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Im Jahr 1492 entdeckte Christoph Kolumbus die „Neue Welt“. Bis zu diesem Tag unterschieden sich die Lebensweisen in Amerika und Europa deutlich voneinander. Während in Europa Kriege tobten, Nahrung und Lebensraum knapp wurden, waren Essen und natürliche Ressourcen in Amerika im Überfluss vorhanden. Langandauernde Kriege und politische sowie religiöse Unterdrückung trieben unzählige Europäer in den Westen.
Die Folgen für den amerikanischen Kontinent und die dortigen Ureinwohner waren verheerend. Tiere und Pflanzen, die die Auswanderer im Gepäck hatten, veränderten die Umwelt der „Neuen Welt“. Die Eroberer aus Europa unterwarfen ganze einheimische Völker und eingeschleppte Krankheiten forderten zahllose Opfer. Letztlich bewirkte die Gier der Europäer nach Land, Gold und Macht den Tod unzähliger Ureinwohner.
Stufe: Sek I, Sek II
Fächer: Geografie, Geschichte
Stichwörter: Columbian Exchange, Kolumbus-Effekt, Indianer, Mittelalter, Hochkulturen, Seefahrer, Neobiota, Eroberer, ökologische Revolution
Produktion: Christina Trebbi, ZDF 2010
Verkauf: Nicht im Angebot.
VOD: 31.10.2019.