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"Die Forderung nach Additionalität als Definitionskriterium... marginalisiert den Markt für Impact-Investitionen unnötig". Amit Bouri, CEO, Global Impact Investing Network (GIIN)
Um was geht es
"Impact-Traditionalisten" sind der Ansicht, dass Investitionen in kotierte Aktien nur minimale Wirkung erziele, da Impact Investing nur dann existiere, wenn "ein Investor versucht, soziale oder ökologische Ergebnisse zu erzielen, die ohne seine Investition nicht eintreten würden" (Definition des Global Impact Investing Network, GIIN). Im Gegensatz dazu vertritt Globalance die Auffassung, dass Impact Investing nicht den Primärmärkten vorbehalten sein sollte.
Warum ist das wichtig
Die traditionalistische Sichtweise hat in den letzten Jahren an Boden gewonnen, nicht zuletzt aufgrund akademischer Arbeiten, die mangels erkennbarer quantitativer Belege oder Kausalität den Impact-Begriff von Sekundärinvestitionen in Frage stellen. Die in London ansässige Vermögensverwaltungsgesellschaft WHEB widerlegt diese Argumentation so, wie es auch Globalance tut. WHEB fasst ihren Standpunkt im Bericht "Impact Investing in Listed Equities - the WHEB Approach" zusammen.