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Als sich Evertons Oumar Niasse am Samstag gegen Crystal Palace fallen liess, sicherte er seinem Team rückblickend einen Punkt. Denn den fälligen Elfmeter verwandelte Leighton Baines zum zwischenzeitlichen 1:1. Die Partie endete 2:2.
Rückblickend kommt Niasse diese Aktion aber teuer zu stehen. Denn der englische Fussballverband FA taxierte die Aktion nachträglich als Schwalbe und sperrte den Stürmer für 2 Partien. Niasses Berufung gegen die Strafe wurde abgelehnt.
Historischer Entscheid
Everton muss damit in den Spielen beim FC Southampton und gegen West Ham United auf seinen besten Torjäger verzichten. Seit Saisonbeginn können im englischen Fussball Profis, die bewusst den Schiedsrichter oder dessen Assistenten in die Irre führen, nachträglich durch TV-Bilder bestraft werden. Niasse ist damit der erste Profi, der im Nachhinein als «Diver» entlarvt und deswegen gesperrt wird.