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Den NamenPassauer Kunst erhielt dieses Festmachen, weil ein Scharfrichter zu Passau
[* 7] 1611 vorgab, ein Mittel zu besitzen,
welches jemand so hart machen sollte, daß Kugel und Säbel von ihm abprallen müßten, und den dortigen Soldaten thalergroße
und mit allerlei wunderlichen Figuren bezeichnete Papierblättchen verkaufte, die sie unter gewissen geheim gehaltenen Prozeduren
verschlingen mußten. Noch in den letzten Kriegen fand man bei sehr vielen türkischen, italienischen und
französischen Soldaten derartige auf bloßem Leib getragene Schutzmittel.
Vgl. und Waffenzauber aus dem Dreißigjährigen
Krieg« in G. Freytags »Bildern aus der deutschen Vergangenheit«, Bd. 2.