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Birchwil
Das kleine Dorf Birchwil, im Zürcher Unterland, ist eingebettet zwischen Zürich und Winterthur und bietet attraktiven, ländlichen Lebensraum. Im Jahre 1807 gab es in der «Ehrsamen Gemeinde Birchweil» drei Rebberge namens: In den Reben, in den hinteren Reben und unterhalb des Dorfes.
Am 12. November 1804 kaufte die Birchwiler Dorfgemeinde, die auf einem Plan aufgezeichneten Reben mit einem grossen Geldbetrag vom sogenannten «kleinen oder nassen Zehnten» los. Seit diesem Zeitpunkt mussten die Birchwiler Bauern für den Wein keinen Zehnten mehr abliefern.
Breite
Die Breitener waren immer und mit Recht stolz auf ihr Kirchlein. Die im 12. Jahrhundert im romanischen Stil gebaute Kapelle ist ein wahres Schmuckstück der Gemeinde. Sie war dem heiligen Oswald geweiht, der 642 als König von Northumberland (England) starb. 1920 wurden die wahrscheinlich in der Reformationszeit übertünchten Wandmalereien entdeckt. Sie machen die Kapelle Breite zu einem wichtigen Kunstdenkmal. Die gotischen Wandgemälde stammen von verschiedenen Meistern.
«NOK-Unterwerk Breite».
Die grossen Fernleitungen der elektronischen Energie, als «Autobahnkreuz» bezeichnet und wichtiges Verteilzentrum für die verschiedenen Kantonswerke, wurde 1963/64 das Unterwerk Breite gebaut. Anfängliche Widerstände einzelner Bevölkerungsgruppen gegen das Werk haben sich inzwischen gelegt und einem guten Einvernehmen mit der NOK heut Axpo Platz gemacht.
Nürensdorf
Schulhaus mit dem «Zythüsli» Im Jahre 1799 unterrichtete der 51-jährige Hans Ulrich Kuhn während 16 Jahren die Nürensdorfer Kinder. Auch in Nürensdorf wurde mit der Zeit der Schulraum zu knapp. 1843 bis 1845 wurde an der Winterthurerstrasse ein neues Schulhaus gebaut. Sein Wahrzeichen war ein Turm mit einer Glocke. Lange Zeit prägte diese Glocke das Leben des Dorfes mit. Ihr Klang war hell und freundlich, wenn sie den Sonntag einläutete.
Oberwil
Der Armbrustschützen-Verein Oberwil wurde 1919 gegründet. Geschossen wurde schon sehr bald «Freiluft» in einem jeweils kurzfristig hergerichteten Stand auf eine Distanz von 25 Metern. Vorerst jedoch ohne Erfolg. Erst vom kantonalen Armbrustschützenfest in Oberwinterthur kehrten die Schützen mit einem «Lorbeerkranz» geschmückt nach Oberwil zurück. 1953 wurde der neue Stand mit einem Festschiessen eingeweiht. Zu einem richtigen Verein gehört eine richtige Fahne, dachten die «Tellensöhne» aus Oberwil. 1964 wurde die neu geschaffene Fahne mit dem benachbarten ASV Nürensdorf als Patensektion feierlich geweiht.