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Im Jahr 1999 hatte der Bundesrat gestützt auf Art. 379bis Abs. 4 aStGB den Kantonen BS, BL, BE, GE, TI und VD eine befristete Bewilligung erteilt, Freiheitsstrafen versuchsweise in der Form des Electronic Monitoring (nachfolgend «EM», auch «elektronische Überwachung») zu vollziehen.2 In der Folge wurden die Modellversuche mehrmals befristet verlängert.3 Am 2. September 2015 verlängerte der Bundesrat die Bewilligung letztmalig und terminierte diese auf das Inkrafttreten des neuen Art. 79b StGB am 1. Januar 2018,4 der EM als neue Vollzugsform kodifiziert.
Im Brennpunkt der schweizweiten Einführung von EM steht dabei die Frage, inwiefern und unter welchen Voraussetzungen «my home is my castle» zu «my home is my prison» umfunktioniert werden kann.5