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Der ukrainisch-britische Pianist Alexei Grynyuk begann seine Ausbildung als Sechsjähriger am Konservatorium seiner Heimatstadt Kiew; über ein Stipendium kam er an die Royal Academy of Music nach London, wo er sein Studium bei Hamish Milne fortsetzen konnte. Früh schon machte Grynyuk als Preisträger international renommierter Wettbewerbe auf sich aufmerksam: So gewann er im Alter von dreizehn Jahren die Diaghilew-Konkurrenz in Moskau und siegte später beim Horowitz-Wettbewerb in Kiew und bei der «Shanghai Piano Competition». Mit einem breiten Repertoire, das von der Klassik über die Romantik bis zur Musik des 20. Jahrhunderts reicht, stellte sich Alexei Grynyuk seither mit Rezitalen im Moskauer Konservatorium, im Metropolitan Museum of Art in New York, in der Wigmore Hall und im Southbank Centre in London, in der Salle Cortot und der Salle Gaveau in Paris sowie bei Auftritten in Mexiko, Marokko und Fernost vor. Einladungen führten ihn zum Chopin-Festival ins polnische Duszniki, zur Musica Sacra nach Maastricht, zu den «Young Artists in Concert» nach Davos, zum Newport Music Festival in Rhode Island und zum International Keyboard Festival nach New York. Seine Konzerte wurden von der britischen BBC, dem Hessischen und dem Bayerischen Rundfunk, von Radio France und Radio Hilversum mitgeschnitten. In der vergangenen Spielzeit brachte Alexei Grynyuk Rachmaninows Rhapsodie über ein Thema von Paganini mit dem Brighton Philharmonic Orchestra und Barry Wordsworth zur Aufführung; er debutierte beim Philharmonischen Orchester Krakau und bestritt eine Gastspielreise mit dem Nationalen Sinfonieorchester der Ukraine. Als Kammermusiker tritt er regelmässig mit dem Cellisten Leonard Elschenbroich auf.
Erster Auftritt bei LUCERNE FESTIVAL am 23. August 2011 in der Reihe «Debut» mit Leonard Elschenbroich und Werken von Brahms, Debussy und Rachmaninow.
August 2011