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LID. Die österreichische Milchwirtschaft machte in den vergangen Jahren einen starken Strukturwandel durch. Gemäss der Agrarmarkt Austria (AMA) reduzierte sich die Zahl der Molkereien bereits vor dem Beitritt zur EU von 160 im Jahr 1991 auf 121 im Beitrittsjahr 1995. Im Jahr 2000 wurden noch 106 Betriebe gezählt, schreibt das Agrarische Informationszentrum (AIZ). Eine ähnliche Entwicklung konnte bei den Milchproduzenten beobachtet werden. Deren Anzahl verringerte sich zwischen 1994 und 2001 von rund 91,900 auf 36,320. Parallel dazu erhöhte sich die abgelieferte Menge pro Bauer im gleichen Zeitraum von durchschnittlich 28,800 Kilogramm auf 42,140 kg. Ein durchschnittlicher Milchbauer besitzt mit acht Kühen ein Drittel des EU-Schnitts.
Mediendienst Nr. 2554 vom 21. Februar 2002