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Nach dem Absturz der russischen Passagiermaschine in Ägypten untersuchen die Ermittler ein unmittelbar vor der Katastrophe aufgenommenes verdächtiges Geräusch. «Ein Geräusch wurde in der letzten aufgenommenen Sekunde des Flugschreibers gehört.»
Das sagte der Chef des internationalen Ermittlerteams, Ayman al-Mokadem, am Samstag in Kairo. Die Sequenz müsse nun von Spezialisten untersucht werden. Für Rückschlüsse sei es aber noch zu früh.
Internationale Geheimdiensthinweise legten zuletzt nahe, dass der Airbus A321 der sibirischen Airline Kolavia am vergangenen Samstag durch einen Sprengsatz an Bord vom Himmel geholt wurde. Alle 224 Menschen an Bord starben.
Die Wrackteile des Flugzeugs liege über eine Länge von 13 Kilometer verstreut, dies könnte auf ein Auseinanderbrechen der Maschine in der Luft hindeuten. Al-Mokadem schloss eine Explosion an Bord nicht aus: «Alle Szenarien sind auf dem Tisch». An den Ermittlungen seien 58 Experten aus Ägypten, Russland, Deutschland, Frankreich und Irland beteiligt. (wst/sda/dpa)
Kämpfer der islamistischen Terrorgruppe Al-Shabaab haben nach eigenen Angaben am Freitagabend in Somalias Hauptstadt Mogadischu ein beliebtes Hotel gestürmt. Mindestens sechs Menschen seien bei dem Anschlag getötet worden, sagte Polizist Abdullahi Modobe der Deutschen Presse-Agentur. Die Zahl der Opfer sei wahrscheinlich höher. Mindestens zwei Sicherheitsbeamte seien verletzt worden, so Modobe.