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Ein Rekrut der Grenadierschule in Isone TI ist am Dienstag nach einem Leistungsmarsch nicht im Ziel eingetroffen. Er wurde nach einer kurzen Suchaktion tot aufgefunden, wie das Verteidigungsdepartement (VBS) mitteilte.
Der Rekrut konnte weder durch die Erste Hilfe leistenden Kader noch durch die rasch eingetroffenen zivilen Rettungskräfte reanimiert werden. Die Rekruten hatten nach einem Start im Zugsrahmen individuell auf einer Waffenplatzstrasse einen 6,5-Kilometer-Leistungsmarsch absolviert, wie es weiter heisst.
Die Angehörigen wurden informiert. Sie und die Kameraden des Verstorbenen werden von Care-Teams betreut. Die Militärjustiz hat eine Untersuchung aufgenommen.
Für die Grenadier-Ausbildung würden fitte und sportliche junge Menschen ausgewählt, sagte Armeesprecher Stefan Hofer auf Anfrage. Die Selektionskriterien sind streng; die Rekrutierung muss mit mindestens 90 Punkten absolviert werden, wie es in der Informationsbroschüre heisst. Dazu kommen eine zweitägige Eignungsprüfung sowie eine mehrwöchige Selektion während der Rekrutenschule. Auch medizinische und psychologische Abklärungen werden gemacht. (cma/sda)
Nach der Abstimmung über das Covid-Gesetz ist vor der Debatte über das Covid-Gesetz. Bereits am Mittwoch berät der Ständerat erneut über die Vorlage, am Donnerstag folgt der Nationalrat. Der Bundesrat hat die Verlängerung einzelner Bestimmungen beantragt, damit er auch nächstes Jahr «über die nötigen Instrumente verfügt, um die Pandemie und ihre Folgen zu bekämpfen».