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Am Ursprung der Dissonanzen stand eine brasilianische Reporterin, welche etwas zu ungeduldig ihre Fragen stellen wollte, als der amerikanische Präsident Donald Trump im Weissen Haus Fifa-Präsident Gianni Infantino empfing.
Und als sie bei der Frage nach ihrer Herkunft noch anmerkte, dass die Brasilianer die besten der Welt seien, war das ein gefundenes Fressen für Trump.
Kurzerhand spielte der nie um einen provokativen Spruch verlegene US-Präsident auf das enttäuschende Abschneiden der «Selecao» an der WM in Russland (Viertelfinal-Aus gegen Belgien) an.
Tite bleibt cool
Die gleiche Journalistin gab diese Anekdote nun an der Medienkonferenz der brasilianischen Nationalmannschaft zum Besten. Anschliessend fragte sie Coach Tite, wie er reagiert hätte.
Der 57-Jährige verzog keine Miene, sondern streckte nur 5 Finger entgegen. Und schoss gleich noch einen Giftpfeil Richtung Washington ab: «Wir haben 5 Weltmeister-Titel gewonnen. Er soll sich besser informieren.»