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Die Entwicklung der Treibhausgas-Emissionen aus der Landwirtschaft ist in erster Linie von der Entwicklung der Tierbestände abhängig. Dies ist das Resultat einer Studie der ETH Zürich, die im Auftrag der Bundesämter für Landwirtschaft (BLW) und für Umwelt (BAFU) sowie des Schweizerischen Bauernverbandes (SBV) erstellt wurde. Eine Reduktion der Bestände in der Schweiz sei aus klimapolitischer Sicht aber nur dann sinnvoll, wenn auch der Fleischkonsum entsprechend abnehme. Ändere sich am Konsumverhalten der Schweizer nichts, würde das Fleisch aus dem Ausland importiert; dies sei jedoch keine Lösung des Problems. Die Studie belege, dass das Reduktionspotenzial der aktuellen Technik sehr beschränkt sei. Zwar versprächen einige Reduktionstechniken grosses Potenzial, diese seien aber noch nicht praxisreif.
Die bedeutendste landwirtschaftliche Treibhausgas-Emission ist laut Studie der Methanausstoss, der stark von der Fütterung abhängt. Die Intensivierung der landwirtschaftlichen Forschung auf dem Gebiet der Treibhausgas-Reduktionstechnologien könnte laut den Forschern neue Wege aufzeigen, um den Treibhausgas-Ausstoss der Landwirtschaft nachhaltig zu reduzieren.