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Seit dem 2. Mai 2007 ist die Juso Thurgau wieder aktiv. Zwar gab es eine Juso bereits in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts und ab 1995 die „alte“ Juso, die aber mangels Interesse und Engagement einging. Am Jugendpolitiktag 2007 fragten diverse Teilnehmer die damals amtierende Präsidentin nach einer Wiederaufnahme der Juso Thurgau. Ab dem genannten 2. Mai 2007 existiert die Juso Thurgau also wieder aktiv.
Die Juso Thurgau setzt sich ein für eine offene, ökologische und soziale Schweiz und einen ebensolchen Thurgau.
Primärziele sind der Ausbau des Sozialstaates dort, wo es notwendig ist; ein funktionierendes, kostenloses Schul- und Weiterbildungssystem; die Verbesserung und Verbilligung des Verkehrssystemes; die konsequente Erfüllung des Kyoto-Protokolls als Minimum in der Klimapolitik; Information und Einbindung der Jugend in das politische System; die weitgehende gesellschaftliche Öffnung der Schweiz (Stichwort: Homosexuellenehe oder Kulturpolitik); die weitere Öffnung gegen Europa und die ganze Welt; eine solidarische und humane Asyl- und Ausländerpolitik.
Im Thurgau setzt sich die Juso Thurgau vor allem ein für niedrigere Steuern für niedrige und mittlere Einkommen, für höhere Familienzulagen und höhere Kinderkrippensubventionen, für mehr Krippenplätze, für das Stimmrechtsalter 16, für funktionierende Integrationsprogramme des Staates, und gegen den Abbau des Budgets der Mittelschulen. Des weiteren tritt die Juso für mehr Lehrstellen, etwa durch einen Lehrstellenfonds, ein.
In Zeiten der Finanzkrise ist eine starke Linke überall wichtig. Sei es, um den Abbau von Arbeitsplätzen zu verhindern, oder um die Wirtschaft so zu Regulieren, dass eine solche Krise nicht noch einmal passieren kann. Die Zeiten der regellosen Globalisierung und freien Finanzmärkte muss zu Ende gehen. Für eine Wirtschaft, welche für die Menschen arbeitet und nicht die Menschen für die Wirtschaft.