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Am 5. April 2017 wurde im Rahmen des Bluesfestivals Basel der «Swiss Blues Award» verliehen. Nominiert waren der Gitarrist, Bandleader, Komponist und Produzent Marco Jencarelli, das Konzertlokal Mühle Hunziken, sowie das Bluesfestival Vallemaggia Magic Blues. Details zu den Nominationen 2017 sind hier zu finden. Erhalten hat den Preis das Tessiner Festival, das unter dem Motto «The Smallest Big Blues Festival in Switzerland» wirbt. Damit wird ein Veranstalter ausgezeichnet, der seit 2002 mit grossem Engagement und Liebe zur Sache einen einmaligen Bluesevent auf die Beine stellt. Das Festival war zuvor 2015 und 2016 bereits nominiert worden.
Mit grossem Tamtam wurden auch dieses Jahr am 12. Februar die Grammies verliehen, es war die 59. Ausgabe der Preisverleihung. In über achtzig Kategorien gab es 2017 einen goldenen Grammophon zu gewinnen, die Einteilung erscheint dabei etwas verwirrend. So wird zum Beispiel unter dem Begriff «American Roots» Blues und Folk subsummiert, Country und R&B haben indes eine eigene Kategorie. Es ist ja auch nicht einfach, Musik in ein Schema zu pressen. Wie auch immer, in der Kategorie Best Traditional Blues Album durfte der 83-jährige Bobby Rush für sein Album «Porcupine Meat» einen Grammy entgegennehmen. Nominiert waren ausserdem Lurrie Bell, Joe Bonamassa, Luther Dickinson und Vasti Jackson. In der Kategorie Best Contemporary Blues Album kam Fantastic Negrito zum Zug.
In der englischen Zeitung The Guardian gibt es in der Online-Ausgabe einen Artikel, in dem ein Zusammenhang hergestellt wird zwischen dem «Byron Bay Bluesfest» im Australischen Gliedstaat New South Wales, und der schwindenden Koala-Population im Umfeld der Stadt. Der Biologe Stephen Phillips von der Organisation «Biolink» hat festgestellt, dass die zwanzig Koalabären, die im Jahr 2010 in der Nähe des Festivalgeländes lebten, alle nicht mehr dort seien, und er gibt dem «Byron Bay Blues Festival», bzw. den lauten Emissionen die Schuld an deren Verschwinden. Das Festival weist die Vorwürfe zurück.
Am 6. April 2016 wird er verliehen werden, der Swiss Blues Award 2016. Bei ihrem Treffen Anfang November hat die Jury die drei Kandidaten für den Preis nominiert. Der jährliche Preis wird für Verdienste um das Bluesleben in der Schweiz verliehen und würdigt die Leistungen von Musikern, Organisationen, Medienschaffenden, Produzenten et cetera.
Verliehen wird der Preis im Rahmen des Bluesfestivals Basel. Dies sind die Nominierten 2016:
Der englische Bluesmusiker John Mayall ist eine Schlüsselfigur der Rockgeschichte. Seine Bluesbreakers waren zusammen mit Alexis Korners Band Blues Incorporated in den sechziger Jahren für viele junge britische Bluesenthusiasten Start- und Durchgangsstationen. Etliche von ihnen wurden zu Grössen der Rockmusik. Bei Mayall verfeinerte der junge Eric Clapton sein Gitarrenspiel, Mick Taylor reifte bei den Bluesbreakers zum Rolling-Stones-Gitarristen heran, und Andy Fraser (später Free) sammelte als 16-Jähriger bei Mayall erste Bühnenerfahrung. Der Schweizer Bluesmusiker und -geschichtsschreiber Dinu Logoz, seinerzeit Gitarrist von Freeway 75, der ersten Schweizer Band, die ein Bluesalbum veröffentlichte (1974), hat nun eine Mayall-Biografie veröffentlicht.
Die Jury hat drei Kandidaten für den Swiss Blues Award 2015 nominiert. Die Auszeichnung wird jedes Jahr vom Verein Bluesfestival Basel für «. . .grosse Verdienste um das Bluesleben in der Schweiz» an eine Person oder Institution verliehen. Im Gegensatz zu anderen Musikpreisen ist der SBA nicht auf Musiker limitiert, sondern berücksichtigt auch die Leistungen von Organisationen, Medienschaffenden, Produzenten et cetera. Definitiv für den Preis gewählt und ausgezeichnet wird einer der drei Nominierten am 18. April 2015 im Rahmen des Bluesfestival Basel durch die Jury. Der Preis wird von der Valiant Bank gesponsort. Zwei der Kandidaten wurden bereits einmal nominiert: Walter Baumgartner 2010 und Martin Bründler 2014. Nachstehend der offizielle Text der Jury des SBA von Marco Piazzalonga.