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Samuel Alexander Kinnier Wilson
* 6. Dezember 1878 in Cedarville (New Jersey); † 12. Mai 1937 in London
Samuel Wilson, ein britischer Neurologe, ist am 6. Dezember 1878 in Cedarville (New Jersey) geboren. Er besucht das George Watson's College in Edinburgh und beginnt Medizin an der University of Edinburgh zu studieren. 1902 wird er zusammen mit Sir Byrom Bramwell Hausarzt am Königlichen Klinikum (Royal Infirmary) von Edinburgh. Den Titel Bachelor of Science im Bereich Physiologie erhält er 1903. Er wechselt nach Paris, wo er zunächst mit Pierre Marie, dann mit Joseph Babinski am Bicêtre-Hospital zusammenarbeitet.
Von Paris geht er über Leipzig nach London zurück und bekommt eine Anstellung am National Hospital for Nervous Diseases, Queen Square, zunächst als Hausarzt, später als Rechtsmediziner, Pathologe und Berufsmediziner. Er arbeitet zusammen mit Sir William Richard Gowers, John Hughlings Jackson, Henry Charlton Bastian und Sir Victor Alexander Haden Horsley. Samuel Wilson wird Rechtsmediziner am National Hospital, Queen Square, London und promoviert 1911 mit einer viel beachteten Arbeit. Er erhält den Lehrstuhl als Professor der Neurologie am King’s College Hospital und arbeitet gleichzeitig als klinischer Arzt im Harley Street-Hospital. Einer seiner Patienten ist Charles Chaplin. Samuel Wilson stirbt am 12. Mai 1937 in London.
Bekannt ist Samuel Wilson durch die Eponyme Morbus Wilson (Hepatolentikulare Degeneration, Kinnier Wilson Disease), Foville-Wilson syndrome, Mallory's bodies II, Wilson's disease, Wilson's pronator sign, Wilson's sign.
Enge wissenschaftliche Kontakte hatte Samuel Wilson u.a. mit Sir Byrom Bramwell, Pierre Marie, Sir William Richard Gowers, John Hughlings Jackson, Henry Charlton Bastian, Sir Victor Alexander Haden Horsley
Quellen
http://www.whonamedit.com/doctor.cfm/1711.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Samuel_Alexander_Kinnier_Wilson