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Am letzten wunderschönen Sommerabend des Jahres trafen sich sechs Personen im Garten vor dem Dorfmuseum zum motorrädischen Austausch. Barbara wurde als einzige in zwei Büchern themengerecht fündig. Anscheinend war/ist dieses Stichwort für Filmregisseure attraktiver als für Schreibende.
Barbara, ZEN und die Kunst ein Motorrad zu warten, Robert M. Prisig, fischer, 443 S.
Die Rahmengeschichte ist eine Töffreise mit dem 12jährigen Sohn durch die USA im Jahre 1974. Sie hat autobiographische Züge. Im Wesentlichen geht es aber um philosophische Exkurse über seine Sicht der Dinge. Er rechnet ab mit der Hippiezeit. Er stellt Realität gegen Romantik; als Beispiel beschreibt er die unterschiedliche Sicht, ob ich von weitem einen Zug sehe vorüberfahren oder ob ich vom Zug aus in die Umgebung schaue. Eine wichtige Betrachtungen macht er zur Frage Was ist Qualität? ( )
Barbara, Prinzessin Pfiffigunde, Babette Cole, ein Kinderbilderbuch
Barbara las uns die ganze Geschichte der um die Königstochter werbenden Prinzen in wenigen Minuten vor. Der Schluss lautet: «Als die andern Prinzen hörten, was Prinz Prahlschnalle zugestossen war, wollte keiner mehr Prinzessin Pfiffigunde heiraten ... und von da an führte sie ein glückliches Leben.»
Reto, Faule Kredite, Petros Markaris
Die Story spielt im Bankenmilieu und handelt von faulen Krediten, ist also topaktuell. Der Kommissar findet nacheinander vier kopflose Leichen, zwei Banker, ein Geldeintreiber und ein Sportler. Der Kommissar findet Parallelen der Dopingszenen der Banken- und der Sportwelt.
Marianne, Charlotte, David Foenkinos (2014)
Charlotte wuchs im Berlin der zwanziger und dreissiger Jahre auf. Sie war interessiert und begabt als Malerin. Sie wurde als Jüdin erst nicht in die Kunstakademie aufgenommen, später dank eines Förderers doch. Später wurde auch sie in ein KZ verfrachet, wo sie starb.
Ruth las von Ueli der Schreiber, aus «Lob der Langsamkeit», das Kapitel Der schnelle Mensch im Soprt vor. Es handelt von Motorradrennfahrern. Der Autor hat eine spezielle Sichtweise, wie man es sich von ihm gewöhnt ist.
Die nächsten Themen:
Im September ist 2009 (*) das Stichwort. Für den Treff im Oktober haben wir Hund(e) (**) gezogen.
(*) Offen ist, ob es sich auf eine Jahreszahl bezieht oder eine Seitenzahl oder halt doch um die Anzahl Rüebli im Garten.
(**) Es muss nicht unbedingt eine Hunderasse sein. Es kann sich auch auf Wildformen beziehen, zB Dingo oder Wolf oder so.