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Eine Sprache schneller lernen dank Sprachaufenthalt?
Schluss mit „Wau-Wau" und „Brumm-Brumm“
Mit etwa einem Jahr beginnen Kleinkinder zu sprechen. Es sind einfache Silben. "Wau-Wau" beispielsweise, oder "Miau". Werden die Kinder keines Besseren belehrt, werden sie später Mühe haben, dem Hund eben Hund zu sagen und nicht „Wau-Wau“ und nicht mehr der „Miau“, sondern der Katze hinterher zu rennen.
Eltern können die Sprachentwicklung ihres Kindes fördern, indem sie die Dinge mit einfachen Sätzen umschreiben und auch das Wort (welches das Kind noch falsch ausgesprochen hat) mit in den Satz einbauen (dann aber so, wie man es wirklich ausspricht). Zeigt das Kind beispielsweise auf ein Auto und sagt dabei: „Brumm-Brumm“, können die Eltern einen kurzen Satz wiederholen und sagen: „Genau, da fährt ein Auto“. So lernt das Kind immer wieder und hört, wie es richtig heisst. Falsch ist jedoch, wenn man sagt, nein, das ist kein „Brumm-Brumm“, das ist ein Auto. Das Kind könnte irgendwann die Lust am Sprechen verlieren, wenn es immer wieder drauf hingewiesen wird, dass es falsch ist, was es spricht.
Wichtig ist auch, dass die Eltern, die Grosseltern, viel mit den Kindern reden, gemeinsam Bilderbücher anschauen und sehr viel vorlesen. Dies ist alles wichtig für das Sprachverständnis. Auch Singen hat einen grossen Lerneffekt und viele Kinder haben Spass daran.