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LID. Die EU-Kommission will das Zulassungsverfahren für alle Zusatzstoffe wie Aromen und Vitamine in Futtermitteln und in Trinkwasser für Tiere neu regeln. In diese Richtung geht der Vorschlag einer neuen Verordnung, schreibt das Agrarische Informationszentrum (AIZ). Künftig dürften demnach nur noch solche Zusatzstoffe in den Verkehr gebracht, verwendet und verarbeitet werden, die für spezifische Tierarten zugelassen sind und für die Dosierungshöchstgrenzen festgelegt wurden. Wesentliches Merkmal der Verordnung ist die Einteilung der Zusatzstoffe in die fünf Kategorien technologische (z.B. Konservierungsmittel), sensorische (z.B. Aromen, Farbstoffe), ernährungsphysiologische (z.B. Vitamine), zootechnische (z.B. Mittel zur Darmflorasanierung oder nichtmikrobielle Wachstumsförderer) sowie Kokzidiostatika (Mittel zur Bekämpfung von einzelligen Parasiten bei Geflügel). Gemäss der von der Kommission vorgeschlagenen Verordnung, werden die noch zugelassenen vier antibiotischen Leistungsförderer künftig verboten.
Mediendienst Nr. 2560 vom 04. April 2002