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Mozart Schostakowitsch
Violine Bartlomiej Niziol
Violoncello Lev Sivkov
Philharmonia Zürich
Wolfgang Amadeus Mozart
Ouverture zur Oper «Die Zauberflöte»
Krzysztof Penderecki
«Concerto doppio» für Violine, Violoncello und Orchester
Dmitri Schostakowitsch
Sinfonie Nr. 10
Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
Bartlomiej Niziol, Violine
Bartlomiej Niziol
Der 1974 in Stettin geborene Violinist Bartlomiej Niziol und Erster Konzertmeister der Philharmonia Zürich studierte bei Jadwiga Kliszewska in Poznan und bei Pierre Amoyal in Lausanne. Er besuchte Kurse bei Zachar Bron, Ruggiero Ricci, Mauricio Fuks und Michael Frischenschlager. 1991 gewann er den Int. Henryk-Wieniawski-Wettbewerb in Poznan und den Violinwettbewerb in Adelaide. Die Folgejahre waren geprägt von diversen Erfolgen bei Prestige-Wettbewerben: So wurde er beim Int. Musikwettbewerb in Pretoria, beim Eurovision-Wettbewerb in Brüssel sowie beim Marguerite Long-Jacques Thibaud-Wettbewerb in Paris mit dem Ersten Preis ausgezeichnet. Diese Erfolge ermöglichten ihm Auftritte als Solist mit bedeutenden Orchestern, u.a. dem English Chamber Orchestra, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem Orchester des Norddeutschen Rundfunks, dem New Japan Philharmonic Orchestra sowie dem Tonhalle Orchester Zürich, wo er unter Dirigenten wie Yehudi Menuhin, David Zinman, Marek Janowski, Heinrich Schiff, Jacek Kasprzyk oder Krzysztof Penderecki sein Spiel weiterentwickeln konnte. Als Kammermusiker musizierte er mit Pinchas Zuckermann, Elisabeth Leonskaja, Sol Gabetta oder Martha Argerich. Er spielt die erste Violine im Valentin Berlinski Quartet. Seine Aufnahmen von Wieniawski, Bacewicz und den sechs Solo-Sonaten Ysayes wurden mit dem «Fryderyk Preis» der polnischen Musikkritik ausgezeichnet. Seit September 2008 ist er Dozent an der Hochschule der Künste in Bern. Zudem engagiert er sich für die Förderung junger Talente, insbesondere im Rahmen seines eigenen Projektes «Festival & Masterclass» in Polen. Bartlomiej Niziol spielt auf einer Giuseppe Guarnerius del Gesù aus dem Jahre 1727.
Lev Sivkov, Violoncello
Lev Sivkov
Lev Sivkov wurde 1990 in Nowosibirsk (Russland) geboren und begann seine musikalische Ausbildung im Alter von fünf Jahren. Zu seinen Lehrern zählen Ivan Monighetti in Basel und Conradin Brotbek in Stuttgart. Zurzeit beendet er seinen Masterabschluss bei Jean-Guihen Queyras in Freiburg. Er nahm an verschiedenen Meisterkursen teil, u. a. bei János Starker an der Indiana University (USA). Von 2016 bis 2017 war er Solocellist an der Königlichen Oper in Kopenhagen (Dänemark). Seit der Saison 2017/2018 ist er Solocellist am Opernhaus Zürich. Der junge Cellist wurde bei zahlreichen Wettbewerben ausgezeichnet, darunter mit dem 1. Preis bei der «W. Naumburg International Cello Competition 2015» in New York, dem 1. Preis beim «Concours International de Cordes 2015» in Gérardmer (Frankreich), dem 1. Preis und zwei Publikumspreisen beim internationalen Wettbewerb für Streichinstrumente «Júlio Cardona 2015» in Covilhã (Portugal), dem 1. Preis beim «Domnick-Cello-Preis 2009» in Stuttgart, dem 1. Preis und einem Sonderpreis bei der «International Music Competition Valery Gavrilin 2005» in Vologda (Russland), dem 2. Preis bei der «Carlos Prieto International Cello Competition 2016» in Mexiko, dem 2. Preis bei der «S. Knushevitsky International Cello Competition 2014» in Saratov (Russland), dem 2. Preis beim «M. Elsky International Contest of String Bow Instruments Performers 2013» in Minsk (Weissrussland), dem 2. Preis bei der «Swedish International Duo Competition 2010» und dem 2. Preis bei der «International Music Competition Beethoven’s Hradec 2010» in Hradec nad Moravicí (Tschechien). Lev Sivkov spielt ein Miremont-Cello aus dem Jahr 1880, gestiftet von der Landessammlung Streichinstrumente Baden-Württemberg.