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Die Schweizerische Kammer der Pensionskassen-Experten, SKPE, hat den technischen Referenzzinssatz per 30.09.2014 mit unverändert 3.0% ermittelt. Er wird ausgehend vom arithmetischen Mittel bestimmt, das zu 2/3 mit der durchschnittlichen Performance der letzten 20 Jahre und zu 1/3 mit der aktuellen Rendite 10-jähriger Bundesanleihen gewichtet wird. Das Ergebnis wird um 0.5% vermindert und auf 0.25% abgerundet. Es darf jedoch weder unter der Rendite für 10-jährige Bundesanleihen liegen noch 4.5 % übersteigen.
Die Schweizer fühlen sich immer länger jung. Pensionierte befürchten jedoch einen teuerungsbedingten Kaufkraftverlust ihrer Rente, während Jahrgänge mittleren Alters die Nachhaltigkeit der AHV anzweifeln. Die Mehrheit erwartet überdies eine Anhebung des Rentenalters für beide Geschlechter. Auch sind sich die Schweizerinnen und Schweizer bewusst, welche Bedeutung der privaten Altersvorsorge zukommt. Sie nutzen deren Vorteile jedoch kaum, nicht zuletzt weil sie sich nur ungenügend informiert fühlen.
Ethos hat die Resultate einer ersten Studie zur Umsetzung der Minder-Initiative parallel mit der Studie über die Vergütungen 2013 der Führungsinstanzen publiziert. Insgesamt sind die Unternehmen bezüglich ihrer Vergütungssysteme transparenter geworden, schreibt Ethos. Die Umsetzungsverordnung zur Minder-Initiative (VegüV) lasse den Verwaltungsräten jedoch Spielraum für Abstimmungsmodalitäten, die oft nicht im Einklang mit dem Geist der Minder-Initiative seien. Vor allem könnten Ethos und viele andere Aktionäre nicht akzeptieren, dass prospektiv über die variable Vergütung ohne vernünftige Limite in den Statuten abgestimmt werde. Dies erkläre, weshalb die Abstimmungen über die mit der VegüV in Zusammenhang stehenden Statutenänderungen in diesem Jahr oft stark umstritten gewesen seien.