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Die Galeries du Rivage dienen Vevey als neue Markthalle und Ausstellungshalle zugleich. Die Pläne stammen von drei in der Stadt ansässigen Architekten, sind aber massgeblich von den Arbeiten Alexandre Sarrasins beeinflusst. Dieser gehört zu den interessantesten Westschweizer Ingenieuren der Nachkriegszeit. Er schuf den Staudamm von Les Marécottes (1925) und zahlreiche Brücken im Wallis. Weiter haben sich die Erbauer der Galeries du Rivage zweifellos von der Markthalle in Reims (F) inspirieren lassen, die 192829 von Emile Maigrot und Eugène Freyssinet errichtet wurde. Das Gebäude in Vevey besticht besonders durch die Halle, die von einer im Scheitel nur 8 cm dicken Betondecke überwölbt wird. Bögen aus Glasbausteinen rhythmisieren den Raum. Eine Metallstruktur schliesst das Dach gegen Westen ab und lässt Tageslicht eintreten. Vor der Halle weitet sich ein 8 m breites Betondach aus, das nur von zwei Pilzsäulen getragen wird. Die Aussengestaltung, durch das Neue Bauen inspiriert, weist eine erstaunlich homogene Betonverarbeitung auf. Bei einem Umbau 1965 wurden die ehemals flachgedeckten Seitenflügel leider aufgestockt.
Baujahr: 1935
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Galeries du Rivage
AdresseRue du Torrent 9, 1820 Montreux
Datenquelle: Schweizer Heimatschutz