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Die Dunkelfeld-Analyse ist eine bereits seit über 250 Jahren bekannte Variante der Lichtmikroskopie. In seinen Forschungen zeigte Prof. Dr. Enderlein zu Beginn des letzten Jahrhunderts auf, dass alle Organismen einem ständigen Wandel unterliegen.
Bei dieser Wandelbarkeit der Mikroorganismen, genannt Pleomorphismus, geht man davon aus, dass Bakterien, Pilze, Mikroorganismen und Parasiten nicht nur aus der Umwelt, durch Ansteckung, in den Körper gelangen. Je nach Beschaffenheit des inneren Milieus können sie sich im Körper selbst bilden und ihre Stadien auch verändern (Pleomorphismus). Die Dunkelfeld-Analyse führt zu einem dunklen Bildhintergrund, vor dem sich die zu beobachtenden Strukturen hell abheben. Dadurch können von durchsichtigen Objekten mit eigentlich wenig Kontrast dennoch kontrastreiche Bilder erzeugt werden, ohne dass eine vorherige Färbung erforderlich ist. Durch eine 2500-fache Vergrößerung können dann Dinge erkennbar werden, welche durch eine herkömmliche Laboranalyse verborgen blieben.
Um den Unterschied zu einer normalen Blutuntersuchung am Mikroskop verstehen zu können, stellen Sie sich am besten vor, wie Sie an einem schönen Sommertag hinauf zum Himmel schauen. So sehen Sie den blauen Himmel und die Sonne. Bedeutet dies, dass die Sonne der einzige Stern ist, weil wir nur die Sonne sehen? Schauen Sie jedoch in einer sternenklaren Nacht zum Himmel, so werden Sie vor dem dunklen Hintergrund des Nachthimmels (wie im Dunkelfeld-Mikroskop) unzählige Sterne und andere Himmelskörper entdecken. Ein ganzes Universum. Damit sind Sie den Wahrheiten großes Stück näher.