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Das Tragen von Kompressionsstrümpfen bei Krampfadern wird häufig als Therapie empfohlen. Das Tragen allein lindert häufig die Symptome wie Schweregefühl und Schwellung, es beseitigt aber die sichtbaren Krampfadern grundsätzlich nicht. Die Kompressionsstrümpfe müssen lebenslänglich getragen werden.
Nachteile der Kompressionstherapie sind der mangelnde Komfort bei Hitze, das selbständige Anziehen ist für viele insbesondere alte oder kranke Menschen nicht mehr möglich.
Liegt eine Erkrankung des tiefen Venensystems oder des Lymphsystems vor, ist das Tragen von Kompressionsstrümpfen die einzig mögliche Therapie.
Nach einem operativen Eingriff (chirurgisch oder endovenös) unterstützt das Tragen von Kompressionsstrümpfen den Heilungsprozess. Meist sind dafür wenige Tage ausreichend.
Es gibt verschiedene Kompressionsklassen (I-III), wobei die Kompressionsklasse I die schwächste ist. Die Krankenkassen bezahlen nur die Kompressionsklassen II und III. Pro Jahr werden zwei Paar erstattet.
Daneben gibt es auch Stützstrümpfe, die noch weniger Druck ausüben, häufig aber trotzdem ausreichend sind, um leichte Schwellungen zu vermeiden. Auch diese werden von den Krankenkassen nicht erstattet.