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Die aktuelle Wintersaison verlief in den verschiedenen Regionen des Magic-Pass-Gebiets sehr unterschiedlich. Die Ferienorte im Süden, zum Beispiel im Rhonetal, haben Rekordbesucherzahlen verzeichnet. Während die Destinationen im Norden, zum Beispiel in Jaun, mit sehr schwierigen Bedingungen zu kämpfen hatten.
Aus diesem Grund hat die Genossenschaft des Magic-Passes beschlossen, ihren Solidaritätsfonds zum ersten Mal zu aktivieren und mehr als 800'000 Franken an zehn Partner-Stationen zu verteilen, die an Schneemangel litten. Diese Hilfe werde es den Ferienorten in der Waadt, im Kanton Freiburg und auch im Berner Jura ermöglichen, weiterhin Skilifte zu betreiben und den Zugang zu den Bergen in diesen Regionen zu gewährleisten.
Zum Beispiel Jaun
Jean-Claude Schuwey, Verwaltungsratspräsident der Bergbahnen Jaun, kennt den exakten Betrag noch nicht, den sein Skigebiet aus dem Solidaritätsfonds erhalten wird. Das stehe erst Ende April fest, wenn die Saison überall zu Ende sei.
Wir sind auf den Erfolg der anderen Skiorte angewiesen.
Jeder Betrag sei willkommen. Denn der Umsatz in diesem Winter habe sich gegenüber dem Vorjahr halbiert, so Schuwey. Und schliesslich würden die schneesicheren Stationen auch von Jaun profitieren. Denn wenn man in den Voralpen nicht mehr Ski fahre, dann sei es für die höher gelegen Orte in Zukunft auch kein Geschäft mehr. «Deshalb muntern sie uns auf, weiterzumachen», sagt Jean-Claude Schuwey.