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Kristóf Baráti wurde in einer Musikerfamilie geboren und verbrachte einen grossen Teil seiner Kindheit in Venezuela, wo er als Solist mit zahlreichen Orchestern des Landes gespielt hat. Nach seiner Rückkehr nach Budapest studierte er an der Musikakademie Franz Liszt.
Weltweit ist Baráti für sein ausserordentliches Talent und seine Qualität bekannt. 2017/18 debütierte er mit der Los Angeles Philhamonic in Hollywood Bowl und mit den Münchner Philharmonikern unter Valery Gergiev in der Royal Festival Hall. Er spielte auch zahlreiche Konzerte in Grossbritanien, Holland, Finnland, Österreich, Luxemburg und trat mehrmals mit dem Mariinsky Orchester unter Gergiev auf. In den vergangenen Spielzeiten spielte er mit bedeutenden Orchestern wie dem Festival Orchester Budapest, dem Royal Philharmonic, dem Deutschen Sinfonie-Orchester, dem NHK Symphony, dem WDR Sinfonieorchester unter den Dirigenten Masur, Janowski, Dutoit, Belohlávek, Saraste, Pletnev, Varga, Iván Fischer, Hrusa.
Als Kammermusiker spielt er regelmässig mit Partnern wie Jean-Efflam Bavouzet, Mischa Maisky, Youri Bashmet, Miklós Perényi,, Dénés Várjon, Zoltán Kocsis et Kim Kashkashian. Vor kurzem gab er Konzerte in Ungarn und Russland mit Nikolai Lugansky, und 2016 gab er sein Début am Verbier Festival mit den Solo-Sonaten und Partiten von Bach. 2018 kehrte er an das Verbier Festival zurück und unternahm eine Tournee mit siebzehn Konzerten in Deutschland sowie mit dem Début an den Festivals von Stresa und Merano in Italien.
Baráti hat zahlreiche wichtige Preise gewonnen, so als jüngster Teilnehmer den dritten Preis und den Publikumspreis am Concours Reine Elisabeth 1997. Neben dem Violinspiel ist er passionierter Fotograf und Schachspieler, stolz darauf den Weltmeister 2000-2007 Vladimir Kramnik beinahe geschlagen zu haben. Er ist auch Pilot und träumt davon, eines Tages ein eigenes Flugzeug zu besitzen.
Seine Diskografie umfasst die Sonaten und Partiten von Bach, die Solo-Sonaten von Ysaÿe, die Sonaten von Beethoven und Brahms mit der Pianistin Klare Würtz, sowie die Konzerte von Mozart, Korngold und Paganini, die Sonaten von Ravel, Fauré und Franck. Das Magazin «Grammophone» erklärte zu seinen Aufnahmen von Zugaben: «Wer bestes und akrobatischstes Violinspiel liebt, hebt Baráti auf den Spitzenplatz.»
Baráti spielt die «Lady Harmsworth» gebaut 1703 von Antonio Stradivarius, ausgeliehen von der Stradivarius Society of Chicago.
geboren 1953 in Budapest. Mit 4 Jahren begann er mit dem Klavierspiel. Ab 1969, nach einem Auftritt als Solist von Mozarts "Krönungskonzert" in der Berliner Philharmonie, pflegte er eine kontinuierliche Konzerttätigkeit als Solist, Kammermusiker und seit einigen Jahren auch als Dirigent in ganz Europa, USA, Kanada. Seit seiner ersten Japan-Tournee 1976 pflegt er einen engen Kontakt zu diesem Land, wo er jedes Jahr auch als Pädagoge aktiv ist.
Er arbeitete bereits mit Partnern wie Eugen Jochum, Jörg Demus, Adam Fischer und Ivan Fischer, Stefan Ruha, Miklós Perényi, Zoltán Kocsis, András Schiff, Péter Eötvös, Ilona Tokody, das Bartók Streichquartett, das Pro Arte Quartett, Erich Höbarth, Thomas Zehetmair, Chicago Chamber-Players und noch vielen mehr zusammen.
Er lehrt seit 1990 Klavier und Kammermusik an der Universität Mozarteum in Salzburg.