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Ort | «Der Felshöcker trägt eine einzigartige Stadelgruppe. Mit ihren knapp zwanzig Stadeln und Ställen meist überdurchschnittlicher Grösse gilt sie als schönste Gruppe von Nutzbauten des ganzen Goms. Die Stadel sind ausserordentlich hoch geschossen, sie stehen auf Beinen und Steinplatten. Durch ihre teilweise radiale Anordnung nehmen sie die topographische Situation subtil auf. Ein mit Gras bewachsener Weg erschliesst die Stadel ringförmig. Die unregelmässigen Zwischenräume kulminieren am höchsten Punkt in einem kleinen, unklar definierten Freiraum. Sämtliche
Zwischenräume bestehen aus Wiesen, Brennesseln und Miststöcken. Der Erhaltungszustand der Stadel ist unterschiedlich. Nur wenige werden noch gebraucht, die meisten stehen leer oder sind zu Wochenendhäuschen umgebaut worden. Die Nutzbauten auf dem Biel bieten ein räumliches Erlebnis, prägen aber durch ihre exponierte Lage auch die äussere Ortsansicht.» ISOS
Bestand | Der Stadel Nr. 70 stammt aus dem 16./17. Jahrhundert.
«Zweigeschossiger Blockbau (Oberzone auf Giebelseiten vorkragend) auf Stützeln über Unterbau aus Blockwerk und teils verputztem Bruchsteinmauerwerk. In der südwestlichen Giebelseite findet sich im Erdgeschoss ein mittelständiger Eingang sowie rechts davon ein Glotz. Das Obergeschoss verfügt in der Unterzone über einen mittelständigen Stadeleingang mit beidseitig daran gekoppelten Speichertüren. Auf der Südostseite befindet sich im Erdgeschoss eine doppelflügelige Remisentür an der Ostecke sowie ein gekoppeltes Doppelfenster gegen die Südecke hin. Die nordöstliche Giebelseite weist in der Unterzone einen mittelständigen Stadeleingang auf und in der Oberzone links der Spille eine hochrechteckige Fensteröffnung. Die Stadeleingänge auf den beiden Giebelseiten sind durch ein kleines Pultdach geschützt. In der Nordwestseite findet sich im Erdgeschoss eine kleine verbretterte Öffnung. Alle Wände sind mit Spillen verstärkt. Satteldach mit Schindeleindeckung.»
Inventar der Ökonomiegebäude innerorts, Geschinen.
Absicht | Einbau eines Ateliers im Oberbau. Die bestehende Substanz bleibt dabei unangetastet und der äussere Ausdruck unverändert.
Im Kontrast zur bestehenden stabförmigen Blockbaustruktur, werden für den Einbau Holzwerkstoffplatten verwendet.