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Fängt die Privatisierung der Wasserversorgung in Portugal an?
In Passos de Ferreiras wurde damit schon begonnen. Die Wasserqualität fiel und die Wasserrechnung hat sich vervielfacht, was zu Massenprotesten im vergangenen Jahr geführt hat.
Sind Krisenländer wie Portugal und Griechenland der Anfang?
Krisenländer wie Portugal oder Griechenland brauchen Geld und die Troika zwingt sie, ihre Wasserversorger zu verkaufen. In Bezug auf Portugal heisst es, dass die Privatisierung der Águas de Portugal vorangetrieben werden soll.
Doch die Krisenstaaten sind nur der Anfang, denn Wasser ist ein hervorragendes Spekulationsobjekt.
Der neue Richtlinienvorschlag für die Konzessionsvergabe versteckt geschickt die Aufforderung, dass im Bereich der Wasserversorgung eine Marktöffnung erfolgen soll. Und damit wird der Wasserprivatisierung eine Tür geöffnet.
Bringt die Privatisierung der Wasserversorgung etwas für die Bürger?
Wie sich in London und Bordeaux zeigt, hat die Privatisierung die Wasserversorgung nur verschlechtert. Eine spanische Studie aus dem Jahr 2010 bestätigt, dass die Wasserqualität sinkt, da Versprechen wie Investitionen ins Wassernetz beispielsweise nie eingehalten werden, die Preis jedoch steigen.
Doch Wasser ist keine Handelsware.
„Ohne Wasser gibt es kein Leben. Wasser ist ein kostbares, für die Natur und den Menschen unentbehrliches Gut.“ (Europäische Wasser-Charta, Straßburg 1968)
Unterschreiben Sie die europäische Petition gegen die Privatisierung der Wasserversorgung unter: