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Große Mengen an Oxalsäure (Oxalat) aus der Nahrung fördern vor allem die Bildung von Nierensteinen und die Hyperoxalurie.
Die Oxalsäure kommt in der Nahrung vor allem in Pflanzen vor und findet sich dort als Verbindung mit Kalium-, Natrium-, Magnesium- und Ammoniumionen. Die Verbindungen nennen sich Oxalate. Oxalate entstehen im Körper hauptsächlich durch den Stoffwechsel.
Oxalate finden sich in fast allen Pflanzen in meist geringer bzw. moderater Menge. Bestimmte Pflanzen besitzen hingegen sehr hohe Mengen an Oxalat und stellen die Hauptquelle des Oxalats aus unserer Nahrung dar.
Oxalate müssen durch Darm und Nieren ausgeschieden werden.
Die Salze der Oxalsäure – das am häufigsten vorkommende Kaliumoxalat, aber auch das Natrium- und Ammoniumoxalat – werden im Magen und Darm ins Blut und in die Zellflüssigkeit resorbiert. Die Oxalate werden vom Körper teilweise über bestimmte Darmbakterien abgebaut, müssen aber Großteils ausgeschieden werden. Sie werden bei normalen Mengen und bei gesunden Nieren fast vollständig über den Darm (nicht ins Blut resorbierte Oxalate) und den Urin (ins Blut resorbierte Oxalate) ausgeschieden.
Bemerkenswert ist übrigens, dass bestimmte Bakterien im Darm bei intakter Darmflora einen Teil des Oxalats abbauen. Häufige oder lange Kuren mit Antibiotika können dazu führen, dass sowohl die Darmflora, als auch die vorgenannte Fähigkeit zum Abbau des Oxalats im Darm stark beeinträchtigt werden.