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Während die Tierkreiszeichen völlig symmetrisch in Polaritäten, Elemente etc. aufgeteilt sind, finden wir bei den Planeten nichts dergleichen. Ihre Polaritäten und Elemente Zuordnungen sind widersprüchlich und asymmetrisch und werden im Normalfall kaum beachtet. Ihre Zuordnungen zu den Tierkreiszeichen haben dagegen einen großen Stellenwert und werden in den meisten Fällen miteinbezogen aber sie sind ebenfalls widersprüchlich und asymmetrisch. Sonne Mond und Planeten sind die hervorragendsten Horoskop Faktoren. Deshalb sollte das Finden einer kosmischen Planetenordnung das fundamentalste Anliegen der astrologischen Forschung sein.
Es soll Menschen geben, die die Brille suchen, die sie auf der Nase tragen. Nach vierzig Jahren intensivem Forschen auf diesem Gebiet kann ich heute sagen: "Die Antwort liegt seit mehr als zweitausend Jahren klar vor den Augen der Astrologen. Sie sehen sie, sind sich dessen aber nicht bewusst."
1. Die Überlieferung kennt zwölf Planetenprinzipien; die fünf Planeten in jeweils einer aktiven und einer passiven Ausprägung und die beiden Lebenslichter Sonne und Mond.
2. Jedes der zwölf Planetenprinzipien wird dem Tierkreiszeichen zugeordnet, mit dem es am wesensähnlichsten ist; der aktive Mars dem aktiven Widder, der passive Mars dem passiven Skorpion etc.
Heute wissen wir, dass das aktive Saturn-Prinzip, das passive Jupiter-Prinzip und das passive Mars-Prinzip einen eigenen Körper haben (Uranus, Neptun, Pluto). Das war zwar schon immer so aber wir wissen es erst seit kurzem. Es ist deshalb zu vermuten, dass auch Venus und Merkur nur eine ihrer beiden Seiten verkörpern und es noch zwei unbekannte Planetenkörper geben könnte. Dies wirft neue Fragen auf, deren Beantwortung zu einem symmetrischen und vollständigen Würdensystem geführt hat.
Das im Kapitel "Würden und Schwächen" des Buches APOKATASTASIS beschriebene Vollständige Würdensystem beseitigt alle Widersprüche und offenen Fragen der astrologischen Würden. Bei genauer Betrachtung der darin verborgenen Gesetzmäßigkeiten offenbart sich eine kosmische Ordnung (Kapitel "Binäre Ontologie"), die bereits im überlieferten Würdensystem der klassischen (hermetischen) Astrologie hätte erkannt werden können.