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Eduard Aeby wurde am 28. Juni 1922 in Giffers als viertes Kind der Eltern Josef und Marie Aeby-Sturny geboren. Er ist mit fünf Geschwistern und sieben Halbgeschwistern aufgewachsen. Als er drei Jahre alt war, starb sein Vater. Schon früh musste er auf dem elterlichen Bauernhof mitarbeiten. Die Schule hat er in Giffers besucht. Nach der Schulzeit arbeitete er in verschiedenen Landwirtschaftsbetrieben. Später wechselte er zum Bau. Er absolvierte das Kranführerdiplom. Als zuverlässiger und pflichtbewusster Kranführer wurde er von allen geschätzt. Bis zur Pensionierung arbeitete er bei der Firma Piantino. Im April 1952 heiratete er Marie Siffert. Das Paar wohnte in Tentlingen. In den folgenden Jahren wurden die Kinder Bernadette, Therese und Hubert geboren. 1963 zügelte die Familie in das Eigenheim nach Giffers. Als Mitglied und ehemaliger Kassier des Arbeitervereins KAB nahm er gerne an den Anlässen teil. Zusammen mit seiner Frau Marie pilgerte er einmal nach Lourdes und jährlich nach Einsiedeln. 1986 folgte der Umzug in das neue Haus am German-Kolly-Weg. Nach der Pensionierung investierte Eduard Aeby viel Zeit in den Umschwung seines Hauses. Viel Freude erlebte er mit den Enkelkindern und er freute sich auf Familientreffen.
Im Februar 2010 verunfallte er schwer. Dreieinhalb Monate verbrachte er im Paraplegiker-Zentrum in Nottwil. Er musste ins Pflegeheim Aergera in Giffers. Mit grosser Kraft und viel Training lernte er wieder laufen. Er spazierte mit dem Rollator umher und schaute gerne Sportsendungen. Im April 2012 feierte er mit seiner Frau im Kreise der Familie die diamantene Hochzeit. Leider verstarb Marie Aeby-Siffert am 6. November 2013. Auch nach ihrem Tod holte die Familie Eduard Aeby im Pflegeheim ab und er verbrachte manche schöne Sonntagnachmittage auf der Terrasse seines Hauses.
Mit einer Lungenentzündung musste er im Oktober ins Spital. Er erholte sich nicht mehr davon. Nach kurzer Zeit hatte er einen Rückfall. Am Sonntagabend, den 29. November 2015, wurde er von seinem Leiden erlöst. Eing.