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Nachdem der eintägige NATO-Gipfel in Brüssel am Montag zu Ende gegangen war, hielt der Generalsekretär des Blocks Jens Stoltenberg eine Rede vor Mitgliedern des westlichen Pressekorps und beantwortete mehrere Fragen.
Seine Ausführungen bestanden aus einer Zusammenfassung der Ergebnisse des Gipfels, die eine reine Formalität war („Alle Staats- und Regierungschefs waren sich einig, dass … Europa und Nordamerika in der NATO stark zusammenstehen müssen“), eine verkürzte Rekapitulation des langen Kommuniqués des Gipfels.
Zu Beginn wiederholte er in einer nicht nur auswendig gelernten, sondern geradezu beschwörenden Art und Weise Parolen wie die Notwendigkeit der NATO, „unsere Werte und unsere Interessen zu verteidigen“ in einer Zeit, in der „autoritäre Regime wie Russland und China die auf Regeln basierende Ordnung herausfordern.“ Wenn das letztgenannte Thema das Kommuniqué nicht vollständig beherrschte, so tat es doch seine Pressekonferenz.
Das Transkript ist, wie in letzter Zeit bei seinen Präsentationen üblich, in Ein-Satz-Aufzählungspunkten angeordnet. Diese beiden stehen Rücken an Rücken:
„Unsere Beziehung zu Russland ist auf dem tiefsten Punkt seit dem Kalten Krieg.
Und Moskaus aggressive Aktionen sind eine Bedrohung für unsere