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Der ehemalige französische Präsident Nicolas Sarkozy hat die Nacht zum Mittwoch in Polizeigewahrsam verbracht. Anti-Korruptions-Ermittler hatten am Dienstagmorgen mit der Vernehmung Sarkozys in Nanterre westlich von Paris begonnen.
Sie ermitteln wegen des Verdachts auf illegale Wahlkampfspenden aus Libyen. Sarkozy kann bis zu 48 Stunden lang in Polizeigewahrsam gehalten werden. Dann muss er einem Richter vorgeführt oder freigelassen werden.
Das Fahrzeug des Ex-Präsidenten verliess um Mitternacht den Parkplatz des Polizeigebäudes von Nanterre. Ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP konnte jedoch nicht erkennen, ob Sarkozy in dem Wagen sass. Etwa eine halbe Stunde später war zu sehen, wie Brice Hortefeux, Sarkozys ehemaliger Innenminister und ein enger Vertrauter des Ex-Präsidenten, das Polizeigelände in einem Auto verliess.
Hortefeux wurde ebenfalls zu der Affäre befragt. Im Kurzbotschaftendienst Twitter erklärte er anschliessend, seine Aussagen «sollten es erlauben, eine Folge von Irrtümern und Lügen zu beenden». Sein Anwalt bestätigte das Ende der Anhörung. Die Anwälte von Sarkozy waren hingegen nicht zu erreichen.
Konkret geht es um den Verdacht, der frühere libysche Machthaber Muammar al-Gaddafi habe 2007 Sarkozys erfolgreichen Präsidentschaftswahlkampf mitfinanziert. Dabei sollen bis zu 50 Millionen Euro geflossen sein. Es ist das erste Mal, dass der frühere Staatschef zu den Vorwürfen befragt wird. Untersuchungsrichter gehen dem Verdacht bereits seit April 2013 nach. (sda/afp)
Die Situation im Waldbrandgebiet Nationalpark Sächsische Schweiz im Osten Deutschlands ist noch nicht unter Kontrolle. «Die Lage bleibt angespannt», sagte Thomas Kunz vom Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge am Sonntag. Nach wie vor seien rund 600 Feuerwehrleute und zwölf Löschhelikopter mit der Bekämpfung von Glutnestern tief unter der Erde beschäftigt.