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Historisch gesehen hat der Kanton Freiburg eine höhere Suizidrate als der Schweizer Durchschnitt. Ende der 1990er Jahre führten 2003 Ueberlegungen zur Gründung des Vereins Suizidprävention Kanton Freiburg (Prévention Suicide Fribourg, PréSuiFri), der vom Kanton finanziell unterstützt wird. Der Verein hat zur Aufgabe, die psychische Gesundheit im Allgemeinen zu verbessern und, im Besonderen, Projekte und Initiativen im Bereich von Prävention und Postvention von Suizid zu unterstützen und umzusetzen, um damit die Zahl von Todesfällen durch Suizid zu vermindern. Der Verein stützt sich auf Daten, die in der wissenschaftlichen Literatur veröffentlicht wurden, sowie auf internationale und nationale Best Practices. Diese empfehlen Sensibilisierung und Schulung sowie interdisziplinäre und sektorübergreifende Zusammenarbeit. PréSuiFri berücksichtigt auch erfolgreiche Projekte in anderen Kantonen und lässt sich von diesen inspirieren.
Der Verein ist derzeit die einzige Schnittstelle im Bereich der Suizidprävention und -nachsorge zwischen den Behörden, den Sozial- und Gesundheitsdiensten und der Zivilgesellschaft im Kanton Freiburg.
Der Vorstand des Vereins setzt sich aus Mitgliedern mit unterschiedlichen Fachkenntnissen zusammen, um alle Bevölkerungsschichten und die verschiedenen Fachbereiche abzudecken.