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17. Juli 2003
SWISS, Kapers und Unia, die Vereinigungungen des Kabinenpersonals, haben sich über die Bedingungen des Personalabbaus geeinigt. Beim Kabinenpersonal sind 935 Stellen von den Restrukturierungsmassnahmen betroffen. Die Besatzungsstandorte Genf und Lugano werden geschlossen. In Basel wird der Bestand reduziert
SWISS hat nach der Bekanntgabe der Restrukturierungsmassnahmen auch mit den Vereinigungen des Kabinenpersonals über möglichst sozial-partnerschaftliche Lösungen verhandelt. Heute wird das Kabinenpersonal über die vereinbarten Massnahmen informiert.
Anders als bei den OC 2 Piloten, kann der Abbau des Kabinenpersonal nicht automatisch über freiwillige Arbeitsreduktion aufgefangen werden. Das Kabinenpersonal erhält aber das Angebot zur Reduktion, welches dann in einem neuen Arbeitsvertrag festgehalten wird. Je nach Bereitschaft der ungekündigten Flight Attendants zu reduzieren, kann der Abbau noch beeinflusst werden.
Kabinenpersonal in Genf, Basel und Lugano
Die Besatzungsstandorte Genf und Lugano werden geschlossen. Das Personal wird zukünftig nach Zürich zur Arbeit pendeln. In Basel wird der Personalbestand auf 69 Stellen reduziert. Diese Reduktion anstelle einer Schliessung ist bedingt durch den Betrieb der Saab 2000 ausschliesslich von Basel aus.
Die Besatzungstandorte in Bangkok, Delhi und Bombay werden ebenfalls geschlossen, in Tokio wird der Personalbestand reduziert.
In den weiteren Verhandlungen sollen weitere Kostenreduktionen ohne Stellenabbau diskutiert werden.