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(Meldung insbesondere ergänzt um Angaben zu den laufenden Projekten und um weitere Aussagen zum Ausblick)
Basel (awp) - Die Warteck Invest konnte den betrieblichen Ertrag im ersten Halbjahr 2010 in etwa auf Vorjahresniveau halten. Aufgrund eines starken, von Gewinnen aus Liegenschaftsverkäufen geprägten Vorjahresergebnisses resultierte allerdings ein klarer Gewinnrückgang. Mit Blick auf das laufende Geschäftsjahr gibt sich das Management zuversichtlich und erwartet eine positive Entwicklung und mittelfristig weiterhin eine hohe Dividendenausschüttung.
Der betriebliche Ertrag blieb im ersten Halbjahr 2010 mit einem Minus von -0,3% auf 13,4 Mio CHF praktisch auf dem Niveau des Vorjahres. Der Betriebsgewinn (EBIT) sank dagegen um 10,8% auf 9,5 Mio CHF. Der Konzerngewinn fiel um 34,6% auf 4,4 Mio CHF, wie die Immobiliengesellschaft am Dienstag mitteilte. Ohne Bewertungseffekte der Liegenschaften lag der Konzerngewinn um 25,4% tiefer bei 4,5 Mio CHF.
Im Berichtszeitraum wurden zwei Liegenschaften veräussert und eine Überbauung neu dazu gekauft. Das Portfolio erreichte einen Marktwert von 474,50 Mio CHF, was gegenüber dem Jahresbeginn einer Zunahme von 2,0% entspricht. Die Liegenschaften erfuhren netto eine leichte Abwertung um 0,04%. Die Mieteinnahmen konnten gegenüber der Vorjahresperiode leicht um 0,2% auf 13,3 Mio CHF gesteigert werden.
Die Bruttorendite lag bei 6,1 (6,3)% und die Nettorendite bei 5,1 (5,4)%. Die Performance wird mit 5,0 (5,5)% angegeben. Die Leerstandsquote lag bei 3,0%.
Das erste Halbjahr sei erfolgreich verlaufen, heisst es. Zwar habe das hohe Vorjahresergebnis, das auch von Gewinnen aus Liegenschaftsverkäufen geprägt worden sei, nicht erreicht werden können. Der Konzerngewinn sei aber dennoch "robust" ausgefallen.
Die laufenden Projekte kämen planmässig voran, so der Bericht weiter. Die zweite Etappe der Totalsanierung einer Überbauung in Hausen im Kanton Aargau verlaufe sowohl hinsichtlich Kosten wie auch Terminen im Rahmen der Vorgaben. 25 von 35 sanierten Wohnungen seien bereits ab Plan wieder vermietet werden.
Für die im Jahr 2013 geplante Sanierung bzw. Teilerneuerung der Liegenschaften Steinenberg 21/23 und Steinenvorstadt 1A in der Basler Innerstadt wurde im März die Baubewilligung erteilt. Erwartungsgemäss laufe gegen diese Bewilligung zur Zeit ein Rekursverfahren aus Heimatschutz- und Mieterschutzkreisen, heisst es.
Das Management blickt zuversichtlich auf das 2. Semester des laufenden Jahres und auf die weitere Zukunft der Gesellschaft, wie es im Halbjahresbericht heisst. Die finanzielle Verfassung des Unternehmens sei "äusserst solide", die Eigenkapitalquote liege bei 41%. Die Ertragssituation sei robust und können durch Zukäufe weiter verbessert werden, heisst es. Auch blieben die Leerstands- und Debitorenausfallrisiken durch die gute geografische und nutzungsspezifische Diversifikation des Portfolios und die vorhandene Mieter- und Vertragsfälligkeitsstruktur begrenzt.
Des Weitern sorge der Wohnanteil von 43% an den Einnahmen für eine entsprechende Konjunkturresistenz. Schliesslich habe das Unternehmen auch die Kostenseite im Griff, heisst es weiter. Die Organisation sei "schlank und kosteneffizient". Der Finanzaufwand als grösster Kostenblock werde durch eine aktive aber konservative Finanzierungspolitik unter Kontrolle gehalten. Mit einer kapitalgewichteten durchschnittlichen Laufzeit von über fünf Jahren und einem durchschnittlichen Zinssatz für Fremdkapital von 3,17% sei das Zinsänderungsrisiko "gut abgesichert".
"Aus den genannten Gründen erwarten der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung eine positive Entwicklung des Geschäftsganges und sind überzeugt, dass die bisherige Ausschüttungspolitik mit einer hohen Dividende mittelfristig aufrecht erhalten werden kann", heisst es im Geschäftsbericht.
ch/cc
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