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Zygmunt Stankiewicz ist gestorben
02.03.2010 Verschiedene Online-Medien melden heute, dass der Künstler und Freiheitskämpfer Zygmunt Stankiewicz am vergangenen Samstag in Muri bei Bern im Alter von 96 Jahren gestorben ist.
Der aus einer aristokratischen litauischen Familie stammende, 1914 in Bialystok/Polen geborene Stankiewicz wurde zu Beginn des Zweiten Weltkriegs von den Russen gefangen genommen,er flüchtete mit gefälschten Papieren nach Frankreich, wo er weiter gegen die Deutschen kämpfte.
„Der Bund" schreibt in seiner heutigen Online-Ausgabe:
„Als Stankiewicz' Einheit (...) ausweichen musste, gelangte er in die Schweiz, betreute an der ETH Zürich als Assistent polnische Architekturstudenten, wollte 1942 in England gegen die Deutschen weiterkämpfen, wurde aber gefasst und konnte nicht ausreisen.
So blieb er in der Schweiz, lernte hier seine Frau Catherine von Ernst kennen und wurde so Mitbesitzer des Schlosses Muri bei Bern. Dem Freiheitskampf der Polen bis zur Befreiung vom Kommunismus widmete er in der Orangerie des Schlosses ein kleines Museum.
Stankiewicz verdiente seinen Lebensunterhalt zuerst als Arbeiter in einer Beleuchtungsfabrik und eröffnete später selber ein Lampen- und Beleuchtungsunternehmen. 1968 stellte der frühere Krakauer Kunststudent sein künstlerisches Schaffen in der Berner Kunsthalle aus.
Im Jahr 2000 erschien in Bern bei Benteli sein Buch ‚Schöpfung 2000 Tworzenie', das sein philosophisches und künstlerisches Werk zusammenfasst. Darin finden sich auch Stankiewicz' Ideen einer aus Metall gefertigten Stadt 460 Meter über der Stadt Bern - um den Verkehr zu vermindern und den Landverbrauch einzudämmen."(el/sda)
Im 1985 erschienenen Werk „Berner Künstler stellen sich vor" der GSMBA schuf Stankiewicz zu seiner Person eigenhändig das nachfolgende Blatt:
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