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Der Leitfaden der Luftfahrtvereinigung gibt Hinweise für den Versand batteriebetriebener Geräte zur Sendungsverfolgung im Luftverkehr
Die Luftfahrtvereinigung IATA hat einen neuen Leitfaden für die Verwendung batteriebetriebener Geräte zur Sendungsverfolgung / Datenlogger herausgegeben (Battery Powered Cargo Tracking Devices/Data Loggers). Beschrieben sind dort die Vorschriften für die Beförderung von Lithiumbatterien im Luftverkehr, mit denen diese Geräte betrieben werden. Eine Zusammenstellung der häufigsten Fragen und Antworten zum Thema ergänzt das 15seitige Dokument in englischer Sprache.
Der Leitfaden basiert auf der Ausgabe 2017-2018 der ICAO-T.I. und der 58. Ausgabe der IATA-DGR, Section II of Packing Instructions (PI) 967 and PI 970.
Quelle: Gefahrgut online / Foto: DHL
Spanien hat die für das Jahr 2017 geltenden Beschränkungen bei der Beförderung gefährlicher Güter im internationalen Straßenverkehr veröffentlicht. Sie sind online abrufbar
Übersichtskarte mit allen betroffenen Straßen ist an gleicher Stelle zu finden. Alle Dokumente stehen nur in spanischer Sprache zur Verfügung.
Quelle: Gefahrgut-online.de
Seit dem 1. Januar 2017 ist die Verordnung (EU) 2016/403 in Kraft. Anhang I der Verordnung listet die Arten von schwerwiegenden Verstößen gegen die Unionsvorschriften für den gewerblichen Straßenverkehr auf, die zur Aberkennung der Zuverlässigkeit von Kraftverkehrsunternehmern führen können.
Die Verordnung benennt drei Kategorien von Verstößen (schwerste, sehr schwerwiegende und schwerwiegende) entsprechend der von ihnen ausgehenden potenziellen Gefahr tödlicher oder schwerer Verletzungen. Als Unterpunkt 9 führt diese sogenannte „Todsündenliste“ auch Verstöße gegen die Richtlinie 2008/68/EG an (Beförderung von Gefahrgut auf der Straße) (siehe unten).
In dieser Liste sind nur die Verstöße aufgeführt, für die ein Verkehrsunternehmen in vollem Umfang oder teilweise haftet. Der Grad der Haftung eines Verkehrsunternehmens für den Verstoß wird nach den nationalen Durchsetzungsverfahren der Mitgliedstaaten bewertet. (gg/gh)
Verstösse gegen die Richtlinie 2008/68/EG
Schwerste Verstösse (MSI):
Wir bedanken uns bei all unseren Kunden und Geschäftspartnern für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit im zu Ende gehenden Jahr.
Für 2017 wünschen wir Ihnen einen erfolgreichen Start, weiterhin viel Freude und gute Gesundheit.
Herzlichst
LCS CONSULTING + LCS MANAGEMENT GmbH
Bernhard W. Künzi, Daniela Künzi, Pascal Künzi, Andrea Müller
Ab sofort steht das ADR 2017 unter folgendem Link kostenlos zum Download in deutscher Sprache bereit: https://www.astra.admin.ch/astra/de/home/fachleute/fahrzeuge/gefaehrliche-gueter/recht-international.html
Vereinfachungen zur Entlastung der Fahrzeughalterinnen und Fahrzeughalter
Die ersten beiden Nachprüfungen von Lastwagen, Sattelschleppern und deren Anhängern, die nur im Binnenverkehr fahren, werden künftig in einem Intervall von zwei Jahren durchgeführt. Dies trägt der technischen Entwicklung dieser Fahrzeuge Rechnung. Bisher erfolgte die amtliche Nachprüfung von Anfang an jährlich. Mit der Änderung werden Fahrzeughalterinnen und Fahrzeughalter entlastet. Bei Fahrzeugen, die im internationalen Verkehr eingesetzt werden, bleiben die heutigen Nachprüffristen unverändert.
Quelle: Bundesamt für Strassen (ASTRA) v. 16.11.2016
Im europäischen Landverkehr sind Gefahrzettel gemäß ADR/RID/ADN 2013 noch bis 30. Juni 2019 erlaubt. Dies gilt nicht für den Seeverkehr. Andere Kennzeichen sind ebenfalls ausgenommen.
In ADR/RID/ADN 2017 wird die Übergangsvorschrift in Unterabschn. <ip-pii> geändert. Künftig dürfen somit „alte“ Gefahrzettel, welche den bis zum 31. Dezember 2014 geltenden Vorschriften des Abs. <ip-pii>.1.1 (= ADR/RID/ADN 2013) entsprechen, bis 30. Juni 2019 weiterverwendet werden.
Hintergrund für die Verlängerung dieser Frist: Es ist vorgesehen, die Regelungen für Gefahrzettel in ADR/RID/ADN 2019 erneut zu modifizieren.
Diese Fristverlängerung gilt allerdings nur für den europäischen Landverkehr, nicht aber im Seeverkehr. Im IMDG-Code, Amdt. 37-14 ist diese Übergangsregelung für Gefahrzettel derzeit in der Bemerkung in <ip-pii>.1.1.3 enthalten. Mit dem Amdt. 38-16, das ab 1. Januar 2017 freiwillig angewendet werden darf und ab 1. Januar 2018 verbindlich anzuwenden ist, wird diese Bemerkung ersatzlos gestrichen. Bei multimodalen Transportketten ist bezüglich der Formvorschriften für Gefahrzettel also Vorsicht geboten.
Die Fristverlängerung im europäischen Landverkehr gilt nur für Gefahrzettel, nicht jedoch für
Wer gefährliche Güter in und nach Polen transportiert, muss ab sofort im Beförderungspapier Name und Adresse des Inhabers des beförderten Gutes eintragen. Dies sieht Artikel 13, Absatz 2, des Gesetzes zur Änderung des polnischen Energierechtgesetzes vor, welches am 2. September 2016 in Kraft getreten ist.
Diese laut Aussage von Logistikunternehmen sowie polnischen Gefahrgutspezialisten selbst für das polnische Infrastrukturministerium MliR überraschende Anforderung ist vom Energieministerium voraussichtlich aus fiskalrechtlichen Gründen und ohne Anhörungen eingeführt worden.
Das Infrastrukturministerium hat nach Aussagen von Logistikunternehmen die Überwachungsbehörden (ITD) angewiesen, bis zur Klärung des Sachverhalts von einer Ahndung bei Nichterfüllung dieser Vorschrift abzusehen. Mängel in den Transportpapieren kosten den Verlader wie auch den Beförderer in Polen normalerweise 300 Zloty (70 Euro) beziehungsweise werden mit bis zu zwei Jahren Haft bestraft.
Nach Mitteilung des Umweltberatungsunternehmens Umco sind noch keine Ahndungen im Zusammenhang mit dieser Anforderung bekannt. Trotzdem empfehlen polnische Niederlassungen international tätiger Logistikdienstleister, Name und Adresse des zum Zeitpunkt der Beförderung bekannten Besitzer des Gefahrguts in die Beförderungspapiere einzutragen.
Die bisher gebräuchlichen standardisierten Dokument (z.B. CMR) sehen die Angaben des Eigners des Transportgutes nicht vor.
28/9/2016
Um die Anmeldung von Gefahrguttransporten am Gotthard Strassentunnel zu vereinfachen und zu vereinheitlichen, gilt ab 1.10.2016 folgendes Anmeldeprozedere:
An beiden Tunnelportalen melden sich die Transporteure beim Container des Thermoportals an (Südportal analog heute, Nordportal neues Prozedere).
Am Nordportal muss die Anmeldung nicht mehr über den Werkhof Göschenen erfolgen. Sie kann direkt beim Container Thermoportal erfolgen (Beachtung der neuen Signalisation).
Dies stellt eine grosse Vereinfachung und Verbesserung für die Transporteure dar, da sie anschliessend wieder direkt auf die Autobahn einfahren können.
Ausserhalb der Präsenzzeiten beim Container Thermoportal (Mo-Fr von 20.00 - 05.00 // Sa-Mo 14.00 - 05.00 Uhr) erfolgt die Anmeldung telefonisch direkt bei der Polizei auf 041 886 81 81 unter Angabe der Bewilligungsnummer. Die telefonische Anmeldung muss unmittelbar vor der Einfahrt in den Tunnel erfolgen.
Quelle: www.astra.admin.ch
Quelle: Bild vom 23.09.2016
Elchingen – Am Autobahnkreuz Ulm / Elchingen ist am Freitagmorgen ein Sattelauflieger mit Gefahrgut in Brand geraten.
Der Lkw hatte Airbags, Farbfässer und Maschinenteile geladen. Während der Fahrt bemerkte der Fahrer, dass ein Reifen des Aufliegers qualmte und Feuer fing. Er hielt an und versuchte gemeinsam mit seinem Beifahrer, die Flammen mit Feuerlöschern zu bekämpfen. Das funktionierte jedoch nicht, also koppelten sie den Auflieger ab, um das Fahrerhaus in Sicherheit zu bringen.
Erst die Feuerwehr konnte den Brand unter Kontrolle bringen. Es kam zu kleineren Explosionen der Airbag-Zünder auf der Ladefläche.
► Die Autobahn A 8 musste während der Löscharbeiten in beiden Fahrtrichtungen gesperrt werden.