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Der Koordinierte Sanitätsdienst (KSD) teilt mit, dass aufgrund des medialen Interessens zum Schweregrad der COVID-19 Pandemie und um eine genauere Lagebeurteilung zu ermöglichen, er am Montag, 24. Januar 2022 ein Change in der Erfassung der Spitalkapazitäten auf dem Informations- und Einsatzsystem (IES) des Koordinierten Sanitätsdienstes implementiert.
Der Koordinierte Sanitätsdienst (KSD) will mit dieser Änderung das Total der C19 Patientinnen und Patienten sowie die Anzahl «wegen COVID» hospitalisierten Patientinnen und Patienten erfassen (siehe Abbildung zur neuen Erfassungsmaske). Die Differenz zwischen diesen beiden Angaben ergibt dann die Anzahl «mit Covid» hospitalisierte Patientinnen und Patienten.
Definition der neuen Patientenkategorien
Die Definition der neuen Patientenkategorien lautet wie folgt:
Das Ziel dieser Erfassung ist es gemäss dem KSD, eine approximative Unterscheidung dieser Fälle zu erhalten. Der KSD weist darauf hin, dass es je nach Fall schwierig sei eine Unterscheidung zu machen, ob ein Patient mit oder wegen COVID hospitalisiert ist. Die Unterscheidung zwischen «mit» und «wegen» liege daher im Ermessen des Spitalpersonals. Falls die Unterscheidung unklar sei, ist eine Meldung als «wegen Covid» zu wählen.
Innerhalb dieser Unterscheidung ist eine Änderung des Status möglich und zugelassen. Ein Patient kann zuerst «mit Covid» und aufgrund einer Verschlechterung seines Zustands aufgrund der Infektion danach als «wegen Covid» gemeldet werden. Der KSD weist aber darauf hin, dass ein einmal als C19 Patient gemeldeter Patient bis zu seiner Entlassung als C19 Patient geführt werden muss.
Diese Daten werden u. a. zur Beantwortung von Medienanfragen benutzt werden. Der KSD wird darauf hinweisen, dass der Behandlungsaufwand für Patienten «mit» und «wegen» Covid ähnlich ist, da beide isoliert werden müssen.