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Wegen des Ukraine-Konflikts haben die USA weitere Sanktionen gegen russische Firmen und Geschäftsleute verhängt. Das US-Finanzministerium teilte am Dienstag mit, dass insgesamt sieben Bankmanager und Geschäftsleute von den Sanktionen betroffen seien.
Darunter sind mehrere Vertreter der Bank Rossia sowie ihrer Filialen ABR Management und Sobibank. Ebenfalls betroffen sind mehrere Baufirmen sowie Eisenbahn- und Schiffstransportfirmen, die auf der von Russland annektierten Krim-Halbinsel tätig sind.
Schiffe als «gesperrtes Eigentum»
Zudem seien zwei Schiffe als «gesperrtes Eigentum» deklariert worden, hiess es in der Mitteilung weiter. Diese Entscheidung unterstreiche die ablehnende Haltung der US-Regierung zur Annexion der Krim durch Russland, erklärte das Finanzministerium.
Auch die Europäische Union hat wegen der Ukraine-Krise Wirtschaftssanktionen gegen Russland verhängt. Am Montag verlängerte die EU die Strafmassnahmen um weitere sechs Monate.
Sowohl die USA als auch die EU wollen mit den Sanktionen Druck auf die russische Führung ausüben, damit diese ihre Zusagen der Minsker Friedensvereinbarungen für die Ukraine vollständig umsetzt. Moskau steht in dem Konflikt auf der Seite der Rebellen, die in der Ostukraine gegen die Regierung in Kiew kämpfen.
(awp/sda/tno)