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Bei Hashimoto greift das körpereigene Immunsystem das Schilddrüsengewebe an. Es kommt zu Entzündungen und schliesslich zu einem – über Jahre hinweg – schleichenden Auflösen der Schilddrüse. Zurück bleibt eine funktionsuntüchtige Schilddrüse aus vernarbtem Gewebe und ein Mensch, der zeitlebens auf die Einnahme von Schilddrüsenhormonen in Tablettenform angewiesen ist.
Da Hashimoto schubweise verläuft, kommt es anfangs während eines Schubs auch zu Überfunktionssymptomen. Der Wechsel von Unterfunktions- und Überfunktionssymptomen und damit das Vorhandensein einer derartigen Fülle unterschiedlicher, und vor allem so unspezifischer Symptome macht die Diagnose besonders schwierig.
Aus schulmedizinischer Sicht ist Hashimoto nun zwar nicht heilbar, aber leicht therapierbar – nämlich mit synthetischen Schilddrüsenhormonen und allenfalls der Gabe von Selen. Und damit wären die schulmedizinischen Behandlungsmöglichkeiten bei Hashimoto auch schon ausgeschöpft.
Weitere ganzheitliche und naturheilkundliche Massnahmen sind …
Abklären, ob eine KPU, eine Kryptopyrrolurie vorliegt. Es handelt sich dabei um eine Stoffwechselstörung, an der viele Menschen leiden, es aber gar nicht wissen. Bei KPU ist man anfällig für chronische Erkrankungen, u. a. auch für chronische Schilddrüsenerkrankungen.
Überprüfen, ob eine Östrogendominanz oder sonstige Hormonstörungen vorliegen (beim Arzt oder per Speichel-Heimtest) und diese beheben; endokrine Disruptoren meiden (hormonell wirksame Stoffe aus der Umwelt, z. B. Weichmacher).
Ernähren Sie sich bei Hashimoto in jedem Falle ohne isolierte Kohlenhydrate. Zu dieser Gruppe gehören Lebensmittel aus Auszugsmehlen (Weissmehl), polierter Reis und alle Lebensmittel, die Haushaltszucker oder andere Industriezuckerarten in irgendeiner Form enthalten.