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Als eine kognitive Beeinträchtigung wird eine leichte Beeinträchtigung der Denkleistung bezeichnet, die über das nach Alter und Bildung zu erwartende Mass hinausgeht. Allerdings stellt eine kognitive Beeinträchtigung keine Behinderung dar. Manchmal wird eine leichte kognitive Beeinträchtigung auch als eine beginnende Demenz gedeutet. Zu den Symptomen gehört eine eingeschränkte Gedächtnisleistung, die nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch deren Angehörige wahrnehmen. Die Neigung zum Grübeln bis hin zu einer Depression können hinzukommen. Defizite im Sprechen, Planen und in der räumlichen Vorstellung sind möglich, allerdings verbleibt die Fähigkeit, Alltagsaktivitäten auszuführen. Dabei ist Kognition nicht dasselbe wie Intelligenz, sondern die Voraussetzung für intelligentes Handeln. Kognitive Fähigkeiten umfassen die Wahrnehmung und Einordnung der Sinneseindrücke bis hin zu ihrer Verarbeitung.
Geht es um die kognitive Entwicklung von Kindern, sind die Fähigkeiten gemeint, die zum Erkennen und Erfassen von Gegenständen und anderen sowie der eigenen Person vonnöten sind. Die Kognition wird in verschiedene Funktionen unterteilt:
Liest du von der kognitiven Entwicklung, lernst du auch Synonyme kennen: Geistige Entwicklung und intellektuelle Entwicklung sowie Intelligenzentwicklung werden als alternative Begriffe gebraucht, wenn es um Erinnerung, Kreativität und strukturiertes Denken geht. Wahrnehmung, Gedächtnisleistungen und die Sprachbeherrschung gelten als die kognitiven Stützfunktionen und Voraussetzungen für Denken und Intelligenzleistungen.
Das Gehirn funktioniert im Prinzip wie ein Muskel: Wird es regelmässig trainiert, steigt die Leistung. Das bedeutet: Du kannst deine Gehirnleistung erhöhen. Was ist nun Wahrnehmung? Sinneseindrücke wie Geräusche, Gerüche, Gefühle und Bilder werden permanent wahrgenommen und verarbeitet. Verarbeitung meint in diesem Fall, dass die meisten Eindrücke als unwichtig aussortiert werden und das Bewusstsein nicht erreichen. Es kann aber auch bedeuten, dass Eindrücke eingeordnet und gespeichert werden und dass sie zu Problemlösungen führen. Nicht immer müssen sie dafür das Bewusstsein erreichen. Ins Bewusstsein gelangt nur, was aktuell als wichtig bewertet wird. Und genau das kann trainiert werden: Nach Schlaganfällen, nach Narkosen oder anderen Ereignissen zeigen Personen manchmal kognitive Beeinträchtigungen. Mit dem richtigen Training können sie ihre vorherigen kognitiven Fähigkeiten oft wiedererlangen. Die Methoden sind eigentlich ganz einfach:
Eine erste Bewertung der kognitiven Fähigkeiten findet bereits beim Kinderarzt statt: Die regelmässigen Vorsorgeuntersuchungen bei Kindern sollen auch feststellen, ob die kognitive Entwicklung altersgemäss verläuft. Denn das ist eine Voraussetzung für die Einschulung: Die Kinder können dem Schulunterricht nur folgen, wenn ihre Entwicklung es zulässt. Aber auch bei Erwachsenen werden die kognitiven Fähigkeiten bisweilen überprüft. Bei verschiednen Krankheiten müssen Ärzte feststellen, ob die Kognition beeinträchtigt ist. Kognitive Tests sind so ausgefeilt, dass nicht nur Störungen festgestellt werden können: Experten sehen, welche Prozesse genau beeinträchtigt sind, ob Gehirnstörungen vorliegen oder Verhaltensänderungen, die beispielsweise auf eine mangelnde Orientierung, fehlende Aufmerksamkeit oder neurodegenerative Störungen zurückzuführen sind. Die Ursachenforschung ist für eine Behandlung wichtig.
Die Psychologie kennt eine Reihe von Erkrankungen, die sich in kognitiven Beeinträchtigungen äussern. Nicht zuletzt aus diesem Grund ist es wichtig, dass die kognitiven Fähigkeiten von Patienten beurteilt werden können. Zu den psychischen Störungen, die auch die Kognition betreffen, gehören:
Kinder entwickeln kognitive Fähigkeiten ganz alleine im Alltag aus dem Spiel heraus. Denn Kinder setzen sich aufgrund ihrer Neugier kreativ mit ihrem Umfeld auseinander, wenn das Umfeld entsprechend gestaltet ist. Belohnungen, Versprechungen, Lernzeiten oder spezielles Training benötigen Kinder dabei eigentlich nicht. Wichtiger für die Entwicklung von kognitiven Fähigkeiten ist ein anregendes Umfeld, das mit den eigenen Fähigkeiten und nach eigenem Gutdünken erkundet werden darf. Du förderst die Entwicklung der kognitiven Fähigkeiten deines Kindes, indem du:
Eine neue Sportart zu erlernen, fördert die kognitiven Fähigkeiten. Denn von der motorischen Kontrolle über die Visualisierung und Reflexion der eigenen Bewegungen bis hin zu strategischem, lösungsorientiertem Denken muss sehr viel geleistet werden. Bewegung läuft zwar in erster Linie in der Muskulatur ab. Aber diese wird vom Gehirn gesteuert – bewusste Bewegung ist also zunächst einmal Gehirnleistung. Dabei ist es ganz egal, ob du mit 20 anfängst, Tennis zu spielen, mit 35 Jahren einem Dartverein beitrittst oder mit 60 Jahren zum Boxen gehst. Jeder Sport fördert die kognitiven Fähigkeiten.
Antidepressiva sind Medikamente, die zur Verbesserung der psychischen Befindlichkeit beitragen. Hauptsächlich werden sie bei Depressionen oder Krankheiten wie dem Burn-out-Syndrom eingesetzt. Diese Psychopharmaka wirken erst nach einigen Wochen und zeitigen oft unangenehme Symptome. Der Grossteil dieser Nebenwirkungen ist zwar harmlos, doch es gibt auch einige Formen, die zu ernsthaften gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen können. Viele dieser Antidepressiva-Nebenwirkungen treten auch nach dem Absetzen des Präparats auf und können eine gewisse Zeit anhalten. Hier findest du die wichtigsten Fragen und Antworten, etwa wie Antidepressiva wirken und welche unerwünschten Effekte damit verbunden sein können. Bei Antidepressiva-Nebenwirkungen ist jedenfalls immer ein Arzt aufzusuchen.
Leidest du an einer Angststörung? Vielleicht hast du sogar das Gefühl, dass die Angst dein Leben sehr beeinträchtigt? Damit bist du nicht alleine. Angsterkrankungen sind eine recht häufige Erkrankung, vor der niemand gefeit ist. Die gute Nachricht ist aber, dass sich eine Angststörung gut behandeln lässt, beispielsweise durch Psychotherapie und mit Medikamenten. Und auch du selbst kannst aktiv daran mitwirken, dass die Angst verschwindet. Wie das geht, erklären wir dir hier.
Was tun bei Burnout – diese Frage stellen sich viele Menschen, die täglich unter immensem Stress leiden. Sowohl die Symptome als auch die Behandlung sind zwar individuell ganz unterschiedlich. Dennoch gibt es mehrere Gemeinsamkeiten, deren Verständnis ein erster Schritt zur Linderung der Beschwerden ist. Lerne in unserem FAQ die wichtigsten Ansätze zu einer psychotherapeutischen Lösung kennen. Hier erhältst du zahlreiche Tipps und wissenswerte Informationen, die dir helfen, der Entstehung einer Erschöpfungsdepressionen und eines Burnouts vorzubeugen. Mit deren richtiger Umsetzung und einigen einfachen Veränderungen deiner Lebensweise verhinderst du vielleicht, dass aus einem Burnout eine richtige Depression wird.
An Stimmungsschwankungen leidet jeder einmal. Frauen sind von ihnen vor ihrer Periode betroffen und auch die grauen Wintermonate tragen nicht unbedingt dazu bei, unsere Stimmung aufzuhellen. Sollte sich deine negative Grundstimmung aber auch nach Wochen nicht bessern, sind Stimmungsaufheller ein geeignetes Mittel für dich. Hier gibt es eine Vielzahl an pflanzlichen Präparaten, die frei von Nebenwirkungen sind und die du bedenkenlos einnehmen kannst. Am besten stimmst du mit deinem Arzt ab, welche Produkte zu dir und deinem Körper passen.
Der Begriff Psychosomatik wurde 1818 von Johann C. A. Heinroth, einem deutschen Arzt und Psychiater, geprägt. Das Wort stammt aus dem Griechischen und setzt sich aus „psyche“ für Seele und „soma“ für Körper zusammen. Schon seit den Anfängen der Medizin wird vermutet, dass psychische Faktoren körperliche Vorgänge beeinflussen und daher auch an der Entstehung von Krankheiten mitwirken können. Die Psychosomatik gilt daher als ganzheitliches Konzept, die Psyche und Lebensumstände bei der Diagnostik und Behandlung von Krankheiten miteinbezieht. Um die Gesundheit wiederherzustellen, werden Therapien angewendet, die von einem Medikamenteneinsatz über die Psychotherapie bis hin zum Aufenthalt in einer Klinik reichen.
Die Depression ist eine der am häufigsten auftretenden psychischen Erkrankungen. Die medizinische Analyse zeigt bei dieser Krankheit häufig einen Mangel an Serotonin oder Noradrenalin im Gehirn. Diese Botenstoffe der Nervenzellen spielen auch bei Angststörungen eine Rolle. Medikamente mit dem Wirkstoff Mirtazapin verordnen Psychiater daher häufig bei Depressionen und teilweise auch bei Angst- und Panikstörungen. Wegen einer – zur Bekämpfung von Depressionen eher unerwünschten Wirkung – ist es auch möglich, dass es dir gegen Schlafstörungen hilft und du es deswegen einnimmst. Alles rund um den Wirkstoff erläutern wir dir hier.