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Naturlehrpfad Surses
Segantini 05: Baba Uffer – Magd und Modell
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Beschreibung
Biografie Barbara «Baba» Uffer, 1873-1935
Barbara Uffer, genannt «Baba», wächst mit sechs Geschwistern in diesem Quartier, im Haus Veia Son Mitgel 15, auf. Mit 13 Jahren wird sie von Segantini als Kindermädchen und Haushaltshilfe eingestellt. Später gehört es auch zu ihren Pflichten, Segantini zu begleiten, wenn er im Freien malt. Sie wird zu Segantinis bevorzugtem Modell und verkörpert auf vielen Werken die junge Bäuerin. 1894 folgt Baba den Segantinis ins Oberengadin. Auch nach Segantinis Tod bleibt sie bei Bice und den Kindern. Nach 19 Jahren im Dienste der Familie Segantini heiratet Baba 1905 den Witwer Tsasper Spinatsch und zieht nach St. Gallen. Neben dem dreijährigen Stiefsohn Franz bekommt Baba drei eigene Kinder: Franziska, Peter und Margaritta. Mit der Familie Segantini bleibt sie ihr Leben lang verbunden. 1935 stirbt sie an Krebs.
Auszug aus dem Nachruf, verfasst von Bianca Segantini
[...] Wer die Bilder meines Vaters liebt, kennt auch die Baba. [...] So ging sie oft mit meinem Vater, wenn er im Freien arbeitete an kalten Wintertagen und im frühen Morgendämmern. [...] Nach dem Tode meines Vaters blieb sie mit uns – eine treue Gefährtin meiner Mutter [...]. Die Familie Segantini dankt der lieben Baba für ihre Treue und wird ihr jene frohe Gesinnung bewahren, die Menschen hinterlassen, deren Leben gütig und liebevoll war. (Neue Bündner Zeitung, Oktober 1935)
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