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Der 38-Jährige verwertete seinen zweiten Matchball nach Mitternacht - die Partie hatte erst um 23 Uhr begonnen.
Der Lausanner zeigte sich gegen den Italiener sehr effizient. Seine einzige Breakchance im ersten Satz nutzte er gleich zum Servicedurchbruch - es sollte der einzige des ersten Durchgangs sein.
Auch im zweiten Satz nahm Wawrinka seinem zehn Jahre jüngeren Kontrahenten einmal den Service ab. Bei eigenem Aufschlag wirkte der Romand indes souverän und liess keine Spannung mehr aufkommen.
Erster Final seit mehr als drei Jahren
Im Final trifft der dreifache Grand-Slam-Sieger auf den Australier Alexei Popyrin (ATP 90). Der 23-jährige Rechtshänder stand bislang einmal an einem ATP-Turnier im Final. 2021 gewann er in Singapur gegen den Kasachen Alexander Bublik. Am Sonntag treffen Wawrinka und Popyrin erstmals aufeinander. Die Partie ist auf 20.00 Uhr angesetzt.
17 Jahre nach seinem ersten Turniersieg in Umag könnte der zweite Erfolg im kroatischen Ferienort folgen. Für Wawrinka ist es der 31. Final seiner Karriere - der erste an einem ATP-Turnier seit fast vier Jahren. Letztmals stand er im Oktober 2019 in der Schlussrunde. Damals unterlag er in Antwerpen dem Schotten Andy Murray nach gewonnenem Startsatz.
Gar mehr als sechs Jahre zurück liegt Wawrinkas letzter Turniersieg. Diesen feierte er im Mai 2017, als er in Genf den Deutschen Mischa Zverev in drei Sätzen bezwang.