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<h2>SubmittedText<h2><p>1. Hat sich der Bundesrat detailliert mit der Frage der Klimaerwärmung im Aargau und deren Auswirkungen auf die Energieproduktion auseinandergesetzt? Welche Massnahmen schlägt er vor?</p><p>2. Hält er die Prognosen von OcCC/ProClim für realistisch? </p><p>3. Falls nein: Was plant er, falls die Maximalprognose eintrifft oder sogar übertroffen wird?</p><p>4. Ab welchem Grad der Klimaerwärmung wird dem Bundesrat das klimatische und finanzielle Risiko für den Betrieb von neuen AKW zu gross? </p><p>5. Die neuen AKW erzeugen rund 2,3-mal so viel Leistung und geben etwa 2,7-mal so viel Abwärme an die unmittelbare Umgebung ab wie die bestehenden. Welche lokalen klimatischen Auswirkungen erwartet er? </p><p>6. Eine Vervielfachung der Leistung der AKW führt zu einer Vervielfachung des Bedarfs an Speicherseen. Was erwartet er punkto Restwasser und Auswirkungen auf die Wasserstände der Flüsse? </p><p>7. Falls das Wasser knapp wird, aber gleichzeitig mehr für die Energieproduktion verwendet werden muss: Wo setzt der Bundesrat die Prioritäten?</p><p>a. beim Trink- und Brauchwasser?</p><p>b. bei der Landwirtschaft (Bewässerung)?</p><p>oder</p><p>c. bei der Elektrizitätsproduktion?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die KKW Niederamt AG hat am 9. Juni 2008 ein Rahmenbewilligungsgesuch eingereicht. Am 4. Dezember 2008 folgten die beiden anderen Rahmenbewilligungsgesuche der Ersatz KKW Beznau AG bzw. der Ersatz KKW Mühleberg AG. Teil der Unterlagen ist der Umweltverträglichkeitsbericht 1. Stufe, der für ein Rahmenbewilligungsgesuch erstellt werden muss. Darin haben die Gesuchsteller die Umweltauswirkungen ihrer Projekte dargestellt.</p><p>Bis etwa Mitte 2010 werden die Gesuche vom Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorat Ensi, bis Ende 2008 Hauptabteilung für die Sicherheit von Kernanlagen (HSK)) und von der Eidgenössischen Kommission für nukleare Sicherheit (KNS) in sicherheitstechnischer Hinsicht geprüft und begutachtet. Etwa ab Mitte 2010 werden die Kantone und die Fachstellen des Bundes, in diesem Zusammenhang auch die Umweltfachstellen Gelegenheit haben, zu den Gesuchen und somit auch zu den möglichen Umweltauswirkungen Stellung zu nehmen. Unter die zu betrachtenden Umweltauswirkungen fallen unter anderem der Klima- und der Gewässerschutz. Dabei sind auch die im internationalen Rahmen, etwa aufgrund des Übereinkommens zum Schutz des Rheins, eingegangenen Verpflichtungen in Betracht zu ziehen. Sobald die behördlichen Gutachten und Stellungnahmen vorliegen, werden sie mit den Gesuchen öffentlich aufgelegt. Diese öffentliche Auflage dürfte in der ersten Hälfte 2011 stattfinden.</p><p>Der Bundesrat wird sich zu den Klimaauswirkungen neuer Kernkraftwerke im Zeitpunkt seines Entscheides über die Rahmenbewilligungsgesuche äussern.</p>  Antwort des Bundesrates.