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Das Wichtigste in Kürze
- Im Atlantik vor den Kanaren entdeckte ein Frachter ein Schlauchboot.
- Darin befanden sich vier tote Migranten und ein Überlebender.
- An Bord seien ursprünglich insgesamt 34 Menschen gewesen.
Mit einem Schlauchboot wollten 34 Migranten von Nordafrika auf die kanarischen Inseln flüchten. Doch als das Boot gefunden wird, lebt nur noch eine Person, vier sind tot, 29 werden vermisst.
Der staatliche kanarische TV-Sender RTVC berichtet gestern Sonntag, dass das Schlauchboot von einem Frachtschiff gefunden wurde. Das Boot trieb im Atlantik rund 300 Kilometer südlich vor Gran Canaria. Darin wurde nur ein Überlebender gefunden, vier weitere Migranten seien bereits tot gewesen.
Ursprünglich 34 Personen
Der Überlebende, ein 27-Jähriger, habe gesagt, ursprünglich seien insgesamt 34 Menschen aus Ländern südlich der Sahara an Bord gewesen. Weitere Details wurden zunächst nicht bekannt.
Immer wieder wagen Menschen in kleinen, oft seeuntüchtigen Booten die Überfahrt über den offenen Atlantik aus Nordafrika zu den Kanaren. Damit gelangen sie auch in die EU, was sie die Reise trotz Lebensgefahr antreten lässt. Seit Jahresbeginn starben dabei nach Informationen von RTVC mindestens 800 Menschen.