Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/149231

<h2>SubmittedText<h2><p>Die FK und GPK beauftragen den Bundesrat, zu prüfen und Bericht zu erstatten, inwiefern es zweckmässig ist, die überarbeitete Projektführungsmethode Hermes 5, welche u. a. auf den Erkenntnissen aus Insieme basiert und im Frühjahr 2013 in der Bundesverwaltung eingeführt wurde, nach drei Jahren auf deren Umsetzungswirkung zu evaluieren.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die vollständig erneuerte Projektführungsmethodik Hermes 5 wurde bis April 2014 in der ganzen Bundesverwaltung eingeführt. Die Überarbeitung basierte auf einer umfassenden Anforderungserhebung, im Rahmen derer die Anwenderorganisationen auch ihre Erfahrungen zur Wirksamkeit einbrachten. Die Anforderungen an die Projektführungsmethode Hermes wurden und werden kontinuierlich erhoben. Dazu melden alle Bundesstellen ihre Bedürfnisse. Daraus resultieren alle ein bis zwei Jahre Teilüberarbeitungen, die elektronisch und in Papierform publiziert werden. Aktuell wird geprüft, wie die u. a. auch Hermes betreffenden Empfehlungen des Instituts für Wirtschaftsinformatik der Universität St. Gallen im Zusammenhang mit dem Bericht des Bundesrates in Beantwortung der Postulate Eder 13.4062 und der FDP-Liberalen Fraktion 13.4141 umgesetzt werden. In grösseren zeitlichen Abständen (etwa acht bis zehn Jahre) finden umfangreichere Überarbeitungen statt, wie dies bei Hermes 5 der Fall war.</p><p>Aus diesen Gründen ist der Bundesrat der Auffassung, dass eine mit hohem Aufwand verbundene zusätzliche Evaluation von Hermes 5 zurzeit keinen Mehrwert stiftet.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.