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Dies berichtete die Sängerin Judith Hill in einem Interview mit der New York Times”. Sie hat Prince nach seinem letzten Konzert am 15. April in Atlanta in dessen Privatflugzeug zurück nach Minneapolis begleitet. Die beiden unterhielten sich bei Pasta und Gemüse, als plötzlich “seine Augen stillstanden” und der Sänger eingenickt zu sein schien, wie die 32-Jährige berichtete.
Hill und dem einzigen anderen Passagier im Flugzeug, Princes Freund und Mitarbeiter Kirk Johnson, gelang es nicht, den Musiker aufzuwecken. Sie alarmierten den Piloten, der daraufhin eine Notlandung in Moline im Bundesstaat Illinois einlegte.
“Wir hatten nichts im Flugzeug, um ihm zu helfen”, so Hill. Bei der Landung stand bereits ein Krankenwagen bereit. Prince wurde dem Bericht zufolge mit einem Medikament behandelt, das bei einer Überdosis von Opiaten eingesetzt wird – dies war auch kurz nach seinem Tod berichtet worden.
Nach mehreren Stunden im Krankenhaus setzte der Sänger seine Heimreise fort. In der Öffentlichkeit begründete der 57-Jährige die Notlandung anschliessend mit einer Grippe. Laut “New York Times” wollte Prince anfänglich keine weitere medizinische Hilfe in Anspruch nehmen, liess sich dann aber doch von einem Spezialisten in Kalifornien untersuchen.
“Er tat das, weil er besorgt war, und weil er das Richtige für seinen Körper tun wollte”, sagte Hill. “Und das ist das, was mir das Herz bricht, weil er es versucht hat. Er hat es versucht.” Am 21. April wurde Prince in seinem Anwesen Paisley Park tot aufgefunden. Nach offiziellen Angaben starb er an einer versehentlichen Überdosis eines Schmerzmittels.
Hill sagte, sie habe trotz ihrer engen Freundschaft zu Prince nichts von dessen gesundheitlichen Problemen gewusst. Seine Todesumstände seien “sehr schockierend”.
(SDA)