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«Ghostbuster» Harold Ramis ist tot
- Montag, 24. Februar 2014, 19:59 Uhr
Seit vier Jahren kämpfte der Regisseur gegen eine seltene Immunschwächekrankheit. Heute starb der 69-Jährige in seinem Haus in einem Vorort von Chicago.
Harold Ramis hatte viel mit Bill Murray zusammengearbeitet, ihre gemeinsamen Filme «Ghostbusters» oder «Und täglich grüsst das Murmeltier» gehören bereits zu den absoluten Filmklassikern.
Er startete seine Karriere als Witzeredaktor für den «Playboy» und als Pfleger in einer Nervenheilanstalt. «Das hat mich gut darauf vorbereitet, mit den Schauspielern in Hollywood zu arbeiten», sagte er einmal.
Danach arbeitete Ramis vorerst als Drehbuchautor. Seine Komödie «Ich glaub`mich tritt ein Pferd» avancierte in den USA zum Kultfilm. An der Seite von Bill Murray, mit dem ihn seither eine tiefe Freundschaft verband, spielte er 1981 in seinem ersten Kinofilm «Ich glaub` mich knutscht ein Elch». Drei Jahre später landen sie gemeinsam mit Dan Aykroyd den grossen Coup. «Ghostbusters» spielt über 300 Millionen Dollar ein.
Ramis blieb dem Genre der Komödie treu. Mit Robert de Niro und Billy Crystal drehte er 1999 als Regisseur die Geschichte um einen Mafiaboss auf einer Psychiatercouch, «Reine Nervensache», die erneut zum Kultfilm wird.
Probleme versuchte er immer mit Humor zu nehmen. «Für mich geht es immer um die Beziehung zwischen Komödie und Leben», sagte er. «Das ist die Schnittstelle, auf der ich lebe, und das bewahrt mich vielleicht auch davor, die tragischen Seiten zu sehen.»
Harold Ramis hinterlässt seine Frau Erica Mann, mit der er 25 Jahre verheiratet war, und drei Kinder.
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