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An der Mitgliederversammlung 2013 der Schweizerischen Bibelgesellschaft dominierte am Nachmittag das Thema Bibelübersetzung. Seit einigen Jahren arbeitet Prof. em. Walter Dietrich an einer Kommentierung der Samuelbücher für die Reihe Biblischer Kommentar Altes Testament.
In seinem Referat stellt Prof. em. Walter Dietrich vom Institut für Bibelwissenschaft an der Universität Bern zuerst einige grundsätzliche Überlegungen zur Aufgabe des Übersetzens an – der Bibel allgemein und speziell auch der Samuelbücher.
Er erklärt: „Jede Übersetzung des Bibeltexts – oder eines Stücks daraus – steht vor einer doppelten Aufgabe, deren beide Zielsetzungen in irgendeiner Weise in Einklang gebracht werden müssen.“ Einerseits müsse die Übersetzung dem Ausgangstext, andererseits dem Zielpublikum gerecht werden – vom gelernten Lutheraner über die Leserschaft, der eine religiöse Sprache fremd ist, bis zu den Jugendlichen mit ihrem eigenen Slang, gibt der Professor zu bedenken. Es komme bei Bibelübersetzungen noch ein besonderes Problem hinzu: Der Ausgangstext sei mehrere tausend Jahre alt; er stamme aus einer bestimmten Kultur (bzw. deren mehreren), die es heute so nicht mehr gibt. Danach gibt Prof. em. Walter Dietrich einen Einblick in einige Besonderheiten der Samuelbücher, welche die Übersetzung unmittelbar beeinflussen: das Vorhandensein mehrerer hebräischer, griechischer sowie weiterer Textzeugen. Zum Abschluss legt er den Zuhörerinnen und Zuhörern besonders knifflige Fälle beim Übersetzen von Samuel-Texten ins Deutsche vor.
Referat Zusammenfassung
Referat Original
Eine moderne Bibelübersetzung bietet die BasisBibel