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Da wagt man ja kaum mehr zu atmen!
Das Mädchen straft alle jene Lügen, die behaupten, es gebe keine Wunderkinder oder die seien nur alles eingebildete, verwöhnte und verdorbene Kinder.
Was Dieses Mädchen leistet ist enorm -- und das erst noch in den höheren Lagen und sie ist hier erst 7!
(In hohen Lagen wird das Greifen immer schwieriger, weil die Abstände zwischen den Tönen auf der Saite immer enger werden. Der Moment, wo die Greifhand in eine andere Lage gleitet, ist kritisch: Allzu leicht rutscht sie zu weit oder nicht weit genug, und dann stimmt die Intonation nicht. Normalerweise braucht es Jahre, bis man den Lagenwechsel zuverlässig beherrscht)
Mozart Concerto No.4
bin nicht ganz sicher, aber das ist glaub das gleiche Mädchen mit 8 Jahren. Sie scheint hier ziemlich angespannt und nervös zu sein, was kein Wunder ist, spielt sie doch vor einem grossen Publikum. Das Spiel ist aber trotzdem hervorragend. Und sie spielt sogar auswendig!:
Violin Scene de Ballet, C.A. de Beriot
eine musikalische Familie. Hier spielt der Bruder:
Yehun Jin - J.S.Bach - Sonata No 3 in C major BWV 1005, Allegro Assai
Soo-Been Lee - H. Wieniawski - Etude-Caprice Op 18 No 4
Soo-Been Lee - W.A. Mozart - Sonata in G major K 301
04 Mar, 2013 01:15 01
mohnblume
Gast
... und in welchem Land spielen diese Wunderkinder? In Venezuela?
04 Mar, 2013 09:18 53
mohnblume
Gast
Deshalb meine Frage:
Wer eine Geige in der Hand hält, hält keine Waffe
... auch das deutsche Fernsehen brachte schon einen Beitrag ueber das Kinderprogramm in Venezuela. Und die Herald Tribune hakt mit einem Artikel eben nach.
1975 ging der Musiker José Antonio Abreu in die Armenviertel. Er wollte Kinder und Jugendliche von der Straße wegholen, armen Kindern und arbeitslosen Jugendlichen durch die Musik einen würdigen Weg in die Gesellschaft ebnen. Es wurde ein Riesenerfolg; nicht nur musikalisch auch sozial: Heute spielen in ganz Venezuela 260.000 Kinder und Jugendliche klassische Musik, täglich mindestens vier Stunden nach dem Motto: Wer eine Geige in der Hand hält, trägt keine Waffe. Da ist dann auch für Drogen kein Platz mehr.
wenn doch alle Probleme so einfach zu lösen wären!
Dein Bericht zeigt aber auch, dass unzählige Talente brach leigen -- eigentlich schade!
04 Mar, 2013 13:18 50
mohnblume
Gast
... erinnert mich an diese bloede E-Saite, die ich nicht blank spielen durfte, sondern den Ton entweder in den Lagen oder auf der A-Saite mit dem vieren Finger spielen musste, weil auf diese Weise der E-Ton weicher war. Mensch wie ich diesen Ton hasste. Hab's spaeter dennoch in Orchester geschafft.