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Nach vier Minuten führten sie erstmals zweistellig und liessen die Französinnen danach nicht mehr auf Schlagdistanz kommen. Vor allem in der Verteidigung steigerten sich die Amerikanerinnen nach der Pause gewaltig und bekamen die in der ersten Halbzeit überragende, erst 21-jährige Marine Johannes (9 Punkte vor der Pause, nur noch 4 danach) wesentlich besser in den Griff. Letztlich resultierten im siebten Spiel des Turniers dennoch erstmals weniger als 25 Punkte Differenz. Beste Punktesammlerin war Diana Taurasi, die beim EuroLeague-Champion Jekaterinburg in Russland rund 1,5 Mio. Dollar pro Jahr verdienen soll, mit 18 Zählern.
Bei den Frauen sind die amerikanischen Basketballer noch überlegener als bei den Männern. Die Profis aus der WNBA haben seit dem Halbfinal 1992 in Barcelona gegen die damalige GUS bei Olympia kein Spiel mehr verloren. Bei den bisher zehn Frauenturnieren gewann dreimal (1976, 1980 und 1992) die Sowjetunion (oder GUS) und sieben Mal die USA den Titel. Deshalb sind die Spanierinnen, die nach einem Sieg gegen Serbien erstmals eine Olympiamedaille holen werden, in ihrem ersten Olympia-Final krasse Aussenseiterinnen.
Die Begegnung USA gegen Spanien hat bei Olympia aber durchaus Tradition – bei den Männern. Am Freitagabend stehen sich die beiden Länder im Halbfinal gegenüber, 2008 und 2012 standen sie im Final.
(SDA)