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Durch die neue Politik der USA drohen laut Carstens nicht nur seinem Heimatland Mexiko schwere Nachteile. Zugleich kritisierte er, dass viele der Dinge, die Trump wolle, "zeitgleich schwer zusammenzubringen" seien. So führten etwa Importbeschränkungen und Exportsubventionen zu einem stärkeren Dollar - den Trump aber nicht wolle. Vieles sei deshalb noch unklar, so Carstens: "Wir haben jetzt einige Previews und Szenen des ,Trump-Films' gesehen, aber wir kennen noch nicht den ganzen Film und wir wissen nicht, wie schlimm das Ende wird. Wir wissen nicht, ob es am Ende ein Horrorfilm ist oder ob es doch ein Happy End gibt."
Carstens verteidigte die weltweit lockere Geldpolitik der wichtigen Notenbanken in den vergangenen Jahren. "Was die Zentralbanken in der Krise getan haben, war richtig." Jetzt müssten aber endlich andere Politikbereiche mehr Verantwortung übernehmen. Der Ausstieg aus der sehr expansiven Geldpolitik müsse zugleich "sehr allmählich erfolgen": "Wir sollten ganz sicher auch nichts überstürzen." Möglicherweise signalisieren die Aussagen von Carstens auch eine Richtungsänderung bei der BIZ. Sie gehörte schliesslich in den vergangenen Jahren zu den schärfsten Kritikern der sehr aggressiven Geldpolitik weltweit./jsl/jkr/he
(AWP)