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Die Migros Ostschweiz hat die Rahmenbedingungen für die Projektierung eines Neubaus am bisherigen Standort bestimmt und drei Architekturbüros zur Teilnahme an einem Studienauftrag eingeladen.
Im Oktober 2010 wurde das Wettbewerbsprojekt der "architekten : rlc ag" für die Realisierung des neuen Zentrumsbaus in Herisau ausgewählt. Für die Umsetzung des Bauprojektes ist eine Zonenplanänderung sowie die Schutzentlassung der Villa Brühlhof notwendig. Der Neubau soll über einen Migros-Supermarkt (ca. 2700m2), ein Migros-Restaurant, 17 Partnergerschäfte (ca. 2900m2), Wohnungen sowie ein Raumangebot für gewerbliche Nutzung, ein Ärztezentrum und einen begrünten Begegnungsbereich verfügen.
Die Migros plant, 2013 mit dem Bau zu beginnen, die Eröffnung des Zentrumsbaus Herisau ist für 2015 vorgesehen. Anlass für den Neubau ist die veraltete Infrastruktur der 1972 eröffneten Migros-Filiale in Herisau. Die Platzverhältnisse erlauben keine zeitgemässe Warenpräsentation, die Energiebilanz und die Arbeitsbedingungen entsprechen bei weitem nicht mehr heutigen Anforderungen. Ziel der Bauherrin ist es, in Herisau ein attraktives Einkaufs-, Gastronomie-, Dienstleistungs- und Wohnangebot zu realisieren.
Das Projekt sieht drei rechteckige Körper vor, die auf einen mehrgeschossigen Sockelbau - 2 unterirdische Parkgeschosse mit je ca. 160 Parkplätzen und 2 Ladengeschosse - gesetzt und dadurch miteinander verbunden sind.
Für den geplanten Neubau müssen jedoch nebst weiteren Bauten der denkmalgeschützte alte "Brühlhof" abgerissen und auch - zusammen mit drei weiteren geschützten Bäumen - der Mammutbaum gefällt werden.
Anmerkung:
Die nachfolgenden Unterlagen sind Resultate des Wettbewerbsprojekts, das in der Zwischenzeit zum Vorprojekt weiter entwickelt wurde.