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Bei den meisten Knochenimplantaten, Zement und Transplantate sind bestehen aus harten Materialien, die sich schlecht an die Gegebenheiten anpassen. Weiche Objekte hingegen können ihre Masse gleichmäßig über ein Volumen ausdehnen und verschieben. Sie sind weniger dicht und können so Platz für den Zellenaufbau innerhalb der Wunde schaffen.
Forscher der University of British Columbia und der McMaster University in Kanada haben kürzlich über ein Gerüst auf Pflanzenzellulosebasis berichtet, dass in die beschädigte Region injiziert werden kann. Das Material ermöglicht den natürlichen Gewebezellen sich festzusetzen und zu wachsen. Da es biologisch abbaubar ist, verschwindet das Material von selbst und zurück bleibt nur körpereigenes Gewebe.
Das Gerüst besteht aus Nanokristallen, die aus pflanzlicher Zellulose gewonnen werden. Es entstehen Fäden aus sehr festem Material die zu einer schwammartigen zusammengefügt werden. Dieses Material ist extrem komprimierbar und verteilt sich optimal in der Wunde. Das Material wurde an Laborratten getestet. Diese zeigten im Vergleich mit unbehandelten Tieren ein bis zu 50% verbessertes Knochenwachstum.
„Die meisten Knochentransplantate oder Implantate bestehen aus harter, spröder Keramik, die sich an die Gegebenheiten anpasst. Diese Lücken können zu einem schlechten Knochenwachstum und zum Versagen des Implantats führen“, sagte der Autor der Studie, Dr. Student in Chemieingenieurwesen bei McMaster. „Wir haben dieses Zellulose-Nanokristall-Aerogel als eine effektivere Alternative zu den synthetischen Materialien entwickelt.“ (Quelle:Medgadget)