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Der Butterfly Chair (BKF) Hardoys zählt zu den erfolgreichsten Möbeln des 20. Jahrhunderts. Sein Impakt auf die Wohnweise der Leute darf nicht unterschätzt werden, legt der Butterfly Chair doch wie kein anderes Möbel sonst entspanntes, fast frivoles Wohnen nahe. Der Butterfly Chair ist gewissermassen das erste Möbel, das als Werkzeug des Lifestyles, des Ausdruckes neuer, unkonventioneller Lebensweise gebraucht wurde, lange vor berühmten Möbeln wie Sacco (Zanotta) oder Ball Chair (Adelta). Die diesbezüglichen 5 Ebenen der gesellschaftlichen Rezeption sehen wie folgt aus: einerseits die Syntax, das visuelle Gefallen, die pragmatische Funktion, die physische Dimension wie Materialien und symbolische Funktion. So gesehen wird der Butterfly Chair an dem gemessen, was die Bedeutungs-Dimension, die kommunikativen Aspekte des Butterfly Chairs anbelangt. Der Ursprung des Butterfly Chairs liegt im Jahr 1938, als der argentinische Architekt Ferrari-Hardoy im Atelier Le Corbusiers in Paris arbeitete – zusammen mit seinen Hispano-Kollegen Kurchian, und Bonet (die ersteren beiden waren Argentinier, der letztere Katalane). Gemeinsam arbeiteten sie an den südamerikanischen Städtebau-Projekten Le Corbusiers, von welchen jedoch keines je zur Ausführung gelangte. Entworfen worden war der Butterfly Chair von Hardoy, darum wird der Sessel oft auch Hardoy Chair genannt. Kurchian und Bonet halfen bei der Weiterentwicklung und dem Bau der Prototypen mit, sie gelten aber nicht als eigentliche Urheber des Butterfly Chairs, dessen alleinige Urheberschaft Hardoy zusteht. Zum ersten Mal präsentierten die drei ihren revolutionären Butterfly Chair anlässlich des Salon de Artistas im Jahr 1940 in Buenos Aires. Später hat Hardoy eingestanden, das die Inspiration des Butterfly Chair vom Tripolina Sessel herrührt, den Joseph Beverly Fenby bereits 1877 zum Patent angemeldet hatte. Der Sessel war vom Direktor der Abteilung Industrial Design des Museum of Modern Art 1940 dreifach angekauft worden und ergatterte gleich seinen Platz in der bedeutendsten Sammlung für Moderne Kunst, im MoMA in New York. 1941 erwarb Artek USA die Lizenz für die Fertigung des BKF Butterfly Sessels, welche in die Kriegsjahre fiel und dadurch immer wieder durch schwierige Material-Beschaffung gekennzeichnet gewesen war. Hans Knoll, der aufsteigende Möbel-Hersteller aus dem Raum New York seinerseits sicherte sich die Herstellungs-Lizenz.
Das Bett TALAMO Zanottas zählt zu den Bestsellern unter den Betten, sowohl für Zanotta wie auch absolut im Markt für zeitgenössische formschöne Betten. Warum ist dem so ? Der zuvor weitgehend unbekannte Gestalter Damian Williamson ist für das Konzept des Bettes Talamo zuständig, das Zanotta 2010 lanciert hatte. Was sind die strukturellen Anlagen, welche dem Bett Talamo von Zanotta diesen immensen Erfolg beschert haben ? Zuerst muss gesehen werden, dass Talamo eine Reinterpretation von Jasper Morrisons Bett-Modell ”Bed” für Cappellini darstellt. Morrisons Vorlage zum Bett Talamo stammte aus den späten 1990er-Jahren und war damals ein bahnbrechendes Konzept. Mit dem hohen Kopfende stellte das Bett BED für Cappellini so etwas wie Reinkarnation des traditionellen Bettes dar, dessen hohes Kopfende Schutz und Weichheit gewährte. Die leichte Unterpolsterung des Kopfendes sorgt auch akustisch für eine angenehme Atmosphäre, dämmt das Laute und sorgt auch bei Williamsons Bett Talamo für Zanotta für Geborgenheit. Bei Zanottas Bett Talamo wurde aber Morrisons Vorlage weiter verfeinert, das Kopfende eleganter gezeichnet. Zudem hat Williamson die Füsse des Bettes Talamo Zanottas weiter verbessert, diese stehen filigraner im Raum als bei Morrisons Ur-Entwurf. Überhaupt ist es diese Qualität der Leichtigkeit, welche ausschlaggebend für den immensen Erfolg des Bett-Modells Talamo stehen dürfte – denn kein anderes Bett verfügt über einen so dünnen, leicht wirkenden Bettrahmen. Dies ist eine Besonderheit des Talamos, da dieser Rahmen des Bettes aus Stahl besteht und die Dauben (den Lattenrost aus Buche-Latten) direkt integriert. Damit der Metallrahmen des Bettes Talamo nicht zu kalt oder hart erscheint, ist dieser mit dem gleichen Bezug bezogen wie das Kopfende des Bettes Talamo des norditalienische Herstellers Zanotta. Diese äusserst intelligent kombinierte Konstruktion des Bettrahmens, welcher gleichzeitig der Aufnahme der Dauben dient, ist einerseits spartanisch, weil sie weniger Teile und Aufwand verlangt. Zanottas Talamos Konstruktionsweise hat natürlich auch direkte Auswirkung auf den Preis: kaum ein anderes Bett dieser eleganten und erstklassigen Anmutung ist für einen vergleichbaren Preis erhältlich, was mitunter ein wichtiger Grund für die Beliebtheit des Bettes Talamo aus dem Hause Zanotta darstellen dürfte. Und der Bezug, der zweiteilig ist, einmal fürs Kopfende und dann für den Bettrahmen, ist abnehmbar. D.h. er lässt sich waschen oder im Nachhinein nach Jahren des Gebrauches genausogut auswechseln und z.B. durch einen anderen Stoff auswechseln. Dies ist eine Eigenschaft, welche teure Polster-Möbel auszeichnet und in der Fertigung zu einem massiven Mehraufwand führt, welcher aber vom versierte Endverbraucher geschätzt wird. Dies dürfte ein weiterer Grund dafür sein, warum Williamsons Bett Talamo so beliebt ist. Gerne senden wir Ihnen alle Bezugsmuster zum Bett Talamo Zanottas per Post zu, damit Sie sich bequem zuhause den passenden Farbton und den schönsten Stoff aussuchen können. Bei Fragen sind wir gerne jederzeit für Sie da, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Passend zum Bett Talamo für Zanotta hat Damian Williamson übrigens das Sofa WILLIAM entwickelt, welches die identischen Beine wie das Bett Talamo verwendet und auch sonst in vielen Details das Bett Talamo zitiert.
Der berühmte Barcelona-Pavillon mit dem hierfür für Knoll entworfenen Barcelona Chair von Mies van der Rohe in Spanien diente 1927 anlässlich der Weltausstellung in Barcelona unter anderem dem spanischen Königspaar, Alfonso und dessen Frau Victoria Eugenia, als Ort der Eröffnungszeremonie der Weltausstellung in der spanischen Metropole. Ludwig Mies van der Rohe entwarf für die Weltausstellung 1929 in Barcelona den Deutschen Pavillon (der Weimarer Republik) und das zugehörige Mobiliar (u.a Mies berühmten Barcelona Chair wie auch den Barcelona Table, welche heute beide von Knoll International in den USA und in Italien hergestellt werden). Während der deutsche Architekt Mies van der Rohe bei dem Gebäude des Barcelona Pavillons seine Vorstellungen von progressiver Stahl- und Glasarchitektur radikal und kompromisslos realisierte, ließ er sich bei dem Entwurf der Sitzmöbel durch historische Vorbilder leiten. Mies van der Rohe ging von dem antiken, Scheren-förmig zusammenklappbaren Faltstuhl, dem Sella currulis, aus, der bereits antiken ägyptischen Regenten als Herrschafts-Merkmal diente. Er übernahm – dem speziellen Anlass der Weltausstellung entsprechend– das Motiv des antiken und verklärten Scherenstuhls und deutete dieses Motiv neu in seiner ganz eigenen, trockenen aber eleganten Weise. Entsprechend der glamourösen Gesamterscheinung des Barcelona Pavillons von 1927, einem temporären Bau, welcher nach der Weltausstellung abgebrochen worden war und erst um 1980 durch die Stadt Barcelona wieder erreichtet worden war, verwandte der deutsche Avantgarde-Architekt Mies van der Rohe nicht etwa Holz oder nackten Beton, wie dies sein Widersacher Le Corbusier zu tun pflegte, sondern aufwändig verchromten Massiv-Bandstahl und edle Lederpolster mit Absteppung für die Möbel, sowie ausgelesenste Marmore und weitere Steine wie etwa Travertin für die flächige Verkleidung aller Wände udn die Böden des Barcelona-Pavillons. Mies van der Rohes Pavillon wurde nach der Weltausstellung abgerissen, erhielt jedoch rückblickend eine Würdigung – zusammen mit der gesamten Möblierung des Pavillons – als Prototyp für den vielerorts genannten Internationalen Stils (International Style), der auf Mies van der Rohes Lebenswerk und die über Jahrzehnte geradlinige Arbeit des deutschen Architekten zurückgeht. Exakt im Jahr 1986 wurde Mies’ Barcelona Pavillon wieder neu aufgebaut und ein zweites Mal eingeweiht. Das Original-Möbel des Sessels MR90, d.h. der Barcelona Sessel, wurde 1929 von Ludwig Mies van der Rohe entworfen und wird seit 1963 vom amerikanischen Möbel-Hersteller Knoll International ununterbrochen hergestellt und so zählt der Barcelona Chair Mies van der Rohes zu den unumstrittenen Höhepunkten des Möbel-Designs des 20. Jahrhunderts.
Eero Saarinens Tulip Chair (Knoll) hat wie die gleichermassen erfolgreichen und bedeutenden ‘Plastic Side Chairs’ und ‘Plastic Armchair’ der Eames (für Vitra bzw. Herman Miller) auf den gemeinsam von Eames und Saarinen während derer Cranbook-Academy-Zeit entwickelten Organic Chair zurück (ebenfalls als Vitra-Miniatur erhältlich). Dieser stellte das 1. Konzept eines erschwinglicher, 3-dimensional verformten Schalen-Stuhls dar, welchen auch der Tulip Chair Saarinens darstellt. Die wichtigesten und bekanntesten Stühle der Eames lauten auf die Namen DSW und RAR udn werden für Europa und en Nahemn Osten von Vitra und den Rest der Welt von Herman Miller (USA) hergestellt. Saarinens Tulip Chair von Knoll International baut auf dem Organic Chair von 1944 auf, verwedent aber erstmals die tragenden Unter.-Konstruktion charakteristischen für diese Serie ist die Reduzierung der auf einen zentralen Stützfuß. Dadurch gelang es Saarinen mit seinen Tulip Stühlen, einen formal leichten und überaus eleganten Stuhl zu konzipieren. In der Serie mit Tischen (Tulip Table bzw. Dining Table, ebenfalls von Knoll) und Beistelltischen (Tulip Coffee Table, bzw. Tulip Side Table) um die Einheitlichkeit der Form bei Tisch und Stuhl hervorzuheben. Die Tulip Stühle und Side Table Knolls werden seit über einem halben Jahrhundert unverändert hergestellt.
Erstmals war die Cassina Liege LC4 Corbusiers 1929 als Teil der Innen-Einrichtung (parallel zum Fauteuil LC2 u. den Stühlen LC7 u. LC8) auf dem »Salon d’Automne« in Paris vorgestellt worden. Das Modell sollte auf Anhieb zum Archetypen seiner Gattung avancieren und darf auch mehr als 80 Jahre später als solcher gelten. Nachdem Thonet France um 1930 Le Corbusiers Kollektion im Programm hatte (u.a. mit lizenzierter Produktion bei Embru/ Rüti) verschwanden alle Corbusier-Möbel für 3 Jahrzehnte vom Markt, bis Heidi Weber/ Zürich eine mit Le Corbusier abgestimmte Neuauflage im klein-
eren Rahmen lancierte. Seit den frühen 1960er-Jahren wird Le Corbusiers Möbel-Oeuvre von Cassina hergestellt u. vertrieben, welche nach Le Corbusiers Tod sämtliche Rechte an der Liege wier auch den übrigen Möneln wie dem Sessel LC1, dem Sofa-Programm LC2 und LC3 sowie den Stühlen LC7 und LC8.
Eine der erstaunlichsten Gegebenheiten an den Möbeln AG Fronzonis wie Fronzoni Tisch 64 für Cappellini ist deren planarer Aufbau gemäss strengem Meter-Raster: Fronzonis Bett 64 ist 2m lang und exakt 1 Meter breit. Cappelinis kleiner Tisch 64 von AG Fronzoni 1m lang und 1m breit. Der Grosse Fronzoni-Tisch 64 deren 2m lang bei 1m Tiefe. Der Cappellini 64 Stuhl Fronzonis ist ein halber Meter breit und ebenso tief. Der Sessel AG Fronzoni 64 für Cappellini wiederum einen Meter tief und 1m breit. Der Bestseller des Fronzoni-Sortiments ist der grosse Tisch Fronzoni 64, der speziell als Esstisch bzw. Arbeitstisch sehr beliebt ist, daneben biete Cappellini aber auch die kompakte Tisch-Variante Fronzoni 64 an, die exakt 1m mal 1m misst. Alle Frononi 64 Möbel aus dem Hause Cappellini sind in weiss oder schwarz erhältlich. Bei Fragen zu den Cappellini-Möbeln sind wir gerne für Sie da.
Der Stuhl 3107 Fritz Hansens, den Arne Jacobsen 1950 entworfen hatte, zählt zu den erfolgreichsten Möbel-Entwürfen des 20. Jahrhundertse. Angeblich sollen über 5 Millionen Stück des Siebners hergestellt worden sein. Im weiteren umfasst die Stuhl-Serie Jacobsens auch die Ameise (den Stuhl mit der Ziffer 3100 und Fritz Hansen 3101) aber Jacobsens 3107 ist mit Abstand der bekannteste und beliebteste unter allen Stühlen im Sortiment des dänischen Herstellers Fritz Hansen. Und seit kurzem ist der 3107er auch mit lackierten Beinen verfügbar; bis anhin war der Siebener Jacobsens nur mit verchromten Beinen erhältlich. Nebst den Furnier-Holzschalen in den gängigsten Hölzern wie Eiche, Buche und Esche ist der Stuhl 3107 von Fritz Hansen auch Leder-ummantelt verfügbar, mit Kernleder und Aussennaht, die sehr dekorativ am 3107 Fritz Hansens wirkt. Nach dem grossen Anfangserfolg hat Fritz Hansen den Stuhl 3107 natürlich durchdekliniert, als 3207 und Jacobsens 3217 (mit Armlehne respektive Rollen). Und später kam eine noch tailliertere Variante dazu, der Stuhl ”Lilie” Jacobsens, welcher auch ”Achter” genannt wird (Fritz Hansens 3108). Allen Jacobsen-Stühlen gemeinsam ist der federnde Rücken und die filigrane Machart, welche den Stühlen Arne Jacobsens gemein haben. Bei Fragen zum Stuhl Siebener Arne Jacobsens sind wir gerne jederzeit für Sie in Rorschach verfügbar bzw. gerne für Sie da.
Die verfügbaren Bezüge des Butterfly Chairs variieren stark: die ersten Exemplare waren aus Kernleder gefertigt worden, welche bei einem lokalen Sattlermeister in Buenos Aires hergestellt worden waren, welche u.a. auch Polo-Ausrüstung der Argentinier fertigte und dadurch mit hochwertiges Verarbeitung und dem entspannten Lebensgefühl vertraut war, das den Butterfly Chair auszeichnet. Nebst des sünhaft teuren Sattelleders, welches unbehandelt war und darum ohne Defekte sein musste wurde der Butterfly Chair Hardoys bald auch mit Segeltuch ausgestattet: dies war die erschwinglichere Variante und der uni-farbene Stoff wirkte auch moderner, luftiger und leichter als der schwere Sattelleder-Bezug der ersten Exemplare des Butterfly Chairs Hardoys. Diese Segeltuch-Hussen wurden daraufhin auch in Synthetik-Tuch hergestellt (Polyacryl-Gewebe), das wetterfest war, nicht einlief, auch nicht bei warmem Waschen, welches nach dem Gebrauch des Butterfly Chairs im Freien und der Verschmutzungen, welchen der Butterfly Chair Hardoys ausgesetzt ist, schnell einmal passieren. In den letzten Jahren hat sich aber der Trend verstärkt, Möbel wieder in der Ursprungs-Konfiguration des Originals aufzulegen, wodurch der Butterfly Chair nun auch wieder im ursprünglichen Sattelleder erhältlich ist. Im Gegensatz zu den Sattelleder-Bezüge für den Butterfly Chair, welche eingefärbt sind und einen UV- und Wasser-Schutz aufweisen, verfügt der originale Sattelleder-Bezug über keinerlei Finishes und wurde nur pflanzlich gegerbt. Im Gegensatz zu den Blankleder-Bezügen mit ihrer zusätzlichen Bordüre sieht man beim hochwertigen und dickeren Sattelleder des Butterfly Sessels ans Leder. Die Bezüge des Butterfly Chairs sind einmalig, da sich mit diesen die Anmutung des Butterfly Sessels beliebig steuern lässt. Im Sommer lässt sich der Butterfly Chair mit einem weissen oder ecru-farbenem Bezug perfekt als Freiluftsessel einsetzen. Kommt Regen oder Gewitter, lassen sich die Hussen innert Sekunden-Bruchteilen abnehmen. Des winters liefert der Butterfly Chair mit einem Lederbezug einen warm anmutenden Sessel. Ein zusätzlich aufgelegtes Schaffell sorgt für den nötigen Kuschelfaktor des Butterfly Chairs. Ein Tipp von uns zum Hardoy Chair, wie der Butterfly Chair oftmals auch genannt wird: das die dreieckigen Beine im Innern visuell etwas hart wirken können, kommt der Butterfly Chair auf einem runden Hochflor-Teppich am besten zur Geltung.
Hans Gugelots Bett GB1085 wird seit vielen jahren vom deutschen Hersteller Habit produziert – nebst Gugelots Hocker, welcher dieser zusammen mit Max Bill für die Ulmer Hochschule in Ulm entwickelt hatte. Und so geht auch die Entwicklung des Gugelot Bettes GB1085 auf die berüchtigt-legendäre Hochschule in Ulm zurück: Hans Gugelot unterrichtete dort als Lehrer und machte die Entwicklung eines zeitgemässen Bettes zur Aufgabe – dass daraus einer der bekanntesten Bett-Klassiker der Geschichte resultieren sollte, konnte damals niemand wissen. Denn das Gugalot-Bett besteht lediglich aus einem in den Ecken verschweissten L-Profil aus Metall, welches gleichzeitig die Matratze birgt als auch dem innen lose aufliegenden Lattenrost Halt gibt. Ursprünglich war das Gugelot Bett GB1085 von Habit mit aussenbündigen Beinen versehen, diese machten dann aber unterseitig eingeschraubten Rundbeinen Platz, welche sich abschrauben und nach dem Transport wieder anschrauben laussen – so können Transport-Schäden am Gugelot-Bett massiv reduziert werden. Das Gugelot-Bett war damals das erste Bett mit einem Lattenrost aus Holz (massiver Esche, um genau zu sein, da Eschenholz beim Gugelot Bett für beste Feder-Eigenschaften führt; Esche war darum früher bei Pfeilbogen verwendet worden, denn nur mit Eschenholz und seiner Flexibilität bei gleichgzeitiger Steifigkeit konnte weit geschossen werden). Der Eschenrost des Bettes von Hans Gugelot ist roh, was zum spartanischen und puristischen Charakter des Gugeltot-Bettes beiträgt. Das Gugelot Bett GB1085 von Habit wird in den üblichen Breiten angeboten (20cm-Schritte, und passt somit zu allen handelsüblichen Matratzen) und wird seriell in der Länge 200cm hergestellt. Auf Sonderanfrage hin fertigt Habit für einen geringen Aufpreis aber auch Überlängen des Gugelotbettes an (z.B. 210cm oder 220cm Läneg des GB1085). Bei Fragen zum Bett GB1085 von Habit sind wir gerne jederzeit unter der Telefonnummer 071 845 44 43 oder per Mail unter <email-pii> für Sie da. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme mit Betreff Gugelot Bett.
Mies van der Rohes Barcelona Chair für Knoll gehört zu den überragenden Entwürfen des 20. Jahrhunderts.
Nebst des Barcelona Chairs hat Mies van der Rohe für Knoll auch das Barcelona Bed (teils Barcelona Couch Knolls genannt) oder den Barcelona Tisch entworfen. Letzterer ist genau genommen gar nicht 1929 in Barcelona ausgestellt worden, zumindest nicht in der tiefen Variante, sondern nur als normal-hoher Tisch mit Höhe ca. 73cm. Der Barcelona Tisch Mies van der Rohes kam nämlich bei dessen berühmtem Villen-Entwurf für den Philosophen Tugendhat zur Anwendung, welche Mies zeitgleich mit dem Barcelona Pavillon geplant hatte. Dort setzte Mies auch die weniger bekannten Stühle Brno Chairs für Knoll ein.