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Der Lötschberg-Basistunnel, dessen Inbetriebnahme im Dezember 2007 stattfand, muss noch in diesem Jahr dringend saniert werden.
Um künftig Wasser- und Sandeintritte in den Lötschberg-Basistunnel zu verhindern, will die BLS den Tunnel so schnell wie möglich sanieren. An der Schadstelle baut sie eine Kaverne, in die das Wasser abfliessen und sich der Sand absetzen kann. Während der viermonatigen Bauzeit von Anfang September bis Mitte Dezember 2020 bleibt der Tunnel einspurig befahrbar.
Mit dem Bergwasser soll künftig kein Sand mehr in den Lötschberg-Basistunnel gelangen. Damit der Bahnbetrieb langfristig gewährleistet werden kann, saniert die BLS die Schadstelle in der Oströhre des Doppelspurabschnitts. Neben der Tunnelröhre bricht sie eine Kaverne aus und installiert in diesen Hohlraum ein Absetzbecken mit einem Fassungsvermögen von über 2000 Kubikmetern.
Das Bergwasser fliesst in dieses Absetzbecken, allfälliger Sand setzt sich ab, und das gereinigte Bergwasser wird zum Portal Raron abgeleitet. Angesammelter Sand kann mit Bahnwagen aus dem Tunnel transportiert werden. Die Kosten für die Sanierung belaufen sich gemäss heutigem Planungsstand auf rund 15 Millionen Franken. Das Projekt wird über die Leistungsvereinbarung mit dem Bund finanziert.