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Cannabiskonsum während der Schwangerschaft oder Stillzeit
Es sind keine teratogenen Wirkungen von Cannabis bekannt.
Studien zu den schädlichen Wirkungen von Cannabis auf Neugeborene betonen immer wieder ein reduziertes Geburtsgewicht. Allerdings muss berücksichtigt werden, dass dies auch allein beim Tabak passieren kann. Die Praxis, mit Tabak gemischte Cannabisblüten zu konsumieren, ist weit verbreitet und erhöht damit das Risiko von Geburtskomplikationen weiter. Schwangere sollten ganz auf Tabak und Cannabis verzichten.
Die Konzentration von THC ist in der Muttermilch 8-mal höher als im Blut der Mutter.
Die Ergebnisse zu Verhaltensauffälligkeiten bei Neugeborenen sind nicht einheitlich. Verschiedene Studien haben jedoch kognitive Defizite und affektive Störungen (Angstzustände, depressive Symptome) bei Kindern von Müttern gezeigt, die während ihrer Schwangerschaft regelmäßig (täglich oder mehrmals pro Woche) Cannabis konsumierten.
Hier finden Sie eine Übersicht der einschlägigen Literatur in mehreren Sprachen.
Quelle: praxis-suchtmedizin.ch