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Wenn sich Fettpölsterchen an Bauch, Hüften, Po oder Oberschenkeln trotz Diät, Sport und Massagen hartnäckig halten, liegt die Ursache meist in einer Fettverteilungsstörung (Lipodystrophie). Der Körper hat in diesen Problemzonen - meist genetisch bedingt - eine erhöhte Anzahl Fettzellen angelegt, die auch durch die genannten Maßnahmen schwer zu beeinflussen sind. Gute und vor allem dauerhafte Erfolge können dagegen erzielt werden, wenn die Menge der Fettzellen in den betroffenen Bereichen operativ verringert wird.
"Liposuktion" (Lipo = Fett, Suktion = Absaugung) ist der Oberbegriff für verschiedene Korrekturverfahren, mit denen die Ästhetische Chirurgie heute Fett entfernt. Als derzeit modernstes Verfahren gilt die Laserliposuktion oder Radiofrequenz assistierte Liposuktion mit Vibrationslipektomie (VAL) in Tumeszenz-Lokalanästhesie. Diese Methode harmonisiert die Körpersilhouette besonders sanft und effektiv.
Während des ausführlichen Beratungsgespräches vor der Operation werden die zu behandelnden Bereiche gemeinsam festgelegt. Selbstverständlich werden auch alle medizinisch notwendigen Untersuchungen veranlaßt, um mögliche Operationsrisiken weitgehend auszuschließen.
Um die überschüssigen Fettzellen gleichmäßig und möglichst schonend entfernen zu können, wird zu Beginn der Behandlung das Fettgewebe aufgeweicht. Dies wird durch die Tumeszenz-Flüssigkeit bewirkt, die in die betroffenen Hautregionen eingebracht wird. ("Tumeszenz", lateinisch: tumescere = anschwellen).
Die Flüssigkeit enthält verschiedene Zusätze, die das teilweise recht feste Fettgewebe in eine weiche Masse verwandeln und eine sehr gleichmäßige Entfernung der Fettzellen erlauben.
Andere Methoden zerstören das Fettgewebe beispielsweise mit Ultraschallenergie oder Hochfrequenzstrom. Studien haben gezeigt, dass die Tumeszenz-Methode eine deutlich niedrigere Komplikationsrate aufweist als andere Vorgehensweisen, da das umliegende Gewebe bestmöglich geschont wird.
Die Tumeszenz-Flüssigkeit enthält auch örtliche Betäubungsmittel, man spricht deshalb von Tumeszenz-Lokalanästhesie. Dieses Verfahren erspart die Vollnarkose, schont den Organismus und ermöglicht bereits während der Behandlung Kontrollen durch die Kommunikations-möglichkeit mit dem Patienten. Die Lokalanästhesie hilft so, das kosmetische Ergebnis zu optimieren.
Nach der Tumeszensanästhesie kommt zuerst die Laser-oder Radiofrequenzlipolyse (BodytTite) zum Einsatz . Die aufgeqollenen Fettzellen werden durch Laser oder Radiofrequnz zerstört, die kleinen Gefässe im Op-Gebiet werden koaguliert (verödet). Es verkürzt den postoperativen Verlauf und reduziert die Komplikationen. Das wichtigste ist aber die enorme Hautstraffung und ein sehr homogenes und gleichmässiges Ergebnis.
Die eigentliche Absaugung erfolgt mit modernsten Schwingungskanülen. Sie sind stumpf, vibrieren und lösen die Fettmassen sanft rüttelnd aus dem Bindegewebe, der Fachmann spricht von Vibrationslipektomie (Lipo = Fett, Ektomie = Entfernung). Die feinen Vibrationen machen grobe Bewegungen mit der Kanüle im Gewebe überflüssig und schonen so Nerven und Gefäße. Auch schwer zugängliche Bereiche, zum Beispiel an den Knöcheln, können so abgesaugt werden.
Die Schwingungen stimulieren gleichzeitig die äußeren Bindegewebeschichten und unterstützen damit die Regeneration der Haut. Als Zugang für die feinen Absaugkanülen mit ihren wenigen Millimeter Durchmesser reichen kleinste Hautschnitte. Nähte sind hierfür nicht erforderlich, die Schnitte verheilen innerhalb weniger Wochen zu fast unsichtbaren hellen Linien.
Unmittelbar nach der Absaugung wird ein festsitzendes, atmungsaktives Mieder angelegt. Nach einer kleinen Ruhepause können die Patienten die Praxis verlassen, idealer weise lassen sie sich abholen. Über einen Zeitraum von mindestens 3 Wochen stützt das Mieder die neue Silhouette. Dieses sollte in dieser Zeit Tag und Nacht getragen werden.
Die neu modellierte Körpersilhouette ist bereits in der ersten Woche nach dem Eingriff präsent. Eine endgültige Beurteilung des Resultates ist nach etwa sechs Monaten möglich. In der ersten Zeit nach der Operation können muskelkaterähnliche Schmerzen auftreten. Die meisten Patienten sind jedoch bereits ein bis zwei Tage nach dem Eingriff in der Lage, ihren gewohnten Alltagstätigkeiten nachzugehen, sich zu bewegen und leichten Sport zu treiben.
Frühere Techniken beschränkten sich im wesentlichen darauf, aus tiefen Gewebeschichten Fett zu entfernen. Die Resultate waren oftmals nicht zufriedenstellend, da sich die äußeren Fett- und Hautschichten nicht der neuen Körperform anpassten und zudem unnatürliche Formen und Beulen entstanden.
Bei der Laser- oder Radiofrequenz assistierten Vibrationslipektomie ist das anders. Die Wirkung vom Laser oder Radiofrequenz sowie eine spezielle Führungstechnik stimulieren das Gewebe. Die Haut zieht sich nach dem Eingriff allmählich zusammen und liegt straff an. Dieser Effekt bessert auch eine vorhandene Orangenhaut.
Mit der Laser- oder Radiofrequenz assistierten Vibrationslipektomie in Tumeszenz-Lokalanästhesie (VAL) können alle typischen Problemzonen sanft modelliert werden. Bei Frauen sind dies meist Bauch, Hüfte, Po, Oberschenkel, Oberarme und Nacken. Bei Männern zeichnen sich solche Zonen vorwiegend im Hals, Hüft- und Bauch- und Brustbereich ab.
Der Mensch verfügt über eine bestimmte Anzahl von Fettzellen, die normalerweise mit Abschluss des Wachstums konstant bleibt. Selbst bei Gewichtsschwankungen verändert sich die Zahl der Zellen nicht, sie vergrößern sich lediglich oder schrumpfen. An den typischen Problemzonen befindet sich anlage- oder hormonbedingt eine erhöhte Anzahl Fettzellen, in die der Körper zudem vermehrt Reserven einlagert. Sind diese Fettzellen einmal durch eine Absaugung entfernt, können sie sich nicht wieder neu bilden - das Resultat des Body-Stylings ist also dauerhaft.
Der Patient sollte nach der Liposuktion eine gesunde abwechslungsreiche Ernährung wählen, um die Einlagerung von überschüssigen Kaloriendepots in Fettzellen anderer Körperregionen zu verhindern.
Wir informiren Sie gerne in einem personnlichen Beratungsgespräch.
Dr. med. Vadym Volpov
Facharzt für Dermatologie & Venerologie; Phlebologie

Dermapraxis am Hochrhein
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Dermatologie in Zürich am Bürkliplatz
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