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«Sozialkompetenz» – und was dahinter steckt
Führungskräfte müssen über eine gute «Sozialkompetenz» verfügen, hört man oft im HR-Umfeld. Das stimmt natürlich, doch ist dies nur die «halbe Miete». Gefragt, und wahrscheinlich oft gemeint, ist eigentlich «emotionale Kompetenz».
Lesen Sie hier, was unter dieser Begrifflichkeit verstanden wird und wie man diese Kompetenzen messen und verbessern kann.
Begriffsklärungen
Die oft bemühte «Sozialkompetenz» beschreibt die Fähigkeiten einer Person im Umgang mit Mitmenschen (interpersonal). Der Begriff der «emotionalen Kompetenz» hingegen geht über diese Definition hinaus und umfasst auch den Umgang mit sich selbst (intrapersonal). Dieser intrapersonale Teil kann von entscheidender Wichtigkeit für den Umgang mit andern sein.
Daniel Goleman, ein US-amerikanischer Psychologe, beschreibt die «emotionale Intelligenz». Sie setzt sich aus fünf wichtigen Faktoren zusammen:
- Selbstbewusstheit / Selbstwahrnehmung (Die Fähigkeit eines Menschen, seine Stimmungen, Gefühle und Bedürfnisse zu akzeptieren und zu verstehen, und die Fähigkeit, deren Wirkung auf andere einzuschätzen.)
- Selbststeuerung / Selbstregulierung (Planvolles Handeln in Bezug auf Zeit und Ressourcen.)
- Selbstmotivation (Die Fähigkeit, sich selbst unabhängig von finanziellen Anreizen oder dem Status motivieren und begeistern zu können.)
- Empathie (Die Fähigkeit, emotionale Befindlichkeiten anderer Menschen zu verstehen und angemessen darauf zu reagieren.)
- Soziale Kompetenz (Die Fähigkeit, Kontakte zu knüpfen und tragfähige Beziehungen aufzubauen; gutes Beziehungsmanagement und Netzwerkpflege.)
Eine gute Sozialkompetenz bedingt eine gute intrapersonelle Kompetenz. Wer sich selber nicht kennt und/oder eine schlechte Selbstregulierung hat, kann seine Fähigkeiten im Umgang mit Mitmenschen nicht ideal ausleben!
«Sozialkompetenz» und «emotionale Kompetenz» lassen sich messen
Dass sich sogenannte «Soft Skills» messen lassen, ist nichts neues – hierzu gibt es zahlreiche Fragebogen und Checklisten auf unterschiedlichsten Komplexitäts- und Qualitäts-Stufen.
Zusätzlich bietet der Markt heutzutage diverse Online-Diagnostik-Tools, welche bei vergleichsweise geringem Aufwand oft sehr ausführliche und in der Regel auch wissenschaftlich validierte Analysen bieten können.
Zu den qualitativ besten Diagnostik-Tools zählt die «INSIGHTS MDI® Emotional Intelligence™ EQ-Analyse». Der sogenannte «EQ-Report» analysiert die emotionale Intelligenz einer Person – also ihre Fähigkeit, Emotionen wahrzunehmen, zu verstehen und gezielt anzuwenden, um eine bessere Interaktion zu erreichen und die Produktivität zu steigern. Der Report ist dazu da, Einblicke in zwei Bereiche zu geben; die Darstellung der Resultate entspricht den fünf von Goleman beschriebenen Bereichen.
«Sozialkompetenz» und «emotionale Kompetenz» lassen sich entwickeln
Wie bei allen Führungskompetenzen lassen sich auch in diesem Fall persönliche Veränderungen durch das Setzen von Zielen und Teilzielen erreichen. Die besten Erfolgsaussichten bieten sich, wenn jemand Aussenstehendes solche Prozesse begleitet. Auf diesem Prinzip sind die Zertifikatslehrgänge von IdeeTransfer aufgebaut, um dem Teilnehmer einen maximalen Nutzen zu bieten.
Die Basis jedes Entwicklungsprozesses ist die Analyse der Ausgangssituation. Es gilt, das vorhandene Verbesserungspotenzial zu identifizieren und sichtbar zu machen. Nur wer seine Defizite kennt und akzeptiert, kann sich verbessern.
Wenn man sich aneignet, regelmässig zu beobachten, wie man in bestimmten Situationen reagiert und was in solchen Momenten in sich vorgeht (auch «Reflexionskompetenz» genannt), verbessert dadurch das Selbstbewusstsein und die Selbstwahrnehmung.
Eine verbesserungsfähige Selbstregulierung tritt in der Regel vor allem in Stresssituationen deutlich zu Tage. Durch das Erkennen von Stressfaktoren und das Erlernen eines geeigneten Umgangs mit diesen, kann die Selbstregulierung verbessert werden.
Die persönliche Selbstmotivation hat einen direkten Zusammenhang mit den eigenen Werten. Wird man sich bewusst, was einem wichtig ist, und setzt man sich entsprechende Motivationsziele, lassen sich in diesem Bereich rasche Verbesserungen erzielen.
Empathie wiederum gilt als angeborene Fähigkeit – ist aber in der Realität weit mehr als das. Es ist auch eine Einstellung, zu beobachten, wie Mitmenschen in verschiedenen Situationen reagieren. Sich in andere hineinzudenken kann geübt werden.
Schlussendlich komplettiert die Kommunikationsfähigkeit die Teilbereiche der «emotionalen Kompetenz». Wer seine Fähigkeiten in diesem Bereich optimiert, verbessert gleichzeitig auch seine «Sozialkompetenz».
Die Zertifikatslehrgänge von IdeeTransfer sind auf die Weiterentwicklung von «Persönlichen Kompetenzen» spezialisiert. Die individuelle und praxisorientiere Betreuung durch den persönlichen Prozessbegleiter sowie die praxiserprobten und mit dem Qualitätslabel EduQua zertifizierten Lehrmittel garantieren einen nachhaltigen und messbaren Nutzen für jeden Teilnehmer.
Zur Entwicklung der «emotionalen Kompetenzen» empfiehlt sich der Lehrgang Kommunikation für die Praxis, welcher spezifisch auf die beschriebenen Fähigkeiten und Persönlichkeitseigenschaften eingeht. Die Erfahrung zeigt, dass mit diesem Lehrgang innert kurzer Frist spür- und sichtbare Verbesserungen erzielt werden.
Hinterfragen auch Sie sich in einer ruhigen Minute! Wie steht es um Ihre eigenen «emotionalen Kompetenzen»? Haben Sie in diesem Bereich noch Optimierungspotenzial?
Unsere kompetenten Ansprechpartner beraten Sie diesbezüglich gerne bei einer unverbindlichen Situationsanalyse und stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite!