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Die Beobachtungen der letzten Jahre zeigen, dass einerseits Spitzenfussballklubs ab dem Alter von 11 Jahren zu früh und zum Teil falsch rekrutieren, dass andererseits Klubs im Breitenfussball ihre talentierten Spieler zurückhalten oder nicht für Auswahlen melden. Die Konsequenzen sind eine ungenügende Talentsichtung im Spitzenbereich und benachteiligte Talente aufgrund fehlender Trainingsqualität in der Breite.
An dieser Stelle setzt das Projekt «Footeco» an. Footeco ist eine Ausbildungskultur für den Elitefussball der Kategorien U-12 und U13, die auf die Entwicklung des Potenzials der Spieler abzielt und zum Ziel hat, die jungen Spieler nicht zu früh zu selektionieren. Weiter wird darauf geachtet, nicht die physisch stärksten Spieler (meist im ersten Halbjahr geboren) stärker zu fördern, sondern auch technische und spielerische Elemente zu berücksichtigen.
Footeco basiert auf den folgenden zentralen Prinzipien:
- Respekt und Fairplay erziehen
- Respekt gegenüber dem Umfeld des Spielers
- Die Art und Weise gegenüber dem Resultat priorisieren
- Wert auf die Spielfreude legen
- Jedem Spieler Spielzeit garantieren
- Die Anzahl Ballberührungen favorisieren
- Die Intensität und den Erfolg erhöhen
- Die Anzahl Spieler der Mannschaften limitieren
- Die Spielflächen limitieren
- Die grossgewachsenen Spieler nicht bevorzugen
- Die kleingewachsenen Spieler nicht benachteiligen
Die Swiss Football League unterstützt das Projekt Footeco mit einer Million Franken pro Jahr. Der Schweizerische Fussballverband steuert weitere 150‘000 Franken bei. Der Startschuss für die Umsetzung des Projekts Footeco fiel im Sommer 2012. Ein sehr grosser Teil dieses Betrages fliesst in den Amateurfussball (Klubs und Regionen).