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Inhalt - Herkunft des Erdgases
Herkunft des Erdgases
Zwei Drittel des Erdgases stammt aus Westeuropa
Die Schweiz, im Zentrum des europäischen Erdgas-Transportnetzes, importiert ihren gesamten Erdgas Bedarf aus den umliegenden Ländern, da sie selbst über keine grossen, wirtschaftlich nutzbaren Vorkommen verfügt. Rund zwei Drittel des Bedarfs beschafft Swissgas, den Rest Regionalgesellschaften und einzelne lokale Versorger, beispielsweise im Tessin.
Rund zwei Drittel des Schweizer Erdgas-Bedarfs werden in Westeuropa gefördert (EU-Länder und Norwegen). Swissgas ist zudem gemeinsam mit deutschen und österreichischen Partnern direkt in der norwegischen Erdgas-Förderung aktiv.
Import-Portfolio der Schweiz
Die Schweizer Erdgas-Bezüge stammen von grossen, langjährigen Lieferanten in der EU.
Die Schweizer Erdgas-Wirtschaft gliedert Erdgas-Importe nach der vertragsbezogenen Beschaffungsdiversifikation ihrer Produzenten und Lieferanten. Eine breit diversifizierte Beschaffung trägt zur ununterbrochenen Schweizer Versorgung mit Erdgas bei. Seit Lieferbeginn im Jahre 1974 erfolgt die Versorgung der Schweiz ohne Unterbruch.
Der Weg des Erdgases
Erdgas-Vorkommen werden durch Bohrungen erschlossen. Das geförderte Erdgas wird aufbereitet und ins Transportnetz eingespeist. Kompressorstationen sorgen dafür, dass das Erdgas mit genügend Druck oftmals über Tausende von Kilometern bis ins Bestimmungsland transportiert wird. In der Schweiz übernehmen Swissgas und zum Teil auch die Regionalgesellschaften das Erdgas an der Grenze und leiten es über die regionalen Verteiler zu den lokalen Erdgas-Versorgungsunternehmen. Diese beliefern damit ihre Kunden.