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2.2. Materielle Welt, lebendige Welt und göttliche Welt
In unserer Weltbetrachtung haben wir gelernt zwischen den Lebewesen und der toten Materie zu unterscheiden. Diese Aufteilung war nicht immer eindeutig. Einige haben sich die Frage gestellt, ob die Steine wirklich nicht leben können. Ausser den lebendigen Wesen existieren, je nach Weltanschauung, zusätzlich auch göttliche Wesen.
Zur toten Materie gehören zum Beispiel die Mineralien, das Wasser, die Luft oder das Licht. Einige glauben aber, dass Wasser selbst lebendig sei. Intuitiv könnte man weitere Beispiele aufzählen. Die Gesetze, welche das Verhalten der toten Materie beschreiben, werden unter anderem von der Physik untersucht.
Zu den Lebenswesen gehören die Einzeller und die Vielzeller. Darunter die Pilze, die Pflanzen, die Tiere und die Menschen selbst. Die Zuordnung des Menschen ist allerdings nicht so eindeutig. Viele Menschen glauben nämlich, dass der Mensch eine Seele besitzt. Die Seele ist jedoch ein Teil der göttlichen Welt.
Zur göttlichen Welt gehören dementsprechend die Götter, die Geister, die Engel, die Dämonen und auch die Seelen. In einigen Kulturen zählt man auch noch Himmelskörper oder verschiedene Kreaturen, wie z.B. Drachen hinzu. Im Gegensatz zu den Lebewesen, welche sterblich sind, sind die göttlichen Wesen in der Regel unsterblich. Die lebendige Welt unterliegt den physikalischen Gesetzen, die göttliche Welt aber nicht unbedingt.
Die göttliche Welt kontrolliert alles, und wenn sie will, kann sie die physikalischen Gesetze umgehen. Eine gewisse Ausnahme bildet hier der Mensch, der seinen eigenen Willen hat und somit selbst über sich bestimmen kann. Der Einfluss der göttlichen Welt auf den Menschen ist damit beschränkt. Jedoch gibt es auch hier gewisse Ausnahmen. Ein Beispiel sind die Wunder oder der göttliche Plan. Gott hat einen eigenen Plan für den Menschen, der Mensch jedoch kann diesen Plan durchkreuzen. Es ist Gold wert, wenn sich hier jemand Weise ist, in all dem noch zurechtfindet und vor allem wenn jemand die richtige Antwort auf die Frage findet, wer hier wen steuert?
Eines ist aber unbestritten: All diese Welten, die materielle, die lebendige und die göttliche Welt bleiben miteinander im Kontakt.