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Scannen
Fachbegriff in der Kommunikation für das schnelle und flüchtige Überfliegen von Online-Texten (Hypertext, Newsletter) und Begleit-Texten wie zu Referaten wie PowerPoint-/Prezi-Präsentationen.
Lesen am Bildschirm ist anstrengender als Lesen auf Papier, denn die üblichen Computer-Bildschirme flimmern leicht, was das Auge ermüdet. Die Aufmerksamkeit am Monitor ist deshalb nur von kurzer Dauer. Im Durchschnitt brauchen Lesende am Bildschirm 25 % länger, um den gleichen Text zu lesen – also beispielsweise 5 statt 4 Minuten.
Surfer*innen sind meist auf der Suche nach einer bestimmten Information. Sie suchen (ausser auf Newsportalen) nicht Lektüre, sondern Antworten auf ihre Fragen. Surfer*innen sind deshalb meist keine Leser*innen – sie scannen. Falls vorhanden, springen die Augen von einem auffälligen Element zum andern wie z.B.
- Schlüsselbegriffe (z.B. zentrale, herausgehobene Begriffe oder auch Zahlen)
- Elmente zur Textgliederung (z.B. Zwischentitel, Aufzählung, Link).
Bleiwüsten sind deshalb im Web noch weniger zielführend als im Print. Webtexte müssen auf einen Blick zu erfassen sein und dem*der Surfenden das Gefühl vermitteln, die gesuchte Information schnell zu finden – sonst springt der*die Surfer*in auf eine nächste Website, evtl. jene der Konkurrenz.
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