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Die Schneefälle haben in Graubünden den Bahnverkehr stark beeinträchtigt und auf den Strassen zu einer Ausnahmesituation geführt. Fast alle Pässe sind geschlossen. Auf der Alpensüdseite ist innerhalb von drei Tagen 120 Zentimeter Schnee gefallen.Dieser Inhalt wurde am 07. Februar 2009 - 11:09 publiziert
Die grössten Schneefälle wurden auf einem Streifen vom nördlichen Tessin über das Hinterrhein-Gebiet ins Bergell und Oberengadin verzeichnet, wie der Meteorologe von Meteo Schweiz sagte.
Vergleichbare Schneefälle gab es letztmals am 11. Januar 1977. Auch im Februar und Dezember des Jahres 1990 seien annähernd so hohe Werte gemessen worden. Der Meteorologe sprach von einem seltenen Ereignis.
Im Graubünden hat der Schnee ein Verkehrschaos verursacht. Reisen ins Engadin sind lediglich durch den Vereinatunnel möglich, weil die Passstrasse über den Julierpass geschlossen werden musste.
Für den Verkehr gesperrt sind auch die San Bernardino-Achse, der Malojapass zwischen dem Oberengadin und dem Bergell sowie der Berninapass zwischen dem Oberengadin und dem Puschlav. Offen ist derzeit einzig der Ofenpass vom Münstertal ins Engadin.
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