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Die Mammographie ist eine Röntgenaufnahme der Brust. Durch sie kann der Arzt genauer feststellen, ob es sich bei dem getasteten Knoten um Brustkrebs oder um eine andere Art von Erkrankung handelt. Die Mammographie ist heute dank modernster Technik als digitales Verfahren mit einer sehr geringen Strahlenbelastung verbunden. Sie brauchen keine schädlichen Folgen zu fürchten. Die einmalige Dosis einer Mammographie entspricht ungefähr der Strahlenbelastung eines einwöchigen Aufenthalts im Gebirge über 2000 Meter. Um eine gleichmässige Abbildung der gesamten Brust zu erhalten, muss die Brust zur Bildgebung zwischen zwei Plexiglasscheiben leicht komprimiert werden.
Die Mammographie ist das am besten geeignete Verfahren zur Früherkennung von Brustkrebs. Es ist gleichzeitig das einzige Verfahren, das bereits kleinste Vorstufen von Brustkrebs nachweisen kann. Diese Vorstufen sind zum Teil kleiner als 1 mm. Erkennbar sind sie zum Beispiel durch Mikroverkalkungen in der Mammographie. Es gibt aber auch sehr viele gutartige Mikroverkalkungen. Spezialisierte Radiologen können zum Teil zwischen gutartigen und weniger gutartigen Mikroverkalkungen unterscheiden.
Bei sehr kleinen Befunden sind zusätzliche Vergrösserungsaufnahmen notwendig. Sofern keine sichere Unterscheidung zwischen gutartig und nicht-gutartig möglich ist, sollte eine Gewebeprobe aus dem Mikroverkalkungsbereich entnommen werden (siehe Biopsien). Diese Untersuchung findet bei uns am Standort 1 in der Theaterstrasse 7 statt.
Eine Mammographie wird entweder als reine Vorsorgeuntersuchung durchgeführt oder wenn Sie einen Knoten in der Brust getastet haben. Bei Vorsorgeuntersuchungen sollten Sie den Untersuchungstermin so wählen, dass er in die ersten 10 Tage nach Ende der Monatsblutung (Menstruation) fällt. In diesem Zeitraum ist die Brust hormonell bedingt weniger schmerzempfindlich und lässt sich für die Mammographie leichter komprimieren (zusammendrücken).