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Bei der Datenübertragung zwischen den angeschlossenen Pheripherie-Geräten eines Computers werden die unterschiedlichsten Schnittstellen verwendet. Die bekannteste Schnittstelle ist die IDE-Verbindung. IDE steht hierbei für Integrated Device Equipment. Sie wird häufig auch als ATA-Standard bezeichnet und definiert die Datenübertragung zwischen verschiedenen Speichermedien.
Die Komponenten der ersten PCs wurden in der Anfangszeit über ISA- und PCI-Busse angesteuert. Um eine höhere Datentransferrate zu erreichen, wurde vom bekannten Festplattenhersteller Western Digital im Jahr 1986 die erste IDE-Schnittstelle entwickelt. Ein einziges Flachbandkabel verband hier den Festplattencontroller mit der Festplatte. Der Controller befand sich noch auf einer separaten Einsteckkarte. Erst viel später integrierte man den grössten Teil der Controller-Elektronik auf der Festplatte. Heute wird das von den Laufwerken kommende IDE Kabel in die jeweils auf der Hauptplatine befindliche Steckleiste gesteckt. Die verbleibende Controller-Elektronik befindet sich ebenfalls auf dem Motherboard. Die Begriffe IDE und ATA werden bis heute synonym verwendet.
Als Nachfolger der ersten IDE-Schnittstelle entwickelte Western Digital schliesslich den EIDE-Port. Hierbei handelt es sich um zwei Controller und vier Datenleitungen. Diese Entwicklung machte auch Sinn, da über einen IDE Controller nicht nur Festplatten, sondern auch CD- und DVD-Laufwerke, Soundkarten und teilweise sogar Bandlaufwerke gesteuert werden können. Über die EIDE-Schnittstelle können bis zu vier Laufwerke angeschlossen werden. Der ATA-Standard erlebte im Laufe der nachfolgenden Jahre weitere Neuerungen. Alle ATA-Verbindungen, IDE- und EIDE-Schnittstellen laufen heute unter der Bezeichnung PATA. Dies soll eine eindeutige Unterscheidung zu den modernen S-ATA-Schnittstellen schaffen. Neben dem S-ATA-Standard sind nach wie vor IDE-Controller und deren Festplatten erhältlich. Diese können Sie beispielsweise auf dem grössten Onlinemarktplatz der Schweiz für Ihren Rechner zu günstigen Preisen kaufen.
Pro IDE-Port können heute zwei Geräte über ein Flachbandkabel angeschlossen werden. Bei Festplattenlaufwerken ist darauf zu achten, dass eine Platte als Master und die zweite Festplatte als Slave eingestellt wird. Dies geschieht in der Regel über Mikrostecker, sogenannte Jumper. Es gibt aber auch Plattenlaufwerke die über CS für Cable Select diese Einstellungen selbst vornehmen. Beim Einbau einer zweiten Festplatte sind die meisten Fehlerquellen in einer falschen Jumperung zu suchen. Lediglich die neuen SATA-Laufwerke benötigen keine weiteren Einstellungen mehr.