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Anfänger versuchen immer wieder den Schwung mit allerlei überflüssigen Bewegungen in Armen und Beinen zu forcieren. Aber selbst der schnellkräftigste Leistungssportler wird seine Arme nicht so schnell bewegen können, um auch nur ansatzweise an die Schlägerkopf-Geschwindigkeit heranzukommen, die man mit Hilfe der Körperspannung und einer einfachen Hüftbewegung erzielen kann.
Kurz nachdem Paul David Rowe 1964 mit Backspin zur Welt gekommen war, beschloss er, Golf-Profi zu werden. Schon bald sorgte er als Tour-Pro mit seinen kunstvollen Schlägen und der noch viel kunstvolleren Föhnfrisur beim (weiblichen) Publikum für Aaahs und Ooohs. Seit 1983 gibt er seine Erfahrung als Golflehrer weiter. Paul Rowe ist Mitglied der British und der Schweizer PGA. Paul Rowe kommt aus Burslem in Stoke-on-Trint. Stoke-on what? Stoke-on-Trint.
Die Föderation der Six Towns führte 1910 die Bezirke Hanley, Burslem, Longton und Stoke-upon-Trent mit den Distrikten Tunstall und Fenton als einen gemeinsamen Grafschaftsbezirk von Stoke-on-Trent zusammen. Stoke-on-Trent bekam 1925 den City-Status. Seit dem 17. Jahrhundert war die Gegend bekannt für die Töpfereien. In den vergangenen Jahren litt Stoke-on-Trent unter dem wirtschaftlichen Abschwung innerhalb der englischen Keramikbranche. Dadurch stieg die Arbeitslosigkeit in diesem Gebiet erheblich an. Das Motto von Stoke-on-Trent ist Vis Unita Fortior (Gemeinsamkeit ist die Stärke). Es findet sich auch auf dem Wappen der Stadt. Das muss man wissen.
Aus Burslem stammen übrigens auch Edward John Smith, der Kapitän der „Titanic“, und Robbie Williams, der Musiker und Entertainer. Muss man auch wissen. Paul Rowe ist zwar ein grossartiger Tänzer (ahnt man) aber lediglich ein mittelmässiger Sänger (weiss man), weshalb er nicht im Showbusiness herumturnt, sondern sich auf das konzentriert, was er richtig gut kann: Golfen. Und andern beibringen, wie man richtig schwingt. Paul Rowe lebt in Flims ist nicht verheiratet, hat keine Kinder (“nur” Junioren) und keine Haustiere (nur Eagle, Birdie und Albatross). Vorausgesetzt es läuft nicht grad ein Fussballspiel seines Vereins Stoke City.
Es stimmt schon: Wer nicht übt, kann nichts. Bei kaum einer anderen Sportart erfährt man das so deutlich, wie beim Golf. Deshalb üben selbst die weltbesten Golfer. Täglich. Stundenlang.
Golf ist ein Spiel fürs Leben. Sie spielen heute mit Ihren physischen und psychischen Möglichkeiten von heute und das ist auch gut so.
Die Frage bleibt nur, was wird in zehn oder zwanzig Jahren sein, wenn das Alter seinen Preis verlangt und Beweglichkeit, Kraft und Konzentration nachlassen? Die Lösung liegt auf der Hand: Erwerben Sie sich ein gewisses Verständnis für die Technik Ihres Spiels. Der einfachste Weg dazu ist die Golfstunde. Paul Rowe arbeitet mit Ihnen an einer Technik, die Ihren individuellen Möglichkeiten entsprechend umsetzbar ist. Und zwar mit ausgefeilten Lehrmethoden und Unterrichtsmaterialen.
Für Reservationen wenden Sie sich aber am Besten direkt ans Sekretariat des Buna Vista Golf Sagogn. Dort weiss man, wann der Meister noch eine Lücke in seinem Terminkalender hat.
Die Privatlektion kostet übrigens 90 Franken, dauert aber nur 50 Minuten (weil er 10 Minuten für den Tee einrechnet) woran man deutlich erkennt, dass Paul Rowe tatsächlich ein Engländer ist.
Übrigens: Wie fast jede Sportart spricht auch das Golfspielen bestimmte Muskelgruppen an, die im Alltag eine eher untergeordnete Rolle spielen. Die Folge ist nicht selten ein kleiner Muskelkater nach der ersten richtigen Golfstunde. Dies kann man verhindern oder zumindest mäßigen, in dem man vorher im Fitnesscenter gezielt Rücken- und Armmuskulatur trainiert. Aber nicht übertreiben!
Der Golfschwung gilt als der zweit schwerste Bewegungsablauf im Sport.
Paul Rowe legt bei der Schulung grössten Wert auf „The Magnificent Seven“. Die Beachtung der glorreichen sieben Punkte führt im Idealfall dazu, dass der Golfschwung immer genau gleich ausgeführt werden kann. Im Idealfall.
Wie bei vielen Sportarten ist die Balance ein entscheidender Erfolgsfaktor. Zum einen benötigt der Golfschwung einen stabilen Stand, um die nötige Balance zu halten, zum anderen muss der Stand eine schnelle Rumpfbewegung zulassen.
Ideal ist es, etwa schulterbreit zu stehen. Ein längeres Eisen oder auch der Driver sorgen mit ihren langen Schäften für einen größeren Schwungradius und damit auch für eine höhere Schlägerkopf-Geschwindigkeit. In diesem Falle ist es sinnvoll, den Stand etwas zu verbreitern. Kurze Eisen sind leichter in den Griff zu bekommen, daher kann der Stand hier auch etwas enger ausfallen.
Die Füße sollte parallel aufgesetzt werden.
Die Ballposition ist ein sehr wichtiger Faktor, da von ihr die Körperausrichtung, die Schwungrichtung und der Auftreffwinkel beeinflußt werden.
Im Rückschwung verlagert sich das Körpergewicht leicht auf den rechten, im Durchschwung auf den linken Fuss. Diese Gewichtsverlagerung unterstützt den Schwungablauf und führt zu einer kleinen seitlichen Körperdrehung.
Somit findet beim Golfschwung sowohl eine Dreh- als auch eine seitliche Körperbewegung statt. Das verlagert den tiefsten Punkt des Schwunges nach links. Der Ball wird dadurch etwas links von der Mitte der beiden Füsse gespielt.
Im Rückschwung verlagert sich das Körpergewicht leicht auf den rechten, im Durchschwung auf den linken Fuss. Diese Gewichtsverlagerung unterstützt den Schwungablauf und führt zu einer kleinen seitlichen Körperdrehung.
Somit findet beim Golfschwung sowohl eine Dreh- als auch eine seitliche Körperbewegung statt. Das verlagert den tiefsten Punkt des Schwunges nach links. Der Ball wird dadurch etwas links von der Mitte der beiden Füsse gespielt.
Die Knie sind leicht gewinkelt und der Oberkörper ist von der Hüfte etwas nach vorn gebeugt. Der Rücken bleibt gerade, und das Gewicht lastet auf den Ballen. Wenn man eine gerade Linie von der Mitte der Oberarme nach unten zieht, so würde diese auf den Ballen zeigen.
Aus dieser Haltung heraus kann der Körper ungehindert gedreht werden.
Beugen Sie den Oberkörper nach vorne bis der Schlägerkopf auf dem Boden aufsetzt. Dies ist de richtige Ansprechposition. Für einen vollen Schwung mit einem Eisen sollte der Schläger immer auf einer Linie in der Mitte zwischen den Füssen auf dem Boden aufsetzen.
Der „Buna Vista Golf“ in Sagogn gehört zu den schönsten Golfplätzen der Schweiz und ist ein natürliches Paradies mit anspruchsvollen Spielbahnen. Die ersten neuen Löcher erinnern ein bisschen an einen schottischen Links-Course und stimmen auf die zweiten neun ein, die ein gutes Kursmanagement und neben Fingerspitzengefühl auch viel Kreativität verlangen.
Unser 18-Loch-Golfplatz liegt – über dem Vorderrhein – auf dem idyllischen Plateau zwischen den beiden Dörfern Sagogn und Schluein. Gebaut wurde der Course vom bekannten Architekten John Chilver-Stainer, der zwar im schweizerischen Appenzell lebt und auch schon fast so wie ein Appenzeller aussieht, in seinem Innersten aber nach wie vor ein waschechter Schotte ist. Und das merkt man auch seinem Golfplatz an.
Er passt perfekt zur wunderbaren Fernsicht ins Alpenpanorama von Laax und Flims, ja bis hinauf in Richtung Oberalp-Pass. Der prächtige Blick auf die imposante Rheinschlucht entschädigt für jeden noch so spektakulären Slice, den gemeinen Shank vor dem Grün oder den verschobenen 4. Put. Und wenn alles nichts nützt, dann hilft vielleicht der Blick auf eine der 13 Kirchen, die man vom „Buna Vista Golf Sagogn“ aus sieht.