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Die Schriftstellerin starb gestern in New York im Alter von 88 Jahren. Der Tod der Frau wurde bestätigt, die Todesursache jedoch nicht.
Morrison stellte die Afroamerikaner, insbesondere die Frauen, in den Mittelpunkt ihres Schreibens. Dies in einer Zeit, in der die schwarze Gemeinschaft noch stärker zum Aussenseiter der Gesellschaft gemacht wurde als heute. Ihr gelang es, mit lyrischer Sprache die Natur des Lebens der Schwarzen in Amerika zu beschreiben. Die Schriftstellerin widmete sich Themen wie der Sklaverei und der generellen Ungleichheit.
Das Buch «The Bluest Eye» von 1970 war das Debüt der damals 40-jährigen Morrison – und wurde zu einem Klassiker. Mit dem Werk «Beloved» gewann sie Ende der 80-er Jahre den Pulitzer-Preis.
Der Höhepunkt folgte 1993, als Morrison den Nobelpreis erhielt – als erste Afroamerikanerin. Im Jahr 2012 folgte eine weitere grosse Ehre: Präsident Obama verlieh ihr die höchste zivile Auszeichnung der Nation – die «Presidential Medal of Freedom» – und würdigte sie «für die Pflege der Seelen und die Stärkung des Charakters unserer Union». (mim)
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