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In der Rückrunde der Schweizer Gruppenmeisterschaft kam es zum
Aufeinandertreffen zwischen Chess4Kids (1.Platz) und Gligoric 2 (2.Platz).
Beide Mannschaften stellten diesmal nur Jugendliche auf.
An Brett 1 ging Johannes Rappazzo an den Start. Er baute den gefährlichen
Grand Prix-Angriff aus, spielte dann aber zu früh f5 und verlor eine Leichtfigur.
Danach wurde die Partie sehr taktisch, allerdings verteidigte sich sein
Gegner umsichtig und am Ende musste sich Johannes geschlagen geben.
An Brett 2 erreichte Thierry Breyer eine ausgeglichene Stellung im
Vierspringerspiel. Im Mittelspiel zog sein Gegner seinen Bauern von f2 nach f3
und gab auf.
Thierry war völlig überrascht und freute sich über den Punkt. Ein späterer
Blick auf die Endstellung zeigte, dass Schwarz in vier Zügen mattsetzen konnte.
„Ob ich dass gefunden hätte, weiss ich nicht,“gab Thierry zu. Das ist der
Grund, warum man jede Stellung bis zum Ende auskämpfen sollte.
An Brett 3 spielte zum ersten Mal der amtierende Schweizer Meister U8
Mihaly Köhalmi-Szabo. In der Alapin-Variante kam er gut aus der Eröffnung.
Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Wer würde zuerst den
anderen König ins Mattnetz locken?
Mihaly schaffte es alle möglichen gegnerischen Opferideen abzuwehren und
jagte den König quer über das Brett. Am Ende konnte er mit einem schönen
Turmopfer das Matt erzwingen.
An Brett 4 ging Philippe Breyer ans Brett. Leider verlor er im Mittelspiel
eine Figur. Danach versuchte er noch alles, um doch noch den Spiess
herumzudrehen, aber sein Gegner passte gut auf.
Am Ende versuchte Philippe noch einen letzten Trick: er opferte einen Turm,
um mit einem Springer mattzusetzen. Leider sah sein Gegner, was er vorhatte und
machte sich rasch ein Luftloch.
Mit einem Turm weniger liess dann das Matt nicht mehr lange auf sich
warten.
Mit dem 2-2-Unentschieden kann Chess4Kids sehr zufrieden sein. Die
Tabellenführung ist verteidigt und mit zwei weiteren Siegen in den beiden
Schlussrunden kann der Aufstieg unter Dach und Fach gebracht werden.