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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2018.00895 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Ersatzrichterin Tanner Imfeld Gerichtsschreiberin Schleiffer Marais Urteil vom 2 2. Oktober 2019 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Advokatin Karin Wüthrich Procap Schweiz Frohburgstrasse 4, Postfach, 4601 Olten gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Die 1973 geborene X.___, ohne Ausbildung und Mutter von vier Kindern ( geboren 1992, 1993, 2000, 2002), meldete sich am 28. November 2014 unter Hinweis auf eine psychische Erkrankung bei der Inva lidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/2). Die Sozialversicherungs an stalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, nahm erwerbliche und medizinische Abklä rungen vor und informierte die Versicherte a m 21. April 2015 darüber, dass auf grund des Gesundheitszustand s aktuell keine beruflichen Eingliederungsmass nah men möglich seien (Urk. 8/14). Im Januar 2016 veranlasste sie eine Abklä rung betreffend beeinträchtigte Arbeitsfähigkeit in Beruf und Haushalt in der Woh nung der Versicherten ( Bericht vom 8. Februar 2016, Urk. 8/34 ) sowie betreffend Hilflosenentschädigung für Erwachsene (Bericht vom 15. Februar 2016, Urk. 8/39). Am 2. Mai 2016 wies die IV-Stelle einen Anspruch auf Hilflosenentschädigung ab. Die Durchführung beruflicher Eingliederungsmassnahmen erachtete sie am 5. Okto b er 2016 erneut nicht für möglich (Urk. 8/42, Urk. 8/55). In der Folge be auftragte sie beim Y.___ ein polydiszi pli näres Gutachten (Allgemeine Innere Medizin, Psychiatrie un d Psychotherapie, Rheu ma tologie und Neuropsychologie; Expertise vom 5. Februar 2018, Urk. 8/102/1-87). Am 19. Febru ar sowie 4. April 2018 beantworteten die Y.___ -Gutachter die von der IV-Stelle am 14. Februar und 12. März 2018 gestellten Fragen (Urk. 8/104-106). Mit Vorbescheid vom 15. Mai 2018 (Urk. 8/108) stellte die IV-Stelle die Abwei s ung des Leistungsbegehrens in Aussicht, wogegen die Versicherte am 23. Mai 2018 Einwand (Urk. 8/110, Urk. 8/122) erhob. In der Folge gingen bei der IV-Stelle mehrere ärztliche Beri chte (Urk. 8/115, Urk. 8/121/1-28 ) ein. Am 12. September 2018 (Urk. 2) wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren ab. 2. Dagegen erhob die Versicherte am 15. Oktober 2018 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, die Verfügung vom 12. September 2018 sei aufzuheben und ihr mit Wirkung ab dem frühestmöglichen Zeitpunkt eine Invalidenrente zuzusprechen. Eventuell sei die Angelegenheit zu weiteren Abklärungen an die Beschwerde gegnerin zurückzuweisen. In formeller Hinsicht stellte sie das Gesuch um unent geltliche Prozessführung und Rechtsvertretung (S. 2). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetz es über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburts ge brechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetz es über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psy chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbsein kom men zu erzielen (vgl. BGE 139 V 547 E. 5, 131 V 49 E. 1.2, 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 1 8. November 2015 E. 5.4). Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose vor aus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unab hängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weit geh end objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung (Urk. 2) damit, dass sich aufgrund der Y.___ -Expertise ergeben habe, dass während der gesamten Gutachtenssituation ein erhebliches Aggravationsverhalten vorhanden gewesen sei und aus objektiver Sicht keine Auslöser für die geklagten Schmerzen nach weisbar gewesen sein. Zusätzlich habe trotz angeblich starker Schmerzen eine dreistündige Untersuchung ohne erkennbare körperliche Beeinträchtigung im Sitzen durchgeführt werden können. Im Weiteren sei eine Medikamenten ein nah me trotz starker geschilderter Beeinträchtigung nicht erfolgt respektive es hätten keine Abbaustoffe der Medik amente nachgewiesen werden können. In der neu rologischen Untersuchung habe schliesslich aufgrund der mangelnden Mitarbeit keine Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durchgeführt werden können (S. 1 f.). 2.2 Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Stand p unkt (Urk. 1), die sogenannte «Ressourcenprüfung durch den Rechtsanwender» stelle eine klare Ermessensverletzung dar, nachdem sich sämtliche medizinische Fachpersonen betreffend die gesundheitlichen Beschwerden und deren Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit einig gewesen seien. Die Beschwerdegegnerin habe ihr Ermes sen überschritten, als sie sich über die klaren Einschätzungen ihres Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) hinweg ge setz t und diese nach Belieben durch eigene Einschätzungen auf Stufe Sachbearbeitung erse tzt habe. Im Weiteren hätten die Gutachter und der RAD i m Einklang mit BGE 143 V 409, 4 18 eine ergebnisoffene Gesamtbetrachtung vorgenommen, weshalb es nicht angehe, wenn auf Stufe Sachbearbeitung in der Folge auf einzelne Indikatoren und mögliche Inkonsi stenzen fokussiert werde. Dies lasse sich weder mit der Aufgabenteilung zwischen Medizin und Recht rechtfertigen, noch lägen tatsächliche Ausschlussgründe vor (S. 5 f. Ziff. 6 f.). 3. 3.1 3.1.1 Die Y.___ -Gutachter nannten in ihrem pol ydisziplinären Gutachten vom 5. Febru ar 2018 (Urk. 8/102/1-87) folgende Diagnosen (S. 77 f.): - mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit: - hyposensitive, hyperkapazitäre, normokontraktile, normoaktive Harnblase mit - Überlauf-Harninkontinenz bei geringer Blasenhalsinsuffizienz - Endometriose - Status nach multiplen urogynäkologischen Voroperationen - Status nach Kolposuspension nach Cowan, postoperativer suprasym physärer Wundinfekt mit Nachweis von Staphylococcus lugdunsensis - Status nach Entfernung des periurethralen Bandmaterials, Introitus rekonstruktion, laparoskopischer Salpingektomie beidseitig bei Sak to sal pinx beidseitig und Narbe n korrektur suprasymphysär 03/2013 - Status nach Ent fernung einer suprasymphy sären REMEEX-Nach stell winde bei Abszedierung und Nachweis von ESBL, Sekundärheilung 05/2012 - Status nach Teilexzision des TOT und Einlage eines nachjustierbaren, suburethralen Schlingensystems REMEEX bei vaginaler Banderosion und Dyspareunie 02/2012 - Status nach Einlage einer transobturatorischen suburet hr alen Schlinge (T OT) bei Belastungsinkontinenz 09 /2011 - Status nach Introit uskorrektur und vaginaler Raffun g 12/2008 - Status nach Laser konis ation bei CIN 1998 - Status nach Tubensterilisation 2002 - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F33.1) - posttraumatische Belastungsstörung (PTBS, ICD-10 F43.1) - ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit: - M itralklappenprolaps mit/bei: - myx oma tös veränderten Mitralsegel - maximal mitt e lschwerer meso -telesystol ischer Insuffizienz - normaler systolischer Funktion des nicht hypertrophen linken Ventrikels - Ausschluss einer signifika n ten myokardialen Ischämie - Adipositas Grad I nach WHO - Hypercholesterinämie - periodic limb movement disord er (PLMD) - part ielle Fibromy al gie im Rahmen eines nicht näher spezifizierbaren weich teilrheumatischen Beschwerdesyndroms - ohne strukturelles oder somatisches Korrelat bei - erheblicher globalmuskulärer Insuffizienz mit Fehlhaltung und Dekon ditio nierung - Panikstörung (ICD-10 F41.9) - chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41) 3.1.2 Der rheumatologische Gutachter Dr. med. A.___, Facharzt für Rheumatologie und Manuelle Medizin FMH, hielt fest, dass ein weichteilrheumatisches Schmerz syndrom nicht näher spezifizierbar im Sinne einer inkompletten Fibromyalgie mit Be tonung der oberen Extremitäten, gering Oberschenkel und Paralumbalregion beidseits, ohne strukturelle s oder somatisches Korrelat vorliege. Die Untersuchung des Bewegungsapparates sei im Übrigen unauffällig. Die Schultergelenke seien sch merzfrei und ohne Einschränkung beweglich. Eine Periathropathia hume ro scap ularis rechts, wie sie im Frühjahr 2012 durch Dr. med. Z.___, Fach arzt für Rheumatologie, beschrie ben worden sei, bestehe nicht mehr. Auffallend sei ein Trainingsmangel mit muskulärer Dekonditionierung (S. 43 f.). Im Weiteren wies Dr. A.___ darauf hin, dass im Rahmen einer partiellen Fibro myalgie bei sonst unauffälligen Befunden aus somatisch-rheumatologischer Sicht eine 100 %ige Arbeitsfähigkeit bezogen auf ein volles Pensum in jeder leichten bis zeitweise mittelschweren, wechselbelastenden Tätigkeit bestehe. Expositionen in kalt-feuchtem Milieu seien zu vermeiden, da diese die Weichteilbeschwerden im Rahmen einer Somatisierungsstörung oder Schmerzverarbeitungsstörung ver stärkten. Andere Schonkriterien seien nicht gegeben, wobei diese Beurteilung seit immer und auch künftig gelte (S. 45 f.). 3.1.3 Dr. sc. hum. Dipl. Psych. B.___ wies darauf hin, dass die Beschwerdeführerin beim Sym pt omvalidierungstest Resultate erzielt habe, welche weit unter denen gelegen hätten, die bei motivierter Mitarbeit zu erreichen seien. Aufgrund der ver langsamten Reaktionszeit sei es höchst wahrscheinlich, dass d ie Beschwerde führerin beim entsprechenden Test aggravierte Reaktionen gezeigt habe. D ie ekla tanten mnestischen Funktionsverluste der Beschwerdeführerin hätten nicht dem im Gespräch gewonnenen Eindruck entsprochen. Die verlangsamten Reaktions zeiten zeigten eine Variabilität, die neurophy siologisch nicht erklärbar sei. Es bestünden sodann Diskrepanzen zwischen der subjektiv geschilderten Intensität und der Vagheit der Beschwerden. Die von den psychiatrischen und rheuma to lo gischen Gutachtern gestellten Diagnosen könnten die genannten Auffälligkeiten nicht erklären (S. 50 f.). D ie Zusammenstellung der Testergebnisse lasse auf ein Aggravationsverhalten schliessen, weshalb die Ergebnisse der Leistungstes ts inhaltlich nicht ausgewertet werden könnten und wegen mangelnder Mitarbeit keine verwertbaren neuropsy cho logischen Befunde lieferten, da sie wahrscheinlich nicht das effektiv vorhan dene kognitive Leistungsniveau abbildeten. Aus neuropsychologischer Sicht könne deshalb keine Einschätzung der Arbeitsfähigkeit vorgenommen werden (S. 51). 3.1.4 Die psychiatrische Gutachterin Dr. med. C.___, Fachärztin für Psychiatri e und Psychotherapie, hielt fest, dass sich im psychopathologischen Befund im formalen Denken eine leichte Umständlichkeit und Weitschweifigkeit mit Grübeln (vor allem nachts) gezeigt hätten sowie Ein- und Durchschlafstörungen, Insuffizienz- und Schuldgefühle, eine gedrückte Stimmung mit leicht reduzierter Schwin gungs fähigkeit, eine Freudeverminderung, eine Antriebslosigkeit, Flashbacks und Albträume, panikartige Angstzustände und passive Todeswünsche. Im Weiteren seien die Fähigkeiten zur Planung/Strukturierung von Aufgaben sowie zu Spon tanaktivitäten schwer und die Durchhaltefähigkeit mittel- bis schwergradig beein trächtigt. Die Fähigkeit für intime Beziehungen sei vollständig und die Entscheid- und Urteilsfähigkeit mittelgradig beeinträchtigt (S. 67 f.). Im Weiteren führte die psychiatrische Gutachterin aus, dass die diagnostischen Kriterien einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung (ICD-10 F45.40) nicht erfüllt seien. Vielmehr sei von einer chronischen Schmerzstörung mit soma ti sche n und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41) auszugehen, wobei der funk tio nelle Schweregrad als leicht ausgeprägt zu werten sei (S. 68 f. ). Bei der Beschwerdeführerin liege sodann eine Affektpathologie vor, wobei es wegen der Symptomverdeutlichung schwierig sei, den Schweregrad der depres si ven Episode festzulegen. Mit überwiegender Wahrscheinlichkeit müsse von der Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Störung (ICD-10 F33.1), ausgegangen werden. Im Weiteren seien die Kriterien einer Panikstörung (ICD-10 F 41.0) erfüllt, wobei diese gemäss Angaben der Beschwerdeführerin nur selten und nicht regelmässig aufträten, so dass der funktionelle Schweregrad als leicht einzustufen sei. Ebenso seien die Kriterien für eine PTBS (ICD-10 F 43.1) gegeben. Demgegenüber lägen die Kriterien für eine Agoraphobie nicht vor (S. 68 ff.). Die psychiatrische Expertin wies ferner darauf hin, dass von einer Non-Com pli ance bei nicht nachweisbaren Plasmaspiegeln der Psychopharmaka auszu gehen sei (S. 73). Im Zusammenhang mit der Konsistenzprüfung hielt die Gutachterin fest, dass Hin weise auf nicht im geklagten U mfang vorhandene Funktionsbeein trächti gungen vorlägen. Dabei bestünden Diskrepanzen zwischen der subjektiv geschilderten Inten sität und der Vagheit der Beschwerden, zwischen massiven subjektiven Be schwerden betreffend die Schmerzen und der erkennbaren körperlich-psychi schen Beeinträchtigung in der Untersuchungssituation, zwischen dem Ausmass der geschilderten Beschwerden und dem nicht nachweisbaren Plasmaspiegel der Medikation im Labor sowie zwischen der Angabe der Gründe der Nichteinnahme der Medikamente (vgl. S. 34, S. 61) und der Tatsache, dass die Beschwerde füh rerin beim Grundgutachten explizit darauf hingewiesen worden sei, diese ein zu nehmen, da sie gemessen würden (S. 73). Unter dem Titel Arbeitsfähigkeit führte die psychiatrische Expertin aus, dass sie aufgrund der aktuellen Befunde, der Einschätzungen der Einschränkungen im Mini-ICF-A PP und der Tatsache, dass die Beschwerdeführerin in den letzten Ja hren wiederholt viele Woche n in stationärer und tagesklinischer Behandlung gewesen sei, aktuell und im Längsschnitt von einer Arbeitsunfähigkeit von 70 % für sämt liche Tätigkeiten ausgehe. Die Aggravation in der neuropsychologischen Untersu chung könne möglicherweise auf den Leidensdruck der Beschwerde füh rerin bei prolongiertem Krankheitsverlauf und dem Wunsch, ihren Beschwerden Ausdruck zu geben, zurückgeführt werden (S. 74). Dr. C.___ wies schliesslich darauf hin, dass aus psychiatrischer Sicht eine leit linienorientierte Optimierung der medikamentösen Behandlung der depressiven Episode unter Plasmaspiegelkontrollen erfolgen sowie die stationäre Traumathe rapie weitergeführt werden sollten (S. 74). 3.1.5 Zusammenfassend hielten die Gutachter Dr. med. D.___, Facharzt für Innere Medizin FMH, med. pract. E.___, Fachärztin für Chirurgie FMH, sowie Dres. A.___ und C.___ fest, dass die chirurgisch-internistische Untersuchung einen bis auf ein Systolikum altersentsprechenden normalen klinischen Status zeige. Es be stünden weder Hinweise auf eine Links- oder Rechtsherzinsuffizienz noch auf eine Lungenerkrankung. Das bekannte Systolikum sei im Rahmen der bekannten Mitralklappeninsuffizienz zu beurteilen, wobei dieses gemäss kardiologischem Konsil keine funktionelle Einschränkung zur Folge habe. Bei der urolo gisch/ uro dynamischen Abk lärung zeigten sich eine hypo sensitive, hyperkapazitäre, normo kontraktile, norm o aktive Harnblase mit einer Überlauf-Harninkontinenz bei geringer Blasenhalsinsuffizienz. Dadurch sei die Beschwerdeführerin darauf an ge wiesen, die Harnblase nach der Uhr zu leeren, um einen ungewollten Harnab gang zu vermeiden. Entsprechend benötige sie bei der Arbeit einen kurzen Weg zur Toilette sowie Gelegenheit zu vermehrten Pausen, weshalb eine Leistungs min derung von zirka 20 % resultier e (S. 83). Die Experten wiesen im Weiteren darauf hin, dass sämtliche Medikament e mit einmaliger Ausnahme des Tramadols nicht nachweisbar gewesen seien. Der Um stand, dass bei den zwei durchgeführten Medikamentenspiegelungen bei den Psy chopharmaka auch keine Metaboliten nachweisbar gewesen seien, sei nur mit einer fehlenden Medikamenteneinnahme zu erklären (S. 85). Ferner wurde festgehalten, dass d as aktuell ermittelte Belastungsprofil seit April 2014 gelte, als die Beschwerdeführerin die Behandlung am Psychiatrisch - Psy chotherapeutischen Zentrum aufgenommen habe. Während den stationären und tagesklinischen Behandlungen habe jeweils eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit be standen, weshalb im Längsschnitt von einer zirka 70%igen Arbeits unfähigkeit auszugehen sei. Ge mäss Anamnese und Mini-ICF-APP sei die Beschwerd eführerin in ihrem Leben massiv eingeschränkt und habe sich weitestgehend zurück ge zo gen. Die wiederholt notwendigen Klinikaufenthalte würden eine eindeutig schwere Erkrankung trotz Aggravationsverhalten in der neuropsychologischen Untersu chung bestätigen. Die Behandlung sei insofern ungenügend, als dass die Psycho pharmaka nicht eingenommen würden und die traumaspezifische Therapie erst verspätet aufgenommen worden sei. Erschwerend komme aufgrund des urolo gisch-gynäkologischen Leidens eine verminderte Leistungsfähigkeit hinzu, so dass aus polydisziplinärer Sicht in einer dem Leiden optimal angepassten Tätig keit (körperlich leichte bis gelegentlich mittelschwere, wechselbelastende Verrich tungen ohne Arbeiten in kalt-feuchtem Milieu) eine Gesamtarbeitsfähigkeit von 25 % resultiere (S. 85 f.). 3.2 Betreffend d ie von der Beschwerdegegnerin am 14. Februar 2018 gestellten Rück fragen (Urk. 8/103/1-3) hielt die Y.___ - Expertin med. pract. E.___ am 19. Februar 2018 fest, dass im Vergleich zur Schwere der Erkrankungen der Be schwerde führerin relativ wenig Diskrepanzen vorlägen, welche im Vergleich zu ähnlichen Fällen insgesamt nicht sehr schwerwiegend seien. Sie seien am ehesten im Rahmen eines gewissen Verdeutlichungsverhaltens zu sehen, wie es bei Begut achtungen häufig zu beobachten sei. Die Diskrepanzen sei en sodann in vollem Umfang berücksichtigt worden ( Urk. 8/104 S. 1). Im Weiteren könne die Frage, ob unter einer adäquaten Therapie mit einer höh eren Arbeitsfähigkeit zu rechnen sei, nicht abschliessend beantwortet werden. Insgesamt sei es gemäss den Akten aufgrund der bisherigen psychiatrischen Be handlung bereits zu einer Verbesserung der Beschwerden gekommen. Ob die Beschwerdeführerin tatsächlich keine Medikamente einnehme oder ob sie wirk lich der Meinung ge wesen sei, dass sie ohne diese beurteilt werden sollte, könne objektiv nicht festgestellt werden. Entsprechend sollte künftig regelmässig der Blutspiegel bestimmt werden (S.2). Zusammenfassend sei festzuhalten, dass lediglich in der neuropsychologischen Untersuchung das vom RAD zitierte Aggravationsverhalten festgestellt worden sei. Die anderen Untersucher hätten kein solches beobachtet. Ein Aggravations verhalten schliesse zude m nicht per se eine tatsächlich vorhandene Erkrankung aus. Die vor allem aus psychiatrischer Sicht gestellten Diagnosen beruhten auf den Befunden und Beobachtungen, wie sie im psychiatrischen Teilgutachten aus führlich beschrieben worden seien, und die Befunde und Verhaltensbeobach tungen stimm ten mit den Beschreibungen in den Akten überein (S. 2 ). 3.3 Am 12. März 2018 stellte die Beschwerdegegnerin weitere Rückfragen (Urk. 8/105 ), welche von de n Y.___ -Gutachterinnen med. pract. E.___ und Dr. C.___ am 4. April 2018 beantwortet wu rden (Urk. 8/106). Sie hielten fest, dass sich die im psychiatrischen Teilgutachten beschriebenen Diskrepanzen vor allem auf die Schmerzsymptomatik bezogen hätten - insbesondere, dass die Beschwerde füh rerin während der gutachterlichen Untersuchung kaum schmerzgequält gewirkt habe und der Plasmaspiegel der Schmerzmedikation nicht nachweisbar gewesen sei. Die Diskrepanzen führte n zur Einschätzung, dass die chronische Schmerz störung mit somatischen und psychischen Faktoren nur leicht ausgeprägt und ohne Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit sei. Dass bei der Beschwerdeführerin ein ent sprechender Leidensdruck für die gestellten psychiatrischen Diagnosen mit Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit bestehe, zeigten die wiederholten monate langen ( teil ) stationären Behandlungen sowie die regelmässige ambulante psycho logische Therapie. Entsprechend seien die erwähnten Diskrepanzen in vollem Um fang berücksichtigt. Ob unter einer adäquaten psychopharmakologischen Behandlung mit einer höhe ren Arbeitsfähigkeit zu rechnen sei, könne nicht abschliessend beurteilt werden. Es sei aber empfehlenswert, im Rahmen der weiteren Behandlung den Plasma spiegel regelmässig zu bestimmen. Betreffend die PTBS sei festzuhalten, dass diese primär psychotherapeutisch und nicht psychopharmakologisch zu behandeln sei und die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt der gutachterlichen Untersuchung bereits zwei längere stationäre Traumatherapien absolviert habe (S. 1 f.). 3.4 In seiner Stellungnahme vom 16. April 2018 (Urk. 8/107 S. 11 f.) hielt der RAD-Arzt med. pract. F.___, FA für Arbeitsmedizin, fest, dass aufgrund des nach vollziehbaren Y.___ -Gutachten s sowie de ssen Ergänzungen vom 19. Februar und 4. April 2018 als Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit von einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1), einer PTBS (ICD-10 F43.1) sowie einer hyposensitiven, hyperkapazi tären, normokontraktilen und normoaktive n Harnblase auszugehen sei. Dabei sei die Beschwerdeführerin in körperlich leichten bis gelegentlich mittelschweren und wechselbelas tenden Tätigkeiten (ohne feucht kaltes Milieu) seit April 2014 zu 2 5 % arbeitsfähig. 3.5 In ihrem Bericht vom 26. Juni 2018 (Urk. 8/115) stellten Dr. med. univ. (A) G.___, Fachärztin FMH Psychiatrie und Psychotherapie, und dipl. Psycho therapeut ASP H.___, I.___ GmbH folgende Diagnosen (S. 1): - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode (ICD-10 F33. 2) mit Verdacht auf psychotische Symptome (ICD-10 F33.3) - Agoraph obie mit Panikstörung (ICD-10 F 40.01) - komplexe PTBS (ICD-10 F43.1) mit Verdacht auf andauernde Persönlich keits änderung nach Extrembelastung (ICD-10 F62.0 ) Es wurde ausgeführt, dass die Beschwerdeführerin in den vergangenen Monaten mit belastenden und traumatisierenden Zwischenfällen konfrontiert worden sei. Die ältere Tochter sei Opfer eines körperlichen Übergriffs geworden. Die jüngere Tochter gerate zunehmend in persönliche Schwierigkeiten und sei vor kurzem in eine therapeutische Wohngruppe platziert worden. Die Beschwerdeführerin sei dadurch erneut von Erinnerungen an eigen e Traumata überflutet worden. Sie be richte wieder häufiger, dass sie Geräusche in der Wohnung höre und auf der Strasse den Täter sehe, was unmöglich sei n könne (S. 1). 3.6 Am 15. August 2018 berichteten Oberpsychologe J.___, Psychologin Dr. phil. K.___ und Oberärztin L.___, M.___ AG, über den statio nären Aufenthalt der Beschwerdeführerin vom 20. Juni bis 31. Juli 2018, wobei sie folgende psychiatrischen Diagnosen nannten ( Urk. 8/121/3-5 S. 1): - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode ohne psycho tische Symptome (ICD-10 F33.2) - PTBS (ICD-10 F43.1 ) Die M.___ -Fachpersonen hielten fest, dass sich bei der Beschwerdeführerin eine deutliche Verschlechterung des bereits reduzierten Stimmungszustands einge stellt habe, nachdem die 16-jährige Tochter durch die Kindes- und E rwachs enen schutzbehörde in eine b etreute WG fremdplatziert worden und die Beschwerde führerin alleine in d er Wohnung zurückgeblieben sei (S. 1). Es sei wieder vermehrt zu dissoziativen Zuständen und Flashbacks gekommen und die Beschwerdeführerin habe von lebensmüden Gedanken, intermittierend mit konkreten Handlungsideen, berichtet. Bei fehlender Distanzierung habe im Verlauf einmalig ein stündliches Meldeschema und eine Ausgangsbeschränkung initiiert werden müssen, welche nach einer Sti mmungsstabilisierung wieder auf ge hoben habe werden können. Als auslösende sowie aufrechterhaltende Faktoren seien die aktuelle Fremdplatzierung der Tochter, die engen finanziellen Verhält nisse, die Einsamkeit, der bevorstehende Wohnungsumzug, die körperlichen Be schwerden sowie die diversen Traumatisierungen vor dem Hintergrund einer selbst unsicheren und emotional-instabil en Persönlichkeitsstruktur zu s ehen (S. 2). 4. 4.1 Das Y.___ -Gutachten vom 5. Februar 2018 inklusive dessen Ergänzungen vom 19. Februar und 4. April 2018 entspricht den praxisgemässen Anforderungen an den Beweiswert einer Expertise. So ist es für die streitigen Belange umfassend, gibt es doch Antwort auf die Frage nach dem Gesundheitszustand der Beschwer de führerin und der verbleibenden Arbeitsfähigkeit. Es beruht sodann auf den not wendigen Untersuchungen in internistischer, chirurgischer, rheumatologischer, psychiatrischer, neuropsychologischer, kardiologischer und urologischer Fach rich tung. Die Gutachter berücksichtigten detailliert die geklagten Beschwerden und setzten sich damit auseinander (Urk. 8/102/1-87 S. 34 ff., S. 42 f., S. 45, S. 48 f f., S. 57 f f., S. 82 ff. ). Die Expertise wurde sodann in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben, wobei sich die Gutachter zur Krankheitsentwicklung äussert en und Bezug auf die medizinischen Vorakten nahmen (S. 2 ff., S. 20 ff., S. 46 ff., S. 52 ff., S. 74 ff. ). Schliesslich leuchtet das Gutachten in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein und die Schlussfolgerungen in der Expertise sind begründet. In diesem Sinne wurde aus urologisch/ urodynamischer Sicht nachvollziehbar eine hyposensitive, hyperk apazitäre, normokontraktile und norm o aktive Harn blase dia g nostiziert, wobei die Beschwerdeführerin zwecks Vermeidung von unge wollte m Harnabgang darauf angewiesen ist, die Harnblase nach der Uhr zu leeren. Sie benötigt einen kurzen Weg zur Toilette sowie Gelegenheit zu vermehrten Pausen, weshalb eine Leistungsverminderung von 20 % resultiert (S. 83, Urk. 8/102/95-97 ). Der rheumatologische Gutachter ging einleuchten d von einer partiellen Fibromyal gie im Rahmen eines nicht näher spezifizierbaren weichteil rheumatischen Beschwerdesyndroms aus, wobei die Beschwerdeführerin in leich ten bis zeitweise mittelschweren, wechselbelastenden Tätigkei ten zu 100 % arbeits fähig ist (Urk. 8/102/1-87 S. 83). In psychiatrischer Hinsicht stellte die Expertin Dr. C.___ schlüssig fest, dass die Beschwerdeführerin im Wesentlichen an einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Epi so de, sowie an einer PTBS leidet. Unter Hinweis auf eine schwere Beein träch ti gung der Fähigkeit zur Planung/Strukturierung von Aufga ben sowie zu r Spon ta nakti vität, eine mittelgradige bis schwergradige Einschränkung der Durchhal te fähig keit sowie eine mittelgradige Verminderung der Entscheidungs- und Urteils fähig keit besteht für sämtliche Tätigkeiten eine 70%ige Arbeitsunfähigkeit (S. 68, S. 84). Unter polydisziplinären Gesichtspunkten gingen die Gutachter nachvoll ziehbar von einer Gesamtarbeitsfähigkeit von 25 % in körperlich l e ichten bis gelegentlich mittelschwere n, wechselbelastenden Tätigkeiten aus (S. 86). Die Expertise erfüllt demnach die praxisgemässen Kriterien an den Beweiswert eines ärztlichen Gut achtens (BGE 134 V 231 E. 5.1, BGE 125 V 351 E. 3a, BGE 122 V 157 E. 1c), weshalb für die Entscheidfindung darauf abzustellen ist. 4.2 Das Gutachten des Y.___ vermag insbesondere auch insoweit zu überzeugen, als im Rahmen der Gesamtbeurteilung nicht von einer relevanten Aggravation, son dern von einem Verdeutlichungsverhalten ausgegangen wird. Ein Aggravations ver halten wurde einzig von der Neuropsychologin erwähn t, wobei eine beim Symptomvalidierungstest festgestellte verlangsamte Reaktionszeit auf einen visu ellen Reiz ohne Warnton im Vordergrund stand (Urk. 8/102/88-94 S. 5 f.). Von den übrigen Y.___ -Gutachter n wurde keine Aggravation erwähnt und es finden sich auch in den übrigen medizinischen Akten keine entsprechenden Hinweise. Be züglich der von der Beschwerdegegnerin erwähnte n Diskrepanzen – Angabe extre mer und ständiger Schmerzen und dreistündiges Sitzen ohne grosse Schm erz klagen sowie Nichteinnahme der Medikamente trotz gegenteiliger Aussagen der Beschwerdeführerin (Urk. 8/107 S. 12, vgl. auch Urk. 8/102/1-87 S. 73) - ist zu bemerken, dass diese vornehmlich die Schmerzsymptomatik betreffen und im Rahmen der Begutachtung berücksichtigt wurden, indem die chronische Schmerz störung mit somatischen und psychischen Faktoren nur als leicht ausgeprägt und ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eingestuft wurde. Darauf wiesen die Gutachter in ihrer ergänzenden Stellungnahme vom 4. April 2018 zu recht hin (Urk. 8/106 S. 1 f.). Im Weiteren ist der Hinweis der Experten zu berücksichtigen, wonach im Vergleich zur Schwere der Erkrankungen relativ wenig Diskrepanzen bestünden, die verglichen mit ähnlichen Fällen insgesamt nicht sehr schwerwie gend seien, weshalb die Diskrepanzen am ehesten im Rahmen eines Verdeut lich ungsverhalten s zu sehen seien, wie es bei Begutachtungen häufig zu beobachten sei (Urk. 8/104 S. 1). Gemäss den Gutachtern war sodann nicht objektiv feststell bar, ob die Beschwerdeführerin tatsächlich keine Medikamente einnimmt oder ob sie – wie von ihr angegeben – wirklich der Meinung war, dass sie für eine all fälli ge Blutentnahme nüchtern sein müsse (Urk. 8/104 S. 2; Urk. 8/102/1-87 S. 34, S. 61). Selbst wenn anzunehmen ist, dass die Medikamente mehrheitlich nicht eingenommen wurden (vgl. Urk. 8/102/1-87 S. 85 und S. 86), so rechtfertigt dies vor dem Hintergrund dessen, dass sich die Beschwerdeführerin in den letzten Jahren wiederholt in stationäre und teilstationäre psychiatrische Behandlung begab und sich zudem einer jahrelangen und regelmässigen ambulanten Psy chotherapie unterzog (vgl. auch Urk. 8/104 S. 2, Urk. 8/106 S. 2), klarerweise nicht, von einer eine Gesundhe itsbeeinträchtigung ausschliessenden Aggravation auszugehen (vgl. BGE 141 V 288 E. 2.2.1). 4.3 Die Fachpersonen der I.___ und der M.___ wiesen in ihren Berichten vom 26. Juni und 15. August 2018 (vgl. E. 3.5-6 hievor ) auf eine deutliche Ver schlechterung des psychischen Gesundheitszustands der Beschwerdeführerin in den letzten Monat en hin und diagnostizierten insbesondere eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode. Diese Berichte wurden nach Erstattung des Y.___ - Gutachte ns inklusive dessen Ergänzungen respektive vor Erlass des angefochtenen Entscheids vom 12. September 2018 verfasst. Die Be schwerdegegnerin stufte die Berichte unter Hinweis darauf, dass sie keine neuen medizinischen Erkenntnis se respektive keine Angaben zur Aggrava tion enthiel ten, als nicht entscheidrelevan t ein. Dies überzeugt nicht, da in den Berichten insbesondere auf eine deutliche Verschlechterung des gesundheitl ichen Zustands hingewiesen wird. Entsprechend hat die Beschwerdeführerin weitere medizinische Abklärungen vorzunehmen und ab zu klären, ob sich der psychische Gesundheits zustand der Beschwerdeführerin im Zeitpunkt nach der Erstattung des Y.___ -Gut achtens in einem versicherungsrechtlich relevanten Umfang verändert hat und wie sich eine allfällige gesundheitliche Verschlechterung auf die Leistungsfähig keit der Beschwerdeführerin auswirkt (vgl. nachfolgend E. 7). 5. 5.1 Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen (E. 7.2 ; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.1). Diese Abklärungen enden laut Bundesgericht stets mit der Rechtsfrage, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen an hand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsun fähigkeit schliessen lassen (BGE 143 V 418 E. 7.1; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regel fall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): - Kategorie «funktioneller Schweregrad» (E. 4.3) - Komplex «Gesundheitsschädigung» (E. 4.3.1) - Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1) - Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2) - Komorbiditäten (E. 4.3.1.3) - Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen, E. 4.3.2) - Komplex «Sozialer Kontext» (E. 4.3.3) - Kategorie «Konsistenz» (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4) - gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich baren Lebensbereichen (E. 4.4.1) - behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens druck (E. 4.4.2) Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1 5. März 2018 E. 7.4). 5. 2 In Bezug auf den funktionellen Schweregrad erweist sich der Komplex Gesund heitsschädigung in psychiatrischer Hinsicht als erheblich ausgeprägt, wobei ins besondere Beeinträchtigungen im formalen Denken, Insuffizienz- und Schuldge fühle, eine Freudverminderung und Antriebslosigkeit, Flashbacks und Albträume vorliegen sowie die Fähigkeit zur Planung /Strukturierung von Aufgaben und zur Spontanaktivität schwer, die Durchhaltefähigkeit mittel- bis schwergradig und die Entscheidungs- und Urteilsfähigkeit mittelgradig beeinträchtigt sind ( Urk. 8/102/1-87 S. 67 f.). Die Ärzte berichteten von einer massiven Einschrän ku ng und einem weitestgehenden Rückzug der Beschwerdeführerin. Die wiederholt notwendig gewordenen Klinikaufenthalte bestätigten eine eindeutig schwere Erkrankung trotz des in der neuropsychologischen Untersuchung festgestellten Aggravations verhaltens und anzunehmender Nichteinnahme der Medikamente (Urk. 8/102/85). In somatischer Hinsicht liegt unter anderem eine leichtgradige partielle Fibro myalgie sowie ein erhebliches u rologisches Leiden vor, wobei die Beschwerde führer in darauf angewiesen ist, die Harnblas e nach der Uhr zu ent leeren ( S. 83). Die somatischen Diagnosen, insbesondere das schambesetzte uro logische Leiden, verstärken die psychische Problematik (vgl. Urk. 8/53/8). Insge samt legten die Gut achter unter Bezugnahme auf den gesamten Verlauf plausibel dar, dass ein Leiden von erheblichem Schweregrad besteht. Hinsichtlich des Indikators «Behandlungs- und Eingliederungserfolg» ist zu be merken, dass sich die Beschwerdeführerin seit April 2014 einer regelmässige n ambulanten psychotherapeutischen respektive psychologischen Behandlung (im Zeitpunkt der Begutachtung einmal wöchentlich, S. 37 ) unterzieht (S. 85). In den Jahren 2014 bis 2017 befand sich die Beschwerdeführerin wiederholt in (mehr wöchiger) stationärer und teilstationärer Behandlung (S. 11 f., S. 14, S. 23, S. 25 f., S. 61). Ob mit einer zusätzlichen adäquaten psychopharmakologischen Behand lung mit einer höheren Arbeitsfähigkeit zu rechnen sei, konnte von den Gutach tern sodann nicht abschliessend beurteilt werden (Urk. 8/106/2). Damit kann weder von einer vollständigen Therapieresistenz ausgegangen werden noch kann angenommen werden, dass das Leiden der Beschwerdeführerin (gut) therapierbar ist. Die Annahme der Gutachter, es liege trotz gegebenenfalls bestehender Be hand lungs option mit Psychopharmaka eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit vor, ist ins besondere auch in Anbetracht des gesamten Verlaufs ohne Weiteres nachvoll ziehbar. Betreffend die Komplexe «Persönlichkeit» und «Sozialer Kontext» ist festzuhalten, dass sich im Rahmen der psychiatrischen Begutachtung (noch) keine Hinweise auf eine Persönlichkeitsakzentuierung oder – störung fanden (Urk. 8/102/1-87 S. 63 ; vgl. demgegenüber Urk. 8/121/15 ). Die starke, resiliente Persönlichkeit stellt nach Einschätzung der Ärzte der Integrierten Psychiatrie Winterthur – Zürcher Unterland eine gute Ressource dar (vgl. Urk. 8/53/8). Im Zeitpunkt der Abklärung der Arbeitsfähigkeit zu Hause vom 5. Februar 2016 bestand für beide Töchter der Beschwerdeführerin eine Beistandschaft, sie lebten aber noch zu Hause (Urk. 8/34/2). Im Zeitpunkt der Begutachtung wohnte die Beschwerdeführerin noch zusammen mit ihrer jüngsten Tochter in einer Mietwohnung (S. 31). Betreffend ihren Tagesab lauf gab sie an, dass sie aktuell zwischen 9 bis zirka 15 Uhr in die Tagesklinik M.___ gehe. Ansonsten bleibe sie den ganzen Tag im Bett, insbe son dere seit August 2016, als die Tochter ein Praktikum angefangen habe und die Beschwerdeführerin tagsüber alleine sei. Für sich selber koche sie nicht. Manch mal koche sie, wenn die Tochter Hunger habe, was maximal zweimal pro Woche der Fall sei. Zuhause höre sie Musik, kommuniziere auf WhatsApp mit einer Kollegin und nehme Arzttermine wahr. Der Haushalt bleibe aktuell liegen, da sie wegen der Depression nichts machen möge. Ab und an staubsauge sie. Eink ä ufe erledige häufig ihre Tochter, wobei sie diese manchmal auch begleite. Sie habe keine fixe n Zeit en, zu welchen sie aufstehe oder zu Bett gehe, da sie ja immer im Bett sei. Sie habe aktuell mit niemandem Kontakt. Sie telefoniere nur mit ihrer Mutter täglich und hüte e inmal pro Monat ihren Enkelsohn (S. 32, S. 57, S. 60.). Letztmals sei sie im Jahre 2017 für sechs Wochen in der Dominikanischen Repu b lik in den Ferien gewesen, wobei sie den ganzen Tag bei ihrer Mutter ver bracht habe, die alleine in einem Haus wohne (S. 52). Aus dem sozialen Kontext ergeben sich damit nunmehr nur geringe Ressourcen. Betreffend die Kategorie «Konsistenz» und die in der Expertise erwähnten Hin weise auf nicht im geklagten Umfang vorhandene Funktionsbeeinträchtigungen (S. 73) ist zu berücksichtigen, dass gemäss gutachterlicher Einsch ätzung im Ver gleich zur Schwere der bei der Beschwerdefüh rerin vorliegenden Erkrankungen relativ wenig Diskrepanzen bestehen und diese im Rahmen eines gewissen und bei Begutachtungen häufig zu beobachtenden Verdeutlichungsverhaltens zu se hen sind (Urk. 8/10 4 S. 1, vgl. auch E. 4.2 hievor ). Im Weiteren ist von einer etwa gleich mässigen Einschränkung des Aktivitätenniveaus in Beruf und Erwerb einer seits und in den sonstigen Lebensbereichen andererseits auszugehen. Hält sich die Beschwerdeführerin nicht in der Tagesklinik auf, so verbringt sie den Tag zumeist im Bett und ihr soziales Netzwerk beschränkt sich im Wesentlichen auf die in der Dominikanischen Republik lebende Mutter und ihre tagsüber abwesende jüngste Tochter. Den Aufgaben der Erziehung und Begleitung ihrer beiden Töchter ver mochte und vermag die Beschwerdeführerin ebenfalls nur eingeschränkt und mit professioneller Hilfe nachzukommen, obwohl bezüglich dieser Aufgaben eine hohe Motivation besteht (vgl. Urk. 8/34/2). Die seit Jahren regelmässig beanspruchten Therapien sprechen zudem nach nach vollziehbarer ärztlicher Einschätzung für einen erheblichen und ausgewiesenen Leidensdruck. 5. 3 Nach dem Gesagten überzeugt unter Berücksichtigung der Standardindikatoren die guta chterliche Einschätzung einer 30 %igen Arbeitsfähigkeit aus psychischer Sicht in einer angepa ssten Tätigkeit seit April 201 4. Gesamthaft ist vo n einer Arbeitsfähigkeit von 25 % auszugehen. 6. 6.1 Anhand des Abklärungsberichts vom 8. Februar 2016 (Urk. 8/34) nachvollziehbar ausgewiesen und unbestritten ist, dass die Beschwerdeführerin als zu 50 % Erwerbstätige und zu 50 % im Haushalt Tätige (Einschränkung: 15.30 %) zu qua lifizieren war (S. 5, S. 11 ). Im Zeitpunkt der Abklärung (5. Februar 2016) wohnten die damals 14- und 16-jährigen Töchter be i der Beschwerdeführerin und letztere gab an, dass sie für ihre Kinder da sein wolle und die ältere Tochter aufgrund ihrer Arthritis-Erkrankung viele Arzttermine habe un d sie nicht wolle, dass diese alleine zu den Terminen gehen müsse (S. 2, S. 5). Bereits Anfang 2017 und im Zeitpunkt der Y.___ - Untersuchungen wohnte die ältere Tochter nicht mehr zu Hause und die jüngere war während des Tages abwesend (Urk. 8/102/1-87 S. 31, Urk. 8/94/2). Gemäss den Berichten der I.___ und der M.___ vom 26. Juni und 15. August 2018 (vgl. E. 3.5-6 hievor ) bestehen Hinweise, dass beide Töchter nicht mehr bei der Beschwerdeführerin wohnen, weshalb neben den bereits genannten medizinischen Abklärungen auch solche betreffend den Status der Beschwerde führerin als sinnvoll erscheinen (vgl. nachfolgend E. 7). 6.2 Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufgaben bereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen ( Art. 28a Abs. 3 IVG); dies ist die gemischte Methode der Invaliditätsbemessung (vgl. BGE 141 V 15 E. 3.2 mit Hinweisen). Nach der bis 3 1. Dezember 2017 gültigen Gerichts- und Verwaltungspraxis zur Invaliditätsbemessung nach der gemischten Methode (grundlegend BGE 125 V 146 ; vgl. Art. 27 und 27 bis der Verordnung über die Invalidenversicherung [ IVV ] in der seit dem 1. Januar 2018 geltenden Fassung und Übergangsbestimmung zur Ände rung der IVV vom 1. Dezember 2017, in Kraft seit 1. Januar 2018) wird zunächst der Anteil der Erwerbstätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (vgl. Art. 27 IVV) ermittelt. Die Invalidität bestimmt sich in der Folge dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betä ti gungsvergleich vorgenommen wird, wobei im Erwerbsbereich praxisgemäss be rück sichtigt wird, was die versicherte Person im Gesundheitsfall aus ihrer Teiler werbstätigkeit erzielen würde. Die Gesamtinvalidität ergibt sich aus der Addie rung der in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten Teilinvaliditäten (BGE 131 V 51 E. 5.5.1, 130 V 393 E. 3.3, 125 V 146 E. 2b und 5c). Gemäss dem in Art. 27 bis Abs. 2–4 IVV per 1. Januar 2018 eingeführten neuen Berechnungsmodell für die Festlegung des Invaliditätsgrads von teilerwerbs täti gen Versicherten nach der gemischten Methode (Art. 28a Abs. 3 IVG) werden der Invaliditätsgrad in Bezug auf die Erwerbstätigkeit und der Invaliditätsgrad in Bezug auf die Betätigung im Aufgabenbereich – weiterhin – summiert ( Art. 27 bis Abs. 2 IVV). Die Berechnung des Invaliditätsgrads in Bezug auf die Erwerbs tätig keit richtet sich nach Art. 16 ATSG, wobei das Erwerbseinkommen, das die ver sicherte Person durch die Teilerwerbstätigkeit erzielen könnte, wenn sie nicht in va lid geworden wäre, auf eine Vollerwerbstätigkeit hochgerechnet wird (Art. 27 bis Abs. 3 lit. a IVV) und die prozentuale Erwerbseinbusse anhand des Beschäfti gungs grads, den die versicherte Person hätte, wenn sie nicht invalid geworden wäre, gewichtet wird (Art. 27 bis Abs. 3 lit. b IVV). Für die Berechnung des Inva liditätsgrads in Bezug auf die Betätigung im Aufgabenbereich wird der prozen tuale Anteil der Einschränkungen bei der Betätigung im Aufgabenbereich im Vergleich zur Situation, wenn die versicherte Person nicht invalid geworden wäre, ermittelt. Der Anteil wird anhand der Differenz zwischen dem Beschäftigungsgrad nach Absatz 3 lit. b und einer Vollerwerbstätigkeit gewichtet ( Art. 27 bis Abs. 4 IVV). Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die galten, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt verwirklicht hat (vgl. BGE 130 V 445 E. 1.2.1, 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Die angefochtene Verfügung (Urk. 2) ist am 12. September 2018 und somit nach Inkrafttreten der Verordnungsänderung ergangen, wobei ein Sachverhalt zu be ur teilen ist, der vor dem Inkrafttreten der revidierten Verordnungs bestim mung en am 1. Januar 2018 begonnen hat. Daher und aufgrund dessen, dass der Rechts streit eine Dauerleistung betrifft, über welche noch nicht rechtskräftig verfügt wurde, ist entsprechend den allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln für die Zeit bis 31. Dezember 2017 auf die damals geltenden Bestimmungen und ab diesem Zeitpunkt auf die revidierten Verordnungsbestimmungen abzustellen (vgl. BGE 130 V 445 E. 1.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts I 428/04 vom 7. Juni 2006 E. 1). 6. 3 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen ein kommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung ange passten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Aus nah men müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; 135 V 58 E. 3.1; 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis). Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-er werb lichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, nament lich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jeden falls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss der vom Bundesamt für Statistik (BFS) herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) her an gezo gen werden (BGE 126 V 75 E. 3b/ aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1 ; ferner BGE 142 V 178 zur LSE 2012 und deren Unterschiede zur LSE 2010 ). 6. 4 Die Beschwerdeführerin war in der Schweiz gemäss IK-Auszug vom 10. Januar 2013 (Urk. 8/1) nur unregelmässig und mit schwankendem Einkommen erwerbs tätig, weshalb das Valideneinkommen für das relevante Jahr 2015 gestützt auf die LSE 2014 zu ermitteln ist. Da die Beschwerdeführerin über keine Ausbildung verfügt, ist auf den Lohn für einfache und handwerkliche Tätigkeiten abzustellen, wobei sich unter Berücksichtigung der betriebsüblichen Arbeitszeit nach Wirt schaftszweigen und der Nominallohnentwicklung für Frauen bei einer Erwerbs tätig keit von 100 % ein Validenlohn von Fr. 54’062.-- ergibt (BFS, LSE 2014, TA1_tirage_skill_level, Monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Wirtschafts zweigen, Kompetenzniveau und Geschlecht, Total Frauen, Kompetenzniveau 1). Im Zusammenhang mit der bis Ende 2017 gültig gewesenen Rechtslage (vgl. E. 6.2) ist gestützt auf ein Erwerbspensum von 50 % von einem Validenlohn von Fr. 27'031. -- auszugehen. Das Invalideneinkommen beläuft sich unter Berück sich tigung der gutachterlich festgestellte n Arbei tsfähigkeit von 25 % auf Fr. 13' 515.5 0. Gewichtet mit einem 50%igen Erwerbsbereich resultiert zusammen mit der unbestrittenen Einschränkung im Haushaltbereich von 15.30 % (Urk. 8/34 S. 11) ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 32.7 %. Mit Bezug auf die ab 1. Januar 2018 in Kraft stehende Rechtslage (vgl. E. 6.2 hievor ) ist aufgrund der hypothetischen Vollerwerbstätigkeit von einem Validen ein kommen von Fr. 54’062. -- auszugehen. Unter Berücksichtigung des Invaliden einkommens von Fr. 13’515.50 und der Einschränkung im Haushaltbereich von 15.30 % ergibt sich ein Invaliditätsgrad von 45.15 %. Entsprechend steht der Beschwerdeführerin ab 1. Januar 2018 ein Anspruch auf eine Viertelsrente zu. 7. Aufgrund der geändertem Verhältnisse bei der Beschwerdeführeri n zu Hause – mittler weile wohnen sogar beide Töchter auswärts – ist es ohne Weiteres möglich, dass bereits vor dem Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung vom Septem ber 2018 von einer höheren prozentualen Gewichtung der Erwerbsarbeit auszu gehen war (vgl. vorne E. 6.1). Sodann bestehen Hinweise dafür, dass sich der gesundheitliche Zustand der Beschwerdeführerin nach der Begutachtung im Y.___ und vor Verfügungserlass möglicherweise verschlechtert hat (vgl. vorn E. 4.3). Die Beschwerdegegnerin wird nach der Rückweisung der Sache geeignete ergän zende Abklärungen vorzunehmen haben; gegebenenfalls ist ein psychiatrisches Ver laufs gutachten einzuholen. Die ergänzenden Abklärungen können dazu führen, dass bereits für einen früh eren Zeitpunkt ein Rentenanspruch und/oder dass ein höherer Rentenanspruch zu bejahen ist. Die Beschwerde ist damit mit der Feststellung, dass die Be schwer deführerin zumindest ab 1. Januar 2018 Anspruch auf eine Viertelsrente hat, an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie ergänzende Abklärungen vor nehme und prüfe, ob ein weitergehender Anspruch auf eine Invalidenrente besteht. Die Beschwerde ist in diesem Sinne t eilweise gutzuheissen. 8. 8.1 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind unabhängig vom Streit wert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 1’0 00.-- anzusetzen. Entspre chend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerde geg nerin aufzuerlegen. Damit erweist sich das Gesuch der Beschwerdeführerin um unentgeltliche Prozessführung (Urk. 1 S. 2) als gege n standslos. 8.2 Die Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin machte mit Honorarnote vom 8. Januar 2019 (Urk. 10) einen Aufwand von 8.70 Stu nden und Barauslagen von Fr. 3 22. 80 geltend. Der geltend gemachte Aufwand ist der Sache angemessen, weshalb in Anwendung des gerichtsüblichen Stundenansatzes von Fr. 185.-- die zu leistende Prozessentschädigung Fr. 2 ’ 081.10 beträgt. Das Gesuch der Be schwer deführerin um unentgeltliche Prozessvertretung (Urk. 1 S. 2) erweist sich damit als gegenstandslos. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne teilweise gutgeheissen, dass die angefochtene Ver fügung vom 12. September 2018 aufgehoben wird, und es wird die Sache mit der Fest stellung, dass die Beschwerdeführerin zumindest ab dem 1. Januar 2018 Anspruch auf eine Viertelsrente hat, an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne von Erw. 7 über einen weitergehenden Anspruch neu verfüge. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 1 ’ 0 00.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent schädigung von Fr. 2’081.10 (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Advokatin Karin Wüthrich - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 10 - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubSchleiffer Marais

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2018.00895 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Ersatzrichterin Tanner Imfeld Gerichtsschreiberin Schleiffer Marais Urteil vom 2 2. Oktober 2019 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin vertreten durch Advokatin Karin Wüthrich Procap Schweiz Frohburgstrasse 4, Postfach, 4601 Olten gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Die 1973 geborene X.___, ohne Ausbildung und Mutter von vier Kindern ( geboren 1992, 1993, 2000, 2002), meldete sich am 28. November 2014 unter Hinweis auf eine psychische Erkrankung bei der Inva lidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/2). Die Sozialversicherungs an stalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, nahm erwerbliche und medizinische Abklä rungen vor und informierte die Versicherte a m 21. April 2015 darüber, dass auf grund des Gesundheitszustand s aktuell keine beruflichen Eingliederungsmass nah men möglich seien (Urk. 8/14). Im Januar 2016 veranlasste sie eine Abklä rung betreffend beeinträchtigte Arbeitsfähigkeit in Beruf und Haushalt in der Woh nung der Versicherten ( Bericht vom 8. Februar 2016, Urk. 8/34 ) sowie betreffend Hilflosenentschädigung für Erwachsene (Bericht vom 15. Februar 2016, Urk. 8/39). Am 2. Mai 2016 wies die IV-Stelle einen Anspruch auf Hilflosenentschädigung ab. Die Durchführung beruflicher Eingliederungsmassnahmen erachtete sie am 5. Okto b er 2016 erneut nicht für möglich (Urk. 8/42, Urk. 8/55). In der Folge be auftragte sie beim Y.___ ein polydiszi pli näres Gutachten (Allgemeine Innere Medizin, Psychiatrie un d Psychotherapie, Rheu ma tologie und Neuropsychologie; Expertise vom 5. Februar 2018, Urk. 8/102/1-87). Am 19. Febru ar sowie 4. April 2018 beantworteten die Y.___ -Gutachter die von der IV-Stelle am 14. Februar und 12. März 2018 gestellten Fragen (Urk. 8/104-106). Mit Vorbescheid vom 15. Mai 2018 (Urk. 8/108) stellte die IV-Stelle die Abwei s ung des Leistungsbegehrens in Aussicht, wogegen die Versicherte am 23. Mai 2018 Einwand (Urk. 8/110, Urk. 8/122) erhob. In der Folge gingen bei der IV-Stelle mehrere ärztliche Beri chte (Urk. 8/115, Urk. 8/121/1-28 ) ein. Am 12. September 2018 (Urk. 2) wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren ab. 2. Dagegen erhob die Versicherte am 15. Oktober 2018 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, die Verfügung vom 12. September 2018 sei aufzuheben und ihr mit Wirkung ab dem frühestmöglichen Zeitpunkt eine Invalidenrente zuzusprechen. Eventuell sei die Angelegenheit zu weiteren Abklärungen an die Beschwerde gegnerin zurückzuweisen. In formeller Hinsicht stellte sie das Gesuch um unent geltliche Prozessführung und Rechtsvertretung (S. 2). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetz es über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburts ge brechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetz es über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psy chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbsein kom men zu erzielen (vgl. BGE 139 V 547 E. 5, 131 V 49 E. 1.2, 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 1 8. November 2015 E. 5.4). Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose vor aus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unab hängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weit geh end objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung (Urk. 2) damit, dass sich aufgrund der Y.___ -Expertise ergeben habe, dass während der gesamten Gutachtenssituation ein erhebliches Aggravationsverhalten vorhanden gewesen sei und aus objektiver Sicht keine Auslöser für die geklagten Schmerzen nach weisbar gewesen sein. Zusätzlich habe trotz angeblich starker Schmerzen eine dreistündige Untersuchung ohne erkennbare körperliche Beeinträchtigung im Sitzen durchgeführt werden können. Im Weiteren sei eine Medikamenten ein nah me trotz starker geschilderter Beeinträchtigung nicht erfolgt respektive es hätten keine Abbaustoffe der Medik amente nachgewiesen werden können. In der neu rologischen Untersuchung habe schliesslich aufgrund der mangelnden Mitarbeit keine Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durchgeführt werden können (S. 1 f.). 2.2 Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Stand p unkt (Urk. 1), die sogenannte «Ressourcenprüfung durch den Rechtsanwender» stelle eine klare Ermessensverletzung dar, nachdem sich sämtliche medizinische Fachpersonen betreffend die gesundheitlichen Beschwerden und deren Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit einig gewesen seien. Die Beschwerdegegnerin habe ihr Ermes sen überschritten, als sie sich über die klaren Einschätzungen ihres Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) hinweg ge setz t und diese nach Belieben durch eigene Einschätzungen auf Stufe Sachbearbeitung erse tzt habe. Im Weiteren hätten die Gutachter und der RAD i m Einklang mit BGE 143 V 409, 4 18 eine ergebnisoffene Gesamtbetrachtung vorgenommen, weshalb es nicht angehe, wenn auf Stufe Sachbearbeitung in der Folge auf einzelne Indikatoren und mögliche Inkonsi stenzen fokussiert werde. Dies lasse sich weder mit der Aufgabenteilung zwischen Medizin und Recht rechtfertigen, noch lägen tatsächliche Ausschlussgründe vor (S. 5 f. Ziff. 6 f.). 3. 3.1 3.1.1 Die Y.___ -Gutachter nannten in ihrem pol ydisziplinären Gutachten vom 5. Febru ar 2018 (Urk. 8/102/1-87) folgende Diagnosen (S. 77 f.): - mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit: - hyposensitive, hyperkapazitäre, normokontraktile, normoaktive Harnblase mit - Überlauf-Harninkontinenz bei geringer Blasenhalsinsuffizienz - Endometriose - Status nach multiplen urogynäkologischen Voroperationen - Status nach Kolposuspension nach Cowan, postoperativer suprasym physärer Wundinfekt mit Nachweis von Staphylococcus lugdunsensis - Status nach Entfernung des periurethralen Bandmaterials, Introitus rekonstruktion, laparoskopischer Salpingektomie beidseitig bei Sak to sal pinx beidseitig und Narbe n korrektur suprasymphysär 03/2013 - Status nach Ent fernung einer suprasymphy sären REMEEX-Nach stell winde bei Abszedierung und Nachweis von ESBL, Sekundärheilung 05/2012 - Status nach Teilexzision des TOT und Einlage eines nachjustierbaren, suburethralen Schlingensystems REMEEX bei vaginaler Banderosion und Dyspareunie 02/2012 - Status nach Einlage einer transobturatorischen suburet hr alen Schlinge (T OT) bei Belastungsinkontinenz 09 /2011 - Status nach Introit uskorrektur und vaginaler Raffun g 12/2008 - Status nach Laser konis ation bei CIN 1998 - Status nach Tubensterilisation 2002 - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F33.1) - posttraumatische Belastungsstörung (PTBS, ICD-10 F43.1) - ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit: - M itralklappenprolaps mit/bei: - myx oma tös veränderten Mitralsegel - maximal mitt e lschwerer meso -telesystol ischer Insuffizienz - normaler systolischer Funktion des nicht hypertrophen linken Ventrikels - Ausschluss einer signifika n ten myokardialen Ischämie - Adipositas Grad I nach WHO - Hypercholesterinämie - periodic limb movement disord er (PLMD) - part ielle Fibromy al gie im Rahmen eines nicht näher spezifizierbaren weich teilrheumatischen Beschwerdesyndroms - ohne strukturelles oder somatisches Korrelat bei - erheblicher globalmuskulärer Insuffizienz mit Fehlhaltung und Dekon ditio nierung - Panikstörung (ICD-10 F41.9) - chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41) 3.1.2 Der rheumatologische Gutachter Dr. med. A.___, Facharzt für Rheumatologie und Manuelle Medizin FMH, hielt fest, dass ein weichteilrheumatisches Schmerz syndrom nicht näher spezifizierbar im Sinne einer inkompletten Fibromyalgie mit Be tonung der oberen Extremitäten, gering Oberschenkel und Paralumbalregion beidseits, ohne strukturelle s oder somatisches Korrelat vorliege. Die Untersuchung des Bewegungsapparates sei im Übrigen unauffällig. Die Schultergelenke seien sch merzfrei und ohne Einschränkung beweglich. Eine Periathropathia hume ro scap ularis rechts, wie sie im Frühjahr 2012 durch Dr. med. Z.___, Fach arzt für Rheumatologie, beschrie ben worden sei, bestehe nicht mehr. Auffallend sei ein Trainingsmangel mit muskulärer Dekonditionierung (S. 43 f.). Im Weiteren wies Dr. A.___ darauf hin, dass im Rahmen einer partiellen Fibro myalgie bei sonst unauffälligen Befunden aus somatisch-rheumatologischer Sicht eine 100 %ige Arbeitsfähigkeit bezogen auf ein volles Pensum in jeder leichten bis zeitweise mittelschweren, wechselbelastenden Tätigkeit bestehe. Expositionen in kalt-feuchtem Milieu seien zu vermeiden, da diese die Weichteilbeschwerden im Rahmen einer Somatisierungsstörung oder Schmerzverarbeitungsstörung ver stärkten. Andere Schonkriterien seien nicht gegeben, wobei diese Beurteilung seit immer und auch künftig gelte (S. 45 f.). 3.1.3 Dr. sc. hum. Dipl. Psych. B.___ wies darauf hin, dass die Beschwerdeführerin beim Sym pt omvalidierungstest Resultate erzielt habe, welche weit unter denen gelegen hätten, die bei motivierter Mitarbeit zu erreichen seien. Aufgrund der ver langsamten Reaktionszeit sei es höchst wahrscheinlich, dass d ie Beschwerde führerin beim entsprechenden Test aggravierte Reaktionen gezeigt habe. D ie ekla tanten mnestischen Funktionsverluste der Beschwerdeführerin hätten nicht dem im Gespräch gewonnenen Eindruck entsprochen. Die verlangsamten Reaktions zeiten zeigten eine Variabilität, die neurophy siologisch nicht erklärbar sei. Es bestünden sodann Diskrepanzen zwischen der subjektiv geschilderten Intensität und der Vagheit der Beschwerden. Die von den psychiatrischen und rheuma to lo gischen Gutachtern gestellten Diagnosen könnten die genannten Auffälligkeiten nicht erklären (S. 50 f.). D ie Zusammenstellung der Testergebnisse lasse auf ein Aggravationsverhalten schliessen, weshalb die Ergebnisse der Leistungstes ts inhaltlich nicht ausgewertet werden könnten und wegen mangelnder Mitarbeit keine verwertbaren neuropsy cho logischen Befunde lieferten, da sie wahrscheinlich nicht das effektiv vorhan dene kognitive Leistungsniveau abbildeten. Aus neuropsychologischer Sicht könne deshalb keine Einschätzung der Arbeitsfähigkeit vorgenommen werden (S. 51). 3.1.4 Die psychiatrische Gutachterin Dr. med. C.___, Fachärztin für Psychiatri e und Psychotherapie, hielt fest, dass sich im psychopathologischen Befund im formalen Denken eine leichte Umständlichkeit und Weitschweifigkeit mit Grübeln (vor allem nachts) gezeigt hätten sowie Ein- und Durchschlafstörungen, Insuffizienz- und Schuldgefühle, eine gedrückte Stimmung mit leicht reduzierter Schwin gungs fähigkeit, eine Freudeverminderung, eine Antriebslosigkeit, Flashbacks und Albträume, panikartige Angstzustände und passive Todeswünsche. Im Weiteren seien die Fähigkeiten zur Planung/Strukturierung von Aufgaben sowie zu Spon tanaktivitäten schwer und die Durchhaltefähigkeit mittel- bis schwergradig beein trächtigt. Die Fähigkeit für intime Beziehungen sei vollständig und die Entscheid- und Urteilsfähigkeit mittelgradig beeinträchtigt (S. 67 f.). Im Weiteren führte die psychiatrische Gutachterin aus, dass die diagnostischen Kriterien einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung (ICD-10 F45.40) nicht erfüllt seien. Vielmehr sei von einer chronischen Schmerzstörung mit soma ti sche n und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41) auszugehen, wobei der funk tio nelle Schweregrad als leicht ausgeprägt zu werten sei (S. 68 f. ). Bei der Beschwerdeführerin liege sodann eine Affektpathologie vor, wobei es wegen der Symptomverdeutlichung schwierig sei, den Schweregrad der depres si ven Episode festzulegen. Mit überwiegender Wahrscheinlichkeit müsse von der Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Störung (ICD-10 F33.1), ausgegangen werden. Im Weiteren seien die Kriterien einer Panikstörung (ICD-10 F 41.0) erfüllt, wobei diese gemäss Angaben der Beschwerdeführerin nur selten und nicht regelmässig aufträten, so dass der funktionelle Schweregrad als leicht einzustufen sei. Ebenso seien die Kriterien für eine PTBS (ICD-10 F 43.1) gegeben. Demgegenüber lägen die Kriterien für eine Agoraphobie nicht vor (S. 68 ff.). Die psychiatrische Expertin wies ferner darauf hin, dass von einer Non-Com pli ance bei nicht nachweisbaren Plasmaspiegeln der Psychopharmaka auszu gehen sei (S. 73). Im Zusammenhang mit der Konsistenzprüfung hielt die Gutachterin fest, dass Hin weise auf nicht im geklagten U mfang vorhandene Funktionsbeein trächti gungen vorlägen. Dabei bestünden Diskrepanzen zwischen der subjektiv geschilderten Inten sität und der Vagheit der Beschwerden, zwischen massiven subjektiven Be schwerden betreffend die Schmerzen und der erkennbaren körperlich-psychi schen Beeinträchtigung in der Untersuchungssituation, zwischen dem Ausmass der geschilderten Beschwerden und dem nicht nachweisbaren Plasmaspiegel der Medikation im Labor sowie zwischen der Angabe der Gründe der Nichteinnahme der Medikamente (vgl. S. 34, S. 61) und der Tatsache, dass die Beschwerde füh rerin beim Grundgutachten explizit darauf hingewiesen worden sei, diese ein zu nehmen, da sie gemessen würden (S. 73). Unter dem Titel Arbeitsfähigkeit führte die psychiatrische Expertin aus, dass sie aufgrund der aktuellen Befunde, der Einschätzungen der Einschränkungen im Mini-ICF-A PP und der Tatsache, dass die Beschwerdeführerin in den letzten Ja hren wiederholt viele Woche n in stationärer und tagesklinischer Behandlung gewesen sei, aktuell und im Längsschnitt von einer Arbeitsunfähigkeit von 70 % für sämt liche Tätigkeiten ausgehe. Die Aggravation in der neuropsychologischen Untersu chung könne möglicherweise auf den Leidensdruck der Beschwerde füh rerin bei prolongiertem Krankheitsverlauf und dem Wunsch, ihren Beschwerden Ausdruck zu geben, zurückgeführt werden (S. 74). Dr. C.___ wies schliesslich darauf hin, dass aus psychiatrischer Sicht eine leit linienorientierte Optimierung der medikamentösen Behandlung der depressiven Episode unter Plasmaspiegelkontrollen erfolgen sowie die stationäre Traumathe rapie weitergeführt werden sollten (S. 74). 3.1.5 Zusammenfassend hielten die Gutachter Dr. med. D.___, Facharzt für Innere Medizin FMH, med. pract. E.___, Fachärztin für Chirurgie FMH, sowie Dres. A.___ und C.___ fest, dass die chirurgisch-internistische Untersuchung einen bis auf ein Systolikum altersentsprechenden normalen klinischen Status zeige. Es be stünden weder Hinweise auf eine Links- oder Rechtsherzinsuffizienz noch auf eine Lungenerkrankung. Das bekannte Systolikum sei im Rahmen der bekannten Mitralklappeninsuffizienz zu beurteilen, wobei dieses gemäss kardiologischem Konsil keine funktionelle Einschränkung zur Folge habe. Bei der urolo gisch/ uro dynamischen Abk lärung zeigten sich eine hypo sensitive, hyperkapazitäre, normo kontraktile, norm o aktive Harnblase mit einer Überlauf-Harninkontinenz bei geringer Blasenhalsinsuffizienz. Dadurch sei die Beschwerdeführerin darauf an ge wiesen, die Harnblase nach der Uhr zu leeren, um einen ungewollten Harnab gang zu vermeiden. Entsprechend benötige sie bei der Arbeit einen kurzen Weg zur Toilette sowie Gelegenheit zu vermehrten Pausen, weshalb eine Leistungs min derung von zirka 20 % resultier e (S. 83). Die Experten wiesen im Weiteren darauf hin, dass sämtliche Medikament e mit einmaliger Ausnahme des Tramadols nicht nachweisbar gewesen seien. Der Um stand, dass bei den zwei durchgeführten Medikamentenspiegelungen bei den Psy chopharmaka auch keine Metaboliten nachweisbar gewesen seien, sei nur mit einer fehlenden Medikamenteneinnahme zu erklären (S. 85). Ferner wurde festgehalten, dass d as aktuell ermittelte Belastungsprofil seit April 2014 gelte, als die Beschwerdeführerin die Behandlung am Psychiatrisch - Psy chotherapeutischen Zentrum aufgenommen habe. Während den stationären und tagesklinischen Behandlungen habe jeweils eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit be standen, weshalb im Längsschnitt von einer zirka 70%igen Arbeits unfähigkeit auszugehen sei. Ge mäss Anamnese und Mini-ICF-APP sei die Beschwerd eführerin in ihrem Leben massiv eingeschränkt und habe sich weitestgehend zurück ge zo gen. Die wiederholt notwendigen Klinikaufenthalte würden eine eindeutig schwere Erkrankung trotz Aggravationsverhalten in der neuropsychologischen Untersu chung bestätigen. Die Behandlung sei insofern ungenügend, als dass die Psycho pharmaka nicht eingenommen würden und die traumaspezifische Therapie erst verspätet aufgenommen worden sei. Erschwerend komme aufgrund des urolo gisch-gynäkologischen Leidens eine verminderte Leistungsfähigkeit hinzu, so dass aus polydisziplinärer Sicht in einer dem Leiden optimal angepassten Tätig keit (körperlich leichte bis gelegentlich mittelschwere, wechselbelastende Verrich tungen ohne Arbeiten in kalt-feuchtem Milieu) eine Gesamtarbeitsfähigkeit von 25 % resultiere (S. 85 f.). 3.2 Betreffend d ie von der Beschwerdegegnerin am 14. Februar 2018 gestellten Rück fragen (Urk. 8/103/1-3) hielt die Y.___ - Expertin med. pract. E.___ am 19. Februar 2018 fest, dass im Vergleich zur Schwere der Erkrankungen der Be schwerde führerin relativ wenig Diskrepanzen vorlägen, welche im Vergleich zu ähnlichen Fällen insgesamt nicht sehr schwerwiegend seien. Sie seien am ehesten im Rahmen eines gewissen Verdeutlichungsverhaltens zu sehen, wie es bei Begut achtungen häufig zu beobachten sei. Die Diskrepanzen sei en sodann in vollem Umfang berücksichtigt worden ( Urk. 8/104 S. 1). Im Weiteren könne die Frage, ob unter einer adäquaten Therapie mit einer höh eren Arbeitsfähigkeit zu rechnen sei, nicht abschliessend beantwortet werden. Insgesamt sei es gemäss den Akten aufgrund der bisherigen psychiatrischen Be handlung bereits zu einer Verbesserung der Beschwerden gekommen. Ob die Beschwerdeführerin tatsächlich keine Medikamente einnehme oder ob sie wirk lich der Meinung ge wesen sei, dass sie ohne diese beurteilt werden sollte, könne objektiv nicht festgestellt werden. Entsprechend sollte künftig regelmässig der Blutspiegel bestimmt werden (S.2). Zusammenfassend sei festzuhalten, dass lediglich in der neuropsychologischen Untersuchung das vom RAD zitierte Aggravationsverhalten festgestellt worden sei. Die anderen Untersucher hätten kein solches beobachtet. Ein Aggravations verhalten schliesse zude m nicht per se eine tatsächlich vorhandene Erkrankung aus. Die vor allem aus psychiatrischer Sicht gestellten Diagnosen beruhten auf den Befunden und Beobachtungen, wie sie im psychiatrischen Teilgutachten aus führlich beschrieben worden seien, und die Befunde und Verhaltensbeobach tungen stimm ten mit den Beschreibungen in den Akten überein (S. 2 ). 3.3 Am 12. März 2018 stellte die Beschwerdegegnerin weitere Rückfragen (Urk. 8/105 ), welche von de n Y.___ -Gutachterinnen med. pract. E.___ und Dr. C.___ am 4. April 2018 beantwortet wu rden (Urk. 8/106). Sie hielten fest, dass sich die im psychiatrischen Teilgutachten beschriebenen Diskrepanzen vor allem auf die Schmerzsymptomatik bezogen hätten - insbesondere, dass die Beschwerde füh rerin während der gutachterlichen Untersuchung kaum schmerzgequält gewirkt habe und der Plasmaspiegel der Schmerzmedikation nicht nachweisbar gewesen sei. Die Diskrepanzen führte n zur Einschätzung, dass die chronische Schmerz störung mit somatischen und psychischen Faktoren nur leicht ausgeprägt und ohne Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit sei. Dass bei der Beschwerdeführerin ein ent sprechender Leidensdruck für die gestellten psychiatrischen Diagnosen mit Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit bestehe, zeigten die wiederholten monate langen ( teil ) stationären Behandlungen sowie die regelmässige ambulante psycho logische Therapie. Entsprechend seien die erwähnten Diskrepanzen in vollem Um fang berücksichtigt. Ob unter einer adäquaten psychopharmakologischen Behandlung mit einer höhe ren Arbeitsfähigkeit zu rechnen sei, könne nicht abschliessend beurteilt werden. Es sei aber empfehlenswert, im Rahmen der weiteren Behandlung den Plasma spiegel regelmässig zu bestimmen. Betreffend die PTBS sei festzuhalten, dass diese primär psychotherapeutisch und nicht psychopharmakologisch zu behandeln sei und die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt der gutachterlichen Untersuchung bereits zwei längere stationäre Traumatherapien absolviert habe (S. 1 f.). 3.4 In seiner Stellungnahme vom 16. April 2018 (Urk. 8/107 S. 11 f.) hielt der RAD-Arzt med. pract. F.___, FA für Arbeitsmedizin, fest, dass aufgrund des nach vollziehbaren Y.___ -Gutachten s sowie de ssen Ergänzungen vom 19. Februar und 4. April 2018 als Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit von einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1), einer PTBS (ICD-10 F43.1) sowie einer hyposensitiven, hyperkapazi tären, normokontraktilen und normoaktive n Harnblase auszugehen sei. Dabei sei die Beschwerdeführerin in körperlich leichten bis gelegentlich mittelschweren und wechselbelas tenden Tätigkeiten (ohne feucht kaltes Milieu) seit April 2014 zu 2 5 % arbeitsfähig. 3.5 In ihrem Bericht vom 26. Juni 2018 (Urk. 8/115) stellten Dr. med. univ. (A) G.___, Fachärztin FMH Psychiatrie und Psychotherapie, und dipl. Psycho therapeut ASP H.___, I.___ GmbH folgende Diagnosen (S. 1): - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode (ICD-10 F33. 2) mit Verdacht auf psychotische Symptome (ICD-10 F33.3) - Agoraph obie mit Panikstörung (ICD-10 F 40.01) - komplexe PTBS (ICD-10 F43.1) mit Verdacht auf andauernde Persönlich keits änderung nach Extrembelastung (ICD-10 F62.0 ) Es wurde ausgeführt, dass die Beschwerdeführerin in den vergangenen Monaten mit belastenden und traumatisierenden Zwischenfällen konfrontiert worden sei. Die ältere Tochter sei Opfer eines körperlichen Übergriffs geworden. Die jüngere Tochter gerate zunehmend in persönliche Schwierigkeiten und sei vor kurzem in eine therapeutische Wohngruppe platziert worden. Die Beschwerdeführerin sei dadurch erneut von Erinnerungen an eigen e Traumata überflutet worden. Sie be richte wieder häufiger, dass sie Geräusche in der Wohnung höre und auf der Strasse den Täter sehe, was unmöglich sei n könne (S. 1). 3.6 Am 15. August 2018 berichteten Oberpsychologe J.___, Psychologin Dr. phil. K.___ und Oberärztin L.___, M.___ AG, über den statio nären Aufenthalt der Beschwerdeführerin vom 20. Juni bis 31. Juli 2018, wobei sie folgende psychiatrischen Diagnosen nannten ( Urk. 8/121/3-5 S. 1): - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode ohne psycho tische Symptome (ICD-10 F33.2) - PTBS (ICD-10 F43.1 ) Die M.___ -Fachpersonen hielten fest, dass sich bei der Beschwerdeführerin eine deutliche Verschlechterung des bereits reduzierten Stimmungszustands einge stellt habe, nachdem die 16-jährige Tochter durch die Kindes- und E rwachs enen schutzbehörde in eine b etreute WG fremdplatziert worden und die Beschwerde führerin alleine in d er Wohnung zurückgeblieben sei (S. 1). Es sei wieder vermehrt zu dissoziativen Zuständen und Flashbacks gekommen und die Beschwerdeführerin habe von lebensmüden Gedanken, intermittierend mit konkreten Handlungsideen, berichtet. Bei fehlender Distanzierung habe im Verlauf einmalig ein stündliches Meldeschema und eine Ausgangsbeschränkung initiiert werden müssen, welche nach einer Sti mmungsstabilisierung wieder auf ge hoben habe werden können. Als auslösende sowie aufrechterhaltende Faktoren seien die aktuelle Fremdplatzierung der Tochter, die engen finanziellen Verhält nisse, die Einsamkeit, der bevorstehende Wohnungsumzug, die körperlichen Be schwerden sowie die diversen Traumatisierungen vor dem Hintergrund einer selbst unsicheren und emotional-instabil en Persönlichkeitsstruktur zu s ehen (S. 2). 4. 4.1 Das Y.___ -Gutachten vom 5. Februar 2018 inklusive dessen Ergänzungen vom 19. Februar und 4. April 2018 entspricht den praxisgemässen Anforderungen an den Beweiswert einer Expertise. So ist es für die streitigen Belange umfassend, gibt es doch Antwort auf die Frage nach dem Gesundheitszustand der Beschwer de führerin und der verbleibenden Arbeitsfähigkeit. Es beruht sodann auf den not wendigen Untersuchungen in internistischer, chirurgischer, rheumatologischer, psychiatrischer, neuropsychologischer, kardiologischer und urologischer Fach rich tung. Die Gutachter berücksichtigten detailliert die geklagten Beschwerden und setzten sich damit auseinander (Urk. 8/102/1-87 S. 34 ff., S. 42 f., S. 45, S. 48 f f., S. 57 f f., S. 82 ff. ). Die Expertise wurde sodann in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben, wobei sich die Gutachter zur Krankheitsentwicklung äussert en und Bezug auf die medizinischen Vorakten nahmen (S. 2 ff., S. 20 ff., S. 46 ff., S. 52 ff., S. 74 ff. ). Schliesslich leuchtet das Gutachten in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein und die Schlussfolgerungen in der Expertise sind begründet. In diesem Sinne wurde aus urologisch/ urodynamischer Sicht nachvollziehbar eine hyposensitive, hyperk apazitäre, normokontraktile und norm o aktive Harn blase dia g nostiziert, wobei die Beschwerdeführerin zwecks Vermeidung von unge wollte m Harnabgang darauf angewiesen ist, die Harnblase nach der Uhr zu leeren. Sie benötigt einen kurzen Weg zur Toilette sowie Gelegenheit zu vermehrten Pausen, weshalb eine Leistungsverminderung von 20 % resultiert (S. 83, Urk. 8/102/95-97 ). Der rheumatologische Gutachter ging einleuchten d von einer partiellen Fibromyal gie im Rahmen eines nicht näher spezifizierbaren weichteil rheumatischen Beschwerdesyndroms aus, wobei die Beschwerdeführerin in leich ten bis zeitweise mittelschweren, wechselbelastenden Tätigkei ten zu 100 % arbeits fähig ist (Urk. 8/102/1-87 S. 83). In psychiatrischer Hinsicht stellte die Expertin Dr. C.___ schlüssig fest, dass die Beschwerdeführerin im Wesentlichen an einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Epi so de, sowie an einer PTBS leidet. Unter Hinweis auf eine schwere Beein träch ti gung der Fähigkeit zur Planung/Strukturierung von Aufga ben sowie zu r Spon ta nakti vität, eine mittelgradige bis schwergradige Einschränkung der Durchhal te fähig keit sowie eine mittelgradige Verminderung der Entscheidungs- und Urteils fähig keit besteht für sämtliche Tätigkeiten eine 70%ige Arbeitsunfähigkeit (S. 68, S. 84). Unter polydisziplinären Gesichtspunkten gingen die Gutachter nachvoll ziehbar von einer Gesamtarbeitsfähigkeit von 25 % in körperlich l e ichten bis gelegentlich mittelschwere n, wechselbelastenden Tätigkeiten aus (S. 86). Die Expertise erfüllt demnach die praxisgemässen Kriterien an den Beweiswert eines ärztlichen Gut achtens (BGE 134 V 231 E. 5.1, BGE 125 V 351 E. 3a, BGE 122 V 157 E. 1c), weshalb für die Entscheidfindung darauf abzustellen ist. 4.2 Das Gutachten des Y.___ vermag insbesondere auch insoweit zu überzeugen, als im Rahmen der Gesamtbeurteilung nicht von einer relevanten Aggravation, son dern von einem Verdeutlichungsverhalten ausgegangen wird. Ein Aggravations ver halten wurde einzig von der Neuropsychologin erwähn t, wobei eine beim Symptomvalidierungstest festgestellte verlangsamte Reaktionszeit auf einen visu ellen Reiz ohne Warnton im Vordergrund stand (Urk. 8/102/88-94 S. 5 f.). Von den übrigen Y.___ -Gutachter n wurde keine Aggravation erwähnt und es finden sich auch in den übrigen medizinischen Akten keine entsprechenden Hinweise. Be züglich der von der Beschwerdegegnerin erwähnte n Diskrepanzen – Angabe extre mer und ständiger Schmerzen und dreistündiges Sitzen ohne grosse Schm erz klagen sowie Nichteinnahme der Medikamente trotz gegenteiliger Aussagen der Beschwerdeführerin (Urk. 8/107 S. 12, vgl. auch Urk. 8/102/1-87 S. 73) - ist zu bemerken, dass diese vornehmlich die Schmerzsymptomatik betreffen und im Rahmen der Begutachtung berücksichtigt wurden, indem die chronische Schmerz störung mit somatischen und psychischen Faktoren nur als leicht ausgeprägt und ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eingestuft wurde. Darauf wiesen die Gutachter in ihrer ergänzenden Stellungnahme vom 4. April 2018 zu recht hin (Urk. 8/106 S. 1 f.). Im Weiteren ist der Hinweis der Experten zu berücksichtigen, wonach im Vergleich zur Schwere der Erkrankungen relativ wenig Diskrepanzen bestünden, die verglichen mit ähnlichen Fällen insgesamt nicht sehr schwerwie gend seien, weshalb die Diskrepanzen am ehesten im Rahmen eines Verdeut lich ungsverhalten s zu sehen seien, wie es bei Begutachtungen häufig zu beobachten sei (Urk. 8/104 S. 1). Gemäss den Gutachtern war sodann nicht objektiv feststell bar, ob die Beschwerdeführerin tatsächlich keine Medikamente einnimmt oder ob sie – wie von ihr angegeben – wirklich der Meinung war, dass sie für eine all fälli ge Blutentnahme nüchtern sein müsse (Urk. 8/104 S. 2; Urk. 8/102/1-87 S. 34, S. 61). Selbst wenn anzunehmen ist, dass die Medikamente mehrheitlich nicht eingenommen wurden (vgl. Urk. 8/102/1-87 S. 85 und S. 86), so rechtfertigt dies vor dem Hintergrund dessen, dass sich die Beschwerdeführerin in den letzten Jahren wiederholt in stationäre und teilstationäre psychiatrische Behandlung begab und sich zudem einer jahrelangen und regelmässigen ambulanten Psy chotherapie unterzog (vgl. auch Urk. 8/104 S. 2, Urk. 8/106 S. 2), klarerweise nicht, von einer eine Gesundhe itsbeeinträchtigung ausschliessenden Aggravation auszugehen (vgl. BGE 141 V 288 E. 2.2.1). 4.3 Die Fachpersonen der I.___ und der M.___ wiesen in ihren Berichten vom 26. Juni und 15. August 2018 (vgl. E. 3.5-6 hievor ) auf eine deutliche Ver schlechterung des psychischen Gesundheitszustands der Beschwerdeführerin in den letzten Monat en hin und diagnostizierten insbesondere eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode. Diese Berichte wurden nach Erstattung des Y.___ - Gutachte ns inklusive dessen Ergänzungen respektive vor Erlass des angefochtenen Entscheids vom 12. September 2018 verfasst. Die Be schwerdegegnerin stufte die Berichte unter Hinweis darauf, dass sie keine neuen medizinischen Erkenntnis se respektive keine Angaben zur Aggrava tion enthiel ten, als nicht entscheidrelevan t ein. Dies überzeugt nicht, da in den Berichten insbesondere auf eine deutliche Verschlechterung des gesundheitl ichen Zustands hingewiesen wird. Entsprechend hat die Beschwerdeführerin weitere medizinische Abklärungen vorzunehmen und ab zu klären, ob sich der psychische Gesundheits zustand der Beschwerdeführerin im Zeitpunkt nach der Erstattung des Y.___ -Gut achtens in einem versicherungsrechtlich relevanten Umfang verändert hat und wie sich eine allfällige gesundheitliche Verschlechterung auf die Leistungsfähig keit der Beschwerdeführerin auswirkt (vgl. nachfolgend E. 7). 5. 5.1 Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen (E. 7.2 ; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.1). Diese Abklärungen enden laut Bundesgericht stets mit der Rechtsfrage, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen an hand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsun fähigkeit schliessen lassen (BGE 143 V 418 E. 7.1; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regel fall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): - Kategorie «funktioneller Schweregrad» (E. 4.3) - Komplex «Gesundheitsschädigung» (E. 4.3.1) - Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1) - Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2) - Komorbiditäten (E. 4.3.1.3) - Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen, E. 4.3.2) - Komplex «Sozialer Kontext» (E. 4.3.3) - Kategorie «Konsistenz» (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4) - gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich baren Lebensbereichen (E. 4.4.1) - behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens druck (E. 4.4.2) Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1 5. März 2018 E. 7.4). 5. 2 In Bezug auf den funktionellen Schweregrad erweist sich der Komplex Gesund heitsschädigung in psychiatrischer Hinsicht als erheblich ausgeprägt, wobei ins besondere Beeinträchtigungen im formalen Denken, Insuffizienz- und Schuldge fühle, eine Freudverminderung und Antriebslosigkeit, Flashbacks und Albträume vorliegen sowie die Fähigkeit zur Planung /Strukturierung von Aufgaben und zur Spontanaktivität schwer, die Durchhaltefähigkeit mittel- bis schwergradig und die Entscheidungs- und Urteilsfähigkeit mittelgradig beeinträchtigt sind ( Urk. 8/102/1-87 S. 67 f.). Die Ärzte berichteten von einer massiven Einschrän ku ng und einem weitestgehenden Rückzug der Beschwerdeführerin. Die wiederholt notwendig gewordenen Klinikaufenthalte bestätigten eine eindeutig schwere Erkrankung trotz des in der neuropsychologischen Untersuchung festgestellten Aggravations verhaltens und anzunehmender Nichteinnahme der Medikamente (Urk. 8/102/85). In somatischer Hinsicht liegt unter anderem eine leichtgradige partielle Fibro myalgie sowie ein erhebliches u rologisches Leiden vor, wobei die Beschwerde führer in darauf angewiesen ist, die Harnblas e nach der Uhr zu ent leeren ( S. 83). Die somatischen Diagnosen, insbesondere das schambesetzte uro logische Leiden, verstärken die psychische Problematik (vgl. Urk. 8/53/8). Insge samt legten die Gut achter unter Bezugnahme auf den gesamten Verlauf plausibel dar, dass ein Leiden von erheblichem Schweregrad besteht. Hinsichtlich des Indikators «Behandlungs- und Eingliederungserfolg» ist zu be merken, dass sich die Beschwerdeführerin seit April 2014 einer regelmässige n ambulanten psychotherapeutischen respektive psychologischen Behandlung (im Zeitpunkt der Begutachtung einmal wöchentlich, S. 37 ) unterzieht (S. 85). In den Jahren 2014 bis 2017 befand sich die Beschwerdeführerin wiederholt in (mehr wöchiger) stationärer und teilstationärer Behandlung (S. 11 f., S. 14, S. 23, S. 25 f., S. 61). Ob mit einer zusätzlichen adäquaten psychopharmakologischen Behand lung mit einer höheren Arbeitsfähigkeit zu rechnen sei, konnte von den Gutach tern sodann nicht abschliessend beurteilt werden (Urk. 8/106/2). Damit kann weder von einer vollständigen Therapieresistenz ausgegangen werden noch kann angenommen werden, dass das Leiden der Beschwerdeführerin (gut) therapierbar ist. Die Annahme der Gutachter, es liege trotz gegebenenfalls bestehender Be hand lungs option mit Psychopharmaka eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit vor, ist ins besondere auch in Anbetracht des gesamten Verlaufs ohne Weiteres nachvoll ziehbar. Betreffend die Komplexe «Persönlichkeit» und «Sozialer Kontext» ist festzuhalten, dass sich im Rahmen der psychiatrischen Begutachtung (noch) keine Hinweise auf eine Persönlichkeitsakzentuierung oder – störung fanden (Urk. 8/102/1-87 S. 63 ; vgl. demgegenüber Urk. 8/121/15 ). Die starke, resiliente Persönlichkeit stellt nach Einschätzung der Ärzte der Integrierten Psychiatrie Winterthur – Zürcher Unterland eine gute Ressource dar (vgl. Urk. 8/53/8). Im Zeitpunkt der Abklärung der Arbeitsfähigkeit zu Hause vom 5. Februar 2016 bestand für beide Töchter der Beschwerdeführerin eine Beistandschaft, sie lebten aber noch zu Hause (Urk. 8/34/2). Im Zeitpunkt der Begutachtung wohnte die Beschwerdeführerin noch zusammen mit ihrer jüngsten Tochter in einer Mietwohnung (S. 31). Betreffend ihren Tagesab lauf gab sie an, dass sie aktuell zwischen 9 bis zirka 15 Uhr in die Tagesklinik M.___ gehe. Ansonsten bleibe sie den ganzen Tag im Bett, insbe son dere seit August 2016, als die Tochter ein Praktikum angefangen habe und die Beschwerdeführerin tagsüber alleine sei. Für sich selber koche sie nicht. Manch mal koche sie, wenn die Tochter Hunger habe, was maximal zweimal pro Woche der Fall sei. Zuhause höre sie Musik, kommuniziere auf WhatsApp mit einer Kollegin und nehme Arzttermine wahr. Der Haushalt bleibe aktuell liegen, da sie wegen der Depression nichts machen möge. Ab und an staubsauge sie. Eink ä ufe erledige häufig ihre Tochter, wobei sie diese manchmal auch begleite. Sie habe keine fixe n Zeit en, zu welchen sie aufstehe oder zu Bett gehe, da sie ja immer im Bett sei. Sie habe aktuell mit niemandem Kontakt. Sie telefoniere nur mit ihrer Mutter täglich und hüte e inmal pro Monat ihren Enkelsohn (S. 32, S. 57, S. 60.). Letztmals sei sie im Jahre 2017 für sechs Wochen in der Dominikanischen Repu b lik in den Ferien gewesen, wobei sie den ganzen Tag bei ihrer Mutter ver bracht habe, die alleine in einem Haus wohne (S. 52). Aus dem sozialen Kontext ergeben sich damit nunmehr nur geringe Ressourcen. Betreffend die Kategorie «Konsistenz» und die in der Expertise erwähnten Hin weise auf nicht im geklagten Umfang vorhandene Funktionsbeeinträchtigungen (S. 73) ist zu berücksichtigen, dass gemäss gutachterlicher Einsch ätzung im Ver gleich zur Schwere der bei der Beschwerdefüh rerin vorliegenden Erkrankungen relativ wenig Diskrepanzen bestehen und diese im Rahmen eines gewissen und bei Begutachtungen häufig zu beobachtenden Verdeutlichungsverhaltens zu se hen sind (Urk. 8/10 4 S. 1, vgl. auch E. 4.2 hievor ). Im Weiteren ist von einer etwa gleich mässigen Einschränkung des Aktivitätenniveaus in Beruf und Erwerb einer seits und in den sonstigen Lebensbereichen andererseits auszugehen. Hält sich die Beschwerdeführerin nicht in der Tagesklinik auf, so verbringt sie den Tag zumeist im Bett und ihr soziales Netzwerk beschränkt sich im Wesentlichen auf die in der Dominikanischen Republik lebende Mutter und ihre tagsüber abwesende jüngste Tochter. Den Aufgaben der Erziehung und Begleitung ihrer beiden Töchter ver mochte und vermag die Beschwerdeführerin ebenfalls nur eingeschränkt und mit professioneller Hilfe nachzukommen, obwohl bezüglich dieser Aufgaben eine hohe Motivation besteht (vgl. Urk. 8/34/2). Die seit Jahren regelmässig beanspruchten Therapien sprechen zudem nach nach vollziehbarer ärztlicher Einschätzung für einen erheblichen und ausgewiesenen Leidensdruck. 5. 3 Nach dem Gesagten überzeugt unter Berücksichtigung der Standardindikatoren die guta chterliche Einschätzung einer 30 %igen Arbeitsfähigkeit aus psychischer Sicht in einer angepa ssten Tätigkeit seit April 201 4. Gesamthaft ist vo n einer Arbeitsfähigkeit von 25 % auszugehen. 6. 6.1 Anhand des Abklärungsberichts vom 8. Februar 2016 (Urk. 8/34) nachvollziehbar ausgewiesen und unbestritten ist, dass die Beschwerdeführerin als zu 50 % Erwerbstätige und zu 50 % im Haushalt Tätige (Einschränkung: 15.30 %) zu qua lifizieren war (S. 5, S. 11 ). Im Zeitpunkt der Abklärung (5. Februar 2016) wohnten die damals 14- und 16-jährigen Töchter be i der Beschwerdeführerin und letztere gab an, dass sie für ihre Kinder da sein wolle und die ältere Tochter aufgrund ihrer Arthritis-Erkrankung viele Arzttermine habe un d sie nicht wolle, dass diese alleine zu den Terminen gehen müsse (S. 2, S. 5). Bereits Anfang 2017 und im Zeitpunkt der Y.___ - Untersuchungen wohnte die ältere Tochter nicht mehr zu Hause und die jüngere war während des Tages abwesend (Urk. 8/102/1-87 S. 31, Urk. 8/94/2). Gemäss den Berichten der I.___ und der M.___ vom 26. Juni und 15. August 2018 (vgl. E. 3.5-6 hievor ) bestehen Hinweise, dass beide Töchter nicht mehr bei der Beschwerdeführerin wohnen, weshalb neben den bereits genannten medizinischen Abklärungen auch solche betreffend den Status der Beschwerde führerin als sinnvoll erscheinen (vgl. nachfolgend E. 7). 6.2 Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufgaben bereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen ( Art. 28a Abs. 3 IVG); dies ist die gemischte Methode der Invaliditätsbemessung (vgl. BGE 141 V 15 E. 3.2 mit Hinweisen). Nach der bis 3 1. Dezember 2017 gültigen Gerichts- und Verwaltungspraxis zur Invaliditätsbemessung nach der gemischten Methode (grundlegend BGE 125 V 146 ; vgl. Art. 27 und 27 bis der Verordnung über die Invalidenversicherung [ IVV ] in der seit dem 1. Januar 2018 geltenden Fassung und Übergangsbestimmung zur Ände rung der IVV vom 1. Dezember 2017, in Kraft seit 1. Januar 2018) wird zunächst der Anteil der Erwerbstätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (vgl. Art. 27 IVV) ermittelt. Die Invalidität bestimmt sich in der Folge dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betä ti gungsvergleich vorgenommen wird, wobei im Erwerbsbereich praxisgemäss be rück sichtigt wird, was die versicherte Person im Gesundheitsfall aus ihrer Teiler werbstätigkeit erzielen würde. Die Gesamtinvalidität ergibt sich aus der Addie rung der in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten Teilinvaliditäten (BGE 131 V 51 E. 5.5.1, 130 V 393 E. 3.3, 125 V 146 E. 2b und 5c). Gemäss dem in Art. 27 bis Abs. 2–4 IVV per 1. Januar 2018 eingeführten neuen Berechnungsmodell für die Festlegung des Invaliditätsgrads von teilerwerbs täti gen Versicherten nach der gemischten Methode (Art. 28a Abs. 3 IVG) werden der Invaliditätsgrad in Bezug auf die Erwerbstätigkeit und der Invaliditätsgrad in Bezug auf die Betätigung im Aufgabenbereich – weiterhin – summiert ( Art. 27 bis Abs. 2 IVV). Die Berechnung des Invaliditätsgrads in Bezug auf die Erwerbs tätig keit richtet sich nach Art. 16 ATSG, wobei das Erwerbseinkommen, das die ver sicherte Person durch die Teilerwerbstätigkeit erzielen könnte, wenn sie nicht in va lid geworden wäre, auf eine Vollerwerbstätigkeit hochgerechnet wird (Art. 27 bis Abs. 3 lit. a IVV) und die prozentuale Erwerbseinbusse anhand des Beschäfti gungs grads, den die versicherte Person hätte, wenn sie nicht invalid geworden wäre, gewichtet wird (Art. 27 bis Abs. 3 lit. b IVV). Für die Berechnung des Inva liditätsgrads in Bezug auf die Betätigung im Aufgabenbereich wird der prozen tuale Anteil der Einschränkungen bei der Betätigung im Aufgabenbereich im Vergleich zur Situation, wenn die versicherte Person nicht invalid geworden wäre, ermittelt. Der Anteil wird anhand der Differenz zwischen dem Beschäftigungsgrad nach Absatz 3 lit. b und einer Vollerwerbstätigkeit gewichtet ( Art. 27 bis Abs. 4 IVV). Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die galten, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt verwirklicht hat (vgl. BGE 130 V 445 E. 1.2.1, 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Die angefochtene Verfügung (Urk. 2) ist am 12. September 2018 und somit nach Inkrafttreten der Verordnungsänderung ergangen, wobei ein Sachverhalt zu be ur teilen ist, der vor dem Inkrafttreten der revidierten Verordnungs bestim mung en am 1. Januar 2018 begonnen hat. Daher und aufgrund dessen, dass der Rechts streit eine Dauerleistung betrifft, über welche noch nicht rechtskräftig verfügt wurde, ist entsprechend den allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln für die Zeit bis 31. Dezember 2017 auf die damals geltenden Bestimmungen und ab diesem Zeitpunkt auf die revidierten Verordnungsbestimmungen abzustellen (vgl. BGE 130 V 445 E. 1.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts I 428/04 vom 7. Juni 2006 E. 1). 6. 3 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen ein kommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung ange passten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Aus nah men müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; 135 V 58 E. 3.1; 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis). Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-er werb lichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, nament lich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jeden falls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss der vom Bundesamt für Statistik (BFS) herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) her an gezo gen werden (BGE 126 V 75 E. 3b/ aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1 ; ferner BGE 142 V 178 zur LSE 2012 und deren Unterschiede zur LSE 2010 ). 6. 4 Die Beschwerdeführerin war in der Schweiz gemäss IK-Auszug vom 10. Januar 2013 (Urk. 8/1) nur unregelmässig und mit schwankendem Einkommen erwerbs tätig, weshalb das Valideneinkommen für das relevante Jahr 2015 gestützt auf die LSE 2014 zu ermitteln ist. Da die Beschwerdeführerin über keine Ausbildung verfügt, ist auf den Lohn für einfache und handwerkliche Tätigkeiten abzustellen, wobei sich unter Berücksichtigung der betriebsüblichen Arbeitszeit nach Wirt schaftszweigen und der Nominallohnentwicklung für Frauen bei einer Erwerbs tätig keit von 100 % ein Validenlohn von Fr. 54’062.-- ergibt (BFS, LSE 2014, TA1_tirage_skill_level, Monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Wirtschafts zweigen, Kompetenzniveau und Geschlecht, Total Frauen, Kompetenzniveau 1). Im Zusammenhang mit der bis Ende 2017 gültig gewesenen Rechtslage (vgl. E. 6.2) ist gestützt auf ein Erwerbspensum von 50 % von einem Validenlohn von Fr. 27'031. -- auszugehen. Das Invalideneinkommen beläuft sich unter Berück sich tigung der gutachterlich festgestellte n Arbei tsfähigkeit von 25 % auf Fr. 13' 515.5 0. Gewichtet mit einem 50%igen Erwerbsbereich resultiert zusammen mit der unbestrittenen Einschränkung im Haushaltbereich von 15.30 % (Urk. 8/34 S. 11) ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 32.7 %. Mit Bezug auf die ab 1. Januar 2018 in Kraft stehende Rechtslage (vgl. E. 6.2 hievor ) ist aufgrund der hypothetischen Vollerwerbstätigkeit von einem Validen ein kommen von Fr. 54’062. -- auszugehen. Unter Berücksichtigung des Invaliden einkommens von Fr. 13’515.50 und der Einschränkung im Haushaltbereich von 15.30 % ergibt sich ein Invaliditätsgrad von 45.15 %. Entsprechend steht der Beschwerdeführerin ab 1. Januar 2018 ein Anspruch auf eine Viertelsrente zu. 7. Aufgrund der geändertem Verhältnisse bei der Beschwerdeführeri n zu Hause – mittler weile wohnen sogar beide Töchter auswärts – ist es ohne Weiteres möglich, dass bereits vor dem Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung vom Septem ber 2018 von einer höheren prozentualen Gewichtung der Erwerbsarbeit auszu gehen war (vgl. vorne E. 6.1). Sodann bestehen Hinweise dafür, dass sich der gesundheitliche Zustand der Beschwerdeführerin nach der Begutachtung im Y.___ und vor Verfügungserlass möglicherweise verschlechtert hat (vgl. vorn E. 4.3). Die Beschwerdegegnerin wird nach der Rückweisung der Sache geeignete ergän zende Abklärungen vorzunehmen haben; gegebenenfalls ist ein psychiatrisches Ver laufs gutachten einzuholen. Die ergänzenden Abklärungen können dazu führen, dass bereits für einen früh eren Zeitpunkt ein Rentenanspruch und/oder dass ein höherer Rentenanspruch zu bejahen ist. Die Beschwerde ist damit mit der Feststellung, dass die Be schwer deführerin zumindest ab 1. Januar 2018 Anspruch auf eine Viertelsrente hat, an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie ergänzende Abklärungen vor nehme und prüfe, ob ein weitergehender Anspruch auf eine Invalidenrente besteht. Die Beschwerde ist in diesem Sinne t eilweise gutzuheissen. 8. 8.1 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind unabhängig vom Streit wert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 1’0 00.-- anzusetzen. Entspre chend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerde geg nerin aufzuerlegen. Damit erweist sich das Gesuch der Beschwerdeführerin um unentgeltliche Prozessführung (Urk. 1 S. 2) als gege n standslos. 8.2 Die Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin machte mit Honorarnote vom 8. Januar 2019 (Urk. 10) einen Aufwand von 8.70 Stu nden und Barauslagen von Fr. 3 22. 80 geltend. Der geltend gemachte Aufwand ist der Sache angemessen, weshalb in Anwendung des gerichtsüblichen Stundenansatzes von Fr. 185.-- die zu leistende Prozessentschädigung Fr. 2 ’ 081.10 beträgt. Das Gesuch der Be schwer deführerin um unentgeltliche Prozessvertretung (Urk. 1 S. 2) erweist sich damit als gegenstandslos. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne teilweise gutgeheissen, dass die angefochtene Ver fügung vom 12. September 2018 aufgehoben wird, und es wird die Sache mit der Fest stellung, dass die Beschwerdeführerin zumindest ab dem 1. Januar 2018 Anspruch auf eine Viertelsrente hat, an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne von Erw. 7 über einen weitergehenden Anspruch neu verfüge. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 1 ’ 0 00.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent schädigung von Fr. 2’081.10 (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Advokatin Karin Wüthrich - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 10 - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubSchleiffer Marais

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2018.00895 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Ersatzrichterin Tanner Imfeld Gerichtsschreiberin Schleiffer Marais Urteil vom 2 2. Oktober 2019

IV.2018.00895

IV.2018.00895

IV.2018.00895 III. Kammer

III. Kammer

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Ersatzrichterin Tanner Imfeld Gerichtsschreiberin Schleiffer Marais

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Ersatzrichterin Tanner Imfeld Gerichtsschreiberin Schleiffer Marais

Urteil vom 2 2. Oktober 2019

Urteil vom 2 2. Oktober 2019 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin vertreten durch Advokatin Karin Wüthrich

vertreten durch Advokatin Karin Wüthrich Procap Schweiz

Procap Schweiz Frohburgstrasse 4, Postfach, 4601 Olten

Frohburgstrasse 4, Postfach, 4601 Olten gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. Die 1973 geborene X.___, ohne Ausbildung und Mutter von vier Kindern ( geboren 1992, 1993, 2000, 2002), meldete sich am 28. November 2014 unter Hinweis auf eine psychische Erkrankung bei der Inva lidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/2). Die Sozialversicherungs an stalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, nahm erwerbliche und medizinische Abklä rungen vor und informierte die Versicherte a m 21. April 2015 darüber, dass auf grund des Gesundheitszustand s aktuell keine beruflichen Eingliederungsmass nah men möglich seien (Urk. 8/14). Im Januar 2016 veranlasste sie eine Abklä rung betreffend beeinträchtigte Arbeitsfähigkeit in Beruf und Haushalt in der Woh nung der Versicherten ( Bericht vom 8. Februar 2016, Urk. 8/34 ) sowie betreffend Hilflosenentschädigung für Erwachsene (Bericht vom 15. Februar 2016, Urk. 8/39). Am 2. Mai 2016 wies die IV-Stelle einen Anspruch auf Hilflosenentschädigung ab. Die Durchführung beruflicher Eingliederungsmassnahmen erachtete sie am 5. Okto b er 2016 erneut nicht für möglich (Urk. 8/42, Urk. 8/55). In der Folge be auftragte sie beim Y.___ ein polydiszi pli näres Gutachten (Allgemeine Innere Medizin, Psychiatrie un d Psychotherapie, Rheu ma tologie und Neuropsychologie; Expertise vom 5. Februar 2018, Urk. 8/102/1-87). Am 19. Febru ar sowie 4. April 2018 beantworteten die Y.___ -Gutachter die von der IV-Stelle am 14. Februar und 12. März 2018 gestellten Fragen (Urk. 8/104-106). Mit Vorbescheid vom 15. Mai 2018 (Urk. 8/108) stellte die IV-Stelle die Abwei s ung des Leistungsbegehrens in Aussicht, wogegen die Versicherte am 23. Mai 2018 Einwand (Urk. 8/110, Urk. 8/122) erhob. In der Folge gingen bei der IV-Stelle mehrere ärztliche Beri chte (Urk. 8/115, Urk. 8/121/1-28 ) ein. Am 12. September 2018 (Urk. 2) wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren ab.

1. Die 1973 geborene X.___, ohne Ausbildung und Mutter von vier Kindern ( geboren 1992, 1993, 2000, 2002), meldete sich am 28. November 2014 unter Hinweis auf eine psychische Erkrankung bei der Inva lidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/2). Die Sozialversicherungs an stalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, nahm erwerbliche und medizinische Abklä rungen vor und informierte die Versicherte a m 21. April 2015 darüber, dass auf grund des Gesundheitszustand s aktuell keine beruflichen Eingliederungsmass nah men möglich seien (Urk. 8/14). Im Januar 2016 veranlasste sie eine Abklä rung betreffend beeinträchtigte Arbeitsfähigkeit in Beruf und Haushalt in der Woh nung der Versicherten ( Bericht vom 8. Februar 2016, Urk. 8/34 ) sowie betreffend Hilflosenentschädigung für Erwachsene (Bericht vom 15. Februar 2016, Urk. 8/39). Am 2. Mai 2016 wies die IV-Stelle einen Anspruch auf Hilflosenentschädigung ab. Die Durchführung beruflicher Eingliederungsmassnahmen erachtete sie am 5. Okto b er 2016 erneut nicht für möglich (Urk. 8/42, Urk. 8/55). In der Folge be auftragte sie beim Y.___ ein polydiszi pli näres Gutachten (Allgemeine Innere Medizin, Psychiatrie un d Psychotherapie, Rheu ma tologie und Neuropsychologie; Expertise vom 5. Februar 2018, Urk. 8/102/1-87). Am 19. Febru ar sowie 4. April 2018 beantworteten die Y.___ -Gutachter die von der IV-Stelle am 14. Februar und 12. März 2018 gestellten Fragen (Urk. 8/104-106). Mit Vorbescheid vom 15. Mai 2018 (Urk. 8/108) stellte die IV-Stelle die Abwei s ung des Leistungsbegehrens in Aussicht, wogegen die Versicherte am 23. Mai 2018 Einwand (Urk. 8/110, Urk. 8/122) erhob. In der Folge gingen bei der IV-Stelle mehrere ärztliche Beri chte (Urk. 8/115, Urk. 8/121/1-28 ) ein. Am 12. September 2018 (Urk. 2) wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren ab. 2. Dagegen erhob die Versicherte am 15. Oktober 2018 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, die Verfügung vom 12. September 2018 sei aufzuheben und ihr mit Wirkung ab dem frühestmöglichen Zeitpunkt eine Invalidenrente zuzusprechen. Eventuell sei die Angelegenheit zu weiteren Abklärungen an die Beschwerde gegnerin zurückzuweisen. In formeller Hinsicht stellte sie das Gesuch um unent geltliche Prozessführung und Rechtsvertretung (S. 2).

2. Dagegen erhob die Versicherte am 15. Oktober 2018 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, die Verfügung vom 12. September 2018 sei aufzuheben und ihr mit Wirkung ab dem frühestmöglichen Zeitpunkt eine Invalidenrente zuzusprechen. Eventuell sei die Angelegenheit zu weiteren Abklärungen an die Beschwerde gegnerin zurückzuweisen. In formeller Hinsicht stellte sie das Gesuch um unent geltliche Prozessführung und Rechtsvertretung (S. 2). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetz es über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburts ge brechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetz es über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetz es über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburts ge brechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetz es über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psy chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbsein kom men zu erzielen (vgl. BGE 139 V 547 E. 5, 131 V 49 E. 1.2, 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 1 8. November 2015 E. 5.4).

1.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psy chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbsein kom men zu erzielen (vgl. BGE 139 V 547 E. 5, 131 V 49 E. 1.2, 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 1 8. November 2015 E. 5.4). Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose vor aus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unab hängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weit geh end objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).

Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose vor aus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unab hängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weit geh end objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:

1.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).

1.4 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung (Urk. 2) damit, dass sich aufgrund der Y.___ -Expertise ergeben habe, dass während der gesamten Gutachtenssituation ein erhebliches Aggravationsverhalten vorhanden gewesen sei und aus objektiver Sicht keine Auslöser für die geklagten Schmerzen nach weisbar gewesen sein. Zusätzlich habe trotz angeblich starker Schmerzen eine dreistündige Untersuchung ohne erkennbare körperliche Beeinträchtigung im Sitzen durchgeführt werden können. Im Weiteren sei eine Medikamenten ein nah me trotz starker geschilderter Beeinträchtigung nicht erfolgt respektive es hätten keine Abbaustoffe der Medik amente nachgewiesen werden können. In der neu rologischen Untersuchung habe schliesslich aufgrund der mangelnden Mitarbeit keine Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durchgeführt werden können (S. 1 f.).

2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung (Urk. 2) damit, dass sich aufgrund der Y.___ -Expertise ergeben habe, dass während der gesamten Gutachtenssituation ein erhebliches Aggravationsverhalten vorhanden gewesen sei und aus objektiver Sicht keine Auslöser für die geklagten Schmerzen nach weisbar gewesen sein. Zusätzlich habe trotz angeblich starker Schmerzen eine dreistündige Untersuchung ohne erkennbare körperliche Beeinträchtigung im Sitzen durchgeführt werden können. Im Weiteren sei eine Medikamenten ein nah me trotz starker geschilderter Beeinträchtigung nicht erfolgt respektive es hätten keine Abbaustoffe der Medik amente nachgewiesen werden können. In der neu rologischen Untersuchung habe schliesslich aufgrund der mangelnden Mitarbeit keine Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durchgeführt werden können (S. 1 f.). 2.2 Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Stand p unkt (Urk. 1), die sogenannte «Ressourcenprüfung durch den Rechtsanwender» stelle eine klare Ermessensverletzung dar, nachdem sich sämtliche medizinische Fachpersonen betreffend die gesundheitlichen Beschwerden und deren Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit einig gewesen seien. Die Beschwerdegegnerin habe ihr Ermes sen überschritten, als sie sich über die klaren Einschätzungen ihres Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) hinweg ge setz t und diese nach Belieben durch eigene Einschätzungen auf Stufe Sachbearbeitung erse tzt habe. Im Weiteren hätten die Gutachter und der RAD i m Einklang mit BGE 143 V 409, 4 18 eine ergebnisoffene Gesamtbetrachtung vorgenommen, weshalb es nicht angehe, wenn auf Stufe Sachbearbeitung in der Folge auf einzelne Indikatoren und mögliche Inkonsi stenzen fokussiert werde. Dies lasse sich weder mit der Aufgabenteilung zwischen Medizin und Recht rechtfertigen, noch lägen tatsächliche Ausschlussgründe vor (S. 5 f. Ziff. 6 f.).

2.2 Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Stand p unkt (Urk. 1), die sogenannte «Ressourcenprüfung durch den Rechtsanwender» stelle eine klare Ermessensverletzung dar, nachdem sich sämtliche medizinische Fachpersonen betreffend die gesundheitlichen Beschwerden und deren Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit einig gewesen seien. Die Beschwerdegegnerin habe ihr Ermes sen überschritten, als sie sich über die klaren Einschätzungen ihres Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) hinweg ge setz t und diese nach Belieben durch eigene Einschätzungen auf Stufe Sachbearbeitung erse tzt habe. Im Weiteren hätten die Gutachter und der RAD i m Einklang mit BGE 143 V 409, 4 18 eine ergebnisoffene Gesamtbetrachtung vorgenommen, weshalb es nicht angehe, wenn auf Stufe Sachbearbeitung in der Folge auf einzelne Indikatoren und mögliche Inkonsi stenzen fokussiert werde. Dies lasse sich weder mit der Aufgabenteilung zwischen Medizin und Recht rechtfertigen, noch lägen tatsächliche Ausschlussgründe vor (S. 5 f. Ziff. 6 f.). 3.

3. 3.1

3.1 3.1.1 Die Y.___ -Gutachter nannten in ihrem pol ydisziplinären Gutachten vom 5. Febru ar 2018 (Urk. 8/102/1-87) folgende Diagnosen (S. 77 f.):

3.1.1 Die Y.___ -Gutachter nannten in ihrem pol ydisziplinären Gutachten vom 5. Febru ar 2018 (Urk. 8/102/1-87) folgende Diagnosen (S. 77 f.): - mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit:

mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit: - hyposensitive, hyperkapazitäre, normokontraktile, normoaktive Harnblase mit

hyposensitive, hyperkapazitäre, normokontraktile, normoaktive Harnblase mit - Überlauf-Harninkontinenz bei geringer Blasenhalsinsuffizienz

Überlauf-Harninkontinenz bei geringer Blasenhalsinsuffizienz - Endometriose

Endometriose - Status nach multiplen urogynäkologischen Voroperationen

Status nach multiplen urogynäkologischen Voroperationen - Status nach Kolposuspension nach Cowan, postoperativer suprasym physärer Wundinfekt mit Nachweis von Staphylococcus lugdunsensis

Status nach Kolposuspension nach Cowan, postoperativer suprasym physärer Wundinfekt mit Nachweis von Staphylococcus lugdunsensis - Status nach Entfernung des periurethralen Bandmaterials, Introitus rekonstruktion, laparoskopischer Salpingektomie beidseitig bei Sak to sal pinx beidseitig und Narbe n korrektur suprasymphysär 03/2013

Status nach Entfernung des periurethralen Bandmaterials, Introitus rekonstruktion, laparoskopischer Salpingektomie beidseitig bei Sak to sal pinx beidseitig und Narbe n korrektur suprasymphysär 03/2013 - Status nach Ent fernung einer suprasymphy sären REMEEX-Nach stell winde bei Abszedierung und Nachweis von ESBL, Sekundärheilung 05/2012

Status nach Ent fernung einer suprasymphy sären REMEEX-Nach stell winde bei Abszedierung und Nachweis von ESBL, Sekundärheilung 05/2012 - Status nach Teilexzision des TOT und Einlage eines nachjustierbaren, suburethralen Schlingensystems REMEEX bei vaginaler Banderosion und Dyspareunie 02/2012

Status nach Teilexzision des TOT und Einlage eines nachjustierbaren, suburethralen Schlingensystems REMEEX bei vaginaler Banderosion und Dyspareunie 02/2012 - Status nach Einlage einer transobturatorischen suburet hr alen Schlinge (T OT) bei Belastungsinkontinenz 09 /2011

Status nach Einlage einer transobturatorischen suburet hr alen Schlinge (T OT) bei Belastungsinkontinenz 09 /2011 - Status nach Introit uskorrektur und vaginaler Raffun g 12/2008

Status nach Introit uskorrektur und vaginaler Raffun g 12/2008 - Status nach Laser konis ation bei CIN 1998

Status nach Laser konis ation bei CIN 1998 - Status nach Tubensterilisation 2002

Status nach Tubensterilisation 2002 - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F33.1)

rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F33.1) - posttraumatische Belastungsstörung (PTBS, ICD-10 F43.1)

posttraumatische Belastungsstörung (PTBS, ICD-10 F43.1) - ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit:

ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit: - M itralklappenprolaps mit/bei:

M itralklappenprolaps mit/bei: - myx oma tös veränderten Mitralsegel

myx oma tös veränderten Mitralsegel - maximal mitt e lschwerer meso -telesystol ischer Insuffizienz

maximal mitt e lschwerer meso -telesystol ischer Insuffizienz - normaler systolischer Funktion des nicht hypertrophen linken Ventrikels

normaler systolischer Funktion des nicht hypertrophen linken Ventrikels - Ausschluss einer signifika n ten myokardialen Ischämie

Ausschluss einer signifika n ten myokardialen Ischämie - Adipositas Grad I nach WHO

Adipositas Grad I nach WHO - Hypercholesterinämie

Hypercholesterinämie - periodic limb movement disord er (PLMD)

periodic limb movement disord er (PLMD) - part ielle Fibromy al gie im Rahmen eines nicht näher spezifizierbaren weich teilrheumatischen Beschwerdesyndroms

part ielle Fibromy al gie im Rahmen eines nicht näher spezifizierbaren weich teilrheumatischen Beschwerdesyndroms - ohne strukturelles oder somatisches Korrelat bei

ohne strukturelles oder somatisches Korrelat bei - erheblicher globalmuskulärer Insuffizienz mit Fehlhaltung und Dekon ditio nierung

erheblicher globalmuskulärer Insuffizienz mit Fehlhaltung und Dekon ditio nierung - Panikstörung (ICD-10 F41.9)

Panikstörung (ICD-10 F41.9) - chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41)

chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41) 3.1.2 Der rheumatologische Gutachter Dr. med. A.___, Facharzt für Rheumatologie und Manuelle Medizin FMH, hielt fest, dass ein weichteilrheumatisches Schmerz syndrom nicht näher spezifizierbar im Sinne einer inkompletten Fibromyalgie mit Be tonung der oberen Extremitäten, gering Oberschenkel und Paralumbalregion beidseits, ohne strukturelle s oder somatisches Korrelat vorliege. Die Untersuchung des Bewegungsapparates sei im Übrigen unauffällig. Die Schultergelenke seien sch merzfrei und ohne Einschränkung beweglich. Eine Periathropathia hume ro scap ularis rechts, wie sie im Frühjahr 2012 durch Dr. med. Z.___, Fach arzt für Rheumatologie, beschrie ben worden sei, bestehe nicht mehr. Auffallend sei ein Trainingsmangel mit muskulärer Dekonditionierung (S. 43 f.).

3.1.2 Der rheumatologische Gutachter Dr. med. A.___, Facharzt für Rheumatologie und Manuelle Medizin FMH, hielt fest, dass ein weichteilrheumatisches Schmerz syndrom nicht näher spezifizierbar im Sinne einer inkompletten Fibromyalgie mit Be tonung der oberen Extremitäten, gering Oberschenkel und Paralumbalregion beidseits, ohne strukturelle s oder somatisches Korrelat vorliege. Die Untersuchung des Bewegungsapparates sei im Übrigen unauffällig. Die Schultergelenke seien sch merzfrei und ohne Einschränkung beweglich. Eine Periathropathia hume ro scap ularis rechts, wie sie im Frühjahr 2012 durch Dr. med. Z.___, Fach arzt für Rheumatologie, beschrie ben worden sei, bestehe nicht mehr. Auffallend sei ein Trainingsmangel mit muskulärer Dekonditionierung (S. 43 f.). Im Weiteren wies Dr. A.___ darauf hin, dass im Rahmen einer partiellen Fibro myalgie bei sonst unauffälligen Befunden aus somatisch-rheumatologischer Sicht eine 100 %ige Arbeitsfähigkeit bezogen auf ein volles Pensum in jeder leichten bis zeitweise mittelschweren, wechselbelastenden Tätigkeit bestehe. Expositionen in kalt-feuchtem Milieu seien zu vermeiden, da diese die Weichteilbeschwerden im Rahmen einer Somatisierungsstörung oder Schmerzverarbeitungsstörung ver stärkten. Andere Schonkriterien seien nicht gegeben, wobei diese Beurteilung seit immer und auch künftig gelte (S. 45 f.).

Im Weiteren wies Dr. A.___ darauf hin, dass im Rahmen einer partiellen Fibro myalgie bei sonst unauffälligen Befunden aus somatisch-rheumatologischer Sicht eine 100 %ige Arbeitsfähigkeit bezogen auf ein volles Pensum in jeder leichten bis zeitweise mittelschweren, wechselbelastenden Tätigkeit bestehe. Expositionen in kalt-feuchtem Milieu seien zu vermeiden, da diese die Weichteilbeschwerden im Rahmen einer Somatisierungsstörung oder Schmerzverarbeitungsstörung ver stärkten. Andere Schonkriterien seien nicht gegeben, wobei diese Beurteilung seit immer und auch künftig gelte (S. 45 f.). 3.1.3 Dr. sc. hum. Dipl. Psych. B.___ wies darauf hin, dass die Beschwerdeführerin beim Sym pt omvalidierungstest Resultate erzielt habe, welche weit unter denen gelegen hätten, die bei motivierter Mitarbeit zu erreichen seien. Aufgrund der ver langsamten Reaktionszeit sei es höchst wahrscheinlich, dass d ie Beschwerde führerin beim entsprechenden Test aggravierte Reaktionen gezeigt habe. D ie ekla tanten mnestischen Funktionsverluste der Beschwerdeführerin hätten nicht dem im Gespräch gewonnenen Eindruck entsprochen. Die verlangsamten Reaktions zeiten zeigten eine Variabilität, die neurophy siologisch nicht erklärbar sei. Es bestünden sodann Diskrepanzen zwischen der subjektiv geschilderten Intensität und der Vagheit der Beschwerden. Die von den psychiatrischen und rheuma to lo gischen Gutachtern gestellten Diagnosen könnten die genannten Auffälligkeiten nicht erklären (S. 50 f.).

3.1.3 Dr. sc. hum. Dipl. Psych. B.___ wies darauf hin, dass die Beschwerdeführerin beim Sym pt omvalidierungstest Resultate erzielt habe, welche weit unter denen gelegen hätten, die bei motivierter Mitarbeit zu erreichen seien. Aufgrund der ver langsamten Reaktionszeit sei es höchst wahrscheinlich, dass d ie Beschwerde führerin beim entsprechenden Test aggravierte Reaktionen gezeigt habe. D ie ekla tanten mnestischen Funktionsverluste der Beschwerdeführerin hätten nicht dem im Gespräch gewonnenen Eindruck entsprochen. Die verlangsamten Reaktions zeiten zeigten eine Variabilität, die neurophy siologisch nicht erklärbar sei. Es bestünden sodann Diskrepanzen zwischen der subjektiv geschilderten Intensität und der Vagheit der Beschwerden. Die von den psychiatrischen und rheuma to lo gischen Gutachtern gestellten Diagnosen könnten die genannten Auffälligkeiten nicht erklären (S. 50 f.). D ie Zusammenstellung der Testergebnisse lasse auf ein Aggravationsverhalten schliessen, weshalb die Ergebnisse der Leistungstes ts inhaltlich nicht ausgewertet werden könnten und wegen mangelnder Mitarbeit keine verwertbaren neuropsy cho logischen Befunde lieferten, da sie wahrscheinlich nicht das effektiv vorhan dene kognitive Leistungsniveau abbildeten. Aus neuropsychologischer Sicht könne deshalb keine Einschätzung der Arbeitsfähigkeit vorgenommen werden (S. 51).

D ie Zusammenstellung der Testergebnisse lasse auf ein Aggravationsverhalten schliessen, weshalb die Ergebnisse der Leistungstes ts inhaltlich nicht ausgewertet werden könnten und wegen mangelnder Mitarbeit keine verwertbaren neuropsy cho logischen Befunde lieferten, da sie wahrscheinlich nicht das effektiv vorhan dene kognitive Leistungsniveau abbildeten. Aus neuropsychologischer Sicht könne deshalb keine Einschätzung der Arbeitsfähigkeit vorgenommen werden (S. 51). 3.1.4 Die psychiatrische Gutachterin Dr. med. C.___, Fachärztin für Psychiatri e und Psychotherapie, hielt fest, dass sich im psychopathologischen Befund im formalen Denken eine leichte Umständlichkeit und Weitschweifigkeit mit Grübeln (vor allem nachts) gezeigt hätten sowie Ein- und Durchschlafstörungen, Insuffizienz- und Schuldgefühle, eine gedrückte Stimmung mit leicht reduzierter Schwin gungs fähigkeit, eine Freudeverminderung, eine Antriebslosigkeit, Flashbacks und Albträume, panikartige Angstzustände und passive Todeswünsche. Im Weiteren seien die Fähigkeiten zur Planung/Strukturierung von Aufgaben sowie zu Spon tanaktivitäten schwer und die Durchhaltefähigkeit mittel- bis schwergradig beein trächtigt. Die Fähigkeit für intime Beziehungen sei vollständig und die Entscheid- und Urteilsfähigkeit mittelgradig beeinträchtigt (S. 67 f.).

3.1.4 Die psychiatrische Gutachterin Dr. med. C.___, Fachärztin für Psychiatri e und Psychotherapie, hielt fest, dass sich im psychopathologischen Befund im formalen Denken eine leichte Umständlichkeit und Weitschweifigkeit mit Grübeln (vor allem nachts) gezeigt hätten sowie Ein- und Durchschlafstörungen, Insuffizienz- und Schuldgefühle, eine gedrückte Stimmung mit leicht reduzierter Schwin gungs fähigkeit, eine Freudeverminderung, eine Antriebslosigkeit, Flashbacks und Albträume, panikartige Angstzustände und passive Todeswünsche. Im Weiteren seien die Fähigkeiten zur Planung/Strukturierung von Aufgaben sowie zu Spon tanaktivitäten schwer und die Durchhaltefähigkeit mittel- bis schwergradig beein trächtigt. Die Fähigkeit für intime Beziehungen sei vollständig und die Entscheid- und Urteilsfähigkeit mittelgradig beeinträchtigt (S. 67 f.). Im Weiteren führte die psychiatrische Gutachterin aus, dass die diagnostischen Kriterien einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung (ICD-10 F45.40) nicht erfüllt seien. Vielmehr sei von einer chronischen Schmerzstörung mit soma ti sche n und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41) auszugehen, wobei der funk tio nelle Schweregrad als leicht ausgeprägt zu werten sei (S. 68 f. ).

Im Weiteren führte die psychiatrische Gutachterin aus, dass die diagnostischen Kriterien einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung (ICD-10 F45.40) nicht erfüllt seien. Vielmehr sei von einer chronischen Schmerzstörung mit soma ti sche n und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41) auszugehen, wobei der funk tio nelle Schweregrad als leicht ausgeprägt zu werten sei (S. 68 f. ). Bei der Beschwerdeführerin liege sodann eine Affektpathologie vor, wobei es wegen der Symptomverdeutlichung schwierig sei, den Schweregrad der depres si ven Episode festzulegen. Mit überwiegender Wahrscheinlichkeit müsse von der Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Störung (ICD-10 F33.1), ausgegangen werden. Im Weiteren seien die Kriterien einer Panikstörung (ICD-10 F 41.0) erfüllt, wobei diese gemäss Angaben der Beschwerdeführerin nur selten und nicht regelmässig aufträten, so dass der funktionelle Schweregrad als leicht einzustufen sei. Ebenso seien die Kriterien für eine PTBS (ICD-10 F 43.1) gegeben. Demgegenüber lägen die Kriterien für eine Agoraphobie nicht vor (S. 68 ff.).

Bei der Beschwerdeführerin liege sodann eine Affektpathologie vor, wobei es wegen der Symptomverdeutlichung schwierig sei, den Schweregrad der depres si ven Episode festzulegen. Mit überwiegender Wahrscheinlichkeit müsse von der Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Störung (ICD-10 F33.1), ausgegangen werden. Im Weiteren seien die Kriterien einer Panikstörung (ICD-10 F 41.0) erfüllt, wobei diese gemäss Angaben der Beschwerdeführerin nur selten und nicht regelmässig aufträten, so dass der funktionelle Schweregrad als leicht einzustufen sei. Ebenso seien die Kriterien für eine PTBS (ICD-10 F 43.1) gegeben. Demgegenüber lägen die Kriterien für eine Agoraphobie nicht vor (S. 68 ff.). Die psychiatrische Expertin wies ferner darauf hin, dass von einer Non-Com pli ance bei nicht nachweisbaren Plasmaspiegeln der Psychopharmaka auszu gehen sei (S. 73).

Die psychiatrische Expertin wies ferner darauf hin, dass von einer Non-Com pli ance bei nicht nachweisbaren Plasmaspiegeln der Psychopharmaka auszu gehen sei (S. 73). Im Zusammenhang mit der Konsistenzprüfung hielt die Gutachterin fest, dass Hin weise auf nicht im geklagten U mfang vorhandene Funktionsbeein trächti gungen vorlägen. Dabei bestünden Diskrepanzen zwischen der subjektiv geschilderten Inten sität und der Vagheit der Beschwerden, zwischen massiven subjektiven Be schwerden betreffend die Schmerzen und der erkennbaren körperlich-psychi schen Beeinträchtigung in der Untersuchungssituation, zwischen dem Ausmass der geschilderten Beschwerden und dem nicht nachweisbaren Plasmaspiegel der Medikation im Labor sowie zwischen der Angabe der Gründe der Nichteinnahme der Medikamente (vgl. S. 34, S. 61) und der Tatsache, dass die Beschwerde füh rerin beim Grundgutachten explizit darauf hingewiesen worden sei, diese ein zu nehmen, da sie gemessen würden (S. 73).

Im Zusammenhang mit der Konsistenzprüfung hielt die Gutachterin fest, dass Hin weise auf nicht im geklagten U mfang vorhandene Funktionsbeein trächti gungen vorlägen. Dabei bestünden Diskrepanzen zwischen der subjektiv geschilderten Inten sität und der Vagheit der Beschwerden, zwischen massiven subjektiven Be schwerden betreffend die Schmerzen und der erkennbaren körperlich-psychi schen Beeinträchtigung in der Untersuchungssituation, zwischen dem Ausmass der geschilderten Beschwerden und dem nicht nachweisbaren Plasmaspiegel der Medikation im Labor sowie zwischen der Angabe der Gründe der Nichteinnahme der Medikamente (vgl. S. 34, S. 61) und der Tatsache, dass die Beschwerde füh rerin beim Grundgutachten explizit darauf hingewiesen worden sei, diese ein zu nehmen, da sie gemessen würden (S. 73). Unter dem Titel Arbeitsfähigkeit führte die psychiatrische Expertin aus, dass sie aufgrund der aktuellen Befunde, der Einschätzungen der Einschränkungen im Mini-ICF-A PP und der Tatsache, dass die Beschwerdeführerin in den letzten Ja hren wiederholt viele Woche n in stationärer und tagesklinischer Behandlung gewesen sei, aktuell und im Längsschnitt von einer Arbeitsunfähigkeit von 70 % für sämt liche Tätigkeiten ausgehe. Die Aggravation in der neuropsychologischen Untersu chung könne möglicherweise auf den Leidensdruck der Beschwerde füh rerin bei prolongiertem Krankheitsverlauf und dem Wunsch, ihren Beschwerden Ausdruck zu geben, zurückgeführt werden (S. 74).

Unter dem Titel Arbeitsfähigkeit führte die psychiatrische Expertin aus, dass sie aufgrund der aktuellen Befunde, der Einschätzungen der Einschränkungen im Mini-ICF-A PP und der Tatsache, dass die Beschwerdeführerin in den letzten Ja hren wiederholt viele Woche n in stationärer und tagesklinischer Behandlung gewesen sei, aktuell und im Längsschnitt von einer Arbeitsunfähigkeit von 70 % für sämt liche Tätigkeiten ausgehe. Die Aggravation in der neuropsychologischen Untersu chung könne möglicherweise auf den Leidensdruck der Beschwerde füh rerin bei prolongiertem Krankheitsverlauf und dem Wunsch, ihren Beschwerden Ausdruck zu geben, zurückgeführt werden (S. 74). Dr. C.___ wies schliesslich darauf hin, dass aus psychiatrischer Sicht eine leit linienorientierte Optimierung der medikamentösen Behandlung der depressiven Episode unter Plasmaspiegelkontrollen erfolgen sowie die stationäre Traumathe rapie weitergeführt werden sollten (S. 74).

Dr. C.___ wies schliesslich darauf hin, dass aus psychiatrischer Sicht eine leit linienorientierte Optimierung der medikamentösen Behandlung der depressiven Episode unter Plasmaspiegelkontrollen erfolgen sowie die stationäre Traumathe rapie weitergeführt werden sollten (S. 74). 3.1.5 Zusammenfassend hielten die Gutachter Dr. med. D.___, Facharzt für Innere Medizin FMH, med. pract. E.___, Fachärztin für Chirurgie FMH, sowie Dres. A.___ und C.___ fest, dass die chirurgisch-internistische Untersuchung einen bis auf ein Systolikum altersentsprechenden normalen klinischen Status zeige. Es be stünden weder Hinweise auf eine Links- oder Rechtsherzinsuffizienz noch auf eine Lungenerkrankung. Das bekannte Systolikum sei im Rahmen der bekannten Mitralklappeninsuffizienz zu beurteilen, wobei dieses gemäss kardiologischem Konsil keine funktionelle Einschränkung zur Folge habe. Bei der urolo gisch/ uro dynamischen Abk lärung zeigten sich eine hypo sensitive, hyperkapazitäre, normo kontraktile, norm o aktive Harnblase mit einer Überlauf-Harninkontinenz bei geringer Blasenhalsinsuffizienz. Dadurch sei die Beschwerdeführerin darauf an ge wiesen, die Harnblase nach der Uhr zu leeren, um einen ungewollten Harnab gang zu vermeiden. Entsprechend benötige sie bei der Arbeit einen kurzen Weg zur Toilette sowie Gelegenheit zu vermehrten Pausen, weshalb eine Leistungs min derung von zirka 20 % resultier e (S. 83).

3.1.5 Zusammenfassend hielten die Gutachter Dr. med. D.___, Facharzt für Innere Medizin FMH, med. pract. E.___, Fachärztin für Chirurgie FMH, sowie Dres. A.___ und C.___ fest, dass die chirurgisch-internistische Untersuchung einen bis auf ein Systolikum altersentsprechenden normalen klinischen Status zeige. Es be stünden weder Hinweise auf eine Links- oder Rechtsherzinsuffizienz noch auf eine Lungenerkrankung. Das bekannte Systolikum sei im Rahmen der bekannten Mitralklappeninsuffizienz zu beurteilen, wobei dieses gemäss kardiologischem Konsil keine funktionelle Einschränkung zur Folge habe. Bei der urolo gisch/ uro dynamischen Abk lärung zeigten sich eine hypo sensitive, hyperkapazitäre, normo kontraktile, norm o aktive Harnblase mit einer Überlauf-Harninkontinenz bei geringer Blasenhalsinsuffizienz. Dadurch sei die Beschwerdeführerin darauf an ge wiesen, die Harnblase nach der Uhr zu leeren, um einen ungewollten Harnab gang zu vermeiden. Entsprechend benötige sie bei der Arbeit einen kurzen Weg zur Toilette sowie Gelegenheit zu vermehrten Pausen, weshalb eine Leistungs min derung von zirka 20 % resultier e (S. 83). Die Experten wiesen im Weiteren darauf hin, dass sämtliche Medikament e mit einmaliger Ausnahme des Tramadols nicht nachweisbar gewesen seien. Der Um stand, dass bei den zwei durchgeführten Medikamentenspiegelungen bei den Psy chopharmaka auch keine Metaboliten nachweisbar gewesen seien, sei nur mit einer fehlenden Medikamenteneinnahme zu erklären (S. 85).

Die Experten wiesen im Weiteren darauf hin, dass sämtliche Medikament e mit einmaliger Ausnahme des Tramadols nicht nachweisbar gewesen seien. Der Um stand, dass bei den zwei durchgeführten Medikamentenspiegelungen bei den Psy chopharmaka auch keine Metaboliten nachweisbar gewesen seien, sei nur mit einer fehlenden Medikamenteneinnahme zu erklären (S. 85). Ferner wurde festgehalten, dass d as aktuell ermittelte Belastungsprofil seit April 2014 gelte, als die Beschwerdeführerin die Behandlung am Psychiatrisch - Psy chotherapeutischen Zentrum aufgenommen habe. Während den stationären und tagesklinischen Behandlungen habe jeweils eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit be standen, weshalb im Längsschnitt von einer zirka 70%igen Arbeits unfähigkeit auszugehen sei. Ge mäss Anamnese und Mini-ICF-APP sei die Beschwerd eführerin in ihrem Leben massiv eingeschränkt und habe sich weitestgehend zurück ge zo gen. Die wiederholt notwendigen Klinikaufenthalte würden eine eindeutig schwere Erkrankung trotz Aggravationsverhalten in der neuropsychologischen Untersu chung bestätigen. Die Behandlung sei insofern ungenügend, als dass die Psycho pharmaka nicht eingenommen würden und die traumaspezifische Therapie erst verspätet aufgenommen worden sei. Erschwerend komme aufgrund des urolo gisch-gynäkologischen Leidens eine verminderte Leistungsfähigkeit hinzu, so dass aus polydisziplinärer Sicht in einer dem Leiden optimal angepassten Tätig keit (körperlich leichte bis gelegentlich mittelschwere, wechselbelastende Verrich tungen ohne Arbeiten in kalt-feuchtem Milieu) eine Gesamtarbeitsfähigkeit von 25 % resultiere (S. 85 f.).

Ferner wurde festgehalten, dass d as aktuell ermittelte Belastungsprofil seit April 2014 gelte, als die Beschwerdeführerin die Behandlung am Psychiatrisch Psy chotherapeutischen Zentrum aufgenommen habe. Während den stationären und tagesklinischen Behandlungen habe jeweils eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit be standen, weshalb im Längsschnitt von einer zirka 70%igen Arbeits unfähigkeit auszugehen sei. Ge mäss Anamnese und Mini-ICF-APP sei die Beschwerd eführerin in ihrem Leben massiv eingeschränkt und habe sich weitestgehend zurück ge zo gen. Die wiederholt notwendigen Klinikaufenthalte würden eine eindeutig schwere Erkrankung trotz Aggravationsverhalten in der neuropsychologischen Untersu chung bestätigen. Die Behandlung sei insofern ungenügend, als dass die Psycho pharmaka nicht eingenommen würden und die traumaspezifische Therapie erst verspätet aufgenommen worden sei. Erschwerend komme aufgrund des urolo gisch-gynäkologischen Leidens eine verminderte Leistungsfähigkeit hinzu, so dass aus polydisziplinärer Sicht in einer dem Leiden optimal angepassten Tätig keit (körperlich leichte bis gelegentlich mittelschwere, wechselbelastende Verrich tungen ohne Arbeiten in kalt-feuchtem Milieu) eine Gesamtarbeitsfähigkeit von 25 % resultiere (S. 85 f.). 3.2 Betreffend d ie von der Beschwerdegegnerin am 14. Februar 2018 gestellten Rück fragen (Urk. 8/103/1-3) hielt die Y.___ - Expertin med. pract. E.___ am 19. Februar 2018 fest, dass im Vergleich zur Schwere der Erkrankungen der Be schwerde führerin relativ wenig Diskrepanzen vorlägen, welche im Vergleich zu ähnlichen Fällen insgesamt nicht sehr schwerwiegend seien. Sie seien am ehesten im Rahmen eines gewissen Verdeutlichungsverhaltens zu sehen, wie es bei Begut achtungen häufig zu beobachten sei. Die Diskrepanzen sei en sodann in vollem Umfang berücksichtigt worden ( Urk. 8/104 S. 1).

3.2 Betreffend d ie von der Beschwerdegegnerin am 14. Februar 2018 gestellten Rück fragen (Urk. 8/103/1-3) hielt die Y.___ Expertin med. pract. E.___ am 19. Februar 2018 fest, dass im Vergleich zur Schwere der Erkrankungen der Be schwerde führerin relativ wenig Diskrepanzen vorlägen, welche im Vergleich zu ähnlichen Fällen insgesamt nicht sehr schwerwiegend seien. Sie seien am ehesten im Rahmen eines gewissen Verdeutlichungsverhaltens zu sehen, wie es bei Begut achtungen häufig zu beobachten sei. Die Diskrepanzen sei en sodann in vollem Umfang berücksichtigt worden ( Urk. 8/104 S. 1). Im Weiteren könne die Frage, ob unter einer adäquaten Therapie mit einer höh eren Arbeitsfähigkeit zu rechnen sei, nicht abschliessend beantwortet werden. Insgesamt sei es gemäss den Akten aufgrund der bisherigen psychiatrischen Be handlung bereits zu einer Verbesserung der Beschwerden gekommen. Ob die Beschwerdeführerin tatsächlich keine Medikamente einnehme oder ob sie wirk lich der Meinung ge wesen sei, dass sie ohne diese beurteilt werden sollte, könne objektiv nicht festgestellt werden. Entsprechend sollte künftig regelmässig der Blutspiegel bestimmt werden (S.2).

Im Weiteren könne die Frage, ob unter einer adäquaten Therapie mit einer höh eren Arbeitsfähigkeit zu rechnen sei, nicht abschliessend beantwortet werden. Insgesamt sei es gemäss den Akten aufgrund der bisherigen psychiatrischen Be handlung bereits zu einer Verbesserung der Beschwerden gekommen. Ob die Beschwerdeführerin tatsächlich keine Medikamente einnehme oder ob sie wirk lich der Meinung ge wesen sei, dass sie ohne diese beurteilt werden sollte, könne objektiv nicht festgestellt werden. Entsprechend sollte künftig regelmässig der Blutspiegel bestimmt werden (S.2). Zusammenfassend sei festzuhalten, dass lediglich in der neuropsychologischen Untersuchung das vom RAD zitierte Aggravationsverhalten festgestellt worden sei. Die anderen Untersucher hätten kein solches beobachtet. Ein Aggravations verhalten schliesse zude m nicht per se eine tatsächlich vorhandene Erkrankung aus. Die vor allem aus psychiatrischer Sicht gestellten Diagnosen beruhten auf den Befunden und Beobachtungen, wie sie im psychiatrischen Teilgutachten aus führlich beschrieben worden seien, und die Befunde und Verhaltensbeobach tungen stimm ten mit den Beschreibungen in den Akten überein (S. 2 ).

Zusammenfassend sei festzuhalten, dass lediglich in der neuropsychologischen Untersuchung das vom RAD zitierte Aggravationsverhalten festgestellt worden sei. Die anderen Untersucher hätten kein solches beobachtet. Ein Aggravations verhalten schliesse zude m nicht per se eine tatsächlich vorhandene Erkrankung aus. Die vor allem aus psychiatrischer Sicht gestellten Diagnosen beruhten auf den Befunden und Beobachtungen, wie sie im psychiatrischen Teilgutachten aus führlich beschrieben worden seien, und die Befunde und Verhaltensbeobach tungen stimm ten mit den Beschreibungen in den Akten überein (S. 2 ). 3.3 Am 12. März 2018 stellte die Beschwerdegegnerin weitere Rückfragen (Urk. 8/105 ), welche von de n Y.___ -Gutachterinnen med. pract. E.___ und Dr. C.___ am 4. April 2018 beantwortet wu rden (Urk. 8/106). Sie hielten fest, dass sich die im psychiatrischen Teilgutachten beschriebenen Diskrepanzen vor allem auf die Schmerzsymptomatik bezogen hätten - insbesondere, dass die Beschwerde füh rerin während der gutachterlichen Untersuchung kaum schmerzgequält gewirkt habe und der Plasmaspiegel der Schmerzmedikation nicht nachweisbar gewesen sei. Die Diskrepanzen führte n zur Einschätzung, dass die chronische Schmerz störung mit somatischen und psychischen Faktoren nur leicht ausgeprägt und ohne Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit sei. Dass bei der Beschwerdeführerin ein ent sprechender Leidensdruck für die gestellten psychiatrischen Diagnosen mit Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit bestehe, zeigten die wiederholten monate langen ( teil ) stationären Behandlungen sowie die regelmässige ambulante psycho logische Therapie. Entsprechend seien die erwähnten Diskrepanzen in vollem Um fang berücksichtigt.

3.3 Am 12. März 2018 stellte die Beschwerdegegnerin weitere Rückfragen (Urk. 8/105 ), welche von de n Y.___ -Gutachterinnen med. pract. E.___ und Dr. C.___ am 4. April 2018 beantwortet wu rden (Urk. 8/106). Sie hielten fest, dass sich die im psychiatrischen Teilgutachten beschriebenen Diskrepanzen vor allem auf die Schmerzsymptomatik bezogen hätten - insbesondere, dass die Beschwerde füh rerin während der gutachterlichen Untersuchung kaum schmerzgequält gewirkt habe und der Plasmaspiegel der Schmerzmedikation nicht nachweisbar gewesen sei. Die Diskrepanzen führte n zur Einschätzung, dass die chronische Schmerz störung mit somatischen und psychischen Faktoren nur leicht ausgeprägt und ohne Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit sei. Dass bei der Beschwerdeführerin ein ent sprechender Leidensdruck für die gestellten psychiatrischen Diagnosen mit Aus wirkung auf die Arbeitsfähigkeit bestehe, zeigten die wiederholten monate langen ( teil ) stationären Behandlungen sowie die regelmässige ambulante psycho logische Therapie. Entsprechend seien die erwähnten Diskrepanzen in vollem Um fang berücksichtigt. Ob unter einer adäquaten psychopharmakologischen Behandlung mit einer höhe ren Arbeitsfähigkeit zu rechnen sei, könne nicht abschliessend beurteilt werden. Es sei aber empfehlenswert, im Rahmen der weiteren Behandlung den Plasma spiegel regelmässig zu bestimmen. Betreffend die PTBS sei festzuhalten, dass diese primär psychotherapeutisch und nicht psychopharmakologisch zu behandeln sei und die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt der gutachterlichen Untersuchung bereits zwei längere stationäre Traumatherapien absolviert habe (S. 1 f.).

Ob unter einer adäquaten psychopharmakologischen Behandlung mit einer höhe ren Arbeitsfähigkeit zu rechnen sei, könne nicht abschliessend beurteilt werden. Es sei aber empfehlenswert, im Rahmen der weiteren Behandlung den Plasma spiegel regelmässig zu bestimmen. Betreffend die PTBS sei festzuhalten, dass diese primär psychotherapeutisch und nicht psychopharmakologisch zu behandeln sei und die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt der gutachterlichen Untersuchung bereits zwei längere stationäre Traumatherapien absolviert habe (S. 1 f.). 3.4 In seiner Stellungnahme vom 16. April 2018 (Urk. 8/107 S. 11 f.) hielt der RAD-Arzt med. pract. F.___, FA für Arbeitsmedizin, fest, dass aufgrund des nach vollziehbaren Y.___ -Gutachten s sowie de ssen Ergänzungen vom 19. Februar und 4. April 2018 als Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit von einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1), einer PTBS (ICD-10 F43.1) sowie einer hyposensitiven, hyperkapazi tären, normokontraktilen und normoaktive n Harnblase auszugehen sei. Dabei sei die Beschwerdeführerin in körperlich leichten bis gelegentlich mittelschweren und wechselbelas tenden Tätigkeiten (ohne feucht kaltes Milieu) seit April 2014 zu 2 5 % arbeitsfähig.

3.4 In seiner Stellungnahme vom 16. April 2018 (Urk. 8/107 S. 11 f.) hielt der RAD-Arzt med. pract. F.___, FA für Arbeitsmedizin, fest, dass aufgrund des nach vollziehbaren Y.___ -Gutachten s sowie de ssen Ergänzungen vom 19. Februar und 4. April 2018 als Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit von einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1), einer PTBS (ICD-10 F43.1) sowie einer hyposensitiven, hyperkapazi tären, normokontraktilen und normoaktive n Harnblase auszugehen sei. Dabei sei die Beschwerdeführerin in körperlich leichten bis gelegentlich mittelschweren und wechselbelas tenden Tätigkeiten (ohne feucht kaltes Milieu) seit April 2014 zu 2 5 % arbeitsfähig. 3.5 In ihrem Bericht vom 26. Juni 2018 (Urk. 8/115) stellten Dr. med. univ. (A) G.___, Fachärztin FMH Psychiatrie und Psychotherapie, und dipl. Psycho therapeut ASP H.___, I.___ GmbH folgende Diagnosen (S. 1):

3.5 In ihrem Bericht vom 26. Juni 2018 (Urk. 8/115) stellten Dr. med. univ. (A) G.___, Fachärztin FMH Psychiatrie und Psychotherapie, und dipl. Psycho therapeut ASP H.___, I.___ GmbH folgende Diagnosen (S. 1): - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode (ICD-10 F33. 2) mit Verdacht auf psychotische Symptome (ICD-10 F33.3)

rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode (ICD-10 F33. 2) mit Verdacht auf psychotische Symptome (ICD-10 F33.3) - Agoraph obie mit Panikstörung (ICD-10 F 40.01)

Agoraph obie mit Panikstörung (ICD-10 F 40.01) - komplexe PTBS (ICD-10 F43.1) mit Verdacht auf andauernde Persönlich keits änderung nach Extrembelastung (ICD-10 F62.0 )

komplexe PTBS (ICD-10 F43.1) mit Verdacht auf andauernde Persönlich keits änderung nach Extrembelastung (ICD-10 F62.0 ) Es wurde ausgeführt, dass die Beschwerdeführerin in den vergangenen Monaten mit belastenden und traumatisierenden Zwischenfällen konfrontiert worden sei. Die ältere Tochter sei Opfer eines körperlichen Übergriffs geworden. Die jüngere Tochter gerate zunehmend in persönliche Schwierigkeiten und sei vor kurzem in eine therapeutische Wohngruppe platziert worden. Die Beschwerdeführerin sei dadurch erneut von Erinnerungen an eigen e Traumata überflutet worden. Sie be richte wieder häufiger, dass sie Geräusche in der Wohnung höre und auf der Strasse den Täter sehe, was unmöglich sei n könne (S. 1).

Es wurde ausgeführt, dass die Beschwerdeführerin in den vergangenen Monaten mit belastenden und traumatisierenden Zwischenfällen konfrontiert worden sei. Die ältere Tochter sei Opfer eines körperlichen Übergriffs geworden. Die jüngere Tochter gerate zunehmend in persönliche Schwierigkeiten und sei vor kurzem in eine therapeutische Wohngruppe platziert worden. Die Beschwerdeführerin sei dadurch erneut von Erinnerungen an eigen e Traumata überflutet worden. Sie be richte wieder häufiger, dass sie Geräusche in der Wohnung höre und auf der Strasse den Täter sehe, was unmöglich sei n könne (S. 1). 3.6 Am 15. August 2018 berichteten Oberpsychologe J.___, Psychologin Dr. phil. K.___ und Oberärztin L.___, M.___ AG, über den statio nären Aufenthalt der Beschwerdeführerin vom 20. Juni bis 31. Juli 2018, wobei sie folgende psychiatrischen Diagnosen nannten ( Urk. 8/121/3-5 S. 1):

3.6 Am 15. August 2018 berichteten Oberpsychologe J.___, Psychologin Dr. phil. K.___ und Oberärztin L.___, M.___ AG, über den statio nären Aufenthalt der Beschwerdeführerin vom 20. Juni bis 31. Juli 2018, wobei sie folgende psychiatrischen Diagnosen nannten ( Urk. 8/121/3-5 S. 1): - rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode ohne psycho tische Symptome (ICD-10 F33.2)

rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode ohne psycho tische Symptome (ICD-10 F33.2) - PTBS (ICD-10 F43.1 )

PTBS (ICD-10 F43.1 ) Die M.___ -Fachpersonen hielten fest, dass sich bei der Beschwerdeführerin eine deutliche Verschlechterung des bereits reduzierten Stimmungszustands einge stellt habe, nachdem die 16-jährige Tochter durch die Kindes- und E rwachs enen schutzbehörde in eine b etreute WG fremdplatziert worden und die Beschwerde führerin alleine in d er Wohnung zurückgeblieben sei (S. 1).

Die M.___ -Fachpersonen hielten fest, dass sich bei der Beschwerdeführerin eine deutliche Verschlechterung des bereits reduzierten Stimmungszustands einge stellt habe, nachdem die 16-jährige Tochter durch die Kindes- und E rwachs enen schutzbehörde in eine b etreute WG fremdplatziert worden und die Beschwerde führerin alleine in d er Wohnung zurückgeblieben sei (S. 1). Es sei wieder vermehrt zu dissoziativen Zuständen und Flashbacks gekommen und die Beschwerdeführerin habe von lebensmüden Gedanken, intermittierend mit konkreten Handlungsideen, berichtet. Bei fehlender Distanzierung habe im Verlauf einmalig ein stündliches Meldeschema und eine Ausgangsbeschränkung initiiert werden müssen, welche nach einer Sti mmungsstabilisierung wieder auf ge hoben habe werden können. Als auslösende sowie aufrechterhaltende Faktoren seien die aktuelle Fremdplatzierung der Tochter, die engen finanziellen Verhält nisse, die Einsamkeit, der bevorstehende Wohnungsumzug, die körperlichen Be schwerden sowie die diversen Traumatisierungen vor dem Hintergrund einer selbst unsicheren und emotional-instabil en Persönlichkeitsstruktur zu s ehen (S. 2).

Es sei wieder vermehrt zu dissoziativen Zuständen und Flashbacks gekommen und die Beschwerdeführerin habe von lebensmüden Gedanken, intermittierend mit konkreten Handlungsideen, berichtet. Bei fehlender Distanzierung habe im Verlauf einmalig ein stündliches Meldeschema und eine Ausgangsbeschränkung initiiert werden müssen, welche nach einer Sti mmungsstabilisierung wieder auf ge hoben habe werden können. Als auslösende sowie aufrechterhaltende Faktoren seien die aktuelle Fremdplatzierung der Tochter, die engen finanziellen Verhält nisse, die Einsamkeit, der bevorstehende Wohnungsumzug, die körperlichen Be schwerden sowie die diversen Traumatisierungen vor dem Hintergrund einer selbst unsicheren und emotional-instabil en Persönlichkeitsstruktur zu s ehen (S. 2). 4.

4. 4.1 Das Y.___ -Gutachten vom 5. Februar 2018 inklusive dessen Ergänzungen vom 19. Februar und 4. April 2018 entspricht den praxisgemässen Anforderungen an den Beweiswert einer Expertise. So ist es für die streitigen Belange umfassend, gibt es doch Antwort auf die Frage nach dem Gesundheitszustand der Beschwer de führerin und der verbleibenden Arbeitsfähigkeit. Es beruht sodann auf den not wendigen Untersuchungen in internistischer, chirurgischer, rheumatologischer, psychiatrischer, neuropsychologischer, kardiologischer und urologischer Fach rich tung. Die Gutachter berücksichtigten detailliert die geklagten Beschwerden und setzten sich damit auseinander (Urk. 8/102/1-87 S. 34 ff., S. 42 f., S. 45, S. 48 f f., S. 57 f f., S. 82 ff. ). Die Expertise wurde sodann in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben, wobei sich die Gutachter zur Krankheitsentwicklung äussert en und Bezug auf die medizinischen Vorakten nahmen (S. 2 ff., S. 20 ff., S. 46 ff., S. 52 ff., S. 74 ff. ). Schliesslich leuchtet das Gutachten in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein und die Schlussfolgerungen in der Expertise sind begründet.

4.1 Das Y.___ -Gutachten vom 5. Februar 2018 inklusive dessen Ergänzungen vom 19. Februar und 4. April 2018 entspricht den praxisgemässen Anforderungen an den Beweiswert einer Expertise. So ist es für die streitigen Belange umfassend, gibt es doch Antwort auf die Frage nach dem Gesundheitszustand der Beschwer de führerin und der verbleibenden Arbeitsfähigkeit. Es beruht sodann auf den not wendigen Untersuchungen in internistischer, chirurgischer, rheumatologischer, psychiatrischer, neuropsychologischer, kardiologischer und urologischer Fach rich tung. Die Gutachter berücksichtigten detailliert die geklagten Beschwerden und setzten sich damit auseinander (Urk. 8/102/1-87 S. 34 ff., S. 42 f., S. 45, S. 48 f f., S. 57 f f., S. 82 ff. ). Die Expertise wurde sodann in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben, wobei sich die Gutachter zur Krankheitsentwicklung äussert en und Bezug auf die medizinischen Vorakten nahmen (S. 2 ff., S. 20 ff., S. 46 ff., S. 52 ff., S. 74 ff. ). Schliesslich leuchtet das Gutachten in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein und die Schlussfolgerungen in der Expertise sind begründet. In diesem Sinne wurde aus urologisch/ urodynamischer Sicht nachvollziehbar eine hyposensitive, hyperk apazitäre, normokontraktile und norm o aktive Harn blase dia g nostiziert, wobei die Beschwerdeführerin zwecks Vermeidung von unge wollte m Harnabgang darauf angewiesen ist, die Harnblase nach der Uhr zu leeren. Sie benötigt einen kurzen Weg zur Toilette sowie Gelegenheit zu vermehrten Pausen, weshalb eine Leistungsverminderung von 20 % resultiert (S. 83, Urk. 8/102/95-97 ). Der rheumatologische Gutachter ging einleuchten d von einer partiellen Fibromyal gie im Rahmen eines nicht näher spezifizierbaren weichteil rheumatischen Beschwerdesyndroms aus, wobei die Beschwerdeführerin in leich ten bis zeitweise mittelschweren, wechselbelastenden Tätigkei ten zu 100 % arbeits fähig ist (Urk. 8/102/1-87 S. 83). In psychiatrischer Hinsicht stellte die Expertin Dr. C.___ schlüssig fest, dass die Beschwerdeführerin im Wesentlichen an einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Epi so de, sowie an einer PTBS leidet. Unter Hinweis auf eine schwere Beein träch ti gung der Fähigkeit zur Planung/Strukturierung von Aufga ben sowie zu r Spon ta nakti vität, eine mittelgradige bis schwergradige Einschränkung der Durchhal te fähig keit sowie eine mittelgradige Verminderung der Entscheidungs- und Urteils fähig keit besteht für sämtliche Tätigkeiten eine 70%ige Arbeitsunfähigkeit (S. 68, S. 84). Unter polydisziplinären Gesichtspunkten gingen die Gutachter nachvoll ziehbar von einer Gesamtarbeitsfähigkeit von 25 % in körperlich l e ichten bis gelegentlich mittelschwere n, wechselbelastenden Tätigkeiten aus (S. 86). Die Expertise erfüllt demnach die praxisgemässen Kriterien an den Beweiswert eines ärztlichen Gut achtens (BGE 134 V 231 E. 5.1, BGE 125 V 351 E. 3a, BGE 122 V 157 E. 1c), weshalb für die Entscheidfindung darauf abzustellen ist.

In diesem Sinne wurde aus urologisch/ urodynamischer Sicht nachvollziehbar eine hyposensitive, hyperk apazitäre, normokontraktile und norm o aktive Harn blase dia g nostiziert, wobei die Beschwerdeführerin zwecks Vermeidung von unge wollte m Harnabgang darauf angewiesen ist, die Harnblase nach der Uhr zu leeren. Sie benötigt einen kurzen Weg zur Toilette sowie Gelegenheit zu vermehrten Pausen, weshalb eine Leistungsverminderung von 20 % resultiert (S. 83, Urk. 8/102/95-97 ). Der rheumatologische Gutachter ging einleuchten d von einer partiellen Fibromyal gie im Rahmen eines nicht näher spezifizierbaren weichteil rheumatischen Beschwerdesyndroms aus, wobei die Beschwerdeführerin in leich ten bis zeitweise mittelschweren, wechselbelastenden Tätigkei ten zu 100 % arbeits fähig ist (Urk. 8/102/1-87 S. 83). In psychiatrischer Hinsicht stellte die Expertin Dr. C.___ schlüssig fest, dass die Beschwerdeführerin im Wesentlichen an einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Epi so de, sowie an einer PTBS leidet. Unter Hinweis auf eine schwere Beein träch ti gung der Fähigkeit zur Planung/Strukturierung von Aufga ben sowie zu r Spon ta nakti vität, eine mittelgradige bis schwergradige Einschränkung der Durchhal te fähig keit sowie eine mittelgradige Verminderung der Entscheidungs- und Urteils fähig keit besteht für sämtliche Tätigkeiten eine 70%ige Arbeitsunfähigkeit (S. 68, S. 84). Unter polydisziplinären Gesichtspunkten gingen die Gutachter nachvoll ziehbar von einer Gesamtarbeitsfähigkeit von 25 % in körperlich l e ichten bis gelegentlich mittelschwere n, wechselbelastenden Tätigkeiten aus (S. 86). Die Expertise erfüllt demnach die praxisgemässen Kriterien an den Beweiswert eines ärztlichen Gut achtens (BGE 134 V 231 E. 5.1, BGE 125 V 351 E. 3a, BGE 122 V 157 E. 1c), weshalb für die Entscheidfindung darauf abzustellen ist. 4.2 Das Gutachten des Y.___ vermag insbesondere auch insoweit zu überzeugen, als im Rahmen der Gesamtbeurteilung nicht von einer relevanten Aggravation, son dern von einem Verdeutlichungsverhalten ausgegangen wird. Ein Aggravations ver halten wurde einzig von der Neuropsychologin erwähn t, wobei eine beim Symptomvalidierungstest festgestellte verlangsamte Reaktionszeit auf einen visu ellen Reiz ohne Warnton im Vordergrund stand (Urk. 8/102/88-94 S. 5 f.). Von den übrigen Y.___ -Gutachter n wurde keine Aggravation erwähnt und es finden sich auch in den übrigen medizinischen Akten keine entsprechenden Hinweise. Be züglich der von der Beschwerdegegnerin erwähnte n Diskrepanzen – Angabe extre mer und ständiger Schmerzen und dreistündiges Sitzen ohne grosse Schm erz klagen sowie Nichteinnahme der Medikamente trotz gegenteiliger Aussagen der Beschwerdeführerin (Urk. 8/107 S. 12, vgl. auch Urk. 8/102/1-87 S. 73) - ist zu bemerken, dass diese vornehmlich die Schmerzsymptomatik betreffen und im Rahmen der Begutachtung berücksichtigt wurden, indem die chronische Schmerz störung mit somatischen und psychischen Faktoren nur als leicht ausgeprägt und ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eingestuft wurde. Darauf wiesen die Gutachter in ihrer ergänzenden Stellungnahme vom 4. April 2018 zu recht hin (Urk. 8/106 S. 1 f.). Im Weiteren ist der Hinweis der Experten zu berücksichtigen, wonach im Vergleich zur Schwere der Erkrankungen relativ wenig Diskrepanzen bestünden, die verglichen mit ähnlichen Fällen insgesamt nicht sehr schwerwie gend seien, weshalb die Diskrepanzen am ehesten im Rahmen eines Verdeut lich ungsverhalten s zu sehen seien, wie es bei Begutachtungen häufig zu beobachten sei (Urk. 8/104 S. 1). Gemäss den Gutachtern war sodann nicht objektiv feststell bar, ob die Beschwerdeführerin tatsächlich keine Medikamente einnimmt oder ob sie – wie von ihr angegeben – wirklich der Meinung war, dass sie für eine all fälli ge Blutentnahme nüchtern sein müsse (Urk. 8/104 S. 2; Urk. 8/102/1-87 S. 34, S. 61). Selbst wenn anzunehmen ist, dass die Medikamente mehrheitlich nicht eingenommen wurden (vgl. Urk. 8/102/1-87 S. 85 und S. 86), so rechtfertigt dies vor dem Hintergrund dessen, dass sich die Beschwerdeführerin in den letzten Jahren wiederholt in stationäre und teilstationäre psychiatrische Behandlung begab und sich zudem einer jahrelangen und regelmässigen ambulanten Psy chotherapie unterzog (vgl. auch Urk. 8/104 S. 2, Urk. 8/106 S. 2), klarerweise nicht, von einer eine Gesundhe itsbeeinträchtigung ausschliessenden Aggravation auszugehen (vgl. BGE 141 V 288 E. 2.2.1).

4.2 Das Gutachten des Y.___ vermag insbesondere auch insoweit zu überzeugen, als im Rahmen der Gesamtbeurteilung nicht von einer relevanten Aggravation, son dern von einem Verdeutlichungsverhalten ausgegangen wird. Ein Aggravations ver halten wurde einzig von der Neuropsychologin erwähn t, wobei eine beim Symptomvalidierungstest festgestellte verlangsamte Reaktionszeit auf einen visu ellen Reiz ohne Warnton im Vordergrund stand (Urk. 8/102/88-94 S. 5 f.). Von den übrigen Y.___ -Gutachter n wurde keine Aggravation erwähnt und es finden sich auch in den übrigen medizinischen Akten keine entsprechenden Hinweise. Be züglich der von der Beschwerdegegnerin erwähnte n Diskrepanzen – Angabe extre mer und ständiger Schmerzen und dreistündiges Sitzen ohne grosse Schm erz klagen sowie Nichteinnahme der Medikamente trotz gegenteiliger Aussagen der Beschwerdeführerin (Urk. 8/107 S. 12, vgl. auch Urk. 8/102/1-87 S. 73) ist zu bemerken, dass diese vornehmlich die Schmerzsymptomatik betreffen und im Rahmen der Begutachtung berücksichtigt wurden, indem die chronische Schmerz störung mit somatischen und psychischen Faktoren nur als leicht ausgeprägt und ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eingestuft wurde. Darauf wiesen die Gutachter in ihrer ergänzenden Stellungnahme vom 4. April 2018 zu recht hin (Urk. 8/106 S. 1 f.). Im Weiteren ist der Hinweis der Experten zu berücksichtigen, wonach im Vergleich zur Schwere der Erkrankungen relativ wenig Diskrepanzen bestünden, die verglichen mit ähnlichen Fällen insgesamt nicht sehr schwerwie gend seien, weshalb die Diskrepanzen am ehesten im Rahmen eines Verdeut lich ungsverhalten s zu sehen seien, wie es bei Begutachtungen häufig zu beobachten sei (Urk. 8/104 S. 1). Gemäss den Gutachtern war sodann nicht objektiv feststell bar, ob die Beschwerdeführerin tatsächlich keine Medikamente einnimmt oder ob sie – wie von ihr angegeben – wirklich der Meinung war, dass sie für eine all fälli ge Blutentnahme nüchtern sein müsse (Urk. 8/104 S. 2; Urk. 8/102/1-87 S. 34, S. 61). Selbst wenn anzunehmen ist, dass die Medikamente mehrheitlich nicht eingenommen wurden (vgl. Urk. 8/102/1-87 S. 85 und S. 86), so rechtfertigt dies vor dem Hintergrund dessen, dass sich die Beschwerdeführerin in den letzten Jahren wiederholt in stationäre und teilstationäre psychiatrische Behandlung begab und sich zudem einer jahrelangen und regelmässigen ambulanten Psy chotherapie unterzog (vgl. auch Urk. 8/104 S. 2, Urk. 8/106 S. 2), klarerweise nicht, von einer eine Gesundhe itsbeeinträchtigung ausschliessenden Aggravation auszugehen (vgl. BGE 141 V 288 E. 2.2.1). 4.3 Die Fachpersonen der I.___ und der M.___ wiesen in ihren Berichten vom 26. Juni und 15. August 2018 (vgl. E. 3.5-6 hievor ) auf eine deutliche Ver schlechterung des psychischen Gesundheitszustands der Beschwerdeführerin in den letzten Monat en hin und diagnostizierten insbesondere eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode. Diese Berichte wurden nach Erstattung des Y.___ - Gutachte ns inklusive dessen Ergänzungen respektive vor Erlass des angefochtenen Entscheids vom 12. September 2018 verfasst. Die Be schwerdegegnerin stufte die Berichte unter Hinweis darauf, dass sie keine neuen medizinischen Erkenntnis se respektive keine Angaben zur Aggrava tion enthiel ten, als nicht entscheidrelevan t ein. Dies überzeugt nicht, da in den Berichten insbesondere auf eine deutliche Verschlechterung des gesundheitl ichen Zustands hingewiesen wird. Entsprechend hat die Beschwerdeführerin weitere medizinische Abklärungen vorzunehmen und ab zu klären, ob sich der psychische Gesundheits zustand der Beschwerdeführerin im Zeitpunkt nach der Erstattung des Y.___ -Gut achtens in einem versicherungsrechtlich relevanten Umfang verändert hat und wie sich eine allfällige gesundheitliche Verschlechterung auf die Leistungsfähig keit der Beschwerdeführerin auswirkt (vgl. nachfolgend E. 7).

4.3 Die Fachpersonen der I.___ und der M.___ wiesen in ihren Berichten vom 26. Juni und 15. August 2018 (vgl. E. 3.5-6 hievor ) auf eine deutliche Ver schlechterung des psychischen Gesundheitszustands der Beschwerdeführerin in den letzten Monat en hin und diagnostizierten insbesondere eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode. Diese Berichte wurden nach Erstattung des Y.___ Gutachte ns inklusive dessen Ergänzungen respektive vor Erlass des angefochtenen Entscheids vom 12. September 2018 verfasst. Die Be schwerdegegnerin stufte die Berichte unter Hinweis darauf, dass sie keine neuen medizinischen Erkenntnis se respektive keine Angaben zur Aggrava tion enthiel ten, als nicht entscheidrelevan t ein. Dies überzeugt nicht, da in den Berichten insbesondere auf eine deutliche Verschlechterung des gesundheitl ichen Zustands hingewiesen wird. Entsprechend hat die Beschwerdeführerin weitere medizinische Abklärungen vorzunehmen und ab zu klären, ob sich der psychische Gesundheits zustand der Beschwerdeführerin im Zeitpunkt nach der Erstattung des Y.___ -Gut achtens in einem versicherungsrechtlich relevanten Umfang verändert hat und wie sich eine allfällige gesundheitliche Verschlechterung auf die Leistungsfähig keit der Beschwerdeführerin auswirkt (vgl. nachfolgend E. 7). 5.

5. 5.1 Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen (E. 7.2 ; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.1). Diese Abklärungen enden laut Bundesgericht stets mit der Rechtsfrage, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen an hand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsun fähigkeit schliessen lassen (BGE 143 V 418 E. 7.1; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3).

5.1 Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen (E. 7.2 ; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.1). Diese Abklärungen enden laut Bundesgericht stets mit der Rechtsfrage, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen an hand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsun fähigkeit schliessen lassen (BGE 143 V 418 E. 7.1; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regel fall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1):

Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regel fall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): - Kategorie «funktioneller Schweregrad» (E. 4.3)

Kategorie «funktioneller Schweregrad» (E. 4.3) - Komplex «Gesundheitsschädigung» (E. 4.3.1)

Komplex «Gesundheitsschädigung» (E. 4.3.1) - Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)

Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1) - Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)

Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2) - Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)

Komorbiditäten (E. 4.3.1.3) - Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen, E. 4.3.2)

Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res sourcen, E. 4.3.2) - Komplex «Sozialer Kontext» (E. 4.3.3)

Komplex «Sozialer Kontext» (E. 4.3.3) - Kategorie «Konsistenz» (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4)

Kategorie «Konsistenz» (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4) - gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)

gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich baren Lebensbereichen (E. 4.4.1) - behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens druck (E. 4.4.2)

behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens druck (E. 4.4.2) Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1 5. März 2018 E. 7.4).

Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1 5. März 2018 E. 7.4). 5. 2 In Bezug auf den funktionellen Schweregrad erweist sich der Komplex Gesund heitsschädigung in psychiatrischer Hinsicht als erheblich ausgeprägt, wobei ins besondere Beeinträchtigungen im formalen Denken, Insuffizienz- und Schuldge fühle, eine Freudverminderung und Antriebslosigkeit, Flashbacks und Albträume vorliegen sowie die Fähigkeit zur Planung /Strukturierung von Aufgaben und zur Spontanaktivität schwer, die Durchhaltefähigkeit mittel- bis schwergradig und die Entscheidungs- und Urteilsfähigkeit mittelgradig beeinträchtigt sind ( Urk. 8/102/1-87 S. 67 f.). Die Ärzte berichteten von einer massiven Einschrän ku ng und einem weitestgehenden Rückzug der Beschwerdeführerin. Die wiederholt notwendig gewordenen Klinikaufenthalte bestätigten eine eindeutig schwere Erkrankung trotz des in der neuropsychologischen Untersuchung festgestellten Aggravations verhaltens und anzunehmender Nichteinnahme der Medikamente (Urk. 8/102/85). In somatischer Hinsicht liegt unter anderem eine leichtgradige partielle Fibro myalgie sowie ein erhebliches u rologisches Leiden vor, wobei die Beschwerde führer in darauf angewiesen ist, die Harnblas e nach der Uhr zu ent leeren ( S. 83). Die somatischen Diagnosen, insbesondere das schambesetzte uro logische Leiden, verstärken die psychische Problematik (vgl. Urk. 8/53/8). Insge samt legten die Gut achter unter Bezugnahme auf den gesamten Verlauf plausibel dar, dass ein Leiden von erheblichem Schweregrad besteht.

5. 2 In Bezug auf den funktionellen Schweregrad erweist sich der Komplex Gesund heitsschädigung in psychiatrischer Hinsicht als erheblich ausgeprägt, wobei ins besondere Beeinträchtigungen im formalen Denken, Insuffizienz- und Schuldge fühle, eine Freudverminderung und Antriebslosigkeit, Flashbacks und Albträume vorliegen sowie die Fähigkeit zur Planung /Strukturierung von Aufgaben und zur Spontanaktivität schwer, die Durchhaltefähigkeit mittel- bis schwergradig und die Entscheidungs- und Urteilsfähigkeit mittelgradig beeinträchtigt sind ( Urk. 8/102/1-87 S. 67 f.). Die Ärzte berichteten von einer massiven Einschrän ku ng und einem weitestgehenden Rückzug der Beschwerdeführerin. Die wiederholt notwendig gewordenen Klinikaufenthalte bestätigten eine eindeutig schwere Erkrankung trotz des in der neuropsychologischen Untersuchung festgestellten Aggravations verhaltens und anzunehmender Nichteinnahme der Medikamente (Urk. 8/102/85). In somatischer Hinsicht liegt unter anderem eine leichtgradige partielle Fibro myalgie sowie ein erhebliches u rologisches Leiden vor, wobei die Beschwerde führer in darauf angewiesen ist, die Harnblas e nach der Uhr zu ent leeren ( S. 83). Die somatischen Diagnosen, insbesondere das schambesetzte uro logische Leiden, verstärken die psychische Problematik (vgl. Urk. 8/53/8). Insge samt legten die Gut achter unter Bezugnahme auf den gesamten Verlauf plausibel dar, dass ein Leiden von erheblichem Schweregrad besteht. Hinsichtlich des Indikators «Behandlungs- und Eingliederungserfolg» ist zu be merken, dass sich die Beschwerdeführerin seit April 2014 einer regelmässige n ambulanten psychotherapeutischen respektive psychologischen Behandlung (im Zeitpunkt der Begutachtung einmal wöchentlich, S. 37 ) unterzieht (S. 85). In den Jahren 2014 bis 2017 befand sich die Beschwerdeführerin wiederholt in (mehr wöchiger) stationärer und teilstationärer Behandlung (S. 11 f., S. 14, S. 23, S. 25 f., S. 61). Ob mit einer zusätzlichen adäquaten psychopharmakologischen Behand lung mit einer höheren Arbeitsfähigkeit zu rechnen sei, konnte von den Gutach tern sodann nicht abschliessend beurteilt werden (Urk. 8/106/2). Damit kann weder von einer vollständigen Therapieresistenz ausgegangen werden noch kann angenommen werden, dass das Leiden der Beschwerdeführerin (gut) therapierbar ist. Die Annahme der Gutachter, es liege trotz gegebenenfalls bestehender Be hand lungs option mit Psychopharmaka eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit vor, ist ins besondere auch in Anbetracht des gesamten Verlaufs ohne Weiteres nachvoll ziehbar.

Hinsichtlich des Indikators «Behandlungs- und Eingliederungserfolg» ist zu be merken, dass sich die Beschwerdeführerin seit April 2014 einer regelmässige n ambulanten psychotherapeutischen respektive psychologischen Behandlung (im Zeitpunkt der Begutachtung einmal wöchentlich, S. 37 ) unterzieht (S. 85). In den Jahren 2014 bis 2017 befand sich die Beschwerdeführerin wiederholt in (mehr wöchiger) stationärer und teilstationärer Behandlung (S. 11 f., S. 14, S. 23, S. 25 f., S. 61). Ob mit einer zusätzlichen adäquaten psychopharmakologischen Behand lung mit einer höheren Arbeitsfähigkeit zu rechnen sei, konnte von den Gutach tern sodann nicht abschliessend beurteilt werden (Urk. 8/106/2). Damit kann weder von einer vollständigen Therapieresistenz ausgegangen werden noch kann angenommen werden, dass das Leiden der Beschwerdeführerin (gut) therapierbar ist. Die Annahme der Gutachter, es liege trotz gegebenenfalls bestehender Be hand lungs option mit Psychopharmaka eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit vor, ist ins besondere auch in Anbetracht des gesamten Verlaufs ohne Weiteres nachvoll ziehbar. Betreffend die Komplexe «Persönlichkeit» und «Sozialer Kontext» ist festzuhalten, dass sich im Rahmen der psychiatrischen Begutachtung (noch) keine Hinweise auf eine Persönlichkeitsakzentuierung oder – störung fanden (Urk. 8/102/1-87 S. 63 ; vgl. demgegenüber Urk. 8/121/15 ). Die starke, resiliente Persönlichkeit stellt nach Einschätzung der Ärzte der Integrierten Psychiatrie Winterthur – Zürcher Unterland eine gute Ressource dar (vgl. Urk. 8/53/8). Im Zeitpunkt der Abklärung der Arbeitsfähigkeit zu Hause vom 5. Februar 2016 bestand für beide Töchter der Beschwerdeführerin eine Beistandschaft, sie lebten aber noch zu Hause (Urk. 8/34/2). Im Zeitpunkt der Begutachtung wohnte die Beschwerdeführerin noch zusammen mit ihrer jüngsten Tochter in einer Mietwohnung (S. 31). Betreffend ihren Tagesab lauf gab sie an, dass sie aktuell zwischen 9 bis zirka 15 Uhr in die Tagesklinik M.___ gehe. Ansonsten bleibe sie den ganzen Tag im Bett, insbe son dere seit August 2016, als die Tochter ein Praktikum angefangen habe und die Beschwerdeführerin tagsüber alleine sei. Für sich selber koche sie nicht. Manch mal koche sie, wenn die Tochter Hunger habe, was maximal zweimal pro Woche der Fall sei. Zuhause höre sie Musik, kommuniziere auf WhatsApp mit einer Kollegin und nehme Arzttermine wahr. Der Haushalt bleibe aktuell liegen, da sie wegen der Depression nichts machen möge. Ab und an staubsauge sie. Eink ä ufe erledige häufig ihre Tochter, wobei sie diese manchmal auch begleite. Sie habe keine fixe n Zeit en, zu welchen sie aufstehe oder zu Bett gehe, da sie ja immer im Bett sei. Sie habe aktuell mit niemandem Kontakt. Sie telefoniere nur mit ihrer Mutter täglich und hüte e inmal pro Monat ihren Enkelsohn (S. 32, S. 57, S. 60.). Letztmals sei sie im Jahre 2017 für sechs Wochen in der Dominikanischen Repu b lik in den Ferien gewesen, wobei sie den ganzen Tag bei ihrer Mutter ver bracht habe, die alleine in einem Haus wohne (S. 52). Aus dem sozialen Kontext ergeben sich damit nunmehr nur geringe Ressourcen.

Betreffend die Komplexe «Persönlichkeit» und «Sozialer Kontext» ist festzuhalten, dass sich im Rahmen der psychiatrischen Begutachtung (noch) keine Hinweise auf eine Persönlichkeitsakzentuierung oder – störung fanden (Urk. 8/102/1-87 S. 63 ; vgl. demgegenüber Urk. 8/121/15 ). Die starke, resiliente Persönlichkeit stellt nach Einschätzung der Ärzte der Integrierten Psychiatrie Winterthur – Zürcher Unterland eine gute Ressource dar (vgl. Urk. 8/53/8). Im Zeitpunkt der Abklärung der Arbeitsfähigkeit zu Hause vom 5. Februar 2016 bestand für beide Töchter der Beschwerdeführerin eine Beistandschaft, sie lebten aber noch zu Hause (Urk. 8/34/2). Im Zeitpunkt der Begutachtung wohnte die Beschwerdeführerin noch zusammen mit ihrer jüngsten Tochter in einer Mietwohnung (S. 31). Betreffend ihren Tagesab lauf gab sie an, dass sie aktuell zwischen 9 bis zirka 15 Uhr in die Tagesklinik M.___ gehe. Ansonsten bleibe sie den ganzen Tag im Bett, insbe son dere seit August 2016, als die Tochter ein Praktikum angefangen habe und die Beschwerdeführerin tagsüber alleine sei. Für sich selber koche sie nicht. Manch mal koche sie, wenn die Tochter Hunger habe, was maximal zweimal pro Woche der Fall sei. Zuhause höre sie Musik, kommuniziere auf WhatsApp mit einer Kollegin und nehme Arzttermine wahr. Der Haushalt bleibe aktuell liegen, da sie wegen der Depression nichts machen möge. Ab und an staubsauge sie. Eink ä ufe erledige häufig ihre Tochter, wobei sie diese manchmal auch begleite. Sie habe keine fixe n Zeit en, zu welchen sie aufstehe oder zu Bett gehe, da sie ja immer im Bett sei. Sie habe aktuell mit niemandem Kontakt. Sie telefoniere nur mit ihrer Mutter täglich und hüte e inmal pro Monat ihren Enkelsohn (S. 32, S. 57, S. 60.). Letztmals sei sie im Jahre 2017 für sechs Wochen in der Dominikanischen Repu b lik in den Ferien gewesen, wobei sie den ganzen Tag bei ihrer Mutter ver bracht habe, die alleine in einem Haus wohne (S. 52). Aus dem sozialen Kontext ergeben sich damit nunmehr nur geringe Ressourcen. Betreffend die Kategorie «Konsistenz» und die in der Expertise erwähnten Hin weise auf nicht im geklagten Umfang vorhandene Funktionsbeeinträchtigungen (S. 73) ist zu berücksichtigen, dass gemäss gutachterlicher Einsch ätzung im Ver gleich zur Schwere der bei der Beschwerdefüh rerin vorliegenden Erkrankungen relativ wenig Diskrepanzen bestehen und diese im Rahmen eines gewissen und bei Begutachtungen häufig zu beobachtenden Verdeutlichungsverhaltens zu se hen sind (Urk. 8/10 4 S. 1, vgl. auch E. 4.2 hievor ). Im Weiteren ist von einer etwa gleich mässigen Einschränkung des Aktivitätenniveaus in Beruf und Erwerb einer seits und in den sonstigen Lebensbereichen andererseits auszugehen. Hält sich die Beschwerdeführerin nicht in der Tagesklinik auf, so verbringt sie den Tag zumeist im Bett und ihr soziales Netzwerk beschränkt sich im Wesentlichen auf die in der Dominikanischen Republik lebende Mutter und ihre tagsüber abwesende jüngste Tochter. Den Aufgaben der Erziehung und Begleitung ihrer beiden Töchter ver mochte und vermag die Beschwerdeführerin ebenfalls nur eingeschränkt und mit professioneller Hilfe nachzukommen, obwohl bezüglich dieser Aufgaben eine hohe Motivation besteht (vgl. Urk. 8/34/2).

Betreffend die Kategorie «Konsistenz» und die in der Expertise erwähnten Hin weise auf nicht im geklagten Umfang vorhandene Funktionsbeeinträchtigungen (S. 73) ist zu berücksichtigen, dass gemäss gutachterlicher Einsch ätzung im Ver gleich zur Schwere der bei der Beschwerdefüh rerin vorliegenden Erkrankungen relativ wenig Diskrepanzen bestehen und diese im Rahmen eines gewissen und bei Begutachtungen häufig zu beobachtenden Verdeutlichungsverhaltens zu se hen sind (Urk. 8/10 4 S. 1, vgl. auch E. 4.2 hievor ). Im Weiteren ist von einer etwa gleich mässigen Einschränkung des Aktivitätenniveaus in Beruf und Erwerb einer seits und in den sonstigen Lebensbereichen andererseits auszugehen. Hält sich die Beschwerdeführerin nicht in der Tagesklinik auf, so verbringt sie den Tag zumeist im Bett und ihr soziales Netzwerk beschränkt sich im Wesentlichen auf die in der Dominikanischen Republik lebende Mutter und ihre tagsüber abwesende jüngste Tochter. Den Aufgaben der Erziehung und Begleitung ihrer beiden Töchter ver mochte und vermag die Beschwerdeführerin ebenfalls nur eingeschränkt und mit professioneller Hilfe nachzukommen, obwohl bezüglich dieser Aufgaben eine hohe Motivation besteht (vgl. Urk. 8/34/2). Die seit Jahren regelmässig beanspruchten Therapien sprechen zudem nach nach vollziehbarer ärztlicher Einschätzung für einen erheblichen und ausgewiesenen Leidensdruck.

Die seit Jahren regelmässig beanspruchten Therapien sprechen zudem nach nach vollziehbarer ärztlicher Einschätzung für einen erheblichen und ausgewiesenen Leidensdruck. 5. 3 Nach dem Gesagten überzeugt unter Berücksichtigung der Standardindikatoren die guta chterliche Einschätzung einer 30 %igen Arbeitsfähigkeit aus psychischer Sicht in einer angepa ssten Tätigkeit seit April 201 4. Gesamthaft ist vo n einer Arbeitsfähigkeit von 25 % auszugehen.

5. 3 Nach dem Gesagten überzeugt unter Berücksichtigung der Standardindikatoren die guta chterliche Einschätzung einer 30 %igen Arbeitsfähigkeit aus psychischer Sicht in einer angepa ssten Tätigkeit seit April 201 4. Gesamthaft ist vo n einer Arbeitsfähigkeit von 25 % auszugehen. 6.

6. 6.1 Anhand des Abklärungsberichts vom 8. Februar 2016 (Urk. 8/34) nachvollziehbar ausgewiesen und unbestritten ist, dass die Beschwerdeführerin als zu 50 % Erwerbstätige und zu 50 % im Haushalt Tätige (Einschränkung: 15.30 %) zu qua lifizieren war (S. 5, S. 11 ). Im Zeitpunkt der Abklärung (5. Februar 2016) wohnten die damals 14- und 16-jährigen Töchter be i der Beschwerdeführerin und letztere gab an, dass sie für ihre Kinder da sein wolle und die ältere Tochter aufgrund ihrer Arthritis-Erkrankung viele Arzttermine habe un d sie nicht wolle, dass diese alleine zu den Terminen gehen müsse (S. 2, S. 5). Bereits Anfang 2017 und im Zeitpunkt der Y.___ - Untersuchungen wohnte die ältere Tochter nicht mehr zu Hause und die jüngere war während des Tages abwesend (Urk. 8/102/1-87 S. 31, Urk. 8/94/2). Gemäss den Berichten der I.___ und der M.___ vom 26. Juni und 15. August 2018 (vgl. E. 3.5-6 hievor ) bestehen Hinweise, dass beide Töchter nicht mehr bei der Beschwerdeführerin wohnen, weshalb neben den bereits genannten medizinischen Abklärungen auch solche betreffend den Status der Beschwerde führerin als sinnvoll erscheinen (vgl. nachfolgend E. 7).

6.1 Anhand des Abklärungsberichts vom 8. Februar 2016 (Urk. 8/34) nachvollziehbar ausgewiesen und unbestritten ist, dass die Beschwerdeführerin als zu 50 % Erwerbstätige und zu 50 % im Haushalt Tätige (Einschränkung: 15.30 %) zu qua lifizieren war (S. 5, S. 11 ). Im Zeitpunkt der Abklärung (5. Februar 2016) wohnten die damals 14- und 16-jährigen Töchter be i der Beschwerdeführerin und letztere gab an, dass sie für ihre Kinder da sein wolle und die ältere Tochter aufgrund ihrer Arthritis-Erkrankung viele Arzttermine habe un d sie nicht wolle, dass diese alleine zu den Terminen gehen müsse (S. 2, S. 5). Bereits Anfang 2017 und im Zeitpunkt der Y.___ Untersuchungen wohnte die ältere Tochter nicht mehr zu Hause und die jüngere war während des Tages abwesend (Urk. 8/102/1-87 S. 31, Urk. 8/94/2). Gemäss den Berichten der I.___ und der M.___ vom 26. Juni und 15. August 2018 (vgl. E. 3.5-6 hievor ) bestehen Hinweise, dass beide Töchter nicht mehr bei der Beschwerdeführerin wohnen, weshalb neben den bereits genannten medizinischen Abklärungen auch solche betreffend den Status der Beschwerde führerin als sinnvoll erscheinen (vgl. nachfolgend E. 7). 6.2 Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufgaben bereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen ( Art. 28a Abs. 3 IVG); dies ist die gemischte Methode der Invaliditätsbemessung (vgl. BGE 141 V 15 E. 3.2 mit Hinweisen).

6.2 Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufgaben bereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen ( Art. 28a Abs. 3 IVG); dies ist die gemischte Methode der Invaliditätsbemessung (vgl. BGE 141 V 15 E. 3.2 mit Hinweisen). Nach der bis 3 1. Dezember 2017 gültigen Gerichts- und Verwaltungspraxis zur Invaliditätsbemessung nach der gemischten Methode (grundlegend BGE 125 V 146 ; vgl. Art. 27 und 27 bis der Verordnung über die Invalidenversicherung [ IVV ] in der seit dem 1. Januar 2018 geltenden Fassung und Übergangsbestimmung zur Ände rung der IVV vom 1. Dezember 2017, in Kraft seit 1. Januar 2018) wird zunächst der Anteil der Erwerbstätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (vgl. Art. 27 IVV) ermittelt. Die Invalidität bestimmt sich in der Folge dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betä ti gungsvergleich vorgenommen wird, wobei im Erwerbsbereich praxisgemäss be rück sichtigt wird, was die versicherte Person im Gesundheitsfall aus ihrer Teiler werbstätigkeit erzielen würde. Die Gesamtinvalidität ergibt sich aus der Addie rung der in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten Teilinvaliditäten (BGE 131 V 51 E. 5.5.1, 130 V 393 E. 3.3, 125 V 146 E. 2b und 5c).

Nach der bis 3 1. Dezember 2017 gültigen Gerichts- und Verwaltungspraxis zur Invaliditätsbemessung nach der gemischten Methode (grundlegend BGE 125 V 146 ; vgl. Art. 27 und 27 bis der Verordnung über die Invalidenversicherung [ IVV ] in der seit dem 1. Januar 2018 geltenden Fassung und Übergangsbestimmung zur Ände rung der IVV vom 1. Dezember 2017, in Kraft seit 1. Januar 2018) wird zunächst der Anteil der Erwerbstätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (vgl. Art. 27 IVV) ermittelt. Die Invalidität bestimmt sich in der Folge dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betä ti gungsvergleich vorgenommen wird, wobei im Erwerbsbereich praxisgemäss be rück sichtigt wird, was die versicherte Person im Gesundheitsfall aus ihrer Teiler werbstätigkeit erzielen würde. Die Gesamtinvalidität ergibt sich aus der Addie rung der in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten Teilinvaliditäten (BGE 131 V 51 E. 5.5.1, 130 V 393 E. 3.3, 125 V 146 E. 2b und 5c). Gemäss dem in Art. 27 bis Abs. 2–4 IVV per 1. Januar 2018 eingeführten neuen Berechnungsmodell für die Festlegung des Invaliditätsgrads von teilerwerbs täti gen Versicherten nach der gemischten Methode (Art. 28a Abs. 3 IVG) werden der Invaliditätsgrad in Bezug auf die Erwerbstätigkeit und der Invaliditätsgrad in Bezug auf die Betätigung im Aufgabenbereich – weiterhin – summiert ( Art. 27 bis Abs. 2 IVV). Die Berechnung des Invaliditätsgrads in Bezug auf die Erwerbs tätig keit richtet sich nach Art. 16 ATSG, wobei das Erwerbseinkommen, das die ver sicherte Person durch die Teilerwerbstätigkeit erzielen könnte, wenn sie nicht in va lid geworden wäre, auf eine Vollerwerbstätigkeit hochgerechnet wird (Art. 27 bis Abs. 3 lit. a IVV) und die prozentuale Erwerbseinbusse anhand des Beschäfti gungs grads, den die versicherte Person hätte, wenn sie nicht invalid geworden wäre, gewichtet wird (Art. 27 bis Abs. 3 lit. b IVV). Für die Berechnung des Inva liditätsgrads in Bezug auf die Betätigung im Aufgabenbereich wird der prozen tuale Anteil der Einschränkungen bei der Betätigung im Aufgabenbereich im Vergleich zur Situation, wenn die versicherte Person nicht invalid geworden wäre, ermittelt. Der Anteil wird anhand der Differenz zwischen dem Beschäftigungsgrad nach Absatz 3 lit. b und einer Vollerwerbstätigkeit gewichtet ( Art. 27 bis Abs. 4 IVV).

Gemäss dem in Art. 27 bis Abs. 2–4 IVV per 1. Januar 2018 eingeführten neuen Berechnungsmodell für die Festlegung des Invaliditätsgrads von teilerwerbs täti gen Versicherten nach der gemischten Methode (Art. 28a Abs. 3 IVG) werden der Invaliditätsgrad in Bezug auf die Erwerbstätigkeit und der Invaliditätsgrad in Bezug auf die Betätigung im Aufgabenbereich – weiterhin – summiert ( Art. 27 bis Abs. 2 IVV). Die Berechnung des Invaliditätsgrads in Bezug auf die Erwerbs tätig keit richtet sich nach Art. 16 ATSG, wobei das Erwerbseinkommen, das die ver sicherte Person durch die Teilerwerbstätigkeit erzielen könnte, wenn sie nicht in va lid geworden wäre, auf eine Vollerwerbstätigkeit hochgerechnet wird (Art. 27 bis Abs. 3 lit. a IVV) und die prozentuale Erwerbseinbusse anhand des Beschäfti gungs grads, den die versicherte Person hätte, wenn sie nicht invalid geworden wäre, gewichtet wird (Art. 27 bis Abs. 3 lit. b IVV). Für die Berechnung des Inva liditätsgrads in Bezug auf die Betätigung im Aufgabenbereich wird der prozen tuale Anteil der Einschränkungen bei der Betätigung im Aufgabenbereich im Vergleich zur Situation, wenn die versicherte Person nicht invalid geworden wäre, ermittelt. Der Anteil wird anhand der Differenz zwischen dem Beschäftigungsgrad nach Absatz 3 lit. b und einer Vollerwerbstätigkeit gewichtet ( Art. 27 bis Abs. 4 IVV). Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die galten, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt verwirklicht hat (vgl. BGE 130 V 445 E. 1.2.1, 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen).

Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die galten, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt verwirklicht hat (vgl. BGE 130 V 445 E. 1.2.1, 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Die angefochtene Verfügung (Urk. 2) ist am 12. September 2018 und somit nach Inkrafttreten der Verordnungsänderung ergangen, wobei ein Sachverhalt zu be ur teilen ist, der vor dem Inkrafttreten der revidierten Verordnungs bestim mung en am 1. Januar 2018 begonnen hat. Daher und aufgrund dessen, dass der Rechts streit eine Dauerleistung betrifft, über welche noch nicht rechtskräftig verfügt wurde, ist entsprechend den allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln für die Zeit bis 31. Dezember 2017 auf die damals geltenden Bestimmungen und ab diesem Zeitpunkt auf die revidierten Verordnungsbestimmungen abzustellen (vgl. BGE 130 V 445 E. 1.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts I 428/04 vom 7. Juni 2006 E. 1).

Die angefochtene Verfügung (Urk. 2) ist am 12. September 2018 und somit nach Inkrafttreten der Verordnungsänderung ergangen, wobei ein Sachverhalt zu be ur teilen ist, der vor dem Inkrafttreten der revidierten Verordnungs bestim mung en am 1. Januar 2018 begonnen hat. Daher und aufgrund dessen, dass der Rechts streit eine Dauerleistung betrifft, über welche noch nicht rechtskräftig verfügt wurde, ist entsprechend den allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln für die Zeit bis 31. Dezember 2017 auf die damals geltenden Bestimmungen und ab diesem Zeitpunkt auf die revidierten Verordnungsbestimmungen abzustellen (vgl. BGE 130 V 445 E. 1.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts I 428/04 vom 7. Juni 2006 E. 1). 6. 3 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen ein kommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung ange passten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Aus nah men müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; 135 V 58 E. 3.1; 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).

6. 3 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen ein kommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung ange passten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Aus nah men müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; 135 V 58 E. 3.1; 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis). Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-er werb lichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, nament lich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jeden falls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss der vom Bundesamt für Statistik (BFS) herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) her an gezo gen werden (BGE 126 V 75 E. 3b/ aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1 ; ferner BGE 142 V 178 zur LSE 2012 und deren Unterschiede zur LSE 2010 ).

Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-er werb lichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, nament lich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jeden falls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss der vom Bundesamt für Statistik (BFS) herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) her an gezo gen werden (BGE 126 V 75 E. 3b/ aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1 ; ferner BGE 142 V 178 zur LSE 2012 und deren Unterschiede zur LSE 2010 ). 6. 4 Die Beschwerdeführerin war in der Schweiz gemäss IK-Auszug vom 10. Januar 2013 (Urk. 8/1) nur unregelmässig und mit schwankendem Einkommen erwerbs tätig, weshalb das Valideneinkommen für das relevante Jahr 2015 gestützt auf die LSE 2014 zu ermitteln ist. Da die Beschwerdeführerin über keine Ausbildung verfügt, ist auf den Lohn für einfache und handwerkliche Tätigkeiten abzustellen, wobei sich unter Berücksichtigung der betriebsüblichen Arbeitszeit nach Wirt schaftszweigen und der Nominallohnentwicklung für Frauen bei einer Erwerbs tätig keit von 100 % ein Validenlohn von Fr. 54’062.-- ergibt (BFS, LSE 2014, TA1_tirage_skill_level, Monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Wirtschafts zweigen, Kompetenzniveau und Geschlecht, Total Frauen, Kompetenzniveau 1).

6. 4 Die Beschwerdeführerin war in der Schweiz gemäss IK-Auszug vom 10. Januar 2013 (Urk. 8/1) nur unregelmässig und mit schwankendem Einkommen erwerbs tätig, weshalb das Valideneinkommen für das relevante Jahr 2015 gestützt auf die LSE 2014 zu ermitteln ist. Da die Beschwerdeführerin über keine Ausbildung verfügt, ist auf den Lohn für einfache und handwerkliche Tätigkeiten abzustellen, wobei sich unter Berücksichtigung der betriebsüblichen Arbeitszeit nach Wirt schaftszweigen und der Nominallohnentwicklung für Frauen bei einer Erwerbs tätig keit von 100 % ein Validenlohn von Fr. 54’062.-- ergibt (BFS, LSE 2014, TA1_tirage_skill_level, Monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Wirtschafts zweigen, Kompetenzniveau und Geschlecht, Total Frauen, Kompetenzniveau 1). Im Zusammenhang mit der bis Ende 2017 gültig gewesenen Rechtslage (vgl. E. 6.2) ist gestützt auf ein Erwerbspensum von 50 % von einem Validenlohn von Fr. 27'031. -- auszugehen. Das Invalideneinkommen beläuft sich unter Berück sich tigung der gutachterlich festgestellte n Arbei tsfähigkeit von 25 % auf Fr. 13' 515.5 0. Gewichtet mit einem 50%igen Erwerbsbereich resultiert zusammen mit der unbestrittenen Einschränkung im Haushaltbereich von 15.30 % (Urk. 8/34 S. 11) ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 32.7 %.

Im Zusammenhang mit der bis Ende 2017 gültig gewesenen Rechtslage (vgl. E. 6.2) ist gestützt auf ein Erwerbspensum von 50 % von einem Validenlohn von Fr. 27'031. auszugehen. Das Invalideneinkommen beläuft sich unter Berück sich tigung der gutachterlich festgestellte n Arbei tsfähigkeit von 25 % auf Fr. 13' 515.5 0. Gewichtet mit einem 50%igen Erwerbsbereich resultiert zusammen mit der unbestrittenen Einschränkung im Haushaltbereich von 15.30 % (Urk. 8/34 S. 11) ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 32.7 %. Mit Bezug auf die ab 1. Januar 2018 in Kraft stehende Rechtslage (vgl. E. 6.2 hievor ) ist aufgrund der hypothetischen Vollerwerbstätigkeit von einem Validen ein kommen von Fr. 54’062. -- auszugehen. Unter Berücksichtigung des Invaliden einkommens von Fr. 13’515.50 und der Einschränkung im Haushaltbereich von 15.30 % ergibt sich ein Invaliditätsgrad von 45.15 %. Entsprechend steht der Beschwerdeführerin ab 1. Januar 2018 ein Anspruch auf eine Viertelsrente zu.

Mit Bezug auf die ab 1. Januar 2018 in Kraft stehende Rechtslage (vgl. E. 6.2 hievor ) ist aufgrund der hypothetischen Vollerwerbstätigkeit von einem Validen ein kommen von Fr. 54’062. auszugehen. Unter Berücksichtigung des Invaliden einkommens von Fr. 13’515.50 und der Einschränkung im Haushaltbereich von 15.30 % ergibt sich ein Invaliditätsgrad von 45.15 %. Entsprechend steht der Beschwerdeführerin ab 1. Januar 2018 ein Anspruch auf eine Viertelsrente zu. 7. Aufgrund der geändertem Verhältnisse bei der Beschwerdeführeri n zu Hause – mittler weile wohnen sogar beide Töchter auswärts – ist es ohne Weiteres möglich, dass bereits vor dem Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung vom Septem ber 2018 von einer höheren prozentualen Gewichtung der Erwerbsarbeit auszu gehen war (vgl. vorne E. 6.1). Sodann bestehen Hinweise dafür, dass sich der gesundheitliche Zustand der Beschwerdeführerin nach der Begutachtung im Y.___ und vor Verfügungserlass möglicherweise verschlechtert hat (vgl. vorn E. 4.3). Die Beschwerdegegnerin wird nach der Rückweisung der Sache geeignete ergän zende Abklärungen vorzunehmen haben; gegebenenfalls ist ein psychiatrisches Ver laufs gutachten einzuholen.

7. Aufgrund der geändertem Verhältnisse bei der Beschwerdeführeri n zu Hause – mittler weile wohnen sogar beide Töchter auswärts – ist es ohne Weiteres möglich, dass bereits vor dem Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung vom Septem ber 2018 von einer höheren prozentualen Gewichtung der Erwerbsarbeit auszu gehen war (vgl. vorne E. 6.1). Sodann bestehen Hinweise dafür, dass sich der gesundheitliche Zustand der Beschwerdeführerin nach der Begutachtung im Y.___ und vor Verfügungserlass möglicherweise verschlechtert hat (vgl. vorn E. 4.3). Die Beschwerdegegnerin wird nach der Rückweisung der Sache geeignete ergän zende Abklärungen vorzunehmen haben; gegebenenfalls ist ein psychiatrisches Ver laufs gutachten einzuholen. Die ergänzenden Abklärungen können dazu führen, dass bereits für einen früh eren Zeitpunkt ein Rentenanspruch und/oder dass ein höherer Rentenanspruch zu bejahen ist. Die Beschwerde ist damit mit der Feststellung, dass die Be schwer deführerin zumindest ab 1. Januar 2018 Anspruch auf eine Viertelsrente hat, an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie ergänzende Abklärungen vor nehme und prüfe, ob ein weitergehender Anspruch auf eine Invalidenrente besteht.

Die ergänzenden Abklärungen können dazu führen, dass bereits für einen früh eren Zeitpunkt ein Rentenanspruch und/oder dass ein höherer Rentenanspruch zu bejahen ist. Die Beschwerde ist damit mit der Feststellung, dass die Be schwer deführerin zumindest ab 1. Januar 2018 Anspruch auf eine Viertelsrente hat, an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie ergänzende Abklärungen vor nehme und prüfe, ob ein weitergehender Anspruch auf eine Invalidenrente besteht. Die Beschwerde ist in diesem Sinne t eilweise gutzuheissen.

Die Beschwerde ist in diesem Sinne t eilweise gutzuheissen. 8.

8. 8.1 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind unabhängig vom Streit wert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 1’0 00.-- anzusetzen. Entspre chend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerde geg nerin aufzuerlegen. Damit erweist sich das Gesuch der Beschwerdeführerin um unentgeltliche Prozessführung (Urk. 1 S. 2) als gege n standslos.

8.1 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind unabhängig vom Streit wert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 1’0 00.-- anzusetzen. Entspre chend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerde geg nerin aufzuerlegen. Damit erweist sich das Gesuch der Beschwerdeführerin um unentgeltliche Prozessführung (Urk. 1 S. 2) als gege n standslos. 8.2 Die Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin machte mit Honorarnote vom 8. Januar 2019 (Urk. 10) einen Aufwand von 8.70 Stu nden und Barauslagen von Fr. 3 22. 80 geltend. Der geltend gemachte Aufwand ist der Sache angemessen, weshalb in Anwendung des gerichtsüblichen Stundenansatzes von Fr. 185.-- die zu leistende Prozessentschädigung Fr. 2 ’ 081.10 beträgt. Das Gesuch der Be schwer deführerin um unentgeltliche Prozessvertretung (Urk. 1 S. 2) erweist sich damit als gegenstandslos.

8.2 Die Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin machte mit Honorarnote vom 8. Januar 2019 (Urk. 10) einen Aufwand von 8.70 Stu nden und Barauslagen von Fr. 3 22. 80 geltend. Der geltend gemachte Aufwand ist der Sache angemessen, weshalb in Anwendung des gerichtsüblichen Stundenansatzes von Fr. 185.-- die zu leistende Prozessentschädigung Fr. 2 ’ 081.10 beträgt. Das Gesuch der Be schwer deführerin um unentgeltliche Prozessvertretung (Urk. 1 S. 2) erweist sich damit als gegenstandslos. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne teilweise gutgeheissen, dass die angefochtene Ver fügung vom 12. September 2018 aufgehoben wird, und es wird die Sache mit der Fest stellung, dass die Beschwerdeführerin zumindest ab dem 1. Januar 2018 Anspruch auf eine Viertelsrente hat, an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne von Erw. 7 über einen weitergehenden Anspruch neu verfüge.

1. Die Beschwerde wird in dem Sinne teilweise gutgeheissen, dass die angefochtene Ver fügung vom 12. September 2018 aufgehoben wird, und es wird die Sache mit der Fest stellung, dass die Beschwerdeführerin zumindest ab dem 1. Januar 2018 Anspruch auf eine Viertelsrente hat, an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne von Erw. 7 über einen weitergehenden Anspruch neu verfüge. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 1 ’ 0 00.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 1 ’ 0 00.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent schädigung von Fr. 2’081.10 (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent schädigung von Fr. 2’081.10 (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Advokatin Karin Wüthrich

Advokatin Karin Wüthrich - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 10

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 10 - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse

Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

GräubSchleiffer Marais