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Die Zerschneidung der Landschaft durch beispielsweise Strassen oder Eisenbahngeleise verhindert, dass sich Tiere frei in der Natur bewegen können. Gerade dies ist eine wichtige Voraussetzung für die Fortpflanzung und damit für das Überleben der Arten. Insgesamt hat in der Schweiz der Grad der Zerschneidung, gemessen an der Abnahme der Maschenweite, zwischen 2014 und 2020 um 7% zugenommen. Im dicht bebauten Mittelland waren 2020 im Schnitt Flächen von 2,7 km2 unzerschnitten, gegenüber 449 km2 an der Alpensüdflanke.
Methodologie
Der Indikator zeigt die Landschaftszerschneidung in der Schweiz anhand der «effektiven Maschenweite», für die Schweiz insgesamt sowie nach biogeographischen Regionen. Die effektive Maschenweite drückt die Wahrscheinlichkeit aus, dass zwischen zwei zufällig gewählten Punkten keine trennenden Elemente wie Verkehrswege oder Siedlungen vorhanden sind. Je mehr Trennelemente die Landschaft zerschneiden, desto geringer ist diese Wahrscheinlichkeit und umso kleiner ist die Maschenweite. Gebiete unterhalb von 2100 m ü. M., Seen und Flüsse sowie Strassen mit weniger als 3 Metern Breite werden nicht berücksichtigt. Die Daten zur Landschaftszerschneidung stammen aus dem Programm «Landschaftsbeobachtung Schweiz» (LABES) des Bundesamts für Umwelt (BAFU), welches von der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) wissenschaftlich begleitet wird. Durch die Umstellung des digitalen Geländemodells des Bundesamts für Landestopografie (swisstopo) von vector25 auf TLM zwischen ca. 2010 und 2018 werden die Zeitreihen erst ab 2018 und folgende Jahre wieder verlässlich vergleichbar sein.
Publikationen
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