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2020 markiert eine Zäsur in der 33-jährigen Geschichte des Prix Ars Electronica. Erstmals seit 1987 trat die internationale Jury rein virtuell zusammen, erstmals wurde eine anonyme Bürgerbewegung für ihren innovativen und kreativen digitalen Aktionismus mit einer Goldenen Nica ausgezeichnet und zum ersten Mal gehen alle weiteren Goldenen Nicas ausnahmslos an Frauen.
Die Goldene Nica in der Kategorie "Digital Communities" geht an die Protestbewegung Hongkongs, die Goldene Nica der Kategorie "Interactive Art +" wird der in Los Angeles lebenden und arbeitenden Künstlerin Lauren Lee McCarthy verliehen, der Hauptpreis der Kategorie "Computer Animation" geht an die ebenfalls in Los Angeles tätige Künstlerin Miwa Matreyek und für ihr künstlerisch-feministisches Lebenswerk wird Valie Export als "Visionary Pioneer of Feminist Media Art" mit einer Goldenen Nica geehrt. Über die Goldene Nica in der Kategorie "u19 – create your world" dürfen sich Lisa Rass, Franziska Gallé, Jona Lingitz und Anna Fachbach, allesamt Schülerinnen der HTBLVA-Graz Ortweinschule, freuen.
Der Prix Ars Electronica 2020 verzeichnete insgesamt 3.209 Einreichungen aus 90 Ländern. Mit 1.236 Werke verzeichnete die Kategorie "Interactive Art +" die meisten Einreichungen, gefolgt "Computer Animation" mit 930 Einreichungen und "Digital Communities" mit 373 Einreichungen. In der österreichweit ausgeschriebenen Kategorie "u19 – create your world" für "Young Creatives" (alle unter 14 Jahren) und "Young Professionals" (zwischen 14 und 19 Jahren) verzeichnete man 670 Einreichungen.
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