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Die KI-Forschung hat in den letzten zehn Jahren gewaltige Sprünge gemacht. Die Fortschritte in der Bilderkennung (schon mal von AI Art gehört?) und dem Natural Language Processing (man vergleiche Übersetzungsdienste wie deepL mit dem Google Übersetzer von vor 10 Jahren) haben dazu geführt, dass verschiedenste Forschungsgruppen aus Europa Systeme entwickelt haben, welche zuverlässige maschinelle Texterkennung von Handschriften ermöglichen. Was bisher mit OCR (optical character recognition) vor allem mit gleichmässiger gedruckter Schrift möglich war, ist nun zusehends auch für die obskursten Handschriften aus Quellenbeständen egal welchen Alters und welcher Provenienz möglich.
Joseph Wolfgang von Deschwanden, ab 1854 erster Direktor des Eidgenössischen Polytechnikums in Zürich, reiste im Sommer 1851 dem Rhein entlang, um am Ärmelkanal nach England zu übersetzen. Die Weltstadt London mit ihrer erst im Frühling desselben Jahres eröffneten grossen Weltausstellung erwartete ihn. Bei rauer See schiffte Deschwanden an einem Abend in der Nähe von Ostende ein. Die Kajüten waren eng, das Schiff überfüllt. Dazu kam ein starker Wind, der bis zum Morgengrauen viele Passagiere seekrank werden liess:
Joseph Wolfgang Alois von Deschwanden aus Stans war der erste Direktor der 1854 in Zürich gegründeten Eidgenössischen Polytechnischen Schule, der heutigen ETH. Deschwanden hatte bereits seit Ende der 1840er-Jahre der Oberen Industrieschule in Zürich als Rektor vorgestanden und ab 1851 die Hochschulkommission des Bundes zur Gründung des Polytechnikums beraten.