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Einige Restaurantbetriebe haben sich gegen das Risiko einer Epidemie abgesichert. Doch nützen diese Versicherungen nichts bei Corona-Schäden. Eine Epidemie ist per Definition eine zeitlich und örtlich beschränkte Verbreitung eines Krankheitserregers. Epidemieversicherungen kommen zum Tragen, wenn ein Betrieb wegen eines epidemischen Ereignisses auf behördlichen Beschluss geschlossen werde. Dazu gehört zum Beispiel eine Salmonellenverbreitung in einem Restaurant oder ein Noro-Virus in einem Altersheim, wie der «Tages Anzeiger» berichtet.
Eine Pandemie, wie der Corona-Virus derzeit verursacht, falle nicht unter diese Versicherungsleistungen. Es gibt ein paar wenige Ausnahmen, offenbar unterscheide die Mobliliar nicht zwischen Epidemie und Pandemie. Ausserdem bestand bis vor kurzen eine Pandemie-Versicherung für Gastronomen. Nur ein paar wenige haben eine solche abgeschlossen, sie ist jedoch nicht mehr erhältlich.
Die Versicherungen raten den betroffenen Betrieben, sich an den Bund zu wenden, der Unterstützung für betroffene Betriebe versprochen hat. (MICE-tip)