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Magdalena Solska’s spannendes neues Forschungsprojekt beschäftigt sich mit der politischen Opposition in demokratischen und autoritären Systemen. Die politische Opposition, im weitesten Sinne definiert als Oppositionsparteien oder politisch engagierte zivilgesellschaftliche Vereinigungen und Gruppen, die sich gegen die herrschende Macht wenden, ist von entscheidender Bedeutung für den demokratischen Prozess, da keine Demokratie ohne Opposition existieren kann. Erstaunlich wenig erforscht ist jedoch, wie die Akteure der Opposition agieren, was sie tun, und welche Funktion sie im Räderwerk der demokratischen und autoritären Regime haben. Das Verständnis der Mechanismen der Opposition ist jedoch von grundlegender Bedeutung, nicht nur um das Wesen eines bestimmten politischen Systems als Ganzes zu erfassen, sondern es kann auch dazu dienen, einen Systemwandel in Richtung Autoritarismus nachzuvollziehen, und könnte letztlich die Schlagkraft nationaler und internationaler Organisationen, die sich für die Stärkung der Demokratie einsetzen, verbessern. Diese Art von Forschung ist besonders im aktuellen politischen Kontext willkommen, in dem eine neue Welle von sich entwickelnden Demokratien zu beobachten ist, wobei beispielsweise viele osteuropäische Länder jetzt als "Wahldemokratien" oder "hybride Regime" gelten, selbst wenn sie gerade erst der EU beigetreten sind, während andere, die einen EU Beitritt anstreben, als "kompetitive Autoritarismen" eingestuft werden. Gerade aus einigen dieser postkommunistischen Demokratien und Autoritarismen werden Solska und ihr Team Daten für ihre Untersuchung beziehen, die in Form einer vergleichenden Fallstudie über oppositionelle Akteure in Litauen, Polen, Ungarn, Serbien, der Ukraine und Georgien durchgeführt wird.