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Bernard Thurnheer, geboren 1949 in Winterthur, schloss im Sommer 1973 an der Universität Zürich sein Studium der Rechtswissenschaften ›magna cum laude‹ ab. Nur 14 Tage später trat er eine Halbtagsstelle beim Schweizer Radio an, seitdem haben ihn die Medien nicht mehr losgelassen. In den letzten 40 Jahren war er für das Schweizer Radio und Fernsehen im Sport und in der Unterhaltung tätig.
Seinen hohen Bekanntheitsgrad erreichte Bernard Thurnheer durch seine TV-Shows TellStar (1980–1991) und Benissimo (1992–2012) sowie als Fußballkommentator mit 8 Weltmeisterschafts-Finals als Höhepunkten und seit 1976 als Reporter und Platzsprecher bei Olympischen Sommer- und Winterspielen.
Bernard Thurnheer wurde viermal mit dem Prix Walo (dem Schweizer »Oscar«) ausgezeichnet, gewann den »Tele-Preis« für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der elektronischen Medien (2000), den »TV-Star« als Fernsehpersönlichkeit des Jahres (2007) und wurde außerdem zum »Sportjournalisten des Jahres« gekürt (2007). Er ist Autor von zwei Buchbestsellern Reden ist immerhin Silber und Wie soll ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage.
Hauptsache es flimmert - Bernard Thurnheer
„Im Fernsehen als Moderator und jetzt als Konsument – Eine amüsante, herrliche, aber auch kritische Zeitreise durch 60 Jahre Fernsehen!“
»Hauptsache, es flimmert«, hieß es vor 60 Jahren, als die Bilder laufen lernten. »Hauptsache, es flimmert«, denken sich heute die Direktoren der kommerziellen Unternehmen, den Blick auf ihre Geschäftsbilanz gerichtet.
Den langen Weg dazwischen ist Beni Thurnheer gegangen, zunächst als faszinierter Konsument, dann als einer, der selbst eine berufliche Laufbahn beim Fernsehen einschlug, und jetzt im Pensionsalter wiederum als Konsument, der manche Dinge hinterfragt.
Er beschreibt aus der Sicht eines Insiders, wie stark sich die Fernbedienung, das Handy, das kommerzielle Fernsehen oder auch das World Wide Web auf die Programmgestaltung der Fernsehanstalten ausgewirkt hat, und er scheut sich auch nicht, auf kleinere oder größere Mogeleien hinzuweisen, wie sie heute in diesem Geschäft allgemein üblich sind. »Es herrscht ein fröhliches Trügen, Tricksen und Täuschen, es wird allseits geschönt, geschummelt und geschoben. Dem Zuschauer wird etwas vorgegaukelt, das nicht wirklich so ist, wie es scheint.«
»Wer nicht mit einer eindrücklichen Einschaltquote brillieren kann, flüchtet sich ins undurchsichtige Reich der Marktanteile und Prozentzahlen.« »Woher erfährt unser Mann vor Ort, der an der Türschwelle des Vatikans steht, wer soeben zum neuen Papst gewählt worden ist? Aus seinem Studio in Zürich, Berlin, London. Seine bildliche Präsenz ist reine Show.«
Alles in allem spazieren Leserin und Leser durch fünf Jahrzehnte Schweizer Alltagsleben unter dem Einfluss des Fernsehens. Aha-Erlebnisse sind auf jeder zweiten oder dritten Seite garantiert.