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Interessante und angenehme Kletterpartie, die in 5 Stunden vom
LacChampey durch das
Arpette-Thal ausgeführt wird.
Erste Ersteigung 1894 durch P.
Beaumont und François Fournier.
Vergl. Lapartie suisse de la chaîne duMont-Blanc, Itinérairedu Club alpin suisse von L. Kurz und E.
Colomb,
Neuenburg
1900. Zennepi ist die Patois-Form von
Genépi, einer im Wallis
sehr populären Arzneipflanze (Artemisia), aus der man Thee oder einen
sehr wohlschmeckenden Liqueur bereitet.
1200 m. Gruppe der obersten Wohnhäuser des Dorfes
Arbaz. In dem im Jahre 1900 durch die
Staatskanzlei veröffentlichten Verzeichnis der Gemeinden des Kantons Wallis ist es unter dem Namen Le Lazier angeführt.
(französischPraborgne, ein Name, der sich mehr und mehr verliert). (Kt. Wallis,
Bez.
Visp). 1620 m.
Die Gemeinde Zermatt nimmt die oberste Stufe des
Nikolaithales und der
Thäler und Thälchen ein, die von da auslaufen und
in ihrem
Hintergrunde von zahlreichen grossen Gletschern erfüllt sind, welche im S. die berühmten Massive des
Monte Rosa und des
Matterhorns, im W. die der
Dent Blanche, im O. die südlichen Ausläufer der Mischabelgruppe krönen. Postbureau,
Telegraph, Telephon.
Nach der Volkszählung von 1900 betrug die Wohnbevölkerung von Zermatt 741 Personen, Katholiken der Kirchgemeinde Zermatt.
Von dieser Zahl bewohnen gegen 450 das Dorf, die anderen verteilen sich auf die entfernten
Weiler Findelen
(2075 m)
im Thal gleichen Namens, das sich bis zum
Strahlhorn erhebt und wo der
Roggen bis in die
Höhe von 2000 m reift,
Zmutt
(1940 m), südlich von Zermatt, im
Thale, das westlich bis zum
Weisshorn und zur
Dent d'Hérens aufsteigt,
Aroleit (1894 m),
auf dem
Plateau eines Vorgebirges, das das
Matterhorn zwischen den
Gornerschluchten und der Thalschwelle von
Zmutt vorschiebt,
endlich
Ried (1900 m) auf dem Hauetenhügel im NO. des Dorfes.
Das Thal der Nikolaivisp, das noch heute von einem einfachen Saumweg bis nach
Sankt Niklaus (18 km von
Visp) durchzogen wird,
bot vor der Eröffnung der Eisenbahn von
Visp nach Zermatt höchst primitive Beförderungsgelegenheiten.
Eine fahrbare Strasse war allerdings zwischen
Sankt Niklaus und Zermatt vorhanden, aber diese innere Verbindung, die keinen
Ausgang hatte, machte den langsamen und kostspieligen Verkehr nur noch schwieriger. Angesichts dieser Lage und der steten
Entwicklung des Höhenortes Zermatt, wurde im Jahre 1886 den eidgenössischen Behörden eine Konzession
für eine Eisenbahnlinie von
Visp nach Zermatt (35 km) eingereicht.
Drei Jahre später wurde der Betrieb des Abschnittes
Visp-Stalden
aufgenommen und mit Juli 1890 auch der Betrieb des Teilstückes
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