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Inwieweit es ein "gesetzliches" Mitspracherecht gibt kann ich nicht sagen.
Vom "moralischen" her würde ich als Mutter einem 16-jährigen zutrauen alt genug zu sein selber zu entscheiden, wie oft er seinen Vater sehen möchte.
Nicht verstehen kann ich, warum der Vater 100 km wegzieht und somit von sich aus spontane Besuche des Jungen erschwert. Gab es da keine andere Lösung?
Ich hätte da Sorge, daß mein Kind dieses "wegziehen" wie ein Zurücklassen empfindet.
Trennungen lassen sich leider nicht immer vermeiden.
Sind jedoch Kinder da sollte man als Elternteil schon so reif sein seine Lebensumstände so einzurichten, daß man trotz Trennung in der Nähe der Kinder bleibt, zumindest so lange wie diese noch in einem Alter sind, wo es für ihre weitere Entwicklung wichtig ist, daß BEIDE Elternteile noch "da" sind (nicht nur per Telefon und an Wochenenden).
Wie häufig war der Kontakt denn vorher?
Leider hast du dazu nichts geschrieben.
Vorstellen könnte ich mir, daß die Mutter es als problematisch ansieht, wenn der Sohn nun wie vorher z.B. spontan mal nach der Schule direkt zum Vater fährt und Abends dann wieder zurück zur Mutter.
Mehr "Stress" durch den deutlich längeren Anfahrtsweg bedeutet es für ihn allemal - in einem Alter wo schulische Leistung gerade besonders wichtig sind für den zukünftigen Lebensweg tatsächlich nicht gerade förderlich.
Daher könnte ich es verstehen, wenn die Mutter nun ein Problem damit hat, wenn Sohnemann ab und zu "mal kurz für 'ne Stunde bei Papa vorbei schaut".
Bist du dir sicher, daß es für die Mutter nur deshalb ein Problem ist, weil DU nun mit ihm zusammen lebst, und nicht eher die Entfernung generell?