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Die schöne Stadt Faro, der Verwaltungssitz der Region Algarve, liegt direkt an der Atlantikküste. Über den Namen der Stadt streiten Wissenschaftler noch heute, einige führen ihn auf das Wort Leuchtturm „farol“ zurück, wieder andere glauben der Name sei durch eine Lautverschiebung im ursprünglich arabischen Stadtnamen „Harun“ entstanden.
Geschichte ist Gegenwart
In 1540 erhielt Faro das Stadtrecht und in 1577 wurde sie zum Bischofssitz ernannt. Ihre Geschichte ist bewegend: mehrfach wurde sie von Römern, Arabern und Spaniern erobert. Zudem zerstörten zwei verheerende Erdbeben in 1722 und 1755 die Stadt fast vollständig.
Zu den Sehenswürdigkeiten zählen heute unter anderem der Torbogen „Arco da Vila“ durch den Besucher die Altstadt erreichen, und die Kathedrale von Faro. Die Sé oder Igreja Santa Maria, wie sie genannt wird, ist das älteste Gotteshaus in Faro. Ihr Bau begann um 1250 auf den Fundamenten einer Moschee. Fertig gestellt wurde sie 1715 und beherbergt kurioserweise ein Stück Norddeutschland. Die Kathedralen-Orgel wurde vom damals berühmtesten Orgelbauer Europas, dem Deutschen Arp Schnittker und seinem Schüler Johannes Heinrich Hullenkampf gebaut.
Faros sehenswerter Hafen
Aber neben vielen weiteren historischen Gebäuden und Museen ist Faro auch pulsierende Hafenstadt mit modernen Geschäften und einer Marina, deren Restaurants mit köstlichen Fischgerichten den Gaumen erfreuen und deren Cafés zu einem entspannten Zwischenstopp einladen.