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Der Fed Cup wird künftig in neuem Format mit einem 12-Nationen-Finalturnier ausgespielt.
Wie der Internationale Tennis-Verband (ITF) in London bekannt gab, wird die erste Titel-Entscheidung im kommenden April in Budapest ausgetragen.
Ungarns Hauptstadt sicherte sich bis 2022 die Rechte an der Veranstaltung. Dabei wird ein Preisgeld von 18 Millionen Dollar auf Sand ausgespielt. Fixstarter sind die diesjährigen Finalisten Frankreich und Australien, dazu Ungarn als Veranstalter sowie eine Nation mit Wildcard. Die anderen acht teilnehmenden Teams werden in einem Playoff im Februar ermittelt.
Für die Schweiz ist dies eine gute Meldung. Sie hat im April durch die Niederlage in den Auf-/Abstiegsplayoffs gegen die USA die Rückkehr in die Weltgruppe I verpasst, kann nun aber durch die Reform und die Aufstockung doch wieder bei der Elite dabei sein – beziehungsweise zumindest die Playoffs für das Finalturnier bestreiten.
Im Vorjahr wurde bereits der Davis Cup der Männer reformiert. Im November wird der Sieger bei einem 18 Länder umfassenden Turnier in Madrid auserkoren. Nicht alle Spieler freuen sich über den neuen Modus.
Halep kündigte Rückzug an
Die Weltnummer sieben, Simona Halep, kündigte am Mittwoch beim WTA-Turnier in Eastbourne an, dass «ich nicht mehr spielen werde, wenn sich der Fed Cup ändert». Die Rumänin befürchtet, dass die gute Stimmung bei den Spielen verloren gehe. «Ich mag das jetzige Format. Wenn sie das ändern, wird es schwierig, weil die Heim- und Auswärtsspiele wegfallen», so die letztjährige French-Open-Siegerin. «Zuhause zu spielen, ist das beste Gefühl. Wenn alle Landleute kommen, um uns zu unterstützen», sagte Halep. «Und bei Auswärtsspielen muss man mit seinen Emotionen und dem Druck umgehen können.»