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Schon vor einem Jahr war ich in Eschenbach und konnte dort ein gutes Rennen zeigen. Die Strecke in Eschenbach liegt mir sehr, da diese viele Höhenmeter und eine technische Abfahrt hat. Auf der Rolle vor dem Start hatte ich das Gefühl, dass meine Beine sehr schwer waren und überhaupt nicht drehten, ich versuchte das beste daraus zu machen.
Den Start aus der ersten Reihe gelang mir überhaupt nicht und ich musste auf der ersten Runde einige Fahrer ziehen lassen. Nach der schnellen Startrunde fühlten sich meine Beinen plötzlich viel besser an und ich konnte einen guten Rhythmus finden. Ich konnte von Runde zu Runde viele Fahrer am langen Aufstieg überholen und hinter mir stehen lassen. In der zweitletzten Runde konnte ich auch wieder den Kontakt zu Platz zwei und drei herstellen.
In der Schräghang-Abfahrt merkte ich aber, dass Kuhn und Dufaux viel schneller waren und somit hatten sie am Ende der Abfahrt wieder einen kleinen Vorsprung. Ich wollte aber unbedingt bei der EKZ Cross Tour aufs Podest und ich wusste, dass ich etwa mit einem Vorsprung von 5 Sekunden auf Kuhn und Dufaux in die Abfahrt gehen musste, um den zweiten Platz zu erreichen. Zuerst musste ich aber meinen Rückstand, welchen ich in der Abfahrt eingefangen hatte, wieder aufholen.
In der letzten Runde am langen Aufstieg gelang es mir wieder den Kontakt zu ihnen herzustellen und ich versuchte, mit einem harten Antritt Dufaux und Kuhn gleich zu distanzieren um mit einer kleinen Reserve in die Abfahrt zu stechen. Mir gelang es zwar, als erster in die Schräghang-Abfahrt zu fahren, aber am Ende der Abfahrt war ich leider wieder mit einem kleinen Rückstand auf der vierten Position. Auf den letzten Metern bis zum Ziel gab ich noch einmal alles, um evtl. noch einen von beiden aufzuholen, aber dies gelang mir leider nicht mehr und ich beendete das Rennen auf dem 4. Rang.
Der 4. Rang in Eschenbach war mein bisher bestes Resultat in der diesjährigen Radquersaison und ich bin auch zufrieden mit dem Resultat. Dieses Rennen hat mir gezeigt, dass meine Form immer besser und besser wird und ich vorne mithalten kann. Dies ist ein gutes Gefühl. Ich bin gespannt auf die nächsten Rennen.
Mit dem Rennen in Eschenbach habe ich auch die Elite-Qualifikation in der Schweiz geschafft. Dies bedeutet, dass ich in der Radquer-Saison 16/17 in der Elitekategorie fahren darf und in der MTB-Saison 2017 endlich auch. Im Gesamtklassement der EKZ Cross Tour bin ich momentan auf dem 5. Rang, aber ich habe nur sehr wenig Rückstand auf den 3. Gesamtrang. Im Rennen in Meilen (02.01.16) werde ich noch einmal alles geben und versuchen, im Gesamtklassement aufs Podest zu kommen. In Meilen werde ich zum ersten Mal in den Farben des WHEELER Pro Teams fahren.