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1950-1969
Deutschland: die runde
"Kameradschaft die runde"
Kreis-Hefte kursierten in Deutschland bereits unmittelbar nach dem Krieg. Über die Redaktion in Zürich fanden sich deutsche Kameraden und gründeten kleine Freundeszirkel. Doch die Repression in der Adenauer-Republik nach 1949 zerstörte vieles schon im Keim.
Einige Kreis-Abonnenten im Raum Reutlingen (Württemberg) trafen sich regelmässig ganz privat in der Wohnung eines Freundespaares. Zusammen besuchten sie auch Abende des KREIS in Zürich. So entstand eine feste Gruppe.
Ab 1953 gaben sie in Anlehnung an den Kreis ein eigenes Heft heraus, die runde. Später nannten sie sich "Kameradschaft die runde". Der KREIS stellte den Redaktionsmitgliedern der runde Illustrationen (Clichés) und auf Verlangen auch Texte zur Verfügung.
Persönliche Verbindungen zum KREIS wurden zudem über regelmässige gegenseitige Treffen gepflegt. Es entwickelten sich Freundschaften vor allem mit Karl Meier und Alfred Brauchli, also Rolf und Fredi, und sie dauerten fort bis lange über das Ende von KREIS (1967) und runde (1969).
Ernst Ostertag, November 2010