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Biathletin Evi Sachenbacher-Stehle ist als erste Sportlerin an den Olympischen Winterspielen in Sotschi des Dopingmissbrauchs überführt worden. Diese Nachricht schlug weltweit ein, besonders natürlich im davon betroffenen Deutschland.
Der ARD unterlief dabei in der Hitze des Gefechts ein peinlicher Lapsus. Unmittelbar nachdem Moderator Gerhard Delling ausführlich über den Dopingfall referiert hatte, wurde ein Vorschautrailer ausgetrahlt, der auf das weitere Olympiaprogramm hinwies.
Der Trailer beginnt mit den Worten des euphorischen Reporters während des Massenstart-Rennens, bei dem ausgerechnet die Doperin überraschend auf Rang vier lief:
Künstlerpech, dass der Trailer schon längst produziert war, als der Dopingfall aufflog und dass dann vergessen wurde, ihn neu zu schneiden. (ram)
Alt-Bundesrat Samuel Schmid leitete für das Internationale Olympische Komitee (IOC) die Doping-Untersuchung, die zu einer Sperre von Russland für die Spiele in Pyeongchang 2018 führte. Er spricht über Untersuchungen, Sicherheitsvorkehrungen und das Verhalten der Russen.
Herr Schmid, Russland klagt, der Entscheid des IOC sei eine «Verschwörung des Westens». Ist er das?Sicher nicht. Es existieren Fakten, die sich nicht weglügen lassen. Proben müssen manipuliert worden sein, chemische Zusammensetzungen von Urinproben sind nicht natürlich. Es kamen viele Elemente zusammen. In Russland versucht man, sich herauszureden, indem man die Schuld auf eine sehr kleine Gruppe von Verschwörern abwälzt.
Es geht aber um staatlich mit beeinflusstes Doping?Vielleicht kann man …