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Die Auslosung der ersten Partien für den Davis-Cup-Achtelfinal in Lüttich zwischen der Schweiz und Belgien brachte gleich zwei Überraschungen. Bei Belgien spielt Teamleader David Goffin (ATP 21) zunächst nicht. Er fühlt sich nicht wohl. Auf der ATP-Tour gab er zuletzt in Marseille eine Partie auf, anschliessend scheiterte er in Dubai in der Startrunde.
Das Schweizer Team überraschte mit der Nominierung von Michael Lammer (ATP 576) anstelle von Yann Marti (ATP 292). Marti verfügt von den in Lüttich anwesenden Schweizern über das beste Ranking. Coach Severin Lüthi begründete den Entscheid mit Lammers Routine.
Als erster Einzelspieler wurde Henri Laaksonen (ATP 344) nominiert. Er bestreitet morgen um 14 Uhr das erste Einzel gegen Ruben Bemelmans (ATP 132), anschliessend spielt Michael Lammer gegen Steve Darcis (ATP 102). Für das Doppel nominierten die Schweizer Adrien Bossel und Lammer. (ram/si)
Barcelona-Verteidiger Gerard Piqué ist längst nicht mehr nur Fussballer. Seit Jahren bastelt er an seinem Imperium. Nun mischt er sich auch in den Tennis-Sport ein und ist mitverantwortlich für die radikalste Davis-Cup-Reform aller Zeiten. Wie es dazu kam.
Eloquent, privilegiert, intelligent, ausgebildet an der katholischen Elite-Schule La Salle Bonanovo, das Gesichtshaar zu einem modischen Dreitagebart getrimmt, Sohn eines Anwalts und einer renommierten Hirnchirurgin, Enkel eines ehemaligen Vize-Präsidenten des FC Barcelona.
Nein, Gerard Piqués (31) Biografie hat wenig mit jenen Heldengeschichten zu tun, in denen ein Kind aus einer mittellosen Familie als Fussballer Weltruhm erlangt. Doch genau das hat der Katalane getan: Er wurde achtmal …