Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03494.jsonl.gz/3096

(Kt. Solothurn,
Amtei Lebern).
1447 m. Bergrücken, am innern Rand des Juragebirges; gehört zur Weissensteinkette, dessen w. Fortsetzung
er bildet.
Höchster Punkt des Kantons Solothurn.
Am S.-Schenkel des etwas nach N. übergelegten Gewölbes der Hasenmatt ist das den obersten
Kamm bildende Sequan noch gut erhalten, während der N.-Schenkel stark erodiert und abgetragen ist.
Den Gipfel der Hasenmatt bildet ein rechteckiger kleiner Sennberg, der baumlos ist mit Ausnahme einiger in Nischen an den
Felshängen der N.- und W.-Flanke sich festklammernden kräftigen Bergföhren. Unter dem nach N. gerichteten Steilabfall
liegen die flacher geböschten
Argovianmergel-Halden vonAlthüsli, von wo aus ein Fussweg leicht und bequem
über die Felshänge zum Gipfel hinauf leitet. Dieser Weg geht am Mundloch einer unmittelbar unter dem höchsten Punkt gelegenen
und noch wenig erforschten
Höhle vorbei. Der Abstieg vom Gipfel über die S.-Flanke ist abzuraten, da hier nur schlechte
Fusswege und zahlreiche Schuttrunsen vorhanden sind. Die
Alpwiese zu oberst auf der Hasenmatt beherrscht
die grossen, dichten und an sehr steilen Hängen stehenden Waldungen des Fuchsenwaldes, der
Hohen Tannen, des
Burgbühls und
des
Vorbergs (über
Lommiswil).
Etwa in der Mitte des Berggehänges sticht ein Felsband mit sehr steil stehenden Schichtplatten aus dem
Wald heraus.
Die Hasenmatt wird gewöhnlich von
Selzach aus bestiegen, von wo ein guter Fahrweg in 2 Stunden bis zu der auf der w. Fortsetzung
des hier stark abgetragenen Sequankammes stehenden Ruine
Schauenberg führt, worauf man auf einem Fussweg über die von Sturzschutt
übersäten und auf Argovianmergeln stehenden
Wiesen von
Althüsli (n. unter dem obersten Punkt) und dann
durch die
Felsen bequem auf den Gipfel gelangt.
Fossilien im Argovian und in den Doggerkalken und -mergeln (Callovienstufe) der gegen N. im geöffneten Gewölbekern (Dogger)
befindlichen Stalfluh.
Gute Bergweiden bei
Althüsli und bis gegen die Liaszirken des
GrossKessel und Klein
Kessel hin. Wie
die Gastwirtschaft
Althüsli wird auch die weiter nach W. am
N.-Hang der Stalfluh stehende Wirtschaft Stalberg häufig besucht;
beide am Fussweg
Court-Weissenstein. Von
Althüsli kann man längs dem Malmkamm und den grasbewachsenen Malmhängen in einer
Stunde das Hotel auf dem
Weissenstein erreichen.
(Kt. Thurgau,
Bez.
Frauenfeld und Steckborn).
441 m. So heisst der kleinste der drei sog.
Hüttwilerseen, die in der wenig
tiefen Bodensenke zwischen dem
Seerücken und der ihm s. vorgelagerten
Neunfornerhöhe liegen. Besteht aus zwei durch einen
schmalen Wasserarm mit einander verbundenen Becken und ist wie seine Nachbarn ein von den Ablagerungen des einstigen Rheingletschers
aufgestauter Moränensee. Ufer sumpfig. Torf und
Binsen. 700 m lang, 200 m breit und im Maximum 10 m tief.
Sein Zufluss ist der
Seebach.