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Mein l. Freund!
Laß mich gef. wissen, ob & wann ich Dich heute auf deinem Büreau treffen kann; je bälder es möglich ist, desto besser, damit ich womöglich heute noch an Dubs schreiben kann.
In der Zwischenzeit lies die Beilagen.
Auf Grundlage deines Vorschlages legte uns Dubs folgende Redaktion vor, die ich gerne annehmen möchte, da wir dann, wie ich glaube, der Annahme durch den Bundesrath sicher sind:
«Die Bahnunternehmung ist für die Linie Lindau– St. Margarethen1 verpflichtet, andern schweiz. Eisenbahnunternehmungen, die in die Ver: Schweizerbahnen einmünden, den Anschluß in der Weise zu gestatten, daß, soweit solches im Interesse eines zusammenhängenden Betriebes nothwendig erscheint, durchgehende Wagen für den Güterverkehr (wobei die 2 Wagen der fahrenden Postbüreaux inbegriffen sind) & direkte Personen-Gepäcks- & Waarenexpeditionsscheine zugelassen werden, sowie daß die Tarifsätze nicht zu Ungunsten der einmündenden Bahnlinien un| gleich gehalten werden dürfen.
Der genannten Bahnunternehmung wird hinwieder für die bezeichnete 3 Bahnstrecke 4 die entsprechende Berechtigung in allen vorgenannten Beziehungen gegenüber den in die Ver: Schw.Bahnen einmündenden schweizer: Bahnunternehmungen zugesichert.»
Über Weiteres mündlich.
Ganz Dein
Hagenbuch
29. V. 65.