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Chef der WTO soll Zölle auf Medikamente abzuschaffen
Washington (ots/PRNewswire) -
- Führende internationale Gesundheitsorganisation Catholic Medical Mission Board drängt in Hongkong zum Handeln
Der Generaldirektor der WTO, Pascal Lamy, muss die weltweite Handelsorganisation zur Abschaffung von Steuern und Importzöllen auf Medikamente und medizinische Geräte bei der kommenden Konferenz des Ministerrats in Hongkong im nächsten Monat drängen, sagten zehn internationale Entwicklungs- und Gesundheitsorganisationen sowie Mitglieder der No Taxes on Drugs and Devices Initiative' (NtDDi) in einem Schreiben an Lamy.
Das Schreiben war unterzeichnet von der internationalen Gesundheitsorganisation Catholic Medical Mission Board, deren Aufgabe es ist, Menschen in Not weltweit ohne Unterschied mit erstklassiger Gesundheitspflege und entsprechenden Dienstleistungen zu versorgen. Diese hat sich mit anderen führenden Gruppen wie Americans for Tax Reform zusammengetan, um Herrn Lamy aufzufordern, sofort eine öffentliche Untersuchung einzuleiten sowie Anhörungen auf höchster Ebene durchzuführen, um die Richtlinien und Praktiken der Besteuerung von Medikamenten durch Mitgliedsländer der WTO zu untersuchen.
Die Mitglieder der NtDDi glauben, dass die Politik der Besteuerung von Medikamenten und medizinischen Geräten Fortschritte im Gesundheitswesen negativ beeinflusst, die Behandlung einschränkt, das Wachstum bei Wirtschaft und Entwicklung verlangsamt und zu unnötigem Leiden von Millionen von Menschen führt.
In dem offenen Brief werden die Mitgliedsländer der WTO aufgefordert, folgende Prinzipien vor der Konferenz von Hongkong zu übernehmen:
1. Der Zugang zu lebensrettenden Medikamenten und medizinischen Geräten beginnt zunächst bei der Abschaffung von durch Staaten verhängte und nichtzoll Handelsbarrieren einschliesslich Aufschlägen, Abgaben, Importzöllen, Mehrwertsteuern und übermässig langen Abfertigungen bei Zoll- und Hafenbehörden;
2. Das TRIPS-Abkommen sowie zusätzliche Preissenkungen haben viele der Handelsbarrieren gegen Behandlungen gesenkt;
3. Die strafende, in hohem Masse rückschrittliche Art der durch Regierungen verhängten Abgaben auf Medikamente, die in vielen Fällen zweistellige Steigerungen der Endkosten für Medikamente ausmachen, schaffen eine unverantwortliche Belastung für Verbraucher, die nicht mit den Verpflichtungen der Doha-Runde der WTO-Mitgliedsstaaten vereinbar ist;
Zu den Unterzeichnern gehören: Americans for Tax Reform, Taxpayers League Of Minnesota, Uhruru Policy Group und Jeremiah Norris vom Hudson Institute, Vereinigte Staaten; Independency Foundation, Polen; Montreal Economic Institute, Kanada; Libertarian International, Niederlande; Institute of Globalization, Polen; Instituto Libertad Y Progreso, Kolumbien; Tax Payers Alliance, Vereinigtes Königreich.
Über die 'No Taxes on Drugs and Devices Initiative' (NtDDi)
Die Initiative 'No Taxes on Drugs and Devices' (NtDDi) ist eine internationale Koalition von Gesundheits- und Entwicklungsexperten. Anfang diesen Jahres gaben die Mitglieder der NtDDi eine Studie in Auftrag, in der zum ersten Mal die aktuellen Steuern und Importzölle auf wichtige Medikamente und medizinische Geräte in den Entwicklungsländern errechnet wurden. Die Studie trug den Titel Zu Tode besteuert'. Die Rolle, die Steuern, Importzölle und Vorschriften dabei spielen, Patienten in Entwicklungsländern lebenswichtige Medikamente vorzuenthalten, fand heraus, dass in einigen Fällen Steuern von insgesamt mehr als 61% und Zölle zwischen 40% und 60% auf Medikamente, Verbandsmull, Bandagen und andere medizinische Bedarfsartikel nicht ungewöhnlich sind.
Für weitere Informationen und Bitten um Interviews wenden Sie sich bitte an John Procter unter der Telefon-Nr. +1-202-772-2179 oder per eMail unter <email-pii>
ots Originaltext: No Taxes on Drugs and Devices Initiative
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Pressekontakt:
John Procter, Tel.: +1-202-772-2179 oder eMail: <email-pii>,
für die No Taxes on Drugs and Devices Initiative