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Der Verwaltungsrat von IBM hat die Abspaltung des Managed-Services-Bereichs in ein neues Unternehmen genehmigt. Wie IBM mitteilt, soll die Verteilung der Kyndryl-Aktien an die IBM-Aktionäre am 3. November erfolgen. Damit wird der Weg zum offiziellen Start von Kyndryl als unabhängige Firma geebnet.
Die IBM-Aktionäre werden eine anteilige Ausschüttung von 80,1% der ausstehenden Kyndryl-Aktien erhalten, erklärt Big Blue. Das Unternehmen erwartet, dass es seinen verbleibenden Anteil von 19,9% an Kyndryl innerhalb von 12 Monaten nach Abschluss der Ausschüttung gegen ausstehende IBM-Schulden eintauschen wird. Die neue Firma werde am New York Stock Exchange unter dem Ticker-Symbol "KD" gehandelt.
Nach der Abspaltung der Managed Services wolle sich IBM auf Cloud-Software, Hybrid-Cloud, KI und weitere neue Technologien konzentrieren. Im Fokus stünden Dienstleistungen rund um den Betrieb und die Modernisierung der IT-Umgebungen der Kunden.
IBM gab kürzlich bekannt, dass der Geschäftsbereich, der künftig in Kyndryl ausgelagert wird, schrumpfende Umsätze verbuchte. 2018 generierte das Geschäft noch einen Umsatz von 21,8 Milliarden Dollar. 2019 sank der Umsatz auf 20,3 Milliarden und 2020 auf 19,35 Milliarden Dollar.
Weltweit wird Kyndryl rund 90'000 Personen beschäftigen. CEO ist Martin Schroeter, der ab den 1990er Jahren in verschiedenen leitenden Rollen bei IBM tätig war. In der Schweiz ist
Alexander Dalheimer als Managing Director für Kyndryl zuständig. Er hat zuvor viele Jahre für IBM gearbeitet und war dabei meist in Zürich stationiert.