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Der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise (PPI) in der Schweiz ist im Dezember 2011 gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent auf einen Indexstand von 97,7 Punkten gestiegen (Basis Dezember 2010 = 100). Die Inland- und die Importprodukte zogen um 0,2 Prozent respektive um 0,5 Prozent an, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilt.
Innert Jahresfrist sank das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten im Dezember um 2,3 Prozent. Damit fiel der Preisrückgang innert Jahresfrist weniger stark als erwartet aus; von AWP befragte Ökonomen hatten ein Minus im Bereich von 2,6 bis 2,9 Prozent erwartet.
Der Produzentenpreisindex stieg im Berichtsmonat um 0,2 Prozent auf den Stand von 97,8 Punkten, gegenüber dem Vorjahr zeigte sich ein Preisrückgang von 2,2 Prozent. Der Importpreisindex zeigte einen Anstieg um 0,5 Prozent und notiert neu bei 97,4 Punkten. Gegenüber dem Vorjahr lag das Preisniveau um 2,6 Prozent tiefer.
Vor allem die erneut eingetretenen Preissteigerungen für Erdöl- und Erdölprodukte hätten im Dezember zum Anstieg des Importpreisindex geführt, so das BFS. Preiserhöhungen gab es indes auch für Rohmilch, Schlachtrinder, Produkte der Bauschreinerei und des Innenausbaus sowie für Stahl.
Über das gesamte Jahr 2011 betrachtet ergab sich ein gegenüber 2010 um 0,9 Prozent tieferes Preisniveau, wobei die Preise der inländischen Produzenten (-1,1 Prozent) stärker sanken als die Importpreise (-0,5). Nach einer Phase mit leichten Preissteigerungen bis im April 2011 waren ab Mai bis November zum Teil deutliche Preisrückgänge festzustellen, heisst es weiter.
(vst/sda)