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Bipolare Störung und Depression sind sehr leicht zu verwechseln, da bipolare Störungen Depressionen als eines der Symptome einschließen können. Ein wesentlicher Unterschied besteht jedoch darin, dass Depressionen unipolar sind und euphorische Perioden aufweisen. Andererseits enthält Bipolar auch Anzeichen von Erregung. Um den Unterschied zwischen den beiden zu verstehen, untersuchte ein Forscherteam Neuronen im Gehirn, die helfen könnten, die beiden Störungen zu unterscheiden. Lesen Sie auch – Workaholics sind anfälliger für Depressionen, Angstzustände und Schlafstörungen
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Das Forscherteam verwendete ausgefeilte MRT-Untersuchungen, um zu sehen, wie die Amygdala, eine Reihe von Neuronen, die unterschiedliche Emotionen verarbeiten, bei Patienten reagiert, wenn sie Gesichtsausdrücke wie Wut, Angst, Traurigkeit, Ekel und Glück verarbeiten. Und nachdem sie die Patienten gelesen hatten, stellten sie fest, dass Amygdala bei einer Person mit bipolarer Störung oder Depression unterschiedlich reagiert. Lesen Sie auch – Depressionen im Kindesalter: Verstehen Sie die Symptome und helfen Sie Ihrem Kind
Es wurde festgestellt, dass die linke Seite der Amygdala bei Menschen mit Bipolarität weniger aktiv und weniger mit anderen Teilen des Gehirns verbunden ist als bei Menschen mit Depressionen. Die Forscher sagten, dass die Ergebnisse der Studie eine 80-prozentige Genauigkeit bei der Unterscheidung aufwiesen.
Der leitende Forscher Dr. Mayuresh Korgaonkar vom Westmead Institute for Medical Research und der University of Sydney sagte, dass diese Unterschiede in Zukunft genutzt werden könnten, um zwischen bipolaren Störungen und depressiven Störungen zu unterscheiden.
Dr. Korgaonkar fügte hinzu, dass die beiden Krankheiten praktisch identisch seien und es schwierig sei, sie zu unterscheiden. Und das führt zu einer falschen Diagnose, die gefährlich sein kann und zu schlechten sozialen und wirtschaftlichen Ergebnissen für den Patienten führt.
Die Identifizierung von Hirnmarkern, die sie zuverlässig voneinander unterscheiden könnten, hätte einen immensen klinischen Nutzen. Ein solcher Marker könnte uns helfen, diese beiden Störungen besser zu verstehen, Risikofaktoren für die Entwicklung dieser Störungen zu identifizieren und möglicherweise eine klare Diagnose von Anfang an zu ermöglichen, sagte Dr. Korgaonkar.
Dr. Korgaonkar und sein Team führen derzeit Phase 2 der Studie durch und zielen darauf ab, die Marker bei einer größeren Gruppe von Patienten weiter zu charakterisieren.
Veröffentlicht: 5. September 2018 14:51 Uhr