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Nach 86 Minuten stand Roger Federes 7. Sieg im 7. Duell mit Philipp Kohlschreiber (ATP 26) fest. Es war nach zuletzt enttäuschenden Auftritten die Rückkehr zum Erfolg - mit altem Racket.
Nach dem frühen Aus in Wimbledon hatte Federer in Hamburg und Gstaad mit einem neuen Racket, das einen grösseren Schlägerkopf aufweist, gespielt. In Cincinnati griff er auf das alte Modell zurück. «Ich werde nach den US Open, wenn ich mehr Zeit habe, wieder Modelle testen», kommentierte der Schweizer seinen Entscheid. Er wolle mit demjenigen Schläger spielen, mit dem er sich am besten auskenne.
Satzball abgewehrt
Gegen Kohlschreiber fehlte nicht viel und Federer hätten einen finalen Umgang bestreiten müssen. Nach einer 5:2-Führung im Tie-Break des zweiten Satzes sah er sich beim Stand von 6:7 mit einem Satzball des Deutschen konfrontiert. Dank einem Service-Winner - wobei der Aufschlag allerdings vom Linienrichter unbemerkt im Aus gelandet war - konnte sich die Weltnummer 5 aus der heiklen Lage befreien.
Viele Breakchancen
Gegen seinen ersten Gegner in Cincinnati konnte sich Federer in der ganzen Partie nicht weniger als 11 Breakchancen erspielen, wovon er pro Satz je eine ausnutzen konnte.
Kohlschreiber kam nur zu einer einzigen Möglichkeit zum Servicedurchbruch, zeigte sich jedoch effizient und breakte Federer im 2. Satz zum 4:2. Doch der Schweizer antwortete mit dem Re-Break und hatte in der Folge die Partie bis zur erwähnten 5:2-Führung im Tie-Break im Griff.
Nächster Gegner Haas
Im Achtelfinal vom Donnerstag trifft Federer, der das Turnier in Cincinnati schon fünfmal gewinnen konnte, auf den Deutschen Tommy Haas. Federers langjähriger Freund hatte gegen den Spanier Marcel Granollers keine Probleme und siegte deutlich 6:4, 6:1.