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Frau betrügt Arbeitslosenkasse um 36'000 FrankenSchreiben Sie einen Kommentar
Das Bezirksgericht Frauenfeld verurteilt eine Frau wegen unrechtmässigen Bezugs von Leistungen einer Sozialversicherung zu einer Geldstrafe. Die Frau habe trotz Arbeitsbeschäftigung Arbeitslosengeld bezogen, schreibt die Thurgauer Zeitung am Mittwoch. Die Staatsanwaltschaft wirft der Frau vor, sie habe zwischen 2019 und 2021 an mehreren Orten gearbeitet. Trotzdem habe sie es unterlassen, ihre Beschäftigungen in den dafür vorgesehenen Formularen anzugeben. Darum hat die Arbeitslosenkasse der Frau 36'652 Franken zu viel ausbezahlt.
Die Angeklagte zeigte sich vor dem Gericht geständig und drückte ihre Reue aus. Sie wolle das Geld zurückzahlen. Das Bezirksgericht Frauenfeld verurteilt die Frau neben der Rückzahlung zu einer Geldstrafe von 6300 Franken und einer Busse von knapp 1300 Franken.
Der Anwalt der Frau wehrte sich vergeblich gegen die Busse. Sie sei unverhältnismässig hoch. Der Richter begründete das Urteil damit, dass das Vergehen kein leichtes gewesen sei.Die Geständigkeit der Frau sei beim Urteil berücksichtigt worden.