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Bundesgericht Tribunal fédéral Tribunale federale Tribunal federal 1B_328/2021 Urteil vom 15. Juni 2021 I. öffentlich-rechtliche Abteilung Besetzung Bundesrichter Chaix, präsidierendes Mitglied, Gerichtsschreiber Störi. Verfahrensbeteiligte A.________, Beschwerdeführerin, gegen Unbekannte Täterschaft, Beschwerdegegnerin, Staatsanwaltschaft See/Oberland, Postfach, 8610 Uster. Gegenstand Strafverfahren; Sistierung, Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 4. Mai 2021 (UH210032-O/U). Erwägungen: 1. Die Staatsanwaltschaft See/Oberland sistierte am 12. Januar 2021 die Strafuntersuchung gegen eine unbekannte Täterschaft betreffend unbefugtes Eindringen in ein Datenverarbeitungssystem. Mit Beschluss vom 4. Mai 2021 trat das Obergericht des Kantons Zürich auf die von A.________ dagegen erhobene Beschwerde nicht ein. Mit Eingabe vom 7. Juni 2021, welche sie am 11. Juni 2021 bei der Post aufgab, erhebt A.________ Beschwerde gegen diesen Beschluss. Vernehmlassungen wurden keine eingeholt. 2. 2.1. Das Bundesgericht prüft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob und inwieweit ein bei ihm eingereichtes Rechtsmittel zulässig ist (vgl. BGE 141 II 113 E. 1 S. 116 mit Hinweisen). 2.2. Nach Art. 100 Abs. 1 BGG ist die Beschwerde innert 30 Tagen nach Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen. Diese gesetzliche Frist ist nicht erstreckbar ( Art. 47 Abs. 1 BGG ). 2.3. Die Beschwerdeführerin hat den angefochtenen Beschluss des Obergerichts nach ihren eigenen Angaben am 11. Mai 2021 erhalten. Die Beschwerdefrist begann damit am 12. Mai 2021 zu laufen ( Art. 44 Abs. 1 BGG ) und endete am 10. Juni 2021, einem Donnerstag. Die tags darauf am 11. Juni 2021 der Post übergebene Beschwerde ist damit verspätet eingereicht worden. 2.4. Auf die Beschwerde ist demnach wegen verspäteter Einreichung nicht einzutreten. Der genannte Mangel ist offensichtlich, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG entschieden werden kann. 3. Auf die Erhebung von Kosten kann ausnahmsweise verzichtet werden. Demnach erkennt das präsidierende Mitglied: 1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 2. Es werden keine Kosten erhoben. 3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der Staatsanwaltschaft See/Oberland und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. Lausanne, 15. Juni 2021 Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung des Schweizerischen Bundesgerichts Das präsidierende Mitglied: Chaix Der Gerichtsschreiber: Störi

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

1B_328/2021

Urteil vom 15. Juni 2021

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Chaix, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Störi.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Unbekannte Täterschaft,

Beschwerdegegnerin,

Staatsanwaltschaft See/Oberland,

Postfach, 8610 Uster.

Gegenstand

Strafverfahren; Sistierung,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 4. Mai 2021 (UH210032-O/U).

Erwägungen:

1.

Die Staatsanwaltschaft See/Oberland sistierte am 12. Januar 2021 die Strafuntersuchung gegen eine unbekannte Täterschaft betreffend unbefugtes Eindringen in ein Datenverarbeitungssystem. Mit Beschluss vom 4. Mai 2021 trat das Obergericht des Kantons Zürich auf die von A.________ dagegen erhobene Beschwerde nicht ein.

Mit Eingabe vom 7. Juni 2021, welche sie am 11. Juni 2021 bei der Post aufgab, erhebt A.________ Beschwerde gegen diesen Beschluss.

Vernehmlassungen wurden keine eingeholt.

2.

2.1. Das Bundesgericht prüft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob und inwieweit ein bei ihm eingereichtes Rechtsmittel zulässig ist (vgl. BGE 141 II 113 E. 1 S. 116 mit Hinweisen).

2.2. Nach Art. 100 Abs. 1 BGG ist die Beschwerde innert 30 Tagen nach Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen. Diese gesetzliche Frist ist nicht erstreckbar ( Art. 47 Abs. 1 BGG ).

Art. 100 Abs. 1 BGG Art. 47 Abs. 1 BGG 2.3. Die Beschwerdeführerin hat den angefochtenen Beschluss des Obergerichts nach ihren eigenen Angaben am 11. Mai 2021 erhalten. Die Beschwerdefrist begann damit am 12. Mai 2021 zu laufen ( Art. 44 Abs. 1 BGG ) und endete am 10. Juni 2021, einem Donnerstag. Die tags darauf am 11. Juni 2021 der Post übergebene Beschwerde ist damit verspätet eingereicht worden.

Art. 44 Abs. 1 BGG 2.4. Auf die Beschwerde ist demnach wegen verspäteter Einreichung nicht einzutreten. Der genannte Mangel ist offensichtlich, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG entschieden werden kann.

Art. 108 Abs. 1 BGG 3.

Auf die Erhebung von Kosten kann ausnahmsweise verzichtet werden.

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1.

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.

Es werden keine Kosten erhoben.

3.

Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der Staatsanwaltschaft See/Oberland und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 15. Juni 2021

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Chaix

Der Gerichtsschreiber: Störi