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Julien Absalon war in Hafjell (Norwegen) wieder einmal nicht zu schlagen. Zwei Runden vor Schluss griff der Franzose unwiderstehlich an und entfernte sich von seinem ewigen Widersacher Nino Schurter. Der Routinier wurde zum fünften Mal Weltmeister – erstmals wieder nach 2007. «Ich habe heute überaus gute Beine gehabt», strahlte Absalon im Siegerinterview nach seinem ersten Titelgewinn seit der Olympia-Goldmedaille 2008.
Bis ins Ziel nahm Absalon dem favorisierten Bündner knapp zwei Minuten ab – auch weil Schurter fast zum Schluss noch spektakulär stürzte. Die Goldmedaille hatte der dreifache Weltmeister aber schon lange vorher verloren. Schurter hatte Glück im Unglück: Er klemmte sich lediglich einen Finger ein und zog sich eine Knieprellung zu.
Bronze ging an den Italiener Marco Aurelio Fontana. Als zweitbester Schweizer überquerte Lukas Flückiger als Siebenter die Ziellinie, Ralph Näf wurde Zehnter. (ram)