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Ein Leben
Theaterstück über eine Begegnung
Protagonist dieses Theaterstückes ist ein älterer Mann, auf dem Land lebend, gefangen in den Ritualen eines fast ereignislosen Lebens, mancher Lebenslügen, Kompromissen und unerfüllten Wünschen. Die Begegnung mit Amir, einem syrischen Flüchtling, der diesem Dorf zugewiesen wurde, erschüttert seine fragile Existenz.
In einer Art inneren Monolog, erzählt er in einer manchmal poetischen, manchmal direkten Sprache von seinem Leben, der erstarrten Beziehung zu seiner Frau, von den Menschen im Dorf und vor allem von der Begegnung mit Amir.
Dieser, im arabischen Frühling gegen das Regime protestierend, verhaftet und nach seiner Freilasung geflohen, war Dozent für europäische Literatur der Aufklärung
Dieser Theaterabend ist eine leise subjektive, persönliche Beschäftigung mit dem Thema des Umgangs mit den Fremden – und dem Fremden an sich.
Das Stück verbindet das grosse „Geschehen in der Welt draussen“ mit den inneren Gefühlen eines Mannes, der ahnt, dass persönlichen Entscheidungen anstehen, die sein bisheriges Leben komplett verändern könnten.
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