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Die Einführung vom Okt/Nov. 05 könnte man wörtlich übernehmen: Die Situation hat sich für die Menschen nicht verändert und an privater Bautätigkeit ist kaum etwas zu sehen. Einzig an der Südküste sind zwei neue Siedlungen mit je ca. 25 Häusern auszumachen, aus richtigen Backsteinen und auch von ansprechender Bauweise.
Diesmal war ich mit einer Bekannten unterwegs, die wenige Tage nach dem Tsunami mit einer österreichischen NGO in Tangalle (Südküste) gewesen war. Diesmal wollte sie sich das Land anschauen und nicht zuletzt Resla, ein Waisenmädchen aus Hambantota, dessen Patenschaft sie übernommen hatte, besuchen.
Man braucht nur ein Foto von Sifaya von vergangenem November einem aktuellen gegenüber zu stellen um zu sehen, dass es ihr gut geht.
Riyaz zu treffen, macht jedes Mal mehr Freude. Er ist immer noch sehr ernsthaft, aber sein Englisch wird immer besser und wir haben uns lebhaft unterhalten. Er sei guter Dinge für seine Prüfungen im Juni und will danach erst einmal einen dreimonatigen Englischkurs in Matara oder Colombo besuchen.
Bei Geni Ruhi war es schon der zweite Besuch und das kleine Mädchen war nicht wieder zu erkennen. Sie war fröhlich und lebhaft und hat uns mit ihren Englischkenntnissen zum Lachen gebracht. Sie hängt mit abgöttischer Liebe an ihrem jungen Onkel, der sich zusammen mit den Grosseltern liebevoll um sie kümmert. In den Kindergarten traut sie sich allerdings noch nicht.