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Dem früheren Nationalstürmer Crameri ist es laut Medienmitteilung des Verbandes nicht gelungen, das Team “sportlich im gewünschten Ausmass weiterzubringen.”
Bereits am Vierländerturnier vom 16. bis 19. Dezember im französischen Amiens wird Daniela Diaz erstmals in der Verantwortung stehen. Diaz ist in der Geschichte des 1987 lancierten Schweizer Frauen-Nationalteams nach France Montour (Ka) und Diane Michaud (Ka/Sz) die dritte Frau an der Spitze des A-Nationalteams.
Die Schwester von Nationalverteidiger Raphael Diaz (New York Rangers) trainiert seit 2010 erfolgreich das Frauenteam der ZSC Lions. Diaz wird nun zumindest vorerst im Doppelamt tätig sein.
“Das Engagement von Daniela Diaz ist ein positives Signal für das Schweizer Frauenhockey”, sagt Raeto Raffainer, der Direktor der Nationalteams. “Ihr ist es zuzutrauen, trotz einigen Rücktritten von Leistungsträgerinnen, an die Resultate der Vergangenheit (u.a Olympia-Bronze 2014 – Red.) anzuknüpfen und die Olympia-Qualifikation erneut zu schaffen”, so Raffainer weiter.
Die Weltmeisterschaft der Frauen vom 28. März bis 4. April 2016 in Kamloops (Ka) gilt gleichzeitig als Qualifikation für die Olympischen Winterspiele in Südkorea 2018. Bis zur WM absolviert das Frauen-Nationalteam ein anspruchsvolles Vorbereitungsprogramm, das mit dem Vierländerturnier in Amiens startet. Darauf folgen Anfang Januar 2016 das Sechsländerturnier in Füssen (De), im Februar das Heimturnier in Schaffhausen sowie Anfang März ein Trainingslager in Romanshorn.
(SI)