Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03546.jsonl.gz/1083

Güter auf die Schiene bringen
Der Bund setzt Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Entwicklung des schweizerischen Schienengüterverkehrs und ein effizientes Zusammenwirken zwischen den Verkehrsträgern. Hierfür fördert er mit Investitionsbeiträgen den Bau und Betrieb geeigneter Umschlagsanlagen des kombinierten Verkehrs und Anschlussgleise. Er sorgt für die optimale Anbindung der Anlagen an die Eisenbahn-, Strassen- und Hafeninfrastruktur und für deren Weiterentwicklung im Rahmen des «Konzepts für den Gütertransport auf der Schiene». Auch leistet er Investitionsbeiträge für technische Neuerungen und kümmert sich mit den Kantonen um die Bestellungen von Güterverkehr auf dem Schmalspurnetz.
Der alpenquerende Güterverkehr soll - entsprechend dem Verfassungsauftrag - von der Strasse auf die Schiene verlagert werden. Das Datenkompetenzzentrum Alpenquerender Güterverkehr erhebt und analysiert die erforderlichen Daten und liefert die Grundlagen für die Berichterstattung zum Verlagerungsprozess (Verlagerungs- und Semesterberichte). Mit finanziellen Abgeltungen für den unbegleiteten kombinierten Verkehr, d.h. den Transport von Containern, Wechselbehältern und Sattelaufliegern wie auch für den Transport von ganzen Lastwagen (sog. Rollende Landstrasse) auf der Schiene tragen wir dazu bei, die Verlagerung zu beschleunigen und zu optimieren.
Die Leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe (LSVA) stellt eines der zentralen Steuerungsinstrumente der Schweizer Verkehrspolitik dar. Das in der Sektion Güterverkehr angesiedelte Kompetenzzentrum LSVA prüft zusammen mit anderen Stellen in der Bundesverwaltung den Weiterentwicklungsbedarf, um die Verlagerungswirkung der LSVA aufrecht zu erhalten.