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namhaft machen können. Es sind: die Grablegung Christi, nach Delaroche;
die Abdankung Gustav Wasas, nach Hersent (1831);
Lord Strafford auf dem Gang zur Richtstätte (1840) und Cromwell am Sarg Karls I., nach Delaroche;
Christus Consolator, nach
Ary Scheffer (1842);
der nach zehnjähriger Arbeit vollendete meisterhafte Stich des sogen. Hémicycle, nach
Delaroche;
die heil. Jungfrau mit dem Kind, nach einer Zeichnung Raffaels;
dann wieder Moses, nach Delaroche;
die Jünger
zu Emmaus, nach Paolo Veronese (im Louvre, 1863);
das meisterhafte Blatt der Vermählung Katharinas mit dem Christuskind,
nach
Correggio (1867);
Jeanne d'Arc, nach
Benouville (1871), und zahlreiche Porträte nach Ingres, Delaroche,Dubufe,
Dupont,
Benouville u. a. Er wurde 1831
Ritter, 1855 Offizier und 1878 Kommandeur der Ehrenlegion, 1849 Mitglied des Institut
de France, 1863 Professor der Kupferstecherkunst an der École des beaux-arts und 1869 Ehrenmitglied der Akademie in London.
William, amerikan.
Genre- und Interieurmaler, geb. 1831 in Südcarolina, bildete sich zunächst in
New York und auf der Akademie zu Philadelphia, später zwei Jahre in Paris unter verschiedenen Meistern. Abgesehen von fünf
Jahren, die er in Europa zubrachte, arbeitete er stets in New York, wo er 1870 Mitglied der Nationalakademie wurde. Sein
erstes Werk, das allgemeine Aufmerksamkeit erregte, war eine Eisenbahnstation in Neuengland; später
malte er viele Interieurscenen aus den ältern Städten Amerikas, worin er an Sauberkeit der Ausführung und an Glanz der
Farben
Meissonier nahekommt, z. B. in dem Bild mit dem sonderbaren Titel: «Der
Friede, den die Welt nicht geben kann», aber auch Ansichten von Kirchen, einzelne Schlachten- und historische Genrebilder,
z. B. die Begegnung Washingtons mit dem französischen Marschall Rochambeau
und der Empfang Lafayettes.
EduardRobert, Bildhauer, geb. zu Dresden, ergriff anfangs das Schlosserhandwerk, bewies
aber im Zeichnen,
Modellieren und Porträtieren seiner Kameraden eine so große Geschicklichkeit,
daß er bewogen wurde, die
Akademie zu besuchen, nach deren Absolvierung er 1856 in
Schillings Atelier eintrat, wo sein Talent sich
ungemein rasch entwickelte. Nachdem er dann noch fünf Jahre unter
Hähnel gearbeitet hatte, machte er auf dessen Rat eine
Studienreise nach Italien.
Das erste Werk nach seiner Rückkehr war 1864 die Brunnenstatue
Heinrichs I. in Meißen, der bald nachher die
ebenso sehr gelobte Bronzestatue der Kurfürstin Anna neben der Annenkirche in Dresden, eine Germania für die Siegesfeier
von 1871, ein Brunnenstandbild in Krimmitzschau und das bronzene Siegesdenkmal in der Aula der Leipziger Universität folgten.
Seine neuesten Arbeiten sind: die meisterhafte Erzstatue des Reformationshelden Fürsten Wolfgang von Anhalt (in Bernburg 1880 enthüllt)
und jene als Marmorfigur in kolossaler Größe auf dem Altmarkt zu Dresden 1880 aufgestellte siegreiche Germania mit vier
weiblichen allegorischen Statuen am
Postament.
Theodor, Landschaftsmaler, geb. zuRoth (Württemberg), wollte anfangs Notar werden und trat erst spät
in die Kunstschule zu Stuttgart, wo er sich unter
Nehers Leitung sieben Jahre lang ausbildete. Mit einem
Reisestipendium ging er 1868 nach Paris, studierte hier die Werke der venetianischen Schule und die Delacroix' und ging dann
noch eine Zeitlang zu Ramberg nach München. Unter seinen bisherigen Landschaften, die in ihrer stimmungsvollen
Manier an
Schleich und in ihrerTechnik an die Franzosen erinnern, nennen wir nur den Frühlingstag, den Abend und
eine Landschaft mit Staffage. Er lebt in München.
(spr. ĕrb'läng),JeanneMathilde, geborne Habert, franz.
Miniaturmalerin, geb. zu Brunoy (Seine-et-Oise), erlernte die Malerei unter ihrem Oheim
Belloc und widmete sich seit 1838 vorzugsweise der Miniaturmalerei, worin sie zuerst 1848 erfolgreich
auftrat. Sie malt namentlich Porträte, aber auch verkleinerte Kopien nach Werken andrer Meister und besuchte zu diesem Zweck
mehrmals die Museen Italiens,
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z. B. Kopien nach Velazquez, Rembrandt und van Dyck. Als eigne Kompositionen brachte sie
reizende Genrebilder: Bäuerin und Schäferin aus Burgund, das Gebet, eine Erinnerung, das Mädchen mit dem Fächer etc.
Eins der wenigen Miniaturbilder im Museum des Luxembourg ist von ihrer Hand. Sie erhielt zahlreiche Medaillen.