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Geld und Wachstum
Geld und Magie
Geld und Wirtschaft im Verständnis des Merkantilismus
Wie Banken Geld schaffen

Bildquelle: Wikipedia

Hans Christoph Binswanger (1929) ist ein Schweizer Wirtschaftswissenschaftler. Er entwickelte die Idee einer ökologischen Steuerreform und gilt als profilierter nicht-marxistischer Geld- und Wachstumskritiker.
H. Binswanger sieht Geld in einer Doppelfunktion: als Zahlungsmittel und Kapital.
Er plädiert nicht für ein Ende des Wachstum, sondern für ein reduziertes Wachstum. Seine Wirtschaftstheorie ist ein Gegenmodell zur neoklassischen Theorie führt er Die Wachstumsspirale aus: Hier ist die Geldschöpfung der Motor des Wachstums, aus dem allerdings ein Zwang zu weiterem Wachstum entstehe. Ein Unternehmer, der etwas herstellen wolle, brauche Kapital, um Arbeit, Maschinen und Rohstoffe kaufen zu können. Dies Geld werde ihm als Kredit von Banken zur Verfügung gestellt. Der Zwang zum Wachstum entstehe, weil die Gewinne, die die Unternehmen heute machten, die Investitionen von gestern rechtfertigen müssten. Heute liessen sich aber für alle nur Gewinne erzielen, wenn auch genügend Kaufkraft vorhanden sei, also müsse auch heute wieder neu investiert werden in zusätzliche Arbeitskraft oder höhere Löhne. Diese Investition rechne sich erst morgen, wo dann wieder investiert werden müsse. "Wachstum verlangt weiteres Wachstum." Stabilität und Null-Wachstum seien nicht mehr möglich. Binswanger gibt das Wirtschaftswachstum, das weltweit notwendig sei, mit 1,8 Prozent an.
H. Binswanger: "Die Frage, warum es Zinsen gibt, hat die ökonomie bis heute nicht gelöst. Dies ist eine moralische Frage, die der ökonom nicht los wird."
H. Binswanger spielte schon 1985 mit der "Magie" derGeldschöpfung aus dem Nichts , die er dem Faust in den Mund legt.