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Jura Wurst
Das Räuchern, wie es in Champoz noch gepflegt wird, hat auf den Höhenzügen der Nordwestschweiz wie auch im französischen Jura eine lange Tradition. Harte Winter zwangen zur Vorratshaltung, weshalb die Bauern unter den ausladenden Dächern ihrer Häuser eine Tuyé (oder Tué) einrichteten, einen grossen Kamin mit einem hölzernen Rauchfang, in den sie ihre Würste, ihren Speck und ihren Schinken hängten.
Im Rauch von vor sich hinmottenden Buchen-, Tannen- oder Wacholderspänen wurden die verschiedenen Fleischerzeugnisse veredelt – ein aufwendiges und langwieriges Verfahren, das sich immer weniger noch leisten mögen. Das Gros der heutigen Metzger produziert seine Rauchwürste im automatischen Räucherkasten in einem Gemisch von Dampf und Holzaromen.