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Gesamtansicht der BVB-Garage Rankstrasse: Links die unterkellerte Halle von 1971 (als «Halle 72» bezeichnet), rechts daneben die Halle von 1957 sowie das Verwaltungsgebäude. Die Rampen zum Keller liegen zwischen den Hallen. Die Werkstätte befindet sich ganz rechts etwas zurückversetzt.
© Dominik Madörin, CH-Ettingen (Bild-Nr. D8A_8079)
Die Garage Wiesenplatz war für die Unterbringung und Wartung der immer zahlreicher werdenden Auto- und Trolleybusse bald zu klein. Eine Erweiterung an diesem Standort kam jedoch nicht in Frage. Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) entschlossen sich daher, einen neuen Betriebshof «Rankstrasse» an der Trolleybuslinie 31 zu errichten. Dieser konnte am 8. April 1957 bezogen werden und bot damals Platz für 30 (zweiachsige) Fahrzeuge.
1971 erfuhr die Anlage eine grosszügige Erweiterung durch eine neue, unterkellerte Wagenhalle. Die beiden neuen Einstellhallen im Erd- und Untergeschoss hatten dabei die Masse 66 x 25 m. Im Untergeschoss schlossen sich beidseitg Wendeflächen von je 25 x 25 m an. Diese liegen unter dem vorderen und hinteren Garagenvorplatz. Auf die zunächst geplante Errichtung eines (Personal-)Wohnhauses wurde schliesslich verzichtet und lediglich ein kleines Dienstgebäude errichtet.
Um die sanierungsbedürftigen und nicht mehr den Anforderungen genügenden Räumlichkeiten beim Wiesenplatz aufgeben zu können erfuhr der Werkstattteil der Garage Rankstrasse 1991 einen entsprechenden Ausbau. Seither werden sämtliche Autobusse in der Garage Rankstrasse untergestellt und gewartet.
Ursprünglich waren in keiner Halle Fahrdrähte aufgehängt. Die Trolleybusse stellten munter Nutzung ihres thermischen Hilfsfahraggregates ein. Erst nach der Beschaffung der Neoplan 923–934 wurde die neuere Halle mit Fahrdrähten versehen. Unmittelbar nach der Aufgabe des Trolleybusbetriebs im Jahre 2008 wurden sämtliche Fahrleitungen demontiert.
An Stelle des alten Dienstgebäudes entstanden 2014 zusätzliche, unüberdachte Abstellflächen für Busse. 2018 errichtete die BVB ein neues, aufgeständertes Dienstgebäude parallel zur Grenzacherstrasse.