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1. Beitrag ad memoriam an das Budapester Memorandum von 1994 – Atomwaffensperrvertrag bezüglich der Invasion durch die russische Armee
Das Budapester Memorandum vom 5.12.1994, ist die einzige Vereinbarung derzufolge die
Ukraine, Kasachstan und Belarus ihre Atomwaffen zur Vernichtung im Jahr 1996 abgetreten
haben (gegen territoriale Sicherheiten). Die Ukraine war zu diesem Zeitpunkt die drittgrößte
Atommacht der Welt und hat mit der Entscheidung, alle Atomwaffen an Russland abzugeben,
einen extrem wichtigen Schritt für den Frieden auf dieser Welt vollzogen. Es ist bis heute ein
einzigartiges Beispiel auf die zerstörerische Macht der Atombomben zu verzichten!
Als Gegenleistung erhielten die Ukraine, Belarus und Kasachstan Garantien zum Schutz der
territorialen Integrität der Garantiestaaten USA, der Russischen Föderation, Großbritannien
und später auch in abgeschwächter Form von Frankreich und der Chinesischen Volksrepublik.
Diese Staaten sollten für den territorialen Schutz des Landes bürgen. Die Ukraine hat sich auf
diesen Schutz verlassen, weshalb das ukrainische Militär total unvorbereitet auf den
Überfall war.
2. Schaffung von Wohnkapazitäten für die ukrainische Bevölkerung – speziell für Rückkehrer:innen in die Ukraine
Gespräche mit Ukrainer:innen in der Schweiz haben uns veranlasst, ein erfolgreiches Schweizer-Projekt, welches vor 23 Jahren im Kosovo zur Anwendung kam, hervorzuheben. Ziel-analog zum Fall Kosovo sollen die Ukrainer und Ukrainerinnen die Möglichkeit haben, das für den Aufbau von Wohnungen und Häusern notwendige Baumaterial bei einer lokalen Materialausgabestelle günstig, am besten gratis, abzuholen, um ihre Häuser und Wohnungen möglichst noch vor dem Winter wieder bewohnbar zu machen. Dies soll über einen Fonds, welcher durch russische und ukrainische Oligarchen finanziert wird, erreicht werden.