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So antwortet SRF:
In Deutschland ist man mit achtzig Millionen Einwohnern und Deutsch als einziger Landessprache nicht von Werbung abhängig.
Die öffentlichen Sender zeigen nach 20 Uhr keine TV-Spots mehr. Im Budget von ZDF und ARD machen die Werbeeinahmen gerademal fünf Prozent aus. In einem kleinen Land wie der Schweiz mit 8 Millionen Einwohnern wäre die Vollfinanzierung aller Sender über Gebühren viel zu teuer.
Die SRG produziert Sendungen für ein viersprachiges Land. Würden diese Sendungen alleine über Gebühren finanziert, müsste die Gebühr deutlich höher sein. Darum beschloss der Gesetzgeber eine Mischfinanzierung durch Gebühren und Werbung. So bleiben die Gebühren im Rahmen.