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Insgesamt 13 Brasilianer nehmen an der diesjährigen Winterolympiade teil, die ab dem heutigen 7. Februar in Sotschi in Rußland stattfindet. Allein das ist für das tropische Land schon ein Rekord, lag die Höchstzahl bisher doch bei zehn Athleten bei den Winterspielen in Salt Lake City (USA) Jahr 2002.
Die meisten brasilianischen Athleten werden beim Bobfahren antreten. Für diese Disziplin qualifizierten sich bei den Frauen Fabiana dos Santos und Sally Mayara sowie bei den Männern Edson Bindilatti, Edson Martins, Fabio Gonçalves und Odirlei Pessoni.
Selbst beim Eiskunstlauf wird Brasilien vertreten sein, was bisher nicht der Fall war. Ihr Können wird nun Isadora Williams unter Beweis stellen. Die junge Frau wird von dem Russen Andrei Kryukov trainiert und holte bereits eine Bronzemedaille bei den Golden Spin Wettbewerben in Zagreb.
Maya Harisson und Jhonatan Longhi gehen bei den alpinen Skidisziplinen an den Start und Isabel Clarks wie bereits vor 4 Jahren beim Snowboarden. Für den Langlauf hat sich Leandro Ribelo qualifiziert, Jaqueline Mourâo tritt beim Biathlon an.
Keine leichte Aufgabe wird die Ex-Gymnastin Josi Santo haben, die beim Freistil-Skispringen antritt. Josi Santo trainierte gemeinsam mit Laís Souza, als diese sich bei einem Unfall in Salt Lake City (USA) vor wenigen Tagen schwer an der Wirbelsäule verletzte. Souza war ebenso für die Winterolympiade aufgestellt. Von dem Unfall und seinen Folgen schockiert leistete das brasilianische Sportlerteam bei seiner Ankunft in Sotschi am Montag eine Hommage an die beliebte Sportlerin, die weiterhin auf der Intensivstation liegt.
Mit seinen 13 Teilnehmern liegt Brasilien keineswegs schlecht im Gesamtfeld. Mit der Zahl der Athleten belegt es immerhin die Position 32 von über 80 teilnehmenden Ländern. Darüber hinaus werden auch Länder der gemäßigten Breitengrade wie Island, Dänemark oder Belgien bei den olympischen Winterspielen von lediglich einem oder zwei Sportlern repräsentiert. Im Vergleich dazu ist das tropische Land bestens vertreten.