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Konstruktive Gespräche über eine mögliche Fusion
Die Gemeinde Ulmiz hat seine Bevölkerung über Pro und Contra einer Fusion mit Murten oder Gurmels informiert.
An einer Informationsveranstaltung hat sich die Gemeinde Ulmiz zum Thema Fusion geäussert, dies mit Blick auf die Konsultativabstimmung vom 18. Juni dieses Jahres. Rund 100 Personen waren am Informationsabend anwesend, was einem Viertel der Einwohnerinnen und Einwohner entspricht.
Laut der Ulmizer Gemeindepräsidentin Silke Hurni war es eine gute und konstruktive Veranstaltung. «Es war wichtig und gut, die Bevölkerung ein weiteres Mal zu informieren. Ich persönlich kann mich zu einem Pro oder Contra einer Fusion nicht äussern. Ich gebe im Mai mein Amt ab und habe die Vorarbeiten zu einer möglichen Fusion getan», sagt Silke Hurni.
Die Abfallsammelstelle in Ulmiz wird bei einer Fusion mit Murten erhalten, bei einer Fusion mit Gurmels wird sie geschlossen.
Stromanbieter wird nicht ändern
Bei einer möglichen Fusion von Umliz mit Murten wird der Energieanbieter nicht ändern. Ulmiz würde weiterhin den Strom von der Groupe E beziehen und nicht von der IB-Murten. Weiter würden Gurmels und Murten das aktuelle Gemeindepersonal übernehmen.
Die Gemeinden Murten und Gurmels begrüssen eine mögliche Fusion mit Ulmiz. Nach der Konsultativabstimmung im Juni 2023 steht ab Dezember 2024 mit Gurmels eine Erarbeitung einer Fusionsvereinbarung an. Mit Murten wird sich Ulmiz ein Jahr später an einen runden Tisch setzen. Die Abstimmungen in den Gemeinden Ulmiz und Gurmels erfolgen 2025, die mit Murten wieder ein Jahr später.
Bereits im Dezember 2021 hat die Gemeindeversammlung von Ulmiz grünes Licht gegeben für eine mögliche Fusion mit Murten und Gurmels zu planen und erste Sondierungsgespräche aufzunehmen. So wollte man damals Auswirkungen einer möglichen Fusion einschätzen. Dass Ulmiz sich mit einer möglichen Fusion beschäftigt, geht auf die Gemeindeversammlung 2020 zurück. Eine Bürgerin beantragte damals eine Analyse zum Thema Fusion. Vor drei Jahren ergab sich aus einer Umfrage heraus, dass rund 64 Prozent für eine Fusion sind, die meisten davon aber für eine Fusion mit Murten (49 Prozent). Für Gurmels waren damals 24 Prozent.
Der Steuerfuss bei Ulmiz liegt bei 85 Prozent, der von Murten bei 62 Prozent und der von Gurmels bei 80 Prozent. Greng hat im kantonalen Vergleich mit 32 Prozent den tiefsten Wert.