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Unter den Augen von Nationalcoach Nils Nielsen lief die 18-jährige FCL-Angreiferin Fölmli zur Hochform auf. In der 11. Minute enteilte sie ihrer Bewacherin Seraina Piubel und setzte ihren Flachschuss an der grätschenden Riana Fischer vorbei in die weite Torecke. Das 2:0 erzielte die auffällige Luzernerin nach einer Stunde, als die favorisierten Zürcherinnen spielerisch doch noch die Oberhand gewonnen hatten.
Die Frauen des FCZ kassierten die erste Niederlage unter der langjährigen deutschen Internationalen Grings zum unmöglichsten Zeitpunkt. Seit die 42-Jährige das Zepter in Zürich im Februar übernommen hatte, blieb der FCZ makellos. Trotz der starken Serie unter Grings ging der Meistertitel an das Frauenteam von Servette Chênois.
Die Luzernerinnen kopierten unter den Augen von FCL-Präsident Stefan Wolf im letzten Spiel ihres Trainers Glenn Meier mit dem Final-Sieg im Letzigrund das Männerteam, das sich vor zwei Wochen ebenfalls den Cuptitel sicherte. Für die FCL-Frauen ist es der dritte Titel im Cup. Bereits 2005 und 2006 hatte die aus dem SC Sursee entsprungene Luzerner Frauenmannschaft triumphiert, die 2011 als eigenständige Sektion in den FC Luzern eingegliedert wurde.