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Stadtzürcher sagen «Ja» zum EnergieverbundSchreiben Sie einen Kommentar
Der Verbund nutzt zwei Energiequellen aus dem Klärwerk Werdhölzli: die Wärme des gereinigten Abwassers und die Abwärme aus der Klärschlammverwertung. Das Energiepotential des gereinigten Abwassers im Werdhölzli beträgt rund 264 GWh pro Jahr. Dank dieser Energie können Gebäude sowohl geheizt als auch gekühlt werden.
Der Verbund wird in drei Etappen realisiert werden. Zuerst wird in Höngg und im Gebiet Altstetten nördlich der Bahnlinie ein Wärme- und Kälteverbund gebaut. Danach wird das Fernwärmenetz in diesen Gebieten der Nachfrage entsprechend verdichtet.
In einer dritten Phase werden dann die Voraussetzungen für die Erschliessung weiterer Verbundgebiete in Altstetten-Mitte und -Süd geschaffen werden.
Der Anschluss an den Wärmeverbund ist freiwillig. Im Endeffekt soll der Verbund selbsttragend sein.
In der Beratung im Gemeinderat empfahl lediglich die SVP ein Nein. Es sei nicht Staatsaufgabe, ein riskantes Energieprojekt zu finanzieren, argumentierte die Partei. Denn es sei unklar, ob genügend Personen diese Energieform beziehen werden, da sie zwar umweltfreundlicher, aber teurer als Gas und Heizöl ist.