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Für die Behandlung von brutfreien Völkern wird vom BGD Oxalsäure empfohlen. Dies ist typischerweise bei der Winterbehandlung im Dezember oder bei der Behandlung von Jungvölkern der Fall. Oxalsäure wird als Oxalsäure-Lösung oder als Oxalsäure Pulver (Oxalsäure-Dihydrat) angewendet.
Die einfachste Anwendung ist die Sprühbehandlung mit Oxalsäre-Lösung. Dabei werden alle Wabenflächen mit einem handelsüblichen Zerstäuber mit 3-4 ml Oxalsäure besprüht. Gleichzeitig kann auch eine Kontrolle der Volksgrösse, des Futtervorrats und auch der erforderlichen Brutfreiheit vorgenommen werden. Die Aussentemperatur sollte aber mindestens 8°C betragen, damit abfliegende Bienen wieder heimkehren können.
Die Träufelbehandlung mit Zuckerwasser verdünner Oxalsäure ist für die Bienen so belastend, dass diese in einem Jahr nur einmal pro Volk durchgeführt werden darf.
nicht empfohlem vom BGD
Durch Erhitzen des Oxalsäure-Dihydrats geht dieses direkt von einem festen in einen gasförmigen Zustand über, ohne erst einen flüssigen Zustand zu erreichen. Dieser Vorgang nennt sich „Sublimation“ und nicht „Verdampfen“. In der Imkerei wird dies aber als „Verdampfen“ bezeichnet. Je nach Produkt wird dabei die Erhitzung elektrisch oder mit Gasverbrennung erreicht.
Neu verfügbar ab Dezember 2020: noch keine Tests vom BGD