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Schauen wir uns anhand eines konkreten Beispiels an, wie wir Sie bei einem Transportschaden unterstützen:
Ein auf Maschinenbau spezialisiertes Familienunternehmen musste auf Verlangen eines Käufers eine Produktionsanlage ausnahmsweise per Luftfracht spedieren. Die Anlage wurde nach Auffassung des Familienunternehmens luftfrachttauglich verpackt und traf ohne sichtbare Transportschäden am Bestimmungsort ein.
Das Auspacken und der Testlauf verlaufen ohne Zwischenfälle, und die Maschine wird in Betrieb genommen. Einige Wochen später wird bei der gelieferten Maschine eine technische Störung diagnostiziert. Ist es ein Transportschaden? Wer muss den Schaden an der Maschine übernehmen?
Da der Produktionsstandort ausserhalb Europas für die neu erworbene Anlage noch nicht fertiggestellt war, wurde diese erst 90 Tage nach erfolgter Lieferung ausgepackt, montiert und schrittweise mechanisch und anschliessend elektrisch in Betrieb genommen.
Der zweiwöchige Testlauf in Anwesenheit von Fachkräften aus der Schweiz verlief problemlos. Erst drei Wochen später stellte der Kunde am Knopf des Kneters, an dem sich das Planetengetriebe befindet, aussergewöhnliche Geräusche fest. Die Anlage musste deshalb aus sicherheitstechnischen Gründen abgeschaltet werden. Die Fernanalyse durch den des teuren Mixers (Millionenbetrag) ergab, dass aller Wahrscheinlichkeit nach ein Lager im Getriebe beim Transport Schaden genommen haben musste und sich dieses deshalb mit zunehmender Betriebsdauer selber zerstörte. Eine unsachgemässe Handhabung als Ursache für den Maschinenschaden schloss der Hersteller aus.
Nachdem der Verkäufer/Hersteller weitere Abklärungen mit dem verantwortlichen Verpacker/Spediteur vorgenommen hatte, informierte er seinen Versicherer, die Allianz, bei der er eine Transportversicherung abgeschlossen hat, und machte einen Transportschaden geltend. Als anzunehmende Ursache gab er an, dass beim Starten und Landen der Frachtmaschine überdurchschnittliche Beschleunigungskräfte auf den liegenden Kneter der Anlage und seine Knetschaufeln mit total 1,5 Tonnen Schaufelgewicht eingewirkt hätten. Aus diesem Grund sei das Lager des Antriebs beschädigt worden.