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Das nach einer ersten Testphase im Jahr 2013 endgültig eingeführte Förderprogramm «Sport-Kunst-Ausbildung» (SKA) für sportlich oder musisch besonders begabte Schülerinnen und Schüler wurde gestern im Grossen Rat gleich in zwei Postulaten zum Thema. Denn das Programm sorgt in betroffenen Kreisen für Kritik. Die Grossräte Romain Collaud (FDP, Cottens) und Gabrielle Bourguet (CVP, Granges) schrieben in ihrem Postulat, dass es einigen Sportklubs, die sich für die Ausbildung engagieren, Probleme bereite und für die Bedürfnisse des Spitzensports nicht geeignet sei. Ein ähnliches Postulat der Grossräte Philippe Savoy (SP, Corpataux) und Laurent Dietrich (CVP, Freiburg) thematisierte den künstlerischen Bereich. Savoy und Dietrich sind der Meinung, die im Programm vorgesehenen Massnahmen genügten nicht, damit talentierte Musiker ihre Ausbildung mit dem Ausüben ihrer Kunst vereinbaren können.
Interkantonale Vergleiche
Beide parlamentarischen Vorstösse stellten die Zulassungskriterien für das Förderprogramm infrage und forderten Massnahmen für Schülerinnen und Schüler, die diese Kriterien nicht erfüllen. Zudem verlangten sie Vergleiche mit anderen Kantonen.
Der Grosse Rat hatte für beide Anliegen ein offenes Ohr und überwies sie mit 84 gegen 0 Stimmen – im Falle des Sports – beziehungsweise 79 zu 0 Stimmen – im Bezug auf den künstlerischen Bereich – an den Staatsrat.