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GEMA-Preis für Isabel Mundry
Die Deutschen Musikautorenpreise gehen heuer unter anderem an Udo Jürgens - er wird von der GEMA für sein Lebenswerk geehrt -, Efrat Alony (Jazz), Martin Todsharow (Film) und Robot Koch (Elektro). Die ZHdK-Professorin Isabel Mundry wird für ein Solokonzert, Charlotte Seither für zeitgenössische Chormusik ausgezeichnet.
Die 1963 in Schlüchtern geborene Isabel Mundry hat Komposition, Musik- und Kunstgeschichte sowie Philosophie in Berlin und Frankfurt (Main) studiert. Nach Lehraufträgen an der Berliner Kirchenmusikschule und an der Hochschule der Künste in Berlin erhielt sie 1996 eine Professur für Musiktheorie und Komposition an der Frankfurter Musikhochschule. An der Hochschule für Musik und Theater Zürich ist sie seit 2003 Professorin für Komposition.
Isabel Mundry ist bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden, darunter dem Boris-Blacher-Kompositionspreis, dem Busoni-Kompositionspreis, dem Kranichsteiner Musikpreis und dem Siemens-Förderpreis. Ihr Musiktheater Ein Atemzug – die Odyssee bekam 2006 den Kritikerpreis als Uraufführung des Jahres.
Isabel Mundry war 2003 überdies Composer in Residence von Lucerne Festival. Ihre Werke werden von Breitkopf & Härtel verlegt.