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Tierschutz
US-Regierung verzichtet auf Versuche an Schimpansen
Das Gesundheitsforschungsinstitut der US-amerikanischen Regierung entlässt seine letzten fünfzig Schimpansen aus dem Dienst. Statt für Tierverscher herzuhalten, können die Menschenaffen ihren Lebensabend in einem Tierheim verbringen.
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Über 300 Schimpansen, die im Dienst des Nationalen Gesundheitsinstituts der Vereinigten Staaten (NIH) standen, wurden bereits 2013 entlassen. Nun gehen auch die letzten fünfzig in Rente, wie IFLScience berichtet. Die Behörde will zudem auch von ihr unterstützte Tierversuche an 82 weiteren Schimpansen, die von anderen Institutionen gehalten werden, stoppen.
Die britische Tageszeitung berichtet, dass die Menschenaffen in ein auf Schimpansen spezialisiertes Tierheim namens Chimp Haven im US-Bundesstaat Chimp Haven kommen. Die ersten 25 sollen bis Weihnachten, die restlichen Anfangs 2016 entlassen werden.
In einer Reihe von Ländern, darunter die Niederlande, Österreich, Grossbritannien und Neuseeland, sind Versuche an Menschenaffen grundsätzlich verboten. Auch in Deutschland werden seit Jahren keine derartigen Versuche mehr durchgeführt. In der Schweiz sind sie grundsätzlich möglich, die Hürden für die Bewilligung sind aber hoch.