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Am Samstag, den 9. April, eröffnete die Ignaz und Mischa Epper Stiftung ihre neuen Räumlichkeiten und die Ausstellung „Ignaz Epper – Orte und Blicke”.
Der neue Sitz der Fondazione Epper befindet sich in via Carrà dei Nasi im beeindruckenden Borgo di Ascona in einem historischen Patrizierhaus, das bereits Sitz der Stiftung Rolf Gérard ist.
Geboren am 6. Juli 1892 in St. Gallen. Ausbildung als Stickereizeichner und -designer zwischen 1908 und 1912. Seit 1913 freier Künstler in Weimar und München. Realisierung der ersten Holzschnitte und der ersten Lithographien. In den Jahren 1916-17 lernt er Han Coray und Fritz Pauli kennen. 1919 heiratet er Mischa Quarles van Ufford.
Geboren am 18. August 1901 in Bloemendaal (Niederlande). Zieht 1918 nach Zürich, wo sie Han Coray, Fritz Pauli und Ignaz Epper kennenlernt, den sie 1919 heiratet. 1922 besucht sie einen Tanzkurs von Mary Wigman in Dresden. Lernt Hermann Haller kennen.
Ziel der Stiftung ist es, die künstlerische Arbeit von Ignaz Epper und Mischa Epper zu bewachen, zu pflegen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Die Ausstellung mit dem Titel „Luoghi e sguardi“ (Orte und Eindrücke) wird am Eingang des neuen Sitzes der Epper-Stiftung angekündigt und erstreckt sich dann in den drei Sälen, die es ermöglichen, die einzelnen Etappen eines Rundgangs zu erfassen, die die wesentlichen Merkmale der Werke des Künstlers beinhalten. Die Ausstellung beginnt mit dem berühmten Ölgemälde „Paar am Tisch“ aus dem Jahr 1921 und setzt sich mit einer Reihe von internen Einblicken, Porträts und Selbstporträts fort, mit der Welt der sozialen Beziehungen und der äußeren Realität, sowohl der menschlichen als auch der landschaftlichen. Sogar die Darstellungen des Sees, Asconas und der Dörfer in der Umgebung von Locarno werden in einer raffinierten Serie von Aquarellen angedeutet, mit denen der Künstler seine tiefe und liebevolle Beziehung zu den Orten, an denen er den größten Teil seines Lebens verbracht hat, zum Ausdruck bringt.
Die Aquarelle stellen eine der heitersten Perioden im Schaffen von Ignaz Epper dar, eine Art gegenseitiges Geschenk zwischen dem Künstler und der Region Locarno und eine Bestätigung dafür, dass der Künstler in der Landschaft von Ascona einen Grund fand, sich von seiner pessimistischen Sicht der menschlichen Realität zu lösen. Seine rechtzeitige Rückkehr von seinen Reisen und Auslandsaufenthalten wurde durch die menschliche Dimension und die Landschaft dieser Gegend, die er so sehr liebte, belebt. Sogar mit einem Hauch von zarter Poesie, wenn der Künstler seinen Blick auf die Natur und die Orte richtet, insbesondere auf Ascona von oben gesehen, als würde er über die Dächer und Glockentürme gleiten, als wolle er eine leichte Zärtlichkeit vermitteln. So zeigt sich gerade in schwierigen Zeiten wie der heutigen ein nicht immer ausreichend gewürdigter intrinsischer Wert im Werk von Ignaz Epper, den Harald Szeemann beispielhaft als „Wunsch, der Welt durch die Kunst seiner leidenden Seele mehr Frieden zu bieten“ definiert hat.
Am Samstag, den 23. April, wurde das historische Epper-Haus, das heute zum Hotel Eden Roc gehört, wiedereröffnet. Das Gebäude ist als „Dépendance der Besinnung“ und Kultur des angrenzenden Hotels gedacht.
Am Samstag, den 9. April, wurde der neue Sitz der Epper-Stiftung im historischen Patrizierpalast im Herzen der Ortschaft von Ascona den Behörden und der Öffentlichkeit vorgestellt…
FondazioneIgnaz e Mischa Epper
Via Carrà dei Nasi 1
6612 Ascona
Tel: 091-7911942
<email-pii>
Fondazione Ignaz e Mischa Epper
Via Carrà dei Nasi 1
6612 Ascona
Tel: 091-7911942
<email-pii>