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Amandine Beyer kam 1974 in Aix-en-Provence auf die Welt, begann ihre musikalische Ausbildung mit der Blockflöte und ist heute eine der herausragenden Geigerinnen im Bereich der historischen Musizierpraxis. Sie studierte am Conservatoire de Paris und an der Schola cantorum in Basel bei Chiara Banchini. Parallel studierte sie Musikwissenschaft und promovierte über Karlheinz Stockhausen. Sie ist Mitbegründerin verschiedener Kammerensembles wie «Les Cornets Noirs » oder der « L'Assemblée des honestes curieux », mit denen sie 1998 den Premio Bonporti in Rovereto errang. 2001 gewann sie den Antonio-Vivaldi-Wettbewerb für Barockvioline in Turin.
Amandine Beyer tritt mit renommierten Barockensembles und seit 2006 mit ihrem eigenen Ensemble «Gli Incogniti» auf. Für ihre Vivaldi- und Bachinterpretationen erhielt sie beste Kritiken und Schallplattenpreise. Sie unterrichtet als Professorin für Barockvioline an der Escola Superior de Música e das Artes do Espectaculo in Porto und bei verschiedenen Meisterkursen. Seit September 2010 leitet sie, gemeinsam mit Leila Schayegh, die Klasse für Barockvioline an der Schola Cantorum Basiliensis. Anstelle einer Wort-«Reflexion» spielt Amandine Beyer im heutigen Kantatenkonzert eines der grossen Meisterwerke aus Bachs Violinrepertoire, die Chaconne aus der d-Moll Suite für Violine solo.