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Im Schuljahr 2022/23 besuchten insgesamt gut 315’000 Schülerinnen, Schüler und Studierende eine öffentliche oder private Bildungseinrichtung im Kanton Zürich: das sind knapp 2’000 mehr als im Vorjahr und 12 Prozent mehr als vor 10 Jahren. In dieser Zahl nicht enthalten sind Studierende der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETHZ), deren Träger der Bund ist.
Eine bedeutende Kennzahl ist die jährliche Zunahme der Anzahl Kinder auf der Primarstufe. Das Wachstum vom Schuljahr 2021/2022 auf das Schuljahr 2022/2023 betrug 1,5 Prozent oder 1'969 Schülerinnen und Schüler. Dies entspricht etwa 100 zusätzlichen Schulklassen. Die durchschnittliche Klassengrösse in der Primarschule liegt bei 20,6 Kindern, die Zahl ist in den letzten zehn Jahren stabil geblieben. Ebenfalls seit Jahren stabil ist der Anteil der Kinder und Jugendlichen, die während der obligatorischen Schulzeit eine Privatschule besuchen, er beträgt 6,5 Prozent.
Im ersten Jahr nach der obligatorischen Schulzeit besuchten knapp 70 Prozent der Jugendlichen eine Berufsschule und knapp 10 Prozent ein einjähriges Brückenangebot. Der Anteil von Schülerinnen und Schülern in Gymnasien, Handelsmittelschulen, Informatikmittelschulen und Fachmittelschulen betrug rund 20 Prozent.
Über 25’000 Studierende waren an einer Fachhochschule eingeschrieben. Mehr als 5000 davon wählten einen Studiengang zur Ausbildung für einen Lehrberuf, sei es an der Pädagogischen Hochschule oder der Hochschule für Heilpädagogik. An der Universität Zürich studierten rund 28'000 Personen.
Die Taschenstatistik ist auf der Webseite der Bildungsstatistik im PDF-Format verfügbar. Im Papierformat kann die Broschüre beim Sekretariat der Bildungsstatistik, Bildungsdirektion, bezogen werden (Telefon 043 259 53 78, E-Mail <email-pii>).