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Der ehemalige Facebook-Manager und Vorsitzender von Virgin Galactic, Chamath Palihapitiya, ist der Meinung, dass jede Person 1% des eigenen Nettovermögens in Bitcoin investieren sollte. Der Hauptgrund dafür ist die Tatsache, dass Bitcoin eine völlig unkorrelierte, alleinstehende Anlageklasse ist, die nicht von traditionellen Märkten wie Rohstoffen oder Aktien abhängig ist.
Bitcoin ist eine alleinstehende Vermögensklasse
Chamath Palihapitiya ist schon seit vielen Jahren der Meinung, dass jeder Investor, jede Institution und auch jeder Einzelhändler in seinem Portfolio auch Platz für die Kryptowährung Nr. 1 schaffen sollte. Jeder sollte demnach eine 1%-ige Allokation seines Vermögens in Bitcoin haben. Der erfahrene Investor wies darauf hin, dass Bitcoin eine neue Art von Anlageklasse ist, die nicht mit traditionellen Rohstoffen, Aktien und anderen Anlagevermögen korreliert. Er wies jedoch darauf hin, dass es angesichts der Volatilität von Bitcoin katastrophal sein könnte, diese Vermögensklasse als einen „sicheren Hafen“ zu nutzen.
Palihapitiya fügte hinzu, dass jedes andere Finanzinvestitionsprodukt miteinander korreliert, während Bitcoin sich ausserhalb dieser Welt bewegt. Ausgerechnet dies ist ein sehr wichtiger Punkt – insbesondere angesichts der wirtschaftlichen Unsicherheit, mit der wir derzeit weltweit konfrontiert sind. Bei einem systemischen Zusammenbruch würde der alltägliche Privatanleger mit einer geringen Allokation in Bitcoin weitaus mehr profitieren als gut diversifizierte, vermögende Anleger.
BTC als Krisenversicherung für Privatanleger
Palihapitiya betont, dass eine Anlage in Bitcoin als Versicherung für schlechte Zeiten angesehen werden sollte – eine Versicherung, die man hoffentlich nie verwenden muss. Man sollte deshalb 1% seines Vermögens in BTC investieren und es einfach vergessen, bis man es nicht etwa in einer Krisenzeit braucht. „In Bitcoin investieren“ ist auch deshalb als eine Art Krisenversicherung zu betrachten, da der BTC-Wert eines Tages deutlich ansteigen könnte.
Palihapitiya findet es deshalb grossartig, dass jeder auf der Welt Zugang zu einem nicht korrelierten Hedge-Vermögenswert hat, sodass auch der Durchschnittsbürger eine völlig unkorrelierte Absicherung haben kann. Bitcoin hatte eine turbulente Woche hinter sich, wodurch der Grossteil der seit dem Jahresanfang erzielten Gewinne verloren gingen. Trotz des Rückgangs ist der BTC-Kurs seit Anfang des Jahres immer noch um 20+% gestiegen. Obwohl Bitcoins Volatilität immer wieder zum Vorschein kommt, hält das anstehende Bitcoin Halving-Event die Anleger insgesamt immer noch optimistisch.
Ist Bitcoin das digitale Gold?
Palihapitiya ist nicht der einzige Investor, der glaubt, dass Bitcoin eine hervorragende Absicherung gegen das Risiko auf den traditionellen Märkten sein könnte. Auch viele andere Anleger loben die Kryptowährung Bitcoin als Wertspeicher und als „digitales Gold“. Doch ein Vergleich von Anlageklassen: Bitcoin vs. Gold – zeigt hier die wichtigsten Unterschiede.
Auch Palihapitiya hat hier eine klare Grenze gezogen, dass er Bitcoin nicht als „digitales Gold“ bezeichnen würde, sondern eher als Versicherung für eine Wirtschaftskrise oder als Absicherung gegen einen systemischen Zusammenbruch. Vor allem Jüngere setzen auf Kryptowährungen statt auf physisches Gold, wie aus einer repräsentativen Umfrage der Schweizer Migros Bank hervorgeht.
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