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31.08.2021
von Jonas Albrecht
"Hallo, this is a skeleton from outer space having a party." Verrückt, aber wahrscheinlich stimmt das jetzt sogar. Der legendäre jamaikanische Musiker und Produzent Lee Perry starb letzten Sonntag im Alter von 85 Jahren. Er gilt als eine der einflussreichsten Persönlichkeiten in der Entwicklung des Reggae und Ska und vor allem als Wegbereiter des Dub. Ein kleiner Überblick:
Lee Perry verliess mit 15 die Schule und verdiente seinen Lebensunterhalt u.a. mit Dominospiel. Er begann in einigen Studios zu arbeiten, verliess diese jedoch wieder wegen Geldstreitereien. Sein erster Hit "People Funny Boy" beinhaltet das Sample eines schreienden Säuglings.
Nachdem Lee mit etlichen Musikern, u.a. natürlich Bob Marley, zusammenarbeitete, investierte er irgendwann ca. 12'000 $ in den Bau und das Equipment eines eigenen Studios "The Black Ark". Hier wurde eine legendäre Nummer nach der anderen produziert, vielleicht lag es daran, dass Perry vor dem Aufnehmen Rauch seines Joints in die Mikrophone bliess, damit Weed in die Musik kam. Vielleicht weil er nach eigenen Aussagen mit Ausserirdischen zusammenarbeitete. Jedenfalls brannte er sein Studio fünf Jahre später in einem Wutanfall nieder.
Später lernte Perry die Schweizerin Mireille Campbell während einer Krishna-Zeremonie kennen. Die beiden heirateten, hatten zwei Kinder und wohnten in Einsiedeln im Kanton Schwyz. Lee Perry gewann einen Grammy, stellte seine Arbeit in Kunstmuseen aus, es wurde ein Dokumentarfilm über ihn gedreht und er erscheint als DJ im Computer Game Grand Theft Auto V. 2015 brannte auch sein zweites Studio "Secret Labratory" in der Schweiz ab.
Auf Instagram berichtete er in Capital Letters aus seinem Leben und dass er die Schweiz wegen schlechten Energien, all den Lockdowns, dem kalten Wetter und den Mikrochips mit künstlicher Intelligenz verlassen werde, um ein neues Leben mit Studio, Kommune und Permakultur in Jamaica aufzubauen. Doch hier endet das irdische Leben des Lee "Scratch" Perry, seine Frau klärt auf Instagram weiterhin die Allgemeinheit über die Wahrheit auf.
Wink you wink and think you think
Drunk you drunk and punk you punk
Funk you funk and drunk you drunk
But when you drunk don't drive!
Übrigens stoppte Perry den Konsum von Alkohol und Cannabis, nachdem er einmal feststellen musste, dass seine Musik auch ohne Rauch in den Mikrofonen nice klang.
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