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Hamilton History
Erfolgsgeschichten wie die von Hamilton entstehen nicht selten aus Ideen, die ihre Geburtsstunde in Garagen erlebten.
Die Geschichte der Hamilton Unternehmen begann in den späten 1940er. Clark Hamilton war Chemie-Ingenieur und Absolvent am MIT. In Zusammenarbeit mit dem Lawrence Livermore Radiation Laboratory entwickelte er nahe Berkeley Kalifornien eine mit Blei abgeschirmte Spritze, die den präzisen Umgang mit radioaktiven Isotopen ermöglichte. Nach dem Umzug nach Whittier Kalifornien konzentrierte sich Clark Hamilton in seiner Werkstatt fortan auf eine Lösung für die Handhabung von Mikroliter-Flüssigkeiten im Bereich der Chromatografie und entwickelte die Mikroliterspritze. Durch seine Bemühungen wurde Hamilton zum Weltmarktführer im Bereich der Probenhandhabung in diesem Bereich. 1960 verliess das aufstrebende Unternehmen die Familiengarage und bezog mit Stolz die ersten Mietflächen. Durch die Entwicklung der Präzisionsspritzen und deren Reproduzierbarkeit wurde die Trennungswissenschaft in der Chemie entscheidend geprägt. Sie sind bis heute der Standard für den Einsatz in der Chromatografie und werden zum selben Preis wie in den frühen fünfziger Jahren verkauft.
1968 gründete Clark Hamilton in Bonaduz eine identische Unternehmung, um die Mikroliterspritzen für die europäische Wissenschaftsgemeinschaft herstellen zu können. Bis heute entwickeln und produzieren die Hamilton Bonaduz AG in Zusammenarbeit mit der Schwesterunternehmung in den USA neue Produkte. 1970 wurde das Unternehmen von Whittier Kalifornien nach Reno, Nevada verlegt, wo man bis heute beheimatet ist. Beide Unternehmen treiben in Kompetenzzentren Innovationen und die Verbreiterung der Produktpalette voran. 1974 übernimmt Steve Hamilton die Geschäftsführung und leitet das Unternehmen mit Unterstützung seiner Brüder bis heute. Das Unternehmen verzeichnet nicht nur ein exponentielles Umsatzwachstum, sondern wächst stetig auf mehreren Geschäftsfeldern. Unter anderem im Bereich des automatisierten Flüssigkeitshandlings von Chemikalien, dass erstmalig die Überprüfung von Vollblut auf AIDs und Hepatitis ermöglicht. Dazu gibt es unbegrenzte weitere Lösungsmöglichkeiten im Bereich der Automatisierung auf Mikroliter-Ebene.