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Lars-Erik Cederman, geboren am 27. Mai 1963 in Storfors, ist seit 2003 Professor am Lehrstuhl für Internationale Konfliktforschung an der ETH Zürich. Der schwedisch-schweizerische Politikwissenschaftler beschäftigt sich mit Ungleichheit zwischen ethnischen Gruppen und Bürgerkrieg, Machtteilung, Staatsbildung und Nationalismus. 2018 erhielt Cederman den Marcel-Benoist-Preis für seine Arbeit über die politische Friedensbildung und die Einbeziehung ethnischer Minderheiten. Cederman ist und war Leiter verschiedener Forschungsprojekte, welche vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) und dem Schweizer Netzwerk für Internationale Studien (SNIS) finanziert wurden. 2018 erhielt er vom Europäischen Forschungsrat (ERC) einen Advanced Grant von 2,5 Millionen Euro für ein Forschungsprojekt über nationalistische Staatsbildung und Konflikt. Cederman studierte in Uppsala und Genf und promovierte in Michigan. Nach Positionen in Michigan, Genf, Oxford, Los Angeles und Harvard wurde er nach Zürich berufen.