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Viele Kleinbauern gaben ihren Betrieb auf, da sich gute Verdienstmöglichkeiten in den Industriebetrieben des Oberwynentals (Aluminium, Drahtwerke, Zigarrenindustrie) boten. Auch bei uns in Rickenbach wurden vermehrt Arbeitsstellen geschaffen. Man erinnere sich hierbei an Sebastian Müller AG, Wechsler AG, Gebr. Simon oder Kay Schiebler. Viele Hausfrauen fanden zudem Arbeit in der Zigarrenfabrik Weber Söhne in der Stöcken.Die Rickenbacher Bauern haben seit jeher Milchwirtschaft und Ackerbau betrieben. Von den
drei Käsereien hat keine den Strukturwandel überlebt. Heute findet man in der Gemeinde immer öfters fortschrittliche Bauernbetriebe mit Laufstallhaltung und modernsten Melkrobotern. Die Rindviehhaltung weist mit 1'056 Tieren im Jahre 2005 nur eine kleine Zunahme gegenüber dem Jahre 1916 mit 1'004 Tieren aus. Dagegen stieg die Zahl der Schweine von 321 (Jahr 1916) auf 5'121 (Jahr 2005).
Aktuelle Zahlen:
Die heute fusionierte Gemeinde zählt insgesamt 41 Bauernbetriebe (davon 4 im Ortsteil Pfeffikon), welche zusammen 751 Hektaren Landwirtschaftland bewirtschaften. Im Jahre 2010 hielten die Rickenbacher und Pfeffiker zusammen 1'472 Rindvieh und 4'228 Schweine.