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Der Miniroboter "Millimobile" von Forschern der University of Washington (UW) bewegt sich, obwohl er keine Energiequelle an Bord hat. Diese bezieht er von ausserhalb. Er ist mit einer Solarzelle ausgestattet, die jegliche Art von Umgebungslicht in Strom umwandelt. Im Dunkeln kann er ebenfalls umherrollen, wenn er Radiowellen ausgesetzt ist, die er ebenfalls in elektrische Antriebsenergie umwandelt.
Robotik
Forscher der University of Washington haben ein neues Akustiksystem aus intelligenten Lautsprechern und mehreren Mikrofonen auf mobilen Minirobotern entwickelt, das Räume in Sprachzonen unterteilen und die Positionen einzelner Sprecher verfolgen kann. Was sie aufnehmen, wird über intelligente Lautsprecher abgestrahlt. Mithilfe von Deep-Learning-Algorithmen können Nutzer bestimmte Bereiche stummschalten oder Gespräche trennen - selbst wenn zwei benachbarte Personen ähnliche Stimmen haben.
Die "Robofab", die Agility Robotics im Salem baut, nähert sich der Vollendung. Vom nächsten Jahr an wird sie jährlich mehr als 10.000 humanoide Roboter ausliefern, die speziell auf die Zusammenarbeit mit Menschen ausgelegt sind. "Digit", wie die 175 Zentimeter grosse Maschine genannt wird, wiegt rund 65 Kilogramm. Der zweibeinige Geselle ist mit bemerkenswerten Fähigkeiten ausgestattet und auf Vielseitigkeit ausgelegt. Er verfügt über klauenartige Greifhände, die Lasten von bis zu 16 Kilogramm handhaben können.
US-Forscher haben mit einem vermeintlichen Gesetz gebrochen: Sie entwickelten einen winzigen Roboter, der seine Antriebsenergie nicht aus einer Batterie bezieht, wie es üblich ist, sondern aus zwei winzigen Verbrennungsmotoren. Diese wiegen nur je nur 325 Milligramm und sind so klein, dass vier davon auf einem Penny Platz haben. Die Miniaturisierung gelang einem Team von Maschinenbauingenieuren an der Cornell University. Die Ergebnisse ihrer Forschung wurden in "Science" publiziert.
Nur 400 Milligramm wiegen Miniroboter, die Vikram Iyer von der University of Washington und sein Team entwickelt haben. Sie sind mit einer winztigen Solarzelle zur Stromerzeugung, einer Steuereinheit und Sensoren ausgestattet, die Infos aus der Umwelt aufnehmen. Im Einsatz werden sie von einer Drohne zu der Stelle geflogen, an der Daten gesammelt werden sollen, und aus einer Höhe von 40 Metern abgeworfen.
Empa-Forscher wollen die Entwicklung dringend benötigter neuer Energiespeicher mit Hilfe des Batterieroboters "Aurora" beschleunigen. Das Projekt gehört zur europäischen Forschungsinitiative Battery2030+, die unlängst von der EU mit über 150 Millionen Euro gefördert wurde. Zudem ist das Projekt Teil der "Open Research Data"-Initiative des ETH-Rats, die die Digitalisierung und den freien Zugang zu Forschungsdaten vorantreibt.
Der deutsche Handelskonzern Otto will mit Robotern des US-Unternehmens Boston Dynamics die Effizienz seiner Logistik vorantreiben. Konkret sollen an 20 Standorten künftig Roboter des Modells "Stretch" zum Einsatz kommen, die etwa Container entladen könnten, wie Kay Schiebur, Vorstandsmitglied der Otto Group, gegenüber Medien betonte.
Forscher der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) haben einen weichen Aktuator für feinmotorische Roboter auf Basis eines Hydrogels entwickelt. Das weiche Material lässt sich in kurzer Zeit kontrolliert verkleinern und wieder vergrössern und könnte so zum Beispiel Bewegungsaufgaben in der Softrobotik übernehmen.
Der neue Miniroboter "Clari" von Forschern der University of Colorado Boulder kann Ersthelfer nach grossen Katastrophen auf eine völlig neue Art und Weise unterstützen. Im Normalfall ist die Insekten nachempfunde Maschine 34 Millimeter im Quadrat gross. Muss er in enge Spalte schlüpfen, kann er sich auf 21 Millimeter Breite verkleinern und entsprechend verlängern. Er hat derzeit vier Beine - es sollen aber mehr werden - und wiegt weniger als ein Tischtennisball. Clari steht für "Compliant Legged Articulated Robotic Insect".
Springen ist bisher nicht gerade die Paradedisziplin von Robotern. US-amerikanische Forscher der Duke University wollen das ändern und einen eigens entwickelten Mechanismus nutzen, um Robotern den Weitsprung beizubringen, der diese auch über Hindernisse hinwegkatapultieren könnte. Die Hamamelis-Pflanze, die zur Familie der Zaubernussgewächse gehört, könnte das Vorbild daür sein. Sie kann ihre Samenkörner mit rund neun Metern pro Sekunde (32,4 Kilometer pro Stunde) abschiessen. Die Forschungsergebnisse wurden kürzlich im "Journal of the Royal Society Interface" publiziert.