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Wegen der Vergiftung eines in einem Bergbaugebiet gelegenen Flusses im Nordwesten Mexikos haben die Behörden die Trinkwasserversorgung in umliegenden Städten eingeschränkt. Rund 40'000 Kubikmeter Schwefelsäure seien aus einer Mine in den Bacanuchi-Fluss, einen Nebenfluss des Sonora, geflossen.
Das teilte die Staatsanwaltschaft für Umweltschutz, Profepa, am Sonntag mit. Örtliche Medien berichteten, der 420 Kilometer lange Fluss habe sich orange verfärbt. Fische und Vieh seien gestorben. Die Milchproduktion sei eingeschränkt.
Von der Trinkwasserbeschränkung sind sieben Städte betroffen, darunter die 800'000 Einwohner zählende Hauptstadt des Bundesstaates Sonora, Hermosillo.
Die Profepa forderte die Betreiberfirma der Mine, Buenavista del Cobre, auf, den Fluss zu reinigen und eine weitere Ausbreitung des Gifts durch Schutzvorrichtungen zu verhindern. Die Behörden bereiteten eine mögliche Anklage gegen die Firma vor.
In Sonora befindet sich mehr als ein Viertel der mexikanischen Bergbauindustrie. In dem Bundesstaat werden landesweit die grössten Mengen von Gold, Kupfer, Graphit und anderen Abbauprodukten gefördert. (trs/sda/afp)
Wegen ihrer Beteiligung am Drogen-Imperium ihres Mannes ist die Ehefrau des früheren mexikanischen Drogenbosses Joaquín «El Chapo» Guzmán in den USA zu 36 Monaten Haft verurteilt worden. Ein Bundesrichter in der Hauptstadt Washington entschied am Dienstag zudem auf anschliessende vier Jahre Bewährung und eine Geldstrafe in Höhe von 1 499 970 Dollar (rund 1.33 Millionen Euro), wie das US-Justizministerium am Dienstag mitteilte.