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05.04.2021
Roland Thöni, der Cousin von Gustav Thöni, ist am Ostersonntag unerwartet verstorben. Der ehemalige Slalom-Spezialist erlitt eine Hirnblutung und verstarb im Spital von Bozen.
Italiens Skigrösse Roland Thöni ist am Ostersonntag plötzlich und unerwartet verstorben. Wie italienische Medien melden ist der am 17. Januar 1951 geborene Cousin von Gustav Thöni am Karfreitag wegen einer Hirnblutung ins Spital von Bozen eingeliefert worden. Am Ostersonntag verstarb der 70-Jährige.
Die ganz grosse Zeit im Skirennsport erlebte Roland Thöni in den frühen 1970er-Jahren. Im Februar 1972 wurde der Mann aus Trafoi in Sapporo Dritter im Olympia-Slalom und erhielt gleichzeitig auch die WM-Bronzemedaille. Gold sicherte sich damals Francisco Fernández Ochoa (ESP) vor Gustav Thöni. Zudem konnte Roland Thöni rund einen Monat später zwei Weltcup-Slaloms (in Pra Loup und Madonna di Campiglio) für sich entscheiden. Aber der Südtiroler war nicht nur im Slalom erfolgreich. Als Allrounder sicherte er sich zum Beispiel1973 die italienische Meisterschaft in der Abfahrt. Nach den Olympischen Spielen 1976 in Innsbruck beendete Roland Thöni seine Karriere.
Zuletzt lebte Roland Thöni in Sulden, wo er Inhaber des Sportgeschäftes „Sport Thöni“ und als Schafhirte und Jäger aktiv war (vgl. Video aus dem Jahr 2015).