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Themen: Kt. Uri, Open Source, Vorstoss
Der Landrat Kurt Gisler (CVP) sieht in Open Source Software grosses Potential für den Kanton Uri und erfragt den Regierungsrat in einem Postulat, ob und wie Open Source Software in den kantonalen Institutionen gefördert werden soll. Im dazu erschienenen Artikel in der Urner Zeitung argumentiert er mit Kosteneinsparungen, der Schaffung attraktiver Arbeitsplätze und der strategischen Unabhängigkeit von Software Firmen, die durch den vermehrten Einsatz von OSS möglich wären.
Artikel in der Urner Zeitung vom 13.12.2018
Im Vorstoss werden folgende Fragen gestellt:
1. Welches Potential sieht der Regierungsrat in der Nutzung von Open Source Software im Einflussbereich des Kantons? (Inklusive Angaben zur möglichen Reduktion von Lizenz-Kosten)
2. Ist der Regierungsrat bereit, die Förderung des Einsatzes von Open Source Software in die IT-Strategie aufzunehmen? Falls ja, bis wann?
3. Ist der Regierungsrat bereit, für die Förderung des Einsatzes von Open Source Software Massnahmen umzusetzen? Falls ja, welche?
4. Ist der Regierungsrat bereit eigene Software-Entwicklungen, bei denen der Kanton Uri das Urheberrecht besitzt, grundsätzlich als Open Source Software freizugeben damit andere Behörden (oder Vereine usw.) die Software einsetzen und die Weiterentwicklungskosten geteilt werden können?
5. Welche Möglichkeiten sieht der Regierungsrat dafür zu sorgen, dass an der Volksschule für die Lehre und in der Anwendung prioritär Open Source Software zum Einsatz kommt?
Die Parlamentarische Gruppe Digitale Nachhaltigkeit begrüsst dieses Engagement auf kantonaler Ebene, weist auf die Lösung des Informatikamtes des Kantons Bern hin, welches nach einem juristischen Gutachten die Freigabe eigener Software unter einer Open Source Lizenz ermöglicht, und erwartet die Antwort des Regierungsrats.