Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03390.jsonl.gz/1887

Claudia Andujar – Der Überlebenskampf der YanomamiArtikel 11000509
- 3–6 Werktage
- Versand innerhalb der Schweiz ab CHF 5.- (siehe Checkout)
- Internationaler Versand auf Anfrage
- 30 Tage Rückgaberecht
Produktbeschreibung
Ihr jahrelanges politisches Engagement an der Seite von Yanomami-Führer Davi Kopenawa und weiteren Beteiligten führte 1992 schliesslich zur Demarkierung des Landes der Gemeinschaft. Vor dem Hintergrund gegenwärtiger Ereignisse wie anhaltender Landrodungen durch den Bergbau und die Viehwirtschaft oder der Verbreitung von Malaria und COVID-19 haben Andujars aktivistische Bestrebungen nicht an Aktualität verloren. Die Ausstellung rückt somit die humanitären und ökologischen Krisen in den Fokus, die durch die Pandemie weiter verschärft werden.
Die Ausstellung Claudia Andujar – Der Überlebenskampf der Yanomami umfasst Fotografien, audiovisuelle Installationen, Zeichnungen der Yanomami und andere Dokumente und basiert auf zweijährigen Recherchen im Archiv von Andujar. Es ist die erste grosse Retrospektive des Werks der in der Schweiz geborenen brasilianischen Fotografin, Aktivistin und Überlebenden des Holocaust.
Der erste Teil der Ausstellung zeigt die künstlerische Entwicklung Andujars während der 1970er-Jahre, als sie versuchte, ihrer Faszination für die schamanische Kultur der Yanomami durch Fotografie und illustrierte Bücher Ausdruck zu verleihen. Mit Serien von spirituellen Ritualen, einfühlsamen Porträts und einem von Andujar initiierten Projekt mit Yanomami-Zeichnungen vermittelt sie uns ihre Sicht auf die Lebensweise der Gemeinschaft.
Der zweite Teil der Ausstellung zeigt, wie Andujar ihre künstlerischen Ambitionen zugunsten des politischen Aktivismus zunehmend zurückstellte. 1978 gründete Andujar mit einer Gruppe von Aktivist_innen eine NGO, um sich für die Rechte und das Land der Yanomami einzusetzen. In den 1980er-Jahren reiste sie ausserdem mit Davi Kopenawa, einem Schamanen und Sprecher der Yanomami, um die Welt, um international Aufmerksamkeit zu erlangen. Ihr jahrelanger Kampf führte schliesslich zur Demarkierung des Yanomami-Territoriums im Jahr 1992 – ein Erfolg, der durch die aktuelle brasilianische Regierungspolitik abermals in Gefahr ist.
Details
Masse: 90.5 x 128 cm
Zahlungsarten
Bezahlen Sie mit folgenden Zahlungsmittel:
Bei einer Bestellung über CHF 300.- können sie die Bestellung per Email an <email-pii> senden und werden dann eine Rechnung erhalten.
Rückgaberichtlinien
Die Frist für die Produktrückgabe ist bis und mit 30 Tage ab dem Datum, an welchem das Produkt empfangen wurde. Ausgenommen hiervon sind Mitgliedschaften, Gutscheine und E-Tickets, die nicht zurückgegeben werden können.
In folgenden Fällen können wir leider keine Rücknahmen anbieten:
– Bei beschädigten Artikeln, sofern diese nicht bereits beschädigt empfangen wurden.
– Wenn Zubehör fehlt.
– Wenn die Rückgabefrist verstrichen ist.
Sofern das Produkt zurückgegeben werden kann, wird der volle Preis zurückerstattet.
Die Portokosten für die Rücksendung von Artikeln gehen generell zulasten des Absenders. Nach individueller Prüfung können die Rücksendekosten vom Fotomuseum Winterthur übernommen werden.
Die vollständigen Informationen dazu finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen.