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Der Winter in den USA wird lang: Phil, das Murmeltier aus dem Örtchen Punxsutawney in Pennsylvania, hat noch sechs Wochen Kälte voraus gesagt - und sich am inoffiziellen Murmeltiertag prompt zum weiteren Winterschlaf wieder in seinen Bau verzogen.
Entscheidender Indikator bei der alljährlichen Zeremonie ist, ob das Murmeltier bei Sonnenschein einen Schatten wirft - und sich dann wieder in seinen Bau zurückzieht. In diesem Fall - so sagt es der Brauch - sollen noch sechs Wochen Winterwetter folgen.
Zurück in den Bau gekrochen
Entgegen aller Erwartungen, hatte das Murmeltier am Donnerstagmorgen seinen Schatten bei -1 Grad Celsius und leichten Schneeschauern entdeckt und war zurück in den Bau gekrochen. Murmeltier Phil dürfte allerdings dieses Jahr falsch liegen, vermutet die «Washington Post». Demnach gab es in vielen Regionen der USA bereits im Januar ungewöhnlich warmes Frühlingswetter.
Nicht sehr zuverlässig
Dem Wetterdatenarchiv National Climatic Data Center zufolge, waren Phils Vorhersagen zuletzt nicht sehr zuverlässig. Der Brauch erreichte weltweit Bekanntheit durch die 1993 erschienene US-Filmkomödie «Und täglich grüsst das Murmeltier» (Originaltitel: «Groundhog Day»).
(sda/cfr)