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Yeshe Dorje, seine Frau und die beiden Kinder kommen aus dem Dorf Gazhe im Distrikt Sindhupalchok. Zum Zeitpunkt des Erdbebens waren sie in Kathmandu, wo sie das Unglück unverletzt überlebten. Doch Yeshes Schwiegervater schaffte es nicht, er wurde unter seinem einstürzenden Haus begraben. Die Familie hat neben dem Verlust des Angehörigen, auch den ihres Hauses zu beklagen.
In den ersten Tagen wurden sie und die Nachbarn vom örtlichen Kloster unterstützt mit Zelten, Decken und Reis. “Wir haben versucht, unter den Trümmern Nahrungsmittel-Vorräte zu finden”, erzählt Yeshe. Nach ungefähr einem Monat bekamen sie dann Unterstützung von der Regierung. “In der Zwischenzeit hatten zwei kleine Läden im Ort wieder geöffnet, und das Leben in unseren selbst gebauten Notunterkünften bekam eine Art Routine”, ergänzt Yeshe.
Doch das Beben ging an den Menschen nicht spurlos vorbei: “Meine Frau und die Kinder haben immer wieder das Gefühl, dass die Erde bebt und sind in Angst”, erklärt er. Die Familie suchte nach Wegen, den Stress und die Auswirkungen des Erdbebens zu überwinden.
Um so mehr war sie dankbar, als sie Hilfe von Caritas Schweiz bekam. “Wir bekamen Wellblech, um unsere Dächer zu flicken. Das Material ist besser und stabiler, als dass, was wir vorher hatten”, sagt Yeshe. Auch Yeshes Freunde sehen das so: “Wir sind sehr froh und dankbar für das Material”, erzählt einer von ihnen. Die Wellbleche müssen montiert werden und geben den Familien so lange Schutz vor dem Monsun und Stürmen, bis sie ihre Häuser wieder aufgebaut haben.
Texte: Manuela Brülisauer,Caritas Schweiz
Foto: Caritas Schweiz