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Er gewinnt das Bergkranzfest auf dem Brünig mit einem Sieg im Schlussgang gegen den 19-jährigen St. Galler Werner Schlegel.
Samuel Giger, Pirmin Reichmuth, Armon Orlik und der in dieser Saison erstarkte Matthias Aeschbacher galten allenthalben als die Favoriten auf den Sieg am prestigeträchtigen Schwingen an der Kantonsgrenze zwischen Bern und Obwalden. Aber keiner von ihnen konnte zuletzt eingreifen. Giger hätte den Festsieg geerbt, wenn der Schlussgang unentschieden ausgegangen wäre.
Besonders bemerkenswert waren Aeschbachers Sieg im 1. Gang gegen Giger und ebenfalls im Anschwingen Pirmin Reichmuths Niederlage im Duell der Baumlangen gegen Adrian Walther.
Walthers Festsieg haftete ein Makel an, für den der Athlet selber nichts konnte. Im Gang zwischen Walther und Ronny Schöpfer liess der Platzkampfrichter ein paar Sekunden zu lange schwingen. Diese kurze Sekunden nutzte Walther für den Sieg. Weil der Kampfrichter vorher die Restzeit von einer Minute nicht angesagt hatte, sprach das Kampfgericht Walther den Sieg zu. Es war ein ebenso schwieriger wie umstrittener Entscheid.
Schwingerkönig Kilian Wenger stieg nach dem 4. Gang aus dem Wettkampf aus. Er hatte nach eigenen Angaben Rückenschmerzen. Die Aufgabe war eher prophylaktisch. Der 32-jährige Berner Oberländer will seinen Start am Eidgenössischen Fest von Ende August in Pratteln nicht gefährden.
(sda)