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Erste Studienergebnisse weisen darauf hin, dass die Erweiterung der konventionellen Chemotherapie um eine Immuntherapie das progressionsfreie Überleben bei Patienten mit fortgeschrittenem Blasenkarzinom verbessern könnte. Steht ein Paradigmenwechsel ins Haus?
Die Prognose von Patienten mit einem Kolonkarzinom, das eine Mutation im Gen BRAF-V600 aufweist, ist deutlich schlecht. Schlägt die Therapie nicht an, beträgt die Überlebenswahrscheinlichkeit lediglich noch vier bis sechs Monate. Eine Dreifachtherapie kann diese zumindest leicht verbessern.
Eine der grössten globalen Studien hat gezeigt, dass das Rezidivrisiko nach einer kurativen Brustkrebsoperation durch Regionalanästhesie gegenüber einer Vollnarkose mit Opioiden nicht reduziert werden konnte. Diese Ergebnisse widerlegen die Annahme, dass die Anästhesie einen negativen Einfluss auf das Wiederauftreten von Brustkrebs haben könnte.
Die chronisch myeloische Leukämie ist eine maligne Erkrankung des Knochenmarks, bei der zu viele weisse Blutkörperchen gebildet werden. Bei den meisten Patienten kann eine genetische Veränderung des Philadelphia-Chromosoms nachgewiesen werden. Als Erstlinientherapie überzeugt der Tyrosinkinase-Inhibitor Bosutinib.
Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Viele sind familiär vorbelastet. Ab wann die Früherkennung starten sollte, untersuchten Wissenschaftler anhand von über fünf Millionen Patientendaten.
Aktuelle Untersuchungen deckten auf, dass das mTORC2-Protein – Ziel einiger neu entwickelter Krebspräparate – bei Darmkrebs gar nicht aktiv ist. Eine mTORC2-Aktivität wurde lediglich in bestimmten Immunzellen nachgewiesen, die dieses Protein allerdings zur Bekämpfung der Krebszellen benötigen.
Wie sieht die optimale Therapie tumorassoziierter venöser Thromboembolie aus? Mit dieser Frage beschäftigten sich zwei renommierte Wissenschaftler, die die Vor- und Nachteile der verfügbaren Behandlungsmöglichkeiten gegeneinander abwägten.
Infektionen sind häufige Komplikationen der systemischen Therapie bei hämatologischen und onkologischen Patienten. Allerdings gibt es kaum einheitliche Definitionen und wenig Information, wie diese effektiv zu behandeln sind.
Das Nasopharynxkarzinom ist eine in Europa eher seltene Tumorentität, die häufig erst im fortgeschrittenen Stadium erkannt wird. Durch eine kombinierte Radiochemotherapie sind die Heilungschancen bei nicht-metastasierten Patienten gut. Doch hilft diese Behandlung auch beim Auftreten von Fernmetastasen?
Fortschritte in der Behandlung des kleinzelligen Lungenkarzinoms waren in den letzten Jahren rar gesät. Ergebnisse zweiter Studien weisen einen jetzt einen Überlebens-Vorteil für die Kombination von Chemotherapie mit Immuntherapie nach.
In kaum einer anderen Disziplin sind so grosse und schnelle Fortschritte zu verzeichnen wie in der Onkologie und Hämatologie. Wie die als Best Abstracts ausgezeichneten Studien darlegen, revolutionieren die Immun und Gentherapien nach wie vor die Behandlung maligner Erkrankungen.
Die unspezifischen Symptome im Anfangsstadium führen zu einer deutlichen Diagnoselatenz dieser primär kutanen T-Zell-Lymphome. Die extrakorporale Photopherese und neue zielgerichtete Therapien verbessern zunehmend den therapeutischen Erfolg beim Sézary Syndrom.
Die digitale Transformation ist nicht nur im Alltag, sondern auch in der Medizin in vollem Gange und nimmt immer präzisere Züge an. Längst wurde die Notwendigkeit erkannt, grosse Datenmengen nicht nur zu speichern, sondern sie auch zu nutzen.