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Mangel an Vitamin E – das sind die Symptome
Das Wichtigste in Kürze
- Ein Mangel an Vitamin E kann sich körperlich anhand mehrerer Symptome äussern.
- Betroffen von einer Unterversorgung mit Vitamin E sind meist Menschen mit Vorerkrankungen.
- Auch stillende Mütter und Schwangere sind gefährdet.
- In seltenen Fällen ist eine Stoffwechselkrankheit dafür verantwortlich, dass der Organismus zugeführtes Vitamin E nicht verarbeiten kann.
Wie alle anderen Vitamine – mit Ausnahme von Vitamin D – ist der menschliche Körper nicht dazu in der Lage, Vitamin E selbst zu produzieren. Zwischen elf und fünfzehn Milligramm beträgt die täglich benötigte Menge, die wir zuführen müssen, um dem Vitamin-E-Mangel vorzubeugen. Dabei gilt: Wer sich hinreichend ausgewogen ernährt, hat eigentlich keine Probleme, diesen Bedarf auch zu decken. In Mitteleuropa kommt es selten zu einer Unterversorgung an Vitamin E.
Wer kann von einem Mangel an Vitamin E betroffen sein?
Dennoch gibt es diverse Risikogruppen, die darauf achten müssen, nicht zu wenig Vitamin E zu sich zu nehmen. Zu nennen sind hier Menschen mit der Stoffwechselkrankheit FIVE (Familial Isolates Vitamin E Deficiency) – dabei ist die Leber nicht in der Lage, das zugeführte Vitamin E an den Organismus weiterzureichen, da die Verarbeitung gestört ist. Wer an einer Vorerkrankung leidet, sollte untersuchen lassen, ob dieses Leiden einen Einfluss auf den Vitamin-E-Haushalt hat.
Stillende Mütter und Schwangere gehören indes zur Risikogruppe, ganz einfach deshalb, weil der Bedarf an Vitamin E höher ist als sonst. Und wer an einer Erkrankung des Darms leidet oder an einer Glutenunverträglichkeit, muss ebenfalls auf eine ausreichende Versorgung mit Vitamin E achten.
Was sind die Symptome bei Vitamin-E-Mangel?
Vorab: Keines dieser Merkmale weist für sich allein auf eine Unterversorgung mit Vitamin E hin. Wenn jedoch mehrere Symptome parallel auftreten, sollte man den Gang zum Arzt nicht nur in Erwägung ziehen, sondern möglichst rasch durchführen. Zu den Erkennungszeichen eines Mangels an Vitamin E gehören:
- Muskelschwäche und Tremor (Zittern)
- Verlust an geistiger und muskulärer Leistungsfähigkeit
- nachlassende Reflexe und verschlechterte Wundheilung
- faltige und schnell trocken werdende Haut
- ständige Müdigkeit
Auch häufige Probleme mit der Netzhaut können die Folge eines Mangels an Vitamin E sein. Die gute Nachricht lautet für all diese Punkte, dass die genannten Symptome eines Vitamin-E-Mangels fast immer erst nach vielen Jahren auftauchen, in einigen Fällen sogar erst nach Jahrzehnten. Auf die leichte Schulter nehmen sollten aber gerade die Risikogruppen Schwangere, Stillende und kranke Menschen eine Unterversorgung aber nicht.
Mit was lässt sich der Vitamin-E-Mangel beheben?
Vitamin E kommt insbesondere in Ölen enthalten, etwa in Olivenöl oder Rapsöl. Auch in Sonnenblumenöl kommt dieses Vitamin vor, ansonsten noch in Nüssen. Wer den Vitamin-E-Tank also auffüllen möchte, bereitet sich am besten einen schönen Salat südeuropäischer Art zu, mit Ziegenkäse beispielsweise und einer ordentlichen Portion Olivenöl. Dazu passen Walnüsse, diese enthalten wie die meisten anderen Nussarten ebenfalls Vitamin E.
Vorsicht geboten ist – etwa im Gegensatz zu Vitamin D – bei einer Überdosierung. Wer dauerhaft zu viel Vitamin E zu sich nimmt, kehrt den positiven Effekt dieses Nährstoffs um. Der Stoffwechsel von Vitamin K wird dabei gestört, was die Gerinnungsfähigkeit des Bluts reduziert. Und auch das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden, wird durch eine Überdosierung von Vitamin E erhöht. Durch die regelmässige Einnahme der Vitamin-E-Präparate von Kanela erzielen Sie die perfekte Dosierung.
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