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Es gibt ja diese Illusionisten, die davon träumen, es werde alles besser, wenn die Schweiz mit den USA ein Handelsabkommen abschlössen.
Besonders in Sachen EU.
Ja es gibt sogar Träumer, die meinen, wir könnten auf die Bilateralen mit der EU spielend verzichten, hätten wir einen Deal mit den USA.
Zusammen mit dem Abkommen mit China, das unser grandiose Bundesrat Schneider-Ammann – alle zurücktretende Bundesräte sind grandios- unterzeichnet hat, wären wir auf dem Weg zur völligen Unabhängigkeit von der EU.
Doch die Welt dreht sich weiter und damit auch deren Ordnung.
Im Kleingedruckten der eben abgeschlossenen Verträge zwischen Kanada, Mexiko und den USA hat die Weltmacht eine “Poison Pill” für China eingebaut.
Der Vertrag kann innerhalb von sechs Monaten gekündigt werden, sollte einer der Vertragspartner einen Handelsvertrag mit einem „non-market country“ abschliessen, worunter die USA China verstehen.
Mit dieser Klausel steigen die USA auch in die Vertragsgespräche mit Japan und der EU.
Im Klartext bedeutet die neue Situation für die Schweiz, dass sie das Handelsabkommen mit China kündigen muss, bevor es überhaupt Gespräche mit den USA geben wird.
Beides zusammen ist nicht zu haben.
Es wird eng für (Klein-)Staaten, die meinen, sie könnten die Welt im Alleingang nach ihrem Gusto ordnen, (gilt auch für die Brexit-Engländer.)
Die Situation ist darüber hinaus die, dass dieses Handelsabkommen mit China für die Schweiz zu einem Problem werden könnte, wenn die USA beginnen, Druck auf Länder auszuüben, die einen solchen Vertrag haben.
Merke: Dein Vorteil von heute ist dein Nachteil von morgen.