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Die Stadt, ein riesiger klangvoller Raum der mich immer wieder von neuem fasziniert.
Wie ist es möglich in einen so grossen Klangraum zu intervenieren? Durch noch mehr Klang? Wie kann eine Intervention, in diese freie Komposition oder Improvisation des Zufalls, noch als Einzelintervention hörbar werden?
Diese Fragen führten mich auf die Idee, wie ich auf diesen Klangraum reagieren könnte. Ich interveniere auf die Klänge, indem ich in der Stadt, speziell angefertigte, längliche Kästen aufstellen lasse durch die man hindurchschreiten kann. Die Kästen sind so eingerichtet und angefertigt, daß sie den Schall absorbieren. In der Mitte der Kästen befindet man sich in einem schalltoten Raum. Beim verlassen der Kästen, taucht man wieder in den klangvollen Raum der Stadt ein. Die ganze Installation ist also ein riesiges, musikalisches decrescendo (leiser werden) und crescendo (lauter werden) der Umgebungsklänge der Stadt.
Die Kästen sind offen und müssen mit entsprechend schallabsorbierendem Material ausgekleidet werden. Das Material der Wände muss möglichst schallundurchlässig sein.
Der Kasten muss so lang sein, dass die Passanten in der Mitte der Kästen in einen schalltoten Raum hinein laufen. Die Kästen sollen an Orten aufgestellt werden an denen Passanten sie durchqueren können.