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Wiltrud Schreiner
Wiltrud Schreiner wurde im oberösterreichischen Steyr geboren. Ihre Schauspielausbildung absolvierte sie am Konservatorium der Stadt Wien. Erste Engagements führten sie ans Theater der Jugend und ans Theater in der Josefstadt in Wien, bevor sie von 1993 bis 1998 ans Grazer Schauspielhaus wechselte.
Anschliessend arbeitete sie als freiberufliche Schauspielerin und gastierte unter anderem am Thalia Theater in Hamburg.
Von 2000 bis 2007 war sie am Theater Bremen engagiert. Seither ist Wiltrud Schreiner freischaffend und gastierte am Nationaltheater Mannheim, am Theater Aachen, am Staatstheater Braunschweig, am Volkstheater Wien, am Theater Augsburg, an den Vereinigten Bühnen Bozen, am Theater Kanton Zürich, am Theater Osnabrück und am Landestheater Niederösterreich.
2020 gewann «Dunkel lockende Welt» von Händel Klaus den Nestroy Preis für die beste Off Produktion, die am Wiener Werk X zu sehen ist. Wiltrud Schreiner spielt darin die Rolle der Mechthild, Regie führte Nurkan Erpulat.
Zudem drehte sie für verschiedene Fernsehformate, unter anderem für den oberösterreichischen Landkrimi «Der Tote am Teich», Soko Donau und Soko Kitzbühel. In der Regie von Andreas Schmid stand sie für die Kinoproduktionen «Love Machine» und «Klammer –Chasing the Line» vor der Kamera. Letzterer kommt im Herbst in die Kinos. Am Theater an der Effingerstrasse war sie als Martha in «Wer hat Angst vor Virginia Woolf?» zu sehen.