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Die Regierung genehmigt die Strassenkorrektion der Lukmanierstrasse auf dem Abschnitt Stgegia, nördlich des Stausees Lai da Sontga Maria. Dieser Abschnitt, kurz vor der Kantonsgrenze, entspricht nicht mehr den für kantonale Hauptstrassen geltenden verkehrs- und sicherheitstechnischen Standards und soll auf einen Regelquerschnitt von sechs Metern ausgebaut werden.
Aufgrund der Topographie mit bergseitigen Felswänden und Stützpfeilern ist eine talseitige Fahrbahnverbreiterung vorgesehen, wie die Staatskanzlei des Kantons Graubünden am Donnerstag mitteilte. Dies hat neue Stützkonstruktionen auf dem gesamten Projektperimeter zur Folge. Zudem soll die schadhafte Brücke Stgegia erneuert werden. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 5,1 Millionen Franken.
Die Lukmanierstrasse verläuft von Disentis/Mustér durch die Val Medel und über den Lukmanierpass bis zur Tessiner Grenze. Sie erschliesst die Fraktion Mompé Medel der Gemeinde Disentis/Mustér sowie die Gemeinde Medel/Lucmagn und bildet gleichzeitig eine wichtige Verbindung zwischen den Kantonen Graubünden und Tessin.
(Bild: zVg)