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Die schwunghaften Marktentwicklungen der letzten Jahre haben die Zentralbankenvorstände in der trügerischen Ansicht gewogen, dass sie – nach dem Ende der Großen Finanzkrise von 2006-09 – die Retter der Welt gewesen sind. Doch nach wie vor schiffen die Zentralbanker wie betrunkene Matrosen zwischen Skylla und Charybdis hin und her – zwischen jenen Kräften des Bösen also, die Homer in seiner Odyssee beschreibt.
Kaum ein Banker hat verstanden, dass man mit den zur Verfügung stehenden Mitteln – unbegrenzte Geldschöpfung und wertloses Papiergeld – nicht in der Lage sein wird, die Straße von Messina zu durchqueren, ohne dabei großen (wahrscheinlich aber eher katastrophalen) Schaden in der Weltwirtschaft anzurichten.
Unter den berauschten Aktienmarktinvestoren herrscht weiterhin Überschwänglichkeit; noch erkennt man nicht, dass auf diesen bedrohlichen Meeren nicht alles gut ist. Doch weiterhin reagieren die meisten Märkte positiv auf die Druckerpressen, und eher gar nicht auf grundlegende Fundamentalfaktoren.
Druckerpressen schöpfen keinen realen Wert, sie kreieren stattdessen Blasen, in denen nichts als wertlose Luft steckt. Doch leider verwechseln berauschte Investoren Luft, welche kosten- und wertlos ist, mit realen, intrinsischen Werten.
Um ein Beispiel zu machen: Was ist der intrinsische Wert von Bitcoin bzw. BTC? Auf welcher Grundlage sollte BTC bewertet werden? Spiegelt der heutige Wert von 60.000 $ noch den realen Wert wieder, oder ist ein Preis von 10 Cent, wie er noch vor zehn Jahren aufgerufen wurde, zutreffender?
Bitcoin-Manie
Erleben wir heute eine Bitcoin-Manie, ähnlich