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Die Freiburgerin, die zuvor schon auf dem Stubaier Gletscher in Tirol und in Laax nicht zu schlagen war, errang in Mammoth Mountain, Kalifornien, ihren bereits fünften Saisonsieg. Zweimal, in Chur und in Peking, hatte sie auch in der Disziplin Big Air dominiert.
Insgesamt war es für die Olympiasiegerin und Weltmeisterin der zwölfte Sieg im Weltcup. Die Genferin Sarah Höfflin verpasste ihren ersten Weltcup-Podestplatz im Slopestyle in diesem Winter als Vierte knapp.
Bei den Männern wurde Andri Ragettli hinter den Amerikanern Alexander Hall und Colby Stevenson Dritter. Für den Bündner war es in der laufenden Saison die erste Klassierung unter den ersten drei im Slopestyle. Dritter war er Anfang Dezember auch im Big Air in Peking geworden.
Wieder EM-Medaille für Melanie Hasler
Bob. - Melanie Hasler gewann wie in der vergangenen Saison im Zweierbob eine EM-Medaille. Die Aargauerin sicherte sich in Sigulda in Lettland, wo die kontinentalen Titelkämpfe im Rahmen der Weltcup-Rennen abgehalten wurden, mit der Bündner Anschieberin Mara Morell Bronze.
Das deutsche Duo mit Olympiasiegerin Laura Nolte und Neele Schuten verteidigte seinen Titel erfolgreich. Silber ging an deren Landsfrauen Kim Kalicki und Anabel Galander. An der letztjährigen EM in Altenberg in Sachsen war Hasler zusammen mit Nadja Pasternack Zweite geworden.
Livio Wenger in Kanada Dritter
Eisschnelllauf. - Livio Wenger überzeugte auch beim Weltcup in Québec in Kanada im Massenstart-Rennen. Der Luzerner wurde in seiner Paradedisziplin Dritter. Für Wenger war es der dritte Podestplatz in diesem Winter. Beim Saisonauftakt im November in Obihiro in Japan war er ebenfalls Dritter, Anfang Dezember in Stavanger in Norwegen Zweiter geworden.
EM-Silber für Michael Vogt
Bob. - Wie Freundin Melanie Hasler fuhr auch Michael Vogt zu einer EM-Medaille. Mit Anschieber Sandro Michel gewann der 26-jährige Schwyzer in Sigulda Silber. Das Schweizer Duo hatte bereits im letzten Jahr in Altenberg den 2. Platz an der Europameisterschaft belegt.
Gewonnen wurde das Rennen vom deutschen Adam Ammour, der mit seinem Bruder Issam Ammour im zweiten Lauf vom Platz 4 bis ganz nach vorne vorstiess. Die zunächst führenden Johannes Lochner und Erec Bruckert, ebenfalls aus Deutschland, mussten sich mit dem 3. Rang begnügen.