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Siegestrunken vom gestrigen Sieg über Jericho haben wir heute Morgen die Beute in den Trümmern der Stadt eingesammelt. In einem Geländespiel haben wir Goldtaler, wertvolles Holz, Schraubengewinde und Geldnoten gesammelt. Alles soll Gott dargebracht werden, er hat uns die Stadt in die Hände gegeben, alles in der Stadt gehört ihm. Der Haken an der Sache: Nicht alles, was wir finden, ist wertvoll. Nur die magnetischen Gewinde, nur die leicht schwereren Hölzer und nur die nicht gefälschten Noten dürfen gebracht werden. Und Achan leitet zwar eine Gruppe, aber er scheint sein eigenes Süppchen zu kochen.
Am Nachmittag sandten wir Soldaten aus, um heute Ai zu erobern. Die Stadt ist so klein, dass wir nicht alle Truppen brauchen würden. Für die Teilnehmer gab es wieder Workshops zu machen.
- Bändeli knüpfen
- Lederband gerben
- Töpfern
- Seife giessen
- Schlüsselanhänger basteln
- Schnitzen
- Drahtfiguren formen
Doch, oh Schreck. Mitten in die Idylle kehrten einige Soldaten zurück und berichteten von einer verheerenden Niederlage. Bestürzt darüber, befragte Josua Gott, was der Grund war. Und wir erfuhren, dass jemand Beute unterschlagen hat. Durch das Werfen zweier Lose erfuhren wir zuerst, dass es jemand aus Gruppe drei war und danach, dass Achan es war. Er gab es zu und wurde abgeführt. Nach dem Znacht hörten wir einen Input von Radisli, die uns erzählte, dass Gott alles sieht und das auch mit ihrem Leben verknüpfte. Wir machten Worship und danach machten wir uns in einem Nachtgame auf nach Ai. Wir sammelten die Verwundeten und übrigen Waffen vom Schlachtfeld ein. Wir schlugen die übrigen Soldaten von Ai in die Flucht und hatten uns damit das Bettmümpfeli und dann den Schlafsack redlich verdient.