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ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung)
Eine Mutter besuchte mich mit ihrem 14-jährigen Sohn. In der fünften Klasse wurde bei ihm ADHS diagnostiziert. Er fiel damals durch sein aggressives, unkonzentriertes Verhalten auf. Durch sein Sozialverhalten hatte er keine Freunde und galt als Aussenseiter. Die schulischen Leistungen waren nicht besonders gut und man konnte ihn nur schlecht für die Schule motivieren.
Die Mutter berichtete auch über sein mangelndes Selbstwertgefühl. Dazu kam, dass er einen sehr schlechten Draht zur Lehrerin hatte. Die Entwicklung des Jungen im Kleinkindalter war auffallend schnell; so konnte er bereits sehr früh gut sprechen. Damals entschlossen sich die Eltern zusammen mit der Lehrperson, ihn medikamentös behandeln zu lasen. Leider zeigten sich mit den Jahren Nebenwirkungen, das Wachstum ging nur sehr schlecht voran und er litt auch unter Appetitmangel und wog mit 11 Jahren gerade mal 32 kg. Mit der ersten Gabe des Konstitutionsmittels (seiner individuellen Arznei) wurde auch das Medikament abgesetzt. Nach eineinhalb Monaten berichtete die Mutter, dass der Lehrperson nicht aufgefallen sei, dass er seine Medikamente nicht mehr nimmt. Seit der eineinhalbjährigen Behandlung benötigt der Junge ab und zu sein Konstitutionsmittel oder ein Akutmittel für eine vorübergehende Erkrankung. Er ist zudem in einem Jahr endlich wieder gewachsen (4 cm) und hat an Gewicht zugenommen. Seine Aggressionen haben sich stark zurückentwickelt und die schulischen Leistungen sind gut und stabil.
Gerade bei Kindern mit ADHS kann die homöopathische Behandlung sehr viel bewirken und die Nebenwirkungen der zum Teil langjährigen medikamentösen Behandlungen lindern.