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Der US-Chip-Riese Intel hat die 7. Generation seiner iCore-Prozessorenreihe (Codename Kaby Lake) vorgestellt. Die neuen Chips werden auf Basis der 14-Nanometer-Fertigungstechnik produziert und sollen die Lücke zum 10-Nanometer-Prozessor Cannonlake füllen, der im Laufe des nächsten Jahres erwartet wird.
Der US-IT-Riese IBM mit Sitz in Armonk im Bundesstaat New York will mit neuen Server-Chips den Server-Markt aufmischen und vor allem Intel an den Karren fahren. Im Rahmen der "Hot Chips 2016" Konferenz im kalifornischen Cupertino wollen IBM-Ingenieure noch diese Woche mit konkreten Details über die kommenden Power9 Prozessoren aufwarten.
Der US-amerikanische Chipriese Intel öffnet sich weiter und kooperiert künftig enger mit dem Konkurrenten ARM. Um die eigenen Chip-Fabs besser auszulasten, betreibt Intel ja bereits seit einigen Jahren eine Foundry-Sparte, die Aufträge für andere Firmen ausführt. Im Rahmen einer neuen Lizenzvereinbarung mit der kürzlich von Softbank gekauften ARM bietet Intel nun auch die Fertigung von ARM-SoCs in 10-Nanometer-Technik an (10nm FinFET).
Der kriselnde Halbleiter-Konzern AMD mit Sitz im kalifornischen Sunnyvale will unter anderem mit günstigen Chips für den Bereich Virtual Reality aus der Krise kommen. Im Rahmen der IT-Messe Computex in Taiwan kündigte der deutlich kleinere Intel-Konkurrent VR-fähige Grafikkarten zum Preis ab 199 Dollar an.
Der deutsche Halbleiterhersteller Infineon und das Forschungszentrum für Nano- und Mikroelektronik Imec wollen künftig bei der Entwicklung von CMOS-Sensorchips eng zusammenarbeiten. Mit Hilfe solcher Prozessoren soll die Verkehrssicherheit erhöht und der Bau vollautomatisierter Fahrzeuge vorangetrieben werden.
Intel stellt die Entwicklung seiner geplanten Broxton-Prozessoren für Smartphones und Tablets ein. Mit diesen Schritten zieht sich sich der Chipriese aus dem kalifornischen Santa Clara aus dem Geschäft für Smartphone-Prozessoren zurück. Der Prozessorhersteller bestätigt einen entsprechenden Bericht von Anandtech. Man wolle sich auf andere Bereiche konzentrieren, in denen die Chancen auf ein profitables Geschäft besser stünden. Dazu zählt man etwa die Entwicklung von Prozessoren für Rechenzentren aber auch das Internet der Dinge sowie den klassischen PC-Markt.
Das Kernforschungszentrum Cern mit Sitz in Genf wird künftig auf Sensorchips des deutschen Chipherstellers Infineon Technologies setzen. Gemäss Mitteilung lieferte Infineon 8-Zoll-Sensorchips an das Cern, das unter anderem den Aufbau von Materie sowie Wechselwirkungen zwischen Elementarteilchen untersucht. Mit den Chips sollen letztendlich die Geheimnisse des Weltalls gelüftet werden.
Der US-amerikanische Halbleiterhersteller Everspin mit Sitz in Chandler im Bundesstaat Arizona hat mit dem ST-MRAM-IC EMD3D256M einen Chip vorgestellt, der statt dem bisherigen Höchstwert von 64 MBit bei bei MRAM-Chips über eine nun vier Mal so hoche Speicherdichte von 256 MBit verfügt. Ende des Jahres will der einzige Hersteller dieser nichtflüchtigen Speichertechnologie den Wert erneut vervierfachen, und zwar auf dann 1 GBit.
Die britische Chip-Herstellerin Dialog Semiconductor hat den Qualcomm Quick Charge 3.0 (QC3.0) Prozessor in die Serienproduktion geschickt. Der Chip, der Pin-kompatibel mit dem QC2.0 Vorgänger ist, soll eine viermal schnellere Ladung von mobilen Endgeräten im Vergleich zum konventionellen Ladevorgang ermöglichen.
Die deutsche Chip-Herstellerin Infineon präsentierte im Rahmen der RSA Conference 2016, die noch bis 4. März in San Francisco läuft, verschiedene Prozessor-basierte Sicherheitslösungen für das Internet of Things (IoT).