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Die Bachelorthesis war den Interaktionen zwischen Schweizer Radiostationen und deren Hörpublikum gewidmet. Es wurde untersucht, wie die Sender die Partizipation der Hörer am täglichen Programm ermöglichen. Das Augenmerk lag dabei auf den Kanälen, die dafür genutzt werden sowie den Inhalten, in die die Hörer involviert werden. Es sollte auch herausgefunden werden, mit welcher Absicht und mit welchem Erfolg Radiostationen ihre Hörer am Programm beteiligen.
Dafür wurden die Morgensendungen sechs ausgewählter privater kommerzieller Sender analysiert, die unterschiedlich grosse Reichweiten haben und aus unterschiedlichen Regionen der Deutschschweiz stammen. Es waren dies Radio Neo1 aus dem Emmental, Radio Energy Basel, Radio Pilatus aus Luzern, Radio Top aus Winterthur, Radio Rottu Oberwallis und Radio FM1 aus St. Gallen. Die Morgensendungen dieser Radiostationen wurden mit einer Inhaltsanalyse untersucht. Es folgten qualitative Interviews mit Entscheidungsträgern der Sender und ein Vergleich mit einer Best-Practice-Station aus Berlin.
Aufgrund der Erkenntnisse der Bachelorthesis wurde im Lehrprojekt eine Kommunikationskampagne für den Schaffhauser Sender Radio Munot entwickelt. Sie hatte zum Ziel, die Reichweite und die Hördauer des Senders zu erhöhen.
(lhu)