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Kingdom Hearts: Chain of Memories ist das zweite Spiel in der Kingdom-Hearts-Videospielserie.
Es ist eine direkte Fortsetzung und endet ein Jahr vor dem Beginn von Kingdom Hearts II. Die Geschichte dreht sich wie beim ersten Spiel um den Protagonisten Sora, bei der Erkundung eines geheimnisvollen Schlosses auf der Suche nach seinen Freunden. Als Sora ganz oben ankommt, beginnt sein Freund und Rivale Riku, die Untergeschosse zu erforschen und bekämpft dabei seine innere Dunkelheit. Das Spiel führt neue Figuren und Handlungsstränge ein, die die weitere Handlung im Kingdom-Hearts-Universum fortführen und begründet so die Voraussetzung für Kingdom Hearts II.
Kingdom Hearts: Chain of Memories ist eine Verbindung zwischen einem Computer-Rollenspiel und einem Sammelkartenspiel. Der Hauptrollenspielaspekt ist ein Erfahrungspunktesystem, das verwendet wird, um bei der Figur die maximale Gesundheit oder Kartenpunkte (KP) zu erreichen oder um eine neue Fertigkeit zu erlernen. Die Karten werden im Verlauf der Geschichte als auch im Kampf eingesetzt. Das Spiel bietet neben einer Feldkarte noch einen extra Kampfbildschirm. Die Feldkarte ist ein isometrischer Bereich, in dem der Spieler zwischen den Räumen wechseln kann. Die Gegner bewohnen diese Karte und verfolgen den Spieler im Kampf, der durch den Kontakt zwischen dem Spieler und einem Feind eingeleitet werden kann. Sobald der Kampf beginnt, wechselt das Spiel in den Kampfbildschirm, der ein Karten-basiertes Kampfsystem nutzt. Statt eine Taste für einen Angriff zu betätigen, wählt der Spieler im laufenden Kampf eine Karte aus seinem Vorrat, die je nach Typ in einem simplen Schwertangriff, einer besonderen, starken Attacke oder dem Beschwören eines Zaubers resultiert. Die Stärke eines Angriffs resultiert dabei aus dem der jeweiligen Karte zugeordneten Zahlenwert, der von null bis neun reicht.
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