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Wie DairyCo am Dienstag vergangener Woche mitteilte, sollen die Betroffenen dabei unterstützt werden, angemessene Unternehmensstrategien für die kommenden Wochen und Monate zu entwickeln. Ausserdem solle die Beratung die Landwirte zu fundierten Fachgesprächen mit Kreditgebern befähigen. Der Consultant werde eine Cashflowanalyse und -prognose erstellen und gemeinsam mit dem Milchproduzenten Sofortmassnahmen zur finanziellen Entlastung seines Betriebes entwickeln.
Der Milchbauer erhalte eine Liste mit Gläubigern oder Kreditgebern, die er unverzüglich kontaktieren müsse. DairyCo wird mit steuerähnlichen Branchenabgaben finanziert. Ebenfalls am Dienstag wies der Präsident des britischen Bauernverbandes (NFU), Meurig Raymond, darauf hin, dass allein im Dezember vergangenen Jahres 60 Milcherzeuger ihre Betriebe aufgegeben hätten.
Auf der für die britische Milchbranche bedeutenden Semex-Konferenz in Glasgow sagte er: „Zum ersten Mal gibt es in England und Wales weniger als 10'000 Milchbauern.“ Damit habe sich deren Zahl binnen zwölf Jahren halbiert. Viele der verbliebenen Betriebsleiter wüssten nun nicht, wie sie die nächsten zwölf Monate überstehen könnten. Die Branche müsse sich darauf vorbereiten, dass die aktuell schwierige Lange am Milchmarkt noch einige Monate andauern werde.