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Der Krishna-Tempel am Zürichberg ist der Leuchtturm, der die Schweiz seit fast 40 Jahren mit dem Krishna-Bewusstsein beleuchtet. In diesem Tempel erlebten die meisten Schweizer Gottgeweihten für das erste Mal ein ISKCON-Sonntagsfest oder ein Bhakta-Programm. Hier nahmen wir an einer Gītā- oder Bhāgavatam-Klasse teil und wurden uns der Bedeutung Prabhupādas Bücher und deren Verteilung bewusst. Hier lernten wir die Bildgestalten von Śrī Śrī Gaura Nitāi und Jagannātha zu verehren. Im Krishna-Tempel an der Bergstrasse wurden wir in der Praxis des Bhakti-Yogas geschult, genauso wie sie von Śrīla Prabhupāda gelehrt wurde.
Etwas Hintergrundinformation: Unser Tempelgebäude gehörte früher der Bankiersfamilie Julius Bär und wurde 1980 von der Schweizerischen Stiftung für Krischna-Bewusstsein mit einem vom Schweizerischen Bankverein (heute UBS) gewährten Hypothekarkredit erworben. Seit vielen Jahren hat die Stiftung gewissenhaft jährliche Amortisations- und Zinszahlungen getätigt, im Jahre 2000 aber geriet die Stiftung unerwarteterweise in eine schwierige Finanzlage. Die Amortisationszahlungen wurden eingestellt, obwohl die Verzinsung des Hypothekardarlehens weiterhin ununterbrochen fortgesetzt wurde
Infolgedessen hat der Krishna-Tempel immer noch eine erhebliche Hypothekarschuld. Viele Gottgeweihten und Freunde von Krishna sind heute der Meinung, dass es höchste Zeit ist, dass Jagannātha, Herr des Universums und der Höchste Besitzer, endlich "Alleineigentümer" Seines eigenen Tempelgebäudes werden soll.