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Beschränkungen: maximale Werkstückgrösse: Ø400x900mm, 100kg
Definition
Das Entmagnetisieren ist ein Verfahren, bei dem ein Magnetfeld aus einem Material oder einem Werkstück entfernt wird. Das Magnetfeld kann durch verschiedene Faktoren entstehen, wie z.B. durch die Einwirkung von anderen Magnetfeldern, elektrischen Strömen oder magnetisierbaren Werkstoffen in der Nähe des Werkstücks. Durch das Entmagnetisieren wird die magnetische Kraft im Werkstück reduziert oder vollständig beseitigt, was wichtig sein kann, um unerwünschte Effekte wie das Anziehen von metallischen Partikeln oder Fehlfunktionen in elektronischen Geräten zu vermeiden.
Ferromagnetische stähle können einem äussern Magnetfeld ausgesetzt kann sich dieses Magnetisieren. Diese kann durch erhöhte Temperatur (bei Ferriten zwischen 100°C und 460°C), bei starken Vibrationen oder mit einem Wechselfeld entmagnetisiert werden.
Da bei viele Werkstücke die TDC® Beschichtung der letzte Vorgang ist, sind erhöhte Temperaturen und Vibrationen nicht erwünscht, aus diesem Grund empfehlen wir das Entmagnetisieren im Wechselfeld.
Verfahren
Den Restmagnetismus kann durch erhöhte Temperaturen (bei Ferriten zwischen 100°C und 460°C), starke Vibrationen oder ein Wechselfeld entmagnetisiert werden.
Da die TDC® Beschichtung oft der letzte Arbeitsschritt ist, sind hohe Temperaturen und Vibrationen nicht erwünscht. Aus diesem Grund empfehlen wir das Entmagnetisieren im Wechselfeld.
Mithilfe eines Feldmessgeräts können wir den Restmagnetismus messen. In der Galvanik wird üblicherweise ein Grenzwert für den Restmagnetismus zwischen 2A/cm und 8A/cm festgelegt. Falls ein unzulässiger Restmagnetismus im Bauteil vorhanden ist, entmagnetisieren wir die Bauteile auf die gewünschte Grenze mithilfe einer MT-Prüfbank.
Angaben
- Werkstoffangaben
- Wenn möglich, Werkstückzeichnung.
- Grenzwert für Restmagnetismus.
Werkstoffe
Alle ferromagnetischen Werkstoffe mit einer magnetischen Leitfähigkeit von µ > 100 gehören zur Gruppe der Werkstoffe, die einer Magnetisierung ausgesetzt werden können. Zu diesen Werkstoffen zählen alle Stahlsorten und deren Legierungen mit Ausnahme von Austeniten, Gusseisen, Nickel und Kobalt Werkstoffe.