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Untertitel: Zehntausende haben sich in Kiew versammelt
Dem pro-europäischen Juschtschenko wurde am Sonntagabend in Nachwahlbefragungen ein Vorsprung von 15 bis 20 Prozent vorausgesagt. Nach einer Prognose des Internationalen Instituts für Soziologie und des Rasumkow-Zentrums lag Juschtschenko mit 56,5 Prozent der Stimmen vor dem pro-russischen Ministerpräsidenten Viktor Janukowitsch mit 41,3 Prozent.
Einer Erhebung des Zentrums für Soziale Studien zufolge erhielt der als Favorit in die Abstimmung gegangene Juschtschenko sogar 59,1 Prozent und sein Rivale nur 38,4 Prozent.
In der Hauptstadt Kiew versammelten sich Zehntausende von Anhängern Juschtschenkos, um dessen erwarteten Wahlsieg zu feiern. Die Menschen schwenkten orangefarbene Fahnen und die Nationalflagge.
«Angemessene Schritte»
Der beurlaubte Regierungschef Janukowitsch kündigte für den Fall seiner Niederlage den Gang in die Opposition an. Er rechne mit einem Sieg. Doch sollte es eine Niederlage werden, so werde eine harte Opposition im Parlament gebildet, sagte Janukowitsch am Sonntagabend in Kiew.