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Die Exporte in der Warengruppe Metall, Maschinen, Fahrzeuge haben im Kanton St.Gallen im 2. Quartal 2019 gegenüber dem 2. Quartal 2018 teuerungsbereinigt um gut sechs Prozent abgenommen. In der ganzen Schweiz beträgt der Rückgang gut vier Prozent.
Vergleicht man die St.Galler Regionen, so weisen die Wahlkreise Toggenburg und See-Gaster Zunahmen aus, bei vergleichsweise geringfügigen Umsätzen. In den umsatzstarken Wahlkreisen Rheintal und Werdenberg sind die Abnahmen überdurchschnittlich, im Wahlkreis Wil sind die Veränderungen gegenüber dem Vorjahresquartal marginal.
Die Warengruppe Metall, Maschinen und Fahrzeuge ist besonders wertschöpfungsintensiv und für den Kanton St.Gallen auch umsatzmässig bedeutsam. Auf diesen Bereich entfallen regelmässig über die Hälfte aller Exporte, in der ganzen Schweiz ist es rund ein Fünftel. Diese Waren sind als Investitionsgüter in besonderem Masse konjunktursensitiv und dadurch weniger saisonalen Schwankungen ausgesetzt als Konsumgüter wie etwa Nahrungsmittel. Veränderungen können daher als Indikator für den allgemeinen Verlauf der wirtschaftlichen Entwicklung angesehen werden.
Warenexporte umfassen die Summe der ins Ausland exportierten Waren (excl. Antiquitäten und Edelmetalle). In der Regel wird der Wert der Waren in Schweizer Franken wiedergegeben. Bei Auswertungen nach Verkehrsträgern ist auch das Gewicht von Belang. In den gesamtschweizerischen Zahlen sind aufgrund der Zollunion auch die Exporte Liechtensteins enthalten. Ausgeschlossen aus der Statistik sind Edelmetalle, Edel- und Schmucksteine, Kunstgegenstände und Antiquitäten, weil in diesem Bereich schon kleine Mengen grosse Schwankungen verursachen können.
Es werden teuerungsbereinigte Zahlen verwendet. Dies geschieht, indem aus dem Exportumsatz jeder Warengruppe die Teuerung gegenüber dem Vorjahresquartal herausgerechnet wird. Die Teuerungsindizes werden von der Eidgenössischen Zollverwaltung zur Verfügung gestellt. Beispiel: Im Falle einer Teuerung von 6 Prozent wird der nominale Wert des aktuellen Quartals durch 1,06 geteilt.
Die prozentuale Vorjahresquartalsveränderung wird folgendermassen berechnet: Der Quartalswert wird durch Wert im gleichen Quartal des Vorjahres minus eins geteilt, und mit hundert multipliziert. Die Werte des laufenden Jahres sind provisorisch. Diejenigen des Vorjahres werden jeweils im Folgejahr Ende Mai letztmals revidiert.
Nächste Aktualisierung bis spätestens: 15.11.2019
Die Infografik sowie die Zahlen, die ihr zugrunde liegen,...
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