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1892
Anstelle der alten Gerberei am Rubibach entsteht die Pension Schönau. Ein Haus mit 20 Gastbetten auf drei Etagen und einer Gaststube.
Es ist die Zeit, in welcher der Tourismus in Weggis seine erste Blühte erreicht dank Rigi-Bahn, regelmässig verkehrenden Dampfschiffen und beginnender Mobilität auf der Strasse.
1912
Aus der Pension Schönau wird das Hotel St. Gotthard erbaut, in der heutigen, noch bestehenden Form mit Erkern und Türmchen. Die Weggiser Bevölkerung ist ob der Namensänderung nicht eben begeistert und der Name "Schönauer" hält sich hartnäckig durch alle kommenden Generationen.
1952
Die Familie Nanzer, mit Vater Emil und Mutter Alice, ziehen gemeinsam mit ihren 5 Kindern aus dem Kanton Wallis nach Weggis. In Weggis angekommen finden Sie das Hotel St. Gotthard in einem jämmerlichen Zustand vor. Doch nach dem Kriegsende fehlt es an Geld um die notwendigen Renovationen durchzuführen. So dauerte es einige Jahre bis Emil, der neue "Schönauer", dank steigendem Umsatz die Mittel aufbringt um das Hotel den neuen Anforderungen anzupassen. Mit dem Einbau von Nasszellen, Zentralheizung und Gaststuben kann man den gestiegenden Ansprüchen gerecht werden.
1969
Mit nur 61 Jahren verstirbt Emil Nanzer am 7. März 1969 leider viel zu früh. Nun liegt es an Beni Nanzer, dem jungen Schönauer, das Ruder zu übernehmen und zusammen mit seiner Mutter Alice das Hotel-Restaurant weiterzuführen.
1980
Im Jahre 1980 entscheiden sich Beni Nanzer und Irma Bührer, eine eigene Familie zu gründen und im gleichen Jahr wird das Haus einer gründlichen, umfassenden Renovation unterzogen mit Einbau von Nasszellen in allen Zimmern, Radio, Television, Brandmeldeanlage, neuer Möblierung und einer Pizzeria im Parterre. Aus dem alten St. Gotthard ist ein topmoderner 3*Hotel-Restaurant Betrieb der den Bedürfnissen der damaligen Zeit in jeder Beziehung gerecht wird.
1981
Am Güdismontag (Rosenmontag) kommt Sohn Philippe mit "Pauken und Trompeten" zur Welt.
1983
Zwei Jahre später kommt Tochter Angela zur Welt. Auch sie ein Sonnenschein und zusammen ist das Glück komplett.
2012
Nun ist es Zeit für die nächste Generation. Philippe übernimmt, nach abgeschlossener Ausbildung an der Hotelfachschule Luzern und diversen Praktikas im In- und Ausland, den elterlichen Betrieb.
Selbstverständlich wird er von Beni und Irma sowie seiner Schwester Angela weiterhin tatkräftig unterstützt und führt den Betrieb nun mit viel Liebe und Herzblut in der dritten Generation weiter.