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Freitag, 16. September 2022 | 20.00 Uhr
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off&out; dahinter steht vieles: eine Band, die seit 1968 in verschiedensten Besetzungen (die Liste der Musiker ist lang und eindrücklich) musiziert, dann aber auch eine Philosophie: weg gehen (off) und aus sich heraus gehen (out).
In Bern gründete der Pianist Urs Carl Eigenmann im Jahre 1967 das Urs Carl Eigenmann-Trio. Es war eine eigentliche Blues-Band. Mit dieser Band fanden regelmässig Konzerte in Bern und Umgebung statt. Einige Zeit später stiess der Gitarrist Virginio Zambelli auf die Gruppe. Bald traten der Bassist Riccardo Aebi und der Schlagzeuger Roland Carnal in die Gruppe ein. Im Jahre 1969 zügelten Zambelli und Eigenmann nach Lugano. Dort spielten sie mit den dort ansässigen Musikern, einige Male auch mit dem Schlagzeuger Cosimo Lampis und dem Gitarristen Vittorio von der berühmten Gruppe „Toad“ (heute bei „Gotthard“). Im Jahre 1970 kehrten sie wieder nach Bern zurück und gründeten die Gruppe off&out. Mit dieser Gruppe haben sie viele Konzerte gegeben, unter anderem wiederholt am damaligen Jazzfestival Zürich, das unter der Leitung von André Berner stand. Dort erhielten sie den Preis und Spezialpreis des Festivals.
Im Jahr 1971 gab es einen Wechsel. Neu hinzu kamen der Schlagzeuger Marc Hellman, der Bassist Karl Theodor Geier (Radio-Orchester Zürich) und der Perkussionist Herbie George. Im Jahre 1973 ist Florian Neuenschwander als neuer Bassist eingestiegen. Ebenso kamen die Bläser Stani Eimer (Trompete) und Peter Wildbolz (Saxophon) dazu. Aschi Frei ersetzte später den Schlagzeuger Marc Hellman, der zum „Dave Pike-Set" übergewechselt war. Im Jahre 1974 löste sich dann die Gruppe auf. Virginio Zambelli verreiste nach Brasilien, wo er heute wohnt und eine Salsa-Band ins Leben gerufen hat. 1977 stiessen Bruno Brandenberger (Bass), Frangois Mosimann (Gitarre), Roger Zimmermann (Saxophone, Flöte) und wieder Stani Elmer (Trompete) zu Urs Carl Eigenmann und liessen die Gruppe off&out wieder aufleben. So tourten sie wieder einige Jahre erfolgreich umher. Es gab dann noch Umbesetzungen, von denen zwei besonders zu erwähnen sind: Die erstere mit Daniel Schnyder s, Claudio Rudolf tp, Françcois Mosimann g, Urs C. Eigenmann p, Bruno Brandenberger b, Robi Mark dr und die nächstere mit Ekkehard Sassenhausen s, Stani Elmer tp, Urs C. Eigenmann p, Peter Keiser b, Walter Keiser dr und Eduardo Nascimento perc. Mit der letzterwähnten Besetzung ist im Mai 2003 in der Habsburg-Bar in Widnau eine Live-CD entstanden: "A Habsburg Night For Eddie Harris".
2020 wurde die Gruppe «Passona» gegründet, mit Leandra Wiesli voc, Markus Bittmann ts, Alex Steiner g, Urs C. Eigenmann keys, Marc Ray Oxendine b und Andy Leumann dr. Letztes Jahr nahmen sie die CD «Passona - Soul Blues & Hart» auf und haben einige Konzerte gegeben. Zu ihnen gesellen sich zu den Jubiläumskonzerten vom Herbst der Trompeter Michael Neff und der deutsche Posaunist Uli Binetsch dazu. Unter dem Namen «off&out» spielen sie die Musik von damals – instrumental und mit dem Gesang von Leandra Wiesli – der Interpretierenden Al Green, Aretha Franklin, Cannonball Adderley, Diane Schuur, Eddie Harris, Etta James, Jeff Beck, King Curtis, Leela James, Natalie Cole, Ray Charles, Sam Cooke, Garry More, Stevie Wonder und Kompositionen von Eigenmann mit Texten von Leandra Wiesli, Cornelia Buder und Nathalie Maerten.
Lineup:
Leandra Wiesli (CH) vocals
Michael Neff (CH) trumpet, flugelhorn
Markus Bittmann (CH) saxes, flute
Uli Binetsch (D) trombone
Alex Steiner (CH) guitar
Urs C. Eigenmann (CH) keys
Marc Ray Oxendine (USA) bass
Andy Leumann (CH) drums
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Website: HIER
Türöffnung: 19.15 Uhr | CHF 25.-/20.-