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Alkohol wirkt auf Körper und Verhalten. Eingeschränkte Fähigkeiten kombininiert mit Selbstüberschätzung führt zu einer erhöhten Unfallwahrscheinlichkeit.
Die Reaktionsfähigkeit ist erheblich verlangsamt. Die Sicht ist verschwommen, teilweise sieht man doppelt und es tritt häufig eine Rotlichtschwäche auf. Das Sichtfeld wird seitlich durch den Tunnelblick eingeschränkt. Die verschlechterte Motorik erschwert die Bedienung des Fahrzeugs. Der Gleichgewichtssinn ist gestört und beeinträchtigt das Fahrgefühl.
Alkohol senkt die Hemmschwelle und die Risikobereitschaft steigt. Situationen und die eigenen Fähigkeiten werden falsch eingeschätzt.
Ein kleiner Prozentsatz des Alkohols wird über die Mundschleimhaut und den Magen aufgenommen, 95% gelangen über den Dünndarm ins Blut. Geschieht dies über einen längeren Zeitraum, zum Beispiel in Kombination mit einer Mahlzeit, ist die Wirkung im Körper deutlich schwächer, als wenn dieselbe Menge Alkohol in kurzer Zeit konsumiert wird. Alkoholische Getränke mit Kohlensäure werden deutlich schneller aufgenommen.
Alkohol entfaltet nach rund 20 Minuten seine Wirkung. Gleichzeitig beginnt die Leber, den Alkohol abzubauen. Eine gesunde Leber kann in der Stunde 0,1 bis 0,15 Promille abbauen. Dieser chemische Prozess kann nicht beschleunigt werden. Wasser, Kaffee, eine kalte Dusche oder Sport verbessern zwar das körperliche Befinden, der Promillewert bleibt aber unverändert.