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Mitteilung / Communication
Swiss Sport Integrity
Geschätzte Athletinnen und Athleten,
Werte Anti-Doping-Verantwortliche der Verbände,
In Zusammenhang mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie haben wir Sie am 15. Mai 2020 über die notwendigen, zusätzlichen Schutzmassnahmen während des Dopingkontrollprozesses informiert, um die Gesundheit der Athletinnen und Athleten sowie des Dopingkontrollpersonals zu schützen.
Nach intensivem Austausch mit anderen Nationalen Anti-Doping-Agenturen, Internationalen Sportverbänden und der Welt-Anti-Doping-Agentur wird Swiss Sport Integrity ab dem 1. April 2023 auf diese zusätzlichen Schutzmassnahmen verzichten und zum regulären Dopingkontrollprozess zurückkehren. Dies betrifft insbesondere die Aufhebung des Fragebogens zum Gesundheitszustand, des Mindestabstand von 2 Metern, der Tragepflicht einer Hygienemaske sowie der zusätzlichen Desinfizierungsschritte.
Sollte sich eine Athletin oder ein Athlet um ihren bzw. seinen Gesundheitszustand sorgen, kann das Dopingkontrollpersonal gebeten werden, während der Dopingkontrolle eine Hygienemaske zu tragen. Das Dopingkontrollpersonal wird darauf Rücksicht nehmen und zudem weiterhin Hygienemasken für die Dopingkontrollen bereitstellen.
Besten Dank für die Kenntnisnahme. Bei Fragen oder Unklarheiten stehen wir gerne zur Verfügung.
Stiftung Swiss Sport Integrity
Chères athlètes, chers athlètes,
Chers responsables antidopage des fédérations,
Dans le contexte de l'apparition de la pandémie de Corona, nous vous avons informé le 15 mai 2020 des mesures de protection supplémentaires nécessaires pendant le processus de contrôle antidopage afin de protéger la santé des athlètes et du personnel de contrôle antidopage.
Après des échanges intensifs avec d'autres agences nationales antidopage, des fédérations sportives internationales et l'Agence mondiale antidopage, Swiss Sport Integrity renoncera aux mesures de protection supplémentaires à partir du 1er avril 2023 et reviendra au processus de contrôle antidopage régulier. Cela concerne notamment la suppression du questionnaire sur l'état de santé, de la distance minimale de 2 mètres, de l'obligation de porter un masque d'hygiène ainsi que des étapes supplémentaires de désinfection.
Si un sportif ou une sportive s'inquiète de son état de santé, le personnel de contrôle antidopage peut être prié de porter un masque d'hygiène pendant le contrôle antidopage. Le personnel de contrôle antidopage en tiendra compte et continuera à mettre à disposition des masques d'hygiène pour les contrôles antidopage.
Merci de bien prendre connaissance de ces informations. Si vous avez des questions ou des incertitudes, n'hésitez pas à nous contacter.
Fondation Swiss Sport Integrity
Da war noch...
Eidgenössische Schwingerstube in Trubschachen präsentiert sich in neuem Glanz
Im Jahre 1968 wurde die Eidgenössische Schwingerstube von Bern nach Langnau in den Gasthof Ilfisbrücke gezügelt. Unter der Leitung von Hans Eichenberger wurde im ersten Stock, im sogenannten Erker, die Eidgenössische Schwingerstube sehr schmuck eingerichtet. Nach der Schliessung der «JB» in Langnau suchten der Sohn von Hans Eichenberger, Hansueli und die beiden heutigen ESV-Ehrenmitglieder Hans Wiedmer und Albrecht Siegenthaler, im Auftrag des damaligen ZV, eine neue Bleibe für die Eidgenössische Schwingerstube im oberen Emmental. Am 29. März 2003 konnte die Eidgenössische Schwingerstube im Gasthof Bären in Trubschachen feierlich eingeweiht werden. Die entsprechende Vereinbarung konnten die Herren Eichenberger, Wiedmer und Siegenthaler mit dem Wirt Urs Maeder abschliessen.
Schwingerstube ist in die Jahre gekommen
In den 20 Jahren, seit der Einweihung, ist die Eidgenössische Schwingerstube in die Jahre gekommen. Die Stube wirkte, für heutige Verhältnisse, dunkel und war mit Gegenständen und Büchern überfüllt. Viele Gegenstände, die ausgestellt waren, gehörten nicht mehr in die Schwingerstube. Der ZV hat im letzten Jahr entschieden, die Eidgenössische Schwingerstube auf eigene Kosten auf Vordermann zu bringen. Obmann Markus Lauener, das Eidgenössische Ehrenmitglied Adrian Schär und Nicole Rohner von der Geschäftsstelle, übernahmen in der Folge das Zepter. Der ZV genehmigte für die Umbauarbeiten ein Kostendach von Fr. 20'000.-.
Erste und zweite Fahne des ESV haben ihre Heimat gefunden
Weniger ist mehr. Auch wenn es weh tut sich von gewissen Gegenständen, die nun im Archiv des ESV gelagert sind, zu trennen. Ein neuer Boden, helles Licht und das Streichen der Wände mit heller Farbe geben nun der Schwingerstube eine frische, freundliche Erscheinung.
Als Kernelemente der renovierten Schwingerstube gelten die erste Fahne des ESV, die bis 1970 ihren Dienst tat und in der letzten Zeit im Schwingermuseum Meli in Winterthur ausgestellt war,
sowie auch die zweite Fahne des ESV (im Einsatz vom 1970 – 1995), diese fristete in den letzten Jahren ihr Dasein in einer Schublade.
Ebenso alle Schwingerkönige und Erstgekrönte seit 1895, die bisher im Gang des Gasthof Bären aufgehängt waren. Dazu kommt der sehenswerte alte Tisch, gespendet vom inzwischen verstorbenen Ehrenmitglied Maurice Coillard. Ebenfalls dazu kommen noch eine überschaubare, erlesene Anzahl Bücher. Das vom ZV freigegebene Kostendach konnte eingehalten werden.
Die Eidgenössische Schwingerstube in Trubschachen ist ein Besuch wert (www.aeltester-baeren.ch).
Rolf Gasser
Schwingerstube vor der sanften Renovation.
Nach dem Umbau.Die beiden Fahnen und die Galerie der Schwingerkönige und Erstgekrönten haben einen Ehrenplatz. (Fotos @Markus Lauener und Nicole Rohner)
Verbandsnachrichten
Kadertraining Nordwestschweizer Schwingerverband (NWSV), 1./2. April 2023
Training in der neuen Schwinghalle in Magglingen (Fotos @Michael Saner und Willi Schillig)
Kommende Anlässe
Vorschau 117. Thurgauer Kant. Schwingfest 30. April 2023
Ein hochkarätiges Teilnehmerfeld wird um den Festsieg kämpfen.
Die Vorfreude im Oberthurgau ist gross. Das Kantonalschwingfest steht vor der Tür und die Spannung steigt. Nachdem Siegermuni «Amber» den Brunnen bereits getestet hat, steht dem Fest nichts mehr im Wege. Das Organisationskomitee und unzählige Helferinnen und Helfer haben bereits und werden bis zum Fest nichts unversucht lassen, um die diesjährige Austragung zu einer unvergesslichen zu machen. Die Arena bietet eine einmalige Aussicht über die schönen Thurgauer Wiesen bis hin zum Bodensee. Weitere Informationen und Vorverkauf unter www.schwingfest-egnach.ch.
Starke Schwinger versprechen Spektakel
Allein aus dem Thurgau starten rund 20 Kranzschwinger. Zusätzlich werden Gäste aus allen Kantonalverbänden des NOSV erwartet. Zudem haben 6 Gastschwinger vom Schwingklub Surental (Luzern) ihre Teilnahme zugesichert. Bis zum heutigen Zeitpunkt haben sich von den total 69 Kranzschwingern nicht weniger als 9! Eidgenossen angemeldet. Sie werden den Thurgauer Schwingern, angeführt von Samuel Giger und Domenic Schneider, alles abverlangen. Es wird spannend sein, die Athleten in Egnach, mit einmaliger Aussicht auf den Bodensee, im Ring zu beobachten und ihre Wettkampfform am ersten Kranzfest der Saison zu begutachten.
Nach der Geländeöffnung um 06.30 Uhr werden die ersten Athleten um 08.00 Uhr ins Sägemehl steigen. Der Schlussgang wird gegen 17.00 Uhr erwartet. Nach der Rangverkündigung wird mit Live-Musik bis in den Mai gefeiert. Die organisierenden Turnvereine sowie der Schwingerverband Oberthurgau freuen sich, euch in Egnach zu begrüssen und gemeinsam spannende Wettkämpfe, gute Stimmung und Tradition zu erleben.
Am Samstag, 29. April startet um 10.00 Uhr ein Schnupperschwingen für Kinder mit den Thurgauer Kranzschwingern Hannes Bühler, Marco Oettli und This Kolb.
Cedric Gschwend
Impressum
|Häufigkeit
|erscheint periodisch (mind. 12x jährlich)
|Print-Auflage / Online-Versand
|524 Exemplare / 7928 Exemplare
|Layout
|Digital Druckcenter Langenthal AG
|Herausgabe und Druck
|Geschäftsstelle ESV, Rumendingenstr. 1, Ersigen
|Bilder
|esv.ch in Zusammenarbeit mit diversen Fotografen
|nächste Ausgabe / Redaktionsschluss
|Ende Mai 2023 / 20. Mai 2023
Kommende Anlässe
Ettingen stiigt in d Hose
Wenn am Samstag, 6. Mai 2023 die Bösen um Eichenlaub und den Sieger-Muni kämpfen und am Sonntag, 7. Mai 2023 der stärkste Nachwuchsschwinger der Nordwestschweiz gesucht wird, dann sind die Schwinger zu Besuch in Ettingen. Mit dem 107. Basellandschaftlichen Kantonalschwingfest am Samstag und dem 25. Nordwestschweizerischen Nachwuchs-Schwingertag am Sonntag steht Ettingen ein spektakuläres Wochenende bevor. In Ettingen ist die Vorfreude bereits spürbar und Ende Februar gab es mit der Fasnacht einen ersten Vorgeschmack: «Mir stiige in d Hose» war das Sujet der diesjährigen Fasnacht.
Mit grosser Spannung wird diskutiert, wer sich für den Schlussgang qualifizieren kann und wer als erster vor die Ehrendamen treten darf. Alpiger Nick, der Teamleader der Nordwestschweizerischen Schwinger, zählt mit Bestimmtheit zum engeren Favoritenkreis.
Giger Samuel, der aktuelle Kilchberg-Sieger und Gewinner der Bestenliste 2022, kommt ebenfalls nach Ettingen und wird versuchen den Festsieg in die Nordostschweiz zu entführen. Vielleicht kommt es zur Revanche vom Eidgenössischen. In Pratteln wurde Giger einzig vom Aargauer Strebel Joel besiegt. Strebel wird sicher versuchen dieses Husarenstück in Ettingen zu wiederholen. Mit den beiden Eidgenossen vom Schwingclub Binningen Odermatt Adrian und Voggensperger Lars dürfen sich auch die Einheimischen Hoffnung machen, dass der Festsieg am eigenen Kantonalschwingfest im Baselbiet bleibt. Dies gelang letztmals Roger Erb im Jahr 2016.
Das engagierte Organisationskomitee um die Ettinger Gemeindepräsidentin Sibylle Muntwiler und dem Schwingclub Binningen ist mit Hochdruck dabei, einen würdigen Rahmen für das Spektakel im Sägemehl auf die Beine zu stellen. Für den reibungslosen Ablauf werden noch Helfer gesucht. Möchtest du als Helfer zum Gelingen von diesem Wochenende beitragen, kannst du dich auf der Webseite anmelden.
Auf der Webseite www.ettingen2023.ch können zudem Tickets für das 107. Baselbieter Kantonalschwingfest bezogen werden. Am Sonntag bei den Nachwuchsschwingern ist der Eintritt frei.
Alle weiteren Informationen wie das genaue Programm und der Plan vom Festgelände können auf der Webseite www.ettingen2023.ch abgerufen werden.
Stefan Aebi
Siegermuni mit Züchter Gottfried Amport und Spender Roland Brun, Metzgerei Schulthess (Foto @ S.Aebi)
Fête à venir
13 et 14 mai fêtes cantonales Vaudoise de lutte suisse et 100ème anniversaire de l’association cantonale
Cette année marque le 100ème anniversaire de l’Association Vaudoise de lutte Suisse, une organisation fière de promouvoir les valeurs de la lutte suisse sans le canton de Vaud. Pour célébrer cet événement historique, une grande fête aura lieu à Genolier les 13 et 14 mai en accord avec les fêtes cantonales espoirs et actifs.
La soirée principale sera un repas spectacle, avec la fameuse yodleuse Miss Helvetia. L’événement sera une occasion unique de célébrer le centenaire de l’Association Vaudoise de lutte Suisse dans un cadre festif et joyeux !
Samedi 13 mai 9h début des luttes ,18h repas ,20h concert de miss Helvetia
Dimanche 9 début de la lutte actifs.
Inscriptions : www.avdls2023.com
Anne Cardinaux
Wir gratulieren
Urs Grimm, Heimiswil
85-jährig
Am 1. April feierte unser Ehrenmitglied Urs Grimm, Heimiswil, seinen 85. Geburtstag. Wir wünschen dir auf deinem weiteren Lebensweg viel Freude und gute Gesundheit.
Bernisch Kantonaler Schwingerverband
Emmentalischer Schwingerverband
Schwingerveteranen Emmental
Schwingklub Burgdorf
April-Geburtstage Eidgenössische Ehrenmitglieder
Der Eidgenössische Schwingerverband gratuliert den Jubilaren herzlich zu ihrem Geburtstag, wünscht ihnen alles Gute, beste Gesundheit und frohe Stunden im Kreise der Familie und der Schwingerkollegen.
Ernest Krähenbühl, Biel
75-jährig
Franz Schillig, Gisikon
75-jährig
Jugend + Sport
Dank J+S fit für den Nachwuchs
Vom 20.-24. März 2023 gab es viele rauchende Köpfe beim J+S Grundkurs in Herisau. Eine durchmischte Gruppe aus ehemaligen und Aktivschwingern mit handwerklichen Berufen, wie Zimmermann, Landwirt, Käser u.s.w. aus der Ostschweiz und dem Kanton Bern haben den J+S Grundkurs besucht. Wenn man sich gewöhnt ist auf dem Bau zu arbeiten und wöchentlich mehrere Schwingtrainings absolviert, ist es eine Herausforderung viel Theorie zu büffeln und dabei nicht einzuschlafen.
Den angehenden J+S Leitern wurde vermittelt, was es heisst Trainingsleiter zu sein und neu eine Vorbildfunktion zu übernehmen. Eine interessante und lehrreiche Woche mit Themen wie Kampfrichterausbildung, Doping, Unfallprävention, Technik Schwingen, Lektionsplanung, Gestaltung und vielem mehr wurde übermittelt. Es wurden verschiedene Konzepte für den Nachwuchs aus dem Kernlehrmittel vorgestellt. Was nicht fehlen durfte, waren die verschiedene Trainingsmethoden und Spiele. Dass die Ethik, in der heutigen Zeit, eine wichtige Rolle spielt, war ein eigenes Thema.
Die Kameradschaft welche im Schwingen ein wichtiger und grosser Bestandteil ist, wurde an diesem Kurs auch nicht vernachlässigt.
Adi Oertig
Kursleiter: Adrian Oertig und Stefan Moor
Teilnehmer: Egli Joel, Fässler Tobias, Gasser Dominik, Kurman Patrick, Leuenberger Lukas, Maurer David, Oettli Reto, Ott Damian, Räbsamen Marcel, Rhyner Benjamin, Riedi Thomas, Scheidegger Markus, Schiesser Patrick, Schönenberger Tobias, Stucki Marcel, Tobler Pius, Tschudi Mario, Wey Nicola, Ziegler Andreas, Zumbach Michael (Foto @A. Oertig)
Jugend + Sport
Modul Fortbildung Nationalturnen/Schwingen in der Stumpenmatt im Muotathal
Am Samstag, 11. Februar 2023, durften die Kursleiter Martin Rohrer und Armin Bucher 30 gut gelaunte Teilnehmer im Muotathal begrüssen. Nach dem Begrüssungs-Kaffee ging es in die Theorie Blocks "Ethik und Werte im Sport" und "Innovieren und Umfeld pflegen". Nach einer kurzen Pause wurden die Themen "Sich vernetzen und austauschen" in Gruppen erarbeitet. Von den Teilnehmern gab es auch zum Merkblatt "Sicherheit im J+S" viele interessante Inputs.
Vor dem Mittagessen wurden noch die J+S News von Karin Strüby (Sportamt Schwyz) erläutert.
Nach dem Mittagessen ging es in den Schwingkeller. Dort wurde eine Praxislektion über "Entwicklung der Sportart aktiv verfolgen" umgesetzt. Es ging vor allem um ein gezieltes Aufwärmen und die Verletzungsprävention bei Schwüngen. Natürlich kam der Spass nicht zu kurz und es wurde viel gelacht.
Nach dieser Praxislektion reflektierten die topmotivierten Teilnehmer ihre Aktivitäten von den vorgegangenen Lektion und wurden von den beiden Kursleiter Martin und Armin ins Wochenende entlassen.
Armin Bucher
30 motivierte Teilnehmer bei den Praxislektionen (Foto @Armin Bucher)
Da war noch...
Lehrbuch "Schwingen - die technische Vielfalt"
Das Lehrbuch enthält über 120 Schwünge in Bild und Text (Grundlagen, Unfallverhütung, Schwungvorbereitungen, Standschwünge, Flankenschwünge, Bodenschwünge, Verteidigungsschwünge, Kombinationen). Mittels QR-Code können die Filmsequenzen online angeschaut werden.
Das Lehrbuch Schwingen ist in deutscher und französischer Sprache erhältlich.
Preis: CHF 10.00 zuzüglich MwSt, Porto und Verpackung.
Bestellungen unter:
www.esv.ch/schwingen/literatur/schwinger-lehrbuch/oder
Druckerei Haller + Jenzer AG
Buchmattstrasse 11
3401 Burgdorf
Telefon 034 420 13 13
NEU!
Das Lehrbuch ist auch auf der Webseite www.esv.ch/schwingen/schwingen-die_technische_vielfalt in den Downloads.
Le manuel "Lutte Suisse - la diversité technique"
Le manuel comprend plus de 120 prises avec textes et photos (bases, prévention des accidents, préparations des prises, prises en position debout, prises du flanc, prises au sol, prises de défense, combinaisons). Les séquences de films peuvent être visualisées en ligne à l'aide du code QR.
Le manuel de lutte est disponible en langue allemande et française.
Prix: CHF 10.00 plus TVA, port et emballage
Commandes via:
www.esv.ch/fr/lutte/litterature/la_diversite_technique/ou
Druckerei Haller + Jenzer AG
Buchmattstrasse 11
3401 Burgdorf
Téléphone 034 420 13 13
Nouveau!
Le manuel de lutte est disponible sur www.esv.ch/fr/lutte/lutte_suisse_-_la_diversite_technique sous téléchargement.
Da war noch...
«Die Hose der Bösen», Sonderausstellung zum Schwingsport im Freilichtmuseum Ballenberg
Die stärksten Hosen der Schweiz? Im weltweiten Vergleich mit anderen Ringkampf-Arten sind das die Schwinghosen! Sie sind das Alleinstellungsmerkmal und Symbol-Objekt des Schwingsports. Die neue Sonderausstellung im Freilichtmuseum Ballenberg zeigt anhand dieser einzigartigen Hose und mit vielen unterschiedlichen Objekten, unter anderem aus dem Nachlass des zweifachen Schwingerkönigs Karl Meli aus Winterthur, Geschichten vom Schwingen in früheren und heutigen Zeiten. Ballenberg-Gästen stehen die Türen zu «Die Hose der Bösen: Schwingen – eine lebendige Tradition» ab Sonntag, 16. April 2023, offen.
Die Zwilchhose steht im Mittelpunkt
Über die Hose entstehen Querverbindungen zu historischen Lebenswelten der Schweiz und zu verschiedenen Handwerken rund um ein ganzes Schwingfest: Vom Zwilchstoff und Leder über das Sägemehl und den Gabentempel, den Kunsthandwerken für die Ehrengaben, Musik, Festen und gelebten Traditionen bis hin zu unterschiedlichen Stimmen aus dem heutigen Schwingsport. An der Aktivstation «Hoselupf» kann jede und jeder selbst erfahren, was die Zwilchhose beim Schwingen aushalten muss. Schwingsport-Fans machen es sich im «Wohnzimmer des Schwingermuseums» bequem und stöbern in reproduzierten Ausgaben der alten Schwingerzeitungen, bestaunen die zahlreichen Gaben und blättern in Fotoalben. Handwerksbegeisterte verfolgen den Werdegang einer Schwinghose vom zarten Flachsblümchen zur stärksten Hose der Schweiz. Auf ihrem Weg durch die Sonderausstellung begleitet die Besuchenden ein Festführer.
Die grösste Schwinghose der Welt
Der Hingucker schlechthin erwartet die Gäste aber bereits bei ihrem Eintritt in die Ausstellungsräumlichkeiten: Im Tenn des Hauses aus Ostermundigen ist die grösste Schwinghose der Welt aufgespannt. Mit Dimensionen von etwa 1.80 auf 2.70 Metern passen gleich mehrere Königinnen und Könige gemeinsam in die Riesenhose. Den Stoff stellte die Firma SwissFlax GmbH aus Willadingen (BE) zur Verfügung. SwissFlax hat sich zum Ziel gesetzt, die Wertschöpfungskette für Schweizer Flachs wieder aufzubauen sowie industriell zu betreiben und stellt in diesem Zusammenhang auch Schwinghosen her. Gefertigt wurde das einzigartige Schaustück durch einen der Sattler des Trägervereins Sattlerei Ballenberg.
Die Sonderausstellung «Die Hose der Bösen: Schwingen – eine lebendige Tradition» wird vorerst während zwei Saisons (2023, 2024) geöffnet sein, der Besuch der Ausstellung ist im Eintrittspreis des Freilichtmuseums inbegriffen.
Ballenberg, Freilichtmuseum der Schweiz
Veteranenecke
Ob- und Nidwaldner Schwinger-Veteranentagung
Am Palmsonntag konnte der Obmann Beat Mathis 128 Schwingerveteranen und Ehrengäste in der Kantonsschule Sarnen zur Veteranentagung begrüssen. Unter die Anwesenden gesellten sich auch die beiden Altobmänner Toni Michel und Godi Blättler sowie zahlreiche Ehrenmitglieder des Eidgenössischen Schwingerverbands. Zur Einstimmung gab der Jodlerklub Sarnen das Jodellied My Heimat zum Besten.
Der Säckelmeister Werner Barmettler präsentierte die Rechnung für die Jahre 2021 und 2022. Der Jahresabschluss mit einer schwarzen Null wurde von der Versammlung einstimmig gutgeheissen.
Nach acht Jahren trat Barmettler als Kassier zurück. Als Nachfolger wurde Stefan Truttman, der bisher das Revisorenamt inne hatte, vorgeschlagen. Für das frei werdende Amt des Revisors stellte sich der Sarner Werner von Wyl zur Verfügung. Der Lungerer Hans Vogler hat sich bereit erklärt, das Amt des Schreibers zukünftig auszuüben und Beat Mathis für zwei weitere Jahre die Geschicke der Veteranenvereinigung als Obmann zu leiten. Sämtliche Vorgeschlagenen wurden von den Veteranen mit kräftigem Applaus in ihre Ämter gewählt. Dem abtretenden Säckelmeister Werner Barmettler wurde zum Dank für dessen Dienste ein Geschenkkorb mit Gutschein überreicht.
15 neue Veteranen wurden der Versammlung vorgestellt und in die Vereinigung aufgenommen. Neu zählt die kantonale Veteranenvereinigung der Schwinger 286 Veteranen. Die drei ältesten Tagungsbesucher Toni Michel, Hans Küchler und Arnold Windlin erhielten aus den Händen der Ehrendamen Lorena Wirz und Romina Burch ein Blumenpräsent. Bei der Ehrung der über 80-Jährigen durften diese Veteranen eine Flasche Wein entgegennehmen.
Die nächste Schwingerveteranentagung findet in zwei Jahren in Alpnach statt. Werner von Wyl überbrachte vom Ob- und Nidwaldner Schwingerverband die besten Wünsche und freute sich über die gute Kameradschaft. Ein herzliches Willkommen in Sarnen sprach der Gemeinde-Vizepräsident Peter Seiler den Veteranen aus und wünschte einen geselligen Tag. Gekonnt humoristisch bedankte sich Obmann Beat Mathis zum Schluss bei der Schwingersektion Sarnen für die tadellose Organsation, dem Jodlerklub Sarnen sowie dem Echo vom Arvi aus Kerns für die musikalische Umrahmung der Tagung. Mit dem Apéro und dem Mittagessen im Anschluss ging die Tagung zum gemütlichen Teil über und die Veteranen konnten das Beisammensein bis in die Abendstunden pflegen.
Corina Durrer
Wir trauern
Rolf Schüpbach, Worb (1964 – 2023)
Im Jahr 1980 begann der grossgewachsene Rolf Schüpbach in der Käserei Ersigen seine Käserlehre. In dieser Zeit arbeitete auch der damals schwingerisch aufstrebende Niklaus Gasser in der Käserei Ersigen und es war naheliegend, dass «Chlöisu» den von allen nur «Schübi» genannten Rolf, ins Training des Schwingklubs Kirchberg mitnahm. Rolf fand immer wie mehr Gefallen am Schwingen und konnte sich nach anfänglichen Schwierigkeiten, im Jahr 1984 sowohl am Mittelländischen wie auch am Bernisch Kantonalen den Kranz erkämpfen. Der Sennenschwinger, der im Laufe der Zeit neben seiner imposanten Grösse von 198 cm mit 115 kg auch ein beachtliches Gewicht auf die Waage brachte, hatte sich mit den Schwüngen Gammen, Kurz und dem gefürchteten Aufreisser vom Boden eine eigene seinen Fähigkeiten und körperlichen Voraussetzungen angepasste Technik zurechtgelegt. Im Jahr 1989 sicherte er sich, mit einem Sieg im alles entscheidenden achten Gang gegen den Entlebucher Beat Cresta, am ESAF in Stans den eidgenössischen Kranz. Neben den insgesamt 10 erschwungenen Kränzen war sicherlich der Sieg am Bergschwinget von Sörenberg im Jahr 1988 ein absoluter Höhepunkt in der schwingerischen Laufbahn von Schüpbach. Im Alter von 26 Jahren musste «Schübi» seine aktive Schwingerkarriere wegen mehreren Knieoperationen beenden. Rolf blieb aber dem Schwingen treu und engagierte sich fortan im Vorstand des Schwingklubs Kirchberg, den er in der Folge einige Jahre präsidierte. Auch im Vorstand des Oberaargauischen Schwingerverbandes war «Schübi» mehrere Jahre tätig. Zudem stellte er sich auch einige Jahre als geschätzter Kampfrichter zur Verfügung.
Für seine Verdienste verliehen im sowohl der Schwingklub Kirchberg wie auch der Oberaargauische Schwingerverband die verdiente Ehrenmitgliedschaft.
Beruflich bildete sich Rolf zum eidg. dipl. Käsermeister weiter. Er betrieb nach der Meisterprüfung ab 1990 für einige Jahre die Emmentalerkäserei in Urtenen und danach übernahm er einen Lebensmittelladen in Zollikofen, bevor er als technischer Fachmitarbeiter in die Käseindustrie wechselte.
Der nie um einen Spruch verlegene Rolf hatte nicht nur Glück im Leben. Das junge Familienglück mit zwei Töchtern wurde durch den Tod seiner Frau Elsbeth jäh erschüttert. «Schübi» war aber immer ein positiv eingestellter Mensch, rappelte sich wieder hoch und fand in Käthi eine liebevolle Partnerin. Seit dem Herbst 2021 machten sich bei Rolf gesundheitliche Probleme bemerkbar. Schlussendlich wurde ein inoperabler Gehirntumor festgestellt. Dank Begleitung konnte Rolf noch das letztjährige ESAF besuchen. Am 4. März 2023 wurde Rolf im Alter von erst 59 Jahren von seinem Leiden erlöst. Am 16. März 2023 fand sich eine grosse Trauergemeinde in der Kirche von Rapperswil BE ein um von «Schübi» Abschied zu nehmen.
Rolf, wir danken dir für die vielen gemeinsamen Stunden, die wir erleben durften und dein Engagement für unser Schwingen. Wir werden dich ehrend in Erinnerung behalten.
Rolf Gasser
Schwingklub Kirchberg
Oberaargauischer Schwingerverband
Schwingerveteranen Oberaargau