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Um 15 n. Chr. kommt Aulus, der Adoptivsohn des Tribuns Claudius Marcinus, als Decurio der römischen Reiterei in die dichten Urwälder nördlich des grossen Stromes. Von den Römer als fünfjähriger Knabe aus dem Land der Brukterer verschleppt und in den Lagern der Legionäre als Bursche des Tribuns aufgewachsen, tritt Aulus selbst in die Legion ein und gelangt so als junger Mann, zurück in das Land, das einmal seine Heimat war. Dort erfährt er von seiner wahren Herkunft und von dem Mann, der seine Eltern tötete. Er wendet sich von den Römern ab und findet bei dem Stamm der Brukterer seine Heimat wieder. Aus dem Legionär der Reiterei, Aulus Marcinus, wird der Germane Gerowulf. Voller Hass und Enttäuschung, auf der Suche nach der Wahrheit und um Rache zu nehmen, schliesst er sich den Horden des Cheruskerfürsten Sigurd an, den die Römer Arminius nennen.
Portrait
Der 1964 im Ruhrgebiet/NRW geborene Rainer W. Grimm erlernte zwei Handwerksberufe, bevor er seine Liebe zur Schriftstellerei entdeckte, und damit begann, seine erste Geschichte über die Wikinger zu schreiben. Anfangs nur zum Zeitvertreib, ist das Schreiben von historischen Geschichten und Romanen inzwischen zu einem Teil seines Lebens geworden. Er lebt immer noch mit seiner Familie und zwei Katzen im Ruhrgebiet. Mit der Saga von Sigurd Svensson "Das Schwert des Wikingers" veröffentlichte der Autor den ersten von zwei Romanen, die die Vorgeschichte zu der, in drei Bänden erschienenen Saga von Erik Sigurdsson bilden.