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SAMMLUNG
MAYER-EYMAR
Die Sammlung von Karl Mayer-Eymar umfasst 150 Jahre Molluskenforschung in der Schweiz und beinhaltet rund 350‘000 Muscheln und Schnecken.
Karl Mayer-Eymar, auch als „Tertiär-Mayer“ bekannt, sammelte von etwa 1845 bis zu seinem Tod im Jahr 1907 Mollusken aus dem Tertiär Europas und Nordafrikas.
Die nach den Kriterien Systematik, Stratigraphie, Fundorte und Doubletten gegliederte Sammlung ist ein beeindruckendes Beispiel für das Wirken eines Wissenschaftlers. Zu Lebzeiten wurde das aufgesammelt, dessen man habhaft werden konnte. Bearbeitet und publiziert wurde indes nur ein kleiner Teil. Künftige Generationen können die hinterlassenen Schätze sichten und in eigenen Forschungen aufarbeiten.
Über hundert Jahre lang an der ETH Zürich gelagert, ging die gesamte Sammlung Mayer-Eymar inklusive zahlreicher Holotypen und Abbildungsoriginale zu Beginn der 1970er-Jahre als ständiges Depositum an das Naturhistorische Museum Basel.