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Egal wie der Match ausgeht – mit diesem Wissen punktest du garantiert heute Abend.
Ja, Anthony Hopkins ist Waliser.
Auf drei Millionen Bewohner kommen zwölf Millionen Blöker.
Nein, da ist keine Katze über die Tastatur gelaufen. Das ist der offizielle Name eines Dorfes im Nordwesten von Wales. Er ist mit seinen 58 Buchstaben der längste (und wohl auch der am schwierigsten auszusprechende) Ortsname Europas.
Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch bedeutet so viel wie «Marienkirche in einer Mulde weißer Haseln in der Nähe eines schnellen Wirbels und der Thysiliokirche bei der roten Höhle».
Der Name stammt aus dem 19. Jahrhundert und so spricht man ihn aus:
Ok, viel schlauer als vorher sind wir auch nach dem 5. Mal zuhören nicht.
Der Ort Llanwrtyd Wells ist Geburtstort einer ziemlich bizarren Sportart: dem Schlammschnorcheln. Dabei steigen Menschen freiwillig (!) in einen 55 Meter langen Schlamm-Graben, und versuchen sich nur mit Hilfe von Flossen von einem Ende des Kanals zum anderen zu bewegen. Schwimmbewegungen sind verboten. Es geht ja um den Dreck, äh ums Schnorcheln. Traditionellerweise sind die Schlammschnorchler dabei verkleidet. Es findet sogar eine Weltmeisterschaft statt. Letztes Jahr traten mehr als hundert Teilnehmer aus verschiedenen Ländern gegeneinander an.
Daran glauben zumindest die Waliser und Waliserinnen, die dem grünen Gemüse Zauberkräfte nachsagen. Der Ursprung liegt im Jahr 640, als König Cadwallader seinen Soldaten befohlen haben soll, sich Lauch an den Helm zu binden, um Mitkrieger von Feinden unterscheiden zu können. Als der erste Sieg folgte, wurde der Lauch im Wappen von Wales verewigt.
George Everest war jahrelang Leiter der Grossen Trigonometrischen Vermessung Indiens. Dank seiner bedeutenden Verdiensten bei der Erfassung und Erforschung des indischen Subkontinents wurde ihm eine der grössten Ehren überhaupt zuteil. Denn der grösste Berg der Welt wurde nach ihm benannt.
Walisisch ist eine keltische Sprache und wird noch von knapp 20% der Bevölkerung gesprochen. Die Strassenbeschriftungen im ganzen Land sind meist in Englisch und Walisisch angebracht.
Nirgends auf der Welt gibt es mehr Burgen pro Quadratkilometer als in Wales. Und im Bodelwyddan Castle im Norden des Landes gehen unheimliche Dinge vor sich, so erzählt man sich. Mitarbeiter und Besucher machen in der über 500-jährigen Burg, die früher ein Mädchen-Internat war und heute als Museum genutzt wird, immer wieder unerklärliche Erlebnisse. Gläser bewegen sich von alleine, unerklärliche Geräusche dringen aus den Ecken der Räume und einige behaupten sogar, sie hätten die Berührungen von Geistern gespürt.
Die Höhle Ogof Ffynnon Ddu, auf Deutsch «Höhle der Schwarzen Quelle» ist 308 Meter tief und damit die tiefste Höhle Englands.
Aus Llanwrtyd Wells stammt auch dieser skurrile Sport. Seit 1980 versuchen optimistische Läufer, eine Distanz von 35 Kilometern schneller zurückzulegen als ein Rennpferd. Bis jetzt gelang das nur zwei Mal im Jahr 2004 und 2007. Der Man Versus Horse Marathon findet jedes Jahr im Juni statt, wobei eine Gruppe Läufer gegen eine Gruppe Reiter mit Pferd antritt.