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Der Verkehr von ausländischen schweren Güterfahrzeugen gewinnt in der Schweiz an Bedeutung. 2017 erreichte ihre Transportleistung den Wert von 5,5 Milliarden Tonnenkilometern – 84% mehr als noch im Jahr 2000. Hingegen sind die Fahrleistungen in der gleichen Zeitspanne relativ stabil geblieben. Dies erklärt sich dadurch, dass das durchschnittliche Ladegewicht infolge der Erhöhung der zulässigen Fahrzeuggewichte sowie der Einführung der LSVA markant angestiegen ist.
Die ausländischen schweren Güterfahrzeuge führten 2014 beinahe doppelt so viele Güter in die Schweiz ein, wie sie ausführten. Besonders intensiv war der Import-Export-Verkehr durch ausländische Fahrzeuge in der Nordwest- sowie in der Ostschweiz.
Beförderte Waren
Wie die inländischen Fahrzeuge, so transportieren in der Schweiz auch die ausländischen schweren Güterfahrzeuge viele Nahrungsmittel (Anteil von 12% an den Transportleistungen 2014). Daneben sind aber auch typische Aussenhandelsgüter wie Metalle (13%), chemische Erzeugnisse (11%) sowie Holz- und Papierwaren (9%) von grösserer Bedeutung. Bei diesen Warengruppen lagen die Transportleistungen der ausländischen Fahrzeuge 2014 auch absolut höher als bei den Schweizer Fahrzeugen.