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Meyer sei dem Luzerner Theater auf vielfältige Weise verbunden, teilte der Stiftungsrat am Freitag mit. Die Immobilienmanagerin ist Präsidentin der Gönnervereinigung "Freunde Luzerner Theater". Es sei ihr "eine Herzensangelegenheit", das Projekt Neues Luzerner Theater in der kommenden Zeit zu realisieren, wird die designierte Präsidentin in der Mitteilung zitiert.
Ihre Vorgängerin hatte erst im Sommer 2022 das Amt übernommen und Anfang März aus beruflichen Gründen ihren Rücktritt angekündigt. Die Planung des Neubauprojekts bedeute eine permanent hohe zeitliche Belastung, begründete sie den Schritt. Am Montag orientiert der Stadtrat über das weitere Vorgehen beim Theaterneubau.
Realisiert werden soll bis 2028 für 120 Millionen Franken gemäss den Planern des Zürcher Architektenteams Ilg Santer das Projekt "überall". Demnach soll das heutige Gebäude zum Foyer umfunktioniert werden und einen zweiteiligen Anbau mit zwei Theatersälen erhalten.
Das Echo auf das Vorhaben war eher verhalten. Kritisiert wurde, dass der Anbau nahe an die barocke Jesuitenkirche herankomme, und hoch und abweisend sei. Die Jury dagegen hatte positiv hervorgehoben, dass das Projekt "überall" den alten Theaterbau erhalte und sich stimmig in die Nachbarschaft einfüge.
(sda)