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Katarina Johnson-Thompson war mit grossen Ambitionen in den olympischen Siebenkampf gestartet. Als amtierende Weltmeisterin konnte sich die Britin berechtigte Hoffnungen auf eine Medaille machen. Nach drei Disziplinen stand sie auf dem fünften Zwischenrang, ehe der 200-Meter-Sprint auf dem Programm stand. In diesen startete die Frau mit dem klingenden Namen fulminant, musste den Lauf aber mit schmerzverzerrtem Gesicht unterbrechen.
Sanitäter eilten mit einem Rollstuhl herbei, um Johnson-Thompson aus dem Stadion zu bringen. Doch die 28-Jährige lehnte diese Hilfe ab. Sie rappelte sich auf und humpelte los in Richtung Ziel. Unter dem Applaus der wenigen im Stadion Anwesenden überquerte sie die Ziellinie, wo sie von Konkurrentinnen empfangen und getröstet wurde.
Die 28-Jährige hatte bereits letztes Jahr mit ihrer Achillessehne zu kämpfen, nun muss sie den Siebenkampf aufgeben und verpasst die Chance auf eine olympische Medaille. Ihr Kampfgeist wurde am Ende nicht belohnt: Für das Verlassen ihrer Bahn wurde Katarina Johnson-Thompson disqualifiziert. (nih)
Die Schwimmwettbewerbe der Olympischen Spiele in Tokio bringen bislang viel Spektakel mit sich. Gestern holte sich über 400 Meter Freistil überraschend der tunesische Teenager Ahmed Hafnaoui die Goldmedaille. Und heute musste sich die amerikanische Überschwimmerin Katie Ledecky im Final der gleichen Disziplin geschlagen geben.
Gold ging an die Australierin Ariarne Titmus, die Ledecky schon an den Weltmeisterschaften 2019 in Südkorea über 400 Meter Freistil bezwungen hatte. In 3:56.69 sicherte …