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ZMB Phase 3
Bestvarianten und weiteres Vorgehen
Das Ergebnis der ZMB Umfahrung Eschenbach und des Variantenstudiums Verkehr Bereich Oberhofen–Inwil liegen nun vor: Die Variante Null+/öV, welche eine Optimierung im Bestand statt einer Umfahrung vorsieht, und die Umfahrungsvariante Ost kurz überdeckt Mettlen-Acher liegen auf den ersten beiden Rängen. Diese fliessen nun in die Gesamtbetrachtung für das Seetal ein, bevor eine definitive Entscheidung getroffen wird.
Die «ZMB Umfahrung Eschenbach» wurde in enger Zusammenarbeit mit der Begleitgruppe der Gemeinde Eschenbach, der Gemeinde Inwil, den beauftragten Fachleuten und Dienststellen des Kantons erarbeitet. Der ursprüngliche Variantenfächer von 14 Varianten reduzierte sich im Verlauf der eingehenden Untersuchung auf noch 6 Varianten, die in der Schlussbewertung miteinander verglichen wurden. Das Planungsteam kommt zum Schluss, dass die Variante Null+/öV insgesamt am besten abschneidet. Diese verzichtet auf eine Umfahrung von Eschenbach und strebt stattdessen die Verbesserung der Situation auf dem bestehenden Strassennetz an. Zudem soll der öV stark ausgebaut werden.
Da im Bezug auf das ganze Seetal eine Umfahrung noch nicht vorzeitig verworfen werden sollte, wird auch die am besten bewertete Umfahrungsvariante Ost kurz überdeckt Mettlen-Acher in die Planungssynthese Seetal einbezogen werden.
In der ZMB Phase 3 wurden die fünf Umfahrungsvarianten «West kurz», «Ost kurz überdeckt», «Ost kurz offen», «Ost kurz überdeckt Mettlen-Acher» und «Ost kurz offen Mettlen-Acher» sowie die Variante Null+/öV detailliert auf Nutzen und Kosten beurteilt. Die Bewertung erfolgte mit drei verschiedenen Methoden, unterschiedlichen Gewichtungen der Bewertungskriterien und berücksichtigte zwei Verkehrsszenarien (2018 und 2040).
Das Ergebnis des Variantenvergleichs wurde der Bevölkerung an einer Informationsveranstaltung am 22. Juni 2022 vorgestellt: Die Variante Null+/öV, welche eine Optimierung im Bestand statt einer Umfahrung vorsieht, und die Umfahrungsvariante Ost kurz überdeckt Mettlen-Acher liegen auf den ersten beiden Rängen. Diese fliessen nun in die Gesamtbetrachtung für das Seetal ein, bevor eine definitive Entscheidung getroffen wird.
Aufwändiger Variantenvergleich
Der Schlussempfehlung des Planungsteams ist ein aufwändiger Bewertungsprozess vorangegangen. Die Bewertung erfolgte mit drei verschiedenen Methoden, berücksichtigte sowohl eine kantonale als auch eine kommunale Gewichtung der Bewertungskriterien und verglich die Varianten in zwei unterschiedlichen Verkehrsszenarien, einmal ohne zusätzliches Verkehrswachstum (Szenario 2018) und einmal mit einem weiteren Verkehrswachstum (Szenario 2040).
Definitiver Entscheid nach Vorliegen der Planungssynthese Seetal
Die Planungssynthese Seetal hat zum Ziel, die Gesamtwirkungen im Seetal die sich aus dem Zusammenspiel der Bestvarianten für Ballwil, Hochdorf, Eschenbach und Oberhofen/Inwil ergeben, abzuschätzen und die Verkehrslösungen aufeinander abzustimmen. Zudem werden Möglichkeiten geprüft, die Kosten für die Variante Ost kurz überdeckt Mettlen-Acher zu reduzieren ohne den Nutzen wesentlich zu schmälern, und es werden vertiefte Abklärungen zum vorgeschlagenen ¼-Stundentakt der Seetalbahn und dem ergänzenden Ausbau des Busangebots getroffen. Diese Gesamtbetrachtung für das Seetal liegt im Herbst 2023 vor und bildet die Grundlage für die definitiven Entscheide von Regierungs- und Kantonsrat zu den Verkehrslösungen im Seetal.