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Beim Mantrailing werden grundsätzlich 2 Einsatzbefehle verwendet. Diese beiden Worte sollten nur beim Mantrailing gebraucht werden. Das erste Wort wird bei der Geruchsaufnahme eingesetzt, damit der Hund weiss, dass er nun diesem Geruch zu folgen hat. Wir verwenden dafür den Begriff “trail”. Ein zweiter Begriff wird während des Trails verwendet, dies auch mehrmals. Er wird eingesetzt, wenn der Hund sich gerade für etwas anderes interessiert anstatt zu arbeiten (dann wird er streng ausgesprochen) oder zur Motivation wenn der Hund zwar arbeitet aber gerade etwas Mühe hat (dann motivierend betonen). Wir verwenden hier den Begriff “schaffa”.
Die Befehle werden immer ohne den Namen des Hundes verwendet. Würde man dessen Namen nennen, würde seine Aufmerksamkeit wie im Alltag auf die Hundeführerin respektive den Hundeführer gelenkt, was nicht gewollt ist, da der Hund ja selbständig arbeiten soll.
Wenn der Hund privatisiert, wird er mit dem Begriff “schaffa” zur Arbeit animiert, allenfalls kann auch mit tiefer Stimme bestimmt “a a” gesagt, damit der Hund realisiert, dass wir es gemerkt haben und nicht akzeptieren. Bei guten Handlungen ist es hilfreich, den Hund mit “guat gmacht” (= “gut gemacht”) auch mal zu loben, denn der Hund soll ja Freude an der Arbeit haben und sein Selbstvertrauen stärken.
Wird ein Mantrailing Team aufgebaut wird der Hund bei den ersten Trails immer in die Richtung angesetzt, in die die Versteckperson gelaufen ist. Hat der Hund seine Aufgabe verstanden und weiss was er zu tun hat, setzt man einen sogenannten “T-Start” ein. Das bedeutet, dass der Hund gegen eine Wand, eine Hecke oder dergleichen angesetzt wird, ihm also keine Richtung mehr vorgegeben wird. So lernt der Hund, selbständig den Abgang der Versteckperson zu ermitteln.