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Es war schon immer eine gute Idee, seine (potentiellen) Kunden nicht zu spammen. Denn wer sich durch Werbung belästigt fühlt, kauft nicht. Und wenn Werbung kein Interesse oder gar Ablehnung erzeugt, dann hat sie ihr Ziel verfehlt oder gar das Gegenteil bewirkt.
«Mindjet ist überzeugt, dass […] Blogs die Kommunikation revolutionieren und herkömmliche Grenzen zwischen informeller und formeller Kommunikation nachhaltig aufweichen.»
Aus dieser Überzeugung heraus verschenkte Mindjet mitte Juli ihre Mindmapping-Software MindManager an alle Schweizer Blogger. Diese brauchten nichts weiter zu tun, als per Mail die Adresse ihres Blogs, das gewünschte Betriebssystem sowie die bevorzugte Sprache mitzuteilen und erhielten dann einen unlimitierten Lizenzschlüssel – ohne jegliche Verpflichtung. Geniales Marketing oder ein plumper Versuch, die Blogger als Publicity-Maschine zu missbrauchen?
Michael Moore geht in seinem neusten Film der Frage nach, warum Amerikaner ihren Job verlieren, damit Unternehmen noch profitabler werden. Er bietet keine sehr tiefgründige Auseinandersetzung mit dem Thema, aber gutes Polit-Entertainment.
Filmgeschichte geschrieben hat Michael Moore mit seinem Film «Roger and Me» (1990): Als Arbeitsloser nahm er darin den Chef von General Motors, Roger Smith, ins Visier, nachdem General Motors Ende der 80er Jahre ihre Werke in Moores Heimatstadt Flint geschlossen, 30’000 Arbeitsplätze gestrichen und damit einen Grossteil der dortigen Bevölkerung der Arbeitslosigkeit preisgegeben hatte, weil die Werke nach Mexiko verlagert wurden. Moores Absicht, den GM-Boss mit den Auswirkungen dieser Schliessung zu konfrontieren, blieb natürlich unerfüllt. «Roger & Me» wurde jedoch zum finanziell erfolgreichsten Dokumentarfilm aller Zeiten.
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