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Piranha Chur startet mit 9:1-Sieg in die Playoffs
Für Qualifikationssieger Piranha Chur stand am Wochenende das erste Spiel der diesjährigen Playoffs auf dem Programm. Dabei ging es nicht nur darum, sich den ersten von drei notwendigen Siegen für die Halbfinalqualifikation zu erarbeiten, sondern auch, sich von den letzten beiden Spielen zu rehabilitieren, welche beide in Niederlagen endeten.
Von Piranha Chur
Als Qualifikationssieger durfte sich Piranha Chur als erster Verein den Gegner für die Playoff-Viertelfinals aussuchen. Der Entscheid fiel auf Aufsteiger UHC Laupen, gegen den man in der Qualifikation zwei Mal deutlich gewann. Zudem bedeutet der Aufsteiger geografisch den kürzesten Weg für die Auswärtsspiele. Die Piranhas legten gleich mit viel Tempo los und zeigten dem UHC Laupen auf, was es bedeutet, in den Playoffs eine Schippe draufzulegen. Nach zehn Spielminuten lag der Favorit bereits mit 4:0 in Führung und hatte das Spiel in die gewünschten Bahnen gelenkt. In der zweiten Minute traf Chiara Rensch nach einem Freistoss mit einem schönen Weitschuss. Für das 2:0 war Géraldine Rossier, die beim 1:0 noch für Rensch aufgelegt hatte, mit einem Backhandabschluss besorgt. Das letzte Zuspiel kam von Alessandra Schneller. In den Folgeminuten war zweimal die zweite Linie rund um Center Mari Aanerud erfolgreich. Beide Male netzte der Center persönlich ein, zweimal wurde sie von Katrin Zwinggi angespielt. In der 17. Minute erzielte Corin Rüttimann das 5:0, nachdem sie von Flurina Marti bedient wurde. Die Gastgeberinnen durften mit dem ersten Drittel und der an den Tag gelegten Effizienz zufrieden sein.
Remis im mittleren Abschnitt
Das zweite Drittel bot weniger Spektakel. Der UHC Laupen konnte nicht, Piranha Chur wollte nicht – diesen Eindruck hätte man als Zuschauer gewinnen können. Ins Spiel der Bündnerinnen schlichen sich viele Ungenauigkeiten, was dazu führte, dass sich Piranha weniger Torchancen erarbeiten konnte. Im mittleren Abschnitt hatten es die Churerinnen verpasst, den Schwung des ersten Drittels mitzunehmen und das Spiel flachte deutlich ab. In der 38. Minute wurden die Churerinnen durch das erste Tor des Gegners geweckt. Chiara Gredig unternahm etwas dagegen, dass das zweite Drittel resultatmässig verloren gehen sollte und erhöhte kurz vor der zweiten Pause zum 6:1. Mit viel Schwung drang sie in die Offensivzone ein, wurde von Zwinggi angespielt und versenkte den Ball gekonnt im Tor.
Ziel Matchball in Wald
Im letzten Drittel vermochten die Churerinnen wieder an das erste Drittel anzuknüpfen und erhöhten den Rhythmus nochmals deutlich. In der 42. Minute erzielte Zwinggi ihren ersten persönlichen Treffer dieses Samstagabends, nachdem sie vorher dreimal das entscheidende Zuspiel geliefert hatte. Piranha Chur erarbeitete sich in diesem Abschnitt des Spiels nochmals viele gute Tormöglichkeiten. Marti zeigte sich in Torlaune und erzielte bis zur 60. Minute ein Doppelpack. Einmal wurde sie von Rüttimann angespielt, einmal von Seraina Ulber. Der UHC Laupen vermochte offensiv keine Akzente mehr zu setzen und somit endete das Spiel mit einem deutlichen 9:1-Sieg für Piranha Chur. Somit fand der Schweizer Meister auf die Erfolgsstrasse zurück und konnte den Start in die Playoffs erfolgreich gestalten. Am Samstag, 9. März, nimmt die Serie ihre Fortsetzung. Piranha Chur reist nach Wald und möchte sich dort bereits einen Matchball in dieser Viertelfinalserie erspielen.
Piranha Chur - UHC Laupen 9:1 (5:0, 1:1, 3:0) – Stand 1:0
Gewerbliche Berufsschule, Chur. - 192 Zuschauer. SR Lieberherr/Rhöös. - Tore: 2. C. Rensch (G. Rossier) 1:0. 5. G. Rossier (A. Schneller) 2:0. 7. M. Aanerud (K. Zwinggi) 3:0. 9. M. Aanerud (K. Zwinggi) 4:0. 17. C. Rüttimann (F. Marti) 5:0. 38. R. Vontobel (S. Sturzenegger) 5:1. 39. C. Gredig (K. Zwinggi) 6:1. 42. K. Zwinggi (L. Rensch) 7:1. 49. F. Marti (C. Rüttimann) 8:1. 60. F. Marti (S. Ulber) 9:1. - Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Piranha Chur. 1mal 2 Minuten gegen UHC Laupen.