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Ishigaki-jima ist die Hauptinsel der Yaeyama-Inseln. Das hierzulande kaum bekannte Archipel gehört zur Präfektur Okinawa und liegt wesentlich näher an Taiwan als am japanischen Kernland. Rund drei Flugstunden braucht es, um die Insel von Japan aus zu erreichen. Nach Taiwan beträgt die Entfernung gerade mal 230 Kilometer.
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1878 wurde Grundstein zu dem Gebäude gelegt, das einer der letzten grossen Schlossbauten im deutschen Raum sein sollte. Vollendet wurde das Schloss nie, denn der bis heute rätselhafte Tod Ludwigs II. im Jahr 1886 setzte den Bauarbeiten ein Ende. Bereits vorher hatten finanzielle Schwierigkeiten des Königs immer wieder zu Problemen geführt. Der tatsächlich verwirklichte Bau stellt nur einen Torso dar, die Pläne sahen eine noch viel umfangreichere Anlage vor.
Castel Gandolfo lohnt alleine schon einen Besuch wegen seiner schönen Lage. Am Rande eines ehemaligen Vulkankraters gelegen, dessen Grund vom Albaner See ausgefüllt wird, erhebt sich der Ort mit dem päpstlichen Palast etwa 130 Meter über dem Wasser. Die Ursprünge des Palastkomplexes sind uralt und gehen auf den römischen Kaiser Domitian zurück. Später war die Anlage Sitz der Adelsfamilie der Gandolfi – daher der Name des Ortes –, ehe die Päpste im 16. Jahrhundert davon Besitz ergriffen. Seither ist Castel Gandolfo päpstliche Sommerresidenz.
In Rostock findet seit 1991 ein bedeutendes Schifffahrtsereignis statt, das an die Zeit der Hanse erinnert – die Hanse Sail. Sie hat sich inzwischen zu einer der grössten Seefahrtsveranstaltungen im ganzen Ostseeraum entwickelt und zieht jedes Jahr Hunderttausende von Besuchern an. Etwa 300 Gross- und Traditionssegler, Fähr- und Kreuzfahrtschiffe sowie andere grosse Seeschiffe steuern jedes Jahr in der zweiten Augustwoche die alte Hafenstadt in Mecklenburg-Vorpommern an, um an der Hanse Sail teilzunehmen. Auch in diesem Jahr wird das vom 7. bis 10. August stattfindende Event seine Zuschauer wieder begeistern.
Äthiopien nimmt in Afrika eine Sonderstellung ein. Es ist das einzige Land, das – abgesehen von der kurzen italienischen Besetzung während des Faschismus – immer seine Unabhängigkeit behaupten konnte und nie Kolonie war. Es kann auf eine lange staatliche Tradition zurückblicken. Bis in die 1970er-Jahre war es eine Monarchie, ehe der letzte Kaiser Haile Selassie vom Militär gestürzt wurde. Äthiopiens Kaiser führten ihre Abstammung auf die mythische Verbindung von König Salomon und der Königin von Saba zurück. Einer der Ehrentitel des Herrschers lautete „Löwe von Juda“.
Bei Feriengästen stehen neben den Stränden von Agadir und dem eher europäisch geprägten Casablanca vor allem die Königsstädte Fès, Marrakesch, Meknès und Rabat auf dem Reiseprogramm. Aber auch abseits dieser Ziele hat das Land interessante Orte zu bieten – zum Beispiel Chefchaouen.
Zentrum der Gegend ist das Städtchen Aljezur, das von Sagres und vom Ferienzentrum Lagos aus gut zu erreichen ist. Aljezur liegt im Hinterland der Westküste am gleichnamigen Fluss. Die Stadt besteht aus zwei Teilen – der Altstadt, die sich um eine auf einem Berg gelegene maurische Burgruine aus dem 10. Jahrhundert gruppiert, und der nach dem grossen Erdbeben 1755 errichteten Neustadt in der Flussniederung.
Deutsche und polnische Geschichte haben sich hier vielfach gekreuzt, überschnitten und in unheilvoller Weise miteinander verbunden. Der Zweite Weltkrieg führte zur fast völligen Zerstörung der Stadt und zur Flucht oder Vertreibung der deutschen Bevölkerung. Den nachfolgenden polnischen Bewohnern ist der originalgetreue Wiederaufbau der Altstadt zu verdanken, die Danzig auch heute zu einem besonders sehenswerten Ziel macht. Die dunklen Schatten der Vergangenheit scheinen verflogen. Danzig hat im zusammenwachsenden Europa seinen Platz gefunden.
Vejer de la Frontera liegt in der Provinz Cadiz in Andalusien, etwa neun Kilometer von der Küste entfernt im Hinterland. Bis nach Cadiz sind es etwa 50 Kilometer. Der nächstgelegene Badeort ist Conil de la Frontera an der Costa de la Luz. Die Lage der Stadt, die gut 12’000 Einwohner zählt, ist spektakulär. Sie befindet sich auf einer 200 Meter in die Höhe ragenden Felsspitze, von der aus die Umgebung gut zu überblicken ist.
Heute mag Aachen eine Grenzstadt an der Nahtstelle zwischen Deutschland, Belgien und den Niederlanden sein. Zur Zeit Karls des Grossen war es ein zentraler Ort des fränkischen Reiches und sollte in den folgenden Jahrhunderten als Krönungsstadt der römisch-deutschen Könige eine bedeutende Funktion behalten. Erst 1531 endete die Aachener Krönungstradition, fortan nahm Frankfurt am Main diese Stelle ein.