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Sie können in Form von Flocken, Linsen, Türmchen oder kleinen Schäfchen auftreten – die Wolken des oberen Stockwerks. Mehr zu ihrer Entstehung und ihrem Aussehen erfahren Sie in den folgenden Zeilen.
Wetter
Sie können in Form von Flocken, Linsen, Türmchen oder kleinen Schäfchen auftreten – die Wolken des oberen Stockwerks. Mehr zu ihrer Entstehung und ihrem Aussehen erfahren Sie in den folgenden Zeilen.
Die Schweiz befand sich heute auf der Vorderseite eines umfangreichen Tiefdruckkomplexes, der sich von Skandinavien nach Grossbritannien erstreckte. Eingelagert in die südwestliche Höhenströmung erreichten wiederholt abgeschwemmte Wolkenfelder im oberen Stockwerk die Schweiz. Mit der Annäherung des Troges im Tagesverlauf verdichtete sich diese Bewölkung, wodurch die Besonnung zunehmend reduziert wurde.
Grundsätzlich werden 3 Wolkenstockwerke unterschieden: das untere Stockwerk (Meeresspiegel bis ca. 2 km Höhe), das mittlere Stockwerk (ca. 2 bis 7 km Höhe) sowie das obere Stockwerk (oberhalb von ca. 7 km Höhe). Heute betrachten wir die Wolken des oberen Stockwerks. Diese Wolken bestehen hauptsächlich aus Eiskristallen. Unterschieden werden die Wolkengattungen Cirrus, Cirrostratus und Cirrocumulus. Ein Spezialfall stellt der Cumulonimbus dar. Diese Wolkengattung erstreckt sich vertikal über alle drei Stockwerke.
Es gibt drei Wolkenstockwerke: tiefe, mittelhohe und hohe Wolken. Erfahren Sie in unseren Blogbeiträgen…
Einen Überblick über alle Wolkengattungen finden Sie zudem hier: Wolken.
Der Cirrus kann aus weissen, zarten Fäden, Flecken oder aus schmalen Bändern bestehen. Typisch ist das faserige, haarähnliche Aussehen. Gelegentlich kann man auch einen seidigen Schimmer beobachten.
Als Cirrocumulus werden dünne, weiße Flecken, Felder oder Schichten von Wolken ohne Eigenschatten bezeichnet. Sie bestehen aus sehr kleinen, körnig, gerippelt, miteinander verwachsenen oder isolierten Wolkenteilen und sind mehr oder weniger regelmäßig angeordnet.
Beim Cirrostratus handelt es sich um einen durchscheinenden, weißlichen Wolkenschleier von faserigem (haarähnlichem) oder glattem Aussehen, der den Himmel ganz oder teilweise bedeckt. Diese Wolkengattung wird oft von Halo-Erscheinungen begleitet.
Neben der Wolkengattung kann die Wolke auch durch die Wolkenart charakterisiert werden. Diese beschreibt das Aussehen der Wolke. So kann der Cirrus als castellanus (Türmchenartig) oder spissatus (dicht) auftreten. Oder der Cirrostratus kann nebulosus (neblig) sein. Beim Cirrocumulus gibt es die Wolkenart lenticularis (linsenförmig) oder stratiformis (schichtartig). Daneben gibt es auch Begleiterscheinungen von Wolken. Dazu gehören Fallstreifen, welche in der Wolkenklassifikation als virga bezeichnet werden.
Es gibt drei Wolkenstockwerke: tiefe, mittelhohe und hohe Wolken. Erfahren Sie in unseren Blogbeiträgen…
Einen Überblick über alle Wolkengattungen finden Sie zudem hier: Wolken.
Hinter der gestrigen Störungszone, welche unbeständiges Schauerwetter mit sich brachte, dehnte sich in der Nacht auf heute Montag ein Hoch von Frankreich her bis zum Alpenraum aus. Mit dem zunehmenden Hochdruckeinfluss wurde die Atmosphäre von oben her rasch stabilisiert und abgetrocknet. Unterhalb von knapp 3000 Metern blieb noch etwas mehr Feuchtigkeit zurück, welche durch verschiedenste, tiefe Wolkenformationen sichtbar wurde.
Bei der Wolkengattung Stratus handelt es sich um niedrige Schichtwolken. Sie zeichnen sich durch ein strukturloses Grau mit einer erkennbaren, aber meist konturlosen Unterseite aus. Ist der Stratus mächtig genug, kann zum Teil Sprühregen oder bei entsprechend niedrigen Temperaturen auch wenig Schnee- oder Schneegriesel fallen. Der Hochnebel ist wohl die bekannteste Form der Wolkengattung Stratus.
Zu finden auf Zeichnungen, Emojis oder auf der Sammelkarte eines Detailshändlers: Die wohl bekannteste Wolkengattung, welche im Alltag meist als Quellwolke bezeichnet wir. Sie zeigt sich als isolierte und scharf abgegrenzte Haufenwolke. Diese entstehen, wenn die Luft aufgrund einer instabilen Schichtung vertikal nach oben strömt (Konvektion). Dabei kühlt sich die Luft ab, wird relativ gesehen feuchter. Folglich kommt es zur Kondensation und damit zur Wolkenbildung.
Während die Wolkenuntergrenze jeweils im unteren Stockwerk der Atmosphäre zu finden ist, kann dessen Obergrenze je nach Mächtigkeit auch das mittlere oder sogar das obere Wolkenstockwerk erreichen. Stösst die Quellwolke bis zur Tropopause vor, so breitet sich diese daran aus und bildet einen Amboss. Damit gehört die Wolke nicht mehr zur Gattung Cumulus, sondern trägt dann den Namen Cumulonimbus.
Der Name deutet es schon an: Bei Stratocumulus-Wolken handelt es sich um eine Mischform der Gattungen Cumulus und Stratus. Stratocumulus-Wolken sind flacher und breiten sich aufgrund einer stabileren Schichtung der Atmosphäre auf Wolkenhöhe horizontal aus.