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<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, dem Parlament einen Bericht vorzulegen, der darlegt, wie die neuen Erkenntnisse der Glücksforschung für die künftige Entwicklung der Schweiz berücksichtigt werden können.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Themen Grenzen des BIP, Wohlstand, Lebensqualität, umfassende Wohlfahrtsmessung und nachhaltige Entwicklung werden schon seit Längerem diskutiert, haben aber in jüngster Zeit wieder neue Aktualität erlangt, dies insbesondere durch den Bericht der Stiglitz-Kommission, aber auch durch Arbeiten der OECD und der EU. In der Schweiz gibt es ebenfalls verschiedene parlamentarische Vorstösse zu diesem Thema.</p><p>Zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang insbesondere auch der Bundesratsbeschluss "Grüne Wirtschaft" vom 13. Oktober 2010. Dort wird u. a. das Eidgenössische Departement des Innern beauftragt, das BIP mit Indikatoren zur sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Entwicklung zu ergänzen. In diesem Rahmen werden die Konsequenzen aus dem Stiglitz-Bericht geprüft und wird abgeklärt, inwiefern Aspekte der Verteilung, des sozialen Netzes, der politischen Partizipation und der Umweltqualität berücksichtigt und präsentiert werden sollen. Das geplante Konzept richtet sich an der Messung der verschiedenen Aspekte der Lebensqualität aus, eine eigentliche Glücksmessung ist nicht vorgesehen. Erfasst wird hingegen die subjektive Zufriedenheit. Damit wird auch garantiert, dass die Arbeiten der Schweiz international vergleichbar sind. Es ist geplant, ein Informationssystem auszuarbeiten, welches das BIP mit weiteren Indikatoren ergänzt und so eine umfassendere Darstellung der Wohlfahrt erlaubt. Der Aufbau dieses Informationssystems wird mit dem Monitoring der nachhaltigen Entwicklung (Monet) koordiniert, das seit 2003 im Rahmen der Strategie Nachhaltige Entwicklung des Bundesrates betrieben wird. Über den Stand der Arbeiten wird Ende 2012 dem Bundesrat Bericht erstattet. Im Rahmen dieses Berichts können auch die im Postulat genannten Punkte abgeklärt werden. Diese Abklärungen können ohne zusätzliche Ressourcen vorgenommen werden.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.