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Das Wichtigste in Kürze
- Ein Höhlenforscher stürzte am Sonntag im Val-de-Travers NE 17 Meter in die Tiefe.
- Dabei starb der 44-jährige Berner noch vor Ort.
Ein 44-jähriger Höhlenforscher ist am Sonntagnachmittag im Val-de-Travers im Kanton Neuenburg tödlich verunglückt. Die Bergungsarbeiten waren am Montagmorgen noch im Gang und die SBB-Strecke zwischen Neuenburg und Pontarlier (F) auf unbestimmte Zeit unterbrochen.
Am Sonntag gegen 15 Uhr erkundete eine Gruppe von Höhlenforschern eine Tropfsteinhöhle bei St. Sulpice (NE), als einer von ihnen im Inneren der Höhle 17 Meter in die Tiefe stürzte. Der 44 jährige Mann aus dem Kanton Bern wurde dabei schwer verletzt, wie die Kantonspolizei Neuenburg am Montag mitteilte.
Rettungskräfte konnten nur noch Tod des Speläologen feststellen
Die Unfallstelle befand sich zwei Stunden vom Höhleneingang entfernt. Die sofort alarmierte Schweizerische Rettungsflugwacht (Rega) flog eine medizinisch ausgebildete Taucherin von Spéléo Secours in die Nähe des Unfallortes. Als sie den Verunglückten fand, war dieser bereits tot.
Der Eingang der Höhle befindet sich nahe der SBB-Strecke, die das Val-de-Travers mit Pontarlier in Frankreich verbindet. Sie wurde wegen der Bergungsarbeiten geschlossen. Wann die Strecke wieder geöffnet werden kann, war zunächst nicht klar. An den Bergungsarbeiten beteiligten sich rund 40 Personen.