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Die etwas mehr als 100 Katholiken mussten im 19. Jh. den Gottesdienst in Birsfelden besuchen. Zu Beginn des 20. Jh. stieg die Zahl der Katholiken stark an. Der Bau der Freidorfsiedlung und des Rangierbahnhofes brachte viele Katholiken als
Einwohner ins Dorf.
1932 konnte eine erste Kirche in Muttenz, die Kirche Johannes Maria Vianney, eingeweiht werden. Zwei Jahre später wurde auch ein Jugendheim eröffnet. Dieses wurde zum Zentrum des Pfarreilebens. Pfarrei und Kirchgemeinde wuchsen unaufhörlich, bis im Jahr 1960 für die nunmehr rund 29% Katholiken in Muttenz eine grössere Kirche geplant wurde.
Die heutige Beton-Kirche Johannes Maria Vianney wurde 1966 eingeweiht (Architekt Max Schnetz). Kirche, Pfarrhaus, Pfarreisaal und Kindergarten umfassen einen Hof. Die ursprünglich in Sichtbeton ausgeführten Kuben wurden nachträglich hell gestrichen. Dem quadratischen Hauptraum sind Kapelle und Vorraum angefügt. Die Betonwände werden von oben beleuchtet. Sie sind mit abstrakten Kunstwerken geschmückt. Sämtliche liturgischen Zeichen sind in Beton ausgeführt.