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Der kantonale sowie städtische Heimatschutz ZVH und SZH, das überparteiliche Komitee «Rettet den Pfauen», der Verein «Pro Pfauen» aus Kultur- und Theaterschaffenden sowie Vertretende der Initiative «Die Pfauenbühne erhalten!» aus dem Umfeld der ETH Zürich sprachen sich am Donnerstag an einer gemeinsamen Medienkonferenz gegen die städtischen Pläne einer Totalsanierung aus.
Der Pfauen-Saal, als «legendärer Ort des Widerstands gegen das Naziregime», solle erhalten bleiben. Anstelle der «geschichtsvergessenen» Totalvariante sollen Erneuerungen ohne die Zerstörung des Saals durchgeführt werden.
Die vom Stadtrat geplante umfassende Erneuerung des Saals würde 115 Millionen Franken kosten. Der historische Saal, die Bühne und das Foyer würden dabei komplett herausgerissen. Varianten, die den Saal und die Bühne in unterschiedlichem Ausmass erhalten würden, würden zwischen 122 und 132 Millionen Franken kosten. Die besässen nach Ansicht des Stadtrates aber nur einen «beschränkten Nutzwert».
Der Stadtrat hielt im November 2020 darum an der Totalvariante fest. Das brachte ihm sofortige Kritik von Links und Rechts ein, die auf die historische Bedeutung des Saals verwies. Dieser sei während der Nazizeit die einzige noch freie deutschsprachige Bühne gewesen.
Das Geschäft ist zurzeit im Gemeinderat hängig.