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Beschreibung
1819 in Split geboren galt Franz von Suppé von Kindesbeinen an als ein musikalisch besonders begabtes Kind. Nach seinem Musikstudium verdiente sich von Suppé sein Brot jahrzehntelang als Theaterkapellmeister. Neben dem Dirigieren widmete er sich der Komposition von Begleitmusiken, Ouvertüren und Liedern für Theaterstücke. Als Jacques Offenbach um 1860 sein Operettenschaffen in Wien vorstellte, wandte sich auch Suppé dieser neuen Gattung zu. Mit «Die schöne Galathea» gelang ihm 1865 der grosse Durchbruch im Operettenschaffen.
Trotz seines Erfolgs auf diesem Gebiet hatte sich Suppé auch immer wieder um Musik ganz anderer Art bemüht. Davon zeugen besonders seine kirchlichen Kompositionen, die zum Teil in späteren Jahren entstanden sind.
Das Requiem in d-Moll darf als Höhepunkt seines kirchenmusikalischen Schaffens bezeichnet werden. Das Werk zeigt eine reiche Instrumentierung und Vielfältigkeit. «Italienisch» muten manche Bläser-Soli oder Belcanto-Melodien an. Ähnlich wie Rossini oder Verdi, die als Bühnenkomponisten in die Musikgeschichte eingegangen sind, hat indessen Suppé mit seinem Requiem ein geistliches Werk von hoher Intensität geschaffen, welches ganz andere Ausdrucksbereiche als seine Operetten erreicht.
Auf der vorliegenden Aufnahme hören Sie neben dem Zürcher Kammerorchester unter der Leitung von Edmond de Stoutz den Zürcher Konzertchor und vier Solisten. Es handelt sich hierbei um Malin Hartelius (Sopran), Verena Barbara Gohl (Alt), Wolfgang Bünten (Tenor) und Oliver Widmer (Bass).