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Ich wusste, dass Integration hilfreich ist. Sprache lernen heisst Stress lindern, die Chance im Arbeitsmarkt zu vergrössern. So haben alle gesagt. Aber ist das einfach? Ist schon ein bisschen hart.
Man braucht Kurse, und Kurse kosten Geld. Manche haben Unterstützung, aber für viele Migranten bleibt Arbeit einziger Weg, um Ziel zu erreichen. Ich erinnere mich an meine ersten Tage in der Schweiz. Für die beste Lösung suchte ich einen Job. Damit ich ein Kurs machen kann und sozial bleibe mit Menschen, und nicht nur mit Tauben am See.
Eines Tages habe ich in Coop ein Inserat gelesen. Eine alte Dame, Frau M., brauchte Hilfe im Haushalt, beim Shopping und Spazieren. Eine Möglichkeit, um zu lernen, um zu helfen und etwas zu verdienen, hoffte ich. Habe schnell telefoniert. Die Dame fragte, ob es möglich war am gleichen Nachmittag. «Jaa, ja gern», sagte ich. Eigentlich ich war eingeladen an ein Familienfest am diesen Nachmittag, aber egal. Feste waren gewöhnt ohne mich stattzufinden.
Ich kaufe mein Zugbilett und war im Zug als mein Telefon klingelte. Frau M. sagte zu mir: «Ich habe Sie vergessen zu fragen: haben Sie Niveau B2 in Deutsch? Und welche Art vom Bewilligung haben Sie?» Ich antwortete: «Deutschkurse habe ich noch nicht gemacht, ich probiere mit Bücher zu lernen, und habe B Bewilligung.»
Frau M. wird plötzlich wütend. «Heimatland, Heimatland», wiederholte sie, «wissen Sie, dass „B“ Bewilligung heisst unintegriert? Wissen Sie, dass es ohne Deutschkurse sehr kompliziert ist? Und wissen Sie Madam, dass Sie haben meine Zeit genommen? Bitte kommen Sie nicht, mit „B“ geht nicht, nein, nein, gar nicht …»
Ich musste zurück. Bibliothek war geöffnet. Ich wollte einige Kinderbücher nehmen und lesen, üben und lernen. Bibliothekarin merkte, dass mein Deutsch schwierig war und sagte zu mir, dass es im Dorf einmal pro Woche einen Caritas Deutschkurs gibt, und günstig ist.
Mein erster Tag in Deutschkurs war wie in meine Familie. Denn Integration heisst Gemeinschaft zu fühlen. «Man kann alles schaffen, mit Mut, Willen und lernen.» Das sind die Worte, die uns unsere Lehrerin Ursula sagte. Sie hat uns motiviert, und mit der besten Art des Lehrens unterrichtet. Sie hat an uns Perspektive gegeben und Kulturhorizonte geöffnet. Sie war mit Herz für uns engagiert. Ursula, die Frau die viele Jahre alt war, aber immer freundlich und wie eine Orchidee strahlte, wenn uns lernte über die Sprache, gute Glauben und Traditionen in unserem neuen Heimat.
Letztes Jahr einige Tage bevor Sie gestorben ist, waren wir Frauengruppe in Besuch. Sie war im Bett, schwer krank. Trotzdem sie hat jede Frau gekannt. Ich habe an sie gesagt: «Frau Ursula, wir sehen uns wieder im Frühling ins Dorf.» Sie sagte zu mir: «Das war einmal…»
Das waren die letzten Worte, die sie mir gesagt hat. Aber Sie lebt immer in unseren Erinnerungen, in unseren Leben, in unsere Herzen, in unserem Schreiben und Lesen. Danke Ursula. Du lebst ewig, du bleibst Vorbild in diesen Leben. Danke, Danke, Danke, Danke… unser Engel!