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Das Kindermädchen von Michaels Kindern hat auf „Leaving Neverland“ reagiert. Sie berichtet, dass Wade Robson sogar dreist versucht hatte, auf Neverland zu heiraten, als Michael mitten im Arvizo-Prozess steckte.
„Ich war ein Teil von Michaels Familie… ich habe mehr Zeit mit Michael in den letzten zwölf Jahren seines Lebens verbracht als alle anderen, abgesehen von seinen Kindern.“
Auch Paris Jackson äussert sich zu den Vorwürfen gegen ihren Vater. In England steigen derzeit trotz der schlechten Presse die Chartplatzierungen von MJs Alben. Wir haben für euch weitere Artikel und ein Video von der Demo in London zusammen getragen.
Larry Nimmer zeigt in seiner Doku exklusive Einblicke in Neverland:
„MJ: A Case for Innocence“
Grace Rwaramba war als frühere MJJ-Productions Mitarbeiterin und später als Kindermädchen 17 Jahre lang an Michael Jacksons Seite. Sie habe nie Verdacht geschöpft, er könnte sich an Kindern vergangen haben.
„Während zwölf Jahren, von 1997 bis 2009, war ich ein Teil von Michaels Familie… ich habe mehr Zeit mit Michael in den letzten zwölf Jahren seines Lebens verbracht als alle anderen, abgesehen von seinen Kindern.“
Sie beschreibt ihren früheren Arbeitgeber als hoffnungslos naiv hinsichtlich Manipulationen und unfähig einem Kind etwas anzutun.
„Da Michael nicht mehr hier ist, um sich zu verteidigen, und da ich ein einzigartiges Bild von ihm und seinem Leben habe, fühle ich mich verpflichtet, gegen die meiner Meinung nach falschen Behauptungen zu sprechen. Die Person, die Wade und James beschreiben, ist nicht die Person, die ich gekannt habe.“
Grace Rwaramba weist in ihrem Statement auch darauf hin, dass auf Neverland jeweils zwischen 60 und 100 Angestellte gearbeitet haben, und es für Michael Jackson enorm schwer gewesen wäre, sich unbemerkt an Kinder zu vergehen.
Wenn Wade Robson und seine Mutter Joy Neverland besucht hätten, sei ihr aufgefallen, wie sehr Wade von seiner Mutter als Tänzer gedrillt wurde. Michael habe diese einst sogar – jedoch als Kompliment gemeint – mit seinem Vater verglichen.
„Der Ehrgeiz und das Selbstinteresse der Robsons kannten keine Grenzen“, schreibt Grace Rwaramba. So habe er mitten im Prozess, wenige Monate bevor Michael Jackson im Arvizo-Prozess freigesprochen wurde, den Wunsch geäussert, auf der Neverland-Ranch heiraten wollen. „’Weisst du Grace, Neverland ist so speziell für meine Familie und mich’“, soll er ihr am Telefon erzählt haben. „’Michael war wie ein Vater für mich, und es würde uns alles bedeuten, wenn Amanda und ich auf Neverland heiraten könnten.’ ich sagte Wade, das ist kein guter Zeitpunkt, und erinnerte ihn daran, dass Michael mitten im Kampf seines Lebens war.“
Einige Tage später sei sie von Wades Mutter Joy erneut mit dieser dreisten Bitte angerufen worden. Als sie wieder darauf hinwies, der Zeitpunkt sei enorm ungünstig, um Michael um einen solchen Gefallen zu bitten, habe sie wütend aufgelegt. Dabei habe sie Wade zuvor einst erlaubt, auf Neverland einen Videoclip zu drehen, obwohl dort Kameras eigentlich streng verboten waren.
„Wieso sollte jemand, der angibt über sieben Jahre hinweg missbraucht worden zu sein, eines der heiligsten Ereignisse seines Lebens auf demselben Grundstück haben wollen, auf dem angeblich die Übergriffe stattgefunden haben?“
ABC News zitiert das lange Statement von Grace hier:
Zu beachten ist im Artikel die Reaktion von Vince Finaldi, der Wade Robson seit 2013 und James Safechuck seit 2014 als Anwalt vertritt. Es sieht alles danach aus, dass sie ihre Millionen-Klage im dritten Versuch (!) doch noch vor Gericht bringen können. Rwaramba sei als frühere MJJ Productions Mitarbeiterin indirekt mitangeklagt und ihr Aussagen seien deshalb mit Vorbehalt zu lesen.
Die Aussagen von Grace Rwaramba über Wade Robson zeichnen ein ähnliches Bild von ihm wie auch Michaels Nichte Brandi Jackson schildert. (Brandi war sieben Jahre mit ihm zusammen.)
Michaels Tochter Paris hat auf einen Angriff auf Twitter reagiert:
yeah they do that to everyone with a good heart and tries to make a dfference but do you really think that it’s possible to tear his name down ? like do you truly believe they stand a chance ? relax and have peace.
— Paris-Michael K. J. (@ParisJackson) 7. März 2019
Hier ihre weiteren Statements in einem deutschen Artikel vom „Kurier“: Paris Jackson verteidigt ihren Vater
Taj Jackson war in weiteren Fernsehsendungen:
Taj Jackson sammelt hier Geld für einen unabhängige Filmreihe zur Verteidigung seines Onkels.
Von der Demonstration in London Mitte dieser Woche vor dem Gebäude vom Privatsender Channel 4, der „Leaving Neverland“ mit HBO finanziert hat:
In England stiegen die Chartpositionen von Michael Jacksons Alben trotz der negativen Presse. Der „Evening Standard“ berichtet.
„African Globe“ hat einen Artikel verfasst:
Die „World Socialst Web Site“ fragt:
Thomas Mesereau hatte gegenüber „60 Minutes Australia“ bereits im Februar die #MeToo Bewegung kritisiert: