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In weiteren Schritten könnten sich kleinere Stahlunternehmen den beiden grossen anschliessen. Damit würden die Konzerne gemessen an ihrer Produktionskapazität zu Weltmarktführer ArcelorMittal aufschliessen. ArcelorMittal war 2015 laut Statistik des Weltstahlverbandes mit 97,1 Millionen Tonnen klarer Weltmarktführer. Die geplante nordchinesische Gruppe käme auf einen Wert von zusammen 76,3 und würde damit den weltweit zweiten Platz von Hebei ausbauen, die Südgruppe würde mit 60,7 Millionen auf Platz drei klettern.
China hat sich in den vergangenen Jahren zum mit Abstand grössten Stahlproduzenten weltweit entwickelt, rund die Hälfte der Weltproduktion stammt inzwischen aus dem Riesenreich. Allerdings produzierten die Werke zuletzt deutlich mehr als tatsächlich gebraucht wurde. Das drückt auf die Preise. Die meisten Unternehmen arbeiten deshalb trotz massenhafter Ausfuhren ins Ausland kaum noch profitabel. Deshalb hat sich die Regierung in Peking in ihrem aktuellen Fünfjahresplan zum Ziel gesetzt, die Kapazitäten von zuletzt 1,2 Milliarden Tonnen im Land um 150 Millionen Tonnen zu senken. Die gestiegenen Ausfuhren aus China hatten die Stahlindustrie weltweit im vergangenen Jahr in die Krise gestürzt. In den vergangenen Monaten erholten sich die Preise aber wieder./enl/she/jha/
(AWP)