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OFDMA verbessert die Effizienz von WLANs aus der Sicht des „Spektrums“, und UL & DL OFDMA ist eine der bemerkenswertesten und bekanntesten WiFi 6-Funktionen für Service Provider. Seine verschiedenen Anwendungen laufen nun über das WLAN, jedoch benötigen einige der Dienste wie AR-/VR- und 4K-/8K-Streaming höhere Durchsätze, während einige Dienste wie Spiele und VoIP eine geringere Latenzzeit benötigen. Einige Dienste, wie beispielsweise IoT, erfordern eine höhere Zuverlässigkeit. Für die meisten Dienste sind grosse Bandbreiten wie etwa 80/160 MHz oft mehr als notwendig. Bei SU-MIMO/MU-MIMO bedient die gesamte „Spektrum“-Bandbreite jeweils nur eine einzige Station, was in vielen Anwendungsszenarien einer ineffizienten Nutzung des grossen Spektrums entspricht. OFDMA kann eine grosse Bandbreite in mehrere kleinere RUs (Resource Units) unterteilen, um mehrere Dienste für unterschiedliche Anforderungen gleichzeitig zu erbringen. 11ax definiert sieben RU-Grössen, die aus „26“, „52“, „106“, „242“, „484“, „996“ oder „2x996“ SCs (Subcarriers, Subträgern) bestehen. Durch die Kombination von OFDMA, 8x8 MIMO, verschiedenen MCS-Raten und GIs (Guard Intervals) kann 11ax eine Reihe von Datenraten von 0,4 Kbit/s bis 9,6 Gbit/s für unterschiedliche Anwendungsanforderungen unterstützen. Es ist flexibel, RUs in verschiedenen Grössen innerhalb der grossen Bandbreite dynamisch zuzuordnen, entsprechend den zu erfüllenden Anforderungen der Stationen.
11ax definiert maximal 74 RUs (26-SC) in einer Kanalbandbreite mit 160 MHz. Das bedeutet, dass bis zu 74 Stationen verschiedener Dienste gleichzeitig von einem AP bedient werden können. Im Vergleich zu SU-MIMO/MU-MIMO kann OFDMA die Auslastungseffizienz des grossen Spektrums, das ein WLAN bieten kann, deutlich verbessern. Darüber hinaus bringt OFDMA weitere Verbesserungen wie niedrigere Latenzzeiten und höhere Zuverlässigkeit mit sich.
Höhere Trefferraten bei der Zuweisung können die Latenzzeiten reduzieren.
Kleinere RUs mit schmalerer Bandbreite können nativ bessere SINR-Werte (Signal-to-Interference-plus-Noise Ratio) liefern. Im Allgemeinen bedeutet ein besserer SINR-Wert eine breitere Serviceabdeckung bzw. eine zuverlässigere Kommunikation mit weniger erneuten Übertragungen. Davon profitieren auch IoT-Anwendungen und zuverlässige „ACK“-Bestätigungen, die keine hohen Bandbreiten erfordern.
Für einige Echtzeitanwendungen wie Spiele ist aus Sicht der Benutzerfreundlichkeit eine geringere Latenzzeit in der Regel wichtiger als eine grosse Bandbreite. Aus technologischer Sicht ist OFDMA besser in der Lage, höhere Trefferraten für Gruppierung/Terminierung pro Zeitfenster für Stationen zu erreichen, die zeitkritische Dienste anbieten. Neben dem besseren SINR-Wert dank der kleineren RUs wird erwartet, dass 11ax mit OFDMA das Latenzproblem im Vergleich zu SU-MIMO/MU-MIMO deutlich verbessern wird.
Kleinere RUs mit schmalerer Bandbreite können nativ bessere SINR-Werte (Signal-to-Interference-plus-Noise Ratio) liefern. Im Allgemeinen bedeutet ein besserer SINR-Wert eine breitere Serviceabdeckung bzw. eine zuverlässigere Kommunikation mit weniger erneuten Übertragungen. Davon können IoT-Anwendungen mit geringerem Stromverbrauch profitieren.
Ähnlich wie bei DL & UL MU-MIMO laufen die Operationen von „DL OFDMA“ mit „Point-to-Multi-Point“, jedoch laufen die Operationen von „UL OFDMA“ mit „Multi-Point-to-Point“. Bei der Synchronisierung mit „CFO“ ist die „Received Power Variance“ in AP und „Timing“ auch für „UL OFDMA“ notwendig. Genau wie „UL MU-MIMO“ kann „UL OFDMA“ insbesondere die Uplink-Effizienz verbessern, indem es „ACK“-Bestätigungen von mehreren Stationen gleichzeitig gruppiert und mehr Sendezeit für effektive Datenübertragung reserviert.