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Das gute Rechnungsergebnis wird dazu führen, dass der Kanton Basel-Landschaft im nationalen Finanzausgleich in den nächsten Jahren vom Nehmer- zum Geberkanton wechseln wird, wie die Präsidentin der vorberatenden Kommission im Landrat sagte.
Zum positiven Abschluss haben verschiedene Faktoren beigetragen: So lag der Steuerertrag 91 Millionen Franken über dem budgetierten Wert. Der Baselbieter Finanzdirektor Anton Lauber (Mitte) führte dies auf die Tatsache zurück, dass Baselland wirtschaftlich von der Corona-Krise weniger stark betroffen gewesen sei als andere Kantone.
Die Ausschüttung der Nationalbank fiel mit 134 Millionen Franken doppelt so hoch aus wie prognostiziert. Diese Ausschüttung sei primär zur Deckung der Kosten der Covid-19-Pandemie und sekundär zum Abbau der Schulden genutzt worden, sagte Lauber.
Auf der Ausgabenseite fallen die deutlich geringeren Investitionen auf: Statt 204 Millionen Franken waren es nur 128 Millionen Franken, also rund ein Drittel weniger. Der Grund dafür lag im Wegfall von geplanten staatlichen Projekten – so etwa die in einer Volksabstimmung abgelehnte Verlängerung der Tramlinie 14 in Pratteln und der Verzicht auf den Ausbau der Radroute mit dem Projekt einer Velohochbahn.