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Geschichte
Im Gebiet von Sutz und Lattrigen wurden Überreste von Pfahlbauten gefunden. Sie beweisen, dass schon vor 3000 Jahren Menschen hier gelebt haben. Es handelte sich um eine primitive Rasse keltischen Ursprungs.
Die römische Besetzung brachte eine fortgeschrittene Kultur, bessere Anbaumethoden und neue Lebensformen. Aus dieser Zeit mag auch der heutige Name Sutz stammen: abgeleitet vom gallorömischen Gott sucellus. Am Platz der heutigen Kirche stand wahrscheinlich ein Sucellus-Tempel.
Vor ungefähr 1000 Jahren entstand vermutlich die christliche Gemeinde. Sutz war damals anscheinend noch kein Dorf, sondern bestand nur aus Kirche, Pfarrhaus und Pfrundgut.
Trotz der spärlichen Dokumente über den früheren Zustand der Kirche gilt als gewiss, dass die Freiherren von Jegistorf 1289 die Kirche zu ihrem Seelenheile dem Kloster Gottstatt schenkten.
Dieses hatte nun das Recht, den Pfarrer zu ernennen. Auch die Freiherren von Ufingen, die Ritter von Mörigen, die Johanniter von Münchenbuchsee, das Kloster Bellelay, sowie das St.-Urban-Kloster Basel hatten in Sutz und Lattrigen Besitzungen und Rechte.
Die Kirchgemeinde Sutz war nie sehr gross. Noch im 15. Jahrhundert wird im Visitationsbericht des Bischofs von Lausanne gemeldet, dass sie 18 Feuerstellen, also bewohnte Häuser aufwies. Das enspricht etwa 200 bis 250 Einwohnern und zwar dür die ganze Kirchgemeinde, also Sutz, Lattrigen, Tüscherz, Alfermée und das Rebgut des Klosters St.-Urban.
Wer sich eingehender mit der Geschichte beschäftigen möchte, findet weitere Informationen unter dem angefügten Link:
www.digibern.ch