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Vitamin D and Stress Fractures in Sport: Preventive and Therapeutic Measures—A Narrative Review
Es gibt zahlreiche Risikofaktoren für Stressfrakturen, die in der Literatur identifiziert wurden. Unter verschiedenen Risikofaktoren kann ein längerer Mangel an Vitamin D bei Sportlern zu Stressfrakturen führen, da eine Vitamin D-Insuffizienz mit einer erhöhten Inzidenz einer Fraktur verbunden ist. Ein Vitamin D-Wert von <75,8 nmol/l ist ein Risikofaktor für Stressfrakturen. Ein Vitamin D-Mangel ist jedoch nur einer von mehreren potenziellen Risikofaktoren.
Gut dokumentierte Risikofaktoren für eine Stressfraktur sind weibliches Geschlecht, weiße ethnische Zugehörigkeit, höheres Alter, größere Statur, geringere aerobe Fitness, vorherige körperliche Inaktivität, größere Mengen an aktuellem körperlichem Training, dünnere Knochen, Vitamin D-Mangel, Eisenmangel, Menstruationsstörungen und unzureichende Aufnahme von Vitamin D und/oder Kalzium. Stressfrakturen sind bei Sportlern keine Seltenheit und betreffen rund 20% aller Wettkämpfer.
Die meisten Athleten mit einer Stressfraktur sind unter 25 Jahre alt. Stressfrakturen können jeden Sportler betreffen, vom Wochenendathleten bis zum Spitzensportler.
Stressfrakturen sind in bestimmten Sportarten wie Basketball, Baseball, Leichtathletik, Rudern, Fußball, Aerobic und klassischem Ballett häufig.
Die untere Extremität ist zunehmend von Stressfrakturen an den Stellen der Tibia, der Metatarsalia und des Beckens betroffen.
In Bezug auf Prävention und Therapie scheint Vitamin D eine wichtige Rolle zu spielen. Athleten sollten eine Analyse der Vitamin D-abhängigen Calciumhomöostase basierend auf Labortests von Vitamin D, Calcium, Kreatinin und Nebenschilddrüsenhormon erhalten.
Bei einem Mangel an Vitamin D D können normale Blutspiegel von ≥30 ng/ml durch Optimierung des Lebensstils des Athleten und gegebenenfalls durch orale Substitution von Vitamin D wiederhergestellt werden.
Jüngste Studien deuten darauf hin, dass die Prävalenz von Stressfrakturen abnimmt, wenn Sportler täglich mit 800 IE Vitamin D und 2’000 mg Kalzium ergänzt werden. Die Empfehlungen für die tägliche Aufnahme von Vitamin D können bis zu 2’000 IE von Vitamin D pro Tag betragen.
Der Übersichtsartikel ist zu finden unter https://www.mdpi.com/1648-9144/57/3/223