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Das Kinderbuch «Schellen-Ursli» von Selina Chönz (*1910 † 2000) hat dem Buben aus Guarda zu nationaler Berühmtheit verholfen. Mit den Illustrationen von Alois Carigiet, dem das Haus Nr. 51 als Vorbild für das Elternhaus des kleinen Ursli gedient hatte, wurde auch Guarda selbst vielen Schweizerinnen und Schweizern ein Begriff.
Zur Erinnerung: Ursli hat für den Chalandamarz nur ein kleines Glöckchen, weswegen er von den anderen Buben gehänselt wird und beim Chalandamarz am Ende des Umzugs gehen soll. Er erinnert sich an die grosse Kuhglocke, die im Maiensäss hängt und nimmt den abenteuerlichen Weg durch den tiefen Schnee auf sich. Im Tal sorgen sich die Eltern, beim Eindunkeln sucht das ganze Dorf nach Ursli. Als dieser am nächsten Tag mit der grossen Glocke zu Hause aufkreuzt, ist die Erleichterung gross. Und weil er nun die grösste Glocke mitbringt, darf Ursli den Chalandamarz-Umzug anführen.