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Knapp zwei Monate nach dem Rückzug von Sean Simpson sucht Swiss Ice Hockey noch immer einen Nachfolger für den nach der kommenden WM in Minsk (9. bis 25. Mai) abtretenden Nationaltrainer. Ein Entscheid wird erst nach den Titelkämpfen fallen.
«Im Moment gibt es nichts zu kommunizieren. Wir wollen uns nun alle voll und ganz auf die WM konzentrieren», sagte Pius-David Kuonen, der für den Leistungssport verantwortliche Verwaltungsrat von Swiss Ice Hockey. Das bedeutet konkret: Der Nachfolger von Simpson wird frühstens Ende Mai feststehen. (si/qae)
Bis jetzt hat Glen Hanlon seine Goalies an der WM immer abwechselnd spielen lassen. Das war soweit – obwohl Leonardo Genoni klar bessere Werte ausweist – okay. Aber spätestens im Viertelfinal muss er sich für den «Besseren» entscheiden. Wer soll dies sein?
Vor der WM erklärte Glen Hanlon: Reto Berra ist die Nummer 1. In den bisherigen sechs Partien kam er dreimal zum Einsatz, genauso wie Konkurrent Leonardo Genoni. Hanlon wechselt ab. Fährt er so fort, spielt Genoni am Dienstag im letzten (wenig bedeutenden) Gruppenspiel gegen Tschechien. Und Reto Berra im entscheidenden Viertelfinal.
Soweit die banale Rotationslogik. Doch ein Blick auf die Statistik lässt an der Nummer 1 zweifeln. Reto Berra liegt in der Goalierangliste auf Platz 17 (von 18 …