Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03201.jsonl.gz/645

Der bald 31-jährige Reynolds, ein Qualifikant, bot Djokovic im Startsatz Paroli und zwang den Serben ins Tie-Break. Dort allerdings ging der Weltnummer 156 dann die Luft aus. Djokovic gewann die Kurzentscheidung mit 7:2 und dominierte fortan das Geschehen auf dem wegen Regens geschlossenen Centre Court.
Im 2. Satz schaffte der Serbe im 9. Anlauf das 1. Break und legte ein 2. zum 6:3 nach. Und mit 2 weiteren Service-Durchbrüchen im 3. Umgang sorgte der Wimbledon-Champion von 2011 für ein letztlich doch klares Verdikt.
«Die Unterlage war wegen des geschlossenen Daches etwas langsamer», sagte Djokovic. «Aber ich habe getan, was nötig war, um eine Runde weiter zu kommen.»
Fiasko für US-Männer
Mit dem Out von Reynolds ist nun kein Amerikaner mehr im Männer-Tableau vertreten. Letztmals hatte in Wimbledon vor 101 Jahren kein US-Tennisspieler mindestens die 3. Runde erreicht.
Del Potro und Berdych weiter
In Runde 3 stehen dagegen Juan Martin Del Potro (ATP 8) und Tomas Berdych (ATP 7). Del Potro wurde vom Kanadier Jesse Levine (ATP 112) nur im 2. Durchgang geprüft, als ihn der 25-Jährige ins Tie-Break zwang. «Da war ich glücklich, diesen Satz überlebt zu haben», so der Argentinier, der sich mit 6:2, 7:6, 6:3 durchsetzte.
Berdych schlug den Deutschen Daniel Brands in 7:6, 6:4, 6:2.
Williams souverän - Date-Krumm mit Rekord
Im Frauen-Tableau steht Titelverteidigerin Serena Williams in der 3. Runde. Die Amerikanerin schlug die französische Qualifikantin Caroline Garcia 6:3, 6:2.
Und Kimiko Date-Krumm ist neu die älteste Tennisspielerin, die in Wimbledon seit Beginn der Profi-Ära 1968 die 3. Runde erreicht hat. Die 42-jährige Japanerin siegte gegen Alexandra Cadantu (Rum) und steht unter den besten 32.
Forfait-Rekord
Paul-Henri Mathieu und Michael Llodra haben am Donnerstag ihre Zweitrunden-Partien aufgegeben und damit für einen Rekord gesorgt. Insgesamt erhöhte sich die Zahl der Aufgaben oder Absagen in Runde 2 auf 9. Noch nie zuvor konnten in Wimbledon so viele Profis in einer Runde ihre Partien nicht beenden oder gar
nicht erst zu diesen antreten.