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Der g-Wert ist neben dem k-Wert eine wichtige Kenngrösse für den Grad des Gesamtenergiedurchlasses eines Bauteils (z.B. eines Fensters). Der g-Wert (Strahlungsenergie-Durchlasswert) drückt diese Energiedurchlässigkeit oder -Aufnahmefähigkeit in Prozenten aus. Beispiel: Ein Fenster mit einem g-Wert von 60 % nutzt 60 % der auftreffenden Strahlungsernergie der Sonne in Form von…
Bestimmte Baustoffe und Fertigteile werden in unterschiedliche, nach DIN-Normen festgelegte Güteklassen eingeteilt, regelmässig überprüft und mit Gütesiegeln gekennzeichnet. Wer sich daran beim Kauf orientiert, hat eine Gewähr für bedarfsgerechte Qualität (siehe auch RAL, Überwachungszeichen, Blauer Engel).
Grundwasser nennt man das Wasser, dass die Hohlräume des obersten Teils der Erdkruste bis dicht unter der Erdoberfläche ausfüllt. Die Höhe des Grundwassers, der sog. Grundwasserspiegel, ist die Höhendifferenz zwischen der Grundwasser- und der Erdoberfläche. Der Grundwasserspiegel schwankt je nach Niederschlagsaufkommen, Wasserverbrauch durch Pflanzen und Entnahme durch den Menschen sowie…
Der Grundriss ist ein Bauplan, der einen waagerechten Schnitt durch ein Geschoss des Gebäudes darstellt. Er wird in der Regel 1 m über dem Fussboden gelegt, damit neben allen Wänden und Türöffnungen auch die Fensteröffnungen sichtbar werden.
Ein Grundanstrich / eine Grundierung gleichen die unterschiedliche Saugfähigkeit des Untergrundes aus und gewährleisten für den gesamten Anstrichaufbau eine feste Verbindung mit dem Untergrund. Bei Metallen verhindert die Grundierung ausserdem ein vorzeitiges Korrodieren, bei der Witterung ausgesetztem Holz ist die Grundierung der chemische Holzschutz.
Grat nennt man die schräge Linie, die zwei zueinender geneigte Dachflächen bilden (im Unterschied zum waagerechten First). Typisch sind die Grate von Walmdächern, die von der Traufe bis zum First verlaufen.
Granit ist ein kristallin erstarrtes magmatisches Tiefengestein. Seine körnige Struktur ist in vielfältigen Formen und Farben „gewachsen“. Der nicht gerade billige Stein lässt sich gut schleifen und polieren, ist sehr hart und witterungsbeständig und eignet sich daher für „noble“ Fassadenbekleidungen und Bodenbeläge. Werden letztere im Aussenbereich gelegt, muss der Kleber…
Glasfaserverstärkt werden sog. Duroplaste. Das sind Kunststoffe, die im Unterschied zu Thermoplaste vollständig ausgehärtet, nicht mehr form- und schweissbar sind. Durch die Glasfaserarmierung werden sie zusätzlich bruch- und schlagfest, elastisch, schwer entfammbar und witterungsbeständig. Gefahr droht von ihnen im Brandfall.
Glasfaser oder Glaswolle ist ein für den Wärme- und Schallschutz einsetzbarer, nicht verrottender Dämmstoff. Glasfaser dient auch der Armierung von Kunststoffen (siehe Glasfaserverstärkte Kunststoffe) und von Rissen im Mauerwerk.
Glasdachziegel werden in den verschiedenen Dachziegelformen hergestellt und dienen der Belichtung und Bedeckung von nicht bewohnten Dachräumen.