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Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon.
Mit dem Autorenporträt aus Metzlers Lexikon Weltliteratur.
Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK.
Der neugierige Kalif Chasid und sein Großwesir wagen es, ein Zauberpulver zu versuchen, das sie in Störche verwandelt. Sie vergessen allerdings die Worte zur Rückverwandlung und der Kalif verliert aufgrund seiner Abwesenheit die Herrschaft über Bagdad. Nur eine zur Eule verzauberte Prinzessin kann jetzt noch helfen Wie bei den Märchen der Brüder Grimm geht es auch bei Wilhelm Hauff immer wieder um die »Einmischung eines fabelhaften Zaubers in das gewöhnliche Menschenleben«.
Autorentext
Wilhelm Hauff, geboren am 29. November 1802 in Stuttgart, erhielt seine Schulausbildung ab 1817 in der Klosterschule Blaubeuren und studierte von 1820 bis 1824 Theologie und Philosophie in Tübingen. Er war zeitweilig als Hauslehrer tätig und reiste nach Frankreich und Norddeutschland. 1826 hatte er mit dem historischen Roman "Lichtenstein" großen Erfolg; bekannt war er vor allem für seine Kunstmärchen. Hauff wurde 1827 Redakteur des "Morgenblatts für gebildete Stände", er starb am 18. November desselben Jahres infolge eines Nervenfiebers.