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Teetrinken kann eine Wellnessinsel im Alltag sein. Insbesondere dem Grün- und Weisstee werden viele gute Eigenschaften zugeschrieben, Schwarztee gilt als etwas weniger wertvoll. Wer pro Tag 0,6 bis 1,5 Liter Grüntee trinkt, scheint besser vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen geschützt zu sein. Darauf weisen diverse Studien hin. Man geht davon aus, dass die bioaktiven Substanzen, aber auch das Koffein positiv wirken. Das Koffein erhöht den Energieverbrauch, verbessert die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit.
Möglicherweise sind auch die im Grüntee enthaltenen Flavonoide und Catechine für den gesundheitsfördernden Effekt mitverantwortlich. Das Kardiologische Forschungslabor der Berliner Charité konnte nachweisen, dass sich die Blutgefässe nach dem Trinken eines halben Liters Grüntee erweitern und elastischer sind. Ungezuckerte Kräuter- und Früchtetees sind eine gute Alternative, um den Körper mit Flüssigkeit zu versorgen.
Allerdings liefert Tee kaum Mineralstoffe und praktisch keine Vitamine. Eine Ausnahme ist lediglich das Fluor in Schwarz- oder Grüntee, es hilft, Karies vorzubeugen. Grüntee wirkt in der Regel anregend. Wer das vermeiden will, greift zu Rooibos-Tee, der ebenfalls herzschützende Eigenschaften hat, aber koffeinfrei ist. Dem Rooibos wird auch nachgesagt, dass er die Blutfettwerte verbessern kann.
Kräutertees mit Nebenwirkungen
Natürlich müssen im Zusammenhang mit Gesundheitseffekten auch die Kräutertees genannt werden. Sie gehören allerdings zu den Heilpflanzen, was bedeutet, dass sie auch Nebenwirkungen haben können. Am besten trinkt man sie je nach Anlass, etwa Fencheltee bei Blähungen oder Melissentee zur Beruhigung.
Autor: Marianne Botta