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zum gedenken
=Paul Fontana-Buntschu, Wünnewil
Paul Fontana-Buntschu kam am 14. November 1916 als Sohn des Isidor Fontana und der Maria, geb. Schaller, zur Welt. Mit sechs Geschwistern ist er im Buchholz in Wünnewil aufgewachsen, wo die Eltern ein kleines Bauerngut besassen. Er hat da schlichte, zufriedene Kinder- und Jugendjahre verbracht. Weit war der Weg zur Schule und vor allem im Winter mühsam. Der Schule entlassen war er ein Jahr im Welschland und dann einige Zeit auf dem Bauernbetrieb von Emil Schöpfer in Dietisberg tätig.
Mit Rosa Buntschu aus St. Silvester hat Paul 1947 den Bund fürs Leben geschlossen, mit ihr gearbeitet und für die zwei Töchter und fünf Söhne, die ihnen geschenkt wurden, gesorgt. Bei der Heirat übernahm Paul Fontana-Buntschu das elterliche Heimwesen in Pacht und hat es dann später erworben.
Nebst der Arbeit auf dem kleinen Hof war Paul teilweise bei der Saatzuchtgenossenschaft Düdingen und bei der Landi in Überstorf angestellt. Er kontrollierte Saatkartoffeln und spritzte Kulturen, was damals meist ohne gesundheitsschützende Massnahmen geschah. Vielleicht war das mit ein Grund, dass Paul in den 1960er-Jahren erkrankte. Sein Zustand war während drei Wochen sehr kritisch und die Familie stand zwischen Hoffen und Bangen. Dank der Hilfe des Hausarztes erholte er sich allmählich wieder.
Nach und nach haben die Kinder das elterliche Daheim verlassen und später durfte sich Paul Fontana-Buntschu an den Grosskindern freuen, die zu Besuch kamen. Mit seiner Gattin Rosa hat er bis zum Frühling 2005 einen ruhigen Lebensabend verbracht. Dann musste seine Gattin ins Spital und verbrachte daraufhin, da sie sehr geschwächt war, anderthalb Jahre bei Tochter Pia, bevor sie Mitte August 2006 ins Pflegeheim Sonnmatt in Schmitten einzog. Dort ist sie am 1. Oktober 2006 gestorben.
Paul Fontana-Buntschu blieb in seinem geliebten Daheim in Buchholz. Dort wurde er vor allem von Tochter Rosemarie betreut und war froh um den Mahlzeitendienst der Spitex. Nachdem er einen Arm gebrochen hatte, kam Paul ins Spital und im November 2005 ins neu eröffnete Pflegeheim Auried in Flamatt. Er hat sich recht gut eingelebt und schätzte die Pflege und das Zusammensein mit den anderen Heimbewohnern. Der Rollator war eine Stütze beim Gehen. Später war er auf einen Rollstuhl angewiesen. Die Kräfte liessen nach, vor allem das Sehen und Hören. In der Frühe des Dreifaltigkeit-Sonntags, 3. Juni 2012, ist er friedlich entschlafen.
Die Familie vertraut darauf, dass er an den Ort der seligen Vollendung im Jenseits hingefunden hat. Eing.