Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03656.jsonl.gz/859

Krav Maga Self Protect ist eine Weiterentwicklung des Krav Maga, dem offiziellen Selbstverteidigungssystem der israelischen Sicherheitskräfte. Giuseppe Puglisi, ehemaliger Ausbilder und Angehöriger von Spezialeinheiten bei der Polizei und dem Militär, hat das ursprüngliche Krav Maga sowie eine Weiterentwicklung dieses Systems von israelischen Polizei- und Militärausbildern gelernt. Da ihm aber diese konventionellen Trainings für die Zivilisten- und Behördenausbildungen – für europäische Verhältnisse – nicht angepasst erschien, hat er die bisherigen Systeme modifiziert und das praxisorientierte und hoch effektiv erprobte Krav Maga Self Protect (KMS) entwickelt.
Das ganze Selbstverteidigungssystem – wie es heute für europäische Belange angepasst wurde – ist im technischen wie auch taktischen Bereich, der Unterrichtslehre (Methodik und Didaktik) sowie den rechtlichen Aspekten durch den ehemaligen Polizeiausbilder und heutigen Chefinstruktor Giuseppe Puglisi (Schweiz) ausgearbeitet worden. In Zusammenarbeit mit dem KMS Ausbildungsteam wird die Ausbildungsstruktur permanent optimiert und dem alltäglichen Gewaltaufkommen angepasst.
Im Jahre 1999 unternahm der heutige Chefinstruktor Giuseppe Puglisi die ersten Schritte für eine eigenständige Organisation. Im darauf folgenden Jahr (2000) wurde der erste Instruktorenkurs durchführt. In der Zwischenzeit hat sich die KMS Switzerland zur grössten Krav Maga Organisation der Schweiz, mit über 40 Standorten entwickelt.
Sie ist zudem seit 2005 offizielle Partnerorganisation der Swiss Karate Federation und übernimmt seither diverse Sicherheitsaufgaben bei Turnierveranstaltungen. Im Mai 2011 übernahm sie als Partnerorganisation die Sicherheitsaufgaben der EKF Karate Europameisterschaften der Elite in Zürich.
Die KMS Switzerland ist eine eigenständige Organisation, die seit dem Jahre 2000 jährlich Instruktorinnen und Instruktoren ausbildet und dadurch das Krav Maga im privaten Bereich (Centerleiter/innen), aber auch bei der Polizei, den Behörden und anderen Institutionen verbreitet hat.