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Wird das Thema so ettikettiert, wie in der Überschrift formuliert, lässt die Ettikettierung sofort an unmenschliche Behandlung an sich nicht böser und schlechter sondern lediglich genervter und irritierter Asylsuchender denken.
Es geht indessen um die notwendiger- und sinnvollerweise gesonderte Unterbringung nicht bloss renitenter sondern krimineller und straffälliger Asylbewerber. Diese schaden nicht nur dem Asylsytem sondern auch dem Ansehen ihrer zivilisierten und kooperierenden Schicksalsgenossen, besonders denen aus dem eigenen Herkunftsland, und sind auch diesen nicht als Unterkunftsgenossen zumutbar.
Wo die räumlichen Kapazitäten ohnehin knapp sind, ist es das Natürlichste auf der Welt, die besseren und angenehmeren Plätze denen vorzubehalten, die sich dafür durch angenehmeres Verhalten qualifiziert haben. Diejenigen, die meinen, ohne jede Gegenleistung nur fordern zu müssen, müssen sich halt mit dem begnügen, was für sie noch übrigbleibt.
Die Fragen von Unterbringung und der Gewährung von Bewegungsfreiheit sind in erster Linie rein praktischer, logistischer Natur und müssen mit entsprechend nüchternen und pragmatischen Massnahmen beantwortet werden.
In jeder Beziehung sind für deren Menschlichkeit alle davon Betroffenen mitverantwortlich und mitursächlich.
Menschlichkeit entsteht nicht aus Überschwang "positiver" Gefühle sondern wird durch Meisterung eher belastender Gefühle erarbeitet.