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Auf der eigenen Internetseite schreibt Leodan, dass man sich zurzeit mit einer anderen Bank in fortgeschrittenen Verhandlungen befindet. Die Kunden und der Grossteil der Mitarbeitenden werde übernommen, sagte ein Sprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP. 2015 verwaltete die Bank gemäss eigenen Angaben mit 15 Mitarbeitenden ein Vermögen von über 500 Millionen Franken. Sollte die Übernahme klappen, hoffe man, den Namen des Instituts im Verlaufe des Februars bekannt geben zu können.
Ein Zusammenhang zwischen der Bereinigung des Steuerstreits mit den USA und der darauffolgenden Geschäftsaufgabe gäbe es nicht, sagte der Sprecher von Leodan weiter. Man sei übereingekommen, dass Leodan zu klein sei, um alleine überleben zu können.
Das Institut war ab 2009 unter dem Namen PHZ Privat- und Handelsbank Zürich tätig und hatte im August 2015 seinen den Namen zu Leodan Privatbank geändert. Mit aufwändigem Marketing preiste Leodan dann das «Hybrid Private Banking» an, bei dem sich «die Vorzüge einer klassischen Privatbank mit den Vorzügen des Internet Banking kombinieren» lassen würden.
Am 25. Januar wurde bekannt, dass Leodan im Rahmen des US-Steuerprogramms als «Kategorie II-Bank» an das amerikanische Justizministerium eine Busse von 500'000 Dollar bezahlen muss.