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In Australien wurde ein riesiger Mondfisch an die Küste gespült. Passanten entdeckten das Tier an der Mündung des Murray River im Süden des Landes. Eine Frau dokumentierte den Fund und postete beeindruckende Bilder auf Facebook.
Mondfische sind die schwersten Knochenfische der Welt. Sie können so viel wiegen wie ein Kleinwagen. Normalerweise leben sie in 500 Meter Tiefe und tauchen regelmässig an die Wasseroberfläche, um Sonne zu tanken. Deshalb heissen sie im Englischen «Sunfish».
Das in Australien gefundene Exemplar war zweieinhalb Meter lang und ist für die Art nur von mittlerer Grösse, wie Experte Ralph Foster gegenüber dem australischen «Guardian» verriet. Mondfische können bis zu 3,5 Meter lang werden.
Warum das Tier an die australische Küste gespült wurde, ist unklar. Experten vermuten, dass es dort viele Quallen gegeben haben könnte. Diese gelten als Hauptnahrungsmittel der Fische.
Der Küstenausflug hatte für den Meeresbewohner ein trauriges Ende. Der Fisch überlebte nicht. Immerhin ist er jetzt auf Fotos verewigt und weltweit berühmt.
(so)
Es ist eines der grössten Aufforstungsprojekte der Welt: Das Ehepaar Salgado pflanzte in 20 Jahren einen 68 Millionen Quadratmeter grossen Wald. Sie haben bewiesen, dass der Klimawandel nicht nur gestoppt, sondern auch rückgängig gemacht werden kann.
Anfang der 90er-Jahre wurde der brasilianische Fotografjournalist Sebastiao Ribeiro Salgado nach Ruanda geschickt, um über den schrecklichen Völkermord zu berichten. Das vor Ort Erlebte traumatisierte ihn schwer. 1994 kehrte Salgado in seine Heimat zurück. Er hoffte zu Hause in Minas Gerais, wo er von einem üppigen Wald umgeben aufgewachsen war, Ruhe und Erholung zu finden.
Statt des Waldes aber fand er kilometerweit staubiges und karges Land vor. In wenigen Jahren fand in seiner Heimatstadt …