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Am 16. Mai berichteten japanische Zeitungen von einer neuen Analyse, wie es im AKW Fukushima I zum Unfall gekommen ist. Der AKW-Betreiber Tepco geht jetzt davon aus, dass eine Kernschmelze im Atomreaktor 1 bereits fünf Stunden nach dem Erdbeben in Gang gekommen ist. Das geschmolzene Material sammelte sich auf dem Boden des Druckbehälters, die meisten Teile befanden sich schon im Wasser.
Der Reaktor 1 ist zur Zeit der einzige, den man betreten kann. Aber die Arbeiter haben dort im Keller mehr als 3000 Tonnen Wasser vorgefunden, das aus dem Reaktorbehälter gesickert hat. Durch die Kernschmelze ist das Wasser sehr wahrscheinlich auch kontaminiert.
Auch bei den Reaktoren 2 und 3 könnte eine Kernschmelze stattgefunden haben, so die Zeitungen vom 17. Mai. Nun ist die Kritik immer lauter, dass Tepco den Unfall sehr unterschätzt hat.