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Der Mensch träumt jede Nacht. Wer sich am nächsten Morgen noch erinnert, fragt sich oft, was der Traum konkret bedeutet und ob seine Botschaft wichtig für das eigene Leben ist. Da die Entschlüsselung von Träumen aufgrund ihrer Vielschichtigkeit und ihres hohen subjektiven Gehalts eine schwierige Angelegenheit ist, greift man seit jeher auf das reiche Wissen von Traumdeutern und auf Traumdeutungsbücher zurück.
Abriss der Geschichte der Traumdeutung
Seit den Forschungen des Wiener Psychoanalytikers Sigmund Freud weiß man, dass Träume Hinweise auf tief im Unterbewusstsein vergrabene seelische Konflikte und Probleme geben. Doch wurden Träume nicht immer so gedeutet. In der Antike nahm man an, dass sie von Göttern oder Dämonen geschickt werden und Hinweise auf ein in der Zukunft stattfindendes Ereignis liefern (prophetische Träume). Eine noch ältere Traumdeutung überliefert das Alte Testament: das Buch Daniel mit dem Propheten Daniel als Traumdeuter. Auch die Naturvölker glauben, dass Träume in einem ursächlichen Zusammenhang mit unserem Denken, Handeln und Fühlen stehen und viel über uns selbst und unsere Mitmenschen verraten.
Voraussetzungen für das Träume Deuten
Wer unbedingt herausfinden möchte, welche Bedeutung sein Traum hat, sollte zuerst ausschließen, dass es sich bei seinem Traum um einen so genannten Schlaf-Schutz-Traum handelt. Solche Träume haben die Aufgabe, den Schläfer am Aufwachen zu hindern und werden nur durch äußere Sinnesreize verursacht. Ob es sich bei dem Traum um einen prophetischen Traum handelt, kann der Träumende leider nicht so leicht in Erfahrung bringen. Derartige Träume sind ausgesprochen selten, kommen jedoch bei einigen wenigen Menschen besonders häufig vor. Diese Personen verfügen über eine ausgesprochen starke Sensitivität und haben oft hellseherische Fähigkeiten. In prophetischen Träumen werden Inhalte kommuniziert, die sich auf ein in der Zukunft stattfindendes Ereignis beziehen und gleichzeitig einen Bezug zum Leben des Träumers haben. Die meisten Träume sind jedoch Tiefen-Träume, die Auskunft über den Träumer und seine unterbewussten Konflikte geben.
Wie man den eigenen Traum deuten kann
Um die eigenen Träume deuten zu können, kauft man sich ein Traumbuch, das die Bedeutung von Trauminhalten alphabetisch nach Schlagwörtern geordnet auflistet. Auch im Internet wird man schnell fündig. Auf Traumdeutungs Webseiten findet man das betreffende Schlagwort und darunter dann die dazu passende Interpretation. Professionelle Traumdeuter veröffentlichen ihre kostenlosen Telefonnummern auf den betreffenden Internet-Seiten. Professionelles Traum Deuten hat den Vorteil, dass dabei die aktuelle Lebenssituation und der derzeitige seelische Zustand des Fragenden berücksichtigt werden. Denn nicht jeder Fragende hat die Fähigkeit, seine eigene Lebenssituation kritisch zu überdenken. Das gilt insbesondere für Menschen, die sich in akuten Lebenskrisen befinden.
Einige der häufigsten Traumsymbole
Zu den in Träumen am häufigsten vorkommenden Traumsymbolen gehören die Zähne. Träumt man vom Ausfall eines Zahnes, ist das ein Zeichen dafür, dass man unter Verlustängsten leidet. Der Tod eines bestimmten Menschen im Traum zeigt dem Träumenden, dass er einen Lebensabschnitt beendet hat und dass ihm ein Neubeginn bevorsteht. Schlangen bedeuten Vertrauen und Misstrauen zugleich. Wer damit jeweils gemeint ist, kann der Träumer nur durch kritisches Überprüfen seiner gegenwärtigen sozialen Kontakte herausfinden.