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Die Alpen bilden sozusagen eine Barriere: Während auf der Südseite sich die Wolken mit z.T. anhaltendem Regen stauen,bleibt die Nordseite im Schutz der “Barriere“ meistens (länger) trocken und freundlich.
Folgende Darstellung von Meteoschweiz veranschaulicht die obige Erklärung von einer Föhnlage.
Amriswil liegt nicht in dem Sinne in einer der Föhnregionen,wie z.B das Rheintal.Die Föhnwinde erreichen uns selten bis nie und finden meist am oberen Bodensee ihr Ende.Dennoch liegen wir in seinem Einflussbereich;hält er doch den Regen über längere Zeit von uns fern.
Der Föhn ist durch das Absinken – er erwärmt sich – ein warmer Wind (wie oben ersichtlich).Wird aber die Luft direkt von Afrika angezapft,so verstärkt sich dieser Effekt.Deshalb werden die Temperaturen in solchen Regionen immer höher erwartet.Zusätzlich wird häufig durch die starke Anströmung auch Saharastaub heran transportiert.Dieser lässt häufig
- die Luft trüben und gelblich erscheinen
- durch die Staubpartikel eine Kondensation (= Wolkenbildung) auslösen,die sich als Schleierwolken äussern.Diese könne dicht werden und die Sonne milchig erscheinen lassen,wenn nicht sogar gänzlich abdecken.
Deshalb darf nicht der allgemeine Eindruck entstehen: Föhn = eitel Sonnenschein.
Schwächelt der Föhn,so muss auch bei uns mit etwas Regen gerechnet werden.
Föhnstimmung überm Alpstein: Fotografiert vom Rossbüchel/Grub