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Die SFL-Disziplinarkommission will die Punkte abziehen, weil die Löhne für Januar, Februar und März «nicht vollständig» bezahlt worden seien. Wil schreibt dazu: «Grundsätzlich wurden alle Löhne bezahlt.»
Ohne Namensnennung hält Wil aber fest, dass es drei Sonderfälle gibt: Bei «Spieler A» sei der Januar-Lohn aufgrund eines Missverständnisses in zwei Tranchen - die zweite davon leicht verspätet - ausbezahlt worden. Alles ist laut der Wiler Darstellung aber vollständig bezahlt. Bei Spieler B habe der Klub ohne dessen Einverständnis eine Lohnanpassung vorgenommen, weil dieser beim Vertrag einen «Grundlagenirrtum» einklage. Das entsprechende Verfahren läuft. Und Spieler C will ein Darlehen nicht zurückzahlen, das der FC Wil «anteilsmässig jeden Monat mit dem Lohn verrechnet».
Solange das Rekursgericht der SFL zu den beiden Urteilen keine Stellung genommen hat, sind die Strafen der Disziplinarkommission nicht rechtskräftig. Bleibt es bei den insgesamt sechs Minuspunkten, würde der FC Wil auf den letzten Tabellenplatz zurückfallen. Derzeit belegt der FC Winterthur - fünf Zähler hinter Wil - den Abstiegsrang.
Der FC Wil hat zudem noch zwei hängige Verfahren vor den Lizenzbehörden. Dabei geht es um die Lizenzbestätigung bis zum Saisonende und die Lizenzerteilung für die kommende Spielzeit.