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Mathematik Herbstsemester Mathematik ist nicht nur in den Wirtschaftswissenschaften, sondern auch in den Sozialwissenschaften als Grundlage der Statistik bedeutsam. Quantitative Methoden, also Techniken aus dem Bereich der angewandten Mathematik, bilden die Grundlage vieler theoretischer Fortschritte der modernen Ökonomik. Heutzutage ist die Beherrschung mathematischer Werkzeuge eine wichtige Voraussetzung für das Verständnis der aktuellen wirtschaftswissenschaftlichen Literatur. Darum wird von Studierenden der Volks- und Betriebswirtschaft verlangt, sich solide Grundkenntnisse in Mathematik anzueignen. Dazu gehören mathematische Werkzeuge wie die Infinitesimalrechnung für Funktionen einer oder mehrerer Variablen, Optimierungen mit und ohne Nebenbedingungen, lineare Algebra und Differenzengleichungen. Mathematik ist auch eine Art, Argumente logisch zu strukturieren, um zu neuen Hypothesen zu gelangen, die dann anhand empirischer Daten getestet werden können. Die Vorlesung führt die wichtigsten Grundtechniken ein und soll Studierenden helfen, den nötigen Kenntnisstand zu erwerben, um aktuelle Veröffentlichungen der Wirtschaftswissenschaften zu verstehen. Zusätzlich zielt die Vorlesung darauf ab, dass Studierende ihr Verständnis der mathematischen Denkweise weiter entwickeln können. Im Herbstsemester werden folgende Themen behandelt: Mathematische Logik, Folgen, Reihen, Finanzmathematik, Funktionen, Exponentialfunktion, Logarithmus, Eigenschaften von stetigen Funktionen, Ableitungen, Grenzwerte und Differenzierbarkeit, Differential, Änderungsraten, Elastizität, Eigenschaften von differenzierbaren Funktionen, Taylor-Polynome, Funktionen mit zwei Variablen, Niveaulinien, Partielle Ableitungen, Totales Differential, partielle Elastizitäten, Implizites Funktionentheorem, homogene Funktionen, Produktionsfunktionen.