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Erasmus von Rotterdam schrieb ein lesenswertes Büchlein ‚Lob der Torheit‘. Als Geistlicher des Mittelalters hatte er die Inquisition zu fürchten. Seine gesellschaftskritischen Bemerkungen legte er deshalb einem Tor in den Mund, wendete also ein Prinzip an, das auch Hofnarren gern nutzten.
Angenommen, jemand wäre Verschwörungstheorien zugeneigt. Solche sind ja modern, aber nicht neu. Dann könnte er oder sie bei Erasmus von Rotterdam abschauen. Mit dem Vorteil, dass der Humor nicht verloren ginge.