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Das Wichtigste in Kürze
- Die Ex-Partnerin von Jeffrey Epstein soll beim Missbrauch mitgewirkt haben.
- Dieser soll von 1994 bis 2004 Minderjährige missbraucht haben.
- Nun wurde der Prozess gegen Ghislaine Maxwell verschoben.
Der Prozessauftakt gegen die Ex-Partnerin von von Jeffrey Epstein und mutmassliche Sexualstraftäterin Ghislaine Maxwell wird verschoben. Dies wegen Verzögerung bei der Auswahl der Geschworenen.
Die Auswahl der Jury war am Montag an einem Gericht in New York zunächst weiter im Gange. Dies sagte Richterin Alison Nathan. Ob der inhaltliche Prozessauftakt noch am Montag stattfindet oder sich weiter verzögert, blieb zunächst unklar.
Zentrale Rolle beim Missbrauch von Minderjährigen
Vor anderthalb Jahren wurde Maxwell verhaftet. Die Staatsanwaltschaft will die Jury davon überzeugen, dass die Ex-Partnerin von Epstein eine zentrale Rolle beim Missbrauch von Minderjährigen spielte.
Die Verteidigung dürfte versuchen, eine Distanz ihrer Mandantin von Epstein zu beweisen. Epstein wurde 2019 tot in seiner Gefängniszelle gefunden.
In dem Prozess gegen Maxwell, der rund sechs Wochen dauern soll, stützt die Staatsanwaltschaft sich auf vier Hauptzeuginnen. Die zu verhandelnden Fälle reichen von 1994 bis 2004. Die mutmasslichen Verbrechen sollen in Epsteins Anwesen in New York, Florida, Santa Fe und London stattgefunden haben. Maxwell ist in sechs Punkten angeklagt, ihr drohen im Falle einer Verurteilung viele Jahre Haft.