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Dem Schweizer Moto2-Piloten Tom Lüthi gelang im spanischen Aragonien ein starker Beginn: Vom 7. Platz aus ins Rennen gestartet, machte der Emmentaler gleich auf der ersten Geraden 2 Plätze gut, schnappte sich wenig später auch noch Lorenzo Baldassari und lag auf einem Podestplatz.
Kurz nach Rennhälfte musste er diesen allerdings Franco Morbidelli überlassen und konnte in der Folge nicht mit dem Italiener mithalten. Am Ende fuhr Lüthi als Vierter über die Ziellinie.
Damit rutschte der 30-Jährige in der WM-Wertung auf den 4. Platz ab. Neu auf diesem Podest liegt Sam Lowes. Der von der Pole Position aus gestartete Brite hatte das Rennen und vor allem seinen direkten Konkurrenten Alex Marquez im Griff und fuhr souverän seinen 3. GP2-Sieg ein.
Die weiteren Moto2-Schweizer klassierten sich alle weit hinter den Punkterängen. Jesko Raffin, der im Warm-Up-Training mit Platz10 überraschte, belegte den Schlussrang 20. Dominique Aegerter, der nach zwei verpassten Rennen wegen eines Motocross-Unfalls nur mit Schmerzmitteln antreten konnte, klassierte sich im 22. Rang, Robin Mulhauser im 27. Rang.
MotoGP: WM-Leader Marc Marquez baut Vorsprung aus
Bei den «Grossen» feierte Marc Marquez in Alcañiz seinen 54. GP-Triumph der Karriere. Der Spanier gewann auf Honda 2,7 Sekunden vor Jorge Lorenzo und 5,9 Sekunden vor dessen Yamaha-Teamkollegen Valentino Rossi.
In der Gesamtwertung führt Marquez vier Rennen vor Schluss schon fast vorentscheidend mit 248 Zählern vor Rossi (196) und Weltmeister Lorenzo (182). Der 23-Jährige steht damit vor seinem 5. WM-Titel, dem dritten in der Königsklasse.
Brad Binder vorzeitig Moto3-Weltmeister
Der 21-jährige KTM-Fahrer Brad Binder sicherte sich mit Rang 2 im Grand Prix von Aragonien in Alcañiz schon vier Rennen vor Saisonende den WM-Titel in der Moto3-Kategorie. Gewonnen wurde das Rennen vom spanischen Honda-Fahrer Jorge Navarro, der sich mit 106 Punkten Rückstand auf WM-Rang 2 verbesserte.
Binder ist der erste südafrikanische Motorrad-Weltmeister seit Jon Ekerold, der 1980 Champion in der 350er-Kategorie geworden war.
Sendebezug: SRF zwei, «sportlive«, 25.09.16, 12:05 Uhr