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Kaum konnte ich lesen, wurde ich zum Bücherwurm. Ich habe Bücher nur so verschlungen und liebte es schon als kleines Mädchen zu schreiben. Mit einem Notizbuch konnte man mir die grösste Freude machen. Einmal ein eigenes Buch zu schreiben, daran habe ich jedoch lange nicht gedacht. Bis ich meinen ersten Schreibkurs in «Kreativem Schreiben» besuchte und es mir so viel Spass machte, dass ich von da an regelmässig an Kursen teilnahm. Schon bald kam es zu der ersten Veröffentlichung einer Kurzgeschichte in einer Anthologie. Es folgten etliche weitere und der Wunsch nach der Publikation eines Romans wuchs.
Im 2020 wurde dieser Traum wahr und mein erster Roman «Das Zugticket» erschien im Franzius Verlag. Auch heute noch besuche ich weiterhin Weiterbildungskurse und treffe mich regelmässig mit anderen Schreibenden, um gemeinsam zu schreiben und uns auszutauschen.
Neben dem Lesen liebe ich die englische Sprache und Grossbritannien ist für mich wie eine zweite Heimat. Diese Liebe hat natürlich auch Einfluss auf mein Schreiben. «Das Zugticket» spielt zum Teil in Schottland und mein nächstes Buch wird ebenfalls einen Bezug zu England haben.
Die Bücher von Agatha Christie gehörten zu den Ersten, die ich in Englisch las. Heute bezeichnet man ihr Genre manchmal als «Cosy Crime» und so ähnlich sind auch die Geschichten, die ich liebe und gerne schreibe. Sie kreisen um ein Geheimnis oder eine Entdeckung und meine Figuren trinken Tee, essen Kuchen und lieben Schokolade. Es wird etwas gefunden, verschwiegen und manchmal auch ein Verbrechen begangen.