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«Mich laust der Affe.» Diese Redewendung, die grosses Erstaunen ausdrückt, dürfte der britische Fotograf David J. Slater in den letzten Jahren oft bemüht haben. Dass «sein» Affen-Selfie und andere Fotos ein solches Tamtam auslösten, hat er sich wahrscheinlich nicht einmal in seinen kühnsten Träumen ausgedacht.
Aussergerichtliche Einigung
2015 klagte die Tierrechtsorganisation PETA im Namen von Naruto auf die Urheberrechte an den Bildern. In erster Instanz wurde die Klage abgewiesen. Nun wurde der Fall in zweiter Instanz vor einem Gericht in San Francisco verhandelt. PETA und Slater einigten sich nun aber aussergerichtlich.
Vergleich erzielt
Slater erklärte sich bereit, 25 Prozent seiner künftigen Einnahmen von den Selfie-Bildern gemeinnützigen Organisationen zu stiften, die sich für den Schutz von Naruto und seinen Artgenossen in Indonesien einsetzen, hiess es in einer gemeinsamen Erklärung. Dieser Gerichtsstreit hätte wichtige Fragen aufgeworfen, die rechtlichen Interessen von «nicht-menschlichen Tieren» auszubauen, teilten beide Parteien mit.
— ZDF Morgenmagazin (@morgenmagazin) 12. September 2017