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Das Wappen der Gemeinde Oberweningen zeigt in Gold einen Mohrenkopf. Es erinnert an jenes der Herren von Mandach bei Regensberg, die im Mittelalter in der Gemeinde begütert waren. Auf der Egg fand man mehrere Grabhügel aus der Steinzeit. Im «Heinimürler» liess das Landesmuseum 1913/14 Grabungen vornehmen, die zur Freilegung einer römischen Gebäudeanlage und alemannischer Gräber führten.
Die einst mächtigen und einflussreichen Freiherren von Regensberg besassen im Mittelalter auch Güter in Oberweningen. Im Jahre 1291 wurde der Hof in Oberweningen durch Lütold VIII. von Regensberg an das Kloster St. Blasien verkauft. Diese Handänderung stellt die erste urkundliche Erwähnung der Gemeinde dar. Seit der Fehde mit den Habsburgern und der Stadt Zürich im Jahre 1267 war die wirtschaftliche Macht der Regensberger jedoch gebrochen. In diesen Jahren kamen noch andere Grundbesitzer in Oberweningen vor, so das Chorherren- und Grossmünsterstift zu Zürich, die Johanniterkomturei Klingnau und das Dominikanerinnenkloster am Oetenbach in Zürich. Im Jahre 1302 ging der Besitz der Regensberger an die Habsburger über, und am 17. März 1409 gelangte das ganze Gebiet als Pfand zu Zürich.
Gemeinde Oberweningen