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1. Sie ist zur Hälfte Schweizerin
Ihre Mutter ist Norwegerin. Ihr Vater Emil Erich Zellweger stammt aus dem Kanton St. Gallen. Als er acht Jahre alt war, emigrierte seine Familie in die USA, erzählte Renée Zellweger der Coopzeitung.
Die Schauspielerin ist in Texas aufgewachsen. Schweizerdeutsch spricht sie nicht. Im Interview sagte sie: «Meine Eltern gaben sich Mühe, sich an die Kultur anzupassen. Ihre Kinder sollten sich nicht mehr als Aussenseiter fühlen.» Deshalb hätten sie zu Hause Englisch gesprochen.
2. Sie hatte ihre erste Hauptrolle in einem Horror-Film
In «The Return of the Texas Chainsaw Massacre» (1995) übernahm sie die Rolle des «Final Girl». Also die letzte Überlebende. Einen der Mörder spielte Matthew McConaughey («Dallas Buyers Club»). Damals ebenfalls noch unbekannt.
Der Film war ein Flop. Zellwegers Schrei-Qualitäten wurden jedoch gelobt. Einige Kritiker nannten sie sogar die zweitbeste Scream Queen nach «Halloween»-Darstellerin Jamie Lee Curtis.
Den Durchbruch hatte Renée Zellweger ein Jahr später. An der Seite von Tom Cruise spielte sie in der romantischen Tragikomödie «Jerry Maguire».
3. Sie verpasste fast ihren ersten Golden Globe
Golden Globes 2001: Hugh Grant verkündete die Siegerin in der Kategorie «Beste Hauptdarstellerin Musical und Comedy». Es war Renée Zellweger in «Nurse Betty».
Doch niemand kam auf die Bühne. Die Schauspielerin war auf der Toilette. Ein Mitarbeiter musste sie holen. Sie entschuldigte sich: «Ich hatte Lippenstift an den Zähnen!»
Die nächsten Male machte sie es besser. 2002 gewann sie den zweiten Golden Globe für den Musical-Film «Chicago». Im Jahr darauf den dritten für ihre Nebenrolle in «Cold Mountain». Für diese bekam sie auch einen Oscar.
4. Sie war früher ein Workaholic
Zwischen 2000 und 2010 drehte sie rund 20 Filme. Manchmal arbeitete sie an vier Filmen pro Jahr. Sie zählte zu den bestbezahlten Schauspielerinnen Hollywoods. Pro Film soll sie rund 15 Millionen Dollar verdient haben.
Doch 2010 zog sie sich überraschend zurück. «Ich brauchte eine Auszeit», sagte sie später. «Ich war genervt von meiner eigenen Stimme.» Stattdessen arbeitete sie als Freiwillige bei Hilfsorganisationen in Asien und Afrika.
5. Sie bleibt für viele Bridget Jones
Mit «Bridget Jones’s Baby» kehrte Renée Zellweger 2016 auf die Leinwand zurück. Ihre Paraderolle. 2001 spielte sie zum ersten Mal die ungeschickte Engländerin. Dafür lernte die Texanerin den britischen Akzent und nahm zehn Kilo zu.
Hat sich gelohnt – der Film machte sie zum Superstar. Sie wurde unter anderem für einen Oscar und einen Golden Globe nominiert. 2004 folgte der zweite Teil: «Bridget Jones – The Edge of Reason».
Obwohl Renée Zellweger Dutzende von Filmen gedreht hat, wird sie oft auf diese Trilogie reduziert.