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Eine Lehrerin in Japan hat Kinder auf rabiate Weise angehalten, ihr Schulessen restlos aufzuessen. Das ging allerdings soweit, dass einige Kinder sich erbrechen mussten. Anderen wurde das Essen zum Mund geführt, mit der Aufforderung, es aufzuessen.
Wie die japanische Tageszeitung «Yomiuri Shimbun» am Mittwoch meldete, wollte die Pädagogin den Grundschulkindern in der Stadt Gifu mit Hilfe des Aufessens der Schulmahlzeiten das Gefühl geben, etwas erreicht zu haben. Die Lehrerin erhielt eine Abmahnung. Sie sei eindeutig zu weit gegangen, wurde der Schulleiter zitiert.
In Japan mit seinen rund 127 Millionen Einwohnern landen jedes Jahr gewaltige Mengen an Lebensmitteln im Abfall. Allein im Steuerjahr 2014/2015 waren es laut Medien schätzungsweise rund sechs Millionen Tonnen. Das bedeute, dass jeder Japaner täglich eine Reisschale voll Essen weggeworfen habe, so die Zeitung «Asahi».