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Ein kaltes, aber zum Glück grösstenteils trockenes Wochenende hat die Fahrer in Zolder erwartet. Für fast alle Fahrer unseres Teams waren es die ersten Rennen in dieser Saison. Einigermassen gross deshalb die Anspannung. Wo stehe ich? War mein Wintertraining effizient? Für Jeron, Severin, Cedric, Silas und Saskja kam erschwerend dazu, dass sie alle als jüngere in ihrer Kategorie starten mussten.
Severin (11/12) hat sich als jüngerer in der Kategorie am Samstag in den Vorläufen und im 1/16 Final sehr gut geschlagen, ist dann aber im 1/8 Finale leider ausgeschieden. Eine tolle Leistung - hatte doch auch er es mit wahren Hünen zu tun. Das wurde ihm dann leider am Sonntag zum Verhängnis, als im 2. Vorlauf einer seiner Gegner beim Sprung über das 1. Hindernis auf seiner Schulter landete und ihn buchstäblich hinhaute. Das bedeutete für ihn das Aus nach den Vorläufen und Schmerzen in der Schulter, aber zum Glück keine ernsthafte Verletzung.
Für Silas (13/14) und Cedric (15/16) waren die Rennen leider an beiden Tagen bereits nach den Vorläufen zu Ende. Silas hat nach seinem Sturz am Trainingsweekend noch nicht ganz zu seiner Form zurück gefunden und Cedric hatte in seiner Kategorie zum Teil mit fast doppelt so grossen Fahren zu kämpfen.
Jeron (13/14) hatte in seiner Kategorie auch mit Riesen zu kämpfen. Trotzdem hat er sich am Samstag in den Vorläufen und im 1/16 Finale konstant als 3. platzieren können. Nachdem er sich auch im 1/8 Final gut geschlagen hatte, kam dann leider im 1/4 Finale das Aus. Neuer Tag, neues Glück.. Dieser Renntag hat für Jeron noch besser begonnen. 2. und 1. in den beiden Vorläufe und 2. Im 1/16 Finale – eine beachtliche Leistung. Leider war das Glück dann im 1/8 Finale nicht mehr auf seiner Seite. Das Rennende kam für ihn an diesem Tag leider schon eine Runde früher als gestern.
Saskja (15/16) ist nach einem Sturz im Training am Freitag und dadurch Schmerzen in der Hüfte etwas verunsichert an den Start gegangen, konnte aber in den Vorläufen am Samstag ihre Leistung abrufen und zog nach zwei 2. Plätzen in den Vorläufen in den ¼ Final ein. Nach einem missglückten Start musste sie in der ersten Kurve alles riskieren und stürzte dabei auf der nassen Bahn noch einmal auf die gleiche Hüfte – Aua! Somit war dieses Rennen auch für sie vorbei. Auch am Sonntag reichte es ihr wieder für das ¼ Finale, in welchem sie dann aber leider nur 6. wurde. Aus der Traum.
Noah (15/16) hat am Samstag ein sensationelles Rennen gezeigt und bis und mit ½ Finale alle Läufe dominiert und gewonnen. Umso bemerkenswerter ist diese Leistung, als dass er fast von Beginn an mit Krämpfen in den Unterarmen zu kämpfen hatte. Im Final ist der dann beim 1. Hindernis gestürzt. Mit ein Grund war sicherlich auch das Handicap mit seinen Krämpfen. Zum Glück hat er sich dabei nicht noch zusätzlich verletzt und musste schweren Herzens am Sonntag auf einen erneuten Start verzichten, um dann bis zum nächsten wichtigen Rennen in La Béroche(1. Swisscup) und Messigny-Vantoux (3.+4. EM Lauf) dem Grund für die Krämpfe nachzugehen und wieder fit zu sein.
Über alles gesehen sind die Fahrer unseres Teams sicher nicht sehr zufrieden mit den Ergebnissen dieses Wochenendes, konnten aber die Bahn in Zolder gut kennen lernen und herausfinden woran sie noch arbeiten müssen, was für die WM, welche dieses Jahr auf dieser Piste stattfindet, ein sehr wichtiger Faktor ist