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«Alle Songs hören sich heutzutage gleich an!» Vielleicht hast du diesen Satz auch schon mal geäussert. Oder sonst war's dein Vater. Aber: Ganz falsch ist die Aussage nicht. Schaut ...
Nein, die abwärts verlaufende kleine Terz ist wahrlich nichts Neues, wird sie doch hierzulande Kuckucks- oder Rufterz genannt («Marco! Hei cho!»). Wechselt man noch etwas hin und her zwischen der Fünf und der Drei der Durtonleiter, hat man dann etwas, dass heute «millenial whoop» (der Ruf der Millenials) genannt wird.
Nun könnte man sich noch in kulturpessimistischen Betrachtungen darüber verlieren, wie signifikant die Omnipräsenz eines Klangs aus der Kindheit (jap, auch Pausenplatz-Hänseleien verlaufen in dieser Tonfolge) in der Popmusik überhaupt ist. Der Popmusik jener Generation zumal, der gerne mal ein Peter-Pan-Komplex attestiert wird. Auch kann man die alte Leier von der Formelhaftigkeit heutiger Songwriter singen. Doch am Ende bleibt nur die eine Gewissheit: Der Millenial Whoop nervt.
Nun, da das Problem identifiziert ist, bleibt die Frage: Was kann man dagegen unternehmen?