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Rot-weiss gestreifter Pullover, passende Mütze sowie grosse Augen hinter einer Brille: Der britische Kinderbuch-Autor Martin Handford erschuf 1987 eine Figur, die in weiten Teilen der Welt bekannt ist. In der Schweiz nennt man den Typen Walter, gefunden werden muss er auf Wimmelbildern in den «Wo ist Walter?»-Büchern.
Im britischen Original wird nach Wally gesucht. Genauso wie in vielen anderen englischsprachigen Ländern. Auch spanischsprechende Kinder suchen nach Wally. In den USA und Kanada heisst die Figur aber Waldo. Wieso Wally nicht übernommen wurde, ist nicht ganz klar. Angeblich sei «Wally» einfach kein passender Name für Nordamerika.
Da sich Wally immer so gut versteckte, wurde er in über 20 Sprachen übersetzt. Meist wurde dabei der Name der Region angepasst. So suchen Dänen nach Holger, Türken nach Ali und Franzosen nach Charlie. In Italien heisst Wally auch Ubaldo. Wie «unser» Walter in Europa genannt wird, siehst du auf dieser Karte:
Blicken wir auf die ganze Welt, dominiert Wally. Hauptgrund dafür ist, dass die meisten englisch- und spanischsprachigen Länder die Figur so nennen. Französisch sprechende Kinder suchen derweil nach Charlie.
Sierra Leone verbrannte am Samstag Opioide und Chemikalien im Wert von 200'000 Dollar. Kriminelle wollten damit die synthetische Droge Kush herstellen, wie der nigerianische Channels TV berichtet. Erst vor zwei Wochen rief der Präsident Sierra Leones wegen der Droge den Notstand aus. Nachdem das westafrikanische Land Ebola und Corona besiegt hat, sieht es sich nun einer existenziellen Krise gegenüber.