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Gibt es Unterschiede zwischen den einzelnen Immobilienmaklern? Lesen Sie die folgenden Erfolgsgeschichten und urteilen Sie selbst!
Bei manchen Liegenschaften kann die Situation komplex sein. So auch bei dieser hier, die zwar als Einfamilienhaus dasteht, juristisch aber ein Stockwerkeigentum ist.
Der erste Makler, der mit dem Verkauf betraut wurde, schaffte es nicht, diese beiden Gegensätze unter einen Hut zu bringen. Jedenfalls wurde das Verkaufsmandat nach 6 Monaten beendet, da kein einziges qualifiziertes Kaufangebot vorlag.
Wir erhielten das Verkaufsmandat und positionierten das Objekt neu am Markt, indem wir diese beiden vermeintlichen Gegensätze herausstrichen und als «best of both worlds» betonten. Nach rund 5 Monaten war der richtige Käufer gefunden und der erwartete Verkaufspreis erzielt.
Dieses grosse und «exotische» Objekt kam bereits 2011 auf den Markt. Die grosse Komplexität bestand nicht nur in der Tatsache, dass sich drei völlig verschiedenartige Bauten mit verschiedenen Nutzungsprofilen auf dem Gelände befinden, sondern auch darin, dass zahlreiche Schutz-Auflagen auf dem Objekt lasteten. Die praktisch aus der Luft gegriffene Preisvorstellung war so ambitiös, dass Herr Ferfecki (FSP) damals das Mandat ablehnte und stattdessen ein international agierender Franchising-Makler zum Zug kam. Die seinerzeitigen Verkaufsbemühungen fanden sogar in der Presse einen eher kritischen Niederschlag, und man lief Gefahr, dass der Ruf des Objektes und des Eigentümers Schaden nehmen würde. Nach längerer und erfolgloser Vermarktungszeit zog der Eigentümer das Objekt frustriert vom Markt zurück.
Rund 5 Jahre später erhielten wir das Verkaufsmandat. Das Objekt und seine Verkäuflichkeit wurden genau analysiert, der Verkaufspreis neu definiert und plausibilisiert. Mit aufwändigem Profiling wurde eine Liste von natürlichen und juristischen Personen erstellt, welche für dieses Objekt überhaupt in Frage kommen könnten, und diese Adressaten wurden persönlich angesprochen.
Nach rund 6monatiger Vermarktungszeit konnte ein ernsthafter Kaufinteressent identifiziert werden, und in weiteren 9monatigen Verhandlungen wurde der Kauf erfolgreich abgeschlossen. Für beide Parteien ist das Resultat eine ideale Win-Win-Situation.
Mehrfamilienhäuser sind als Anlageobjekte grundsätzlich sehr begehrt, jedoch nur, wenn sie sich problemlos und lukrativ vermieten lassen. Dieses ungewöhnlich konzipierte, kleine Mehrfamilienhaus wurde einem renommierten Makler anvertraut. Kaum Beachtung wurde den Tatsachen geschenkt, dass eine der Wohnungen wegen ihrer Übergrösse kaum vermietbar war und sich das Objekt in einem schlechten Zustand befand. Der vom Makler in Aussicht gestellte Verkaufspreis erwies sich als viel zu hoch, weshalb er das Objekt nicht verkaufen konnte.
Als wir das Verkaufsmandat erhielten, waren wir überrascht zu sehen, in welchem vernachlässigten Zustand das Haus angeboten worden war. Zuerst sorgten wir für alle Instandstellungen, anschliessend prüften wir mit unserem hauseigenen Architekturbüro die Möglichkeiten baulicher Anpassungen, um das Objekt attraktiver anpreisen zu können. Wir stellten fest, dass die Grundrisse so komplex waren, dass auch Fachleute sie auf Anhieb kaum zu verstehen vermochten, geschweige denn Laien. Deshalb entscheiden wir uns, das ganze Objekt digital zu scannen, um es dreidimensional präsentieren zu können. Danach wurde das Objekt neu im Markt positioniert.
Unser Extra-Aufwand, der weit über die Tätigkeiten eines herkömmlichen Maklers ging, hatte sich gelohnt: Nach 9monatiger Vermarktungszeit verkauften wir das Objekt zu dem von uns ermittelten und von den Banken bestätigten Verkaufspreis.
Eher selten kommt es vor, dass man als Makler ein Objekt gleich zweimal hintereinander verkaufen kann: In einem ersten Anlauf wollte die betagte Eigentümerschaft dieses attraktiv gelegene Renovationsobjekt verkaufen und holte zwei Offerten ein, wobei man sich für die günstigere Offerte eines Mitbewerbers entschied; leider wollte man am falschen Ort sparen. Nachdem es dem Mitbewerber nicht gelungen war, das Objekt innert nützlicher Frist zu verkaufen, kam man zurück zu uns. Wir scheuten keinen Aufwand und verkauften das Objekt an eine Privatperson, welche die Planung einer gesamten Neuüberbauung für sich und seine Familie in Angriff nahm.
Dank unserem Architektur-Knowhow wussten wir, dass das Objekt bzw. die Neuüberbauung auf diesem Terrain eine sehr komplexe und anspruchsvolle Sache werden würde. Nach intensiver, mehrjähriger Planung entschied sich der damalige Käufer, das Projekt nicht umzusetzen und stattdessen wieder zu verkaufen. Das Projekt stellte einen beachtlichen Mehrwert dar, musste aber umgestaltet werden, um auch unter kommerziellen Gesichtspunkten für einen Käufer attraktiv zu erscheinen. Wir unterstützten den Käufer bei der Projektanpassung und brachten das Objekt abermals wieder auf den Markt.
Die Herausforderung bestand darin, mit dem Objekt sowohl Privatpersonen mit Eigenbedarf als auch Investoren mit kommerziellen Absichten anzusprechen; also eine doppelte Positionierung am Markt zu erreichen. Es gelang uns, einen kleinen Generalunternehmer als Käufer zu finden, der das Projekt realisiert.
Das sehr spezielle und in dieser Art äusserst seltene Künstler-Atelier gehörte einem renommierten Werbe-Fachmann, der es selber verkaufen wollte. Er erstellte die Verkaufsunterlagen und die Website, wohl in der Annahme, dass jeder, der etwas von Werbung verstehe auch eine Liegenschaft selber verkaufen könne.
Diese Annahme erwies sich als Trugschluss, denn eine spezielle und exotische Liegenschaft zu verkaufen ist ein interdisziplinärer Prozess, bei dem die Bewerbung nur einen kleinen Teil ausmacht. Jedenfalls trug der beabsichtigte Selbstverkauf nicht die gewünschten Früchte. Wir erhielten das Mandat für einen zweiten Anlauf und positionierten das Objekt neu am Markt.
Nach wenigen Monaten war der richtige Käufer gefunden und wir verkauften das Objekt zum doppelten Ankaufspreis bzw. 25% über der Preiserwartung. Ein schöner Beweis dafür, dass ein guter Makler sich selbst finanziert und dem Auftraggeber erst noch einen beachtlichen Gewinn beschert.