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Insgesamt verbraucht Holcim Schweiz pro Jahr rund 1.5 Mio Kubikmeter Frischwasser. Das entspricht dem Verbrauch von 1’800 Durchschnittshaushalten. Umso wichtiger ist es für uns, verantwortungsvoll mit dieser wertvollen Ressource umzugehen.
Geschlossener Wasserkreislauf in den Kieswerken
Am meisten Wasser benötigt Holcim beim Abbau und der Herstellung von Gesteinskörnungen wie Kies und Schotter. Hier wird das Wasser zum Waschen des Rohmaterials und teilweise für den Abbau und zur Reduktion der Staubemissionen im Verladebereich verwendet. Das Prozesswasser aus der Kiesproduktion wird in einem geschlossenen Kreislauf geführt und das gebrauchte Wasser nach dem Waschen der Gesteinskörnungen wieder aufbereitet. Die dabei ausgeschwemmten Feinstanteile gelangen in Absetzbecken.
Reduktion des Wasserbedarfs bei der Betonherstellung
Bei der Betonherstellung löst das Wasser den hydraulischen Abbindeprozess des Zements aus, der sich so mit der Gesteinskörnung und Zusatzstoffen zu einem festen Baustoff verbindet. Um einen Kubikmeter Beton herzustellen, braucht es rund 150 Liter Wasser. Die Betonwerke der Holcim Schweiz verfügen über einen geschlossenen Wasserkreislauf, mit dem das Restwasser (z.B. Waschwasser, mit dem Fahrzeuge und Trommeln gereinigt werden) wieder für die Produktion nutzbar gemacht wird. So konnte Holcim den Bedarf an Frischwasser pro
Kubikmeter Beton in den vergangenen Jahren kontinuierlich senken. Auch Regenwasser kommt bei der Betonproduktion zum Einsatz. Voraussetzung für die Verwendung von Brauch- und Regenwasser ist die Qualitätsprüfung des Wassers, z.B. hinsichtlich der Dichte und des Feststoffanteils.
Wasser als Kühlmittel
Bei der Klinker- und Zementherstellung wird Wasser hauptsächlich zur Abkühlung der Abgase des Zementofens oder in Spezialfällen für die Abgaswäsche gebraucht. Eine grosse Menge dient als Kühlwasser, um die Temperatur der Maschinen zu kontrollieren. In den Steinbrüchen und Abbaugebieten nutzt Holcim Wasser ausserdem zur Reduktion der Staubemissionen.