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Stress in der Arbeit? Überforderung im Alltag? Was tust du dagegen? Atemtechniken oder Meditieren? Was findet eine Studie darüber heraus?
Wann trifft dich der Stress?
Belastende Zeiten, Anspannung, Schwierigkeiten oder Ärger sind etwas, was jeden trifft und was immer wieder passiert. Und die Mehrheit von uns weiss auch, was uns belastet und anspannt. Der nächste Schritt ist, etwas dagegen zu tun.
Atemübungen oder Meditation?
Wissenschaftler der Stanford-Universität haben untersucht, was wirkungsvoller gegen Stress ist, Atemtechniken oder Meditation.
Insgesamt nahmen 114 Personen an der Studie teil. Die Probanden praktizierten jeweils eine von drei Atemtechniken oder eine Achtsamkeitsmeditation.
Welche Atemtechniken wurden praktiziert?
Bei den Atemtechniken handelte es um «cyclic sighing». Die Ausatmung ist hier langsamer als die Einatmung.
Bei der zweiten Atemtechnik dem «Box breathing», wird ebenso lang ausgeatmet wie eingeatmet.
Bei der praktizierten Atemübung «cyclic hyperventilation» wird länger eingeatmet als ausgeatmet.
Was ergab die Studie?
Die Teilnehmer praktizierten einen Monat lang täglich die jeweilige Atemübung bzw. die Meditation und verwendeten ein Stresstagebuch.
Die Studie zeigte, dass sich die Übungen auf 90 Prozent der Probanden positiv auswirkte. Dabei wirkten die Atemtechniken effektiver bei Stress als die Meditation. Unter den Atemübungen ist «Cyclic sighing» hervorzuheben, die die grösste Stressminderung erzielte.
Was bewirken Atemübungen?
Einerseits hat der Rhythmus aber ebenso die Tiefe der Atmung einen direkten Einfluss auf den Sauerstoffgehalt im Blut, auf den Blutdruck sowie auf die Herzfrequenz. Eine bewusste langsame Atmung beruhigt unseren Puls sowie unseren Blutdruck und dadurch unseren Körper und unseren Geist.
Lt. der Studie ist es wichtig, die Atemübungen täglich zu praktizieren.
Warum nicht die Meditation?
Die Achtsamkeitsmeditation hat ebenfalls einen entspannenden Effekt. Der Fokus liegt jedoch auf anderen ebenso wertvollen Wirkungen wie die Aufmerksamkeit, sprich Konzentrationsfähigkeit zu erhöhen, die Schlafqualität zu verbessern, sowie die Schmerzlinderung beispielsweise.