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Für den Erzähler ist der frühe Tod seines Freundes Boas Masor ein Schock, von dem er sich nicht erholt. Er ist ein berühmter Chirurg, mit der Alltäglichkeit des Sterbens vertraut. Doch Boas‘ Tod erscheint ihm „unfassbar“, ja „skandalös“. Er bringt auch sein eigenes Leben ins Wanken. Nichts ist mehr wie früher, keine medizinische Routine kann ihn vor seiner Trauer schützen. Wie ein Dibbuk, ein böser Totengeist, verfolgen ihn die Erinnerungen. Zu Lebzeiten verband die beiden Männer eine aussergewöhnliche Freundschaft. Deshalb erscheint es ihm, als habe Boas‘ Tod seinen eigenen vorweg genommen. Eyal Megged erzählt die ergreifende Geschichte einer Freundschaft von Hemingwayscher Grösse, die von Liebe, Streit, Versöhnung und Verlust handelt und vom Versuch, Antworten zu finden, auf „die verfluchten Fragen“ des Lebens.
Rezension
»Eyal Megged erzählt die ergreifende Geschichte einer Freundschaft und des Versuchs, Antworten auf schwere Fragen des Lebens zu finden.«, tachles - Das jüdische Wochenmagazin, 04.12.2015
Portrait
Eyal Megged wurde 1948 in New York geboren und wuchs in Tel Aviv auf. Er schreibt Romane und Gedichte sowie Kolumnen für die grossen israelischen Tageszeitungen. Ausserdem war er Redakteur der wöchentlichen Radiosendung Voice of Israel. 1993 wurde er mit dem Macmillan Prize ausgezeichnet.