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Die Herren 2 gewinnen gegen den UHC Wyland und festigen damit den zweiten Tabellenplatz.
Sonntagmorgen, irgendwo im Industriequartier in Kloten. Die schmucke Stighag-Halle war Schauplatz des ersten Aufeinandertreffens zwischen Zürisee Unihockey und dem UHC Wyland. Der Schreibende dieses Berichts spottete bereits vor Spielbeginn: "Wahrscheinlich haben wir diese Halle wieder mit unseren Finanzausgleichszahlungen bezahlt." Als er dann vor dem Schreiben des Spielberichts die Daten des statistischen Amtes des Kanton Zürichs konsultierte, blieben ihm seine Worte im Hals stecken. Zwar bezahlen die drei Goldküsten-Stammgemeinden rund 152 Millionen CHF in den Finanzausgleich, Kloten ist aber ebenfalls eine Geber- und keine Nehmergemeinde. Klare Nehmergemeinden hingegen sind die Stammlanden der Wyländer. Und weil man die Wyländer bereits mit horrenden Summen an Steuergeldern subventioniert, wollte man dies nicht auch nich mit Punkten für gewonnene Spiele tun.
Das Spiel startete dann aber besser für die Weinländer, welche auf Grund ihres Dialektes eher Thurgauer sein müssten, als Zürcher. Nach wenigen Sekunden eröffneten sie das Score und doppelten kurze Zeit später mit dem 2:0 nach. Die Goldküstentruppe liess aber nicht locker und glich das Spiel bis zur ersten Pause wieder aus.
Das zweite Drittel gehörte dann ganz den "wahren Zürchern" (also denen, welche auf dem Feld auch Züüritüüsch sprachen). Die stark aufspielenden Graf und Christen kombinierten sich nach Belieben durch den gegnerischen Strafraum und brachten ihre Farben mit 5:2 in Führung.
Auch der Rest des Spiels ist schnell erzählt. Nach dem 6:2 durch Zürisee betrieben die Wyländer noch ein wenig Resultatkosmetik und bejubelten ihre Treffer, als hätten sie den Weltmeistertitel errungen. Dem war aber nicht so. Zürisee gewann die Partie am Schluss mit 6:4.
Einziger Wermutstropfen für den Schreibenden ist, dass das Spiel nicht knapper ausgegangen ist. Gerne hätte er in Anlehnung an das blaue Auge von Spielertrainer Schrafl irgendetwas von: "...mit einem blauen Auge davongekommen..." gefaselt. Dies kann er aber dank einer überragenden Mannschaftsleistung nicht.
Zürisee: Grütter; Bürgisser, Vögeli (1), Müller, Glaser, Graf (2), Christen (3) , S. Wyder, Vogel, Wachter, Schrafl