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Systematik
|Ordnung||Anseriformes|
|Familie||Anatidae|
|Unterfamilie|
|Gattung||Calonetta|
|Art||Calonetta leucophrys|
Beschreibung
Die Rotschulterente ist etwa 35-40 cm groß und wiegt 190-360 g. Bei dieser Art ist der Sexualdimorphismus sehr ausgeprägt. Die Weibchen sind eher braun. Sie sind auf der Oberseite dunkler und auf der Unterseite weiß gestreift. Ihr Kopf ist ebenfalls braun, aber mit weißen Partien. Die Männchen sind farbenfroher und haben einen schwarzen Streifen, der von ihrem blauen Schnabel bis zum Nacken reicht. Sie sind auch leicht an ihren grauen Flanken, dem rotbraunen Schulterblatt und der rosafarbenen, mit schwarzen Punkten gefleckten Brust zu erkennen. Männchen und Weibchen haben immerhin die grüne Farbe des Flügelspiegels und die rosafarbenen Beine gemeinsam. Die Rotschulterente ist die einzige Entenart, bei der das Gefieder des Männchens das ganze Jahr über gleichbleibt.
Biologie
Diese Entenart besitzt Krallen an ihren Füssen mit welchen sie sich an Ästen festhalten kann, was sehr nützlich ist gegen Raubtiere. Sie gehört zu den Schwimmenten, d. h. sie taucht nicht in die Tiefe bei der Nahrungssuche. Stattdessen nehmen diese Enten Wasser mit dem Schnabel auf und durchsieben es mit ihren Filterlamellen, um sich von Planktonextrakten zu ernähren. Die Rotschulterente ist ein Standvogel, der nicht wandert.
Die Rotschulterente ernährt sich vor allem von Wasserpflanzen. Gelegentlich frisst sie auch einige Insekten, Wirbellose und Fische.
Diese Ente nistet in der Regel in einer Baumstammhöhle. Manchmal nutzt sie auch ein von einem anderen Vogel verlassenes Nest. Das Weibchen legt 6-12 Eier, welche sie innerhalb von 25-29 Tage ausbrütet, während das Männchen das Nest bewacht. Beide Eltern kümmern sich nach dem Ausschlüpfen um die Jungtiere.
Lebensraum
Diese Entenart lebt in den Tropenwäldern Südamerikas, insbesondere im südlichen Teil Boliviens, in Paraguay, im Südwesten Brasiliens sowie im Nordosten Argentiniens und in Uruguay.
Die Rotschulterente schätzt sumpfige und tropische Wälder sowie Lichtungen mit kleinen Wasserläufen.
Bedrohung
Diese Art ist nicht bedroht.