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Geboren am 4. November 1941 in Sevelen, Schweiz. Studium der Musik- und Sprachwissenschaft an der Universität Bern. Praktisch-musikalische Ausbildung am Konservatorium Bern. 1967 bis 1972 Kompositionsunterricht an der Musikakademie Basel. Zu mehreren Malen Mitarbeit in Improvisationsgruppen. 1986/87 weitere Studien am Schweizerischen Zentrum für Computermusik.
1977 Preisträger am Internationalen Kompositionswettbewerb «Gino Marinuzzi» San Remo/Italien mit dem Orchesterstück Nr. 1 «…cielo azzurro…». 1987 Anerkennungspreis der Pro Arte Stiftung. 1995 Anerkennungspreis der Musikkommission des Kantons Bern. 2001 Kulturpreis der Stadt Biel.
Zahlreiche Kompositionsaufenthalte im Westen Frankreichs. 1994/95 dirigiert er eigene Werke am Internationalen Festival für Neue Musik in Lettland und 1998 am Musikfest in Kiev, anlässlich eines Autorenkonzertes mit dem Nationalen Symphonieorchester der Ukraine. 2001, Dresdner Musikfestspiele, Sofia-Sommer, Kulturfest Weimar. Weitere Aufführungen an den Festspielen in Ludwigsburg, Lemberg, Krakau und an schweizerischen Tonkünstlerfesten.
Alfred Schweizer lebt in Twann. 1970–2003 Dozent für Musiktheorie und Komposition am Konservatorium und an der Hochschule für Musik und Theater in Biel. Mit dem Label <<classic2000>> verbreitet er Musik von Schweizer Komponisten unserer Zeit.
Sein Komponieren charakterisiert Alfred Schweizer wie folgt: «Ausgehend von einer streng strukturierenden Kompositionsweise, zu Ende der 1960er Jahre, suchte ich in mehreren Werken nach der Synthese von kompositorischer Architektonik und freiem improvisatorischem Spiel. Seit den 1970er Jahren arbeite ich an einer neuen Tonalität : Serielle und algorithmische Kompositionsverfahren, oftmals die Zuhilfenahme des Computers, ermöglichen mir das Erschliessen von neuen, harmonischen Klangwelten, die ausserhalb der Formeln und Kadenzmuster der traditionellen tonalen Musik liegen».
Stimmen zu seiner Musik: Alfred Schweizer, einer der sehr seltenen Schweizer Komponisten seiner Generation, um nicht zu sagen der Einzige, der seit den 60er Jahren die kompositorischen Normen des postweberschen Europa überschritten hat. (Jean Nicole, Radio Suisse Romande, Radiosendung vom 9.12.1995)