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Eine Kletterin musste während ihres Ausflugs auf die Toilette, weshalb sie entschied, kurz im Wald zu verschwinden. Damit die schlecht abbaubaren Taschentücher dort nicht liegen bleiben würden, zündete sie die Tücher an. Doch das kleine Feuer entfachte einen Waldbrand, rund 50 Quadratmeter Wald brannten ab.
Die Berner Staatsanwaltschaft hat nun ein Urteil zum Vorfall, der sich im März 2022 ereignete, gefällt. Wie «20 Minuten» berichtet, wurde die Kletterin zu einer Geldstrafe verurteilt.
Als die Frau bemerkte, dass ihre Tücher ein grösseres Feuer erzeugten, habe sie sofort bei ihren Kletterkollegen und der Feuerwehr Alarm geschlagen. 15 Kletterer gaben daraufhin alles, um den Brand in Schach zu halten.
40 Minuten später traf die Feuerwehr vor Ort ein und konnte das Feuer gänzlich löschen. Nun könnte es sein, dass wegen des Waldbrandes zwei Bäume gefällt werden müssen, sagte die Frau gegenüber «20 Minuten». Zudem habe der Feuerwehreinsatz rund 7400 Franken gekostet.
(fho)