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Spitzensportler sind meistens unter dem Minimallohn unterwegs, wie eine Studie der Sporthochschule Köln zeigte.
Der durchschnittliche Stundenlohn von deutschen Spitzenathleten, die von der Deutschen Sporthilfe gefördert werden, liegt bei 7,41 Euro. Das geht aus einer Studie hervor, die die Deutsche Sporthochschule Köln im Auftrag der Deutschen Sporthilfe realisiert hat. In der Studie wurde der Zeitaufwand für Sport, Beruf und Ausbildung erhoben. Laut der Umfrage unter 1087 Sportlern liegt dieser im Durchschnitt bei 56 Stunden pro Woche, die sich in 32 Stunden Sport und 24 Stunden berufliche Tätigkeit oder Ausbildung aufteilen.
Die Resultate zeigen, dass sich die Berufswahl «Spitzensportler» nur in den wenigsten Fällen – allenfalls bei Weltmeistertiteln oder Olympiasiegen – auch finanziell auszahlt. Wobei anzumerken ist, dass in der Studie Profis aus Ball- und Spielsportarten und aussergewöhnlich erfolgreiche deutsche Sportler nicht berücksichtigt wurden. Entsprechend zeigen die Resultate, dass vor allem Athleten aus weniger populären Sportarten und Nachwuchssportler gefördert werden müssen. Überraschendes Detail: Trotz ihres geringen Einkommens sind die Leistungssportler in Deutschland der Studie zufolge zufrieden mit ihrem Leben – der Durchschnittswert lag bei 7,4 bei einer Skala von 0 (ganz und gar unzufrieden) bis 10 (ganz und gar zufrieden). Leistungssportler scheinen ihren Beruf demnach nicht aus finanziellen Gründen auszuwählen.