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Die Speed-Männer können in Lake Louise auch das zweite Training für die Weltcup-Abfahrt vom Samstag nicht bestreiten. Regen und Schneeregen führen erneut zur Absage.
Damit verbleibt der Freitag als letzter Trainingstag. Bis dahin sollen die Niederschläge nachlassen und die Temperaturen sinken. Sollte es auch im dritten Anlauf nicht klappen mit dem benötigten Training für die Durchführung der ersten Abfahrt der Saison, behält sich die FIS die Option vor, am Samstag vor dem Rennen ein Training abzuhalten. Ein Tausch mit dem Super-G vom Sonntag kommt gemäss Rennchef Markus Waldner nicht in Frage, weil bis dahin erneut Niederschläge ankündigt sind.
Derzeit ist es in der kanadischen Provinz Alberta so warm wie seit 30 Jahren nicht. Bewegen sich die Temperaturen um diese Jahreszeit in Lake Louise normalerweise um -20 Grad, kletterte das Thermometer unter dem Einfluss einer Warmfront in den letzten zwei Tagen in den Plusbereich. Die Strecke weichte sich dadurch stark auf.
"Wir müssen uns der Natur beugen", sagte der Schweizer Abfahrtstrainer Andy Evers. "Nun hoffen wir darauf, dass die Prognosen zutreffen und die Temperaturen sinken. Dann könnte es am Freitag klappen."
Von den elf in Lake Louise anwesenden Schweizer Fahrern sind in der Abfahrt vom Samstag (Start 20.15 Schweizer Zeit) zehn startberechtigt. Auf eine Qualifikation im einzigen Testlauf verzichtet das Trainerteam. Nur den Super-G vom Sonntag wird einer aus dem Trio Thomas Tumler/Stefan Rogentin/Gian Luca Barandun bestreiten.
SDA-ATS