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Mit einer Geste des guten Willens hat sich das Onlineportal Airbnb gegen Vorwürfe gewehrt, es verschärfe durch sein Geschäftsmodell die Wohnungsnot und bringe Städte weltweit um Steuereinnahmen.
Auf ihrer Website teilte die Untervermietungsplattform am Mittwoch mit, sie wolle ihren «gebührenden Anteil» an Steuern aus dem Hotel- und Tourismusgewerbe entrichten und neue Regeln beim Angebot von Unterkünften einführen. «Wir müssen klarstellen, was wir nicht akzeptieren», erklärte Airbnb-Mitgründer Brian Chesky.
Hilfe beim Eintreiben von Steuern
Laut Airbnb müssen Anbieter auf der Website künftig nachweisen, dass es sich bei den Unterkünften um ihren Erstwohnsitz handelt und diese nur für einen begrenzten Zeitraum untervermietet werden. Zugleich wolle das Unternehmen mit den zuständigen Behörden aber auch klären, wie nur zeitweise bewohnte Zweitwohnsitze kurzzeitig vermietet werden könnten. Ausserdem versprach Airbnb, den Städten bei der «effizienten Eintreibung von Steuern aus dem Hotel- und Tourismusgewerbe» behilflich sein zu wollen.
Zudem wolle das Unternehmen den Städten künftig anonymisierte Daten zur Nutzung seines Angebotes zur Verfügung stellen, wie zum Beispiel die Zahl der Buchungen, die Lage beliebter Unterkünfte oder die von den Anbietern gemachten Preise. Dabei will Airbnb auch darauf aufmerksam machen, welchen wirtschaftlichen Beitrag es für die Städte leistet und wie Anbieter durch die Nutzung der Plattform mitunter vor Räumungen bewahrt wurden, da sie durch die Einnahmen aus der Untervermietung ihre eigene Miete oder Immobilienkredite zahlen konnten.
(sda/ise/ama)