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Laut der Zeitschrift New Scientist suchen einige Forschergruppen nach Möglichkeiten, die Nutztiere gentechnisch so zu verändern, dass sie keine Schmerzen mehr empfinden. Die Fortschritte in der Forschung seien schon weit fortgeschritten. Adam Shriver, ein amerikanischer Philosoph, findet das eine optimale Lösung: „Wenn wir die Tierfabriken nicht abschaffen können, sollten wir wenigstens die Schmerzen der Tiere minimieren“. So könne man weiterhin Fleisch essen, ohne dass die Tiere leiden müssten.
Laut New Scientist wird in Zukunft das meiste Fleisch in Tierfabriken produziert werden, um den immensen Hunger der Menschheit nach Fleisch zu stillen. Batteriehühner würden in manchen Ländern schon heute routinemässig mit Schmerzmitteln vollgepumpt.
Kann der Konsument in einigen Jahren also neben Bio-Fleisch oder Eiern aus Auslaufhaltung auch Fleisch aus „garantiert schmerzfreier Fabrikhaltung“ kaufen? Während die einen Forscher ganz real und mit voller Energie an diesem Ziel arbeiten, haben andere glücklicherweise eine dezidiert andere Vision: „Grosse Tierfarmen sind zu einem Öko-Desaster geworden“, zitiert“New Scientist“ den amerikanischen Forscher Alan Goldberg, „sie sollten geschlossen werden, so einfach ist das“.
Eine Frage bleibt: Warum bloss ist der Mensch fähig, den Nutztieren all das anzutun und sie während ihres kurzen Lebens nicht wenigstens einigermassen artgerecht zu halten?