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Cashew ist ein immergrüner, bis zu 15 m hoch wachsender Baum, der in tropischem Klima auf Höhen von bis zu 1000 m kultiviert wird. Die Cashewnuss ist eine nierenförmige Frucht von 1.5 bis 2 cm Länge. Ihre graubraune, halbmondförmige Schale riecht sehr intensiv und enthält ein giftiges Öl (Cardol), das starke Hautreizungen verursachen kann. Die Nuss wird in Öl oder mit Hilfe von Heissluft geröstet und dann geschält. Der fettreiche, gelbliche Kern ist in rohem Zustand giftig – geröstet hat er einen einen leicht süsslichen Geschmack und kann sehr vielfältig verwendet werden. Als Cashewapfel bezeichnet man den Fruchtstiel, der zur Reife stark anschwillt und eine bis 10 cm lange, birnenförmige Scheinfrucht mit gelblicher oder roter Schale bildet, an deren Ende wie eine kleine Krone die sogenannte Nuss sitzt.
Das gelblich-rötliche Fruchtfleisch des Cashewapfels ist eher weich und von einer eigenartigen Konsistenz – gleichzeitig so kräftig und so flüssig, dass es sich nur schwer etwa mit einem Löffel aus der Frucht hebeln lässt. Cashewfrüchte eignen sich deshalb wohl eher für Fruchtsäfte, Pürees oder für Konfitüren. Die Frucht hat, schon bevor man sie öffnet, einen intensiven Duft, der ein wenig an die Schale von Mandarinen oder Grapefruit erinnert – manche empfinden den Geruch auch als ganz leicht faulig. Der Saft hat ein milchiges und nur leicht süssliches, von ferne ein wenig an Birne und Passionsfrucht erinnerndes Aroma, je nach Reife der Frucht mit einer leicht adstringierenden Tendenz.
Familie: Anacardiaceae (Sumachgewächse)
Wissenschaftlich: Anacardium occidentale
Deutsch: Kaschu
First Publication: 10-2007
Modifications: 3-3-2009