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Die Armeereform hat die erste Hürde genommen: Der Ständerat hiess das Projekt am Donnerstag mit 32 zu 3 Stimmen bei einer Enthaltung gut. Die Armee soll kleiner werden, aber voll ausgerüstet und rasch mobilisierbar sein.
Leicht von der Linie des Bundesrates abgewichen ist der Ständerat bei den Diensttagen. Der Bundesrat schlägt vor, die Rekrutenschule von 21 auf 18 Wochen zu verkürzen. Ausserdem sollen die Wiederholungskurse gemäss der bundesrätlichen Botschaft in der Regel nur noch zwei Wochen dauern.
Der Ständerat ist mit einer kürzeren RS einverstanden, nicht aber mit kürzeren WKs. Nach seinem Willen sollen die Wiederholungskurse weiterhin drei Wochen dauern. Dafür sollen statt sechs nur noch fünf WKs absolviert werden müssen. Die Zahl der Diensttage beliefe sich mit dem Konzept des Ständerates auf rund 245, nach jenem des Bundesrates auf 225. Heute sind es 260 Diensttage.
Die Eckwerte hatte das Parlament schon früher beschlossen: Die Armee soll im Jahr höchstens 5 Milliarden Franken kosten und auf 100'000 Mann verkleinert werden. Der Effektivbestand, der Ausfälle aus gesundheitlichen oder beruflichen Gründen berücksichtigt, läge bei 140'000 Mann. Heute liegt der Sollbestand bei 200'000, davon 120'000 Aktive und 80'000 Reserve. (sda/whr)