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Am 17. Oktober soll vor Gericht geklärt werden, ob Elon Musk aus dem Deal mit Twitter aussteigen darf. Bekanntlich wollte der Tesla-Chef Twitter unbedingt übernehmen. Inzwischen versucht er den Ausstieg aus dem Geschäft.
Im Vorfeld dieser Verhandlung sind nun private Nachrichten des Tesla-Chefs zu den öffentlich einsehbaren Gerichtsunterlagen hinzugefügt worden. Einer der Einblicke ist besonders brisant.
Demnach sollte der Axel-Springer-Verlag nach dem Willen seines Vorstandsvorsitzenden Mathias Döpfner offenbar für den Tesla-Chef den Kurznachrichtendienst Twitter betreiben. Das geht aus Textnachrichten hervor, die Döpfner mit Musk im März 2022 vor dessen Einstieg bei Twitter ausgetauscht habe, berichtet das Portal Businessinsider, das ebenfalls zum Axel-Springer-Verlag gehört.
In einer privaten Textnachricht vom 30. März 2022 schrieb Döpfner somit an Musk: «Warum kaufen Sie nicht Twitter? Wir betreiben es für Sie. Und etablieren eine wahre Plattform der freien Meinungsäusserung. Das wäre ein wirklicher Beitrag zur Demokratie.»
Musk habe wenige Minuten später geantwortet: «Interessante Idee.» Worauf Döpfner erwiderte: «Ich meine es ernst. Es ist machbar. Das wird lustig.»
Wenige Tage nach dem Austausch gab Musk tatsächlich seinen Einstieg bei Twitter bekannt. Am 25. April 2022 kündigte er den Kauf des Kurznachrichtendienstes für einen Preis von 44 Milliarden US-Dollar an. Anfang Juli sagte er die Übernahme überraschend wieder ab, woraufhin er von Twitter verklagt wurde.
Kann Musk seinen Rückzieher am 17. Oktober nicht rechtlich begründen, droht ihm eine Strafzahlung von einer Milliarde Dollar.