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Nach sechs Jahren harter Arbeit, ist es einem norwegischen Team jetzt gelungen, die Maud - das Schiff, des berühmten Polarforscher Roald Amundsen - aus seinem eisigen Grab in den Gewässern von Nunavut in der Nähe von Cambridge Bay in Kanada zu heben. Das Schiff wurde an die Oberfläche gebracht und wird jetzt für den Winter vorbereitet, bevor es im nächsten Jahr nach Norwegen nach Hause gebracht werden kann.
Als Sir John Franklin und seine 128 Männer 1845 spurlos in der kanadischen Arktis verschwanden, führte dies zu der grössten und längsten Such- und Rettungsmission in der Geschichte der polaren Entdeckungen. Mehr als 50 Jahre lang versuchten zahlreiche Männer und Schiffe in den hohen Norden zu gelangen, um nach der Expedition und gleichzeitig nach einem Weg durch die Nordwestpassage zu suchen. Der Weg wurde zwar gefunden, doch das Schicksal der Expedition und der beiden Schiffe blieb ungewiss. Erst 2014 wurde die HMS Erebus, das Flaggschiff von Franklin gefunden. Und nun hat eine weitere Suchmission auch das zweite Schiff, die HMS Terror, entdeckt, und zwar mehr beinahe 100 km südlich von seinem angedachten Untergangsort und beinah intakt.
Der Klimawandel droht Sondermüll aus einem verlassenen Lager freizusetzen, das einst unter dem grönländischen Eisschild begraben gedacht war. Das Lager Camp Century der US-Streitkräfte wurde 1959 unter dem Eispanzer gebaut und war als strenggeheime Testanlage für den Einsatz von Kernwaffen während des Kalten Krieges eingesetzt worden. Nachdem das Camp 1967 ausser Dienst gestellt wurde, wurden sowohl Infrastruktur wie auch Abfälle zurückgelassen.
Wollhaarmammuts im Bereich der Beringsee überlebten aufgrund der speziellen Bedingungen der Region ihre Verwandten auf dem Festland um einige tausend Jahre. Nun haben Forscher herausgefunden, warum eine der letzten Populationen von Wollhaarmammuts auf einer abgelegenen Insel nahe Alaska ausstarb. Wahrscheinlich ist eine Kombination von steigendem Meeresspiegel und Verlust von Süsswasser der Grund gewesen.
Der deutsche Alfred Wegener gehört zu bekanntesten europäischen Polarforscher. Vor allem seine Grönlandexpeditionen haben ihn weltbekannt gemacht. Nun sind die Tagebücher der Grönlandexpedition 1906 – 08 veröffentlicht worden. Eine Besonderheit sind die 70 handgezeichneten Skizzen aus Wegeners Tagebüchern, die mit großem Aufwand digital aufbereitet wurden. Dr. Reinhard Krause hat die Tagebücher um erläuternde Anmerkungen ergänzt.
Die Unzugänglichkeit der beiden Pole der Erde hat ehrgeizige Menschen im frühen 20. Jahrhundert immer wieder zu riskanten Wettbewerben herausgefordert. Somit war es nur eine Frage der Zeit, wann erstmals Fluggeräte zu ihrer Erforschung zu Einsatz kommen sollten.
Archäologen der National Oceanic and Atmospheric Agency NOAA haben die Wrackteile von zwei Walfangschiffen aus dem 19. Jahrhundert gefunden. Vor mehr als 144 Jahren waren sie Teil einer 33 Schiffe umfassende Walfangflotte, die vor der Küste von Alaska gesunken und verschwunden war.
Manche Leute denken, dass auf Inseln immer wieder interessante Dinge und Schätze vergraben sind. Für eine Gruppe von Wissenschaftlern scheint sich dies auf Bjørnøya zu bewahrheiten, einer kleinen Insel zwischen den norwegischen Festland und Svalbard. Dort haben Archäologen ein Grab mit dem Skelett eines jungen Mannes in Nordhamna ausgegraben.