Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03174.jsonl.gz/127

Nun wohne ich schon ein paar Jahre in einer 2.5 Zi Dachwohnung. Im Winter zieht es durch alle Ecken und so habe ich im Schlafzimmer kaum mehr wie 16 - 18 Grad, je nach Windstärke. Auch im Bad ist es kühle 18/19 Grad.
Übersicht der Foren
Zur Liste der Foren gelangen Sie hier: Foren
Möchten Sie einen neuen Beitrag erstellen, wählen Sie bitte ein Forum aus der Foren-Liste und klicken sie auf die Schaltfläche "Neues Thema" oben auf der rechten Seite.
-
-
Denken Sie daran, dass Sie beweisen müssen, wie hoch die Temperatur wann war um eine Mietzinssenkung wegen einer zu kalten Wohnung oder um Massnahmen durch den Vermieter für eine wärmere Wohnung zu erreichen. Wenn Sie einfach nur behaupten, dass Sie auf ein Thermometer geschaut haben und, dass das Thermometer richtig funktioniert und, dass die Temperatur an einem bestimmten Datum und zu einer bestimmten Uhrzeit eine bestimmte Temperatur hatte und der Vermieter diese Temperaturen abstreitet, ist es möglich, dass man Ihnen bei der Schlichtungsbehörde bzw. vor Gericht nicht glaubt. Haben Sie Zeugen, welche mit Ihnen gleichzeitig auf das Thermometer geschaut haben oder noch besser selbst ein Thermometer mitgebracht haben und auf dieses Thermometer geschaut haben und das schriftlich festgehalten und unterschrieben haben und bereit sind zu bezeugen, wie hoch die Temperatur war?
Wenn Sie Mitglied des Mieterverbands sind, erhalten Sie eine kostenlose Rechtsberatung.
Wenn Sie nicht Mitglied des Mieterverbands sind, so bietet der Mieterverband eine kostenpflichtige telefonische Beratung durch Fachjuristen für 4.40 Franken pro Minute an.
-
Dass die Wärmeregulierung im Gebäude nicht korrekt funktioniert, scheint grundsätzlich unbestritten zu sein. Dass aber das Problem trotz verschiedener Massnahmen nicht zufriedenstellend gelöst werden konnte, liegt gemäss Ihren Schilderungen wahrscheinlich an der schlechten Isolation des Objekts, die eine regelmässige Verteilung der Wärme verhindert und erst noch einen wohl beträchtlichen Energieverlust verursacht. Meiner Meinung nach sollte daher vorerst mittels Wärmebild die Energieeffizienz des Gebäudes ermittelt werden. Sollte meine Vermutung zutreffen, wären weitere technische Eingriffe an der Heizung nutzlos und das Problem nicht anders zu lösen als mit einer umfassenden Sanierung der Gebäudehülle.
-
man könnte ja noch viel machen, wenn der Vermieter daran interessiert wäre, dass alle im Haus temperaturtechnisch zufrieden sind.
-
Die Messungen müssten sowieso mit einem geeigneten Datenlogger geschehen über einen ganzen Messzeitraum von z.Bsp. einer Woche. Dabei ist auch genau vorgeschrieben wo gemessen werden muss, denn die Temperatur am Boden ist anders als 1m über Boden oder beim Fenster.
Wahrscheinlich ist es wohl wirklich die Dachisolation, ich denke da müsste einiges gemacht werden. Eine Dachsanierung geht natürlich auch ziemlich ins Geld, da kann ich verstehen, dass der Vermieter zurückhaltend ist.