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Säugetiere
Säugetiere sind die uns Menschen wohl am besten bekannten Tiere. Dies obwohl sie mit ihren knapp 5’500 Arten weniger als 10 Prozent aller Wirbeltierarten ausmachen. Sie zeigen von der kleinen Spitzmaus über den riesigen Blauwal bis hin zu uns Menschen eine enorme Artenvielfalt. Den Namen erhalten sie durch die besondere Ernährungsweise der Jungtiere. Diese werden aus Brust- oder Bauchdrüsen der Mutter mit Milch gesäugt. Die meisten Säugetiere sind lebendgebärend, das heisst, die Keimlinge werden in der Gebärmutter durch unmittelbaren Stoffaustausch über den Mutterkuchen der Mutter ernährt.
Säugetiere werden als die höchstentwickelten Lebewesen im Tierreich eingestuft, da ihr Grosshirn und ihre Sinnesorgane sehr weit entwickelt sind. Sie haben wie Vögel die Fähigkeit, ihre Körpertemperatur unabhängig von der Umgebungstemperatur konstant zu halten. Dadurch sind sie sehr anpassungsfähig und somit weltweit verbreitet. Sie besiedeln alle möglichen Lebensräume wie das Land, das Wasser und auch die Luft. Auch das Verhaltensspektrum der Säugetiere ist sehr breit. Es gibt sowohl tag- wie auch nachtaktive, einzeln oder in grossen Gruppen lebende Arten. Auf Grund ihrer grossen Flexibilität und Anpassungsfähigkeit ist es den Menschen über Jahrtausende gelungen, zahlreiche Säugetierarten zu domestizieren.