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In meiner 2014 Rennsaison durfte ich viel erleben und hatte mit dem 15. Rang im Weltcup grossen Erfolg. In der Arbeitswelt und auch als Spitzensportler ist Erfolg und Misserfolg oft nahe zusammen. So erlebte ich von mir auch etwas, dass ich bisher noch nicht kannte.
Super vorbereitet startete ich die Saison wie die Jahre zuvor in Zypern. Nach einer super 1. Etappe stürzte ich leider schwer. Dabei holte ich mir zum Glück "nur" starke Schürfwunden. Ich musste dieses 4. Tages Etappenrennen in Zypern danach frühzeitig aufgeben. Das Gefühl war besser als erwartet. So trainierte ich die Tage darauf super weiter.
Nach zwei eher schlechten Rennen in der Schweiz reiste ich mit meinem Mechaniker an die ersten zwei Weltcuprennen.
Ohne grosse Erwartungen ging ich in Pietermaritzburg (RSA) ins Rennen. Es lief mir grandios und überglücklich überquerte ich an 15. Position die Ziellinie. Dies war bisher mein bestes Ergebnis in einem Weltcuprennen.
In Cairns (AUS) erwartete uns ein schwieriges und Technisches Rennen. Nach einem kleinen Sturz in der Startphase reichte es mir noch für den 26. Rang.
Dank den super Leistungen habe ich mich auch im 2014 für die Europameisterschaften Qualifiziert. Vor der EM fanden aber erst noch die beiden Weltcups in Tschechien und Deutschland statt.
Bei den Weltcups in Nove Mesto und Albstadt lief es mir überhaupt nicht gut. Ein schlechter Tag gibt es immer wieder mal, doch es war an der Zeit eine Untersuchung beim Arzt zu unternehmen. Nach schlechten Nachrichten musste ich die Europameisterschaft absagen. Mein Körper zeigte eine Reaktion. Ich war sehr müde und erschöpft. Ich musste also eine Training resp. Rennpause einlegen. Das alles dauerte dann doch länger als erwartet. Mit leichtem Training hielt ich mich etwas fit. Im Juli reiste ich mit der Nationalmannschaft nach Sankt Moritz um in der Höhenlage wieder eine gute Grundbasis zu schaffen.
Nach zwei schlechteren Rennen und immer einem besseren Gefühl reiste ich dennoch nach Canada und USA an die beiden Weltcups. Mit einem 39. und 42. Rang lief es wieder viel besser. An die Leistungen von Anfang Jahr konnte ich aber nicht mehr anknüpfen. Zum Herbst hin fühlte ich mich wieder sehr gut. Ich fuhr noch ein paar kleinere Rennen in der Schweiz, die ich auch gewinnen konnte. Der Virus war zu diesem Zeitpunkt definitiv wieder weg J.
Für die 2015 Saison bin ich wieder im Training. Ich bin Fit und meine Ziele sind gesetzt.