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Der Traum der Schweizer Volleyballerinnen vom EM-Achtelfinal ist in weite Ferne gerückt. Sie verloren das Schlüsselspiel gegen die Slowakei nach Satzführung noch mit 1:3 (25:21, 14:25, 19:25, 22:25).
Obwohl sie im Startsatz lange Zeit einem Rückstand hinterher rannten, gewannen sie diesen mit 25:21. Doch danach kam die Equipe von Nationaltrainerin Saskia van Hintum vom Fahrplan ab. Die Schweizerinnen leisteten sich zu viele Ungenauigkeiten, was von den Gegnerinnen umgehend bestraft wurde. So gingen die Durchgänge 2 und 3 deutlich 14:25 und 19:25 verloren.
Matchball nach 107 Minuten verwertet
Mit dem Rücken zur Wand rafften sich die Schweizerinnen, die im Vergleich zum Vortag wieder auf Captain Laura Künzler zählen konnten, nochmals auf. Trotz einer 16:11-Führung konnten sie den Satzausgleich aber nicht mehr bewerkstelligen. Nach 107 Spielminuten verwerteten die Slowakinnen den ersten Matchball zum siegbringenden 25:22.
Mit nur zwei Punkten aus vier Gruppenspielen ist es für die Schweizerinnen kaum mehr möglich, die Achtelfinals und damit das erklärte Ziel zu erreichen. Die Schweiz müsste einerseits die bislang unbesiegten Italienerinnen bezwingen. Gleichzeitig wäre notwendig, dass Belarus beide noch ausstehenden Partien (gegen Ungarn und die Slowakei) ohne Satzverlust für sich entscheidet.