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PV-Balkonkraftwerk
Balkonkraftwerke sind per Definition kleine Photovoltaik-Anlagen (PV), die für eine teilweise Eigenproduktion des Stromverbrauches von Miet- oder Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser sorgen. Mit einem Balkonkraftwerk ist weder eine vollständige Energieautarkie möglich noch geht es darum den Strom ins Verteilnetz des EW’s zurückzuspeisen. Vielmehr können Balkonkraftwerke dazu dienen Kühlschrank, Handyladestationen, W-Lan, Set-Top-Box, E-Bike Ladegeräte und andere elektrische Dauerverbraucher tagsüber mit Strom zu versorgen.
Hybrid-Sonnenkollektoren
Da Photovoltaik-Module (zum Strom erzeugen) einen Wirkungsgrad von lediglich 15-20% erreichen, wird oft die ganze zur Sonne ausgerichtete Dachfläche verbaut, mit dem ernüchternden Ergebnis, dass nicht mal die ganze elektrische Energie mit der PV-Anlage gedeckt werden kann.
Ist die PV-Anlage einmal installiert, ist somit kein Platz mehr für die viel effizienteren Sonnenkollektoren (zur Heisswasser-Erzeugung), welche einen Wirkungsgrad von über 90% erreichen.
Eine naheliegende Idee: Statt verschiedene Modul- und Kollektortypen für Solarstrom und solare Wärme aufs Dach zu schrauben, einen Hybrid-Kollektor verwenden, der beides kann und ein einheitliches Erscheinungsbild ermöglicht. Zusätzlich zur photovoltaischen Stromerzeugung, die lediglich 15 – 20 % der einfallenden Sonnenstrahlung nutzt, kann ein sogenannter PVT-Kollektor die verbleibende Strahlungsenergie für die Wärmeerzeugung verwenden.