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Der Schweizer Regisseur Alain Tanner ist im Alter von 92 Jahren gestorben. Mit einigen Dutzend Filmen machte er sich in den 1950er Jahren international einen Namen und half bei der Entstehung einer Schweizer Version der französischen Nouvelle Vague.
Mit Miche Soutter, Claude Goretta, Jean-Louis Roy und Jean-Jacques Lagrange vor Tanner die sogenannte ‚Group of 5‘. Sein erster Film, Charles mort ou vif (1969), über einen Geschäftsmann, der dem Kapitalismus den Rücken kehrt, war auch der Beginn des engagierten Kinos in der Schweiz und gewann den großen Preis am Locarno Festival. 1981 gewann Light Years Away den Grand Prix bei den Filmfestspielen von Cannes.