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Seriously?!
Im Vorlauf zum Rennen rund um das Football-Stadion der Miami Dolphins ernten die Veranstalter allerdings von Formel-1-Fans im Internet eher Hohn als Komplimente.
Der Hintergrund: Ursprünglich sollte die Strecke am Meer entlang führen. Wegen Anwohner-Klagen entstand die Rennstrecke dann aber rund ums Hard Rock Stadium. Um jedoch trotzdem den Eindruck zu erwecken, dass die Strecke am Wasser liegt, bildeten die Organisatoren einen Hafen nach – ohne Erfolg. Weil er beispielsweise nicht mit richtigem Wasser erbaut wurde, sondern nur mit einer Plane auf dem Boden mit Wasseroptik.
Das sorgt nun für ironische Kommentare und Videos. Ein Twitter-User schreibt beispielsweise: «Der Jachthafen vom Miami GP macht mich krank.» Darunter retweetete er ein Bild, in dem Formel-1-Fahrer Daniel Ricciardo mit einem Bauchplatscher ins falsche Wasser springt.
Ein weiterer Nutzer veröffentlichte ein Video von einem Mann, der auf die Fake-Wasserfläche springen will und dann auf dem harten Boden landet.
Auch eine weitere Anekdote sorgte in der Fan-Welt der Formel 1 für Lacher. Auf Twitter schilderte Motorsport-Reporter Christian Menath seine Einreise in die USA, bei der er nach dem Grund für die Reise gefragt wurde. Seine Antwort: «Über die Formel 1 berichten.» Als Gegenfrage soll er erhalten haben: «Was ist das?». Er wiederum antwortete, dass es sich um «Racing» handele. Daraufhin wurde er gefragt, ob es mit Pferden sei.
Obwohl die Fans aktuell noch zurückhaltend sind wegen des Rennens in Miami, herrscht bei den Fahrern Vorfreude. Der siebenmalige Weltmeister Lewis Hamilton sagte beispielsweise: «Ich habe nie verstanden, warum die Leute sich hier nicht für die Formel 1 interessiert haben. Es ist einfach toll zu sehen, dass wir das geknackt haben und es eine wachsende Liebe in den Staaten gibt.»
Auch Mick Schumacher freut sich auf das Miami-Rennen. «Ich finde es grossartig, dass wir in gewisser Weise immer amerikanischer werden», sagte er, «denn die Fans sind super, und ich freue mich jedes Mal, wenn ich dort bin.» (ram/stu/watson.de)
In der Causa des Dopings überführten Sprinters Alex Wilson hat die Disziplinarkammer des Schweizer Sports (DK) das Urteil gefällt. Der 31-Jährige wird für vier Jahre gesperrt und überdies zu einer Zahlung von 13'750 Franken verurteilt. Dem Entscheid zugrunde liegt eine durch Swiss Sport Integrity am 15. März 2021 durchgeführte Dopingkontrolle ausserhalb des Wettkampfes. In der Urinprobe des Athleten wurde damals ein Abbaustoff von Trenbolon nachgewiesen.