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Die Vereinigte Bundesversammlung hat den 66-jährigen Finanzminister mit 185 von 209 gültigen Stimmen mit glanzvollem Resultat in dieses hohe Amt gewählt. Das Vizepräsidium übernimmt Wirtschaftsministerin Doris Leuthard.
Mit 185 Stimmen kam Merz nicht an die 197 Stimmen seines Vorgängers Pascal Couchepin heran. Er erreichte aber das zweithöchste Resultat seit den 187 Stimmen von Moritz Leuenberger im Jahr 2000.
Der ausgewiesene Finanzpolitiker Merz gehört seit 2004 der Landesregierung an und war zuvor während rund sechs Jahren Vertreter des Kantons Appenzell-Ausserrhoden im Ständerat.
Im vergangenen September stand die politische Karriere des freisinnigen Magistraten jedoch auf der Kippe, als ihm nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand in einer mehrstündigen Herzoperation fünf Bypässe eingesetzt werden mussten.
Merz wird ein Jahr früher Bundespräsident als zunächst vorgesehen, weil er nach der Abwahl von Christoph Blocher bereits im Jahr 2008 das Amt des Vizepräsidenten übernehmen konnte.
Wirtschaftsministerin Doris Leuthard ist 2009 Vizepräsidentin im Bundesrat. Die Vereinigte Bundesversammlung hat die 45-Jährige christlichdemokratische Politikerin mit 173 Stimmen zur Stellvertreterin des Bundespräsidenten gewählt.
Leuthard rutschte für den zurückgetretenen Samuel Schmid nach, der turnusgemäss an der Reihe gewesen wäre.