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„Als Name das Reine Victoria verliess um mit dem Hoteltaxi zum Bahnhof in St. Moritz gebracht zu werden, wunderte sie sich doch etwas über die Rechnung für ihren Aufenthalt, die sie soeben mit ihrer Kreditkarte beglichen hatte.
Später im Panoramawagen der Rhätischen Bahn studierte sie die Abrechnung genauer und sah, dass alles, was Peter bestellt hatte, nicht nur Cognac und Champagner, auf ihre Suite verbucht worden war. Name war sich bewusst, dass sie jetzt, nach der dritten Scheidung, ihre Ausgaben besser in den Griff bekommen musste. Das Haus am Zürichsee zu verkaufen, wäre dann eine Option, wenn sie mit Peter zusammenleben würde.
Name war nicht die Frau, die sich kleinlich über Abrechnungen beugte, zu Hause legte sie die Rechnung in die Kiste, zu all den anderen Quittungen, um die sich ihr Steuerberater zu kümmern hatte.“
Aus einer soeben im St. Moritzer Schreib-Trainingslager entstandenen Kurzgeschichte von Dorothee Plancherel. (Der Name der Hauptfigur, „Name“, ist Englisch auszusprechen.)