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Die Ausgangslage war für die Heimrunde der NLA Damen äusserst spannend. Die Plätze 2 bis 5 waren nach dem 1. Kampftag im Februar dieses Jahres nur durch 1 Punkt getrennt.
Zum Auftakt trafen die Damen des Judo Club Uster im Zürcher Derby auf das Team aus Regensdorf. Beim letzten Aufeinandertreffen der Teams konnte sich Uster noch deutlich durchsetzen. Während sich Aleksandra Schibli und Svenja Appenzeller souverän durchsetzen konnten, mussten sich Nicole Blatter, Swantje Kaiser (gegen Larissa Csatari) und Svenja Zünd nach ausgeglichenen Kämpfen jeweils geschlagen geben, womit Uster mit 4:6 unterlag.
Gegen die Vizemeisterinnen aus Cortaillod leistete sich Coach Remo Blatter einen taktischen Fehler bei der Aufstellung, in dem er in der +70kg-Kategorie keine Kämpferin einschrieb. Da Cortaillod ebenfalls keine Kämpferin in dieser Kategorie stellen wollte, und sich einzig Aleksandra Schibli durchsetzen konnte, ging die Begegnung mit 3:7 verloren, wobei Debütantin Laura Sigg gegen die EM-Starterin Evelyne Tschopp zwar unerschrocken in den Kampf ging, aber letztlich chancenlos blieb.
Debütantin Svenja Zünd stellte in der Begegnung gegen die Aufsteigerinnen aus Carouge einen Geschwindigkeitsrekord auf: In lediglich 4 Sekunden setzte sie sich vorzeitig durch. Aleksandra Schibli sowie Desirée Klinger setzten sich gegen ihre Gegnerinnen ebenfalls vorzeitig durch und sicherten dem Team den ersten Sieg des Tages. Svenja Appenzeller sowie Nicole Blatter mussten sich trotz starker Leistung geschlagen geben.
Entgegen dem Ergebnis war die Begegnung gegen die Titelverteidigerinnen aus Morges ein wahrer Nervenkrimi. So konnte Nicole Blatter zunächst in Führung gehen, ehe sie sich mit Festhalter geschlagen geben musste. Desirée Klinger zeigte sich gegen die EM-Starterin Emilie Amaron als die deutlich aktivere Kämpferin und konnte das Geschehen über weite Strecken bestimmen. Bei einem weiteren vielversprechenden Angriff wurde sie jedoch für Ippon gekontert. Da sich auch Aleksandra Schibli, Svenja Zünd und Svenja Appenzeller trotz starker kämpferischer Leistung nicht durchsetzen konnten, ging eine hochspannende Begegnung mit 0:10 verloren.
Zum Abschluss des Kampftages traf Uster auf Nippon St. Gallen. Während sich Aleksandra Schibli vorzeitig durchsetzen konnte, mussten sich Nicole Blatter und Laura Sigg jeweils geschlagen geben. Svenja Zünd wurde von ihrer deutlich erfahreneren Gegnerin ausgekontert. Im letzten Kampf sicherte Svenja Appenzeller dem Team einen wichtigen Punkt für die Rangliste. Die Begegnung endete 4:6 zu Ungunsten von Uster.
Die Damen des Judo Club Uster nehmen aus dem 2. Kampftag 4 wichtige Punkte im Hinblick auf die Qualifikation auf die Finalrunde Ende Jahr mit. Trotz der zahlreichen Absenzen, bedingt durch Verletzungen und Trainingsaufenthalte im Ausland konnte das Team zeigen, dass es grundsätzlich jeden Gegner schlagen kann. Entsprechend zufrieden zeigte sich Coach Remo Blatter mit der kämpferischen Leistung seiner Kämpferinnen.
In der Rangliste liegt der Judo Club Uster nun auf Platz 5. Das Team ist zuversichtlich, die 2 Punkte Rückstand auf Platz 4 bis zum Ende der Saison wettmachen zu können.
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