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Nach dem Gerichtsentscheid darf der Heyne-Verlag das Buch, Link öffnet in einem neuen Fenster nicht verbreiten, solange die Ex-Geliebte Kachelmanns darin mit vollem Namen genannt wird, teilte die Anwaltskanzlei Zipper & Collegen am Mittwoch in Schwetzingen mit.
Jörg Kachelmann: Exemplare im Buchhandel nicht betroffen
Die Entscheidung betrifft nicht die Exemplare, die bereits im Buchhandel sind. Der Münchener Heyne-Verlag hatte Anfang dieser Woche das Buch auf den Markt gebracht, das Kachelmann gemeinsam mit seiner Frau Miriam verfasst hatte.
Kachelmanns ehemalige Geliebte hatte den Schweizer Moderator der Vergewaltigung beschuldigt. Nach einem spektakulären Prozess, in dem die Ex-Geliebte als Nebenklägerin auftrat, wurde Kachelmann im letzten Frühling aus Mangel an Beweisen freigesprochen.
Gegen weitere Passagen vorgehen
In der einstweiligen Verfügung des Landgerichts geht es nur um die Nennung des vollen Nachnamens der Ex-Geliebten. Anwalt Zipper kündigte jedoch an, auch gegen weitere Passagen des Buchs vorzugehen: «Das war erst der erste Pfeil aus dem Köcher.»
In seinem Buch betont Kachelmann, dass an den Anschuldigungen gegen ihn nichts dran sei. Seine Ex-Freundin habe bei ihren Aussagen gelogen und ihn falsch beschuldigt. Dabei nennt Kachelmann die Frau mit vollem Namen.
Nach dem Ende des Strafprozesses hatte die Frau der Zeitschrift «Bunte» ein Interview gegeben und sich dafür auch fotografieren lassen. Ihr Nachname wurde jedoch in der Zeitschrift abgekürzt.