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Untertitel: Staatsrat weitet Pflegeheimnetz aus
Die Planung des Pflegebettennetzes basiert auf der Grundlage, dass pro 100 Personen ab 65 Jahren 6,5 Betten und pro 100 Personen ab 80 Jahren 25 Betten zur Verfügung stehen sollten. Anfang 2004 zählte man im Kanton 2063 anerkannte Betten in den Heimen. Gemäss den demografischen Prognosen nimmt man an, dass im kommenden Jahr die Zahl der über 65-Jährigen auf 33196 und die Zahl der über 80-Jährigen auf 8469 Personen ansteigt. Dies ergibt einen Plegebedarf von 2158 bzw. 2117 Betten.
Da die Zahl der heute anerkannten Betten nicht ausreicht, um im nächsten Jahr alle pflegebedürftigen Personen in einem Heim zu betreuen, hat der Staatsrat eine Erhöhung beschlossen. Damit soll unter anderem auch verhindert werden, dass durch einen Bettenmangel pflegebedürftige Personen länger als nötig in einem Spital untergebracht werden oder dass dringende Fälle weiter zuhause behalten werden müssen.
Die Erweiterung des Pflegeheimnetzes für 2005 umfasst insgesamt 90 Betten. Die 70 Betten für Langzeitaufenthalte werden wie folgt auf die Heime verteilt: Heim Les Fauvettes, Montagny-la-Ville (fünfzehn zusätzliche Betten), Villa Beausite, Freiburg, und Foyer St-Vincent, Vuadens (je zehn Betten), alterspsychiatrische Abteilung in Marsens (sechs Betten), Maison Ste-Jeanne-Antide, Givisiez, Alters- und Pflegeheim St. Martin, Tafers, Foyer St-Germain, Greyerz, Medizinisches Pflegeheim des Seebezirks, Merlach, Foyer Ste-Marguerite, Vuisternens-devant-Romont (je fünf Betten) sowie Foyer St-Joseph, Sâles (vier Betten).
Die zwanzig Betten für Kurzaufenthalte wurden auf sieben Heime verteilt: je fünf zusätzliche Betten erhielt die Villa Beausite, Freiburg, und das Heim Les Fauvettes, Montagny-la-Ville. Je zwei zusätzliche Betten wurden dem Alters- und Pflegeheim St. Martin, Tafers, dem Foyer St-Joseph, Sâles, dem Pflegeheim Merlach, dem Foyer Ste-Marguerite, Vuisternens-devant-Romont sowie dem Maison St-Joseph, Châtel-St-Denis, zugesprochen.