Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/58565

<h2>SubmittedText<h2><p>Wie eine Untersuchung aufzeigt, die der ETH vom VBS in Auftrag gegeben wurde, ist die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung für eine Verschärfung des Waffengesetzes. Besonders auffällig ist dabei die überwältigende Mehrheit der Frauen, die für eine klare Verschärfung des heutigen Waffengesetzes ist.</p><p>Warum schiebt der Bundesrat angesichts dieser Tatsachen und des Handlungsbedarfs die Revision des Waffengesetzes auf die lange Bank?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat ist gewillt, das Waffengesetz zu revidieren. Zu diesem Zweck hat er eine erste umfassende Vernehmlassung durchgeführt, das EJPD zu Einzelfragen eine zweite. </p><p>Die Auswertung der Vernehmlassung hat ein sehr uneinheitliches Bild ergeben. Einige Vorschläge des Bundesrates sind weitgehend positiv aufgenommen worden, andere werden kontrovers beurteilt; die übrigen werden deutlich abgelehnt. Zu dieser dritten Gruppe zählt insbesondere die Einführung eines nationalen Feuerwaffenregisters.</p><p>Der Bundesrat wird demnächst formell von den Vernehmlassungsergebnissen Kenntnis nehmen. Er will diese Ergebnisse sorgfältig evaluieren und gestützt darauf über die inhaltliche Weiterführung der Revision entscheiden.</p>