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Dieser Satz ist ein ziemlich starkes Stück. Stammt von einem Lokaljourni der BaZ, einer Art Bonsai-Somm.
Um sein [Boris Johnson] Versprechen, am 31.Oktober aus der EU auszutreten, «koste es, was es wolle» [wahr zu machen], bleibt Johnson möglicherweise nur ein Gesetzesbruch übrig: das No-No-Deal-Gesetz zu ignorieren.
Wenn die BaZ einen Chefredaktor hätte, der nicht mit mit „Boss“ signierten Hemden rumlaufen müsste, um den Chef zu markieren, wäre dieser Satz Anlass für ein ernsthaftes Gespräch mit dem Lokalschreiber.
Aber man muss annehmen, dass auch der Boss denkt: Na ja, der Zweck heiligt die Mittel. Wenn es gegen die EU geht.
Zum Glück gibt es in Grossbritannien das Oberste Gericht, das dem Demokratieverständnis eines Populisten (und dessen Beifallklatscher in der BaZ-Redaktion) auf die Sprünge hilft.
Das hat heute entschieden:
The supreme court has ruled that Boris Johnson’s advice to the Queen that parliament should be prorogued for five weeks at the height of the Brexit crisis was unlawful.
Weshalb es sich erübrigt, auf den übrigen Schwachsinn im Kommentar des Lokaljournis vor und nach diesem Satz näher einzugehen.