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Hitzetief - Wetterlexikon
Hitzetief
Als Hitzetief bezeichnet man ein flaches Tiefdruckgebiet, das gerade mal 2 bis 4 Kilometer mächtig ist. Es entsteht im Sommer, wenn sich der Erdboden und damit die bodennahe Luftschicht stark erwärmen. Die Luft muss dann nach oben steigen. In Bodennähe fällt dann gleichzeitig der Luftdruck stark. Die aufsteigende Warmluft wird aber in der Höhe durch Inversionen begrenzt. Denn ausgeprägte Hochdruckgebiete überlagern die Hitzetiefs in der Regel und verhindern somit, dass die Luft noch weiter aufsteigen kann.
Wärmegewitter bilden sich nur dann, wenn sehr feuchte Luft aus dem Hitzetief aufsteigt und sie somit die Inversion durchbrechen kann. Hitzetiefs bilden sich besonders über weite Flächen wie beispielsweise über der Sahara, über Arizona, Australien und Nordindien aus. In der aufsteigenden Luft bilden sich in geringen Höhen regelmäßig Schönwetterwolken ( Cumulus humilis) unterhalb der Inversionsschicht.