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(sku) Schwarzwurzeln stammen aus Südeuropa und stehen dort als ausdauernde Pflanzen auf Feldern und Wiesen. Ihr typisches Merkmal sind die langen, schwarzen Pfahlwurzeln, deren Konzistenz fleischig ist und sich damit von Rüben deutlich unterscheidet. Als Gemüse werden Schwarzwurzeln erst seit dem 19. Jahrhundert in Gärten kultiviert. Sie enthalten das Kohlenhydrat Inulin, das auch für Diabetiker geeignet ist. Weil das Gemüse zudem einen hohen Schleimgehalt aufweist, ist es für Magenkranke zu empfehlen.
Nicht düngen
Im Garten wächst die Schwarzwurzel am besten in einem tiefgründigen, lockeren Boden. Auf das Düngen mit Stallmist sollte verzichtet werden, da dadurch die Verzweigung gefördert wird. Ansonsten stellt dieses Gemüse keine hohen Ansprüche an den Standort. Auch leichten Schatten erträgt es ohne Probleme.
Schwarzwurzeln werden im März ausgesät. Die Samen kommen dabei etwa 2 cm tief in den Boden. Gesät wird in Reihen mit einem Abstand von rund 30 cm. Nach dem Auflaufen wird die Kultur vorsichtig gehackt, um das Unkraut kurz zu halten. Im Hochsommer sollten die Pflanzen regelmässig mit Wasser versorgt werden.