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Seit knapp 220 Jahren steht der Dorfbrunnen im Zentrum von Villarepos. Im Dezember 2008 wurde an der Gemeindeversammlung das vermeintliche Ende des 1794 erbauten Dorfbrunnens von Villarepos besiegelt: Mit 29 zu 22 Stimmen wurde dem Antrag des Gemeinderats, den Brunnen bei der Umgestaltung des Dorfplatzes zu entfernen, zugestimmt. Nach langer Ungewissheit und grossem Einsatz des Vereins der Brunnenfreunde ist jetzt klar: Der Brunnen bleibt im Dorf. Die an der Gemeindeversammlung vom Mittwoch anwesenden Bürgerinnen und Bürger haben dafür gestimmt, die Entscheidung von 2008 rückgängig zu machen und für die Restaurierung des Dorfbrunnens 6500 Franken zu budgetieren. Der Verein Brunnenfreunde entschied bereits an der Generalversammlung von Anfang März, sich finanziell an der Restaurierung zu beteiligen.
Suche nach Fusionspartner
Diskussionen gab es an der Versammlung rund um mögliche Fusionen. Letztes Jahr hatten sich die Bürger von Villarepos für eine Grossfusion mit den Haut-Lac-Gemeinden ausgesprochen. Syndic Michel Bugnon machte am Mittwoch auf die ungünstige geografische Lage der Gemeinde aufmerksam. Da sich die Nachbargemeinde Misery-Courtion offenbar anderweitig orientiere, werde eine Fusion mit den Haut-Lac-Gemeinden Bärfischen, Courtepin und Wallenried für Villarepos schwierig. Ein Bürger warf die Frage auf, warum man denn nicht mit Faoug (VD) fusionieren könne. Bugnon antwortete, dass dies möglich sei, doch er richte sich bei den Fusionsverhandlungen nach dem Wunsch einer Mehrheit der in der Gemeinde lebenden Bürger.
Der Syndic informierte zudem über die geplanten Arbeiten an der Route de Donatyre. Das Budget für die nötige Sanierung werde an der Versammlung vom Dezember behandelt.
Bei einem Aufwand von 2,56 Millionen Franken schliesst Villarepos die Rechnung 2012 mit einem Ertragsüberschuss von 1600 Franken ab. emu