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Gegründet am 5.11.1999, nahm die Partei ohne Verzug an den Einwohnerratswahlen teil und errang 2 Mandate. Dies genügte zwar nicht zur Bildung einer Fraktion, war jedoch ausreichend für den Einsitz in verschiedenen Kommissionen und zur Bildung einer Basis für einen Sprung nach Oben. Dieser erfolgte bei den Einwohnerrats-wahlen von 2004, bei welchen die SVP ihren Wähleranteil auf 19 % verdoppelte und mit 5 Mandatsträgern in den Rat einzog. Dies hatte auch den Einsitz in allen einwohnerrätlichen und gemeinderätlichen Kommissionen zur Folge, was die Beschaffung von Informationen erheblich erleichterte. Bei den Gemeindewahlen 2008 setzte sich der Aufwärtstrend fort. Dank 25,2 % Wähleranteil errang die SVP Horw 8 Einwohnerratsmandate und wurde damit von der kleinsten zur zweitgrössten Ortspartei. Nur teilweise positiv verliefen die Gemeindewahlen 2012. Dem nationalen Trend entsprechend ging 1 Einwohnerratsmandat verloren. Infolge eines Rücktritts wurden jedoch alle bisherigen 7 Mandatsträger wieder gewählt. Ein grosser Schritt nach Vorn bedeutete die Wahl des ersten SVP-Gemeinderates. Mit einer intensiven Wahlkampagne erkämpfte sich Robi Odermatt dieses Mandat. Im Kantonsrat verfügen wir mit Marcel Zimmermann ebenfalls über einen Vertreter.
Die politische Arbeit erfolgt aufgrund des Leitbilds der Ortspartei, welches sich auf die nationalen und kantonalen Vorgaben abstützt.
Leitbild der Schweizerischen Volkspartei, Ortsgruppe Horw
Die SVP ist eine echte Volkspartei mit Wählern in allen Ständen und sozialen Schichten unseres Volkes.
Die Errungenschaften unseres Landes, insbesondere die aussenpolitische Unabhängigkeit, der Föderalismus, die ausgeprägte politische Mitwirkung der Bürger sowie der Schutz des Privateigentums sollen gewährleistet und gefördert werden. Der Beitritt zur EU wird demzufolge abgelehnt.
Die politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung wird aufmerksam verfolgt. Aenderungen, welche den Interessen unseres Landes und der Mehrheit der Bürgerschaft dienen, werden sorgfältig geprüft und gegebenenfalls unterstützt. Die Einwanderung in unser Land sowie die Einbürgerungen haben in einem verträglichen Mass zu erfolgen.
Die Stärke einer kleinen Nation beruht auch auf der finanziellen Unabhängigkeit. Die Verschuldung des Staates, welche derzeit zu hoch ist, muss durch eine entsprechende Finanzpolitik auf ein tragbares Mass zurückgeführt werden. Ein Ausbau des Sozialstaates, welcher zur Verschuldung wesentlich beigetragen hat, ist abzulehnen. Allfällige „Verbesserungen“ auf diesem Gebiet sind durch entsprechende Kürzungen und Einsparungen zu kompensieren. Die Subsidiarität ist auf allen Stufen durchzusetzen. Diese Grundsätze gelten sinngemäss auch in der Gemeindepolitik.
Die Steuerpolitik richtet sich nach der Erkenntnis, dass das Geld in der Tasche des Bürgers mehr zum Fortkommen des Landes beiträgt als das Steuergeld in den Kassen der öffentlichen Hand. Grundsätzlich streben wir an allen Fronten Steuersenkungen an, als das beste Mittel, die Verwaltungen zur sinnvollen Verwendung der Steuergelder zu zwingen. Die offene und versteckte Umverteilung wird bekämpft.
Die territoriale Behauptung eines Landes beruht auf einer ausreichenden und tüchtigen Ordnungsmacht. Die Armee hat weiterhin den Auftrag, die Unversehrtheit unseres Gebietes mit allen Mitteln sicherzustellen und den Frieden zu sichern. Der sog. soziale Frieden wird dadurch automatisch gewährleistet.
Die Rechtsordnung ist auf allen Sektoren durchzusetzen. Toleranz und Zeitgeist sind keine Argumente bei der Aufweichung der Grundsätze, welche letztlich die Sicherheit der Einwohner garantieren. Die Sicherheitsorgane sind zu verstärken und dürfen durch die Sozialarbeiterschaft weder behindert noch ersetzt werden.
Der nachhaltige Schutz der Umwelt ist stets zu beachten. Die Arbeit unserer Bauernschaft ist dabei von grosser Bedeutung. Für diese Berufsgruppe sind individuelle und tragfähige Rahmenbedingungen zu gewährleisten. Die Aufrechterhaltung der Mobilität als eines wichtigen Wirtschaftsmotors ist ein wichtiges Anliegen, sowohl individuell wie öffentlich.
Kultur ist nicht Selbstzweck für Splittergruppen, sondern soll dem Denken und den Empfindungen weiter Volksgruppen entsprechen. Sie soll sich auch zu einem namhaften Teil selbst tragen. Subventionen für futuristische Anliegen lehnen wir ab.