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Stell dir vor, es gibt eine Unmenge Autos, welche über die A3 von Frankfurt nach Köln fahren sollen. Eine Menge, wie sie Deutschland noch nie gesehen hat.
Du bist dafür verantwortlich, dass in möglichst kurzer Zeit möglichst viele Autos durchgehen.
Wie stark lastest du die Autobahn aus?
Wie stark lastest du die A3 aus, damit du in möglichst kurzer Zeit möglichst viele Autos nach Köln bringst? – Optimal, damit der Verkehrsfluss nicht zusammenbricht, ist ja klar.
Und warum lastest du die Autobahn nicht maximal aus? Was würde passieren, wenn du Auto an Auto stellst – so nah, dass zwischen den Fahrzeugen kein Strassenbelag mehr sichtbar ist?
Richtig, es würde gar nichts mehr passieren. Stau würdest du erzeugen. Genau gleich ist es mit Arbeit.
Wenn du dein Team zu 100 % auslastest, wird es langsamer, weil du Stau erzeugst.
Das ist bei Arbeit schwieriger vorzustellen als bei Autos. Doch das Prinzip ist genau gleich!
Die optimale Auslastung deines Teams zu steuern, ist, was Kanban so hilfreich macht. Bei Kanban geht es nicht um die Anzahl Autos auf der Strasse, sondern um “Work in Progress”, um laufende Arbeiten im Team.