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Opfer
durch ein schädigendes Ereignis oder durch eine Straftat unmittelbar oder mittelbar in seinem Wohlbefinden, seiner körperlichen Unversehrtheit oder materiell/sozial so beeinträchtigt, dass es ihm ohne die Unterstützung weiterer Personen/Maßnahmen nicht möglich ist in vergleichbarer Art und Weise wie vor dem Ereignis am täglichen Leben teilzunehmen.
Opferschutz
Alle Maßnahmen, die dazu führen, dass die Interessen des Opfers berücksichtigt werden, Tatfolgen gemindert oder verhindert werden und die dem Opfer durch Anteinahme und Empathie die Ängste und Sorgen nehmen.
Opferhilfe
alle Maßnahmen, die dem Opfer die Reorganisation seiner Lebensverhältnisse insoweit ermöglichen, dass seine Lebenssituation weitgehend dem Zustand vor dem Ereignis angenähert wird.
primäre Viktimisierung
direkt durch die Tathandlung (inkl. Vor- und Nachtatphase)
sekundäre Viktimisierung
durch Reaktionen des sozialen Umfeldes & Verhaltensweisen von z.B. Polizei, Arzt, Anwalt. Dadurch wird die primäre Viktimisierung verstärkt. (hier setzt Opferschutz an)
tertiäre Viktimisierung
besteht aus primärer und sekundärer. Führt zu dem Glauben, dass das Opfer hilflos seiner Umwelt ausgesetzt ist (Hier setzt Opferhilfe an)
Anzeigeerstattung ist abhängig von:
Opferbezogenen Einflussfaktoren, Deliktsspezifische Einflussfaktoren, Täter-Opfer-beziehung, Einflüsse Dritter, Motive (wie Schadensersatz, geringer Schaden usw.)
Kriminalitätsfurcht
affektiv (emotional) = Beunruhigung,
kognitiv (verhaltensgesteuert) = Furcht,
konativ (Furcht-/Vermeidungsverhalten) = Angst