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Die Baltische Monatsschrift und die ideenpolitische Debatte unter Alexander II.
Die Abhandlung in diesem Buch gliedert sich nach drei Themenbereichen: Die Bedeutung grundlegender und häufig verwendeter Begriffe der deutschbaltischen ideenpolitischen Debatte innerhalb der Baltischen Monatsschrift sind Gegenstand des dritten Kapitels. Da die Beurteilung von bestimmten Sachverhalten sehr stark auf der Einschätzung von der "Kultur", "Nation" und "Entwicklung" durch die deutschbaltische Elite beruhte, erleichtert dieser Abschnitt auch das Verständnis der nachfolgenden Passagen. Das vierte Kapitel beinhaltet die Bereiche, die dem Kulturleben der Deutschbalten zugeordnet werden können, wahrend sich das fünfte Kapitel auf die Gegenstände bezieht, die aus mehreren Gründen von den Autoren als ausserhalb des baltischen Deutschtums stehend betrachtet wurden. AbschlieBend erfolgt im sechsten Kapitel zu Deutschland und den Deutschen eine Erörterung der spezifische Stellung, in der sich die Deutschbalten als deutschstämmige Einwohner des Russischen Reiches sahen. Eine Aufteilung der Darstellung nach diesem Schema hat den Vorteil, daB inhaltlich miteinander eng verbundene Themen, die zum groBen Teil auf einer vergleiehbaren Argumentation der deutschbaltischen Elite basierten, gemeinsam behandelt werden können.
Christopher Bahn
Dr. Christopher Bahn ist Studiengangsleiter des "Master of Advanced Studies in Real Estate (UZH)" an der Universität Zürich. Zuvor war er am Center for Real Estate & Urban Management (CUREM) und am Wissenschaftszentrum Berlin (WZB) als wissenschaftlicher Mitarbeiter beschäftigt.