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Über diese Krankheit
Um was es geht
Muskelverletzungen können aufgrund von aussen einwirkender Gewalt, sogenannten Traumen, oder durch innere Ursachen wie zum Beispiel Stoffwechsel oder Vorschädigung hervorgerufen werden. Dabei kommt es zu einem Missverhältnis zwischen Belastung und Belastbarkeit, was posttraumatisch innerhalb eines bestimmten Regenerationszeitraums von Stunden bis Wochen zu einer Funktionseinschränkung der Muskulatur führt.
Arten
Mehr als 90 Prozent der Muskelverletzungen im Sport sind Prellungen und Zerrungen. Man unterscheidet akute und chronische Muskelverletzungen. Klassifiziert werden Muskelverletzungen nach dem bekannten Arzt Dr. Müller-Wohlfart: Grad 1 sind Muskelverhärtungen, Grad 2 Muskelzerrungen, Grad 3 Muskelfaser- und -bündelrisse und Grad 4 Muskelrisse.
Symptome und Folgen
Zu den Symptomen gehören lokale Schmerzen, Schwellungen, Funktionseinschränkungen bis hin zu Funktionsverlust, Verhärtungen, Bluterguss und der sogenannte Muskelkater.
Was wir für Sie tun
Untersuchung und Diagnose
Die betroffene Muskelregion wird betrachtet und abgetastet. Bildgebende Verfahren wie der Ultraschall und die Magnetresonanztomographie (MRT) sind nützliche Hilfsmittel, um die Verletzungen präzise zu diagnostizieren.
Behandlung
Die einfache und praxisnahe Sofortbehandlung des verletzten Skelettmuskels bzw. jeder Art von Weichteilverletzung ist als «PECH-Prinzip» – Pause, Eis, Kompression und Hochlagerung – bekannt. Diese Massnahmen haben zum Ziel, die Einblutung in die Verletzungsstelle zu minimieren. Es folgt eine Immobilisation während fünf bis zehn Tagen mit anschliessender Mobilisation, initial mit adhäsivem Tape-Verband zur Unterstützung der eher passiv wirkenden Bindegewebehüllen. Bei grossen Blutergüssen, Muskelrissen von >50% und bei kompletten Muskelzerreissungen ist eine Operation erforderlich.