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Im Zuge der allgemeinen Internationalisierung rückt vor allem der Handel auf globaler Ebene verstärkt in den Vordergrund. Insbesondere Im- und Export landesspezifischer Güter werden durch neue Vorschriften und Richtlinie geregelt, um ein internationales Bestehen auf dem Weltmarkt zu gewährleisten. Durch den verstärkten Handel und damit den Zugriff auf globale Ressourcen, werden, bevorzugt in Industrienationen, landwirtschaftliche Erzeugnisse kontinuierlich weniger, industrielle Erzeugnisse dagegen stetig mehr hergestellt.
Import der Rohstoffe – günstiger Ankauf des Materials
Durch die stetige Abnahme der Landwirtschaft in den Industrienationen, da zunehmend mehr Erzeugnisse kostengünstiger aus Entwicklungs- und Schwellenländern importiert werden können, wird immer mehr Aufmerksamkeit auf die industrielle Weiterverarbeitung von Rohmaterialien gelegt. Durch den Ankauf von außerhalb geförderten und erzeugten Rohstoffen bieten die Industriestaaten zum einen eine Möglichkeit für Schwellen- und Entwicklungsländer am gegenwärtigen Weltmarkt teilzunehmen, zum anderen machen sie sich von ihren Zulieferern und vom Handel abhängig. Um die Nachfrage nach Exportprodukten international befriedigen zu können werden stetig mehr Ressourcen benötigt, was wiederum den verstärkten Import von Rohstoffen erfordert, um eine entsprechende Produktionsrate vorweisen zu können.
Export der Endprodukte – Erschließung neuer Märkte
Durch die Konzentration auf die Industrie und ihre Erzeugnisse, sowie den Import ausreichender oder zu guten Tarifen sogar überschüssiger Rohstoffe aus aller Welt, wird der nationale Markt von Industriestaaten mit für Verbraucher und Kunden bestimmten Enderzeugnissen beinahe überschwemmt. Für diesen Überschuss an Endprodukten müssen andere, möglichst profitable Absatzmärkte erschlossen werden. Häufig finden sich diese in anderen Industrienationen, allerdings auch in den Schwellen- und Entwicklungsländern, die die eigentlichen Ressourcen exportieren, die Enderzeugnisse jedoch wieder importieren müssen. Das liegt daran, dass diese Staaten häufig nicht den technologischen Fortschritt und die Mittel besitzen, die zur Verwertung der gewonnenen Rohmaterialien benötigt werden. Daher sind auch diese Länder bevorzugte Absatzmärkte für Endprodukte aus Industrienationen.
Der Handel ist ein Kreislauf
Mit Verstärkung des internationalen Handels wird jeder erschlossene und integrierte Markt von den Schwankungen des gesamten Weltmarkts beeinflusst. Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländer können sowohl Produktions- und Lebensqualität, wie auch -quantität verbessern. Durch den Handel machen sich jedoch alle international handelnden Staaten zunehmend voneinander abhängig.
Bild: Christian Jakimowits – Fotolia
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