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Auch in der Auflage von 2018 wird die Sportart Wushu wieder bei den Asian Games dabei sein. Erstmals wurde die chinesische Kampfsportart im Jahr 1990 ins Programm aufgenommen. Die Bestenliste führt seitdem, kaum überraschend, China an: Dessen Sportler haben bei allen Asian Games seitdem am besten angeschnitten, und zwar insgesamt mit 53 Gold-, acht Silber- und vier Bronzemedaillen. auf dem zweiten Platz steht der Iran, der bei Wushu-Kämpfen immerhin fünf Goldmedaillen holen konnte, fünfmal Silber und sechsmal Bronze. Südkorea steht auf dem dritten Platz der Bestenliste mit drei Goldmedaillen, sechs Silbermedaillen und neun Bronzemedaillen. Die meisten Athleten kamen übrigens bei den Spielen 2014 aus Nepal, Vietnam und Südkorea, jeweils 13 Männer und Frauen umfasste das Team.
Bei den Asian Games wird Wushu in Taolu und Sanda gekämpft. Taolu ist in Changquan, Nanquan und Tajiquan sowie Gunshu unterteilt, letzteres ist bei den Frauen Qiangshu. Bei den Männern gibt es im Sanda die Klassen 52, 56, 60, 65, 70 und 75 Kilogramm, während es bei den Frauen die Klassen 52 und 60 Kilogramm gibt.
Die Asian Games, auch Asiad genannt, finden in diesem Jahr in Indonesien statt, vor allem in Jakarta und Palembang. Die Sportarten unterscheiden sich etwas von denen der Olympischen Spiele: Zwar gibt es auch Fußball, Schwimmen, Tennis und Leichtathletik, hinzu kommen aber auch Kabbaddi, Sepaktrakaw, Soft-Tennis und eben Wuhsu.
Teilnehmen können alle 45 Nationen, die auch Teil des Olympischen Konzils von Asien sind. Kasachstan darf mitmachen, wenn auch in Europa gelegen, während Ägypten in diesem Fall zu Afrika gezählt wird. Nur sieben Nationen waren bei allen Spielen seit 1951 dabei: Thailand, Indien, Indonesien, Japan, die Philippinen Sri Lanka und Singapur.
Den Medaillenspiegel führen China vor Japan und Südkorea an. Kampfsportarten spielen bei den ASIAN Games eine große Rolle, deswegen wird man auch immer viele Zuschauer aus Europa auf den Besucherrängen sehen, die von den Sportlern lernen wollen.