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Das Spektakel wiederholt sich nicht: Der Auftritt der Nationalmannschaft beim letzten Spengler Cup bleibt ein einmaliges Abenteuer.
Verbandsdirektor Florian Kohler konnte die Probleme mit seinen Nationalmannschafts-Sponsoren nicht lösen. Es ist nicht gelungen, jenen Firmen, die mit der Nationalmannschaft werben, beim Spengler Cup eine für alle Seiten befriedigende Präsenz zu ermöglichen. Deshalb ist das Spengler-Cup-Abenteuer der Nationalmannschaft zu Ende.
Kohler sagt: «Wir werden das Resultat unserer Verhandlungen in Kürze kommunizieren.» HCD-Präsident Gaudenz Domenig hingegen sagt bereits, was bei den Verhandlungen herausgekommen ist: «Wir haben leider keine Lösung gefunden. Die Nationalmannschaft wird 2018 beim Spengler Cup nicht mehr dabei sein. Das muss nicht heissen, dass die Nationalmannschaft zu einem späteren Zeitpunkt nicht doch wieder einmal beim Spengler Cup spielen wird.»
Damit ist klar, dass 2018 an Stelle der Nationalmannschaft wieder ein zweites NLA-Team neben dem HC Davos am Turnier teilnehmen wird. Domenig sagt: «Aber nur dann, wenn wir ein konkurrenzfähiges Team finden, das bereit ist, am Turnier teilzunehmen.» Die Planung sei nicht ganz einfach, weil es bei Spitzenteams zu Terminkollisionen mit der Champions League kommen könne.
Die Nationalmannschaft war eine Bereicherung des Spengler Cups. Es ist schade, dass Florian Kohler mit den Sponsoren keine Lösung finden konnte. Die Turnierteilnahme war ein Teil der Vorbereitung auf das olympische Turnier von 2018. Der nächste Auftritt der Schweiz ist wohl frühestens im Rahmen der Vorbereitung auf das olympische Turnier von 2022 in Peking wieder denkbar.