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eine selten vorkommende, mit Lähmungen einhergehende Krankheit, welche mit größerer Häufigkeit
bei Eisenbahnschaffnern in England beobachtet ist, wo sie Railway-spine (spr. réhlwe-spein), d. h. Eisenbahnrückgrat,
genannt wird. Sie bedingt in schweren Fällen zuweilen sofortigen Tod, während in leichtern sich die Kranken allmählich erholen,
jedoch noch lange die Zeichen von Störungen der Rückenmarksfunktionen darbieten.
Die Dauer der Krankheit erstreckt sich meist auf lange Zeit, bis zu mehreren Jahren, und in einzelnen Fällen ist eine Heilung
überhaupt nicht zu erzielen. Die Behandlung des ersten schweren Anfalles besteht in Anwendung geeigneter Reizmittel (Ätherinjektionen,
starker Kaffee etc.), später ist eine fortgesetzte diätetische und elektrische Behandlung am Platz,
verbunden mit dem Gebrauch kohlensäurehaltiger Eisenbäder, wie Kudowa, Elster
[* 4] etc.