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Fritz H. Dinkelmann
Die Kanzlerin
Lenos Verlag, 2009
Unser Mann in Berlin, Fritz H. Dinkelmann, Deutschlandkorrespondent seit vielen Jahren, liefert Neuigkeiten aus dem innersten Zirkel der Republik. Wie immer gut informiert, doch für einmal fiktiv. Eine Handvoll Internet-Anarchisten haben sich gegen die Kanzlerin verschworen. Wer versteckt sich hinter den Nicknames? Und wird ihnen der tödliche Anschlag in der Säntisbahn gelingen? Ein rasanter Thriller über die Spielformen von Macht und Ohnmacht und die dünne Haut zwischen Virtualität und Realität.
Aus: Fritz H. Dinkelmann. Die Kanzlerin. Lenos Verlag, 2009
Loderer kannte die Geschichte, die nur für geringes Aufsehen gesorgt hatte. Die tote Moderatorin kannte er aber nicht, ihren Lebenspartner auch nicht, aber Janz, den kannte er, und dem waren auch dubiose Spielchen zuzutrauen. Loderer spürte, wie ungute Gedanken in ihm hochkamen, und schaute aus dem Fenster. Schiffe auf der Spree, abgefüllt mit Touristen, die kurz vor dem Berliner Ensemble per Lautsprecher darüber aufgeklärt wurden, dass Berlin mehr Brücken hat als Venedig, dann rezitierte der Reiseführer ein kurzes Brecht-Gedicht, und eine besoffene englische Touristin brüllte auf Deutsch: Und der Haifisch, der hat Zähne.
So, 24.05.09, 14:00
Das Opfer
1985
Fr, 17.05.85, 14:00
Permanente Gänsehaut
1983