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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2021.00402 I. Kammer Sozialversicherungsrichterin Fehr, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Bachofner Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter Gerichtsschreiberin Engesser Urteil vom 2 5. April 2022 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Mark A. Glavas Advokatur Glavas AG Markusstrasse 10, 8006 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1965, war seit dem 2 8. Mai 2008 als Elektromonteur bei der Y.___ AG angestellt, als er am 1 0. Februar 2011 beim Arbeiten auf einer Leiter mitsamt der Leiter umfiel und sich verschiedene Verletzungen zuzog ( Urk. 7/13/330 ). Die Suva erbrachte als zuständiger Unfallversicherer in der Folge die ge setzlichen Leistungen und übernahm unter anderem die Kosten für eine am 1 1. Januar 2012 durchgeführte Schulterarthroskopie links mit Teno tomie/ Tenodese der langen Bizepssehne und Akromio plastik. Nachdem die kreis ärztliche Untersuchung vom 2 3. Janu ar 2013 ergeben hatte, dass zwar weiterhin ein myofasciales Schmerzsyndrom der linken Schulter persistiere, der Versicherte in einer angepassten Tätigkeit jedoch zu 10 0 % arbeitsfähig sei ( Urk. 7/109/468 ff. ), stellte die Suva die vorübergehenden Leistungen pe r 3 0. April 2013 ein ( Urk. 7/109/460 ) und verneinte mit Einspracheentscheid vom 2 5. Oktober 2013 einen Anspruch auf eine Invalidenrente, sprach dem Versicherten jedoch eine Integritätsentsc hädigung von 10 % zu ( Urk. 7/109/368 ff. ). 1.2 Am 2. Juli 2012 hatte sich der Versicherte unter Hinweis auf eine Bewegungs einschränkung und in den Arm und Nacken ausstra hlende Schmerzen in der linken Schulter sowie Rückenschmerzen und Schmerzen im Becken links auch bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an gemeldet ( Urk. 7/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, führte in der Folge medizinische und erwerbliche Abklärungen durch und sprach dem Versicherten mit Verfügung vom 3 0. Mai 2014 eine vom 1. Januar bis am 3 0. April 2013 befristete ganze Invalidenrente zu ( Urk. 7/64). 1. 3 Der Versicherte meldete sich am 2 1. Mai 2019 unter anderem unter Hinweis auf eine Frozen Shoulder links nach dem Unfa ll im Jahr 2012, ein Zervikalsyndrom und eine Depression erneut bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an ( Urk. 7/70). Nach dem Eingang zusätzlicher medizinischer Unterlagen ver neinte die IV-Stelle ein en Anspruch des Versicherten auf eine Invalidenrente mit Verfügung vom 1 7. Oktober 2019 ( Urk. 7/95). 1. 4 Nachdem der inzwischen arbeitslose Versicherte a m 2 4. September 2018 auf der Treppe aus gerutscht und auf den Ellenbogen gestürzt war, erbrachte die Suv a weitere Leistungen im Rahmen ein es Rückfalls. P er 3 1. Mai 2019 zeigte die Suva den Fallabschluss an und verneinte m it Verfügung vom 1 2. August 2019 einen Anspruch des Versicherten auf eine Invalidenrente sowie eine (zusätzliche) Inte gritätsentschädigung ( Urk. 7/109/29 ff. ). Die vom Versicherten dagegen am 1 6. September 2019 erhobene Einsprache wies die Suva mit Einspracheentscheid vom 2. Dezember 2020 ab. Dagegen erhob der Versicherte am 1 8. Januar 2021 Beschwerde vor dem hiesigen Gericht. Das in diesem Zusammenhang angelegte Verfahren UV.2021.00019 wird ebenfalls mit Entscheid heutigen Datums erledigt. 1. 5 Am 2 0. August 2020 hatte sich der Versicherte unter Hinweis auf eine erhebliche Verschlechterung des somat ischen Befundes und zusätzliche psychische Beschwerden auch bei der IV-Stelle erneut zum Leistungsbezug an gemeldet und gleichzeitig entsprechende fachspezifische Berichte ein gereicht ( Urk. 7/102). Die IV-Stelle holte medizinische U nterlagen - und insbesondere die Akten der Suva ( Urk. 7/109) - ein und stellte dem Versicherten mit Vorbescheid vom 1 7. Februar 2021 die Abweisu ng seines Leistungsbegehrens in Aussicht ( Urk. 7/118). Nach dem der Versicherte am 1 9. März 2021 dagegen Einwand erhoben hatte ( Urk. 7/125), verfügte die IV-Stelle am 1 2. Mai 2021 im angekündigten Sinne ( Urk. 7/131 = Urk. 2). 2. Hiergegen erhob der Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt M ark A. Glavas, am 1 2. Juni 2021 Beschwerde mit dem Antrag, es sei die angefochtene Verfügung vom 1 2. Mai 2021 aufzuheben und die vorliegende Streitsache sei zu weiteren Abklärungen (insbesondere einer bidisziplinären Begutachtung) an die IV-Stelle zurückzuweisen ( Urk. 1 S. 2 ). Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerde antwort vom 2 5. August 2021 auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 6). Mit Replik vom 3 0. September 2021 hielt der Beschwerdeführer an seinen Anträgen fest ( Urk. 9), worauf die Beschwerdegegnerin am 1 3. Oktober 2021 auf das Einreichen einer Duplik verzichtete ( Urk. 12). Hiervon wurde dem Beschwerdeführer mit Ver fügung vom 1 8. Oktober 2021 Kenntnis gegeben ( Urk. 13). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden versicherung (IVV) in Kraft getreten. In zeitlicher Hinsicht sind vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Regelungen grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da ferner das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung beziehungsweise des streitigen Einspracheentscheids eingetretenen Sachverhalt abstellt (BGE 144 V 210 E. 4.3.1, 132 V 215 E. 3.1.1, je mit Hinweisen), sind vorliegend die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nach folgend auch in dieser Fassung zitiert werden. 1.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her stellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.4 Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krank heit ist jedoch nicht ohne Weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.5 War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3 IVV), so ist im Beschwerdeverfahren zu prüfen, ob im Sinne von Art. 17 ATSG eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hinweis). Gemäss höchstrichterlicher Rechtsprechung ist von Amtes wegen zu prüfen, ob seit der ersten Rentenverfügung zwischen zeitlich eine erneute materielle Prüfung des Rentenanspruchs stattgefunden hat. War dies nicht der Fall, so ist auf die Entwicklung der Verhältnisse seit der ersten Ablehnungsverfügung abzustellen; wie im Revisionsverfahren bleiben allfällige, vorangehende Nichteintretensverfügungen aufgrund des fehlenden Abklärungs- und bloss summarischen Begründungsaufwandes der Verwaltung unbeachtlich. Erfolgte dagegen nach einer ersten Leistungsverweigerung eine erneute materielle Prüfung des geltend gemachten Rentenanspruchs und wurde dieser nach rechts konformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensvergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerb lichen Auswirkungen des Gesundheitszustands) abermals rechtskräftig verneint, muss sich die leistungsansprechende Person dieses Ergebnis – vorbehältlich der Rechtsprechung zur Wiedererwägung oder prozessualen Revision (vgl. BGE 127 V 466 E. 2c mit Hinweisen) – bei einer weiteren Neuanmeldung entgegenhalten lassen (BGE 130 V 71 E. 3.2.3; vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.3 f.). Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herab gesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebenem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Aufgabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hinsichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinweisen). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kon text unbeachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). Weder eine im Vergleich zu früheren ärztlichen Einschätzungen ungleich attestierte Arbeitsunfähigkeit noch eine unterschiedliche diagnostische Einordnung des geltend gemachten Leidens genügt somit per se, um auf einen verbesserten oder verschlechterten Gesundheitszustand zu schliessen; notwendig ist in diesem Zusammenhang viel mehr eine veränderte Befundlage (Urteil des Bundesgerichts 9C_135/2021 vom 27. April 2021 E. 2.1 mit Hinweisen). Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in recht licher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3; Urteil des Bundesgerichts 8C_144/2021 vom 27. Mai 2021 E. 2.3, je mit Hinweisen). 1.6 Versicherungsträger und das Sozialversicherungsgericht haben den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen und die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Sie haben alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere dürfen sie bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum sie auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellen (BGE 125 V 351 E. 3a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin führte in der angefochtene n Verfügung aus, der An spruch auf Leistungen der Invalidenversicherung sei zuletzt aufgrund der Neu anmeldung des Beschwerdeführers vom 2 8. Mai 2019 geprüft worden. M angels einer medizinischen Veränderung seit der letzten Verfügung vom 3 0. Mai 2014 seien keine Leis tungen zugesprochen worden. Am 2 1. August 2020 habe sich der Beschwerdeführer wiederum zum Leistungsbezug angemeldet. Die daraufhin ein geholten Unterlagen hätten erneut keine dauerhafte Veränderung des Gesund heitszustandes ergeben ( Urk. 2 S. 1). A uch aufgrund der Oper a tion vom 7. Mai 2021 sei en keine langandauernde Arbeitsunfähigkeit und Verschlechterung der Situation zu erwarten ( Urk. 2 S. 2). 2.2 Der Beschwerdeführer beanstandete dagegen in formeller Hinsicht, dass die Beschwerdegegnerin über den Leistungsanspruch entschieden habe, obwohl noch gar kein definitiver Gesundheitszustand vorliege. Zudem habe sie es trotz offen sichtlicher wesentlicher Verschlechterung des Gesundheitszustandes seit der letzten A nmeldung unterlassen, eine Begutachtung zu veranlassen. Aus diesem Grund werde eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes gemäss Art. 43 ATSG moniert ( Urk. 1 S. 2). Weiter brachte er vor, e r habe sich am 2 1. August 2020 erneut angemeldet, nach dem sich sowohl die unfallbedingte als auch die psychisch e Situation verschlechtert habe. PD Dr. med. Z.___, Facharzt für Ortho pädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, habe am 2. Juni 2020 eine ausgesprochene Supraspinatusunterseh nenpartialruptur diagnostiziert und eine Operation empfohlen ( Urk. 1 S. 4). Am 1 7. Februar 2021 hab e PD Dr. Z.___ vermutet, dass sich die Ruptur verschlimmert habe, worauf am 7. Mai 202 1 eine Operatio n durchgeführt worden sei. Weiterhin bestünden starke Schmerzen. Ob diese nach der Heilungsphase geringer würden, so dass eine leidens angepasste Tätigkeit möglich wäre, könne noch nicht beurteilt werden. Die Beurteilung der Beschwerdegegnerin, dass er nach drei Monaten wieder voll ein setzbar sei n werde, sei weder stichhaltig noch stehe sie in Übereinstimmung mit der Aktenlage ( Urk. 1 S. 5). Darüber hinaus habe er sich ab Dezember 2019 in Psychotherapie befunden, zur z eit sei er bei med. pract. A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, und der delegierten Psychologin Dr. phil. B.___ in Behandlung, die eine mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom, eine generalisierte Angststörung sowie einen Verdacht auf eine post traumatische Belastungsstörung diagnostiziert hätten und die Arbeitsfähigkeit noch nicht hätten beurteilen können, jedoch zumindest eine Unterstützung bei der Eingliederung für erforderlich gehalten hätten ( Urk. 1 S. 4). Auch dies bezüglich wäre die Beschwerdegegnerin gehalten gewesen, den Therapieverlauf abzuwarten und nach einigen Monaten wiederum einen Bericht einzuholen ( Urk. 1 S. 6). Zusammenfassend sei von einer relevanten Verschlechterung des psychischen und somatischen Gesundheitszustandes auszugehen, wobei der Zustand noch labil sei. Zumindest seit dem Verschlechterungsgesuch bis zur erhofften wesentlichen Verbesserung der somatischen Beschwerden s ei von einer länger andauernden Arbeitsunfähigkeit auszugehen, weshalb zumindest ein Anspruch auf eine befristete Rente bestehe beziehu ngsweise geprüft werden müsse. Aller dings würden die aktuell von der Beschwerdegegnerin eingeholten Akten nicht ausreichen, um sich ein schlüssiges Bild machen zu können. Aus diesem Grund sei es notwendig, die Streitsache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, da mit diese nach der Einholung aktueller Berichte ein externes Gutachten mit den Fachdisziplinen Chirurgie und Psychiatrie in Auftrag gebe und hernach über den Anspruch auf berufliche Massnahmen und Invalidenrente neu entscheide ( Urk. 1 S. 6 f.). 2.3 Die Beschwerdegegnerin ergänzte in der Beschwerdeantwort hinsichtlich der psychischen Beeinträchtigung, dass der Beschwerdeführer sich zwar in der Zeit von Dezember 2019 bis Januar 2020 in Behandlung begeben habe, was sicherlich auf einen gewissen Lei den sdruck schliessen lasse. Es sei jedoch festzuhalten, dass es Psychiatern vorbehalten bleibe, Diagnosen zu stellen. Folglich könne auf den Bericht der Fachpsychologin nicht abgestellt werden. Gleiches gelte für den Bericht von Dr. phil. B.___ vom 8. Februar 202 1. Gestützt auf die Akten lage habe bisher keine fachpsychiatrische Behandlung stattgefunden. Aus soma tischer Sicht gehe sie bezüglich der im Mai 2021 stattgefundenen Operation post operativ von einer rund drei Monate andauernden Verschlechterung und danach von einer vollen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit aus. Gegenüber dem Entscheid vom 1 7. Oktober 2019 s e i daher nicht von einer langdauernden Ver schlechterung auszugehen ( Urk. 6 S. 2). 2.4 Der Beschwerdeführer legte in der Replik dar, entgegen den Ausführungen der Beschwerdegegnerin habe med. pract. A.___ den Bericht vom 8. Februar 2021 zu sammen mit der delegierten Psychologin geschrieben und es sei daher erstellt, dass er sich in fachpsychiatrischer Behandlung befinde. Gemäss diesem Bericht leide er an einer relevante n psychischen Störung. Somit seien die Ausführungen der Beschwerdegegnerin klar aktenwidrig und es sei von einer Verschlechterung des psychischen Zustandes auszugehen. Zumindest wäre der Verlauf der Behandlung abzuwarten gewesen. Aus somatischer Sicht habe zwischenzeitlich die Operation stattgefunden und die Suva erbringe wiederum die Versicherungs leistungen. Ob und wann eine Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit bestehen werde, sei offen. Es sei zumindest von einer längerdauernden Arbeits unfähigkeit auszugehen ( Urk. 9 S. 2). 2.5 Die Beschwerdegegnerin ist auf die Neuanmeldung des Beschwerde führers vom 2 0. August 2020 ( Urk. 7/102 ) eingetreten. Demnach gilt es zu prüfen, ob sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit der letzten rechtskräftigen Ver fügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechts konformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensvergleichs beruht, verändert hat ( vgl. E. 1.5 hiervor). Vorliegend bildet die Verfügung vom 3 0. Mai 2014, mit welcher die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer eine vom 1. Januar bis am 3 0. April 2013 befristete ganze Invalidenrente zugesprochen hatte ( Urk. 7/64), die massgebend e Vergleichsbasis. Denn dieser Verfügung lag eine umfassende Abklärung sämtlicher gesundheit licher Einschränkungen des Beschwerdeführers zugrunde. Demgegenüber basierte die Verfügung vom 1 7. Oktober 2019 ( Urk. 7/95 ) lediglich auf punktuellen Ab klärungen, weshalb sie nicht als Vergleichs basis herangezogen werden kann. 3. 3.1 Die Verfügung vom 3 0. Mai 2014 ( Urk. 7/64) beruhte hauptsächlich auf der Stellungnahme von Dr. med. C.___, Facharzt für orthopädische Chirurgie, vom Regionalärztlichen Dienst (RAD), vom 1 1. Januar 201 4. Dr. C.___ stützte sich einerseits auf die Akten des Unfallversicherers Suva ( Urk. 7/13), wonach der Beschwerdeführer beim Unfall am 1 0. Februar 2012 eine undislozierte Fraktur des Processus Transversus LWK 3, eine Fissur der Clavicula rechts, eine transmurale Ruptur der Supraspinatussehne rechts, Kontusionen der linken Schulter, des linken Hemithorax, des linken Ellenbogen s und des Handgelenks sowie des Beckens un d des ISG links erlitten hatte. Andererseits lag ihm der Bericht von Dr. med. D.___, Facharzt für Rheuma tologie, vom 1 7. Januar 2013 vor, worin dieser einen Status nach Schulter kontusion links und Arthroskopie der linken Schulter im Januar 2012 mit Teno tomie, Tenodese der langen B i zepssehne bei schmerzhafter SLAP-Läsion links und Akromioplastik diagnostizierte (Urk.7/20). Dr. C.___ hielt fest, ab dem 1 0. Februar 2011 sei der Beschwerdeführer in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Elektriker und auch in einer angepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig. Ab dem 1 7. Januar 2013 sei er in einer angepassten Tätigkeit wieder zu 100 % arbeitsfähig. Zumutbar seien leicht e bis mittelschwere Tätigkeiten ohne Ein schränkungen der Belastung des dominanten rechten Arms. Mit dem linken Arm seien keine Tätigkeiten über Schulterniveau und keine regelmässige / dauernde Gewichtsbelastung über 2 kg und eine maximale Gewichtsbelastung körpernah von 5 kg zumutbar. In psychischer Hinsicht hätten gemäss dem Bericht der Klinik I.___ vom 9. Dezember 2013 ( Urk. 7/44) in einem Abklärungsgespräch zu dem ein Alkoholabhängigkeitssyndrom (ICD-10 F10.25) und eine Anpassungs störung mit längerer depressiver Reaktion (ICD-10 F43.2) festgestellt werden können. Eine weitere Behandlung habe danach nicht stattgefunden ( Urk. 7/47/6). Die Beschwerdegegnerin sprach dem Beschwerdeführer in der Folge gestützt auf diese Zumutbarkeitsbeurteilung eine von Januar bis April 2013 befristete Invalidenrente zu ( Urk. 7/64). 3.2 Die Verfügung vom 1 7. Oktober 2019, mit der ein Rentenanspruch verneint wor den war, basierte auf einem Zeugnis von Dr. h. c. med. E.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, vom 2 1. Juni 2019, wonach massive Schmerzen bei einer neu entwickelten Kapsulitis an der linken Schulter bestünden und der Beschwerdeführer den (linken) Arm nicht mehr über die Horizontale zu heben vermöge und keine Gewichte über 5 kg tragen könne ( Urk. 7/79/1). Dieses Belastungsprofil entsprach gemäss der Beschwerdegegnerin demjenigen der Stellungnahme von RAD-Arzt Dr. C.___ vom 1 1. Januar 2014 ( Urk. 7/83/3). Die Beschwerdegegnerin hielt zudem fest, im Einwand werde eine psychische Einschränkung erwähnt, es seien jedoch keine psychiatrischen Arzt berichte eingegangen. Zwar werde in der Verfügung der Suva vom 1 2. August 2019 etwas von einer psychogenen Beeinträchtigung erwähnt, dies ändere jedoch nichts am Sachverhalt ( Urk. 7/94/2). 3.3 3.3.1 Im aktuellen V erfahren nahm die Beschwerdegegnerin die folgenden medizinischen Unterlagen zu den Akten: Dr. med. F.___, Fachärztin für Chirurgie und Kreisärztin des für die Unfallfolgen zuständigen Unfallversicherers Suva, stellte anlässlich ihrer Unter suchung vom 1 1. April 2019 die Diagnose von Restbeschwerden im Bereich der linken Schult er bei adhäsiver Kapsulitis bei Status nach Schulterarthroskopie links mit Tenotomie, Tenodese und Akromioplastik im Januar 2012 und Schmerz exazerbation im Rahmen eines neuen Sturzes im September 2018 ( Urk. 7/302/4). Sie kam zum Schluss, dass ein stationärer Zustand vorliege, welcher sich objektiv im Vergleich zur letzten kreisärztlichen Untersuchung im Januar 2013 nicht gravierend verändert habe. Dementsprechend habe das damals erstellte Zumutbarkeitsprofil weiterhin Gültigkeit mit der Präzisierung, dass bezüglich des linken Oberarmes keine repetitiven manuellen Tätigkeiten und nur eine sehr leichte bis leichte Tätigkeit unterhalb der Horizontalen, ohne kraftvolle Zug-, Stoss- und Drehbewegungen, Schläge, Vibrationen und ohne einseitiges Ab stützen mit dem link en Arm zumutbar seien ( Urk. 7/109/303 ). 3.3.2 PD Dr. Z.___ diagnostizierte in seinem Bericht vom 2 0. Mai 2020 eine posttraumatische AC- Arthropathie der linken Schulter sowie Hinweise auf ein subacromiales Impingement, Differenzialdiagnose low -grade Infekt. Er hielt fest, entweder könne die Situation so belassen oder eine erneute arthroskopische Behandlung durchgeführt werden, und veranlasste eine Arthro -MRI-Untersuchung. D er Beschwerdeführer habe - sollten die Beschwerden so bleiben - sicherlich Anspruch auf eine Berentung durch die Invalidenversicherung ( Urk. 7/116/10). Anlässlich der Verlaufskontrolle vom 2. Juni 2020 und n ach Vorliegen der Ergebnisse des Arthro -MRI, diagnostizierte PD Dr. Z.___ zusätzlich eine ausgesprochene Supraspinatusunt erflächenpartialruptur links und führte aus, er habe dem Beschwerdeführer die Möglichkeit der arthroskopischen Reparatur dar gelegt und diese auch empfohlen. Die Prognose dieser Operation sei reduziert, die Erfolgsrate etwa 65 %. Ob der Beschwerdeführer danach wieder als Elektriker arbeiten könne, sei unsicher ( Urk. 7/102/2 f.). 3.3.3 Dr. med. G.___, praktische Ärztin, vom Regionalärztlichen Dienst (RAD), hielt in ihrer Stellungnahme vom 3 1. August 2020 fest, aus versicherungs medizinischer Sicht sei anhand der vorgelegten Berichte keine dauerhafte Ver änderung des gesamthaften Gesundheitszustandes begründbar. Aus psychiatrischer Sicht werde eine Anpassungsstörung thematisiert, die unter leitliniengerechter fachärztlich-psychiatrischer Behandlung erfahrungsgemäss remittiere. Es sei zu prüfen, ob eine solche bereits begonnen worden sei. Aus somatischer Sicht ( die linke obere Extremität betreffend) werde empfohlen, mit der Beurteilung der Suva zu koordinieren, die von einem unveränderten Zustand und unveränderter Arbeitsfähigkeit ausgehe ( Urk. 7/117/3). 3.3.4 Der Beschwerdeführer begab sich ab dem 3. Deze mber 2020 bei med. pract. A.___ und Dr. phil. B.___ in Behandlung ( Urk. 7/116/4), die im Bericht vom 8. Februar 2021 eine mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11), eine generalisierte Angstst örung (ICD-10 F41.1) sowie einen Verdacht auf eine posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F 43.1) diagnostizierten und festhielten, der Beschwerdeführer könne seinen linken Arm nur beschränkt betätigen, darüber hinaus best ünden eine Erschöpfung, eine Konzentrations schwäche und fehlende Ausdauer ( Urk. 7/116/5 f.). Inwiefern die bisherige oder eine dem Leiden angepasste Tätigkeit zumutbar sei, könne derzeit noch nicht gesagt werden. Sie merkten zudem an, dass eine Unterstützung bei der Ein gliederung in eine Tätigkeit hilfreich wäre ( Urk. 7/116/7). 3.3.5 Nachdem PD Dr. Z.___ am 1 7. Februar 2021 bereits einen dies bezüglichen Verdacht geäussert hatte ( Urk. 3/3), hielt er am 5. März 2021 fest, die Ruptur habe im Vergleich zu den Voraufnahmen vom 2 7. Mai 2020 leicht zugenommen. Die Therapieoptionen seien besprochen worden und der Beschwerdeführer möchte nicht länger warten. Vorgesehen sei deshalb am 7. Mai 2021 eine arthroskopische Supra spinatussehnenrekonstruktion, Ak romioplastik, Co- Planing und Entnahme von Gewebsproben. Die Prognose sei gut ( Urk. 7/127/1). 3.3.6 Gemäss einer Aktennotiz der Beschwerdegegnerin vom 1 2. Mai 2021 wurde mit RAD-Arzt Dr. H.___, Facharzt für Chirurgie, Rücksprache gehalten, ob nach der Operation von einer langandauernden Arbeitsunfähig keit ausgegangen werden könne. Dieser habe erläutert, dass postoperativ eine Arbeitsunfähigkei t von rund drei Monaten adäquat sei. Danach sollte der Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit wieder voll einsetzbar sein ( Urk. 7/130). 4. 4.1 Zum psychischen Gesundheitszustand des Beschwerdeführers im Zeitpunkt der Verfügung vom 3 0. Mai 2014 ist den Akten zu entnehmen, dass anlässlich eines Abklärungsgesprächs in der Klinik I.___ am 2 8. Juni 2012 die Diagnosen eines Alkoholabhängigkeitssyndroms, am ehesten vom Typ des Pegeltrinkens (ICD-10 F10.25), eines Nikotinabhängigkeitssyndroms, gegenwärtig seit 17 Jahren abstinent (ICD-10 F17.20), und einer Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion (ICD-10 F 43.3) gestellt wurden ( Urk. 7/43/2). Da der Beschwerdeführer in der Folge dort keine Therapie aufnahm oder sich überhaupt in psychiatrische Behandlung begab, verzichtete die Beschwerdegegnerin auf weitere Abklärungen zum psychischen Zustand des Beschwerdeführers und auch RAD-Arzt Dr. C.___ befasste sich nicht mit dem psychiatrischen Krankheitsbild (vgl. Urk. 7/47/6). Zwar befand sich der Beschwerdeführer im Zeitpunkt seiner Neuanmeldung vom 2 0. August 2020 weiterhin nicht in psychiatrischer Behandlung und zu seinem psychischen Zustand lag in diesem Zeitpunkt einzig der Bericht der Psychologin lic. phil. J.___ vom 2 3. Mai 2020 vor, die mit dem Beschwerdeführer vom 2 7. Dezember 2019 bis am 3 1. Januar 2020 fünf Einzelgespräche durchgeführt und die Diagnosen einer Anpassungsstörung Angst und depressive Reaktion gemischt (ICD-10 F43.22) und einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41) gestellt hatte ( Urk. 7/102/4 f.). Da sie nicht in der Lage gewesen war, eine psychopharma kologische Behandlung sicherzustellen, aber der Meinung gewesen war, der Beschwerdeführer benötige eine solche, habe sie ihn an einen Kollegen über wiesen ( Urk. 7/102/5). RAD-Ärztin Dr. G.___ kam gestützt auf diesen Bericht in ihrer Stellungnahme vom 3 1. August 2020 zum Schluss, es werde eine Anpassungsstörung thematisiert, die unter leitliniengerechter fachärztlich-psychiatrischer Behandlung erfahrungsgemäss remittiere. Zudem befand sie es für notwendig, zu prüfen, ob eine solche Behandlung bereits begonnen worden sei ( Urk. 7/117/3). Tatsächlich begab sich der Beschwerdeführer im weiteren Ver lauf ab dem 3. Dezember 2020 bei med. pract. A.___ und Dr. phil. B.___ in Behandlung. Diese stellten in ihrem Bericht vom 8. Februar 2021 die Diagnosen einer mittelgradigen depressiven Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11), einer generalisierten Angststörung (ICD-10 F41.1) sowie eines Verdachts auf eine posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1 ; Urk. 7/116/5). Zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers konnten sie sich noch nicht äussern und hielten lediglich fest, der Beschwerdeführer sei eigentlich motiviert, der Ein gliederung entgegen stünden jedoch der Umstand, dass er seinen linken Arm nur beschränkt betätigen könne, sowie s eine Erschöpfung, Konzentrationsschwäche und fehlende Ausdauer ( Urk. 7/116/6 f.). Obwohl somit psychische Einschränkungen mit im Berichtszeitpunkt noch unklaren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit dokumentiert wurden, ver zichtete die B eschwerdegegnerin auf e ine inhaltliche Würdigung des Berichtes von med. pract. A.___ und Dr. phil. B.___ - und insbesondere den Beizug eines fachlich qualif izierten RAD-Arztes - und hielt dazu einzig fest, gestützt auf die Aktenlage habe bisher keine fachpsychiatrische Behandlung stattgefunden ( Urk. 6 S. 2). Dies trifft indessen angesichts des Facharzttitels in Psychiatrie und Psychotherapie von med. pract. A.___ nicht zu. Zwar ist der genannte Bericht auf grund des fehlenden psychiatrischen Befundes für sich alleine als Nachweis für eine rentenrelevante Änderung des Gesu ndheitszustandes nicht ausreichend, zu mal die behandelnden Fachpersonen sich noch nicht zur Arbeitsfähigkeit äussern konnten und zudem fachfremde Beschwerden in ihre B eurteilung einbezogen. Je doch kann eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes des Beschwerde führers gestützt auf diesen Bericht in Anbetracht der zwischenzeitlich aufgenommenen psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung und der gestützt darauf gestellten Diagnosen auch nicht von vornherein verneint werden. Insgesamt ergeben sich damit aus den medizinischen Unterlagen Hinweise auf ein psychisches Krankheitsbild, dessen aktuelle Ausprägung und Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers aufgrund der vorliegenden Akten nicht abschliessend beurteilt werden kann. Die medizinische Aktenlage erweist sich daher, was den psychischen Gesundheitszustand des Beschwerdeführers betrifft, als ergänzungsbedürftig. 4.2 In somatischer Hinsicht ging die Beschwerdegegnerin gestützt a uf die Beurteilung der RAD-Ärztin Dr. G.___ vom 3 1. August 2020 und die durch die Beschwerde gegnerin in einer Aktennotiz vom 1 2. Mai 2021 festgehaltene Einschätzung von RAD-Arzt Dr. H.___ davon aus, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers nicht langandauernd verschlechtert habe ( Urk. 6 S. 2). Bei den Stellungnahmen der RAD-Ärzte handelt es sich um Aktenbeurteilungen, da der Beschwerdeführer von ihnen nicht untersucht wurde. Diesen kann trotz dem voller Beweiswert zukommen, sofern ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die ärztliche Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts geht (Urteil des Bundesgerichts 8C_281/2018 vom 2 5. Juni 2018 E. 3.2.2 mit Hinweisen). Ob dies vorliegend der Fall ist, ist nach folgend zu prüfen. Dr. G.___ ging in ihrer Stellungnahme vom 3 1. August 2020 zur Eintretensfrage g estützt auf den Bericht von PD Dr. Z.___ vom 2. Juni 2020, worin dieser eine ausgesprochene Supraspinatusunterflächenpartialruptur links diagnostiziert und aus ge führt hatt e, er habe dem Beschwerdeführer die Möglichkeit der arthro skopischen Reparatur dargelegt und diese auch empfohlen ( Urk. 7/102/2), zu nächst von einem unveränderten Gesundhe itszustand mit einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit als Elektromonteur und einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit aus ( Urk. 7/117/3). Im weiteren Verlauf des Verfahrens verschlimmerte sich jedoch die diagnostizierte Ruptur laut PD Dr. Z.___ leicht und am 7. Mai 20 21 wurde die diesbezügliche Operation durchgeführt, worauf laut Dr. H.___, von einer rund drei Monate andauernden Arbeitsunfähigkeit und einer in der Folge zu erwartenden vollen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit a uszug ehen war ( Urk. 7/130). Die Beschwerde gegnerin verfügte daraufhin am 1 2. Mai 2021, ohne den tatsächlichen Heilungs verlauf abzuwarten, und verneinte eine langandauernde Verschlechterung des Gesundheitszustandes ( Urk. 6 S. 2). Die Einschätzung von Dr. H.___ stütz t sich nicht auf Beurteilungen des konkreten Heilungsverlaufs und der A rbeitsfähigkeit durch die behandelnden Ärzte - solche befinden sich nicht bei den Akten - sondern erfolgte wohl basierend auf Erfahrungswerte n in vergleichbaren Fällen. Ob es dabei im Wesentlichen nur um die ärztliche Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts ging, erscheint bereits mangels Verfügbarkeit des Operationsbericht s und fachärztlich erhobene r Befunde zum darauffolgenden Heilungsverlauf jedenfalls als fraglich. Dementsprechend schätzte auch Dr. H.___ die zu erwartende Arbeitsunfähigkeit nur vage auf «rund drei Monate» Dauer. Dies greift vorliegend jedoch bereits a ngesichts des Umstandes, dass die Beschwerdegegnerin von einer fortbestehenden Arbeitsunfähigkeit von 100 % in der bisherigen Tätigkeit als Elektromonteur ( Urk. 7/64 /8, vgl. Urk. 7/117/3) aus geht, und daher wohl das Wartejahr im Sinne von Art. 28 Abs.1 lit. a IVG im Operationszeitpunkt vom 7. Mai 2021 bereits abgelaufen wäre, zu kurz. Denn l iegt nun auch eine Arbeits un fähigkeit für angepasste Tätigkeiten vor und dauert die verschlechterte Situation länger als drei Monate an (vgl. Art. 88a IVV ; Urteil des Bundesgerichts 9C_496/2018 vom 21. November 2018 E. 4.2.1 ), wäre ein Revisionsgrund und ein (allenfalls befristeter) Rentenanspruch des Beschwerde führers nicht auszuschliessen. Ob dies der Fall ist, kann bei der Einschätzung einer «rund» drei Monate - also möglicherweise auch darüberhinausgehend - an dauernden Arbeitsunfähigkeit für sämtliche Tätigkeiten, nicht abschliessend beurteilt werden. A us der pauschale n Einschätzung von RAD-Arzt Dr. H.___ kann daher nicht von v ornherein abgeleitet werden, dass keine rentenrelevante Veränderung des Gesundheitszustandes vorliegt. E ine zuverlässige Beurteilung des aktuellen somatischen Gesundheitszustandes ist somit gestützt auf die vor liegenden Akten ebenfalls nicht möglich 4.3 Insgesamt erweisen sich die vorhandenen medizinischen Unterlagen für eine ab schliessende Beurteilung des Verlaufs des Gesundheitszustandes und der Arbeits fähigkeit des Beschwerdeführers und damit des vorliegend strittigen Leistungs anspruchs als nicht genügend. Die Beschwerdegegnerin ist zwar auf die Neu anmeldung des Beschwerdefüh rers eingetreten (vgl. Urk. 7/117/4 ). Obwohl sie es mithin als möglich erachtet hat, dass eine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers eingetreten sein könnte, hat sie aber die nötigen medizinischen Abklärungen nicht vorgenommen. Die Beschwerdegegnerin hat daher ergänzende medizinische Abklärungen vorzu nehmen, die sämtliche Beschwerden des Beschwerdeführers umfassen und eine hinreichende fachärztliche Grundlage darste llen, welche die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers erlauben. Hierzu wird sie insbesondere Verlaufsberichte der behandelnden Ärzte einzuholen haben, die sich zum Heilungsverlauf nach der Operation der linken Schulter sowie zum weiteren psychiatrischen Behandlungsverlauf äussern. Allenfalls empfiehlt sich auch ei ne bidisziplinäre Begutachtung, die insbesondere eine Beurteilung des psychischen Gesundheitszustandes nach Massgabe der Standardindikatoren gemäss der mit BGE 141 V 281 begründeten Rechtsprechung ermöglicht. Hernach hat die Beschwerdegegnerin neu über den Rentenanspruch des Beschwerdeführers zu entscheiden. Nach dem Gesagten ist die Beschwerde gutzuheissen, die angefochtene Verfügung vom 1 2. Mai 2021 ( Urk. 2) aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zur ergänzenden medizinischen Abklärung im Sinne der Erwägungen und zu neuem Entscheid über den Rentenanspruch de s Beschw erdeführer s zurückzu weisen. 5. 5.1 Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Ver waltung zu weiterer Abklärung und neuem Entscheid als vollständiges Obsiegen (vgl. ZAK 1987 S. 268 f. E. 5 mit Hinweisen). Da der Streitgegenstand die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen betrifft, ist das Ver fahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG), ermessens weise auf Fr. 700.-- anzusetzen und der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 5.2 Ausserdem hat der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Prozessentschädigung. Diese ist gestützt auf Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeit aufwand und den Barauslagen ermessensweise auf Fr. 2‘400.-- (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen. Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung vom 1 2. Mai 2021 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers neu verfüge. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozess entschädigung von Fr. 2’400.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Mark A. Glavas - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin FehrEngesser

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2021.00402 I. Kammer Sozialversicherungsrichterin Fehr, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Bachofner Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter Gerichtsschreiberin Engesser Urteil vom 2 5. April 2022 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Mark A. Glavas Advokatur Glavas AG Markusstrasse 10, 8006 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1965, war seit dem 2 8. Mai 2008 als Elektromonteur bei der Y.___ AG angestellt, als er am 1 0. Februar 2011 beim Arbeiten auf einer Leiter mitsamt der Leiter umfiel und sich verschiedene Verletzungen zuzog ( Urk. 7/13/330 ). Die Suva erbrachte als zuständiger Unfallversicherer in der Folge die ge setzlichen Leistungen und übernahm unter anderem die Kosten für eine am 1 1. Januar 2012 durchgeführte Schulterarthroskopie links mit Teno tomie/ Tenodese der langen Bizepssehne und Akromio plastik. Nachdem die kreis ärztliche Untersuchung vom 2 3. Janu ar 2013 ergeben hatte, dass zwar weiterhin ein myofasciales Schmerzsyndrom der linken Schulter persistiere, der Versicherte in einer angepassten Tätigkeit jedoch zu 10 0 % arbeitsfähig sei ( Urk. 7/109/468 ff. ), stellte die Suva die vorübergehenden Leistungen pe r 3 0. April 2013 ein ( Urk. 7/109/460 ) und verneinte mit Einspracheentscheid vom 2 5. Oktober 2013 einen Anspruch auf eine Invalidenrente, sprach dem Versicherten jedoch eine Integritätsentsc hädigung von 10 % zu ( Urk. 7/109/368 ff. ). 1.2 Am 2. Juli 2012 hatte sich der Versicherte unter Hinweis auf eine Bewegungs einschränkung und in den Arm und Nacken ausstra hlende Schmerzen in der linken Schulter sowie Rückenschmerzen und Schmerzen im Becken links auch bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an gemeldet ( Urk. 7/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, führte in der Folge medizinische und erwerbliche Abklärungen durch und sprach dem Versicherten mit Verfügung vom 3 0. Mai 2014 eine vom 1. Januar bis am 3 0. April 2013 befristete ganze Invalidenrente zu ( Urk. 7/64). 1. 3 Der Versicherte meldete sich am 2 1. Mai 2019 unter anderem unter Hinweis auf eine Frozen Shoulder links nach dem Unfa ll im Jahr 2012, ein Zervikalsyndrom und eine Depression erneut bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an ( Urk. 7/70). Nach dem Eingang zusätzlicher medizinischer Unterlagen ver neinte die IV-Stelle ein en Anspruch des Versicherten auf eine Invalidenrente mit Verfügung vom 1 7. Oktober 2019 ( Urk. 7/95). 1. 4 Nachdem der inzwischen arbeitslose Versicherte a m 2 4. September 2018 auf der Treppe aus gerutscht und auf den Ellenbogen gestürzt war, erbrachte die Suv a weitere Leistungen im Rahmen ein es Rückfalls. P er 3 1. Mai 2019 zeigte die Suva den Fallabschluss an und verneinte m it Verfügung vom 1 2. August 2019 einen Anspruch des Versicherten auf eine Invalidenrente sowie eine (zusätzliche) Inte gritätsentschädigung ( Urk. 7/109/29 ff. ). Die vom Versicherten dagegen am 1 6. September 2019 erhobene Einsprache wies die Suva mit Einspracheentscheid vom 2. Dezember 2020 ab. Dagegen erhob der Versicherte am 1 8. Januar 2021 Beschwerde vor dem hiesigen Gericht. Das in diesem Zusammenhang angelegte Verfahren UV.2021.00019 wird ebenfalls mit Entscheid heutigen Datums erledigt. 1. 5 Am 2 0. August 2020 hatte sich der Versicherte unter Hinweis auf eine erhebliche Verschlechterung des somat ischen Befundes und zusätzliche psychische Beschwerden auch bei der IV-Stelle erneut zum Leistungsbezug an gemeldet und gleichzeitig entsprechende fachspezifische Berichte ein gereicht ( Urk. 7/102). Die IV-Stelle holte medizinische U nterlagen - und insbesondere die Akten der Suva ( Urk. 7/109) - ein und stellte dem Versicherten mit Vorbescheid vom 1 7. Februar 2021 die Abweisu ng seines Leistungsbegehrens in Aussicht ( Urk. 7/118). Nach dem der Versicherte am 1 9. März 2021 dagegen Einwand erhoben hatte ( Urk. 7/125), verfügte die IV-Stelle am 1 2. Mai 2021 im angekündigten Sinne ( Urk. 7/131 = Urk. 2). 2. Hiergegen erhob der Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt M ark A. Glavas, am 1 2. Juni 2021 Beschwerde mit dem Antrag, es sei die angefochtene Verfügung vom 1 2. Mai 2021 aufzuheben und die vorliegende Streitsache sei zu weiteren Abklärungen (insbesondere einer bidisziplinären Begutachtung) an die IV-Stelle zurückzuweisen ( Urk. 1 S. 2 ). Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerde antwort vom 2 5. August 2021 auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 6). Mit Replik vom 3 0. September 2021 hielt der Beschwerdeführer an seinen Anträgen fest ( Urk. 9), worauf die Beschwerdegegnerin am 1 3. Oktober 2021 auf das Einreichen einer Duplik verzichtete ( Urk. 12). Hiervon wurde dem Beschwerdeführer mit Ver fügung vom 1 8. Oktober 2021 Kenntnis gegeben ( Urk. 13). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden versicherung (IVV) in Kraft getreten. In zeitlicher Hinsicht sind vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Regelungen grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da ferner das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung beziehungsweise des streitigen Einspracheentscheids eingetretenen Sachverhalt abstellt (BGE 144 V 210 E. 4.3.1, 132 V 215 E. 3.1.1, je mit Hinweisen), sind vorliegend die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nach folgend auch in dieser Fassung zitiert werden. 1.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her stellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.4 Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krank heit ist jedoch nicht ohne Weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.5 War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3 IVV), so ist im Beschwerdeverfahren zu prüfen, ob im Sinne von Art. 17 ATSG eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hinweis). Gemäss höchstrichterlicher Rechtsprechung ist von Amtes wegen zu prüfen, ob seit der ersten Rentenverfügung zwischen zeitlich eine erneute materielle Prüfung des Rentenanspruchs stattgefunden hat. War dies nicht der Fall, so ist auf die Entwicklung der Verhältnisse seit der ersten Ablehnungsverfügung abzustellen; wie im Revisionsverfahren bleiben allfällige, vorangehende Nichteintretensverfügungen aufgrund des fehlenden Abklärungs- und bloss summarischen Begründungsaufwandes der Verwaltung unbeachtlich. Erfolgte dagegen nach einer ersten Leistungsverweigerung eine erneute materielle Prüfung des geltend gemachten Rentenanspruchs und wurde dieser nach rechts konformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensvergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerb lichen Auswirkungen des Gesundheitszustands) abermals rechtskräftig verneint, muss sich die leistungsansprechende Person dieses Ergebnis – vorbehältlich der Rechtsprechung zur Wiedererwägung oder prozessualen Revision (vgl. BGE 127 V 466 E. 2c mit Hinweisen) – bei einer weiteren Neuanmeldung entgegenhalten lassen (BGE 130 V 71 E. 3.2.3; vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.3 f.). Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herab gesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebenem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Aufgabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hinsichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinweisen). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kon text unbeachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). Weder eine im Vergleich zu früheren ärztlichen Einschätzungen ungleich attestierte Arbeitsunfähigkeit noch eine unterschiedliche diagnostische Einordnung des geltend gemachten Leidens genügt somit per se, um auf einen verbesserten oder verschlechterten Gesundheitszustand zu schliessen; notwendig ist in diesem Zusammenhang viel mehr eine veränderte Befundlage (Urteil des Bundesgerichts 9C_135/2021 vom 27. April 2021 E. 2.1 mit Hinweisen). Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in recht licher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3; Urteil des Bundesgerichts 8C_144/2021 vom 27. Mai 2021 E. 2.3, je mit Hinweisen). 1.6 Versicherungsträger und das Sozialversicherungsgericht haben den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen und die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Sie haben alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere dürfen sie bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum sie auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellen (BGE 125 V 351 E. 3a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin führte in der angefochtene n Verfügung aus, der An spruch auf Leistungen der Invalidenversicherung sei zuletzt aufgrund der Neu anmeldung des Beschwerdeführers vom 2 8. Mai 2019 geprüft worden. M angels einer medizinischen Veränderung seit der letzten Verfügung vom 3 0. Mai 2014 seien keine Leis tungen zugesprochen worden. Am 2 1. August 2020 habe sich der Beschwerdeführer wiederum zum Leistungsbezug angemeldet. Die daraufhin ein geholten Unterlagen hätten erneut keine dauerhafte Veränderung des Gesund heitszustandes ergeben ( Urk. 2 S. 1). A uch aufgrund der Oper a tion vom 7. Mai 2021 sei en keine langandauernde Arbeitsunfähigkeit und Verschlechterung der Situation zu erwarten ( Urk. 2 S. 2). 2.2 Der Beschwerdeführer beanstandete dagegen in formeller Hinsicht, dass die Beschwerdegegnerin über den Leistungsanspruch entschieden habe, obwohl noch gar kein definitiver Gesundheitszustand vorliege. Zudem habe sie es trotz offen sichtlicher wesentlicher Verschlechterung des Gesundheitszustandes seit der letzten A nmeldung unterlassen, eine Begutachtung zu veranlassen. Aus diesem Grund werde eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes gemäss Art. 43 ATSG moniert ( Urk. 1 S. 2). Weiter brachte er vor, e r habe sich am 2 1. August 2020 erneut angemeldet, nach dem sich sowohl die unfallbedingte als auch die psychisch e Situation verschlechtert habe. PD Dr. med. Z.___, Facharzt für Ortho pädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, habe am 2. Juni 2020 eine ausgesprochene Supraspinatusunterseh nenpartialruptur diagnostiziert und eine Operation empfohlen ( Urk. 1 S. 4). Am 1 7. Februar 2021 hab e PD Dr. Z.___ vermutet, dass sich die Ruptur verschlimmert habe, worauf am 7. Mai 202 1 eine Operatio n durchgeführt worden sei. Weiterhin bestünden starke Schmerzen. Ob diese nach der Heilungsphase geringer würden, so dass eine leidens angepasste Tätigkeit möglich wäre, könne noch nicht beurteilt werden. Die Beurteilung der Beschwerdegegnerin, dass er nach drei Monaten wieder voll ein setzbar sei n werde, sei weder stichhaltig noch stehe sie in Übereinstimmung mit der Aktenlage ( Urk. 1 S. 5). Darüber hinaus habe er sich ab Dezember 2019 in Psychotherapie befunden, zur z eit sei er bei med. pract. A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, und der delegierten Psychologin Dr. phil. B.___ in Behandlung, die eine mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom, eine generalisierte Angststörung sowie einen Verdacht auf eine post traumatische Belastungsstörung diagnostiziert hätten und die Arbeitsfähigkeit noch nicht hätten beurteilen können, jedoch zumindest eine Unterstützung bei der Eingliederung für erforderlich gehalten hätten ( Urk. 1 S. 4). Auch dies bezüglich wäre die Beschwerdegegnerin gehalten gewesen, den Therapieverlauf abzuwarten und nach einigen Monaten wiederum einen Bericht einzuholen ( Urk. 1 S. 6). Zusammenfassend sei von einer relevanten Verschlechterung des psychischen und somatischen Gesundheitszustandes auszugehen, wobei der Zustand noch labil sei. Zumindest seit dem Verschlechterungsgesuch bis zur erhofften wesentlichen Verbesserung der somatischen Beschwerden s ei von einer länger andauernden Arbeitsunfähigkeit auszugehen, weshalb zumindest ein Anspruch auf eine befristete Rente bestehe beziehu ngsweise geprüft werden müsse. Aller dings würden die aktuell von der Beschwerdegegnerin eingeholten Akten nicht ausreichen, um sich ein schlüssiges Bild machen zu können. Aus diesem Grund sei es notwendig, die Streitsache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, da mit diese nach der Einholung aktueller Berichte ein externes Gutachten mit den Fachdisziplinen Chirurgie und Psychiatrie in Auftrag gebe und hernach über den Anspruch auf berufliche Massnahmen und Invalidenrente neu entscheide ( Urk. 1 S. 6 f.). 2.3 Die Beschwerdegegnerin ergänzte in der Beschwerdeantwort hinsichtlich der psychischen Beeinträchtigung, dass der Beschwerdeführer sich zwar in der Zeit von Dezember 2019 bis Januar 2020 in Behandlung begeben habe, was sicherlich auf einen gewissen Lei den sdruck schliessen lasse. Es sei jedoch festzuhalten, dass es Psychiatern vorbehalten bleibe, Diagnosen zu stellen. Folglich könne auf den Bericht der Fachpsychologin nicht abgestellt werden. Gleiches gelte für den Bericht von Dr. phil. B.___ vom 8. Februar 202 1. Gestützt auf die Akten lage habe bisher keine fachpsychiatrische Behandlung stattgefunden. Aus soma tischer Sicht gehe sie bezüglich der im Mai 2021 stattgefundenen Operation post operativ von einer rund drei Monate andauernden Verschlechterung und danach von einer vollen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit aus. Gegenüber dem Entscheid vom 1 7. Oktober 2019 s e i daher nicht von einer langdauernden Ver schlechterung auszugehen ( Urk. 6 S. 2). 2.4 Der Beschwerdeführer legte in der Replik dar, entgegen den Ausführungen der Beschwerdegegnerin habe med. pract. A.___ den Bericht vom 8. Februar 2021 zu sammen mit der delegierten Psychologin geschrieben und es sei daher erstellt, dass er sich in fachpsychiatrischer Behandlung befinde. Gemäss diesem Bericht leide er an einer relevante n psychischen Störung. Somit seien die Ausführungen der Beschwerdegegnerin klar aktenwidrig und es sei von einer Verschlechterung des psychischen Zustandes auszugehen. Zumindest wäre der Verlauf der Behandlung abzuwarten gewesen. Aus somatischer Sicht habe zwischenzeitlich die Operation stattgefunden und die Suva erbringe wiederum die Versicherungs leistungen. Ob und wann eine Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit bestehen werde, sei offen. Es sei zumindest von einer längerdauernden Arbeits unfähigkeit auszugehen ( Urk. 9 S. 2). 2.5 Die Beschwerdegegnerin ist auf die Neuanmeldung des Beschwerde führers vom 2 0. August 2020 ( Urk. 7/102 ) eingetreten. Demnach gilt es zu prüfen, ob sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit der letzten rechtskräftigen Ver fügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechts konformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensvergleichs beruht, verändert hat ( vgl. E. 1.5 hiervor). Vorliegend bildet die Verfügung vom 3 0. Mai 2014, mit welcher die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer eine vom 1. Januar bis am 3 0. April 2013 befristete ganze Invalidenrente zugesprochen hatte ( Urk. 7/64), die massgebend e Vergleichsbasis. Denn dieser Verfügung lag eine umfassende Abklärung sämtlicher gesundheit licher Einschränkungen des Beschwerdeführers zugrunde. Demgegenüber basierte die Verfügung vom 1 7. Oktober 2019 ( Urk. 7/95 ) lediglich auf punktuellen Ab klärungen, weshalb sie nicht als Vergleichs basis herangezogen werden kann. 3. 3.1 Die Verfügung vom 3 0. Mai 2014 ( Urk. 7/64) beruhte hauptsächlich auf der Stellungnahme von Dr. med. C.___, Facharzt für orthopädische Chirurgie, vom Regionalärztlichen Dienst (RAD), vom 1 1. Januar 201 4. Dr. C.___ stützte sich einerseits auf die Akten des Unfallversicherers Suva ( Urk. 7/13), wonach der Beschwerdeführer beim Unfall am 1 0. Februar 2012 eine undislozierte Fraktur des Processus Transversus LWK 3, eine Fissur der Clavicula rechts, eine transmurale Ruptur der Supraspinatussehne rechts, Kontusionen der linken Schulter, des linken Hemithorax, des linken Ellenbogen s und des Handgelenks sowie des Beckens un d des ISG links erlitten hatte. Andererseits lag ihm der Bericht von Dr. med. D.___, Facharzt für Rheuma tologie, vom 1 7. Januar 2013 vor, worin dieser einen Status nach Schulter kontusion links und Arthroskopie der linken Schulter im Januar 2012 mit Teno tomie, Tenodese der langen B i zepssehne bei schmerzhafter SLAP-Läsion links und Akromioplastik diagnostizierte (Urk.7/20). Dr. C.___ hielt fest, ab dem 1 0. Februar 2011 sei der Beschwerdeführer in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Elektriker und auch in einer angepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig. Ab dem 1 7. Januar 2013 sei er in einer angepassten Tätigkeit wieder zu 100 % arbeitsfähig. Zumutbar seien leicht e bis mittelschwere Tätigkeiten ohne Ein schränkungen der Belastung des dominanten rechten Arms. Mit dem linken Arm seien keine Tätigkeiten über Schulterniveau und keine regelmässige / dauernde Gewichtsbelastung über 2 kg und eine maximale Gewichtsbelastung körpernah von 5 kg zumutbar. In psychischer Hinsicht hätten gemäss dem Bericht der Klinik I.___ vom 9. Dezember 2013 ( Urk. 7/44) in einem Abklärungsgespräch zu dem ein Alkoholabhängigkeitssyndrom (ICD-10 F10.25) und eine Anpassungs störung mit längerer depressiver Reaktion (ICD-10 F43.2) festgestellt werden können. Eine weitere Behandlung habe danach nicht stattgefunden ( Urk. 7/47/6). Die Beschwerdegegnerin sprach dem Beschwerdeführer in der Folge gestützt auf diese Zumutbarkeitsbeurteilung eine von Januar bis April 2013 befristete Invalidenrente zu ( Urk. 7/64). 3.2 Die Verfügung vom 1 7. Oktober 2019, mit der ein Rentenanspruch verneint wor den war, basierte auf einem Zeugnis von Dr. h. c. med. E.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, vom 2 1. Juni 2019, wonach massive Schmerzen bei einer neu entwickelten Kapsulitis an der linken Schulter bestünden und der Beschwerdeführer den (linken) Arm nicht mehr über die Horizontale zu heben vermöge und keine Gewichte über 5 kg tragen könne ( Urk. 7/79/1). Dieses Belastungsprofil entsprach gemäss der Beschwerdegegnerin demjenigen der Stellungnahme von RAD-Arzt Dr. C.___ vom 1 1. Januar 2014 ( Urk. 7/83/3). Die Beschwerdegegnerin hielt zudem fest, im Einwand werde eine psychische Einschränkung erwähnt, es seien jedoch keine psychiatrischen Arzt berichte eingegangen. Zwar werde in der Verfügung der Suva vom 1 2. August 2019 etwas von einer psychogenen Beeinträchtigung erwähnt, dies ändere jedoch nichts am Sachverhalt ( Urk. 7/94/2). 3.3 3.3.1 Im aktuellen V erfahren nahm die Beschwerdegegnerin die folgenden medizinischen Unterlagen zu den Akten: Dr. med. F.___, Fachärztin für Chirurgie und Kreisärztin des für die Unfallfolgen zuständigen Unfallversicherers Suva, stellte anlässlich ihrer Unter suchung vom 1 1. April 2019 die Diagnose von Restbeschwerden im Bereich der linken Schult er bei adhäsiver Kapsulitis bei Status nach Schulterarthroskopie links mit Tenotomie, Tenodese und Akromioplastik im Januar 2012 und Schmerz exazerbation im Rahmen eines neuen Sturzes im September 2018 ( Urk. 7/302/4). Sie kam zum Schluss, dass ein stationärer Zustand vorliege, welcher sich objektiv im Vergleich zur letzten kreisärztlichen Untersuchung im Januar 2013 nicht gravierend verändert habe. Dementsprechend habe das damals erstellte Zumutbarkeitsprofil weiterhin Gültigkeit mit der Präzisierung, dass bezüglich des linken Oberarmes keine repetitiven manuellen Tätigkeiten und nur eine sehr leichte bis leichte Tätigkeit unterhalb der Horizontalen, ohne kraftvolle Zug-, Stoss- und Drehbewegungen, Schläge, Vibrationen und ohne einseitiges Ab stützen mit dem link en Arm zumutbar seien ( Urk. 7/109/303 ). 3.3.2 PD Dr. Z.___ diagnostizierte in seinem Bericht vom 2 0. Mai 2020 eine posttraumatische AC- Arthropathie der linken Schulter sowie Hinweise auf ein subacromiales Impingement, Differenzialdiagnose low -grade Infekt. Er hielt fest, entweder könne die Situation so belassen oder eine erneute arthroskopische Behandlung durchgeführt werden, und veranlasste eine Arthro -MRI-Untersuchung. D er Beschwerdeführer habe - sollten die Beschwerden so bleiben - sicherlich Anspruch auf eine Berentung durch die Invalidenversicherung ( Urk. 7/116/10). Anlässlich der Verlaufskontrolle vom 2. Juni 2020 und n ach Vorliegen der Ergebnisse des Arthro -MRI, diagnostizierte PD Dr. Z.___ zusätzlich eine ausgesprochene Supraspinatusunt erflächenpartialruptur links und führte aus, er habe dem Beschwerdeführer die Möglichkeit der arthroskopischen Reparatur dar gelegt und diese auch empfohlen. Die Prognose dieser Operation sei reduziert, die Erfolgsrate etwa 65 %. Ob der Beschwerdeführer danach wieder als Elektriker arbeiten könne, sei unsicher ( Urk. 7/102/2 f.). 3.3.3 Dr. med. G.___, praktische Ärztin, vom Regionalärztlichen Dienst (RAD), hielt in ihrer Stellungnahme vom 3 1. August 2020 fest, aus versicherungs medizinischer Sicht sei anhand der vorgelegten Berichte keine dauerhafte Ver änderung des gesamthaften Gesundheitszustandes begründbar. Aus psychiatrischer Sicht werde eine Anpassungsstörung thematisiert, die unter leitliniengerechter fachärztlich-psychiatrischer Behandlung erfahrungsgemäss remittiere. Es sei zu prüfen, ob eine solche bereits begonnen worden sei. Aus somatischer Sicht ( die linke obere Extremität betreffend) werde empfohlen, mit der Beurteilung der Suva zu koordinieren, die von einem unveränderten Zustand und unveränderter Arbeitsfähigkeit ausgehe ( Urk. 7/117/3). 3.3.4 Der Beschwerdeführer begab sich ab dem 3. Deze mber 2020 bei med. pract. A.___ und Dr. phil. B.___ in Behandlung ( Urk. 7/116/4), die im Bericht vom 8. Februar 2021 eine mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11), eine generalisierte Angstst örung (ICD-10 F41.1) sowie einen Verdacht auf eine posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F 43.1) diagnostizierten und festhielten, der Beschwerdeführer könne seinen linken Arm nur beschränkt betätigen, darüber hinaus best ünden eine Erschöpfung, eine Konzentrations schwäche und fehlende Ausdauer ( Urk. 7/116/5 f.). Inwiefern die bisherige oder eine dem Leiden angepasste Tätigkeit zumutbar sei, könne derzeit noch nicht gesagt werden. Sie merkten zudem an, dass eine Unterstützung bei der Ein gliederung in eine Tätigkeit hilfreich wäre ( Urk. 7/116/7). 3.3.5 Nachdem PD Dr. Z.___ am 1 7. Februar 2021 bereits einen dies bezüglichen Verdacht geäussert hatte ( Urk. 3/3), hielt er am 5. März 2021 fest, die Ruptur habe im Vergleich zu den Voraufnahmen vom 2 7. Mai 2020 leicht zugenommen. Die Therapieoptionen seien besprochen worden und der Beschwerdeführer möchte nicht länger warten. Vorgesehen sei deshalb am 7. Mai 2021 eine arthroskopische Supra spinatussehnenrekonstruktion, Ak romioplastik, Co- Planing und Entnahme von Gewebsproben. Die Prognose sei gut ( Urk. 7/127/1). 3.3.6 Gemäss einer Aktennotiz der Beschwerdegegnerin vom 1 2. Mai 2021 wurde mit RAD-Arzt Dr. H.___, Facharzt für Chirurgie, Rücksprache gehalten, ob nach der Operation von einer langandauernden Arbeitsunfähig keit ausgegangen werden könne. Dieser habe erläutert, dass postoperativ eine Arbeitsunfähigkei t von rund drei Monaten adäquat sei. Danach sollte der Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit wieder voll einsetzbar sein ( Urk. 7/130). 4. 4.1 Zum psychischen Gesundheitszustand des Beschwerdeführers im Zeitpunkt der Verfügung vom 3 0. Mai 2014 ist den Akten zu entnehmen, dass anlässlich eines Abklärungsgesprächs in der Klinik I.___ am 2 8. Juni 2012 die Diagnosen eines Alkoholabhängigkeitssyndroms, am ehesten vom Typ des Pegeltrinkens (ICD-10 F10.25), eines Nikotinabhängigkeitssyndroms, gegenwärtig seit 17 Jahren abstinent (ICD-10 F17.20), und einer Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion (ICD-10 F 43.3) gestellt wurden ( Urk. 7/43/2). Da der Beschwerdeführer in der Folge dort keine Therapie aufnahm oder sich überhaupt in psychiatrische Behandlung begab, verzichtete die Beschwerdegegnerin auf weitere Abklärungen zum psychischen Zustand des Beschwerdeführers und auch RAD-Arzt Dr. C.___ befasste sich nicht mit dem psychiatrischen Krankheitsbild (vgl. Urk. 7/47/6). Zwar befand sich der Beschwerdeführer im Zeitpunkt seiner Neuanmeldung vom 2 0. August 2020 weiterhin nicht in psychiatrischer Behandlung und zu seinem psychischen Zustand lag in diesem Zeitpunkt einzig der Bericht der Psychologin lic. phil. J.___ vom 2 3. Mai 2020 vor, die mit dem Beschwerdeführer vom 2 7. Dezember 2019 bis am 3 1. Januar 2020 fünf Einzelgespräche durchgeführt und die Diagnosen einer Anpassungsstörung Angst und depressive Reaktion gemischt (ICD-10 F43.22) und einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41) gestellt hatte ( Urk. 7/102/4 f.). Da sie nicht in der Lage gewesen war, eine psychopharma kologische Behandlung sicherzustellen, aber der Meinung gewesen war, der Beschwerdeführer benötige eine solche, habe sie ihn an einen Kollegen über wiesen ( Urk. 7/102/5). RAD-Ärztin Dr. G.___ kam gestützt auf diesen Bericht in ihrer Stellungnahme vom 3 1. August 2020 zum Schluss, es werde eine Anpassungsstörung thematisiert, die unter leitliniengerechter fachärztlich-psychiatrischer Behandlung erfahrungsgemäss remittiere. Zudem befand sie es für notwendig, zu prüfen, ob eine solche Behandlung bereits begonnen worden sei ( Urk. 7/117/3). Tatsächlich begab sich der Beschwerdeführer im weiteren Ver lauf ab dem 3. Dezember 2020 bei med. pract. A.___ und Dr. phil. B.___ in Behandlung. Diese stellten in ihrem Bericht vom 8. Februar 2021 die Diagnosen einer mittelgradigen depressiven Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11), einer generalisierten Angststörung (ICD-10 F41.1) sowie eines Verdachts auf eine posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1 ; Urk. 7/116/5). Zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers konnten sie sich noch nicht äussern und hielten lediglich fest, der Beschwerdeführer sei eigentlich motiviert, der Ein gliederung entgegen stünden jedoch der Umstand, dass er seinen linken Arm nur beschränkt betätigen könne, sowie s eine Erschöpfung, Konzentrationsschwäche und fehlende Ausdauer ( Urk. 7/116/6 f.). Obwohl somit psychische Einschränkungen mit im Berichtszeitpunkt noch unklaren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit dokumentiert wurden, ver zichtete die B eschwerdegegnerin auf e ine inhaltliche Würdigung des Berichtes von med. pract. A.___ und Dr. phil. B.___ - und insbesondere den Beizug eines fachlich qualif izierten RAD-Arztes - und hielt dazu einzig fest, gestützt auf die Aktenlage habe bisher keine fachpsychiatrische Behandlung stattgefunden ( Urk. 6 S. 2). Dies trifft indessen angesichts des Facharzttitels in Psychiatrie und Psychotherapie von med. pract. A.___ nicht zu. Zwar ist der genannte Bericht auf grund des fehlenden psychiatrischen Befundes für sich alleine als Nachweis für eine rentenrelevante Änderung des Gesu ndheitszustandes nicht ausreichend, zu mal die behandelnden Fachpersonen sich noch nicht zur Arbeitsfähigkeit äussern konnten und zudem fachfremde Beschwerden in ihre B eurteilung einbezogen. Je doch kann eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes des Beschwerde führers gestützt auf diesen Bericht in Anbetracht der zwischenzeitlich aufgenommenen psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung und der gestützt darauf gestellten Diagnosen auch nicht von vornherein verneint werden. Insgesamt ergeben sich damit aus den medizinischen Unterlagen Hinweise auf ein psychisches Krankheitsbild, dessen aktuelle Ausprägung und Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers aufgrund der vorliegenden Akten nicht abschliessend beurteilt werden kann. Die medizinische Aktenlage erweist sich daher, was den psychischen Gesundheitszustand des Beschwerdeführers betrifft, als ergänzungsbedürftig. 4.2 In somatischer Hinsicht ging die Beschwerdegegnerin gestützt a uf die Beurteilung der RAD-Ärztin Dr. G.___ vom 3 1. August 2020 und die durch die Beschwerde gegnerin in einer Aktennotiz vom 1 2. Mai 2021 festgehaltene Einschätzung von RAD-Arzt Dr. H.___ davon aus, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers nicht langandauernd verschlechtert habe ( Urk. 6 S. 2). Bei den Stellungnahmen der RAD-Ärzte handelt es sich um Aktenbeurteilungen, da der Beschwerdeführer von ihnen nicht untersucht wurde. Diesen kann trotz dem voller Beweiswert zukommen, sofern ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die ärztliche Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts geht (Urteil des Bundesgerichts 8C_281/2018 vom 2 5. Juni 2018 E. 3.2.2 mit Hinweisen). Ob dies vorliegend der Fall ist, ist nach folgend zu prüfen. Dr. G.___ ging in ihrer Stellungnahme vom 3 1. August 2020 zur Eintretensfrage g estützt auf den Bericht von PD Dr. Z.___ vom 2. Juni 2020, worin dieser eine ausgesprochene Supraspinatusunterflächenpartialruptur links diagnostiziert und aus ge führt hatt e, er habe dem Beschwerdeführer die Möglichkeit der arthro skopischen Reparatur dargelegt und diese auch empfohlen ( Urk. 7/102/2), zu nächst von einem unveränderten Gesundhe itszustand mit einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit als Elektromonteur und einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit aus ( Urk. 7/117/3). Im weiteren Verlauf des Verfahrens verschlimmerte sich jedoch die diagnostizierte Ruptur laut PD Dr. Z.___ leicht und am 7. Mai 20 21 wurde die diesbezügliche Operation durchgeführt, worauf laut Dr. H.___, von einer rund drei Monate andauernden Arbeitsunfähigkeit und einer in der Folge zu erwartenden vollen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit a uszug ehen war ( Urk. 7/130). Die Beschwerde gegnerin verfügte daraufhin am 1 2. Mai 2021, ohne den tatsächlichen Heilungs verlauf abzuwarten, und verneinte eine langandauernde Verschlechterung des Gesundheitszustandes ( Urk. 6 S. 2). Die Einschätzung von Dr. H.___ stütz t sich nicht auf Beurteilungen des konkreten Heilungsverlaufs und der A rbeitsfähigkeit durch die behandelnden Ärzte - solche befinden sich nicht bei den Akten - sondern erfolgte wohl basierend auf Erfahrungswerte n in vergleichbaren Fällen. Ob es dabei im Wesentlichen nur um die ärztliche Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts ging, erscheint bereits mangels Verfügbarkeit des Operationsbericht s und fachärztlich erhobene r Befunde zum darauffolgenden Heilungsverlauf jedenfalls als fraglich. Dementsprechend schätzte auch Dr. H.___ die zu erwartende Arbeitsunfähigkeit nur vage auf «rund drei Monate» Dauer. Dies greift vorliegend jedoch bereits a ngesichts des Umstandes, dass die Beschwerdegegnerin von einer fortbestehenden Arbeitsunfähigkeit von 100 % in der bisherigen Tätigkeit als Elektromonteur ( Urk. 7/64 /8, vgl. Urk. 7/117/3) aus geht, und daher wohl das Wartejahr im Sinne von Art. 28 Abs.1 lit. a IVG im Operationszeitpunkt vom 7. Mai 2021 bereits abgelaufen wäre, zu kurz. Denn l iegt nun auch eine Arbeits un fähigkeit für angepasste Tätigkeiten vor und dauert die verschlechterte Situation länger als drei Monate an (vgl. Art. 88a IVV ; Urteil des Bundesgerichts 9C_496/2018 vom 21. November 2018 E. 4.2.1 ), wäre ein Revisionsgrund und ein (allenfalls befristeter) Rentenanspruch des Beschwerde führers nicht auszuschliessen. Ob dies der Fall ist, kann bei der Einschätzung einer «rund» drei Monate - also möglicherweise auch darüberhinausgehend - an dauernden Arbeitsunfähigkeit für sämtliche Tätigkeiten, nicht abschliessend beurteilt werden. A us der pauschale n Einschätzung von RAD-Arzt Dr. H.___ kann daher nicht von v ornherein abgeleitet werden, dass keine rentenrelevante Veränderung des Gesundheitszustandes vorliegt. E ine zuverlässige Beurteilung des aktuellen somatischen Gesundheitszustandes ist somit gestützt auf die vor liegenden Akten ebenfalls nicht möglich 4.3 Insgesamt erweisen sich die vorhandenen medizinischen Unterlagen für eine ab schliessende Beurteilung des Verlaufs des Gesundheitszustandes und der Arbeits fähigkeit des Beschwerdeführers und damit des vorliegend strittigen Leistungs anspruchs als nicht genügend. Die Beschwerdegegnerin ist zwar auf die Neu anmeldung des Beschwerdefüh rers eingetreten (vgl. Urk. 7/117/4 ). Obwohl sie es mithin als möglich erachtet hat, dass eine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers eingetreten sein könnte, hat sie aber die nötigen medizinischen Abklärungen nicht vorgenommen. Die Beschwerdegegnerin hat daher ergänzende medizinische Abklärungen vorzu nehmen, die sämtliche Beschwerden des Beschwerdeführers umfassen und eine hinreichende fachärztliche Grundlage darste llen, welche die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers erlauben. Hierzu wird sie insbesondere Verlaufsberichte der behandelnden Ärzte einzuholen haben, die sich zum Heilungsverlauf nach der Operation der linken Schulter sowie zum weiteren psychiatrischen Behandlungsverlauf äussern. Allenfalls empfiehlt sich auch ei ne bidisziplinäre Begutachtung, die insbesondere eine Beurteilung des psychischen Gesundheitszustandes nach Massgabe der Standardindikatoren gemäss der mit BGE 141 V 281 begründeten Rechtsprechung ermöglicht. Hernach hat die Beschwerdegegnerin neu über den Rentenanspruch des Beschwerdeführers zu entscheiden. Nach dem Gesagten ist die Beschwerde gutzuheissen, die angefochtene Verfügung vom 1 2. Mai 2021 ( Urk. 2) aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zur ergänzenden medizinischen Abklärung im Sinne der Erwägungen und zu neuem Entscheid über den Rentenanspruch de s Beschw erdeführer s zurückzu weisen. 5. 5.1 Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Ver waltung zu weiterer Abklärung und neuem Entscheid als vollständiges Obsiegen (vgl. ZAK 1987 S. 268 f. E. 5 mit Hinweisen). Da der Streitgegenstand die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen betrifft, ist das Ver fahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG), ermessens weise auf Fr. 700.-- anzusetzen und der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 5.2 Ausserdem hat der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Prozessentschädigung. Diese ist gestützt auf Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeit aufwand und den Barauslagen ermessensweise auf Fr. 2‘400.-- (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen. Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung vom 1 2. Mai 2021 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers neu verfüge. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozess entschädigung von Fr. 2’400.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Mark A. Glavas - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin FehrEngesser

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2021.00402 I. Kammer Sozialversicherungsrichterin Fehr, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Bachofner Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter Gerichtsschreiberin Engesser Urteil vom 2 5. April 2022

IV.2021.00402

IV.2021.00402

IV.2021.00402 I. Kammer

I. Kammer

Sozialversicherungsrichterin Fehr, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Bachofner Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter Gerichtsschreiberin Engesser

Sozialversicherungsrichterin Fehr, Vorsitzende Sozialversicherungsrichter Bachofner Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter Gerichtsschreiberin Engesser

Urteil vom 2 5. April 2022

Urteil vom 2 5. April 2022 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Mark A. Glavas

vertreten durch Rechtsanwalt Mark A. Glavas Advokatur Glavas AG

Advokatur Glavas AG Markusstrasse 10, 8006 Zürich

Markusstrasse 10, 8006 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 X.___, geboren 1965, war seit dem 2 8. Mai 2008 als Elektromonteur bei der Y.___ AG angestellt, als er am 1 0. Februar 2011 beim Arbeiten auf einer Leiter mitsamt der Leiter umfiel und sich verschiedene Verletzungen zuzog ( Urk. 7/13/330 ). Die Suva erbrachte als zuständiger Unfallversicherer in der Folge die ge setzlichen Leistungen und übernahm unter anderem die Kosten für eine am 1 1. Januar 2012 durchgeführte Schulterarthroskopie links mit Teno tomie/ Tenodese der langen Bizepssehne und Akromio plastik. Nachdem die kreis ärztliche Untersuchung vom 2 3. Janu ar 2013 ergeben hatte, dass zwar weiterhin ein myofasciales Schmerzsyndrom der linken Schulter persistiere, der Versicherte in einer angepassten Tätigkeit jedoch zu 10 0 % arbeitsfähig sei ( Urk. 7/109/468 ff. ), stellte die Suva die vorübergehenden Leistungen pe r 3 0. April 2013 ein ( Urk. 7/109/460 ) und verneinte mit Einspracheentscheid vom 2 5. Oktober 2013 einen Anspruch auf eine Invalidenrente, sprach dem Versicherten jedoch eine Integritätsentsc hädigung von 10 % zu ( Urk. 7/109/368 ff. ).

1.1 X.___, geboren 1965, war seit dem 2 8. Mai 2008 als Elektromonteur bei der Y.___ AG angestellt, als er am 1 0. Februar 2011 beim Arbeiten auf einer Leiter mitsamt der Leiter umfiel und sich verschiedene Verletzungen zuzog ( Urk. 7/13/330 ). Die Suva erbrachte als zuständiger Unfallversicherer in der Folge die ge setzlichen Leistungen und übernahm unter anderem die Kosten für eine am 1 1. Januar 2012 durchgeführte Schulterarthroskopie links mit Teno tomie/ Tenodese der langen Bizepssehne und Akromio plastik. Nachdem die kreis ärztliche Untersuchung vom 2 3. Janu ar 2013 ergeben hatte, dass zwar weiterhin ein myofasciales Schmerzsyndrom der linken Schulter persistiere, der Versicherte in einer angepassten Tätigkeit jedoch zu 10 0 % arbeitsfähig sei ( Urk. 7/109/468 ff. ), stellte die Suva die vorübergehenden Leistungen pe r 3 0. April 2013 ein ( Urk. 7/109/460 ) und verneinte mit Einspracheentscheid vom 2 5. Oktober 2013 einen Anspruch auf eine Invalidenrente, sprach dem Versicherten jedoch eine Integritätsentsc hädigung von 10 % zu ( Urk. 7/109/368 ff. ). 1.2 Am 2. Juli 2012 hatte sich der Versicherte unter Hinweis auf eine Bewegungs einschränkung und in den Arm und Nacken ausstra hlende Schmerzen in der linken Schulter sowie Rückenschmerzen und Schmerzen im Becken links auch bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an gemeldet ( Urk. 7/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, führte in der Folge medizinische und erwerbliche Abklärungen durch und sprach dem Versicherten mit Verfügung vom 3 0. Mai 2014 eine vom 1. Januar bis am 3 0. April 2013 befristete ganze Invalidenrente zu ( Urk. 7/64).

1.2 Am 2. Juli 2012 hatte sich der Versicherte unter Hinweis auf eine Bewegungs einschränkung und in den Arm und Nacken ausstra hlende Schmerzen in der linken Schulter sowie Rückenschmerzen und Schmerzen im Becken links auch bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an gemeldet ( Urk. 7/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, führte in der Folge medizinische und erwerbliche Abklärungen durch und sprach dem Versicherten mit Verfügung vom 3 0. Mai 2014 eine vom 1. Januar bis am 3 0. April 2013 befristete ganze Invalidenrente zu ( Urk. 7/64). 1. 3 Der Versicherte meldete sich am 2 1. Mai 2019 unter anderem unter Hinweis auf eine Frozen Shoulder links nach dem Unfa ll im Jahr 2012, ein Zervikalsyndrom und eine Depression erneut bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an ( Urk. 7/70). Nach dem Eingang zusätzlicher medizinischer Unterlagen ver neinte die IV-Stelle ein en Anspruch des Versicherten auf eine Invalidenrente mit Verfügung vom 1 7. Oktober 2019 ( Urk. 7/95).

1. 3 Der Versicherte meldete sich am 2 1. Mai 2019 unter anderem unter Hinweis auf eine Frozen Shoulder links nach dem Unfa ll im Jahr 2012, ein Zervikalsyndrom und eine Depression erneut bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an ( Urk. 7/70). Nach dem Eingang zusätzlicher medizinischer Unterlagen ver neinte die IV-Stelle ein en Anspruch des Versicherten auf eine Invalidenrente mit Verfügung vom 1 7. Oktober 2019 ( Urk. 7/95). 1. 4 Nachdem der inzwischen arbeitslose Versicherte a m 2 4. September 2018 auf der Treppe aus gerutscht und auf den Ellenbogen gestürzt war, erbrachte die Suv a weitere Leistungen im Rahmen ein es Rückfalls. P er 3 1. Mai 2019 zeigte die Suva den Fallabschluss an und verneinte m it Verfügung vom 1 2. August 2019 einen Anspruch des Versicherten auf eine Invalidenrente sowie eine (zusätzliche) Inte gritätsentschädigung ( Urk. 7/109/29 ff. ). Die vom Versicherten dagegen am 1 6. September 2019 erhobene Einsprache wies die Suva mit Einspracheentscheid vom 2. Dezember 2020 ab. Dagegen erhob der Versicherte am 1 8. Januar 2021 Beschwerde vor dem hiesigen Gericht. Das in diesem Zusammenhang angelegte Verfahren UV.2021.00019 wird ebenfalls mit Entscheid heutigen Datums erledigt.

1. 4 Nachdem der inzwischen arbeitslose Versicherte a m 2 4. September 2018 auf der Treppe aus gerutscht und auf den Ellenbogen gestürzt war, erbrachte die Suv a weitere Leistungen im Rahmen ein es Rückfalls. P er 3 1. Mai 2019 zeigte die Suva den Fallabschluss an und verneinte m it Verfügung vom 1 2. August 2019 einen Anspruch des Versicherten auf eine Invalidenrente sowie eine (zusätzliche) Inte gritätsentschädigung ( Urk. 7/109/29 ff. ). Die vom Versicherten dagegen am 1 6. September 2019 erhobene Einsprache wies die Suva mit Einspracheentscheid vom 2. Dezember 2020 ab. Dagegen erhob der Versicherte am 1 8. Januar 2021 Beschwerde vor dem hiesigen Gericht. Das in diesem Zusammenhang angelegte Verfahren UV.2021.00019 wird ebenfalls mit Entscheid heutigen Datums erledigt. 1. 5 Am 2 0. August 2020 hatte sich der Versicherte unter Hinweis auf eine erhebliche Verschlechterung des somat ischen Befundes und zusätzliche psychische Beschwerden auch bei der IV-Stelle erneut zum Leistungsbezug an gemeldet und gleichzeitig entsprechende fachspezifische Berichte ein gereicht ( Urk. 7/102). Die IV-Stelle holte medizinische U nterlagen - und insbesondere die Akten der Suva ( Urk. 7/109) - ein und stellte dem Versicherten mit Vorbescheid vom 1 7. Februar 2021 die Abweisu ng seines Leistungsbegehrens in Aussicht ( Urk. 7/118). Nach dem der Versicherte am 1 9. März 2021 dagegen Einwand erhoben hatte ( Urk. 7/125), verfügte die IV-Stelle am 1 2. Mai 2021 im angekündigten Sinne ( Urk. 7/131 = Urk. 2).

1. 5 Am 2 0. August 2020 hatte sich der Versicherte unter Hinweis auf eine erhebliche Verschlechterung des somat ischen Befundes und zusätzliche psychische Beschwerden auch bei der IV-Stelle erneut zum Leistungsbezug an gemeldet und gleichzeitig entsprechende fachspezifische Berichte ein gereicht ( Urk. 7/102). Die IV-Stelle holte medizinische U nterlagen - und insbesondere die Akten der Suva ( Urk. 7/109) - ein und stellte dem Versicherten mit Vorbescheid vom 1 7. Februar 2021 die Abweisu ng seines Leistungsbegehrens in Aussicht ( Urk. 7/118). Nach dem der Versicherte am 1 9. März 2021 dagegen Einwand erhoben hatte ( Urk. 7/125), verfügte die IV-Stelle am 1 2. Mai 2021 im angekündigten Sinne ( Urk. 7/131 = Urk. 2). 2. Hiergegen erhob der Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt M ark A. Glavas, am 1 2. Juni 2021 Beschwerde mit dem Antrag, es sei die angefochtene Verfügung vom 1 2. Mai 2021 aufzuheben und die vorliegende Streitsache sei zu weiteren Abklärungen (insbesondere einer bidisziplinären Begutachtung) an die IV-Stelle zurückzuweisen ( Urk. 1 S. 2 ). Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerde antwort vom 2 5. August 2021 auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 6). Mit Replik vom 3 0. September 2021 hielt der Beschwerdeführer an seinen Anträgen fest ( Urk. 9), worauf die Beschwerdegegnerin am 1 3. Oktober 2021 auf das Einreichen einer Duplik verzichtete ( Urk. 12). Hiervon wurde dem Beschwerdeführer mit Ver fügung vom 1 8. Oktober 2021 Kenntnis gegeben ( Urk. 13).

2. Hiergegen erhob der Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt M ark A. Glavas, am 1 2. Juni 2021 Beschwerde mit dem Antrag, es sei die angefochtene Verfügung vom 1 2. Mai 2021 aufzuheben und die vorliegende Streitsache sei zu weiteren Abklärungen (insbesondere einer bidisziplinären Begutachtung) an die IV-Stelle zurückzuweisen ( Urk. 1 S. 2 ). Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerde antwort vom 2 5. August 2021 auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 6). Mit Replik vom 3 0. September 2021 hielt der Beschwerdeführer an seinen Anträgen fest ( Urk. 9), worauf die Beschwerdegegnerin am 1 3. Oktober 2021 auf das Einreichen einer Duplik verzichtete ( Urk. 12). Hiervon wurde dem Beschwerdeführer mit Ver fügung vom 1 8. Oktober 2021 Kenntnis gegeben ( Urk. 13). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden versicherung (IVV) in Kraft getreten.

1.1 Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden versicherung (IVV) in Kraft getreten. In zeitlicher Hinsicht sind vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Regelungen grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da ferner das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung beziehungsweise des streitigen Einspracheentscheids eingetretenen Sachverhalt abstellt (BGE 144 V 210 E. 4.3.1, 132 V 215 E. 3.1.1, je mit Hinweisen), sind vorliegend die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nach folgend auch in dieser Fassung zitiert werden.

In zeitlicher Hinsicht sind vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Regelungen grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da ferner das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung beziehungsweise des streitigen Einspracheentscheids eingetretenen Sachverhalt abstellt (BGE 144 V 210 E. 4.3.1, 132 V 215 E. 3.1.1, je mit Hinweisen), sind vorliegend die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nach folgend auch in dieser Fassung zitiert werden. 1.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:

1.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her stellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her stellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.4 Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krank heit ist jedoch nicht ohne Weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.4 Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krank heit ist jedoch nicht ohne Weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.5 War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3 IVV), so ist im Beschwerdeverfahren zu prüfen, ob im Sinne von Art. 17 ATSG eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hinweis). Gemäss höchstrichterlicher Rechtsprechung ist von Amtes wegen zu prüfen, ob seit der ersten Rentenverfügung zwischen zeitlich eine erneute materielle Prüfung des Rentenanspruchs stattgefunden hat. War dies nicht der Fall, so ist auf die Entwicklung der Verhältnisse seit der ersten Ablehnungsverfügung abzustellen; wie im Revisionsverfahren bleiben allfällige, vorangehende Nichteintretensverfügungen aufgrund des fehlenden Abklärungs- und bloss summarischen Begründungsaufwandes der Verwaltung unbeachtlich. Erfolgte dagegen nach einer ersten Leistungsverweigerung eine erneute materielle Prüfung des geltend gemachten Rentenanspruchs und wurde dieser nach rechts konformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensvergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerb lichen Auswirkungen des Gesundheitszustands) abermals rechtskräftig verneint, muss sich die leistungsansprechende Person dieses Ergebnis – vorbehältlich der Rechtsprechung zur Wiedererwägung oder prozessualen Revision (vgl. BGE 127 V 466 E. 2c mit Hinweisen) – bei einer weiteren Neuanmeldung entgegenhalten lassen (BGE 130 V 71 E. 3.2.3; vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.3 f.).

War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3 IVV), so ist im Beschwerdeverfahren zu prüfen, ob im Sinne von Art. 17 ATSG eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hinweis). Gemäss höchstrichterlicher Rechtsprechung ist von Amtes wegen zu prüfen, ob seit der ersten Rentenverfügung zwischen zeitlich eine erneute materielle Prüfung des Rentenanspruchs stattgefunden hat. War dies nicht der Fall, so ist auf die Entwicklung der Verhältnisse seit der ersten Ablehnungsverfügung abzustellen; wie im Revisionsverfahren bleiben allfällige, vorangehende Nichteintretensverfügungen aufgrund des fehlenden Abklärungs- und bloss summarischen Begründungsaufwandes der Verwaltung unbeachtlich. Erfolgte dagegen nach einer ersten Leistungsverweigerung eine erneute materielle Prüfung des geltend gemachten Rentenanspruchs und wurde dieser nach rechts konformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensvergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerb lichen Auswirkungen des Gesundheitszustands) abermals rechtskräftig verneint, muss sich die leistungsansprechende Person dieses Ergebnis – vorbehältlich der Rechtsprechung zur Wiedererwägung oder prozessualen Revision (vgl. BGE 127 V 466 E. 2c mit Hinweisen) – bei einer weiteren Neuanmeldung entgegenhalten lassen (BGE 130 V 71 E. 3.2.3; vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.3 f.). Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herab gesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebenem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Aufgabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hinsichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinweisen). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kon text unbeachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). Weder eine im Vergleich zu früheren ärztlichen Einschätzungen ungleich attestierte Arbeitsunfähigkeit noch eine unterschiedliche diagnostische Einordnung des geltend gemachten Leidens genügt somit per se, um auf einen verbesserten oder verschlechterten Gesundheitszustand zu schliessen; notwendig ist in diesem Zusammenhang viel mehr eine veränderte Befundlage (Urteil des Bundesgerichts 9C_135/2021 vom 27. April 2021 E. 2.1 mit Hinweisen).

Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herab gesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebenem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Aufgabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hinsichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinweisen). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kon text unbeachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). Weder eine im Vergleich zu früheren ärztlichen Einschätzungen ungleich attestierte Arbeitsunfähigkeit noch eine unterschiedliche diagnostische Einordnung des geltend gemachten Leidens genügt somit per se, um auf einen verbesserten oder verschlechterten Gesundheitszustand zu schliessen; notwendig ist in diesem Zusammenhang viel mehr eine veränderte Befundlage (Urteil des Bundesgerichts 9C_135/2021 vom 27. April 2021 E. 2.1 mit Hinweisen). Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in recht licher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3; Urteil des Bundesgerichts 8C_144/2021 vom 27. Mai 2021 E. 2.3, je mit Hinweisen).

Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in recht licher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3; Urteil des Bundesgerichts 8C_144/2021 vom 27. Mai 2021 E. 2.3, je mit Hinweisen). 1.6 Versicherungsträger und das Sozialversicherungsgericht haben den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen und die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Sie haben alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere dürfen sie bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum sie auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellen (BGE 125 V 351 E. 3a).

1.6 Versicherungsträger und das Sozialversicherungsgericht haben den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen und die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Sie haben alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere dürfen sie bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum sie auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellen (BGE 125 V 351 E. 3a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).

Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin führte in der angefochtene n Verfügung aus, der An spruch auf Leistungen der Invalidenversicherung sei zuletzt aufgrund der Neu anmeldung des Beschwerdeführers vom 2 8. Mai 2019 geprüft worden. M angels einer medizinischen Veränderung seit der letzten Verfügung vom 3 0. Mai 2014 seien keine Leis tungen zugesprochen worden. Am 2 1. August 2020 habe sich der Beschwerdeführer wiederum zum Leistungsbezug angemeldet. Die daraufhin ein geholten Unterlagen hätten erneut keine dauerhafte Veränderung des Gesund heitszustandes ergeben ( Urk. 2 S. 1). A uch aufgrund der Oper a tion vom 7. Mai 2021 sei en keine langandauernde Arbeitsunfähigkeit und Verschlechterung der Situation zu erwarten ( Urk. 2 S. 2).

2.1 Die Beschwerdegegnerin führte in der angefochtene n Verfügung aus, der An spruch auf Leistungen der Invalidenversicherung sei zuletzt aufgrund der Neu anmeldung des Beschwerdeführers vom 2 8. Mai 2019 geprüft worden. M angels einer medizinischen Veränderung seit der letzten Verfügung vom 3 0. Mai 2014 seien keine Leis tungen zugesprochen worden. Am 2 1. August 2020 habe sich der Beschwerdeführer wiederum zum Leistungsbezug angemeldet. Die daraufhin ein geholten Unterlagen hätten erneut keine dauerhafte Veränderung des Gesund heitszustandes ergeben ( Urk. 2 S. 1). A uch aufgrund der Oper a tion vom 7. Mai 2021 sei en keine langandauernde Arbeitsunfähigkeit und Verschlechterung der Situation zu erwarten ( Urk. 2 S. 2). 2.2 Der Beschwerdeführer beanstandete dagegen in formeller Hinsicht, dass die Beschwerdegegnerin über den Leistungsanspruch entschieden habe, obwohl noch gar kein definitiver Gesundheitszustand vorliege. Zudem habe sie es trotz offen sichtlicher wesentlicher Verschlechterung des Gesundheitszustandes seit der letzten A nmeldung unterlassen, eine Begutachtung zu veranlassen. Aus diesem Grund werde eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes gemäss Art. 43 ATSG moniert ( Urk. 1 S. 2).

2.2 Der Beschwerdeführer beanstandete dagegen in formeller Hinsicht, dass die Beschwerdegegnerin über den Leistungsanspruch entschieden habe, obwohl noch gar kein definitiver Gesundheitszustand vorliege. Zudem habe sie es trotz offen sichtlicher wesentlicher Verschlechterung des Gesundheitszustandes seit der letzten A nmeldung unterlassen, eine Begutachtung zu veranlassen. Aus diesem Grund werde eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes gemäss Art. 43 ATSG moniert ( Urk. 1 S. 2). Weiter brachte er vor, e r habe sich am 2 1. August 2020 erneut angemeldet, nach dem sich sowohl die unfallbedingte als auch die psychisch e Situation verschlechtert habe. PD Dr. med. Z.___, Facharzt für Ortho pädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, habe am 2. Juni 2020 eine ausgesprochene Supraspinatusunterseh nenpartialruptur diagnostiziert und eine Operation empfohlen ( Urk. 1 S. 4). Am 1 7. Februar 2021 hab e PD Dr. Z.___ vermutet, dass sich die Ruptur verschlimmert habe, worauf am 7. Mai 202 1 eine Operatio n durchgeführt worden sei. Weiterhin bestünden starke Schmerzen. Ob diese nach der Heilungsphase geringer würden, so dass eine leidens angepasste Tätigkeit möglich wäre, könne noch nicht beurteilt werden. Die Beurteilung der Beschwerdegegnerin, dass er nach drei Monaten wieder voll ein setzbar sei n werde, sei weder stichhaltig noch stehe sie in Übereinstimmung mit der Aktenlage ( Urk. 1 S. 5). Darüber hinaus habe er sich ab Dezember 2019 in Psychotherapie befunden, zur z eit sei er bei med. pract. A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, und der delegierten Psychologin Dr. phil. B.___ in Behandlung, die eine mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom, eine generalisierte Angststörung sowie einen Verdacht auf eine post traumatische Belastungsstörung diagnostiziert hätten und die Arbeitsfähigkeit noch nicht hätten beurteilen können, jedoch zumindest eine Unterstützung bei der Eingliederung für erforderlich gehalten hätten ( Urk. 1 S. 4). Auch dies bezüglich wäre die Beschwerdegegnerin gehalten gewesen, den Therapieverlauf abzuwarten und nach einigen Monaten wiederum einen Bericht einzuholen ( Urk. 1 S. 6).

Weiter brachte er vor, e r habe sich am 2 1. August 2020 erneut angemeldet, nach dem sich sowohl die unfallbedingte als auch die psychisch e Situation verschlechtert habe. PD Dr. med. Z.___, Facharzt für Ortho pädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, habe am 2. Juni 2020 eine ausgesprochene Supraspinatusunterseh nenpartialruptur diagnostiziert und eine Operation empfohlen ( Urk. 1 S. 4). Am 1 7. Februar 2021 hab e PD Dr. Z.___ vermutet, dass sich die Ruptur verschlimmert habe, worauf am 7. Mai 202 1 eine Operatio n durchgeführt worden sei. Weiterhin bestünden starke Schmerzen. Ob diese nach der Heilungsphase geringer würden, so dass eine leidens angepasste Tätigkeit möglich wäre, könne noch nicht beurteilt werden. Die Beurteilung der Beschwerdegegnerin, dass er nach drei Monaten wieder voll ein setzbar sei n werde, sei weder stichhaltig noch stehe sie in Übereinstimmung mit der Aktenlage ( Urk. 1 S. 5). Darüber hinaus habe er sich ab Dezember 2019 in Psychotherapie befunden, zur z eit sei er bei med. pract. A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, und der delegierten Psychologin Dr. phil. B.___ in Behandlung, die eine mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom, eine generalisierte Angststörung sowie einen Verdacht auf eine post traumatische Belastungsstörung diagnostiziert hätten und die Arbeitsfähigkeit noch nicht hätten beurteilen können, jedoch zumindest eine Unterstützung bei der Eingliederung für erforderlich gehalten hätten ( Urk. 1 S. 4). Auch dies bezüglich wäre die Beschwerdegegnerin gehalten gewesen, den Therapieverlauf abzuwarten und nach einigen Monaten wiederum einen Bericht einzuholen ( Urk. 1 S. 6). Zusammenfassend sei von einer relevanten Verschlechterung des psychischen und somatischen Gesundheitszustandes auszugehen, wobei der Zustand noch labil sei. Zumindest seit dem Verschlechterungsgesuch bis zur erhofften wesentlichen Verbesserung der somatischen Beschwerden s ei von einer länger andauernden Arbeitsunfähigkeit auszugehen, weshalb zumindest ein Anspruch auf eine befristete Rente bestehe beziehu ngsweise geprüft werden müsse. Aller dings würden die aktuell von der Beschwerdegegnerin eingeholten Akten nicht ausreichen, um sich ein schlüssiges Bild machen zu können. Aus diesem Grund sei es notwendig, die Streitsache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, da mit diese nach der Einholung aktueller Berichte ein externes Gutachten mit den Fachdisziplinen Chirurgie und Psychiatrie in Auftrag gebe und hernach über den Anspruch auf berufliche Massnahmen und Invalidenrente neu entscheide ( Urk. 1 S. 6 f.).

Zusammenfassend sei von einer relevanten Verschlechterung des psychischen und somatischen Gesundheitszustandes auszugehen, wobei der Zustand noch labil sei. Zumindest seit dem Verschlechterungsgesuch bis zur erhofften wesentlichen Verbesserung der somatischen Beschwerden s ei von einer länger andauernden Arbeitsunfähigkeit auszugehen, weshalb zumindest ein Anspruch auf eine befristete Rente bestehe beziehu ngsweise geprüft werden müsse. Aller dings würden die aktuell von der Beschwerdegegnerin eingeholten Akten nicht ausreichen, um sich ein schlüssiges Bild machen zu können. Aus diesem Grund sei es notwendig, die Streitsache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, da mit diese nach der Einholung aktueller Berichte ein externes Gutachten mit den Fachdisziplinen Chirurgie und Psychiatrie in Auftrag gebe und hernach über den Anspruch auf berufliche Massnahmen und Invalidenrente neu entscheide ( Urk. 1 S. 6 f.). 2.3 Die Beschwerdegegnerin ergänzte in der Beschwerdeantwort hinsichtlich der psychischen Beeinträchtigung, dass der Beschwerdeführer sich zwar in der Zeit von Dezember 2019 bis Januar 2020 in Behandlung begeben habe, was sicherlich auf einen gewissen Lei den sdruck schliessen lasse. Es sei jedoch festzuhalten, dass es Psychiatern vorbehalten bleibe, Diagnosen zu stellen. Folglich könne auf den Bericht der Fachpsychologin nicht abgestellt werden. Gleiches gelte für den Bericht von Dr. phil. B.___ vom 8. Februar 202 1. Gestützt auf die Akten lage habe bisher keine fachpsychiatrische Behandlung stattgefunden. Aus soma tischer Sicht gehe sie bezüglich der im Mai 2021 stattgefundenen Operation post operativ von einer rund drei Monate andauernden Verschlechterung und danach von einer vollen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit aus. Gegenüber dem Entscheid vom 1 7. Oktober 2019 s e i daher nicht von einer langdauernden Ver schlechterung auszugehen ( Urk. 6 S. 2).

2.3 Die Beschwerdegegnerin ergänzte in der Beschwerdeantwort hinsichtlich der psychischen Beeinträchtigung, dass der Beschwerdeführer sich zwar in der Zeit von Dezember 2019 bis Januar 2020 in Behandlung begeben habe, was sicherlich auf einen gewissen Lei den sdruck schliessen lasse. Es sei jedoch festzuhalten, dass es Psychiatern vorbehalten bleibe, Diagnosen zu stellen. Folglich könne auf den Bericht der Fachpsychologin nicht abgestellt werden. Gleiches gelte für den Bericht von Dr. phil. B.___ vom 8. Februar 202 1. Gestützt auf die Akten lage habe bisher keine fachpsychiatrische Behandlung stattgefunden. Aus soma tischer Sicht gehe sie bezüglich der im Mai 2021 stattgefundenen Operation post operativ von einer rund drei Monate andauernden Verschlechterung und danach von einer vollen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit aus. Gegenüber dem Entscheid vom 1 7. Oktober 2019 s e i daher nicht von einer langdauernden Ver schlechterung auszugehen ( Urk. 6 S. 2). 2.4 Der Beschwerdeführer legte in der Replik dar, entgegen den Ausführungen der Beschwerdegegnerin habe med. pract. A.___ den Bericht vom 8. Februar 2021 zu sammen mit der delegierten Psychologin geschrieben und es sei daher erstellt, dass er sich in fachpsychiatrischer Behandlung befinde. Gemäss diesem Bericht leide er an einer relevante n psychischen Störung. Somit seien die Ausführungen der Beschwerdegegnerin klar aktenwidrig und es sei von einer Verschlechterung des psychischen Zustandes auszugehen. Zumindest wäre der Verlauf der Behandlung abzuwarten gewesen. Aus somatischer Sicht habe zwischenzeitlich die Operation stattgefunden und die Suva erbringe wiederum die Versicherungs leistungen. Ob und wann eine Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit bestehen werde, sei offen. Es sei zumindest von einer längerdauernden Arbeits unfähigkeit auszugehen ( Urk. 9 S. 2).

2.4 Der Beschwerdeführer legte in der Replik dar, entgegen den Ausführungen der Beschwerdegegnerin habe med. pract. A.___ den Bericht vom 8. Februar 2021 zu sammen mit der delegierten Psychologin geschrieben und es sei daher erstellt, dass er sich in fachpsychiatrischer Behandlung befinde. Gemäss diesem Bericht leide er an einer relevante n psychischen Störung. Somit seien die Ausführungen der Beschwerdegegnerin klar aktenwidrig und es sei von einer Verschlechterung des psychischen Zustandes auszugehen. Zumindest wäre der Verlauf der Behandlung abzuwarten gewesen. Aus somatischer Sicht habe zwischenzeitlich die Operation stattgefunden und die Suva erbringe wiederum die Versicherungs leistungen. Ob und wann eine Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit bestehen werde, sei offen. Es sei zumindest von einer längerdauernden Arbeits unfähigkeit auszugehen ( Urk. 9 S. 2). 2.5 Die Beschwerdegegnerin ist auf die Neuanmeldung des Beschwerde führers vom 2 0. August 2020 ( Urk. 7/102 ) eingetreten. Demnach gilt es zu prüfen, ob sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit der letzten rechtskräftigen Ver fügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechts konformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensvergleichs beruht, verändert hat ( vgl. E. 1.5 hiervor). Vorliegend bildet die Verfügung vom 3 0. Mai 2014, mit welcher die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer eine vom 1. Januar bis am 3 0. April 2013 befristete ganze Invalidenrente zugesprochen hatte ( Urk. 7/64), die massgebend e Vergleichsbasis. Denn dieser Verfügung lag eine umfassende Abklärung sämtlicher gesundheit licher Einschränkungen des Beschwerdeführers zugrunde. Demgegenüber basierte die Verfügung vom 1 7. Oktober 2019 ( Urk. 7/95 ) lediglich auf punktuellen Ab klärungen, weshalb sie nicht als Vergleichs basis herangezogen werden kann.

2.5 Die Beschwerdegegnerin ist auf die Neuanmeldung des Beschwerde führers vom 2 0. August 2020 ( Urk. 7/102 ) eingetreten. Demnach gilt es zu prüfen, ob sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit der letzten rechtskräftigen Ver fügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechts konformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensvergleichs beruht, verändert hat ( vgl. E. 1.5 hiervor). Vorliegend bildet die Verfügung vom 3 0. Mai 2014, mit welcher die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer eine vom 1. Januar bis am 3 0. April 2013 befristete ganze Invalidenrente zugesprochen hatte ( Urk. 7/64), die massgebend e Vergleichsbasis. Denn dieser Verfügung lag eine umfassende Abklärung sämtlicher gesundheit licher Einschränkungen des Beschwerdeführers zugrunde. Demgegenüber basierte die Verfügung vom 1 7. Oktober 2019 ( Urk. 7/95 ) lediglich auf punktuellen Ab klärungen, weshalb sie nicht als Vergleichs basis herangezogen werden kann. 3.

3. 3.1 Die Verfügung vom 3 0. Mai 2014 ( Urk. 7/64) beruhte hauptsächlich auf der Stellungnahme von Dr. med. C.___, Facharzt für orthopädische Chirurgie, vom Regionalärztlichen Dienst (RAD), vom 1 1. Januar 201 4. Dr. C.___ stützte sich einerseits auf die Akten des Unfallversicherers Suva ( Urk. 7/13), wonach der Beschwerdeführer beim Unfall am 1 0. Februar 2012 eine undislozierte Fraktur des Processus Transversus LWK 3, eine Fissur der Clavicula rechts, eine transmurale Ruptur der Supraspinatussehne rechts, Kontusionen der linken Schulter, des linken Hemithorax, des linken Ellenbogen s und des Handgelenks sowie des Beckens un d des ISG links erlitten hatte. Andererseits lag ihm der Bericht von Dr. med. D.___, Facharzt für Rheuma tologie, vom 1 7. Januar 2013 vor, worin dieser einen Status nach Schulter kontusion links und Arthroskopie der linken Schulter im Januar 2012 mit Teno tomie, Tenodese der langen B i zepssehne bei schmerzhafter SLAP-Läsion links und Akromioplastik diagnostizierte (Urk.7/20). Dr. C.___ hielt fest, ab dem 1 0. Februar 2011 sei der Beschwerdeführer in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Elektriker und auch in einer angepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig. Ab dem 1 7. Januar 2013 sei er in einer angepassten Tätigkeit wieder zu 100 % arbeitsfähig. Zumutbar seien leicht e bis mittelschwere Tätigkeiten ohne Ein schränkungen der Belastung des dominanten rechten Arms. Mit dem linken Arm seien keine Tätigkeiten über Schulterniveau und keine regelmässige / dauernde Gewichtsbelastung über 2 kg und eine maximale Gewichtsbelastung körpernah von 5 kg zumutbar. In psychischer Hinsicht hätten gemäss dem Bericht der Klinik I.___ vom 9. Dezember 2013 ( Urk. 7/44) in einem Abklärungsgespräch zu dem ein Alkoholabhängigkeitssyndrom (ICD-10 F10.25) und eine Anpassungs störung mit längerer depressiver Reaktion (ICD-10 F43.2) festgestellt werden können. Eine weitere Behandlung habe danach nicht stattgefunden ( Urk. 7/47/6). Die Beschwerdegegnerin sprach dem Beschwerdeführer in der Folge gestützt auf diese Zumutbarkeitsbeurteilung eine von Januar bis April 2013 befristete Invalidenrente zu ( Urk. 7/64).

3.1 Die Verfügung vom 3 0. Mai 2014 ( Urk. 7/64) beruhte hauptsächlich auf der Stellungnahme von Dr. med. C.___, Facharzt für orthopädische Chirurgie, vom Regionalärztlichen Dienst (RAD), vom 1 1. Januar 201 4. Dr. C.___ stützte sich einerseits auf die Akten des Unfallversicherers Suva ( Urk. 7/13), wonach der Beschwerdeführer beim Unfall am 1 0. Februar 2012 eine undislozierte Fraktur des Processus Transversus LWK 3, eine Fissur der Clavicula rechts, eine transmurale Ruptur der Supraspinatussehne rechts, Kontusionen der linken Schulter, des linken Hemithorax, des linken Ellenbogen s und des Handgelenks sowie des Beckens un d des ISG links erlitten hatte. Andererseits lag ihm der Bericht von Dr. med. D.___, Facharzt für Rheuma tologie, vom 1 7. Januar 2013 vor, worin dieser einen Status nach Schulter kontusion links und Arthroskopie der linken Schulter im Januar 2012 mit Teno tomie, Tenodese der langen B i zepssehne bei schmerzhafter SLAP-Läsion links und Akromioplastik diagnostizierte (Urk.7/20). Dr. C.___ hielt fest, ab dem 1 0. Februar 2011 sei der Beschwerdeführer in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Elektriker und auch in einer angepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig. Ab dem 1 7. Januar 2013 sei er in einer angepassten Tätigkeit wieder zu 100 % arbeitsfähig. Zumutbar seien leicht e bis mittelschwere Tätigkeiten ohne Ein schränkungen der Belastung des dominanten rechten Arms. Mit dem linken Arm seien keine Tätigkeiten über Schulterniveau und keine regelmässige / dauernde Gewichtsbelastung über 2 kg und eine maximale Gewichtsbelastung körpernah von 5 kg zumutbar. In psychischer Hinsicht hätten gemäss dem Bericht der Klinik I.___ vom 9. Dezember 2013 ( Urk. 7/44) in einem Abklärungsgespräch zu dem ein Alkoholabhängigkeitssyndrom (ICD-10 F10.25) und eine Anpassungs störung mit längerer depressiver Reaktion (ICD-10 F43.2) festgestellt werden können. Eine weitere Behandlung habe danach nicht stattgefunden ( Urk. 7/47/6). Die Beschwerdegegnerin sprach dem Beschwerdeführer in der Folge gestützt auf diese Zumutbarkeitsbeurteilung eine von Januar bis April 2013 befristete Invalidenrente zu ( Urk. 7/64). 3.2 Die Verfügung vom 1 7. Oktober 2019, mit der ein Rentenanspruch verneint wor den war, basierte auf einem Zeugnis von Dr. h. c. med. E.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, vom 2 1. Juni 2019, wonach massive Schmerzen bei einer neu entwickelten Kapsulitis an der linken Schulter bestünden und der Beschwerdeführer den (linken) Arm nicht mehr über die Horizontale zu heben vermöge und keine Gewichte über 5 kg tragen könne ( Urk. 7/79/1). Dieses Belastungsprofil entsprach gemäss der Beschwerdegegnerin demjenigen der Stellungnahme von RAD-Arzt Dr. C.___ vom 1 1. Januar 2014 ( Urk. 7/83/3). Die Beschwerdegegnerin hielt zudem fest, im Einwand werde eine psychische Einschränkung erwähnt, es seien jedoch keine psychiatrischen Arzt berichte eingegangen. Zwar werde in der Verfügung der Suva vom 1 2. August 2019 etwas von einer psychogenen Beeinträchtigung erwähnt, dies ändere jedoch nichts am Sachverhalt ( Urk. 7/94/2).

3.2 Die Verfügung vom 1 7. Oktober 2019, mit der ein Rentenanspruch verneint wor den war, basierte auf einem Zeugnis von Dr. h. c. med. E.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, vom 2 1. Juni 2019, wonach massive Schmerzen bei einer neu entwickelten Kapsulitis an der linken Schulter bestünden und der Beschwerdeführer den (linken) Arm nicht mehr über die Horizontale zu heben vermöge und keine Gewichte über 5 kg tragen könne ( Urk. 7/79/1). Dieses Belastungsprofil entsprach gemäss der Beschwerdegegnerin demjenigen der Stellungnahme von RAD-Arzt Dr. C.___ vom 1 1. Januar 2014 ( Urk. 7/83/3). Die Beschwerdegegnerin hielt zudem fest, im Einwand werde eine psychische Einschränkung erwähnt, es seien jedoch keine psychiatrischen Arzt berichte eingegangen. Zwar werde in der Verfügung der Suva vom 1 2. August 2019 etwas von einer psychogenen Beeinträchtigung erwähnt, dies ändere jedoch nichts am Sachverhalt ( Urk. 7/94/2). 3.3

3.3 3.3.1 Im aktuellen V erfahren nahm die Beschwerdegegnerin die folgenden medizinischen Unterlagen zu den Akten:

3.3.1 Im aktuellen V erfahren nahm die Beschwerdegegnerin die folgenden medizinischen Unterlagen zu den Akten: Dr. med. F.___, Fachärztin für Chirurgie und Kreisärztin des für die Unfallfolgen zuständigen Unfallversicherers Suva, stellte anlässlich ihrer Unter suchung vom 1 1. April 2019 die Diagnose von Restbeschwerden im Bereich der linken Schult er bei adhäsiver Kapsulitis bei Status nach Schulterarthroskopie links mit Tenotomie, Tenodese und Akromioplastik im Januar 2012 und Schmerz exazerbation im Rahmen eines neuen Sturzes im September 2018 ( Urk. 7/302/4). Sie kam zum Schluss, dass ein stationärer Zustand vorliege, welcher sich objektiv im Vergleich zur letzten kreisärztlichen Untersuchung im Januar 2013 nicht gravierend verändert habe. Dementsprechend habe das damals erstellte Zumutbarkeitsprofil weiterhin Gültigkeit mit der Präzisierung, dass bezüglich des linken Oberarmes keine repetitiven manuellen Tätigkeiten und nur eine sehr leichte bis leichte Tätigkeit unterhalb der Horizontalen, ohne kraftvolle Zug-, Stoss- und Drehbewegungen, Schläge, Vibrationen und ohne einseitiges Ab stützen mit dem link en Arm zumutbar seien ( Urk. 7/109/303 ).

Dr. med. F.___, Fachärztin für Chirurgie und Kreisärztin des für die Unfallfolgen zuständigen Unfallversicherers Suva, stellte anlässlich ihrer Unter suchung vom 1 1. April 2019 die Diagnose von Restbeschwerden im Bereich der linken Schult er bei adhäsiver Kapsulitis bei Status nach Schulterarthroskopie links mit Tenotomie, Tenodese und Akromioplastik im Januar 2012 und Schmerz exazerbation im Rahmen eines neuen Sturzes im September 2018 ( Urk. 7/302/4). Sie kam zum Schluss, dass ein stationärer Zustand vorliege, welcher sich objektiv im Vergleich zur letzten kreisärztlichen Untersuchung im Januar 2013 nicht gravierend verändert habe. Dementsprechend habe das damals erstellte Zumutbarkeitsprofil weiterhin Gültigkeit mit der Präzisierung, dass bezüglich des linken Oberarmes keine repetitiven manuellen Tätigkeiten und nur eine sehr leichte bis leichte Tätigkeit unterhalb der Horizontalen, ohne kraftvolle Zug-, Stoss- und Drehbewegungen, Schläge, Vibrationen und ohne einseitiges Ab stützen mit dem link en Arm zumutbar seien ( Urk. 7/109/303 ). 3.3.2 PD Dr. Z.___ diagnostizierte in seinem Bericht vom 2 0. Mai 2020 eine posttraumatische AC- Arthropathie der linken Schulter sowie Hinweise auf ein subacromiales Impingement, Differenzialdiagnose low -grade Infekt. Er hielt fest, entweder könne die Situation so belassen oder eine erneute arthroskopische Behandlung durchgeführt werden, und veranlasste eine Arthro -MRI-Untersuchung. D er Beschwerdeführer habe - sollten die Beschwerden so bleiben - sicherlich Anspruch auf eine Berentung durch die Invalidenversicherung ( Urk. 7/116/10).

3.3.2 PD Dr. Z.___ diagnostizierte in seinem Bericht vom 2 0. Mai 2020 eine posttraumatische AC- Arthropathie der linken Schulter sowie Hinweise auf ein subacromiales Impingement, Differenzialdiagnose low -grade Infekt. Er hielt fest, entweder könne die Situation so belassen oder eine erneute arthroskopische Behandlung durchgeführt werden, und veranlasste eine Arthro -MRI-Untersuchung. D er Beschwerdeführer habe - sollten die Beschwerden so bleiben - sicherlich Anspruch auf eine Berentung durch die Invalidenversicherung ( Urk. 7/116/10). Anlässlich der Verlaufskontrolle vom 2. Juni 2020 und n ach Vorliegen der Ergebnisse des Arthro -MRI, diagnostizierte PD Dr. Z.___ zusätzlich eine ausgesprochene Supraspinatusunt erflächenpartialruptur links und führte aus, er habe dem Beschwerdeführer die Möglichkeit der arthroskopischen Reparatur dar gelegt und diese auch empfohlen. Die Prognose dieser Operation sei reduziert, die Erfolgsrate etwa 65 %. Ob der Beschwerdeführer danach wieder als Elektriker arbeiten könne, sei unsicher ( Urk. 7/102/2 f.).

Anlässlich der Verlaufskontrolle vom 2. Juni 2020 und n ach Vorliegen der Ergebnisse des Arthro -MRI, diagnostizierte PD Dr. Z.___ zusätzlich eine ausgesprochene Supraspinatusunt erflächenpartialruptur links und führte aus, er habe dem Beschwerdeführer die Möglichkeit der arthroskopischen Reparatur dar gelegt und diese auch empfohlen. Die Prognose dieser Operation sei reduziert, die Erfolgsrate etwa 65 %. Ob der Beschwerdeführer danach wieder als Elektriker arbeiten könne, sei unsicher ( Urk. 7/102/2 f.). 3.3.3 Dr. med. G.___, praktische Ärztin, vom Regionalärztlichen Dienst (RAD), hielt in ihrer Stellungnahme vom 3 1. August 2020 fest, aus versicherungs medizinischer Sicht sei anhand der vorgelegten Berichte keine dauerhafte Ver änderung des gesamthaften Gesundheitszustandes begründbar. Aus psychiatrischer Sicht werde eine Anpassungsstörung thematisiert, die unter leitliniengerechter fachärztlich-psychiatrischer Behandlung erfahrungsgemäss remittiere. Es sei zu prüfen, ob eine solche bereits begonnen worden sei. Aus somatischer Sicht ( die linke obere Extremität betreffend) werde empfohlen, mit der Beurteilung der Suva zu koordinieren, die von einem unveränderten Zustand und unveränderter Arbeitsfähigkeit ausgehe ( Urk. 7/117/3).

3.3.3 Dr. med. G.___, praktische Ärztin, vom Regionalärztlichen Dienst (RAD), hielt in ihrer Stellungnahme vom 3 1. August 2020 fest, aus versicherungs medizinischer Sicht sei anhand der vorgelegten Berichte keine dauerhafte Ver änderung des gesamthaften Gesundheitszustandes begründbar. Aus psychiatrischer Sicht werde eine Anpassungsstörung thematisiert, die unter leitliniengerechter fachärztlich-psychiatrischer Behandlung erfahrungsgemäss remittiere. Es sei zu prüfen, ob eine solche bereits begonnen worden sei. Aus somatischer Sicht ( die linke obere Extremität betreffend) werde empfohlen, mit der Beurteilung der Suva zu koordinieren, die von einem unveränderten Zustand und unveränderter Arbeitsfähigkeit ausgehe ( Urk. 7/117/3). 3.3.4 Der Beschwerdeführer begab sich ab dem 3. Deze mber 2020 bei med. pract. A.___ und Dr. phil. B.___ in Behandlung ( Urk. 7/116/4), die im Bericht vom 8. Februar 2021 eine mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11), eine generalisierte Angstst örung (ICD-10 F41.1) sowie einen Verdacht auf eine posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F 43.1) diagnostizierten und festhielten, der Beschwerdeführer könne seinen linken Arm nur beschränkt betätigen, darüber hinaus best ünden eine Erschöpfung, eine Konzentrations schwäche und fehlende Ausdauer ( Urk. 7/116/5 f.). Inwiefern die bisherige oder eine dem Leiden angepasste Tätigkeit zumutbar sei, könne derzeit noch nicht gesagt werden. Sie merkten zudem an, dass eine Unterstützung bei der Ein gliederung in eine Tätigkeit hilfreich wäre ( Urk. 7/116/7).

3.3.4 Der Beschwerdeführer begab sich ab dem 3. Deze mber 2020 bei med. pract. A.___ und Dr. phil. B.___ in Behandlung ( Urk. 7/116/4), die im Bericht vom 8. Februar 2021 eine mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11), eine generalisierte Angstst örung (ICD-10 F41.1) sowie einen Verdacht auf eine posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F 43.1) diagnostizierten und festhielten, der Beschwerdeführer könne seinen linken Arm nur beschränkt betätigen, darüber hinaus best ünden eine Erschöpfung, eine Konzentrations schwäche und fehlende Ausdauer ( Urk. 7/116/5 f.). Inwiefern die bisherige oder eine dem Leiden angepasste Tätigkeit zumutbar sei, könne derzeit noch nicht gesagt werden. Sie merkten zudem an, dass eine Unterstützung bei der Ein gliederung in eine Tätigkeit hilfreich wäre ( Urk. 7/116/7). 3.3.5 Nachdem PD Dr. Z.___ am 1 7. Februar 2021 bereits einen dies bezüglichen Verdacht geäussert hatte ( Urk. 3/3), hielt er am 5. März 2021 fest, die Ruptur habe im Vergleich zu den Voraufnahmen vom 2 7. Mai 2020 leicht zugenommen. Die Therapieoptionen seien besprochen worden und der Beschwerdeführer möchte nicht länger warten. Vorgesehen sei deshalb am 7. Mai 2021 eine arthroskopische Supra spinatussehnenrekonstruktion, Ak romioplastik, Co- Planing und Entnahme von Gewebsproben. Die Prognose sei gut ( Urk. 7/127/1).

3.3.5 Nachdem PD Dr. Z.___ am 1 7. Februar 2021 bereits einen dies bezüglichen Verdacht geäussert hatte ( Urk. 3/3), hielt er am 5. März 2021 fest, die Ruptur habe im Vergleich zu den Voraufnahmen vom 2 7. Mai 2020 leicht zugenommen. Die Therapieoptionen seien besprochen worden und der Beschwerdeführer möchte nicht länger warten. Vorgesehen sei deshalb am 7. Mai 2021 eine arthroskopische Supra spinatussehnenrekonstruktion, Ak romioplastik, Co- Planing und Entnahme von Gewebsproben. Die Prognose sei gut ( Urk. 7/127/1). 3.3.6 Gemäss einer Aktennotiz der Beschwerdegegnerin vom 1 2. Mai 2021 wurde mit RAD-Arzt Dr. H.___, Facharzt für Chirurgie, Rücksprache gehalten, ob nach der Operation von einer langandauernden Arbeitsunfähig keit ausgegangen werden könne. Dieser habe erläutert, dass postoperativ eine Arbeitsunfähigkei t von rund drei Monaten adäquat sei. Danach sollte der Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit wieder voll einsetzbar sein ( Urk. 7/130).

3.3.6 Gemäss einer Aktennotiz der Beschwerdegegnerin vom 1 2. Mai 2021 wurde mit RAD-Arzt Dr. H.___, Facharzt für Chirurgie, Rücksprache gehalten, ob nach der Operation von einer langandauernden Arbeitsunfähig keit ausgegangen werden könne. Dieser habe erläutert, dass postoperativ eine Arbeitsunfähigkei t von rund drei Monaten adäquat sei. Danach sollte der Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit wieder voll einsetzbar sein ( Urk. 7/130). 4.

4. 4.1 Zum psychischen Gesundheitszustand des Beschwerdeführers im Zeitpunkt der Verfügung vom 3 0. Mai 2014 ist den Akten zu entnehmen, dass anlässlich eines Abklärungsgesprächs in der Klinik I.___ am 2 8. Juni 2012 die Diagnosen eines Alkoholabhängigkeitssyndroms, am ehesten vom Typ des Pegeltrinkens (ICD-10 F10.25), eines Nikotinabhängigkeitssyndroms, gegenwärtig seit 17 Jahren abstinent (ICD-10 F17.20), und einer Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion (ICD-10 F 43.3) gestellt wurden ( Urk. 7/43/2). Da der Beschwerdeführer in der Folge dort keine Therapie aufnahm oder sich überhaupt in psychiatrische Behandlung begab, verzichtete die Beschwerdegegnerin auf weitere Abklärungen zum psychischen Zustand des Beschwerdeführers und auch RAD-Arzt Dr. C.___ befasste sich nicht mit dem psychiatrischen Krankheitsbild (vgl. Urk. 7/47/6).

4.1 Zum psychischen Gesundheitszustand des Beschwerdeführers im Zeitpunkt der Verfügung vom 3 0. Mai 2014 ist den Akten zu entnehmen, dass anlässlich eines Abklärungsgesprächs in der Klinik I.___ am 2 8. Juni 2012 die Diagnosen eines Alkoholabhängigkeitssyndroms, am ehesten vom Typ des Pegeltrinkens (ICD-10 F10.25), eines Nikotinabhängigkeitssyndroms, gegenwärtig seit 17 Jahren abstinent (ICD-10 F17.20), und einer Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion (ICD-10 F 43.3) gestellt wurden ( Urk. 7/43/2). Da der Beschwerdeführer in der Folge dort keine Therapie aufnahm oder sich überhaupt in psychiatrische Behandlung begab, verzichtete die Beschwerdegegnerin auf weitere Abklärungen zum psychischen Zustand des Beschwerdeführers und auch RAD-Arzt Dr. C.___ befasste sich nicht mit dem psychiatrischen Krankheitsbild (vgl. Urk. 7/47/6). Zwar befand sich der Beschwerdeführer im Zeitpunkt seiner Neuanmeldung vom 2 0. August 2020 weiterhin nicht in psychiatrischer Behandlung und zu seinem psychischen Zustand lag in diesem Zeitpunkt einzig der Bericht der Psychologin lic. phil. J.___ vom 2 3. Mai 2020 vor, die mit dem Beschwerdeführer vom 2 7. Dezember 2019 bis am 3 1. Januar 2020 fünf Einzelgespräche durchgeführt und die Diagnosen einer Anpassungsstörung Angst und depressive Reaktion gemischt (ICD-10 F43.22) und einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41) gestellt hatte ( Urk. 7/102/4 f.). Da sie nicht in der Lage gewesen war, eine psychopharma kologische Behandlung sicherzustellen, aber der Meinung gewesen war, der Beschwerdeführer benötige eine solche, habe sie ihn an einen Kollegen über wiesen ( Urk. 7/102/5). RAD-Ärztin Dr. G.___ kam gestützt auf diesen Bericht in ihrer Stellungnahme vom 3 1. August 2020 zum Schluss, es werde eine Anpassungsstörung thematisiert, die unter leitliniengerechter fachärztlich-psychiatrischer Behandlung erfahrungsgemäss remittiere. Zudem befand sie es für notwendig, zu prüfen, ob eine solche Behandlung bereits begonnen worden sei ( Urk. 7/117/3). Tatsächlich begab sich der Beschwerdeführer im weiteren Ver lauf ab dem 3. Dezember 2020 bei med. pract. A.___ und Dr. phil. B.___ in Behandlung. Diese stellten in ihrem Bericht vom 8. Februar 2021 die Diagnosen einer mittelgradigen depressiven Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11), einer generalisierten Angststörung (ICD-10 F41.1) sowie eines Verdachts auf eine posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1 ; Urk. 7/116/5). Zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers konnten sie sich noch nicht äussern und hielten lediglich fest, der Beschwerdeführer sei eigentlich motiviert, der Ein gliederung entgegen stünden jedoch der Umstand, dass er seinen linken Arm nur beschränkt betätigen könne, sowie s eine Erschöpfung, Konzentrationsschwäche und fehlende Ausdauer ( Urk. 7/116/6 f.).

Zwar befand sich der Beschwerdeführer im Zeitpunkt seiner Neuanmeldung vom 2 0. August 2020 weiterhin nicht in psychiatrischer Behandlung und zu seinem psychischen Zustand lag in diesem Zeitpunkt einzig der Bericht der Psychologin lic. phil. J.___ vom 2 3. Mai 2020 vor, die mit dem Beschwerdeführer vom 2 7. Dezember 2019 bis am 3 1. Januar 2020 fünf Einzelgespräche durchgeführt und die Diagnosen einer Anpassungsstörung Angst und depressive Reaktion gemischt (ICD-10 F43.22) und einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41) gestellt hatte ( Urk. 7/102/4 f.). Da sie nicht in der Lage gewesen war, eine psychopharma kologische Behandlung sicherzustellen, aber der Meinung gewesen war, der Beschwerdeführer benötige eine solche, habe sie ihn an einen Kollegen über wiesen ( Urk. 7/102/5). RAD-Ärztin Dr. G.___ kam gestützt auf diesen Bericht in ihrer Stellungnahme vom 3 1. August 2020 zum Schluss, es werde eine Anpassungsstörung thematisiert, die unter leitliniengerechter fachärztlich-psychiatrischer Behandlung erfahrungsgemäss remittiere. Zudem befand sie es für notwendig, zu prüfen, ob eine solche Behandlung bereits begonnen worden sei ( Urk. 7/117/3). Tatsächlich begab sich der Beschwerdeführer im weiteren Ver lauf ab dem 3. Dezember 2020 bei med. pract. A.___ und Dr. phil. B.___ in Behandlung. Diese stellten in ihrem Bericht vom 8. Februar 2021 die Diagnosen einer mittelgradigen depressiven Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11), einer generalisierten Angststörung (ICD-10 F41.1) sowie eines Verdachts auf eine posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1 ; Urk. 7/116/5). Zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers konnten sie sich noch nicht äussern und hielten lediglich fest, der Beschwerdeführer sei eigentlich motiviert, der Ein gliederung entgegen stünden jedoch der Umstand, dass er seinen linken Arm nur beschränkt betätigen könne, sowie s eine Erschöpfung, Konzentrationsschwäche und fehlende Ausdauer ( Urk. 7/116/6 f.). Obwohl somit psychische Einschränkungen mit im Berichtszeitpunkt noch unklaren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit dokumentiert wurden, ver zichtete die B eschwerdegegnerin auf e ine inhaltliche Würdigung des Berichtes von med. pract. A.___ und Dr. phil. B.___ - und insbesondere den Beizug eines fachlich qualif izierten RAD-Arztes - und hielt dazu einzig fest, gestützt auf die Aktenlage habe bisher keine fachpsychiatrische Behandlung stattgefunden ( Urk. 6 S. 2). Dies trifft indessen angesichts des Facharzttitels in Psychiatrie und Psychotherapie von med. pract. A.___ nicht zu. Zwar ist der genannte Bericht auf grund des fehlenden psychiatrischen Befundes für sich alleine als Nachweis für eine rentenrelevante Änderung des Gesu ndheitszustandes nicht ausreichend, zu mal die behandelnden Fachpersonen sich noch nicht zur Arbeitsfähigkeit äussern konnten und zudem fachfremde Beschwerden in ihre B eurteilung einbezogen. Je doch kann eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes des Beschwerde führers gestützt auf diesen Bericht in Anbetracht der zwischenzeitlich aufgenommenen psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung und der gestützt darauf gestellten Diagnosen auch nicht von vornherein verneint werden. Insgesamt ergeben sich damit aus den medizinischen Unterlagen Hinweise auf ein psychisches Krankheitsbild, dessen aktuelle Ausprägung und Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers aufgrund der vorliegenden Akten nicht abschliessend beurteilt werden kann. Die medizinische Aktenlage erweist sich daher, was den psychischen Gesundheitszustand des Beschwerdeführers betrifft, als ergänzungsbedürftig.

Obwohl somit psychische Einschränkungen mit im Berichtszeitpunkt noch unklaren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit dokumentiert wurden, ver zichtete die B eschwerdegegnerin auf e ine inhaltliche Würdigung des Berichtes von med. pract. A.___ und Dr. phil. B.___ und insbesondere den Beizug eines fachlich qualif izierten RAD-Arztes und hielt dazu einzig fest, gestützt auf die Aktenlage habe bisher keine fachpsychiatrische Behandlung stattgefunden ( Urk. 6 S. 2). Dies trifft indessen angesichts des Facharzttitels in Psychiatrie und Psychotherapie von med. pract. A.___ nicht zu. Zwar ist der genannte Bericht auf grund des fehlenden psychiatrischen Befundes für sich alleine als Nachweis für eine rentenrelevante Änderung des Gesu ndheitszustandes nicht ausreichend, zu mal die behandelnden Fachpersonen sich noch nicht zur Arbeitsfähigkeit äussern konnten und zudem fachfremde Beschwerden in ihre B eurteilung einbezogen. Je doch kann eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes des Beschwerde führers gestützt auf diesen Bericht in Anbetracht der zwischenzeitlich aufgenommenen psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung und der gestützt darauf gestellten Diagnosen auch nicht von vornherein verneint werden. Insgesamt ergeben sich damit aus den medizinischen Unterlagen Hinweise auf ein psychisches Krankheitsbild, dessen aktuelle Ausprägung und Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers aufgrund der vorliegenden Akten nicht abschliessend beurteilt werden kann. Die medizinische Aktenlage erweist sich daher, was den psychischen Gesundheitszustand des Beschwerdeführers betrifft, als ergänzungsbedürftig. 4.2 In somatischer Hinsicht ging die Beschwerdegegnerin gestützt a uf die Beurteilung der RAD-Ärztin Dr. G.___ vom 3 1. August 2020 und die durch die Beschwerde gegnerin in einer Aktennotiz vom 1 2. Mai 2021 festgehaltene Einschätzung von RAD-Arzt Dr. H.___ davon aus, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers nicht langandauernd verschlechtert habe ( Urk. 6 S. 2).

4.2 In somatischer Hinsicht ging die Beschwerdegegnerin gestützt a uf die Beurteilung der RAD-Ärztin Dr. G.___ vom 3 1. August 2020 und die durch die Beschwerde gegnerin in einer Aktennotiz vom 1 2. Mai 2021 festgehaltene Einschätzung von RAD-Arzt Dr. H.___ davon aus, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers nicht langandauernd verschlechtert habe ( Urk. 6 S. 2). Bei den Stellungnahmen der RAD-Ärzte handelt es sich um Aktenbeurteilungen, da der Beschwerdeführer von ihnen nicht untersucht wurde. Diesen kann trotz dem voller Beweiswert zukommen, sofern ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die ärztliche Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts geht (Urteil des Bundesgerichts 8C_281/2018 vom 2 5. Juni 2018 E. 3.2.2 mit Hinweisen). Ob dies vorliegend der Fall ist, ist nach folgend zu prüfen.

Bei den Stellungnahmen der RAD-Ärzte handelt es sich um Aktenbeurteilungen, da der Beschwerdeführer von ihnen nicht untersucht wurde. Diesen kann trotz dem voller Beweiswert zukommen, sofern ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die ärztliche Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts geht (Urteil des Bundesgerichts 8C_281/2018 vom 2 5. Juni 2018 E. 3.2.2 mit Hinweisen). Ob dies vorliegend der Fall ist, ist nach folgend zu prüfen. Dr. G.___ ging in ihrer Stellungnahme vom 3 1. August 2020 zur Eintretensfrage g estützt auf den Bericht von PD Dr. Z.___ vom 2. Juni 2020, worin dieser eine ausgesprochene Supraspinatusunterflächenpartialruptur links diagnostiziert und aus ge führt hatt e, er habe dem Beschwerdeführer die Möglichkeit der arthro skopischen Reparatur dargelegt und diese auch empfohlen ( Urk. 7/102/2), zu nächst von einem unveränderten Gesundhe itszustand mit einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit als Elektromonteur und einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit aus ( Urk. 7/117/3). Im weiteren Verlauf des Verfahrens verschlimmerte sich jedoch die diagnostizierte Ruptur laut PD Dr. Z.___ leicht und am 7. Mai 20 21 wurde die diesbezügliche Operation durchgeführt, worauf laut Dr. H.___, von einer rund drei Monate andauernden Arbeitsunfähigkeit und einer in der Folge zu erwartenden vollen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit a uszug ehen war ( Urk. 7/130). Die Beschwerde gegnerin verfügte daraufhin am 1 2. Mai 2021, ohne den tatsächlichen Heilungs verlauf abzuwarten, und verneinte eine langandauernde Verschlechterung des Gesundheitszustandes ( Urk. 6 S. 2).

Dr. G.___ ging in ihrer Stellungnahme vom 3 1. August 2020 zur Eintretensfrage g estützt auf den Bericht von PD Dr. Z.___ vom 2. Juni 2020, worin dieser eine ausgesprochene Supraspinatusunterflächenpartialruptur links diagnostiziert und aus ge führt hatt e, er habe dem Beschwerdeführer die Möglichkeit der arthro skopischen Reparatur dargelegt und diese auch empfohlen ( Urk. 7/102/2), zu nächst von einem unveränderten Gesundhe itszustand mit einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit als Elektromonteur und einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit aus ( Urk. 7/117/3). Im weiteren Verlauf des Verfahrens verschlimmerte sich jedoch die diagnostizierte Ruptur laut PD Dr. Z.___ leicht und am 7. Mai 20 21 wurde die diesbezügliche Operation durchgeführt, worauf laut Dr. H.___, von einer rund drei Monate andauernden Arbeitsunfähigkeit und einer in der Folge zu erwartenden vollen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit a uszug ehen war ( Urk. 7/130). Die Beschwerde gegnerin verfügte daraufhin am 1 2. Mai 2021, ohne den tatsächlichen Heilungs verlauf abzuwarten, und verneinte eine langandauernde Verschlechterung des Gesundheitszustandes ( Urk. 6 S. 2). Die Einschätzung von Dr. H.___ stütz t sich nicht auf Beurteilungen des konkreten Heilungsverlaufs und der A rbeitsfähigkeit durch die behandelnden Ärzte - solche befinden sich nicht bei den Akten - sondern erfolgte wohl basierend auf Erfahrungswerte n in vergleichbaren Fällen. Ob es dabei im Wesentlichen nur um die ärztliche Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts ging, erscheint bereits mangels Verfügbarkeit des Operationsbericht s und fachärztlich erhobene r Befunde zum darauffolgenden Heilungsverlauf jedenfalls als fraglich. Dementsprechend schätzte auch Dr. H.___ die zu erwartende Arbeitsunfähigkeit nur vage auf «rund drei Monate» Dauer. Dies greift vorliegend jedoch bereits a ngesichts des Umstandes, dass die Beschwerdegegnerin von einer fortbestehenden Arbeitsunfähigkeit von 100 % in der bisherigen Tätigkeit als Elektromonteur ( Urk. 7/64 /8, vgl. Urk. 7/117/3) aus geht, und daher wohl das Wartejahr im Sinne von Art. 28 Abs.1 lit. a IVG im Operationszeitpunkt vom 7. Mai 2021 bereits abgelaufen wäre, zu kurz. Denn l iegt nun auch eine Arbeits un fähigkeit für angepasste Tätigkeiten vor und dauert die verschlechterte Situation länger als drei Monate an (vgl. Art. 88a IVV ; Urteil des Bundesgerichts 9C_496/2018 vom 21. November 2018 E. 4.2.1 ), wäre ein Revisionsgrund und ein (allenfalls befristeter) Rentenanspruch des Beschwerde führers nicht auszuschliessen. Ob dies der Fall ist, kann bei der Einschätzung einer «rund» drei Monate - also möglicherweise auch darüberhinausgehend - an dauernden Arbeitsunfähigkeit für sämtliche Tätigkeiten, nicht abschliessend beurteilt werden. A us der pauschale n Einschätzung von RAD-Arzt Dr. H.___ kann daher nicht von v ornherein abgeleitet werden, dass keine rentenrelevante Veränderung des Gesundheitszustandes vorliegt. E ine zuverlässige Beurteilung des aktuellen somatischen Gesundheitszustandes ist somit gestützt auf die vor liegenden Akten ebenfalls nicht möglich

Die Einschätzung von Dr. H.___ stütz t sich nicht auf Beurteilungen des konkreten Heilungsverlaufs und der A rbeitsfähigkeit durch die behandelnden Ärzte - solche befinden sich nicht bei den Akten - sondern erfolgte wohl basierend auf Erfahrungswerte n in vergleichbaren Fällen. Ob es dabei im Wesentlichen nur um die ärztliche Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts ging, erscheint bereits mangels Verfügbarkeit des Operationsbericht s und fachärztlich erhobene r Befunde zum darauffolgenden Heilungsverlauf jedenfalls als fraglich. Dementsprechend schätzte auch Dr. H.___ die zu erwartende Arbeitsunfähigkeit nur vage auf «rund drei Monate» Dauer. Dies greift vorliegend jedoch bereits a ngesichts des Umstandes, dass die Beschwerdegegnerin von einer fortbestehenden Arbeitsunfähigkeit von 100 % in der bisherigen Tätigkeit als Elektromonteur ( Urk. 7/64 /8, vgl. Urk. 7/117/3) aus geht, und daher wohl das Wartejahr im Sinne von Art. 28 Abs.1 lit. a IVG im Operationszeitpunkt vom 7. Mai 2021 bereits abgelaufen wäre, zu kurz. Denn l iegt nun auch eine Arbeits un fähigkeit für angepasste Tätigkeiten vor und dauert die verschlechterte Situation länger als drei Monate an (vgl. Art. 88a IVV ; Urteil des Bundesgerichts 9C_496/2018 vom 21. November 2018 E. 4.2.1 ), wäre ein Revisionsgrund und ein (allenfalls befristeter) Rentenanspruch des Beschwerde führers nicht auszuschliessen. Ob dies der Fall ist, kann bei der Einschätzung einer «rund» drei Monate - also möglicherweise auch darüberhinausgehend an dauernden Arbeitsunfähigkeit für sämtliche Tätigkeiten, nicht abschliessend beurteilt werden. A us der pauschale n Einschätzung von RAD-Arzt Dr. H.___ kann daher nicht von v ornherein abgeleitet werden, dass keine rentenrelevante Veränderung des Gesundheitszustandes vorliegt. E ine zuverlässige Beurteilung des aktuellen somatischen Gesundheitszustandes ist somit gestützt auf die vor liegenden Akten ebenfalls nicht möglich 4.3 Insgesamt erweisen sich die vorhandenen medizinischen Unterlagen für eine ab schliessende Beurteilung des Verlaufs des Gesundheitszustandes und der Arbeits fähigkeit des Beschwerdeführers und damit des vorliegend strittigen Leistungs anspruchs als nicht genügend. Die Beschwerdegegnerin ist zwar auf die Neu anmeldung des Beschwerdefüh rers eingetreten (vgl. Urk. 7/117/4 ). Obwohl sie es mithin als möglich erachtet hat, dass eine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers eingetreten sein könnte, hat sie aber die nötigen medizinischen Abklärungen nicht vorgenommen.

4.3 Insgesamt erweisen sich die vorhandenen medizinischen Unterlagen für eine ab schliessende Beurteilung des Verlaufs des Gesundheitszustandes und der Arbeits fähigkeit des Beschwerdeführers und damit des vorliegend strittigen Leistungs anspruchs als nicht genügend. Die Beschwerdegegnerin ist zwar auf die Neu anmeldung des Beschwerdefüh rers eingetreten (vgl. Urk. 7/117/4 ). Obwohl sie es mithin als möglich erachtet hat, dass eine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers eingetreten sein könnte, hat sie aber die nötigen medizinischen Abklärungen nicht vorgenommen. Die Beschwerdegegnerin hat daher ergänzende medizinische Abklärungen vorzu nehmen, die sämtliche Beschwerden des Beschwerdeführers umfassen und eine hinreichende fachärztliche Grundlage darste llen, welche die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers erlauben. Hierzu wird sie insbesondere Verlaufsberichte der behandelnden Ärzte einzuholen haben, die sich zum Heilungsverlauf nach der Operation der linken Schulter sowie zum weiteren psychiatrischen Behandlungsverlauf äussern. Allenfalls empfiehlt sich auch ei ne bidisziplinäre Begutachtung, die insbesondere eine Beurteilung des psychischen Gesundheitszustandes nach Massgabe der Standardindikatoren gemäss der mit BGE 141 V 281 begründeten Rechtsprechung ermöglicht. Hernach hat die Beschwerdegegnerin neu über den Rentenanspruch des Beschwerdeführers zu entscheiden.

Die Beschwerdegegnerin hat daher ergänzende medizinische Abklärungen vorzu nehmen, die sämtliche Beschwerden des Beschwerdeführers umfassen und eine hinreichende fachärztliche Grundlage darste llen, welche die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers erlauben. Hierzu wird sie insbesondere Verlaufsberichte der behandelnden Ärzte einzuholen haben, die sich zum Heilungsverlauf nach der Operation der linken Schulter sowie zum weiteren psychiatrischen Behandlungsverlauf äussern. Allenfalls empfiehlt sich auch ei ne bidisziplinäre Begutachtung, die insbesondere eine Beurteilung des psychischen Gesundheitszustandes nach Massgabe der Standardindikatoren gemäss der mit BGE 141 V 281 begründeten Rechtsprechung ermöglicht. Hernach hat die Beschwerdegegnerin neu über den Rentenanspruch des Beschwerdeführers zu entscheiden. Nach dem Gesagten ist die Beschwerde gutzuheissen, die angefochtene Verfügung vom 1 2. Mai 2021 ( Urk. 2) aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zur ergänzenden medizinischen Abklärung im Sinne der Erwägungen und zu neuem Entscheid über den Rentenanspruch de s Beschw erdeführer s zurückzu weisen.

Nach dem Gesagten ist die Beschwerde gutzuheissen, die angefochtene Verfügung vom 1 2. Mai 2021 ( Urk. 2) aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zur ergänzenden medizinischen Abklärung im Sinne der Erwägungen und zu neuem Entscheid über den Rentenanspruch de s Beschw erdeführer s zurückzu weisen. 5.

5. 5.1 Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Ver waltung zu weiterer Abklärung und neuem Entscheid als vollständiges Obsiegen (vgl. ZAK 1987 S. 268 f. E. 5 mit Hinweisen). Da der Streitgegenstand die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen betrifft, ist das Ver fahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG), ermessens weise auf Fr. 700.-- anzusetzen und der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.

5.1 Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Ver waltung zu weiterer Abklärung und neuem Entscheid als vollständiges Obsiegen (vgl. ZAK 1987 S. 268 f. E. 5 mit Hinweisen). Da der Streitgegenstand die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen betrifft, ist das Ver fahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG), ermessens weise auf Fr. 700.-- anzusetzen und der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 5.2 Ausserdem hat der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Prozessentschädigung. Diese ist gestützt auf Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeit aufwand und den Barauslagen ermessensweise auf Fr. 2‘400.-- (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen.

5.2 Ausserdem hat der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Prozessentschädigung. Diese ist gestützt auf Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeit aufwand und den Barauslagen ermessensweise auf Fr. 2‘400.-- (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung vom 1 2. Mai 2021 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers neu verfüge.

1. In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung vom 1 2. Mai 2021 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers neu verfüge. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozess entschädigung von Fr. 2’400.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozess entschädigung von Fr. 2’400.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Mark A. Glavas

Rechtsanwalt Mark A. Glavas - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

FehrEngesser