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Die Erfolgsrate bei der In-Vitro-Fertilisation lässt sich beträchtlich steigern, wenn man die Vorzüge der Chinesischen wie auch der Westlichen Medizin nutzt. Für Paare, welche den Weg der Reproduktionsmedizin wählen, ist die chinesische Medizin eine wertvolle Ergänzung. Die Therapie sollte wenn möglich 2 bis 3 Monate vor dem geplanten Eingriff beginnen, um eine gute Ausgangslage (Follikelreifung und Follikelqualität, Aufbau der Gebärmutterschleimhaut) zu erreichen. Während der Hormontherapie wird die TCM begleitend angewendet und kann allfällige Nebenwirkungen ausgleichen.
Eine in Deutschland durchgeführte Untersuchung ergab folgendes:
42% der Frauen aus der Testgruppe, die zusätzlich zur In-Vitro-Fertilisation Akupunkturbehandlungen bekamen, wurden schwanger. Aus der Kontrollgruppe ohne Akupunktur waren es nur 26%.
Für diese Studie wurden die Frauen nur an einem Tag akupunktiert, nämlich kurz vor und nach dem Transfer der Embryonen. Der Prozentsatz lässt sich mindestens auf 60% erhöhen, wenn man sowohl vorbereitend als auch während der IVF-Behandlung die Patientinnen umfassender mit Chinesischer Arzneimitteltherapie und mit Akupunktur unterstützt.
Ich empfehle meinen Patientinnen, ungefähr drei Monate vor der IVF mit Arzneimitteltherapie und Akupunktur zu beginnen, damit sich die Körperfunktionen regulieren und die Erfolgschancen steigen.