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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2020.00674 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens Ersatzrichterin Curiger Gerichtsschreiberin Schleiffer Marais Urteil vom 26. Januar 2021 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Nach erfolgreicher Absolvierung einer Umschulung zur kaufmännischen Ange stellten im Rahmen beruflicher Eingliederungsmassnahmen (Urk. 13/35) meldete sich die 1962 geborene X.___ a m 16. Mai 2006 unter Hinweis auf eine Sehnenscheidenentzündung im Daumen und Handgelenk rechts bei der Invali den versicherung erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 13/37). Die Sozialver si cherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, wies am 22. November 2006 das Leistungsgesuch der Versicherten verfügungsweise ab (Urk. 13/51/4-5 ). Die da gegen erhobene Beschwerde der Versicherten hiess das Sozialversicherungsge richt mit Urteil vom 28. November 2007 ( Prozess nummer IV.2006.01173, Urk. 13/58 ) in dem Sinne gut, als dass es die Sache an die IV-Stelle zu weiteren medizinischen Abklärungen zurückwies. Mit Verfügung vom 6. Mai 2009 (Urk. 13/70) verneinte die IV-Stelle a bermals einen Leistungsanspr u ch der Ver sicherten. Die dagegen erhobene Beschwerde der Versicherte n wurde vom hiesi gen Gericht mit Urteil vom 2. August 2010 (Prozess nummer IV.2009.00556, Urk. 13/75) abgewiesen. Die Versicherte meldete sich am 31. März 2013 mit Verweis auf einen am 5. August 2012 infolge eines Sturz es mit Rollerblades erlittenen Bruch des 2. Lendenwirbels abermals bei der Invalidenversicherung an (Urk. 13/78, Urk. 13/82 ). Mit Verfügung vom 10. September 2013 (Urk. 13/91) wies die IV-Stelle das Leistungs gesuch der Versicherten ab. Am 23. Juni 2018 erfolgte eine weitere Anmeldung der Versicherten bei der Inva lidenversicherung (Urk. 13/96). Die IV-Stelle nahm erwerbliche und medizinische Abklärungen vor und teilte der Versicherten am 4. Dezember 2018 mit, dass aktuell keine Eingliederungsmassnahmen möglich seien (Urk. 13/120). Mit Vor bescheid vom 14. Februar 2019 (Urk. 13/127) stellte die IV-Stelle der Versi cher ten die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht, wogegen letztere am 18. März 2019 Einwand (Urk. 13/130) erhob. Am 23. Juni 2020 erliess die IV-Stelle einen neuen Vorbescheid, in welchem sie abermals die Abweisung des Leistungs gesuchs in Aussicht stellte (Urk. 13/165) und wogegen die Versicherte am 15. Jul i 2020 Einwand (Urk. 13/167) erhob. Mit Verfügung vom 4. September 2020 (Urk. 2) verneinte die IV-Stelle einen Anspruch der Versicherten auf Leis tungen der Invalidenversicherung. 2. Dagegen erhob die Versicherte am 4. Oktober 2020 respektive 7. November 2020 unter Auflage eines Berichts des Y.___ vom 3. August 2020 (Urk. 3) Beschwerde (Urk. 1, Urk. 9) und beantragte sinngemäss die Aufhebung der Verfügung vom 4. September 2020. Mit Beschwe r deantwort vom 8. Dezember 2020 (Urk. 12) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 8. Dezember 2020 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 14). Am 3. Januar 2021 (Poststempel) reichte die Beschwerdeführerin den Arztbericht des Universitäts spitals Z.___ ( Urk. 15) ein. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetz es über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetz es über die Invalidenversicherung, IVG ). 1.3 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die leistungsabweisende Verfügung damit, dass die Besch werdeführerin seit Februar 2018 in der Ausübung der Tätigkeit als Verkäuferin Detailhandel eingeschränkt sei. Ab Mai 2018 sei ihr jedoch die bis herige Tätigkeit im Umfang von 50 % wieder zumutbar. Eine leidens angepasste Tätigkeit (körperlich leichte bis selten mittelschwere Verrichtungen) sei seit Mai 2018 in vollem Umfang möglich. Somit sei es der Beschwerdeführerin möglich, ein rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen, weshalb kein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe. In den Einwänden der Beschwerdeführerin sei neu eine Kardiomyopathie genannt worden, wobei die Herzfunkt ion nur leicht ein geschränkt und die Beschwerdeführerin subjektiv auch bei Belastung beschwer defrei sei. Die belastungsabhängigen Rückenschmerzen bei degenerativen Verän derungen seien bekannt gewesen, hätten sich im Verlauf unter Physiotherapie gebessert und bestünden gemäss ärztlicher Auskunft auch nicht mehr. Neuro lo gisch zeige sich ein gutes Ergebnis nach der Carotisoperation und klinisch bestehe auch kein Anhalt für neue Ischämien. Die Kraft in der rechten, dominanten Hand habe sich ebenfalls gebessert und eine glaubhafte Verschlechterung des Zustan des der linken Hand sei nicht ausgewiesen. Betreffend Schulter fehlten objektive Befunde, die eine gesundheitliche Einschränkung glaubhaft machten (S. 1 f.). 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1, Urk. 9), dass sie seit Juni 2020 konstante Schmerzen in der linken S chulter habe. Gemäss dem MRI von August 2020 seien zwei Sehnen defekt, was sich auf den ganzen Arm auswirke. Im Oktober 2020 sei zusätzlich eine Diskushernie fest gestellt worden. 3. 3.1 Dr. med. A.___, Fachärztin Kardiologie, Angiologie und Innere Medizin, stellte in i hrem Bericht vom 30. August 2019 (Urk. 13/148/7-9) folgende Diagnosen (S. 1): - v entrikuläre und supravent r ikuläre Extrasystolie (ED 09/2017, 05/2017) - HF mEF mit/bei Kardiomyopathie unklarer Genese, Ausschluss einer ischä mi schen Ursache - Ruhe-EKG: AV-Block I ° (PQ-Zeit 232 ms ), sonst un auffällig, keine Ischä miezeichen, keine Narben, aktuell unverändert - TTE: unverändert mittelgradig global eingeschränkte LV-Funktion (EF biplan 45 %, VB 09/2017: 43 %), dilatierter LV, kein Nachweis eines rele vanten V itiums, kein H.a. pulm. Hypertonie - p ro-BNP 337ng/l (29.08.2019) - Holter (21.09.2017): durchgeh. SR, HF min. 60/min, maxi. 127/min, mittlere H F tags 90/min, nachts 76/min; zahlreiche SVES, mässig viele VES, keine höhergrad. HRST, keine Pausen - CT Herz mit i.v. KM (03.10.2017): stenosefreie Koronarien. Minime nicht stenosierende Koronarsklerose des RIVA. Regel rechte Koronaranatomie. Rechtsversorgertyp - LWK 2 Fraktur, traumatisch (2012), bis 05/2017 Targin - Aspirin- und NSAR-Unverträglichkeit - cvRF : fortgesetzt Niko tin ( kum. ca. 65py), pos. FA eingeschr. (Onkel ms MI mit 40 J) - Status nach Subarachnoidalblutung mit ruptu r iertem ACom -Aneurysma (WFNS I, Hunt&Hess I, Fischer 3, BNI V ; EM 07.02.2018, ED 09.02.2018) - D SA mit Coiling des ACom -Aneurysma, Thrombus-Abgang in MCA-1 rechts, anschliessend erfolgreiche Thrombolyse mittels Integrilin - arterielle Hypertonie - Weisskittelkomponente - Hidradenitis suppurativa - Antibiotikatherapie mit Clindamycin / Rifampicin 02/2018 bis 01.04.2018 - a.e. Ursache für Eisenmangel ohne Anämie - rez. Eisenmangel ohne Anämie - will keine Abklärung mittels Gastro /Kolo - Hämocult 08/18: neg. - i.R. Akne i nversa, Differentialdiagnose: Blutverlust chronisch - minimale kognitive Störung - mit isolierten Minderleistungen im exekutiven Teilbereich Die Ärztin führte aus, dass die Beschwerdeführerin von kardialer Seite her weiter hin keine Beschwerden angebe, insbesondere keine belastungsassoziierten Steno kardien oder eine Dy spnoe bei nach wie vor niedrigem Belastungsniveau. Es lägen zudem keine Orthopnoe, keine Ödemneigung, kein Schwindel, kei ne Prä syn kopen und keine Synkop en vor (S. 2). Die Verlaufskontrolle habe im Wesentlichen unveränderte Befunde mit jetzt leic hter LV- Dilatation, aber praktisch unveränderter LV-Funktion ergeben (EF biplan 45 %, Vorbefund 2017 43 %). Die Genese bleibe nach wie vor unklar, wo bei differenzialdiagnostisch am ehesten ein postinfektiöses Geschehen in Betracht komme, nachdem im Rahmen der Erstuntersuchung eine koronare Herzer kran kung habe ausgeschlossen werden können. Die Beschwerdeführer i n sei klinisch vollständig kompensiert und im Rahmen ihrer Leistungsanforderungen beschwer de frei. Unverändertes Befinden vorausgesetzt, werde eine erneute Kontrollunter suchung in einem Jahr empfohlen (S. 3). 3.2 PD Dr. B.___, Leitender Oberarzt Wirbelsäulenchirurgie, Orthopädie und Neurochirurgie, Klinik C.___, nannte am 5. September 2019 folgende Diag nosen (Urk. 13/149/1-3 S. 1): Hauptdiagnosen: - chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom mit/bei: - leichte linkskonvexe lumbale Skoliose - Status nach Deckplattenfraktur LWK2 bei Rollerbladesturz 2012 - erosive Osteochondrose mit kleiner Diskushernie L5/S1 - chronische Knieschmerzen links mit Streckhemmung - Verdacht auf Osteoporose - Langzeitopiattherapie ( Targin ) - Nikotinabusus Nebendiagnosen: - Status nach Subarachnoidalblutung bei rupturiertem Acom -Aneu rysma 09.02.2018 mit Coiling - Herzinsuffizienz unklarer Ursache - arterielle Hypertonie - minime kognitive Störung Der Arzt führte aus, dass sich gemäss dem MRI LWS vom 5. September 2019 im Vergleich zum Vor-MRI vom Januar 2016 keine wesentliche Veränderung zeige. Es lägen eine konso lidierte Deckplattenfraktur LWK 2 mit gut erhaltener Band scheibe oberhalb sowie eine leichte Diskopathie L5/S1 mit Verminderung des Nucleussignals bei gut erhaltener Bandscheibenhöhe und kleiner dorsomedianer Protrusion vor. Eine Nervenkompression zeige sich nicht (S. 2). Es bestünden chronische lumbale Rückenschmerzen, welche im Gesamtkontext einerseits auf die leichten degenerativen Veränderungen und andererseits vor allem funktionell zu deuten seien bei Dekonditionierung, Beckenschiefstand und Bewegungsstörung im linken Bein, vor allem durch das linke Kniegelenk. Es werde diesbezüglich eine erneute Kontrolle empfohlen und die Beschwerde füh rerin bei Dr. med. D.___ angemeldet mit der Frage, inwieweit die Extension verbessert werden könne. Darüber hinaus werde eine konservative Behandlung der Rückenschmerzen empfohlen und die Beschwerdeführerin werde im Team manuelle Therapie zur Beurteilung und Übernahme der Behandlung angemeldet. Es werde dringend eine Wiederaufnahme der aktuell gestoppten Physiotherapie empfohlen mit dem Ziel, das Gangbild, die Haltung, Koordination und Kraft der Rumpfmuskulatur zu verbessern. Operative Massnahmen seien nicht indiziert (S. 2). 3. 3 Dr. med. E.___, Chefarzt Manuelle Medizin, und Dr. med. F.___, Assi stenz arzt Manuelle Medizin, Klinik C.___, führten in ihrem Bericht vom 3. Oktober 2019 (Urk. 13/152 /4-5 ) folgende Hauptd iagnosen auf ( S. 1): - chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom - Differenzialdiagnose Osteochondrose L5/S1 als primäre Schmerzursache - anamnestisch lumbale, mittige Rückenschmerzen seit Sturz 2012 mit Deckplattenfraktur LWK 2 - kli nisch: Hyperlordose LWS, p.a. Traktionsschmerz auf Höhe LWK5, leicht hypertoner M. quadratus lumborum rechts - konventionelles Röntgenbild LWS 22.01.2016: linkskonvexe lumbale S koliose, Höhenminderung LWK 2 und 3 - MRI LWS 22.01.2016: linksbetonte Osteochondrose auf Höhe LW K 5/S1 mit kleiner Diskushernie - Zustand nach Langzeitopiat ther apie mit Targin, seit kurzem Wi e der auf nahm e der Therapie mit Oxycodon 2.5 mg zweimal täglich - Verdacht auf Osteoporose - DEXA-Messung seitens Patientin nicht erwünscht - Nikotinkonsum Im Übrigen wiederholten die Ärzte die im Bericht von PD Dr. B.___ ge nannten Nebendiagnosen und führten aus, dass die Beschwerden und Befunde am ehesten einer Osteochondrose auf Höhe L5/S1 zuzuordnen seien. Letzte re dürfte auf einer ungünstigen biomechanischen Belastung bei starker Hyperlor dose der LWS fussen. Eine per i disk ale Infiltration komme für die Beschwerde führerin aktuell nicht in Frage, so dass mittels Heimübungen und Physiotherapie versucht werde, die Belastung auf das Segment L5/S1 zu verringern. Ebenso wenig komme für die Beschwerdeführerin eine DEXA-Messung in Frage. Man sei so verblieben, dass s ich die Beschwerdeführerin im Falle einer Schmerzzunahme wieder melde (S. 2). 3.4 Der Hausarzt der Bes chwerdeführerin, Dr. med. G.___, Allgemeine Innere Medizin FMH, stellte in seinem Bericht vom 25. Februar 2020 (Eingangsdatum; Urk. 13/159) folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.2) : - hochgradiger Verdacht auf c erebrovask. Insult (02/20), - a.e. bei UHFli (noch nicht de t ektiert) - chronisch lumbospondylogenes Schmerzsyndrom (2012) - Deckplattenfraktur LWK2, traumatisch - aktuell Verschlechterung - Akne inversa, ausgeprägt (03/2018) Dr. G.___ führte aus, dass die Sensibilität und Koordination des linken Arms und der linken Hand deutlich abgenommen hätten. Im Zusammenhang mit der Ausübung der bisherigen Tätigkeit hielt er fest, dass die linke Hand/ der linke Arm aktuell für fein motorische und beschränkt für grob motorische A rbeiten nicht einsetzbar sei. Eine angepasste Tätigkeit sei möglich, sofern die Motorik der Hände/Arme eine geringe Rolle spiele (S. 1 Ziff. 1.3, Ziff. 2.1). 3. 5 Dr. med. H.___, Facharzt Rheumatologie FMH, hielt am 13. März 2020 fest, dass die Rückenschmerzen bei der Beschwerdeführerin nicht mehr im Vordergrund stünden und sie in den letzten zwei Wochen wegen « strokes » mit zunehmender Lähmung des linken Arms im Z.___ gewesen sei. Bei der aktuellen Untersuchung sei vor allem das neurologische Defizit im Vordergrund gestanden und es werde sich zeigen, wie weit es in den nächsten sechs bis zwölf Monaten zu einer Erholung kommen werde (Urk. 13/160). 3. 6 Im Bericht des Y.___ vom 3. August 2020 (Urk. 3) wurde festgehalten, dass sich gemäss MRI der linken Schulter gleichen Datums eine leichte Degeneration im AC-Gelenk mit Knochenmarksödem im Bereich der Gelenkpartner und mit geringem Gelenkserguss zeige. Im Weiteren bestehe ein Gelenkserguss glenohu meral mit Flüssigkeit im Verlauf der langen Bizepssehne, wobei keine wesentliche Degeneration glenohumeral ersichtlich sei. Es bestünden sodann eine artiku lär seitige Partialruptur der Supraspinatussehne über mediolateral 1.2 cm sowie eine Ruptur einzeln er weniger Fasern der Infraspinatussehne vom Footprint. Die Sub scapularissehne sei intakt, ebenso die lange, sich in regelrechter Position be fin dende Bizepssehne. Die erfassten muskulären Strukturen zeig t e n schliesslich keine w esentliche ödematöse Signalalteration und es finde sich etwas Flüssigkeit in der Bursa subacriomialis / subdeltoidea. 3. 7 Im Bericht des Z.___, Klinisches Neurozentrum, Klinik für Neurologie, Klinik für Neurochirurgie, vom 2. Dezember 2020 betreffend interdisziplinäre Cer ebrovas kuläre Sprechstunde (Urk. 15 ) wurden folgende Diagnosen aufgeführt (S. 1 f.): - Status nach Carotisendarterektomie am 27.02.2020 bei cerebrovaskulärem ischämischen Insult im rechten Mediastromgebiet am 19.02. 2020 - ätiologisch: Thrombus im ICA-Abgang auf dem Boden einer rechtsseitigen ICA- Stenosierung - anamnestisch: vor drei bis vier Wochen akut aufgetretene Armparese links, seither keine weiteren neuen Defizite - klinisch: distal betonte Armparese links, NIHSS 3 Punkte - d iagnostisch: - auswärtiges cMRI vom 19.02.2020: teils frische, teils subakute schran kengestörte emboliforme Ischämien rechtshemisphärisch sowie unter Beteiligung der Grenzzone - Dopplersonographie der hirnversorgenden Gefässe (26.02.2020): im rechten Karotis-Bulbus ausgedehnter, überwiegend echoarmer Thrombus in den ICA-Abgang reichend mit geringem Restlumen zum ICA-Abgang - Labor: CRP 8 1 (chronische CRP-Erhöhung bei Akne inversa sei vorbe kannt); Le u kos 9.95 - therapeutisch: - Beginn Thrombozytenaggregationshemmung mit Plavix (bei Aspirinun verträglichkeit ) und Rosuvastatin - Status nach Carotisendarterektomie am 27.02.2020 - Status nach Subarachnoidalblutung bei rupturiertem Acom -Aneurysma (WFNS I, Hunt&Hess I, Fischer 3, BNI V; EM 07.02.2018, ED 09.02.2018) - anamnestisch: stärkstes Kopfschmerzereignis am 07.02.2018 um 09.00 Uhr. Holocephale Cephalgien. - diagnostisch: cCT vom 09.02.2018: diffuse Subarachnoidalblutung mit Ventrikeleinbruch. Rupturiertes Aneurysma der Arteria communicans anterior. Beginnende Liquorabflussstörung. Keine Herniation. - therapeutisch: 09.02.2018: DSA mit Coiling des ACom A neurysma, Throm busabgang in MCA-M1 rechts, anschliessend erfolgreiche Thrombolyse mittels Integrilin - Komplikationen: - Hyd r oce p halus malresorptivus (ED 12.02.2018) - z entrales Salzverlustsyndrom - Extrasystolie (ED 05/2017) - Holter-EKG 09/2017: mehrheitlich SVE, AV Block Grad I° - Echo 09/2017 : mittelgradig eingeschränkte EF (42 %), a. e. postent zünd lich - Herz-CT 10/2017: leichte Koronarsklerose, nicht stenosierend, keine Ischämie - Herzinsuffizienz unklarer Ätiologie, Extrasystolie - KHK mittels Koro -CT 10/2017 ausgeschlossen - Holter-EKG 09/2017: mehrheitlich SVE, AV Block Grad I° - Echo 09/2017 mittelgradig eingeschränkte EF (42 %), a.e. postent zündlich - Echo 02/2018: schwer dilatierte Ventrikel, diffuse Hypokinesie, LVEF 35-40 % - Pro-BNP 02/2018: 1428 ng /l - Verdacht auf ambulant erworbene Pneumonie links basal mit parapneu monischem Erguss, Augmentin 11.02.2018 bis 20.02.2018 - Hidradenitis suppurativa (Hurley-Stadium II-III) - anamnestisch: Status nach Operation axil l är und Status nach anti b io tischer Ther apie - diverse Ath erome am Hinterkopf anamnestisch seit Jahren (Neben diag nose im CT) - mehrfach Nachweis von Staph. a ureus in Inguinalabstrichen, Augmentin sensibel (02/2018) - aktuell (02/2018): Beginn Therapie mit Clindamycin 300 mg 1-0-1 und Rifamp icin 300 mg 1-0-1 für 10 Wochen - chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom beidseitig - Deckplattenfraktur LWK2 nach Sturz (Rollerblade s ) 2012 - Osteochondrose und kleine Diskushernie L5/S1, MRI 02/2016 - Verdacht auf allergische Reaktion auf Adalat mit Gesic htsrötung (02.03.2020) Die Z.___ -Ärzte führten aus, dass sich anamnestisch und klinisch keine Hinweise für zwischenzeitliche Schlaganfall-verdächtige Ereignisse ergeben hätten. Resi duell bestehe noch ein sensomotorisches Defizit im Arm links, bei zusätzlichen orthopädischen Problemen mit Sehnenrissen der linken Schulter und Diskus her nien. Die neuroangiologische Untersuchung habe bei Status nach Carotisen dar te rektomie weiterhin ein gutes Resultat mit der rechten ICA regelrecht perfundiert ohne Hinweise auf eine Re-Stenose gezeigt (S. 2). Im Zusammenhang mit der Neur oangiologie vom 2. Dezember 2020 hielten die Ärzte fest, dass es der Beschwerdeführerin gemäss eigenen Angaben aktuell schlecht gehe. Das Hauptproblem seien die Schmerzen und die Unterbeweg lichkeit des linken Arms aufgrund eines zweifachen Sehnenrisses in der linken Schulter. Des Weiteren bestünden mehrere Diskushernien. Unter dem Titel Modi fizierte NIH Stroke Scale wurde ein Gesamtergebnis von 2/42 aufgeführt, wobei betreffend die Motorik des linken Arms (1/4) und Sensibilität (1/2) je von keiner wesentlichen Funktionseinschränkun g trotz Symptome (kann gewohnte Aufga ben und Aktivitäten verrichten) ausgegangen wurde (S. 4). 4. 4.1 Gemäss den im Zusammenhang mit der IV -Anmeldung vom 23. Juni 2018 (Urk. 13/96) relevanten Arztberichte n bestanden bei der Beschwerdeführerin kar dio logische Beschwerden, Beschwerden im Zusammenhang mit den Schlagan fällen vom Februar 2018/2020 sowie Beschwerden am Rücken, am linken Knie und an der linken Schulter (vgl. E. 3). 4.2 Laut Bericht der behandelnden Kardiologin vom 30. August 2019 (vgl. E. 3.1) war die B eschwerdeführerin in kardialer Hins icht vollständig kompensiert und im Rahmen ihrer Leistungsanforderungen beschwerdefrei. Die Ärzte der Klinik C.___ gingen im September/Oktober 2019 von einer konsolidierten Deckplatten fraktur LWK 2 mit gut erhaltener Bandscheibe sowie eine r leichte n Diskopathie L5/S1 mit kleiner dorsomedianer Protrusion respektive von entsprechenden leichten degenerativen Veränderungen aus. Das Vorliegen einer Neurokom pression wurde verneint, ebenso eine wesentliche Veränderung aufgrund eines Vergleichs der MRI-Bildgebung vom Januar 2016 und vom September 2019 (vgl. E. 3.2). Im März 2020 standen die Rückenschmerzen gemäss den Angaben de s behandelnden Rheumatologen nicht mehr im Vordergrund (vgl. E. 3.5). Im Zu sammenhang mit den Schlaganfällen wiesen die Z.___ -Ärzte am 2. Dezember 2020 auf ein noch bestehendes sensomotorisches Defizit im linken Arm hin, wobei gemäss der gleichentags durchgeführten neuroangiologischen Untersuchung auf der NIH Stroke Scale ein äusserst tiefes Gesamt-Ergebnis vo n 2/42 resultier t e (vgl. E. 3.7). Betref fend die Motorik des linken Arm s ergab sich ein Resultat von 1/4 respektive betreffend die Sensibilität ein solches von 1/2, wobei «1» keiner wesentlichen Funktionseinschränkung trotz Symp tome n (kann alle g ewohnten Aufgaben und Aktivität en verrichten ) entspricht. Betreffend die übrigen 11 ge prüften Punkte ergab sich je ein Resultat von «0», was keinen Symptomen ent spricht (Urk. 15 S. 4 ). Im Bericht der Ergotherapeutin vom 9. Juli 2020 (Urk. 13/166/1) wird über Fortschritte betreffend die linke Hand berichtet und im Übrigen darauf hingewiesen, dass aktuell die Behandlung der massiven Schmerzproblematik in der linken Schulter im Vordergrund stehe. Nach dem Gesagten sind g estützt auf die Berichte der behandelnden Ärzte be züglich der kardiologischen Beschwerden, der Rücken- und Kniebeschwerden sowie der im Zusammenhang mit den Schlaganfällen stehenden Beschwerden keine objektiven Befunde ersichtlich, welche in rechtsgenügender Weise eine invalidenversicherungsrelevante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit der Be schwer deführerin zu begründen vermögen. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass die Beschwerdeführerin in ihren Eingaben vom 4. Oktober und 7. November 2020 (Urk. 1, Urk. 9) die eben genannten Beschwerden mit keinem Wort erwähnt e, sondern einzig auf die seit Juni 2020 bestehenden Schmerzen an der linken Schulter und die im Oktober 2020 zusätzlich festgestellte Diskushernie hinwies. 4.3 Im Bericht des Y.___ (vgl. E. 3.6) wurden aufgrund des MRI der linken Schulter vom 3. August 2020 unter anderem eine artikulärseitige Partialruptur der Supraspinatussehne sowie eine Ruptur einzelner weniger Fasern der Infra spinatussehne diagnostiziert. Die Z.___ -Ärzte wiesen am 2. Dezember 2020 im Zusammenhang mit dem sensomotorischen Defizit im linken Arm auf zus ätzliche orthopädische Probleme mit Sehnenrissen der linken Schulter und Diskushernien hin (vgl. E. 3.7). Die Beschwerden an der linken Schulter best anden gemäss den Angaben der Beschwerdeführerin seit Juni 2020 und die Diagnose betreffend die Supra spi natus -/ Infraspinatussehne wurd e erstmals im August 2020 – und damit noch vor Erlass der angefochtenen Verfügung - aktenkundig ausgewiesen. Im entspre che nden Bericht des Y.___ fehlen jegliche Angaben zu allfälligen mit den Rupturen zusammenhängenden Funktionseinschränkungen der linken Schulter. Die fachfremden Z.___ -Ärzte wiesen ohne weitere Begründung auf Seh nenrisse an der linken Schulter hin, wobei unklar ist, inwieweit d ies er Befund im Rahmen des erhobenen Neurostatus und der Beurteilung der Defizite am linken Arm bereits berücksichtigt worden war. In der aktuellsten Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes der Beschwerdegegnerin vom 11. Juni 2020 (Urk. 13/164/9-10) waren die Schulterbeschwerden noch kein Thema. Auch in der angefochtenen Verfügung vom 4. September 2020 (Urk. 2) fand keine Auseinandersetzung damit statt beziehungsweise es wurde auf das Fehlen objektiver Befunde hingewiesen. Vor diesem Hintergrund sind betreffend die Beschwerden an der linken Schulter zusätzli che medizinische Abklärungen notwendig. Demgegenüber drängen sich b ezüglich der von der Beschwerdeführerin am 7. November 2020 erwähnten Diskushernie (Urk. 9) keine zusätzlichen medizini schen Abklärungen auf. Es liegt diesbezüglich einzig die Angabe der Beschwer deführerin vor und es fehlt ein entsprechender fachärztlicher Befund. Im Weiteren ist darauf hinzuweisen, dass im Bericht der Klinik C.___ vom 3. Oktober 2019 (v gl. E. 3. 3 ) unter Hinweis auf das MRI LWS vom Januar 2016 bereits eine kleine Diskushern ie auf der Hö he LKW5/S1 erwähnt wurde. 4.4 Nach dem Gesagten ist die Verfügung vom 4. September 2020 aufzuheben und die Sache zu r D urchführung weiterer medizinischer Abklärungen betreffend die Beschwerde n an der linken Schulter an die Beschwerde gegnerin zurückzuweisen. 5. Die Kosten des Verfahrens gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind ermessensweise auf Fr. 600.-- festzusetzen und entsprechend dem Ausgang des Verfahrens der unter liegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Di e Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 4. September 2020 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägun gen, über den Anspruch de r Beschwerdeführerin auf Leistungen der Inva liden versiche rung neu verfüge. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 15 - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubSchleiffer Marais

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2020.00674 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens Ersatzrichterin Curiger Gerichtsschreiberin Schleiffer Marais Urteil vom 26. Januar 2021 in Sachen X.___ Beschwerdeführerin gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. Nach erfolgreicher Absolvierung einer Umschulung zur kaufmännischen Ange stellten im Rahmen beruflicher Eingliederungsmassnahmen (Urk. 13/35) meldete sich die 1962 geborene X.___ a m 16. Mai 2006 unter Hinweis auf eine Sehnenscheidenentzündung im Daumen und Handgelenk rechts bei der Invali den versicherung erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 13/37). Die Sozialver si cherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, wies am 22. November 2006 das Leistungsgesuch der Versicherten verfügungsweise ab (Urk. 13/51/4-5 ). Die da gegen erhobene Beschwerde der Versicherten hiess das Sozialversicherungsge richt mit Urteil vom 28. November 2007 ( Prozess nummer IV.2006.01173, Urk. 13/58 ) in dem Sinne gut, als dass es die Sache an die IV-Stelle zu weiteren medizinischen Abklärungen zurückwies. Mit Verfügung vom 6. Mai 2009 (Urk. 13/70) verneinte die IV-Stelle a bermals einen Leistungsanspr u ch der Ver sicherten. Die dagegen erhobene Beschwerde der Versicherte n wurde vom hiesi gen Gericht mit Urteil vom 2. August 2010 (Prozess nummer IV.2009.00556, Urk. 13/75) abgewiesen. Die Versicherte meldete sich am 31. März 2013 mit Verweis auf einen am 5. August 2012 infolge eines Sturz es mit Rollerblades erlittenen Bruch des 2. Lendenwirbels abermals bei der Invalidenversicherung an (Urk. 13/78, Urk. 13/82 ). Mit Verfügung vom 10. September 2013 (Urk. 13/91) wies die IV-Stelle das Leistungs gesuch der Versicherten ab. Am 23. Juni 2018 erfolgte eine weitere Anmeldung der Versicherten bei der Inva lidenversicherung (Urk. 13/96). Die IV-Stelle nahm erwerbliche und medizinische Abklärungen vor und teilte der Versicherten am 4. Dezember 2018 mit, dass aktuell keine Eingliederungsmassnahmen möglich seien (Urk. 13/120). Mit Vor bescheid vom 14. Februar 2019 (Urk. 13/127) stellte die IV-Stelle der Versi cher ten die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht, wogegen letztere am 18. März 2019 Einwand (Urk. 13/130) erhob. Am 23. Juni 2020 erliess die IV-Stelle einen neuen Vorbescheid, in welchem sie abermals die Abweisung des Leistungs gesuchs in Aussicht stellte (Urk. 13/165) und wogegen die Versicherte am 15. Jul i 2020 Einwand (Urk. 13/167) erhob. Mit Verfügung vom 4. September 2020 (Urk. 2) verneinte die IV-Stelle einen Anspruch der Versicherten auf Leis tungen der Invalidenversicherung. 2. Dagegen erhob die Versicherte am 4. Oktober 2020 respektive 7. November 2020 unter Auflage eines Berichts des Y.___ vom 3. August 2020 (Urk. 3) Beschwerde (Urk. 1, Urk. 9) und beantragte sinngemäss die Aufhebung der Verfügung vom 4. September 2020. Mit Beschwe r deantwort vom 8. Dezember 2020 (Urk. 12) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 8. Dezember 2020 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 14). Am 3. Januar 2021 (Poststempel) reichte die Beschwerdeführerin den Arztbericht des Universitäts spitals Z.___ ( Urk. 15) ein. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetz es über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetz es über die Invalidenversicherung, IVG ). 1.3 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die leistungsabweisende Verfügung damit, dass die Besch werdeführerin seit Februar 2018 in der Ausübung der Tätigkeit als Verkäuferin Detailhandel eingeschränkt sei. Ab Mai 2018 sei ihr jedoch die bis herige Tätigkeit im Umfang von 50 % wieder zumutbar. Eine leidens angepasste Tätigkeit (körperlich leichte bis selten mittelschwere Verrichtungen) sei seit Mai 2018 in vollem Umfang möglich. Somit sei es der Beschwerdeführerin möglich, ein rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen, weshalb kein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe. In den Einwänden der Beschwerdeführerin sei neu eine Kardiomyopathie genannt worden, wobei die Herzfunkt ion nur leicht ein geschränkt und die Beschwerdeführerin subjektiv auch bei Belastung beschwer defrei sei. Die belastungsabhängigen Rückenschmerzen bei degenerativen Verän derungen seien bekannt gewesen, hätten sich im Verlauf unter Physiotherapie gebessert und bestünden gemäss ärztlicher Auskunft auch nicht mehr. Neuro lo gisch zeige sich ein gutes Ergebnis nach der Carotisoperation und klinisch bestehe auch kein Anhalt für neue Ischämien. Die Kraft in der rechten, dominanten Hand habe sich ebenfalls gebessert und eine glaubhafte Verschlechterung des Zustan des der linken Hand sei nicht ausgewiesen. Betreffend Schulter fehlten objektive Befunde, die eine gesundheitliche Einschränkung glaubhaft machten (S. 1 f.). 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1, Urk. 9), dass sie seit Juni 2020 konstante Schmerzen in der linken S chulter habe. Gemäss dem MRI von August 2020 seien zwei Sehnen defekt, was sich auf den ganzen Arm auswirke. Im Oktober 2020 sei zusätzlich eine Diskushernie fest gestellt worden. 3. 3.1 Dr. med. A.___, Fachärztin Kardiologie, Angiologie und Innere Medizin, stellte in i hrem Bericht vom 30. August 2019 (Urk. 13/148/7-9) folgende Diagnosen (S. 1): - v entrikuläre und supravent r ikuläre Extrasystolie (ED 09/2017, 05/2017) - HF mEF mit/bei Kardiomyopathie unklarer Genese, Ausschluss einer ischä mi schen Ursache - Ruhe-EKG: AV-Block I ° (PQ-Zeit 232 ms ), sonst un auffällig, keine Ischä miezeichen, keine Narben, aktuell unverändert - TTE: unverändert mittelgradig global eingeschränkte LV-Funktion (EF biplan 45 %, VB 09/2017: 43 %), dilatierter LV, kein Nachweis eines rele vanten V itiums, kein H.a. pulm. Hypertonie - p ro-BNP 337ng/l (29.08.2019) - Holter (21.09.2017): durchgeh. SR, HF min. 60/min, maxi. 127/min, mittlere H F tags 90/min, nachts 76/min; zahlreiche SVES, mässig viele VES, keine höhergrad. HRST, keine Pausen - CT Herz mit i.v. KM (03.10.2017): stenosefreie Koronarien. Minime nicht stenosierende Koronarsklerose des RIVA. Regel rechte Koronaranatomie. Rechtsversorgertyp - LWK 2 Fraktur, traumatisch (2012), bis 05/2017 Targin - Aspirin- und NSAR-Unverträglichkeit - cvRF : fortgesetzt Niko tin ( kum. ca. 65py), pos. FA eingeschr. (Onkel ms MI mit 40 J) - Status nach Subarachnoidalblutung mit ruptu r iertem ACom -Aneurysma (WFNS I, Hunt&Hess I, Fischer 3, BNI V ; EM 07.02.2018, ED 09.02.2018) - D SA mit Coiling des ACom -Aneurysma, Thrombus-Abgang in MCA-1 rechts, anschliessend erfolgreiche Thrombolyse mittels Integrilin - arterielle Hypertonie - Weisskittelkomponente - Hidradenitis suppurativa - Antibiotikatherapie mit Clindamycin / Rifampicin 02/2018 bis 01.04.2018 - a.e. Ursache für Eisenmangel ohne Anämie - rez. Eisenmangel ohne Anämie - will keine Abklärung mittels Gastro /Kolo - Hämocult 08/18: neg. - i.R. Akne i nversa, Differentialdiagnose: Blutverlust chronisch - minimale kognitive Störung - mit isolierten Minderleistungen im exekutiven Teilbereich Die Ärztin führte aus, dass die Beschwerdeführerin von kardialer Seite her weiter hin keine Beschwerden angebe, insbesondere keine belastungsassoziierten Steno kardien oder eine Dy spnoe bei nach wie vor niedrigem Belastungsniveau. Es lägen zudem keine Orthopnoe, keine Ödemneigung, kein Schwindel, kei ne Prä syn kopen und keine Synkop en vor (S. 2). Die Verlaufskontrolle habe im Wesentlichen unveränderte Befunde mit jetzt leic hter LV- Dilatation, aber praktisch unveränderter LV-Funktion ergeben (EF biplan 45 %, Vorbefund 2017 43 %). Die Genese bleibe nach wie vor unklar, wo bei differenzialdiagnostisch am ehesten ein postinfektiöses Geschehen in Betracht komme, nachdem im Rahmen der Erstuntersuchung eine koronare Herzer kran kung habe ausgeschlossen werden können. Die Beschwerdeführer i n sei klinisch vollständig kompensiert und im Rahmen ihrer Leistungsanforderungen beschwer de frei. Unverändertes Befinden vorausgesetzt, werde eine erneute Kontrollunter suchung in einem Jahr empfohlen (S. 3). 3.2 PD Dr. B.___, Leitender Oberarzt Wirbelsäulenchirurgie, Orthopädie und Neurochirurgie, Klinik C.___, nannte am 5. September 2019 folgende Diag nosen (Urk. 13/149/1-3 S. 1): Hauptdiagnosen: - chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom mit/bei: - leichte linkskonvexe lumbale Skoliose - Status nach Deckplattenfraktur LWK2 bei Rollerbladesturz 2012 - erosive Osteochondrose mit kleiner Diskushernie L5/S1 - chronische Knieschmerzen links mit Streckhemmung - Verdacht auf Osteoporose - Langzeitopiattherapie ( Targin ) - Nikotinabusus Nebendiagnosen: - Status nach Subarachnoidalblutung bei rupturiertem Acom -Aneu rysma 09.02.2018 mit Coiling - Herzinsuffizienz unklarer Ursache - arterielle Hypertonie - minime kognitive Störung Der Arzt führte aus, dass sich gemäss dem MRI LWS vom 5. September 2019 im Vergleich zum Vor-MRI vom Januar 2016 keine wesentliche Veränderung zeige. Es lägen eine konso lidierte Deckplattenfraktur LWK 2 mit gut erhaltener Band scheibe oberhalb sowie eine leichte Diskopathie L5/S1 mit Verminderung des Nucleussignals bei gut erhaltener Bandscheibenhöhe und kleiner dorsomedianer Protrusion vor. Eine Nervenkompression zeige sich nicht (S. 2). Es bestünden chronische lumbale Rückenschmerzen, welche im Gesamtkontext einerseits auf die leichten degenerativen Veränderungen und andererseits vor allem funktionell zu deuten seien bei Dekonditionierung, Beckenschiefstand und Bewegungsstörung im linken Bein, vor allem durch das linke Kniegelenk. Es werde diesbezüglich eine erneute Kontrolle empfohlen und die Beschwerde füh rerin bei Dr. med. D.___ angemeldet mit der Frage, inwieweit die Extension verbessert werden könne. Darüber hinaus werde eine konservative Behandlung der Rückenschmerzen empfohlen und die Beschwerdeführerin werde im Team manuelle Therapie zur Beurteilung und Übernahme der Behandlung angemeldet. Es werde dringend eine Wiederaufnahme der aktuell gestoppten Physiotherapie empfohlen mit dem Ziel, das Gangbild, die Haltung, Koordination und Kraft der Rumpfmuskulatur zu verbessern. Operative Massnahmen seien nicht indiziert (S. 2). 3. 3 Dr. med. E.___, Chefarzt Manuelle Medizin, und Dr. med. F.___, Assi stenz arzt Manuelle Medizin, Klinik C.___, führten in ihrem Bericht vom 3. Oktober 2019 (Urk. 13/152 /4-5 ) folgende Hauptd iagnosen auf ( S. 1): - chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom - Differenzialdiagnose Osteochondrose L5/S1 als primäre Schmerzursache - anamnestisch lumbale, mittige Rückenschmerzen seit Sturz 2012 mit Deckplattenfraktur LWK 2 - kli nisch: Hyperlordose LWS, p.a. Traktionsschmerz auf Höhe LWK5, leicht hypertoner M. quadratus lumborum rechts - konventionelles Röntgenbild LWS 22.01.2016: linkskonvexe lumbale S koliose, Höhenminderung LWK 2 und 3 - MRI LWS 22.01.2016: linksbetonte Osteochondrose auf Höhe LW K 5/S1 mit kleiner Diskushernie - Zustand nach Langzeitopiat ther apie mit Targin, seit kurzem Wi e der auf nahm e der Therapie mit Oxycodon 2.5 mg zweimal täglich - Verdacht auf Osteoporose - DEXA-Messung seitens Patientin nicht erwünscht - Nikotinkonsum Im Übrigen wiederholten die Ärzte die im Bericht von PD Dr. B.___ ge nannten Nebendiagnosen und führten aus, dass die Beschwerden und Befunde am ehesten einer Osteochondrose auf Höhe L5/S1 zuzuordnen seien. Letzte re dürfte auf einer ungünstigen biomechanischen Belastung bei starker Hyperlor dose der LWS fussen. Eine per i disk ale Infiltration komme für die Beschwerde führerin aktuell nicht in Frage, so dass mittels Heimübungen und Physiotherapie versucht werde, die Belastung auf das Segment L5/S1 zu verringern. Ebenso wenig komme für die Beschwerdeführerin eine DEXA-Messung in Frage. Man sei so verblieben, dass s ich die Beschwerdeführerin im Falle einer Schmerzzunahme wieder melde (S. 2). 3.4 Der Hausarzt der Bes chwerdeführerin, Dr. med. G.___, Allgemeine Innere Medizin FMH, stellte in seinem Bericht vom 25. Februar 2020 (Eingangsdatum; Urk. 13/159) folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.2) : - hochgradiger Verdacht auf c erebrovask. Insult (02/20), - a.e. bei UHFli (noch nicht de t ektiert) - chronisch lumbospondylogenes Schmerzsyndrom (2012) - Deckplattenfraktur LWK2, traumatisch - aktuell Verschlechterung - Akne inversa, ausgeprägt (03/2018) Dr. G.___ führte aus, dass die Sensibilität und Koordination des linken Arms und der linken Hand deutlich abgenommen hätten. Im Zusammenhang mit der Ausübung der bisherigen Tätigkeit hielt er fest, dass die linke Hand/ der linke Arm aktuell für fein motorische und beschränkt für grob motorische A rbeiten nicht einsetzbar sei. Eine angepasste Tätigkeit sei möglich, sofern die Motorik der Hände/Arme eine geringe Rolle spiele (S. 1 Ziff. 1.3, Ziff. 2.1). 3. 5 Dr. med. H.___, Facharzt Rheumatologie FMH, hielt am 13. März 2020 fest, dass die Rückenschmerzen bei der Beschwerdeführerin nicht mehr im Vordergrund stünden und sie in den letzten zwei Wochen wegen « strokes » mit zunehmender Lähmung des linken Arms im Z.___ gewesen sei. Bei der aktuellen Untersuchung sei vor allem das neurologische Defizit im Vordergrund gestanden und es werde sich zeigen, wie weit es in den nächsten sechs bis zwölf Monaten zu einer Erholung kommen werde (Urk. 13/160). 3. 6 Im Bericht des Y.___ vom 3. August 2020 (Urk. 3) wurde festgehalten, dass sich gemäss MRI der linken Schulter gleichen Datums eine leichte Degeneration im AC-Gelenk mit Knochenmarksödem im Bereich der Gelenkpartner und mit geringem Gelenkserguss zeige. Im Weiteren bestehe ein Gelenkserguss glenohu meral mit Flüssigkeit im Verlauf der langen Bizepssehne, wobei keine wesentliche Degeneration glenohumeral ersichtlich sei. Es bestünden sodann eine artiku lär seitige Partialruptur der Supraspinatussehne über mediolateral 1.2 cm sowie eine Ruptur einzeln er weniger Fasern der Infraspinatussehne vom Footprint. Die Sub scapularissehne sei intakt, ebenso die lange, sich in regelrechter Position be fin dende Bizepssehne. Die erfassten muskulären Strukturen zeig t e n schliesslich keine w esentliche ödematöse Signalalteration und es finde sich etwas Flüssigkeit in der Bursa subacriomialis / subdeltoidea. 3. 7 Im Bericht des Z.___, Klinisches Neurozentrum, Klinik für Neurologie, Klinik für Neurochirurgie, vom 2. Dezember 2020 betreffend interdisziplinäre Cer ebrovas kuläre Sprechstunde (Urk. 15 ) wurden folgende Diagnosen aufgeführt (S. 1 f.): - Status nach Carotisendarterektomie am 27.02.2020 bei cerebrovaskulärem ischämischen Insult im rechten Mediastromgebiet am 19.02. 2020 - ätiologisch: Thrombus im ICA-Abgang auf dem Boden einer rechtsseitigen ICA- Stenosierung - anamnestisch: vor drei bis vier Wochen akut aufgetretene Armparese links, seither keine weiteren neuen Defizite - klinisch: distal betonte Armparese links, NIHSS 3 Punkte - d iagnostisch: - auswärtiges cMRI vom 19.02.2020: teils frische, teils subakute schran kengestörte emboliforme Ischämien rechtshemisphärisch sowie unter Beteiligung der Grenzzone - Dopplersonographie der hirnversorgenden Gefässe (26.02.2020): im rechten Karotis-Bulbus ausgedehnter, überwiegend echoarmer Thrombus in den ICA-Abgang reichend mit geringem Restlumen zum ICA-Abgang - Labor: CRP 8 1 (chronische CRP-Erhöhung bei Akne inversa sei vorbe kannt); Le u kos 9.95 - therapeutisch: - Beginn Thrombozytenaggregationshemmung mit Plavix (bei Aspirinun verträglichkeit ) und Rosuvastatin - Status nach Carotisendarterektomie am 27.02.2020 - Status nach Subarachnoidalblutung bei rupturiertem Acom -Aneurysma (WFNS I, Hunt&Hess I, Fischer 3, BNI V; EM 07.02.2018, ED 09.02.2018) - anamnestisch: stärkstes Kopfschmerzereignis am 07.02.2018 um 09.00 Uhr. Holocephale Cephalgien. - diagnostisch: cCT vom 09.02.2018: diffuse Subarachnoidalblutung mit Ventrikeleinbruch. Rupturiertes Aneurysma der Arteria communicans anterior. Beginnende Liquorabflussstörung. Keine Herniation. - therapeutisch: 09.02.2018: DSA mit Coiling des ACom A neurysma, Throm busabgang in MCA-M1 rechts, anschliessend erfolgreiche Thrombolyse mittels Integrilin - Komplikationen: - Hyd r oce p halus malresorptivus (ED 12.02.2018) - z entrales Salzverlustsyndrom - Extrasystolie (ED 05/2017) - Holter-EKG 09/2017: mehrheitlich SVE, AV Block Grad I° - Echo 09/2017 : mittelgradig eingeschränkte EF (42 %), a. e. postent zünd lich - Herz-CT 10/2017: leichte Koronarsklerose, nicht stenosierend, keine Ischämie - Herzinsuffizienz unklarer Ätiologie, Extrasystolie - KHK mittels Koro -CT 10/2017 ausgeschlossen - Holter-EKG 09/2017: mehrheitlich SVE, AV Block Grad I° - Echo 09/2017 mittelgradig eingeschränkte EF (42 %), a.e. postent zündlich - Echo 02/2018: schwer dilatierte Ventrikel, diffuse Hypokinesie, LVEF 35-40 % - Pro-BNP 02/2018: 1428 ng /l - Verdacht auf ambulant erworbene Pneumonie links basal mit parapneu monischem Erguss, Augmentin 11.02.2018 bis 20.02.2018 - Hidradenitis suppurativa (Hurley-Stadium II-III) - anamnestisch: Status nach Operation axil l är und Status nach anti b io tischer Ther apie - diverse Ath erome am Hinterkopf anamnestisch seit Jahren (Neben diag nose im CT) - mehrfach Nachweis von Staph. a ureus in Inguinalabstrichen, Augmentin sensibel (02/2018) - aktuell (02/2018): Beginn Therapie mit Clindamycin 300 mg 1-0-1 und Rifamp icin 300 mg 1-0-1 für 10 Wochen - chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom beidseitig - Deckplattenfraktur LWK2 nach Sturz (Rollerblade s ) 2012 - Osteochondrose und kleine Diskushernie L5/S1, MRI 02/2016 - Verdacht auf allergische Reaktion auf Adalat mit Gesic htsrötung (02.03.2020) Die Z.___ -Ärzte führten aus, dass sich anamnestisch und klinisch keine Hinweise für zwischenzeitliche Schlaganfall-verdächtige Ereignisse ergeben hätten. Resi duell bestehe noch ein sensomotorisches Defizit im Arm links, bei zusätzlichen orthopädischen Problemen mit Sehnenrissen der linken Schulter und Diskus her nien. Die neuroangiologische Untersuchung habe bei Status nach Carotisen dar te rektomie weiterhin ein gutes Resultat mit der rechten ICA regelrecht perfundiert ohne Hinweise auf eine Re-Stenose gezeigt (S. 2). Im Zusammenhang mit der Neur oangiologie vom 2. Dezember 2020 hielten die Ärzte fest, dass es der Beschwerdeführerin gemäss eigenen Angaben aktuell schlecht gehe. Das Hauptproblem seien die Schmerzen und die Unterbeweg lichkeit des linken Arms aufgrund eines zweifachen Sehnenrisses in der linken Schulter. Des Weiteren bestünden mehrere Diskushernien. Unter dem Titel Modi fizierte NIH Stroke Scale wurde ein Gesamtergebnis von 2/42 aufgeführt, wobei betreffend die Motorik des linken Arms (1/4) und Sensibilität (1/2) je von keiner wesentlichen Funktionseinschränkun g trotz Symptome (kann gewohnte Aufga ben und Aktivitäten verrichten) ausgegangen wurde (S. 4). 4. 4.1 Gemäss den im Zusammenhang mit der IV -Anmeldung vom 23. Juni 2018 (Urk. 13/96) relevanten Arztberichte n bestanden bei der Beschwerdeführerin kar dio logische Beschwerden, Beschwerden im Zusammenhang mit den Schlagan fällen vom Februar 2018/2020 sowie Beschwerden am Rücken, am linken Knie und an der linken Schulter (vgl. E. 3). 4.2 Laut Bericht der behandelnden Kardiologin vom 30. August 2019 (vgl. E. 3.1) war die B eschwerdeführerin in kardialer Hins icht vollständig kompensiert und im Rahmen ihrer Leistungsanforderungen beschwerdefrei. Die Ärzte der Klinik C.___ gingen im September/Oktober 2019 von einer konsolidierten Deckplatten fraktur LWK 2 mit gut erhaltener Bandscheibe sowie eine r leichte n Diskopathie L5/S1 mit kleiner dorsomedianer Protrusion respektive von entsprechenden leichten degenerativen Veränderungen aus. Das Vorliegen einer Neurokom pression wurde verneint, ebenso eine wesentliche Veränderung aufgrund eines Vergleichs der MRI-Bildgebung vom Januar 2016 und vom September 2019 (vgl. E. 3.2). Im März 2020 standen die Rückenschmerzen gemäss den Angaben de s behandelnden Rheumatologen nicht mehr im Vordergrund (vgl. E. 3.5). Im Zu sammenhang mit den Schlaganfällen wiesen die Z.___ -Ärzte am 2. Dezember 2020 auf ein noch bestehendes sensomotorisches Defizit im linken Arm hin, wobei gemäss der gleichentags durchgeführten neuroangiologischen Untersuchung auf der NIH Stroke Scale ein äusserst tiefes Gesamt-Ergebnis vo n 2/42 resultier t e (vgl. E. 3.7). Betref fend die Motorik des linken Arm s ergab sich ein Resultat von 1/4 respektive betreffend die Sensibilität ein solches von 1/2, wobei «1» keiner wesentlichen Funktionseinschränkung trotz Symp tome n (kann alle g ewohnten Aufgaben und Aktivität en verrichten ) entspricht. Betreffend die übrigen 11 ge prüften Punkte ergab sich je ein Resultat von «0», was keinen Symptomen ent spricht (Urk. 15 S. 4 ). Im Bericht der Ergotherapeutin vom 9. Juli 2020 (Urk. 13/166/1) wird über Fortschritte betreffend die linke Hand berichtet und im Übrigen darauf hingewiesen, dass aktuell die Behandlung der massiven Schmerzproblematik in der linken Schulter im Vordergrund stehe. Nach dem Gesagten sind g estützt auf die Berichte der behandelnden Ärzte be züglich der kardiologischen Beschwerden, der Rücken- und Kniebeschwerden sowie der im Zusammenhang mit den Schlaganfällen stehenden Beschwerden keine objektiven Befunde ersichtlich, welche in rechtsgenügender Weise eine invalidenversicherungsrelevante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit der Be schwer deführerin zu begründen vermögen. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass die Beschwerdeführerin in ihren Eingaben vom 4. Oktober und 7. November 2020 (Urk. 1, Urk. 9) die eben genannten Beschwerden mit keinem Wort erwähnt e, sondern einzig auf die seit Juni 2020 bestehenden Schmerzen an der linken Schulter und die im Oktober 2020 zusätzlich festgestellte Diskushernie hinwies. 4.3 Im Bericht des Y.___ (vgl. E. 3.6) wurden aufgrund des MRI der linken Schulter vom 3. August 2020 unter anderem eine artikulärseitige Partialruptur der Supraspinatussehne sowie eine Ruptur einzelner weniger Fasern der Infra spinatussehne diagnostiziert. Die Z.___ -Ärzte wiesen am 2. Dezember 2020 im Zusammenhang mit dem sensomotorischen Defizit im linken Arm auf zus ätzliche orthopädische Probleme mit Sehnenrissen der linken Schulter und Diskushernien hin (vgl. E. 3.7). Die Beschwerden an der linken Schulter best anden gemäss den Angaben der Beschwerdeführerin seit Juni 2020 und die Diagnose betreffend die Supra spi natus -/ Infraspinatussehne wurd e erstmals im August 2020 – und damit noch vor Erlass der angefochtenen Verfügung - aktenkundig ausgewiesen. Im entspre che nden Bericht des Y.___ fehlen jegliche Angaben zu allfälligen mit den Rupturen zusammenhängenden Funktionseinschränkungen der linken Schulter. Die fachfremden Z.___ -Ärzte wiesen ohne weitere Begründung auf Seh nenrisse an der linken Schulter hin, wobei unklar ist, inwieweit d ies er Befund im Rahmen des erhobenen Neurostatus und der Beurteilung der Defizite am linken Arm bereits berücksichtigt worden war. In der aktuellsten Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes der Beschwerdegegnerin vom 11. Juni 2020 (Urk. 13/164/9-10) waren die Schulterbeschwerden noch kein Thema. Auch in der angefochtenen Verfügung vom 4. September 2020 (Urk. 2) fand keine Auseinandersetzung damit statt beziehungsweise es wurde auf das Fehlen objektiver Befunde hingewiesen. Vor diesem Hintergrund sind betreffend die Beschwerden an der linken Schulter zusätzli che medizinische Abklärungen notwendig. Demgegenüber drängen sich b ezüglich der von der Beschwerdeführerin am 7. November 2020 erwähnten Diskushernie (Urk. 9) keine zusätzlichen medizini schen Abklärungen auf. Es liegt diesbezüglich einzig die Angabe der Beschwer deführerin vor und es fehlt ein entsprechender fachärztlicher Befund. Im Weiteren ist darauf hinzuweisen, dass im Bericht der Klinik C.___ vom 3. Oktober 2019 (v gl. E. 3. 3 ) unter Hinweis auf das MRI LWS vom Januar 2016 bereits eine kleine Diskushern ie auf der Hö he LKW5/S1 erwähnt wurde. 4.4 Nach dem Gesagten ist die Verfügung vom 4. September 2020 aufzuheben und die Sache zu r D urchführung weiterer medizinischer Abklärungen betreffend die Beschwerde n an der linken Schulter an die Beschwerde gegnerin zurückzuweisen. 5. Die Kosten des Verfahrens gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind ermessensweise auf Fr. 600.-- festzusetzen und entsprechend dem Ausgang des Verfahrens der unter liegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Das Gericht erkennt: 1. Di e Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 4. September 2020 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägun gen, über den Anspruch de r Beschwerdeführerin auf Leistungen der Inva liden versiche rung neu verfüge. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 15 - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin GräubSchleiffer Marais

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2020.00674 III. Kammer Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens Ersatzrichterin Curiger Gerichtsschreiberin Schleiffer Marais Urteil vom 26. Januar 2021

IV.2020.00674

IV.2020.00674

IV.2020.00674 III. Kammer

III. Kammer

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens Ersatzrichterin Curiger Gerichtsschreiberin Schleiffer Marais

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens Ersatzrichterin Curiger Gerichtsschreiberin Schleiffer Marais

Urteil vom 26. Januar 2021

Urteil vom 26. Januar 2021 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführerin

Beschwerdeführerin gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. Nach erfolgreicher Absolvierung einer Umschulung zur kaufmännischen Ange stellten im Rahmen beruflicher Eingliederungsmassnahmen (Urk. 13/35) meldete sich die 1962 geborene X.___ a m 16. Mai 2006 unter Hinweis auf eine Sehnenscheidenentzündung im Daumen und Handgelenk rechts bei der Invali den versicherung erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 13/37). Die Sozialver si cherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, wies am 22. November 2006 das Leistungsgesuch der Versicherten verfügungsweise ab (Urk. 13/51/4-5 ). Die da gegen erhobene Beschwerde der Versicherten hiess das Sozialversicherungsge richt mit Urteil vom 28. November 2007 ( Prozess nummer IV.2006.01173, Urk. 13/58 ) in dem Sinne gut, als dass es die Sache an die IV-Stelle zu weiteren medizinischen Abklärungen zurückwies. Mit Verfügung vom 6. Mai 2009 (Urk. 13/70) verneinte die IV-Stelle a bermals einen Leistungsanspr u ch der Ver sicherten. Die dagegen erhobene Beschwerde der Versicherte n wurde vom hiesi gen Gericht mit Urteil vom 2. August 2010 (Prozess nummer IV.2009.00556, Urk. 13/75) abgewiesen.

1. Nach erfolgreicher Absolvierung einer Umschulung zur kaufmännischen Ange stellten im Rahmen beruflicher Eingliederungsmassnahmen (Urk. 13/35) meldete sich die 1962 geborene X.___ a m 16. Mai 2006 unter Hinweis auf eine Sehnenscheidenentzündung im Daumen und Handgelenk rechts bei der Invali den versicherung erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 13/37). Die Sozialver si cherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, wies am 22. November 2006 das Leistungsgesuch der Versicherten verfügungsweise ab (Urk. 13/51/4-5 ). Die da gegen erhobene Beschwerde der Versicherten hiess das Sozialversicherungsge richt mit Urteil vom 28. November 2007 ( Prozess nummer IV.2006.01173, Urk. 13/58 ) in dem Sinne gut, als dass es die Sache an die IV-Stelle zu weiteren medizinischen Abklärungen zurückwies. Mit Verfügung vom 6. Mai 2009 (Urk. 13/70) verneinte die IV-Stelle a bermals einen Leistungsanspr u ch der Ver sicherten. Die dagegen erhobene Beschwerde der Versicherte n wurde vom hiesi gen Gericht mit Urteil vom 2. August 2010 (Prozess nummer IV.2009.00556, Urk. 13/75) abgewiesen. Die Versicherte meldete sich am 31. März 2013 mit Verweis auf einen am 5. August 2012 infolge eines Sturz es mit Rollerblades erlittenen Bruch des 2. Lendenwirbels abermals bei der Invalidenversicherung an (Urk. 13/78, Urk. 13/82 ). Mit Verfügung vom 10. September 2013 (Urk. 13/91) wies die IV-Stelle das Leistungs gesuch der Versicherten ab.

Die Versicherte meldete sich am 31. März 2013 mit Verweis auf einen am 5. August 2012 infolge eines Sturz es mit Rollerblades erlittenen Bruch des 2. Lendenwirbels abermals bei der Invalidenversicherung an (Urk. 13/78, Urk. 13/82 ). Mit Verfügung vom 10. September 2013 (Urk. 13/91) wies die IV-Stelle das Leistungs gesuch der Versicherten ab. Am 23. Juni 2018 erfolgte eine weitere Anmeldung der Versicherten bei der Inva lidenversicherung (Urk. 13/96). Die IV-Stelle nahm erwerbliche und medizinische Abklärungen vor und teilte der Versicherten am 4. Dezember 2018 mit, dass aktuell keine Eingliederungsmassnahmen möglich seien (Urk. 13/120). Mit Vor bescheid vom 14. Februar 2019 (Urk. 13/127) stellte die IV-Stelle der Versi cher ten die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht, wogegen letztere am 18. März 2019 Einwand (Urk. 13/130) erhob. Am 23. Juni 2020 erliess die IV-Stelle einen neuen Vorbescheid, in welchem sie abermals die Abweisung des Leistungs gesuchs in Aussicht stellte (Urk. 13/165) und wogegen die Versicherte am 15. Jul i 2020 Einwand (Urk. 13/167) erhob. Mit Verfügung vom 4. September 2020 (Urk. 2) verneinte die IV-Stelle einen Anspruch der Versicherten auf Leis tungen der Invalidenversicherung.

Am 23. Juni 2018 erfolgte eine weitere Anmeldung der Versicherten bei der Inva lidenversicherung (Urk. 13/96). Die IV-Stelle nahm erwerbliche und medizinische Abklärungen vor und teilte der Versicherten am 4. Dezember 2018 mit, dass aktuell keine Eingliederungsmassnahmen möglich seien (Urk. 13/120). Mit Vor bescheid vom 14. Februar 2019 (Urk. 13/127) stellte die IV-Stelle der Versi cher ten die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht, wogegen letztere am 18. März 2019 Einwand (Urk. 13/130) erhob. Am 23. Juni 2020 erliess die IV-Stelle einen neuen Vorbescheid, in welchem sie abermals die Abweisung des Leistungs gesuchs in Aussicht stellte (Urk. 13/165) und wogegen die Versicherte am 15. Jul i 2020 Einwand (Urk. 13/167) erhob. Mit Verfügung vom 4. September 2020 (Urk. 2) verneinte die IV-Stelle einen Anspruch der Versicherten auf Leis tungen der Invalidenversicherung. 2. Dagegen erhob die Versicherte am 4. Oktober 2020 respektive 7. November 2020 unter Auflage eines Berichts des Y.___ vom 3. August 2020 (Urk. 3) Beschwerde (Urk. 1, Urk. 9) und beantragte sinngemäss die Aufhebung der Verfügung vom 4. September 2020. Mit Beschwe r deantwort vom 8. Dezember 2020 (Urk. 12) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 8. Dezember 2020 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 14). Am 3. Januar 2021 (Poststempel) reichte die Beschwerdeführerin den Arztbericht des Universitäts spitals Z.___ ( Urk. 15) ein.

2. Dagegen erhob die Versicherte am 4. Oktober 2020 respektive 7. November 2020 unter Auflage eines Berichts des Y.___ vom 3. August 2020 (Urk. 3) Beschwerde (Urk. 1, Urk. 9) und beantragte sinngemäss die Aufhebung der Verfügung vom 4. September 2020. Mit Beschwe r deantwort vom 8. Dezember 2020 (Urk. 12) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 8. Dezember 2020 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 14). Am 3. Januar 2021 (Poststempel) reichte die Beschwerdeführerin den Arztbericht des Universitäts spitals Z.___ ( Urk. 15) ein. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetz es über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetz es über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetz es über die Invalidenversicherung, IVG ).

1.2 Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetz es über die Invalidenversicherung, IVG ). 1.3 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).

1.3 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die leistungsabweisende Verfügung damit, dass die Besch werdeführerin seit Februar 2018 in der Ausübung der Tätigkeit als Verkäuferin Detailhandel eingeschränkt sei. Ab Mai 2018 sei ihr jedoch die bis herige Tätigkeit im Umfang von 50 % wieder zumutbar. Eine leidens angepasste Tätigkeit (körperlich leichte bis selten mittelschwere Verrichtungen) sei seit Mai 2018 in vollem Umfang möglich. Somit sei es der Beschwerdeführerin möglich, ein rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen, weshalb kein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe. In den Einwänden der Beschwerdeführerin sei neu eine Kardiomyopathie genannt worden, wobei die Herzfunkt ion nur leicht ein geschränkt und die Beschwerdeführerin subjektiv auch bei Belastung beschwer defrei sei. Die belastungsabhängigen Rückenschmerzen bei degenerativen Verän derungen seien bekannt gewesen, hätten sich im Verlauf unter Physiotherapie gebessert und bestünden gemäss ärztlicher Auskunft auch nicht mehr. Neuro lo gisch zeige sich ein gutes Ergebnis nach der Carotisoperation und klinisch bestehe auch kein Anhalt für neue Ischämien. Die Kraft in der rechten, dominanten Hand habe sich ebenfalls gebessert und eine glaubhafte Verschlechterung des Zustan des der linken Hand sei nicht ausgewiesen. Betreffend Schulter fehlten objektive Befunde, die eine gesundheitliche Einschränkung glaubhaft machten (S. 1 f.).

2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete die leistungsabweisende Verfügung damit, dass die Besch werdeführerin seit Februar 2018 in der Ausübung der Tätigkeit als Verkäuferin Detailhandel eingeschränkt sei. Ab Mai 2018 sei ihr jedoch die bis herige Tätigkeit im Umfang von 50 % wieder zumutbar. Eine leidens angepasste Tätigkeit (körperlich leichte bis selten mittelschwere Verrichtungen) sei seit Mai 2018 in vollem Umfang möglich. Somit sei es der Beschwerdeführerin möglich, ein rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen, weshalb kein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe. In den Einwänden der Beschwerdeführerin sei neu eine Kardiomyopathie genannt worden, wobei die Herzfunkt ion nur leicht ein geschränkt und die Beschwerdeführerin subjektiv auch bei Belastung beschwer defrei sei. Die belastungsabhängigen Rückenschmerzen bei degenerativen Verän derungen seien bekannt gewesen, hätten sich im Verlauf unter Physiotherapie gebessert und bestünden gemäss ärztlicher Auskunft auch nicht mehr. Neuro lo gisch zeige sich ein gutes Ergebnis nach der Carotisoperation und klinisch bestehe auch kein Anhalt für neue Ischämien. Die Kraft in der rechten, dominanten Hand habe sich ebenfalls gebessert und eine glaubhafte Verschlechterung des Zustan des der linken Hand sei nicht ausgewiesen. Betreffend Schulter fehlten objektive Befunde, die eine gesundheitliche Einschränkung glaubhaft machten (S. 1 f.). 2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1, Urk. 9), dass sie seit Juni 2020 konstante Schmerzen in der linken S chulter habe. Gemäss dem MRI von August 2020 seien zwei Sehnen defekt, was sich auf den ganzen Arm auswirke. Im Oktober 2020 sei zusätzlich eine Diskushernie fest gestellt worden.

2.2 Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1, Urk. 9), dass sie seit Juni 2020 konstante Schmerzen in der linken S chulter habe. Gemäss dem MRI von August 2020 seien zwei Sehnen defekt, was sich auf den ganzen Arm auswirke. Im Oktober 2020 sei zusätzlich eine Diskushernie fest gestellt worden. 3.

3. 3.1 Dr. med. A.___, Fachärztin Kardiologie, Angiologie und Innere Medizin, stellte in i hrem Bericht vom 30. August 2019 (Urk. 13/148/7-9) folgende Diagnosen (S. 1):

3.1 Dr. med. A.___, Fachärztin Kardiologie, Angiologie und Innere Medizin, stellte in i hrem Bericht vom 30. August 2019 (Urk. 13/148/7-9) folgende Diagnosen (S. 1): - v entrikuläre und supravent r ikuläre Extrasystolie (ED 09/2017, 05/2017)

v entrikuläre und supravent r ikuläre Extrasystolie (ED 09/2017, 05/2017) - HF mEF mit/bei Kardiomyopathie unklarer Genese, Ausschluss einer ischä mi schen Ursache

HF mEF mit/bei Kardiomyopathie unklarer Genese, Ausschluss einer ischä mi schen Ursache - Ruhe-EKG: AV-Block I ° (PQ-Zeit 232 ms ), sonst un auffällig, keine Ischä miezeichen, keine Narben, aktuell unverändert

Ruhe-EKG: AV-Block I ° (PQ-Zeit 232 ms ), sonst un auffällig, keine Ischä miezeichen, keine Narben, aktuell unverändert - TTE: unverändert mittelgradig global eingeschränkte LV-Funktion (EF biplan 45 %, VB 09/2017: 43 %), dilatierter LV, kein Nachweis eines rele vanten V itiums, kein H.a. pulm. Hypertonie

TTE: unverändert mittelgradig global eingeschränkte LV-Funktion (EF biplan 45 %, VB 09/2017: 43 %), dilatierter LV, kein Nachweis eines rele vanten V itiums, kein H.a. pulm. Hypertonie - p ro-BNP 337ng/l (29.08.2019)

p ro-BNP 337ng/l (29.08.2019) - Holter (21.09.2017): durchgeh. SR, HF min. 60/min, maxi. 127/min, mittlere H F tags 90/min, nachts 76/min; zahlreiche SVES, mässig viele VES, keine höhergrad. HRST, keine Pausen

Holter (21.09.2017): durchgeh. SR, HF min. 60/min, maxi. 127/min, mittlere H F tags 90/min, nachts 76/min; zahlreiche SVES, mässig viele VES, keine höhergrad. HRST, keine Pausen - CT Herz mit i.v. KM (03.10.2017): stenosefreie Koronarien. Minime nicht stenosierende Koronarsklerose des RIVA. Regel rechte Koronaranatomie. Rechtsversorgertyp

CT Herz mit i.v. KM (03.10.2017): stenosefreie Koronarien. Minime nicht stenosierende Koronarsklerose des RIVA. Regel rechte Koronaranatomie. Rechtsversorgertyp - LWK 2 Fraktur, traumatisch (2012), bis 05/2017 Targin

LWK 2 Fraktur, traumatisch (2012), bis 05/2017 Targin - Aspirin- und NSAR-Unverträglichkeit

Aspirin- und NSAR-Unverträglichkeit - cvRF : fortgesetzt Niko tin ( kum. ca. 65py), pos. FA eingeschr. (Onkel ms MI mit 40 J)

cvRF : fortgesetzt Niko tin ( kum. ca. 65py), pos. FA eingeschr. (Onkel ms MI mit 40 J) - Status nach Subarachnoidalblutung mit ruptu r iertem ACom -Aneurysma (WFNS I, Hunt&Hess I, Fischer 3, BNI V ; EM 07.02.2018, ED 09.02.2018)

Status nach Subarachnoidalblutung mit ruptu r iertem ACom -Aneurysma (WFNS I, Hunt&Hess I, Fischer 3, BNI V ; EM 07.02.2018, ED 09.02.2018) - D SA mit Coiling des ACom -Aneurysma, Thrombus-Abgang in MCA-1 rechts, anschliessend erfolgreiche Thrombolyse mittels Integrilin

D SA mit Coiling des ACom -Aneurysma, Thrombus-Abgang in MCA-1 rechts, anschliessend erfolgreiche Thrombolyse mittels Integrilin - arterielle Hypertonie

arterielle Hypertonie - Weisskittelkomponente

Weisskittelkomponente - Hidradenitis suppurativa

Hidradenitis suppurativa - Antibiotikatherapie mit Clindamycin / Rifampicin 02/2018 bis 01.04.2018

Antibiotikatherapie mit Clindamycin Rifampicin 02/2018 bis 01.04.2018 - a.e. Ursache für Eisenmangel ohne Anämie

a.e. Ursache für Eisenmangel ohne Anämie - rez. Eisenmangel ohne Anämie

rez. Eisenmangel ohne Anämie - will keine Abklärung mittels Gastro /Kolo

will keine Abklärung mittels Gastro /Kolo - Hämocult 08/18: neg.

Hämocult 08/18: neg. - i.R. Akne i nversa, Differentialdiagnose: Blutverlust chronisch

i.R. Akne i nversa, Differentialdiagnose: Blutverlust chronisch - minimale kognitive Störung

minimale kognitive Störung - mit isolierten Minderleistungen im exekutiven Teilbereich

mit isolierten Minderleistungen im exekutiven Teilbereich Die Ärztin führte aus, dass die Beschwerdeführerin von kardialer Seite her weiter hin keine Beschwerden angebe, insbesondere keine belastungsassoziierten Steno kardien oder eine Dy spnoe bei nach wie vor niedrigem Belastungsniveau. Es lägen zudem keine Orthopnoe, keine Ödemneigung, kein Schwindel, kei ne Prä syn kopen und keine Synkop en vor (S. 2).

Die Ärztin führte aus, dass die Beschwerdeführerin von kardialer Seite her weiter hin keine Beschwerden angebe, insbesondere keine belastungsassoziierten Steno kardien oder eine Dy spnoe bei nach wie vor niedrigem Belastungsniveau. Es lägen zudem keine Orthopnoe, keine Ödemneigung, kein Schwindel, kei ne Prä syn kopen und keine Synkop en vor (S. 2). Die Verlaufskontrolle habe im Wesentlichen unveränderte Befunde mit jetzt leic hter LV- Dilatation, aber praktisch unveränderter LV-Funktion ergeben (EF biplan 45 %, Vorbefund 2017 43 %). Die Genese bleibe nach wie vor unklar, wo bei differenzialdiagnostisch am ehesten ein postinfektiöses Geschehen in Betracht komme, nachdem im Rahmen der Erstuntersuchung eine koronare Herzer kran kung habe ausgeschlossen werden können. Die Beschwerdeführer i n sei klinisch vollständig kompensiert und im Rahmen ihrer Leistungsanforderungen beschwer de frei. Unverändertes Befinden vorausgesetzt, werde eine erneute Kontrollunter suchung in einem Jahr empfohlen (S. 3).

Die Verlaufskontrolle habe im Wesentlichen unveränderte Befunde mit jetzt leic hter LV- Dilatation, aber praktisch unveränderter LV-Funktion ergeben (EF biplan 45 %, Vorbefund 2017 43 %). Die Genese bleibe nach wie vor unklar, wo bei differenzialdiagnostisch am ehesten ein postinfektiöses Geschehen in Betracht komme, nachdem im Rahmen der Erstuntersuchung eine koronare Herzer kran kung habe ausgeschlossen werden können. Die Beschwerdeführer i n sei klinisch vollständig kompensiert und im Rahmen ihrer Leistungsanforderungen beschwer de frei. Unverändertes Befinden vorausgesetzt, werde eine erneute Kontrollunter suchung in einem Jahr empfohlen (S. 3). 3.2 PD Dr. B.___, Leitender Oberarzt Wirbelsäulenchirurgie, Orthopädie und Neurochirurgie, Klinik C.___, nannte am 5. September 2019 folgende Diag nosen (Urk. 13/149/1-3 S. 1):

3.2 PD Dr. B.___, Leitender Oberarzt Wirbelsäulenchirurgie, Orthopädie und Neurochirurgie, Klinik C.___, nannte am 5. September 2019 folgende Diag nosen (Urk. 13/149/1-3 S. 1): Hauptdiagnosen:

Hauptdiagnosen: - chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom mit/bei:

chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom mit/bei: - leichte linkskonvexe lumbale Skoliose

leichte linkskonvexe lumbale Skoliose - Status nach Deckplattenfraktur LWK2 bei Rollerbladesturz 2012

Status nach Deckplattenfraktur LWK2 bei Rollerbladesturz 2012 - erosive Osteochondrose mit kleiner Diskushernie L5/S1

erosive Osteochondrose mit kleiner Diskushernie L5/S1 - chronische Knieschmerzen links mit Streckhemmung

chronische Knieschmerzen links mit Streckhemmung - Verdacht auf Osteoporose

Verdacht auf Osteoporose - Langzeitopiattherapie ( Targin )

Langzeitopiattherapie ( Targin ) - Nikotinabusus

Nikotinabusus Nebendiagnosen:

Nebendiagnosen: - Status nach Subarachnoidalblutung bei rupturiertem Acom -Aneu rysma 09.02.2018 mit Coiling

Status nach Subarachnoidalblutung bei rupturiertem Acom -Aneu rysma 09.02.2018 mit Coiling - Herzinsuffizienz unklarer Ursache

Herzinsuffizienz unklarer Ursache - arterielle Hypertonie

arterielle Hypertonie - minime kognitive Störung

minime kognitive Störung Der Arzt führte aus, dass sich gemäss dem MRI LWS vom 5. September 2019 im Vergleich zum Vor-MRI vom Januar 2016 keine wesentliche Veränderung zeige. Es lägen eine konso lidierte Deckplattenfraktur LWK 2 mit gut erhaltener Band scheibe oberhalb sowie eine leichte Diskopathie L5/S1 mit Verminderung des Nucleussignals bei gut erhaltener Bandscheibenhöhe und kleiner dorsomedianer Protrusion vor. Eine Nervenkompression zeige sich nicht (S. 2).

Der Arzt führte aus, dass sich gemäss dem MRI LWS vom 5. September 2019 im Vergleich zum Vor-MRI vom Januar 2016 keine wesentliche Veränderung zeige. Es lägen eine konso lidierte Deckplattenfraktur LWK 2 mit gut erhaltener Band scheibe oberhalb sowie eine leichte Diskopathie L5/S1 mit Verminderung des Nucleussignals bei gut erhaltener Bandscheibenhöhe und kleiner dorsomedianer Protrusion vor. Eine Nervenkompression zeige sich nicht (S. 2). Es bestünden chronische lumbale Rückenschmerzen, welche im Gesamtkontext einerseits auf die leichten degenerativen Veränderungen und andererseits vor allem funktionell zu deuten seien bei Dekonditionierung, Beckenschiefstand und Bewegungsstörung im linken Bein, vor allem durch das linke Kniegelenk. Es werde diesbezüglich eine erneute Kontrolle empfohlen und die Beschwerde füh rerin bei Dr. med. D.___ angemeldet mit der Frage, inwieweit die Extension verbessert werden könne. Darüber hinaus werde eine konservative Behandlung der Rückenschmerzen empfohlen und die Beschwerdeführerin werde im Team manuelle Therapie zur Beurteilung und Übernahme der Behandlung angemeldet. Es werde dringend eine Wiederaufnahme der aktuell gestoppten Physiotherapie empfohlen mit dem Ziel, das Gangbild, die Haltung, Koordination und Kraft der Rumpfmuskulatur zu verbessern. Operative Massnahmen seien nicht indiziert (S. 2).

Es bestünden chronische lumbale Rückenschmerzen, welche im Gesamtkontext einerseits auf die leichten degenerativen Veränderungen und andererseits vor allem funktionell zu deuten seien bei Dekonditionierung, Beckenschiefstand und Bewegungsstörung im linken Bein, vor allem durch das linke Kniegelenk. Es werde diesbezüglich eine erneute Kontrolle empfohlen und die Beschwerde füh rerin bei Dr. med. D.___ angemeldet mit der Frage, inwieweit die Extension verbessert werden könne. Darüber hinaus werde eine konservative Behandlung der Rückenschmerzen empfohlen und die Beschwerdeführerin werde im Team manuelle Therapie zur Beurteilung und Übernahme der Behandlung angemeldet. Es werde dringend eine Wiederaufnahme der aktuell gestoppten Physiotherapie empfohlen mit dem Ziel, das Gangbild, die Haltung, Koordination und Kraft der Rumpfmuskulatur zu verbessern. Operative Massnahmen seien nicht indiziert (S. 2). 3. 3 Dr. med. E.___, Chefarzt Manuelle Medizin, und Dr. med. F.___, Assi stenz arzt Manuelle Medizin, Klinik C.___, führten in ihrem Bericht vom 3. Oktober 2019 (Urk. 13/152 /4-5 ) folgende Hauptd iagnosen auf ( S. 1):

3. 3 Dr. med. E.___, Chefarzt Manuelle Medizin, und Dr. med. F.___, Assi stenz arzt Manuelle Medizin, Klinik C.___, führten in ihrem Bericht vom 3. Oktober 2019 (Urk. 13/152 /4-5 ) folgende Hauptd iagnosen auf ( S. 1): - chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom

chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom - Differenzialdiagnose Osteochondrose L5/S1 als primäre Schmerzursache

Differenzialdiagnose Osteochondrose L5/S1 als primäre Schmerzursache - anamnestisch lumbale, mittige Rückenschmerzen seit Sturz 2012 mit Deckplattenfraktur LWK 2

anamnestisch lumbale, mittige Rückenschmerzen seit Sturz 2012 mit Deckplattenfraktur LWK 2 - kli nisch: Hyperlordose LWS, p.a. Traktionsschmerz auf Höhe LWK5, leicht hypertoner M. quadratus lumborum rechts

kli nisch: Hyperlordose LWS, p.a. Traktionsschmerz auf Höhe LWK5, leicht hypertoner M. quadratus lumborum rechts - konventionelles Röntgenbild LWS 22.01.2016: linkskonvexe lumbale S koliose, Höhenminderung LWK 2 und 3

konventionelles Röntgenbild LWS 22.01.2016: linkskonvexe lumbale S koliose, Höhenminderung LWK 2 und 3 - MRI LWS 22.01.2016: linksbetonte Osteochondrose auf Höhe LW K 5/S1 mit kleiner Diskushernie

MRI LWS 22.01.2016: linksbetonte Osteochondrose auf Höhe LW K 5/S1 mit kleiner Diskushernie - Zustand nach Langzeitopiat ther apie mit Targin, seit kurzem Wi e der auf nahm e der Therapie mit Oxycodon 2.5 mg zweimal täglich

Zustand nach Langzeitopiat ther apie mit Targin, seit kurzem Wi e der auf nahm e der Therapie mit Oxycodon 2.5 mg zweimal täglich - Verdacht auf Osteoporose

Verdacht auf Osteoporose - DEXA-Messung seitens Patientin nicht erwünscht

DEXA-Messung seitens Patientin nicht erwünscht - Nikotinkonsum

Nikotinkonsum Im Übrigen wiederholten die Ärzte die im Bericht von PD Dr. B.___ ge nannten Nebendiagnosen und führten aus, dass die Beschwerden und Befunde am ehesten einer Osteochondrose auf Höhe L5/S1 zuzuordnen seien. Letzte re dürfte auf einer ungünstigen biomechanischen Belastung bei starker Hyperlor dose der LWS fussen. Eine per i disk ale Infiltration komme für die Beschwerde führerin aktuell nicht in Frage, so dass mittels Heimübungen und Physiotherapie versucht werde, die Belastung auf das Segment L5/S1 zu verringern. Ebenso wenig komme für die Beschwerdeführerin eine DEXA-Messung in Frage. Man sei so verblieben, dass s ich die Beschwerdeführerin im Falle einer Schmerzzunahme wieder melde (S. 2).

Im Übrigen wiederholten die Ärzte die im Bericht von PD Dr. B.___ ge nannten Nebendiagnosen und führten aus, dass die Beschwerden und Befunde am ehesten einer Osteochondrose auf Höhe L5/S1 zuzuordnen seien. Letzte re dürfte auf einer ungünstigen biomechanischen Belastung bei starker Hyperlor dose der LWS fussen. Eine per i disk ale Infiltration komme für die Beschwerde führerin aktuell nicht in Frage, so dass mittels Heimübungen und Physiotherapie versucht werde, die Belastung auf das Segment L5/S1 zu verringern. Ebenso wenig komme für die Beschwerdeführerin eine DEXA-Messung in Frage. Man sei so verblieben, dass s ich die Beschwerdeführerin im Falle einer Schmerzzunahme wieder melde (S. 2). 3.4 Der Hausarzt der Bes chwerdeführerin, Dr. med. G.___, Allgemeine Innere Medizin FMH, stellte in seinem Bericht vom 25. Februar 2020 (Eingangsdatum; Urk. 13/159) folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.2) :

3.4 Der Hausarzt der Bes chwerdeführerin, Dr. med. G.___, Allgemeine Innere Medizin FMH, stellte in seinem Bericht vom 25. Februar 2020 (Eingangsdatum; Urk. 13/159) folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.2) : - hochgradiger Verdacht auf c erebrovask. Insult (02/20),

hochgradiger Verdacht auf c erebrovask. Insult (02/20), - a.e. bei UHFli (noch nicht de t ektiert)

a.e. bei UHFli (noch nicht de t ektiert) - chronisch lumbospondylogenes Schmerzsyndrom (2012)

chronisch lumbospondylogenes Schmerzsyndrom (2012) - Deckplattenfraktur LWK2, traumatisch

Deckplattenfraktur LWK2, traumatisch - aktuell Verschlechterung

aktuell Verschlechterung - Akne inversa, ausgeprägt (03/2018)

Akne inversa, ausgeprägt (03/2018) Dr. G.___ führte aus, dass die Sensibilität und Koordination des linken Arms und der linken Hand deutlich abgenommen hätten. Im Zusammenhang mit der Ausübung der bisherigen Tätigkeit hielt er fest, dass die linke Hand/ der linke Arm aktuell für fein motorische und beschränkt für grob motorische A rbeiten nicht einsetzbar sei. Eine angepasste Tätigkeit sei möglich, sofern die Motorik der Hände/Arme eine geringe Rolle spiele (S. 1 Ziff. 1.3, Ziff. 2.1).

Dr. G.___ führte aus, dass die Sensibilität und Koordination des linken Arms und der linken Hand deutlich abgenommen hätten. Im Zusammenhang mit der Ausübung der bisherigen Tätigkeit hielt er fest, dass die linke Hand/ der linke Arm aktuell für fein motorische und beschränkt für grob motorische A rbeiten nicht einsetzbar sei. Eine angepasste Tätigkeit sei möglich, sofern die Motorik der Hände/Arme eine geringe Rolle spiele (S. 1 Ziff. 1.3, Ziff. 2.1). 3. 5 Dr. med. H.___, Facharzt Rheumatologie FMH, hielt am 13. März 2020 fest, dass die Rückenschmerzen bei der Beschwerdeführerin nicht mehr im Vordergrund stünden und sie in den letzten zwei Wochen wegen « strokes » mit zunehmender Lähmung des linken Arms im Z.___ gewesen sei. Bei der aktuellen Untersuchung sei vor allem das neurologische Defizit im Vordergrund gestanden und es werde sich zeigen, wie weit es in den nächsten sechs bis zwölf Monaten zu einer Erholung kommen werde (Urk. 13/160).

3. 5 Dr. med. H.___, Facharzt Rheumatologie FMH, hielt am 13. März 2020 fest, dass die Rückenschmerzen bei der Beschwerdeführerin nicht mehr im Vordergrund stünden und sie in den letzten zwei Wochen wegen « strokes » mit zunehmender Lähmung des linken Arms im Z.___ gewesen sei. Bei der aktuellen Untersuchung sei vor allem das neurologische Defizit im Vordergrund gestanden und es werde sich zeigen, wie weit es in den nächsten sechs bis zwölf Monaten zu einer Erholung kommen werde (Urk. 13/160). 3. 6 Im Bericht des Y.___ vom 3. August 2020 (Urk. 3) wurde festgehalten, dass sich gemäss MRI der linken Schulter gleichen Datums eine leichte Degeneration im AC-Gelenk mit Knochenmarksödem im Bereich der Gelenkpartner und mit geringem Gelenkserguss zeige. Im Weiteren bestehe ein Gelenkserguss glenohu meral mit Flüssigkeit im Verlauf der langen Bizepssehne, wobei keine wesentliche Degeneration glenohumeral ersichtlich sei. Es bestünden sodann eine artiku lär seitige Partialruptur der Supraspinatussehne über mediolateral 1.2 cm sowie eine Ruptur einzeln er weniger Fasern der Infraspinatussehne vom Footprint. Die Sub scapularissehne sei intakt, ebenso die lange, sich in regelrechter Position be fin dende Bizepssehne. Die erfassten muskulären Strukturen zeig t e n schliesslich keine w esentliche ödematöse Signalalteration und es finde sich etwas Flüssigkeit in der Bursa subacriomialis / subdeltoidea.

3. 6 Im Bericht des Y.___ vom 3. August 2020 (Urk. 3) wurde festgehalten, dass sich gemäss MRI der linken Schulter gleichen Datums eine leichte Degeneration im AC-Gelenk mit Knochenmarksödem im Bereich der Gelenkpartner und mit geringem Gelenkserguss zeige. Im Weiteren bestehe ein Gelenkserguss glenohu meral mit Flüssigkeit im Verlauf der langen Bizepssehne, wobei keine wesentliche Degeneration glenohumeral ersichtlich sei. Es bestünden sodann eine artiku lär seitige Partialruptur der Supraspinatussehne über mediolateral 1.2 cm sowie eine Ruptur einzeln er weniger Fasern der Infraspinatussehne vom Footprint. Die Sub scapularissehne sei intakt, ebenso die lange, sich in regelrechter Position be fin dende Bizepssehne. Die erfassten muskulären Strukturen zeig t e n schliesslich keine w esentliche ödematöse Signalalteration und es finde sich etwas Flüssigkeit in der Bursa subacriomialis subdeltoidea. 3. 7 Im Bericht des Z.___, Klinisches Neurozentrum, Klinik für Neurologie, Klinik für Neurochirurgie, vom 2. Dezember 2020 betreffend interdisziplinäre Cer ebrovas kuläre Sprechstunde (Urk. 15 ) wurden folgende Diagnosen aufgeführt (S. 1 f.):

3. 7 Im Bericht des Z.___, Klinisches Neurozentrum, Klinik für Neurologie, Klinik für Neurochirurgie, vom 2. Dezember 2020 betreffend interdisziplinäre Cer ebrovas kuläre Sprechstunde (Urk. 15 ) wurden folgende Diagnosen aufgeführt (S. 1 f.): - Status nach Carotisendarterektomie am 27.02.2020 bei cerebrovaskulärem ischämischen Insult im rechten Mediastromgebiet am 19.02. 2020

Status nach Carotisendarterektomie am 27.02.2020 bei cerebrovaskulärem ischämischen Insult im rechten Mediastromgebiet am 19.02. 2020 - ätiologisch: Thrombus im ICA-Abgang auf dem Boden einer rechtsseitigen ICA- Stenosierung

ätiologisch: Thrombus im ICA-Abgang auf dem Boden einer rechtsseitigen ICA- Stenosierung - anamnestisch: vor drei bis vier Wochen akut aufgetretene Armparese links, seither keine weiteren neuen Defizite

anamnestisch: vor drei bis vier Wochen akut aufgetretene Armparese links, seither keine weiteren neuen Defizite - klinisch: distal betonte Armparese links, NIHSS 3 Punkte

klinisch: distal betonte Armparese links, NIHSS 3 Punkte - d iagnostisch:

d iagnostisch: - auswärtiges cMRI vom 19.02.2020: teils frische, teils subakute schran kengestörte emboliforme Ischämien rechtshemisphärisch sowie unter Beteiligung der Grenzzone

auswärtiges cMRI vom 19.02.2020: teils frische, teils subakute schran kengestörte emboliforme Ischämien rechtshemisphärisch sowie unter Beteiligung der Grenzzone - Dopplersonographie der hirnversorgenden Gefässe (26.02.2020): im rechten Karotis-Bulbus ausgedehnter, überwiegend echoarmer Thrombus in den ICA-Abgang reichend mit geringem Restlumen zum ICA-Abgang

Dopplersonographie der hirnversorgenden Gefässe (26.02.2020): im rechten Karotis-Bulbus ausgedehnter, überwiegend echoarmer Thrombus in den ICA-Abgang reichend mit geringem Restlumen zum ICA-Abgang - Labor: CRP 8 1 (chronische CRP-Erhöhung bei Akne inversa sei vorbe kannt); Le u kos 9.95

Labor: CRP 8 1 (chronische CRP-Erhöhung bei Akne inversa sei vorbe kannt); Le u kos 9.95 - therapeutisch:

therapeutisch: - Beginn Thrombozytenaggregationshemmung mit Plavix (bei Aspirinun verträglichkeit ) und Rosuvastatin

Beginn Thrombozytenaggregationshemmung mit Plavix (bei Aspirinun verträglichkeit ) und Rosuvastatin - Status nach Carotisendarterektomie am 27.02.2020

Status nach Carotisendarterektomie am 27.02.2020 - Status nach Subarachnoidalblutung bei rupturiertem Acom -Aneurysma (WFNS I, Hunt&Hess I, Fischer 3, BNI V; EM 07.02.2018, ED 09.02.2018)

Status nach Subarachnoidalblutung bei rupturiertem Acom -Aneurysma (WFNS I, Hunt&Hess I, Fischer 3, BNI V; EM 07.02.2018, ED 09.02.2018) - anamnestisch: stärkstes Kopfschmerzereignis am 07.02.2018 um 09.00 Uhr. Holocephale Cephalgien. anamnestisch: stärkstes Kopfschmerzereignis am 07.02.2018 um 09.00 Uhr. Holocephale Cephalgien. - diagnostisch: cCT vom 09.02.2018: diffuse Subarachnoidalblutung mit Ventrikeleinbruch. Rupturiertes Aneurysma der Arteria communicans anterior. Beginnende Liquorabflussstörung. Keine Herniation. diagnostisch: cCT vom 09.02.2018: diffuse Subarachnoidalblutung mit Ventrikeleinbruch. Rupturiertes Aneurysma der Arteria communicans anterior. Beginnende Liquorabflussstörung. Keine Herniation. - therapeutisch: 09.02.2018: DSA mit Coiling des ACom A neurysma, Throm busabgang in MCA-M1 rechts, anschliessend erfolgreiche Thrombolyse mittels Integrilin

therapeutisch: 09.02.2018: DSA mit Coiling des ACom A neurysma, Throm busabgang in MCA-M1 rechts, anschliessend erfolgreiche Thrombolyse mittels Integrilin - Komplikationen:

Komplikationen: - Hyd r oce p halus malresorptivus (ED 12.02.2018)

Hyd r oce p halus malresorptivus (ED 12.02.2018) - z entrales Salzverlustsyndrom

z entrales Salzverlustsyndrom - Extrasystolie (ED 05/2017)

Extrasystolie (ED 05/2017) - Holter-EKG 09/2017: mehrheitlich SVE, AV Block Grad I°

Holter-EKG 09/2017: mehrheitlich SVE, AV Block Grad I° - Echo 09/2017 : mittelgradig eingeschränkte EF (42 %), a. e. postent zünd lich

Echo 09/2017 : mittelgradig eingeschränkte EF (42 %), a. e. postent zünd lich - Herz-CT 10/2017: leichte Koronarsklerose, nicht stenosierend, keine Ischämie

Herz-CT 10/2017: leichte Koronarsklerose, nicht stenosierend, keine Ischämie - Herzinsuffizienz unklarer Ätiologie, Extrasystolie

Herzinsuffizienz unklarer Ätiologie, Extrasystolie - KHK mittels Koro -CT 10/2017 ausgeschlossen

KHK mittels Koro -CT 10/2017 ausgeschlossen - Holter-EKG 09/2017: mehrheitlich SVE, AV Block Grad I°

Holter-EKG 09/2017: mehrheitlich SVE, AV Block Grad I° - Echo 09/2017 mittelgradig eingeschränkte EF (42 %), a.e. postent zündlich

Echo 09/2017 mittelgradig eingeschränkte EF (42 %), a.e. postent zündlich - Echo 02/2018: schwer dilatierte Ventrikel, diffuse Hypokinesie, LVEF 35-40 %

Echo 02/2018: schwer dilatierte Ventrikel, diffuse Hypokinesie, LVEF 35-40 % - Pro-BNP 02/2018: 1428 ng /l

Pro-BNP 02/2018: 1428 ng /l - Verdacht auf ambulant erworbene Pneumonie links basal mit parapneu monischem Erguss, Augmentin 11.02.2018 bis 20.02.2018

Verdacht auf ambulant erworbene Pneumonie links basal mit parapneu monischem Erguss, Augmentin 11.02.2018 bis 20.02.2018 - Hidradenitis suppurativa (Hurley-Stadium II-III)

Hidradenitis suppurativa (Hurley-Stadium II-III) - anamnestisch: Status nach Operation axil l är und Status nach anti b io tischer Ther apie

anamnestisch: Status nach Operation axil l är und Status nach anti b io tischer Ther apie - diverse Ath erome am Hinterkopf anamnestisch seit Jahren (Neben diag nose im CT)

diverse Ath erome am Hinterkopf anamnestisch seit Jahren (Neben diag nose im CT) - mehrfach Nachweis von Staph. a ureus in Inguinalabstrichen, Augmentin sensibel (02/2018)

mehrfach Nachweis von Staph. a ureus in Inguinalabstrichen, Augmentin sensibel (02/2018) - aktuell (02/2018): Beginn Therapie mit Clindamycin 300 mg 1-0-1 und Rifamp icin 300 mg 1-0-1 für 10 Wochen

aktuell (02/2018): Beginn Therapie mit Clindamycin 300 mg 1-0-1 und Rifamp icin 300 mg 1-0-1 für 10 Wochen - chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom beidseitig

chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom beidseitig - Deckplattenfraktur LWK2 nach Sturz (Rollerblade s ) 2012

Deckplattenfraktur LWK2 nach Sturz (Rollerblade s ) 2012 - Osteochondrose und kleine Diskushernie L5/S1, MRI 02/2016

Osteochondrose und kleine Diskushernie L5/S1, MRI 02/2016 - Verdacht auf allergische Reaktion auf Adalat mit Gesic htsrötung (02.03.2020)

Verdacht auf allergische Reaktion auf Adalat mit Gesic htsrötung (02.03.2020) Die Z.___ -Ärzte führten aus, dass sich anamnestisch und klinisch keine Hinweise für zwischenzeitliche Schlaganfall-verdächtige Ereignisse ergeben hätten. Resi duell bestehe noch ein sensomotorisches Defizit im Arm links, bei zusätzlichen orthopädischen Problemen mit Sehnenrissen der linken Schulter und Diskus her nien. Die neuroangiologische Untersuchung habe bei Status nach Carotisen dar te rektomie weiterhin ein gutes Resultat mit der rechten ICA regelrecht perfundiert ohne Hinweise auf eine Re-Stenose gezeigt (S. 2).

Die Z.___ -Ärzte führten aus, dass sich anamnestisch und klinisch keine Hinweise für zwischenzeitliche Schlaganfall-verdächtige Ereignisse ergeben hätten. Resi duell bestehe noch ein sensomotorisches Defizit im Arm links, bei zusätzlichen orthopädischen Problemen mit Sehnenrissen der linken Schulter und Diskus her nien. Die neuroangiologische Untersuchung habe bei Status nach Carotisen dar te rektomie weiterhin ein gutes Resultat mit der rechten ICA regelrecht perfundiert ohne Hinweise auf eine Re-Stenose gezeigt (S. 2). Im Zusammenhang mit der Neur oangiologie vom 2. Dezember 2020 hielten die Ärzte fest, dass es der Beschwerdeführerin gemäss eigenen Angaben aktuell schlecht gehe. Das Hauptproblem seien die Schmerzen und die Unterbeweg lichkeit des linken Arms aufgrund eines zweifachen Sehnenrisses in der linken Schulter. Des Weiteren bestünden mehrere Diskushernien. Unter dem Titel Modi fizierte NIH Stroke Scale wurde ein Gesamtergebnis von 2/42 aufgeführt, wobei betreffend die Motorik des linken Arms (1/4) und Sensibilität (1/2) je von keiner wesentlichen Funktionseinschränkun g trotz Symptome (kann gewohnte Aufga ben und Aktivitäten verrichten) ausgegangen wurde (S. 4).

Im Zusammenhang mit der Neur oangiologie vom 2. Dezember 2020 hielten die Ärzte fest, dass es der Beschwerdeführerin gemäss eigenen Angaben aktuell schlecht gehe. Das Hauptproblem seien die Schmerzen und die Unterbeweg lichkeit des linken Arms aufgrund eines zweifachen Sehnenrisses in der linken Schulter. Des Weiteren bestünden mehrere Diskushernien. Unter dem Titel Modi fizierte NIH Stroke Scale wurde ein Gesamtergebnis von 2/42 aufgeführt, wobei betreffend die Motorik des linken Arms (1/4) und Sensibilität (1/2) je von keiner wesentlichen Funktionseinschränkun g trotz Symptome (kann gewohnte Aufga ben und Aktivitäten verrichten) ausgegangen wurde (S. 4). 4.

4. 4.1 Gemäss den im Zusammenhang mit der IV -Anmeldung vom 23. Juni 2018 (Urk. 13/96) relevanten Arztberichte n bestanden bei der Beschwerdeführerin kar dio logische Beschwerden, Beschwerden im Zusammenhang mit den Schlagan fällen vom Februar 2018/2020 sowie Beschwerden am Rücken, am linken Knie und an der linken Schulter (vgl. E. 3).

4.1 Gemäss den im Zusammenhang mit der IV -Anmeldung vom 23. Juni 2018 (Urk. 13/96) relevanten Arztberichte n bestanden bei der Beschwerdeführerin kar dio logische Beschwerden, Beschwerden im Zusammenhang mit den Schlagan fällen vom Februar 2018/2020 sowie Beschwerden am Rücken, am linken Knie und an der linken Schulter (vgl. E. 3). 4.2 Laut Bericht der behandelnden Kardiologin vom 30. August 2019 (vgl. E. 3.1) war die B eschwerdeführerin in kardialer Hins icht vollständig kompensiert und im Rahmen ihrer Leistungsanforderungen beschwerdefrei. Die Ärzte der Klinik C.___ gingen im September/Oktober 2019 von einer konsolidierten Deckplatten fraktur LWK 2 mit gut erhaltener Bandscheibe sowie eine r leichte n Diskopathie L5/S1 mit kleiner dorsomedianer Protrusion respektive von entsprechenden leichten degenerativen Veränderungen aus. Das Vorliegen einer Neurokom pression wurde verneint, ebenso eine wesentliche Veränderung aufgrund eines Vergleichs der MRI-Bildgebung vom Januar 2016 und vom September 2019 (vgl. E. 3.2). Im März 2020 standen die Rückenschmerzen gemäss den Angaben de s behandelnden Rheumatologen nicht mehr im Vordergrund (vgl. E. 3.5). Im Zu sammenhang mit den Schlaganfällen wiesen die Z.___ -Ärzte am 2. Dezember 2020 auf ein noch bestehendes sensomotorisches Defizit im linken Arm hin, wobei gemäss der gleichentags durchgeführten neuroangiologischen Untersuchung auf der NIH Stroke Scale ein äusserst tiefes Gesamt-Ergebnis vo n 2/42 resultier t e (vgl. E. 3.7). Betref fend die Motorik des linken Arm s ergab sich ein Resultat von 1/4 respektive betreffend die Sensibilität ein solches von 1/2, wobei «1» keiner wesentlichen Funktionseinschränkung trotz Symp tome n (kann alle g ewohnten Aufgaben und Aktivität en verrichten ) entspricht. Betreffend die übrigen 11 ge prüften Punkte ergab sich je ein Resultat von «0», was keinen Symptomen ent spricht (Urk. 15 S. 4 ). Im Bericht der Ergotherapeutin vom 9. Juli 2020 (Urk. 13/166/1) wird über Fortschritte betreffend die linke Hand berichtet und im Übrigen darauf hingewiesen, dass aktuell die Behandlung der massiven Schmerzproblematik in der linken Schulter im Vordergrund stehe.

4.2 Laut Bericht der behandelnden Kardiologin vom 30. August 2019 (vgl. E. 3.1) war die B eschwerdeführerin in kardialer Hins icht vollständig kompensiert und im Rahmen ihrer Leistungsanforderungen beschwerdefrei. Die Ärzte der Klinik C.___ gingen im September/Oktober 2019 von einer konsolidierten Deckplatten fraktur LWK 2 mit gut erhaltener Bandscheibe sowie eine r leichte n Diskopathie L5/S1 mit kleiner dorsomedianer Protrusion respektive von entsprechenden leichten degenerativen Veränderungen aus. Das Vorliegen einer Neurokom pression wurde verneint, ebenso eine wesentliche Veränderung aufgrund eines Vergleichs der MRI-Bildgebung vom Januar 2016 und vom September 2019 (vgl. E. 3.2). Im März 2020 standen die Rückenschmerzen gemäss den Angaben de s behandelnden Rheumatologen nicht mehr im Vordergrund (vgl. E. 3.5). Im Zu sammenhang mit den Schlaganfällen wiesen die Z.___ -Ärzte am 2. Dezember 2020 auf ein noch bestehendes sensomotorisches Defizit im linken Arm hin, wobei gemäss der gleichentags durchgeführten neuroangiologischen Untersuchung auf der NIH Stroke Scale ein äusserst tiefes Gesamt-Ergebnis vo n 2/42 resultier t e (vgl. E. 3.7). Betref fend die Motorik des linken Arm s ergab sich ein Resultat von 1/4 respektive betreffend die Sensibilität ein solches von 1/2, wobei «1» keiner wesentlichen Funktionseinschränkung trotz Symp tome n (kann alle g ewohnten Aufgaben und Aktivität en verrichten ) entspricht. Betreffend die übrigen 11 ge prüften Punkte ergab sich je ein Resultat von «0», was keinen Symptomen ent spricht (Urk. 15 S. 4 ). Im Bericht der Ergotherapeutin vom 9. Juli 2020 (Urk. 13/166/1) wird über Fortschritte betreffend die linke Hand berichtet und im Übrigen darauf hingewiesen, dass aktuell die Behandlung der massiven Schmerzproblematik in der linken Schulter im Vordergrund stehe. Nach dem Gesagten sind g estützt auf die Berichte der behandelnden Ärzte be züglich der kardiologischen Beschwerden, der Rücken- und Kniebeschwerden sowie der im Zusammenhang mit den Schlaganfällen stehenden Beschwerden keine objektiven Befunde ersichtlich, welche in rechtsgenügender Weise eine invalidenversicherungsrelevante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit der Be schwer deführerin zu begründen vermögen. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass die Beschwerdeführerin in ihren Eingaben vom 4. Oktober und 7. November 2020 (Urk. 1, Urk. 9) die eben genannten Beschwerden mit keinem Wort erwähnt e, sondern einzig auf die seit Juni 2020 bestehenden Schmerzen an der linken Schulter und die im Oktober 2020 zusätzlich festgestellte Diskushernie hinwies.

Nach dem Gesagten sind g estützt auf die Berichte der behandelnden Ärzte be züglich der kardiologischen Beschwerden, der Rücken- und Kniebeschwerden sowie der im Zusammenhang mit den Schlaganfällen stehenden Beschwerden keine objektiven Befunde ersichtlich, welche in rechtsgenügender Weise eine invalidenversicherungsrelevante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit der Be schwer deführerin zu begründen vermögen. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass die Beschwerdeführerin in ihren Eingaben vom 4. Oktober und 7. November 2020 (Urk. 1, Urk. 9) die eben genannten Beschwerden mit keinem Wort erwähnt e, sondern einzig auf die seit Juni 2020 bestehenden Schmerzen an der linken Schulter und die im Oktober 2020 zusätzlich festgestellte Diskushernie hinwies. 4.3 Im Bericht des Y.___ (vgl. E. 3.6) wurden aufgrund des MRI der linken Schulter vom 3. August 2020 unter anderem eine artikulärseitige Partialruptur der Supraspinatussehne sowie eine Ruptur einzelner weniger Fasern der Infra spinatussehne diagnostiziert. Die Z.___ -Ärzte wiesen am 2. Dezember 2020 im Zusammenhang mit dem sensomotorischen Defizit im linken Arm auf zus ätzliche orthopädische Probleme mit Sehnenrissen der linken Schulter und Diskushernien hin (vgl. E. 3.7).

4.3 Im Bericht des Y.___ (vgl. E. 3.6) wurden aufgrund des MRI der linken Schulter vom 3. August 2020 unter anderem eine artikulärseitige Partialruptur der Supraspinatussehne sowie eine Ruptur einzelner weniger Fasern der Infra spinatussehne diagnostiziert. Die Z.___ -Ärzte wiesen am 2. Dezember 2020 im Zusammenhang mit dem sensomotorischen Defizit im linken Arm auf zus ätzliche orthopädische Probleme mit Sehnenrissen der linken Schulter und Diskushernien hin (vgl. E. 3.7). Die Beschwerden an der linken Schulter best anden gemäss den Angaben der Beschwerdeführerin seit Juni 2020 und die Diagnose betreffend die Supra spi natus -/ Infraspinatussehne wurd e erstmals im August 2020 – und damit noch vor Erlass der angefochtenen Verfügung - aktenkundig ausgewiesen. Im entspre che nden Bericht des Y.___ fehlen jegliche Angaben zu allfälligen mit den Rupturen zusammenhängenden Funktionseinschränkungen der linken Schulter. Die fachfremden Z.___ -Ärzte wiesen ohne weitere Begründung auf Seh nenrisse an der linken Schulter hin, wobei unklar ist, inwieweit d ies er Befund im Rahmen des erhobenen Neurostatus und der Beurteilung der Defizite am linken Arm bereits berücksichtigt worden war. In der aktuellsten Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes der Beschwerdegegnerin vom 11. Juni 2020 (Urk. 13/164/9-10) waren die Schulterbeschwerden noch kein Thema. Auch in der angefochtenen Verfügung vom 4. September 2020 (Urk. 2) fand keine Auseinandersetzung damit statt beziehungsweise es wurde auf das Fehlen objektiver Befunde hingewiesen. Vor diesem Hintergrund sind betreffend die Beschwerden an der linken Schulter zusätzli che medizinische Abklärungen notwendig.

Die Beschwerden an der linken Schulter best anden gemäss den Angaben der Beschwerdeführerin seit Juni 2020 und die Diagnose betreffend die Supra spi natus Infraspinatussehne wurd e erstmals im August 2020 – und damit noch vor Erlass der angefochtenen Verfügung - aktenkundig ausgewiesen. Im entspre che nden Bericht des Y.___ fehlen jegliche Angaben zu allfälligen mit den Rupturen zusammenhängenden Funktionseinschränkungen der linken Schulter. Die fachfremden Z.___ -Ärzte wiesen ohne weitere Begründung auf Seh nenrisse an der linken Schulter hin, wobei unklar ist, inwieweit d ies er Befund im Rahmen des erhobenen Neurostatus und der Beurteilung der Defizite am linken Arm bereits berücksichtigt worden war. In der aktuellsten Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes der Beschwerdegegnerin vom 11. Juni 2020 (Urk. 13/164/9-10) waren die Schulterbeschwerden noch kein Thema. Auch in der angefochtenen Verfügung vom 4. September 2020 (Urk. 2) fand keine Auseinandersetzung damit statt beziehungsweise es wurde auf das Fehlen objektiver Befunde hingewiesen. Vor diesem Hintergrund sind betreffend die Beschwerden an der linken Schulter zusätzli che medizinische Abklärungen notwendig. Demgegenüber drängen sich b ezüglich der von der Beschwerdeführerin am 7. November 2020 erwähnten Diskushernie (Urk. 9) keine zusätzlichen medizini schen Abklärungen auf. Es liegt diesbezüglich einzig die Angabe der Beschwer deführerin vor und es fehlt ein entsprechender fachärztlicher Befund. Im Weiteren ist darauf hinzuweisen, dass im Bericht der Klinik C.___ vom 3. Oktober 2019 (v gl. E. 3. 3 ) unter Hinweis auf das MRI LWS vom Januar 2016 bereits eine kleine Diskushern ie auf der Hö he LKW5/S1 erwähnt wurde.

Demgegenüber drängen sich b ezüglich der von der Beschwerdeführerin am 7. November 2020 erwähnten Diskushernie (Urk. 9) keine zusätzlichen medizini schen Abklärungen auf. Es liegt diesbezüglich einzig die Angabe der Beschwer deführerin vor und es fehlt ein entsprechender fachärztlicher Befund. Im Weiteren ist darauf hinzuweisen, dass im Bericht der Klinik C.___ vom 3. Oktober 2019 (v gl. E. 3. 3 ) unter Hinweis auf das MRI LWS vom Januar 2016 bereits eine kleine Diskushern ie auf der Hö he LKW5/S1 erwähnt wurde. 4.4 Nach dem Gesagten ist die Verfügung vom 4. September 2020 aufzuheben und die Sache zu r D urchführung weiterer medizinischer Abklärungen betreffend die Beschwerde n an der linken Schulter an die Beschwerde gegnerin zurückzuweisen.

4.4 Nach dem Gesagten ist die Verfügung vom 4. September 2020 aufzuheben und die Sache zu r D urchführung weiterer medizinischer Abklärungen betreffend die Beschwerde n an der linken Schulter an die Beschwerde gegnerin zurückzuweisen. 5. Die Kosten des Verfahrens gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind ermessensweise auf Fr. 600.-- festzusetzen und entsprechend dem Ausgang des Verfahrens der unter liegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.

5. Die Kosten des Verfahrens gemäss Art. 69 Abs. 1 bis IVG sind ermessensweise auf Fr. 600.-- festzusetzen und entsprechend dem Ausgang des Verfahrens der unter liegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Di e Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 4. September 2020 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägun gen, über den Anspruch de r Beschwerdeführerin auf Leistungen der Inva liden versiche rung neu verfüge.

1. Di e Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 4. September 2020 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägun gen, über den Anspruch de r Beschwerdeführerin auf Leistungen der Inva liden versiche rung neu verfüge. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu gestellt. 3. Zustellung gegen Empfangsschein an:

3. Zustellung gegen Empfangsschein an: - X.___

X.___ - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 15

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 15 - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

GräubSchleiffer Marais