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Damit ist die Finalserie nach dem 6. Duell zu Gunsten der Golden State Warriors entschieden. Die Kalifornier hatten sich schon in der Regular Season als Nummer 1 positioniert.
Den letzten Titel eroberte das Team aus Oakland 1975, vor exakt 40 Jahren. «Das ist eine unglaubliche Gruppe von Jungs», schwärmte Steve Kerr. Der 49-jährige Trainer-Debütant hatte das Team auf diese Saison hin übernommen und formte ein starkes Kollektiv aus ihm. Die Kalifornier sind das erste Team seit Chicago (1991), das den Titel ohne einen einzigen Spieler mit Finalerfahrung holte.
Eklatante Steigerung bei Iguodala
Beste Werfer für den neuen Champion waren Stephen Curry und Andre Iguodala (je 25 Punkte). Curry, der wertvollste Spieler der Qualifikation, verbesserte in den Playoffs seinen Punkteschnitt von 23,8 auf 28,3 und war damit der beste Werfer seines Teams. Zum MVP der Finalserie, in welcher Curry anfänglich schwach spielte, wurde allerdings Iguodala gewählt.
Der 31-jährige Guard-Forward gehörte bis auf die letzten drei Partien während der gesamten Saison nie zur Startformation. In den sechs Finalspielen erzielte Iguodala 98 Punkte, nachdem er in der Regular Season nur auf einen Schnitt von 7,8 Punkten gekommen war.
James alleine reichte nicht
Beim Gegner Cleveland war auch im 6. Duell LeBron James der überragende Mann auf dem Feld. Dessen 32 Punkte, 9 Assists und 18 Rebounds reichten aber nicht aus, um Golden State zurückzubinden.
Er tat alles und gab alles, um uns zum Erfolg zu verhelfen.
Trotzdem adelte Cleveland-Coach David Blatt seinen Superstar: «Er tat alles und gab alles, um uns zum Erfolg zu verhelfen und darf darum stolz auf seine Saison sein.» Der 30-Jährige hatte noch kein Gehör für diese Worte, aus lauter Enttäuschung fehlte er bei der Pokalübergabe.
Sendebezug: Radio SRF 3, Morgenbulletin, 17.06.2015, 08:05 Uhr.