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Im zweiten Cross-Country-Weltcup von Nove Mesto gewinnt Pauline Ferrand Prevot, praktisch mit einem Start-Ziel-Sieg, vor Anne Terpstra und Loana Lecomte. Sina Frei belegt Rang acht, Alessandra steigert sich auf Rang neun. Bei den U23-Frauen belegt Ronja Blöchlinger ebenfalls Rang neun – das Rennen gewinnt Ceylin Alvarado.
Bereits in der Startrunde bildet sich eine Siebnerspitze mit Sina Frei, bereits knapp 20 Sekunden zurück folgt die grosse Verfolgergruppe, unter anderem mit Jolanda Neff, Alessandra Keller, Linda Indergand und Nicole Koller. Doch bereits in der ersten vollen Runde zerfällt die Spitze und Pauline Ferrand Prevot macht sich alleine aus dem Staub.
Ihre Verfolgergruppe fällt zunehmend auseinander und Anne Terpstra, Loana Lecomte und Co. sind nun einzeln auf der Verfolgung. Sina Frei und Alessandra Keller liegen noch immer in den Top-10, Neff hingegen muss das Rennen aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Sie beklagt Probleme mit den Nasennebenhöhlen, fühlte sich am Morgen aber noch wettkampffähig.
Die holländische Meisterin Terpstra robbt sich langsam aber stetig näher an die Weltmeisterin heran, und auch dahinter tut sich was. Dann fällt Short-Track-Siegerin Richards allmählich zurück und das motiviert Rebecca McConnell zur Aufholjagd. Das tut auch Lena Gerault. Die Französin überholt Sina Frei, die zusammen mit Keller auf den Plätzen acht und neun fährt.
Die schnelle Holländerin Terpstra stagniert plötzlich und büsst danach wieder an Boden ein – die Weltmeisterin vergrössert ihren Vorsprung dadurch wieder. Am Ende gewinnt sie in ihr insgesamt siebtes Weltcup-Rennen vor Terpstra und Lecomte, der Überraschsfahrerin von Nove Mesto.
«Ich fühlte mich nochmals besser als am Donnerstag. Da das Rennen kürzer angesagt war, startete ich vollgas und schaffte eine kleine Lücke die ich behalten konnte. Nun bin ich bereit und gehe mit viel Selbstvertrauen in die Weltmeisterschaften nächste Woche», freut sich Pauline Ferrand Prevot.
Die Freude hält sich bei Anne Terpstra hingegen in Grenzen: «Eigentlich will ich nicht sagen, dass ich meinem zweiten Rang vollends zufrieden bin. Da ich aber alles gegeben habe, muss ich es trotzdem sein. Ich bin überzeugt, dass ich noch nicht das zeigen konnte, zu was ich fähig bin, aber die nächste Chance folgt schon bald», sagt Terpstra und spricht damit die Weltmeisterschaften in Leogang an.
Sina Frei und Alessandra Keller können ihre Positionen acht und neun verteidigen. «Ich bin nun in allen Rennen hier sehr konstant gefahren, bin aber nicht mega happy. Ich habe ich mir mehr erhofft. Trotzdem schaue positiv nach vorne und freue mich auf die Weltmeisterschaften – neue Strecke, neues Rennen, neues Glück!»
Zufrieden zeigt sich hingegen Alessandra Keller, bleibt aber kritisch: «Der Start hätte besser sein können, somit knapp nicht an Rang sieben gekommen aber ansonsten war es ein gutes Rennen.»
Ein starkes Rennen zeigt auch Nicole Koller. In ihrem ersten Elite-Jahr mischt sie kräftig und konstant mit den grossen Namen mit und wird am Ende gute 17. Für Linda Indergand hingegen ist der 18. Rang nicht das angestrebte Ziel.
Ebenfalls mit einer Bestleistung beendet Andrea Waldis das letzte Weltcup-Rennen der Saison. Nach ihrem Bahnabstecher ist die Innerschweizerin in den Mountainbike-Sport zurückgekehrt und belegt den guten 24. Rang.
Im Rennen der U23-Frauen gewinnt die Holländerin Ceylin Alvarado, die im Radquersport Bekanntheit erlangte. Sie gewinnt vor Marika Tovo (ITA) und Helene Clauzel (FRA). Ronja Blöchlinger fährt auf Platz neun und ist damit beste Schweizerin. Noelle Buri und Tina Züger belegen die Ränge zwölf und 17.
Resultate XC WC 2 Frauen, Nove Mesto
1. Paulien Ferrand Prevot (FRA)
2. Anne Terpstra (NED)
3. Loana Lecomte
4. Rebecca McConnell (AUS)
5. Laura Stigger (AUT)
6. Evie Richards (GBR)
7. Lena Gerault (FRA)
8. Sina Frei (SUI)
9. Alessandra Keller (SUI)
10. Janika Loiv (EST)
17. Nicole Koller (SUI)
18. Linda Indergand (SUI)
24. Andrea Waldis (SUI)
Resultate XC WC 2 U23-Frauen, Nove Mesto
1. Ceylin Alvarado (NED)
2. Marika Tovo (ITA)
3. Helene Clauzel (FRA)
4. Haley Batten (USA)
5. Giorgia Marchet (ITA)
6. Kata Vas (UKR)
7. Tereza Tvaruzkova (CZE)
8. Isaure Medde (FRA)
9. Ronja Blöchlinger (SUI)
10. Corina Druml (AUT)
12. Noelle Buri (SUI)
17. Tina Züger (SUI)
21. Jacqueline Schneebeli (SUI)
28. Seraina Leugger (SUI)
30. Melanie Tresch (SUI)