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Für ihren Einsatz in den Bereichen Bildung, Soziales und Kultur sieht das Kirchengesetz einen finanziellen Beitrag des Kantons vor. Der Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat für die nächste Beitragsperiode 2020 bis 2025 einen Rahmenkredit in der Höhe von 300 Millionen Franken.. Dies entspricht dem Betrag der letzten Beitragsperiode.
Im Kanton Zürich sind fünf Religionsgemeinschaften rechtlich anerkannt: Die Evangelisch-reformierte Landeskirche, die Römisch-katholische Körperschaft, die Christkatholische Kirchgemeinde, die Israelitische Cultusgemeinde und die Jüdische Liberale Gemeinde. Die Kantonsverfassung, das Kirchengesetz sowie das Gesetz über die anerkannten jüdischen Gemeinschaften regeln die Aufgabenteilung zwischen dem Staat und den anerkannten Religionsgemeinschaften sowie die Finanzierung.
Die anerkannten kirchlichen Körperschaften im Kanton Zürich erbringen vielfältige Leistungen, darunter auch viele Angebote mit gesamtgesellschaftlicher Bedeutung, insbesondere in den Bereichen Bildung, Soziales und Kultur. Diese Angebote sind der Gesamtbevölkerung zugänglich, also nicht nur den jeweiligen Kirchenmitgliedern vorbehalten. So leisten die kirchlichen Körperschaften Jugendarbeit, bieten Konzerte, Jobbörsen und Mittagstische an oder organisieren Deutschkurse für Migrantinnen und Migranten und Betreuungsangebote für Kinder.
Für diese Tätigkeiten leistet der Staat jährliche Kostenbeiträge. Ihre Tätigkeiten werden von den anerkannten Religionsgemeinschaften in Programmen für eine Periode von 6 Jahren dargestellt. Für dieselbe Periode spricht der Kanton seine finanziellen Beiträge.