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In Erinnerung an die Verdingkinder
Zwei Nussbäume, ein Mäuerchen welches sich darum schlängelt, sowie ein eingebautes Wasser-Element. So ungefähr sieht es aus neben dem Fürstenwald in Chur: Es ist der Ort der Erinnerung an die Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen in Graubünden. Er soll an die betroffenen Kinder erinnern, die bis Anfang der 1980er Jahre zwangsversetzt und in verschiedenen Anstalten sowie Waisenhäusern misshandelt und missbraucht wurden. Heute wurde der Ort eingeweiht, dabei war auch Regierungsrat Jon Domenic Parolini. Laut ihm habe sich seit der Anerkennung im September 2017 einiges ereignet.