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Die Chemiebibliothek ist zweigeschossig, mit Lese- und Arbeitsplätzen sowie Bücherregalen im unteren Geschoss wie auch in der Galerie. Das Hauptgeschoss ist zweiseitig grossflächig verglast. Die darüberliegenden Wandfriese und die Decke sind mit dunklem Holz getäfert. Auf dem einen Fries gestaltete Martin Schwarz sein Wandbild. Das “Lesebild” nimmt formal die architektonische Raumdisposition erfinderisch und mit einfachen Mitteln auf, indem es, unten dunkelblau beginnend, nach oben in weisse Wörter und schliesslich in eine weisse Fläche übergeht. Die Zweigeschossigkeit des Raums wird dadurch verdeutlicht und intensiviert. Zudem nimmt es inhaltlich durch die Wortwahl Bezug auf die Funktion des Raumes.