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Ländlicher Raum
Der Begriff «ländlicher Raum» ist mit verschiedenen, zum Teil subjektiv gefärbten Assoziationen verbunden. In der Regel wird ländlich als Gegensatz zu städtisch empfunden, wobei der Übergang im räumlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Bereich zunehmend fliessend ist.
Das Bundesamt für Statistik definiert städtisch und ländlich anhand von statistischen Daten: Der städtische Raum umfasst die aufgrund eines umfangreichen Kriteriensets abgegrenzten Agglomerationen (zusammenhängende Gebiete mehrerer Gemeinden mit insgesamt mindestens 20'000 Einwohnern) sowie die Einzelstädte (mit mindestens 10'000 Einwohnern). Alle übrigen Gebiete gelten als ländlicher Raum. Das ARE hat diese Definition für seine Arbeiten übernommen.
Der ländliche Raum darf somit nicht verwechselt werden mit dem Land ausserhalb der Bauzonen. Sowohl im urbanen als auch im ländlichen Raum finden sich Bauzonen und Nichtbauzonen.
Raumtypen
Der ländliche Raum ist vielfältig und kann nach verschiedensten Kriterien gegliedert werden, je nach Thematik. Das ARE schlägt eine kombinierte problem- und potenzialorientierte Raumtypologie vor. In dieser Typologie wird in erster Linie auf die Erreichbarkeit der nächsten Agglomeration oder Einzelstadt abgestellt, ferner auf wirtschaftliche Potenziale sowie auf die Einwohnerzahlen. Haupttypen:
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