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Der Schokoladenspezialist wählte den Standort Paine wegen seiner Nähe zum zentralen Wirtschaftsbezirk der Hauptstadt sowie der Tatsache, dass sich bestehende wie auch potenzielle Kunden in ganz Chile und den Nachbarländern von hier aus leicht erreichen lassen. Barry Callebaut wird die neue Fabrik als regionale Basis nutzen, um den rasch wachsenden Schokoladenmarkt in Chile zu erschliessen und neue Chancen in der gesamten Andenregion zu nutzen.
Mit einem jährlichen Pro-Kopf-Schokoladenkonsum von 2,2 kg zählt Chile zu den grössten Märkten in Lateinamerika. Derzeit beläuft sich der Markt für Schokoladenprodute in Chile auf 40000 Tonnen pro Jahr. Bis 2019 dürfte die Verkaufsmenge im Markt jährlich um rund 3,5 Prozent zulegen (+7,0 Prozent Wertzuwachs) und somit deutlich über dem weltweiten Wachstum des Schokoladenmarkts von 2,0 Prozent liegen.
Seit 2008 verzeichnet die Barry Callebaut Gruppe mit der Eröffnung von sieben Fabriken in drei Ländern eine beschleunigte Expansion in Lateinamerika. Zusätzlich zu der neuen Fabrik in Chile betreibt das Unternehmen zwei Kakaofabriken und eine Schokoladenfabrik in Brasilien sowie eine Kakaofabrik und zwei Schokoladenfabriken in Mexiko. Die neue Schokoladenfabrik in Paine, Santiago de Chile, ist die erste Schokoladenfabrik von Barry Callebaut in der Andenregion. Sie dient auch als regionaler Hauptsitz für den Vertrieb und die Geschäftsleitung.