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Wegen seiner Grösse und seines Temperaments gab ihm seine Grossmutter den Spitznamen «Kleiner David». Mit 1,68 Metern gehört er im Eishockey eher zu den kleineren Spielern. Deshalb fühlt er sich mit dem biblischen König gleich doppelt verbunden: als Riesenjäger wie auch als Mann nach Gottes Herzen.
Ein Herz, das Gott vertraut
«Gott schaut nicht, wie gross, stark, erfolgreich oder weise wir sind oder zu welcher Familie wir gehören. Er betrachtet jeden Einzelnen nach seinem Herzen.» Und David mache noch viel mehr aus: «Als der Prophet Samuel in Davids Haus kam, um einen König Israels zu salben, der Saul ersetzen sollte, war er sicher, dass Davids Bruder Eliab der Auserwählte war… »
Und dann folgt einer von Grimaldis Lieblingsversen – 1. Samuel Kapitel 16, Vers 7: «Doch der Herr sagte zu ihm: 'Lass dich von seinem Aussehen und von seiner Grösse nicht beeindrucken. Er ist es nicht. Denn ich urteile nach anderen Massstäben als die Menschen. Für die Menschen ist wichtig, was sie mit den Augen wahrnehmen können; ich dagegen schaue jedem Menschen ins Herz.'»
«So bin ich aufgewachsen – in einer Familie, die mir beibrachte, dass ich ein gutes Herz haben sollte. Ein Herz, das Gott vertraut und ihm mit allem folgt.» Und es gehe auch darum, die Menschen mit Gottes Augen zu sehen.
Ein Traum wird wahr
Grimaldi vertraute schon als kleiner Junge auf Christus, und sein Traum war es während seiner ganzen Kindheit, in der NHL zu spielen, der weltbesten Eishockey-Liga. Ein Traum, der unwahrscheinlich erschien, besonders angesichts seiner körperlichen Statur.
Auch da erinnerte er sich an David. Obwohl er zum König gesalbt worden war, musste er mehrere Jahre warten – viele davon unter Lebensgefahr –, bevor er tatsächlich König wurde. Grimaldi fragte sich manchmal, ob er jemals eine Chance in der NHL bekommen würde.
Doch dann folgte sein Debut bereits mit 21 Jahren bei den Florida Panthers. Inzwischen ist er bei den Nashville Predators unter Vertrag.
Liebe zur Bibel
Neben seiner Leidenschaft für Hockey legte ihm Gott eine weitere Liebe ins Herz: die Liebe zur Bibel. Er begann in der dritten Klasse, täglich in seiner Bibel zu lesen.
Oft würden die Menschen denken, dass es sich als Profisportler einfach lebt, ohne grössere Lebensprüfungen. Das sei aber keineswegs der Fall. Es gebe verschiedene Belastungen und Ängste wie bei allen anderen Menschen auch. Aber als Christ hat er einen Anker, wenn die Schwierigkeiten und Herausforderungen des Lebens auftauchen.
«Mein Leben dreht sich um die Beziehung mit Jesus»
Bei Schwierigkeiten «habe ich Gott, der mich durch diese Dinge bringen kann, der mich dadurch etwas lehren kann, der mir Verschiedenes zeigen und meinen Glauben wachsen lassen kann».
Sein Leben drehe sich nicht einzig darum, Tore zu schiessen und den Titel zu gewinnen. «Mein Leben dreht sich darum, eine Beziehung zu Christus zu haben, mich auf diese Beziehung zu verlassen, grossartige Beziehungen zu Menschen zu haben und ein Beispiel für diejenigen zu sein, die zu mir aufschauen. Es geht einfach darum, zu zeigen, wer Christus für diese Welt ist.»
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