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Mit seinem 34. Streich im olympischen Cross-Country avanciert der 37-jährige Bündner zum alleinigen Rekordhalter vor seinem früheren französischen Rivalen Julien Absalon.
Schurter setzte sich rund 15 Sekunden vor dem Südafrikaner Alan Hatherly und dem Franzosen Jordan Sarrou durch. Mathias Flückiger, der kurzzeitig mit Schurter ein Spitzenduo bildete, musste sich mit Platz 11 begnügen, zwei Ränge hinter Thomas Litscher und zwei Plätze vor Lars Forster.
Nur zwei Tage nach Sturz
Zwei Tage nach seinem glimpflich verlaufenen Sturz im Short Race setzte sich Schurter nach Rennmitte von seinem letzten Begleiter Mathias Flückiger ab und behauptete sich über die letzten dreieinhalb Runden solo an der Spitze. Der 34. Weltcupsieg ist sein dritter im Heimrennen unweit seines Wohnortes in Chur, zudem errang er am Fuss des Rothorns 2018 den siebten seiner nunmehr zehn WM-Titel.
Absalon olympisch noch voraus
Dank dem Rekordsieg spricht in der Diskussion über den grössten Mountainbiker nun eine weitere bedeutende Zahl für ihn. Einzig die zwei Goldmedaillen an Olympischen Spielen hat der 2018 zurückgetretene fünffache Weltmeister Absalon dem Schweizer voraus, der an den Sommerspielen seinerseits einen kompletten Medaillensatz vorweist.