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Auerochsen durchstreifen die Wälder Südniedersachsens. Im Spreewald und in Berlin machen slawische Fabelwesen Jagd auf Zuhälter. Uralte Geheimbünde versuchen, die himmlischen Heerscharen auf den Plan zu rufen. Anzeichen für einen aufkommenden Sturm ... Drei sehr unterschiedliche Männer geraten in den Mittelpunkt dieser Entwicklungen: Ronny von Freiseneck, von Beruf Sohn und Lebenskünstler, der sich plötzlich in einer ebenso faszinierenden wie tödlichen Parallelgesellschaft zurechtfinden muss. Thor Bronski, Berliner Privatdetektiv, der eigentlich nur einen weiteren Adelsspross in den Schoss seiner Familie zurückbringen wollte, sich aber unerwartet mit einem Magier anlegen muss. Hermann Braun, Oberst einer Bundeswehr-Spezialeinheit und Mitglied des Deutschen Ordens, der nie damit gerechnet hätte, einmal keinem Geringeren als einem Gott entgegentreten zu müssen. Sie alle sind Teil eines Spiels, das im Konstantinopel der Kreuzfahrer seinen Anfang nimmt - und dessen geheimnisvolle Drahtzieher beschlossen haben, es in den ersten Tagen des neuen Millenniums zu Ende zu bringen ... so oder so.
Portrait
Ulrich Drees, geboren 1967, lebt in Göttingen, wo er nach dem Studium der Mittleren und Neuen Geschichte, Europäischen Ethnologie und Volkswirtschaftslehre seinen Lebensunterhalt als Journalist und Chefredakteur eines Stadtmagazins bestreitet. Bisher erschien von ihm im Jahre 2000 die Nordmark-Romantrilogie im Heyne-Verlag. Daneben war er in den neunziger Jahren als Entwickler und Autor für die Kulturbeschreibungen verschiedener Demonworld-Tabletop-Armeebücher der Firma Hobby Products mitverantwortlich. Eine Kurzgeschichte von Robert E. Howard begeisterte den überzeugten Rollenspieler im Alter von siebzehn Jahren für die Fantasy-Literatur. Noch heute wird der Autor von Figuren wie Solomon Kane und Conan beeinflusst, zu denen sich seit geraumer Zeit ein Faible für das Mantel-und-Degen-Genre gesellt hat. Sein phantastischer Roman Das Spiel des Asen erschien bei Feder&Schwert 2009 in der origin-Reihe.