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Festschrift 100 Jahre Strämu (Strandbad Thun-Lachen)
1920 übernahm die Einwohnergemeinde Thun das Lachenareal von der Burgergemeinde Strättligen und baute am Lachenkanal, mit Hilfe nach dem ersten Weltkrieg arbeitsloser Thuner, die erste öffentliche Seebadeanstalt, welche 1922 unter dem Namen «Seebadeanstalt am Dürrenast» eierlich eröffnet werden konnte.
Gebadet wurde nach einem «Badeplan». Frauen und Männern war das Schwimmen nur abwechslungsweise gestattet. Mit einer Glocke wurde der Wechsel angezeigt und erst ab 1924 war nur an den Wochenenden das gemeinsame Baden erlaubt.
Text und Bilder aus dem Schweizerischen Kunstführer GSK, «Die Polysportanlage Lachen in Thun» von Jürg Hünerwadel, Bern 2021