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WM Ostende
Rouiller und Lillo als Duo durch den belgischen Sand
Am ersten Renntag in Ostende klassierten sich in der U23-Kategorie zwei Schweizer unter den ersten 15. Bei den Elite-Frauen sorgten die Holländerinnen für ein oranges Podest.
Der Parcours war schwierig, die heimische Konkurrenz erwartungsgemäss stark. Zwar verpasste der Westschweizer Loris Rouiller im U23-Rennen eine durchaus mögliche Top-Ten-Platzierung, allzu enttäuscht ist er deswegen jedoch nicht: «Es war mir bewusst, dass die Strecke für mich nicht ideal sein würde. Wegen des vielen Sandes gab es zahlreiche Laufpassagen. Dass dies nicht meine Stärke ist, weiss ich.», sagt Rouiller. «Natürlich hatte ich mir ein besseres Resultat erhofft, aber ich habe mich trotzdem gut geschlagen». Direkt hinter ihm beendete der in Hittnau etwas überraschend Schweizer Meister gewordene Dario Lillo die Weltmeisterschaften auf Platz 15. Für den erst 18-jährigen Radquer-Spezialisten ist dies eine herausragende Leistung. Lars Sommer und Felix Stehli klassierten sich auf den Rängen 24 und 26. Das Regenbogentrikot in der U23-Kategorie sicherte sich der Holländer Pim Ronhaar.
Bei der Frauen Elite kleideten die Holländerinnen das Podest vollständig in ihre Landesfarben ein. Die 31-jährige Lucinda Brand holte sich nach einem spannenden Wettkampf ihren ersten Weltmeistertitel; Silber und Bronze sicherten sich Annemarie Worst und Denise Betsema. Für Zina Barhoumi – die einzige Schweizerin im Feld – endete das Rennen an der belgischen Küste nach fünf Runden auf dem 34. Platz.