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Oasen sind manchmal nicht auf den ersten Blick als solche erkennbar, da sie nicht immer aus der typisch grünen, sandumfluteten Insel bestehen.
Solche Bilderbuchoasen gibt es allerdings auch zwischen Bahareya und Farafra, zum Beispiel bei der «magischen Quelle» Ain Serru.
Wenige Hundert Meter von dieser Quelle entfernt befinden sich zwei Gräber mit Gebeinen unbekannten Alters. Fragen Sie den Reiseleiter danach.
Ebenfalls als Oase klar erkennbar ist Dakhla: Sie kündigt sich wie ein Paukenschlag an. In sattgrünem Gras weiden Kühe unter Palmen – ein Bild mit Seltenheitswert.
Seit 10’000 Jahren werden die Oasen der westlichen Wüste (westlich des Nils) bewohnt. Wo sie heute mit gepflasterten Strassen verbunden sind, führten früher Karawanenpfade durch die Wüste.
Die meisten Oasenbewohner leben von der Landwirtschaft. Sie pflanzen Bohnen, Getreide, Kartoffeln und Mais an und halten Nutztiere.
Autor: Yvette Hettinger
Fotograf: Pascal Mora