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Station 4: Stadthausareal
Entwicklung im 20. Jahrhundert
Zum Abschluss des historischen Teils stehen wir hier nicht zufällig auf dem «Stadthausareal».
Viele Adliswiler können sich noch daran erinnern, denn hier stand bis 2004 das Depot der Feuerwehr Adliswil, gegenüber, in der Liegenschaft „Grundstein“ an der Zürichstrasse, hatte die Feuerwehr eine Garage für ihre Einsatzfahrzeuge.
Wir wissen nicht, wie lange das Spritzenhäuschen von 1769 an der Kronenstrassse genutzt wurde und wann genau es abgerissen wurde. Auf dem ältesten Gemeindeplan von 1925 ist es nicht mehr eingezeichnet. Es muss also noch ein Feuerwehrdepot an einem anderen Ort gegeben haben. Hier an der Zürichstrasse, war die Feuerwehr erst ab 1941.
Ursprünglich war das Gebäude hier ein Magazin des Baugeschäfts von Raimondo Franzetti, der in der Krisenzeit der 1930er Jahre Konkurs anmelden musste. Die Gebäude wurden dann umgebaut zu einem Feuerwehrdepot. Der Umbau wurde geprägt durch den Aufbau eines Schlauchturms, in dem die nassen Schläuche zum Trocknen aufhängt werden konnten. Alle alten Feuerwehrdepots sind gut an diesen Schlauchtürmen zu erkennen.
Fast gleichzeitig hat die Feuerwehr Adliswil 1939 die erste Motorspritze angeschafft, wiederum bei der Firma Schenk in Worblaufen.
1944 wurde dann die Ganzstahl-Zweiradleiter mit maximal 20 Meter Steighöhe angeschafft.
1946 Wurde das erstes Pikettfahrzeug beschafft. Ein Buick, Modell 1931, aus dem Eigentum von Gemeindepräsident Heinrich Huber. Das Fahrzeug wurde umgebaut mit einem Mannschaftsraum für 4-5 Mann und Gerätekasten für Schläuchen und Rohren sowie Schaumlöschapparat. Eine ausziehbare Anstellleiter wurde auf dem Dach montiert. Eine Anhänge- und Zugvorrichtung für Kleinmotorspritze montiert und dann wurde alles rot ungespritzt.
Gleichzeitig wurde die Feuerwehr Adliswil reorganisiert. Massgebend dafür war insbesondere die Schaffung eines motorisierten Pikettzugs. Dieser wurde dann bereits durch das Telefon alarmiert, Der Pikettzug hatte ein Aktionsradius von 10 km, so dass auch für Nachbargemeinden, namentlich Langnau, einen Nutzen davon hatten.
1948 Trat dann die neue Verordnung für die Feuerwehr Adliswil in Kraft.
1958 wurde die seit altersher selbständige Feuerwehr von Oberleimbach mit dem Rücktritt des langjährigen Kommandanten Ernst Knüsli, in die Feuerwehr Adliswil integriert.
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