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Piranha chur gewinnt das erste Spiel der Saison 2019/20 auswärts gegen UH Berner Oberland mit 5:1. Nach einer frühen Führung konnte der Punktestand, trotz viel Gegenwehr, stetig ausgebaut werden.
Nur gerade 57 Sekunden jung war das erste Saisonspiel, als es bereits das erste Mal einschlug. Katrin Zwinggi konnte, wie auch schon am Supercup, die Bündnerinnen früh in Führung schiessen. Das Spiel war somit lanciert und wurde von den Churerinnen dominiert. In der 8. Minute war es noch einmal Zwinggi, die von Mari Aanerud bedient wurde und den Ball mit Überzeugung ins Netz versenkte. Nach dieser Aktion schlichen sich, auf Grund mangelnder Konzentration, immer mehr Fehler ein und den Bernerinnen wurden Geschenke verteilt. Diese konnten sie jedoch nicht zu Torchancen umwandeln und es blieb weiterhin ungefährlich vor dem Tor von piranha Goalie Jill Münger. Kurz vor Drittelspause konnte Corin Rüttimann die Führung ausbauen, indem sie eine sehenswerte Passkombination mit einem satten Schuss ins gegnerische Tor verwertete.
Im zweiten Drittel versuchte BEO mit zwei Linien ein höheres Tempo anzuschlagen und somit die churer Verteidigung mehr unter Druck zu setzten. Diese liessen sich anfangs jedoch nicht beirren und konnten das Spiel weiterhin dominieren. UH Berner Oberland kam immer öfters zu Kontergelegenheiten, die aber erfolglos blieben. Erst nach 30 Minuten gelang es den Bernerinnen, sich erstmals in der Churer Verteidigungszone festzusetzen. Trotzdem gelang es wieder den Churerinnen, nach einer kurzen Druckphase, das nächste Tor der Partie zu erzielen. Flurina Marti wirbelte in der Offensive und reagierte im Slot der Bernerinnen am schnellsten, indem sie den freien Ball hinter die Torlinie bugsierte. Das Spiel wurde immer körperbetonter wobei BEO offensichtlich versuchte, das Spiel der Churerinnen zu zerstören. In der 35. Minute jubelte piranha chur bereits zum fünften Mal. Diesmal war es Marcia Wick, mit Jahrgang 2002 die jüngste im Team, welche mit einer beeindruckenden Selbstverständlichkeit den Ball locker über die Torhüterin der Berner flippte.
Der Bündner Höhenflug sollte im dritten Drittel abflachen. So versuchte BEO weiterhin mit einem hohen Pressingsystem die Churer Verteidigung aus der Fassung zu bringen. Das Tor, welches die Gastgeberinnen in der 43. Minute erzielten, entstand jedoch aus einem Konter, bei dem eine Spielerin einen Abpraller verwerten konnte. Dieses Tor gab den Bernerinnen Aufschwung und bei den Churerinnen schlichen sich immer mehr Fehler ein. Als Luana Rensch in der 48. Minute alleine aufs Tor ziehen konnte und unfair von einer Bernerin gestoppt wurde, bekam Chur die Chance, die Führung mit einem Penalty auszubauen. Rüttimann verfehlte, womit es bei dem Zwischenstand von 5:1 blieb. In der 55. Minute musste eine BEO-Spielerin wegen überharten Körpereinsatz auf der Strafbank platz nehmen. Das Churer Powerplay kam zu vielen gefährlichen Abschlüssen, jedoch konnte auch hier die Führung nicht mehr ausgebaut werden. Das Spiel blieb chaotisch und aggressiv bis zum Schluss, wobei kein Team seine Torchancen mehr verwerten konnte.
Abschliessend kann gesagt werden, dass der Saisonstart von piranha chur geglückt ist. Trotz dem Ausfall von Leistungsträgerinnen konnten die Churerinnen das Spiel mehrheitlich dominieren und junge Spielerinnen bekamen die Chance, Verantwortung zu übernehmen.
Titelbild: Fabrice Duc
Unihockey Berner Oberland – piranha chur 1:5 (0:3, 0:2, 1:0)
RAIFFEISEN Arena Gürbetal, Seftigen. 193 Zuschauer. SR Bajoni/Kämpfer.
Tore: 1. K. Zwinggi 0:1. 8. K. Zwinggi (M. Aanerud) 0:2. 18. C. Rüttimann (L. Ediz) 0:3. 34. F. Marti (C. Rüttimann) 0:4. 36. M. Wick (C. Rüttimann) 0:5. 43. J. Zurbriggen (L. Thierstein) 1:5.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Unihockey Berner Oberland. keine Strafen.