Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03591.jsonl.gz/3049

libs aktuell
Prämierung MyClimate-Projekt "Antiplast"
Ilayda Bostanci, Linda Steger und Julian Schmid sind Automatiker-Lernende im 2. Lehrjahr in Baden. Sie haben sich ein Umwelt-Projekt realisiert und sich mit dem Thema Kunststoff-Abfall auseinandergesetzt. Mit ihrem Projekt «Antiplast» konnten sie viele Leute sensibilisieren weniger Kunststoff-Abfall zu produzieren, diesen richtig zu entsorgen und wenn immer möglich auf Kunststoff-Verpackungen zu verzichten.
Die drei Lernenden wurden in der Kategorie Sensibilisierung nominiert und haben an der Prämierung vom 11. Juni 2019 an der Hochschule für Technik in Rapperswil (HSR) teilgenommen.
Anlässlich einer Führung durch die HSR haben sie einen Einblick in die Hochschule erhalten. Ebenso haben sie anlässlich der Prämierung die Chance bekommen, ihr Projekt «Antiplast» an einem Projektmarkt vorzustellen und eine Kurzpräsentation zu halten.
Herzliche Gratulation an das Antiplast-Projektteam zum 2. Platz!
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.
Entwicklung eines Wechselrichters
Für meine individuelle praktische Arbeit (IPA) hatte ich die Aufgabe, einen Wechselrichter zu planen und zu konstruieren. Ein Wechselrichter wandelt Gleichspannung in Wechselspannung um. Er wird überall dort eingesetzt, wo eine Gleichspannungsquelle einen Wechselspannungsverbraucher versorgen muss. Der Wechselrichter sollte schlussendlich eine kleine Asynchronmaschine betreiben und darum nicht nur einen einfachen Wechselstrom, sondern Drehstrom erzeugen. Das Wichtigste bei diesem Projekt war, dass ich viel lernen und mitnehmen konnte. Diese Gelegenheit habe ich genutzt und viel Zeit und Leidenschaft investiert.
Vor dem IPA-Start habe ich erste Versuche mit einem Mikrokontroller durchgeführt. Ich habe gemerkt, dass ich die Aufgaben auf einen Kontroller und einen Computer aufteilen muss. Als Computer verwende ich den Raspberry Pi. Er hat die Kontrolle über den ganzen Wechselrichter und misst die Temperaturen und die Spannung, um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten. Zudem liest er die Soll-Frequenz ein und sendet diese an den zweiten Kontroller. Das ist der Arduino, dessen Aufgabe es ist, mit dem erhaltenen Wert ein Taktmuster zu berechnen. Das Taktmuster besteht aus den Signalen, welche die sechs Halbleiter ansteuern. Diese Halbleiter bilden eine dreifache Halbbrücke und richten die Gleichspannung in eine Dreiphasen-Wechselspannung um.
Das Projekt lief am Anfang sehr gut und die einzelnen Bauteile haben funktioniert. Beim Programmieren der beiden Mikrokontroller habe ich viel Neues gelernt und die ersten Tests mit den beiden Kontroller verliefen vielversprechend. Bis zum Schluss sind noch diverse Themen aufgetaucht, was sich aber rückwirkend höchst positiv auf den Lerneffekt ausgewirkt hat.
Ich bin Automatiker im 4. Lehrjahr bei libs und mache meine Schwerpunktausbildung bei Bombardier im Powerlab. Die Arbeit, die ich dort verrichte, ist sehr spannend und abwechslungsreich. Das Team, in dem ich arbeite, hat ein angenehmes Arbeitsklima und unterstützt mich bei meiner Ausbildung.
Gian-Reto Wiher