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Alljährlich Mitte März findet der Schweizerische Jugendtag statt. An jenem dürfen J+S Teilnehmer unter 17 Jahren in 6 verschiedenen Disziplinen an den Start. Über den Regiofinal qualifizierten sich fünf Jugendliche, wobei Jason Roukema krankheitsbedingt passen musste. In der Kat. U 13 A feste Auflage durfte Kaj Rohner den Weg nach Luzern in Angriff nehmen. Er beendete den Wettkampf mit 145.333 Punkten auf dem 11. Platz. Nach verhaltenem Start im Schiessen, beendete er den Final mit gutem polysportivem Teil versöhnlich.
Salome Schiegg startete mit dem höchsten Schiessresultat von 160 Punkten den ersten Programmteil in der Kat. U 15 C frei schiessend. Den sportlichen Teil beendete sie mit eher bescheidenen 136 Punkten, und musste die Führung an Bardill Svenja aus St. Antönien abgeben. Mit total 154.00 Punkten durfte Sie sich verdient die silberne Auszeichnung umhängen lassen.
In der Kat. U 17 D starteten insgesamt 34 Schützinnen und Schützen. Den RSV St. Gallen vertraten dabei Remo Schiegg und Rebecca Rohrer. Nach der Qualifikation von 40 Schüssen belegten Remo mit 347 den 6. und Rebecca mit 337 den 11. Rang. In einem ISSF Final wurden die Medaillen unter den besten acht ausgeschossen. In einem wortwörtlichen Hitchcock Finale wurde um Gold gekämpft. Trotz einer 10.2 im letzten Schuss, musste Remo die Goldmedaille mit einem Rückstand von nur 0.4 Punkten Jan Beeler überlassen. So konnte sich Remo den ersten nationalen «Plämpel» in einem Präzisionsschiessen umhängen lassen. Wahrlich eine grosse Freude für ihn!
Zum Abschluss des Tages starteten Remo, Rebecca und Salome noch im Standardprogramm, bei welchem eine Probeserie und sechs Wertungsserien zu 5 Schuss in 10 Sekunden geschossen werden. Remo startete zur Titelverteidigung anfänglich sehr gut, erst ab der dritten Passe konnte er sein gewohntes Können nicht mehr abrufen, und beendete mit 242 Punkten seine Mission auf dem bronzenen Platz. Die beiden Neulinge Salome und Rebecca belegten unter den 18 Teilnehmern die Ränge 12 und 14. In einzelnen Passen liessen Sie ihr Potential aufblitzen, was für die Zukunft Einiges erhoffen lässt.
Der Berichterstatter Markus Angehrn