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Steven Mack, geb. 1986, wächst in einem Vorort von Zürich auf. Er geht zur Schule, macht eine Lehre als Hochbauzeichner und denkt: »Das ist kein Leben!« Auf der Suche nach dem, was ihn glücklich macht, lotet er seine Grenzen aus. Steven klettert auf Gipfel, springt an Seilen von Bäumen und Brücken, taucht in vereisten Seen, lebt im Wald und übernachtet im Schnee. Er verbringt jede freie Minute draußen in der Natur und realisiert: Nur wenn er Wind und Wetter ausgesetzt ist, an Felswänden und über Abgründen hängt und unter freiem Himmel schläft, fühlt er sich lebendig. Eine Lebendigkeit, die ihn fast das Leben kostet. Bei einem Pendelsprung von der Ganterbrücke im Wallis reißen die Seile. Steven stürzt 150 Meter in die Tiefe. Ein Baum rettet ihn vor dem sicheren Tod. Stevens Kopf ist schwer verletzt, sein übriger Körper übersteht den Aufprall auf wundersame Weise fast unversehrt. Als Steven Mack aus dem Koma erwacht, ist er blind. Und entdeckt eine neue Welt.