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12 Stunden Vorbereitung von mehreren Fans, viele Kilo Plastik und literweise Farbe stecken in einer einzigen, grossen Fan-Choreographie, wie sie an den Heimspielen der SCL Tigers in der Ilfishalle gezeigt werden. Gar 5'000 Franken kostete beispielsweise die Teddy-Choreographie beim Tatzenderby zu Beginn des Jahres. Dies hätte den Rahmen dann auch fast gespreng, sagt Choreo-Chef Ivan Steiner. Auf's Dach hätte es jedoch von Seiten der SCL Tigers noch nie gegeben; ein Teil des Vereinsbudgets ist immer für den Choreo-Aufwand vorgesehen. Dazu beteiligen sich diese Tigers-Fans auch an Fan-Aktionen im Stadion, indem sie vor einem Spiel beispielsweise Werbeartikel über die Sitzplätze verteilen und können teilweise von Spenden profitieren.
An Helferschaft mangle es eigentlich nie, sagt Steiner. Viele junge Fans beteiligen sich gerne ehrenamtlich für ihren Herzensverein. Der Fakt, dass der eigentliche Choreo-Auftritt in der Ilfishalle jeweils kaum zwei Minuten dauert, bereitet ihnen kein Kopfzerbrechen. Schade sei nur, dass Choreos an manchen Spielen - ihrer Meinung nach - zu früh abgeblasen würden von Fans im Fansektor, welche nicht einmal für kurze Zeit eine Plane oder ein Spruchband über dem Kopf halten wollen. Der Aufwand lohnt sich für die Fans, sobald einige Spieler einen Blick auf eine Choreographie in der Fanwand werfen und die Choreo im Stadion Eindruck macht.
In den nächsten Monaten verliert die Choreo-Truppe der SCL Tigers den Lagerraum, der als Bastellokal dient. Sie ist momentan auf der Suche nach einer Lösung.