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Es war im Jahr 1974, als Toni Tschümperlin zusammen mit Kari Suter und Werner Styger nach einem Namen für seine Formation suchte. Da alle drei Musikanten in Wohnorten zu Hause waren, in welchen das Wort «Berg» vorkommt, einigte man sich auf den Namen «Bergbuebä».
Der Initiant und Kapellmeister Toni Tschümperlin hatte schon lange vorher, bereits als kleiner Knirps, durch seinen Grossvater die Liebe zur Ländlermusik entdeckt. Als er von seiner Nachbarin ein achtbässiges Klubörgeli erhielt, entlockte er diesem schon bald die ersten Melodien. Als Sechstklässler machte er sich zu Fuss auf den Weg nach Schwyz in die Firma Gebr. Eichhorn und erstand dank seinem ersparten Sackgeld und einem Vorschuss der Mutter sein erstes Schwyzerörgeli. Wenige Jahre später kam dann auch eine Handorgel dazu, und von nun an übteToni unablässig und konnte schon bald an den ersten kleinen Anlässen mit verschiedenen Mitspielern auftreten.
Natürlich hatte auch Toni seine Vorbilder, so z. B. die legendäre Urner Ländlerkapelle Echo vom Kinzig, die «Druosbärgbueblä», «Echo vom Hirsch» und das Trio Bürgler aus Illgau. Der Stil dieser Formationen prägt die Musik der «Bergbuebä» bis heute entscheidend. Die urtümliche, rassige und unverfälschte Spielweise von Toni und seinen Mitspielern besticht seit Jahrzehnten durch den unverwechselbaren «Bergbuebä»-Charakter.
1983 erschien die erste «Bergbuebä»-LP
Ihr folgten in den Jahren 1987, 1989 und 1998 je eine CD. Im Jahr 2004 erfuhr die Formation einen Neuzuzug durch den Handorgel- und Schwyzerörgelispieler Hans Fluor. Er genoss in jungen Jahren Unterricht bei Fredy Oswald («Engadiner Ländlerfründa») und spielte dann in diversen Kapellen unter anderem mit Hans Tüfer in der Bündner Ländlerkapelle Inneralp Davos, zuletzt mit der Kapelle Interlaknergruess, welche leider nach dem Tod des Bassisten Werner Stager aufgelöst wurde. Seit 2006 sorgt Sepp Gräzer mit seinem gekonnten Bassspiel für das musikalische Fundament. Der gelernte Schreiner kann ebenfalls auf eine lange Karriere zurückblicken. So lernte er bereits als 13- Jähriger die ersten Melodien auf dem Schwyzerörgeli, stieg mit 17 Jahren auf den Kontrabass um und war mit den «Rietbüeblä» als erfolgreiche Formation unterwegs, welche auch eine eigene CD auf den Markt brachte. Nun ist also die erste CD in der neuen Besetzung der «Bergbuebä» im Corema-Studio bei René Wicky in Produktion.
CD-Vorstellung
5. September 2009
Rest. Mythen, Schwyz
Die CDist dann auch im Verkauf erhältlich.
Bote der Urschweiz
Autor
Bote der Urschweiz
Kategorie
- Brauchtum / Feste
Publiziert am
Webcode
schwyzkultur.ch/5K2nei