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Moderator: Lüscher
Nun zweifle ich keine Sekunde daran, dass diese Antwort sachlich und fachlich korrekt ist, und der Hersteller des Geräts hat wirklich schnell und ausführlich reagiert.
Was ich mich aber frage ist, was dann dieses ganze Theater mit den Ringversuchen überhaupt soll: Es spielt keine Rolle, wenn ein Resultat 60% daneben ist, weil das halt systembedingt nicht besser hinzukriegen ist. Wieso gibt man dann das Resultat überhaupt quantitativ aus und wieso kann man dann den Ringversuch nicht einfach sein lassen resp. nur pos/neg prüfen?
Oder verstehe ich da nun etwas völlig falsch und habe mich mit diesem Posting als Ignorant geoutet?
Um Missverständnissen vorzubeugen: ich finde Ringversuche gut, hilfreich und sinnvoll, solange sie praxisrelevant, aussagekräftig und vernünftig sind. Im geschilderten Fall beschleichen mich schon grosse Zweifel. Ich wundere mich auch seit langem, wenn ich einmal bei meinen Resultaten ein "ungenügend" einstecken muss und dann sehe, dass mein Wert zB einer GOT 24 U/l vom Sollwert von 22,12 U/l abweicht. Für mich hat diese Differenz NULL klinische Konsequenz! Also: wo liegt die Grenze zwischen sinnvoll und "l'art pour l'art"???