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Eidgenössische Wahlen 2011 – Wahlbeteiligung in der Stadt Bern
Erstmaliger Bericht mit detaillierten Auswertungen
Der Bericht zur Wahlbeteiligung an den Wahlen vom 23. Oktober 2011 bietet erstmalig statistische Auswertungen zu den Wählenden in der Stadt Bern anlässlich Eidgenössischer Wahlen. Dies, nachdem bereits seit 1980 die Wahlbeteiligung an den Gemeindewahlen der Stadt Bern statistisch ausgewertet wird. Erstellt werden die Berichte zu den Wahlbeteiligungen von den Statistikdiensten der Stadt Bern.
Im Bericht erfährt man beispielsweise, dass in der Stadt Bern der Anteil der Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer an den Wahlberechtigten bei rund 2,7% liegt. Über 80% der Stadtberner Wahlberechtigten wählen brieflich. Bis zu einem Alter von zirka 55 Jahren ist die Wahlbeteiligung der Frauen höher, danach jene der Männer. Personen in eingetragenen oder aufgelösten Partnerschaften nehmen ihr Wahlrecht am stärksten wahr, Verwitwete am wenigsten. Nach Konfession betrachtet, sind die Christkatholiken und Christkatholikinnen die aktivsten Wählenden. Fast zwei von drei Wahlberechtigten aus dem Stadtteil Kirchenfeld-Schosshalde nehmen an der Wahl teil, während es im Stadtteil Bümpliz-Oberbottigen gerade noch zwei von fünf sind. Ebenfalls sind im Bericht Auswertungen nach der Aufenthaltsdauer in der Stadt Bern sowie von erstmals Wahlberechtigten zu finden.
Die Analyse der Wählenden beruht auf der Auswertung der eingereichten Stimmrechtsausweise, anhand welcher bestimmt werden kann, wer an der Wahl teilgenommen hat, nicht aber, wie die Personen gewählt haben. Die Auswertungen ermöglichen keine Rückschlüsse auf einzelne Personen.