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Die Schweiz kommt in einem internationalen Vergleich über die Informationstechnologie- und Telekommunikationsdienste auf Rang 13. An der Spitze des von der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) erstellten Klassements liegt Dänemark vor Südkorea und Schweden.
Die Schweiz liegt vor den USA (14.), Deutschland (17.) und Frankreich (18.). Ihr Rang hat sich gegenüber der letztjährigen Studie nicht verändert. Während der Zugang zu IT- und Telekomdiensten Bestnoten (Rang 2) erhält, liegt die Schweiz beim Teilindex über die Kompetenzen nur an 47. Stelle, wie dem am Montag in Genf publizierten ITU-Bericht zu entnehmen ist.
Demnach surfen inzwischen weltweit über 3 Milliarden Menschen im Internet, nach 2,7 Milliarden vor einem Jahr. Die Nutzung nahm 2014 um 6,6 Prozent zu, wobei die Entwicklungsländer mit einem Plus von 8,7 Prozent überdurchschnittlich zulegten.
Ende Jahr werden laut der Studie 44 Prozent der weltweiten Haushalte Anschluss ans Internet haben. Vor vier Jahren waren es erst 30 Prozent gewesen. Die Zahl der Internetnutzer in den Entwicklungsländern verdoppelte sich seit 2009. Von den verbliebenen 4,3 Milliarden Menschen, welche das Internet noch nicht nutzen, leben allerdings 90 Prozent in Entwicklungsländern.
Die Zahl der Mobilfunkabos dürfte laut der Studie Ende Jahr die Marke von 7 Milliarden erreichen. Dies bedeutet aber nicht, dass alle Menschen über ein Mobiltelefon verfügen, da verschiedene Nutzer mehrere Abonnemente abgeschlossen haben. Rund 450 Millionen Menschen dürften in Gebieten wohnen, wo es kein Mobilfunknetz gibt.
Preisdruck
Weiter gesunken ist der Preis für Breitband-Internet via Festnetz. Innerhalb von fünf Jahren wurde es weltweit im Schnitt um 70 Prozent billiger. Gemessen am Pro-Kopf-Einkommen ist der Preis in der Schweiz mit Ausnahme von Grossbritannien am tiefsten. Beim Mobilfunk sind nur sechs Länder billiger.
Weltweit stagnieren die Einnahmen der Telekomanbieter, wie die UIT weiter berichtete. Sie erreichen 2,7 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung, also 1881 Milliarden Dollar.