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VOR DEM SPIEL:
Im ersten Spiel der Vorbereitung setzte Trainer Sebastién Bader auf folgende Aufstellung: Die Viererkette vor Torhüterin Michèle Tschudin bildeten Daria Jermann, Jana Brunner, Melanie Huber und Sina Hirschi. Rückkehrerin Vanesa Hoti und die junge Chiara Schmid spielten vor der Abwehr, während die beiden Neuzugänge Sonja Merazguia und Selina Fockers die Aussenbahnen besetzten. Mayr spielte hinter der einzigen Spitze Kristina Sundov.
DIE ERSTE HALBZEIT:
In den ersten Minuten der Partie war ein Abtasten der beiden Mannschaften erkennbar. Der FC Basel hatte zwar deutlich mehr Ballbesitz, konnte sich aber wegen kleineren Unkonzentriertheiten im Spielaufbau noch keine grossen Chancen erarbeiten. Die ersten Abschlüsse von Schmid, Hoti und Fockers blieben daher eher ungefährlich. Früh konnte man sich einige Eckbälle erarbeiten, welche jedoch auch noch zu keinen erwähnenswerten Chancen führten.
In der 15. Minute wurde Mayr im Strafraum zu Boden gebracht. Den fälligen Elfmeter verwandelte Sundov souverän in die obere rechte Ecke. Nur wenige Minuten später hatte sie nach einem Foul an Merazguia die Möglichkeit, die Führung erneut mittels Elfmeter zu verdoppeln. Dieses Mal scheiterte sie jedoch an der Latte. Doch wieder dauerte es nur wenige Minuten, bis Kristina Sundov ihr Versäumnis nachholen und zum 2:0 treffen konnte. Vorausgegangen war ein Vorstoss von Hirschi über die rechte Seite.
Danach erspielte sich Rotblau noch einige Torchancen. Besonders über die rechte Seite sorgte Neuzugang Selina Fockers für viel Dynamik und Tempo. Oftmals wurde sie mit öffnenden Pässen aus dem Zentrum auf den Flügel eingesetzt. Es sprang jedoch vor der Pause kein zusätzliches Tor mehr heraus und es blieb beim 2:0 Pausenstand.
DIE ZWEITE HALBZEIT:
In der Halbzeit kamen mit Surdez und Pilgrim zwei Neuzugänge auf das Feld. Und diese zeigten bald, wieso der FC Basel 1893 sie verpflichtet hatte. Bereits nach wenigen Minuten setzte sich Alayah Pilgrim auf der rechten Seite gegen ihre Gegenspielerin durch und sorgte mit einem satten Schuss in die linke untere Ecke für das 3:0. Die nächsten beiden Tore bereitete die 17-jährige, die vom FC Aarau zum FCB gekommen war, in ähnlicher Manier vor. Trickreich setzte sie sich auf der rechten Seite durch und flankte zur Mitte, wo bei beiden Toren Riola Xhemaili von der Vorarbeit profitieren konnte.
Dann setzte sich eben auch Camille Surdez in Szene und sorgte für das 6:0 und das 7:0. Sie blieb alleine vor der gegnerischen Torhüterin ruhig und zeigte dabei ihre Abschlussqualitäten. Und auch das nächste Tor wurde von einem Neuzugang erzielt: Sonja Merazguia, in der ersten Halbzeit bei vielen Abschlüssen noch glücklos geblieben, konnte nach einer starken Vorlage von Surdez in der Mitte einschieben und so doch noch ihren ersten Treffer für Rotblau erzielen. Für das Schlussresultat von 10:0 sorgten schlussendlich erneut Sundov mit ihrem dritten persönlichen Treffer und Pilgrim durch einen abgefälschten Schuss.
So war das Schlussresultat am Ende mit 10:0 hoch, in dieser Höhe aber nicht unverdient. Das Team Basel OB hielt lange Zeit dagegen, musste am Ende aber dem hohen Einsatz der ersten Halbzeit Tribut zollen. Die Dynamik und Frische der Einwechselspielerinnen des FC Basel sorgten in der zweiten Halbzeit für den auch tormässig hohen Unterschied. Dennoch muss auch der FC Basel weiter an sich arbeiten, schlichen sich doch beim Aufbauspiel immer wieder kleinere Ungenauigkeiten ein. Auch mit der Effizienz vor dem Tor kann man noch nicht ganz zufrieden sein.
NACH DEM SPIEL:
Am Mittwoch trifft der FC Basel nun auf den Bundesligisten SC Freiburg, der vergangene Woche in die Vorbereitung gestartet ist und wo mit Tyara Buser eine alte Bekannte spielt, die noch letzte Saison für rotblau aufgelaufen ist. Die genaue Anspielzeit und ob es Möglichkeiten geben wird, das Spiel live zu verfolgen, werden noch bekanntgegeben.
Melanie Huber äusserte sich nach dem ersten Testspiel der Vorbereitung folgendermassen: „Wir hatten am Anfang ein wenig Mühe. Das lag sicher auch daran, dass wir viele neue Spielerinnen in unseren Reihen haben. Wir mussten uns daher am Anfang noch etwas finden. Gegen Schluss merkte man dann aber, dass wir physisch stärker sind und wir konnten auch noch ein paar Tore schiessen. Mit dem SC Freiburg treffen wir am Mittwoch sicher auf einen ganz anderen Gegner. Da müssen wir kompakter stehen. Der SCF wird sicher härter in die Zweikämpfe gehen, deshalb müssen wir vorher noch gewisse Dinge zusammen anschauen und uns darauf vorbereiten. Eine Steigerung gegenüber heute wird sicher notwendig sein.“
Und Alayah Pilgrim zog nach ihrem ersten Einsatz für den FCB dieses Fazit: „Ich bin mit der heutigen Leistung zufrieden. Wir haben als Team gut zusammen gearbeitet, konnten uns viele Chancen erarbeiten und auch Tore erzielen. Für das erste Spiel war es sicher eine gute Leistung des ganzen Teams. Denn die Vorbereitung ist anstrengend, man hat schwere Beine. Aber das kommt gut.“