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Vielen Kommentaren kann ich mich uneingeschränkt anschliessen, möchte aber noch meine eigene Sicht und Erfahrung einbringen:
Ich haben irgendwann angefangen, DVDs, die ich legal erworben hatte, nur noch als Kopie anzuschauen und später dann diese Kopien zentral auf meinem NAS (Netzwerkfestplatte) abzulegen und von dort zu starten. Warum?
Ich hatte eine Disney-DVD für die Kinder gekauft und diese den Kindern arglos in die Hand gedrückt und kurz darauf eher durch Zufall in den Raum gekommen. Da sass gerade einer mit weit geöffneten Augen und der Zweite schaute weg, weil als Disney Zwangswerbung vor dem legal gekauften Film Werbung (Peter Jacksons King Kong) lief mit Szenen, die nun wirklich nicht für unter 10 jährige Kinder geeignet sind. Kurz darauf erlebten wir mit DVDs (wieder legal erworben) der Augsburger Puppenkiste einen Kopierschutz, der dermassen agressiv war, dass die DVD auf dem damals Highend-DVD-Player nicht störungsfrei abspielbar war.
All dieses konnte ich vermeiden, wenn ich eine Kopie der DVD anfertige, den Inhalt auf den Film reduziere und den Datenstrom "DVD-Kompatibel" mache. DVDs landen nach der Kopie praktisch versorgt in der grossen Kiste im Keller. Das Hemmnis, nachdem man rausgefunden hat, wie man Kopien von Filmen bequem über das Netzwerk auf den Fernseher oder die Leinwand beamt dazu, solche Kopien auch von Freunden, Kollegen und dem Internet zu beziehen, weil es ja geht, ist eher klein und die Industrie ist selber schuld. Selbst der viel beschworene Bluray-Standard mit seinen massiven Einschränkungen für den legalen Käufer stellen die Kopierprograme vor keine grossen Probleme - leiden tut wie meistens nur der legale Kunde. Und damit muss schluss sein. Die Filmindustrie muss den Kunden nicht als Geldlieferant ansehen lernen sondern als das, was er will: Der Kunde stellt die Forderungen und ist dafür bereit einen fairen Preis zu zahlen, der Verkäufer liefert das Gewünschte in der Qualität, die erwartet wird. Die Musikindustrie ist auch nicht vom Erdboden verschwunden, als die Sache mit dem Kopierschutz irgendwann nicht mehr tragbar war. Die Filmindustrie wird es auch überleben (und nur dann!), wenn sie dies auch irgendwann erkennt. Ein guter Freund von mir, selber in der Musikindustrie tätig, hat vor einigen Jahren mal gesagt: "Die Bluray ist der letzte standardisierte Datenträger". Damals habe ich das für eine seltsame Aussage gehalten, heute weiss ich, dass er recht hatte mit diesem Satz.
Ich frage mich in diesem Zusammenhang immer, ob es nicht nützlich wäre, wenn der Automat vor dem Einschieben einer Karte ein Bild anzeigen könnte, wie der Schacht zum Einschieben der Karte eigentlich aussehen sollte nach Ansicht der Bank. Dieses Bild kann der Skimmer nicht manipulieren und egal was er montiert um die Kartendaten zu lesen, das Bild würde es aufdecken.
Es wäre schön, wenn die Streithähne den Kunden entscheiden lassen würden, welches Produkt er gerne erwerben und nutzen möchte. Da Patentsystem, wie es heute vermehrt zur Anwendung kommt, hat nichts mehr mit dem Schutzgedanken zu tun, mit dem es mal entwickelt worden ist. Bisher haben sich die Auswüchse in unseren Breiten doch eher im Hintergrund abgespielt und glücklicherweise sind wir noch nicht auf dem Niveau wie in den USA, wo auch Software patentiert werden kann. Und dass natürlich ein "Angeklagter" mit eigenen Patenten zurückschlägt (wie in diesem Falle Samsung) ist auch klar. Aber mit den Smilies wird es jetzt wirklich lächerlich.
Gibt es eine URL (aka Link) auf die Verordnung, die die genaue Erfassung der Arbeitszeit auf Tagesbasis definiert? Gibt es sicher. So, wie das im Artikel geschrieben ist liest es sich für mich so, dass jede Firma, die keine (elektronische) Stechuhr für die Arbeitszeiterfassung betreibt sich auf rechtlich dünnem Eis bewegt. Und dann frage ich mich, wo heutzutage ausser in grösseren Konzernen sowas heute noch gemacht wird und ob das überhaupt legitim ist. In meinem Umfeld wäre es tatsächlich sogar ein echtes Problem, da ich und meine Kollegen unser Büro nur höchst selten, meist maximal einmal im Monat zu sehen bekommen.
Was ist der Unterschied zwischen einem Bäcker und den Grossverteilern? Beim Bäcker wird das Brot in richtig Papiertüten verpackt und hält sich entsprechend lange. Beim Grossverteiler wird das Brot in Verbundtüten verpackt, die, damit sie nach der Produktion möglichst schnell abgepackt werden können und die Wärme trotzdem abziehen kann, mit Atemporen versehen sind. Damit trocknet gerade Brot nach dem Kauf zuhause schnell aus. Brot müsste zuhause aufwändig umgelagert oder neu verpackt gelagert werden, wenn es nicht sofort aufgebraucht werden kann (das das nicht passiert, zeigen die Zahlen für weggeworfenes Brot zu hause). Nebenbei sind die Verbundtüten, da sowohl aus Papier wie einem anderen Material (das mit den Atemporen) bestehend nicht vernünftig dem Recycling zu übergeben.
Ich würde diese "Ranglisten" viel lieber anhand von Einwohnern und Fläche sehen. Klar sind bei solchen Statistiken kleine Länder die Gewinner, aber aussagekräftig ist das nicht. China hat deutlich über einer Milliarde Einwohner, Indien eine Milliarde. China ist auch flächenmässig sehr gross, wie auch Russland und die USA. Da relativiert sich sofort einiges.
Tatsächlich gehört auch für mich Mustapha unbedingt in diese Liste. Der Song ist leider viel zu kurz und ging häufig einfach unter. Ich hätte mich hier ernsthaft beschwert wenn er nicht dabei gewesen wäre ;-)
Danke für diese Zusammenstellung!
Aktuell ist gerade ein Höchststand an Sonnenaktivität zu verzeichnen, das nächste Mal voraussichtlich erst in 11 Jahren wieder.
Leider kann man das nur in den sehr nordischen Regionen von Norwegen, Finnland etc. beobachten und auch nur in der Winterjahreshälfte bei klarem Himmel. Die Chance, dass man als nicht Einheimischer einen gigantischen Aufwand aufsich nimmt und dann Wetterpech ist ist relativ hoch.
Trotzdem wäre das meiner Ansicht nach ein geniales Motiv, wo ich mir fest vorgenommen habe mich einmal daran zu versuchen (ja, natürlich HDR).
Unabhängig davon sind die Bilder hier im Blog (und in der gedruckten Version) wunderschön, ich habe kein Verständnis dafür wie dies jemand als unecht kritisieren kann!
Genau. Die Bundesratswahlen machen alle verrückt. Mich auch. Von uns kann es jetzt keiner mehr ändern, die National- und Ständeräte sind gewählt, das Volk hat seine Schuldigkeit getan.
Aktuell habe ich schon gar keine Lust mehr, abends die Tagesschau einzuschalten, weil das wichtigste Thema sowieso wieder die Bundesratswahlen sind. Ich glaube, das Thema wird in den Nachrichten völlig überbewertet. Klar ist es interessant, gelegentlich darüber zu berichten und klar ist es wichtig, am Tag der Entscheidung und kurz danach dies zu thematisieren.
Aber aktuell kann niemand der Leser und Zuschauer dieser Beiträge am Ausgang etwas verändern. Zumindest wäre es mir neu, wenn die Politiker in dieser Phase auf das Volk hören würden.
Zusammenfassung:
Ich kann es nicht mehr hören, dass die SVP auf zwei Sitze besteht, ob Frau Widmer-Schlumpf abgewählt werden soll oder wie beliebt sie beim Volk ist, Konkordanz ja oder nein, wer mit wem Bünde oder Geheimabsprachen trifft. Ich warte sehnsüchtig auf den 15. oder 16. Dezember, wenn wir uns auch in den Medien endlich wieder den wirklich wichtigen Dingen zuwenden können.
Danke.