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(griech.), ein schraubenförmig gewundener
Draht,
[* 5] welcher, solange ihn ein
galvanischer Strom durchfließt,
sich wie ein
Magnet verhält, nämlich, wenn beweglich aufgehängt, seine Längsachse in den magnetischen
Meridian einstellt,
indem dasjenige Ende, an welchem der
Strom in der
Richtung des Uhrzeigers kreist, sich nach
Süden wendet und deshalbSüdpol
des Solenoids genannt wird, wogegen das andre nach N. weisende Ende
Nordpol heißt. Auch einem
Magnet oder einem zweiten S.
gegenüber verhält sich ein S. wie ein
Magnet.
Der
Boden exhaliert Schwefeldünste an mehreren eingebrochenen
Stellen ist trübes Schwefelwasser zu sehen. Von dem einen dieser
Seen werden Thermalbäder
(AquaeAlbulae) gespeist. Die S. von
Pozzuoli ist einer von den 27
Kratern, welche sich auf der schon
bei den Alten als
Phlegräische Felder (s. d.) bezeichneten vulkanischen Hügellandschaft im
W. von
Neapel
[* 15] befinden. Es ist ein durch Einsturz des
Kraters eines sich dicht über
Pozzuoli erhebenden
Vulkans entstandenes
fast kreisrundes
Becken das rings von den Kraterwänden umgeben und nur durch eine
Bresche an der Westseite zugänglich ist.
An einigenStellen ist der
Boden warm, an andern brennend heiß; heiße Schwefeldämpfe strömen namentlich
aus der sogen.
Bocca grande hervor.
(ital., spr. ssolféddscho, franz.
Solfège) Gesangsübung zur
Ausbildung des
Gehörs und der Trefffähigkeit, musikalische Leseübung, am
PariserKonservatorium
der vorbereitende Elementarkursus für alle
Schüler, an vielen andern Anstalten leider vernachlässigt. Die Solfeggien benannten
Gesangsübungen werden in der
Regel auf die Tonnamen: ut
(do), re, mi, fa, sol, la, si gesungen und sind
daher zugleich Vokalisationsübungen
(Vokalisen) und bei gesteigerter Schwierigkeit
Koloratur- und Vortragsübungen. Als
Meister
in der Solfeggienkomposition stehen die
Italiener, namentlich
Porpora, Mazzoni,
Crescentini, Concone, obenan. Vgl.
Gesang.
GeneralBenedek drängte sie bis Rivoltella zwischen Desenzano und Sermione zurück und stellte sich auf dem Plateau von San Martino
auf, das gegen N. und W. steil abfällt. Fünfmal stürmten die piemontesischen Bataillone; aber so oft
sie bis an den obern Rand gelangten, wurden sie unter großen Verlusten zurückgeworfen. Erst am Abend trat auch Benedek zögernd
den Rückzug an. Die Schlacht von S. war eine sehr blutige. Der Gesamtverlust der Österreicher belief sich auf 22,350 Mann;
die Franzosen verloren 11,670, die Piemontesen 5521 Mann. Den Gefallenen ward hier 1870 ein Denkmal errichtet.