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BÜRO FÜR INDIVIDUALISIERTE HISTORISCHE FORSCHUNGEN (BihF)
myhistory.ch
BÜRO FÜR INDIVIDUALISIERTE HISTORISCHE FORSCHUNGEN (BihF)
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Methode
Die Grundlage für alle Recherchen ist die Ahnenreihe der direkten männlichen Vorfahren. Es ist jedoch auch möglich, auf der Basis der direkten weiblichen Vorfahren Nachforschungen anzustellen.
Die Erstellung der Ahnenreihe erfolgt nach 1875 durch Informationen aus dem Zivilstandsamt – vor 1875 bilden die sogenannten Kirchenbücher die Forschungsgrundlage. In den Kirchenbüchern haben die Geistlichen jeweils Taufe, Heirat und Tod erfasst. Die Kirchenbücher haben unterschiedliche Laufzeiten. Sie beginnen jedoch erst nach der Reformation.
Will man in der vorreformatorischen Zeit forschen, ist man auf andere Dokumente angewiesen, was einen entsprechend höheren Aufwand nach sich zieht. Der Erforschung der direkten Ahnenreihe sind natürliche Grenzen gesetzt. Denn die Ausbildung von eigentlichen selbständigen Familiennamen – sieht man über die römische Epoche hinweg – erfolgte erst in der Zeit zwischen 1000 und 1200. Vorher waren lediglich Vornamen in Gebrauch, die allenfalls mit einer geografischen Herkunftsbezeichnung ergänzt wurden. Im Laufe der Zeit wurden die Herkunftsangaben zu Familiennamen. Dazu kam auch die Verselbständigung von Berufsbezeichnungen oder Funktionen zu Familiennamen.
Je nach Zeitstellung der Fragestellung wird die Ahnenreihe dementsprechend zurückverfolgt. Sind direkte Vorfahren aus der gefragten Zeit gefunden, wird das Gebiet der „klassischen“ Genealogie verlassen. Denn von nun an ist man auf spezifische Dokumente angewiesen, die es einem erlauben, auf die in Auftrag gegebene Frage eine Antwort zu finden.