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Bis 1891 existierte in Deitingen nur eine Gemeinde, später wurde diese
in eine Einwohner- und eine Bürgergemeinde «aufgeteilt». Die erste dokumentierte selbständige Tätigkeit der Bürgergemeinde Deitingen stammt aus dem Jahr 1896. Das Archiv der Protokollbücher reicht bis
ins Jahr 1904 zurück. In diesem Jahr fand auch die erste
Bürgergemeindeversammlung statt, wo erstmals Bürgerräte gewählt wurden.
Historisch gesehen war es die Aufgabe der Bürgergemeinde, ihre
armen und randständigen Bürgerinnen und Bürger zu versorgen.
Heute sind die Verwaltung der sogenannten Bürgergüter und die ordentlichen Einbürgerungen die Hauptaufgaben der Bürgergemeinde.
Zu den Bürgergütern zählen eine Kiesgrube mit Werkhof, über
170 Hektaren Wald mit eigenem Waldspielplatz, einem Waldhaus mit Grillunterstand, einem Forsthaus sowie 33 Hektaren Allmendland, welches an einheimische Landwirte verpachtet ist.
Erfahren Sie mehr zur Waldwirtschaft und zur Kiesgrube der Bürgergemeinde Deitingen.
Die Bürgergemeinde Deitingen unterstützt die Deitinger Einwohner- und Kirchgemeinde, die Schule, die Dorfvereine und verschiedene soziale Projekte mit grosszügigen finanziellen Beiträgen. So organisiert sie unter anderem die Seniorenfahrt im Wechsel mit der Einwohnergemeinde, finanziert einen «Zustupf» an das Skilager der Deitinger Schülerinnen und Schüler und schenkt allen Einwohnenden jährlich einen Weihnachtsbaum. Mit dem vitaparcours, dem Waldhaus und dem Waldspielplatz sorgt die Bürgergemeinde zudem für attraktive Angebote im lokalen Naherholungsgebiet.
Die Bürgergemeinde verfügt über folgende Beteilungen: