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Gemäss Medien haben Schätzungsweise 500 Luzerner Jugendliche (Kantischüler) am Freitag, 18. Januar mit einem sogenannten „Klimastreik“ die Schule geschwänzt. Zudem sollen die Schulen die Absenzen unterschiedlich beurteilt haben. Unbestritten ist, dass die Meinungsfreiheit mittels einer Demonstration, auch bei Jugendlichen gewahrt sein muss, sofern dieser ausserhalb der Unterrichtszeit stattfindet.
Postulat über eine gerechte Verteilung der Ressourcen für Klassenlehrpersonen an der Volksschule Luzern
Der Regierungsrat wird beauftragt, die Verteilung der Ressourcen für Klassenlehrpersonen an der Volksschule Luzern zu überprüfen und neu zu regeln.
Der Regierungsrat wird beauftragt, sich an der Pädagogischen Hochschule Luzern (PH Luzern) wie folgt einzusetzen: Die Ausbildung für die Primarstufe (1.-6. Klasse) befähigt zum Unterricht aller Fächer und aller Bereiche. Ausnahme: Weiterhin muss nur eine Fremdsprache gewählt werden.
Der Regierungsrat wird gebeten, das Pflichtfach Französisch an der Sekundarschule im Niveau C zu überprüfen und Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Beispielsweise das Fach Französisch als freiwilliges Wahlfach im Niveau B anzubieten.
Der Regierungsrat wird beauftragt die externe Schulevaluation an den Luzerner Volksschulen zu streichen und § 39 im Gesetz über die Volksschulbildung (SRL Nr. 400a) und § 25 in der Verordnung zum Gesetz über die Volksschulbildung (SRL Nr. 405) auf den nächstmöglichen Termin anzupassen.
Die neuste Mitteilung des Bildungs- und Kulturdepartement (BKD), über einen zusätzlichen Ferientag für alle Lehrpersonen, stösst in der breiten Bevölkerung auf Unverständnis. Diese unsolidarische Massnahme umgeht eine beschlossene Sparmassnahme.