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Sensoren
Forscher der University of Arizona haben einen neuen Sensor zur Überwachung der Knochengenesung entwickelt. Dieser wird direkt auf den Knochen geklebt und liefert den behandelnden Ärzten fortan wichtige Daten zum Heilungsprozess bei Frakturen. Die Daten der papierdicken Elektronik werden mithilfe von NFC ausgelesen. Ein elektromagnetisches Feld von aussen aktiviert eine winzige Spule in der Elektronik, die so viel Strom erzeugt, dass ein ebenfalls integrierter Sender die Daten nach außen übertragen kann.
Das europäische Projekt Clean Sky Swissmodics entwickelt einen Bildsensor, der in Verbundstrukturen von Flugzeugen eingesetzt werden kann, um Schäden oder Schwachstellen zu erkennen. Dank dieser Vorrichtung wird die Inspektion erheblich vereinfacht und können lange Standzeiten oder eine Demontage vermieden werden. Das CSEM koordiniert diese Entwicklungsarbeiten.
Nicht grösser als ein Marienkäfer ist ein Sensor von Forschern der University of California, Berkeley (UC) und der UC San Francisco, der das Funktionieren von Spenderorganen nach der Implantation überwacht. Er misst den Sauerstoffgehalt. Das ist ein Indiz dafür, ob das Organ planmässig arbeitet oder vom Körper abgestossen zu werden droht.
Forscher am National Institute of Standards and Technology (Nist) haben einen optomechanischen Beschleunigungsmesser entwickelt, der autonome Autos noch sicherer machen soll. Das System basiert auf einer kleinen Masse, die federnd aufgehängt ist. Bei einer Beschleunigung oder Kurvenfahrt wird diese abgelenkt, und das umso stärker, je grösser die einwirkende Kraft ist. Die Stärke der Ablenkung ist ein Mass für die Beschleunigung.
Inspiriert von der Oberfläche von Schmetterlingsflügeln, haben Forscher an der RMIT University einen Sensor für den Nachweis von Wasserstoff (H) entwickelt. Er erkennt Lecks in Pipelines, die mit dem anbrechenden Wasserstoffzeitalter immer wichtiger werden, frühzeitig. Er lässt sich zudem nutzen, um winzige Spuren von Wasserstoff im menschlichen Atem zu erfassen, die auf Störungen der Darmtätigkeit hinweisen.
Ein Team um Sunghoon Lee von der University of Tokyo hat einen Drucksensor entwickelt, der auf die Fingerspitzen geklebt wird. Er ist so dünn, dass die Empfindlichkeit der Kuppe nicht beeinträchtigt wird. Der Tastsinn bleibt vollkommen erhalten. Gleichzeitig ist der Sensor so robust, dass er selbst starke Reibbewegungen ohne Schaden übersteht.
Mit einem Sensor, der jeglicher Belastung standhält und auch nicht wasserscheu ist, wollen US-Forscher der Harvard University das Image von tragbarer Elektronik aufbessern. Die Innovation ist hochempfindlich, flexibel und äusserst robust. Gedacht ist der Sensor für die Integration in Kleidungsstücke und weiche Roboter.