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Bedankt sich für Sendung von Mütze und Schlüssel, die er bei
Rückkehr von Zürich nach Basel
vorgefunden habe. Der E. werde durch Hug sein
"gewaschenes Darlehn nebst dem Manuscripte für Schotts" erhalten haben. Kündigt erste Aufführung des "Tannhäuser" am
25. [Febr. 1861] an. Berichtet von der professionellen Probenarbeit in
Paris und Wagners
Anpassungen in der Partitur. Habe von Tedesco
gelernt, dass eine Sängerin lumpig sei, wenn sie die Partie der Isolde nicht
bewältige. Marie Sass als Elisabeth sei glänzend.
Wolle anfangs März wieder abreisen, weil das Leben in Paris teuer sei, am 4. oder 5.
in Karlsruhe sein und nachher nach
Mainz gehen (könnte am 6. oder 7. Liszts Klavierkonzert vortragen). Zeigt sich zwar dankbar, wenn
der E. ihm Konzerte vermittelt, aber es sei ihm auch gleichgültig, wenn dieser keinen
Druck auf Marpurg und Co. in Mainz mache. Möchte
auf der Reise auch in Wiesbaden beim E. vorbeischauen, um "das
Museum der neuen Partituren" anzuschauen. Habe Armingaud, dem das Quartett op. 77
zugestellt wurde, noch nicht gesehen. Habe in Basel für die Schwägerin des E.s in die Ventilposaune geblasen. Das Publikum in
Basel (10. Februar) sei merkwürdig. Habe noch nie einen solchen Fanatismus gesehen.
Hervorruf nach Mozart-Sonate. Will aber nicht, dass
der E. dies in den "Signalen" schreibe. Habe in Basel
mit Beethovens op. 111 debütiert. Ein "Basler
Oulibischeff" meinte, dass ihn die Verrücktheit
des Königs von Preussen nicht mehr wundere, wenn
dieser einen Hofpianisten habe, der solches Zeugs spielt. Nachher Weiterreise nach
Zürich in Begleitung von zwei Basler "Mirèssen". Konzertisten von auswärts: Schulhoff und Josef Wienawski ohne
sehr sonderlichen Success. Der Erfolg von "Tannhäuser" wisse Gott oder Napoleon. Grüsse an die Frau.