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Ballaststoffe können vom Körper nicht verdaut werden. Dennoch beeinflussen sie positiv und regen die Tätigkeit von Magen und Darm an.
Sie finden sich in Nüssen Hülsenfrüchten, Obst, Gemüse und Vollkornprodukten.
Oft gelten Ballaststoffe als unnötige Belastung. Nun beweist eine Studie aus den USA das Gegenteil: ballaststoffreiche Ernährung verlängert das Leben.
Verlängern Ballaststoffe das Leben?
Die Forscher des nationalen Krebsforschungsinstituts im amerikanischen Rockville berichten in einer Studie, dass ballaststoffreiche Kost anscheinend zu einem längeren Leben verhilft, da es das Risiko an Herzkreislauferkrankungen senkt, vor Infektionen und Atemwegserkrankngen schützt.
Bei Männern soll auch das Krebsrisiko sinken.
Die Studie, die im „Archives of Internal Medicine“ veröffentlicht wurde, zeigt auch auf, dass Ballaststoff-Esser generell ein gesünderes Leben führen.
Sie rauchten weniger,der Alkoholkonsum war geringer, die sportliche Aktivität dagegen höher.
Auch nach dem Herausrechnen dieser Faktoren, blieb der gesundheitsfördernde Einfluss der Ballaststoffe bestehen.
Die Studie, die über neun Jahre die Teilnehmer beobachtete, stellte fest, dass in der Gruppe, die am Ballaststoff reichsten ass, die wenigsten Todesfälle zu verzeichnen hatte.
Essen Deutsche zu wenig Ballaststoffe?
Frauen und Männern wird von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) pro Tag mindestens 30 Gramm Ballaststoffe empfohlen.
Im Schnitt esssen die Deutschen jedoch nur zwischen 23 und 25 Gramm.
Dabei ist die Umstellung auf eine ballaststoffreiche Kost gar nicht so schwer.
Sie könnte schon mit Vollkornbrot, statt Weissmehl-Toast beginnen!