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Ober- und Unterkiefervorverlagerung zur erfolgreichen Therapie einer obstruktiven Schlafapnoe
Die Vorverlagerung des Ober- und Unterkiefers ist eine sehr etablierte und seitmehreren Jahrzehnten weltweit bekannte und durchgeführte Therapieoption zur Erweiterung der Atemwege. Im Fachjargon spricht man von einem maxillomandibulären Advancement (MMA). Bei dem Verfahren werden Ober- und Unterkiefer (Ober- und Unterkiefer) so bewegt, dass die oberen Atemwege deutlich vergrössert werden. Reinmechanisch wird so die Obstruktion, die zur Schlafapnoe führt, aufgelöst.
Das Verfahren wird in der Regel für Menschen mit mittelschwerer bis schwerer OSA empfohlen, bei denen andere Behandlungsformen wie die kontinuierliche positive Atemwegsdrucktherapie (CPAP) oder eine Änderung der Lebensweise nicht zum Erfolg geführt haben. Die MMA kann in Verbindung mit anderen Verfahren durchgeführt werden, wie z. B. der Genioglossus-Vorverlagerung.
Der Eingriff wird in der Regel unter Vollnarkose durchgeführt und dauert mehrere Stunden. Die Erholungszeit nach dem Eingriff kann von Person zu Person variieren. PD Dr. Dr. A.F. Safi hat eine weitreichende Expertise zur Durchführung einer solchen chirurgischen Kiefervorverlagerung und bespricht mit Ihnen im Detail die Vor-und Nachteile der MMA, um zu erkennen, ob Sie ein geeigneter Patient für diesen Eingriff sind.
Wie wird die Operation durchgeführt?
Die bimaxilläre Osteotomie ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem der Ober- und der Unterkiefer neu positioniert werden, um Probleme mit dem Biss oder der Kieferausrichtung zu korrigieren. Zu den Grundsätzen des Verfahrens gehören:
Genaue Diagnose und präoperative Planung: Dazu gehört die Beurteilung der zahnmedizinischen und skelettalen Probleme des Patienten sowie die Erstellung eines Behandlungsplans, der auf seine spezifischen Bedürfnisse eingeht.
Erhalt der Kondylen: Die Kondylen, d. h. die Gelenke, die den Kiefer mit dem Schädel verbinden, sind für die Funktion des Kiefers von entscheidender Bedeutung. Das Verfahren zielt darauf ab, die Kondylen zu erhalten und die Fähigkeit des Patienten zu bewahren, seinen Kiefer zu öffnen und zu schließen.
Aufrechterhaltung der Okklusion: Der Eingriff zielt darauf ab, den Biss zu korrigieren und die Fähigkeit des Patienten, richtig zu kauen und zu sprechen, zu erhalten.
Erhaltung des Weichgewebes: Das Verfahren zielt darauf ab, die Integrität des Weichgewebes, einschließlich des Zahnfleischs, der Lippen und der Zunge, zu erhalten, um postoperative Komplikationen zu minimieren.
Minimierung des chirurgischen Traumas: Der Eingriff wird mit präzisen chirurgischen Techniken durchgeführt, um das Trauma für den Kiefer und das umliegende Gewebe zu minimieren.
Ausreichende Erweiterung der oberen Atemwege: Dies ist notwendig, damit die Ursache der obstruktiven Schlafapnoe beseitigt wird, und zwar zu enge Atemwege. PD Dr. Dr. Safi erklärt Ihnen gerne im Detail den genauen Ablauf dieser Operationstechnik.