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Die Idee
Wenn man sich die Oberfläche einer Schallplatte durch ein Mikroskop ansieht, kann man leicht die "Schwingung" (Modulation) der Rillen sehen. Es sollte also möglich sein, den Ton über eine Abbildung dieser Schwingung, über eine Fotografie der Platte hörbar zu machen!
Diese Idee entstand im Sommer 1999 an einem sonnigen Tag am Ufer des Luganersees während einer Diskussion zwischen dem Verantwortlichen für die Technik, Stefano Cavaglieri (Inhaber dieser Idee und Initiant des Projektes), dem damaligen Direktor von M&C Management and Consulting SA, Pierre Hemmer (Mitbegründer des Projektes) und dem Direktor der Nationalphonothek Pio Pellizzari (Mitbegründer des Projektes).
Die Suche, verknüpft mit einem Quäntchen Glück, hat es ermöglich, in der Hochschule für Technik und Architektur in Fribourg einen idealen Partner zu finden. Zuerst wurde eine Machbarkeitstudie durchgeführt, um dann nach erfolgreicher Bestätigung ein multidisziplinäres Projekt zu starten. Dank der grossen Begeisterung der Professoren und Studenten ist daraus mit den Jahren ein erfolgreiches Projekt entstanden.
Das Prinzip
Von jeder Plattenseite wird eine hochauflösliche Fotografie gemacht; der entwickelte Film wird zum einem eigentlichen Informationsträger. Mit Hilfe eines Radialscanners wird das Bild digitalisiert. Durch die Anwendung verschiedener Algorithmen wird das digitale Bild bearbeitet, um den Ton zu extrahieren und rekonstruieren.
Für weitere Informationen, technische Details und einige Hörbeispiele: english