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Colloque
Marinus van Reymerswaele: The Calling of Saint Matthew via Thyssen-Bornemisza National Museum
Am Dienstag, den 19. und Mittwoch, den 20. März 2024 findet ein akademisches Kolloquium statt, das von REFORC in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Reformationsmuseum und der Kathedrale Saint-Pierre in Genf organisiert wird.
Sonderöffnung des MIR am Montag, den 18. März 2024, von 10.00 bis 17.00 Uhr und Sonderschließung am Dienstag, den 19. März 2024.
Akademisches Kolloquium
Über die Verbindung zwischen Calvinismus und Kapitalismus ist viel gesagt und geschrieben worden, aber wie steht es mit den Gedanken und Praktiken zum Thema Geld im modernen Christentum im Allgemeinen? Die Bibel, als normative Quelle für diese Periode, sagt, dass “es leichter ist, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als dass ein Reicher in das Reich Gottes komme” (Mat. 19:24). Welche Rolle haben diese Vision und dieser Glaube im Allgemeinen bei Fragen zum Geld im modernen Christentum gespielt? Wie wurde der Umgang mit Geld in Predigten und Texten kritisiert, in Wirtschaft und Politik gefördert und in den Künsten visualisiert? Wie gingen Städte und Herrscher mit Bettlern und Armut sowie mit der öffentlichen Zurschaustellung von Reichtum um? Wie funktionierten Banken, Mäzene und religiöse Stiftungen? Das Symposium behandelt diese Fragen im Lichte aktueller Problemstellungen und zielt auf einen interdisziplinären und interkonfessionellen akademischen Austausch ab.
Weitere Informationen auf der REFORC-Website