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Die Akte Opel
Die Dokumentation blickt hinter die Kulissen von Opel und analysiert mithilfe von Zeitzeugen und Insidern die Erfolge und Krisen des Konzerns. Von der Gründung des Unternehmens 1862 als Nähmaschinenhersteller in Rüsselsheim über die zweifelhafte Rolle im Zweiten Weltkrieg und die Erfolge in der Nachkriegszeit bis zum Beginn der Krise und dem Verkauf an den französischen PSA-Konzern. "Die Akte Opel" erzählt, warum ein eigentlich amerikanisches Automobilunternehmen in Deutschland noch immer so viele Emotionen weckt. Kapitän, Admiral und Diplomat: Sie waren Kult-Modelle von Opel und ein großes Stück deutsche Automobilkultur. Wohl kaum ein Automobilhersteller durchlief eine so wechselvolle Geschichte wie die Marke mit dem Blitz. Das vorerst letzte Kapitel wurde am 6. März 2017 geschrieben: An diesem Tag präsentierten die Opel-Mutter General Motors und der PSA-Konzern eine Vereinbarung, wonach der US-Hersteller seine Rüsselsheimer Tochter an den Pariser Autobauer verkauft. Opel wird Französisch und damit Teil von Peugeot und Citroën - nach fast 90 Jahren unter den Fittichen von GM. Die Dokumentation von Dominik Lessmeister erzählt die wechselvolle Geschichte des Automobilherstellers. Dabei wirft sie einen Blick auf mehr als 150 Jahre Industriegeschichte, die vor allem von den Amerikanern geprägt war. Seit dem Jahr 1929 gehörte Opel zu General Motors, eine über die Jahrzehnte nicht immer ganz einfache Mutter-Tochter-Beziehung.
|Jahr:||2017|
|Länge:||45 Minuten|