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PDF/A bei Tabellenkalkulation
Zu den technischen Eigenschaften des Formats siehe die ausführliche Beschreibung von PDF/A-1
und PDF/A-2
unter den Textdateien. Hier erfolgt einzig die Kurzbewertung von PDF/A-1 und PDF/A-2 für die Verwendung als Archivformat für die Tabellenkalkulation
. Für diesen Zweck kommen sowohl die Version 1 als auch die Version 2 des Formats in Frage. Wie aus der detaillierten Bewertung hervorgeht, wird von der Verwendung von PDF/A-3
für die Archivierung abgeraten.
Bewertung
PDF/A ist ein ISO-Standard.
Dieses Kriterium ist erfüllt für PDF/A; es ist jedoch darauf zu achten, dass keine lizenzierten Schriften oder Kompressionsalgorithmen (Verschlüsselungsalgorithmen ab PDF/A-2) verwendet werden.
PDF/A ist in den Versionen 1 und 2 inzwischen weit verbreitet.
Einzig die optische Erscheinung von Spreadsheets kann bewahrt werden, die Funktionalität geht verloren.
Es existieren verschiedene Tools zur Erzeugung von PDF/A-Dokumenten (Adobe Acrobat Professional u.a.) Gelesen werden können die PDF/A-Dateien mit allen PDF-Readern (z.B. Adobe Reader).
Die Speicherdichte ist vergleichbar mit derjenigen der Originalformate.
PDF/A-Dateien können mittels Bytesequenz erkannt werden. Es existiert eine Vielzahl von Validatoren.
Das Format wird von Archiven bereits übernommen, allerdings noch wenig für Tabellenkalkulations-Dateien.
Der Standard PDF/A hat sich für die Langzeitarchivierung durchgesetzt. In Zukunft ist mit Archivalien in diesem Format in grosser Zahl zu rechnen.
Das Format ist neu.
Fazit
PDF/A ist ein geeignetes Archivformat; allerdings nur, wenn auf die Bewahrung der Funktionalität verzichtet werden kann.