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Fachmittelschulausweisprüfungen
Die Fachmittelschulausweisprüfung soll ermitteln, ob die Kandidatinnen und Kandidaten ausreichend auf höhere Fachschulen in den Berufsfeldern Gesundheit und Soziale Arbeit vorbereitet sind und bezüglich ihrer Allgemeinbildung für ein Studium an einer Fachhochschule oder einer pädagogischen Hochschule qualifiziert sind.
Die Prüfungen werden in allen Fächern am Ende des letzten Schuljahrs des Fachmittelschulbildungsgangs durchgeführt. Die FMS-Ausweisprüfungen erstrecken sich auf das Unterrichtspensum der gesamten FMS-Ausbildung.
Umfang der Prüfungen
Die Fachmittelschulausweisprüfungen finden in sechs Fächern statt. In drei Fächern wird schriftlich und mündlich, in den andern drei Fächern schriftlich oder mündlich geprüft.
Details zu den Prüfungsfächern, der Prüfungsart und -dauer finden sich im Anhang 9 der Mittelschuldirektionsverordnung (Link)
Bestehensnormen
Die Abschlussprüfung ist bestanden,
wenn der Durchschnitt aller Fachmittelschulausweisnoten mindestens 4,0 beträgt,
nicht mehr als drei Fachmittelschulausweisnoten unter 4 erteilt werden
und die Summe aller Notenabweichungen von 4 nach unten nicht grösser als 2 ist.
Fachmittelschulausweis / Anschlussmöglichkeiten
Beim Bestehen der Fachmittelschulausweisprüfungen erhalten die Schülerinnen und Schüler einen schweizerisch anerkannten Fachmittelschulausweis, welcher in erster Linie Zugang zu den Höheren Fachschulen im gewählten Berufsfeld (Gesundheit oder Soziale Arbeit) sowie zur Fachmaturität im gewählten Berufsfeld Gesundheit, Soziale Arbeit oder Pädagogik) gibt.