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Auf seinem Weg an die Erdoberfläche nimmt das Wasser Mineralien aus Erdreich und Gesteinen auf. Aus diesem Grund ist kein Trinkwasser gleich wie das andere. Die am häufigsten im Trinkwasser gelösten Mineralstoffe sind Kalzium, Magnesium, Natrium, Karbonat, Hydrogenkarbonat und Sulfat. Kalzium- und magnesiumreiches Wasser kann zwar einen Beitrag an unseren Tagesbedarf leisten, ihn mit Trinkwasser zu decken, ist aber unrealistisch.
Bestimmungen zu Inhaltsstoffen und Geschmack finden sich in verschiedenen Gesetzes- und Verordnungstexten festgehalten.
Auf den ersten Schluck erscheint uns das Wasser geschmackslos und farbneutral; dies deutet auf eine ausgewogenen Zusammensetzung der Inhalts- und Spurenstoffe hin. Überwiegen jedoch einzelne Stoffe, empfinden wir das entweder als störend oder als charakteristisches Merkmal einer Quelle.
Bei viel gelöstem Magnesium schmecken wir eine metallische Note, während zuviel Kalzium einen eher erdigen Geschmack hervorruft. Die Farbe kann durch zuviel gelöstes Eisen und Mangan einen Gelbstich erhalten. Trübungen entstehen meist durch mangelhafte Fassungsanlagen oder Karstquellen, welche bei starken Niederschlägen oder bei Schneeschmelze Schwebestoffe freigeben.