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SpaceX ist die Landung einer ersten Stufe ihrer Falcon 9 Rakete auf einem „Drohnenschiff“ (eine ferngesteuerte, schwimmende Landeplattform mit dem etwas exzentrischen Namen „Of Course I Still Love You“) gelungen, noch während die Oberstufe derselben Falcon 9 ein Dragon-Raumschiff in die Erdumlaufbahn befördert hat. Dies ist bereits die zweite geglückte Landung für SpaceX, und die erste auf einem Drohnenschiff. Das Zeitalter der wiederverwendbaren Raketen hat begonnen.
Die US-Raumsonde Dawn hat sich Ceres nun so stark genähert, dass Aufnahmen in hoher Auflösung möglich werden (35 m pro Pixel). Es zeigt sich nun, dass der auffällige „Helle Fleck“ im Zentrum des Kraters Occator einen zentralen Berg enthält. Wir wissen mittlerweile auch, dass das helle Material nicht aus Wassereis besteht, sondern aus irgend einem anderen, feinkörnigen Material (Salz?). Ein Kryovulkan, der salziges Wasser aus einem langsam gefrierenden unterirdischen See (evtl. gebildet bei der Entstehung Occators) speit? Ceres gibt seine Rätsel nur Stück für Stück preis.
Dieses Foto wurde von der indischen Raumsonde MOM (Mars Orbiter Mission – die Inder haben ja die Angewohnheit, ihre Raketen und Raumsonden mit äusserst nüchternen Namen zu versehen… Gelegentlich wird die Sonde auch Mangalyaan genannt, was auf Sanskrit „Mars-Gefährt“ bedeutet) gemacht. Noch vor 50 Jahren hätte man über die Vorstellung, Indien könnte als erste Raumfahrtnation überhaupt gleich im ersten Anlauf eine Raumsonde erfolgreich zum Mars schicken, höchstens gelacht. Heute ist dies Realität. Weiterlesen
Am 21. Dezember 2015 hat die private amerikanische Weltraumfirma SpaceX (eigentlich: „Space Exploration Technologies Corporation“) Geschichte geschrieben: sie hat zum ersten Mal in der Geschichte die erste Stufe einer Rakete wieder gelandet. Damit rückt ein neues Zeitalter in der Raumfahrt in greifbare Nähe: ein Zeitalter, in dem Raketen nicht mehr weggeworfen, sondern wiederverwendet werden. Weiterlesen
Die NASA-Raumsonde Dawn nähert sich langsam ihrem tiefsten Orbit um den Zwergplaneten Ceres. Ab dem 16. Dezember 2015 wird sie eine Höhe von 375 km über der Ceres-Oberfläche erreicht haben – und den Zwergplaneten einmal alle 5.5 Stunden umkreisen. Aus dieser Höhe kann sie dann Aufnahmen mit einer Auflösung von nur gerade 35 m pro Pixel machen. Neben anderen Zielen interessiert ein Krater besonders: Occator. Weiterlesen
Zwei Saturn-Monde sind auf diesem Bild der NASA-Raumsonde Cassini (die seit 2004 den Saturn umkreist) zu sehen: die grosse, orange Welt im Hintergrund ist Titan, die kleine, graue im Vordergrund heisst Enceladus. Beide sind einzigartig im Sonnensystem – aber aus ganz unterschiedlichen Gründen.
Der Asteroid 21 Lutetia (Freunde nennen ihn – oder sie? – Lutetia) wurde im Jahr 2010 von der ESA-Raumsonde Rosetta (damals noch auf dem Weg zum Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko) bei einem nahen Vorbeiflug fotografiert. Lutetia – benannt nach dem römischen Namen für Paris – ist der grösste unregelmässig geformte Asteroid, der je aus der Nähe fotografiert wurde – Vesta und der Zwergplanet Ceres, die von der amerikanischen Raumsonde Dawn besucht wurden, sind zwar grösser, aber beide sind nahezu rund. Weiterlesen
So muss man sich das wohl vorstellen, wenn ein Planet vor seinem Stern durchzieht und ihn ein wenig abdunkelt – ein Transit. Das Kepler-Teleskop hat mittlerweile tausende von Planetenkandidaten auf diese Weise entdeckt: es hält nach Sternen Ausschau, deren Licht für eine gewisse Zeit um einen kleinen Betrag abgedunkelt wird. Allerdings kann das Kepler-Teleskop die Transits nicht „auflösen“: es kommt viel zu wenig Licht im Teleskop an, als dass (wie in diesem Bild) man die Sternscheibe als solche sehen könnte – ganz zu schweigen vom Licht (bzw. Schatten) des Planeten selbst. Weiterlesen