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Das Volk will keine neue Geldverteilung zugunsten der Strasse
Mit über 70 Prozent Nein hat das Schweizer Volk den Raubzug auf die Bundeskasse gestoppt. Der VCS erwartet, dass der Wille des Volkes vom Parlament respektiert wird und deutlich weniger Gelder als bisher vorgesehen von der Bundeskasse in den NAF fliessen. Zudem darf der NAF im Rahmen der Agglomerationsprogramme nicht Strasse und Schiene gegeneinander ausspielen.
Die grosse Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer weiss, dass es beides braucht, um sinnvolle Verkehrspolitik zu betreiben: Schiene und Strasse. Je nach Wirkung ist das eine oder das andere zu favorisieren.
Die Möglichkeit einer gesamtheitlichen Betrachtung bieten in der Schweiz die Agglomerationsprogramme. Entsprechend des Abstimmungsergebnisses vom 5. Juni erwartet der VCS, dass diese nicht geschwächt werden. Lösungen wie die Glattalbahn, die Limattalbahn oder die Metro M2 oder M3 in Lausanne müssen vom Bund weiterhin mitfinanziert werden können.
Der NAF droht zu einem Raubzug auf die Bundeskasse zu werden. Er wurde vom Parlament so grosszügig aufgestockt, dass er zu einer halben Milchkuh aufgedunsen ist. Diese Masslosigkeit der Rechtsbürgerlichen muss deutlich reduziert werden, ansonsten dürfte die Vorlage in der obligatorischen Volksabstimmung einen schweren Stand haben.
Kontaktinformationen
Evi Allemann, Präsidentin VCS, Tel.: 079 560 72 94