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Zur Spitzenzeiten hatten «Die Simpsons» 8,7 Millionen Zuschauer. Die Zeichentrickserie gewann 26 Emmys und schaffte es ins Guinnessbuch der Rekorde. Doch nun stand die Erfolgsgeschichte vor dem Ende. Der Sender wollte den Sprechern die Gagen kürzen.
Die Synchronstimmen der Figuren charakterisieren die gesamte Serie. Ohne die Stimmen wäre der Erfolg der Komödie nicht derselbe gewesen. Trotzdem wollte der Sender Fox die Gagen um fast 50 Prozent verringern. Bis anhin verdiente jeder Synchronsprechen 400'000 Dollar pro Folge. Einen Haufen Geld. Aber angemessen, wenn man den Erfolg der Serie bedenkt.
«Die Simpsons» spielten ihrem Heimatssender Fox bis heute mehrere Milliarden Dollar ein. Durch Werbung, DVD-Käufe oder mit Fanartikeln. Der Kinofilm spielte zusätzlich eine halbe Milliarde ein.
Diese Zahlen hat schliesslich wohl auch die Parteien im Gagen-Streit überzeugt: Der Sender Fox erklärte am Freitag, er habe die Verträge mit den Sprechern um zwei Jahre verlängert.