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Bei dem Gespräch wurden die jeweiligen Positionen zur Sana Fürstenland AG dargelegt. Anliegen seitens der Stadt waren der Umgang mit Fakten und deren Interpretation in der Öffentlichkeit sowie generelle Fragen der Altersbetreuung.
Im Zusammenhang mit der Sana haben die beiden IGOP-Vertreter betont, dass für sie das Ergebnis der Volksabstimmung 2013 sowie die Organisation der Sana unbestritten seien. Der Standort des geplanten Alterszentrums auf dem Andreasareal spiele für die IGOP keine Rolle.
Sie hätten jedoch gehofft, dass ihre Überlegungen stärker in die politische Entscheidungsfindung einfliessen würden. Die politischen Prozesse sind unterdessen so weit fortgeschritten, dass die Übergangslösung im Parlament bis auf eine einzelne Gegenstimme volle Unterstützung erhalten hat.
Übergangslösung «Schwalbe Plus» ist Plan B
Im Weiteren konnte aufgezeigt werden, dass die von der IGOP aufgeworfenen Fragen und Varianten im Rahmen der vorbereitenden Arbeiten der Stadt und der vorberatenden Kommission des Stadtparlaments durchgedacht und verworfen wurden. Die Vertreter der Sana und der Stadt haben anlässlich des Gesprächs betont, dass die Übergangslösung «Schwalbe Plus» aufgrund der Einsprachen gegen das Alterszentrum auf dem Andreasareal bereits den Plan B darstelle.
Sollte die Sana Fürstenland AG diese Übergangslösung nicht umsetzen können, bleibt ihr, der Stadt Gossau und den übrigen Verbandsgemeinden noch eine Möglichkeit: Sie müssen weit mehr als die jetzt vorgesehenen drei Millionen Franken in die Heime Espel und Schwalbe investieren, damit dort der Betrieb während fünf bis zehn Jahren weitergeführt werden kann. Der Stadtrat hofft, dass dank der Aussprache mit der IGOP nochmals die Fakten klar wurden: Die Variante «Schwalbe Plus» bietet den grössten Gegenwert zu den geringsten Kosten.