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Die erste Zürcher Stadträtin, Emilie Lieberherr, war die prominenteste Emilie in der Schweiz. Sie wurde 1926 geboren, als der Name hier auf Rang 70 lag. In den 1940er und 1950er Jahren nahm seine Häufigkeit ab, und ab 1960 gab es für zwei Jahrzehnte fast keine Emilies mehr. Doch im Jahr 1980 hiessen im Welschland wie aus dem Nichts plötzlich 110 Mädchen Emilie. Der Grund dafür dürfte das französische Musical «Emilie Jolie» mit Stars wie Françoise Hardy, Julien Clerc und Georges Brassens gewesen sein, das 1979 auf Platte herauskam. Von da an blieb der Name in der französischen Schweiz populär. In der Deutschschweiz hat er es erst 2010 unter die Top 100 geschafft. Sein Aufstieg in den letzten zehn Jahren verlief dort parallel mit jenem der etwas häufigeren Emily und Emilia.
Das nächste Mal: Pajtim.
Quelle: BFS. Hier können Sie nach Ihrem eigenen Namen suchen.