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Zu Zeiten der Ägypter herrschten härtere Sitten, klar. Wem beim ritzen von Steintafeln einen Schreibfehler unterlief, der wurde geköpft. 6015 Jahre später lebt ein Weltwoche-Auslandredaktor namens Urs Gehriger, der in mindestens drei Fällen Plagiate unter seinem Namen publizieren liess: er übernahm vom «Telegraph» eine Buchrezension, bei der «Frankfurter Allgemeinen» (zum Thema Mauern) kupferte er ganze Passagen unverändert ab, bei der «Welt» soll er zum dritten Mal kopiert haben und offenbar blieb es bei einem weiteren Artikel bei «Newsweek» nicht nur bei einer Inspiration.
Roger Köppel, Verleger und Chefredaktor der «Weltwoche», nahm dazu in der Weltwoche wie folgt Stellung: «Wir bitten sowohl die beiden Zeitungen als auch unsere Leserinnen und Leser für diese Fehlleistungen um Entschuldigung».
Es. Tut. Ihm. Leid! Niedlich, oder? Noch eine Frage: Urs Gehriger arbeitet (laut LinkedIn) seit 2003 für die Weltwoche. Trotzdem will er auf der Redaktions-Seite sein Gesicht nicht zeigen? Hm.