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Der Nährstoffverlust, der durch auslaufenden Gärsaft bei der Lagerung von Grassilage-Rundballen entsteht, ist aus ökonomischen und ökologischen Gründen unerwünscht. In Praxisversuchen erwies sich der Trockensubstanzgehalt des Ausgangsfutters als wichtigster Einflussfaktor auf den Gärsaftabfluss. Die Resultate zeigen, dass ab 25 % Trockensubstanz (TS) im Ausgangsfutter in der Regel kein Gärsaft mehr aus den Ballen fliesst. Bei feuchteren Ballen kommt der ersten Phase der Lagerung entscheidende Bedeutung zu. In den ersten 45 Tagen flossen bei allen Versuchen mindestens drei Viertel der gesamten Gärsaftmenge ab. Die bauch- oder stirnseitige Lagerart der Ballen zeigten keinen nachweisbaren Einfluss auf die anfallenden Gärsaftmengen.
Auch in der Bergregion haben sich milchbetonte Kuhrassen durchgesetzt. Betriebe mit der Zweinutzungsrasse ‘Original-Simmentaler’ erweisen sich jedoch als wirtschaftlich interessant: Geringere Kosten und höhere Direktzahlungen kompensieren den kleineren Erlös aus der Milch.
Hohe Milchleistungen vor dem Trockenstellen erhöhen das Risiko für Euterinfektionen in der Galtzeit. Eine Onlineumfrage zeigt auf, welche Trockenstellmethoden aktuell verwendet werden und wie die Landwirte den Ansatz des unvollständigen Melkens zur Verringerung der Milchleistung beurteilen.
Sowohl im Sport als auch in der alternativen Landwirtschaft werden Pferde wieder vermehrt als Zugtiere eingesetzt. Auch bei Zugpferden kommt der effizienten Kraftübertragung eine wichtige Rolle hinsichtlich des Wohlbefindens zu.