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Abi Ma Zala Sheuaayan - Asrar Hamema Leljameea
Ahmad Ghossein
Libanon, Vereinigte Arabische Emirate, 32 min
Zehn Jahre einer Liebesbeziehung, die auf mehreren Kassetten aufgenommen und wie Liebesbriefe geschickt wurden: In dieser Form teilt der Filmemacher die Bekenntnisse und Aussagen zwischen seiner Mutter Maream Hmadeh und seinem Vater Raschid Ghossein. Nach ihrer Heirat während des Bürgerkrieges wurden sie durch die Auslandsaufenthalte Raschids getrennt, der dort auf Arbeitssuche war. Während der langen Abwesenheiten seines Vaters stellte sich der kleine Ahmed einen Kriegshelden vor, der für die kommunistische Partei kämpfte. Der Film öffnet mit bei einer Hochzeit aufgenommenen, die Spuren der Zeit tragenden Amateurbildern, die den Betrachter unmittelbar in die bewegten Seiten eines Familienalbums ziehen. Der mündliche Bericht reiht sich an diese Bilder aus der Vergangenheit und der Gegenwart und lässt auf diese Weise einen einzigartigen Raum entstehen, in dem das Wort aus dem Tagebuch kollektives Gedächtnis wird.
Der Film wurde für die Sharjah Art Foundation gedreht, was den experimentellen, an der Schnittstelle zwischen Kino und zeitgenössischer Kunst angesiedelten Ansatz noch unterstreicht.