Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/234027

<h2>SubmittedText<h2><p>Die Frauen*einkommen in der Schweiz sind massiv tiefer als die der Männer*. Dies hat auch Auswirkungen auf die Vermögensverteilung.</p><p>- Wie sieht die Vermögensverteilung auf die Geschlechter aus?</p><p>- Welches sind die Gründe für die ungleiche Vermögensverteilung?</p><p>- Welche Instrumente zu einer gerechteren Vermögensverteilung und einer stärkeren Beteiligung an den unterfinanzierten gesellschaftlichen Aufgaben sieht der Bundesrat ? </p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat erachtet Fragen nach der Vermögensverteilung als wichtig. Weil auf nationaler Ebene bisher keine Individualdaten zum Vermögen der privaten Haushalte vorliegen, hat er das EDI in enger Zusammenarbeit mit dem EFD beauftragt, eine Erhebung der kantonalen Steuerdaten und damit auch der Vermögensdaten einzuführen. Die Arbeiten wurden 2020 gestartet und erste Datenlieferungen werden für 2023 erwartet. Erst auf Basis dieser Steuerdaten können die heute fehlenden Grundlagen bereitgestellt werden für eine differenzierte Darstellung der Vermögensverteilung in der Schweiz beispielsweise nach Haushaltzusammensetzung, Altersgruppen, Geschlecht oder weiteren Merkmalsausprägungen. Die Gründe für eine ungleiche Vermögensverteilung wie auch die benötigten Instrumente, die zu einer gerechteren Vermögensverteilung führen sollen, können in Folge untersucht und damit auch Kenntnisse zur Problematik der ungleichen Vermögensverteilung vertieft werden. </p>