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Der vielseitige Musiker und Komponist Masato Suzuki ist am Dirigentenpult sowie als Cembalist, Pianist und Organist zu erleben. In dieser Saison kehrt er als Dirigent sowohl zum Yomiuri Nippon Symphony Orchestra als auch zum Tokyo Symphony Orchestra zurück und gibt sein Debüt beim NHK Symphony Orchestra, mit dem er in der vergangenen Saison Coplands «Symphonie für Orgel und Orchester» aufführte. Sein Repertoire ist facettenreich und umfasst Werke u.a. von Bach, Berlioz, Mendelssohn, Prokofjew, Rameau, Strawinsky und Takemitsu.
Für seine Premiere als Chefdirigent des Bach Collegium Japan wählte Suzuki Bachs «Johannespassion» und Monteverdis «L’Incoronazione di Poppea» aus; auf Tournee führte er das Ensemble zu den Thüringer Bachwochen und zum Barockfestival in Varaždin. 2019 veröffentlichte BIS Records die Gesamtaufnahme aller Cembalokonzerte von Bach, eingespielt von Suzuki mit dem Bach Collegium Japan, das er vom Spieltisch aus leitete. Nach seinem Debüt beim Edinburgh Festival mit Musikern des Dunedin Consort dirigierte Suzuki erstmals das Singapore Symphony Orchestra und die Academy of Ancient Music in London. Solabende sowie Auftritte als Kammermusiker gestaltete er u.a. beim Chofu International Music Festival – dessen künstlerischer Leiter und Executive Producer er ist –, beim Schleswig-Holstein Musik Festival und beim Verbier Festival. Mit der Aufführung der drei Gambensonaten von Bach, die 2019 bei Harmonia Mundi veröffentlicht wurden, setzt er seine Zusammenarbeit mit dem Bratschisten Antoine Tamestit fort.
Suzuki studierte Komposition und Alte Musik an der Universität für Schöne Künste und Musik in Tokio, bevor er Orgel und Improvisation am Königlichen Konservatorium in Den Haag studierte.