Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03333.jsonl.gz/3001

|Klick aufs Bild für volle Grösse|
Mit 15 Jahren mit Beginn der Pubertät begann ich mich immer mehr gegen den Druck der Eltern aufzubegehren. Ich scheiterte am Gymnasium an meiner Sprachschwäche und konnte die Schule verlassen, um eine Berufslehre zu beginnen. Ich begann aufzuleben und nachzuholen, was ich in meiner Jugend bisher verpasst hatte.
Ich trat dem HS Nordstern bei und spielte Landhockey mit Leib und Seele. Zuerst bei den Junioren und schon kurze Zeit später in der obersten Spielklasse mit der Aktiv-Mannschaft. Ich begann meine verpasste Jugend nachzuholen und auszuleben.
Ich fuhr erstmals alleine mit meinen beiden Freunden Dieter Reinker und Gerd Näf nach Italien (Rom und Neapel/Sorrento/Pompei). Ich hatte meine ersten zaghaften Kontakte zum weiblichen Geschlecht. Ich kam auch einmal abends nicht nach Hause, weil ich an einer Party bei Peter Heimann in Lörrach hängen blieb und dort übernachtete. Gab dies ein Theater, aber ich fühlte mich erstmals "erwachsen".
Nach dem Hum. Gymnasium machte ich eine kleine Ehrenrunde zwischen April und Juli 1958 in der Kantonalen Handelsschule (KHS). Ich war noch zu jung für den Beginn einer Lehre und wusste auch nicht, ob ich etwas Handwerkliches lernen oder mich eher dem Kaufmännischen zuwenden sollte. Mein Klassenlehrer Herr Hediger war ein Schleicher!
Der Besuch der "Handeli", wie man sie nannte, war ein Notbehelf. Ich besuchte nur ein volles Semester vom April - Juli, und verabschiedete mich im Herbst, um eine Laboranten-Lehre in der CIBA zu beginnen.
Da in der allg. Abteilung der KHS Englisch vorausgesetzt wurde, holte mich das Drama aus dem HG wieder ein: Ich brauchte intensiven Nachhilfe-Unterricht und büffelte von Neuem.
|Klick aufs Bild für volle Grösse|
Um etwas Geld zu verdienen, arbeitete ich in meiner Freizeit zwischen 18 und 22 Uhr beim Packetdienst der Post beim Bahnhof SBB. Dort sortierte ich Päckli nach Postleitzahl und verteilte sie auf die Postwagen für die Züge. Die Post zahlte zu der Zeit einen guten Stundenlohn. Die Jobs waren gesucht. Es war aber auch eine Knochenarbeit, denn man legte unzählige Kilometer vom Förderband, auf dem die Päckli ankamen, und den Postwagen zurück Dazu kam auf die Dauer das Gewicht der 2-5 kg schweren Päckli.
Aus meinem Verdienst erfüllte ich mir einen grossen Traum. Ich erstand mir ein Velo der Marke Raleigh. Das Superrad der damaligen Zeit. Die Raleighs waren sehr teuer. Ich erinnere mich an einen Betrag um die 350 bis 380 Franken, eine horrende Summe in der damaligen Zeit.
Im August 1958 besuchte die ganze Handelsschule die Schweizerische Ausstellung für die Frauen-Arbeit "SAFFA" in Zürich.
Die SAFFA fand auf der Landiwiese in Zürich-Wollishofen statt und wurde von gegen hundert Frauenvereinen und Frauenzentralen organisiert. Entsprechend dem Frauenbild der konservativen 1950er Jahre vertraten die Ausstellerinnen ein neues zeitgemässeres Lebensmodell in drei Phasen:
Die Rolle der Frau als Alleinverantwortliche für die Familie als "Hort der Geborgenheit" im sich immer schneller wandelnden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umfeld wurde dabei nicht in Frage gestellt. Man muss wissen, dass zu der Zeit die Frau, sobald sie Kinder geboren hatte, nicht mehr berufstätig war und nur noch den Haushalt führte.
Während der SAFFA erschien Iris von Rotens Buch "Frauen im Laufgitter", eine wahnsinninge Provokation gegenüber den Männern. Mit diesem Buch stellte sie den Goodwill, den Presse und Männer den Frauen entgegengebrachten, in Frage.
Nachdem ich in der Kantonalen Handelsschule nur ein halbes Jahr war, trat ich in die damalige CIBA ein, um eine 3- resp. 4-jährige Lehre als Laborant für Farben zu absolvieren. Um die Lehre beginnen zu können, musste ich eine sog. 1-jährige Vorlehre absolvieren. Die 3-jährige Berufsausbildung begann im darauffolgenden Frühjahr 1960.
Am 20. Okt. 1958 war es soweit. Ich hatte mich um 7 Uhr früh bei Herrn Lambelet im Bau 410 zu melden, so lautete das Aufgebot der Personal-Abteilung der CIBA.
Die damaligen Farben-Laboranten arbeiteten noch in blauen Ueberkleidern. Einzig der Cheflaborant durfte eine blaue Schürze als Zeichen seiner höheren Charge tragen. Wir waren immer neidisch auf die Pharma-Laboranten, denn sie trugen weisse Schürzen. Es war, als gehörten sie zu einer besseren Kaste. Zum Teil waren die weissen Schürzen gerechtfertigt, denn sie machten nicht dieselbe Schmutzarbeit wie wir Farben-Laboranten. Sie arbeiteten mit Tieren, machten Analysen etc. Bei uns Farben-Laboranten knallte es auch öfters. Auch vor Säurespritzern waren wir nicht sicher, weshalb wir unter unseren Ueberkleidern möglichst wenig private Kleider anhatten. Unsere Ueberkleider waren meist voller Löcher. Wir sahen aus wie Bettler. Wöchentlich konnten wir die Ueberkleider zum waschen geben.
Periodisch bekamen wir neue Ueberkleider. Ich kann mich an den Rythmus nicht mehr erinnern. Ich denke alle 6 Monate. Man konnte aber auch eine Ueberkleider-Periode aussetzen und erhielt dann bei der nächsten Ausgabe ein Säure-resistentes Ueberkleidaus Kunststoff-Fasern, bei dem es keine Löcher mehr gab.
Erst Jahre später, ich war bereits aus der Lehre, bekamen wir ausgelernte Farben-Laboranten Schürzen. Zwar keine weissen, aber blaue.
Gegessen haben wir in der Kantine. Die Malzeiten waren von der CIBA stark subventioniert. Ein Mittagessen kostete etwa Fr 2.50, das wir mit Essenmarken, gekauft am Kiosk, bezahlen mussten. Damals habe ich anhand der Essensmarken in der CIBA feststellen müssen, dass es zwei weitere Arten von Menschen gab: Die Menschen in Ueberkleidern und die in Anzügen mit Kravatte. In der Tat, es herrschte eine strikte Hierarchie, die bis zu den Bons für die Kantine reichte. Wir Laboranten und auch die Betriebsarbeiter hatten rote Bons für die Klybeck-Kantine. Wir durften nicht in der Horburg-Kantine essen. Diese war dem kaufmännischen Personal inkl. den Sekretärinnen und den Akademikern vorbehalten. - und dafür brauchte man blaue Bons.
Lange Zeit sprach man den Chemiker als "Herr Doktor" an. Seine Frau war die "Frau Doktor", auch wenn sie kein Studium hatte. Er war etwas besonderes. Es gab auch getrennte Toiletten für Chemiker und Laboranten. In den 70er-Jahren wurde der "Herr Doktor" abgeschafft.
Der Chef-Laborant war eine Respektsperson. Er war der höchste Laborant im Gebäude und trug als Auszeichnung eine blaue Schürze. Weisse waren Chemikern vorbehalten. In unserem Gebäude 410 war es der Herr Lucien Lambelet. Er war gross und dick. Er konnte nur noch watscheln. Er kontrollierte unter anderem, dass man korrekt seine Arbeitszeit abstempelte. Er stand bei der Stempeluhr, damit man nicht zu früh anstand, um auszustempeln. Es gab nur 2 Stempeluhren im ganzen Gebäude für 50 oder 100 Laboranten. Da konnte es lange dauern, bis man nach Hause kam, es sei denn man stand genügend früh vor der Stempeluhr und wartete. Er wachte aber auch darüber, dass sich keiner vor dem Abstempeln umzog. Man musste in Ueberkleidern abstempeln.
Im Keller hatte jeder Laborant einen abschliessbaren Spint (=Kleiderschrank), in dem er seine Privatkleider hängen konnte. Den Schrank habe ich abgeschlossen, aber den Schlüssel auf den Schrank gelegt. Dies war ein Fehler! Eines Tages bestahl mich ein Arbeitskollege. Ich meldete dies dem Herrn Lambelet, der sich darauf wie ein Sherlock Holmes vorkam. Für ihn kam endlich Farbe in sein tristes Leben. Er meinte, ein Dieb kommt bestimmt mehrmals und imprägnierte meinen Geldbeutel samt dem Geld mit einem fluoreszierendem Pulver. So legten wir uns auf die Lauer. Als am Tag darauf wieder Geld fehlte, war er voller Freude. "Nun haben wir ihn", meinte er. Er stellte vor der Garderobe einen Tisch und eine UV-Lampe und jeder musste nach Arbeitsschluss und dem Abstempeln seine Hände vorweisen. Die Hände des Diebes müssten nach seiner Theorie rot fluoreszieren. Aber keiner fluoreszierte! Entweder war der Dieb nicht aus dem Gebäude oder er trug bei der Tat Handschuhe. So wurde ich zweimal geschädigt, denn es war zweimal mein Geld und erst noch mein Geldbeutel. Mein Vater meinte mit Recht, der Lambelet hätte die Polizei einschalten müssen und nicht den Detektiv spielen sollen.
Das Gehalt von uns Arbeitern wurde alle 2 Wochen in Bar ausbezahlt. Ein Vertreter des Lohnbüros in Begleitung des Cheflaboranten Herr Lambelet brachte den Lohn in einem Täschchen jedem seiner Untergebenen. Für viele der älteren Arbeiter war dies eine willkommene Gelegenheit, nach der Arbeit im nahen Rest. Horburg einen oder auch mehr zu heben. Welch Tragik in manchen Familien, wenn das übriggebliebene Geld für die Familie nicht mehr ausreichte.
Man muss sich mal vorstellen, welch Aufwand alle 2 Wochen im Lohnbüro getrieben wurde. Das Geld musste in grossen und kleinen Münzen und Scheinen von der Bank abgeholt werden. Auf einem Tisch wurde das Geld nach Werten geordnet aufgeschichtet. Dann wurde jedes einzelne Zahltags-Täschchen von Hand mit dem Empfänger-Namen und dem Betrag angeschrieben. In der letzten Station wurde dann die Scheine und Münzen eingefüllt. Wehe, wenn am Schluss zu wenig oder zuviel Geld auf dem Tisch zurückblieb.
Dieses manuelle Verfahren mit der persönlichen Bar-Lohnauszahlung wurde zu Beginn meiner Laborantenzeit durch die noch heute übliche bargeldlose und monatliche Lohnzahlung abgelöst, nachdem einmal Einbrecher die bereitgestellten, vollen Lohntäschli aus dem Lohnbüro raubten. Typisch, die Gewerkschaften wehrten sich mit Händen und Füssen gegen diese Neuerung. Sie befürchteten, dass ihre männlichen Mitglieder die Kontrolle übers Geld verlieren würden.
Anfänglich gab es noch keine gleitende Arbeitszeit. Wir mussten die Zeit abstempeln. Das Stempeln galt der Kontrolle, dass man zur Zeit da war, resp. nicht zu früh wegging. Wehe man kam zu spät, dann musste man beim Lambelet vortraben. Selbstverständlich mussten wir in Ueberkleidern stempeln. Wir mussten arbeiten von genau 07:30 - 12:00 und 13:30 - 17:30, wobei diese Zeiten nur als Beispiel gelten sollen. Ich weiss nicht mehr genau, wie die Arbeitszeiten fixiert waren. Die Wochenarbeitszeit betrug am Anfang 44 Stunden, später dann 42.5 Stunden, d.h. 8½ Stunden pro Tag.
|Klick aufs Bild für volle Grösse|
In der Mittagspause nach dem Essen haben wir eifrig Schach gespielt, bis die Arbeitszeit wieder begann. Paul Häfelfinger war einer der besten unter uns. Paul war Amateur-Radrennfahrer beim VC Birsfelden. Er war öfters verletzt. Man erzählte sich, das ganze Fahrer-Feld sei einem grossen Stein auf der Strasse ausgewichen, nur der Paul Häfelfinger habe ihn nicht gesehen. Dies könnte schon sein, den er trug eine starke Brille.
Die Arbeitsmoral und -Druck war zu der Zeit noch gemütlich. Ich glaube das Wort Stress war noch gar nicht erfunden worden. Man nahm sich Zeit. Der Chemiker ging täglich zur selben Zeit ein paar Stunden in die Bibliothek und las sich durch die gedruckte Literatur. Es gab noch keine Computer. Alles war auf Karteikärtchen registriert. Unmengen solcher Kärtchen bildeten das damalige "Papier-Google".
An der Basler Fasnacht hatte man den ganzen Montag frei. Am Dienstag und Mittwoch musste wir arbeiten. Es blieb aber eher bei der Präsenz, denn nachts waren wir auf der Gasse und kamen mit wenigen Stunden Schlaf an die Arbeit. Ich erinnere mich noch gut, dass der Laborant und der Lehrling sich ablösten, um im Gang vor der Kapelle am Boden zu schlafen. An diesen drei Tagen hütete sich der Chemiker, ins Labor zu schauen.
In der gesamten Chemie war es üblich, dass an einzelnen Tagen zwischen Feiertagen und Wochenenden nicht gearbeitet wurde. Es rentierte nicht, die Produktion und Heizung für einen Tag hochzufahren. Darunter fiel z.B. der Freitag zwischen Auffahrt und dem Wochenende. Oft aber auch beim 1. Mai-Feiertag, sobald er auf einen Dienstag oder Donnerstag fiel. Berühmt waren die Brückentage über Weihnachten. Da konnte es vorkommen, dass man bis zu 10 Tagen nicht arbeitete. Diese Tage mussten aber an Samstagen wenigstens teilweise vorgearbeitet werden.
Auf Anraten eines Schulfreundes meines Vaters, der in der Personalabteilung der CIBA arbeitete, begann ich im Herbst 1959 in der CIBA eine Laborantenlehre. Ein kluger Entscheid nach dem Debakel im Gymnasium und dem Abstecher in der Handelsschule. Bis Anfang 1959 arbeitete ich als Laborgehilfe und startete dann meine 1 jährige Vorlehre. Diese mussten alle durchlaufen, bis sie dann die eigentliche 3-jährige Laborantenlehre starten durften.
Was ich damals noch nicht wusste, es gab mehrere Richtungen in der Laboranten-Ausbildung: Chemie-Laborant und die des Pharma-Laboranten mit mehreren Spezialisierungen. Die letzteren waren besser angesehen. Sie trugen auch weisse Schürzen.
Welch Niederlage für meine Eltern. Aus dem hoffnungsvollen Gymnasiasten, der es zur akademischen Würde bringen sollte, wurde ein Farben-Laborant im dunkelblauen Ueberkleid. Ein "Büezer" würde man dem heute sagen. Ich spürte davon nichts. Ich war glücklich über mein neues Leben, aber immer noch Eltern gesteuert. Sukzessive machte ich mich frei vom elterlichen Druck und begann selbständig zu werden. Ich war damals bereits 16 Jahre alt, aber noch absolut unreif. Die Zeit im HG (Humanistischen Gymnasium) hat mich meine Jugend gekostet. Es folgten nun Tage und Jahre, in denen ich leben durfte. Ich begann Landhockey zu spielen, besuchte einen Tanzkurs und ging auf die Gasse. Das Lernen wurde wieder zum Vergnügen und bereitete mir nie mehr Mühe. Im Gegenteil gegen Ende der Lehre machte ich Pläne für den zweiten Bildungsweg. Das Technikum Winterthur stand im Vordergrund. Dies wurde mein erster eigener beruflicher Entscheid, aber da war ich bereits über 20 Jahre alt.
Meine ersten Chefs waren Dr. Gottfried Eigenmann als Laborchemiker und Pauli Müller als Laborant im Farbenlabor-Gebäude 210/4. Stock. Dr. Eigenmann, wir nannten ihn "Gotti", trug eine weisse Schürze, hatte ein eigenes Büro und durfte die Toilette der Chemiker benutzen. Er war der "Herr Doktor". Pauli Müller und ich trugen d'blaue Ueberkleider und hatten gemeinsam einen kleinen etwa 1 m breiten Schreibplatz im Labor. Hier mussten wir die Versuchsprotokolle schreiben und die Chemikalien bestellen.
Mit Pauli Müller hatte ich schnell ein gutes Verhältnis. Er war nur etwa 5 Jahre älter als ich. Zu Hause wurde ich sexuell nicht aufgeklärt, aber mit ihm konnte ich mich darüber etwas austauschen. Er lieh mir auch ein Aufklärungsbuch, das ich aber nicht richtig verstand. Es war von der katholischen Kirche. Ich realisierte, dass auch er sich auf diesem Gebiet nicht speziell auskannte.
Die Laboranten waren ein eigenes Völkchen. Es waren keine Büezer. Sie fühlten sich zu etwas besserem geboren. Sie fuhren schöne Autos, sogar Sportwagen und machten Ferien an bevorzugten Orten, sogar in Hotels Mein späterer Chef Dr. Poschet meinte dazu: "Sie hätten Komplexe wegen der Chemiker und möchten deshalb auch besser sein."
Mein Job als Lehrling war in den ersten 1-2 Jahren das Reinigen der meist glasigen Reaktionsgefässe in Schwefelsäure-Bädern. Bald war das Abwaschen mein grosses Hobby. Wir hatten das sauberste Geschirr in der ganzen CIBA. Daneben war ich der "bring und hol mir". Ich musste benötigte Chemikalien und Geräte in den speziellen Ausgabestellen abholen, war für die Ordnung im Labor zuständig, die Chemikalen-Flaschen waren anzuschreiben, jeden Freitag-Nachmittag war Putztag. Dann wurden die Kapellen-Fenster, dies war der Raum mit Unterdruck für giftige Reaktionen, geputzt und als Höhepunkt wurden die Bleitische mit Stahlspähnen und einem Oel/Petrol-Gemisch gefegt und mit Putzfäden aufgenommen, bis das Blei silbrig glänzte. Im letzten Lehrjahr erhielt ich als Unterstützung Frau Matter als Putzfrau, und machte dann die normale Laboranten-Arbeit.
In unserem Labor hatten wir ein "Bruch-Kässeli". Für jedes zerschlagene Geschirr-Stück musste man einen Obolus entrichten. Ich als Lehrling 20 Rappen, der Laborant 50 Rappen. Der Chemiker hat nicht mitgemacht. Einmal im Jahr leerten wir die Kasse und besuchten das Internationale Leichtathletik-Meeting auf dem Letzigrund in Zürich. Es war jedesmal ein grosses Erlebnis. Wir sahen z.B. die Weltrekordläufe von Armin Hari am 6. Sept. 1958 über 100m in 10.0 Sekunden und am 7.7.1959 die beiden von Martin Lauer über 110 m und 200 m Hürden in 13.2 und 22.5 Sekunden.
Nach dem Meeting gingen wir entweder ins Niederdorf oder assen etwas in einem der Restaurants nahe vom Bahnhof. Einmal, es muss im 1960 gewesen sein, ging es mir im Restaurant Gottardo sehr schlecht. Ich war das Bier noch nicht gewohnt, trank aber zu viel. Mir war es kotz übel und ich musste für eine Weile in die dortige Toilette, um mich zu übergeben. Wer kennt nicht dies Gefühl "Man möchte sterben". Ich hatte meinen ersten Bier-Suff. Nach einiger Zeit kam es Pauli Müller doch komisch vor und er suchte mich in der Toilette, nachdem ich die Schüssel längere Zeit umarmt hatte. Irgendwie kamen wir nach Hause. Ob ich am nächsten Tag arbeiten konnte, kann ich mich nicht erinnern.
Einmal im Jahr wurden wir, d.h. Pauli Müller und ich, zu unserem Chef Dr. Eigenmann nach Hause eingeladen. Eine Einladung werde ich nie mehr vergessen. Seine Frau kochte als Gemüse Blumenkohl an weisser Sauce. Ein Gemüse, das ich gar nicht mochte, denn zu Hause am Klingelberg entdeckte ich einmal im Inneren des essbereiten Blumenkohls Schnecken. Damit war dieses Gemüse für mich ein Tabu. Aber bei meinem Chef zu Hause getraute ich mir nicht, etwas zu sagen. So ass ich gemäss meinem Motto, immer das unangenehmste zuerst, als erstes den Blumenkohl und war schon glücklich, es geschafft zu haben. Aber da hatte ich Pech, grosses Pech, denn der Frau Eigenmann war es aufgefallen, dass ich den Blumenkohl so schnell ass. "Du musst ihn gerne haben?" meinte sie und schöpfte mir nochmals eine grosse Portion.
Im Labor Eigenmann machten wir oft grossen Blödsinn. Es herrschte noch nicht der zeitliche Druck von heute. Einer der Eskapaden waren unsere "Raketenversuche". Sobald der Chef ausser Haus war, wurden wir aktiv. Wir spannten dazu einen Draht im hinteren Gang des Labors, sodass man ihn von der Türe nicht sehen konnte. Das Schwarzpulver als Treibstoff bastelten wir selber. Damit füllten wir verchiedene Rörchen aus Glas, Karton und ähnlichen Formen. Diese hängten wir an den Draht und zündeten mit selbstgemachter Zündschnur. Aber wir waren nie erfolgreich. Ich erinnere mich nur an grossen Rauch und Gestank. Einmal dauerte die Fahrt 1m. Dies war unser grösster Erfolg. Wir haben dann die weiteren Versuche abgebrochen.
Da ich bereits 1 Jahr älter war, als die anderen Lehrlinge, kam ich in den Konflikt mit dem Militär. Aus diesem Grund absolvierte ich während der Lehrzeit im 1962 die Frühlings-Rekrutenschule bei den Flieger- und Flab-Truppen in Dübendorf. Trotz der 4 Monate Fehlzeit hatte ich weiterhin gute Noten in der Gewerbeschule.
|Klick aufs Bild für volle Grösse|
Im meinem letzten Lehrjahr wurde mein Chef Dr. Eigenmann zum Prokuristen befördert. Er bekam eine eigen Forschungsgruppe "optische Aufheller" und wechselte in die ZFA (=Zentralstelle für Applikationstechnik). Seine ganze Gruppe wurde in einem Zwischenschritt in der Baracke 406 zusammengezogen. Es waren uralte Labors in einer Holzbaracke. Dort lernte ich auch Heidi Borer kennen, die damals Sekretärin in einer anderen Forschungsgruppe war. Heidi war meine erste Freundin, obwohl ich noch nicht recht wusste, wie man sich dabei richtig anstellen musste. Heidi wusste es aber auch nicht besser, wie sie mit vor wenigen Jahren lachend erzählte.
Einer der jungen Chemiker war Dr. Hans-Jürgen Poschet. Ihm wurde ich als Lehrling und später nach der Abschlussprüfung als Laboranten zugeteilt. Dr. Poschet war entscheidend für meine ganze spätere Zukunft, denn er befasste sich früh mit der elektronischen Datenverarbeitung. Er wertete seine Versuchsdaten über den Grosscomputer der CIBA aus, was zwar übertrieben war, mir aber auch ihm als Sprungbrett für seinen Einstieg in die EDV diente. Er wurde Jahre später Leiter des Wissenschaftlichen Rechenzentrums (WRZ) und ich startete meine EDV-Karriere bei Sperry Univac. Wir verloren einander nie aus den Augen. Jürgen, wie ich ihn später nennen durfte, erkrankte nach der Pensionierung an Parkinson. Es war erschreckend für mich, als ich ihn erstmals nach seiner Erkrankung sah, denn als junger Chemiker war er gross und stark, ein Deutscher Hühne. Es war aber auch bewundernd, wie er seine Beeinträchtigungen meistert und dazu steht.
Pauli Müller verliess das Labor Eigenmann in Richtung der neu aufgebauten CIBA-Schulung. Er wurde Lehrer in der Laborantenausbildung. Sein Nachfolger im Labor Eigenmann wurde Walter Hänni. Ihn mochte ich sehr. Er war für die letzten Monate meiner Lehrlingsausbildung verantwortlich. Von ihm habe ich in einer der nächsten Jahre seinen Motorroller Lambretta abgekauft, mit der ich noch lange Zeit in der ganzen Schweiz herumkurvte.
In der Zwischenzeit wurde der Neubau 411 fertiggestellt. Hoch oben in den 7. Stock sollten wir einziehen. Ein ganz neuer Laborbau mit modernsten Laboratorien. Keine Bleitische mehr, sondern hart gebrannte Keramik-Fliessen. Bei denen musste man aufpassen, dass man ein Glasgefäss nicht zu heftig abstellte. Blei hat derartige Stösse aufgefangen, die Keramik-Platten aber weniger. Es gab einen gesprungenen Stern. Das Gefäss musste durch den Glasbläser repariert werden.
|Klick aufs Bild für volle Grösse|
Dr. Poschet beim Glasblasen
Im Labor Poschet lernte ich viel. Wir bauten die schwiergsten Versuchs-Apparaturen auf. Oft mussten sie absolut dicht sein, da wir mit gefährlichen Substanzen arbeiteten. Daneben lernte ich Glasblasen mit allen Finessen. Kurzum: an der Lehrabschluss-Prüfung in den Roche-Lehrlabors konnte mich nichts überraschen. Ich musste eine Bromierung machen, eine gefürchtete Aufgabe, aber für mich kein Problem. Ich musste Glasblasen und erstaunte die Experten. Auch die theoretischen Chemie-Fragen waren kein Problem. In den theoretischen Fächern der Gewerbeschule wie Buchhaltung und Deutsch war ich dann eher Durchchnitt. Aber es genügte allemal.
Zwei Tage dauerte die praktische Lehrabschlussprüfung im Lehrlabor der Hofmann-La-Roche. Es war anstrengend, denn ich war die ganze Zeit hoch-konzentriert. Am Abend des zweiten Tages, als mir die Experten das erfolgreiche Bestehen der Prüfung mitteilten, war ich total erledigt. Glücklich kam ich nach Hause. Mein erster grosser persönlicher Erfolg, den ich ohne Druck von Aussen alleine errungen hatte. Zum Nachtessen gab es mein Wunsch-Essen: ein gegrilles Hühnchen, nur für mich alleine. Es war ein grosses Huhn, aber ich ass es komplett auf.
Nach der Lehrabschluss-Prüfung blieb ich bei meinem neuen Chef Dr. Poschet. Ich war glücklich bei ihm. Einmal passierte mir eine peinliche Panne. Wir brauchten 200 gr einer Substanz. Ich füllte den Bestellschein aus und schickte ihn mit der internen Post weg. Ein paar Tage später kam das Telefon: "Sie können die Paletten abolen. Die Ware ist auf der Rampe." Eigenartig, normalerweise brachten sie die Ware ins Labor! Ich schaute gespannt aus dem Fenster nach unten und sah in der Tat 2 grosse Paletten mit schweren Säcken, wie Cement-Säcke. Was war passiert? ich hatte aus Versehen das Formular falsch ausgefüllt und in der kg-Kolonne die Zahl 200 eingetragen. So kamen 200 kg anstatt Gramm. Wir konnten mittels "Rückgabeschein" alles wieder zurückschicken.
Zurück zu Dr. Poschet und seinen Programmier-Aktivitäten: Um die anfallenden Messresultate nicht mehr von Hand, sondern maschinell auswerten zu müssen, begann sich Dr. Poschet mit der Programmierung in FORTRAN-IV zu befassen. Dazu diente ihm das Handbuch von McCracken. Ich kam dann ins Spiel, als es galt, seine Programme und Daten auf 80er-Lochkarten zu stanzen. Dazu musste ich ins Ciba-Rechenzentrum quer übers Klybeck-Areal ins Pharma-Forschungsgebäude gehen. Bald kannte ich alle dortigen Mitarbeiter. Angefangen von Herrn Caspar, dem Leiter, bis zu den Operators. Später durfte ich die Programme sogar auf dem Univac U-III-Rechner selber durchlaufen lassen. Kompliziertere und grössere Simulationen wurden über einen 1004-Eingabe/Ausgabe-Computer an den Arithma-Grosscomputer Univac-1107 nach Zürich übermittelt.
Als Dr. Poschet mein Interesse für die EDV, wie man die elektronische Datenverarbeitung damals nannte, erkannte, weil ich viel Zeit im Rechenzentrum verbrachte, lieh er mir den McCracken aus, damit ich mich auch in die Fortran-Programmierung vertiefen konnte. Von da an war ich nicht mehr zu halten. Stundenweise verbrachte ich im Rechenzentrum, testete meine ersten kleinen Programme und bediente den grossen U-III-Rechner mit seinen 6 oder 8 Bandstationen. Wie gut erinnere ich mich an die damalige und auch spätere Weltraum-Kapazität Bruno Stanek, der dort seine ersten Simulationen laufen liess. Wir waren eine Art Kollegen.
Im 1991 habe ich mit dem Blut-Spenden im Blutspendezentrum des Bürgerspitals, dem heutigen Kantonsspitals, begonnen. Da ich mit "AB Rhesus negativ" über eine äusserst seltene Blutgruppe verfüge, wurde ich mehrmals sogar telefonisch direkt von der Arbeit aufgeboten. Später wurde dies aber nicht mehr nötig, denn mit dem Blutplasma konnte man manche Blut-Transfusion bei Operationen umgehen.
Mein Vater machte sehr spät Mitte 1961 die Autofahrprüfung. Im Nov. 1961 kauften wir einen gebrauchten schwarzlackierten Fiat 1100 mit dem Autokennzeichen BS-59'343. Im Jahr darauf ein grosses Hauszelt, denn wir wollten mit Zelt und Auto nach Italien ans Meer fahren.
Bereits mit 16 Jahren durfte ich am 11. April 1959 die Moped- Fahrprüfung machen und vier Jahre später am 25. Juni 1962 die Autofahrprüfung. Bereits 1 Woche nach der Auto-Prüfung übergab mir mein Vater das Steuer auf der Fahrt in die Camping-Ferien, weil der italienische Verkehr in Mailand ihn total überforderte. Von da an chauffierte ich den kleinen Fiat-1100 volbepackt mit 4 Personen, einem grossen Zelt und all dem Zubehör nach Florenz - Rom - Sorrento und Pescara. Es war eine tolle Zeit für mich, denn ich konnte meine Familie durch die Orte Rom, Sorrento und Pompeji führen, die ich 1 Jahr zuvor mit meinen beiden Freunden und einem kleinen Zelt bereiste.
Zu Hause in Basel habe ich mir das Auto öfters nachts "entlehnt", denn ich wusste, wo mein Vater den Schlüssel deponiert hatte. Ich fuhr zu meiner damaligen Freundin Heidi B. nach Breitenbach, um zu knutschen. Mehr lag dabei aber nicht drin. Was mich heute rückblickend überrascht, mein Vater hatte scheinbar nichts davon bemerkt.
Im 1965 kaufte ich von Walter Hänni seinen Lambretta-Roller. Mit der Lambretta bereiste ich die ganze Schweiz. Ich fuhr nach Winterthur ans Technikum, aber auch mit Marlies zum Zelten in den Tessin auf den Campingplatz Lido Mappo.
Mit 16 Jahren kaufte ich mir mit meinem ersten Gehalt eine japanische 8mm Film-Kamera mit 3 Objektiven (Normal, Tele und Weitwinkel), die man je nach Wunsch vor den Bildschacht drehen konnte. Die farbigen 8mm-Filme von Kodak waren sehr teuer (Fr. 15.-- bis 20.-- ), wobei die Entwicklung aber im Preis inbegriffen war. Eine Spule enthielt 15 m Film mit eine Laufzeit von ungefähr 4 Minuten bei 18 Bildern/sek. Wenn ich irgendwo filmen wollte, machte man mir bereitwillig Platz. Ich gehörte zu den Privilegierten.
Bereits 1 Jahr später als Laboranten-Lehrling erstand ich mir meine erste Spiegelreflex "Pentax Spotmatic", aber ohne eingebauten Belichtungsmesser. Peter Aeschlimann war mein Mentor und Foto-"Lehrmeister". Von ihm lernte ich, wie man Schwarz-Weiss-Filme selber entwickelt und ab Negativen Vergrösserungen erstellt.
Bis zu Beginn meiner Lehre in der CIBA war ich nie in der Stadt anzutreffen. Basel war für mich eine fremde Stadt. Erst später begann ich mit meinen Freunden vom Landhockey Basel zu entdecken.
Das Altantis "Tis" am Klosterberg beim Stadt-Theater war der Treffpunkt der Basler Jugend. Das Durchschnittsalter war um die 20 Jahre. Man traf sich einfach nach oder vor der Schule im "Tis". Hier traf man hübsche Frauen und bandelte neu an.
|Klick aufs Bild für volle Grösse|
Café Tropic in der Steinenvorstadt
Ein lebendes Krokodil im Terrarium beim Eingang war das Kennzeichen vom Atlantis. Es gab nur Coca-Cola im Offen-Ausschank und die hübschesten Serviertöchter von ganz Basel. Man sass auf kleinen Hockern, einer neben dem anderen, neben kleinen Tischchen, auf denen nur Platz für die Cola-Gläser war. Es war ein Musik- und Jazz-Lokal mit einer Etagen-Galerie, von der man auf die Orchester herunterschauen konnte. Es spielten die berühmtesten Bands aus aller Welt: "Procum Harum" mit A whiter shade of Pale, der unvergessliche Joe Turner mit seinem Klavier, die grossen Band "The Tremble Kids", Oscar und Miriam Klein, Pierre Cavalli, das George Gruntz Trio, P.S. Corporation und unzählige mehr.
Ein weiteres In-Lokal war das "Cafe Tropic" in der Steinenvorstadt. Ein Lokal mit lebenden Schlangen in den runden Tischchen, abgedeckt mit einer Glasplatte. Oder das "Oasis" in der Clarastrasse vor der Clarakirche. Eine Drogen-Höhle. Unvergesslich auch der "Club 59" in einer Quergasse zur Steinenvorstadt. Auf 3 Stockwerken verteilt konnte man eine Kleinigkeit essen, Tanzen oder nur an einer der Bars sitzen. Hier verkehrten bereits arrivierte Playboys.
In der "Frisco-Bar" beim Claraplatz habe ich mit 16 Jahren meine optische Unschuld verloren. Dort sah ich erstmals nackte Brüste. Mehr war noch nicht erlaubt. Die Slips blieben an und durften auch nicht verrutschen. Einige verhüllten ihre Brustwarzen mit einem Kleber. Die meisten meiner gleichaltrigen Kollegen sahen hier erstmals eine fast nackte Frau.
Manchmal nach dem Landhockey-Training, wenn ich genügend Geld hatte, begab ich mich mit meinen Freunden in dieses Striptease Lokal. Fr. 5.-- kostete der Eintritt. Ein Getränk war inbegriffen. Aber man musste 18 Jahre alt sein. Um die fehlenden 2 Jahre zu überwinden, zogen wir uns vor dem Lokal eine Kravatte an und versuchten eine gleichgültige Mine auszustrahlen. Als würde uns die Nacktheiten nur am Rande erregen. Dabei waren wir geladen bis zum geht nicht mehr. Meistens liessen sie uns hinein, aber oft wurden wir nach dem Alter gefragt und dann war unsere Ausstrahlung dahin.
Ich setzte mich immr gerne in die Nähe der Bar. Da konnte ich den Gesprächen zwischen der Männern und den Tänzerinnen lauschen. Oft tauschten sie seichte erotische Erfahrungen aus. So erzählte eine, dass sie FKK mache, um gleichmässig braun zu sein. Für mich damals noch unvorstellbar, ja pornografisch.
Bei ihren Striptease-Tänzen wurden die Damen von einem alten Klavierspieler begleitet. Er präsentierte sie, bevor sie auftraten, mit dem legendären Satz: "Und nun bitte ich um Aufmerksamkeit für unsere nächste Künstlerin "Sabrina" und los ging das Geklimper.
Sie war am Anfang der Steinenvorstadt. Es gab dort nicht nur das Bier in 1 Liter Humpen, sondern auch Schnipo "Schnitzel Pommes-Frites" für Fr. 2.50
Bei den Dancings erinnere ich mich an das "Astoria" und das "ABC" in der Freienstrasse. Beide Lokale boten anfänglich Live-Musik mit grossen Kapellen. Das "ABC" war vis-à-vis der Hauptpost im 1. Stock. Unvergesslich die Sommernächte auf der "Kunsteisbahn" mit grossen Kapellen wie der des "Hazy Osterwald-Sextetts".
Im "Stadtcasino" traten die grossen Jazz-Kapellen wie "Mr. Ackerbilk", die "Dutch Swing College Band" und auch "Chris Barber Jazz Band" auf. Das Stadt-Casino diente auch als Podium nicht jugendfreier Filme wie Nudisten-Filme, Mondo Cane oder das Dschungelmädchen Marion. Dazu musste man 18 Jahre alt gewesen sein. Es gehörte schon grossen Mut dazu, solche Veranstaltungen zu besuchen. Man könnte ja von Bekannten gesehen werden. Ich habe mich nie getraut, obwohl es mich interessiert hätte

Autobiografie von Max Lehmann

Schafmattweg 13, CH-4102 Binningen

Zur Homepage

http://www.maxlehmann.ch

Zur Autobiografie

http://www.maxlehmann.ch/memoiren