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Dieses Hilfsmittel stellt die wichtigsten Spielelemente dieser Teamsportart in einer praktischen Übersicht vor.
Anspiel: Mit dem Anspiel bei Spielbeginn beginnt die Spielzeit zu laufen. Nach dem Pfiff der Schiedsrichterin wird der Ball von hinter der Grundlinie direkt über das Netz zum Gegner gespielt. Dort wird er gefangen und gleich wieder zurückgeworfen.
Ball: Es wird mit einem nicht zu prall gepumpten Volleyball gespielt.
Decke: Wird der Ball an die Decke oder an ein an der Decke befestigtes Gerät gespielt, ist dies ein Fehler.
Einspiel: Ein Ball, der im Out zu Boden geht, wird von der Seitenlinie aus direkt zum Gegner geworfen und so wieder ins Spiel gebracht.
Fehler: Es gibt praktische Fehler (z. B. Boden, Out, Fangfehler) und technische Fehler (unerlaubtes Zuspiel, Schrittfehler usw.). Nach einem Fehler gibt es keinen Spielunterbruch, der Ball wird unverzüglich von dort weitergespielt, wo er sich gerade befindet.
Mannschaftsgrösse: In einem Wettkampf besteht ein Team aus 4 Feldspielerinnen und maximal 3 Auswechselspielerinnen. Im Training wird diese Zahl an die Feldgrösse und das Können der Spielenden angepasst.
Netzberührung: Der Ball darf beim Überqueren des Netzes die Netzoberkante berühren, hingegen ist jede Netzberührung durch die Spielenden ein Fehler.
Netzhöhe: Das Netz ist leicht höher als im Volleyball (Frauen 2,30 m, Männer 2,50 m). Die Netzhöhe im Schulunterricht richtet sich nach den Fähigkeiten der Kinder.
Out: Der Ball darf auch ausserhalb des Spielfeldes gefangen und weitergespielt werden. Fällt er im Out zu Boden, ist dies ein Fehler der Mannschaft, die ihn zuletzt berührt hat.
Punktgewinn: Jeder Fehler einer Spielerin wird vom Schiedsrichter abgepfiffen und bedeutet einen Punktgewinn für die gegnerische Mannschaft.
Rotation: Bei jedem Punktgewinn rotiert das ganze Team um eine Position im Uhrzeigersinn.
Schrittregeln: Laufen mit dem Ball ist nicht gestattet, benötigt jedoch eine Spielerin nach dem Fangen mehrere Schritte bis zum Stillstand, wird dies toleriert. Für den Wurf ist ein Ausfallschritt erlaubt.
Spieldauer: Ein Satz dauert 8 Minuten, ein Match wird auf 2 Sätze gespielt. Im Schulunterricht werden Spieldauer und Spielmodus den Gegebenheiten angepasst.
Spielfeld: Netzball wird auf dem Volleyballfeld gespielt, im Training kann die Feldgrösse auch verkleinert werden.
Weiterspielen: Nach einem Fehler wird ohne Spielunterbruch von dem Ort aus weitergespielt, an dem sich der Ball gerade befindet.
Wettkampf: In einem Wettkampf leiten eine Schiedsrichterin, zwei Linienrichterinnen, eine Punktezählerin und eine Zeitnehmerin das Spiel. Die Schiedsrichterin pfeift sowohl die praktischen als auch die technischen Fehler und zeigt den Punktgewinn an.
Zuspiel: Ein Zuspiel unter Feldspielerinnen ist nicht erlaubt. Prallt ein Ball von einer Spielerin ab und wird von einer Mitspielerin oder von ihr selbst noch gefangen, wird dies nicht als Zuspiel gewertet.
Download: Das Spiel-ABC (pdf)