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Boden: Auswirkungen
Böden erfüllen viele Aufgaben für Mensch und Umwelt. Werden sie geschädigt oder gar zerstört, können sie diese Aufgaben nicht mehr uneingeschränkt wahrnehmen. Viele der Funktionen sind kaum sichtbar, die Auswirkungen bei Störungen können aber deutlich sein.
Bodenfläche ist ein knappes, nicht vermehrbares Gut. Übermässiger Verbrauch schränkt deshalb die Handlungsmöglichkeiten kommender Generationen ein. Gleichzeitig steht weniger Bodenfläche für die Produktion von Nahrungs- und Futtermitteln zur Verfügung.
Werden Böden verdichtet, ist das Hohlraumsystem in den Böden geschädigt. Bodentiere, Pilze und Pflanzenwurzeln können nicht mehr atmen. Die biologischen Prozesse im Boden sind beeinträchtigt, die Böden können weniger Wasser speichern und weniger Grund- und Quellwasser anreichern. Das Wasser fliesst oberflächlich ab und kann Erosion und Hochwasser auslösen.
Darüber hinaus gibt es sogenannte Nachbarschaftswirkungen: Bei Erosion wird fruchtbarer Humus vom Acker abgeschwemmt. Er kann in Bäche und Flüsse gelangen und diese mit Resten von Pflanzenschutzmitteln und Düngern belasten.
Schadstoffe in den Böden gefährden nicht nur die Mikroorganismen im Boden selbst. Sie können in Nahrungs- und Futterpflanzen gelangen und so über die Nahrungskette die Gesundheit von Menschen und Tieren gefährden.