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1924
Fritz Lötscher senior beginnt auf der Liegenschaft Gasshof Kies abzubauen. In strenger körperlicher Arbeit zerschlagen die Arbeiter grosse Steine mit schweren Hämmern. Schaufel um Schaufel werden über die Siebe geworfen, um Sand auszusondern. Pferdefuhrwerke dienen als Transportmittel. Nur vereinzelt befahren Lastwagen mit Diesel- oder Benzinmotoren die staubigen Schotterstrassen. Dazu betreibt Fritz Lötscher senior eine Fuhrhalterei, bestehend aus einem Fahrzeug und zwei Pferden.
1926/27
Die ersten Rollwagen auf Schienen erleichtern die Transportarbeiten innerhalb der Kiesgrube. Fritz Lötscher senior ergänzt sein Inventar mit solchen Wagen. Bereits werden Aushub und Tiefbauarbeiten mit den vorhandenen Gerätschaften ausgeführt.
1929/30
Wegen des kalten Winters kann nicht abgebaut werden, die Aussenschicht ist gefroren. Findige Köpfe haben die Idee, Stollen in die Wände zu treiben um quasi "unter Tag" abzubauen.
1932
Fritz Lötscher senior kauft den ersten, von einem Benzinmotor betriebenen Lastwagen der Marke Ford.
1938 - 1943
Während der Kriegsjahre ist die Geschäftslage kritisch. Dennoch kauft Fritz Lötscher senior die Liegenschaft Rengg. Im Boden werden Kiesvorkommen entdeckt. Ab 1943 ist dies eine weitere Grube, in der erfolgreich abgebaut wird.
1950
Die ersten Pneulader und Traxe werden angeschafft. In der Folge werden immer mehr grosse Tiefbauarbeiten ausgeführt.
1958
Die innere Struktur des Unternehmens wird geändert. Vom Einzelunternehmen zur Familienaktiengesellschaft Fritz Lötscher AG. Jetzt treten auch Fritz Lötscher junior und Josef Lötscher in die Firma ein.
1964
Bezug neuer Büroräumlichkeiten und der modernen Reparaturwerkstätte an der Ritterstrasse 18 in Littau. Betrieb der Kiesgrube "Mosigen", Entlebuch.
1965
Betrieb der Kiesgrube Ballwil. Neue Arbeitsplätze werden geschaffen. Die Sparten Strassen- und Tiefbau werden ausgebaut, der Maschinen- und Lastwagenpark wird entscheidend vergrössert.
1972
Der neue Werkhof Schrotmättli mit Werkstatt, Lagerhalle und Muldentriage wird bezogen.
1991
Eintritt von Markus Renggli als Geschäftsführer.
1993
Aus der Fritz Lötscher AG werden 2 unabhängige Firmen - die Lötscher Tiefbau AG, Littau und die Lötscher Kies und Beton AG, Ballwil - gegründet. Roman Lötscher tritt in die Firma ein.
1993
Neues Logo
1995
Erweiterung der Sparten Recycling und Deponietechnik
1997
Qualitäts-Management ISO 9001
1998
Bewilligung der Grossdeponie und Recyclinganlage Hochrüti
1999
Umwelt-Management ISO 14001
Anschaffung High-Far-Bagger 60-Tonnen für hohe Gebäuderückbauten und tiefe Baugruben.
2001
Gründung Lötscher Logistik AG
2003
Übernahme Werkhof Spahau mit zwei Bürohäusern und 20'000 m2 Werkareal.
2006/07
Erneuerung Lastwagenflotte Lötscher Logistik AG
2007
Neues Logo Lötscher Tiefbau AG
Neues Logo Lötscher Logistik AG
Unterzeichnung CO2 -Vertrag mit Stiftung Klimarappen zur Reduktion der Treibhausgase von 10 % bis 2012
2010
Aufgrund der Gemeindefusion Luzern und Littau vom 01.01.2010 lautet die neue Anschrift:
Lötscher Tiefbau AG / Lötscher Logistik AG, Spahau, 6014 Luzern.
Anschaffung Longfront-Bagger 100 t für Hochabbruch mit Oilquick Schnellwechselsystem.
2012
Investitionen in Baumaschinen mit neuer Motorentechnologie nach
EU 2004/26/EC Stufe III B (4 Grossgeräte).
2013
Die Lötscher Plus Gruppe gewinnt den Firmenpreis 2013 der Schweizerischen Umweltstiftung.