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Die UBS hat sich mit den amerikanischen Behörden für verschiedene Vergehen in Puerto Rico geeinigt. Insgesamt belaufen sich die Zahlungen für die UBS auf rund 34 Millionen Dollar, einerseits für eine Einigung mit der amerikanischen Financial Industry Regulatory Authority (FINRA) und andererseits für eine solche mit der Börsenaufsicht SEC. Die UBS bestätigte die beiden «Settlements» gegenüber AWP.
Für ein Fehlverhalten in Puerto Rico spricht die FINRA eine Busse in der Höhe von insgesamt 18,5 Millionen Dollar. Die Sanktion werde für Fehler bei der Überwachung im Zusammenhang mit dem Verkauf von Closed-End Funds (CEF) und damit zusammenhängenden Krediten gesprochen, wie die US-Behörde am Dienstag mitteilte.
Grossteil der Strafe kommt Kunden zugute
Die Busse richtet sich gegen die UBS Financial Services Incorporated of Puerto Rico (UBS PR). 7,5 Millionen Dollar entfallen laut der Mitteilung auf die ungenügende Kontrolle der Angemessenheit von puerto-ricanischen CEF-Anteilen. Rund 11 Millionen Dollar muss die UBS an 165 Kunden als Schadenersatz zahlen, welche mit ihren CEF-Positionen Verluste realisieren mussten.
Die ungenügende Kontrolle der UBS in Puerto Rico erstrecke sich über einen Zeitraum von vier Jahren, so die FINRA. UBS PR habe eine Verfehlung weder zugegeben noch abgestritten, sich aber mit der Zahlung von 18,5 Millionen Dollar einverstanden erklärt.
UBS büsst für Ex-Mitarbeiter
Die Einigung mit der SEC sieht die Zahlung von insgesamt 15 Millionen Dollar vor, wie die Behörde in einer eigenen Mitteilung schreibt. Dabei geht es um Verfehlungen des ehemaligen UBS-Mitarbeiters Jose Ramirez, durch welche Kunden im Zusammenhang mit dem Kauf von CEFs zu Schaden gekommen sind.
Eine Sprecherin der UBS in den USA bestätigte auf Anfrage von AWP die beiden Fälle.
(awp/mbü)