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PSYCHOTHERAPIE
ANALYTISCH ORIENTIERTE PSYCHOTHERAPIE
Analytische Psychotherapie
Sigmund Freud ist der eigentliche Begründer der Psychoanalyse und wurde am 6. Mai 1856 als Sohn jüdischer Eltern in Freiberg (Mähren) geboren. Die Familie siedelte 1860 nach Wien über, wo Freud bis zur Besetzung Österreichs durch Hitler im Jahre 1938 lebte und wirkte. Die letzten Monate seines Lebens verbrachte Freud nach erfolgreicher Flucht aus Wien in London, wo er bis zu seinem Tod am 23.9.1939 lebte und arbeitete.
Die Psychoanalyse ist u.a. ein psychotherapeutisches Behandlungsverfahren. Im Unterschied zu den mehr trainierenden Verfahren zählt die Psychoanalyse zu den aufdeckenden Therapien, wobei Patient(inn)en ein vertieftes Verständnis der ursächlichen und häufig unbewussten Zusammenhänge ihres Leidens herausfinden möchten. Hierbei handelt es sich um rationale und emotionale Einsichten, die eine weitergehende Entwicklung der Persönlichkeit anstreben und Symptome lindern helfen.
Psychoanalytische Therapie wird gemeinsam vereinbart und ist von unterschiedlicher Dauer und Sitzungsfrequenz. Patient(i)n und Analytiker(i) sitzen sich gegenüber. Die Sitzungsfrequenz ist ein- bis zweimal wöchentlich. Psychoanalytische Therapie ist für Erwachsene, Kinder und Jugendliche geeignet, ebenso wie für Paare und Familien. Analytische Verfahren finden auch Anwendung in Gruppen, Supervisionen etc. siehe auch www.psz.ch
Siehe auch analytische Selbsterfahrung.