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Internationale Musikerföderation (FIM)
Eine Kurzporträt dieser 1948 in Zürich gegründeten Organisation.
Die Internationale Musikerföderation (Fédération Internationale des Musiciens, FIM) ist eine weltweite Vertretung von Musikergewerkschaften und vergleichbaren Berufsverbänden. Heutzutage zählt sie 66 Mitglieder aus 60 Ländern (37 Mitglieder aus Europa, 16 aus Afrika, 8 aus Lateinamerika und 5 aus Asien und dem Pazifik). Sie verfolgt den Zweck, die wirtschaftlichen, sozialen und künstlerischen Interessen der in ihren Mitgliederverbänden organisierten Musikerinnen und Musikern zu wahren und zu fördern.
Zu ihren Zielen gehört vornehmlich die Stärkung der internationalen Zusammenarbeit, die Unterstützung der Mitgliederverbände in Auseinandersetzungen, welche im Sinne des Berufsstands geführt werden und mit den Zielen der FIM übereinstimmen, oder auch die Förderung des Engagements dafür, dass qualitativ hochstehende Musik zum Allgemeingut der Völker wird. Darüber hinaus ergreift sie Massnahmen, um nationale wie internationale Schutzgesetze zugunsten der Musikerinnen und Musiker durchzusetzen. Als Nicht-Regierungsorganisation arbeitet die FIM eng mit der Weltorganisation für Geistiges Eigentum (WIPO), dem Internationalen Arbeitsamt (ILO) und der Unesco sowie allen nationalen und internationalen Organisationen zusammen, welche die Interessen von Kulturschaffenden verteidigen. Sie unterhält ausserdem enge Beziehungen zu Verwertungsgesellschaften. Die FIM wird vom Europarat, von der Europäischen Kommission und vom Europäischen Parlament anerkannt und zu Rate gezogen. Auf diese Weise kann sie an internationalen Verhandlungen zum Schutz der ausübenden Künstlerinnen und Künstler mitwirken und den Standpunkt selbiger vertreten.
Die FIM hat drei Regionalgruppen geschaffen, eine für Afrika (FIM-AF, das afrikanische Komitee der FIM), Lateinamerika (GLM, Grupo Latinoamericano de Musicos) und Europa (die europäische Regionalgruppe der FIM). Sie ist Mitglied des Internationalen Musikrates (IMC) und hat die Internationale Allianz für Kunst und Unterhaltung (IAEA) ins Leben gerufen, gemeinsam mit der Schauspieler-Förderation (FIA) und der UNI-Medien- und Unterhaltungsföderation (UNI-MEI).
Das Präsidium der FIM setzt sich aus einem Präsidenten, dem Engländer John Smith, fünf Vizepräsidenten (darunter der Präsident des SMV, Beat Santschi) und dem Generalsekretär Benoît Machuel zusammen. Der Sitz des Sekretariats befindet sich in Paris.