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Nick Kyrgios steht beim ATP-Turnier in Washington in der 2. Runde. Der extravagante Australier warf den amerikanischen Qualifikanten Thai-Son Kwiatkowski raus, schlug ihn 7:5, 6:4.
Selbstverständlich war's kein gewöhnlicher Sieg, Kyrgios ist ja auch kein gewöhnlicher Tennisspieler. So schimpft er mit sich selber, als er einen Aufschlag ins Netz haut. «Das war der schlechteste Service in meinem ganzen Leben», ärgert sich Kyrgios gut hörbar. Und seine Reaktion? Ein Ass durch die Mitte mit dem zweiten Aufschlag, eine 219 km/h schnelle Rakete:
Ebenfalls sehenswert ist, wie Kyrgios Roger Federers «Sabr» auspackt. Dank dem schnellen Vorrücken beim Return nimmt er Kwiatkowski den Service ab:
Kyrgios kann nicht nur den Federer, er kann auch den Monfils. Er schlägt den Ball, nachdem er in die Luft springt und tänzelt dann fröhlich weiter:
Nun wartet als nächster Gegner Gilles Simon. Der Franzose hatte in der 1. Runde ein Freilos. Es ist sein erstes Aufeinandertreffen mit Nick Kyrgios – einem Spieler, von dem man nie weiss, was einen erwartet. Oder wie drückte es kürzlich Goran Ivanisevic, der Coach von Novak Djokovic, so schön aus?
(ram)
Kein Artikel über Borussia Dortmund ohne Erwähnung des letzten Spiels der vergangenen Saison gegen Mainz. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke bezeichnete den 27. Mai kürzlich als «schrecklichsten Tag» seines Lebens. Und so muss auch dieser Artikel mit dem 2:2 beginnen, mit dem der Meistertitel im eigenen Stadion verspielt wurde.