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Ist ein Instrument über längere Zeit erheblichen Luftfeuchtigkeitsschwankungen ausgesetzt, können im Holz Risse entstehen. Diese vermindern die Wertigkeit eines Instrumentes. Die gute Nachricht ist, dass solche Risse im Resonanzboden repariert werden können, allerdings in einem etwas aufwändigeren Arbeitsprozess.
Das Instrument wird zuerst komplett demontiert und dann über mehrere Tage in einem Klima von unter 30% relativer Luftfeuchtigkeit herunter getrocknet. So werden die Risse deutlicher erkennbar. Anschliessend werden diese aufgefräst, damit anstelle des Risses ein neuer Holzspan eingeleimt werden kann. Zum Schluss wird der alte Lack vom Resonanzboden abgelaugt und der gesamte Boden neu lackiert.
Um solch aufwendige Reparaturen zu vermeiden, sollten die Instrumente idealer Weise in einem gleichbleibenden Klima stehen, in dem die relative Luftfeuchtigkeit zwischen 40% und 60% liegt.