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Geschichte
Entstehung von GC Unihockey
Die Sportart Unihockey wurde im März 2002 in den polysportiven Verein Grasshopper Club Zürich aufgenommen. GC Unihockey entstand durch die Fusion der drei Clubs UHC Cosmic Zürich, UHC Zürich und Zürich Lakers.
Die ersten Schritte zum Projekt GC
Die Vereinsleitungen des UHC Zürich und des UHC Cosmic Zürich beabsichtigten im Jahr 2000, eine mögliche Zusammenarbeit zu untersuchen und ihren Mitgliedern Möglichkeiten zur Zusammenarbeit und späteren Fusion vorzuschlagen. An den Mitgliederversammlungen im Frühjahr 2001 wurde beschlossen, während eines Jahres eng zusammenzuarbeiten und danach über eine mögliche Fusion zu entscheiden.
Im Verlaufe des "Testjahres" wurden die Vorstandssitzungen zusammen durchgeführt, gemeinsame Workshops gehalten und Vorbereitungsarbeiten geleistet. Erste Teams wurden zusammengeführt und nach Alter und Spielstärke neu gegliedert. Diese Mannschaften nahmen als Leistungsteams an der Schweizermeisterschaft teil. Verschiedene Juniorenmannschaften konnten in die neuen Stützpunkte eingegliedert werden. Ziel war es, die starke Juniorenförderung mittels guten Platzierungen zu honorieren und mit führenden Teams in der Nationalliga dadurch ein sportliches Ziel vor Augen zu haben. Der Grasshopper Club Zürich wurde im Herbst 2000 zum ersten Mal bezüglich der Integration einer neuen Sportart interviewt. Nach diversen Vorbereitungsarbeiten gelangten die Verantwortlichen der Eishockey-Sektion und der Leitungen der fusionswilligen Vereine im Frühjahr 2001 zusammen, um der Sache eine konkrete Form zu geben. Der Vorstand der Eishockey-Sektion unterbreitete anlässlich der Mitgliederversammlung vom Sommer 2001 seinen Mitgliedern die Anfrage zur Aufnahme einer neuen Hockeyart innerhalb der eigenen Sektion. Während der Zeit zwischen Sektions-, Delegiertenversammlung und Präsidentenkonferenz wurden Schlüsselpersonen des Grasshopper Club Zürich informiert. In der Folge entschied die Präsidentenkonferenz am 20. September 2001, der Eishockey-Sektion freie Hand zur Integration und Neubildung einer Untersektion für die Sportart Unihockey zu gewähren.
Die Vereinsleitungen von UHC Zürich und UHC Cosmic Zürich beschlossen daraufhin im Januar 2002, aufgrund der negativen sportlichen Entwicklung beider 1. Liga-Teams, eine mögliche Zusammenarbeit mit dem Nationalligaverein Zürich Lakers zu untersuchen und die Verantwortlichen bezüglich einer Zusammenarbeit anzufragen. In der Folge wurden in zahlreichen und intensiven Gesprächen alle Pro und Contra diskutiert.
GC Unihockey konnte per März 2002 gegründet werden. Es 'fusionierten' die Zürich Lakers mit dem polysportiven Verein GC, um den Auflagen von Swiss Unihockey Genüge zu leisten. In der Folge wurden die beiden Ursprungsvereine Hard Sticks Adliswil und Crocodiles Küsnacht aus den Auflagen des bisherigen Dachvereines Zürich Lakers entbunden. Diese können nach Ablauf der Sperrfrist wieder mit anderen Vereinen zusammenarbeiten und fusionieren.
Die beiden Clubs UHC Zürich und UHC Cosmic Zürich segneten ihre ursprüngliche Fusionsabsicht an den Mitgliederversammlungen vom März 2002 ab. Alle Mitglieder traten in der Folge zum Grasshopper Club Zürich über und wurden Mitglieder der Eishockey-Sektion. GC Unihockey ist in seiner ersten Saison als eigener Bereich bei der Eishockey-Sektion eingegliedert. Die Vorstände von Eis- und Unihockey definieren eine sehr selbständige Führung von GC Unihockey. Der Zentralvorstand beschliesst den Wortlaut: So heisst es immer Grasshopper Club Zürich, Unihockey oder GC Unihockey.
GC Unihockey wird per Ende März 2002 beim SUHV für die Saison 2002/2003 angemeldet. Die ersten Mannschaften der Herren und der Damen starten in der höchsten Liga und spielen somit in der NLA!
GC Unihockey hat von der Liga-Lizenzkommission eine provisorische Lizenz bekommen und muss innert einem Jahr aufzeigen, dass die wirtschaftlichen, sportlichen und weiteren Lizenzauflagen alle genügend erfüllt werden.
GC Unihockey tritt in den gleichen Tenues wie die Fussball-Sektion auf. So spielen wir zuhause in Blau-Weiss und auswärts in Orange-Schwarz. Diese Tenues sollen uns auch in der Sportart Unihockey als Grasshopper erkennen lassen.
GC Unihockey ist bestrebt, durch breitere Partnerschaften im Grossraum Zürich, wie zum Beispiel mit dem UHC Zumikon, den Floorball Zürich Lioness und dem UHC Crusaders 95 Zürich und Hard Sticks Adliswil, den Club zu überregionaler und nationaler Bedeutung zu führen.
Die Geschichte des UHC Zürich
Der UHC Zürich entstand 1988 aus der Fusion der beiden ältesten Schweizer Unihockey-Vereine, dem UHC Grün-Weiss Zürich (1982) - allererster Schweizer Meister Überhaupt! - und dem UHC Höngg (1983). Der Club gehörte damals zur NLB und zeigte während einigen Jahren gutes Unihockey, doch 1990 folgte der Abstieg in die erste Liga und nur ein Jahr später musste das Fanionteam sogar in die 2. Liga absteigen.
Auch der UHC Zürich begann eine Juniorenabteilung aufzubauen, doch wesentlich zaghafter als andere Clubs. Der Wiederaufstieg blieb dem UHC Zürich bis 1993 verwehrt und als man es endlich geschafft hatte, konnte man sich nur gerade ein Jahr in der 1. Liga halten. Vor allem aber im Nachwuchsbereich hatte der Club den Anschluss verpasst. So besass man 1994 erst zwei Juniorenteams. Die Leitung des UHC Zürich machte sich daraufhin auf die Suche nach einem Partnerclub, doch während Jahren stiess man bei den anderen Zürcher Clubs mit der Idee von Zusammenarbeit nur auf Ablehnung.
Erst 1996 ergab sich schliesslich die Zusammenarbeit mit dem UHC Cevi Selection Zürich. Der UHC Cevi Selection Zürich wurde 1988 als neue Abteilung des CVJM Gloggenhof gegründet und hiess damals noch UHC Cevi Gloggi. Das Herrenteam, das 1988 zum ersten Mal an der Meisterschaft teilnahm, stieg sogleich in die neu gegründete 3. Liga ab. Cevi verpasste in den darauffolgenden Jahren mehrmals den Wiederaufstieg. Dafür setzte die Clubleitung schon früh auf die Karten "Junioren" und "Damen". Der Club wuchs kontinuierlich und die Nachwuchsarbeit trug schon bald erste Früchte. Doch das Herrenteam verblieb in der dritten Liga, was den Club dazu zwang, sich nach einem Partner umzusehen, um den Junioren eine Perspektive bieten zu können.
Der Unihockey Club Zürich, wie er heute existiert, entstand im Frühling 1997 aus einer Fusion der beiden Clubs UHC Cevi Selection Zürich und des UHC Zürich. Die Mitgliederversammlungen beider Clubs gaben nach einer einjährigen Testphase ihr OK zur Fusion. Trotz dieser vermeintlich kurzen Vergangenheit blickt der Club auf eine der längsten Vereinsgeschichten in der Sportart Unihockey zurück.
Die erste Mannschaft des UHC Zürich konnte 2001 sich an den Aufstiegsspielen von der zweiten Liga Grossfeld für die erste Liga qualifizieren, stieg in der vergangenen Saison wieder ab und wird heute als Plauschteam in der zweiten Liga weitergeführt.
Die Geschichte des UHC Cosmic Zürich
Vom Unihockey begeisterte Schüler aus Zürich-Seebach beschlossen 1983, unter der Federführung des Seebacher Turnlehrers Alex Bion, ein Team zu gründen und an der CH-Meisterschaft teilzunehmen. Das erste Team hat bis in die Nationalliga B mitspielen können. Nach einiger Zeit musste es allerdings die Relegation in die erste Liga antreten. Im Laufe der Zeit ist der Club über die Grenzen des Quartiers Seebachs und Zürich-Nord hinausgewachsen und arbeitet jetzt in der ganzen Stadt und auch im Einzugsgebiet der Stadt Zürich. Im Januar 98 hat der UHC Cosmic zusammen mit einem Plauscheishockeyclub und zwei Inline-Hockeyclubs der Region Zürich-Nord, den Sportclub Cosmic gegründet. Ziel dieses Verbundes war es, diesen jungen Sportarten zu mehr Beachtung zu verhelfen. Der Club führte 1999 zum ersten Mal das Unihockey-Vorbereitungsturnier "Cosmic-Challenge" durch, an welchem über 100 Teams aus der ganzen Schweiz teilnahmen. Der UHC Cosmic Zürich fusionierte ferner mit dem FGZ - Freien Gymnasium Zürich und hat deren Mannschaften in den Verein integriert. Heute befinden sich Spieler beider Fusionspartner im Kader der ersten Mannschaft von GC - Cosmic, dem Farmteam des Grasshopper Club Zürich.
Die "Vorgänger-Vereine" des Leistungssportvereins Zürich Lakers waren die beiden Traditionsvereine UHC Crocodiles Küsnacht und Hard Sticks Adliswil. Beide Vereine spielten zeitweilig in der höchsten Spielklasse des Schweizerischen Unihockeyverbandes. Die Vereinsleitungen von Hard Sticks Adliswil und UHC Crocodiles Küsnacht sahen die Zukunft ihrer Leistungsbereiche in einem gemeinsamen Verein und beschlossen im Jahr 2000, ihren Mitgliederversammlungen die Zusammenarbeit vorzuschlagen.
Die erste Mannschaft des UHC Crocodiles Küsnacht stieg am Ende der Saison 2000/2001 in die NLA auf, während das erste Team von Hard Sticks Adliswil in die zweite Liga abstieg. Beide Vereine.
Am 28. März 2001 wurde der neue Dachverein von Crocodiles Küsnacht und von Hard Sticks Adliswil unter dem Namen "Zürich Lakers" offiziell gegründet.
Im neuen Dachverein Zürich Lakers wurden die Leistungsteams der Vereine Crocodiles Küsnacht und Hard Sticks Adliswil zusammengefasst. In der Saison 2001/02 spielten die Damen in der NLB, die Herren in der NLA und die Elite Junioren in der zweithöchsten Stärkeklasse. Den Damen gelang der Aufstieg in die NLA, die Herren konnten in einer dramatischen Playout-Serie in der Verlängerung des Entscheidungspiels gegen den UHC Thun den Ligaerhalt sicherstellen.
Bekannte Spieler
Niklas Jihde
Henrik Lohrendal
Radim Cepek
Ales Jakubek
Alexander Bodén
Peter Runnestig
Lauri Kapanen
Hannu Kohonen
Michel Kamerer
Sami Kuronen
Thomas Jonsson
Otto Moilanen
Patrick Lundström
Karl Nilsson
Alfred Daniels
Matthias Steinholz
Mark Wolf
Patrick Bachmann
Michael Walthard
Andi Helbling
Urs Helbling
Christoph Riedel
Matthias Ogg
Franco Battaglia
Lukas Angst
Rinaldo Walser
Beni Cernela
Lulzim Kamaj
René Jaunin
Beat Bruderer
Loyan Osman
Die bisherigen Trainer
Christian Kradolfer (Cheftrainer 2002-2003)
Daniel Meier (Assistenztrainer 2002-2003)
Peter Düggeli (Cheftrainer 2003-2006)
Thomas Wetter (Assistenztrainer 2003-2006)
Patrick Pons (Cheftrainer 2005 - 2008 / Assistenztrainer 2011-)
Patrick Berwert (Assistenztrainer 2007/08, Cheftrainer 2008-2010)
Anton Jonsson (Co-Cheftrainer, 2008-2010)
Sascha Rhyner (Assistenztrainer, 2008-2011)
Magnus Svensson (Cheftrainer, 2010-2013)
Cédric Progin (Assistenztrainer, 2012-2013)