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TonneWein und jedes Pfund anderer Ware erhoben wurde, die vom
Ausland eingeführt wurden. Seit 1373 gehörten die unter dem
zusammenfassenden
Namen des P. begriffenen
Zölle zu den regelmäßigen parlamentarischen Bewilligungen mit Schwankungen in der
Höhe des
Ansatzes. Zunächst wurde das P. nur auf zwei Jahre bewilligt.
Heinrich V. erhielt es nach dem
Sieg von
Azincourt (1415) auf Lebenszeit zugesprochen, und unter den
Tudors geschah diese Bewilligung stets beim Regierungsantritt
eines Herrschers.
IhreBeschränkung auf nur ein Jahr veranlaßte unter
KarlI. den
Ausbruch des Zwistes mit seinem Parlament.
(S.
Großbritannien
[* 2] und
Irland, Geschichte.)
Staatsbahnen,
[* 10] Sitz des Landratsamtes, eines Amtsgerichts (Landgericht Flensburg),
[* 11] Hauptzollamtes, engl. und
niederländ. Konsuls, hat (1895) 3096 E., darunter 35 Katholiken, Postamt zweiter
Klasse,
Telegraph,
[* 12] eine
Schleswig-HolsteinischeBank, Dampffähre nach Dithmarschen;
Ausfuhr von Fettvieh nach England, Einfuhr engl.
Kohlen.
(Tunsberg), die älteste Stadt
Norwegens, im
Amte Jarlsberg-Laurvik, am
Fjord gleichen
Namens,
Station der Eisenbahn
Kristiania-Drammen-Skien, zählt (1891) 7215 E., die mit 150 eigenen Schiffen sehr bedeutende Schiffahrt,
auch
Walfisch- und Robbenfang im
Eismeer treiben. Tönsberg ist Sitz eines deutschen Vicekonsuls.
Der Tönsbergkanal verbindet die
Stadt mit dem Christianiafjord.
Nach der Sage ist Tönsberg von Harald Harfagr angelegt und feierte 1871
sein 1000jähriges
Jubiläum.
insbesondere die geschorene
Stelle auf dem Scheitel der kath. Geistlichen.
Schon früh ließen Büßende sich denKopf
ganz kahl scheren, und nach ihrem
Beispiel thaten dies auch die Mönche, von denen im 6. Jahrh. diese
Sitte auf die christl.
Geistlichkeit überging. Man unterschied ein kahl geschorenes Vorderhaupt, unter dem
Namen der Tonsur des
ApostelsPaulus (tonsura
Pauli), von der kreisförmigen Platte auf dem Scheitel, die man Tonsur des
ApostelsPetrus (tonsura Petri)
nannte.
Jenewar in der griech.
Kirche, in etwas veränderter Form als Tonsur des Jakobus oder
Johannes bei den Briten und Irländern üblich,
diese in der röm. und in den von ihr abhängigen
Kirchen. Auf der
Synode zu
Toledo
[* 22] 633 wurde letztere den Geistlichen gesetzlich
vorgeschrieben und die priesterliche
Krone genannt. Die römische Tonsur blieb seitdem in der abendländ.
Kirche Priestern und
Mönchen gemein und unterschied die höhern geistlichen Würden von den niedern. Die Anfänger tragen sie im
Umfang einer
kleinen Münze, die Priester in dem einer Hostie, die
Bischöfe noch größer, so daß bei dem Papste
nur ein schmaler
Kreis von
Haaren stehen bleibt. Das Abscheren geht der
Weihe voran und wird wöchentlich oder doch vor jedem
hohen Feste wiederholt.
(grch.), die
Spannung der tierischen Gewebe,
[* 23] insbesondere eine während des Lebens beständig vorhandene schwache,
unwillkürliche, direkt vom Rückenmark angeregte Kontraktion sämtlicher Skelettmuskeln, die für die Mechanik der Ortsveränderung
von großer Bedeutung ist.
Durch den Muskeltonus ist es nämlich ermöglicht, daß bei einer beabsichtigten Muskelkontraktion
sofort die
Bewegung zu stande kommt, ohne daß erst Kraft
[* 24] und Zeit für die Anspannung des vordem schlaffen
Muskels verloren geht. (S.
Atonie.)
in der
Musik das Verhältnis von
Accorden, die einen oder mehrere
Töne gemeinsam haben. Unter den
Dreiklängen unterscheidet man quintverwandte und terzverwandte. Quintverwandte sind solche, die
einen
Ton gemeinsam haben; ihre Grundtöne liegen eine
Quint auseinander, z. B. c e g und g h d. Terzverwandt sind die
Dreiklänge,
die zwei
Töne gemeinsam haben; ihre Grundtöne sind um eine
Terz voneinander entfernt, z. B. c e g und e g h. Für die Septimenaccorde,
die einen vollen
Dreiklang gemeinsam haben, wie g h d f und h d f a, ist noch kein besonderer Verwandtschaftsname
erfunden worden.
Im weitern
Sinne spricht man von einer Verwandtschaft der
Tonarten und meint damit, daß
Tonarten, deren tonische Hauptaccorde
quint- oder terzverwandt sind, sich näher stehen als solche, deren tonischeDreiklänge keinen
Ton gemeinsam
haben.
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