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Um die Entstehung von Sand zu verstehen, muss man erst einmal viele Jahre in der Geschichte der Erde zurückgehen. Und wenn wir sagen viele, dann meinen wir auch viele. Der Sand, den wir heute in der Wüste oder am Strand antreffen, ist nämlich während Millionen von Jahren entstanden!
Sand ist winziges Gestein
Unsere Erde besteht aus verschiedenen Gesteinen, die aus ganz unterschiedlichen Stoffen zusammengesetzt sind. Man bezeichnet diese Stoffe als „Mineralien“. Mehr dazu später. Unsere Alpen zum Beispiel bestehen auch aus Gestein. Solches Gestein ist während Millionen von Jahren der Sonne, dem Regen und dem Wind ausgesetzt. Durch die Zusammenwirkung von Hitze, Kälte, Wind und Wetter wird das Gestein in kleinere Brocken, Steine, Kies und Körner verwandelt. Diesen Prozess nennt man Verwitterung.
Brocken, Steine, Kies und Körner werden dann durch Wasser oder Wind weiter transportiert. Zum Beispiel durch Flüsse zu einem See oder Meer. Während des Transportes werden sie durch aneinanderstossen mit anderen Gesteinsstücken über die Zeit immer kleiner und kleiner. Die Ecken und Kanten runden sich dabei ab. Wenn die Körner schliesslich kleiner als 2 mm sind, nennen wir sie Sandkörner. Körner, die grösser als 2 mm sind, nennen wir Kies. Sand ist also nichts anderes als ganz kleine Steine!