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Mischungen aus unreifen Protein- und Getreideganzpflanzen benötigen nur wenig Arbeits- und Pflegeaufwand und können bei Futtermangel für einen Vorrat sorgen. Um bei der Nährwertschätzung das Additivitätsprinzip zu prüfen, wurden in vivo Verdaulichkeitsversuche und in sacco Abbaubarkeitsversuche mit Silagen zweier verschiedener Mischungen mit unterschiedlich hohen Anteilen an Proteinpflanzen durchgeführt. Die Mischung mit tiefem Erbsengehalt, ERBS-t war folgendermassen zusammengesetzt: 60 % Triticale, 28 % Hafer und 13 % Erbsen. Die Mischung mit einem hohen Erbsenanteil, ERBS-h enthielt 35 % Triticale, 24 % Hafer und 41 % Erbsen. Dieselben Versuche wurden ebenfalls mit den drei Komponenten der Mischungen (Triticale, Hafer und Futtererbsen) durchgeführt. Von den beiden Mischungen erzielte ERBS-h die höchsten Verdaulichkeiten (für organische Substanz 76,5 vs. 61,9 %). Hinsichtlich der ruminalen Rohproteinabbaubarkeit unterschieden sich die beiden Mischungen nicht. Die errechneten Nährwerte lagen für ERBS-h bei 6,4 MJ Nettoenergie Laktation (NEL) pro kg Trockensubstanz (TS) und für ERBS-t lediglich bei 4,9 MJ NEL / kg TS. Die in der Futterkrippe aus Reinsilagen rekonstituierten Mischungen erzielten ähnliche Werte wie die ausgesäten Mischungen. Die Additivitätshypothese, bei welcher für die Schätzung der Nährwerte der Mischungen die Einzelkomponenten additiv zusammengerechnet werden, erwies sich für die getreidedominierte Mischung ERBS-t als gut, wohingegen die Werte für ERBS-h stark unterschätzt wurden.
Eine Muttersau mobilisiert während der Laktation körpereigenes Phosphor und gewinnt während der Trächtigkeit wieder Phosphor zurück. Durch die Berücksichtigung dieser Dynamik kann die Phosphoraufnahme über die Nahrung während der Laktation und damit die Ausscheidung in die Umwelt reduziert werden.
In professionell geführten Milchschaf- und Milchziegenbetrieben werden vermehrt Mischrationen eingesetzt. Die Zusammensetzung von in der Praxis verfütterten Rationen sowie die daraus resultierenden Milchproduktionspotenziale wurden untersucht.
In einer Online-Umfrage haben Agroscope-Forschende die Einstellungen der Schweizer Bevölkerung zu agrarpolitischen Zielen in allen drei Sprachregionen untersucht. Die Ergebnisse sollen helfen, die Agrarpolitik besser zu gestalten.