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Daniel Berger und ich trafen 19 Teilnehmer aus 10 afrikanischen Ländern! Die Dienste zweier Teilnehmer zeigen Beispielhaft die Art ihrer Beteiligung an den MSD-Aktivitäten.
Salomon Hadzi
aus der Plateauregion von Togo, koordiniert in Kpalimé den Vertrieb der MSD-Bibelkurse in einer christlichen Buchhandlung. Er ist sehr begeistert von der Form der «integralen Mission, die die Verkündigung und die Praxis des Evangeliums miteinander verbindet und gleichzeitig die Menschen befähigt, ihren Lebensunterhalt selbst zu bestreiten.»
Charma Wampie
aus Kikwit, DRC, begann 2020 mit MSD zu arbeiten. Nach nur zwei Jahren haben bereits 2’325 Menschen die MSD-Bibelkurse abgeschlossen.
Kikwit ist ein sehr fruchtbarer Ort, nicht nur geistlich, sondern auch ökologisch. Sie betreuen ein grosses Gebiet in der Region Kikwit, werden aber derzeit von einem schnell wachsenden muslimischen Einfluss bedrängt. Armut und Arbeitslosigkeit sind grosse Herausforderungen.
Angesichts des fruchtbaren Bodens, mit dem sie gesegnet sind, möchte Charma ein landwirtschaftliches Entwicklungsprojekt starten, in dem Jugendliche in den Grundlagen des Gemüseanbaus und der Kleintierhaltung geschult werden.
In den Diskussionen wurden wichtige Punkte hervorgehoben:
- Die MSD-Bibelkurse legen die Bibel nicht dahingehend aus, was oder wie man glauben soll. Vielmehr bringen sie die Teilnehmer dazu, die Bibel zu lesen, darüber nachzudenken und Antworten auf ihre Fragen zu finden.
- Das Wort Gottes ist dazu bestimmt, unser Leben zu verändern; Jakobus sagt, dass wir uns selbst betrügen, wenn wir das Wort nur hören, es aber nie in die Tat umsetzen (Jakobus 1,22). Wir sind dazu berufen, das Leben zu teilen, nicht nur Informationen zu sammeln.
- Wir Afrikaner müssen uns von der Vorstellung verabschieden, dass es die reichen Länder sind, die unsere missionarischen Aktivitäten finanzieren.
Es ist an der Zeit,
dass wir in Afrika neu darüber nachdenken, wie die Mission in Afrika von Afrikanern finanziert werden kann. Es liegt an den Afrikanern, mit Gottes Hilfe genügend Ressourcen zu erwirtschaften oder sie praktisch zu vermehren, trotz der aktuellen Herausforderungen, die uns umgeben.
Obwohl diese Konferenz viel gekostet hat, ist der Mehrwert des physischen Treffens nicht zu ersetzen. Es hat dazu beigetragen, das Eis zu brechen, sowohl für meine zukünftigen Kontakte mit jedem einzelnen Mitarbeiter oder Team als auch für die künftige Zusammenarbeit der Regionen.
Ich bedanke mich bei Daniel Berger für die gute Arbeit, die er geleistet hat, und für die freundliche Einführung bei den Mitarbeitern und in die Arbeit selbst.
Der Besuch in der Region Kpalimé, anschliessend an das Treffen, hat mir sehr geholfen. Wir hatten nicht nur mehr Zeit für Gespräche und Austausch, sondern besuchten auch den 2 Hektar grossen Teakwald, der über die MSD Arbeit ermöglicht wurde. Nach den groben Berechnungen von Salomon Hadzi, wird es in 10 Jahren rund 6‘000 ausgewachsene Bäume geben, die voll der Bibelkurs-Arbeit zu Gute kommen. Darüber hinaus werden nach dieser ersten Ernte weitere Bäume nachwachsen und noch schneller reif werden, da im Wurzelsystem noch reichlich Nährstoffe vorhanden sein werden.
In Anbetracht der Tatsache, dass Ackerland in den meisten afrikanischen Ländern recht billig ist, können sich viele ähnliche Programme innerhalb weniger Jahre selbst finanzieren, wenn es genügend Startkapital und engagierte Mitarbeiter gibt, die eine Vision für solche Ideen haben.
Ich bin davon überzeugt, dass Afrika endlich sein Potenzial erkennen muss.
Soli Deo gloria! Bernard Bucyana
Wenn dieses Thema dich anspricht und du gerne konkret Bibelkurse für Afrika mitfinanzieren möchtest, sind wir für deine Spende sehr dankbar.
Bitte gib dafür als Spendenzweck einfach Bibelkurs Papier an.
Wir danken für alle Gebete um Bewahrung und Führung für das Treffen. Aber auch um Weisheit, Gottes Wirken und seinen Segen für die gesamte Bibelkursarbeit.