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Die FAZ publiziert jeweils auch ein Ranking zum Thema Weiterbildungsinstitute. Der FAZ.NET Artikel (Autor Hans-Martin Barthold) vom 21. März 2005 für das Ranking des Jahres 2005 findet sich hier.
Vor diesem Ranking wurde ein beim FAZ Verlag erscheinendes Buch von einem Weiterbildungsinstitut als FAZ Ranking beworben, obwohl die FAZ nichts mit dem Inhalt zu tun hatte. Welcher Autor steht hinter dem Buch? William Cox, bekannt auch aus dem Ursprung der FIBA.
Spiegel Online schrieb am 18. Oktober 2004 zum Thema FAZ Ranking (eine Gegendarstellung zu diesem Artikel nimmt keinen Bezug zu den nachfolgenden Zeilen):
Seit Ende September wirbt er [gemeint ist der Dean des Instituts] mit einem neuen europäischen Ranking, das sein früherer PR-Berater William Cox in einem Buch herausgebracht hat: Die GSBA sei die "Nr. 1 der MBA Business Schools im deutschsprachigen Europa im Executive MBA Ranking der Frankfurter Allgemeinen Zeitung".
Doch die Zeitung hat mit dem Ranking nichts zu tun. Das Cox-Buch ist lediglich im Buchverlag der "FAZ" erschienen. Die GSBA habe "in einer Art und Weise geworben, die den Eindruck erweckt, als habe die Frankfurter Allgemeine Zeitung aktiv an der Erstellung" des im Buch genannten Rankings teilgehabt, schrieb Verlagsleiterin Christina Eibl am 5. Oktober. Der Direktor der Schule sei daher schon darauf hingewiesen worden, "eine solche Werbung einzustellen".
Die Zeilen der FAZ enthalten zudem auch keine eigentliche Rangliste, sondern listen in tabellarischer Form verschiedene Angaben über Weiterbildungsinstitute auf. Weshalb die FAZ wohl keine Freude an dieser Art von Werbung hatte, zeigt sich anhand von einigen Zeilen aus deren Artikel vom 21. März 2005, so schreibt die FAZ u.a. über dieses Institut:
Insbesondere Franchisekonstruktionen erweisen sich als überaus labil, wie das Beispiel der GSBA Zürich zeigt. Deren Zusammenarbeit mit der AACSB akkreditierten State University of New York, University at Albany (SUNY) endet 2008. Neuanfänger werden in dieses Franchise-Programm aber schon ab sofort nicht mehr aufgenommen. Einen neuen Partner mochte oder konnte man uns noch nicht nennen, wie das Informationsverhalten der GSBA überhaupt zu wünschen übrig ließ. Der neue Partner soll demnächst präsentiert werden. Das ist auch dringend geboten. Denn das GSBA-eigene MBA-Diplom allein ist in Deutschland nichts wert. Aufgrund eines Beschlusses der Kultusministerkonferenz dürfen ausländische Hochschulgrade hier nämlich nur geführt werden, wenn die verleihende Hochschule im Heimatland Hochschulstatus besitzt und staatlich anerkannt ist. Das aber kann die GSBA nicht bieten. Überhaupt erschweren wechselnde Partnerschaften Interessenten die Qualitätsbeurteilung, wenn der Partner der vergangenen Jahre nicht mehr der aktuelle ist. Und wer kauft schon gerne die Katze im Sack?
Gut gibt es Internet Publikationen, am 27. März 2005 konnte die FAZ ergänzen:
"Die GSBA hat am 27. März 2005 die Robert H. Smith School of Business an der University of Maryland, USA als neuen „Dual Degree Global EMBA Partner“ vorgestellt."