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Das Heiligtum Svatá Hora wurde zunächst von Einsiedlern bewacht, der bekannteste von ihnen ist Jan Procházka aus Nymburk, der hier im Juni 1632 von der Blindheit geheilt wurde. Die Jesuiten wirkten hier bis zum 13. April 1950, als sie bei der Liquidierung des Klosters gewaltsam ausgesiedelt wurden und erst nach 40 Jahren aufgrund eines Dekrets des Kardinals František Tomášek wiederum nach Svatá Hora zurückkehren konnten. Der wertvolle Silber-Altar stammt wahrscheinlich aus den hiesigen Berggruben. Seit dem 13. Jh. wird hier die Schwarze Madonna als die „Königin der Silberberge“ verehrt.