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Bei einer Kundgebung in Mexiko kam es zu einem Einsatz von Pilatus-Maschinen, die vermutlich mit Maschinengewehren ausgerüstet worden sind. Das ist nicht das erste Mal. Die Lufttechnik der Stanser Firma wird immer wieder gegen Demonstranten, Aufständische und Zivilisten eingesetzt, wie der «Tages-Anzeiger» am Freitag berichtet.
Die in Mexiko eingesetzten Maschinen stammen aus einer Lieferung «in den 80er-Jahren, spätestens Anfang 90er-Jahre», wie SECO-Ressortleiter Jürgen Boehler gegenüber dem «Tages-Anzeiger» sagt. Die kleinere Version der Pilatus-Maschine gilt als Trainings- oder Schulungsmaschine, kann aber leicht aufgerüstet werden.
Das darf Mexiko, gegenüber der Schweiz gibt es keine Rechtfertigungspflicht. Denn bis heute gelten die Pilatus-Flugzeuge nicht als Kriegsmaschinen. Sie unterliegen nicht dem Kriegsmaterialgesetz, sondern dem weniger strengen Güterkontrollgesetz. Insgesamt stellte Pilatus rund 500 dieser Maschinen her.
Pilatus sagt gegenüber dem «Tages-Anzeiger», man habe keine Kenntnis über den Sachverhalt und könne sich deshalb nicht dazu äussern. (dwi)
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