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Jeepneys sind einst aus den Hinterlassenschaften der US-Armee entstanden und längst ein Wahrzeichen Manilas geworden. Die zurückgelassenen Jeeps wurden umgebaut und als öffentliches Verkehrsmittel eingesetzt. Sie werden heute noch gebaut, obwohl original Willy's-Modelle zum Umbauen schon lange nicht mehr vorhanden sind. Die neueren Modelle haben eine komplette Edelstahl-Aussenhaut. Die Jeepneys sind praktisch allgegenwärtig im Stadtbild und sehen aus wie verlängerte Jeeps und sind meist bunt bemalt, oft mit religiösen Motiven. Auf den Seiten stehen die Routen der Jeepneys angeschlagen. Meist fahren sie nur relativ kurze Strecken. Die Fahrzeuge sind nicht klimatisiert und oft überfüllt, so dass eine Fahrt durchaus zum Erlebnis werden kann. Um einen Jeepney anzuhalten, schlägt man einfach auf's Dach. Für den Fall, dass man hinten sitzt und nicht an den Fahrer ran kommt, gibt man zur Bezahlung (i.d.R. 10 Peso für ca. 3 km Strecke) einfach seinem Nachbarn das Geld. Der reicht es dann weiter, irgendwann kommt es vorn beim Fahrer an.
Auch das ist Manila:
Schätzungsweise 35 Prozent der Menschen in Metro Manila leben in Slums. Laut UN-Habitat gibt es in Metro Manila rund 500 Armutsviertel, quer durch den Stadtverbund verteilt. Von den Slumbewohnerinnen und -bewohnern leben etwa elf Prozent gefährdet direkt an Kanälen, Flüssen, verkehrsreichen Strassen oder am Rande von Mülldeponien. In der Auswahl der Bilder finden Sie Beispiele, die für sich sprechen !! Das Leben geht für diese Leute immer wieder weiter !
Manila liegt am östlichen Ufer der Manilabucht und hat eine Fläche von 38,55 Quadratkilometern. Die Hauptstadt ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes sowie Verkehrsknotenpunkt mit Universitäten, Hochschulen, Theater und Museen. In Manila leben etwa 17 Millionen Menschen. Die Stadt ist von den Städten und Gemeinden der Metro-Region Manila umgeben: Navotas, Caloocan City, Malabon und Valenzuela im Norden, Quezon City und Marikina im Nordosten, San Juan, Pasig City und Mandaluyong City im Osten, Makati und Pateros im Südosten und Pasay, Taguig und Paranaque City im Süden. Manila geniesst den Ruf,
eines der schlimmsten Verkehrschaos der Welt zu beherbergen. Besonders in den frühen Abendstunden von 17-21 Uhr bewegt man sich oft kaum vor und zurück. Eine Strecke, die Nachts nur 15 Minuten dauert, kann sich dann schon mal über eineinhalb Stunden hinziehen. Den Verkehr sollte man immer einplanen, wenn man sich abends fortbewegt.