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Die Wahl des richtigen Gymnasiums ist eine persönliche Entscheidung. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Matura zu erwerben (z. B. Langzeitgymnasium, Kurzzeitgymnasium oder das English College). Jede ermöglicht eine andere Art der Schwerpunktsetzung.
Dauer einer Matura in der Schweiz im Vergleich zum English College
Es ist eine Frage, die Schülerinnen und Schüler seit Generationen quält: Wie lange dauert das Gymnasium? Wie sich herausstellt, kann die Antwort länger sein, als Sie denken. Jüngste Studien haben gezeigt, dass die durchschnittliche Gymnasialaufenthalt etwa vier Jahre dauert. Es gibt jedoch auch Schulen, die bis zu sechs Jahre dauern können. Was macht also den Unterschied aus? Der Hauptunterschied zwischen den Schulen ist die Art des Lehrplans, den sie anbieten. Einige Schulen konzentrieren sich auf akademische Fächer, während andere den Schwerpunkt auf eine berufliche oder technische Ausbildung legen. Auch die Dauer des Studiums variiert von Schule zu Schule. Im Allgemeinen können die meisten Gymnasiasten jedoch davon ausgehen, dass sie vier Jahre in der Schule verbringen. Wenn Sie sich also fragen, wie lange Ihr Gymnasium-Aufenthalt dauern wird, kann die Antwort länger sein, als Sie denken! Mit ein wenig Planung und Mühe können Sie dafür sorgen, dass Ihre Zeit am Gymnasium sowohl produktiv als auch angenehm ist. Warten Sie also nicht länger – beginnen Sie noch heute mit der Planung Ihrer Zukunft!
Lieber länger oder kürzer?
Mit 4 Jahren haben Sie grundsätzlich genügend Zeit, um verschiedene Fächer zu erkunden und herauszufinden, wofür Sie sich interessieren. Es erlaubt Ihnen auch, Fehler zu machen und daraus zu lernen, ohne zu viel Druck zu haben.
Manche Menschen möchten aber lieber etwas mehr Zeit, um sich über die Dinge klar zu werden. In diesem Fall ist es wichtig, eine Schule zu wählen, die einen Lehrplan anbietet, der Sie interessiert und Ihnen die Möglichkeit gibt, sich Zeit zu nehmen.
Kurzgymnasium und das Langgymnasium
Kurzgymnasium und das Langgymnasium sind zwei verschiedene Arten von Bildungseinrichtungen in der SChweiz. Der primäre Unterschied ist die Dauer. Das Langgymnasium schliesst an die 6. Klasse der Primarschule an und dauert 6 Jahre. Das Kurzgymnasium schliesst an die 2. oder die 3. Klasse der Sekundarschule oder das Untergymnasium an und dauert 4 Jahre.
Auch der Lehrplan und die Lehrmethoden sind bei beiden Schulformen unterschiedlich.
Das Langzeitgymnasium gilt als anspruchsvoller und umfassender als das Kurzzeitgymnasium. Es deckt mehr Fächer ab und erfordert mehr Unterrichtsstunden pro Woche. Folglich haben Schüler, die ein Langzeitgymnasium besuchen, eine leicht höhere Chance bezüglich der Erreichung des Abschlusses und dem damit verbundenen Eintritt in eine Universtität.
Trotz der Unterschiede bereiten beide Arten von Gymnasien auf die gleichen Abschlussprüfungen vor, die in der Schweiz sogenannte Matura (Äquivalent mit dem deutschen Abitur). Diese Prüfungen sind für die Zulassung zum Studium in der Schweiz erforderlich.
Die Entscheidung, welches Gymnasium Sie besuchen, ist eine persönliche Entscheidung. Einige Schüler bevorzugen das kürzere Programm, weil es ihnen erlaubt, früher an die Universität zu gehen. Andere bevorzugen das längere Programm, weil sie der Meinung sind, dass es eine vielseitigere Ausbildung bietet. Letzten Endes hängt die Entscheidung davon ab, was jeder einzelne Schüler für sich selbst als das Beste empfindet.
Übergang in das Langzeitgymnasium
Die erste Gelegenheit, zum Gymnasium zu wechseln, erhalten ambitionierte Kinder in der sechsten Klasse der Grundschule. Der Test dafür kann nicht noch einmal abgelegt werden. Aber keine Sorge, wenn es nicht klappt, denn es gibt noch zwei weitere Versuche, den Übergang zum Kurzgymnasium zu schaffen.
Aufnahme ins Kurzgymnasium
Das Kurzgymi richtet sich an alle Schüler, die ihre Schullaufbahn nach der achten Klasse im Gymnasium fortsetzen wollen. Die Prüfung kann nur zweimal abgelegt werden – einmal in der zweiten Klasse (8. Klasse) und einmal in der dritten Klasse (3. Klasse) (9. Klasse).
Gibt es anderen Möglichkeiten neben Kurz- und Langgymi?
Ja. Neben dem Gymnasium führen auch andere weiterführende Schulen zur Matura und öffnen die Türen. Diese Schulen ermöglichen jedoch keinen direkten Zugang zu einer Universität oder ETH. Die Absolventinnen und Absolventen können hingegen die Zusatzprüfung Passerelle ablegen. Dieser Prozess dauert ein bis zwei Jahre und schliesst mit einer Prüfung ab. Wer die Prüfung besteht, kann sich an Universitäten und ETH einschreiben. Die Schulen von denen die rede ist sind die folgenden:
Die Passerelle ist ein Zeugnis, das in der Schweiz oder dem Ausland erworben werden kann. Es ist ein akademischer Abschluss, der den Zugang zu Universitäten und anderen Hochschuleinrichtungen ermöglicht. Die Passerelle ist auch unter dem Namen baccalaureat oder bac bekannt. Die Passerelle ist ein meist zweijähriges Programm, das von Schülern absolviert wird, die ihre Sekundarschulbildung abgeschlossen haben. Die Passerelle besteht aus zwei Teilen: Der erste Teil wird in Frankreich première année und der zweite Teil deuxième année genannt. Die Passerelle kann von öffentlichen wie auch privaten Einrichtungen angeboten werden. In Frankreich bspw. kann es sowohl von einem Lycée als auch an einem Collège abgelegt werden, ist aber Voraussetzung für den Erwerb des Matura-Diploms.
Handelsmittelschule
Diese Berufsmittelschule ist vor allem auf Kommunikation/Dienstleistung und Wirtschaft ausgerichtet. Sie verbindet den fachspezifischen Unterricht mit der Allgemeinbildung und führt zu einem Abschluss mit Berufsmatura als Kauffrau/Kaufmann (EFZ). Die Ausbildung dauert vier Jahre, davon drei Schuljahre und ein Praxisjahr. Die HMS ermöglicht Ihnen eine kaufmännische Laufbahn und den Zugang zu Fachhochschulen. Die Zulassung erfolgt über die zentrale Aufnahmeprüfung. Die gleiche Prüfung wir für die HMS wird auch für das Kurzgymnasium (ZAP2) durchgeführt.
Informatikmittelschule
Die IMS ist ähnlich aufgebaut wie die HMS, jedoch mit dem Schwerpunkt Wirtschaft und Informatik. Sie führt zu einer Berufsmaturität als Informatikerin oder Informatiker (EFZ). Zudem integriert sie während drei Schuljahren und einem Praxisjahr eine technische und eine allgemeinbildende Ausbildung. Sie ermöglicht eine Karriere in der Wirtschaft und Informatik sowie den Zugang zu Fachhochschulen.
Die Aufnahme beginnt im neunten Schuljahr mit der Zentralen Aufnahmeprüfung (ZAP3). Die IMS-Prüfung ist bereits für Oktober vorgesehen.
Fachmittelschule
Die FMS bietet eine allgemeine Ausbildung in einem Berufsfeld nach Wahl. Sie bietet eine theoretische (3 Jahre) und praktische (1 Jahr) Ausbildung. Sie schliesst mit einer Fachmaturität ab und öffnet die Türen zu PH-Studiengängen und Fachhochschulen, darunter auch zu den folgenden in Zürich: 1.) Zürcher Hochschule der angewandten Wissenschaften (ZHaW) 2.) Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) 3.) Pädagogische Hochschule (PH). Die Schülerinnen und Schüler wählen ab dem zweiten Jahr der FMS ihr Ausbildungsprofil, das ihnen den direkten, prüfungsfreien Zugang zu qualifizierten Hochschulen ermöglicht. Die Profile sind wie folgt: 1.) Musik 2.) Theater 3.) Gesundheit und Naturwissenschaften 4.) Kommunikation und Information 5.) Pädagogik. Die Zulassung erfolgt über die Zentrale Aufnahmeprüfung ab dem 9. Schuljahr (ZAP3).
Die Zeit am Gymnasium
Probezeit
So wie auch in der Arbeitswelt gibt es eine Probezeit fürs Gymi. Im ersten Halbjahr findet die so genannte Probezeit am Gymnasium statt. Hier werden die Schüler noch einmal getestet, um festzustellen, wer für den Besuch des Gymnasiums geeignet ist. Um weiterhin das Gymnasium besuchen zu können, müssen die Noten auf dem Zeugnis nach sechs Monaten eine Reihe von Anforderungen erfüllen:
Jede ungenügende Note muss doppelt aufgewogen werden, also z. B. eine 3,5 durch zwei 4,5er oder eine 5. Nur drei Noten können schlechter als eine Vier sein. Jedes Jahr scheitern fast 20 Prozent der Studierenden in der Probezeit.
Grundsätzliche Länge der Gymnasien
Das Langzeitgymnasium erstreckt sich über sechs Jahre. Die meisten Gymnasien ermöglichen es den Schülern, im dritten Jahr ein Profil zu wählen und ihren eigenen Studienbereich zu wählen. In dieser Phase steht es den Gymnasiaten sogar frei, zu einem anderen Gymnasium zu wechseln, wenn sie dies wünschen.
In der Regel dauert das Kurzgymi vier Jahre. Das English College erstreckt sich über 3 Jahre und ist somit die kützeste option für ambitionierte Gymnasiasten die Hochschulreife zu erreichen.
Welches Gymnasium ist das Beste?
Natürlich ist die Wahl des idealen Gymnasiums eine sehr persönliche Entscheidung. Egal, an welchem Gymi eine Matura gemacht wurde, sie zählt gleichermaßen. Deshalb ist für viele Schülerinnen und Schüler die fachliche Schwerpunktsetzung das Wichtigste. Es spielen aber auch andere Faktoren eine Rolle, wie die Dauer des Schulwegs und die Schulwahl der Kolleginnen und Kollegen.
Die Entscheidung über das Bildungsprofil wird nach den ersten beiden Jahren des langen Gymnasiums oder dem ersten Jahr des kurzen Gymnasiums getroffen. Damit werden die Wahl- und Ergänzungsfächer sowie die Schwerpunktsetzung in den einzelnen Fachbereichen festgelegt. Obwohl alle Bildungswege zu demselben Abschluss führen, ist die Dauer der Schulzeit sehr unterschiedlich.