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<h2>InitialSituation<h2><p>Die eidgenössischen Räte werden ersucht, der FIPOI zur Finanzierung einer Logistikhalle des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz ein Darlehen von 26 Millionen Franken in Form eines Verpflichtungskredits zu gewähren.</p><p>Die Schweiz verfügt über eine langjährige Tradition als Gaststaat zahlreicher institutioneller Begünstigter im Sinne von Artikel 2 des Gaststaatgesetzes vom 22. Juni 2007 (GSG) und als Durchführungsort internationaler Konferenzen. Die Rolle als Gaststaat verschafft unserem Land eine wertvolle und einzigartige Plattform für die Umsetzung seiner Aussenpolitik. Nach dem Beitritt der Schweiz zur Organisation der Vereinten Nationen (UNO) hat die Gaststaatpolitik der Schweiz zusätzlich an Bedeutung und Visibilität gewonnen.</p><p>Ein wesentliches Element dieser Gaststaatpolitik bilden die Leistungen, die der Bund über die Immobilienstiftung für die internationalen Organisationen (FIPOI) in Genf gewähren kann. Gemäss Stiftungsstatuten können zwischenstaatliche Organisationen, die den Bau oder den Erwerb eines Gebäudes beabsichtigen, bei der Eidgenossenschaft ein zinsloses, innert 50 Jahren rückzahlbares Darlehen beantragen. Bei diesen Darlehen handelt es sich um eine besonders attraktive Art, das internationale Genf und die Genferseeregion zu fördern und die Verankerung von bereits ansässigen internationalen Organisationen zu stärken. Mit der Botschaft ersucht der Bundesrat die eidgenössischen Räte um die Gewährung eines Verpflichtungskredits von 26 Millionen Franken, der im Rahmen der schweizerischen Gaststaatpolitik für die Gewährung eines Darlehens in dieser Höhe bestimmt ist. Das Darlehen dient der Finanzierung des Baus einer Logistikhalle des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), das seit 1863 in Genf ansässig ist. Die FIPOI wird das Bauvorhaben fachlich betreuen und den Bauherrn bei der Umsetzung des Projekts beraten. (Quelle: Botschaft des Bundesrates)        </p><h2>Proceedings<h2><p></p><p>Eintreten auf die Vorlage war in beiden Räten unbestritten. Auch in der Detailberatung folgten beide Räte den Anträgen der Kommission und stimmten in der Gesamtabstimmung dem Bundesbeschluss mit grosser Mehrheit zu.</p>