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<h2>SubmittedText<h2><p>Ich frage den Bundesrat an:</p><p>1. Mit welchem Betrag unterstützte das Bundesamt für Sozialversicherung dieses in Wort und Darstellung primitive, ja ordinäre Machwerk?</p><p>2. Wurde es noch durch Beiträge aus anderen Bundesämtern unterstützt? Wenn ja, durch welche und mit welchen Beträgen?</p><p>3. Wie beurteilt der Bundesrat:</p><p>3.1 die Qualität der Comic-Darstellungen;</p><p>3.2 die Jugendverträglichkeit der Geschichte;</p><p>3.3 den Wert der einseitig auf einer permissiven Grundhaltung basierenden Informationen und Tips; und</p><p>3.4 die Vereinbarkeit des Inhalts mit den moralischen Massstäben einer konservativen, auf christlichen Grundsätzen stehenden Elternschaft?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>1. 1993 wurden der Pro Juventute 300 000 Franken aus dem Spielbankenfonds zur Mitfinanzierung eines Buches mit dem Arbeitstitel "Drum prüfe, wer sich ewig bindet ...." ausgerichtet. Es sollte junge Leute über den wichtigen Lebensabschnitt der Gründung einer Familie sowie über die Themenkreise Partnerschaft, Liebe, Erziehung, Verhalten bei Krisen usw. informieren.</p><p>2. Andere Bundesämter haben keine Beiträge geleistet.</p><p>3. Die Geschichte will auf unterhaltende Weise - gemäss dem Konzept der Publikation - viele Aspekte von Freundschaft, Partnerschaft und Liebe thematisieren, wobei richtigerweise auch die Aidsprävention angesprochen wird. Daneben werden auch Fragen von Erziehung und Familie angeschnitten, obwohl sich die Jugendlichen, für welche das Buch gedacht ist, selber noch nicht in dieser Situation befinden. Damit soll gezeigt werden, dass der Wandel vom Paar zur Familie neue Aspekte und vielleicht auch Probleme mit sich bringt. Die Schrift hat neben ihrem Unterhaltungswert einen stark präventiven Charakter. Wie alle Präventionsmassnahmen muss sie in einer der Zielgruppe entsprechenden Form abgefasst sein. Comics eignen sich für junge Leute, die an dieser Form der Erzählung ohnehin Interesse und Gefallen finden, in besonderem Masse. Ergänzt wird der Band mit "tips und infos", welche nach Stichworten geordnete Abschnitte zu einzelnen Fragen enthalten. Hier liegt das Schwergewicht auf der Beziehung und dem Umgang mit Beziehungsschwierigkeiten; neben der emotionalen Seite werden die rechtlichen Aspekte erläutert.</p><p>Es darf im übrigen nicht vergessen werden, dass sich das Buch an junge Menschen richtet, die oft noch auf der Suche nach einer festen Beziehung sind. Für diese ist es besonders wichtig, bewusst und verantwortungsvoll miteinander umgehen zu lernen.</p><p>Es ist nicht auszuschliessen, dass das Buch aus weltanschaulichen Gründen nicht überall auf ungeteilte Zustimmung stösst. Eltern, die den Inhalt des Buches aus solchen Gründen nicht billigen, steht es frei, anhand anderer, ihrer Werthaltung besser entsprechender Publikationen die einschlägigen Fragen anzugehen. Viele Eltern jedoch möchten ihre Kinder im Jugendalter in einem liberalen Geist und mit möglichst wenig Tabus begleiten und gross werden lassen. Das Buch wurde bei seinem Erscheinen auch in Rezensionen positiv beurteilt.</p>  Antwort des Bundesrates.