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Simon Wiener (Violine), Amir Liberson (Bratsche), Rebecca Blau (Querflöte)
1 January @ 8:30 pm - 9:30 pm
Simon Wiener wurde 1994 in Uster (Schweiz) geboren und studierte bei Zakhar Bron (2010 – 2014), Renaud Capuçon (-2014 – 2018) und Ilya Gringolts (2018 – 2020). Meisterkurse bei Persönlichkeiten wie Ana Chumachenco, Maxim Vengerov, Midori Goto und Donald Weilerstein bereichern seine Ausbildung.
Er ist Gewinner des Internationalen Johannes Brahms Wettbewerbs 2019 in Pörtschach. Am Leopold-Mozart-Wettbewerb 2019 in Augsburg wurde er mit dem Sonderpreis der Kritiker-Jury sowie dem Sonderpreis für die beste Interpretation des kammermusikalischen Werks ausgezeichnet. Ausserdem war er Preisträger bei Wettbewerben in Polen, Italien, Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Als Solist trat er in St. Petersburg mit dem Ermitage Orchester auf und im Konzerthaus Wien mit dem Kammerorchester der Münchner Philharmonie. Ausserdem u.a. mit dem Orchestre de Chambre de Lausanne, den Hofer Symphonikern und dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim.
Als leidenschaftlicher Kammermusiker bestritt er Rezitale mit Klavier u. a. am Festival „sommets musicaux“ in Gstaad, im Rahmen der Konzertreihe „Révélations – Jeunes Talents“ im Farelhaus Biel oder in der Tonhalle Zürich.
Seit Januar 2020 ist er festes Mitglied im Zürcher Kammerorchester.
Simon Wiener ist auch engagierter Komponist, wobei mehrere seiner Stücke prämiert und öffentlich aufgeführt wurden.
Amir Liberson wurde 1991 in Israel geboren. Er war Praktikant sowohl im Berner Sinfonieorchester als auch im Sinfonieorchester Biel Solothurn. Im Alter von 6 Jahren begann er mit dem Violinspiel im Rubin Conservatory of Music, Haifa, und fuehrte seine Studien an der Tel Aviv University und der Haute Ecole de Lausanne fort (Standort Sion). Er war Violinschueler von Yevgeni Apter und Prof. Hagai Shaham, und studierte Viola mit Roman Spitzer und Prof. Haim Taub. Derzeit ist er im Master of Performance mit Prof. Diemut Poppen an der Zuercher Hochschule der Kuenste.
Rebecca Blau erhielt ihren ersten Querflötenunterricht an der Musikschule Suhl, bevor sie ihre Ausbildung in der Musikspezialklasse des Rutheneums in Gera fortsetzte. Ihr Bachelorstudium absolvierte sie an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. 2017/2018 studierte sie über ein Erasmusstipendium am Koninklijk Conservatorium Brussel und am Pôle d’Enseignement Supérieur Bordeaux Aquitaine. Seit Februar 2020 studiert sie im Master Performance Klassik mit Schwerpunkt Interpretation in Contemporary Music an der Hochschule Luzern bei Pirmin Grehl. Solistisch konzertierte Rebecca mit der Philharmonie Gera – Altenburg, dem Festivalorchester der Höri Musiktage und dem Collegium Musicum Greiz. Rebecca ist Mitglied in verschiedenen Kammermusikformationen und interessiert sich besonders für Neue Musik. Ihre erste Erfahrung mit Neuer Musik machte sie im Landesjugendensemble für Neue Musik Thüringen, das eng mit dem Komponistenverband Via Nova e.V. in Weimar zusammenarbeitet. So entstanden Konzerte bei den Weimarer Frühjahrstagen für zeitgenössische Musik und der Rheinsberger Pfingstwerkstatt. Seit dem spielte sie u.a. als Mitglied bei Studio Musikfabrik in Köln, beim Beijing Modern Music Festival in China und dem Festival de La Habana de Música Contemporánea in Kuba. Rebecca war Teil der Impuls Festivalakademie in Graz und spielte beim Järvi Festival in Pärnu, sowie bei den Höri Musiktagen. Weitere musikalische Impulse erhielt sie in Meisterkursen bei u.a. Carin Levine, Felix Renggli, Michael Faust, Julien Beaudiment und Antoni Wierzbinski. Für ihre Leistung wurde sie mit einem Deutschlandstipendium der Ewald Horbach Stiftung, einem Deutschlandstipendium der Toten Hosen, einem Stipendium der Anna Ruths Stiftung und einem Stipendium der Hirschmann Stiftung ausgezeichnet.
Programm:
W. A. Mozart – Duet n. 2 für Violine und Bratsche KV 424
L. van Beethoven – Serenade für Flöte, Violine und Bratsche op. 25
Weitere Veranstaltungen auf der Rigi: https://www.rigi.ch/Erleben-Genuss/Veranstaltungen