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Der Bündner arbeitete sich im Val di Fiemme mit einem 12. Rang über 15 km in klassischer Technik mit Massenstart im Overall-Klassement auf Platz 6 vor. Der Rückstand auf das Tour-Podest beträgt neu noch 1:30 Minuten.
Auf der Strecke, auf der er 2013 Weltmeister geworden war, hielt der vierfache Olympiasieger gut mit. Im Diagonalschritt und mit den Doppelstock-Stössen ist Cologna derzeit mit der Weltspitze besser in Tuchfühlung als auf den Skating-Latten. In der 2. Etappe im Val Müstair war er im Rennformat mit klassischer Technik und Massenstart aufs Podest gelaufen. Ein solches Resultat schien auch im Trentino möglich. In der Schlussrunde musste der Schweizer allerdings beim Angriff des Italieners Francesco De Fabiani abreissen lassen. Einzig der Tour-Dominator Alexander Bolschunow konnte folgen und vermasselte dem Italiener auf der Zielgerade den Heimsieg.
Einen Platz vor Cologna kam Roman Furger als Elfter mit 16 Sekunden Rückstand ins Ziel. Auch Beda Klee als 14. und Jonas Baumann als 25. holten Weltcuppunkte.
Am Samstag und Sonntag stehen im Val di Fiemme noch ein Sprint in klassischer Technik sowie der Anstieg zur Alpe Cermis im Programm. Welche Ambitionen Cologna für das Finale hegen darf, entscheidet sich im Sprint. Er muss wie im Val im Müstair die Qualifikation überstehen. In der Gesamtwertung sitzen ihm mit Jewgeni Below und Andrej Melnitschenko zwei Russen im Nacken, die sich beim ersten Sprint Bonussekunden gutschreiben liessen.