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Was hat Feng Shui mit Sex zu tun?
Wenn Feng Shui Berater ihre Arbeit machen, kommt auch das Schlafzimmer zur Sprache. Sobald Feng Shui aber darauf reduziert wird, das Schlafzimmer aufzuräumen, um besseren Sex zu haben, schadet dies Feng Shui mehr als Feng Shui verdient hat. Lesen Sie hier, um was es im Feng Shui tatsächlich geht.
Vor Jahren hat ein Buch mit dem Titel „Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags“ die Bestsellerlisten erklettert. Es geht in diesem Buch darum, sein Leben zu entrümpeln, indem man sein Haus von materiellem Plunder befreit. Seitdem verbinden viele Menschen Feng Shui mit „Aufräumen“. Jeder Gerümpel der sich in unserem Wohnumfeld stapelt, ist Ausdruck des „Plunders“ in unserem Leben. Lösen wir uns von diesem Gerümpel im Aussen, entsorgen wir gleichzeitig den Plunder im „Inneren“. Ein logisches und sehr erfolgreiches Konzept. Aber was hat dies mit Feng Shui zu tun?
Feng Shui ist die Lehre der universellen Gesetze
Feng Shui wurde über die Jahrtausende in China durch die Beobachtung der Naturgesetze entwickelt. Gibt es Zusammenhänge zwischen den Mustern in der Natur, die sich einordnen lassen und können wir daraus Rückschlüsse auf unser Leben ziehen? Wenn wir es schaffen, diese Gesetzmässigkeiten zu entschlüsseln, bekommen wir Hinweise darauf, wie wir diese Kräfte nutzen können.
Die Lehren aus dem „Buch der Wandlungen“
Im „Buch der Wandlungen“, allgemein bekannt unter dem Begriff des „I Ging“, hat man schon vor dreitausend Jahren die Wirkkräfte der Natur sauber aufgelistet. Die Darstellung basiert auf den beiden wichtigsten Grundkräften Yin und Yang. Es ist so etwas wie der „Source Code“ eines Computerprogramms, das auf den Prinzipien „0“ und „I“ basiert. Was immer wir mit einem modernen Computer anstellen können, am Ende ist es nur eine Kombination dieses binären Systems.
Der Code der Naturgesetze
Aus diesem ältesten Weisheitsbuch der Menschheit, haben die alten Meister komplexe System entwickelt, wie man diese Gesetzmässigkeiten anwenden kann, um Antworten auf die Fragen des Lebens zu erhalten. Diese sind unter folgenden Begriffen bekannt:
- Astrologische Berechnungen nach dem System der „Fliegenden Sterne“
- Astrologische Berechnungen nach dem Geburtszeitpunkt eines Menschen
- Das „Xuan Kong Da Gua“ für die optimale Nutzung der Umgebungsenergie
- Das „Qi Men Dun Jia“ für Strategien in Politik und Business
Mit diesen hochkomplexen Systemen lassen sich Schicksal und Entwicklungen auf diesem Planeten abbilden. Sie geben uns Hinweise darauf, wie wir mit den Kräften des Universums kooperieren können, um ein erfülltes und glückliches Leben im Einklang mit der Natur führen zu können. Obwohl dieses Wissen sehr alt ist, wurde es erst in den letzten Jahren öffentlich zugänglich gemacht. C. G. Jung, hat daraus seine berühmte Arbeit mit dem Bewusstsein (Yang) und Unterbewusstsein (Yin) des Menschen abgeleitet.
Auch wenn es viele Feng Shui Experten in der heutigen Zeit nicht gerne hören werden, so muss wieder einmal gesagt werden, dass Feng Shui komplett verbanalisiert wird, wenn man diesen Begriff dafür benutzt, seinen Müll zu entsorgen. Glaubt wirklich jemand, dass sich die grossartigen Meister vor 3000 Jahren mit „Plunder“ befasst haben? Um sein Haus aufzuräumen, braucht es einen Besen und einen Abfallsack – aber sicher keinen Feng Shui Berater – und schon gar nicht eine Bezahlung dafür. Das kann jede Putzfrau besser, wenn man dafür schon bezahlen will. Aufräumen ist aus Feng Shui Sicht gut, aber es hat trotz allem mit dem klassischen Feng Shui überhaupt nichts zu tun. Auch dann nicht, wenn es so simpel ist, dass sogar „Bild-Leser“ es verstehen können.
Dies ist ein Auszug aus dem neusten Neumondbrief Nr. 147 von Wendelin Niederberger, Leiter der Feng Shui Schule Schweiz FSS. (Ganzheitliches Institut für persönliche Weiterentwicklung auf der Basis Taoistischer Weisheitslehren) Wenn Sie den ganzen Brief gerne lesen möchten, finden Sie hier das PDF der aktuellen Ausgabe vom Dezember 2016:
Die Einstiegsfrage zu diesem Neumondbrief lautete: „Wie waren deine Gefühle, als du erfahren hast, dass Donald Trump der neue amerikanische Präsident ist?“
Das „Bravo des Monats“ in diesem Brief wurde verliehen an: Dr. Med. Eben Alexander, Neurochirug mit einer Nahtod-Erfahrung
Der Autor des Buches „Blick in die Ewigkeit“ erkrankte an bakterieller Meningitis. Die Ärzte hatten ihn schon aufgegeben, nachdem er schlagartig ins Koma gefallen war. Seine Gehirnfunktionen fielen aus und man gab ihm keine Überlebenschance mehr. Noch nie zuvor hat ein Mensch diese Krankheit überlebt. Er allerdings wachte nach sieben Tagen, wie durch ein Wunder wieder auf. Danach berichtete er von einer faszinierenden Nahtod-Erfahrung. Seitdem kämpft er dafür seine Erfahrungen zu verbreiten. Er beteuert: „Wir sind Teil eines universalen, unsterblichen Bewusstseins – es gibt tatsächlich ein Leben nach dem Tod.“
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