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Der amerikanisch-schwedische Business-Software-Hersteller Lawson stellte eine Reihe von neuen Errungenschaften an einer Kundenkonferenz in den USA vor. Lawson kennt man hier vor allem von der Lösung 'Movex' der schwedischen Intentia, die 2005 übernommen wurde.
So gab der unter anderem auf Lösungen für Textilhersteller und -Distributoren fokussierte ERP-Hersteller die Übernahme einer PLM-Software (Product Lifecycle Management - Software für die Verfolgung eines Produkts oder Teile davon) bekannt. Sie soll die Lösung "Lawson Fashion", die ursprünglich von Intentia stammt, ergänzen.
Vielleicht wichtiger ist eine neue Client-Oberfläche, die Lawson auf der Anwenderkonferenz in Las Vegas zeigte. Der Client wurde mit Microsofts 'Windows Presentation Foundation" entwickelt, eine Programmierschnittstelle für die Darstellung von Daten unter Windows Vista. Mit Lawsons "Smart Office" kann man aus der Client-Oberfläche der Business-Software heraus direkt Microsoft-Office-Applikationen ansteuern. Es entsteht ein "Arbeitsplatz", in dem Office- und Lawson-Applikationen übergangslos miteinander arbeiten.
So sahen wir einen Screenshot, in dem eine Tabelle aus einer Lawson-Applikation direkt in Outlook exportiert wird, die Daten selbst aber veränderbar bleiben und ins ERP zurückgeschrieben werden können.
Die Integration von Business-Software mit Office- und Kommunikations-Produkten liegt im Trend. So werden Microsofts 'Dynamics'-Lösungen eng mit Office verzahnt und SAP integriert seine Lösungen sowohl mit MS-Office wie auch mit IBMs Desktop- und Kommunikationssoftware. (hc)