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Luft oder andere Gase können in den Bauch des Babys gelangen, wenn es weint, trinkt oder einfach nur atmet. Selbst wenn es noch nicht genug Milch hatte, können Blähungen beim Säugling ein unangenehmes Völlegefühl auslösen, mit dem es sich nicht wohlfühlt.
Diese belastende Situation, die vielen Eltern auch als Dreimonatskolik oder unter dem Begriff «Schreibaby» bekannt ist, führen manche Experten auf eine verstärkte Neigung zu Blähungen infolge des noch nicht vollständig ausgereiften Verdauungssystems des Babys zurück.
Tipps zur Vorbeugung und Behandlung:
Beim Füttern darf sich im Fläschchen kein Schaum vom Schütteln mehr darin befinden.
Es lohnt sich mit der Lochgrösse im Flaschensauger zu experimentieren, um so wenig Luft wie möglich eindringen zu lassen.
Leichte, kreisende Bauchmassagen im Uhrzeigersinn, eventuell mit Kümmelöl, entspannen den Bauch des Babys.
Hebammen empfehlen gegen häufige Blähungen gern auch homöopathische Mittel, wie etwa Chamomilla, ein Extrakt der Kamillenpflanze. Auch Kümmelzäpfchen sind geeignet.
Nach jeder Mahlzeit das Kind in Ruhe aufstossen lassen (Bäuerchen).