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47 Spieler kamen ins neue Round-Robin Clublokal in Glattbrugg um das erste Open dieser Saison zu spielen. Trotzdem, dass erst 9 der 12 geplanten Tische aufgebaut waren, verlief das Turnier flüssig und alle Spiele konnten fast plangemäss in Angriff genommen werden.
Gruppenphase:
Vier 6er-Gruppen wurden am Samstagmorgen und die restlichen 4 am späteren Nachmittag durchgeführt. Jeder Teilnehmer konnte 5 Spiele à je 2 Frames absolvieren.
Gleich im ersten Spiel konnte Kevin Wegmann in Gruppe 2 ein Zeichen setzen und schoss gegen Claudio Wedam ein schönes 59er-Break, welches das höchste des gesamten Turniers bleiben sollte! Kevin gewann seine Gruppe danach auch souverän und musste nur gegen Frederic Jankowski ein Unentschieden hinnehmen. Frederic erreichte den 2. Gruppenrang vor dem überraschenden Stefan Vetter, der sich, wie auch jeder andere Gruppendritte, damit fürs Finaltableau vom Sonntag qualifizierte.
In Gruppe 1 qualifizierte sich nicht überraschend der aktuelle CH-Meister, Stefan Schneider, als Gruppensieger direkt für die 2. Runder vom Sonntag. Jedoch musste auch er 2 Unentschieden gegen Jannick Kurzen und Bluue Wee hinnehmen, schoss dafür aber das höchste Gruppenbreak (42). Bluue reichte es trotz seines Unentschiedens gegen Schneider nicht, sich unter die ersten 3 dieser Gruppe zu qualifizieren. Dies schaffte Tomas Faoro und Jannick Kurzen, der im Vergleich mit Gerald Däpp nur wegen des besseren Frameverhältnisses weiter kam.
Die 3. Gruppe wurde vom italienischen Snookercrack Tiziano Guerra gewonnen. Christian Heid konnte ihn jedoch im Startspiel überraschend besiegen. Danach zeigte Guerra jedoch keine Blösse mehr und gewann seine restlichen Gruppenspiele souverän unter anderem auch noch mit einem 46er-Break. 2. dieser starken Gruppe wurde Sinan Cetinkaya, der das Break von Guerra noch um 2 Punkte übertraf. Christian Heid wurde verdienter 3. Nicht ganz gereicht hat es Harald Pfanner und John Bontjer, die 4, resp. 3 Unentschieden zu verzeichnen hatten.
Dominik Haug zeigte wieder einmal, dass er ein Turnierspieler ist und gewann Gruppe 4 souverän. Knapp wurde es um Platz 2, wo Stefan Tschanz wegen des höheren Breaks gegen Mike Toth den Vorteil auf seiner Seite hatte. Überraschend nicht qualifizieren konnten sich in dieser ebenfalls sehr gut besetzten Gruppe Armin Rahmati und Oliver Wäfler, die beide auch ein 32er-Break im Köcher hatten, jedoch zu viele entscheidende Frames abgaben.
Pascal Seiler schaffte es in Gruppe 5 als einziger, Murat Ayas einen Frame abzunehmen. Trotzdem musste er seine Segel für Sonntag streichen. Murat qualifizierte sich klar vor dem überraschenden Christian Negrepontis und Umar Shaikh.
Eine grössere Überraschung erlebte Gruppe 6. Davood Naddaf holte den Gruppensieg vor dem Jungtalent Marvin Losi und Thomas Pfanner! Marvin schoss hier ein schönes 50erBreak, gab jedoch gegen Davood, Markus Kiefer und Thomas Pfanner je einen Frame ab. Auch Thomas Dubsky spielte stark, jedoch wurde er hinter Markus Kiefer knapper 5.
Mohanraj Sivasubramaniam musste in seinem Startspiel dem österreichischen Jungtalent
Pascal Kettenhummer noch einen Frame zugestehen, danach zog er aber ohne weitere Frameabgabe seine Gruppe als klarer Sieger durch. Markus Lebong fand sich punktgleich mit
Pascal Kettenhummer am Ende der Gruppenspiele wieder. Da Markus jedoch die
Direktbegegnung gewann, wurde er vor Pascal 2. Nicht gereicht hatte es Rafael Giger, der in dieser ausgeglichenen Gruppe als 4. vom Platz gehen musste.
Spannung bis zum Schluss verhiess die 8. Gruppe. Franz Stähli schoss im allerletzten Frame noch ein 28er Break, das den Ausschlag zum Gruppensieg gegen Raoul Niederreuther (24) gab. Stefan Hardegger durfte sich über sein Weiterkommen als Gruppendritter ebenfalls auf Sonntag freuen.
Sonntag (Finaltableau)
Pünktlich um 10 Uhr konnte die Finalrunde gestartet werden.
Hier kam es gleich zu einem Schlagerspiel zwischen Sinan Cetinkaya und Thomas Pfanner. Sinan konnte sich mit 2:0 durchsetzen und sich auf die nächste Runde vorbereiten. Tomas Faoro entschied das Ostschweizer Duell gegen Stefan Hardegger knapp mit 2:1 für sich.
Ebenfalls mit 2:1 gewann Mike Toth gegen Christian Negrepontis und der überraschende Stefan Tschanz gegen Pascal Kettenhummer. Alle anderen Partien endeten mit einem 2:0.
1/8-Finals:
Der Siegeszug von Stefan Tschanz hielt auch im 1/8-Finale gegen Kevin Wegmann an. Er gewann äusserst knapp auf die letzte entscheidende Schwarze mit 3:2! Frederic Jankowski kam kampflos in die ¼-Finals, da Franz Stähli aus beruflichen Gründen am Sonntag leider kurzfristig absagen musste. Mohanraj Sivasubramaniam gewann überraschend klar mit 3:0 gegen Sinan Cetinkaya.
Die grösste Überraschung lieferte aber Mike Toth, der dem Italiener Tiziano Guerra keinen
Frame zu gestand und sich ebenfalls mit 3:0 durchsetzte! Mit gleichem Resultat kamen auch
Murat Ayas und Stefan Schneider aus ihren Partien. Murat gewann gegen Tomas Faoro und Stefan gegen Umar Shaikh. Davood Naddaf spielte gegen Christian Heid erneut stark und kam mit 3:1 ebenfalls eine Runde weiter. Auch Marvin Losi zeigte wieder seine Klasse und liess Dominik Haug ebenfalls mit 3:1 aus dem Rennen steigen.
1/4-Finals:
Marvin setzte seinen Schwung gegen Mike Toth fort und hinterliess ein ‚whitewash’. Viel knapper verlief die Partie zwischen Mohan und Davood, die sich im Finalframe auf die letzten Farben duellierten. Mohan setzte sich hier letztendlich mit 3:2 durch. Überraschen konnte einmal mehr Frederic Jankowski, der den bislang starken Stefan Tschanz mit 3:1 aussteigen liess. Die Schlagerpartie zwischen Stefan Schneider und Murat Ayas entschied der Berner mit 3:1 für sich.
½-Finals:
Marvin Losi musste sich nur ganz knapp mit 2:3 gegen Murat Ayas geschlagen geben, während im anderen Halbfinale Mohanraj Sivasubramaniam gegen Frederic Jankowski klar mit 3:0 durchzog. Geleitet wurden die Partien von den Schiedsrichtern Daniel Holliger und Guido Christoph.
Finale:
Somit konnte kurz vor 20 Uhr das Finale zwischen Murat Ayas und Mohanraj Sivasubramaniam beginnen, welches von Manfred Leumann geleitet wurde. Trotz vielen Schweissperlen zeigte Murat eine starke Partie und liess dem Luzerner nicht viele Chancen. Schlussendlich setzte Murat sich klar und verdient mit 3:0 durch und durfte sich über einen weiteren Sieg und Fr. 500.- Preisgeld freuen.
Round Robin dankt allen Teilnehmer, die mitgeholfen haben, dieses Turnier zu einem schönen Event werden zu lassen. Vielen Dank auch unserem Sponsor "Exclusiv" – Energydrink, der allen Teilnehmer nach der Hitze des Gefechts noch einen kühlen Drink mit auf den Heimweg gab.