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Um den steigenden Bedarf an Schulraum im Quartier Friesenberg zu decken, soll die Schulanlage Borrweg bis 2025 durch einen grösseren Neubau für 18 Primarklassen mit Doppelsporthalle und Schulschwimmanlage ersetzt werden, wie die Stadt Zürich meldet.
Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat zuhanden der Gemeinde einen Objektkredit von 83,3 Millionen Franken. Im Quartier Friesenberg werde auch in den kommenden Jahren ein Anstieg der Anzahl Schülerinnen und Schüler erwartet.
Um den dadurch steigenden Bedarf an Schulraum zu decken, solle die Schulanlage (SA) Borrweg, die sich in einem schlechten baulichen Zustand befindet, durch einen grösseren Neubau für 18 Primarklassen ersetzt werden. Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat zuhanden der Gemeinde einen Objektkredit von 83,3 Millionen Franken einschliesslich Reserven.Im Neubau seien zusätzliche Musikräume, eine Schulschwimmanlage sowie eine Doppelsporthalle mit einer kleinen Zuschauerinfrastruktur vorgesehen.
Die Sportinfrastruktur solle ausserhalb der Schulzeiten auch den Vereinen und der Quartierbevölkerung zur Verfügung stehen. Die neue Schulanlage sei als Tagesschule konzipiert und umfasst neben den eigenen Mensaräumen auch diejenigen für die benachbarte SA Friesenberg.Das vorliegende Projekt «Apollo» von Waldrap GmbH sieht einen fünfgeschossigen Baukörper vor, der vom Borrweg her über einen offenen Vorplatz zum Haupteingang erschlossen werde und sich entsprechend der Terrassierung des Geländes über zwei Ebenen erstreckt.
Auf den Dachflächen sei die Erstellung einer Photovoltaikanlage geplant, mit deren Strom die Schule versorgt werden kann. Dank der Stellung des Gebäudes zum Hang können die für das Stadtklima relevanten Kaltluftströme frei passieren.
Die Bepflanzung der Aussenräume leistet einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität und trägt in Ergänzung des Brise Soleil an der Fassade auch zur Hitzeminderung im Gebäude bei.Während der Bauphase seien für den Schulbetrieb der SA Borrweg zwei Provisorien vorgesehen, die auf der SA Döltschi erstellt werden sollen: ein Unterrichtsprovisorium im östlichen Bereich der Spielwiese und ein Sporthallenprovisorium im Bereich der Parkplätze zwischen Schulhaus und Döltschiweg. Da gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan mit einer um acht Monate längeren Bauzeit zu rechnen ist, sollen die Provisorien vorzeitig bewilligt werden.
So könnte der Neubau wie geplant per Schuljahr 2025/26 bezogen werden. Der Stadtrat habe deshalb dem Gemeinderat mit Stadratsbeschluss STRB Nummer 227/2021 bereits am 10. März 2021 einen Kredit von 6,25 Millionen Franken einschliesslich Reserven für die Erstellung der Provisorien beantragt (Medienmitteilung vom 10. März 2021).
Diese Kosten seien im jetzt beantragten Objektkredit eingerechnet.Die Zustimmung des Gemeinderats vorausgesetzt, könnte sich die Stadtzürcher Stimmbevölkerung im Frühling 2022 zum Projekt äussern. Bei einem Ja an der Urne wäre der Baustart im Sommer 2022, die Inbetriebnahme der Schule im Sommer 2025 möglich..
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