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Schwerer Schicksalsschlag für Lloyd Blankfein: Der Chef der US-Investmentbank Goldman Sachs hat Lymphdrüsenkrebs. Wie Blankfein am Dienstag mitteilte, seien die Heilungschancen jedoch gut. Der 61-Jährige will sich in den nächsten Monaten in New York einer Chemotherapie unterziehen und seiner Tätigkeit als CEO weiter nachgehen: «Mein Ärzte haben mir empfohlen, während der Behandlung normal weiter zu arbeiten».
Der Sohn eines Postangestellten aus New York, der seit 2006 Chef der amerikanischen Investmentbank ist, wurde erst vor kurzem von der Nachrichtenagentur Bloomberg zum Milliardär ausgerufen. In den neun Jahren seit Blankfein CEO der Wall-Street-Bank ist, wuchs sein Nettovermögen den Agenturangaben zufolge auf rund 1,1 Milliarden Dollar an, während sich der Aktienkurs seit dem Börsengang vervierfachte.
Grösster Einzelaktionär von Goldman
Als grösster Einzelaktionär von Goldman Sachs besitzt Blankfein ein Aktienpaket im Wert von fast 500 Millionen Dollar. Seine Immobilien und ein Investmentportfolio, die mit Cash-Boni und Ausschüttungen der Private-Equity-Fonds der Bank finanziert wurden, sind mehr als 600 Millionen Dollar wert. Gleichzeitig ist der Harvard-Absolvent einer der wenigen derzeitigen Chefs einer global aufgestellten Bank, der bereits im Top-Management war, bevor die Firma an die Börse ging.
(ccr)