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Christina Daletska wurde am 6. Dezember 1984 in Lemberg (Ukraine) geboren. Sie studierte Geige bei ihrer Mutter Oksana Trunko und spielte noch vor ihrem 18. Geburtstag die Violinkonzerte von Mendelssohn, Tschaikowski und Beethoven; 2006 begann sie ihr Gesangsstudium bei Ruth Rohner in Zürich und gewann bereits ein Jahr später drei Preise in internationalen Gesangswettbewerben.
Die Künstlerin gab im Jahr 2008 ihr Bühnendebüt am Teatro Real Madrid. 2009 debütierte Daletska bei den Salzburger Festspielen, seither gastierte sie an vielen grossen Bühnen in Paris und Bordeaux, London, Bremen, Baden-Baden und Dortmund, am Opernhaus Zürich, bei den Salzburger Festspielen sowie in Oslo und Stockholm.
Ihr reiches Konzertrepertoire umfasst u.a. Beethovens Missa Solemnis und Dvořáks Requiem, Bachs Magnificat, die Matthäus- und die Johannespassion sowie das Weihnachtsoratorium, Mozarts c-Moll-Messe und viele weitere Werke.
Sie arbeitet unter anderem mit Dirigenten wie Daniel Harding, Ivor Bolton, Nello Santi, Riccardo Muti, Thomas Hengelbrock, Louis Langrée, Jun Märkl, James Gaffigan, Christopher Hogwood, Christian Arming, Christian Zacharias, Teodor Currentzis, Zsolt Hamar, Stefan Soltesz, Douglas Bostock, Douglas Boyd, Christopher Moulds, Kirill Karabits. 2012/2013 umfasst u.a. das Debüt mit dem Ensemble Intercontemporain unter Pierre Boulez in Paris und Bordeaux, Manourys Gesänge-Gedanken mit BIT 20 in Oslo, Adonis in Peter von Winters „Das Labyrinth" bei den Salzburger Festspielen, Beethovens 9. Sinfonie in Zürich und Luzern, Angelina in „La Cenerentola" und Piacere in „Il Trionfo" in Bern sowie Le Roi David in Zürich und St. Gallen. Im August 2012 gab Daletska ihr Schweden-Debüt in der „Zauberflöte" mit Daniel Harding und dem Swedish Radio Symphony Orchestra in Stockholm.
Daletska spricht sieben Sprachen und ist offizielle Botschafterin für Amnesty International Schweiz.
In den Konzerten des Chor Ipsach:
- 2017 / J. S. Bach, Kantate BWV 191, Gloria in excelsis Deo / Franz Schubert: Messe Nr. 6 in Es-Dur
- 2013: G. Verdi: Messa da Requiem
- 2010 / J.S. Bach: Magnificat, BWV 243 und G. Rossini: Stabat Mater