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Diese Erweiterung Solarfunktion entspricht der integrierten Solarfunktion. Die Sensor-Eingänge und Aktor-Ausgänge lassen sich jedoch frei konfigurieren. Es stehen insgesamt 13 Anlageschemata zur Verfügung: alle nicht aus Standard-Schemata und Erweiterungsfunktionen zusammengesetzten Anlagen können gewählt werden.
Ein Regler kann somit mehrere unabhängige Solaranlagen steuern!
Auf Grund der geringen thermischen Umwälzung in Vakuumkollektoren ist eine zuverlässige Temperaturmessung nur möglich, wenn das Wärmeträgermedium innerhalb des Kollektorfelds umgewälzt wird. Dabei kann die Umwälzung temperaturabhängig erfolgen (wenn die Kollektortemperatur um einen einstellbaren Betrag, z.B. 2K ansteigt), oder die Primärpumpe wird bei Überschreiten einer vorgegebenen Sonnenstrahlungsintensität in Gang gesetzt. Zur Intensitätsmessung kommt hier ein Solarfühler zum Einsatz.
Die Funktion Kollektorkreislauf bietet drei Bypasstypen:
Der Bypass "Ventil" verwendet ein Dreiwege-Umschaltventil zur Bildung eines Kollektorkreislaufs (Umwälzung im Kollektor ohne Ladung eines Abnehmers/Speichers). Der Bypass "Wärmetauscher" verwendet einen Wärmetauscher, bei dem zur Umwälzung nur die Primärpumpe aktiviert wird. Bypass "Aus" wird verwendet, wenn kein Primärkreislauf vorhanden ist, die sonnenintensitäts- oder temperaturgesteuerte Kurzzeit-Umwälzung (z.B. 2 Minuten, einstellbar) zur genauen Temperaturmessung jedoch benötigt wird.
Die Funktion oberer Wärmetauscher ergänzt beliebige Speicher aus anderen Funktionen (Standard-Anlageschema oder andere Erweiterungsfunktionen) um einen oberen Wärmetauscher, d.h. um die temperaturabhängige Schaltung eines Relais-Kontakts (230VAC) zur Ansteuerung eines Dreiwege-Umschaltventils.
Die Regelung erfolgt über eine Temperaturdifferenz (ΔT-Regelung). Bei Erreichen einer einstellbaren Solltemperatur schaltet der Regler den oberen Wärmetauscher aus. Die Zuordnung zum entsprechenden Speicher erfolgt durch die Konfiguration der Vorlauf- und Speicherfühler.
Die Erweiterungsfunktion Speicherladung bietet die Möglichkeit, einen Speicher zusätzlich zur Solarwärmeversorgung von einer beliebigen Wärmequelle (z.B. Öl oder Gas) zu speisen. Die Speicherladung kann über einen oder bei Bedarf zwei Temperaturfühler gesteuert werden (oberer Fühler schaltet Ladung ein, unterer aus). Alle Ausgänge können frei konfiguriert werden.
Es stehen drei Speicherladungsprogramme zu Verfügung:
Beim Programm "Warmwasser" erfolgt die Ladung des Speichers über eine externe Wärmequlle, sobald Wärme benötigt wird. Das Programm "Heizkreis" übernimmt die berechnete Vorlauf-Solltemperatur der Erweiterung Heiz- und/oder Kühlkreis als Speicher-Solltemperatur.
Das Programm "Desinfektion" bietet eine zuverlässige und energiesparende Möglichkeit des Legionellenschutzes. Dabei wird der Speicher in periodischen Abständen (Periode einstellbar bis 14 Tage) auf eine hohe Temperatur geladen. Zwischen den Desinfektionsvorgängen wird die Speichertemperatur abhängig vom Verbrauch niedriger gewählt.
Die Speichersolltemperatur kann in den Programmen Warmwasser und Heizkreis in bis zu drei Zeitfenstern separat eingestellt werden, sodass die Solltemperatur im Tagesverlauf verbrauchsgerecht angepasst wird.
Die Funktion Thermostat implementiert einen temperaturabhängigen Schalter. Der Ausgang der Funktion wird beim Überschreiten (Thermostat warm) bzw. Unterschreiten (Thermostat kalt) der Schaltschwelle aktiv (230VAC bzw. logisch ON).
Die Schaltschwellen zum Ein- und Ausschalten des Ausgangs und damit auch die Hysterese sind in einem weiten Bereich einstellbar.
Der Ausgang ist frei konfigurierbar. Geschaltet wird damit entweder direkt ein Relais-Kontakt (230VAC) oder ein sogenannter virtueller Ausgang. Letzterer stellt ein reglerinternes Signal dar, welches in anderen Erweiterungsfunktionen als Eingang verwendet werden kann (z.B. Erweiterung Logik).
Die Funktion Energiezähler ermöglicht die Energiemessung an beliebigen Stellen innerhalb der Anlage. Abhängig von der Positionierung der Vor- und Rücklauffühler kann beispielsweise die von einem Solarkollektor gelieferte Energie oder auch die aus einem Speicher entzogene Energie gemessen werden.
Der Energiezähler ermittelt dabei die Gesamtenergie seit dem ersten Einsatz des Reglers und eine rückstellbare Teilenergie.
Die Vor- und Rücklauffühler sowie ggf. verwendete Impuls- und Freigabeeingänge können frei konfiguriert werden. Ausserdem kann bei Bedarf an einem beliebigen Ausgang (230V-Relais-Kontakt oder virtueller Ausgang zur Weitergabe des Pulses an eine andere Erweiterungs-Funktion) ein Impuls pro kWh Energie-Ertrag ausgegeben werden. Damit lässt sich beispielsweise eine externe Grossanzeige ansteuern.
Für eine genaue Energie-Messung sollten Präzisionsfühler und ein passendes Volumenmessteil eingesetzt werden.
Soll eine möglichst kostengünstige Energiemessung durchgeführt werden (geringere Genauigkeit) kann ein fester Durchfluss am Regler eingestellt werden. Ein Volumenmessteil kann dann entfallen. Vor- und Rücklauffühler sind in jedem Fall erforderlich. Abhängig von der zu messenden Energie und der Fühlerpositionierung kann jedoch z.B. der Kollektorfühler einer thermischen Solaranlage auch als Vorlauffühler verwendet werden.
Die Funktion I-Regler implementiert einen Integral-Regler mit einstellbarem I-Anteil und Regelintervall. Es können Temperaturen oder Temperaturdifferenzen geregelt werden. Ausserdem kann der Ausgang auf einen festen Wert eingestellt werden. Im Falle der Temperatur-Regelung kann als Sollwert ein fester Wert angegeben oder der Sollwert einer Erweiterungsfunktion Heiz- und/oder Kühlkreis übernommen werden (gleitende Temperaturregelung).
Die Ausgänge sind frei konfigurierbar. Dabei werden zwei Relais-Ausgänge zur Dreipunktregelung (z.B. eines Dreiwege-Stetigventils/Mischventils) verwendet (alternativ auch sogenannte virtuelle Ausgänge zur Ansteuerung von anderen Erweiterungsfunktionen).
In Verbindung mit den Hardware-Optionen 0-10VDC-Ausgang und PWM-Ausgang lässt sich auch ein analoger 0-10VDC-Ausgang bzw. ein PWM-Ausgang z.B. zur Ansteuerung drehzahlgeregelter Pumpen anstelle des Dreipunkt-Ausgangs einsetzen.
Die Funktion Wärmeübertragung ermöglicht das Laden eines Speichers von einem Quellspeicher, d.h. das Umschichten der Wärme von einem Speicher in einen anderen mit Hilfe einer Pumpe. Die Regelung erfolgt temperaturdifferenz-abhängig (ΔT-Regelung).
Neben der Solltemperatur des Zielspeichers können auch die minimale und maximale Quellentemperatur eingestellt werden. Ausserhalb dieses Bereiches wird dem Quellspeicher keine Wärme entzogen.
Der aktuelle Zustand wird auf der Anzeige des Reglers grafisch dargestellt.
Die Funktion Wärmeübertragung mit Zirkulationsleitung ermöglicht das Laden eines Speichers von einem Quellspeicher, d.h. das Umschichten der Wärme von einem Speicher in einen anderen mit Hilfe einer Pumpe. Die Regelung erfolgt temperaturdifferenz-abhängig (ΔT-Regelung).
Neben der Solltemperatur des Zielspeichers können auch die minimale und maximale Quellentemperatur eingestellt werden. Ausserhalb dieses Bereiches wird dem Quellspeicher keine Wärme entzogen.
Mit Hilfe eines zusätzlichen Dreiwege-Umschaltventils kann eine Zirkulationsleitung angesteuert werden. Die Umwälzpumpe für die Warmwasserzirkulation läuft hier ständig. Je nach Ventilstellung wird Wärme vom Quell- zum Zielspeicher übertragen oder das Warmwasser des Zielspeichers nur über die Zirkulationsleitung umgewälzt; Das warme Wasser ist dadurch an den Wasserstellen ohne Vorlaufzeit verfügbar, die Wärmeverluste sind jedoch abhängig von der Isolierung der Leitung ggf. deutlich grösser.
Der aktuelle Zustand wird auf der Anzeige des Reglers grafisch dargestellt.
Mit Hilfe der Holzheizungsfunktion lässt sich der Speicher über eine Holzheizung, beispielsweise einen Zentralheizungsherd laden.
Der Regler überprüft die Temperaturdifferenz zwischen Speicher und Holzheizung sowie die absolute Temperatur der Holzheizung. Einerseits wird die Pumpe nur eingeschaltet, wenn die Temperaturdifferenz zwischen Holzheizung und Speicher die Einschaltschwelle überschreitet, die Holzheizung also Energie liefern kann. Andererseits muss auch die absolute Temperatur der Holzheizung berücksichtigt werden, um sicherzustellen, dass während des Speicherladevorgangs die Temperatur der Holzheizung einen einstellbaren Wert nicht unterschreitet (Temperaturhochhaltung). Bei geringen Temperaturen sind Holzheizungen ineffizient und der Schadstoffausstoss steigt deutlich an. Zur Temperaturhochhaltung wird der Speicherladevorgang vorübergehend unterbrochen und das Wärmeübertragungsmedium über ein Dreiwege-Ventil in der Holzheizung umgewälzt, bis die Temperatur wieder ansteigt.
Mit Hilfe eines Rauchgastemperaturfühlers wird das Ende eines Feuerungszyklus erkannt. Die Restwärme wird von der Holzheizung an den Speicher übertragen, wenn die Rauchgastemperatur einen einstellbaren Wert unterschreitet und die Temperatur der Holzheizung grösser ist, als die des Speichers.
Tritt ein Fehler / eine Störung auf, so wird ein frei wählbarer Ausgang aktiv. Als Ausgang kann entweder ein Relais-Kontakt (230VAC) oder ein sogenannter virtueller Ausgang konfiguriert werden. Letzterer stellt ein reglerinternes Signal dar, welches in anderen Erweiterungsfunktionen als Eingang verwendet werden kann (z.B. Erweiterung Logik). Störungen, die zum Einschalten des Sammelfehlers führen, sind u.a. Kurzschluss und Unterbruch einer Fühlerleitung.
Die Erweiterung Logikfunktion ermöglicht die Umsetzung komplexer Abhängigkeiten zwischen beliebigen anderen Erweiterungsfunktionen.
Einfache UND- und ODER-Verknüpfungen beim Einsatz mehrerer Regelfunktionen mit dem selben Relais-Ausgang lassen sich auch ohne die Erweiterung Logik realisieren, die Logikfunktion bietet jedoch wesentlich mehr Möglichkeiten:
Neben der Logik KEINE, welche zum Duplizieren oder Invertieren eines Signals (Relais-Ausgang oder virtueller Ausgang einer anderen Erweiterung) dient, stehen als Grundlogikfunktionen UND und ODER mit jeweils bis zu 8 Eingängen zur Verfügung. Jeder Eingang und der Ausgang kann separat invertiert werden. Damit sind alle einstufigen Logikfunktionen mit bis zu 8 Eingängen realisierbar.
Zusätzlich lassen sich die steigende und fallende Flanke des Ausgangssignals durch separat wählbare Logikelemente modifizieren. Die Flanken können im Minutenbereich (bis zu 500 Minuten) verzögert werden. Ausserdem können sie durch die positive oder negative Flanke eines anderen Signals erzeugt / getriggert werden. Schliesslich besteht die Möglichkeit, die Flanken des Ausgangssignals durch eine Benutzerinteraktion zu triggern.
Eigenschaften des SORA-W
|Funktion/Merkmal||SORA-W|
| Klartext-Menüführung |
(DE / FR / IT)
|• / • / •|
| Ausgänge || 3 Relais 230V |
(2× 0-10V opt.)
(2× PWM opt.)
|Eingänge |
- Temperaturfühler
- Solarfühler
- Impulsgeber

6
1
1
|Energiemessung / |
#Volumenmessteile
|• / 1|
|Abnehmer||bis zu 2|
|Kollektorfelder||bis zu 2|
|geeignet für |
Vakuumröhrenkollektoren
|•|
|Schwimmbadfunktion||•|
|Zusatzheizung Holz/Gas||•|
|Uhr||•|
|Datenlogger||•|
|Schnittstellen||2× 0-10V optional |
2× PWM optional
|Heizkreissteuerung||nein, der |
SORA-WX
bietet jedoch eine
Heizkreissteuerung
|DC-Variante (12/24VDC)||•|
Alle Optionen auf Anfrage.
- Universalregler
- WPC3-U
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