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Hühnerbouillon ist überall dort verwendbar, wo ein (ungesalzener) Fond zu wenig würzen und eine Fleischbouillon (z.B. vom Rind) einen zu intensiven Fleischgeschmack abgeben würde. Vorsicht ist angebracht bei der Verwendung von Bouillon zum Einkochen von Saucen: Da sie Salz enthält, wird deren Reduktion gerne zu salzig.
Fertig gekaufte, klare Hühnerbrühe gibts als Würfel, Pulver oder Granulat fixfertig zu kaufen.
Eine gute Hühnerbouillon kann ohne grossen Aufwand auch selbst zubereitet und dann portionenweise tiefgekühlt werden. Dazu besteckt man 1 Zwiebel mit Lorbeerblatt und Nelken, würfelt etwa 300 g Gemüse wie Rüebli, Knollensellerie und Lauch und kocht alles mit einigen Thymian- und Petersilienzweigen sowie 4-5 zerdrückten Pfefferkörnern in 2 Liter Wasser auf. Dann gibt man 1 küchenfertiges Poulet dazu, salzt leicht und lässt den Sud vor dem Siedepunkt etwa 1 1/2 Stunden ziehen, bis das Fleisch gar ist. Aus dem Poulet bereitet man z.B. einen Salat zu, die Bouillon kocht man auf grossem Feuer noch auf etwa 5 dl ein und siebt sie dann ab.