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Die Rhone, oder die schrittweise Zähmung eines Flusses
Die Geschichte der Rhone ist eng mit der wirtschaftlichen und demografischen Entwicklung des Wallis verbunden. Die ersten zwei Rhonekorrektionen haben es ermöglicht, den Fluss zu kanalisieren, die Talebene zu sichern sowie das Land für den Ackerbau zu schützen und flächenmässig auszudehnen. Die Städte sind näher an die Rhone gerückt, Fabriken und Industrieanlagen sind gegründet worden und der Ackerbau hat sich weiterentwickelt.
Trotz den beiden Korrektionen sind Rhonehochwasser immer noch eine Bedrohung für die Anwohner, die Wohnhäuser und Infrastrukturen, die in ihrer unmittelbaren Umgebung errichtet wurden. Deshalb ist es wesentlich, die Entwicklung der Ebene so gut wie möglich mit den Launen des Flusses zu vereinbaren. Das ist die Mission der 3. Rhonekorrektion, welche auch die Aspekte Natur, Freizeit und Erholung in sich vereint.