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Die Unternehmensteile, die der französich-schweizerische Konzern aufgrund der regulatorischen Bedingungen der Fusion verkaufen muss, werden dabei mit 1,4 Mrd USD bewertet, wie es in einer Medienmitteilung am Montag heisst. Der Deal ist vorbehaltlich der Genehmigung der indischen Wettbewerbsbehörde Competition Commission of India (CCI).
Lafarge India betreibt drei Zement- und zwei Mahlwerke mit einer Gesamtkapazität von rund 11 Millionen Tonnen pro Jahr. Das Unternehmen vertreibt zudem Zuschlagstoffe und ist einer der führenden Transportbetonproduzenten Indiens, heisst es weiter. Die Erlöse aus dem Verkauf sollen zur weiteren Schuldenreduzierung genutzt werden.
LafargeHolcim hatte diese Unternehmensteile zum Verkauf gestellt, nachdem ein ursprünglich geplanter Verkauf anderer Einheiten an gesetzlichen Rahmenbedingungen gescheitert war. LafargeHolcim will insgesamt im laufenden Jahr Unternehmensteile im Umfang von 3,5 Mrd CHS veräussern und mit den Einnahmen die Verbindlichkeiten reduzieren.
Die Bewertung liegt in etwa im Rahmen der von Analysten erwarteten Spanne für die Einheiten. Nirma Limited ist den Angaben zufolge einer von Indiens diversifizierten Konzernen mit Aktivitäten in den Bereichen Industrie- und Verbraucherprodukte. Das Portfolio reicht von Seifen, Waschmitteln, Salz, kalziniertem Soda und Natronlauge bis Zement, Verpackungen und anderen Haushaltswaren. Für das abgelaufene Geschäftsjahr (per 31. März) hat Nirma demnach einen Umsatz von mehr als 1,1 Mrd USD ausgewiesen.
(AWP)