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Im Jahr 1905 fand im schweizerischen Genf in einem Wahllokal am Boulevard Georges-Favon die erste sogenannte Nationale Automobil- und Fahrradausstellung statt. Die Messe war die Idee von Paul Buchet, dem Vertreter von Michelin in der Schweiz, dem Genfer Geschäftsmann Albert Vassali und dem jungen Ingenieur Jules Mégevet. Seitdem wurden auf dem Genfer Auto-Salon zahlreiche Fahrzeuge von namhaften Herstellern präsentiert, die teilweise die Geschichte des Automobils neu geschrieben haben. 1982 ist der Genfer Auto-Salon vom alten Palais des expositions in der Innenstadt zum neuen Messekomplex Palexpo beim Genfer Flughafenumgezogen.
Wesentliche Beschränkungen beim Bau der Messestände tragen seit der Gründung zu einer guten Übersichtlichkeit der Messe bei. Während in den 1920er Jahren lediglich Teppiche und Grünpflanzen zur Gestaltung eines Messestandes zugelassen wurden, wird heute beispielsweise die zulässige Höhe der Messestände auf 140 cm begrenzt.
Im Jubiläumsjahr 2005 (100 Jahre) konnte der Autosalon mit 747,700 Besuchern einen Rekord verbuchen.
Während der 76. Auflage vom 2. bis 12. März 2006 hatten 260 Aussteller aus 30 Ländern etwa 900 Automodelle auf einer Fläche von 102'000 m² präsentiert. Es kamen 674'000 Besucher, davon knapp 5000 Medienvertreter aus 80 Ländern.
2009 verzeichnete die Automobilmesse – die vom 5. bis 15. März 2009 stattfand – einen Besucherrückgang auf 648'000. Die 80. Ausgabe des Auto-Salons konnte vom 4. bis 14. März 2010 692'000 Besucher verzeichnen.
Zwischen dem 3.-13. März 2016 wird der Auto-Salon zum 86. Mal durchgeführt. Der Event findet traditionell im März statt. Mit dem Namen „Geneva International Motor Show“ wird der internationale Aspekt des Anlasses betont. Im Gegensatz zu den anderen grossen Automessen in Detroit, Frankfurt, Paris and Tokyo findet die Geneva International Motor Show nicht in einem Land mit einer eigenen grossen Automobilindustrie statt. Dies hat den Vorteil, dass keine nationalen Produkte promoviert werden müssen, weshalb der Autosalon von unabhängigen Journalisten, Experten und Käufern besonders geschätzt wird. Ausserdem findet die Geneva Motor Show jährlich statt, wohingegen die Frankfurt International Motor Show, die Paris Motor Show oder die Tokyo Motor Show nur jedes zweite Jahr durchgeführt werden. Diese Option wurde von den Genfern Veranstaltern ebenfalls geprüft, aber dann doch wieder verworfen. Durch die jährliche Durchführung konnte Genf seine einzigartige Stellung bei den internationalen Automessen weiter etablieren.
2020 und 2021 konnnte die Motorshow nicht durchgeführt werden, da dies die SItuation mit Covid-19 nicht zuliess.