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Wie sieht die Zukunft der Schweizer Weissstörche aus? Aus den über Jahrzehnte gesammelten Beringungsdaten wurden wichtige Erkenntnisse für die Förderung des Weisstorchs gewonnen. Der Bruterfolg liegt mit 1.65 Jungen pro Paar im internationalen Vergleich sehr tief. Dies wird wettgemacht durch die hohe jährliche Überlebensrate der Altvögel von 85%; jene der Jungvögel liegt bei normalen 37%. Erstere ist wohl so hoch, weil nicht alle Schweizer Störche im Herbst den gefährlichen Zug nach Süden antreten. Die Schweizer Population basiert teilweise noch auf bei uns eingebürgerten algerischen Störchen, die kein Zugverhalten aufweisen. Seit 1960, als das erste frei fliegende Storchenpaar aus dem Wiederansiedlungsprojekt brütete, hat sich der schweizerische Weissstorchbestand stetig vergrössert; 2003 gab es 191 Horstpaare.
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