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Bönigen: Steueranlage bleibt bei 1,80 Einheiten
Der Gemeinderat von Bönigen hat beschlossen, der Gemeindeversammlung eine Steuersenkung zu beantragen und die Steueranlage auf dem bisherigen Satz von 1,80 Einheiten zu belassen.
Auf 1. Januar 2012 träten die Änderungen zum Gesetz über den Finanz- und Lastenausgleich (Filag) in Kraft, wird in einer Mitteilung erinnert: «Diese Änderungen haben Auswirkungen auf die Lastenausgleichszahlungen zugunsten oder zulasten der Gemeinden.» Für Bönigen bedeute dies eine Belastung um 0,4 Steueranlagezehntel. Eine Übergangsbestimmung zum Filag 2012 bestimme, dass der Voranschlag 2012 ausnahmsweise abschliessend durch den Gemeinderat beschlossen werden kann, wenn der Gemeinderat für das Jhhr 2012 genau die Steueranlage festsetze, die sich aus den Auswirkungen des Filag ergebe: «Dies würde bedeuten, dass die Steueranlage neu 1,84 Einheiten betragen würde und in der Kompetenz des Gemeinderates beschlossen werden könnte.»
Der Gemeinderat habe aber beschossen, der Gemeindeversammlung eine Steuersenkung zu beantragen und die Steueranlage auf dem bisherigen Satz von 1,80 Einheiten zu belassen, verlautet im weiteren: «Dadurch schliesst der Voranschlag 2012 mit einem Aufwandüberschuss von 316 430 Franken ab. Das Defizit bewegt sich im Rahmen der Finanzplanung und kann durch das vorhandene Eigenkapital von rund drei Millionen Franken gedeckt werden. Die geplanten Investitionen betragen 1,32 Millionen Franken.» Die Liegenschaftssteuer und die Hundesteuer sollen unverändert bleiben. Die Gebühren für Wasser, Abwasser und Abfall blieben ebenfalls gleich wie im Vorjahr.