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Uganda
Uganda ist das Land mit den meisten Swisshand-Programmen. Einst von Winston Churchill wegen seiner natürlichen Ressourcen als „Perle Afrikas“ benannt, wurde das Land in den 1970-er Jahren durch die Herrschaft Idi Amins fundamental erschüttert. Obwohl seit der Machtübernahme Musevenis 1986 stabile Rahmenbedingungen für die Wirtschaft geschaffen wurden, konnte die Massenarmut nicht beseitigt werden. Der Grossteil der Bevölkerung ist in der Landwirtschaft tätig, zumeist in der Subsistenzwirtschaft, die auch den Grossteil der Ernährung sichert. Viele Frauen sind alleinstehend, meist ohne Bildung und Unterstützung. Sie haben für den Familienunterhalt und für ihre Kinder selber aufzukommen. Hier setzen die Swisshand-Programme an. Im Mittelpunkt steht die Schaffung von Selbstvertrauen und die Befähigung zur Hilfe aus eigener Kraft.
Hauptpartner von Swisshand in Uganda sind die lokalen Caritas-Vertretungen, die den Erzdiözesen beziehungsweise den Diözesen angeschlossen sind. Diese Organisationen sind bereits in Kinder-, Jugend- und Mütterprojekten engagiert und haben sehr guten Kontakt zu den Bedürftigen. Unter der Leitung einer erfahrenen nationalen Koordinatorin werden von Kabale aus insgesamt 17 Programmregionen betreut. Laufend kommen neue Regionen und Programmerweiterungen hinzu.
Neben den Caritas-Vertretungen sind ausgewählte kleinere NGO’s mit eigenen Frauen- und Familienförderungsprogrammen Partner von Swisshand. Um noch besser bei den Bedürftigsten präsent zu sein, arbeitet das Hilfswerk sodann seit ein paar Jahren mit kleineren, gut geführten Spar- und Kreditkooperativen zusammen. Diese Partnerschaften haben sich inzwischen ebenfalls sehr positiv entwickelt.
Insgesamt wurden in Uganda im Jahre 2012 über 9‘000 Kleinkredite vergeben. Dadurch konnten Tausende von Bedürftigen auf dem Weg in eine Selbständigkeit unterstützt werden