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Die Biene stach wieder zu…
Sie ist blond, schön, talentiert und sehr erfolgreich. Sie ist auch konsequent und setzt sich erneut für die Künstler in der Musikindustrie ein. Taylor Swift ist Sprachrohr der gebeutelten Musiker:
Im Grunde war das ein billiges Manöver von Apple Music, Musikschaffende während der Trial-Periode von 3 Monaten für Streams ihrer Musik nicht entschädigen zu wollen. Und dann nur die, welche bei unabhängigen Labels (Indies) unter Vertrag sind. Das ist vergleichbar, wie wenn ich ein neues Restaurant besuche und vom Wirt fordere, 3 Monate kostenlos zu speisen.
Damit ist Schluss und es ging sehr schnell. Taylor Swift parkierte an der Spitze einer aufgebrachten Herde von Musikern und warf das Steuer herum. Apple Musik ging in die Knie und änderte die Policy. Sie selbst hat es kaum nötig, um so eindrücklicher ist ihr Einsatz für die vielen Musikschaffenden, die es bitter nötig haben.
Das Beispiel zeigt, dass Musikschaffende etwas bewirken können, wenn sie sich gut organisieren, z.B. gewerkschaftlich. Sie können Tarifverträge einfordern und sie können streiken, wenn die Grossen im Musikgeschäft (Spotify, Apple Music, Pandora etc.) wieder einmal vergessen, woher die Musik kommt. Wird denn tatsächlich gestreikt, dann gibt es für ein paar Tage keine Popmusik zu streamen. Dies würde dann hoffentlich auch die Fans aufwecken, die noch nicht begriffen haben, dass ihre Idole mehr als Luft zum Leben brauchen.