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Die Geschichte hatte so gut angefangen: Ein obdachloser Army-Veteran aus Philadelphia hilft einer mit dem Auto gestrandeten jungen Dame – sie hatte kein Benzin mehr und er gab ihr seine letzten 20 Dollar, um Benzin zu kaufen und nach Hause zu kommen – sie revanchiert sich, in dem sie für ihn Geld sammelt und ihn damit aus seiner Not befreit.
Aber wieder einmal zeigt sich: Das Leben ist kein Disney-Film.
Denn anstatt glücklich und zufrieden den Rest ihres Lebens zu verbringen, befinden sich die beiden in einem üblen Rechtsstreit. Die junge Dame, ihr Name ist Kate McClure, weigert sich nämlich, dem Obdachlosen, sein Name ist Johnny Bobbitt, das gesammelte Geld auszuzahlen. Das heisst, sie will ihm nicht alles geben. Und Bobbitt wehrt sich dagegen.
Wir reden hier nicht über ein paar hundert Dollar, sondern über 400'000 Dollar. Soviel hatte McClure nämlich via GoFundMe – also Crowdfunding – für den Habelosen aufgetrieben. Gesehen hat dieser aber nur knapp die Hälfte des Geldes.
McClure argumentiert, Bobbitt sei rückfällig geworden, hadere mit seinem Drogenkonsum. So habe er innerhalb von zwei Wochen satte 25'000 Dollar aus dem Fenster geschmissen. «Einem Drogensüchtigen so viel Geld zu geben macht keinen Sinn. Da kann man ihm auch gleich eine geladene Waffe geben.»
Bobbitt hingegen klagt, er müsse wieder auf der Strasse hausen, weil er das Geld nicht bekommen habe.
Ob es trotzdem noch zu einem Happy-End kommt, ist fraglich. Immerhin hat sich jetzt die Crowdfunding-Plattform eingeschaltet und untersucht den Fall. «Wir arbeiten an einer Lösung und sind zuversichtlich, dass sowohl Bobbitt sein Geld bekommt als auch dass die Leistung von McClure honoriert wird.» (aeg)
US-Präsident Donald Trump hat einen Nationalen Notstand angekündigt, um seine Pläne für den Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko voranzutreiben. Im Rosengarten des Weissen Hauses kündigte Trump am Freitag an, die Erklärung noch im Laufe des Tages zu unterzeichnen.
Trump will durch die Notstandserklärung Geld aus anderen Töpfen - vor allem aus dem Budget des Verteidigungsministeriums - umwidmen und so insgesamt rund acht Milliarden Dollar für den Bau von Grenzsicherungsanlagen …