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Berichtigungen
Herr Job. Weinmann ( Sektion Basel ) schreibt mir: „ Im Jahrbuch S.A.C. XXX, pag. 205, erwähnt Herr C. Seelig jun. den von Herrn Dr. Forrer und mir 1893 gemachten Aufstieg zum Bristen stock vom Fellithal aus und läßt dabei auch mich als zur Sektion Winterthur gehörig erscheinen, was ich Sie gelegentlich zu berichtigen bitte. Ich erlaube mir bei dieser Gelegenheit, an eine von Herrn W. Forster ( Sektion Weißenstein ) in der „ Schweizer Alpenzeitung " 1889, Nr. 16, pag. 158, publizierte Berichtigung der Angabe des Herrn O. v. Bülow zu erinnern. Leider ist diese Berichtigung Herrn Dr. Forrer und nun auch Herrn C. Seelig entgangen. Ersterer hat zudem in der „ Schweizer Alpenzeitung " 1893, Nr. 18, pag. 179, unsere Tour um 8 Tage vordatiert; sie ist am W. August — und nicht am iS. August — zur Ausführung gekommen. "
Die hier erwähnte Notiz des Herrn Forster, welche für die " Besteigungsgeschichte des Bristenstocks wichtig ist, lautet:
„ In Nr. 14 der „ S.A.Z. " bezeichnet Herr O. v. Btilow den Aufstieg zum BristenstocJc vom Fellinenthal aus als neu; ich erlaube mir hierzu die ergebenste Bemerkung, daß Herr Alfons v. Sury, Mitglied unserer Sektion, im Jahr 1884 mit dem Führer Ambros Z'graggen von Silenen den gleichen Weg zum An- und Abstieg benutzte und daß A. Z'graggen schon früher mit Mitgliedern der Sektion Pilatus von dieser Seite aus den Bristenstock erstiegen hatte. "
Über den nämlichen Gegenstand schreibt mir Herr E. Amberg ( Sektion üto ):
„ Ich muß erwähnen, daß die Angabe auf Seite 389 des letzten Jahrbuches nicht ganz richtig ist, indem wir damals ( 7. August 1892 ) nicht auf dem Südgipfel des Bristen, sondern auf dem gewöhnlichen Gipfel waren. Ferner muß ich hinzufügen, bezüglich der Beilage „ Die Berge des Felli- und Etzlithales ", Seite 200, daß der dort angegebene Südgipfel des Bristen nicht mit dem auf Seite 205 angeführten übereinstimmt. Dieser ist einer der auf der Übersicht schwach ausgeprägten Zacken in unmittelbarer Nähe links vom höchsten Bristen. Der Südgipfel der Beilage ist der in meiner Mitteilung ( pag. 403 ) als Hinterer Bristen bezeichnete. Diese Bezeichnung habe ich von einem Eingebornen gehört. "
Ich bitte also die Leser, sich aus diesen verdankenswerten Angaben das richtige Bild von Nomenklatur und Besteigungsgeschichte des Bristenstocks selbst zu konstruieren, und widerhole, daß auf diesem Gebiete, entgegen dem Sprichwort, reden Gold ist.
Ich möchte ferner das Versehen hier gut machen, daß ich unter den „ Neuen Bergfahrten in den Schweizeralpen 1894 " den im gleichen Jahrbuch XXX, pag. 411, geschilderten neuen Übergang von Herrn und Frau Paul Montandon und Herrn René König über die « BüUlassenlücke » zu verzeichnen vergessen habe.Redaktion.
S92Redaktion.