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Rafael Nadal erreicht ohne Probleme seinen siebten Viertelfinal beim US Open. Der Spanier setzt sich gegen den Ukrainer Alexander Dolgopolow in 101 Minuten mit 6:2, 6:4, 6:1 durch.
Nadal bestätigte seinen Formanstieg, der gegen den Argentinier Leonardo Mayer in der 3. Runde eingesetzt hatte. Der Weltranglistenerste wurde von Dolgopolow (ATP 64) bloss im zweiten Satz etwas gefordert, im dritten ging er rasch 4:0 in Führung. Der Ukrainer, der zwei der drei letzten Begegnungen mit Nadal gewonnen hatte, machte gegen den sehr solid auftretenden Favoriten zu viele Fehler.
2010 und 2013 gewann Nadal das US Open. Seit dem letzten Titelgewinn kam er in New York aber nicht mehr über die Achtelfinals hinaus, in den letzten beiden Jahren verlor er gegen Fabio Fognini und Lucas Pouille. Im Viertelfinal spielt er nun gegen den 19-jährigen Russen Andrej Rublew (ATP 53), der nach Grigor Dimitrov mit David Goffin einen weiteren Top-15-Spieler in drei Sätzen ausschaltete und der jüngste US-Open-Viertelfinalist seit 2001 ist. Der Sieger von Nadal gegen Rublew könnte im Halbfinal auf Roger Federer treffen.
Sam Querreys Demonstration
In der unteren Tableauhälfte hat Sam Querrey (ATP 21) bislang am meisten beeindruckt. Der 29-Jährige steht als erster Amerikaner seit 2011 (Andy Roddick) beim US Open im Viertelfinal. Der Wimbledon-Halbfinalist benötigte nur 77 Minuten, um den Deutschen Mischa Zverev (ATP 27) mit 6:2, 6:2, 6:1 zu deklassieren. 55 Winner und nur 8 unerzwungene Fehler unterstreichen die herausragende Leistung des fast zwei Meter grossen Querrey, der nun gegen den Südafrikaner Kevin Anderson (ATP 32) spielt.
Anderson ist noch etwas grösser als Querrey und hat die letzte Begegnung der beiden vor wenigen Wochen in Montreal für sich entschieden. Der 31-Jährige schlug den Italiener Paolo Lorenzi (ATP 40) 6:4, 6:3, 6:7, 6:4 und musste dabei in seinem vierten Match in New York zum ersten Mal seinen Service abgeben. Den zweiten Viertelfinal in der unteren Tableauhälfte bestreiten der Argentinier Diego Schwartzman (ATP 33) und der Spanier Pablo Carreño Busta (ATP 19). Einer dieser vier Spieler steht am kommenden Sonntag erstmals in einem Grand-Slam-Final.
SDA-ATS