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Diese unbändige Sehnsucht nach tiefer Verbindung, dem gemeinsamen Erwachen, totaler Offenheit und dem Absoluten...
Und die Unfähigkeit, es zu kommunizieren.
Diese Zweifel.
Die Angst, die in mir nagt.
Mache ich mich lächerlich?
Bist du der richtige Mensch, um mich so nackt zu zeigen?
Wirst du gehen, wenn ich es dir sage?
Will ich mich wirklich so zur Schau stellen?
Parvati war Shivas Frau und sie war sehr schön. Sie genoss ihr Leben und hatte ein schönes Zuhause. Sie hatte ein Bad, welches aus Muscheln gemacht war. Dort badete sie sich immer und rieb Sandelholz auf ihren Körper und streckte ihn aus im Morgensonnenschein, und sie fühlte dabei ihren Körper. Es war so köstlich, sie drehte sich auf die eine Seite und auf die andere, und dann beugte sie sich vielleicht zurück über einen Stein und atmete.
Sie fühlte sich einfach gut, wenn sie das tat.
Diesen Sommer war ich mit einer Yogaklasse draussen am Üben. Der Platz liegt direkt neben einem Kindergarten. Als die Kinder Pause hatten und uns sahen, hörten wir von weitem schon, wie sie sagten: «Die machen Yoga, ooohhmmmm…». Und sie hielten die Hände in einer Gebetsposition.
Ich musste lachen. Soweit sind wir also. Schon die Kinder wissen, dass Yoga was mit «Ohm singen» und einem heiligen Gesichtsausdruck zu tun hat.
Das ist ein verbreitetes Phänomen.
Kann es sein, dass du, wenn du an Yoga, Spiritualität oder Persönlichkeitsentwicklung denkst, diese Themen mit fitten Körpern in engen Kleidern und verrenkten Positionen oder weissgekleideten heilig aussehenden Meditierenden assoziierst?
Kennst du dieses Gefühl von Hoffnungslosigkeit, Trauer und Wut, wenn du die aktuellen Geschehnisse auf der Welt siehst? Krieg, Flüchtlingskrise und Fremdenhass, die Zerstörung der Erde...
Ich kann mit meinem Herz und Verstand nicht fassen, was auf dieser Welt momentan geschieht. Und oft frage ich mich dann was wäre wenn...
Neumondnacht
Die Klarheit dieser Nacht ist fast zu hören
enthüllt sich in seiner ganzen Vollkommenheit.
Wie habe ich dich immer gefürchtet, Lese hier weiter
dich verschlafen, um der Sonne entgegenzueilen. Lese hier weiter
„Genug, genug, genug!!!“ schreit sie in mir. Und ich umarme sie, liebkose sie. Sie fühlt sich so unglaublich gut an, diese Wut in mir. Ein unglaublicher Schwall von Energie bewegt sich in meinem Körper. Ich bade ihn ihr, lasse diesen Fluss fließen. Lese hier weiter!
Vor einiger Zeit habe ich eine Entscheidung getroffen. Ganz bewusst und nüchtern. Ich steige aus. Mache das nicht mehr mit. Ich steige aus aus dem Zug der „Superbeschäftigten“. Lese hier weiter...!
Wie die Morgenmeditation mein Leben versüsst
In den letzten Tagen fühlte ich mich gestresst. Unzählige To-do Listen, die immer länger zu werden schienen. Je schneller ich arbeitete, desto mehr Punkte schienen noch darauf zu wollen. Nie hatte ich genug gemacht, nie wurde die Liste leer oder auch nur kürzer. Lese hier weiter...!
Ich sitze zu Hause an meinem Küchentisch an einem regnerischen Morgen. Die Welt ist grau. Ich schaue aus dem Fenster und sehe die Schönheit der Natur, die Nachbarhäuser, die Bäume, Blumen, alles ist so perfekt und wunderbar.
Tränen rollen über mein Gesicht. Ich denke an Nepal. Dort, wo kaum mehr ein Haus steht, wo tausende von Menschen gestorben und verletzt worden sind.
Wieso? Wieso geht es mir immer so gut, wieso bin ich in einem Land geboren, das mir manchmal vorkommt wie ein Märchenbuch? Und wieso, wieso in aller Welt, musste das geschehen?
Natürlich weiss ich, dass es dafür viele wissenschaftlich erklärbare Gründe gibt, doch ich suche nach einem tieferen Grund und Sinn auf dieser Welt.
So frage ich mich, was kann ich denn tun, um zu helfen?