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Lese- und Interpretationshilfe zur politischen Landkarte
Die smartmap wird anhand eines statistischen Verfahrens (Korrespondenzanalyse) berechnet (vgl. separater Methodenbeschrieb). Dabei wird keine vorgängige Zuteilung der smartvote-Fragen auf inhaltlich vordefinierte Achsen vorgenommen, wodurch subjektive Wertungen bezüglich der inhaltlichen Bedeutung und Zusammensetzung der beiden smartmap-Achsen vermieden werden können.
Methodenbeschreibung als PDF (pdf)
- Grundsätzliche Interpretation der smartmap: Die Karte stellt die Profil-Ähnlichkeit der Kandidierenden dar. Je näher die Punkte beieinander liegen, desto ähnlicher sind sich die dahinter liegenden politischen Profile (Antworten auf den smartvote-Fragebogen). Es wird darauf hingewiesen, dass aufgrund der fixen quadratischen Darstellung der Landkarte aus der Höhe bzw. Breite der abgebildeten Dimensionen keine Rückschlüsse auf deren statistisches Gewicht möglich sind.
- Die Benennung der Dimensionen: Die Benennung der beiden Dimensionen der Landkarte (links-rechts, konservativ-liberal) erfolgt nachträglich und ist subjektiv. Andere Bezeichnungen – v.a. in Bezug auf die zweite Dimension – sind möglich und können sinnvoll sein.
- Vergleiche mit anderen Wahlen: Landkarten-Darstellungen aus unterschiedlichen Wahlen können nicht direkt miteinander verglichen werden, da jede Wahl auf einer neuen Basis berechnet wird (unterschiedliche Zusammensetzung des smartvote-Fragebogens und des Kandidatenfeldes).
- Bedeutung der Kartenmitte: Da der berechnete politische Raum nicht fix definiert ist, darf die Kartenmitte nicht als absolute politische Mitteposition interpretiert werden. Die smartmap stellt keine absoluten Positionen dar, sondern nur Positionen von Kandidierenden in Relation zu denjenigen anderer Kandidierenden.
Bern, 26.06.2015