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Von grosser Bedeutung für das D-FOWI waren die Veränderungen, die seit den 1970er Jahren den ganzen Umweltbereich erfassten. Die Holzproduktion, die bisher vielen Gemeinden ihr Einkommen gesichert hatte, trat aus wirtschaftlichen Gründen mehr und mehr in den Hintergrund. Gleichzeitig verlangte das zunehmende Interesse der Gesellschaft an der Umwelt und an ihrer Nutzung nach neuen Regelungen: mit der Einführung der neuen wirkungsorientierten Verwaltungsführung wurde eine Entflechtung von betrieblichen und öffentlichen Aufgaben der Forstverwaltung von Bund und Kantonen vorgenommen. Das aus der grundsätzlichen Forderung nach Walderhaltung im 19. Jahrhundert entstandene Forstpolizeigesetz von 1902 wurde 1991 durch das Waldgesetz abgelöst. Die vom Departement zu erreichenden Ausbildungsziele standen mit diesem Wechsel unter veränderten Vorzeichen, was zu erheblichen Unsicherheiten führte.
Während die wissenschaftliche Beschäftigung mit der Umwelt an der ETH mit der Gründung des D-UMNW festen Fuss fasste, ergab sich gerade dadurch eine Konkurrenz für die Forstwissenschaften und schliesslich durch die unterkritische Grösse des Departementes eine ernsthafte Problemlage. Abklärungen betreffend einer Fusion mit verschiedenen Departementen wurden in Angriff genommen und schliesslich die Fusion mit dem D-UMNW realisiert. Kritisch wurde die Situation, als mitten in diesem Prozess im September 2002 die "Terminierung", d.h. Aufhebung von drei der sieben Professuren verfügt wurde. Das D-FOWI startete damit stark geschwächt in den endgültigen Prozess der Fusion zum D-UWIS, der auf Beginn des Jahres 2004 formell vollzogen wurde.
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5.4.2005 |
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