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Oklahoma City zieht in die NBA-Playoff-Viertelfinals ein. Die Thunder gewinnen das siebte und entscheidende Spiel in der Serie gegen die Memphis Grizzlies 120:109. Rechtzeitig fand Topskorer Kevin Durant zu seiner üblichen Form zurück. Er, der zu Beginn der Serie nicht an seine bisherigen Saisonleistungen anknüpfen konnte, erzielte 33 Punkte.
Russell Westbrook war ebenfalls in Topform: mit 27 Punkten, 16 Assists und 10 Rebounds schaffte er ein «Triple-Double», eine zweistellige Punktzahl in den drei wichtigsten Statistik-Werten. Thabo Sefolosha sass wie zuletzt in Spiel 6 auf der Bank.
Den Thunder kam auch zugute, dass Memphis auf seinen Topskorer Zach Randolph verzichten musste. Der Power Forward hatte sich in Spiel 6 zu einer Tätlichkeit gegen Oklahomas Steven Adams hinreissen lassen und war deshalb für das entscheidende Spiel gesperrt.
Nächster Playoff-Gegner von Oklahoma City sind die Los Angeles Clippers. Auch sie mussten in den Achtelfinals über die volle Distanz gehen und gewannen das entscheidende Spiel gegen die Golden State Warriors 126:121. (si)
Die Milwaukee Bucks gewinnen zum ersten Mal seit 50 Jahren den NBA-Titel. In den Finals gegen die Phoenix Suns setzen sie sich im sechsten Spiel durch. Entscheidend dafür war Giannis Antetokounmpo – ein Sohn nigerianischer Einwanderer, dessen Weg als Strassenverkäufer in Athen begann.
Griechenland hat die nächste Underdog-Story. An der Fussball-EM 2004 gewann die griechische Nationalmannschaft überraschend den Titel, nun konnte Giannis Antetokounmpo die Milwaukee Bucks zum ersten NBA-Titel seit fünfzig Jahren führen. Der 26-Jährige wurde dabei zusätzlich als bester Spieler der Finalserie ausgezeichnet. Im Vergleich zu den Fussballern ist der Titelgewinn von Antetokounmpo aber noch unwahrscheinlicher.
Der Sohn nigerianischer Einwanderer wurde 1994 in Griechenland geboren. Seine …