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Folgen von Food Waste
Wie jede menschliche Aktivität wirkt sich auch die Ernährung auf die Umwelt aus. Sie trägt in der Schweiz 28% zur Umweltbelastung bei und belegt damit Platz eins, noch vor den Faktoren Wohnen (19%) und Mobilität (12%).
Soziale Auswirkungen
- Food Waste erhöht die Preise von Lebensmitteln durch eine steigende Nachfrage. Das hat für die ärmsten Menschen, welche den grössten Teil ihres Einkommens für Lebensmittel ausgeben, gravierende Folgen.
- Der hohe Landverbrauch für die Produktion von Lebensmitteln, die weggeworfen werden, erhöht zusätzlich den Druck von Grosskonzernen auf Kleinbauern, ihr Land aufzugeben.
Ökologische Auswirkungen
- Für die Lebensmittel, die in der Schweiz weggeworfen werden, braucht es die Fläche des Kanton Zürich, um diese zu produzieren.
- Die Ernährung ist mit 28 % der grösste Veruracher von Umweltbelastung in der Schweiz.
- Für die Produktion von Lebensmitteln braucht es viel Wasser, z. B. rund 15'000 Liter für ein Kilogramm Rindfleisch. Durch Food Waste werden in der Schweiz pro Person und Tag etwa 600 Liter Wasser verschwendet, das ist so viel wie sechs volle Badewannen.
- Die Lebensmittelproduktion benötigt viel Energie. Wie viel Energie in einem Lebensmittel steckt, hängt von verschiedenen Faktoren ab: Produkt, Produktionsart, Weiterverarbeitung, Transport(e), Lagerung und Zubereitung.
Produkte mit den höchsten Umweltauswirkungen:
- Rindfleisch
- Kaffee & Kakao
- Butter
- übriges Fleisch, Fisch, Käse, Eier
- Nüsse, Samen, getrocknete Früchte
- Zitrusfrüchte, Bananen, Trauben
- Produkte, die mit dem Flugzeug importiert werden
Finanzielle Auswirkungen
- Ein Privathaushalt in der Schweiz wirft im Durchschnitt 1'000 - 2'000 Franken pro Jahr an Lebensmitteln weg.
- Durch Food Waste werden in der Schweiz jedes Jahr Milliarden Franken weggeworfen. Alleine der Detailhandel wirft Lebensmittel mit einem Wert von über einer halben Milliarde weg.