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In der Nacht auf Montag und am Montagmorgen streifte eine Warmfront den Nordrand der Schweiz. Sie führte in einer Höhe zwischen 3000 und 4000 Metern feuchtere Luft mit zahlreichen flachen Quellwolken zu uns. Weil die tieferen Luftschichten trocken waren, konnten die Quellwolken auch vom Boden aus gut beobachtet werden, und die aufgehende Sonne sorgte teilweise für farbenprächtige Bilder.
Altocumulus stratiformis undulatus
In der Wolkenklassifikation bedeutet der Begriff Alto mittlere Höhe, in der Regel also zwischen 2000 und 7000 Metern über Meer. Der Begriff Cumulus besagt, dass es sich um eine Quellwolke, in unserem Fall um eine flockige Quellwolke handelt. Mit dem Ausdruck stratiformis wird zum Ausdruck gebracht, dass die Wolken schichtförmig angeordnet sind und zu einem System gehören, in diesem Fall zu einer flachen Warmfront.
Es folgt noch eine schlappe Kaltfront
Die mittelhohen Quellwolken der Warmfront zogen gegen Mittag nach Osten ab. So war es um die Mittagszeit und am frühen Nachmittag auch im Norden ziemlich sonnig. Auf den Abend folgt noch der Streifschuss einer Kaltfront. Damit muss man speziell am Nordrand der Schweiz auch mit tiefen Wolken rechnen. Voraussichtlich bleibt es aber an den meisten Orten trocken.