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Fotos: StockFood / Blend Images, Jamie Watson
Crevetten – die Schwimmenden
Merkmale: Der schlanke Körper ist seitlich leicht zusammengepresst. Der Schwanzteil läuft nach hinten in eine Spitze aus, Panzer eher weich. Die beinähnlichen Glieder sind kräftig entwickelt und unterstützen das Tier beim Schwimmen.
Die bekanntesten Crevetten: Shrimps, Prawns, Gambas, Gambero und Krabben. All diese Bezeichnungen sind etwas verwirrend und geben keine Auskunft über die genaue Arten-Zuordnung. Bei uns in der Schweiz ist der aus dem Französisch stammende Name Crevetten geläufig.
Warm- und Kaltwasser-Crevetten: Kaltwasser-Crevetten kommen wild vor allem in den kalten Gewässern der Nordhalbkugel vor. Aber auch vor Chile und Argentinien. Die Crevetten erreichen eine Grösse von 6 bis 15 cm und werden vor allem geschält und gekocht, gefroren oder in Salzlake angeboten. Warmwasser-Crevetten gibts im Indopazifik. Der grösste Teil der auf dem Markt angebotenen Warmwasser-Crevetten stammt aber aus Aquakulturen von Südostasien oder Mittelamerika. Und Black Tiger und White Shrimps werden in Vietnam, Thailand, Bangladesh, Indien und Indonesien gezüchtet.
Panzerkrebsea – die Kriechenden
Merkmale: Wie der Name sagt, haben Panzerkrebse starke Panzer und das Schwanzteil ist durchgehend fast gleich breit. Mit Ausnahme der Langusten und Bärenkrebse verfügen sie über starke Scheren, die sich aus dem ersten Laufbeinpaar entwickelt haben. Die Glieder am Schwanzteil sind verkümmert. Darum können Panzerkrebse nicht schwimmen.
Die bekanntesten Panzerkrebse: Hummer leben in Küstennähe und bevorzugen felsigen Untergrund. Es wird zwischen europäischem und amerikanischem Hummer unterschieden. Langusten gibt es in allen Weltmeeren, in unterschiedlichen Grössen und Farben. Der Kaisergranat ist ein delikater Krebs und besser bekannt unter dem Italienischen Namen Scampi. Sie kommen im ganzen Atlantik vor. Die im südlichen Teil lebenden Arten sind jedoch qualitativ besser. Und die Allerbesten stammen aus Südafrika. Bärenkrebse sind in Südostasien beheimatet. Sie sehen etwas sonderbar aus mit ihrem breiten Kopf.
Echte Krabben: Sie bilden mit 5000 Arten die grösste Unterordnung. So ist der Taschenkrebs ein waschechter Europäerr und in der Nordsee, Atlantik und im Mittelmeer zu Hause. King Crab stammt ursprünglich aus dem nördlichen Pazifik, wurde in den 1960er Jahren im Barentsee ausgesetzt und ist mittlerweile bis zu den norwegischen Lofoten vorgedrungen. Das delikate Fleisch verbirgt sich in den bis zu 80 cm langen Beinen. Snow Crab ist vor allem in Japan und China beliebt und stammt aus dem Norden der kanadischen Ostküste. Als Crab Meat ist das wohlschmeckende Fleisch gefroren erhältlich. Mangrove Crab ist eine in Südostasien beheimatete Krabbe. Um zu wachsen, müssen Krustentiere ihren alten Panzer absprengen, um einen neuen, grösseren aufzubauen. Die nun weichen Tier können ganz zubereitet und gegessen werden.