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Wie kommen Linsenwolken zu ihrer typischen Form?
Bläst Wind über ein Gebirge, wird die Luft abgelenkt. Dabei bilden sich Wellen. Im Bereich, wo die Strömung aufsteigt, kommt es zu einer Abkühlung und Wolkentröpfchen bilden sich. In kühlerer Luft hat es weniger Platz für Wasserdampf als in wärmerer. Dort, wo die Luft wieder leicht absinkt, erwärmt sie sich und die Wolke löst sich wieder auf. Spannend ist, dass die Luft mit dem Wind in Bewegung ist, die Wolke aber immer am selben Ort bleibt. Sie wird laufend neu gebildet und löst sich auf dem Weg zum Wellental wieder auf. Typischerweise gibt es diese Linsenwolken bei Föhnlagen, sie werden auch Föhnfische genannt. Aber auch eine Westströmung kann Altocumuls lenticularis auslösen, wie die Wolken im Fachjargon heissen.
Eine Spezialform der Linsenwolke
Erscheinen mehrere Lenticularis Wolken übereinander, werden sie Moazagotl Wolke oder offiziel Altocumulus lenticularis duplicatus genannt. Am Montag gab es gleich mehrere dieser besondes mächtigen Linsenwolken, die stark an Ufos erinnern. Allerdings sind die Informationen zu diesem Wolkentyp unklar und der Hintergrund des Namens Moazagotl abenteuerlich: Ein Hirt mit Namen «Matz Gottlieb» soll die Wolke im Riesengebirge (Polen, Tschechien) öfters beobachtet haben...