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Die gerade aus der Haft entlassene Tennislegende Boris Becker hat erstmals öffentlich seine Schuld in seinem Insolvenzverfahren eingeräumt. «Natürlich war ich schuldig», sagte Becker in einem am Dienstagabend bei Sat. 1 ausgestrahlten Interview. Er sei in dem Prozess in London in 29 Punkten angeklagt gewesen. «25 Punkte habe ich gewonnen, in vier Punkten habe ich verloren.»
In dem Prozess wegen Insolvenzvergehen hatte Becker noch plädiert, nicht schuldig zu sein. Die Jury, die ihn schuldig gesprochen hat, habe als Hauptpunkt gesehen, dass er Geld von einem Firmenkonto genommen habe. Ausserdem habe er unter anderem das Haus in seinem Heimatort Leimen, in dem seine Mutter lebt, geheim gehalten, sagte der 55-Jährige.
Becker war Ende April zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden und nach weniger als acht Monaten wieder frei gekommen. Wie er sagte, habe ihm die Haft körperlich gut getan. «Ich habe nichts getrunken, nichts geraucht, wochenlang, monatelang sehr wenig gegessen.» So habe er im Gefängnis mehrere Kilo abgenommen.