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Das pflanzliche Arzneimittel Halsschmerz-Spray wird hergestellt aus frischem Kraut und Wurzeln von Rotem Sonnenhut sowie aus frischen Salbeiblättern. Halsschmerz-Spray wird angewendet zur kurzzeitigen Behandlung von akuten Entzündungen des Mund- und Rachenraumes mit Halsschmerzen, Schluckbeschwerden, Kratzen und Brennen im Hals und Heiserkeit.
Bei Fieber sowie bei länger als 7 Tage anhaltenden Beschwerden sollten Sie einen Arzt bzw. eine Ärztin aufsuchen.
Halsschmerz-Spray darf nicht angewendet werden bei einer bekannten Überempfindlichkeit gegenüber einem der Inhaltsstoffe sowie Pflanzen aus der Familie der Korbblütler (Asterraceae), wie zum Beispiel Kamille, Arnika, Ringelblume (Calendula), Schafgarbe (Achillea millefolium), Gänseblümchen (Bellis perennis), Sonnenhut (Echinacea).
Aus grundsätzlichen Erwägungen sollten Echinacea haltige Produkte wie Halsschmerz-Spray bei Autoimmun-Erkrankungen, Leukosen oder Multipler Sklerose nicht angewendet werden. Patienten, die an Epilepsie leiden sollten Halsschmerz-Spray nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt, bzw. Ihrer Ärztin anwenden. Die Anwendung von Halsschmerz-Spray ist für Kinder unter 12 Jahren nicht empfohlen, da zu dieser Patientengruppe keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen Dieses Arzneimittel enthält 47 Vol.-% Ethanol (Alkohol), d.h. bis zu 163 mg pro Dosis (= 2 Sprühstösse = 0.44 ml), entsprechend 3.7 ml Bier, 1.5 ml Wein pro Dosis. Es besteht ein gesundheitliches Risiko für Patienten, die unter Alkoholismus leiden. Der Alkoholgehalt ist bei Schwangeren bzw. Stillenden sowie bei Kindern und Patienten mit erhöhtem Risiko auf Grund einer Lebererkrankung oder Epilepsie zu berücksichtigen. Das enthaltene Sorbitol ist eine Quelle für Fructose. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt bevor Sie (oder Ihr Kind) dieses Arzneimittel einnehmen oder erhalten, wenn Ihr Arzt Ihnen mitgeteilt hat, dass Sie (oder Ihr Kind) eine Unverträglichkeit gegenüber einigen Zuckern haben oder wenn bei Ihnen eine hereditäre Fructoseintoleranz (HFI) – eine seltene angeborene Erkrankung, bei der eine Person Fructose nicht abbauen kann – festgestellt wurde. Da das Präparat Saccharose enthält, nehmen Sie Halsschmerz-Spray erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.
Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie
▪an anderen Krankheiten leiden,
▪Allergien haben oder
▪andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen (oder äusserlich anwenden)!
Es liegen keine klinischen Daten mit Anwendung bei Schwangeren oder Stillenden und keine hinreichenden tierexperimentellen Studien vor. Das potentielle Risiko für den Menschen ist nicht bekannt. Schwangere und Stillende dürfen Halsschmerz-Spray nicht anwenden, ausser auf ausdrückliche Verschreibung. Auf Grund der bisherigen Erfahrungen ist bei bestimmungsgemässer Anwendung kein Risiko für das Kind bekannt. Systematische wissenschaftliche Untersuchungen wurden aber nie durchgeführt.
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren: 6-10mal täglich 2 Sprühstösse in den Mund- oder Rachenraum.
Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebenen oder vom Arzt verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker der Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.
Die Anwendung von Halsschmerz-Spray ist für Kinder unter 12 Jahren nicht empfohlen, da zu dieser Patientengruppe keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen.
Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Halsschmerz-Spray auftreten: In seltenen Fällen wurden bei Echinacea-Zubereitungen Überempfindlichkeitsreaktionen (wie Hautausschläge und sehr selten auch Asthma oder Kreislaufreaktionen) beobachtet. In diesem Fall ist die Behandlung sofort zu unterbrechen und ein Arzt bzw. eine Ärztin aufzusuchen. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.
Halsschmerz-Spray darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden. Nicht aufgebrauchte oder verfallene Packungen sollen an Ihren Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Apothekerin oder Drogistin zur Entsorgung zurückgebracht werden.
Lagerungshinweis
Halsschmerz-Spray soll bei Raumtemperatur (15-25° C) und ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden.
Weitere Hinweise
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.
1 ml Lösung enthält:
Wirkstoffe
72.7 mg Dickextrakt aus 863 mg Tinktur aus frischem Kraut von Rotem Sonnenhut (Echinacea purpurea L. Moench, herba), Droge-Extraktionsmittel-Verhältnis 1:12, Auszugsmittel Ethanol 65 % V/V und aus 46 mg Tinktur aus frischen Wurzeln von Rotem Sonnenhut (Echinacea purpurea L. Moench, radix ), Droge-Extraktionsmittel-Verhältnis 1:11, Auszugsmittel Ethanol 65 % V/V, 430 mg Tinktur aus frischen Salbeiblättern* (Salvia officinalis L., folium), Droge-Extraktionsmittel-Verhältnis 1:17, Auszugsmittel Ethanol 68 % V/V.
*aus kontrolliert biologischem Anbau
Hilfsstoffe
372 mg Ethanol, 293 mg Sorbitol, Sojalecithin, 3.3 mg Saccharose, Pfefferminzöl.
Halsschmerz-Spray enthält max. 47 Vol. % Alkohol. 1 Sprühstoss = 0.22 ml.
58336 (Swissmedic)
In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung, als Spray zu 30 ml.
A.Vogel AG, CH-9325 Roggwil TG
Diese Packungsbeilage wurde im November 2020 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
Kopf des beiliegenden Sprührohres (wie in der Abbildung gezeigt) mit leichtem Druck auf die Flasche setzen.
Das Sprührohr in den Mund halten. Durch Hinunter drücken des Sprühkopfes die empfohlene Dosiermenge gezielt auf die schmerzen de Stelle im Rachenraum geben. Die Flasche dabei möglichst senkrecht halten.
Nach Anwendung das Sprührohr um 90° hinunterdrehen. Hinweis: Bei längerem Nichtgebrauch des Echinamed Halsschmerz-Sprays sollte das Ende des Sprührohres mit lauwarmem Wasser gut gespült werden.