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Während Stan Wawrinka in der oberen Tableauhälfte der einzige Top-8-Vertreter in den Achtelfinals ist, tummeln sich in Runde 3 in der unteren Hälfte die grossen Namen. Roger Federer und Rafael Nadal brauchen beide noch einen Sieg, ehe es schon im Achtelfinal zur Neuauflage des Australian-Open-Finals käme.
Federer trifft in der Nacht auf Mittwoch mit Steve Johnson auf einen «Spätzünder». Der 27-jährige Amerikaner wurde erst 2012 Profi, letzte Saison schaffte er den endgültigen Durchbruch. Er gewann in Nottingham sein bislang einziges Turnier und war im Juli 2016 die Nummer 21 der Welt.
Ich hoffe, dass ich durchgehend mit dieser Leichtigkeit, dieser Frische, spielen kann.
Aktuell ist er im ATP-Ranking auf Position 27 zu finden. Die einzige Direktbegegnung gegen Johnson gewann der Baselbieter letzten Sommer im Achtelfinal von Wimbledon mit 6:3, 6:2, 7:5.
Kaum eine Frage zu Robert oder Nadal
Doch an der Medienkonferenz nach dem Blitzsieg gegen Stéphane Robert interessierten weder Johnson noch der mögliche Knüller gegen Nadal. Vielmehr wurde Federer zu Maria Scharapowas Comeback, Fitnesstests, Coach Ivan Ljubicic, Glücksmomente oder Selfies befragt.
Die eine oder andere tennisbezogene Aussage war dann doch dabei. Speziell war Federers Antwort auf die Frage nach einer neu gewonnenen Lockerheit. Der 18-fache Grand-Slam-Sieger sagte: «Ich denke, ich sollte dieses Jahr sehr entspannt spielen. Ich hoffe wirklich, dass ich durchgehend mit dieser Leichtigkeit, dieser Frische, spielen kann. Denn ich arbeitete in den letzten 5 Jahren so hart für Titel Nr. 18.»
Sendebezug: Radio SRF 1, Nachrichten, 13.3.2017, 05:00 Uhr