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In Appenzellerland hat Janine ihre erste Nacht auf Ramons Hof verbracht. In seinem Bett – aber ohne ihn. Am Morgen bauen die beiden ein Bett für sie zusammen. Dabei übernimmt er den Lead. Als sie von ihm wissen will, ob er auch in einer Beziehung die Führung übernimmt, antwortet er: «Meistens ist es der Mann, der sagt was, wie, wo und die Frau macht.» Dann schmunzelt er. Janine ist sichtlich erleichtert, dass er nur gescherzt hat und erfreut darüber, dass er ihr eine Vase mit Blumen neben das Bett stellt.
«Sauhund» und «Sauballe»
Danach waschen die beiden den Traktor – und es kommt zu einer Wasserschlacht. Die Stimmung ist ausgelassen, beide werden nass. Sie nennt ihn einen «Sauhund», er sie eine «Sauballe». Wie sie das wohl aufnimmt?
Kühe streicheln gegen Einsamkeit
Später zeigt er ihr seinen Hof. Sie fangen im Stall an. Jannine zeigt Interesse. Nicht nur für den Hof auch für Ramon. Sie fragt ihn, wie er «zum Buure» gekommen sei. Als sie hört, dass er zuerst Zimmermann gelernt, dann eine Bauernschule gemacht und 2018 diesen Betrieb übernommen hat, findet sie, er könne sehr stolz sein, mit 29 Jahren zwei Ausbildungen und schon etwas in Pacht zu haben. Dieses Kompliment freut ihn sehr. Er öffnet sich und gesteht ihr, dass er, wenn er sich einsam fühlt, in den Stall geht und die Kühe streichelt. Wie sie darauf reagiert?
Janine testet Ramons Flirt-Skills
Für den Abend lässt Ramon eine Fondue-Bar anliefern. Es ist sein erstes Abendessen zu zweit mit einer Frau. Es ist auch das erste Mal, dass er eine Weinflasche entkorkt. Sie essen draussen. Janine will seine Flirt-Skills testen. Sie fordert ihn auf, ihr ein Kompliment zu machen. Er macht einen ersten Versuch. Den findet sie ausbaufähig. Der zweite Versuch kommt schon besser an. Was hat er ihr gesagt?
Klare Ansage im Whirlpool
Markus und Patrizia sind da schon viel weiter. Nach einem Tag auf dem Hof, wo sie Wolle verarbeiten hilft, hat sie eine Überraschung mit Übernachtung organisiert: Sie entführt Markus in einen Wellnesstempel. Ein romantisches Zimmer, Rosenblüten auf dem Bett, zu Schwänen gefaltete Handtücher – das volle Programm. Im Whirlpool, den die beiden für sich haben, will sie von ihm wissen, wie er sich die Zukunft vorstellt. Sie präzisiert: «Unsere gemeinsame Zukunft». Was der wortkarge Berner Oberländer darauf antwortet?
«Du hast nichts gelernt!»
Wortkarg sind weder Karl noch Olga – die beiden nehmen bekanntlich kein Blatt vor den Mund. Auch jetzt nicht: Karl will ausreiten und begrüsst Olga mit den Worten: «Hast du wieder die Handtasche dabei, du hast einfach nichts gelernt!» Sie entgegnet sogleich: «Doch, aber ich muss dich etwas lehren» und zeigt ihm, dass man die Handtasche am Pferdesattel befestigen kann. Der Berner Bauer kommentiert das wenig wohlwollend und drängt darauf endlich loszureiten, es sei doch immer dasselbe mit den Frauen.
«Ich bin eine Sonderausstattung»
Das pariert sie mit der eigensinnigen Aussage: «Ich bin keine typische Frau, ich bin eine Sonderausstattung von etwas Unbekanntem.» Karl meint gelassen, sie sei schon etwas zickig. Aber das sei sein Pferd auch. Offenbar könne er es gut mit Zicken. Unterwegs fragt er sie, ob sie noch etwas länger bei ihm auf dem Hof bleiben wolle. Bevor sie antwortet, will sie von ihm wissen, wie er denn die Woche gefunden hat.
Kitschiges zum Abschied
Auch bei Hansueli und Jannine in Appenzell Ausserrhoden neigt sich die Hofwoche dem Ende zu. Zur Erinnerung an diese so unvergessliche Woche will er mit ihr ein Bäumchen pflanzen, dass er dann, wie er sagt, «jeden Tag giesst, damit es gedeihen kann, wie unsere Liebe». Die beiden hängen Zettel daran, auf die sie ihre Wünsche schreiben. Als der eigentliche Abschied naht, setzen sie sich auf die Kinderschaukeln vor dem Hof und Hansueli gesteht Jannine, dass er sich nicht mehr vorstellen kann, ohne sie zu leben. Dann stellt er ihr eine Frage, die es in sich hat.
Verletzte Gefühle
Bei Roman aus dem Kanton St.Gallen und seiner Hofdame Jasmin endet die Hofwoche ganz anders. Zunächst veranstaltet er eine «Bauernolympiade». Die Disziplinen: Eier-Balancieren und Sackhüpfen. Ihre Begeisterung hält sich in Grenzen. Besser wird es nicht. Denn bevor sie sich verabschieden, sprechen sie über ihre Gefühle. Beide reden Klartext. Was sie zu hören bekommt, hat sie aber offenbar nicht erwartet. Wie in Zeitlupe weicht ihr Lächeln der Enttäuschung. Sie kann die Tränen nicht mehr zurückhalten.
«Wie eine Kuh ohne Hörner»
Neuzugang Nimal steht noch ganz am Anfang seines Abenteuers. Er arbeitet nicht wie die anderen auf einem Bauern- sondern auf einem Lebenshof. Dort leben alle Tiere bis zu ihrem natürlichen Ende. Und Menschen finden nach Krisen ins Leben zurück. Nimal kam selbst als Hilfesuchender auf den Hof im Kanton Bern. Heute ist er es, der sich um Tiere, Menschen und Pflanzen kümmert. Die Liebe sucht er, weil er findet, ohne Liebe sei das Leben wie eine Kuh ohne Hörner.
Eine Einladung für zwei
Der 30-Jährige ist Veganer und seit zwei Jahren Single. Von seiner Traumfrau hat er keine konkreten Vorstellungen. Sie müsse einfach zu ihm passen, sagt er. Er öffnet die Liebespost – und kann sich nicht zwischen zwei Damen entscheiden. Also lädt er beide ein.
So muss die Traumfrau sein
Der 28-jährige Robin aus dem Kanton Thurgau hat anders als Nimal eine ganz klare Vorstellung von seiner Traumfrau. Jünger soll sie sein. Und kleiner. Und blond. Der Gemüsebauer öffnet seine Liebespost.
Ob da so eine Dame dabei ist, wie sich Ramon beim Flirten anstellt und wie sich Jasmin von Roman verabschiedet, siehst du heute Donnerstagabend ab 20.15 Uhr in «Bauer, ledig, sucht...» auf 3+.