Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03276.jsonl.gz/2636

Wer in der Fünfjahres-Wertung der Uefa auf Rang 13 liegt, hat einen fixen Champions-League-Platz. Momentan gehört er der Super League. Aber Österreich könnte die Schweiz überholen.
Der FC Basel spielt im Europa-League-Achtelfinal gegen Salzburg auch um den direkten Einzug des Schweizer Meisters 2015 in die Champions League. Die Schweiz belegt derzeit im UEFA-Ranking, in das die Europacup-Resultate der letzten fünf Jahre einfliessen, den 13. Platz. Das ist jener Rang, der dem nationalen Meister den direkten Einzug in die Gruppenphase der Champions League sichert, sofern der Titelverteidiger die Qualifikation nicht über die Meisterschaft verpasst.
In der kommenden Saison stehen die Chancen dementsprechend gut, dass die Schweiz direkt in die Champions League einzieht. Die Resultate der laufenden Europacup-Saison sind ausschlaggebend für 2015/2016. Fällt die Schweiz bis Ende Spielzeit aus den Top 13, muss der Meister 2015/2016 wieder durch die Qualifikation.
Bedrängt wird die Schweiz von den Österreichern, die vom eindrucksvollen Lauf von Salzburg profitieren, das die letzten zehn Partien im Europacup gewinnen konnte und zuletzt Ajax Amsterdam mit dem Gesamtskore von 6:1 deklassierte. Der Rückstand von Österreich auf die Schweiz beträgt 1,3 Punkte. Für einen Sieg gibt es 0,4 Punkte und für den Einzug in den Viertelfinal der Europa League 0,2 Punkte. Zwei Erfolge gegen Basel und ein weiterer im Viertelfinal würde Österreich auf den 13. Platz bringen.
Sowohl Österreich als auch die Schweiz sind nur noch durch je einen Klub im Europacup vertreten. Das Duell zwischen Basel und Salzburg, das mit dem Hinspiel am 13. März im St. Jakob-Park beginnt, ist dementsprechend bedeutend für die Super League – und für Basel selber, denn der FCB ist seit Jahren der erste Anwärter auf den Meistertitel. (ram/si)