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Das Anzeigen-Volumen in der Schweizer Presse stagniert. Im Februar wurden bescheidene 0,7 Prozent Inserate mehr geschaltet als im Vorjahresmonat. Die Stellenanzeigen nahmen zwar zu, erreichten aber nicht mehr die letztjährigen Spitzenwerte.
Die Zahlen gelten auch etwa als inoffizielles "Konjunktur-Barometer". In der Deutschschweiz stieg das Anzeigenvolumen im Februar um 2,2%, während es in der Westschweiz um 2,4% und im Tessin um 2,1% zurückging.
Die kommerziellen Anzeigen gingen wie schon im Januar zurück. Die Abnahme im Februar von 4,8% übertraf aber den Vormonat deutlich, der einen Rückgang von 2,6% verzeichnet hatte. In der Deutschschweiz wurden 4,5% weniger kommerzielle Anzeigen geschaltet, was die Westschweiz mit minus 6,6% noch übertraf.
Zunahme der Farbinserate
Obwohl weniger kommerzielle Inserate publiziert wurden, wurden die finanziellen Einbussen für die Verlage durch die Zunahme der Farbinserate ausgeglichen: Die dreifarbigen Inserate legten um 28,2% zu, die vierfarbigen um 11%.
Die Stellenanzeigen legten erneut zu, erreichten aber nicht mehr die letztjährigen Spitzenwerte. Im Februar wurden in der Schweizer Presse gut 21% mehr Stelleninserate platziert als im Vorjahresmonat. Im Januar hatte das Plus noch bei 21,4% gelegen, und im letzten Jahr betrugen die monatlichen Zuwachsraten mehr als 30%.
Am meisten profitiert von Boom der Stellenanzeigen haben die
Wochenzeitungen.
swissinfo und Agenturen