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Als Folge der Ausschreitungen beim Super-League-Spiel zwischen Lausanne-Sport und dem FC Thun hat die Geschäftsführung des FC Lausanne-Sport 23 Personen Stadionverbot erteilt. Dieses gilt während einem bis drei Jahren für alle Schweizer Stadien.
Im aktuellen Lausanner Stadion Pontaise und dem künftige Stadion Tuilière gelte für die Chaoten ein Zutrittsverbot zwischen fünf und zehn Jahren, teilte der Waadtländer Club am Freitag mit. Zudem müssten die Betroffenen eine Busse bezahlen.
Lausanne-Sport habe ein Exempel statuieren wollen, hiess es in der Mitteilung weiter. Dabei habe sich der Club auf Empfehlungen der Polizei gestützt. Für die nächste Saison würden ausserdem Massnahmen getroffen, welche solche Ausschreitungen in Zukunft verhindern sollen.
Mehrere Fussballchaoten hatten am 13. Mai das Spiel zwischen Lausanne-Sport und dem FC Thun im Stadion Pontaise zum Abbruch gebracht. Als der Abstieg aus der höchsten Schweizer Fussballliga sportlich so gut wie besiegelt war, stürmten mehrere Personen den Rasen, warfen pyrotechnisches Material auf den Platz und griffen die Thuner Gästefans an. Der Schiedsrichter brach das Spiel in der Folge ab.
Die Chaoten verliessen nach ihren Ausbrüchen das Stadion in Richtung Stadt. Dort nahm die Kantonspolizei Waadt später an verschiedenen Orten insgesamt 13 Personen fest. Lausanne-Sport wurde seinerseits von der Swiss Football League mit einer Fortfait-Niederlage (3:0) und einer Busse von 15’000 Franken bestraft.