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Zwei Geparden haben in Südafrika eine Stabsfeldwebelin der Luftwaffe angegriffen und verletzt. Die Raubkatzen sind auf den Militärflughafen in Makhado im Norden des Landes gebracht worden, um dort andere Tiere zu jagen, die oft die Startbahn blockieren.
Geparden werden häufig eingesetzt, um unter anderem Warzenschweine, Antilopen und grosse Vögel von dem Stützpunkt fernzuhalten, da diese die Flugsicherheit gefährden könnten, wie eine Militärsprecherin am Donnerstag erklärte.
Der Zwischenfall habe sich bereits am Dienstag ereignet, als die Geparden plötzlich in den Hangar gelaufen seien. «Sie wurden zwar wieder hinausgetrieben, aber unsere Stabsfeldwebelin ist ihnen hinterhergegangen, um Fotos zu machen.» Eine der Katzen habe sie angeknurrt, weshalb die Frau geschrien habe.
Daraufhin hätten die Geparden sie angegriffen. Die Mitarbeiterin werde im Krankenhaus behandelt. Die Attacke zeige, dass auf dem Luftwaffenstützpunkt dringend mehr Training für den Umgang mit den Geparden nötig sei.
Geparden kommen fast nur in Afrika vor. Sie sind normalerweise kaum aggressiv. Sie gelten als das schnellste Landtier der Erde. (sda/dpa)
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