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Eine Predigt des Arbogast Strub aus Glarus, die er zum Lobpreis der heiligen Ursula und ihrer jungfräulichen Mitstreiterinnen im Jahr 1509 gehalten hat.
Traduction (Allemand)
1
Gemeint ist die Rheingegend.
2
Wie Strub zuvor berichtet hat, hatte schon auf ihrer Reise nach Rom ein Engel in Köln mitgeteilt, dass sie und die ihren dort ein Jahr später das Martyrium erleiden würden.
3
Ab Basel konnten die pilgernden Jungfrauen auf dem Rückweg von ihrer Romwallfahrt wieder mit dem Schiff fahren.
4
Gemeint sind die Hunnen.
5
Man hätte hier im Lateinischen scorpione exbalistare erwartet, denn exbalistare bedeutet «jemanden/etwas über den Haufen schiessen» und in übertragener Bedeutung «hintergehen» (vgl. Plaut. Pseud. 585a; die einzige klassische Belegstelle für dieses Wort).
6
Sisyphos, ein für seine Verschlagenheit bekannter mythischer König von Korinth, wurde von den Göttern nach seinem Tod damit bestraft, dass er in der Unterwelt in alle Ewigkeit einen Felsblock einen Abhang hochwälzen muss, der sofort nach Erreichung des Ziels wieder herabrollt. In unserem Kontext wird er als Vergleichsmassstab herangezogen, um zu verdeutlichen, dass die Mühen und Plagen im irdischen Leben nie enden.
7
Es handelt sich um die heilige Cordula; s. allgemein zu ihrem Platz in der Ursulalegende Zehnder (1987), 30.