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Zirkulierende Winde in der Arktis haben in den vergangenen zwölf Jahren dazu beigetragen, dass sich der Pool aus relativ süßem Wasser gebildet hat, heißt es in einer einer Mitteilung des EU-Forschungsprogramms CLAMER.
Nach Laura de Steur vom Königlich Niederländischen Institut für Meeresforschung auf der Insel Texel besteht das Wasser aus geschmolzenem Eis und aus Flusswasser. "Die Wassermenge, die von kanadischen und sibirischen Flüssen in den Arktischen Ozean fließt, ist grösser als zuvor, da das Eis im Norden durch wärmere Temperaturen schmilzt", sagte de Steur. Darüber hinaus schmelze das Eis auf dem Meer schneller.
Wie Detlef Quadfasel vom Zentrum für Marine und Atmosphärische Wissenschaften an der Universität Hamburg ausführt, kommt bei derzeitigen Verhältnissen warmes Meerwasser aus den Tropen in den Norden. Die Wärme wird in die Atmosphäre abgegeben, das kalte Wasser sinkt und fliesst Richtung Süden. Dieses Phänomen werde Atlantische Umwälzzirkulation genannt. Fliesst nun viel Süßwasser in den Atlantik, würde sich dieses wie ein Deckel auf das Meer legen und nicht absinken. Diesem Szenario zufolge fliesst das Wasser dann auch nicht Richtung Süden und es kommt kein warmes Wasser nach. Das würde dazu führen, dass sich die Luft im Norden des Atlantiks abkühlt.
Wie wird sich dies wohl auf unser Klima auswirken?