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Der Name Saphir kommt aus dem Griechischen (sappherio), eine alte Bezeichnung für Lapislazuli. Dieser Name wurde früher für verschiedene Steine verwendet. In der Antike, und sogar bis ins Mittelalter, verstand man unter Saphir meist den heutigen Lapislazuli. Im ausgehenden 18. Jh. ermittelte der Chemiker und Pharmazeut Martin Heinrich Klaproth die chemische Zusammensetzung unseres heutigen Saphires (Aluminiumoxid). Somit war es möglich, das Mineral den Korunden zuzuordnen. Aluminiumoxid ist einfarblos Mineral. Erst winzige Spuren anderer Elemente und deren Kombinationen erzeugen die Farben, z. B. Eisen und Titan sind für die Farbe blau verantwortlich. Am Meisten geschätzt ist ein reines Kornblumenblau. Bei Kunstlicht können einige Saphire tintenfarbig oder schwarzblau erscheinen. Durch Brennen bei Temperaturen von etwa 1700-1800'C erhalten farblich unscheinbare, trübe Saphire bestimmter Lagerstätten leuchtend blaue, beständige Farben. Heute versteht man unter Saphir alle nicht roten Korunde mit Edelsteinqualität. Rote Varietäten heissen Rubin. Die verschiedenen Farben des Saphirs werden gekennzeichnet, z. B. als grüner Saphir oder gelber Saphir. Der Name Saphir ohne Zusatz meint immer nur den blauen Saphir. Padparadscha werden rötlich bis orangegelber Saphir genant.
Grosse Saphire sind Raritäten. Sie werden teilweise mit eigenen Namen belegt, wie berühmte Diamanten. Das American Museum of Natural History/New York besitzt den Stern von Indien, wohl den grössten geschliffenen blauen Sternsaphir von 536 ct.
|Saphir||gehört zu der Korund-Gruppe|
|Transparenz:||durchsichtig dis undurchsichtig|
|Härte:||9|
|Chem. Daten:||Aluminiumoxyd. Eisen + Titan ist für die blaue Farbe verantwortlich.|
|Preissegment:||bis oberste Preiskategorie|
|Verwechslungen:||Spinell, Tansanit, Turmalin und natürlich Synthesen und Imitationen.|
|Synthesen gibt es schon seit 1891|