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Beschreiben Sie den Einfluss der Invasionen der germanischen Stämme und der Normannen auf die auf den britischen Inseln Gesprochene Sprache.
On retrouve les influences des Celtes surtout dans des noms de lieux Les Angles, Les Saxons et les Jutes apportent la langue germanique. Les habitants adoptent l’anglo-saxon. Die Sprache breitet sich immer weiter aus. Les Angles donnent le nom au pays : England
Germanen:
Die Germanen haben England mit den drei Völkern: Den Juten, den Sachsen und den Angeln erobert. Das Volk der Angeln gab schliesslich England den Namen. Land of the Angles Angle-Land, Angland und schliesslich England. Die heutige Grammatik im deutschen gleicht der Grammatik im Altenglischen viel mehr als dem modernen Englisch. Früher hatte das Altenglische auch vier Fälle wie im Deutschen, jedoch heute gibt es nur noch eine Unterscheidung beim Genitiv.
Normannen:
Die Normannen haben unter Guillaume und den kirchlichen Würdenträger die Ämter der englischen Noblen und Proletarier in Beschlag genommen. Das normale Arbeitervolk hat weiterhin Englisch gesprochen. Die Aristokraten und der Gerichtshof sowie auch die Justizbehörde haben das Französisch der Normands adaptiert und plötzlich wurde die Sprache der Angreifer zu einer Prestigesprache. Die Ausbreitung der Französischen Sprache dauerte an bis zum 1200 J.h an.
Die französische Sprache wird auf den britischen Inseln zur Sprache von den Noblen und Mächtigen. Deren, die eine hohe Position innehaben. Gebildete, Adlige und Beamte sprechen die französische Sprache.
Englische Könige heiraten Frauen, die aus der Normandie kamen --> So kamen die Franzosen an den englischen Hof.
Welche Sprachen haben das heutige Französisch geprägt und beeinflusst. Zählen Sie drei Sprachen auf und erklären Sie deren Beitrag zur Entwicklung der französischen Sprache.
- Latein: erheblicher Einfluss, zunächst übernahmen die Adeligen und die Kaufleute das Latein, im Zuge der Christianisierung im 5.Jh. breitete sich die Sprache auch auf die restliche Bevölkerung aus. Gallisch wird nicht mehr gesprochen.
- camera > la chambre
- castrum > le château
- magnum > magnifique,grand
- bonum > bon
- miserum > malheureux, misérable
- Germanische Sprachen: beachtlicher Einfluss; Nach dem Sturz des römischen Imperiums besetzten die Franken den Grossteil des heutigen Frankreichs und beeinflussen die Sprache, auch wenn sie sich nicht gegen das gallo-romanische durchsetzen kann (nur 5% der Bevölkerung ist germanisch).
Spuren finden sich im Namen Frankreich, Nichtapostrophierung der Artikel vor h-Wörtern germanischen Ursprungs, z.B. la haine
Die Franken haben dem Land und der Sprache den heutigen Namen gegeben.
- Noms de personnes : Albert, Bernard, Mathilde
- Noms de lieux : toponymes –bach, -baix, -bois
- Noms de couleurs : bleu, brun, blond, gris
- le h sans apostrophe : la haine, le hameau Neuville, Franchville --> Ici on voit l’ adjectif devant le nom, influence germanique
- Einfluss der Wikinger: wenig signifikant; zwar lassen sich die Wikinger in der Normandie nieder, sie übernahmen aber weitgehend die Landessprache; Grund: Die Männer siedelten sich an, gründeten mit den dort lebenden Frauen Familien, die ihre Kinder in der Landessprache aufzogen.
Les Vikings ont marié des femmes « françaises » qui ont parlé avec leur enfant le français. Les Vikings ont peu d’influence. Un exemple pour qc. Qui vient d’eux: God Jul --> Joyeux Noel Die skandinavischen Sprachen verschwanden bald. Spuren finden sich in manchen Alltagswörtern, z.B. harpon (Harpune)
The Angles (from Jutland and Denmark) began to settle the British Isles. They spoke the language of the northeastern region of the Netherlands. --> Old English, Anglo-Saxon.
In 1066, William the Conqueror of Normandy conquered England and the Anglo-Saxons. Die Eroberer rissen die Positionen in hohen Ämtern und der Justiz an sich und nahmen so den Platz der nobles in der Gesellschaft ein. They spoke the Anglo-Norman, a dialect of Old French.
Ex. Beef – cow: The Aristocracy who spoke the Anglo-Norman and ate the meat called it beef. And the Anglo-Saxon farmers who tended the cattle called it cow. Words used by the aristocracy --> Anglo-Norman --> Romanic roots
Words used by the Anglo-Saxon Commoners --> Germanic roots
Die Normands und die kirchlichen Würdeträger übernehmen die Positionen und Ämter der Nobeln in England. Während die rurale und der grösste Teil der städtischen Bevölkerung weiterhin englisch sprechen, adoptieren die Aristokraten, die Justizbehörde, der Hof und die Kirche – kurz sämtliche einflussreiche Milieus – das Französisch der Normands. Französisch wird zur Sprache der Prestige. Die massive Zunahme von französischen Wörtern im Englischen weitet sich bis Ende des 19. Jahrhunderts aus. Beispiele dafür gibt es vor allem aus den Angestelltenbereichen, welche oftmals jene des sozialen und intellektuellen Lebens sind. Manchmal sind es aber auch Hausarbeits- oder Nahrungswörter, die die Omnipräsenz der französischen Sprache in dieser Zeit aufzeigen. Beispiele: veal – calf / pork – pig / beef – cow / marriage - wedding / infant - child / aid-help / liberty-freedom
- Heirat des Königs mit anderssprachigen Frauen: Der König fängt an eine andere Sprache zu sprechen und die Personen, welche höher sind, übernehmen diese ebenfalls.
- Wirksames Strassennetz: Wenn man Handel betreiben kann über die Strassen, muss man die anderen Sprachen lernen, damit man mit den Personen kommunizieren und eben handeln kann.
- Schrift: Wenn Bücher oder wichtige Schriften in anderen Sprachen geschrieben werden, muss man diese Sprache lernen, damit man diese Schriften versteht.
- Verkehrssprache: Die Sprache hilft, wenn 2 Personen 2 verschiedene Sprachen sprechen, dass sie sich mit dieser Verkehrssprache verständigen können.
- Religion: Wenn die Religion in mehreren Gebieten übernommen wird, dann braucht es eine Sprache, um die Religion zu verstehen und ausleben zu können. (Bsp. Christianisierung) (Bedenke auch: Die Übersetzung der Bibel kam erstmals mit Luther)
Es gibt verschiedene Theorien, die erklären, wie sich Kinder entwickeln. Nennen Sie drei davon und diskutieren Sie deren Hauptmerkmale in Zusammenhang mit Fremdsprachenerwerb. (Skinner)
Behaviourismus (Vertreter: Skinner): Die Behavioristen glauben, erwerbe eine Sprache am besten durch Imitation von Lauten und Satzstrukturen. Dazu gehört auch das drilling, das ständige eintrichtern von Mustern. (he is running, she is running, we are running, ...). Man kann sich eine leere Box vorstellen, der man einen Input gibt, hinaus kommt ein Output. Erwünschtes Verhalten, in diesem Falle korrekte Sprache wird positiv verstärkt, wohingegen Fehler keinen Platz haben. --> Rotstift ist behavioristisch. Kritisiert wird, dass die Kinder eigenständig denken können. Man kann Kinder nicht mit einer leeren Box vergleichen, da in ihnen durchaus Vorgänge stattfinden und sie nicht einfach „leer“ im Sinne von gedankenlos sind. Kinder fangen so beispielsweise auch an, selbst grammatikalische Muster fortzusetzen und zu entwickeln. Bsp: take --> taken anstatt took, was eigentlich sehr intelligent ist wen man die Bildung der past tenses anschaut. Es gibt keinen Platz für kreative Prozesse.
Es gibt verschiedene Theorien, die erklären, wie sich Kinder entwickeln. Nennen Sie drei davon und diskutieren Sie deren Hauptmerkmale in Zusammenhang mit Fremdsprachenerwerb. (Chomsky)
Nativist View (Vertreter: Chomsky): Die Nativisten gehen davon aus, dass in jedem Menschen eine universelle Veranlagung vorhanden ist, seine Muttersprache zu erwerben. Jeder Mensch hat also von Geburt an die Fähigkeit, Sprache zu produzieren und zu strukturieren. Dies ist ein kreativer Prozess: Kinder nehmen auf was sie hören, sie strukturieren die Sprache und produzieren eigene Sätze. Beweis für diese Theorie: Auch Kinder mit begrenzter Intelligenz können in komplizierten Satzstrukturen sprechen. Ein weiterer Beweis ist, dass Babys verschiedener Herkunft anders brabbeln. Die Kritik an diesem Modell liegt darin, dass Chomsky nicht die sozialen und emotionalen Faktoren bedenkt. --> Motivation, Feedback (Interaktion), learning conditions
Es gibt verschiedene Theorien, die erklären, wie sich Kinder entwickeln. Nennen Sie drei davon und diskutieren Sie deren Hauptmerkmale in Zusammenhang mit Fremdsprachenerwerb. (Piaget)
Cognitive-developmental view (Piaget):
Auf die Entwicklung Schritt für Schritt wird hier grossen Wert gelegt. Die Kinder lernen zu denken. Sie konstruieren Wissen durch das Lösen von Problemen. Die Sprachentwicklung wird mit der kognitiven Entwicklung gekoppelt. Die Sprache wächst, baut vor zu auf das auf, was die Kinder mit ihren Sinnen erfahren. Zudem hat jedes Kind eine sensible Phase, in der es genau gewisse Entwicklungsschritte vollzieht: Zum Beispiel das Ausprobieren von Lauten. Hat man als Kleinkind nie gewisse Laute ausprobiert (--> Chinesen das L), dann wird man es auch im Erwachsenenalter nicht können, da die sensible Phase dafür vorbei ist. Ein weiteres Beispiel für Piagets Theorie ist, dass Kinder noch keine sprachlichen Vergleiche über Grössen herstellen können, wenn sie noch keine Vorstellungen von Grösse haben (kognitiv). Hier sieht man gut, dass das Kognitive mit dem Sprachlichen gekoppelt wird. Die Kritik in Piagets Theorie liegt darin, dass er die Kommunikation, Interaktion nicht bedacht wird. Sprache lenrt sich v.a. über die Interaktion mit anderen. Piagets Lerner ist ein Wissenschaftler für sich alleine.
ZPD= ZNE= die Zone nächster Entwicklung: Neues dazu lernen kann man nur, wenn man mit Unbekanntem, Dingen die man nicht schon gelernt hat, konfrontiert wird. Kinder sollen und müssen dosiert überfordert werden, damit sie Lernfortschritte machen und sich nicht immer auf der gleichen Entwicklungsstufe bewegen. Die gegenwärtige Entwicklungsstufe beinhaltet all das, was das Kind schon alleine kann. Als Aussenstehender schaut man nun voraus, welche Schritte als nächstes kommen (ZNE) und versucht diese, gezielt zu fördern. Diese Unterstützung von aussen nennt man scaffolding (= Anleitungen, Denkanstößen und anderen Hilfestellungen). Meiner Meinung nach ist die Konsequenz daraus, dass Lehrpersonen im Schulalltag viel beobachten müssen, wo die Kinder in ihrer Entwicklung stehen. So kann man die ZNE ermitteln und die Kinder darin fordern, Neues zu lernen.