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Arbeitsmarktdaten deuten darauf hin, dass trotz Wirtschaftswachstum in den letzten zwei Jahrzehnten signifikante Verbesserungen auf dem Arbeitsmarkt ausblieben. Im Jahr 2017 lagen die Erwerbsquoten immer noch unter dem europäischen Durchschnitt, wobei die Erwerbsquote der Frauen signifikant tiefer lag als die der Männer (Frauen 58 %, Männer 76 %). Der Trend der sinkenden Jugendarbeitslosigkeit hält an (26% in 2017 verglichen mit 34.2% in 2015), jedoch bleibt es ein zentrales Problem, da 32.8% der Jugendlichen sich weder in einer Aus- oder Fortbildung befinden noch einer Arbeit nachgehen. Die albanische Regierung hat sich verpflichtet, die Frage der Schaffung von Arbeitsplätzen und der Berufsbildung mit besonderem Augenmerk auf der Beschäftigungssituation von Jugendlichen und Frauen anzugehen. Zu den Prioritäten gehört eine umfassende Neuausrichtung der beruflichen Aus- und Weiterbildung auf die Bedürfnisse des Arbeitsmarkts. Das «Skills for Jobs»-Projekt (S4J) stärkt die berufliche Aus- und Weiterbildung, richtet sie auf den Arbeitsmarkt aus und macht sie gleichzeitig attraktiv für die Jugend. Die Wahrnehmung dieses Bildungswegs muss sich ändern, und die Wirtschaft würde von einer besseren Entsprechung zwischen den beruflichen Fähigkeiten, die in der Ausbildung erworben werden, und den Beschäftigungsaussichten profitieren. Bisher haben öffentliche Berufsschulen wenig Erfahrung mit der Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft und müssen ihre Leistungsfähigkeit, Effizienz und Wirksamkeit verbessern. Das Projekt setzt sich zusammen mit privaten und öffentlichen Anbietern von Aus- und Weiterbildungen für die Stärkung der Kompetenzen von stellensuchenden Schulabgängerinnen und ‑abgängern ein.
Folgende Ergebnisse werden erwartet:
1) Junge Menschen erwerben neue Fertigkeiten und neues Wissen, das den Bedürfnissen in Tourismus und Gastronomie, Baugewerbe, Textilindustrie sowie Information und Kommunikation Technologie (ICT) entspricht.
2) Die Privatwirtschaft arbeitet aktiver mit Berufsbildungsanbietern in Lezha, Vlora, Berat, Shkodra und Tirana zusammen.