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Soya,
ein brauner, scharfer Saft, der aus China und Japan eingeführt wird und zur Würze an Braten, Saucen, Fisch und andre Speisen dient, aber, um angenehm zu sein, sparsam verwendet werden muß. Der Artikel wird bereitet aus einer kleinen Bohne von der ¶
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Hülsenfruchtpflanze Dolichos
Soya. Man soll die Bohnen kochen, mit gerösteter Gerste in Salzwasser einlegen und 2-3 Monate
stehen lassen. Sie machen dabei eine Art Gärung durch und es scheint die Prozedur Ähnlichkeit mit dem Einlegen von Kraut
und Gurken zu haben. Aus der vergorenen Masse wird schließlich der Saft abgepreßt und filtriert.
Die Ware kommt teils in verkorkten Glasflaschen, teils (aus Japan) in kleinen Fäßchen in den Handel. Die japanische S. gilt als die bessere; sie ist bei den Japanesen selbst im täglichen allgemeinen Gebrauch. Die Ware ist von ziemlich ungleicher Qualität und muß das Bessere am Geruch und Geschmack erkannt werden. Man vermutet, daß grobe Fälschungen damit vorkommen. In England hat man eine Probe, welche darin besteht, daß man etwas davon in einem Glase schüttelt; wenn hierauf nicht ein glänzend gelbbraunes Häutchen auf der Oberfläche sich bildet, so gilt die Ware für schlecht. - Zoll gern. Tarif Nr. 25 p 1.