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Der Organist und Komponist Jürg Brunner, geboren 1946 in Schwellbrunn/AR, ist in St. Gallen aufgewachsen und studierte am Konservatorium Winterthur sowie an der Musikhochschule Basel (Orgelsolistendiplom bei Eduard Müller). Während über zwei Jahrzehnten betreute er Kirchenmusik und Konzertreihen an der Ref. Kirchgemeinde St. Gallen Centrum. 2001-2011 wirkte er als Dozent für Liturgisches Orgelspiel und Improvisation an der Musikhochschule Luzern, 2003-2012 war er Organist an der Heiliggeistkirche Bern, wo er ein reges musikalisches Leben aufgebaut hat.
Anton Wicky wurde 1938 in Beromünster im Kanton Luzern geboren. Der engagierte Alphorn- und Büchelbläser widmete sich über Jahre auch als Dirigent von Jodlerklubs der Pflege des Jodelgesanges. Sein Schaffen krönte er mit der Herausgabe seiner Werke, z.B. „Alphornruef 1999“, „Musik für Alphornduo und Orgel“, „Musik für Alphorn in F und Violoncello“ und mehreren Tonträgeren.
Jürg Frey (*1953) in Aarau geboren, schloss seine musikalische Ausbildung am Conservatoire de Musique de Genève in der Solistenklasse von Thomas Friedli ab und wandte sich zunächst einer Laufbahn als Klarinettist zu. Später rückten seine Aktivitäten als Komponist zusehends in den Vordergrund. Jürg Frey hat sowohl mit Instrumentalkompositionen, mit Inszenierungen von weiten und stillen Klangräumen im elektronischen Bereich als auch mit installativen Arbeiten eine eigene Sprache entwickelt.
Theophil Forchhammer (1847–1923) war ein Schweizer Kirchenmusiker, Organist und Komponist. Theophil Forchhammer wuchs in Tschier/Graubünden auf und erhielt seinen ersten Klaviertunterricht von seinem Vater und beim Dirigenten Heinrich Szawdrowsky. Ab 1866 studierte er am Stuttgarter Konservatorium Orgel, Klavier und Tonsatz bei Immanuel Faisst, Sigmund Lebert und Wilhelm Speidel. Auf Empfehlung Faissts wurde er 1867 Organist in Thalwil, 1869 in Olten, ab 1871 an St. Marien in Wismar. Daneben studierte er Kontrapunkt bei Friedrich Kiel in Berlin.
Martin Vogt (1781–1854) war ein Organist, Cellist und Komponist von Kirchenmusik und anderen Werken. Er wirkte in Deutschland, Österreich, der Schweiz und im Elsass. Im 19. Jahrhundert wurde Martin Vogt in Zeitschriften als berühmter Musiker bezeichnet. Danach war er lange Zeit nur in kleinen Fachkreisen bekannt. Heute nimmt das Interesse an seinem Werk wieder zu. Der Organist Gerd Hofstadt, charakterisiert den Komponist wie folgt: „Martin Vogt war in seiner Zeit der meistverlegte Komponist von Kirchenmusik in der Nordschweiz und im Elsass.
1987 veröffentlichte Wolfgang Sieber eine Auswahl Toggenburger Hausorgeltänze aus Handschriften des 19. Jahrhunderts von A. Katharina Winteler (1851) und Elsbeth Forrer (1855). Die Handschriften enthalten Lieder, Psalmen und Tanzsstücke im volkstümlichen Stil. Die genaue Entstehungszeit der einzelnen Stücke ist nicht bekannt, die meisten Tänze sind wohl zu Beginn des 19. Jahrhunderts entstanden. Weiterlesen
Hans Studer (1911–1984) wurde in Muri bei Bern geboren. Im Hauptberuf war er Primarlehrer und später Musiklehrer an Mittelschulen. Seine musikalische Ausbildung erhielt er am Konservatorium Bern u. a. bei Hermann Scherchen, Willy Burkhard und Albert Moeschinger. Er wirkte als Organist und Kirchenchorleiter in seiner Wohngemeinde Muri-Gümligen und als Dirigent des mehrerer Gesangsvereine. Weiterlesen
Paul Müller-Zürich (1898–1993) studierte bei Philipp Jarnach und Volkmar Andreae am Konservatorium in Zürich, danach bei Jean Batalla in Paris. Von 1927 bis 1968 war er Lehrer für Musiktheorie am Konservatorium Zürich. Als Lehrer, Dirigent, Komponist und Organisator gehörte er zu den bedeutendsten Persönlichkeiten des Schweizerischen Musiklebens des 20. Jahrhunderts.
Peter Roth (*1944) ist freischaffender Musiker und arbeitet als Komponist, Chor- und Kursleiter. Er wurde in St. Gallen geboren, besuchte das Lehrerseminar in Rorschach und studierte Schulmusik am Konservatorium Zürich.