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Die Fotographie wurde vor ungefähr 170 Jahren in Frankreich von Joseph Nicéphore Niépce erfunden.
Niépce zeichnete sich durch seine innovative und ideenreiche Persönlichkeit aus, zusammen mit seinem Bruder hat er auch einen Motor erfunden.
Um eine Platte lichtempfindlich zu machen, behandelte Niépce diese mit einer Asphaltschicht, dem sogenannten „Judenpech“, eine Art natürlicher Teer, welcher bei den Ägyptern zur Balsamierung von Mumien verwendet wurde.
Um seine Fotographien zu realisieren, benötigte Niépce sehr viel Licht. Die von Niépce behandelte Platte war nur wenig Lichtempfindlich, sodass er einen ganzen Tag lang warten musste, um ein Bild zu erhalten! Demzufolge war es zu diesem Zeitpunkt noch unmöglich, eine Person zu fotografieren – niemand kann für so lange Zeit still halten!
Illustration:
Nachbau von Nicéphore Niépce’s 1827 verwendeter Grossformatkamera