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Der Bedarf nach Coachs muss gedeckt werden. Wie aber wird man zum Coach? Die Bezeichnung Coach ist nicht geschützt und so kann sich jeder, der sich zum Coach berufen fühlt entsprechend nennen und als Coach arbeiten.
Kann ich mich zum Coach ausbilden lassen?
Wer sich zum Coach ausbilden lassen möchte, hat jedoch die Möglichkeit, sich bei diversen Coaching-Kursen, Coaching-Akademien oder Coaching-Schulen anzumelden.
Da es keine allgemeinen Standards gibt, variieren die Coachingkurse ebenso wie die Preise, die von 300 Euro aufwärts für ein Wochenende bis zu einigen Tausend Euro für eine mehrmonatige Ausbildung betragen können.
Coaching-Verbände von denen es in Deutschland und der Schweiz über 20 gibt, haben zumindest interne Gütekriterien, an denen sich Interessierte orientieren können. Generell ist der Markt für die Coachingausbildung allerdings sehr bunt.
Zudem bedeutet eine so genannte Coachingausbildung keine anerkannte Berufsausbildung, sondern gilt als Coaching-Qualifikation, die jedoch nicht zwingend erforderlich ist.
Welche Anforderungen werden an eine Coachingausbildung gestellt?
Eine Coachingausbildung sollte dazu dienen, dass der Coach dazu fähig ist, seinen Coachee durch den Coachingprozess hindurch, professionell zu begleiten.
Der Coach sollte Methoden und Techniken kennen, die er entsprechend anwenden kann. Das beginnt bei der Identifizierung von Problemen, dem Aufdecken von Talenten oder Visionen und setzt sich fort bei der Planung und Durchführung des Coachingprozesses bis hin zum gewünschten Erfolg.
In einer Coachingausbildung sollten psychologische und pädagogische Grundlagen vermittelt werden, ebenso wie Ethik und Managementlehre beispielsweise.
Wichtig ist ebenfalls die Vermittlung von Analysetechniken und praktische Übungen zur Gesprächsführung und Frage- und Moderationstechniken, um den Klienten in jeder Situation optimal zu coachen.