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Wie sicher ist das Bödeli vor Hochwasser?
Mit einer Studie «Hochwasserschutz Aare Bödeli» lässt der Kanton Bern untersuchen, ob nach der Fertigstellung der Massnahmen an der Lütschine für das Bödeli noch ein Schutzdefizit besteht. Sollte der Hochwasserschutz ungenügend sein, würden ab Frühjahr 2011 Lösungen erarbeitet.
kkb/bns. Beim Hochwasser im Sommer 2005 stieg der Brienzersee auf 567,05 Meter über Meer (Normalnull), die Lütschine und die Aare traten über die Ufer, wird in einer Medienmitteilung erinnert. Auf dem Bödeli seien grosse Schäden entstanden. Seither seien verschiedene Studien zur Hochwassersicherheit durchgeführt worden: «An der Lütschine ist in naher Zukunft ein Ausbau des Hochwasserschutzes vorgesehen, so dass Wilderswil, Matten, Interlaken und Bönigen voraussichtlich künftig im nötigen Mass vor der Lütschine geschützt sind.» Unklar sei, ob auch nach der Fertigstellen der Massnahmen an der Lütschine das Bödeli ausreichend vor Hochwasser geschützt ist. Um diese Frage zu beantworten, habe der Kanton die Studie «Hochwasserschutz Aare Bödeli» gestartet, in der die Hochwassersituation auf dem Bödeli unter Berücksichtigung der Risikostrategie des Regierungsrates umfassend untersucht werden soll.
Eine Projektdelegation, in der die Bödeligemeinden und die BLS-Schiffahrt vertreten seien, soll das Projekt begleiten. Parallel dazu würden die Untersuchungen von kantonalen und eidgenössischen Fachstellen sowie von der regionalen Führungsorganisation fachlich unterstützen: «Die Ergebnisse der Studie werden voraussichtlich im Frühjahr 2011 vorliegen. Erbringt die Studie den Nachweis, dass unter Berücksichtigung der Risikostrategie des Regierungsrates das Bödeli ungenügend vor Hochwasser geschützt ist, werden anschliessend mögliche Lösungen erarbeitet.»