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PISA ist eine Umfrage, die alle drei Jahre unter den 15-jährigen Jugendlichen in den 30 Mitgliedstaaten der OECD und in zahlreichen Partnerländern durchgeführt wird. Sie evaluiert den Wissenserwerb und die Basiskompetenzen, welche für den Schulalltag während der obligatorischen Schulzeit von Bedeutung sind. Die Tests umfassen Leseverständnis, Mathematik und Naturwissenschaften. In jeder Evaluation wird einem Thema im Vergleich zu den anderen ein besonderes Gewicht verliehen. Die erste Datenerhebung fand im Jahr 2000 statt, die folgenden in 2003 und 2006. Die nächste Erhebung ist für das Jahr 2009 vorgesehen. Das internationale Programm wird ausführlicher auf der Website von PISA der OECD vorgestellt. Dort werden auch die internationalen Daten zur Verfügung gestellt.
Das Bundesamt für Statistik, das für die drei ersten Zyklen der Schweizer Umfrage verantwortlich ist, hat FORS mit dem Vertrieb der Schweizer Daten des Jahres 2000 beauftragt. Die Schweizer Daten der Umfrage des Jahres 2003 sind bei der nationalen Leitung von PISA erhältlich (siehe Website von PISA des BfS), entweder in Form eines Public Use Samples, oder als Datensatz, der für Forschende bestimmt ist.
Stichprobe der 15-jährigen Jugendlichen
Das internationale Programm nimmt die 15-jährigen Jugendlichen als Grundgesamtheit. Eine erste Stichprobe wurde entsprechend dem internationalen Programm gezogen: Es ist dies die nationale Stichprobe der 15-jährigen Jugendlichen, welche das BfS als internationale Stichprobe bezeichnet.
Stichprobe der Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse
Wenn man die Studie aus der Perspektive des Bildungssystems betrachtet, kann es interessant sein, als Ausgangspunkt den erreichten Stand im Bildungssystem anstatt das Alter zu nehmen. Die Stichprobe der Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse, welche das BfS den nationalen Datensatz nennt, stellt den zweiten Datensatz dar. Dieser Datensatz enthält ausserdem die Zusatz-Stichproben auf der gleichen Basis der Kantone Bern, Zürich und St. Gallen.
Ein technisches Dokument beschreibt das zweifache Stichprobenvorgehen im Detail.
Die Aufstockung in der französischsprachigen Schweiz
Eine Aufstockung wurde auch in der französischsprachigen Schweiz durchgeführt, jedoch auf einer anderen Basis. Es wurden alle Kinder von zufällig ausgewählten Klassen befragt. In der nationalen Befragung wurden aber in den einzelnen Klassen die Schüler zusätzlich ausgelost.
Die archivierten Datensätze sind im Datenkatalog näher beschrieben. Für mehr Informationen über die Durchführung und Auswertung des internationalen Projektes in der Schweiz siehe auch die Website von PISA des BfS.
Die Schweizer Daten und die entsprechende Dokumentation der Erhebung des Jahres 2000 können direkt vom FORS-Server herunter geladen werden. Diese Daten sind wie die internationalen Daten frei und unentgeltlich verfügbar. Es wird von den interessierten Personen lediglich eine Identifikation verlangt, sodass das BfS über den Umfang der Nutzung der Daten in Kenntnis gesetzt wird. Über folgenden Link gelangen Sie zur Einschreibung un anschliessend zu den Daten :
Im Fall einer Publikation von auf PISA-Daten basierenden Analysen wird von den Autorinnen und Autoren verlangt, ihre Quelle, d.h. das Bundesamt für Statistik, zu zitieren und der Projektleitung ein Exemplar der Publikation zukommen zu lassen.
Den interessierten Personen steht eine sehr umfassende Dokumentation zur Verfügung. Es ist empfehlenswert, diese vor dem Gebrauch der Daten zu studieren. Der Datensatz ist komplex und deshalb vorsichtig zu behandeln.
Der Zugang zu den Testheften ist nur mit Bewilligung des BfS möglich. Die Benutzerin bzw. der Benutzer verpflichtet sich explizit, den Inhalt nicht zu publizieren. Die Gesuche können mit diesem Formular (.doc/ .pdf) an folgende Adresse gerichtet werden:
Leitung PISA
BfS
Espace de l’Europe 10
2010 Neuchâtel
E-mail