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Freiburg Der Vorstand des Quartiervereins Perolles wollte die über 60 Anwesenden am Dienstagabend um eine konsultative Abstimmung betreffend der Einbahnstrasse vor dem Bahnhof bitten. Den Anwesenden wurden sechs Vorschläge präsentiert, zu denen sie Stellung nehmen sollten. Die Vorschläge reichten von der Forderung, die Einbahnstrasse wieder rückgängig zu machen, über eine komplette Schliessung der Bahnhofstrasse bis zu einer direkten Verbindung der St.-Peters-Gasse mit der Zeughausstrasse.
Auf Abstimmung verzichtet
Bevor es überhaupt zur Konsultation kommen konnte, gab es zahlreiche Wortmeldungen. Eine Anwohnerin wies darauf hin, dass jeder einen Beitrag zur Verminderung des Treibstoffausstosses leisten müsse. Jemand bemerkte, dass es durch die Einführung der Einbahnstrasse viel mehr Staus gebe als zuvor. Eine nächste Anwesende sagte, dass es mehr Informationen bräuchte, um überhaupt abstimmen zu können: Die allgemeine Verkehrsplanung der Stadt sei nicht bekannt.
Daraufhin ergriff Gemeinderat Jean Bourgknecht das Wort und wies darauf hin, dass beispielsweise die Verbindung zwischen St.-Peters-Gasse und Zeughausstrasse gar nicht durchführbar sei. Die Versammlung einigte sich darauf, die konsultative Abstimmung fallen zu lassen. Vereinspräsident Georges Rhally sagte, der Vorstand werde die Stadt im Verlaufe des Jahres um eine Informationssitzung bitten.
Stadtarchitekt Thierry Bruttin stellte die Raumplanung und zukünftige bauliche Projekte für das Quartier vor. Die Anwesenden machten sich dabei hauptsächlich Gedanken, ob genügend Grünflächen und Spielplätze für die Kinder eingeplant würden. Thierry Bruttin betonte, die Stadt versuche, eine nachhaltige Entwicklung zu fördern.
Sieben neue Mitglieder
Sechs Mitglieder des neunköpfigen Vorstandes demissionierten; sieben neue Mitglieder wurden aufgenommen. Der Vorstand setzt sich nun wie folgt zusammen: Georges Rhally, Präsident, Juliette Barras, Leidy Michielan (alle bisher), Cyril Berton, Raphaël Casazza, Christine Inglin, Cristina Leipner-dos Santos, Marie-Claude Lukac, Emmanuel Michielan und Valérie Rück. mir