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Washington - Bei einem internationalen Ballonrennen sind über der Adria zwei Ballonpiloten verschwunden. Bereits am Mittwochmorgen sei der Kontakt zu den beiden aus den USA stammenden Teilnehmern abgebrochen, teilten die Veranstalter des 54. Coup Aéronautique Gordon Bennett mit.
Richard Abruzzo und Carol Rymer-Davis vom Team USA 2 hätten zu dieser Zeit in ihrem Gasballon eine Gewitterfront über der Adria durchflogen. Italienische Rettungsmannschaften suchten nach den Vermissten. Auch die kroatischen Behörden wurden alarmiert.
Der Gouverneur des US-Bundesstaats New Mexico, Bill Richardson, setzte sich mit dem US-Aussenministerium in Verbindung, um in Italien und Albanien stationierte US-Soldaten für die Suche zu mobilisieren.
Der Gordon-Bennett-Cup ist der älteste jährlich stattfindende internationale Wettbewerb für Gasballone. Organisiert wird er vom Britischen Ballon- und Luftschiffverein, der britische Milliardär Richard Branson unterstützt das Rennen.
Ziel des Wettbewerbs ist es, vom gemeinsamen Startpunkt aus die längste Strecke zurückzulegen. Dieses Jahr befand sich der Start im britischen Bristol.
Am besten meisterten diese Herausforderung dieses Mal zwei Schweizer: Die beiden Ostschweizer Ballonfahrer Kurt Frieden und Pascal Witprächtiger flogen über eine Strecke von 2423,3 Kilometer bis nach Rumänien, wie der Aero-Club der Schweiz mitteilte.
Es ist der erste Schweizer Sieg seit 1994. Bei der letztjährigen Austragung mit Startort Genf hatten die beiden bereits den zweiten Platz erreicht.
SDA-ATS