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Die Schweizer 4x400-m-Staffel ist in den olympischen Vorläufen mit der 18. Zeit unter 34 Teams ausgeschieden (3:06,01). Für die Halbfinals hätten sie 6 Zehntel schneller sein müssen.Dieser Inhalt wurde am 29. September 2000 - 07:46 publiziert
Aufgrund ihrer Saisonbestleistung vom Europacup her waren Laurent Clerc, Alain Rohr, Nicolas Bäriswyl und André Bucher alsNummer 21 "gesetzt".
Eine solide Leistung, aber kein Exploit war es, den das Schweizer Quartett produzierte. In der ersten von fünf Serien ging Schlussläufer André Bucher als Vierter durchs Ziel, hinter Jamaica (3:03,85), Grossbritannien (3:04,35) und Frankreich (3:04,45). Die zwei Ersten waren für die 2. Runde qualifiziert; dazu kamen die insgesamt sechs nächstschnellsten Teams.
"Die Zeit ist enttäuschend, aber die Mannschaft hat gut gekämpft", sagte Staffeltrainer Peter Haas und wies auf die wegen des Windes schwierigen Bedingungen hin. Er hatte mit einer Verbesserung der Saisonbestzeit von 3:05,93 um mehr als eine Sekunde gerechnet, doch fast sämtliche Teams waren langsamer als in den Prognosen. Der Genfer Laurent Clerc wurde als Startläufer in 46,3 gestoppt und übergab als Fünfter an den Berner Alain Rohr, der mit 45,5 der Schnellste war und Rang 5 hielt. Ersatzmann Nicolas Bäriswyl (47,5) kämpfte optisch gut, Bucher (46,7) überholte noch den Spanier Antonio Andres.
Bucher: Jetzt Ferien, dann Training
Zwei Tage nach dem 800-m-Final, der er auf unglückliche Weise als Fünfter beendet hatte, fühlte sich Bucher "im Kopf wieder bereit". Er habe nochmals alles gegeben, was möglich war, sagte er. Jetzt macht er zunächst Ferien, dann nimmt er an der Gold Coast, 800 km nördlich von Sydney, das Training wieder auf und vermutlich im Januar kehrt er aus Australien zurück. Nächstes Jahr stehen Weltmeisterschaften in Edmonton (Ka) an.
swissinfo und Agenturen
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