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Der Comicautor Stan Lee ist im Alter von 95 Jahren in Los Angeles verstorben. Für den Comicbuchverlag Marvel erschuf er unter anderem die Superhelden Spider-Man, Hulk, Thor, Black Panther und Daredevil . Damit hatte er in den 60er Jahren das Comic-Genre revolutioniert. Viele seiner Figuren dominierten jahrelang die Kino-Leinwände.
Lees Tochter Joan Celia bestätigte gegenüber dem Promi-Portal TMZ den Tod ihres Vaters. Er wurde am Montagmorgen ins Cedars-Sinai Medical Center in Beverly Hills eingeliefert, wo er gemäss TMZ verstarb. In den vergangenen Jahren war Lee immer wieder erkrankt.
Stan Lee wurde am 28. Dezember 1922 als Stanley Martin Lieber in New York geboren. Ab 1939, unterbrochen vom Militärdienst während des 2. Weltkriegs, arbeitete er dort für den Comicbuchverlag Timely des Verlegers Martin Goodmann. Er begann als Assistent und füllte über Jahre die Tintenfässer der Zeichner und las Korrektur. 1941 veröffentlichte er als Aushilfsredakteur seine ersten Arbeiten. 1961 wurde er Chefredakteur bei Timely Comics, das bald darauf in Marvel umbenannt wurde – ein Name, für den Stan Lee wie kein anderer Zeichner steht.
Bei Marvel Comics und dessen Vorläufern erschuf Lee zusammen mit Jack Kirby zunächst die Fantastic Four, später The Hulk, Thor, Iron Man und die X-Men. Gemeinsam mit Bill Everett kreierte er Daredevil. Mit Steve Ditko zusammen erschuf er Doctor Strange und Spider-Man, die erfolgreichste Figur im Marvel-Universum. Mehrere von Lees und Jack Kirbys Figuren kamen später in der Serie The Avengers zu gemeinsamen Auftritten. (cbe/sda)
(cbe/sda)