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Chronik
1957
Thomas Schilter erkennt die Probleme der Mechanisierung der Berglandwirtschaft
und in seiner Freizeit entsteht die Idee des Bergtransporters.
1959
Die erste Serie von zehn Schilter-Senior Transportern wird hergestellt.
1962
Beginn der Serienproduktion des Schilter Senior.
1963
Produktion des Schilter Junior
1965
Produktion der Tranporterreihe Schilter 1000, 1500 und 2000
1967
Präsentation des ersten Schilter Selbstfahrladewagens LT2 an
der Olma
1969
Ergänzung der LT-Reihe mit dem Typ LT1
1970
Produktion des Schilter 2500 mit dem patentierten Zwillingschassis
1971
Produktionsstart Schilter 1600 und 1800
1972
Produktionsstart des Schilter UT-Traktors mit 32, 50 und 72 PS
Zu dieser Zeit fanden 260 Mitarbeiter bei Schilter eine Anstellung.
Auch zahlreiche Zulieferbetreibe setzten sich für die Qualtität
der Schilter-Fahrzeuge ein. Schilter war über viele Jahre absoluter
Marktführer.
1974
Beginn der Exporttätigkeit in die benachbarten Alpenländer
und Skandinavien.
1975
Präsentation Transporter Schilter 1300 und des Strassentraktors
ST
1976
Das schnelle Wachstum, viele Neuentwicklungen, sowie ein stockender
Absatz der produzierten Maschinen brachten die Firma in immer grössere
Abhängigkeit der Banken. Die Nidwaldner Kantonalbank übernahm
1975 die Aktienmehrheit und somit auch die Leitung der Firma Schilter.
1977
Verkauf des Unternehmens an die GRAPHA-Firmengruppe, welche die
Maschinenfabrik Schilter AG modernisiert und rationalisiert.
1980
Firmenpolitische Überlegungen führen zur Einstellung des
Fahrzeugbaus. Für das ausgereifte Produkteprogramm wird ein
geeignetes Nachfolgeunternehmen gesucht.
Insgesamt wurden mehr als 12'000 Schilter-Fahrzeuge produziert und
verkauft. Von diesen sind heute noch über die Hälfte im
Betrieb.
Die Herstellungsrechte sowie das gesamte Ersatzteillager der Schilter-Transporter
gingen an die Firmen Nencki AG in Langenthal und Ernst Messer AG
über.
Die Ersatzteilversorgung aller Schilter UT-Typen blieb jedoch bei
GRAPHA in Stans.
In den 80-er Jahren produzierte die Firma Nencki den Schilter Nencki
1300 und als Neuentwicklung den Schilter Nencki 2200.
Der Schilter LT3 wurde ebenfalls durch die Neukonstruktion LT 8 ersetzt.
Bis Ende der 80-er Jahr entstanden bei Nencki ca. 310 Fahrzeuge.
Das gesamte Ersatzteillager aller Schilter- und Nencki-Fahrzeuge
sowie auch sämtlicher Schilter UT-Modelle übernahm 1998
die Firma Ducrey AG in Küssnacht am Rigi.