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Paul Huang © Marco Borggreve
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Debut 4
Paul Huang | Orion Weiss
Dvořák | Prokofjew | Ysaÿe | Franck
Di, 04.09. | 12.15 Uhr | Nr. 18334
Vergangenes Konzert
Paul Huang © Marco Borggreve
04.
Sep
Dienstag
12.15
Debut 4
Paul Huang | Orion Weiss
«Es ist nicht schwer zu verstehen, warum Paul Huang den ‹Avery Fisher Career Grant› erhalten hat», befand die Washington Post. «Huang besitzt einen grossen, saftigen Ton, eine punktgenaue Intonation und eine Technik, die sogar die gefürchtetsten Phrasen so selbstverständlich erscheinen lässt wie das Atmen.» Der taiwanesisch-amerikanische Geiger, Jahrgang 1990, sorgte schon 2009 für Furore, als er in Sion den Tibor-Varga-Wettbewerb gewann; zwei Jahre später ging er dann als Sieger aus den New Yorker «Young Concert Artists Auditions» hervor, und 2017 wurde ihm der «Lincoln Center Award» verliehen. Mit dem Mariinsky Orchestra ist er bereits aufgetreten, mit dem Houston und dem Detroit Symphony ebenso. Dabei war das Geigenspiel für ihn keine Liebe auf den ersten Blick: Als seine Mutter den Vierjährigen zu einer Probestunde brachte, fand er das Instrument nur schrecklich. Erst drei Jahre später, als die Familie ein Violinrezital besuchte, fing er Feuer. Weshalb Paul Huangs Rat an den hoffnungsvollen Nachwuchs auch lautet: «Geht ins Konzert!»
Mit freundlicher Unterstützung der Strebi-Stiftung Luzern.
Podcast «Kinderszenen»: Antonín Dvořák (1841–1904)
Auch die Grossen waren einmal klein: Wie sah die Kindheit der grossen Komponisten aus. Erzählt von Susanne Stähr.
Hier können Sie das digitale Konzertprogramm erwerben.
Paul Huang © Marco Borggreve
Paul Huang
Der in Taiwan geborene Geiger Paul Huang, Jahrgang 1990, erhielt im Alter von sieben Jahren seinen ersten Violinunterricht. Mit vierzehn zog er nach New York, um seine Ausbildung im Pre-College-Programm der Juilliard School fortzusetzen. Dort graduierte er als Bachelor und Master bei Hyo Kang sowie I-Hao Lee. Bereits 2009 gewann Paul Huang den Internationalen Tibor-Varga-Wettbewerb in Sion, 2011 ging er als Sieger aus den «Young Concert Artists International Auditions» in New York hervor. 2015 wurde ihm der renommierte «Avery Fisher Career Grant» verliehen, 2017 folgte der «Lincoln Center Award for Emerging Artists». Am Lincoln Center ist er seit 2015 Mitglied der Chamber Music Society, bei der Camerata Pacifica amtiert er als «Principal Artist». Paul Huang konzertierte mit dem Mariinsky Orchestra unter Valery Gergiev, dem Detroit Symphony Orchestra unter Leonard Slatkin, dem Houston Symphony Orchestra unter Andrés Orozco-Estrada, dem Seoul Symphony unter Markus Stenz und dem Taipei Symphony Orchestra unter Gilbert Varga. Er trat in der Londoner Wigmore Hall und im Pariser Louvre auf, beim Kissinger Sommer und beim Dresdner Moritzburg Festival, beim Grand Park Music Festival in Chicago sowie beim Sommerfest in La Jolla, wo er Anfang August 2018 an der Feier zum 60. Geburtstag von Yefim Bronfman mitwirkte. In der Saison 2018/19 wird er bei den Kammermusikfestivals von Hongkong und Santa Fe debutieren. Als gefragter Kammermusiker arbeitete Paul Huang mit den Geigern Gil Shaham und Cho-Liang Lin, der Bratschistin Nobuko Imai, den Cellisten Mischa Maisky, Lynn Harrell, Frans Helmerson und Jian Wang sowie den Pianisten Yefim Bronfman und Marc-André Hamelin zusammen. Auf CD legte er das Album Intimate Inspiration mit romantischen Virtuosenstücken sowie John Harbisons Four Songs of Solitude vor. Paul Huang spielt auf der ex-Wieniawski Guarneri del Gesù von 1742.
Juli 2018
Orion Weiss © Jacob Blickenstaff
Orion Weiss
Der amerikanische Pianist Orion Weiss, geboren 1981 in Iowa, begann seine Klavierausbildung im Alter von drei Jahren. Später studierte er u. a. bei Paul Schenly, Daniel Shapiro und Sergei Babayan am Cleveland Institute of Music, ehe er an die New Yorker Juilliard School wechselte und seine Lehrzeit dort als Schüler von Emanuel Ax abschloss. 1999 erhielt er den «Gilmore Young Artist Award», 2001 den «Mieczysław Munz Award», 2002 den «Avery Fisher Career Grant» und 2002 sowie 2003 das «Gina Bachauer Scholarship». Bereits 1999 konnte Weiss mit Liszts Erstem Klavierkonzert beim Cleveland Orchestra debutieren. Es folgten Auftritte mit dem Baltimore Symphony Orchestra, dem Los Angeles Philharmonic, dem San Francisco Symphony, dem Philadelphia Orchestra, dem Boston, dem Pittsburgh und dem Toronto Symphony Orchestra sowie dem New York und dem Israel Philharmonic. In der Saison 2017/18 konzertierte er mit dem Saint Paul Chamber Orchestra und dem Colorado Symphony Orchestra. Vor allem aber widmet sich Orion Weiss intensiv der Kammermusik: Gemeinsam mit seiner Ehefrau Anna Polonsky bildet er ein Klavierduo, und auch mit den Geigern James Ehnes und Arnaud Sussman oder der Cellistin Julie Albers arbeitet er eng und regelmässig zusammen. Dabei gastierte er im New Yorker Lincoln Center, im Washingtoner Kennedy Center und im Pariser Louvre, beim Ravinia Festival, beim Bard Music Festival, beim Bridgehampton Chamber Music Festival und beim La Jolla Music Society’s SummerFest. Auf CD hat Orion Weiss Klavierwerke von George Gershwin, Sonaten von Domenico Scarlatti und Klavierzyklen von Bartók, Dvořák und Prokofjew eingespielt. 2015 erschien seine Aufnahme von Christopher Rouses Klavierkonzert Seeing.
Juli 2018