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Die Grundannahme der Anhänger von belebtem Wasser ist, dass Wasser ein Gedächtnis hat. Belebtes Wasser kann Informationen speichern und kann diese auch weitergeben. Das Leitungswasser, das beim Konsumenten ankommt, habe, z.B. durch den Transport in Leitungen, eine andere Struktur als Quellwasser und sei nicht mehr in seinem optimalen Zustand. Durch verschiedene Methoden bzw. Anlagen könne man das Wasser allerdings wieder beleben.
Es gibt ausgehend von verschiedenen Herstellern unterschiedliche Ansatzpunkte, wie man das Wasser behandeln müsse, um es zum belebten Wasser zu machen. In einem Punkt sind sie sich jedoch alle einig: Belebtes Wasser tue unserem Metabolismus gut, wirke sich positiv auf Pflanzenwachstum aus und hat positive Effekte auf die Gesundheit.
Belebtes Wasser erhält man bereits abgefüllt in Flaschen im Supermarkt, so beispielsweise Wasser, das nur bei Vollmond abgefüllt wird, da es dadurch besonders energiehaltig sei. Es werden aber auch Geräte verkauft, mit denen sich daheim aus Leitungswasser belebtes Wasser herstellen ließe.
Die Methoden zur Wasserbelebung
Nun lernen Sie Methoden zur Wasserbelebung kennen.
Verwirbelung von Wasser
In einem speziell geformten Behälter wird das Wasser in Bewegung gesetzt und in vordefinierte spiralförmige Bahnen geführt. So entstünden Unterdruckzonen und daraus wiederum Mikrowirbel, die sich in die zwischenmolekularen Bindungen des Wassers eingliedern. Die Struktur würde dadurch aufgelockert, das Wasser bekömmlicher und gesünder werden.
Edelsteine für das Trinkwasser
Andere Systeme setzen zusätzlich auf den Einsatz von (Halb-)Edelsteinen. Diese übertragen angeblich natürliche Heilschwingungen ins Wasser. Rosenquarz sei gut für das Seelenbalsam, Bergkristalle für Klarheit und Amethysten für Erkenntnis.
Informationsaustausch von Trinkwasser
Vorreiter des Informationswassers ist Johann Grander. Grander zufolge sei Informationswasser Wasser mit hoher innerer Ordnung. Fließt unbehandeltes Wasser in den „Belebungsgeräten“ am Informationswasser vorbei (es kommt nicht zu direktem Kontakt) fände eine Informationsübertragung statt. Das Wasser sei daraufhin in seiner Struktur verändert und erhalte besondere Eigenschaften.
Belebtes Wasser – Der wissenschaftliche Ansatz
Wassermoleküle sind Dipolmoleküle, das heißt die positiven und negativen Ladungen fallen nicht zusammen, daher kommt es zu einem negativen Ladungsschwerpunkt auf Seiten des Sauerstoffs und einem positiven Schwerpunkt auf Seiten der beiden Wasserstoffatome. Somit treten die Moleküle untereinander in Wechselwirkung.
Ein Wasserstoffatom mit positivem Pol eines Wassermoleküls bildet eine sogenannte Wasserstoffbrückenbindung zu einem Sauerstoffatom (mit negativem Pol) eines anderen Moleküls. Diese Bindungen liegen immer nur für einen Bruchteil einer Sekunde vor und sind relativ schwach, sind aber verantwortlich für die besonderen Eigenschaften des Wassers wie:
- Den spezifischen Siedepunkt
- Die Oberflächenspannung
- Den flüssigen Zustand des Wassers bei Raumtemperatur
- Die Anomalie des Wassers ( höchste Dichte des Wassers bei 3,98 °C)
Diese besondere Vernetzung der Wasserstoffmoleküle, durch welche sich Wassercluster bilden, ist dynamisch und in ständiger Veränderung. Die Wasserstoffbrückenbindungen lösen sich in geringster Zeit an einer Stelle auf und bilden sich an einer anderen erneut. Eine bleibende Umstrukturierung des Wassers durch „Informationsaustausch“ oder „Wasserwirbel“ ist daher nicht möglich.
Da Wasser in Deutschland unter die Auflagen des Lebensmittel- und Futtergesetzbuch fällt, darf es nicht mit unbelegten gesundheitsbezogenen Angaben beworben werden. Daher fällt die Werbung für belebtes Wasser von Seiten der Unternehmen auch zurückhaltend aus und verläuft vorwiegend über Kundenrezensionen.
Trotz dem fehlenden wissenschaftlichen Hintergrund, ist belebtes Wasser immer beliebter. Es findet Anwendung in Industrie und Handwerksbetrieben, Bäckereien und Wellness-Hotels. Die Berichte fallen positiv aus. Was man allerdings auch auf einen Placebo-Effekt zurückführen kann.
Welches Wasser beleben?
Bevor Sie sich an das Beleben des Wassers machen ist es sinnvoll das Wasser erst einmal zu reinigen. Denn die Belebung bringt logischerweise wenig, wenn Sie dennoch Schadstoffe beim Trinken mit zu sich nehmen.
Aus diesem Grund ist es vorteilhaft das Leitungswasser mit einer Osmoseanlage zu reinigen. Osmosenanlagen befreien Leitungswasser von Fremdstoffen, wie Pestizide, Medikamentenrückstände, Kalk, usw. Der Reinigungsprozesse erfolgt auf Basis des Umkehrosmose-Verfahrens. Dieses Verfahren erfolgt hauptsächlich mithilfe der in den Osmoseanlagen eingebauten Osmosemembranen und Filtern.
Haben Sie viel Freude mit Ihrem reinem, belebtem und wohlschmeckendem Wasser.