Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03218.jsonl.gz/3961

Das Äussere zeigt eine kapellenartige, glattverputzte, typisch spätgotische Kirche
in grosser Schlichtheit. Sie wird von einem Satteldach überdeckt, das sich über dem Chorabschluss abwalmt. Zwischen dem Schiff- und dem Chorbereich thront ein kleiner Dachreiter
. Die Wände werden duch gotische Spitzbogenfenster durchbrochen. Der Chor
erscheint polygonal.
Der polygonale Chorbereich mit spitzbogigen Fenstern unter Satteldach und Dachreiter
Direkt über dem, der Chorseite gegenüberliegenden Eingangbereich mit dem von einem Klebedächlein bedeckten Portal befindet sich eine grosse Masswerkfensterrose mit der typisch spätgotischen (vierteiligen) Fischblasengestaltung.
Das Eingangsportal unter Klebedächlein
Die Masswerkfensterrose über dem Eingangsbereich in vierteiligem Fischblasenmotiv
Der Dachreiter, ein Türmchen, das auf dem Dach montiert ist (also kein eigentlicher Kirchturm), ist spitzhelmig bedeckt; er stammt nicht aus der Bauzeit selber.

Der Dachreiter zwischen Schiff und Chorbereich

Der Dachreiter mit Uhr südseitig
Die Spitze des Dachreiters wird von einer kleinen Windfahne bekrönt, die einen Kometen mit Schweif zeigt.
Die Windfahne mit Kometenmotiv
Die Kirche wird von vier Seiten von einer Mauer umgeben, darin sich auch der Friedhof befindet: ein typisches Kirchhofgeviert, das sich zu einer kleiner Gesamtanlage formiert.
Etwas unterhalb der Kirche befindet sich auch das Pfarrhaus von 1641, ein spätgotisches Giebelhaus und das älteste Gebäude Densbürens. Es ist das frühere Untervogtshaus. Bei der Haustüre findet sich eine Wappentafel, ein Relief aus Sandstein aus dem Baujahr 1641, das unter einer Umrandung in Giebelform drei Rollwerkartuschen zeigt: das Wappen von Bern (oben), das Wappen des Säckelmeisters Daniel Lerner (links) und dasjenige des Obervogts Hans Berset. (rechts)
Das Sandsteinrelief mit den drei Rollkartuschen