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Der Versuch des Informatikers Stephen Thaler, für ein von künstlicher Intelligenz (KI) erstelltes Kunstwerk eine Urheberrechtsregistrierung zu erhalten, wurde zum dritten Mal von einem US-Bundesgericht abgelehnt. Das Gericht betonte das Fehlen einer “menschlichen Urheberschaft” bei der Erstellung des Werks und erkannte die Herausforderungen im Zusammenhang mit der zunehmenden Nutzung von KI-Technologie durch Künstler an. Thalers KI-System, bekannt als “Kreativitätsmaschine”, erzeugte das Kunstwerk mit dem Titel “Ein kürzlicher Eingang ins Paradies” im Jahr 2012 als Teil einer Serie, die ein Nahtoderlebnis simuliert. Thaler argumentierte, dass das Urheberrecht als “work-for-hire” vom Besitzer des KI-Systems beansprucht werden sollte. Das US-Copyright Office hatte die Anmeldung zunächst im Jahr 2019 abgelehnt, und auch Thalers Antrag auf Überprüfung wurde 2020 abgelehnt. Das aktuelle Urteil besagt, dass ein autonom von einem KI-System generiertes Werk die notwendige menschliche Urheberschaft für einen Urheberrechtsanspruch nicht aufweist. Thaler plant, gegen die Entscheidung Berufung einzulegen. Das Gericht erkannte die sich wandelnde Natur des Urheberrechts und den Einsatz von KI bei der Erzeugung von Kunstwerken an und wies auf die schwierigen Fragen hin, wie viel menschliche Beteiligung erforderlich ist, um als “Urheber” eines generierten Werks zu gelten.
Einführung
Dieser Artikel beleuchtet die kürzliche Ablehnung des Antrags des Informatikers Stephen Thaler auf eine Urheberrechtsregistrierung für ein von Künstlicher Intelligenz (KI) erstelltes Kunstwerk. Das US-Bezirksgericht hat auf den Mangel an “menschlicher Autorenschaft” bei KI-generierten Werken und die Herausforderungen im Zusammenhang mit der breiteren Akzeptanz der KI-Technologie in der Kunstwelt hingewiesen.
Das AI-Kunstwerk: “Ein kürzlicher Eingang ins Paradies”
Das fragliche Kunstwerk, mit dem Titel “Ein kürzlicher Eingang ins Paradies”, wurde 2012 von Thalers KI-System namens “Creativity Machine” generiert. Es gehörte zu einer Serie, die ein nahtoderlebnis simulierte. Thaler argumentiert, dass das Urheberrecht für das Kunstwerk vom Eigentümer des KI-Systems als “work-for-hire” beansprucht werden sollte.
Der Urheberrechtsantrag und die Ablehnungen
Das US-Urheberrechtamt lehnte zunächst Thalers Antrag auf Urheberrechtsregistrierung im Jahr 2019 ab. Thaler beantragte eine Überprüfung der Entscheidung im Jahr 2020, jedoch wurde auch dies abgelehnt. Das kürzlich ergangene Urteil des US-Bezirksgerichts besagt, dass ein KI-generiertes Werk die erforderliche menschliche Autorenschaft für einen Urheberrechtsanspruch nicht aufweist.
Zusammenfassung
Das US-Bezirksgericht hat Thalers Antrag auf Urheberrechtsregistrierung für das AI-Kunstwerk aufgrund des Fehlens menschlicher Autorenschaft abgelehnt. Das Gericht erkennt die veränderte Landschaft des Urheberrechts und die Herausforderungen durch KI-generierte Kunstwerke an.
Die Rolle des menschlichen Beitrags bei KI-generierten Kunstwerken
Die Ablehnung von Thalers Antrag wirft Fragen nach dem Grad des menschlichen Beitrags auf, der erforderlich ist, um eine Person als “Autor” eines KI-generierten Kunstwerks anzusehen.
Zusammenfassung
Das Urteil des Gerichts regt Diskussionen darüber an, inwieweit menschliche Beteiligung erforderlich ist, um Urheberrechtsansprüche bei KI-generierten Kunstwerken geltend zu machen.
Die sich wandelnde Natur des Urheberrechts
Das Gericht erkennt die sich wandelnde Natur des Urheberrechts und die Notwendigkeit an, sich an technologische Fortschritte wie KI anzupassen.
Zusammenfassung
Die Ablehnung von Thalers Antrag macht deutlich, dass Urheberrechtsgesetze überarbeitet werden müssen, um die Auswirkungen von KI bei der Erstellung von Kunstwerken zu berücksichtigen.
Herausforderungen für Künstler und KI-Technologie
Das Urteil des Gerichts anerkennt auch die Herausforderungen, denen sich Künstler und die Akzeptanz von KI-Technologie in der Kunstwelt stellen.
Zusammenfassung
Künstler und die Kunstwelt stehen vor Herausforderungen, wenn es darum geht, KI-Technologie zu akzeptieren und deren Rolle im kreativen Prozess und bei Urheberrechtsansprüchen zu bestimmen.
Thalers Plan, in Berufung zu gehen
Trotz der Ablehnung plant Thaler, das Urteil des Gerichts in Bezug auf den Urheberrechtsanspruch für sein KI-generiertes Kunstwerk anzufechten.
Zusammenfassung
Thaler ist weiterhin entschlossen, seinen Anspruch auf das Urheberrecht seines KI-Kunstwerks geltend zu machen, und beabsichtigt, das Urteil des Gerichts anzufechten.
Schlussfolgerung
Die Ablehnung von Stephen Thalers Antrag auf Urheberrechtsregistrierung für ein KI-generiertes Kunstwerk wirft wichtige Fragen zur Definition von Autorenschaft und zur sich wandelnden Natur des Urheberrechts im Angesicht der KI-Technologie auf. Das Urteil des Gerichts anerkennt die Herausforderungen und die Notwendigkeit weiterer Diskussionen über KI-generierte Kunstwerke. Thalers Plan, weiter zu kämpfen, deutet auf anhaltende Debatten und potenzielle Veränderungen in der Zukunft hin.
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