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Im November reicht die Antre AG das Baugesuch für die neue Eishalle im St. Leonhard ein: Das teilte die neu gegründete Immobiliengesellschaft gestern mit. Zurzeit werde das Projekt noch in den Details ausgearbeitet. Bereits bekannt war, dass die alte Eishalle, die 1982 erbaut worden ist, nicht abgerissen wird: Die neue Halle baut auf den Grundrissen der alten auf. Das Projekt heisst denn auch «Bau auf der alten Eishalle».
Nächsten Sommer werden als Erstes die Container rund um das Stadion verschwinden. In diesen hat der Eishockeyklub Gottéron Restaurants untergebracht, in denen die Fans vor dem Match ein Fondue essen und nach dem Match an der Bar noch das Spiel diskutieren können.
Das Restaurationsteam von Gottéron wird von 2018 bis Sommer 2021 an den Matchtagen auf die benachbarte Festhalle ausweichen. Die Halle bleibt aber für andere Anlässe zugänglich.
Sind die Container weg, können die Hauptarbeiten am Stadion beginnen. Auf Beginn der Saison 2020/21 hin soll das neue Stadion mit seinen 8500 Plätzen dann fertig sein. Die Meisterschaft wird bis dahin trotz der Umbauarbeiten im Stadion ausgetragen.
Die private Immobiliengesellschaft Antre AG hat laut Mitteilung «das Gros der Finanzierung gesichert». Genaue Zahlen will Albert Michel, Präsident des Verwaltungsrates, nicht bekannt geben.
Der Kanton Freiburg subventioniert den Bau in einer Höhe von 35 Prozent, maximal aber mit 15 Millionen Franken. Die Stadt Freiburg wird das Land im Baurecht abtreten. Sowohl die Subventionen als auch das Baurecht müssen von den jeweiligen Parlamenten noch genehmigt werden.