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Die deutsche Mezzosopranistin Gerhild Romberger, die aus dem Emsland stammt, studierte zunächst Schulmusik an der Musikhochschule in Detmold; dort schloss sie auch ihre Gesangsausbildung bei Heiner Eckels mit dem Konzertexamen ab. Darüber hinaus absolvierte sie Kurse für Liedgestaltung bei Mitsuko Shirai und Hartmut Höll. Von Beginn ihrer Kar-riere an hat sich Gerhild Romberger ganz auf den Konzertgesang konzentriert. Dabei spannt sich ihr Repertoire von barocken Oratorien, Kantaten und Passionsmusiken über die Klassik und Romantik bis hin zur Vokalmusik des 20. Jahrhunderts. Regelmässig hat Gerhild Romberger mit Manfred Honeck zusammengearbeitet, der sie für die Mezzo- und Altpartien in den Mahlerschen Sinfonien, für Mozarts Requiem, Beethovens Missa solemnis und für die Grosse Messe von Walter Braunfels verpflichtete. Beim Gewandhausorchester Leipzig war sie unter Riccardo Chailly zu hören, beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Bernard Hai-
tink. Ausserdem konzertierte sie mit den Berliner Philharmonikern und Gustavo Dudamel, dem Los Angeles Philharmonic und Herbert Blomstedt sowie den Bamberger Symphonikern unter Daniel Harding und trat mit Franz Welser-Möst an der Mailänder Scala auf. In der Spielzeit 2017/18 war Gerhild Romberger bereits mit Mahlers Lied von der Erde in Helsinki, Stockholm und Berlin zu hören; in Madrid und Mailand sang sie in Mahlers Dritter, mit den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle wird sie Schumanns Paradies und die Peri interpretieren. Ausserdem widmete sie sich im Januar 2018 beim NDR Elbphilharmonie Orchester Hindemiths When Lilacs Last in the Dooryard Bloom’d. Für ihre Einspielung des Lieds von der Erde in der Fassung für Kammerorchester erhielt sie 2015 den «Echo Klassik». Seit 2003 lehrt Gerhild Romberger als Professorin für Gesang in Detmold.
Debut bei LUCERNE FESTIVAL am 8. September 2013 mit Mahlers Zweiter, der Auferstehungssinfonie, unter der Leitung von Mariss Jansons.
Februar 2018