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Chirurginnen und Chirurgen beschäftigen sich mit der Prophylaxe, der Diagnose und der operativen Behandlung von chirurgischen Erkrankungen, Missbildungen im Körper oder Verletzungen.
Das Fachgebiet Chirurgie befasst sich mit der medizinischen Praxis, die operative Eingriffe zur Behandlung von Krankheiten, Verletzungen und Fehlbildungen durchführt. Die Chirurgie umfasst verschiedene Teilbereiche wie beispielsweise die Allgemeinchirurgie, Orthopädie, Neurochirurgie, Herzchirurgie, Gefässchirurgie oder Plastische Chirurgie.
Behandlungsmethoden in der Chirurgie
Chirurginnen und Chirurgen setzen verschiedene Verfahren, die von minimalinvasiven Techniken bis hin zu komplexen, offenen Operationen reichen, ein. Knochenbrüche, Blinddarmentzündungen, Krampfadern, Hämorrhoiden oder auch Bandscheibenvorfälle werden in der Chirurgie sowohl mit traditionellen Methoden wie Gipsverbänden oder Schienen als auch mit modernsten operativen Techniken wie Laser, Endoskopie (Spiegelung) oder gar Robotern behandelt.
Minimal-invasive Verfahren werden durch kleine Schnitte und den Einsatz von Endoskopen und anderen speziellen Instrumenten durchgeführt, wodurch eine schnellere Genesung, weniger Schmerzen und kleinere Narben für Patientinnen und Patienten möglich sind. Offene Operationen hingegen erfordern grössere Schnitte, um einen direkten Zugang zu den betroffenen Bereichen zu ermöglichen. Neben den stationären Eingriffen, bei denen die Patientinnen und Patienten nach der Operation einige Tage im Spital bleiben müssen, werden auch ambulante Eingriffe durchgeführt. Bei ambulanten Eingriffen werden die Patientinnen und Patienten noch am Operationstag aus der Klinik entlassen.