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Symptome
Die Symptomatik der Parkinsonkrankheit ist sehr individuell. Zudem schreitet die Erkrankung nicht bei allen Patienten gleich schnell voran. Daher hat jeder Betroffene seinen «eigenen» Parkinson mit ganz individuell ausgeprägter Symptomatik.
Flüssige Bewegungsabläufe fallen zunehmend schwerer. Vor allem automatische Bewegungen wie das Gehen oder Schreiben, die Gesunde ohne nachzudenken ausführen, sind betroffen. Aber auch die Feinmotorik (Knöpfe zumachen, Handy bedienen) ist betroffen. Mit fortschreitender Krankheit nimmt die Akinese zu.
Der Spannungszustand der Muskulatur ist ständig erhöht, vor allem an den Armen und Beinen. Die Patienten haben den Eindruck, ihre Glieder seien «wie gelähmt», und leiden häufig unter schmerzhaften Krämpfen. Auch die gebeugte Haltung ist Ausdruck der vermehrten Muskel-Steifheit.
Das Ruhezittern, das bei rund zwei Dritteln der Betroffenen auftritt, ist anfangs in der Regel einseitig ausgeprägt. Die Arme sind meist stärker betroffen als die Beine. Bei gezielten Bewegungen verschwindet das Zittern.
Das Gleichgewicht des Menschen wird durch ein komplexes Regulationssystem sichergestellt, in welchem die automatisch ablaufenden Halte- und Stellreflexe eine zentrale Rolle einnehmen. Das Gleichgewicht bei Parkinson ist vor allem in späteren Krankheitsverlauf.
Weitere häufige Symptome der Parkinsonkrankheit sind psychische Probleme (z. B. Depressionen), Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus und des vegetativen Nervensystems (Blutdruckregulation, Verdauung und Temperaturregulation). In fortgeschrittenem Stadium sind Hirnleistungsstörungen nicht selten.
Quelle: Parkinson.ch