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Die grossen Herausforderungen im Zuckerrübenanbau erfordern eine noch engere Zusammenarbeit aller Partner des Rüben- und Ackerbaukanton Bern. Dazu prüft der BEBV, die Einberufung einer Task-Force, die sich den Alternativen zu Gaucho, im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten, annimmt. Damit die Zuckerproduktion im Kanton Bern aufrecht erhalten bleibt, brauchen die Rübenpflanzer intensive Unterstützung in der Beratung zur Bekämpfung ruinöser Schädlinge und Krankheiten.
Die Konsequenzen für die Nicht-Zulassung von Gaucho hat die Entscheidungsbehörde zu verantworten, wir sind bereit unser Bestmögliches für die Aufrechterhaltung des Rübenanbaus beizusteuern, erwarten aber gleichzeitig eine klares Bekenntnis der Berner Regierung zur Schweizer Zuckerwirtschaft und dem Verarbeitungsstandort Aarberg.
Anmerkungen zum Video Zuckerrübenernte
(s. unter Links):
- 7 Fussballfelder Zuckerrüben im Raum Bern, haben mehr CO2 aus der Luft aufgenommen, als die gleiche Fläche Wald.
- Fünf Eisenbahnwagen Zuckerrüben = 45 t Zucker, reicht um den Jahresbedarf an reinem Zucker von knapp 1'300 Konsumentinnen und Konsumenten zu decken.
- Das entspricht einem Teil des Breitenrain Quartiers. Schweizer Zucker leistet, mit 30% weniger Umweltbelastungspunkten gegenüber importiertem Zucker aus der EU, einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz.