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Nirgendwo auf der Welt gibt es so gute Arbeitsbedingungen wie in der Schweiz. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Weltwirtschaftsforums (WEF), das die Untersuchung in den erstmals erschienenen Human Capital Report einbettete. Die Analysten untersuchten für die Studie insgesamt 51 Faktoren, die für die Arbeitsbedingungen von entscheidender Bedeutung sind. Unter dem Strich stand dabei für die Schweiz der erste Platz. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Finnland und Singapur.
In diesen Bereichen steht die Schweiz an der Spitze
Den Gesamtsieg sicherte sich die Schweiz vor allem mit ihrer starken Performance in den Bereichen Gesundheit und Arbeitsmarkt, in denen sie den ersten Platz belegte. Ebenfalls an der Spitze steht die Schweiz im Bereich ÖV. Beim Faktor Rahmenbedingungen reichte es zudem noch für Platz zwei. Im Bereich der Bildung landete die Schweiz auf dem vierten Platz und befand sich damit noch immer in der Spitzengruppe.
Hier hat die Schweiz noch Nachholbedarf
In einigen Feldern hat die Schweiz allerdings trotz ihres Gesamtsiegs noch deutlichen Nachholbedarf. Im “Doing Business Index” – also dem Faktor, der den Gang in die Selbständigkeit beschreibt, liegt sie lediglich auf Platz 26. Noch viel schlechter bewertet wird die Schweiz in Fragen der Geschlechtergerechtigkeit. Beispielhaft sei hierfür der Unterschied im Bildungsgrad von Männern und Frauen erwähnt: Die Schweiz landetet in diesem Bereich auf Platz 64 von 122 untersuchten Ländern und befindet sich damit in direkter Gesellschaft von Staaten wie Albanien.
Die Top Ten der Länder mit den besten Arbeitsbedingungen
Die USA schafften nicht den Sprung unter die besten Zehn. Sie landeten auf Platz 16. Auf dem zehnten Rang liegt Kanada, davor platzierte sich Dänemark, Platz acht ging an Grossbritannien, Siebter wurde Norwegen, auf dem sechsten Rang liegt Deutschland, Fünfter ist Schweden und Platz vier geht an die Niederlande.