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|Antwerpen 1924

Anzahl Länder: 44
Olympische-Disziplinen: 126
Total Athleten: 3’089
Frauen: 135
Männer: 2’954
|RANGLISTE|
|1° USA||45||27||27|
|2° England||14||13||10|
|3° Frankreich||13||15||10|
|0° Brasilien||0||0||0|
Brasilianische Delegation 1924
Anzahl Athleten: 12 Herren
Die Olympischen Spiele von Paris 1924 wurden durch die Teilnahme von 44 Ländern geprägt – die bisher grösste Teilnehmerzahl, welche die Olympiade als grösstes Sportfest der Welt bestätigte. Die Administratoren von Paris konstruierten neue Gymnasien speziell für diesen Event, und der französischen Hauptstadt gelang es, ihr Prestige nach dem Fiasko vor 24 Jahren zurück zu gewinnen.
Trotzdem war nicht alles perfekt. Die französische Bevölkerung befeindete kontinuierlich jene Athleten aus rivalisierenden Ländern, wie Österreich und Ungarn, wegen der Konflikte des Ersten Weltkrieges. Die Franzosen benahmen sich respektlos gegenüber nationalen Symbolen, als sie die Hymnen jener Nationen auspfiffen.
Zum ersten Mal wurden die Athleten in einem olympischen Dorf untergebracht, dessen Unterkünfte aus Holz gefertigt waren. Zirka 1.000 Journalisten waren bei dieser Olympiade zugegen.
Es geschah bei dieser Olympiade, dass die Seleção aus Uruguay sich die erste Medaille im Fussball sicherte und damit den Mythos der “Celeste Olympica“ kreierte.
Die USA waren erneut die Gesamtsieger, gefolgt von Finnland und Frankreich. Brasilien hatte 12 Athleten nach Paris entsandt, welche in den Disziplinen Leichtathletik, Schiessen und Rudern teilnahmen, aber sie gewannen keine Medaillen.
Der Finne Paavo Nurmi gewann Medaillen beim 1.500- und 5.000-Meterlauf, bei der 3.000-Meter-Staffel – ausserdem in seiner Mannschaft des “Cross-Country“.
Johnny Weissmüller errang zwei Goldmedaillen beim Schwimmen. Jahre später ging er zum Film und interpretierte den ersten Film-Tarzan.