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Graubünden zählt zu den Hauptverbreitungsgebieten des recht seltenen Dreizehenspechts. Er brütet in Höhenlagen zwischen 1500 und 1950 m, wobei er die obersten 200 m des geschlossenen Waldgürtels bevorzugt. Er zeigt eine deutliche Bindung an lichte Fichtenwälder und fehlt in reinen Föhren-, Lärchen- und Arvenbeständen.
Das Männchen unterscheidet sich vom Weibchen durch den gelben Scheitel. Dreizehenspechte «ringeln» Bäume, um an deren Saft zu gelangen. Solche «Spechtringe» treten vor allem an Arven und Fichten auf. Im Schweizerischen Nationalpark findet man Dreihzehenspechte sowohl in den alpinen Mischwäldern wie auch in den Bergföhrenwäldern.