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Wählen Sie einen Wohnort an einer ruhigen Lage. Gehen Sie mehrmals und zu verschiedenen Tageszeiten dort vorbei. Sprechen Sie mit Menschen, die an diesem Ort wohnen.
Richten Sie das Schlafzimmer im ruhigsten Raum ein.
Lärm lässt sich durch Vorhänge und Möbel aus Stoff reduzieren.
Achten Sie beim Kauf von Haushaltgeräten auf deren Lärmpegel. Platzieren Sie die Geräte so, dass sie möglichst wenig Lärm verursachen zum Beispiel auf einer schallabsorbierenden Unterlage.
Falls der Lärm von Nachbarn Sie stört, suchen Sie das Gespräch. Wenn das nichts bringt, wenden Sie sich an die Hausverwaltung oder an den Hausbesitzer. Je länger Sie zuwarten, desto mehr Aggressionen stauen sich auf und desto schwieriger wird es, den richtigen Ton zu treffen.
Falls Sie am Wohnort übermässigem Lärm ausgesetzt sind durch Strassenverkehr, Bahn, Flugzeuge oder einen Schiessstand: Erkundigen Sie sich bei der kantonalen Lärmschutzfachstelle nach der Möglichkeit, Schallschutzfenster eingebaut zu bekommen.
Wer in lärmbelasteten Gegenden für das Lüften nicht die Fenster öffnen will, kann sich im Fachhandel einen so genannten Schalldämmlüfter anschaffen. Erkundigen Sie sich bei der kantonalen Lärmschutzfachstelle nach den Bedingungen für einen Kostenanteil.
Wer ein Haus bauen will, sollte sich bei den Behörden über die geltenden Lärmschutzvorschriften erkundigen. Beziehen Sie bauliche Lärmschutzmassnahmen bereits in die Planung ein: Vorgelagerte kleinere Gebäude wie zum Beispiel eine Garage oder ein Velounterstand können lärmdämpfend wirken.