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Schärengarten vor Stockholm, Möja, Björndalens Naturreservat
Die Koordinaten bezeichneten einen Punkt mitten in einem Naturschutzgebiet, Björndalens Naturreservat. Das GPS-Gerät in der Hand stapfte Maille durch den Wald. Fichten, Buchen und Birken kämpften da um einen Platz am Licht – der Boden war voller Pfützen, moosig und weich, gab manchmal plötzlich unter den Tritten nach. Er gelangte zu einem kleinen, allseits von Bäumen umstandenen See von dunkler, rostig-schwarzer Farbe. Und genau da lag laut Mailles Gerät auch der Schnittpunkt aus Längen und Breiten – mitten im Wasser, ungefähr zwei bis drei Meter vom Ufer entfernt. Das also war es. Dafür war er zwei Tage in Flugzeugen und auf Airports herumgesessen, stundenlang mit Fähren und Taxis durch die Ostsee geschippert und schliesslich durch einen halben Sumpf gewatet. Das also war der «Beweis», wie es auf Zhangs kleiner Banknote hiess. Das war es. Doch was war es? Da war nichts ausser dem dunklen Wasser des Teiches und ein paar Seerosen, die auf seiner Oberfläche trieben – farbige Launen in der allgemeinen Kargheit dieser Natur.
Einladend wirkte der Teich nicht – doch vielleicht lag die Lösung unter seiner Oberfläche, auf dem Grunde des Weihers. Maille fasste sich ein Herz, versprach sich ein luxuriöses Nachtessen, und hüpfte hinein.