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Bei der Beantwortung der Interpellation, welche Grossrätin Nicole Müller-Boder am 9. Januar 2018 im Aargauer Kantonsparlament eingereicht hatte, beruft sich der Regierungsrat auf ein "deckungsgleiches"Postulat, welches 2009 von der SVP Fraktion eingereicht und bereits damals abgelehnt wurde. Der Regierungsrat vertritt die Ansicht, dass sich seither nichts an der Situation geändert hat und stützt sich bei seinen Ausführungen auf den Solidargedanken und die "adminstrativen Vorteile" einer beleglosen Deklaration der Prämien, Diese können Stand heute mittels Pauschalabzug von den Steuern abgezogen werden.
Dies die Interpretation des Kantons Aargau, wie Steuern gerechter erhoben werden könnten. Leicht nachvollziehbar, wenn man bedenkt, welche Mindereinnahmen der Kanton bei einer für alle gerechteren Lösung in Kauf nehmen müsste.
Lesen Sie hier die ausführliche Argumentation des Regierungsrats: