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HELVETIA SCI
Die jüngste Debatte in England über das «Verbot der Drückjagd auf Moorhuhn (Raufußhühner)» zeigt einmal mehr, dass die Resonanz äußerst positiv ist, wenn Wissenschaftler eine Jagdpraxis unvoreingenommen betrachten.
In diesem Zusammenhang ist zu betonen, dass Petitionen gegen diese Jagdmethode in in manchen Fällen zu auch zu positiven Ergebnissen führen kann. Dies zeigte die Initiative Wild Justice, die unter dem Vorwand der von Jägern verursachten Umweltkatastrophe die Abschaffung der Moorhuhnjagd in England forderte.
Diese Initiative war Anlass für eine Studie des nicht jagenden Wissenschaftlers James Crabbe und seines Teams. Die Ergebnisse dieser Studie sind eindeutig: Der Beitrag der Jagd zu den drei Säulen der nachhaltigen Entwicklung (Wirtschaft, Umwelt und Soziales) ist erheblich. In dem Bericht werden die realen Einflüsse der Jagd vor Ort hervorgehoben: Diese Jagdpraxis ist ein unbestreitbarer finanzieller Beitrag für die örtliche Bevölkerung, sie gewährleistet eine starke soziale Bindung und kommt der biologischen Vielfalt zugute.
Im Gegensatz zu den Vorwürfen bezüglich der CO2-Emissionen der jährlichen kontrollierten Rodungsbrände zur Regenerierung von Heideflächen (die für Raufußhühner günstig sind), ermöglichen diese Brände den Erhalt von Tausenden von Hektar eines jungen Ökosystems, das für die Artenvielfalt sehr günstig ist. Ohne diese kontrollierten Brände würden diese Lebensräume verschwinden und mit ihnen würde eine Vielzahl von heimischen Tierarten verschwinden.
Wenn diese Jagd eingestellt würde, wären auch die damit verbundenen finanziellen Einkünfte ein großer Verlust für die Bewohner dieser Region Englands, deren Lebensstandard ohnehin bescheiden ist. Auch hier ist der finanzielle Beitrag der Jagd nicht zu übersehen, da sie es Zehntausenden von Menschen ermöglicht einen Lebensunterhalt zu erwirtschaften. Damit wird der Ausbeutung des Landes Dur Wilderei auf die dort lebenden Wildtiere vermieden, denn ihr Wert für die örtlichen Gemeinschaften ist klar erkennbar.
Schließlich wurde die soziale Verbindung dieser Praxis von den Autoren als der wichtigste Punkt genannt. Diese Form der Jagd trägt dazu bei, der zunehmenden sozialen Distanzierung des Einzelnen aufgrund der neuen Lebens-, Konsum- und Informationsmuster im 21 Jahrhundert entgegenzuwirken. Die Aufrechterhaltung gemeinsamer Traditionen, Fertigkeiten und Bräuche fördert das Zusammengehörigkeitsgefühl, das in diesen isolierten und prekären Regionen von wesentlicher Bedeutung ist.
Wir können die britischen Parlamentarier dazu beglückwünschen, dass sie sich nicht der Fantasiewelt einiger kleiner Gruppen hingeben, sondern sich die Zeit und das Geld nehmen, um Experten zu beauftragen, die wirklich verstehen, wie die Moorhuhnjagd auf ihrem Land aussieht!