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Dieser Satz, ausgesprochen von einem Interessierten an meiner Savoyenrundfahrt kam mir erst heute Abend auf der Rolle wieder in den Sinn. Gemeint hat er, dass ich mit dem Fahrrad und dem Anhänger jeweils an den Fuss eines Passes fahre, dann den Anhänger stehen lasse, auf den Pass hinauffahre und wieder zurückkomme um den Anhänger an den Fuss des nächsten Passes zu stellen. Die Idee habe ich dann etwas weiter ausgebaut.
In Savoyen liegen die Pässe relativ nahe beisammen. Bei günstiger Wahl der Route könnte ich mir durchaus vorstellen, das Ende einer Tagesetappe so zu legen, dass ich in den Morgenstunden des nächsten Tages vielleicht ein oder zwei Pässe ohne das Gepäck bewältige, dann beim Hotel der letzten Übernachtung vorbeifahre, das Gepäck wieder mitnehme und so dann vielleicht noch einen weiteren Pass ins nächste Tal hinter mich bringe. Das gäbe zwar ein paar Kilometer mehr zu fahren, aber die Höhenmeter über einige der Pässe wären mit deutlich weniger Mühe und Kraftanstrengung verbunden.
Als offensichtlichstes Beispiel fĂĽr eine solche Möglichkeit könnte beispielsweise die Fahrt ĂĽber die Alpe d’Huez dienen. Beginn der Auffahrt in Le Bourg-d’Oisans, 13 Kilometer, 10%, dann weiter ĂĽber den Col de Sarenne und wieder ins Tal der Romanche hinunter, vielleicht nochmals 30 Kilometer, allerdings mit nur noch wenig Höhenmetern. Eine Strecke, die ich auch dem Fluss entlang hätte fahren können, mit fast keinen Höhenmetern und höchstens zehn Kilometer (Aber dann natĂĽrlich ohne das Highlight „Alpe d’Huez“). NatĂĽrlich mĂĽsste ich in Kauf nehmen, diese 10 Kilometer im Tal zweimal zu fahren. Einmal um das Gepäck zu holen und das zweite Mal dann mit dem Gepäck und fĂĽr die Weiterfahrt in Richtung Col du Lautaret hinauf.
MerkwĂĽrdig manchmal, dass einem solche Ideen nicht selber in den Sinn kommen.
HM