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Eng gepackt: Flussigkeiten werden beim Abkuhlen fest. Das nennt man Erstarren, beim Wasser auch Gefrieren. Weil sich die kleinsten Teilchen dabei platzsparend ordnen, nimmt das Volumen ab, wie beim Jassen, wenn die Karten gestapelt werden. Locker mit Hohlräumen: Das Wasser ist anders. Seine Teilchen bilden beim Gefrieren keinen Stapel, sondern ein Kartenhaus. Die Struktur des Eises ist voller Hohlräume. Sie fuhren zur Volumenzunahme. Darum bersten Wasserleitungen beim Einfrieren. Flussiges Polster: Weil der Schlittschuhläufer die Hohlraumstruktur zusammendruckt, schmilzt das Eis zu Wasser. Es sammelt sich als flussiges Polster unter dem Hohlschliff der Kufe und ermöglicht das Gleiten. Dahinter gefriert das Wasser sofort wieder. Genau betrachtet: Das ist Physik. Sie sagt: Der Schmelzpunkt von Eis sinkt mit zunehmendem Druck. Er entsteht durch das Gewicht des Menschen. Gleitet er auf zwei Beinen, sinkt der Schmelzpunkt von 0 C auf etwa 2 C. Auf einem Bein ist der Druck doppelt so gross und der Schmelzpunkt 4 C, bei perfektem Kufenschliff noch tiefer.