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Ein Teil der überwundenen Eingebornen zog ostwärts an den Borysthenes und ließ sich hier unter dem
Namen Tyrageten nieder. Die Zurückgebliebenen nahmen viele Kolonisten unter sich auf und wurden sehr rasch so gründlich romanisiert,
daß die Einwohner Daciens (Rumänen oder Walachen) noch heute eine romanische Sprache
[* 7] reden. Als 271 der KaiserAurelianus den
Goten das Land räumte und die römischen Kolonisten nach Mösien versetzte, nannte er das Uferland rechts
der Donau Dacia ripensis, um wenigstens den Namen des Verlornen zu behaupten.
Die Ureinwohner behaupteten ihre Wohnsitze, wurden aber von fremden Völkern wiederholt unterjocht und teilweise (so in Siebenbürgen)
verdrängt.