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Barakah-1: Bauarbeiten beendet
Nach Abschluss der Bauarbeiten übergaben die Enec und die Kepco am Anfang Mai 2017 alle Anlagesysteme von Barakah-1 an die Korea Hydro & Nuclear Power Company Ltd. (KHNP) – einer Tochtergesellschaft der Kepco –, welche für die Inbetriebnahmevorbereitungen zuständig ist.
Die Enec hatte die Kepco Ende 2009 beauftragt, vier fortgeschrittene Druckwasserreaktoreinheiten des südkoreanischen Typs APR-1400 am Standort Barakah zu bauen. Mitte Juli 2012 wurde der erste Beton für Barakah-1 gegossen. Die Baustarts für Barakah-2, -3 und -4 folgten jeweils im Abstand von rund einem Jahr.
Inbetriebnahme auf 2018 verschoben
Damit genügend Zeit für unabhängige Sicherheitsprüfungen bleibt, genehmigte der Verwaltungsrat der Enec eine Verschiebung der Inbetriebnahme von Barakah-1 von 2017 auf 2018. Laut Enec werden Experten der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) und der World Association of Nuclear Operators (Wano) verschiedene freiwillige und unabhängige Prüfungen der Stabilität der Infrastruktur und der Fachkenntnisse des Betriebspersonals durchführen. Erst danach könne die Brennstoffbeladung erfolgen. Diese erfordert eine Bewilligung durch die Federal Authority for Nuclear Regulation (Fanr). Zudem ist die Betriebsbewilligung noch ausstehend. Die Nawah Energy Corporation – eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Enec – wird den Betrieb und die Wartung des Kernkraftwerks übernehmen. Sie arbeite eng mit der IAEO und der Wano zusammen, meldete die Enec.