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Die Fassadenmodellierung
ermöglicht es Fassadeningenieuren und Herstellern, Planung- und Produktionsprozesse effektiv zu verwalten. Daher führt dies zur Entwicklung von sowohl funktional als auch ästhetisch anspruchsvollen komplexen Gebäudehüllen, die für zeitgenössische Gebäude unverzichtbar sind.
Fassadenplanung ist in der räumlichen Lage eng mit anderen Fachdisziplinen verwandt. BIM kann die traditionelle Arbeitsweise der Koordination zwischen Architekten, Statikern und Fassadenplanern verändern und die BIM-Modelle verschiedener Fachdisziplinen zur interdisziplinären Kollisionserkennung integrieren, um die geometrischen Positionskonflikte zwischen verschiedenen Fachdisziplinen vorab zu entdecken. Durch interdisziplinäre Kollisionserkennung können beispielsweise ermittelt werden:
- der reservierte Raum zwischen Vorhangfassadenkiel und Betonkonstruktion
- ob die Konstruktion ausreichend Platz für die Fassadenfertigung lässt
- ob die Positionen der eingebetteten Teile akkurat sind
- ob es Konflikte mit Dekor und elektromechanischen Positionen gibt
Der Hauptzweck der BIM-Modellierung in Fassadensystemen besteht darin, Entwurfsprobleme und Konflikte zwischen Fassadenbauteilen vor Beginn des eigentlichen Baus zu lösen. Darüber hinaus ermöglicht es eine erhebliche Zeit- und Kostenersparnis in allen Bauphasen. Die Erstellung von Fassadenmodellen erleichtert die Reduzierung einer Anzahl von Schritten, verkürzt die Entwurfszeit und behält gleichzeitig alle kleinen Details des endgültigen Architekturplans bei. Der Kern des 3D-Fassadenmodellierungsprozesses ist der Übergang eines maßgeblichen BIM-Modells zwischen den verschiedenen Beteiligten, aus dem ein vollständiger und genauer Satz von Baudokumenten extrahiert wird.