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Der neue Verwaltungsrats-Präsident von Sulzer Medica, Max Link, gilt als Experte der Medizinal- und Pharmaindustrie. Er hatte über 20 Jahre bei Sandoz gewirkt, wo er sich Kenntnisse als internationaler Pharma-Manager erwarb.
Der Schweizer Max Link wurde 1940 geboren und schloss seine Ausbildung an der Hochschule St. Gallen mit dem Lizenziat der Ökonomie ab.
1970 trat er in das Basler Pharmaunternehmen Sandoz ein und wechselte 1978 in deren US-Niederlassung. 1981 bis 1987 war er Präsident der Geschäftsleitung der Sandoz Corporation, USA.
Von Sandoz zu Corange
Danach übernahm er die Leitung der weltweiten Pharmaoperationen des Sandoz-Konzerns in Basel - 1987-92 als Präsident der Geschäftsleitung, 1992-1993 als Vorsitzender und Delegierter des Verwaltungsrates. Unter seinem Vorsitz steigerte die Division den Weltumsatz von 3,8 auf 7 Mrd. Franken. Link war zeitweise als möglicher Nachfolger von Sandoz-Chef Marc Moret im Gespräch.
Im Frühling 1993 verliess Link - neben anderen Spitzenleuten - Sandoz und wurde Geschäftsleitungs-Präsident der Pharma-Gruppe Corange Limited auf den Bermudas, die unter anderem die Unternehmen DePuy (USA) sowie Boehringer Mannheim (Deutschland) kontrollierte.
Dort kam es 1994 zu einem Machtkampf: Konzernchef Link verdrängte zunächst den Unternehmens-Patriarchen und Vorsitzenden des Verwaltungsrates Curt Engelhorn aus allen Positionen, musste aber selbst im Juni des gleichen Jahres gehen. Engelhorn kehrte wieder an die Boehringer-Spitze zurück.
Seither nahm Link verschiedene Verwaltungsratsmandate bei internationalen Biotech-Unternehmen und E-Commerce Start-Ups wahr. 1997 trat er in den Verwaltungsrat der Sulzer Medica ein, dessen Präsident er nun wird.
swissinfo und Agenturen