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Projekt
Die Höchstspannungsleitung Bassecourt – Mühleberg hat eine Länge von 45 Kilometern und wurde 1978 gebaut. Das Eidgenössische Starkstrominspektorat (ESTI) hat die Leitung bereits 1978 für eine Betriebsspannung von 380 kV bewilligt. Bis heute wurde sie nur mit einer Spannung von 220 kV betrieben. Die Spannungserhöhung erfolgt unter Einhaltung der Grenzwerte der Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV).
Die Modernisierung der Leitung erfolgt an den bestehenden Masten und verändert das Landschaftsbild nicht. Insgesamt sind an 56 von 142 Masten sowie an den Abspannportalen der beiden Unterwerke Pieter-len und Bassecourt Bauarbeiten geplant: einzelne Mastfundamente werden verstärkt, Doppelabspannket-ten eingebaut oder die Seilzugsspannung erhöht. Der zukünftige Betrieb mit 380 Kilovolt hat eine kaum wahrnehmbare Erhöhung der Lärmemissionen zur Folge.
Die Baukosten für die Spannungserhöhung und Modernisierung der Höchstspannungsleitung Bassecourt – Mühleberg betragen rund 11 Mio. Franken.
Zeitplan
Das Bundesamt für Energie hat am 22. August 2019 die Spannungserhöhung der Höchstspannungsleitung zwischen Bassecourt und Mühleberg von 220 auf 380 Kilovolt bewilligt und die Einsprachen abgewiesen. Diese haben hauptsächlich die Belastung durch Magnetfelder und Lärm zum Inhalt oder fordern die Verlegung oder Verkabelung der Leitungsführung. Der Entscheid des Bundesamts für Energie wurde von verschiedenen Beschwerdeführern an das Bundesgericht weitergezogen. Das Bundesgericht hat am 23. März 2021 den Plangenehmigungsentscheid zur Spannungserhöhung der Leitung Bassecourt – Mühleberg bestätigt und alle Beschwerden abgewiesen. Die Bewilligung ist damit rechtskräftig.