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Projekt ″Kohlenstoffdynamik″ abgeschlossen
Die Böden in den Alpen und im Tessin zeichnen sich durch die grösste potenzielle Anfälligkeit der organischen Bodensubstanz, das heisst der potenziellen Freisetzung von Kohlenstoff, aus.
Ziel des Projektes ″Kohlenstoffdynamik″ von Samuel Abiven, Universität Zürich, war es, die Anfälligkeit der organischen Bodensubstanz (OBS) in Schweizer Waldböden auf Klimaänderungen darzustellen. Die Anfälligkeit der OBS kann als potenzielle Freisetzung von Kohlenstoff aus dem Boden bei Änderung der Umweltbedingungen definiert werden.
Das Team kann Prognosewerkzeuge für die Anfälligkeit von Böden vorschlagen – entweder aufgrund statistischer Modelle oder einfacher Messungen. Die Ergebnisse der Studie können in Treibhausgasinventare integriert werden.
Trotz umfangreicher Literatur über die Bedeutsamkeit des Tongehaltes auf die OBS-Zersetzung, scheint dieser Faktor im Vergleich zu anderen Parametern nicht massgeblich zu sein. Es konnten geographische Zonen und Böden identifiziert werden, die besonders gefährdet sind. Hierzu gehören die Böden der Alpenregion, insbesondere jene mit einem hohen pH-Wert. Diesen Böden sollte bereits zum aktuellen Zeitpunkt besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden.