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Die Zuschauer bekamen bei der Rückkehr der Formel 1 nach Las Vegas ein Rennen mit zahlreichen Führungswechseln zu sehen. Den ersten gab es unmittelbar nach dem Start, als Verstappen in der ersten Kurve am aus der Pole-Position losgefahrenen Leclerc vorbeizog. Doch weil er den Monegassen etwas von der Strecke gedrängt hatte, wurde Verstappen von der Rennjury mit einer Fünf-Sekunden-Strafe belegt, die ihn beim ersten Boxenstopp nach 15 Runden schliesslich wieder die Führung kostete.
Erst nach 37 von 50 Runden tauchte der Niederländer, der bereits seit sechs Wochen als dreifacher Weltmeister feststeht, wieder an der Spitze des Rennens auf. Nach dem neuerlichen Überholmanöver gegen Leclerc profitierte Verstappen in der Schlussphase auch davon, dass der Monegasse auf mehr abgefahrenen Reifen unterwegs war.
Perez wird WM-Zweiter
So schaffte es Leclerc auch im fünften Anlauf in dieser Saison nicht, von Startplatz 1 aus seinen sechsten Grand-Prix-Sieg einzufahren. Nach einem missratenen Bremsmanöver musste er sieben Runden vor Schluss sogar noch Sergio Perez im anderen Red Bull passieren lassen. Doch bei der letzten Möglichkeit zog Leclerc kurz vor dem Ziel wieder an Perez vorbei und verhinderte damit den Doppelsieg von Red Bull.
Perez konnte sich als Dritter auf dem Podest damit trösten, dank den gewonnenen WM-Punkten den 2. Rang in der Fahrerwertung vor dem Saisonfinale in einer Woche in Abu Dhabi sichergestellt zu haben.
Derweil baute Verstappen mit seinem 18. Grand-Prix-Sieg in dieser Saison den eigenen Rekord weiter aus. In der Bestenliste mit den meisten Siegen zog der dreifache Weltmeister mit nunmehr 53 ersten Plätzen mit Sebastian Vettel gleich. Vor ihm liegen in dieser Statistik nur noch die scheinbar uneinholbaren Rekordweltmeister Michael Schumacher (91 Siege) und Lewis Hamilton (103).
Bottas im Pech
Die Fahrer des Teams Alfa Romeo, Valtteri Bottas und Zhou Guanyu, verpassten im zweitletzten Saisonrennen als 15. und 17. ein zählbares Ergebnis klar. Bottas bekundete in der Stadt, die für ihr Glücksspiel berühmt ist, viel Pech. Der von Startplatz 7 losgefahrene Finne wurde nach dem Start in einen Zwischenfall mit Fernando Alonso im Aston Martin und Perez verwickelt, womit sein Rennen früh ruiniert war.