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Praxisbeispiel „Römerweg“ Filzbach (GL)
Alte, nicht instandgestellte Trockenmauerpartie entlang des Römerweges (Foto: C. Jost, Basler & Hofmann)
Instandgestellte Trockenmauerpartie (Foto: C. Jost, Basler & Hofmann)
IVS-Objekt: GL 2.1.4, Filzbach–Obstalden; „Römerweg“
Bedeutung nach NHG: national, Abschnitte mit Substanz und mit viel Substanz
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Der als „Römerweg“ bezeichnete Saum- und Karrenweg stellte im frühen 19. Jahrhundert die einzige alternative Verbindungsroute zum Schiffsverkehr auf dem Walensee dar und war Teil der Verbindungsstrecke zwischen Chur und Zürich. Die detaillierte Geschichte des Weges kann im IVS-Streckenbeschrieb GL 2 nachgelesen werden.
Die tal- und bergseitigen Trockenmauern entlang des „Römerweges“ wurden im Rahmen des Projektes mit den vorhandenen Bruch- und Lesesteinen instandgestellt. Dafür wurden die schadhaften Stellen zunächst abgetragen, das Steinmaterial auf der Seite deponiert und anschliessend neu aufgeschichtet. Zusätzlich wurden sowohl die Mauern als auch die Wegoberfläche von Gebüsch und Gehölz befreit.
Der Weg ist als Landessfussweg mit einem dauernden, öffentlichen Fusswegrecht zu Gunsten des Kantons Glarus im Grundbuch eingetragen.
Ausführung: 2011