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Die UBS habe Angestellten im Vermögensverwaltungsbereich der Credit Suisse in Asien Sonderzahlungen in Aussicht gestellt, sagten zwei mit der Sache vertraute Personen zur Nachrichtenagentur Reuters. In einer Ansprache an die Mitarbeiter am Freitag in Hongkong habe sich UBS-Vermögensverwaltunschef Iqbal Khan um die Stabilisierung des asiatischen Credit-Suisse-Teams und die Stärkung des Vertrauens bemüht, betonte eine der Personen.
Die Credit Suisse hat im Geschäft mit Reichen und Superreichen in den vergangenen Jahren kontinuierlich Marktanteile an die UBS verloren, blieb aber der zweitgrösste Anbieter in Asien. Marktführer ist die UBS. Beide Institute haben sich für Asien und insbesondere den Grossraum China Wachstum auf die Fahnen geschrieben. Die am Sonntag angekündigte Übernahme durch die UBS hat bei den Credit-Suisse-Mitarbeitern Verunsicherung ausgelöst. Wettbewerber versuchen die Situation zu nutzen und der Credit Suisse vor allem Kundenberater mit einem grossen Kundenbuch abzujagen.
Khan sagte in seiner Rede einem der Insider zufolge, dass die besten Mitarbeiter des Vermögensverwaltungsgeschäfts der Credit Suisse in Asien Bleibe-Prämien ("Retention Packages") erhalten sollen. Die Einzelheiten dazu seien den Mitarbeitern noch nicht vorgelegt worden. In der Rede, bei der auch der Vermögensverwaltungschef der Credit Suisse, Francesco de Ferrari, anwesend war, erklärte Khan, der Zusammenschluss werde zwar Zeit brauchen. Aber daraus werde ein noch stärkerer Akteur im Wealth-Management-Geschäft hervorgehen und die Mitarbeiter der Credit Suisse müssten sich keine Sorgen machen. Khan war vor seinem Wechsel zur UBS Manager bei der Credit Suisse.
Credit Suisse und UBS lehnten eine Stellungnahme ab. Zuvor hatte bereits die Nachrichtenagentur "Bloomberg" über die Geschehnisse berichtet.
(Reuters)