Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03284.jsonl.gz/412

Die Computertomografie (kurz CT) ist eine Röntgenuntersuchung, die einen detaillierten Blick ins Innere des Menschen erlaubt. Schicht um Schicht entstehen Bilder von den Organen und Geweben im Körper, auf denen Veränderungen oft besser zu sehen sind, als auf herkömmlichen Röntgenaufnahmen. Bei der CT handelt es sich, wie beim MR, um ein Schnittbildverfahren, das die Strukturen des Körperinneren überlagerungsfrei darstellt.
Ein Computertomograf besteht aus einem Röntgenstrahler ("Röhre") und einem gegenüberliegenden Bildaufnahmesystem ("Detektoren"). Beide Komponenten rotieren während der Untersuchung gleichsinnig um den Patienten - im Unterschied zum klassischen Röntgen, wo nur Bilder aus einer Richtung angefertigt werden.
Der Röntgenstrahler erzeugt einen schmalen Röntgenstrahl (Fächerstrahl). Dieser durchdringt den Körper und wird innerhalb des Körpers durch die verschiedenen Strukturen (z.B. Haut, Fett, Muskel, Organe, Knochen) unterschiedlich stark abgeschwächt.
Die Detektoren gegenüber dem Röntgenstrahler empfangen die abgeschwächten Signale, die den Körper des Patienten durchdrungen haben, bereiten sie elektronisch auf und leiten sie an einen Computer zur Auswertung weiter.
Dadurch dass Röntgenstrahler und Detektor während des Scan-Vorgangs ihre Position zum Patienten verändern, werden von jeder untersuchten Schicht Ansichten (Projektionen) aus unterschiedlichen Richtungen erzeugt. Zudem gibt es dadurch auf den Aufnahmen keine Überlagerungen von Gewebe. Der Computer erstellt aus den einzelnen Projektionen ein Graustufenbild. Dieses Computer-Tomogramm lässt sich auf einem Bildschirm oder Röntgenfilm betrachten und auswerten.
Die verschiedenen Gewebearten wie Knochen, Muskeln oder Fett sind auf dem CT-Bild dank der Kontrastabstufung gut erkennbar. Werden für die Untersuchung noch Röntgen-Kontrastmittel verwendet, erscheinen die die Strukturen noch detaillierter.
Wichtig für eine gute Qualität der CT-Bilder ist es, dass der Patient während der Untersuchung die Atemkommandos aus dem Lautsprecher beachtet, da sich viele Organe während dem Ein- und Ausatmen verschieben.