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Sabotage
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Sanität
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Sappeure
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Satellitenaufklärungssystem Onyx Onyx
Onyx ist ein Schweizer Satellitenabhörsystem des Nachrichtendienst des Bundes (NDB). Betrieben wird die Anlage von der Führungsunterstützungsbrigade 41 der Schweizer Armee.
Onyx ist ein COMINT-System zur Erfassung von durch Satelliten übertragenen militärischen und zivilen Kommunikationen (COMSAT). Es ermöglicht den Empfang gewisser Daten wie Telefonanrufe, Fax, Telex, E-Mail und Informatikdaten. Dieses System ergänzt die Aufklärung von Kurzwellensignalen, die während langer Zeit die einzige von den schweizerischen Behörden verwendete Form der elektronischen Nachrichtenbeschaffung darstellte.
Der Entscheid zur Realisierung von Onyx wurde vom Bundesrat am 13. August 1997 auf Vorschlag des VBS getroffen. Die Zielsetzung des Systems besteht in der Erfassung von Kommunikationen im Zusammenhang mit dem internationalen Terrorismus, dem gewalttätigen Extremismus, dem organisierten Verbrechen, der
Spionage und der Proliferation sowie allen anderen die Sicherheitspolitik betreffenden Informationen. Die so erworbenen Informationen sollten die Möglichkeiten des Bundesrats zur rechtzeitigen und vom Ausland unabhängigen Erkennung von Bedrohungen und Risiken im Bereich der Sicherheitspolitik verbessern.
Das Onyx-System darf nur für Abhörungen ausserhalb der Landesgrenzen verwendet werden. Onyx wird von der Abteilung Elektronische Kriegführung (EKF), einer Abteilung der Untergruppe Führungsunterstützung des Generalstabs betrieben. Das System
erfasst durch Satelliten übertragene Kommunikation mittels der elektromagnetischen Verbindungen zwischen – sich allgemein in geostatischem Umlauf befindlichen – Satelliten und den Bodenstationen.<
Es bestehen verschiedene Typen von Kommunikationssatelliten (Intelsat, Inmarsat, Eutelsat, PanAmSat, Arabsat, Gorizont usw.), die ihren Kunden verschiedene Dienstleistungsarten anbieten. Das Intelsat-Netz beispielsweise bietet Dienstleistungen im Bereich der Kommunikation zwischen terrestrischen Fixnetzen an («Fixed
Satellite Services»). Es verfügt gegenwärtig über 24 Satelliten, die den amerikanischen Kontinent, Afrika, Europa, Asien und den Pazifik abdecken. Das Inmarsat-System, das dieselben Sektoren wie Intelsat abdeckt, bietet Satellitendienstleistungen zwischen einem terrestrischen Telefonnetz und mobilen Kommunikationsteilnehmern wie z.B. Flugzeuge, Schiffe oder Offshoreplattformen an («Mobile Satellite Services»).
Die Kommunikationserfassung von Onyx erfolgt mittels Parabolantennen mit einem Durchmesser von 4–18 Metern. Sämtliche Antennen des Systems Onyx befinden sich auf schweizerischem Hoheitsgebiet. Sie empfangen die von den Kommunikationssatelliten zur Erde gesendeten Wellenbündel («Downlinks»).
Im Allgemeinen sind die zur Erde gesendeten Wellenbündel nicht auf eine genau begrenzte geographische Zone fokussiert, sondern über mehrere Länder verteilt («Footprint»). Wenn das Signal nicht konzentriert wird, kann dieser Bereich bis zu 50 % der Erdoberfläche ausmachen. In Europa beispielsweise erstrecken sich die Footprints von Intelsat und Inmarsat im Allgemeinen über ganz Europa hinweg.
Demnach genügt zum Erfassen der Satellitenkommunikationen von ganz Europa eine einzige Empfangsstation. Allgemein gilt die Regel, dass pro Satellit, der erfasst werden soll, eine Antenne notwendig ist.
Die Erfassung erstreckt sich lediglich auf internationale zivile und militärische Kommunikationen. Die Erfassung und Auswertung in der Schweiz stattfindender Kommunikationen ist untersagt.
Das System Onyx funktioniert rund um die Uhr an 365 Tagen pro Jahr.
In den Schweizer Ortschaften Leuk und Heimenschwand stehen Parabolantennen, welche den Satellitenfunkverkehr abhören und auffangen. Die abgefangenen Unmengen an Daten Funkemissionen, E- Mails, Telefongesprächen, Faxübertragungen, werden automatisch meist anhand gezielter Schlüsselwörter auf relevante Daten für ihren Auftraggeber hin gefiltert. Weitere Filterkriterien werden mit Grossrechnern aufgrund Künstlicher Intelligenz, optischer Texterkennung oder Stimmprüfung erzielt. Die Resultate werden dann an die Zentrale in Zimmerwald weitergeleitet. Rund 40 Mitarbeiter verfassen dort aus den gewonnenen Erkenntnissen geheime Berichte, die an das Departement für Verteidigung in Bern weitergeleitet werden. Das System soll primär der Bekämpfung von Terrorismus dienen.
Dem Beispiel mehrerer Staaten folgend beschloss der Bundesrat im Jahre 1997, ein Projekt zur Aufklärung von Satellitenkommunikationen voranzutreiben. Dieses
System trägt den Namen Onyx (ehemals SATOS-3) und ermöglicht den Empfang internationaler ziviler und militärischer Kommunikationen, die über Satelliten abgewickelt werden. Es liefert den obersten Bundesbehörden wichtige Informationen zur Beurteilung und Entscheidungsfindung im Bereich der Sicherheitspolitik. Mit anderen Worten befasst sich die COMINT mit der Abhörung, Auswertung und Übermittlung von Funkausstrahlungen, die in Graphiken oder in die menschliche Sprache übersetzt werden können (z.B. Morse oder Funksprüche). ELINT konzentriert seine Aufklärungstätigkeit auf elektronische Signale von Radaren oder anderen Waffensystemen, die nicht der Kommunikation dienen, sondern technischer Natur sind, sowie auf die Analyse ihrer technischen Parameter (Frequenz, Modulation, Polarisation usw.) Das Onyx-System ist eine Informationsquelle des Typs COMINT.
Sauerstofffabrik
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Schaltstelle
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Scharte/Schiessscharte
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Schiesselementerechner (SER)
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Schiesskarte
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Schindler-Bunker (klein/gross)
Die Bunker System Schindler gleichen einem Eisberg: An der Oberfläche ist nur die Spitze mit dem Eingang sichtbar, der Rest ist unter der Oberfläche. Meist wurden diese als Schutz für Angehörige der Eidgenössischen Rüstungsbetriebe verwendet, vereinzelt aber auch als Waffenstellung.
Schlüsselkasten
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Schutzbauten
Anlagen ohne Waffen, welche Schutz vor Waffenwirkung gewährleisten. Es sind dies Gebirgsunterkünfte sowie Unterstände aller Art (z.B. ASU).
Schutzbauten der Rettungstruppen
In den Jahren 1974 bis 1999 erstellte der Bund für die damaligen Luftschutztruppen (heute Rettungstruppen) unterirdische Schutzbauten, welche grösstenteils den Gemeinden und Kantonen in Eigentum übergeben wurden. Mit der Armee XXI, in welcher der Bevölkerungsschutz noch zusätzlich an Bedeutung gewinnt, sind gerade diese Anlagen von grosser Wichtigkeit, wurden sie doch mehrheitlich am Rande grösserer Agglomerationen gebaut.
Schützengraben
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Schutzfrist
Das Bundesgesetz über die Archivierung (BGA) sowie das Öffentlichkeitsgesetz regeln den Zugang zu den Unterlagen des Bundesarchivs. Unter anderem legt das BGA Schutzfristen für Unterlagen fest. Bis zu deren Ablauf ist eine Konsultation der Unterlagen nur mit einer Bewilligung möglich. Danach sind sie frei und unentgeltlich zugänglich.
Schutzfrist gemäss BGA Art. 9
Art. 9 des BGA legt eine Schutzfrist von 30 Jahren für Unterlagen fest. Für die Berechnung der Laufzeit der Schutzfrist ist das Abschlussjahr eines Dossiers massgebend, d. h. das Datum des jüngsten Dokuments. Unterlagen, die bereits vor ihrer Ablieferung an das Bundesarchiv öffentlich zugänglich waren, bleiben auch weiterhin öffentlich zugänglich.
Schutzfrist gemäss BGA Art. 11
Unterlagen, die nach Personennamen erschlossen sind und besonders schützenswerte Personendaten oder Persönlichkeitsprofile gemäss Datenschutzgesetz enthalten, unterliegen einer verlängerten Schutzfrist von 50 Jahren. Die Verlängerung der Schutzfrist von 30 auf 50 Jahre wird hinfällig, wenn die betroffene Person schriftlich einer Einsichtnahme zugestimmt hat – oder wenn die betroffene Person seit mehr als drei Jahren verstorben ist. Vorbehalten bleiben BGA Art. 12.1 und 12.2.
Schutzfrist gemäss BGA Art. 12.1
Für bestimmte Kategorien von Unterlagen kann der Bundesrat die Schutzfrist verlängern, wenn ein überwiegendes schutzwürdiges öffentliches oder privates Interesse gegen eine Einsichtnahme spricht. Die entsprechenden Unterlagen sind im jährlich publizierten Anhang 3 der Verordnung zum BGA (VBGA, SR 152.11) aufgelistet.
Schutzfrist gemäss BGA Art. 12.2
Besteht im Einzelfall (in der Regel bei einem einzelnen Dossier) ein überwiegendes schutzwürdiges öffentliches oder privates Interesse, kann die abliefernde Stelle oder das Bundesarchiv die Schutzfrist verlängern.
Schutzzone
Der Chef der Armee teilt die Anlagen in eine oder mehrere Schutzzonen ein.
Die verwaltenden Stellen beantragen dem CdA die festzulegenden Schutzzonen pro Objektgruppe. Innerhalb dieser Schutzzonen scheiden die verwaltenden Stellen spezielle Bereiche aus, um den Zutritt auf jene Personen zu beschränken, die darin eine Funktion unbedingt erfüllen müssen. Die IOS/Stab CdA beurteilt die Anträge der verwaltenden
Stellen betreffend Einteilung der Anlagen und Anlagenteile in Schutzzonen gemäss „Verordnung über den Schutz militärischer Anlagen“.
Schutzzone 1: Anlagen, Anlagenteile und Areale, die in der Regel von aussen her wahrnehmbar und teilweise frei zugänglich sind. Die verwaltende Stelle kann folgende Massnahmen anfordern:
1. Umzäunung / Gebäudehärtung
2. Überwachung
3. Schutz vor Sabotage
Schutzzone 2: Anlagen und Anlagenteile, die in der Regel von aussen her nicht wahrnehmbar sind, von Unbefugten nicht betreten werden können und deren Zerstörung oder Beschädigung den Betrieb und/oder den Zweck der Anlage selbst oder andere Anlagen bzw. Teile davon oder die Auftragserfüllung von Teilen der Armee gefährdet. Die verwaltende Stelle hat folgende Massnahmen anzuordnen:
1. spezielle Bezeichnung von Anlagen und Anlagenteilen mit Zugang über Zutrittskontrolle und Kontrollführung über alle Zutritte.
2. Zutritt nur nach Identifizierung und mit Zutrittsbewilligung.
3. Schutz vor Sabotage
4. Überwachung oder Bewachung als Regelfall
Schutzzone 3: Anlagen und Anlagenteile, die von Aussen her nicht wahrnehmbar sind und deren Zerstörung oder Beschädigung die Auftragserfüllung des Bundesrates, der Armee oder wesentlicher Teile davon nachhaltig gefährdet. Die verwaltende Stelle hat folgende Massnahmen anzuordnen:
1. spezielle Bezeichnung von Anlagen oder Anlagenteilen in der Schutzzone
2. mit zusätzlichen Schutzmassnahmen;
3. Kontrollführung über alle Zutritte;
4. besonderer Sabotageschutz;
5. Bewachung oder Überwachung.
Seilbahn
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Sicherung
Truppen oder Einrichtungen vor überraschenden Ereignissen schützen
SIGINT
Informationsbeschaffung durch elektronische Mittel (Signals Intelligence, SIGINT). Diese Technik ermöglicht die Informationsbeschaffung aus der Abhörung von Übermittlungssystemen oder der Erfassung anderer elektromagnetischer Sendungen.
Schutz von Waffen und Munition vor Diebstahl SMUD
Die Armee begründete 1974 das SMUD-Projekt (Schutz der Munition gegen Diebstähle). Die Diebstähle nahmen, nach einer Verschärfung des SMUD-Auftrags, ab 1979 ab.
Solitär
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Sperre
Mit Sprengobjekt werden vorbereitete Zerstörungen in Strassen, Bahntrasses oder auf Flugplätzen bezeichnet. Dieses Waffensystem begann mit einfachen Minenkammern und wurde mit dem Permanenten Sprengdispositiv PDS75 zur Perfektion weiterentwickelt. Seit 20xx ist kein Sprengstoff mehr fest verbaut. Weitere und sehr detaillierte Infos dazu sind im Buch „Wunderwaffen der Schweizer Armee“ nachzulesen.
Sperrstelle
Als Sperrstelle wird ein geographischer Raum umschrieben, in dem militärische Objekte (permanente Barrikaden aller Art, Geländepanzerhindernisse, Sprengobjekte, Schutzbauten, Festungsminenwerferbunker, Panzerabwehrbunker usw.) einen feindlichen Vormarsch verzögern sollen. Die Schweizer Armee bezeichnete die Sperrstellen mit Nummern.
Spezialdienst UNA
Vorläuferorganisation der P-26
Spionage
Unter Spionage (lateinisch spicari; italienisch spiare, spieia; althochdeutsch spheon in der Bedeutung von ‚ausspähen‘, ‚erspähen‘) wird ursprünglich das Beschaffen und Erlangen unbekannter Informationen oder geschützten Wissens verstanden.
Spionageauswertungssystem Achat Achat
Die Schweizer Armee investiert in den nächsten Jahren offenbar mehrere Millionen Franken in ein neues Spionageauswertungssystem in Zimmerwald im Kanton Bern. Das Projekt heisst «Achat» und soll das bereits bestehende Aufklärungssystem «Onyx» in Leuk (VS) ergänzen. Mit «Achat» sollen Daten aus der Funkaufklärung aufbereitet und ausgewertet werden, schreibt der «Sonntagsblick» und beziffert die Kosten mit 90 Millionen Franken. Gemäss einem Armeesprecher ist das System teilweise bereits in Betrieb. Die Höhe der Kosten hat er nicht bestätigt
Spital
Hospital bzw. Spital (seit dem 4. Jahrhundert von lateinisch hospitalis‚ gastfreundlich, ‚zum Gastwirt gehörend‘, dies abgeleitet von hospes, ‚Gastfreund, Gastwirt; Gast‘) ist eine Bezeichnung für Pflegeheime und Altenheime.
Sprengobjekt
Über viele Jahre hinweg bildeten Sperrstellen und damit auch permanente Sprengobjekte einen wichtigen Bestandteil der Schweizer Verteidigungsdoktrin. Bis Ende 2014 wurde der Sprengstoff ausgebaut.
Sperrstellen haben den Zweck, gegnerische Bewegungen am Boden zu verzögern. Durch die Sprengung von geeigneten Objekten entstehen Zerstörungen, zu deren Behebung auch ein gut ausgerüsteter Gegner je nach Lage des Sprengobjektes Tage, Wochen oder Monate benötigen würde, um den Verkehrsweg auch nur provisorisch wiederherzustellen – ein hoher Preis, verglichen mit dem Aufwand des Verteidigers.
Das nun ausgelaufene Sprengobjekt-Konzept der Schweizer Armee basiert auf dem «Permanenten Spreng- Dispositiv 75» (PSD 75), das ab Ende der 1970er Jahre realisiert wurde. Sprengobjekte waren Brücken, Tunnel, Galerien, Stützmauern, Strassenkörper und Flugpisten. Viele davon waren aber nur baulich vorbereitet und nicht permanent mit Sprengstoff geladen. Zahlreiche Sprengobjekte wurden bereits seit 1991 nicht nur wegen der veränderten Bedrohungslage und zwecks Vermeidung von Unterhaltskosten aufgehoben, sondern auch weil heute mit fallweise und rasch anzubringenden mobilen Mitteln eine vergleichbare Wirkung erzielt werden kann.
Befugnis bei höheren Kommandostellen
Die Wahl des richtigen Zeitpunktes der Sprengung wäre dabei ein schwieriger Entscheid gewesen. Gesprengte Objekte reduzieren nicht nur die gegnerische, sondern natürlich auch die Beweglichkeit und damit die Handlungsfähigkeit des Verteidigers. Bei Objekten, deren Zerstörung besonders gravierende Folgen für eigene Interessen gehabt hätte (z.B. Brücken mit wichtigen Leitungen oder Eisenbahntunnels), lag deshalb die Sprengbefugnis bei höheren Kommandostellen. Nicht übersehen werden darf auch, dass bei Sprengobjekten in überbautem Gebiet vor der Zündung Evakuationen grösseren Umfangs geplant waren.
Bei allen permanent geladenen Sprengobjekten wurde bis Ende 2014 der Sprengstoff ausgebaut. Die relativ lange Zeitdauer für den Ausbau war nicht zuletzt abhängig von den zur Verfügung stehenden Spezialisten. Zudem wurden die Arbeiten unter grossen Sicherheitsmassnahmen durchgeführt, was zur Folge hatte, dass pro Jahr nur eine begrenzte Zahl an Sprengobjekten entladen werden konnten.
Geländeverstärkungen über Jahrhunderte entwickelt
Das Gelände respektive permanente Geländeverstärkungen spielten schon im schweizerischen Wehrwesen des Mittelalters eine grosse Rolle. Sperren und Hindernisse waren in den verschiedenen Schlachten der Schweizer Geschichte wesentliche Voraussetzungen für den Kampf. Auch 500 Jahre später hätte unsere Armee das Land ohne umfangreiche Geländeverstärkungen respektive Sprengobjekte nicht erfolgreich verteidigen können. Das gilt für den Ersten Weltkrieg ebenso wie für den Zweiten Weltkrieg und die Zeit des Kalten Krieges zwischen 1950 und 1990.
Nach der Machtergreifung durch Adolf Hitler und die Nationalsozialisten Ende Januar 1933 änderte sich die Bedrohungslage – sechs Jahre später brach der Zweite Weltkrieg aus. Aus Schweizer Sicht ging es auch darum zu verhindern, dass der Gegner die wichtigsten Alpenübergänge hätte nutzen können. Die permanenten Geländeverstärkungen und Sprengobjekte wurden ab 1939 energisch vorangetrieben. Ende Oktober 1940 waren über 1000 fertige Sprengobjekte und weitere 2000 Projekte vorhanden. Am Schluss des Zweiten Weltkrieges zählte man in der Schweiz mehrere hundert Sprengobjekte, die auch am Ende des Kalten Krieges immer noch über sämtliche Landesteile verteilt waren.
Stachelschwein
«Die Schweiz, das kleine Stachelschwein, das nehmen wir im Rückweg ein!» Das Bild der wehrhaften Schweiz als stacheliger Igel, das kommt nicht von ungefähr. Vom zweiten Weltkrieg bis zum Ende des Kalten Krieges säumten zahllose Bunker und Festungen die strategisch wichtigen Alpentransversalen.
Standseilbahn
Eine Standseilbahn ist ein zu den Seilbahnen gehörendes schienengebundenes Verkehrsmittel, dessen Fahrbetriebsmittel auf Schienen oder anderen festen Führungen fahren und durch ein oder mehrere Seile bewegt werden.
Stellungsbau
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Stilllegung
Stillegung ist eine endgültige (irreversible) Beendigung der Funktionserfüllung; Stillegung meint auch die Einordnung in ein Segment. Sie erfolgt bei Immobilien im Dispositionsbestand welche nicht einer zivilen Nutzung zugeführt werden können. Diese Immobilien sollen in einen Zustand überführt werden, in dem sie möglichst tiefe wiederkehrende Kosten verursachen. Sie werden ausgeräumt, fallweise rückgebaut und verschlossen. Für stillgelegte Objekte bleibt das VBS haftbar.
Strassenbarrikade
Verschiedene Modelle und Generationen von Strassenbarrikaden sind in der Schweiz entwickelt worden. Von eingesteckten Bahnschienen und Eisenträgern bis zu den Stahlspinnen reicht die Palette.
Strassensperre
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Stützpunkt
In sich geschlossene, zur Kampfführung nach allen Richtungen bestimmte Verteidigungsstellung, die in der Regel durch eine Kompanie – mindestens jedoch durch Züge – besetzt ist.