Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03575.jsonl.gz/2887

Sport-News
Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.
Die neuen Europameister im Paarlauf heissen Sara Conti und Niccolo Macii. Das Eiskunstlauf-Duo aus Italien setzte sich im finnischen Espoo mit 195,13 Punkten klar vor ihren Landsleuten Rebecca Ghilardi/Filippo Ambrosini (186,26) und den Deutschen Annika Hocke/Robert Kunkel (184,26) durch.
Russland als Europas Nummer 1 im Eiskunstlauf war ebenso wie Belarus von den Titelkämpfen verbannt worden. Russland hatte 2022 Gold, Silber und Bronze gewonnen. (dab/sda)
Bild: keystone
Die Snowboarderin Ladina Jenny gewann den Parallel-Riesenslalom im kanadischen Blue Mountain. Die 29-jährige Schwyzerin triumphierte erstmals solo im Weltcup, nachdem sie sich Mitte Dezember in Winterberg bereits zusammen mit Gian Casanova im nicht-olympischen Mixed-Parallelslalom durchgesetzt hatte.
Die dreifache Olympia-Teilnehmerin wählte dank ihrer starken Leistung in der Qualifikation in allen vier K.o.-Runden den leicht schnelleren blauen Kurs. Im Final ging die Italienerin Lucia Dalmasso ein zu grosses Risiko ein und schied aus.
Ladina Jenny gelang nach bereits zwei dritten Plätzen in diesem Winter endlich der Coup. Die Zeit für Siege ist günstig, denn die Dominatorin Ester Ledecka aus Tschechien hat wegen einer Verletzung am Schlüsselbein in dieser Saison noch kein Rennen bestritten.
Julie Zogg, am vergangenen Wochenende zweimal im bulgarischen Bansko siegreich, schied in den Achtelfinals ebenso aus wie Patrizia Kummer und Jessica Keiser. Bei den Männern fehlten die Schweizer Farben in den K.o.-Runden. (dab/sda)
Bild: keystone
Der Walliser Théo Gmür gewann an den Parasport-Skiweltmeisterschaften im spanischen Espot doch noch eine Medaille. Nach Platz 4 im Super-G und einem 5. Rang in der Abfahrt fuhr der 26-Jährige im Riesenslalom zu Silber. Gmür verpasste Gold als Halbzeit-Führender um 48 Hundertstel. Der Sieg ging den Franzosen Arthur Bauchet, der an den Paralympics in Peking dreimal triumphiert hatte.
Robin Cuche, der an diesen Titelkämpfen schon dreimal Zweiter geworden war, schied im 1. Lauf aus. (nih/sda)
Bild: keystone
Die Schweizer Eiskunstlauf-Juniorinnen trumpfen bei ihrer Grossanlass-Premiere an den Europameisterschaften im finnischen Espoo gross auf. Kimmy Repond (3. Rang) und Livia Kaiser (9.) sind nach dem Kurzprogramm viel besser unterwegs als erwartet.
Die Baslerin Kimmy Repond steigerte ihren persönlichen Bestwert um drei Zähler auf 63,83 Punkte. Die 16-Jährige, die einen 7. Platz von Junioren-Weltmeisterschaften vorwiesen kann, blieb praktisch makellos. Sie selbst bemängelte nur einen ganz kleinen Fehler. Repond startet am Samstag in der Kür in der Gruppe der letzten sechs Läuferinnen – bestimmt kein Nachteil. In Abwesenheit von Russland – 9 von 12 Medaillen der EM 2022 in Tallinn gingen an das nun bei den meisten internationalen Sportanlässen gesperrte Land – öffnet sich womöglich sogar die Türe zum Podestplatz.
Auch Kaiser behielt die Nerven im Griff. Die 18-jährige Thurgauerin hob mit 60,25 Punkten ihre Bestleistung ebenfalls deutlich an. Insbesondere die Sprünge gelangen ihr sehr gut.
In Führung liegt Anastasia Gubanowa aus Georgien (69,81) vor der Belgierin Loena Hendrickx (67,85). (nih/sda)
Bild: keystone
Thabo Sefolosha kehrt nach mehr als 20 Jahren zu seinen sportlichen Wurzeln zurück. Der 38-jährige ehemalige NBA-Spieler verstärkt bis zum Saisonende seinen Stammklub Vevey Riviera in der Nationalliga A. Dort hatte Sefolosha 2001 seine Laufbahn lanciert. Fünf Jahre später wurde er an 13. Stelle von den Philadelphia 76ers gedraftet, und im März 2020 absolvierte er im Trikot der Houston Rockets seine 965. und letzte NBA-Partie.
Nun also das Comeback bei seinem Herzensklub, der in der Meisterschaft aktuell den 2. Platz hinter Massagno belegt. «Ich fühle mich wie ein alter Mann, eingerostet!», sagte Sefolosha bei der Bekanntgabe mit einem Lachen. Seine Rückkehr aufs nationale Basketball-Parkett habe sich ganz natürlich ergeben, führte der erste Schweizer NBA-Spieler aus. «Ein Handschlag mit dem Präsidenten hat gereicht.»
Wenngleich der prominente Rückkehrer ein gutes Stück von der Verfassung seiner besten Tage weg ist, rechnet Veveys Captain Jonathan Dubas mit einer unmittelbaren Verstärkung durch den auf allen Positionen einsetzbaren Schweizer NBA-Pionier. Sefoloshas Debüt wird am Samstag im Ligacup gegen Union Neuchâtel erwartet. (ram/sda)
Bild: keystone
Der Frauen-Final am diesjährigen Australian Open lautet Jelena Rybakina (WTA 25) gegen Aryna Sabalenka (Bild, WTA 5). Sabalenka, die Bezwingerin von Belinda Bencic in den Achtelfinals, setzte sich im zweiten Halbfinal gegen die Polin Magda Linette (WTA 45) in etwas mehr als anderthalb Stunden 7:6 (7:1), 6:2 durch.
Für die 24-jährige Belarussin Sabalenka wird es der erste Grand-Slam-Final im Einzel. Die ein Jahr jüngere Rybakina triumphierte im Vorjahr in Wimbledon. Die für Kasachstan spielende Russin schlug die Belarussin Viktoria Asarenka 7:6 (7:4), 6:3. (ram/sda)
Bild: keystone
Fribourg-Gottéron muss zwei weitere Spiele ohne Sandro Schmid auskommen. Der 22-jährige Stürmer erhielt von der Liga für sein Vergehen im Spiel gegen Biel am 17. Januar drei Spielsperren. Einmal hat er bereits ausgesetzt.
Schmid hatte sich ein Vergehen gegen einen Schiedsrichter geleistet. Er muss zudem eine Busse von 3300 Franken bezahlen. (ram/sda)
Bild: keystone
Mit dem Junior Kilian Feldbausch ist am Australian Open auch der letzte im Turnier verbliebene Schweizer ausgeschieden. Der topgesetzte Genfer unterlag im Viertelfinal dem überraschenden, als Nummer 11 gesetzten Chinesen Zhou Yi 5:7, 7:5, 4:6. Im letzten Jahr hatte Feldbausch in Melbourne bei den Junioren die Halbfinals erreicht. (ram/sda)
Bild: imago
Nach zwei Niederlagen sind die Atlanta Hawks in der NBA zum Siegen zurückgekehrt. Das Team mit dem Schweizer Center Clint Capela schlug die Oklahoma City Thunder 137:132 und hält damit wieder mit einer positiven Bilanz (25:24 Siege).
Clint Capela steuerte mit 18 Punkten und 10 Rebounds sein 19. Double-Double zum Auswärtssieg bei und versenkte alle seine acht Versuche aus dem Spiel heraus. Allerdings verliess der Genfer das Parkett mit einer Minus-18-Bilanz. Bester Werfer seines Teams war Trae Young mit 33 Punkten. (ram/sda)
Titelverteidiger Dänemark darf bei der Handball-WM weiter vom Titel-Hattrick träumen. Der Weltmeister von 2019 und 2021 qualifizierte sich mit einem überlegenen 40:23-Sieg gegen Ungarn souverän für die Halbfinals. Der nächste Gegner der Dänen am Freitag ist Spanien. Der EM-Zweite bezwang Norwegen in einem packenden Schlagabtausch 35:34 nach zweiter Verlängerung.
Den zweiten Finalisten machen Olympiasieger Frankreich und Co-Gastgeber Schweden unter sich aus. Während die Franzosen im Viertelfinal Deutschland dank einem starken Finish letztlich ungefährdet 35:28 besiegten, setzten sich die Schweden im Duell zwischen dem Europameister und Afrikameister gegen Ägypten bereits früh ab und letztlich souverän 26:22 durch. (ram/sda)
Bild: keystone
Aus den letzten drei Meisterschaftsspielen vor der Winterpause holte Union Berlin nur einen Punkt. Bei Wiederbeginn hat sich die Mannschaft von Trainer Urs Fischer prächtig aufgefangen.
Nach dem 3:1 vom letzten Samstag zuhause gegen Hoffenheim siegten die Ostberliner zum Abschluss der Bundesliga-Hinrunde bei Werder Bremen 2:1. In beiden Spielen gerieten sie anfänglich in Rückstand.
Der Routinier Kevin Behrens, dem Fischer im Sturm den Vorzug gegenüber Jordan Siebatcheu gab, erzielte das Siegestor in Bremen unmittelbar nach der Pause.
Die Union nimmt jetzt den 2. Platz ein, nur drei Punkte hinter Bayern München. Die Berliner geben jeweils den Verbleib in der Bundesliga als erstes Saisonziel aus. Jetzt haben sie nach der Hälfte der Spiele schon eine Punktzahl erreicht (33), die für den Ligaerhalt ausreichen könnte. (dab/sda)
Werder Bremen - Union Berlin 1:2 (1:1)
Tore: 14. Pieper 1:0. 18. Haberer 1:1. 46. Behrens 1:2.
Bild: keystone
Lukas Britschgi darf mit seinem ersten Auftritt an den Eiskunstlauf-Europameisterschaften in Espoo zufrieden sein. Der 24-jährige Schaffhauser belegt nach dem Kurzprogramm den 5. Zwischenrang.
Dabei holt Britschgi, der sich von seinem Ende November bei einem Velo-Sturz erlittenen Schlüsselbeinbruch gut erholte zeigte, zur Musik «Another Level» nicht einmal ganz das Maximum heraus. Beim Vierfach-Toeloop verzeichnete er früh einen Sturz. Doch der dreifache Meister liess sich vom Missgeschick bei seinem ersten Element nicht verunsichern und beendete den Wettkampf mit respektablen 79,26 Punkten.
Obwohl er damit fast sieben Punkte unter seiner im November gelaufenen Bestleistung blieb, ist Britschgi auf gutem Weg, bei seiner vierten EM-Teilnahme sein Bestergebnis (ein 11. Rang vor einem Jahr) zu toppen.
In Abwesenheit der russischen Läufer führt der Franzose Adam Siao Him Fa mit 96,53 Punkten das Klassement vor der Kür vom Freitag souverän an. Dahinter folgen der Italiener Matteo Rizzo (86,46) und der letztjährige EM-Dritte Deniss Vasiljevs (84,81) aus Lettland. Britschgis Rückstand auf das Podest beträgt gut fünfeinhalb Punkte. (dab/sda)
Bild: keystone
An der WM in Katar wurde der junge amerikanische Stürmer Giovanni Reyna von Nationalcoach Greg Berhalter geächtet. Beim Wiederbeginn der Bundesliga erzielt er für Dortmund zwei späte Siegestore.
Beim 4:3 vom letzten Sonntag zuhause gegen Augsburg traf Reyna in der 78. Minute, beim 2:1-Sieg vom Mittwoch in Mainz erst nach 93 Minuten, eine Minute vor dem Abpfiff. In beiden Partien wurde er erst nach mehr als einer Stunde eingewechselt.
Das 1:0 und das 1:1 fielen in der ersten vier Minuten. Dortmunds Ausgleich erzielte der zuletzt von Union Berlin verpflichtete norwegische Aussenverteidiger Julian Ryerson.
Alle drei Schweizer bestritten den ganzen Match: Gregor Kobel im Dortmunder Tor, Silvan Widmer und Edimilson Fernandes auf der rechten Seite bei Mainz. (dab/sda)
Mainz - Borussia Dortmund 1:2 (1:1)
Tore: 2. Lee 1:0. 4. Ryerson 1:1. 93. Reyna 1:2.
Bemerkungen: Mainz mit Widmer und Fernandes (verwarnt). Borussia Dortmund mit Kobel.
Bild: keystone
Die Endrunde der U21-EM wird im Jahr 2025 in der Slowakei ausgetragen. Dies entschied das Exekutivkomitee der UEFA in Nyon. Die Qualifikationsphase für das 16 Teams umfassende Turnier in gut zwei Jahren beginnt noch in diesem Jahr.
Die nächste U21-EM findet in diesem Sommer in Georgien und Rumänien statt. Die Schweiz wird zum fünften Mal an der EM der ältesten Nachwuchs-Auswahlen teilnehmen. Die Mannschaft von Trainer Patrick Rahmen trifft in der Gruppe D in Cluj-Napoca auf Frankreich, Italien und Norwegen. (dab/sda)
Der europäische Supercup wird zu Beginn der kommenden Saison nicht wie geplant in Kasan stattfinden. Die UEFA entzog Russland die Rolle als Gastgeber, stattdessen wird das Duell zwischen den Siegern der Champions League und der Europa League am 16. August im Stadion von Olympiakos Piräus ausgetragen. Russische Fussballteams sind seit Ende Februar des letzten Jahres wegen Russlands Angriffskriegs in der Ukraine von allen Wettbewerben der UEFA und der FIFA ausgeschlossen. (dab/sda/dpa)
Die UEFA weitet die Nations League für Nationalmannschaften aus und modifiziert auch das Format der Qualifikation für Welt- und Europameisterschaften.
Nach der EM 2024 in Deutschland wird es in der Nations League für die Sieger und Zweitplatzierten der höchsten Liga Viertelfinals mit Hin- und Rückspielen geben. Bislang zogen die erstplatzierten Teams der vier Gruppen direkt in das Final Four ein. Zudem wird es neu eine zusätzliche Abstiegsentscheidung. Das entschied das Exekutivkomitee der UEFA in Nyon.
Die Zahl der Länderspiele im internationalen Terminkalender wird nach Angaben der UEFA nicht höher werden. Für die Qualifikation für Welt- und Europameisterschaften wird es künftig zwölf Gruppen mit fünf und vier Teams geben statt, wie bislang, zehn Gruppen mit sechs und fünf Teams. Die zwölf Gruppensieger werden sich direkt für die Turniere qualifizieren, die Gruppenzweiten sind entweder ebenfalls dabei oder müssen in Barragen gehen.
Für die auf insgesamt 48 Mannschaften ausgeweitete WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada gibt es 16 Plätze für europäische Teams. Die Sieger der zwölf Qualifikationsgruppen schaffen den Sprung an die Endrunde, die weiteren Modalitäten müssen nach UEFA-Angaben noch mit der FIFA festgelegt werden. (dab/sda/dpa)
Bild: EPA
Thomas Bäumle, unter anderem Goalie-Coach der Nationalmannschaft, verlässt Swiss Ice Hockey aus familiären Gründen per Ende April. Der Nachfolger ist der Vorgänger. Peter Mettler war von Mai 2017 bis Mai 2019 beim Verband tätig gewesen, ehe er als Torhüter-Trainer zum HC Davos wechselte. (sda)
Bild: keystone
Die Halbfinals des Finalturniers der Nations League sind ausgelost. Der WM-Dritte Kroatien trifft auf Gastgeber Niederlande, Europameister Italien bekommt es mit Spanien aus der Schweizer Gruppe zu tun.
Die vier Nationen hatten sich in der Liga A durchgesetzt. Das Finalturnier in den Niederlanden wird vom 14. bis 18. Juni ausgetragen. Der Final findet in Rotterdam statt. Portugal gewann die Nations League 2019 vor heimischer Kulisse, zwei Jahre später triumphierte Frankreich beim Finalturnier in Italien. (nih/sda/dpa)
Bild: keystone
Liebe Userinnen und User
Wir werden in Liveticker-Artikeln die Kommentarfunktion nicht mehr öffnen. Dies, weil sich die Gegebenheiten jeweils so schnell verändern, dass bereits gepostete Kommentare wenig später keinen Sinn mehr ergeben. In allen andern Artikeln dürft ihr weiterhin gerne in die Tasten hauen.
Vielen Dank fürs Verständnis, Team watson
60 Sportfotos, die unter die Haut gehen
1 / 62
60 Sportfotos, die unter die Haut gehen
So würden sich deine Fussball-Stars in der Badi verhalten
Das könnte dich auch noch interessieren:
An der Sitzung des UEFA-Exekutivkomitees am 4. April steht unter anderem die Vergabe der Europameisterschaft der Frauen 2025 auf der Agenda. Zu den vier Kandidaten gehört auch die Schweiz.
Die UEFA wird die Entscheidung darüber, wer die Europameisterschaft der Frauen im Jahr 2025 austragen wird, aller Voraussicht nach am Dienstag, 4. April, bekannt geben. Eigentlich hätte die Vergabe bereits im Exekutivkomitee-Meeting vom 25. Januar stattfinden sollen, doch der europäische Fussballverband wollte sich erst detailliertere Budgetvorschläge ansehen, bevor die endgültige Entscheidung getroffen wird.