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(12.12.2018) Die florierende Wirtschaft erlaubt es den Schweizerinnen und Schweizern, bei den Festen zum Jahresende grosszügig zu sein. Nach einer Studie der Wirtschaftsberatung EY steigen ihre Ausgaben für Geschenke gegenüber dem Vorjahr um 6% und damit von CHF 272 auf CHF 310 pro Person.
Der bisherige Rekord von CHF 301 stammte aus dem Jahr 2010. Im Dezember dieses Jahres ist das Geschenkbudget bei den Männern mit CHF 328, also CHF 56 mehr als 2017, am grössten. Die Frauen geben sich weniger grosszügig und kürzen ihr Budget um CHF 18, womit sie durchschnittlich CHF 291 ausgeben. Von allen Altersgruppen sind die 36- bis 45-Jährigen diejenigen, die am meisten ausgeben, nämlich im Durchschnitt CHF 429 und damit einen Fünftel mehr als im Dezember 2017.
Mehrheitlich kaufen die Konsumentinnen und Konsumenten ihre Geschenke zwei bis vier Wochen vor Weihnachten. Ein Viertel der Einkäufe wird teilweise oder vollständig im Ausland getätigt. Lebensmittel, Bücher, E-Books und Spielwaren nehmen auch in diesem Jahr einen wichtigen Platz unter dem Baum ein, Während Frauen gern Kleidung, Hard- und Software sowie Bücher kaufen, investieren Männer lieber in Schmuck, Reisen und Smartphones.
Die Betrachtung nach Regionen zeigt, dass in der Westschweiz am meisten Geld für Geschenke ausgegeben wird (CHF 338), gefolgt von der Zentralschweiz (CHF 310) und dem Tessin (CHF 286). Mit einem Budget von CHF 262 sind die Menschen in der Ostschweiz sparsamer. Wer in der Stadt wohnt, gibt am meisten aus, allen voran die Genfer mit durchschnittlich CHF 404 und die Zürcher mit CHF 336.
Die grossen Warenhäuser profitieren besonders von diesem Anstieg. Sie erhalten knapp einen Drittel des Budgets (CHF 126). 64% der 400 Personen, die Ende Oktober für diese Erhebung befragt wurden, kaufen ihre Weihnachtsgeschenke lieber bei Detailhändlern. Drei Fünftel fahren dafür in die Stadt oder in ein Einkaufszentrum. Neben der Shoppingtour durch die Geschäfte kaufen 28% dieser Konsumenten (+15 Punkte im Vergleich zu 2017) einen Teil ihrer Geschenke online.
Letzte Änderung 12.12.2018