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Luzern (436m)
Bereits um 750 wurde das Kloster Im Hof gegründet, das jahrhundertlang dem Elsässischen Kloster Murbach gehörte. Als Datum der Stadtgründung wird der Bau der städtischen Peterskapelle im Jahre 1178 angenommen. Unter dem Regime der Habsburger büsst Luzern seine Freiheitsrechte ein. Daraufhin erfolgte 1332 der Bund mit den Eidgenossen. Mit zunehmender Bedeutung leistete sich die Stadt eine imposante Befestigungsanlage. Die gemeinsam mit den Eidgenossenschaft geführten Schlachten bei Sempach (1386) und später gegen den Herzog von Burgund brachten der Stadt zusätzlich Macht über die Luzerner Landschaft und Reichtum. Überregionalen Einfluss gewann Luzern als Führerin der Katholischen Orte während der Gegenreformation (16.Jh.) in diese Zeit fällt die Eröffnung des Jesuitengymnasiums, welches später zur Hochschule für Philosophie und Theologie ausgebaut wurde. Mitte des 19. Jahrhunderts war die Lehrtätigkeit der Jesuiten in Luzern Anlass für heftige politische Auseinandersetzungen, welche schliesslich in den Sonderbundskrieg mündeten. Bis zur Französischen Revolution war Luzern mit den europäischen Grossmächten durch den Söldnerdienst verbunden. Seit Beginn des 19. Jahrhunderts brachte der Tourismus grosse Veränderung im Stadtbild. Zwischen 1850 und 1900 wurde die Zahl der Hotelbetten verzehnfacht. Von einer Krise erholte sich die Tourismusbranche nach dem Zweiten Weltkrieg. Ausländischen Touristengruppen gehören ebenso zum sommerlichen Stadtbild Luzerns wie Kinder auf der Schulreise, Kongressteilnehmer oder Festspielbesucher.