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- In Frankreich ist die Tochter eines Geldboten entführt und nach Zahlung einer grossen Lösegeldsumme wieder freigelassen worden.
- Ihr Vater habe den Entführern das Geld in der Schweiz übergeben, wo er arbeitet, so die Ermittler.
- Nach Angaben des Radiosenders Europe 1 sollen mehrere Millionen Schweizer Franken geflossen sein.
Der Geldbote lebt demnach im französischen Annemasse östlich von Genf und arbeitet für eine Schweizer Firma für Geldtransporte. Seine Tochter wurde am Donnerstag in ihrer Wohnung im gut 100 Kilometer entfernten Lyon entführt und später am Rand einer Strasse ausserhalb der Stadt wieder aufgefunden. Der 22-jährigen Studentin gehe es den Umständen entsprechend gut, hiess es von den Ermittlern.
Nach Angaben des Radiosenders gaben sich die Entführer bei der jungen Frau als Sanitärinstallateure aus. Sie hätten dann Kontakt zu ihrem Vater aufgenommen, der mit seinem Geldtransporter unterwegs war. Er fuhr demnach zum verabredeten Ort im Kanton Waadt und übergab den Entführern den gesamten Inhalt des Transporters. Die Summe soll 20 bis 30 Millionen Schweizer Franken betragen haben. Viele Details des Falls seien aber noch unklar.