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(lat.), Segnung, Weihe, in der katholischen Kirche besonders die Einsegnung einer Sache
oder Person, wobei Gebetsformeln (oft selbst Benediktion genannt), Besprengung mit Weihwasser, Räucherungen etc. den Ritus ausmachen.
Dem Papst vorbehalten ist die Benediktion des ganzen Erdkreises (urbis et orbis), die er jährlich dreimal, am Gründonnerstag, am Oster-
und Himmelfahrtstag, erteilt, und der Rose, den Bischöfen die der Kultusgeräte, der Fürsten und Äbte.
Die Benediktion unterscheidet sich von der Konsekration und tritt als Amts
weihe da ein, wo mit dem Amt, wie bei dem der Äbte, kein heilsvermittelnder,
sondern nur ein kirchenregimentlicher Charakter verbunden ist.