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Kurzporträt
Die Obwaldner Kantonalbank nahm am 2. November 1886 in Sarnen ihre Geschäftstätigkeit auf.
Rechtsform und Sitz
Die Obwaldner Kantonalbank ist eine nicht börsenkotierte, öffentlich rechtliche Anstalt mit eigener Rechtspersönlichkeit und Sitz in Sarnen. Sie unterhält im Kanton neun Geschäftsstellen.
Zweck
Die Obwaldner Kantonalbank dient der volkswirtschaftlichen Entwicklung des Kantons Obwalden, indem sie als Universalbank die banküblichen Geschäfte tätig, traditionellerweise im Retail Banking, Hypothekar- und Kommerzgeschäft sowie im Private Banking.
Organisation
Oberstes Aufsichtsorgan ist der aus sieben Mitgliedern bestehende Bankrat. Er ist für die strategische Führung verantwortlich und wird zurzeit von Daniel Dillier präsidiert.
Die Geschäftsleitung setzt sich aus vier Mitgliedern zusammen und wird von Bruno Thürig geführt. Sie trägt die operative Verantwortung.
Kapital
Die Obwaldner Kantonalbank ist im Eigentum des Kantons Obwalden und der Partizipationsscheininhaber. Das Dotationskapital beträgt 22 Millionen Franken und das Partizipationsscheinkapital 6 Millionen Franken. Neben der ordentlichen Dividende leistet die Obwaldner Kantonalbank dem Kanton als Abgeltung für die Staatsgarantie jährlich eine Entschädigung von 15 Prozent des Jahresgewinns.
Partizipationsschein
Der Partizipationsschein repräsentiert ein Miteigentum privater Personen an der Obwaldner Kantonalbank mit einem dem Geschäftsgang entsprechenden Anspruch auf einen Anteil am Jahresgewinn in Form einer Dividende. Mit dem Besitz von Partizipationsscheinen sind keine Mitwirkungsrechte verbunden.
Staatsgarantie
Der Kanton Obwalden haftet für die Verbindlichkeiten der Bank, soweit deren eigene Mittel nicht ausreichen, um ihren fälligen Verpflichtungen nachzukommen. Das Partizipationsscheinkapital und nachrangige Verbindlichkeiten sind von der Staatsgarantie ausgenommen.