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Seit 1880 gibt es in diesem Haus eine mechanische Werkstätte, welche die Wasserkraft des Mühlbachs bis 1972 nutzte. Auch heute noch werden hier Maschinenbauteile für diverse Betriebe in der Region hergestellt.
Heinrich Vetsch errichtete 1880 diese Werkstatt. 1918 führte sie Peter Gantenbein, ein Mitarbeiter, weiter. 1943 übernahm Ferdinand Gabathuler den Betrieb, der seit 1968 von seinem gleichnamigen
Sohn weitergeführt wird.
Bis 1972 gab es hier ein mittelschlächtiges Wasserrad. Dieses trieb über die Transmission verschiedene Maschinen in der Werkstatt an. Die letzten Zeugen aus dieser Zeit sind die Riemen-Umlenkrollen, über welche die Drehbank aus dem Jahre 1919 angetrieben wurde.
In Grabs und Umgebung gab es früher mehrere Spinnereien, Webereien, Stickereien, Kardereien, Tuch- und Teppichfabriken. Für diese Textilbetriebe, aber auch für Kieswerke, Brauereien, Mühlen und andere Gewerbebetriebe stellten die Mechaniker dieser Werkstatt Ersatzteile für Reparaturen und Bauteile für Verbesserungen und Weiterentwicklungen her. In neuerer Zeit gesellten sich auch Chemiefirmen und Kleinkraftwerke zu den Auftraggebern.