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Sell in May and go away… ist eine der bekanntesten Börsenweisheiten überhaupt. Wichtig ist aber auch der folgende Zusatz: «…but remember to come back at the end of September».Text: Rino Borini
Wie die Analyse des Halloween-Effekts zeigt, ist das letzte Quartal statistisch betrachtet ein sehr gutes. Insbesondere November und Dezember überzeugen meist. Dieser «SommerflautenEffekt» zeigt sich auch am Schweizer Aktienmarkt: So liegen die Durchschnittsrenditen in den Wintermonaten zwischen 1970 und 2017 um rund 5,5 Prozentpunkte über denjenigen von Mai bis September.
Ob USA, Deutschland oder die Schweiz: In den Sommermonaten August und September sind die Aktienrenditen traditionellerweise am tiefsten. Der MSCI Switzerland etwa erzielte im September nur in 21 der vergangenen 47 Jahren eine positive Rendite.
Gründe, warum genau diese beiden Monate für schwache Notierungen sorgen, gibt es viele, doch die meisten sind wenig fundiert. Gesichert dagegen ist, dass viele prägende Ereignisse und Börsenkorrekturen im September geschahen. So etwa der Zusammenbruch von Lehman Brothers oder der Angriff auf das World Trade Center im Jahr 2001.