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Ariel Magnus, *1975 in Buenos Aires, hat in Deutschland studiert und lebt heute als Autor und literarischer Übersetzer (u.a. von Werner Herzog und Tilmann Rammstedt) in Buenos Aires. 2007 wurde er für seinen Roman «Ein Chinese auf dem Fahrrad» mit dem internationalen Literaturpreis Premio La Otra Orilla ausgezeichnet. Es folgten u.a. das Porträt seiner Grossmutter («Zwei lange Unterhosen der Marke Hering», 2012) und 2018 «Die Schachspieler von Buenos Aires» (Kiepenheuer & Witsch). Darin greift Magnus die Geschichte seines Grossvaters auf, eines deutschen Emigranten, der 1937 in Buenos Aires eintrifft und dort 1939 die Schacholympiade erlebt. Silke Kleemann lebt als literarische Übersetzerin aus dem Spanischen, Lektorin und Autorin in München. Sie übersetzt u. a. Juan Filloy, Alejandro Jodorowsky und Alberto Fuguet. Für ihre Übersetzung der Werke von Ariel Magnus hat sie 2015 den Bayrischen Kunstförderpreis erhalten.
Die beiden lesen auf Spanisch und Deutsch Auszüge aus Ariel Magnus neuestem Roman, und unterhalten sich über die vielfältigen Aspekte dieses Textes und seines Weges zwischen den Sprachen.
Das Gespräch findet auf Deutsch statt.
Büchertisch: Librería El Cóndor, Buchhandlung im Volkshaus.
In Kooperation mit und dank Unterstützung von:
Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia (u.a. im Rahmen des Programms «COINCIDENCIA - Kulturaustausch Südamerika-Schweiz»), Avina Stiftung, Albert Huber-Stiftung, Fachstelle Kultur des Kantons Zürich, Übersetzerhaus Looren, Romanisches Seminar der Universität Zürich und SNF-Forschungsprojekt «Contested Amnesia and Dissonant Narratives in the Global South», Zeitschrift «Reportagen», Kino Xenix, Internationales Comic-Festival Fumetto, Internationales Literaturfestival Buenos Aires FILBA, Argentinische Botschaft in der Schweiz.