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Als Johannes Elias Alder 1803 in einem Vorarlberger Dorf das Licht der Welt erblickt, ist ein weiteres Genie geboren, dessen Stern nach kurzem Aufblitzen im Meer der Vergessenheit versinkt.
Die Mutter wie der Vater hoffnungslos mit sich, ihren Kindern und ihrem harten Leben überfordert erkennen nicht, über welche einmalige Begabung ihr Kind verfügt.
Einem Inselbegabten gleich verfügt Elias über ein schier unglaublich feines Gehör und vermag mittels der Kirchenorgel ohne je Noten lesen gelernt zu haben Lieder zu komponieren und zu spielen, die nicht nur die Dorfbewohner ebenso anziehen wie verstören. Doch statt diese Begabung zu fördern, wird Elias weggesperrt und ist immer nur Außenseiter. Die wenigen Besucher des Dorfes, die Elias Genialität erkennen, vermögen ihn nicht dauerhaft aus der tumben Dorfgemeinschaft herauszuholen, zumal er unglücklich in seine Cousine verliebt ist und mit diesen Gefühlen nicht umzugehen weiß.
Robert Schneider schildert mit einer unglaublichen Sprachgewalt das Aufbäumen und den Untergang eines musikalischen Genies, der an sich selbst und den Unzulänglichkeiten seiner Umwelt scheitert.
Wer sich auf die auf alt getrimmte Sprache und die ungewöhnliche Geschichte einläßt, gerät in einen Strudel von Ereignissen, der nur eine Richtung kennt - immer dem Abgrund entgegen...
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