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Das Wort Hydraulik stammt aus dem Griechischen und besagt, dass wir es mit Wasser zu tun haben, besser gesagt, Wasser in Röhren. Die Wissenschaft, die sich mit den physikalischen Eigenschaften von Wasser in Ruhe und in Bewegung befasst, heisst Hydraulik. Im Laufe der Jahrhunderte hat sich die Bedeutung des Begriffes „Hydraulik“ etwas erweitert. Heute versteht man darunter vielmehr die Wissenschaft, die sich mit Flüssigkeit einschliesslich Öl befasst. Öl, das schwarze Gold, wird in unseren Hydraulik-Anlagen benutzt. Die Anfänge der Hydraulik finden wir bei den alten Ägyptern. Die Ägypter, Perser, Inder und Chinesen, alle wandten Hydraulik an, wenn sie Wasser zur Bewässerung durch die Kanäle transportierten oder Dämme und Schleusentore zur Stromregelung benutzten. Die Römer bauten Wasserleitungen zur Trinkwasserversorgung ihrer Städte. Bis ins 17. Jahrhundert verzeichnet die Hydraulik keinen grossen Fortschritt, bis ein Mann namens Blaise Pascal das Grundprinzip der Hydraulik herausfand. Dieses Prinzip ist heute als Pascalsches-Gesetz bekannt:
Wird auf eine Flüssigkeit eine Kraft ausgeübt - beispielsweise mit einem Kolben - so pflanzt sich diese Kraft, übertragen durch die Flüssigkeit, allseitig und gleichmässig fort. Sie erzeugt an den Gefässwänden und am Boden einen Druck, der im Gefäss unter Vernachlässigung des Schweredruckes überall gleich gross ist.
Das Gesetz der Druckausbreitung
Hydrostatische Antriebe wandeln primärseitig die mechanische Leistung der Antriebsmaschine (E-Motor; Diesel) durch eine Pumpe in hydraulische Leistung um. Diese Leistung wird in Verbrauchern wieder in mechanische Leistung umgeformt und zwar in Hydraulikzylindern in eine lineare Bewegung oder Hydromotoren in eine Drehbewegung. Hydrostatische Antriebe sind häufig die energetisch optimale Getriebeart, wenn eine stufenlose Verstellung der abtriebsseitigen Geschwindigkeit erforderlich ist.
Durch das Einleiten von unter Druck stehender Flüssigkeit in Zylinder werden die darin befindlichen Kolben und Kolbenstangen in lineare Bewegung versetzt, die für Arbeitsvorgänge und zum Antrieb von Maschinen ausgenutzt wird. Auch rotierende Antriebe können durch Flüssigkeitsdruck realisiert werden, etwa mit dem Hydraulikmotor.
Hydraulische Systeme ähneln prinzipiell den Antrieben der Pneumatik, bei der Druckluft zur Kraft- und zur Signalübertragung verwendet wird, haben aber davon abweichende Eigenschaften. So wird in der Ölhydraulik immer ein Kreislauf des Fluids benötigt (Hin- und Rücklauf), während in der Pneumatik die Abluft, meist über einen Schalldämpfer, in die Umgebung abgeblasen wird. Gegenüber der Pneumatik hat die Hydraulik den Vorteil, dass wesentlich höhere Kräfte übertragen werden können und sehr gleichförmige und exakte Fahrbewegungen möglich sind, da die Verdichtung der Hydraulik-Flüssigkeit so gering ist, dass sie bei technischen Anwendungen kaum beeinträchtigend wirkt.
Der Mensch funktioniert hydraulisch,
was das nachfolgende Bild beweist!