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Vorlandbrücken bei Eschikofen
Die beiden Vorlandbrücken in Eschikofen führen Fuss- und Veloverkehr über das Vorland der Thur zur Holzbrücke. Bei der von Conzett Bronzini Partner geplanten Instandsetzung konnte die Bausubstanz grösstenteils erhalten werden.
Die Vorlandbrücken bei Eschikofen sind ein wichtiges Zeugnis der Geschichte des Brückenbaus und widerspiegeln die Gefährdung durch die Hochwasser der Thur. Der ältere Teil ist als 45 Meter langer Dreifeldträger ausgebildet, der auf zwei Pfeilern aus Stahl und Widerlagern aus Stein und Beton ruht. Der neuere Teil, eine Stahlkonstruktion aus dem Jahr 1911, besteht aus drei einfachen Balken von je 20 Metern Spannweite.
Bei der von Conzett Bronzini Partner geplanten Instandsetzung wurden die Fahrbahnplatten in Stahlbeton ersetzt. Die neuen, dünnen Fahrbahnplatten wurden mit einem zementgebundenen Ultra-Hochleistungs-Faserverbund-Baustoff (UHFB) übergossen. Dies schützt die Stahlkonstruktion dauerhaft vor eindringendem Wasser und lässt vorhandenes Wasser kontrolliert und rasch abfliessen. Die vorhandene Verschiebung des Brückenoberbaus wurde um zweieinhalb beziehungsweise acht Zentimeter korrigiert. Die Pfeiler und Widerlager wurden erneuert, sämtliche Betonplomben und Vorbetonierungen entfernt und die schadhaften Stellen mit vor Ort gemischtem Zementmörtel aufgebaut.
Die Stahlkonstruktion konnte mit Ausnahme eines Endquerträgers erhalten werden. Sie wurde mit einem neuen Korrosionsschutz versehen. Der Endquerträger wurde durch einen baugleichen Träger ersetzt und wie schon das Original im Warmnietverfahren auf der Baustelle erstellt.