Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03112.jsonl.gz/1031

Die Ausarbeitung des letzten Bausteins auf dem Giessen Areal basiert auf der Analyse der bestehenden übergeordneten Raumschichten, als auch der Vernetzung der Freiräume innerhalb des Quartiers. Die Verknüpfung vom Stadtgarten, Quartiersplatz, Glattfenster und Wassergrün folgt dem Prinzip der Aufweitung und Einengung. Die erzeugte Raumsequenz ermöglicht ein fussläufiges Erleben der verschiedenen Aussenbereiche und ein „Eintauchen“ in neue räumliche Situationen. Neben der „horizontalen“ Anbindung der einzelnen Plätze wird durch das Öffnen der Platzecken eine Durchwegung zwischen Überlandstrasse und Glattraum ermöglicht.
Das Volumen ist ein Ergebnis der umgebenden Landschafts - und geplanten Gebäudeelemente. Der letzte Baustein auf dem Giessen Areal bildet Räume, schafft hierzu Fassaden und sorgt so für klar definierte Zonen. Der Quartiersplatz, der Stadtgarten, das Glattfenster als Aussenräume, der Giessenturm, der Giessenhof und das Hotel „im Giessen“ als Gebäude, werden mit Hilfe des Neubaus in ihrer Umgebung verankert und bilden eine städtebauliche Einheit. Der 2-fach abgewinkelte 3-geschossige Baukörper besetzt das Grundstück selbstbewusst und übernimmt seine Funktion als raumbildendes Element wahr. Die Westfassade und der Giessenhof rahmen den Stadtgarten, während die Ostfassade und das Altersheim das Glattfenster räumlich fassen.