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In den Präfekturen Iwate, Miyagi und Fukushima werden am 11. eines jeden Monats nach Vermissten durch den Tsunami vom 11. März 2011 in den Buchten und an der Küsten gesucht. In der Tohoku Region werden heute noch 2’654 Menschen vermisst. Die Anzahl der Tote beträgt 15’821. 114 Leichen sind noch nicht identifiziert.
Eine neue Leiche oder Spur wird heute nur noch selten gefunden. Für die Familienmitglieder, die auf die Rückkehr des Vermissten warten, wird die Suchaktion fortgesetzt.
Unter den Menschen, die im Frühling 2011 Zuflucht nehmen mussten und heute in einem fremden Ort leben, gibt es immer mehr solche, die gesundheitliche Probleme bekommen und sogar sterben. Bisher haben in dieser Nordost-Region 2’746 Menschen ihr Leben verloren. Im ganzen Japan führen rund 290’000 Menschen ihr Leben in einem provisorischen Umfeld.