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Grund hierfür ist das immer noch wachsende
Korallenriff, dass in diesem Zusammenhang auch Makatea genannt
wird. Das jeweilige Riff "schiebt" die einzelnen Atolle
so eigentlich langsam, aber stetig in die Höhe.
Dies ist mitunter sicher auch ein Grund, dass die
Inseln weniger spektakulär daherkommen, als ein sogenanntes
"echtes Atoll" (Bsp. Aitutaki, Manihiki),
dessen Ring unter Wasser kiegt und eine türkisfarbene Lagune
beherbergt, gleichzeitig aber auch nicht durch imposante Erhebungen
beeindrucken kann, wie dies bei Rarotonga der Fall ist. Während
Atiu, Mauke und Mitiaro sich in einem Kombiticket der Air
Rarotonga erschliessen lassen, wird Mangaia seperat angeflogen.
Die vier Inseln im einzelnen:
Atiu
Die drittgrösste der Cook Islands ist bekannt
für seinen delikaten Kaffee, der in alle Welt exportiert
wird. Als grosse Ausnahme lebt die Bevölkerung im Gegensatz
zu allen anderen Inseln der Cook Islands nicht in Strandnähe,
die Dörfer (insgesamt vier) haben sich alle ums Zentrum
der Insel auf einer kleinen Anhöhe gebildet.
Aitu ist ferner bekannt für seine Kopekas
- eine Vogelart und seine Textilkunst. Die kleinen, aber
spektakulären Höhlen sind ebenfalls ein Besuch
wert - es lässt sich stellenweise darin baden. Das Riff ist
selber weniger zum baden geeignet und speziell das äussere
Riff (Makatea) ist messerscharf und gefährlich!
Als Mitbringsel für die Einheimischen empfehlen sich Taschenlampen
und Moskitonetze - Aitu wird nicht umsonst "Island
of birds and Insects" genannt.
Es existieren zwei uns bekannte Unterkünfte
auf Atiu: Das Atiu Motel in der mittleren Preislage um die
100 NZ$ und das wesentlich günstigere, von einem ausgewanderten
deutschen Ehepaar geführte Are Manuiri, das aber auch
vom Standard her nicht demjenigen des Atiu Motels entspricht. Banken
existieren auf Atiu nicht. Motorfahrräder/Mountainbikes lassen
sich im obengenannten Are Manuiri mieten. Atiu lässt sich einerseits
in einem Kombiticket zusammen mit Mauke und Mitiaro berreisen, neuerdings
existiert auch die Variante, Atiu zusammen mit Aitutaki zu berreisen.
Mehr Infos bietet die Website der nationalen Airline Air Rarotonga.
Mitiaro
Die relativ flache, vulkanische Insel wird relativ wenig besucht
und ist somit eine gute Destination für Touristen, die Einsamkeit
hektischem Treiben und Partystimmung vorziehen. Das kleine Atoll
beherrbergt auf seiner Ostseite zwei Süsswassersehen.
Uns sind zwei Unterkünfte auf Mitiaro bekannt: Das Mitiaro-
und das Nukuroa Beach Guesthouse, beide liegen an der Westküste
der Insel. Wie Atiu besitzt auch Mitiaro einige Höhlen,
die einen Besuch wert sind.
Mauke
Das äusserst vegetationsreiche Mauke ist ebenfalls
eine der ruhigen Orte der Entspannung und geographisch ähnlich
aufgebaut , wie seine Inselschwestern Atiu und Mitiaro.
Mauke hat einige sehenswerte Strände. Die Villages befinden
sich im Zentrum der Insel, die sich wie alle drei anderen Inseln
am besten mit dem Fahrrad erkundigen lassen.
Es existieren zwei (recht günstige) Unterkünfte
an der Nordwest Seite der Insel: Die Mauke Cove Lodge und
die Tiare Hollyday Cottages.
Mangaia

Mangaia aus der Vogelperspektive

Die
südlichste Insel der Cook Islands ist durch Ihre Lage noch
etwas isolierter; trotzdem wird sie mittlerweile merhrmals pro Woche
von Air Rarotonga
angeflogen. Trotzdem ändert dies nichts an der Tatsache, dass
sich die Einwohnerzahl seit Mitte der sechziger Jahre ziemlich genau
halbiert hat - auf Mangaia leben noch gut 1000 Bewohner.
Mangaia hat einige hübsche Lagunen,
die zum Baden einladen, sowie einige der ebenfalls auch Atiu, Mauke
und Mitiaro vorkommenden Höhlen. Die touristische Infrastruktur
wird kontinuierlich weiterentwickelt - es existieren drei Unterkunftsmöglichkeiten
auf dem Atoll: Das Babe's Place (mittlere Preislage),
die Mangaia Lodge's (tiefere Preislage) und die Aramoana
Bungalows (tiefere Preislage).
Das Leben auf den Aussenatollen ist harter als
im vergleichsweise geschäftigen Rarotonga oder dem mittlerweile
einigermassen bekannten Aitutaki, dessen spektakuläre Lagune
der Vorstellung einer Trauminsel vielleicht näher kommt - zumindest
aus der Sicht eines Mitteleuropäers und so eher für gewinnbringende
Devisen sorgt. Dafür überwiegt das Gefühl willkommen
zu sein und für jede noch so kleine Anekdote aus der "Aussenwelt"
Interesse zu zeigen in dieser für uns Touristen vielleicht
paradiesischen, für die Einheimischen aber vielleicht oftmals
auch beengenden, da kleinen Umgebung, denn viele der Inselbewohner
haben ihre wenige Quadratkilometer grosse Heimat noch nie in ihrem
Leben verlassen.
Palmerston
Die westlichste Insel der Südgruppe wird von
ca. 50 Leuten bewohnt. Die grosse ca. 11 km breite Lagune gilt als
eine der schönsten der Cook Islands. Es existieren keine
regelmässigen Verbindungen nach Palmerston - weder per
Schiff noch via Flugzeug. Die einzige Möglichkeit, um nach
Palmeston zu gelangen ist per Jacht oder mit den sehr selten
aufkreuzenden Frachtschiffen, die die Inselbewohner mit notwendigem
Versorgen. Auch existiert keine offizielle Unterkunft - den
wenigen Touristen, die sich nach Palmerston verirren werden jedoch
laut unseren Informationen Privatunterkünfte zur Verfügung
gestellt.
Manuae und Takutea
Die beiden unbewohnten Atolle stehen unter Naturschutz
des Dept. of Conservation. Das Betreten der Insel ist nur
mit einer entsprechenden Genehmigung zulässig und erfordert
einen naturwissenschaftlichen Auftrag.