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Worum geht es?
Jean-Philippe Blondel schreibt nach einem Vierteljahrhundert seine unglaubliche Biografie nieder. Wie er bei einem Autounfall seine Mutter und seinen älteren Bruder verliert – und vier Jahre später seinen Vater. Ebenfalls bei einem Autounfall. Wie er zuerst am Leben schier verzweifelt, nach Kalifornien fährt, um sich im Ort Morro Bay an der Pazifikküste, den Lloyd Cole in seinem Song «Rich» besingt, zu verkriechen. Und wie er während der Fahrt immer wieder von der Vergangenheit eingeholt wird. Mit von der Partie: seine Ex-Freundin Laure und sein bester Freund Samuel.
Wer ist der Autor?
Jean-Philippe Blondel, 49, ist im nordostfranzösischen Troyes geboren, wo er heute noch als Autor und Englischlehrer lebt.
Ein wichtiger Absatz?
«Auf dem Weg vergesse ich, dass ich gerade aus dem Krankenhaus komme, vergesse, dass ich am nächsten Tag operiert werden sollte, vergesse, dass mein Vater auf einer Landstrasse in den Tod gefahren ist. Ich weiss nur, dass ich zweiundzwanzig bin.»
Was macht den Roman aus?
Die kraftvolle, unaufgeregte Sprache. Aber auch diese französische Lässigkeit des Autors und sein feiner Humor.
Nach der Lektüre?
Man ist zutiefst berührt.