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Kalziumalginat
Ursprung 100% pflanzlich
Stop Hémo Watte, Pflaster und Puder sind bio-aktiv, 100% pflanzlichen Ursprungs aus Kalziumalginat, einem in Meeresalgen vorkommenden Molekül.
Seit jeher sind die blutstillenden und wundheilenden Eigenschaften des Kalziumalginats den Matrosen bekannt. Sie stellten fest, dass die durch eine kaputte Alge freigesetzte Substanz Blutungen stoppte und gebrauchten Algen als Behandlung erster Wahl für die Vernarbung ihrer Wunden.
Die blutstillenden und wundheilenden Eigenschaften des Kalziumalginats wurden dann im 19. Jahrhundert auch wissenschaftlich bewiesen.
Um welche Algen handelt es sich ?
Das Kalziumalginat stammt aus einer braunen Alge mit der Bezeichnung Laminaria Hyperborea, die man vor den Küsten Chiles oder in der Nähe der norwegischen Küsten vorfindet.
Wie kommt man von der Alge zu Stop Hémo
- Die Alginatsalze die sich in den Stämmen der Braunalgen befinden werden extraktiert.
- Danach wird eine Verflüssigung durchgeführt, um eine Natriumalginat-Lösung zu erhalten.
- Gewinnung der Fasern unterläuft das Natriumalginat einer Kalziumchlorid-Lösung.
- In dieser Mischung lösen sich die Natriumionen aus den Alginatsalzen und die im Kalziumchlorid enthaltenen Kalziumionen heften sich an den Fasern fest: Diesen Vorgang nennt man Ionenaustausch.
- Daraus erhält man Fasern, die Kalziumionen enthalten, und welche später zu Kalziumalginat-Watte oder -Puder verarbeitet werden können.
Warum benötigt man Kalzium ?
Nutzen bei Wunden: Kalzium ist ein wesentlicher Faktor der Koagulation (Blutgerinnung). Es erlaubt das Stoppen einer Blutung.
Es trägt ebenfalls zur Wundheilung bei durch die Aktivierung gewisser Zellen.
Wie funktioniert das Kalziumalginat bei Wunden?
Das Blut oder die gelbliche Flüssigkeit (auch Exsudat genannt), die manchmal bei Wunden auftauchen kann, enthält Natriumionen.
Wenn man nun Kalziumalginat auf oder in die Wunde gibt, werden die im Blut enthaltenen Natriumionen sofort von den Fasern des Kalziumalginats angezogen. Umgekehrt werden die in den Fasern enthaltenen Kalziumionen in der Wunde freigesetzt. Es findet ein Ionenaustausch statt!
Wenn der Wunde Kalzium zugefügt wird, erlaubt dies:
- das Stillen der Blutung oder Hämostase; die Thrombozytenaggregation wird aktiviert, und der Koagulationsvorgang (Blutgerinnung) wird beschleunigt. Dies erlaubt es, die Öffnung schneller zu „verstopfen“ und so die Blutung zu stoppen,
- die Vernarbung; die Kalziumzufuhr stimuliert die Schlüsselzellen der Vernarbung (Makrophagen),
- die Gelierung des Kalziumalginats; beim Kontakt mit dem Blut findet eine Gelierung der Kalziumalginatfasern der Watte oder des -Puders statt.
Diese Gelierung erlaubt es, die Wunde in einem feuchten Milieu zu halten, was die Vernarbung begünstig und das schmerzlose Entfernen in einem Stück gewährleistet, um das Wiederaufreissen der Wunde zu vermeiden.