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Tschera
(Piz la) (Kt. Graubünden, Bez. Hinterrhein). 2626 m. Gipfel in der Piz Curvèr-Gruppe zwischen dem Oberhalbstein und Schams, etwas über 2,5 km sö. Andeer. Am W.-Fuss liegt die Bärenburg; im N. dehnt sich das Alpenthälchen des Pignieuerbaches mit den Berghütten von Bavugls (1925 m), Mutta und der Alp Neza.
W.- und N.-Abfall des Bergstockes erfolgen in breiten, kahlen, felsigen Stufen, während der S.-Hang meist berast und begrünt erscheint und nur von wenig hohen Felsenrippen unterbrochen ist.
Der Piz La
Tschera wird von
Andeer oder
Ausser Ferrera über die Alp
Albin in 5 Stunden erstiegen und
bietet eine lohnende Fernsicht.
Gesteine sind auf der W.-Seite der grüne Roffnagneis oder Gneis von Andeer, in der Höhe Rötidolomit, Rauhwacken und Kalksteine der Trias.
Diese alten Sedimente schwimmen als Schollen auf Konglomeraten und Schiefern der Bündnerschiefergruppe (Ueberschiebungszone).
Zwischen den mesozoischen Kalken, Konglomeraten und Rauhwacken finden sich Einschaltungen und Einklemmungen eines stark gepressten und z. T. porphyrisch ausgebildeten trümmerartigen Granitgesteins, das man nach der Alp Taspin oberhalb Zillis, wo alte Silbergruben (silberhaltiger Bleiglanz) im Gestein erscheinen, Taspinit zu benennen pflegt.