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Peking - Das gigantische Grabmal des berüchtigten chinesischen Herrschers Cao Cao (155-220 n.Chr.) soll in der Provinz Henan entdeckt worden sein. Darin habe man die Überreste eines männlichen Skeletts und zweier Frauen gefunden.
Das berichtete die Online-Ausgabe der staatlichen Zeitung "China Daily" unter Berufung auf chinesische Archäologen. Es dürfte sich um Cao, seine Frau und dessen Geliebte handeln, wird gemutmasst.
Die etwa 740 Quadratmeter grosse Grabstätte befindet sich den Angaben zufolge im Dorf Xigaoxue bei Anyang, der einstigen Metropole von Cao Caos Königreich Wei. Ein 40 Meter langer Tunnel führt zur Grabkammer.
Bereits sollen mehr als 250 archäologische Funde geborgen worden sein. Dazu gehören Steinmalereien mit Motiven über das Alltagsleben zu Caos Zeiten sowie persönliche Gegenstände Caos wie Steintafeln mit Inschriften.
Im Dezember 2008 seien Arbeiter, die nach Lehm für Ziegel gruben, auf das Grab gestossen. Dessen Existenz habe man aus Sicherheitsgründen aber erst jetzt bekanntgegeben, hiess es.
Cao Cao gilt als schillernde Persönlichkeit. Er soll ein genialer Militärstratege gewesen, aber auch ein brutaler Tyrann - und ein Dichter. In der chinesischen Literatur und in Peking-Opern ist Cao immer wieder ein Thema.
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