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Um bei einer Übernahme von Syngenta die regulatorischen Hürden zu nehmen, würde der US-Agrochemiekonzern Monsanto offenbar das Glyphosat-Geschäft der Basler devestieren. Dies zumindest hat die Nachrichtenagentur Bloomberg von einer mit der Sache vertrauten Person erfahren.
Syngenta vertreibt sein glyphosathaltiges Herbizid beziehungsweise Unkrautvernichtungsmittel unter dem Namen «Touchdown». Monsanto wiederum hat eine gleiche Produktserie unter dem Namen «Roundup» im Angebot. Glyphosat ist das meistverkaufte Spritzmittel der Welt.
Unternehmen geben sich bedeckt
Unternehmenssprecher von Monsanto sowie Syngenta gaben gegenüber der Agentur keinen Kommentar ab. Bereits früher wurde bekannt, dass Monsanto erwäge, neben dem US-Saatgutgeschäft gewisse Herbizid-Linien von Syngenta abzustossen, wie die «Sonntagszeitung» berichtete.
Anfang Mai hatte der US-Agrochemiekonzern Monsanto 449 Franken je Syngenta-Aktie geboten. Damals notierten die Titel bei etwa 320 Franken. Am Freitag steht der Kurs nach Handelsschluss bei rund 413 Franken.
Der Syngenta-Verwaltungsrat hatte die Offerte der US-Amerikaner umgehend abgelehnt. Neben dem US-Konzern Monsanto ist gemäss Gerüchten auch der deutsche Chemiekonzern BASF an Syngenta interessiert.
(awp/mbü/me/chb)