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In diesen Tagen treffen sich in Genf GewerkschafterInnen aus der ganzen Welt, um im Rahmen der Internationalen Arbeitskonferenz vereint gegen Arbeitsrechtsverletzungen vorzugehen. Eines der wichtigsten Themen des Treffens ist der Kampf gegen geschlechterspezifische Gewalt - insbesondere gegen Frauen - bei der Arbeit. Wir hatten die Gelegenheit mit einigen ArbeiterInnen und engagierten GewerkschafterInnen zu sprechen.
Karla Molina, Gewerkschafterin Nicaragua
"Im Rahmen der ILO haben wir die seltene Gelegenheit die Anliegen junger ArbeiterInnen einzubringen. In Nicaragua ist dies aufgund des fehlenden Sozialdialogs kaum möglich."
Monina Wong, Internationaler Gewerkschaftsbund
"Es braucht den Druck der KonsumentInnen in Europa. Dann werden Unternehmen die Arbeitsrechte in Kambodscha einhalten."
Julia Chambi, Hausangestellte Bolivien, Fentrahob
"Hausangestellte waren arbeitsrechtlich nicht geschützt. Erst Dank der ILO Konvention 189 haben wir die Grundlage für Gesetze, die uns helfen."
Anna Galdo, Hausangestellte in Malaysia, Gewerkschaft Philippinischer ArbeitesmigrantInnen
"Obwohl uns die Regierung verbietet eine Gewerkschaft zu bilden, organisieren wir uns."
Adrien Beleki Akouete, Gewerkschafter
"Wir wollen, dass die Arbeit die Menschen gedeihen lässt, und nicht die Sklaverei fördert."
Adrien Béléki Akouete, Gewerkschafter
"Wir wollen, dass die Arbeit die Menschen gedeihen lässt, und nicht die Sklaverei fördert."