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Die Ausstellung (La Belle Époque de l’Art Nouveau) zeigt verschiedene Aspekte der grossen künstlerischen Bewegung, die die Architektur und Kunst in Europa zwischen dem Ende des 19. und dem Beginn des 20 prägte.
Zwischen dem Ende des 19. Jahrhunderts und dem Ersten Weltkrieg (1914-1918) erlebte Europa Jahre des Friedens (La Belle Epoque). Wohlstand, wissenschaftliche und technische Entdeckungen und Fortschrittsglaube wiesen bis 1914 alle in eine Richtung.
Der Jugendstil (Art Nouveau auf Französisch) forderte die klassische Kultur mit einer anderen Art der Wahrnehmung und Darstellung der alltäglichen Lebens- und Arbeitswelt heraus. Er war eine künstlerische Bewegung, die den Beginn des 20. Jahrhunderts radikal prägte.
Ihr Bestreben, die Gesellschaft durch die Schönheit der für jedermann zugänglichen und sichtbaren Objekte zu reformieren, fand in U-Bahnen, Strassen, (öffentlichen) Gebäuden und durch ihre bevorzugten Medien, Plakate, Zeitschriften und Drucke, weite Verbreitung.
Die gut dokumentierte Ausstellung stellt einige der einflussreichsten Künstler vor, darunter Jules Chéret, Edvard Munch, Pierre Bonnard, Alphonse Mucha, Gustav Klimt und Oskar Kokoschka.