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Das Tiefenpeeling (tiefe Peeling)
Wie der Name bereits sagt, reicht die chemische Zerstörung beim tiefen Peeling bis in die tiefere, untere Hautschicht, die retikuläre Dermis. Es wird dabei eine 45%ige phenolhaltige Lösung verwendet, genannt nach den Entwicklern dieser Methode, nach Baker und Gordon.
Die Tinktur dringt tief ein und bewirkt das Ablösen der kompletten äusseren Hautschicht. Der Vergüngungseffekt ist noch wirkungsvoller als beim Mittelpeeling. Ausserdem kann das Baker-Gordon-Peeling (BGP) sogar bestimmte Falten beseitigen, wie z.B. tieferersenkrechte Lippenfältchen, Krähenfüsse oder horizontale Stirnfalten.
Die Nebenwirkungen sind entsprechend drastisch und fallen deutlich stärker aus als beim mitteltiefen Peeling. Die Gesichtshaut quillt nicht nur auf, sie rötet sich, und bleibt bis zu einigen Wochen in gerötetem Zustand. Die Abheilphase dauert etwa zwei Wochen.
Nach Abheilung ist die nachgewachsene Haut noch sehr dünn und empfindlich. Man sollte sie etwa 6 Monate lang nicht der Sonne aussetzen, da sich sonst Piigmentstörungen bilden können.