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Oberrheinrat
Der deutsch-französisch-schweizerische Oberrheinrat ist die Versammlung der politisch Gewählten der Oberrheinregion. Er wurde am 16. Dezember 1997 in Baden-Baden mit einer Kooperationsvereinbarung gegründet, um die grenzüberschreitende Information und politische Absprache am Oberrhein zu verbessern.
Im Oberrheinrat vertreten 71 deutsche, französische und schweizerische Gewählte die Interessen der Bevölkerung. Vertreten sind Mitglieder von Landes- und Kantonsparlamenten, dem Regionalrat, dem Departementalrat, von Stadt- und Landkreisen sowie Bürgermeisterinnen und Bürgermeister.
Er bezweckt als Beratungs- und Koordinierungsorgan:
- den Austausch auf dem Gebiet der politischen grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zu fördern und zu vertiefen,
- Initiativen für gemeinsame grenzüberschreitende Projekte regionaler und kommunaler Art zu entwickeln,
- eine harmonische und kohärente Entwicklung der oberrheinischen Gebiete zu fördern und zu unterstützen und
- die Aktivität der Oberrheinkonferenz hinsichtlich der Ziele und Massnahmen zu begleiten.
Béa Bieber, Grossrätin des Kantons Aargau, übernimmt 2024 für die Schweizer Delegation die Präsidentschaft des Oberrheinrats.
Im Oktober 2019 wurde als Interreg-Projekt für drei Jahre eine Stelle für das Sekretariat des Oberrheinrats geschaffen.