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Anfangs Juni 1999 vorgestellte Untersuchungen des potentiellen Endlagerstandortes für Abfälle aus dem amerikanischen Atomwaffenprogramm sowie abgebrannte Brennelemente durch den Geological Survey haben dies ergeben. Die Wissenschafter untersuchten insbesondere das Wachstum von Opal und Calcit, die sich unter bestimmten Bedingungen aus dem Wasser auskristallisieren. Daraus können sie ableiten, wieviel Wasser zu welchem Zeitpunkt verfügbar war. Auch eine allfällige Überflutung des untersuchten Gesteins in Sondierstollen 200 bis 300 m unter der Erdoberfläche und 300 m über dem Grundwasserspiegel wäre so erkennbar. Die langzeitliche hydrologische Stabilität ist ein wichtiger Faktor für die Eignung des Standortes als Endlager für radioaktive Abfälle.
Quelle
M.E. nach Pressemitteilung des US Geological Survey vom 1. Juni und NucNet vom 4. Juni 1999