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Der südliche US-Bundesstaat ist von Überschwemmungen betroffen. Nach heftigen Regenfällen wurden über 7000 Personen aus ihren überschwemmten Häusern gerettet.
Über 5000 Einwohner befanden sich in Notunterkünften, wie der Sender NBC unter Berufung auf Behördenangaben berichtete. Bereits zuvor waren drei Menschen tot geborgen worden.
Auch Gouverneur von Überschwemmungen betroffen
Die Bewohner seien aus Häusern und Autos gerettet worden, die von den Wassermassen eingeschlossen waren, sagte Gouverneur John Bel Edwards. Die Rettungskräfte seien die ganze Nacht hindurch und bis in den Tag hinein im Einsatz gewesen.
Von den Überschwemmungen war auch der Gouverneur selbst betroffen: Wie Edwards berichtete, mussten er und seine Familie ihr Anwesen verlassen, nachdem das Erdgeschoss mit Wasser vollgelaufen war.
Weitere Unwetter im Anmarsch
Der Regen hatte am Freitag eingesetzt, in Baton Rouge beispielsweise wurden binnen 24 Stunden bis zu 27 Zentimeter Niederschlag gemessen. Zu den am stärksten betroffenen Gebieten zählt Livingston Parrish. Dort waren mehrere Orte völlig abgeschnitten.
Der Sonntag brachte trockeneres Wetter, aber Louisianas Gouverneur Edwards warnte, dass das Wasser an einigen Orten noch steigen werde. Die Gefahr sei noch nicht vorbei. Der Wetterdienst sagte bis Dienstag weitere schwere Unwetter voraus, die aber weiter in nördliche Richtung ziehen dürften. Es sei mit weiteren Sturzfluten zu rechnen.