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10.12.2019
Erwerbstätigkeit und Betreuung von Angehörigen
CURAVIVA Schweiz begrüsst das vom Parlament verabschiedete Massnahmenpaket.
In der aktuell laufenden Wintersession hat das Bundesparlament ein wichtiges Massnahmenpaket zur Entlastung der erwerbstätigen Personen, die kranke Angehörige betreuen, final beraten. Der nationale Branchenverband CURAVIVA Schweiz hält die in diesem Rahmen beschlossenen Massnahmen für grundsätzlich sinnvoll:
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Die Regelung des Urlaubs im Fall von kurzzeitigen Abwesenheiten für die Betreuung eines kranken oder verunfallten Angehörigen ist in ihren Grundzügen ebenso zu begrüssen wie die vorgesehene Entschädigung für die Betreuung eines wegen Krankheit oder Unfall gesundheitlich schwer beeinträchtigten Kindes (Betreuungsentschädigung). Jedoch hält der nationale Branchenverband die maximale Dauer der Betreuungsentschädigung von 14 Wochen innerhalb einer Rahmenfrist von 18 Monaten für zu lange: Eine solche Abwesenheit kann je nach Institution zu kaum überwindbaren Engpässen führen. Eine maximale Dauer von 10 Wochen wäre angemessener.
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Zu begrüssen ist, dass im Massnahmenpaket weder eine Vorversicherungs- noch eine Mindesterwerbsdauer vorgesehen ist und dass die Bemessung der Betreuungsentschädigung nach den Regeln der Mutterschaftsentschädigung sowie die Einführung einer klaren Definition des Begriffs «gesundheitlich schwer beeinträchtigtes Kind» vorsieht.
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CURAVIVA Schweiz erachtet auch die vorgesehene Erweiterung der AHV-Betreuungsgutschriften als sinnvoll.
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Gegen die finanzielle Erleichterung des gemeinschaftlichen Wohnens für EL-Beziehende hat CURAVIVA Schweiz keinen Einwand formuliert.
CURAVIVA Schweiz erachtet das Massnahmenpaket insgesamt als realitätsnah und zielführend – auch weil es den heutigen Realitäten der Familien- und Paarstrukturen umfassend Rechnung trägt und gleichzeitig klare Leitplanken setzt.Zurück