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Sergiu Toma (*1987, Cluj, Rumänien)
Sergiu Toma entstammt dem Umfeld der jungen Kunst aus Cluj, aus deren Hochschule für Kunst und Design im letzten Jahrzehnt international arrivierte Kunstschaffende hervorgegangen sind. Nach Ausstellungen u. a. in New York, Paris, Amsterdam und Florenz stellt Sergiu Toma nun zum ersten Mal in der Schweiz aus.
In Tomas älteren Arbeiten war das narrative Moment bildbestimmend; Interieurs, in denen der Künstler gleichzeitig als Regisseur fungierte, dienten sie ihm gewissermassen als Bühne, auf der er seinen «subjektiven Mikrokosmos» inszenierte. Nach beinahe sechs Jahren intensiver Auseinandersetzung mit dem Thema Innenraum, den Toma zunehmends als selbstauferlegte Einengung empfand, fand er schliesslich den erlösenden Ausweg nach draussen. Daraus resultierten universelle Gedankengänge, die darauf abzielen, den Betrachter mit unterschiedlichen Ebenen zu konfrontieren: Zeitliche sowie räumliche Ebenen, die einerseits koexistieren, oder aber miteinander kollidieren können. Sergiu Tomas Malereien haben sich während der Jahre zu einem «metaphysischen Makrokosmos» weiterentwickelt, in dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft; das Innen und das Aussen nebeneinander zu existieren vermögen.