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Die Globalisierung und der technologische Fortschritt sorgen dafür, dass die Welt immer dynamischer und komplexer wird. Für die Entscheidungsfähigkeit bedeutet das, dass die Zukunft nicht mehr der verlängerte Arm der Vergangenheit darstellt und erfahrungsbasierte Entscheidungen an Validität verlieren. Best-Practices helfen nur noch bedingt weiter. Durch die Zunahme der Vernetztheit von Elementen (Globalisierung) und der Geschwindigkeit (Technologisierung) haben Volatilität, Unsicherheit, Komplexität (Complexitiy) und Ambiguität zugenommen. Diese vier Zustände, kurz VUCA, führen dazu, dass die Umwelt sich zeitweise lähmend (Ambiguität), unklar (Komplexität), beängstigend (Unsicherheit) und unberechenbar (Volatilität) anfühlt.
Die vier Dimensionen haben auch gegenseitige Auswirkungen: bei hoher Vernetzungsdichte vieler Elemente (Komplexität), können bereits kleine Veränderungen grosse, unbeabsichtigte Veränderungen hervorrufen (Volatilität). Dieser Zustand führt dazu, dass mehrdeutige Situationen entstehen (Ambiguität), was Führungskräften erschwert, fundierte Entscheidungen für die Zukunft zu treffen (Unsicherheit).
Beim Angehen von Herausforderungen in einer solchen Umwelt treffen Führungskräfte oftmals falsche Annahmen, von denen sie sich häufig nur schwer lösen können. Weitere Fehler im Umgang mit den VUCA-Dimensionen sind eine mangelnde Berücksichtigung von zeitlichen Abläufen, Fehleinschätzungen exponentieller Entwicklungen und das Denken in Ursachen-Wirkungszusammenhängen ohne die Wechselwirkungen zu berücksichtigen. Um entscheidungsfähig zu bleiben, das haben Untersuchungen (u.a. von Dietrich Dörner) gezeigt, sind verschiedene Faktoren wichtig:
• Orientierung an langfristigen Strategien, Zielen
• Vermeidung von ‘ad hoc’-Massnahmen
• Grössere Anzahl von Entscheidungen treffen
• Mehrere Massnahmen zur Zielerreichung umsetzen
• Fokus auf die wichtigsten Probleme legen
• Ausdauernde Bearbeitung eines Themas
• Hypothesen an der Realität testen und daraus lernen
• Durch häufiges Fragen nach Ursachen und Beziehungen zwischen Variablen in Kausalnetzen denken
• Entscheidungen und Handlungen kritisch selbstreflektieren und adaptieren
Mit oben genanntem Verhalten zur Entscheidungsfindung steigern Führungskräfte gezielt ihr Wissen über die Umwelt, um eine gute Grundlage für Zukunftsprognosen zu erhalten - Abbau von Unsicherheit.
Führungskräfte, welche die Auswirkungen durchgeführter Eingriffe prüfen, können vor neuen Entscheidungen daraus lernen – Umgang mit Komplexität.
Die Fern- und Nebenwirkungen der Entscheidungen werden berücksichtigt, um die Volatilität fassbarer zu machen und eine kritische Selbstreflexion über die eigene Strategie und Entscheidungen hilft im Umgang mit der Ambiguität.
Diese neuen Verhaltensweisen im Umgang mit einer VUCA-Umwelt müssen geübt sein. Ein sicheres Umfeld zum Ausprobieren, Experimentieren mit neuen Ideen, Erfahrungen sammeln und austauschen, sind essentiell. Durch das Simulieren der VUCA-Dimensionen können wertvolle Erkenntnisse für den Führungsalltag gewonnen werden.
Mit unserem gezielten Entscheidungsfindungstraining bietet TransPerform Consulting GmbH eine professionelle Plattform an. Kontaktieren Sie uns, wenn Sie mehr darüber erfahren wollen – wir beraten Sie gerne.