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Was aber war bei der Abnahme des Gemäldes von der Wand genau geschehen? Das Werk war auf eine ca. 12 cm dicke Gipswand gemalt worden. Diese Wand wurde in 18 Teile zerschnitten, die Gipsplatten bis auf wenige Millimeter herunter geschliffen und auf Tischerlerplatten geklebt. Bei der Abnahme sind viele Fehlstellen vor allem im Randbereich der Platten entstanden. Die Fehlstellen wurden jedoch nicht partiell retuschiert. Stattdessen wurden ganze Flächen auch unbeschädigter Malerei übermalt, insgesamt etwa 70 Prozent. Die Farbwirkung des Wandbildes wurde durch die Übermalung stark verändert. Neben alterungsbedingten Farbverschiebungen von nichtoriginalen Schichten, hat eine allgemeine Vergrauung zu verminderter Leuchtkraft und Nuancenreichtum geführt.
Vor diesem einschneidenden Eingriff in seine Originalsubstanz war das Wandbild über fünfundzwanzig Jahre auch den Einflüssen eines Barbetriebs ausgesetzt, die ihre Spuren an der Wand hinterliessen. Obwohl räumlich von der Tanzfläche getrennt, befand es sich in unmittelbarer Nähe zu den Gästen; mehrere Tische und Stühle standen direkt vor dem Wandbild. Da es fast bis zum Boden gemalt war, musste mit erheblichen Beschädigungen vor allem des unteren Bereichs gerechnet werden. Aufgrund der Übermalung waren diese jedoch nicht sichtbar.