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Hugo Marti
Hugo Marti ist in Basel, Liestal und Bern aufgewachsen. Er studierte zunächst Rechtswissenschaft, dann ab 1914 Germanistik, unterbrochen von mehrjährigen Aufenthalten als Hauslehrer in Rumänien und Norwegen.
1921 promovierte er an der Universität Bern mit einer Dissertation über die Sprache des Zivilgesetzbuches.
Ab 1922 arbeitete Marti als Feuilletonredaktor bei der Berner Tageszeitung Der Bund. Dort machte er sich besonders als Satiriker unter dem Pseudonym Bepp, was erst nach seinem Tod bekannt wurde, und als Förderer junger Schriftsteller wie Friedrich Glauser oder Kurt Guggenheim einen Namen.
In Bern bildete er ein Gegengewicht zum konservativen „Literaturpapst“ Otto von Greyerz.
In seinem 44. Lebensjahr starb Marti an den Folgen seiner 1928 ausgebrochenen Tuberkulose-Erkrankung, von deren Behandlung er in seinem Davoser Stundenbuch erzählt hatte.
Wir sind wohl einige in der Schweiz, die Hugo Marti nicht vergessen werden, denn er war unser Bruder, und wir sind ihm dankbar.
Friedrich Glauser, 1937