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Wie die Evangelisten Matthäus, Lukas und Johannes berichten, ging Jesus mit seinen Jüngern und Jüngerinnen zum jüdischen Paschafest nach Jerusalem. Als sie zum Ölberg kamen, bat Jesus zwei der Jünger, vorauszugehen, nach einer Eselin und ihrem Fohlen zu suchen und diese zu ihm zu bringen.
Die Jünger erfüllten diesen Auftrag und breiteten ihre Kleider auf dem Rücken des Fohlens aus. Jesus nahm Platz und ritt nach Jerusalem. Auf dem Weg dorthin versammelte sich eine immer grösser werdende Menschenmenge, um Jesus zu empfangen. Einige Menschen breiteten ihre Kleider vor ihm aus, andere schnitten Zweige von den Palmen ab und streuten sie auf den Weg. Sie jubelten ihm zu: «Hosanna dem Sohn Davids! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe!», Mt 21,9.
Der Esel und die Palmen haben in der Bibel eine besondere Bedeutung, die den Einzug Jesu zu einem symbolträchtigen Ereignis macht. Mit dem Ritt auf einem Esel erfüllte sich die Voraussage des Propheten Sacharja aus dem Alten Testament.
Während das Pferd als Reittier im Krieg eingesetzt wurde und Luxus symbolisiert, ist der Esel das Sinnbild für Bescheidenheit und Gewaltlosigkeit. Die Palme hingegen ist bereits in der Antike ein Symbol der Huldigung und des Sieges.
Palmsonntag, 28. März, 10.30 Uhr Familiengottesdienst, katholische Kirche Meilen.