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Tabea Oppliger, Tochter eines Engstligtalers, begleitet in Israel Opfer von Menschenhandel. In ihrer Werkstatt stellt sie zusammen mit ihren Schutzbefohlenen Taschen aus alten Sportdrachen her. In den Nahen Osten brachte sie und ihren Mann Matthias eine Fügung.
YVONNE BALDININI
Eine Frau Mitte 40 schneidet ein buntes Rechteck aus dem Segeltuch. Danach führt sie es sorgfältig durch die Nähmaschine, um es mit einem anderen Stück zu verbinden. Im Raum nebenan tippt eine etwas jüngere Frau Zahlen in den Computer. Sie trägt die Haare kurz, ihre Schulterknochen stechen durch die Bluse hindurch. Beide sind sie Opfer von Menschenhandel.
Letztere ist eine 36-jährige Israelin. Bereits als Jugendliche landete sie in der Prostitution – der ihr angebotene Job in der Stadt entpuppte sich als Dienst in…