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Die Opferbindung ist eine spielerische Auseinandersetzung der späteren Versteckperson mit dem Hund, damit dieser Freude entwickelt, fremde Menschen zu finden. Bei den ersten Mantrailing-Versuchen ist es von Vorteil, wenn der Hund die Versteckperson bereits kennt und einen positiven Bezug zu ihr hat. Dies Technik wird beim Beginn der Ausbildung eingesetzt, damit der Hund den Wunsch entwickelt seinen Jagdinstinkt und sein Riechvermögen zum Finden einer vermissten Person einzusetzen.
Die Opferbindung erfolgt auf spielerische Weise. Der Hund soll aber nicht gerufen oder an der Leine gezogen werden, um als Mensch Aufmerksamkeit zu erlangen. Vielmehr bleibt der Mensch ruhig, bis sich der Hund ihm zuwendet, dann zeigt man aber viel Freude und gibt sich mit dem Hund ab; hier kann auch Futter gegeben werden, und zwar das Gleiche, das der Hund nach einem erfolgreichen Trail erhält.
Wir die Versteckperson gefunden, zeigt sie grosse Freude dem Hund gegenüber, streichelt ihn, füttert ihn mit der nur beim Mantrailing eingesetzten Belohnung und spielt ausgiebig mit dem Hund. Dieser lernt so, dass es sich lohnt, eine Versteckperson aufzuspüren und zu finden. Anschliessend führt entweder die Hundeführerin oder der Hundeführer, allenfalls aber auch die Versteckperson den Hund zum Ausgangspunkt zurück und gibt sich weiterhin im positiven Sinn mit ihm ab, konzentriert sich also zu 100% auf den Hund – ein weiterer Teil der Belohnung. Hier darf der Hund auch seinen privaten Interessen nachgehen, er steht also im Mittelpunkt des Geschehens.