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Die Nachricht, dass zwei an Ebola erkrankte US-Bürger in ihrer Heimat behandelt werden sollen, hat Businessmogul Donald Trump derart in Rage versetzt, dass er sich auf Twitter begab, um seinen Unmut und seine Ängste zu äussern.
«Menschen, die in fernen Ländern reisen, um zu helfen, sind toll», aber wenn sie todkrank sind, sind sie selber schuld, und «Amerika hat schon genug Probleme». Danke, Donald.
Der erste der beiden an Ebola erkrankten US-Bürger, welche in der Heimat behandelt werden sollen, ist in den Vereinigten Staaten angekommen. Ein mit einer Isolationskammer ausgestattetes Charterflugzeug mit dem infizierten Arzt Kent Brantly (33) an Bord traf am späten Vormittag Ortszeit des 2. August auf einem Militärflughafen bei Atlanta ein. In der Hauptstadt des US-Bundesstaats Georgia befindet sich das Emory University Hospital, das über eine auf derartige Fälle spezialisierte Einrichtung verfügt. In wenigen Tagen soll auch die 59-jährige Nancy Writebol, eine Missionarin, ausgeflogen werden. Beide waren für eine Hilfsorganisation im humanitären Einsatz in Westafrika und hatten sich dort infiziert. Ein gleichzeitiger Transport war nicht möglich, weil das Spezialflugzeug nur für den Transport eines einzigen Patienten ausgestattet ist.
(obi)