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Heftige Regenfälle haben im Norden des Landes zu Überschwemmungen geführt. Bei Shkodra mussten zwei Dörfer evakuiert werden.
Nach heftigen Regenfällen im ganzen Land drohten die drei grossen Stauseen Fierza, Koman und Vau-Deja in Nordalbanien überzulaufen. Um den Pegel zu regulieren, mussten die Betreiber der Elektrizitätswerke am Drin viel Wasser ablassen, was die zugespitzte Situation in den Ebenen rund um Shkodra und Lezha noch weiter verschärfte.
Dort ist jetzt insbesondere die Buna über die Ufer getreten, der Abfluss des Shkodrasees, die auch den Drin aufnimmt. Die beiden Dörfer Dajç und Obot südwestlich von Shkodra mussten von Polizei und Armee evakuiert werden, wobei die Bewohner von Dajç Widerstand leisten und immer noch in ihren Häusern ausharren. Wegen der Skepsis der Dorfbewohner, ihre Häuser zu verlassen, hatte sich die mit reichlich Zeit geplante Evakuation verzögert.
Auch in anderen Teilen des Landes ist es zu Überschwemmungen gekommen. So ist insbesondere die Küstenebene zwischen Lezha und dem Meer betroffen. In vielen Bergregionen sind die Niederschläge in Form von reichlich Schnee heruntergekommen. Für die nächsten Tage wird keine wesentliche Wetterbesserung erwartet.
(div)