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Die Geschwister Oscar und Linda verbindet eine traumatische Kindheits-Erfahrung, der frühe Verlust ihrer Eltern. Sie haben sich geschworen, einander nie zu verlassen. Oscar lebt seit einiger Zeit in Tokio, wo er ein Dasein als kleiner Drogen-Dealer fristet. Seine Schwester reist ihm nach und arbeitet als Tänzerin in einem Nachtclub. Kurz darauf wird er bei einem schief gegangenen Deal erschossen. In einer Mischung aus Drogen-Rausch und Nah-Tod-Erfahrung schwebt er fortan über dem Geschehen. Auch mit seinem dritten Langspielfilm nach «Seul contre tous» (1998) und «Irréversible» (2002) schafft Noé ein verstörendes, höchst kontrovers aufgenommenes, formal eigenwilliges und bildgewaltiges Werk. Warnung: Der Film enthält längere Sequenzen mit Stroboskop-Effekten.
JA! Bern zeigt in Zusammenarbeit mit dem Kino in der Reitschule im Rahmen einer Veranstaltungsreihe mit Vorträgen und Podiums-Diskussionen zu «Drogen»-Themen