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Carlo Ciussi „La metamorfosi del colore“ Kuratier von Davide Mogetta
Carlo Ciussi (Udine, 1930 – 2012) ist einer der wichtigsten italienischen Künstler des 20. Jahrhunderts: Sein Werk, das die gesamte zweite Hälfte des letzten Jahrhunderts überspannt und bis ins neue Jahrtausend hineinreicht, hat trotz der großen Vielfalt der Arbeiten, die er in den verschiedenen Perioden seines künstlerischen Schaffens erstellt hat, eine grundlegende Kohärenz bewahrt. Dem Künstler gelang es, gleichzeitig den Strömungen seiner Zeit nahe und autonom in seinem unablässigen Forschen zu sein. Die Ausstellung bietet die Gelegenheit zu einer umfassenden Lektüre seines Œvre und ermöglicht es, die Geschichte des Künstlers nachzuvollziehen.
Die Ausstellung ist chronologisch aufgebaut und bietet ab 1965 – nach der ersten Teilnahme an der Biennale in Venedig 1964 – bis ins Jahr 2012 einen Überblick über die verschiedenen Phasen seines künstlerischen Schaffens.
Die 27 ausgestellten Werke stehen exemplarisch für die entscheidenden Etappen in Ciussis Entwicklung: Die frühen Arbeiten, in denen die geometrische Aufmachung des Bildes in grau-schwarzen Tönen im Vordergrund steht, – darunter III.65 (1965), das zur Sammlung der Ghisla-Stiftung gehört und später mit Farben gefüllt wurde – gefolgt von seiner sich über mehrere Jahrzehnte erstreckenden Weiterentwicklung bis hin zu seinen jüngsten Arbeiten.