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Seit der Inbetriebnahme im Jahr 1954 verfügt das Kraftwerk Birsfelden über eine Fischtreppe. Dabei handelt es sich um eine bauliche Massnahme, die Fischen den Weg flussaufwärts erleichtern soll. Die Fischtreppe verfügt, abhängig vom Unterwasserpegel, über maximal 52 aufeinanderfolgende Kammern. Diese Kammern sind mittels Durchschlüpfen in Form von Bodenöffnungen und Kronen miteinander verbunden. So entsteht ein für die Fische passierbarer Weg, welcher den Höhenunterschied des Kraftwerks überwindet. Die Grösse der Durchschlüpfe wurde so gewählt, dass in den einzelnen Kammern auch Bereiche mit ruhiger Wasserführung vorhanden sind. Dies erleichtert den Fischen den Aufstieg zusätzlich.
Obwohl eine Fischtreppe den Eingriff in den natürlichen Flussverlauf nicht ganzheitlich kompensieren kann, hat ihre Nutzung positive Einflüsse. Die Fischtreppe des Kraftwerks Birsfelden funktioniert verhältnismässig gut und es werden stetig messbare Erfolge erzielt. So werden mit Hilfe einer Kontrollreuse die Anzahl und Art der Fische, welche die Fischtreppe passieren, untersucht. Die so erarbeiteten Ergebnisse zeigen die Dynamik des Fischbestandes auf. Die Fischarten Barbe, Rotauge, Brachse und Döbel (auch Alet genannt) zählten in der nahen Vergangenheit zu den am stärksten vertretenen Fischarten, welche die Fischtreppe des Kraftwerks Birsfelden passiert haben. Das Kraftwerk Birsfelden legt grossen Wert auf die Erhaltung der Natur, weshalb Projekte wie das Biotop südlich der Schleusenanlage fortlaufend gefördert werden.