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Der Industriekonzern verkauft sein Immoblien-Portfolio an eine Gruppe von Finanzinvestoren. General Electric nimmt damit 26,5 Milliarden Dollar ein.
General Electric verkauft fast sein gesamtes Gewerbeimmobilien-Geschäft für 26,5 Milliarden Dollar. Käufer sind unter anderem der Finanzinvestor Blackstone und die US-Bank Wells Fargo, teilte der Konzern am Freitag mit. Es ist der grösste Deal in der Branche seit 2007 und er kommt noch vor der im Jahresverlauf erwarteten Zinserhöhung der US-Notenbank, die schuldenfinanzierte Übernahmen verteuern dürfte.
GE hat schon vor längerem erklärt, sich auf das Geschäft mit Industriegütern konzentrieren zu wollen - etwa auf Flugzeugtriebwerke und Generatoren. Erst Mitte 2014 hatte der Konzern Siemens im Rennen um die französische Industrie-Ikone Alstom aus dem Feld geschlagen. In der Schweiz wurde die GE Money Bank an die Börse gebracht. Sie nennt sich nun Cembra.
Keine Gewerbe-Immobilien mehr
Aus dem Geschäft mit Gewerbe-Immobilien will sich GE fast vollständig zurückziehen, zumal das Unternehmen Experten zufolge auf einen hohen Erlös hoffen kann. Hintergrund ist, dass wegen der konjunkturstützenden Massnahmen zahlreicher Notenbanken viel Geld im Umlauf ist. Zugleich seien die Finanzierungsbedingungen günstig und das Betreiben von Gewerbe-Immobilien ein attraktives Geschäft, erläuterte Ken Riggs vom Immobilien-Bewerter Situs RERC.
Schon im November hatte Blackstone angekündigt, den Immobilienbereich von GE in Japan für 1,6 Milliarden Dollar zu kaufen. Zudem hatte der Investor Kaufhäuser und Bauland von GE in den USA übernommen.
(reuters/se)