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Der britische Historienfilm "The Kings Speech" ist in Hollywood mit dem Oscar für den besten Film ausgezeichnet worden. Damit ist der Film der Abräumer der diesjährigen Oscar-Nacht. Zu Oscar-Ehren für ihre Hauptrolle in "Black Swan" kam auch Natalie Portman.
"The Kings Speech" gewann drei der vier Oscars in den wichtigsten Kategorien bester Film, beste Regie und beste Schauspieler. Hauptdarsteller Colin Firth erhielt den Oscar als bester Hauptdarsteller für seine Rolle als Schauspieler für seine Rolle als stotternder britischer König George VI.
Firth bedankte sich in einer launigen Rede bei den Machern des Films, seiner Familie und seinen Schauspielkollegen. Der 50-jährige Firth war bereits vor der Oscar-Verleihung als Favorit gehandelt worden. Seinen ersten Regie-Oscar holte sich Tom Hooper ab. "The King's Speech" ist erst sein zweiter Spielfilm.
Zudem wurde "Die Rede des Königs" mit dem Oscar für das beste Original-Drehbuch ausgezeichnet. Insgesamt war der Film zwölf Mal nominiert und deshalb Favorit für die 83. Oscar-Verleihung.
Portman beste Schauspielerin
Einzig die Schauspielerin Natalie Portman konnte die Dominanz des britischen Königsfilms durchbrechen. Die 29-Jährige wurde für ihre Darstellung einer Ballerina, die den Verstand verliert, im Film "Black Swan" als beste Schauspielerin ausgezeichnet. Die hochschwangere Portman nahm den Preis sichtlich bewegt entgegen.
Als bester Nebendarsteller erhielt der Brite Christian Bale für seine Rolle im Boxer-Drama "The Fighter" einen Oscar. Seine amerikanische Kollegin Melissa Leo, die ebenfalls in "The Fighter" mitspielte, wurde als beste Nebendarstellerin ausgezeichnet.
Dänemark gewinnt
Der Oscar für den besten fremdsprachigen Film ging an Dänemark. Ausgezeichnet wurde der Film "In a Better World" der Regisseurin Susanne Bier.
Wie "The King's Speech" vier Oscars erhielt auch der Thriller "Inception" von Christopher Nolan, darunter für die beste Kamera und die Spezialeffekte. Drei Oscars erhielt das Facebook-Drama "The Social Network": für die beste Drehbuch-Adaption eines Romans, die beste Film-Musik und den besten Schnitt. Der Film war auch als bester Film nominiert.
Die mit grosser Kelle angerührte Oscar-Gala im Kodak Theatre in Los Angeles dauerte dreieinhalb Stunden und endete kurz vor 6 Uhr morgens Schweizer Zeit.