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Die Freiburger Lehrmittelverwaltung wurde bereits 1888 als kantonale Organisation gegründet, zu einem Zeitpunkt als mit einem neuen Grundgesetz für die Primarschule die obligatorische Schule im Kanton neu geregelt wurde.
Die Gründung unserer Institution war ein Werk von Georges Python, Staatsrat und Direktor des Erziehungsdepartements von 1886 bis 1927. Er leitete die Geschicke der Freiburger Schulen während mehr als 40 Jahren. Gemäss den Ideen des Gründers gehört es zu den Aufgaben der Lehrmittelverwaltung die Mitglieder des Lehrkörpers des Kantons bei ihren Sorgen und Nöten zu unterstützen und es den Gemeinden zu ermöglichen qualitativ hoch stehendes Schulmaterial auf möglichst günstige Art zu erwerben.
Während ihrer mehr als 120 jährigen Geschichte war die Kantonale Lehrmittelverwaltung am Erziehungsdepartement des Kantons angeschlossen, verwaltete sich aber selbst und war schon immer finanziell autonom. Sie erhält vom Kanton Freiburg keine Subventionen und keine finanziellen Beiträge irgendwelcher Art.
Seit 2008 ist die Kantonale Lehrmittelverwaltung eine öffentlich-rechtliche Anstalt mit eigener Rechtspersönlichkeit. Sie untersteht der Aufsicht des Staatsrates. Die rechtlichen Grundlagen sind im Gesetz über die Kantonale Lehrmittelverwaltung (KLVG) vom 13. September 2007 geregelt.
Das oberste Organ der Lehrmittelverwaltung ist der Verwaltungsrat, dessen Präsident und deren bis zu 8 Mitglieder vom Staatsrat ernannt werden.
Ein Leistungsauftrag definiert die von der Lehrmittelverwaltung innert einer Periode von fünf Jahren zu erfüllenden Leistungs- und Ergebnisvorgaben. Dieser wird vom Staatsrat nach Stellungsnahme des Verwaltungsrates akzeptiert.