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Der regionale Richtplan ist das behördenverbindliche Steuerungsinstrument der Regionen, um die räumliche Entwicklung langfristig zu lenken und die Abstimmung der raumwirksamen Tätigkeiten über alle Sachbereiche zu gewährleisten. § 30 des Planungs- und Baugesetzes PBG regelt den Umfang und die Bestandteile des regionalen Richtplanes. Er differenziert und ergänzt gestützt auf ein regionales Raumordnungskonzept den kantonalen Richtplan und rechnet für das Jahr 2030 mit 100'000 Einwohnern und 53'740 Beschäftigten, was einer Zunahme gegenüber 2010 von mehr als 20 % entspricht. Damit nimmt die Region die Herausforderung als einer der "Motoren" im Wirtschaftsraum von Zürich und als wichtiger Transitkorridor von nationaler Bedeutung an. Der Richtplan lenkt die bauliche Entwicklung und macht Vorgaben für die Bewältigung des dadurch induzierten Verkehrs. Als Randbedingung für die Entwicklung sollen die Erhaltung der Lebenqualität und die Stärkung der Identität und Zusammenarbeit gelten.
Der Regierungsrat setzte am 4. Oktober 2017 (RRB Nr. 925 / 2017) den regionalen Richtplan fest. Die Publikation des Beschlusses erfolgte am 10. November 2017.