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Es war einmal ein erfolgreicher Anwalt, der mit dem Verfassen politischer Artikel begann, weil er sich davon einen größeren Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft versprach. Und Artikelschreiben konnte er offenbar so gut, dass der „Guardian“ begann, seine Texte zu veröffentlichen. Schließlich arbeitete er bei der journalistischen Verwertung der Dokumente Edward Snowdens und wurde schnell auch international bekannt und so geachtet, dass er für seine Berichterstattung über den von Snowden aufgedeckten NSA-Skandal den Pulitzer-Preis erhielt. Das Märchen handelt natürlich von Glenn Greenwald, der im Jahr 2014 den Guardian verließ, um die Medienplattform „The Intercept“ mitzugründen. Greenwald wurde binnen weniger Jahre zu einem der geachtetsten, meistgelesenen und – fast noch wichtiger – meist zitierten Journalisten in den Vereinigten Staaten.
Glenn Greenwald und „The Intercept“
„The Intercept“ wurde zwar mit dem Ziel gegründet, freien, unabhängigen Journalismus zu ermöglichen, Greenwald ließ sich dennoch vertraglich – also gewissermaßen als Rückversicherung – zwei spezielle Klauseln vertraglich….