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Das beste Resultat aus Allegra-Sicht gelang im letzten Rennen des Tages Aiakos. Das Rennen war ausgesprochen schnell (vor diesem Renntag hatte es in Avenches dieses Jahr kein schnelleres gegeben!), so dass Natalie erstmals überhaupt mit Aiakos in der Gegenseite für einen Moment "kein Gas" hatte. Im letzten Bogen biss Aiakos dann wieder an, doch just in dem Moment ging die Lücke vor ihm zu. Natalie musste warten, bis sie Platz für einen Angriff fand - da waren die ersten drei, die deutlich weniger Gewicht trugen, schon "weg". Bis ins Ziel konnte Aiakos den Rückstand auf den 9 Kilo (!) weniger tragenden Power Boy auf zweieinhalb Längen reduzieren, mehr lag nicht mehr drin. Wieder eine gute Leistung von Aiakos, der in vier Wochen (20.9.) in Avenches wieder ein ähnliches Rennen vorfindet.
Die Durchschnitts-Geschwindigkeit in diesem Rennen betrug 60.2 km/h (Die Siegerzeit Zeit von 1:35.7 haben wir mittels eigener Video-Aufnahmen verifiziert!). Nur die absolute Meilen-Elite (Sieger Ailton) mit Sahara Boy als "Edel-Pacemaker" war am selben Tag um 1.4 Sekunden schneller (61.1 km/h). Ansonsten haben wir bis und mit Saison 2005 gesucht - und kein auch nur annähernd so schnelles Meilenrennen in Avenches gefunden...!
Für Mon Tonnevillais war die Ausgangslage mit Autostart gegen Pferde, die ihm normalerweise 25 oder gar 50 Meter "geben" müssen, natürlich nicht ideal. Zudem gingen die Gegner das Rennen so schnell an (gemäss inoffiziellen Messungen um 1:12...), dass Toni und Claudia mit der Nummer 1 schnell mal in hinteren Regionen zu finden war. Innen an den Rails war Toni durch den letzten Bogen hinter geschlagenen Pferden etwas blockiert. Im Einlauf zog er noch an einigen Pferden vorbei - darunter auch am Meister Junior du Rib oder am formstarken Lucas des Champs. Bis Rang 6 fehlte nur 1.5 Längen. 8. Platz in einem gut besetzten 16er-Feld kann sich durchaus sehen lassen.
Für Toni könnte es nun in Aarau und/oder Dielsdorf weiter gehen. Je nach Abschneiden in den nächsten Rennen hätte er Ende September in Aarau im Steherpreis eine optimale Ausgangslage (mit bis zu 50 Meter Vorsprung auf die Cracks) - und wenn er dann nicht wie im Prix d'Endurance beim Start galoppiert, wer weiss...
Es war wie verhext. Gleich viermal mussten die Startoperationen vor dem Rennen von Quicksom abgebrochen werden. Das war ihm dann schliesslich zu viel des Schlechten. Nach vier "Fast-Starts" im Trab, ging Quicksom schliesslich beim fünften und gültigen Start- Versuch in leichtem Galopp ins Band und Franz Wolf konnte ihn nicht im Trab starten. Aus die Maus schon beim Start also. Schade, denn mit einer Reduktion von 1:18.8 (Que Sera Fox) war aus seinem Band bereits Rang 4 zu haben, für den Ehrenplatz (Quelle Dame Flamy) hätte es 1:18.2 gebraucht. Gemäss Franz Wolf wären solche Zeiten für Quicksom durchaus im Bereich des Machbaren gewesen. Hätte, wäre, wenn - zählt halt alles nicht im Rennsport. Und so sind wir nun gespannt auf den nächsten Einsatz von Quick, der nun wieder eine Boxe im Ankenland bezogen hat.
Am 13. September hat er ein auf dem Papier ideales Rennen in Dielsdorf.
Mit den 768 Franken, die Aiakos als 4. gewonnen hat, haben unsere Pferde nun die 100'000-Franken-Marke in der Saison 2009 durchbrochen...!