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Bei einem Cup-Finale kann es durchaus etwas zäh vorangehen. Keine Mannschaft möchte in Rückstand geraten, darum dominiert meistens eine gewisse Vorsicht die Partie. So passiert auch beim Supercup-Finale im afrikanischen Mauretanien, wie “sportoe24.at” berichtet. Im Spiel zwischen FC Tevragh-Zeina und ACS Ksar gab es daher auch wenig aufregende Aktionen.
Auch General Mohamed Ould Abdel Aziz, der Präsident Mauretaniens, wohnte dem Spiel bei. Der Politiker kam durch einen Putsch im August 2008 an die Macht und ist für seinen autoritären Führungsstil bekannt. Dieser kam auch beim Fussballspiel zum Vorschein. Nach exakt 63 Minuten wurde ihm die Partie zu langweilig. Er liess das Finale daher einfach abbrechen und direkt zum Elfmeterschießen übergehen.
Laut Medienberichten soll Aziz persönlich die Order an den Schiedsrichter gegeben haben. Der Verband jedoch bestreitet die Anweisung. Man habe sich aus “organisatorischen Gründen” für eine Verkürzung der Partie entschieden.
(red)