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Inhaltsverzeichnis
Schliessungen und Verbote
Restaurants und Bars sind geschlossen
Der Betrieb von Restaurants und Bars ist verboten.
Von diesem Verbot ausgenommen sind:
Vorteile:
- Betriebskantinen
- Schulkantinen der obligatorischen Schulen und der Sekundarstufe II
- Restaurants für Hotelgäste
- Take-Aways
- Lieferdienste
Sportanlagen sind geschlossen
Das Betreiben von Sport- und Wellnessbetrieben ist verboten. Das betrifft z.B. Fitnesscentren, Kunsteisbahnen und Schwimmbäder.
Ausgenommen von der Schliessung sind Reitanlagen, Skigebiete und Hotelanlagen, die nur für Hotelgäste offen sind.
Kultur- und Freizeiteinrichtungen sind geschlossen
Der Betrieb von Kultur- und Freizeiteinrichtungen ist verboten. Darunter fallen unter anderen:
- Museen
- Kinos
- Casinos
- Botanische Gärten
- Zoos
In Bibliotheken und Archiven sind nur die Lesesäle geschlossen, die Ausleihe ist weiterhin möglich.
Clubs sind geschlossen
Der Betrieb von Diskotheken und Tanzlokalen sowie die Durchführung von Tanzveranstaltungen sind verboten.
Verbot von Prostitution
Im Kanton Zürich gilt ein allgemeines Prostitutionsverbot.
Verbot von öffentlichen Veranstaltungen
Grundsätzlich gilt: Veranstaltungen sind verboten.
Es gelten folgende Ausnahmen:
Vorteile:
- Erlaubt sind religiöse Veranstaltungen mit höchstens 50 Personen.
- Erlaubt sind Bestattungen, die im Freundes- und Familienkreis durchgeführt werden.
- Erlaubt sind Parlaments- und Gemeindeversammlungen, politische Demonstrationen sowie Unterschriftensammlungen für Referenden und Initiativen.
- Im Profibereich von Sport und Kultur: Erlaubt sind Wettkampfspiele und Auftritte ohne Publikum (z.B. für Fernseh-Übertragungen).
Für all diese Ausnahmen muss ein Schutzkonzept umgesetzt werden.
Verbot für spontane Versammlungen von mehr als 10 Personen
Menschenansammlungen im öffentlichen Raum sind im Kanton Zürich auf 10 Personen beschränkt. Die Massnahme gilt auch für politische und zivilgesellschaftliche Kundgebungen und Unterschriftensammlungen. Auch Darbietungen im öffentlichen Raum sind verboten.
Der Kanton Zürich geht damit über die schweizweit gültige Regelung hinaus, die spontane Menschenansammlungen von mehr als 15 Personen verbietet.
Als öffentlicher Raum gelten beispielsweise öffentliche Plätze, Spazierwege und Parkanlagen.
Verbot von Präsenzunterricht an Hochschulen
Hochschulen müssen auf Fernunterricht umstellen. Präsenzunterricht bleibt in den obligatorischen Schulen und den Schulen der Sekundarstufe II (Gymnasien und Berufsbildung) erlaubt.
Verbot von Kontaktsportarten
Kontaktsportarten (z.B. Kampfsport, Eishockey, Fussball) sind verboten. Ausgenommen vom Verbot sind Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren. Allerdings dürfen in dieser Altersgruppe keine Wettkämpfe stattfinden.
Masken
Ausgedehnte Maskenpflicht
An fast allen öffentlichen Orten in der Schweiz gilt eine Maskenpflicht. Als Faustregel gilt: Tragen Sie immer eine Maske, wenn Sie nicht zu Hause sind und den Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht durchgehend einhalten können.
Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.
Maskenpflicht im Öffentlichen Verkehr
Seit dem 6. Juli 2020 gilt im Öffentlichen Verkehr (ÖV) eine Maskentragpflicht.
Darin eingeschlossen sind:
- Bahnen, Trams und Busse, aber auch Seilbahnen und Schiffe.
- Auch in Flugzeugen muss seit dem 15. August 2020 eine Maske getragen werden. Die Massnahme betrifft alle Linien- und Charterflüge, die in der Schweiz starten oder landen, unabhängig von der Fluggesellschaft.
- Seit dem 19. Oktober 2020 gilt die Maskenpflicht auch für Warte- und Zugangsbereiche.
Befreit von der Pflicht sind Kinder unter zwölf Jahren und Personen, die aus medizinischen Gründen keine Masken tragen können.
Regeln für Betriebe und öffentliche Einrichtungen
Weniger Kundinnen und Kunden in Läden
Der Bundesrat hat die maximal zulässige Anzahl Personen, die sich gleichzeitig in Läden aufhalten dürfen, weiter eingeschränkt.
Eingeschränkte Öffnungszeiten
Die Öffnungszeiten der meisten öffentlichen Betriebe und Einrichtungen sind eingeschränkt. Dies betrifft z.B. Läden, Poststellen, Banken, Coiffeure.
Eingeschränkte Öffnungszeiten:
- Die Betriebe müssen zwischen 19.00 Uhr bis 06.00 Uhr schliessen.
- Die Betriebe müssen am Sonntag schliessen.
Ausnahmen: Für Kirchen, Apotheken, soziale Anlaufstellen, Skigebiete und andere Sportanlagen im freien Gelände (Langlaufloipen, Bike-Trails), Hotelanlagen (z.B. Wellness- oder Fitnessbereiche für Hotelgäste) und Reitanlagen gelten diese Einschränkungen nicht.
Schliessung von Take-Aways ab 22 Uhr
Take-Aways und Hotelrestaurants und -bars müssen im Kanton Zürich um 22 Uhr schliessen.
Schliessung von Lieferdiensten ab 23 Uhr
Lieferdienste müssen um 23 Uhr schliessen.
Kontaktdatenerhebung in zulässigen Restaurationsbetrieben
In noch zulässigen Restaurationsbetrieben müssen im Kanton Zürich sämtliche Gäste an einem Tisch ihre Kontaktdaten angeben. Ausserdem gilt eine Beschränkung auf Personen aus zwei Haushalten pro Tisch.
Vorgaben für Skigebiete und Wintersportorte
Skigebiete dürfen im Kanton Zürich ab dem 9. Januar 2021 wieder öffnen. Grundsätzlich müssen sie gemäss den schweizweit gültigen Regeln folgende Punkte erfüllen, damit der Betrieb erlaubt ist:
Vorteile:
- Sie brauchen eine Bewilligung des Kantons.
- Auch müssen die Betreiber von Skigebieten strenge Schutzkonzepte vorlegen, welche die national einheitlichen Vorgaben umsetzen.
- Für Skigebiete gelten keine Kapazitätsbegrenzungen. In allen geschlossenen Transportmitteln, also z.B. in Kabinen und Gondeln, dürfen aber nur zwei Drittel der Plätze besetzt werden. Das gilt für Sitzplätze und Stehplätze.
- Auf allen Bahnen, auch auf Ski- und Sesselliften, gilt eine Maskenpflicht. Beim Anstehen muss Maske getragen und der Abstand eingehalten werden.
Schutzkonzepte für öffentliche Einrichtungen
Alle öffentlich zugänglichen Einrichtungen, Schulen und Betriebe müssen seit dem 27. April 2020 über ein Schutzkonzept verfügen.
Die Schutzkonzepte sollen die Einhaltung von Hygiene- und Verhaltensregeln des BAG sicherstellen. Das Staatsekretariat für Wirtschaft (SECO) stellt Vorlagen für die Umsetzung von Schutzkonzepten bereit.
Schulen
Im Kanton Zürich findet der Unterricht in der Volksschule seit dem 4. Januar und auf der Sekundarstufe II ab dem 11. Januar 2021 vor Ort statt.
Der Präsenzunterricht an den Hochschulen ist eingestellt.
Regeln für private Treffen
Private Treffen mit maximal 10 Personen
An Treffen im Freundes- und Familienkreis dürfen höchstens 10 Personen teilnehmen. Bei der Anzahl Teilnehmenden werden Kinder mitgezählt.
Weiterhin gilt: Private Veranstaltungen sollen wenn möglich vermieden werden und es müssen die allgemeinen Hygiene- und Verhaltensregeln eingehalten werden.
Empfehlung für private Treffen: Zwei-Haushalte-Regel
Der Bundesrat empfiehlt dringend, Treffen im Privaten auf zwei Haushalte zu beschränken und damit die Anzahl der Kontakte so gering wie möglich zu halten.
Empfehlung: Bleiben Sie zu Hause
Grundsätzlich gilt: Vermeiden Sie unnötige Kontakte und bleiben Sie wenn möglich zu Hause.
Verstärkte Empfehlung für Homeoffice
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen wenn immer möglich zu Hause arbeiten. Es soll ihnen so möglichst einfach gemacht werden, ihre Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren.
Regeln für Wellness und Sport in der Freizeit
Kontaktsportarten (z.B. Kampfsport, Eishockey und Fussball) sind verboten.
Für alle anderen Sportarten gilt: Im Freien sind Trainings als Einzelperson oder mit maximal 5 Personen erlaubt, wenn alle mindestens 1,5 Meter Abstand halten oder alle eine Maske tragen. Ausgenommen von den Vorgaben sind Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren.
Profibereich Sport
Für berufliche Proben und Trainings gibt es keine Einschränkungen. Wenn immer möglich müssen aber die Vorgaben betreffend Hygiene, Abstand und – bei Nichteinhaltung des Abstands – Maske beachtet werden. Der Arbeitgeber hat die Pflicht, die Gesundheit der Sportlerinnen und Sportler zu schützen. Wettkampfspiele und Auftritte ohne Publikum sind erlaubt (z.B. für Fernseh-Übertragungen).
Regeln für Musik, Theater und Tanz in der Freizeit
Für kulturelle Proben und Auftritte in der Freizeit gilt: Aktivitäten mit mehr als 5 Personen sind verboten. Aktivitäten mit 5 oder weniger Personen sind erlaubt, wenn die untenstehenden Vorgaben eingehalten werden:
Vorgaben für kulturelle Aktivitäten:
Vorteile:
- Alle können genügend Abstand halten und alle tragen eine Maske.
Ausnahme: Der Raum ist sehr gross wie z.B. ein Saal. In diesem Raum wird zusätzlich der Abstand vorgegeben und die Anzahl Personen beschränkt. Wenn diese Punkte erfüllt sind, kann auf eine Maske verzichtet werden.
Ausgenommen vom Verbot und den Vorgaben: Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren. Sie dürfen in grösseren Gruppen proben und auftreten.
Profibereich Kultur
Für berufliche Proben und Trainings gibt es keine Einschränkungen. Wenn immer möglich müssen aber die Vorgaben betreffend Hygiene, Abstand und – bei Nichteinhaltung des Abstands – Maske beachtet werden. Der Arbeitgeber hat die Pflicht, die Gesundheit der Tänzerinnen und Tänzer, Schauspielerinnen und Schauspieler oder Orchestermitglieder etc. zu schützen. Auftritte ohne Publikum sind erlaubt (z.B. für Fernseh-Übertragungen).
Gemeinsamer Gesang nur in Familie und Schulen
Hier ist Singen erlaubt:
Vorteile:
- Alleine oder im Familienkreis.
- Im Musikunterricht von Kindern an obligatorischen Schulen.
- Proben und Konzerte von beruflichen Sängerinnen und Sängern.
- Proben von beruflichen Chören.
Hier ist Singen verboten: Fast überall, wo in der Freizeit gemeinsam gesungen wird z.B. in Gottesdiensten, bei Silvesterbräuchen, im Freundeskreis, in einer Band und in nicht-beruflichen Chören. Das Verbot gilt drinnen und draussen.
Einreise-Quarantäne
Seit dem 6. Juli 2020 müssen sich Einreisende aus Risikoländern in Quarantäne begeben.
Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.
Weiterführende Informationen
Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.