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Seine musikalische Ästhetik ist inspiriert von den Tangos der 20er-Jahre, seine Themen balancieren zwischen Tragödie, Humoreske und Satire. Lucio Arce ist einer der wichtigsten Protagonisten dieser „under“-Cantautores aus Buenos Aires, die uns einladen, den Tango als música porteña von einem anderen Blinkwinkel aus zu betrachten. Er vermittelt dem Publikum Geschichten aus der argentinischen Realität in seiner ganz eigenen poetischen und musikalischen Sprache.
Lucio Arce wurde als Sohn argentinischer Einwanderer in New York geboren. Seine Eltern kehrten nach Buenos Aires zurück, als er kaum ein Jahr alt war. Schon früh tritt er mit seiner New-Age Band „Los anteojos“ als Sänger in Argentinien auf. 1985 emigriert er in die USA und beginnt dort neben seiner Karriere als Publizist, sich vertieft mit dem Tango auseinanderzusetzen und seine ersten Tangos zu komponieren. Nach dem grossen Erfolg seines ersten Albums Tangos inesperados widmet er sich ganz der Musik und somit zieht es ihn wieder nach Buenos Aires. Mit seinem Gitarren-Trio Los del Zaguán und grossen Namen wie Ernesto Baffa, Pablo Agri, Daniel Melingo y Néstor Basurto nimmt er sein zweites Album ¿Trajiste la guitarra? (2007) auf (Produzent ist Sebastián Luna). 2012 folgt das dritte Album A la salida del cabaret. Er tritt in den renommiertesten Tangocafes, Milongas und Tango-Festivals in Buenos Aires auf und tourt regelmässig durch Süd-und Nordamerika sowie Europa.