Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03294.jsonl.gz/868

Unter dieser Rubrik präsentieren wir jeden Monat ein Werk unserer Bibliothek, das in ästhetischer, bibliografischer oder historischer Hinsicht einen besonderen Stellenwert besitzt.
Adriana Elena Tăerel: Facultatea de Farmacie din București la an centenar 1923--2023: Istoria Farmaciei in Colecția Muzeală a Facultății, București, 2023.
978-973-0-38464-2
Die Verbindungen unserer Gesellschaft mit der rumänischen Gesellschaft sind alt. Bereits hatte der Präsident Fehlmann in den 70er Jahren Verbindungen zu unseren rumänischen Kollegen, insbesondere zu Prof. Cotrău, geknüpft. Die Beziehungen wurden dann dank der Organisation des internationalen Kongresses in Sinaia 2003, einer Veranstaltung, die in Erinnerung blieb, ausgeweitet und die Freundschaft wurde fortgesetzt.
So hatte der Unterzeichner dieser Zeilen die Ehre, das Vorwort zu einem Buch zu verfassen, das anlässlich des hundertjährigen Bestehens der Fakultät für Pharmazie in Bukarest erschien und einen Meilenstein in der Geschichte der rumänischen Pharmazie darstellt, ein Buch, und die offensichtlichen und notwendigen Verbindungen zwischen der Universität, der akademischen Lehre und der Geschichte der Pharmazie hervorhebt.
Dieses von der derzeitigen Präsidentin der Rumänischen Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie, Prof. Adriana Taerel, verfasste dreisprachige Album (Rumänisch, Englisch, Französisch), das reichlich mit farbigen Abbildungen versehen ist, zeichnet anhand der Bukarester Sammlungen zur Geschichte der Pharmazie die Vergangenheit unseres Berufsstandes in Rumänien nach. So findet man hier den akademischen Werdegang von zwei kosmopolitischen Persönlichkeiten, Carol Davila und Stefan Minovici, die als Schöpfer der Entwicklung einer autonomen Fakultät in Bukarest sind, aber auch ein breites Panorama, das sowohl pharmazeutische Gegenstände aus der Vergangenheit - Töpfe, Mörser Waagen, Medaillen - als auch schriftliche Dokumente, zahlreiche Diplome, Pharmakopöen - die erste Ausgabe der Pharmacopoea Romana stammt aus dem Jahr 1862, und Archivstücke umfasst. Das Album versäumt es nicht, auf die erste Apothekerin des Landes hinzuweisen, Paulina Cruceanu, die ihr Diplom bereits 1892 erhielt.
Dieses Werk ehrt unsere rumänischen Kollegen und zeigt deutlich, dass die Geschichte der Pharmazie in einen Rahmen eingebettet werden muss, in dem sowohl die Berufspolitik als auch die akademische Lehre ihren Platz haben.
François Ledermann
Stiftung Historische Bibliothek der Schweizerischen Pharmazie
c/o Institut für Medizingeschichte
Bühlstrasse 26
CH - 3012 Bern
T +41 79 301 68 12
La nouvelle introduction des études de pharmacie à l'Université de Berne permet désormais de réaliser des travaux de master en histoire de la pharmacie. Ainsi, pour 2024, trois thèmes seront traités, dont un travail sur les ex-libris des pharmaciens, en Suisse. notamment Ce travail est dirigé par deux membres du conseil de notre bibliothèque, la Dre Sara Ruppen et le Prof. François Ledermann. Nous recherchons ainsi des ex-libris appartenant à des pharmaciens suisses.
D’où un appel à la communauté :
Envoyez-nous, s'il vous plaît, des images en ligne ou par la poste, de vos
ex-libris
et la documentation qui va avec, biographie des détenteurs, des artistes, de la thématique, etc.
Un grand merci.