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Die japanische Nintendo befasst sich mit der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb von Heimunterhaltungsprodukten. Seit seiner Gründung im Jahr 1889 ist das erklärte Ziel des Unternehmens, ein Lächeln auf die Gesichter der Menschen zu zaubern, mit denen es in Berührung kommt. Nintendo begann als kleines Geschäft mit dem Verkauf von «Hanafuda»-Spielkarten in Japan und stieg dann in die Videospielindustrie ein, indem das Unternehmen tragbare und stationäre Spielkonsolen und Videospiele entwickelte. Der Hauptgeschäftssitz von Nintendo ist in Kyoto.
Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahrs wartete Nintendo mit eine Reihe wichtiger Veröffentlichungen auf, die Umsatz und Gewinn des Unternehmens steigerten. Erstens wurde der Film «Super Mario Bros.», der im April in die Kinos kam, mit einem Einspielergebnis von 1,35 Mia.Dollar zu einem der 15 umsatzstärksten Filme aller Zeiten und steigerte den Verkauf von Spielen mit dem berühmten italienischen Klempner. Zweitens wurde das im Mai veröffentlichte Spiel «The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom» in weniger als zwei Monaten 18,51 Millionen Mal verkauft. Insgesamt stieg der Verkauf von Videospielen im ersten Geschäftsquartal um 13,9 Prozent (im Vergleich zur Vorjahresperiode); der Verkauf von Spielkonsolen legte gar 26,1 Prozent zu. Dies trug zu Nintendos beeindruckendem Betriebsgewinn von 185,44 Mrd. Yen (1,3 Mrd. USD) im ersten Quartal bei, was einer Steigerung von 82,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht.
Im Gegensatz zu früheren Perioden, in denen das Spieleangebot schwach war, verfügt Nintendo auch über eine robuste Titelpipeline: «Detective Pikachu Returns» und «Super Mario Bros. Wonder» sollen später in diesem Jahr veröffentlicht werden. Eine aktualisierte Version von Switch, der neuesten tragbaren Spielkonsole von Nintendo, scheint ebenfalls auf dem Weg zu sein. Die Analysten von Jefferies gehen davon aus, dass das Unternehmen die Nintendo Switch noch in diesem Geschäftsjahr auf den Markt bringen wird.
So sehen die professionellen Medien und die Bankanalysten zurzeit die Aktie:
- Die professionelle Stimmung in den sozialen Medien ist momentan sowohl für das Unternehmen als auch den Nikkei 225 Index neutral bis leicht positiv. Die Stimmung zum Sektor ist neutral.
- In den Medien ist die Aufmerksamkeit für das Unternehmen momentan gering.
- Der Konsens der Bankanalysten ist «Kaufen». Von 20 Analysten, die die Aktie abdecken, empfehlen 11 «Kaufen», fünf «Halten» und vier «Verkaufen». Das durchschnittlich erwartete Aufwärtspotenzial des Aktienkurses von Nintendo für die nächsten sechs bis zwölf Monate liegt derzeit bei rund 6,7 Prozent.