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Vollzugslockerungen (Progressionen)
Kurzbesprechung in einer Wohngruppe
Arbeitsexternat (AEX) aus Freiheitsstrafen
Ab Strafhälfte kann die Versetzung ins Arbeitsexternat beantragt werden. Der Klient lebt dabei in der Vollzugsinstitution und arbeitet ausserhalb. Er beteiligt sich an den Vollzugskosten.
Wohn- und Arbeitsexternat (WAEX) aus Freiheitsstrafen
Bewährt sich ein Klient im Arbeitsexternat, so kann er als letzte Progression vor der bedingten Entlassung ins Wohn- und Arbeitsexternat WAEX versetzt werden. Das bedeutet, dass er ausserhalb der Institution lebt und arbeitet er. Er befindet sich aber weiterhin im Vollzug. Ein WAEX wird durch das VZK nur dann begleitet, wenn der Klient die vorangehenden Lockerungen ebenfalls im VZK durchlaufen hat. Der Klient beteiligt sich an den Vollzugskosten.
Elektronische Überwachung anstelle von AEX (EM-Backdoor)
Anstelle des Arbeitsexternats oder des Wohn- und Arbeitsexternats wird die verurteilte Person mittels einer elektronischen Fussfessel überwacht. Das Empfangsgerät steht bei ihr zu Hause. Bei dieser Art des Strafvollzugs geht die verurteile Person der gewohnten Erwerbstätigkeit oder einer bewilligten anderweitigen Tagesstruktur nach und wird gleichzeitig sozial betreut.
Offener Massnahmenvollzug (MV) inkl. den Progressionen AEX und WAEX
Ein Übertritt ins VZK ist möglich, wenn der offene Massnahmenvollzug bewilligt wurde. Nach einer Phase mit interner Beschäftigung sollte eine zeitnahe Versetzung ins Arbeitsexternat (AEX) stattfinden. Bewährt sich der Klient ebenso in dieser Progression, so erfolgt die weitere Begleitung in einem Wohn- und Arbeitsexternat (WAEX).