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432 Hertz oder 440 Hertz?
432 Hertz – die Frequenz für eine harmonische Welt
Damit sie miteinander harmonieren, werden in der Musik alle Instrumente auf die gleiche Frequenz, d.h. Tonhöhe gestimmt. Diese wird in Hertz (Hz) gemessen (Anzahl Schwingungen pro Sekunde). Den Referenzton nennt: man Kammerton oder auch Stimm- und Normalton. Vor
1939 war er auf 432 Hz gestimmt. Die grossen Komponisten wie Beethoven, Brahms, Haydn, Händel oder Mozart haben ihre Werke für diese Tonlage geschrieben.
Schon die Sumerer, Hebräer und alten Ägypter sollen ihre Instrumente nach dem Kammerton 432 Hz gestimmt haben und auch Pythagoras verwendete diesen Referenzton, der deshalb auch als «pythagoreische Sexte» bezeichnet wird. 432 Hz gilt als natürliche Tonfrequenz die mit dem Menschen, der Natur und dem Kosmos in Einklang schwingt.
1939, unmittelbar vor dem 2. Weltkrieg, wurde bei einer int. Konferenz in London der Kammerton in vielen Ländern auf 440 Hz festgelegt. In deutschen und österreichischen Sinfonieorchestern ist jedoch sogar 443 Hz üblich, in der Schweiz 442 Hz.
Damit ist der moderne Kammerton etwa 1/4 Ton höher als der ursprüngliche. Kritiker sagen, diese modernen Frequenzen seien unharmonisch und würden die Aggressivität fördern. Immer wieder haben Musiker, etwa John Lennon oder Luciano Pavarotti, dafür plädiert, den Kammerton wieder auf 432 Hz zu setzen.
Der Unterschied ist beträchtlich, das kann jeder selbst hören, z.B. auf YouTube (432 Hz eingeben) Zunächst hört sich die umgestimmte Musik falsch an; das ist wohl der Gewohnheit geschuldet. Denn viele Menschen berichten, dass sie mit 432 Hz-Musik besser entspannen können und eine 432-Hz-Stimmgabel eine besonders heilsame Schwingung habe.
… und wer es noch genauer wissen will – ein Vido das sehr viele Deatils zum Thema bringt.