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Der Swisscanto Pensionskassenmonitor zeigt für das zweite Quartal 2009 eine leichte Verbesserung der Finanzierungssituation der schweizerischen Vorsorgeeinrichtungen. Gegenüber dem 31. März erhöhte sich die durchschnittliche, vermögensgewichtete Deckung von 90,2% auf 93,4%. Zu Jahresbeginn betrug sie 91,7%. Für die Gesamtheit der Pensionskassen ergibt sich für das erste Semester eine Verbesserung um 1,7 Prozentpunkte. Nach den Einbussen im ersten Quartal hat sich damit die Lage etwas stabilisiert.
Der Durchschnitt aller erfassten Kassen (vermögensgewichtet) liegt 3,2 Prozentpunkte über dem Stand vom 31. März 2009 und 1,7 Prozentpunkte über dem Stand zu Jahresbeginn. Für die privat-rechtlichen Pensionskassen beträgt der Anstieg der durchschnittlichen Deckung seit Jahresbeginn 1,9 Prozentpunkte von 97,0 auf 98,9%, für die öffentlich-rechtlichen 1,5 Prozentpunkte von 85,9 auf 87,4%.
Das positive Ergebnis ist weitgehend auf die Erholung der Aktienmärkte im zweiten Quartal des laufenden Jahres zurückzuführen. Nach zwei Quartalen mit markant rückläufiger Entwicklung haben die Kapitalanlagen damit erstmals wieder einen positiven Beitrag zum Deckungsgrad geleistet. Im ersten Semster erzielten die erfassten Vorsorgeeinrichtungen eine durchschnittliche, gewichtete Rendite von 2,9%.