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Produkte mit Cannabidiol (CBD) aus der Hanfpflanze haben bei der älteren Generation in der Schweiz laut einer Studie das grösste Nutzungspotenzial. 30 Prozent der über 60-jährigen Befragten, die noch nie frei erhältliche CBD-Produkte genutzt haben, gaben an, dass sie CBD ausprobieren würden.
Dies teilte das Marktforschungsinstitut Link am Mittwoch mit. Bei der jüngeren Altersgruppe der 15- bis 19-Jährigen gaben demnach mit 26 Prozent vergleichsweise weniger Menschen an, dass sie CBD-Produkte in den kommenden zwölf Monaten ausprobieren wollen würden.
"Die Studie positioniert CBD als massentaugliches Produkt für die allgemeine Bevölkerung - insbesondere bei der Generation 60 Plus, wie Studienleiterin Laura Colledani in der Mitteilung vom Mittwoch zitiert wird.
Zudem stieg laut den Studienautoren die Assoziation der Nutzerinnen und Nutzer von frei erhältlichen CBD-Produkten mit einem therapeutischen oder medizinischen Nutzen an, je älter die Befragten waren.
Bei den Geschlechtern zeigten sich bezüglich der Assoziation laut der Studie ebenfalls deutliche Unterschiede: 46 Prozent der befragten Frauen assoziierten CBD-Produkte mit einem therapeutischen Nutzen, während es bei den Männern nur 21 Prozent waren.
Die Assoziation von CBD mit dem Begriff «Rauschmittel» hingegen, stellten Männer mit 20 Prozent häufiger her als Frauen (acht Prozent). Weiter stellten jüngere Altersgruppen die Assoziation mit dem Begriff Rauschmittel häufiger her als Ältere.
Die Top Drei unter den Gründen für die Nutzung von CBD-Produkten sind laut den Autoren des Weiteren Stressabbau, Schlafstörungen und Schmerzlinderung. Insbesondere Frauen nutzen frei erhältliches CBD laut der Studie, um ihren Schlaf zu fördern oder Schmerzen zu tilgen. Männer nutzen CBD vor allem für den Stressabbau und für die Förderung eines positiven Wohlbefindens.
Weiter untersuchten die Studienautoren auch sogenannte «Nutzungsbarrieren» für den Konsum von CBD-Produkten. 76 Prozent der Befragten gaben hierbei an, «kein Bedürfnis» nach CBD zu haben. Auf dem zweiten Platz landete die Angst vor einer Abhängigkeit, gefolgt von Bedenken bezüglich potenzieller Nebenwirkungen. 74 Prozent der Befragten nutzten CBD-Produkte laut der Studie zudem noch gar nie. (sda)
Etwas Eigenlob darf gelegentlich sein. Nach dem Besuch des öffentlichen Hearings in Olten bezeichnete ich Beat Jans und Jon Pult als Favoriten unter den sechs Kandidierenden für die Nachfolge von Bundesrat Alain Berset. Und wen hat die SP-Fraktion am Samstag nominiert? Den Regierungspräsidenten von Basel-Stadt und den Bündner Nationalrat.