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Argentiniens Qualitätsrevolution begann in den 90ern
Lange lag der Fokus Argentiniens Weinproduzenten nicht auf Qualität. Vielmehr produzierte man massenhaft billige Weine für den durstigen einheimischen Markt.
Mit dem Aufkommen von Bier und Softdrinks ging der Inlandkonsum von 90 Litern Wein (!) pro Kopf im Jahr 1970 auf 55 Liter im Jahr 1991 zurück. Was wirtschaftlich eine Katastrophe bedeutete, war qualitativ ein Segen: Nach dem Ende der Diktatur kamen ausländische Investoren und brachen Geld und Knowhow für die Weinproduktion ins Land. Ihnen haben es die Argentinier zu verdanken, dass sie als Weinnation heute einiges an Spitzenqualität zu bieten haben.