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22.04.2020, 10h00 – Video-Pressekonferenz auf Zoom
Die Bewegung Klimastreik und der Verein der Grosseltern für das Klima schlagen gemeinsam vor, dass mit einem Teil des kantonalen Vermögens Massnahmen finanziert werden, die gleichzeitig auf die Klima- und Umweltkrise sowie auf die sozio-ökonomische Krise, die durch das Coronavirus verursacht wird, reagieren.
Für den Klimastreik und die Grosseltern für das Klima ist es äusserst wichtig, zu verhindern, dass die Investitionen zur Lösung der Wirtschaftskrise die Umweltkrise verschärfen. Aus diesem Grunde haben wir beschlossen, unsere Kräfte zu verbinden, um gemeinsam eine Volksmotion zu lancieren, welche verlangt, die Mittel zur Realisierung von ökologischen kantonalen Programmen, wie den Klimaplan, mit der kurzfristigen Unterstützung der Freiburger Wirtschaft zu koppeln.
Die Motionär*innen schlagen vor, die Mittel zur Finanzierung der bereits bestehenden Programme des Staates Freiburg, sowie der vor ihrer Verabschiedung stehenden Strategien und Pläne deutlich zu erhöhen. Eine solche systematische und schnelle Finanzierung wird einen grossen positiven Einfluss auf Klima und Umwelt und auf die kantonale Wirtschaft haben.
Der Klimastreik und die Grosseltern für das Klima erwarten, dass die Freiburger Grossrät*innen ihr Wort halten und die am 6. Februar 2019 verabschiedete Resolution befolgen, in der sie „den Staatsrat aufforderten, die zur Reduktion der Treibhausgas-Emissionen erforderlichen finanziellen Mittel zur Verfügung zu stellen“.
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