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am Abend, als er heim wollte, fragte er: »Ziege, bist du satt?« die Ziege antwortete:
»Ich bin so satt,
ich mag kein Blatt meh! meh!«
schenkte ihm der Meister ein Tischchen, das gar kein besonderes Ansehen hatte und von gewöhnlichem Holz war: aber es hatte eine gute Eigenschaft. Wenn man es hinstellte, und sprach „Tischchen, deck dich,“ so war das gute Tischchen auf einmal mit einem saubern Tüchlein bedeckt, und stand da ein Teller, und Messer und Gabel daneben, und Schüsseln mit Gesottenem und Gebratenem, so viel Platz hatten, und ein großes Glas mit rothem Wein leuchtete daß einem das Herz lachte.
„Wartet einen Augenblick, Herr Wirth,“ sprach er, „ich will nur gehen und Gold holen;“ nahm aber das Tischtuch mit. Der Wirth wußte nicht was das heißen sollte, war neugierig, schlich ihm nach, und da der Gast die Stallthüre zuriegelte, so guckte er durch ein Astloch. Der Fremde breitete unter dem Esel das Tuch aus, rief „Bricklebrit,“ und augenblicklich fieng das Thier an Gold zu speien von hinten und vorn, daß es ordentlich auf die Erde herabregnete.