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Der Franzose René Péoc’h machte sich in den 90er-Jahren des letzten Jahrhunderts daran, auf der Suche nach dem Wie und Warum, ein neues Experiment zu starten.
Ein Roboter, mit der Fähigkeit sich zu bewegen (links, rechts, geradeaus), wurde mit Hilfe eines Zufallsgenerators gesteuert. Die Quelle dieses Zufalls war die Diode mit dem weissen Rauschen, die beim PEAR-Project der Universität Princeton eine wesentliche Rolle spielte. Im Raum hinterliess dieser Roboter entsprechende Zufallsspuren, die aufgezeichnet wurden.
Küken lassen sich in einer bestimmten Phase ihres Lebens hinsichtlich ihres Nachlaufverhaltens auf ihre natürliche Mutter prägen. Eine solche Mutter kann aber auch durch einen Gegenstand ersetzt werden, der den Küken in ihrer für die Prägung sensiblen Phase angeboten wird. Werden sie nun stattdessen auf einen Roboter geprägt, so erkennen sie diesen als ihre Mutter an und laufen ihm hinterher.
Die so geprägten Küken wurden nun in einen Raum gebracht, in dem sich der Roboter befand. Dieser änderte daraufhin seine Zufallsbewegungen. Er fing an sich wie eine Hennenmutter zu verhalten und bewegte sich eindeutig in Richtung des Käfigs. Dabei erzeugte er Laufspuren, die jenen der Henne glichen, die sich um ihren Nachwuchs kümmert.
Nach Sheldrake ist das Verlangen der Küken nach ihrer Mutter nicht nur auf das Innere ihrer Gehirne beschränkt. Es muss stattdessen eine Brücke zwischen den Tieren und dem Roboter geben, eine Brücke, die auf der Existenz „morphogenetischer Felder“ beruht.
Das Ganze gibt’s auch auf Video:
Wenn also schon ein Küken, alleine durch seine Präsenz einen Zufallsgenerator “steuern” kann, zu wieviel mehr mag dann wohl unser menschlicher Geist fähig sein? Und wie könnten wir das zu unser aller Wohle nutzen?
Mehr dazu in meinem nächsten Post.
Bis dahin wünsche ich allen viel Spass.
Olivier