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Neue Verdächtigungen wegen Budget-Überschreitung
Die Formel 1 sorgt auch abseits der Rennstrecken wieder für Schlagzeilen. Es gibt Verdächtigungen, dass erneut Teams gegen die Budget-Obergrenze verstossen.
Die Formel 1 sorgt auch abseits der Rennstrecken wieder für Schlagzeilen. Es gibt Verdächtigungen, dass erneut Teams gegen die Budget-Obergrenze verstossen.
In Verdacht geraten sind offenbar mindestens zwei Rennställe. Namen werden allerdings (noch) keine genannt. Sollten sich die Vermutungen bestätigen, wollen die Verantwortlichen der Formel 1 mit empfindlichen Sanktionen reagieren. «Ich möchte, dass die Strafe im Falle eines Verstosses das Sportliche tangiert. Das haben wir ganz klar gefordert», sagt Stefano Domenicali, der Geschäftsführer der Rennserie.
Der Italiener dürfte mit seiner Forderung darauf zielen, dass sich ein mildes Urteil, wie es die Zuständigen des Internationalen Automobil-Verbandes FIA im vergangenen Herbst im Falle des Teams Red Bull gesprochen haben, nicht wiederholt. Die Equipe um Weltmeister Max Verstappen war mit einer Busse von rund sieben Millionen Dollar belegt worden, weil sie die erlaubte Limite in der Saison zuvor um knapp zwei Millionen überschritten hatte.
Die Budget-Obergrenze für die Formel-1-Teams war vor zwei Jahren eingeführt worden. In der ersten Saison waren die erlaubten Ausgaben auf 145 Millionen Dollar limitiert. Für die laufende Weltmeisterschaft liegt sie, Inflationsausgleich und Bonus für die höhere Anzahl von Grands Prix eingeschlossen, bei etwas mehr als 150 Millionen Dollar. Ziel der Regulierung ist es, die Teams wirtschaftlich profitabel zu machen und die Chancengleichheit zu erhöhen.