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Régional des Brenets (Brenets-Locle)
|Kürzel||RdB|
|Bahntyp||Schmalspurbahn|
|Betriebseröffnung||1890-09-01|
|Mutiert||Ab 1947-01-01 Chemins de fer des Montagnes neuchâteloises|
|Daten vorhanden||ja|
Daten
Allgemeine Bemerkungen
Die Kommentare sind bewusst kurz gehalten. Sie dienen in erster Linie dem Zweck, gewisse Daten oder auch Datenlücken verständlicher zu machen, wobei das Hauptaugenmerk auf die Finanzzahlen fällt. Primäre Quelle bilden die Eisenbahnstatistik respektive die dortigen «Bemerkungen betreffend die einzelnen Bahnunternehmungen», die jeweils am Schluss der Bände stehen. Auf weitere Quellen- oder Literaturangaben wird verzichtet, obwohl solche teilweise mit eingeflossen sind. Die Kommentare sind der Einfachheit halber grundsätzlich in der Vergangenheitsform verfasst. Es heisst also beispielsweise: Bahn X «war» eine Aktiengesellschaft, auch wenn dies noch heute der Fall sein sollte.
Kommentar
Die schmalspurige Zweigbahn RdB war Eigentum einer Aktiengesellschaft und eröffnete 1890 den Betrieb auf der Strecke Le Locle–Les Brenets. Der Kanton Neuenburg unterstützte die RdB mit einer «rückzahlbaren Subvention» von 395'000 Franken. Eine Rückzahlung fand indes nicht statt. Die hauptsächlich auf den (touristischen) Personenverkehr ausgerichtete Linie, die den malerischen Lac des Brenets erschloss, wurde 1947 in die neu gegründeten Chemins de fer des Montagnes neuchâteloises (CMN) integriert. Eine Elektrifikation hatte bis zu diesem Zeitpunkt nicht stattgefunden.
Die Betriebsergebnisse der RdB lagen bis 1918 stets im positiven Bereich und reichten aus, um den Zinsverpflichtungen nachzukommen. Eine Dividende konnte die RdB nur von 1904 bis 1909 ausrichten. Diese bewegte sich allerdings mit einer Höhe von 1 Prozent des Aktienkapitalwerts in einem eher symbolischen Bereich. Ansonsten wurden die Betriebsüberschüsse primär als Reserven angelegt. 1911 übertrug die RdB ausserdem 48'000 Franken amortisiertes Anleihekapital in den Erneuerungsfonds. Die Angaben zu den Kosten des Materialverbrauchs fehlten in den Statistiken von 1915 und 1916 ohne nähere Begründung.
1918 schrieb die RdB erstmals rote Zahlen. Ihre Lage war zwar nicht dramatisch, zumal sie nur geringfügige und überdies offenbar zinsfreie schwebende Schulden hatte, aber die Finanzsituation wurde doch zunehmend ungemütlich. In den 1930er-Jahren resultierten fast durchwegs negative Betriebsergebnisse, was den Passivsaldo auf über 100'000 Franken ansteigen liess.
Erwähnungen
Diese Bahn wird in keinen anderen Kommentaren erwähnt.