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Der Regierungsrat äussert sich grundsätzlich positiv zum indirekten Gegenentwurf zur Vaterschaftsurlaubs-Initiative, wie er in seiner Stellungnahme an die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerates festhält, wie der Kanton Schaffhausen berichtet.
Der Gegenentwurf sieht die Einführung eines zweiwöchigen Vaterschaftsurlaubs mit Entschädigung aus dem EO-Fonds analog der Mutterschaftsentschädigung vor. Der Vaterschaftsurlaub muss in den ersten sechs Monaten nach der Geburt des Kindes bezogen werden.
Er muss nicht an einem Stück, sondern könne auch in Einzeltagen bezogen werden. Betreffend die Anspruchsberechtigung auf die EO-Entschädigung gelten die gleichen Voraussetzungen wie für die Mutterschaftsentschädigung.
Die Ferien dürfen nicht gekürzt werden, wenn der Vater den Vaterschaftsurlaub bezieht. Nach Ansicht der Regierung sei der ständerätliche Vorschlag sinnvoll und mit Augenmass verfasst.
Der Kanton Schaffhausen als familienfreundlicher Arbeitgeber begrüsst eine gesamtschweizerische Lösung des Vaterschaftsurlaubes. Entsprechend werde der Gegenentwurf zur Vaterschaftsurlaubs-Initiative unterstützt.
Die Einführung einer Vaterschaftsentschädigung in Form von Taggeldern, basierend auf dem bei der Mutterschaftsentschädigung angewandten Modell, sowie die Berechnung des Taggeldes auf der Basis des Durchschnittseinkommens entsprechen einer bereits bekannten Praxis..
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