Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/59015

<h2>SubmittedText<h2><p>Verschiedene Berichte weisen darauf hin, dass hinsichtlich Gesundheit und Krankheit Unterschiede zwischen Mann und Frau bestehen, die in Forschung, Indikation und Behandlung zu wenig Beachtung gefunden haben und noch finden. "In der Schweiz existiert eine Gender-Gesundheitspolitik im eigentlichen Sinn noch nicht", stellt der Bund fest und berichtet, er habe 2001 eine Fachstelle Gender-Health eingerichtet.</p><p>1. Welches waren die bisherigen Arbeitsschwerpunkte dieser Fachstelle?</p><p>Sind die Mittel vorhanden, um die Wirkungen ihrer Tätigkeiten zu dokumentieren?</p><p>2. Welches sind die Ergebnisse des Schwerpunktes 2003: "Frauenarbeit, Armut und Gesundheit"?</p><p>3. Wie stellt sich der Bundesrat zur Aussage der Autorin des Frauengesundheitsberichtes, wonach die Datenlage zur Beurteilung der Gesundheit der Bevölkerung, z. B. mangels Morbiditätsstatistik oder einer nationalen Spitalstatistik, unbefriedigend sei?</p><p>Sieht der Bundesrat die Notwendigkeit der Verbesserung der Datenlage? Was ist in dieser Hinsicht geplant?</p><p>Welche Bemühungen sind für die nächste Zeit bezüglich Geschlechterforschung in der Medizin geplant?</p><p>Wie werden sie vom Bund unterstützt?</p><p>4. Welche Schlüsse hinsichtlich des Tätigkeitsprogramms zieht der Bund aus folgender Aussage verschiedener Berichte: Frauen sterben häufiger an Herzkrankheiten als Männer. Praktisch jede zweite Frau stirbt an einem Herz-Kreislauf-Leiden, ein Ausmass das in Fachkreisen unterschätzt wird?</p>