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Mit Dr. Andrea Bartoli ist an der Klinik und Poliklinik auch ein pädiatrischer Neurochirurg tätig. Zudem besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Klinik für pädiatrische Chirurgie.
Kinder mit Epilepsie werden bei uns in der Abteilung für prächirurgische Epilepsiediagnostik betreut, wo gründliche Untersuchungen stattfinden, um die Ursache der Anfälle zu finden. Ein neurochirurgischer Eingriff kann in Betracht gezogen werden, nachdem die jeweilige Ursache der Epilepsie identifiziert wurde. Dabei sind verschiedene Arten chirurgischer Eingriffe möglich.
Je nach Typ des Hydrocephalus beinhaltet die Behandlung entweder die Einsetzung eines ventrikulo-peritonealen Shunts mit Ventil oder eine endoskopische Operation.
Je nach Schweregrad (WHO-Klassifikation) erfordern diese Tumoren ein fachübergreifendes Vorgehen (Neurochirurgie, Onkologie, Radioonkologie).
Die Kraniosynostose manifestiert sich durch eine abnorme Kopfform. Es handelt sich um eine kongenitale (angeborene) Anomalie, die zu einem verfrühten Verschluss einer oder mehrerer Schädelnähte führt. Diese Nähte sind die Verbindungsstellen zwischen den einzelnen Schädelknochen. Mit verschiedenen Operationsmethoden können Anomalien wie Skaphozephalie, Plagiozephalie und Trigonozephalie korrigiert werden.
Spina Bifida ist eine kongenitale Fehlbildung der Wirbelsäule und des Rückenmarks, die während der dritten bis vierten Schwangerschaftswoche entsteht. Die Folgen für das neugeborene Kind variieren je nach Ausprägung der Rückenmarksläsion und können von leichten Bewegungsstörungen bis zu schweren mentalen und funktionellen Störungen reichen. Als schwere Komplikation tritt häufig ein Hydrocephalus auf. Ein chirurgischer Eingriff ermöglicht die Reparatur der Läsionen oder Öffnungen in der Wirbelsäule kurz nach der Geburt.