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Die wilden Agaven für die Mezcals von Bozal wachsen an den steilen Hügeln von Oaxaca und Guerrero. Sie bringen Aromen hervor, die exotisch intensiv, erdig und herzhaft rauchig sind.
Das spanische Wort «bozal» bedeutet so viel wie «wild» oder «ungezähmt», und es gehört zur Überzeugung der Firma Bozal, dass etwas Wildes eine reichere Spirituose hervorbringt.
Die Herstellung erfolgt nach der über 200-jährigen Methode: Zuerst werden die Agaven-Herzen in Erdöfen gekocht, um später mit einer von einem Pferd gezogenen Tahona (einem Mahlrad aus Stein) zerkleinert und zermalmt zu werden. Ohne Zugabe von Hefe findet die Fermentation unter freiem Himmel statt. Anschliessend werden die Mezcals doppelt gebrannt.
Es stehen mehrere Varianten zur Verfügung. Der «Ensamble» vereint drei verschiedene Sorten von Agaven (Espadín, Barril, Mexicanao), während beispielsweise «Cuixe» oder «Tobasiche» jeweils nur eine bestimmte Sorte verwenden, es sind Single Magueys.