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Pflichten
Eigeninitiative
Sie sind verpflichtet, alles in Ihren Kräften Stehende zu tun, um die Sozialhilfebedürftigkeit zu beheben oder zu vermindern. Dazu gehört, eine zumutbare Arbeit anzunehmen oder an einer geeigneten Integrationsmassnahme teilzunehmen. Sie sind verpflichtet, sich aktiv um die allfällige Wiedereingliederung in die Erwerbsarbeit zu bemühen.
Ehrlichkeit, Offenheit und Kooperationsbereitschaft
Sie sind verpflichtet, dem Sozialdienst die erforderlichen Auskünfte über Ihre persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse zu geben. Falls Sie Tatsachen verschweigen oder unwahre Angaben machen, um Sozialhilfe zu beziehen, machen Sie sich strafbar. Bei Pflichtverletzungen oder bei selbstverschuldeter Bedürftigkeit kann die wirtschaftliche Hilfe gekürzt werden.
Rückerstattungspflicht
Sozialhilfeleistungen sind rückerstattungspflichtig. Rückforderungen werden in jedem Fall gestellt, wenn Sie zu Vermögen gekommen sind oder Unterstützungsbeiträge auf Grund falscher oder unvollständiger Angaben erhalten haben. Nachzahlungen von Versicherungen (z.B. Renten und Taggelder) werden mit den Vorschussleistungen der Sozialhilfe verrechnet.