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Karibik-Scherengarnele - Stenopus scutellatus
Flammen-Schamkrabbe - Calappa flammea
Karibische Spinnenkrabbe - Stenorhynchus seticornis
Sternaugen-Einsiedlerkrebs - Dardanus venosus
© 2011 Markus Kappeler
(erschienen in der WWF Conservation Stamp Collection)
Artwork © Owen Bell
Den weitaus artenreichsten Stamm des Tierreichs bilden - mit rund drei Vierteln aller Tierarten - die Gliederfüsser (Arthropoda), zu denen die Insekten, die Spinnentiere, die Krebstiere, die Tausendfüsser und ein paar weitere Tiersippen gehören. Die Gliederfüsser sind zwar überaus vielgestaltig, doch haben sie zwei Dinge gemeinsam: Zum einen ist ihr Körper in Segmente mit je einem Paar Gliedmassen unterteilt; zum anderen verfügen sie über eine aus Chitin bestehende Körperhülle, welche trotz ihres geringen Gewichts eine ausserordentlich hohe Festigkeit aufweist und die weichen Innenorgane wirksam gegen mechanische Schadeinwirkungen schützt.
Von den verschiedenen Gliederfüssern bilden die Insekten (Insecta) mit nahezu einer Million Arten klar die umfangreichste Sippe. An zweiter Stelle folgen die Spinnentiere (Arachnida) mit etwa 100 000 bisher bekannten Arten. Auf dem dritten Platz stehen sodann die Krebstiere (Crustacea) mit rund 40 000 Arten. Letztere werden in neun Klassen unterteilt, von denen diejenige der Höheren Krebse (Malacostraca) die grösste ist. Sie umfasst rund drei Viertel aller heutigen Krebstiere, darunter die meisten grossgewachsenen Formen sowie die einzigen landlebenden Krebstiere, die den meisten von uns bekannt sind: die Landasseln (Unterordnung Oniscidea), insbesondere die Kellerassel (Porcellio scaber).
Die grösste Ordnung innerhalb der Klasse der Höheren Krebse ist diejenige der Zehnfusskrebse (Decapoda) mit über 10 000 Arten, darunter so vertraute wie die Hummer, Langusten, Flusskrebse, Krabben, Einsiedlerkrebse und Garnelen. Es handelt sich um eine extrem weit verbreitete Tierordnung, denn sie kommt in praktisch allen Salzwasser- und Süsswasser-Lebensräumen rund um den Erdball herum vor.
Wie bei den meisten marinen Tiersippen ist die Artenvielfalt der Zehnfusskrebse in den untiefen, vielerorts von Korallenriffen geprägten Küstengewässern der tropischen Klimazone am höchsten. Dies gilt auch für den karibischen Raum. Zu den zahlreichen Krebstierarten, die dort vorkommen, gehören die Karibik-Scherengarnele (Stenopus scutellatus), die Flammen-Schamkrabbe (Calappa flammea), die Karibische Spinnenkrabbe (Stenorhynchus seticornis) und der Sternaugen-Einsiedlerkrebs (Dardanus venosus). Von ihnen soll hier berichtet werden.
Die Karibik-Scherengarnele
Im Unterschied zu den drei anderen vorzustellenden Krebstierarten ist bei der Karibik-Scherengarnele aus der Familie der Scherengarnelen (Stenopodidae) der typische Körperbauplan der Zehnfusskrebse recht gut ersichtlich: Er ist stets aus 19 Segmenten aufgebaut, und stets sind dieselben in zwei aufeinanderfolgende Abschnitte gegliedert: erstens den Kopfbrustabschnitt (Cephalothorax), der aus fünf Kopf- und acht Brustsegmenten besteht, und zweitens den Hinterleib (Abdomen), der sich aus sechs Segmenten zusammensetzt.
Jedes Segment weist auf seiner Unterseite zwei Anhänge auf. Dabei handelt es sich im Grunde genommen um Beine («Gliederfüsse»). Die meisten von ihnen sind jedoch im Laufe der langen Stammesgeschichte der Zehnfusskrebse für andere Aufgabenbereiche umgewandelt worden. Sie sollen hier kurz - von vorn nach hinten - aufgezählt werden:
An den beiden vordersten Segmenten befindet sich je 1 Paar Antennen; diese sind oftmals verzweigt. Dahinter folgen 1 Paar backenzahnartige Oberkiefer, welche zum Zerkleinern der Nahrung dienen, ferner 2 Paar Unterkiefer und 3 Paar kleine Kieferfüsse, welche verschiedene Funktionen bei der Nahrungsaufnahme haben. Bei den nächsten Segmentanhängen handelt es sich um 5 Paar Schreitbeine, denen die Familie ihren Namen verdankt. Bei den meisten Zehnfusskrebsen ist allerdings das erste Schreitbeinpaar zu einem «Armpaar» mit Greifscheren umgewandelt, welches der Nahrungsaufnahme, der Feindabwehr, der innerartlichen Kommunikation und/oder dem Konkurrenzkampf dient.
Auf die Schreitbeine folgen 5 Paar paddelartige Hinterleibsfüsse, von denen beim Männchen die ersten beiden zum Begattungsorgan umgeformt sind und beim Weibchen die hinteren vier zu Eierhaltern. Am hintersten Segment folgt schliesslich 1 Paar seitliche Schwimmflossen, welche zusammen mit dem als Telson bezeichneten Mittellappen einen Schwanzfächer bilden.
Von oben gesehen ist die Segmentierung der Zehnfusskrebse im vorderen Körperbereich nicht erkennbar. Die Chitinhülle der 5 Kopfsegmente sowie der 8 Brustsegmente wird nämlich auf dem Rücken wie auch auf den Seiten durch eine zusätzliche, dicke, panzerartig versteifte Chitinfalte namens Carapax überdeckt, welche vom Kopfhinterrand ausgeht. Nur die 6 Hinterleibssegmente, deren Chitinhüllen scharnierartig miteinander verbunden sind, lassen sich bei vielen Zehnfusskrebsen von oben betrachtet als solche erkennen.
Bei der Karibik-Scherengarnele ist im Unterschied zu vielen anderen Zehnfusskrebsarten nicht das erste Schreitbeinpaar zu einem Armpaar mit Scheren umgewandelt, sondern das dritte. Ferner handelt es sich nicht wie üblich um kurze, muskulöse Arme mit robusten Zangen, sondern um dünne, lange Arme mit feinen Pinzetten. Die Körperlänge beträgt - ohne Antennen und Pinzettenbeine - etwa 3,5 Zentimeter, wobei die Weibchen im Durchschnitt etwas grösser sind als die Männchen.
Die Karibik-Scherengarnele kommt, wie ihr Name andeutet, einzig in den tropischen und subtropischen Bereichen des Westatlantiks vor. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Bermuda und den südlichen USA im Norden quer durch die Karibik und den Golf von Mexiko bis zum nördlichen Brasilien im Süden. Innerhalb dieses Areals bewohnt sie Korallenriffe in einer Tiefe von bis zu 35 Metern, hält sich aber mehrheitlich im Bereich von 3 bis 4 Metern Tiefe auf.
Die Karibik-Scherengarnele ist gewöhnlich nachts aktiv. In der Abenddämmerung kommt sie jeweils aus ihrem Unterschlupf hervor und positioniert sich an einer exponierten Stelle innerhalb ihres Wohngebiets. Dort streckt sie ihre langen weissen Antennen nach oben, bewegt sie sanft hin und her und macht so verschiedene Rifffische, darunter auch grosse Raubfische wie Zackenbarsche, auf sich aufmerksam. Was auf den ersten Blick tollkühn erscheint, ist Teil einer bemerkenswerten Ernährungsstrategie: Die Karibik-Scherengarnele ist nämlich auf das Reinigen von Fischen spezialisiert - genauer: auf das Entfernen und Verzehren von Hautparasiten, Algen, abgestorbener Haut und Hautunreinheiten aller Art - und bietet auf die genannte Weise ihre Dienste an. Riffische kennen die Standorte der Karibik-Scherengarnelen genau, suchen sie regelmässig zwecks Gesunderhaltung ihrer Haut auf und versorgen dadurch die «Putzergarnelen» regelmässig mit Nahrung.
Die Flammen-Schamkrabbe
Die Flammen-Schamkrabbe gehört innerhalb der Zehnfusskrebse zur Teilordnung der Echten Krabben (Brachyura) und da zur Familie der Schamkrabben (Calappidae). Wie bei den meisten Echten Krabben ist ihr segmentierter Hinterleib stark verkleinert und wird nach vorn unter den Vorderkörper geklappt, weshalb er von oben nicht zu erkennen ist. Mit einer Körperbreite von bis zu etwa 20 Zentimetern ist die Flammen-Schamkrabbe ein recht grosses Mitglied ihrer Sippe. Die Scheren an ihrem ersten Brustbeinpaar sind abgeflacht - und werden nicht etwa «schamhaft» vor das Gesicht gehalten, wie es der deutsche Familienname andeutet, sondern zum Schutz desselben.
Wie die Karibik-Scherengarnele kommt die Flammen-Schamkrabbe nur im westlichen Atlantik vor, von der Karibik und vom Golf von Mexiko nordwärts bis zum US-Bundesstaat Massachusetts. Sie bewohnt im Allgemeinen Küstengewässer mit sandigem oder feinkiesigem Boden, gewöhnlich von der Gezeitenzone bis in Tiefen von etwa 70 Metern.
Die Scheren der Flammen-Schamkrabbe sind nicht allein Schutzorgane, sondern stellen auch ein spezialisiertes Esswerkzeug dar. Sie dienen zum Knacken der gewundenen Gehäuse von Meeresschnecken, welche die Hauptspeise der Flammen-Schamkrabbe bilden. Entdeckt die Krabbe ein bewohntes Schneckengehäuse, so ergreift sie es und hält es so vor sich, dass sie den Dorn mit gezackter Kante, den sie an ihrer rechten Schere aufweist, in die Gehäusemündung einführen kann. Anschliessend dreht sie das Gehäuse zwischen ihren beiden Zangen um dessen Achse, wobei der Dorn wie bei einem altmodischen Dosenöffner Stück für Stück der Gehäusewindung abhebelt. Dies tut die Flammen-Schamkrabbe so lange, bis sie den ins Gehäuse zurückgezogenen Körper der Schnecke fassen, herausziehen und verspeisen kann.
Die meisten Schneckenarten, an Land wie im Wasser, tragen ein rechtsgewundenes Gehäuse. Arten mit linksgewundenem Gehäuse sind selten. Folgerichtig vermag die Flammen-Schamkrabbe mit ihrem Spezialwerkzeug nur rechtsgewundene Gehäuse auf die beschriebene Weise zu öffnen. Trifft sie einmal auf eine Schnecke mit linksgewundenem Gehäuse, so wirft sie es nach kurzem, erfolglosem Drehen und Wenden einfach wieder weg.
Die Karibische Spinnenkrabbe
Obschon auch die Karibische Spinnenkrabbe zu den Echten Krabben - und da zur Familie der Dreieckskrabben (Majidae) - gehört, schaut sie überhaupt nicht wie eine solche aus. Ihr Kopfbrustabschnitt ist nicht rund, sondern dreieckig geformt. Nach vorn verjüngt er sich und endet spitz mit einem steil nach vorn oben ragenden, mehrere Zentimeter langen «Nasenspiess» (Rostrum). Die Beine sind extrem lang und dünn und werden in der Mitte meistens abgewinkelt getragen. Dadurch erinnert die Karibische Spinnenkrabbe, wie ihr Gattungsname andeutet, weit mehr an ein Mitglied aus der Spinnenordnung der Weberknechte (Opiliones) als an eine Krabbe. Dies umso mehr, als ihre Beinzahl wie bei den Spinnentieren 8 beträgt, denn das vorderste Schreitbeinpaar ist wie bei den meisten Zehnfusskrebsen zu einem Scherenarmpaar ausgebildet.
Die Karibische Spinnenkrabbe ist erheblich kleiner als die Flammen-Schamkrabbe. Die Länge des Kopfbrustabschnitts beträgt wegen des Nasenspiesses zwar bis zu 6 Zentimeter, die Breite aber nur 1 bis 2 Zentimeter, wobei die männlichen Individuen im Durchschnitt deutlich kleiner sind als die Weibchen.
Die Karibische Spinnenkrabbe ist ebenfalls im Westatlantik heimisch. Sie hat eine ähnliche Verbreitung wie die Karibik-Scherengarnele, nämlich von Bermuda und den südlichen USA südwärts bis zum nördlichen Brasilien. Auch sie ist zur Hauptsache eine Bewohnerin von Korallenriffen. Dort lebt sie gewöhnlich in einer Wassertiefe von 3 bis 10 Metern. Tagsüber verbirgt sie sich normalerweise in einer Nische zwischen Korallen, Seeanemonen oder Schwämmen. Nachts wandert sie dann gemächlich im Riff umher, wobei die Scherenarme unaufhörlich in Bewegung sind und den Untergrund nach Essbarem abtasten. Die Kost besteht aus allerlei toten tierlichen Stoffen, umfasst aber auch kleine lebende Tiere, darunter Borstenwürmer.
Der Sternaugen-Einsiedlerkrebs
Der Sternaugen-Einsiedlerkrebs gehört innerhalb der Zehnfusskrebse (Decapoda) zur Teilordnung der Mittelkrebse (Anomura) und da zur Familie der Linkshändigen Einsiedlerkrebse (Diogenidae). Im Unterschied zu ihren «rechtshändigen» Vettern verfügen diese zum Verschliessen der Öffnung des Schneckengehäuses, in welchem sie leben, über eine vergrösserte linke Schere. Die rechte Schere ist kleiner und dient zum Ergreifen von Beutetieren.
Das Bewohnen eines Schneckengehäuses ist für die Einsiedlerkrebse lebensnotwendig, weil ihr Hinterleib keine harte Chitinhülle aufweist, sondern weich und ungeschützt ist. Interessanterweise ist der Hinterleib nicht gerade gebaut, sondern in Anpassung an die Unterkunft spiralförmig gewunden - und zwar nach rechts, denn die allermeisten Schneckengehäuse sind, wie bei der Flammen-Schamkrabbe erwähnt, rechtsgewunden. Die Auswahl an möglichen Unterkünften ist somit für die Einsiedlerkrebse erheblich grösser, wenn ihr Körper ebenfalls diese Windungsrichtung aufweist.
Der Sternaugen-Einsiedlerkrebs ist ein mittelgrosses Mitglied seiner Sippe. Er erreicht eine Länge von bis zu etwa 13 Zentimetern. Wie der Artname besagt, sind seine hellblauen Augen durch eine sternförmige Pupille gekennzeichnet.
In den warmen Bereichen des westlichen Atlantiks ist der Sternaugen-Einsiedlerkrebs weit verbreitet, von der Küste des US-Bundesstaats North Carolina im Norden bis Brasilien im Süden. Er bewohnt verschiedenartige Lebensräume, kommt aber am häufigsten in küstennahen Bereichen mit kiesigem oder felsigem Untergrund vor. Dort betätigt er sich gewöhnlich als Jäger, der verschiedene wirbellose Meerestiere und manchmal sogar kleine Fische fängt und verzehrt. Hin und wieder nimmt er auch tote tierliche Stoffe zu sich.
Ungewisse Zukunft
Alle vier vorgestellten Krebstiere sind im Bereich des Karibischen Meers und des Golfs von Mexiko weit verbreitet und gelten nicht als in ihrem Fortbestand gefährdet. Wie bei den meisten Meerestieren, welche in küstennahen Lebensräumen vorkommen, hängt ihre Zukunft jedoch von der Unversehrtheit derselben ab - und die scheint leider keineswegs gewährleistet zu sein.
Unübersehbar ist nämlich in jüngerer Zeit gerade im karibischen Raum das Ausbleichen ganzer Korallenriffe. Vielerorts ist der Bestand an lebenden Korallen nur noch ein kleiner Bruchteil dessen, was noch vor zwei Jahrzehnten vorhanden war. Mutmasslich wird dieses beängstigende Phänomen durch drei Schadfaktoren ausgelöst: erstens die vielfältigen chemischen Schadstoffe, die im Wasser gelöst sind, zweitens die weltweite Erwärmung der Meere und drittens die verstärkte UV-Einstrahlung.
Welche Konsequenzen dieses fortschreitende Ausbleichen der Korallenriffe nicht allein für die riffbewohnenden Geschöpfe, darunter die vorgestellten Krebstiere, sondern letztlich für das gesamte marine Ökosystem der Region - und mithin für die ansässigen Menschen - haben wird, ist noch völlig ungewiss. Besorgnis erregend ist es aber zweifellos - und ein starkes Argument, einerseits die weitere Verschmutzung der Meere und andererseits den Ausstoss jener Gase, welche für den «Treibhauseffekt» und für die Ausdünnung der Ozonschicht verantwortlich sind, auf globaler Ebene endlich und merklich zu vermindern.
Legenden
Die Karibik-Scherengarnele (Stenopus scutellatus) weist als erwachsenes Tier eine Körperlänge von etwa 3,5 Zentimetern auf, wobei die Weibchen im Durchschnitt etwas grösser sind als die Männchen. Sie betätigt sich als «Putzergarnele»: Mit ihren langen, dünnen, mit Pinzetten ausgestatteten Armen befreit sie dazu gewillte Rifffische von Hautparasiten, Algen und Hautunreinheiten aller Art - und beschafft sich durch diesen «Dienst am Kunden» ihre Nahrung.
Die Flammen-Schamkrabbe (Catappa flammea) ist mit einer Körperbreite von bis zu etwa 20 Zentimetern ein recht grosses Krebstier. Ihre grossen, ungleich geformten Scheren bilden ein hoch entwickeltes Esswerkzeug, eine Art «Dosenöffner», mit welchem sich die rechtsgewundenen Gehäuse von Meeresschnecken, der Hauptspeise der Flammen-Schamkrabbe, knacken lassen.
Die Karibische Spinnenkrabbe (Stenorhynchus seticornis) weist zwar einschliesslich ihres «Nasenspiesses» eine Länge von bis zu 6 Zentimetern auf, jedoch eine Breite von nur 1 bis 2 Zentimetern. Mit ihren acht langen, dünnen Schreitbeinen erinnert sie in ihrer Gestalt, wie ihr Gattungsname andeutet, weit mehr an eine Spinne als an eine Krabbe.
Das Verbreitungsgebiet der Karibischen Spinnenkrabbe erstreckt sich von Bermuda und den südlichen USA quer durch die Karibik und den Golf von Mexiko bis zum nördlichen Brasilien. Innerhalb dieses Areals bewohnt sie Korallenriffe in einer Tiefe von gewöhnlich 3 bis 10 Metern. Sie ist vor allem nachts unterwegs und tastet dann mit ihren Pinzettenarmen den Untergrund nach Essbarem ab. Ihre Kost besteht vor allem aus tierlichen Abfallstoffen, umfasst aber auch Borstenwürmer und andere kleine wirbel-lose Tiere.
Der Sternaugen-Einsiedlerkrebs (Dardanus venosus) erreicht eine Länge von bis zu etwa 13 Zentimetern. Wie die meisten Einsiedlerkrebse verbirgt er seinen weichhäutigen Hinterleib in einem Schneckenhaus. Er betätigt sich vornehmlich als Jäger, dem verschiedene wirbellose Meerestiere und manchmal sogar ein kleiner Fisch zum Opfer fällt.
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