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"Home", von Ursula Meier, nominiert für den "Prix de Soleure" und den "Prix du public".
An einer seit Jahren unbenutzten Autobahn steht ein einsames Haus mit Garten. In dieser Idylle wohnt eine Familie. Aber eines Tages wird die Autobahn für den Verkehr doch noch geöffnet...
"In die Welt", Dokumentarfilm von Constantin Wulf, nominiert für den "Prix de Soleure".
Ein Kind kommt zur Welt. Sein Leben beginnt in einem Brutkasten, hinter Plexiglas, doppelt abgeschirmt auf der Intensivstation einer Frauenklinik. Der Film ist eine Expedition in den Alltag einer Entbindungsstation.
"La forteresse", Dokumentarfilm von Fernand Melgar, nominiert für den "Prix de Soleure".
Auf der Flucht vor Krieg, Verfolgung und Hunger strömen täglich Menschen in das Empfangs- und Verfahrenszentrum für Asylbewerber in Vallorbe. Das lange Warten auf einen Entscheid des Staates beginnt - wer darf bleiben, wer muss gehen?
"Du bruit dans la tête", von Vincent Pluss, nominiert für den "Prix de Soleure" und den "Prix du public".
Die 30-jährige Laura (Céline Bolomey) ist soeben von einem Auslandstudium nach Genf zurückgekehrt und versucht, sich im Leben neu zu orientieren. Sie hat sich von ihrem Freund getrennt, die neue Arbeit missfällt ihr, da tritt ein junger Mann in ihr Leben.
"Pausenlos", Dokumentarfilm von Dieter Gränicher, nominiert für den "Prix de Soleure".
Drei Menschen mit unterschiedlichem Zeitbewusstsein werden porträtiert: eine Informatikerin, ein Skitrainer und ein Zeitforscher. Der Film ist ein Plädoyer für die Kunst des Atemholens.
"From somewhere to nowhere", Dokumentarfilm von Villi Hermann
Auf drei Reisen begleitet Villi Hermann den Fotografen Andreas Seibert durch China, von Norden nach Süden, von Westen nach Osten. Thema des Fotografen ist die Migration innerhalb des Landes.
"März", Spielfilm von Händl Klaus, nominiert für den "Prix de Soleure" und den "Prix du public".
Der gemeinsame Selbstmord dreier Freunde – ohne ersichtliches Motiv, ohne Abschiedsbrief – erschüttert eine kleine Tiroler Gemeinde. Die Angehörigen müssen sich in einem Alltag wiederfinden, der sich nach aussen hin nicht verändert hat.
"No More Smoke Signals", Dokumentarfilm von Fanny Bräuning, nominiert für den "Prix de Soleure".
Aktivisten der indianischen Widerstandsbewegung gründeten in den 70er-Jahren im ärmsten Reservat der USA die Radiostation Kili Radio, die "Voice of the Lakota Nation". Was ist heute davon übriggeblieben?
"Nomad's land - sur les traces de Nicolas Bouvier", Dokumentarfilm von Gaël Métroz.
Angeregt durch das Werk "Die Erfahrung der Welt" begibt sich der Regisseur auf die Spuren des Genfer Schriftstellers Nicolas Bouvier. Der Orient heute ist nicht mehr derselbe, den Bouvier in den 50er-Jahren beschrieben hatte. Der Regisseur geht seinen eigenen Weg und entwickelt eine persönliche Philosophie des Reisens.
"Le sel de la mer", Spielfilm von Annemarie Jacir.
Soraya (Suheir Hammad) aus Brooklyn besucht zum ersten Mal Palästina, die Heimat ihrer Vorfahren. Sie will gesperrtes Geld vom Konto ihrer Grosseltern abheben. Mit dem Einheimischen Emad geht sie auf eine Reise und sucht nach ihren verlorenen Wurzeln.
"Grozny Dreaming", Dokumentarfilm von Mario Casella und Fulvio Mariani.
Ein Dirigent und Musiker aus verschiedenen kaukasischen Republiken haben einen gemeinsamen Traum: Als Kammerorchester wollen sie durch die gepeinigte Region touren und beweisen, dass ein friedliches Zusammenleben möglich ist.
"Tandoori Love", Spielfilm von Oliver Paulus, nominiert für den "Prix du public".
Während Dreharbeiten zu einem Bollywood-Film im Berner Oberland verliebt sich der Koch des indischen Filmteams in eine Schweizer Kellnerin. Zwei Welten prallen aufeinander und geraten aus den Fugen.
"Die Räuberinnen", Spielfim von Carla Lia Monti, nominiert für den "Prix du public".
Emily wird von ihrer Mutter an einen Bischof verkauft, der sich an ihr vergreift. Auf der Flucht vor ihm findet Emily Unterschlupf in einem Bordell, wo sie sich mit einigen gewitzten Huren anfreundet. Gemeinsam gründen sie eine Bande von Räuberinnen. Frei nach Friedrich Schiller.
"Tag am Meer", Spielfilm von Moritz Gerber, nominiert für den "Prix du public".
Hochsommer. Dave wird dreissig und spürt, dass seine Jugend zu Ende geht. Er ist mässig erfolgreich als DJ und Schallplattenladenbesitzer, seine langjährige Beziehung zu Sarah hat er aufgelöst. Da begegnet er der 20-jährigen Alice aus Paris, die bloss auf der Durchreise ist...
"Happy New Year", Spielfim von Christoph Schaub, nominiert für den "Prix Soleure".
Neun Menschen ziehen an Silvester ihre persönliche Jahresbilanz. Unter dem Himmel der Stadt nehmen sie die Chance wahr, ihr Leben neu anzupacken. (Johanna Bantzer, Pascal Holzer)
"Brothers (Frères)", Spielfim von Igaal Niddam.
Zwei Brüder, die ausser ihrer jüdischen Herkunft nichts gemeinsam haben, treffen sich nach Jahren des Schweigens in Israel wieder. Ihr Konflikt widerspiegelt eine entzweite Gesellschaft und entfacht eine Debatte über die Trennung von Staat und Religion.
"La citadelle humanitaire", Dokumentarfilm von Frédéric Gonseth.
In den 60er-Jahren tobte im mittelalterlichen Jemen ein Bürgerkrieg. Das Internationale Rote Kreuz entsandte damals in einer spektakulären Aktion Ärzte und Delegierte in die Krisenregion. Die Beteiligten schildern ihre lebensbedrohliche Mission und vermitteln Einblicke hinter die Kulissen der humanitären Hilfe.
"Un autre homme", Spielfilm von Lionel Baier.
François (Robin Harsch) hat keine Ahnung von der Welt des Films, muss aber für ein Lokalblatt Kritiken schreiben. Rosa (Natacha Koutchoumov) ist eine bekannte Rezensentin und arbeitet für die grösste Landeszeitung. Zwischen den beiden entspinnt sich eine perverse Beziehung.
"Das Fräuleinwunder", Spielfilm von Sabine Boss, nominiert für den "Prix du public".
Die Millionenerbin Frida Borel (Stefanie Glaser links, Mona Petri) erhält zu ihrem 80. Geurtstag aus der Hinterlassenschaft ihres Vaters eine geheimnisvolle Pille - Frida wird wieder jung, im Kopf bleibt sie aber die Alte...
"Maman est chez le coiffeur", Spielfim von Léa Pool, nominiert für den "Prix du public".
Sommer 1966. Eine Mutter verlässt überstürzt die Familie, die drei Kinder flüchten sich in ihre eigene Welt. Elise, die Älteste, beschliesst, das Schicksal der gefährdeten Familie in die Hand zu nehmen.