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"Nachdem die Gruppe JPR unerwartet zum Verkauf steht, habe ich zusammen mit meinen Partnern beschlossen, das Dossier zu studieren", bestätigte Furrer am Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur sda. "Eine Annäherung an die Marke und die Festivals Juste pour rire macht für unsere Aktivitäten und Festivals Sinn".
Noch ist nichts in trockenen Tüchern: GF Productions ist nicht der einzige Interessent für eine Übernahme. Bis Ende Jahr, so Furrer, "hat für uns sowieso das 28. Montreux Comedy Festival oberste Priorität".
Im Radio Canada sagte Furrer am Montag, er suche einen Partner, der sich zugleich finanziell und strategisch beteilige und der über Know-How in Québec verfüge. Die dortige Comedy-Branche würde von der Transaktion profitieren, ist sich Furrer sicher. "Die Frankophonie kann und muss in diesem Kontext eine Rolle spielen", teilte GF Productions in einem Communiqué mit. Der ursprüngliche Charakter des JPR bleibe dabei erhalten.
Mitte Oktober hat Gilbert Rozon sein Amt aufgegeben und beschlossen, seine Anteile an der Gruppe JPR, die er 1983 gründete, zu verkaufen. Zuvor war er von neun Frauen öffentlich der sexuellen Übergriffe beschuldigt worden. Die TV-Moderatorin und -Produzentin Julie Snyder hat sogar Klage gegen ihn eingereicht.
(SDA)