Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03336.jsonl.gz/2432

Das Crédit Agricole Suisse Open in Gstaad setzt alles daran, ab 2015 im Juni und auf Rasen stattzufinden.
Noch befindet sich das Gstaader Rasenprojekt in der Startphase. Während des French Open konkretisierte sich, dass das Grand-Slam-Turnier von Wimbledon ab 2015 eine Woche nach hinten rücken will. Vor zwei Wochen bestätigte sich diese Datumverschiebung.
Nun haben sich die Gstaader Organisatoren für ein Rasenturnier in einer der neu drei Wochen zwischen Roland-Garros und Wimbledon beworben – notabene als erstes Turnier. Die Machbarkeit ist abgeklärt, ausserdem erhielten die Organisatoren aus Wimbledon die Zusicherung, dass man ihr Rasenprojekt mit Fachwissen unterstützen wird.
Der Entscheid, ob Gstaad den Belag und das Datum wechseln kann, dürfte noch in diesem Jahr fallen, wenn die Association of Tennis Professionals den Turnierkalender für 2015 veröffentlicht. «Wir werden sicher nicht die einzigen Kandidaten sein, die von Sand auf Rasen wechseln wollen», meint René Stammbach, der Präsident der Swiss Open AG. Zwei zusätzliche Wimbledon-Vorbereitungsturniere werden zur Zeit gesucht.
Die Absicht in Gstaad wäre, auf permanenten Rasenplätzen zu spielen. Gefordert werden von der ATP zwei Turnierplätze und drei Trainingsplätze. Die beiden Match-Courts würden dort installiert, wo seit Jahren auf Sand gespielt wird (Centre Court und Court 1). Ein Standort für die Trainingsplätze wird noch gesucht. Stammbach: «Aber bis wir nicht den endgültigen Zuschlag haben, wollen wir nicht Probleme auf Vorrat lösen.»
Das Gstaader Turnier würde sich vom früheren Termin und der neuen Spielunterlage einiges versprechen. Vermutlich würden wieder vermehrt Stars in Gstaad spielen, weil sich in der Regel alle Top-10-Spieler an mindestens einem Rasenturnier auf Wimbledon vorbereiten. Ausserdem würde der Termin vor den Sommerferien sowohl der Hotellerie im Saanenland als auch den Sponsoren des Turniers besser zusagen. (Si)