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Eigentlich hätten die Weltmeisterschaften 2016 in Schweden stattfinden sollen. Da der schwedische Verband aber keine Eisflächen zur Verfügung stellen konnte, mussten die Weltmeisterschaften neu ausgeschrieben werden. Das Dossier der Basler überzeugte die Delegierten des Weltverbandes am meisten.
Es seien viele Faktoren gewesen, die im Endeffekt für Basel sprachen, sagt OK Präsident Bruno Schallberger: «Einer der wichtigsten Gründe waren die moderaten Kosten für die Übernachtungen. Im Vergleich mit den Nordamerikanern und den Skandinaviern schneiden wir hier in Basel gut ab.»
Bruno Schalberger kennt viele Delegierte des Verbandes. Er nutzte die Zeit nach der letzten WM in Basel im Jahre 2012, um die Vorteile des Austragungsortes Basel den Delegierten ins Bewusstsein zu rufen. Weiter sprach auch die zentrale Lage in Europa und die gute Anbindung an die Welt durch den Euro Airport für Basel.
In der St. Jakobs-Halle kann man nicht Curling spielen. Der Boden ist schief.
Im Moment wird die St.-Jakobs-Halle umgebaut. Kein günstiger Moment, meint Schallberger. Um die Halle hat es Bauabsperrungen und Baumaschinen. «Es darf nicht weitergebaut werden, während in der Halle die Curler spielen. Sonst kann das Eis noch brechen.» In die Halle muss noch ein neuer Boden gelegt werden, da der jetzige zu krumm sei.
Die Weltmeisterschaften werden in die ganze Welt übertragen. Neben den klassischen Curling-Nationen wie den skandinavischen Ländern, den Schotten, Kanadiern und Amerikanern, kommen auch die Japaner und die Chinesen in den Genuss der Spiele in Basel. «Wir tragen den Brand Basel in die ganze Welt!» freut sich Schallberger. «Den Final können sogar die Brasilianer sehen.»
Regionaljournal Basel, 17:30