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Studienauftrag im selektiven Verfahren: 2011, 2.Preis nach Überarbeitung Bauherrschaft: Amt für Hochbauten der Stadt Zürich Mitarbeit: Didier Oskam
Das neue Gebäude besetzt den Übergang zwischen einem kleinen geschützten Hafenbecken und einer leicht in den See ragenden Aufschüttung des 19. Jahrhunderts, auf der sich einige prägnante Clubhäuser aneinanderreihen. Jedes dieser Häuser hat seine eigene Geschichte, die sich in Gestaltung und Ausrichtung in einem jeweils sehr individuellen Charakter ausdrückt. Bei aller Heterogenität fügen sich die Einzelbauten aber insgesamt zu einer harmonisch wirkenden «Perlenkette» zusammen.
Der schlanke Baukörper der Seepolizei behauptet sich vom Land aus besehen mit seiner symmetrisch gestalteten und in die Höhe gestaffelten Fassade als selbstbewusster Bestandteil dieser Kette und stellt sich in Höhe und Volumetrie wie selbstverständlich in die Reihe der vorhandenen Bauten.
Zum Wasser hin entwickelt er durch seine grosse Länge, seine horizontale Schichtung und seine durch Schwünge, Rundungen, Turm und Auskragungen geprägte Silhouette eine der Schiffsmetaphorik entlehnte Zeichenhaftigkeit mit Fernwirkung.