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Zum Schweizer Franken zeigte sich der Euro nach dem Mittag stabil und stieg etwas an. Am späten Montag-Nachmittag kostet die Gemeinschaftswährung 1,0670 CHF. Auch der US-Dollar bewegte sich gegenüber dem Franken nur geringfügig und schwächte sich leicht ab. Der Dollar geht am späten Nachmittag bei 1,0069 CHF um.
Wie den am Montag veröffentlichten Angaben der Schweizerischen Nationalbank (SNB) zu entnehmen ist, haben die Sichteinlagen von Bund und Banken bei der SNB in der vergangenen Woche um 4,7 Mrd auf 548,2 Mrd CHF weiter zugenommen. Das legt nahe, dass die SNB erneut am Devisenmarkt interveniert hat.
Im globalen Geschäft gaben robuste Konjunkturdaten aus dem Euroraum der Gemeinschaftswährung Auftrieb. Die Wirtschaftsstimmung - gemessen durch den Economic Sentiment Indicator (ESI) der EU-Kommission - hatte sich im Februar erneut verbessert und war auf den höchsten Stand seit sechs Jahren gestiegen.
Zudem war das Geschäftsklima (BCI), das nur die Stimmung im Verarbeitenden Gewerbe misst, stärker als erwartet gestiegen. Im Januar hatte sich ausserdem laut EZB das Wachstum der Geldmenge im Euroraum weniger abgeschwächt als erwartet und die Kreditvergabe an private Haushalte hatte angezogen.
Unterdessen ist das britische Pfund zu allen wichtigen Währungen gefallen. Die Tageszeitung "The Times" berichtete, dass die britische Regierung Schottland ein erneutes Unabhängigkeitsreferendum gewähren könnte. Dieses dürfte laut dem Bericht aber erst stattfinden, nachdem das Vereinigte Königreich aus der EU ausgetreten ist. In Schottland hatte sich beim Brexit-Referendum eine Mehrheit gegen den Austritt aus der EU ausgesprochen.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85280 (0,84503) GBP und 118,87 (119,04) JPY fest.
Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1'257,20 (1'253,65) USD gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 38'197,00 (38'420,00) EUR.
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(AWP)