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a) ein ursächlicher Zusammenhang zwischen den gehäuften Legionellose-Erkrankungen im Jahr 2017 und verkeimten Kühltürmen besteht.
b) die betreffenden Kühltürme schon seit mindestens 10 Jahren Erkrankungen verursacht haben.
c) kein unmittelbarer genetischer bzw. ursächlicher Zusammenhang zwischen Legionellen von Erkrankten und Legionellen aus Hausinstallationen erkennbar ist.
d) es etliche Stämme gibt, die nur wenig Verwandtschaft mit den Basler Umweltproben zeigen, dafür eine engere Verwandtschaft mit Stämmen aus verschiedenen EU-Ländern. Die betreffenden Erkrankung gehen vermutlich auf eine Infektion im Ausland zurück.
In der Basler Studie wurden Legionellenstämme aus der Umwelt (namentlich aus Kühltürmen und aus Hausinstallationen) und von Erkrankten feintypisiert. Genetisch eng zusammengehörende Stämme wurden zu Komplexen gruppiert. Insgesamt ergaben sich auf diese Weise 13 Komplexe. Ein ursächlicher Zusammenhang zwischen Erkrankung und legionellen-verkeimtem Wasser ist dort am offensichtlichsten, wo sich Legionellenstämme aus der Umwelt und von Erkrankten im gleichen Komplex befinden.
In der Abbildung Seite 5 (siehe Bild) sind das Kreise, die sowohl Altrosa wie auch eine oder mehrere andere Farben drin haben. Solche gemischtfarbigen Kreise gibt es nur für Kühltürme (Hellblau oder gelb) und Erkrankten-Stämme. Bei den Stämmen aus Trinkwasserhausinstallationen (grün, pink oder violett) gibt es keinen Kreis, der gleichzeitig auch altrosa Patientenstämme enthält.
Im Komplex 1 (Ausschnitt aus Bild 5 oben im Startbild) sind die Stämme von zwei Kühltürmen, die 500 m voneinander entfernt sind, so eng miteinander verwandt, dass sie zusammengefasst werden.
Einer oder beide dieser Kühltürme gelten nun als Ursache dafür, dass sich in Basel und Umgebung die gemeldeten Legionellose-Erkrankungen im Jahr 2017 gegenüber dem Vorjahr verdreifachte.
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