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MIT-Algorithmus löst «Problem des Handlungsreisenden» schneller
Die MIT-Mathematiker unter Leitung von Professor Jonathan Kelner haben nun einen Algorithmus vorgestellt, der solche Probleme effizienter und schneller lösen kann. Vor allem soll er sich «fast linear» skalieren lassen. Bislang stieg die benötigte Rechenleistung im Vergleich zur zunehmenden Komplexität eines Problems wesentlich stärker.
Die Forscher wollen die Formel dieser Tage am Symposium der Association Computing Machinery (ACM) über diskrete Algorithmen (SIAM) vorstellen, das in Portland im US-Bundesstaat Oregon stattfindet. Der Algorithmus hat noch keinen offiziellen Namen und wird derzeit nach den Anfangsbuchstaben des MIT-Teams «Klos Algorithm» genannt.
Bis die ersten Computer aber mit der Klos-Formel umgehen können, wird noch einige Zeit vergehen. «Die bislang veröffentlichte Arbeit konzentriert sich auf die Theorie, und es bleibt noch viel zu tun, um eine funktionierende, gute Implementation des Algorithmus zu erstellen», erklärt Kelner. So werden sich die Forscher zunächst darum bemühen müssen, den Algorithmus zu vereinfachen, bevor sie ihn umsetzen und in einer Software-Bibliothek implementieren können, so dass dieser auch einfach von Dritten verwendet werden kann.