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BulleDas Agglomerationsprojekt der Region Bulle umfasst 39 Massnahmen, wovon 26 Infrastrukturvorhaben betreffen. Diese sind auf insgesamt rund 73 Millionen Franken veranschlagt. Für die Subventionierung aus dem «Agglomerationsfonds» des Bundes kommen davon Projekte in der Höhe von 47 Millionen in Betracht. Vom Bund werden dafür Beiträge zwischen 30 und 50 Prozent erwartet.
Das Agglomerationsprogramm wurde bereits Ende 2007 beim Bund eingereicht. Nun hat der Gemeindeverband Mobul dieses in die Form eines Regionalen Richtplans gebracht. Das verlangt das kantonale Raumplanungsgesetz. Ziel des Richtplanes ist es, die Verkehrs- und Siedlungsprojekte raumplanerisch aufeinander abzustimmen. Der Mobul gehören die Gemeinden Bulle, Le Pâquier, Morlon, Riaz und Vuadens an.
Im Zentrum der vorgeschlagenen Massnahmen steht der Aufbau eines leistungsfähigen öffentlichen Verkehrs in der Region Bulle, die heute rund 22 000 Einwohner zählt und 10 400 Arbeitsplätze bietet. Zu diesem Zweck sollen unter anderem zwei neue Buslinien innerhalb der Agglomeration entstehen; eine Nord-Süd- und eine Ost-West-Verbindung. Man hoffe, die neuen Buslinien schon auf den Fahrplanwechsel vom Dezember 2009 einführen zu können, bestätigte Yves Sudan, Präsident von Mobul, auf Anfrage.
Zudem sieht der Regionale Richtplan der Agglo Bulle verschiedene Siedlungsschwerpunkte (mit einer erhöhten Dichte) vor. rsa