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Beim Europäischen Filmpreis stehen die ersten Gewinner fest. Für seinen Film «The Square» wurde der Schwede Ruben Östlund als bester europäischer Regisseur ausgezeichnet. Er nahm die Auszeichnung bei der Verleihung des 30. Europäischen Filmpreises in Berlin entgegen.
Die Kunstbetriebs-Satire «The Square» hatte bei den Filmfestspielen in Cannes bereits die Goldene Palme geholt.
Bester Animationsfilm wurde «Loving Vincent» von Dorota Kobiela und Hugh Welchman (Polen/ Grossbritannien).
Zu der Gala am Samstagabend im Haus der Berliner Festspiele kamen zahlreiche Schauspieler, Regisseure und andere Filmschaffende. Auf dem roten Teppich standen unter anderem Juliette Binoche, Julie Delpy, Volker Schlöndorff, Detlev Buck, Maria Schrader, Josef Hader, Peter Simonischek, Wim Wenders, Ai Weiwei, Ulrich Matthes.
Anwärter auf den Hauptpreis für den besten europäischen Spielfilm sind Werke von Regisseuren aus Frankreich, Schweden, Russland, Finnland und Ungarn. Dazu gehört auch der Berlinale-Gewinner «Körper und Seele» von Ildiko Enyedi.
Für die Königskategorie Bester Spielfilm ist die Schweiz nicht nominiert, dafür aber für die Kategorie Kurzfilm, mit dem Beitrag «En la Boca» von Matteo Gariglio, einer schweizerisch-argentinischen Koproduktion.