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„Das Leben ist eine Komödie, mach bitte kein Drama daraus"
- Unbekannt
Das Modell des Dramadreiecks hilft uns, die Dynamik ungünstiger Rollen zu verstehen, die ganz oft und fast zwangsläufig in Konflikten enden.
Zum Beispiel versucht der Retter in seiner Rolle das vermeintliche Opfer zu befreien. In diesem Befreiungsversuch wird der Retter jedoch oft selber zum Täter, indem er ein Opfer rettet, das vielleicht gar nicht gerettet werden will. Doch selbst wenn die Rettung vom Opfer begrüsst wird, schwächt es diese Person, indem sie sich immer weniger zutraut, für sich selbst einstehen zu können und so immer mehr an Opferenergie aufbaut.
Das Opfer wiederum in seiner Rolle ist oft geneigt, andere förmlich mit seinem beklagenswerten Zustand einzubinden, damit es nicht so alleine ist. So wird das Opfer selber zum Täter, weil es andere in die Misere reinzieht.
Innerhalb des Dramadreiecks gibt es keine besseren oder schlechteren Rollen; sie alle sind unreif, weil sie die Lösungen nicht in sich, sondern in einem Dritten sehen. Die einzige gesunde Rolle ist jene ausserhalb des Dramadreiecks auf einer Art Metaposition, also einer Position ausserhalb des Dreiecks, wo wir aus der Sicht des Betrachters mit einem guten Abstand die Rollen im Dreieck wahrnehmen, verstehen und uns verändern können.
Als Coach können wir dem Klienten so helfen, von solch unproduktiven Rollen loszulassen und tragfähige Lösungen zu erkennen, die immer im System zu finden sind.
Haben Sie Lust darauf, so ein guter Coach zu werden? In der Ausbildung zum Life Coach befähigen Sie sich dazu.