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"Wir haben einen Designer mit grossem Talent verloren", sagte Alaïas Kollege Pierre Cardin der Nachrichtenagentur AFP. Alaïa wurde als Sohn eines Bauern 1940 in Tunesien geboren. Er arbeitete als Schneider und zog in den späten 50er Jahren nach Paris. Dort arbeitete er kurzzeitig für Dior und Guy Laroche, bevor er seine eigene Marke gründete.
In den 1980er Jahren wurde Alaïa berühmt, er machte sich mit eng anliegenden Kleidern einen Namen. Unter anderem trug die Sängerin Grace Jones seine Mode. Zu seinen Fans gehört auch die ehemalige US-First Lady Michelle Obama.
Alaïa habe "die Eleganz der weiblichen Silhouette gepriesen", teilte die französische Kulturministerin Françoise Nyssen mit. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron erklärte, Alaïas "Werke bleiben lebendige und unsterbliche Fragmente der Schönheit".
Der Genfer Luxusgüterkonzern Richemont, mit dem Alaïa ebenfalls zusammenarbeitete, zeigte sich am Samstag bestürzt über den Tod des Modedesigners. Alaïa sei ein integrer Mann gewesen und ein "wahres kreatives Genie", hiess es in der Mitteilung.
(SDA)