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WordPress ist ein Content-Management-System (CMS), das Webseiten-Betreibern hilft, Inhalte in möglichst einfacher Art zu bearbeiten, ohne dass Programmierkenntnisse vorausgesetzt werden und wird von über 40% aller Webseiten weltweit eingesetzt. Dies sind geschätzte 455 Millionen Webseiten im Internet. WordPress bietet aufgrund der hohen Flexibilität die Möglichkeit jede Art von Webseite zu erstellen.
Entstehung des Content-Management-System
Matt Mullenweg ist Mitbegründer von WordPress und der leitende Entwickler des Projekts. Er begann 2003 mit der Arbeit an WordPress und veröffentlichte die erste Version im Jahr 2004. Seitdem hat er dazu beigetragen, dass es zum beliebtesten Content-Management-System der Welt wurde.
Den Namen WordPress hatte Matt Mullenweg von seiner Freundin, Christine Davis. Da Matt Mullenweg eine grosse Affinität zu Jazz-Grössen hat, wurden alle WordPress-Updates auch nach Jazz-Grössen benannt. So wurde z.B. das Update, WordPress 4.9 «Tipton» genannt, zu Ehren des Jazzmusikers Earl Tipton und WordPress 6.0 («Arturo») nach dem Jazz-Musiker Arturo O’Farrill.
Einige der wichtigen Meilensteine von WordPress sind:
- 2003 – Der Release von WordPress
- 2004 – Das Plugin System wurde eingeführt. Womit WordPress von einer Blogging-Plattform zu einem CMS wuchs.
- 2004 – WordPress wurde unter die GNU-Lizenz gestellt und es wurde möglich WordPress frei zu verwenden und anzupassen.
- 2005 -Das offizielle Logo wurde erstellt, was WordPress zu einer realen und eigenen Marke verhalf.
- 2010 – Die WordPress Foundation wurde gegründet, um das stetige Wachstum und Bestehen zu gewährleisten.
- 2012 – Themes wurden im Dashboard eingeführt, was es einfacher machte der Webseite zu gestalten.
- 2015 – Es wurden über 1 Milliarde Plugins über das offizielle WordPress-Plugin Directory heruntergeladen
- 2015 – Die REST Schnittstelle wurde eingeführt und eröffnete endlose neue Möglichkeiten
- 2017 – Der Gutenberg Editor wurde eingeführt
Das Ökosystem von WordPress
Heute ist WordPress das häufigste genutzte CMS (Content-Management-System), unterstützt 196 Sprachen und bietet über 58’000 kostenlose Plugins, verschiedene Shop-Lösungen und ein Ökosystem, das alle Bereiche abdeckt. Entwickler, Designer, Blogger, Vermarkter, Hosting-Firmen, Theme Shops und Plugin-Hersteller nutzen WordPress, um neue Kunden zu finden und es auch für die Bedürfnisse ihrer Kunden einzusetzen.
Auch bei Bloggern ist WordPress extrem beliebt und es werden etwa 17 Blog-Artikel pro Sekunde weltweit mit WordPress veröffentlicht. Und bei Google wird im Monat ca. 37 Millionen mal nach dem Suchbegriff WordPress gesucht.
Unter der riesigen Anzahl von Webseiten sind natürlich auch etliche grosse Firmen, die WordPress einsetzen, wie z.B. die New York Times, Spotify, Rolling Stone, Vogue, das Weisse Haus von Amerika, BBC oder Walt Disney.
Der Gutenberg Editor
Jede weitere Version von WordPress hatte die Funktionalität von WordPress verbessert und mit der Version 5.0 hatte WordPress den Gutenberg Editor eingeführt. Das war ein grosser Meilenstein, den von nun an konnte man ohne weitere Plugins (vorher meist kostenpflichtig) Inhalte gemäss dem Design erfassen, das auf der Webseite vorzufinden ist. Ebenfalls werden damit Updates und die Pflege des Systems massiv vereinfacht.
Der eingeführte Gutenberg Editor bietet den Entwicklern die Möglichkeit eigene Elemente zu programmieren und den Editor so einzurichten, dass Personen, die die Webseite bearbeiten, auch die Elemente bereits mit dem Branding und Styleguide vorkonfiguriert vorfinden, um immer ein konsistentes Layout zu gewährleisten. Die einzelnen Elemente können beliebig auf jeder Seite genutzt werden, womit der Benutzer in kurzer Zeit Anpassungen an der Webseite machen kann, ohne dass er auf weitere Personen oder Entwickler angewiesen ist.
Sicherheit und Lizenz des Content-Management-System
WordPress ist Open-Source-Software und unter GLv2 lizenziert. Das bedeutet, dass jeder WordPress kostenlos nutzen und nach eigenem Ermessen Änderungen an der Software vornehmen kann. Wie mit Open-Source-Software üblich setzen sich tausende Entwickler (es werden über 50’000 geschätzt) weltweit dafür ein, dass Sicherheitslücken schnell geschlossen werden und die Benutzererfahrung stetig gesteigert wird.
WordPress ist ein äusserst sicheres Content-Management-System, dies setzt jedoch voraus, dass Updates und allgemeine Sicherheitsvorkehrungen nicht vernachlässigt werden. Ebenfalls können Plugins von anderen Autoren Sicherheitslücken öffnen und es lohnt sich verschiedene Plugins vor dem Einsatz auf die Sicherheit zu testen. Ansonsten können natürlich wie bei jeder anderen Software Sicherheitsrisiken entstehen.