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© Marcel Burkhardt
Im Fokus
Zusammenfassung des Zustandsberichts 2023
Nach Wetterkapriolen mit Hagelstürmen im Vorjahr zeigten einige Arten im Frühjahr 2022 auffällig niedrige Brutbestände.
Der Sommer 2022 war von mehreren Hitzewellen und starker Trockenheit geprägt. Extreme Wetterereignisse werden häufiger und haben das Potenzial, die Vogelwelt nachhaltig zu beeinflussen.
Wärmeliebende Vogelarten zeigen häufiger positive Bestandstrend als kälteliebende Arten. Die momentan beobachteten Bestandsveränderungen könnten somit auch von der Klimaerwärmung beeinflusst sein.
Als Spezialisten in einem sensiblen Ökosystem sind Gebirgsvögel besonders von der Klimaerwärmung betroffen.
Jeden Herbst passieren zehntausende Greifvögel das Défilé de l’Écluse südwestlich von Genf. Die systematischen Zählungen von Juli bis Ende November geben Aufschluss über die Entwicklung der mitteleuropäischen Bestände.
Unter der Wasseroberfläche gibt es grosse Veränderungen. Viele angestammte Wirbellose und Fische wurden innert weniger Jahre durch eingeschleppte Neuankömmlinge verdrängt. Die Nahrungsgrundlage für Wasservögel verändert sich.
Verschiedene zwischenzeitlich seltene Wildtier-Arten machen in Europa wieder Boden gut. Sie profitieren vom Schutz ihrer Lebensräume sowie vom verbesserten Schutz vor direkter Verfolgung.