Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/185465

<h2>SubmittedText<h2><p>Dem Beispiel der Pflichten zur Offenlegung von Interessenbindungen des Europarates folgend, muss Artikel 11 Absatz 1 des Parlamentsgesetzes so geändert werden, dass im Register der Interessenbindungen der Parlamentsmitglieder folgende Angaben offengelegt werden: berufliche und politische Tätigkeiten, Tätigkeiten und Mandate in Führungs-, Verwaltungs- und Aufsichtsgremien, Beiräten oder als Aktionäre in privaten oder öffentlichen Körperschaften, seien sie nun kommerziell oder nicht (NGO, Vereine oder andere), sowie jegliche Geldbeträge, die das jeweilige Parlamentsmitglied im Rahmen dieser Tätigkeiten erhalten hat. </p><p>Ebenfalls müssen die Tätigkeiten in parlamentarischen Gruppen und Freundschaftsgruppen, die Mitwirkung in Kommissionen und anderen Organen des Bundes in Experten-, Beratungs-, Lobby- oder Referententätigkeit sowie die in diesem Rahmen erhaltenen Vergütungen offengelegt werden.</p><p>Finanzielle Unterstützungen und Geschenke (ab einem zu bestimmenden Wert), die personell, materiell oder als Spenden erfolgt sind, Auslandsreisen und Ausflüge, die nicht selbst bezahlt wurden, sowie die entsprechenden Ausgaben müssen ebenfalls offengelegt werden.</p><p>Schliesslich müssen alle weiteren relevanten Interessen, die nicht in die genannten Kategorien fallen und die Ausübung der parlamentarischen Tätigkeiten beeinflussen könnten, sowie die in diesem Rahmen erhaltenen Vergütungen offengelegt werden.</p>