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Tennis Die Partie dauerte bloss 53 Minuten, Roger Federer verwertete den zweiten Matchball. Robin Söderling, der im ersten Satz noch 1:0 in Führung gegangen war und danach elf Games hintereinander abgab, besass nicht den Hauch einer Chance. Federer spielte zu gut und der Schwede zu schlecht.
Insgesamt «produzierte» Söderling 21 vermeidbare Fehler bei nur sechs Gewinnschlägen. Federers Quote dagegen blieb leicht positiv (15 Gewinnschläge, 13 Fehler) und somit im gewohnten Rahmen bei starken Leistungen (mehr Winner als Fehler).
«Deutlich unter Wert»
Das Resultat mochte Federer nicht überbewerten, denn «Söderling liess sich deutlich unter Wert schlagen». Andererseits gelte es aber auch, derartige Chancen zu packen. Federer: «Ein Topspieler wie Söderling findet in der Regel früher oder später einen Weg ins Spiel. Wenn sich einem also die Gelegenheit bietet, den Sack rechtzeitig zuzumachen, muss man diese unbedingt nützen.»
Nun gegen Djokovic
Wie hoch Roger Federers Formstand nach einer viereinhalbwöchigen Pause schon wieder ist, wird sich definitiv am Samstag zeigen, wenn der Schweizer im Halbfinal auf Novak Djokovic (ATP 2) trifft. Federer will für die Niederlage im US-Open-Halbfinal (7:5, 1:6, 7:5, 2:6, 5:7) Revanche nehmen. Djokovic hinterliess bislang in Schanghai wie Federer einen bestechenden Eindruck und gab auf dem Parcours in die Halbfinals erst 13 Games ab (gegen Ljubicic, Gasquet und Garcia-Lopez). In den Direktbegegnungen führt Federer gegen den Serben 10:6, in den vergangenen zwei Jahren gewann er aber bloss noch drei von sieben Spielen.
Den anderen Halbfinal bestreiten zuvor Andy Murray (ATP 4) und Juan Monaco (ATP 41), der sich erstmals an einem Turnier dieser Grössenordnung in die Halbfinals vorkämpfte. Si