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Der Schweizer Heimatschutz (SHS) hat der solothurnischen Stadt Grenchen den Wakkerpreis überreicht. Die Uhrenmetropole wurde für ihren "respektvollen Umgang mit Bauten der Nachkriegszeit" ausgezeichnet.
SHS-Präsident Philippe Biéler würdigte die vielfältigen Massnahmen zur Pflege des baulichen Erbes und zur Aufwertung der Strassen und Plätze. Der "bewusste Umgang mit der Bausubstanz" zeige sich in der Sanierung des 1956 erbauten Schwimmbades des Bäderspezialisten Beda Hefti oder des 1964 erstellten Haldenschulhauses.
Der mit 20'000 Franken dotierte Preis wurde von Stadtpräsident Boris Banga im Rahmen einer öffentlichen Feier auf dem Marktplatz entgegengenommen.
Mit Grenchen erhielt in diesem Jahr die 36. Schweizer Gemeinde den Wakkerpreis, der 1972 durch ein Vermächtnis des Genfer Geschäftsmannes Henri-Louis Wakker geschaffen wurde.
Ausgezeichnet werden Gemeinden, die bei der Ortsbild- und Siedlungsentwicklung besondere Leistungen vorzeigen können.