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Die Ausbildung des Sprengstoffspürhundes dauert ca. 2 Jahre. Im Einsatz stehen fast ausschliesslich Deutsche Schäferhunde und Malinois. Sie werden an allen gängigen gewerblichen und militärischen Sprengstoffen, Selbstlaboraten, Waffen und Munition ausgebildet. Die Ausbildung basiert wie beim Betäubungsmittelspürhund auf der Nutzung des Spiel- und Beutetriebes. Wegen der Vielzahl unterschiedlicher Sprengstoffe, der schwierigen Wahrnehmbarkeit und der Notwendigkeit, den Hund auf passive Anzeigen (Verweisen) zu konditionieren, wird die Ausbildung einmal für einen Zeitraum von 2 bis 3 Wochen unterbrochen.
Sprengstoffspürhunde zeigen ihrem Führer durch Vorsitzen an einem Versteck an, dass sie spezifische Duftmoleküle wahrgenommen haben. Besonders erfolgreich war bisher der Einsatz der Sprengstoffhunde nach Tatwaffen, Projektilen und Hülsen. Vergleiche mit technischen Sprengstoffdetektoren haben gezeigt, dass Hunde Sprengstoff schneller und sicherer lokalisieren können. Der Sprengstoffspürhund sollte nicht zur Identifizierung von sprengstoffverdächtigen Gegenständen eingesetzt werden. Diese Einsatzanlässe gehören in den Zuständigkeitsbereich entsprechender Sondereinheiten.