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Aus Norden vorübergehend trockener
Am Freitag floss zwischen einem kräftigen Hochdruckgebiet mit Zentrum im Süden Irlands und einem Tiefdruckgebiet mit Kern bei Weissrussland kalte aber vorübergehend trockenere Luft aus Sektor Nordwest bis Nord zur Schweiz. Gleichzeitig liess im Tagesverlauf der Nordüberdruck im Alpenraum etwas nach.
Vor allem am zentralen und östlichen Alpennordhang Neuschnee
Am Morgen wurden am zentralen und östlichen Alpennordhang maximal rund 10 bis 20 Zentimeter Neuschnee in 24 Stunden gemessen. In den übrigen Regionen fiel weniger oder kein Neuschnee. Im Laufe des Vormittags liess der staubedingte Schneefall auch am Alpennordhang nach, zuletzt ganz im Osten.
Am Vormittag auch im nördlichen Flachland längere sonnige Abschnitte
Gleichzeitig gab es am Vormittag auch im nördlichen Flachland längere sonnige Abschnitte. In der Westschweiz, im Wallis, auf der Alpensüdseite sowie im Engadin war es bereits vom Morgen an meist sonnig. Staubedingt oft bewölkt blieb es dagegen im nördlichen Jura und am zentralen sowie östlichen Alpennordhang.
Vor allem in den Bergen kalt bis sehr kalt
Die Temperatur sank in den Niederungen der Alpennordseite bis am Morgen nach einer teils klaren Nacht bis auf -4.4 Grad in Kloten. Einzig vereinzelt und am Genfersee verbreiteter blieb das Minimum etwas über Null. Im zentralen Wallis wurden dagegen etwa -6 Grad gemessen. Deutlich milder blieb es mit Nordwind im Tessin: in Lugano sank die Temperatur nicht unter 6.2 Grad. In den Bergen war es in der eingeflossenen Polarluft auf dem Titlis mit -20.5 Grad sehr kalt.