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Lauritzen erarbeitete sich seine persönliche Formsprache, ausgehend von klassischen Motiven wie zB. 'Piccolospieler' oder 'Pferd und Reiter', und schuf die zunehmend abstrahierteren, langgestreckten Figuren, die wir als 'Faun Marsyas' oder als Brunnenfigur 'Mann mit Fisch' kennen.
Seine bevorzugte Arbeitsweise war das Modellieren mit Gips (leider fehlte ihm oft das Geld, um seine gösseren Arbeiten giessen zu lassen), doch wandte er sich später auch der Eisenplastik zu. Die 'Wasserstelze', eine Freiplastik zum gleichnamigen Riehener Schulhaus und das 'Spiel mit zwei Quadraten' in der Riehener Essiganlage weisen auf seine Hinwendung zur Abstraktion hin. Leider blieb sein 'Spiel mit zwei Quadraten' seine letzte grosse Arbeit bevor Theo Lauritzen 1978 vorzeitig verstarb.
Eine eingehende Würdigung von Lauritzen's Schaffen finden Sie in der Publikation von Marie-Louise Hieronymus-Schaller. Die Webseite des Schweizerischen Instituts für Kunstwissenschaft (SIK) listet weitere Literaturquellen zu Theo Lauritzen.