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Positive Reisestrapazen
In den nordamerikanischen Eishockey-Ligen sind die Reisestrapazen unvergleichbar höher als in der Schweiz. Bei Simon Moser kamen noch weitere Erschwernisse hinzu. Doch dafür hat er nun die NHL in seinem Palmares.
In seinem Scouting-Report heisst es: «Er ist ein hart arbeitender Flügel, der in jedem Einsatz mit hoher Intensität spielt. Er geht auch in die heissen Bereiche des Spielfeldes, um sich den Puck zu erkämpfen oder um zu skoren. Er muss noch an seiner Konsistenz arbeiten und sich in jedem Spiel zeigen.» Inzwischen hat «Simu» offenbar genügend Konsistenz und deshalb erstmals NHL-Luft geschnuppert. Er wurde von den Nashville Predatiors für das Spiel in St. Louis aufgeboten und spielte bei der 3:4 n.P. - Niederlage seines Teams während 10 Minuten. Doch war vorerst nicht klar, ob es Moser überhaupt schaffen würde, diesem Aufgebot Folge zu leisten. Denn das schlechte Wetter verhinderte die Reise mit dem Flugzeug, und so musste ihn ein Chauffeur zu seinem Team bringen.
Trotz guter Kritiken musste Moser danach wieder zurück zum Farmteam Milwaukee Admirals. Allerdings nur für zwei Tage und lediglich aus lizenztechnischen Gründen. Nun wurde er von den Predators wieder zurück geholt und bleibt bis zur Olympiapause im Team. Er wird sich erst am kommenden Montag den Schweizer Olympia-Team anschliessen.