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161 Kilometer und vier mittelschwere Berge hatte Fraile auf der Zielgeraden in Bagno di Romagna bereits in den Beinen. Das hinderte den 26-Jährigen aber nicht daran, den Sprint als Erster an- und souverän durchzuziehen.
Mit seinem unwiderstehlichen Antritt liess Fraile den dreifachen Tour-de-Suisse-Sieger Rui Costa, Pierre Rolland und Tanel Kangert hinter sich und feierte den grössten Erfolg in seiner Karriere.
Fraile gibt sich nicht geschlagen
Die 11. Etappe war im Florentiner Quartier Ponte a Ema gestartet worden, dem Ort, an dem Italiens Radlegende Gino Bartali aufgewachsen war. Fraile hatte sich zusammen mit seinem Landsmann Mikel Landa früh vom Feld absetzten können.
Das Duo hielt sich bis 32 km vor dem Ziel an der Spitze, ehe es von einer über 20 Fahrer grossen Verfolgergruppe eingeholt wurde. Doch Fraile fügte sich seinem Schicksal nicht und ging am letzten Anstieg des Tages gleich wieder in den Angriff.
Dumoulin weiter in rosa
Etwas mehr als eineinhalb Minuten hinter der Spitze erreichte auch die Gruppe mit den Topfavoriten das Ziel. An der Spitze des Gesamtklassement gab es keine Änderungen. Der Niederländer Tom Dumoulin führt nach seinem Zeitfahr-Sieg vom Vortag weiterhin 2:23 Minuten vor dem Kolumbianer Nairo Quintana.
Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 16.5.2017, 22:20 Uhr