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Katjuscha
: fietendörp, auch wenn du es ständig noch
so lustig findest, aber erstens ist das für mich nen ernstes Thema, und zweitens kannst du Garbo und Rühmann nicht mit George gleichsetzen.
Rühmann und Garbo waren zwar vielleicht naiv und haben den Nazis insofern gedient als das sie mit ihren Komödien (ob bewusst oder nicht) das Volk abgelenkt haben, aber sie haben nicht Hetzwerke und klare Propagandawerke gedreht wie George. Das fing mit George ja bereits 1933 an mit den Propagandafilmen und hatte seinen Höhepunkt in Jud Süss und später in Kolberg.
Danke für die Belehrung. Ich habe mich über Wikipedia schlau gemacht. Dort war dies zu lesen. Aber dort stand auch noch mehr. Ich habe den Link heute Nachmittag eingestellt und das reicht. Mit anderen Worten: Ich habe nicht vor, dieses Thema zu vertiefen.
Nun mach ich mir mal (wieder) einen Spaß und sage mal den Schauspielernamen Anni Ondra. Die erwähne ich, weil ich jetzt doch mal wieder ntippe. Bist du Max Schmeling? Klar, wenn du das wärrst, würdest du es nicht zugeben. Also hat es absolut keinen Zweck weiter zu raten.
Katjuscha
: ach fietendörp, entschuldige bitte, dass ich
nicht jedes deiner Postings kenne.
Hab jetzt natürlich mal geschaut und bin auf dein Posting #93 gestoßen. Mir ist nur nicht klar, wo du dich in diesem Posting mit Heinrich George kritisch auseindersetzt. Du verlinkst nur zum wikipedia Artikel und damit ist die Sache für dich erledigt? Ist ja ne interessante Aufarbeitung der NS-Geschichte. Und Heinrich George war der bekannteste und aggressivste Nazi-Schauspieler. Soll es etwa eine Entschuldigung sein, dass er am Theater auch mal 1937 nen Halbjuden und nen ehemaligen Kommunisten hat mitspielen lassen?
George war ein reiner Opportunist, der alles getan hat, um alle Vorzüge des Lebens auch im Nazireich genießen zu können. Und dafür hat er die antijüdische Propaganda nicht nur in Kauf genommen, sondern sie aktiv betrieben wie kein anderer deutscher Schauspieler dieser Zeit. Es gab mehr als genug deutsche Schauspieler, die sich schon 1933 abgewendet haben. George hat es nicht für nötig gehalten, sondern im Gegenteil gleich im ersten Jahr einen sehr bekannten Propagandafilm gegen die politische Opposition als Hauptdarsteller mitgewirkt. Von Jud Süss mal ganz zu schweigen. Wer so jemand als einen der besten fünf deutschen Schauspieler bezeichnet, hat den Sinn für die wichtigen Dinge des Lebens nicht verstanden. Wieso hast du eigentlich Marlene gewählt? Dir zu viel Opposition?
boersalino, dann könntest du Egon Meier sei, der frühere Sandbahnfahrkönig Deutschlands.
Also wenn ich das jetzt richtig geraten habe, dann lobe ich mich mal und würdige meine umfangreichen Sportkenntnisse, die weit über den Fußball hinausgehen, sich aber nicht auf die amerikanischen Sportarten erstrecken.
Um es klar bei dem Namen zu nennen: Thema verfehlt. Deine Ergüsse haben hier nichts zu suchen. Darum geht es hier nicht!
Ich gebe zu, meine Ausführungen über die Sportthemen sind hier auch uninteressant, indessen ist mir völlig egal, was du schreibst. Das interessiert mich nicht. Ich setze mich damit nicht auseinander und insoweit ist es mir völlig egal, was du schreibst. Ich gehe nicht darauf ein.
Um es nochmals auf den Punkt zu brigen: Die Nazivergangenheit Deutscher interessiert mich nicht!
aber ich habe das Gefühl hier verwechseln einige "guten Schauspieler" mit sehr erfolgreichen Schauspielern, bzw. "Darsteller dessen was sie selber gerne sein würden"
Ich halte z.B. Robert de Niro nicht für einen guten Schauspieler, nur weil er sehr gut ein, zwei Rollen verkörpert, darunter durchaus in Filmen, die mir sehr gut gefallen. Vielleicht kann man sagen, daß er wie Jack Nicholson gut gealtert ist. Al PAcino gefällt mir da schon etwas besser. Ich liebe auch Filme mit Steve McQueen, Clint Eastwood, Charles Bronson, etc. aber das waren alles keine herausragenden Schauspieler, eher Mittelmaß.
Ein Name der hier noch nicht aufgetaucht ist, ist Brad Pitt, obwohl der meiner Meinung nach sehr variabel ist und viel unterschiedliche Charaktere sehr gut rüberbringt (Babel, Tyler Durden, Joe Black, Burn after Reading, Sieben, Twelve Monkey, etc.)
Weitere Amerikaner sind Kevin Spacey, John Goodman, der späte Jeff Bridges, Gene Hackman, Harvey Keitel vieleicht noch.
Im deutschsprachigen Raum gibt es imho die besseren Expressionisten. Kinsky, Lorre, Tukur, Brühl, etc. um nur ein paar zu nennen.