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Kurz vor dem Start zum Grand Prix setzte in Motegi der Regen ein, der schon nach der ersten Runde einen Motorrad-Wechsel nötig machte. Der Niederschlag wurde in der Folge heftiger, so dass die Rennleitung nach halber Distanz einen Unterbruch verfügte. Weil sich keine Wetterbesserung einstellte, wurde aus dem Unterbruch ein Abbruch.
Martin behielt auf der Ducati trotz dem emsigen Treiben in der Boxengasse während der Motorrad-Wechsel die Übersicht. Zwischenzeitlich fiel der aus der Pole-Position losgefahrene Madrilene zwar aus den Spitzenrängen, holte sich aber die Führung bald wieder zurück - und gab sie bis ins Ziel nicht mehr ab. Er siegte vor dem Italiener Francesco Bagnaia, ebenfalls auf Ducati, und dem Spanier Marc Marquez auf Honda.
Mit seinem dritten Grand-Prix-Sieg beziehungsweise dem dritten Double in der laufenden Saison - Sprint und Hauptprüfung hatte er schon bei den Grossen Preisen von Deutschland und San Marino für sich entschieden - verkürzte Martin seinen Rückstand auf den führenden Bagnaia in der WM-Wertung weiter. Als Zweitklassierter liegt er noch drei Punkte hinter dem Titelverteidiger.