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Technischer Bericht NTB 84-14
Geophysikalisches Untersuchungsprogramm NordschweizAeromagnetische und bodenmagnetische Messungen 81
Im Rahmen des geophysikalischen Untersuchungsprogramms der NAGRA im Gebiet der Nordschweiz wurde von der Schweizerischen Geophysikalischen Kommission ein Netz von 6'250 km aeromagnetischer Linien in zwei verschiedenen Höhen geflogen. Als Ergänzung wurde zusätzlich im Raum Hornussen eine bodenmagnetische Pilotstudie mit 1'480 Stationen durchgeführt.
Die aeromagnetischen Daten wurden auf Karten dargestellt. Sie zeigen keine Anomalien, die eine Bestimmung der Tiefe der Grundgebirgsoberfläche und des darin eingesenkten Permo-Karbon-Troges ermöglichen würden. Messungen von Suszeptibilitäten an Gesteinsproben aus Bohrungen im Untersuchungsgebiet zusammen mit Modellrechnungen vermögen dieses Phänomen mit den geringen Suszeptibilitätskontrasten zwischen Sedimentgesteinen einerseits und kristallinem Sockel anderseits zu erklären.
Die bodenmagnetische Pilotstudie erlaubte keine geologische Interpretation, da sämtliche kartierten Anomalien auf zivilisatorisch verursachte Störfelder zurückzuführen sind.