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Buchtipp: Wer erfand den Computer?
Wenn Sie sich auch mit solchen Fragen rund um die IT-Geschichte herumschlagen, dann eignet sich dieses Buch für sie: «Zuse und die Schweiz. Wer hat den Computer erfunden?»
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Das 224 Seiten starke Werk zur Informatikgeschichte enthält eine weltweite Übersicht über die frühen Computer (vor allem aus den Ländern USA, Grossbritannien, Deutschland und der Schweiz) mit über 30 Vergleichstabellen. Es geht ferner auf die Informatikpioniere Charles Babbage, Alan Turing, John von Neumann, Konrad Zuse sowie alle amerikanischen und britischen Erfinder des programmgesteuerten Digitalrechners ein.
Ein Kapitel beantwortet die seit Jahrzehnten umstrittene Frage: Wer hat den Computer erfunden? Beschrieben werden zudem zwei in den Jahren 2010 und 2011 wieder entdeckte historische Computer (M9 der Zuse KG und der erste Schweizer Transistorrechner Cora von Contraves). Einzigartige Funde (historische Fotos und Dokumente zur M9) aus dem schweizerischen Bergtal Toggenburg werden in Wort und Bild dargestellt. Die Schrift umfasst über 50 Abbildungen und einen sehr seltenen Zeitzeugenbericht über die Zusemaschine Z4 (erster arbeitsfähiger Computer an einer kontinentaleuropäischen Universität). Sie gibt überdies die Ergebnisse von Gesprächen mit ehemaligen Wartungstechnikern der M9 und dem ungarischen Erbauer der Cora wieder.
Schliesslich erzählt das Buch von einer auch in der Fachwelt weitgehend unbekannten rätselhaften Begegnung zwischen den beiden Informatikpionieren Alan Turing und Konrad Zuse, die vermutlich 1947 in Göttingen stattgefunden hat.
«Zuse und die Schweiz. Wer hat den Computer erfunden?» ist im Oldenbourg-Verlag erschienen, München 2012. Das Werk kostet rund 40 Euro.