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Nach dem Morgenessen buchten wir im Hotel für den Hop-On/Hop-Off-Bus, da gerade vor dem Hotel eine Haltestelle der Park-Line (eine der beiden Linien dieser Touristenbusse) war. Alle Viertelstunde kommt so ein Bus, und man kann an jeder der 19 Haltestellen aussteigen und einen oder mehrere Busse überspringen.
Der Bus streifte den Coal Harbour, der sich inzwischen zu einem Yacht-Hafen gemausert hatte, umfuhr den Stanley-Park im Norden der Halbinsel und erreichte dann kurz vor Mittag das Granville Island, das früher ein Industrie-Quartier, inzwischen aber ein Restaurant- und Shop-Quartier mit einer äusserst sehenswerten Markthalle mit einheimischen Lebensmitteln inkl. Fischen geworden ist.
Wir unterbrachen dort die Rundfahrt und gingen in einem der zahlreichen Fischrestaurants einen leichten Zmittag essen. Danach genossen wir das lebhafte Treiben auf dem Wasser sowie die Musik de Strassenmusikanten.
Später setzten wir die Rundfahrt wieder fort, durch das moderne Vancouver mit den Wolkenkratzern, dem Stadion, durch die Chinatown bis in die Gastown, in der wieder viele Restaurants und Souvernirläden zu finden waren.
Wir unterbrachen dort wieder die Rundfahrt, weil sich dort die berühmte Dampfuhr von Vancouver befindet. Diese wird dauernd von vielen Touristen umlagert. Wir warteten dort die volle Stunde ab mit der Westminster-Melodie aus 5 Dampfpfeifen, dann stiegen wir wieder in den nächsten Bus bis in den Stanley-Park, den wir am Vormittag schon durchquert hatten.
Von dort spazierten wir dem Ufer entlang, beobachteten die startenden und landenden Wasserflugzeuge und die vielen Schiffe, genehmigten uns einen Apéro und suchten denn ein Restaurant für den Abend, Genau gegenüber der Dampfuhr fanden wir im Water Street Café Platz und ein feines Abendessen, begleitet mit dem regelmässigen «Konzert» der Dampfuhr.
Da wir nachdem Essen zu Müde für den Spaziergang (eher schon Wanderung) zurück zu unserem Hotel waren, getrauten wir uns, an einem Automaten die Billete für die Heimfahrt mit dem Skytrain, der führerlosen, automatischen Untergrund- und Hochbahn von Vancouver zu lösen und fuhren damit in die Nähe unseres Hotels. Es war zwar nur eine Haltestelle weit, aber dafür wurden unsere Beine geschont.