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Die kantonalen Ergebnisse der internationalen Pisa-Studie 2006 betrafen nur die französischsprachigen OS-Schulen. Jene Schulen also, die bereits im Jahre 2000 und 2003 mitgemacht haben (Dreijahresrhythmus).
Bereits beim ersten Test hat die Erziehungsdirektion die deutschsprachigen Schulen aus Kostengründen ausgeklammert, wie Erziehungsdirektorin Isabelle Chassot am Mittwoch sagte. Damals hätte der Kanton für die Untersuchung in den deutschsprachigen Klassen rund 100 000 Franken bezahlen sollen – was in etwa den Kosten für die französischsprachigen Schulen gleichkam.
Romands gemeinsam
Die Westschweizer Kantone haben sich hingegen zu einem Konsortium zusammengeschlossen, um so die Kosten für die einzelnen Kanton niedriger zu halten, wie Michel Perriard, Generalsekretär bei der Erziehungsdirektion, erklärte.
Die Deutschfreiburger Schulen spielen nur in der internationalen Pisa-Studie eine – wohlverstanden – unbedeutende Rolle (Stichproben). Michel Perriard: «Die Resultate sind nicht repräsentativ.»
Doch soll nicht unerwähnt bleiben, dass sich die Erziehungsdirektion bemüht hat, Deutschfreiburg miteinzubeziehen. Der Kanton Bern sei diesbezüglich angefragt worden. Doch die Kosten seien, so Perriard, zu hoch gewesen. Nun ist der Zug endgültig abgefahren. il