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Die japanische Service-Kultur ist einzigartig!
2012 wollte die japanische Bahngesellschaft Hokkaido Railway Co aufgrund mangelnder Nachfrage die Haltestelle des 30-Seelen-Dorfes Kyu-shirataki schliessen. Doch eine Person war von der entlegenen Haltestelle abhängig: Das Schulmädchen Harada Kana. Die Bahngesellschaft entschloss sich daraufhin, die Haltestelle für weitere vier Jahre zu betreiben - nur für Harada Kana. Der Fahrtplan wurde in der Folge dem Stundenplan des Mädchens angepasst, und während den Schulferien bediente der Zug die Haltestelle nicht.
Kürzlich schloss Harada Kana ihre Schulausbildung ab, was gleichzeitig bedeutete, dass die Tage der Haltestelle gezählt waren. Letztes Wochenende hielt denn auch der letzte Zug in Kyu-shirataki. Die Dorfbewohner hielten eine kleine Abschiedsfeier für den Zug, der in Zukunft nie mehr in ihrem Dorf halten wird.