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wurde 1983 geboren und wuchs in Duisburg auf. 2008 schloss sie in Dortmund ihr Studium der Literaturwissenschaft und Soziologie mit dem Bachelor ab. 2010 begann sie mit dem Regiestudium an der Folkwang Universität der Künste, das von der Studienstiftung des Deutschen Volkes gefördert wurde. Mit ihrer Diplominszenierung autopsie danton wurde sie 2014 zum Körber Studio Junge Regie in Hamburg eingeladen. Bilmen war nach Abschluss des Regiestudiums am Maxim Gorki Theater in Berlin als Regieassistentin engagiert, wo sie mit eigenen szenischen Einrichtungen auf sich aufmerksam machen konnte. Im Anschluss war sie in der Spielzeit 2014.2015 Teil des REGIEstudios am Schauspiel Frankfurt, in dessen Rahmen sie drei Inszenierungen realisieren konnte: Helden (E. Palmetshofer), Der Auftrag – Erinnerungen an eine Revolution (H. Müller) sowie EXIT: LULU (M. Bilmen frei nach F. Wedekind).
Sie inszenierte in der Spielzeit 2016.17 am E.T.A.-Hoffmann Theater in Bamberg die Antigone von Sophokles sowie Marc-André Dalbavies Oper Charlotte Salomon am Theater Bielefeld, wofür sie mit dem Götz-Friedrich-Preis ausgezeichnet wurde. In der Spielzeit 2017.18 wird sie dort Das Rheingold inszenieren. Darüber hinaus übernimmt sie die Regie bei der Uraufführung Radikale Akte über Frauenrechte und Frauengeschichte an der Bürgerbühne des Staatstheater Karlsruhe.