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Felgen und Reifen - ErklärungSeite drucken
Angaben zu Felgen und Bereifung in den FahrzeugpapierenIn Deutschland (vor Oktober 2005):
In den Ländern der Europäischen Union:
In den ergänzenden Ziffern 33 bzw. 22 ist in der Regel zusätzlich festgelegt, welche Reifengröße auf welche Felgengröße montiert werden darf. Diese Angaben beziehen sich auf eine Alternativ-Bereifung und sind in jedem Fall zu beachten.
Darüber hinaus sind weitere Reifen- und Felgengrößen nach einer zusätzlichen Eintragung in die Fahrzeugpapiere zulässig. Diese Eintragung kann in Deutschland z.B. vom TÜV oder der DEKRA vorgenommen werden. Nehmen Sie auf jeden Fall keine Umrüstungen ohne fachkundigen Rat vor.
Radgröße (= Felgendurchmesser und Reifeninnendurchmesser)Der Felgendurchmesser wird zwischen den Felgenschultern gemessen. Er entspricht dem Innenradius des zu verwendenden Reifens und wird in Zoll angegeben.
Sie finden diese Angabe:
FelgenbreiteDie Felgenbreite (häufig auch als Maulweite bezeichnet) entspricht dem Innenabstand zwischen den Felgenhörnern in Zoll.
Sie finden diese Angabe:
FelgenhornBezeichnung für die Felgenhornausführung.
Mögliche Ausführungen sind: J, H, P, K und JK.
Die gängigste Ausführung ist J.
Sie finden diese Angabe:
FelgenbettFelgenbett Bauweise
H2 entspricht der sogenannten Doppelhump-Bauweise. Der Doppelhump im Felgenbett verhindert das Abrutschen des Reifens ins Tiefbett bei hohen Querbeschleunigungen (Kurvenfahrt).
Sie finden diese Angabe:
Einpresstiefe (ET) / OffsetDie Einpresstiefe ist die Abweichung zwischen der Radmitte und der inneren Auflagefläche der Felge auf der Radnabe, also der Bremstrommel oder der Bremsscheibe. Sie wird in mm angegeben.
Ist die Einpresstiefe 0 mm, liegt das Rad in der Symmetrieebene des Reifens auf der Radnabe auf. Ist sie größer als 0, reicht das Rad weiter nach innen als nach außen.
Eine negative Einpresstiefe wird durch ein vorangestelltes Minuszeichen gekennzeichnet (z.B.: ET-35).
Sie finden diese Angabe:
RadnabenbohrungDie Radnabenbohrung ist die Bohrung in der Mitte der Felge.
Sie muss dem Zentrierdurchmesser der Radnabe entsprechen. Viele Felgenhersteller bieten sogenannte Reduktionsringe an. Diese werden in die Radnabenbohrung der Felge eingesetzt, verringern deren Durchmesser und ermöglichen so die Montage der Felge auf Radnaben mit unterschiedlichem Zentrierdurchmesser.
Lochzahl und LochkreisDie Lochzahl ist die Anzahl der Löcher, mit denen die Felge am Fahrzeug befestigt wird.
Der Lochkreis gibt in mm den Durchmesser des Kreises an, auf dem die Mittelpunkte der Schraubenlöcher liegen.
Sie finden diese Angabe:
Die Spurweite des Fahrzeuges kann sich je nach verwendeter Adapterplatten vergrößern.
Die Montage solcher Adapterplatten bedarf in der Regel einer Abnahme und Eintragung im Fahrzeugschein oder der Zulassungsbescheinigung. Diese Eintragung kann in Deutschland u.a. durch den TÜV oder die DEKRA vorgenommen werden.
Nehmen Sie auf jeden Fall keine Umrüstungen ohne fachkundigen Rat vor.
FelgentypBeim Felgentyp wird zwischen einteiligen und mehrteiligen Felgen unterschieden.
Am gängisten sind heute einteilige Leichtmetallfelgen. Sie bestehen aus einem einzigen Stück.
Mehrteilige Felgen werden aus zwei oder mehr Teilen (z.B. Felgenbett und Felgenkranz) zusammengeschraubt.
Sie sind aufwändiger zu fertigen und dadurch in der Regel teuerer in der Anschaffung. Sie werden häufig im Rennsportbereich verwendet.
ReifenbreiteBreite der Lauffläche in mm.
Sie finden diese Angabe:
ReifenquerschnittVerhältnis von Flankenhöhe zu Reifenbreite in Prozent.
Sie finden diese Angabe:
ReifenbauartEs wird zwischen Radialreifen, Gürtelreifen und Diagonalreifen unterschieden.
Die Bezeichnung bezieht sich auf die Art der Anordnung der einzelnen Karkasslagen im Reifen.
Die Kennzeichnung 'R' steht für Radial. Diagonalreifen werden mit einem 'D' oder auch '-' gekennzeichnet. Gürtelreifen tragen die Kennzeichnung 'B' (bias belted).
Heute werden fast ausschließlich Radialreifen verwendet. Diagonalreifen waren bis in die 80er Jahre bei den PKW üblich. Heute sind sie normalerweise nur noch im landwirtschaftlichen Bereich, bei Oldtimern und bei älteren Motorrädern zu finden.
Es dürfen grundsätzlich nur Reifen einer Bauart montiert werden. Mischbereifung - also Radial- und Diagonalreifen auf einem Fahrzeug, ist lt. StVZO §36 nicht zulässig.
Sie finden diese Angabe:
Tragfähigkeitsindex / Load-Index (LI)Der Tragfähigkeitsindex gibt die Belastbarkeit des Reifens an. Jedem Wert ist eine bestimmte Maximallast in Kilogramm zugeordnet.
Die montierten Reifen müssen mindestens den in den Fahrzeugpapieren angegebenen Tragfähigkeitsindex oder höher aufweisen.
Sie finden diese Angabe:
Geschwindigkeitsindex / GSY / Speed-IndexDer Geschwindigkeitsindex gibt die maximal erlaubte Fahrgeschwindigkeit mit den betroffenen Reifen an. Jeder Klasse ist eine bestimmte Höchstgeschwindigkeit in km/h zugeordnet.
Die montierten Reifen müssen mindestens den in den Fahrzeugpapieren angegebenen Geschwindigkeitsindex oder höher aufweisen.
Sie finden diese Angabe:
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