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Tore in Unterzahl, sogenannte Shorthander, fallen selten. Letzte Saison beispielsweise wurden in der NLA 1819 Tore erzielt, aber nur 66 (3,63 Prozent) bei numerischer Unterlegenheit. So gesehen können die fünf Shorthandertore von Harri Pesonen (3 Tore/1 Assist) und Aleksi Saarela (2/2) in nur neun gemeinsamen Spielen als Ausnahmeleistung bezeichnet werden. Denn eines darf man nicht vergessen: Die beiden finnischen Stürmer der SCL Tigers erledigen in Unterzahl gleich zwei Jobs auf einmal. Aufs Eis geschickt werden sie in erster Linie als Penaltykiller, als Verhinderer von Gegentoren. Aber sie können die in Überzahl spielenden Gegner immer wieder auch überraschen – dank ihrer Antrittsschnelligkeit und Athletik, der Zähigkeit im Zweikampf, dem Durchsetzungsvermögen und der Fähigkeit, den richtigen Moment zu erkennen, um von der Defensive in die Offensive umzuschalten. Die fünf Shorthandertore von Pesonen und Saarela sind eine Rarität. Übertroffen werden sie nur gerade von zwei unvergesslichen russischen Ausnahmekönnern: Slawa Bykov und Andrei Chomutov erzielten in der Saison 1991/92 für Freiburg-Gottéron an den ersten 14 Spieltagen je drei Shorthander.