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Wie heisst die gesuchte Flechte? (lateinischer Name)
Wie heisst die Flechte?
Der lateinische Name mit der Angabe zur Autorenschaft und der Jahreszahl
der Veröffentlichung des gültigen Artnamens ist als Titel aufgeführt.
Wo wurde sie gefunden?
Auf einer Schweizerkarte sind die Fundorte eingezeichnet.
Die Grundlage der über 570 Verbreitungskarten ist ein in den Jahren 1989-2001
für die Rote Liste der baumbewohnenden Flechten erstelltes Inventar der epiphytischen
Flechten der Schweiz (Scheidegger C., Clerc P., Dietrich M., Frei M., Groner U.,
Keller C., Roth I., Stofer S. & Vust M., 2002: Rote Liste der gefährdeten Arten der Schweiz:
Baum- und erdbewohnende Flechten. BUWAL-Reihe Vollzug Umwelt).
Ist sie auf der Roten Liste der Schweiz?
In der Rubrik 'Rote Liste' wird die aktuelle Gefährdungskategorie
aufgeführt. Weitere Infos über die Rote Liste und ein pdf-Dokument zum herunterladen
unter
http://www.wsl.ch/land/genetics/archrote-de.ehtml
Ist sie in der Schweiz geschützt?
Die Rubrik 'Natur- und Heimatschutzverordnung' gibt Auskunft darüber.
Weitere Infos über den Natur- und Heimatschutz unter http://www.admin.ch/ch/d/sr/c451_1.html
Wie oft wurde sie gefunden?
Die Antwort darauf ist in der Rubrik 'Anzahl Funde' zu finden.
Wie hoch liegt der tiefste / höchste Fundort in der Schweiz?
Siehe Rubrik 'tiefstgelegener bzw. höchstgelegener Fundort'.
Ist sie selten in der Schweiz?
Flechten können fast überall wachsen. Am häufigsten werden sie aber auf dem Boden,
auf Gestein, auf Totholz und auf Bäumen und Sträuchern beobachtet. Im SwissLichens werden alle Flechten
berücksichtigt, die auf lebenden Bäumen oder Sträuchern gefunden wurden.
In der Rubrik 'Substratpräferenz' wird die Flechte aufgrund ihrer Substratansprüche
einer der folgenden Kategorien zugeteilt: 'vorwiegend epiphytisch', 'fakultativ epiphytisch' oder
'ausnahmsweise epiphytisch'.
Stellen wir uns eine häufige Flechte vor, die meistens am Boden wächst,
ab und zu aber auch eine Baumbasis besiedeln kann. Sie wird auf der Verbreitungskarte im
Swisslichens ein oder zwei Fundorte aufweisen. Wird ohne das Wissen über ihre Substratpräferenz
die Verbreitungskarte betrachtet, könnte etwas vorschnell der Schluss gezogen werden, dass
es sich dabei um eine für die Schweiz seltene Flechte handelt. Die Charakterisierung über die
Substratpräferenz sollte deshalb bei der Interpretation der Verbreitungskarten unbedingt
berücksichtigt werden. Eine Aussage über die Seltenheit der Flechten kann aus diesem Grund nur
bei Flechten mit wenig Fundorten und der Einschätzung 'vorwiegend epiphytisch' in der Rubrik
Substratpräferenz gemacht werden.
In welcher Höhenstufe kommt sie vor?
In einem Balkendiagramm wird die Höhenverbreitung dargestellt.
Auf welchem Baum oder Strauch wächst sie (am häufigsten)?
In einem Balkendiagramm wird die Substrathäufigkeit visualisiert.