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Whether it’s the best of times or the worst of times, it’s the only time we’ve got. (Art Buchwald)
Gebe zu, hatte die Ukraine bislang nicht auf dem Radar und deshalb bis am 24. Februar 2022 so gut wie keine Ahnung über Land und Leute.
Politisch – da war mal was auf einem Platz namens „Maidan“; eine Präsidentin mit einem blonden Zopf, die im Dauerclinch mit Justiz und Politik lag; ein anderer Präsident, der nach Russland floh, Oligarchen, Gaspipeline, grüne Männer.
Alle Namen enden mit -enko.
Wenn nicht mit -yk.
Dazu noch: Schweizer, die nach Kiew reisen, um eine Frau kennenzulernen; Reportage auf SRF im Hauptprogramm.
Das war’s dann schon.
In den letzten Wochen habe ich einen Crashkurs in Ukrainismus durchlaufen.
Ich weiss jetzt: Wein- und Bierflaschen, Tetrapack, Kabelbäume, Eisenbahnräder, Sonnenblumöl, Weizen, Tierfutter, Chemikalien, IT-Dienstleistungen und so weiter und so fort.
Gut ausgebildete Frauen und Männer; Kinder, die besser in Mathe sind als Schweizer Kinder; Unerschrocken gegenüber mächtigem Gegner; ein Präsident, der mit der ganzen Welt kommunizieren kann; TV-Serie „Diener des Volkes“ (auf Arte).
Europäer.
Was ich auch noch gelernt habe: Slava Ukraini!