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Die beiden Sensler Noah Schwaller und Svenja Jungo nahmen am diesjährigen Tallinn Open in Estland teil. Das Turnier ist mit 2400 Teilnehmer, 32 Nationen und 14 Matten das grösste in Europa.
Svenja startete in der Gewichtsklasse bis 50kg, welche mit 14 Teilnehmerinnen besetzt war. Den ersten Kampf gewann sie gegen die Französin Jasmine Bouaseria 10:0 TÜ in der ersten Hälfte. Nach einer kurzer Pause ging es direkt mit dem zweiten Kampf weiter, den Svenja gegen Lilya Cohen aus Frankreich durch Aufgabesieg für sich entschied. Die dritte Gegnerin war die Finnin Roberta Luostarinen, in letzter Sekunde gelang Svenja den Punkteausgleich von 8:8, somit ein weiterer Sieg. Im Kampf um den Finaleinzug errang sie sich einen weiteren Sieg gegen die Französin Juliette Lescure mit 5:2 PS. Das Finale gegen Clara Booe aus Amerika sicherte sich Svenja mit taktischen Beinangriffen, 16:8 PS. Von diesen fünf Kämpfen gingen drei über die volle Zeit.
Noah vertrat die Schweiz in der Gewichtsklasse bis 86kg. Zwölf Ringer waren am Start, Noah traf im ersten Kampf auf den Amerikaner Henry Baronowski. Den Rückstand von 0:2 konnte er durch verschiedene Angriffe aufholen und gewann mit 8:2 SS, somit ein gelungener Start ins Turnier. Den zweiten Kampf verlor Noah knapp gegen Volodars Smirnovs aus Lettland. Mit 0:3 ging es in die Pause, Noah gelang es in der zweiten Hälfte den Ausgleich. Jedoch kurz vor Schluss gelang es seinem Gegner ihn rauszuschieben und Noah musste sich mit einer knappen Niederlage von 3:4 geschlagen geben. Noah konnte sich im dritten Kampf gegen den Südafrikaner Ben-Michael Theron durchsetzen, indem er mit einer 4:0 Führung in die Pause ging und kurz nach Anpfiff der zweiten Hälfte gelang es ihm, seinen Gegner mit einem Beinangriff in die Bodenlage zu bringen und ihn mit Beinschrauben auszupunkten. Somit erreichte er das kleine Finale gegen Gabriele Niccolini aus Italien. Noah verlor den Kampf um Bronze gegen den körperlich stärkeren Gegner durch 1:12 TU und endete auf dem vierten Platz.
Die Trainer und die Athleten selbst sind mit ihrer Leistung sehr zufrieden. Weiter geht es für Noah nächste Woche an der Greco SM in Martigny und für Svenja mit dem Trainingslager in Klaus.
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