Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/160134

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, in einem Bericht darzulegen, wie eine allgemeine Erwerbsversicherung anstelle des heutigen Systems mit der unterschiedlichen Sozialversicherung eingeführt werden könnte. Insbesondere soll im Bericht aufgezeigt werden, welche gesetzgeberischen Anpassungen notwendig sind und wie der Übergang vom heutigen ins neue System gestaltet werden könnte.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat hat das Prinzip einer allgemeinen Erwerbsversicherung in seinem Bericht "Erwerbsausfall und soziale Absicherung" vom 14. September 2012 untersucht (siehe <a href="http://www.bsv.admin.ch/">www.bsv.admin.ch</a> &gt; Themen &gt; Alter, Generationen und Gesellschaft &gt; Sozial-/Gesellschaftspolitik: ausgewählte Themen). Er ist der Ansicht, dass die Analyse im Bericht immer noch stichhaltig ist, und hält an seinen Schlussfolgerungen fest. Das heutige System erfüllt seine Aufgaben nach wie vor und lässt sich bei Bedarf schrittweise in Einzelreformen optimieren. Nicht zu überzeugen vermag indes die radikale Reform, die eine allgemeine Erwerbsversicherung zur einheitlichen Absicherung von Erwerbsausfall vorsieht, da nicht feststeht, ob sie entscheidende Vorteile bringt.</p><p>Der Bundesrat ist deshalb nicht bereit, im Detail zu prüfen, welche Anpassungen für einen Übergang zu einem neuen System notwendig sind, dessen Konzept er ablehnt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.