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Die Schweizer Behörden online
Zecken können verschiedene Krankheitserreger übertragen. Die beiden wichtigsten Krankheiten sind:
In der Schweiz ist die wichtigste Zeckenart der Holzbock. Er bevorzugt Laubwälder mit üppigem Unterholz, Waldränder und Waldwege, sitzt auf niedrig wachsenden Pflanzen und lässt sich von vorübergehenden Warmblütlern (Mensch, Tier) abstreifen. Zecken fallen nicht von den Bäumen.
Sämtliche Gebiete, in denen Zecken vorkommen, gelten als Risikogebiete für die Borreliose.
Zu den Risikogebieten für die FSME zählen ganz oder teilweise die Kantone ZH, TG, SH, SG, GR, AG, LU, BE, SO, BL, NW, OW, UR, ZG, FR, VD, VS. Über einer Höhe von rund 1000 m ü.M. sind bisher keine Gebiete mit FSME-Viren infizierten Zecken bekannt.
Auf der Internetseite des Bundesamtes für Gesundheit finden Sie aktuelle Informationen über die Gebiete mit Impfempfehlung.
Gegen die Borreliose gibt es keine Impfung. Diese Krankheit kommt häufiger vor als die FSME und kann in der Regel mit Antibiotika behandelt werden.
Gegen die FSME existiert ein Impfschutz, den das Bundesamt für Gesundheit allen Personen empfiehlt, die in einem Risikogebieten wohnen oder sich zeitweise dort aufhalten. In den Risikogebieten übernimmt die obligatorische Krankenpflegeversicherung die Kosten für die Impfung. Bei Personen, für die aus beruflichen Gründen (Waldarbeiter, Förster, Landwirte) eine Impfung angezeigt ist, übernimmt der Arbeitgeber die Impfkosten.
Die App der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften hilft, sich vor Zeckenstichen zu schützen oder nach einem Zeckenstich richtig zu handeln. Verfügbar auf Ipad und Iphone.
Sie sind von einem Insekt gebissen oder gestochen worden, zum Beispiel von einer Zecke. Dadurch erleiden Sie eine Vergiftung oder Infektion. Das gilt als Unfall.