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Nach einem verhaltenen Start an den ersten drei Geräten, Boden, Pauschenpferd und Ringe, überzeugen die Schweizer Kunstturner im Qualifikationswettkampf der Europameisterschaften in Glasgow mit einer überzeugenden zweiten Wettkampfhälfte. Stürze von Oliver Hegi am Pauschenpferd und Henji Mboyo am Sprung hatten dafür gesorgt, dass das Schweizer Team zu Beginn des Wettkampfes nicht im vorderen Bereich der Rangliste anzutreffen waren. Doch die Schweizer Equipe mit Henji Mboyo, Oliver Hegi, Taha Serhani, Benjamin Gischard und Noe Seifert liess sich nicht aus dem Konzept bringen. Am Barren, Reck und Boden sorgten die fünf Turner für eine fulminante Aufholjagd, die in fünf Finalplätzen gipfelte. In der Teamwertung qualifizierte sich die Mannschaft von Cheftrainer Bernhard Fluck mit 245.092 Punkten als Vierte für den Teamfinal. Gleich viermal werden die Schweizer Farben in den Gerätefinals vom kommenden Sonntag vertreten sein. Oliver Hegi qualifizierte sich gleich für zwei Gerätefinals, am Barren und am Reck. Taha Serhani, der vor einem Jahr als Achter der Qualifikation den Final nicht turnen konnte, weil er als Dritter Schweizer überzählig war, holte sich nun dieses Jahr den verdienten Platz im Final der Königsdisziplin. Henji Mboyo hatte als einziger Schweizer den Mehrkampf bestritten. Zwar lief für den Turner des TV Opfikon-Glattbrugg nicht alles nach Wunsch. Aber am Barren konnte er sein Talent erfolgreich unter Beweis stellen. Gleich bei seinem ersten EM-Einsatz bei der Elite sicherte er sich als Siebter die Teilnahme im Barrenfinal.
Text: Thomas Greutmann (STV)