Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03504.jsonl.gz/1511

Die Corona-Pandemie hat in Bangladesch zur Einstellung aller wirtschaftlichen Aktivitäten geführt. Davon sind die Ärmsten besonders betroffen. Dazu zählen ethnische Minderheiten und weitere gesellschaftliche Randgruppen, die einen Grossteil der Bevölkerung in den nordwestlichen Bezirken Faridpur und Rajbari ausmachen. HEKS unterstützt die indigenen Dalit und Adibashi sowie SexarbeiterInnen und andere marginalisierte Gruppen dabei, ihre Grundbedürfnisse zu decken. Die Begünstigten erhalten Nahrungsmittelhilfe und finanzielle Unterstützung. Zudem werden sie im Rahmen des Projekts über Hygienepraktiken informiert.
Erfahren Sie in diesem eindrücklichen Video mehr über die prekäre Situation der Adivasi während der Corona-Pandemie:
Begünstigte:
Vom Projekt profitieren rund 8500 Dalit, Adibashi und die am stärksten marginalisierten Haushalte sowie 1270 Sexarbeiterinnen und 280 Kinder.
Ziele:
Ziel des Projekts ist es, die Grundbedürfnisse der von Covid-19 am stärksten betroffenen Personen zu decken und die Ernährungssicherheit zu gewährleisten. Langfristig soll der Lebensunterhalt der Gemeinschaften gesichert werden, indem die Produktivität der Landwirtschaft erhöht und der Marktzugang verbessert werden.
Aktivitäten:
Geplant sind die Verteilung von Nahrungsmittelpaketen und Babynahrung für SexarbeiterInnen und ihre Kinder. Adibashi- und Dalit-Haushalte werden mit finanzieller Soforthilfe und Lieferung von Hühnern, saisonalem Gemüse und Obstbaumsetzlingen unterstützt. Zudem werden 425 ProduzentInnen mit Kapitalzuschüssen wirtschaftlich gefördert. Mit der Installation von 500 Handwaschanlagen soll die Hygiene in den Gemeinden verbessert werden.