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Der Amerikaner Caeleb Dressel ist bei seinem WM-Debüt mit siebenmal Gold der herausragende Schwimmer der WM in Budapest. In der Nationenwertung triumphieren einmal mehr die USA.
Dressel holte bei seinen ersten Weltmeisterschaften gleich sieben Titel, so viele wie sein Idol Michael Phelps bei seinem Rekord 2007 in Melbourne. Drei Goldmedaillen an einem Abend, wie Dressel am Samstag, hatte aber sogar Phelps nicht geschafft.
Katie Ledecky, Simone Manuel und Mallory Comerford waren bei den Frauen mit je fünf WM-Titeln am erfolgreichsten.
Im Medaillenspiegel nach 42 Wettkämpfen im 50-m-Becken schwangen die USA deutlich obenaus. Mit 18-mal Gold und dem Rekordtotal von 38 Medaillen zeigten sich die Amerikaner um Längen besser als vor zwei Jahren in Kasan (8 Gold, total 23 Medaillen). Zweitbeste Nation war Grossbritannien mit viermal Gold.
Elf Weltrekorde in Budapest
Die Titel am letzten Wettkampftag in Budapest gingen an die Titelverteidiger Gregorio Paltrinieri (ITA/1500 m Crawl), Camille Lacourt (FRA/50 m Rücken) und den Amerikaner Chase Kalisz (400 m Lagen).
Bei den Frauen sicherte sich die Schwedin Sarah Sjöström nach sechs WM-Titeln im Delfin-Stil ihre erste Crawl-Goldmedaille (über 50 m). Die Ungarin Katinka Hosszu gewann an der Heim-WM nach den 200 auch über 400 m Lagen.
Über 50 m Brust gewann am letzten WM-Abend Lilly King. Die Amerikanerin gewann in 29,40 mit Weltrekord. In den abschliessenden Lagen-Staffeln triumphierten sowohl bei den Männern wie auch den Frauen - sie mit Weltrekord - die Amerikaner. Insgesamt fielen in der für diese Titelkämpfe neu erstellten Donau-Arena in Budapest elf Weltrekorde.
Die nächsten Weltmeisterschaften, die 18. seit der erstmaligen Durchführung 1973, finden 2019 im südkoreanischen Gwangju statt.
SDA-ATS