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Über die Gründung der ersten Universität und den leidenschaftlichen Kampf zwischen Macht und Wissen
Robert und Paul sind jung und arm, doch sie haben einen Traum. Studieren wollen sie, in Paris, wo 1229 die erste Universität gegründet wird: »die Rose der Welt«. Dort, wo neue, nie gedachte Gedanken erprobt werden, hofft Robert auf eine Karriere als Theologe. An die Liebe darf er darum nicht denken, schon gar nicht an Marie, die schöne Frau seines Freundes, in der er eine Seelenverwandte findet. Gegen seinen Willen gerät er in einen blutigen Studentenaufstand. Die Universität tritt in den ersten Streik der europäischen Geschichte. Im Kampf mit Kirche und Krone geht es um die Freiheit des Denkens – und für Robert um sein Leben. Im Sturm der entfesselten Mächte muss er sich entscheiden: zwischen der Liebe zur Wissenschaft und der Liebe zu Marie.