Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03114.jsonl.gz/812

Der Funkschlüssel für den kleinen Fiat 500 öffnete nicht mehr auf Knopfdruck die Autotür. Da musste wohl die Batterie leer sein, eine 3 Volt 2025. In meiner Elektronik-Schublade fand ich jedoch nur eine Batterie mit der Aufschrift 2032. Recherchen im Netz ergaben, dass sie auch funktionieren müsste. Doch der Cinquecento reagierte weiterhin nicht auf den Funkschlüssel. So fuhr ich mit dem Fiat in die Garage, wo mir der Werkstattmeister erklärte, es müsse eine 2025 sein. Doch auch mit einer Batterie 2025 reagierte die Zentralverriegelung nicht. Er nahm die Batterie wieder raus und sagte: «Sie brauchen einen neuen Schlüssel, kostet etwa 300 Franken.»
Zurück in der Redaktion brachte mich mein Kollege auf die Idee, unser IT-Genie Felix zu fragen, ob er den Schlüssel reparieren könne. Felix schaute ins Innenleben des Senders und meinte lakonisch: «Dem fehlt nichts.» Er schlug vor, die Sicherung der Zentralverriegelung im Auto zu prüfen. Ich fuhr gleich in den Jumbo, kaufte dort die 15-Ampere-Sicherungen und nahm auch noch eine neue Batterie mit. Wie war doch noch die Nummer? 2025 oder 2032? Ich entschied mich für 2032. Am Abend folgte ein neuer Anlauf, um das Schlüsselproblem zu lösen. Nichts, die Zentralverriegelung reagierte nicht. Ich lasse es jetzt, noch eine 2025-Batterie zu besorgen, und bezahle den überteuerten Schlüssel, der in den nächsten Tagen eintreffen sollte.
Anton Ladner