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Die Delegierten der kantonalen kirchlichen Körperschaft (kkK) genehmigten an ihrer Versammlung in Freiburg das Budget für das Jahr 2023. Um dieses tragfähig zu machen, stimmten sie nach kontroverser Diskussion unter anderem einer Erhöhung des Ausgabenbremssatzes zu.
Das Budget 2023 der kantonalen kirchlichen Körperschaft (kkK) sieht einen Aufwand von 13 Millionen Franken vor. Das schreibt die kkK in einer Mitteilung. Damit übersteigt es die im Statut vorgesehene Ausgabenbremse um ein Prozent.
Daher stellte der Exekutivrat den Antrag, den Satz für ein Jahr auf 13,5 Prozent zu erhöhen. Trotz starkem Widerstand der Vertreter der Pfarreien im Saanebezirk stimmten die Delegierten dieser Erhöhung zu. Gérald Telley, Mitglied des Exekutivrats und zuständig für Finanzen, hatte aufgrund einer Analyse der Pfarreifinanzen darauf hingewiesen, dass sie über genügend Mittel verfügen, um die Erhöhung der Ausgabenbremse stemmen zu können. Tatsächlich seien die Rückstellungen und Reserven der Pfarreien in vier Jahren um 21 Millionen Franken gestiegen, schreibt die Körperschaft.
Der Präsident der Geschäftsprüfungskommission, Jean-Pierre Jaquet, teilte mit, dass die Kommission diese Erhöhung der Ausgabenbremse befürworte. Die Mehrheit der Kommission habe erkannt, dass die zusätzlichen Anstrengungen, die von den Pfarreien verlangt werden, gerechtfertigt seien. Die Delegierten der kkK genehmigten schlussendlich das Budget.
Die katholische kirchliche Körperschaft wurde errichtet, um der Kirche die Erfüllung ihres Auftrags zu ermöglichen. Sie sorgt für die Finanzierung der Aufgaben der Kirche.