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Hylecoetus dermestoides

Baumarten
Laubholz, Nadelholz
Baumarten (lat.)
Fagus, Quercus, Betula, Abies, Picea etc.
Symptome
Ausstoss von viel Bohrmehl aus den Einbohrlöchern. Kreisrunde, 3-5 mm grosse Ausbohrlöcher in der Rinde oder an der Holzoberfläche.
Ursache, Zusammenhang
Der Käfer hat seinen Namen von den sägeartig gezähnten Fühlern. Er fliegt zwischen April und Juni. Die Weibchen legen ihre Eier in Rinden- und Holzrissen ab. Nach ca. 14 Tagen schlüpfen die Larven, die durch eine gezähnte, ausgezogene Spitze charakterisiert sind. Die Larve bohrt sich ins Holz ein und legt während ihrer Entwicklung einen bis zu 25 cm langen Gang an. Sie ernährt sich nicht vom Holz selber, sondern von einem holzabbauenden Ambrosia-Pilz, der mit den Eiern ins Holz eingeführt wird. Der Pilz wächst an den Wänden und verfärbt das Holz entlang der Gänge dunkel. Das beim Anfertigen des Ganges anfallende Bohrmehl schiebt die Larve mit dem Hinterteil zum Einbohrloch heraus. Sie überwintert im Gang und verpuppt sich ab anfangs April. Die geschlüpften Weibchen nehmen im Gang Sporen des Ambrosiapilzes in Einfaltungen auf der Unterseite des Legeapparates auf. Bei der späteren Eiablage gleiten die Eier an diesen Taschen vorbei und werden mit dem Pilz infiziert. Dieser wird von der aus dem Ei schlüpfenden Larve wiederum in die neuen Gänge eingeschleppt.
Verwechslungsmöglichkeiten
Die hellen Bohrmehlhäufchen werden oft mit denen der Nutzholzborkenkäfer verwechselt: Trypodendron lineatum an Nadelholz und Trypodendron spp. an Laubholz. Der Bohrmehlausstoss ist beim Sägehörnigen Werftkäfer aber stärker.
Gegenmassnahmen
Bemerkungen
Bei kleinen Stammdurchmessern verlaufen die dunklen Gänge am Schluss entlang der Splintoberfläche.

Männchen und Weibchen sind unterschiedlich gefärbt.
Die Larve weist einen typischen sägeartigen Fortsatz auf. Unten der Bohrgang.
Das viele weisse Bohrmehl deutet auf einen Befall durch den Werftkäfer hin.
Die Käfer hinterlassen beim Schlüpfen zahlreiche kreisrunde Löcher