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Wir verlassen den Bahnhof und befinden uns schon nach wenigen Schritten in einer kleinen Platanenallee. Sie wurde 1877 zusammen mit dem Stationsgebäude angelegt und ist auf dieses ausgerichtet. Rechter Hand sehen wir eine eindrückliche Villa in einem ausgedehnten Gartengrundstück. Sie ist typisch für diesen Teil Wangens, der erst durch die Anlegung des Bahnhofs baulich erschlossen wurde. Seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert entstanden hier mehrere repräsentative Villen, die meist von Fabrikanten errichten wurden.
Die Villa an der Vorstadt 25 liess der Textilfabrikant Werner Howald 1925 errichten. Der Architekt Emil Altenburger baute ihm ein Haus, das an den Berner Herrschaftssitz, die Campagne, erinnert und stark barockisierende Züge trägt. Neben der streng symmetrischen Hauptfassade fallen die vielen fein gearbeiteten Details wie die schmiedeisernen Brüstungen und Geländer auf. Im gleichen Stil wie der Hauptbau wenn auch in einfacherer Form wurde die gleichzeitig mit der Villa errichtete Doppelgarage erstellt.
Baujahr: 1925
Architektur: Emil Altenburger
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Villa Howald
AdresseVorstadt 25, 3380 Wangen an der Aare
Datenquelle: Schweizer Heimatschutz