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Die im Frühjahr 1956 begonnenen Bauarbeiten waren so geplant, dass möglichst rasch Grundwasser nach der Stadt Basel geliefert werden konnte. Im Jahr 1956 wurden so aus fünf Grundwasserbrunnen insgesamt 940'000 m³ Trinkwasser gefördert. Dabei stand das Werk während 117 Tage in Betrieb. Rheinwasser wurde noch keines infiltriert.
Setzen der Einlaufkuppe auf die Rheinsohle
Die Trinkwasserförderung ohne gleichzeitige Rheinwasserinfiltration hatte zur Folge, dass sich zeitweise Qualitätsmängel bemerkbar machten. Der Bauvorgang wurde deshalb von Anfang an darauf ausgerichtet, die Infiltration in der Hard möglichst bald in Betrieb nehmen zu können. Dies war von Mitte 1958 an der Fall. In diesem Jahr wurde mit einer Infiltration von 5,1 Mio. m³ rund 6,5 Mio. m³ Trinkwasser gefördert. Sukzessive Ausbauten der Trinkwasserbrunnen und der Versickerungsanlagen machten es möglich, dass bis 1963 die maximal pro Tag abgegebene Trinkwassermenge 100’000 m³ erreichte. Sobald die Rheinwasserinfiltration regelmässig betrieben werden konnte, war auch die Wasserqualität durchwegs mängelfrei.
Das Jahr 1971 forderte von der Hardwasser AG die bisher höchste Jahresabgabe von 23 Mio. m³. Den überwiegenden Teil davon, nämlich 19,9 Mio. m³, benötigte das Gas- und Wasserwerk Basel. Dazu wurden 1,9 Mio. m³ an das Wasserwerk Reinach und Umgebung und 1,2 Mio. m³ an Birsfelden abgegeben. Die bis heute grösste Tagesleistung von 133’460 m³ Trinkwasser wurde am 29. Juni 1976 erbracht.