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US-Präsident Donald Trump will am heutigen Donnerstag eine neue Raketenabwehr-Strategie seines Landes vorstellen. Der Präsident wird im US-Verteidigungsministerium die Ergebnisse einer 2017 in Auftrag gegebenen Analyse zur US-Raketenabwehr präsentieren.
Dies sagten Regierungsvertreter in der Nacht auf Donnerstag. Dabei gehe es um neue Bedrohungsszenarien und die Entwicklung neuer Technologien zum Abfangen von Raketen. Die US-Raketenabwehr sei zuletzt im Jahr 2010 überprüft worden. Seitdem hätten sich deutliche Veränderungen in der Sicherheitsumgebung eingestellt. Darauf solle nun reagiert werden.
Auszüge aus dem mehr als 80-seitigen Dokument der US-Raketenabwehr-Agentur MDA wurden bereits im Voraus öffentlich gemacht. Demnach sehen die USA unter anderem die Bestrebungen Russlands und Chinas, Überschallraketen zu entwickeln, als Bedrohung an. Solche Raketen sind mit mehrfacher Schallgeschwindigkeit unterwegs und können während ihres Flugs ihre Richtung ändern. Sie sind deswegen nur sehr schwer abzufangen.
Die USA setzten unter anderem auf Weltraum-basierte Abwehrsysteme. So könnte eine Art Drohne mit Raketen ausgestattet und auf eine Erdumlaufbahn gebracht werden, um von dort aus mögliche Überschallraketen abzuschiessen.
Angesichts der Gefahr ballistischer Raketen aus dem Iran und Nordkorea prüfen die USA, wie solche Flugkörper schon kurz nach dem Start zerstört werden könnten. Dazu sollen unter anderem Lasergeräte entwickelt werden. Ausserdem könnte der US-Tarnkappenjäger F-35 mit neuartigen Raketen ausgestattet werden und im Krisenfall in der Nähe mutmasslicher gegnerischer Abschussrampen patrouillieren. (sda/afp)
Im Beisein von Kremlchef Wladimir Putin hat Russland mit Soldaten aus China und Indien sowie weiteren Staaten sein grösstes Militärmanöver in diesem Jahr abgehalten.
Auf dem Truppenübungsplatz Dongus in der Nähe von Orenburg übten 128'000 Militärangehörige, darunter 1500 aus China, mit moderner Waffentechnik. Die gemeinsame Übung mit dem Namen «Zentr-2019» zeige, dass Russland und China «Seite an Seite» stünden, sagte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu am Freitag.
Bei einem Treffen …