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Beachtliche Leistung in Misano mit P9 belohnt
Nach Regen und Neustart des Emilia Romagna GP gab Tom Lüthi alles, um schließlich in den Top10 ins Ziel zu fahren.
Kurz bevor das Moto2-Feld für das achte Saison-Rennen für den Start Aufstellung nahm, braute sich eine zunächst unscheinbar wirkende Wolkendecke über dem Misano World Circuit Marco Simoncelli zusammen. Doch nach fünf Runden schon begann es, leicht zu regnen, und kurz darauf wurde der Moto2-Lauf Emilia Romagna GP aufgrund der Streckenbedingungen unterbrochen. Auch der Neustart musste aufgrund von einem weiteren Schauer verschoben werden.
Als es endlich soweit war, basierte die Startposition für das kurze zehn-Runden-Sprintrennen auf den Platzierungen vor dem Abbruch, was P14 für Tom Lüthi bedeutete. Der Schweizer gab alles im Grand Prix der Emilia Romagna in Italien und wurde am Ende mit einem Top-10-Ergebnis teilweise entschädigt. Der Schweizer arbeitete am zweiten Misano-Wochenende erneut sehr hart mit seiner Crew zusammen, um die derzeitigen Schwierigkeiten zu lösen. Auch am Sonntag war er nicht komplett befreit davon. Mit frischen Reifen konnte er im neugestarteten Sprintrennen einige Konkurrenten hinter sich lassen und den neunten Platz für sich entscheiden.
Auf dem neunten WM-Rang reist Tom Lüthi bereits in wenigen Tagen nach Barcelona, um vom 25. bis 27. September beim Grand Prix von Katalonien seine Arbeit fortzusetzen.
Tom Lüthi (P9)
Moto2 World Championship 2020 - P9 - 52 Punkte
Beide Starts waren recht gut, beide Male war ich in der ersten Kurve außen, habe dann aber Plätze verloren, weil ich etwas eingeklemmt war. Im zweiten Rennen war klar, dass es ein zehn Runden Sprintrennnen wird, also haben wir, wie viele Andere auch, die weichen Reifen aufgezogen. Der hat auch gut funktioniert, nachdem ich das erste Rennen mit dem härteren gestartet bin. Es hat alles gut gepasst, aber das Problem war, dass ich im Verkehr feststeckte und so den neuen Reifen am Anfang nicht nutzen konnte. Ich habe dann versucht zu attackieren, habe einige überholt und gekämpft, aber es hat nicht gereicht. Wir haben die Probleme von vor dem Rennen nicht lösen können. Wir haben nur kleine Schrittchen gemacht, aber die große Lösung blieb noch aus. Jetzt steht Barcelona auf dem Programm und das ist eine Strecke mit einem vergleichbaren Flow, also brauchen wir ähnliche Sachen vom Bike. Wir werden demnach versuchen, da anzusetzen, den Kopf nicht hängen zu lassen und weiterzumachen, das ist unsere Devise.
Jürgen Lingg
Teammanager
Ich bin mit dem Rennausgang super zufrieden, weil es das ganze Wochenende für unsere Fahrer sehr schwierig war. Beide haben ein sehr gutes Ergebnis eingefahren. Sie haben hart gekämpft und man hat gemerkt, dass sie alles gegeben haben. Ich möchte ein großes Kompliment an alle im Team aussprechen, weil sie wirklich sehr hart gearbeitet haben. Wir haben alles probiert und am Ende sind wir mit zwei Top10-Resultaten belohnt wurden. Ein Neustart verkompliziert immer alles, denn dann steigt die Nervosität. Beide haben das souverän gemeistert. In Barcelona müssen wir direkt da anknüpfen, um den nächsten Schritt zu machen.
Rennen:
1. Enea BASTIANINI / ITA / KALEX
2. Marco BEZZECCHI / ITA / KALEX
3. Sam LOWES / GBR / KALEX
5. Marcel SCHROTTER / GER / KALEX
9. Thomas LUTHI / SWI / KALEX
Weltmeisterschaft-Wertung:
1. MARINI Luca / ITA / 125
2. BASTIANINI Enea / ITA / 120
3. BEZZECCHI Marco / ITA / 105
4. LOWES Sam / GBR / 83
5. MARTIN Jorge / SPA / 79
6. NAGASHIMA Tetsuta / JPN / 68
7. VIERGE Xavi / SPA / 59
8. CANET Aron / SPA / 53
9. LUTHI Thomas / SWI / 52
10. SCHROTTER Marcel / GER / 48