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Portrait
Willadingen gehört zum Verwaltungskreis Emmental und grenzt an den Kanton Solothurn.
Das Dorf grenzt an die Gemeinden Koppigen, Höchstetten, Recherswil und Heinrichswil.
Die Fläche des 2.2 km² grossen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt des Berner Mittellandes. Der nördliche Gemeindeteil liegt in der flachen, landwirtschaftlich intensiv genutzten Emmeebene und reicht in die Fluren Neumatt und Moosmatt sowie bis an den Chrümelbach (rechter Zufluss der Ösch). Im Osten gehört der Erlenwald zu Willadingen. Nach Süden erstreckt sich der Gemeindeboden auf die vom eiszeitlichen Rhonegletscher geformten Moränenhügel Schuelwald (490 m ü. M.), Fänglenberg (mit 519 m ü. M. die höchste Erhebung von Willadingen) und auf das vorgelagerte Plateau von Mösli. Zwischen Schuelwald und Fänglenberg befindet sich die Talniederung der Ösch. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 6 % auf Siedlungen, 27 % auf Wald und Gehölze, 66 % auf Landwirtschaft und etwas weniger als 1 % war unproduktives Land.
Noch heute haben der Ackerbau, die Milchwirtschaft, die Viehzucht und die Waldnutzung einen wichtigen Stellenwert in der Erwerbsstruktur der ortsansässigen Landwirtschaft und geben dem Dorf das ländliche Gepräge. Einige weitere Arbeitsplätze sind im lokalen Kleingewerbe und im Dienstleistungssektor angesiedelt.
Die Kernzone von Willadingen gehört zu den schützenswerten Ortsbildern von nationaler Bedeutung
Willadingen bildet mit den Gemeinden Alchenstorf, Hellsau, Höchstetten und Koppigen den Gemeindeverband Koppigen. Diese fünf Gemeinden sind auch zur Kirchgemeinde Koppigen zusammengeschlossen.