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Wirtschaftliche Bedeutung
Die Verwendung der Elektrizität aus Wasserkraft und der Ertrag der heimfallenden Wasserkraftanlagen sollen der Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen im Alpenraum dienen. Dieser angestrebte Zweck ist das Ergebnis der heute mehr als hundertjährigen Gesetzgebung und der Anwendung des Wasserkraftrechts. Diese Zweckbestimmung ergibt sich auch aus der Wirtschaftsgeschichte des Kantons Wallis.
Am 27. Oktober 1897 wurde die "Elektrizitätsgesellschaft Lonza" als Aktiengesellschaft mit Sitz in Gampel gegründet. Die Nutzung der Wasserkräfte wurde in den Dienst der Fabrikation elektrochemischer und elektrometallurgischer Produkte gestellt.
Bau- und Industrieland für Industrieanlagen, Arbeitskräfte und Energie aus Wasserkraft wurden zur Grundlage der Industrien in Monthey (Ciba, heute Cimo), der Aluminium AG in Chippis, Siders und später Steg und der Lonza AG mit Werkstandort Visp.
Auch heute, nach einem Jahrhundert der Wasserkraftnutzung im Wallis ergibt eine Beurteilung der wirtschaftlichen Standortsfaktoren folgende Prioritätsordnung zum Einsatz des Wasserkraftstroms:
- Industrie und Verkehr
- Gewerbe
- Haushaltungen
- Der Überschuss des im Wallis erzeugten Wasserkraftstroms von 10 Milliarden kWh soll zu den bestmöglichen Bedingungen auf dem schweizerischen und europäischen Elektrizitätsmarkt abgesetzt werden.