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Gendergerechte Sprache
Das Hinterfragen und Neugestalten etablierter Machtstrukturen gehören zu den überlebenswichtigen Eigenschaften einer Jugendbewegung. Die Überwindung des Patriachats, auch aus sprachlicher Ebene, werden von vielen Mitgliedern der Bewegung als zentraler Bestandteil dessen verstanden.
Die Diskussion ist natürlich viel Komplexer: Ist es bei Einschreibeformularen z.B. sinnvoller, nach dem Geschlecht der Person zu fragen, weil man dadurch erneut zum "Schubladendenken" in Geschlechterrollen zwingt? Häufig wird dieses Problem dadurch gelöst, dass die Eingabe nicht vorgegeben ist, sondern in einem Textfeld frei eingegeben werden kann. Geschlechtergerecht heisst aber auch, dass beim Treffen einer Auswahl (für ein Interview, für Podien etc.) die ausgeglichene Vertretung der verschiedenen Geschlechter berücksichtigt werden muss.
Im Verfassen von Texten für die Bewegung haben sich folgende Gepflogenheiten etabliert (vgl. dazu den entsprechenden Wikipedia-Artikel, welche diese Bergriffe viel umfassender reflektiert).
Angewandte geschlechterneutrale Sprache im geschriebenen Deutsch
- Nutzen von neutralen Wörtern (Mitgliedern anstelle von Aktivisten)
- Integrieren beider Geschlechter in ein Wort (Aktivist*innen anstelle von Aktivisten)