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Am nationalen Zukunftstag 2022 war das Institut für Sensorik und Elektronik ISE gleich mit zwei Workshops beteiligt: "Wir bauen einen Spurensucher" und "So funktioniert ein Automat oder wie weiss der 'Geist in der Maschine', was er tun muss?"
Robin Müller hat für seine Bachelorthesis über die Implementation des Kalibrierungsprozesses für Experimente mit Quantencomputern den regionalen Siemens Excellence Award bekommen. Damit kandidiert er automatisch für den nationalen Award im nächsten Frühling.
Für ihre Arbeit am Projekt DustEar erhielt Nadine Karlen vom ISE mit dem Schweizer Aerosol Award 2022, eine der bedeutendsten Schweizer Auszeichnungen für Aerosolforscher. Nadine Karlen war Master Studentin am ISE und arbeitet heute als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am ISE.
In diesem Projekt wird eine neuartige photonische Technologie entwickelt, die die Kaskadierung passiver optischer Punktsensoren entlang eines faseroptischen Kommunikationskabels ermöglicht, welches in industriellen Kommunikationsnetzwerken eingesetzt wird. Die Sensoren liefern Informationen für Anlagen- oder Prozessüberwachung ohne Zusatzkosten für die Installation. Um die Technologieplattform zu illustrieren und zu validieren, wird Vibration als erste Messgrösse adressiert.
In der Forschung, aber auch bei der Entwicklung von Messgeräten für Aerosole, wird definierter Feinstaub benötigt, also definierte Russpartikel mit einer definierten Beschichtung. Weil ein einfaches Feuerchen dazu nicht zu gebrauchen ist, wurde am ISE bereits früher eine «Micro Smog Chamber» entwickelt. Zusammen mit dem METAS und weiteren Partnern wurde diese am ISE nun weiter miniaturisiert.
In einem gemeinsamen Projekt des ISE mit dem Centre of Quantum Technologies an der National University of Singapore wurde ein Nanosatellit namens Spooky genutzt, um einen Schlüsselaustauschs mit Quantentechnology zu demonstrieren.