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Ausgangslage: Unser Zweiter antwortet uns laut und unanständig (ich würde sagen “er schnauzt mich an”). Wir haben ihn darauf hingewiesen, dass diese Umgangsweise etwas über seine Herzenshaltung aussagt. Er entscheidet sich, während dem Essen damit weiter zu fahren. Meine Frau nimmt ihm das sorgfältig zerschnittene Ei weg und schickt ihn in sein Zimmer. Er beginnt zu weinen.
Der einfache Weg: Wir lassen ihn weinen. Irgendwann taucht er wieder auf. Er ist still und sagt kein Wort mehr. Wir lassen ihn gewähren.
Der schwierigere Weg: Meine Frau bespricht den Vorfall im Zimmer. Er kommt an den Tisch zurück (was er anfänglich verweigert). Und er bittet mich darum, ihm sein Ei wieder zu geben. Damit ordnet er sich uns als Eltern unter. Es braucht ihn viel Überwindung, genauer gesagt rund zwanzig Minuten. Das Abendessen verlängert sich, und es ist der Mühe wert.