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Georg Frater wurde 1941 in Budapest geboren. Nach dem Ungarnaufstand 1956 kam er mit seiner Familie nach Zürich. Nach dem Chemiestudium an der Universität Zürich promovierte er 1967 beim damaligen Vorsteher des Organisch-chemischen Instituts, Prof. Dr. Hans Schmid. Nach Aufenthalten als Postdoc an der Universität Leiden (Holland) und an der University of Alberta in Edmonton (Kanada) trat Georg Frater 1970 als Forschungschemiker in die Agrochemie-Forschung der Firma Hoffmann-La Roche in Dübendorf ein.
Hier arbeitete er bis 1983 und wechselte dann zur Tochterfirma Givaudan-Roure in Dübendorf, wo er die Leitung der Abteilung Chemie und Synthese von Riechstoffen, Geschmackstoffen und Sonnenschutzmittel übernahm. In dieser Funktion stand Georg Frater einem Forschungsteam mit rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor. 1996 erhielt er die Venia Legendi an der Universität Zürich mit einer Habilitationsschrift im Bereich Naturstoff- und Riechstoff-Synthese und wurde zum Privatdozenten ernannt. 2002 wurde er dann zum Titularprofessor befördert. 2007 wurde Georg Frater emeritiert.
Georg Frater war nicht nur ein passionierter Forscher und akademischer Lehrer, sondern auch ein innovativer Geist. So schrieb er nicht nur viele international beachtete Beiträge zur synthetischen Chemie, sondern war auch für die Entwicklung zahlreicher Patente verantwortlich.