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Gase AggregatzuständeHinweisDefinition und Eigenschaften
Gase sind Substanzen, die sich im gasförmigen Aggregatzustand befinden. Sie entstehen durch Sieden aus Flüssigkeiten, durch Sublimieren aus Festkörpern oder durch eine Plasma-Rekombination. Typische Beispiele für Gase sind Sauerstoff, Stickstoff, Kohlenstoffdioxid, Luft, die Halogene Fluor und Chlor und Edelgase wie Helium und Xenon.
Die Verbindungen und Elemente in Gasen zeigen aufgrund der grossen Abstände nur geringe intermolekulare Wechselwirkungen. Die Bestandteile des Gases bewegen sich aufgrund der Brownschen Molekularbewegung chaotisch hin und her. Im Unterschied zu Flüssigkeiten sind Gase gut kompressibel. Unter ausreichend Druck können sie zu Flüssigkeiten verdichtet werden. Bei diesem Prozess stiegt die Temperatur.
Gase gehören zusammen mit den Flüssigkeiten zu den Fluiden und haben im Unterschied zu Festkörpern keine definierte Form. Sie haben eine Masse, üben durch die Molekularbewegungen ihrer Bestandteile einen Druck aus und nehmen im Raum ein Volumen ein. Sie bestehen aus einer definierten Menge Teilchen (Mol). Ein geschlossener Behälter wird von Gasen ganz gefüllt.
Gase sind für das Auge in der Regel unsichtbar, können aber auch gefärbt sein. Falls sie wie beispielsweise Nebel feine Tröpfchen oder eine Staubwolke ein feines Pulver enthalten, spricht man nicht von einem Gas, sondern von einem Aerosol. Aerosole spielen in der Pharmazie eine wichtige Rolle für die Behandlung von Lungenkrankheiten.
Aggregatzustände, zum Vergrössern anklicken. Illustration © PharmaWikiAnwendungsgebiete
In der Pharmazie:
- Als medizinische Gase (siehe dort), zum Beispiel für die Sauerstofftherapie.
- Für chemische Synthesen.
- Fachliteratur
- Lehrbücher der Physik
Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.