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Mit der Konzernverantwortungsinitiative könnte Syngenta nicht mehr länger die Augen vor Menschenrechtsverletzungen in ihrer Geschäftstätigkeit verschliessen. In Bezug auf die Verwendung von giftigen Pestiziden in Yavatmal könnte das Unternehmen nur zu einem Schluss kommen: Eine gefahrenlose Anwendung kann nicht sichergestellt werden. Der Verkauf müsste eingestellt werden.
Recherchen haben aufgedeckt, dass Glencore im Tschad eine Umweltkatastrophe verursacht hat: Chemikalien aus der Erdölproduktion vergiften einen Fluss, das führt bei Kindern und Erwachsenen zu zentimetergrossen Brandblasen auf der Haut und Vieh der Dorfbewohner verendet.
In Cerro de Pasco (Peru) sind Luft und Wasser mit Schwermetallen vergiftet. Daran schuld: Eine riesige Mine, die von Glencore kontrolliert wird. Gerade für die Kinder haben die Bleivergiftungen dramatische Folgen: Blutarmut, Behinderungen, Lähmungen.
Das Schweizer Fernsehen deckt neue erschütternde Machenschaften auf: Seit fast 20 Jahren vergiftet Glencore die Luft um ihre Kupfermine in Sambia mit Schwefeldioxid. Die ätzenden Gase führen zu schweren Atemwegserkrankungen und Todesfällen.
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