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Wir halten Effizienz für eine gute Sache, denn sie ermöglicht Weiterentwicklungen, ohne unsere Lebensgrundlagen zu zerstören.
Die Effizienzdes Gesundheitswesens definieren wir als gestiftete Gesundheit (outcome) pro monetäre Kosteneinheit, integriert über den gesamten Behandlungspfad der Patienten und integriert über alle Patienten. Damt ist "Patient" eine vektorielle Grösse mit (mindestens) zwei Komponenten, nämlich "Individuum" und "alle Individuen".
Patient = [ Individuum, Σ Individuen ]
Effizienz
In einem liberalen Staatssystem gilt Wettbewerb (unter Annahme perfekter Märkte) als Mittel, der die optimale Allokation der finanziellen Ressourcen dynamisch regelt. Die Voraussetzungen für einen freien Markt sind im Gesundheitswesen nicht erfüllt, was eine besondere Aufmerksamkeit erfordert, denn:
Wettbewerb, der nicht auf auf die Steigerung der Effizienz im Gesundheitswesens ausgelegt ist, ist nicht nachhaltig und wird für die Gesellschaft zur Kostenbelastung.
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Wettbewerb
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Die Definition des Brundtland-Berichtes(„Our Common Future“): Nachhaltige Entwicklung ist Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können, ist auch für das Gesundheitswesen eine Grundlage.
In der finanziellen Perspektive ist erkennbar, dass die Probleme nicht gelöst, sondern zwischen den Generationen verschoben werden. Die Umlagerung erfolgt einerseits über die Krankenkassen als Speicher und "finanzielle Wärmetauscher". Anderseits sind Gesundheitskosten gesetzlich eine gebundene Ausgabe . D.h. Parlamente dürfen diese Ausgaben nicht via Budget kürzen. Die Kostenexpansion ist damit unbegrenzt, und die kantonalen Parlamente müssen diese bei anderen Posten einsparen, zumeist bei den Schulen (jüngere Generation).
In der Umweltperspektive sind anhand von Oestrogen in der Umwelt oder der zunehmenden Antibiotikaresistenz Problemkategorien zu erkennen, die über eine Generation hinausgehen.
Nachhaltigkeit
In der Schweiz ist die Politik subsidiär. D.h. sie kommt nur dann ins Spiel, wenn die Probleme nicht auf Eigeninitiative privatwirtschaftlich gelöst werden können. Das ist ein hohes Gut und unterscheidet das politische System der Schweiz von denjenigen anderer Länder.
Dies bedeutet, dass im Grundsatz das Gesundheitswesen durch eine Selbstverwaltung der Beiteiligten organisiert ist. Diese Grundstruktur ist heute noch erkennbar: die Universitäten legen die Ausbildungspläne selber fest, die Ärzteschaft legt die relative Lohnstruktur zwischen den verschiedenen Fachärzten selber fest, die Krankenkassen legen ihre Prämien selber fest, uwm.
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Subsidiarität und Politik
Das kann auf die Dauer nur dann gut gehen, wenn den Grundsätzen vonMontesquieunachgelebt wird, wonachRechte und Pflichtenuntrennbar miteinander verbunden sind und eineGewaltenteilung eingehalten wird, die ein angelsäsischeschecks and balancessicherstellt.