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Bei Jochen Robes (weiterbildungsblog.de) habe ich eine Mitteilung gesehen, die an mir vorbei gegangen war:
Jane Hart hat kürzlich zu ihrem Thema „workplace learning“ ein neues Rahmenmodell formuliert. In diesem Modell kontrastiert sie nach wie vor verbreitete Modalitäten von durch Experten geführten Aktivitäten („Authoritative Voice“: „Performance Support“, „Training“) mit verschiedenen Varianten von sozialem Lernen im Arbeitsfeld. Gleichzeitig verweist sie in dieser Übersicht auch auf die unterschiedliche Ausgestaltung der Rolle von learning professionals und verschiedene typischerweise genutzte Werkzeuge:
Die von Jane Hart formulierte Kategorie „geführtes soziales Lernen“ vermittelt zwischen den Grundmodalitäten „Experten-geführtes“ und „Soziales“ Lernen. Hart versteht darunter den Einsatz von social media in Trainer- / Experten-geführten Lernumgebungen mit dem Ziel, die Beteiligung und Fokussierung der Teilnehmenden abzusichern.
Ich bin nicht sicher, ob es sinnvoll ist, für jeden Verwendungszusammenhang von social media eine eigene Kategorie von Lernaktivität zu formulieren. Aber ich finde es gut, dass sie verschiedene Spielarten von mehr oder weniger selbstgesteuertem / geführtem sozialem Lernen in eine Systematik bringt.
Die Abbildung weist Ähnlichkeiten mit einer Darstellung von Sabine Seufert auf, in der sie die Verzahnung von formellem und informellem Lernen aufzeigt:
Der von Sabine Seufert als „moderierte Lern- und Reflexionsprozesse im Arbeitsfeld“ bezeichnete Bereich scheint mit der von Jane Hart formulierten Kategorie „guided social learning“ recht gut zusammen zu passen (auch wenn bei Jane Hart die Unterstützung durch Technologien stärker betont wird). Beispiele hierfür sind „jour fixe“-Termine zum Austausch aktueller Neuigkeiten, brown-bag lunches mit Kurzberichten von Mitarbeitenden oder Teambesprechungen zur Reflexion von kürzlich abgeschlossenen Projekten. Aber auch der Austausch und die Zusammenarbeit über Teamwebsites sofern dort – beispielsweise von der Teamleitung – entsprechende thematische oder prozessbezogene Strukturen vorgegeben werden.
Referenzen:
Jane Hart: 4 Models of social workplace learning. C4LPT.co.uk
Seufert, S. (2013). Bildungsmanagement : Einführung für Studium und Praxis. Stuttgart: Schäffer-Poeschel.
Bei Jochen Robes (weiterbildungsblog.de) habe ich eine Mitteilung gesehen, die an mir vorbei gegangen war: