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Warnung und Alarmierung
Wenn für die Bevölkerung grosse Gefahr droht – zum Beispiel bei einem Unfall in einem Kernkraftwerk – wird sie mit dem allgemeinen Sirenenalarm gewarnt. Dabei gilt nach wie vor die Regel, sofort Radio zu hören und sich über allfällige Verhaltensmassnahmen zu informieren.
Nicht jeder Vorfall in einem Kernkraftwerk führt zu einer unmittelbaren Gefährdung der Bevölkerung und damit zu einem Sirenenalarm. In jedem Fall werden jedoch die zuständigen Stellen des Bundes, der Kantone und der Gemeinden informiert, damit diese rechtzeitig die Einsatzbereitschaft für eine spätere Alarmierung sicherstellen können. Die Alarmierung der Bevölkerung erfolgt über den Allgemeinen Alarm, zusätzlich bietet die Stadt Bern Informationen über die Infoline.
Allgemeiner Alarm
Sollte es in einem Kernkraftwerk zu einem Zwischenfall kommen und eine Gefährdung der Bevölkerung durch radioaktive Stoffe möglich werden, wird in den Zonen 1 und 2 der Allgemeine Alarm über die Sirenen ausgelöst. Verantwortlich dafür ist der Kanton im Auftrag der Nationalen Alarmzentrale (NAZ).
Der Allgemeine Alarm fordert die Bevölkerung auf, Radio zu hören. Das Sirenenzeichen des Allgemeinen Alarms kann mehrmals zur Ankündigung von Verhaltensanweisungen oder amtlichen Mitteilungen ausgelöst werden, die unmittelbar nach dem Alarm über Radio verbreitet werden. Mögliche Verhaltensanweisungen können sein:
- Schutzmassnahmen vorbereiten (z.B. Jodtabletten bereitstellen)
- Schutzmassnahmen vollziehen (z.B. Keller/Schutzraum aufsuchen, Jodtabletten einnehmen)
Der Allgemeine Alarm sowie dessen Bedeutung werden anlässlich des jährlichen Sirenentests der Bevölkerung in Erinnerung gerufen. Weitere Informationen zur Alarmierung finden Sie auf der Internetseite des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz.