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Karin Fasel fuhr am vergangenen Freitag im Super-G auf den 4. Rang unter neun Fahrerinnen. Dabei verlor sie 6,9 Sekunden auf die Siegerin Solène Jambaque (Fr). Jambaque war hochüberlegen und nahm auch Olympiasiegerin und Weltmeisterin Tanja Haslacher (Oe) 5 Sekunden ab. Jambaque ist neu dabei, wobei sie eine andere Behinderungsstufe aufweist.
Karin Fasels Kommentar: «Super-G habe ich nicht so gerne wegen des hohen Tempos. Aber dieses Jahr habe ich Super-G am meisten trainiert», erläutert Karin Fasel. Sie trainierte eine Woche in Laax: «Im November mussten wir in Saas Fee die Trainings im Slalom und Riesenslalom wegen des schlechten Wetters und Nebels immer absagen.»
WM in Österreich
Saisonhöhepunkt der Behinderten-Skirennfahrer sind Ende Januar die Weltmeisterschaften in Wildschönau (Oe). Dazu muss sich Karin Fasel qualifizieren: «Wenn ich starten kann, mache ich alle Disziplinen ausser der Abfahrt, die ist mir immer zu schnell.» Karin Fasel war schon an der WM 2000 in Anzère dabei.
Michael Brügger:
Oberschenkel-Bruch
Im Pitz-Tal nicht am Start war der Plasselber Spitzen-Behinderten-Skirennfahrer Michael Brügger. Er erlitt vor einem Monat bei einem Sturz mit dem Mountainbike einen Oberschenkel-Bruch, und zwar im rechten Bein, wo er die Fussprothese trägt. Damit muss der 21-Jährige die Saison vergessen. Am 8. Januar muss er nochmals operiert werden, um eine Begradigung des zusammengewachsenen Knochens zu erreichen.