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Als Compiler bezeichne ich eine Software, welche Programmiersprachtexte in sogenannten Maschinencode "übersetzt".
Der Compiler repräsentiert die Entwicklung der Programmierung, mit welcher er sich zusammen entwickelt hat:
Als erster Compiler gilt der A-0 von Grace Hopper. Sie hat sich mit der Codierung des Programmierens befasst und nach einer "algebraischen Form gesucht, die sie 1949 als "Arithmetic language (Version) 0" bezeichnet hat.
Am Anfang stand das zusammensetzen (kompilieren) von Programmteilen, die maschinennah geschrieben waren.
Diese "Bibliotheks-Metatext-Logik" wurde beibehalten, als die Programmteile ihrerseits schon programmsprachlicher wurden, so dass sich das Compilieren als Rückübersetzung entwickelte und schliesslich als Übersetzung in "ausführbare Dateien" verstanden wurde, was sich heute noch in "*.exe"-Dateien (executable) zeigt.
Da sich viele Arten der Übersetzung entwickelten, wurde der Compiler im engeren Sinn ein Spezialfall des Übersetzers, der sogenannten Maschinencode produziert.
Nachdem das Kompilieren eine Programm-Bibliotheken (runtime library) produduziert, wird das Linken (Binden) - wie am Anfang - wieder ein wichtiger Teil des Kompilierens, das in der entwickelten Form ein Verweisen auf von mehreren Programmen gemeinsam genutzte Bibliotheken (shared libraries) erzeugt.
Die Entwicklung des Compilers verdeutlicht auch, wie die Idee der Programmier"Sprache" relativ intuitiv entstanden ist und keine Erfindung darstellt. Erst als reflexiv entdeckt wurde, was gemacht wurde, hat man sich konkreten Programmiersprachen zugewendet. G. Hopper war mit Cobol wieder eine der erstene
=> Kompilierung