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Kevin Fiala von Nashville in der 1. Runde gedraftet
- Samstag, 28. Juni 2014, 8:09 Uhr, aktualisiert um 17:52 Uhr
Kevin Fiala ist beim NHL-Draft in Philadelphia als siebter Schweizer in der ersten Runde gewählt worden. Die Nashville Predators zogen den 17-jährigen Uzwiler als Nummer 11. Auch Servettes Noah Rod wurde gedraftet.
Fiala hat sein Ziel, die Top 10, nur knapp verpasst. Von den Schweizer Spielern war aber bislang einzig Nino Niederreiter früher berücksichtigt worden - 2010 als Nummer 5 von den New York Islanders. Fiala verdrängte Sven Bärtschi (Nr. 13) von der zweiten Position. Damit sind in den letzten 5 Jahren 4 Schweizer in der 1. Runde gezogen worden.
Ob Fiala bereits in der kommenden Saison bei Nashville, wo auch der Berner Roman Josi unter Vertrag steht, zum Einsatz kommen wird, ist noch unklar. Möglich ist auch, dass er eine weitere Saison bei seinem jetzigen Klub HV71 Jönköping in der schwedischen Liga absolviert.
Belohnung für starke Saison
Der frühe Draft ist Belohnung einer starken Saison von Fiala. An der U20-WM im vergangenen Dezember/Januar war der 17-Jährige mit einem Tor und 4 Assists bester Schweizer Skorer. Bei Jönköping glänzte er mit 17 Skorerpunkten in 25 Partien. Höhepunkt war das erstmalige Aufgebot für die A-Nationalmannschaft Ende April und die Teilnahme an der WM in Minsk.
Ehlers als Nummer 9 gezogen
2 Positionen vor Fiala wurde Nikolaj Ehlers, der Sohn von Lausanne-Trainer Heinz Ehlers, von den Winnipeg Jets gezogen. Der 18-jährige Däne, der eine Schweizer Lizenz besitzt, spielte als Junior beim EHC Biel und erhielt im April 2013 seinen ersten Profi-Vertrag bei den Seeländern. Kurz darauf wechselte er zum kanadischen Team Halifax Mooseheads.
Top-Draft war der Kanadier Aaron Ekblad von den Florida Panthers vor seinem Landsmann Sam Reinhart (Buffalo Sabres). Als 3. wurde der Deutsche Leon Draisaitl von den Edmonton Oilers gezogen.
Rod von San Jose gedraftet
Servette-Stürmer Noah Rod ist von den San Jose Sharks in der 2. Runde als Nummer 53 gezogen worden. Der 18-Jährige verlängerte aber unlängst seinen Vertrag bei den Genfern, weshalb es wahrscheinlich scheint, dass er nicht schon diesen Sommer nach Übersee wechselt.
Mit Elvis Merzlikins wurde zudem ein NLA-Spieler mit Schweizer Lizenz gezogen. Der lettische Goalie in Diensten von Lugano wurde von den Columbus Blue Jackets gewählt.