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Furry Lewis g, voc konnte ab den späten 1950er Jahren einen gewissen Ruhm verbuchen, als die Weisse Folk-Blues Welle den seit 1916 einbeinigen, aber witzigen und schlagfertigen Bluesman auf den Strassen Memphis entdeckte und Joni Mitchell ihn in Old Furry Sings the Blues (auf dem Album Coyote) verewigte. Er hatte darauf Gastauftritte in Filmen (W.W. and the Dixie Dance Kings mit Burt Reynolds) und Fernsehen («The Tonight Show» mit Johnny Carson). Sogar im «Playboy» gab es eine Geschichte zu Lewis. Lewis war neben seinen Qualitäten als Showman ein grossartiger Picking- und Slide-Gitarrist und seine Texte waren geistreich. Er ab 1908 spielte als Strassenmusiker im Süden, manchmal gemeinsam mit Will Shade und Banjo-Spieler Gus Cannon. Er spielte in gewissen Auftritten gemeinsam mit dem W.C. Handy Orchestra, was ihm natürlich unendliche Authentizität als Bluesman der ersten Stunde verlieh. Nach seiner Wiederentdeckung 1959 durch den Folk-Entdecker und Plattenproduzenten Sam Charters nahm er einige CDs ein, die ihn zwar nicht mehr auf der Höhe seiner Fähigkeiten, die aber einen Eindruck vermitteln.