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Greeks sind ein wichtiges Instrument des Risikomanagements. Der Name wird verwendet, weil die häufigsten dieser Größen mit griechischen Buchstaben bezeichnet werden.
Sie messen die Sensitivität des Wertes eines Portfolios gegenüber kleinen Änderungen zugrunde liegender Parameter. So können die einzelnen Komponenten isoliert behandelt werden und das Portfolio entsprechend neu ausbalanciert werden. Aus diesem Grund sind Greeks ein sehr nützliches Instrument für Derivatehändler, die ihre Portfolios gegen ungünstige Marktveränderungen absichern wollen. Die wichtigsten Greeks zur Absicherung sind Delta, Gamma, Theta, Vega und Rho.
Delta (Preis):
Delta gibt an, um wieviel sich der Preis einer Option verändert, wenn sich der Basiswert um eine Einheit im Preis verändert.
Call Optionen können ein Delta zwischen 0 und 1 haben, Put Optionen haben ein Delta zwischen 0 und -1.
Gamma:
Das Gamma gibt die Veränderung des Deltas an, wenn sich der Preis des Basiswertes um eine Einheit verändert.
Theta (Zeit):
Theta bezeichnet den Wertverlust einer Option über die Laufzeit und gibt an, um wie viel sich der Wert eines Calls oder Puts pro Tag reduziert.
Vega (Volatilität):
Vega gibt an, um wie viel sich der Wert unseres Portfolios ändert, sobald sich der Basiswert ändert.
Ein hohes Vega zeigt an, dass das Portfolio/die Option sehr stark auf Schwankungen im Basiswert reagiert.
Rho:
Rho ist die Sensitivität gegenüber der Veränderung im Zinsniveau. Er gibt an, um wieviel sich die Option im Wert verändert, wenn sich der Zinssatz um 1% verändert.