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Viele der Statisten sind Jugendliche aus der Region Basel, welche mit grossem Interesse und Engagement die Proben von Nabucco besuchten. Rian van Holland und Jasper Barendregt übernahmen neben der gelungenen Choreographie auch die Einführung in die 1841 komponierte Oper in vier Akten, für die zukünftigen Babylonier, Hebräer, Soldaten und Amazonen.
Eine Bühne ohne Vorhang
Wie in einem Stadion üblich ist das Schauspiel von vier Seiten zu sehen.
Dies lässt bei den relativ kleinen Eingängen keinen schnellen Kulissenwechsel von grossen Elementen zu. Daher ist der Einsatz von funktionellen Elementen unumgänglich. Dies wurde mit mobilen Podesten und wenigen zusätzlichen multifunktionellen Elementen bestens gelöst.
Nabucco, die Oper von Giuseppe Verdi, wurde 1841 komponiert und am 9. März 1842 im Teatro alla Scala in Mailand uraufgeführt. 1841 stand Italien und das italienische Volk unter einer starken Zerrissenheit und fand in dieser Oper Ausdruck der Wünsche und Hoffnungen nach einer Einheit im Land. So wurde der bekannte Freiheitschor des vierten Akts ein Synonym für diesen Gedanken. Giuseppe Verdis Oper Nabucco handelt von politischen Konflikten, von Macht und Unterdrückung. Schauplätze sind Jerusalem und Babylon im 6. Jahrhundert vor Christus und trotzdem ist die Handlung geradezu überraschend aktuell.
“Monumental”, lautet der erste Eindruck, der das Stück in dieser Produktion hinterlässt. Die Aufführung wirkt gut organisiert und verliert auch nach dem dritten Akt nicht an Frische. Eine beachtliche Leistung, sowohl schauspielerisch als auch organisatorisch, aufgeführt in eindrücklichen Bildern und Klängen.
Das Werk wurde nur zweimal öffentlich aufgeführt. Am 8. und 10. Juni bei 15’000 und 30’000 Besuchern im ausverkauften St.-Jakobs-Park.