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Gestützt auf Art. 54 des Landwirtschaftsgesetz (LwG) werden Einzelkulturbeiträge für Ölsaaten, Körnerleguminosen, Faserpflanzen, Zuckerrüben und Saatgut von Kartoffeln, Mais und Futtergräsern und Futterleguminosen ausgerichtet. Damit wird der Anbau dieser Kulturen gefördert und eine sinnvolle Bereicherung der Fruchtfolge unterstützt. Bei den Einzelkulturbeiträgen handelt es sich um eine Marktstützungsmassnahme. Die Beiträge werden daher nur ausgerichtet, wenn die Kulturen im Reifezustand als solche geerntet werden. Der Vollzug der Massnahme erfolgt aus praktischen Gründen (gleiche Prozesse) zusammen mit den Direktzahlungen.
Der Einzelkulturbeitrag beträgt pro Hektare und Jahr:
a. für Raps, Sonnenblumen, Ölkürbisse, Öllein, Mohn und Saflor 700 Fr.
b. für Saatgut von Kartoffeln, Mais 700 Fr.
c. für Saat von Futtergräsern und Futterleguminosen 1 000 Fr.
d. für Soja 1 000 Fr.
e. für Ackerbohnen, Eiweisserbsen und Lupinen zu Futterzwecken
sowie Mischungen1 von solchen mit Getreide 1 000 Fr.
f. für Zuckerrüben zur Zuckerherstellung 2 100 Fr.
1 Gewichtsanteil von Ackerbohnen, Eiweisserbsen und Lupinen im Erntegut von mindestens 30%.