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Die in Syrien geborene Künstlerin Diana Al-Hadid ist bekannt für ihre Skulpturen und zweidimensionalen Kunstwerke, in denen sie Materialien wie Bronze, Stahl, Fiberglas und Holz verwendet, um Themen wie Kosmologie, Kartografie, Folklore und Antike zu erforschen. Seit 16 Jahren lebt und arbeitet Al-Hadid in Brooklyn und hat dort den Wandel des Stadtteils miterlebt. Sie teilt ihre Zeit zwischen Brooklyn und Upstate New York auf, wo sie kürzlich ein Haus erworben hat. Al-Hadid nimmt derzeit an einer Residenz des Brooklyner Dieu Donné teil, einer gemeinnützigen Institution, die sich auf handwerkliche Papierherstellung spezialisiert hat. Vom 2. November bis 22. Dezember 2023 wird Al-Hadid ihre erste Ausstellung mit dem Titel “Women, Bronze, and Dangerous Things” in der Kasmin Gallery in New York präsentieren. Die Ausstellung umfasst neue Werke, darunter Wandhängungen und säulenartige Skulpturen. Parallel zur Ausstellung in der Kasmin Gallery wird Al-Hadid auch auf der NGV Triennial vertreten sein, die am 3. Dezember eröffnet wird. In einem Interview spricht Al-Hadid über ihr Interesse an metaphorischen Konzepten, den Einfluss verschiedener Sprachen und ihre Erforschung von Wurzeln und dem Fehlen von Raum in ihren Werken. Die Ausstellung ist von dem Buch “Women, Fire, and Dangerous Things” von George Lakoff inspiriert und erforscht Sprache und kognitive Strukturen. Al-Hadid reflektiert auch ihre persönlichen Erfahrungen als Immigrantin und ihre Verbindung zu ihren syrischen Wurzeln. Die Ausstellung wird Referenzen zur griechischen Mythologie, einschließlich der Figur der Medusa, beinhalten und eine hohe Skulptur im Hauptsaal sowie ein Werk zum Thema Aufstieg auf dem Dach präsentieren.
Einführung
Dieser Artikel erkundet das Werk der syrisch-stämmigen Künstlerin Diana Al-Hadid, bekannt für ihre Skulpturen und zweidimensionalen Werke, die die Kosmologie, Kartografie, Folklore und Antike erforschen. Al-Hadid lebt bereits seit 16 Jahren in Brooklyn und hat kürzlich ein Haus im Bundesstaat New York gekauft. Derzeit nimmt sie an einer Residenz mit der Brooklyner “Dieu Donné” teil und präsentiert ihre erste Ausstellung “Frauen, Bronze und gefährliche Dinge” in der Kasmin Gallery in New York vom 2. November bis zum 22. Dezember 2023. Parallel zur Kasmin-Ausstellung wird Al-Hadid auch auf der NGV Triennial zu sehen sein, die am 3. Dezember eröffnet wird. Dieser Artikel beleuchtet die Themen und Inspirationen hinter Al-Hadids Werk sowie ihre persönlichen Erfahrungen als Einwanderin und ihre Verbindung zu ihren syrischen Wurzeln.
Erkundung metaphorischer Konzepte durch Materialität
Al-Hadid ist dafür bekannt, Materialien wie Bronze, Stahl, Glasfaser und Holz in ihren Skulpturen und zweidimensionalen Werken zu verwenden. Diese Materialien ermöglichen es ihr, metaphorische Konzepte zu erkunden und mehrschichtige Erzählungen zu schaffen. Ihre Skulpturen haben oft einen Hauch von Bewegung und Fließendheit, als wären sie in einem Moment der Transformation erstarrt. Durch ihre Wahl der Materialien schafft Al-Hadid taktile und visuell ansprechende Kunstwerke, die den Betrachter dazu einladen, über Themen wie Zeit, Raum und Mythologie nachzudenken.
Sprache und kognitive Konstrukte
Al-Hadid lässt sich von dem Buch “Women, Fire, and Dangerous Things” von George Lakoff inspirieren, das die Beziehung zwischen Sprache und kognitiven Konstrukten untersucht. In ihrer Ausstellung in der Kasmin Gallery erforscht Al-Hadid, wie Sprache unser Verständnis von der Welt prägt und wie kognitive Konstrukte unsere Wahrnehmung der Realität beeinflussen können. Durch ihre Kunstwerke stellt sie herkömmliche Vorstellungen von Sprache in Frage und lädt das Publikum ein, alternative Interpretationen und Bedeutungen zu betrachten.
Einfluss verschiedener Sprachen
Als Einwanderin ist Al-Hadid von verschiedenen Sprachen und Kulturen, insbesondere Arabisch und Englisch, beeinflusst worden. Ihre Werke integrieren oft textliche Elemente, die als Brücke zwischen verschiedenen sprachlichen und kulturellen Kontexten dienen. Al-Hadids Auseinandersetzung mit Sprache spiegelt ihre persönlichen Erfahrungen wider, mehrere Identitäten zu bewältigen und in einem neuen Land eine Heimat zu finden.
Erkundung von Wurzeln und des Fehlens von Raum
Al-Hadids Kunstwerke untersuchen auch die Erforschung von Wurzeln und des Fehlens von Raum. Aufgewachsen in Syrien und später in die Vereinigten Staaten gezogen, reflektiert sie über die Bedeutung des kulturellen Erbes und die Auswirkungen von Entwurzelung. Ihre Skulpturen integrieren oft Elemente alter Zivilisationen, Folklore und Mythologie und stellen Verbindungen zu gemeinsamen menschlichen Erfahrungen über Zeit und Raum hinweg her. Durch ihre Arbeit untersucht Al-Hadid die Vorstellung von Heimat und die Sehnsucht nach Verbindung mit den eigenen Wurzeln.
Einbeziehung der griechischen Mythologie
Al-Hadids Ausstellung in der Kasmin Gallery wird Verweise auf die griechische Mythologie, insbesondere die Figur der Medusa, enthalten. Die Künstlerin interpretiert Medusa, die als gefürchtetes und monströses Wesen bekannt ist, neu und präsentiert sie als Symbol für Stärke und Widerstandsfähigkeit. Die Verwendung mythologischer Verweise verleiht Al-Hadids Kunstwerken zusätzliche Bedeutungsebenen und lädt den Betrachter ein, Themen wie Macht, Weiblichkeit und Transformation zu erforschen.
Debüt-Ausstellung in der Kasmin Gallery
Al-Hadids Debüt-Ausstellung “Frauen, Bronze und gefährliche Dinge” findet vom 2. November bis zum 22. Dezember 2023 in der Kasmin Gallery in New York statt. Die Ausstellung wird neue Werke präsentieren, darunter Wandkunstwerke und totemartige Skulpturen. Ein Highlight der Ausstellung wird eine hohe Skulptur im Hauptsaal sein, die Al-Hadids Meisterschaft in Form und Materialität zeigt. Zusätzlich wird die Ausstellung ein Werk auf dem Dach präsentieren, das das Thema Aufstieg behandelt und das Publikum dazu einladen wird, über den physischen Raum hinauszublicken und metaphysische Sphären zu erkunden.
Teilnahme an der NGV Triennial
Neben ihrer Ausstellung in der Kasmin Gallery wird Al-Hadid auch auf der NGV Triennial zu sehen sein, die am 3. Dezember eröffnet wird. Die NGV Triennial ist eine bedeutende Ausstellung, die in der National Gallery of Victoria in Melbourne, Australien, stattfindet. Al-Hadids Teilnahme an diesem renommierten Ereignis unterstreicht ihre Wirkung und Anerkennung in der Kunstwelt. Die NGV Triennial bietet Al-Hadid eine internationale Plattform, um ihre innovativen und zum Nachdenken anregenden Kunstwerke einem globalen Publikum zu präsentieren.
Schlussfolgerung
Diana Al-Hadids Debüt-Ausstellung in der Kasmin Gallery bietet ein intensives Erlebnis, das Themen wie Mythologie, Sprache, Wurzeln und Identität erforscht. Ihre Kunstwerke stellen herkömmliche Vorstellungen in Frage und laden die Betrachter dazu ein, sich mit der Komplexität menschlicher Erfahrungen auseinanderzusetzen. Indem sie Materialien einsetzt, die Bewegung und Fließendheit vermitteln, schafft Al-Hadid visuell fesselnde Kunstwerke, die Zeit und Raum überwinden. Mit ihrer Teilnahme an der NGV Triennial wächst Al-Hadids Einfluss und Einfluss als Künstlerin auch auf internationaler Ebene weiter.[ad_2]
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