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Swiss International Air Lines Ltd.
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17. Januar 2003
Die Swiss International Air Lines AG konnte im Geschäftsjahr 2002 insgesamt 11.6 Mio. Fluggäste an Bord ihrer Linienflugzeuge begrüssen. Dies liegt deutlich über den im Businessplan vorgesehenen 9.8 Mio. Passagieren. Der Sitzladefaktor der SWISS-Flotte betrug 71,0%. Im Interkontinentalverkehr wurde dabei eine Auslastung von 80.3% erreicht, während im Europageschäft der Sitzladefaktor bei 56.9% lag. Erfreulich verlief die Entwicklung in Südeuropa, Westafrika, Nordamerika und Asien.
Im vierten Quartal wurden 2,92 Mio. Passagiere transportiert, gegenüber dem dritten Quartal entspricht dies einem Rückgang von 16,3%. Insbesondere im europäischen Verkehr wurden weniger Kunden befördert, auf interkontinentalen Strecken war die Anzahl der Passagiere mit 10,4% weniger stark rückläufig. Der Nachfragerückgang ist hauptsächlich saisonal bedingt, widerspiegelt aber auch die schwierige konjunkturelle Situation sowie die geopolitischen Unsicherheiten, welche die Reiselust der Kundschaft dämpfen. Infolge einem reduzierten Angebot lag der Sitzladefaktor im vierten Quartal mit 70,7% um 7,9 Prozentpunkte unter dem Höchstwert des dritten Vierteljahres.
Im Europaverkehr wurden im Berichtsjahr 2002 9,3 Mio. Fluggäste befördert. Sehr gute Resultate wurden im südosteuropäischen Raum, insbesondere in Griechenland, erzielt. Die Flüge nach Destinationen auf der iberischen Halbinsel waren ebenfalls sehr gut ausgelastet. Der Geschäftsgang in Skandinavien sowie in Deutschland entwickelte sich hingegen unterdurchschnittlich. Die Gründe liegen in der schleppenden wirtschaftlichen Entwicklung in diesen Ländern, reflektieren aber auch Marktanteilsverluste. Die Verbesserung des Geschäftsganges mit Destinationen in diesen Ländern ist nach wie vor von hoher Priorität.
Mit dem Beginn des Sommerflugplanes wurde das Streckennetz der SWISS auf interkontinentale Destinationen ausgedehnt. In den Monaten April bis Dezember flogen 2,3 Mio. Passagiere nach Übersee.
Die Verbindungen zwischen der Schweiz und Nordamerika nach New York, Boston, Chicago, Los Angeles, Miami, Washington und Montreal waren gut ausgelastet. Die Zusammenarbeit mit American Airlines verläuft sehr erfolgreich und trägt zum erfreulichen Resultat bei. Dadurch konnten die Auswirkungen der verhaltenen Wirtschaftslage gedämpft werden. In Lateinamerika hingegen wirkte sich die desolate Wirtschaftslage, kombiniert mit den Währungsturbulenzen, nachteilig auf den Geschäftsgang aus.
Der Geschäftsgang in Afrika war gemischt: Währenddem sich das Ergebnis in Ostafrika und Ägypten im vierten Quartal aufgrund der Terroranschläge in Kenia und der unsicheren politischen Lage verschlechterten, setzte sich die positive Entwicklung an der Westküste fort.
Die zunehmende politische Unsicherheit schlägt sich auch in der Auslastung der Flugzeuge mit Destinationen im Mittleren Osten nieder, der Sitzladefaktor war in den letzen Monaten rückläufig. In diesem schwierigen Umfeld hat sich einzig Teheran gut gehalten.
Im Verkehr mit Destinationen im Fernen Osten – dazu gehören Bangkok, Beijing, Hong Kong, Manila, Singapore sowie Tokyo - wurden gute Ergebnisse erzielt. Insbesondere Japan zeigt hervorragende Resultate.
Schlüsselzahlen SWISS Linienverkehr 2002
Anzahl Passagiere 11‘569’753
Anzahl Flüge 226‘613
Angebotene Sitzkilometer (Mio.) 31‘520
Verkaufte Sitzkilometer (Mio.) 22‘371
Sitzladefaktor 71,0%
Die vollständige Verkehrsstatistik kann auf der Homepage www.swiss.com abgerufen werden (Rubrik „Unsere Firma“ > „Investor Relations“ > „Präsentationen“). Über die finanziellen Resultate des Geschäftsjahres 2002 wird SWISS am 25. März informieren.