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Pflanzen sind keine gefühllose Wesen, sie kommunizieren miteinander und auch mit ihrer Umwelt. Durch elektrische Signale, die durch Öffnungen in der Zellwand weitergeleitet werden, kommunizieren Blätter und Wurzeln miteinander. Forscher haben herausgefunden, dass Pflanzen über Knackgeräusche in den Wurzeln untereinander kommunizieren. Also reden sie auch miteinander.
Sie «sehen» das Sonnenlicht und richten ihre Blüten und Blätter danach aus.
Sie «riechen» Duftstoffe und können auch welche versenden. Sie tricksen mit farbigen Blüten und Früchten andere Lebewesen aus, um sich fortzupflanzen. Mit Duftstoffen locken z.B. fleischfressende Pflanzen ihr Beute an, um an ihre Nährstoffe zu kommen. Es gibt Pflanzen, die sogar Mäuse verspeisen.
Sie «schmecken» Nährstoffe, die sich im Boden befinden und richten ihre Wurzeln danach aus.
Sie «fühlen» Hindernisse, sei es mit den Wurzeln oder z.B. mit den «Fangarmen» einer Kletterpflanze. Sie teilen dies auch benachbarten Pflanzen der gleichen Art mit, damit sie gemeinsam genügend Licht und Nährstoffe bekommen. Wenn eine Pflanze einer anderen Art neben ihnen wächst, konkurrieren sie manchmal auch miteinander.
Sie «hören» Geräusche, nehmen Schwingungen wahr. Bei gewissen Frequenzen wachsen sie besser.
Einige Pflanzen «rufen» um Hilfe, indem sie mit speziellen Botenstoffen die Feinde der Feinde herbeilocken. Forscher fanden heraus, dass durch Raupen geschädigte Maispflanzen Schlupfwespen anlocken, die ihre Eier dann in die Schädling legen. Die Schlupfwespenlarven fressen die Raupen dann von innen her auf.
Wusstest Du, dass ca. 98% der Biomasse unserer Erde aus Pflanzen besteht? Und wir Menschen glauben, dass wir den Planeten «im Griff» haben….