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Nach Abschluss der Aerotriangulationen der Luftbilder der vier benötigten Zeitstände 1979/85, 1992/97, 2004/09 und 2013/18 übermittelt swisstopo dem BFS die Orientierungselemente. Anschliessend werden die Luftbilder (analoge Luftbildkamera) bzw. die Luftbildstreifen (digitale Luftbildkamera ab 2008) durch das BFS von Servern der swisstopo kopiert und kompatibel mit der Anwendung zur Luftbildinterpretation und Datenerfassung aufbereitet und abgelegt.
Für die Vorbereitung der Bilddaten jedes Kartenblatts 1:25'000 sind folgende Arbeitsschritte nötig:
- Bestimmen aller Luftbilddaten, die für das Kartenblatt benötigt werden.
- Kopieren der entsprechenden Luftbilder (und Luftbildstreifen) auf eine der Interpretations-Workstations.
- Berechnung der Bildpyramiden für sämtliche Luftbilder (und Luftbildstreifen).
- Festlegen der für das Interpretieren zu verwendenden Bilddaten für jeden Stichprobenpunkt des Kartenblatts.
- Übernehmen der endgültigen Bilddaten auf alle Interpretationsrechner, damit jedes Kartenblatt von jeder Workstation aus bearbeitet werden kann.
Anschliessend ist das Kartenblatt fürs Interpretieren bereit. Die Arealstatistik-Applikation startet die Photogrammetrie-Software Socet GXP, die die Bildpaare auf den mit speziellen Doppelmonitoren ausgerüsteten Workstations stereoskopisch darstellt. Dann werden für alle Zeitstände in je einem Fenster die zum aktuellen Stichprobenpunkt gehörenden Luftbildpaare geladen. Jeder Stichprobenpunkt wird mit einem Winkel (Scheitel im Stichprobenpunkt und Winkelschenkel von 25 m nach Norden und nach Osten) und den entsprechenden Vorentscheiden (d.h. Interpretationsresultate des vorangegangenen Erhebungszeitpunkts) für die Bodennutzung und -bedeckung in den vier Stereofenstern dargestellt.