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2006, vor der Finanzkrise, steuerten Banken und Versicherungen gemeinsam mit 64,56 Milliarden Franken noch 12,0 Prozent zum BIP bei. Das geht aus dem Bericht "Finanzstandort Schweiz" des Staatssekretariats für internationale Finanzfragen (SIF) hervor, der am Donnerstag veröffentlicht wurde.
Auch der Anteil an der Gesamtbeschäftigung in der Schweiz hat sich in der letzten Dekade rückläufig entwickelt. Arbeiteten 2006 noch 5,8 Prozent aller Erwerbstätigen im Finanzgewerbe, waren es im vorigen Jahr noch 5,6 Prozent. In absoluten Zahlen erhöhte sich die Beschäftigung am Finanzstandort indes von 197'302 auf 213'535 Vollzeitstellen. Das Wachstum erfolgte nahezu vollständig ausserhalb des Kernbereichs des Finanzstandorts.
Auch der Beitrag des Finanzstandorts an die Einnahmen der öffentlichen Hand hat im Zuge der Finanzkrise abgenommen, sich aber in den letzten Jahren wieder etwas erholt. 2006 betrug das Steueraufkommen aus den Einkommen der Arbeitnehmer und den Ertragssteuern der Institute 9,15 Milliarden Franken, das waren 13,6 Prozent des gesamten Steueraufkommens.
2012 lag das Steueraufkommen mit 5,85 Milliarden Franken und einem Anteil von 7,5 Prozent deutlich darunter. Die neuesten Zahlen von 2014 zeigen nun ein Steueraufkommen von 7,15 Millionen Franken und einen Anteil von 8,9 Prozent.
(AWP)