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Man möchte gerne, dass alle Menschen ihre Gasheizung auf eine Heizung mit Wärmepumpe umstellen. Durch den CO2-Preis (so heißt die Steuer) sollen wir «motiviert» werden.
Unsere Heizung stösst im Jahr 4 t CO2 aus.
Die Betriebskosten für die Gasheizung und für eine Wärmepumpe sind zurzeit etwa gleich. Es kommt hier nur auf die ungefähre Größe an.
Die Investitionskosten für die Wärmepumpe müssen also durch nicht gezahlten CO2-Preis reingeholt werden. Dazu werden die Betriebskosten der Gasheizung durch den CO2-Preis erhöht.
Wie hoch muss der CO2-Preis sein, damit wir richtig «motiviert» sind?
Die Investitionskosten für eine Wärmepumpe schätze ich zu 12’000 Euro ab. Das ist eher im niedrigen Bereich. Eine kritische Eingabe ist die Amortisationszeit. Statistisch habe ich noch 12 Jahre zu leben und die Erben will man ja nicht belasten. Also nehme ich mal 12 Jahre.
Da heißt, dass der CO2-Preis für uns mindestens 1000 Euro, also 250 Euro pro Tonne CO2 betragen muss.
Das ist aber nicht geplant, weil das für viele Menschen nicht bezahlbar ist und die Industrie «motiviert» Deutschland zu verlassen.
Das funktioniert wohl nicht. Dann muss die Wärmepumpe eben gefördert werden!
Wo kommt die Förderung her? Entweder aus dem Steueraufkommen oder aus der Notenpresse (= Steueraufkommen künftiger Generationen).
Ich schaffe es einfach nicht, den Steuerungseffekt des CO2-Preises zu begreifen.
Steuerung durch Steuern funktioniert, wenn ich eine höchstens gleich teure Alternative habe. Habe ich aber nicht.
Ist ein Verbot der Gasheizung da nicht die ehrlichere Variante?