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Hinter den Häusern oberhalb der Dorfstrasse ist die «Müliwis». Von einer Mühle ist zwar weit und breit nichts mehr zu sehen, ebenso erinnert keines der Häuser an dieses Gewerbe. Der grosse Hof an der Dorfstrasse 28 wurde 1589 erstmals erwähnt, als Thoman Genner, genannt Landesfürst von Hemishofen an Hanns Kromer, Burger zu Stein gegen 50 fl Gulden) Konstanzer Währung seinen Hof, Hofstatt, mit aller Zugehörde getauscht hat. (Die Vogtsteuer betrug 1 Vrtl. Hafer, 5 Pf. Grundzins an die Gemeinde Hemishofen).
Anlässlich späterer Handänderungen wurde immer festgehalten, dass der Hof „Mühlerecht“ besitz und „Zehntenfrei“ sei. 1846 wird eine „Mühlerechts-Abtretung“ festgehalten. So dass mit dem Landerwerb von Caspar Schulthess für die Zichorienfabrik (an der Hauptstrasse, jetzt Sägerei Albrecht) auch das Mühlerecht an die Fabrik-Gesellschaft übergegangen ist, sowie die Einwilligung, dass das Bachbett tiefer gemacht werden dürfe.
1906 verkaufte Conrad Meili, Maurer, Haus und Hof und das dazugehörige Land an Jakob Schneider, Jakobs. Von da an ist das Haus im Besitz der Familie Schneider. Seit 1997 sind es Roland und seine Schwester Madeleine Schneider-Schlegel.
Gegen Westen begrenzte der Bach das Dorf. Bis 1770 bildete er auch die Hochgerichtsgrenze zwischen Stein und Österreich. Dies ist der Grund, weshalb alle Häuser jenseits des Baches erst nach 1800 erstellt worden sind.
Bevor wir den Bach überqueren, wollen wir nochmals einen kurzen Halt einschalten.