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Behandlung mit Neurofeedback
Der grosse Vorteil dieser Methode ist die objektive Messbarkeit von Hirnströmen. In Form von Brainmaps (farbigen Hirnabbildungen) wird die Verteilung der Hirnströme bei verschiedenen Aufgabenstellungen an den Klienten sichtbar gemacht. Es können Brainmaps vor einer Behandlung mit Brainmaps nach einer Behandlungsserie verglichen werden.
Diese Brainmaps ermöglichen ein objektives Assessment (Bestandesaufnahme). Eine sogenanntes ‚subjektives Assessment’ erfolgt durch Fragen vom Therapeuten und via Fragebogen, welcher vom Klienten ausgefüllt und dann vom Computer ausgewertet wird. Die Auswertung zeigt die Areale im Gehirn an, die laut Selbsteinschätzung des Klienten trainiert werden sollen. Aufgrund der beiden Assessments wird dann vom Therapeuten ein Behandlungsplan erstellt.
Neurofeedback wurde vor allem in USA entwickelt und fasst jetzt erst langsam Fuss in Europa (am schnellsten bis jetzt in der Schweiz). Es gibt immer mehr wissenschaftliche Studien über den Erfolg von Neurofeedback wie zum Beispiel in den Bereichen Aufmerksamkeitsstörungen, Depression, Lernstörungen, Epilepsie und Tinnitus (Ohrgeräusch).
Zunehmend wird Neurofeedback auch bei Gesunden angewendet wie zum Beispiel im Bereich Sport, in der darbietenden Kunst (Gesang, Performances, etc.) und Management, wo es um Leistungssteigerung und Optimierung des Auftritts geht.

Video-Link zu einer Dokumentation
über ADS und ADHS:
https://www.youtube.com/watch?v=gaOh4y3hKh0