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Roger Federer schien gegen Aussenseiter Tennys Sandgren im Viertelfinal des Australian Open fast schon ausgeschieden. Der Schweizer war sichtlich angeschlagen, bewegte sich schlecht und sah sich schon vor dem Tiebreak im vierten Satz drei Matchbällen gegenüber.
Doch dann kam etwas Hilfe, auf eine Art und Weise, die kurioser nicht hätte sein können. Beim Seitenwechsel und Stand von 3:3 im Tiebreak rannte ein Ballmädchen versehentlich in Sandgren und rammte ihm dabei das Knie in die Wade. Der US-Amerikaner schrie laut «Jesus!» und beschwerte sich bei der Schiedsrichterin Marijana Veljovic.
Natürlich schadete der Zusammenprall Sandgren körperlich nicht wirklich, holte er sich in der Folge doch drei weitere Chancen, das Spiel zu entscheiden. Am Ende aber wehrte Federer auch die Matchbälle 4 bis 7 ab und holte sich den vierten Satz überraschend doch noch. Im entscheidenden fünften Satz schaffte Federer das Break und vollendete damit die sensationelle Wende. (abu)