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Lukas Geniušas wurde 1990 in Moskau in eine Musikerfamilie hineingeboren und genoss insbesondere die Unterstützung seiner Grossmutter Vera Gornostajewa, einer einflussreichen Professorin am Moskauer Konservatorium. Bereits in jungen Jahren gewann er wichtige Preise, unter anderem bei der Gina Bachauer Piano Competition und beim Internationalen Chopin-Wettbewerb. Ausserdem erhielt er den Internationalen Deutschen Pianistenpreis und wurde 2015 mit der Silber-Medaille beim prestigeträchtigen 15. Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau ausezeichnet. Er konzertierte mit einer Vielzahl renommierter Orchester unter der Leitung von Persönlichkeiten wie Valery Gergiev, Mikhail Pletnev, Andrey Boreyko oder Dmitry Sitkovetsky. Jüngere Engagements führten ihn zum Singapore Symphony Orchestra unter Charles Dutoit, zum Toronto Symphony Orchestra und dem Orchestre Philharmonique de Radio France. Ferner wurde er zu internationalen Festspielen eingeladen, so u.a. zu den Ruhrfestspielen, Rheingau, Lockenhaus und Verbier. Er trat in den wichtigsten Sälen Russlands und Südamerikas auf sowie in der Wigmore Hall, in der Sala Verdi und im Auditorium du Louvre. Sein breitgefächertes Repertoire reicht von Beethovens sämtlichen Klavierkonzerten bis zu Hindemiths Ludus Tonalis. Seit 2015 ist er Botschafter des Projekts «Looking at the Stars» in Toronto, das sich der Vermittlung Klassischer Musik in musikfernen Einrichtungen engagiert.