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Kommen die Playoffs – oder kommen sie nicht? Mit dieser Frage wird sich die Swiss Football League am 20. Mai anlässlich ihrer Generalversammlung beschäftigen. Was bei den Männern für hitzige Debatten und bei einigen für rote Köpfe sorgt, wird bei den Frauen ab Samstag erstmals in die Praxis umgesetzt. Der Schweizer Meister wird in einem Playoff-Verfahren gekürt.
Somit hat auch Aarau, das nur vier von 18 Spielen in der Qualifikation gewinnen konnte, als Tabellen-Achter noch Chancen, Meister zu werden. Soweit dürfte es aber nicht kommen, denn im Gegensatz zu den Männern sind die Niveau-Unterschiede zwischen den Teams innerhalb der höchsten Liga bei den Frauen wesentlich grösser.
Die Aarauerinnen fordern in den Playoff-Viertelfinals den Titelverteidiger Servette Chênois, der nach einem harzigen Start – auch aufgrund der Doppelbelastung wegen der Teilnahme an der Champions League – seiner Favoritenrolle doch noch gerecht wurde. Zuletzt gelangen den Genferinnen neun Meisterschaftssiege in Serie, womit sie in der Tabelle Cupsieger Zürich noch abfingen.
Die FCZ Frauen treffen in den Viertelfinals auf YB, die weiteren zwei Halbfinalplätze machen die Grasshoppers und Luzern sowie Basel und St. Gallen-Staad unter sich aus. Gespielt wird in den Viertel- und Halbfinals im Europacup-Modus mit Hin- und Rückspiel, wobei das in der Qualifikation schlechter klassierte Team zuerst zuhause antritt. Der Meister, der sich neben Qualifikationssieger Servette für die Champions League qualifiziert, wird in einem Finalspiel gekürt.
In der Abstiegsrunde spielen mit Thun Berner-Oberland, Rapperswil-Jona und Yverdon nur drei und nicht wie geplant vier Teams um den Verbleib in der Super League beziehungsweise um den Aufstieg in die höchste Klasse. Lugano Femminile, mit nur zwei Punkten abgeschlagen Tabellenletzter, zog sich zurück und wird zwangsrelegiert.