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Chinas nukleare Vorhaben 2017
Laut der am 10. Februar 2017 veröffentlichten Energy Work Guidance Opinion für 2017 der chinesischen NEA soll der Bau der AP1000-Einheiten Sanmen-1 und Haiyang-1, der EPR-Einheit Taishan-1 sowie der CPR-1000-Blöcke Fuqing-4 und Yangjiang-4 im Jahr 2017 abgeschlossen werden. Diese Einheiten werden zusammen mit «anderen Projekten» etwa 6,41 GW zur nuklearen Erzeugungskapazität hinzufügen.
Der Plan der NEA verlangt die sichere Entwicklung der Kernenergie. Er besagt, dass er den Bau «qualifizierter» Kernkraftwerksprojekte aktiv fördern will. Zudem werde es eine geordnete Genehmigung von Bauprojekten an der Küste geben. Die Umsetzung wichtiger Projekte zur Förderung des Baus eines gasgekühlten Hochtemperatur-Demonstrationsreaktors Shidaowan in der Provinz Shandong werde fortgesetzt. Des Weiteren sollen die Vorarbeiten an kleinen, modularen Demonstrationsreaktoren «vorsichtig» gefördert und die umfassende Nutzung der Kernenergie aktiv untersucht werden.
Die NEA plant, 2017 den Bau von acht Einheiten zu lancieren. Sie nannte jedoch weder Reaktortyp noch Standort. Vorbereitende Arbeiten sollen auch in diesem Jahr für ebenfalls acht Einheiten durchgeführt werden. Diese sind Sanmen-3 und -4, Ningde-5 und -6 sowie je zwei Einheiten an den neuen Standorten Zhangzhou in der Provinz Fujian und Huizhou in der Provinz Guangdong. Zusammen mit anderen Projekten werden diese 9,86 GW Kernkraftwerkskapazität hinzufügen.
Die NEA gab zudem bekannt, China werde den Export seiner Kernkrafttechnologie fördern. Es wolle die Zusammenarbeit beim geplanten Neubau in Karachi in Pakistan fortsetzen und die Umsetzung des Hualong-One-Projekts in Grossbritannien voranbringen. Das Land werde seine nukleare Zusammenarbeit mit anderen Ländern einschliesslich Russland und den USA bekräftigen. Laut NEA wird China seine nukleare Kooperation ebenfalls mit Argentinien, Rumänien und der Türkei stärken.