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Woher stammt Discgolf?
Der eigentliche Grundstein für den Discgolf-Sport wurde mit der Patentierung des ersten Zielkorbes mit Fangketten und der Eröffnung des ersten Parcours im Jahre 1978 in Oak Grove, Kalifornien gelegt. Seit diesem Zeitpunkt konnten auf der ganzen Welt in vielen öffentlichen Parks unzählige Discgolf-Anlagen der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. In der Schweiz existieren zur Zeit in öffentlichen Grünanlagen 20 Parcours.
Mit den Discgolf-Parcours wurden dann auch Clubs und nationale Verbände ins Leben gerufen. Die Suisse-Discgolf- Association (schweizerischer Discgolf-Verband) wurde im Jahre 1984 gegründet und zählt heute 120 aktive Mitglieder. Die Zahl der Freizeit-Discgolfer wird weltweit auf einige Millionen geschätzt und der Trend steigt mit jeder neu eröffneten Anlage.
Wie wird Discgolf gespielt?
Ziel des Spiels ist, einen Parcours (meist 9 oder 18 Bahnen) mit so wenig Würfen wie möglich durchzuspielen. Jede Bahn besitzt eine Abwurfstelle = Tee (Nummertafel und Balken) und ein Ziel = Basket (Auffangkorb). Eine Bahn ist beendet, wenn die Scheibe im Korb "eingelocht" worden ist. Die Ketten am Korb sind dazu da, den Flug der Scheibe zu stoppen; damit diese in den darunter liegenden Korb fällt. Im Gegensatz zum Ball-Golf wird die Lage nach jedem Wurf neu markiert, d.h. der Spieler kann dabei auch die Scheibe wechseln. Zur Markierung verwendet der Discgolfer eine kleine Mini-Disc. Die einzelnen Bahnen eines Parcours sind je nach Parcours-Typ (Anfänger bis Pro) zwischen 80 und 250 Meter lang. Die Schwierigkeit einer Bahn ergibt sich aber nicht nur aus der Länge, sondern auch durch allfällige Hindernisse aus dem Gelände (Bäume, Büsche oder Topographie des Geländes).
Disc Golf folgt im Prinzip den gleichen Regeln wie Golf, wobei an Stelle des Balls, aerodynamische Wurfscheiben verwendet werden. Diese sind aus Kunststoff, haben einen Durchmesser zwischen 21 und 23 cm und ein Gewicht zwischen 130 und 182 Gramm. Den Spielern stehen zum heutigen Zeitpunkt über 100 verschiedenen Scheiben-Typen zur Auswahl, welche sich durch die Aerodynamik und ihr Flugverhalten unterscheiden. Dabei wird zwischen "Driver", "Approach" oder "Putter" Disc unterschieden, also je nach Distanz und Einsatz der Scheibe. Ein Spieler führt in der Regel zwischen 10 und 15 Scheiben auf dem Parcours mit. Alle Wurfscheiben sind durch ein spezielles Komitee der PDGA geprüft.
Wer spielt Discgolf?
Disc Golf ist nicht nur ein Sport, welcher in Clubs oder an Turnieren ausgeführt wird, sondern auch eine tolle Freizeitbeschäftigung für die ganze Familie, aber auch für Vereine und Firmen. Die meisten Discgolf-Anlagen in der Schweiz sind frei zugänglich und können kostenlos benützt werden.
Für eine Einführung in das Spiel, Trainingszeiten unseres Clubs oder Kurse, wenden Sie sich direkt an den DiscPeople Club. Wir helfen Ihnen gerne weiter.