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Die Brüsseler Wettbewerbshüter prüfen in bereits seit Jahren laufenden Verfahren, ob EU-Staaten Unternehmen mit unerlaubten Steuervergünstigungen ins Land lockten. Die Unternehmen können dann aufgefordert werden, Steuern nachzuzahlen. Die Kaffeehaus-Kette Starbucks soll etwa in den Niederlanden etliche Millionen Euro erstatten.
Das US-Finanzministerium kritisierte nun in einem Papier, die EU-Wettbewerbsaufsicht agiere wie eine übernationale Steuerbehörde. Das Ministerium "prüft weiterhin eventuelle Antworten, wenn die Kommission an ihrem aktuellen Kurs festhält".
Absehbar wird eine Entscheidung zum Apple -Standort Irland erwartet. Die Investmentbank JPMorgan schätzte laut Medienberichten, dass es dabei um bis zu 19 Milliarden Dollar geht./asa/DP/mis
(AWP)