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Der Jugendschutz für Zigaretten soll im Kanton Thurgau für herkömmliche und auch für E-Zigaretten und Tabakwaren mit CBD erhöht werden. Das Parlament will ein Mindestalter 18 einführen. Das hatte eine überparteiliche Motion verlangt. Prävention sei die beste Methode, um die Gesellschaft vor hohen Folgekosten des Tabakkonsums zu schützen, so eines der Argumente.
E-Zigaretten seien Einstieg ins Rauchen
Heute gibt es keine Altersbeschränkung für E-Zigaretten nur einen Kodex, an den sich die Verkaufsstellen halten sollen. Der Kanton Thurgau will nun selber das Heft in die Hand nehmen und die Gesetzeslücke schliessen, und nicht auf ein nationales Gesetz warten. «Es geht um den Schutz der Jugendlichen», war ein mehrfach genanntes Argument. Die E-Zigaretten seien ein möglicher Einstieg für eine Nikotinsucht, so die Befürchtung.
Auch der Verkauf von herkömmlichen Zigaretten soll mit einer höheren Altersbeschränkung von neu 18 Jahren beschränkt werden. Zudem soll die Plakatwerbung für Raucherwaren eingeschränkt werden. Die Thurgauer Regierung muss nun ein entsprechendes Gesetz ausarbeiten.