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Wie die Mongolen die Welt veränderten
Eine Ausstellung in der französischen Stadt Nantes ist einem der grössten Eroberer der Geschichte gewidmet: Dschingis Khan.
Von den Ebenen der Mongolei bis in den äussersten Süden Chinas, vom Pazifischen Ozean bis in die Weiten des Nahen Ostens errichteten Dschingis Khan und seine mongolische Armee im 13. Jahrhundert ein kolossales Reich.
Nach Jahren gewaltsamer Eroberungen, um dieses Reich zu errichten, ermöglichte die Gründung der Pax Mongolica das Aufblühen der kommerziellen, wissenschaftlichen und künstlerischen Beziehungen zwischen Ost und West und ermöglichte eine Zeit des interkulturellen Austauschs.
Um einen solchen Austausch geht es auch bei der Dschingis Kahn gewidmeten Sonder-Ausstellung, die noch bis 5. Mai 2024 im Château des Ducs de Bretagne in Nantes zu sehen ist. Sie bietet die Möglichkeit, die Geschichte des Mongolen-Reichs interaktiv zu entdecken – neben Statuen, Schriftstücken, Rüstungen und einem drei Meter hohen Grabstein werden auch Filme gezeigt.
Den Ausstellungsmachern ist es gelungen, über 450 Objekte zu versammeln, darunter viele aus französischen, schweizerischen, deutschen und europäischen Museen. 140 Leihgaben der Mongolei, die noch nie im Westen zu sehen waren, bereichern diese Schau. Darunter befinden sich auch Objekte aus dem neuen, dem Eroberer gewidmeten Dschingis-Khan-Nationalmuseum.