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Analyse, Strategie und Begleitung eines Workshopverfahrens für die Entwicklung eines Arbeitsgebietes unter Veränderungsdruck.
Schon in den 60er-Jahren entstanden eine Reihe monofunktionaler Bürogebäude. Zur Zeit unserer Arbeit präsentierte sich das Gebiet in einem heftigen Wandel.
Die A1 als Barriere gegen die Grünau und ein Gewerbebetrieb, der die rauhe ursprüngliche Nutzung des Gebietes zeigt.
Analyse- und Massnahmenplan für das Gebiet Bahnhof Altstetten-Nord.
Das direkt nördlich des Bahnhofs Altstetten und südlich der A1 gelegene Gebiet war eine gewerblich geprägte Insel ausserhalb der öffentlichen Wahrnehmung. Schon in den 60er-Jahren entstanden hier monofunktionale Bürokomplexe, die von der optimalen Verkehrsanbindung profitierten. In den 80er-Jahren verstärkte sich dieser Trend zu Dienstleistungsnutzungen durch die Ansiedlung von Back-Offices von Banken. Die heterogene Mischung produzierte zusehends Konflikte. Einige Betriebe schlossen sich zusammen und gelangten an die Stadt. Gemeinsam forderten sie Aufwertungsmassnahmen im Aussenraum.
Archipel erhielt von Stadtentwicklung Zürich den Auftrag, die Situation zu analysieren und ein Vorgehen vorzuschlagen. Wir analysierten das Gebiet und führten unter allen ansässigen Betrieben eine Umfrage durch. Ein Katalog mit Brennpunkten und Massnahmen dokumentierte diese erste Phase. Um die verschiedenen, teilweise widersprüchlichen, Ansprüche diskutieren zu können, regten wir die Bildung einer Interessengruppe mit den im Gebiet ansässigen Grundeigentümer/-innen und Nutzer/-innen an.
Für die Kommunikation zwischen den verschiedenen Anspruchsgruppen richtete Archipel eine Homepage ein, welche die Informationen sammelte und allen Beteiligten zur Verfügung stellte. Mitte 2000 fassten die beteiligten Amtsstellen und die Interessengruppe ihre Ziele in einem Entwicklungsleitbild zusammen. Ein Workshopverfahren mit zwei eingeladenen Teams erarbeitete Vorgehensvorschläge, die Ende 2001 als Synthese in einem Entwicklungskonzept mündeten.
Mit der weiteren Entwicklung im Umfeld des Bahnhofs Altstetten, der Verlängerung der Tramlinie Nr. 4 zur Endhaltestelle Bahnhof Altstetten-Nord, der geplanten Stärkung des Bahnhofs Altstetten durch die SBB und der geplanten Limmattalbahn wird die Bedeutung des Gebiets als wichtiger Knoten des Metropolitanraumes Zürich weiter zunehmen. Die von uns betreute Arbeit war ein erster systematischer Schritt für die bewusste Gestaltung dieser Entwicklung.
Am Entwicklungskonzept Beteiligte
Federführung:
Amt für Städtebau, Hochbaudepartement und
Stadtentwicklung Zürich, Präsidialdepartement
Moderation der Workshops:
Franz Eberhard, Direktor Amt für Städtebau;
Brigit Wehrli-Schindler, Direktorin Stadtentwicklung Zürich
Ausschuss und Plenum:
Grundeigentümer/-innen, interessierte Nutzer/-innen
Planungsteams:
Albers + Cerliani, Raderschall Landschaftsarchitekten AG, Metron AG, Guagliardi Ruoss, Planetage GmbH, Teamverkehr Oscar Merlo
Entwicklungskonzept Arbeitsgebiet Bahnhof Altstetten als PDF (15MB)