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Auch Mikroskope, Barometer und Multimeter kann man in der Schweiz aus unterschiedlichen Jahren der Herstellung kaufen – dies ist auch im Online-Shop möglich. Hier gibt es viele Sammlerstücke, die heute nicht mehr in hergestellt werden, aber trotzdem noch auf dem Markt vorhanden bleiben. Bei dem Mikroskop handelt es sich um Geräte, die auch winzige (für das menschliche Auge unsichtbare) Strukturen wahrnehmbar machen. Seit dem frühen 17. Jahrhundert bereits wurde das Mikroskop (im Rahmen der Lichtmikroskopie) entwickelt: Es war fortan möglich, einen Gegenstand durch eine Glaslinse (oder mehrere) zu betrachten. Elektronenmikroskope wurden dann in den 1930er Jahren entwickelt – ein solches Mikroskop konnte und kann (ebenso wie auch das Rastermikroskop) bis heute in den Materialwissenschaften, in der Medizin und der Biologie effektiv verwendet werden. Evangelista Torricelli (1608 – 1647) erfand das Barometer. Er stellte fest, dass sich der Luftdruck sich senkt, kurz bevor eine Regenperiode beginnt. Diese Experimente liefen noch mit einer Quecksilbersäule ab: In der Ludwig-Maximilians-Universität in München hat man ein zehn Meter hohes Wasserbarometer aufgebaut. Dieses zeigt, wie der Dampfdruck den direkten Raum oberhalb der Wassersäule beeinflusst. Das Dosenbarometer (nämlich das mit einer runden Anzeige) wurde von Lucien Vidie (1805 – 1866) erfunden. Diese Art von einem Barometer nennt man folgerichtig auch Vidie-Dose. Gerade aus dem Jugendstil gibt es schöne, hölzerne Barometer, die aufgehängt werden können. Ab 1870 fügte man hier auch Begriffe aus der Meteorologie hinzu, wiegutes"oder"schlechtes"Wetter. Otto von Guericke (1602 – 1686) wies mittels der"Magdeburger Halbkugeln"nach, dass es Luftdruck überhaupt gibt. Zwei dicht aneinander liegende hohle Kugeln kann man auch durch gegensätzlich ziehende Pferdegespanne nicht trennen – wenn der gesamte Hohlkörper vorher ausgepumpt, d. h. luftleer präpariert wurde. Bei einem Multimeter handelt es sich um ein Messgerät, welches verschiedene Messbereiche und –arten vereinigt. So nutzt man das Multimeter zunächst als Strommessgerät und Spannungsmessgerät – auch, natürlich, als Messgerät für den Widerstand. Doch ein Multimeter kann auch die Temperatur messen (oder den Schall, die Luftfeuchtigkeit und den akustischen Durchgangswert). Ein Digitalmultimeter zeigt den jeweils gemessenen Wert mit einer Flüssigkristall- oder einer LED-Anzeige an. Oft kann man die Daten auch auf einen PC übertragen (per Bluetooth oder auch per USB-Verbindung).