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Das Wichtigste in Kürze
- Die Schweizer bezwingen Lettland in Weinfelden mit 5:2.
- Den Grundstein zum Sieg legen die Eisgenossen im Startdrittel.
Die Schweizer lenkten die Partie früh in die gewünschten Bahnen. Nach genau drei Minuten erzielte Verteidiger Dominik Egli mit seinem ersten Tor im Nationaldress das 1:0. 202 Sekunden später erhöhte Enzo Corvi nach schöner Vorarbeit von Noah Delémont auf 2:0 (7.).
Der 20-jährige Delémont, Verteidiger bei Biel, verbuchte in seinem fünften Länderspiel den fünften Skorerpunkt. Zum Vergleich: In 38 Begegnungen in der National League gelangen ihm sechs Punkte.
Es kam noch besser für die Gastgeber im ersten Drittel: Calvin Thürkauf zeichnete im zweiten Powerplay mit einem Ablenker für das 3:0 (15.) verantwortlich.
Von der 18. bis zur 34. Minute kassierten die Schweizer nicht weniger als sechs Strafen, während 2:54 Minuten spielten sie gar in doppelter Unterzahl, wobei sie ohne Gegentor blieben.
Das sechste Powerplay der Letten war dann aber eines zu viel, Janis Jaks verkürzte mit einem Schuss von der blauen Linie zum 1:3 (35.). Zuvor hatte der starke Davoser Keeper Sandro Aeschlimann, der zum besten Schweizer Spieler gekürt wurde, sowohl gegen Renars Krastenbergs (25.) als auch gegen Oskars Batna (26.) bravourös pariert.
In der 44. Minute nutzte Nikolajs Jelisejevs eine weitere Strafe gegen die Schweizer zum 2:3.
Holt die Schweiz an der Eishockey-WM eine Medaille?
In der Folge erhielten die Einheimischen die Gelegenheit, während 5:04 Minuten in Überzahl zu agieren, 54 Sekunden in doppelter. Sie brachten aber wenig zu Stande, die beste Chance zum 4:2 vergab Thürkauf (47.), der aus kurzer Distanz scheiterte.
Besser machte es Killian Mottet in der 57. Minute während eines weiteren Powerplays der Schweizer, praktisch mit der Schlusssirene sorgte Simon Le Coultre mit einem Schuss ins leere Gehäuse für den Schlusspunkt.
Fischer dachte nach den ersten 20 Minuten, dass es heute vielleicht ein einfaches Spiel werde. «Wir dominierten sie bis dahin von A bis Z, spielten schnell und hart, liessen ihnen keinen Raum.» Die Strafen führten dann dazu, «dass wir total den Rhythmus verloren. Wir brachten den Schlendrian nicht mehr ganz weg.»