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Zur Zeit keine Kurse geplant
Nach drei Jahren erfahrungsreichem Tai Ji und Qigong Unterricht erlaube ich mir eine kreative Pause zu nehmen. Gerne informiere ich zur gegebener Zeit wieder über neue Aktivitäten.
Bei interesse senden Sie mir doch eine Mail. Danke!
Der Reifen des Radeswird gehalten von den Speichen,aber das Leere zwischen ihnenist das Sinnvolle beim Gebrauch.Aus nassem Ton formt man Gefässe,aber das Leere in ihnenermöglicht das Füllen der Krüge.Aus Holz zimmert man Türen und Fenster,aber das Leere in ihnenmacht das Haus bewohnbar.So ist das Sichtbare zwar von Nutzen,doch das Wesentliche bleibt unsichtbar.(Lao-Tse)
Die Ursprünge des Tai Ji
Einige Legenden
begründete die Praxis des Tai Ji. Er hatte auch Offenbarungen über die ewige Wandlung des
Universums. Sid bilden die ursprünglichen Diagramme in einem uralten chinesischen Weisheitsbuch,
dem I GING (Das Buch der Wandlungen).
Ein anderer Mönch, der möglicherweise während der Tang- Dynastie lebte(618 bis 906 n.Chr.), wurde
zur Erfindung von Tai Ji inspiriert, als er den Kampf zwischen einer Schlange und einem Spatzen
beobachtete.
Ein taoistischer Mönch, der zur Zeit der Yuan-Dynastie lebte (1279 bis 1 368 n.Chr.), lernte Tai Ji in einem Traum.
Andere wahrscheinlichere Geschichten berichten von Eremiten, die Tai Ji vor langer Zeit als heilsame Meditation und zur Selbstverteidigung entwickelten.
Meine liebste Geschichte ist jedoch die folgende:
Ein Märchen, das Wahrheit werden kann...
Es war einmal vor langer Zeit, da sass ein Mensch - Mann oder Frau - auf dem Gipfel eines Berges,
irgendwo, in einem beliebigen Teil der Welt, und beobachtete still die Natur. Er fühlte sich so beseelt
von den natürlichen Bewegungen in der Welt um sich herum, dass er spontan zu tanzen begann,
indem er all jene Elemente der Natur, die er leicht erfassen konnte, in ihren Bewegungen nachahmte.
Er öffnete sich vollkommen den Kräften der Natur - er wurde eins mit ihnen: Himmel, Erde, Feuer, Wasser, Bäume, Blumen, Wind, Wolken, Vögel, Fische und Schmetterlinge.
Sein Tanz beglückte ihn so sehr ‚ dass sein ganzen Wesen sich auf das vollkommenste verwandelte.
Erfüllt von einem überströmenden Glücksgefühl, gab er jeder Bewegungsfolge einen poetischen
Namen: Kosmetische Seifenblase, Harmonische Yin-Yang-Schleife, Der weiße Kranich schlägt mit
seinen glänzenden Flügeln, Hin- und herwogende Wolkenhände, Goldene Vögel balancieren auf
einem Bein, Umarme den Tiger - kehre zum Berg zurück. So wurde dieser Mensch zum Schöpfer des
Tai Ji-Tanzes.
Dieser Moment der Schöpfung kann vor vielen tausend Jahren stattgefunden haben - oder gerade
eben, jetzt, in diesem Moment, irgendwo - überall auf der Welt.
Dieser Mensch könntest Du sein –
Du bist der mögliche Schöpfer
des Tai Ji
Du bist der Tänzer und der Tanz.
Freue Dich daran!
(Quelle: Chungliang Al Huang ISBN3-7742-2473-0)
Die Ursprünge des Qigong
Qigong bedeutet „Kultivierung und Aktivierung der Lebenskraft Qi“.
Als Qigong werden traditionelle Bewegungs-, Atem- und Meditationstechniken bezeichnet, welche sich in China unter daoistischen, buddhistischen und medizinischen Einflüssen über Jahrhunderte entwickelt haben.
Die vielen meist einfachen Übungen dienen der Regulierung des Qi-Flusses im Körper, fördern die innere Ruhe und Gelassenheit und gelten als hervorragende Gesundheitsvorsorge.
Philosophie des Qigong
In der philosophischen Auseinandersetzung mit dem Qigong wird zwischen fünf verschiedenen Herkünften beziehungsweise Schulen unterschieden:
Darunter sind die geistigen Quellen gemeint, die den historischen Ursprung begleiten und zum besseren spirituellen Verständnis beitragen.
Die fünf Schulen sind nicht als isolierte, unabhängige Formen zu verstehen, vielmehr verfolgen sie alle das gleiche Ziel: die körperliche und geistige Gesundheit und Harmonie.
Je nach Herkunft unterstützen die Übungen entweder die körperlichen oder die geistigen Kräfte etwas mehr.
Wann eine Qigong Übung der daoistischen, konfuzianischen oder der buddhistischen Schule
zuzuordnen ist, ist nicht so sehr eine Frage der spezifischen Übungsform als vielmehr der
geistigen Grundhaltung.