Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03644.jsonl.gz/378

In der Schweiz erleiden jährlich über 20’000 Patienten einen Herzinfarkt. In fast einem Viertel der Fälle ist ein Infarkt die Ursache für einen plötzlichen Herztod. Der Patient stirbt, bevor er zur Betreuung in ein Spital gebracht werden kann. Deshalb ist die Zeit vor der Spitaleinlieferung entscheidend.
In den letzten 20 Jahren ist die Sterblichkeitsrate für hospitalisierte Infarktpatienten erheblich gesunken. Wenn ein durch einen Thrombus (Klumpen) verstopftes Herzkranzgefäss einen Infarkt auslöst, kann es heute dank moderner kardiologischer Technik wieder freigemacht werden.
Dagegen hat die Sterblichkeit ausserhalb des Spitals nicht abgenommen, da am Ort, an dem der Patient einen Herzstillstand erleidet, sehr oft keine Wiederbelebungsmassnahmen ergriffen werden.
Dabei werden die Überlebenschancen umso höher, je schneller der Patient mit einer Herzmassage behandelt wird.
Die ersten Handgriffe der Wiederbelebung können über Leben oder Tod entscheiden. iI einer idealen Welt müsste deshalb jeder einzelne von uns eine Herzmassage durchführen können.
Jedes Jahr könnten zahlreiche Todesfälle vermieden werden, wenn dank einem First Responder die ersten Wiederbelebungsmassnahmen sofort ergriffen würden.