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Weinviertel
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Vermutlich 1732 ließ der Müllermeister Mumb die Skulptur in Hausleiten, Bezirk Korneuburg, neben dem Bach vor der ehemaligen Herren-Mühle aufstellen.
Als sie umgefallen war weigerte sich der spätere Müller Schwayer, sie wieder aufstellen zu lassen, da sie nicht im Grundbuch eingetragen war. Der damalige Pfarrer Hartlieb zog nach einem Prozess den Kürzeren.
Sie wurde dennoch später renoviert und 1864 beim Gasthaus Eder (F.-W.-Raiffeisenplatz 3) aufgestellt. Früher wurde alle Jahre am 16. Mai eine Prozession hierher abgehalten. Dieser Brauch hielt bis zur Säkularisierung unter Kaiser Joseph II. Viele Jahre war vor der Statue einer der vier Altäre der Fronleichnamsprozession. 1989 wurde die Statue neuerlich renoviert und steht seither bei der Brücke am Hauptplatz.
Am Hauptplatz in Marchegg in der Nähe vom Schloss Marchegg steht diese Nepomukstatue unter Bäumen.
Im Volksmund früher "Hans am Weg" genannt, stand dieser Brückenheilige bis ins 19. Jhdt.
bei der Marchüberfuhr (Urfahr). Seit 1271 (König Ottokar) befand sich an jener Stelle
bis zumindest 1584 eine Brücke.
Sockel: Wappen der Palffys und Stadtrichterwappen (leider erstört). Die zweistufige Grundplatte liegt jetzt unterhab der Erde.
In Kempfendorf bei Leopoldsdorf im Marchfeld steht eine Nepomukstatue in einer Wegkapelle
Die Kapelle
In Korneuburg an der Wienerstasse (Bundesstrasse 3) bei der Kreuzung mit dem Wiener Ring steht im dortigen kleinen Schubertpark eine Nepomukstatue. Sie stammt aus dem Jahr 1828, was man am Sockel ganz deutlich sieht.
Bild vom Standort
In Pillichsdorf, im Norden von Wien gibt es in der dortigen Martinskirche eine Nebenkapelle mit der Darstellung des Brückensturzes vom Heiligen Nepomuk.
Hier sind wir in Rutzendorf im Marchfeld bei Gross-Enzersdorf.
Auf dem Sockel steht die Jahreszahl 1736.
Bild mit Sockel:
In der Pfarrkirche von Raasdorf bei Gross-Enzersdorf steht eine kleine Nepomukstatue in einer Wandnische.
In Stockerau in der Dr. Viktor Adler Gasse steht eine Wegkapelle mit einer kleinen Nepomukstatue aus dem 18. Jh. Sie ist mit einem gotischen Gitter verschlossen.
Bild von der Kapelle
In Stockerau bei der Aubrücke steht eine Johannes Nepomuk Statue. Nepomuk kniet auf einer Wolke. Ursprünglich war hier eine 1807 errichtete Holzbrücke über den Stockerauer Donauarm. Die Brücke wurde 1923/24 durch eine Stahlbetonbrücke ersetzt, ist aber heute für den Auto-Verkehr gesperrt.
Bild von der Umgebung der Statue
In Stockerau an der Bundesstrasse 3, dort wo sie Josef Wolfik Strasse heisst, steht in einem kleinen Park eine Nepomukstatue. Sie wurde 1723 vom Mitglied des inneren Rates Anton Dischendorfer gestiftet.
Die Inschrift lautet: DIVo proteCtorl sVo pos Vit antoniVs DIsChendorffer MDCCXXIII.
Bild von der Umgebung der Statue
In Stockerau an der B3 (Horner Bundesstrasse) bei der Brücke über den Göllersbach steht eine Johannes Nepomuk Statue.
Sie wurde 1764 vom Ehepaar Josef Martin und Katharina Röger gestiftet.
Die ursprüngliche Inschrift lautet: DIVo Ioanni est haeC statVafaCta = MDCCLXIIII
In der Pfarrkirche von Untersiebenbrunn steht eine kleine Nepomukstatue in einer Wandnische auf der linken Seite.
Zwischen zwei Putten steht Johannes Nepomuk in Weikendorf im Weinviertel. Das Denkmal stammt aus dem Jahre 1726.