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16 Leichen sind am Wochenende bei neun Rettungseinsätzen unter der Leitung der italienischen Küstenwache im Mittelmeer geborgen worden.
800 Personen wurden in Sicherheit gebracht und sollen am Montag auf Sizilien eintreffen, teilte die Küstenwache in Rom mit.
Die geretteten Migranten befanden sich an Bord von fünf Schlauchbooten und vier kleineren Booten. Zuvor hatte die Küstenwache den Tod von zwei Migrantinnen an Unterkühlung gemeldet.
Die beiden Frauen wurden bewusstlos an Bord eines Schlauchbootes gefunden. Sie wurden an Bord des Schiffes «Aquarius» der humanitären Organisation «SOS Mediterranee» genommen, ihr Leben konnte jedoch trotz medizinischer Sofortmassnahmen nicht gerettet werden. (sda/apa)
Politische Agitation und radikale Aussagen bringen die Seenotrettung nicht weiter, sagt Kapitän Claus-Peter Reisch. Er fährt nicht mehr für Mission Lifeline aufs Meer.
Er sagt über sich selbst: «Ich bin ein konservativer Bayer.» Der frühere Unternehmer Claus-Peter Reisch (58) fährt seit 2017 Seenotrettungsmissionen auf dem Mittelmeer. Im Juni 2018 leitete er eine Mission der «Lifeline», die anschliessend auf Malta beschlagnahmt wurde, Reisch wurde wegen falscher Beflaggung verurteilt, gewann aber den Berufungsprozess. Im September 2019 steuerte er mit dem zweiten Schiff der NGO Mission Lifeline, der «Eleonore», Sizilien an, seitdem ermittelt die …