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Nach dem klaren 3:0-Sieg von Juventus im Hinspiel würde wohl niemand mehr Geld auf ein Weiterkommen von Celtic Glasgow wetten. Doch Andrea Pirlo, der erfahrene Weltmeister in den Reihen der Italiener, mahnt vor dem Rückspiel heute Abend: «Glasgow ist eine stolze Mannschaft, die sich für die klare Niederlage in Schottland revanchieren will».
Gleichzeitig betonte der italienische Nationalspieler jedoch auch, dass sein Team als klarer Favorit ins Spiel gehe: «Gegen die Schotten in Turin noch auszuscheiden, wäre eines der grössten Desaster in Juves Geschichte.» Der 35-Jährige konnte bereits zweimal mit seinem Ex-Verein Milan die Champions League gewinnen (2003 und 2007).
Nur 3 Teams drehten 3-Tore-Rückstand nach Hinspiel
Trotz Pirlos Mahnungen ist es sehr unwahrscheinlich, dass der Leader der Serie A diesen Vorsprung noch preisgeben wird. In den letzten 20 Jahren schafften es in der Champions League nur gerade 3 Mannschaften, einen 3-Tore-Rückstand nach dem Hinspiel noch aufzuholen - zuletzt gelang dieses Kunststück Deportivo La Coruña im Viertelfinal 2004 gegen die AC Milan (4:0-Sieg nach 1:4-Hinspiel-Niederlage).
Lichtsteiner darf wohl pausieren
Bei Juventus dürfte der Schweizer Nationalspieler Stephan Lichtsteiner pausieren. Der Luzerner hat in der laufenden Champions-League-Kampagne bereits 2 gelbe Karten auf seinem Konto und wäre bei einer weiteren Verwarnung für den Viertelfinal gesperrt. Dass Juventus diesen erreichen wird, daran zweifelt ausser Pirlo in Turin wohl niemand mehr.