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Fragekompetenz von Führungskräften: 3 Tops, 3 Flops
Die richtige Frage im passenden Moment zu stellen, ist nicht so einfach wie man denkt. Gerade Führungskräfte profitieren jedoch enorm, wenn sie in diese Kompetenz investieren. Sie fördern damit die Motivation ihrer Mitarbeitenden, bringen Projekte voran und verhindern Konflikte.
Fragen sind Werkzeuge und erfüllen verschiedene Funktionen. Mit Fragen lenken Sie Gedanken und Gespräche. Von einer professionellen Führungsperson wird erwartet, dass sie die wichtigsten Techniken kennt und die richtigen Fragen stellt. Wir haben für Sie aus dem breiten Repertoire eine Auswahl an Tops und Flops zusammengestellt.
Tops
- Nehmen Sie sich auch bei virtuellen Meetings Zeit, Ihren Mitarbeitenden zu fragen, wie es ihm und der Familie geht.
- Zusammenfassende Fragen zur Klärung des Verstandenen können eine angenehme Gesprächssituation schaffen und geben Ihnen die Sicherheit, Ihre/n Mitarbeitende/n richtig verstanden zu haben. Zum Beispiel: „Du meinst also, wir sollten die Strategie (…), … habe ich dich richtig verstanden?“
- Wenn es darum geht, nicht weiter beim Problem zu verharren: mit der Frage den Zielfokus einhalten und damit dem/r Mitarbeitenden die Möglichkeit geben, eigene Lösungsvorschläge und Gedanken hervorzubringen. Zum Beispiel: „Was schlagen Sie für Schritte vor, um (…)“. Oder: „Welche Schritte schlagen Sie vor, um …?“
Flops
- Suggestivfragen unterstellen dem Mitarbeitenden eine Meinung und können beim Empfänger grenzüberschreitend wahrgenommen werden. Sie lassen keinen Spielraum für eigene Ideen. Zum Beispiel: „Sie stimmen mir sicher zu, dass es besser wäre (…)“. Eine solche Gesprächssituation zu schaffen, kann den Verlauf negativ beeinflussen.
- Einen Appell in eine Frage verpacken. Zum Beispiel: „Hätte ein Handout Ihre Präsentation nicht deutlich verbessert?“ Der Appell lautet in diesem Satz: Bringen Sie das nächste Mal ein Handout mit. Sie wollen keine Antwort auf diese Frage hören.
- Während Ihr Gegenüber eine Ihrer Fragen beantwortet, auf Ihr Mobiltelefon oder Ihren Computer schauen. Wer fragt, sollte auch Interesse an der Antwort zeigen und zuhören können. Interesse wird durch Augenkontakt gezeigt. Falls Sie zu wenig Zeit für ein Gespräch haben, verschieben Sie es.
Wollen Sie sich im Bereich der Fragetechniken weiterentwickeln? In den Stettler Führungs-Coachings können Sie Ihre Fragekompetenz verbessern. Unsere Diplom-Psychologin Birgit Troschel begleitet seit rund 30 Jahren Führungskräfte in verschiedenen Kompetenzbereichen. Die Grundlage bildet je nach Fragestellung eine fundierte, psychologische Diagnostik, ergänzt durch moderne Coaching-Tools aus dem Bereich der systemisch-lösungsorientierten Beratung. Wir freuen uns auf Ihren Anruf: 043 288 43 43!
Ihr Coach – Diplom-Psychologin Birgit Troschel
Nach dem Psychologie Studium war ich rund 10 Jahre als Consultant für die Managementberatung der Arthur Andersen Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungs-Gesellschaft mbH in Frankfurt tätig. Seit 2002 arbeite ich für die Stettler Consulting AG in den Bereichen Coaching, Training, Diagnostik und Hospital – seit 2009 als Partner und in der Geschäftsleitung. Ich bin seit 1990 verheiratet und habe zwei erwachsene Söhne.