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Klybeck – ein belasteter Standort mit Geschichte und Zukunft
Die Wiesemündung um 1625 (Quelle: Staatsarchiv Basel-Stadt)
Der Grund, auf dem das heutige Klybeck-Quartier steht, entstand durch das Eindämmen der Wiese im Zeitraum zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert. Das frühere Sumpf- und Schwemmgebiet wurde mit Material aus Flussgeschiebe, Bauschutt, Haus- und Gewerbeabfällen, Schlacken und Asche aufgefüllt. Auch die Industrie, die seit Mitte des 19. Jahrhunderts im Klybeck präsent ist, hinterliess Spuren. Deshalb findet man heute fast überall Reste dieser Vergangenheit, wo immer der Boden für Bauarbeiten geöffnet wird. Dies gilt für das heutige Klybeck-Wohnquartier genauso wie für das zukünftige Gewerbe- und Wohngebiet in den noch nicht zugänglichen Werkarealen Klybeck.
Altlastenrechtlich gilt das ganze Klybeck im Dreieck zwischen Dreirosenbrücke/Horburgstrasse, Eisenbahnbrücke und Wiesemündung als belasteter Standort. Der grösste Teil ist allerdings nicht sanierungsbedürftig. Das heisst, solange nicht gebaut wird und das Material im Boden bleibt, besteht kein Handlungsbedarf. Einige Standorte innerhalb der Werkareale, die stärker belastet sind, gelten als «überwachungsbedürftig». Das heisst, der Eigentümer respektive die Eigentümerin müssen sicherstellen, dass sie bekannte altlastenrechtliche Risiken im Auge behalten. Zwei Standorte im Perimeter Klybeck sind «sanierungsbedürftig»; die notwendigen Sanierungsarbeiten laufen.