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Am Dienstag beginnt die Tour de Romandie. Sie wird wohl wie letztes Jahr von den Italienern dominiert. Alex Zülle ist der Hoffnungsträger aus Schweizer Sicht.
Vor einem Jahr verbuchten die Italiener fünf Etappenerfolge und platzierten mit Sieger Dario Frigo, Wladimir Belli (3.) und Gilberto Simoni (5.) drei Fahrer in den ersten fünf des Schlussklassements.
Die Schweizer brachten 2001 erstmals seit fünf Jahren keinen Fahrer aufs Podest. Dies könnte sich nun wiederholen.
Vier Schweizer Profis fehlen
Sven Montgomery und Oscar Camenzind wurden von einem Virus heimgesucht. Für Laurent Dufaux ist das Saisonziel die Tour de France. Beat Zberg leidet an einem Schlüsselbeinbruch.
Damit fehlen vier der stärksten einheimischen Profis an der Rundfahrt durch die Westschweiz. Einziger Schweizer Hoffnungsträger ist Alex Zülle.
Insbesondere für den 26-jährigen Montgomery - im Vorjahr als Sechster bester Schweizer - ist das Startverbot der Ärzte bitter. Das Streckenprofil wäre auf die Fähigkeiten des Kletterers zugeschnitten.
Rennen mit gutem Ruf
Das Budget wurde auf 2,2 Mio. Franken erhöht. Nicht mehr durchgeführt wird die Halbetappe. Zudem endet die Tour nicht mehr in Genf, sondern mit einem Zeitfahren in Lausanne, dem Sitz des neuen Hauptsponsors (Waadtländer Kantonalbank).
Mit der Tour de Romandie beginnt zugleich die Zeit der grossen Rundfahrten. Mit der 56. Tour de Romandie beginnt auch die Aera Marc Biver. Vom internationalen Radsport-Verband (UCI) hat der Manager vom Neuenburgersee die Rechte für die Ausrichtung des Rennens für zehn Jahre erhalten. Biver löste den Genfer Daniel Perroud ab, der das Rennen seit 1997 organisiert hatte.
Die Tour de Romandie geniesst unverändert einen hohen Stellenwert und wirft mithin reichlich Weltranglistenpunkte ab. In der Bewertung der UCI folgt sie zusammen mit sechs weiteren Etappenrennen (u.a. Tour de Suisse) unmittelbar nach den drei grossen Rundfahrten (Tour de France, Giro d'Italia, Vuelta in Spanien).
swissinfo und Agenturen