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Saxophon lernen
Das Saxophon gehört zu den Holzblasinstrumenten, obwohl es aus Metall hergestellt wird. Es ist, wie die Klarinette, ein einfaches Rohrblattinstrument. Es gibt verschiedene Saxophone: Sopranino, Sopran, Alt, Tenor, Bariton, Bass und Kontrabass.
Das Saxophon verdankt seinen Namen dem Erfinder des Instrumentes: Adolph Sax. Ab ca. 1830 entwickelte er eine Idee, ein Instrument zu schaffen, das im Klang den Streichinstrumenten nahe kommt, jedoch mehr Kraft und Identität besitzt. Leider konnte sich das Saxophon lange Zeit nicht durchsetzen. Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde es wieder entdeckt und zum Symbol des Lebensgefühls der goldenen Zwanzigerjahre. Aus der Jazz-Szene und der Tanzmusik war das Saxophon nicht mehr wegzudenken. Auch im klassischen Bereich fand es nun seinen Platz: G. Gershwin, K. Weill, P. Hindemith, S. Prokofieff, um nur einige Komponisten zu nennen, schreiben Saxophonstimmen in ihren Werken. Die grossen Namen im Jazz sind Charlie Parker, John Coltrane, Sonny Rollins, Michael Becker, um nur einige zu nennen.
Einatzmöglichkeiten
Das Saxophon spielt in allen wichtigen Stilrichtungen (Klassik, Rock, Jazz, Popularmusik, Worldmusik) eine Rolle. Das Saxophon wird als Soloinstrument, in Kammer- und Hausmusik, im Orchester, in der Blasmusik, im Jazz sowie in der Volks- und in der Unterhaltungsmusik verwendet. Mit dem Saxofon wird eher modernere Musik gespielt.
Voraussetzungen und Unterricht
Saxophon wird als Einzel-, oder wenn entsprechende Anmeldungen vorhanden sind, als Zweierunterricht angeboten.
Beim Saxophonspiel braucht es eine gute Koordination der Finger. Das Gewicht des Saxophons ist beträchtlich, es wird am besten durch einen Tragegurt („Gstältli“) auf die Schultern verteilt oder durch eine Schlinge um den Nacken getragen.
Notenlesen, Artikulationen, Klangbildung sind die zentralen Themen im Musikunterricht und werden umrahmt durch Improvisationsübungen, Bewegungsgestaltung und Musiktheorie.