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Nach einem Streit mit ihrem Freund bekam Lidija einen Nervenzusammenbruch. In diesem Zustand stürzte sie sich aus dem Fenster. Sie wurde in ernstem Zustand auf die Intensivstation eingeliefert. Mit ihrer Mutter Ljudmila (geb. 1969) und ihrer Tochter Kira (geb. 2011) wohnt Lidija im kleinen Städtchen Arbusinka. Ljudmila hat keine feste Arbeit, sie verdient ab und zu bei privaten Leuten auf den Feldern. Mit Mühe und Not kam die Familie früher durch, doch jetzt ist die Lage kritisch geworden. Lidijas Zustand wurde als ernst bezeichnet. Sie beschädigte sich die Halswirbelsäule und erlitt wegen einer Gehirnprellung ein Hirnödem.
Die gespendeten Mittel wurden für effiziente Medikamente ausgegeben, die das Ödem sich zurückbilden liessen. Das brachte Lidijas Leben ausser Gefahr. Auch jede Menge an weiteren Präparaten, die sich positiv auf das Selbstbefinden der Verunglückten auswirkten, wurden mit den freiwilligen Beiträgen der Schweizer Bürger erworben. Weil Lidija über eine längere Zeit an einem Beatmungsgerät angeschlossen war, bildete sich in ihrer Luftröhre eine Narbe, die in der Stadt Kiew erfolgreich herausoperiert wurde. Die Ukrainerin ist für die geleistete Hilfe äusserst dankbar. Lidijas Zustand ist besser geworden. Sie erkennt ihre Nächsten, spricht und kann auf der rechten Körperseite die Hand und das Bein bewegen.