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Schenck,
August Friedrich Albert, Tier- und Idyllenmaler, geb. zu Glückstadt in Holstein, wurde anfangs für den Kaufmannsstand bestimmt, kam schon mit 14 Jahren nach England und von da nach Portugal, wo er fünf Jahre blieb und in seinen Mußestunden Zeichnungen aus dem dortigen Volks- und Strandleben machte, deren Grazie und Melancholie sehr an Leopold Robert erinnerten. Dann gab er die kaufmännische Laufbahn auf und widmete sich in Paris unter Cogniet der Malerei.
Auf der Ausstellung 1855 blieb sein Bild aus dem portugiesischen Volksleben unbeachtet, weil ihm noch die koloristische Routine fehlte. Als er bald darauf einen großen Teil seines Vermögens verlor, widmete er sich mit um so größerm Eifer der Tiermalerei und errang hierin sehr bald bedeutende Erfolge. Dieser Art sind die Bilder: Ruhe am Meeresufer (1864), das Erwachen der Schafherde (1865, vom Staat angekauft), auf dem Berg, die Herde im Schnee, die letzte Stunde der Schur (1868), die Esel um den Trog, die Ziegenherde im Schneesturm (1870), mein Regenschirm (ein komisches Erlebnis aus dem Jahr 1875), Stoppelfeld mit Schafen, der verlorne Weg, der Strohwisch und der landschaftlich besonders meisterhafte Gebirgsweg (1877). Fast alle diese Bilder und andre Motive aus der Auvergne zeigen eine scharfe Beobachtung der Tierwelt und ein glänzendes Kolorit. Er lebt in Ecouen bei Paris.