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Das BLV legt die Anforderungen fest, die für das Trink-, Dusch- und Badewasser eingehalten werden müssen, um eine Gesundheitsgefährdung der Konsumentinnen und Konsumenten auszuschliessen. Für die Einhaltung dieser Anforderungen sorgen die Selbstkontrollen der Wasserversorger und die amtlichen Kontrollen der Kantone.
Das BLV legt die Anforderungen fest, die für das Trink-, Dusch- und Badewasser eingehalten werden müssen, um eine Gesundheitsgefährdung der Konsumentinnen und Konsumenten auszuschliessen. Für die Einhaltung dieser Anforderungen sorgen die Selbstkontrollen der Wasserversorger und die amtlichen Kontrollen der Kantone.
Protokoll über Wasser und Gesundheit
Das Protokoll über Wasser und Gesundheit haben die eidgenössischen Räte 2006 ratifiziert. Es verpflichtet die Schweiz, Auskunft über Massnahmen zu geben, die zur Sicherstellung einer optimalen Bewirtschaftung des Trink- und des Abwassers ergriffen wurden. Die Schweiz nimmt alle drei Jahre eine Beurteilung der Qualität des Trink- und des Abwassers vor. Sie legt die Massnahmen fest, um die aktuellen Herausforderungen, namentlich im Bereich chemischer und mikrobiologischer Verunreinigungen, zu meistern. Für die Umsetzung dieses Protokolls sind in erster Linie das BLV und das Bundesamt für Umwelt (BAFU) zuständig. Die beiden Ämter sowie die betroffenen kantonalen Behörden arbeiten eng zusammen und informieren die Öffentlichkeit über die erzielten Fortschritte. Der Bericht zur «Umsetzung des Protokolls Wasser und Gesundheit in der Schweiz» bietet einen Überblick über die Projekte im Wasser- und Abwassersektor, die gemäss den Artikeln 6 und 7 des Protokolls realisiert wurden. Diese Tätigkeiten sind Teil der Anstrengungen der Schweiz zur Erreichung der Ziele für eine nachhaltige Entwicklung (Agenda 2030).
Kontrollen der Trinkwasserqualität
Das Trinkwasser in der Schweiz ist generell von sehr hoher Qualität. Die Trinkwasserqualität wird von den Wasserversorgern und den kantonalen Behörden laufend streng überwacht.
Trinkwasser ist ein Lebensmittel, deshalb ist Art. 26 des Lebensmittelgesetzes (LMG) über die Selbstkontrolle darauf anwendbar: Die Pflicht zur Selbstkontrolle gilt für die kommunalen oder regionalen Wasserversorgungen ebenso wie für Lieferanten von Trinkwasser und Mineralwasser.
Darüber hinaus kontrollieren die kantonalen Behörden unter Leitung der Kantonschemiker oder Kantonschemikerinnen laufend die Trinkwasserqualität. Die amtlichen Kontrollen entbinden die Wasserlieferanten aber nicht von der Pflicht zur Selbstkontrolle.
Die Aufgaben des BLV
Das BLV bewertet mittels Risikoanalyse das gesundheitliche Risiko der im Trinkwasser vorkommenden Substanzen für die Verbraucher nach dem heutigen Wissensstand. Daraus werden geeignete Massnahmen abgeleitet, wie die Festlegung von Höchstkonzentrationen im Trinkwasser.
In verschiedenen Publikationen, die unter „Weitere Informationen“ verlinkt sind, bietet das BLV dem kantonalen Vollzug Unterstützung in methodischen Fragen wie z.B. zur Wasseruntersuchung
(Durchflusszytometrie) oder zu Aufbereitungsverfahren des Trinkwassers.
Das BLV hat in den letzten Jahren auch Studien zu unerwünschten Inhaltsstoffen wie Uran und Arsen im Trinkwasser erstellt. Siehe unter „Weitere Informationen“.
Auf Grund der raschen Fortschritte im Bereich der Messtechnik können immer mehr chemische Substanzen, zumeist in niedrigen Konzentrationen, im Roh- und Trinkwasser nachgewiesen werden. Viele dieser Stoffe sind in der Fremd- und Inhaltsstoffverordnung nicht explizit enthalten. Daher beschreibt ein weiterer Leitfaden des BLV, wie beim Nachweis solcher „nicht geregelter“ Fremdstoffe im Trinkwasser vorgegangen werden soll, um die im Trinkwasser gefundenen Konzentrationen dieser Stoffe zu bewerten und gegebenenfalls geeignete Massnahmen einzuleiten.
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Gesetzgebung
Letzte Änderung 04.02.2020