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Akne
Aufgrund verstärkter Talgproduktion (Seborrhoe) und einer Verhornungsstörung im Ausgang des Talgdrüsenfollikels bilden sich Komedonen. Entzünden sich diese, entwickeln sich Papeln, Pusteln oder Knoten. Untersuchungen an ein- und zweieiigen Zwillingen haben gezeigt, dass es eine starke genetische Prädisposition für die endogene Akne gibt.
Weitere Ursachen sind:
- Bakterien
- Androgene Hormone
- Komedogene Stoffe: Komedogene Substanzen etwa aus Kosmetika behindern auf Grund ihrer stofflichen Eigenschaften die Abschilferung der Korneozyten -(Retentionshyperkeratose) und fördern so die Bildung von Komedonen (Komedogenese).
- Rauchen: Untersuchungen zeigten, dass Zigarettenrauch hohe Mengen an Arachidonsäure und polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen enthält. Diese initiieren einen Phospholipase-A2-abhängigen Signalweg, der die proentzündliche Wirkung von Arachidonsäure weiter stimulieren kann.
- Stress: Das Stresshormon CRH vermag die Lipidgenese und die Umwandlung von DHEA nach Testosteron in den Sebozyten zu beeinflussen. Inwieweit sich dies in der Praxis auswirkt und ob die Erkenntnis neue Therapieansätze eröffnet, muss noch geklärt werden.
- Ungesunde, fett- und zuckerreiche Ernährung, künstliche Süssstoffe, übermässiger Verzehr von Schweinefleisch, Schokolade, Weisswein oder gereiftem Käse
Therapie
Man unterscheidet verschiedene Schweregrade der Akne. Die leichteste Form behandelt man meist mit äusserlichen Produkten, welche die Talgproduktion regulieren. Mittlere Formen werden zusätzlich mit einer Spagyrikmischung unterstützt, welche die Stoffwechselfunktionen der Haut optimiert, die Ausscheidungsleistung des Körpers verstärkt und das Hormongleichgewicht ausbalanciert. Auch bei Akne ist eine Entgiftung des Körpers als Einstieg auf jeden Fall zu empfehlen, weil damit schon eine markante Verbesserung des Hautzustandes erreicht werden kann.
Bei schweren Formen der Akne ist zudem eine Umstellung der Lebensgewohnheiten in der Regel unumgänglich.
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