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Seit Jahren wird ihm ein uneheliches Kind nachgesagt: Belgiens Ex-König Albert II. soll Ende der 1960er-Jahre eine Affäre mit der Baronin Sybille de Sélys Longchamps, 77, gehabt und dabei eine Tochter gezeugt haben. Bislang hatte der ehemalige Monarch dies bestritten. Nachdem ihn aber im vergangenen Oktober ein Gericht zu einem Vaterschaftstest verurteilt hatte, will er sich nun nicht mehr dagegen wehren. Der 84-Jährige hat eingewilligt, sich einem Vaterschaftstest zu unterziehen. Das berichtet die belgische Nachrichtenagentur «Belga» am Dienstag unter Berufung auf den Anwalt des ehemaligen Monarchen.
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Aus «Achtung vor den Institutionen der Justiz»
In der Stellungnahme heisst es, Albert II. habe sich entschieden, sich der angeordneten Untersuchung zu unterziehen. Dies geschehe aus «Achtung vor den Institutionen der Justiz». Der Test sei am Dienstagmorgen durchgeführt worden, das Ergebnis streng vertraulich.
Dass das Gericht einen Vaterschaftstest anordnete, war ein Etappensieg für die Künstlerin Delphine Boël. Die heute 51-Jährige kämpft seit 2013 um die Anerkennung als Kind des ehemaligen Monarchen.