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Rolf Riehm in Context
Monday Evening Concerts, Culver City, California, USA
Die Ernst von Siemens Musikstiftung unterstützt das Monday Evening Concert am 29. April 2013 mit der US-Erstaufführung von Rolf Riehms faszinierender, 2010 entstandener Komposition „Lenz in Moskau“. In dem für Posaune, Trompete, Gitarre, Violoncello, Klavier und zwei Perkussionisten geschriebenen Werk spielt auch ein über Lautsprecher eingespielter erzählender Sprechtext eine wichtige Rolle. Der Text enthält Fragmente eines Interviews mit Regisseur Frank Castorf über das Leben des deutschen Sturm-und-Drang-Dichters Jakob Michael Reinhold Lenz. Lenz, ein sozialkritisch eingestellter Autor, starb verarmt und geisteskrank in Moskau. Den Text des ursprünglich auf Deutsch eingespielten Werks hat Monday Evening Concerts durch den berühmten Musikkritiker und Dichter Paul Griffiths neu ins Englische übersetzen und aufnehmen lassen.
Als Pendant zu „Lenz in Moskau“ hat Riehm ein neues Stück zu einem Text komponiert, der den rätselhaften Tod des italienischen Filmregisseurs Pier Paolo Pasolini behandelt. „Pasolini in Ostia“ für Klavier, Violoncello, Perkussion und Sopran wird bei dem Konzert am 29. April uraufgeführt.
Als Kontrast zu Riehms Stücken sind Klavierwerke von Robert Schumann, Franz Schubert und Leoš Janáček in einer Interpretation des weltberühmten Pianisten Alexander Lonquich zu erleben.
28. April 2013
Goethe-Institut, Los Angeles, USA
29. April 2013
Zipper Concert Hall, Los Angeles, USA
Weitere Informationen:
www.mondayeveningconcerts.org