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Latifs Erklärung: Wenn es wärmer wird, erwärmen sich die Weltmeere, auch der Golf von Mexiko vor der Südküste der USA. Mehr Wasser könne verdunsten und die Luft mehr Wasserdampf halten. Bei einer Wetterlage wie bei "Harvey" könne es dementsprechend mehr Regen geben. "Wir erleben weltweit, dass solche Flutkatastrophen zunehmen."
Hurrikans wie "Harvey" brauchten sehr warme Wassertemperaturen, "mindestens 26,5 Grad." Solche Ereignisse wird es trotz Erderwärmung in Europa nicht geben. Eine Entwarnung sei das nicht, sagte der deutsche Experte des Kieler Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung. "Wir werden mit anderen Wetterextremen zu tun haben." Konkret sprach Latif von Starkregen.
Zeitweise war Sturm "Harvey" als Hurrikan der zweitstärksten Kategorie 4 eingestuft worden, dann hatte er sich zu einem Tropensturm abgeschwächt.
Auf die Frage, ob sich Donald Trump irgendwann der Meinung anschliessen werde, dass solche Katastrophen Teil des Klimawandels seien, sagte Latif: "Ich glaube es nicht." Trump sei aus seiner Sicht "absolut beratungsresistent". "Auch dieses Ereignis wird die Meinung des Präsidenten nicht verändern."