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E-Mail-Affäre: FBI stellt Ermittlungen gegen Hillary Clinton ein Die Präsidentschaftswahl ist morgen Dienstag Montag, 7. November 2016 um 06:05 Hillary Clinton Foto: Gage Skidmore [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons Die E-Mail-Affäre rund um die US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton ist vom Tisch. Die US-Bundespolizei FBI erklärte gestern Abend, dass die Ermittlungen nach den Untersuchungen zu den jüngst aufgetauchten E-Mails eingestellt werden. Kurz vor dem Wahltag machte das FBI vergangene Woche publik, dass neue E-Mails im Zusammenhang mit der E-Mail-Affäre rund um Hillary Clinton aufgetaucht seien. Bereits früher sorgten ihre E-Mails für Diskussionen im US-Wahlkampf. Clinton hatte während ihrer Zeit als US-Aussenministerin zehntausende Mails über einen privaten Server verschickt. Dieser ist deutlich anfälliger für Hackerangriffe als die geschützen Server der Regierung. Das FBI hat diese Ermittlungen im Sommer eingestellt und Ende Oktober wieder aufgenommen, nachdem entsprechende neue E-Mails aufgetaucht waren. Gestern Abend gab das FBI aber bekannt, dass nach der Untersuchung dieser neuen E-Mails kein Grund für eine Anklage bestehe. Die Ermittlungen würden deshalb wieder eingestellt. Ob Clinton den dadurch entstandenen Schaden im Wahlkampf nochmals aufholen kann, bleibt aber fraglich. Der Republikaner Donald Trump konnte bei den letzten Umfragen etwas aufholen. Die US-Präsidentschaftswahlen finden in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch statt.