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"Das höchste Ideal der Heilung ist schnelle, sanfte, dauerhafte Wiederherstellung der Gesundheit,
oder Hebung und Vernichtung der Krankheit in ihrem ganzen Umfange auf dem kürzesten, zuverlässigsten,
unnachteiligstem Wege, nach deutlich einzusehenden Gründen"
Organon 6, §2
Samuel Hahnemann ist der Begründer der Homöopathie. Er wurde 1755 in Meissen geboren und starb im Jahr 1843 im Alter von 88 Jahren in Paris.
1779 schloss Hahnemann sein Medizinstudium ab und praktizierte in den Folgejahren als Arzt, Chemiker, Übersetzer und Schriftsteller in verschiedenen deutschen Städten, jedoch mit wechselndem Erfolg. Später begann er, wissenschaftliche Beiträge zu veröffentlichen.
1790 legte Hahnemann den Grundstein für die Homöopathie. In einem Selbstversuch nahm er für eine bestimmte Zeit Chinarinde zu sich und litt an ähnlichen Symptomen wie Menschen, die an Malaria erkrankt sind. Durch weitere Selbstversuche entdeckte er, dass Ähnliches mit Ähnlichem geheilt werden kann und schuf die noch heute gültigen Regeln der Homöopathie, welche er in seinen Schriften „Organon der Heilkunst“ niedergeschrieben hat. Nach jahrzehntelangem Forschen hat Hahnemann eine Wissenschaft entwickelt, welche auf klar formulierten Gesetzmässigkeiten beruht und sich nach über 200 Jahren trotz aller Widerstände durchgesetzt hat und sich zunehmender Beliebtheit erfreut.
Zur Herstellung der homöopathischen Arzneimittel werden pflanzliche, tierische oder mineralische Rohstoffe verwendet und in dem von Hahnemann begründeten Herstellungsverfahren der Potenzierung weiterverarbeitet.
Dabei findet eine stufenweise Verdünnung statt, das heisst bei jedem Verdünnungsschritt wird das Präparat durch kräftige Schüttelschläge (lösliche Stoffe) oder durch Verreibung (nicht lösliche Stoffe) potenziert.
Die Verdünnungsstufen werden als Potenzen bezeichnet, man unterscheidet zwischen Dezimal-, Centesimal- und Quinquaginta-Millesimal-Potenzen. Durch die sogenannte Potenzierung nimmt die materielle Substanz ab, die für die Heilwirkung verantwort-lichen Kräfte werden jedoch gesteigert.
Trotz den modernen technischen Möglichkeiten werden die Ar-beitsschritte auch heute immer noch in Handarbeit vollzogen. Die heute bekanntesten Arzneiformen sind Tropfen, Tabletten oder Globuli.
Zurzeit sind über 2‘000 verschiedene homöopathische Arznei-mittel geprüft, wovon ca. 300 zu den viel verwendeten gehören. Diese werden mit der sogenannten Arzneimittelprüfung an einer möglichst grossen Anzahl Menschen, welche über die Wirkung genauen Befund abgeben, geprüft. Es sind also keine Tierversuche notwendig.
Die Homöopathie betrachtet eine Krankheit nicht als isoliertes Geschehen, sondern als Ausdruck einer Störung des ganzen Organismus, der sogenannten Lebenskraft. Sie unterstützt in ihrer Wirkungsweise die Selbstheilungskräfte des Körpers. Aufgrund des Ähnlichkeitsprinzips (similia similibus curentur) und der Gesamtheit der auffälligsten Symptome eines Patienten wird das passende homöopathische Arzneimittel gewählt. In akuten Fällen lindert das richtig gewählte Mittel die Beschwerden innert wenigen Minuten oder Stunden. In chronischen Fällen und bei langjährigen Erkrankungen ist oft eine Abfolge mehrerer Mittel über einen längeren Zeitraum notwendig.
Die Homöopathie weist viele Vorteile auf, insbesondere dass keine Nebenwirkungen bekannt sind. Während der Behandlung kann die sogenannte Erstverschlimmerung auftreten; die Beschwerden können vorübergehend stärker werden, was positiv zu werten ist. Das Mittel hat den Organismus zur Selbstheilung angeregt. Trotzdem sollte beachtet werden, dass eine falsche Anwendung den Heilungsprozess ungünstig beeinflussen kann. Ebenso können sogenannte Heilhindernisse (falsche Ernährung, Antibiotika, Cortison, Impfungen, Stress usw.) störend auf einen positiven Verlauf wirken.
Die Homöopathie ist bei Mensch und Tier einsetzbar. Die Herausforderung bei der Behandlung von Tieren ist, dass sich diese anders als Menschen mitteilen und deshalb eine gute Beobachtungsgabe sowie ethologische Kenntnisse wichtig sind. Es können akute sowie chronische Krankheiten behandelt werden, wie zum Beispiel
Die Tierhomöopathie ersetzt keine tierärztlich notwendige Behandlung. Die Grenzen der Behandlungsmöglichkeiten sind dort, wo lebenswichtige Organe irreversibel geschädigt sind. Ebenso gehören zum Beispiel Knochenbrüche, offene Wunden sowie notwendige operative Eingriffe in den Zuständigkeits-bereich eines Tierarztes. Dennoch ist die Zusammenarbeit von verschiedenen Fachpersonen zum Wohle des Tieres wünschens-wert. So kann die Homöopathie den Heilungsprozess unterstützen oder diagnostische Befunde helfen bei der Wahl des passenden Arzneimittels.
Sind die Voraussetzungen für eine homöopathische Behandlung gegeben, erfolgt ein ausführliches Anamnesegespräch sowie ein Untersuch. Dazu besuche ich dich und dein Tier in der gewohnten Umgebung. Die Erstkonsultation dauert in der Regel 1 bis 2 Stunden. Zwecks Vorbereitung bitte ich dich, eine Kopie des Impfausweises, medizinische Berichte sowie den ausgefüllten Fragebogen mitzubringen.
Nach meinem Besuch versuche ich anhand der gesammelten Symptome und meinen Beobachtungen das richtige homöopathische Mittel für dein Tier zu bestimmen. Dazu stehen mir das Repertorium, ein riesiges Nachschlagewerk, sowie weitere Literatur zur Verfügung. Anschliessend teile ich dir mit, bei welcher Apotheke bzw. Drogerie du das Mittel besorgen kannst. Ebenfalls besprechen wir ergänzende Massnahmen, wie zum Beispiel die Optimierung der Fütterung oder weitere Therapien.
Nach der Mittelgabe beobachtest du dein Tier und machst Notizen zu allen Veränderungen im Verhalten und auf körperlicher Ebene. Deine Beobachtungen, welche wir telefonisch besprechen, sind wichtig für die Bestimmung des Verlaufs der Behandlung und einer allfällig weiteren Mittelwahl oder eines Folgebesuchs.
Die Heilung wird nach der sogenannten Hering’schen Regel beurteilt. Diese soll von innen nach aussen, von wichtigen zu weniger wichtigen Organen, von oben nach unten erfolgen. Die Symptome sollen in der umgekehrten Reihenfolge wie sie auf-getreten sind wieder verschwinden.
Das bedeutet zum Beispiel, dass frühere Beschwerden oder Krankheiten noch einmal auftreten können. Das kann passieren, wenn diese nicht vollständig ausgeheilt waren, sondern nur überdeckt oder unterdrückt als Schicht unter der jetzigen Er-krankung. Hier ein Beispiel: Die Atembeschwerden bessern sich, aber ein alter Hautausschlag tritt wieder auf.
Sowohl die Erstverschlimmerung, also die Symptome werden vorübergehend schlimmer, als auch die Rückkehr alter Symptome sind erwünschte Reaktionen. Sie zeigen, dass die Lebenskraft auf das Mittel reagiert.
Wichtig ist, dass du bei einer Erstverschlimmerung, beim Wiederauftreten von alten Symptomen oder wenn du verun-sichert bist, mit mir als behandelnde Tierhomöopathin Kontakt aufnimmst.
Schwerpunktmässig biete ich homöopathische Behandlungen für Pferde im Schweizer Mittelland an.
Die Tierhomöopathie, die Cranioscraltherapie sowie das Angebot im Bereich Horsemanship ergänzen sich im Sinne einer ganzheitlichen Beratung.
Die angebotenen Dienstleistungen richten sich nach den Honorarempfehlungen des
BTS Berufsverband der TierheilpraktikerInnen Schweiz.
Bei Neukunden bevorzuge ich Barzahlung oder TWINT.
In Ausnahmefällen oder bei Stammkunden ist die Bezahlung per Rechnung mit einer Frist von 10 Tagen möglich.
Anamnese und Untersuch vor Ort
Repertorisation und Mittelwahl
CHF 250 - 350 pauschal (ohne Fahrtspesen)
Anamnese und Untersuch vor Ort
Repertorisation und Folgemittelwahl
Beratung via Mail, Telefon und Whatsapp
CHF 130 pro Stunde (ohne Fahrtspesen)
Wochenende / Nacht (20.00 - 06.00 Uhr)
Preiszuschlag 25 %
Ab 10 km: CHF 1.00 / Kilometer
Wegpauschale in der gleichen Region
Bei Absagen von Terminen weniger als 24 Stunden vorher erfolgt eine Berechnung von CHF 100 (ohne Fahrtspesen).