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In der spanischen Metropole sank die Lebenserwartung auf dem Höhepunkt der ersten Welle während zwei Wochen um 15 Jahre. Auf das ganze Jahr betrachtet könnte die Lebenserwartung in Madrid bei Männern um 2,8 Jahre sinken, bei Frauen um 2,1 Jahre. Auf ganz Spanien bezogen könnte die Lebenserwartung um 11 Monate zurückgehen.
In Spanien wurden bis zum 19. Juli 28.000 Todesfälle an COVID-19 registriert. Die Zahl der Opfer dürfte noch weit höher liegen, da längst nicht alle Erkrankungen erkannt wurden. Ausserdem muss auch mit einem Anstieg der Sterblichkeit bei anderen Erkrankungen gerechnet werden, da viele Menschen aus Angst vor einer Infektion auf lebensnotwendige Therapien verzichteten und andere wegen eines überforderten Gesundheitswesens nicht behandelt werden konnten.