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Die Frauen-Nati hat damit zum ersten Mal in der Olympia-Geschichte eine Medaille gewonnen. Zusammen mit den Männern, die 1928 und 1948 ebenfalls Bronze geholt hatten, kommt die Schweiz damit auf drei olympische Eishockey-Medaillen.
Zittern bis zum Schluss
Der Weg zum Erfolg verlief höchst dramatisch: 67 Sekunden vor dem Ende traf die Schweizer Stürmerin Alina Müller ins verlassene schwedische Tor zum scheinbar entscheidenden 4:2. Doch Pernilla Winberg gelang im Gegenzug nochmals der Anschlusstreffer für Schweden.
Die letzten 44 Sekunden brachten die Schweizerinnen dann aber ohne weitere Gefahr über die Zeit. Torhüterin Florence Schelling glänzte einmal mehr mit einer starken Leistung, wenngleich sie mit 28 abgewehrten Schüssen weniger zu tun hatte als in vergangenen Partien.
Schweiz dreht 0:2-Rückstand
Das Team von Trainer René Kammerer verdiente sich die Bronzemedaille mit einer tollen Aufholjagd. Nach 40 Minuten und Toren durch Michelle Lowenhielm (14.) sowie Erica Uden Johansson (39.) lagen die Schweizerinnen mit 0:2 zurück. Ihre Unterlegenheit war vor allem im 1. Drittel frappant, als sie nur einen einzigen Schuss in Richtung schwedisches Tor abfeuern konnten.
Doch mit viel Leidenschaft gelang im letzten Drittel die grosse Wende. Sara Benz brachte die Schweizer Hoffnungen mit dem 1:2 in der 42. Minute zurück, Phoebe Staenz schoss 5 Minuten später in Überzahl das 2:2. Für das 3:2 sorgte die Schweizer Topskorerin Jessica Lutz in der 54. Minute, indem sie ein perfektes Zuspiel von Lara Stalder aus kurzer Distanz verwerten konnte.