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Novak Djokovic ist als fairer Sportsmann bekannt. Das hat er auch dieses Jahr in Miami schon bewiesen: Im Achtelfinal gegen Tommy Robredo schenkte er dem Spanier nach einer unglücklichen Schiedsrichterentscheidung einen Punkt. Das hätte er auch gegen Andy Murray im Viertelfinal tun sollen.
Beim Stand von 6:5 und 0:0 im ersten Satz bringt der Schotte den Ball nach einer wuchtigen Djokovic-Vorhand gerade noch übers Netz. Der Serbe kommt nach vorne und volliert den Ball mühelos ins Feld. Doch die Weltnummer 2 spielt den Ball auf Murrays Seite des Netzes, was verboten ist und eigentlich mit dem Verlust des Punktes bestraft wird.
Dem Stuhlschiedsrichter entgeht allerdings Djokovics Faux-Pas und so kommt es zu einer hitzigen Diskussion, bei welcher der «Djoker» gegenüber Murray zwar zugibt, dass er mit dem Schläger über der Netzkante war, den Punkt gibt er aber nicht freiwillig ab. Ärgerlich für Murray: Der Serbe holt sich danach das entscheidende Break zum Gewinn des ersten Satzes. (pre)
Novak Djokovic reist ohne Einzel-Medaille von den Olympischen Spielen in Tokio ab. Der Weltranglistenerste unterliegt im Spiel um Bronze dem Spanier Pablo Carreño Busta (ATP 11) 4:6, 7:6 (8:6), 3:6. Am Freitag hatte der Serbe bereits den Halbfinal gegen Alexander Zverev in drei Sätzen verloren.
Olympia-Gold und damit den «Golden Slam» verpasst – mit diesen Gedanken im Hinterkopf stieg Djokovic offenbar auch in die Partie gegen Carreño Busta ein. Denn der 20-fache Grand-Slam-Sieger wirkte …