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Fachwörter
Kleines Lexikon der beruflichen Vorsorge.
(Die Übersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit)
Festgeld
Auf Termin zinstragend angelegtes Guthaben. Das Geschäft wickelt sich ausschliesslich zwischen dem Gläubiger (z.B. PK Uri) und dem Schuldner (Drittpartei z.B. eine Bank) ab und ist während der Vertragsdauer statisch. D.h. es findet kein Handel mit Festgeldern statt (im Gegensatz zu Obligationen, welche über die Börse veräussert werden können).
Finanzielle Mittel
Die finanziellen Mittel einer Vorsorgeeinrichtung sind Werte, über die sie kurz-, mittel-, und langfristig verfügen kann. Diese Werte figurieren unter den Rubriken der Aktiven der Bilanz. Um die tatsächliche finanzielle Lage der Vorsorgeeinrichtung zu kennen, muss man auch die Passiven der Bilanz berücksichtigen, unter denen die Schulden, die Verpflichtungen und das freie Kapital einzeln figurieren.
Flüssige Mittel
Dieser Begriff umfasst Bargeld sowie Kontoguthaben bei Finanzinstituten.
Freizügigkeitsleistung
Siehe unter "Austrittsleistung"
Freizügigkeitspolice
Mit einer Freizügigkeitsleistung als Einmaleinlage errichtete, prämienfreie Versicherung bei einer Versicherungsgesellschaft oder beim Pool Schweiz. Lebensversicherungsgesellschaften. Rückkauf nur bei Einbringung in eine Personalvorsorge-Einrichtung möglich, bzw. in gesetzlich zugelassenen Fällen.
Freizügigkeitsstiftung
Einrichtung der Bank mit dem Zweck, das durch Freizügigkeit anfallende Vorsorgekapital steuerfrei zu günstigen Bedingungen anzulegen und zu verwalten.
Fürsorgefonds, Hilfsfonds,
Früher oft als Bezeichnungen für Vorsorgeeinrichtungen verwendet. Heute versteht man darunter meistens spezielle Abteilungen, auch innerhalb einer bestehenden Institution, die in der Regel nicht reglementiert sind. Sie haben verschiedene Zweckbestimmungen und sehen häufig freiwillige Leistungen ohne Rechtsanspruch vor.