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Ein Erdbeben hat am Donnerstagmorgen Japan erschüttert. Das Beben erreicht eine Stärke von 5,4. Fernsehberichten zufolge wurden neun Menschen verletzt.
Das Epizentrum lag nach Angaben des japanischen Wetterdienstes in der Präfektur Nagano im Zentrum der Hauptinsel Japans, rund 180 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Tokio.
Das Erdbeben habe die bei Touristen beliebte Burg Matsumoto aus dem 16. Jahrhundert beschädigt, sagte ein Behördenvertreter. Dort seien Risse an der Innenwand eines Turmgebäudes entstanden. Fernsehbilder zeigten heruntergefallene Steine und Dachziegel. Die Burg gehört zum Nationalschatz des Landes.
Japan kämpft immer noch mit den Folgen des schweren Erdbebens vom März, das zusammen mit einem darauffolgenden Tsunami den Nordosten des Landes verwüstete. Dort gibt es hin und wieder immer noch Nachbeben. Auch das Erdbeben in Zentraljapan wurde am Donnerstag von mehreren Nachbeben begleitet.