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Der Asiatische Laubholzbockkäfer (ALB) wurde von China eingeschleppt. In der Schweiz fand der erste Befall 2011 in Brünisried (FR) statt. Der häufigste Einschleppungsweg ist der Import von Gütern aus Ostasien, die in Holzverschlägen/Paletten verpackt sind, so z.B. Granitsteine aus China.
Der Asiatische Laubholzbockkäfer befällt verschiedenste Laubholzarten, v.a. Ahorn, Rosskastanie, Weide, Birke und Pappel.
Die Käfer legen ihre Eier auch in gesunde Bäume. Ein wiederholter Befall kann zum Absterben von Kronenteilen und schliesslich der ganzen Pflanze führen. Daneben besteht die Gefahr von Windbruch bei befallenen Ästen.
Der ALB ist ein meldepflichtiger Quarantäneorganismus und muss dem Amt für Wald und Natur WNA gemeldet werden.
Alain Lambert (Tel. 026 305 23 21)
E-Mail: <email-pii>
Die Massnahmen zur Bekämpfung und zur Prävention:
- sind in einer Verordnung der ILFD vom 04.02.2015 definiert
- betreffen alle Laubbäume und -sträucher in unterschiedlichem Ausmass, abhängig davon ob sie in der Liste der Hauptwirtspflanzen aufgeführt sind oder nicht
- sind spezifisch für jede der drei Zonen (Kern, Fokus oder Puffer), welche im Situationsplan, gemäss der Distanz zu einem bekannten Befallsherd, definiert sind