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Die HEVO AG wurde 1969 von Fritz Herzig 1925-1996) gegründet.Der Namen HEVO steht für Herzig und Voser. Kurt Voser verliess aber die Firma 1973, betätigte sich aber weiterhin als Investor. Zuerst wurde in den Gebäuden der Argovia an der Rohrdorferstrasse produziert, wo früher Fritz Herzig die Maschinenabteilung der Argovia geführt hatte. Zuerst produzierte die Hevo Maschinen und Teile der Textilindustrie. Da aber die Räumlichkeiten in der Argovia nicht geeignet waren, sah man sich nach einem neuen Standort um und konnte von der SBB ein grösseres Landstück, welche das Land wegen der Heitersberglinie erworben hatte, erwerben.Mehr
1982 wurden die Profile gesteckt (s. Bild) und 1984 das Firmengebäude bezogen werden. Im gleichen Komplex siedelte sich auch die WAEKA, an welcher Fritz Herzig zu einem Drittel beteilt war, an. 1988 trat Rico Herzig, der Sohn des Firmengründers, in den Betrieb ein und musste 1996 nach dem frühen Tod des Vaters die Gesamtleitung übernehmen. Die Hevo produzierte weiterhin Bestandteile für die Textilindustrie, mauserte sich aber immer mehr zu einer Hightechfirma. So stellt die HEVO AG Roboterarme für Krebstherapien her. Schon heute (2019) plant man, mit der Zeit mit 3D-Druckern neue Produkte herzustellen. Im Jubiläumsjahr 2019 beschäftigte die Firma 28 Mitarbeiter.
Bild-Nr.: 02280
Bild: Fotoarchiv Mellingen
Text: Benedikt Nüssli / Rainer Stöckli
Copyright: Fotoarchiv Mellingen
Geschichte dieses Hauses in geraffter Form:
1908 baute Dr. med. Meier dieses Haus.
Das Nebengebäude diente ihm als Pferdestall für sein Pferd, mit dem er Patienten in der ganzen Region besuchte.
1911 erwarb Emil Busslinger-Egloff die Liegenschaft.
Dr. Meier bewohnte aber das Haus noch für einige Jahre, bis er in Knutwil LU als Kurarzt gewählt wurde. Dr. Meiers Nachfolger war 1921 Dr. Leo Stöckli, der seine Praxis anfänglich im Gebäude Hauptgasse 2 betrieb.
1920 nahm Emil Busslinger in seinem Haus Wohnsitz, nachdem er in der Zwischenzeit mit seinem Bruder August an der oberen Bruggerstrasse eine Schmiede betrieben hatte. Man schätzte Emil Busslinger als tüchtigen, arbeitsamen und initiativen Handwerker. Ihm oblagen über lange Zeit in Mellingen und Umgebung die Arbeiten im Dienste der Elektrizitäts- und Wasserversorgung. Er betreute auch das Erstellen der Telefon-Freileitungen im Bezirk Baden.
Emil Busslinger, der Sohn von Vater Emil Busslinger führte an der Hauptgasse 3 eine Drogerie mit viel Sachkenntnis und Geschick. Ihm ist es zu verdanken, dass die eingeschlafene Mellinger Fasnacht neu belebt wurde. 1953 gründete er die Karnemellipserzunft. Emil Busslinger wurde über Jahrzehnte zum Inbegriff der Mellinger Fastnacht, die mit ihrem reichen Angebot weit über die kommunalen Grenzen hinaus bekannt wurde.
Vater Emil Busslinger starb im Jahre 1957.
1948 übernahm die Elektrofirma Suter aus Birrhard ihre Tätigkeit im Busslingerhaus an der Bahnhofstrasse.
In der Folge führte die Firma Buchholz noch für kurze Zeit das Geschäft.
Am 30. November 1966 erwarb die Firma Bammatter und Zollinger die Liegenschaft.
Ende des Jahres 1987 befasste sich die Firma Bammatter und Zollinger mit Neubauplänen. Die Realisation liess nicht lange auf sich warten.
Das alte Gebäude von 1908 musste man 1990 abtragen. Während der Bauzeit fand die Firma im stillgelegten Kino „Rex“ eine Unterkunft.
1991 konnte man den Neubau einweihen und in Betrieb nehmen.
Das geräumige Geschäfts- und Mehrfamilienhaus beherbergt derzeit (2017) ein Elektro-Ladenlokal, Werkstätten, Garagen, die Arztpraxis von Dr. Niklaus Wahli und 6 Wohnungen.
Seit der Pensionierung von Vater Arnold Zollinger führt sein Sohn Kurt das Geschäft unter dem Namen „Zollinger Elektro AG“. Der Teilhaber Bamatter war wegen frühzeitigem Tod schon längere Zeit nicht mehr am Geschäft beteiligt.
Über den Neubau: s. Bild-Nr. 01142
Die meisten Fakten von Otto Müller zusammengetragen.
Bild-Nr.: 01141
Bild: Reussbote
Text: Otto Müller
Copyright: Fotoarchiv Mellingen
Über den Vorgängerbau s. Bild-Nr. 01141
Mit dem Neubau des Wohn- und Geschäftshauses Bahnhofstrasse 5 wurde 1990 begonnen. Das Gebäude konnte 1991 bezogen werden.
In diesem Gebäude ist die Elektro Zollinger AG untergebracht. Neben dem Geschäftsführer Kurt Zollinger sind derzeit (August 2017) 17 Mitarbeitende, darunter fünf Lernende angestellt.
Die Firma deckt im Grossraum Mellingen alle Arbeiten in Zusammenhang mit der Elektrotechnik und der Elektronik ab. Die Firma steht für Notfälle Tag und Nacht zur Verfügung.
Neben einer Arztpraxis, Werkstätten, und Garagen finden sich sechs Wohnungen.
Längere Zeit war im Gebäude auch ein Sportgeschäft untergebracht.
Bild-Nr.: 01142
Bild: Fotoarchiv Mellingen
Text: Rainer Stöckli / Homepage der Firma Zollinger
Copyright: Fotoarchiv Mellingen
Im Hintergrund der Buechberg.
Bei den langgezogenen Gebäuden handelt es sich von links nach rechts um das Ökonomiegebäude Busslinger (Bahnhofstrasse 53) , den Werkhof (Bahnhofstrasse 51) und das Dach der ehemaligen Mosterei Busslinger (heute Mehrfamilienhaus Bahnhofstrasse 54a-54i [Meli-Areal]). Rechts anschliessend an den Werkhof die Gebäude Bahnhofstrasse 47 und 41.
Bild-Nr.: 02124
Bild: Viktor Zimmermann
Text: Fotoarchiv-Team
Copyright: Viktor Zimmermann
Blick von der Reussseite her. Über die Liegenschaft und die Firma Elektro Zollinger AG, Bahnhofstrasse 5, s. Bild-Nr. 01142.
Links des Gebäudes sehen wir von rechts nach links die Häuser Bahnhofstrasse 7, 9 und 11.
Bild-Nr.: 01145
Bild: Viktor Zimmermann
Text: Rainer Stöckli
Copyright: Viktor Zimmermann