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Kaum ein Gebäude Le Corbusiers kommt ohne Farbe aus, doch ist ihre Wirkung keineswegs gleichartig. In den 1920er-Jahren kam der Farbe die Aufgabe zu, den a priori weissen Raum zu formen und mit Stimmungen aufzuladen. In der Nachkriegszeit wurde der schalungsroh belassene Beton das Markenzeichen einer neuen Architektursprache. An die Stelle der zarten Pastelltöne traten nun die sieben Spektralfarben, die der Physiker Isaak Newton im 17. Jahrhundert nachgewiesen hatte. Le Corbusier widmete sich dem Studium geeigneter Farbgruppierungen und setzte sie in Kontrast zu den naturbelassenen Oberflächen.
Der Zürcher Pavillon markiert den Endpunkt dieser Entwicklung. Auf den Aussenflächen bleiben nur noch sorgfältig gruppierte, weiss, gelb, grün, rot und schwarz emaillierte Blechpaneele übrig. Der Sichtbeton ist dem ausgelagerten Rampenkörper zugeordnet.