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Mit jedem Tag, der vergeht, scheint Borussia Dortmund immer mehr in der Verletzungskrise zu versinken. Neben einer Reihe von Verletzungen mehrerer Schlüsselspieler, die den Verein bereits vor der aktuellen Länderspielpause geplagt haben, hat sich in der letzten Fußballwoche nur eine Verschlechterung der Situation gezeigt. Anfang letzter Woche verpassten Rafael Guerrero, Thomas Meunier und Thorgan Hazard aufgrund von Verletzungen ihrer Nationalmannschaften Länderspiele. Nun kann der Schweizer Innenverteidiger Manuel Akanji in die Liste aufgenommen werden, nachdem er sich bei seiner Arbeit für sein Heimatland Schweiz eine Adduktorenverletzung zugezogen hat.
Akanji musste gestern nach 52 Minuten gegen Nordirland geschlagen werden Ruhrnachrichten, wurde aus dem internationalen Dienst in die Schweiz entlassen. Damit verpasst er am Dienstag das WM-Qualifikationsspiel der Schweiz gegen Litauen. Mit dem bevorstehenden nächsten BVB-Spiel gegen Mainz scheint das Innenverteidiger-Duo Mats Hummels und Marin Bongrasic immer mehr auf der Suche zu sein.
Da jede Mannschaft mit Verletzungen zu tun hat, sollte ab einem bestimmten Punkt die Frage gestellt werden, mit welcher Häufigkeit Dortmunder Spieler Muskelverletzungen entwickeln. Obwohl wir letztlich keine schlüssigen Beweise dafür haben, dass das medizinische Personal des BVB etwas falsch macht, deutet die schiere Anzahl der Verletzungen darauf hin, dass es zumindest ein Diskussionsthema werden sollte, da andere Vereine anscheinend nicht mit ähnlichen Situationen konfrontiert sind.
Mit so vielen Verletzungen im Team wird Marco Rose nun alle Hände voll zu tun haben, um einen ganzen Kader zusammenzustellen, ganz zu schweigen von einem, der um den Titel kämpfen könnte.