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Am Morgen begeben sich Moni und ich zeitig auf den Weg auf DEN Rigi. Moni korrigiert mich auch jedes Mal mit: “Es heisst imfau DIE Rigi ond bla, bla, bla”. Scho guet! Wir gehen nach Luzern und nehmen dort das Schiff nach Vitznau. Von dort steigen wir in die Zahnradbahn Richtung Kulm ein. Moni hat im Voraus alles abgeklärt und wir können direkt in die Bahn einsteigen und haben perfekte Plätze vom Bahnpersonal zugeteilt erhalten.
Wir nähern uns dem Staffel und ich teile Moni mit: “Etz stiigemer doone uus ond fahred respektive laufed de räscht no bes i Kulm ufe”. Sie teilt mir mit: “Gueti Idee. Daaaas möchemer!” Gesagt, beschlossen und ausgeführt. Wir ziehen vom Staffel gemütlich auf den Kulm. Gemütlich?!? Moni meint ab und zu: “Chöntisch bitte hender mech änestooh? Esch mer lieber.” Gesagt getan und wir erreichen ohne Probleme und mit vollem Akkumulator den Kulm. Das mit dem Akkumulator wird später noch relevant.
Anschliessend verlassen wir den Gipfel relativ zügig wieder und wenden uns der Suche nach einem schönen Platz zu, um uns noch ein wenig zu stärken. Wir geniessen verschiedene Fläääääisch mit Brot und einigen Chips. Wir lassen es uns gutgehen.
Nach dem Essen bewundern wir gesättigt noch die wundervolle Aussicht auf dem Rigi:
Es geht bereits wieder Bergab und ich schlage Moni vor, noch auf den Rotstock zu sekkle, wie letztes Mal mit Papa. Da meint Moni nur zu mir: “Das möchid mer ganz secher need. Wenn denn chasch Du das elei mache ond sowieso TSCHÜÜÜS!”
Dann schmunzelt sie mich an und alles ist wieder gut. Wir sind dann nicht auf den Rotstock gegangen. Viel mehr wandern wir die Strasse weiter Richtung Station Kaltbad. Auf dem Weg entdecke ich einen Wegweiser und muss ein bisschen schmunzeln:
Mein Papa kommt mir direkt in den Sinn. Als wir früher mit ihm wandern waren und gehofft haben, die Wanderung sei bald zu Ende haben wir ihn gefragt:
“Wie wiit eschs no?”
Seine Antwort war jedes mal:
“Zwänzg Miinute”, egal wie lange die Wanderung noch gedauert hat.
Jaja, das waren noch Zeiten damals.
Ich schweife ab.
Zurück ins Jetzt.
Wir wandern noch weiter im schönen Rigigebiet und nehmen im Kaltbad wieder die Bahn. Diesmal ohne Anmeldung. Die Schaffner und anderen Passagiere sind alle sehr unkompliziert und bereiten uns eine angenehme Fahrt zurück nach Vitznau.
Dort nehmen wir wieder das Schiff, diesmal jedoch ohne Voranmeldung. Erneut wieder total unkompliziert werden wir freundlich empfangen und aufs Schiff gehievt. Die Reise zurück nach Luzern gestaltet sich ruhig und gemütlich. Im Verkehrshaus steigen wir wieder aus und begeben uns in die Sunset -Bar, den Sunset schauen. Wir geniessen noch einen Schlumertrunk und fahren danach weiter nach Luzern. Dort steigen wir aus und sehen wen? NICHT Dani! Er sieht uns anscheinend und wirft mir am Abend dann vor, ich hätte ihn nicht gegrüsst und blablablablabla.
Zum Schluss nochmals zur Akkumulatorladungskapazitätsfrage: Gerundet hat Monis Akkumulator noch sage und schreibe 50% Akkumulatorkapazität. Also genug, um quasi die halbe Welt zu umrunden. Möchid mer de velech nögscht Mou 🤭.
Jajaa, so endet ein wunderschöner Tag in den Bergen halt wieder mit meinem Chefchef Dani.
6 Kommentare zu „Rigi-Trip mit Moni“
Lieber Markus – einfach genial, deine Berichte – da schwingt auch ganz viel Glück mit, was ich dir so von ganzem Herzen gönne. Also ihr wart ja echt mutig, diesen steilen Anstieg zu riskieren – gratuliere👏. Liebe Grüsse aus der hinteren Sommerau – Annemarie
Liebi Ammarie
Danke vöumou för Dis Komplimänt. Du hesch rächt. Ech be momentan sehr glöcklech mit minere Moni. Hmmmnjaa, so steil esch dää Abstieg etz au need gsii… Moni hed chli öbertrebe… Gäääuu Moni 🙂
Jojoo, sände Grüess zrogg i di hender Sommerau.
Lieb i Grüess
Markus
Lieber Markus
gratuliere zum sehr unterhaltsam geschriebenen Bericht. Ich staune, dass der Elektrorollstuhl genügend Pfupf hat den doch teilweise recht steilen Weg von Staffel auf Rigi-Kulm hinauf zu fahren. Moni war aber offenbar nicht ganz davon überzeugt, sonst hätte sie dich nicht hinter den Rollstuzhl beordert.
Mündlich hast du mir noch ein anderes kleines Detail erzählt, das leider in deinem Bericht fehlt. Ein Foto dazu wäre sicher noch ganz interessant. Wahrscheinlich hat der Zwisachenfall euch aber so hergenommen, dass er für den Bericht vergessen ging.
Ich freue mich auf deine nächsten Beiträge.
Hallo kusi bin erstaunt und gleichzeitig erfreut über solche tagesbücher . Gut geschrieben und verfasst . Hoffe auch im sinne von deinem schatz . Freue mich jetzt schon euch mal zu treffen und dann schreibst du … vom werni den ihr getroffen habt 😂😂🥂🥂
Wünsche euch en guete friiitig und bis bald mal mit Spaziergang zum kanal . Lg und besito an monika . Werni & Rita
Liebe Werni ond Rita
Voll cool vo Der doone öppis döörfe lääse. Ech glaube es stemmt scho au för Mooni 🙂
Ech freue mech au sehr, met Der zäme mou eis go drenke oder so. Denn werdi ganz secher vom Werni schriibe 🙂
Danke för Dini Wönsch ond mach Teneriffa ned auzu onsicher.
Liebi Grüess
Markus
Liebe Paa
Weisch de Rollstuehl vo de Mooni hed gnueg URI, URI! Joo U = R + I oder U = R x I, joo U = R + I natürlich!
Deete esch Türe. Sie können jetzt gehen!
Joo dää Zwöschefall. Deete beni taatsächlech chli is Schwetze choo… Esch doch dää Rollstuehl i de Schiene feschtklemmet ond ech has ned gschfft, dää weder usezrolle. Ech ha met aller Chraft dröckt ond grisse ond nüüt hed sech bewegt. De esch de zom Glöck en häuffende Häufer änegschtöörmet choo aus öb äär vo de Tarantle gstoche worde wääri. Dorch sini Höuf hed denn au die Misere chönne greglet wäärde.
Merci a dere Stell no dem Ängu wo üüs us dere wörkli onagnäähme Situation befreit hed…