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Vorgesehen sind die Nutzbarmachung eines leerstehenden Tor- und Pfarrhauses sowie die Sanierung und Erweiterung der Internatsbauten aus dem Jahre 1961. Der Kanton will so genügend Platz schaffen für die künftige Betreuung behinderter Jugendlicher und Kinder, wie es in der am Montag veröffentlichten Botschaft heisst.
Das Heilpädagogische Zentrum in Hohenrain ist die älteste und grösste Institution im Kanton Luzern für die Schulung und Betreuung junger Behinderter. Zurzeit werden auf dem Areal mit 14 Gebäuden rund 130 Kinder und Jugendlichen mit einer geistigen und 120 mit einer Sprachbehinderung geschult.
Ein Teil der Gebäude ist laut Regierung in baulich schlechtem Zustand. Die Häuser müssen saniert werden. Ausserdem sind grössere Räume nötig, um bei der Betreuung der Betroffenen der Zunahme komplexer Mehrfachbehinderungen gerecht zu werden. Vorgesehen ist, drei Pavillons aufzustocken.
Die Erweiterung der Internatsgebäude nimmt rund fünf Jahre in Anspruch und kostet knapp 27 Millionen Franken. Für die Sanierungsarbeiten am Tor- und Pfarrhaus rechnet die Regierung mit einer Dauer von zweieinhalb Jahren und Kosten von knapp 4 Millionen Franken.
Weil von den Gesamtkosten 8,4 Millionen Franken dem Erhalt und Unterhalt dienen, stellen sie laut Regierung gebundene Ausgaben dar und werden dem Parlament nicht extra unterbreitet. Für die übrigen, freibestimmbaren Ausgaben in der Höhe von 22,5 Millionen Franken beantragt die Regierung einen Sonderkredit.