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Roger Federer (ATP 7) kommt am Tennisturnier in Dubai in Form. Nach drei erknorzten Siegen steigerte sich Federer im Halbfinal zu einem 6:2, 6:2-Sieg über Borna Coric (ATP 13), gegen den er letztes Jahr zweimal verloren hat.
Nur der 20-jährige Grieche Stefanos Tsitsipas steht noch zwischen Roger Federer und dessen 100. Turniersieg. Aber obwohl Tsitsipas im Januar am Australian Open in Melbourne den Achtelfinal gegen Federer mit 6:7 (11:13), 7:6 (7:3), 7:5, 7:6 (7:5) gewann, befindet sich diesmal Federer im Vorteil.
Der 37-jährige Schweizer steht im Turnier in seiner Trainingsbasis in Dubai schon zum zehnten Mal im Final, greift am Samstag nach dem achten Titel, derweil Tsitsipas im Emirat erstmals im Endspiel steht. Ausserdem liess Tsitsipas am Freitag im dreistündigen Halbfinal gegen Gaël Monfils (4:6, 7:6, 7:6) viel Substanz liegen.
Schon im Halbfinal profitierte Federer von für ihn günstigen Bedingungen. Borna Coric beendete am Vorabend seinen Viertelfinal gegen den Georgier Nikolos Bassilaschwili erst nach der Geisterstunde. Ausserdem leerte auch Coric seinen Tank schon vor der Partie gegen Federer: In den ersten drei Runden Jiri Vesely, Tomas Berdych und Bassilaschwili siegte Coric zweimal nach Satzrückstand und alle dreimal erst im Tiebreak des dritten Satzes.
So geriet für Roger Federer die Partie gegen Coric zum Spaziergang. Im ersten Satz führte der Basler schon nach 19 Minuten und zwei Breaks mit 4:1; im zweiten Durchgang riss Federer die Initiative mit einem Break gleich im ersten Game an sich. Bei eigenem Aufschlag zeigte sich Federer zudem einiges stärker, als noch in seinen drei Matches zuvor: Der Baselbieter musste dem kroatischen Widersacher im gesamten Match keine einzige Breakchance zugestehen.
2018 hatte Federer mit Coric stets grösste Mühe gehabt. In Halle auf Rasen verlor Federer gegen den erst 22-Jährigen den Final (6:7, 6:3, 2:6). Im Herbst in Schanghai wurde Federer von Coric im Halbfinal sogar dominiert (4:6, 4:6). Und selbst bei Federers Sieg im Halbfinal von Indian Wells (5:7, 6:4, 6:4) hatte Coric mit einem Satz und einem Break geführt.
In der Weltrangliste geht es für Federer wieder aufwärts. Nach dem Absacken auf Platz 7 (weil ihm die Turniersiege 2018 am Australian Open und in Rotterdam aus der Wertung fielen) stösst Federer dank der Finalqualifikation in Dubai vor Kei Nishikori und Kevin Anderson wieder auf Platz 5 vor. Wenn ihm im Final auch gegen Tsitsipas die Revanche gelingt, grüsst Federer nächsten Montag bereits wieder vom 4. Platz. (ram/sda)
Die Eidgenössische Münzstätte Swissmint widmet erstmals in ihrer Geschichte einer noch lebenden Persönlichkeit eine Schweizer Gedenkmünze: Roger Federer. Der wohl bedeutendste Schweizer Einzelsportler sei auch der perfekte Botschafter der Schweiz, hiess es dazu.
Roger Federer wird mit einer 20-Franken-Silbermünze geehrt. Im Mai 2020 folgt eine Roger-Federer-50-Franken-Goldmünze mit einem anderen Sujet. Kein anderer Schweizer habe weltweit einen ähnlichen Bekanntheitsgrad wie der Tennisspieler, heisst es in einer Medienmitteilung von Swissmint.
Auch neben dem Tennisplatz engagiere sich Federer: Mit seiner 2003 gegründeten Stiftung unterstütze er Hilfsprojekte für Kinder. 2006 wurde er zudem als erster Schweizer zum internationalen Unicef-Botschafter …