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Das internationale Zentrum für die Skulptur (CIS) ist ein neues kulturelles Highlight in Peccia im oberen Maggiatal. Es öffnete seine Türen im Jahr 2021. Dieses Zentrum ist einzigartig in der Schweiz und zeichnet sich durch seine bescheidene und respektvolle Beziehung zur majestätischen Landschaft des Lavizzaratals aus, einem der begehrtesten Täler des Tessins.
Die Idee, ein Bildhauerzentrum neben der seit 1984 bestehenden Schule für Bildhauerei zu errichten, war von Anfang an sehr herausfordernd. Beide Institutionen arbeiten getrennt voneinander, aber mit diversen Kooperationen, sind jedoch verschiedene Trägerschaften.
Das CIS besteht aus einem Ausstellungsgebäude, fünf Ateliers, einem grossen Arbeitsbereich mit einem 20-Tonnen-Kran, drei Werkstätten und dem Künstlerhaus im Zentrum des Dorfes.
Die Künstler arbeiten somit im Sinne eines permanenten Skulpturensymposiums. Das Zentrum hat zwei Schwerpunkte: Zum einen werden fünf Stipendiaten eingeladen, von Mai bis Oktober hier in Peccia an ihren Projekten zu arbeiten, zum anderen gibt es eine Ausstellung mit Werken eines international bekannten Künstlers. Darüber hinaus sind interdisziplinäre Veranstaltungen geplant, um den Austausch zwischen der Bevölkerung des Lavizzaratales, den Besuchern und den verschiedenen Kunstgattungen zu fördern.
Mit dem internationalen Bildhauerzentrum wird das kleine Bergdorf Peccia zu einem Ort des kulturellen Austauschs, an dem sich die Bevölkerung des Tals, Besucher, Künstler und Interessierte aus aller Welt treffen können.
Das Zentrum wird von der "Internationalen Stiftung für Bildhauerei" geführt, die der Eidgenössischen Stiftungsaufsicht untersteht und steuerbefreit ist.
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