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Weisser Rauch ist aufgestiegen, die Konklave hat sich entschieden.
Wir haben einen neuen Präsidenten: Michi Jenny!
Das Wort Konklave leitet sich vom lateinischen “cum clavis” (“mit Schlüsseln”) ab. Der Terminus bezeichnet zum einen die Zusammenkunft der G&C-Members, die den neuen Präsidenten wählen. Zum anderen ist damit der von der Aussenwelt abgeriegelte Bereich im PRIZZI gemeint, in dem die Members ihre Entscheidung treffen. Konkret findet die Präsidentenwahl nicht in der wegen der Deckengemälde Michelangelos weltberühmtem Sixtinischen Kapelle statt. Das Eingeschlossensein soll die Members vor Einflussnahme von aussen schützen und eine möglichst schnelle Einigung ermöglichen.
Die Wahl eines neuen Präsidenten wird durch weissen Zigarren-Rauch signalisiert, während schwarzer Rauch anzeigt, dass keine Wahl zustande kam. Dazu werden entweder die Zigarren angezündet oder die Wahlzettel mit Pech oder Russ vermischt, so dass sich der Rauch schwarz färbt.
Der Ursprung dieser Tradition geht auf die Papstwahl zurück. Schon für die Papstwahl 1775 im römischen Quirinalspalast ist Rauch als Signal für die draussen Wartenden belegt. Spätestens seit 1878 ist der Rauch fester Bestandteil des Konklaves. Allerdings ist seine Farbe nicht immer klar zu deuten. Nach der Wahl von Johannes Paul II. 1978 verwirrte grauer Rauch die Wartenden auf dem Petersplatz. Auch bei der Wahl von Benedikt XVI. 2005 war minutenlang nicht klar, ob der Rauch nun schwarz oder weiss ist.