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Wie ist die Situation mit dem verstrahlten Wasser beim AKW Fukushima heute? Fliesst nach wie vor eine grosse Menge vom radioaktiv verseuchten Wasser ins Meer?
Die Tokyo Zeitung berichtete am 13. September in der Online-Version darüber. Demnach fand man endlich den Anfang der Lösung.
Am effizientesten stellte sich sogenannte „sub-drain“ heraus. Eine Einrichtung, um das Grundwasser um die Blöcke herum heraufzupumpen und es nach der Dekontamination ins Meer abzulassen. Dank dieser Methode hat sich die Wassermenge, die sich in den Blöcken ansammelt, mit weniger als 50’000 Tonnen im Vergleich zum Zeitpunkt des Atomunfalls halbiert. Der Kernkraftwerk-Betreiber will bis November die Leistung des Systems verdoppeln.
Tepco trifft auch andere Massnahmen wie Eiswand und Grundwasser-Bypass, deren Wirkung jedoch unklar ist. Auf dem Gelände sind momentan insgesamt über eine Million Tonnen Wasser aufbewahrt. Das sind gemäss Tokyo Zeitung Tritium-Wasser und das radioaktive Cäsium und Strontium sind bereits weggenommen.