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The Truth About Charlie (2002)
Die Wahrheit über Charlie
The Truth About Charlie (2002) Die Wahrheit über Charlie
Oder: "Who is who"...
Urlaubszeit, schöne Zeit? Man könnte es meinen. Denn da war die Welt von Regina Lambert (Thandie Newton) noch in Ordnung. Okay, sie wollte bei ihrer Rückkehr die Scheidung von ihrem Mann Charles, nach nur 3 Monaten Ehe, einreichen, lernt aber den attraktiven Joshua (Mark Wahlberg) kennen. Sogar am Flughafen in Paris treffen sie wieder aufeinander. Man plaudert und findet sich sympathisch....
In ihrem Appartment angekommen, muss Regina feststellen, dass ihre Wohnung leer ist. Keine Möbel mehr da, kein Geld auf dem Konto und der Ehemann verschwunden. Die Polizei wird verständigt und informiert Regina, dass ihr Ehemann keinesfalls so ein harmloser Zeitgenosse war, denn inzwischen wurde auch seine Leiche gefunden. Und wieder taucht Joshua unverhofft auf und versucht sich in Regina's Leben unverzichtbar zu machen.
Einer Lösung des Rätsels kommt man näher, als man durch die verbliebenen Unterlagen des Verblichenen, mit 3 Personen in Kontakt gerät, die etwas von einer Millionenbeute quasseln, von der sie doch bitte auch ihren Teil haben wollten. Natürlich bleibt auch der amerikanische Geheimdienst nicht untätig. So wird Regina immer wieder auf versteckte und mysteriöse Art von Mr. Bartholomew (Tim Robbins) kontaktiert, der ebenfalls ein Interesse an der Summe hat...
Wer ist wer? Was hat es mit den Millionen auf sich? Wer ist Joshua wirklich? Wem kann man trauen? Und warum sterben immer mehr Leute, die mit dieser vermeintlichen Beute in Kontakt kommen?
DVD-Rating
Der Cast lässt auf gutes, spannendes Kino hoffen. Tim Robbins ist immer für eine spezielle Leistung gut und dass der Film in Paris spielt, war mir auch recht.
Der Film geht dann auch gleich mysteriös los. Der gute (oder doch nicht so „gute") Charles wird um die Ecke gebracht. Doch von wem? Wer ist der Mörder? Ist es einer der 3 ehemaligen Partner des Verstorbenen? Der Ferienflirt Joshua, der sich immer mehr in's Leben der Ehefrau drängt?
Vor der Kulisse des Eiffelturmes spielt sich dieser auf dem Papier interessant klingende Thriller ab. Dass es schlussendlich doch nur zu Durchschnitt reicht, liegt an der verwirrenden Story, der zeitweise fehlenden Spannung und dem hölzern wirkenden Mark Wahlberg. Der kann zwar auf Französisch Dialog führen (was recht komisch klingt...), aber überzeugt einmal mehr nicht in der Rolle des Hauptdarstellers. Ihm zur Seite steht Thandie Newton, die als „Jungfrau in Not" hier den Eindruck vermittelt, dass man ihr halt einfach helfen muss. (So als Gentleman...) Tim Robbins spielt mysteriös, immer mit dem Schalk in den Augen und überzeugt auch in seiner verhältnismässig kleinen Rolle.
Der Film springt zwischen Thriller, Romanze und Reisedokumentation. Leider kann er auf keinem Gebiet wirklich punkten und muss sich mit dem Prädikat „Durchschnitt" begnügen. Langweilig wird's zwar nicht, aber so richtig gefesselt war ich bei weitem nicht....
Die DVD sieht zwar schön aus, bietet aber nichts. Und mit nichts ist auch gar nichts gemeint. Keine Extras. Null. Njet. Nix. Lausig....
OutNow.CH:
05.10.2003 / muri
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