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verstorben am 5. November 2018 im Alter von 79 Jahren
Alfred Eichmann war Titularprofessor für Dermatologie und Venerologie. Er war ein anerkannter Kliniker, Forscher und Dozent. Mit der Kieferchirurgischen Klinik des Universitätsspitals hat er eine Sprechstunde über dermatologische und kieferchirurgische Probleme aufgebaut.
Alfred Eichmann absolvierte im Jahr 1968 sein Medizinstudium an der Universität Zürich mit Staatsexamen. 1970 promovierte er mit einer Arbeit über Ismar Boas und die Entwicklung der Gastroenterologie. Im darauffolgenden Jahr trat er eine Ausbildung zum Dermatologen an, die er 1975 mit dem Facharzttitel für Dermatologie und Venerologie abschloss.
Nach Arbeiten als Assistenzarzt an verschiedenen Schweizer Kliniken gelangte er an die Dermatologische Klinik des Universitätsspitals Zürich, wo er 1975 zum Oberarzt und 1980 zum Leitenden Arzt befördert wurde. Im Jahr 1984 erhielt er die venia legendi für Dermatologie und Venerologie der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich. Ab 1988 war Alfred Eichmann Chefarzt der damaligen Städtischen Poliklinik für Haut- und Geschlechtskrankheiten.
In seiner wissenschaftlichen Arbeit befasste sich Alfred Eichmann insbesondere mit klinisch-dermatologischen Problemen, venerologischen Fragen und technischen Aspekten der operativen Dermatologie. Sein Fachwissen machte ihn zu einem beliebten Redner an verschiedenen internationalen Kongressen und Tagungen, sowie zu einem gesuchten Experten für die Medien.
Seine fundiertes Fachwissen vermittelte Alfred Eichmann in gelungenen Lehrveranstaltungen, die sich durch hohes didaktisches Geschick und seine sorgfältige Vorbereitung auszeichneten.
Alfred Eichmann baute zudem mit der Kieferchirurgischen Klinik des Universitätsspitals eine gemeinsame Sprechstunde über dermatologische und kieferchirurgische Probleme auf, die er auch selbst betreute.