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17.06.2018
Der einheimische Profi Fabian Lienhard, der für das amerikanische Continental Pro Team «Holowesko-Citadel» fährt, gewann das Rundstreckenrennen von Steinmaur. Das Rennen von Steinmaur zählte als zweitletztes Rennen zum diesjährigen Tour de Suisse-Cup. Vor dem abschliessenden Mannschaftsfahren in La Brevine hat in der Einzelwertung wieder Jan-André Freuler die Führung übernommen.
Im Endkampf setzte sich Fabian Lienhard gegen die zwei «Amore & Vita»-Fahrer Colin Stüssi und Jan-André Freuler durch. Obwohl Lienhard am Schluss Beinkrämpfe hatte vermochte er Stüssi im Endspurt hinter sich zu lassen. Freuler hatte im letzten Aufstieg in der Egg die beiden Spitzenfahrer ziehen lassen müssen. Dank diesem dritten Rang eroberte Freuler die Gesamtwertung im diesjährigen Tour de Suisse-Cup wieder zurück. Er hatte nach dem Rennen von Gippingen dem Aargauer Fabian Paumann die Führung überlassen müssen. In Steinmaur konnte sich Freuler von ASOC-Präsident Andreas Wild wieder ins Leadertrikot einkleiden lassen. Der Neffe der ehemaligen Glarner Sprintrakete Urs Freuler hofft nun darauf, dass er das Trikot definitiv behalten kann. Die Aussichten für Jan-André Freuler stehen dafür gut. Mit dem Mannschaftsfahren von La Brévine steht am 1. September nur noch ein Rennen auf dem Programm. Der bisher die Einzelwertung des Tour de Suisse-Cups anführende Fabian Paumann kam als Sechster ins Ziel. Nach seinem Sieg in Gippingen hatte Paumann die Führung in der Einzelwertung mit lediglich einem Punkt Vorsprung übernommen. Paumann lag in Steinmaur bald im Hintertreffen: «In der Spitzengruppe war ich isoliert. Von meinem Team war ich der einzige, der den entscheidenden Postabgang nicht verpasste. Meine Mannschaftskollegen hatten nicht ihren besten Tag und konnten mich nicht unterstützen. Allerdings musste ich die Spitzengruppe auch bald ziehen lassen. So konnte ich die Führung im Einzelklassement nicht verteidigen». Paumann konnte sich damit trösten, dass sein Team, die auf diese Saison neu gegründete «Swiss Racing Academy» die Teamwertung auch nach dem Rennen von Steinmaur weiterhin anführt.
Cup gesichert
Am Rande des Rennens von Steinmaur war von ASOC-Präsident Andres Wild zu erfahren, dass für den Tour de Suisse-Cup ein Sponsor gefunden werden konnte und der Cup damit für die beiden nächsten Jahre gesichert ist. Der Name des Sponsors wird in der zweiten Jahreshälfte bekannt gegeben. Es ist zweifellos im Interesse des nationalen Radsportes, dass es den Tour de Suisse-Cup weiterhin gibt.
Text und Bilder: August Widmer
10.06.2018
Gleich von Beginn weg war einiges los beim Elite-Rennen anlässlich der Radsporttage in Gippingen. Bereits in der zweiten von 14 Runden folgten die ersten Attacken. Mit in der Zweiergruppe war auch Colin Stüssi, welcher das Rennen vor einem Jahr in Gippingen gewonnen hat. Doch das Feld liess die beiden Spitzenfahrer nicht wirklich gewähren und so kam es bald wieder zum Zusammenschluss. Zahlreiche Attacken wurden aber alle wieder neutralisiert. Schlussendlich war es das Team von Ex-Profi Pirmin Lang, welches bei Rennhälfte die Initiative ergriff. Es bildete sich eine 8-köpfige Spitzengruppe mit nicht weniger als vier Fahrer des Team Swiss Racing Academy. Mit dabei auch der Zweite der Gesamtwertung des TDS-Cup Fabian Paumann. Diese Gruppe lies nichts mehr anbrennen und konnte ihren Vorsprung fortlaufend ausbauen. Auch das anzahlmässig überlegene Team in der Spitzengruppe hatte das Rennen unter Kontrolle. So konnten sich in der letzten Runde mit Fabian Paumann und Jonas Tenbruck zwei Fahrer absetzen. Den Sprint gewann Fabian Paumann auf souveräne Art und Weise für sich.
TDS-Cup-Leader Jan André Freuler war nun unter Druck, wollte er sein Leadertrikot verteidigen. Um weiterhin Leader im TDS-Cup zu bleiben war ein 10. Platz nötig. Schlussendlich klassierte sich Freuler aber im 11. Rang und somit musste er die Leaderposition um einen Punkt an Fabian Paumann abgeben. Das Team Swiss Racing Academy zeigte in Gippingen eine starke Leistung und konnte mit Fabian Paumann nicht nur den Tagessieger stellen, sondern auch gleich den neuen Leader des Tour de Suisse-Cup 2018.
Text: Michael Bohnenblust
Bilder: Nelly Widmer
28.05.2018
Das zum Tour de Suisse-Cup zählende Rennen vonCham-Hagendorn wurde vom Deutschen Mario Vogt (Team Sapura Cycling) vor dem Westschweizer Justin Paroz (Neuenburg/Team Akros) gewonnen. Dritter wurde Damian Lüscher (Swiss Racing Academy). Bereits in der dritten Runde konnte sich anlässlich des Zwischen-sprints und einer Tempoverschärfung eine eine Spitzengruppe bilden. Einige Fahrer konnte noch aufschliessen, so das die 12
Fahrer an der Spitze das Feld definitiv distanzieren konnte. Ein Fahrer nach dem anderen musste dem hohen Temp und dem heissen Wetter Tribut zollen, bis wei Runden vor Schluss der Sieg nur noch zwischen Mario Vogt und Justin Paroz usgemarcht wurde. Vogt konnte sich in der letzten rund enoch absetzten und ewann nicht nur den Bergpreis, sondern mit einem Vorsprung von 33 Sekunden uch das Rennen. Vogt, der in Chemnitz das letzte Rennen der deutschen undesliga gewann, wird auch noch an den Strassenennen von Gippingen (9. Juni) und Steinmaur (17. Juni) starten.
Nicht am Start war der Leader des Tour de Suisse-Cup Jan-André Freuler. Doch trotz fehlenden Punkten in Cham konnte er seine Leaderposition erfolgreich verteidigen.
Text: mbo/August Widmer
Bilder: August Widmer
Weitere Informationen zum Rennen:
06.05.2018
Neben der Schweizermeisterschaft im Einzelzeitfahren gibt es mit dem Zeitfahren Thun-West in Amsoldingen nur noch ein nationales Zeitfahren in der Schweiz. Das Rennen auf der anspruchsvollen Strecke im Thuner-Westamt wurde von Marc Hirschi (RRC Bern, Sunweb Development Team) dominiert. Hirschi zeigte von Beginn weg eine sehr starke Leistung und konnte schon bei Rennhälfte einen komfortablen Vorsprung ausweisen. Auch auf den zweiten 15 Kilometer war ihm der Sieg in diesem Rennen, welches zum Tour de Suisse-Cup gehörte, nicht mehr zu nehmen. Schlussendlich konnte sich Marc Hirschi über einen Vorsprung von 26 Sekunden freuen und so einen überlegenen Sieg feiern. Spannend war es um die weiteren Podestplätze. Bei Rennhälfte lag TDS-Cup Leader Jan-André Freuler noch auf dem zweiten Platz. Doch auf den zweiten 15 Kilometer verlor Freuler noch etwas Zeit und büsste den zweiten Rang an Matthias Reutimann (Swiss Racing Academy) ein. Mit 5 Sekunden Rückstand beendete Freuler das Rennen auf dem dritten Rang.
Mit seinem dritten Rang konnte Jan-André Freuler seine Führung im Gesamtklassement des TDS-Cup weiter ausbauen. Nach drei Rennen führt er die Wertung mit 72 Punkten an. Ob dies bereits die Vorentscheidung um den Gesamtsieg des TDS-Cup 2018 war wird sich in den nächsten Rennen zeigen.
16.04.2018
Die Fahrer lieferten sich beim zweiten Rennen des Tour de Suisse Cup 2018 ein spannendes Rennen. L'Enfer du Chablais gilt als «Paris–Roubaix» der Schweiz, denn zwei Kilometer pro Runde (jede Runde ist 7,8 Kilometer lang) führen über Naturstrassen. Von Beginn weg entwi-ckelte sich ein sehr schnelles Rennen. Bis Rennhälfte verloren viele Fahrer infolge des horren-den Tempos oder eines Defektes den Anschluss an die Spitze. 40 Kilometer für dem Ziel bildete sich eine hochkarätige Spitzengruppe. Diese konnte einen maximalen Vorsprung von 53 Se-kunden herausfahren. Die Schlussphase war äusserst spannend, kam das Feld der Spitze doch immer näher. Schliesslich konnten die Spitzenfahrer aber einen knappen Vorsprung von acht Sekunden ins Ziel retten. In einem spannenden Schlusssprint setzte sich Jan-Andre Freuler vor Timo Güller und Jonathan Russo durch. Mit seinem Sieg übernahm Freuler die Führung im TDS-Cup. Keinen guten Tag erwischte der bisherige Leader Martin Schäppi. Sein Team IAM Excelsior kontrollierte zwar über lange Zeit das Renngeschehen, stand aber am Schluss mit leeren Händen da. Schäppi wurde infolge eines unerlaubten Radwechsels sogar disqualifiziert.
09.04.2018
mbo. Das Traditonsrennen in Fully wurde zum grossen Triumph für das neue Walliser-Team IAM Excelsoir. Gleich einen Dreifachsieg konnte das Team beim Heimrennen feiern. Martin Schäppi gewann das Rennen nach 163.5 km mit einem Vorsprung von 11 Sekunden. Im Sprint um die zweiteren Podestplätze behielten in der 3er Verfolgergruppe die IAM-Fahrer die Oberhand. Anthony Rappo als Zweiter und Antoine Debons als Dritter machten das IAM-Podest komplett. Einziger nicht IAM-Fahrer in der Spitze war Colin Stüssi (Amore & Vita). Stüssi als guter Sprinter bekannt belegte den undankbaren 4. Rang. Dank seinem Sieg in Fully ist Martin Schäppi auch der erste Leader des TDS-Cup 2018.
Bilder: accv.ch / IAM Excelsoir
06.04.2018
Am Sonntag startet mit dem Rennen in Fully der Tour de Suisse Cup 2018. Anlässlich des 10. Grand Prix Mobiliar in Kiesen konnte ASOC-Präsident Andreas Wild das neue Leadertrikot mit den Sponsoren EBM (Genossenschaft Elektra Birseck) und Agility (Logistics Gesellschaft) präsentieren.
Wer wird am Sonntag wohl der erste Leader des TDS-Cup?
08.03.2018
Der TDS-Cup findet auch in der Saison 2017 statt. Zum Cup zählen 7 Rennen. Gestartet wird am 8. April beim Prix des vins Henri Valloton in Fully. Das letzte Rennen wird das Mannschaftszeitfahren in La Brévine am 1. September sein.