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Temporärarbeit ist nicht prekär.
Eine neue, vom Seco publizierte Studie über atypisch-prekäre Arbeitsverhältnisse bestätigt mit stupender Klarheit, dass Temporärarbeit nicht mit prekärer Arbeit gleichgesetzt werden kann. (Nur) 3,3% aller Erwerbstätigen sind gemäss dieser Studie in sogenannt atypisch-prekären Arbeitsverhältnissen beschäftigt. Davon arbeitet nur ein verschwindend kleiner Teil temporär (ein Beitrag von: swissstaffing).
Die Studie kommt ausserdem zum sehr erfreulichen Befund, dass am Schweizer Arbeitsmarkt eine hohe Durchlässigkeit vorhanden ist. Gut 60% der Personen, die aus der Erwerbslosigkeit ein atypisch-prekäres Arbeitsverhältnis eingehen, wechseln anschliessend in ein Normalarbeitsverhältnis.
Damit bestätigt die Studie, was swissstaffing in eigenen Studien auch im Bereich der Temporärarbeit beobachtet hat: Der Schweizer Arbeitsmarkt wirkt integrativ. Auch temporär Arbeitende, die diese Arbeitsform mangels Alternativen gewählt haben und lieber unbefristet angestellt wären, finden die erwünschte Festanstellung in der Hälfte der Fälle bereits innert Jahresfrist.
Hier können Sie weitere fundierte Informationen zur Studie im PDF-Format ansehen und auf Wunsch ausdrucken:
- Definition und Identifikation zu atypisch-prekärer Arbeitsverhältnisse
- Die Entwicklung atypisch-prekärer Arbeitsverhältnisse in der Schweiz (Nachfolgestudie zur Studie von 2003)
- ‚Die Volkswirtschaft‘ – das Magazin für Wirtschaftspolitik, Ausgabe vom Oktober 2010 – Die Entwicklung atypisch-prekärer Arbeitsverhältnisse in der Schweiz
Temporärarbeit ist nicht prekär.,