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Seit 2010 trainierte Stephan Pfister die Schweizer Rollstuhl-Curlerinnen und -Curler. Als Trainer Leistungssport Swiss Olympic, Sportpsychologe IAP Zürich und systemischer Coach führte er das Team durch verschiedene Herausforderungen. Er baute in den Anfangsjahren das Rollstuhl-Curling in der Schweiz professionell auf und durfte an der WM 2016 in Luzern nicht nur den 4. Rang mit dem Nationalteam feiern, sondern auch die Qualifikation für die Paralympics 2018 in PyeongChang. In Korea erreichten das Team dann den guten sechsten Platz.
An der Heim-WM 2019/2020 in Wetzikon (SUI) stieg das Nationalteam dann mit einem enttäuschenden 11. Rang in die B-Liga ab. Im Jahr darauf gelang zwar der Aufstieg dank einem 2. Platz an der B-WM im finnischen Lohja, worauf allerdings schwierige Jahre folgten. Sowohl an der A-WM 2021 wie auch an den Paralympics in Peking 2022 resultierten letzte Plätze und die erneute Relegation in die B-Gruppe. Das Team musste in den letzten Jahren mit verschiedenen Abgängen an wichtigen Spielerinnen und Spielern kämpfen, während gleichzeitig die Athletengewinnung eine grosse Herausforderung darstellte.
Nun verlässt Stephan Pfister die SPV per Ende Februar 2024. Der Abgang birgt Chancen für eine Neuausrichtung, wie Andreas Heiniger, Leiter Leistungssport bei der SPV, erklärt: «Stephan Pfister hat den Aufbau des Rollstuhl-Curling in der Schweiz mitgeprägt und das Nationalteam professionell an Titelwettkämpfe geführt. Wir werden nun eine Auslegeordnung machen und danach entscheiden, wie die zukünftige Strategie des Rollstuhl-Curlings in der Schweiz aussehen soll.»
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