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Im Rahmen der nichtinvasiven Ischämiediagnostik steht am HerzZentrum Hirslanden die Kontrast-Stress-Echokardiographie zur Verfügung, welche Aufschluss darüber geben kann, ob eine funktionell relevante Einengung an einem oder mehreren Herzkranzgefässen vermutet werden muss.
Dabei wird bei allen Patienten, die physisch belastet werden können, eine Laufband-Ergometrie durchgeführt, da diese Belastungsart dem realen Leben im Alltag am nächsten kommt. Entsprechend beschränken sich die Indikationen für einen medikamentösen Belastungstest auf Situationen, wo eine körperliche Belastung nicht möglich ist (hauptsächlich Patienten mit orthopädischen oder neurologischen Erkrankungen). Für die medikamentöse Belastung hat sich, nicht zuletzt wegen der guten Akzeptanz bei den Patienten, die positiv inotrop wirkende Substanz Dobutamin durchgesetzt, welche eine Steigerung der Herzmuskelkontraktionen und der Herzfrequenz bewirkt. Die Echokardiographie wird vor und nach maximaler Belastung unter Verwendung von linksgängigem Ultraschallkontrast durchgeführt. Die transpulmonalen Ultraschallkontrastmittel der 2. Generation (SonovueR) erlauben dabei eine bessere Visualisierung der Wandkinetik des Herzmuskels, was die diagnostische Genauigkeit erhöht (Abb.).
Abschliessend noch einige Bemerkungen zur prognostischen Bedeutung der Stress Echokardiographie: grundsätzlich liefert die Stress Echokardiographie valide prognostische Aussagen sowohl bei stabiler chronischer koronarer Herzkrankheit, als auch nach Myokardinfarkt, bei linksventrikulärer Dysfunktion oder bei der präoperativen Evaluation vor grossen nichtkardialen chirurgischen Eingriffen. Ein unauffälliger Test ist mit einem sehr tiefen Risiko von < 1 % pro Jahr für ein prognostisch bedeutsames Ereignis in den folgenden 4 – 5 Jahren vergesellschaftet; umgekehrt birgt ein positiver Test ein Risiko zwischen 10 – 30 % für eine schwerwiegende perioperative Komplikation oder ein spontanes Ereignis in den darauffolgenden Jahren.