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Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom)
In der Schweiz tritt der Gebärmutterhalskrebs aufgrund des erfolgreichen Früherkennungsprogrammes mittlerweile nur noch selten auf. Die Erkrankungshäufigkeit (Inzidenz) beträgt 4-5/100'000 Einwohnern im Jahr.
Der Gebärmutterhalskrebs wird durch die Infektion mit Humanen Papilloma Viren (HPV) verursacht. Gegen diese Viren gibt es eine schützende Impfung, welche deshalb bei Jugendlichen, idealerweise vor dem ersten Geschlechtsverkehr, empfohlen wird (siehe Vorsorgeuntersuchung).
Der "Krebsabstrich" bei der Vorsorgeuntersuchung dient der Früherkennung des Gebärmutterhalskrebses. Fast immer werden bereits die Vorstufen entdeckt und behandelt. Ganz frühe Stadien des Gebärmutterhalskrebses können durch eine einfache kleine Operation (Konisation) unter Erhaltung der Gebärmutter geheilt werden. Frühe Stadien werden durch die radikale Gebärmutterentfernung meistens geheilt. Bei mittlerem oder fortgeschrittenem Stadium (grosser Tumor / Lymphknotenbefall) erfolgt die Behandlung üblicherweise durch eine Bestrahlung.
Für jede Patientin suchen wir nach dem individuell besten Behandlungsweg und stimmen uns im Rahmen unserer Tumorkonferenz gemeinsam mit sämtlichen Experten des Gynäkologischen Tumorzentrums ab.