Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03471.jsonl.gz/2201

Die Grafik zeigt das Verhältnis von bio- und konventionell angebauten Fairtrade-Produkten in der Schweiz in Prozent.
18 Prozent aller in der Schweiz verkauften Fairtrade-Produkte sind auch Bio-zertifiziert.
Zahlreiche Neueinführungen im Bereich Milchprodukte, Glace oder Guetzli – um nur einige zu nennen – haben diese Produktkategorie in wenigen Jahren zur umsatzstärksten werden lassen.
Das stetige Wachstum der letzten Jahre ist einerseits mit der steigenden Beliebtheit der Bio-Bananen und des Marktwachstums generell erklärbar, andererseits auch mit der gewachsenen Vielfalt an Angeboten und neuen Distributionskanälen.
Verschiedene Neulancierungen und Umstellungen haben zur erfreulichen Entwicklung der letzten Jahre beigetragen, insbesondere die Einführung des Kakao-Programms im 2014 und das damit verbundene Engagement von Coop.
In den letzten Jahren hat sich ein Trend hin zu lokalen und saisonalen Schnittblumen abgezeichnet, was sich auf die Absatzzahlen von Fairtrade-Rosen ausgewirkt hat. Zusätzlich konnte ein bestehender Schweizer Detailhändler mit dem neuen Angebot von Schnittblumen (nicht Fairtrade), im stabilen Schnittblumenmarkt Marktanteile gewinnen.
Das Commitment aller grossen Schweizer Saftpartner resultierte in deutlichem Wachstum der Saftverkäufe im Schweizer Detailhandel: 2006 stellte Michel einen Grossteil ihrer Fruchtsäfte um, 2013 folgte die grosse Umstellung der Coop-Eigenmarke und in den letzten beiden Jahren baute dann auch noch Migros ihr Engagement deutlich aus.
Der erste Wachstumsschub im Fairtrade-Kaffeevolumen 2011 hat primär mit der Vollumstellung der Coop-Eigenmarken zu tun, die massiven zusätzlichen Volumen der letzten Jahre mit dem Engagement von Nespresso.