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Der Bundesrat hat neue, schärfere Massnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus angekündigt. Der Freiburger Arbeitgeberverband (FAV) nimmt mit Erleichterung zur Kenntnis, dass diese Massnahmen insbesondere dem Kanton Freiburg die Möglichkeit bieten, eine Ausnahme zu machen, da dessen Reproduktionsrate unter 1 liegt. Der FAV ist ebenfalls zufrieden darüber, dass die Voraussetzungen für finanzielle Zuschüsse im Bereich der Härtefälle, der Kurzarbeit (KAE) und dem Erwerbsausfall (EO) erleichtert wurden.
Die neuen Massnahmen, die der Bundesrat heute Nachmittag angekündigt hat, erlauben bestimmten Kantonen, darunter Freiburg, eine Ausnahme zu machen. Diese Möglichkeit würde den wirtschaftlichen Schaden in unserem Kanton begrenzen, weshalb der FAV hofft, dass der Staatsrat diese Gelegenheit auch wahrnimmt. Allerdings hängt der Spielraum von der Reproduktionsrate des Virus ab - die derzeit unter 1 liegt. Es ist daher zwingend erforderlich, dass die öffentlichen Gaststätten die vom Kanton aufgestellten strengen Schutzkonzepte weiterhin anwenden.
Diese Massnahmen, welche die Wirtschaft des Landes noch stärker beeinträchtigen, werden von Finanzhilfen in Form der Verlängerung der vereinfachten Verfahren zur Gewährung von Entschädigungen für Kurzarbeit (KAE), für den Bezug von EO-Unterstützung oder Hilfeleistungen für Härtefälle, begleitet. Für den FAV ist es jedoch zwingend notwendig, dass die bisher zugesicherte finanzielle Unterstützung rasch ausbezahlt wird und dass nicht rückzahlbare Zuschüsse für die Branchen, welche am meisten unter der Krise leiden, gewährt werden. In der Tat droht dem Coronavirus eine Konkurswelle zu folgen, welche beispiellose Auswirkungen auf die Wirtschaft und die Gesellschaft als Ganzes hätte.