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Die Pay-back-Dauer, was auf Deutsch als Amortisationsdauer oder Kapitalrückzahlungsdauer bezeichnet werden kann, ist eine Kennzahl der Investitionsrechnung. Sie gibt den Zeitraum an, in dem die Summe der Kapitalzuflüsse eines Investitionsobjekts (bei statischer Amortisationsrechnung) oder deren Barwert (bei dynamischer Amortisationsrechnung) zum ersten Mal den Investitionsbetrag übersteigt. Entsprechend gilt die Pay-back-Dauer als ein Mass für die Dauer der Kapitalbindung.
Eine kurze Pay-back-Dauer bedeutet, dass das investierte Kapital schneller zurückfliesst und somit zeitnahe für andere Investitionen oder Zwecke genutzt werden kann. Es gilt jedoch zu beachten, dass eine kurze Pay-back-Dauer nicht immer ein Indikator für eine rentable Investition ist, da sie andere zentrale Faktoren wie zukünftige Renditen und Risiken nicht mitberücksichtigt. Eine lange Pay-back-Dauer hingegen bedeutet, dass das investierte Kapital über einen längeren Zeitraum gebunden sein wird und dadurch die Unternehmensliquidität beeinträchtigt sein kann.
Die Pay-back-Dauer wird in der Praxis oftmals als Entscheidungskriterium für eine Investition herangezogen. Denn eine längere Dauer kann ein Indiz dafür sein, dass die Investition nicht rentabel genug ist und andere Investitionsmöglichkeiten bevorzugt werden sollten.
Nichtsdestotrotz gilt es zu beachten, dass die Pay-back-Dauer nicht sämtliche Aspekte einer Investition berücksichtigt. Dementsprechend sollte die Pay-back-Dauer immer in Verbindung mit anderen Kennzahlen der Investitionsrechnung, wie beispielsweise dem internen Zinsfuss (IRR) oder der Kapitalwertmethode (NPV), betrachtet werden.