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Michael Moore geht in seinem neusten Film der Frage nach, warum Amerikaner ihren Job verlieren, damit Unternehmen noch profitabler werden. Er bietet keine sehr tiefgründige Auseinandersetzung mit dem Thema, aber gutes Polit-Entertainment.
Filmgeschichte geschrieben hat Michael Moore mit seinem Film «Roger and Me» (1990): Als Arbeitsloser nahm er darin den Chef von General Motors, Roger Smith, ins Visier, nachdem General Motors Ende der 80er Jahre ihre Werke in Moores Heimatstadt Flint geschlossen, 30’000 Arbeitsplätze gestrichen und damit einen Grossteil der dortigen Bevölkerung der Arbeitslosigkeit preisgegeben hatte, weil die Werke nach Mexiko verlagert wurden. Moores Absicht, den GM-Boss mit den Auswirkungen dieser Schliessung zu konfrontieren, blieb natürlich unerfüllt. «Roger & Me» wurde jedoch zum finanziell erfolgreichsten Dokumentarfilm aller Zeiten.