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Tabakindustrie
Dokumente deuten darauf hin, dass Tabak- und Ölfirmen seit den 1950ern versucht haben, die negativen Auswirkungen ihrer Industrien auf Gesundheit und Umwelt zu verschleiern, indem sie dieselben PR-Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Forscher für diesen Zweck engagiert hatten. Die Einmischung der Tabakindustrie in die Gesundheitspolitik der Nationen stellt das grösste Hindernis für Fortschritte hinsichtlich der Reduzierung der tödlichen Folgen des Tabakkonsums dar. In diesem Sinne verpflichtet Artikel 5.3 des WHO-FCTC die Unterzeichnerstaaten, ihre Gesundheitspolitik vor den Interessen der Tabakindustrie zu schützen. Die Überwachung und Erforschung des Lobbyings der Tabakindustrie sowie die Einforderung der Verantwortlichkeit der Tabakindustrie für ihr Handeln und die Folgen ihrer Produkte sind für den Erfolg der Tabakkontrolle von wesentlicher Bedeutung.
Die AT Schweiz bekämpft die Fehlinformationen und Manipulationen der Tabakindustrie in Bezug auf die nationalen und globalen Tabakmärkte sowie die Tätigkeiten der Tabakhersteller, -industrie, -händler und -verkäufer betreffend deren Public Affairs, das politische Marketing und Lobbying.
Die AT Schweiz setzt sich aus diesem Grund für eine transparente Partei- und Politikfinanzierung in der Schweiz ein.