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Stadt-Casino 2015
Ab Herbst 2015 soll Basel über ein umfassend modernisiertes Stadt-Casino verfügen, das den Ansprüchen an einen führenden Ort für Musikveranstaltungen gerecht wird.
Der Musiksaal wird dannzumal den höchsten Ansprüchen genügen, speziell hinsichtlich Lüftung, Klimatisierung, Flexibilität der Bestuhlung und Veranstaltungstechnik. Für die Künstlerinnen und Künstler werden umgebaute und erweiterte Garderobe- und Proberäumlichkeiten samt einem Stimmzimmer etc. zur Verfügung stehen. Dies erfordert den Einbezug des Hans-Huber-Saals.
Auch fürs Publikum verbessert sich die Situation stark, namentlich durch den Neubau des Foyers und grundlegend modernisierte Besuchergarderoben sowie einer ausreichenden Anzahl Toiletten. Der Eingang wird auf die Seite des Barfüsserplatzes verlegt, das Gedränge vor dem Eingang am Steinenberg entfällt.
Die Casino-Kommission hat ein Raumprogramm, eine Grobkostenschätzung sowie einen Grobterminplan erarbeitet und diese Grundlagen in einer Projektgruppe zusammen mit Spitzenvertretern des Kantons Basel-Stadt behandelt.
Das Resultat ist ein Vorschlag, den die Casino-Kommission im März 2010 dem Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt unterbreitet hat. Wichtige Elemente: Renovation des Musiksaals, Umbau der Künstlergarderoben, Neubau Foyer und die notwendigen baulichen Massnahmen am 39er-Bau.
Es wird um den 39er-Bau und um den Musiksaal „herumgebaut“, was mit einem erheblichen Aufwand verbunden ist.
Der Mietvertrag mit der Gastrag über den Restaurantflügel im 39er-Bau läuft bis 2027.
Die Grobkostenschätzung für die Gesamtkosten mit der Projektierung beläuft sich auf 71 Mio. Franken, von denen der Kanton gemäss Antrag der Casino-Gesellschaft Basel 35 Millionen tragen soll.
Die Casino-Gesellschaft richtet sich auf die bekannte Ein-Saal-Strategie mit dem Musiksaal aus.
Das Raumprogramm sieht die Verkleinerung des grossen Festsaals vor. Dieser verkleinerte Saal könnte als Proberaum für das Sinfonieorchester oder für Kammermusik ausgerüstet werden, wenn die dafür notwendigen Mittel (2,8 Mio. Franken) zusätzlich zur Verfügung gestellt werden.
Die Casino-Gesellschaft erwartet einen Grundsatzentscheid des Regierungsrats zum Vorschlag vom März 2010.
Christoph B. Gloor
061 286 44 00
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