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Die Ernährung hat einen direkten Einfluss auf die Leistungsfähigkeit des Gehirns. Das fanden amerikanische Forscher heraus, indem sie Ratten trainierten, einen Weg aus einem Labyrinth zu finden.
Als die Tiere sich schliesslich auskannten, wurde ein Teil der Ratten sechs Wochen lang ausschliesslich mit Fruchtzucker ernährt. Danach erinnerten sie sich wesentlich schlechter ans Labyrinth als diejenigen Ratten, die zusätzlich zum Fruchtzucker auch gutes Fett erhielten, nämlich Omega-3-Fettsäuren.
Frischer Fisch auf den Tisch
Die amerikanischen Forscher sind sich sicher, dass die Ergebnisse des Rattenversuchs auch für uns Menschen gelten und warnen: Einseitige Ernährung mit zu viel Süssem, Softdrinks und industriell hergestellten Fertignahrungsmitteln kann langfristig die Gehirntätigkeit einschränken.
Die gute Nachricht aus dem Ratten-Versuch: Omega-3-Fettsäuren, die wir mit Fisch aufnehmen, halten das Gehirn fit. Wer also auf Süsses nicht verzichten will, sollte unbedingt auch Fisch auf den Speiseplan setzen.
Omega-3-Fettsäuren
Omega-3-Fettsäuren sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Sie stecken vor allem in Walnuss-, Raps-, Soja- oder Leinöl, aber auch in fetten Fischsorten wie Lachs, Hering oder Makrele. Die Bestandteile der Fettsäuren verbessern den Cholesterinspiegel und die Fliesseigenschaften des Bluts – und schützen so z. B. vor Bluthochdruck oder Arteriosklerose.