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12.02.2018, 09:30
Volero Zürich und der Neuchâtel UC im Cupfinal
Volero Zürich und der Neuchâtel UC werden am 31. März in Freiburg den Cup-Final der Volleyballerinnen bestreiten. Die Titelverteidigerinnen setzten sich im Halbfinal gegen Lugano ebenso glatt mit 3:0 durch wie der NUC ebenfalls zuhause gegen Kanti Schaffhausen.
Obwohl der Neuchâtel UC in der NLA-Tabelle als Fünfter immer noch zwei Punkte hinter dem direkt vor ihm platzierten Kanti Schaffhausen liegt, sprach vor dem Duell einiges für die Neuenburgerinnen. Der Heimvorteil, zumal das Team von Silvan Zindel zwei der drei bisherigen Direktbegegnungen (und eben beide zuhause) gewonnen hat, weil die Neuenburgerinnen letzte Saison in allen sechs Partien (darunter den Cup-Viertelfinal) gegen Kanti siegreich geblieben waren und weil der NUC von den letzten neun Partien nur eine verloren hat, die Schaffhauserinnen dagegen von ihren letzten fünf nur eine gewinnen konnten.
Dass sich das Heimteam vor gut 800 natürlich mehrheitlich begeisterten Zuschauern aber gleich so klar durchsetzen würde, überraschte dann doch ein wenig. Vor allem in den ersten beiden Sätzen musste Kanti zeitweise arg untendurch und geriet jeweils schon früh hoffnungslos in Rückstand. Beide endeten mit 25:16 für den NUC, der im ersten bereits 16:8 und im zweiten 18:11 geführt hatte. Die Gäste konnten erst nach der Pause besser mithalten, als sie noch 16:15 führten und bis zum 19:20 dranblieben. Mit drei Punkten in Folge gelang den Neuenburgerinnen aber dann die Vorentscheidung, worauf sie den Vierpunkte-Vorsprung problemlos über die Runden brachten.
Vor der Partie Volero gegen Lugano war die Favoritenrolle klar verteilt. Ein Champions-League-Teilnehmer und zwölffacher Double-Gewinner gegen den NLA-Tabellensechsten, der immerhin vermutlich erstmals die Playoffs erreichen wird - Volero, das von den letzten 15 Partien auf nationalem Parkett bloss eine (1:3 bei Leader Aesch-Pfeffingen) verloren hat, gegen ein Lugano, das von seinen letzten fünf Spielen nur zwei gewinnen konnte - keine Frage, alles andere als ein Sieg der Zürcherinnen wäre da einer riesigen Überraschung gleichgekommen.
Volero liess denn auch gar nichts anbrennen und dominierte Partie und Gegner von A bis Z. 25:16, 25:12 und 25:16 lauteten die deutlichen Teilergebnisse, wobei die drei Sätze bloss 18, 20 und nochmals 20 Minuten beziehungsweise die Partie insgesamt nicht einmal ganz eine Stunde dauerte. Volero bleibt für Lugano weiterhin eine uneinnehmbare Festung, hatten die Tessinerinnen doch nach ihrem Aufstieg vor zwei Jahren bereits vor dem Cup-Duell alle sechs Direktbegegnungen gegen die Züricherinnen verloren und dabei nur gerade in der ersten Partie zuhause einen Satz gewinnen können.
Im Final kommt es damit zum dritten Mal zum Duell Volero gegen den Neuchâtel UC. Die Neuenburgerinnen mussten sich bei ihren bisher einzigen Finalteilnahmen sowohl 2010 als auch 2011 und 2014 den Zürcherinnen, die ihrerseits bereits ein Dutzend Cup-Siege in ihrem Palmares haben, jeweils klar und ohne Satzgewinn geschlagen geben - keine Frage also, das Volero auch dieses Jahr der klare Favorit sein wird.