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Consoni,
Niccola, ital. Zeichner und Historienmaler, geb. 1814 zu Rieti, widmete sich anfangs der Musik, ging aber bei Erkenntnis seines Berufs zur Malerei über, wurde Schüler von Giovanni Sanguinetti auf der Akademie in Perugia und setzte dann seine Studien in Rom unter Tommaso Mainardi fort, unter dem er sich dermaßen auszeichnete, daß er von allen Seiten die ehrenvollsten Aufträge erhielt. So malte er in Rom von 1840 an in der dritten Loggia des Vatikans eine Reihenfolge von Fresken aus dem Neuen Testament, im Palast Torlonia und im Palast Corsini (um 1845) an der Decke der Bibliothek den Streit der Minerva mit den Piëriden, später in Wachsfarben die sogen. «Stunden Raffaels» im Buckinghampalast in London, 1861 als eigne Kompositionen die Kreuzigung, die Himmelfahrt Christi und die Kirchenväter für das Mausoleum des Prinzen Albert in Osborne und mehrere bedeutende Bilder für Kirchen in Ungarn und Kroatien. Trefflich sind seine Zeichnungen zu Gruners Kupferwerken: «I musaici della cupola nella cappella Chigiana di S. Maria del Populo» (1839) und «The caryatides from the stanza dell' Eliodoro» (Lond. 1852).