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Baugeschichte
Die Pfarrkirche St. Sebastian steht in der Fraktion Capre der weit verzweigten Gemeinde Dardin direkt an der Strasse zwischen den Fraktionen Capaul und Capeder.
Am 1. September 1643 weihte Bischof Johannes VI. Flugi von Aspermont eine kleine Kapelle zu Ehren des Hl. Sebastian. Die Kapelle erwies sich bald als zu klein und so wurde am Ende des 17. Jh. mit dem Bau einer grösseren Kirche begonnen. Am 5. Juli 1716 konnte Bischof Ulrich VII. Federspiel die Kirche zu Ehren des Hl. Sebastian weihen.
Ausstattung
An den Seitenwände des Chores befindet sich das Chorgestühl mit Pilastergliederung und Applikationsdekor. Der Hochaltar von 1707 erhebt sich über drei Holzstufen. Sein Antipendium ist mit geschnitzten vergoldeten Ranken belegt und besitzt in der Mitte eine kleine Nische mit der Statuette des Kirchenpatrons.
Auf der Mensa findet man den vergoldeten Tabernakel in Tempelform mit zwei seitlichen Anbauten. Der Altaraufbau ist zweigeschossig. Im unteren Teil gibt es zwischen den beiden Altarsäulen das Gemälde mit St. Sebastian zwischen den hll. Carlo Borromeo und Franzsikus. Im oberen Teil flankieren zwei Säulchen das Bild des hl. Abtes Antonius. Auf dem obersten Gesims ist die Statuette des hl. Johannes von Nepomuk zu sehen.
Die beiden Seitenaltäre sind der Muttergottes Maria und dem hl. Stephan geweiht.
Glocken
Im Turm der Pfarrkirche hängen 3 elektrisch angetriebene Glocken. Gussjahr der Glocken: 1854 (Glocke 3) und 1905 (Glocken 1 und 2). Das Glockengeläut kann man auf Youtube anschauen.