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Der Staatsrat hat sich eine Klimapolitik gegeben, mit der er eine Halbierung der Treibhausemissionen bis 2030 und Klimaneutralität bis 2050 anstrebt.
Doch für die Grossräte Urs Perler (CSP, Schmitten) und Benoît Rey (CSP, Freiburg) reicht das noch nicht. Sie fordern in einer Motion, dass in Anlehnung an das Klimaübereinkommen von Paris der Klimaschutz auch in die Kantonsverfassung aufgenommen wird.
Die Motion fordert einen Artikel zum Klimaschutz. Es soll festgehalten sein, dass Kanton und Gemeinden eine aktive Klimaschutzpolitik betreiben. Und die Ziele der Klimaschutzpolitik werden wie folgt definiert: Begrenzung des Anstiegs der globalen Durchschnittstemperatur auf deutlich unter 2 Grad gegenüber dem vorindustriellen Niveau; Stärkung der Fähigkeit, sich durch eine bessere Klimaresistenz an den Klimawandel anzupassen; Vereinbarkeit der Finanzströme hin zu niedrigeren Treibhausgasemissionen und klimaresistenter Entwicklung.
Die beiden Grossräte begründen ihren Vorstoss damit, dass auch der Kanton Freiburg von den Folgen der Klimaveränderung betroffen sei. Sie erwähnen dabei Hitzebelastung, steigende Schneefallgrenze und Sommertrockenheit. Auch nehme das Risiko von Hochwasser und Hangrutschen zu, und Lebensräume und Artenzusammensetzung würden sich verändern. Wirtschaftlich drohten der Landwirtschaft sinkende Erträge und dem Tourismus Erwerbsausfälle. Zudem seien gesundheitliche Beeinträchtigungen möglich. Freiburg als Bildungskanton sei deshalb gefordert, nach Lösungen zu suchen.
Die Antwort auf die Motion steht noch aus.