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Auf theoretischer Ebene geht es im Projekt darum, sich in einem interdisziplinären Zugang mit Fragen von Inklusion und Exklusion aus einer gerechtigkeitstheoretischen und ungleichheitssoziologischen Perspektive auseinanderzusetzen. Wie kann Inklusion in Schule und Gesellschaft gelingen? Welche Gerechtigkeitskonzepte sind hier besonders anschlussfähig? Welche Rolle spielt das Verhältnis von Mehrheiten und Minderheiten? Welche Dilemmata gilt es zu überwinden? Konkreter geht es um die Frage, welche Rolle Soziales Lernen und Menschenrechtsbildung bei der Umsetzung von inklusiven Kulturen, dem Empowerment und der Bewusstseinsbildung von Schülerinnen und Schülerin sowie Lehrkräften spielen. Empirisch wird diese Frage in einer Studie im Kontrollgruppendesign anhand von Unterrichtsbeobachtungen und Interviews untersucht. Es wird erforscht, inwieweit der Einsatz von aussercurricularen Unterrichtsmaterialien zu Sozialem Lernen und Menschenrechtsbildung zur Stärkung der genannten Ziele beitragen kann. Das Material ist teilweise bereits vorhanden, teilweise wird dies im Laufe des Projektes entwickelt und als Pilotprojekt an Schulen erprobt. Ausgangsthese des Projektes ist, dass Soziales Lernen (Life Skills), Menschenrechtsbildung und politische Bildung eine zentrale Bedeutung für die Umsetzung von Inklusion haben.