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Amerikanische Armeeurlauber besuchten 1945 die Schweiz.
In den Jahren des Zweiten Weltkriegs konnten die Stadt Luzern und die Schweiz kaum ausländische Feriengäste begrüssen. Dies änderte sich nach Kriegsende mit der «Aktion für amerikanische Armeeurlauber».
GIs (Soldaten), Offiziere und Generäle, welche für den Wiederaufbau in Europa stationiert waren, besuchten im Rahmen der militärischen Unternehmung die vom Krieg verschonte Schweiz.
Mehr als die Hälfte der über 300’000 Besucher weilte für Kurzurlaube in Luzern. Die Soldaten kauften Uhren, besichtigten das Löwendenkmal oder unternahmen einen Ausflug auf den Pilatus. Während Händler und Schulkinder die Soldaten begeistert in Tauschgeschäfte verstrickten, empörten sich andere über das vereinzelt offenbar rücksichtslose Verhalten der fahrradfahrenden Soldaten.
Der Luzerner Hotelier Verein und der Verkehrsverein Luzern organisierten ein Weihnachtsfest und beteiligten sich aktiv an der Gästebetreuung, was die im Stadtarchiv eingelagerten Archivbestände dokumentieren. Die vorliegende Bildergalerie gibt einen kleinen Einblick in die aussergewöhnliche Aktion. Eine ausführliche Dokumentation bietet der 2010 im Jahrbuch der historischen Gesellschaft Luzern erschienene Beitrag «Süsse Zeiten für Luzern» von Danielle Berthet.