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Maria lernt in der 10. Klasse in einer der Nikolajewer Schulen. Sie lebt mit dem Bruder Daniil (geb. 2009) und den Eltern – dem Vater Maxim (geb. 1976), Ingenieur von Beruf, und der arbeitslosen Mutter Tatjana (1979). Der Lohn des einzigen Ernährers der Familie reicht kaum dafür, über die Runden zu kommen. Vor allem aber macht sich Maria Sorgen um den Zustand ihres krebskranken Grossvaters Wasilij (geb. 1943) und ihrer behinderten Tante Angela (1976). Eine Niere Wasilijs wurde herausoperiert und der Mann muss Medikamente einnehmen, welche die richtige Arbeit der inneren Organe, insbesondere der Niere, fördern. Angela verlor ihr Bein bei einem Unfall und braucht eine medizinische Behandlung, die sie sich mit ihrer Invalidenrente nicht leisten kann. Ihr Ehemann starb vor vielen Jahren und seitdem ist sie mit ihren zwei Kindern allein. Das einzige Einkommen der Witwe ist eine kleine Hilfe vom Staat.
Um die Last ihrer Verwandten – Mittel für die Behandlung und das Essen – zu erleichtern, bat Maria Schweizer Spender um Hilfe. Die Überweisung wurde für Arzneien für ihre Tante (kostspielige Salben und Schmerzmittel) und für ihren Opa (Medikamente für die Niere) ausgegeben. Die ganze Familie Marias bedankt sich bei den Wohltätern für die Handreichung. Die Behandlung von Frau Angela und Herrn Wasilij ist ein langfristiger Prozess, der der Familie viele Kräfte und Mittel nimmt. Maria Tschernowa wendet sich höflich an nicht gleichgültige Gönner mit der Bitte um nochmalige Unterstützung.