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Die detaillierten Tabellen «Lehrvertragsauflösung, Wiedereinstieg, Zertifikationsstatus» (Ausgabe 2020) präsentieren die Bildungsverläufe der Jugendlichen innerhalb des Systems der beruflichen Grundbildung während eines bestimmten Zeitraums. Sie werden durch eine Reihe Definitionen ergänzt.
Unter den rund 54 800 Jugendlichen, die im Sommer 2015 eine duale berufliche Grundbildung begonnen haben und deren Verläufe bis Ende 2019 beobachtet wurden, waren 21% von einer vorzeitigen Auflösung ihres Lehrvertrags mit einem Lehrbetrieb betroffen. Die überwiegende Mehrheit (d.h. 79%) traten aber im Anschluss daran wieder in eine neue berufliche Grundbildung ein.
Wie aus der obigen Tabelle ersichtlich ist, hängt die Lehrvertragsauflösungsquote (LVA) nur wenig von der Standardausbildungsdauer ab. Ganz anders verhält sich die Wiedereinstiegsquote in die berufliche Grundbildung nach einer LVA: Während 59% der Lernenden, die eine EBA-Ausbildung begonnen haben, nach der LVA wieder ins System eintreten, beträgt die Quote 81% bei den Jugendlichen, die einen EFZ-Bildungsgang angefangen haben. Die übrigen Lernenden haben entweder eine andere Ausbildung der Sekundarstufe II begonnen oder sind aus dem Bildungssystems ausgeschieden.
Von den rund 55 600 Jugendlichen, die im Sommer 2014 ihre Lehre angefangen haben, haben 90% fünfeinhalb Jahre nach dem Beginn der Ausbildung einen Abschluss innerhalb des Systems der beruflichen Grundbildung erworben.
Der Zertifikationsstatus gibt an, in welcher Phase ihres Bildungsverlaufs sich eine lernende Person am Ende eines beobachteten Zeitraums befindet. Für die Eintrittskohorte 2014 zeigt er, dass Ende 2019 90% der Jugendlichen, die eine EFZ-Ausbildung und 85% derjenigen, die einen EBA-Bildungsgang angefangen haben, das Qualifikationsverfahren bestanden haben und damit ihren Abschluss erworben haben. Die übrigen Personen haben Ende 2019 das Qualifikationsverfahren nicht bestanden, sind noch in Ausbildung oder haben das System der beruflichen Grundbildung zumindest vorübergehend verlassen.