Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03520.jsonl.gz/1936

Zunächst möchte ich betonen, dass ich mich in diesem Interview als Bürger und nicht als Angehöriger der Armee äussere. Mein Misstrauen begründet sich darin, dass ich die bei- den Verwendungszwecke des Duros kenne: Einerseits wird er für Mannschafts-, andererseits für Materialtransporte eingesetzt. Dafür benötigt die Schweiz nicht mehr einen Lastwagen, der auf die Bedürfnisse der Armee 61 zugeschnitten ist. Heute reicht ein Serienfahrzeug ab Stange, das man grün anmalt, bei Weitem aus.
Interview in der BaZ vom 2. März 2016 (PDF)
Die Initianten des Bürgerforums «Duromillionen» halten nun aber fest, dass gemäss ihren Abklärungen die Kosten um einen noch viel höheren Betrag gesenkt werden könnten: Konkret um mindestens 220 Millionen Franken. Der Hintergrund ihrer Aussage ist brisant. Roland Schmid, ebenfalls Mitglied des Bürgerforums, sagt zur BaZ: «Aus sicherer Quelle habe ich erfahren, dass die Mowag pro Duro maximal mit einem Nettopreis von 150 000 Franken entschädigt wird und nicht 250 000 Franken erhält, wie es die Botschaft des Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) vermuten lässt. Diese Information stammt von einer Person, die mit den Details bestens vertraut ist.»
Beitrag in der BaZ vom 1. März 2016 (PDF)