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„Sie wiegen und tanzen und singen dich ein“ – bei Goethe tun es Erlkönigs Töchter am düstern Ort, beim Schreiben tun es die Verben auf dem Papier oder am Bildschirm: Sie rütteln den Leser wach, nehmen ihn sofort gefangen, fesseln ihn und halten ihn in Atem bis zur letzten Zeile. Wer es versteht, dem Text mit Verben Leben einzuhauchen, der informiert und unterhält die Leser zugleich.
Tipps:
Ersetze in den folgenden Beispielsätzen Adjektive durch Verben. Tausche Verben, die wenig aussagen, durch solche aus, die etwas erzählen.
1. Ich finde es negativ, dass es immer weniger gute Zeitungen gibt.
2. Er ist ein gebildeter und sportlicher junger Mann mit einem starken Charakter.
3. Es hat viele Geschäfte in der Innenstadt. Und es gibt viele Restaurants.
Erforsche die Situation auf dem Foto. Beschreibe und spekuliere, was unter den Jugendlichen abläuft. Verfasse einen Text. Verwende darin möglichst wenig Adjektive und jedes Verb nur einmal. Benutze kein Verb, das nur wenig aussagt (es gibt, es hat…). Schöpfe aus dem Brunnen deines Wortschatzes!