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Mit dieser Methode wird der Wert des Unternehmens anhand des Nettoertrags vor Zinsen und Steuern berechnet.
Viele Profis arbeiten mit der EBIT-Methode (EBIT = Excedent Before Interest and Taxes). Sie basiert auf dem Nettoertrag vor Zinsen und Steuern. Professionelle Investoren zahlen für ein Unternehmen häufig den 5- bis 7-fachen EBIT-Wert oder sogar noch mehr, vorausgesetzt das Unternehmen erzielt regelmässig eine Eigenkapitalrendite (ROI) von mindestens 12 Prozent und das Gewinnwachstum ist intakt.
Der untere Wert gilt dabei für Unternehmen mit bis zu CHF 10 Millionen Jahresumsatz, der obere für Unternehmen mit mehr als CHF 20 Millionen Jahresumsatz. Hinzu kommt unter Umständen noch eine Vergütung für nicht betriebsnotwendige Vermögenswerte.
Die EBIT-Methode vermittelt ein sehr realistisches Bild. Sie eignet sich aber nur für bestandene Unternehmen, weil junge oder stark expandierende Firmen meist noch keinen verlässlichen Gewinn aufweisen, der als Berechnungsgrundlage dienen könnte.