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Karate
Was ist Karate Do?
Was Karate ist oder sein sollte, lässt sich mit Hilfe der japanischen Zeichen für Karate anschaulich erklären.
Japanisches Zeichen Kara - leer
Japanisches Zeichen Te - Hand
Japanisches Zeichen Do - Weg
Wörtlich übersetzt bedeutet dies nun “Weg der leeren Hand”. Im Sport-Karate mag diese Übersetzung genügend sein, da ohne Waffen gekämpft wird. Doch wo bleibt das “Do”?
Vielmehr geht es im Karate um eine geistige Einstellung. Bildlich lässt sich dies nun besser übersetzen: “Gehe (Weg) ohne (leer) Vorurteile (Hand) auf andere zu. Doch dies ist noch lange nicht die einzige Interpretation!
Geschichte des Karate
527 n. Chr. Eine zentrale Bedeutung wird der Einführung des Zen-Buddismus durch den indischen Mönch Bodhidharma in China zugemessen. Bodhidharma soll die Mönche des Schaolinklosters in der Provinz Honan nicht nur in der neuen buddistischen Lehre, sondern auch in bestimmten Kampfübungen unterwiesen haben. Seine Übungen (achtzehn Hände) gelten gemeinhin als Ausgangspunkt für sämtliche späteren chinesischen Kampfkunstsysteme, die unter dem modernen Begriff Kung-fu zusammengefasst werden.
16. Jhr. Der Ursprung des heutigen Karate lässt sich im japanischen Okinawa finden. Die ursprüngliche Kampfsportart wurde damals “Te” (Hand) genannt. Okinawa liegt zwischen den Ufern des chinesischen Festlandes und Japan. Die 20q/km kleine Insel war damals Hoheitsgebiet der chinesischen Kaiserschaft. Diese Regierung beutete die Bevölkerung gnadenlos aus und richtete mit eiserner Faust. Bestärkt durch diese Unterdrückung des Volkes von Okinawa, fanden die Kampftechniken des Te grosse Verbreitung. Als sich der Unmut der Bevölkerung öffentlich zu formieren begann, liess die Regierung aus Furcht vor Aufständen sämtliche Waffen und auch das Karate verbieten. Im Geheimen wurde aber in allen Teilen der Insel weiter trainiert. Aus den Werkzeugen die den Leuten geblieben waren, wurden Waffen entwickelt. So entstand das Nunchaku aus dem Dreschflegel oder das Kama aus der Grassichel.
19. Jhr. Das Karate wurde erstmals unter dem Gesichtspunkt der Leibeserziehung und Gesundhaltung des Menschen umgeformt. Abgeleitet aus den Shorin-Ryu Stilen entstanden die modernen Katas der Pinan und später der Heianreihe. Gichin Funakoshi kam 1868 in der Nähe von Shuri auf die Welt. Als schwächlicher Student begann er beim Grossmeister Yasutsune Azato Karateunterricht zu nehmen. Trotz der unendlichen Mühen eine einzige Kata monatelang zu trainieren und der unerbittlichen Härte seines Lehrers ausgesetzt zu sein, wurde das Karate zur Quelle seiner Lebensfreude. Funakoshi war es, der die Philosophien der verschiedenen Stilrichtungen zusammenfasste und daraus ein vollständiges Lehrsystem entwickelte.
1922 fuhr Gichin Funakoshi im Alter von 50 Jahren allein nach Japan um das Karate vorzustellen. Weil die Vorführungen begeisterten Anklang fanden, wurde Funakoshi gebeten in Japan zu bleiben und die Techniken weiterzugeben. Funakoshi blieb und führte erst die Studenten der Hochschule Tokios in die Welt der Kampfkunst ein. Später erbaute er dort sein erstes Dojo, welches nach seinem Übernamen Shoto (Pinienrauschen), Shotokan benannt wurde. Dadurch wurde der Karatestil welcher von diesem Dojo in die ganze Welt hinaus getragen wurde, fortan als Shotokan bezeichnet.
Trainingszeiten
Montag
20:00 - 21:15 Jugendliche
20:00 - 21:45 Erwachsene
Donnerstag
20:00 - 21:15 Jugendliche
20:00 - 21:45 Erwachsene
Samstag
13:30 - 15:00 Kinder
Adresse
Karate Do Werdenberg
Gymnastikraum Flös
Heldaustrasse 50
9470 Buchs
Schweiz
<email-pii>
Tel.: 079 243 65 67