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Meine Genesung verlief äusserst positiv. Die beste Reha für mich gab es einfach nur zu Hause. Ohne Zusatznahrung - diese führte ich mir nachts während des Schlafes über eine Sonde in den Dünndarm zu - ging es noch nicht. Im Spital und nach dem Austritt musste ich jede Nacht 1 Liter Zusatznahrung tanken. Diese Menge konnte ich kontinuierlich reduzieren, bis mir pro Woche 2 bis 3 "Tankungen" à 0.5 Liter reichten. Zusammen mit der auf normalem Weg eingenommenen Nahrung konnte ich die notwendigen Kalorien aufnehmen, ohne Körpergewicht zu verlieren. Essen konnte und durfte ich grundsätzlich alles. Meine Gewichtsreserve war rechtschnell aufgebraucht (minus 12 kg). Heute fühle ich mich richtig wohl, beim Binden meiner Schuhe kommt mir kein Hindernis in Form eines Bauches in die Quere.
Die Sonde musste ich regelmässig spülen, wegen der eher klebrigen Zusatznahrung hätte es leicht zu einer Verstopfung kommen können. Zweimal pro Woche besuchte mich die "Krankenpflege zu Hause", um die Sonde resp. die kleine Öffnung in der Bauchdecke medizinisch zu pflegen.