Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03515.jsonl.gz/2252

Worum geht es in dem Projekt konkret?
Das Ziel des Projektes ist, die Kenntnisse zum Vorkommen des Alpensalamanders zu verbessern und dadurch eine Grundlage zu schaffen, um den Gefährdungsstatus in der aktualisierten Roten Liste der Amphibien beurteilen zu können.
Der Alpensalamander wird in Amphibieninventaren meist nicht berücksichtigt, da er nicht an ein Laichgewässer gebunden ist. Er hat eine verborgene Lebensweise und zeigt sich nur bei hoher Luftfeuchtigkeit, sodass die meisten Meldungen auf Zufallsbeobachtungen zurückgehen. In diesem Projekt sollen frühere Fundorte deshalb systematisch überprüft werden.
Wie können Bürger:innen mitforschen?
BeobachtSie können als freiwillige/r MitarbeiterIn einen Standort innerhalb eines Kilometerquadranten bearbeiten, an welchem vor 10 – 15 Jahren Alpensalamander beobachtet wurden. Sie führen drei Begehungen zwischen Juni und August am frühen Morgen und bei hoher Luftfeuchtigkeit durch. Während einer Stunde schreiten Sie eine Route ab, welche an geeigneten Lebensraumstrukturen vorbeiführt und halten nach Alpensalamandern Ausschau.
Alle Standorte befinden sich im Alpenraum oder Alpennähe.
Was passiert mit den Ergebnissen?
Die Ergebnisse bilden die Grundlage für die Beurteilung des Gefährdungsstatus des Alpensalamanders in der aktualisierten Version der Roten Liste der Amphibien. In der bisherigen Roten Liste der Amphibien ist der Alpensalamander als «nicht gefährdet» eingetragen. Die Einstufung hat Konsequenzen für den Schutz des Alpensalamanders. Die neue Publikation der Roten Liste der Amphibien wird im Jahr 2020 publiziert.