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Rekonstruktion mit "Hautläppchen". Vor der Operation bestimmen die Patientinnen zusammen mit dem Arzt die Position der neuen Brustwarze vor dem Spiegel. Die Operation erfolgt meist in örtlicher Betäubung. Der Aufbau der Brustwarze erfolgt durch Verschiebung von kleinen Hautarealen ("Hautläppchen"). Aus dem vorhandenen Gewebe kann mit verschiedenen Techniken eine neue Brustwarze geformt werden.
Rekonstruktion mit Anteilen der gegenseitigen Warze. Ist die gegenseitige Brustwarze ausreichend gross, so kann die untere Hälfte entnommen werden, um die neue Brustwarze zu bilden. Die Operation erfolgt meist in örtlicher Betäubung. Da dieses die natürlichste Form der Rekonstruktion ist, ist dies unser favorisiertes Verfahren.
Rekonstruktion des Warzenhofs (Areole). Zum Aufbau der Areole kann Haut aus der Leiste verwendet werden, da Leiste und Brustwarze farblich zueinander passen. An der Leiste verbleibt lediglich eine strichförmige Narbe. Das Hauttransplantat wird um die Brustwarze, die in gleicher Sitzung gebildet wird, gelegt und mit einem Verband fixiert. Nach ca. einer Woche ist die Haut eingeheilt. Bei einem Hautüberschuss kann aber auch Haut aus den Oberlidern verwendet werden. Das hat den Vorteil, dass die Schlupflider beseitigt werden. Alternativ kann die Areole auch intradermal pigmentiert werden.
Nach der Operation. Unmittelbar nach der Operation wird ein entsprechender Verband zum Schutz der Brustwarze angelegt. Dieser muss für mindestens eine Woche kontinuierlich belassen werden. Weitere spezielle Behandlungen sind meist nicht notwendig.
Risiken. Die Brustwarze kann im weiteren Heilungsprozess schrumpfen. Ein weiteres Risiko besteht im Verlust der Haut und damit der neuen Brustwarze.