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Marco Luca Castelli ist 1971 in Chur geboren und (zweisprachig) aufgewachsen. Er studierte nach der Matura an der Bündner Kantonsschule zunächst einige Semester Philosophie, Politik- und Theaterwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin. 1996 wechselte er an die renommierte Folkwang Universität der Künste in Essen, wo er 2000 sein Schauspielstudium abschloss.
Im Jahr 2007 debütierte Castelli als Regisseur und inszenierte seither sowohl Bühnenklassiker als auch zeitgenössische Stücke. Im Sommer 2021 brachte er die Uraufführung von «Chur 1947» als Freilichtspiel auf der Churer Quaderwiese heraus. Im Juni 2022 inszenierte er bei den Gandersheimer Domfestspielen «Der Name der Rose» nach Umberto Ecos Roman.
Für seine Arbeit wurde Castelli mehrfach ausgezeichnet, so gewann er ein Stipendium der Armin-Ziegler-Stiftung Zürich, den Darstellerpreis des Rheinischen Landestheaters und erhielt die Förderpreise des Kantons Graubünden und der Stadt Chur sowie einen Stipendienaufenthalt an der Cité internationale des Arts in Paris. Zuletzt wurde seine Arbeit 2018 mit einem Werkbeitrag des Kantons Graubünden gefördert.