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Die Autoren der Studie erklären das damit, dass wir von Geburt an lernen, dass es mehr körperliche Anstrengung erfordert schwere im Vergleich zu leichten Gewichten zu tragen: Parallel dazu gilt, dass wir umso mehr geistige Anstrengung in das Abwägen der verschiedenen Alternativen investieren, je wichtiger eine anstehende Entscheidung ist. Da körperliche Erfahrungen, die wir machen, wenn wir uns mit unserer Umwelt auseinandersetzen, eine Grundlage für die Bildung abstrakter Konzepte (wie der «Wichtigkeit» einer Sache) sind, vermuten die Forscher eine Art «Verkörperung» (engl. Embodiment): Wenn wir während einer Entscheidungsaufgabe auch körperliche Anstrengung erleben, könnte die Entscheidungsaufgabe als wichtiger beurteilt werden. Dies wiederum könnte dazu führen, dass wir mehr geistige Anstrengung in sie investieren.
Quelle: Jostmann, N. B., Lakens, D. & Schubert, T. W. (2009). Weight as an embodiment of importance. Psychological Science, 20, 1169–1174.