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rTMS (repetitive transkranielle Magnetstimulation) ist ein nicht-invasives medizinisches Verfahren, bei dem mithilfe von Magnetfeldern Nervenzellen im Gehirn stimuliert werden. Es kann zur Behandlung von Depressionen, Angstzuständen und anderen psychischen und Stimmungsstörungen eingesetzt werden.
Bei der Behandlung wird eine elektromagnetische Spule über einem kleinen Bereich des Kopfes platziert, und zwar in der Nähe desjenigen Bereichs des Gehirns, von dem angenommen wird, dass er an Prozessen wie der Stimmungsregulation beteiligt ist. Elektromagnetische Impulse gelangen dann leicht und schmerzlos durch den Schädel in das Gehirn.
Eine typische Sitzung dauert weniger als eine Stunde und beinhaltet wiederholte Impulse, die schnell hintereinander abgegeben werden und zu lang anhaltenden Veränderungen der Gehirnaktivität führen.
Die Vorteile von rTMS
rTMS versucht, bestimmte Regionen des Gehirns zu verändern, zum Beispiel bei Menschen, die dauerhaft schlecht gestimmt sind. Die betreffenden Bereiche können entweder durch wiederholte Magnetstimulation (mit einer Frequenz von mehr als einem Impuls pro Sekunde) aktiviert oder herunterreguliert (durch einen Impuls pro Sekunde) werden, je nachdem, wo die Magnetspule platziert wird. Die direkte Stimulation der Nerven in Schädelnähe verändert die Symptome auf einen positive Art und Weise.
Diese Form der Behandlung wird normalerweise nur empfohlen, wenn Psychotherapien oder Medikamente nicht wirken. Es unterscheidet sich stark von der Elektrokonvulsionstherapie (ECT), bei der ein elektrischer Strom im gesamten Gehirn abgegeben wird.
rTMS ist ein sicheres klinisches Verfahren, für das kein Anästhetikum erforderlich ist, da das Individuum nur ein leicht pulsierendes oder klopfendes Gefühl verspürt.