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Verlagerung des Gastsektors von der Ostkurve zu der Westkurve.
Nach dem Aufstieg in die NLA gab der Lausanne HC im Sommer 2013 bekannt,dass der Besuchersektor, der historisch in der Ostkurve angesiedelt war, aus «wirtschaftlichen»und «Sicherheits»-Gründen in einer der Ecken des Westkurve installiert werdenwürde.
Als Hauptgrund wurde angeführt, dass der Verein aufgrund des derzeitigenStandorts in der Ostkurve gezwungen sei, an Spieltagen eine grössere Anzahl vonSicherheitskräften und Polizisten einzustellen, was das für die 1. Mannschaftvorgesehene Budget deutlich reduzieren würde. Nach Angaben des Clubs sei esdann besser, die Westkurve zu verkleinern und einen exklusiven Zugang fürBesucher von der Rückseite der Kurve aus zu schaffen.
Die Reaktion von Virage Ouest Lausanne erfolgte sofort. Es fand einTreffen zwischen den führenden Köpfen der Fangruppen und er Vereinsführungstatt, wobei sich zur gleichen Zeit etwa 200 Lausanner mit einem Transparent «DerKop ist die Seele des LHC, respektiert ihn!» vor den Büros des Vereins versammelten.
Trotz aller Mobilisierungen und Aktionen im Sommer konnte mit dem Vereinkeine dauerhafte Lösung gefunden werden. Er argumentierte, dass der Antrag zurVerlegung des Sektors von der Waadtländer Polizei gekommen sei. Später wurdediese Pseudobegründung von der Waadtländer Polizei dementiert.
So wurde die Tribüne während des ersten Heimspiels der Saison 2013/2014um rund ein Viertel ihrer Gesamtkapazität verkleinert und einer ihrer Eingängefür den Zugang für Besucher reserviert, insbesondere durch Trennungen auf derBaustelle «Heras». Die Verkleinerung der Westkurve und eines Eingangs wurde als„vorübergehende“ Lösung präsentiert, während die Arbeiten an der neuenBesuchertreppe abgeschlossen werden mussten.
Das zu Beginn des Spiels geplante Tifo wurde abgesagt und stattdessendas folgende Banner angebracht:
«Heute Abend wurde das Tifo abgesagt, im Namen der Pseudosicherheitwerden wir geopfert und amputiert!»
Dann ein sehr deutliches Banner während des Spiels: «Gib uns die Westkurvezurück.»
Während des Spiels kam es zu Zwischenfällen mit Kloten-Fans, die sich imGastsektor neben dem Westkurve aufhielten. Die «vorübergehende» Sicherheit desBesucherbereichs wurde durch die vom Sicherheitsdienst unverständlicherweiseoffen gelassene Trenntür weitgehend in Frage gestellt.
Diese Vorfälle wurden mit zahlreichen Stadionverboten, derBeschlagnahmung der Kurve-Soundanlage sowie der erzwungenen Schliessung der SectionOuest Bar geahndet.
Diese Ereignisse markierten auch den Beginn einer Reihe von besucher-und volksfeindlichen Entscheidungen des Managements des Lausanne HC, die in derSaison 2014-15 zur Installation des ID-Scanners führten.