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Anonym
Es gibt diverse analoge Urteile aus dem Bergsport. Der Erfahrenere hat Verantwortung für den Weniger-Erfahrenen. Egal ob er nun Anbieter einer Reise ist oder mal eben mit einem Kollegen eine Skitour unternimmt. Wenn es kracht, sagt der Richter: der Erfahrenere hätte wissen müssen, dass…… Er hätte den Neuling darauf hinweisen müssen, dass…. Er hätte den Unfall verhindern können und müssen.
Und ein Veranstalter wird sowieso immer zuerst mal angeschuldigt, das ist auch klar. Und er muss dann seine Unschuld beweisen. Hat er ein 32 zugelassen, so wird es verdammt schwierig, eben diese Unschuld zu beweisen.
Ich bin überzeugt, selbst wenn der Taxi Fahrer keine Ahnung vom Tauchen hat, wird er angeschuldigt nach dem Motto: es wäre deine Pflicht gewesen, dich zu informieren, was für deine Gäste gut ist oder nicht. Diese Konstellation wird man kaum finden, der Taxi Fahrer hat meist einen taucherischen Background, somit wird er erst recht angeschuldigt.
Je mehr ich darüber nachdenke: ich würde als Veranstalter nie ein 32er zulassen.
Anschlussüberlegung: ich habe auch schon ein Boot auf die Jura gechartert und ging mit einer Gruppe von Freunden raus. Da wir noch Platz hatten, nahmen wir 2 uns unbekannte Taucher mit. Was wäre gewesen, wenn die abgesoffen wären?