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Lärm: Ursachen
Die individuelle Mobilität der Bevölkerung und der Güterverkehr tragen massgeblich zur Lärmbelastung durch Strassen-, Eisenbahn- und Flugverkehr bei. In der Schweiz ist jede fünfte Person von Strassenverkehrslärm über den Immissionsgrenzwerten betroffen [1], von übermässigem Eisenbahn- oder Fluglärm ist es jeweils rund eine von hundert Personen [2].
Anlagen von Industrie, Gewerbe und Landwirtschaft wie auch Heizungen, Lüftungen und Klimaanlagen unterliegen einer kontinuierlichen Erneuerung. Durch die technische Entwicklung und Anforderungen an vorsorgliche Lärmschutzmassnahmen kann auf die Lärmschutzbedürfnisse reagiert werden. Gleichzeitig kommt es durch die Verdichtung des Siedlungsraumes vermehrt zu Interessenskonflikten, da sich unterschiedliche Nutzungen und Bedürfnisse auf engerem Raum gegenüberstehen. So werden Wohnnutzungen näher bei lauten Lärmquellen oder neue Lärmquellen (z.B. Luft-Wasser-Wärmepumpen) in bisher ruhigen Wohngebieten erstellt.
Die 24-Stunden-Gesellschaft trägt ausserdem dazu bei, dass im Bereich der Freizeit Lärm immer häufiger zu allen Tages- und Nachtzeiten auftritt und insbesondere in der Nacht als störend empfunden wird.