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Er habe in den letzten 20 Jahren viele Master- und Doktorarbeiten von unterschiedlicher Qualität gesehen. «Andreas hat sie alle übertroffen», antwortet Peter Wurz, Physikprofessor an der Uni Bern, auf die Frage, warum er seinen Studenten für den Förderpreis vorgeschlagen habe. Er sei keiner, der Dienst nach Vorschrift mache. «In der Wissenschaft, die an der Grenze der Erkenntnis forscht, braucht es Leute mit einem Blick und der Initiative für das Unerwartete.» Andreas Riedo sei einer, der nach vorne presche. «Er ist ein Problemlöser.»
In der Experimentalphysik stecke viel Knochenarbeit. Die Experimente würden die Wirklichkeit erfassen und alle Hindernisse, die dabei entstehen, miteinbeziehen, erklärte Peter Wurz. Um diese Schwierigkeiten zu lösen, brauche es jemanden, der Vollgas geben könne.
«Um hier mithalten zu können, braucht es die Bereitschaft, sich zusätzliches Wissen anzueignen und den Willen, nicht aufzugeben.» Andreas Riedo sei einer dieser «Eisbrecher» und steche deshalb aus der Menge der guten Studenten heraus. im