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Leonora ihre Gedankenwelt dreht sich allein nur um ihre Vergangenheit, in der sie von ihrer Mutter als junges Mädchen gedemütigt wurde. Eines Tages, so glaubte sie es als Kind, würde sie alles besser machen, wenn sie selbst erst einmal Kinder bekommen würde. Als der Tag gekommen ist und sie ein Kind bekommt, zählt sie zuletzt die Wimpern ihrer totgeborenen Tochter, der sie den Namen Elenor gegeben hatte. Das Schicksal holt Leonora nach der Beerdigung wieder ein und sie erfährt durch Bruchstücke ihrer Erinnerung, weshalb sie ihre zu Tode betrübte Mutter so unglücklich gemacht hat. Leonora besucht ein Event und hört dort ihren Vornamen rufen. Insgeheim glaubt sie fest daran, dass nun der Tag gekommen sei, an dem ihre totgeborene Tochter versucht Kontakt mit ihr aufzunehmen. Ausgerechnet an dem Tag, an dem Leonora beschliesst ihr Leben wieder in die Hand zu nehmen, verschwindet spurlos das Zirkusmädchen Catia. Das ein weiterer Schicksalsschlag auf Leonora wartet, als sie vor einem meterhohen Riesenrad steht, vor dem Polizei und Krankenwagen stehen, ahnt sie bis zu dem Augenblick nicht. Doch als sie Ellen kennenlernt, wird ihr nach und nach bewusst, dass Ellen in ihr Leben geraten ist, um ihre Kindheit und die der Kinder, die hilflos ihren Eltern ausgesetzt sind, zu rächen.