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Schriften in zwölf Bänden
Band 1: Schriften 1789-1794
Beschreibung
"1789, im Jahr der Französischen Revolution, schrieb Ludwig Tieck seine ersten datierbaren literarischen Texte. In zweifacher Hinsicht ist dieses Frühwerk bemerkenswert: als facettenreicher Spiegel der deutschen Literatur im ausgehenden 18. Jahrhundert und als kräftiger Vorklang von Tiecks zentralen frühromantischen Dichtungen. So bilden sämtliche in diesem Band versammelten Texte eine geistige Einheit, zeigen bereits das für Tieck spezifische Gegen- und Ineinander von rein poetischem Kunstenthusiasmus und begrifflich-rationalistischer Kunstkritik. Noch heute verblüffen die Schnelligkeit und Sicherheit, mit der sich der junge Tieck vom Amateur zum professionellen und bald auch beim Publikum erfolgreichen Autor entwickelt; noch heute fasziniert die eigenartige Verwobenheit trostloser und verzweifelter Stimmungen, schicksalhafter Verstrickung und verhängnisvoller Geheimnisse mit der Thematik des Unbedrohten, Heiteren und Idyllischen. Der Band bietet erstmals eine textkritische und sorgfältig kommentierte Ausgabe des Frühwerks mit Beispielen ungedruckter Texte aus dem Nachlass."
Geboren am 31.5.1773 in Berlin als Sohn eines Seilers.
Studierte Theologie, Philosophie und Literatur.
Freundschaft mit W.H. Wackenroder
1799
Jena im Kreis der Frühromantiker
1804/05
Aufenthalt in Italien
1817
England, Beschäftigung mit Shakespeare
Seit 1825
Dramaturg des Hoftheaters Dresden
1841
wird von Friedrich Wilhelm I nach Berlin gerufen
28.4.1853
stirbt in Berlin