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Text: Quentin Mayerat
Während die Plastikverschmutzung exponentiell zunimmt, führt Race for Water seine Sensibilisierungs- und Forschungsarbeit fort und setzt sich weiter für Lösungen ein, um dem Problem beizukommen. Der solar-, wasserstoff- und kitebetriebene Katamaran ist derzeit vor China unterwegs. Ihn erwartet ein grosses Jahr, in dem er viel Medienaufmerksamkeit erhalten wird. Nach seiner Reise den chinesischen Küsten entlang wird er pünktlich zu den Olympischen Spielen nach Tokio übersetzen und dort über die drohende Gefahr aufklären. 50 Prozent der Menschheit sind auf die Ozeane als Lebensmittelquelle angewiesen und dort werden auch 50 Prozent unseres Sauerstoffs produziert. Wenn wir nichts unternehmen, wird 2050 gewichts- mässig mehr Plastik als Fische in den Ozeanen schwimmen.
Da die Stiftung aber nicht nur alarmiert, sondern auch konkrete Lösungen sucht, hat sie gemeinsam mit dem Unternehmen ETIA ein neuartiges Recyclingsystem entwickelt. Mit Biogreen, so der Name der Pyrolyse-Technologie, kann aus Kunststoff Strom erzeugt werden. Die Partner verfügen über das nötige Wissen, um diese Zentren in Form von Containern in der Nähe von Wohngebieten und in entlegenen Regionen zu installieren. Bei einer Bevölkerung von 50 000 bis 250 000 Personen könnten täglich fünf bis zwölf Tonnen Plastik verwertet werden. In besonders stark betroffenen Gebieten wie in der Dominikanischen Republik, auf der Osterinsel und in Peru und Polynesien laufen solche Projekte bereits. Das dürfte nicht nur Segler freuen! raceforwater.org