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Mysore, seit 2014 offiziell Mysuru, ist mit ca. 890.000 Einwohnern die drittgrösste Stadt Karnatakas. Der traditionell wichtigste Industriezweig der Stadt ist die Textilindustrie, besonders Seidenstoffe werden überregional geschätzt. Der erste Beleg für die Existenz Mysores ist eine etwa auf das Jahr 950 zu datierende Inschrift aus der Zeit der Ganga-Dynastie, die zu Beginn des 11. Jahrhunderts von den Chola abgelöst wurde. Letztere liessen mehrere Tempel in der Stadt errichten, die von der ab dem 12. Jahrhundert regierenden Hoysala-Dynastie erweitert wurden. Besonders das Erbe der früheren Maharajas von Mysore zieht viele Besucher in die Stadt.
Der Amba Vilas Palast im Zentrum der Stadt war Residenz der Maharajas des ehemaligen Fürstenstaates Mysore, deren Nachfahren noch heute einen Teil des Palastes bewohnen. Der Palast zählt zu den berühmtesten Palastbauten ganz Indiens. Jeden Sonntagabend wird er von tausenden Glühbirnen hell erleuchtet.
Etwa drei Kilometer ausserhalb des Stadtzentrums erhebt sich der 1062 Meter hohe Chamundi Hill, auf dessen Spitze sich der Chamundeshwari-Tempel befindet. Der Tempel ist Durga (Chamundeshwari) geweiht. Etwa 1000 Stufen führen zu ihm hinauf. Auf etwa halber Höhe steht eine 5 m hohe, monolithische Statue des Stieres Nandi, dem Reittier Shivas. Die 1659 aus dem Felsen geschlagene Figur ist eine der grössten ihrer Art in ganz Indien.
Der 1861 erbaute Jaganmohan-Palast beherbergt heute eine Galerie (Sri Jayachamarajendra Art Gallery), in der u. a. Porträts ehemaliger Herrscher, Miniaturmalereien, Möbel und Musikinstrumente ausgestellt werden.
Sehenswert ist auch der Markt, einer der schönsten und grössten Südindiens, bekannt für Gewürze und indische Parfums.
Der Keshava-Tempel aus der Hoysala-Zeit ist die grösste Attraktion des etwa 35 km östlich von Mysore gelegenen Dorfes Somnathpur.
Die katholische Kirche St. Philomena’s Church aus dem Jahre 1931, eine der grössten Kirchen Indiens, greift u. a. mit ihren beiden hoch aufragenden Türmen und den Buntglasfenstern den Stil der europäischen Gotik auf. In einer unterirdischen Kapelle wird eine Reliquie der Märtyrerin Philomena aufbewahrt.
Es existieren noch einige kleinere Paläste in Mysore. Besonders erwähnenswert sind der ursprünglich für Gäste des Maharajas errichtete Lalita-Mahal-Palast am Chamundi Hill sowie der Rajendra-Vilas-Palast. Des Weiteren gibt es in Mysore zahlreiche repräsentative Bauten der Kolonialzeit, u. a. das Rathaus, die Rangacharlu Memorial Hall und den Uhrturm von 1927.
Viele historische Sehenswürdigkeiten bietet das 16 km nordöstlich von Mysore gelegene Shrirangapattana, 1610 bis 1799 Hauptstadt des Königreiches Mysore.
Rund 15 Kilometer nordwestlich von Mysore liegen die Brindavan-Gärten am Fluss Kaveri, unterhalb des Krishna-Raja-Sagar-Staudammes. Die in den 30er Jahren für den Maharaja angelegten Gärten erstrecken sich auf einer Fläche von rund 60 Hektar.
In dem kaum 2km2 grossen Vogelschutzgebiet Ranganathittu, auf sechs winzigen Inseln im Fluss Kaveri gelegenen Schutzgebiet sind eine Vielzahl teils seltener Vögel zu beobachten.
Golf gehört in Indien zu den beliebtesten Sportarten. Schon 1829 gründeten die Engländer den Golf Club of Calcutta, der heute einer der ältesten der Welt ist. Jeder Golfclub in Indien erzählt heute noch eine Geschichte aus alten Zeiten. Besonders die Vielfältigkeit der landschaftlichen Gegebenheiten machen das Golfspiel zu einem ganz besonderen Erlebnis. Gerne reservieren wir Ihnen Abschlagszeiten auf den Plätzen entlang Ihrer Reiseroute.
Transport zum / vom Golfplatz
Reservation der Abschlagzeiten
Greenfees
Ausrüstung
Erleben Sie einen speziellen Abend mit der Lieblingsfreizeitbeschäftigung der Inder: dem Kino! Auch wenn Sie nicht zu den eingeschworenen Fans der Bollywood Produktionen gehören, lohnt sich ein Besuch schon alleine wegen der besonderen Atmosphäre im Saal. Es wird geklatscht, geraunt, gelacht, gejubelt und mit den Stars auf der Leinwand mitgelitten und mitgefiebert.
H.H. Parama Pujya Sri Ganapati Sachchidananda Swamiji ist einer der kaum noch anzutreffenden Avataras und bekannt für seine Heil- und Meditationsmusik. Der Sri Garapati Sachidananda Ashram ist ein bemerkenswerter Ort mit einer reinen Atmosphäre, angereichert durch vedische Gesänge, die sofort ins Herz eindringen und völlig entspannen. Der Tagesausflug gibt Einblick in den Tagesablauf dieses Ashrams.
Das im Herzen der Stadt Mysore gelegene Hotel Southern Star Mysore bieted seinen Gästen einen guten Komfort.
Das Hotel verfügt über 107 grosse Zimmer mit moderner Ausstattung, Restaurant mit Multi-Cuisine, Cocktail-Lounge,24-Stunden-Zimmerservice und eine Konditorei.
Das als Grand Heritage Hotel anerkannte Royal Orchid Metropole Hotel liegt im Herzen der Stadt Mysore und erstreckt sich über 2,5 Hektar Land. Das Royal Orchid Metropole gilt als eines der besten Hotels in Mysore. Es vereint den Charme der alten Welt mit modernen, eleganten Designs, kaiserlichen Bögen, beeindruckenden Säulen und extravaganten Gängen, die ursprünglich 1920 vom ehemaligen Maharaja von Mysore gebaut wurden.
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