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Beim Lancieren eines internen Ideen-Wettbewerbs ist es zunächst wichtig, diesen klar, früh genug im Voraus und über alle zur Verfügung stehenden Online- und Offline-Kanäle zu kommunizieren. Die Ausschreibung sollte eine schwierige, aber lösbare und gleichzeitig konkrete, aber nicht zu eng gefasste Problemstellung vorgeben und sich dabei an den Bedürfnissen einer möglichst diversen User-Gruppe orientieren. Die am Wettbewerb teilnehmenden Mitarbeitenden investieren einen Teil ihrer Freizeit für die Entwicklung einer Lösung, können aber zu einem gewissen Grad auch in ihrer Arbeitszeit daran arbeiten, sofern die Umstände es zulassen. Je nach Komplexität der Fragestellung stehen 6-12 Wochen Zeit zur Verfügung, um Ideen zu entwickeln. Teilnehmen können Einzelpersonen oder kleinere Teams, die sich selbst formieren. Verschiedene Diversitätsgruppen sollten gleichermassen die Möglichkeit haben, sich am Wettbewerb zu beteiligen und dazu ermutigt werden, eine Lösung einzusenden. Die Lösungen können als anonyme Online-Beiträge oder in Form von kurzen Pitching-Sessions im Rahmen eines Firmen-Events präsentiert werden. Im Anschluss an die Präsentationen stimmt die gesamte Belegschaft über die beste Idee ab. Zur Weiterentwicklung und Umsetzung ihrer Idee werden dem Erfolgs-Team entsprechende Ressourcen bereitgestellt.
Ein interner Ideen-Wettbewerb kann das Engagement der Mitarbeitenden erhöhen und bei Problemstellungen aller Art zu innovativen Lösungsansätzen führen, vorausgesetzt die Ausschreibung wird auf motivierende Art kommuniziert und erreicht eine grosse Bandbreite von Diversitätsgruppen. Um eine nachhaltige positive Wirkung zu erzielen, ist es wichtig, die vielversprechendsten Ideen nach dem Wettbewerb weiter zu verfolgen und tatsächlich umzusetzen.