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Die vielfältigen Techniken des Kempo bestehen im Sinne der
genannten philosophischen Prinzipien grundsätzlich aus Verteidigungsabläufen
gegen bestimmte Angriffe, die den Angreifer jedoch grundsätzlich nur außer
Gefecht setzen und möglichst nicht verletzen sollen. Sie werden üblicherweise
grob in drei Bereiche unterteilt (s. u.).
Einzelne Bewegungen, wie Schritte, Schläge und Tritte, Blöcke, Rollen
etc., werden im Kihon geübt und dann im Hokei zu solchen Abläufen
zusammengesetzt.
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Goho: Das Goho umfasst alle „harten“ Techniken, d. h.
Verteidigungen gegen Tritte und Faustschläge, Blockmethoden, Ausweichbewegungen
etc.
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Juho: Das Juho umfasst alle „weichen“ Techniken, d. h.
Verteidigungen gegen Griffe am Körper durch Befreiungen, Würfe, Hebel und
Festhaltetechniken.
Nur Goho und Juho zusammen machen aus Kempo eine effiziente
Selbstverteidigungskunst. Fortgeschrittene Techniken beinhalten oft Übergänge
zwischen beiden Bereichen.
Diese Verteidigungstechniken werden in Abläufen (Embu) zusammengesetzt,
in denen sie zu größtmöglicher Perfektion und Flüssigkeit kommen sollen, sowie
in freierer Form (Randori) geübt, um sich damit einer reellen
Selbstverteidigungssituation etwas mehr annähern zu können.
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Seiho: Das Seiho umfasst Massage- und Heiltechniken, die zumeist
einfach, aber effizient sind. Auch hier spielt die Philosophie eine große
Rolle, denn wenn man etwas zerstören kann, sollte man es möglichst auch wieder
reparieren können.
Durch die besondere Entstehungsgeschichte heben sich die Techniken und
Bewegungen des Shorinji Kempo stark von den meisten anderen japanischen
Kampfkünsten ab.