Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/175241

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, im Voranschlag 2018 sowie in den folgenden Finanzplanjahren zusätzliche 15 Millionen Franken zugunsten des Nachwuchs-Leistungssports einzustellen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat begrüsst die Absicht, den Nachwuchs-Leistungssport zu fördern. In diesem Zusammenhang hat der Bundesrat am 26. Oktober 2016 den Aktionsplan Sportförderung des Bundes (Breitensport-, Leistungssport- und Immobilienkonzept) verabschiedet und die entsprechenden Massnahmen eingeleitet.</p><p>Der Aktionsplan Sportförderung des Bundes enthält keine spezifischen Massnahmen zur Förderung des Nachwuchs-Leistungssports. Soweit im Leistungssportkonzept entsprechende Massnahmen dargestellt werden, handelt es sich um Empfehlungen sowohl an Bund, Kantone und Gemeinden als auch an die Sportverbände, Swiss Olympic und Partner des privaten Rechts. Entsprechend begründet der Massnahmenkatalog keine Verpflichtungen. Dies gilt sowohl für die Kantone als auch für den Bund.</p><p>Die Lage im Bundeshaushalt ist nach wie vor angespannt. Auch nach Umsetzung des Stabilisierungsprogramms 2017-2019, das sich noch in der parlamentarischen Beratung befindet, sind in den kommenden Jahren strukturelle Defizite in Milliardenhöhe zu erwarten. Die Vorgaben der Schuldenbremse können im Voranschlag 2018 und in den Finanzplanjahr 2019/20 nur eingehalten werden, wenn weitere Sparmassnahmen umgesetzt werden. Für zusätzliche Mittelaufstockungen zugunsten der Förderung des Nachwuchs-Leistungssports fehlt deshalb der finanzielle Spielraum.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.