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Untertitel / Graf. Technik:
Eine Tatsachenerzählung. Mit zahlreichen Abbildungen im Text und einer Karte von Marokko.
Bemerkung:
«Ein Reich, in dem die Sonne niemals untergeht – der Traum Kaiser Karls V. war auch Traum vieler Kolonialpolitiker. Auch die Schweiz wollte eine Zeit lang an der grossen Politik teilhaben und in Nordafrika Fuss fassen. Man schreibt das Jahr 1906. In Algeciras wird über die Lösung der ersten Marokkokrise entschieden. Die neutrale Schweiz erhält das Mandat, den Aufbau der marokkanischen Polizeitruppen zu überwachen. Ein Jahr später reist Artillerieoberst Armin Müller in heikler Mission nach Marokko. Kann der Oberst die Erwartungen erfüllen, die auf ihm ruhen, oder wird er scheitern? Eine packende Geschichte über ein spannungsreiches Kapitel Schweizer Aussenpolitik in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg, über eine gut gemeinte, aber im Bundeshaus falsch eingeschätzte Mission. Konrad Stamm gelingt es, anhand der Figur des Obersts Armin Müller historische Fakten in eine mitreissende Tatsachenerzählung zu verwandeln." (Verlagstext) Armin Müller (* 11. Februar 1855 in Schwarzenberg; † 29. Mai 1944 in Genf), genannt Marokko-Müller, war ein Schweizer Berufsoffizier. Müller war Instruktionsoffizier der Artillerie im Range eines Obersten, und Cousin von Bundesrat Eduard Müller. Anlässlich der Algeciras-Konferenz nach der Ersten Marokkokrise erhielt die neutrale Schweiz im Jahr 1906 das Mandat, im Rahmen ihrer Guten Dienste den Aufbau einer marokkanischen Polizeitruppe zu überwachen, welche die europäischen Ausländer in Marokko schützen sollte. Ein Jahr später, nach erfolgter Ratifizierung der Algeciras-Akte, reiste Müller als Generalinspektor dieser Polizeitruppe nach Marokko. Sein Auftrag dauerte bis 1911. Während des Ersten Weltkrieges inspizierte Müller im Auftrag der Schweizer Regierung Lager mit deutschen und österreichischen Kriegsgefangenen in Frankreich.»