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Da Morten Bundgaard (Uzwil) den Mittelfussknochen gebrochen hat und seine Chance – wenn überhaupt – nur handicapiert wahrnehmen kann, scheint Thomas Wapp kaum gefährdet. Sein aussichtsreichster Herausforderer dürfte diesmal Rémy Matthey de l’Etang (Basilisk-GOM) sein, aber mit Christian Unternährer (19, Adligenswil) oder Elias Wieland (22, Tafers) hegen erstmals seit längerem auch wieder jüngere Spieler Medaillen-Ambitionen.
Da sich Santi Wibowo nach langwierigen Verletzungsproblemen wieder der Bestform nähert, käme auch eine Entthronung der Genferin einer grossen Überraschung gleich. Corinne Jörg (21, La Chaux-de-Fonds), die sich national als klare Nummer 2 etabliert hat, kann sich trotz weiterer Fortschritte erneut nur geringe Chancen auf den ersten Einzeltitel ausrechnen. Mitmischen wird sicher auch Judith Baumeyer (BC Tafers) und deren Schwester Fabienne in den Doppeln.
Die Schweizer Meisterschaften bilden für das Nationalkader wie üblich den Prolog für wichtige internationale Anlässe. Vom 13. bis 20. Februar findet in Sofia (Bul) das Qualifikationsturnier für die Mannschafts-WM (Männer und Frauen) statt, vom 15. bis 19. März steht als Saisonhöhepunkt im eigenen Land das Swiss Open in Basel auf dem Programm, und zum Abschluss folgen vom 22. bis 30. April die Weltmeisterschaften (gemischte Teams sowie Einzel und Doppel) in Glasgow. An diesen Wettkämpfen gilt es für die nach dem Verletzungspech von Morten Bundgaard praktisch auf das Trio Wapp, Wibowo und Judith Baumeyer (Tafers) reduzierten Olympia-Kandidaten, sich trotz nicht allzu guter Ausgangslage allenfalls doch noch für Sydney 2000 zu qualifizieren.