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mir wurde der Job im Dezember gekündigt mit einer Freistellung. Mein Arbeitgeber zahlt mir die 3 Monate Kündigungsfrist weiterhin bis Ende März aus. Wenn ich eine Arbeit auf Anfang März beginnen könnte oder früher darf ich den Doppelten Lohn einkassieren?
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Ich bin kein Spezialist in Sachen Arbeitsrecht.
Aber als eine grobe Richtlinie:
Der (ehemalige) Arbeitgeber ist auch bei einer Freistellung dazu verpflichtet den Lohn für die Zeit der ordentlichen Kündigungsfrist zu bezahlen. Ungeachtet dessen, was sie dann während dieser Zeit sonst noch verdienen.
es könnte ja auch sein, dass sie Zum Beispiel noch einen Nebenverdienst hatten.... Dann kann sich der Arbeitgeber auch nicht auf den Standpunkt stellen, dass er jetzt den Lohn vom Nebenverdienst von vertraglich vereinbarten Lohn einfach abzieht.
Falls sie aber ALV beziehen wollen, oder müssen... Sieht hier die Sache etwas anders aus.
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In einem Artikel im WEKA steht folgendes:
5. Beginn einer neuen Stelle während der Kündigungsfrist
Sind Arbeitnehmende vorbehaltlos freigestellt worden, können sie noch während der Kündigungsfrist eine andere Stelle antreten, sofern die neue Tätigkeit den alten Arbeitgeber nicht konkurrenziert. Zu beachten ist jedoch, dass sich gemäss ständiger Rechtsprechung Arbeitnehmende anrechnen lassen müssen, was sie anderweitig verdienen. Der Arbeitgeber kann auf das Recht, anderweitigen Lohn an seine Lohnzahlung anzurechnen, verzichten.
Arbeitnehmende sind verpflichtet, den Arbeitgeber über eine anderweitige Stelle und damit über einen anderweitigen Verdienst zu informieren. Dies leitet sich ebenfalls aus der Treuepflicht der Arbeitnehmenden ab.
Vereinzelt wird die Ansicht vertreten, der Arbeitgeber könne von Arbeitnehmenden verlangen, erst nach Vertragsbeendigung eine neue Stelle anzutreten. Dies, weil die Arbeitnehmenden weiterhin den Lohn erhalten. Ob ein solches Beschäftigungsverbot sich letztlich durchsetzen liesse, ist fraglich. Deshalb sollte vielmehr vereinbart werden, dass sich Arbeitnehmende ein anderweitig erzieltes Salär anrechnen lassen müssen.
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Leitet sich diese im WEKA vertretene Ansicht aus der Schadensminderungspflicht ab?
Oder wie lässt es sich sonst erklären, dass sich der ehemalige Arbeitgeber aus seinen vertraglichen Verpflichtungen entzieht?
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Woher soll ich wissen, welche rechtliche Begründung die Autorin des Artikels im WEKA für ihre Meinung hat, wenn diese darin nicht schreibt, aus welcher rechtlichen Begründung sie dies ableitet? Ich werde hier sicher nicht meine Zeit verschwenden und eine rechtliche Begründung zu suchen und hier herunterzubeten. Ob sich der Forenbenutzer citrusacer auf die Meinung in diesem Artikel verlassen will oder nicht ist seine Angelegenheit. Wenn der Forenbenutzer in seiner bisherigen Stelle in einer Pensionskasse versichert war und in der neuen Stelle ebenfalls in einer Pensionskasse versichert war, wird die Pensionskasse des bisherigen Arbeitgebers bemerken, dass und wann er eine neue Stelle gefunden hat.
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Die Autorin schreibt "gemäss ständiger Rechtsprechung" als Begründung. "Gemäss ständiger Rechtsprechung" bedeutet allgemein, dass die dafür zuständigen Gerichte dies in bisherigen Fällen ständig entschieden haben, dass sich Arbeitnehmende anrechnen lassen müssen, was sie anderweitig verdienen. Ich werde ohne Honorar keine Urteile suchen gehen ob diese tatsächlich so entschieden haben und auch nicht erklären mit welcher Begründung die Gerichte so entschieden haben.
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Sie müssen hier keine Zeit und das noch ohne Honorar verschwenden.
Es war nur eine Nebenfrage aus unserem Kreis.
Wir können uns auch noch selbst etwas darum bemühen, darauf eine Antwort zu finden.
PS: Was diese Autorin da geschrieben hat.... Zweifle ich (Schreiber) aber an.
Ich lasse mir meinen Lohn nicht so einfach klauen! Und falls das ein ehemaliger Arbeitgeber so versucht... klären wir das bei Gerichtsentscheid.
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ich danke erstmals für die Hilfreichen Antworten, da ich mich selber nicht auskenne oder im klaren bin wie es weiter gehen wird habe ich mir auch die Zeit gelassen die Hilfreichen Ratschläge durch zulesen und mir versucht ein Bild zu machen. Danke