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Der 2018 verstorbene A. hinterliess als gesetzliche Erben seine Töchter B. und C. Mit eigenhändigem Testament hatte er verschiedene Vermächtnisse ausgerichtet, darunter eines in Höhe von CHF 1 000 000 zugunsten von E. Ausserdem hatte er verfügt, die Erbschaftssteuern auf die Legate seien vom Nachlass zu beziehen. Mit Verfügung vom April 2020 veranlagte die Steuerverwaltung u.a. auf besagte CHF 1 000 000 die kantonale Nachlasssteuer und setzte diese auf insgesamt CHF 130 100 fest. Nachdem einer Einsprache kein Erfolg beschieden war, erheben B. und C. Beschwerde an das Verwaltungsgericht. Sie machen geltend, dass E. als Konkubinatspartnerin i.S.v. Art. 107 Abs. 2 aStG/GR (BR 720.000) in der bis zum 31. Dezember 2020 geltenden Fassung zu qualifizieren sei. Massgebend hierfür sei das Näheverhältnis zum Erblasser. Das Vermächtnis sei folglich von der Nachlasssteuer befreit. Die kantonale Steuerverwaltung stellt sich dagegen auf den Standpunkt, der Begriff «Konkubinatspartner» werde auch auf gegenwärtig unverheiratet zusammenlebende Paare angewendet.
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