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Die Gesellschaft wurde am 7. Oktober 1900 gegründet. Zu Beginn zählte sie acht Mitglieder.
In diesem Jahr erwarb der Inhaber der Apotheke Comte in Romont, Auguste Barras, die Apotheke Rieter in Bulle, deren Leitung er dem deutsche Apotheker Schmidt übertrug. Aus Sorge um den Freiburger Apothekerstand und aus Angst vor der «existenzgefährdenden Konkurrenz eines preussischen Filialleiters» wurden die Apotheker Robadey und Cuony beim Staat Freiburg mit der Idee zur Gründung einer Gesellschaft zur Interessenwahrung der Freiburger Apotheker vorstellig. Diese erfolgte denn auch am 7. Oktober 1900. Zu Beginn zählte sie acht Mitglieder. Ihr erster Präsident war Jacques Hippolyte Cuony.
Der Fall Schmidt trug zur Abschaffung des kantonalen Apothekerexamens bei. Dies geschah 1923, da man befürchtete, die Erlangung des Patents durch die leichtere kantonale Prüfung anstelle der strengeren eidgenössischen könnte unterqualifizierte Apotheker anziehen. Eine der treibenden Kräfte hinter der Abschaffung war die Freiburger Apothekergesellschaft.
Nach mehreren Interventionen von Präsident Cuony erliess der Staatsrat eine Verordnung, die es Lebensmittelhändlern untersagte, weiterhin Arzneimittel zu vertreiben. Um die Versorgung der ländlichen Gebiete zu sichern, wurden Medikamentendepots angelegt.
Nach verschiedenen Eingaben der Freiburger Apothekergesellschaft und Debatten im Grossen Rat fasste dieser einen Beschluss. Er ergänzte das Gesundheitspolizeigesetz und erlaubte Ärzten, eine Privatapotheke zu betreiben, sofern die nächste öffentliche Apotheke weiter als 5 km von ihren Patienten und ihrer Praxis entfernt liegt. Sollte sich in der Nähe der Arztpraxis eine Apotheke befinden, ist es dem Arzt untersagt, Medikamente an seine Patienten auszugeben, auch wenn diese weiter als 5 km entfernt wohnhaft sein sollten.
Apotheker sind erst seit 1959 in der kantonalen Gesundheitskommission vertreten. Bis zu diesem Zeitpunkt bestand die Kommission lediglich aus Ärzten, die das Gesundheitsamt bei gesundheitsrelevanten Entscheiden konsultierte.
Erste Gespräche und Vereinbarungen zwischen der Ärztegesellschaft des Kantons Freiburg und der Freiburger Apothekergesellschaft kamen 1996 zustande. Sie betrafen die Kostensenkung bei medikamentöser Behandlung durch vermehrte Zusammenarbeit. Seither werden die Folgestudien an einer jährlichen Pressekonferenz vorgestellt.
Ab 2001 erste Vorschläge für die pharmazeutische Betreuung in Alters- und Pflegeheimen. Die pharmazeutische Betreuung wird 2002 im Kanton Fribourg eingeführt.
Die Geschichte hat Zukunft: Nach mehrmonatigen Verhandlungen verurteilen die Versicherer den Freiburger Apothekerbeistand in APH.