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Pantherwanderung Les Reussilles – Saignelégier
Für diese Herbstwanderung hatten sich 36 Panther angemeldet. Arnold Diemi war sichtlich überrascht von der Anzahl Teilnehmender. Er hatte freundlicherweise für Jean Jaques Schultheiss, der krankheitsbedingt ausfallen musste, die Leitung übernommen.
Die aufregende Hinfahrt mit etlichen «Umsteige-Rushs» brachten wir ohne Verspätung hinter uns.
Zusammen mit Daniela Tognali führte Arnold diese beachtliche Herbst-Panther-Gruppe von Les Reussilles, nach dem inzwischen obligaten Starter (Kaffee mit frischen Gipfeli), über die weiten Jurahöhen, zum Etang de Gruère bis hin zum Endziel Saignelégier.
In diesem Hochmoor, das schon früher einen Weiher enthielt, wurde in den 50er Jahren des 17. Jahrhunderts der Étang de la Gruère durch einen Erddamm aufgestaut. Er sollte damals als Sammelbecken für den Betrieb einer Mühle dienen, damit auch in niederschlagsarmen Perioden genügend Wasserkraft vorhanden war. An die Stelle der Mühle trat später eine Sägerei.
Das Seewasser zeigt die für Moorgebiete typische braune Farbe mit feinen Torfresten und Humusstoffen. Das aus dem Étang de la Gruère abfliessende Wasser bleibt nur für rund 200 m an der Erdoberfläche, dann verschwindet es in einem tiefen Schlundloch und tritt erst im Talkessel von Tramelan wieder zutage.
Hier, bei am Etang de Gruère, teilten sich die Panther in 2 Gruppen. In die Eine, die sich in gepflegtem Ambiente im nahen Restaurant «Auberge de la Couronne» , gediegen und an der Wärme verpflegen liess. Und in die Andere, naturnaher kälteresistenter Panther, welche sich am Lac niederliessen, um ihr mitgebrachtes Picknick als Brennstoff zu verwenden.
Die Picknickgruppe, war schneller mit Speis und Trank fertig, als die Mannschaft der Kronen-Gaststätte, dessen Personal, infolge der kurzfristig vergrösserten Anzahl zu zaubernder Nahrungsmenge, etwas überfordert war. Ergo teilte man sich in zwei Gruppen zum Weiterwandern auf.
Die fröstelnde Picknick Gruppe setzte sich eine Stunde früher in Bewegung und konnte trockenen Fusses bis nach Saignelégier wandern. Die Couronne-Aubergierten starteten aufgewärmt zwar später, mussten jedoch nach kurzer Wanderzeit ihre Regenschütze montieren und Schirme aufspannen mussten.
Saignelégier, unser Etappenziel ist der Hauptort der jurassischen Franches Montagnes. Bekannt ist der Ort für den Marché-Concours, das nationale Fest der Freiberger Pferde jeweils im August.
Franches Montagnes – die karge Parklandschaft mit offene Weiden, Baumgruppen, Tannenwäldern und der Moorlandschaft ist die primäre Sehenswürdigkeit der Region.
Eine gelungene Wanderung entlang den Weiten der Jurahöhen, neigte sich zwar zweigeteilt einem guten Ende zu.
Dank an das Leitergespann Arnold und Daniela, das noch nach dem Mittagessen von Daniel für die Picknick-Gruppe unterstützt worden ist.