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Antoine Henri Becquerel
* 15. Dezember 1852 in Paris; † 25.08.1908 in Le Croisic (Bretagne)
Antoine Henri Becquerel, ein französischer Physiker und Nobelpreisträger, ist am 15. Dezember 1852 in Paris geboren. Er tritt 1872 in das Polytechnikum ein, wird 1877 Ingenieur und 1894 zum Chefingenieur befördert. Im Jahr 1888 erwirbt er den Doktor der Wissenschaften.
1878 wird Becquerel Assistent am Museum of Natural History und übernimmt von seinem Vater den Lehrstuhl für Angewandte Physik am Conservatoire des Arts et Metiers. Von 1892 bis 1895 ist er Professor für Angewandte Physik in der Abteilung für Naturgeschichte am Pariser Museum, anschließend Professor an der Polytechnischen Hochschule.
Becquerel früheste Arbeiten betreffen die Polarisationsebenen des Lichts, das Phänomen der Phosphoreszenz
und die Absorption von Licht durch Kristalle (Dissertation). 1896 entdeckt er das Phänomen der natürlichen Radioaktivität und beginnt nach Rücksprache mit Henri Poincaré zu untersuchen, ob es irgendeine Verbindung zwischen Röntgenstrahlen und natürlich auftretender Phosphoreszenz gibt. Für seine Entdeckung der spontanen Radioaktivität erhält er 1903 den Nobelpreis für Physik und die Hälfte der mit der Verleihung des Nobelpreises für Physik verbundenen Preissumme. Die andere Hälfte geht an Pierre und Marie Curie für ihre Studie über die Becquerel-Strahlung.
Antoine Henri Becquerel stirbt am 25. August 1908 in Le Croisic.
Bekannt ist Antoine Henri Becquerel u.a. durch die Fachbezeichnung Becquerel, die Maßeinheit für die Radioaktivität, und durch die ihm zu Ehren benannten Krater auf dem Mars und auf dem Mond.
Antoine Henri Becquerel hatte wissenschaftlichen Kontakt u.a. mit Jules Henri Poincaré und dem Ehepaar Curie.
Quellen:
www.newworldencyclopedia.org/.../Henri_Becquerel
http://www.nobelprize.org/nobel_prizes/physics/laureates/1903/becquerel.html