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Überblick
Werden Aktienzertifikate erstellt, werden diese Aktien intern in ein virtuelles Aktiendepot geschoben. Dies ermöglicht die Blockade der Aktiennummern bis das Zertifikat an das Unternehmen zurückgegeben wurde. Erst dann können diese Aktien wieder an andere Aktionäre übertragen werden. Damit wird verhindert, dass Aktiennummern doppelt ausgegeben werden und somit mehrere Aktionäre einen Rechtsanspruch auf dieselben Aktien erhalten.
Diese Logik führt aber zu teilweise komplexeren Transaktionsgebilden, welche im Folgenden erläutert werden.
Teilveräusserung von nummerierten Aktien
Am besten ein Beispiel:
- Aktionär A hält Aktiennummern 1 & 2, ausgegeben durch das Zertifikat #100
- Aktionär B bekommt die Aktiennummer 1 in einem neuen Zertifikat übertragen
Daraus resultiert:
- Zertifikat #100 muss invalidiert werden, damit die Aktien aus dem Zertifikatsdepot kommen und übertragen werden koennen. Dies wird durch eine Transaktion #1 getan
- Aktionär B bekommt in einer Transaktion #2 die Aktie #1 übertragen und damit wird auch das Zertifikat #101 geschaffen und kann gedruckt werden
- Aktionär A hält aber noch Aktiennummer 2 und braucht ein aktualisiertes Zertifikat. Hierzu wird Transaktion #3 erstellt mit Zertifikatsnummer #102 über Aktiennummer 2
Damit können Sie anschliessend 2 neue Zertifikate herunterladen (für je Aktionär A und B).
Tauschen Sie das Zertifikat für Aktionär A und geben Aktionär B sein neues Zertifikat aus.
Wichtig: ziehen Sie Zertifikat #100 ein und archivieren dieses.
Vollständiger Verkauf von Aktienpaketen mit Nummern
Werden identisch wie oben gehandhabt, nur die letzte Transaktion entfällt.
Konkret im Online-Aktienbuch
Damit Sie nicht alles händisch eingeben müssen, erkennt die Software die Situation und weist sie drauf hin:
Bestätigen Sie mit JA: werden die 3 Transaktionen automatisch geschrieben und Ihnen die relevanten Zertifikate mit Handlungsanleitung sofort angezeigt: