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Linksbewerber geht in zweite Runde
Die Präsidentenwahl in Guatemala geht mit einem Überraschungskandidaten in die zweite Runde. Dem Linksbewerber Bernardo Arévalo gelang beim ersten Durchgang am Sonntag unerwartet der Einzug in die Stichwahl.
Stärkste Kandidatin in der ersten Wahlrunde wurde Torres mit 15,7 Prozent. Die Ex-Frau des früheren Präsidenten Álvaro Colom, der von 2008 bis 2012 regierte, war bei den vergangenen beiden Wahlen in der Stichwahl gescheitert.
Arévalo kam auf 11,8 Prozent der Stimmen. Er ist der Sohn des ersten demokratisch gewählten Präsidenten Guatemalas, Juan José Arévalo. Der Soziologe wurde in Uruguay geboren, nachdem die Familie ins Exil getrieben wurde.
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