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Für Froome, der im Februar bereits die Tour of Oman gewonnen hatte, ist es der zweite Rundfahrt-Sieg in diesem Jahr. Der 28-Jährige vom Team Sky ist erst der sechste Fahrer überhaupt, der die Westschweizer Rundfahrt zweimal hintereinander gewinnen konnte.
«Es war extrem hart», sagte Froome nach der Zieleinfahrt. Er sei sich vor dem Zeitfahren nicht sicher gewesen, ob er Spilak noch abfangen könne. «Aber das war ein wirklich guter Test für mich. Es ist ein sehr gutes Gefühl, wieder im gelben Trikot zu sein», so der strahelnde Brite.
Zeitfahren ebnet Weg zum Gesamtsieg
Froome, der das abschliessende Zeitfahren mit einer Sekunde Rückstand auf den bis dahin Führenden Slowenen Simon Spilak in Angriff genommen hatte, bewies in Neuenburg einmal mehr seine ausgezeichneten Qualitäten im Kampf gegen die Uhr und sicherte sich den Sieg hauchdünn vor dem Deutschen Tony Martin (Omega-Quick Step) und dem Neuseeländer Jesse Sergent (Trek).
Seinem ärgsten Widersacher Spilak, der das Zeitfahren auf dem 7. Rang beendete, nahm Froome auf dem 18,5 Kilometer langen Rundkurs 29 Sekunden ab und setzte sich in der Gesamtwertung 28 Sekunden vor dem slowenischen Katjuscha-Fahrer durch. Der Portugiese Rui Costa belegt mit 1:32 Minuten Rückstand auf den Briten den dritten Rang.
Mathias Frank bester Schweizer
IAM-Profi Mathias Frank klassierte sich im Zeitfahren auf dem guten 10. Rang mit einem Rückstand von 35 Sekunden auf Froome. Damit überholte der Luzerner in der Gesamtwertung den Italiener Vincenzo Nibali und beendete die Tour de Romandie auf dem 4. Gesamtrang, 1:44 Minuten hinter Froome.