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Heute stelle ich euch noch ein letztes italienische Pferd vor sowie zwei aus Sardinien.
Der Murgese ist ein italienisches Pferd, welches zu den Barockpferden zählt. Sein Ursprung ist in Apulien, wobei sich die Zuchtgebiete ein wenig ausgedehnt haben. Heutzutage kann der Murgese auch in der Gegen um Murgia oder Puglia angetroffen werden. Dieses Pferd gilt als Wirtschaftspferd. Sein Kopf ist sehr gross und geramst, mit einem extrem kräftigen sowie hoch aufgesetzten Hals. Die Schulter weist eine hinreichende Länge auf, die manchmal ein bisschen steil ausfällt. Ein flache und nicht immer ganz optimale Rückenlinie wie auch Widerrist, kennzeichnen den Murgesen. Die Kruppe hingegen ist sehr gut bemuskelt, teilweise überbaut. Diese kleinen Makel tun nichts zur Sache, denn der Rumpf als Ganzes ist kompakt und hat eine ausreichende Breite. Die Beine sind stabil mit starken Gelenkten und Röhrbeinen. Ausserdem haben die Pferde kaum Behang an den Beinen und gute Hufe. Die Grösse beträgt etwas zwischen 150 bis 168 cm. Unter anderem ist der kadenzierte Trab typisch für diese Pferderasse. Seine Bewegungen sind gebunden, trittsicher und ausdauernd. Sein dichter Körperbau befähigt dieses Barockpferd zu hoher Versammlung. Nach Eignung sowie Temperament ist es diesem Tier möglich Übungen der schwersten Lektion auszuführen. Sein Temperament ist meist lebhaft, aber trotzdem ausgeglichen.
Es gäbe noch den Selle Italiano aus dem südlichen Land stammend. Leider habe ich zu diesem Sportpferd keine genaueren Angaben gefunden. Vielleicht weiss jemand von euch etwas mehr über diese Rasse?
Das Giara Pferd, italienisch auch Cavallini della Giara genannt ist ein verwilderte Kleinpferdrasse, die so gut wie nur in Sardinien vorkommt. Das Pferd wir auch als Achetta-Pony bezeichnet. Dies ist die Bezeichnung der sardischen Hirten. Achèta brauchen sie für das weibliche Fohlen und Achétu für die männlichen. Grosse Mandelaugen mit stark ausgeprägter Mähne wie auch dem Schweif sind typisch für das Giara Pferd. Die Tiere werden 120 bis 140 cm gross und kommen hauptsächlich in den Farben Rappe, Dunkelbraune und Braune vor. Auch wenn die Hirten dieses Pferd als Achetta-Pony bezeichnen, handelt es sich um ein Pferd, genauer gesagt um ein Kleinpferd. Die Pferde eigen sich als Reitpferde, werden aber nur aus der Herde genommen, wenn der Bestand verkleinert werden muss oder ein Fohlen einzugehen droht. Teils werden sie auch als Fleischlieferant genutzt.
Das Sardische Pferd ist eine Warmblutrasse aus Sardinien, die ihren Ursprung im 16. Jahrhundert hat. Unter anderem werden sie auch Sardische Anglo-Araber genannt, da sie diese Rasse im Blut haben. Sie werden um 157 cm gross und sind fast nur in Brauntönen zu finden. Vielmals sieht man ihnen den orientalischen Einfluss an. Unglücklicherweise weisen viele Pferde dieser Rasse Mängel auf. Charakteristisch für dieses Pferd sind die lange schräge Schulter wie auch eine schwach ausgeprägte Hinterhand. Ausserdem haben diese Tiere oftmals lange Röhrbeine und die Hinterhand ist des Öfteren nicht korrekt. Die Pferde gelten als zäh, ausdauernd und gute Springer. Dazu besitzen sie Hörte wie auch Leistungsbereitschaft und werden als mutig sowie intelligent beschrieben.
Mit diesem Text beende ich di italienische Woche bei reitsport.ch und wünsche euch einen guten Start in die neue Woche.