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Zeitumstellung ⋅ In der heutigen Nacht kommen Langschläfer auf ihre Kosten. Da die Sommerzeit endet, werden die Uhren um 3 Uhr auf 2 Uhr zurückgestellt.
Die Sommerzeit nimmt am Sonntag traditionell ihr Ende. So werden in der Nacht auf Sonntag die Uhren um 3 Uhr auf 2 Uhr zurückgestellt. Langschläfer können somit am Sonntag eine Stunde länger schlafen. Begonnen hatte die Sommerzeit am letzten Sonntag im März. Mit dem Beginn der Winterzeit wird es morgens früher hell und abends früher dunkel.
Zweimal im Jahr wird in der Europäischen Union die Zeit umgestellt. Der ursprüngliche Grund für die Zeitumstellung ist die Annahme, dass durch die Einführung von Sommerzeit und Winterzeit das Tageslicht besser genutzt und Energie gespart werden kann. Erste Überlegungen zur Zeitumstellung stellte Benjamin Franklin, einer der Gründerväter der USA, in einem Brief über „die Kosten des Lichts“ im Jahre 1784 an. Franklin kritisierte auf humoristische Weise den hohen Verbrauch an Kerzen und schlug vor, die Menschen bei Sonnenaufgang zu wecken, um das Sonnenlicht besser auszunutzen.
In der Schweiz wurde die Sommerzeit im Frühjahr 1981 eingeführt.
Volksinitiative gegen die … Umstellung von Sommerzeit auf Winterzeit – Der ewige Murgs!
Und Gott sprach
- 24.3.1917 Der Bundesrat lehnt es ab, die Sommerzeit einzuführen, weil diese keine wesentlichen Kohleneinsparungen mit sich bringe.
- In der Schweiz gab es während des Zweiten Weltkrieges bereits einmal die Sommerzeit: In den Jahren 1941 und 1942 dauerte sie von anfangs Mai bis anfangs Oktober.
- Der Bund hat 1977 – in Anlehnung mit Europa – ein Sommerzeit-Gesetz verabschiedet.
- Daraufhin stiegen die einheimischen Bauern auf die Barrikaden und ergriffen das Referendum: Sie sorgten sich um die Kühe, die im natürlichen Biorhythmus zu melken seien.
- Die Bauern sammelten unterschriften und brachten es fertig das Referendunm gegen dieSommerzeit vors Volk zu bringen.
Die Volksinitiative gegen die Sommerzeit, ist am 28. Mai 1978 zur Abstimmung gebracht worden und mit 83,8% angenommen worden…
- Das Schweizer Volk sagte ja zu diesem Referendum, und die Schweiz wurde zur Zeitinsel. Jetzt war die Schweiz 1980 in Europa eine Zeitinsel. Rings um das Land gab es die Sommerzeit schon, die dort mit dem Argument des Energiesparens eingeführt wurde.
- Darum sputete sich der Nationalrat und gab für 1981 grünes Licht zur Einführung der Sommerzeit.
- 21.3.1980 Das Parlament erteilt dem Bundesrat die Kompetenz zur Einführung der Sommerzeit.
- In der Schweiz wurde die Sommerzeit im Frühjahr 1981 eingeführt.
- 1982 startete ein der damals noch junge Christoph Blocher ein Politiker von der Schweizerischen Volkspartei (SVP) – eine neuerliche Initiative zur Abschaffung der Sommerzeit. Sein Argument waren nicht des Bauern Kühe, sondern der «mit Füssen getretene Volkswille» – weil das Parlament trotz des Volks-Nein gegen die Sommerzeit dieselbe auf parlamentarischer Ebene eingeführt hatte. Eine sicher grundsätzlich Frage in einer direkten Demokratie. Doch diese Initiative kam nicht zustande. Seit dem ticken auch die Schweizer Uhren im europäischen Sommerzeit-Gleichtakt…
Christoph Blocher sass 2004-2007 im Bundesrat.
- 1996 verlängerte die EU die Sommerzeit vorläufig von Ende September auf Ende Oktober.
Seit 1997 dauert sie im Einklang mit der EU vom letzten Märzsonntag bis zum letzten Oktobersonntag.
- In den meisten mitteleuropäischen Staaten wird jeweils am
letzten Sonntag im März auf Sommerzeit
und am letzten Sonntag im Oktober auf Normalzeit umgestellt, so auch in der Schweiz.
Im Jahr des Herrn 2008 wird das am 30. März bzw. am 26. Oktober der Fall sein.
- Eine Stunde weniger Sonntag:
Die Stunde im Frühjahr, wenn auf die Sommerzeit umstellt wird, ist jeweils am Sonntag um 2.00 Uhr. Da wird die Zeit um eine Stunde auf 3.00 Uhr vorgestellt.
Umstellung von Winterzeit auf Sommerzeit:
Am letzten Sonntagmorgen im März werden die Uhren von 02:00 auf 03:00 Uhr vorgestellt.
Man verliert eine Stunde.
Umstellung von Sommerzeit auf Winterzeit:
Am letzten Sonntagmorgen im Oktober werden die Uhren von 03:00 auf 02:00 Uhr zurückgestellt.
Man gewinnt eine Stunde.
- Umgestellt wird von der MEZ auf die MESZ
–> mitteleuropäische Zeit (MEZ)
–> mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ)
In der Schweiz gilt die mitteleuropäische Zeit. Die mitteleuropäische Zeit ist die Weltzeit plus eine Stunde. Die Sommerzeit ist die Weltzeit plus zwei Stunden.
- Und bei mir folgt wieder die grosse Frühjahrsmüdigkeit – In der Regel braucht der Mensch etwa ein bis zwei Wochen bis der „normale“ Lebensrhythmus wieder gefunden ist.
- Der eigentliche Grund auf Sommerzeit umzustellen war ursprünglich ja Strom und Energie zu sparen: Das die Umstellung auf die Sommerzeit Strom sparen soll ist aber von einer Studie in Kalifornien wiederlegt worden. Die Kalifornischen Forscher haben im US-Bundesstaat Indiana über 3 Jahre lang den Stromverbrauch von mehr als 7 Millionen privaten Haushalten ausgewertet. Der Energieverbrauch stieg demnach mit der Sommerzeit Umstellung um 1 – 4% an.
- Und nicht vergessen der Sommerzeit Murgs mit der Uhrumstellung:
Im Frühling muss man den Zeiger der Uhr eine Stunde weiter drehen, also nach rechts drehen.
Im Herbst muss man den Uhrzeiger eine Stunde zurückdrehen. Alles KLAR?