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Glossar
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A
- Alignment
- Bei einem Alignment werden Sätze oder Segmente aus Ausgangs– und Zielsprache von einer oder mehreren Dateien mithilfe einer Software einander zugeordnet. So können vorhandene Übersetzungen wiederverwendet werden und Translation Memorys schnell und effizient erstellt oder aktualisiert werden.
- Apostille
- Die Apostille ist eine besondere Form der Überbeglaubigung im internationalen Urkundenverkehr. Sie bestätigt die Echtheit der Unterschrift und gegebenenfalls auch die Echtheit des Stempels oder Siegels. Die Apostille kann zwischen den Mitgliedstaaten des Haager Übereinkommens zur Befreiung ausländischer öffentlicher Urkunden verwendet werden.
- Ausgangssprache
- Es ist die Sprache, in der das zu übersetzende Dokument verfasst ist.
B
- Beglaubigte Übersetzung
- Eine beglaubigte Übersetzung ist eine inhaltlich identische, rechtswirksame Übersetzung des Originaldokuments, die für einen juristischen oder offiziellen Zweck benötigt wird. Dieses Dokument wird von qualifizierten Sprachprofis übersetzt und danach notariell mit Stempel und Unterschrift beglaubigt.
- Business Process Outsourcing (BPO)
- Business Process Outsourcing bezeichnet die Auslagerung ganzer Geschäftsprozesse (z. B. Übersetzungen oder IT-Dienstleistungen) an spezialisierte externe Unternehmen.
C
- CAT-Tool
- CAT-Tools sind Programme zur computerunterstützten Übersetzung (CAT = computer-aided translation). Im Gegensatz zu maschinellen Übersetzungen werden Übersetzungen mit CAT-Tools von Menschen erstellt und durch eine Software unterstützt (z. B. mit Translation Memorys oder Terminologiedatenbanken)
- Content Management System (CMS)
- Content Management System, auf Deutsch «Inhaltsverwaltungssystem», ist eine Software zur gemeinschaftlichen Erstellung, Organisation, Bearbeitung, Darstellung und Speicherung digitaler Inhalte, wie z. B. Text, Bild oder Video. Diese Software wird meist für Websites benutzt, wobei WordPress das meistverwendete CMS ist.
- Corporate Language
- Der Begriff Corporate Language, auf Deutsch «Unternehmenssprache», steht für die Sprache, in der ein Unternehmen intern und extern kommuniziert. Diese beinhaltet unter anderem Sprachstil, Formulierungen, Begriffe, Terminologie, Sprachgebrauch und typographische Eigenheiten.
D
- Desktop-Publishing
- Unter Desktop-Publishing versteht man die rechnergestützte Erstellung von druckreifen Vorlagen, die später als gedruckte Publikationen verwendet werden, wie z.B. Bücher, Broschüren, Magazine, Flyer oder Werbeplakate. Dafür werden oft Adobe InDesign, Illustrator, Photoshop bzw. MS Publisher oder PowerPoint benutzt.
F
- Fachgebiet
- Ein Fachgebiet ist ein Wissensgebiet, das ein bestimmtes Fach umfasst, z. B. Finanz, Banking, Compliance, Recht, Industrie oder Medizin.
- Fachübersetzung
- Eine Fachübersetzung ist eine schriftliche Übersetzung eines Fachtextes von der Ausgangssprache in die Zielsprache. Fachübersetzungen werden von spezialisierten Übersetzenden, sogenannten Fachübersetzerinnen oder Fachübersetzern, angefertigt.
G
- Gendergerechte Sprache
- Unter gendergerechter Sprache versteht man den Sprachgebrauch, der alle Geschlechter auf respektvolle Art und Weise anspricht. Ihr Ziel ist es, sämtliche Geschlechter in geschriebener und gesprochener Sprache gleichzustellen und so dem generischen Maskulinum entgegenzuwirken.
- Gut zum Druck
- Das Gut zum Druck wird auch Druckfreigabe genannt und bezeichnet die Stufe, in der das Endprodukt in druckreifer Form vorliegt. Zu diesem Zeitpunkt kann der Auftraggeber noch die letzten Korrekturen vornehmen, den Text vor der Druckfreigabe auf Orthografie, Zeichensetzung, richtige Worttrennung, Typografie usw. überprüfen. Wenn alles korrekt ist, kann die Druckerei mit der Produktion beginnen.
I
- ISO-Zertifizierung
- ISO steht für «International Organisation for Standardization (Internationale Organisation für Normung)». Eine ISO-Zertifizierung ist der Nachweis zur Einhaltung einer bestimmten ISO-Norm (z. B. ISO 9001, ISO 17100 oder ISO 18587). Dieser muss jährlich in einem Audit durch eine zugelassene Auditierungsgesellschaft (z. B. SGS oder LinquaCert) erbracht werden.
- Informationssicherheit
- Als Informationssicherheit werden Eigenschaften von informationsverarbeitenden und -lagernden Systemen bezeichnet, die die Schutzziele Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität sicherstellen. Sie dient dem Schutz vor Gefahren bzw. Bedrohungen, vermeidet wirtschaftliche Schäden und minimiert Risiken.
K
- Konsistenz
- In der Sprachwissenschaft versteht man darunter z. B. die einheitliche sprachübergreifende Verwendung der Terminologie oder der Zeichensetzung. So werden unter anderem Missverständnisse vermieden und die Qualität des Textes wird erhöht.
L
- Lektorat
- Ein Lektorat bezeichnet die Qualitätssicherung von Texten. Dabei werden die Texte nicht nur auf sprachlicher Ebene geprüft, sondern auch auf weiteren Textebenen bearbeitet, wie z. B. Stil, Textaufbau, Adressatenorientierung, Verständlichkeit und Layout.
- Lokalisierung
- Lokalisierung, auch Ortsbestimmung genannt, ist die sprachliche und kulturelle Anpassung von Inhalten an den Zielmarkt. Beispiele dazu sind Werbekampagnen, Softwareanwendungen, Filme und Gebrauchsanweisungen.
M
- Maschinelle Übersetzung (MÜ)
- Die maschinelle Übersetzung, auf Englisch «machine translation», bezeichnet die automatische Übersetzung eines Textes durch ein Übersetzungsprogramm. Es drei Arten maschineller Übersetzungssysteme: regelbasierte Systeme, statistische Systeme und neuronale Systeme (Neural Machine Translation), wobei SwissGlobal letzteres nutzt.
N
- Normzeile
- Unter Normzeile, auch Standardzeile genannt, versteht man die einheitliche Grösse zur Abrechnung von Übersetzungen. In der Regel besteht eine Normzeile im deutschsprachigen Raum aus 50-55 Zeichen, einschliesslich Leerzeichen.
P
- Post-Editing
- Post-Editing ist die Nachbearbeitung maschinell übersetzter Inhalte durch Übersetzerinnen und Übersetzer. In diesem Arbeitsschritt wird die maschinelle Übersetzung unter anderem auf Grammatik, Semantik und Syntax geprüft.
R
- Revision
- In der Revision wird eine Übersetzung von einer Revisorin oder einem Revisor überprüft. In diesem Arbeitsschritt wird der Zieltext im Vergleich mit dem Ausgangstext auf Inhalt und Zweckentsprechung geprüft und in Absprache mit dem Projektmanagement direkt korrigiert oder kommentiert.
S
- Stilrichtlinien
- Stilrichtlinien sind eine Sammlung von redaktionellen und Formatierungsanweisungen und sorgen für einen einheitlichen Ton und Stil.
T
- Terminologie
- Gesamtheit der Fachbegriffe, die in der internen und externen Kommunikation eines Unternehmens verwendet werden. Dieser Fachwortschatz ermöglicht eine effiziente fachsprachliche Kommunikation und trägt zur Einhaltung der Corporate Language und zur Konsistenz bei.
- Terminologiedatenbank (Termbank, TB)
- Terminologiedatenbanken (TB) sind mit einer professionellen Software manuell zusammengestellte und meist mehrsprachige Glossare von unternehmensspezifischen Begriffen und zugehörigen Informationen. Sie sind jeweils fixe Bestandteile der Corporate Language.
- Transkription
- Transkription ist die Übertragung von aufgezeichneten gesprochenen Inhalten in die schriftliche Form. Dieser Prozess bezieht sich auf Audio- und Videoaufnahmen.
- Translation Memory (TM)
- Ein Translation Memory ist eine Sammlung von zusammengehörigen ausgangs- und zielsprachlichen Segmenten. Es führt zur Kostenreduktion aufgrund der Wiederverwendung von bereits übersetzten Segmenten und trägt zur Qualitätssicherung (Konsistenz) und damit z. B. zur Einhaltung der Corporate Language bei. Translation Memory wird auf Deutsch auch Übersetzungsspeicher genannt.
Ü
Z
- Zielsprache
- Es ist die Sprache, in die das zu übersetzende Dokument übertragen wird. Je nach Zielsprache gibt es auch unterschiedliche Sprachvarianten, wie z. B. Französisch (Schweiz) oder Französisch (Kanada), die bei einem Übersetzungsauftrag angegeben werden müssen.