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Aktinische Keratose: Symptome und Diagnose
Die für eine aktinische Keratose typischen Symptome sind flächenhafte Hautveränderungen. Diese zeigen sich vor allem in den Körperabschnitten, die dem Sonnenlicht besonders oft ausgesetzt sind. Hierzu zählen vor allem das Gesicht, die Stirn, der Kopf (bei einer Glatze oder bei lichtem Haar) und die Unterarme.
Die ersten Anzeichen für aktinische Keratose sind kleine rötliche Flecken, die dadurch entstehen, dass die oberste Hautschicht aufgrund der Sonnenschädigung ausdünnt und erweiterte Blutgefäße in dem betroffenen Hautbereich stärker hervortreten (Teleangiektasien). Später entwickeln sich diese Flecken zu scharf begrenzten, rötlichen Knötchen (Papeln), die einen halben bis einen Zentimeter groß und graubraun verhornt sind. Die betroffene Haut fühlt sich rau an. Bei ausgeprägter Verhornung bilden sich kleine Hauthörner. Aktinische Keratosen wachsen selten einzeln, sie treten meist in kleinen Gruppen oder großflächig verteilt auf.
Da die aktinische Keratose mit typischen Hautveränderungen verbunden ist, gelingt die Diagnose meist schon anhand dieser Veränderungen. Noch bevor die Veränderungen der Haut – zunächst als kleine rötliche Flecken und später als graubraun verhornte Knötchen (Papeln) – sichtbar sind, lassen sie sich bereits als Aufrauungen ertasten: Die betroffene Haut fühlt sich in etwa an wie Schmirgelpapier.
Um die Diagnose zu sichern und festzustellen, wie ausgeprägt die aktinische Keratose ist, entnimmt der Hautarzt in der Regel eine Gewebeprobe aus dem Tumor und untersucht diese mikroskopisch (sog. Biopsie). Bei kleineren Hautveränderungen entfernt er das Gewebe häufig auch sofort vollständig chirurgisch und begutachtet es anschließend unter dem Mikroskop.