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An der Qualitätstagung Weizen, die am 21. November 2017 in Bern stattfand, stellte Andreas Dossenbach (Leiter Qualitätssicherung und Labor Fachschule Richemont) die Qualitätsergebnisse der Ernteerhebungen 2017 vor. Bei den Labor- und Backtests zeigte sich, dass die Weizenqualität dieses Jahr gut ist. Zwar fielen im Schnitt manche Qualitätsparameter schlechter aus als im Vorjahr, doch die wichtigsten Punkte seien im «grünen Bereich», so Dossenbach. Gründe für die gute Qualität seinen möglicherweise die ausreichenden Niederschläge im Herbst 2016 und Frühjahr 2017 sowie die warmen Temperaturen im Frühjahr.
Peter Grossenbacher von der Stadtmühle Schenk AG vermerkte, dass die Mykotoxin-Belastung dieses Jahr erfreulich gering sei, aufgrund der eher trockenen Witterung während der Reifephase des Weizens. Als Herausforderung für die Müller sieht Grossenbacher die eher tiefen Feuchtglutengehalte und geringere Wasseraufnahmefähigkeit des Mehls.
Thomas Weisflog (Stellvertretender Direktor Swiss granum) präsentierte die Ergebnisse der Winterweizen Sortenversuchen von Swiss granum. Die Wetterbedingungen seien dieses Jahr für den Weizen günstig gewesen. Wie auch schon in den letzten Jahren erreichte in der Klasse Top die Sorte Molinera die besten Resultate hinsichtlich der Qualität. Die Sorte CH Nara weist eine leicht niedrigere Qualität auf als die anderen Sorten der Klasse Top.