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Urs von Daeniken
Bundesamt für Polizei, Bern
Aktuelles aus dem Bereich der inneren Sicherheit
Urs von Daeniken, heimatberechtigt in Obererlinsbach SO, wurde 1951 in Solothurn geboren. Sein juristisches Studium an der Universität Bern schloss er mit dem Lizentiat ab. 1981 erwarb er das Patent als solothurnischer Fürsprecher und Notar.
Er trat 1981 bei der Bundesanwaltschaft ein als juristischer Beamter im Rechts- und Polizeidienst. Im August 1987 wurde er zum 1. Stellvertreter des Chefs der Bundespolizei gewählt. Zu seinen Aufgaben gehörte vor allem die Durchführung gerichtspolizeilicher Ermittlungsverfahren. 1990 übernahm von Daeniken die interimistische Leitung der Bundespolizei, und am 1. April 1993 wählte ihn der Bundesrat zum Chef der Bundespolizei. In dieser Funktion vertritt er die Schweiz in entsprechenden internationalen Gremien. Er wirkt in Kommissionen und Arbeitsgruppen im Rahmen der Schweizerischen Polizeiorganisationen und bekleidet etliche Funktionen beim schweizerischen Polizeiinstitut in Neuenburg.
Nach der Auflösung der Bundespolizei und der Reorganisation des Bundesamtes für Polizei leitet von Daeniken seit dem 1. Januar 2001 dessen «Dienst für Analyse und Prävention». Er ist damit namentlich zuständig für den präventiven Staatsschutz, die Analysen und Berichte im gesamten Bereiche der inneren Sicherheit der Schweiz und das Bundeslagezentrum.
Im Auftrag des Bundesrates stand er verschiedenen Arbeitsgruppen vor und erstellte Berichte wie «Lagebild Ostgelder», «Sicherheitsprüfungen und Korruption», «Verbesserung der nachrichtendienstlichen Strukturen des Bundes» sowie zum «Rechtsextremismus». Im Rahmen des Projektes USIS (Überprüfung der inneren Sicherheit der Schweiz) leitet er das Projektteam Strategie.