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125 Jahre Skoda
Liebe Macianer Horw, 2020-07-06
Zum heutigen Thema: 125 Jahre Škoda
Škoda Auto a.s. (Aussprache: Schkodda) ist ein tschechischer Automobil- und Motorenhersteller, der 1895 als Fahrradhersteller Laurin & Klement von Václav Laurin und Václav Klement gegründet wurde und 1905 das erste Automobil baute. Škoda feiert 2020 seinen 125. Geburtstag und gehört damit zu einem der ältesten Unternehmen der Autobranche.
Der Maschinenbaukonzern Škoda kaufte 1925 die durch den Ersten Weltkrieg geschwächte Gesellschaft auf. Dadurch erhielten Fahrzeuge das Emblem Laurin & Klement – Škoda, neue Modelle kamen ab 1925 nur noch als Škoda auf den Markt. Namensgeber war der Industrielle und Ingenieur Emil von Škoda. 1930 erhielt der Automobilhersteller innerhalb des Konzerns den Namen Akciová společnost pro automobilový průmysl (Aktiengesellschaft für die Automobilindustrie) mit der Abkürzung ASAP. Nach der Zerschlagung der Tschechoslowakei im Jahr 1939 durch Einmarsch deutscher Truppen im Zweiten Weltkrieg wurde der Automobilhersteller Teil der deutschen Reichswerke Hermann Göring. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Automobilwerke im Jahr 1945 verstaatlicht, die Automobilsparte ASAP als Automobilové závody, národní podnik (Automobilwerke, Nationalbetrieb) mit der Abkürzung AZNP aus dem Mischkonzern ausgegliedert und seither planwirtschaftlich betrieben. Nach der Samtenen Revolution wurde, um eine Privatisierung des Automobilherstellers zu ermöglichen, der Staatsbetrieb 1990 in eine Aktiengesellschaft mit dem Namen Automobilový koncern Škoda a.s. (Automobilkonzern Škoda Aktiengesellschaft) umgewandelt, damit die tschechoslowakische Regierung der Volkswagen AG einen Minderheitsanteil am Unternehmen verkaufen konnte. 1991 folgte die Umbenennung in Škoda automobilová a.s. (Škoda Automobil-Aktiengesellschaft). 1997 wurde der Hersteller in seinen gegenwärtigen Namen Škoda Auto a.s. umbenannt. Schrittweise baute die Volkswagen AG ihre Aktienanteile an Škoda Auto aus, so dass am 30. Mai 2000 Škoda Auto vollständig im Besitz von Volkswagen war.
2019 verkaufte der Autohersteller 1.242.800 Fahrzeuge und damit zum sechsten Mal in Folge mehr als 1 Million Fahrzeuge pro Jahr. Am 11. April 2019 feierte Škoda die Produktion von 22 Millionen Fahrzeugen in der gesamten Firmengeschichte.
Geschichte
1895 bis 1905 – Gründung von Laurin & Klement
Das Unternehmen wurde am 18. Dezember 1895 von dem Buchhändler Václav Klement und dem Fahrradmechaniker Václav Laurin in Mladá Boleslav gegründet. Laurin war Gesellschafter der Firma Kraus & Laurin in Turnov, die Fahrräder reparierte. Die Initiative zur Gründung der Fabrik ging von Klement aus. Er hatte sich über den Dresdner Hersteller Seidel & Naumann geärgert, da dieser seine Beschwerde in tschechischer Sprache über die mangelhafte Haltbarkeit seines Fahrrades nicht berücksichtigen wollte.
Anfangs wurden Fahrräder der Marke Slavia gebaut und repariert, drei Jahre später folgten Modelle mit Hilfsmotor. 1898 wurde außerhalb von Mladá Boleslav eine kleine Fabrik errichtet, in der 40 Arbeiter tätig waren. 1899 wurden die ersten Motorräder und ab 1905 Automobile hergestellt. Ende des Jahres 1902 verließ bereits das zweitausendste Motorrad die Fabrik. Die L&K-Motorräder waren bei Wettbewerben sehr erfolgreich, bei 34 Rennen im Jahr 1903 errangen sie 32 Siege. 1905 baute L&K 19 verschiedene Motorräder mit Ein- und Zweizylindermotoren sowie die Vierzylindermaschine CCCC 5HP. Bereits 1901 hatte sich L&K mit der Entwicklung von Automobilen beschäftigt und auf der Automobilausstellung in Wien ein Fahrzeug mit Zweizylindermotor ausgestellt.
1905 bis 1914 – Anfang der Produktion von Automobilen
1905 wurden die ersten Automobile gebaut, zuerst die Voiturette mit einem 1005 cm³ großen, wassergekühlten, 7 PS starken Zweizylinder und kurze Zeit später der Typ B mit 9 PS und 1399 cm³. 1907 folgten die Typen B2 mit 2278 cm³ und 10 PS und der Typ C, ein Taxi mit 12 PS.
1907 wurde das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, 1912 wurde die Reichenberger Automobil Fabrik übernommen und bald war das Unternehmen der größte Automobilhersteller in Österreich-Ungarn. 1909 wurde der Konstrukteur Otto Hieronimus eingestellt, der vorher schon bei Benz und Daimler gearbeitet hatte. Dieser war auch Rennfahrer und entwickelte den Typ FCR, einen Rennwagen, der 130 km/h erreichte. Laurin & Klement baute neben Motorrädern und Automobilen auch Stationärmotoren, Nutzfahrzeuge, Omnibusse, landwirtschaftliche Maschinen und Straßenwalzen. Rund 40 % der Automobile wurden nach Russland exportiert, auch nach Japan, Südamerika, Neuseeland und in die meisten europäischen Länder wurden Fahrzeuge ausgeführt. In den Jahren bis 1914 waren die Laurin & Klement-Fahrzeuge sehr erfolgreich bei Rennveranstaltungen.
1914 bis 1925 – Der Verkauf von Laurin & Klement an Škoda
Nach Beginn des Ersten Weltkriegs wurde die Produktion auf Rüstungsgüter umgestellt und erst 1919 konnte die Automobilproduktion wieder aufgenommen werden. Es war nicht einfach, wieder den zivilen Markt zu erobern. Die Automobilfabrik L&K fand sich in der jungen Tschechoslowakischen Republik wieder. Vor 1914 hatten L&K nur 30 % ihrer Autos auf dem Territorium der nunmehrigen Tschechoslowakei verkauft, 20 % in der restlichen Monarchie und 50 % waren in den Export gegangen. Mit dem Ende des Ersten Weltkrieges und der Neuordnung Europas veränderten sich die Marktverhältnisse jedoch. Die Nachfrage war durchaus noch gegeben, aufgrund der hohen Materialkosten war die Produktion allerdings wenig profitabel. Das Automobil war wieder zu einem Luxusprodukt geworden, der Betrieb teuer.
Als Erstes nach dem Krieg erschienen der Typ Sh und der Kleinwagen Typ T. Es folgten größere Modelle mit Sechszylinder-Otto-Motoren und Knight-Schiebersteuerung. In der Zeit von 1905 bis 1925 wurden rund 60 verschiedene Automodelle gebaut.
L&K suchten den Weg zum Kunden zu verkürzen, indem die Firma 1920 eine Reparatur-Verkaufswerkstätte in Prager Kleinseite eröffnete.
Allmählich erkannte Klement, dass die Zukunft ausschließlich der Serienfertigung gehöre und nur die Massenproduktion einen billigen oder erschwinglichen Volkswagen schaffen könne. Deshalb entschieden sich L&K zu einer Partnerschaft mit den Škoda-Werken in Pilsen.
Am 27. Juni 1925 erfolgte der Zusammenschluss mit den Pilsener Škoda-Werken, wobei Laurin technischer Direktor blieb. Die zu diesem Zeitpunkt gebauten Automobilmodelle wurden von Škoda Auto, wie die neue Firma hieß, zunächst unter dem Namen „Laurin & Klement – Škoda“ und dann unter dem Namen „Škoda“ weitergebaut. Der Bau von Fahr- und Motorrädern wurde komplett eingestellt.
1925 bis 1945 – Erste Republik, deutsche Besatzung und Verstaatlichung
1930 wurde die Autosparte des Großkonzerns unter dem Namen Automobilindustrie-Aktiengesellschaft Škoda (ASAP Škoda) ausgegliedert. Nach der Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre gelang Škoda mit dem Popular ein neuer Durchbruch. Während des Zweiten Weltkriegs gehörte Škoda zum deutschen Staatskonzern Reichswerke Hermann Göring. Unter dem Druck der deutschen Besatzungsmacht stellte Škoda nun hauptsächlich verschiedene Arten von Kübel- und Geländewagen mit Allradantrieb sowie die schweren Radschlepper Ost her und montierte einzelne Waffenteile. Daneben wurden für BMW und Daimler-Benz Zahnräder, Wellen und Kühler produziert. Am 9. Mai 1945 wurde die Werkshalle in Mladá Boleslav von unbekannten Bombern angegriffen. Dabei wurden die Karosseriewerkstätten, das Physik- und Chemielabor und das Konstruktionsbüro mit allen alten, archivierten Plänen zerstört. Die Rote Armee übernahm am 10. Mai 1945 die Organisation im Hauptwerk Mladá Boleslav. Am 7. Juni 1945 wurde der erste Betriebsrat gegründet. Am 24. Oktober 1945 wurde das Unternehmen verstaatlicht und schrittweise in die beginnende Planwirtschaft eingebunden. Der Betrieb wurde nach 1945 aus dem Konzern Škoda Pilsen unter Beibehaltung des Firmennamens ausgegliedert und als Nationalunternehmen weitergeführt.
1945 bis 1990 – Rückschläge und Erfolge
Škoda auf der Herbstmesse in Leipzig, 1980
1947 wurde der Lkw-Bau ausgegliedert und zuerst von Avia, ab 1951 von LIAZ unter der Marke Škoda weitergeführt. Anfang/Mitte der 1950er Jahre kamen neue Pkw-Modelle der Kompakt- und Mittelklasse heraus, darunter das Cabriolet Felicia. 1956 fiel die Entscheidung für die Entwicklung eines Pkws mit Heckmotor und Heckantrieb. Der schnellen Entwicklung der Technik außerhalb des Ostblocks konnte der staatliche Betrieb jedoch nicht mehr folgen und begann erst 1964 mit dem Bau des von einem Heckmotor angetriebenen Modells 1000 MB. Im August 1969 wurden große Teile des Werks in Mladá Boleslav durch einen Brand zerstört. Die Fahrzeugpalette wurde ab den 1960er Jahren auf die Mittelklasse beschränkt. Es folgten weitere Heckmotor-Pkw-Modelle, 100/110 und der Typ 742 (105, 120, 125, 130, 135), von denen es als 110 R, Garde und Rapid auch sportliche Coupés gab. In der DDR zählten Škoda-Modelle zu den wichtigsten Importwagen und machten rund 10 % des gesamten Pkw-Bestands aus. Im Jahr 1962 wurde der 20.000ste Škoda-PKW in die DDR importiert.
1969–1972 versuchte Škoda mit der Konzeption einer großzügig ausgerichteten Limousine (Typ 720) mit Frontmotor, Automatikgetriebe und ABS ein innovatives Fahrzeug anzubieten; es blieb jedoch bei einigen Prototypen wie Kombi-, Fließ- und Stufenheckfahrzeugen mit dem Design von Giorgio Giugiaro. Der sozialistischen Führung der Tschechoslowakei wirkte das Fahrzeug zu „westlich“, zudem hätte ein Großteil der noch neuen Produktionsmaschinen ersetzt werden müssen. Dies erwies sich als unwirtschaftlich. Den tschechoslowakischen Bürgern wurde indirekt vermittelt, die Sowjetunion habe die Serienfertigung verhindert. Erst 1987 kehrte Škoda mit dem von Giuseppe Bertone entworfenen Škoda Favorit zum Frontmotor zurück.
1990 bis heute – Verkauf an Volkswagen
Im Zuge der 1990 begonnenen Privatisierung entschied sich die tschechoslowakische Regierung am 9. Dezember 1990 dafür, die damalige AZNP (Automobilové závody, národní podnik; dt. Automobilwerke, Nationalbetrieb) an die Volkswagen AG zu verkaufen. Am 16. April 1991 wurde Škoda die vierte Marke des Volkswagenkonzerns. Als weitere Interessenten hatten sich die Automobilhersteller Renault und BMW angeboten, jedoch erschienen deren Zukunftskonzepte weniger überzeugend als das von Volkswagen. 1991 wurde in Weiterstadt der deutsche Importeur Škoda Auto Deutschland GmbH gegründet, ab 1995 hundertprozentige Tochtergesellschaft von Škoda Auto, a.s. Durch das Joint Venture mit Volkswagen entstand der Škoda Felicia mit modernem Design. 1993 wurde Dirk van Braeckel neuer Chefdesigner und gestaltete die ersten Generationen der Modelle Škoda Fabia und Škoda Octavia. Mit diesen Modellen erreichte Škoda wieder einen nennenswerten Marktanteil in Westeuropa. 1998 wurde aus Škoda automobilová a.s. die Aktiengesellschaft ŠKODA AUTO a.s. und produzierte zum ersten Mal 400.000 Pkw, die in 70 Länder exportiert wurden.[18] Nachdem der Volkswagenkonzern seinen Anteil an Škoda Auto schrittweise aufgestockt hatte, gehören ihm seit dem 30. Mai 2000 100 % des Unternehmens.
Quellverweis: Wikipädia die Freie Enzyklopädie
Wissenswertes:
Übrigens, Škoda war auch EINMAL bei den 24h von Le Mans dabei. Vor 70 Jahren, also 1950 startete Skoda bei den 24h von Le Mans. Mit den Piloten Václav Bobek und Jaroslav Netušil. Diese kämpften bis zu einem Technikdefekt nach 13 Rennstunden um den ersten Platz in ihrer Klasse (S 1.1)
Das eingesetzte Fahrzeug: ein Skoda Sport, basierte auf dem Serienmodell 1101/1102 Tudor.
Kilometer- (/ Meilen-)Rekord
Ein Volvo 1800 S Bj. 1966 hält den Kilometerrekord für Pkw mit mehr als drei Millionen Meilen (4,8 Millionen Kilometern; Stand 18. September 2013). Das Fahrzeug wurde im Juli 1966 in den USA neu zugelassen, hatte noch keine außergewöhnlichen Reparaturen an dem originalen Motor, dem Getriebe und den Achsen und wurde bis zu dessen Tod im November 2018 täglich von seinem ersten Besitzer Irv Gordon chauffiert. Der Volvo hatte zu diesem Zeitpunkt 3.260.257 Meilen (ca. 5,2 Mio. km) auf dem Tacho stehen.
Formel1:
Sie ist gestartet, die Formel 1. Zum allerersten Mal:
- Im Juli (Grund- Corona) noch nie wurde die F1 so spät gestartet.
- In Österreich noch nie wurde die F1 in Österreich gestartet
- Mit 2 Rennen an 2 aufeinander folgenden Wochenenden
- Auf der gleichen Rennstrecke, also wieder in Österreich
Da ich in den Ferien weilte bekam ich live vom Rennen nicht viel mit. Ich las einige Berichte und hab mir das Ergebnis angeschaut und war überrascht.
Ergebnis:
- V. Bottas / Mercedes
- C. Leclerc / Ferrari
- L. Norris / McLaren-Renault (schnellste Rennrunde)
Hamilton wurde vierter und Vettel erreichte grad noch den letzten Punkt, wurde somit 10.
Laut der gelesenen Berichte war das Rennen interessant aber nicht allzu aufregend, bis auf den Vorderradverlust von Kimi bei ca. 200 km/h in der 53. Runde. Verstappen schied schon in der 11. Runde mit Motorproblemen aus.
Ach ja, forza Alfa-Sauber als 9. holte Giovanazzi noch 2 Punkte. Hätte er sein Rennen durchgezogen, wäre auch noch mehr daraus geworden, er liess nach Kimis Ausfall seinen Alfa-Sauber kurz checken ob alles Ok ist und verlor dadurch ein Paar Ränge. Trotzdem chapo, gestartet als 3.Letzter nur Teamkollege Kimi und Latifi auf Williams-Mercedes
WEC:
Das nächste Rennen der Sportwagen-WM (FIA WEC) findet am 15. August in Spa-Francorchamps statt. Danach, im September, folgen die vom Juni verschobenen 24 Stunden von Le Mans. Das Saisonfinale steigt dann im November in Bahrain.
DTM:
Die DTM startet am 1. August auch im belgischen Spa-Francorchamps.
Das nächste Mal sehen wir uns dann wieder am 12. Juli beim Familien-Picknick in St. Jakob.
Der nächste Höck ist dann bei Bruno Schmid zu Hause am Freitag 7. August: Apero ab 16.00 Uhr, Grill ab 19.00 Uhr.
Um Anmeldung ist gebeten, damit er die genaue Personenzahl auch berechnen kann. Es gibt feine Würste und Brot.
Es hät, solang`s hät.
Nun wieder zu den üblichen Tätigkeiten: Klatsch, Tratsch und Fachsimpeleien.