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Den eigenen Lernfortschritt dokumentieren, zeigen und erklären, was man gelernt hat, ist im Zyklus 1 sehr wichtig. Viele Lehrer arbeiten mit Portfolios, um die Eltern über die Arbeiten der Kinder zu informieren und sie in den Lernprozess einzubinden. Seesaw ist ein digitales Portfolio für den Zyklus 1.
Seesaw funktioniert ähnlich wie soziale Netzwerke. Kinder oder Lehrpersonen können Arbeiten publizieren und die Eltern können sie "liken" oder kommentieren. Die Lehrperson bestimmt, wer welche Publikationen sehen kann.
Hat die Klasse beispielsweise einen Spaziergang im Wald gemacht, wird die Lehrperson den Bericht über diese Exkursion allen zugänglich machen.
Kevins Zeichnung über seine Erlebnisse im Wald werden aber nur seine Eltern sehen.
Seesaw, als digitales Portfolio, kann auch Elemente beinhalten, die man nicht in normale Portfolios einfügen kann. Kevin (schon wieder er!) will zeigen, dass er schon bis 19 zählen kann. Er nimmt sich selbst mit einem Gerät beim Zählen auf. Oder! Er schafft es endlich, die Rolle vorwärts zu machen und fragt seinen Kollegen, ob er ihn filmen kann.
Seesaw entspricht den Datenschutzbestimmungen der EU und der USA. Die entsprechende Zertifizierung finden Sie hier. Da die Daten jedoch überall auf der Welt gespeichert werden könnten, empfiehlt Seesaw folgende Richtlinien:
- Für die Anmeldung anstelle der E-Mail-Adresse den "Class Code" verwenden
- Nur die Vornamen der Kinder verwenden
- Keine Portraitfotos von Kindern zeigen
Seesaw erklärt, dass alle möglichen Vorkehrungen getroffen werden, um die Sicherheit und den Schutz der Daten Ihrer Kinder zu gewährleisten.
Es ist wichtig, dass die Schuldirektion, die Eltern und die Kinder einverstanden sind, dass ihr Bild und ihre Arbeiten gespeichert werden. Familien, die nicht mit Seesaw arbeiten wollen, erhalten am Ende des Jahres eine gedruckte Version. Wichtig zudem: Am Ende des Jahres müssen die gespeicherten Daten gelöscht werden.
Eine Lehrperson hat uns ihre Erfahrungen mit Seesaw mitgeteilt. Bis zu den Weihnachtsferien kümmerte sie sich selbst um die Publikationen. Die Schüler begannen dann nach und nach, ihre eigenen Beiträge zu veröffentlichen. Manchmal schrieb die Lehrerin auch Artikel, um die Lernfortschritte der Kinder aufzuzeigen. Die englischsprachige Programmoberfläche stellte für alle Beteiligten kein Problem dar. Die Freigabe aller Publikationen ist aber schon ein zusätzlicher Arbeitsaufwand für die Lehrperson. Die Eltern haben sehr gern mitgemacht, kommentiert, gelikt. Es hat die Schule geöffnet und die Eltern auf einem neuen Weg eingebunden.