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Unter der Leitung von Prof. Dr. Matthieu Leimgruber untersuchen Dr. Lea Haller und Cécile Amstad die Entstehung und Profilierung der Sammlung Bührle in einem grösseren Kontext. Finanziell unterstützt wird das Projekt von Kanton und Stadt Zürich zwischen 2017 und 2019.
Es geht im Projekt darum, ausgehend vom Sammler und Unternehmer Emil Bührle zu untersuchen und dazustellen, welche Verbindungen, Interessenkonvergenzen und Interessenkonflikte zwischen Wirtschaft, Politik und Kunstmarkt vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg herrschten. E.G. Bührle soll in seinen unterschiedlichen Umfeldern eingeordnet werden: als Unternehmer, als Sammler, als Mitglied von Berufs- und Wirtschaftsverbänden, als Mäzen und aktives Mitglied der zürcherischen Kulturszene sowie in seinen Verbindungen zu Bundesverwaltung, zur Armee usw. berücksichtigt zu lassen.
Das Projekt ist auch in der Neuen Zürcher Zeitung vorgestellt worden.