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Gesslerburg und Hohle Gasse mit Tellskapelle
Die Burg zu Küssnacht, im Volksmund auch «Gesslerburg» genannt, befindet sich seit 1908 im Besitz der Eidgenossenschaft. Der Kauf durch den Bund verhinderte die fortlaufende Zerstörung der geschichtsträchtigen Burgruine. Als die Hohle Gasse in den 1930er Jahren zu einer Überlandstrasse ausgebaut werden sollte, wurde der bekannte Hohlweg durch eine Spendensammlung der Schuljugend (1934) gerettet und 1935–1937 wieder in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Beide Objekte sind eng mit der mythologisierten Tellsgeschichte und der Gründungslegende der Eidgenossenschaft verknüpft. An der Gesslerburg führte man 2002–2003 unter der Leitung des Bundesamtes für Bauten und Logistik Sicherungsarbeiten durch. Die Hohle Gasse wurde 2004–2005 saniert und im Mai dieses Jahres wieder eröffnet. Dank den Bestrebungen des Bundes, der Schweizerischen Schuljugend und den beteiligten Institutionen auf Kantons- und Gemeindeebene bleiben unserer Gesellschaft diese Erinnerungsträger der nationalen Identität erhalten. Mit der Herausgabe des vorliegenden Kunstführers, der als Gemeinschaftswerk zwischen dem Bundesamt für Kultur, dem Bundesamt für Bauten und Logistik, dem Kanton Schwyz und der Bezirksgemeinde Küssnacht entstanden ist, dokumentiert die Eidgenossenschaft ihr Engagement im Bereich der schweizerischen Kultur- und Denkmalpflege. Bern, im September 2005 - Bundesrat Pascal Couchepin, Vorsteher des Eidgenössischen Departements des Innern.