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Vor 60 Jahren wurde der Handball-Club Gelb-Schwarz Stäfa gegründet. Das soll in 5 Tagen, am 10. Dezember, gefeiert werden. In der Zeit bis zum Jubiläumsfest blicken wir in loser Folge in die Geschichte unseres Vereins zurück.
Die Saison 2007/08 nahm das Stäfner Fanionteam in der Nationalliga B als Favorit in Angriff. 12 neue Spieler waren gekmmen, 9 hatten das Team verlassen und auf der Trainerbank hatte Markus Jud Platz genommen. Mit dem Einbau von sehr talentierten Eigengewächsen und einer sehr vernünftigen Personalpolitik mit ausländischen Verstärkungen folgte der Aufstieg inklusive NLB-Meistertitel am 26. April 2008 auf den Fuss. Nach 7 Jahren Abstinenz war der HC GS Stäfa wieder erstklassig.
Nach einer Spieldauer von 1920 Minuten folgte im Frühling 2009 leider wiederum, aber erhobenen Hauptes, der Abstieg aus der Königsklasse. Verstärkt mit dem dänischen Riesen Jimmi Riis startete man in der Saison 2009/10 die erneute Mission Aufstieg. Mit Kantersiegen, wie beispielsweise 37:23 oder 32:16 im Seederby gegen Horgen oder dem 49:18 gegen Lyss, gelang es, sowohl den NLB-Meistertitel wie auch den Aufstieg zu erreichen.
Gründung der GS Players AG
Auf die Saison 2010/11 hin wurde die GS Players AG gegründet, welche seither für den Betrieb der 1. Mannschaft zuständig ist. Erster Verwaltungsratspräsident wurde mit Thomas (Ötti) Etter ein Mann, welcher sich während mehr als zwei Jahrzehnten unermüdlich für die Geschicke des HC GS Stäfa eingesetzt hatte.
Das NLA-Team wurde unter dem Namen Lakers Stäfa mit einem viel breiteren Kader ins Rennen geschickt. Es resultierte zwar nur der 11. Rang, aber den Ligaerhalt sicherte man sich mit zwei Siegen in den Barrage-Spielen gegen Yellow Winterthur. Im Folgejahr, verstärkt mit dem wendigen serbisch-kroatischen Kreisläuferbrocken Stevan Kurbalija und der dänischen „Wurfmaschine“ Sören Nielsen, kann sicher das Erreichen des Final4 im Schweizer Cup als Höhepunkt erwähnt werden. Die Lakers Stäfa unterlagen im Halbfinal in Sursee dem nachmaligen Cupsieger Wacker Thun denkbar knapp. Am 16. Mai 2012 sicherte sich das „Eis“ mit einem deutlichen 30:23-Sieg über Yellow Winterthur den Klassenerhalt in der Nationalliga A, welche durch die Reduktion von 12 auf 10 Teams auf die Saison 2012/13 hin verkleinert wurde. "Diese Mannschaft, mit sinnvollen externen Ergänzungen (Goalie Tobias Wipf von Suhr und Simon Getzmann von Thun) und Einbau von Eigengewächsen, hat das Potential für eine erfolgreiche Zukunft", stand in der Chronik zum 50-Jahr-Jubiläum. Mit Kevin Jud, Jonas Mächler, Simon Getzmann, Tim Jud und Pascal Vernier schafften alle fünf U20-Nationalspieler aus dem damaligen Kader tatsächlich den Durchbruch bei den Grossen.
Die Cuphelden in Sursee.