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Nach einem torlosen Startdrittel leistete sich Roman Josi im Auswärtsspiel gegen Los Angeles früh im zweiten Drittel eine Zweiminutenstrafe wegen Hakens. Im dadurch verursachten Powerplay glückt den Kings prompt das Führungstor. Josi, der zusammen mit Partner Shea Weber in seinem Team am meisten Einsatzzeit bekam – es waren fast 26 Minuten -, rehabilitierte sich später mit Assists zur 2:1-Führung und zum 3:3 nach rund 54 Minuten. Der Berner Verteidiger bilanziert nun sechs Assists in der noch jungen Saison.
Alle begannen sich schon auf das Penaltyschiessen einzustellen, als Jeff Carter mit einem Handgelenkschuss 18 Sekunden vor dem Ende der Verlängerung das Siegestor zum 4:3 für die Kalifornier erzielte.
Für die weiteren Schweizer in den NHL-Spielen aus der Nacht zum Sonntag war die persönliche Bilanz nicht berauschend. Goalie Jonas Hiller sah, wie sein Rivale Karri Rämö vier Treffer zuliess und wie seine Mannschaft, die Calgary Flames, beim Erzrivalen Edmonton Oilers dennoch 5:4 gewann. Das Siegestor des Tschechen Michael Frolik fiel erst neun Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit.
Derweil verlor Stürmer Nino Niederreiter mit Minnesota Wild bei den St. Louis Blues 2:3 nach Verlängerung. Alle Tore der regulären Spielzeit fielen im ersten Drittel. Dabei holten die Wild einen 0:2-Rückstand auf. 34 Sekunden vor dem Penaltyschiessen ermöglichte David Backes, der schon das 1:0 erzielt hatte, den Blues den knappen Erfolg.
(SI)