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Wüste Beschimpfungen und gar Vergewaltigungsandrohungen gehören im Internetzeitalter traurigerweise zur Tagesordnung. Die australische Game-Testerin Alanah Pearce entschied sich, das Problem an den Wurzeln zu packen.
Sie meldete sich kurzerhand bei den Müttern von den Jungs, die ihr Drohungen geschickt hatten. Die Kontakte fand sie über Facebook.
Die Unterhaltung lief folgendermassen:
Pearce: Hi Anna, ich kenne Sie nicht, aber ich wollte wissen, ob [zensiert] Ihr Sohn ist?
Mutter: Ja, das ist er, wieso?
Pearce: Ich habe nie mit ihm gesprochen, aber er hat mir besorgniserregende Nachrichten auf meiner öffentlichen Facebook-Seite hinterlassen. Vielleicht möchten Sie das mal mit ihm diskutieren?
Danach folgt ein Screenshot des betreffenden Kommentars.
Mutter: Oh mein Gott, dieser kleine Arsch. Es tut mir so leid. Ja, ich werde bestimmt mit ihm sprechen!!!
Drei weitere Mütter haben offenbar nicht reagiert oder die Nachrichten erhalten.
In diesem Fall erscheint mir das Petzen bei der Mutter mehr als legitim. Bleibt zu hoffen, dass es auch Wirkung zeigt.
(pru)
Via Buzzfeed