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Mein drittes Cross Country-Rennen der Saison fand an den Bike Days in Solothurn statt und wieder war es ein Matschrennen.
Nach den ersten beiden Rennen in Rivera und Buchs, welche mir nicht so gut gelungen waren, bin ich auch mit meinem 32. Rang bei einem stark besetzten Elite-Feld nicht wirklich zufrieden und auch die Platzierung als elfter U23-Fahrer entspricht nicht meinen Vorstellungen.
Nichts desto trotz fühlte sich das Rennen fahren in Solothurn endlich wieder gut an und ich konnte ein gleichmässiges und hohes Tempo fahren. Das Problem war, dass ich einen schlechten Start erwischte und so auf der Fläche bis zum Waldstück viel investieren musste, um wieder eine gute Gruppe zu erwischen.
Somit ging ich schon "blau" in den ersten entscheidenden Anstieg und konnte mich dort nicht wirklich gegen meine direkten Konkurrenten behaupten. Dementsprechend musste ich bis zur zweitletzten Runde mehrheitlich alleine fahren und dies ist auf der eher flachen und schnellen Strecke in Solothurn nicht optimal.
Auf der zweitletzten Runde konnte ich den Anschluss zu einer Dreiergruppe herstellen und zusammen mit diesen noch zwei gute Runden fahren. Diese beiden letzten Runden haben sich sehr gut angefühlt und ich konnte auch recht angriffig fahren.
Wie ich oben schon beschrieben habe, war das Gefühl beim Rennen gut und in der späteren Analyse der Streckensegmente habe ich erkannt, dass ich mich in einer Top-20 Gruppe hätte behaupten können.
Dieses Rennen war sicher ein Schritt in die richtige Richtung und ich freue mich jetzt riesig, dass am kommenden Wochenende endlich die Weltcupsaison beginnt. Ich kann es kaum mehr erwarten.