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Was ist ein «Inclusion Rider»?
Gemeint ist damit eine Vertragsklausel, die verlangt, dass die Besetzung sowie die Crew eines Films so divers wie möglichst ist. Dumm nur: Diese Klausel steht nicht im Vertrag, ohne dass man sie fordert. Heisst also, der Schauspieler oder die Schauspielerin ist selbst verantwortlich dafür, dass der «Inclusion Rider» in einer Produktion beachtet wird und somit Geschlechter und Ethnien ausgewogen repräsentiert werden.
Dabei kommt aber ein weiteres Problem auf, finden wir: Wer im Filmbusiness nichts zu sagen hat, dem wird auch die Forderung eines «Inclusion Riders» nicht zugestanden. Ganz anders sieht das dann aber bei A-List-Schauspielern wie Leonardo DiCaprio und Co. aus.
Warum ist der «Inclusion Rider» nicht Standard?
Genau dieses Problem wirft die Frage auf: Warum ist der «Inclusion Rider» nicht einfach in jedem Vertrag von Anfang an aufgeführt? Dieselbe Frage stellt sich auch Stacy Smith, Gründerin und Vorsitzende der «USC's Annenberg Inclusion Initiative». Diese Initiative untersucht die Gleichberechtigung und die Vielfalt in der Filmindustrie.
Warum braucht's den «Inclusion Rider»?
Bereits 2016 forderte Smith an einer TED Konferenz, den «Inclusion Rider» bei allen Verträgen einzuführen – schliesslich wiederspiegle die Besetzung der meisten in den USA produzierten Filme nicht die breite amerikanische Bevölkerung, wie Smith mit ihrem Team ermittelte.
Klingt plauslibel, deshalb wundert's nicht, dass sich auf Social Media immer mehr User für die Einführung der Klausel stark machen:
Ob der «Inclusion Rider» bald standartisiert eingeführt wird, bleibt abzuwarten. Bis dahin wollen wir deine Meinung wissen: Ist die Klausel wirklich nötig oder ist das ausgewogene Repräsentieren von Geschlechtern und Ethnien eigentlich etwas, das selbstverständlich sein sollte? Schick uns auf WhatsApp deine Gedanken dazu: 079 909 13 33.