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2018 profitierte das MAH von einer bedeutenden Schenkung von Werken des türkischen Künstlers Burhan Doğançay (1929-2013), der in den wichtigsten internationalen Museen vertreten ist. Mehr als fünfzig dieser Werke (Zeichnungen und Gemälde) sind in der Ausstellung zu sehen. Sie gehören alle zu der 1975 entstandenen Serie Walls of Israel.
Der Künstler interessierte sich bereits Mitte der 1960er Jahre für Stadtmauern, doch erst 1975 begann er mit seiner Reise nach Israel sein etwas verrücktes Projekt Walls of the World: ein einzigartiges Archiv mit rund 30.000 Fotografien von Mauern, die er im Laufe seiner Karriere in 114 Ländern aufgenommen hatte. Dieses Material und die Skizzen, die er vor Ort anfertigte, bildeten die Grundlage für sein grafisches und malerisches Werk, das Wände aus allen Ecken der Welt darstellt, beschneidet, überarbeitet und neu interpretiert, wobei gemeinsame Bestrebungen und eine universelle Sprache hervorgehoben werden.
Die Ausstellung wird in Zusammenarbeit mit dem Kunst Museum Winterthur, das 2024 eine zweite Etappe der Ausstellung beherbergen wird, in einem Katalog dokumentiert.