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An der Schweizermeisterschaften der Jugendringer in Zell LU erkämpfte sich die Senslerin Svenja Jungo die Goldmedaille. Ihre Teamkollegen Ronan Feyer und Miriam Lötscher erkämpften sich jeweils den dritten Rang ihrer Kategorie.
Die Jugend der Ringerstaffel Sense etabliert sich mit drei Podestplätzen und drei Diplomrängen in der Schweizer Ringerwelt. Svenja Jungo erkämpfte sich bis 27kg den Titel unangefochten. In all ihren Kämpfen gegen Lion Hussman von Schattdorf, Valerio Spirig von Kriessern und ebenfalls im Finalkampf gegen Roman Kehl von Oberried, vermochte sie ihre Gegner zu schultern. Die am höchsten bewertete Art zu gewinnen. „Jetzt ist Papa nicht mehr der einzige mit einem Titel!“, meinte die Tochter von Trainer und Mehrfachschweizermeister Pascal Jungo nach ihrem Sieg.
Eine ebenso starke Leistung zeigte Ronan Feyer bis 30kg. Ronan verlor in den Vorrunden gegen Lars Epp von Schattdorf. Er kämpfte sich jedoch zurück und stand zum Schluss im kleinen Final. Wiederum gegen denselben Lars Epp. Im selben Turnier zweimal gegen denselben Gegner zu kämpfen, fordert von immer viel ab. Es ist schwierig, einen klaren Kopf zu behalten. Ronan gelang dies besser und er besiegte im letzten Kampf den Gegner, den er vor einigen Stunden noch verloren hatte, durch Schultersieg.
Miriam Lötscher verlor bis 53kg den Auftaktkampf gegen Lars Mettler von Tuggen. Sie fasste sich jedoch wieder und gewann im Anschluss all ihre Kämpfe. So auch gegen Andreas Bleiker von Kriessern im kleinen Final, womit auch sie sich die Bronzemedaille erkämpfte.
Beste Aktionen der Sensler Ringer:
Ein Monsterprogramm hatte Noah Schwaller bis 38kg. Er bestritt insgesamt sieben Kämpfe, wovon er fünf gewann und zwei verlor. Damit erkämpfte er sich den guten fünften Rang. Mit insgesamt sechs Kämpfen erkämpfte sich Jan Faller bis 42kg ebenfalls den fünften Rang. Eveline Lötscher erkämpfte sich den sechsten Rang bis 59kg.
Für Melvin Feyer, Julia Lötscher und Larissa Feyer hat es noch nicht gereicht für eine Platzierung in den Diplomrängen. Jonas Schwaller konnte verletzungsbedingt nicht teilnehmen.
„Ich bin sehr zufrieden mit meinen Kids!“, meinte Pascal Jungo am Ende des Tages. „Sie sind motiviert, sie machen Fortschritte und es macht Spass mit ihnen zusammenarbeiten. Es ist eine richtig konstruktive Gruppe!“ Weiter so!
Die Schweizermeistertitel gingen in alle Regionen der Schweiz, wobei die Ostschweiz aufgrund ihrer Grösse und Anzahl Klubs die meisten Titel sichern konnte. Dabei sicherten sich Oberried-Grabs mit insgesamt vier Goldmedaillen die meisten Titel. Willisau und Brunnen vermochten sich je zwei Titel zu erkämpfen. Ebenfalls erkämpfte Matthias Martinetti von Martigny und Thomas Musy von Domdidier je einen Titel, womit die Westschweiz drei Titel zu gewinnen vermochte.