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Der Sohn Gottes Yahushuah war, ist und bleibt unser grösstes Vorbild. Ebenso wenn es darum geht, sich unter den Willen des Vaters zu stellen und danach zu handeln. Gott YAH tat gerade durch ihn viele Zeichen und Wunder. Könnte einer der Beweggründe gewesen sein, ihn als den Gesandten und gesalbten Messias zu bestätigen?
«Und es zog ihm eine grosse Menschenmenge nach, weil sie die Zeichen sahen, die er an den Kranken tat.»
Beim Lesen in den Schriften fällt auf, dass Yahushuah immer sehr ruhig und besonnen blieb, auch dann, wenn es darum ging etwas aussergewöhnliches zu vollbringen. Er war und blieb fortwährend im Einklang mit dem Vater.
Wenn er das Wort YAH verkündete und Verheissungen aussprach, dann mit der Betonung, dass Er mit dem Willen des Vaters übereinstimmte.
Er war im direkten Dialog mit dem Vater eins und im Geist der Wahrheit untrennbar.
So handelte und sprach Yahshuah im Geist und nicht durch das Fleisch, verbunden mit Gefühlen und aufkommenden Emotionen.
Diese Bestätigung finden wir auch in der Geschichte von Lazarus, als Yahushuah ihn vom Tode auferweckte.
Er schaute nicht auf Menschen und ihre Erwartungen und suchte kein Ansehen beim Volk. Es kümmerte ihn nicht, ob sie ihm glaubten oder nicht. Man fand bei ihm kein Bestreben den Menschen zu gefallen. «Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich selber tun, sondern was er sieht den Vater tun; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn.» Johannes 5,19
Als Yahushuah im Garten Gethsemane vor dem Vater niederkniete und IHN im Gebet anflehte.... «Vater, willst du, so nehme diesen Kelch von mir, doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe!» Lukas 22,42 ....erkannte er, dass der Vater den bitteren Kelch nicht von ihm nahm. Trotzdem blieb er genauso treu und unter Seinem Willen. Er ging den Weg, der für ihn vorbestimmt war. Was für ein einzigartiges Vorbild mit bedingungslosem Vertrauen, im Wissen, dass alles unter dem Willen des Vaters immer nur zum Besten dient. Im Hohepriesterlichen Gebet bestätigt uns Yahushuah was es bedeutet eins zu sein mit dem Vater. Wenn auch wir uns danach ausstrecken, mit ihm und dem Vater eins zu werden, dürfen wir gleichermassen in trüben Zeiten erfahren, immer mit dem Vater und dem Sohn eng verbunden und unter seinem Willen geführt zu bleiben. Johannes 17
Blättern wir in den Schriften nochmals zurück zum Propheten Eliyah. Da steht eine Geschichte, wo Eliyah bei einer Witwe als Gast einkehrte.
Sie hatte selber nicht genug zu essen für sich und ihren Sohn und trotzdem teilte sie das Wenige was sie hatte mit ihm. Sie backte zuerst für Eliyah ein kleines Brot und danach, mit dem Rest des Mehls, für sich und ihren Sohn.
Genauso wie der Mann Gottes YHWH ihr aufgetragen hatte. EliYAh sprach zu ihr; «sie solle sich nicht fürchten», denn so spricht YAH, der Gott Israel: «Das Mehl im Topf soll nicht verbraucht werden, und dem Öl Krug soll nichts mangeln, bis zu dem Tag, an dem GottYAH es regnen lassen wird.» 1. Könige 17,14
Es steht geschrieben, dass sich diese Prophetie erfüllte.
Ob die Witwe auf diese Zusage vertraute? Denn was geschah danach, während Eliyah noch ihr Gast war? Ihr Sohn wurde sehr krank und verstarb. Was dachte wohl die Witwe? Da verköstige und beherberge ich einen Propheten Gottes Israel und dann kommt Unheil über mein Haus? Einerseits ein Versprechen nie hungern zu müssen und plötzlich stirbt mein Sohn an einer Krankheit?
Wie reagierte Eliyah auf dieses Ereignis? Eliyah nahm das Kind von ihrem Schoss und ging mit ihm in sein Obergemach und legte den Knaben auf das Bett. Hob er nun seine Hand und sprach mit Autorität und Vollmacht den Sieg über dem leblosen Körper aus?
Nein, das tat er nicht, und wohl deshalb hat diese Bibelstelle mich beim Lesen gerade sehr angesprochen.
Also was machte nun EliYAh? Er rief zu YAHUAH und sagte: «YAH mein elohim, tust du der Witwe, bei der ich zu Gast bin, so übel, dass du ihren Sohn tötest?» Er stellte dem himmlischen Vater eine einfache Frage? Erst danach streckte er sich dreimal über das Kind aus und rief YAHUAH an und sagte: «YAH, mein elohim, lass die Seele dieses Kindes zu ihm zurückkommen.» Das klang doch eher wie eine Bitte und nicht wie eine Proklamation. YAHUAH erhörte die Stimme Eliyahs, und die Seele des Kindes kam wieder zu ihm und der Knabe wurde lebendig.
Eliyah nahm das Kind, brachte es zurück zur Mutter mit den Worten: «Sieh da, dein Sohn lebt!» Und die Frau sagte zu Eliyah: «Nun erkenne ich, dass du ein Mann Gottes bist und das Wort YAHUAH in deinem Mund Wahrheit ist.» 1. Könige 17,10-24
Brauchte es schon damals solche Ereignisse und Wunder zur Bestärkung? Ob die Menschen ohne sichtbare Zeichen gar nicht erst an das Wort YAHs, durch die Propheten Gottes YHWH, glaubten? EliYAH blieb ebenso ruhig und besonnen, auch wenn man an seiner Berufung zweifelte.
Wenn man dieses Beispiel mit Yahushuah und der Auferweckung von Lazarus vergleicht, erkennen wir, dass beide zuerst zum Vater beteten und nach seinem Willen fragten, bevor sie überhaupt erst handelten.
Wie ist es heute? Brauchen wir auch sichtbare Zeichen und Wunder? Obschon unser Glaube nicht darauf aufgebaut werden sollte. «Denn wir leben im Glauben und nicht im Schauen.» «Die wir nicht auf das Sichtbare schauen, sondern auf das unsichtbare. Denn was sichtbar ist, das ist vergänglich; aber was unsichtbar ist, das ist ewig.» 2. Korinther 5,7 4,17
Leider geschehen ebenso viele Zeichen und Wunder, die nicht alle unter dem Willen des himmlischen Vaters vollbracht werden. Trotzdem aber mit Vollmacht im Namen «Jesu» proklamiert und ausgerufen werden! Geht es nicht in Erfüllung, hat man zu wenig an ihn oder das Wunder geglaubt. So wird argumentiert, vor allem wenn es um Heilungswunder geht. Vielleicht sollten wir in diesem Bereich etwas vorsichtiger vorgehen und zuerst den himmlischen Vater YAH fragen, ob es wirklich sein Wille ist?
Statt alle unsere Gebete mit: «So sei es!» (Amen) zu bestärken; öfters wieder mit «HalleluYAH!» «Gepriesen sei YAH; dein Wille geschehe,» beenden.
Zum Thema: Woher stammt das Wort «AMEN»
im Buch Zeiten im Königsgemach Seite 128