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Konstruktivismus
Beschreibung/Definition
Der Konstruktivismus ist eine Lerntheorie, die betont, dass Lernen ein aktiver Prozess ist, bei dem Menschen Wissen aufbauen, indem sie neue Informationen mit ihren bestehenden Erfahrungen verknüpfen. Im Zentrum steht die Idee, dass Lernende aktiv ihre eigenen mentalen Modelle und Konzepte konstruieren. Der Lehrer fungiert eher als Facilitator, der den Lernenden dabei hilft, selbstständig Probleme zu lösen und ihr Verständnis zu vertiefen. Der Konstruktivismus hebt die soziale Interaktion und den Austausch von Ideen hervor, da diese den Lernprozess bereichern. Im Gegensatz zum Behaviorismus berücksichtigt der Konstruktivismus die individuellen Perspektiven und die Bedeutung des subjektiven Erlebens beim Lernen. Diese Theorie beeinflusst moderne pädagogische Ansätze und betont die Förderung von kritischem Denken und Problemlösungsfähigkeiten.