieses dem Bischof zeigen wollte, dass es die Hochgerichtsbarkeit nicht nur im weltlichen, sondern auch im spirituellen Bereich besass.