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Diese Redewendung stammt aus dem 7. Kapitel des Matthäus-Evangeliums. Sie ist ein Beispiel dafür, dass Perlen in früheren Jahrhunderten ein Symbol für etwas ungemein Wertvolles waren. Für Leute, die sich für diese kostbaren Kügelchen interessieren, hat buchplanet.ch die Perlenfibel von Elisabeth Strack im Angebot.
Was ist eine Perle eigentlich? Sie entsteht, wenn ein Fremdkörper (zum Beispiel ein Staubkorn) in eine Muschel gerät und mit Perlmutt überzogen wird. Aber nur Muscheln der Gattung Pinctada produzieren Perlen von wirklich guter Qualität, alle anderen Muschelarten sind vergleichsweise unbedeutend. Die wichtigsten Fundgebiete sind der Persische Golf, der Indische Ozean, der südostasiatische Raum und Mittelamerika. Heute sind die meisten Perlen sogenannte Zuchtperlen. Der Wert einer Perle misst sich an der Grösse (normalerweise ungefähr 4 mm Durchmesser), der Form (vorzugsweise kugelförmig bzw. symmetrisch), der Farbe (helle Farben sind besonders gefragt), der Oberfläche (möglichst makellos) und dem Lüster (Feinheit, Glanz). Perlen wurden schon im alten Persien und im alten China sehr geschätzt. Allerdings ist nicht viel davon übrig geblieben, Perlen sind nämlich sehr empfindlich (dass Kleopatra Perlen in Essig auflöste und trank, ist zwar eine Legende, aber nicht ganz abwegig). Auch später blieben die Kügelchen bei den Reichen und Mächtigen beliebt, bekamen im Mittelalter sogar eine religiöse Assoziierung, wurden teilweise aber auch abergläubisch gefürchtet (Gleichsetzung mit Tränen). Aus dem griechischen Wort für Perle entwickelte sich sogar ein Frauenname: Margaretha.
Im South Kensington Museum in London befindet sich die Hope-Perle, die 454 Karat schwer und 50 mm lang ist. Sie hat eine zylindrische Form und einen Durchmesser von 150 bz. 83 mm. Ein Riesending!