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Im Rahmen des «Stickstoff-Projekts», das vom Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) in Auftrag gegeben und am Institut für Agrarwirtschaft bearbeitet worden ist, wurden die zu erwartenden Entwicklungen im Bereich der landwirtschaftlichen Stickstoff-Emissionen bis im Jahr 2013 untersucht. Dazu wurde ein sektorales landwirtschaftliches Angebotsmodell mit rekursiv-dynamischer Verknüpfung verwendet. Dieser Artikel stellt das Optimierungsmodell vor und fasst die wichtigsten Stickstoff-spezifischen Resultate zusammen, die anhand der Modellrechnungen für zwei agrarpolitische Szenarien geschätzt worden sind. Die Modellrechnungen zeigen, dass mit der „Agrarpolitik 2007“ bis im Jahr 2005 einzig bei den Ammoniakemissionen das angestrebte agrarökologische Etappenziel einer 9 %-igen Reduktion gegenüber 1990 erreicht werden konnte. Zudem verdeutlichen die Modellresultate, dass es ab dem Jahr 2005 bis 2013 mit der alleinigen Weiterführung des bisherigen agrarpolitischen Reformprozesses (Agrarpolitik 2007/2011) zu keiner weitergehenden substantiellen Reduktion der umweltrelevanten Stickstoff-Emissionen kommen wird.
Beim Weizenanbau lassen sich Pestizide einsparen, ohne dass die Wirtschaftlichkeit leidet. Bei Raps ist dies schwieriger, da die Ertragsreduktion nicht durch höhere Einnahmen kompensiert wird. Dies hat die Auswertung der ersten beiden Erntejahre des Projekts PestiRed ergeben.
Bodenproben können mittels Spektroskopie direkt auf dem Feld gemessen werden. Forschende von Agroscope haben mobile Geräte im Feld geprüft und zeigen auf, wie man am besten dabei vorgeht.
Der Praxis sowie der Aus- und Weiterbildung stehen drei weit verbreitete und neu überarbeitete Methoden zur Bodenbeobachtung zur Verfügung, die sich optimal ergänzen. Videos und Apps sollen die Arbeit erleichtern.