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"The Making of Americans" von Gertrude Stein erzählt die Geschichte von den beiden Familien Dehning und Hersland über drei Generationen hinweg. Der Roman wurde zwischen 1902 und 1911 verfasst und erzählt das Aufbrechen von Europa in eine neue Welt nach Amerika. Es ist eine Geschichte über das Schicksal einzelner Figuren und gleichzeitig ein Versuch, die ganze Menschheit zu erfassen. Die von ihr beschriebene Gesellschaft des ausgehenden 19. Jahrhunderts zeigt nicht zuletzt überraschende Parallelen zur heutigen Situation auf. Die Sprachkünstlerin Gertrude Stein arbeitet in ihrem Roman mit exzessiv wiederholenden Textflächen, welche von anekdotischen Miniaturen unterbrochen werden.
Der Basler Regisseur Marcel Schwald hat sich mit dem 100jährigen Werk intensiv befasst und als Theaterstück auf die Bühne gebracht. Den 1'000-seitigen Roman hat er auf 30 Seiten verdichtet. Für den Prolog wird das Publikum von einer Metronom-Installation und von zwölf Drucker als Bühnendecke begrüsst. Wie sich die neue Fassung von "The Making of Americans" verändert hat und was das Publikum schon bald an der Zentralschweizer Premiere erwarten kann, erfährst du im Interview mit Regisseur Marcel Schwald. Sein Stück wird am 8., 10., und 11. März im Kleintheater zu sehen sein.
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