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Die Lage in Chinas Hochwassergebieten wird immer kritischer: Seit Beginn der Überschwemmungen in Folge heftiger Regenstürme haben die Behörden nach Angaben der Regierung mehr als eine Million Menschen in Sicherheit gebracht.
Die Wetterdienste warnten am Freitag vor weiterem Regen und riefen die betroffenen Provinzen auf, ihre Vorkehrungen zu verschärfen. Nach langer Dürre leiden die Gebiete rund um den Jangtse-Fluss sowie in der Region Guangxi im Südwesten des Landes seit Tagen unter sintflutartigen Regenfällen.
Mehrere Flüsse traten über ihre Ufer - die Provinz Zhejiang im Osten des Landes verzeichnete gar das schwerste Hochwasser seit 56 Jahren. In einem Gebiet der Provinz Hunan berichteten Experten von den schwersten Regenstürmen seit 300 Jahren.
170 Tote oder Vermisste
Bislang zählten die Behörden knapp 170 Tote oder Vermisste durch die Überschwemmungen und Erdrutsche. Die Volksrepublik wird jeden Sommer von heftigen Regenfällen heimgesucht.
Im vergangenen Jahr lösten die Wolkenbrüche in weiten Teilen des Landes die schwersten Überschwemmungen seit zehn Jahren aus. Mehr als 4300 Menschen starben oder wurden vermisst.
SDA-ATS