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Es sei kein "gangbarer Weg", ein Land, das sich im Kriegszustand befinde und sich deshalb "im Reformwillen nicht voll entfalten kann", einfach so und aus übergeordneten politischen Gründen in die EU aufzunehmen, sagte Juncker. "Aber dass auf lange Sicht die Ukraine zu der Europäischen Union stossen wird, halte ich nach den jüngeren Ereignissen für höchstwahrscheinlich."
Mit Blick auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine zeigte sich Juncker besorgt. Er selbst habe immer den Dialog mit Russland gesucht, genauso mit China. Auch jetzt sei er noch der Meinung, "dass wir mit Russland und mit China Kontakte halten müssen und Gesprächsbereitschaft signalisieren müssen." Tatsache sei aber, dass der russische Präsident Wladimir Putin "keinerlei Willen" für "wirkliche Friedensgespräche" erkennen lasse, so Juncker weiter.
Zu einem Diktatfrieden in der Ukraine dürfe es nicht kommen, mahnte Juncker. "Unrecht ist Unrecht." Im übrigen sei Frieden nicht der höchste Wert, den es zu verteidigen gelte, sagte Juncker. "Freiheit ist ein höher einzustufender Wert."
(sda)