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1906 – 1975
1975
Aufgrund der Studie wird die inhaltliche und bauliche Umstrukturierung des Heimes beschlossen. Die sterile Spitalatmosphäre weicht einem familienähnlichen Betrieb, es wird auf moderne pädagogische Betreuung und Förderung der Kinder umgestellt.
Seit 1983 wird zwischen Kinderheim und Tagesheim unterschieden. Die beiden Bereiche werden getrennt geführt, stehen aber unter einer Leitung.
1973
Das Heim wird für eine zweijährige Studie ausgewählt: "Ein Versuch zur Verminderung von Deprivationsschäden in einem Säuglings- und Kinderheim", unter der Leitung des Instituts für Pädagogik und Psychologie der Universität Basel-Stadt (Dr. Emil E. Kobi) und dem Leiter des Sozialpädagogischen Dienstes (Herr Franz Heini).
1971
Aus der "Abklärung und Planung der Jugendhilfe Basel-Stadt", verfasst von Frau Dr. Marinka Schulthess und Frau Dr. Charlotte Leu-Weber, geht die soziale und psychische Beeinträchtigung vieler Kinder und Jugendlichen Basels hervor. Eine gezielte Prophylaxe, die schon im Säuglingsalter beginnen soll, wird empfohlen.
1906
Der Basler Kinderarzt und spätere Professor für Pädiatrie Dr. Emil Feer gründet den "Verein für Säuglingsfürsorge", da er gegen die hohe Säuglingssterblichkeit in Basel aktiv werden möchte.