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Das Wort zum Sonntag
Im Nachgang zur Doppelbindungstheorie hier ein möglicher Lösungsvorschlag.
Der gordische Knoten kommt in der Legende des Königs Gordios von Phrygien aus der griechischen Antike vor. Mit diesem Knoten sollte die Deichsel des Zeus geweihten Wagens untrennbar mit dem Zugjoch verbunden werden. Alexander der Grosse soll diesen Knoten einfach mit seinem Schwert durchschlagen und damit seinen darauffolgenden Siegeszug durch Asien eingeläutet haben.
Heute meint die Redewendung von der Lösung des gordischen Knotens eine gute und einfache Lösung eines schwierigen Problems mit eigenen Mitteln gefunden zu haben.
In der Informatik heisst das heute dann:
When in doubt use brute force
Auf jeden Fall könnten wir damit wohl die Lösung zur Doppelbindungstheorie haben. Es gibt immer eine Lösung, mindestens eine. Das diese Lösung Spielregeln verletzten kann, ist eine andere Geschichte. Wichtig ist wohl auch noch, dass gute Lösungen meistens einfach Lösungen sind. Wie beim gordischen Knoten zu sehen, es hat niemand gesagt, dass man keine Gewalt brauchen darf und es hat niemand erwähnt, dass man den Knoten weiterverwenden will. Also weg damit! Die andere unbewusste, häufig gute Lösung ist: Nichts tun!
Also versucht heute einmal ein Problem nicht zu lösen.