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Wenig Jahre nach der Aufhebung der von der Schweiz erlassenen Einreisesperre gegen „Zigeuner“ (bis 1972!) und dem auf Druck der Verfolgten und der Medien hin erfolgten Stopp der gezielten ethnischen Verfolgung der Jenischen in der Schweiz (1926-1973!) sprachen Vertreter der ersten Organisationen von Jenischen, Sinti und Roma in der Schweiz, angeführt vom Rom Dr. Jan Cibula, damals Präsident der Internationalen Roma-Union (IRU), im Bundeshaus vor. Sie übergaben dem damaligen Direktor des Bundesamtes für Justiz, Prof. Dr. Joseph Voyame, einen Forderungskatalog. Manches wurde seither verwirklicht, manches aber steht heute (Datum des Postings dieses Kommentars: April 2017) immer noch an. Der Weg zur Gleichberechtigung von Jenischen, Sinti und Roma in der Schweiz von der Verfolgung und Ausgrenzung zur Gleichberechtigung ist lang und beschwerlich!