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Die kleine Insel Saint Barthelemy, auch St Barth genannt, ist ein französisches Überseedepartement in den kleinen Antillen. Urspünglich vom indigenen Volk der Kariben besiedelt, die ihr den Namen Quanalao gaben.
1493 auf seiner zweiten Reise von Ch. Kolumbus entdeckt, der die Insel zu Ehren seines Bruders Bartolomeo, nach dem Namenspatron, Bartholomäus nannte. Die Insel hat, wie fast alle Inseln der Karibik, eine wechselvolle Vergangenheit. Franzosen, der Orden von Malta, dann eine Hochburg der Piraten, später auch die Schweden und die Franzosen waren und sind heute wieder die Herren der Insel.
Zu bemerken ist noch, der geringe Anteil der schwarzen Bevölkerung. Für den lukrativen Zuckerrohr-Anbau ist die Insel zu trocken Man hat darum wenig Sklaven gebraucht und die Sklaven konnten sich relativ früh freikaufen und der Grossteil ist ausgewandert.
Der Hauptort „Le Carénage“ heisst heute Gustavia. Genannt zu Ehren des schwedischen Königs Gustav III. So heisst der Ort auch heute noch.
Im laufe der letzten Jahre hat sich die Insel zu einer Destination für den Luxustourismus entwickelt. Viele US Stars haben hier ihre Häuser und Villen. Der französische Star Johnny Hallyday, viele Jahre Tourist und Bewohner der Insel, hat hier vor kurzer Zeit seine ewige Ruhe gefunden.
Die Luxusgeschäfte auf der kleinen Flanierstrasse stellen die Bahnhofstrasse in Zürich problemlos in den Schatten.
Die feinen Sandstrände und das klare Wasser lockt Sonnenbadende sowie Taucher an.
Auch andere Meeresbewohner fühlen sich hier zu Hause.
Die eleganten Flieger beim Sonnenbaden
Unser Ankerplatz
Wir konnten hier eine Segelregatta erleben. Selbst Schweizer mit ihrem Boot waren am Start.
Dieses Zitat hatte mich schon immer fasziniert. In vielen Büchern, die ich gelesen habe, kam diese Redewendung aus der Zeit der frühen Entdeckungen immer wieder vor.
Verstanden, was damit gemeint war, habe ich lange nicht, zugegeben, doch die Lösung ist einfach.Die vierstündige Wache geht ihrem Ende entgegen. Das siebente Halbstundenglas ist ausgelaufen, das achte und letzte Halbstundenglas läuft aus, der Sand darin verweht sozusagen.
Sieben vorbei, acht verweht.
Jetzt ist es für Jederman klar. Die Zeit der frühen Entdeckungen ist untrennbar mit der Sanduhr verbunden. Am Anfang, als die Küstenschifffahrt aufkam, war eine genaue Zeitmessung noch unerheblich. Man kannte die Gewässer genau und konnte bei Gegebenheit vor Anker gehen und abwarten.
Als jedoch um 1400 die Meere und Ozeane ohne Landkontakt befahren wurden, ohne Ruhepause für Schiff und Besatzung, musste eine Regelung der Wachzeiten eingeführt werden. Gleich lange Ruhe- und Arbeitszeiten mussten her.
Die Länge der Wache sollte die geistigen und körperlichen Fähigkeiten der Seeleute berücksichtigen. Für all das benötigte man einen Zeitmesser. Mechanische Uhren sowie Wasseruhren kamen auf schwankenden Schiffen nicht in Betracht. Natürlich waren auch Feueruhren ungeeignet.
Das Messen der Zeit mit der Sonnenuhr oder mit nautischen Instrumenten war aus zwei Gründen nicht praktikabel. Einmal das Fehlen der Sonne oder je nach Schiffsrichtung erhält man nur die Ortszeit. Zum messen der Zeit für die Länge der Wache also ungeeignet. Ein anderer Zeitmesser musste also her, von Jedermann und bei jedem Wetter ables- und bedienbar.
In der Herstellung preisgünstig und einfach.
DIE SANDUHR
Die dominierende Rolle als Zeitmesser über Jahrhunderte wurde von vielen unterschätzt.
Eintragungen in Logbüchern und Zeitzeugen belegen, wie wichtig die Sanduhr war.
Die früheste Darstellung einer Sanduhr findet sich auf dem 1338 von Ambrogio Lorenzetti erschaffenen Fresko „Allegorie der Guten Regierung“ im Palazzo Pubblico (Siena).
Sanduhr schon aus einem Stück
Ausdrücklich erwähnt wird die Sanduhr bereits 1379 in einem Inventarverzeichnis Karls V von Frankreich.
Die Sanduhr war einfach, bestehend aus zwei Glaskolben, mit einem Tau und Wachs zusammen gehalten und in der Mitte ein kleines Stück Blech mit einer Öffnung , durch das der Sand rieselt. Gehalten durch ein kleines Gestell aus Holz. Manchmal mit Schnitzereien verschönert und mit Schnüren versehen zum aufhängen. Um 1750 konnte man Glaskolben aus einem Stück herstellen. Eine Öffnung zum Einfüllen des Sandes und die Metallplatte war aber immer noch nötig, bis es schliesslich den Glasbläsern gelang, die Sanduhr aus einem Stück herzustellen, und mit der gewünschten Laufdauer , so wie wir sie heute kennen. Die Entwicklung hat um die hundert Jahre gedauert. Doch wie immer auch, die Sanduhren sind zuverlässig im Gebrauch, einfach in der Bedienung. Das Glas wurde zu Beginn der Wache gewendet und lief eine halbe Stunde. Die Schiffsglocke wurde einmal angeschlagen, sobald der Sand vom oberen in das untere Glas gelaufen war. Das Glas wieder gewendet, und dann nach dem zweiten Ablauf die Schiffsglocke zweimal angeschlagen. Das ging so weiter bis das Glas acht Mal ausgelaufen war. Es ertönten nun acht Schläge an der Glocke, das Ende der Wache. Um das Zählen der Glockenschläge zu erleichtern, wurden die vollen Stunden immer als Doppelschläge ausgeführt.
Beispiel : nach drei und einer halben Stunde Wachzeit ertönten drei Doppelschläge und ein Einfachschlag, „Sieben vorbei.“
Die Dauer der Wache von vier Stunden wird sich wohl im Laufe der Zeit heraus kristalisiert haben und für praktikabel befunden.
Die niederländische Ost – Indien Kompanie kannte noch eine drei Stunden Wache, wohl mit grösserer Besatzung an Bord.
Nach der Art der Stundenzählung und der Bekanntmachung der Zeit durch das Schlagen der Glocke bildete sich der Begriff Glasenuhr.
Die mechanischen Uhren der späteren Zeit haben nicht nur den Namen Glasenuhr entlehnt, sondern haben auch ein selbsttätiges Schlagwerk im Rhythmus der Einzel- und Doppelschläge für die vierstündige Wache.
Unsere Glasenuhr
So eine Uhr ist auch bei mir an Bord. Zur Freude eines englischen Zöllners, der das Schlagen der Glocke wohl mit gezählt hatte und beim achten Schlag bemerkte , dass seine Arbeitszeit nun zu Ende war. Und hat sich augenzwinkernd und zu unserer Überraschung flugs verabschiedet.
Der Wachwechsel findet auch heute noch im vierstündigen Rhythmus statt, um 4,8,12,16,20 und 24 Uhr.
Auf das Wenden der Sanduhr zum richtigen Zeitpunkt, darauf wurde auf den Schiffen verständlicher Weise sehr grossen Wert gelegt. Ein verspätetes Wenden oder gar ein zu frühes Wenden brachte für den Wachwechsel eine grosse Unruhe ins Schiff und es standen empfindliche Strafen auf das manipulieren von Bordinstrumenten.!
Eine Kontrolle über den Wachwechsel hatte natürlich auch der Kapitän. In seiner Kajüte hing oft eine Sanduhr mit einer Laufzeit von vier Stunden.
Vielfach dokumentiert und erwähnt sind Aufzeichnungen in den Schiffsjournalen, unter anderem auch von Christoph Columbus 1492 der mehrere halbstündige Sanduhren „ Ampolettas „ an Bord hatte.
Sanduhren gab es nicht nur zur Regelung der Wachzeiten, man brauchte sie auch um die Geschwindigkeit zu messen. So gab es Sanduhren mit einer Laufdauer von 10 und 15 bis 30 Sekunden für das Log.
Log mit Sanduhr und Kompass
A. Schück Hamburg
So unentbehrlich die Sanduhr zu jener Zeit auch war, eine Präzisions – Uhr war sie natürlich nicht.
Das zeigt die Geschichte vom französischen Admiral René Duguay – Troin. Sein Geschwader in Spitzbergen vom Nebel überrascht, driftete auseinander. Als sie nach 9 Tagen zurück fanden, hatten sie eine Zeitdifferenz von 10 Stunden festgestellt. So hoch im Norden konnte sie weder den Tag noch die Nacht unterscheiden. Oder die englische Navy, die vor den Scillyinseln scheiterten und 400 Seemänner verloren.
Das dazu führte, mit einer Prämie von 20 000 Pfund, eine horrende Summe zu jener Zeit, eine präzise Uhr zu entwickeln. Das Ergebnis war die vom genialen Uhrmacher hergestellte und genannte Harrison Watch. John Harrison,1693-1776.
Flagge von Antigua und Barbuda Wappen von Antigua und Barbuda
Die Farben haben unterschiedliche Bedeutungen: Schwarz steht für die afrikanischen Vorfahren der Einwohner von Antigua und Barbuda, Blau für Hoffnung und Rot für Kraft. Die Farbfolge Gelb-Blau-Weiß ist zudem eine Stilisierung der Sonne, des Meeres und der Strände der beiden Inseln.
Die Flagge wurde bei einem Ideen Wettbewerb ermittelt, und vom Kunstlehrer Reginald Samuels entworfen. Quelle Wikipedia.
Es gibt aber noch eine andere Insel, Redonda, aber unbewohnt.
Andere Inseln über 1 km Länge sind Long Island ,Guinea Island und Green Island vor der Küste von Antigua, sowie die Nehrung 11 Mile Baech auf Barbuda.
Exekutive: Staatsoberhaupt ist der Monarch des Vereinigten Königreiches, derzeit Königin Elisabeth 2
Auf Antigua und Barbuda selbst wird sie von einem Generalgouverneur vertreten .
Unser erster Hafen war Jolly Harbour, hier haben wir auch einklariert. Alles very english!
Hier war auch unser erster Ankerplatz.
Dann Aufbruch zur Deep Bay, nur ein paar Meilen entfernt, ein einsamer Ankerplatz.
Hier eine kleine Festung aus längst vergangener Zeit und eine schöne Aussicht.
Hauptstadt von Antigua ist St. Johns. Mit dem Schiff von der Deep Bay aus besucht, doch kein vernünftiger Ankerplatz gefunden. Sind wieder zurück nach Jolly Harbour und später mit dem Bus dorthin. Die Stadt sehr lebhaft und der historische Redcliff – Quai wurde bestens restauriert. Kein Wunder warum.Es liegen manchmal bis zu vier Kreuzfahrtschiffe am Quai!
Besucher aus aller Herren Länder geben dann den Ton an
D
Dann Aufbruch nach Falmouth Harbour, ein acht Meilen Törn. Trotz Wettervorschau wurden wir gehörig überrascht. Plötzlich 6 Bft. und sehr hohe Wellen, dazu Wind aus SE. , wir mussten abdrehend hoffen, dass es am nächsten Tag besser wird. So war es auch. Mit dem Grossegel und 2 Reff und Motor, weil Wind immer noch ungünstig, haben wir es geschafft. Falmouth Harbour angesteuert, endlich. Dieser Hafen ist weniger voll und man hat sehr viel mehr Platz zum ankern als English Harbour.
Ausserdem kann man hier die Superyachten bestaunen gemeint sind damit Mega-Yachten, Motor sowie Segelyachten. Unter dreissig Meter ist man ein armer Tropf!!! die folgenden Bilder sprechen für sich.
Der meiner Meinung nach schönere Hafen ist English Harbour. Hier lebt die Vergangenheit. Die Engländer haben ein spezielles Flair, die Erinnerung längst vergangener Zeiten wach zu halten. Es hat aber viel Mühe gekostet, 1949 den Hafen und alle Gebäude aus den Ruinen wieder auferstehen zu lassen.
Der Hafen ist speziel, weil hier die englische Navy ihre Hauptbasis in den Lesser Antillen hatte , mit keinem geringen als den jungen Nelson, der spätere Flotten – Kommandant. Der war allerdings nicht so beliebt. Heute heisst der Hafen Nelson`s Dockyard. Einem Hero trägt man nichts nach.
Bilder aus dem Alltag
Hier liegen ausserdem noch die schönsten Yachten, die ich je gesehen habe.
Der Karneval ist mit Abstand das grösste Volksfest auf der karibischen Insel Guadeloupe. Sie hat die Form eines Schmetterlings. Die Insel wird bei Einheimischen auch liebevoll Gwada genannt.
Trommeln, Blechblasinstrumente und Pfeifen begleiten die Karnevalbegeisterten. Farbenfrohe Tänzerinnen mit originellen Kostümen begleiten die besten Musikgruppen.
Buben und junge Männer mischen sich unter den Umzug und lassen die selbstgebastelten Geiseln laut knallen.
Besonderheit auf Guadeloupe; der Karneval endet hier erst am Abend vom Aschermittwoch. Alle Teilnehmer kleiden und bemalen sich in schwarzweiss. Der „Roy Laval“ eine aus Papier und Stoff gefertigten traditionellen Riesenpuppe, die den Karnevalsgeist symbolisiert wird am Ende verbrannt, um im kommenden Jahr wieder aufzuerstehen und kennzeichnet das Ende der Feiern. Der Karneval endet im festlichen Jubel. Überall werden noch Tanzveranstaltungen organisiert.
Der Umzug mit den Musikern und den Tänzern mutet Chaotisch an. Er beginnt am späten Nachmittag und dauert bis in den frühen Morgen. Die Zuschauer sind gewappnet und kommen mit Stühlen und Picnic – Körben daher.
Hier die Bilder des fröhlichen und farbigen Anlasses.
Wir sind in den Westindies und man meint, weisse Strände, Palmen, blaues Wasser angenehm warm und denkt Ferien und Sonnenschein ohne Ende.
Ja ja schon, aber auch hier haben wir den Alltag. Natürlich in einer anderen Form als zu Hause. Da mit dem Schiff unterwegs, heisst unser Parkplatz : Ankerplatz.
Wir fahren mit dem Beiboot, auch Dinghi genannt an Land zum Einkaufen, Sehenswürdigkeiten besuchen oder zum Zoll und anderen Behörden. Fast immer eine nasse Angelegenheit.
Einen Anlegeplatz für das Dinghi zu finden ist auch nicht immer so einfach, hoher Wellengang am Ufer, Schwell genannt, starke Strömung und Wind erschweren die Sache ungemein. Ein wenig sportlich und fit sollte man also schon sein.
Es können auch noch andere Überraschungen dazu kommen, wie jetzt in Guadeloupe. Schiff macht unter Motor keinen Speed mehr, was ist los? Propeller ist Ok. , sauber und dreht einwandfrei.! Dann ist es die Kuppelung, und so war es auch. Jetzt sitzen wir fest!
Haben uns von unseren Freunden Dölf und Trudi mit Ihrem Katamaran “ Mariposa verabschieden müssen. Beide sind ausgewiesene Karibik – Kenner und wir konnten sie einige Zeit begleiten. Haben dadurch Orte kennen gelernt, die wir sonst nicht angelaufen wären. Danke. Werden sie aber sicher bald Wiedersehen. Für uns heisst es jetzt Ersatzteile organisieren.
Le Carenáge heisst das Stichwort, wir sind in Frankreich. Es bedeutet Kielholen, Unterwasserschiff reinigen, überholen des Unterwasserschiffs, also Antifouling, das war auch fällig.
Einen Platz auf dem Werftgelände finden und den Krahnentermin reservieren. Unsere Enttäuschung war gross, mindestens 14 Tage ausgebucht. Also zurück zum Ankerplatz und warten. Dann war es soweit, das Wechselschalterhaus ist angekommen und ein freier Platz gefunden.
Das Auskrahnen ging ohne Probleme, entgegen meinen Befürchtungen. Der Ausbau des Saildrives war da schon schwieriger. Der Motor musste verschoben werden und diverse Schläuche abgeklemmt. Dann mussten 35 kg Saildrive aus dem engen Motorenraum rausgewuchtet werden, mein Rücken.!!
Neben der Arbeit darf nicht vergessen werden, die Skipperin liegt mir in den Ohren. Luzernerin und es ist Karneval!! Da gibt es kein Entrinnen. Werde also mit zum Umzug geschleppt.
Den Saildrive zerlegen, das Wechselschalterhaus aufschrauben und alles wieder ins Schiff zurück. Fast drei Tage Arbeit. Alles zusammen hat einen Monat gedauert, inclusive Wartezeit.
Bald wieder im Wasser
Unser erster Törn eine wahre Freude, wieder Ferien in den Westindies, haben Wind in den Haaren und Sonne im Gesicht, wie es so schön heisst.
Das Ziel Pigeon Island, noch auf Guadeloupe, auch bekannt unter dem Namen Cousteau Nationalpark, nach dem bekannten französischen Taucher.
Hier haben wir wieder Dölf und Trudi getroffen. Sie sind auf dem Weg zurück nach den Grenadines. Haben uns sehr gefreut, Adios bis zum nächsten Jahr.
Unser nächstes Ziel Deshaies, ein schöner bunter Ferienort, hat mir sehr gefallen
das Dorf
.
Letzte Gelegenheit zum Ausklarieren aus Frankreich, nächstes Ziel Antigua.
Guadeloupe, entdeckt von der Crew Jatinga am 17.01.2018. Zwei Tage vor Anker, dann in den Hafen gegangen. Probleme mit dem Saildrive, kein Power auf dem Propeller, Kupplung? Werden um Rat fragen müssen. Es ist die Kuppelung.!
Ersatzteile in Holland bestellt. Das heisst zwei Wochen Guadeloupe. Geduld ist gefragt.
Angetroffen; auf den Strassen und Gassen der Altstadt, französisches“ laisser faire“ und das Farbenfrohe der Kreolen.
Die Kathedrale Peter und Paul
Der geniale Marcel Lollia
die farbenfrohen Kleider der Kreolen.
Man lässt sich gerne fotografieren, wenn man was gekauft hat.
Bei der historischen Bezeichnung Westindien leitet sich der Namensteil …indien davon ab, dass Kolumbus eigentlich den westlichen Seeweg nach „Indien“ (das heißt Ostasien) finden wollte und sich auf seinen vier Reisen nie dessen bewusst war, einen neuen Kontinent gefunden zu haben.
Die Bezeichnung ist allerdings irreführend. Westindisch bedeutet normalerweise „im Westen von Indien“, was in diesem Fall nicht zutrifft. Die Namensgebung geht vielmehr davon aus, dass die Westindischen Inseln auf dem westlichen Weg nach Indien entdeckt wurden – im Gegensatz zum bisher bekannten Indien, das immer mit der Vorstellung des Weges nach Osten verbunden war. Dass es einen Seeweg von Spanien nach Indien gäbe, war eine Vermutung. (Quelle Wikipedia)
Unsere erste Insel in den West – Indies war Tobago, die wir von Französisch Guyana nach 5 Tagen erreicht haben.
Ankerplatz Tobago
Zur Stadt mit dem Bus und zurück, unser erster Weg zum Einklarieren. Braucht viel Zeit und Geduld.
Wir waren nur kurze Zeit in Tobago, was uns aufgefallen war, wir waren die einzigsten Weissen!
Die nächste Insel war Trinidad, beide Inseln bilden einen Staat, genannt T & T Islands, Sprache Englisch.
Auch hier nochmals einklarieren, mit Kohlepapier 3 und 5 Fach. Fehler werden h(b)arsch kommentiert.
Haben uns bei Power Boat, einer Werft angemeldet.
Boot aus dem Wasser, Schiffsschraube und Antifouling waren angesagt.
Die Gurte sitzen.
Sicher.
Ein Tau eingefangen.
Geballte Kraft
So soll sie aussehen!
Margrit fliegt für zwei Wochen nach Hause.
Auch hier eine gewisse Eile, unser nächstes Ziel Barbados. Hier werden wir unsere Tochter Sandra treffen. Wir waren gewarnt, der Wind dreht im Dezember und kommt dann aus Nord- Ost, schwierig zu segeln. Hoffentlich für uns nicht zu Früh. Warten wir es ab, nur keine Panik. Ja dann war es soweit. Schiff zurück ins Wasser und los geht die Reise.
Aus dem Logbuch: böiger Wind, 3 Reefs eingebunden, Kurs 357° 4,5 kn. Aber es geht vorwärts. Am vierten Tag unserer Reise, bei Wachwechsel in der Nacht entdeckt, Wasser im Schiff!
Schnell war klar, kein Salzwasser. Ein Schlauch hat sich von der Druckwasserpumpe gelöst und pumpt unaufhörlich Trinkwasser ins Schiff. Arbeit war angesagt, ca 50 Litter Wasser waren es wohl. Auch dass geschafft.
Die Grenadines an der Luvseite gelassen und müssen nun vor St. Lucia mit Kurs 112° nach Barbados abdrehen.
Mit wenig Wind und Motor geht es dem Ziel entgegen. Wollen früh da sein, zum Zoll und Immigration vor vier Uhr, sonst bezahlt man Overtime!!
Ziel Barbados.
Anlegen im riesigen Teil des Hafens bei den Kreuzfahrtschiffen, bei uns direkt hinter der Berlin! Ein Fender- Poller der Kreuzfahrtschiffe hat gereicht, aber ein zirkusreifer Balance – Akt war es allemal……………im Handbuch steht:
nur mit Sicherheitsgurt und Schwimmweste das Schiff verlassen!!!!!
Dann abgelegt und zum Ankerplatz, hat schon beim ersten Mal gehalten. Sandra hat uns schnell gefunden und wir haben
sie mit dem Dinghi abgeholt. Große Freude, haben sie ja lange Zeit nicht mehr gesehen.
Weisser Sandstrand, Sonnenschein und gleich Karibik Feeling !
Später Stadtbesichtigung, lautstarke Weihnachtslieder strapazieren unsere Ohren, die Stassen und Plätze mit grellbunten
Weihnachtsbäumen geschmückt .Richtige Weihnachtsstimmung kommt da nicht auf und erst noch 28° am Abend.
Bridgetown
Festbeleuchtung
Wir bleiben ein paar Tage und segeln dann nach Martinique. Man spricht französisch hier. Ein Übersee – Departement..
Le Marin, unser erster Ankerplatz in einer riesigen Bucht, Die vielen Schiffe hier haben uns überrascht. Sicher 300 an der Zahl!
Das Einklarieren sehr einfach. Man füllt am Computer ein Formular aus, wird ausgedruckt und bezahlt 5 €, Voilà.
Wechseln später den Ankerplatz, eine kleine Bucht mit einem Dorf, St Anne. Hier ist schwimmen angesagt. Glasklares, blaues Wasser.
Und noch etwas besonderes. Unsere Tochter Sandra, am 25 Dezember geboren feiert hier Ihren Geburtstag, also an kältere Tage gewöhnt.
Gut Lachen
Zum Wohle
Unsere Freunde ,Dölf und Trudi mit Ihrem Kat “ Mariposa schlagen vor, Richtung Grenada zu segeln. Erste Insel Bequia.
Ausgelassen wurden Saint Lucia und Saint Vincent, nicht sicher.???
Richtung Bequia wurde es plötzlich schwierig. Aus dem Windschatten von Saint Vincent plötzlich Starkwind und immer höhere Wellen. Im Handbuch steht……es können Berge auf sie zukommen. So war es auch. Endlich, nach 4 Stunden waren wir in der Bucht und am Ankerplatz. Aufatmen!.
Bequia = Port Elizabeth = Admiral Bay = Einklariert = Saint Vincent and the Grenadines.
Weiterfahrt nach den Tobago Cays, kleine Inseln umgeben von Riffen, also aufgepasst, dunkles Wasser tief, türkisfarbiges Wasser flach. Zwei Tage schnorcheln und schwimmen. Sogar in Begleitung von einem Stingray und vielen Schildkröten.
Leider sind hier die Korallen ausgebleicht, zu warm, zu viele Hurricane? Stress?
der Chef
Dann heisst es :
Anker auf nach Union Island, Clifton Bay heisst unser neuer Ankerplatz.
Spontan; small talk mit Desmond
Marktplatz
Im Hotel Waterfront mit 14 anderen Schweizern und ihren Kindern Sylvester gefeiert und das Neujahrsfeuerwerk bewundert.
Nochmals zurück nach den Tobago Cays auf Sandras Wunsch zum schnorcheln und tauchen.
Zum ausklarieren laufen wir noch Canouan an und dann geht es 100 Meilen zurück nach Martinique, dieses Mal ist Fort de France unser Ziel.
Hier warten wir auf neuen Besuch, Elizabeth, der Schwester von Margrit.
Fort de France mit einer schönen Altstadt
einer sehenswerten Bibliothek und einer Kathedrale, wurde vier Mal neu aufgebaut.! Erdbeben, Brand und Hurricane haben ihr zugesetzt.
Auch ein Kunstwerk
Fast jeden Tag laufen hier grosse Kreuzfahrtschiffe ein und hunderte von Gästen überschwemmen die Altstadt.
Wir verabschieden uns nun Richtung Guadeloupe, machen aber noch einen Stop in Saint Pierre zum ausklarieren.
Saint Pierre wurde 1902 durch einenVulkanausbruch mit X-tausend Toten zerstört. Einer der überlebt hat, sass hinter meterdicken Mauern, im Gefängnis !!!
Nach Saint Pierre noch ein weiterer Stop auf der Inselgruppe Les Iles des Saintes
Wurde von Columbus, der hier an Allerheiligen anlegte so benannt. Die beiden Hauptinseln heissen Terre de Bas und Terre de Haut. Man baute hier Kaffee, Pfeffer, Baumwolle und Bananen an. Heute beleben Touristen die Inseln.
Ja, ein Ausflug nach Suriname, ehemals Niederländisch Guyana. Also spricht man dort Niederländisch.
Der Fluss Maroni ist die Grenze nach Suriname. Also ein Touristen-Visa geholt und dann ab mit der Piroge zur anderen Seite. Dort ein Taxi genommen, und mit noch drei anderen Ausflüglern (Franzosen)nach Paramaribo gefahren. Eine Strasse durch den Regenwald, links und rechts, ab und zu ein paar Holzhäuser, kleine Siedlungen also, wie auch hier in Franz. Guyana.
Knapp 200 km bis nach Paramaribo, pro Person 15 €.Das Besondere, man fährt links! Wahrscheinlich deshalb, weil das nächste der drei Guyana britisch ist!
Haben in Surinam die Stadt besichtigt, ein paar Kleinigkeiten gekauft.
Unser Niederländisch ist ein bisschen eingerostet, also öfters: ik heb je niet verstaan!