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Der Streit um eine Anhebung der Schuldengrenze in den USA und die Abwendung der drohenden Zahlungsunfähigkeit sorge für immer mehr Anspannung an den Finanzmärkten, hiess es von Händlern. Die nervöse Stimmung treibe die Anleger weiter in vermeintlich sichere Anlagen wie etwa Gold.
Falls Demokraten und Republikaner bis zum Stichtag 2. August keine Einigung auf eine Erhöhung der Schuldenobergrenze von 14,3 Billionen Dollar erzielen, droht der grössten Volkswirtschaft der Welt die Zahlungsunfähigkeit.
Mehrheit für Obamas Lösung
Eine Mehrheit der Amerikaner unterstützt den Lösungsansatz von Präsident Barack Obama im Schuldenstreit. In einer Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters und des Meinungsforschungsunternehmens Ipsos befürworteten 56 Prozent der Befragten die von Obama vorgeschlagene Kombination aus Steuererhöhungen und Kürzungen bei staatlichen Programmen.
Die Republikaner lehnen Steuererhöhungen strikt ab. Sie setzen stattdessen allein auf Ausgabenkürzungen. 83 Prozent der Befragten sagten, sie machten sich Sorgen, dass die Gespräche zwischen beiden Seiten scheitern könnten.
31 Prozent warfen den Republikanern vor, eine Lösung zu verhindern. 21 Prozent gaben Obama die Schuld und 9 Prozent dessen Partei, den Demokraten.
(tno/sda)