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Canon DSLR-Kameras
Die Geschichte der digitalen Spiegelreflexkameras begann für Canon im Jahr 1995, im gleichen Jahr, in dem auch die Kodak DCS460 erschien. Andere Hersteller folgten, einige blieben. Der folgende Überblick soll aber ausschliesslich die Modelle von Canon würdigen. Lesen Sie zuerst etwas über die Geschichte, die aktuellen Modelle, die Entwicklung der EOS-Familie, dann beantworte ich die Frage nach der richtigen Kamera und schliesslich gebe ich noch Verweise auf andere Angebote.
Etwas Geschichte
Im Jahr 1933 gegründet, beschäftige sich Canon während langen Jahren mit dem Nachbau von Leica-, Contax- und Rolleiflex-Kameras. Anfang der 60er Jahre begann Canon mit dem Bau von Spiegelreflexkameras.
Im Gegensatz zu anderen Herstellern entschloss sich Canon 1987, das über 20 Jahre verwendete FD-Bajonett zum Anschluss von Objektiven aufzugeben und führte mit der Canon EOS 650 das EF-Bajonett ein, welches auch heute noch bei den digitalen EOS-Abkömmlingen Verwendung findet.
Seit 1984 bietet Canon Digitalkameras an, seit 1995 digitale EOS-Spiegelreflexkameras. Nicht zuletzt durch die sehr erfolgreichen EOS-Modelle konnte Canon im Jahr 2003 zum Marktführer im Segment Digitalfotografie werden und verteidigt diese Position inzwischen erfolgreich.
Die aktuellen Modelle
Folgende Aufstellung gibt Auskunft über die aktuellen digitalen Canon EOS-Modelle, die derzeit im Handel erhältlich sind bzw. gelegentlich sein werden:
Entwicklungsgeschichte der Canon EOS-DSLRs
Seit der Markteinführung der ersten digitalen Spiegelreflexkamera von Canon, der Canon EOS DSC3, werden laufend neue Modelle präsentiert. Die folgende Zusammenfassung versucht die Geschichte der Modelle aufzuzeigen:
Die hier verwendeten Kategorien sind meine private Erfindung und zugegeben mag es einige Zweifelsfälle bezüglich der Zuordnung der verschiedenen Modelle geben.
Die richtige Kamera
Oft werde ich mit der Frage nach der richtigen Kamera für den jeweils fragenden Anwender konfrontiert. Auf Nachfrage erst zeichnen sich Einsatzzwecke ab, und vor allem die alles entscheidenden Limitationen bezüglich dem Budget. Ich verwende gerne eine recht einfache Formel, um dem Normalanwender eine passende Kamera zu empfehlen, wenn das Budget eine entscheidende Rolle spielt: Der Gehäusepreis ist mit 2.5 zu multiplizieren, um die Systemkosten (ohne den für die digitale Fotografie sowieso vorausgesetzte Computer und die entsprechende Software) zu bestimmen. In aller Regel müsste folglich eine kleinere Kamera empfohlen werden, der Rest der Kosten sollte in entsprechend optimale Objektive und das nötige Zubehör fliessen. Ja, ich weiss, kaum ein Frager hält sich in der Folge an diese Empfehlung, aber immerhin sind die Folgekosten einmal angesprochen worden ...
Dieser ominöse Faktor 2.5 ist ein Durchschnittswert, welcher im Einzelfall nach oben oder unten variieren kann. Bei mir persönlich liegt er beispielsweise deutlich höher, anspruchslosere Anwender - was die Ausrüstung angeht! - kommen gelegentlich mit Faktor 2.0 oder noch weniger gut zurecht. Trotzdem ist es oft schwierig, der Vernunft die nötige Ehre zu erweisen und zu verstehen, dass der langlebige Teil der Ausrüstung die (guten!) Objektive sind, während Kameras vergleichsweise schnell veralten.
Nicht allen Einsteigern in die digitale Fotografie empfehle ich zwingend eine Einsteigerkamera (die mit den drei- oder gar vierstelligen Bezeichnungen), gerade wenn bereits Erfahrungen mit Spiegelreflexkameras vorliegt oder der Benutzer vergleichsweise grosse Hände hat rate ich gerne zu einem Standard-Modell (zweistellige Bezeichnung). Oft empfehle ich bei knappem Budget auch die durch neue Versionen abgelösten Vorgängermodelle, die gelegentlich mit einem schönen Rabatt angeboten werden.
Gerade Umsteiger von grosseren filmbasierenden Spiegelreflexkameras fragen mich oft nach einer digitalen Vollformatkamera wie der Canon EOS 5D (Mark II). Gerade wenn der Objektivpark nicht wirklich toll und nach unten sowieso ergänzt werden soll, ist meine Empfehlung oft doch eher ein Standard-Modell mit zweistelliger Modellbezeichnung, besonders wenn Film (vorübergehend?!) parallel weiter benutzt werden soll.
Links
Weiterführende Informationen zu Canon DSLR-Kameras sind auf folgenden Seiten zu finden:
Zum Schluss
Ich habe nichts mit Canon zu tun, ausser dass ich seit mehreren Jahren ein mehrheitlich zufriedener Anwender digitaler Spiegelreflexkameras dieses Herstellers bin. Und ich verkaufe auch nichts, habe also auch kein wirtschaftliches Interesse in dieser Sache. Trotzdem versuche ich, die Fragen von (zukünftigen) Benutzern nach bestem Wissen und Gewissen zu beantworten. Bitte nehmen Sie einfach Kontakt mit mir auf. Ich bitte aber auch für Verständnis dafür, wenn ich mich gelegentlich kurz fassen muss oder es einen Moment dauert, bis ich antworte. Zudem wäre ich erfreut darüber, wenn ich nach dem Kauf auch mal ein Feedback erhalten würde, wie die Entscheidung ausgefallen ist und welche Erfahrungen der Fragesteller gemacht hat.
Abschliessend wünsche ich allen Benutzern von digitalen Canon EOS-Systemkameras ganz besonders gute Bilder und mögen sie all die technischen Diskussionen in den diversen Internet-Foren sie nicht zusehr daran hindern.
Das hier verwendete Bildmaterial stammt teilweise von Canon.
10.03.2008, letzter Update: 06.10.2010

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