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Am Donnerstag stimmte die amerikanische Regulierungsbehörde Federal Communication Commission (FCC) für die Abschaffung von Regeln, die die Netzneutralität sicherstellten. Dieses Regelwerk hatte bisher die Internetprovider (ISP) dazu verpflichtet, alle Daten im Internet gleich zu behandelt und ihnen verboten, den Zugang von Nutzern zu Websites und Dienstleistungen zu blockieren oder einzuschränken.
Mit dieser Entscheidung beginnt ein neues Zeitalter der Internetkommunikation. Riesige Internet- und Technologiekonzerne wie AT&T, Verizon und Comcast können ab jetzt bestimmen, zu welchen Informationen die Bevölkerung Zugang erhält.
Seit dem Aufkommen von Breitbandinternet hatte die FCC faktisch unter den Prinzipien der Netzneutralität operiert. So hatte sie u.a. 2005 eine Erklärung herausgegeben, laut der „Verbraucher das Recht auf alle legalen…..
….passend dazu…..
Die BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) werden ihre eigene Internet-Governance entwickeln, um der Kontrolle der Vereinigten Staaten zu entgehen.
Bis jetzt war das Internet durch die ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) geregelt, eine von dem US-Handelsministerium der Vereinigten Staaten verwaltete Vereinigung.
Die neue Internet-Governance ist ein Vorschlag des russischen nationalen Sicherheitsrates. Es ist unklar, wie es sich mit dem alternativen, bereits in Kraft befindlichen DNS-System in China verhalten wird. Wenn dieses System erweitert wird, verlieren die USA die Kontrolle der globalen Telekommunikation. Es wird eine Teilung des Internet in zwei sein, da die Websites, unabhängig vom Speicherort der Benutzer, für alle nur verfügbar sein können, wenn sie in jedem der beiden Systeme registriert sind.
Übersetzung
Horst Frohlich