Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03620.jsonl.gz/813

«Es tut mir manchmal weh, wenn sich mein Sohn etwas wünscht». *Petra weiss, dass sie ihrem Sohn David vieles nicht ermöglichen kann, das für andere Kinder selbstverständlich ist. Petra muss jeden Rappen umdrehen. Wegen Davids Krankheit kann die alleinerziehende Petra nicht arbeiten. Petra und David leben von der Sozialhilfe. Sie sind zwei von über einer Million Personen, die in der Schweiz als arm gelten oder nur knapp über der Armutsgrenze leben. Jedes achte Kind ist von Armut betroffen oder bedroht. Die Ursachen für Armut sind vielfältig. Überdurchschnittlich armutsbedroht ist, wer arbeitslos oder krank wird, wer ungenügend ausgebildet ist, drei oder mehr Kinder hat oder alleinerziehend ist. Armut kann jeden und jede treffen.
Die Caritas kämpft in der Schweiz gegen Armut. Sie setzt sich mit konkreten Unterstützungsangeboten für Armutsbetroffene ein und engagiert sich auf politischer Ebene dafür, dass das Thema Armut ernst genommen und angepackt wird. Mit der Solidaritätskampagne «Eine Million Sterne» möchten die Regionalen Caritas-Organisationen auf die Armut in der Schweiz aufmerksam machen und die Öffentlichkeit dafür sensibilisieren. Dazu werden am 16. Dezember an über 100 Orten in der ganzen Schweiz Kerzen brennen. Alle sind herzlich eingeladen, an den Aktionsorten vorbeizukommen und selbst Kerzen anzuzünden. Sie möchten mit der Kerze jemandem konkret etwas wünschen? Dann verfasse auf www.wunschkerze.ch einen Wunsch. Die Caritas schreibt ihn auf eine Kerze und zündet diese am Ort Ihrer Wahl an.
*Petra und David (Namen geändert) sind zwei der Armutsbetroffenen, die die Regionalen Caritas-Organisationen auf ihrem Blog im Rahmen von «Eine Million Sterne» porträtieren.