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Alles begann in einem idyllischen Haus im abgelegenen Dorf Cerneux-Godat im Schweizer Jura, wo Jules Godat seine Uhren Werkstatt einrichtete. Wie viele Uhrmacher die traditionelle Uhrmacherkunst betrieben, verbrachte auch er die kalten Wintermonate als Heimarbeiter zu Hause in seiner Uhrenwerkstatt. 1868 gründete er dann in La Chaux-de-Fonds sein eigenes Atelier und legte damit den Grundstein für die Zeno-Uhrenproduktion. Er fertigte vor allem grosse silberne Taschenuhren her. Der Familenbetrieb, bei dem auch Ehefrau Maria mitarbeitete, erweiterte die Fabrkation und speziallisierten sich auf die Fertigung von präzisen Eisenbahner Taschenuhren. 1900 wurde die Werkstatt erweitert und mit elektrischem Strom zum Antrieb der Maschinen ausgestattet. Sohn Charles Victor Godat übernahm die Produktion, verstarb aber mit nur 38 Jahren an einer Blutvergiftung.
1920 übernahm André-Charles Eigeldinger die Godat-Uhrenproduktion. Er spezialisierte sich auf die Herstellung von Beobachtungsuhren für militärische Zwecke, Rechenschieber- und Taschenuhren in Silber, Gold und Platin. 1922 registrierte Eigeldinger & Söhne die Marke ZENO beim Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum. Der Name Zeno erinnert an den hellenistischen Philosophen Zeno von Kition und bedeutet „Geschenk des Zeus“ oder „von Gott gegeben“. Bei der Herstellung von ZENO-Uhren wird große Sorgfalt darauf verwendet, hochwertige Zeitmessinstrumente mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis herzustellen. Seit 1922 fertigen die Meister Uhrmacher von ZENO Einzelstücke mit herausragender Persönlichkeit, unverwechselbarem Charakter und zeitloser Schönheit.
Die Nachfrage nach Armbanduhren stieg stetig und in den Zwischenkriegsjahren wurde die Produktion daher auf Armbanduhren umgestellt. Die ersten ZENO-Armbanduhren bestanden aus Gold und waren ausschließlich für den Export bestimmt. Anlässlich des 15-jährigen Jubiläums der Marke ZENO wurden 1937 die ersten Uhren mit integrierter Stoppfunktion und Telemeter hergestellt. 1949 nahm Zeno erstmals an der Schweizer Uhrenmesse in Basel teil (später als Baselworld bekannt). In den folgenden Jahren entwickelten die Zeno-Ingenieure eine Reihe von Digitaluhrenmodellen mit „Sprungstunden“, Pendeluhren für Krankenschwestern und „Uhren für Jungen“, bis 1960 die Produktion vorübergehend in die Atteslander-Werkstätten in Biel verlegt wurde, wo die ersten mechanischen Fliegeruhren hergestellt und entwickelt wurden.
Heute bringt das schnelle Tempo des Fortschritts ständige Veränderungen in unser Leben. Trotzdem werden in den Basler Uhrenwerkstätten immer noch mechanische Armband- und Taschenuhren mit traditionellen Techniken hergestellt, mit der außergewöhnlichen Ruhe und Konzentration erfahrener Uhrmacher. Seit bald hundert Jahren werden ZENO-Uhren in der Schweiz und größtenteils von Hand hergestellt und das Fachwissen von Generation zu Generation weitergegeben…
Das traditionsbewusste Familienunternehmen präsentiert sich im 21. Jahrhundert mit einer Produktpalette mit hohem Wiedererkennungswert.
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