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Niederfrequente elektromagnetische Felder und Krebs: Wie die Quelle der Finanzierung die Ergebnisse beeinflusst
Es gibt zwar Hinweise darauf, dass eine übermäßige Exposition gegenüber magnetischen Wechselfeldern von 50- bis 60-Hz-Elektrizität das Krebsrisiko erhöht, aber viele argumentieren, dass die Beweise widersprüchlich und nicht schlüssig sind. Dies gilt insbesondere für die Magnetfeldexposition und Leukämie bei Kindern. Ein wichtiges Ziel dieser Studie ist es, zu untersuchen, wie die Finanzierungsquelle die berichteten Ergebnisse und Schlussfolgerungen beeinflusst. Mehrere Meta-Analysen aus dem Jahr 2000 berichten alle über signifikante Zusammenhänge zwischen Exposition und Leukämierisiko. Bei der Untersuchung späterer Berichte über Leukämie im Kindesalter wird deutlich, dass fast alle staatlichen oder unabhängigen Studien entweder einen statistisch signifikanten Zusammenhang zwischen Magnetfeldexposition und Leukämie im Kindesalter oder ein erhöhtes Risiko von mindestens OR = 1,5 feststellen, während fast alle von der Industrie unterstützten Studien keinen signifikanten oder auch nur andeutenden Zusammenhang finden. Ein zweites Ziel dieses Berichts ist es, den Grad der Evidenz für die Exposition und das erhöhte Risiko für verschiedene Krebsarten bei Erwachsenen zu untersuchen. Auf der Grundlage von gepoolten oder Meta-Analysen sowie nachfolgenden, von Fachleuten begutachteten Studien gibt es deutliche Hinweise darauf, dass eine übermäßige Exposition gegenüber Magnetfeldern das Risiko für Leukämie bei Erwachsenen, Brustkrebs bei Männern und Frauen und Hirntumoren erhöht. Es gibt weniger überzeugende, aber suggestive Beweise für Erhöhungen bei verschiedenen anderen Krebsarten. In den Krebsstudien für Erwachsene gibt es weniger eindeutige Hinweise auf eine Verzerrung aufgrund der Finanzierungsquelle. Es gibt auch einige Hinweise darauf, dass sowohl die väterliche als auch die mütterliche pränatale Exposition gegenüber Magnetfeldern zu einem erhöhten Risiko für Leukämie und Hirntumor bei den Nachkommen führt.
Wenn man die Verzerrungen berücksichtigt, die sich in der Finanzierungsquelle widerspiegeln, ist der Nachweis, dass Magnetfelder das Krebsrisiko erhöhen, weder widersprüchlich noch nicht schlüssig. Außerdem sind nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene gefährdet, und es gibt deutliche Hinweise auf andere Krebsarten als Leukämie, insbesondere Hirn- und Brustkrebs.