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Die Zahlen werden anscheinend ziemlich auf gleichem Niveau oder sogar etwas unter denen des letzten Jahres liegen. Die ersten Schätzungen der Erhöhung der Krankenkassenprämien für 2019, wie sie in den Medien verbreitet und von bonus.ch bestätigt wurden, liegen zwischen 3% und 4%. Die Informationen bezüglich der Erhöhung der Gesundheitskosten, der Finanzdaten für manche Krankenkassen und Informationen, die bei einer informellen Umfrage ermittelt wurden, ermöglichen eine solche Schätzung der Krankenkassenprämienerhöhung.
Die durchschnittliche Erhöhung der Krankenversicherungsprämien 2019 beträgt also für Erwachsene und Kinder schätzungsweise 4%. Auf einer breiteren Basis muss man sich auf Schwankungen gefasst machen, die zwischen 3% und 6% liegen werden. Was die jungen Erwachsenen betrifft, so werden sie mehrheitlich in den Genuss einer Prämiensenkung bis zu 20% kommen.
Bei seiner letzten Umfrage zur Zufriedenheit der Versicherungsnehmer mit ihrer Krankenkasse forderte bonus.ch die Versicherten auf, sich über ihre Absicht zu äussern, im Falle einer Prämienerhöhung von 4 - 5% in 2019 die Krankenkasse zu wechseln. 23% der befragten Personen antworteten positiv und erwägen einen Wechsel der Krankenversicherung infolge einer Prämienerhöhung. Mit 25.8% bzw. 22.2% "Ja" sind die Deutschschweizer und die italienischen Schweizer am meisten geneigt, die Versicherung nach einer Erhöhung zu wechseln, die das BAG nächste Woche bekannt geben wird. Von den Westschweizern folgen 21.1% diesem Trend.
Früher oder später dürften die Auswirkungen des Risikoausgleichs der Unterschied bei den Prämien zwischen den Krankenkassen stark reduzieren. Patrick Ducret, CEO der bonus.ch SA, begrüsst Initiativen wie fairpraemien.ch, die das Verdienst haben, Massnahmen vorzuschlagen, um das aktuelle Gesundheitssystem zu verbessern.
"Doch keine aktuelle Initiative zeigte konkrete und effiziente Lösungen auf, um die Entwicklung der Gesundheitskosten, derzeit das grösste Problem, unter Kontrolle zu bekommen. Nur "starke und radikale" Entscheidungen, das Angebot der medizinischen Leistungen zu rationalisieren würden dazu führen, dieses Problem zu lösen. Wenn wir in einem Status quo verweilen und keine konkreten Massnahmen getroffen werden, müssen sich alle Akteure auf eine konstante Erhöhung der Gesundheitskosten und der Prämien in einer Grössenordnung von 3% - 4% pro Jahr gefasst machen", präzisiert Patrick Ducret.
Ab der nächsten Woche können die Versicherungsnehmer auf bonus.ch alle Krankenkassenprämien 2019 gratis einsehen, vergleichen und, innerhalb von wenigen Minuten, die Offerte ihrer Wahl erhalten.
Zugang zum Vergleich der Krankenkassen
Für weitere Informationen
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Lausanne, den 21. September 2018