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FCKB - FC Subingen 2-2 (1-0)
Nur drei Tage nach der 4-0 Klatsche in Solothurn empfing der FCKB im heimischen Moos den FC Subingen. Dieser hatte nach seinen ersten beiden Spielen die gleiche Punkteausbeute vorzuweisen wie die Kluser.
Das Spiel ähnelte den bisherigen. Das Heimteam bemühte sich, hinten dicht zu machen und im Mittelfeld keine Räume anzubieten. Hierfür nahm man auch in Kauf, den Ballbesitz hauptsächlich den Gästen zu überlassen. Das Team aus dem Wasseramt agierte ruhig am Ball, spielte hinten durch, konnte jedoch nach vorne den Durchbruch nicht schaffen. Meistens wurde mit einem langen Ball der pfeilschnelle Moser auf dem Flügel gesucht, der in der ersten Halbzeit jedoch von Achermann noch gut unter Kontrolle gehalten werden konnte. In der 18. Spielminute wagten auch die Kluser einen Vorstoss, und wie: Berger wurde auf dem rechten Flügel lanciert. Dort hatte er alle Zeit der Welt, um mit einer punktgenauen Flanke in der Mitte Kostadinovic zu bedienen, welcher mit einem satten Kopfball die Kluser Führung erzielte. Diese hielt bis zum Pausenpfiff dank grosser Laufbereitschaft stand. Chancen waren während dieser Phase auf beiden Seiten Mangelware.
Zwei Minuten nach Wiederanpfiff folgte dann die Aktion des Tages. Kostadinovic wurde im Zentrum angespielt. Dieser nahm den Ball mit und sah auf dem linken Flügel Zeqiri starten. Die Nummer 15 nutze den Raum und flankte den Ball butterweich wieder auf Kostadinovic am zweiten Pfosten. Dieser legte mit dem Kopf für den mitgelaufenen Uebelhart auf, der wiederrum mit dem Kopf zum vielumjubelten 2-0 traf. Der Zwei-Tore-Vorsprung hielt jedoch nur eine Viertelstunde, denn in der 63. Minute konnte der omnipräsente Moser für einmal am linken Flügel nicht gestoppt werden. Seine scharfe Hereingabe konnte von keinem Verteidiger geklärt werden. Kay Flury bedankte sich am zweiten Pfosten und netzte zum Anschlusstreffer ein. Es folgte eine starke Druckphase der Gäste. Nur wenige Minuten nach dem 2-1 hätte es eigentlich 2-2 heissen müssen. Ein Eckball wurde mit einem wuchtigen Kopfball zunächst an den linken Pfosten befördert, von dort rollte er an den rechten Pfosten, um dann, wahrscheinlich knapp hinter der Linie, vom schnell reagierenden Andric begraben zu werden. Glück für die Kluser! Diese konnten sich in der Folge gleich mehrmals bei ihrem Schlussmann bedanken, der mit mirakulösen Reflexen im eins gegen eins die Führung verteidigte. In der Schlussphase überschlugen sich die Ereignisse. Zunächst vergab Berger aus vielversprechender Position über das Tor, dann scheiterte Zeqiri nach Querpass von Berger am überragend reagierenden Schwaller und kurz darauf nutzte auch Kostadinovic eine riesen Chance nicht aus, nachdem er dem Innenverteidiger den Ball abluchsen konnte. So kam es, wie es kommen musste: In der letzten Minute der regulären Spielzeit wurde eine Flanke auf den ersten Pfosten von Baschung per Kopf sehenswert in die weite Ecke befördert. Der späte Ausgleich war für die Kluser natürlich in Anbetracht der vergebenen Chancen sehr ärgerlich, jedoch für Subingen verdient.
Bereits zum zweiten Mal müssen die Kluser nach 60 starken Anfangsminuten und Führung gegen Ende hin zittern. Das hängt natürlich auch mit dem grossen Laufpensum zusammen, das man in allen drei Spielen innerhalb von sechs Tagen aufbringen musste. Hinzu kommt, dass die Kluser momentan infolge der vielen Verletzungen, Sperren und anderen Abwesenheitsgründen über ein sehr dünnes Kader verfügen und kaum rotieren können. Subingen konnte mit einigen Auswechslungen hingegen nochmal zusätzlich Schwung in ihr Spiel bringen. Die Punkteteilung geht alles in Allem in Ordnung. Am nächsten Sonntag reist man nach Fulenbach, das nach seinen ersten drei Spielen ebenfalls vier Punkte auf dem Konto hat.
Tore: 18. Kostadinovic 1-0, 48. Uebelhart 2-0, 63. Flury 2-1, 90. Baschung 2-2.