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Der Tag begann mit einem Donnergrollen. Zwar noch weit draussen ĂĽber dem Meer, doch der Regen war schon bald da. Wir verschoben unsere Abfahrtszeiten auf die Mittagszeit. Die Strassen waren am Anfang der Runde zwar noch nass, ĂĽber dem Hinterland lag teilweise Bodennebel, die Temperaturen waren aber gerade noch angenehm genug.
Bei einem kurzen Zwischenhalt fiel mir der vorderste Baum wegen seiner Blüten auf. Die ganze Gegend hier schmeckte süsslich von den blühenden Orangenbäumen.
Im Hintergrund sind die weissen Plastiktunnels gut zu erkennen. Darunter werden in der Regel allerlei Gemüsepflanzen aufgezogen. Wenn die Pflanzen etws grösser geworden sind, werden die Tunnels aufgeschnitten, damit die wachsende Pflanze wieder mehr Platz hat. Die Region Almeria im Süden Spaniens gilt als der Gemüse- und Obstgarten Europas: Millionen Tonnen von Tomaten, Paprika, Gurken, Avocados oder Erdbeeren werden in andere Länder exportiert.
Unsere Fahrt geht weiter in Richtung Antas. Dort treffen wir auf ein kurzes StĂĽck eines ehemaligen Aquaducts:
Es soll zu alter Zeit Wasser aus den Bergen in diese Gegend transportiert haben. Das Wasser diente damals der Bewässerung von Olivenbäumen und dem Antrieb von Pumpstationen zur Verteilung des Wassers.
Über dem Hinterland beginnen sich die Wolken langsam aufzulösen. Die Thermik setzt ein. Wir haben Pech mit der Windrichtung. In einem immer stärker werdenden Gegenwind fahren wir zurück ins Hotel. Kurz nach der Ankunft im Velokeller zeigt sich auch die Sonne und trocknet die Strassen noch vollends ab.
Weblog am 12.04.
518 HM

14 Grad