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System z9 "Business Class".
IBM hat heute neue, "Business Class" genannte Versionen, seiner System z9-Mainframes lanciert. Die neuen z9-Modelle weisen einen deutlich niedrigeren Einstiegspreis auf, als die bisherigen z9-Server. Gemäss 'Wall Street Journal' liegt er bei etwa 100'000 Dollar, während ein bisheriger System z9-Mainframe – diese wurden nun in System z9 "Enterprise Class" ungetauft – typischerweise ab rund 250'000 Dollar erhältlich sei.
Ausserdem sind die Business Class-Modelle in nicht weniger als 73 verschiedenen Kapazitätseinstellungen (capacity settings) erhältlich und sollen somit sehr genau an die Bedürfnisse eines Unternehmens angepasst angeschafft und ausserdem ebenso fein angepasst aufgerüstetwerden können. Es gibt zwei grundsätzliche Modelle: Die schmalbrüstigere Version R07 für etwas kleinere Unternehmen und die Version S07 für mittelgrosse bis grosse Unternehmen, von der man auch auf die "Enterprise Class" upgraden kann. Die niedrigste erhältliche Kapazitätstufe (A01) des R07 bietet eine Leistung von 26 MIPS (Millionen Instruktionen pro Sekunde) und ist damit gemäss IBM mit der Stufe 110 eines eSeries z890 vergleichbar.
Um vorangegangene Mainframe-Investitionen von Kunden zu schützen wird von IBM auch eine Upgrade-Möglichkeit von z800 und z890-Servern auf die z9 Business Class angeboten.
Mit den neuen Modellen versucht IBM, auch etwas kleinere Unternehmen als bisher als Käufer für seine Mainframes zu gewinnen, denen immer wieder ein langsames aussterben prophezeit wurde. Jim Stallings, IBMs General Manager für den Mainframe-Bereich, sieht das ziemlich anders: Die Ankündigung der z9 Business Class, erklärte er dem 'Wall Street Journal' sei ein Statement, dass der Mainframe langfristig gesehen eine "Wachstumsplattform" sei. (hjm)