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Der "Prix de Soleure" wird Fanny Bräunings Werk "No More Smoke Signals" zuerkannt, ein Film über das Leben im ärmsten Indianerreservat der USA. Der "Prix du Public" geht an die Kanada-Schweizerin Léa Pool.Dieser Inhalt wurde am 24. Januar 2009 - 20:36 publiziert
Mit ihrem Dokumentarfilm, der nicht nur die Gegenwart der Lakota Nation im US-Bundesstaat South Dakota schildert, sondern auch die traumatische Geschichte des Stammes, setzte sich die Basler Regisseurin Fanny Bräuning gegen namhafte Konkurrenten durch.
Nominiert waren etwa auch die Erfolgsfilme "La Forteresse" von Fernand Melgar und "Home" von Ursula Meier. "No More Smoke Signals" konnte bereits am Filmfestival Zürich überzeugen und erhielt dort den Preis als bester Dokumentarfilm.
Der "Prix de Soleure" wurde dieses Jahr von den Filmtagen neu geschaffen und ist mit 60'000 Franken dotiert. Er ist bestimmt für einen Spiel- oder Dokumentarfilm, der durch "ausgeprägten Humanismus" überzeugt.
Das Publikum der Solothurner Filmtage entschied sich bei der Vergabe des "Prix du Public" für Léa Pools Spielfilm "Maman est chez le coiffeur". Der Beitrag der aus Lausanne stammenden Regisseurin handelt von einer Familie, der die Mutter abhanden kommt.
Dank des mit 20'000 Franken dotierten "Prix du Public" hat sich die weite Anreise für die Regisseurin jetzt gleich doppelt gelohnt. Pool, die in Kanada lebt, war während der Woche der Filmtage in Solothurn.
Die Preiszeremonie stand am Samstagabend auf dem Programm.
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