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Eine Einladung zum Essen oder ins Kino oder ein Flirt: Im Kampf um die Traumwohnung sind Mieter bereit, die künftigen Vermieter zu umgarnen. Aber auch konventionelle Methoden, wie ein spezielles Dossier oder ein persönlicher Besuch sind beliebt.
Jeder zehnte wäre bereit, sich auf einen Flirt einzulassen und fünf Prozent würden sogar noch weitergehen, um eine Zusage für die gewünschte Wohnung zu erhalten. Das zeigt eine Umfrage des Internet-Vergleichsdiensts Comparis.ch.
Allerdings sind die Männer diesbezüglich offener als die Frauen: 13 Prozent der Männer würden flirten, bei den Frauen sind es sechs Prozent. Während acht Prozent der Männer noch weitergehen würden, finden dies nur zwei Prozent der befragten Frauen in Ordnung.
Ein kleines Geschenk für den Vermieter im Wert von bis zu 100 Franken kann sich rund ein Viertel der Mieter vorstellen. 22 Prozent würden ausserdem Möbel oder Einrichtungsgegenstände übernehmen, obwohl diese gar nicht gefallen oder nicht gebraucht werden.
13 Prozent der Umfrageteilnehmer würden auch nicht davor zurückschrecken, eine persönliche Einladung zum Essen, ins Kino oder ins Theater auszusprechen.
Solche Massnahmen erhöhen allerdings eher die Chance auf eine Absage, wie Comparis.ch festhält. Empfehlenswerter seien ein seriöses Bewerbungsdossier und regelmässiges Nachhaken beim Vermieter.
In Städten komme es aber oft vor, dass sich Mieter etwa mit einem selbst komponierten Lied oder einem Kurzfilm bewerben. 18 Prozent der Befragten geben an, sie würden eine solche extravagante Bewerbung einreichen, um im Gedächtnis der Vermieter zu bleiben.
Das Marktforschungsinstitut Innofact hat im Auftrag von Comparis.ch im Mai 2017 über 1000 Mieter aus den neun grössten Städten der Deutsch- und Westschweiz befragt. (sda)