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SKINISHER | E+ | Getty Images
Gerade am Arbeitsplatz kann die digitale Kommunikation schwierig sein.
Die Wahl eines falschen Wortes oder eines falsch platzierten Ausrufezeichens kann die Art und Weise verändern, wie Ihre Nachricht empfangen wird, und Ihre Professionalität beeinträchtigen.
Aber der „größte Fehler“ in der Kommunikation am Arbeitsplatz – und der am schwersten zu beheben ist – ist das Versenden emotionaler E-Mails, sagt Brandon Smith, ein Therapeut und Karrierecoach namens The Workplace Therapist.
„Es ist eine sehr schwer zu erlernende Fähigkeit – die meisten Menschen perfektionieren sie erst mit 30 oder 40 –, aber Sie sollten niemals eine E-Mail senden, wenn Sie starke Emotionen verspüren“, sagt Smith. „Die Leute behandeln E-Mails, Slacks oder andere Online-Kommunikation wie ein normales Gespräch, das man auf dem Flur führt, was aber nicht der Fall ist.“
Stattdessen fügt er hinzu, dass man grundsätzlich „E-Mails senden sollte, als ob sie eines Tages vor Gericht laut vorgelesen werden könnten“.
Wenn Sie das nächste Mal eine E-Mail oder Online-Nachricht erhalten, die Sie wütend, ängstlich oder sogar fröhlich macht, gehen Sie wie folgt vor:
Dieser Ansatz befriedigt das unmittelbare Bedürfnis, emotionalen Stress abzubauen und Ihre Gefühle auszudrücken, ohne Ihrem Ruf am Arbeitsplatz zu schaden.
„Wenn Sie auf etwas stark emotional reagieren, werden diese Gefühle unweigerlich in jedem Brief zum Ausdruck kommen, den Sie schreiben“, sagt Smith. „Ein Problem anzusprechen ist viel einfacher, als es per E-Mail zu lösen.“
Wenn Sie antworten, lesen Sie Ihren Entwurf noch einmal, als wären Sie der Empfänger: Ist die Nachricht verwirrend? Gibt es Details, die falsch interpretiert werden könnten oder emotional wirken könnten?
Wenn Sie sich mit Ihrer Antwort immer noch nicht sicher sind, empfiehlt Smith, einen Kollegen zu bitten, sie noch einmal durchzulesen, da eine zweite Meinung Ihnen dabei helfen kann, Verbesserungsmöglichkeiten zu identifizieren.
Wenn eine sofortige Reaktion erforderlich ist, fragen Sie die andere Person, ob Sie das Gespräch offline fortsetzen können. Manchmal lassen sich unangenehme Gespräche am besten persönlich oder am Telefon führen, sagt Smith.
Untersuchungen zeigen, dass Telefonanrufe beim Aufbau emotionaler Bindungen effektiver sind: Erstens Studie 2021 Forscher der University of Texas in Austin und der University of Chicago fanden heraus, dass Sprachkommunikation (z. B. Telefonanrufe) stärkere Bindungen schafft als Textkommunikation (z. B. E-Mail).
Oder wie Smith erklärt: „Das Gespräch wird produktiver sein, weil Sie weniger geneigt sind, der anderen Person gegenüber gemein oder brutal ehrlich zu sein, wenn Sie ihr gegenüberstehen oder auf ihre Stimme hören.“ am Ende der Zeile, als über dem Text.
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