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Mitfinanziert werden soll der Fonds von der Interprofession Schweinefleisch (Inaporc) sowie den Finanzierungsinstrumenten der französischen Getreidewirtschaft (Unigrains) und der Ölsaaten- und Eiweisspflanzenbranche (Sofiprotéol). Der Fonds ist als Ergänzung zum Wettbewerbsplan der Pariser Regierung und der Regionen für den Zeitraum 2014 bis 2020 vorgesehen.
Der Wettbewerbsplan werde es ermöglichen, die Schweinehaltung in Frankreich zu modernisieren, erklärte der neue FNP-Präsident Paul Auffray auf der diesjährigen Generalversammlung seiner Organisation in Paris. Aus Sicht des FNP reicht die staatliche Förderung nicht aus, um den Investitionsstau bei Ställen aufzuholen. Den beziffert der Verband auf 2,7 Mrd. Euro (3,3 Mrd. Fr.). Der Modernisierungsfonds solle somit ein zusätzliches Instrument darstellen, um die Schweinebauern zu Investitionen zu ermutigen.
Über diesen sollen im Einklang mit dem Wettbewerbsplan den Landwirten siebenjährige Darlehen gewährt werden. Der bisherige FNP-Präsident Jean-Michel Serres wies darauf hin, es sei wichtig, den Tierhaltern Vertrauen zurückzugeben. Der FNP hofft, dass mit dem Wettbewerbsplan der Regierung die französischen Schweinebauern mehr investieren als bei der Umsetzung der Gruppenhaltung der Sauen. „Es hat viele Investitionen
im Minimalformat gegeben“, kritisierte Serres. Seinen Worten zufolge haben sich die Bauern bei der Umsetzung der EU-Normen nur selten weiterentwickelt.