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Beide Unternehmen bereiten sich bereits auf einen "harten Brexit" vor und planen eine Aufstockung ihrer Medikamentenlager, wie sie am Mittwoch entsprechende Medienberichte bestätigten. In den vergangenen Wochen hatten bereits Pharmakonzerne wie AstraZenaca oder GlaxoSmithKline über solche Vorbereitungen berichtet.
Wie eine Novartis-Sprecherin auf AWP-Anfrage erklärte, plant das Unternehmen im Vorfeld von Ende März 2019 erhöhte Lagerbestände über das ganze Portfolio der Novartis- und Sandoz-Medikamente zu halten. Das Unternehmen stehe seit längerem in engem Kontakt mit der britischen Regierung bezüglich der Themen rund um den Brexit, heisst es weiter. Eine Veränderung bei den Arbeitsplätzen in Grossbritannien wegen eines möglichen harten Brexit sei nicht vorgesehen.
Roche wolle sämtliche Risiken für die Lieferketten vermeiden und sicherstellen, dass Patienten in Grossbritannien wie in Festland-Europa weiterhin Zugang zu Medikamenten hätten, erklärte eine Roche-Sprecherin. Das Unternehmen werde die Lager über das ganze Portfolio am Anfang des Jahres 2019 einer Überprüfung unterziehen, um Patienten so gut wie möglich vor Verzögerungen oder Problemen wegen dem Ausscheiden Grossbritanniens aus der EU zu bewahren.
(AWP)