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Der Bezug ist offensichtlich, das Ziel nicht minder ehrgeizig. Es ist ein ambitioniertes Ziel, das sich Alan Roura für seine zweite Solo-Weltumseglung gesetzt hat: die Leistung von Phileas Fogg, Jules Vernes’ berühmtem Reisehelden, zu wiederholen (oder gar zu übertrumpfen).
Es ist eine symbolträchtige Zahl, die Alan Roura bei seiner zweiten Teilnahme an der Vendée Globe im Kopf hat. Sie stammt zwangsläufig aus dem Roman von Jules Verne, den Roura als Kind gelesen hat. «Ich finde die Referenz motivierend, denn sie vermittelt mir den Eindruck, in den exklusiven Kreis jener einzutreten, welche die Welt in weniger als 80 Tagen umsegeln konnten,» so der gebürtige Genfer. Aber hat der frischgebackene Vater die Fähigkeiten, um sich den weltbesten Seglern anzuschliessen? « Das Boot ist dieses Mal dazu in der Lage", sagte der 27-jährige Skipper, der bei seiner Vendée Globe Premiere 2016 nicht mit den höchsten Tempi hatte mithalten können. «Seitdem haben wir unser Boot jedoch weiterentwickelt und viele Verbesserungen vorgenommen, so dass das Boot leichter und schneller geworden ist, ohne dabei an Zuverlässigkeit einzubüssen», so Roura weiter. Hinzu kommen Fortschritte beim Material und bei der Bordtechnik, welche die Aussichten der «La Fabrique» deutlich verbessern. Was ist am Vendée Globe also möglich?
"Ich fühle mich dazu in der Lage, an der Vendée Globe vorne mitzusegeln", sagt Roura. «Natürlich, der Sprung von 25 Tagen gegenüber 2016 ist riesig, aber genau deshalb habe ich mich jetzt drei Jahre vorbereitet und auch das Boot gewechselt. Ich habe das Gefühl, von Jahr zu Jahr stärker geworden zu sein und werde mit Sicherheit mein Bestes geben.» Für den 27-jährigen dürfte der Sieg bei allen Fortschritten und Anstrengungen der letzten Jahre ausserhalb seiner Reichweite bleiben. Dennoch visiert er die 80-Tage-Marke an, welche, basierend auf den Erfahrungen der letzten Jahre, gut genug für einen Platz unter den Top 6 sein könnte. Allerdings sind in diesem Jahr gleich acht neue Boote am Start, was bedeutet, dass die ersten fünf Plätze theoretisch bereits vergeben sein könnten. Reicht es dennoch für Roura? "Wenn ich es schaffe, in weniger als 80 Tagen ins Ziel zu kommen, wird mein Ranglistenplatz automatisch gut sein. Davon bin ich überzeugt.» Wir drücken die Daumen!
Foto © Christophe Breschi / La Fabrique