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Ölbilder, Skizzen und Lithographien
Schon in der Schule setzte Jean-Louis Ruffieux Prioritäten: Lieber malte er ein Bild für seine Lehrerin, als dass er die Hausaufgaben erledigte. Noch Jahrzehnte später bildeten das Skizzieren und die Malerei ein zweites Standbein neben seiner Haupttätigkeit der Bildhauerei.
Die meisten Skulpturen oder Werke hielt er erst einmal auf Papier fest. Er zeichnete eine Skizze hier, eine Skizze dort – wo und wann immer ihn gerade ein Einfall packte.
Auch die Lithographie bereitete ihm Freude. Anfangs der 90er Jahre übernahm er im Tessin eine Steindruckpresse. Leider fertigte er damit nur wenige Bilder an, weil ihn die Bildhauerei rundum ausfüllte.
In seinem letzten Lebensabschnitt malte Jean-Louis verschiedene Bilder in kräftigen Ölfarben zu biblischen Themen. Seine Bildhauerkraft verliess ihn glücklicherweise erst ganz am Ende seiner Tage. Doch er genoss es schon einige Jahre zuvor, sich durch die Malerei von Zeit zu Zeit etwas Erholung von der körperlichen Schwerarbeit zu gönnen.