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Turbulenter Weltcup: Fiva verliert Gesamtführung, Lenherr siegt, Frauen dürfen nicht starten
Der St. Galler Jonas Lenherr fährt beim Skicross-Weltcup in Reiteralm auf den 2. Platz. Er muss sich in Österreich nur dem Schweden Erik Mobärg geschlagen geben.
Der St. Galler Jonas Lenherr fährt beim Skicross-Weltcup in Reiteralm auf den 2. Platz. Er muss sich in Österreich nur dem Schweden Erik Mobärg geschlagen geben.
Licht und Schatten für die Schweizer Skicrosser beim Weltcup auf der Reiteralm. Jonas Lenherr überstand als Einziger die Achtelfinals, holte sich dann aber spektakulär den 2. Platz. Einen Monat vor seinem 35. Geburtstag musste der St. Galler im Final kurz nach dem Start in den Schnee greifen, preschte dann aber mit einer tollkühnen Fahrt noch bis fast ganz nach vorne. Einzig den Schweden Erik Mobärg konnte er nicht mehr abfangen. Es ist bei den letzten acht Weltcuprennen der Skicrosser der siebte Schweizer Podestplatz.
Für Alex Fiva hatte das frühe Aus Folgen. Der Weltmeister von 2021 und Olympia-Zweite von 2022 musste die Führung in der Gesamtwertung an den viertplatzierten Kanadier Reece Howden abgeben. Der Rückstand beträgt drei Rennen vor Schluss 44 Punkte.
Der Wettkampf der Frauen musste wegen der nach starkem Schneefall weichen Piste, auf der sie nicht auf genügend Tempo gekommen wären, abgesagt werden. Am Sonntag ist nochmals je ein Rennen der Männer und Frauen geplant.
Erster Schweizer Snowboard-Podestplatz
Die St. Gallerin Julie Zogg fuhr beim Parallel-Riesenslalom im polnischen Krynica-Zdroj auf den 2. Platz. Die je zweifache Gesamt-Weltcupsiegerin und Weltmeisterin unterlag im Final der Deutschen Ramona Hofmeister. Der 2. Platz von Zogg ist der erste Schweizer Podestplatz in der laufenden Weltcupsaison.