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Die tropischen Regenwälder befinden sich gewöhnlich am äquatorialen Gürtel um den Erdball. Der chilenische Valdivia-Regenwald bildet eine Ausnahme. (Weitere Regenwälder ausserhalb des Tropengürtels sind in Australien, Neuseeland und Kanada zu finden.)
Biogeografisch abgeschieden durch die Anden und dem Pazifischen Ozean konnte sich hier eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt ansiedeln. Viele der Arten kommen nur hier vor wie der Zwerghirsch, der Nasenfrosch oder die Araukarie. Das geografisch schwer zugängliche Gebiet hat sich allerdings nicht vor der Invasion seines grössten Feindes bewahren können: des Menschen. Der chilenische Regenwald ist vor allem durch die Abholzung für die Papierindustrie, Gas- und Ölförderung bedroht. Hier wie anderswo sind neben Tieren und Pflanzen indigene Völker massiv vom Aussterben bedroht. Zusätzlich zum schwindenden Lebensraum macht Ihnen die Vergiftung der Umwelt durch Quecksilber und Blei und das Einschleppen von Seuchen und Krankheiten gesundheitlich schwer zu schaffen.
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