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Diese Woche haben zahlreiche Länder Stützungsmassnahmen angekündigt, mit denen negative wirtschaftliche Auswirkungen der Corona-Krise bekämpft werden sollen.
Die japanische Regierung stellt u.a. Mittel für berufstätige Eltern zur Verfügung, welche aufgrund von Betreuungspflichten nicht arbeiten gehen können. Weiter sind finanzielle Garantien für Unternehmen zur Aufrechterhaltung der Liquiditäts- und Kreditversorgung vorgesehen.
Italien hat ein Programm von 7.5 Mrd. Euro angekündigt. Bisher ist allerdings noch unklar, wie diese Mittel eingesetzt werden.
Die deutsche Bundesregierung hat einen 3-Stufen-Plan präsentiert. Momentan gilt die erste Stufe, welche vor allem auf Kurzarbeit, Krankentaggeldzahlungen und Bürgschaften abstellt. Bei weiteren gesundheitspolitischen Eingriffen (Quarantänen u.a.) würden dann die weiteren Stufen ausgelöst.
Südkorea hat bereits am 4. März ein Programm aufgegleist. Dieses enthält Lohnersatzzahlungen für speziell betroffene Firmen, finanzielle Unterstützung für Haushalte mit tiefen Einkommen, zusätzliche Mittel für Spitex, Massnahmen zur Vergünstigung von Mieten für Geschäftsflächen u.a.
Die Schweiz muss auch vorwärts machen. Grundsätzlich müssen zwar die Arbeitgeber die Löhne zahlen, auch bei weitergehenden gesundheitspolitischen Massnahmen. Bund und Kantone sollten sie aber unterstützen, wenn ihnen das Geld aufgrund von Umsatzeinbrüchen fehlt oder wenn die Angestellten aufgrund von Betreuungspflichten oder Quarantäne zuhause bleiben müssen. Die Kurzarbeit deckt nur einen Teil der heutigen und der möglichen künftigen Probleme ab.