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Lawinen werden durch die europäischen Lawinenwarndienste in fünf Grössenklassen eingeteilt (in Anlehnung an die kanadische Klassifikation). Die Lawinengrösse ist unter anderem über das Schadenpotenzial definiert.
Tödliche „Skifahrerlawinen“ sind gemäss dieser Definition oft „mittlere“ oder knapp „grosse“ Lawinen und erreichen beachtliche Ausmasse: Sie sind typischerweise 150 m lang, wobei die Anrissfläche etwa 50 m mal 80 m und die mittlere Anrissmächtigkeit rund 50 cm betragen. Dies entspricht einem Anrissvolumen von etwa 2000 m3 oder ca. 400 Tonnen.
Schadenspotenzial
Verschüttung unwahrscheinlich, ausser bei ungünstigem Auslaufbereich.
Im extremen Gelände besteht Absturzgefahr
Reichweite
kommt im Bereich des Steilhanges zum Stillstand
Typisches Ausmass
Länge: 10 – 30 m
Volumen: 100 m3