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Therapie 11
Die Atemtherapie ist ein wichtiger Bestandteil der Physiotherapie bei Säuglingen und Kindern. Sie besteht aus verschiedenen aktiven und passiven Maßnahmen zur Verbesserung der Belüftung beider Lungen mit dem Ziel die größtmögliche Aufnahme von Sauerstoff zu erreichen. In der Atemtherapie kommen verschiedene Techniken zum Einsatz, die sowohl passiv (durch den Therapeuten) als auch als auch aktiv (durch den Patienten) durchgeführt werden können.
Der Atemtherapeut behandelt sowohl Säuglinge als auch alle anderen Altersstufen. Nach der Diagnosestellung durch den behandelnden Arzt, stellt dieser ein Rezept aus für die Atemtherapie im Rahmen der krankengymnastischen Behandlung. Atemtherapie findet ihre Anwendung bei folgenden Krankheitsbildern: Cystischer Fibrose (cF / Mukoviszidose), Asthma bronchiale, Obstruktive Bronchitis, Lungenentzündung, Broncho Pulmonale Dyplasien (BPD bei Frühgeburten) und viele weitere mehr.
Mit der Atemtherapie wird dem Patienten auf vielfältige Weise eine voll ausreichende Belüftung der Lungen zur verbesserten Aufnahme von Sauerstoff ermöglicht. Die Wirkung der Massnahmen im Einzelnen: Vergrößerung der Atemzugtiefe und damit Intensivierung der Atmung, Abtransport von Schleim und dessen Entfernung = Förderung der Sekretmobilisation, Steigerung der körperlichen Belastbarkeit, Förderung von Koordination und Bewegungsfreude, Verbesserung der Haltung.
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