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Pfeffersprays sind immer beliebter, weil sie ein Sicherheitsgefühl geben. Sie sind nützlich, wenn korrekt verwendet, doch können Angreifer bei unkorrektem Gebrauch profitieren. Hier finden Sie ein paar wichtige Informationen.
Pfefferspray – Scharf reagieren
Ein Abwehrspray soll einen Angreifer sofort ausser Gefecht setzen, ohne ihn dauerhaft zu schädigen. Die in Pfeffersprays enthaltenen Reizstoffe kommen aus Pfefferschoten, vom Cayennepfeffers (OC oder Capsaicin) oder werden synthetisch hergestellt (PAVA). Ihre Wirkung entfaltete sich innert Sekunden auf die Augen, die Haut und die Atemwege. Gefolgt von Husten und Niesen, die ein Gefühl der Beklommenheit auslösen können. Im Normalfall verschwinden alle Symptome innerhalb von 30 bis 60 Minuten. In seltenen Fällen können die Symptome länger andauern und störender sein (Bindehautentzündung, Schwellung der Hornhaut). Personen mit einer Hornhautverkrümmung oder Allergiker können eine stärkere Reaktion zeigen.
Volljährige können sich einen Pfefferspray in Fachgeschäften kaufen. Bei der Abgabe müssen die Käufer über die korrekte Verwendung, die Risiken und Schutzmassnahmen von Pfefferspray informiert werden. Nur Sprays die einen Pfefferextrakt (Capsaicin, OC oder PAVA) enthalten, dürfen ohne Waffenschein verkauft werden. Das Kaufen oder Verkaufen von Pfeffersprays ist verboten, wenn sie nicht als solche identifiziert werden können, z.B., in Form von Stiften, Feuerzeugen, oder Lippenstiften. Die gesetzliche Regelung kann sich zwischen den Ländern unterscheiden, bei Käufen übers Internet sollte man daher besonders vorsichtig sein.
Abwehrsprays sollen ausserhalb der Reichweite von Kinder gelagert werden. Um Unfälle zu vermeiden soll eine Einführung durch das Verkaufspersonal verlangt werden.
Letzte Änderung 08.08.2018