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Bei Cologna hatten sich am vergangenen Wochenende in Otepää beim Klassisch-Laufen muskuläre Probleme in der linken Wade bemerkbar gemacht. Hervorgerufen wurden diese durch eine Muskelverhärtung auf der linken Seite im Bereich des Rückens und des Gesässes, die der Münstertaler vor 2 Wochen gespürt hatte. Der 30-Jährige entschied sich, frühzeitig aus Estland zurück in die Schweiz zu reisen, um die Situation mit den Ärzten zu analysieren.
Kein Einsatz in der Paradedisziplin
Die Wadenprobleme behindern Cologna vor allem im klassischen Stil. Aus diesem Grund sieht sich der Münstertaler nun gezwungen, an der WM den Skiathlon (15 km klassisch plus 15 km Skating) vom kommenden Samstag sowie das Rennen über 15 km klassisch am 1. März auszulassen.
Klar könnte ich probieren, ob es im Skiathlon geht, aber das Risiko, dass ich nachher gar keine Rennen mehr laufen kann, ist zu gross.
In beiden Disziplinen konnte Cologna schon grosse Erfolge feiern. Im Skiathlon wurde er 2013 Weltmeister, 2014 Olympiasieger und 2015 WM-Zweiter. Über 15 km klassisch holte er 2014 in Sotschi Olympia-Gold.
In Lahti wird Cologna nur im Skating-Stil in der Staffel über 4x10 km und im abschliessenden Rennen über 50 km an den Start gehen. In dieser Technik behindert ihn die Blessur nicht. «Im Skating hat er keine Beschwerden. In Otepää konnte er im Skating-Sprint seine volle Leistung bringen», erklärte Teamarzt Patrik Noack.
Zunächst aber wird sich Cologna in Davos vorbereiten und dann erst Anfang nächste Woche nach Lahti reisen.
Sendebezug: Radio SRF 3, Abendbulletin, 21.02.17, 18:00 Uhr