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Die wichtigsten Gründe, die uns zu diesen Überlegungen und der damit verbundenen beabsichtigten Betriebseinstellung veranlassen, sind die seit Jahren sinkenden Margen, der starke Schweizerfranken, die Kündigung des Liefervertrages eines grossen Kunden, die seit geraumer Zeit fehlenden Grundlastmengen im Schaftbereich (Abwanderung nach Asien) und zu guter Letzt und massgebend der Zusammenbruch des Auftragseingangs aufgrund von Covid-19. Wir gehen davon aus, dass sich die Auswirkungen von Covid-19 auch noch ins Jahr 2021 weiterziehen werden.
Um dies zu überstehen, müssten zusätzliche Kredite von mehreren Millionen Franken aufgenommen werden, welche nachher auch wieder zurückbezahlt werden müssen. Aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre würde dies 3–4 Jahre in Anspruch nehmen. In dieser Zeit könnten somit dringend notwendige Investitionen nicht gemacht werden, was auf die Leistung der Maschinen und Qualität der Produkte einen negativen Einfluss hätte. Aufgrund dieser Tatsachen beabsichtigt der Verwaltungsrat den Betrieb stillzulegen. Es würde sich um einen geordneten Rückzug handeln. Im Moment haben die Mitarbeiter im Rahmen des Konsultationsverfahrens die Möglichkeit, Ideen zu Weiterführung des Betriebes einzubringen. Der definitive Entscheid über das weitere Vorgehen wird nach Abschluss des Konsultationsverfahrens am 18. Mai 2020 gefällt.
Von der Massnahme wären sämtliche 96 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jenny Fabrics AG betroffen. Ein Sozialplan wäre ebenfalls vorgesehen.
Wir bedauern diese Entwicklung sehr. Alle Mitarbeiter haben in den letzten Jahren sehr viel und gute Arbeit für das Unternehmen geleistet.