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Schmerzspezialisten - Behandlungsschwerpunkte und Methoden
Bei Schmerzen handelt es sich um eine komplexe subjektive Sinnes- und Gefühlswahrnehmung, die in der Regel als unangenehm bis unerträglich empfunden wird. Schmerzen können in ihrer Funktion als Warnsignal lediglich als akutes Symptom auftreten. Sie können aber, wenn sie über einen längeren Zeitraum von etwa 3 bis 6 Monaten oder länger anhalten, auch zu einem chronischen Schmerzsyndrom und damit zu einem eigenständigen Krankheitsbild werden. Bei chronischen Schmerzen erfüllt der Schmerz nicht mehr seine Funktion als Warnsignal. Stattdessen ist zwischen der ursprünglichen körperlichen Erkrankung, die die Schmerzen verursacht hat, und den Schmerzen kein Zusammenhang mehr feststellbar.
Typische Schmerzsyndrome, die von medizinischen Schmerzspezialisten behandelt werden, sind chronische Schmerzen, neuropathische Schmerzen, chronische Rückenschmerzen, chrinische Kopfschmerzen, somatoforme Schmerzstörungen, ungeklärte Schmerzen und Dauerschmerzen.
Behandlung verschiedener Schmerzarten
Chronische Schmerzen wie Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen, Phantomschmerzen oder Stumpfschmerzen sind Schmerzen, die auf Erkrankungen des aus Knochen, Gelenken, Wirbelsäule, Muskeln, Sehnen und Bändern bestehenden Stütz- und Bewegungsapparates zurückzuführen sind. Diese Schmerzen können von einem Facharzt durch eine Vielzahl verschiedener bewährter Methoden behandelt werden. Hierzu zählen unter anderem die Osteopathie, die Chirotherapie, die Akkupunktur, die Reizstrombehandlung oder die Stosswellentherapie.
Allgemeine Schmerzen sind in der Regel Schmerzen, die als Begleiterscheinung anderer Erkrankungen auftreten oder deren Ursache nicht geklärt werden kann, da sich keine körperlichen Gründe finden lassen. Zu den allgemeinen Schmerzen zählen im weiteren Sinne Nervenschmerzen, Muskelverspannungen, Dauerschmerzen, Reizungen des Nervensystems und Reizungen von Schmerznerven. Behandelt werden können allgemeine Schmerzen unter anderem in einem Schmerzzentrum durch eine Schmerztherapie, Neuraltherapie oder Infusionstherapie.
Als Tumorschmerzen werden Schmerzzustände bezeichnet, die auf eine Krebserkrankung zurückzuführen sind. Zu den möglichen Schmerzen bei Krebs- und Tumorerkrankungen gehören beispielsweise direkte Wundschmerzen, Operationsschmerzen und direkte Schmerzen bei Tumorerkrankungen. Die Tumorschmerztherapie kann eine Behandlung durch eine Schmerzpumpe, einen Schmerzkatheter oder eine Injektionstherapie sowie auch eine Therapie zur Schmerzbewältigung umfassen.