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Die Anzahl der Asylbewerber in den EU-Staaten ist Anfang des Jahres deutlich zurückgegangen. Von Januar bis März beantragten rund 287'000 Asylsuchende erstmals Schutz in Europa, wie das europäische Statistikamt Eurostat am Donnerstag in Luxemburg mitteilte.
Im letzten Quartal 2015 waren es noch 426'000 Asylbewerber gewesen. Die mit Abstand meisten Antragsteller - rund 102'000 - kamen aus dem Kriegsland Syrien. Sie bildeten in sieben EU-Staaten die grösste Gruppe von Asylsuchenden. Allein in Deutschland stellten 88'500 Syrer einen Antrag. An zweiter und dritter Stelle standen EU-weit Asylbewerber aus dem Irak und Afghanistan.
Die meisten Anträge wurden in Deutschland gestellt (175'000). Darauf folgten Italien (22'300 Asylanträge), Frankreich (18'000) und Österreich (13'900). Bezogen auf die Einwohnerzahl lag Österreich mit 1619 erstmaligen Bewerbern je eine Million Einwohner auf dem zweiten Platz. Deutschland lag hier mit 2155 Anträgen je eine Million Einwohner ebenfalls vorn. (sda/dpa)
Die Schweiz und Österreich arbeiten bei der Bekämpfung von irregulärer Migration enger zusammen. Bundesrätin Karin Keller-Sutter und der österreichische Innenminister Gerhard Karrer einigten sich am Mittwoch bei einem Arbeitstreffen in Zürich auf einen gemeinsamen bilateralen Aktionsplan.