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Das sind einzellige Pilze, die sich von Kohlenhydraten (Zucker) ernähren, welche im Getreide reichlich vorkommen. Ist zusätzlich Sauerstoff vorhanden, dann bilden Hefen das Gas Kohlendioxid, das den Teig aufgehen und Poren entstehen lässt. Damit ausreichend Sauerstoff in die Tiefen des Wasser-Mehl-Gemisches gelangen kann, ist das Kneten des Teiges sehr wichtig. Backhefe ist ideal für Weizen- oder Dinkelgebäck in Form von feinem Brot, Brötchen oder Kuchen. Dabei hat man die Wahl zwischen Trockenhefe und der frischen Variante im 42-Gramm-Würfel.
Warum eigentlich 42 Gramm?
Die Erklärung reicht in die 1950er-Jahre zurück als Hefe nur beim Bäcker gekauft werden konnte. Dieser wiederum bekam sie nur in 500-Gramm-Einheiten. Eine Teilung in drei Scheiben, die dann geviertelt wurden, war die Lösung. Die daraus resultierenden rund 42 Gramm sind bestehen geblieben.
Bio-Hefe wächst auf Bio-Rohstoffen, in dem Fall Getreide oder Melasse, einem nährstoffreichen Rückstand aus der Zuckerproduktion. Weder im Anbau der Bio-Rohstoffe noch in der späteren Verarbeitung zu Hefe werden chemisch-synthetische Stoffe eingesetzt (Düngemittel, Pestizide oder Entschäumer), die die Umwelt belasten oder schwer abbaubar sind.