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Das japanische Kabinett hat Ende 2018 in einer strategischen Roadmap die Entwicklung Schneller Reaktoren und die Bewertung der Wirtschaftlichkeit verschiedener Typen von Schnellen Reaktoren beschlossen. Am 23. Dezember 2022 wurde festgelegt, dass ein natriumgekühlter Schneller Reaktor entwickelt und mit der konzeptionellen Auslegung für einen Demonstrationsreaktor im Geschäftsjahr 2024 begonnen werden soll. Ebenso wurde die Auswahl eines federführenden Unternehmens beschlossen, das die Forschung und die technologische Entwicklung des Schnellen Reaktors in Übereinstimmung mit den von der Regierung festgelegten Zielen und politischen Vorgaben vorantreibt.
Am 12. Juli 2023 gab MHI nun bekannt, dass es von der japanischen Regierung als federführendes Unternehmen ausgewählt worden sei und die Regierung einen natriumgekühlten Schnellen Demonstrationsreaktor in den 2040er-Jahren in Betrieb nehmen wolle. MHI verfügt gemäss eigenen Angaben bereits über umfangreiche Erfahrungen mit Forschungsprogrammen, der Entwicklung und dem Bau Schneller Reaktoren, wie dem natriumgekühlten Schnellen Brüter Monju.
«Heute richten sich hohe Erwartungen auf die praktische Umsetzung des Schnellen Reaktors als eine Technologie, die zu Japans grundlegender Politik der Förderung des nuklearen Brennstoffkreislaufs beitragen kann, und zwar unter drei Gesichtspunkten: (1) Verringerung des Volumens und des Gefahrenpotenzials hochradioaktiver Abfälle, (2) effektive Nutzung von Energieressourcen und (3) Energieautarkie,» schrieb MHI in seiner Medienmitteilung zum schnellen Reaktor.
Quelle
B.G. nach MHI, Medienmitteilung, 12. Juli 2023