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Die Aktionäre des US-Öl- und Gastechnikkonzerns machen den Weg frei für die Übernahme durch Siemens. Bis zum Sommer 2015 sollen auch die Wettbewerbshüter grünes Licht geben.
Die Aktionäre des US-Konzern Dresser Rand haben den Weg für die geplante Übernahme durch Siemens freigemacht. Sie stimmten am Donnerstag in Houston (Texas) mit grosser Mehrheit für den umgerechnet 7,6 Milliarden Dollar schweren Deal, wie das Unternehmen mitteilte. Bis zum Sommer 2015 rechnet Siemens auch mit der Zustimmung der Wettbewerbshüter.
Der US-Öl- und Gastechnik-Spezialist hatte zunächst mit dem Schweizer Sulzer-Konzern fusionieren wollen. Allerdings hatte Siemens Ende September das Kaufangebot über 7,6 Milliarden Dollar vorgelegt, die vom Verwaltungsrat von Dresser-Rand unterstützt wurde. Sulzer musste in der Folge die Gespräche mit Dresser-Rand für beendet erklären.
Siemens will vom Fracking-Boom profitieren
Für Siemens-Konzernchef Joe Kaeser ist die Übernahme ein zentraler Schritt beim Umbau des Industriekonzerns, den er stärker auf das Geschäft mit Öl und Gas vor allem in den USA ausrichten will. Dresser Rand stellt Kompressoren, Turbinen und Motoren für diese Industrie her und profitiert von dem jüngsten Fracking-Boom in dem Land. Allerdings macht der zuletzt kräftig gesunkene Ölpreis die teuren Bohrungen nach dem sogenannten unkonventionellen Öl und Gas im unterirdischen Schiefergestein weniger rentabel.
(awp/dbe)