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EMI wurde von Connirea Andreas (PhD) und Steve Andreas (M.A.) 1989 entwickelt. Der Ursprung der wirksamen Methode geht auf das Neurolinguistische Programmieren (NLP) zurück mit Einflüssen aus der
Hypnotherapie (Milton Erickson) und Gestalttherapie (Fritz Perls) sowie der achtsamen Arbeitsweise von Virginia Satir.
Definition von Trauma
Danie Beaulieu PH.D. hat mit Erlaubnis der Begründer EMI zu einer umfassenden Behandlungsmethode weiterentwickelt und ein Buch dazu geschrieben. Ihre Arbeitsdefinition von Trauma lautet: "Jedes
Erlebnis, das Spuren hinterlässt, die im Nachgang negative Auswirkungen haben und sich in einem oder mehreren sensorischen, emotionalen oder kognitiven Systemen eines Menschen wiederholen."
"Ein Ereignis ist dann traumatisch, wenn die Person, die es durchgemacht hat, es als traumatisch
erlebt".
Anwendungsmöglichkeiten
Jedes Erlebnis, das von negativen und wiederkehrenden Erfahrungen geprägt ist. Wenn Betroffene immer wieder in innerliche Bedrängnis geraten.
EMI ermöglicht über geführte Augenbewegungen, Zugang zu sensorischen und emotionalen Auswirkungen einer traumatischen Erinnerung zu finden - ebenso wie einen Zugang zu Ressourcen auf
unterschiedlichen Ebenen. Damit wird der individuelle Selbstheilungsprozess gefördert.
Beispielsweise bei/nach:
- Unfällen / Stürzen
- Phobien
- psychische Aspekte von Krankheitsbildern
- Trauer
- Opfer von physischer, sexueller oder psychischer Aggression