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Die Gesundheitskosten werden von verschiedenen Akteuren bezahlt. Fast 42% der anfallenden Kosten in Höhe von über 80 Milliarden Franken wurden 2016 von den Sozialversicherungen beglichen. Bund, Kantone und Gemeinden zahlten zusammen etwas mehr als einen Fünftel der Kosten. Der Grossteil davon waren Zuschüsse der Kantone an die stationären Betriebe, die sowohl durch die Kantone wie auch über Prämien finanziert werden. Die neue Spitalfinanzierung, der zufolge die Kantone mindestens 55% und die Krankenversicherer höchstens 45% der Spitalkosten zu tragen haben, trat per Anfang 2012 in Kraft und hat zu einer Erhöhung dieser Ausgaben geführt.
Finanziert wurden die Gesundheitskosten zu über 65% von den privaten Haushalten. Den grössten Anteil davon entrichteten sie an die Sozialversicherungen. Über einen Viertel zahlten sie direkt für Leistungen, die von den Krankenkassen nicht gedeckt sind (Out-of-Pocket-Zahlungen). Gut 29% wurden durch die öffentliche Hand (Bund, Kantone und Gemeinden) finanziert.