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«KRISEN MÖGEN UNS BEFALLEN, SCHLACHTEN MÖGEN UM UNS HERUM TOBEN – ABER MIT GLAUBEN UND DER SICHERHEIT, WELCHE DIESER BRINGT, WERDEN WIR DEN FRIEDEN GENIESSEN – DEN FRIEDEN, DER ÜBER JEDES VERSTÄNDNIS HINAUSGEHT»
Leben
Frederik Willem de Klerk, geboren am 18. März 1936 in Johannesburg, war von 1989 bis 1994 Staatspräsident Südafrikas. Obwohl er bis zu seiner Wahl als Verfechter der Apartheid galt, hat er als Präsident wesentlich zum Abbau der Apartheid beigetragen. Er erhielt 1993 zusammen mit Nelson Mandela den Friedensnobelpreis. 1994 wurde Frederik Willem de Klerk von Nelson Mandela als Präsident Südafrikas abgelöst. De Klerk wurde unter Mandela Vizepräsident. Diese Funktion übte er bis 1996 aus, als die neue Verfassung ausgearbeitet war. Nachdem er 1997 die Führung der Nationalen Partei abgab, zog er sich aus der Politik zurück.
Einsatz für Menschenrechte
Frederik Willem de Klerk setzte sich für den schrittweisen Abbau der Apartheid-Gesetze ein. Nelson Mandela und andere Führer des African National Congress (ANC) sowie etwa 120 weitere politische Gefangene wurden aus dem Gefängnis entlassen. Einschränkungen der Pressefreiheit und der Ausnahmezustand wurden aufgehoben. Im Jahr 1993 nahm de Klerk erstmals Schwarze sowie indischstämmige Politiker in sein Kabinett auf. Zusammen mit Nelson Mandela erhielt er im gleichen Jahr den Friedensnobelpreis. 1994 wurden in Südafrika die ersten freien Wahlen durchgeführt, bei denen alle Volksgruppen, auch die bisher unterdrückte schwarze Bevölkerung, das Wahlrecht wahrnehmen durften.