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Eine neue Biografie erzählt unbekannte Details über den 2011 gestorbenen Apple-Gründer und seine Gefährten.
Am 24. März kommt in den USA eine neue Biografie über den Apple-Gründer heraus. Titel: «Becoming Steve Jobs».
Für das Buch führten die Autoren Gespräche mit ehemaligen Arbeitskollegen und Geschäftspartnern und unter anderem auch mit der Witwe, Laurene Powell Jobs.
Verfasser sind die Journalisten-Haudegen Brent Schlender und Rick Tetzeli. Und den beiden scheint ein Coup gelungen zu sein. In ihrem Buch erzählen sie «sensationelle Geschichten» aus dem Leben des Apple-Gründers, wie der Techblog Cult of Mac berichtet. Erste Ausschnitte sind seit kurzem im Internet verfügbar.
Steve Jobs war der Boss bei Apple, Tim Cook sein Stellvertreter. Doch die Beziehung ging offenbar über geschäftliche Dinge hinaus – oder wer würde seinem Chef ein eigenes Organ anbieten? Genau dies soll Cook für den schwerkranken Apple-Gründer getan haben.
Cook hatte auf eigene Faust herausgefunden, dass er die gleiche seltene Blutgruppe wie der Apple-Chef besass und dass es ausreichen könnte, nur einen Teil des Organs zu transplantieren. Darum liess er die erforderlichen medizinischen Abklärungen treffen. Die Tests fanden in einem Spital weit entfernt von der Bay Area statt, um unerkannt zu bleiben.
Allerdings lehnte Jobs die angebotene Organspende sofort und unmissverständlich ab, wie Cook den Buchautoren erzählte. «Steve hat mich nur vier oder fünf Mal angebrüllt in den 13 Jahren, die wir uns kannten – und das war eines davon.» Und er fügte an: «Jemand, der selbstsüchtig ist, hätte nicht auf diese Weise geantwortet.»
Jobs erhielt eine andere Spenderleber und starb am 5. Oktober 2011. Einige Monate vorher hatte er Cook die Firmenleitung übertragen.
Eine andere Geschichte aus dem Buch betrifft einen Milliardendeal, der Apple den Einstieg ins Suchmaschinen-Business ermöglich hätte, der aber schliesslich nicht zustande kam. Offenbar wollte Steve Jobs gemeinsam mit Disney-Boss Bob Iger, den Internetkonzern Yahoo zu kaufen.
In den vergangenen Jahren hatte es immer wieder entsprechende Gerüchte gegeben. Und es scheint tatsächlich viel dran gewesen zu sein...
Anscheinend gibt es mehrere Dinge klarzustellen, die in der offiziellen Steve-Jobs-Biografie von Walter Isaacson falsch herüberkamen.
Mehrere Weggefährten von Steve Jobs haben bereits signalisiert, dass der Apple-Gründer nicht richtig dargestellt worden sei. Zuletzt hatte dies der Chefdesigner Jony Ive in einem Interview geäussert.
Laut dem neuen Buch soll Steve Jobs nicht über einen Apple-Fernseher nachgedacht haben. Im Gegenteil. Zu seinem engsten Vertrauten, Jony Ive, soll er gesagt haben: «Ich mag keine Fernseher. Apple wird nie einen Fernseher machen.»
Wobei anzumerken ist, dass Tim Cook dies völlig anders sieht. Das Wohnzimmer sei für Apple von grossem Interesse.
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