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Die Britische Zeitung «The Independent» berichtet über das Treffen der Koalition für den Afrikanischen Elefanten (AEC) zum Schutz der Elefanten. Unter Schirmherrschaft der FFW haben in Montreux Vertreter der 29 AEC-Mitgliedstaaten Massnahmen gegen die Elfenbein-Wilderei ausgearbeitet.
«CITES bewahrte die Afrikanischen Elefanten vor 27 Jahren durch die Listung auf Anhang I vor dem sicheren Aussterben.» So zitiert «The Independent» Vera Weber, Präsidentin der FFW. «Seither wurde der Schutz aufgeweicht und die Wilderei ist wieder eskaliert. Die Koalition für den Afrikanischen Elefanten (African Elephant Coalition AEC) hat einen Plan ausgearbeitet, um alle Elefanten wieder auf Anhang I zu listen und den Elfenbeinhandel ein für alle Mal zu verbieten.»
Zu diesem Zweck hat die AEC das Montreux Manifest verabschiedet und eine Kampagne in den sozialen Medien lanciert – #WorthMoreAlive, #EndIvoryTrade, #Vote4Elephants. Damit wirbt die AEC um Unterstützung für ihr fünfteiliges Paket, mit dem der Elfenbeinhandel beendet und den Elefanten gleichzeitig der höchste internationale Schutz gewährt werden soll.
Mehr dazu im Artikel von «The Independent».
Allerdings torpedieren Südafrika, Namibia und Zimbabwe den 5-Punkte-Plan der AEC. In einem Antrag an die 17. Vertragsparteienkonferenz des Übereinkommens über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen (CITES), die im September-Oktober in Johannesburg, Südafrika stattfindet, fordern die drei Länder minimale Handelsvorschriften und begrenzten Schutz für den Afrikanischen Elefanten. Damit stellen sie dessen Überleben in Frage.
Mehr dazu im Artikel von «Africa Geographic».