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Anna Záborská und Luigi Morgano, beide Mitglieder des Europäischen Parlaments (MdEP) haben am 30. November von der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage deren diesjährige Auszeichnung für Verdienste um die Werte der Familie erhalten. Die Verleihung fand in festlichem Rahmen im EU-Parlament in Brüssel statt.
- Von links nach rechts: Anna Záborská, MdEP, Luigi Morgano, MdEP, Elder Patrick Kearon und seine Frau Jennifer.
- Anna Záborská, MdEP, einer der diesjährigen Empfänger der Auszeichnung für Verdienste um die Werte der Familie.
- Anna Záborská, MdEP, einer der diesjährigen Empfänger der Auszeichnung für Verdienste um die Werte der Familie.
- Luigi Morgano, MdEP, einer der diesjährigen Empfänger der Auszeichnung für Verdienste um die Werte der Familie.
- Luigi Morgano, MdEP, einer der diesjährigen Empfänger der Auszeichnung für Verdienste um die Werte der Familie.
- Elder Patrick Kearon und seine Frau Jennifer begrüßen Anna Záborská, MdEP, einen der diesjährigen Empfänger der Auszeichnung für Verdienste um die Werte der Familie.
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Mit der Auszeichnung werden Menschen oder Organisationen gewürdigt, die durch ihre Arbeit oder ihre Einflussnahme auf EU-Institutionen entscheidende Anstöße für das Familienleben in der Gesellschaft europäischer Länder geben.
Elder Patrick Kearon, Präsident des Gebiets Europa der Kirche Jesu Christi, leitete die Veranstaltung. Er erklärte, die beiden EU-Parlamentarier würden "für ihre jahrelangen engagierten Bemühungen" geehrt, "die Familie beim Erlassen von EU-Richtlinien zur Priorität zu machen".
Weiter sagte er: "Unsere Eltern wären erstaunt, dass wir heute Veranstaltungen wie diese brauchen, um darüber zu sprechen, wie wichtig die Familie ist. Es ist gar nicht so lange her, da war diese Auffassung noch selbstverständlich." Er berichtete dann, wie seine Frau und er im vergangenen Winter eine Flüchtlingsfamilie auf der griechischen Insel Lesbos kennenlernten: "Es war eine fünfköpfige Familie: Vater, Mutter, zwei Töchter und ein Sohn. Sie waren in einem kleinen Schlauchboot aus der Türkei gekommen und froren, weil sie von der Taille abwärts immer noch nass waren. Ihr ganzes Hab und Gut bestand aus drei kleinen Taschen und einem Fußball – aber sie hatten einander. Dieses Bild erinnerte mich daran, wie wichtig die Familie und Familienbande sind. Das ist letzten Endes das Allerwichtigste."
Nach Erhalt der Auszeichnung sprachen Záborská und Morgano der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage ihren Dank für diese wichtige und zeitgemäße Initiative aus.
Záborská sagte: "Die Familie als Grundeinheit der menschlichen Gemeinschaft kann man nur so sehen: In ihr treffen drei Ebenen aufeinander, nämlich die persönliche, die soziale und die göttliche. Die Familie bringt gleichzeitig Glück für den Einzelnen, gesellschaftliches Wohl und göttlichen Segen mit sich."
Sie schloss mit den Worten: "Es ist sehr wichtig, dass Menschen, die sich um das Schicksal der Familie in Europa sorgen, alle Entwicklungen genau verfolgen, die sowohl die Auffassung von der Familie als auch den Alltag von Millionen Familien in allen EU-Mitgliedsstaaten betreffen."
Morgano merkte an: "Die Familie ist eine privilegierte Gemeinschaft, sie ist die Keimzelle des gesellschaftlichen Lebens. Sie ist die natürliche Gesellschaft, in der Ehemann und Ehefrau aufgerufen sind, sich selbst zu geben, in Liebe und in der Gabe des Lebens."
Er warnte vor der "zunehmenden Aufmerksamkeit für ein relativistisches Konzept, mit dem letztlich beabsichtigt ist, dieses Modell der Familie zu destrukturieren oder zu schwächen. Dazu wird es – auf fast herabsetzende Weise – als 'traditionell' oder gar unverhohlen als 'veraltet' bezeichnet." Morgano endete mit den Worten: "Zum Abschluss möchte ich diese wichtige Auszeichnung meiner Frau Bertilla widmen, die eine beispielhafte Ehefrau und Mutter ist."
Elder Kearon wurde von seiner Frau Jennifer begleitet.
Dies ist das zweite Mal, dass die Kirche die Auszeichnung für Verdienste um die Werte der Familie im Rahmen der Europäischen Union überreicht hat.
Bei der Verleihung der diesjährigen Auszeichnungen waren EU-Abgeordnete aus allen politischen Lagern, ausländische Botschafter sowie Repräsentanten von Kirchen und anderen gesellschaftlichen Einrichtungen zugegen. Die Föderation der katholischen Familienverbände in Europa (FAFCE), die die Auszeichnung im vergangenen Jahr erhielt, wurde von ihrem Präsidenten, Antoine Renard, und Mitarbeitern des Brüsseler FAFCE-Büros vertreten.
Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, eine christliche Glaubensgemeinschaft mit einer halben Million Mitgliedern in Europa, eröffnete ihr EU-Büro in Brüssel im Jahr 2013. Um noch mehr für die Menschen in Europa tun zu können, sucht die Kirche die Zusammenarbeit mit politischen und sonstigen Institutionen und geht auch auf international tätige nichtstaatliche Einrichtungen, andere Religionsgemeinschaften und die Gesellschaft im Allgemeinen zu.
Näheres zu den Aktivitäten des EU-Büros der Kirche in Brüssel erfahren Sie auf dessen Facebook-Seite: www.facebook.com/MormonsEU