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Drahtwürmer, die Larvenstadien von Schnellkäfern, richten an verschiedenen Kulturpflanzen Frassschäden an. Bei Kartoffeln beeinträchtigen sie häufig die Knollenqualität, die Deklassierungsverluste zur Folge haben. In der Schweiz nördlich der Alpen verursachen hauptsächlich die Arten Agriotes obscurus, A. lineatus und A. sputator Schäden. Die Lebensweise dieser drei Arten ist sehr ähnlich. Die Entwicklungszeit vom Ei bis zum Käfer dauert drei bis fünf Jahre. Bei anhaltender Klimaerwärmung verringert sich der Zyklus zunehmend auf drei Jahre. Flugkontrollen mit Pheromonfallen von 2005 bis 2007 haben gezeigt, dass die drei Arten regional unterschiedlich stark vertreten sind. Anstelle der früher am häufigsten beobachteten Art A. obscurus dominieren in einigen Regionen A. lineatus und A. sputator. Die meisten Käfer wurden bei warmer Witterung ab Ende April bis Ende Mai gefangen. Zur biologischen Bekämpfung der Drahtwürmer wird die Anwendung des Pilzes Metarhizium anisopliae untersucht. Bisher konnte kein geeigneter Pilzstamm isoliert werden, welcher in der Lage wäre, die Drahtwurmpopulation kurzfristig zu reduzieren. Längerfristig bestehen jedoch Chancen, die schädlichen Drahtwürmer mit einem geeigneten Pilzisolat auf ein tolerierbares Mass zu reduzieren.
Wer Biodiversität in der Landwirtschaft mittels ergebnisorientierter Programme fördern will, braucht aussagekräftige Indikatoren. Ein Überblick über vorgeschlagene und verwendete Indikatoren zeigt Entwicklungen und Herausforderungen auf.
Sind tierische Lebensmittel Freund oder Feind? Dies hängt von den Bedürfnissen der Konsumierenden und von den lokalen Produktionsbedingungen ab, wie eine grosse Übersichtsstudie mit Beteiligung von Agroscope aufzeigt.
Im Gemüsebau ist es üblich, Ernterückstände auf dem Feld zu belassen. Werden sie entfernt, so sinkt die Stickstoffauswaschung deutlich. Dies zeigen Messungen von Agroscope.