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Der Vietnamkrieg wurzelt in der Kolonisierung Vietnams durch Frankreich im 19. Jahrhundert.
Vorgeschichte des Vietnamkrieges
Unter Napoleon III. haben die Franzosen 1856 begonnen, Indochina (Vietnam, Kambodscha und Laos) zu erobern und zu kolonisieren. Indochina war für die Franzosen eine einträgliche Kolonie, vor allem Kautschuk und Kohle waren gewinnbringend. Die vietnamesischen Arbeiter aber wurden mit Hungerlöhnen klein gehalten. Unruhen oder nationalistische Aufstände wurden von der Fremdenlegion oder der Kolonialtruppe erbarmungslos niedergeschlagen.
Während des Zweiten Weltkriegs breiteten sich die Japaner in Asien aus und kontrollierten zusammen mit den Franzosen auch Indochina. Vietnamesische Partisanen im Norden versuchten aber nun, sich durch Überfälle von ihren Kolonialherren zu befreien. Nach der Kapitulation Japans gewann Ho Chi Minh als Befreier Vietnams an Bedeutung.
Die drei Phasen des Vietnamkriegs
Der Vietnamkrieg war der längte Krieg des letzten Jahrhunderts. Er begann 1946 und endete 1975. Der Krieg lässt sich in drei Phasen einteilen: In die
- französische Phase, erster Indochinakrieg (1946 – 1954)
- amerikanische Phase (1955 – 1973, von 1964 – 1973 aktive kriegerische Phase)
- vietnamesische Phase (Bürgerkrieg, 1973 – 75)
Der Ablauf dieses längsten Krieges des 20. Jahrhunderts soll auf den folgenden Seiten dargestellt werden.
Der Vietnamkrieg und seine Phasen
- Wie es zum Vietnamkrieg kam – Übersicht
- Die französische Phase
- Die amerikanische Phase
- Der vietnamesische Bürgerkrieg
- Bilanz: Das schreckliche Ergebnis des Vietnamkrieges