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Der Handel mit Wertpapieren ausserhalb der öffentlichen Börsen über «Dark Pools» ist vor allem in den USA in Verruf geraten - zu unrecht findet der CS-Leiter vor dem Senat.
«Dark Pools» sind Handelsplattformen, auf denen der Kauf und Verkauf von grossen Wertpapierpaketen ausserhalb der öffentlichen Börsenplätze abwickelt werden. Bei den «Dark Pools» sehen Käufer und Verkäufer die gestellten Preise nicht, beide Parteien orientieren sich aber an den Preisen an den Aktienmärkten. Dadurch können grössere Aktienpakete den Besitzer wechseln, ohne grosse Preisschwankungen auszulösen.
In den vergangenen Monaten wuchs die Kritik von Seiten der Regulatoren in USA. Ihr Vorwurf: Grossunternehmen würden so den Markt verzerren und über den «Dark Pool»-Handel bessere Preise erhalten, als Teilnehmer an den öffentlichen Märkten. Weiter sollen die Volumina, die über «Dark Pools» gehandelt werden, in den letzten Jahren rasant angestiegen sein, was den Markt weiter verzerre.
Annahmen über «Dark Pools» falsch
«Dark Pools» dürften nicht überschätzt werden, hält Dan Mathisson, Leiter des elektronischen Handels bei der Credit Suisse, dagegen.
In einer Anhörung vor einem Ausschuss des US-Senats sagte Mathisson, dass die Annahmen über «die Volumen, die über ausserbörsliche Plattformen bewegt werden, faktisch falsch» seien, berichtet das US-Wirtschaftsblatt «Wall Street Journal». «Während der letzten fünf Jahre haben sich die Volumen an den ausserbörslichen Plattformen nicht bewegt», fügt der CS-Mann an.