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Die Umfrageergebnisse zum dritten Quartal des laufenden Jahres basieren auf den Antworten von 44 Firmen mit total 9'400 Beschäftigten. Wie das statistische Amt in Vaduz am Mittwoch bekannt gab, war das Baugewerbe mit weniger Aufträgen und sinken Erträgen konfrontiert.
Entsprechend bezeichneten 54% der Unternehmen auf dem Bau die allgemeine Geschäftslage als schlecht. 25% der Befragten beurteilten sie als befriedigend, nur 21% als gut. Für das vierte Quartal erwarten die Firmen noch keine wirkliche Verbesserung der allgemeinen Lage.
Den Kontrapunkt zum Baugewerbe setzt die Metallindustrie. Dort meldeten 86% der Befragten eine befriedigende Geschäftslage. Weitere je sieben% nannten die Lage gut oder schlecht.
Die Metallindustrie erhielt im Vergleich zum Vorquartal mehr Aufträge, erzielte eine bessere Anlagenauslastung und steigerte die Erträge. Mit weiter positiven Entwicklungen wird im vierten Quartal gerechnet.
Der Grad der Zufriedenheit in den Unternehmen ausserhalb der Metallbranche liegt bei 72%. Von einer guten Geschäftslage berichteten 28% der Firmen. Und kein einziges Unternehmen beurteilte die Lage als schlecht. Auftragseingänge und Anlagenauslastung seien weitgehend stabil geblieben im Vergleich zum Vorquartal, die Erträge seien leicht gestiegen, hiess es.
Über alle Branchen hinweg betrachtet erfreuen sich 16% der Liechtensteiner Firmen einer guten Geschäftslage, 77% einer befriedigenden. Lediglich 7% der Befragten gaben die Lage als schlecht an.
mk
(AWP)