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Natriumhyaluronat (besser bekannt als Hyaluronsäure) ist ein körpereigener Stoff, der überall dort zu finden ist, wo Feuchtigkeit gespeichert werden soll. Beispiele hierfür sind der Glaskörper des Auges, der Tränenfilm, Knorpel, Herzklappen und die Haut.
Die physiologische Wirkung der Hyaluronsäure beruht zum einen auf der Fähigkeit, Wasser zu speichern und zum anderen auf ihren benetzenden und viskoelastischen Eigenschaften.
Die Hyaluronsäure haftet lange und gut auf der Augenoberfläche, da sie nicht so leicht über den Tränenkanal abfließen kann. Sie lässt sich aber durch den Lidschlag leicht verflüssigen und auf dem Auge ganz dünn verteilen, weshalb trotz der hohen Viskosität der Substanz eine gute Sicht gewährleistet wird.
Durch diese Eigenschaften ist die Hyaluronsäure bestens zur Behandlung des trockenen Auges geeignet.