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Hintergrund
Die Herz-Ultraschall-Untersuchung (Echokardiographie) erlaubt eine sehr genaue Untersuchung des Herzens ohne Strahlenbelastung, ohne belastende Eingriffe und schmerzfrei für den Patienten.
Die Echokardiographie stellt das wichtigste nicht-invasive Untersuchungsverfahren in der kardiologischen Diagnostik dar.
Der Schallkopf enthält einen piezo-elektrischen Kristall, der eine elektrische Spannung in hochfrequente, für das menschliche Ohr nicht hörbare Schallwellen umwandelt. Die gesendeten Schallwellen werden zu einem Teil von den verschiedenen Herzstrukturen reflektiert und hinsichtlich Laufzeit (Eindringtiefe) und Amplitude (Signalstärke) analysiert.
Ablauf
Die Untersuchung erfolgt in bequemer Linksseitenlage und dauert etwa 30 Minuten. Dabei wird der Schallkopf auf verschiedene Positionen des Brustkorbes leicht aufgesetzt, um das Herz zu beschallen.
Aussagen
Unterschiedliche Anwendungsmöglichkeiten erlauben es, die Herzhöhlen und Herzklappen in ihrer Funktion zu beurteilen.
Es werden die Grösse, Funktion sowie die Wanddicke der einzelnen Herzkammern erfasst. So können Einschränkungen der Beweglichkeit, so zum Beispiel nach einem Herzinfarkt, Verdickungen der Herzwände oder eine krankhafte Vergrösserung der Herzhöhlen sichtbar gemacht werden.
Die Herzklappen werden im Hinblick auf eine mögliche Undichtigkeit (Insuffizienz) oder Verengung (Stenose) untersucht. Hierzu werden mittels der Doppler-Echokardiographie Blutflussströme dargestellt und ausgemessen.