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Buchinhalt: 1885 in Wyoming: die junge Lehrerin Abigail reist zu ihrer Schwester, die mit einem Yankeeoffizier verheiratet ist und in Fort Laramie lebt. In der Postkutsche trifft sie den schweigsamen und gutaussehenden Leutnant Ethan, der ihr bald nicht mehr aus dem Sinn geht - doch Abigail ist zuhause mit Woodrow... Buchinhalt: 1885 in Wyoming: die junge Lehrerin Abigail reist zu ihrer Schwester, die mit einem Yankeeoffizier verheiratet ist und in Fort Laramie lebt. In der Postkutsche trifft sie den schweigsamen und gutaussehenden Leutnant Ethan, der ihr bald nicht mehr aus dem Sinn geht - doch Abigail ist zuhause mit Woodrow so gut wie verlobt und so erlaubt sie sich diese Gedanken zunächst nicht. Als es immer wieder zu Postkutschenüberfällen kommt und Ethan diese aufklären soll, gerät auch Jeffrey, Abigails Schwager, in den Strudel der Ereignisse. Ethan und Abigail kommen sich immer näher, doch Ethans Glaubenszweifel und die Gedanken an seine lieblose Kindheit scheinen die zarte Liebe im Kein zu ersticken. Werden die beiden es mit Gottes Hilfe schaffen, eine gemeinsame Zukunft am Horizont zu sehen? Persönlicher Eindruck: Eine absolut traumhafte Westerngeschichte mit tollen Figuren, christlicher Botschaft und einer bildgewaltigen Kulisse! Schon auf den ersten Seiten wird man in vergangene Zeiten zurückversetzt, als man noch per Postkutsche reiste und sich vor Wegelagerern in Acht nehmen mußte. Amanda Cabot nimmt ihre Leser mit in die Weiten des Wilden Westens, dessen Grenzen einst von der Kavallerie in Forts gesichert wurden und ein raues und entbehrungsreiches Leben den Alltag bestimmte. Das Besondere an dieser Westerngeschichte ist die Tatsache, dass sie fast ausschließlich im Fort und dessen näherer Umgebung spielt und man als Leser so einen guten Einblick bekommt in das kärgliche Leben der US-Armee der damaligen Zeit. Besonders interessant fand ich auch den Einblick, den man in den Alltag einer Offiziersfamilie erhält, wie sie es damals in den Forts des Westens häufig gab. Abigail als weibliche Protagonistin empfand ich sehr sympathisch, etwas kokett und mit unglaublichem Selbstbewusstsein, auch ihren männlichen Gegenpart Ethan fand ich sehr gut und nachvollziehbar. Generell waren alle Figuren gut herausgearbeitet und hatten durchaus Profil. Stoff zum Nachdenken lieferte der Roman durch seine christliche Botschaft, die angenehm in den Handlungsverlauf eingeflochten war. Ethans Zweifel und Suche nach Liebe und Vertrauen, die er beide schließlich durch Gott und durch Abigail erfährt sowie seine Einstellung seinem herrischen Großvater gegenüber brachten Tiefgang und Gewicht in die spannende Geschichte. Die Rahmenhandlung mit den Postkutschenüberfällen ließ den Spannungsbogen sich über die gesamte Handlung erstrecken und obwohl einiges sich mit der Zeit klärte, blieben überraschende Wendungen bis zum Schluß erhalten. Die insgesamt 350 Seiten verflogen im Nullkommanichts und ich hätte am liebsten immer weiter gelesen. Auf jeden Fall eine absolute Leseempfehlung für alle, die den Wilden Westen und einen Plot mit christlicher Thematik mögen. Mir hat es sehr gut gefallen!
Wyoming 1885: Abigail Harding macht sich Sorgen um ihre ältere Schwester Charlotte. Nachdem sie einen Brief von ihr erhalten hat, der so gar nicht zu ihr passt, begibt sich Abigail auf die Reise per Postkutsche zum Fort Laramie. Während ihrer Reise wird die Kutsche überfallen und es ist nur dem... Wyoming 1885: Abigail Harding macht sich Sorgen um ihre ältere Schwester Charlotte. Nachdem sie einen Brief von ihr erhalten hat, der so gar nicht zu ihr passt, begibt sich Abigail auf die Reise per Postkutsche zum Fort Laramie. Während ihrer Reise wird die Kutsche überfallen und es ist nur dem Eingreifen des Soldaten Ethan Bowles zu verdanken, dass sie unbeschadet davon kommen. Im Fort angekommen erkennt Abigail, dass ihre Sorge um die Schwester berechtigt ist, doch deren Ehemann Jeffrey scheint alles andere als begeistert von ihrem Spontanbesuch zu sein. Während Abigail sich um Charlotte kümmert wird Ethan vom Hauptmann mit der Aufklärung der überhand nehmenden Postkutschenüberfalle beauftragt. Es bleibt nicht aus, dass Abigail und Ethan sich immer wieder über den Weg laufen. Beide mögen sich, aber mehr als Freundschaft gestehen sie sich nicht zu, denn Woodrow - Abigails Verlobter - wartet in Vermont auf ihre Rückkehr. „Der Sommer, der so viel versprach“ ist der erste Teil einer Trilogie, die im Englischen die „Westward Winds“ genannt wird. Sie ist eine Mischung aus Romanen von Tamera Alexander und Cathy M. Hake. Ein bisschen Wilder Westen, eine Prise Krimi, eine romantische Liebesgeschichte vermischt mit Gesprächen über den christlichen Glauben. Denn Abigail ist die Tochter eines Pastors und Ethan hadert mit dem Glauben an einen Gott der Liebe. An sich hat mir die Handlung sehr gut gefallen, allerdings verästelte sich die Autorin in diverse Nebenstränge, die sie auch hätte weg lassen können. Manche Beschreibungen wiederholten sich, was ebenfalls unnötig war. Dadurch liest sich das Buch stellenweise etwas zäh und man hat als Leser das Gefühl nicht vorwärts zu kommen. Der Roman hat sehr viel Potential, manches hätte man meiner Meinung nach vertiefen können. So zum Beispiel der Grund, weswegen es Charlotte so schlecht geht. Dies ging leider zwischenzeitlich immer mal unter und hätte mich weitaus mehr gefesselt als die Beschreibung mancher Nähkreise oder ähnlichem. Etwas Spannung kommt auf, als die Perspektive wechselt. Auf diese Weise erfährt man, wer hinter den Angriffen auf die Postkutschen steht. Es blieb bis zum dramatischen Schluss geheim, wer mit dieser Person unter einer Decke steckt. Im zweiten Teil (mit dem englischen Titel „Waiting for Spring“ ) erfährt der Leser, wie es mit Charlotte weiter geht. Und ehrlich gesagt interessiert mich das, weil das Ende und ihr Schicksal relativ offen blieben. Vielleicht gibt es auch ein Wiederlesen mit Abigail? Ich hoffe nur dass sich Band zwei etwas flüssiger lesen lässt. Mein Fazit: Der Auftakt einer Trilogie mit Potential. Man sollte aber etwas Ausdauer mitbringen.