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Das Wichtigste in Kürze
- Swiss Ski geht mit 19 Nationalmannschafts- und 10 A-Kader-Fahrern in die neue Saison.
- Das Schweizer Team hat in jeder Disziplin Kandidaten, die um den Sieg mitfahren können.
Als amtierender Nationenwertungs-Sieger hat das Swiss-Ski-Team auch in der Saison 2021/22 grosse Ambitionen. 19 Athleten gehören zur Nationalmannschaft, dazu kommen zehn Fahrer, die zum A-Kader gehören.
Schweizer Speed-Hoffnungen
Bei den Herren hat die Schweiz mit Beat Feuz einen ganz grossen Speed-Trumpf. Der 34-Jährige hat in der letzten Saison zum vierten Mal in Folge den Abfahrts-Weltcup gewonnen. Dementsprechend wird er auch in diesem Jahr der Abfahrts-Favorit sein.
Im Super-G wiederum liegen die Hoffnungen eher auf Marco Odermatt und Mauro Caviezel. Youngster Odermatt war im letzten Jahr der zweitbeste Fahrer in dieser Disziplin und gewann zwei Rennen. Caviezel (33) wurde nach dem Super-G-Weltcup-Sieg 2019/20 im letzten Jahr noch Vierter, gewann aber sein erstes Weltcup-Rennen.
Bei den Damen hat die Schweiz gleich zwei Fahrerinnen, die in Abfahrt und Super-G zur absoluten Elite gehören. Corinne Suter (27) wurde Zweite im Abfahrt-Weltcup und landete in der Super-G-Wertung auf dem dritten Platz. In der Saison 2019/20 hatte die Schwyzerin noch in beiden Speed-Wertungen triumphiert.
In der letzten Saison ging der Sieg im Super-G-Weltcup aber an Lara Gut-Behrami. Die Tessinerin hat ihre Hochform vergangener Tage wiedergefunden und schaffte es auch in der Abfahrts-Wertung auf den dritten Platz. Ausserdem gewann sie in der letzten Saison gleich sechs Speed-Rennen.
Schweizer Technik-Hoffnungen
Loic Meillard ist bei den Herren sowohl im Riesenslalom als auch im Slalom ein stetiger Podestanwärter. Der 24-Jährige landete in der letzten Saison auf dem vierten Platz der Riesen-Wertung und wurde im Slalom Gesamt-Siebter.
Marco Odermatt musste sich in der Riesenslalom-Wertung derweil wie im Super-G nur einem Konkurrenten geschlagen geben. Trotz zwei gewonnenen Rennen fehlten ihm in dieser Disziplin am Ende 51 Punkte auf Alexis Pinturault.
Im Slalom ist Ramon Zenhäusern der grösste Schweizer Trumpf. Der 29-jährige Walliser war im letzten Jahr der drittbeste Weltcup-Slalomfahrer. Ausserdem konnte er in Alta Badia den vierten Weltcup-Sieg seiner Karriere feiern.
Bei den Frauen liegen die Hoffnungen auf Michelle Gisin. Sie war im letzten Jahr in beiden technischen Disziplinen die viertbeste Fahrerin. Ausserdem feierte sie ihren ersten Weltcup-Sieg.
Kader Männer
Nationalmannschaft
Urs Kryenbühl
Loic Meillard
Sandro Simonet
Ramon Zenhäusern
A-Kader
Tanguy Nef
Niels Hintermann wurde von der Nationalmannschaft in den A-Kader zurückgestuft. Luca Aerni verpasste den Sprung zurück in den Nationalmannschafts-Kader derweil knapp. Neu im besten Kader mit dabei sind Sandro Simonet und Justin Murisier.
Kader Frauen
Nationalmannschaft
A-Kader
Andrea Ellenberger
Nathalie Gröbli
Joana Hählen
Mélanie Meillard
Camille Rast
Elena Stoffel
Jasmina Suter
Bei den Frauen hat lediglich Pirska Nufer den Sprung in den Nationalmannschafts-Kader geschafft. Joana Hählen und Mélanie Meillard mussten derweil die Zurückstufung in den A-Kader hinnehmen.