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Das Wichtigste in Kürze
- Hitzewelle im US-Bundesstaat Alaska.
- In vielen Städten werden reihenweise Rekordtemperaturen gemessen.
Vor allem im arktischen Norden liegen die Temperaturen derzeit um die 20 Grad höher als sonst. Das sagte der Klimaexperte Rick Thoman vom Alaska Center for Climate Assessment in Fairbanks am Freitag zu AFP.
In der Stadt Barrow an der Nordküste etwa sei die Temperatur am Donnerstag auf minus ein Grad geklettert . Normal sind dort um diese Jahreszeit aber minus 20 Grad.
In vielen Städten seien reihenweise neue Rekordtemperaturen gemessen worden, am Wochenende soll es sogar noch wärmer werden. Thoman sah einen Zusammenhang zwischen dem warmen Wetter und der allgemeinen Erderwärmung.
«Wir haben derzeit April- oder Mai-Wetter im März», sagte er. Auch der Februar sei bereits «ausserordentlich warm» gewesen.
Hitzewelle in Alaska verhindert Schlittenhunderennen
Alaska ist davon besonders betroffen. Viele Schlittenhunderennen mussten bereits wegen Schneemangels abgesagt werden. Weil das Eis zu dünn ist, können gefrorene Flüsse nicht als Strasse genutzt werden.
Möglicherweise sind auch die Seehund-Populationen von der Wärme betroffen, weil die Muttertiere normalerweise ihre Jungen auf dem Eis gebären.