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Erstmals Strom aus dem Weltall zur Erde übertragen
Ein Prototyp des Space Solar Power Project (SSPP) des Caltech hat erfolgreich seine Fähigkeit unter Beweis gestellt, drahtlos Energie im Weltraum zu übertragen und zum ersten Mal nachweisbare Energie zur Erde zu senden.
Die vom California Institute of Technology (Caltech) entwickelteTechnologie nennt sich MAPLE und nutzt eine flexible, leichtgewichtige Anordnung von Mikrowellensendern, die von speziellen elektronischen Chips gesteuert werden, um Energie an die gewünschten Orte zu senden.
Das MAPLE-Experiment wurde im Januar 2023 in die Erdumlaufbahn gebracht und ist seither in Betrieb. Das Experiment hat jetzt erfolgreich Energie an Empfänger auf der Erde und im Weltraum übertragen und den SSPP-Ingenieuren wertvolle Rückmeldungen geliefert. Der nächste Schritt besteht darin, die Technologie zu erweitern und ihre Fähigkeit zur Erzeugung und Übertragung grosser Energiemengen zu demonstrieren. Dies wird erhebliche Investitionen erfordern, aber die potenziellen Vorteile sind gross.
Auf dem Dach des Moore Laboratory des Caltech wird Strom aus dem Weltall empfangen. /
Die Weltraumsolarenergie hat das Potenzial, die Art und Weise, wie wir Energie erzeugen und nutzen, zu revolutionieren, und sie könnte dazu beitragen, eine sauberere, nachhaltigere Zukunft zu schaffen.
Hier sind einige der wichtigsten Vorteile der Weltraumsolarenergie: ? Sie kann eine praktisch unbegrenzte Quelle für saubere Energie bieten.
? Sie kann zur Energieversorgung abgelegener Regionen und durch Krieg oder Naturkatastrophen verwüsteter Gebiete genutzt werden.
? Sie kann dazu beitragen, unsere Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern.
? Sie kann dazu beitragen, den Klimawandel abzuschwächen.
Bevor die Solarenergie im Weltraum Realität werden kann, müssen noch einige Herausforderungen bewältigt werden:
? Die Kosten für den Start und die Inbetriebnahme gross angelegter Solarenergiesysteme im Weltraum sind noch sehr hoch.
? Die Technologie muss weiter entwickelt werden, um ihre Effizienz und Zuverlässigkeit zu verbessern.
? Bevor die Solarenergie im Weltraum auf breiter Basis eingesetzt werden kann, müssen noch einige regulatorische Herausforderungen bewältigt werden.
Die erfolgreiche Demonstration der drahtlosen Energieübertragung im Weltraum unter Verwendung von Leichtbaustrukturen stellt einen bedeutenden Schritt auf dem Weg zur Realisierung von Solarenergie im Weltraum dar. Sie macht eine Energieübertragungsinfrastruktur am Boden überflüssig und ermöglicht die Stromversorgung abgelegener Regionen und von Krieg oder Naturkatastrophen betroffener Gebiete. Das Projekt wurde von dem Philanthropen Donald Bren, der Bren Foundation und der Northrop Grumman Corporation grosszügig unterstützt.
Der SSPD-1-Prototyp besteht aus drei Hauptexperimenten: MAPLE, DOLCE (Deployable on-Orbit ultraLight Composite Experiment) und ALBA (Assessment of Lightweight, Bi-Facial, Advanced Solar Cells). DOLCE demonstriert die Architektur und die Einsatzmechanismen des modularen Raumfahrzeugs, während ALBA verschiedene Arten von Solarzellen auf ihre Wirksamkeit im Weltraum hin untersucht. Ergebnisse aus diesen Experimenten werden in den kommenden Monaten erwartet.
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