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Projekt
Das Planungsgebiet ergibt sich aus einer Gesamtbeurteilung der Lage im Alto Ticino zur Bestimmung eines neuen Korridors zwischen Airolo und Lavorgo (SÜL 106). Der Zweck dieses Planungsgebiets ist eine allgemeine Neuordnung der Leitungen des Bezirks und eine wichtige Entlastung der wertvollen Landschaften.
Vom elektrischen Standpunkt aus betrachtet, bringt dies die Trennung der 380-kV-Leitungen der überregionalen und internationalen Übertragung von den 220-kV-Leitungen der Versorgung und Übertragung der lokalen Produktion voran, womit die aktuellen Probleme der Überlastung beseitigt werden.
Neben der Erhöhung der Übertragungskapazität (Abtransport) der Produktion aus dem Maggiatal, die derzeit nicht ausreicht, ermöglicht die «Lösung zur Neuordnung» eine erhebliche Entlastung wertvoller Landschaften, insbesondere durch den Abbau der 220-kV-Leitungen Peccia – Lavorgo, Peccia – Handeck und Robiei – Innertkirchen. Dadurch können wichtige landschaftliche Verbesserungen in den Bereichen Alpe Zaria (eingetragen im Bundesinventar der Moorlandschaften von besonderer Schönheit und von nationaler Bedeutung), Campolungo (eingetragen im Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung), Cristallina, im unteren Maggiatal sowie im Bedrettotal umgesetzt werden. Zusätzlich ermöglicht die vorgeschlagene Lösung eine Entlastung verschiedener Wohn- und Gewerbegebiete, insbesondere zwischen Cevio und Avegno, in Cardada und im Gebiet Riazzino.