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Delir ist ein ätiologisch unspezifisches, hirnorganisches Syndrom multifaktorieller Genese und kommt am häufigsten im späteren Lebensalter und in Kombination von kognitiven Störungen wie Demenz-Erkrankungen vor. Die pathologische Grundlage des Delirs wird zunehmend besser verstanden. Eine Reihe von Neurotransmitter-Veränderungen auf der Basis von erhöhter neuronaler Vulnerabilität in Kombination mit neuroinflammatorischen Veränderungen, Störungen der Stress-Achse und der zirkadianen Regulation sowie oxidativer Stress führen zum klinischen Bild des Delirs. Das Verständnis der Entstehungsmechanismen des Delirs ist wichtig für die Entwicklung von spezifischeren Therapieverfahren und diagnostischen Markern.