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Buffalo –
Investoren wollen, dass Vorstände keine Doppelfunktionen in anderen Unternehmen wahrnehmen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der University at Buffalo http://buffalo.edu . “Einerseits zeigen Positionen in mehreren Vorständen, dass Führungskräfte wegen ihrer Reputation, Erfahrung und Expertise sehr begehrt sind. Andererseits haben sich die Verantwortungen von Vorständen in den vergangenen 20 Jahren deutlich erhöht. Investoren gehen davon aus, dass ‘beschäftigte’ Vorstandsmitglieder abgelenkt sind und einzelnen Firmen zu wenig Zeit widmen”, sagt Koautor Feng Gu.
1.500 Unternehmen analysiert
Für die Studie haben die Forscher Daten von 1996 bis 2016 untersucht. Durchschnittlich analysierten sie dabei pro Jahr etwa 1.500 Unternehmen. Sie stellten fest, dass die Vorstände der Unternehmen über die 20 Jahre schrumpften. Dennoch erhöhte sich der Anteil der Vorstandsmitglieder, die in den Chefetagen von mehreren Konzernen sitzen, von 26,8 Prozent auf 40 Prozent.
Die Forscher präzisierten ihre Untersuchung und konzentrierten sich auf 314 Vorstandsmitglieder, die zwischen dem Jahr 2004 und 2007 ihre Position in einem von mehreren Unternehmen aufgaben. In diesem Zeitraum vor der großen Finanzkrise erhöhten sich sowohl die Anforderungen von Investoren als auch die Verantwortung von Vorständen.
Fokus auf ein Unternehmen legen
Der Rücktritt der Vorstandsmitglieder hatte sowohl auf das verlassene als auch auf die von ihnen noch weiter betreuten Unternehmen eine positive Wirkung. Von den Investoren eingesammelte Rendite entwickelte sich nach solchen Schritten positiv. Laut Gu erwarten Anleger, dass sich Vorstandsmitglieder nur auf einen Konzern konzentrieren.
Georg Haas,
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