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Der Künstler Jean Tinguely wurde zwar 1925 in Fribourg geboren und verstarb 1991 in Bern, aber mit Basel – der Stadt, in der er aufgewachsen ist, die Kunstgewerbeschule besuchte, seine Lehre als Dekorateur absolvierte und die Fasnacht genoss – war er immer sehr verbunden. Wirklich jedem Basler ein Begriff wurde die Kunst von «Jeannot», wie ihn seinen Basler Freunde nannten, spätestens durch den «Fasnachtsbrunnen» vor dem Stadtheater. Der Brunnen, der zu einem Wahrzeichen und beliebten Fotosujet wurde, ist im Volksmund als «Tinguelybrunnen» bekannt.
Viele seiner übrigen Werke und dazu manche seiner Künstlerfreunde sind heute im Tinguely-Museum zu sehen. Das Museum am Rhein ist ein Geschenk der Hoffmann-La Roche AG, kurz Roche, an die Stadt und wurde dieser im Herbst 1996 übergeben, anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Firma. Der Architekt des Museums Mario Botta zu seinem Bau: «Mit seiner Lage auf der rechten Seite des Flusses, wo der Rhein einen grossen städtischen Bereich abgrenzt, sorgt das Museum für die Neuordnung einer ziemlich fragwürdigen urbanen Gestaltung am Rande der Autobahn. Das rechteckige Museum belegt die gesamte Ostflanke des Solitude-Parks. Die vier Fassaden des Gebäudes stellen eine jeweils andersgeartete räumliche Beziehung zur Umgebung her.»