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Neben dem Thema Villiger rückte der Rechtsrutsch im Regierungsrat beinahe in den Hintergrund: Der Kanton Zug wird in den kommenden vier Jahren rein bürgerlich regiert. Die Linke fliegt raus.
Die CVP holte mit Silvia Thalmann-Gut einen dritten Sitz und verdrängte die Alternativen - die Grünen (ALG), die bisher mit Regierungsrätin Manuela Weichelt-Picard vertreten war. Diese entschied sich, nicht mehr anzutreten. ALG-Kandidat Andreas Hürlimann schaffte es jedoch nur auf den zweitletzten Platz.
Weil auch die SP mit ihrer Kandidatin Barbara Gysel keinen Sitz holte, besteht die Zuger Regierung nun aus 3 CVP, 2 FDP und 2 SVP. Eine Frau ist mit Silvia Thalmann-Gut weiterhin vertreten.
Das beste Resultat erzielte CVP-Gesundheitsdirektor Martin Pfister (21'679 Stimmen), gefolgt von SVP-Finanzdirektor Heinz Tännler (19'042 Stimmen). Auf dem dritten Platz wie erwähnt Beat Villiger, gefolgt von SVP-Bildungsdirektor Stephan Schleiss (18'236 Stimmen).
Auf dem fünften Platz landete die einzige Frau, Silvia Thalmann-Gut, mit 16'405 Stimmen. Die beiden letzten Plätze belegten die FDP-Kandidaten Andreas Hostettler (15'148 Stimmen) und Florian Weber, der 15'087 Stimmen holte.
Sie schafften es somit, die frei gewordenen FDP-Sitze von Matthias Michel und Urs Hürlimann zu verteidigen.
Bei den Kantonsratswahlen hatten die Linken mehr Erfolg: Im Gegensatz zum Regierungsrat gibt es dort einen leichten Linksrutsch. Die Alternativen - die Grünen (ALG) gewinnen einen zusätzlichen Sitz, die SP sogar zwei Sitze.
SVP, FDP und CVP wiederum verlieren je einen Sitz. Stärkste Fraktion bleibt trotz Sitzverlust aber die CVP mit neu 21 Sitzen. Die SVP hält neu noch 18 und die FDP 17 Sitze im 80-köpfigen Parlament. Mit grossem Abstand folgen dann die ALG mit neu 11 Sitzen und die SP mit neu 9 Sitzen.
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(sda)