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Das Resultat ist eindeutig: 20 der untersuchten Gewässer erhielten die Note A (sehr gut), eine Probe wurde mit B (gut) klassifiziert. Für die guten Resultate macht Roland Fiechter, Leiter Chemikaliensicherheit beim Bündner Amt für Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit, zwei Gründe aus.
Die Seen liegen relativ hoch und kühlen dadurch in der Nacht mehr ab, als Seen im Unterland.
Erstens lägen die Seen relativ hoch, sodass es in der Nacht mehr abkühle als in Seen im Unterland. «Hauptgrund ist aber, dass in unsere Badeseen kein Abwasser aus Kläranlagen gelangt», erklärt Fiechter. Somit könne eigentlich keine bakteriologische Verunreinigung in den See gelangen.
Baden ja, trinken nein
Trotzdem, sagt Fiechter, «Seewasser ist kein Trinkwasser». Beim Baden etwas Wasser verschlucken liege aber bei einem Gewässer der Klassen A und B schon drin, so Fiechter.
Bei den Ergebnissen handle es sich immer um Momentaufnahmen, betont das Amt. Durch starke Regenfälle könnte beispielsweise Hofdünger von Wiesen abgeschwemmt werden und so die Ergebnisse verschlechtern.