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Winterthur schafft zusätzlichen Platz für Ukraine-FlüchtlingeSchreiben Sie einen Kommentar
Insgesamt stehen damit dann rund 250 Plätze in Winterthur zur Verfügung. Sie verteilen sich auf die MZA Teuchelweiher an der Wildbachstrasse, die das Unterkunftsgebäude der ehemaligen Militärkaserne ist, und die Unterkunft an der Adlerstrasse, wie die Stadt Winterthur am Montag mitteilte.
Im Untergeschoss der MZA Teuchelweiher können im Bedarfsfall nochmals 96 Personen zusätzlich untergebracht werden. Die Stadt ist allerdings nach wie vor auf der Suche nach Wohnraum.
Wie die Stadt Winterthur mit den Flüchtenden umgeht und welche Herausforderungen zu bewältigen sind, erklärt Sozialvorsteher Nicolas Galladé im Beitrag von RADIO TOP:
Privates Engagement und Vermittlung
Die private Flüchtlingshilfe wird von der Organisation Benevol Winterthur koordiniert. Als Vermittlungsstelle zwischen den Flüchtlingsunterkünften und dem Quartier wird eine Begleitgruppe eingesetzt, in der auch Quartierbewohnende mitwirken sollen.
Da es sich bei etwa 40 Prozent der Geflüchteten aus der Ukraine um Kinder und Jugendliche handelt, sind auch Anstrengungen bei der Einschulung nötig, wie es in der Mitteilung heisst. So wurden etwa drei zusätzliche Aufnahmeklassen eröffnet, mindestens eine weitere ist in Planung. Bisher wurden rund 50 ukrainische Kinder und Jugendliche eingeschult. Die Suche nach genügend Ukrainisch sprechendem Lehrpersonal gestaltet sich allerdings schwierig.