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Vor 100 Jahren war Paris in Aufruhr, denn: das berühmte Gemälde von Leonarda da Vinci wurde aus dem Pariser Louvre gestohlen. Nun wird die 57-jährige Regisseurin und Schauspielerin einen Film über diesen Fall leiten, der auf Seymour Reits Buch «The Day They Stole the Mona Lisa» aus dem Jahr 1981 basiert. Darin wird untersucht, wie Vicenzo Peruggia, ein Angestellter des Louvre-Museums in Paris, die Mona Lisa von Leonardo da Vinci gestohlen hat.
Der Produzent Jeffrey Soros bestätigte die Nachricht nun auf dem Sundance-Filmfestival und meint, dass das Publikum von dem Film begeistert sein sollte. Gegenüber «Deadline» erzählte er: «Dies geschah 1911, und es war die Sache, die die Mona Lisa so berühmt machte... Wir haben ein ganz neues Drehbuch, bei dem Jodie Foster Regie führen wird.»
Jeffery deutete auch an, dass der Film «in Form» des 1968er Raubklassikers «Thomas Crown ist nicht zu fassen» gemacht wird. «Das ist in der Form von ‹The Thomas Crown Affair›... Es ist eine lustige Geschichte, und das Verbrechen an sich ist nicht besonders raffiniert. Unsere Geschichte vermischt Wahrheit und Fiktion, und der Schwerpunkt liegt auf den Figuren, die hinter der Inszenierung des Diebstahls stehen», so der Produzent weiter.
Der italienische Peruggia war der Meinung, dass das Bild in seinem Heimatland ausgestellt werden sollte, und behielt es schließlich zwei Jahre lang in seiner Wohnung, bevor er beim Versuch, es an einen Kunsthändler in Florenz zu verkaufen, erwischt wurde. Die Mona Lisa wurde schließlich 1914 in den Louvre zurückgebracht. Peruggia musste für den Diebstahl sechs Monate ins Gefängnis.