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Pfarrei Eschenbach
Kapelle Ermenswil
Beschreibung
Der Ortsteil Ermenswil war früher der Pfarrei Busskirch zugeteilt. Weil aber die Einwohner – wegen des langen Kirchwegs – immer wieder eine eigene Pfarrkirche wünschten, wurden sie 1835 Eschenbach zugeteilt. Der Wunsch der Ermenswiler nach einem eigenen Gotteshaus blieb aber weiterhin bestehen. Dazu wurde der Fünfrappen- und später der Zehnrappenverein gegründet. Zur Kirchenfinanzierung zahlten die Kirchgänger fünf bzw. zehn Rappen pro Woche in eine eigene Kasse. Am 12. Dezember 1965 wurde anlässlich einer ausserordentlichen Kirchbürgerversammlung der Bau einer Kapelle beschlossen. Nach einer Bauzeit von eineinhalb Jahren konnte das Gotteshaus am 1. Oktober 1967 mit einem Festgottesdienst eingeweiht werden.
St. Jakobuskapelle Neuhaus
Beschreibung
Im Jahre 1585 wurde die erste Kapelle in Neuhaus errichtet. Nach der Renovation anno 1635 wurde die Kapelle zu Ehren des heiligen Jakobus des Älteren geweiht. 1695 wurde die Pilgerkapelle neu gebaut und anlässlich einer Firmung am 11. Mai 1698 feierlich eingeweiht. Bis heute hat die Jakobuskapelle ihre wesentliche Gestalt und liegt am Jakobsweg vom Ricken nach Einsiedeln malerisch über dem Talkessel des Aabachtobels. Der Dachreiter mit spitzer Zwiebelhaube trägt zwei kleine Glöcklein mit den Jahreszahlen 1599. In den Jahren 1973/1974 und letztmals 2018 wurde die Kapelle einer Gesamtrenovation unterzogen und erstrahlt seither in neuem Glanz.
Kapelle zur Heiligen Familie Bürg
Beschreibung
Die Kapelle zu Bürg ist im Jahre 1740 von Jakob Josef Dumeisen (1688 – 1743) gestiftet und 1743 eingeweiht worden. 1853/54 wurde das Schiff verlängert, der Eingang von der West- auf die Nordseite verlegt und der Chor erhöht. Der Kirchenraum ist mit einem barocken Altar ausgestattet und im massigen Turm hängen drei Glocken mit den Jahreszahlen 1743, 1859 und 1932. Die Domeisen’sche Familienkapelle steht mitten im Dörfchen Bürg und wird noch heute von der Familienstiftung der Nachfahren des Stifters unterhalten, steht aber der Pfarrgemeinde und speziell den Einwohnern von Bürg für kirchliche Zwecke zur Verfügung.
Furrer-Kapelle Eschenbach
Beschreibung
Um 1700 liess Nagelschmied Johann Melchior Furrer in Einlösung eines Gelübdes eine Kapelle im Oberdorf, unweit der heutigen “Sternenkurve”, errichten. 1931 musste das Gebäude der Strassenkorrektion weichen und wurde im folgenden Jahr an der Bürgstrasse neu errichtet. Im schlichten Bauwerk hat sich die alte Ausstattung, u. a. mit einem Barockaltärchen, weitgehend erhalten. Noch heute wird dieses kleine “Chappeli”, wie es liebevoll genannt wird, von den in Eschenbach heimatberechtigten Familien der Furrer unterhalten.
Pfarrei Goldingen
Bruder-Klaus-Kapelle
Beschreibung
Das Goldingertal hinterhalb der Egligerhöhe erfreute sich seit jeher einer gewissen Selbständigkeit. Nachdem Hintergoldingen seit 1832 sein eigenes Schulhaus besass, musste der Gedanke an eine eigene Kapelle gar nicht fremd sein. Pfarrer Johann Winiger förderte den Kapellbau, um den Bauern von Hintergoldingen und vor allem den Schulkindern den Besuch des Gottesdienstes zu erleichtern. 1953 wurde die Bruder-Klaus-Kapelle eingeweiht. Einst als sakraler Raum für den sonntäglichen Got-tesdienst erbaut, erfährt heute die Bruder-Klaus-Kapelle vor allem als Hochzeitskirche eine Renaissance.
Kapelle “Maria zum Schnee” Gibel
Beschreibung
In einer Urkunde aus dem 18. Jahrhundert wird berichtet, dass Protestanten aus der Nachbarschaft in Gibel mehrere Einbrüche verübt hätten, während die Einwohner in der Kapelle auf der Rüti beteten. Deshalb hätten die Gibler ihre Kapelle inmitten des Weilers bauen wollen. Die Bevölkerungszunahme, die damalige religiöse Bewegung und ein erwachendes Selbstbewusstsein mögen weitere Gründe zum Bau dieses Gotteshauses im Jahre 1722 gewesen sein. Die Einwohner von Gibel waren vor 1801 nach Eschenbach pfarrgenössig und nun froh, wenn der Pfarrer ins abgelegene Bergdörfchen kam, um dort die heilige Messe zu feiern und zu predigen. Die Kapelle wurde 1873 und 1979 renoviert.
Wegkapelle bei Gibel
Beschreibung
Diese kleine Kapelle wurde 1657 gebaut, also ungefähr zur gleichen Zeit wie die erste Kapelle im Dorf Goldingen. Die wehrfähigen Männer von Gibel waren im Jahre 1656 in den Militärdienst
eingezogen worden, als im 1. Villmergerkrieg die protestantischen Eidgenossen gegen die katholischen ins Feld zogen. Die Soldaten aus Gibel kämpften im schwyzerischen Heer bei Wurmsbach gegen die Zürcher. Die Väter gelobten, ein Bildstöcklein zu errichten, wenn ihre Söhne heil zurückkehrten. Statt des Bildstöckleins erbauten sie auf der Rüti die kleine Wegkapelle.
Kapelle im Oberholz
Beschreibung
Die schmucke Kapelle im Oberholz wird durch die Kapellgenossenschaft selbständig verwaltet.
Seit 1532 waren die Katholiken im Oberholz mit “Stür und Brüch” nach Goldingen, aber mit “Brut und Bar” (Hochzeit, Taufe und Beerdigung) nach Eschenbach verpflichtet. Am 15. März 1707 fand im Oberholz der erste Gottesdienst in der neu erbauten Kapelle statt. Im Jahr 1918 wurde der Vertrag über die kirchliche Zugehörigkeit von Oberholz zur Pfarrei Goldingen ausgefertigt. Die Kapelle wurde 1961/62 renoviert.
Pfarrei St. Gallenkappel
Kapelle St. Michael
Zwischen 1665 und 1671 wurde neben der Pfarrkirche die St. Michaels – oder Beinhauskapelle – gebaut. Im Jahre des Herrn 1667, am 13. September, wurden die feierlichen Pontifikalfunktionen der Weihe der Kapelle und des Altars zu Ehren des heiligen Erzengels Michael vollzogen.
Kapelle St. Matthä
Die Kapelle St. Matthä in Gebertingen, das der Pfarrei St. Gallenkappel angehört, wurde im Jahre 1580 erstmals urkundlich erwähnt. Auch diese erbaute man an einer Weggabelung der alten Pilgerstrasse. Nach diversen Abklärungen wurde die Kapelle 1995 bis 1996 renoviert. Seit 2016 ist die Kapelle St. Matthä im Besitze einer Orgel, welche die Kirchgmeinde von der Domeisenstiftung in Bürg geschenkt bekommen hat.
Kapelle St. Ursula
Die Kapelle steht in Rüeterswil. Sie ist der heiligen Ursula geweiht und wurde gegen Ende des 17. Jahrhunderts fertig gestellt. In den Jahren 1982 bis 1983 wurde sie einer Innen-
und Aussenrenovation unterzogen. Ersatz der alten Glockensteuerung sowie Generalreinigung der mechanischen Turmuhr im 2018.
Pfarrei Walde
Wegkreuz Widen
Geschenkt ca. 1920
Renovation 1997
Baulicher Zustand, gut