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Ausblick auf ein Plateau, an dessen äussertem Rand drei Bäume, eine Sitzbank und ein ehemaliger Stall stehen könnten
Eine Liebesgeschichte? Bloss ein Traum? »Ein Sommerflimmern« nennt Martin Andreas Walser im Untertitel sein jüngstes, sein 16. Werk. In »Ausblick auf ein Plateau, an dessen äusserstem Rand drei Bäume, eine Sitzbank und ein ehemaliger Stall stehen könnten« spielt Martin Andreas Walser erneut mit einem seiner Lieblingsmotive: Dass alles, was sich scheinbar ereignet, auch ganz anders gewesen sein könnte. Sein Held beobachtet zwei Personen auf einem Plateau hoch über dem Meer, die sich einander langsam zu nähern scheinen, beobachtet von einem weiteren Wanderer, dessen Weg ihn, weg vom belebten Strand auf der Ferieninsel, hier hinaufgeführt hat. Am Abend an der Hotelbar wird über das merkwürdige Zusammentreffen gerätselt. Doch da ist auch noch Max, der Menschen beobachtet und sich deren mögliche Lebensgeschichten ausdenkt. Was also hat sich wer bloss ausgedacht, was hat sich tatsächlich ereignet?
Martin Andreas Walser
Martin Andreas Walser, 1952 in Zürich geboren, verbrachte seine Jugend in Winterthur. Er wirkte als angestellter und als freier Journalist für verschiedene Zeitschriften und Tageszeitungen. Später war er unter anderem Kommunikationschef eines grösseren Unternehmens, Projektleiter für Sponsoringprojekte im In- und Ausland, Web-Redaktor in einem weltweit tätigen Unternehmen und in den letzten Jahren seines Wirkens als angestellter Leiter eines Fachverlags und Chefredaktor einer von ihm herausgegebenen Fachzeitschrift. Heute lebt und schreibt er als freier Autor in den Schweizer Kantonen Thurgau und Tessin, in Lissabon sowie auf Lanzarote. »Eine Befreiung«, sagt Martin Andreas Walser, der es nach den vielen Jahrzehnten als »Lohnschreiber« geniesst, sich frei von Zwängen ganz seiner grossen Liebe, dem Schreiben, widmen zu dürfen. Konsequenterweise publiziert Martin Andreas Walser seine Bücher selber.