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Im beschriebenen Versuch wurden die Auswirkungen einer bestimmten Fütterungsstrategie während der Ausmast auf die Fleischqualität untersucht. Die Ausmast der Ochsen erfolgte nach der Sömmerung auf einer extensiven Bergweide. Der Versuch wurde mit 48 Limousin x Fleckvieh-Ochsen durchgeführt. Dabei standen sowohl die Dauer der Ausmast als auch möglicherweise auftretendes kompensatorisches Wachstum im Mittelpunkt des Interesses. Die Schlachtung der Tiere erfolgte nach 0, 4, 8 und 12 Wochen Ausmast im Freilaufstall. Die Grundration, welche ad libitum vorgelegt wurde, bestand aus einer Gras- und Maissilage-Mischung (1:1 in der Trockensubstanz) und wurde mit einem Kraftfutter ergänzt. Während der Ausmast betrug die tägliche Zunahme im Vergleich zur Weideperiode mehr als das Doppelte. Im Muskel longissimus dorsi veränderten sich die Grösse, Zusammensetzung und Gesamtanzahl der verschiedenen Muskelfasertypen. Die Kollagenmenge sank stark ab, während das intramuskuläre Fett innerhalb der 12 Wochen von 1,4 auf 2,3 % anstieg. Jedoch wurden weder die Scherkraft noch der myofibrilläre Fragmentationsindex oder die Zartheit verändert. Die Ausmast nach der Weidehaltung beeinflusste die Fleischqualität nicht.
Sowohl im Sport als auch in der alternativen Landwirtschaft werden Pferde wieder vermehrt als Zugtiere eingesetzt. Auch bei Zugpferden kommt der effizienten Kraftübertragung eine wichtige Rolle hinsichtlich des Wohlbefindens zu.
Eine Vetsuisse-Studie zeigt, dass mit dem Konzept Freiluftkalb der Antibiotikaverbrauch in der Käl-bermast um 80 % reduziert wird. AGRIDEA hat die Wirtschaftlichkeit der Freiluftkalbhaltung geprüft und festgestellt, dass sie nicht mit der herkömmlichen Kälbermast mithalten kann.
Im Gegensatz zu Schweinen wird Milchvieh bisher kaum proteinreduziert gefüttert. Studien zeigen, dass es auch beim Rindvieh Potential zur Proteineinsparung und damit zur Reduktion von Ammoniak-Emissionen gibt.