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Marcel Hirscher wird den zweiten Lauf des Riesenslaloms in Alta Badia als Führender in Angriff nehmen. Die Schweizer gehören einmal mehr nicht zu den Schnellsten.
Die Gran Risa im Südtirol verlangte den Fahrern in beiden Läufen viel ab. Der anspruchsvolle Riesenslalom kam natürlich einem Supertechniker wie Marcel Hirscher entgegen. Der Österreicher behauptete trotz einem wilden Ritt dank zweiter Laufbestzeit seine Führung und feierte in Alta Badia seinen vierten Sieg in Serie. Nach 2. Rängen in den bisherigen drei Riesenslaloms war er in diesem Winter der erste Sieg für ihn in dieser Disziplin.
Der Franzose Mathieu Faivre konnte Hirscher mit zwei gelungenen Fahrten zwar unter Druck setzen, musste sich aber mit Platz 2 begnügen. Der italienische Riesenslalomspezialist Florian Eisath realisierte in seiner Heimat als Dritter den ersten Weltcup-Podestplatz seiner Karriere.
Immerhin fünf Schweizer schafften es in den zweiten Lauf. Bester davon war Justin Murisier, der im Zwischenklassement Platz 14 belegte. Der 24-jährige Walliser startete energisch in den Finaldurchgang, beging aber bald einen groben Fehler. Weil er aber dennoch couragiert weiterfuhr, arbeitete er sich noch in die Top 10.
Manuel Pleisch, Marco Odermatt und Gino Caviezel blieb ein Sprung nach vorne verwehrt. Ersterer hängte im oberen Streckenteil an und stand praktisch still, die anderen beiden kamen ebenfalls nicht wie gewünscht durch. Loïc Meillard, der Platz 22 belegte, verzichtete wegen Knieschmerzen als Vorsichtsmassnahme auf den Start im zweiten Lauf.
Nicht in die Top 30 schaffte es Sandro Jenal, der im ersten Lauf mehr als 3 Sekunden auf die Bestzeit verlor. Nur einen Kurzauftritt hatte Carlo Janka. Das Rennen des Bündners war nach einem Fahrfehler noch vor der ersten Zwischenzeit im ersten Lauf zu Ende. Nur etwas weiter weiter schaffte es Thomas Tumler, bis auch er ein «DNF» kassierte.
(drd/sda)