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RISSPRÜFUNG
Bauteilgrösse: Ø 200x900 / max. Gewicht: 250 KG
Magnetpulverrissprüfung
Die Magnetpulverrissprüfung von magnetisierbaren Metallteilen, zumeist aus Stahl, seltener aus Nickel oder Kobalt, ist in Fachkreisen als sehr zuverlässiges Verfahren anerkannt. Für die Prüfung muss das Werkstück magnetisiert werden. Große Werkstücke, bei denen eine komplette Magnetisierung nicht möglich ist, werden nur in den zu prüfenden Teilbereichen magnetisiert.
Stromdurchflutung: Je nach Prüfaufgabe müssen aber auch Risse in Längsrichtung des Bauteils erkannt werden. Hierzu wird eine zweite Art der Magnetisierung benutzt, die sogenannte Stromdurchflutung. Bei der Stromdurchflutung wird das zu prüfende Werkstück von einem Strom durchflossen, der ein ringförmiges Magnetfeld erzeugt. Dadurch können Längsrisse auf dem Prüfkörper angezeigt werden.
Felddurchflutung: Wird ein Bauteil mit einem Magnetfeld, meistens in Längsrichtung beaufschlagt, spricht man von der so genannten Felddurchflutung. Mit Hilfe einer oder mehrerer stromdurchflossener Spulen wird in einem U-förmigen Eisenjoch ein Magnetfeld erzeugt. In diesem Eisenjoch wird das Werkstück eingespannt. Dadurch entsteht ein Magnetfeld in Längsrichtung zum Bauteil. Quer dazu liegende Risse, sogenannte Querrisse, bilden einen Streufluss und werden angezeigt.
Vorteile der Magnetpulverrissprüfung:
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Höchste Empfindlichkeit für Oberflächenrisse, auch bei komplizierter Werkstückgeometrie und unbearbeiteter Oberfläche
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Klare, reproduzierbare Rissanzeigen
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Nachweis von verdeckten Rissen dicht unterhalb der Oberfläche