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Ein flexibles und effizientes Wirtschaftssystem für Europa
Donnerstag, 15. Oktober 2015 | 15:30 Uhr
Donnerstag, 15. Oktober 2015 | 15:30 Uhr
Referent
Organisation
Ein effizientes Wirtschaftssystem braucht eine gute Infrastruktur und eine Wirtschaftspolitik, die unterstützend und nicht einengend oder gar erstickend wirkt. Deshalb sind geeignete politische Institutionen notwendig, die sich möglichst rasch den wechselnden Bedingungen anpassen.
Die zu bewältigenden Probleme unterscheiden sich jedoch wesentlich zwischen den verschiedenen Bereichen der Wirtschaft und Gesellschaft. Einiges lässt sich am besten kleinräumig angehen, während Anderes (wie zum Beispiel Freihandel) möglichst grossflächig gesichert werden muss. Es sind deshalb politische Institutionen notwendig, deren geografische Ausdehnung sich je nach Problemfeld unterscheiden und variabel sind. Um diese Bedingungen zu erfüllen, muss eine neue Art flexibler, dynamischer und demokratischer politischer Institutionen entstehen. Eine spezifische Variante solcher Institutionen sind die FOCJ, d.h. «Flexible, Overlapping, Competing Jurisdictions». Sie müssen über weitgehende Autonomie hinsichtlich der Staatsausgaben und den dafür notwendigen Steuern verfügen.
Die neuen, flexiblen, staatlichen Einheiten überwinden die nationalstaatliche Enge und ermöglichen ein zukünftiges, effizientes Wirtschaften. Die Europäische Union ist dazu nicht geeignet, da sie strikt auf Nationalstaaten aufbaut, inflexibel und wenig demokratisch ist.
Zu diesem Referat ist kein Video und keine PowerPoint-Präsentation verfügbar.
Bruno Frey is Permanent Visiting Professor at the University of Basel. He was Professor of Economics at the University of Zurich from 1977-2012, Distinguished Professor of Behavioural Science at the Warwick Business School at the University of Warwick, UK from 2010-2013 and Senior Professor of Economics at Zeppelin University Friedrichshafen, DE from 2013-2015.
Frey is Research Director of CREMA – Centre for Research in Economics, Management and the Arts, Switzerland. He was Managing Editor, from 1969-2015, and is now Honorary Editor of Kyklos. Bruno Frey seeks to extend economics beyond standard neo-classics by including insights from other disciplines, including political science, psychology and sociology.
According to ISI – The Institute for Scientific Information, Bruno S. Frey belongs to the «the most highly cited Researchers».
(CV nur auf Englisch verfügbar)
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