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Die Basler Forscherin Silvia Arber teilt sich den von der dänischen Lundbeck-Stiftung verliehenen Preis mit ihrem dänischen Kollegen Ole Kiehn von der Universität Kopenhagen und dem US-Amerikaner Martyn Goulding vom Salk Institute for Biological Studies.
Die Preisträger wurden für ihre Arbeiten zu den grundlegenden Mechanismen von Körperbewegungen geehrt. Sie hätten das Verständnis von Zellen und Netzwerken, die der Körperbewegung zugrunde liegen, revolutioniert und ihre Bedeutung für Gesundheit und Krankheit dargelegt, so das Urteil der Jury.
Die 53-jährige Silvia Arber widmet sich in ihrer Forschung, für die sie schon zahlreiche renommierte Preise eingeheimst hat, dem Zusammenspiel von Gehirn, Rückenmark und Muskeln. Sie untersuche, wie das Nervensystem mittels spezifischer Nervenzellen das grosse Repertoire von einfachen bis hin zu sehr komplexen Bewegungsabläufen steuere, teilte die Universität Basel am Donnerstag, 3. März 2022, mit. Die Erkenntnisse eröffneten Möglichkeiten, um neue Ansätze für die Behandlung von Bewegungskrankheiten wie Parkinson und Rückenmarksverletzungen zu finden.
Der Brain Brize, der 2011 erstmals verliehen wurde und weltweit als grösster Preis für Hirnforschung gilt, wird den Forschenden am 24. Mai bei einem Festakt von Kronprinz Frederik von Dänemark in Kopenhagen übergeben.