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Die deutsch-ungarische Sopranistin Susanne Serfling absolvierte nach einer klassischen Ballettausbildung ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin bei Hannerose Katterfeld, parallel erhielt sie Unterricht bei KS Prof. Julia Varady, Elisabeth Schwarzkopf, Thomas Quasthoff und Dietrich Fischer-Dieskau.
Schon während des Studiums debütierte sie an der Komischen Oper Berlin neben weiteren ersten Verpflichtungen, u.a. an der Staatsoper Unter den Linden und dem Konzerthaus Berlin, bevor ihr erstes Festengagement sie ans Theater Erfurt führte, an welchem sie u.a. erfolgreich als Gretel in der Inszenierung Hänsel und Gretel für Erwachsene von G.C. del Monaco mitwirkte.
2005 wechselte die junge Sopranistin in das Ensemble des Staatstheaters Darmstadt. Anfangs in Titelpartien wie Poppea, Iphigenie, Kluge und Anne Frank zu hören, gelang ihr 2008 erfolgreich der Wechsel ins jugendlich-dramatische Fach mit der Partie der Rachel in La Juive, welche auch überregional Anerkennung fand. Danach erweiterte Susanne Serfling ihr Repertoire um Partien wie Katja Kabanowa, Sieglinde, Micaëla, Líu, Mimí, Nedda, Suor Angelica, Georgetta, Gouvernante und Cio Cio San, womit sie auch am Staatstheater Wiesbaden debütierte. Als Desdemona und Salome war sie sowohl in Inszenierungen am Staatstheater Darmstadt, als auch 2014/15 am Landestheater in Detmold zu erleben.
2015/16 debütierte sie als Leonore in Fidelio am Theater Koblenz gefolgt von Chrysothemis in Elektra am Landestheater Detmold. Ein Coververtrag als Salome unter der Leitung von Stefan Soltesz brachte sie zum ersten Mal an das Theater Wielki in Warschau. In der Spielzeit 2016/17 singt sie Micaëla am Staatstheater Darmstadt und Staatstheater Wiesbaden, hat ihr erfolgreiches Rollendebüt als Blanche in Gespräche der Karmeliterinnen am Theater Hof und war in der Wiederaufnahme Elektra am Staatstheater Cottbus als Chrysothemis zu erleben.
In der kommenden Spielzeit wird sie Ihr Rollendebüt als Senta am Landestheater Detmold und in der Urfassung am Theater Koblenz geben. Im Mai 2018 steht ihr Hausdebüt als Salome am Theater Magdeburg an.
Ihr breitgefächertes Konzertrepertoire reicht von Mozart über Brahms, Mendelssohn, Verdi, Strauss und Mahler bis hin zu Kurt Weill. Für ihre besonderen Leistungen erhielt sie diverse Auszeichnungen, u.a. den 1.Preis beim Bundeswettbewerb für Gesang, den Sonderpreis der Robert Stolz Stiftung und den Förderpreis der Europäischen Kulturstiftung, zudem ist sie Preisträgerin des Lotte-Lenya-Gesangswettbewerbes.