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NHL-Goalie Lehner: «Plötzlich hatte ich eine schwere Panikattacke»
In einem Blog packt Ex-Buffalo-Torhüter Robin Lehner aus, warum er im Frühling noch in der Drittelspause nach Hause geschickt wurde.
Für Robin Lehner ist es wohl der schlimmste Abend seiner Karriere, der für einen Wendepunkt in seinem Leben sorgt: Es ist der 29. März 2018, als der Buffalo-Torhüter im Quali-Spiel gegen die Detroit Red Wings eine Panikattacke erleidet. «Als die Sirene endlich ertönte, fuhr ich zurück in die Kabine. Ich wollte mich ausziehen, doch ich konnte es nicht», schildert Lehner die Szene im Blog «The Athletic». «Plötzlich hatte ich eine schwere Panikattacke. Ich wusste, jetzt kann ich nicht mehr aufs Eis zurück.»
Der damals 26-jährige Schwede wird nach Hause geschickt. Er stoppt an einer Tankstelle und kauft Alkohol. Am nächsten Tag bittet er seine Frau, ihn in eine Klinik einzuliefern. Da entdecken die Ärzte, dass er nicht nur ein Drogen- und Alkoholproblem hat, sondern auch an psychischen Erkrankungen wie ADHS und PTBS leidet.
Drei Wochen nach seinem Entzug will er nun wieder in der NHL angreifen. Da er bei den Buffalo Sabres keinen Vertrag mehr erhielt, präsentiert er sich nun als Free Agent bei den New York Islanders. «Ich werde in den Kampf gehen. Das wird meine erste suchtfreie Saison.»Zurück zur Startseite