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Ernst Knab
|Ernst Knab|
|* 1904|
|† 1998|
|Pilot und Techniker|
Der aus Waldenburg (BL) stammende Ernst Knab wurde 1904 geboren und 1927 zum Militärpiloten brevetiert. Er arbeitete als Techniker in der Grenchner Uhrenindustrie. Gemäss den im Bundesarchiv vorhandenen Akten wohnte Knab 1935 in Grenchen an der Alpenstrasse 12. Später ist die Breitengasse 11 dokumentiert, wo sich heute das Heilpädagogische Schulzentrum befindet. Noch vor dem Zweiten Weltkrieg zog Ernst Knab aus beruflichen Gründen mit seiner Familie nach Winterthur um. Er blieb mit Grenchen aber zeitlebens eng verbunden und besuchte noch im hohen Alter die fliegerischen Anlässe und die Generalversammlungen der Segel- und Motorfluggruppe Grenchen und des Aero-Clubs Grenchen. Er verstarb 1998. Ernst Knab machte am 12. April 1931 die erste Landung auf dem neu eröffneten Flugplatz und war erster Fluglehrer in Grenchen. Ernst Knab war auch der erste Grenchner der die Dewoitine D.26 HB-RAG flog. Einer seiner letzten Besuche in Grenchen fand anlässlich der General Aviation Show im Juni 1991 statt. Damals konnte Peter Brotschi ihn und seine Frau Maria vor der Lausanner Dewoitine D.26 HB-RAI/284 fotografieren (die Grenchner Dewoitine war damals ein flugunfähiges Wrack). Ganz der alte Grandseigneur und Offizier versteckte er während der Aufnahme seinen Gehstock hinter seinem Rücken. Er selber wusste damals wohl selber nicht mehr, dass er genau dieses Flugzeug mit der Nummer 284 am 22. Februar 1933 in zwei Flügen ab Thun benutzt hatte. Dank seinen fein säuberlich geschriebenen Rapporten ist dies heute noch dokumentiert.