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Studie Wasserturm Schaffhausen
Mit der Machbarkeitstudie wurde der Erhalt der Substanz unter Gewährleistung der Gebrauchstauglichkeit für eine neue unterschwellige Nutzung geprüft. Der Turm ist im Verzeichnis schützenswerter Kulturdenkmäler der Stadt Schaffhausen (VKD) und soll für weitere Generationen sinnvoll gesichert werden.
Der Wasserturm (BJ 1916) mit seiner ausserordentlichen Gestalt diente als technische Einrichtung um im Werk IV (Giesserei Birch) auf den Wasserleitungen genügend Druck zu haben. Er stand an der Endstation der Werkbahn von +GF+.
Mittels 3D-Scanning wurden die Planunterlagen erstellt. Diverse Fachgutachten zum Zustand, eine Auslegeordnung für mögliche Nutzungen und dazugehörige die Kostengrobschätzung halfen der Stadtverwaltung die entsprechenden Entscheide zu fällen.
Konstruktion: Die unteren 3 Geschosse bestehen aus gestampftem Beton mit Kalksteinanteil. Die oberen 3 Geschosse aus einem Holzfachwerkbau mit Ziegelausfachung. Der Turm mit einer Höhe von fast 24 m markiert den Ein- und Ausgang und die ehemalige weite Ausdehnung der Industriebauten im Mühlental.
Im Innern ist ein Grossteil der Einbauten wie das genietete Wasserbecken (ca. d = 3 m, h = 3m) aus der Entstehungszeit erhalten geblieben.