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Geschichte der Liegenschaft
Das FriedensDorf ist 1997 von der Innerschweiz nach Broc gezogen. Der Verein konnte die grosszügige Liegenschaft von der Ordensgemeinschaft der Salettiner zu einem Freundschaftspreis erwerben.
Die Salettiner-Patres haben auf dem Gelände des heutigen FriedensDorfes über viele Jahre eine Internatsschule betrieben: 1947 zog die apostolische Schule der Salettiner aus Freiburg in ein einzelnes Gebäude am Rand des Dorfes Broc. Mit viel Elan begann man am neuen Ort. 1952 wurde die Schule auch für Knaben geöffnet, die nicht Priester werden wollten, aber einer sozialen Unterstützung bedurften. Der Erfolg dieser neuen Schule förderte die Idee eines Ausbaus zu einer grossen Internatsschule. 1955 wurde mit dem Bau der Kapelle angefangen, die heute das Herzstück des FriedensDorfes bildet. Für das gleichzeitig geplante Kollegium reichte das Geld allerdings nicht mehr. Auch ging die Blütezeit der Schulbildung in Internaten ihrem Ende zu. Als sich die Salettiner zu Beginn der 1970er Jahre für einen neuen Erziehungsstil einsetzten, die den Schülern mehr Mündigkeit und Selbstbestimmung zusprach, stiess diese Pionierarbeit noch bei weiten Kreisen auf Unverständnis.
1987 musste die Schule schliesslich geschlossen werden. Die leerstehenden Gebäude wurden zeitweise von Klassenlagern und Feriencamps belebt.
Mit dem Entscheid, die Liegenschaft dem Verein FriedensDorf zu verkaufen, konnte der Auftrag der Salettiner - im Dienste der Versöhnung tätig zu sein - , vertrauensvoll in neue Hände übergeben werden. Auch war damit gesichert, dass das Herzstück der Liegenschaft, die Kapelle, als Sakralraum erhalten und weiterhin genutzt wird.