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Daten und Worte zu Akteuren des FC St. Gallen.
1. Juli 1986 bis 30. Juni 1995 im FCSG. -- 233 (187 NLA/18 NLB/16 Cup/12 Intertoto-Cup) Spiele und 27 (22 NLA/3 Cup/2 Intertoto-Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 13. September 1988 bei der 1:2-Auswärtsniederlage gegen die Grasshoppers (Cup-Sechzehntelfinal).
Giuseppe Gambino kam vom FC Flawil zum FCSG, spielte zuerst im Nachwuchs und packte seine Chance im Fanionteam auf Anhieb. -- Der in Sizilen geborene Gambino war als Junior in Flawil zuerst Goalie, später Stürmer und dann Mittelfeldspieler. -- In St. Gallen zu Beginn in einer offensiveren Rolle, später in der Verteidigung eingesetzt. -- Gambinos Torpremiere am 15. April 1989 in der Auf -/Abstiegsrunde in Grenchen sicherte den 1:0-Auswärtssieg. -- "Giusi" Gambino gehörte zu den Leistungsträgern, die nach dem NLB-Abstieg 1993 den Espen treu blieben -- und feierte ein Jahr später die Rückkehr in den Top-Fussball.
Nochmals ein Jahr später und nach sieben Jahren im Espenmoos wechselte Gambino 1995 zum FC Zürich, für den er drei Saisons bestritt. -- Im Sommer 1998 zum FC Schaffhausen in die NLB, nachdem er in der dritten Saison im FCZ nicht mehr regelmässig zum Einsatz gelangte. -- Ende September 1999 zum FC Wil gewechselt, mit dem Gambino 2002 seinen zweiten Aufstieg in die NLA feierte - und darauf die Karriere als Profi beendete. -- Gambino wurde Assistenztrainer. -- Als Cheftrainer Heinz Peischl im Januar 2003 zum FCSG geholt wurde, war der Flawiler gemeinsam mit Hanspeter Meier interimistisch Verantwortlicher, dann wieder Assistent. -- Im Sommer 2003 Wechsel zum FC Herisau, wo er erst als Spielertrainer, später und bis November 2007 als Trainer tätig war und in der ersten Saison den Aufstieg in die 1. Liga feierte. -- Im November 2012 sprang Gambino beim FC Gossau (1. Liga Classic) als Interimstrainer ein und sagte später zu, mindestens bis Saisonende das Team zu führen.
1. Juli 1986 bis 30. Juni 1990 im FCSG. -- 91 (83 NLA/8 Cup) Spiele und 7 (4 NLA/3 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 16. August 1986 beim 2:2 gegen die Grasshoppers.
Harald Gämperle kam vom FC Kirchberg aufs Espenmoos. -- Nach einer Saison im FCSG-Nachwuchs gelang ihm unter Markus Frei im Fanionteam der Durchbruch. -- Durch Verletzungen von Stammspielern kam Gämperle ins Team und nutze die Chance. -- Als "gelernter" Mittelfeldspieler bewies "Harry" auch in der Verteidigung seine Zuverlässigkeit. -- Bald wurde er gelobt für "unbändigen Kampf, überdurchschnittliche Aggressivität, Einsatz ohne Rücksicht auf Verluste und körperliche Top-Verfassung" und im Vergleich mit Marco Tardelli als Prototyp des "Strichkämpfers" dargestellt. -- Der FCSG qualifizierte sich in der Saison 87/88 denn auch für die Finalrunde. -- Zu Beginn der Saison 88/89, als Ivan Zamorano neu auf dem Espenmoos war, fiel Gämperle wegen eines Bänderrisses lange aus, kam erst zum Ende der Qualifikation zurück, die Espen mussten in die Auf-/Abstiegsrunde. -- Zum "Wintermeistertitel" 1989 trug Harald Gämperle seinen Anteil bei. -- Gämperle blieb während seiner Zeit im FCSG Halbprofi, arbeitete Teilzeit als Maler im Geschäft seines Vaters.
Lange schon waren die Grasshoppers auf Harald Gämperle aufmerksam geworden. -- Das Tauziehen um ihn wurde schon in der Winterpause 89/90 intensiv, schliesslich wechselte der Toggenburger im Sommer auf den Hardturm. -- Acht Jahre spielte Gämperle für GC, wurde viermal Meister, einmal Cupsieger und spielte in der Champions League und in weiteren Europacup-Partien. -- 165 NLA-Partien (4 Tore) für die Zürcher. -- Nach dem vierten Meistertitel wechselte Gämperle 1998 zum Neuchâtel Xamax FC (17 NLA-Spiele). -- Im Oktober 1998 schied Gämperle in einem Match gegen den FC Basel mit Kreuzbandriss aus. -- Es sollte sein letztes Spiel als Profi gewesen sein, im Sommer 2000 beendete er schliesslich die Aktiv-Karriere. -- Total 265 NLA-Spiele und 8 Tore. -- Seinen einzigen Platzverweis kassierte Gämperle auf dem Espenmoos am 26. Oktober 1996 (zweite Verwarnung, seine Grasshoppers gewannen dennoch 3:2).
Uli Stielike holte Gämperle aus der U21- in die richtige Nationalmannschaft, am 13. Dezember 1989 beim 1:2 in Teneriffa gegen Spanien kam er bereits zu seinem Nati-Debüt - gemeinsam mit Klub-Kollege Urs Fischer sowie Patrick Sylvestre und Frédéric Chassot. -- Gämperle kam in der Saison 91/92 zu zwei weiteren und am 3. März 1995 in Athen gegen Griechenland zu seinem vierten Länderspieleinsatz. -- Zudem 8 U21-Länderspiele.
Juniorenklub war der FC Bazenheid, 1985 wechselte Gämperle zum FC Kirchberg, für den er eine 2.-Liga-Saison bestritt.
Beachtliche Co-Trainer-Laufbahn
Nach der Spieler-Karriere wurde Harald Gämperle Trainer-Assistent. -- Zuerst unter Marco Schällibaum bei den Young Boys, mit denen er im Sommer 2001 die Rückkehr in die NLA feierte. -- Nachdem Schällibaum die Berner verlassen hatte, ging im Sommer 2003 auch Gämperle. -- Ab Oktober 2003 kurzzeitig Assistent von Urs Meier im FC Baden (NLB). -- Ab Januar 2004 unter Lucien Favre im FC Zürich. -- Nach zwei Meistertitel in Serie mit dem FCZ folgte Gämperle 2007 seinem Cheftrainer Favre nach Berlin zum Hertha BSC. -- Nach starker zweiter Saison in der Bundesliga wurde Favre im Herbst 2009 in Berlin entlassen, Gämperle verliess die Hertha ebenfalls. -- Nach der Beförderung von Urs Fischer zum Cheftrainer kehrte Harry Gämperle Ende April 2010 zum FCZ zurück. -- Im März 2012 wurde Gämperle nach der Absetzung von Fischer interimistisch Cheftrainer des FC Zürich. -- Im Sommer 2013 folgte Gämperle "seinem" Sportchef Fredy Bickel zurück zu den Young Boys, wo er als Assistent des erst nach ihm verpflichteten Uli Forte tätig wurde. -- Als Uli Forte im August 2015 entlassen wurde, sprang Gämperle auch bei YB als Interimstrainer ein.
24. Juli 1999 bis 30. Juni 2003 im FCSG. -- 141 (117 NLA/10 Cup/11 Europacup/3 UI-Cup) Spiele und 65 (52 NLA/6 Cup/3 Europacup/4 UI-Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 7. August 1999 beim 3:2-Heimsieg gegen Yverdon.
Ionel Gane trug 9 Tore zum Meistertitel 2000 bei, 5 davon in den ersten 6 Spielen der Finalrunde, als er pro Match einmal traf (im 2. Spiel, gegen Lausanne, sass er eine Gelbsperre ab). -- Gane kam von Dinamo Bukarest aufs Espenmoos und teilte sich mit Giorgio Contini den Platz im St. Galler Meister-Angriff neben Charles Amoah. -- Schon im ersten Spiel zeichnete sich Gane als Torschütze aus: für den Führungstreffer gegen Yverdon (3:2-Sieg) benötigte er keine 6 Minuten. -- Yverdon musste auch für Ganes statistischen Höhepunkt herhalten: Am 3. Dezember 2000 erzielte er beim 7:0-Heimsieg gegen die Waadtländer 5 Tore (in der 18. Minute zum 1:0, 55./3:0, 56./4:0, 73./5:0 und 78. zum 6:0). Später waren Gane auch insgesamt 7 Doubletten geglückt, darunter im Herbst 2001 2 in 4 Tagen beim 2:2 in Basel (am 10. Oktober) und im Heimspiel vom 14. Oktober beim 4:3 gegen Xamax, als er das erste Tor und den richtungsweisenden Treffer zum 3:2 erzielte.
Ionel Gane ist einer der erfolgreichsten Skorer in der FCSG-Geschichte. In den Saisons 2000/01 (17 Tore) und 2001/02 (15 Tore) war er jeweils bester Espen-Torschütze. -- Als am Ende der Saison 2002/2003 die grosse Kaderbereinigung unter Heinz Peischl durchgeführt wurde, musste auch Gane den FCSG verlassen.
Marcel Koller leihte sich seinen Meisterstürmer aus, holte ihn zu den Grasshoppers. -- Bei GC erzielte Gane nochmals 16 Meisterschaftstore, sein zweitbester Wert in einer NLA-Saison. -- Zweimal gelangen Gane in einem Match mit den Zürchern ein Hattrick, der erste am 29. Februar 2004, als er alle drei GC-Treffer zum 3:2-Sieg gegen... den FCSG erzielte. -- Der Rumäne verliess dennoch ein Jahr später die Schweiz und schloss sich seinem Stammverein Universitatea Craiova an, der aber in einer sportlichen Krise steckte. -- Noch in der Saison 2004/2005 folgte ein Abstecher nach China zu Tanjin Teda und dann erneut die Rückkehr in die Heimat, diesmal zu Rapid Bukarest. -- Im Sommer 2005 folgte Gane noch einmal dem Ruf Kollers, unterschrieb beim VfL Bochum (damals 2. Bundesliga). -- Aufgrund einer Verletzung kam es bald wieder zur Vertragsauflösung. -- Noch einmal schloss sich "Jerry" dem inzwischen abgestiegenen FC Universitatea Craiova an. -- 2007/08 beendete Gane seine Profi-Karriere im FC Arges Pitesti.
Trainer-Karriere
Danach wurde Gane Assistenztrainer beim FC Universitatea Craiova und nach der Entlassung des Cheftrainers im Mai 2008 für die letzten Wochen Cheftrainer. -- Von 2009 bis 2011 zwei Saisons Cheftrainer des CS Gaz Metan CFR Craiova in der zweithöchsten Liga. -- Im Sommer 2012 kehrte Gane zurück zum inzwischen zweimal umbenannten Verein. Als CS Turnu-Severin hat der Klub unter seinem zweiten Nachfolger Marian Bondrea den Aufstieg in die höchste Liga geschaftt. Gane wurde dessen Assistenztrainer und blieb dies auch, als der Italiener Nicoló Napoli im September Bondrea ersetzte. Anfang 2013 wurde Ionel Gane Cheftrainer bei Turnu-Severin. In der Winter-Transferperiode wurde seine Equipe einigermassen umgekrempelt: 19 Abgängen standen beim Tabellenvorletzten 22 Neuzugänge gegenüber. Der Klassenerhalt wurde knapp verpasst, Gane war sein Traineramt wieder los. -- Am 2. September 2013 erhielt er die Chance beim Aufsteiger ASC Corona Brasov. Dort löste Gane den Clubpräsidenten Nicolea Manea ab, der sich am Ende der alten Saison selbst zm Trainer ernannt hatte. Der ASC Corona stieg als Tabellenletzter zwar ab. -- Gane aber erhielt im Juni 2014 ein Angebot des CS Universitatea Craiova. Der "CSU" war erst ein Jahr zuvor neu gegründet worden, nachdem der FC Universitatea im Jahr 2011 wegen zahlreicher wirtschaftlichen Vergehen ausgeschlossen wurde. -- Gane übernahm das Team in der Liga 1, dem "neuen" Klub gelang zuvor gleich in der ersten Saison der Aufstieg in die Eliteklasse. -- Schon bald geriet Gane unter Druck. Nach fünf sieglosen Spielen zum Saisonstart folgte eine 0:5-Niederlage bei Astra Giurgiu, die für Gane die letzte sein sollte; er wurde Anfang September 2014 entlassen.
Vor dem FCSG
Beim Traditionsklub FC Universitatea Craiova startete der Stürmer einst seine Karriere, zwischen 1990 und 1992 wurde Gane dem Stadtrivalen FC Electroputere ausgeliehen. -- Von 1996 bis 1998 in Spanien beim CA Osasuna (Pamplona) in der Segunda A (zweithöchste Liga). -- Vor seinem Wechsel zum FCSG erzielte Ionel Gane für Dinamo Bukarest 7 Tore in 15 Meisterschaftsspielen. -- Zwischen 1992 und 2001 6 Länderspiele für Rumänien.
2005 bis 2009 im FCSG. -- 84 Spiele (57 NLA/19 NLB/6 Cup/2 UI-Cup) für die Espen. -- FCSG-Debüt am 16. Juli 2005 beim 1:3 gegen den FC Zürich.
Der Argentinier spielte davor in seiner Heimat bei Atletico Atlanta (Buenos Aires) in der 2. Division (2004/2005) und im Nachwuchs des Grossclub River Plate. -- Zu Beginn einziger "Gaucho" bei den Espen, zwischenzeitlich mit drei Landsleuten im Kader, verblieb er nach dem Abstieg 2008 wieder als einziger Argentinier. -- Die ersten beiden Treffer des Innenverteidigers verhinderten im Frühling 2007, dass die sagenhafte Unentschieden-Serie brach. Sowohl bei den Grasshoppers als auch auf dem Kunstrasen der Young Boys glich er jeweils zum 1:1-Endstand aus.
Trainer Uli Forte verzichtete nach dem Aufstieg im Sommer 2009 auf seine Dienste, da er der einzige Inneverteidiger mit ausgelaufenem Vertrag war. -- Ab Ende August 2009 beim CA Tigre aus Victoria in Argentiniens Primera Division unter Vertrag. -- Im Sommer 2010 die Rückkehr nach Europa mit einem Transfer zu Dinamo Bukarest. -- Ein Jahr später, im Sommer 2011, war Garat auch zurück in der Schweiz. -- Der FC Aarau mit Trainer René Weiler gab ihm einen Zweijahresvertrag. Weiler holte Garat damals als Sportchef zum FCSG. -- Im Sommer 2013 feierte Aarau die Rückkehr in die Super League, Garat gehörte zu den Leistungsträgern. -- Er blieb auch in der höchsten Liga zuverlässige Abwehrkraft, musste aber 2015 ein zweites Mal in die Challenge League absteigen. -- Zum Trainingsstart in die neue Saison wurde in Aarau die Vertragsverlängerung mit Garat bekannt gegeben.
1. Juli 1992 bis 30. Juni 1993 im FCSG. -- 30 (24 NLA/2 Cup/4 Intertoto-Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 21. Juni 1992 im Intertoto-Cup in Göteborg gegen den BK Häcken (0:3-Niederlage).
Alain Gaspoz wurde vom NLB-Klub FC Fribourg ausgeliehen. -- Er spielte oft im defensiven Mittelfeld, nachdem er sich vor seinem Engagement beim FCSG vor allem als rechter Aussenverteidiger sah. -- Gaspoz gefiel mit seiner Zweikampfstärke. Diese machte ihn im St. Galler Publikum beliebt. -- Doch am Saisonende stiegen die Espen ab, Gaspoz musste die Ostschweiz wieder verlassen. -- Schliesslich konnte er sich im August 1993, nach Saisonbeginn, wieder dem FC Fribourg anschliessen.
Im Sommer 1994 wechselte der Freiburger erneut ostwärts, diesmal erhielt er einen Vertrag beim FC Winterthur. -- Beachtenswerte 6 Tore erzielte der Defensivspezialist und erreichte mit dem FCW die Auf-/Abstiegsrunde. -- Es sollte für lange Zeit seine letzte NLB-Saison werden, im Sommer 1995 verpflichtete ihn der FC Sion. -- Gaspoz wurde mit den Wallisern 1996 Cupsieger, ein Jahr später war er gar Leistungsträger beim zweiten Meistertitel der Klubgeschichte. -- Dazu sicherte sich der FC Sion 1997 auch das Double, beim 9. Sieg im 9. Cupfinal erzielte Verteidiger Gaspoz den 2:1-Führungstreffer gegen Luzern und verwandelte im ersten Penaltyschiessen eines Schweizer Cupfinals seinen Elfer sicher.
Dem Triumph folgte in Sitten eine Finanzkrise, Gaspoz blieb jedoch noch eine Saison und wechselte dann 1998 zum FC Lugano. -- Von Oktober bis Dezember dem FC Zürich ausgeliehen, im Januar wieder im Tessin, da er unter dem neuen Trainer Roberto Morinini wieder Perspektiven sah. -- Mit den Bianconeri wurde Gaspoz 2001 Zweiter und 2002 Dritter, doch wurde nach dem Suizid des Präsidenten Helios Jermini auch klar, dass sich der Verein mit schwarzen Kassen und unbezahlten Steuern überschuldete. Nach Lizenzverweigerung folgte der Zwangsabstieg. -- Gaspoz wechselte für die Saison 2002/03 zu Servette, dann wurde er dem FC Aarau für ein Jahr ausgeliehen. -- 2004 fiel er in Aarau einer Kaderreduktion zum Opfer und kehrte dann zum FC Sion zurück. -- Die Walliser spielten mittlerweile in der Challenge League, doch hatte Präsident Christian Constantin wieder grosse Ziele anvisiert. Die Rückkehr in die höchste Liga schaffte Gaspoz als Captain des FC Sion 2006 im zweiten Anlauf und mit dem Sieg in der Barrage gegen Xamax. -- Schon einen Monat zuvor triumphierte der FC Sion zum zehnten Mal im Cupfinal. Für Gaspoz war es der dritte Cupsieg, und er gehörte zu den fünf erfolgreichen Penaltyschützen gegen die Young Boys. -- Die Saison 2006/07 sollte Gaspoz' letzte im Profifussball werden, der Verteidiger erreichte mit Sion noch einmal Platz 3.
Gaspoz wurde Spielertrainer des FC Bagnes (2. Liga) und hatte 2008 noch einmal mit Benin am Afrika-Cup teilgenommen. -- Er debütierte im Februar 2003 - als 32-Jähriger - für das Nationalteam der Heimat seiner Mutter. Im selben Sommer qualifizierte sich Benin erstmals überhaupt für eine Endrunde des Afrika-Cups, Gaspoz kam im Januar 2004 in Tunesien in den ersten beiden Vorrundenspielen zum Einsatz (Benin scheiterte als Gruppenletzter). -- Vier Jahre später in Ghana war Gaspoz der älteste Endrunden-Teilnehmer und wohl der Einzige, der je als Akteur eines Schweizer Amateurvereins um einen kontinentalen Titel spielte (der Verteidiger kam in allen drei Gruppenspielen zum Einsatz). -- Gaspoz verliess später das Wallis, war in Benin als Trainer tätig und soll Meister geworden sein. -- Inzwischen für die Westschweizer "Matchworld Group" tätig, kam er auch schon für das französischsprachige Programm des TV-Senders Teleclub als Kommentator zum Einsatz.
Gaspoz' erster Juniorenklub war der FC Neyruz. Nach zwischenzeitlichem Abstecher zum FC Richemond (Freiburg) wechselte er 1989 zum FC Fribourg und war ab der Saison 1990/1991 Stammspieler in der NLB.
9. Januar 2016 bis 30. Juni 2017 im FCSG. -- 36 (33 NLA/3 Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 7. Februar 2016 bei der 1:2-Niederlage gegen Thun.
Gianluca Gaudino wurde für eineinhalb Jahre vom FC Bayern München ausgeliehen. -- Seine Verpflichtung löste einige Begeisterung aus. -- Anfangs schien der feine Techniker die Erwartungen zu erfüllen: Sich selber weiterzuentwickeln und die Mannschaft spielerisch aufzuwerten. -- Im Lauf der Zeit bremsten ihn wiederholt kleine Verletzungen. Konnte er spielen, zeigte er mit überraschenden Pässen noch immer seine Möglichkeiten. -- Richtig entfalten konnte sich Gaudino aber immer weniger. -- Weil er dann in der Rückrunden-Vorbereitung im Januar 2017 auch noch erkrankte, schaffte er es in dem Frühling wiederholt nicht einmal mehr in das Aufgebot. Trainer Joe Zinnbauer sendete zwar nach aussen stets positive Signale für das prominente Talent. -- Im letzten Saisonspiel in Basel - statt Zinnbauer stand inzwischen Giorgio Contini an der Seitenlinie - spielte Gaudino noch einmal von Beginn und weckte neue Hoffnung. -- Schliesslich entschieden sich die Verantwortlichen, ihn nicht weiter zu halten. -- Gaudino zog zurück nach München, wurde aber Ende Juni von der AC Chievo Verona verpflichtet.
Vielleicht hätte es geholfen, wäre Gianluca Gaudino schon ein halbes Jahr früher gekommen. Sein Vater Maurizio, zugleich Berater und einst selbst erfolgreicher Profi - hätte schon damals dem Wechsel in die Ostschweiz zugestimmt. Bayerns Trainer Pep Guardiola habe aber sein Veto eingelegt. -- Als dann nach Weihnachten klar war, dass der FC Bayern ein paar Nachwuchsspieler ausleihen würde, war der Weg nach St. Gallen naheliegend.
Vom Junior in Schwetzingen zum Bayern-Schwarm
Gianluca Gaudino spielte nach Anfängen beim SV Schwetzingen schon als Achtjähriger im Nachwuchs des FC Bayern. -- Zehn Jahre später, im Sommer 2014, durfte der Mittelfeldspieler - auch aufgrund der späteren Rückkehr der Weltmeister - die Vorbereitung mit der Profimannschaft bestreiten. -- Er bestritt dann beim Serienmeister nicht nur Vorbereitungsspiele. Gaudino stand im ersten Pflichtspiel der Saison, beim 0:2 verlorenen Supercup in Dortmund, ebenso in der Startformation wie 10 Tage später beim Bundesliga-Saisonstart gegen Wolfsburg (2:1-Sieg). Im abschliessenden Gruppenspiel der Champions League gegen den ZSKA Moskau kam Gaudino am 10. Dezember 2014 gar zu seinem Europacup-Debüt, nachdem er bis dahin "erst" 3 Bundesliga-Einsätze hatte - 8 waren es am Ende der Saison. -- Auch im Sommer 2015 machte Gaudino die Vorbereitung mit dem Fanionteam mit. -- Am Ende schickte ihn Pep Guardiola (wie auch andere Junge) in die 2. Mannschaft, für die er 19 von 20 möglichen Spielen in der Regionalliga (vierthöchste Klasse) bestritt. Ins Profiteam wurde er nur noch zweimal aufgeboten. -- Nun war nicht mehr nur Gaudinos Lust gewachsen, woanders im Profifussball öfter zum Spielen zu kommen, in der Winterpause wuchs auch beim FC Bayern die Bereitschaft, den Spieler auszuleihen.
Vater Maurizio Gaudino spielte ebenfalls im Mittelfeld und gehörte als glänzender Techniker zu den schillerndsten Spielern der Bundesliga. Wie später sein Sohn, debütierte Maurizio mit 18 in der Bundesliga, beim SV Waldhof unter dem legendären Klaus Schlappner. -- Das war 1984, ein Jahr nachdem die Mannheimer erstmals aufgestiegen waren. An der Seite von Jürgen Kohler, Christian Wörns, Fritz Walter und anderen "Waldhof-Buben" wirbelte Gaudino mit dem Waldhof drei Jahre lang die Liga auf. -- 1987 ging er zum VfB Stuttgart, feierte mit den Schwaben 1992 den deutschen Meistertitel. Ab 1993 bei Eintracht Frankfurt, dazwischen auch an Manchester City und den mexikanischen Giganten Club América ausgeliehen, wechselte Gaudino senior 1997 für eine Saison zum FC Basel. -- Am Rheinknie feierte Gianluca somit den 1. Geburtstag und machte seine ersten Schritte.
akutalisiert 2. Juli 2017
1. Juli 2006 - 30. Juni 2008 im FCSG. -- 70 (60 NLA/2 Barrage/6 Cup/2 UI-Cup) Spiele und 3 (1 NLA/2 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 19. Juli 2006 beim 1:1 in Schaffhausen.
Marcos Agustín Gelabert kam von Estudiantes La Plata nach St. Gallen. -- An der Seite seiner argentinischen Landsleute Juan-Pablo Garat und Francisco Aguirre schien er sich in der Ostschweiz auf Anhieb wohl zu fühlen. -- Im defensiven Mittelfeld zuhause, begeisterte Gelabert in jedem Spiel mit vorbildlichem Kampfgeist, hatte viel Anteil am Aufschwung im Herbst 2006, auch wenn er frühzeitig mit einer roten Karte wegen "Nachtretens" (beim 3:1-Heimsieg gegen den FC Zürich in seinem 5. Spiel in der Schweiz) belastet wurde. -- Gelabert hatte als Antreiber und Abräumer im defensiven Mittelfeld grossen Anteil daran, dass die Espen wieder einmal einem Europacup-Platz nahe kamen. Zudem wuchs an seiner Seite Philipp Muntwiler zur Stammkraft. -- In seiner zweiten Saison musste Gelabert miterleben, wie der FCSG zur Talfahrt ansetztem, die im bitteren Ende und der verlorenen Barrage gegen Bellinzona gipfelte. Gelabert selbst musste sich kaum etwas vorwerfen lassen.
Nach dem Abstieg holte ihn Christian Gross nach Basel, wo er in der ersten Saison zwar öfter auf die Bank musste, aber auch auf 5 Einsätze in der Champions-League und -Qualifikation brachte. -- 2010 wurde Gelabert Schweizer Meister mit dem FC Basel. -- Nach 46 NLA-Spiele für den FCB zog er im Sommer 2010 zum Neuchâtel Xamax FC. -- Richtig glücklich wurde er in Neuenburg nicht: in der ersten Saison wurde Gelabert von einem Innenbandriss gestoppt. -- Ein Jahr später zog er sich erneut eine - schwerere - Knieverletzung zu und hätte ohnehin fast die ganze Saison verpasst. -- Im Januar 2012 aber ging sein inzwischen vom verrückten tschetschenischen Präsidenten Bulat Tschagajew Xamax in den Konkurs.
Im Juli 2012, nach 27 NLA-Spielen für Xamax (damit total 133 NLA-Spielen ohne die Barrage) schloss sich Gelabert wieder dem Club Estudiantes de La Plata an. -- 2013 wechselte er gemeinsam mit Trainer Diego Cagna zum CA Tigre (Victoria, Buenos Aires). -- Seit Sommer 2014 beim CA San Martín. Der Club aus San Juan schaffte mit Gelabert Ende Jahr die Rückkehr in die "Primera".
Aus dem Nachwuchs. -- Bisher 64 (59 NLA/5 Cup) Spiele und 2 NLA-Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 10. Mai 2015 bei der 1:3-Auswärtsniederlage gegen die Young Boys.
Roy Gelmi stieg gemeinsam mit weiteren Spielern aus der U21 nach der Rückrunden-Vorbereitung ins Kader des Fanionteams auf und erhielt beim Auswärtsspiel in Bern erstmals die Chance, sich in der Super League zu beweisen. Die sich in einer Negativ-Serie befindende Mannschaft bot gegen YB einen guten Auftritt, Gelmi wusste in der Innenverteidigung zu gefallen.
Roy Gelmi stammt vom FC Bassersdorf, spielte auch bei den Junioren des FC Zürich und ab der U15 im FCSG. -- Ebenfalls auf dem Sprung zum Fussballprofi war sein Bruder Rick, der inzwischen beim FC Gossau spielt. -- Roy war auch im Badminton und vor allem Tennis talentiert: 2007 wurde er Schweizer Interclub-Meister der U12 - hatte da aber bereits beschlossen, fortan auf Fussball zu setzen.
Ehemaliger Nachwuchsspieler des FCSG mit 1 NLB-Spiel für die Espen am 21. November 1993 (0:2-Heimniederlage gegen Winterthur).
Zum abschliessenden Spiel der NLB-Qualifikation - der FCSG hatte sich die Teilnahme an der Auf-/Abstiegsrunde schon zuvor gesichert - wurde Marc Gerosa nebst Ralph Weissofner zum Debüt im Fanionteam lanciert.
Weitere Angaben über die spätere Laufbahn des langjährigen FCSG-Juniors sind mir leider nicht bekannt.
1. Juli 1993 bis 30. Juni 1995 im FCSG. -- 44 (12 NLA/29 NLB/3 Cup) Spiele und 8 (1 NLA/7 NLB) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 28. Juli 1993 beim 5:1-Heimsieg gegen den FC Sursee.
Reto Gertschen konnte vom FC Sion für zwei Jahre ausgeliehen werden. Vor seinem Wechsel nach St. Gallen spielte er ein halbes Jahr für den Servette FC. -- Mit Gertschen kam nach dem Abstieg ein Routinier zum FCSG, der im Mittelfeld für Stabilität sorgte und bedeutenden Anteil am Wiederaufstieg hatte. -- Im Sommer 1994 hatte Gertschen Pech. Er zog sich in der Vorbereitung einen Kreuzbandriss im rechten Knie zu und fiel deshalb ein halbes Jahr aus. -- Der Linksfüsser kehrte in der Auf-/Abstiegsrunde im Frühling 1995 zurück und bestritt noch einmal 12 Spiele. -- Zu einer Übernahme kam es jedoch nicht, Gertschen wechselte zurück zu seinem Stammklub BSC Young Boys.
Mit YB bestritt Gertschen weitere 16 NLA-Spiele, ehe er sich Ende Februar 1996 eine Meniskusverletzung zuzog. -- Eine Vertragsverlängerung gab es im Sommer nicht, Gertschen schloss sich im Oktober dem Erstligisten SC Bümpliz 78 an und war dort ab Juli 1997 Spielertrainer. -- Im August 2000 trat Gertschen als Trainer bei Bümpliz zurück. -- Ab Januar 2001 Nachwuchstrainer im BSC Young Boys. -- Von Februar 2003 bis März 2005 YB-Sportchef. -- Im Sommer 2005 wurde Gertschen Trainer des Waadtländer FC Champagne (2. Liga interregional). -- Im November vom Erstligisten FC Grenchen als Trainer und Sportchef verpflichtet. -- Im Juli 2006 holte ihn der FC Thun - in der Saison nach der Champions-League-Teilnahme - als Sportchef. Bei den Berner Oberländern hatte Gertschen unter anderen Heinz Peischl und Jeff Saibene als Trainer unter sich. -- Nach dem NLB-Abstieg trennten sich der FC Thun und Gertschen im Mai 2008. -- Seit Juli 2009 ist Reto Gertschen Technischer Leiter des Solothurner Kantonal-Fussballverbands (und dort in weiteren Funktionen tätig). -- Seit 2011 zudem Assistenztrainer von Heinz Moser bei den jüngeren SFV-Auswahlen (U15-U17).
Reto Gertschen wuchs unweit des Stadions Wankdorf auf und trat 1974 den YB-Junioren bei. -- NLA-Debüt am 24. April 1983 beim 2:0-Heimsieg gegen Bellinzona. -- 1986 Meistertitel mit YB, Gertschen hatte in der Saison aber nur 2 NLA-Einsätze. -- 1987, inzwischen Stammspieler geworden, Cupsieger. Gertschen traf im Cupfinal gegen Servette in der Verlängerung zum 4:2-Endstand. -- Dann für drei Jahre bei Lausanne-Sports, wo er ein erstes Mal durch einen Kreuzbandriss gestoppt wurde, aber auch endgültig den Durchbruch schaffte. -- 1990, in der dritten Saison mit "LS", Meisterschaftszweiter hinter den punktgleichen Grasshoppers. -- Gertschen wurde von Sion engagiert, wurde in der ersten Saison (1990/91) erneut Zweiter (wieder hinter GC) und gewann seinen zweiten Cupfinal (3:2 gegen YB). -- 1992 feierte der FC Sion seinen ersten (und Gertschen seinen zweiten) Meistertitel. -- Ein halbes Jahr später wurde Gertschen an Servette ausgeliehen.
Reto Gertschen bestritt sein einziges Länderspiel auf dem Espenmoos: am 2. Juni 1990 beim 2:1-Sieg gegen die USA.
27. September 1995 bis 30. Juni 1996 im FCSG. -- 21 (19 NLA/2 Cup) Spiele und 1 Cup-Tor für die Espen. -- FCSG-Debüt am 30. September 1995 beim 1:1 in Lugano.
Mauro Giannini konnte vom FC Sion ausgeliehen werden, wo er nach zwei Saisons mit Stammplatz höchstens noch auf der Bank sass. -- Der unzimperliche Walliser spielte bevorzugt im defensiven Mittelfeld, oft aber auch in der Abwehr - und war immer für eine Verwarnung gut. -- Sein einziges Tor in Grün-Weiss erzielte Giannini im Cup-Achtelfinal gegen die Grasshoppers (2:1): sein frühes 2:0 bedeutete die Vorentscheidung. -- Im Viertelfinal in Schötz im Penaltyschiessen erfolgreich, den (verlorenen) Halbfinal gegen Sion verpasste er verletzt. -- Wie mehrere andere Spieler konnte er im Sommer 1996 aus finanziellen Gründen nicht gehalten werden.
Giannini wurde deshalb von Sion an den FC Lugano ausgeliehen, musste nach einem turbulenten Jahr in die NLB absteigen, flog unter Trainer Karl Engel zwischenzeitlich aus dem Kader, kehrte bald zurück, war wieder Stammspieler und schaffte den sofortigen Wiederaufstieg. -- Im Herbst 1996 scheiterte ein Transfer nach Italien. Giannini war sich mit dem Serie-B-Klub Salernitana einig, doch dann verdreifachte Sion-Präsident Constantin die Ablösesumme.
Im Sommer 1999 Transfer zum FC Zürich, mit dem er ein Jahr später den Cupsieg feierte. -- Im Cupfinal gegen Lausanne-Sports (2:2, 3:0 im Penaltyschiessen) bewies er seine Polyvalenz. Gilbert Gress liess ihn auf der linken Flanke im Angriff beginnen, beorderte ihn später auf die rechte Abwehrseite und schliesslich ins Mittelfeld. -- Nach zweieinhalb Jahren und 74 NLA-Spielen für den FCZ wechselte Giannini im Januar 2002 in die NLB zum FC Concordia Basel. -- Er verhalf zum Klassenerhalt, und die Absicht war, eineinhalb Jahre bei Congeli zu bleiben, doch Giannini kehrte schon im Sommer ins Wallis zurück und ging zum 1.-Liga-Klub FC Naters (mit dem er im Cup-Achtelfinal im Februar 2003 noch einmal auf den FCSG traf). -- Ab 2004 bei der US Collombey-Muraz. -- Später als Junioren-Trainer im FC Sion, ab Sommer 2011 Trainer des Zweitligiten FC Vétroz.
Mauro Giannini begann als Junior im FC Riddes und war ab 1985 im Nachwuchs des FC Sion. Sein NLA-Debüt gab er am 9. Juni 1993 beim 4:0-Sieg gegen Lausanne-Sports. -- Bis 1995 bestritt er 56 NLA-Spiele für Sion. -- Im Sommer 1995 hätte er nach Vorstellung des FC-Sion-Präsidenten Christian Constantin nach Naters abgeschoben werden sollen. Giannini wollte sich das nicht bieten lassen, worauf ihm Constantin beschied, dass er nie mehr für den FC Sion auflaufen werde.
1. Juli 1998 bis 17. Juli 1999 im FCSG. -- 34 (32 NLA/1 Cup/1 UI-Cup) Spiele und 5 NLA-Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 11. Juli 1998 beim 1:0-Sieg im UI-Cup-Rückspiel gegen den SV Salzburg.
Gil Steven Ribeiro spielte vor seinem Wechsel in die Ostschweiz vermutlich für den CS Sergipe (Arcuju), andere Quellen nennen den CC Recreativo Concordia. -- Als "20. Südamerikaner" bei den Espen seit 1990 bezeichnet, einer mehr, auf dem die Hoffnungen ruhten, die Flaute im Angriff endlich zu mildern. -- Gil hatte einen guten Einstand im FCSG, nachdem ihm in der Vorbereitung und für die ersten UI-Cup-Spiele noch die Spielbeweilligung gefehlt hatte. -- In seinem vierten Meisterschafts-Spiel war er gleich Doppeltorschütze (zum 1:0 und 3:1 beim 6:2-Auswärtssieg in Aarau). -- Gegen Aarau traf er auch drei Monate später im Rückspiel, Gil erzielte den 4:3-Siegtreffer. -- In der Finalrunde und unter dem neuen Trainer Marcel Koller kam er kaum mehr auf Touren, und traf nur noch in seinem letzten Einsatz gegen den FC Zürich.
Im Sommer folgte Koller aus Wil Charly Amoah, Gil wurde schliesslich für ein Jahr dem NLB-Aufsteiger FC Winterthur geliehen (eine Woche später unterschrieb auch noch Ionel Gane im Espenmoos). -- Auch in Winterthur konnte Gil kaum überzeugen. Immerhin wurde ihm im Frühling eine Steigerung attestiert.
Gil spielte danach in seiner Heimat für den Londrina EC, in der Saison 2002/03 in Portugals 2. Division für Portimonense und dann wieder in Brasilien (u.a. EC São Bento de Sorocaba, Nacional São Paulo, ADAP/Galo Maringá, Sertãozinho FC, América de Natal; Angaben wohl lückenhaft).
Gil soll brasilianischer U17-Internationaler gewesen sein. Erster Klub war in seiner Heimatstadt Campinas die A.A. Ponte Preta.
Bemerkung: zu seiner Zeit spielte mindestens ein weiterer Brasilianer mit Künstlername Gil in der Schweiz, u.a. in Yverdon und Schaffhausen. Verschiedene Quellen sehen ihn nach der FCSG-Saison beim FC Schaffhausen; er aber spielte für den FC Winterthur. Auch gibt es Schweizer Quellen, die einen Transfer vom FC Winterthur zum FC Locarno melden, in der selben Zeit aber auch wieder einen Transfer-Abgang von Locarno.
1. Juli 1993 bis 30. Juni 1995 im FCSG. -- 68 (17 NLB/48 NLA/3 Cup) Spiele und 40 (11 NLB/26 NLA/3 Cup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 28. Juli 1993 beim 5:1-Heimsieg gegen Sursee.
Radoslaw Gilewicz wechselte von Ruch Chorzow aufs Espenmoos. -- Nach dem Abstieg bildete er zusammen mit den Ungaren Tamas Tiefenbach und Imre Fodor ein preisgünstiges neues Ausländer-Trio, und schlug auf Anhieb ein. -- Beim Debüt gegen Sursee Doppeltorschütze (zum 3:0 und 5:1). -- Zum sofortigen Wiederaufstieg trug Gilewicz 22 Tore bei, war bester Torschütze der Auf-/Abstiegsrunde im Frühling 1994. -- Auch nach dem Aufstieg mit 15 Goals erfolgreichster Torschütze der Espen (7 in der Qualifikation, 8 in der Auf-/Abstiegsrunde). -- Von Gilewicz' vielen wertvollen Toren ist der späte Ausgleich zum 2:2 in Kriens zu erwähnen, der dem FCSG im Juni 1995 vorzeitig den Klassenerhalt sicherte. -- In den zwei St. Galler Jahren erzielte Gilewicz einen Torkoeffizient von 0,588 - ein Wert, der später nur noch von Charles Amoah übertroffen wurde.
Im Sommer 1995 wechselte Gilewicz zum VfB Stuttgart, der neu von Rolf Fringer trainiert wurde. -- In zwei Saisons kam Gilewicz auf 44 Bundesliga-Spiele und gewann 1997 den Deutschen Cup. -- Danach beim Karlsruher SC, mit dem er in die 2. Bundesliga abstieg.
Im Januar 1999 vom FC Tirol mit Trainer Kurt Jara verpflichtet. -- Mit den Innsbruckern gelang ihm ein Einstand nach Mass, im Auwärtsspiel gegen Vorwärts Steyr erzielte Gilewicz den einzigen Treffer. Im Rückspiel gegen Steyr gelang ihm sein erster Hattrick in Österreich. -- Ein Jahr später der erste Meistertitel und die Wahl zu Österreichs Fussballer des Jahres. -- 2001 der zweite Meistertitel und Torschützenkönig. -- 2002 noch einmal Meister, inzwischen war Joachim Löw sein Trainer geworden. -- Nach dem dritten Titel in Serie musste der FC Tirol Konkurs anmelden, "Radogoal" wechselte zum FK Austria Wien und gewann 2003 seinen vierten Meistertitel in Folge, dazu den Cup. -- 2005 ein zweites Mal Cupsieger mit Austria Wien, danach zwei Saisons beim SV Pasching. -- Als der Club aus Oberösterreich nach Klagenfurt (neu FC Kärnten) verlegt wurde, wollte Gilewicz nicht mitgehen. -- Eine letzte Saison im Profifussball bestritt Gilewicz 2007/2008 für Polonia Warschau.
Radek Gilewicz bestritt zwischen 1997 und 2003 10 Länderspiele für Polen (ohne Torerfolg), davon drei in der erfolgreichen Qualifikation zur WM 2002.
Seine Karriere startete Gilewicz im GKS Tychy. -- 1992 im KS Ruch Chorzow, für den er vor seinem Wechsel in die Ostschweiz in 31 Spielen 15 Tore erzielte und den Cupfinal erreichte.
Während Radoslaw heute in Polen für einen Fernsehsender arbeiten soll, versucht sich Sohn Konrad Gilewicz (Jahrgang 1992) im Profifussball, schloss sich 2008 dem Nachwuchs von Ruch Chorzow an.
19. Juli 2005 bis 9. April 2008 im FCSG. -- 72 (62 NLA/7 Cup/2 UI-Cup) Spiele und 8 Tore (7 NLA/1 Cup) für die Espen. -- FCSG-Debüt am 23. Juli 2005 beim 4:1-Auswärtssieg in Aarau.
Jürgen Gjasula hatte es schwer, im Espenmoos Anerkennung des Publikums zu finden, trotz seiner glänzenden spielerischen Qualitäten, seinem guten Auge für Pässe in die Tiefe. -- Spätestens als er in der Abstiegssaison, als alles gegen die Espen lief, bei Penaltys Verantwortung übernahm und diese auch verwandelte, hätten manche (Vor)urteile revidiert werden können. -- Unrühmlich war denn auch sein Ende in der Ostschweiz, er wurde gemeinsam mit Franco Di Jorio im Abstiegskampf von Krasimir Balakov "wegen mangelnder Einstellung" freigestellt.
Gjasula kam vom 1. FC Kaiserslautern, für den er in der Bundesliga auf 7 Einsätze kam, in die Ostschweiz. -- Aufgewachsen in Freiburg im Breisgau, spielte er erst im Freiburger FC und dann beim SC Freiburg, wo er vom langjährigen Trainer Volker Finke als "neuer Ballack" bezeichnet wurde.
Nach dem FCSG
Gjasula erhielt eine Chance beim FC Basel, für den er weitere 19 NLA-Spiele und auch je 2 Matches in der Champions League und in der CL-Qualifikation bestritt. Aber trotz weiterlaufendem Vertrag wurde er im Sommer 2009 auch beim FCB freigestellt. -- Anfang September 2009 verpflichtete ihn der FSV Frankfurt. Mit Gjasula gelang dem schlecht in die Saison gestarteten FSV der Aufwärtstrend und schliesslich der Klassenerhalt in der 2. Bundesliga. -- Es folgte eine zweite konstant gute Saison mit den Frankfurtern (total 60 Meisterschaftsspiele/9 Tore). -- Im Sommer 2011 zum MSV Duisburg (ebenfalls 2. Bundesliga). -- Im Juli 2012 bemerkten die Ärzte, dass Gjasula an einer Herzmuskelentzündung leidet. Darauf musste er bis im Spätherbst auf körperliche Belastung verzichten, um erst dann wieder das Training aufzunehmen. -- Im Februar 2013 gab er sein Comeback. Der MSV war aber längst ins Schlingern geraten. Der Konkurs konnte zwar abgewendet werden, der Lizenzentzug führte dennoch zum Abstieg in die 3. Liga. Bei den "Zebras" hatte Gjasula 38 Meisterschaftsspiele bestritten.
Ab Sommer 2013 spielte Jürgen Gjasula in Bulgarien bei Litex Lovetsch, für das er gleich in seinem ersten Pflichtspiel als Doppeltorschütze glänzte. -- Im September 2013 wurde er von Albaniens Nationaltrainer Gianni De Biasi für die beiden WM-Qualifikationsspiele in Slowenien und Island aufgeboten und gab am 10. September in Reykjavik sein Nati-Debüt. -- Für Lovetsch erzielte er in 30 Spielen 9 Tore und erreichte mit dem Team Platz 3, dennoch wurde sein Vertrag nicht verlängert. -- Anfang September 2014 wurde er schliesslich vom VfR Aalen (erneut 2. Bundesliga) unter Vertrag genommen. -- Gjasula konnte mit dem Klub von der Schwäbischen Alb den Abstieg nicht vermeiden, allerdings musste Aalen auch Punktabzüge verkraften. -- Im Sommer 2015 holte ihn mit der SpVgg Greuther Fürth ein Konkurrent der Vorsaison, auch sein Trainer Stefan Ruthenbeck wechselte zu den Franken. Womit Gjasula nicht nur in der 2. Bundesglia verblieb, sondern erstmals wieder in Grün-Weiss spielen wird.
16. Januar bis 30. Juni 2011 im FCSG. -- 17 NLA-Spiele und 1 Tor für die Espen. -- FCSG-Debüt am 6. Februar 2011 bei der 1:4-Heimniederlage gegen die Grasshoppers.
José Julio Gomes Gonçalves war seit Sommer 2010 ohne Verein und kam schon im Herbst nach St. Gallen, um nach Verletzungen das Aufbautraining zu bestreiten. -- Im Januar kam es schliesslich zum Vertragsabschluss. -- Gonçalves schien zu Beginn für seine lange Rekonvaleszenz büssen zu müssen, strahlte aber zunehmend Sicherheit aus. -- Sein Ausgleichtor beim 1:1 in Emmenbrücke gegen Luzen verlängerte die erste positive Serie der Saison. -- Am Ende stieg er aber mit den Espen ab und verliess danach St. Gallen wieder, zog zum FC Sion.
Bei Sion gehörte José Gonçalves zu den sechs Spielern, die die Walliser aufgrund einer Transfer-Sperre nicht hätten verpflichten dürften. -- Nachdem er in der ersten "illegalen" Saison für Sion noch in fünf Super-League-Spielen zum Einsatz kam, gab es für Gonçalves im Herbst 2012 gerade noch einen Kurzeinsatz - meist lief er mit der 2. Mannschaft in der 1. Liga Promotion auf. -- Anfang Januar 2013 lieh ihn der FC Sion der New England Revolution aus, dem Major-League-Soccer-Team aus Foxborough bei Boston. -- Für die "Revs" bestritt er eine beeindruckende erste Saison, war der einzige Spieler seines Teams, der in jedem Match über die volle Zeit zum Einsatz kam. Auf die Saison 2014 hin wurde er vom Team aus Massachusetts übernommen und zum Captain befördert. Die Revolution schaffte es zum 5. Mal in der Geschichte bis in den Final, scheiterte aber - wie in den 4 Teilnahmen zuvor - an Los Angeles Galaxy (1:2).
Auf sich aufmerksam gemacht hatte Gonçalves in der beachtlichen Champions-League-Kampagne des FC Thun im Herbst 2005. -- Erst am 12. Juli von den Berner Oberländer verpflichtet, wurde Gonçalves im ersten Qualifikationsspiel in Kiew eingewechselt - und war dann im 1:0 gewonnenen Rückspiel, gegen Malmö und in allen sechs Gruppenspielen über die volle Distanz im Einsatz. -- Die starken Auftritte mit dem kleinen FC Thun auf der grossen europäischen Bühne rückten auch Gonçalves ins Rampenlicht. -- Nach 16 NLA- und 10 Europacup-Spielen sowie 3 Einsätzen im Schweizer Cup konnte er kurz vor Transferschluss im Januar 2006 beim Heart of Midlothian FC (Edinburgh) unterschreiben. Offiziell hatte ihn der russisch-litauische Klub-Besitzer Wladimir Romanow über einen seiner weiteren Klubs, den FBK Kaunas, verpflichtet und sofort weiter den Hearts ausgeliehen.
Bei den "Jambos" konnte Gonçalves an seine Leistungen im Thuner Herbst anknüpfen und war Teil der Mannschaft, die die Saison als Zweite hinter Celtic Glasgow beendete. Es war das erste Mal seit 1995, dass sich ein Team zwischen den zwei Grossen aus Glasgow, Celtic und Rangers, klassierte. -- Zudem gewannen die Hearts den Schottischen Cup, Gonçalves verpasste den Final gegen den unterklassigen Gretna FC jedoch, nachdem er im Halbfinal (4:0-Sieg gegen den Lokalrivalen Hibernian) verletzt ausschied. -- Die zweite Saison in Edinburgh lief weniger rund, die Hearts verpassten Champions League wie UEFA-Cup, wurden am Ende Vierte und Gonçalves fehlte öfter verletzt. -- Im Juli 2008 wurde er an den 1. FC Nürnberg ausgeliehen, mit dem er die Rückkehr in die Bundesliga schaffte, aber schon vor den Barrage-Spielen erfuhr, dass "der Club" nicht mehr mit ihm planen würde. -- Zurück bei den Hearts fasste Gonçalves wieder Tritt in Schottland, hatte einen persönlich erfolgreichen Herbst, der im Januar 2010 durch einen Muskelfaserriss endete. Ebenfalls wechselten die Hearts den Trainer, der nicht mehr auf ihn zählen wollte. -- Im März kam Gonçalves nochmals zurück, wurde dann aber von Kniebeschwerden gestoppt.
Der in Lissabon geborene portugiesisch-schweizerische Doppelbürger mit kapverdischen Wurzeln wuchs in der Waadt auf. Juniorenclubs waren der FC La Sallaz und Yverdon-Sport. -- 2002 Wechsel in den Nachwuchs des FC Basel, mit dem er unter Heinz Hermann U17-Meister wurde und zeitweise dem Kader des Fanionteams angehörte (aber zu keinem Einsatz kam). -- 2004 zum FC Winterthur in die Challenge League. -- Im Januar 2005 Transfer zur AC Venezia in die italienische Serie B. Die AC Venezia stieg am Ende der Saison ab und musste sich aus finanziellen Gründen auflösen und neu gründen. Gonçalves wechselte nach Thun.
José Gonçalves spielte in Portugals U21 und soll im Herbst 2009 einmal zum erweiterten Kader des A-Nationalteams gehört haben.
28. Januar bis August 2005 im FCSG. -- 1 NLA-Spiel am 4. Mai 2005 zuhause gegen den FC Thun (1:2-Niederlage).
Iván Emmanuel González Ferreira kam als vielversprechendes Talent und Nachwuchs-Internationaler Paraguays. -- Zuvor in der Heimat im Club Guaraní, für den er schon als 17-jähriger Stammspieler in der Primera División war. -- Im Espenmoos fand González keine Fortsetztung des Glücks: mehrere Monate fehlte die Spielgenehmigung, Guaraní behauptete, einen gültigen Vertrag mit seinem Juwel zu haben. -- Allerdings fehlte bei diesem - im Gegensatz zum Kontrakt mit dem FCSG - die Unterschrift der Eltern, weshalb sein alter Club nicht im Recht war. Schliesslich entschied die FIFA zugunsten der Espen. -- Dann musste er sich mit dem einen 20-minütigen Einsatz im Fanionteam zufrieden geben. -- Zum Ende der Sommerpause wurde bemerkt, dass González' Aufenthaltsgenehmigung abgelaufen war. Er wurde beim VfB Stuttgart (Partnerverein) "parkiert", der spanische Pass des Doppelbürgers wurde erst dann besorgt. -- In Stuttgart bestritt er eine halbe Saison mit der U23 in der Regionalliga.
Damals war noch geplant, dass er zum FCSG zurückkehren sollte. -- Später aber wurde González in Klubs seiner Heimat, Olimpia Asunción und Sportivo Luqueño, ausgeliehen. -- 2007 kehrte er doch in die Ostschweiz zurück und spielte für den FC Wil - in sämtlichen 30 Spielen. Im August 2008 jedoch wurde der Vertrag nach 2 weiteren Meisterschaftsspielen für Wil wieder aufgelöst. -- Danach spielte González wieder in Paraguay für Sol de América (Barrio Obrero) und deren berühmteren Lokalrivalen Cerro Porteño. -- Seit Sommer 2010 in Brasilien bei Atlético Paranaense (Curitiba).
1983 - Juni 1988 im FCSG. -- 38 (21 NLA/1 Europacup/5 Cup/11 IFC-/Intertoto-Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 30. Juli 1983 beim 1:2 im IFC-Spiel gegen Werder Bremen.
Hannes Gort kam als 19-Jähriger von der IG Bregenz/Dornbirn zum FCSG. -- Auch wenn er vor seinem Wechsel in die NLA in der österreichischen 2. Division vorwiegend auf der Ersatzbank sass und nur zweimal eingesetzt wurde, war das Vertrauen in das Talent des Vorarlbergers gross. -- Früher als erwartet kam er am 23. August 1983 zu seinem NLA-Debüt - und erledigte die Aufgabe zur Zufriedenheit von Trainer Helmuth Johannsen einwandfrei. -- Stamm-Libero Armin Veh hatte sich verletzt, und Johannsen wollte Christian Gross nicht aus dem gut harmonierenden Mittelfeld nehmen. -- Gort bestritt im Herbst 1983 weitere 9 NLA-Spiele und stand auch im UEFA-Cup-Spiel auswärts gegen Radnicki Nis in der Startformation, hier erstmals nicht als Libero. -- Zum Rückrundenstart war Veh erneut angeschlagen, nur bevorzugte Johannsen inzwischen Gross als "freien Mann" einzusetzen. -- Der Trainer war von Gort doch noch nicht ganz überzeugt, die 0:4-Niederlage in Lausanne im vorletzten Spiel der Hinrunde war vorerst sein letzter Match. Johannsen sprach nach der Winterpause an, dass dem Jung-Libero noch Durchsetzungsvermögen und Führungspersönlichkeit fehle, lobte ihn aber: "Gort ist unser Mann der Zukunft".
Zur nächsten Saison kam mit Ladislav Jurkemik jedoch ein unbestrittener Libero. Zudem konnte Gort nur eingesetzt werden, wenn einer der beiden Grenzgänger Gerhard Ritter/Martin Gisinger oder ein "richtiger" Ausländer ausfiel. -- So kam er in den folgenden Saison nur noch zu einzelnen Teileinsätzen, meist im Mittelfeld. Nur in der Saison 86/87 waren es wenigstens 7 Matches.
1. Juli 2015 bis 15. Januar 2016 im FCSG. -- 9 (7 NLA/2 Cup) Spiele und 2 Cup-Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 9. August 2015 bei der 0:2-Niederlage gegen den FC Zürich.
Sandro Gotal kam vom HNK Hajduk Split nach St. Gallen. -- Der Stürmer war mit 12 Saisontreffern (davon 9 in der Meisterschaft) gemeinsam mit Anton Maglica erfolgreichster Torschütze seiner Mannschaft, die am Ende in der Liga (1. HNL) Dritte wurde, mit dem grossen Abstand auf das Spitzenduo eine etwas enttäuschende Saison erlebte. -- Auch in St. Gallen fand er nicht zum Glück. Der 1,85 m grosse Stürmer schien von der Physis her ein wuchtiger Stürmer zu sein, erhielt aber auch nicht viele Chancen, sich zu beweisen.
Im Januar 2016 wurde Sandro Gotal für einen halbe Saison an Malatyaspor ausgeliehen, bestritt vier Spiele in der türkischen 1. Lig (zweithöchste Klasse). -- Ab September 2016 bei Past Gliwice in Polen (4 Spiele in der Extraklasa), dann ab Winter 2017 beim FC Ashdod in Israels höchster Liga Hat'Al.
Der in Bregenz geborene Stürmer wuchs als kroatischer "Secondo" in Vorarlbeg auf auf und begann als Junior beim SC Bregenz, ehe er ins Ausbildungszentrum des Landes-Fussballverbandes aufgenommen wurde. -- In der Saison 2007/08 holte ihn der SC Bregenz zurück, als 16-Jähriger in der 1. Mannschaft, die damals in der Regionalliga West (dritthöchste Spielklasse) spielte, debütierte. -- Anfang 2010 erhielt Gotal vom First Vienna FC seinen ersten Profivertrag. Das Debüt in der Ersten Liga (zweithöchste Klasse) gab Gotal in einem Auswärtsspiel gegen Austria Lustenau - also in seiner engeren Heimat. -- Bei der gegen den Abstieg kämpfenden Vienna kam Gotal nur auf einige Teileinsätze.
Der Angreifer wechselte zur Saison 2010/11 zum in die Erste Liga aufgestiegenen WAC/St. Andrä. -- Für die Kärntner, die sich auf Anhieb im Mittelfeld der Liga etablierten, brachte er es auf 39 Meisterschaftsspiel. -- Trotzdem wurde er für den Früling 2012 dem Regionalligisten Austria Klagenfurt ausgeliehen. -- In der Saison 2012/13 war er wieder "zweitklassig" und erzielte für den SV Horn 10 Meisterschftstore. -- Darauf holte ihn der WAC zurück. Der Verein hatte mittlerweile den Aufstieg in die Bundesliga geschafft - und dann die Spielgemeinschaft mit St. Andrä aufgelöst. -- Für den Wolfsberger AC erzielte Gotal in 28 Spielen 4 Tore (Bundesliga: 25/3). -- Im Sommer 2014 wechselte er zu Hajduk.
Seit 1. Juli 2016 im FCSG. -- Bisher 14 (13 NLA/1 Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 23. Juli 2016 beim 0:2 gegen den BSC Young Boys.
Mohamed Gouaida wurde vom Hamburger SV ausgeliehen. Zuvor hatte der "Bundesliga-Dino" den Vertrag mit dem Spieler verlängert. -- Der Mittelfeldspieler spielte ab 2014 für die U23 des HSV unter Joe Zinnbauer. -- Der Trainer übernahm in jenem Herbst die Leitung der taumelnden Bundesliga-Mannschaft und berief Gouaida ins Kader des "Eins". Am 23. November 2014 beim 2:0-Heimsieg gegen Werder Bremen kam Gouaida zu seinem Debüt in der höchsten Spielklasse. Bis in den Frühling 2015 kam er zu 11 Bundesliga-Spielen. -- Kurz vor Trasferschluss Ende August 2015 wurde ein Leihvertrag mit dem Karlsruher SC abgeschlossen. Für die Badener bestritt Gouaida 17 Matches in der 2. Bundesliga.
In Sfax geboren, wuchs Gouaida in Strassburg auf und begann seine Laufbahn im Nachwuchs von Racing Strasbourg. -- 2011 wechselte er in den Nachwuchs des SC Freiburg, ab Sommer 2012 spielte er mit der U23 des Sportclubs in der Regionalliga. -- 2014 der Wechsel zum Hamburger SV.
In der Saison 2008/2009 im FCSG. -- Ohne Einsatz im Fanionteam des FCSG.
Mirco Graf spielte zuvor mit Frauenfeld (2006/2007) und Kreuzlingen drei 1.-Liga-Saisons und wechselte im Sommer 2009 zum Nachwuchs des FCSG. -- Der Stürmer steigerte unter Giorgio Contini seine Torquote auf 13 (in den beiden Spielzeiten davor je 7).
In der Vorbereitung im Sommer 2009 schien er im Kader zu sein. Sein St. Galler Höhepunkt blieb aber das Freundschaftsspiel gegen den FC Liverpool in der ausverkauften AFG-ARENA. -- Im August 2009 schliesslich an den FC Gossau ausgeliehen (14 NLB-Spiele/2 Tore). -- Im Sommer 2010 (wieder) bei den Grasshoppers. -- Graf wurde für das U21-Team verpflichtet, kam ab Oktober auch im Fanionteam zum Einsatz. -- Wie viele andere Spieler erhielt Mirco Graf im Sommer 2011 bei GC keinen Vertrag mehr und wechselte schliesslich in die Challenge League zum FC Chiasso. -- Graf blieb bei den Grenzstädtern zwar ohne Torerfolg, wusste aber dennoch zu überzeugen. -- Zum Rückrundenbeginn im Februar 2012 an Pfeifferschem Drüsenfieber erkrankt und deshalb nicht mehr eingestzt. -- Ab Juli 2012 beim FC Tuggen in der neuen 1. Liga Promotion. -- Im Sommer 2013 Wechsel zum FC Rapperswil-Jona (1. Liga Classic).
1. Juli 1987 bis 29. Januar 1989 im FCSG. -- 25 (23 NLA/2 Cup) Spiele für die Espen. -- FCSG-Debüt am 23. April 1988 bei der 0:2-Heimniederlage gegen Servette.
Thomas Grüter galt als grosses Goalie-Talent, das von der halben Nationalliga "gejagt" wurde, als er im Sommer 1987 vom FC Emmenbrücke aufs Espenmoos wechselte. Er begann - wie vorgesehen - als Nummer 2 hinter Bruno Huwyler, der seinerseits längst nicht mehr unbestritten war. -- Bei seinem Debüt gegen das grosse Servette (Torschützen waren Karl-Heinz Rummenigge und John Eriksen) fanden sich 13'000 Zuschauer im Espenmoos ein. Grüter wurde von Beginn weg vielseits gelobt, auch wenn er sich bis zum seinem fünften NLA-Match (4:2 gegen Luzern am 18. Mai 1988) gedulden musste, ehe er erstmals als Sieger vom Platz konnte. -- Grüter hatte es geschafft, startete als Stammgoalie in die nächste Saison. -- Im August wurde der FCSG in Genf von Servette gedemüdigt, niemand aber schob dem Goalie eine Schuld für die 1:7-Niederlage zu. Trotzdem wurde Grüter von einer Zeitung fortan als "Unsicherheitsfaktor", wahlweise auch als "Latschi" oder "Fliegenfänger" bezeichnet. -- Als wenig später Kurt Jara Trainer wurde, hatte er weiterhin Grüter vertraut. Er soll aber - auf Druck von aussen - gesagt haben, dass er seinen Torwart genau unter die Lupe nehme. Versprach aber auch, dass eine Rückkehr von Huwyler kein Thema sei. -- Später im Herbst knickten Jara und mit ihm der FCSG-Vorstand ein und entzogen Grüter das Vertrauen. Die Espen fielen nach der 0:2-Niederlage gegen die Young Boys ans Tabellenende. Grüter wurde in den Nachwuchs verbannt und sollte nur noch die Nummer 3 sein. Und galt als Sündenbock für die verpasste Finalrunden-Qualifikation.
Dann aber gab es für Grüter doch eine gute Fügung: beim FC Basel fiel Remo Brügger nach einem Verkehrsunfall längere Zeit aus, und weil auch schon der Nachwuchs-Goalie verletzt war, wurde Grüter geholt. -- Ende Mai löste der FCSG - in grosser Ungewissheit über die Zukunft auf dem Goalieposten - die Option auf Grüter ein. Jara soll darauf erklärt haben, nur einen Ersatzgoalie zu suchen, worauf Präsident Hidber erwiderte, dass Grüter erste Wahl wäre. -- Im Joggeli hingegen fand Grüter die Anerkennung, auch wenn er später von Christian Reinwald uns Stefan Huber verdrängt wird. -- Er feierte mit dem FCB 1994 die Rückkehr in die NLA und blieb - weiterhin als Halbprofi, was inzischen ungewöhnlich war - bis Sommer 1997 aktiv. Er beendete die Karriere mit rund 170 Meisterschaftsspielen in NLA und NLB, blieb dem FC Basel aber treu, war mit seiner Firma lange Zeit Herausgeber des "Joggeli-Magazins" (Matchprogramm) und auch ein paar Jahre Goalietrainer.
Grüter begann als Junior beim SK Root und wechselte bald als D-Junior zum FC Luzern. Schon ein Jahr später ging er aber zum FC Emmenbrücke, wo er sich besser gefördert sah. Bald wurde Grüter in die "Schülerauswahl" des SFV aufgeboten (u.a. ein Spiel in England vor 25'000 Zuschauern) und spielte später auch in die U16, U17 und UEFA-Auswahl, wo er sich unter anderem gegen Eric Pédat durchgesetzt hatte. Als 16-Jähriger debütierte er mit Emmenbrücke in der 1. Liga.
23. März 2000 bis 8. Mai 2003 im FCSG. -- 106 (86 NLA/7 Cup/12 Europacup/1 UI-Cup) Spiele und 10 (8 NLA/2 Europacup) Tore für die Espen. -- FCSG-Debüt am 2. April 2000 beim 7:1-Heimsieg gegen Luzern.
"Guido" Alves Pereira Neto wurde in der Meistersaison als Nachfolger des Holländers Wilco Hellinga verpflichtet. -- Der defensive Mittelfeldspieler brauchte keine 90 Sekunden für sein erstes Ausrufezeichen im Espenmoos: er schoss den FCSG bei der Gala gegen Luzern in Führung. -- Zusammen mit seinem Landsmann Jairo bildete Guido die unwiderstehliche Mittelfeld-Achse. -- War als Antreiber auch ein glänzende Techniker. -- Zu früh musste er seine Karriere beenden. Adduktoren- und Leistenprobleme zwangen ihn zur Aufgabe, weshalb er um Auflösung des Vertrags bat, um nach Brasilien zurück zu kehren. -- Guido spielte davor in Schanghai, wohl im 1.-Divisions-Team von Shenhua. -- 1997 holte ihn Carlos Alberto Parreira zu den New York/New Jersey MetroStars in die amerikanische Major League Soccer. -- Der brasilianische Weltmeister-Trainer von 1994 soll Guido aus dem Nachwuchs des São Paulo FC gekannt haben, wo Parreira zuvor tätig war.
korrigiert (Anz. Spiele und Tore) 22.02.2014
30. Januar bis 30. Juni 1995 im FCSG. -- 8 NLA-Spiele und 1 Tor für die Espen. -- FCSG-Debüt am 24. März 1995 in der Auf-/Abstiegsrunde beim 1:0-Heimsieg gegen den SC Kriens.
Der Kärntner Rudi Gussnig kam vom SC Rheindorf Altach aufs Espenmoos. -- Er wurde bereits seit Mitte Januar getestet und wurde im vom FCSG gewonnenen Hallenturnier von Sursee Torschützenkönig. -- Gussnig war zwar ein richtiger Goalgetter, doch im FCSG konnte er sich nicht durchsetzen. -- Zudem hatte Uwe Rapolder einen Ausländer mehr im Kader als er aufstellen konnte. -- Erst im letzten Saisonspiel zuhause gegen den FC Solothurn glückte ihm der erste Treffer (zum 3:0-Endstand). -- Der Leihvertrag wurde nicht verlängert.
Gussnig ging zum Linzer ASK (LASK). Nach gutem Start konnte er beim Bundesligisten die hohen Erwartungen in ihn nicht erfüllen. -- Gussnig wurde dem damals in der zweithöchsten Liga spielenden SVL Flavia Solva Wagna ausgeliehen. -- Später wieder im SCR Altach, mit dem 1997 der Aufstieg in die 2. Divison gelang. Ein Jahr später wieder der Abstieg in die Regionalliga, 2004 die endgültige Rückkehr der Vorarlberger in den Profifussball. -- Gussnig blieb Altach auch darüber hinaus treu, wurde Trainer der 2. Mannschaft, später Co-Trainer der "Ersten" und schliesslich Vorstandsmitglied.
Rudi Gussnig stammt aus Obervellach und begann beim FC Mölltal. Der grosse Ernst Happel holte ihn 1990 zum FC Swarovski Tirol nach Innsbruck. -- Im Sommer 1992, nach dem Niedergang des FC Swarowski und der Rückkehr des alten FC Wacker, gehörte Gussnig dem neuen Innsbrucker Team an, machte aber noch im selben Sommer für etwas mehr als ein Jahr einen Abstecher zu VSE St. Pölten. -- 1993 Rückkehr zu Wacker Innsbruck. -- 1994 erster Wechsel nach Altach.