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Dass die erste Runde im Neuen Jahr bereits am ersten Wochenende stattfand, war sicher nicht optimal für die Matchvorbereitungen. Aufgrund des vereinsinternen Weihnachtsturniers und der Schulferien, fand die letzten drei Wochen kein Training statt und die Spieler mussten sich selbständig fit halten.
Mit genau zehn Feldspielern und einem Torhüter war klar, dass jeder zu viel Spielzeit kommen wird, aber auch dementsprechend viel laufen muss. Riehen startete gut ins erste Drittel und konnte bereits früh Torchancen erzielen, jedoch schaute nichts zählbares heraus. Da man auch defensiv ULA keine Torchancen gewährte, endete das erste Drittel 0:0.
Im zweiten Drittel wollte man an die gute Leistung in der Defensive anknüpfen und vorne zwingender sein. Jedoch war es ULA, welche nach einem Freischlag mit einem satten Schuss ans Lattenkreuz in Führung gehen konnte. Riehen konnte jedoch nach einem Vorstoss von Verteidiger Thomas Schmidlin, welcher schon auf Tobias Kuster ablegte, ausgleichen. Nach einem hart geführten Zweikampf von Freivogel, pfiffen die Schiedsrichter eine strenge Strafe gegen ULA wegen eines Bodenspiels. Riehen hatte sich kaum im Powerplay formiert, als Stauffiger im Slot einen Abpraller nach dem Schuss von Bachofer zur 1:2-Führung verwerten konnte. Mit diesem Resultat ging es in die zweite Drittelspause.
Im letzten Drittel brachte sich Riehen selber in Schwierigkeiten. Bachofer musste nach einer Unsportlichkeit für 10+2 Minuten auf die Bank. Somit musste Riehen während zehn Minuten mit nur neun Feldspielern spielen. In dieser Zeit musste auch Stauffiger für zwei Minuten auf die Bank, weil er einen Gegenspieler sperrte. In Überzahl gelang es ULA nach einem Gewühl im Strafraum auszugleichen. Obwohl Riehen am Schluss nochmals vehement den Siegtreffer suchte, schaffte man es trotz einigen Chancen nicht, das Spiel für sich zu entscheiden. So musste auch das zweite Spiel gegen ULA in die Verlängerung gehen.
Riehen musste in diesem Jahr bereits vier Mal in die Verlängerung und konnte nie gewinnen. Und obwohl dieses Mal vieles besser gemacht wurde, erzielte ULA nach rund sieben Minuten den Siegtreffer. In der Mitte vor dem eigenen Tor ging ein Spieler vergessen, welcher nach einem genauen Zuspiel flach ins lange Eck einschiessen konnte.
Die Niederlage wäre sicher vermeidbar gewesen, vor allem weil Riehen die Effizienz vermissen liess, welche sie in der Hinrunde auszeichnete.
Kader: Thierry Liechti (Goali), Bachhofer Kay (0 Tore/1 Assist), Freivogel Dominik (0/0), Galland Chris (0/0), Keller Matthias (0/0), Kuster Tobias (1/0), Müller Mario (0/0), Niederberger Christoph (0/0), Schmidlin Thomas (0/1), Stauffiger Reto (1/0), Walker Simon (0/0)