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Der Luchs ernährt sich ausschliesslich von Frischfleisch. Seine Hauptbeute sind Rehe und Gämsen, für ein erwachsenes Tier etwa 1 Stück pro Woche. Die gut getarnte Raubkatze ist ein Einzelgänger und geht nachts auf die Jagd. In der Schweiz leben ca. 200 Individuen.
Räuber und Beute sind beide Partner einer ökologischen Beziehung. lm Wechselspiel zwischen ihnen sorgt die natürliche Auslese dafür, dass auf der Seite der Räuber die geschicktesten Jäger überleben und sich fortpflanzen – und auf der Seite der Beutetiere diejenigen, die sich ihrem Verfolger am besten zu entziehen wissen.
Die Luchspräsenz kann lokal zu einer Verdrängung der Reh- und Gamsbestände führen. In diesen Gebieten kann daher deutlich weniger Wild beobachtet und geschossen werden. Hingegen profitiert der Wald von der geringeren Wilddichte, so kann insbesondere eine bessere Weisstannenverjüngung nachgewiesen werden.