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Der schneeweisse Handschuh
Ein ukrainisches Volksmärchen
Mittwochnachmittag. 33 Kinder wollen die letzte Geschichtenreise in diesem Jahr hören und erleben. Auch dieses Märchen beginnt mit: Es war einmal. Es war einmal ein Junge, der hiess Nicki. Er wünschte sich ein Paar neue Fausthandschuhe aus Wolle, so weiss wie Schnee. Zuerst wollte Baba, seine Grossmutter, ihm keine weissen Handschuhe stricken. "Wenn dir einer in den Schnee fällt", sagte sie, "wirst du ihn nicht wiederfinden." Doch Nicki wollte unbedingt schneeweisse Handschuhe haben, und schliesslich strickte Baba sie ihm.
Als die Handschuhe fertig waren, sagte sie: "Wenn du nach Hause kommst, werde ich zuerst schauen, ob du heil und gesund bist, und dann aber, ob du deine schneeweissen Handschuhe noch hast."
Nicki zog los. Es dauerte gar nicht lange, da fiel einer der neuen Handschuhe in den Schnee, ohne dass Nicki es merkte.
Auf dem Heimweg sah Niki aus der Ferne etwas weisses, das sich vom blauen Himmel abhob. Es war der verlorene Handschuh.
Als Niki losrannte, um den schneeweissen Handschuh aufzufangen, sah er Babas Gesicht am Fenster. Zuerst schaute sie, ob er heil und gesund war, und dann ob er seine neuen Handschuhe noch hatte.
Doch wie sahen die Handschuhe aus? Einer war noch so wie vorher, doch der andere war um einiges grösser? Nur die Zuhörer der Geschichtenreise wissen, was es auf sich hat, dass der eine Handschuh so riesig geworden ist. Möchten Sie es auch wissen?
Wir haben für Sie die Geschichte zum nachlesen hier.