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Zweimal im Jahr erhalten unsere Schülerinnen und Schüler ein Zeugnis: Vor dem Semesterwechsel Anfang Januar und zum Ende des Schuljahres, eine Woche vor den Sommerferien (Ausnahme: Schülerinnen und Schüler, welche die Schule verlassen, erhalten ihr Zeugnis am letzten Schultag).
Einzelheiten zur Beurteilungs- und Beförderungspraxis entnehmen Sie dem Verordnungstext, SGS 640.21.
Im Folgenden haben wir für Sie das Wichtigste zusammengestellt:
Das Januar-Zeugnis der ersten Klasse dient zur Orientierung und enthält keinen Beförderungsentscheid. Am Ende der ersten Klasse wird über Beförderung oder Nichtbeförderung entschieden.
Beförderungsfächer sind in den Niveaus A und E alle obligatorischen Fächer mit Ausnahme des Grundkurses IKT (Informations- und Kommunikationstechnologien). Im Niveau P alle obligatorischen Fächer mit Ausnahme von IKT, Textilem Gestalten und Werken.
Im 8. und 9. Schuljahr zählen auch die gewählten Pflicht-Wahlfächer zu den Promotionsfächern. Einzelheiten können Sie den Stundentafeln unter www.lehrplan-sek.bl.ch entnehmen.
Befördert wird, wer in den Beförderungsfächern höchstens drei Noten unter 4 aufweist und mindestens doppelt so viele Pluspunkte (über 4) hat, als Minuspunkte (unter 4).
Wer Ende erster Klasse nicht befördert wird, wechselt vom Niveau P ins Niveau E bzw. vom Niveau E ins Niveau A. Eine Wiederholung der ersten Klasse in den Niveaus E und P ist nicht möglich. Wer im Niveau A nicht befördert wird, wiederholt die erste Klasse im Niveau A.
In den oberen Klassen enthält jedes Zeugnis einen Beförderungsentscheid. Wer die Bedingungen nicht erfüllt, wird provisorisch ins nächste Semester befördert. Wer die Bedingungen zum zweiten Mal hintereinander nicht erfüllt, repetiert das Schuljahr oder wechselt ins nächste untere Niveau.