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Oben Ohne
Liebe Macianer Horw, 2021-07-05
Zum heutigen Thema: OBEN OHNE
Auch dieses Thema ist nicht aus der Moderne oder aus der Oldtimer-Szene.
Die allerersten Autos waren ja schon «OBEN OHNE» bevor man sie so baute, dass man Schutz vor Regen und weiteren Wettereinflüssen hatte.
Der Franzose Nicholas Cugnot erbaute 1769 einen Dampfwagen – das erste bezeugte und tatsächlich erbaute Fahrzeug, das nicht auf Muskelkraft oder einer anderen äußeren Kraft (wie z. B. Wind) basierte (und kein Spielzeug war). Im Jahr 1863 machte Étienne Lenoir mit seinem „Hippomobile“ eine 18 km lange Fahrt; es war das erste Fahrzeug mit einem Motor mit interner Verbrennung. Jedoch gilt das Jahr 1886 mit dem Motordreirad „Benz Patent-Motorwagen Nummer 1“ des deutschen Erfinders Carl Benz als das Geburtsjahr des modernen Automobils mit Verbrennungsmotor, da es große mediale Aufmerksamkeit erregte und zu einer Serienproduktion führte. Zuvor bauten auch andere Erfinder motorisierte Gefährte mit ähnlichen oder gänzlich anderen Motorkonzepten.
Motorisierte Wagen lösten in nahezu allen Bereichen die von Zugtieren gezogenen Fuhrwerke ab, da sie deutlich schneller und weiter fahren und eine höhere Leistung erbringen können. Durch diesen Vorteil steigerte sich seit dem Geburtsjahr des Automobils die Weite der zurückgelegten Strecken, u. a. deshalb wurde dem motorisierten Straßenverkehr immer mehr Raum zugestanden.
Zu den wesentlichen Bestandteilen des Automobils gehören das Fahrwerk mit Fahrgestell und anderen Teilen, ferner Karosserie, Motor, Getriebe und Innenraum. Europäische Pkw bestehen zu über 54 Prozent aus Stahl, die Hälfte davon hochfeste Stahlgüten. Die Technik der Fahrzeuge müssen Ingenieure und Designer in eine funktionale, ergonomische und ästhetische Form bringen, die die Markenwerte des Herstellers vermittelt und Emotionen weckt. Beim Kauf eines Autos ist das Fahrzeugdesign heute eines der wichtigsten Entscheidungskriterien.
Benz Patent-Motorwagen Nummer 1 von 1886, das erste „moderne Automobil“
Definition
Cabrio ist die Abkürzung für das französische cabriolet (von franz. cabrioler, „Luftsprünge/ Capriolen machen“), das eingedeutscht Kabriolett geschrieben wird. Schon lange vor dem Zeitalter des Automobils war mit Cabriolet bzw. Kabriolett ein leichter offener, einspänniger (Pferde)Wagen oder Ausflugswagen für Schönwettertage gemeint. Die deutsche Schreib- und Sprechweise Kabriolett ist zwischenzeitlich wieder selten geworden.
Cabrios basieren häufig auf der Coupé-Variante einer Fahrzeugbaureihe. Auch wenn sie den entsprechenden geschlossenen Fahrzeugen ähneln, unterscheiden sie sich stark in der Bauart der selbsttragenden Karosserie. Durch die fehlenden Dachholme als tragende Komponente müssen alle Belastungen durch eine verstärkte Bodengruppe aufgenommen werden. (Man spricht hier auch vom „Schuhkarton-Problem“, weil man die Steifigkeit eines Cabriolets gegenüber einem Festdachfahrzeug mit einem Schuhkarton vergleichen kann, der sich, sobald man den Deckel entfernt, leichter in sich verdrehen lässt)
Traditionell bezeichnet der Begriff Cabrio ein Fahrzeug mit gefüttertem Stoffdach, das vollständig zurückgeklappt werden kann. Ist das Verdeck nicht gefüttert, spricht man von einem offenen Tourenwagen, wie beispielsweise der Mercedes 170 Da OTP (Offener Tourenwagen Polizei) von Anfang der 1950er Jahre. Bei zusätzlich heruntergefahrenen Seitenscheiben sitzen die Insassen abgesehen von einem eventuell vorhandenen Überrollbügel also völlig im Freien. Bleiben bei aufgeklapptem Dach dagegen die Fensterrahmen samt den B- und C-Säulen stehen, so spricht man von einer Cabriolimousine. Diese Variante war vor allem bis in die 1960er Jahre populär. Seit den 1990er Jahren dagegen werden immer mehr Modelle mit versenkbarem Stahldach bzw. Retractable Hardtop ausgerüstet, so genannte Coupé-Cabriolets. Im allgemeinen Sprachgebrauch werden heute jedoch auch andere Bauformen von Fahrzeugen mit aufklappbarem Verdeck, aufgesetztem Verdeck oder Notverdeck (fälschlicherweise) als Cabrio bezeichnet.
Ausführungen
Ein Cabriolet ist ein Auto, in der Regel 2- bis 5-sitzig ohne Dach oder mit versenkbarem, gefüttertem Verdeck, meistens zwei, selten vier Türen und versenkbaren Seitenscheiben. Ein Cabriolet mit vier Türen und vier Fenstern wird in den USA als „Sedan-Cabriolet“ oder "Sedan-Convertible" bezeichnet. In den 1920er bis 1950er Jahren unterschied man bei Mercedes-Benz die unterschiedlichen Cabriolet-Bauarten durch Ordnungsbuchstaben:
- Cabriolet A: Ein zweitüriges, üblicherweise zweisitziges Fahrzeug mit solidem Allwetter-Verdeck, das sich hinter die Sitze faltet und sichtbar bleibt. Unterstützung der Verdeckmechanik teilweise auch mit Landau-Gestänge.
- Cabriolet B: Ein zweitüriges, viersitziges Fahrzeug mit solidem Allwetter-Verdeck, das sich hinter die Sitze faltet. Seitenfenster für die hinteren Passagiere. Unterstützung der Verdeckmechanik teilweise auch mit Landau-Gestänge.
- Cabriolet C: So wie Cabriolet B, nur ohne hintere Seitenfenster.
- Cabriolet D: Ein viertüriges, vier- oder fünfsitziges Fahrzeug mit einem schweren Allwetter-Verdeck. Üblicherweise mit Landau-Verdeckmechanik.
- Cabriolet F: wie Cabriolet D, jedoch mit Seitenfenstern hinter den Hintertüren
Cabrios der Klasse B werden auch als Convertible Coupé (USA) oder Drophead oder Drophead Coupé (Großbritannien), also als Coupé mit wegfaltbarem Dach bezeichnet, z. B. der Jaguar XK 120 DHC (Drophead Coupé). In früheren Zeiten wurden alle Fahrzeuge auf Rahmen aufgebaut, so dass der eigentlichen Karosserie keine tragende Funktion zukam. Allerdings wird diese Bauweise heute aus Gewichtsgründen und wegen des Crashverhaltens nur noch bei Geländewagen für schweres Gelände und bei Lkw angewendet.
Mit der Einführung der selbsttragenden Ganzstahlkarosserie im Pkw-Bereich fiel der Fahrzeugrahmen weg und der Aufbau übernahm die tragende und versteifende Aufgabe im Fahrzeug. Heutige Cabrios unterscheiden sich daher von den geschlossenen Basislimousinen durch eine Verstärkung im Unterbodenbereich und einen verstärkten Frontscheibenrahmen, um die fehlende Versteifung durch Dach und eingeklebte Scheiben zu kompensieren. Teilweise kommt auch permanent sichtbaren Überrollbügeln (zum Beispiel Golf III Cabrio) diese Aufgabe zu. Diese werden dann oft abfällig, vielleicht aber auch einfach nur beschreibend als „Erdbeerkörbchencabrios“ bezeichnet. Eine weitere Möglichkeit ist der automatisch ausfahrbare Überrollbügel, der heute bei vielen Modellen zum Einsatz kommt.
Ein einfaches Absägen des Daches mindert dagegen die Stabilität der Karosserie und erfordert umfangreiche zusätzliche Versteifungsmaßnahmen. In den 1970er Jahren wurden aufgrund der Sicherheitsdiskussion Cabrios gebaut, die einen zusätzlichen Überrollbügel hatten oder sogar als Cabrio-Limousine konstruiert waren. Z. B. das Baur-Top-Cabriolet auf Basis des 3er BMW. Selbst als BMW ein 3er-Voll-Cabriolet anbot, wurde dieses Modell weiterhin verkauft.
So, und nun erfreut Euch der ausgestellten Modelle
Formel1:
Wer sagts denn, es ist ja nicht immer ein Platzhirsch vorhanden und schliesslich heisst es ja: Geduld bringt Rosen.
Die heurige F1-Saison bringt ja doch noch Spannung in die Rennen. Nur gibt es auch schlechte Verlierer, siehe Mercedes. Der Vorherrschaft durch Red Bull beraubt, werden alle Register gezogen, damit Entscheidungen auf dem grünen Tisch geändert werden. Die «Technischen Regeln» sind aufgestellt und sie nützen sie alle bis in den äussersten grauen Bereich aus, und diese werden bis zum fast zerreissen ausgedehnt. Kein Team verhält sich dabei Lämmerhaft. Nur das Geld regiert die Möglichkeiten der Entwicklungen. Budgetiert oder nicht es werden immer «Wege» gefunden.
Der WM-Stand heute (2021-06-26) vor den beiden Österreich-Rennen in Spielberg
1. M. Verstappen 131 6. C. Leclerc 52
2. L. Hamilton 119 7. C. Sainz 42
3. S. Perez 84 8. P. Gashly 37
4. L. Norris 76 9. D. Ricciardo 34
5. V. Bottas 59 10. S. Vettel 30
WEC:
Am 13.06. fanden die 8h von Portimao in Portugal statt. Ein teilweise auch spannender Wertungslauf zur Meisterschaft. Vor allem in den unteren Klassen mit knappen Ergebnissen.
Hypercar
- Buemi/Nakajima/Hartley Toyota GR10 – Hybrid
- Conway/Kobayashi/Lopez Toyota GR10 – Hybrid
- Negrao/Lapierre/Vaxivière Alpine A 480
LMP 2
- Gonzales/da Costa/Davidson Oreca 07
- Gelael/Vandoorn/Blomquist Oreca 07
- Hanson/Boyd/di Resta Oreca 07
LMGTE Pro
- Guidi/Calado Ferrari 488 GTE EVO
- Serra/Molina Ferrari 488 GTE EVO
- Estre/Jani/Christensen Porsche 911 RSR - 19
LMGTE Am
- Lacorte/Sernagiotto/Fuoco Ferrari 488 GTE EVO
- Perfetti/Cairoli/Pera Porsche 911 RSR – 19
- Flor/Castellacci/Fisichella Ferrari 488 GTE EVO
Das Damen Team in der LMGTE-Am Wertung belegte den 7. Rang bestehend aus:
Rahel Frey / Michelle Gatting / Manuela Gostner
DTM:
Die «NEUE» DTM wurde mit einer Überraschung gestartet. Zurzeit sind 6 Hersteller in der neuen DTM gemeldet, dies sind: Audi / BMW / Ferrari / Lamborghini / McLaren / Mercedes
McLaren war zum Auftakt in Monza noch keiner dabei, folgt jedoch im nächsten Rennen am Lausitzring in Deutschland.
Ergebnis Monza: nach einem wirklich spannenden Rennen mit den neuen GT3 Boliden.
Erstes Rennen:
- L. Lawson AF Corse Ferrari 488 GT3 EVO
- V. Abril Haupt Racing Team Mercedes AMG GT3
- M. Götz Haupt Racing Team Mercedes AMG GT3
Zweites Rennen:
- K. van der Linde Audi Sport Team Abt Audi R8 LMS
- N. Müller Audi Sport Team Rosberg Audi R8 LMS
- L. Auer Winward Racing Mercedes AMG GT3
Der nächste Höck ist dann wieder zur UN-gewohnten Zeit (19.00 Uhr) am gewohnten Ort am: 2021-08-02 zum Thema
«Bring Dein Sommerschnäppchen mit».
Nun wieder zu den üblichen Tätigkeiten: Klatsch, Tratsch und Fachsimpeleien.