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Die Unfruchtbarkeit des Mannes ist bei 50 Prozent aller ungewollt kinderlosen Paare für den unerfüllten Kinderwunsch verantwortlich. Übergewichtige Männer sind dabei aufgrund schlechterer Spermienqualität besonders häufig von Unfruchtbarkeit betroffen.
Man vermutet, dass es u. a. ein Testosteronmangel ist, der bei übergewichtigen Männern die Spermienqualität verschlechtert. Je grösser das Übergewicht eines Mannes, umso weniger Spermien können im Allgemeinen gezählt werden.
Probiotika scheinen somit die Fruchtbarkeit des Mannes und seine Spermienqualität über folgende Wirkmechanismen zu verbessern:
Etwa 15 Prozent aller Paare in den Industrienationen bleiben ungewollt kinderlos. Zu den Risikofaktoren einer Unfruchtbarkeit gehört auch die Ernährung. So kann eine ungesunde Ernährung die Chancen auf Nachwuchs mindern, während umgekehrt eine gesunde Ernährung zu einer unkomplizierten Empfängnis beitragen kann.
Im Februar 2018 erschien im Fachmagazin Epidemiology eine Studie von Forschern der Boston University School of Public Health (BUSPH). Sie stellten fest, dass der Verzehr bereits eines einzigen mit Zucker gesüssten Softdrinks die Chance auf eine Schwangerschaft reduzieren kann. Es ist dabei einerlei, ob nun die Frau oder der Mann das Getränk konsumiert, da es sich auf die Fruchtbarkeit beider Geschlechter negativ auswirkt.
Da gerade in jenen Ländern, in denen die Fruchtbarkeit immer weiter abnimmt, reichlich Zucker konsumiert wird, könnte man die Erkenntnisse dieser Studie dazu nutzen, den eigenen Zuckerkonsum zu überdenken – insbesondere dann, wenn man bislang erfolglos versuchte, schwanger zu werden.
Schon in früheren Studien hatte man den Einfluss der Softdrinks auf den Hormonhaushalt festgestellt und gezeigt, dass der Konsum dieser Getränke bei Mädchen zu einem verfrühten Einsetzen der Periode führen kann.
Bei bereits bestehender Schwangerschaft kann der Genuss von Softdrinks sogar die Gefahr von Frühgeburten erhöhen, allerdings – laut Studien – besonders dann, wenn sie mit Süssstoffen gesüsst sind, so dass Diät-Softdrinks auch keine Alternative darstellen