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Direkt und fair
Für uns bedeutet eine direkte und persönliche Zusammenarbeit, dass wir die Fairtrade-Kooperativen kennen, von denen wir den Kakao beziehen und so direkt wie möglich beschaffen. Selbstverständlich sind wir regelmässig vor Ort, besuchen die Kakaobauern in ihren Dörfern und diskutieren über ihre Bedürfnisse und über die gemeinsamen Projekte. Diese Partnerschaft bringt Vorteile für alle Beteiligten.
Kakao aus fairem Handel
Chocolats Halba bezieht 97 Prozent der Kakaobohnen von Fairtrade-zertifizierten Kooperativen aus Ghana, Ecuador, Peru und Honduras. Die nicht zertifizierten 3 Prozent stammen aus Honduras. Da die Produktionsmengen der meisten honduranischen Kooperativen noch sehr klein sind, war die Fairtrade-Zertifizierung für sie bisher finanziell zu aufwändig. Sie wird aber in den nächsten Jahren angestrebt.
Das Fairtrade System ist das einzige Zertifizierungs-System, das den Kakaobauern einen garantierten Mindestpreis bietet, der mindestens ihre Produktionskosten deckt. Die Kooperative erhält zudem eine Fairtrade-Prämie von 200 US-Dollar pro Tonne Kakaobohnen. Einen Teil dieser Gelder investieren die Kooperativen in soziale Projekte zur lokalen Entwicklung. Beispiele sind etwa der Bau von Schulen in Ghana oder Mikrokredite und Gesundheitsversorgung in Peru.
Einen Teil der Fairtrade-Prämien investieren die Kooperativen in bessere Infrastruktur. Das ist ein erster Schritt zur Qualitätsverbesserung. Die Kooperativen schulen zudem ihre Mitglieder bezüglich professioneller Pflege ihrer Plantagen und besseren Erntepraktiken, was zu einer deutlichen Qualitätsverbesserung und zu steigenden Erträgen führt.