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"Seit der Entdeckung des Higgs-Bosons steckt die Teilchenphysik in einer Sackgasse."
So beginnt Spektrum.de einen Artikel zu den Messergebnissen am CERN, die den aktuellen Modellen widersprechen und Grund zur Annahme einer "fünften Kraft" nahelegen.
Ich würde weiter gehen und sagen: "Seit der Entdeckung der Teilchenphysik steckt die Teilchenphysik in einer Sackgasse."
Kern der Streitfrage ist das Doppelspalt-Experiment aus dem Jahre 1802, welches zeigt, dass das beobachtete Phänomen gleichzeitig Welle- und Teilcheneigenschaften besitzt. Was sich gegenseitig ausschliesst, da Teilchen nicht in Wellen durch die Luft fliegen können, daher spricht man vom Welle-Teilchen-Paradoxon oder (euphemistisch) vom Welle-Teilchen-Dualismus.
Von John Dalton bis Niels Bohr gab es dann verschiedene teilchenbasierte Atommodelle, mit denen wir bis heute bestimmte Aspekte der Realität recht gut beschreiben können.
Die Quantenphysik nahm etwa seit den 1920er Jahren für sich in Anspruch, dass in der von ihr beobachteten Grössenordnung "die Naturgesetze ausser Kraft gesetzt sind" (Newton gelte dort nicht mehr). Das ist wissenschaftstheoretisch betrachtet ein sehr fragwürdiger Vorstoss, der zumindest besonders starker Nachweise und Theorienbildungen bedürfte.
Heutige junge Physiker sprechen neuerdings von "Quantenobjekten", welche sowohl Welle- als auch Teilcheneigenschaften besitzen, vor allem aber sich stets vollständig im Einklang mit jedem neuen Modell im Rahmen der Quantentheorie verhalten und sich sonst nicht nach anderen Naturgesetzen richten müssen.
Für mich ist die Sache sehr viel einfacher:
In der Grössenordung der Atome und der Quantenphysik befinden wir uns in einem Grenzbereich, wo der Übergang von Energie zu Materie und wieder zurück fliessend ist.
Dort verdichtet sich Energie zu Materie und Materie zerfliesst wieder in Energie. Das können wir bereits beim radioaktiven Zerfall beobachten, wo teilweise Teilchen davonfliegen (Alpha-Teilchen) oder Energie als harte Strahlung (Gamma-Strahlung) abgegeben wird.
- Energie wird abgestrahlt und Strahlung ist eine Welle.
- Teilchen fliegen davon, so etwas wie "Teilchenstrahlung" gibt es nicht.
- Materie ist zu definieren als "alles, was eine Ruhemasse besitzt".
Die Physik hat es nur seit 100 Jahren versäumt, dem besonderen Übergangs-Zustand zwischen Energie und Materie einen Namen zu geben und diesen genauer zu untersuchen. Stattdessen hat man sich allein auf die Teilcheneigenschaften festgelegt und das ist eben nur die halbe Wahrheit.
Und selbstverständlich gelten Newtons Gesetze mit allen echten Teilchen, die dann noch übrigbleiben. Wer das Gegenteil behauptet soll es beweisen. Nicht mir sondern den vergangenen 5 Generationen von Physikern.