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Den Schweizer Bobfahrern misslingt auch der zweite Auftritt in Park City mit dem Viererbob gründlich. Nach Platz 14 am Freitag verpasst Rico Peter tags darauf als 23. sogar den Finaldurchgang.
So hat sich der 34-jährige Aargauer und seine drei Anschieber Alex Baumann, Simon Friedli und Martin Meier den Weltcup-Auftakt mit dem grossen Schlitten bestimmt nicht vorgestellt. Nach dem enttäuschenden 14. Rang im ersten Rennen am Freitag konnte sich der derzeit beste Schweizer Bobfahrer auch im zweiten Anlauf im US-Bundesstaat Utah nicht steigern.
Im Gegenteil: Peter klassierte sich als 23. sogar noch hinter dem zweiten Schweizer Schlitten mit Beat Hefti. Der Appenzeller hatte mit seiner jungen Equipe den zweiten Lauf als 22. ebenfalls verpasst. Hefti fehlten acht Hundertstel zum Finaldurchgang der Top 20, Peter deren 18. Auf die Spitze verloren die beiden Schweizer Schlitten über sieben Zehntel.
Damit hinkt Peter seinen guten Resultaten aus dem Vorjahr hinterher, als er es mit dem Viererbob viermal auf das Podest geschafft hatte. Das Rennen in Lake Placid konnte der WM-Dritte von 2016 sogar gewinnen. Um sich für die Olympischen Spiele in Pyeongchang zu qualifizieren, benötigt Peter zwei 8. Ränge. Bis zu den Winterspielen im Februar verbleiben noch sechs Rennen.
Den Sieg in Park City sicherte sich der Deutsche Johannes Lochner. Der Weltmeister setzte sich vor dem Amerikaner Codie Bascue und dem Briten Bradley Hall durch und übernahm sogleich die Führung im Weltcup.
SDA-ATS