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Manchmal haben wir das Gefühl, dass wir all den beruflichen und privaten Aufgaben, die auf uns warten, nicht gewachsen sind. Dies erzeugt Stress und ist unangenehm. Sehr hilfreich sind in solchen Situationen «Werkzeuge» für das Zeitmanagement und die persönliche Arbeitsorganisation. In diesem und späteren Artikeln stellen wir Ihnen die Grundprinzipien vor.
Zuerst sollten wir uns folgende Frage stellen: Haben wir genügend Zeit, um die Dinge zu erledigen, von denen wir denken, dass wir sie erledigen sollten?
Ihre Antwort ist wohl: nein. Das sollte Sie nicht erstaunen, denn Studien haben Folgendes gezeigt:
Von 100 Mitarbeitenden
– hat 1 genügend Zeit
– 10 würden 10% mehr Zeit benötigen
– 40 würden 25% mehr Zeit benötigen
– 49 würden 50% mehr Zeit benötigen
Mehr Zeit
Somit benötigen 99 Mitarbeitende mehr Zeit. Paradoxerweise wenden von diesen 99 jedoch nur 10 die Grundsätze des Zeitmanagements und der persönlichen Arbeitsorganisation an.
Nachfolgend eine kleine Geschichte, die veranschaulicht, was in der Realität häufig passiert.
Ein Spaziergänger trifft im Wald auf einen Holzhacker, der fieberhaft daran arbeitet, einen gefällten Baumstamm in kleine Stücke zu sägen. Der Spaziergänger kommt näher, um zu sehen, weshalb sich der Holzhacker so verzweifelt abmüht, und sagt: «Entschuldigen Sie, mir ist aufgefallen, dass Ihre Säge ganz stumpf ist! Wollen Sie sie nicht schärfen?» Daraufhin seufzt der Holzhacker erschöpft: «Dafür habe ich keine Zeit, ich muss sägen!»
Was lernen wir aus dieser Geschichte?
Wenn wir keine Zeit haben, um unsere Zeit zu organisieren, dann müssen wir uns die Zeit nehmen, damit wir mehr Zeit haben!
In unserem nächsten Artikel gehen wir noch näher auf das Konzept des Zeitmanagements ein. Wir sind uns nicht immer bewusst, dass unsere Stunden gezählt sind, dass sich Zeit nicht lagern lässt, sondern einfach vergeht … ohne dass wir sie anhalten können!