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Beatrice Fasel-Furrer wurde am 30. März 1939 als zweites Kind von Elsa und Fritz Furrer-Schmid geboren und wuchs in Luzern auf. Nach der Schule besuchte sie das Lehrerinnenseminar in Luzern. Anschliessend unterrichtete sie an der Gesamtschule von Mehlsäcken und an der Primarschule St. Karli in Luzern.
In Nordirland kam sie während eines Praktikums mit der Pädagogik Rudolf Steiners in Kontakt, was ihr Interesse für die Heilpädagogik weckte. Sie besuchte die Universität Freiburg und erlangte das Diplom für Hilfsschullehrer und jenes für Heilpädagogik.
Ihren zukünftigen Ehemann Moritz Fasel lernte Beatrice an einem Holzbearbeitungskurs kennen, wo die beiden an der gleichen Hobelbank arbeiteten. Am 7. August 1965 heirateten Beatrice und Moritz Fasel-Furrer in St. Antoni. Mit der Geburt von drei Söhnen zwischen 1966 und 1970 wuchs die Familie bald auf fünf Köpfe an.
Die Arbeit im Frühberatungsdienst für geistig behinderte Kinder, den Beatrice Fasel-Furrer in Deutschfreiburg aufbauen half, gab sie nach der Geburt des zweiten Kindes auf. Später stieg sie wieder ein und arbeitete bis zur Frühpensionierung mit Freude und Engagement in der Frühberatung.
Beatrice Fasel-Furrer hatte einen wachen, kritischen Geist und ein soziales, freigebiges Herz. Sie liebte klassische Musik und Volksmusik aus aller Welt und war kulturell sehr interessiert. Sie las Bücher über Religion, Philosophie, Psychologie und Feminismus und besuchte immer wieder Kurse in Meditation und Pädagogik.
Besondere Freude bereiteten Beatrice Fasel-Furrer in den letzten Jahren Besuche ihrer Grosskinder. Gerne erzählte sie ihnen Geschichten und zauberte immer wieder neue Spiele aus ihrem Vorratsschrank.
Erste Anzeichen der Alzheimererkrankung bemerkte Beatrice Fasel-Furrer schon vor vielen Jahren. Ab 2010 nahmen ihre Kompetenzen in jeder Hinsicht augenfällig ab. Nach einem Sturz im Mai 2015 und der folgenden eingeschränkten Mobilität trat sie in das Pflegeheim Sonnmatt in Schmitten ein, wo sie in den letzten Monaten liebevoll betreut wurde. Am Sonntagmorgen, 3. Januar 2016, ist Beatrice Fasel-Furrer von uns gegangen. Eing.