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Internationales Aufsehen erregte Sol Gabetta im Jahr 2004, als die Gewinnerin des „Crédit Suisse Young Artist Award“ anlässlich der Luzerner Festspiele ihr Debüt bei den Wiener Philharmonikern unter Valery Gergiev gab. Zuvor hatte die in Argentinien geborene Cellistin bereits im Alter von zehn Jahren ihren ersten Wettbewerb gewonnen, später dann den Natalia-Gutman-Preis sowie Auszeichnungen beim Tschaikowsky-Wettbewerb Moskau und dem Internationalen Musikwettbewerb der ARD erhalten. Der Grammy-nominierten Künstlerin wurden darüber hinaus u. a. der Gramophone Young Artist of the Year Award (2010) und der Würth-Preis der Jeunesses Musicales (2012) verliehen.
Nach ihren erfolgreichen Debuts mit den Berliner Philharmonikern und Sir Simon bei den Osterfestspielen Baden-Baden 2014, bei Mostly Mozart in New York im August 2015 und dem Eröfnungskonzert der BBC Proms 2016 mit dem BBC Symphony Orchestra und Sakari Oramo, wird sie in dieser Saison mit dem Orchestra Filarmonica della Scala in Mailand und dem Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom, dem Tschechischen Philharmonischen Orchester, den Wiener Symphonikern, Seattle Symphony und dem Orchestre Natinoal de France zusammenarbeiten. Tourneen, unter anderem mit dem Königlichen Concertgebouw Orchester Amsterdam und Daniele Gatti, dem SWR Radio Symphonie Orchester Stuttgart und dem Kammerorchester Basel, werden Sol Gabetta zu den großen Europäischen Festivals nach Luzern und Salzburg, aber auch nach Skandinavien und Asien führen. Als Kammermusikerin wird sie mit dem Pianisten Bertrand Chamayou bei den Boston Celebrity Series, dem Club musical de Québec und in der Shriver Hall zu erleben sein, ebenso in San Francisco und Santa Barbara zusammen mit Alessio Bax. In Deutschand wird sie im Winter 2017 zusammen mit Hélène Grimaud auf Tournee gehen und damit ihre hochgelobte Zusammenarbeit von 2012 fortsetzen.
Sol Gabetta arbeitet weltweit mit den renommiertesten Orchestern und Dirigenten zusammen, darunter National Symphony Orchestra Washington, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Bamberger Symphoniker, Bolshoi Orchester und Finnish Radio Symphony Orchestra sowie The Philadelphia, London Philharmonic und Philharmonia Orchester. Eine besonders intensive künstlerische Zusammenarbeit verbindet sie u. a. mit den Dirigenten Giovanni Antonini, Krzysztof Urbanski und David Zinman.
Auch kammermusikalisch tritt Sol Gabetta auf allen Kontinenten in Erscheinung und konzertiert dabei mit Partnern wie Patricia Kopatchinskaja und Bertrand Chamayou in Sälen wie der Londoner Wigmore Hall, dem Palau de la Musica Catalana, Barcelona oder dem Théâtre des Champs-Élysées. Ihrer kammermusikalischen Leidenschaft geht sie besonders intensiv auch im Rahmen ihres eigenen Festivals „Solsberg“ nach.
2016 wurde Sol Gabetta erneut ausgezeichnet mit dem ECHO Klassik als Instrumentalistin des Jahres (Cello) und für ihre Interpretation des Konzertes für Violoncello Nr. 2 von Peteris Vasks. Auch in den Jahren 2013, 2011, 2009 und 2007 wurden ihre Aufnahmen (Cellokonzerte von Haydn, Mozart, Elgar sowie Werke von Tschaikowsky und Ginastera) mit dem Echo geehrt. Sol Gabetta verfügt über eine extensive Diskographie bei SONY, Deutsche Grammophon veröffentlichte eine Duo-Einspielung von Hélène Grimaud und Sol Gabetta.
Dank eines großzügigen privaten Stipendiums des Rahn Kulturfonds spielt Sol Gabetta eines der seltenen und kostbaren Violoncellos von G.B. Guadagnini von 1759. Seit 2005 unterrichtet sie an der Musik-Akademie Basel.
Veronika Eberles außergewöhnliches Talent, ihre Souveränität und ihre musikalische Reife wurden schon von den weltweit besten Orchestern, Konzertveranstaltern, Festivals sowie bedeutendsten Dirigenten gewürdigt.
Zu den Höhepunkten ihrer kommenden Konzertengagements zählen Debüts mit dem Seoul Philharmonic Orchestra (Schostakowitsch 1), der Hong Kong Sinfonietta, dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra, dem Mozarteumorchester Salzburg (Berg) sowie Wiedereinladungen zu den Bamberger Symphonikern (Berg unter Ticciati), dem Münchener Kammerorchester (Mozart und Haydn als Solistin und Dirigentin), den Symphonieorchestern in Prag (Schumann) und Bern (Prokofjew 1 unter Venzago), dem BBC Philharmonic Orchestra, BBC NOW sowie dem Bournemouth Symphony Orchestra. Zudem wird sie gemeinsam mit Antoine Tamestit und dem Insula Orchestra unter Leitung von Laurence Equilbey Mozarts Sinfonia concertante auf historischen Instrumenten aufführen.
Erst kürzlich feierte das Ausnahmetalent große Erfolge mit dem London Symphony Orchestra (Beethoven unter Rattle), dem Orchestre symphonique de Montréal (Mendelssohn unter Nagano), dem Royal Concertgebouw Orchestra (Berg unter Holliger), dem Gewandhausorchester Leipzig (Mozart unter Langrée), dem Seattle Symphony Orchestra (Berg unter Morlot), dem Saint Paul Chamber Orchestra (Beethoven unter R. Abbado), dem Orchestre de’Opéra National de Paris (Beethoven unter Philippe Jordan), mit dem Scottish Chamber Orchestra (Ticciati), dem CBSO (Ed Gardner), dem Nordischen Sinfonieorchester (Zacharias) und dem Spanischen Nationalorchester (Dvorak unter Harth-Bedoya).
An Soloabenden begeisterte Veronika Eberle das Publikum zuletzt in London (Wigmore Hall Master Series), New York (Carnegie Hall Debüt-Serie), Salzburg (Mozarteum), München (Herkulessaal), Amsterdam (Concertgebouw), Rom (Istituzione Universitaria dei Concerti), Brüssel (Bozar), Paris (Théâtre de la Ville), Zürich (Tonhalle) und auf dem Lucerne Festival.
Die Violinistin ist eine begeisterte Kammermusikerin. Sie musiziert unter anderem regelmäßig mit Shai Wosner, Lars Vogt, Martin Helmchen, Marie-Elisabeth Hecker, Renaud Capuçon und Antoine Tamestit. In der Mozartwoche 2015 in Salzburg steht Veronika Eberle in einem Trio-Projekt gemeinsam mit Mitsuko Uchida auf der Bühne. Im Mai 2016 wird sie im Rahmen eines großen Kammermusikprojekts mit der Sopranistin Anna Prohaska auf Tournee gehen.
Veronika Eberle wurde 1988 in Donauwörth geboren, wo sie seit dem sechsten Lebensjahr Geigenunterricht erhielt. Bereits vier Jahre später wurde sie Jung-Studentin bei Olga Voitova am Richard-Strauss-Konservatorium München. Nach einem anschließendem Jahr Privatunterricht bei Christoph Poppen studierte sie von 2001 bis 2012 an der Musikhochschule München bei Ana Chumachenco.
Internationale Aufmerksamkeit erlangte Veronika Eberle 2006 im ausverkauften Festspielhaus der Salzburger Osterfestspiele in einem Konzert mit den Berliner Philharmonikern unter Leitung von Simon Rattle, wo sie mit Beethovens Violinkonzert begeisterte. Weitere Glanzlichter ihrer bisherigen Karriere waren Konzerte mit den New Yorker Philharmonikern (Gilbert), dem Los Angeles Philharmonic Orchestra (Bicket), dem NDR Sinfonieorchester (Gilbert), dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (Janowski), dem hr-Sinfonieorchester (Paavo Järvi), dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart (Marriner), den Bamberger Symphonikern (Ticciati, Nott), dem Tonhalle-Orchester Zürich (Michael Sanderling), dem NHK-Symphonieorchester (Kout, Stenz, Norrington), dem Orchester des Theaters „La Fenice“ (Inbal) und dem Philharmonischen Orchester Rotterdam (Rattle, Gaffigan, Nézet-Séguin).
Die junge Musikerin wurde in ihrer musikalischen Laufbahn von mehreren renommierten Stiftungen unterstützt, darunter die Nippon Foundation, der Borletti-Buitoni Trust, der ihr 2008 ein Graduierten-Stipendium gewährte, die Orpheum-Stiftung zur Förderung junger Solisten in Zürich, die Deutsche Stiftung Musikleben in Hamburg und die Jürgen Ponto-Stiftung in Mainz. 2003 gewann sie den ersten Preis des internationalen Yfrah-Neaman-Wettbewerbs und erhielt zudem die Publikumspreise des Schleswig-Holstein Musik Festivals und der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. 2010-2012 in der Reihe „Junge Wilde“ vom Konzerthaus Dortmund zu sehen, wurde sie 2011-2013 als New Generation Artist auf BBC 3 präsentiert.
Veronika Eberle spielt die im Jahr 1700 gebaute Stradivari „Dragonetti“, eine freundliche Leihgabe der Nippon Music Foundation.
“5* Der argentinische Pianist Nelson Goerner zeigt sich als feinfühliger Interpret der Nocturnes von Frederic Chopin.” RBB Public Radio.
Der Daily Telegraph (London, vom 9. November 2013) beschrieb Nelson Goerners Ausführungen auf seiner Debussy-CD (beim Label ZigZag Territoires) als „Interpretationen voll feinsinniger Inspiration”. Ambito Financiero (Buenos Aires, vom 14. Mai 2014) sprach wie folgt über Goerners Klavierkonzert im Teatro Colon: „Eines der beeindruckenden Merkmale von Nelson Georners Musikerpersönlichkeit ist seine Fähigkeit, intellektuelle Hellsichtigkeit, unbestrittene Tiefe und technische Leichtigkeit miteinander zu kombinieren, um seinen Ideen Ausdruck zu verleihen.”
Nelson Goerner hat mit vielen der wichtigsten Orchester gespielt, darunter das Philharmonia Orchestra unter der Leitung von Claus Peter Flor, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin unter der Leitung von Andrew Davis, das London Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Emmanuel Krivine, das Hallé-Orchester unter der Leitung von Mark Elder, das Orchestre de la Suisse Romande mit Neeme Järvi and Raphael Frühbeck de Burgos, das Orchestra of the Eighteenths Century mit Frans Brüggen, die Deutsche Kammerphilharmonie mit Ivor Bolton und das NHK-Sinfonieorchester Tokio unter der Leitung von Fabio Luisi.
Er hat bei zahlreichen Festivals konzertiert, darunter bei den Salzburger Festspielen, den Festivals La Roque d’Anthéron und La Grange de Meslay, in Edinburgh, Schleswig-Holstein und Verbier sowie bei den BBC Proms.
In der Saison 2013-2014 war Nelson Goerner Gast der Reihe Artist Portrait in der Wigmore Hall in London, wo er vier sehr breit gefächerte Solokonzerte gab, in denen er Stücke von Bach, Mozart, Beethoven, Brahms, Schumann, Chopin, Debussy und Bartok spielte.
Die Saison 2014-2015 umfasst Konzerte in London, Amsterdam, Paris, Montpellier, Genf, Reykjavik, Vancouver, Washington DC, Minneapolis und Buenos Aires.
Nelson Goerner ist zudem ein leidenschaftlicher Kammermusiker. Er hat mit Künstlern wie Martha Argerich (Repertoire für zwei Klaviere), Janine Jansen, Steven Isserlis und Gary Hoffman zusammengearbeitet.
Er pflegt einen engen Kontakt zum Mozarteum Argentino in Buenos Aires: Seit seinem Stipendium, das er als Student erhielt, ist er bereits vielfach dort aufgetreten. Mit dem Chopin Institut in Warschau, wo er Mitglied im künstlerischen Beirat ist, verbindet ihn ebenfalls ein langjähriger Kontakt. Kürzlich hat er, zusammen mit dem Institut, die Interpretation Chopins auf Klavieren von 1848 und 1849, gefertigt von Pleyel und Erard, erkundet. Die Konzerte wurden für das hauseigene Label des Instituts aufgenommen, wobei die Aufnahme der Ballades und Nocturnes einen Diapason d’Or gewonnen hat.
Herr Goerner ist häufig in Aufnahmestudios zu finden. Seine Diskografie umfasst Aufnahmen von Chopin, Rachmaninow, Liszt und Busoni und eine DVD mit Beethoven- und Chopin-Repertoire, aufgenommen bei einem Live-Auftritt während des Verbier Festivals. Seine Chopin-Einspielung für das Wigmore Hall Label war „Choice of the Month” im BBC Music Magazine und seine Debussy-Aufnahme für das Label Outhere/ZigZag Territoires gewann den Diapason d’Or des Jahres 2013. Nelson Goerners jüngste Aufnahme mit Repertoire von Schumann war im März 2015 Aufnahme des Monats im BBC Music Magazine. Sein nächstes Aufnahmeprojekt wird dem Repertoire Beethovens gewidmet sein.
Nelson Goerner wurde 1969 in der argentinischen Stadt San Pedro geboren und ist heute einer der führenden Pianisten seiner Generation. Nach seinem Studium in Argentinien bei Jorge Garrubba, Juan Carlos Arabian und Carmen Scalcione wurde er 1986 in Buenos Aires mit dem Ersten Preis des Franz-Liszt-Wettbewerbs ausgezeichnet. Daraufhin erhielt er ein Stipendium, das es ihm ermöglichte, am Konservatorium von Genf mit Maria Tipo zu arbeiten. 1990 gewann Nelson Goerner den Ersten Preis beim Wettbewerb in Genf.
Herr Goerner lebt momentan mit seiner Frau und seinem kleinen Sohn in der Schweiz. Er ist Professor für Klavier an der Musikhochschule Genf.
Mit Auftritten in namhaften Sälen wie dem Théâtre des Champs Elysées, Lincoln Center New York, Herkulessaal München oder der Wigmore Hall London hat sich Bertrand Chamayou in der internationalen Musikszene einen Namen gemacht. Auch bei renommierten Festivals wie dem Lucerne Festival, Rheingau Musik Festival, Klavierfestival Ruhr, Rotterdam Gergiev Festival oder Mostly Mozart Festival New York ist Bertrand Chamayou ein gern gesehener Gast.
Er tritt regelmäßig mit Orchestern wie dem Orchestre de Paris, London Philharmonic Orchestre, den Rotterdamer Philharmonikern, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, den Sinfonieorchestern des hr und des WDR, dem Orchestre National de France oder dem Danish National Symphony Orchestra auf und arbeitet dabei mit Dirigenten wie Pierre Boulez, Leonard Slatkin, Sir Neville Marriner, Seymon Bychkov, Michel Plasson, Louis Langrée, Jeremie Rhorer, Stephane Denève, Ludovic Morlot und Andris Nelsons.
Mit seinen Debuts beim Deutschen Sinfonieorchester in der Berliner Phiharmonie und dem NDR Sinfonieorchester Hamburg sorgte er in der Saison 13/14 für Furore. In dieser Saison nun kehrt er unter anderem zum Danish National Symphony Orchestra, dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg, La Chambre Philharmonique und zum wiederholten Mal zum Orchestre de Paris zurück. Ein weiteres wichtiges Debut steht im Frühjahr 2015 beim NHK Symphony Orchestra in Tokyo an. Mit einem reinen Schubert-Programm wird Bertrand Chamayou bei der Schubertiade Schwarzenberg, dem Menuhin Festival Gstaad, Festival International de Piano La Roque d’Anthéron und bei Konzerten in Madrid, Lyon, Bordeaux, Tallinn und dem Wiener Konzerthaus zu Gast sein.
Zu Chamayous Kammermusik-Partnern zählen Künstler wie Renaud und Gautier Capucon, Sol Gabetta, das Quatouor Ebène oder Antoine Tamestit. Eine Recital-Tournee mit Sol Gabetta wird das Duo unter anderem in namhafte Säle wie die Tonhalle Zürich, die Berliner Philharmonie, das Festspielhaus Baden-Baden oder das Prinzregententheater München führen. Daneben wird Bertrand Chamayou gemeinsam mit dem Pianisten Roger Muraro Messiaens große Visions de l’Amen im Théâtre des Champs Elysées in Paris zur Aufführung bringen.
Seine Einspielung von Werken César Francks auf dem Label Naïve wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit Grammophone’s Editor’s Choice, ebenso seine zu Liszts 200. Geburtstag erschienene Gesamteinspielung der Années de Pèlerinage. Als bislang einziger Künstler, der je Frankreichs renommierten Preis “Victoires de la Musique” gleich drei Mal gewonnen hat, hat Chamayou nun einen Exklusivvertrag mit Warner/Erato unterzeichnet.
Bertrand Chamayou wurde in Touluse geboren. Bereits früh wurde der Pianist Jean-Francois Heisser, später Chamayous Lehrer am Pariser Conservatoire, auf dessen musikalische Begabung aufmerksam. Weitere Studien führten Chamayou danach unter anderem zu Maria Curcio nach London.