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Nachdem Action-Kamera-Hersteller Gopro
erst im November letzten Jahres den Abbau von 200 Stellen verkündet hatte, folgt nun die nächste Entlassungswelle. Wie das Unternehmen mitteilt, sollen weitere 270 der verbliebenen rund 1550 Stellen abgebaut werden. Mit der Massnahme sollen die jährlichen Kosten von 585 auf 495 Millionen Dollar gesenkt werden, wie Gopro erklärt. Die Börse reagierte positiv auf die Ankündigung, die Aktie stieg nachbörslich um rund 8 Prozent.
Im letzten Jahr machte Gopro einen Verlust von über 370 Millionen Dollar. Grund dafür waren unter anderem der Rückruf der Kameradrohne Karma (Bild), die abstürzen konnte, seit März nun aber wieder im Verkauf ist, sowie Verzögerungen bei der Produktion des Flaggschiff-Modells Hero 5.
(mw)