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Die Situation im Zusammenhang mit dem Coronavirus normalisiert sich in den meisten EU/EFTA-Staaten und die Massnahmen zur Bekämpfung der Pandemie werden zunehmend aufgehoben. Dies hat auch Auswirkungen auf die Sozialversicherungen im internationalen Kontext.
Während der aussergewöhnlichen Situation galt die Regel, dass die Versicherungsunterstel-lung aufgrund der COVID-19-Einschränkungen nicht ändern sollte und eine Grenzgängerin oder ein Grenzgänger auch dann als in der Schweiz erwerbstätig betrachtet wird, wenn diese Person daran gehindert wird, ihre Tätigkeit physisch in der Schweiz auszuüben. Diese flexible Auslegung der für Grenzgänger wichtigen 25%-Regel (EU-Verordnung 883/2004) wurde betreffend unsere Nachbarländer wie folgt verlängert:
In Bezug auf Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich und Liechtenstein wurde die flexible Anwendung der Unterstellungsregeln bis zum 30. Juni 2021 vereinbart. In den Beziehungen zu den anderen Staaten gilt grundsätzlich die flexible Anwendung ebenfalls bis zum 30. Juni 2021. Wenn sich die Gesundheitssituation wieder normalisiert hat, gelten wieder vollumfänglich die üblichen Unterstellungsregeln.