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Der Sommertourismus boomte in Arosa, nachdem das letzte Teilstück der Fahrstrasse von Langwies nach Arosa 1890 fertig gestellt worden war. Der Aroser Winter wurde 10 Jahre später entdeckt. Die meisten Gasthäuser führten in der Folge den Winterbetrieb ein. Die reine Bergluft und die intensive Sonnenstrahlung lockten besonders kranke Menschen in Scharen nach Arosa. Drei Viertel der Gäste waren Erholungsbedürftige. Es entstanden zahlreiche neue Betriebe. Bereits um 1910 hatten die Wintergäste die Sommergäste überholt. 1914 besass Arosa 9 Sanatorien, 25 Hotels und 13 Pensionen.
Die Villa Montana diente erst als Pension und wenig später als Sanatorium. Die gegen Süden vorgehängten Holzveranden kamen dem Bedürfnis der Gäste nach frischer Bergluft und Sonne nach. Sie sind ein typisches Element der Hotel- bzw. Sanatoriumsbauten dieser Zeit. Das in den oberen Geschossen äusserlich applizierte Fachwerk und der mit geschwungenem Dach bedeckte Erker mit Turmaufsatz verleihen dem einfachen Gebäude sein verspielt-historistisches Aussehen.
Baujahr: 1908
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Villa Montana
AdresseÄussere Poststrasse, 7050 Arosa
Datenquelle: Schweizer Heimatschutz