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Am Dienstag hatten die Ölpreise noch deutlich zugelegt. Eugen Weinberg, Experte bei der Commerzbank, führte dies auf Aussagen des saudi-arabischen Energieministers Khalid Al-Falih zurück. Der Minister bekräftigte, man werde die Ölvorräte in den OECD-Ländern auf den 5-Jahresdurchschnitt reduzieren. "Implizit hat er damit mindestens eine Verlängerung der Produktionskürzungen in Aussicht gestellt", schreibt Weinberg.
Fallende Lagerbestände sind ein Hauptziel des Ölkartells Opec, das zusammen mit anderen grossen Produzenten eine Fördergrenze vereinbart hat, um die Ölpreise anzuheben.
Im weiteren Tagesverlauf wird das US-Energieministerium seine wöchentlichen Daten zu den amerikanischen Lagerbeständen an Rohöl und Ölprodukten veröffentlichen. Analysten rechnen mit einem abermaligen Abbau der Erdölbestände. Es wäre der fünfte Rückgang in Folge, allerdings von vergleichsweise hohem Niveau aus./tos/bgf/jha/
(AWP)