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Ausgehend von der Gesamtmobilitätsstrategie des Kantons Bern wurde im Rahmen des kantonalen Projektes Verkehrsmanagement die Leistungsfähigkeit des Strassennetzes im Raum Bern hinsichtlich Optimierungspotenzial überprüft. Nebst Verbesserungen für den MIV wurde auch eine Verbesserung der Situation für den strassengebundenen öV angestrebt: rascheres, ungehindertes Vorwärtskommen und ausschöpfen der Potenziale zur öV-Beschleunigung. Hierzu sind jedoch fundierte Kenntnisse über die heute bestehenden Schwachstellen im öV-Betrieb notwendig, die mit der erarbeiteten Schwachstellenanalyse zusammengetragen und untersucht worden sind.
In Zusammenarbeit mit dem Kanton Bern (Amt für öffentlichen Verkehr) und mit den verschiedenen Transportunternehmungen wurden mittels einer Grobanalyse und Piloterhebungen die wichtigsten Schwachstellen ausfindig gemacht und in einem Schwachstellenkatalog zusammengestellt. Drei Buslinien mit unterschiedlichen Charakteristika und von verschiedenen Transportunternehmungen wurden anschliessend in zahlreichen Testfahrten auf ihre Schwachstellen in Form von Zeitverlusten (während der Fahrt, während den Haltevorgängen) untersucht.
Die erhobenen Werte wurden umfassend ausgewertet und anhand ihres Einflusses auf die Fahrzeiten priorisiert. Daraus abgeleitet wurden zuhanden des Kantons Bern generelle Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Fahrplanstabilität und zur Effizienzsteigerung des strassengebundenen öV abgegeben. Diese sollen insbesondere bei der Verteilung der finanziellen Mittel des Kantons dazu dienen, diese möglichst gezielt und effizient einzusetzen, um den öV allgemein zu stärken und seine Attraktivität zu steigern.Download pdf