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- 11.11.2017 Quasare:
Beweis der DESRT
- 07.01.2017 Version 2.0
Die These, dass Bewegungen relativ sind, war für Einstein eine der wichtigsten Grundlagen für die SRT. Licht weist, so glaubte man, im Vakuum exakt Lichtgeschwindigkeit gegenüber dem Äther als Bezugspunkt auf. Licht hat aber gegenüber jedem beliebigen Bezugspunkt immer exakt Lichtgeschwindigkeit, unabhängig ob und wie sich diese Bezugspunkte selber bewegen. Das ist die Kernaussage der SRT. Bewegung kann somit immer nur relativ auf einen Bezugspunkt beurteilt werden. Ein Auto steht zum Beispiel auch dann nicht still, wenn es nicht fährt. Es bewegt sich gemeinsam mit der Erde um die Sonne. Die Sonne dreht sich um das Zentrum der Galaxie,… usw. Damit stemmte sich Einstein gegen die Äthertheorie, die genau diesen Äther als Bezugspunkt voraussetzt! Messungen scheinen Einstein recht zu geben. Licht bewegt sich von jedem nur erdenklichen Beobachter aus gesehen immer exakt mit Lichtgeschwindigkeit. Gibt es tatsächlich keine Möglichkeit zu beurteilen, wer sich bewegt? Aus meiner Sicht (aus Sicht der DESRT) verliert das Relativitätsprinzip aber durch die Einführung der SRT seine Gültigkeit! Über die Geschwindigkeit der Zeit, also dem Zeitfluss, kann beurteilt werden, wer sich bewegt und wer nicht! In bewegten Objekten läuft die Zeit langsamer. Einstein geht davon aus, dass auch die Zeit relativ ist und somit alle Beobachter zur Überzeugung kommen, dass ihre Zeit langsamer läuft (Siehe Uhrenparadoxon). Experimente widerlegen aber diese Sichtweise. Experimente mit Flugzeugen zeigten eindeutig, dass jeweils die Uhren in den Flugzeugen langsamer gingen und nicht die Uhren auf der Erde. Wenn sich also ergründen lässt, wo die Zeit langsamer läuft, so kann auch ergründet werden, welches Objekt sich bewegt! Dazu möchte ich ein weiteres Gedankenexperiment anführen.
Gedankenexperiment:
Nehmen wir an es gibt im Universum nur die Erde und eine Rakete. Nehmen wir weiter an die Erde entfernt sich von der Rakete bzw. die Rakete entfernt sich von der Erde. Niemand kann auf den ersten Blick sagen welche Aussage zutrifft, den die Bewegungen scheinen wirklich relativ zu sein! Versuchen wir nun im Beispiel die beiden Objekte so anzugleichen, dass sie sich nicht mehr bewegen, also keine Geschwindigkeitsdifferenz mehr feststellbar ist. Ihr Abstand soll gleichbleiben und sie sollen im gleichen Abstand nebeneinander schweben. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder beschleunigen wir die Rakete oder wir beschleunigen die Erde. Energietechnisch weisen dies zwei Möglichkeiten gewaltige Unterschiede auf. Die Erde zu beschleunigen erfordert extremviel mehr Energie. Wegen des Relativitätsprinzips müssten beide Möglichkeiten zum gleichen Ergebnis führen, obwohl der Energieaufwand überhaupt nicht der gleiche ist! Aus reiner Logik müssten sich diese beiden Ergebnisse voneinander unterscheiden, denn wir haben im zweiten Fall wesentlich mehr Energie hineingesteckt. Aus Sicht der DESRT sind die Ergebnisse auch unterschiedlich, weil Bewegungen nicht relativ sind! Wird die Erde anstelle der Rakete beschleunigen, so läuft anschliessend die Zeit der Erde langsamer, weil ihre Geschwindigkeit verändert wurde. Damit kann man theoretisch die beiden Ergebnisse unterscheiden.
Problematik:
Bei dieser Sichtweise gibt es aber noch ein Problem. Im Weltall gibt es keine Bremsvorgänge, wie wir sie auf der Erde kennen. Auf der Erde erhält man beim Bremsen die investierte Energie wieder zurück. Die Energie heizt die Bremsbelege auf. Bei Elektroautos kann anstelle der Bremsung rekuperiert werden und so der Akku wieder geladen werden. Die Energie wird zurückgewonnen. Im Weltall hingegen wird auch für einen Bremsvorgang Energie benötigt. Diese Tatsache spricht für die These, dass Bewegungen tatsächlich relativ sind. Im obigen Beispiel hätte es bei der Beschleunigung der Erde auch um eine Abbremsung handeln können. In diesem Fall würde aus Sicht der DESRT die Zeit nicht langsamer, sondern schneller laufen. Wieso kann auf der Erde bei der Bremsung Energie zurückgewonnen werden wehrend im Weltall für jede Geschwindigkeitsänderung zusätzliche Energie benötigt wird? Diese Tatsache scheint komplett unverständlich, wenn man bedenkt, dass überall der Energieerhaltungssatz gilt. Energie kann nicht vernichtet, sondern nur umgewandelt werden. Im Weltall benötigen sowohl die Bremsung als auch die Beschleunigung Energie. Ich kann die Energie nicht mehr zurückholen. Wie ist das möglich? Gilt hier der Satz der Energieerhaltung nicht? Die Lösung für dieses Problem hat mich herausgefordert.
Die DESRT liefert hierfür eine Lösung:
Eine Beschleunigung führt gemäss SRT zur Verlangsamung der Zeit und somit zur Zunahme der trägen Masse! Damit kann begründet werden, dass die Bewegungsenergie gespeichert wird. Nach Aussage der DESRT gibt es jedoch keine Massstabverkürzung! Ohne diese Massstabverkürzung müsste die Zeitverlangsamung und damit die Zunahme der trägen Masse stärker sein. (Dieser Teil der SRT ist klar bewiesen!) Sie müsste doppelt so gross sein, was ist sie aber nicht ist! Die Energiebilanz kommt so ins Wanken. Wir bekommen zu viel Energie. Eine Abstrahlung dieser Energie kann die Lösung bringen. So sieht die DESRT die Lösung! Bei einer Beschleunigung wird die Energie einfach abgestrahlt. Diese Strahlung ist unter dem Begriff Synchrotron Strahlung bekannt. Nun gehe ich davon aus, dass ein Teil der Beschleunigungsenergie als Bewegungsenergie gespeichert wird und ein anderer Teil (die hälfte) abgestrahlt wird. Bei einem Bremsvorgang geschieht nun das Umgekehrte. Für die Beschleunigung der Zeit wird Energie benötigt, die zugeführt werden muss. Wir benötigen einen Antrieb, um den Bremsvorgang durchzuführen. Die dabei entstehende Beschleunigung der Zeit (schneller laufende Zeit) führt zur Abnahme der Trägheit. Damit wird Energie frei, die wiederum abgestrahlt wird! So gesehen benötigen wir sowohl für die Beschleunigung wie auch für die Bremsung Energie. Ein Teil der Energie wird abgestrahlt, also als Elektromagnetische Welle ins Weltall gesendet. Der Energieerhaltungssatz ist damit gerettet und ich habe einen weiteren Beweis für die DESRT! Wie soll man ohne die DESRT erklären können, warum im Weltall sowohl eine Beschleunigung wie auch eine Bremsung Energie benötigt wird?
Warum hat Einstein nicht meine Lösung gefunden?
Warum ist eigentlich Einstein nicht auf die Lösung mit der abgestrahlten Energie gekommen? Er war sicher schlau genug. Der Hauptgrund dafür ist sicherlich die Tatsache, dass die Synchrotronstrahlung erst ca. 40 Jahre nach der Veröffentlichung der SRT entdeckt worden ist. Ohne diese Strahlung kann die SRT nicht widerspruchsfrei gelöst werden! Die Massstabverkürzung stellt keine wirkliche Lösung dar, es war aber damals die einzige zur Verfügung stehende (pseudo) Lösung!