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Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) coacht den Aufbau der neuen Airline. Schon vor dem Crossair-Unglück wurde die Kontrolle der Fluggesellschaften verstärkt.Dieser Inhalt wurde am 17. Dezember 2001 - 18:09 publiziert
Der Aufbau einer neuen Airline auf der Basis der Crossair und der Untergang der Swissair seien schwierig zu bewältigen, Direktor André Auer am Montag vor den Medien. Er erwarte, dass die neue Gesellschaft das Beste aus dem Sicherheitsdenken von Swissair und Crossair übernehme.
Das BAZL habe die Aufsicht über die Swissair nicht abgebaut, gleichzeitig aber die Aufsicht über die Crossair um ein Vielfaches intensiviert, sagte Auer. Es gebe keine Anzeichen, dass der "Company-Stress" der beiden Gesellschaften die Flugsicherheit vermindert habe.
Auer wies Vorwürfe zurück, das BAZL sei mit den beiden Fluggesellschaften verfilzt. Von den 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seines Amtes hätten gerade sieben früher einmal bei der Swissair und nur drei bei der Crossair gearbeitet. Allerdings sei das BAZL auf fliegerisches Know-how angewiesen.
Für das BAZL seien die europaweit verbindlichen Vorgaben der "Joint Aviation Authorities" (JAA) massgebend, sagte Auer. Die Sicherheit habe im Flugbetrieb und bei der Ausbildung erste Priorität. Das BAZL überprüfe aber nicht das einzelne Flugzeug, sondern Gesellschaften.
swissinfo und Agenturen
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