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Eine Auswahl an empfehlenswerten Projekten, an denen ich bislang teilgenommen habe:
Yacy ist eine kostenlose Suchmaschinen-Software, die auf jedem handelsüblichen Rechner verwendet werden kann, um lokal oder extern gespeicherte Dokumente, Webseiten oder Datenbanken zu indexieren und zu durchsuchen.
Neben dem Durchforsten von eigenen Daten kann Yacy auch dazu genutzt werden, um von fremden Webseiten einen Suchindex zu erstellen, und diesen in einem weltweiten Netzwerk anderen Yacy-Benutzern zugänglich zu machen.
Dieses sogenannte P2P-Netzwerk kann als eine Alternative zu den kommerziellen Suchmaschinen wie Bing, Google oder Yahoo bezeichnet werden. Wobei der Unterschied unter anderem darin besteht, dass die Indexdaten im Netzwerk verteilt sind, und somit nicht durch eine einzige Partei kontrolliert werden können. Zensur oder Manipulation sind daher nahezu unmöglich, und auch das Ausspionieren und Aufzeichnen des Nutzerverhaltens wird dadurch erschwert.
Tor wurde ursprünglich vom US-Militär entwickelt und ist eine quelloffene Software und ein weltweites Netzwerk von Computern, das dem Benutzer ermöglicht, im Internet seine Privatsphäre zu schützen, seine Identität zu verschleiern, oder anderen dabei behilflich zu sein.
Ein Beispiel, wofür Tor verwendet wird, ist die Umgehung staatlicher Zensur, z. B. in China oder Iran, wo die Machthaber alles daran setzen, ihrem Volk den Zugang zu regierungskritischen Inhalten zu verwehren.
Für die Teilnahme am Tor-Netzwerk werden lediglich ein Rechner mit Internetverbindung und das Tor-Software-Paket benötigt, welches eine Sammlung kostenloser Programme darstellt, die zusammen in der Lage sind, den Internetverkehr des Benutzers in das Tor-Netzwerk umzuleiten, von wo aus, über eine Kette zufällig ausgewählter Netzwerkteilnehmer, die Daten beim eigentlichen Kommunikationspartner (z. B. einer Webseite) abgeliefert bzw. entgegengenommen werden.
Tor agiert somit als eine Art Mittelsmann, der im Auftrag des Benutzers Daten sendet und empfängt, und ihm auf diese Art hilft, seine Identität bzw. die Identität seines Computers (IP-Adresse) zu verbergen.
“ClimatePrediction.net ist ein Projekt für verteiltes Rechnen der Universität Oxford, mit dem das Klima der nächsten 50 bis 100 Jahre berechnet und damit Aussagen über das Ausmass der globalen Erwärmung gemacht werden sollen.
Klimamodelle stellen hohe Anforderungen an die Leistungsfähigkeit der verwendeten Rechnerhardware und waren traditionell den jeweils schnellsten Supercomputern und Clustern vorbehalten. Der rasante Leistungszuwachs handelsüblicher PC-Hardware macht es möglich, dass solche Modelle heute auch auf vergleichsweise kostengünstigen konventionellen Computern in vertretbarer Zeit ausgeführt werden können.
Der ClimatePrediction.net-Client verwendet die ungenutzte Rechenkapazität eines Computers, um ein Klimamodell durchzurechnen.” (Quelle: wikipedia.org, 13.09.2012)