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Toni Bürgin, 1957 in Liestal/BL geboren, im Waldenburger-tal herangewachsen, studierte an der Universität Basel im Hauptfach Biologie und im Nebenfach Chemie. Er schloss seine Dissertation über die Kopfanatomie von Plattfischen 1986 bei den Professoren David G. Senn und Urs Rahm ab.
Anschliessend verbrachte er 10 Monate als Postdoc am Zoölogisch Laboratorium der Universität Leiden/NL. Hier untersuchte er die Funktion des Kieferapparates bei Plattfischen. Ein Stipendiat des British Councils ermöglichte ihm in dieser Zeit mehrere Forschungsaufenthalte am Natural History Museum in London.
1987 bis 1990 bearbeitete er am Paläontologischen Institut und Museum der Universität Zürich im Rahmen eines Nationalfonds-Projektes fossile Fische vom Monte San Giorgio (Kanton Tessin). 1990 bis 1996 war er als Leiter der Massnahmenplanung Lufthygiene bei der Baudirektion des Kantons Zürich tätig.
Seit März 1996 leitet er das Naturmuseum St.Gallen. Er ist Mitglied der Wildparkgesellschaft Peter und Paul und Präsident der St.Gallischen Naturwis-senschaftlichen Gesellschaft. Mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen lebt er in St.Gallen.
Schwerpunkte in seiner Tätigkeit sind die Konzeption und die Präsentation von Ausstellungen sowie die Organisation von Vorträgen und anderen öffentlichen Veranstaltungen. Er leitete verschiedene wissenschaftliche Exkursionen im In- und Ausland. Seine Hauptinteressen liegen bei der Meeresbiologie, der Wirbeltierpaläontologie und der Evolutionsforschung. Mit mehr als 200 Tauchgängen im Mittelmeer und im Roten Meer kennt er den Ozean als Lebensraum.