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Wegen der anhaltenden Konflikte im Südsudan sind laut UNHCR bereits über eine Million Menschen ins Nachbarland Uganda geflüchtet. Jeden Monat überqueren dort Menschen, meist Frauen und Kinder, die Grenze. Sie haben kaum Zugang zu Nahrungsmitteln und Trinkwasser. In Bidibidi, dem grössten Flüchtlingslager in Uganda, sind über 230’000 Menschen auf Hilfe angewiesen. HEKS leistet mit seiner Partnerorganisation «ACORD» humanitäre Hilfe für die Flüchtlinge in Uganda. Im Vordergrund steht der Zugang zu sauberem Trinkwasser, der Bau von Latrinen und die Durchführung von Hygieneschulungen.
Uganda hat bereits mehr als eine Million Flüchtlinge aus dem Südsudan aufgenommen. Das Flüchtlingscamp Bidibidi im Norden des Landes ist am Rande seiner Aufnahmekapazitäten: dort leben aktuell 230’000 Personen auf einer rund 250 Quadratkilometern grossen, halbwüstenartigen Fläche.
Die HEKS-Partnerorganisation «ACORD» (Agency for Cooperation and Research in Development) kümmert sich seit Mai 2017 in zwei Zonen des Flüchtlingscamps um die Verbesserung der Hygienebedingungen, Latrinen und um den Zugang zu sauberem Wasser. Davon profitierten bisher rund 55’000 der insgesamt 106’000 in diesen zwei Zonen des Camps lebenden Menschen. Im Rahmen dieses Projektes werden öffentliche Latrinen in Gesundheitszentren und Schulen erstellt, zudem erhalten motivierte Familien das notwendige Material zum Bau eigener Latrinen. Darüber hinaus plant «ACORD» Frischwasserbohrungen sowie die Installation von sechs neuen hand- und zwei solarbetriebenen Förderpumpen und die Reparatur von 14 bereits bestehenden, aber defekten Pumpen. Schliesslich werden auch lokale Hygiene-Promotoren ausgebildet und geschult.
Reportage
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Das Flüchtlingscamp Bidibidi im Norden Ugandas beherbergt mittlerweile 230’000 Flüchtlinge aus dem Südsudan. Erfahren Sie mehr über die Situation vor Ort und was HEKS für die notleidende Bevölkerung tut.