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Das Quartier wird geprägt von aneinandergereihten Einzelbauten, die dem Strassenverlauf folgen. Sie greifen winkelförmig oder als Zeilenbau in die Tiefe der Grundstücke. Für den Ersatzneubau wird die vorhandene städtebauliche Grundtypologie aufgenommen: Das winkelförmige Gebäude wird auf die Baulinie und so nah als möglich – den Weg begleitend - an die nordöstliche Grenze gesetzt. Auf der Südseite entsteht damit der grösstmögliche Aussenraum für die Überbauung.
Das Gebäudevolumen ist sorgfältig proportioniert und schöpft den baurechtlichen Spielraum aus. Zur Schaffhauserstrasse richtet es sich in der vollen zulässigen Gebäudehöhe auf und treppt sich gegen Süden - zu den bestehenden Nachbargebäuden - ab. Mit seiner Höhenstaffelung vermittelt die Volumen-Komposition zwischen den unterschiedlich vorhandenen Gebäudehöhen.
Die Wohnungsgrundrisse zeichnen sich durch die kaskadenartige Raumstaffelung des Wohnbereiches aus: Wohnen – Kochen/Essen – Wohnen. Die diagonale Staffelung zoniert den Wohnbereich in etwa 3 gleich grosse, vielseitig bespielbare Raumeinheiten und erzeugt eine Raumweite, die vom Licht - dem Licht entlang - zum Licht führt. Der Koch-Essbereich ist attraktiv, gut nutzbar und bildet den Mittelpunkt der Wohnung wie auch im Alltag. Die angrenzende Loggia, die Intimität gewährleistet, erweitert den Raum zusätzlich.
Die Raumstaffelung ermöglicht unterschiedliche Orientierungen innerhalb derselben Wohnungen – sei es in Bezug auf die Belichtung wie aber auch auf den Ausblick. Insgesamt können 24 Wohnungen realisiert werden.
Studienauftrag 2015
3. Rang
Auftraggeber:
Baugenossenschaft Luegisland,
Zürich
Mitarbeit:
Anna Ikunda Karniej
Andreja Radovanovic
Benjamin Lüscher