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Das bestehende Bürogebäude, welches an die Fabrikationshalle angrenzt, wird erweitert und aufgestockt. Der bestehende Dachstock sowie der Kopfbau wurden abgerissen. Für das neu erstellte 1. Obergeschoss wurde weitestgehend das Tragsystem aus dem Erdgeschoss übernommen. Der neue Kopfbau sowie das imposante 2. Obergeschoss wurden in Stahl ausgeführt. Die bis zu 6.5 m hohen Stahlrahmen im 2. Obergeschoss sind in Gebäudequerrichtung eingespannt. Die Stabilität in Gebäudelängsrichtung wird durch Windverbände gewährleistet. Für die Überbrückung der freien Spannweite des Kopfbaus von 9 m wurden vier, sich kreuzende, IPE 400 Träger biegesteif miteinander verbunden. So werden die Schwingungsanforderungen des Treppenhauses, welches auch als Kunstausstellungsraum verwendet wird, erfüllt.
Um die zusätzlichen Lasten aus den Obergeschossen abzutragen, wurden im Erdgeschoss Abfangträger aus Stahl eingezogen, die Geschossdecke über UG wurde örtlich mit CFK-Lamellen verstärkt und ein Stützenpilz im Untergeschoss musste vergrössert werden, da der Durchstanznachweis nicht mehr erfüllt wurde.
Architektur:
Grünenwald Schmid Architekten GmbH
Auftraggeber: Pneu Fahrni Planung: 2010 / 2011
Ausführung: 2011 / 2012