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R.R. sagt eines Morgens, dass er leichter sein möchte als eine Feder, er sagt dies ohne einen besonderen Ton in seiner Stimme, so wie andere sagen, dass sie einen Kaffee möchten. R.R. fühlt sich allgemein nicht so ganz wohl, er geht zum Arzt, wegen des Gewichts auf seinen Schultern, doch der Arzt findet nichts, auch den Füssen fehle nichts. Dabei hat R.R. Probleme mit den Füssen. Sie versinken im Boden, wenn er auf ihm gehen will. So schiebt R.R. beim Gehen Stühle vor sich her, auf denen er stehen kann, später spannt er dann Seile über den Boden des Zimmers. Irgendwann ist für R.R. das Leben etwas seltsam geworden, doch das ist sein ganz persönliches Problem, seine Familie, seine Umgebung nimmt nichts davon wahr.
Nora Delgado und Pati Gonin erzählen die von Cortázar inspirierte Geschichte in gekonnter Geradlinigkeit. An den Neorealismo erinnernde Bilder und überzeugende Schauspieler machen aus der tragischen Geschichte ein kurzes aber perfektes Stück Erzählkino.