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Dieses explorative Pilotprojekt zielt darauf ab, die Positionierung der Lehrpersonen gegenüber neuen Bildungstechnologien in der Schweiz zu untersuchen. Erstens soll der Beitrag von Lehrpersonen bei der Einführung audiovisueller Medien in Unterrichtssettings untersucht werden. Zweitens wird ihre Rolle bei der Implementation von Computern im Bildungswesen, zunächst in Form von Terminals und raumgreifenden Rechneranlagen, dann als sogenannter Mikrocomputer, rekonstruiert. Der Fokus liegt jeweils auf der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Dieses Pilotprojekt beschäftigt sich mit Umweltbildung und Umweltbewusstsein im pädagogischen und bildungspolitischen Kontext des Kantons Zürich. Es geht der Frage nach, inwiefern Konzeptionen einer Nachhaltigkeits- und Umweltbildung in Pädagogik, Schulwesen und Bildungspolitik im Kanton Zürich des 20. Jahrhunderts ausgemacht werden können und inwiefern zur Jahrtausendwende eine Transformation traditioneller Wissensformationen stattfand.
Italienischsprachige Buchbestände der Sammlungen Pestalozzianum
In diesem Projekt werden italienischsprachige Bestände erforscht, ausgewertet und publiziert werden. Ziel ist es, die Generierung von Wissen über pädagogische Transfer- und Migrationsprozesse zwischen dem Süden (Tessin/Lombardei) und dem Norden (Zürich, Deutschschweiz, italienische Schweiz) zu fördern.
Akteure – Diskurse – Medien.
In diesem Pilotforschungsprojekt werden eine korpuslinguistische Analyse der historischen Debatten in der Schulsynode und habitusorientierte Untersuchungen zu ausgewählten Akteuren durchgeführt. Ziel ist es, die Diskursdynamik der Jahre 1830-1860 hinsichtlich ihrer sprachlichen Konstruktion von Zielobjekten der Bildung sowie hinsichtlich ihrer möglichen diskursiven Spielräume angesichts neuer Episteme, wie etwa der Statisik, zu untersuchen.
Repräsentationen der Schule in der Schule. Kulturelles Lernen von Schulkindern mittels Lehrmedien
Dieses kulturgeschichtliche Pilotforschungsprojekt konzentriert sich auf die (Selbst-)Darstellung der Volksschule in verschiedenen Schul- und Unterrichtsmaterialien. Ziel ist es zu erforschen, wie sich die (Selbst-)Repräsentation und das (Selbst-)Bild der Volksschule in Unterrichtsmaterialien im Laufe der Zeit verändern; wie diese Darstellungen Schüler:innen vorherrschende Werte und Normen vermitteln und inwiefern diese Repräsentationen zeitspezifische Theorien über Bildung, Erziehung und Sozialisation vermitteln und weitergeben.
Diese Studie analysiert, ausgehend von einer Beschreibung des Zürcher Bildungssystems, die Qualität des Bildungsstandortes in Anlehnung an das neue Qualitätsverständnis, wie es auch im «Bildungsbericht Schweiz» (SKBF, 2010) zur Geltung kommt. Ergänzt wird diese Perspektive durch Interviews mit Expert:innen aus dem Bildungsbereich. Zugespitzte Thesen sollen am Ende dieser Studie die Herausforderungen für die Zukunft benennen.