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Mi, 15. September 2021, Ralf Hersel
Vor zwei Jahren hat die Lokalgruppe Zürich der Free Software Foundation Europe (FSFE-ZH) die Initiative "Lernen wie die Profis" geschaffen. Die Kampagne richtet sich an Lehrerinnen, Eltern, Schülerinnen, Schulen und die angehenden Lehrer an Pädagogischen Hochschulen. Der Titel geht darauf ein, dass Lernenden die Chance gegeben werden soll, genauso wie die Profis an Hochschulen und in der Wissenschaft mit freier und professioneller Software arbeiten zu können.
Schwarzes Loch
Unterstützung findet diese Idee in einer Publikation des renommierten Magazins PhysicsWorld, in dem ein ausführlicher Beitrag mit dem Titel "Standing on the shoulders of programmers: the power of free and open-source software" Anfang September erschienen ist.
Der Beitrag wird durch diese Aussage eingeleitet:
Freie und quelloffene Software wird in der akademischen Forschung immer mehr zu einem leistungsfähigen Instrument, das Wissenschaftlern hilft, besser zusammenzuarbeiten und intelligenter zu arbeiten. Achintya Rao untersucht, wie solche Software in der Physikforschung eingesetzt wird und welche Rolle sie in der Open-Science-Bewegung spielt.
Ein eindrückliches Beispiel wird gleich zu Beginn genannt:
Dreiundzwanzigtausend! So viele Menschen waren laut der Informatikerin Katie Bouman an der Erstellung des ersten Bildes eines Schwarzen Lochs beteiligt, das 2019 mit dem Event Horizon Telescope (EHT) aufgenommen wurde. Nicht alle dieser Mitwirkenden sind offiziell Mitglieder der EHT - die grosse Mehrheit sind diejenigen, die die kostenlosen und quelloffenen Software-Tools schreiben, pflegen und unterstützen, die die Forscher bei ihrer Arbeit verwendet haben.
Im weiteren Verlauf des Berichts werden viele Beispiele aufgeführt, wie Freie Software der Wissenschaft hilft. Falls ihr auch "wie die Profis lernen" und arbeiten möchtet, dann lest weiter: