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Vor seinem Tod sorgte Nolde dafür, dass ab 1945 einige der ausgesprochen antisemitischen Passagen aus seiner Autobiografie gestrichen wurden. In der Folge erschienen bis ins Jahr 2008 alle vier Bände der Emil Nolde Biografie in dieser Form. Ob man dies nun als ein Zeichen eines Wandels deuten will, bleibt jedem selbst überlassen.
Nach dem Tod von Emil Nolde gingen dessen Anwesen sowie der künstlerische Nachlass in den Besitz der „Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde“ über, die in dem ehemaligen Wohn- und Atelierhaus Seebüll in der Folge das Nolde-Museum erschuf.
Dort präsentiert die Stiftung, in Form von jährlich wechselnden Ausstellungen, über 160 Werke, zu denen auch das bedeutendste religiöse Werk von Emil Nolde, „Das Leiden Christi“, gehört, das im ehemaligen Atelier des Künstlers ausgestellt ist.
Wer sich ausführlicher mit dem Leben und Schaffen von Emil Nolde auseinandersetzen möchte, der sollte sich den Film „Dachstunde“ ansehen oder das gleichnamige Buch lesen. Darin geht es um das Leben des Künstlers ab 1941.
Das Buch „Nolde und ich. Ein Südseetraum“ erzählt dagegen von Noldes Reise an die Südsee und der Film „Träume am Meer – Der Maler Emil Nolde“ aus dem Jahre 2006 erzählt die Lebensgeschichte des Malers und wurde von dem Regisseur Wilfried Hauke gedreht.