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Petition «Unternehmen müssen Menschenrechte achten»
(ja) Die ökumenische Kampagne 2011 widmete sich dem Raubbau an Bodenschätzen, die für moderne Technologien wie Computer, Bildschirme und Handys benötigt werden. Dabei kritisieren die Kampagnenführer «Fastenopfer» und «Brot für alle», dass unser technologischer Fortschritt auf der Ausbeutung von Entwicklungsländern in Afrika und Lateinamerika beruht, die zwar grosse Rohstoffvorkommnisse haben, aber kaum einen Nutzen aus diesem Geschäft ziehen. Im Gegenteil werden diese Regionen durch Umweltverschmutzung, Vertreibungen und Konflikte um den Zugang zu den begehrten Rohstoffen belastet. Dies führt paradoxerweise dazu, dass Millionen von Menschen aufgrund des Rohstoffhandels ihre Lebensgrundlage verlieren. Prekär ist die Situation auch in Teilen Asiens, wo die Rohstoffe in die technische Produktion überführt werden. Vor allem in China arbeiten Tausende von Menschen unter unwürdigen Bedingungen. Ein Kern der Kampagne von «Fastenopfer» und «Brot für alle» ist die Petition «Unternehmen müssen Menschenrechte achten!». Diese Petition wird am Dienstag, 21. Juni, der Bundeskanzlei überreicht. Zu diesem Anlass reden Nationalrätin Lucrezia Meier-Schatz, Toss Mukwa (Fastenopfer, Koordinator für Kongo), Miges Baumann (Brot für alle, Entwicklungspolitik) und Antonio Hautle (Direktor Fastenopfer).
Quelle:
Ökumenische Kampagne 2011:
http://www.rechtaufnahrung.ch