Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03307.jsonl.gz/2699

Seit Mitte des 18. Jahrhunderts, begeisterte man sich in den bürgerlichen Familien in Genf für die Schnittbilder. Dieses Interesse dauerte etwa ein Jahrhundert. Künstler wie Jean Huber, der als Begründer der Genfer Schule betrachtet wird, oder Jacques-Laurent Agasse, ein grosser Tiermaler, brachten diese Kunst auf ihren Höhepunkt, aber sie wurde auch von zahlreichen anonymen Kunstliebhabern gepflegt. Die in der Ausstellung präsentierten Werke wurden von der Galerie Hüsy in Blankenburg und von der Fondation William Cuendet & Atelier de Saint-Prex geliehen. Nachdem sie zwei Jahrhunderte durchschritten, wirken die Poesie und die Faszination der fein geschnittenen Papiere immer noch gleich.