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Von einem Hochwasser spricht man, wenn der Wasserstand bei einem Bach, Fluss oder See mehrere Tage lang eine bestimmte Höhe erreicht oder überschreitet, die deutlich über dem normalen Pegelstand liegt.
Ereignisse, die zu einem Hochwasser führen können:
- Schneeschmelze
- intensive lokale Regenfälle (Gewitter)
- lang andauernde grossräumige Regenfälle (Starkregen).
Ein Hochwasser ist umso intensiver, je mehr Regen in kurzer Zeit fällt, und je mehr davon direkt abfliesst.
Steigt das Hochwasser im Bach- oder Flussbett so stark an, dass es über die Ufer tritt, kommt es zu einer Überschwemmung.
Entwickelt das Hochwasser genügend Energie, um im seinem Bach- oder Flussbett Material abzutragen, kommt es zu Ufer-Erosion (seitliche Abtragung) sowie zur Sohlen-Erosion (Abtragung in die Tiefe).
Vermag das fliessende Wasser ausserordentlich viel erodiertes Material in Bewegung zu setzen, entsteht ein Murgang: ein fliessfähiger, «dickflüssiger» Strom aus einem Gemisch von Erde, Gestein, Wasser und Holz. Ein Murgang ist dassselbe wie eine Rüfe.
18. September 2007: Hochwasser in Slowenien.
Heftige Niederschläge lassen die Flüsse in den nördlichen und nordwestlichen Regionen des Landes über die Ufer treten – es kommt zu Überschwemmungen. Bilanz des verheerenden Unwetters: 6 Todesopfer sowie ein geschätzer wirtschaftlicher Schaden von 200 Millionen Euro.
Film Administration of the Republic of Slovenia for Civil Protection and Disaster Relief Ljubljana, Slovenia / PLANAT