Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03488.jsonl.gz/66

Wie viel die Besichtigung kosten soll, war noch unklar, jedoch solle der Preis “moderat” sein, hiess es. Die Einnahmen würden vor allem für die Instandhaltung des 27 bis 25 v. Chr. errichteten Baus mit seiner eindrucksvollen Kuppel verwendet.
Das Ticket solle aber auch dazu beitragen, die Besucher “in diesen kritischen Zeiten” besser kontrollieren zu können, so Franceschini. Derzeit kämen jährlich sieben Millionen Menschen ins Pantheon. Damit ist der gewaltige Rundbau mit der im Durchmesser neun Meter grossen Öffnung in der Kuppel eines der meistbesuchten Denkmäler in Rom.
Die meisten Monumente der Antike in Rom, darunter das Kolosseum, das Forum Romanum und der Palatin, kosten schon lange Eintritt, lediglich die meisten Kirchen sind frei zugänglich.
Der oströmische Kaiser Phokas hatte den heidnischen Tempel im Jahr 609 Papst Bonifatius IV. geschenkt, der ihn zur Kirche weihen liess. Im Pantheon sind auch die meisten italienischen Könige und einige Künstler beigesetzt.
(SDA)