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Japanische Zeitungen berichteten kürzlich, dass fast alle Gemeinden um das AKW Fukushima I einen Wiederaufbauplan aufgestellt haben. Selbst die Gemeinden, die sich in der Sperrzone befinden, haben einen Zeitpunkt der Rückkehr angegeben. Nördlich vom AKW liegende Namie-Machi und die beiden südlichen Gemeinden Okuma-Machi und Tomioka-Machi möchten frühestens ab 2017, und am südlichen Rand der Sperrzone liegende Naraha-Machi will bereits im nächsten Frühling ihre Bewohner wieder sehen.
Ausserhalb des Umkreises von 20 km um das AKW empfangen einige Gemeinde schon die Leute, die unbedingt nach Hause kommen wollen. Aber die Angst vor hoher Strahlung ist unter Bewohnern zu vernehmen. Es gibt auch Kritik, das grüne Licht sei zu früh gegeben worden.
Laut Kohoku Online Network schlug die Präfektur Fukushima einen Kurs ein, bis 2020 alle Evakuierten zurückzurufen. Zurzeit wohnen rund 100’000 Menschen provisorisch in einer Wohnung in Fukushima und rund 59’000 in einer anderen Präfektur.
Um das Ziel zu erreichen, müssen in erster Linie die radioaktiven Stoffen beseitigt werden. Aber das Gift hat bekanntlich ein langes Leben, man kann sie nicht spurlos auflösen, sondern nur von hier nach dort verlegen.