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Qualität
Unsere nationale Gesellschaft arbeitet kontinuierlich daran, die Qualität der Dienstleistungen im Bereich Handchirurgie zu verbessern. Wir sensibilisieren unsere Mitglieder und stellen ihnen Instrumente zur Verfügung, die täglich eingesetzt werden können. Unsere Definition von Qualität in der medizinischen Versorgung umfasst drei Komponenten: Patientensicherheit, Effizienz und Patientenerfahrung bezüglich seiner Pflege.
Zu den laufenden oder geplanten Projekten gehören:
Verbesserung der Patienteneinwilligung - in Bezug auf die zukünftige Operation - durch die systematische Verwendung eines vom Patienten unterzeichneten Ad-hoc-Formulars, dessen Kopie in der Krankenakte aufbewahrt wird.
Verbesserung der Patienteninformation durch die Übermittlung von Informationsmaterial über die Erkrankung des Patienten, die bestehenden Behandlungsmöglichkeiten einschließlich ihrer Vor- und Nachteile und die zu erwartenden Behandlungsfolgen.
Verbesserung der Sicherheit im Operationssaal durch die systematische Anwendung der chirurgischen Checkliste, auch in Kliniken.
Verbesserung der Sicherheit in Schulungszentren durch systematische Anwendung von präoperativem Briefing, chirurgischem Supervisionsumfang und konstruktivem Debriefing. Diese Trainingsroutine wird durch die Anzeige von MEMO-Karten in den Operationssälen und demnächst mit der Einführung von EPAs (Entrustable Professional Activities) unterstützt werden.
Verbesserung der Dokumentationsqualität von Krankenakten hinsichtlich Diagnosebestätigung, Festlegung des Schweregrads, Konsolidierung der chirurgischen Indikation und Messung der Behandlungsergebnisse. Für die häufigsten Pathologien wird in Kürze ein Konsens über eine "Mindestdokumentation" erstellt.
Verbesserung der Kompetenz von Handchirurgen durch die Organisation von Weiterbildungs- und Fortbildungskursen.
Verbesserung des chirurgischen Kompetenzaustauschs zwischen Handchirurgen in der Schweiz durch die Einrichtung von Qualitätszirkeln in naher Zukunft.
Wahrnehmung der Patientenerfahrung verbessern hinsichtlich der Auswirkungen seiner Erkrankung und seiner Behandlungserfahrung. Pilotstudien sind in einigen Zentren im Gange, um den Patienten die Möglichkeit zu geben, Informationen in ihren medizinischen Unterlagen digital zu versenden (wahrgenommene Behinderung oder krankheitsspezifische Fragebögen, Schmerzintensität, verbrauchte Analgesie, Zufriedenheit usw.). Dieses Instrument wird helfen, den Nutzen der Behandlung zu messen, zusätzlich zu den vom Chirurgen dokumentierten objektiven Parametern.