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Nicht ganz dicht: Ein Baumstamm ist zwar sehr schwer, trotzdem schwimmt er aber. In den Holzfasern ist Luft eingeschlossen. Und da Luft leichter ist als Wasser, schwimmt der Baumstamm. Er weist also eine geringere Dichte als Wasser auf so gesehen ist ein Baumstamm leichter als das Nass. Weich und weicher: Doch der Baumstamm schwimmt nicht ewig. Treibt ein Baumstamm, ein Ast oder ein Stuck Holz lange Zeit im Wasser, werden die Fasern aufgeweicht und Wasser dringt ins Holz ein. Damit wird der Baumstamm schwerer und schwerer, bis er schliesslich untergeht. Zu Wasser lassen: Schon seit Tausenden von Jahren wird Holz auf dem Wasserweg transportiert. Ist das Holz dabei zusammengebunden, spricht man vom Flössen oder Schwemmen (schwimmen lassen). Wenn es lose im Wasser liegt, heisst das Triften (treiben lassen). So kann das Holz relativ leicht transportiert werden. Praktischer Nebeneffekt: Während der Reise im Wasser werden gewisse Stoffe aus dem Holz gewaschen, weshalb sich das Holz beim Trocknen dann nicht so stark verwirft. Altes Gewerbe: Fruher gab es Flösserei und Trift auf allen Flussen in der Schweiz, vor allem aber auf der Aare, dem Alpenrhein, dem Hochrhein, dem Tessin, der Rhone, dem Inn, der Emme, der Reuss, der Limmat und der Sihl. Im 20. Jahrhundert jedoch starb das Gewerbe hierzulande nahezu aus das Holz wird nun auf Lastwagen transportiert. Heute wird nur noch auf dem Ägerisee gefl össt, wo es alle drei Jahre einen Holzschlag und ein Flösserfest gibt.