Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03640.jsonl.gz/774

«Lakewood» am Zürich Film Festival: Die Verzweiflung einer Mutter
Das Wichtigste in Kürze
- Im Thriller «Lakewood» geht es um eine Schiesserei in einer Schule.
- Hauptdarstellerin ist Naomi Watts.
- Der Film läuft am Film Festival Zürich am Sonntag, 26.9. und Montag, 27.9.
In einem beschaulichen kanadischen Städtchen namens Lakewood lebt die verwitwete Amy Carr mit ihren zwei Kindern Noah und Emily.
Der Vater ist ein Jahr zuvor bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Noah kommt mit seinem Tod nur schlecht zurecht und kommt kaum aus dem Bett
Eines Morgens nimmt sich die Steuerbeamtin Amy einen Tag frei und geht joggen im Wald. Während sie rennt, erhält sie zahlreiche Anrufe, die sie allesamt entgegen nimmt.
Erst ruft ein Arbeitskollege an, dann ihre Mutter, die sie bittet deren Auto abzuholen, daraufhin eine Freundin, sowie Emilys Schule. Gleichzeitig fahren auf einmal Polizeiautos mit Sirenen an Amy vorbei, die sich anfangs nichts Schlimmes dabei denkt.
Furchteinflössendes Szenario
Doch dann der Schock: Per Notfallmeldung auf ihrem Handy erfährt Amy, dass es an der Schule ihres Sohnes zu einem Amoklauf gekommen ist. Ein Mädchen ist tot, der Täter befindet sich nach wie vor im Gebäude und hat sich verbarrikadiert.
Ausser sich vor Angst versucht Amy die Schule, den Notruf und die Polizei zu erreichen. Niemand kann ihr jedoch genau sagen, was passiert ist. Verzweifelt versucht die Mutter zur Schule zu gelangen, die aber fünf Meilen entfernt ist.
Ein Taxi ist zwar auf dem Weg, doch steht wegen Strassensperren im Stau. Amy hat nur eine Wahl: Sie muss zur High School ihres Sohnes rennen, koste es, was es wolle.
Doch dann kontaktiert sie die Polizei direkt und beginnt ihr Fragen über ihren Sohn zu stellen, die Düsteres vermuten lassen.
Infobox
Produktionsland: USA, Australien
Originalsprache: Englisch
Länge: 84 Minuten
Genre: Thriller
Der Thriller, der am Toronto International Film Festival 2021 uraufgeführt wurde, wird am Sonntag, 26. September um 19:00 und am Montag, 27. September um 18:00 am Zürich Film Festival gezeigt.
Meinungen