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Suche nach BelArosa
Nachdem BelArosa die erste Nacht ausserhalb der Nische schlief, verbrachte er auch fast den Tag an seinem neu erflogenen Platz. BelArosa kletterte hoch und runter, ruhte sich aus und nahm sich viel Zeit für Gefiederpflege. Nachmittags um halb vier schaute er den Hang hinunter und breitete seine Flügel aus. Kurz darauf zog er die Flügel wieder ein und bleibt noch ein wenig sitzen. Doch etwas später hüpft BelArosa tatsächlich hoch und fliegt los! Und sofort, fliegt er ums Eck des Henglihanges, bis er ausser Sichtweite war. Wie weit und wie lange ist er geflogen? Niemand weiss es. Bald machte sich das Überwachungsteam auf die Suche nach dem jungen Ausflieger. Schliesslich konnte BelArosa auf dem Bergrücken oberhalb der Nische, welcher vom Infostand und Beobachtungscontainer aus nicht sichtbar ist, wieder entdeckt werden. BelArosa sass auf einem grossen Stein, bewegte dort seinen Kopf in alle Richtungen und schien sich die Gegend anzusehen (s. Bild). Doch Schwupps, flog er weiter und war wieder ausser Sicht. Diesmal blieb die Suche erfolglos, doch BelArosa tauchte dann plötzlich am Horizont auf. Ganz zuoberst auf dem Gipfel sass er und sah auf die Auswilderungs-Nische runter. Wir werden später sehen, ob dieser Aufenthaltsort sein heutiger Schlafplatz wird.