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Jennifer Pastorini, was haben Sie mit Ihrer Organisation Centre for Conservation and Research in Sri Lanka bisher erreicht?
Wir haben Elefanten mit Sendern ausgestattet und dabei einiges herausgefunden, um das Management der Tiere zu verbessern. Bisher läuft es so: Macht ein Elefantenbulle Probleme, fängt man ihn ein und fährt ihn in einen Nationalpark – Herden werden mit einer Treibjagd in den Park getrieben. Doch die Elefanten bauen sich dort kein neues Revier auf. Herden gehen nahe des Zauns auf und ab, und Bullen durchbrechen den Zaun oder finden sonst ein Schlupfloch, um den Park zu verlassen. Entweder sie schaffen es zurück in ihr altes Revier, oder sie lassen sich in der Nähe eines Dorfs nieder, wo sie nachts öfter die Felder heimsuchen.
Weshalb lassen sich die Tiere so schlecht umsiedeln?
Elefanten bleiben ihrem Revier ein Leben lang treu. Zudem leben bereits überall auf der Insel andere Elefanten: Es hat schlicht zu wenig Nahrung für weitere Tiere. Können sie nicht ausbrechen, nehmen sie langsam, aber stetig ab und verhungern letztlich. Zudem sind Nationalpärke ohnehin nicht das ideale Wohngebiet für sie.