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Projektinformationen:
Spiele sind künstlich angelegte Aktivitäten, die in einem spezifischen Kontext stattfinden und den Spielern Ziele setzen und Verhaltensregeln definieren. So bieten sie die Möglichkeit miteinander zu interagieren, unterschiedliche Strategien auszuprobieren und eigene Handlungen zu bewerten. Spiele schaffen daher eine experimentelle Lernumgebung. In diesem Lehrprojekt setzen sich die Studierenden im Rahmen der Entwicklung eines Bildungsspiels mit den Kernelementen der Demokratie und ihren Zielkonflikten auseinander.
Ziele des Projektes:
Das Projekt verfolgt mehrere Zielsetzungen. Zum einen erarbeiten die Studierenden hochkomplexe Sachverhalte in Form der Entwicklung eines Bildungsspiels aktivierend und ergebnisorientiert. Die Veranstaltung richtet sich primär an Studierende im Master Politikwissenschaft und Doktoranden des Doktoratsprogrammes „Democracy Studies“.
Zum anderen werden im Rahmen des Projektes Handreichungen zur Entwicklung von Bildungsspielen erarbeitet, sodass dieses Format auch für andere Lehrende nutzbar wird.
Weiterentwicklung der Lehre:
Das Projekt basiert auf dem didaktischen Ansatz des „playful learning“ und wendet diesen für die Entwicklung eines angeleiteten Bildungsspiels an. Diese Form des Bildungsspiels vermittelt den Lernstoff in drei Phasen. Die erste Phase ist die Instruktionsphase in er die Lernenden an ein Thema heran geführt werden. In der zweiten Phase, der Spielphase, werden die Grundkenntnisse durch wiederholte Interaktion mit anderen Lernenden angewendet. In der letzten Phase, der Evaluationsphase, wird sowohl das Spielergebnis, als auch das eigene Spielverhalten analysiert und bewertet.