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Vier der Patienten seien unter anderem noch nicht transportfähig, bei einer Person werde die Rückführung als nicht dringlich erachtet, teilte der KSD am Mittwoch mit. Zwei der Betroffenen warteten in Balkanstaaten auf die Überführung in eine Schweizer Intensivstation, die fünf anderen in anderen Ferienländern am Mittelmeer.
Bereits repatriiert wurden vom 9. bis am 14. September neun Patientinnen und Patienten. Ursprünglich waren dem KSD von den Assistance-Gesellschaften 23 Personen gemeldet worden, die auf eine Intensiv-Behandlung in der Schweiz angewiesen gewesen wären, 52 Prozent von ihnen wegen einer Corona-Erkrankung. Sieben Patienten wünschten mittlerweile «aus unterschiedlichen Gründen» keine Rückführung mehr.
Seit dem 9. September ist eine nationale Koordinationsstelle für die Prüfung der Verlegungsanträge der Assistance Gesellschaften von Patientinnen aus dem Ausland zuständig. Diese würden «nach einheitlichen medizinischen Kriterien» priorisiert und an die kantonalen und regionalen Verantwortlichen weitergeleitet.
Wenn am Wohnort in der Schweiz kein Intensivbett verfügbar ist, vermittelt die Koordinationsstelle Plätze auf nationaler Ebene. Trotz hoher Auslastung der Intensivstationen hätten die Repatriierungen bisher sichergestellt werden können, hiess es. Ziel sei es jedoch, die Priorisierung der Rückführungen wieder beenden zu können, sobald sich die Lage entspannt habe.