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Fröschweid Schifflände
Die Schiffanlegestelle Rheinfelden ist Ausgangpunkt für die Schifffahrt nach Basel. Das Gebiet heisst auch Fröschweid und markiert einen der Eingänge zur Altstadt.
Quartier der Frösche.
Die Fröschweid markiert einen der tiefstgelegensten Punkte des Stadtgebiets. Früher versickerte dort der Stadtbach. Es war ein sumpfiges Gebiet, in dem sich viele Frösche tummelten. Das Schild «Quartier Quaque-Quaque» am Brunnen bei der Confiserie Café Graf erinnert noch daran.
Schiffstation Rheinfelden Schifflände.
Die Schifflände ist die Endstation für Passagierschiffe. Von hier aus lassen sich herrliche Fahrten den Rhein hinunter bis nach Basel machen. Um das problemlose Anlegen des neuen Schiffes der Basler Personenschifffahrt, dem Rhystern, zu ermöglichen, musste der Rhein an dieser Stelle ausgebaggert werden.
Eingang zur Altstadt.
Die Fröschweid lag einst zwischen dem Neuen Tor und dem Schwibbogen in der Rheinfelder Altstadt. Dieser wurde für die immer grösser werdenden Fuhrwerken zu niedrig.
1851 brachen die Behörden den Bogen ab, der ohnehin seine Schutzfunktion längst verloren hatte. Auch Zölle konnte man dort nicht mehr erheben: Die Bundesverfassung von 1848 garantierte die Freiheit von Handel und Verkehr, und der Transitverkehr zog nun ungehindert auf der Kaiserstrasse südlich an der Stadt vorbei.
Weitere Informationen
Gut zu wissen
Wenn der Rhein über die Ufer tritt, wird die Fröschweid sogar wider Willen schiffbar. Eindrückliche Hochwassermarken am ehemaligen «Tabakhüsli am Zoll», dem heutigen Hostel Tabakhüsli legen davon beredtes Zeugnis ab.