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Die erste Rebe wird gepflanzt
Im Jahr 1881 heiratete Tommaso Schiavoni Tafuri, ein wohlhabender Landbesitzer aus Manduria, einer wohlhabenden Stadt im Salento in Apulien, die Gräfin Sabini aus Altamura. Die Adelige brachte als Mitgift bewurzelte Primitivo-Stecklinge mit, die in Cuturi in der fruchtbaren Conca D'Oro gepflanzt wurden.
Hier wurden die ersten Primitivo-Setzlinge gepflanzt, deren Wein alkoholreicher und körperreicher als andere apulische Weine war, ein wahrer Nektar der Götter.
Der Name Primitivo wurde ihm aufgrund der im Vergleich zu anderen Sorten frühen Reife verliehen.
Die Ausdehnung der Weinberge im späten 19. Jahrhundert betrug etwa 100 Hektar mit Buschreben, die von der Gemeinde mit großem Respekt und Hingabe gepflegt wurden. Masseria Cuturi strebte immer nach Exzellenz, auch bei der Anwendung neuer Technologien, und erhielt bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts zahlreiche Auszeichnungen und wurde so Teil der Geschichte des Weinbaus in Manduria.
Die Wiedergeburt der Masseria
Im Jahr 2007, als die Familie Rossi Chauvenet ankam, hatte die Masseria keine Reben mehr.
Dank ihrer langjährigen Erfahrung im Weinbau, erkannte die Winzerfamilie das Potenzial dennoch sofort und beschloss, ihr durch einen beharrlichen Wachstumskurs wieder zu altem Ansehen und Ruhm zu verhelfen.
Heute gibt es 40 Hektar Weinberge im Vergleich zu den ursprünglichen 100, welche biologisch bewirtschaftet werden.