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Der Bund soll die notwendigen Massnahmen treffen mit dem Ziel, in den zuständigen UN-Gremien den Anstoss zu geben, ein Kompetenzzentrum zur Bekämpfung der Internetkriminalität, insbesondere der Kinderpornographie, aufzubauen. Die Schweiz soll bei diesem Aufbau eine federführende Rolle übernehmen. Gleichzeitig müssen auch die entsprechenden Anstrengungen im Inland verstärkt werden.
Die Internetkriminalität, insbesondere die Kinderpornographie, hat weltweit ein erschreckendes Ausmass erreicht. Durch die Globalität des Internets wird dies zu einem grenzüberschreitenden Problem. Die Kriminalität wird durch ungenügende Kooperation, schlecht ausgerüstete Fahnder und gesellschaftliche Tabuisierung zusätzlich verschärft, internationale Verbrecherorganisationen können nicht effizient bekämpft werden. Gerade die Schweiz als Land mit moralisch und ethisch hochstehenden Werten könnte sich durch ein verstärktes Agieren in diesem Bereich im In- und Ausland profilieren. Durch das schweizerische Engagement kann Know-how erworben und weitergegeben werden.
Das Kompetenzzentrum sollte nicht nur die internationale Koordination und Kooperation fördern, sondern auch Infrastruktur und Wissen zur Verfügung stellen. Neben der Symptombekämpfung ist Präventionsarbeit, insbesondere im Bereich Kinderpornographie, anzustreben. Die schweizerische Beteiligung könnte beispielsweise mit einem Teil der Goldreserven der Nationalbank finanziert werden.
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