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Von gestern bis heute - Tambouren in Herisau
Trommeln wurden früher auf verschiedenste Arten benutzt – zur Übermittlung von Nachrichten, zum Ankündigen von Botschaften oder aber um Truppen in den Kampf zu führen.
In Herisau fand am 25. April 1837 das erste Kinderfest statt. Angekündigt wurde es von zehn wacker eingeübten Knaben-Trommlern. Manches hat sich im Laufe der Zeit geändert, doch bestimmte Elemente überdauerten die Jahre: die kleinen Tambouren, die Mittagsquartiere und die Spiele am Nachmittag.
Vereinsgründung
Schon 1966 bemühte sich Xaver Riedener einen Tambourenverein beziehungsweise eine Jungtambourengruppe zu gründen. Sein Sohn, kleiner Tambour am Kinderfest Herisau, musste noch weitere vier Jahre nach Gossau zum Trommelspielen, bis es seinem Vater mit einigen Gleichgesinnten gelang, am 2. März 1970 eine Jungtambourengruppe zu gründen.
Bereits am 12. Juni 1971 wurde in Herisau der 4. Ostschweizerische Jungtambourenwettkampf durchgeführt und am 29. Februar 1972 wurde der Tambourenverein Herisau gegründet.
Bestand am Gründungstag: 6 Aktivmitglieder und 12 Jungtambouren.
Entwicklung
In den folgenden Jahren wurde dem Motto "Förderung des Trommelspiels und Pflege der Kameradschaft" nachgelebt. Bereits am Ostschweizerischen Tambourenfest vom 12. bis 14. Juni 1981 in Uzwil konnten die ersten Früchte, mit dem 1. Rang in der Kat. B, geerntet werden. Am 18. Eidg. Tambouren- und Pfeifferfest in Schwyz wurde Herisau sogar Vizemeister der Kat. B. 1985 organisierte Herisau das 15. Ostschweizerische Tambouren- und Pfeifferfest mit grossem Erfolg und konnte sich 1986 mit dem Erlös einen langersehnten Wunsch, eine eigene historische Uniform, erfüllen.