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Die Schweizer Fluglinien werden ihren europäischen Konkurrenten gleichgesetzt. Das Abkommen tritt schrittweise in Kraft.
Die Schweizer Luftfahrtgesellschaften können in allen Ländern der EU landen und ihre Preise selber festlegen.
In zwei Jahren haben sie dann auch das Recht, an einer Transitstation im Ausland Passagiere aufzunehmen, zum Beispiel in Paris für einen Flug Zürich-Paris-Madrid. Und sie können sogar europäische Fluglinien betreiben, ohne über die Schweiz zu gehen.
Und in fünf Jahren werden Verhandlungen über das Kabotage-Rechtaufgenommen, also über die Möglichkeit, in EU-Ländern Binnenverbindungen anzubieten, zum Beispiel einen Flug Paris-Lyon.
Im Prinzip sollten die Preise für Flüge ab der Schweiz sinken.
Der Verkehr auf den kommerziell interessanteren Strecken dürfte zunehmen, während weniger gefragte Verbindungen vermutlich verschwinden werden.
Die Schweizer Fluglinien werden dem bestehenden Gemeinschaftsrecht unterstellt und müssen die entsprechenden Gesetze einhalten. Die europäische Wettbewerbs-Gesetzgebung untersagt insbesondere staatliche Subventionen.
Barbara Speziali