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Im UNO-Jahr des Wassers thematisiert l’art pour l’aar den globalen Handel mit Wasser.
Natürlicherweise floss das Wasser des Totensees von der Grimsel-Passhöhe nach Süden ab, in die Rhone und ins Mittelmeer. Vor rund 60 Jahren erwarben die Kraftwerke Oberhasli den Totensee und versperrten den Südabfluss mit einer Staumauer. Seither fliesst das Totenseewasser über ein Kraftwerksystem in die Aare und in die Nordsee.
Für einige Stunden stellt l’art pour l’aar die ursprünglichen Verhältnisse wieder her. Sieben PVC-Rohre werden über die Mauerkrone des Totensees gelegt. Mit Hilfe des Syphonsystems strömen rund 70 Sekundenliter Wasser ins alte Bachbett nach Süden.
Konzert und Videoinstallation, Michaelskirche Meiringen, 22. November 2003 im Rahmen 2. Festival für zeitgenössische Musik „L’art pour l’Aar, ensemble bern modern“.
Die Arbeit „WasserLassen“ wurde von der Volkswirtschaft Berner Oberland mit einem Beitrag unterstützt.
Am Projekt „WasserLassen“ sind beteiligt:
Hansueli Urwyler, Adolf Urweider, Peter Stähli, Heinz Stähli, Iris Krebs, rittiner & gomez, Christoph Flück, Nick Röllin, Michel Jaussi, Mauro Bieg