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Ordensschwestern erhalten Existenzhilfe
Bosnien und Herzegowina 01/2019
Existenzhilfe für sieben Klarissinnen in Bosnien-Herzegowina
Von einem Altersdurchschnitt von 41 Jahren können viele Klöster im Westen nur träumen. Die Klarissinnen in Brestovsko in Bosnien-Herzegowina sind noch jung: Nur eine Schwester ist über 60 Jahre alt, zwei Schwestern sind sogar erst 24 und 26 Jahre alt. Gegründet wurde das Kloster sofort 1989 nach dem Zusammenbruch des Kommunismus. Damals bestand Jugoslawien noch. Zu dieser Zeit kamen vier Ordensfrauen aus Split, das heute in Kroatien liegt, um auf dem Gebiet des heutigen Bosnien und Herzegowina ein Kloster zu gründen.
Heute sind es sieben Schwestern, die hier in Armut und Abgeschiedenheit ein Leben des unablässigen Gebetes führen. Sie bauen das Gemüse für den eigenen Verbrauch im Garten an. Um ihren Lebensunterhalt zu verdienen, backen und verkaufen sie Hostien und nähen Messgewänder, aber was sie einnehmen, reicht nicht einmal aus, um ihre bescheidenen Bedürfnisse zu decken. Vor allem die Krankenversorgung ist eine hohe Last für sie.