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Während Abstimmungskampagnen finden immer wieder Ereignisse statt, über deren Einfluss auf den Ausgang einer Volksabstimmung Unklarheit herrscht. Dann stellt sich jeweils die Frage, ob ein spezifisches Ereignis die Wähler bloss in ihrer bestehenden Meinung zu einer Vorlage bestärkt und damit nur einen geringen Einfluss auf das Abstimmungsresultat ausübt oder ob es breite Wählerschichten dazu bringt ihre Stimmabsicht zu ändern und damit eine bedeutende Wirkung auf das Ergebnis entfaltet. Dieses Projekt untersucht etwa 30 Kampagnen zu eidgenössischen Abstimmungen zwischen Herbst 2017 und 2020. Um die Effekte von Abstimmungsereignissen abschätzen zu können, wird ein Prognosemarkt durchgeführt, auf welchem Studierende der Politikwissenschaft und andere Politikinteressierte auf das Abstimmungsergebnis wetten können.
Wissenschaft und Öffentlichkeit wissen wenig über die Auswirkungen von Kampagnenereignissen auf direktdemokratische Entscheidungen. Dieses Forschungsprojekt schliesst diese Lücke und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Verständnis über die Wirkung von politischen Kampagnen und der Funktionsweise der direkten Demokratie.