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Venenleiden (Besenreiser, Krampfadern, Veneninsuffizienz) können verschieden stark ausgeprägt sein. Eine gute Vorsorge ist besonders wichtig, da einmal geschädigte Venen sich nicht mehr erholen und grosse Schmerzen verursachen können.
Durch die konstante Muskelaktivität wird die Venen-Muskel-Pumpe auf dem weich-elastischen Untergrund des kyBounder und der kyBoot-Sohle aktiviert und Ihre Beine werden nicht müde. Die Venen werden daher bei jedem Schritt entlastet und bleiben gesund.
- Besenreiser (in der Fachsprache der Inneren Medizin als spezielle Unterform der Varikose definiert) sind kleine modifizierte, direkt in der Oberhaut liegende, sichtbare netz- oder fächerförmige Venen.
Sie treten hauptsächlich an den Beinen auf. Sie können Folge einer angeborenen Veranlagung sein oder infolge einer Stauung im Venensystem entstehen. In diesem Fall büssen die feinen Äderchen durch permanent erhöhten Druck im Laufe der Zeit ihre ursprüngliche Elastizität ein. Die Venen weiten sich und werden als rot-bläuliche geschlängelte Gefässstrukturen sichtbar.
Obwohl Besenreiser ohne Beteiligung des übrigen Beinvenensystems keine Krankheit im medizinischen Sinne sind, stellen sie für viele Menschen ein bedeutsames kosmetisches Problem dar.
- Krampfadern (Plural Varizen) sind knotig-erweiterte (oberflächliche) Venen. Die Krankheit beim Vorliegen von Varizen heisst in der Fachsprache Varikose oder auch Varikosis. Betroffen sind die oberflächlichen Venen der Beine inklusive deren Hauptstämmen, der Vena saphena magna und Vena saphena parva.
- Chronisch venöse Insuffizienz (chronische Veneninsuffizienz):
Das Risiko daran zu erkranken steigt mit Alter, Fettleibigkeit, Venenentzündung, Venentrombose nach Beintrauma. Wichtig für die Entstehung einer chronisch venösen Insuffizienz ist das Vorhandensein eines pathologischen Bluthochdrucks der oberflächlichen Venen.
- Fehlende Beinbewegung (langes Stehen oder Sitzen, ungünstiges Schuhwerk z.B. Absatzschuhe)
- Pathologischer Bluthochdruck
- angeborenen Venenwand- bzw. Bindegewebsschwäche
- Thrombose, Tumor (sekundäre Ursache)
Krampfadern sind nicht nur ein „Schönheitsfehler“, sondern haben bedeutsamen Krankheitswert. Mit fortschreitender Erkrankung kommt es infolge der Abflussstörung des Blutes und dem damit erhöhten peripher-venösen Druck zu schweren Schäden im Bein, insbesondere im Bereich des distalen Unterschenkels. Die krankhafte Veränderung manifestiert sich anfänglich meist nur in diskreten und unspezifischen Symptomen, wie (einseitig verstärkte) Beinschwellung, Schweregefühl, Juckreiz oder nächtlichen Wadenkrämpfen. Die Vernarbung von Haut, Subkutis und Faszie (Dermato-Lipo-Fascio-Sklerose) sowie Stauungsekzeme, Entzündung der oberflächlichen Venen (Thrombophlebitis) bis hin zu „offenem Bein“ stellen dann bereits schwere, zum Teil nicht mehr reparable Krankheitsbilder dar. Die Gefahr einer Thrombose mit konsekutiver Lungenembolie ist vergleichsweise gering. Im hohen Alter führt die fortgeschrittene Schädigung der Haut nicht selten zur lebensbedrohlichen Varizenblutung nach Bagatellverletzung.
- Kompressions- oder Stützstrümpfe
- Naturheilkunde: kalte Wassergüsse nach Kneipp, Salben, Tees, Umschläge
- Medikamente
- Minimal invasive operative Verfahren
Der Transport des Blutes aus den Beinen gegen die Schwerkraft in Richtung Herz wird durch die Venen-Muskel-Pumpe und die Venenklappen ermöglicht. Wenn wir uns bewegen, drückt die Venen-Muskel-Pumpe das Blut nach oben. Dieses Prinzip funktioniert nur bei ausreichender Bewegung optimal. So werden bei langem Stehen die Beine schnell schwer und schwellen gerne an.
Bewegung ist Durchblutung und damit Zirkulation. Beim kybun Training auf dem kyBounder oder im kyBoot halten Sie die Balance durch kleine, ausgleichende Bewegungen in den Füssen. Auf der weich-elastischen Sohle können die Füsse sich frei in alle Richtungen bewegen und natürlich beim Gehen abrollen. Dadurch wird die Muskelpumpe in den Beinen aktiviert und der Rückfluss des Venenblutes zum Herzen sowie das Lymphsystem aktiviert.
Im Vergleich zu Stützstrümpfen, die den Blutfluss von aussen unterstützen, bietet der kyBoot durch die Muskelaktivierung des Fusses und Unterschenkels eine aktive Unterstützung von innen.
Der kyBoot in Kombination mit Stützstrümpfen verleiht Ihren Beinvenen einen maximalen Support!
Spezifische Erstreaktionen bei Venenproblemen:
Durch die Durchblutungsstörung im Unterschenkel kann es vorkommen, dass Ihre Wadenmuskulatur beim Gehen im kyBoot/ Stehen auf dem kyBounder leicht verkrampft. Machen Sie in diesem Fall lockernde Übungen; mit der Zeit gewöhnt sich Ihr Körper an das intensive Training im kyBoot/ auf dem kyBounder und die Wadenkrämpfe werden seltener.
Für allgemeine Erstreaktionen bei kyBounder und kyBoot Neueinsteigern, klicken Sie hier: Erstreaktionen
Für Informationen zu den kyBoot Spezialübungen und den kyBounder Grundübungen klicken Sie bitte hier: kybun Übungen
- Rollen Sie über den ganzen Fuss ab; vom Aufkommen auf der Ferse bis zum Abstossen über die Grosszehe.
- Wenn sich Ihre Wadenmuskulatur verspannt oder krampft, machen Sie lockernde Übungen wie zum Beispiel ein lockeres Traben (siehe kybun Mikrointervall Training).
- Achten Sie sich, dass Ihre Zehen im kyBoot/ auf dem kyBounder locker bleiben, also nicht krallen!
Ich bin begeistert und laufe sehr ungern noch in anderen Schuhen.
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- Plötzliches Brennen an Fusssohlen und oder Zehen, obwohl kyBoot monatelang problemlos getragen werden konnten. Leichte Venenproblematik vorhanden.
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Plötzliches Fussbrennen oder schmerzende Zehengelenke, obwohl der kyBoot lange Zeit problemlos getragen werden konnte, können auf eine akute Venenentzündung in den Beinen hindeuten. Der kyBoot regt zwar durch seine weiche Sohle die Muskulatur an und fördert die Durchblutung sowie die Venenpumpe, es kann jedoch sein, dass eine Verschlechterung des Venenleidens nur verzögert aber nicht verhindert werden kann. Dieses Risiko besteht im Besonderen dann, wenn das Venenleiden schon vor dem Tragen der kyBoot bestand, also zum Beispiel Stützstrümpfe verordnet wurden. Ich empfehle daher, falls sich das plötzliche Fussbrennen nach ca. 2 Wochen nicht verbessert oder gar verschlimmert hat einen Arzt zu konsultieren und genauere Untersuchuingen durchführen zu lassen. Sie sollten daher einen Arzt konsultieren und genauerer Untersuchungen durchführen lassen.
- Was ist die Ursache von Venenbeschwerden?
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Die in den Venen liegenden Venenklappen unterstützen den Rückfluss des Blutes aus den Beinen zum Herzen. Wenn die Venenklappen nicht mehr dicht sind, kommt es zu einem Versacken des Blutes in den Beinen. So staut sich verbrauchtes, venöses Blut in den Beinen. Erste Beschwerden sind Müdigkeit, Schwere- und Spannungsgefühl und eventuell auch Muskelkrämpfe. Die Beine werden dicker. So stehen die Gefässe und die Haut den ganzen Tag unter enormen Druck. Gefässwände verdickern sich und es kommt zu Krampfadern. Die Haut wird feucht, es kommt zu Hautveränderungen mit Fleckbildung. Tritt hier keine Behandlung ein, muss in schlimmen Fällen mit dem Absterben der Haut gerechnet werden und dann mit offenen Beinen.
Da der venöse Rückfluss zum Herzen von der Wadenmuskulatur unterstützt wird (die Wadenmuskulatur spannt sich an und pumpt das Blut in den Venen zurück zum Herzen), ist es wichtig, dass die Wadenmuskulatur gut arbeitet.
In unserem Alltag (viel Sitzen oder Stehen) und aufgrund unbeweglichen, einengenden Schuhen, werden unsere Füsse beim Gehen nicht mehr richtig eingesetzt/abgerollt und somit die Wadenmuskulatur nicht mehr genügend gebraucht.
Durch barfuss Gehen auf weichem Untergrund oder mithilfe des kyBoots mit der weich-elastischen Sohle können wir diesem Zustand entgegenwirken und die Venen schonen.
Lesen Sie hier mehr zum Thema: Der kyBoot bei Venen Problemen.
- Schmerzhafte Krampfadern/Varizen/Varikose und tiefe Beinvenen-Thrombose (TVT)
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Hat der kyBoot einen positiven Einfluss auf die Beinschmerzen und verbessert er die Durchblutung der Beine?
Ich kann Ihnen den kyBoot bei Krampfadern sehr empfehlen, da dieser Schuh den Bluttransport von den Beinvenen zurück zum Herzen unterstützt: Im kyBoot gehend kann der Fuss wieder natürlich abrollen, dadurch wird die Wadenmuskulatur aktiviert. Die Wadenmuskulatur ist die Hauptpumpe für den Transport des Venenblutes im Unterschenkel zurück zum Herzen.
Der Druck in den Venen kann so reduziert werden, die Schwellung der Beine kann abnehmen und anfängliche Beschwerden können gelindert werden.
Im Vergleich zu Stützstrümpfen, die den Blutfluss von aussen unterstützen, bietet der kyBoot durch die Muskelaktivierung des Fusses und Unterschenkels eine aktive Unterstützung von innen.
Der kyBoot in Kombination mit Stützstrümpfen verleiht Ihren Beinvenen einen maximalen Support!
Die Beinschmerzen kommen höchstwahrscheinlich von den Krampfadern. Wenn das Venenblut nicht mehr richtig zurückgepumpt wird, bleibt es in den Beinvenen und überdehnt diese. Da dadurch die Blutversorgung nicht mehr optimal ist führt dies mit der Zeit zu Schmerzen.
Bereits überdehnte Venen können auch mit dem kyBoot nicht mehr rekonstruiert werden, aber Sie können im kyBoot gehend die gesunden, noch gut funktionierenden Venen unterstützen; dies ist die beste Prävention !
- Venenentzündung/Phlebitis und stehender Arbeitsplatz
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Ich bin anfangs vierzig, sehr übergewichtig und bewege mich den ganzen Tag über sehr viel. Ich kann aber genauso gut vier Stunden am selben Platz stehen, was ich berufsbedingt auch muss. Am Abend schmerzen meine Füsse fürchterlich. Nach einer Venenentzündung musste ich auch noch diese rausoperieren lassen.
Würde so ein Schuh wirklich die gewünschte Linderung bringen? Auf Ihrer Homepage steht er wirke beim Gehen. Könnten beim Stehen die Füsse brennen?
Es stimmt, dass es besser ist im kyBoot zu gehen. Beim Gehen wird der Schuh gut durchlüftet und die Fussmuskulatur ist aktiv. Daher kommt es weniger schnell zu einem Fussbrennen. Allerdings ist dies sehr individuell und jede Person reagiert anders darauf.
In Ihrem Fall empfehle ich trotzdem den kyBoot, da Sie gemischt arbeiten. Das heisst im Stehen und Gehen. Ich rate Ihnen bei längerem Stehen am Ort, die Füsse zu bewegen (zwischendurch am Ort zu gehen). So können Sie die Fussmuskulatur immer wieder aktivieren und ein Brennen verhindern. Des Weiteren rate ich Ihnen zu einem "Baram-" oder "Namsanmodell". Diese haben ein integriertes Netz anstelle des Vollleders, dadurch wird die Schuhbelüftung deutlich besser.
Sie werden sehen, dass Ihre Füsse am Abend viel fitter sein werden. Auch Ihre Venen können sich im kyBoot gut erholen, da die Schläge schön gedämpft werden und die Venenpumpe durch die vermehrte Fussaktivität verbessert wird.
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: M.Schneider
- Muss ich im kyBoot trotzdem Stützstrümpfe tragen?
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Sie schreiben, dass der kyBoot für die Venen gut ist. Da ich meist Stützstrümpfe trage, frage ich mich nun, ob das in den kyBoots überhaupt noch nötig ist.
Durch das Aktivieren der tiefen Fuss-und Beinmuskeln im kyBoot wird auch das Venen- und Lymphsystem positiv beinflussst. Die Muskelpumpe wirkt von innen auf die Venen, die Strümpfe von aussen. Somit sind Sie optimal versorgt mit kyBoots und Venenstrümpfen.
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Christine H.
- Übergewicht und geschwollene Beine
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Ist der kyBoot auch bei Übergewicht (136 kg) und geschwollenen Beinen geeignet?
Sie können ohne Probleme auch bei 136 kg den kyBoot (Schuh mit Luftsohle) tragen. Die Weichheit der Sohle spüren Sie immer noch deutlich, vor allem auch im Vergleich zu einem "normalen, harten Schuh". Durch das Abrollen des Fusses wird die Venenpumpe aktiviert. Dies fördert die Abschwellung der Beine. Nach dem Tragen des kyBoot sind die Beine nicht mehr so geschwollen und auch viel leichter.
Ansprechpartner: Tanja Waldmeier, eidg. dipl. Physiotherapeutin und kybun Verkaufsberaterin
Frage gestellt von: Heidy F.