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Harold James ist Professor für Geschichte an der Princeton University und Professor für internationale Politik an der Woodrow Wilson School of Public and International Affairs. Er publizierte eine Reihe von Werken zur Wirtschafts- und Finanzgeschichte Deutschlands während der Zwischenkriegszeit. Er ist Autor von «The End of Globalization: Lessons from the Great Depression» (2001) und «The Creation and Destruction of Value: The Globalization Cycle» (2009).
Die Eidgenossenschaft ist ein Experiment. Sie zeigt im Kleinen, wie der Prozess der Globalisierung im Grossen funktionieren könnte. Nur müsste sie endlich ihre Ideen und Institutionen aktiv im Ausland bewerben. Eine fragile EU würde davon profitieren.
Drohen Europa und den USA Zustände wie während der Grossen Depression? Der Wirtschaftshistoriker Harold James mahnt zur Vorsicht: die Situation der 2010er Jahre lässt sich nicht einfach mit jener der 1930er Jahre vergleichen. Dennoch können wir aus der Vergangenheit viel lernen.