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Die Freiwilligen Grundsätze für Sicherheit und Menschenrechte dienen als Leitlinien für Unternehmen des Bergbaus und der Ölförderung, um bei der Gewährleistung der betrieblichen Sicherheit die Menschenrechte zu wahren. Die Schweiz spielt bei der Umsetzung und Weiterentwicklung der Freiwilligen Grundsätze eine führende Rolle.
Die Freiwilligen Grundsätze für Sicherheit und Menschenrechte (Voluntary Principles) wurden im Jahr 2000 von verschiedenen Interessengruppen – Regierungen, Unternehmen und Nichtregierungsorganisationen – als rechtlich nicht bindende Grundsätze lanciert. Im Februar 2015 umfasste die Initiative 28 Unternehmen, zehn NGO, neun Regierungen und sieben Beobachter. Die Voluntary Principles bieten Öl-, Gas- und Bergbauunternehmen einen konzeptionellen Rahmen für die wirksame Bewältigung von Menschenrechtsrisiken im Zusammenhang mit Sicherheitsdienstleistungen. Dazu gehören:
- Umfassende Evaluation der Menschenrechtsrisiken im Zusammenhang mit Sicherheitsdienstleistungen in komplexen Kontexten
- Situationsgerechte Kontaktaufnahme zu staatlichen und privaten Sicherheitskräften und den umliegenden Gemeinden
- Screening der Menschenrechtsbilanz von staatlichen und privaten Sicherheitskräften und Schulung in Menschenrechtsfragen
- Entwicklung eines Systems zur Meldung und Untersuchung von angeblichen Menschenrechtsverletzungen