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Laut einer Umfrage des Unternehmens «Genesis Mining» glauben rund 30% aller Amerikaner, dass der Dollar durch Gold gedeckt ist.
Goldstandard seit 1971 abgeschafft
Im Rahmen des Bretton-Woods-System war der US-Dollar bis 1971 mit Gold hinterlegt. In dessen Zentrum stand die US-Währung, zu der alle anderen Währungen ein fixes Wechselverhältnis hatten. Das Tauschverhältnis zwischen Dollar und einer Unze Gold wurde auf 35 Dollar je Unze Feingold (31,104 Gramm) festgelegt. Um die Goldparität des Dollars zu sichern, verpflichtete sich die FED, Gold zu diesem Preis unbegrenzt zu kaufen oder zu verkaufen. Der Goldpreis in US-Dollar wurde so für Jahrzehnte festgelegt.
Mit dem Ende des Bretton-Woods-Systems 1971, wurde auch die Konvertierbarkeit von USD zu Gold offiziell beendet. Anschliessend wurde der Dollar zu einer eigenständigen Fiat-Währung mit frei verfügbaren Wechselkursen. Trotz der Tatsache, dass dieser Wandel bereits 50 Jahre in der Vergangenheit liegt, haben viele Amerikaner das Gefühl, dass der Dollar immer noch an Gold gebunden ist.
Die Umfrage unter 1’000 Amerikanern führte zu folgendem Resultat:
Für ein tägliches Gebrauchsgut wenig Wissen vorhanden
Im Zuge der Umfrage wurde gefragt ob und wie der US Dollar gesichert ist. Am meisten genannt wurde die Möglichkeit, dass der Dollar von der Regierung gestützt wird (30.1%). 29,3% der Befragten und damit marginal weniger nannten Gold als Sicherung. Weitere 5,8% nannten Anleihen, lediglich 4,1% definierten Öl und 7,1% gaben an, dass der US-Dollar durch nichts gestützt wird. 23,6% entgegneten die Antwort, nichts zu wissen. Die Ergebnisse der Studie finden sich hier.
Intuitiv wird Hinterlegung vermutet
Die Umfrage zeigt, dass viele der Befragten intuitiv vermuten, dass eine Währung durch ein anderes Gut hinterlegt sein muss. Das Missverständnis über den US-Dollar scheint tief greifend zu sein, denn fast ein Viertel aller Befragten hat keine Ahnung, was hinter ihm steckt. Das der grösste Teil der Befragten, die den US-Dollar täglich verwenden, nichts genaues über die eigene Währung wissen, zeigt allerdings auch in gewisser Art und Weise ein bestimmtes Mass an Ignoranz.