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Ballaststoffe Viele Ballaststoffe haben eine faserartige Struktur, weshalb man Ballaststoffe auch als Faserstoffe oder Pflanzenfasern bezeichnet. Ballaststoffe kommen unter anderem in Getreide, Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten und in geringen Mengen in Milch vor. Der Einfachheit wegen teilt man die Ballaststoffe in wasserlösliche und wasserunlösliche ein. Ballaststoffe gelten mittlerweile, ganz anders als ihre Bezeichnung vermuten lässt, als wichtiger Bestandteil der menschlichen Ernährung.
Die EU-Verordnung zur Nährwertkennzeichnung weist Ballaststoffen pauschal einen Brennwert von 8 kJ/g zu.
Definition Ballaststoffe
Da Ballaststoffe teilweise ebenfalls eine faserige Struktur haben, werden sie oft irrtümlich mit diesen gleichgesetzt. In der Literatur werden für Ballaststoffe Umrechnungsfaktoren zwischen 2 und 6 angegeben, also z. Bei Getreide und Hülsenfrüchten gelten eher die höheren Umrechnungswerte , bei Obst und Gemüse etwa 2–3.
Arten und Vorkommen von Ballaststoffen
Ballaststoffe kommen in verschiedenen pflanzlichen Nahrungsmitteln in unterschiedlicher Menge vor.
Die meisten Ballaststoffe sind in pflanzlichen Lebensmitteln
In tierischen Produkten kommen Ballaststoffe so gut wie gar nicht vor. Die Ballaststoffe bilden in der Pflanze eine Art Gerüst, das ihr Halt und Stabilität gibt. Die unlöslichen können das nicht.
Ballaststoffe sorgen als natürlicher Füllstoff vor allem für eine regelmäßige und zügige Entleerung des Darms.