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Ponti verbesserte zum Auftakt der Langbahn-Wettkämpfe in der ungarischen Hauptstadt im Vorlauf in 23,04 den eigenen Landesrekord vom März 2021 gleich um 0,35 Sekunden. Damit qualifizierte sich der 21-Jährige am Samstag mit der fünftbesten Zeit souverän für die Halbfinals.
Am Abend blieb der Olympia-Dritte von 2021 (über 100 m Delfin) zwar neuerlich unter seiner alten Bestmarke. Doch die 23,29 reichten für Ponti, der über 100 und 200 m Delfin deutlich stärker einzuschätzen ist, nur zum 13. Platz. Für den Finaleinzug hätte er eine Viertelsekunde schneller sein müssen - also exakt so schnell wie am Morgen im Vorlauf.
Ugolkova knapp gescheitert
Maria Ugolkova qualifizierte sich über 200 m Lagen ebenfalls für die Halbfinals, in welchen sie dann als Neunte ausschied. Die Schweizer Rekordhalterin blieb in 2:11,06 um eine Sekunde über ihrer Bestmarke, zur achtklassierten Ungarin Katinka Hosszu fehlten ihr 34 Hundertstel.
Hingegen Endstation Vorlauf hiess es für zwei weitere Schweizer, die am ersten von acht Wettkampftagen in Budapest im Einsatz standen. Antonio Djakovic (als Zehnter) und Jérémy Desplanches (22.) schieden über 400 m Crawl respektive 100 m Brust aus. Djakovic fehlten in der persönlichen Saisonbestzeit von 3:46,90 nur 44 Hundertstel zum Finaleinzug. Den eigenen Landesrekord verfehlte der 19-jährige Thurgauers um 1,08 Sekunden.
Der Genfer Lagen-Spezialist Desplanches blieb zum WM-Auftakt auf einer Nebenstrecke mit 1:01,24 fast eine Sekunde über seinem Schweizer Rekord, den er im Vorjahr an den Olympischen Spielen in Tokio aufgestellt hatte. Desplanches' Hauptrennen über 200 m Lagen beginnt am Dienstagmorgen mit dem Vorlauf.