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Mit grossen Ambitionen war Fabian Cancellara heute Mittag zum Halbklassiker E3 Harelbeke in Belgien gestartet. Doch er sah die Ziellinie nicht. Schon in der Anfangsphase des Rennens war Cancellara auf einem Kopfsteinpflasterabschnitt gemeinsam mit anderen Fahrern gestürzt, darunter war mit John Degenkolb auch der Sieger von Mailand–Sanremo.
Cancellara kletterte noch einmal aufs Velo, wurde dabei beim Schütteln seines linken Handgelenks beobachtet und gab wenig später auf. Bei der Aufgabe soll der Berner gesagt haben, dass seine Frühlings-Saison vorbei sei. Eine Untersuchung im Spital von Waregem bestätigte anschliessend seine Vermutung: Cancellara habe sich zwei Wirbel-Frakturen im unteren Rückenbereich zugezogen, teilte sein Team mit.
Damit fällt Cancellara nicht nur für Gent – Wevelgem am kommenden Sonntag aus, sondern auch für die beiden darauf folgenden Radsport-Monumente, die Flandern-Rundfahrt vom 5. April und Paris – Roubaix die Woche darauf. (ram/si)
Fabienne Suter hatte sich im ersten Training einzig der slowenischen Abfahrts-Olympiasiegerin Tina Maze um einen Zehntel geschlagen geben müssen. Am Dienstag war die Differenz zu Anna Fenninger um einiges grösser. Suter büsste 0,86 Sekunden auf die österreichische Super-G-Olympiasiegerin ein, die beim Weltcup-Finale noch um mehrere Kristallkugeln kämpft. In der Disziplinenwertung der Abfahrt liegt Fenninger um 80 Punkte hinter Maria Höfl-Riesch zurück, die das Abschlusstraining …