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Spielerische Intervention zum Thema Klassenkampf im Staatsarchiv Basel-Stadt an der Museumsnacht 2018.
Zum Thema Klassenkampf wurde eine spielerische Intervention konzipiert, welche im Kreuzgang des Innenhofs des Staatsarchivs Basel-Stadt während der Museumsnacht 2018 stattfand: Besuchende wurden am Eingang wahllos in Proletariat oder Bourgeoisie eingeteilt und erhielten dementsprechend verschieden hohes Startkapital in Form von Sternen auf einer Karte. Dieses Kapital konnte an den diversen Spielstationen vergrössert oder verringert werden: Beim Departement für Sport wurde an einem Tischfussballspiel um Einsätze gespielt, im Departement für Beziehungen konnte geheiratet werden (und so seine Sterne 50/50 aufteilen), durch das Departement für Soziales konnten Besuchenden, denen die Sterne ausgingen, geholfen werden und beim Departement für Ernährung konnten die Besuchenden sich ihres Standes entsprechend verköstigen. Die Absicht der Intervention war eine niederschwellige, spielerisch-partizipative Auseinandersetzungsmöglichkeit mit dem Thema des Klassenkampfes anzubieten, welche, nebst den ausgestellten Exponaten im Staatsarchiv zu den Streikjahren 1918-1919, eine aktivierende Komponente für das breite Publikum der Museumsnacht generierte.
Projektteam: Zoé Hall, Jéromine Schaller, Ramona Meier, Dominik Mendelin (Praktikum), Jennifer Mildenberger
Unterstützt durch: Martina Siegwolf (Dozentin)
Entstanden im ausserschulischen Praktikum, Master Lehrberufe für Gestaltung und Kunst HGK FHNW