Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03246.jsonl.gz/1241

Baiba Osina wurde in der lettischen Hauptstadt Riga geboren, wo sie bei Prof. Ilze Graubina und Sergejs Osokins studierte. Weitere Ausbildung an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Prof. Stefan Arnold, wo sie ihr Konzertfach Studium mit Auszeichnung abschloss. Darüber hinaus nahm sie an Meisterkursen von Paul Badura Skoda, Elisabeth Leonskaja, Alexander Jenner, Dmitri Alexeev und Vitaly Margulis teil.
Sie erhielt den Ersten Preis beim Staatswettbewerb Lettlands in Riga und beim Internationalen N. Rubinstein-Wettbewerb in Paris. Sie ist Preisträgerin des Kammermusik Wettbewerbs in Thessaloniki und des J. Windisch Kammermusik Wettbewerbes in Wien.
Auftritte als Solistin und Kammermusikerin gab sie in vielen Ländern Europas (u.a. beim Int. Chopin Festival in Gaming u.v.m. An der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien war sie in der Klasse von Prof. Heinrich Schiff als Korrepetitorin tätig.
Laia Valentin Braun befindet sich derzeit im Masterstudium am Royal College of Music, London, bei Prof. Detlef Hahn. Im Rahmen seines Studiums hatte er bisher Gelegenheit, das RCM Philharmonic und das RCM Symphony als Konzertmeister anzuführen; begleitend zu seinem Studium wirkte er in zahlreichen Konzerten und Opernaufführungen des Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, der English National Opera, der Sinfonia Cymru und von Spira Mirabilis mit. Er spielte dabei unter Dirigenten wie Bernard Haitink, Sir Roger Norrington, Nicholas Collon, Mark Wigglesworth, Edward Gardner und Vasily Petrenko.
Sein Arcos Quartet gewann 2015 den Boconnoc Music Award, verbunden mit einer Konzertserie in Cornwall. Das Streichquartett tritt regelmässig in „Greater London“ auf; und gastierte am „Campten Music Festival“ sowie am „Lucca Classica Music Festival“. Im Sommer 2016 wurde Laia Braun ausgewählt, das RCM an einem Rezital in der Londoner Wigmore Hall zu vertreten.
Zusätzliche Anregungen erhielt Laia Braun in Master Classes und Ensemblearbeit durch Maxim Vengerov, Julia Fischer, Carolin Widmann, Alina Ibragimova, Thomas Zehetmair, Marco Rizzi, Thomas Brandis, Heinrich Schiff, Wenn-Sin Yang and Helmut Zehetmair. Er ist Hester Laverne Scholar – unterstützt durch den Norah Popple Award – sowie Empfänger der Drake Calleja Trust Scholarship; zuvor wurde er großzügig durch die LYRA Stiftung und einem Help Musicians UK Postgraduate Award gefördert.
Laia Braun begann das Geigenspiel mit vier Jahren und spielte schon früh im Trio mit seinen Schwestern Seraina (Klavier) und Ursina (Cello). Das Trio Braun tritt bei Gelegenheit noch immer gemeinsam auf und freut sich auf sein Engagement am „Top Klassik Zürcher Oberland“ 2018. Während seiner Schul- und Gymnasialzeit studierte Laia Braun bei Kemal Akçağ, Jörg Hofmann, Daria Zappa sowie bei Prof. Ulrich Gröner an der Zürcher Hochschule der Künste. Im Jugendsinfonieorchesters Zürich wirkte er während mehrerer Jahre als Konzertmeister und zum Abschluss als Solist in der Zürcher Tonhalle.
Seinen ersten Soloauftritt hatte er in einem Violinkonzert von Joseph Haydn mit der Camerata Zurich unter Kevin Griffiths.
Ursina Braun wurde 1992 in der Nähe von Zürich geboren. Im Alter von 6 Jahren erhielt sie ihren ersten Cellounterricht bei Seraina Puttkammer, einige Jahre später wurde sie zusätzlich von Claude Starck unterrichtet, bis sie mit 14 Jahren als Jungstudentin in die Klasse von Thomas Grossenbacher an der Zhdk aufgenommen wurde. 2010 hat Ursina Braun ihr Bachelor-Studium am Mozarteum Salzburg bei Clemens Hagen begonnen, welches sie 2014 mit Auszeichnung abgeschlossen hat; anschließend ist sie an die Universität für Musik und darstellende Künste in Wien gewechselt, wo sie bei Heinrich Schiff- bis zu seinem Tod im Dez. 2016- ihr Diplomstudium absolvierte.
Seit ihrem 14. Lebensjahr komponiert Ursina Braun und wurde darin durch mehrere Preise an Kompositionswettbewerben des Schweizer Tonkünstlervereins und der Camerata Zürich sowie Aufträge, u.a. vom Musikkollegium Winterthur, bestärkt.
Ursina Braun ist mehrfache Preisträgerin diverser Wettbewerbe, sie gewann u.a. den 1. Preis beim internationalen Enrico Mainardi Cellowettbewerb 2010 der Universität Mozarteum Salzburg, wurde 2016 am Bachwettbewerb in Leipzig mit dem 2. Preis sowie mit dem Publikumspreis ausgezeichnet und gewann zuletzt einen Studienpreis des Migros-Kulturprozent am Instrumentalwettbewerb 2016.
Seit 2009 ist Ursina Braun Mitglied des Projektes Spira mirabilis, welches Orchesterund Kammermusikrepertoire von Barock bis Moderne ohne Dirigenten erarbeitet und damit auch in europäischen Musikzentren gastiert.
Ein grosses Interesse von Ursina Braun gilt der historischen Aufführungspraxis; sie ist seit 2016 regelmässig mit dem renommierten, von Nikolaus Harnoncourt gegründeten Orchester Concentus Musicus aufgetreten.