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Die beiden Formen wollen die Möglichkeiten eines europäischen Recyclingzentrums für Batterien im italienischen Portovesme ausloten. Dazu soll eine bestehende Metallurgie-Anlage von Glencore als Quelle für recyceltes Lithium, Nickel und Kobalt dienen, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. Mittels einer Entwicklungsstudie wollen die Partner in Erfahrung bringen, ob damit die laut Mitteilung "erste vollständig geschlossene europäische Kreislauflösung" von Lithium-Ionen-Batteriematerial zu batteriegerechten Produkten geschaffen werden könnte.
Sollte es klappen, wäre es den Angaben nach die grösste Quelle für recyceltes batteriegerechtes Lithium sowie für recyceltes Nickel und Kobalt in Europa. Konkret erwarten die Unternehmen eine Verarbeitungskapazität von 50'000 bis 70'000 Tonnen Schwarzmasse pro Jahr. Schwarzmasse entsteht, wenn Batterien für das Recycling behandelt werden.
Die endgültige Machbarkeitsstudie soll Mitte 2023 beginnen und beinhalte die Umnutzung eines Teils der bestehenden Glencore-Anlagen in Portovesme auf Sardinien. Mitte 2024 wollen Glencore und Li-Cycle vorbehaltlich einer endgültigen Investitionsentscheidung mit dem Bau des Projekts beginnen, wobei die Inbetriebnahme für Ende 2026 bis Anfang 2027 vorgesehen ist.
Li-Cycle ist den Angaben zufolge im Bereich Rückgewinnung von Ressourcen für Lithium-Ionen-Batterien tätig und ein führender Recycler von Lithium-Ionen-Batterien in Nordamerika.
(AWP)