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Die Qualität der städtebaulichen Ordnung der heutigen Spitalanlage liegt in der klaren Typologie des Klinikums 1. Das Langhaus, als klassisches Bettenhaus konzipiert, erhält durch den vorgelagerten Sockelbau entlang der Spitalstrasse seine Massstäblichkeit zur Stadt. Das Bettenhaus mit den südorientierten Patientenzimmern definiert durch seine prägnante Höhe die Dimension des Parks mit seiner markanten Bepflanzung.
Der Ersatzneubau des Klinikums 2 orientiert sich an diesen Qualitäten, um den bestehenden und zusätzlich geforderten Flächenbedarf unter den beschränkten räumlichen Verhältnissen in den Gesamtkontext zu integrieren. Der Neubau wird durch einen viergeschossigen, von drei Lichthöfen gegliederten Sockelbau charakterisiert. Dieser schafft durch seine Dimension und die differenzierte Ausbildung der Ränder die Integration in den angrenzenden Stadtkörper. Im Bereich der Predigerkirche entsteht eine städtische Raumsequenz, wie sie im näheren Umfeld bereits mehrfach anzutreffen ist.
Das neue Bettenhaus wird analog zum Klinikum 1 in einer Langhaustypologie parallel zu diesem präzise auf den Sockelbau gesetzt.
Zwischen dem Bettenhaus und der Häuserzeile entlang der Hebelstrasse wird ein weiträumiger Platz aufgespannt, der sich in seiner Qualität bewusst vom Spitalgarten absetzt.