Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03499.jsonl.gz/468

Rekuperation bei Elektrofahrzeugen ist die Rückspeisung von der Bremsenergie in den Akku. Elektromotoren können einen grossen Teil der für die Beschleunigung aufgewendeten Energie beim Bremsen zurückgewinnen, indem der E-Motor in den Generatorbetrieb umgeschaltet wird.
Rekuperation schont die Bremsen und sorgt dafür, dass sie seltener erneuert werden müssen.
Mehrere Modi
Die Umsetzung der Rekuperation ist dabei nicht bei jedem Fahrzeug gleich. Die meisten Elektroautos besitzen verschiedene Rekuperationsmodi (Meist: leicht, mittel, stark). Sobald der Fahrer den Fuss vom Pedal nimmt, wird in den Generatormodus gestellt und durch den Drehwiederstand wird die Batterie aufgeladen und das Auto bremst ab. Je nach gewähltem Modus bremst das Fahrzeug schneller oder langsamer.
Progessive Rekuperation
Einige Elektrofahrzeuge (BMW i3 und Nissan Leaf (2017)) haben das Rekuperationsverhalten weiterentwickelt. Sie besitzen keine Rekuperationsmodi mehr. Die Stärke der Rekuperation wird direkt über das Gaspedal gesteuert. Je mehr man vom Pedal geht, desto stärker rekuperiert das Fahrzeug. Es ist damit möglich das Fahrzeug, (abgesehen von sehr starken Bremsmanövern), ganz ohne das Bremspedal zu fahren und die zurückgewonnene Energie zu maximieren.
Rekpuperation ist einer der grossen Vorteile gegenüber Verbrennern, wo die gesamte Bremsenergie in Wärme umgewandelt wird (die Bremsklötze werden heiss).