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Die produktive Landwirtschaft und die Landschaftspflege erbringen für die Gesellschaft verschiedene gemeinwirtschaftliche Leistungen ökologischer, ästhetischer und kultureller Art. Die Nachfrage der Bevölkerung nach diesen Leistungen lässt sich allerdings nicht wie bei privaten Gütern auf Märkten beobachten. Vor diesem Hintergrund haben wir ein Befragungsexperiment durchgeführt, welches die Wertschätzung für verschiedene Landnutzungen im Kanton Zürich in Form von Zahlungsbereitschaften erfasst. Die Mehrheit der Befragten wäre bereit, für mehr Hecken und Bäume, Extensivflächen und Naturschutzgebiete auf Kosten von intensivem Grünland mehr Steuern zu bezahlen, während sie eine Abnahme der Ackerfläche negativ bewertete. Gegenüber einer moderaten Zunahme der Waldfläche zeigte sich die Bevölkerung indifferent. Aus dem Vergleich der Zahlungsbereitschaften mit den Kosten alternativer Landnutzungsmuster lassen sich Folgerungen für eine verstärkt an der Nachfrage der Bevölkerung orientierte Landwirtschaftspolitik ableiten. Ein Validitätstest relativiert die absolute Höhe der ermittelten Zahlungsbereitschaften. Hingegen sind die relativen Bewertungen der verschiedenen Landnutzungen mit Präferenzäusserungen in sachverwandten Volksabstimmungen konsistent.
Trotz der aktuellen Herausforderungen wie des Kriegs in der Ukraine oder des Klimawandels ist der Schweizer Ernährungssektor relativ resilient. Zu diesem Schluss kommt der Bericht von Agroscope im Auftrag des Bundesamts für wirtschaftliche Landesversorgung.
Die Pandemie hat nicht nur unseren Alltag, sondern auch unser Handeln beeinflusst. Agroscope untersuchte, bei welchen Bevölkerungsgruppen und Verhaltensweisen die Veränderungen besonders gross waren und was das für unsere Gesundheit bedeutet.
Schweizer Milchvieh-Betriebe sind vom strukturellen Wandel stärker betroffen als andere Betriebstypen. Eine Analyse der Betriebe, die aus- oder umsteigen, zeigt Einflussfaktoren auf.