Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03336.jsonl.gz/57

Melanies Grosstante Sybilla, die sie zum letzten Mal vor knapp zwanzig Jahren gesehen hat, ist verstorben und vermacht ihr ihren ganzen Besitz in Lichterhaven: ein Haus, eine Kunsthandlung und einen Labradorwelpen! Doch es gibt eine für sie merkwürdige Sonderklausel im Testament, wie ihr der attraktive Nachlassverwalter Alex mitteilt. Sodann... Melanies Grosstante Sybilla, die sie zum letzten Mal vor knapp zwanzig Jahren gesehen hat, ist verstorben und vermacht ihr ihren ganzen Besitz in Lichterhaven: ein Haus, eine Kunsthandlung und einen Labradorwelpen! Doch es gibt eine für sie merkwürdige Sonderklausel im Testament, wie ihr der attraktive Nachlassverwalter Alex mitteilt. Sodann muss sie von Köln an die Nordsee, um die Dinge vor Ort zu regeln… Erster Eindruck: Ein supersüsser schokoladenfarbener Labradorwelpe in einem Körbchen, dahinter das Meer mit Segelboten und einem Leuchtturm – sehr schön. Melanie ist eine taffe Frau und arbeitet als Chefeinkäuferin von Brungsdahl Möbel in Köln. Familie und Freunde hat sie nicht – sie braucht das nicht, wie sie sich selbst einredet. Sie muss nach Lichterhaven, um über diese merkwürdige Sonderklausel zu verhandeln: Das Erbe kann nämlich nur angetreten werden, wenn sie vorher ein Jahr in Tante Sybillas Haus wohnt und ihr Geschäft führt! Und das geht ja nun mal gar nicht. Was soll sie „am Ende der Welt“? Ihr Leben findet in Köln statt. Ein für Melanie komisches Gefühl, nach so vielen Jahren wieder in Lichterhaven zu sein, wo sie schöne Ferien verbracht hat. Sie wird sofort herzlich aufgenommen (was sie so nicht aus Köln kannte). „Warum redeten die Menschen hier nur so viel?“ Ich musste wirklich lachen, als ich das las, denn ich hörte das Stimmengewusel, das plötzlich über Melanie hereinbrach. Sie, die sonst als Einzelgängerin unterwegs war, wird plötzlich mit sehr vielen Menschen, die sich für sie interessieren, konfrontiert. Melanie beschliesst, in Sybillas Häuschen ihren Urlaub zu verbringen, um sich darüber klar zu werden, wie es weitergehen sollte. Sie ist ein Mensch, der sehr gerne sehr weit vorausplant, sich nicht auf Emotionen einlässt und daher eine gewisse Schutzmauer hochgezogen hat. Doch ihr Plan geht nicht wirklich auf, denn da haben die kommunikativen Lichterhavener, insbesondere Alex, und Welpe Schoki ein Wort mitzureden (na gut, Schoki bellt wohl eher mit)… Ich habe schon etliche Weinachtshundegeschichten von Petra Schier gelesen; diese Geschichte hier war nun die erste ohne Santa Claus. Wer schon Geschichten von Petra Schier gelesen hat, weiss, dass sie Bücher für Erwachsene schreibt und es dabei auch ein paar „heisse“ Szenen gibt. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es gibt viele Emotionen und ich konnte mich gut in Melanie hineinversetzen. Ein kleines Plus am Ende des Buches: Rezepte für die Wattwurmkekse und Zitronenlimonade!
Ich kannte bisher nur die historischen Romane von Petra Schier und bin seit Jahren ein Fan dieser Bücher. Als sie jetzt für ihren neuen Roman „Körbchen mit Meerblick“ warb, hat mich das Cover sofort begeistert. Wer könnte diesem knuffigen kleinen Hundewelpen mit dem zuckersüßen Blick schon wiederstehen? Also ich... Ich kannte bisher nur die historischen Romane von Petra Schier und bin seit Jahren ein Fan dieser Bücher. Als sie jetzt für ihren neuen Roman „Körbchen mit Meerblick“ warb, hat mich das Cover sofort begeistert. Wer könnte diesem knuffigen kleinen Hundewelpen mit dem zuckersüßen Blick schon wiederstehen? Also ich nicht. Melanie, die Protagonistin von „Körbchen mit Meerblick“, leider schon. Sie erbt die 10 Monate alte Labradorhündin Schoki zusammen mit dem Haus und der Kunsthandlung von ihrer fast vergessenen Großtante in einer Kleinstadt an der Nordsee. Doch es ist eine Bedingung an das Erbe geknüpft: Sie muss für 1 Jahr in dem Haus wohnen! Dabei hat sich Melanie ihr Single-Leben in Köln gut eingerichtet. Sie ist beruflich sehr erfolgreich, Chefeinkäuferin einer Möbelfirma, und verbringt sogar ihre Wochenenden im Büro. Sie hat kein Privatleben und vermisst es auch nicht. Aber als sie bei der Testamentseröffnung den extrem attraktiven Anwalt Alexander wiedertrifft (sie kennen sich aus der Kindheit) gerät sie ins Schwanken. Er findet sie ebenfalls heiß und zeigt ihr sofort deutlich. Und auch die Kunsthandlung und das Haus ihrer Großtante sind zauberhaft und damit eine Überlegung wert. Melanie bleiben 6 Wochen um sich zu entscheiden, ob sie das Erbe annehmen will oder nach Köln zurückkehrt ... Melanie ist sehr introvertiert, scheut sich vor Bindungen und will sich nicht mal um Schoki kümmern. Ihre Mutter war immer extrem unbeständig, was Männer angeht, deshalb glaubt Mel nicht an die große wahre Liebe. Sie hat gelernt, andere Menschen nicht mehr an sich ranzulassen. Dabei scheint ihre Mutter wirklich endlich den Mann fürs Leben gefunden zu haben, aber Melanie kann (oder will) das einfach nicht glauben. Ich fand es sehr schön und authentisch, wie sich die beiden Frauen im Laufe der Handlung wieder annähern. Alexander ist das ganze Gegenteil: in einer großen, sehr liebevollen Familie aufgewachsen, extrovertiert und sich seines Aussehens durchaus bewusst. Auch er will eigentlich nichts Festes, aber Melanies Coolness kann er nicht so einfach hinnehmen. Die Hündin Schoki ist wirklich herzzerreißend. Sie hat sich sofort in Melanie verliebt und versteht nicht, dass es dieser nicht genau so geht. Also wird das große Programm aufgefahren: ranschmusen bei jeder Gelegenheit und die schönen großen treuen Augen einsetzen. Auch das Setting des Romans hat mir gut gefallen. Man spürt die Nordsee auf jeder Seite, Wattspaziergänge und Seehundbänke inklusive. Dazu kommt, dass typische Kleinstadtfeeling – nichts bleibt geheim und alle hoffen, das Melanie den Laden ihrer Tante und deren Platz übernimmt. Zwei klitzekleine Mankos hab ich trotzdem: Schokis Gedanken, die im Buch kursiv gedruckt sind, waren mir manchmal zu einfältig und das Ende war mir zu früh vorhersehbar. Fazit: Schöner Sommerroman mit viel Meer und einem Hauch prickelnder Erotik.
4 Pfoten verändern dein Leben……. Melanie ist eine junge Frau, die in Köln lebt, einen guten Job hat, sie laut eigener Aussage nichts vermisst in ihrem Leben und mit beiden Füßen fest auf der Erde steht – denkt Sie. Dass dem eigentlich ganz anders ist, zeigt ihr eine braune, kleine... 4 Pfoten verändern dein Leben……. Melanie ist eine junge Frau, die in Köln lebt, einen guten Job hat, sie laut eigener Aussage nichts vermisst in ihrem Leben und mit beiden Füßen fest auf der Erde steht – denkt Sie. Dass dem eigentlich ganz anders ist, zeigt ihr eine braune, kleine Labradorhündin namens Schoki. Denn Melanie hat sie quasi vererbt bekommen von ihrer Tante Sibylla, ebenso wie ein Haus mit großem Grundstück und eine Kunsthandlung. Das alles wäre ja nicht so schlimm, nur befindet sich das Erbe nicht in Köln, sondern an der See in einem beschaulichen kleinen Ort namens Lichterhaven. Und an das Erbe ist noch einiges an Bedingungen geknüpft. Melanie muss 1 Jahr in Lichterhaven leben um das Erbe antreten zu können. Eigentlich will sie es deswegen sofort ausschlagen, fährt aber dann doch für ein Wochenende nach Lichterhaven, um sich alles in Ruhe anzusehen. Aus dem Wochenende werden nach einer kurzen Unterbrechung, die sie zur Organisation in Köln für einen längeren Urlaubes braucht, 6 Wochen Lichterhaven. Sie lernt die Landsleute dort kennen und auch einige Bekannte von früher. Denn als Kind hat sie die Ferien in Lichterhaven verbracht. Der Notar und Anwalt Alexander Messner, der den Nachlass von Sibylla verwaltet, ist ausgerechnet der Junge von früher, der Melanie immer geneckt und gefoppt hat. Doch aus diesem ist ein Mann geworden, der, wie sollte es anders sein, Melanie ein wenig den Kopf verdreht und es sich zur Aufgabe gemacht hat, sie aus ihrem Schneckenhaus zu holen, in das sich Melanie verkriecht, sobald es mal um Gefühle und Emotionen geht. Denn damit kann Melanie so gar nichts anfangen……ebenso wenig wie mit Schoki, die sich ganz schnell in Melanies Herz schleicht und Seiten an ihr zum Vorschein bringt, die sie eigentlich gut verstecken wollte…… Im Grunde genommen bin ich ja nicht so der große Fan von Liebesromanen, doch Petra Schier hat mich mit dem Roman „Körbchen mit Meerblick“ auf eine Reise mitgenommen, die für mich leider viel zu schnell wieder vorbei war. Schon das Cover des Buches sticht einem ins Auge und als Hundeliebhaber musste ich dann das Buch unbedingt lesen. Schoki, die junge Labradorhündin, hat hier im Buch das erste und das letzte Wort, und auch zwischendurch lässt uns Petra Schier in Kursivschrift an den Gedanken der Hündin teilnehmen, was ich sehr gelungen fand. Als Hundebesitzer war es für mich unverständlich, dass Melanie mit Schoki anfangs so gar nicht warm wurde. Aber wie wohl bei jedem Hund, gab es auch bei Schoki kein Aufgeben und irgendwann musste Melanie dann wohl doch feststellen, dass so eine feuchte Hundeschnauze das Leben ungemein bereichern kann. Ich liebe ja die See und so viel es mir auch sehr leicht, mir Lichterhaven und dessen Umgebung vorzustellen. Die Einwohner dort sind sehr authentisch beschrieben, offen, auf Familie bedacht und einfach herrlich unkompliziert. Das irritiert Melanie zu Beginn massiv, denn mit dieser Art kommt die zurückhaltende, in sich gekehrte, Sozialkontakte meidende Frau so gar nicht zurecht. Gut, mir wäre es auch manchmal zu viel des Guten gewesen und ich wöllte meine Liebesnacht mit dem begehrtesten Junggesellen des Ortes auch nicht am nächsten Morgen beim Bäcker breit getratscht bekommen, aber so ist es eben auf dem Land mit überschaubarer Einwohnerzahl. Und böse meinte es dabei auch keiner. Thema Liebesnacht…..natürlich gibt es auch die ein oder andere Sexszene in dem Buch, doch kann ich sagen, dass Petra Schier hier eine sehr gut Beschreibung dieser gelungen ist, ohne dass es weder anrüchig noch geschmacklos blumig umschrieben wurde. Der Schreibstil ist sehr flüssig geschrieben, man fliegt über die Seiten des Buches hinweg und ehe man sich versieht, ist man bei den Rezepten von Sibyllas „Wattwurmkeksen“ und Zitronenlimonade angekommen, die Sibylla immer gemacht hat. Probieren werde ich diese Rezepte auf alle Fälle noch. „Körbchen mit Meerblick“ ist ein wunderschöner Urlaubsroman, der einem die Lust auf Meer und mehr bringt und ich bin mir sicher, dass es nicht mein letzter Roman von Petra Schier sein wird. Das Buch bekommt von mir 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung.