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Wie die Kantonspolizei Obwalden am Montag mitteilte, ist ihre Statistik nicht zu hundert Prozent aussagekräftig. Sie sei im letzten Jahr sehr stark belastet gewesen, erklärte sie dazu. Ende Jahr habe sie eine «ungewöhnlich hohe Zahl nicht abgeschlossener Fälle» vor sich hergeschoben. Diese Pendenzen verfälschten zu einem gewissen Grad die Statistik.
Erstmals seit 2016 liegt die Aufklärungsquote in Obwalden unter 50 Prozent. Sie erreichte 2023 nur noch 45,2 Prozent. Im Durchschnitt erreichten die Kantone eine Quote von 38,5 Prozent.
Fast 60 Prozent der Delikte waren mit 778 Vermögensdelikte. Dies entspricht einem Rückgang von 9 Prozent. Eine Zunahme gab es dabei bei den Erpressungen, vor allem wegen den Erpressungen mit pornografischen Aufnahmen («Sextortion»). 133 Straftaten (plus 5 Prozent) waren Gewaltdelikte,
40 Straftaten, ein Viertel mehr als 2022, betrafen die sexuelle Integrität. Es seien zwei Tatbestände der sexuellen Handlung mit Kindern, fünf Fälle der sexuellen Nötigung und vier Vergewaltigungen zu ermitteln gewesen, hiess es in der Mitteilung. Deutlich zugenommen habe die Anzahl Fälle von Exhibitionismus. Sämtliche dieser genannten Delikte hätten geklärt werden können.