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In vielen Ortschaften der italienischen Schweiz herrscht der Brauch des "Bandir gennaio". Am 31. Januar ziehen die Kinder und Jugendlichen in einem lärmigen Umzug durch die Strassen. Büchsen und Alteisen werden an Schnüren nachgezogen, Kuhglocken geschwenkt. Der Brauch ist im Locarnese, in der Riviera, im Bellinzonese und im Sottoceneri verbreitet. Er soll ein Symbol für die Vertreibung der winterlichen Kälte sein und wird noch heute ausgeübt, wobei in in einigen Ortschaften allerdings eine andere Organisationsform gewählt wurde (Bildung von Gruppen, Wettbewerb für die besten Kostüme).