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Autor: Mireille Rotzetter
«Der erste Rang an der Team-EM ist ein grosser Erfolg, jeder hat wichtige Punkte geholt. Für uns Einzelkämpfer war es ein besonderes Ereignis, einmal als Gruppe am Start zu stehen», darin waren sich alle fünf Freiburgerinnen und Freiburger einig. Insgesamt 44 Schweizer Leichtathletinnen und Leichtathleten aus den verschiedensten Disziplinen reisten letzten Donnerstag nach Belgrad. Gemeinsames Ziel war es, den zweiten Rang zu erreichen und den Aufstieg von der Second-League in die First-League zu schaffen.
Alle Freiburger zufrieden
Dieses Ziel wurde mit dem ersten Rang sogar übertroffen. Aus Freiburg wurden Michelle Cueni (4×100 m Staffel, 2. Rang), Valérie Lehmann (1500 m, 3. Rang), Rafaël Chassot (4x 100 m, 1. Rang), Michel Brügger (3000 m, 4. Rang) und Pascal Mancini (100 m, 5. Rang, 4x 100 m) für die Team-EM nominiert. Alle fünf zeigten sich mit ihren Leistungen zufrieden. «Die Rennen an einem solchen Wettkampf sind meist sehr taktisch, niemand will die Führung übernehmen», erklärte Valérie Lehmann. «So war es auch in meinem Rennen, der erste Kilometer war sehr langsam. Der 3. Rang ist gut, an der Endschnelligkeit muss ich jedoch noch arbeiten.»
Das 3000-m-Rennen von Michel Brügger verlief ähnlich: «Nach einem Kilometer wurde das Tempo massiv verschärft. Ich kämpfte mit dem Serben um den dritten Platz, auf der letzten Runde konnte ich aber mit dessen Tempo nicht mehr mithalten.» Rafaël Chassot und Pascal Mancini freuten sich über ihren ersten Rang in der 4×100-m-Staffel. «Die Wechsel haben reibungslos funktioniert, der Sieg blieb schliesslich ungefährdet.» Auch die Staffel bei den Frauen verlief erfolgreich. «Die Bedingungen waren schwierig, da es stark regnete. Bei den Wechseln wären zudem noch Reserven vorhanden gewesen. Der zweite Rang ist aber ein gutes Teamergebnis», so die Sprinterin Michelle Cueni.