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Der Antritt einer neuen Stelle ist für viele sowohl aufregend als auch nervenaufreibend. Es ist jedoch wichtig, sich bewusst zu machen, dass der neue Arbeitgeber dich nicht ohne Grund eingestellt hat. Er glaubt an dich und an deine Fähigkeiten! Trotzdem ist es wichtig, am neuen Arbeitsplatz einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen. Hier sind einige Tipps, die du mit auf den Weg nehmen kannst.
Veröffentlicht am: 21. November 2022
Manchmal dauert die Anreise zu einem Arbeitsplatz länger als erwartet. Der Verkehr kann schlechter sein als erwartet, der Bus oder der Zug kann stecken bleiben oder es kann etwas anderes Unvorhergesehenes passieren. Sorge dafür, dass du am ersten Arbeitstag rechtzeitig das Haus verlässt. Es ist besser, etwas zu früh als zu spät zu kommen. Nutze die zusätzlichen Minuten, um das Büro und deine neuen Kolleg:innen kennenzulernen.
Wenn du für die neue Stelle umziehen müssen, ist es eine gute Idee, den Umzug schon lange vor deinem ersten Arbeitstag zu planen. Wenn du z.B. in eine neue Stadt ziehst, die du noch nicht sehr gut kennst, kann es eine gute Idee sein, einige Wochen vor Arbeitsbeginn anzureisen, damit du dich rechtzeitig einleben kannst und nicht zu viele neue Informationen auf einmal verarbeiten musst.
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Bevor du eine neue Stelle antrittst, solltest du dich erkundigen, wie du dich kleiden sollst. Gibt es im Unternehmen einen strengen Dresscode, kannst du Jeans tragen, oder musst du eine bestimmte Uniform tragen? Das ist von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich, daher solltest du dich erkundigen, was an deinem Arbeitsplatz gilt. Dies kannst du mit deinem Arbeitgeber bei einem Vorstellungsgespräch oder nachdem du ein Stellenangebot erhalten hast, besprechen.
Versuche, so offen und freundlich wie möglich zu sein, wenn du deine neuen Kollegen triffst. Stell dich mit deinem vollen Namen vor und zeige Interesse daran, wer sie sind und was sie tun. Deine Kollegen werden dich in deiner neuen Rolle unterstützen können, und für viele ist das ein wichtiger Faktor für ihr Wohlbefinden.
Am Arbeitsplatz triffst du auf viele Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und Erfahrungen. Das Gleiche gilt für Persönlichkeitstypen und verschiedene Arten von Humor. Versuche, ironische Kommentare mit Vorsicht zu verwenden, zumindest bis du die Stimmung und den Umgangston unter deinen Kolleg:innen kennst. Du würdest mit deiner Grossmutter nicht auf dieselbe Weise sprechen wie mit deinem besten Freund, und dasselbe gilt für Menschen, die du in einem beruflichen Umfeld triffst.
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Unabhängig davon, ob du dich in deinem eigenen Unternehmen am wohlsten fühlst oder ob du gerne immer im Gespräch bleibst, empfiehlt es sich, das erste Mittagessen zu nutzen, um deine neuen Kolleg:innen besser kennenzulernen. Bei einem informellen Mittagessen bekommt man leichter das Gefühl dafür, wie die Unternehmenskultur ist, und kann sich so sicherer fühlen, wenn es darum geht, weiteren Small-Talk zu führen. Denke nur daran, nicht über deinen früheren Arbeitsplatz oder deine Kolleg:innen zu tratschen - dies ist oft vertraulich und daher nicht vertrauenswürdig, wenn du offen darüber sprechen.
Die erste Aufgabe besteht oft darin, zu verstehen, wie deine zukünftigen Arbeitsaufgaben aussehen werden. Deshalb solltest du den Anweisungen genau folgen und sicherstellen, dass du den Sinn der Aufgabe verstehst. Scheue dich nicht zu fragen, wenn du etwas nicht verstehst! Gerade am Anfang ist man unsicher und erhält viele Informationen auf einmal - es ist besser, zu viele Fragen zu stellen, als nicht zu wissen, was man in Zukunft tun soll. Mach dir Notizen, wenn du das Gefühl hast, dass es schwierig ist, alle Informationen aufzunehmen, die dir gegeben werden. Wenn du dir bei einer Entscheidung zu Beginn der Aufgabe unsicher bist, kannst du einen Kollegen um Hilfe bitten.
Als frischgebackener Hochschulabsolvent hat man oft sehr hohe Erwartungen an den Arbeitsplatz und an die Stelle. Daher kann es leicht passieren, dass du dich nach dem ersten Tag etwas enttäuscht fühlst. Vielleicht wurdest du ohne angemessene Anweisungen in neue Aufgaben hineingeworfen, oder die Aufgaben waren nicht ganz so, wie du sie dir vorgestellt hattest. Es ist wichtig, daran zu denken, dass es oft einige Zeit dauert, bis man sich richtig in seine Rolle eingefunden hat. Versuche also, nicht zu hohe Erwartungen zu haben und die Dinge am Anfang so zu akzeptieren, wie sie sind.
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Mitarbeiter:innen, die schon einige Jahre im Unternehmen arbeiten und den Arbeitsplatz mehrmals gewechselt haben, machen oft Vorschläge für Verbesserungen am neuen Arbeitsplatz. Du kannst beispielsweise Vorschläge machen, wie Prozesse effizienter gestaltet werden können, wie die Unternehmenskultur integrativer sein kann oder wie die Kommunikation nach aussen und nach innen verbessert werden kann. Verbesserungsvorschläge sind wichtig, aber sei anfangs ein wenig vorsichtig. Ältere und erfahrenere Kolleg:innen haben eventuell deine Vorschläge bereits ausprobiert und festgestellt, dass sie nicht funktionieren, oder sie könnten den Eindruck haben, dass du ihre Arbeit kritisierst. Warte mit deinen Verbesserungsvorschlägen, bis du darum gebeten wirst oder bis du einen besseren Überblick über das Unternehmen gewonnen hast.
Bevor du deinen Arbeitsplatz am ersten Arbeitstag verlässt, scheue dich nicht, deinem Chef oder deinen Kolleg:innen auf dem Weg nach draussen auf Wiedersehen zu sagen. Dies ist auch eine gute Gelegenheit, Fragen oder besondere Ereignisse anzusprechen, die im Laufe des Tages aufgetreten sind, beispielsweise, wie solltest du dich als Nächstes anziehen? Wer ist für die Reinigung der Kaffeemaschine zuständig? Was machst du, wenn du mit einer Aufgabe nicht weiterkommst?
Es ist wichtig, daran zu denken, dass alle einmal neu in ihrem Job waren oder sind. Es ist ganz natürlich, dass man nervös ist, die Organisationsstruktur nicht sofort versteht oder sich nicht zurechtfindet. Zögere nicht, deinen direkten Vorgesetzten bei Fragen anzusprechen. Er ist schliesslich dazu da, dich zu unterstützen und dir zu helfen!