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Im Fokus dieses Kurses stehen die Erlebenswelten der Kinder. Es geht darum, dass die Teilnehmenden die Bedürfnisse von Kindern in getrennt lebenden Familien oder auch in Patchworkfamilien aus entwicklungspsychologischer Sicht besser verstehen und so in der Mediation oder der Beratung besser berücksichtigen können. Insbesondere stellt sich die Frage, wie die elterlichen Vereinbarungen den aktuellen Befindlichkeiten der involvierten Kinder gerecht werden.
Ausbildungsziel
Sie verfügen über ein Verständnis von kindlichen Reaktionsweisen und Copingstrategien.
Sie können im Rahmen der Mediation und Beratung die Befindlichkeit der involvierten Kinder einschätzen.
Sie können über das erworbene Wissen die involvierten Kinder indirekt in die Mediation einbeziehen.
Sie können im elterlichen Konflikt besser allparteilich bleiben, da Sie die Reaktionsweisen der Kinder als autonome Grösse einordnen und den Eltern spiegeln können.
Kinder reagieren je nach Alter und Entwicklungsstand unterschiedlich auf Veränderungen und Belastungen in ihrem familiären Umfeld. Dies ist normal. Für die Familienmediation stellen sich aber folgende Fragen:
Gibt es trennungsspezifische Reaktionsweisen?
Wie kann das Verhalten von Kindern verstanden und eingeordnet werden?
Wie zeigt sich Resilienz von Kindern als Reaktion auf Trennung und Scheidung?
Wie kann festgestellt werden, ob die Resilienz eine gesunde oder eine pathologische Bewältigungsstartegie ist?
Wie lassen sich normale kindliche Reaktionsweisen von einer dysfunktionalen Familiendynamik (z.B. Entfremdungssymptomatik) abgrenzen?
Titel + Abschluss
Sie erhalten eine Kursbestätigung.
Diese Weiterbildung wird vom Schweizerischen Dachverband Mediation (SDM), vom Schweizerischen Anwaltsverband (SAV) und vom Schweizerischen Verein für Familienmediation (SVFM) anerkannt.