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Aussehen
Der Käfer ist rund-oval, stark gewölbt und 6 bis 8 mm lang. Marienkäfer sind immer sehr variabel in der Zeichnung. Diese Art lässt sich aber in fast allen Farbvarianten von unseren heimischen Arten durch ein grosses, schwarzes «M» auf dem Halsschild unterscheiden.
Die dunkelgrauen Larven haben nur eine einfarbige, orange Zeichnung entlang des Körpers.
Lebensweise
Die Art stammt ursprünglich aus Japan und China. Die Larve, wie auch der Käfer, fressen vor allem Blattläuse. Ein Käfer kann bis zu hundert Läuse pro Tag vertilgen. Die Larve ist aber nicht so wählerisch und frisst auch andere kleine Käferlarven und Schmetterlingsraupen. In einem günstigen Jahr sind bis zu fünf Generationen möglich. Der Käfer überwintert und kann bei Gefahr ein übelriechendes Sekret abgeben.
Bedeutung für den Menschen
Die Art wurde in Nordamerika und Europa als Nützling in Gärtnereien eingesetzt. 2004 wurden die ersten Tiere im Freiland in Basel gefunden und verbreiteten sich dann rasch durch die Schweiz. Für den Mensch stellt weder Käfer noch Larve eine Gefahr dar. Sie können eher lästig werden, wenn die Käfer zum Überwintern, manchmal in grosser Anzahl, in Rollladenkästen, Ritzen und sogar ins Gebäude eindringen.
Sie verstecken sich im Herbst auch in Beeren und Trauben. Wenn man sie dann zerdrückt, geben sie ihr Sekret ab und die Früchte sind ungeniessbar. Es wird auch befürchtet, dass wegen seiner Gefrässigkeit andere Marienkäfer-Arten verdrängt werden. Daher ist er auf der Freisetzungs-Verordnung und es ist verboten, die Art als Nützling einzusetzen und zu verbreiten.