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Diese Impfung ist vor allem bei älteren Menschen gefährlich
Die Krankheit
Die Pneumokokken, ein Bakterium, sind bei jedem zweiten Menschen ein harmloser Bestandteil der Mundflora, d.h. er ist kein obligat pathogener Keim. Es gibt mehr als 83 verschiedene Stämme des Erregers.
Ein besonders hohes Risiko an Pneumokokken zu erkranken, haben Menschen, denen die Milz entfernt wurde.
Die Impfung Im Impfstoff sind verschiedene Serotypen enthalten, meist 7 oder 23, zusätzlich noch Aluminiumphosphat, Natriumchlorid, Thiomersal und Phenol.
Eine Wiederholungsimpfung vor Ablauf von 5 Jahren bei Erwachsenen, bzw. 3 Jahren bei Kindern kann zu ausgeprägten Impfreaktionen führen. Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems können als Folge auftreten. Längerfristige Nebenwirkungen wurden z.B. vom Hersteller Wyeth Lederle nicht erforscht, man fragte lediglich in den ersten zwei Wochen nach der Impfung in standardisierten Telefoninterviews die möglichen Reaktionen ab. In der Zulassungsstudie wurde der Impfstoff nicht allein, sondern als Kombiimpfstoff verabreicht, d.h. man kennt die genauen Schäden nicht einmal.
Diese Impfung wird neuerdings älteren Menschen über 60 Jahren empfohlen. Pneumokokken treten nicht als Epidemie auf, sondern als nosokomiale Infektionen, d.h. diese Krankheit holt man sich im Krankenhaus. Die Abwehrlage bei gesunden Menschen ist sehr hoch, wichtigstes Abwehrorgan ist die Milz, da sie Pneumokokken aus dem Blut entfernt. Nach einer Studie aus Schweden nehmen die resistenten Pneumokokkenstämme wieder ab, wenn der Gebrauch von Antibiotika eingeschränkt wird.
In Südafrika kam es nach Anwendung des Impfstoffes zu einer Zunahme anderer Pneumokokkenstämme.