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Einsiedelei Sankt Verena
(Kt. Solothurn, Bez. Lebern, Gem. Rüttenen).
Diese am S.-Fusse des
Weissensteins liegende
Einsiedelei wird zum ersten Mal im Jahre 1442 erwähnt. Im Jahre 1638 war der Franziskaner Bruder Peter Wurm Eremit;
als Nachfolger hatte er einen Pater, Namens Arsenius, gleichfalls Franziskaner.
Dieser soll mit eigener Hand vermittelst primitiver Werkzeuge in 30jähriger Arbeit die Grotte ausgehöhlt haben, die sich hinter der Kapelle befindet.
Ein Bruder Gredor folgte ihm 1709.
Die St.
Verenaschlucht ist ein beliebter Spaziergang, angenehm durch den gespendeten Schatten, die malerischen
Felsen und
die teils natürlichen, teils künstlichen
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Höhlen und Grotten, die sich am Fusse beider Felswände, besonders hinter der Kapelle finden.
Eine zweite, dem hl. Martin geweihte
Kapelle steht gegenüber der
Einsiedelei.
Sie lehnt sich an Bänke aus weichem Korallenkalk, der reich an Versteinerungen ist. Es ist dies der Korallenkalk von St. Verena, eine klassische, stratigraphische Parallele des Malm (Sequanien).
Ein Denkmal aus Granit, der Wengistein, erinnert an den Schultheissen Wengi.
Auf beiden Seiten der St.
Verenaschlucht sind grosse
Steinbrüche, welche einen Haustein, den sog. Solothurner Stein liefern.