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In Indonesien wurde in den vergangenen 20 Jahren ein Fünftel des Waldes durch Goldgräber oder Palmölplantagen abgeholzt. Landwirte pflanzen jetzt wieder Bäume und betreiben nachhaltige Forstwirtschaft.
Auf Borneo pflanzen Bauern schnell wachsende Bäume. Sie werden mit Setzlingen versorgt und darin geschult, die Bäume zu pflanzen, die jährlich bis zu sechs Meter hoch werden. Die Non-Profit-Organisation Fairventures hat die Initiative (100-Millionen-Bäume-Programms) umgesetzt, bei der die Einheimischen bereits mehr als eine Million Bäume gepflanzt haben.
Stärkere Regenfälle und immer häufigere Überschwemmungen bereiten der Region Probleme. Diese Wälder werden das Land widerstandsfähiger gegen die zunehmenden Herausforderungen des Klimawandels machen. Der neue Wald trägt dazu bei, Kohlenstoff aus der Atmosphäre zu absorbieren und so das Klima zu schützen.
Gleichzeitig legen die Bauern den Grundstein für ein nachhaltiges Holzgeschäft, das ihnen eines Tages ein geregeltes Einkommen bringen könnte, als Alternative zur Arbeit in den Goldminen oder auf den Palmölplantagen, die den Wald immer noch bedrohen.