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Northug war im Mai mit 1,65 Promille Alkohol im Blut in einem Kreisverkehr in die Leitplanken gekracht. In der Folge hatte er sich von der Unfallstelle entfernt und später behauptet, sein befreundeter Beifahrer habe das Auto gefahren.
«Im Nachhinein sehe ich ein, dass die Falschaussage bei der Polizei ein Fehler war», sagte Northug vor dem Gericht in Trondheim. «Als ich auf der Polizeistation aufwachte und verhört wurde, war ich in einem Schockzustand und konnte die Situation nicht erfassen.»
WM-Teilnahme in Gefahr?
Mit der Strafe von 50 Tagen Gefängnis sowie einer Busse von 27'500 Franken blieb das Gericht unter den Forderungen der Staatsanwaltschaft. Als strafmildernd wurde ausgelegt, dass Northug alle Anklagepunkte eingestanden und damit zu einem schnellen Prozessende beigetragen hat.
Der 28-Jährige kann nun den Antrag stellen, die Strafe noch vor der Saison abzusitzen. Wenn dies abgelehnt wird, droht er die WM in Falun Mitte Februar zu verpassen.