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Karin Fasel (Oberschrot) konnte an der alpinen Behinderten-WM gestern am Riesenslalom nicht mehr starten. Die Verletzungen, die sie sich am Montag im Super-G zugezogen hatte, waren ernsthafter als zunächst vermutet. Eine nähere Untersuchung ergab, dass der rechte, gelähmte Arm gebrochen war und dass mit dem rechten Knie etwas nicht stimmte. Gestern Dienstag im Kantonsspital von Sitten entdeckte man auch im rechten Knie den Bruch der unteren Gelenkkapsel und einen Meniskusriss: «Nach dem Rennen konnte ich noch ins Ziel fahren. Und nachdem der Mannschaftsarzt dem Knie Wasser entzogen hatte, konnte ich am Dienstag sogar gehen.» Bis zum Sturz kurz vor dem Ziel sei noch einiges dringelegen, meinte Karin Fasel: «Ich habe voll attackiert, denn nur um hinunterzukommen, bin ich ja nicht gestartet.» Karin Fasel begibt sich heute Mittwoch ins Kantonsspital Freiburg, um das Knie per Arthroskopie operieren zu lassen. Der rechte Arm ist zur Genesung fixiert worden.
Vreni Stöckli musste sich nach ihrer Goldmedaille im Super-G mit Rang 5 im Riesenslalom begnügen. Die Tessinerin Chiara Devittori verpasste im 5-km-Langlauf klassisch als Vierte das Podest nur um 1,7 Sekunden.