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Nach Isabel Derungs und Elena Könz löste Sina Candrian am Sonntagmorgen mit einem starken Auftritt im Halbfinal als dritte Schweizerin das Ticket für den Slopestyle-Final. Bei der Olympia-Premiere war die Ausgangslage für die erste Medaille aus Schweizer Sicht damit vielversprechend.
Candrian undankbare Vierte
Aber die Schweizerinnen konnten die Chance nicht packen. Nach dem 1. Run lag Candrian auf dem Bronze-Rang – doch nach einer starken Fahrt der vor ihr gestarteten Jenny Jones war die Bündnerin gefordert. Im 2. Lauf riskierte die 26-Jährige viel und musste nach dem letzten Kicker kurz in den Schnee greifen.
Für ihren Auftritt erhielt sie 87,00 Punkte, 0,25 weniger als die Britin Jones. Diese Viertelnote sollte am Ende den Unterschied machen und Candrian auf den undankbaren 4. Rang verdrängen. Da sie die letzten 2 Monate an einem Bandscheibenvorfall laboriert hatte, überwog bei ihr die Freude an der starken Leistung. «Ich hätte nie damit gerechnet, dass es so gut laufen würde», so Candrian.
Anderson mit überragendem Run
Den Sieg holte Jamie Anderson. Die Amerikanerin zeigte einen brillanten 2. Run und wurde mit 95,25 Punkten belohnt. Damit holten die USA bei der Olympia-Premiere mit Anderson und Sage Kotsenburg sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern den Titel. Silber ging an die Finnin Enni Rukajärvi, Bronze an Jones.
Derungs und Könz geschlagen
Die beiden weiteren Schweizerinnen Derungs und Könz konnten nicht an ihre starken Leistungen aus der Qualifikation anknüpfen. Die Zürcherin holte als Achte ebenso wie Candrian ein Diplom, die Bündnerin ging leer aus.