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Strukturierung schafft Sicherheit
TEACCH ist die Abkürzung für „Treatment and Education of Autistic and related Communication handicapped Children“, frei übersetzt "Behandlung und Bildung für autistische und in ähnlicher Weise kommunikations-beeinträchtigte Kinder". Das Ziel ist die Maximierung der Lebensqualität von Autisten, indem funktionale Verhaltensweisen erlernt werden, sodass das Kind selbständiger handeln kann. Dies wird durch individuelle visuelle Strukturierung des (Lern-)Umfeldes auf unterschiedlichen Ebenen umgesetzt. Klare Strukturierung vermittelt dem autistischen Kind Orientierung und Sicherheit und hilft ihm, Zusammenhänge von Arbeitsaufgaben und Abläufen zu erkennen.
Das Kind sollte dem Ansatz entsprechend stets wissen, wo sich benötigte Dinge für die Erledigung einer Aufgabe befinden, was es damit tun muss und was nach der Beendigung der Aufgabe geschieht.
Praktische Beispiele
- Organisation der Umwelt: Raumaufteilung, visuelle Markierungen einzelner Bereiche
- Zeitplanung: Visualisierung der Abfolge von Aktivitäten, was ist wann zu erwarten
- Arbeitsorganisation: Systeme zeigen, was in welcher Reihenfolge wann zu tun ist
- Routinen: links nach rechts, oben nach unten, Fertiges in den Korb, erst Arbeit - dann Freizeit
- Instruktionen: schriftliche Anweisungen, Schablonen und Vorlagen, Bildsequenzen, markierte Unterlagen
- Materialdarbietung: Organisation in Behältern, abgezählte Teile, visuelle Strukturierung der Arbeitsfläche
(aus: Teacch von Anne Häussler, 2005)