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Emmen
Da die altersbedingte Ausmusterung der Tiger Flotte in der Schweizer Luftwaffe ungefähr 2010 erfolgen wird, startete in diesem Jahr eine fliegerische Evaluation eines neuen Kampfflugzeugs. Das Tiger Teilersatz Programm umfasst nach dem Ausstieg von Boeing mit der F/A-18 E/F Super Hornet, noch drei europäische Kandidaten. Dies sind von SAAB der Gripen, von Dassault die Rafale, sowie der Eurofighter, einem Gemeinschaftsprodukt von Deutschland, England, Italien und Spanien.
Vom August bis im Dezember wurden nacheinander in jeweils rund drei Wochen die verschiedenen Kampfflugzeuge am Boden wie in der Luft bis ins Detail getestet. Alle Flüge wurden von diversen Schweizer Piloten, meistens von der Armasuisse, begleitet oder in der Regel selbst geflogen. Ein Typenentscheid wird frühestens im Frühling 2009 erwartet.
Während im August zwei JAS39D Gripen der schwedischen Luftwaffe in Emmen stationiert waren, erfolgten die umfangreichen Tests im Oktober mit zwei Rafale B aus Frankreich und im November mit zwei deutschen Eurofightern.
Am 14. November begab ich mich erneut nach Emmen, diesmal um die beiden Eurofighter zu beobachten. Eine der beiden zu testenden Maschinen stammte von der deutschen Luftwaffe, genauer vom Jagdgeschwader 74 in Neuburg, und die andere von EADS aus Manching.
Am Nachmittag organisierte die Armasuisse noch einen kleinen Event für Fotografen. Diese erhielten somit eine seltene Gelegenheit innerhalb des Flugplatzgeländes den Flugbetrieb mit den Eurofightern und der F/A-18 zu verfolgen.
Interessantes gab es auch bei den Flügen der PC-9 zu sehen. Einer dieser Stanser Turboprops ist mit dem Vista5 Störpod an den Flügelstationen gestartet (dritte Reihe mittleres Bild). Etwas später landete ein weiterer PC-9 in Emmen. Dieser war mit der Schleppseilwinde RM-24 ausgerüstet (unterste Reihe, Bild 2 & 3 von links).