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Mifepriston, der Wirkstoff der Abtreibungspille, greift ins Hormonsystem der schwangeren Frau ein. Als Nebenwirkungen können Durchfall, Erbrechen, Übelkeit auftreten. In manchen Fällen sind beim Abtreiben mit der Pille Kreislaufprobleme vorgekommen.
Heftige Blutungen können eine weitere Komplikation sein. Dann kann es erforderlich werden, die Gebärmutter auszuschaben, um die Blutung zu stoppen. Mitunter muss eine Bluttransfusion vorgenommen werden. Dies ist der Grund dafür, warum nur in solchen medizinischen Einrichtungen eine Abtreibung mit der Pille durchgeführt werden darf, welche über die für einen medizinischen Notfall nötige Ausrüstung verfügen.
Bei dieser Abtreibungsmethode ist es nicht der Arzt, der die Abtreibung vornimmt. Es ist die schwangere Frau selbst, welche die Abtreibung durch die Einnahme der Pillen einleiten muss. Der Verlauf einer medikamentösen Abtreibung kann darum psychisch umso belastender sein. Nachdem die Frauen die Abtreibungspillen eingenommen haben, überlegen manche erneut, ob dies wirklich das Richtige sei, und ob sie ihr Kind noch retten könnten. Auskunft über die Möglichkeiten, den Abtreibungsvorgang noch zu stoppen, gibt unter anderem das Team von Prodonna.