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Der Erweiterungsneubau des Kunstmuseums Chur definiert ein einfaches und kompaktes Volumen, welches sich mit höchster Natürlichkeit schlicht und selbstbewusst in seine nähere städtische Umgebung einfügt. Der palladianische Baustil und die orientalistischen Züge, welche die wesentlichen Merkmale der Villa Planta darstellen, werden vom Erweiterungsbau aufgenommen und in zeitgemässe Architektur umgemünzt. Das Projekt baut auf den originalen geometrischen Bauachsen der Villa Planta auf, und stellt sich ihr axial gegenüber. Das zentrale und symmetrische Kompositionsschema mit Betonung der Mitte wird ebenfalls dem Villenbau entnommen und auf das neue Gebäude übertragen. Das Fassadenmotiv, ein abstraktes Flachrelief bestehend aus vorgeformten perlgrauen Betonelementen verkleidet die gesamten Aussenfassaden.