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Die bei der Stromerzeugung entstehende Wärme wird in einem Pufferspeicher zwischengelagert. Bei Bedarf gibt der Speicher die Wärme an den Heizungskreislauf ab. So kann die Laufzeit der Strom erzeugenden Heizung verlängert werden.
Das bedeutet: Auch wenn mehr Heizwärme und warmes Wasser als üblich angefordert werden, ist ein konstantes Wärmekomfortniveau gewährleistet.
Die Wärme, welche bei der Stromerzeugung im Verbrennungsmotor entsteht, wird über einen „Wärmetauscher“ ausgekoppelt und für Heizung und Warmwasserbereitung verwendet. Diese optimierte Nutzung der Abgaswärme trägt zur hohen Effizienz der Kraft-Wärme-Kopplung bei. Die eingesetzte Energie wird doppelt genutzt, wodurch sehr hohe Wirkungsgrade von bis zu 90 % des Gesamtsystems erreicht werden können.
Mit einer innovativen Strom erzeugenden Heizung reduzieren sich die Energiebezugskosten deutlich. Durch die gleichzeitige Stromerzeugung können in der Regel ca. 60 % des Haushaltsstrombedarfs durch die Eigenproduktion abgedeckt werden.
Jede Kilowattstunde Strom, die selbst erzeugt und verbraucht wird, reduziert die Strombezugskosten. Überschüssig erzeugter Strom kann ins Netz eingespeist werden und wird vergütet.
Wärme-Kraft-Kopplung (WKK) für das Einfamilienhaus: Die Strom erzeugende Heizung. Sie besteht aus einem Erdgas-Verbrennungsmotor und einem Generator.
Es lassen sich zwei wesentliche Technologien unterscheiden:
Otto-Motor-Heizgeräte und Stirling-Motor-Heizgeräte.
Das System arbeitet mit einem externen Verbrennungsmotor. In diesem befindet sich ein mit Arbeitsgas, z.B. Helium, gefüllter Zylinder. Er besteht aus drei Komponenten: einem Verdränger- und Arbeitskolben sowie einem Generator.
Zunächst wird eine Seite des Zylinders durch einen Gasbrenner erwärmt, während die andere mit Wasser aus dem Heizkreis des Gebäudes gekühlt wird. Anschliessend wird das Arbeitsgas über den Verdrängerkolben abwechselnd von der kalten auf die warme Seite transportiert.
Dadurch entsteht eine Druckdifferenz, die den Arbeitskolben in Bewegung setzt. Er ist Bestandteil des Generators, welcher die Bewegung in elektrischen Strom umwandelt. Zusätzlich wird die Abwärme des Brenners zur Gebäudeheizung benutzt.
Das System arbeitet mit einem internen Verbrennungsmotor. In diesem wird Kraftstoff mit angesaugter Luft vermischt und mit Hilfe eines Funkens zum Zünden gebracht. Dabei entstehen Verbrennungsgase, welche sich ausdehnen.
Der verursachte Überdruck setzt eine Kolbenbewegung in Gang. Sie wird auf eine Welle übertragen, die den Generator zur Stromerzeugung antreibt. Entstehende Abwärme wird zusätzlich für die Raumheizung und Warmwasseraufbereitung genutzt.
BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.
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Weitere Informationen finden Sie unter "Rechtliches".
Arbeitsgruppe "Erdgastechnik" der Projektgruppe "Erdgasanwendungen im Markt"
Ansprechpartner
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Fachgebietsleiter Biogas und Erdgasanwendung
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