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Maria Ugolkova ist an den Kurzbahn-Europameisterschaften in Kopenhagen die grösste Hoffnungsträgerin im jungen Schweizer Team und unterstrich am Donnerstag warum.
Die gebürtige Russin verbesserte im Halbfinal über 100 m Lagen, ihrem vierten Rennen an diesem Tag, den eigenen Schweizer Rekord vom April 2017 um 37 Hundertstel auf 1:00,29 Minuten. Damit belegte sie den starken 9. Rang. Beinahe hätte es der 28-jährigen Teamleaderin zum Einzug in den Final gereicht - die achtplatzierte Österreicherin Lena Kreundl schlug 15 Hundertstel vor Ugolkova an.
Paradedisziplin kommt erst noch
Schon am Mittwoch hatte Ugolkova über 100 m Rücken eine nationale Bestleistung aufgestellt. Eine weitere, es wäre die vierte für das Schweizer Team in Kopenhagen gewesen, blieb ihr im Halbfinal über 100 m Crawl knapp verwehrt. Mit 53,58 Sekunden blieb sie um fünf Hundertstel über ihrer Bestleistung. Dies reichte zu Platz 11.
In dieser Form ist Ugolkova auf ihrer Paradestrecke 200 m Lagen eine heisse Final-Kandidatin.