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Accio, das Ekel, wird der kleinere Bruder genannt, während Manrico, der ältere ein Frauenschwarm ist.
In der italienischen Familie der 60er und 70er Jahre wird letzterer von Vater, Mutter und Tochter bevorzugt; als Arbeiterführer und Linker wird er von den Frauen angehimmelt.
Accio rebelliert und tritt der faschistischen Partei bei. Nun ist er in der Familie vollends der Spinner.
Auch gesellschaftlich gibt es Probleme durch die Gewalt und Gegengewalt der beiden Gruppierungen mit den beiden Brüdern in zwei verschiedenen Lagern.
Der Film ist jedoch nicht so ernst und dramatisch, wie er sein könnte, sondern zeigt immer wieder Humor und teilt liebevolle Seitenhiebe auf die so unterschiedlichen Ideologien aus.
Mit einem Augenzwinkern wird die Ungrechtigkeit in der Familie abgetan zugunsten des Zusammenhaltes, den keine Ideologie zu erschüttern vermag.
Ein sympatischer italienischer Film mit zwei ausgezeichneten Hauptdarstellern (Elio Germano und Riccardo Scamarcio).