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Veranstaltung ausser Haus!
Die vielschichtigen Texte und Filme von Marguerite Duras entfalten bis heute eine grosse Anziehungskraft: Ihr Klang und Rhythmus, die Reibung von Sprache und Bildern. Die Schriftstellerin und Übersetzerin Ilma Rakusa hat sich für ihre Übertragungen von «L’été» und «L’amant» oder «La vie matérielle» (für den Suhrkamp Verlag) eingehend mit der Sprache von Marguerite Duras auseinandergesetzt. Ihr Gesprächspartner im Stadtkino Basel ist Robert Kopp, Romanist und emeritierter Professor für moderne französische Literatur. Zusammen nähern sie sich der Intensität und der Musik im literarischen und filmischen Schaffen von Duras an.
MARGUERITE DURAS (* 1914 in der ehemaligen französischen Kolonie Gia Dinh, dem heutigen Vietnam; † 1996 in Paris) machte in Saigon 1931 Abitur. Ein Jahr später siedelte die Familie nach Paris um, wo sie studierte. Mit ihrem Mann Robert Antelme war sie ab 1940 in der Résistance aktiv. 1943 erschien ihr Debütroman «Les Impudents» (Die Schamlosen). Mit «Un Barrage contre le Pacifique» (Heisse Küste, 1950) gelang ihr der Durchbruch. Duras schrieb auch Theaterstücke und trat als Filmregisseurin in Erscheinung.