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Der Alpen-Mauerpfeffer ist der alpine Verwandte vieler Mauerpfeffer-Arten die in tieferen Lagen oft als Zierpflanzen genutzt werden. Einige Mauerpfeffer haben Scharfstoffe in den Blättern eingelagert; wenn man auf diese Blätter beisst so sind breitet sich ein scharfer, pfefferähnlicher Geschmack bemerkbar.
Dieser Mauerpfeffer wird 2-8 cm hoch. Er hat gelbe Blüten und die für Mauerpfeffer typischen dickfleischigen Blätter. Der Alpen-Mauerpfeffer ist mehrjährig und überwintert bei für Pflanzen «wohligen» 4° C unter der Schneedecke.
Facts and Figures
Die Gattung der Mauerpfeffer (Sedum) speichert Wasser in ihren fleischigen Blättern. Dies erlaubt ihnen ein Leben an trockenen Standorten, wo sie sich nicht gegen andere Pflanzenarten behaupten müssen. Die meisten Mauerpfeffer-Arten verfügen zudem über einen speziellen Stoffwechsel (Crassulaceen-Säurestoffwechsel) der die Aufnahme und Weiterverarbeitung von Kohlenstoffdioxid zeitlich voneinander trennt. Das führt dazu, dass die Pflanze tagsüber weniger Wasser durch Transpiration, also das „Schwitzen“ verliert.
Verbreitung
Der Alpen-Mauerpfeffer kommt in Mittel- und Südeuropa vor. In der Schweiz findet man ihn in den Alpen auf nährstoffarmem Rasen und Felsschutt. Am Gornergrat ist er nicht häufig, doch da wo saurer Untergrund vorherrscht, kann man ihn hier und da finden. weitere Informationen