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Das am 12. Mai abgebrochene Super-League-Spiel zwischen Luzern und den Grasshoppers wird mit einer 0:4-Forfait-Niederlage für GC gewertet. Zudem müssen die Zürcher zwei Geisterspiele austragen.
In die Wertung fliesst das 0:4, das dem Spielstand zum Zeitpunkt des Abbruchs in der 68. Minute entspricht. Betroffen von den Stadionsperren sind nach aktuellem Stand das letzte Super-League-Spiel am kommenden Mittwoch gegen Sion und das erste Heimspiel der nächsten Spielzeit in der Challenge League.
Wie schon am 16. März in Sitten hatten GC-Chaoten in Luzern den Spielabbruch provoziert. Diesmal betrat eine Gruppe von Anhängern des Gastklubs das Spielfeld und verhinderte die Weiterführung des Partie. Als Schuldträger wird GC von der Liga zudem mit 30'000 Franken gebüsst und muss zwei Spiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit absolvieren. Bei den Vorfällen im März in Sitten war der Rekordmeister neben einer Geldstrafe noch mit einer bedingten Stadionsperre davongekommen.
Der Klub akzeptiert den vorliegenden Entscheid in seiner Gesamtheit und verzichtet auf einen Rekurs. Man verurteile das Verhalten einzelner Fan-Gruppen ausdrücklich und wolle auch künftig an Lösungen gegen Fan-Gewalt im Schweizer Fussball mitarbeiten, teilten die Grasshoppers mit.