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Die Pensionskassen im UBS-Sample erzielten im Februar insgesamt eine durchschnittliche Performance von 0,40% nach Gebühren. Seit Messbeginn 2006 erwirtschafteten die Pensionskassen eine Rendite von 64,99%.
Die Bandbreite der Performance aller Pensionskassen ist mit 2,19 Prozentpunkten grösser als im letzten Monat. In der Gruppe der mittleren Pensionskassen mit verwalteten Vermögen von 300 Mio. bis 1 Mrd. gab es keine negativen Monatsergebnisse. Das beste Resultat von 1,60% lieferte eine kleine Pensionskasse mit weniger als 300 Mio. verwalteten Vermögen, das schlechteste Ergebnis von –0,59% wurde von einer grossen Pensionskasse mit mehr als CHF 1 Mrd. verwalteten Vermögen erzielt.
Die Sharpe Ratio (der letzten 36 Monate) betrug im Durchschnitt 0,90 und lag damit wieder höher als Vormonat (0,77). Die grossen Vorsorgeeinrichtungen wiesen mit 1,02 eine höhere risikoadjustierte Rendite auf als die mittleren mit 0,97 und die kleinen mit 0,78.
Der Februar war gezeichnet von ansteigenden Zinsen der Staatsanleihen, allen voran in den USA. Besonders die Zinsen der längerfristigen Laufzeiten zogen stark an, infolge des zunehmenden Optimismus über ein baldiges Ende der Coronakrise und ein weiteres US-Wirtschaftshilfsprogramm. Dies machte sich an den Aktien- und Anleihenmärkten bemerkbar. Schweizer Anleihen verloren –1,32% und lieferten somit das schlechteste Monatsergebnis aller Anlageklassen. Auch Fremdwährungsanleihen schlossen den Monat negativ mit –0,25%, wobei der schwächere Franken das Ergebnis etwas gedämpft haben dürfte. Neben den Anleihen litten auch die Schweizer Aktien mit –0,11%. Internationale Aktien lagen hingegen mit 4,07% an der Spitze.
Auch die alternativen Anlagen steuerten trotz erhöhter Volatilität positiv zum Gesamtergebnis bei. Immobilien lieferten 0,78%, Hedge Funds 1,01% und Private Equity mit Infrastruktur 3,17%.