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Manchester City ist zum achten Mal englischer Meister. Die Mannschaft von Pep Guardiola verteidigte ihren knappen Vorsprung gegenüber Liverpool in der dramatischen 38. Runde dank dem 3:2-Heimsieg gegen Aston Villa.
Die durch einen Punkt getrennten Manchester City und Liverpool lieferten sich zum Abschluss der Saison ein spektakuläres Fernduell. Während die Liverpooler einen 0:1-Rückstand gegen Wolverhampton früh wettmachten und schliesslich die Pflicht mit dem 3:1 erfüllten, stolperte Manchester City fast gegen Aston Villa, das von der Liverpooler Legende Steven Gerrard trainiert wird.
Gerrard und der ehemalige Liverpooler Coutinho, der in der 69. Minute zum 2:0 traf, waren daran, sich bei ihrem ehemaligen Klub noch unsterblicher zu machen, als Manchester City zurückschlug und innerhalb von sechs Minuten die benötigte Wende schaffte. Zweimal der Deutsche Ilkay Gündogan und dazwischen der Spanier Rodri sorgten zwischen der 76. und 81. Minute für die drei Tore.
Vierter Titel in fünf Jahren
Mit dem erneuten Titel bestätigte Manchester City, das weiterhin auf einen Triumph in der Champions League wartet, seine Vormachtstellung in England. In den vergangenen fünf Jahren holte der aus Abu Dhabi kontrollierte Verein viermal den Meistertitel. Seit 2012 hat er über die Hälfte der Meisterschaften für sich entschieden.
Einfach wurde es Manchester City in dieser Saison nicht gemacht. Der Druck nahm im Verlauf der zweiten Saisonhälfte zu. Liverpool gab seit Anfang Jahr nur noch sechs Punkte ab. Die Citizens mit Kevin de Bruyne, dem Premier-League-Spieler der Saison, hielten dem Druck aber stand, obwohl sie in der Champions League mit dem bitteren Halbfinal-Out gegen Real Madrid einen Rückschlag verarbeiten mussten und in der letzten Runde nochmals intensiv getestet wurden.
Für Liverpool zerschlug sich der Traum von vier Titeln - Meisterschaft, Champions League, Ligacup und Cup. Nach den Siegen in den beiden Pokalwettbewerben liegt aber der dritte und wichtigste Triumph der Saison in Reichweite. Am Samstag spielen die Reds in Paris gegen Real Madrid um einen siebten Champions-League-Titel.
Arsenal verpasst Champions League
Neben Manchester City, Liverpool und Chelsea qualifizierte sich Tottenham für die nächste Champions League. Die Nordlondoner verteidigten dank dem 5:0-Sieg bei Absteiger Norwich den Vorsprung auf den von Granit Xhaka angeführten Stadtrivalen Arsenal, der sich trotz des 5:1 gegen Everton mit der Europa League begnügen muss.