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Felix Salten, weltbekannt durch seine Tiergeschichte „Bambi. Eine Lebensgeschichte aus dem Walde" (1923), verfasste im gleichen Jahr dieses Buch, über das sein Jugendfreund Hugo von Hofmannsthal schrieb: „Man trägt nicht umsonst einen höchst persönlichen und merkwürdigen Novellenstoff, wie den der Verwandlung eines Menschen in einen Hund, dreissig Jahre lang dichterisch-träumend in sich herum. Es ist keine Kleinigkeit, die Zaubergewalt des Leiblichen so fest zu fassen, dass sie schliesslich unter der umklammernden Hand das Geistige hergibt." Lukas Grassi ist seiner Heimatstadt Wien überdrüssig, er sehnt sich nach Italien, in das Land seiner Väter, hat aber kein Reisegeld, um abzuhauen. Da trifft er auf die Karosse des Erzherzogs, der auf den Weg nach Florenz ist und sieht den Hund des Erzherzogs. „Oh Gott, selbst diesen Hund beneide ich", ruft er aus. „Ja, wenn ich nur jeden zweiten Tag ich selber sein dürfte, dann wär' ich schon zufrieden … dann möchte ich dieser Hund sein und mit auf die Reise gehen." Und schon wird sein Wunsch wahr … Aber lesen Sie selbst.
Portrait
Felix Salten wurde am 6. September 1869 unter dem Namen Siegmund Salzmann als Sohn eines ungarischen Ingenieurs in Budapest geboren und übersiedelte kurz nach seiner Geburt nach Wien. Der Journalismus wurde zu seinem Hauptfeld. Jedoch schrieb er gleichzeitig Prosa, Theaterstücke und Operettenlibretti. In Kooperation mit anderen Autoren schrieb er Drehbücher und arbeitete sehr erfolgreich als Regisseur. International bekannt wurde Salten vor allem durch die Verfilmungen seiner Bücher "Bambi", ein Leben im Walde, "Perri" und "Der Hund von Florenz" durch Walt Disney. 1938 floh er in die Schweiz. Er starb mit 76 Jahren, am 8. Oktober 1945, in Zürich.