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Name für das Alpengebiet zwischen dem
Simplon und
Gotthard einerseits und dem Thal der
Rhone und der Poebene andererseits.
Sie umfassen somit auf Schweizer Boden die Gruppen des
Monte Leone und der
Maggia und auf italienischem Boden die
Alpen von
Ossola.
Diese schon von Studer 1851 verworfene Bezeichnung ist dann 1869 von Gerlach wieder zu Ehren
gezogen worden und wird heute in geographischen und alpinistischen Veröffentlichungen immer noch häufig verwendet.
(Kt. Freiburg,
Bez.
Greierz). 818 m. Gem. und schönes Pfarrdorf, am rechten Ufer der
Saane. Station der Linie
Châtel SaintDenis-Bulle-Montbovon. Postablage, Telegraph, Telephon. Gemeinde, mit
Buth: 61
Häuser, 331 kathol. Ew.; Dorf: 51
Häuser, 275 Ew.
Wiesenbau und Viehzucht,
Wald. Strohflechterei.
Steinbrüche bei Le Petit
Chabloz und
La Joux de Mury, Tuffbruch
bei Niclemant. Der seit etwa 10 Jahren abgebaute Baustein gehört dem oberen Malmkalk
an und ist ein weissgrauer Kalkstein,
der lokal mit grünen Adern durchzogen ist und dann Lessocmarmor heisst (entspricht dem
Alter nach dem
Marmor von
Grandvillard).
Auf Boden der Gemeinde Lessoc steht das Elektrizitätswerk von
Montbovon. Lessoc ist die Heimat des 1879 gestorbenen hervorragenden
Juristen
Pierre Fracheboud. Lessoc hat eine reizende Lage am Fuss des Mont
Cray, der
Dent de Combettaz und des
Gros Vanil Carré
und ist von schönen
Weiden und prachtvollen Waldungen umgeben. Die an das
Pays d'Enhaut angrenzende Gemeinde
wird von dem sog.
Torrent durchflossen, einem reissenden kleinen
Wildbach, der vom
Gros Linsert und der
Tornettaz herabkommt
und 1,5 km sw. vom Dorf in die
Saane mündet.
Schöne Aussicht auf das ganze obere Greierzerland. Pfarrkirche zu
St. Martin. Zwei Brücken über die
Saane: eine 1667 erbaute, kühne gedeckte Holzbrücke in wilder und malerischer Gegend und eine moderne Eisenbrücke.
Auf dem Dorfplatz steht ein 1796 erstellter achteckiger
Brunnen aus Lessocmarmor mit einem domförmigen Dach. In
Le Buth die
elegante
Kapelle zu
Notre Dame des Neiges. In Lessoc wird ein altes Panner aufbewahrt, das von einem Bürger
der Gemeinde aus der Schlacht von
Murten mit heimgebracht worden sein soll, aber doch erst aus dem 16. Jahrhundert zu stammen
scheint. Vergl.
Fribourgartistique à travers les âges, 1898 und 1899.