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Der CS-Manager, der in New York als Leiter des "Equity Capital Markets Syndicate" tätig war, hatte die Bank nach 28-jähriger Tätigkeit im April verlassen. Laut dem FT-Artikel habe die CS bei der Prüfung von mehreren Dutzend Bankern festgestellt, dass der Manager persönliche Messaging-Anwendungen für die Kommunikation mit Kunden verwendet habe. Er habe allerdings keine unangemessenen Informationen weitergegeben. Eine CS-Sprecherin wollte den Artikel auf AWP-Anfrage nicht kommentieren.
Die US-Aufsichtsbehörde SEC untersuche derzeit die Aufzeichnungspraktiken an der Wall Street, wobei sich die CS zur Kooperation bereit erklärt habe, schreibt die FT. Die Benutzung von privaten Nachrichten-Apps wie WhatsApp durch Investment-Banker hatte sich im Home Office während der Coronakrise verbreitet.
Die US-Bank JPMorgan Chase hat laut dem Artikel im vergangenen Dezember eine Busse von 200 Millionen Dollar Strafe an die US-Behörden bezahlt, weil sie es versäumte, Aufzeichnungen über die Kommunikation ihrer Mitarbeiter auf persönlichen Geräten zu führen.
(AWP)