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Auf der Albulalinie der Rhätischen Bahn verkehren lange Personenzüge mit klimatisierten Wagen. Der Energiebedarf im Winter, aber auch im Sommer kann durch die Zugsammelschiene mit 300 V nicht immer genügend abgedeckt werden. Bis eine 1000-Volt Zugsammelschiene vorhanden ist, wurden 7 Gepäckwagen der Serie D 4219 – 4226 zu „Heizwagen“ umgebaut. Die Wagen werden in Zugsmitte oder Zugsschluss eingereiht und erlauben die Trennung der Energieversorgung des Zuges. Die vorderen Wagen werden durch die Lokomotive versorgt, die hinteren durch den Heizwagen. Die Wagen erhielten einen Stromabnehmer und Hauptschalter. Zusätzlich wurde ein Transformator unter dem Wagenkasten eingebaut und im Innern ein Schaltschrank installiert.
Abbruch der alten Heizwagen:
Ende April 2002 wurden in Untervaz die beiden Heizwagen X 9044 und 9045 abgebrochen. Die 1947 und 1951 aus den Gepäckwagen F 4013 und 4018 entstandenen Wagen versorgten mit einem Stromabnehmer und einem Trafo die Heizleitung von abgestellten Wagen mit Spannung von 300 V. Die Aufgabe der beiden Wagen wurde von zwei Container-Elementen „Infrastruktur Traktionsstrom – mobile Wagenvorheizanlage“ übernommen, die je nach Bedarf mit dem Flachwagen Xk 9362 zum Einsatzort verbracht werden können. Die Stromabnahme erfolgt dann über einen fest montierten Draht, der keinen mobilen Einsatz mehr erlaubt.
Die alten Heizwagen waren oft in Bergün zu sehen, wo sie für die Vorheizung der Schlittelzüge Verwendung fanden. Ein Stromabnehmer, der von einer 1-B-1 stammt ist im Bahnmuseum Albula in Bergün ausgestellt. Auch die Hauptschalter und die Transformatoren stammten von 1-B-1, die damals umgebaut wurden.
Einer der Wagen stand jeweils in Reckingen für die Stromversorgung des Speisewagens im Glacier-Express, der in Reckingen stehen blieb und dem Gegenzug wieder mitgegeben wurde.
Werkfotos
Fahrzeugfotos
Typenskizzen, Zeichnungen, Schemata