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In diesen Tagen ziehen immer wieder Gewitter auf. Mal sind diese kräftiger, mal weniger.
In der Meteorologie unterscheidet man drei verschiedene Typen von Gewittern.
Einzelzelle
Ein normales Sommergewitter ist oft eine Einzelzelle. Wenn es in der Höhe nur schwachwindig ist, lebt dieses Gewitter nicht allzu lange. Der Abwind trifft auf den Aufwind und so zerstört sich die Gewitterwolke gleich selber wieder. Es gibt drei Phasen der Einzelzelle: Wachstums-, Reife-, Zerfallsstadium.
Multizelle
Die klassische Multizelle besteht aus mehreren Einzelzellen in unterschiedlichen Entwicklungsstadien. Oft kommt es zur Neubildung von Gewitterzellen, welche dann mit etwas ausgeprägterem Höhenwind weiterziehen. Die Lebensdauer der Einzelzellen an sich nicht viel länger, aber das ganze System existiert länger. Wichtig dabei ist, dass der Abwind des Gewitters räumlich vom Aufwind getrennt ist.
Superzelle
Bei einer Superzelle sind nicht nur Auf- und Abwind voneinander getrennt, die Gewitterwolke beginnt sogar zu rotieren. Man nennt den rotierenden Teil der Wolke eine Mesozyklone. Superzellen zeichnen sich dadurch aus, dass sie besonders langlebig sind.
Der Superzelle vom Montag gingen Einzelzellen über der Gantrisch- und der Napfregion voraus. Diese fusionierten über der Region Luzern. Die Superzelle zog dann über den Kanton Zug und den Zürichsee - wo sie am kräftigsten war - weiter über das Zürcher Oberland zum Bodensee. Die Zelle wurde allmählich etwas schwächer.