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|Synaxis des ruhmreiche Propheten, Vorläufers und Täufers Johannes|
Festtagsikone
Kirche Hl. Dreifaltigkeit, Zürich
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Der Heilige Johannes wird mehrere Male im Verlaufe des Jahres gefeiert. Unter den Christus umgebenden Persönlichkeiten des Evangeliums, nimmt der Heilige Johannes der Täufer eine Sonderstellung ein. Dies auf Grund der Umstände seiner Geburt, seines Wirkens, seiner Rolle als Täufer des Messias und seines tragischen Todes. Von allen Propheten unterscheidet sich der Heilige Johannes dadurch, dass es ihm vergönnt war, mit der Hand auf jenen zu weisen, den er prophezeit hat.
Die Überlieferung berichtet, dass am Tag nach dem Epiphanias-Fest die Hand des Johannes nach Konstantinopel gebracht wurde. Lukas ging demnach nach Sebaste, wo das Grab von Johannes war. Er erhielt dessen rechte Hand und brachte sie in seine Heimat, nach Antiochia, wo sie viele Wunder wirkte. So war es in Antiochia Brauch, einem Drachen alljährlich ein Menschenopfer dazubringen; als die Wahl auf die Tochter eines Christen fiel, griff der Vater zu einer List: angeblich wollte er die Hand von Johannes verehren, tatsächlich biss er heimlich deren Daumen ab; als der Tag des Menschenopfers kam, ging der Mann mit seiner Tochter dem Drachen entgegen, öffnete vor diesem seinen Mund - und als der Drache Johannes' Daumen sah, fiel er tot um. Das Volk baute aus Dankbarkeit eine große Kirche.
Text nach:
Ökumenisches Heiligenlexikon