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Ein Tierrechtsaktivist in den Händen der Krebsforschung
Hallo, mein Name ist Kim Powers. Ich bin Sänger, Komponist und Tierrechtsaktivist und seit dem 13. Dezember 2007 ein Krebspatient. Ich habe das Cup Syndrom, um genau zu sein. Cup Syndrom bedeutet: Karzinom mit unbekanntem Primärtumor.
Es ist der 27. Juni 2008. Ich sitze mit meiner Freundin im Freibad in Solothurn. Ich teile nicht wirklich ihren Optimismus, dass die Sonne heute auf mich scheinen wird. Aber wer weiss schon, welche Wunder passieren können? Ich bin in Gedanken versunken und erinnere mich an diesen frostigen Morgen des 9. November 2007. Ich stand vor den «Toren zur Hölle» bei Novartis. Es war 7.30 Uhr und ich nahm mit ein paar Dutzend gleichgesinnten Individuen an einer weltweit organisierten Demo für Tierrechte und die Befreiung der Tiere aus den Labors der Pharma-Industrie teil. Ich sage deshalb Individuen, weil es heutzutage gefährlich ist, einer Tierrechtsorganisation anzugehören. Schleichend werden diese Organisationen kriminalisiert und ihre Mitglieder als Terroristen beschuldigt und ins Gefängnis gesteckt. In Europa und in den USA werden Tierrechtler ohne jegliche Beweise eingesperrt (Doch das ist nicht das Thema meines Beitrags). An dieser Demo hatte ich eine kurze Auseinandersetzung mit einem Professor. Er schrie mich an: «Du verdammter Idiot, meine Frau ist vor kurzem an Krebs gestorben und du willst die Tierversuche stoppen. Du verdammter Bastard. Wenn wir mehr Forschung betrieben hätten, würde sie jetzt vielleicht noch leben!» Meine Antwort darauf war: «Wenn Sie nicht an Tieren testen würden, wäre die Medizin für diese Krankheit vielleicht schon vor 30 Jahren entdeckt worden. Wir sind keine Affen, Mäuse, Ratten, Kaninchen oder andere Tiere: Wir sind Menschen!». Ich fühlte, dass diese Worte tief aus meinem Herzen kamen. Doch man weiss nicht wirklich wie tief der eigene Glaube ist, solange er nicht bis zum Limit getestet wird. Wer hätte sich träumen lassen, dass ich selbst in den nächsten Monaten mit der Krebsforschung konfrontiert werden sollte.
Nachfolgend eine kurze Zusammenfassung was geschehen war. Für tiefere Einblicke können Sie mein Videotagebuch (in englischer Sprache) auf folgender Webseite besuchen:
http://www.ustream.tv/channel/kim-powers-diary-of-cancer-cup-syndrome-patient
Am 10. Dezember 2007 begab ich mich für die erste von zwei geplanten Operationen ins Bürgerspital in Solothurn. Ich erschien in einem Animal Liberation Front T-Shirt und es war mir, als würde ich mich direkt in die Hände der Pharma-Mafia begeben. Die Krankenschwestern waren sehr freundlich und offerierten mir Schmerz- und Schlaftabletten. Meine spontane Reaktion war, ihnen mitzuteilen, dass ich diese Pharma-Scheisse nicht schlucken würde. Auch wenn ich eine Woche nicht schlafen könnte, dann würde ich eben schlafen wenn ich wieder Zuhause sei. Ich spürte, dass ich alle informieren musste, dass sie sich gedankenlos an der Ermordung und Folterung von Millionen von Tieren beteiligen würden. Und dies aus keinem anderen Grund als für den PROFIT!
Ärzte verschreiben Medikamente, welche sehr gefährliche Nebenwirkungen haben und nur die Symptome bekämpfen. Ich werde mich nicht vergiften lassen. Wie kann eine sogenannte Medizin von Nutzen sein, wenn die Grundlage auf einer solchen Negativität basiert? Wenn man Gemüsesetzlinge in verseuchten Boden setzt, wird der Konsument auch vergiftet. Vielleicht wird es den Hunger stillen, aber es wird den Körper schädigen.
Ich realisierte, dass wenn ich diese Schlaftabletten einnehmen würde, ich nicht mehr im Stande gewesen wäre klar zu denken um für die kommenden Ereignisse gewappnet zu sein.

Musik TippDiese Aktion ist beendet. Aktuelle Titel von Kim Powers können Sie über folgenden Link hören: http://www.6degrees.ch/KimPowers
Drei Tage später teilten sie mir mit, dass der erste Tumor eine wirklich bösartige Metastase sei. Mein Arzt wollte mich unbedingt ins Berner Inselspital zu den «Experten» schicken. Da wurde mir gesagt, es gäbe eine Info-Stunde. Die Professoren würden meine Patientengeschichte studieren und mich anschliessend untersuchen.
Es waren etwa 12 Professoren in diesem Raum. Einer davon bewegte meinen Kopf in verschiedene Positionen. Er fasste an den Tumor um zu sehen ob er sich bewegen liesse. An diesem Punkt hatte ich schon Visionen und Bilder von Affen, welche aus kleinen Käfigen geholt, und an einem Untersuchungsstuhl angebunden wurden. Was für Gefühle mussten sie haben?!? Mir wurde bewusst, dass ich nun auch in den Händen der Krebsforschung war und diese Leute glauben ich würde mein Leben in ihre dreckigen Hände legen.
Nach einer als unendlich erscheinenden Stunde Wartezeit wurde ich in ein Büro gebeten, wo mich eine Ärztin informierte, dass ich «Cup Syndrom» habe.
Meine Freundin versuchte noch ein paar Fragen zu stellen, wurde aber mit den Worten abgewiesen: «Schauen Sie, es ist so. Es wird eine radikale Neck-dissection geben, mit allem was wir auch immer für notwendig halten (einseitige Entfernung aller Lymphknoten im Hals einschliesslich Venen, Muskeln und des Tumors sowie der Mandeln). Danach wird bestrahlt und vielleicht noch eine Chemotherapie gemacht. Wir gehen keine Kompromisse ein und werden nur diese Variante der Behandlung durchführen, da dies die Standardbehandlung für alle ist». Wir sollen nach Hause gehen und uns allenfalls Informationen aus dem Internet holen. Ich fragte nach einer Bedenkzeit und sie gaben mir 10 Tage. Jedoch bereits drei Tage später schickten sie mir den Operationstermin!
Ich bin keine Standardperson sondern ein Individuum. Habe mein eigenes Immunsystem, welches über all die Jahre hervorragende Arbeit geleistet hat und jetzt wollten sie es zerstören? Mein spiritueller Glaube ist sehr stark. Auch dies wird dadurch in Frage gestellt. Diese Leute wollen mir starke Chemikalien verabreichen, welche ich zutiefst verachte, weil sie durch Tierversuche entstanden sind. Die Operation würde von einem Experten auf diesem Gebiet durchgeführt werden. …
Da kann ich nur laut lachen! Wenn ich dem zustimmen würde, wäre dies ein Selbstbetrug und ein Verrat an jenen Tieren, die diese Monster zu Tode gequält haben.
Wieder Zuhause durchforsteten ich und meine Freundin das Internet nach Informationen über diese Krankheit. Die Überlebensprognosen für «Cup Syndrom» liegen bei 1-9 Monaten. Nur etwa 2-5 % der Krebspatienten haben dieses Syndrom und nur gerade 15% überleben das 1. Jahr nach der Diagnose. Frohe Weihnachten!
Nach tiefgründiger Überlegung, und im Vertrauen auf mein super Immunsystem, sowie meiner spirituellen Erfahrungen, die ich während dieser ganzen Zeit hatte, entschloss ich mich, alle diese sogenannten «Expertenratschläge» abzulehnen und mir meine eigene Therapie zusammenzustellen. Und zwar in einer Art und Weise wie ich fühlte, dass es für mich richtig war und immer noch ist.
Ich musste meinen Arzt davon überzeugen, die Entfernung der 2. Metastase und der Mandeln, selbst durchzuführen. Er stimmte nur ungern zu. Die Operation war sehr kompliziert, aber er hatte sehr gute Arbeit geleistet. Alle nachfolgenden Tests, Biopsien, Bluttests, Computer Tomographie, MRI Bilder und die Pandoskopie zeigten keine weiteren Metastasen.
Alles in Allem kann ich sagen, dass die fehlende Angst vor dem physischen Tod, sowie meine grosse Liebe zu den Tieren, mein Leben bis heute gerettet haben. Ich habe wieder an Gewicht zugelegt und fühle mich gesund.
Die Nervenschmerzen, mit welchen ich die letzten 5 Monate zu kämpfen hatte, haben sich verbessert (ohne den Einsatz von Pharma-Schmerzmitteln). Die Ärzte, und alle die bei MEINER Therapie involviert waren, sind ziemlich erstaunt über meine körperliche und psychische Verfassung.
Zurzeit nehme ich chinesische Heilpilzextrakte namens Reishi und Coriolus versicolor ein. Ich kann sie nur wärmsten weiterempfehlen (mehr Infos unter: www.6degrees.ch/kimpowers).
P. S.: Wunder geschehen wirklich. Die Sonne kommt hinter den Wolken hervor und scheint heute auch wieder auf mich.
In Liebe
Kim Powers