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Der Umsatz (Erlös) ist in der Betriebswirtschaftslehre der Gegenwert in Form von Rechnungsstellung oder Forderungen, der durch den Verkauf der Produkte bzw. Dienstleistungen dem Unternehmen zukommt.
Es wird zwischen einem mengenmässigen und wertmässigen Umsatz unterschieden. Der mengenmässige Umsatz entspricht der Absatzmenge und der wertmässige Umsatz errechnet sich aus der Absatzmenge multipliziert mit dem Verkaufspreis.
Vom Umsatz sind noch keine Aufwendungen, wie zum Beispiel für Material, Miete oder Personal, abgezogen. Beim Nettoumsatz schmälert sich der Bruttoumsatz um die üblichen Erlösminderungen wie zum Beispiel Rabatte oder Skonti. Im Volksmund wird häufig der Umsatz mit dem Gewinn verwechselt. Doch der Gewinn wird in der Finanzbuchhaltung durch eine Gegenüberstellung bzw. der Differenz zwischen den Aufwendungen und Erträgen des gesamten Unternehmens – also nicht nur jene zur betrieblichen Leistungserstellung – ermittelt. Umsatz kann also nie Gewinn sein, da sonst die Erstellung des Angebots nichts kosten würde und Kunden obendrein noch Geld dafür bezahlen würden.