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Formel
Die Formel einer Verbindung beschreibt ihre Zusammensetzung. Sie besteht aus den Symbolen der gebundenen Elemente und den tiefgestellten Indices für das Atomzahlenverhältnis.
Indices
Indices sind die tiefgestellten Zahlen in der chemischen Formel einer Verbindung.
Nukleonen
Kernbestandteil: Protonen und Neutronen, Masse ca. 1 u. Die (mittlere) Nukleonenzahl entspricht etwa der Atommasse in u.
Atommasse mA
Masse eines Atoms in u. Bei Reinelementen ist die Atommasse die MAsse des natürlichen Nuklids. Bei Mischelementen ist die Atommasse ein Mittelwert aus den Massen der natürlichen Nuklide (unter Berücksichtigung ihrer Häufigkeit).
Ladungszahl
Zur Bezeichnung der Ladung eines Ions wird die Zahl der Elementarladungen und die Art der Ladung (+ oder -) angegeben: Al3+, S2-
Ionisierungsenergie (IE)
Energie, die benötigt wird, um ein Elektron von einem Atom (oder Ion) abzuspalten. Die Ionisierungsenergie ist umso grösser, je kleiner der Atomradius und je höher die --> Rumpfladung ist. Sie nimmt darum in der Gruppe nach unten ab und in der Periode nach rechts zu.
Nichtmetall
Element mit hoher Ionisierungsenergie. Nichtmetall-Atome haben eine hohe Rumpfladung (≥ 4) und ziehen darum ihre Valenzelektronen stark an. Sie können relativ leicht Elektronen in die Atomhülle aufnehmen. Dabei entstehen negativ geladene Ionen. Die Nichtmetalle stehen im Periodensystem rechts und in der Mitte oben.
Atome
Atome (atomos, griech.: unteilbar) sind die kleinsten durch chemische Vorgänge nicht weiter teilbaren Teilchen der Elemente. Atome bestehen aus --> Elementarteilchen. Charakteristisch für eine --> Atomsorte ist die Protonenzahl. Atome werden nur bei Kernreaktionen in andere Atome umgewandelt oder gespalten. Bei chemischen Vorgängen ändert sich nur die Atomhülle, und die Atome werden neu gruppiert.
Kernzerfall
Unstabile Atomkerne können sich durch Abspaltung eines Teilchens (z.B. α-Teilchens) in andere Kerne umwandeln, sie sind --> radioaktiv.
Atomare Masseneinheit
Die atomare Masseneinheit u ist definiert als ein Zwölftel der Masse des C-12-Nuklids:
1 u = 1/12mA(C-12). Daraus folgt: 1 g = 6.02 * 1023u.
radioaktiv
Eigenschaft eines Elements bzw. Atoms, sich unter Abgabe von Strahlung durch --> Kernzerfall in ein anderes Element bzw. Atom umzuwandeln.
Elementarteilchen
Bausteine von Atomen. Alle Atome bestehen aus denselben Elementarteilchen: Protonen, Elektronen und Neutronen.
radioaktive Strahlung
Ungenaue, aber übliche Bezeichnung für die von einem radioaktiven Stoff ausgehende Strahlung. Sie kann feste Stoffe durchdringen und Fotoplatten schwärzen. Man unterscheidet in α-Strahlen (α-Teilchen bestehen aus 2 p+ und 2 n), β-Strahlen (Elektronen) und γ-Strahlen (energiereiche, elektromagnetische Wellen).
Elektronische Kraft
--> Coulomb-Kraft
Atomkern
Winziges Zentrum eines Atoms, das praktisch die ganze Masse beinhaltet, besteht aus zwei Arten von Nukleonen: --> Protonen und --> Neutronen; seine Ladung entspricht der Protonenzahl.
Atomzahlenverhältnis
Die Elemente reagieren in einem bestimmten Massenverhältnis, weil sich ihre Atome in einem bestimmten Zahlenverhältnis verbinden.
Metalle
Stehen im Periodensystem links und in der Mitte unten. Von Metall-Atomen können die Valenzelektronen relativ leicht abgespalten werden; dabei entstehen positiv geladene Metall-Ionen. Die metallischen Eigenschaften sind umso deutlicher, je kleiner die Rumpfladung und je grösser der Atomradius ist. Sie nehmen also in der Gruppe nach unten und in der Peiode nach links zu.
Edelgaskonfiguration
Elektronenverteilung mit acht (bei der K-Schale zwei) Valenzelektronen. Atome mit Edelgaskonfiguration sind energiearm und stabil.
Periodizität
Ordnet man die Elemente nach steigender Kernladung, treten chemisch ähnliche Elemente in bestimmten Abständen auf.
Ordnungszahl
--> Kernladungszahl
elektrischer Strom
Wanderung von Ladungen in Stoffen mit elektrischer Leitfähigkeit. Isolatoren leiten nicht.
Nuklid
Atom mit einer bestimmten Protonen- und Neutronenzahl. Im Symbol wird die Nukleonenzahl angegeben (40K oder K-40).
Protonenzahl
Die Atome eines Elements haben alle dieselbe Protonenzahl, auch Kernladungszahl oder Ordnungszahl genannt.
Molekülmasse
Die Molekülmasse ist die Summe der Massen aller Atome eines Moleküls.
Atomtheorie
Theorie, nach der die Materie aus kleinsten, sich ständig bewegenden Teilchen besteht. Die Kräfte zwischen den Teilchen sind entscheidend für die Eigenschaften der Stoffe. Die ursprüngliche Atomhypothese ist heute eine bestätigte Theorie.
Periode
Zeile des Periodensystem. Jede Periode beginnt mit einem Alkalimetall und endet mit einem Edelgas, Ausnahmen machen nur die erste, die mit dem Wasserstoff beginnt, und die letzte, die unvollständig ist. Die Atome der Elemente einer Periode haben dieselbe Schalenzahl.
Mischelemente
Bestehen aus mehreren Nuklidsorten. Ihre Atommassen sind Mittelwerte aus den Massen der Nuklide.
Avogadro-Zahl
NA = 6.02 * 1023, zwischen der Avogadro-Zahl und den Masseneinheiten u bzw. g besteht die Beziehung: 1 g = 6.02 * 1023 * 1 u.
Neutron (n)
Ungeladenes Nukleon, seine Masse (ca. 1 u) ist etwas grösser als die eines Protons. Atome eines Elements können sich in der Neutronenzahl unterscheiden --> Nuklide.
Elektronenschale
Bereich der Atomhülle, in dem sich (nach dem Schalenmodell) die Elektronen einer Energiestufe bevorzugt aufhalten. Jede Schale hat eine maximale Elektronenzahl: Z = 2 n2, wobei n die Schalennumer ist.