Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03121.jsonl.gz/1253

Für die MRP Netzwerke werden geschirmte Zweidrahtleitungen eingesetzt. Diese Schirme haben nur eine Wirkung, wenn diese für hohe Frequenzen niederohmig geerdet werden. Dazu werden zwei Konzepte (je nach Vorschriften des Explosionsschutzes) eingesetzt:
|o||Direkte Erdung|
|o||Kapazitive Erdung|
Bei der direkten Erdung ist die ganze Anlage auf demselben Potential (Potentialausgleich) und somit kann der Schirm optimal und einfach an allen Stellen grossflächig auf die Schutzerde gelegt werden.
Bild 103: Direkte Erdung
Bei der kapazitiven Erdung darf keine Erdverbindung zwischen dem Ex-Bereich und dem Nicht-Ex-Bereich erstellt werden. Um die Schutzwirkung des Schirmes trotzdem zu erhalten, wird der Schirm beim Trennkoppler über eine kleine Kapazität mit der notwendigen Spannungsfestigkeit an Masse gelegt. Damit können hochfrequente Störungen niederohmig abgeleitet werden und die niederfrequente Ausgleichsströme können zu keine Potentialdifferenzen führen.
Bild 104: Kapazitive Erdung