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Unserer schweizerisch-europäischen Leitkultur entspricht der Walliser Sepp Blatter als FIFA-Präsident besser. Wenn er es jetzt noch einmal wagt, dem jüngeren Katari bin Hammam, der ihn herausfordert, Paroli zu bieten, indem er am 1. Juni erneut als FIFA-Präsident kandidiert, sollten wir ihn dafür loben. Wollen wir am Züriberg, wenige Meter vor dem Zoo, wirklich einen Scheich mit zwei Frauen, elf Kindern und sonstigem Macho-Spielzeug? Es genügt doch, dass unsere beiden Grossbanken UBS und CS schon ziemlich fest in moslemischer Hand sind; dafür wird die Steiner AG jetzt nach hinduistischen Prinzipien geführt. Was heisst das in beiden Fällen: Familiy first.
Sepp Blatter hat Schwächen, wie jeder grosse Mensch, der viel geleistet hat. Die hatte auch der soeben selig gesprochene Papst Johannes Paul II. Nur hat die römisch-katholische Kirchen mit den Seligen und Heiligen Stationen oberhalb des Irdischen, die der FIFA und den Banken nicht zur Verfügung stehen. Heiliger Kaspar oder Heliger Urs, das fehlte noch.