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Viele Insekten durchleben ihre Larvenstadien unter Wasser – so auch die Köcherfliege. Ihr Name leitet sich von der Schutzhülle ab, mit der sie ihren empfindlichen Hinterleib schützt, und dank dem sie das Abdriften in der Strömung verhindert. In der Emme leben Arten, die ihren Köcher aus Sand, Kies und kleinsten Steinchen formen.
Wenn die Entwicklung der Larve abgeschlossen ist, verpuppt sie sich für etwa drei Wochen. Danach öffnet die Fliege den Köcher mit ihren scharfen Mundwerkzeugen. Dann kommt sie an die Wasseroberfläche. Jetzt wird es gefährlich: Viele Fische und Wasservögel schätzen sie als Beute.
Das Vorkommen von Köcherfliegen gilt als Anzeichen für eine gute Wasserqualität.
Köcherfliegen findet man häufig auf der Unterseite von Steinen.