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Brignone, die Dritte in der Disziplinenwertung und neu Zweite im Gesamtweltcup, war in dem wegen Nebels mehrmals länger unterbrochenen und nach 41 von 48 Fahrerinnen wegen einsetzender Dunkelheit vorzeitig beendeten Rennen klar die Schnellste. Die nun 25-fache Weltcupsiegerin aus Mailand siegte 61 Hundertstel vor Gut-Behrami und 79 Hundertstel vor der Tschechin Ester Ledecka. Cornelia Hütter, Gut-Behramis erste Verfolgerin im Super-G-Weltcup, kam mit 1,27 Sekunden Rückstand nicht über Platz 7 hinaus.
Nach dem 15. Podestplatz in ihrem 24. Rennen der Saison (!) geht Gut-Behrami mit 69 Punkten Vorsprung auf Hütter in den letzten Super-G der Saison am 22. März in Saalbach. Brignone hat mit 74 Punkten Rückstand ebenfalls noch eine kleine Chance auf den Disziplinensieg.
Im Gesamtweltcup beträgt Gut-Behramis Polster auf die neue erste Verfolgerin Brignone bei noch sechs ausstehenden Rennen 326 Punkte. Mikaela Shiffrin, die am kommenden Wochenende in den technischen Rennen in Are ihr Comeback geben will, liegt 385 Punkte zurück.
Wie am Samstag, als Gut-Behrami vor Hütter und Mirjam Puchner triumphierte und Delia Durrer als 21. die beste Teamkollegin der achtfachen Saisonsiegerin war, schafften es die weiteren Schweizerinnen in Abwesenheit von Corinne Suter, Jasmine Flury und Joana Hählen nicht auf die vorderen Plätze.
Einige von ihnen zeigten indes Aufwärtstendenz: Michelle Gisin wurde Vierzehnte, Jasmina Suter beendete das Rennen im 16., Delia Durrer im 20. und Priska Nufer im 23. Rang. Jasmina Suter ist damit wie Gut-Behrami und Gisin (sowie das verletzte Schweizer Trio) für das Weltcup-Finale qualifiziert.