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Glattalbahn
Seit Ende 2010 verbindet die Glattalbahn das Gebiet Zürich Nord mit dem mittleren Glattal. Sie bietet eine direkte und schnelle Verbindung vom Hauptbahnhof Zürich bis zum Flughafen.
Die Glattalbahn erschliesst das wachsende Agglomerationsgebiet Zürich Nord/Mittleres Glattal. Sie leistet damit einen nachhaltigen Beitrag, um die mit der Siedlungsentwicklung verbundenen Mobilitätsbedürfnisse abzudecken.
12,7 Kilometer und 21 Haltestellen
Die Glattalbahn ist eine eigentrassierte Stadtbahn im Norden Zürichs. Auf zwei Streckenästen mit drei Linien verbindet die doppelspurige Bahn den Flughafen sowie Teile der Agglomerationsgemeinden Kloten, Opfikon, Rümlang, Wallisellen und Dübendorf mit dem nördlichen Stadtgebiet und der Innenstadt von Zürich. Das Bahnnetz ist 12,7 Kilometer lang und umfasst 21 Haltestellen.
Drei Etappen
Im Februar 2003 haben die Stimmberechtigten des Kantons Zürich die Rahmenkredite für den Bau der Glattalbahn (555 Mio. Franken) sowie für Strassenausbauten und -anpassungen im Mittleren Glattal (97 Mio. Franken) mit einer Mehrheit von 66,6 Prozent angenommen. Das Netz der Glattalbahn wurde in drei Etappen gebaut. Im Dezember 2006 wurde das erste Teilstück von Messe/Hallenstadion nach Auzelg eingeweiht. Die Bauarbeiten an der zweiten Etappe vom Glattpark bis Flughafen, Fracht wurden Ende 2008 und die Bauarbeiten an der dritten Etappe von Auzelg zum Bahnhof Stettbach Ende 2010 abgeschlossen.
GlatttalbahnPLUS – ein Ausblick
Unter dem Titel «GlatttalbahnPLUS» werden mögliche Erweiterung der Glattalbahn diskutiert. Der Richtplan des Kantons Zürich enthält folgende Fortsetzungstrassees der Glattalbahn: einerseits ab Flughafen Fracht in Richtung Kloten Zentrum und Bassersdorf, andererseits aus dem Raum Giessen (Dübendorf) in Richtung Flugplatzareal Dübendorf, Wangen-Brüttisellen und Dietlikon. Die Verlängerungsoptionen der Glattalbahn sind Teil des Entwicklungprogramms für die Region Zürich/Glattal. Das Programm wurde Mitte 2012 beim Bund eingereicht.