Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03144.jsonl.gz/845

Am Sonntagabend befand sich Nadal noch in Feierlaune. In extremis hatte sein Heimatklub Mallorca den Aufstieg in die Primera Division geschafft. Der Spanier durfte die Promotion aus nächster Nähe miterleben.
Am Montag wurde dann die Setzliste von Wimbledon präsentiert. Dabei gingen die Veranstalter vom All England Club traditionsgemäss nach ihrer eigenen Formel vor, welche die Rasenevents mehr gewichtet als die anderen Turniere auf der Tour.
Das Turnier respektiert nicht den Status der Spieler.
So wurde Roger Federer an Nummer 2 gesetzt, obwohl er in der Weltrangliste hinter Novak Djokovic und Rafael Nadal «nur» auf Platz 3 steht. Der Spanier hingegen wurde auf Platz 3 zurückgestuft.
«Es ist immer das Gleiche. Ich finde es einfach nicht richtig, dass Wimbledon das einzige Turnier ist, an welchem die Setzliste so bestimmt wird», moniert Nadal. «Das Turnier respektiert nicht den Status, den sich die Spieler die Saison hindurch erarbeitet haben.»
Doch Nadal gibt sich bereits kämpferisch: «Egal, ob ich nun die Nummer 2 oder 3 bin, ich muss sowieso mein bestes Tennis spielen, wenn ich gewinnen will.»