Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/01798.jsonl.gz/1323

Die Elisi blicken auf die 50. Fasnacht zurück.
Bereits im November begannen die intensiven Vorbereitungen für die Jubiläums-Fasnacht. Es sollte nicht nur eine gewöhnliche Fasnacht werden, sondern eine, bei der sich die Elisi immer wieder feiern lassen können. Nebst den Versen und den Kostümen wurde so auch ein grosses Jubiläums- apéro mit Gönnern und befreundeten Gruppen geplant. Ausserdem haben sich die Elisi zu ihrem Jubliäum einen «Bsetzistein» in der Altstadt, beim Marktplatz anfangs Hauptgasse mit ihrem Logo und dem Gründungsjahr gravieren lassen.
Den Hilari konnten die Elisi noch wie gewohnt in der Wirthen geniessen. Danach galt es ernst: Endspurt. Verseln, üben, anpassen, singen. Die sieben Frauen, die dieses Jahr ohne musikalische Begleitung unterwegs sind, trafen sich zweimal pro Woche und langsam nahm das Programm Form an.
Dann war er da, der Schmutzige Donnerstag, an dem die Elisi jeweils am taditionellen Höflisingen und im Muttiturm ihre festen Auftritte haben. Nach dem Start in zwei gut gefüllten Restaurants ging es in Richtung Höfli. Die Gänsehaut war dieses Jahr nicht den kalten Temperaturen geschuldet sondern der wunderschönen Stimmung. Die Freude des Publikums war bis auf die Bühne spürbar und so konnte bereits der erste Abend mit einem Highlight aufwarten.
Weiter ging es am Freitag mit dem Gönnerapéro. Die Elisi konnten vor über hundert Leuten ihre Verse zum Besten bringen, mit ihren Freunden, den Familien und den Gönnern anstossen und einen tollen Abend verbringen.
Am Samstagnachmittag folgten die Auftritte im Tertianum und im Kapuziner Kloster. Auch diese waren sehr gut besucht.
Nebst dem Donnerstag, sind auch Sonntag- und Dienstagabend jeweils wichtige Schnitzelbank Abende. Bis kurz vor Mitternacht wurden die Solothurner Beizen und das Theater besungen. Nach der Demaskierung ging es dann jeweils noch zusammen oder individuell weiter, um ein Gläschen zu trinken, schliesslich hatte man ja etwas zu feiern.
Die Elisi blicken auf eine erfolgreiche Fasnacht zurück, eine die begeistern mochte. Auf die nächsten 50 Jahre.
Nina Imhof
Schlussvers
Du bisch närvös, weisch nid was isch do los,
ghörsch schregi Tön und e Knau.
Mir weiss dir säge, jo d Narre si los
und das isch au ke Zuefau.
Nach drü länge Johr, mou würklech s’isch wohr.
Bloss e chli Fasnacht und s Narreliecht das brönnt.
Bloss e chli Fasnacht, wo eim der anger könnt.
Und wenn au Äschermittwuch gli scho vor der Türe stoht,
mache mir das d’Fasnacht no chli witer goht.
Zuegäh, mir si zwar 50gi aber noni aut.
Los mou, s’isch langsam Zyt isch ächt der Wyss scho chaut?
Chum mir gö ufd Gass und tanze dür die ganzi Nacht.
Fraue tänzle, Zünftler schwänzle, z Honolulu.
Bloss e chli Fasnacht, wo üs so glücklech macht.
Bloss e chli Fasnacht, wo üses Füür entfacht.
D Sorge gö vergässe, s wird dir wohlig warm ums Härz.
Wenn du ghörsch de Schnitzubänkler ihri Värs.
Gniesset die Fasnacht, lueget si isch e Pracht.
Fyret die ganz Nacht, so dass es richtig kracht.
Jubiläum mit öich fire het üs so Spass gmacht.
Danke für die tolli Zyt und gueti Nacht.
B:
Lue mou, dä Wage isch dr absoluti Wahn.
– Los mou, vo dere Gugge si mir mega Fan.
– Gots im Stedtli usnahmswis fidel und lustig zue,
sis bim Nöcherluege sicher d Fasnächtler gsi.