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Empfehlungen des Audits an das GNW, das ZIWS und das WGO
(IVS).- Das Departement für Finanzen, Institutionen und Gesundheit (DFIG) und das Gesundheitsnetz Wallis/Spital Wallis arbeiten zusammen, um die Zukunft der öffentlichen Spitäler im Wallis zu festigen. Ab dem 1. September 2011 wird ein Projektausschuss gebildet und beauftragt, die Empfehlungen des Audits der Fédération hospitalière de France (FHF) umzusetzen. Dieser Ausschuss funktioniert nach einem partizipativen Vorgehen mit Einbezug von Staatsrepräsentanten, Repräsentanten des Gesundheitsneztes/Spital Wallis und Ärzten und vom Pflegepersonal. Der Ausschuss ist dem Staatsrat Maurice Tornay unterstellt und kann auf die Unterstützung und das Fachwissen der Expertengruppe der FHF zählen. Die Massnahmen werden je nach Vorankommen umgehend in die Tat umgesetzt, jedoch spätestens bis Ende 2012.
Zur Erinnerung, das DFIG hat im April 2011 die kurz-, mittel- und langfristigen Massnahmen betreffend die Empfehlungen des Audits der FHF präsentiert. Einige Massnahmen konnten durch das GNW/Spital Wallis bereits umgesetzt werden. Andere, die grössere Veränderungen beinhalten, waren Teil einer genauen Analyse der letzten Monate und können nun realisiert werden. Indem ein Projektausschuss, genannt « Spital Wallis 2020 », geschaffen wurde, hat sich das DFIG und das GNW/Spital zum Ziel gemacht, die Massnahmen auf diesem Gebiet bis Ende 2012 umzusetzen.
Mehrere Massnahmen bereits umgesetzt
Einige Massnahmen, die vom FHF empfohlen wurden, konnten schnell umgesetzt werden, wie beispielsweise:
- die Verbesserung der Patienten- und Angehörigeninformation,
- Standardisierung eines Systems für Spitalzwischenfälle im GNW/Spital Wallis,
- die Rekrutierung eines Kommunikationsteams, das vollkommen den Bedürfnissen eines grossen Unternehmens entspricht,
- die Stärkung der Zweisprachigkeit für alle Patienten in den Disziplinen, die nur im Spital von Sitten angeboten,
- die Reorganisation des radio-onkologischen Dienstes,
- die Optimierung der Personalverwaltung mit der Schaffung von Mitarbeitergesprächen und eines Systems zur Verwaltung von Absenzen.
Mittel- und langfristige Massnahmen
Weitere Empfehlungen der FHF erfordern grössere Veränderungen. Um diese dennoch zu verwirklichen, werden acht Projektgruppen unter der Leitung des Projektausschusses « Spital Wallis 2020 » am 1. September 2011 ihre Arbeit aufnehmen. Sie werden beauftragt, die von der Expertengruppe des Audits empfohlenen Massnahmen bis spätestens 2012 umzusetzen.
Fünf dieser Gruppen werden sich den Massnahmen, die speziell das GNW/Spital Wallis betreffen, widmen. Namentlich sind das :
- die Harmonisierung der Verfahren und der Qualitätspraktiken zwischen den Standorten,
- die Verstärkung der medizinischen Leitung, die Vereinfachung der hierarchischen Organisation,
- die Verbesserung des Personalmanagements und der Kommunikation,
- die Einführung eines internen Prüforgans.
Diese Gruppen gehen aber noch weiter : Sie entwickeln eine Strategie « Spital Wallis 2020 » mit klaren Vorstellungen der Zukunft des GNW/Spital Wallis. Diese Strategie soll dem GNW/Spital Wallis helfen, sich in der Zukunft zu sehen.
Drei andere Gruppen arbeiten an den Massnahmen, die eher den Kanton betreffen :
- die Konzentration der Akutpflege auf eine bestimmte Anzahl von Standorten,
- die vorgesehenen Änderungen im Gesetz über Krankenanstalten und –institutionen,
- die Positionierung des Walliser Gesundheitsobservatoriums.
Einbezug der Walliser Gesundheitsfachleute
Damit sich auch die betroffenen Akteure bezüglich der Zukunft ihres Spitals äussern können, wählt das DFIG und das Gesundheitsnetz Wallis/Spital Wallis ein partizipatives Vorgehen. Daher sind die verschiedenen Gruppen aus Vertretern des Kantons Wallis, des GNW/Spital Wallis aber auch aus den Schlüsselfiguren dieses Bereiches (Ärzte, Pflegepersonal) zusammengesetzt. Auf diese Weise können die letztgenannten ihr Fachwissen, ihre Meinungen und Ideen einbringen.
Fachwissen der FHF
Um ihre Arbeit erfolgreich durchführen zu können, werden die fünf Gruppen, die sich dem GNW/Spital Wallis widmen, von den Experten der FHF über deren Tochtergesellschaft SPH Conseil unterstützt. Ein Vertrag zwischen dem DFIG, dem GNW/Spital Wallis und dem SPH Conseil ist unterschrieben worden. Die Kosten in Höhe von 878'850 Euro gehen zu lasten des GNW/Spital Wallis.
Indem man externe Experten, die Spezialisten auf dem Gebiet der Spitalreform sind, engagiert hat, geben das DFIG und das GNW/Spital Wallis den verschiedenen Gruppen einen strengen wissenschaftlichen Rahmen vor. Durch die Konzentration der Hauptbeteiligten des Gesundheitswesens erlaubt die Anwendung dieses Rahmens, konkrete Massnahmen schneller umzusetzen.Tweet