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ESPLANADE NORD, Überbauung
CH-Biel
Wettbewerb
2013
Nach der Stilllegung des Gaswerks im Jahre 1967 wird das Wettbewerbsgebiet als innerstädtischer Sektor weiterentwickelt.
Der Wettbewerb Esplanade Nord beabsichtigt eine Überbauung mit unterschiedlicher Nutzung entlang des neu entstehenden Parks Esplanade. Ein wesentliches Element und Ausgangspunkt des Wettbewerbs bildet die bestehende orthogonale Stadtstruktur. Die Gebäude erstrecken sich als Zeilen in Ost-West Richtung. Dem entsprechend ist die Rhythmik der Strassenräume in Ost-West Richtung enger gesetzt und in Nord-Süd Richtung eher ausgeweitet. Die Häuserzeilen sind entweder ein- oder zweizeilig, an den Rändern meist offen und begrenzen somit nicht geschlossene Höfe. Als erkennbares Merkmal werden in den umliegenden Quartieren dadurch Wohnstrassen gebildet.
Die Ausrichtung und Strassenführung des ehemaligen Gaswerk-Areals und des neu entstehenden Freiraums Esplanade ist ein Ergebnis dieser historischen Entwicklung. Basierend auf dieser Erkenntnis begrenzen wir daher den neuen offenen Stadtraum der Esplanade mit Zeilenbauten. Durch unterschiedlichen Gebäudetiefen und Abstufungen der Häuserzeilen bewirkt der Entwurf eine Rhythmisierung der strengen Grundausrichtung und sorgt für die Auflockerung der dichten Volumen. In zweiter Reihe zum Freiraum Esplanade entsteht eine neue Wohnstrasse, sie wird möbliert und bepflanzt, wodurch ein halbprivater Aussenraum entsteht.
GF 45'000
Bauherrschaft
Stadt Biel, CH-Biel, Dr. Hans Widmer, CH-Baar, Alpine Finanz AG, CH-Glattbrugg