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Informationen zur Abstimmung
Antrag des Landrates zu einer Teilrevision des Proporzgesetzes.
Das Bundesgericht hat am 7. Juli 2010 klar festgestellt, dass nicht mehr nach dem bisherigen Wahlsystem gewählt werden darf.
Der Landrat hat gestützt auf zwei Vernehmlassungen eine Änderung des Proporzgesetzes vorbereitet. Bei der ersten Vernehmlassung anfangs 2011 wurde das Majorzsystem entschieden abgelehnt. Der Landrat hat nach einer zweiten Vernehmlassung zum Gesetzesentwurf eine Vorlage verabschiedet, um die Anforderungen der Bundesverfassung zu erfüllen: Das Wahlverfahren bleibt gegenüber heute unverändert, geändert wird nur die Auswertung. Neu wird in einem ersten Schritt über den ganzen Kanton berechnet, wie viele Stimmen die Parteien gemacht haben und die Sitze werden genau zugeteilt. In einem zweiten Schritt werden die Mandate in den Gemeinden mit einer genauen Berechnungsmethode zugeteilt. Jede Stimme der Stimmberechtigten wird im ganzen Kanton genau gleich gewichtet. Der Wählerwille wird mit diesem Wahlverfahren am genausten widerspiegelt.
Bei allen drei Vorlagen bleiben die Gemeinden die Wahlkreise und die Stimmberechtigten wählen nur die Kandidatinnen und Kandidaten ihrer Gemeinde.