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Für eine rechteckige Kuchenform von 24 bis 28 Zentimeter Länge:
140 Gramm Butter, zimmerwarm
210 Gramm Puderzucker
1 Esslöffel Backpulver
1 Prise Salz
4 grosse oder 5 mittelgrosse Eier
200 Gramm Mehl, gesiebt
das Abgeriebene einer Zitrone (Bio) und einer halben Orange (Bio)
40 Gramm Butter
2 bis 3 mittelgrosse, weich kochende Birnen, etwa Bartlett’s, Williams oder Bonne Louise
2 Esslöffel Bienenhonig
4 Esslöffel Kirsch
Zubereitung
Die weiche Butter in eine grosse runde Schüssel geben und zusammen mit dem Puderzucker weiss-schaumig schlagen. Das Backpulver und das Salz darunter mengen und ein Ei nach dem anderen dazuschlagen. Aufgepasst: Immer erst ein Ei mit der Buttermasse völlig vermengen, bevor das nächste dazugefügt wird. Dann das Mehl über die Kuchenmasse sieben und darunter rühren. Eine halbe Orange sowie eine Zitrone darüber abreiben und die Zesten unter die Masse heben.
Eine Klarsichtfolie über die Schüssel spannen und alles an einem kühlen Ort für etwa 60 Minuten ruhen lassen. In der Zwischenzeit die Birnen schälen, achteln und das Kerngehäuse entfernen. Die Hälfte der Butter schmelzen, goldgelb werden lassen (auf gar keinen Fall braun!) und die Hälfte der Birnenstücke hineinlegen. Während mehrerer Minuten rundum sanft anbraten. Die Pfanne vom Feuer ziehen, einen Esslöffel Honig dazumengen und diesen unter sachtem Pfannenschwingen auflösen. Zwei Löffel Kirsch dazuschütten und alles sanft rundum vermischen und glacieren. Die Birnenstücke aus der Pfanne in ein Sieb schütten, damit der Saft ablaufen kann. Die Fruchtstücke ganz abkalten lassen. Mit der zweiten «Birnenhälfte» gleich verfahren.
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Die kalten Fruchtstücke unter den Teig heben und diesen, Löffel für Löffel, in eine gut ausgefettete und mit Blechreinpapier ausgelegte Form geben. Den Backofen auf 200 Grad aufheizen. Den Kuchen für 10 Minuten hineinschieben. Wenn sich eine leicht zähe Kruste auf dessen Oberfläche gebildet hat, diese der Länge nach mit einem scharfen Messer aufschlitzen. Den Backofen auf 160 Grad zurückdrehen und den Kuchen in etwa 50 bis 60 Minuten fertig backen. Eine Nadelprobe gibt darüber Auskunft, ob das Gebäck auch innen gar ist.
Den Kuchen herausnehmen, während 10 Minuten abkalten lassen, aus der Form nehmen, mit Puderzucker überstreuen und servieren.
Die Tricks
Verwenden Sie für diesen Kuchen Birnen, die beim Garen markig-weich werden. Sorten wie «Kaiser Alexander» sind nicht zu empfehlen.
Es gibt eine Unzahl von Honigsorten. Doch für dieses Gebäck sollten Sie sich eher an neutrale Sorten halten, wie es die so genannten «Blütenhonige» sind.
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Was an «Birnensaft» nach dem Abtropfen der Fruchtstücke übrig bleibt, mischen Sie ganz zum Schluss unter ein frisches, noch warmes Apfelmus. Dieses dürfen Sie jedoch nicht in den Kühlschrank stellen, da die Butterbestandteile fest und dadurch dem Mus einen unangenehm körnigen Beigeschmack verleihen würden.
Staunen Sie nicht über die grosse Dosis Backpulver – der schwere Teig verlangt danach.
Klar ist, dass auch Biofrüchte vor dem Abreiben gut gewaschen werden müssen. Machen Sie dies stets mit einem Fingerbürstchen.
Geben Sie nur vollständig abgekaltete Früchte unter den Teig. Wenn die Fruchtstücke noch leicht warm sind, erwärmen sie den Teig und sinken danach auf den Kuchenboden.