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Sieben Weltwunder gab es einst, nur eines davon ist noch erhalten. Von den anderen gibt es teilweise nicht einmal verlässliche Zeugnisse über ihre Existenz. Die Pyramiden von Gizeh sind das einzige der Wunder, das noch erhalten ist, und wenn die anderen ebenso grossartig waren wie sie, ist der Welt mit ihrer Zerstörung tatsächlich etwas Unwiederbringliches verloren gegangen. Bei Olympia in Griechenland befand sich eine fast 13 Meter hohe Statue des Göttervaters Zeus, prächtig verziert. Da sie aus Holz und Elfenbein bestand, konnte sie einem Brand zum Opfer fallen, der sie komplett zerstörte. Im türkischen Ephesus befand sich ein Artemis-Tempel. So riesengross und prunkvoll er auch war, er wurde doch in den Wirren der Zeiten zerstört und fiel schliesslich der Vergessenheit anheim.
Koloss von Rhodos
Auch das beeindruckend grosse Grabmal des Mausolos (daher stammt der Begriff „Mausoleum“) mit seinen Ausmassen von 33x27x22 Metern wurde zerstört, zunächst durch ein Erdbeben und dann wurde es geplündert, weil seine Steine anderswo benötigt wurden. Von den hängenden Gärten, die sich in Babylon befunden haben sollen, weiss man wenig, ausser dass sie herrlich gewesen sein müssen. Doch weder über ihr Aussehen, noch ihren Verbleib und eigentlich auch ihre Existenz ist fast nichts Verlässliches bekannt. Die Existenz des Leuchtturms von Pharos in Ägypten ist gesichert. Er leitete Hunderte von Seefahrern in den Hafen, bis er durch ein Erdbeben zerstört wurde. Der Koloss von Rhodos schliesslich gehört ebenfalls zu den Bauwerken, deren Existenz nicht gesichert ist.
Wenn er existierte, muss er ein architektonisches Wunderwerk gewesen sein, eine monströse Bronzestatue, die breitbeinig über der Einfahrt zum Hafen stand.