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(La) (Kt. Tessin,
Bez. Locarno).
2451 m. Endpunkt der vom
Monte Zucchero nach SO. auszweigenden Kette, 5-6 Stunden
nw. über Brione im Verzascathal. Bildet zwei wilde Felsgipfel, deren einer ein trigonometrisches
Signal trägt.
(Kt. Graubünden,
Bez. Maloja).
2906 m. Mächtiger, schroff und steil gegen das
Bergell abfallender Bergstock, zwischen dem
Passo di Marcio
im W. und dem Passo und
Pizzo della Duana im O. Im N. steigt der Marciofirn (Ghiacciaja della
Mazza) ö.
der Felsenschwelle von
Val di Roda zum Duanapass ab, von dem aus der Marcio in einer Stunde bestiegen werden kann. Die schöne
Aussicht wird aber im W. durch den
Pizzo Gallegione beeinträchtigt. Der Berg hat seinen Namen von der weitgehenden
Verwitterung des Gesteins, die hier bis zu einem schauerlichen Grade vorgeschritten ist: marcio (latein. marcidus oder marciolus)
= faul, zerfressen.
Gipfel und
Gräte sind furchtbar zerfallen. «Grosse Massen des haltlosen Gesteins lösen
sich von Zeit zu Zeit ab und stürzen die Alpweiden verderbend hinab in die Thaleinschnitte, welche vonSoglio
und
Castasegna hinaufsteigen.» (Theobald). Der Bergstock besteht (wie der 2845 m hohe
Pizzo Marcio) aus Gneis und Glimmerschiefer,
von denen jener gegen den
Pizzo della Duana hin festere Beschaffenheit annimmt. Vom Gneis des
Val di Roda gelangt man von N.
her auf nördlich einfallenden grauen, braun auswitternden Glimmerschiefer, der den
Grat da wo er nicht
vergletschert ist mit ungeheuren Haufwerken von Blöcken jeder Grösse bedeckt. Der darauf lagernde Gneis streicht im allgemeinen
W.-O. und fällt nach N. und NO. ein.
Das Val Marcri gehört zu den
für den Kanton Tessin
charakteristischen kleinen Seitenthälern, die hoch über einer Felswand ins Hauptthal ausmünden, so dass ihr
Bach beim Eintritt in dieses einen oder mehrere Fälle bildet.
Die in diese Thälchen hinaufführenden
Wege folgen nicht dem
Bach, sondern machen meist einen weiten Umgang, so der des Val Marcri durch das
Val Nadro.