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Der Wert eines Diamanten wird aufgrund von verschiedenen Qualitätsmerkmalen bestimmt. Diese Klassifizierung welche auch als Diamanten Graduierung bekannt ist, besteht aus den sogenannten
4 C's:
Es gibt eine grosse Vielfalt an Edelsteinschliffen, doch die Schliffformen die aus einem Diamanten einen Brillanten macht ist die am meistverwendete. Besonders beliebt sind aber auch der Tropfenschliff, der Ovalschliff, der Smaragdschliff und der Marquiseschliff.
Diamanten kommen in der Natur in den verschiedensten Farben vor. Jedoch ist reines Weiss die begehrteste 'Farbe'. Die weissen Farbtöne eines Diamanten werden Buchstaben zugewiesen beginnend mit D, E, F, G, H, I welche als rein oder weiss klassifiziert werden und J, K, L, M sowie in O, P, Q, R, S und Z welche als getönt oder farbig bezeichnet werden. Diese Farben entsprechen unterschiedlicher Qualitätsstufen, mit reinem oder feinem Weiss als die qualitativ stärkste Eigenschaft bis zu gelben oder getönten Weiss als qualitativ schwächste Eigenschaft.
Bei der Diamantenreinheit handelt es sich um natürliche, mineralische Einschlüsse. Diese werden aus einer Liste mit LR(IF), VVS1, VVS2, VS1, VS2, SI1, SI2, SI3, P1, P2 und P3 bezeichnet. Wurde ein Diamant mit LR(IF) zertifiziert, handelt es sich um einen lupenreinen Edelstein. Hingegen Diamanten der Klasse P3 haben größere Einschlüsse in Form von anderen Kristallen oder Unreinheiten die bei der Kristallisierung des Diamanten eingeschlossen wurden.
Die Gewichtseinheit eines Diamanten wird in Carat gemessen und entspricht ca. 0,2 g. Diese Gewichtseinheit unterscheidet sich jedoch von der Bezeichnung für Edelmetalle, welche auch in Karat-Klassen eingestuft werden. Letztere hat jedoch mit der Legierung - Zusammensetzung - der Edelmetalle zu tun und nicht mit dem Gewicht.