Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03603.jsonl.gz/3061

ChantDigger + the analysis of plain chant
ChantDigger is a program which brings together basic material for the analysis of plain chant. It's a tool for research but it doesn't give results which can replace research done by human beings.
Most of the written texts in this website are in German. But there's a GuidedTour in English which should give a fair basic understanding of the program and its aims.
ChantDigger ist ein Programm, um gregorianische, altrömische oder mailändische Propriumsgesänge abzusuchen. Man lernt den ChantDigger, indem man die Guided Tour durchgeht. Dafür benötigen Sie eine Stunde und ersparen sich viel Arbeit.
Das Programm umfasst fünf Suchfunktionen, um die Propriumsgesänge der drei liturgischen Corpora abzusuchen und bestimmte Forschungsarbeiten zu erledigen. Für die Arbeit benötigen Sie einen Computer mit einem Zugang zum Internet. Normalerweise funktioniert das Programm mit Chrome und Firefox, aber auch mit Safari und Opera lässt sich gut arbeiten. Internet Explorer konnte nur selten ausprobiert werden.
Code und Daten stehen zur Verfügung. Ich bitte alle Interessenten, die sich bedienen wollen, den normalen Umgang mit open source software zu beachten. Der Name ChantDigger sollte mir überlassen bleiben. Erfinden Sie einen eigenen Namen.
Das Notizbuch: ChantDigger erlaubt es, irgendwelche Suchergebnisse bequem zu kopieren, um sich einen beliebig grossen Zettelkasten mit Graphikausschnitten zuzulegen. Solche Ausschnitte kann man dann nach Belieben in eine Publikation hineinkopieren. Sie benötigen dazu lediglich das entsprechende Hilfsprogramm Ihres Betriebssystem oder eine der zahlreichen screenshot utilities, die sich im Internet recht preiswert finden.
Feedback: Wer mir etwas mitteilen will – gute Ideen sind sehr gefragt! – benutze das Kontakt-Formular. Für jede Unterstützung bedanke ich mich bereits jetzt herzlich!
Die Datenbank im ChantDigger umfasst gegen 2200 Gesänge, und zwar alle neumierten Propriumsgesänge im Graduale triplex, also den älteren Bestand. Die im Graduale triplex nicht vorhandenen Verse zu den Offertorien sind nach Massgabe des Offertoriale triplex nachgetragen. Ebenfalls vorhanden sind die Propriumsgesänge des Graduale Vat 5319. Das mailändische/ambrosianische Repertoire ist nur mit einem Rumpfbestand vertreten, nämlich mit den korrespondierenden Gesängen im von Gregorio Maria Suñol herausgegebenen Antiphonale missarum juxta ritum sanctae ecclesiae Mediolanensis, Rom 1935; eine Erweiterung ist nicht geplant. Genauere Angaben zu den benutzten Quellen finden sich unter dem Menueintrag Guided Tour.
Zum musikwissenschaftlichen Hintergrund des Projektes gibt es Einführendes zum Problemkreis "mündliche Tradition". Programme zum Absuchen musikalischer Daten sind noch wenig geläufig. Auf der Seite über Digital Humanities finden Sie die Ausgangspunkte, von denen ich mich habe anregen lassen.