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Vodafone, der grösste Mobiltelefonieanbieter der Welt, musste für sein letztes Geschäftsjahr, das am 31. März endete, einen Nettoverlust von 21,9 Milliarden britischen Pfund (gegen 52 Milliarden Franken) verbuchen. Rechnet man verkaufte Geschäftsteile (hauptsächlich die Operationen in Japan) ab, beträgt der Verlust noch 17,2 Milliarden Pfund. Letztes Jahr verbuchte Vodafone noch 6,4 Milliarden Pfund Gewinn.
Der Verlust ist allerdings zur Gänze auf massive Abschreibungen von 23 Milliarden Pfund zurückzuführen. Vodafone musste den Wert von vielen übernommenen Geschäftsteilen revidieren, für die der Mobilfunkriese in der Euphorie der Jahre 1999 und 2000 deutlich zuviel bezahlte.
Ohne die Abschreibungen hätte Vodafone auch im letzten Jahr Gewinn gemacht. Der Netto-Cash-Flow stieg zum Beispiel gegenüber dem Vorjahr um 7,8 Prozent auf 11,8 Milliarden Pfund. Vodafone kündigte denn auch an, trotz des Buchverlustes in einem Spezialarrangement weitere 3 Milliarden Pfund an die Aktionäre fliessen zu lassen, zusätzlich zu 6 Milliarden pfund, die bereits anlässlich des Verkaufs der japanischen Tochter versprochen worden waren. Gleichzeitig soll auch noch die Dividende erhöht werden. In Zukunft sollen generell 60 Prozent des Gewinns als Dividenden ausgezahlt werden.
Trotz des an sich guten Geschäftsgangs will aber auch Vodafone den Gürtel etwas enger schnallen: Im Hauptquartier in Newbury sollen 400 Stellen gestrichen werden. (hjm)