Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03247.jsonl.gz/1537

Ende Januar haben die Gemeinden Corminboeuf, Freiburg, Givisiez und Marly einen Antrag um Einleitung des Fusionsverfahrens der Gemeinden von Grossfreiburg eingereicht. Nun muss der Staatsrat den provisorischen Perimeter festlegen (die FN berichteten). Um dies tun zu können, hat er alle zehn Gemeinden, die in der Agglomeration vertreten sind, aufgefordert, ihren Standpunkt zum provisorischen Perimeter bekannt zu geben. Dabei handelt es sich um die Gemeinden Avry, Belfaux, Corminboeuf, Düdingen, Freiburg, Givisiez, Granges-Paccot, Marly, Matran und Villars-sur-Glâne. Hinzu kommt Pierrafortscha.
«Der Staatsrat hat sich für diese Gemeinden entschieden, weil sie in der Agglomeration schon eine bestehende Einheit bilden und sie es sich gewohnt sind, zusammenzuarbeiten», erklärte Staatsrätin Marie Garnier, Direktorin der Institutionen, auf Anfrage. Zudem entspreche dieser Perimeter auch den vom Staatsrat im Mai 2013 genehmigten Fusionsplänen des Oberamtmannes. Mit Ausnahme von Düdingen: «Wir wissen, dass Düdingen nicht unbedingt in diese Richtung geht. Aber da wir uns für das erwähnte Prinzip entschieden haben, haben wir Düdingen auch angeschrieben.»
Die Anhörung dauert bis am 19. Mai und ist öffentlich. In Anbetracht der bedeutenden Kompetenzen der Gemeindelegislativen im Fusionsprozess können sich auch die Generalräte äussern. Gemeinden, die nicht konsultiert wurden, aber in den provisorischen Perimeter aufgenommen werden möchten, können ebenfalls eine Stellungnahme abgeben.