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Sofern es das Druckdispositiv erlaubt, kann die Rohrweitenbestimmung der neuen Steigleitung und der Stockwerkverteilung mit Hilfe der System spezifischen LU-Tabellen nach der vereinfachten Methode erfolgen.
Weil die neue Rohrweitenbestimmung zum Teil auf tiefere LU-Werte, einer tieferen Gleichzeitigkeit und auf aktuelle Widerstandsbeiwerte Zeta basiert, ist es unvermeidbar, für jede relevante Teilstrecke im gesamten Gebäude die Summe der LU-Werte neu zu ermitteln und die Rohrweiten der bestehenden Kellerverteilung mit den neu resultierenden Rohrweiten zu vergleichen.
Sind die alten und die neu ermittelten Rohrweiten identisch, kann die bestehende Kellerverteilung belassen werden. Wenn sich mit den neuen LU-Tabellen grössere Rohrweiten ergeben, dann empfiehlt sich eine detaillierte Beurteilung anhand der Berechnungsmethode (Druckverlustberechnung).
Ergibt auch die Berechnungsmethode keine Übereinstimmung der bestehenden Rohrweiten mit den neu errechneten, so sind mit dem Bauherren die weiteren Massnahmen zu besprechen. Es ist abzuwägen, ob die bestehende Kellerverteilung erneuert oder belassen werden soll. Der Sachverhalt und die Entscheidung sollte in einer Nutzungsvereinbarung festgehalten werden.