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Rivers and Tides war 10 Mal im Kino Orient zu sehen, zuletzt im Juni 2007.

Rivers and Tides
Thomas Riedel Sheimer, Deutschland, 2002
105 Min.
Andy Goldsworthy ist bekannt durch
seine faszinierenden Arbeiten mit
Naturmaterialien. Eis, Steine, Blätter, Zweige, Wasser - Er arbeitet
mit dem, was er vorfindet, und
meist dort, wo er es vorfindet.
Einige seiner Arbeiten bleiben in
der Landschaft bestehen, andere
vergehen, schmelzen, werden verweht. Allein Goldsworthys Fotografien halten seine Arbeiten in
der Vergänglichkeit der Zeit fest.
Thomas Riedelsheimer konnte
Andy Goldsworthy über einen längeren Zeitraum bei seiner Arbeit
beobachten. Über die vier Jahreszeiten begleitete er ihn nach Kanada,
in die USA, nach Frankreich und
Schottland, an den Wohnort Goldsworthys, in dem der Künstler und
sein Werk tief verwurzelt sind.
Er dokumentiert das Unvorhersehbare, das Überraschende, das
permanente Risiko, das in Goldsworthys Arbeit steckt; das nie
vergebliche Scheitern und den
Neubeginn, die leidenschaftliche
Geduld und den unbändigen Willen
zu verstehen. Es kam Riedelsheimer darauf an, den oft langwierigen Prozess des Entstehens und
Vergehens von Goldsworthys Kunstwerken zu dokumentieren. Das
geduldige, manchmal vergebliche
Warten wurde zum natürlichen
Bestandteil der Dreharbeiten - wie
bei jenem Steinkegel an der kanadischen Küste, der während seiner
Errichtung fünfmal einbrach, dann
drei Fluten unbeschadet überstand
und schliesslich unbeobachtet bei
Ebbe einstürzte.
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