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Der Begriff Blockbelohnung bezieht sich auf einen Anreizmechanismus für Validatoren bei einer Blockchaintransaktion. Mit der Belohnung werden die Teilnehmer (oft als "Miner" bezeichnet) für ihre Rechenarbeit zur Aufrechterhaltung der Integrität und Sicherheit eines Blockchain-Netzwerks entschädigt.
In Kryptowährungssystemen wie Bitcoin und Ethereum spielt die Blockbelohnung eine zentrale Rolle, um den kontinuierlichen Betrieb des Netzwerks und die Schaffung neuer digitaler Coins zu gewährleisten. Bei Proof-of-Work-Blockchains stehen Miner in stetigem Wettkampf, um komplexe mathematische Rätsel zu lösen, während sie Transaktionen validieren und zur Blockchain hinzufügen. Als Belohnung für ihre Bemühungen gibt das Netzwerk eine vorher festgelegte Anzahl neu geprägter Kryptowährungsmünzen frei, die Teil des zirkulierenden Angebots werden. Dieser Prozess ist entscheidend, um einen Konsens zwischen den Teilnehmern herzustellen und ihnen einen Anreiz zu geben, ihre Rechenleistung zur Sicherung des Netzwerks beizutragen.
Im Laufe der Zeit wird die Blockbelohnung in vielen Kryptowährungsnetzwerken in bestimmten Abständen reduziert. Dieses Phänomen, das als "Halbierung" bekannt ist, wird eingeführt, um die Rate zu kontrollieren, mit der neue Coins in Umlauf gebracht werden. Es trägt letztendlich zur Knappheit bei und kann den Wert der Kryptowährung in die Höhe treiben.
Belohungen nicht nur im Krypto-Sektor
Das Konzept der Blockbelohnung geht über Kryptowährungen hinaus und findet auch in anderen Blockchain-basierten Systemen Anwendung. Dazu gehören beispielsweise Systeme, die sich auf das Management von Lieferketten oder dezentrale Anwendungen konzentrieren, bei denen die Teilnehmer mit Token oder Vermögenswerten für ihre Beiträge zur Funktionalität des Netzwerks belohnt werden.