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Eine örtlich begrenzte, akute (plötzlich auftretende) Entzündungsreaktion geht mit charakteristischen Symptomen einher. Der betroffene Bereich rötet sich im Allgemeinen, wird heiss, schwillt an und schmerzt. Oft kommt Fieber hinzu. Tritt die Entzündung nicht unmittelbar in oder unter der Haut auf, sondern in einem Organ, sind die genannten Symptome nicht immer sichtbar.
Die Entzündung selbst stellt allerdings zunächst keine Erkrankung dar. Stattdessen zeigt sie an, dass der Körper mit Beginn der Entzündung eine Abwehrreaktion des Immunsystems eingeleitet hat und der Heilprozess in vollem Gange ist. Denn "Ent-Zündung" bedeutet ja, dass ein Feuer in Form einer grossen Hitze entfacht wird, um Schlechtes zu verbrennen und eine tiefgreifende Reinigung einzuleiten, so dass der Körper im besten Fall wieder gestärkt aus der Krise hervorgehen kann.
Sobald ein Gewebe verletzt oder gereizt wird, gibt es für den Körper viel zu tun. Sind Blutgefässe beschädigt worden, muss als erstes die Wunde abgedichtet werden. Diese Aufgabe erledigt der Blutklebstoff Fibrin.
Er zieht an der verletzten Stelle eine Art Netz auf, in dem die Blutplättchen und die roten Blutkörperchen hängen bleiben, so dass das Blut gerinnt. Sobald die Gefässe abgedichtet sind, sorgen spezielle Enzyme dafür, dass die Gerinnung wieder gestoppt wird.
Überschüssiges geronnenes Blut, eingedrungene Bakterien sowie verletztes oder abgestorbenes Gewebe machen das Erscheinen spezialisierter Abwehrzellen (Makrophagen oder auch Fresszellen genannt) erforderlich. Deren Aufgabe ist es, Eindringlinge abzutöten sowie Zell- und Gewebetrümmer zu entsorgen.
Damit die Makrophagen und weitere Immunzellen schnellstmöglich an den Ort des Geschehens gelangen können, sorgen spezielle Botenstoffe dafür, dass im Entzündungsbereich sofort die Durchlässigkeit der Gefässe erhöht wird. Dies führt in der unmittelbaren Umgebung der Verletzung zu einer stark erhöhten Durchblutung, die sowohl für die Rötung und den Temperaturanstieg als auch für die Schwellung verantwortlich ist.
Während die Makrophagen noch mit den Aufräumarbeiten beschäftig sind, beginnen andere Immunzellen bereits mit den ersten Reparaturmassnahmen: Geschädigte kleine Blutgefässe werden abgedichtet und durch Zellteilung bilden sich neue Zellen aus, die eine exakte Kopie der zerstörten Zellen darstellen.
Der mit einer Entzündung einhergehende Schmerz kann einerseits durch eine direkte Verletzung der Nervenzellen verursacht werden. Andererseits schmerzt es schon allein, wenn die entstandene Schwellung auf nahe liegende Nerven drückt.
Die Hauptursache für die Schmerzentstehung bei Entzündungen ist jedoch die Ausschüttung von bestimmten Schmerz-Botenstoffen. Sie werden von Immunzellen ausgeschüttet und heissen Prostaglandine, Histamin, Bradykinin etc. Diese Substanzen erfüllen wichtige Aufgaben. So machen sie unmissverständlich auf die Schädigung des Gewebes aufmerksam und sorgen dafür, dass der betreffende Mensch oder das Tier den entzündeten Körperteil möglichst ruhig hält.
Auf diese Weise wird die Gewebeverletzung nicht unnötig ausgeweitet. Stattdessen kann der Heilungsprozess ungestört in Angriff genommen werden. Sobald die Entzündung abheilt, werden die Botenstoffe mithilfe von Enzymen aufgelöst und der Schmerz klingt automatisch ab.
Vitalpilze wirken sich positiv auf Entzündungen im Körper aus, was den Triterpenen zu verdanken ist. Diese wirken ähnlich wie das entzündungshemmende Kortison und dämmen die Histaminausschüttung. Doch anders als Kortison verlaufen Therapien mit Vitalpilzen nebenwirkungsfrei. Bei Entzündungsprozessen der Haut (z. B. Neurodermitis) zeigen Vitalpilze ebenfalls gute Wirkung. Sie lindern die mit der Krankheit einhergehende Rötung, Schwellung und den Juckreiz.