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Der Super-G der Männer war geprägt von vielen Ausfällen. Über 50 Prozent der Gestarteten kamen nicht ins Ziel. Davon liess sich Livio Hiltbrand nicht beirren. Der 19-jährige Simmentaler sicherte sich nach der bronzenen Medaille am Vortag in der Abfahrt diesmal Gold. Nur drei Hundertstel dahinter klassierte sich der gleichaltrige Zuger Lenz Hächler als Zweiter und machte damit den Schweizer Doppelsieg perfekt. Das Podest komplettierte der Österreicher Vincent Wieser.
Bei den Frauen gewann Stefanie Grob nach Gold in der Abfahrt auch in ihrem zweiten Rennen sowie in der erstmals ausgetragenen Team-Kombination eine Medaille. Die 18-jährige Appenzellerin musste sich im Super-G einzig der 16-jährigen, für Albanien startenden Lara Colturi um 65 Hundertstel den Vortritt lassen. Colturi, die es schon dreimal im Weltcup in die Punkte geschafft hat, ist die Tochter von Daniela Ceccarelli, der Super-G-Olympiasiegerin von 2002. Bronze ging an die Italienerin Alice Calaba.
In der Team-Kombination, einem Wettbewerb in Zweier-Teams, gewann Grob zusammen mit Janine Mächler ihre zweite Goldmedaille an den Titelkämpfen.