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2018 wurden in der Schweiz rund 101 Millionen Diagnosen gestellt, im Vorjahr waren es 99 Millionen gewesen. Erkrankungen des Nervensystems und der Sinnesorgane waren 2018 die am häufigsten gestellten Diagnosen in Arztpraxen (12.7 Millionen), gefolgt von psychischen Krankheiten (11.3 Millionen), Herz-Kreislauf-Krankheiten (10.2 Millionen) sowie Erkrankungen des Bewegungsapparats (9.4 Millionen).
Nach der Diagnose entscheidet der Arzt in Absprache mit der betroffenen Person, wie die Krankheit oder die Symptome behandelt werden sollen. 2018 wurde etwas weniger als die Hälfte aller Behandlungen mithilfe von Medikamenten und leicht mehr als die Hälfte ohne Arzneimittel durchgeführt. Die meisten Diagnosen wurden für die Altersgruppe der über 65-Jährigen gestellt. Nur unwesentlich weniger Diagnosen fielen auf die Altersgruppe der 40- bis 64-Jährigen. Mehr als 58% aller Diagnosen entfielen auf Frauen.
Zwischen 2008 und 2018 hat die Zahl der Diagnosen zwar um über 23% zugenommen, aber auch die Bevölkerung ist gewachsen. Folglich ist die Zahl der Diagnosen pro Einwohner nur unwesentlich angestiegen. Sie lag 2016 bei etwas weniger als 12 Diagnosen pro Kopf, wobei es 2010 zu einer Neuberechnung der Diagnosedaten kam, was dazu führte, dass die Zahl der Diagnosen im Vergleich zu den Jahren davor angestiegen ist. Durchschnittlich konsultieren die Einwohnerinnen und Einwohner der Schweiz rund viermal jährlich einen Arzt.