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Der Ausgang der Aktionärsabstimmung zum Buy-Out-Vorschlag kann noch nicht vorhergesagt werden.
Übermorgen sollen die Dell-Aktionäre über das das Buy-Out-Angebot von Michael Dell und Silver Lake Partners
abstimmen. Gerade hat mit T. Rowe Price Associates allerdings ein weiterer der grossen Dell-Aktienbesitzer bekannt gegeben, dass er das Angebot in seiner gegenwärtigen Form ablehnen werde. Damit, so berichtet das 'Wall Street Journal', steige die Unsicherheit, ob der Buy-Out durchkommt. Zum jetzigen Zeitpunkt, nur noch zwei Tage vor der Abstimmung, könne der Ausgang nicht mehr vorhergesagt werden: "Too close to Call".
Eine Zeitlang sah es so aus, als ob der vom Verwaltungsrat befürwortete Buy-Out-Vorschlag angenommen wird. Mittlerweile scheinen aber auch die Investoren an der Wall Street ihre Zweifel zu haben. Der Kurs der Dell-Aktie sank zuletzt deutlich unter den von Michael Dell und Silver Lake Partners angebotenen Preis. Ein Zeichen dafür, dass Spekulanten gegenwärtig weder an eine Annahme des gegenwärtigen Angebots noch an eine Erhöhung der Offerte glauben.
Um die Abstimmung zu gewinnen, müssten die Befürworter des Buy-Outs die Besitzer von rund 42 Prozent der Aktien dazu bringen, Ja zu stimmen. Michael Dell, der rund 16 Prozent der Aktien besitzt, darf aber nicht mitabstimmen. Zudem gelten nicht abgegebene Stimmen als Nein-Stimmen.
Inzwischen, so das 'Wall Street Journal', werde im Verwaltungsrat von Dell auch eine Vertagung der Abstimmung diskutiert, falls sich eine Ablehnung des Buy-Outs abzeichnen würde. Eine Vertagung würde den Befürwortern mehr Zeit geben, um Gegner umzustimmen oder Aktienbesitzer, die noch keine Stimme abgegeben haben, dazu zu bewegen, dies nachzuholen. (hjm)