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Der Bundesrat hat am 26. Februar die Kulturbotschaft 2021–2024 verabschiedet und ans Parlament überwiesen. t. Theaterschaffende Schweiz begrüsst grundsätzlich, dass das bisherige Beitragsniveau erhalten bleibt, und dass die prekäre Einkommenssituation von Kulturschaffenden in der Kulturbotschaft 2021-2024 zum Thema gemacht wird.
t. weist darauf hin, dass die geplanten Bundesausgaben für Kultur lediglich 0.41% des gesamten Bundesbudgets ausmachen. Angesichts der wichtigen Funktion von Kultur wäre eine Erhöhung auf 1% durchaus diskutierbar. Ausserdem braucht es zur Überwindung von sprachregionalen Grenzen zusätzliche Massnahmen. Die vorgesehene Übertitelung und Übersetzung von Theaterstücken reicht alleine nicht aus. Hinsichtlich des gesellschaftlichen Zusammenhalts zwischen Stadt und Land verweist t. auf die Relevanz von kleiner Bühnen ausserhalb urbaner Zentren. Diese gilt es entsprechend zu fördern.
Die Vielfalt des Schweizer Theaterschaffens auf nationaler Ebene sichtbar zu machen, ist für t. Theaterschaffende Schweiz und seine 1750 Mitglieder zentral. Der Verband bedauert, dass dieses Anliegen in der vorliegenden Kulturbotschaft nicht aufgenommen wurde.
Als Berufsverband verfügt t. Theaterschaffende Schweiz wie auch andere nationale Kulturverbände über ein grosses Knowhow. Daher erachtet t. einen frühzeitigen Einbezug dieser Verbände durch den Bund wünschenswert und sinnvoll (zB. bei der Ausarbeitung neuer Fördermodelle oder nationaler Plattformen).