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<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat hat am 24. Januar mit der Veröffentlichung seines Zwischenberichts eingeräumt, dass die Umsetzung seiner Strategie für nachhaltige Entwicklung "zu langsam" voranschreitet. Er verabschiedete am selben Tag einen Aktionsplan 2024-2027, der grösstenteils Studien und Grundlagenarbeit statt konkreter Massnahmen enthält.&nbsp;</p><p>Weiter zeigt die neueste Bewertung des Sustainable Development Solutions Network (SDSN), dass unser Land aus den Top 10 der nachhaltigen Länder in Europa herausgefallen ist. Die Schweiz fällt in Punkten auf das Niveau von vor fünf Jahren zurück. Ihr Rückstand ist offensichtlich in den Bereichen Ernährung (SDG 2), Bildung (SDG 4), Gleichstellung (SDG 5), verantwortungsvoller Konsum und Produktion (SDG 12), Klima (SDG 13), Leben an Land (SDG 15) und insbesondere Partnerschaften (SDG 17).</p><p>In diesem Zusammenhang bitte ich den Bundesrat, folgende Fragen zu beantworten:</p><ol><li>Werden die Ergebnisse der Studien und Grundlagenarbeiten nicht zu spät kommen, um die Ziele fristgerecht im Jahr 2030 zu erreichen?</li><li>Wenn die Umsetzung "zu langsam" ist, mit welchen konkreten Massnahmen will die Regierung die Umsetzung beschleunigen?</li><li>Kann die Gouvernanz der Agenda 2030 verbessert werden, indem die Begleitgruppe (die Verantwortliche aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft vereint) und das Direktionskomitee (das sich aus Bundesstellen zusammensetzt) auf derselben Ebene angesiedelt werden?</li><li>Welche Ressourcen werden bereitgestellt, um den Rückstand aufzuholen?</li></ol>