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Die Bulls schlossen die vergangene Saison mit einem Defizit von 24 000 Franken ab. Ein Grund hierfür sind die Ausbildungsentschädigungen, die für die Spieler bezahlt werden müssen. «In der vergangenen Saison kam uns Gottéron noch etwas entgegen, damit ist nun aber Schluss. Der Club benötigt das Geld für seine Nachwuchs-Stiftung», erklärt Bulls-Präsident André R. Eltschinger. Immerhin konnte man mit den Tessiner Clubs zuvorkommende Vereinbarungen treffen, so Eltschinger: «Faretti bekamen wir von Ambri zum Nulltarif, für Piemontesi zahlen wir Lugano den symbolischen Betrag von 1000 Franken.» Gerne hätten die Bulls wieder Lionel Page unter Vertrag genommen, der zuletzt in der NLB spielte. «Für ihn müssten wir pro Saison 11 500 Franken an Gottéron zahlen. So besteht keine Chance, ihn zu kriegen», bedauert der Club-Präsident.
Um den Verlust der vergangenen Saison zu tilgen, haben die Bulls ein Sanierungsprogramm mit diversen Aktionen auf die Beine gestellt. Das Budget beläuft sich heuer auf 380 000 Franken. «Die 1. Liga ist schon lange nicht mehr im Amateurbereich», so Eltschinger. Ein wachsames Auge auf die Finanzen hat der neue Finanzchef Patrick Zahno.
Pech hat der Verein mit dem Posten des Sportchefs. Nachdem sich Daniel Fisler aus beruflichen Gründen zurückzog, musste dies sein Nachfolger Daniel Riedo aus gesundheitlichen Gründen tun. Bis auf weiteres übernimmt dieses Amt nun Eltschinger, der zudem eine Fusion der Aktivmannschaften des EHC SenSee und der Bulls vorantreiben möchte. fs