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Sama
Norweger-Mix
geb. 8. Oktober 2016
Ich bekam sie als Geburtstagsgeschenk. Sie wog schon mit ihrem 10 Wochen 1,8 kg. Ihre Mutter war eine Norwegerin, eine Rasse die sehr gross ist. So wuchs auch Sama zu einer gigantischen Grösse. Mit fünf Jahren brachte sie ganze acht Kilos auf die Waage. Sie war kein Schmusekätzchen. Wenn man sie streichelte, biss sie. Natürlich sollten das Liebesbisse sein, aber Sama unterschätzte ihre Kraft. So liess man lieber die Finger von ihr.
Im Mai 2022 verletzte sie sich stark. Einmal mehr hatte der Mäher ein Opfer verursacht. Sama hatte trotzdem Glück im Unglück. Sie verlor zwar einen Teil ihres Schwanzes und hatte grosse, tiefe Wunden an den Hinterläufen. Aber sie lebte! Beim Unfall verlor sie sehr viel Blut und konnte froh sein, dass ich daheim war und sie sofort zum Tierarzt fahren konnte. Sie wurde notoperiert. Danach musste sie zwei Wochen beobachtet werden. Also sperrte ich sie zu mir ins Schlafzimmer ein. Auch wenn das im ersten Moment für Sama unangenehm war, hatte es auch etwas Gutes. Sie lernte, wie man sich benehmen musste. Plötzlich genoss sie Streicheleinheiten ohne zu Beissen. Seit diesem Tag schläft sie bei mir im Schlafzimmer und verhält sich wie eine normale Katze.
Samena
19. April 1999 - 6. Juli 2009
Sie miaute nur griechisch, als sie in die Schweiz kam. Samena stammte von der griechischen Insel Samos. Sie wurde auf legalem Weg in die Schweiz gebracht und wuchs bei einer netten Frau auf. Als diese Frau krank wurde, suchte man für die Griechin einen Platz. Samena kam zu mir, zusammen mit einer Flasche Samena, einem griechischen Likör. Sie verbrachte viel Zeit bei einem Nachbarn, der auch mit ihr spazieren ging. Im Jahr 2009 wurde sie krank und magerte derart ab, dass man sie im Sommer 2009 erlösen musste. Es war nicht klar, worum es sich genau handelte. Fest stand aber, dass sie nur noch Haut und Knochen war. Nun ist sie wieder bei ihrem ursprünglichen Frauchen im Katzenhimmel.
Samira
Perser
15.März 2009 - 14.11.2021
Als Samira Mutter wurde verteidigte sie ihre Babies derart, dass sie am alten Ort nicht mehr tragbar war. Sie griff die anderen Katzen ständig an, was für sie und die Gruppe nur Stress war. Sie kam zu mir, da ich ihr ein eigenes Zimmer anbieten konnte, wo sie stressfrei Mutter sein konnte. Eines der Kleinen durfte bei mir bleiben (Yelina). Das zweite Mädchen wurde vermittelt. Nachdem der Nachwuchs ausgezogen war, blieb sie. Im Sommer 2021 bekam sie vollkommen unerwartet einen epileptischen Anfall und starb auf der Stelle.
Saphra
Britisch Langhaar
geb. 6. Juli 2020
Saphra ist die Tochter der wunderschönen Hiris und die Schwester von Gianna. Sie ist zwar nicht so scheu wie die Mutter, dafür genau so schön. Im Winter trägt sie einen extrem unfangreichen Pelz. Sie ist eine wunderschöne Katze.
Schnupfi
geb. Mai 2008 - 21. Januar 2023
Bereits als Kitten hatte Schnupfi eine Nase, die ständig lief und tränende Augen. Nichts schien zu helfen. Sie hatte den Katzenschnupfen, der ihr lange zu schaffen machte. Erst als wir ein Antibiotika entdeckten, das ihr half, wurde es besser. Trotzdem blieb ihr der Name "Schnupfi", auch wenn das nicht mehr der ganzen Wahrheit entsprach. Der Katzenschnupfen hatte ihr das Zahnfleisch angegriffen. Mit fünf Jahren mussten wir ihr alle Zähne ziehen lassen. Sie konnte trotzdem fressen und Mäuse fangen.
Schnupf besass zwar nebst vielem Weiss auch eine Tigerzeichnung. Ihre Ohren waren auf der Rückseite aber mehrheitlich weiss, was im Sommer zu Sonnenbrand führen kann. Die Folge war, dass sie im Herbst 2022 einen Tumor am linken Ohr bekam. Man musste ihr das linke Ohr amputieren, was in einem ersten Schritt nur optisch ungewöhnlich war. Sie konnte gut damit leben. Leider kam der Krebs nach ein paar Monaten zurück, dieses Mal in einer Form, die man nicht mehr beheben konnte. Eine Operation hätte ihr nicht mehr geholfen, zumal sie bereits eine alte Dame war. Wir mussten Schnupfi am 21. Januar 2023 erlösen. Sie hatte ein langes und schönes Leben bei uns. Trotzdem tut jeder Verlust weh und lässt eine neue Narbe in meinem Herzen zurück. Bye Bye, mein Schätzchen.
Shiva
Shiva ist nach dem Umzug ausgebüxt. Wir vermissten sie drei Jahre lang, haben sie überall gesucht .... und gefunden. Ihre Geschichte kann man im Buch 7 (Die Dosenöffner) im Kapitel "Shivas Reise ins Ungewisse" nachlesen.
Shumba
geb. 15. April 2010
Shumba heisst in Afrika "der Löwe". So war er auch, gross und stark und unerschrocken. Im Kern war er aber ganz lieb. Er vertrug sich mit den anderen Katzen sehr gut, auch wenn diese Respekt vor seiner Körpergrösse hatten.
Silja
geb. 22. April 2008
Sie war eine grosse Katze und hatte einen wuschligen Schwanz wie ein Fuchs. Sie lebte viele Jahre bei uns.
Simba
Alter unbekannt
Simba lebte eigentlich nicht bei uns. Er besuchte uns jeden Tag. Niemand wusste, woher er kam und wohin er ging. Vermutlich lebte er wild. Ich hatte mal beobachtet, wie er unter ein Gartenhaus kroch, wo er wahrscheinlich sein Nest hatte. Simba kam jeden Tag zu uns, wo Futter auf ihn wartete. Trotzdem liess er sich weder anfassen noch zähmen. Nur meine schöne Giny konnte es gut mit ihm. Sie verliebte sich in ihn und brachte drei Kitten von ihm auf die Welt (Wuschel, Merlin und Alaya). Wuschel und Alaya sind das Abbild des Vaters, währenddem Merlin viel mehr Weiss im Fell hatte. Simba kam die Kleinen jeden Tag besuchen.
Als wir wegzogen, versprach mir eine Nachbarin, dass sie sich um Simba kümmern würde. Vom Tierarzt des Dorfes habe ich später erfahren, dass er eingefangen und gezähmt wurde und nun ein schönes Zuhause hatte. Da das schon länger her ist und niemand weiss, wie alt Simba eigentlich war, weiss ich auch nicht, ob es ihn überhaupt noch gibt.
Sina
geb. 1996
Schwarz wie die Nacht und wild, das war Sina. Sie war die Schwester von Luska. Sina und Luska waren meine ersten Katzen, die ich in monatelanger Arbeit gezähmt habe. Sie haben mich inspiriert, Bücher zu schreiben, ihre Erlebnisse aufzuschreiben und Katzenliebhabern zugänglich zu machen.
Sindy
Bengal
geb. 7. April 2007
Eine Bengalin wie sie im Buche steht. Ein seidiges Fell, grosse klare Augen und eine Zeichnung wie ein Mini-Leopard. Bengalkatzen sind eigentlich keine Wohnungskatzen. Sie brauchen Auslauf, um ihre Energie loszuwerden. Sie verfügen über eine extreme Sprungkraft und lieben es, die Bäume hochzuklettern. Das alles konnte Sindy bei mir. Sie genoss ihre Freiheit, war aber nicht die beste Freundin meiner anderen Bengalkatze Ponga. Da sie aber ein grosses Haus mit viel Umschwung hatten, konnten sie sich aus dem Weg gehen.
Sirina
geb. 3. Juli 2018
Sie ist die Halbschwester von Gianna und die Tochter von Hiris. Sirina ist eine eher ängstliche Katze, halt ganz das Mami. Wenn man sie streicheln will muss man einen guten Moment abwarten, am Besten wenn sie auf dem Kratzbaum liegt. Dann schaut sie erst etwas irrittiert. Wenn sie aber merkt, dass man nichts Böses im Schilde führt, entspannt sie sich, geniesst und schnurrt.
Smokie
Sie war eine Schildpatt-Katze mit gefleckten Fell. Ihre Augen waren derart grün, dass sie dem Gras glichen, in dem sie sich liebend gern wälzte. Kurz nach dem Umzug war sie verschwunden. Erst dachte ich, sie wäre nach Hause gelaufen, an den alten Wohnort. Doch habe sich sie irgendwann im Dorf entdeckt. Bis ich anhalten konnte, war sie verschwunden. Ich habe sie seither nicht mehr gesehen.
Smoky
Britisch Kurzhaar Mix
geb. 28. Juli 2013
Smoky ist eine Tochter von Manolo. Sie lebt noch heute bei uns, zusammen mit ihrer Schwester Grigia. Manchmal nenne ich sie "Stalker", denn sie verfolgt die andern Katzen auf Schritt und Tritt. Und dabei hat sie grosse Ausdauer. Die Grossen können sie kaum abschütteln, was nicht immer Freude hervorruft. Aber Smoky lässt nicht locker. Wenn sie eine angepeilt hat, verfolgt sie diese durch den ganzen Garten. Woher das kommt, ist mir unerklärlich.
Sie ist die beste Freundin von Mogli 1. Wenn er sie nicht sieht, sucht er sie im ganzen Haus. Er beruhigt sich erst, wenn er sie entdeckt und begrüsst hat.
Tamina bzw. Shiva
19. April 1999 - 2018
Tamina wurde im Mai 2017 im Dorf aufgefunden und zu mir gebracht. Sie war in einem sehr schlechten Zustand. Lange haben wir nach der Besitzerin gesucht und sie schlussendlich auch gefunden. Ihre Geschichte wird im Buch 9 veröffentlicht.
Tasja
Sie lebte viele viele Jahre bei uns, kam als Kitten in unsere Katzenfamilie,eigentlich seit Geburt bis zu dem Tag als sie uns verlassen musste. Tasja war eine bescheidene Katze, die sich mit allen anderen vertrug. Sie liebte Streifzüge durch die Nachbarschaft. Wenn ich mit dem Auto nach Hause kam, sah ich sie schon von weiter. Sie sass weiter vorne am Strassenrand und wartete auf mich. Sobald sie den Motor meines Wagens hörte, kam sie gesprungen, denn sie wusste, dass es nun was zu futtern gab.
Tick
Tick und Tack sind Geschwister, beides langhaarige Schönheiten. Während Tick ein grosser Kater wurde, blieb Tack eher klein und zierlich. Sie ist das, was man eine Schmusekatze nennt. Ihr Lieblingsort ist bei mir, egal ob neben oder auf mir. In der Nacht liegt sie auf meiner Bettdecke, nicht etwa am Fussende wie sich das für eine brave Katze gehört - nein, direkt auf mir. Gott sei Dank bringt sie nur etwa drei Kilos auf die Waage.
Tack
Der Bruder von Tick, ein Riesenkater, der nur aus Haaren besteht. Er wird in der Nachbarschaft liebevoll "Maudi" genannt. Alle bewundern seine Haarpracht, die ihm im Winter einen unglaublichen Umfang geben. Er liebt deshalb auch Kälte und Schnee, verbrachte die meiste Zeit auf den Kratzbäumen auf dem Balkon. Jahrelang war er sehr schüchtern, mindestens zu den Menschen. Dies hatte auch den Vorteil, dass ich nicht Angst haben musste, dass ihn jemand einpackt. Nein, er liess sich nicht anfassen, blieb immer auf Distanz. Erst nachdem er kastriert war, besserte sich das. Er wurde viel zugänglicher und verbringt die kalten Nächte nun auch gern im Haus, wenn auch im kühlen Keller.
Tüpfli
geb. Mai 2008 - 8. April 2010
Tüpflis Leben war kurz und hart. Es stammte vom Bauernhof, wo man anscheinend nicht sehr gut für das Kleine schaute. Seine weissen Ohren verbrannten in der Hitze des Sommers. Auch hatte es massiv Katzenschnupfen, weshalb der Tierarzt Tüpfli und seine Geschwister einschläfern wollte. Das konnten wir nicht zulassen, den ausser diesen beiden Sachen waren die Kleinen gesund. Tüpfli zog bei mir ein und wurde intensiv gepflegt. Es dauerte viele Monate bis aus dem kranken Tüpfli ein wunderschönes Katerli wurde. Als wir dann umzogen genoss Tüpfli die grosse Freiheit, Auslauf über die grossen Felder und Büsche und Bäume, die Schatten boten, sodass die Ohren nicht mehr verbrennen konnten. An einem schönen aber traurigen Morgen fand ich Tüpfli tot im Garten. Ich weiss nicht, woran es gestorben ist, ob an einer Krankheit oder durch einen Unfall. Tüpfli hatte ein kurzes und schweres Leben. Ich bin aber überzeugt, damals die richtige Entscheidung getroffen zu haben und Tüpfli vor dem Tod als Kitten gerettet zu haben. Auch wenn es nur ein kurzes Katzenleben hatte, war es bei uns glücklich.
Yelina
Sie ist die Tochter von Samira. Da Samira kurz nach der Geburt schwer krank wurde, mussten wir Yelina und die Geschwister weggeben. Erst viele Wochen später kam sie wieder zu uns und lebt seither in unserer Katzenfamilie. Näheres zu ihrer Geschichte folgt im Buch neun.
Vasco
Vasco war ein armer Kerl, der wild lebte. Er war pechschwarz. Vasco kam immer dann zu uns, wenn es ihm besonders schlecht ging. Dies war meistens so, wenn er verletzt war und Hilfe brauchte. Diese Hilfe bekam er bei uns. Wir säuberten seine Wunden und behandelten ihn. Sobald er wieder fit war, verschwand er wieder. Dann sahen wir ihn wochenlang nicht mehr. Ich weiss nicht, wie alt Vasco war, vermutlich schon älter. Er kam und ging, ein paar Jahre lang. Dann wurde er krank. Vermutlich hatte er schon längere Zeit Nierenprobleme. Er starb friedlich an dem Ort, wo man ihm geholfen hatte, im Kreise seiner Freunde.
Zhanna
Perser
geb. 2022
Vollkommen unerwartet kam Zhanna zu mir. Ich bekam sie als Geschenk, da sie meiner geliebten Giny, die verstorben ist, so geglichen hat. Ich dachte damals, nichts kann meine Giny ersetzen, auch keine Katze, die ihr derart ähnlich ist. Es war aber nicht nur das Aussehen, es war auch ihre Art, die mich faszinierten. Sie war wirklich wie Giny, liebevoll, anhänglich, verschmust und jederzeit bereit, mir in die Ohren zu schmusen. Manchmal denke ich, Giny hat mir einen Engel auf die Erde geschickt.
Wuschel
24. Mai 2009 - 5. Januar 2013
Seine Mutter war die schöne Giny, sein Vater der wilde Simba. Er hatte zwei Geschwister (Merlin und Alaya). Merlin und Wuschel lebten lange bei uns, währenddem Alaya bei einer Freundin einzog. Sie lebt noch heute dort, ist in der Zwischenzeit aber eine betagte Katzendame. Wuschel hatte viel erlebt. Seine Abenteuer kann man in meinen Büchern nachlesen. Nun ist er im Katzenhimmel und streunt dort sicher auch herum. Sollte es dort Bäume und andere Katzen geben, wäre das seine Welt. Er wartet auf uns bis wir wieder vereint sein werden.
Zottel
Eigentlich gehörte er nicht zu uns. Er lebte bei einem jungen Mann in der Nachbarschaft. Der Mann war nicht oft daheim, weshalb Zottel herumstreunte und Gesellschaft suchte. Er kam zu uns. Hier gefiel es ihm besser. Wir informierten den Besitzer und liessen Zottel gewähren. Manchmal war er bei uns, dann wieder daheim.