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Die Freiburger Sektion des VCS hat die Medienkonferenz vom Dienstag zum Anlass genommen, die Situation betreffend den seit 1998 umstrittenen Parkplätzen im Parking des Autobus-Bahnhofs zu klären.
Entgegen der verbreiteten Meinung sei es nicht der VCS Freiburg, der einer Nutzung der Pätze imWege stehe, betonte Vorstandsmitglied Michel Monney. Der VCSist bereit, die 55 Parkplätze freizugeben unter der Bedingung, dass diese als P&R genutzt werden und eine gleiche Anzahl Parkplätze vor dem alten Bahnhof aufgehoben wird.
Kein Verwaltungsgebäude
Zur Geschichte: Als die Pläne für den neuen Busbahnhof aufgelegt und die Baubewilligung 1992 vergeben wurde, sahen diese für die TPF und als P&R je 100 Plätze für Autos und 15 für Motorräder vor. Diese Ziffern haben aber dem Projekt Rechnung getragen, das auf dem Busbahnhof zusätzlich ein Verwaltungsgebäude vorsah – was bis heute nicht geschah. Ungeachtet dieser Tatsache haben die TPF und die SBB die 55 Parkplätze genutzt. Um diesem illegalen Treiben ein Ende zu setzen, hat der VCSreagiert und ein neues Verfahren gefordert. Der Oberamtmann des Saanebezirks hat bereits im Jahr 2000 die Rechtslage festgelegt. Gemäss VCS reichten die TPF aber erst 2004 ein formelles Gesuch zu einer Nutzungsänderung ein. «Anscheinend sind sie nicht auf die Einnahmen dieser Parkplätze angewiesen», meinte Monney.
Weil die Voraussetzungen gemäss VCSnoch nicht gegeben waren, kam es im Oktober 2004 zu einer Unterredung zwischen den TPFund dem VCS. Dieser fordert Vorschläge für die Parkplatznutzung und ein Tarifsystem. Dieses wurde nun endlich dem VCS unterbreitet – im Juli dieses Jahres.