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Die Vereinten Nationen haben den 30. August zum «Internationalen Tag der Verschwundenen» erklärt. Als «Verschwindenlassen» wird eine Form von staatlicher Gewalt bezeichnet, bei der eine Person häufig – durch Geheimdienste – festgenommen und in Haft gehalten wird, ohne dass diese Festnahme offiziell zugegeben und der Aufenthaltsort der Person bekanntgegeben wird. Angehörige erhalten keinerlei Informationen über die Verschwundenen und werden über deren Schicksal im Ungewissen gelassen. «Verschwindenlassen» ist meistens mit Folter verbunden, da die in die Verschleppung verwickelten Personen und Organe keinem Gericht und keiner Behörde Rechenschaft ablegen müssen.
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