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Klaus Schwab sprach auf dem Weltwirtschaftsforum 2017 mit Google-Mitbegründer Sergey Brin. Die Bilder des Gesprächs kursieren derzeit im Internet.
Schwab machte während der Session einige bemerkenswerte Aussagen. „Bei digitalen Technologien geht es vor allem um analytische Fähigkeiten. Wir bewegen uns jetzt in Richtung Vorhersagefähigkeit“, sagte er zu Brin.
Der nächste Schritt, so Schwab, könnte präskriptiv sein. „Das bedeutet, dass man nicht mehr wählen muss, weil man das Ergebnis schon kennt.
„Können Sie sich eine solche Welt vorstellen?
Klaus Schwab: Man muss keine Wahlen mehr haben, weil man das Ergebnis bereits vorhersagen kann.
Klaus Schwab: You don't have to have elections anymore because you can already predict the result. pic.twitter.com/KMDciHAKV5— 𝕊izwe 𝕊ikaMusi (@SizweLo) July 14, 2023
Er fragte Brin auch, ob er sich eine Zukunft vorstellen könne, in der jeder einen Gehirnchip habe.
Die digitalen Werkzeuge für Big Data entwickelten sich rasant, sagte der WEF-Gründer. „Können Sie sich vorstellen, dass wir in zehn Jahren mit einem Hirnimplantat hier sitzen und Ihre Hirnströme messen können und ich Ihnen sofort sagen kann, wie die Leute auf Ihre Antwort reagieren oder fühlen, wie die Leute sich auf Ihre Antwort äußern? Ist das vorstellbar?“
„Das ist denkbar“, antwortete Brin und skizzierte eine transhumane Zukunft, in der das Bewusstsein auf Maschinen übertragen wird.