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Unwetter im Kanton Wallis - Umfangreiche eingesetzte Mittel und Empfehlungen
Nach den anhaltenden Unwettern der letzten Tage bleibt die derzeitige Lage im gesamten Kantonsgebiet kritisch, insbesondere was das Strassennetz und die weiterhin instabile geologische Situation betrifft.
Häufige Erdrutsche, Schlammlawinen, Erdrutsche und Steinschläge unterbrechen immer noch den Verkehr auf einigen Abschnitten.
Niederschläge werden noch bis einschliesslich Donnerstag erwartet. Das Kantonale Führungsorgan empfiehlt weiterhin, sich von Wasserläufen (auch von Bachbetten) fernzuhalten, sich auf notwendige Reisen zu beschränken, Waldstrassen und von Bäumen gesäumte Wege zu meiden, mit erhöhter Vorsicht auf dem Strassennetz zu fahren, Keller und Tiefgaragen bei Überschwemmungen zu meiden und nicht mit dem Auto oder Fahrrad auf überfluteten Strassen zu fahren. Umfangreiche Mittel werden vom Kanton und den Gemeinden eingesetzt.
Im Kanton fallen weiterhin Niederschläge, und es wird erwartet, dass die Regenfälle nicht vor Donnerstag im Laufe des Tages aufhören. Durch diese starken Niederschläge und das Schmelzen des angesammelten Schnees sind die Böden wassergesättigt und führen zu geologischer Instabilität, insbesondere entlang von Verkehrswegen. Sie könnten auch zu Überschwemmungen von Flüssen führen. Auch wenn derzeit keine grösseren Ereignisse zu verzeichnen sind, kam es im ganzen Kanton zu zahlreichen Erdrutschen und Steinschlägen. Das Strassennetz ist von diesen Unwettern besonders betroffen und mehrere Strassenabschnitte sind derzeit für den Verkehr gesperrt. Der Strassenzustand kann live auf der Website der Kantonspolizei abgerufen werden: www.polizeiwallis.ch.
Das kantonale Führungsorgan (KFO) empfiehlt daher, mit erhöhter Vorsicht auf den Strassen zu fahren und die Reisen auf das Nötigste zu beschränken. Es empfiehlt ausserdem, sich von Wasserläufen (auch von Bachbetten) fernzuhalten, Forststrassen und von Bäumen gesäumte Wege zu meiden, bei Überschwemmungen Keller und Tiefgaragen zu meiden und nicht mit dem Auto oder Fahrrad auf überschwemmten Strassen zu fahren.
Angesichts der erwarteten Entwicklung der Lage und um im Bedarfsfall schnell handeln zu können, werden umfangreiche Mittel eingesetzt. Acht Feuerwehrkorps wurden mobilisiert, fünf regionale Führungsstäbe (Chablais, Haut-Lac, Vallée d’Illiez, Leytron und Stalden) sind vor Ort präsent. Die Dienststellen für Mobilität, Nationalstrassenunterhalt, Naturgefahren, Feuerwehr und Zivilschutz setzen derzeit rund 1’000 Personen ein.
Die Situation, die zumindest bis Freitag kritisch bleibt, wird von allen vor Ort engagierten Kräften weiterhin genau beobachtet.
Quelle: Kanton Wallis
Bildquelle: Kanton Wallis / Dienststelle Naturgefahren