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Man hätte einen gebrochenen Mann vermutet, als David Cameron, 24-Stunden-Noch-Premier, am Montag vor die Kameras trat und seinen vorgezogenen Rücktritt verkündigte. Grossbritannien mit einem unnötigen Referendum in den Abgrund geritten, seine Partei, die Tories, in Grabenkämpfe verwickelt und seine politische Karriere effektiv beendet – der scheidende Premier ist wirklich nicht zu beneiden.
Aber Cameron schien so gar nicht niedergeschlagen. Im Gegenteil: Nachdem er sich vor der Journalistenschar verabschiedet hatte, summte er auf dem Weg zum Eingang der Downing Street 10 ein lüpfiges Liedchen. Dass das Mikrofon noch an eingeschaltet, war sich Cameron offenbar nicht bewusst.
«Duh-duuuuh-duuh-duh». Gefolgt von einem selbstzufriedenen «Right.» Ein User im Netz kommentierte das Geschehen so: «Cameron wirkt wie ein Mann, der kurz vor den Ferien seinen Schreibtisch geräumt hat.»
Bloss: Was summte der Tory-Boss da? In der englischen Presse herrscht mehrheitlich Übereinkunft: Die Titelmelodie der US-Serie «West Wing». Einige verwegene tippen auf «Winnie the Pooh».
Vielleicht hatte Cameron aber auch ganz etwas anderes im Kopf, als er die Melodie anstimmte. Iron Maiden? Fury? Das letzte Violinen-Konzert seiner Tochter? Oder suchte er nur nach der angemessenen musikalischen Untermalung zur Grossbritannien-Grabesrede? Wenn du's weisst, schreib's in die Kommentarspalte! Wenn du eine Vermutung hast, schreib's in die Kommentarspalte! Wenn du absolut keine Ahnung hast, aber deine Finger sich wie von selbst auf der Tastatur bewegen, schreib's in die Kommentarspalte! (wst)