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Als nach dem Auswärtsspiel in Herisau feststand, dass Hans Wittwer den Trainervertrag beim EIE nicht mehr verlängern werde, streckte die Vereinsleitung schnell die Fühler aus. fast auf der Hand lag, dass man dabei auch auf Peter Lüthi stiess. Der 33jährige, verheiratete Turn-und Sportlehrer aus Kloten, beobachtete seinen neuen Verein in den letzten Meisterschaftsspielen. So weilte er zweimal in Effretikon und sah den EIE gegen St. Moritz verlieren, beim zweitenmal gegen Aufsteiger Mittelrheintal wohnte Peter Lüthi dem fasnächtlichen 9 : 7 Heimsieg bei und in Uzwil, wo der EIE sich mit einer 3 : 4 Niederlage die letzte Chance für einen Spitzenplatz raubte, war der neue Trainer ebenfalls unter den Zuschauern.
Peter Lüthi freilich ist in der Eishockeyszene kein Unbekannter. Als echter Klotener begann seine sportliche Laufbahn beim Eishockeyclub - natürlich beim EHCK. Dort spielte Peter in den verschiedenen Nachwuchsmannschaften, ehe er den Sprung in die erste Mannschaft schaffte, wo er auch zum Einsatz kam. Während dreier Jahren gehörte er der ersten Mannschaft an, der grosse Durchbruch aber gelang ihm nicht. So wechselte er in die Nationalliga B, zum Schlittschuhclub Küsnacht und spielte in der zweithöchsten Spielklasse - nachher stieg der SC Küsnacht freiwillig aus der NLB ab. In der 1. Liga wurde Wallisellen eine weitere Station, wo Peter Lüthi zwischen 1976 bis 1981 tätig war, ehe er zurück nach Kloten wechselte und Assistenztrainer der ersten Mannschaft und Cheftrainer im Nachwusch wurde. 1983/84 übernahm Peter Lüthi dann mit den EHC Bülach wieder eine 1. Liga-Equipe und erreichte gleich zweimal in Serie die Finalrunde. Mit grossem Ziel starteten die Unterländer in die letzte Saison. Vom Verband in die Zentralgruppe verlegt, sah man sich plötzlich unbekannten - aber auch sehr starken - Mannschaften ausgesetzt. Der Saisonstart verlief dementsprechend schlecht und obwohl die Spieler hinter Peter Lüthi standen, musste dieser das Traineramt frühzeitig einem Nachfolger (Günter Waritsch) übergeben. Beim EHC Illnau-Effretikon aber ist man sich einig, in der Person von Peter Lüthi einen kompetenten Nachfolger für den Trainerposten gefunden zu haben. Begünstigt durch seinen Beruf - wie eingangs bereits erwähnt - als Turn- und Sportlehrer, sollte Peter Lüthi das team 1986/87 entsprechend vorbereiten können. Sicher werden der ersten Mannschaft dadurch wieder neue Impulse verliehen.
Artikel in den Club Nachrichten Nr. 24 / 3.1986