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In der Schweiz wurden mit der Schaffung des Berufes der KomplementärTherapeuten folgende Ziele durch die Organisation der Arbeitswelt der KomplementärTherapeuten (OdA KT) formuliert:
„Genesung in der KomplementärTherapie zielt darauf ab, körperliche Störungen und Leistungsbeeinträchtigungen zu vermindern und aufzulösen sowie das körperliche und seelische Wohlbefinden und den Umgang mit Gesundheitsbeeinträchtigungen zu verbessern.
KomplementärTherapie erachtet Genesung als einen Prozess, der von verschiedenen, sich ergänzenden Faktoren abhängig ist und Körper, Geist und Seele gleichermassen umfasst. Sie setzt diesen Prozess über die Stärkung der Selbstregulation, der Selbstwahrnehmung und der Genesungskompetenz in Gang.“
Und gemäss dem Internationalen Verband der Yogatherapeuten (IAYT) wird Yogatherapie wie folgt definiert:
„Yogatherapie ist die professionelle Anwendung der Prinzipien und Praktiken des Yoga zur Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden innerhalb einer therapeutischen Beziehung, die eine personalisierte Beurteilung, Zielsetzung, Lebensstil-Management und Yogapraktiken für Einzelpersonen oder kleine Gruppen umfasst.„
Gegenüber den Hatha Yoga-Kursen, bei welchen die Gruppenteilnehmenden unter Anleitung eines Yogalehrers Körperübungen (Asanas), Atemübungen (Pranayamas) und Gesang (singen von Mantren) oder Meditation quasi synchron ausführen, geht es in der Yogatherapie darum, die einzelne Person oder eine kleine Gruppe von Menschen mit vergleichbaren Bedürfnissen auf ihrem Weg im Sinne der Salutogenese zu unterstützen.