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Mit der "Schweizerbibliothek" und den Büchern des "Zschokke-Stübchens" sind zwei wichtige Sammlungen des Schriftstellers und Staatsmannes Heinrich Zschokke im Besitz der Kantonsbibliothek.
Heinrich Zschokke (1771-1848) war als Staatsmann und Publizist eine der markanten Figuren des jungen Kantons Aargau. Der Verleger Heinrich Remigius Sauerländer hatte Zschokke gewissermassen als Hausautor eng an seinen frisch gegründeten Verlag gebunden.
Zschokke war einer der meistgelesenen deutschsprachigen Autoren seiner Zeit. Zeitschriften wie "Der aufrichtige und wohlerfahrene Schweizer-Bote", die "Miszellen für neueste Weltkultur" und die "Stunden der Andacht" oder Bestseller wie etwa "Das Goldmacherdorf" hatten nicht nur politisches und kulturelles Gewicht. Zschokkes Publikationen waren so erfolgreich, dass die Honorare des Sauerländer Verlags seine Einkünfte aus dem Staatsdienst um bis das Zehnfache überstiegen.
Zschokkes Bibliothek
1847 verkaufte Heinrich Zschokke seine sogenannte an die Aargauer Kantonsbibliothek. Die insgesamt 1'840 Titel umfassende Sammlung zum politischen Leben der Revolutions- und Restaurationsjahre besteht zur Hauptsache aus Zeitschriften, Zeitungen, Broschüren und Flugblättern, die in Sammelbänden zusammengefasst sind.
1960 wurde die Zschokke-Sammlung der Kantonsbibliothek ergänzt durch die Bände des sogenannten . Das "Zschokke-Stübchen" wurde von Heinrich Zschokkes Nachkommen angelegt und beinhaltet neben Sekundärliteratur vor allem verschiedene Auflagen und Übersetzungen von Heinrich Zschokkes Werken.