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Über uns
Die Schweizerische Friedensbewegung SFB kann auf eine lange Geschichte zurückblicken: Im April 1949, wenige Jahre nach den Schrecken des Zweiten Weltkriegs, versammelten sich Tausende Menschen aus über 70 Ländern am Welt-Friedenskongress in Paris. Mit dabei waren auch Pablo Picasso, Frédéric Joliot-Curie, Pablo Neruda, Paul Robeson, Ilja Ehrenburg, Salvador Allende, Anna Seghers und viele andere bekannte Persönlichkeiten. Der Welt-Friedenskongress richtete damals einen Appell an die Menschheit: «Von jetzt an ist der Friede die Sache aller Völker. Kein Mensch allein und kein Land allein, wohl aber alle gemeinsam vereint, können den Frieden verteidigen und den Krieg verhindern.»
Mit dem Gedanken der Einheit im Friedenskampf kamen auch die Schweizer Teilnehmer:innen am Pariser Kongress in ihr Land zurück. Es bildeten sich verschiedene regionale Friedenskomitees, die sich im Herbst 1949 zur Schweizerischen Friedensbewegung zusammenschlossen. Drei Solidaritätsgruppen waren massgeblich an der Gründung der SFB beteiligt: Die Hilfsorganisation Centrale Sanitaire Suisse, die Jugendorganisation «Frieden durch Aufbau», die in kriegszerstörten Ländern beim Wiederaufbau mithalf, sowie das Komitee für die Hilfe an das demokratische Griechenland.
Das Ziel der SFB ist bis heute die Schaffung einer breiten, alle Gegenden der Schweiz und die verschiedensten geistigen, religiösen und politischen Anschauungen umfassenden Bewegung, die in solidarischer Verbundenheit mit den Friedenskräften aller Länder und Völker ohne Ausnahme als Teil der mächtigen weltweiten Friedensbewegung das Wettrüsten beendet, die Entspannung durchsetzt, schliesslich den Krieg für immer von der Erde verbannt und den Frieden zum alles beherrschenden, unwiderruflichen Lebensgesetz macht. Die Schweizerische Friedensbewegung wendet sich gegen religiöse und ethnische Ausgrenzungen und tritt ein für Freundschaft und enge Beziehungen zu allen Völkern der Erde ohne Ausnahme und für den Abbau von Feindbildern aller Art.
Unser Symbol
Die Friedenstaube mit dem Oelzweig ist ein altes Symbol der menschlichen Friedenssehnsucht. Die Schweizerische Friedensbewegung hat seit ihrer Gründung 1949 die Friedenstaube Pablo Picassos als Symbol. Nicht von ungefähr. Pablo Picasso schenkte der Weltfriedensbewegung diese Taube. Sie wurde zum weltweiten Symbol des Friedenskampfes aller Völker.
Mit Frédéric Joliot-Curie, Pablo Neruda, Paul Robeson, Ilja Ehrenburg, Amilcar Cabral, Salvador Allende, Michail Scholochow, Martin Anderson Nexö, Anna Seghers und vielen anderen war Pablo Picasso auf dem Welt-Friedenskongress 1949 Schöpfer der Worte im Appell an die Menschheit:
«Von jetzt an ist der Friede die Sache aller Völker. Kein Mensch allein und kein Land allein, wohl aber alle gemeinsam vereint, können den Frieden verteidigen und den Krieg verhindern.»
Unsere Gründung
An der Gründung der Schweizerischen Friedensbewegung im Herbst 1949 waren so hervorragende Persönlichkeiten beteiligt wie Prof. André Bonnard, Dr. Hans von Fischer, Dr. Hugo Kramer, Frau Prof. Gertrud Woker, Frau Rosa Gilomen, Frau Hardegger, Arthur Villard und viele andere bekannte Menschen aus dem kulturellen und politischen Leben der Schweiz.
Sie haben, im Sinne der Worte des Appells des Welt-Friedenskongresses von Prag und Paris erkannt: die Arbeit für den Frieden kann nur gemeinsame Sache aller Völker sein; was für die Welt gut ist, ist auch gut für das Schweizer Volk.
Unsere Finanzen
Für die Aufbringung der für die Friedens- und Solidaritätsarbeit nötigen finanziellen Mittel und für deren Verwaltung besteht unter dem Namen «Schweizerische Friedensbewegung» ein Verein im Sinne des Zivilgesetzbuches. Dieser Verein nimmt im Rahmen der SFB und ihres Programms die Aufgaben einer Finanzkommission wahr. Er entscheidet in Absprache mit dem Vorstand und Sekretariat oder eingesetzten Kommissionen und Arbeitsgruppen über die Verwendung der gesammelten Mittel und Spenden. Der Verein berichtet an den Tagungen des Vorstands und an den Jahrestagungen der SFB über seine Arbeit. Er informiert über die eingegangenen Spenden und deren Verwendung.
Weitere Informationen zur Geschichte der Schweizerischen Friedensbewegung findest du in unserem erschienenen Buch: «Frieden. Gerechtigkeit. Menschenwürde.»
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