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«ESPEJO DEL DOLOR»
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Added on 29 April 2022
- Description
Fernando García Márquez
Fernando García Márquez wurde 1960 im spanischen Málaga geboren. Er studierte Musik an den Konservatorien von Málaga und Granada und besuchte Kompositionskurse von Cristóbal Halffter, Tomás Marco, Mauricio Sotelo, David del Puerto, José Manuel López und vor allem José María Sánchez Verdú sowie Meisterklassen bei Georg Friedrich Haas, Beat Furrer, Salvatore Sciarrino und Pierluigi Billone.
2003–2004 wurde ihm ein zweijähriges Stipendium der Autonomen Gemeinschaft Andalusien mit Uraufführungen seiner Werke zugesprochen. 2009 erhielt er das Auftragswerk des Nationalen Musikauditoriums Madrid zu dessen 20-jährigem Bestehen, welches durch das Philharmonische Orchester Málaga uraufgeführt wurde.
2013–2014 war er Finalist und Erster Preisträger beim internationalen Kompositionswettbewerb der Real Maestranza de Ronda in der Kategorie Musik und Philosophie.
Seine Werke wurden von verschiedenen Ensembles aufgeführt, darunter Taller Sonoro, Grupo Dhamar, das Streichquartett des Andrés Segovia Chamber Orchestra, das Andalusische Kammerorchester, das Philharmonische Orchester Málaga.
Seine Musik basiert im Wesentlichen auf der sogenannten «alternierenden Klangfülle» – jener Brücke, die eine verschwommene Verbindung und Kombination von Klang und Geräusch herstellt und eine grosse Vielfalt an Klangflächen bzw. «Klangszenen» beinhaltet, die sie mit einem Diskurs des Fragmentierten, der Vertikalität in der Führungslinie und der strukturellen Asymmetrie des Werks vereint.
«ESPEJO DEL DOLOR»
Historisch betrachtet, haben sich alle Erscheinungsformen der Kunst auf unerschöpfliche Weise von den zwei wichtigsten Facetten des Schmerzes inspirieren lassen: vom körperlichen und vom seelischen Schmerz, der letztlich mittelbar oder unmittelbar zum wichtigsten dramatischen Gefühl eines künstlerischen Ausdrucks oder einer künstlerischen Botschaft geworden ist.
Dieses Werk entstand 2014 und wurde 2020 überarbeitet. Mithilfe symmetrischer und asymmetrischer Spiegelungen wollte ich das Gefühl des emotionalen Schmerzes als vordergründige Klangprojektion festhalten, bei der die Vielseitigkeit und die unendlichen Möglichkeiten der Streichinstrumente genau diese Mischung erzielen.
Mit meiner Sprache, die hauptsächlich auf der Verbindung von Geräusch und Klang und dem Pendeln zwischen diesen beiden Phänomenen beruht, lassen sich die verschiedenen Nuancen des persönlichen oder kollektiven Gefühlsdramas auf ideale Weise zum Ausdruck bringen. Dieses allgemeine Pathos findet sich in der gesamten Partitur, die auf eine Kommunikation indirekter Klangspiegelung abstellt.
- Year of creation
- 2021
- Director
- Johannes Bachmann (Film) | Joël Cormier (Ton)
Credits and thanks
© HMF Productions
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