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Die Kunst des Jazz-Arrangements gibt es seit 100 Jahren, und das Zurich Jazz Orchestra wird einige der interessantesten und wichtigsten Arrangements erkunden, die in diesem ersten Jahrhundert der Entwicklung dieser Kunstform für Big Band geschrieben wurden – eine Art Best-of-Programm als Rückblick auf das Saison-Thema «The Art of Arranging».
Unsere musikalische Reise beginnt mit Duke Ellington und Fletcher Henderson in den 1920er-Jahren und geht weiter mit Benny Goodman, Artie Shaw, Claude Thornhill und anderen Grössen der Swing- und Big-Band-Ära der 1930er und 40er Jahre. Die Innovationen der Nachkriegs-Big-Bands von Stan Kenton, Woody Herman und Count Basie führen uns zu Thad Jones/Mel Lewis, Buddy Rich und anderen wichtigen Big Bands der 1960er und -70er-Jahre. Einflussreiche Arrangeure wie Bob Brookmeyer, Gil Evans, Jim McNeely, Bill Holman, Carla Bley, Billy Strayhorn sowie George Gruntz und Mathias Rüegg werden im Rampenlicht stehen und zeigen, wohin sich diese Kunstform gerade in den vergangenen 50 Jahren entwickelt hat.
Die oft unterschätzte Kunstform des Gestaltens und Präsentierens ist ein Steckenpferd von Ed Partyka: «’Die Kunst des Arrangierens’ ist ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt. Ich komponiere zwar Musik, aber ich sehe mich in erster Linie als Arrangeur. Das Arrangieren ist derjenige Teil des Musikschreibens, der mir am meisten Spass macht und den ich am interessantesten finde, während Komponieren für mich immer eine extrem langwierige, harte Arbeit war. Wenn ich neue Musik schreibe, überstehe ich den Teil des Komponierens oft nur, indem ich mir die Belohnung vor Augen führe, die ich bekomme, wenn ich diese neue Musik endlich für Jazzorchester arrangieren kann.» Mehr dazu gibt es in unserem Podcast zu hören: