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Der Etroits-Pass im Waadtländer Jura verbindet Yverdon mit Pontarlier in Frankreich. In Richtung Frankreich erwartet einem eine Naturgebundene Landschaft mit wenig Häuser, seltene Pflanzen und viele Wiesen mit einigen Seen dazwischen.
Bereits die Römer und Kelten benutzten den Passübergang um ihre Waren aus den französischen Gebieten in dei Westschweiz zu transportieren. Anhand von Fahrrinen von alten Karren in der alten Passstrasse wurde ermittelt, dass der Pass vereits im 18. Jahrhundert befahren wurde. Damals wurde hauptsächlich Salz aus dem Jura nach Bern zu den Hoheiten gebracht. In Richtung Val de Travèrs, begegnet man noch heute den Überresten alten Panzersperren oder ab und zu auch einem kleinen Bunker. Daraus lässt sich schliessen, dass die einst wichtige Handelsstrasse in der Vergangenheit streng bewacht wurde.
Spuren aus der Vergangenheit
Nicht weit entfernt von der Kapelle in der Nähe von Boujailles, stösst man auf die Überresten einer alten Handelsstrasse, die "Passage taillée de Chalamont". Dort sind immer noch die Geleise (eine Art Schienen) zu sehen, auf denen im 18. Jahrhundert die Karren mit Handelswaren gefahren sind, damit diese leichter voran kamen. Es ist bestimmt empfehlenswert, dieses alte Strassenstück einmal zu Fuss zu durchqueren, damit man sich vorstellen kann, wie mühsam es damals gewesen sein musste, mit den schwer beladenen Gefährten über die holprigen Gesteine ans Ziel zu kommen.
Museum
In Ste-Croix/L'Auberson gibt es verschiedene Automaten-Museen.