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Es vergeht kein Sommer, an dem es nicht irgendwo an Flugshows zu Abstürzen und unsäglichem Leid kommt.
Allein das Wochenende vom 21./22. August 2011 hatte es in sich, um nur die wichtigsten zwei Ereignisse zu erwähnen:
An der Kansas City Aviation Expo Air Show im US-Bundesstaat Missouri kam es bei einem Sturz-/Trudelflug eines Doppeldeckers zu einem Absturz. Der Pilot verlor das Leben.
Im englischen Bournemouth stürzte an der Flugshow ein Kampfjet keiner geringeren als der renommierten britischen Luftwaffe Royal Air Force ab. Der Pilot der legendären “Red Arrows“ starb; glücklicherweise kamen keine Zuschauer oder Anwohner zu Schaden. Somit ein weiterer Crash, nachdem sich zwei Jets derselben Flugstaffel bereits im März 2010 in ihrem Akro-Training auf Kreta berührten und mit viel Glück “nur“ eine Maschine abstürzte.
Den «Red Arrows‰ wurde anlässlich eines Banker Events auf dem Bürgenstock im September 2005 auch in Nidwalden der rote Teppich ausgerollt, indem sie eigens für jene private Air Show zugelassen wurden.
Der nächste Akro-Crash ist nur eine Frage der Zeit und des Ortes. Muss es wirklich bei uns in Nidwalden soweit kommen? Es gilt jetzt, die Weichen durch die Flugplatzgemeinden richtig zu stellen und sich von unkalkulierbaren Risiken der Akro-Shows à la Breitling & Konsorten zu verabschieden!