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Links uns Rechts schicken je vier Kandidaten in die zweite Runde. Um die linke Regierungsmehrheit zu beenden, treten SVP, FDP und Mitte im drittgrössten Schweizer Kanton geeint zu den Wahlen an. Die «Alliance vaudoise» setzt auf Isabelle Moret (FDP), Frédéric Borloz (FDP), Michaël Buffat (SVP) und Valérie Dittli (Die Mitte).
Im ersten Wahlgang vom 20. März gelang es der Rechtsallianz, ihre fünf Kandidaten unter den ersten sieben Plätzen zu platzieren. Bereits im ersten Wahlgang gewählt wurde die FDP-Politikerin Christelle Luisier. Darauf folgten Moret auf Platz zwei, Borloz auf Platz drei, Buffat (SVP) auf Platz sechs und Dittli auf Platz sieben.
Linke im Rückstand
Das um ihre Mehrheit zitternde Links-Bündnis tritt erneut mit Nuria Gorrite (SP), Rebecca Ruiz (SP), Cesla Amarelle (SP) und Vassilis Venizelos (Grüne) an. Die Linke, die seit zehn Jahren die Mehrheit in der Kantonsregierung stellt, versucht, ihre vier Sitze zu verteidigen. Sie geriet jedoch im ersten Wahlgang in Schwierigkeiten. Keine der drei bisherigen sozialdemokratischen Staatsrätinnen wurde gewählt.
Gorrite und Ruiz landeten nur auf den Plätzen vier und fünf hinter drei Freisinnigen. Amarelle erreichte gar nur Platz acht, hinter einem SVP-Mann und einer Mitte-Frau.
Der Kandidat der Grünen, Vassilis Venizelos, kam auf den neunten Platz. Der Grossrat aus Yverdon strebt den Platz der bisherigen Staatsrätin Béatrice Métraux an, die Ende Juni in den Ruhestand geht.
Harter Kampf um zwei Plätze
Experten sind sich einig, dass Moret, Borloz, Gorrite und Ruiz die Wahl ohne grosse Sorgen schaffen dürften. Bei den beiden letzten Sitzen wird es ihrer Ansicht nach zu einem harten Kampf zwischen den «Aussenseitern» Amarelle, Venizelos, Buffat und Dittli kommen.
Diese Bewerberinnen und Bewerber lagen im ersten Wahlgang nur rund 3000 Stimmen auseinander. Einige Beobachter sagen auch ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem Kandidaten der Grünen und demjenigen der SVP voraus.
Neben den Stimmen des Unabhängigen «Toto» Morand kann das Linksbündnis im zweiten Wahlgang auch auf die Unterstützung der Partei der Arbeit (POP) zählen, die dazu aufgerufen hat, rot-grün zu wählen.