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Silberberg
(Kt. Graubünden, Bez. Ober Landquart).
1200-1600 m. So heisst der steile, bis weit hinauf bewaldete Abhang auf der linken Seite der sog. Züge, d. h. des schluchtartig verengten untern Davoserthales.
Der
Silberberg erstreckt
sich vom Ausgang des
Monsteinerthales bis zum
Wiesener Schafthäli.
Von der Hoffnungsau (auch Schmelzboden geheissen), dem am Eingang in die Züge befindlichen untersten Weiler der Landschaft Davos, führt der alte Erzweg durch steilen Bergwald und an hohen Wänden vorbei nach zwei alten, längst verlassenen Bleigruben und zu einigen verfallenen Bergwerksgebäuden. In einem tiefen Schacht sind noch Reste der alten Grubenzimmerung vorhanden.
Die silberhaltigen Bleierze wurden seinerzeit im «Schmelzboden» verhüttet, sollen guten Gewinn gebracht haben und könnten dies nach Theobald auch jetzt noch tun.
Das Werk sei auch hier wesentlich infolge ungeschickten und verständnislosen Betriebs zu Grunde gegangen.