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Debrunner-Sammlung
Diese Privatbibliothek wurde 1998 nach dem Tod des Historikers, Theologen und Afrikaforschers Hans Werner Debrunner (1923–1998) von der Carl Schlettwein Stiftung erworben. Sie wird als selbständige, abgeschlossene Sammlung geführt und besteht aus einer Bibliothek und einem Archiv, die thematisch eng miteinander verbunden sind. Die Bibliothek umfasst rund 3‘100 Bücher und Einzelausgaben von Zeitschriften mit den inhaltlichen Schwerpunkten Westafrika, Missionsgeschichte und afrikanische Diaspora. In geringerem Mass ist auch Literatur zu Ländern Nord- und Ostafrikas sowie der südlichen Region des Kontinents vorhanden. Die meisten Bücher stammen aus der ersten Hälfte und der Mitte des 20. Jahrhunderts.
Das Archiv dokumentiert die wissenschaftliche Arbeit Hans Werner Debrunners. Es umfasst Unterlagen, die Debrunner während seiner langjährigen Forschungstätigkeit zur afrikanischen Geschichte und Ethnologie, der Geschichte europäisch-afrikanischer Beziehungen sowie der Missionsgeschichte und Biographien von Schweizern in Afrika zusammentrug. Das Archiv ist zum grössten Teil durch ein in Textform vorliegendes Verzeichnis erfasst, das vor Ort eingesehen werden kann.