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Hatten die Wahlen 2006 in Villars-sur-Glâne einen Linksrutsch im Gemeinderat gebracht, so endeten sie für den Generalrat mit einer Patt-Situation: Das Gemeindeparlament nahm die Legislatur mit 25 linken und 25 bürgerlichen Politikerinnen und Politikern in Angriff. Die grossen Gewinner der Wahl waren an den Rändern des politischen Spektrums zu finden: Die SVP holte bei ihrer ersten Teilnahme an Gemeindewahlen auf Anhieb vier Sitze und die SP gewann vier Sitze dazu und kam neu auf 18 Mandate. Die CVP eroberte zwölf Sitze, die FDP neun, die Bewegung Öffnung vier und die CSP drei.
Einzelne Sitze wechselten im Verlauf der Legislatur die Parteifarbe: Eine Parlamentarierin trat schon ganz zu Beginn von der Bewegung Öffnung zur CVP über. Und Anfang 2008 machten zwei Demissionen in den Reihen der SVP Ersatzwahlen nötig. Die SVP konnte die beiden Sitze nicht verteidigen; es profitierten die CVP und die SP – und das arithmetische Links-rechts-Gleichgewicht war wieder hergestellt. cs