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Cristiano Ronaldo ist in London zum fünften Mal als «Weltfussballer des Jahres» ausgezeichnet worden. Der 32-jährige Portugiese setzte sich gegen die Südamerikaner Lionel Messi und Neymar durch.
Ronaldo brillierte im laufenden Jahr mit 45 Toren in 48 Einsätzen, 34 Mal traf er für Real Madrid und elfmal für die portugiesische Nationalmannschaft, mit der er sich für die WM in Russland qualifiziert hat. Ronaldo ist nun genauso oft als Weltfussballer ausgezeichnet worden wie Messi. Er hatte die Trophäe schon 2008, 2014, 2016 und 2017 gewonnen.
Ausschlaggebend für den Erfolg von Ronaldo bei der Wahl, an der Captains sowie Trainer der Nationalmannschaften, Journalisten und Fans mitentscheiden, dürften die 2017 gesammelten Titel gewesen sein. Der Goalgetter aus Madeira gewann mit Real Madrid sowohl die Champions League als auch die spanische Meisterschaft.
Zinédine Zidane (Real Madrid) setzt sich gegen Massimiliano Allegri (Juventus Turin) und Antonio Conte (Chelsea) durch. «Zizou» gewann in den vergangenen zwei Jahren mit Real zweimal die Champions League und einmal die spanische Liga. Dazu reüssierte er auch bei der FIFA Klub-WM sowie dem europäischen und dem spanischen Supercup.
Olivier Giroud erhält die Auszeichnung für das schönste Tor des Jahres – den Puskas Award. Er setzt sich gegen Deyna Castellanos und Oscarine Masuluke
durch.
Gianluigi Buffon ist der beste Torhüter des Jahres. Der Italiener nimmt die Auszeichnung stolz entgegen, «versucht» sich in seiner Dankesrede auf Englisch, wie er selbst erklärt und gibt sich kämpferisch für die aktuelle Saison mit Juventus und die kommende WM mit Italien.
Tor: Gianluigi Buffon.
Verteidigung: Dani Alves, Sergio Ramos, Leonardo Bonucci, Marcelo.
Mittelfeld: Luka Modric, Toni Kroos, Andrés Iniesta,
Angriff: Cristiano Ronaldo, Lionel Messi, Neymar.
Die Auszeichnung als Spielerin des Jahres erhielt die Niederländerin Lieke Martens vom FC Barcelona. Mit einem überragenden Turnier führte Martens die holländische Nationalmannschaft zum EM-Titel im eigenen Land. Wohl auch deshalb wurde Sarina Wiegman, die Nationaltrainerin Hollands, zur besten Frauen-Trainerin der Saison ausgezeichnet.
Die FIFA-Gala fand zum ersten Mal in London statt, nachdem die letzten Ehrungen in Zürich stattgefunden hatten. (abu/sda)
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