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Amazonas: Wie die Gemeinschaft der Tupinambá den Wald schützt
Eine Gruppe der indigenen Gemeinschaft der Tupinambá im brasilianischen Amazonas führt in diesen Wochen eine Selbst-Demarkierung ihres Territoriums durch. Unter der Leitung ihres Leaders, Cacique Bráz, wandert die Gruppe zurzeit entlang der Grenzen ihres Gebiets und steckt dieses ab. Ausgerüstet mit Landkarten und GPS stellen die Indigenen Schilder auf und markieren Bäume mit Farbe, um ihr Territorium zu kennzeichnen. «Die Expedition verläuft gut, da rund 40 Krieger aus den umliegenden Dörfern helfen», meldete Cacique Bráz während der Expedition. Nun nähert sich die Gruppe dem Süden des Territoriums und damit ihrem Hauptziel: «Unsere Existenz hängt von der Erhaltung des Waldes und den Dörfern an der Südgrenze unseres Territoriums ab», so Häuptling Bráz.
Die Selbst-Demarkierung ist eine kräftezehrende Arbeit: Jeweils mehrere Wochen dauert eine solche Wanderung durch den dichten Regenwald. Die Demarkierung ist Voraussetzung für eine Anerkennung des Territoriums durch die brasilianischen Behörden. Die Tupinambá brauchen die Anerkennung dringend, um ihren Lebensraum vor der Zerstörung durch Holzfäller, Sojabauer oder Goldwäscher zu schützen.
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