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Das Analysesystem basiert auf «Tripod», einem Wirkungsmodell, das im Rahmen der ARE-Studienreihe «Räumliche Auswirkungen von Verkehrsinfrastrukturen» (EIT) entwickelt wurde. Tripod verknüpft quantitative Daten und qualitative Informationen und erlaubt, zu erklären, wie und warum räumliche Wirkungen zustande kommen oder weshalb sie nicht auftreten. Es ist in der Lage, Wirkungszusammenhänge zwischen Verkehr, Potenzialen und Akteuren zu ermitteln und abzubilden sowie aufzuzeigen, wie Veränderungen in Räumen zustande kommen. Tripod geht davon aus, dass mehrere Faktoren zusammenwirken. Lineare Wirkungszusammenhänge zwischen Verkehr und Raum werden hingegen komplexen Zusammenhängen nicht gerecht.
Gemäss Tripod resultieren räumliche Auswirkungen aus dem Zusammenspiel von verkehrlichen Auswirkungen (zum Beispiel die veränderte Erreichbarkeit eines Gebiets und Umweltbelastungen der Verkehrsinfrastruktur), Potenzialen (der lokale und regionale Kontext mit spezifischen Standortfaktoren, wie etwa wirtschaftliche Strukturen oder Bauzonen-Reserven) und Verhalten von Akteuren (Aktivitäten von Schlüsselpersonen in der Planung, die bestimmen, ob sich Raumwirkungen überhaupt einstellen, sowie politische Ziele von Behörden).
Allerdings spielen auch externe Faktoren eine wichtige Rolle. Zudem können manche räumliche Auswirkungen verkehrlichen Auswirkungen sogar vorausgehen, indem sie bestimmte Entwicklungen im Hinblick auf künftige Veränderungen bei der Erreichbarkeit vorwegnehmen.
Auf Basis dieses Analysesystems wurden im Zuge des MGA 33 Indikatoren in sechs Themenbereichen definiert:
Themenbereiche Indikatoren
Güterverkehr
Personenverkehr
Umwelt
Wirtschaft, Gesellschaft und räumliches Gleichgewicht
Bodennutzung, Bautätigkeit und Immobilien
Tourismus