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Von Menschenhandel betroffene und gefährdete Frauen und Kinder werden durch Präventionsarbeit, Schutz- und Reintegrationsmassnahmen durch die lokale NGO Damnok Toek und das National Committee for Counter Trafficking unterstützt. Das Projekt SaMiCa (Safe Migration Cambodia) verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, indem es Menschenhandel vorbeugt, Opfer unterstützt und ihre Reintegration fördert. Um die Nachhaltigkeit und die hohe Qualität in der Projektumsetzung zu fördern, unterstützt Caritas Schweiz die beiden lokalen Umsetzungspartner durch den Ausbau von Kapazitäten, die Hilfe in technischen Belangen, die Überwachung der Projektumsetzung sowie den politischen Dialog und den Einsatz von Best Practices.
Aufklärungsmassnahmen sensibilisieren die Migrierenden und die Gemeinden für die Risiken einer unsicheren Migration. Und mit dem Ausbau von Kapazitäten innerhalb der Behörden und der Unterstützung potenzieller Migrierender beim Erwerb amtlicher Dokumente wird ein zusätzlicher Beitrag zur Prävention von Menschenhandel geleistet. Für die Opfer von Menschenhandel steht ferner eine Notfallbetreuung zur Verfügung. Um diese Dienstleistungen weiter zu verbessern, werden Fachleute für die Identifizierung und den Schutz von Opfern ausgebildet und Überweisungsverfahren gestärkt. Darüber hinaus wird die Wiedereingliederung von Kindern in sichere Familienstrukturen und von Migrantinnen in ihre Gemeinschaften sichergestellt. Damit stärkt das Projekt die Resilienz der Migrierenden und soll ihr langfristiges Wohlergehen sichern.
Schliesslich wird durch den Ausbau von Kapazitäten und die Koordinierung zwischen NGO-Netzwerken und anderen Stakeholdern im Bereich «Sichere Migration» das Problem der schwachen Institutionen und der fehlenden Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Akteuren im Migrationsbereich innerhalb des Landes angegangen.