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Metra Metropolitan Rail (Metra) hat am 21. Februar 2024 entschieden, Stadler mit einem Rahmenvertrag über 16 batterieelektrische Triebzüge zu beauftragen. Die erste Bestellung umfasst acht zweiteilige Triebzüge. Stadler hat damit die erste kompetitive Ausschreibung für batteriegetriebene Fahrzeuge in den Vereinigten Staaten gewonnen. Dieser Erfolg schliesst sich an die Unterzeichnung der Vertragsoption über Wasserstofftriebzüge für Kalifornien Anfang 2024 sowie die bereits verkauften Schienenfahrzeugen mit alternativen Antriebslösungen in den USA. Damit bestätigt Stadler erneut seine führende Position für Schienenfahrzeuge mit alternativem Antrieb.
Stadler hat den Zuschlag für die Entwicklung von bis zu über 16 hochmodernen batterieelektrischen Triebzügen (BEMU) für Metra erhalten. Die Züge sollen in der Rock Island Line eingesetzt werden. Metra bestellt zunächst acht zweiteilige Triebzüge, die zu einem späteren Zeitpunkt auf drei- oder vierteilige Triebzüge erweitert werden können.
In Übereinstimmung mit der amerikanischen Richtlinie Buy America Act werden die Fahrzeuge in den Vereinigten Staaten gebaut. Die batteriebetriebenen Züge werden ausserdem so konstruiert, dass sie alle Normen des Americans with Disabilities Act (ADA) und der Federal Railroad Administration (FRA) erfüllen.
Die Auftragsvergabe vom 21. Februar 2024 ist ein entscheidender Schritt für Chicagos Verkehrslandschaft.
Die von Metra bestellten Züge werden wintertauglich gefertigt und sind somit für die strenge Winterbedingungen in Chicago geeignet. Zu den Features gehören unter anderem eine effiziente Klimatechnik inklusive Fussbodenheizung in den Einstiegsbereichen sowie spezielle Isolierung und gut abgedichtete Maschinenräume zum Schutz der Antriebstechnik.
Martin Ritter, CEO von Stadler US, sagt:
«Unsere BEMU-Technologie unterstützt Verkehrsbetriebe wie Metra in ihrem Bestreben, den öffentlichen Nahverkehr in den USA auf den neuesten Stand der Technik zu bringen. Wir sind begeistert, diese Züge für den Grossraum Chicago zu fertigen und freuen uns auf die Partnerschaft mit Metra.»
«Wir sind überzeugt, dass diese Züge eine wichtige Ergänzung unserer Flotte sein werden», sagte Jim Derwinski, CEO/Executive Director von Metra.
«Neben den Vorteilen für die Umwelt und die Lärmminderung könnten sie auch eine wichtige Rolle bei unserer Vision spielen, häufiger ganztägige Verbindungen anzubieten. Wir freuen uns, mit Stadler zusammenzuarbeiten und die Vorreiterrolle bei dieser Technologie zu übernehmen.»
Alternative Antriebslösungen für eine CO2-freie Mobilität
Alternative Antriebslösungen von Stadler ermöglichen ein umweltfreundlicheres Bahnfahren auch dort, wo es bislang keine Alternative zum Diesel gab. Mit dem Bau von Schienenfahrzeugen mit Batterieantrieb weist Stadler mehr als 80 Jahre Erfahrung auf. Die hochmodernen batteriebetriebenen Fahrzeuge fahren heute sowohl mit als auch ohne Oberleitung und laden sich während der Fahrt oder beim Bremsen auf.
Im Jahr 2023 erhielt Stadler von dem kalifornischen Bahnbetreiber Caltrain den Zuschlag zur Entwicklung des ersten batterieelektrischen Doppelstock-Triebzuges für die USA. Dieser innovative Triebzug ermöglicht einen lokal emissionsarmen Betrieb, insbesondere auf Strecken, die nur teilweise elektrifiziert sind. Zusätzlich konnte Stadler im Oktober 2023 einen bedeutenden Vertrag unterzeichnen: Die Lieferung von insgesamt 29 wasserstoffbetriebenen Zügen für die California State Transportation Agency (CalSTA) und Caltrans. Der erste Abruf umfasst vier Wasserstoffzüge, und bereits Anfang 2024 wurden sechs weitere Wasserstoffzüge fest bestellt.
Mit diesen bahnbrechenden Entwicklungen in den USA sowie den erfolgreichen Verkäufen von Schienenfahrzeugen mit Batterie- oder Wasserstoffantrieb in Deutschland, Italien, Österreich und Litauen unterstreicht Stadler erneut seine führende Position weltweit im Bereich der alternativen Antriebslösungen für den Schienenverkehr.
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