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Amersfoort wird nun doch nicht Smart City, Risiken zu hoch
Amersfoort wollte als eine der Smart Cities in den Niederlanden eine Vorreiterrolle einnehmen, aber das Amersfoort Smart City Programm wurde eingestellt. Denken Sie an intelligente Laternenpfähle, WLAN-Ortung und Verhaltensvorhersage durch Algorithmen.
Die Gemeinde Amersfoort wollte ein offenes „lebendes Labor“ schaffen, in dem sie mit Technologien experimentieren kann, vorausgesetzt, dass nicht jeder zum Versuchskaninchen wird.
Amersfoort sagte das Projekt schließlich ab. Die Kosten und Risiken erwiesen sich als zu hoch und zu groß. Im Gespräch mit De Stadsbron sagt der frühere Smart-City-Projektleiter der Stadtverwaltung: „Ich glaube nicht, dass sich das in anderen Teilen des Landes durchgesetzen wird“.
Das Wifi-Tracking stieß wiederholt auf Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes. Zuvor hatte Enschede das Wifitracking eingeführt, woraufhin die Gemeinde mit einer Geldstrafe von Hunderttausenden von Euro belegt wurde.
Im Stadtzentrum von Enschede wurden die Passanten über Sensoren gezählt. Diese Zählungen wurden nach Angaben der Stadtverwaltung „anonym“ durchgeführt. Dennoch verhängte die Behörde für personenbezogene Daten eine Geldstrafe von 600.000 € gegen die Gemeinde. Nach Ansicht der Behörde war die Privatsphäre der Bürger nicht angemessen geschützt, da sie ohne Notwendigkeit verfolgt werden konnten.
Die Verwendung von Wifi-Tracking ist an sich schon ein schwerer Verstoß gegen das Datenschutzgesetz AVG, erklärte die Behörde.
Zuvor wurde Apeldoorn in die erste Smart City der Niederlande umgewandelt.
Der Enthüllungsjournalist Joshua Philipp hat kürzlich auf Smart City-Projekte in den Niederlanden aufmerksam gemacht. Er untersuchte die Beteiligung des Weltwirtschaftsforums an diesem Projekt, das nicht auf die Niederlande beschränkt ist.
„Es ist viel schlimmer als das, sie machen das weltweit“, sagte Philipp.