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Stoch war auch in Innsbruck eine Klasse für sich. Mit Sprüngen auf 130 und 128,5 m entschied der Pole den Wettkampf mit einem Vorsprung von 14,5 Punkten auf den Norweger Daniel Andre Tande überlegen für sich. Dritter wurde der Deutsche Andreas Wellinger.
In der Gesamtwertung ist Stoch der 2. Tournee-Erfolg nach dem Vorjahr kaum mehr zu nehmen. Sein Vorsprung auf den zweitplatzierten Wellinger beträgt 64,5 Punkte. In Bischofshofen hat Stoch zum Abschluss gar die Chance, als zweiter Springer nach Sven Hannawald 2001/02 sämtliche vier Wettkämpfe der Tournee zu gewinnen.
Bei diesen Bedingungen darf man nie und nimmer so weit springen lassen. Es war definitiv die falsche Wettkampfführung für diese Aufsprung-Präparierung.
Freitag stürzt – Schuster wettert
Pech hatte Richard Freitag, vor dem Wettkampf in Innsbruck der einzig verbliebene Kontrahent von Stoch um den Gesamtsieg. Der Deutsche stürzte im 1. Durchgang nach einem Sprung auf 130 m. Zwar schaffte er die Qualifikation für den 2. Durchgang, trat da aber nicht mehr an.
Der deutsche Bundestrainer Werner Schuster äusserte danach heftige Kritik: «Es war definitiv zu viel Anlauf. Bei diesen Bedingungen darf man nie und nimmer so weit springen lassen.»
Peier punktet
Einziger Schweizer im Finaldurchgang war Killian Peier. Der Walliser sammelte als 28. Weltcup-Punkte. Simon Ammann (32.) und Gregor Deschwanden (38.) konnten sich nicht für den Finaldurchgang qualifizieren.
Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 04.01.18, 14:00 Uhr