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Veranstaltungsverbot - Informationen zu COVID-19 (Coronavirus) Hier erfahren Sie
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Aufgrund der aktuellen Ereignisse im Zusammenhang mit dem Coronavirus (COVID-19) dürfen leider Veranstaltungen ab 100 Personen aus Sicherheitsgründen nicht stattfinden. Diese Massnahme gilt vorerst mindestens bis 30.04.2020.
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Bei ihren letzten Zürich-Besuchen mochte sie keine Interviews geben. Kim Gordon sei «zu müde», erklärte ihre Assistentin. Dabei gäbe es so viel zu besprechen mit dieser Frau, die längst als lebende Legende gilt. Gordon, geboren 1953 in Rochester im US-Bundesstaat New York und in Los Angeles aufgewachsen, gründete 1981 die stilprägende Band Sonic Youth mit ihrem Freund Thurston Moore, den sie drei Jahre später dann auch heiratete. In der Folge avancierten die beiden zum unumstrittenen Power Couple der Untergrundszene. Die Bassistin etablierte sich als Vorbild für unzählige junge Frauen, die später ebenfalls Bands wie beispielsweise Bikini Kill gründeten. Sie war die unprätentiöse Feministin innerhalb des männerdominierten Rockzirkels, was selbst in erfolgreichen Fernsehserien wie «Gilmore Girls» oder später in «Girls» einen Nachhall erzeugte. Doch dann brachen die Ehe und in der Folge auch Sonic Youth auseinander, und Gordon musste sich einmal mehr neu erfinden. In beeindruckender Weise: 2015 veröffentlichte sie ihre Autobiografie «Girl in a Band», der sie im vergangenen Oktober dann auch noch das Soloalbum «No Home Record» folgen liess. Was nun auf der Bühne folgt, ist Indierock-Geschichte. In Echtzeit.