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In Frankreich schicken die konservativen Republikaner mit der ehemaligen Ministerin Valérie Pécresse möglicherweise eine Frau in die Präsidentschaftswahl im Frühjahr.
In der ersten Runde der Kandidatenauswahl setzten sich Pécresse und der südfranzösische Abgeordnete Éric Ciotti unter den fünf Bewerbern durch, wie die Partei am Donnerstag mitteilte. In einem zweiten Wahlgang können die rund 140 000 Parteimitglieder bis Samstag bestimmen, ob Pécresse oder Ciotti für die Républicains ins Rennen um das höchste Staatsamt gehen. Bei dem Vorentscheid erhielten Ciotti 25.59 Prozent und Pécresse 25 Prozent der Stimmen.
Auf Platz drei landete der international bekannteste der Bewerber, der ehemalige Brexit-Chefunterhändler der EU, Michel Barnier. Er kam auf 23.93 Prozent der Stimmen vor Xavier Bertrand, Präsident des Regionalrats von Hauts-de-France, der 22.36 Prozent der Stimmen erhielt. Der EU-Abgeordnete Philippe Juvin landete mit 3.13 Prozent abgeschlagen auf Rang fünf. (aeg/sda/dpa)
Vor dem Hintergrund des sich zuspitzenden Ukraine-Konflikts schickt Spanien eines seiner Kampfschiffe früher als geplant zur Teilnahme an einer Nato-Mission ins Schwarze Meer. Die Entsendung der Fregatte «Blas de Lezo» werde vorverlegt und «in drei oder vier Tagen» erfolgen, erklärte Verteidigungsministerin Margarita Robles am Donnerstag in Corral de Calatrava knapp 200 Kilometer südlich von Madrid. Am Montag war bereits das spanische Patrouillenboot «Meteoro» vom Hafen von Las Palmas auf Gran Canaria Richtung Schwarzes Meer ausgelaufen.