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In der Übersicht
Stefan Lüthi führte mit BHP - Brugger und Partner AG für die Regionalkonferenz Zürich Nordost eine Abschätzung des sozioökonomischen Einflusses eines potenziellen Tiefenlagers auf die langfristigen, räumlichen Entwicklungen im Zürcher Weinland und in der Region Schaffhausen durch. Methodisch kam eine so genannte Szenario-Analyse zum Einsatz. Zuerst wurde der Ist-Zustand in den Bereichen Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt zusammenfassend beschrieben. Auf dieser Grundlage wurden ein Trend-Szenario und zwei Extrem-Szenarien (Wachstum und Schrumpfung) entwickelt, mit der Annahme, dass kein Tiefenlager im Untersuchungsgebiet zu stehen kommt. Anschliessend wurden die Chancen und Gefahren eines potenziellen Tiefenlagers aufgelistet und dessen Auswirkungen auf die verschiedenen Szenarien summarisch beurteilt. Im Kern der Analyse stand eine Serie von Workshops mit lokalen Expertinnen und Experten, wo die Ergebnisse von bestehenden Studien und dessen Interpretationen diskutiert und reflektiert wurden. Mit diesem Projekt konnte für die Regionalkonferenz Zürich Nordost nicht nur eine kohärente und gleichzeitig nachvollziehbare Methodik zur Abschätzung des sozioökonomischen Einflusses eines Tiefenlagers entwickelt, sondern auch eine wichtige Grundlagen für die zukünftige Erarbeitung einer regionalen Entwicklungsstrategie geliefert werden.