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Archiv zu BMI, 22.3.2006 bis 13.7.2007
Nahrung, die den Zähnen viel Widerstand bietet und so die Kaumuskeln zum Arbeiten zwingt, verbessert die Statur. Zwar nimmt der Body Mass Index (BMI) nicht ab, jedoch setzt sich um die Taille weniger Fett an, also dort, wo es am schädlichsten ist. Das zeigt eine japanische Studie an über vierhundert jungen Frauen. [1653]
13. Juli 2007 – PubMed PMID: 17616782
Bei einem Body Mass Index (BMI) von mehr als 27 ist das Risiko einer Arthritis im Knie dreimal höher als bei einem BMI im normalen Bereich. Das hat man in einer Studie an über dreitausend Personen in Rotterdam herausgefunden. Immerhin gibt es aber auch eine gute Nachricht: Die Hüfte ist nicht betroffen. [1539]
21. Februar 2007 – Ann Rheumatic Diseases 2007;66:158
In Italien haben Ärzte ein neues Syndrom entdeckt: Normalgewicht-Fettsucht. Es kommt offenbar nur bei Frauen vor. Diese haben ein normales Gewicht und einen normalen Body Mass Index (BMI), jedoch einen zu hohen Fettanteil mit über 30 Prozent des Körpergewichts. Wegen zu wenig fettfreier Masse, vor allem Muskeln, ist ihr Gewicht trotzdem im normalen Bereich. Das reichlich vorhandene Körperfett erzeugt aber zum Teil die gleichen Symptome, wie sie für übergewichtige, fettleibige Frauen typisch sind. Dazu gehören die Neigung zu Entzündungen und ein höheres Risiko für Herz und Kreislauf. [1509]
19. Januar 2007 – Am J Clin Nutrition 2007;85:40
Bei der Wahl des Ehepartners spielt der Body Mass Index BMI eine wichtige Rolle: Menschen mit einer ähnlichen Figur fühlen sich am stärksten zueinander hingezogen. Das zeigt eine schwedische Studie, in der auch die Folgen für den Nachwuchs untersucht worden sind: Die Kinder von dicken Paaren sind zu 20 Prozent ebenfalls dick, jene von schlanken Paaren sind zu mehr als 98 Prozent ebenfalls schlank. [1495]
1. Januar 2007 – Am J Epidemiology 2007;165:101
Frauen, die sich viel bewegen, haben ein etwa zwanzig Prozent tieferes Risiko für Gebärmutterkrebs als Frauen, die meistens vor dem Fernseher sitzen. Das gilt auch für Frauen, die trotz viel Bewegung übergewichtig sind: Der Body Mass Index (BMI) spielt hier für einmal keine Rolle. Vielmehr scheint die Bewegung an sich günstig zu wirken. Zu diesem Schluss kommt eine Studie an über dreißigtausend Frauen in Schweden. [1478]
7. Dezember 2006 – Cancer EB&P 2006;15:2136
Wenn der Body Mass Index (BMI) den Wert von 30 erreicht, nimmt das Volumen der Lungen massiv ab. Beim normalen Atmen fällt das nicht ins Gewicht. Jedoch verfügen die Lungen über massiv weniger Reserven. Das heisst, sie arbeiten ständig nahe an ihrer Leistungsgrenze. [1436]
10. Oktober 2006 – Chest 2006;130:827
Wer fit ist, dessen Leber leistet mehr und ist besser davor gefeit, zu verfetten. Das zeigt eine Studie am Cooper-Institut in Dallas, Texas. Dort hat man die Leistungen von Personen auf dem Laufband mit ihren Leberwerten verglichen. Gut für die Leber ist auch ein kleiner Body Mass Index (BMI) und möglichst wenig Fett am Bauch. [1355]
27. Juni 2006 – Gastroenterology 2006;130:2023
Frauen, die Sport treiben, haben ein um die Hälfte vermindertes Risiko für die Hodgkin-Krankheit, eine Form von Lymphkrebs. Mindestens zum Teil wirkt Sport auch über das Körpergewicht, denn mit dem Body Mass Index (BMI) sinkt auch das Risiko. [1351]
23. Juni 2006 – Cancer EB&P 2006;15:1095
Fettansatz am Bauch wirkt sich negativ auf die Leistung der Lungen aus. Weniger deutlich ist der Zusammenhang mit dem Body Mass Index (BMI). Das haben Messungen bei über zweitausend Personen in New York gezeigt. [1306]
9. Mai 2006 – Chest 2006;129:853
Sinkt der Body Mass Index (BMI) unter 20, dann nimmt das Risiko für Angina pectoris und Herzinfarkt zu. Das zeigt eine Studie an über zweihunderttausend Chinesen. Bei einem BMI über 20 hingegen entwickeln sich das Gewicht und das Herzrisiko in die gleiche Richtung. [1266]
22. März 2006 – Int J Epidemiology 2006;35:141
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