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Ein Leben im Rausch
Dem Alkohol und anderen Genussmittel verfallene, so begegnete ich Ivan
In den Strassen meiner Stadt.
Eine knorrige Hand, die einen abgewetzen Plastiksack umklammert.
Mit ihm durch die Strassen der Stadt gewandert, Ihn in seinem kargen Zuhause besucht.
Langsam hat er sich geöffnet, mir sein Leben anvertraut.
Ivan Stöcklin erufhr in seinem Leben zahlreiche Brüche erzählte er mir in den verschiedenen Gesprächen.
Das Lehrerseminar in Küsnacht bricht er ab, es folgt eine Anstellung als Kanzlist beim Kantonalen Steueramt Zürich. Dann verlässt die Mutter den geliebten Vater, was Stöcklin völlig aus der Bahn wirft. Er entwendet Geld aus der Kasse, muss die Arbeitsstelle verlassen, hält sich mit kleineren Diebstählen über Wasser, übernachtet in abgestellten Güterwaggons oder auf der Strasse.
Seine Mutter verlässt den geliebten Vater, was ihn völlig aus der Bahn wirft.
Ivan entwendet Geld aus der Kasse und verlässt die Anstellung, er hält sich mit kleineren Diebstählen über Wasser und findet Zuflucht bei seinem treuen Freund und Begleiter, dem Alkohol.
Der sprachgewandte junge Stöckli (Deutsch, Französisch, Italienisch, Russisch) reist fortan quer durch die Schweiz und gibt sich als Franzose aus, übernachtet in abgestellten Güterwagons oder auf der Strasse und landet im Gefängniss.
Psychiatrische Gutachten werden erstellt und der geistig verwirrte Alkoholkranke
Ivan wird für 8 Jahre in der Heilanstalt Burghölzli platziert. Es folgen viele Aufentalte in Kliniken und Heilanstalten.
In der Heilanstalt Burghölzli, da wo Patienten Selbstgespräche führen oder oft nur schrill lachen habe er angefangen zu fotografieren, erzählt mir Ivan Stöcklin.
Als Ablenkung und als Hobby, statt im Kreis herumzulaufen und den Kopf gegen die Wand zu schlagen.
Sein letztes Zuhause ist die zweisprachige Stadt Biel. Hier findet Stöcklin endlich eine Anstellung.
Ein Leben im Rausch, so entsand die Bildserie über ein Leben das nicht immer gradlinig verlaufen ist.