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Mehr als fünf Jahre nach der Enthüllung der «Panama Papers» werden die Gründer der Kanzlei Mossack-Fonseca in Panama vor Gericht gestellt.
Wie die Nachrichtenagentur AFP am Dienstag aus Justizkreisen erfuhr, befinden sich Jürgen Mossack und Ramon Fonseca Mora, deren Kanzlei im Zentrum des Daten-Leaks zu fragwürdigen Offshore-Konten stand, unter den 32 Personen, denen nun der Prozess gemacht werden soll.
Der Prozess soll laut Justizbehörden zwischen dem 15. und 18. November 2022 stattfinden. Die Staatsanwaltschaft hatte die Anklage wegen Geldwäsche-Verdachts bereits im November vergangenen Jahres beantragt.
Die Machenschaften der Kanzlei Mossack-Fonseca wurden 2016 durch eine als «Panama Papers» bekannt gewordene Untersuchung des Internationalen Konsortiums Investigativer Journalisten (ICIJ) aufgedeckt.
Die Untersuchung, die auf dem Leak von 11.5 Millionen Dokumenten aus der Kanzlei basierte, enthüllte unter anderem, dass Staats- und Regierungschefs und bekannte Persönlichkeiten aus der Welt der Finanzen, des Sports und der Kunst Geld vor dem Fiskus versteckt hatten.
Die Kanzlei Mossack-Fonseca musste nach Bekanntwerden des Skandals ihre Tätigkeit einstellen. Panama wurde international wiederholt kritisiert, weil viele der Beteiligten bislang straffrei davongekommen waren. (saw/sda/afp)
Bei einem Busunglück im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso sind mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. Dies berichteten brasilianische Medien unter Berufung auf die Polizei am Dienstag (Ortszeit). Unter den Toten des Unfalls in der Nähe der Stadt Sorriso waren laut dem Nachrichtenportal «G1» eine Mutter und ihr Sohn. Demnach wurden weitere der rund 45 Passagiere schwer verletzt.