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Zuerst einmal sollte man sich bewusst sein, dass eine Stange (300ml) Bier 75 kcal, ein Glas (150ml) Wein 68 kcal oder ein Gläschen (20ml) Schnaps & Likör bereits 45 kcal besitzt. All dies sind sogenannte „leere“ Kalorien, da der Körper nichts mit ihnen anfangen kann. Was stellt unser Körper also damit an?
Da alkoholische Getränke das Körpergift Ethanol enthalten, versucht der Körper dies so schnell wie möglich abzubauen. Er gibt also dem Abbau von Ethanol den Vorrang und stellt die Verbrennung von anderen Nährstoffen (Eiweiss, Kohlenhydrate und Fett) zurück. Somit speichert er die Nahrung in die Fettzellen — der klassische Bierbauch oder das Hüftgold entsteht.
Er fördert auch den Heisshunger — der typische Besuch bei Mac Donald’s oder Burger King nach dem Ausgang.
Die Leber ist bis zu 48 Stunden nach dem letzten Schluck Alkohol mit desen Verstoffwechselung respektive Abbau beschäftigt ist.
Wenn du vom Kaloriengehalt der verschiedenen alkoholischen Getränken noch nicht überzeugt bist, dass es nicht das Beste für den Muskelaufbau ist, wird dich vielleicht folgender Fakt hoffentlich zum Nachdenken anregen.
Ethanol erhöht den Cortisolspiegel, was zur Reduktion der Wachstumshormonproduktion führt. Der Testosteronspiegel — das Hormon, welches für den Aufbau von Muskelmasse in unserem Körper am wichtigsten ist — wird gesenkt und der Östrogenspiegel steigt an.
Zudem hemmt Ethanol auch die Proteinsynthese, was nichts anderes heisst, als das die zellularen Reparaturvorgänge in der Muskulatur — so lange sich Alkohol im Körper befindet — gestört ist.
Zusätzlich hat der Konsum von 2 — 3Drinks innerhalb 48 Stunden vor dem Sport folgende Auswirkungen:
- Verringerte Kraft
- Beeinträchtigung von Koordination, Fein- und Grobmotorik sowie der Reaktionszeit
- Beeinträchtigung der Körpertemperaturregulierung
- Dehydrierung
- negativer Einfluss auf die Ausdauer
- Störung von Herz-Kreislauf System
Alkoholkonsum erhöht den Blutdruck somit muss das Herz stärker pumpen
- unruhiger/gestörter Schlaf
meist zwar schnelleres Einschlafen, die Schlafqualität vor allem in den REM-Phasen leidet aber unter dem Alkohol
- Vitamin- und Mineralstoffvorräte werden erschöpft
Somit wäre es am besten, wenn wir also ganz auf den Alkohol verzichten…
Ich denke aber, dass ein bewussterer Umgang mit Alkohol vernünftiger ist, als komplett darauf zu verzichten.
Zudem hat z.B. Rotwein im angemessenen Rahmen auch gesundheitsfördernde Auswirkungen, wie diverse Studien belegen.
Mein Fazit: Man sollte Alkohol als das ansehen, was es ist — nämlich ein Genussmittel!