Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03605.jsonl.gz/5

In Südafrika fand vom 23. – 26. Oktober 2009 die fünfte Goju Kai Karate Weltmeisterschaft statt. Dabei konnte sich das Schweizerteam drei Gold– und drei Bronzemedaillen erkämpfen.
Goju Kai Karate Weltmeister in Bunkai Domenic Lanicca
Team-Kata Bronze für Romana Lanicca-Casanova, Sabina Caduff-
Camathias und Loriana Mognetti
Der Goju Kai Karate Do Graubünden gewann von diesen sechs Medaillen deren zwei.
Im Bunkai gewann Domenic Lanicca mit Horst Baumgürtel die Goldmedaille. Sie waren als amtierende Europameister und Vize-Weltmeister als einer der Favoriten in den Wettkampf gestiegen. Mit Indonesien haben sie einen weiteren Mitfavoriten als Erstrundengegner zugelost bekommen. Die Anspannung war ihnen anzumerken. Sie konnten sich aber mit zwei zu drei Richterstimmen durchsetzen. Bis zum Einzug ins Finale konnten sie sich danach souverän gegen die Konkurrenz durchsetzen. Im Finale wartete mit Japan als letztmaliger Weltmeister ein weiterer Favorit auf die beiden Schweizer. Mit einem überzeugenden Finaldurchgang konnten sich Domenic Lanicca und Horst Baumgürtel jedoch gegen Japan durchsetzen.
Eine schöne Überraschung war die Bronzemedaille des Frauenteams. Das Team konnte sich gegen die Erwartungen im Wettkampf steigern. Die Vorbereitung für das Team war nicht wunschgemäß verlaufen. Durch den Ausfall eines Stammteammitgliedes im Vorfeld konnte das gestartete Team in dieser Formation nur kurz zusammen trainieren.
Das Erreichen der 1/16 Finales von Florian Käser in der Disziplin Kata konnte erwartet werden. Durch einen kleinen Fehler vergab er den Einzug ins 1/8 Finale. Dem gezeigten Niveau von Florian Käser wäre sogar mehr möglich gewesen. Im Kumite konnte Florian Käser seine Durchgänge ausgeglichen gestalten. Über das 1/8 Finale konnte er sich aber nicht durchsetzen.
Loriana Mognetti konnte ihre Leistung im Wettkampf noch nicht vollends umsetzen. Sie schied in Ihrer Kategorie nach einer Starken ersten Runde in der zweiten Runde aus.
Manuell Caduff hatte eine schwierige erste Runde und verlor in der ersten Runde gegen einen der Favoriten. Er konnte mit seiner Leistung sehr zufrieden sein.
Außer für Domenic und Romana Lanicca-Casanova war diese Weltmeisterschaften für die anderen Wettkämpfer eine neue Erfahrung. Sie haben sich aber nicht zu sehr beeindrucken lassen. Die von ihnen gezeigten Leistungen waren sehr ansprechend und
versprechen viel für die Zukunft.