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Sie komponiert und musiziert mit Sinfonieorchestern auf der ganzen Welt. Am Freitag, 2. März, gibt Alma Deutscher im KKL Luzern ihr Debüt mit dem Luzerner Sinfonieorchester. Gespielt wird das Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 in Es-Dur, ein Werk, das die 13-jährige Britin selber komponiert hat und am Konzertflügel begleitet.
Sie habe immer Melodien im Kopf, oft komponiere sie aber während der Nacht. «Es kommt vor, dass ich aus einem Traum aufwache mit einer wunderschönen Melodie im Kopf. Ich krieche dann mitten in der Nacht aus dem Bett und schreibe diese in ein Notizbuch.» Sie wolle «schöne» Musik machen, Musik die die Menschen berühre, die sie zum Singen, Tanzen und Weinen bringe.
Ich bin kein Mozart.
Oft wird Alma Deutscher mit Amadeus Mozart verglichen. Dieser Vergleich sei zwar ein Kompliment, sagt sie, gefalle ihr aber nicht. «Ich bin aber Alma, Alma Deutscher und möchte eigene Musik machen.» Für sie sei es auch nichts Aussgergewöhnliches, mit 13 Jahren zu komponieren und auf diesem Niveau Musik zu spielen.
Ich habe immer Melodien im Kopf.
Sie habe immer Melodien im Kopf, deshalb könne sie sich auch nicht vorstellen, einmal keine Musik mehr zu machen. Eine Schule besucht die 13-Jährige nicht und auch ein Eintritt in eine Musik-Hochschule komme für sie nicht in Frage. «Wenn ich älter bin möchte ich aber einmal eine eigene Schule für begabte, junge Musikerinnen und Musiker gründen. In ihrer Freizeit klettert Alma am liebsten auf Bäume, geht schwimmen und tanzen oder spielt im Garten mit ihrer Schwester Helen.
Alma Deutscher
Alma Deutscher hat als Zweijährige mit Klavierspielen angefangen, mit sechs schrieb sie ihre erste Klaviersonate und als Siebenjährige komponierte sie die Oper «The Sweeper of Dreams». Sie gilt als Wunderkind und wird mit Mozart verglichen. Alma Deutscher wurde 2005 in Oxford (GBR) geboren. Sie lebt mit ihren Eltern und der jüngeren Schwester in Dorking südwestlich von London.