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Nimmt man die letzten 200 Jahre als Gradmesser, durchläuft die Menschheit – oder zumindest die westliche Zivilisation – alle 56 Jahre eine zehnjährige Phase intensiver Forschung, mutiger Expansion und politischer Unruhen. 2015 ist es das nächste Mal wieder soweit…
Praktisch alles in der Natur läuft in Zyklen ab: Jäger- und Beutepopulationen, Klima- und Meeresspiegelschwankungen oder die Entstehung und Zerstörung von Superkontinenten. Dies ist, von einem nüchternen Standpunkt aus betrachtet, nicht allzu erstaunlich: langfristig stabile Systeme zeichnen sich durch Selbstregulationsmechanismen aus, die allesamt einen gewissen Spielraum besitzen, so dass das durch sie definierte System zwischen einem Extremzustand und dem anderen hin- und herpendeln kann. Nur selbstregulierende Systeme haben eine Chance, langfristig erfolgreich zu sein: Systeme, die irgendwann aus dem Ruder laufen (wie z.B. die mögliche künftige Entwicklung der Menschheit zu einer tiefgreifenden, „geologischen“ Kraft in Form einer planetaren Superzivilisation), zerstören entweder das System oder führen es in einen ganz neuen Zustand über, in dem neue Gesetze gelten und sich neue, andere, den neuen Umständen angepasste selbstregulierende Systeme behaupten müssen.
Auch die Zivilisation ist solchen Zyklen unterworfen, wie die Geschichte zeigt. Aus dem Chaos steigen Königtümer und Reiche auf, saugen Macht und Wohlstand in sich auf, erlahmen, werden von inneren Spannungen zerrissen und sinken ins Chaos zurück. Es ist keineswegs gesagt, dass die westliche Zivilisation tatsächlich zu der oben genannten Superzivilisation entwickeln wird: genauso könnte es sein, dass die Menschheit an der kommenden Energiekrise scheitert (etwa, weil es ihr nicht gelingt, die Kernfusion oder die Sonnenenergie rechtzeitig im notwendigen Umfang zu nutzen) und die heutige Zeit künftigen Generationen als „goldenes Zeitalter“ in Erinnerung bleiben wird. Doch bisher hat keine Zivilisation ein derartige Macht von wirklich globaler Dimension erreicht wie die westliche: Europa hat in den Jahrhunderten nach 1500 praktisch die gesamte Welt erobert, kolonialisiert und für immer verändert. Wir wissen nicht, ob diese „Herrschaft“, die längst in der Phase innerer Zerstrittenheit und Rückzug angekommen ist, noch lange anhalten wird.
Doch im generellen Trend lassen sich einige interessante „Obertöne“ ausmachen. So scheint es, dass ungefähr alle 56 Jahre eine ganz spezielle Phase beginnt, die jeweils etwa ein Jahrzehnt andauert. In dieser Zeit herrscht eine allgemeine Aufbruchstimmung: man will Neues sehen und gestalten. Es ist eine Zeit, in der grosse Projekte angepackt und verwirklicht werden. Die allgemeine Befindlichkeit besagt, dass es in Zukunft aufwärts geht, dass es künftigen Generationen besser gehen wird, kurz: man greift nach den Sternen. Doch diese Phasen des Aufbruchs zur [i]Final Frontier[/i], zur letzten Grenze, wurden bisher stets durch grosse Kriege beendet. Diese aussergewöhnliche Phase wirkt noch lange nach, und die Neuerungen, die sie gebracht hat, brauchen Zeit, bis sie sie sich durchsetzen.
Doch schauen wir uns die Fakten an. Die letzte solche Phase fand in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts statt, beginnend um 1957 herum (~1959 – 1969). Die ersten Forschungsstationen in der Antarktis entstanden, Sputnik wurde ins All geschossen und erschütterte die USA. Darauf wurde das Apollo-Mondprogramm ins Leben gerufen, Wissenschaft und Technologie wurden gefördert wie nie zuvor, und kurz vor dem Ende dieser Phase stand zum ersten Mal ein Mensch auf dem Mond. Medizin (etwa die Erkenntnis über das Zusammenspiel von DNA, RNA und Proteinen in der Zelle) und chemische Wissenschaften machten Fortschritte wie nie zuvor. Der erste Laser wird gebaut. Soziale und gesellschaftliche Revolutionen („1968“) stellten die bürgerliche Nachkriegswelt auf den Kopf. Die Kolonialreiche der europäischen Staaten werden aufgelöst. Doch am Ende kam der Vietnamkrieg und andauernde Konflikte im Nahen Osten. Das Mondprogramm wurde aufgegeben, die Marslandung in die ferne Zukunft verschoben. Der Öl-Schock kam. Die atomgetriebenen Autos, die Städte auf dem Meeresgrund und die Ferien auf dem Mond wurden nie Realität.
Rund 56 Jahre zuvor hatte es schon einmal eine solche Phase gegeben: Am Anfang des 20. Jahrhunderts (~1903 – 1913) sprach man von der „Belle Epoque„, der „schönen Epoche“. Wissenschaft und Technik machten rasante Fortschritte: das Auto und das Flugzeug wurden erfunden, ebenso wie die Fotografie und das Telefon. Die Titanic und ihre Schwesterschiffe wurden gebaut, damals die grössten Schiffe aller Zeiten. Der Panama-Kanal wurde gebaut. Zum ersten Mal wurden Bakterien als Krankheitserreger identifiziert, was die Medizin gewaltig weiter brachte. Die Idee einer globalen Organisation aller Staaten wurde in Form des Völkerbundes realisiert. Albert Einstein stellte die Relativitätstheorie vor, die Quantenphysik wurde entwickelt. Die Arbeiter fordern ihre Rechte ein, in vielen europäischen Staaten wird das Frauenstimmrecht eingeführt. Und am Ende? Begann der erste Weltkrieg (der, nach einem zwanzigjährigen Waffenstillstand, in Form des „zweiten Weltkriegs“ zu Ende geführt wurde). Die Welt schlitterte in die grösste Wirtschaftskrise aller Zeiten. Der Völkerbund scheiterte und wurde schliesslich durch die UNO abgelöst. Die Titanic versank in den Tiefen des Nordatlantiks.
Nochmals 56 Jahre zuvor (~1847-1857) hatte eine weitere turbulente Phase der menschlichen Geschichte stattgefunden. In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Kommunismus entwickelt, soziale Unruhen erschütterten Europa (so auch die Schweiz, die damals ihre Bundesverfassung erhielt). In der Medizin wurde zum ersten Mal mit Narkosen gearbeitet. Charles Darwin veröffentlichte sein Buch „Über die Entstehung der Arten“, das unser Weltbild so grundlegend verändert sollte wie kaum ein anderes. Der Suez-Kanal wurde gebaut, der Planet Neptun entdeckt. Am Ende dieser Phase kam der Krimkrieg, der zu einer kompletten Neuordnung des politischen Europas führte, sowie die erste Weltwirtschaftskrise.
Auch 1791 – 1801 lässt sich eine solche Phase ausmachen. Die Französische Revolution trat in ihre heisseste Phase. Der Planet Uranus sowie die grössten Asteoriden Ceres, Vesta und Pallas wurden entdeckt. In England brach die „Canal Mania“ aus, im Verlauf derer unzählige Kanäle gebaut wurden. Die Atomtheorie wurde entwickelt, die UV-Strahlung entdeckt. Die erste Batterie wurde gebaut. Und was folgte am Ende? Richtig, die napoleonischen Kriege.
Natürlich gab es auch dazwischen Kriege und Entwicklungen. Doch es fällt auf, wieviele grundlegende technische, gesellschaftliche und politische Entwicklungen mit weitreichenden Konsequenzen jeweils in diesen vergleichsweise kurzen Zeitperioden konzentriert sind.
Extrapoliert man diesen 200-jährigen Trend in die Zukunft, steht die nächste dieser Phasen für den Zeitraum 2015 bis 2025 an. Was können wir für diese Zeit erwarten? Die Karten werden bereits verteilt: Für diesen Zeitraum plant die NASA die Rückkehr zum Mond – auch andere Nationen und Staatenbünde, die zum Mond fliegen wollen, wie China, Russland oder Europa, peilen diesen Zeitpunkt an. Wir sehen, dass die private Raumfahrt grosse Fortschritte macht. Dürfen wir vielleicht sogar eine bemannte Mission zu einem erdnahen Asteroiden oder zum Mars erwarten? Grosse Felder der Technologie, von Medizin (nachzüchten von Organen, Heilung von Krebs, Stoppen des Alterungsprozesses, individuelle Medikamente, Genetische Therapien) über Materialwissenschaften (Metamaterialien, Graphen oder Kohlenstoffnanoröhrchen), Physik und Astronomie (Kernfusion, Teilchenbeschleuniger, Gravitationswellendetektoren, Ultrateleskope, neue Raumsonden), Informatik und Computertechnologie (Spintronik, Quantencomputer, Quantenkryptographie) scheinen nur noch wenige Jahre von tiefgreifenden Durchbrüchen entfernt. Soziale Unruhen beginnen, die neoliberale Wirtschaftspolitik gilt als gescheitert – Diskussionen über Bürgergeld / Grundeinkommen flackern auf. ist die nächste gesellschaftliche und soziale Revolution schon im Gang?
Doch was folgt danach? Einmal mehr ein grosser Krieg? Das Ende aller Träume? Wird die Welt wirklich bis ins Jahrzehnt 2071 – 2081 warten müssen, bis es das nächste Mal wieder heisst: Vorwärts, zu den Sternen!?
21st Century Waves – Ein Blog, der sich ausschliesslich mit diesem Thema befasst.
Tja, Leute. Es ist 2016. Es scheint, wir haben die innovative Phase übersprungen und sind direkt zu den Unruhen gelangt.
Naja, selbstlandende Raketen, Elektroautos, neue Ansätze im Energiesektor (von günstigeren Solarzellen bis zu neuen, sicheren Kernkraftwerkstypen)… Es tut sich schon was, finde ich. Und die „innovative Phase“ hätte ja – nach der im Artikel zitierten Theorie – auch gerade erst begonnen.
Ich habe den Artikel eben wieder gelesen und ich muss sagen dass sich so wie ich das sehe tatsächlich große Veränderungen abzeichnen- vor allem im Bereich der Energieversorgung und der Mobilität. Laut verschiedener Studien (z.B. http://www.spiegel.de/auto/aktuell/elektroautos-werden-laut-studie-billiger-als-herkoemmliche-fahrzeuge-a-841504.html)ist die Zeit ab 2015 tatsächlich die Epoche, in der sowohl erneuerbare Energien als auch vollelektrische Fahrzeuge günstiger als ihre fossilen Pendants werden. Die ersten Entwicklungen in diese Richtung sind bereits unübersehbar, wenn man sich z.B. das Model S von Tesla anschaut- offenbar hat das Elektroauto in der Tat die Serienreife erreicht. Gerade in Verbindung mit der Elektromobilität ergeben sich ja auch beste Möglichkeiten für „Smart Grids“ und damit eine effiziente Netzstabilisierung bei hohem Anteil von volatilen Energiequellen wie Wind und Solar. Auch die Akkumulatortechnik macht immense Fortschritte, was in nicht allzuferner Zukunft für günstige Batteriespeicherkraftwerke sorgen könnte. Und für die private Raumfahrt sehe ich enorme Perspektiven.
Interessanterweise gehen hier viele Initiativen wieder von wenigen Personen aus – z.B. Elon Musk, der ja sowohl Tesla als auch SpaceX gegründet hat.
Am Ende könnte die Welt sehr viel anders aussehen als jetzt – mit abgeschriebenen EE-Anlagen, die quasi gratis Strom liefern und Elektromobilen, die bei immensem Komfort und grandiosen Fahrleistungen deutlich weniger kosten als heutige, veraltete Verbrennerfahrzeuge – wie veraltet diese Technologie wirklich ist fällt einem auf, sobald man einmal Elektroauto gefahren ist, und sei es nur ein Nissan Leaf.
Ich bin sehr gespannt, was da auf uns alle zukommt.
Interessante Website: bitte lesen Sie diesbezüglich http://de.wikipedia.org/wiki/Kondratjew-Zyklus .
Viele Grüße
Interessante schlüssige Aussagen Geschichtlich nachprüfbar.
Bedenklich an der heutigen Situation ist der Umstand das ein weiterer Zyklus mit diesem 3 Generationen Zyklus zusammenfällt.
Das Zeitalter der Fossilen Energieträger stösst an unübersehbare Grenzen.
Auch die übrigen Grundlagen und Recorsen etwa Ernärungsmöglichkeiten sind gefährlich ausgereitzt.
Die zeitgenössische Zifilisation mit ihren teilweise extremen Abhängikeiten ist extrem störungsanfällig geworden.
Alle relevanten parameter deuten auf eine sehr umfangreiche Korrektour.
Dir wurde schon im astronews.com-Forum gesagt, dass das keine Rolle spielt. Der christliche Kalender basiert zwar theoretisch auf der Geburt von Jesus Christus, aber ob die tatsächlich im Jahr 0 stattgefunden hat ist umstritten. Das ändert aber nichts daran, dass wir uns nun ganz einfach im 2010ten Jahr einer ganz bestimmten Zeitrechnung befinden. Die Maya-Daten werden relativ zu dieser Zeitrechnung ausgedrückt, nicht relativ zum tatsächlichen Geburtsjahr von Jesus Christus. Entsprechend spielt es überhaupt keine Rolle, ob dieser \“tatsächlich\“ im Jahr -3, +30, -200 etc geboren wurde.
Also Leute,ich habe erfahren das die Zeitrechnung der Biebel nicht ganz korrekt ist,und zwar soll die Zeitrechnung demnach erst im Jahre 3nach chr.geb. als Startdatum zur zählung unseres jetzt schon 2010jahre alten Kalenders gewesen sein.Nun dann wären ja die Prophezeiungen der Maya zu ihrem Grossereignis nicht der 21.12.2012,sondern eben der 21.12.2015,könnt ihr mich über meinen Gedankengang bitte mal informieren,Danke.
Nun ja, ich würde für den heutigen \“nahbereich\“
den Zeitraum von 1991-2001 als eine so außergewöhnliche Periode sehen:
1. massenweise Verbreitung des Computer
2. Mobilfunk
3. Internet
4. China wird umgebaut zur nächsten Weltmacht
5. Wiedervereinigung Deutschlands -> Ende des Ostblocks (1998)
6. Europäische Währungsunion …
und am Ende der 11 September mit den, bis heute andauernde,
Weltkrieg gegen den internationalen Terrorismus
\“Soweit ich weiß peilt die NASA die Mars-Landung für 2018 an. Das passt dann wohl in den Zeitraum…\“
2031-2037 ist wohl eher passender.
Hast du dine Zahl von veralteten Websites (dort lese ich es auch immer wieder) oder aus geheimen Plänen??
\“Der Artikel ist soweit korrekt. Aber die Zahl 2015 ist falsch. Die richtige Zahl lautet, gemäss meinen eigenen Forschungen, 2012.\“
2012? Bringen uns die Mayas dann den Atomantrieb??
Leider ist eine Lebensspanne eines Menschen nur so kurz… Relativ gesehen…
Mir ist aufgefallen, das etliche der Ereignisse, die in der Phase 1903 bis 1913 (also vor dem 1. Weltkrieg) diese Theorie stützen sollen, dies eben nicht tun.
Beispiele:
-der Völkerbund entstand erst nach dem WK I, und die Quantenphysik ist auch nicht an einem Tag enstanden sondern in einem langen Prozeß der weit über das Ende des WK I hinausragt,
-auch das Frauenwahlrecht gab es in den \“zivilisierten\“ Staaten ebenfalls erst nach dem WK I,
-auch die bisher größte Weltwirtschaftskrise kam erst lange nach dem WK I und war nicht unbedingt eine Folge desselben
Auch für die anderen Zyklen findet sich solches (Bsp. Krimkrieg, der eine politische Neuordnung Europas ergeben hätte – völliger Unsinn)
Ich habe das Gefühl, das diese Theorie nur von Zufälligkeiten lebt.
Soweit ich weiß peilt die NASA die Mars-Landung für 2018 an. Das passt dann wohl in den Zeitraum…
Der Artikel ist soweit korrekt. Aber die Zahl 2015 ist falsch. Die richtige Zahl lautet, gemäss meinen eigenen Forschungen, 2012.
Grüezi
Wieder ein Super Beitrag!
Gemessen am Alter unseres Planeten, sind leistungsfähige Gehirne eine sehr junge Entwicklung.
Soweit die Meinung von Professor Andrew Watson.
Watson geht von lediglich vier Schritten aus: über einfach gebaute Einzeller zu komplex gebauten Zellen, Organismen aus spezialisierten Zelltypen und schließlich intelligenten Organismen mit einer Sprache.
Die Entwicklung von intelligentem Leben auf der Erde benötigte einen Zeitraum von rund vier Milliarden Jahren. In etwa einer Milliarde Jahren wird sich unsere unsere Sonne ausdehnen und alles Leben auf der Erde verdampfen.
Warum ist die Entwicklung erst so richtig in den letzten 200 Jahren in Schwung gekommen?
Die zukunftigen Perioden der Entwicklung werden in jeden Fall spannend.
Ich glaube ebenfalls dass wir uns an der KLippe zu sehr interessanten Zeiten befinden, sowohl politisch als auch wissenschaftlich. China strebt nach der wirtschaftlichen Vorherrschaft in der Welt und die wirtschaftliche Hegemonie der USA beginnt zu broeckeln. Auch Russland erstarkt wieder und versucht auf dem Weltparkett Einfluss zu gewinnen. Ausserdem duerfte Oelknappheit, Wasserkanppheit und der Klimawandel zu weiteren Spannungen fuehren….. die Welt ist momentan spannender als Fussball. Die Welt ist rund und das Spiel dauert 56 Jahre
Dass die Zukunft interessant werden kann nehme ich auch an. Nur fand ich dieses \“periodische Modell\“ etwas merkwürdig, da es einfach keine Ursachen nennt. Aber der Blog ist interessant, werde ihn mir mal ansehen.
Ja, das stimmt schon – bloss clustern sich da einige absolut erstklassige Entdeckungen und zentrale politische und gesellschaftliche Entwicklungen auf ein gutes Jahrzehnt. Das ist in meinen Augen schon auffällig – und interessant. Wie gesagt, es ist sicher nicht der Weiseheit letzter Schluss, aber es wird interessant zu sehen sein, ob und wie dieses Jahrzehnt der Entdeckungen – während unserer Lebenszeit! – ablaufen wird.
Mir fälld grade auf, ich habe Beispiele gebracht, die in die Phase passen würden.
Trotzdem bleibt da der Gedanke bestehen: Es gibt ach interessante/für die weitere Entwicklung wichtige Werke/Ereignisse, zwischen den Perioden.
Klar – das ganze ist vereinfachend. Aber ich finde es einen spannenden, provozierenden Gedanken, der es Wert ist, weitergegeben und aufgegriffen zu werden… 🙂
Das ist doch ein wenig einfach gedacht. Selbst wenn es bisher alle 53 Jahre zu so einen Umbruch gekommen wär, wieso sollte es immer so sein? Natürlich: Beim vorliegen einer Korrelation muss ja nicht unbedingt die Ursache bekannt sein…
Ist das ausserdem nicht ein wenig selektiv, bzw. hängt es nicht davon ab, für was man sich interessiert? Boole z.b. veröffentlichte ~1847 (wiki angabe), oder die Revolution 1849, Newtons \“Principia Mathematica\“ wurde auch nicht in diesen Rahmen veröffentlicht.
Eine interessante Überlegung, so aber ein wenig _vage_. Man müsste schon genauer werden, welche Art von unbrüchen zu erwarten sind. 😉