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Am Wochenende standen einige Schweizer Rennfahrer in Südafrika im Einsatz. Jene beim 9-Stunden-Rennen in Kyalami hatten teilweise mehr Erfolg als die bei der Formel E in Kapstadt.
Sébastien Buemi hat mit einer tollen Aufholjagd bei der Formel-E-Premiere in Kapstadt die Ehre der Schweiz gerettet. Der Waadtländer erwischte in seinem grünen Elektro-Renner einen guten Start, wurde aber noch in der ersten Runde von Formel-E-Leader und Neo-Papa Pascal Wehrlein umgedreht. Der nahm die Schuld auf seine Kappe. Doch das nütze Buemi nichts. Zwar schaffte es der ehemalige Formel-E-Champion noch, bis auf Rang 5 nach vorne zu fahren. Die (berechtigten) Hoffnungen auf den ersten Podestplatz in dieser Saison hatten sich aber früh in Luft aufgelöst.
Noch ärger traf es die beiden anderen Schweizer. Der Genfer Edoardo Mortara musste in der ersten Runde wegen technischen Problemen aufgeben. Der Berner Nico Müller stand erst gar nicht am Start. An den Mahindra-Rennern tauchte im Training ein Problem an den hinteren Querlenkern auf. Beide Teams (Mahindra und Müllers Rennstall Cupra ABT) entschlossen sich, das Rennen aus Sicherheitsgründen nicht in Angriff zu nehmen. Der Sieg ging an António Félix da Costa (Porsche).
1500 Kilometer nordöstlich von Kapstadt waren weitere Schweizer beim 9-Stunden-Rennen von Kyalami im Einsatz. Auch dort lief nicht alles nach Plan. Dem GT3-Spezialisten Raffaele Marciello klebt weiterhin das Pech an den Füssen. Der Tessiner, der von der Pole-Position aus gestartet war, wurde diesmal mit Getriebeproblemen eingebremst. Mit 62 Runden Rückstand wurde er als Neunter gerade noch gewertet. Besser lief es dem Duo Ricardo Feller und Patric Niederhauser. Die beiden Audi-Werksfahrer belegten gemeinsam mit dem Italiener Mattia Drudi Rang 3. Platz 5 ging an Yannick Mettler, der damit souverän die ProAM-Klasse gewann.
Erfreuliches gibt es auch aus der internationalen Kart-Szene zu vermelden. Bei der IAME Series Italy in Franciacorta standen François Dario Kerdal (X30 Mini) und Tiziano Kuznini (X30 Junior) als Dritte auf dem Podium. Beim ROK-Wintercup in Lonato wurde Lynn Neuhaus in der Kategorie Super ROK Zweite.