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Ziel des Gipfels war es, die Bildungsinvestitionen zu erhöhen und die gegenwärtige Unterfinanzierung zu stoppen (jährliches Defizit: 39 Milliarden US-Dollar). Seit 2000 sind die Entwicklungsgelder für Bildung um 7 Prozent gesunken, während die öffentliche Entwicklungshilfe um 9 Prozent zugenommen hat.
Deshalb hat der Gipfel die Einsetzung einer hochrangigen Kommission für die weltweite Finanzierung von Bildungschancen angekündigt, an der auch die Global Partnership for Education (GPE) beteiligt sein wird. Als Mitglied der GPE begrüsst die Schweiz das Einsetzen dieser Kommission.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Finanzierung der Bildung in Notsituationen und längeren Krisen. Die Europäische Union hat angekündigt, dass sie die für Bildungsprojekte für Kinder in Krisensituationen bereitgestellten Mittel von weniger als 2 Prozent auf 4 Prozent des EU-Budgets für humanitäre Hilfe aufstocken will. Die Schweiz beabsichtigt, ihr Bildungsengagement im Rahmen der Botschaft zur internationalen Zusammenarbeit 2017–2020 ebenfalls beträchtlich zu erhöhen.
Dank des Gipfels konnte das Thema der Bildung im Hinblick auf die dritte internationale Konferenz über die Finanzierung der Entwicklungszusammenarbeit, die gegenwärtig in Addis Abeba stattfindet, besser positioniert werden.
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