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Der verstorbene Unternehmer Gunter Sachs hat sein Vermögen korrekt versteuert. Dies geht aus einem Schreiben der Steuerverwaltung des Kantons Bern an die Zürcher Anwaltskanzlei Lenz & Stähelin hervor, die der Redaktion des «10vor10» vorliegt.
Die Behörde hatte im Zuge der so genannten Offshore-Leaks-Affäre eine Nachprüfung der Steuererklärungen Gunter Sachs‘ für die Jahre 2008 bis 2011 veranlasst.
Kein Verfahren
Die Steuerverwaltung kommt in ihrem Schreiben vom 24. Juni 2013 zum Schluss, dass es keine Hinweise auf «steuerlich relevante neue Tatsachen» gebe. Die Berner Behörde schreibt: «Die in den Offshore-Gesellschaften vorhandenen Vermögenswerte sind in den Steuererklärungen als Direktbesitz (transparent) deklariert worden.» Die Einleitung eines Verfahrens sei deshalb nicht angezeigt.
Die «Süddeutsche Zeitung» hatte im Zuge der so genannten Offshore-Leaks-Affäre im April über das «System Sachs» berichtet. Sie schrieb, der 2011 im schweizerischen Gstaad verstorbene Gunter Sachs habe Teile seines Vermögens in «komplizierte Firmenkonstrukte in Steueroasen» gesteckt.