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Foto: Bern, Bundeshaus Luftbild - 1931.
Quelle: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv/Stiftung Luftbild Schweiz / Fotograf: Mittelholzer, Walter.
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Foto: Bern, Bundeshaus - 1983.
Quelle: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Fotograf: Comet Photo AG (Zürich).
Foto: "Bernerhof" und Bundeshaus - 1900.
Quelle: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Fotograf: Photoglob AG (Zürich).
Postkarte: Dalmazipromenade mit Bundeshaus = Berne, Le Palais fédéral - 1940.
Quelle: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv.
Postkarte: Bern, Bundeshaus und Aare - 1910.
Quelle: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Fotograf: Photoglob AG (Zürich).
Das Bundeshaus hat seinen Standort am südwestlichen Rand der Altstadt von Bern. Der dreiteilige Gebäudekomplex nimmt insgesamt eine Länge von mehr als 300 Metern ein. Das Bundeshaus West befindet sich an der Bundesgasse, das Parlamentsgebäude liegt direkt am Bundesplatz und das Bundeshaus Ost ist an der Kochergasse stationiert.
Das liegt nicht zuletzt an der harmonischen Fassadengestaltung, denn die Fassaden des Bundeshauses bestehen wie bei vielen weiteren Häusern der Altstadt ebenfalls aus dem typischen Berner Sandstein, der durch eine leicht grün-graue Färbung gekennzeichnet ist.
Das heutige Zweikammersystem, das in der Schweiz gilt, wurde erst im Jahr 1848 eingeführt, wobei die USA als Vorbild diente.
Wobei beide Kammern einander gleichgestellt sind. Die Verhandlungen von Nationalrat und Ständerat laufen aber stets getrennt ab. Ein Beschluss der Bundesversammlung ist nur möglich, wenn beide Räte miteinander übereinstimmen. Im Rahmen dieser Neuerung begann 1852 der Bau des Westflügels, während 1884 der Ostflügel genau spiegelverkehrt ergänzt wurde. Im Jahre 1902 wurde das mittlere Parlamentsgebäude errichtet.
Das Bildprogramm des Parlamentsgebäudes wurde von Hans Wilhelm Auer entworfen. Es umfasst insgesamt drei Themen. Zum Einen wird die Schweizer Nationalgeschichte durch Gründungsmythen, wichtige Personen, Orte und Daten dargestellt. Zum Anderen werden die verfassungsmässigen Grundlagen präsentiert (siehe: Bundesverfassung). Schliesslich umfasst das dritte Thema die materielle, geographische, kulturelle und wirtschaftliche Vielseitigkeit der Schweiz.
In den Jahren kurz nach der Fertigstellung wies die Kuppel den typisch roten Farbton auf, während sich nach etwa 25 Jahren die türkisgrüne Patina bildete. Die Gewölberippen sind sogar mit Blattgold überzogen. Nachfolgend das Bundeshaus bei einer spektakulären Lichtshow.
Das bedeutsamste Zimmer des Parlamentsgebäudes bildet die Kuppelhalle. Sie verbindet den Eingangsbereich mit den Sälen des Ständerates und des Nationalrates.
Eine Besonderheit ist auch der Grundriss der Kuppelhalle, welcher die Form eines griechischen Kreuzes besitzt.
Das Bundeshaus West dient den Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) und den Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements (EJPD) als Hauptsitz. Zudem befindet sich hier die Schweizerische Bundeskanzlei.
Das Bundeshaus Ost wird seit der Eröffnung ausschliesslich von der Bundesverwaltung verwendet und ist der Sitz für die Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) sowie für die Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements (WBF).
Während der sessionsfreien Zeit haben Besucher die Möglichkeit einer Führung durch das Bundeshaus Bern.
Aber es lohnt sich auch für Einzelpersonen, sich bereits am Vortag bei dem Besucherdienst anzumelden, da die Nachfrage häufig sehr gross ist. Im Rahmen dieser Führungen wird die Kuppelhalle, die Wandelhalle sowie der Ständeratssaal und der Nationalratssaal besichtigt.
Darüber hinaus dienen die Führungen dazu, die Besucher über das Parlament und über die Baugeschichte des Bundeshauses zu informieren.
Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit für Gruppenführungen, welche von Montag bis Samstag jeweils um 9:30 Uhr, 14:00 Uhr und 16:00 Uhr beginnen. An Donnerstagen gibt es weitere Termine um 17:00 Uhr, 18:00 Uhr und 19:00 Uhr. Darüber hinaus besteht nach den Gruppenführungen um 16:00 Uhr die Möglichkeit für einen Apéro im Grand Café des Alpes. Die jeweils aktuellen Öffnungszeiten entnehmen Sie bitte der offiziellen Seite.
Während der Sessionen finden keine Rundgänge statt. Die Besucher des Bundeshauses haben in dieser Zeit jedoch die Möglichkeit, Ratsdebatten von den Zuschauertribünen aus zu verfolgen. Des Weiteren können Gruppen diese Gelegenheit nutzen, um mit einem der Ratsmitglieder ein direktes Gespräch zu führen.
Gruppen, die aus 10 bis 50 Personen bestehen, müssen sich aber mindestens ein halbes Jahr früher für ihren Besuch des Bundeshauses anmelden.
Da sich das Bundeshaus direkt auf dem Bundesplatz befindet, lohnt sich ein Besuch des neu gestalteten Platzes. Hier finden regelmässig politische Kundgebungen, diverse Kulturveranstaltungen, Staatsempfänge und Sportveranstaltungen statt. Darüber hinaus wird auf dem Bundesplatz zweimal in der Woche der sogenannte Märit veranstaltet. Hierbei handelt es sich um einen sehr beliebten Gemüse-, Blumen- und Obstmarkt. Bis zum Jahr 2004, in dem der Bundesplatz umgestaltet wurde, diente er vorwiegend als Stellfläche für Autos. Mittlerweile ist dieser neu aus der Taufe gehobener Platz ein beliebter Treffpunkt, was nicht zuletzt an der hohen Attraktivität des Wasserspiels liegt, das sich direkt vor dem Bundeshaus befindet.
Wer mit dem Auto anreist, sollte sich in Bern stets Richtung Zentrum halten, um das Bundeshaus zu erreichen. Das Parkhaus Metro Autopark AG auf dem Waisenhausplatz 19 ist nur etwa 100 Meter und somit nur wenige Gehminuten vom Bundesplatz und vom Berner Bundeshaus entfernt. Aus diesem Grund ist es eine ideale Parkmöglichkeit für Autofahrer, die das Bundeshaus besichtigen möchten.
Das Bundeshaus besitzt einen speziellen Besuchereingang. Dieser befindet sich auf der südlichen Seite des Parlamentsgebäudes. Er wird über die Bundesstrasse erreicht. Rollstuhlfahrer verwenden stattdessen den Haupteingang auf dem Bundesplatz.