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Frühjahrssemester 2018
|Termin||ReferentInnen|
|28.2.||

Prof. Dr. James E. Cutting (Cornell University)
Abstract folgt.
|28.3.||

Dr. Bregt Lameris (Universität Zürich)
(Findet ausser Haus bei Cinegrell mit anschliessendem Apéro statt)
|11.4.||

Noemi Daugaard (Universität Zürich)
Mit einem Fokus auf die innerhalb der Gesellschaft zirkulierenden Diskurse zur Farbe und, insbesondere, zur Farbe im Film, befasse ich mich in meiner Dissertation mit der Entwicklung von frühen Farbfilm-Technologien vor der Einführung des chromogenen Films (1895-1940). Besondere Aufmerksamkeit wird dabei dem historischen, gesellschaftlichen und kulturellen Rahmen gewidmet, dem diese Technologien entspringen. Im Zentrum stehen demzufolge die Erwartungen, Bedürfnisse, Diskurse und Denkmodelle, welche sowohl die epistemologische Entwicklung wie auch die Verbreitung und Rezeption der verschiedenen Farbverfahren geprägt haben, sowie auch ihre diskursive Verhandlung im gesellschaftlichen Feld. Anhand des Fallbeispiels von Gasparcolor wird im Rahmen dieses Vortrags ausgeführt, inwiefern eine breitangelegte transnationale und diskursanalytische Perspektive auf das weite Umfeld der Entwicklung früher Farbfilmtechnologien für eine umfassende historiografische Untersuchung unverzichtbar ist.
Josephine Diecke (Universität Zürich)
Im Rahmen meiner Dissertation beschäftige ich mich mit der Erschliessung von (trans)nationalen Kontexten, in denen sich der subtraktive Mehrschichtenfarbfilm seit der Markteinführung von Kodachrome und Agfacolor ab den 1930er Jahren formierte, in den folgenden Jahren in der Film- und Freizeitindustrie verbreitete und ab den 1950er Jahren mit dem Eastman Color Verfahren standardisierte. In den Laboren, aber auch in den zeitgenössischen Diskursen haben Beobachtungs- und Austauschprozesse eine entscheidende Rolle gespielt und ihre Spuren in den technologischen, institutionellen und kulturellen Entwicklungen hinterlassen. Die Auseinandersetzung mit den Begriffen des "Eigenen" und des "Fremden" ist daher für das Forschungsvorhaben unerlässlich und wirft Fragen nach diskursiver Identitätsstiftung und Machtkämpfen auf, die es anhand von Fallbeispielen kritisch zu hinterfragen gilt.
(Findet als Doppelsitzung bis 19 Uhr statt)
|2.5.||

Jessica Berry (Universität Zürich)
Mein Dissertationsprojekt ist eine medien- und kulturhistorische Untersuchung des Umbruchs vom Stummfilm zum Tonfilm, der sich ab 1927 weltweit, also transnational, vollzog, von mir aber im spezifischen nationalen bzw. kulturellen Raum der Schweiz fokussiert wird. Die Schweiz ist aufgrund der verschiedenen Landessprachen ein besonders interessanter Fall. Die Restrukturierung der Kinoöffentlichkeit in der Schweiz im Zuge des Wandels zum Tonfilm soll erschlossen werden, das heisst die Neugestaltung von Vertriebs- und Kinonetzen, sowie der Aufführungspraktiken. Zudem werden die sich etablierenden Kommunikationswege und die zugehörigen Diskurse analysiert.
|23.5.||

Prof. Dr. Tim Bergfelder (University of Southampton)
Austrian-born Berthold Viertel (1885-1953) is one of the less well-known exile filmmakers from the first part of the 20th century. Active from the 1910s through to the late 1940s as a writer, translator, director for screen and stage, his career included creative periods in Vienna, Berlin, London, Hollywood, and New York. In this lecture I concentrate on his film work in British exile in the mid-1930s, which encompassed the sensitive psychological drama Little Friend (1934), the magical realism of The Passing of the Third Floor Back (1935), and the imperialist biopic Rhodes (1936), three films whose radical difference from each other appears to confound attempts to locate the films’ meaning in the director’s aesthetic, ideological and ethical sensibilities.
Die Programme des Forschungskolloquiums aus den vergangenen Semestern finden Sie im Archiv.