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Auch Frau Anne Eckhardt Scheck, Präsidentin des ENSI-Rates, bestätigt im Artikel vom 10. März 2012 der Solothurnerzeitung diese Haltung:
„Die Behörde beurteile lediglich aufgrund politischer und juristischer Vorgaben die Sicherheit von Kernkraftwerken und Atommülllagerung. Und: «Wie sicher sicher genug ist, das muss die Politik entscheiden. Das kann keine technische Kommission. Es ist nicht die Aufgabe des ENSI, zu definieren, was sicher ist.“
Selbst der vormalige Japanische Ministerpräsident Naoto Kan, ausgebildeter Physiker, interpretierte die Aussagen der Sicherheitsbehörde fälschlicherweise so wie Sie. Vor der Reaktorkatastrophe in Fukushima bot er interessierten, ausländischen Kunden Japanische Atomkraftwerke als die sichersten der Welt zum Kauf an. Jetzt, wo er als Ministerpräsident miterlebte, wie knapp Japan einer noch grösseren Katastrophe entgangen ist – dank günstiger Winde musste Tokio nicht evakuiert werden – verkündet er öffentlich: Atomenergie ist zu riskant !
Muss auch in der Schweiz oder in deren Nachbarschaft eine Reaktorkatastrophe geschehen, bis wir zur gleichen Einsicht kommen, wie der Physiker Naoto Kan:
Fazit: Atomkraftwerke sind zu riskant.
Und Peter Smith, ehemaliger Sicherheitsingenieur des in England im Bau befindlichen Atomkraftwerks Hinkley Point, fasst es so zusammen:
„Atomenergie ist unsicher, unwirtschaftlich, unnötig und wir wollen sie nicht“. Quelle: Film „Power to Change, Die Energierebellion“