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Filmkritik: Dem Himmel so nah
Auf einem Jahrmarkt irgendwann in der Mitte der 90er-Jahre erblickt die junge Asli (Canan Kir) den gleichaltrigen Jungen Saeed (Roger Azar), der an der gleichen Uni wie sie studiert. Während Asli sich eher der Forschung und dem Obduzieren hingibt, versucht sich Saeed in der Zahnmedizin. Bei einem unterhaltsamen Abend inklusive Flaschendrehen kommen sich die beiden näher. Die schüchterne Asli lässt sich vom selbstbewussten Auftreten von Saeed in den Bann ziehen. Sie verlieben sich und er gibt ihr das Gefühl, zu fliegen.
Etwas später heiraten die beiden, ohne Aslis strenger und eher konservativer Mutter (Özay Fecht) etwas zu sagen. Alleine der Kulturschock zwischen dem fremden Libanesen und der türkischstämmigen Tochter hätte ihr wortwörtlich das Herz gebrochen. In ihren ersten glücklichen Momenten erzählt Saeed Asli, dass er an Stelle eines Zahnarztes lieber Pilot geworden wäre und macht im gleichen Atemzug Asli zu seiner Co-Pilotin. Nur wenige Jahre später merkt Asli, dass etwas nicht stimmt. Ihr Ehemann verheimlicht ihr etwas. Als er dann noch beschliesst, vorübergehend in den Nahen Osten zu verreisen, macht sich Asli verzweifelt auf die Suche nach Antworten.