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Die Ausbildungsintensität bringt den Erfolg
Erfolgreiche Menschen haben viel Zeit in ihre Ausbildung investiert. Spreche ich jedoch mit einem Unternehmensleiter oder Talentmanagement Verantwortlichen in einem Unternehmen über die firmeninterne Durchführung einer Schulung für Projektmanagement oder Innovations- und Technologiemanagement, kommt relativ rasch der Einwand “Braucht das wirklich vier oder fünf Tage Zeit? Solange können wir unsere Leute nicht aus dem Tagesgeschäft nehmen.“
Die Herausforderung ist, dass Projektmanagement und Innovations- und Technologiemanagement in den verschiedenen Ausbildungsgängen entweder nicht oder sehr unterschiedlich gelehrt wird. Um bei den Mitarbeitenden die entsprechenden Kompetenzen aufzubauen und diese zu trainieren, bis sie wie ein Orchester oder eine Fussballmannschaft perfekt zusammenspielen, braucht es eine gewisse Zeit und Intensität.
Zwei Beispiele mögen dies verdeutlichen:
Die Ausbildung eines Konzertmusikers umfasst mehr als 10‘000 Stunden.
Dorothee Oberlinger, die bekannte Blockflötistin und Professorin an der Universität Mozarteum in Salzburg, hat mir auf Anfrage ihren Werdegang wie folgt beschrieben:
- Während dem Studium: täglich 3 – 4 Stunden üben
- Heute: ca. 50 Konzerte im Jahr à je etwa 2 Stunden. Zwei Tage pro Woche dauern die Konzertproben. Dazu kommt täglich 1 Stunde individuelles Üben.
Hand aufs Herz: Welcher Projektleiter oder welcher Innovationsmanager von Ihnen übt täglich 1 Stunde, um seine Fähigkeiten weiter zu perfektionieren und sich weiterzuentwickeln?
Ähnlich sieht es im Golfsport aus. Martin Hasenbein, der frühere PGA-Nationaltrainer in Deutschland, hat mir aus seiner Datenbank folgende Angaben herausgesucht: Systematisches Golftraining beginnt im Alter von 14 – 16 Jahren. Allein das Training umfasst etwa 6 Stunden pro Woche. Mit 20 Jahren haben diese jungen Leute bereits 5‘000 Stunden auf dem Golfplatz verbracht. Für einen Golfprofi dauert die Ausbildung zehn Jahre und umfasst 15‘000 bis 20‘000 Stunden. Geübt und trainiert wird dabei während 6 Stunden pro Tag an sechs Tagen pro Woche. Die Statistik zeigt, dass bis zum Sieg eines Major-Turniers etwa 20 Jahre (!) investiert werden müssen.
Beide Beispiele zeigen eindrücklich, welchen Aufwand und welcher Intensität es bedarf, um Weltklasse zu werden, und dann die Position zu halten. Das Erfolgsrezept ist eine Mischung aus Schulung und „on-the-job“- Training.
Ich kann Ihnen selbstverständlich nicht generell angeben, welche Ausbildungszeit für Projektmanagement oder Innovations- und Technologiemanagement in Ihrem Unternehmen notwendig oder angemessen ist.
Sie können sich aber folgendes überlegen:
- Die Produktivität in einer Marketing- oder Entwicklungsabteilung schwankt im Bereich von 80 – 120 %. Dieser Wirkungsgrad ist hauptsächlich von der Motivation der Mitarbeitenden abhängig. Könnte es sein, dass Sie mit der Durchführung von Schulungsmassnahmen die Motivation so stark steigern können, dass sich die Schulung schon allein dadurch bezahlt macht?
- Bei Leistungssteigerungsprogrammen wird bei Umsatz und Gewinn oftmals eine Steigerung von 10 – 40 % anvisiert. Fünf Tage Ausbildung entspricht bei 220 Arbeitstagen im Jahr lediglich 2,1 %. Da sprechen wir schnell einmal von Hebeleffekten mit dem Faktor 5 – 20.
- Wenn die Produktivität in der Produktentwicklung um 20 % steigt, um wieviel erhöhen sich Ihr Umsatz und Gewinn? Welchen Anteil davon können Sie in Ausbildung für Projektmanagement und Innovations- und Technologiemanagement investieren?
Wenn Sie zu der Erkenntnis kommen, dass dies für Ihr Unternehmen eine lohnenswerte Investition ist, unterstütze ich Sie gerne bei der Konzipierung und Durchführung einer für Ihr Unternehmen massgeschneiderten Schulung.