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Die 74 Passagiere der russischen «MV Akademik Shokalskiy» bereiten alles für ihre Rettung per Helikopter vor. Wie Expeditionsleiter Chris Turney jetzt twitterte, Link öffnet in einem neuen Fenster, räumten sie einen Landeplatz für den Helikopter frei: «Drückt uns die Daumen, dass das Wetter besser wird.»
Seit dem 25. Dezember sitzen sie fest. Eine Helikopterrettung war eigentlich schon früher geplant, wegen der schlechten Sicht jedoch nicht möglich. «Wir brauchen ein Fenster mit gutem Wetter», twitterte Turney.
Via Helikopter zum Eisbrecher
Der Helikopter soll 52 von total 74 Wissenschaftlern und Touristen laut der australischen Seesicherheitsbehörde abholen. In Zwölfer-Gruppen werden sie zum nahe gelegenen chinesischen Eisbrecher «Snow Dragon» gebracht. Von dort sollen sie schliesslich mit einem kleineren Schiff zum australischen Eisbrecher «Aurora Australis» transportiert werden. Die verbleibenden 22 russischen Besatzungsmitglieder bleiben nach Angaben der Behörde vorerst an Bord.
Bei der ersten Rettungsaktion hatten Eisbrecher vergeblich versucht, das Forschungsschiff aus dem Packeis der Antarktis zu befreien. Ein gefährlicher Schneesturm hatte dies vereitelt. Der Sturm zwang den australischen Eisbrecher «Aurora Australis» am Montag dann zur Umkehr. Inzwischen ist die Stimmung an Bord wieder heiter. Kurz zuvor war sie aufgrund des gescheiterten Rettungsversuchs gesunken.
Wie lange es dauert, bis das Schiff freikommt, war unklar. Wenn der Wind dreht, könnte die Passage aber schnell von selbst wieder frei werden, meinte Turney.
Ziel der Expedition
Ziel der Expedition war es, Messungen des Polarforschers Douglas Mawson zu wiederholen, der vor 100 Jahren in der Region war.