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- Der Final im Sportklettern an den Olympischen Spielen in Tokio wird ohne Petra Klingler stattfinden.
- Die beiden 470er-Seglerinnen Linda Fahrni und Maja Siegenthaler beenden den Wettkampf auf dem starken 4. Platz.
- Der Bahn-Vierer verliert gegen die Briten das Duell um Rang 7 – Italien holt sich in Weltrekordzeit Gold.
- Albane Valenzuela legt im Frauen-Golfturnier bei Olympia solid los.
Klettern: Klingler verpasst den Final deutlich
Der Auftritt von Petra Klingler bei der Olympia-Premiere im Sportklettern ist schon nach der Qualifikation wieder vorbei. Die 29-Jährige begann den Tag zwar stark, konnte daran aber im weiteren Verlauf des Tages nicht mehr anknüpfen. In 8,42 Sekunden unterbot die Zürcherin an der 15-Meter-Wand zunächst ihren eigenen Schweizer Rekord im Speed-Klettern um mehr als einen Zehntel und rangierte nach der 1. von 3 Teildisziplinen auf dem 10. Rang. Nachdem der Boulder-Weltmeisterin von 2016 auch der Einstieg in ihre Paradedisziplin geglückt war, brach sie in der Folge ein und konnte kein weiteres Boulder-«Problem» mehr lösen. Bei der letzten Disziplin, dem Lead-Klettern, erreichte Klingler den 16. Griff, ehe sie ins Seil stürzte. Am Ende landete sie im Gesamtklassement auf dem 16. Platz unter 20 Kontrahentinnen. Für den Final wäre ein Top-8-Platz gefordert gewesen.
Segeln: Fahrni/Siegenthaler mit Sieg zum Abschluss
Linda Fahrni und Maja Siegenthaler haben sich das Beste bis zum Schluss aufgespart: Das Schweizer 470er-Duo entschied das Medal Race der besten 10 Boote für sich und fuhr damit seinen ersten Tagessieg bei den Olympischen Spielen ein. Dank diesem Erfolg machten die beiden Seglerinnen vom Thunersee in der Gesamtwertung zwei Positionen gut und wurden starke Olympia-Vierte. Bronze verpassten die Schweizerinnen relativ deutlich, fehlten ihnen nach total 11 Rennen doch 10 Rangpunkte auf Platz 3. Gold sicherten sich in überlegener Manier die Britinnen Hannah Mills/Eilidh McIntyre vor dem Boot aus Polen und den Französinnen.
Rad: Bahn-Vierer wird Achter, Italien holt Gold
Am letzten Tag der Mannschafts-Verfolgung hat sich der Schweizer Bahn-Vierer nicht mehr steigern können. Das Quartett verlor in der Besetzung Robin Froidevaux, Valère Thiébaud, Cyrille Thièry und Stefan Bissegger das Duell um Platz 7 gegen Grossbritannien erwartungsgemäss und beendete den olympischen Wettkampf auf Rang 8. Mit einer Zeit von 3:50,041 Minuten verpassten die Schweizer ihren am Vortag aufgestellten nationalen Rekord um knapp eine Sekunde. Olympia-Gold ging an Italien. Die «Azzurri» distanzierten in einem packenden Final dank einem starken letzten Kilometer Dänemark in der neuen Weltrekordzeit von 3:42,032 Minuten um 166 Tausendstel. Für Italien ist es das 1. Olympia-Gold in der Mannschaftsverfolgung seit 1960. Die Australier sicherten sich Bronze.
Golf: Valenzuela kommt mit 71 Schlägen durch
Die Genfer Profispielerin Albane Valenzuela lancierte ihren 2. Olympia-Auftritt nach Rio 2016 mit einer Par-Runde von 71 Schlägen. Am letzten Loch musste die 23-Jährige in Tokio wegen eines zu kurz geratenen Putts den dritten Schlagverlust der Runde hinnehmen, der sich mit den drei herausgespielten Birdies ausglich. Nach der ersten von 4 Runden liegt Valenzuela mit 5 Schlägen Rückstand auf Leaderin Madelene Sagström (SWE) auf dem geteilten 23. Rang. Kim Métraux, die zweite Schweizerin am Start, spielte eine 74er-Runde und liegt nach dem ersten Viertel bloss an 47. Stelle von 60 Teilnehmerinnen.