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Das Register, am Ende eines Buches, dient der Auffindbarkeit von Informationen, die das Buch enthält. Von einem Inhaltsverzeichnis, am Anfang eines Buches, unterscheidet es sich in zweierlei Hinsicht: Erstens kann der Text mit einem Register detaillierter analysiert und zugänglich gemacht werden, und zweitens lassen sich die gesuchten Einträge durch ihre alphabetische1 Anordnung einfacher auffinden – und damit die Seiten, auf denen bestimmte Sachen, Ideen, Namen und Orte in einer gewissen Ausführlichkeit behandelt werden. Während ein Inhaltsverzeichnis die Struktur des Gesamttextes vermittelt, liefert ein Register die Einzelheiten dazu und macht Bezüge innerhalb des Buches sichtbar.
Ich erstelle Register für Sachbücher, meist (aber nicht nur) aus dem Bereich der Bibelwissenschaft. Ausgehend vom definitiven Umbruch (PDF-Datei) notiere ich mir während der Lektüre des Textes in einer separaten Datei die registerrelevanten Einträge, um sie schließlich zu bearbeiten, umzuformatieren und, wo nötig, mit Querverweisen zu versehen. Das Resultat ist ein fertiges Register (eine Datei im Format «.docx» oder «.indd»), das der Schriftsetzer in die Satzdatei einfügen kann.
Der durchschnittliche Umfang eines Registers zu einem Sachbuch beträgt ungefähr 4 bis 7 Prozent von der Anzahl indexierbarer2 Seiten; beispielsweise kann also für ein Buch mit 260 indexierbaren Seiten mit einem Register von etwa 11 bis 19 Seiten gerechnet werden. Ein Register zu erstellen dauert einige Tage bis Wochen, je nach Art und Umfang des Werkes, und muss rechtzeitig eingeplant werden.
Beispiele sehen Sie hier.
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1 Nicht alle Register sind alphabetisch sortiert: bei ausführlichen Bibelstellenregistern etwa werden die Einträge in einer kanonischen Reihenfolge angeordnet.
2 Als indexierbare Seiten gelten alle Textseiten eines Sachbuches ohne Vorspann und Literaturverzeichnis.