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Maturaarbeiten in Mathematik
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Die ETH-Einheit Studentische Dienste organisiert jährlich eine Ausstellung von Maturaarbeiten, an der Maturandinnen und Maturanden die Gelegenheit erhalten, ihre Arbeiten zu präsentieren und mit einer Fachperson aus dem Departement Mathematik zu diskutieren.
Ausgestellte Maturaarbeiten 2017
Cora Greipl - Kantonsschule Zürich Nord
Die Mathematical Music Machine ist eine Kompositionssoftware, um Musik mit Hilfe von symmetrischen Transformationen zu komponieren. Diese Software ist das Resultat eines Versuchs, Mathematik zum Klingen zu bringen. Ich habe dafür allgemein bekannte theoretische Grundlagen zur Symmetrie in der Musik in einer mathematischen Formalismus übersetzt und diesen in die Software integriert. Diese Software ist auch ein gutes Anschauungsbeispiel für die Gruppentheorie.
Fabian Bosshard - Kantonsschule Uster
In diesem Rätsel- und Knobelspiel geht es darum einen Lichtstrahl auf ein Ziel zu lenken. Dazu kann man Spiegel drehen, um den auftreffenden Strahl abzulenken. Das Spiel wurde in Java programmiert und kann mit Maus und Tastatur gespielt werden.
Ausgestellte Maturaarbeiten 2015
Cyrill Scheidegger - Kantonsschule Wiedikon, Zürich
Die klassischen Probleme der Antike sind Konstruktionsprobleme, die mit Zirkel und Lineal unlösbar sind: Die Würfelverdoppelung, die Winkeldreiteilung und die Quadratur des Kreises. In meiner Maturaarbeit werden ausgehend vom Mittelschulstoff die Beweise für die Unmöglichkeit von Würfelverdoppelung und Winkeldreiteilung erklärt.
Constantin Kogler - Freies Gymnasium, Zürich
- Verstehen von periodischen Billardbahnen durch das Definieren einer Punktmenge des Netzes
- Herleitung von Formel für Abschusswinkel periodischer Billardbahn in einem regelmässigen n-Eck
- Anwendung der entwickelten Methoden auf periodische Billardbahnen innerhalb des Würfels
- Klassifikation einfach geschlossener Geodäten auf Tetraeder, Würfel und Oktaeder durch Betrachtung des Netzes
Ausgestellte Maturaarbeiten 2014
Mirja Zuber - Kantonsschule Wiedikon, Zürich
Themen: Fraktale Geometrie und ihr Vorkommen in der Natur, Nachbildung eines natürlichen Objektes am Computer mit Hilfe von Fraktalen.
Gustav Hermann - Kantonsschule Enge, Zürich
Themen: Herleitung und Untersuchung des Volumens einer n-dimensionalen Kugel, Bestimmung der Dimension, bei welcher die Volumenzahl einer Einheitskugel maximiert wird
Björn Konrad - Kantonsschule Rychenberg, Winterthur
Introductorily, two different historical cryptosystems (Caeasar Cipher, Enigma) are looked at and reasons for their failure are described. Furthermore, two dissimilar methods of cryptography will be portrayed and their pros and cons will be enumerated. As main part the RSA algorithm is introduced starting with its history. Then the basic algorithm is deduced and reasons for it being a secure method of cryptography as well as its importance are outlined. Thereafter, potential future problems will be looked at. In a last step, the "RSASafeCrypt" program is introduced (self-made).
Severin Stolz und Ueli Töpfer - Kantonsschule am Burggraben, St. Gallen
Mithilfe des Prinzips der minimalen potentiellen Energie werden verschiedene Probleme (vor allem) aus dem Bereich der Mathematik gelöst. Dies erfordert aus der Mathematik Methoden der Infinitesimalrechnung und der Variationsrechnung.