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Spielfilm von
Antoine Russbach
mit Olivier Gourmet (Frank), Adèle Bochatay (Mathilde), Delphine Bibet (Nadine), Michel Voïta (Jérémy), Pauline Schneider(Hilde), Isaline Prévost (Jeanne) u.a.
CH/B 2018, DCP, OV/d, 100', ab 16 J.
Mit seinem Fulltime-Job als Koordinator von Frachtschifftransporten sichert Frank Blanchet seiner Familie eine wohlhabende Existenz. Eines Tages sieht er sich mit einer folgenschweren Entscheidung konfrontiert, die ihm seine Stelle kostet. Verraten durch ein System, dem er alles geopfert hat, wird er gezwungen, seine Lebensführung und Prioritäten in Frage zu stellen. Hat er seiner Familie zu Wohlstand verholfen, aus dem Wunsch heraus, dass sie es besser als er als Kind haben sollen, fehlt der Lebensgemeinschaft zwischenmenschliche Nähe und Wärme. Einzig die jüngste Tochter Mathilde bemüht sich um eine Beziehung mit dem Vater, und diese gibt denn auch den Anstoss, dass Frank um seine Würde kämpft.
Der Genfer Antoine Russbach hat mit seinem ersten Langspielfilm «Ceux qui travaillent» ein starkes Drama über eine Arbeitswelt geschaffen, deren zynische Regeln des Marktes wie ein Bumerang auf das System zurückfallen. Regisseur Antoine Russbach versteht «Ceux qui travaillent» als Auftakt zu einer Trilogie, die ein Gesellschaftsmodell des Mittelalters auf die heutige Zeit überträgt: diejenigen, die arbeiten (der untere Stand); diejenigen, die sich bekämpfen (der Adelsstand) und diejenigen, die beten (der geistliche Stand).