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Wirtschaft mit Grundeinkommen?
Landwirtschaft im freien Markt
Die Landwirtschaft ist ein wichtiger Pfeiler der Gesellschaft und deren Aufgabe wird sogar in der Bundesverfassung umschrieben. Eine Mehrheit der Schweizer möchte eine nachhaltige und effiziente Produktion von Lebensmitteln in der Schweiz. Da die Landwirtschaft praktisch weltweit subventioniert wird, werden Lebensmittel sehr billig angeboten. Die Bauern können die meisten Produkte nur mittels Subventionen zu Marktpreisen produzieren. Diese Subventionen sind allerdings an Bedingungen geknüpft, was nicht allen gefällt. Damit werden Bauern sozusagen zu Beamten des Staates, und haben wenig unternehmerischen Spielraum und Verantwortung.
Bauern mit einem Grundeinkommen bräuchten keine Subventionen mehr und würden richtige Unternehmer werden. Von Ihrem Unternehmersinn würde es abhängen, welche Waren sie wie produzieren und ob sie auf dem Markt akzeptiert würden. Kleinbetriebe könnten existieren und z.B. Nischenprodukte herstellen, von denen heute kaum jemand leben kann. Oder Experimente mit neuen Methoden oder alten Gemüsesorten durchführen. Bauernhöfe könnten gar zu Begegnungsstätten werden, wo Menschen Waren kaufen oder bei der Gartenarbeit mit Hand anlegen könnten, für einige eine sinnvolle Alternative zum Fitnessclub.
Mit einem guten Labelsystem könnten Konsumenten die Produkte kaufen die ihnen passen. Der Markt würde damit selber sagen was er will. Mit Grundeinkommen würde Marktwirtschaft eben funktionieren.