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Südkorea hat den Vorschlag Nordkoreas zur beiderseitigen Einstellung feindlicher Militäraktivitäten als «unsinnig» zurückgewiesen. Nordkorea müsse «Ernsthaftigkeit» an den Tag legen und das Atomwaffenprogramm beenden, erklärte Südkoreas Vereinigungsministerium.
Vereinigungsminister Ryoo Kihl Jae sagte im Parlament, Pjöngjangs jüngstes Angebot stehe offenbar im Zusammenhang mit der Reise des chinesischen Präsidenten Xi Jinping, der am Donnerstag und Freitag in Seoul und danach in Nordkorea erwartet wird.
Nordkoreas höchste militärische Instanz, die Nationale Verteidigungskommission, hatte am Montag vorgeschlagen, eine Vereinbarung mit dem Süden zu treffen und ab Freitag umzusetzen.
Demnach sollten beide Seiten auf feindliche Militäraktivitäten und Beschimpfungen verzichten. Ausserdem sollte Südkorea das für August geplante Militärmanöver absagen. Damit könne auch ein harmonischer Verlauf der Asienspiele im September und Oktober gewährleistet werden. Das Sportgrossereignis soll in der Stadt Incheon im Nordwesten Südkoreas stattfinden. (pma/sda/afp)
Die selbst erklärte Atommacht Nordkorea hat eigenen Angaben zufolge erneut erfolgreich eine Hyperschallrakete getestet. Bei dem Test durch die Akademie für Verteidigungswissenschaft am Mittwoch habe die Rakete präzise ein vorher festgelegtes Ziel in 700 Kilometer Entfernung getroffen, berichteten die Staatsmedien am Donnerstag. Zusammen mit vorherigen Erfolgen bei Tests von Hyperschallraketen sei dies von «strategischer Bedeutung». Mit Hyperschall werden Geschwindigkeiten oberhalb der fünffachen Schallgeschwindigkeit bezeichnet, also etwa 6180 Kilometer pro Stunde. Waffen dieser Art können deshalb nur schwer abgefangen werden.