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Die JUKEBOX eine Wertanlage mit Potential
Einst galten Sie als Glanzstück der Bars und Tanzcafés. Ein Münzeinwurf brachte
die Musik zum Erklingen und verbreitete amerikanisches Lebensgefühl.
Im vorigen Jahrhundert waren es die Lokalbesitzer die mit den Jukeboxes einen
guten Zusatzverdienst erwirtschaften konnten.
Heute sind es die Sammler, die den Wert der Geräte neu entdeckt haben.
Das Musikbox-Zeitalter begann Anfang der 30er-Jahre in den USA.
Wurlitzer, Rock-Ola, Seeburg und Ami zählten zu den bekanntesten Marken
und lösten einen regelrechten Boom unter einer ganzen Generation aus.
Da die US-Besatzungstruppen fern der Heimat nicht auf Ihre Abspielgeräte verzichten wollten, brachten sie die Jukebox in der Nachkriegszeit nach Europa.
Die Modelle der Anfangszeit sind mit Ornamenten im Art-déco-Stil bestückt
und besitzen Holzgehäuse und bunte Plastiksäulen.
Mit dem Einzug der kleinen Single-Platten zu beginn der 50er-Jahre wechselte
das Design zu mehr Glas und verchromtem Metall und erinnerte an den Cadillac.
Die Weiterentwicklung in der Musikindustrie machte Plattenspieler und Radios immer günstiger, so dass sich bald jeder Haushalt eine Anschaffung dieser Art
leisten konnte. Das bedeutete das Ende der Jukebox, die jedoch in ihren
klassischen Design-Varianten bis heute einen sehr hohen Sammlerwert besitzt.