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Im Abschnitt 'Vermögensallokation' haben wir gesehen, dass die Erträge langfristiger Aktieninvestitionen historisch alle anderen Vermögensklassen übertreffen. Wir haben jedoch auch festgestellt, dass der Investor zwischenzeitlich einem höheren Risiko ausgesetzt ist. Dieses Investitionsrisiko, die Unsicherheit der zukünftigen Erträge, wird durch die Schwankungen (Volatilität) des Aktienkurses gemessen.
Die Diversifikation soll die Volatilität der Erträge verringern. Um zu verstehen was wir meinen, schauen wir uns zwei hypothetische Aktien an. Welche Anlage weist ein höheres Risiko auf, Dinocorp oder NewTech?
Die Schwankungen der Aktienkurse von NewTech sind an jedem beliebigen Tag grösser als bei Dinocorps. Grössere Verluste oder Gewinne sind daher wahrscheinlich. NewTech weist eine wesentlich höhere Volatilität auf. Mit der Volatilität wird auf dem Finanzmarkt das Risiko gemessen. Je grösser die Kursvolatilität, desto riskanter oder unsicherer ist die Investition.
Diese Definition gilt nicht nur für Aktienpreise. Jede Investition mit einem bekannten Marktkurs kann durch seine Volatilität gemessen werden.
Investitionen mit hoher Volatilität weisen ein grösseres Gewinnpotenzial sowie ein höheres Verlustrisiko auf. Investitionen mit einer geringen Volatilität sichern zukünftige Erträge, die jedoch meist tiefer ausfallen. Ein kluger Investor versucht, das Gleichgewicht zwischen Risiko und Ertrag zu optimieren.
Sehen wir uns mal an, wie das erreicht werden kann.