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Die Erhöhung ist auf die höheren Preise für Butter zurückzuführen, während die Notierungen für Magermilchpulver stabil blieben, teilt das ife-Institut in Kiel mit. Gegenüber dem Vorjahresmonat Juli 2019 ist der derzeitige Rohstoffwert Milch um 0,3 Cent niedriger.
Nach Angaben des ife-Instituts lagen die mittleren deutschen Butterpreise im Juli 2020 mit 343,4 Euro/100 kg (369 Fr.) um 7,6% über dem Wert des Vormonats Juni. Die Notierungen für Magermilchpulver blieben mit 207,7 Euro/100 kg (223,5 Fr.) praktisch unverändert.
Der monatlich vom ife-Institut in Kiel ermittelte Rohstoffwert gilt bekanntlich für Standardmilch mit 4,0% Fett, 3,4% Eiweiss, ab Hof des Milchproduzenten sowie ohne Mehrwertsteuer. Berechnungsbasis sind die Bruttoerlöse, abgeleitet aus den durchschnittlichen Marktpreisen für Butter und Magermilchpulver, ohne Berücksichtigung langfristiger Kontrakte, auf Basis der Notierungen der Süddeutschen Butter- und Käsebörse in Kempten.
Der Rohstoffwert gibt nicht den Auszahlungspreis einer bestimmten Molkerei an, er gilt aber als wichtiger Indikator für die Preisentwicklung bei Standard-Milchprodukten in Deutschland beziehungsweise in Europa.