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Im Vorfeld wies das Bistum aufgrund verschiedener ausserordentlicher Einnahmen ein ausgeglichenes Ergebnis aus. Das Jahresergebnis 2006 bezeichnet Diözesanbischof Bernard Genoud als «prekär». Das Wachstum bei den Ausgaben diene dazu, die Qualität der Dienste, die das Bistum anbiete, zu verbessern, betonte Genoud in der aktuellen Ausgabe des Informationsblattes der Westschweizer Diözesen «Evangile et Mission».Ein Teil der Mehrausgaben kam der Informatik-Infrastruktur zugute. Auch die Löhne trugen zu Mehrausgaben bei. Die Ausgaben stiegen gesamthaft von 2,06 Millionen Franken im Jahr 2005 auf 2,14 Millionen Franken im Jahr 2006. Schwerwiegender wirkten sich aber die Verluste bei den Einnahmen aus. Diese fielen im betroffenen Zeitraum von 2,05 Millionen Franken auf 1,82 Millionen Franken zurück.Das Bistum musste Wertpapiere verkaufen, um die laufenden Rechnungen zu begleichen, erklärte der Verwalter der Diözese, Dominique Chavannaz, auf Anfrage. Zudem habe der Verkauf von Immobilien im Jahr 2005 die entsprechende Rechnung nach oben korrigiert.
Beiträge der Körperschaft
Das Bistum könne nicht jedes Jahr einen solchen Verlust hinnehmen, so Chavannaz weiter. Darum habe sich das Bistum an die kantonalen kirchlichen Körperschaften gewandt, um über das Problem zu reden. Die Körperschaften werden aufgefordert, ihre Beiträge an das Bistum zu erhöhen.Eine entsprechende Erhöhung würde aber erst 2008 wirksam. Die Rechnung für das laufende Jahr könne aufgrund spezieller Umstände «gerettet» werden. Der bevorstehende Verkauf eines Stücks Land werde die Liquidität des Bistums verbessern. Kipa