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Aus dem Mythos Gotthard lässt sich – sollten wir den Berg weiter löchern – eventuell mit dem grössten Schweizer Emmentaler der Welt die neuzeitliche Touristenattraktion machen. Dafür müssen ein paar geringfügige Opfer wie die Ritzung des Alpenschutzartikels halt in Kauf genommen werden. Wie viele Autos stehen tagtäglich in Staus? Einige und die wenigsten davon am Gotthard, weil die Nord-Süd Verbindung am Gotthard von der Verkehrskapazität her ausschliesslich in den Ferienwochen an ihre Grenzen gelangt. Die täglichen Verkehrsprobleme der Schweiz liegen in den Zentren und der Peripherie. Die Antwort auf die Herausforderungen am Gotthard hat das Schweizer Volk mit der NEAT schon gegeben. Ich bin kein Geologe, gehe aber davon aus, dass das Bergmassiv auf der Zufahrtsrampe zum Gotthard mit der Entwicklung des Klimawandels brüchiger und brüchiger wird, dann relativiert sich das Sicherheitsargument mit einer zweiten Strassenröhre ebenfalls. Mit der Eröffnung der NEAT am Gotthard muss eine konsequente Verlagerungspolitik des Schwerverkehrs auf die Schiene einhergehen. und dies führt zu mehr Sicherheit auf der Strasse. Wir können den Tunnel entsprechend sanieren ohne die Luxusausstattung einer zweiten Röhre und der Emmentaler Käse schmeckt auch besser bei sauberer Luft.