Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03235.jsonl.gz/1521

Inhaltsverzeichnis
Meldepflicht
Die Meldepflicht beginnt mit der Abgabe des Dienstbüchleins durch die Militärverwaltung (Kreiskommando) und dauert für alle in der Armee oder im Zivilschutz Eingeteilten und für alle Nichteingeteilten bis zum Ende der Militärdienstpflicht.
Änderungen von persönlichen Daten, von Wohnadresse und Beruf sind innerhalb von 14 Tagen zu melden. Im Kanton Zürich wird die militärische Meldepflicht mit der Meldung bei der Stadt- oder Gemeindeverwaltung erfüllt.
Auslandabwesenheiten
Weniger als 12 Monate im Ausland
Es ist kein Gesuch um Auslandurlaub notwendig.
Pflichten vor der Ausreise:
Die Postzustellung in der Schweiz muss gewährleistet sein. Militärdienstleistende müssen rechtzeitig ein Dienstverschiebungsgesuch einreichen, sofern die Dienstleistung in die Zeit des Auslandaufenthaltes fällt. Fällt der Auslandaufenthalt in die Schiessperiode (April - August), muss der Schiesspflichtige zusätzlich ein Gesuch um Dispensation von der Schiesspflicht einreichen.
Länger als 12 Monate im Ausland
Wer einen längeren Auslandaufenthalt plant und sich in der Schweiz zivilrechtlich abmeldet, muss beim Kreiskommando des Wohnortes ein Gesuch um Auslandurlaub einreichen.
Schiesspflicht
Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.
Vorteile:
- Die Schiesspflicht muss in einem in der ganzen Schweiz anerkannten Schiessverein bis am 30. September 2021 erfüllt werden (siehe Schiessdaten im Internet, www.zh.ch). Die anerkannten Schiessvereine führen zwischen Anfang April und Ende September obligatorische Schiessübungen durch;
- Die Bundesübungen (Obligatorisches Programm, Feldschiessen) der gleichen Waffenart müssen im selben Jahr, aber nicht im gleichen Schiessverein geschossen werden;
- die Schiesspflicht gilt als erfüllt, wenn der Schiesspflichtige die vorgeschriebene Anzahl Patronen, mit seiner persönlichen Waffe gezielt verschossen hat;
- als Mindestleistung werden 42 Punkte auf 300 Meter und 120 Punkte auf 25 Meter verlangt, wobei nicht mehr als drei Nullen geschossen werden dürfen;
- Schiesspflichtige, die diese Mindestleistung nicht erbracht haben, können das obligatorische Programm höchstens zweimal im gleichen Schiessverein, ausgenommen bei einem Wohnortswechsel, wiederholen (Kaufmunition);
- die Erfüllung der ausserdienstlichen Schiesspflicht im WK ist nicht möglich.