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Als wichtiger Exporteur und Investor, sowohl in Indien als auch in Pakistan, hat die Schweiz laut Bundesrat auch wirtschaftliche Interessen an einer stabilen und friedlichen Entwicklung im asiatischen Subkontinent.
«Es liegt weiterhin im Interesse der internationalen Gemeinschaft, die Präsenz der UNMOGIP in diesem Gebiet aufrechtzuerhalten, da sich hier zwei Mächte, die im Besitz von Atomwaffen sind, in einem ungelösten Konflikt gegenüberstehen», schreibt das Eidgenössische Bundesamt für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS). Die UNMOGIP trage in diesem politisch instabilen Gebiet zur Deeskalation bei.
Die Entsendung von unbewaffneten Militärbeobachtern zugunsten der UNMOGIP entspricht dem Bundesrats- und Parlamentsentscheid zur Teilnahme der Schweizer Armee an friedensfördernden Einsätzen.
Demnächst seit 50 Jahren aktiv
Die UNMOGIP ist seit 63 Jahren in der Region Jammu und Kashmir tätig. Sie wurde 1949 aufgrund zweier UNO-Resolutionen des Sicherheitsrats eingerichtet und ist nach der UNTSO in Israel und Palästina die zweitälteste Mission der Vereinten Nationen. Ihre Aufgabe besteht darin, den Waffenstillstand zwischen Indien und Pakistan zu überwachen.