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Nasenoperation (offene Rhinoplastik)
Nasenoperationen werden aus funktionellen oder ästhetischen Aspekten gewünscht. Die Gründe können entweder angeborener Natur oder nach einem Unfall zu finden sein. Häufig besteht eine Nasenatmungsbehinderung mit unterschiedlichen anatomischen Gründen. Ästhetische Beweggründe, eine Operation durchführen zu lassen, sind häufig eine zu lange Nase, Höcker im Nasenrückenbereich, zu stark ausgeprägte Nasenflügel, Herabhängen der Nasenspitze u.v.m. Es wird zwischen der sogenannten geschlossenen und offenen Nasenoperation (Rhinoplastik) unterschieden. Wenn nur der Nasenhöcker abgetragen wird, führen wir eine geschlossene Rhinoplastik durch, bei allen anderen Korrekturen wählen wir die offene Technik, um einen besseren Überblick der zu korrigierenden Strukturen zu haben. Die Schnittführung erfolgt am Nasensteg und dann innerhalb der Nasenlöcher (Vestibulum nasi). Erfreulicherweise sind die Narben bei guter Wundheilung bereits nach einigen Wochen kaum noch zu sehen. Am Ende einer Operation werden die Nasengänge tamponiert und diese Tamponaden werden 24–48 Stunden nach der Operation gezogen. Sollte der Nasenknochen mobilisiert werden (Osteotomie), dann erhält der Patient für 5–7 Tage eine Fixation im Sinne eines Gipses oder einer Kunststoffschiene.