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Afghanistan hat sich dem chinesischen Infrastrukturprojekt «Ein Gürtel, eine Strasse» («Neue Seidenstrasse») angeschlossen. Wie Silk Road Briefing berichtet, wurde der Beitritt am Sonntag in Pakistans Hauptstadt Islamabad vom pakistanischen Außenministerium bekanntgegeben, nachdem sich Aussenminister Bilawal Bhutto Zardari am Vortag mit seinem chinesischen Amtskollegen Qin Gang und dem Unterhändler der Taliban, Amir Khan Muttaqi, beraten hatte.
In den Monaten zuvor hatten sich chinesische, pakistanische sowie afghanische Spitzenbeamte in mehreren Gesprächsrunden für einen Beitritt ausgesprochen. Die künftig im Rahmen der «Neuen Seidenstrasse» für Afghanistan geplanten Infrastrukturprojekte werden als Verlängerung der chinesisch-pakistanischen Wirtschaftszusammenarbeit verstanden, die unter dem Dach des China-Pakistan Economic Corridor (CPEC) firmiert und mit einem Gesamtumfang von geschätzt 60 Milliarden Dollar das grösste bilaterale Kooperationsprojekt der Seidenstrasse darstellt.
«Die beiden Seiten stimmen darin überein, ihre humanitäre und wirtschaftliche Hilfe für das afghanische Volk fortzusetzen und die Entwicklungszusammenarbeit mit Afghanistan zu verstärken – auch durch eine Erweiterung des CPEC nach Afghanistan», zitiert Al Arabiya aus einer Pressemitteilung.
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