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Die Sitte, die Brüste zu bedecken und zu stützen, reicht mindestens ins antike Griechenland zurück, schon 2500 vor Christus verdeckten minoische Frauen auf Kreta ihre Brüste. In griechischen Stadtstaaten wie Sparta sollen sich Frauen bei der Teilnahme an Sportveranstaltungen die Brüste abgebunden haben, um männlicher zu erscheinen. In der römischen Antike bedeckten und stützten Frauen ihre Brust mit dem Strophium, auch Fascia pectoralis genannt.
Seit dem 16. wurden Mieders und Korsette getragen. Das Mieder wird bei Volkstrachten und beim Dirndl getragen. Ende des 19. Jahrhunderts löste der Büstenhalter das Korsett ab. Die ersten Modelle bestanden aus Leinen. Ab den 1920er Jahren wurden sie auch aus Seide, Musselin oder Batist hergestellt.