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Die Abstimmung fand in München selbst, in Garmisch-Partenkirchen sowie in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgaden statt. Überall setzten sich die Gegner einer Olympia-Bewerbung durch. Schon ein einziges erfolgreiches Votum hätte ihnen zum Erfolg gereicht.
Höfl-Riesch: «Grösse beweisen»
Münchens Oberbürgermeister Christian Ude sagte nach dem Referendum, Hauptgrund für das Nein sei «eine zunehmend kritische Einstellung von Bevölkerungsteilen gegen Sportgrossereignisse.»
Ski-Olympiasiegerin Maria Höfl-Riesch, die kräftig für ein Ja geworben hatte, sagte: «Jetzt heisst es, in der Niederlage Grösse zu beweisen. Der eine oder andere wird das Ergebnis später vielleicht noch bereuen.»
Noch 5 Kandidaten
Ins Rennen um die Spiele 2022 gehen damit noch Oslo, das als Favorit betrachtet wird, sowie Peking, Krakau, Almaty in Kasachstan und das ukrainische Lwiw. Das IOC entscheidet über Ende Juli 2015 in Kuala Lumpur über die Vergabe.