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Schiffe der italienischen Marine und der Polizei sollen zum «Schutz» der italienischen Häfen eingesetzt werden. Dies beschloss am Montagabend das Komitee für die öffentliche Ordnung und Sicherheit, das in Rom unter der Leitung von Innenminister Matteo Salvini tagte.
Ziel sei einen aktiveren Kampf gegen die Schlepperei, verlautete aus dem Innenministerium in Rom. Um die Zahl der Migrantenabfahrten zu senken, sollen verstärkt auch Flugzeuge eingesetzt werden. Hinzu sollen die Kontakte zu Tunesien zur Bekämpfung der Schlepperei intensiviert werden. Italien will der libyschen Küstenwache vor Ende des Sommers weitere zehn Schiffe zur Bekämpfung des Menschenhandels liefern, berichteten italienische Medien.
Der Beschluss, verstärkt Marineschiffe gegen die illegale Einwanderung einzusetzen, wurde nach Auseinandersetzungen zwischen Salvini und Verteidigungsministerin Elisabetta Trenta ergriffen. Salvini warf dem Verteidigungsministerium vor, seinen Einsatz gegen die illegale Einwanderung mit zu wenig Überzeugung zu unterstützen. Trenta erwiderte, ohne die EU-Mission «Sophia» im Mittelmeer sei mit einem verstärkten Einsatz von NGO-Schiffen zu rechnen. (sda/apa)
Sir Nicholas Soames ist ein in der Wolle gefärbter Konservativer. Doch weil er sich gegen Boris Johnons No-Deal-Brexit stellte, warfen ihn die Tories aus der Partei. Nun findet der Enkel des legendären Kriegspremiers Winston Churchill deutliche Worte.
Der 71-Jährige galt als graue Eminenz der Konservativen Partei: Seit 37 Jahren vertrat Nicholas Soames die Tories im britischen Unterhaus. Er hat die Eliteschule Eton absolviert, diente in der Armee und war in den neunziger Jahren Staatssekretär im Verteidigungsministerium.
Doch weil er und 20 andere Tory-Abgeordnete am vergangenen Dienstag gemeinsam mit der Opposition für ein Gesetz gestimmt hatten, das Premierminister Boris Johnson einen No-Deal-Brexit verbietet, entzog ihm die Parteileitung …