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Tanz und Choreographie
Sarah Stead wurde in Montreal, Kanada geboren. Schon in ihrer Kindheit begann sie klassisches Ballett zu tanzen. Sie besuchte das Marianopolis College in Montreal und des Canadian College of Dance in Toronto, Kanada. Anschliessend zog sie nach New York, wo sie ein Stipendium der Harkness Dance Foundation für klassisches Ballett erhielt. Sarah Stead begann sich auch für andere Tanzformen zu interessieren und trainierte und tanzte immer mehr Modern Dance, Tanztheater und Butoh. Sie tanzte ebenfalls in einigen Filmen. Sie reiste nach Laos, Bali und Indien wo sie jeweils die traditionellen Tänze studierte. Später schloss sie den B.A. in Tanz an der State University of New York ab.
In New York tanzte Sarah Stead in Werken von Hans van Manen, Lynn Taylor-Corbett, Melanie Lien (früher arbeitete diese mit Pina Bausch), James Waring, Carolyn Brown und anderen. Ein Höhepunkt bildete ein Auftritt in einem Werk von Stephan Koplowitz in dem berühmten Festival Serious Fun am Lincoln Center in New York City.
Immer mehr faszinierte Sarah Stead auch die Choreografie und sie studierte Komposition mit Robert Dunn, Pearl Lang und Anna Sokolow. Sie choreographierte Stücke nicht nur für die Tanzbühne sondern auch für das Theater: Die Stühle (Ionesco), Red Cross und Angel City (Shepard), Much Ado About Nothing (Shakespeare) um ein paar wenige zu nennen. 1999 wurde ein Stück (Weaving) von der Organisation Dancing in the Streets in New York City in Auftrag gegeben.
Im Jahr 2001 zog Sarah Stead mit ihrem Mann nach Glasgow, wo sie den Anschluss an die Tanzwelt in Schottland fand. Unter anderem trat sie für Simone Forti, David Gordon und Steve Paxton in Baryshnikov's Judson Project auf, und in einem Film von Marissa Zanotti. Ihre Choreografie wurde in Glasgow am Centre for Contemporary Art aufgeführt.
2003 zog sie nochmals um, nach Zürich. Nach einer Reise nach Galapagos choreographierte sie das Stück Bluefooted Boobies, welches in Zürich und Winterthur aufgeführt wurde.