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Das Wichtigste in Kürze
- Mit den «I'm a Mac»-Spots zog Apple vor 15 Jahren über Windows-Computer her.
- Nun hat Intel denselben Schauspieler angestellt, um die Seite von Intel zu verteidigen.
- Bei den Werbespots werden verschiedene Computer mit M1-Chip und Intel-Chips verglichen.
Zwischen 2006 und 2009 versuchte Apple mit einer Werbekampagne Windows-Anhänger von den Apple-Produkten zu überzeugen. In den Spots standen sich Apple- und Windows-PC in Form zweier Personen gegenüber und diskutierten über ihre vor und Nachteile. Der damals 27-jährige Justin Long wurde nun von Intel angestellt, um diesmal nicht den Mac, sondern sich selbst zu spielen. Mit diesen Werbespots macht sich nun der Chiphersteller aus Kalifornien über die Macs mit M1-Chip lustig.
Intel sagt: «Justin Gets Real»
In einem Spot erfreut sich Justin beispielsweise über die Flexibilität eines Lenovo Yoga, welches als Notebook oder Tablet funktioniert. Auf der Apple-Seite wird er dabei überladen mit Notebook, Tablet, Tastatur-Cover, Stylus und einem Dongle. Die weiteren Clips, Tweets und mehr agieren alle in einer ähnlichen Manier. Im Netz stösst diese angriffige Kampagne hauptsächlich auf negatives Feedback und Spott.
Die Werbestrategie scheint etwas lückenhaft, da Intels Seite von Produkten anderer Hersteller wie Lenovo vertreten wird. Dazu kommt aber vor allem, dass aktuell weiterhin Apple-Computer mit Intel-Prozessoren verkauft werden. In den Spots geht es jedoch nur um Macs mit M1-Chip, von welchem das Konkurrenzunternehmen nun sichtlich eingeschüchtert ist.