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- Der ehemalige Wahlkampfleiter von US-Präsident Donald Trump geht gegen die Justiz vor.
- Paul Manafort hat mehrere Personen verklagt, die mit den Ermittlungen in der Russland-Affäre betraut sind.
Der Ex-Wahlkampfmanager Manafort verklagt den FBI-Sonderermittler Robert Mueller und den amtierenden Generalstaatsanwalt Rod Rosenstein. Laut Klageschrift wirft er ihnen vor, ihre Kompetenzen überschritten zu haben.
Mueller geht dem Verdacht nach, dass es im US-Wahlkampf 2016 Absprachen zwischen Russland und dem Team von Trump gegeben haben soll. Die Regierung in Moskau und Trump weisen dies zurück.
Keine Stellungnahme von Mueller
CNN zitierte eine Sprecherin des Ministeriums mit den Worten, Manaforts Klage sei albern, der Angeklagte sei aber berechtigt, einzureichen, was immer er wolle. Ein Sprecher Muellers lehnte eine Stellungnahme ab.
Manafort ist unter anderem wegen eines Treffens mit einer russischen Anwältin im Sommer 2016 ins Visier der Ermittler gerückt.
Trump löst Kommission auf
US-Präsident Donald Trump hat eine von ihm selbst eingesetzte Kommission zur Untersuchung von Betrug bei der Wahl 2016 aufgelöst. Trump habe den entsprechenden Erlass unterschrieben, weil sich viele Bundesstaaten geweigert hätten, der Kommission Informationen zu geben, sagte eine Sprecherin. Trump hatte die Kommission im Mai eingesetzt.