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«Habt ihr's mal mit einem Korrekturprogramm probiert?» – Yvonne Masons Antwort auf einen Brief des Präsidentenbüros ist nicht ganz frei von Häme. Die pensionierte Englischlehrerin veröffentlichte vor zehn Tagen auf Facebook einen Brief – übersät mit Korrekturen – mit den Worten: «Habe einen Brief von Mr. Trump bekommen. Werde ihn morgen zurückschicken.»
11 Beispiele falscher Gross-/Kleinschreibung fand Mason im kurzen Brief, darunter president und state. «Falls dieser Brief in der Mittelschule geschrieben worden wäre, hätte ich ein C oder C plus gegeben, in der High School ein D», sagte Mason gegenüber der Greenville News. D steht für «ausreichend».
«Stilistisch fürchterlich» nannte Mason den Brief. Sie habe never ever einen Text mit so vielen dummen Fehlern gesehen. «Erhält man ein Schreiben von höchster Stelle, erwartet man, dass es einwandfrei ist». Trumps Leute sollten sich ein Beispiel am republikanischen Senator Lindsey Graham nehmen, dieser schreibe exquisite Briefe, sagte die Englischlehrerin.
Mason hatte dem Weissen Haus nach dem Schulmassaker in Florida am 14. Februar einen Brief geschrieben. Sie forderte den Präsidenten dazu auf, die Familien, die ihre Kinder verloren hatten, persönlich zu besuchen. Die Antwort, frei zusammengefasst: Man habe bereits dies und das gemacht, das reiche jetzt auch mal. (dwi)
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