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In Philippi gab es Rivalen von Paulus, die ihn persönlich kompromittierten. Ihn kümmerte das nicht, Hauptsache die Gute Botschaft wurde gepredigt:
„Christ is preached; and I therein do rejoice, yea, and will rejoice“ [PHI 1:18]. The way in which the preaching was being carried on was wrong, but the message itself was true; and Paul was far more interested in the content of the message than in the manner of its presentation.
Ganz anders bei den Galatern:
Aber auch wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben, der sei verflucht. Wie wir eben gesagt haben, so sage ich abermals: Wenn jemand euch ein Evangelium predigt, anders als ihr es empfangen habt, der sei verflucht. Predige ich denn jetzt Menschen oder Gott zuliebe? Oder suche ich Menschen gefällig zu sein? Wenn ich noch Menschen gefällig wäre, so wäre ich Christi Knecht nicht. (Galater 1,8-10)
… Paul was tolerant, because there the content of the message that was being proclaimed by the rival teachers was true; in Galatia he was intolerant, because there the content of the rival message was false.
Dieses Argument bringt Gresham Machen in seinem bekanntesten Buch „Christianity and Liberalism“. Mir scheint, wir drehen es oft um: Die PR um die eigene Person wird gepflegt – auf Kosten der Botschaft.