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Roger Federer musste sich in der Weltrangliste von Tomas Berdych und Juan Martin Del Potro überholen lassen. Der Tscheche und der Argentinier hatten in Cincinnati den Halbfinal erreicht, während Federer als Titelverteidiger eine Runde zuvor an Nadal gescheitert war.
Zuletzt vor 11 Jahren so schlecht
Federer verlor seit Mai dieses Jahres 5 Plätze und ist so schlecht klassiert wie seit knapp 11 Jahren nicht mehr. Im November 2002 ist er nach dem Halbfinal-Einzug in Basel und dem Viertelfinal-Aus in Paris-Bercy vom 8. auf den 6. Rang vorgestossen. Ausserhalb der Top 5 fand er sich zuletzt im Februar 2003 wieder.
Günthardt: «Nicht dramatisch»
SRF-Tennis-Experte und Co-Kommentator Heinz Günthardt beurteilte den Absturz als «nicht dramatisch» und fügte an, dass Rang 7 nach all den Jahren noch immer eine sehr gute Klassierung sei. «Es wird sein Tennis-Leben aber jeden Fall verändern. Denn es spielt schon eine Rolle, ob man an den Turnieren als Nummer 1 bis 4 oder 5 bis 8 gesetzt ist», so Günthardt weiter.
ATP-Finals-Teilnahme noch nicht fix
Auch in der Jahreswertung, welche für die Teilnahme an den ATP-Finals anfangs November in London ausschlaggebend ist, hinkt Federer weiter hinterher als in früheren Jahren. Der siebtklassierte Schweizer hat derzeit 2875 Punkte auf dem Konto.
Nadal auf dem Vormarsch
Rafael Nadal stiess derweil nach seinem Turniersieg in Cincinnati auf Kosten von Andy Murray auf den 2. Platz vor und liegt noch 2120 Zähler hinter Novak Djokovic. In der Jahreswertung führt der Spanier mit 9010 Punkten deutlich vor Djokovic (6770). Der Serbe hat sich seinerseits als zweiter Spieler nach Nadal vorzeitig für die ATP-Finals qualifiziert.
Weiter in den Top-10 figuriert Stanislas Wawrinka. Der Waadtländer büsste eine Position ein und fiel vom 9. auf den 10. Rang zurück.