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Wie gut kommt Ihr Hund mit dem Altern zurecht?
Alle Hunde sind unterschiedlich und die Lebenserwartung hängt von der Rasse sowie von weiteren Faktoren ab. Auch wenn Sie wissen, wie alt Ihr Hund ist, ist es schwieriger einzuschätzen, wie gut er altert.
Tierärzte schauen sich den physiologischen Zustand des Hundes an. In der Regel zeigen Hunde kleiner und mittelgroßer Rassen ab einem Alter von sieben Jahren erste Alterserscheinungen, bei großen und sehr großen Rassen beginnt dies im Alter von ca. fünf Jahren. Anzeichen können stumpfes und trockenes Fell, steife Gelenke, weniger Energie, Gewichtszunahme, mehr Durst, Verdauungsprobleme oder der Verlust von Muskelmasse sein.
Während die Gene und die Umwelt eine große Rolle dabei spielen, wie schnell Ihr Hund altert, können Sie selbst sehr viel Einfluss auf seine Gesundheit nehmen. Indem Sie hochwertiges Hundefutter füttern, das auf die Bedürfnisse der entsprechenden Lebensphase zugeschnitten ist, können Sie ihm helfen, in optimaler Körperkondition zu bleiben.
Das richtige Futter für reifere und ältere Hunde
Hunde jeden Alters brauchen dieselben Grundbestandteile in ihrer Nahrung. Doch wenn sie älter werden, benötigen sie bei bestimmten Nährstoffen andere Mengen zur Unterstützung ihrer Gesundheit.
Das Alter, in dem Ihr Hund als "reifer" oder "älter" bezeichnet wird, hängt stark von der jeweiligen Rasse ab. Als ungefähre Richtlinie spricht man ab einem Alter von 7 Jahren von reiferen und ab 9 Jahren von älteren Hunden.
Darauf sollten Sie beim Kauf von Futter für Ihren älteren Hund achten:
- Hochwertiges Protein: Ein großer Anteil des Hundefutters sollte aus Protein bestehen. Stellen Sie sicher, dass es aus tierischen Quellen wie Huhn stammt und nicht aus pflanzlichen. Protein ist so wichtig, weil der Körper es zum Muskelaufbau und -erhalt benötigt.
- Fett: Wählen Sie ein Futter mit mindestens 10 % Fettanteil. Dies unterstützt die Haut- und Fellgesundheit; zudem bietet es dem Körper die notwendigen essentiellen Fettsäuren. Lassen Sie niemals das Fett komplett weg.
- Ballaststoffe: Wählen Sie ein Futter, das nicht mehr als 5 % Ballaststoffe beinhaltet. Dies trägt zu einem gesunden Verdauungstrakt bei und unterstützt den Hund bei der Aufnahme von Vitalstoffen.
- Antioxidantien: Diese cleveren Moleküle schützen das Immunsystem, indem sie den Körper von freien Radikalen befreien, welche die Zellmembrane und DNA beschädigen können.
Veränderungen des Appetits bei älteren Hunden
Wenn Hunde älter werden, haben sie meist weniger Appetit. Sie verbrennen oftmals weniger Energie, so dass sich ihr Appetit auf natürliche Weise reduziert. Appetitverlust kann unterschiedliche Gründe haben, z.B. Maul- oder Zahnprobleme. Wenn Ihr Hund also plötzlich sein Verhalten ändert, sollten Sie ihn am besten zur Kontrolle beim Tierarzt bringen.
Das wichtigste bei der Fütterung Ihres älteren Hundes ist es, ein nährstoffreiches Futter zu finden, das Ihr Hund gerne frisst. Wählen Sie ein Futter, das dazu beiträgt, die Gelenkbelastung zu minimieren und die Zähne und Verdauung zu unterstützen.
Zeitlich angepasste Fütterung älterer Hunde
Weil ältere Hunde in der Regel weniger fressen als ihre jüngeren Artgenossen, kann es hilfreich sein, das Futter auf zwei oder drei Mahlzeiten zu verteilen. Versuchen Sie eine Morgen- und Abendmahlzeit oder ganz traditionell ein Frühstück, Mittag- und Abendessen.
Indem Sie nur zu bestimmten Zeiten füttern, scheint das Futter im Napf nicht so viel zu sein, zudem ist es frischer und damit ansprechender. Zeitlich angepasste Fütterungen haben den zusätzlichen Vorteil, den Stoffwechsel anzuregen, was Ihrem Hund hilft, sein Idealgewicht zu halten. Auch wenn Ihr Hund seinem Alter nach "reif für die Pensionierung" sein sollte, muss sein Körper dies noch lange nicht sein.
Bei EUKANUBA haben wir eine ausführliche Beobachtung mit echten Hunden durchgeführt, die gezeigt hat, dass unsere außergewöhnliche Ernährung zusammen mit der richtigen Pflege helfen kann, dass Hunde länger leben als die für ihre Rasse typische Altersspanne*. Indem Sie Ihren Hund mit einem auf seine Lebensphase zugeschnittenen Futter füttern, helfen Sie ihm, sich weiter jung zu fühlen.
Schließlich gibt es noch eine Menge Abenteuer zu erleben.
*Laut Definition besitzen Labradore eine außergewöhnliche Lebensdauer (15,6 Jahre), wenn sie 30 % länger leben als die für ihre Rasse typische Lebenserwartung von 12 Jahren.