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Bernjurassischer Rat
Der Bernjurassische Rat (BJR) übt die Entscheidungsbefugnisse und die Rechte, einschliesslich der politischen Mitwirkungsrechte, aus, die ihm durch das Gesetz vom 13. September 2004 über das Sonderstatut des Berner Juras und über die französischsprachige Minderheit des zweisprachigen Amtsbezirks Biel (Sonderstatutsgesetz, SStG) (BSG 102.1) übertragen werden. Seine Entscheidungsbefugnisse betreffen Kulturförderungsbeiträge sowie Beiträge aus den Lotterie- und Sportfonds. Er verfügt über Kompetenzen im Bereich der Schulkoordination mit der Westschweiz und insbesondere mit der Region Jura sowie im Bereich der grenzüberschreitenden Beziehungen. Er übt ausserdem die Rechte der politischen Mitwirkung gemäss Artikel 31ff. SStG aus.
Der Bernjurassische Rat ist kein parlamentarisches Organ. Er ist der regionale Ansprechpartner des Regierungsrates und der Kantonsverwaltung und verfügt über ein Generalsekretariat mit Sitz in Neuenstadt. Der BJR ist administrativ der Staatskanzlei angegliedert.
Der Bernjurassische Rat setzt sich aus 24 Mitgliedern zusammen, die in allgemeinen Proporzwahlen für eine Amtsdauer von vier Jahren gewählt werden. Drei der 24 Mandate sind dem Amtsbezirk Neuenstadt vorbehalten; die übrigen Mandate werden aufgrund der Bevölkerungsstärke zwischen den Amtsbezirken Courtelary und Moutier aufgeteilt.