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In den Jahren 2017 und 2019 hat die Paritätische Kommission VAZ quantitative Befragungen zu den Auswirkungen des Verzichts auf Arbeitszeiterfassung auf die gesundheitliche Situation der Mitarbeitenden durchführen lassen.
Um die Zusammenhänge zwischen dem Verzicht auf Arbeitszeiterfassung und der Gesundheit und dem Wohlbefinden der Mitarbeitenden noch besser verstehen zu können, hat die Paritätische Kommission VAZ nun eine qualitative Studie in Auftrag gegeben, in welcher Mitarbeitende ohne Arbeitszeiterfassung ausführlich zu Wort kommen werden. Ziel der Studie ist es, aus den gewonnenen Erkenntnissen geeignete Massnahmen zur Verbesserung der Gesundheit und des Wohlbefindens der Mitarbeitenden abzuleiten. Folgende Fragen sollen untersucht werden:
- Unter welchen betrieblichen Rahmenbedingungen führt der Verzicht auf Zeiterfassung zu positiven Auswirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden der Mitarbeitenden?
- Welche Rahmenbedingungen führen hingegen zu einer Gefährdung der Gesundheit und des Wohlbefindens?
- Welche Strategien betrieblicher Gesundheitsförderung sind hilfreich, um die positiven Auswirkungen des Verzichts auf Arbeitszeiterfassung zu erhöhen und negative Auswirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden zu minimieren?
In der Studie werden Mitarbeitende in ausführlichen Interviews zu ihren Erfahrungen mit dem Verzicht auf Arbeitszeiterfassung befragt werden. Durchgeführt wird die Untersuchung von Prof. Dr. Andreas Krause und Cosima Dorsemagen (Hochschule für Angewandte Psychologie der FH Nordwestschweiz). Für die Studie suchen Prof. Krause und Frau Dorsemagen nun Personen, die bereit sind, in einem längere Gespräch Auskunft über ihre Arbeitssituation zu geben.
- Sie können sich beteiligen, wenn Sie eher gute, oder eher schlechte, oder aber auch ganz neutrale Erfahrungen mit dem Verzicht auf Arbeitszeiterfassung gemacht haben – in der Untersuchung kommt es auf einen guten Mix an.
- Das Interview wird ca. 90 Minuten dauern, es wird über eine webbasierte Kommunikationsplattform (Skype, Zoom o.ä.) geführt, den Termin können Sie in einem weiten Rahmen zwischen Mitte Juli und Mitte August selbst bestimmen, sie selbst wählen natürlich den Ort, an dem Sie das Gespräch führen.
- Ihre Anonymität ist gewährleistet! Nur das Team der Fachhochschule kennt die Namen der interviewten Personen. Wenn Sie sich beteiligen, erfahren weder die Paritätische Kommission VAZ noch Ihre Arbeitgeber, dass Sie sich beteiligt haben. Die Interviews selbst werden in thematisch geordnete Aussagen aufgeteilt und dann zusammengefasst, dabei wird darauf geachtet, dass keine Rückschlüsse auf einzelne Banken oder Institute oder gar einzelne Personen möglich sind.
Auch wenn schliesslich nur 24 Personen befragt werden, würde sich das Team der Fachhochschule sehr freuen, wenn sich eine grosse Zahl von Interessentinnen und Interessenten melden würde, die gerne an der Befragung teilnehmen möchten, denn dann kann man die Gesprächspartner und -partnerinnen so aussuchen, dass alle Sprachregionen, Altersgruppen, betrieblichen Positionen, grosse und kleine Banken, Männer und Frauen ausgewogen vertreten sind.
Wenn Sie an einem Interview teilnehmen möchten, retournieren Sie bitte den angehängten Kurzfragebogen bis spätestens 3. Juli an
Der Kurzfragebogen ist ein PDF-Dokument, das direkt am Bildschirm ausgefüllt werden kann. Er dient dazu, die oben beschriebene Auswahl möglichst unterschiedlicher Interviewpartner und -partnerinnen treffen zu können. Die Fachhochschule wird Kontakt mit Ihnen aufnehmen, falls Sie für ein Interview ausgewählt worden sind, alle anderen werden ebenfalls informiert.