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Der Niedergestreckte Frauenmantel ist mit seinen kleinen, gelbgrünen Blüten eine eher unauffällige Art. Wer würde ahnen, dass diese mit Rosen, Erdbeeren oder Zwetschgenbäumen verwandt ist? Tatsächlich handelt es sich aber um einen Vertreter der Rosengewächse.
Die Gattung hat ihren Namen von den Alchemisten, welche glaubten, dass sie funkelnden Tropfen auf den Blättern verwendet werden könnten, um den Stein der Weisen zu schaffen, eine Substanz die alles zu Gold verwandeln würde.
Facts and Figures
Der Name Frauenmantel stammt aus der Volksheilkunde. Früher hat man verschiedene Frauenmantel-Arten zur Behandlung von Frauenkrankheiten verschrieben. Auch bei Magenleiden oder Durchfall-Erkrankungen wurden oft die getrockneten Blätter von Frauenmantel zur Linderung empfohlen. Viele Alpen-Kräutertees enthalten noch heute getrocknete Blätter von verschiedenen Arten dieser Gattung, auch wenn umstritten ist, wie wirksam diese tatsächlich sind.
Verbreitung
Der Niedergestreckte Frauenmantel mag etwas feuchtere Böden und ist oft an Quellen oder aber in Schneetälchen zu finden. Schneetälchen sind Orte, an denen der Schnee im Frühling lange liegen bleibt und diese Stellen sind deshalb meist etwas feuchter und nährstoffreicher. In der Schweiz ist die exakte Verbreitung dieser Art nicht bekannt, weil es zu wenig Leute gibt, welche Alchemilla demissa mit Sicherheit ansprechen können. weitere Informationen