Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03376.jsonl.gz/2573

Für Roger Federer ist das Masters-1000-Turnier in Rom zu Ende. Der «Maestro» trat trotz seiner Rückenprobleme zur Achtelfinal-Partie gegen Dominic Thiem (ATP 15) an, verlor gegen den Österreicher aber 6:7, 4:6. Dafür stiess Timea Bacsinszky in die Viertelfinals vor.
Für Roger Federer ist das Masters-1000-Turnier in Rom zu Ende. Der nicht ganz fitte Baselbieter scheitert in den Achtelfinals am Österreicher Dominic Thiem in zwei Sätzen. 7:6 (7:2), 6:4 lautete am Ende das Verdikt zu Gunsten des 22-jährigen Österreichers, dem jüngsten Spieler in den Top 20 des ATP-Rankings.
Federer hatte nach seinem Sieg gestern gegen Alexander Zverev offen gelassen, ob er heute aufgrund seiner Rückenprobleme überhaupt antreten würde. Er tat es – und hielt bis zum Tiebreak des ersten Satzes auch gut mit. Mit einem herrlichen Rückhandwinner schaffte Thiem in der Kurzentscheidung das erste Minibreak zum 4:2 und entschied kurze Zeit später das Tiebreak mit 7:2 klar für sich.
Im zweiten Satz blieb Thiem bei eigenem Service unangetastet. Er breakte Federer zum 3:2 und verwertete nach 79 Minuten Spielzeit seinen zweiten Matchball mit einem Ass. Federer wehrte sich zwar nach Kräften, dass er aber nicht 100 Prozent fit ist, konnte er nicht gänzlich kaschieren.
Aufgrund der Niederlage ist klar, dass Federer im Ranking Andy Murray wieder vorbeiziehen lassen muss und auf Rang 3 zurückfallen wird. Im letzten Jahr hatte der der Schweizer in Rom, wo er das Turnier noch nie gewinnen konnte, den Final erreicht.
Timea Bacsinszky setzte ihre Siegesserie fort. In den Achtelfinals bezwang die 26-jährige Waadtländerin und Weltnummer 10 die im Ranking einen Platz hinter ihr liegende Carla Suarez Navarro aus Spanien 5:7, 7:5, 6:2.
Nach 2:37 Stunden verwertete Bacsinszky (WTA 10) ihren zweiten Matchball gegen die im Ranking einen Platz hinter ihr liegende Spanierin und zog mit einem 5:7, 7:5, 6:2 in die Viertelfinals ein.
Bacsinszky steht erstmals überhaupt in ihrer Karriere in der Runde der letzten acht im Foro Italico. Dort trifft sie am Freitag auf die Weltranglisten-Vierte Garbiñe Muguruza, gegen die sie alle drei bisherigen Spiele verloren hat. (ram/sda)