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Pastoralreisen der Priester in der Diözese St. Clemens
Federazione Russa 06/2020
Die südrussische katholische Diözese St. Clemens mit Sitz in Saratov umfasst ein Gebiet von 1,4 Millionen Quadratkilometern und ist somit doppelt so groß wie Frankreich. Knapp 20.000 Katholiken leben über dieses riesige Gebiet verstreut und werden von nur 19 Priestern betreut. Oft gibt es an einem Ort nur eine winzige Gemeinde, bisweilen sogar nur eine einzige katholische Familie. Die nächsten Katholiken leben Hunderte Kilometer entfernt. Es versteht sich von selbst, dass nicht überall, wo es solche Mikrogemeinden gibt, Kirchen gebaut werden können, und selbst wenn es möglich wäre, gäbe es zu wenige Priester, um sie zu betreuen.
Um die Katholiken zu erreichen, müssen die Priester weite Strecken zurücklegen. Dies ist für das Überleben der katholischen Kirche von fundamentaler Bedeutung, denn dort, wohin kein Priester kommt, können die Gläubigen nicht die Sakramente empfangen, und es besteht die Gefahr, dass die innere Bindung an die Kirche dahinschwindet und der Glaube verdunstet. Dies ist der Beginn eines Teufelskreises, denn wo der Glaube verschwindet, gibt es auch keine geistlichen Berufungen, wenn es aber keine Priester gibt, können noch weniger Menschen seelsorglich betreut werden, so dass noch mehr Menschen sich von der Kirche entfernen und der Nährboden für einheimische Berufungen noch mehr schrumpft. Bis heute stammen die meisten Priester aus dem Ausland.
Il fatto che il numero delle vocazioni sacerdotali sia in aumento è particolarmente incoraggiante: nell'arcidiocesi brasiliana di Olinda e Recife, 50 giovani della comunità si stanno preparando al sacerdozio. Provengono dal Brasile e dai paesi africani del Togo, del Benin e del Mozambico.
Per questa comunità ancora giovane, affrontare la formazione dei futuri sacerdoti è una sfida, perché bisogna pagare loro le spese di mantenimento, l'alloggio e le tasse scolastiche. Ecco perché i responsabili ci hanno chiesto aiuto. L'anno scorso abbiamo potuto sostenere la formazione di 23 giovani con 8’200 euro e vorremmo aiutarli anche quest'anno.