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Hintergründe
Von Bahnpost, Bindfäden und PTT-Bauten
Die Post blickt auf eine über 170-jährige Geschichte zurück. Neben den gewichtigen Meilensteinen lassen sich darin auch kleine Trouvaillen entdecken.
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Am 1. Januar 1849 ist die schweizerische Post gegründet worden. Heute ist sie eine der grössten Arbeitgeberinnen der Schweiz, die jedes Jahr Millionen Pakete und Briefe befördert. In den gut 170 Jahren dazwischen ist viel passiert. Wussten Sie zum Beispiel...
- dass um 1850 bis zu sechsmal pro Tag Postsendungen zugestellt wurden?
- dass die Schweiz das zweite Land war, das Briefmarken einführte? Wenig später begann bereits das Sammelfieber – und damit auch Handel und Fälschungswesen.
- dass in speziellen Bahnwagen Postsendungen unterwegs sortiert wurden? Die Arbeit in der Bahnpost verlangte besonders gute Geografiekenntnisse.
- dass die heute verwendete Tonfolge für den Postauto-Dreiklang «Dü-da-do» an die Ouvertüre zu Gioachino Rossinis «Wilhelm Tell» angelehnt ist?
- dass beim Bau der 1930 eröffneten Sihlpost in Zürich erstmals die inneren postbetrieblichen Abläufe die Architektur bestimmten? Das Gebäude war mit Förderanlagen und Drehtischen ausgestattet.
- dass die Post in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz während der Weltkriege mehrere Hundert Millionen Sendungen von Kriegsgefangenen und Internierten portofrei beförderte?
- dass es zu PTT-Zeiten eine Verfügung zur Bindfadenverwendung gab? Die Beamten waren dazu angehalten, die «Korrespondenzen» mit einer Schleife anstatt eines Knotens zusammenbinden, damit die Bindfäden später nicht zerschnitten werden mussten und wiederverwendet werden konnten.
- dass weibliche Angestellte bei einer Heirat meistens die Berufstätigkeit aufgeben mussten?