Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/148907

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, den Autobahnanschluss Emmen Nord vollumfänglich wieder zu öffnen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>In der Antwort des Bundesrates auf die Interpellation Müri 13.3456, "Autobahnanschluss Emmen Nord. Weiteres Vorgehen", wird festgehalten, dass sich die Umwandlung des bisherigen Vollanschlusses Emmen Nord in einen Halbanschluss (Schliessung für den Verkehr aus und in Richtung Nord) auf eine rechtsgültige Plangenehmigungsverfügung stützt. Diese basiert ihrerseits auf einem vom Bundesrat genehmigten generellen Projekt. Die nun geschlossene Autobahneinfahrt in Richtung Nord entspricht in geometrischer Hinsicht nicht mehr den Normen und birgt deshalb ein erhöhtes Unfallrisiko. Die noch erforderliche Brückeninstandsetzung am Anschluss Emmen Nord und die definitive bauliche Umgestaltung des Anschlusses in einen Halbanschluss mit Werkanschluss von und nach Norden werden 2016 in Angriff genommen, dies in Absprache mit dem Kanton Luzern und aus Rücksicht auf die kantonale Baustelle am Seetalplatz.</p><p>Die Projektziele des Anschlusssystems Rothenburg/Emmen Nord werden mit dem umgesetzten bzw. dem sich in Umsetzung befindenden Projekt erreicht. Aus Sicht des Bundesrates besteht gegenwärtig kein Anlass, die Anschlusssituation erneut zu überdenken. Gesamthaft überwiegen aus heutiger Sicht die Vorteile des neuen Anschlusssystems Rothenburg/Emmen Nord klar. Auch hierzu verweist der Bundesrat auf seine Antwort auf die Interpellation Müri 13.3456, Frage 2.</p><p>Die Wiederherstellung des Vollanschlusses Emmen Nord würde im Übrigen ein neues generelles Projekt bedingen, das wiederum durch den Bundesrat zu genehmigen wäre. Hinsichtlich der notwendigen baulichen Anpassungen verweist der Bundesrat wiederum auf seine Antwort auf die Interpellation Müri 13.3456, Frage 7. Aus Sicht des Bundesrates sind diese Investitionen heute nicht zu rechtfertigen, da mit der aktuellen Konfiguration (Vollanschluss Rothenburg und Halbanschluss Emmen Nord) sämtliche verkehrlichen Anforderungen (national, kantonal und regional) abgedeckt werden. Aus heutiger Sicht wäre die Wiederherstellung des Vollanschlusses Emmen Nord für die Nationalstrasse kontraproduktiv und bezüglich Umweltverträglichkeit fraglich.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.