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Das französische Martinique unterscheidet sich von den karibischen Nachbarinseln vor allem durch seinen Reichtum. Das Zusammenleben zwischen den Weissen, den zugewanderten Franzosen und den ehemaligen schwarzen Sklaven klappt ziemlich reibungslos. Die Insel hat von allem etwas: Vulkane, schöne Strände, angenehme Hotels, den Regenwald, Botanische Gärten und historische Sehenswürdigkeiten.
Der internationale Flughafen von Martinique ist in Fort de France, etwa fünfzehn Kilometer ausserhalb der Stadt. Ein Direktflug aus Paris dauert rund achteinhalb Stunden. Von den Schweizer Airports gibt es Zubringerflüge nach Paris.
Bürger aus der Schweiz benötigen für die Einreise nach Martinique lediglich einen noch sechs Monate gültigen Reisepass oder eine Identitätskarte sowie ein Rück- oder Weiterreise-Ticket. Ein Visum ist nicht erforderlich.
Auf Martinique finden Feriengäste ein relativ mildes Klima vor. Selten ist dort die Hitze unerträglich. Auch deshalb spricht man von der „Insel des ewigen Sommers“. Die durchschnittlichen Temperaturen bewegen sich bei 26 Grad Celsius. Den sogenannten „Alizés“-Winden aus Ost und Nordost verdankt Martinique die erfrischende Atmosphäre. Als beste Reisezeit für Martinique gelten die Monate November bis März, auch wenn es in diesem Zeitraum zu kurzen und heftigen Regenfällen kommen kann.
Dank dem gemässigten Klima und der Aufgeschlossenheit der Menschen, eignet sich Martinique auch sehr gut für Karibik Reisen mit Kindern.
Die überwiegende Mehrzahl der Einwohner bekennt sich zur römisch-katholischen Kirche. Etwa zehn Prozent der Menschen sind protestantischen Glaubens.
Die offizielle Sprache auf Martinique ist Französisch. Doch zahlreiche Bewohner unterhalten sich in kreolischen Dialekten. Das Créole ist eine Mischung als altem Französisch, Englisch, afrikanischen Dialekten und dem indischen Termini. Mit der englischen Sprache kommen Urlauber in den Hotels und in allen grösseren Orten sehr gut zurecht.
Der elektrische Strom wird im Lande überall mit 220 Volt, 50 Hertz angeboten. Die Stecker entsprechen der mitteleuropäischen Norm.
Es gibt zur Einreise keine Impfpflicht. Die einzige Ausnahme: Ein vorherigen Aufenthalt in einem Gelbfieber-Gebiet. In diesem Falle ist ein Impfnachweis erforderlich. Auf der Insel kommt es vereinzelt zu Typhusfällen und zu Darmerkrankungen. Das Gesundheitswesen auf Martinique ist dem europäischen Standard gleichzusetzen.
Martinique ist mit modernen Telekommunikationsmitteln ausgestattet. Das Mobilfunknetz ist flächendeckend und Urlauber erhalten problemlos Zugang zum internationalen Fernsprechnetz. In vielen Hotels und Restaurants sind Wifi Netzwerke verfügbar.
Oft ist der Service im Rechnungspreis enthalten. Ist dies nicht der Fall, sollte man ein Trinkgeld in Höhe von zehn Prozent geben.
Das Strassennetz ist sehr gut ausgebaut (Rechtsverkehr). Zum Anmieten eines Autos genügt ein Schweizer Führerschein.
Da die Insel ein französisches Übersee-Département ist, bezahlt man hier mit dem Euro. Kreditkarten werden überall akzeptiert. Bargeld erhält man auf Martinique Reisen in der Regel in Städten an zahlreichen Automaten.
Die Zeitverschiebung zur Mitteleuropäischen Zeit beträgt im Winter fünf Stunden und im Sommer sechs Stunden. Die Zeitzone heisst „America/Martinique“.