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Von 1994 bis 2003 wurden auf dem Milchviehbetrieb La Frêtaz, wo seit 1994 auf den Dauerwiesen kein Handelsdünger ausgebracht wurde, drei Berechnungsmethoden zur Nährstoffbilanzierung verglichen. Der Vergleich von Nährstoffausfuhr und -einfuhr auf dem ganzen Betrieb weist beim Stickstoff (N), Phosphor (P), Kalium und Magnesium einen Null- bis Positivsaldo auf. Die zwei Methoden, welche den Nährstoffbedarf der Pflanzen mit der geschätzten oder gemessenen Nährstoffzufuhr vergleichen, zeigen hingegen ein kleines Stickstoff- und Phosphordefizit. Die Methode des gesamtbetrieblichen Nährstoffhaushaltes, offizielle Bilanz bis 2002, ergibt die grössten Defizite: -19 kg N/ha/Jahr und -7 kg P2O5/ha/Jahr. Die Bilanz des Kaliums ist bei allen drei Bewertungsmethoden positiv. Der viel höhere Überschuss bei der Methode des gesamtbetrieblichen Nährstoffhaushaltes gegenüber jener, welche die effektiv ausgebrachten Nährstoffmengen in Betracht zieht, zeigt, dass die Norm für die tierischen K-Ausscheidungen im Fall vom Milchviehbetrieb La Frêtaz zu hoch ist. Obwohl die Bilanzen je nach Methode und Nährstoff unterschiedlich sind, bleiben die Risiken für die Umwelt im ganzen genommen gering.
Ein Vergleich unterschiedlicher Verfahren für die Stickstoffdüngung von Winterweizen zeigte, dass sich mittels ortsspezifischer, variabler Stickstoffdüngung die Stickstoffüberschüsse deutlich reduzieren lassen.
Umwelt
Fabian Y., Roberti G., Jacot K., Gramlich A., Benz R., Szerencsits E., Churko G., Prasuhn V., Leifeld J., Zorn A., Walter T. (ꝉ), Herzog F.
Viele Drainagen von Ackerflächen sind erneuerungsbedürftig. Nun erhalten Kantone und Betroffene eine Entscheidungshilfe, um solche Flächen umfassend zu beurteilen und nachhaltige Lösungen zu finden.
Die Ammoniakemissionen der Schweizer Landwirtschaft haben in den letzten 20 Jahren wenig abgenommen. Denn die Faktoren, die zu einer Emissionszunahme bzw. -abnahme führen, haben sich zwischen 2000 und 2020 weitestgehend gegenseitig aufgehoben.