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Sportplatz und Waldhaus
1933/34 wurde am Waldrand, südlich des Dorfes, eine Spielwiese geschaffen. Im Arbeitsprogramm des Oberturners für das Jahr 1935, steht der Ausbau des Sportplatzes am Waldrand des Eichbanns an erster Stelle. Der oberste Teil des Landes wird gepflügt, planiert und zu einem Spielfeld her-gerichtet. Der Samen für die Begrünung wurde von Robert Steffen gratis zur Verfügung gestellt. Am 8. und 9. Juni 1937, wird der Platz mit einer Strassenwalze geglättet und gefestigt. Durch das Entgegenkommen der Strassen-Baufirma bleiben die Kosten niedrig.
1939, der Sportplatz war fertiggestellt und stand für den Turn- und Spielbetrieb zur Verfügung. Doch es fehlte eine Garderobe. Die Turngeräte mussten von der Halle zum Platz gebracht werden. Um diesen Mangel zu beheben, beschliesst die General-versammlung den Bau einer Hütte zu planen. Eine Kommission aus Vertretern der drei Vereine nimmt sogleich die Vorarbeiten auf. Am 13. März stimmt die Versammlung der drei Vereine dem Bau der Hütte mit einem Kostenvoranschlag von 300.- Franken zu. Finanziert wird sie durch ein Darlehen. Die Baubewilligung wird erteilt und die Bürgergemeinde stellt das Bauholz gratis zur Verfügung. Unter der Leitung des Männerturnvereins wurde das Waldhaus des Turnvereins selbst gebaut. Der Bau der Hütte ging zügig voran. Bereits Ende Juli steht das Gebäude, das eine Garderobe hat, Geräte aufnehmen kann und als Wetterschutz und Lagerraum dient.
Am 27. August 1939 kann die Hütte eingeweiht werden. Den Rahmen bildet ein Faustballturnier. Auf zwei wunderbaren Spielfeldern kämpfen zehn Mannschaften um den Turniersieg.
1974 werden die ersten Renovations- und Umgebungsarbeiten nötig. Im Sommer 1983, erhält das Waldhaus eine bessere Isolation und ein neues Dach.
2008 wird zusammen mit der Sanierung vom Eichbanrütiweg die Gelegenheit genutzt, das Waldhaus mit Strom und Wasser zu erschliessen. In Absprache mit der Forstkommission und der Unterstützung der Bürgergemeinde, kann die lang ersehnte Erschliessung mit erforderlichen Eigen-leistungen umgesetzt werden.
2018 Orkantief „Burglind“
Am 3. Januar 2018 fegte das Orkantief „Burglind“ über die Schweiz. In den Waldungen des Mittel-und Aaregäu hinterliess der Sturm deutliche Spuren. Auf unserem Waldfestareal wurden 6 Tannen entwurzelt, resp. abgeknickt. Glücklicherweise entstand am Waldhaus kein Schaden. Schnell war klar, dass die Wurzelstöcke vom Areal entfernt werden mussten, um das Waldfest ungehindert durchführen zu können. Also machten sich im Februar einige Männer an die Arbeit und befreiten die Wurzelstöcke vom harten Lehm. Nachdem die Forstequippe das Stammholz abtransportiert hatte, deponierten sie die Wurzelstöcke in der Hecke an der Allmendstrasse. Jetzt hiess es: Aufräumen und Planieren.
Am Freitag, 13. April 2018 fanden sich mehr als 20 Aktivriegler und Männer zum Arbeitseinsatz beim Waldhaus ein. Es wurde gesägt, Holz gespalten und aufgeschichtet, Löcher mit „Humus“ zugeschüttet und schlussendlich mit einer Kreiselegge planiert. Nach getaner Arbeit wurden wir vom Hüttenwart Mario verköstigt. Und schon 4 Wochen später spriesst die Saat und der Platz präsentiert sich in frischem Grün.