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Zora del Buono, geboren 1962 in Zürich. Sie studierte Architektur an der ETH Zürich und arbeitete mehrere Jahre als Architektin und Bauleiterin, bevor sie mit dem Schreiben begann. Sie ist Gründungsmitglied und Kulturredakteurin der Zeitschrift mare und seit 2008 freie Autorin.
Man hat diese Frau gefürchtet und bewundert, viele haben sie verehrt. Ich habe sie einfach nur geliebt. Unsere Grossmutter habe einen starken Charakter gehabt, hiess es immer. Sie sei feurig gewesen. Grosszügig. Starrsinnig. Oder auch: herrisch. Wenn man über sie sprach, warf über kurz oder lang jemand ein: Wäre sie ein Mann gewesen, sie wäre Major geworden, eher noch Marschall, vielleicht sogar Staatspräsident. So wie er. Wie Josip Broz Tito. Sollte sie vergiftet worden sein, dann seinetwegen. Man hätte auf die Autopsie nicht verzichten sollen.
Gespräch
Lesung und Gespräch
Vernissage des Jahrbuchs der Schweizer Literaturen