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Yannick Heim: Zunächst gilt es, sich des eigenen Stresszustandes bewusst zu werden. Dazu wird der Mensch dazu gebracht, sich auf verschiedene Arten von Signalen zu konzentrieren, die mit dem Körper, den Emotionen oder den kognitiven Prozessen verbunden sind. Müdigkeit, Essstörungen, Reizbarkeit und sogar ein Nachlassen der Konzentration gehören zu den Anzeichen, auf die man achten sollte. Anschliessend wird die Rolle der Umgebung besprochen, um zu lernen, wie wir unseren Handlungsspielraum gegenüber der Umgebung erhöhen können. Kurz gesagt, es geht darum, unseren Lebenskontext zu untersuchen, um die damit verbundenen Stressfaktoren zu erkennen. Der CBT-Ansatz besteht schliesslich darin, die Person zu einer Analyse zu veranlassen. Sie soll herausfinden, wie ihr Verständnis und ihre Gefühle gegenüber bestimmten Situationen dazu führen, dass sie Verhaltensweisen an den Tag legt, die auf lange Sicht das Ausmass des wahrgenommenen Stresses verstärken oder reduzieren können. Die Idee ist, das Bewusstsein für diesen scheinbar automatisierten Prozess zu erhöhen. Dadurch kann die Person besser entscheiden, wie sie mit der Situation umgeht.