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Erst ein viel zu kleiner Teil der Schweizer Firmen hat bis jetzt einen Sozialbericht veröffentlicht. ACTARES verlangt auch in diesem Bereich ausführliche Berichte, in erster Linie über das Verhältnis zu den MitarbeiterInnen aber auch über das Verhältnis zu den anderen Personen und Organisationen, die von der Unternehmenstätigkeit betroffen sind wie Gewerk-schaften, Angestelltenverbände, Zivilgesellschaft, Gemeinden, Behörden, KundInnen, Liefe-rantInnen usw, die unter dem Begriff „Stakeholder“ zusammengefasst werden.
Die Unternehmen, von denen wir einen Sozialbericht verlangten sind: UBS und Credit Suisse Group (CSG). Beide Grossbanken haben grosse Anstrengungen unternommen im Bereich der Ökoeffizienz und -transparenz und gehören diesbezüglich weltweit zu den Besten der Branche. ACTARES fordert sie auf, im Sozalbereich ähnliches zu leisten mit der jährlichen Veröffentlichung von detaillierten Sozialberichten.
UBS: ACTARES verlangte Informationen über die Resultate der Umfragen zur Motivation, über die Fluktuationsrate, das Evaluationsmodell der MitarbeiterInnen, die Beziehungen zu Personalkommissionen und Personalverbänden und über die Art der Information der MitarbeiterInnen. Übereinstimmend mit der Genfer Pensionskasse CIA verlangte ACTARES auch eine aktualisierte Version des «Statusberichts Integration 1998», der erstmals im April 1999 auf Verlangen der CIA erschien. Der Verwaltungsratspräsident, Herr Krauer antwortete an der GV, dass dieser aktualisierte Bericht noch im Sommer 2000 veröffentlicht werde.
Credit Suisse Group (CSG): ACTARES verlangte die Veröffentlichung eines jährlichen Sozialberichts mit Schwerpunkt MitarbeiterInnen und unter anderem Informationen über die Motivation, die Fluktuationsrate, das Evaluationsmodell der MitarbeiterInnen, die Beziehungen zu Personalkommissionen und -verbänden, über die Art der Information der MitarbeiterInnen. Ausserdem verlangte ACTARES Informationen über die permanente Weiterbildung, die Massnahmen zur Förderung der Chancengleichheit von Mann und Frau und zur Erhöhung des Frauenanteils im oberen Kader. Der Verwaltungsratspräsident, Herr Gut war diesen Forderungen gegenüber sehr abweisend und überliess es seinem Nachfolger, ob darauf überhaupt einzugehen sei.