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Der Magen ist ein Verdauungsorgan im menschlichen Körper. In ihm werden Nahrungsmittel zu Brei zermalmt und chemisch zerstückelt. Dieser Prozess ist ziemlich aggressiv und nur dank der Säure im Magensaft möglich.
Damit sich der Magen nicht selbst verdaut, hat die Natur einen Schutzmechanismus entwickelt. Die Drüsen der Magenschleimhaut produziert gegen die Selbstverdauung einen Schleim und kleiden die Innenseite des Magens damit aus. Wird zu viel Säure gebildet, greift das die Schleimhaut an und verursacht Magenbrennen – auch Refluxkrankheit genannt.
«Refluxus» ist lateinisch und steht für «Rückfluss». Zwischen Magen und Speiseröhre befindet sich ein starker Muskel, der den Rückfluss von Magensäure verhindert. Bei manchen Menschen schliesst sich dieser Muskel nicht immer vollständig und so fliesst der saure Saft zurück.
Übermässiger Alkohol-, Kaffee- oder Tabakkonsum fördert Sodbrennen. Scharfe, salzige und fettige Mahlzeiten verursachen saures Aufstossen. Ein zusätzlicher Risikofaktor ist Stress. Zur Linderung trägt Entspannung bei.
Trinken Sie viel Wasser ohne Kohlensäure. Es vermindert das unangenehme Brennen. Kräutertees mit Kümmel, Fenchel oder Anissamen sind ebenso wirkungsvoll, denn sie neutralisieren die Magensäure auf natürliche Weise. Der eigene Speichel (Kaugummikauen) kann zusätzlich Abhilfe schaffen, denn er legt sich auf die Schleimhaut wie ein Schutzmantel.