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Die Regierung begründet ihre Haltung damit, dass den Kirchen das Geld aus der Kirchensteuer zu stark fehlen würde. Im Budget der reformierten Kirche machen die Einnahmen aus der Steuer rund ein Drittel aus. Bei der katholischen sind es über 90 Prozent.
Fällt dieses Geld weg, müssten die Kirchen bestimmte Angebote kürzen oder anders finanzieren. Betroffen wären beispielsweise die Jugendarbeit, Beratungsangebote oder die Renovierung von Kirchen.
Die Regierung argumentiert zudem, die Steuerentlastung würde nur sehr wenigen Unternehmen zugute kommen. Als nächstes wird die Initiative im Oktober vom Bündner Parlament behandelt.