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Die SGAVL will einen Beitrag zur Erforschung und Diskussion der allgemeinen und vergleichenden Literaturwissenschaft leisten, Kontakte zwischen ForscherInnen, KritikerInnen, AutorInnen und ÜbersetzerInnen herstellen und den literarischen Austausch ermutigen, besonders zwischen den verschiedenen Sprachregionen der Schweiz und ihrer europäischen Nachbarn. Sie strebt eine enge Zusammenarbeit mit jenen literarischen Gesellschaften in der Schweiz und im Ausland an, die ähnliche Ziele verfolgen. Die SGAVL plant und realisiert nationale und internationale Tagungen und Publikationen.
Zentrale Ziele 2013-2016
In den kommenden Jahren strebt die SGAVL / ASLGC die Beibehaltung ihrer Stärken und eine Schärfung ihres Profils an: Die Jahrestagung, die seit langem namhafte WissenschaftlerInnen aus aller Welt anzieht, sowie das Colloquium Helveticum, welches sich zu einer der wichtigsten Schweizer Zeitschriften im literaturwissenschaftlichen Bereich entwickelt hat, sollen weitgehend in ihrer jetzigen Form fortgeführt werden. Ferner sollen als Ersatz für die nicht mehr unterstützte Interuniversitäre Arbeitsgruppe (IUAG) pro Jahr bis zu zwei Sitzungen als Diskussionsforen zu Themen der Komparatistik in der Schweiz organisiert werden. Im Rahmen dieser Diskussionsforen haben junge ForscherInnen, aber auch fortgeschrittene Studierende Gelegenheit, ihre aktuellen Projekte vorzustellen.
Mission und thematische Hauptlinien
Die SGAVL / ASLGC bietet seit ihrer Gründung im Jahre 1977 der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft in der Schweiz eine unvergleichliche Plattform, die der Mehrsprachigkeit der Schweiz Rechnung trägt. Zur Förderung der die Sprachregionen übergreifenden wissenschaftlichen Diskussion im Bereich der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft sowie zur Vernetzung der in diesem Feld tätigen ForscherInnen wendet die Gesellschaft seit vielen Jahren primär drei bewährte Instrumente an: Jedes Jahr kommen im Rahmen der Jahrestagung der SGAVL profilierte internationale ForscherInnen zusammen, die ihre Arbeiten zu einem von der SGAVL vorgeschlagenen Thema präsentieren – in deutscher, französischer, englischer und italienischer Sprache. In kleinerem Rahmen werden pro Jahr bis zu zwei Diskussionsforen veranstaltet, in denen vor allem jüngere ForscherInnen und fortgeschrittene Studierende ihre Arbeiten vorstellen. Schliesslich publiziert die SGAVL / ASLGC seit 1985 die angesehene literaturwissenschaftliche Fachzeitschrift Colloquium Helveticum, in der – entsprechend dem Peer-Review-Verfahren – vor allem ausgewählte exzellente Beiträge aus dem Umfeld der Jahrestagung, aber auch gesondert eingereichte Beiträge veröffentlicht werden.