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Ziel-definition
- Als Grundlage für die Vollzugszieldefinition dienen (a) die Zieldefinitionen der einweisenden Behörde (b) die deliktrelevanten Problembereiche und (c) eine standardisierte Einschätzung der Ausprägung relevanter Risikofaktoren.
- Differenziert werden hierbei Ziele auf der Makroebene (einweisende Behörde), der Mesoebene (konkrete Vollzugsziele in der Institution) und der Mikroebene (Handlungsziele des Klienten)
- Die Ziele werden so definiert und priorisiert, dass sie eine legalprognostische Relevanz aufweisen.
relevante Risikofaktoren als Grundlage für die Zieldefinition
Editierung der Wochenziele (Mikroebene) im System
Daten-Sammlung
- Die Ziele und der Grad der Zielerreichung wird in einfacher Weise im System eingegeben.
- Die Einschätzungen erfolgen standardisiert und werden von der fallführenden Person im System eingepflegt.
- In Abhängigkeit der Zielebene (Makro-, Meso- oder Mikroebene) erfolgt die Einschätzung der Zielerreichung z.B. wöchentlich oder beim Übertritt in eine neue Vollzugsstufe.
Beispiel einer Zieleinschätzung auf der handlungsebene (mikroebene)
datenanalyse
- Die Zieleinschätzungen werden im System automatisiert abgebildet. Somit erhält die fallführende Person bzw. der Klient einen kontinuierlichen Überblick über den Grad der Zielerreichung auf unterschiedlichen Ebenen und in verschiedenen Dimensionen.
Beispiel einer Ergebnisdarstellung zu einem messzeitpunkt (Mesoebene)
Daten-rückmeldung und verlaufs-kontrollen
- Die Daten werden mit der Klientel besprochen, um beispielsweise Priorisierungen und Anpassungen in den Zielen zu besprechen.
- Der Verlauf in spezifischen Zieldimensionen ist grundlegend für die Beurteilung des Massnahmenverlaufs.
Reporting
- Eine standardisierte schriftliche Ergebnispräsentation der Datensammlung und Datenanalyse finalisieren den Systemeinsatz.