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Isabel Kühnlein Specker widmete ihre Jugend parallel zur Schulausbildung dem täglichen professionellen Ballett-Training und gewann einen Förderpreis des Migros-Kulturprozents. Darauf folgte eine zweijährige professionelle Ballettausbildung an der „Royal Ballet School“ in Antwerpen/Belgien.
Mit zwanzig Jahren beendete sie ihre Ballettlaufbahn und erwarb innert kurzer Zeit die Eidgenössische Wirtschaftsmatur; danach erledigte sie während ihres Rechtsstudiums an der Universität Zürich die gesamte Buchhaltung des Vororts des Schweiz. Handels- und Industrie-Vereins (SHIV; später „economiesuisse“). Nach einem Gerichtspraktikum arbeitete sie bei einer der führenden Zürcher Wirtschaftsanwaltskanzleien und erwarb gleichzeitig das Zürcher Anwaltspatent. Begleitet von ihren damals noch kleinen Kindern (Alter 3 und 6) erwarb sie danach als verheiratete „single mum“ einen LL.M. in EC Law in England (Essex; with distinction) und arbeitete danach bei zwei bekannten Zürcher Wirtschaftsanwaltskanzleien. In all diesen Jahren war sie mit Handels-, Banken- (inkl. Geldwäscherei), Verantwortlichkeits- (D&O) und erbrechtlichen Auseinandersetzungen und Gerichtsverfahren, mit der Arbeit an gutachterlichen Stellungnahmen, insbesondere auch im öffentlichen Wirtschaftsrecht sowie mit zahlreichen M&A-Mandaten (Mitglied Due Diligence-Team) befasst. Im Juni 2005 wählte sie die Aufsichtsbehörde zur Vertreterin einer Familie in den Stiftungsrat einer bedeutenden Schweizer Stiftung. Ab 2010 wirkte sie während acht Jahren zusätzlich als (ehrenamtliche) Präsidentin und Vorsitzende eines Ausschusses eines KMU-Vorstandes im Bereich Kunst (35 Mitarbeiter) in der Rechtsform eines Vereins, welcher während der Finanz- und Schuldenkrise strategisch erfolgreich neu ausgerichtet wurde.