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Orte
Bremgarten Aargau
Die grösste und bekannteste Flusswelle der Schweiz ist bei Bremgarten (AG) an der Reuss. Der Ort ist über eine asphaltierte Strasse sehr gut zu erreichen. Es gibt einen Parkplatz wo manche Surfer auch übernachten. Von dort ist der Surfspot 50 m entfernt. Von der Strasse her hat man eine gute Sicht auf die Welle. In der Mitte des Flusses hat es eine kleine Insel. So können auch die, die rechts vorne sind gut ins Wasser einsteigen. Diese müssen jedoch weiter oben in den Fluss einsteigen und sich zur Insel treiben lassen. Unter der Welle hat es zwei Stufen. Je enger der Abstand zwischen diesen beiden Stufen ist, desto schneller wird das Wasser. Wenn das Wasser über die beiden Stufen fliesst, entsteht die Welle. Hinter der zweiten Stufe befindet sich sozusagen das Bremsbecken. Dieses ist relativ tief (ca. 6-8 m) und bremst die Geschwindigkeit ab. Es gibt einen Wasserrückstau. Dieser Rückstau und das schnelle Wasser bewirken, dass eine Welle entsteht. Je mehr Wasser es hat, desto höher wird die Welle. Es gibt jedoch irgendwann den Moment, in welchem es zu viel Wasser hat. Dann kann sich keine Welle bilden. Befahrbar ist die Welle meistens von Mai bis September. Es braucht einen Wasserstand von 180 cm bis 260 cm, um zu surfen. Bei ca. 220 cm ist gibt es eine durchgehende Welle bis zur kleinen Insel. Auf der Uferseite ist die Welle am steilsten und auch ein wenig schmaler, als auf der Inselseite. Die Welle auf der Inselseite ist nicht so steil, dafür hat man ein wenig mehr Platz zum Surfen. In der Mitte ist es recht flach. Mit einem guten Board ist es möglich, die Welle ganz zu überqueren. Ab ca. 300 cm entstehen auf der Uferseite Strudel, die durch das auf fliessende Uferwasser und das herab fliessende Wasser entstehen. Da sollte man nicht mehr unbedingt ins Wasser gehen, da es schon viele Surfer für ca. 20 Sekunden hinunter gezogen hat, die dann irgendwo weiter unten im Fluss wieder aufgetaucht sind.
Thun
In Thun, in der Aare, gibt es zwei Flusswellen. Die eine Welle befindet sich in der Nähe des Bahnhofs und ist besonders gut für Einsteiger geeignet, da an einem Seil gesurft werden kann. Die zweite Welle ist nur für Fortgeschrittene Surfer geeignet, da dort ohne Seil gesurft wird. Die Entdecker haben ihr auch den Namen „Monster“ gegeben, da es schon viele Verletzungen und halbierte Bretter gegeben hat.
Flusswelle Bern
Der Verein Flusswelle Bern setzt sich seit langer Zeit dafür ein, dass in der Aare eine Flusswelle gebaut wird. Nun haben sie endlich ein "Ja" zur Realisierung bekommen und können wahrscheinlich im Jahre 2020 eine Flusswelle in der Nähe von Worblaufen bauen.
Zürich
Bei Zürich sollte eine Flusswelle in der Limmat gebaut werden (Limmatwave). 2011 wurde das Projekt jedoch nach jahrelanger Diskussionen aufgrund politischer Widerstände aufgegeben.
Luzern
Wie in Zürich scheiterte auch in Luzern das Projekt einer Flusswelle am politischen Widerstand.
Basel
Wenn es das Wetter und der Wasserstand zulassen, kann an manchen, stürmischen Wintertagen in der Birs, unterhalb der Redingbrücke, in Basel, gesurft werden. Es müssen mindestens 80 Hektoliter pro Sekunde sein. Aber dies ist sehr selten und wenn es eine gibt, wie im Winter 2014, ist sie nur einige wenige Tage surfbar.