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So prognostiziert die EU-Kommission in ihrem aktuellen „Short-Term Outlook“ für die Agrarmärkte in der Gemeinschaft für die kommende Vermarktungssaison unter Berücksichtigung des langjährigen Ertragstrends und eines mittleren Zuckergehalts eine Produktion von immerhin 20,4 Mio. t Weisszuckeräquivalent. Damit würde das Ergebnis von 2017/18 nur um 600'000 t oder knapp 3% verfehlt.
Mit Blick auf die Entwicklung des EU-Zuckerrübenareals erwarten die Brüsseler Beamten für 2018/19 im Vergleich zur aktuellen Saison lediglich ein Minus
von etwa 1%, und zwar vor allem zugunsten des Anbaus von Mais und Gerste. Für diese beiden Getreidearten zeichne sich nämlich eine Preiserholung ab, allerdings auf einem niedrigen Niveau.
Dass die Zuckerrübenfläche wahrscheinlich nicht deutlicher eingeschränkt wird, begründet die EU-Kommission mit der Ausgestaltung der Anbauverträge zwischen Bauern und Zuckerproduzenten. Diese Vereinbarungen deckten einen Zeitraum von zwei bis drei Jahren ab.
Unterdessen zeigen sich die Brüsseler Experten für die weitere Zuckerpreisentwicklung in der Gemeinschaft und am Weltmarkt recht pessimistisch. Der Wert des Süssstoffes dürfte demnach angesichts der wahrscheinlich auch imkommenden Jahr anhaltenden globalen Überschusssituation auf seinem aktuell niedrigen Niveau verharren.