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Dishuni* hat zwei Hauptdialekte; in den Schulen wird die Landessprache gelehrt.
Dishuni* hat zwei Hauptdialekte; in den Schulen wird die Landessprache gelehrt.
3 Millionen
Ahnenkult
Entwurf der ganzen Bibel ist da; 75% des NT, 25% des AT sind schon überprüft.
*Dishuni ist ein Pseudonym.
Die Dishuni* leben in Dörfern in grünen Bergtälern und sind vor allem Reisbauern. Bis anhin waren sie Selbstversorger, doch nun gehen mehr und mehr Leute in die Grossstädte, um Geld zu verdienen. Traditionellerweise singen die Dishuni* viel und gern, bei jeglicher Gelegenheit.
Ahnenverehrung ist sehr verbreitet. Jede Familie hat einen Familienaltar im Wohnraum. Söhne sind sehr wichtig für die Dishuni*, da sie glauben, dass ihre Nachkommen nach ihrem Tod für sie Opfer bringen werden, damit sie in der Unterwelt etwas zum Leben haben.
Man sieht auch andere Altäre für diesen und jenen „Naturgott“. Ausserdem haben andere östliche Religionen ihren Einfluss im Leben der Dishuni* hinterlassen.
Seit 2006 gibt es eine Übersetzung des Neuen Testaments auf Dishuni*. Die einheimischen Christen, die sie genauer angesehen haben, finden sie jedoch schwer verständlich. Darum haben sich drei Männer bereit erklärt, die Bibel, d.h. das Alte und das Neue Testament, von neuem zu übersetzen. Für alle 66 Bücher liegen nun Entwürfe vor.
16 Bücher des Alten Testaments sind von Beratern kontrolliert worden und somit gebrauchsfertig. Vom Neuen Testament sind nur Matthäus, Römer und Hebräerbrief noch nicht fertig überarbeitet.
Noch müssen aber alle Bücher erst mit uneingeweihten Hörern aus anderen Gegenden geprüft werden. Bis 2020 sollte das Neue Testament druckfertig sein. Es ist geplant, dann auch alles aufzunehmen, da es sehr wenige lesekundige Dishuni* gibt.