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«Sehr aufwändig, aber man sieht das Ergebnis auf der Leinwand»: Das virtuelle Treffen mit den «Wonder Woman 1984»-Stars
An einer virtuellen Pressekonferenz gaben die Stars und Regisseurin Patty Jenkins einen Einblick über die Entstehung und die Realisation des Superheldinnenblockbusters «Wonder Woman 1984».
Am liebsten hätten wir Gal Gadot, Kristen Wiig, Pedro Pascal und Regisseurin Patty Jenkins natürlich persönlich getroffen. Wegen der Pandemie wurde der grosse Pressetag jedoch ins Internet verlegt: Während einer Zoom-Pressekonferenz bekamen Gadot und Co. von einer Moderatorin Fragen von Journalist*innen aus aller Welt (darunter auch von OutNow) gestellt, die sie alle mit viel Enthusiasmus beantworteten.
Patty Jenkins, haben die Arbeiten zu diesem Film schon vor dem Release des ersten begonnen?
Als wir den ersten Film gerade am Abschliessen waren, schaute ich zurück auf die tolle Zeit, wir miteinander hatten. Ich nervte mich aber auch, was ich alles nicht mit diesen tollen Leuten und Figuren machen konnte. Denn Wonder Woman ist eigentlich erst in der letzten Szene des Filmes wirklich Wonder Woman. Man beginnt dann automatisch zu überlegen, was man jetzt tun könnte. Ich begann dann über unsere Welt, in der wir gerade leben, nachzudenken und wie Wonder Woman darauf reagieren würde. So entstand die Story zum zweiten Film.
Was wolltest du mit dem zweiten Film erreichen?
Der erste Film handelte von der Geburt von Wonder Woman und wofür sie steht. Sie versuchte allen Leuten, denen sie begegnete, beizubringen, wie man die beste Version seiner selbst wird. Es war aber auch die Story von ihr und ihrer Entdeckung der Menschheit. In diesem Film geht es nun darum, wie sie innerhalb der Menschheit zurechtkommt. Sie merkt, dass vieles nicht so einfach ist, wie sie sich das vorgestellt hat. Aber sie versucht trotz aller Schwierigkeiten das Richtige zu tun - uns allen geht es da ja ähnlich.
Pedro Pascal, du bist bekannt dank deinen Action-Rollen in Game of Thrones, Kingsman: The Golden Circle und The Mandalorian. Jetzt spielst du hier einen sehr menschlichen Bösewicht. Konntest du irgendetwas von deinen früheren Rollen in deinen Part des Max Lord einfliessen lassen?
Nein, das war gar nicht möglich. Das Unheimlichste an dieser Figur war, dass sie mir persönlich von meinen bisherigen Rollen am nächsten kam - ich spielte mal nicht den Brutalo mit dem Schnauz. Das war für mich komplett neu und ich hatte sogar ein bisschen Angst davor. Aber ich mochte die Erfahrung.
Kristen Wiig, war es schon immer ein Traum von dir, mal eine Bösewichtin zu spielen?
Kurze Antwort: ja (lacht). Ich werde normalerweise nicht für solche Sachen angefragt. Als dann jedoch das Angebot kam, war ich schockiert, aber glücklich. Ich bin ein Superhelden-Geek. Ich habe alle Filme gesehen. Es ist ein grossartiges Gefühl, jetzt ein Teil davon zu sein.
Und dann bekommst du es gleich mit Gal Gadot als Wonder Woman zu tun. Kann vielleicht Gal Gadot ein bisschen über die Kampfszenen sprechen?
Wie alles im Film waren auch die Kampfszenen super vorbereitet. Es war sehr aufwändig, aber man sieht das Ergebnis auf der Leinwand. Patty wollte fast nicht auf Computertricks zurückgreifen. Das meiste, was ihr sehen werdet, haben wir am Set so gedreht - entweder wir selbst oder Stuntmänner und -frauen. Wir arbeiteten dabei viel mit Kabeln, mit denen wir durch die Luft befördert wurden. Die Mühe hat sich aber ausgezahlt. An den Gesichtsausdrücken, den Bewegungen und an der Schnelligkeit sieht man sehr schön den Unterschied gegenüber CGI. Es war jedoch super anstrengend. Doch nachdem der erste Teil so toll angekommen ist, wollten wird das unbedingt toppen. Wir haben wirklich alles gegeben.
Wonder Woman 1984 läuft jetzt in den Schweizer Kinos.