Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03254.jsonl.gz/313

Ein Lehrerkollege von mir lebt in einem teilweise noch nicht erschlossenen Vorort der Stadt und ist von vielen Bedürftigen und arabischen Flüchtlingen umgeben. Besonders seine näheren Nachbarn kommen öfter vorbei und bitten um Reis, Mehl, Öl oder Kerosene (Heizöl). Als die Chrischona-Gemeinde in Beringen beschlossen hat, Flüchtlinge vor Ort zu Unterstützen und uns nach einem Hilfsprojekt angefragt hat, haben wir gleich an diese Leute in Rapareen gedacht.
Mit unserer Nichtregierungsorganiation (ARI) haben wir am 8. Dezember in einem Dorf mit vielen Flüchtlingen 400 Kerosene Heater an die syrische Flüchtlinge verteilt. Viele stammen aus Kobane oder aus Aleppo und sprechen einen kurdischen Dialekt. Wir haben zusätzich 50 Heater extra bestellt, die wir noch an weitere Bedürftige verteilt haben.
Nach unseren Ferien begann Tabea den Sprachkurs für die chaldäischen Flüchtlinge an verschiedenen Standorten in der Stadt zu organisieren. Dazu haben wir 100 Exemplare der ersten drei Kapitel des Sprachkurses, den Tabea zusammengestellt hat, drucken lassen. Zuhause hat Andi die Bücher noch gebunden.
Eigentlich wurden wir eingeladen einen kurdischen Musiker in Rawanduz zu treffen. Weil die Fahrt 3 Stunden dauert, wollten wir die Gelegenheit nutzen und auch noch Bekannte in Soran zu besuchen. Also fuhren wir früh morgens nach Soran zu unseren Bekannten. Leider war unsere Kontaktperson den ganzen Tag unerreichbar. Später stellte sich heraus, dass ihr Mobile nicht funktionierte. Also verbrachten wir den Morgen mit unseren Bekannten und fuhren am Nachmittag hinüber nach Rawanduz.