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Inaktiver Test des Zwilag-Ofens weitgehend ein Erfolg
Die Verbrennungs- und Schmelzanlage für schwach- und mittelradioaktive Abfälle der Zwischenlager Würenlingen AG (Zwilag) durchlief in den letzten Wochen ein inaktives Testprogramm mit Materialien, die chemisch gleich zusammengesetzt sind wie radioaktive Abfälle, jedoch keine radioaktiven Isotope enthalten. Die Versuche kamen "weitgehend erfolgreich" zum Abschluss.
Nur beim Hochtemperaturbetrieb erreichte die Anlage noch nicht ganz die angestrebte Kontinuität, die für das Verbrennen und Einschmelzen radioaktiver Rückstände erforderlich sein wird.
Da im Zwischenlager in den nächsten Wochen vor allem Arbeiten im Lagerbereich geplant sind und die Zwilag-Mannschaft in diesem Bereich tätig sein wird, hat die Betriebsleitung beschlossen, den vorgesehenen aktiven Testbetrieb auf einen späteren Zeitpunkt zu verlegen. Mit Rücksicht auf das reich befrachtete Jahresprogramm soll die Testphase mit radioaktiven Abfällen nun im Februar 2004 durchgeführt werden. Diese Programmänderung bleibt ohne Auswirkungen auf den Betrieb der Kernkraftwerke. Das Zwischenlager Würenlingen wie auch die schweizerischen Kernkraftwerke verfügen über ausreichende Lagerkapazitäten, um alle unverarbeiteten Rohabfälle aufzunehmen.
Quelle
P.B. nach Medienmitteilung der Zwilag, 5. Juni 2003