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Verlauf der ankylosierenden Spondylitis
Der Verlauf der Erkrankung ist sehr unterschiedlich: teils schubförmig, teils stetig fortschreitend. Während manche Patienten auch 30 Jahre nach der Erstdiagnose keine Einschränkungen haben und noch Tennis spielen können, sind bei anderen schon frühzeitig Operationen, besonders an den Hüften, und nach 20 bis 30 Jahren Krankheitsdauer auch an der Wirbelsäule notwendig, um die Beweglichkeit, aber auch die Arbeitsfähigkeit zu erhalten.
Zu Beginn und im Verlauf der Erkrankung können Entzündungen der Sehnenansätze auftreten. Auch grosse Gelenke wie die Hüften und die Schultern können von den schmerzhaften Bewegungseinschränkungen betroffen sein. Im Laufe der Jahre bilden sich die typische Streckhaltung der Lendenwirbelsäule, der charakteristische Rundrücken und die Überstreckung der Halswirbelsäule aus. Manche Patienten leiden zudem an wiederholten Augenentzündungen, chronischen Darmentzündungen, Einschränkungen der Atmung oder an Undichtheiten einer Herzklappe.