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Gründung Schwingklub Biel
Der Not gehorchend, bereiteten dann Hermann Schweizer, Ernst Brönnimann, Karl Moser und Fritz Badertscher sowie Hans Wittwer sen. die Gründungsversammlung vor. Diese fand unter dem Vorsitz von Hermann Schweizer am 7. Februar 1927 im Café Flora (später Astoria) statt.
Der Vorstand setzte sich zusammen aus Präsident Hermann Schweizer, Aktuar und Kassier Hans Wittwer jun., Beisitzer und zugleich Techn. Kommission Karl Moser, Fritz Badertscher und Ernst Brönnimann.
Der Vorstand erhielt den Auftrag, Statuten zu erstellen. 2 Sorgen schienen den jungen Klub ganz besonders zu belasten: die Finanzen und das Übungslokal. Damit die Buchhaltung stimmte, musste ein Mitgliederbeitrag von 3 Fr. für Aktive und Fr. 1.50 für Lehrlinge erhoben werden. Zudem gelangte der Klub mit einem Gesuch zur Durchführung eines Lottomatches an die Städtischen Behörden. Diese zeigten jedoch kein Verständnis und lehnten ab.
Die Geschichte des Bözingenberg-Schwingets
1952 führte der SK Biel erstmals seinen Klubschwinget auf dem Bieler Hausberg durch.
Der Anlass etablierte sich in der Folge zum festen Bestandteil der Schwingeragenda. 1960 wurde mit viel Aufwand auf dem höchstgelegenen Punkt ein Schwingplatz planiert. Leider zeichneten sich in den Folgejahren vermehrt Schwierigkeiten mit dem Pächter ab und 1965 waren Schwingklub und Pächter derart zerstritten, dass der Anlass auf die gegenüberliegende Seite der Taubenlochschlucht, auf die Hohmatt, verlegt wurde.
Erst 1979 kehrte der Schwingklub Biel auf den Bözingenberg zurück, wo seither auch bereits mit einigen Ausnahmen, jedes Jahr, Schwingfeste durchgeführt wurden.
Für künftige Berner Schwingerkönige war der Bözingenberg ein erfolgreiches «Pflaster» und gutes Omen: Adrian Käser (Schwingerkönig 1989 Stans) und Silvio Rüfenacht (Schwingerkönig 1992 Olten) gewannen in ihrem Königsjahr beide zuvor auf dem Bözingenberg.
Bewerbung für ein Eidgnössisches
An der Generalversammlung vom 20.November 1965 wurde einstimmig Beschluss gefasst, die Bewerbung für das im Jahre 1969 im Kanton Bern stattfindende Eidgenössische, einzureichen.
Vergabe des Eidgenössischen an Biel
Am 11/12.März 1967 fand in Lausanne die Abgeordnetenversammlung des Eidg. Schwingerverbandes statt.
Mit 67 zu 43 Stimmen gewann Biel vor Langnau die spannende Wahl.
Eidg. Schwing- und Älplerfest in Biel
Nationalrat Fritz Marthaler, welcher die Bewerbung Biels vorgetragen hatte konnte als OK Präsident gewonnen werden.
Auf dem alten Flugplatz im Bözingenmoos wurde ein allen Anforderungen genügender Festplatz hergerichtet. Dank einer vorzüglichen Propaganda herrschte für unser Fest im ganzen Lande grosses Interesse, was im Billettvorverkauf auch entsprechend zum Ausdruck kam.
Nasskalter Witterung zum Trotz, bewegte sich schon in den frühen Morgenstunden des 23. August ein aus allen Richtungen kommender Autostrom der Feststadt Biel entgegen.
Im ersten Gang trafen Rudolf Hunsperger und Karl Meli zusammen, wobei Hunsperger die Oberhand behielt und in einwandfreier Manier eine beeindruckende Erfolgsserie einleitete.
Profitiert von dieser Ausgangslage haben vor allem die Schaulustigen, deren Zahl am Sonntag 30’000 überstieg.
Am 2.Tag hatten lauter Siegeswürfe von „Rüedu“ zur Folge, dass schon früh seine Schlussgangteilnahme feststand, die damalige Berner-Vorherrschaft wurde erhärtet durch die Tatsache, dass sich mit Hans Stucki ein weiterer „Mutz“ für die Schlussausmarchung qualifizieren konnte.
Ein schwingerisch hochstehendes „Eidgenössisches“ sah Rüedu auch im entscheidenden letzten Gang erfolgreich, womit ihm der Schwingerkönig-Titel zum zweiten Mal zufiel.
Damals als bahnbrechend geltend, wurde erstmals in einer Sechseckform die Gesamtanlage hergerichtet, die beste Voraussetzungen für ungehinderte Sicht in den Zuschauerrängen bot.