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Akupunktur und Moxatherapie
Die traditionelle chinesische Medizin (TMC) wird seit 5000 Jahren praktiziert und gehört zu den ältesten
und ausgereiftesten naturheilkundlichen Systemen der menschlichen Kultur. Viele dieser Methoden ergänzen erfolgreich die Schulmedizin, darunter auch die Akupunktur welche ein Teilgebiet der TMC ist. Sie geht von
der Lebensenergie des Körpers aus (Qi), die über den ganzen Körper anhand Leitbahnsystemen (Meridiane) verbreitet wird. Ein gestörter Energiefluss wird für Erkrankungen verantwortlich gemacht. Die Akupunktur
regelt den harmonischen Fluss des Qi durch feine Stiche auf den Meridianen liegenden Akupunkturpunkte.
Das gleiche Therapieziel hat die Akupressur, bei der man einen stumpfen Druck ausübt, sowie die
Moxibustion, bei der Wärme eingesetzt wird. Diese wertvolle, nebenwirkungsarme Heilmethode bewährt
sich in der Geburtshilfe mehrfach:
- Bei Schwangerschaftsbeschwerden wie zum Beispiel Übelkeit, Wassereinlagerungen, Sodbrennen, Becken- oder Rückenschmerzen, psychischer Unausgeglichenheit.
- Bei Beckenendlage ab der 33. bis 36. Schwangerschaftswoche um die Drehung in Schädellage zu begünstigen.
- Als Geburtsvorbereitung ab der 36. SSW zur Lockerung und Reifung des Muttermundes, was zur Verkürzung der Geburt, bzw. der Eröffnungsphase beitragen kann.
- Bei Rückbildungsstörungen oder Erschöpfungszuständen nach der Geburt.