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- Bei Bauarbeiten in Weil am Rhein (D) nahe der A5 ist eine Granate gefunden worden. Der Fundort ist rund zwei Kilometer von der Basler Landesgrenze entfernt.
- Mitarbeiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes transportierten die Granate aus dem Zweiten Weltkrieg ab.
Nach dem Granatenfund wurden die Bauarbeiten umgehend eingestellt, wie das Polizeipräsidium Freiburg (D) mitteilte. Die herbeigerufene Polizei liess die Baustelle räumen, sperrte das Gebiet in einem Radius von 250 Metern und bot den Kampfmittel-Beseitigungsdienst auf.
Dessen Experten identifizierten den Fund als 50 Kilo schwere Sprenggranate, machten diese unschädlich und brachten sie weg. In der Folge wurde die Sperrung wieder aufgehoben. Das Zweitweltkriegs-Geschoss amerikanischer Bauart ist etwa 60 Zentimeter lang und hat 15,5 Zentimeter Durchmesser.
Hätte man den Sprengkörper nicht vor Ort entschärfen können, sondern bergen und wegbringen müssen, dann hätte die Autobahn gesperrt werden müssen, sagte ein Polizeisprecher. Eine Sperrung dieser verkehrsreichen europäischen Nord-Süd-Achse hätte wohl ein Verkehrschaos im Basler Dreiländereck ausgelöst. Kontakte auch zu den Basler Behörden habe man vorsichtshalber rasch aufgenommen.