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"Junction 48", ein Film über junge Rapper im palästinensisch-israelischen Konflikt, hat beim Tribeca-Filmfestival in New York den Preis für den besten internationalen Spielfilm gewonnen. Das gab die Festivalleitung am Donnerstag bekannt.
Der Film des israelischen Regisseurs Udi Aloni erzählt die Liebesgeschichte zweier palästinensischer Rapper, die mit ihrer Musik gegen ihre eigene und die israelische Gesellschaft aufbegehren. Das Drama, das mit Geldern aus den USA, Deutschland und Israel, entstand setzte sich gegen sieben Konkurrenten durch.
"Der Preis geht an einen phänomenalen, herausragenden, kraftvollen und nachdenklichen Film", hiess es in der New Yorker Jury- Begründung zur mit 20'000 Dollar dotierten Kategorie "International Narrative Feature". "Er bietet eine neue Perspektive und eine einfühlsame Annäherung darüber wie es ist, unterschiedlich zu sein, aber miteinander zu leben."
In der zweiten Hauptkategorie der 15. Auflage des Festivals wurde die Tragikkomödie "Dean" als bester US-amerikanischer Film ausgezeichnet. Der Film von Demetri Martin handelt davon, wie die Familie eines Zeichners mit dem Tod der Mutter umgeht.
Die Dokumentarfilm-Kategorie entschied "Do Not Resist" für sich. Darin erzählt Regisseur Craig Atkinson von der immer mehr aus dem Militärbereich stammenden Ausrüstung der US-Polizei.
Das 15. Tribeca-Festival läuft noch bis zum 24. April. Gezeigt werden über hundert Spielfilme sowie Dokumentations- und Kurzfilme. Das Filmfest war unter anderem von Schauspieler Robert de Niro kurz nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 im besonders schwer getroffenen New Yorker Stadtteil Tribeca ins Leben gerufen worden.
sda-ats