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Zwei Golden Globes, einen Oscar und eine Reihe sehenswerter Filme kann George Clooney vorweisen. Auch als Regisseur, Drehbuchautor und Produzent machte er sich einen Namen. Am Freitag (6. Mai) wird der "Sexiest Man Alive" (1997 und 2006) 50.
Wichtiger als seine Leistungen scheint für viele Medien und Fans Clooneys Liebesleben. Denn der kinderlose Schauspieler mit dem blendenden Aussehen gilt als ewiger Junggeselle.
Seit 2009 ist der US-Amerikaner, der ein Haus am Comer See in Italien besitzt, mit der italienischen Moderatorin Elisabetta Canalis liiert. Die Hochzeitsglocken sollen aber in absehbarer Zeit nicht läuten. Clooneys bisher einzige Ehe mit der Schauspielerin Talia Balsam liegt lange zurück.
Eine langfristige Bindung schien er nur zu seinem Hängebauchschwein eingehen zu wollen. Die Beziehung zu Haustier Max, der 2006 im stolzen Alter von 18 Jahren gestorben war, hatte Clooney scherzhaft als die längste seines Lebens bezeichnet. "Eine Familie zu gründen, dazu fehlen mir die Hingabe und die Geduld".
Populär dank "Emergency Room"
Clooney wurde im US-Bundesstaat Kentucky geboren. Seine Familie war in der Entertainment-Branche tätig. Der Vater moderierte eine TV-Show, seine Tante war eine bekannte Jazzsängerin.
Nach wenig ruhmreichen Rollen in Filmen wie "Die Rückkehr der Killertomaten" begann Clooneys Popularität in den 90er Jahren mit der mittlerweile beendeten US-Serie "Emergency Room". Da war er bereits Mitte 30.
Dass er der Serie einiges zu verdanken hat, ist ihm klar. Dank deren Erfolg könne er heute die Filme machen, die ihm am Herzen lägen. Das sei ihm wichtig - auch weil er Angst habe, sonst mit 80 auf ein "mittelmässiges Lebenswerk zurückzublicken". Darum braucht er sich mit 50 keine Sorge machen zu müssen.
Star der "Ocean's"-Trilogie
Mit "From Dusk Till Dawn" von Robert Rodriguez an der Seite von Quentin Tarantino begann Clooneys Karriere in den 90er Jahren auch auf der grossen Leinwand. Es folgten ganz unterschiedliche Filme wie "Tage wie dieser", "Batman & Robin", "O Brother, Where Art Thou?" und "Der Sturm".
Ein Kassenknüller wurde die "Ocean's"-Trilogie. Mit Regisseur Steven Soderbergh drehte er gleich mehrere Filme. Für seine Rolle als abgehalfterter CIA-Agent in "Syriana" erhielt Clooney 2006 einen Oscar, unter anderem für "Michael Clayton" und "Up in the Air" war er nominiert.
Oscar für einen politischen Film
Clooneys Filme wurden im Laufe der Jahre politischer. Während der Berlinale 2006, wo er neben "Syriana" von Stephen Gaghan auch sein eigenes zweites Regiewerk "Good Night, and Good Luck" über die Kommunistenverfolgung in den USA der 50er Jahre im Gepäck hatte, sagte Clooney, er sei eigentlich schon immer politisch gewesen.
Sein Vater hatte 2004 für die Demokraten in Kentucky für den Kongress kandidiert, und Clooney hatte Spenden für ihn gesammelt. Der Schauspieler sprach sich gegen den Irak-Krieg aus, machte sich für die Menschen in der sudanesischen Krisenregion Darfur stark sowie für die Erdbebenopfer in Haiti.
SDA-ATS