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Mit einer "Investitionsrechnung" werden geplante Investitionen bezüglich Kosten, Rückflüssen und Rendite geprüft. Es geht schlussendlich darum aufzuzeigen, welchen Beitrag ein Investitionsprojekt zum zukünftigen Unternehmenserfolg bringen wird. Gängige Methoden sind:
- einfacher Kostenvergleich
- Gewinnvergleichsrechnung als erweiterte Kostenvergleichsrechnung
- Rentabilitätsrechnung indem der budgetierte Gewinn noch in Relation mit dem eingesetzten Kapital gesetzt wird
- Kapitalwertmethode, bei der alle zukünftigen Rückflüsse auf den Investitionszeitpunkt abgezinst und mit dem Investitionsbetrag verglichen werden. Wenn der Investitionsbetrag tiefer ist als die abgezinsten Rückflüsse, ist die Investition vorteilhaft.
Bei der Investitionsrechnung muss darauf geachtet werden, dass zukünftige, zeitlich unterschiedlich anfallende Ausgaben und Rückflüsse (Einnahmen) auf den Gegenwartswert abgezinst und somit wertmässig gleichgesetzt werden. Man geht davon aus, dass - infolge einer kontinuierlichen Verzinsung des Kapitals - eine später vom Betrachtungszeitpunkt anfallende Ausgabe oder Einnahme, günstiger (Ausgabe) oder unvorteilhafter (Einnahme) ist.
Die Unternehmensbewertung mittels der Discounted Cash-Flow Methode (DCF-Methode) basiert ebenfalls auf der Kapitalwertmethode und ist grundsätzlich eine Investitionsrechnung.
Bei jeder grösseren Investition gehören zur Entscheidfindung Überlegungen in Anlehnung an die Investitionsrechnung.
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