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Das Wichtigste in Kürze
- Liverpool-Trainer Jürgen Klopp hat sich gegen die Super League ausgesprochen.
- Der Deutsche sagte, er und die Spieler hätten nichts von den Plänen gewusst.
Jürgen Klopp hat sich gegen die unter anderem von seinem Verein FC Liverpool initiierte Super League ausgesprochen. «Meine Meinung hat sich nicht geändert», sagte der 53-Jährige im Sender Sky Sports vor dem Premier-League-Spiel bei Leeds United (1:1).
In der Vergangenheit hatte er gesagt, dass er hoffe, dass es niemals eine Super League geben werde. Mit Blick auf die Kritik und die Proteste meinte Klopp nun: «Die Leute sind nicht glücklich damit, ich kann das verstehen.»
Er könne nicht viel mehr zur Super League sagen. «Wir waren nicht in den Prozess involviert – nicht die Spieler, nicht ich - wir wussten nichts davon. Wir müssen abwarten, wie es sich entwickelt», sagte er weiter.
Jürgen Klopp betonte, dass er den Wettbewerbsaspekt des Fussballs möge. «Ich mag es, dass West Ham vielleicht in der Champions League spielt. Ich will nicht, dass sie es tun, weil wir es wollen, aber ich mag, dass sie die Chance dazu haben.»
Jürgen Klopp: «Will nicht, dass Team verantwortlich gemacht wird»
In der Nacht zu Montag hatten zwölf europäische Spitzenvereine angekündigt, eine internationale Super League gründen zu wollen. Dazu gehört auch der englische Meister FC Liverpool. Die Super League stünde in direkter Konkurrenz zur Champions League der UEFA. Deutsche Clubs sind nicht unter den Vereinen.
Vor dem Spiel in Leeds protestierten Spieler der Gastgeber gegen die Super League. Das Team trug zum Warm-Up bedruckte T-Shirts. Darauf stand «Fussball ist für die Fans» und «Verdient es». Dazu war das Logo der Champions League auf den Trikots zu sehen.
Vor dem Stadion verbrannten Fans ein Liverpool-Trikot. Am Liverpooler Stadion an der Anfield Road gab es auch Banner von Reds-Anhängern gegen die Pläne. Dort hiess es «Schande über euch» und «Ruhe in Frieden LFC (Liverpool FC) 1892 - 2021».
Zu den Bannern sagte Klopp, er habe davon gehört. «Ich verstehe diese aber nicht, weil die Spieler haben nichts falsch gemacht.» Er wolle nicht, dass seine Mannschaft für die Entscheidung zur Super League verantwortlich gemacht werde, sagte Jürgen Klopp.
Der Liverpool Football Club sei viel mehr als ein paar Entscheidungen. «Der wichtigste Teil des Fussballs sind die Fans und das Team. Wir müssen sicherstellen, dass nichts dazwischen kommt», meinte er. «Wir müssen alle zusammenhalten.»