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Die 18 Schweizer Schokoladehersteller erzielten im Jahr 2014 ein insgesamt zufriedenstellendes Resultat. Mit einer um knapp 4900 Tonnen auf 183 738 Tonnen gesteigerten Verkaufsmenge konnten die Unternehmen den Branchenumsatz um 2,7 Prozent auf 1728 Millionen Franken erhöhen. Im Inlandmarkt und in den wichtigsten Exportmärkten Deutschland und Grossbritannien sind aber deutliche Rückschläge zu verzeichnen. Absatzsteigerungen in anderen Exportmärkten sorgten insgesamt dennoch für ein Mengen- und Umsatzwachstum. Der Anteil des Auslandabsatzes an der Gesamtproduktion ist mit 62,8 Prozent (Vorjahr: 61,2 Prozent) weiter angestiegen. Deutlich ist der Rückgang der verkauften Mengen insbesondere bei Halbfabrikaten wie Schokolade- und Füllmassen (-8,7 Prozent) und bei Schokolade-Kleinformaten (-7,2 Prozent). Der Inlandumsatz verzeichnete insgesamt ein Plus von 1,8 Prozent.
Der aufgrund des Inlandverbrauchs (ohne Pulver) berechnete Pro-Kopf-Schokoladekonsum in der Schweiz ging im Jahr 2014 von 12,0 kg auf 11,7 kg zurück. Der Anteil der Importschokoladen am Inlandkonsum stieg weiter an und erreichte 2014 den Wert von 37,2 Prozent. Seit dem Jahr 2000 hat sich der Anteil der Importschokolade beinahe verdoppelt.
In den beiden wichtigsten Exportmärkten Deutschland (Menge -14 Prozent, Umsatz -7 Prozent) und Grossbritannien (Menge -9 Prozent, Umsatz -3 Prozent) mussten die Unternehmen 2014 erhebliche Rückschläge verzeichnen. Trotzdem liess sich das Exportgeschäft der Schweizer Schokoladeindustrie im Jahr 2014 unter dem Strich ausbauen. Die Verkäufe ins Ausland erreichten insgesamt 115 474 Tonnen (+5,3 Prozent). Gleichzeitig stieg der wertmässige Ausland-Umsatz auf 821 Millionen Franken (+3,7 Prozent). Die asiatischen und amerikanischen Exportmärkte verzeichneten ein erfreuliches Wachstum. So sind insbesondere in Kanada, auf den Philippinen, in den Vereinigten Arabischen Emiraten, in China, Brasilien, Russland und in Singapur zweistellige Zuwachsraten zu verzeichnen. Unter den europäischen Märkten legten vor allem Italien und Belgien zu. Auch in Frankreich und in Österreich sind nach den Rückschlägen vom Vorjahr wieder Zuwächse zu verzeichnen.