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Rumänien gehörte zu den Ländern, die im Rahmen des ersten und zweiten Schweizer Beitrags Unterstützung erhielt bzw. erhält. Der erste Beitrag (Erweiterungsbeitrag) an Rumänien belief sich auf 181 Millionen CHF. Damit hat die Schweiz bis 2019 zur erfolgreichen Umsetzung von 17 Projekten und sieben thematischen Fonds beigetragen. Die ursprünglich definierten Projektziele wurden mehrheitlich erreicht und teilweise sogar übertroffen.
Die Thematischen Fonds zu den Schwerpunkten Sicherheit, Zivilgesellschaft, Partnerschaften, Integration von Roma, Gesundheit sowie Forschung und Stipendien wurden von Schweizer Institutionen verwaltet.
Rumänien gehört auch zu den Empfängern des zweiten Schweizer Beitrags (Kohäsionsbeitrag) und erhält nach Polen den zweitgrössten Beitrag in einer Höhe von 221.5 Mio. CHF. Der zweite Schweizer Beitrag wurde vom Schweizer Parlament am 3. Dezember 2019 genehmigt und am 30. September 2021 freigegeben. Am 30. Juni 2022 unterzeichneten die Schweiz und die EU in Brüssel ein Memorandum of Understanding (MoU), in dem die wichtigsten Parameter des Beitrags, wie die Höhe, die Verteilung auf die Partnerländer, die thematischen Prioritäten und die Grundsätze für die Zusammenarbeit sowie die Umsetzung festgelegt sind.
Der Kohäsionsbeitrag sieht vor, das Engagement des ersten Beitrags in Rumänien, unter anderem in den Bereichen duale Ausbildung, Energieeffizienz, Forschung und Innovation, öffentliche Sicherheit, Gesundheit und Zivilgesellschaft, weiterzuführen.
Rumänien – Partnerland des Schweizer Erweiterungsbeitrags