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Die Kommission wird den Bericht und die Schlussfolgerungen an einer Plenarsitzung der Präfekturversammlung im Februar 2005 sowie an weiteren Veranstaltungen - unter anderen mit Bürgermeistern der Region - vorstellen. Erst anschliessend wird der Gouverneur der Präfektur, Shingo Mimura, seine Antwort zum Standortgesuch der JNFL bekannt geben.
Die Kommission überprüfte besonders das Qualitätsmanagement beim Bau und Betrieb des Mox-Werks. Sie kam zum Schluss, dass die JNFL die Lehren aus dem Leck eines Brennelement-Lagerbeckens gezogen und das Qualitätsmanagement verbessert habe. Auch sei für ein unabhängiges Audit gesorgt. An der Pressekonferenz zum Abschluss der Überprüfung erinnerte der Kommissionspräsident, Yoichiro Omomo, an die Grenzen des Qualitätsmanagements. Der wichtigste Faktor seien die Mitarbeiter. Er hoffe, für deren Ausbildung werde jetzt mehr getan.
Die JNFL plant die Herstellung von Mox für Druck- wie Siedewasserreaktoren. Das Werk wird für eine Jahreskapazität von 1301 Schwermetall-Äquivalente ausgelegt und soll 2011 mit rund 300 Mitarbeitern den Betrieb aufnehmen. Die Baukosten sind auf JPY 120 Mrd. (rund CHF 1,46 Mrd.) veranschlagt.
Quelle
P.B. nach Atoms in Japan OnIine, 31. Januar 2005