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Eine unvorteilhafte Lernorganisation hat zur Folge, dass die Leistungen des Lernenden für ihn nicht zufriedenstellend sind. Prüfungen bestimmen das Lernverhalten über längere Phasen. Für den schulischen Erfolg reicht die Intelligenz nicht immer aus. Es reicht auch nicht, den Stoff mal angeschaut oder nur durchgelesen zu haben. Massgebend ist, dass der Stoff verstanden, angewendet und ausreichend automatisiert wird, damit der Stoff auch unter Stress und Zeitdruck abgerufen werden kann. Erst dann wird das erworbene Wissen auch zum Können.
In der Lerntherapie erarbeite ich zusammen mit den Lernenden die notwendigen Kompetenzen, damit Lernen erfolgreich wird. Ich arbeite in der Anfangsphase oft mit schulstofffremdem Material, wie z.B. Spiele, Denkaufgaben, damit die Dynamik des Lernens ersichtlich wird und der Lernende herausfinden kann, welche Strategien und Verhaltensweisen für ihn nützlich sind, damit er weiterkommt.
In einem zweiten Schritt wird der Transfer zum Schulstoff erarbeitet. Das Verhalten in Bezug auf das Lernen von Schulstoff wird reflektiert. Anhand der gemachten Erfahrungen mit dem inhaltsfreien Material kann Bewährtes verstärkt, unvorteilhafte Strategien verändert und Neues ausprobiert werden. Der Lernende lernt, worauf es bei einer optimalen Lernorganisation ankommt und wie er diese erreichen kann.