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Von Fruita herkommend bogen wir zwei Tage später, in Torray, auf den Scenic Byway 12 ab, der nach Panguitch führt. Auf der Tourist Information erhielten wir Unterlagen über diese All American Road. Welchen Namen auch immer sie trägt: Sie war wunderschön zu fahren.
Der erste Abschnitt führte uns entlang von Farmen, auf denen mächtige, schwarze Rinder und Pferde standen. Einmal mehr fühlten wir uns in den Wilden Westen versetzt. Kurze Zeit später erreichten den Dixie National Forest, einer der vielen grossen Wälder in den USA. Bald waren wir umgeben von hoch gewachsenen Bäumen mit ihren roten Stämmen. Vierzig schöne Kilometer später erreichten wir Boulder, das wie so viele Städtchen in dieser Gegend von Mormonen gegründet wurde. Hier bogen wir auf die Hell’s Backbone Road ab, die Boulder mit Escalante verbindet.
Nach einer Übernachtung kurz ausserhalb von Boulder setzten wir am folgenden Tag die Fahrt auf dieser Naturstrasse fort. Sie war spektakulär und führte uns auf fast 3’000 Meter Höhe. Dort oben ging’s auf einer neuen Brücke über einen tiefen Canyon. Eindrücklich, was hier die Strassenbauer leisteten. Die Szenerie war überwältigend.
Um 16 Uhr erreichten wir den Posey Lake, auf 2’670 Metern Höhe. Wollen wir wirklich so hoch oben übernachten? Kalt würde es werden! Doch der Campingplatz – wir waren die einzigen Besucher – lag einfach zu idyllisch, um nicht eine Nacht an ihm zu verbringen. Wir bereuen es nicht!
PS. Mit einer funktionierenden Standheizung kann man selbst in solchen Höhen gemütlich im Auto sitzen, essen oder lesen.
(Geschrieben ausserhalb von Escalante, Utah)