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John Wilson aka Dieters Monkey verwendete für diese Version von Nosferatu 40 Jahre alte Analogsynthesizer.
Entgegen seiner Einordnung als „Stummfilm“ war der Horrorklassiker Nosferatu seit seiner Premiere im Jahr 1922 niemals wirklich „stumm“. Die Originalmusik wurde von Hans Erdmann komponiert, der seinen Soundtrack als „Fantastisch-romantische Suite“ betitelte. Damals war es noch üblich, dass Filme während ihrer Vorführung live von einem Orchester oder einem Pianisten begleitet wurden. Bis heute ist Nosferatu immer wieder Gegenstand musikalischer Neuinterpretationen. Neben Kompositionen von José Maria Sánchez-Verdú und Matthew Aucoin gibt es auch eine Version mit musikalischen Umrahmungen nach Motiven von Johann Sebastian Bach.
Wilson erzählt uns über seine Arbeit: „There were many blown capacitors and broken pure silver key trigger wires along the way. This film was forced to be destroyed by Bram Stokers widow, due to the obvious plagiarism of 1897’s Dracula. It survived as copies were found in cinemas during the 60’s. I have been working on this project for a very long time and the convergence of many themes of Nosferatu and 2020 inspired me to finish it off. I respectfully approached this as my personal homage to all of the great electronic music pioneers of the 1970’s.“
Zu den verwendeten Instrumenten zählen Roland JX-8P, ARP Omni MKI, PAIA Vocoder und Korg Polysix. Auch der Hybrid-Synthesizer Shruthi von Mutable Instruments, ein Small Stone Phaser und eine Farfisa Orgel kamen zum Einsatz. Den kompletten Film samt Wilsons Soundtrack kannst du dir hier anschauen.
04/11/2020