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Die Rahmenhandlung oder das Skelett der Geschichte, ist jeweils meine grösste Herausforderung, wenn ich ein neues Projekt in Angriff nehme. Ich habe Fragmente im Kopf, eine Eröffnungsszene, Handlungen irgendwo – aber kein Skelett, an dem ich mich festhalten kann.
Jim Butchers Definition lautet so:
*WHEN SOMETHING HAPPENS*, *YOUR PROTAGONIST* *PURSUES A GOAL*. But will he succeed when *ANTAGONIST PROVIDES OPPOSITION*?
*Wenn etwas passiert*, *verfolgt Dein Held* *ein Ziel*. Aber wird er Erfolg haben, wenn *sich ihm der Gegner in den Weg stellt*?
So verstehe ich seine Skelett-Formel, frei übersetzt.
Ich probiers mal für meinen Roman „Abfahrt in zwei Minuten“:
Nachdem Reginas Mutter einen schweren Verkehrsunfall erlitten hatte, fuhr Thomas mit Regina in seinem Auto nach Berlin, wobei sie sich in ihn verliebte, obwohl sie aufgrund ihrer bisherigen kameradschaftlichen Beziehung nicht darüber sprechen konnten. Finden sie doch noch zueinander, nachdem Alexandra Thomas‘ Projektgruppe beitritt und ihn mit gemeinen Intrigen von Regina fernzuhalten und selber zu erobern versucht?
Das ist die Geschichte, auf das Wesentliche reduziert.