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Die „Grüne Karte“
Der Zweck des als „Grüne Karte“ bezeichneten Versicherungsdokuments besteht darin, bei der Einreise in einen ausländischen Staat zu bescheinigen, dass das auf der Karte bezeichnete Fahrzeug mit einer ausreichenden Haftpflichtversicherungsdeckung versehen ist.
Im System der Grünen Karte wird zwischen folgenden zwei Kategorien von Staaten unterschieden:
– Staaten, deren Versicherungsbüros das Multilaterale Abkommen (hellgrün dargestellt)
– Die übrigen CoB-Staaten (dunkelgrün dargestellt)
Grundsätzlich benötigen Automobilisten, deren Fahrzeuge in Staaten immatrikuliert sind, die auf der oben aufgeführten Karte hellgrün dargestellt werden (EU/EWR-Staaten sowie Andorra, Serbien und die Schweiz), bei der Einreise in andere in hellgrüner Farbe dargestellten Staaten keine Grüne Karte mehr, um auf deren Gebiet über eine ausreichende Motorfahrzeug-Haftpflichtversicherungsdeckung zu verfügen.
Vor der Einreise in die auf der oben aufgeführten Karte in dunkelgrüner Farbe dargestellten Staaten muss für das benutzte Fahrzeug eine Grüne Karte mitführen. Sie bestätigt, dass der Fahrzeuglenker und das geführte Fahrzeug auf dem Gebiet der betreffenden Staaten über ausreichenden Versicherungsschutz verfügen. Die schweizerischen Versicherungsgesellschaften können die Deckung für die in dunkelgrüner Farbe dargestellten Staaten allerdings einschränken, indem sie das Länderkürzel auf der Grünen Karte streichen. Ist das Kürzel eines Staates auf der Grünen Karte gestrichen, gewährt das Dokument für das betreffende Gebiet keine Versicherungsdeckung. In einem solchen Fall muss man bei der Einreise eine Grenzversicherung abschliessen. Gerne geben wir Ihnen weitere Informationen.
Da die Grüne Karte zeitlich limitiert ist, muss vor Antritt einer Reise geprüft werden, ob deren Gültigkeitsdauer ausreicht.
Im Falle eines Schadens wird empfohlen, der Polizei oder dem Geschädigten das Doppel der Grünen Karte abzugeben, sofern ein solches Vorhanden ist. Liegt die Grüne Karte nur im Original vor, so ist eine Kopie zu erstellen. Alternativ müssen der Polizei die darin enthaltenen relevanten Daten mitgeteilt werden, damit diese in den Polizeirapport aufgenommen werden können.