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Boardercrosserin Sandra Gerber hat am Dienstag, einen Tag vor ihrem 33. Geburtstag, via soziale Medien ihr Karrierenende verkündet. Nach einer resultatmässig schwachen Saison 2017/18 verlor die Bernerin ihren Kaderstatus bei Swiss-Snowboard.
Gerber hatte im Winter 2011/12 als bereits 27-jährige B-Kader-Fahrerin im Europacup den Durchbruch geschafft und einen Weltcup-Startplatz erhalten. Bestresultat in 29 Rennen war der 4. Platz vor drei Jahren in Veysonnaz.
Zweimal nahm Gerber an Weltmeisterschaften teil, 2014 bestritt sie das Olympia-Rennen in Sotschi (13. Rang). Eine Fussverletzung im November 2015 mit langwieriger Rehabilitation und eine Schulterverletzung im Frühling 2017 warfen die Emmentalerin jeweils weit zurück. Die angestrebte Rückkehr in die Top 10 schaffte Gerber mit Ausnahme des zweiten Rennens in Feldberg 2018, als die Olympia-Selektionsphase bereits abgeschlossen war, nicht mehr.
Gerbers Rücktritt ist bereits der dritte im Schweizer Snowboardcross-Frauenteam seit Saisonende. Er folgt auf jenen der langjährigen Weltcup-Fahrerin Simona Meiler und jenen von Alexandra Hasler (20) aufgrund drei schwerer Verletzungen in den letzten zwei Jahren.