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Nach seinem Studium der Philosophie an der Princeton University und einem abgebrochenen Medizin-Studium begann Carl Icahn 1961 seine Karriere als Aktienhändler in New York.
1968 kaufte er sich einen Sitz an der New York Stock Exchange und handelte unter anderem Optionen. Icahns kompromissloser Investment-Stil diente als Inspiration für die skrupellose Figur «Gordon Gekko» im Film «Wall Street» von 1987.
In den 70er-Jahren spezialisierte er sich zunehmend auf feindliche Übernahmen von Firmen und machte sich so als «Corporate Raider» einen nicht unumstrittenen Namen.
Carl Icahn sucht nach Firmen, die seiner Meinung nach schlecht gemanagt und deren Aktien deshalb an der Börse unter ihrem möglichen Marktwert gehandelt werden. Diese Aktien kauft er in grossem Stil ein – bevorzugterweise bei fallenden Kursen – um sich so eine substanzielle Aktienposition aufzubauen und einen Verwaltungsratssitz zu beanspruchen.
Im Verwaltungsrat fordert er sodann oftmals die Neubesetzung des Managements und eine Umstrukturierung der Firma.
In der Vergangenheit trug diese aggressive Strategie häufig zu steigenden Aktienkursen bei, worauf Icahn seine Anteile wieder gewinnbringend verkaufen konnte.