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Bei der neuen Methanolherstellung handelt es sich um die erste Phase einer integrierten Kohlevergasungsanlage (CTO), die 600.000 Tonnen Olefine pro Jahr produzieren soll. Insgesamt sind rund 15 Milliarden Yuan (rund 1,9 Milliarden Euro) in die Fabrik investiert worden. Eine Methanol-Polyolefin-Anlage (MTO) war bereits im Oktober eingeweiht worden. Dies meldete der China Market Insider.
Die in China immer noch bedeutende Kohlechemie gilt aufgrund der örtlichen Kohlepreise als langfristig lukrativ. Dies gilt besonders, wenn wie im Fall des neuen Verbundes von Baofeng Energy hochwertige Produkte wie bimodales Polyethylen und Metallocen-Polyethylen (pPE) hergestellt werden können.
Für beide Chemikalien möchte China seine Abhängigkeit von Importen reduzieren. Mehr als 90 Prozent alles in China verarbeiteten PE muss derzeit eingeführt werden. Bei bimodalem Polyethylen liegt der Anteil bei etwa 50 Prozent. Die nun angefahrene Anlage macht Baofeng Energy darüber hinaus zum Selbstversorger mit Methanol, das zur nachgelagerten Produktion von Spezialchemikalien, Polypropylen und Polyethylen genutzt wird.