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Reinhold Würth ist auch hier in der Ostschweiz bekannt. Der Firmensitz samt Kunstausstellung in Rorschach zieht viele Touristen in die Hafenstadt.
Seine Yacht, die «Vibrant Curiosity» , hat er sich 2009 für über 100 Millionen Euro gekauft. Dies, nachdem er seinen Angestellten Lohnkürzungen und Kurzarbeit verordnet hatte, schreibt das Tagblatt.
Es handle sich laut der Hafenbehörde zwar um einen legalen Ankerplatz. Jedoch sei dieser Platz verpönt, da man dort die andernorts teuren Gebühren zum Anliegen sparen würde, schreibt das Tagblatt weiter. Etliche deutsche Zeitungen, auch die Frankfurter Allgemeine haben über die Aktion des 82-jährigen Würth berichtet.
Das typische Image der Reichen
Touristen zeigten sich genervt, er habe mit seiner Yacht ihr Foto ruiniert, so die New York Post. Die Post zitiert dabei eine 25-jährige Deutsche, die sich darüber aufregte, dass die über 85 Meter lange Luxus-Yacht dort ankerte und den Blick auf die Statue beeinträchtigte.
Es sei das typische Image eines reichen Menschen - er kümmere sich um niemanden. Auch der Präsident der Waterfront Alliance, Roland Lewis, war nicht erfreut.
Gegenüber der New York Post sagte er, dass man den gesunden Menschenverstand einsetzen und die Boote nicht dort ankern soll, wo sie Tausenden die Sicht einschränken.
Nicht alle finden es schlimm
Doch nicht alle fanden es schlimm, dass dort eine Yacht steht. Ein spanischer Tourist fand, dass das Foto mit der Yacht gut kam. So sehe man die Proportionen der Statue zur Yacht.
Es war nicht das erste Mal, dass riesige Yachten vor der Freiheitsstatue ankerten. Innert weniger Monate legten dort die Yacht des russisch-amerikanischen Oligarchen Eugene Shvidler und die des italienisch-schweizerische Milliardärs Ernesto Bertarelli an.
Beide nahmen die Anlagestelle am Sockel der Freiheitsstatue tage- und wochenlang in Beschlag.
(red)