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aus dem Kunstmuseum Hamburg
Im Jahre 1906 wurde zu Schwandorf in der Oberpfalz die Bayerische Braunkohlen-Industrie-Aktiengesellschaft gegründet zum Zwecke der Ausbeutung der südlich von Wackersdorf gelegenen Braunkohlenfelder. Sitz der Gesellschaft ist Schwandorf. Das Aktienkapital beträgt 3,6 Millionen Mark: die Obligationsanleihe weist eine Höhe von 2,5 Millionen Mark auf. Das natürliche Absatzgebiet für die Produkte der Gesellschaft ist Bayern und die angrenzenden Länder, wie Württemberg, Baden, Tirol.
Die Fabrikanlagen sind in Wackersdorf östlich von Schwandorf gelegen. Hier grub im Jahre 1800 der Schneidermeister A. Schuster einen Brunnen und traf dabei in einer Tiefe von einigen Metern auf schwarze kohlige Erdmassen und darunter auf dunkelbraune feste Braunkohlen. Daraufhin unternommene Untersuchungen führten zur Aufschließung eines mächtigen Braunkohlenlagers, welches in einer ausgedehnten Eintiefung des älteren Untergrundes unter tertiären Schichten abgelagert ist.