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Neues Jahr, neue Ziele. Viele setzten sich jeweils vor dem Jahresende bzw. Jahresbeginn neue Ziele. Sei dies beruflich oder auch privat. Viele dieser Ziele sind nach kurzer zeit vergessen oder werden angepasst, da diese falsch teilweise sogar unerreichbar formuliert wurden.
Wer Sport treibt und an Wettkämpfen teilnimmt, setzt sich bewusst und unbewusst sportliche Ziele. Beispielsweise einen IRONMAN zu finishen, oder eine gewisse Zielzeit zu erreichen. Oftmals sind diese Ziele auf eine längere Periode ausgesetzt, also beispielsweise in kommenden Jahr eine gewisse Zielzeit bei einem Wettkampf zu erreichen. Da der Wettkampf aber noch mehr als ein Jahr entfernt ist, sind solche Ziele meist wenig motivieren. Deshalb habe ich hier vier Tipps zur Formulierung von sportlichen Zielen aufgeführt, welche dir helfen, dank den Zielen die Motivation aufrecht zu erhalten und Spass am Sport zu haben.
Tipp 1: Formuliere die Ziele SMART
Um in den Motivationskreislauf zu gelangen, ist es wichtig, dass die Ziele SMART gesetzt sind. „S“ steht dabei für spezifisch und besagt, dass jedes Ziel konkret, eindeutig und präzise formuliert werden soll. „M“ steht für messbar, das heisst, dass das Erreichen des Ziels überprüfbar sein muss. „A“ steht für aktionsorientiert – das Ziel muss einen Ansatzpunkt für positive Veränderung bieten. „R“ steht für realistisch, denn das Ziel muss für den Athleten grundsätzlich erreichbar sein. Andernfalls wird das Ziel nicht motivieren, sondern eher Angst einflössen. „T“ steht für terminiert, sprich das Ziel muss einem bestimmten Zeitpunkt zugeordnet werden.
Tipp 2: Setze schwere, aber erreichbare Ziele
Die beste Leistung des Athleten wird erreicht, wenn die Ziele mittelmässig schwer angesetzt sind. Wird das Ziel zu niedrig angesetzt, so weiss der Athlet, dass er dies sowieso erreicht und die Motivation nimmt dabei ab. Ist das Ziel aber zu hoch angelegt, so kann dies die Motivation ebenfalls beeinträchtigen, da der Athlet bereits im voraus weiss, dass er das Ziel nicht erreichen wird.
Tipp 3: Die Ziele in Teilziele unterteilen
Ist es beispielsweise das Ziel eines Athleten, einen IRONMAN in zwei Jahre zu finishen, so ist das Ziel einerseits weit in der Zukunft und allfällige Erfolge auf dem Weg zum Ziel bleiben aus und somit wird auch die Motivation sinken. Nun kann das Hauptziel, den IRONMAN zu finishen in weitere Unterziele aufgeteilt werden. Es ist zu überlegen, an welchen Wettkämpfen der Athlet teilnehmen will, um sich auf den IRONMAN vorzubereiten. Also beispielsweise den kommenden IRONMAN 70.3 zu finishen. Einen anderen Wettkampf, beispielsweise einen Halbmarathon in einer bestimmten Zeit beenden, etc. Dadurch kann der Athlet immer wieder kleine Erfolge feiern und die Motivation bleibt entsprechend hoch.
Tipp 4: Auch die Trainings brauchen Ziele
Da der Athlet mehr Zeit im Training verbringt als bei Wettkämpfen, sollten auch Trainingsziele gesetzt werden. Auch diese können mit der SMART-Formulierung definiert werden. So kann beispielsweise ein Ziel der Laufoptimierung gesetzt werden, also beispielsweise die Laufleistung in den nächsten drei Monaten um fünf Minuten steigern. Dies hätte zur Folge, dass der Athlet die Schrittfrequenz optimieren muss.