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Das malerische Burgenland ist das einwohnermäßig kleinste Bundesland Österreichs. Seine waagerecht geteilte Flagge in Rot und Gold führte es im Jahr 1921 ein.
Das zuvor als Deutsch-Westungarn bekannte Gebiet fiel nach dem Ersten Weltkrieg an die junge Republik Österreich und änderte seinen Namen in Burgenland. Im Zuge dessen passte die Burgenländische Landesregierung auch das Landeswappen an die neuen Farben an. Am Entwurf des Wappens war das Wiener Institut für Genealogie, Familienrecht und Wappenkunde beteiligt. Das Resultat war eine Kombination aus den Familienwappen zweier mittelalterlicher Adelsgeschlechter der Region: der Grafen von Mattersdorf-Forchtenstein und Güssing-Bernstein. Das Wappen des Burgenlands zeigt seitdem einen roten goldgekrönten Adler auf einem schwarzen Felsen. Über seinen geöffneten Flügeln sind zwei schwarze Kreuzchen zu sehen. Auf der Brust trägt er einen dreimal von Rot und Kürsch gespaltenen Brustschild.