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Kaffee aus dem tríangulo doradoDie Kooperative Caficultores de Risalda wurde 1958 von 39 Kleinbäuerinnen und Kleinbauern gegründet und ist damit die älteste Kaffeekooperative Kolumbuiens. 1990 gab die Kooperative sich den Namen "Cooperativa Departamental de Caficultores del Risaralda" und 1994 die Abkürzung "COOPCAFER". Sie befindet ich in der kolumbianischen Stadt Pereira, etwa in der Mitte des "triángulo dorado", des goldenen Dreiecks der drei Großstädt Bogotá, Medellín und Cali. Pereira wird wegen der Lage am Rio Otún und ihrem fruchtbaren Boden auch die "Perle des Otún" genannt und liefert Arabicakaffee.
Kaffee für die Region und den ExportDie Kooperative vereint aktuell rund 3500 Arbeiter*innen, von denen die meisten Kleinbäuerinnen und Kleinbauern sind. 85 Prozent der Mitglieder bearbeiten Felder mit einer Größe von weniger als 5 Hektar und können sich über die Kooperative vernetzen und organisieren. Sie versorgt neben dem Übersee-Export rund 30 Agenturen und Kaffeegschäfte in verschiedenen Regionen Süd- und Mittelamerikas. Mehr als 80 Prozent des Kaffees werden jedoch speziell für den Export verarbeitet.
Die Kooperative wird vom Risaralda Coffee Growers Committee gefördert, so dass sie beim Zugang zu Betriebskapital für den Kauf von Saatgut auf die Unterstützung der National Federation of Coffee Growers zählen kann (Fondo Nacional del Café).
Verwendung der Fairtrade-PrämieDurch die Fairtrade-Prämie arbeitet COOPCAFER mit zahlreichen weiteren Angeboten an der Verbesserungder Lebns- und Arbeitsbedingungen ihrer Mitglieder. Neben der Handelsorganisation mit Kaffee - der natürlich wichtigsten Aufgabe - bietet die Kooperative verschiedene Programme und Schulungen an. Dazu gehören unter anderem:
· Die Ausbildung zu Mechaniker*innen
· Schulische und akademische Ausbildung für die Kinder der Kleinbauernfamilien
· Programme zur Schaffung grundlegender sanitärer Infrastruktur
· Die Vergabe von Kleinkrediten zur Anschaffung von Saatgut und Düngemittel
· Medizinische Versorgung und Gesundheitsprojekte etwa durch die Anbindung an Zahn- und Augenarztpraxen
· Schulungen zur Selbstorganisation innerhalb der Kooperative