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Doppelter Fahrraddiebstahl
Karl-Paul ist schon ein armer Kerl, wird er doch immer wieder wegen seinen Wurzeln hochgenommen und die Wertgegenstände sofort in Sicherheit gebracht, wenn er auftaucht.
Doch eigentlich müsste Karl-Paul seine Sachen in Sicherheit bringen. Im Sommer wurde ihm schon einmal sein Fahrrad gestohlen und so musste er nach einem Training zu Fuss nach Hause. Zum Glück wurde das Fahrrad bald darauf wieder gefunden.
Aus dieser Situation mit glücklichem Ende hätte er eigentlich lernen müssen, dass man auch in Salenstein sein Fahrrad nicht ungeschlossen stehen lassen darf. Trotzdem glaubt er immer noch an das Gute im Menschen (jugendliche Naivität). Deshalb musste er nach einem Training sein Fahrrad erneut suchen. Leider war es wieder weg und Karl-Paul muss wohl wieder einem Familienangehörigen ein Fahrrad "klauen".
Schmerzen an Wade und Stirn
Für Petra's Gesundheit war das Korbballwochenende in Buochs nicht gerade förderlich. Beim Sie+Er-Turnier wollte sie sich von der besten Seite zeigen und sprintete nach jedem Ballgewinn sofort Richtung gegnerischen Korb. Leider hatten die Männer ihrer Mannschaft etwas Probleme mit dem Einschätzen der Geschwindigkeit, so dass sie immer wieder den Ball verpasste. Sie liess sich aber nicht beirren und rannte immer weiter. Das brachte der Mannschaft leider keinen Pokal ein, dafür durfte Petra am nächsten Morgen einen schönen Muskelkater als Andenken in Empfang nehmen.
Als Folge davon rannte Petra am Sonntag etwas weniger, benötigte aber zwischen den Spielen trotzdem frische Luft. So ging sie zum Fenster und lehnte sich etwas hinaus. Besser gesagt sie versuchte es. Denn gerade als sie die frische Luft einatmen wollte, zeigten ihr ein dumpfer Knall und ein stechender Schmerz an der Stirn, dass sie wohl besser zuerst das Fenster aufgemacht hätte.
Moorhuhn wichtiger als Rangliste des Schlussturnens
Am Schlussturnen "arbeitete" Karl-Paul zusammen mit Sascha im Rechnungsbüro und versuchte eine Rangliste zu erstellen. Da es nicht allzu viel Arbeit gab, verkürzte er die fühlbare Arbeitszeit mit dem Spielen von Moorhuhn (Winteredition). Wegen geringerer "Kampferfahrung" als Sascha kam er nicht an seine Punktzahl heran. Deshalb packte ihn der Ehrgeiz und er unternahm Versuch um Versuch - leider erfolglos.
Dann kam seine Stunde. Sascha "musste" am Präsidentencup die Männerriege bezwingen und Karl-Paul hatte Zeit, den Rekord zu brechen. Leider hätte er in dieser Zeit auch noch die Rangliste des Schlussturnens erstellen müssen. Die Resultate hatte er zwar alle eingegeben, aber für das Sortieren, das Layout und das Ausdrucken reichte die Zeit nicht - Moorhuhn war wichtiger.
So mussten am Ende des Schlussturnens die Jugendriegler, mit ihnen die Eltern und somit auch die Schützen warten und warten (hiermit möchte sich der Turnverein für dies entschuldigen).
Und was hat's gebracht? Nichts - denn Karl-Paul hat den Rekord natürlich nicht geknackt.
Früh austehen und dies erst noch vergebens!
Sascha steht am Morgen nicht gerade gerne auf, aber das weiss ja jeder. Noch schlimmer als das Aufstehen, um zur Arbeit zu gehen ist natürlich das Aufstehen am Sonntag. Wenn er aber etwas Tolles erleben kann (Korbball spielen, Dart spielen, etc.), dann schafft er es ab und zu doch noch vor Sonnenuntergang aus den Federn.
So kämpfte er sich an einem Sonntag aus dem Bett, holte seinen Bruder ab und fuhr mit ihm zusammen nach Weinfelden zur Thurgauer Meisterschaft im Dart spielen. Doch schon bevor sie ins Gebäude hinein gingen, hatten sie ein komisches Gefühl - es müsste eigentlich viel mehr Leute hier haben!
Nun diese Leute kamen schon noch, aber erst eine Woche später...
Surfer oder Kite?
In diesem Monat schaffte es nun auch noch ein Passivmitglied (und ehemaliges Aktivmitglied) auf diese Seite.
Fips ist ein begeisteter Wassersportler und fühlt sich beim Segeln gleichermassen wohl wie beim Windsurfen, Wakeboardfahren und seit neuestem auch beim Kite-Surfen. Seine Sommerferien verbrachte er dank Wind immer auf dem See. Bei starkem Wind war er mit dem Surfer, bei schwächerem Wind mit dem Kite unterwegs.
An einem dieser Tage versuchte er getreu seinem Lebensmotto "Touch the Limit" trotz starkem Wind mit dem Kite sein Glück. Leider war der Wind zu stark, so dass er bald Probleme kriegte. Fips brachte den Kite nicht mehr in die Höhe und so trieb er wie ein Anfänger im See. Elisabeth besuchte ihn mit ihrem Windsurfer immer wieder und lachte sich wahrscheinlich ins Fäustchen. Ihr Mann dagegen verfluchte den Entscheid, es mit dem Kite versucht zu haben. Liebend gerne wäre er auch mit vollem Tempo über den See geheizt, stattdessen wurde es immer kälter im Wasser und die Nerven lagen blank.
Bei der Arenenberger Badi war er so nahe am Land, dass er sein Zeug zusammenpackte und an Land ging. Leider wurde er dann noch von ein paar hämisch grinsenden "Kollegen" begrüsst. Was für ein Pech!
Wenn ein Lehrer einen Gartenzaun montiert...
An einem Samstag im April! verlies seine Frau früh morgens das Haus, um einen Korbballkurs zu besuchen. R.B. aus F. wollte die Ruhe ausnützen und seine handwerklichen Fähigkeiten ein weiteres Mal unter Beweis stellen. Der Gartenzaun, welcher immer noch in Einzelteilen in der Garage liegt, soll heute komplett aufgestellt werden. Welche Frau träumt nicht von solch einer Überraschung, wenn sie nach Hause kommt? Schnell rein in die Arbeitsklamotten und los geht's! Die Pfähle hatte er ruck-zuck in den Boden gerammt - selbstverständlich mit der Spitze nach unten. Doch wie werden jetzt die Latten montiert? Hmm, Pfähle werden mit der Spitze nach unten eingeschlagen, geschrieben wird auch mit der Spitze nach unten, also kommt die Rundung der Latten bestimmt auch nach unten. Und tatsächlich, nach wenigen Stunden war das Werk vollbracht. Stolz zeigte R.B. aus F. am Abend seiner Frau das Ergebnis, aber anstelle von viel Lob erntete er leider nur Gelächter. Mittlerweile ist der Zaun ordentlich montiert worden und schmückt einen Garten irgendwo in F.
Das Boot wollte nicht so wie Kurt
In diesem Monat waren unsere Vereinsmitglieder sehr ruhig, weshalb nun erstmals ein Ehrenmitglied auf dieser Seite vertreten ist.
Kurt fuhr wieder einmal mit seinem Boot aus und in Berlingen versuchte er an Land zu gehen. Er wollte das Schiff an der Hafenmauer befestigen und schwang sich locker zum Bug, um von dort aus das Seil an einem Ring an der Hafenmauer zu befestigen. Er ergriff den Ring und wollte gerade das Seil durchziehen, als sich das Schiff wieder von der Hafenmauer entfernte. Kurt war nun in einer sehr unangenehmen Situation. Das Schiff trieb immer weiter weg, bis er mit den Füssen vom Boot fiel und am Ring hing.
Wäre er noch ein Aktivturner, so wäre er locker die Mauer hochgeklettert, aber die Schwerkraft zwang ihn ins Wasser. Da er nun schon mal bis zum Bauchnabel im Wasser stand, watete er dem wegtreibenden Boot durch den Hafen nach.
Kurt versuchte keine zweite Landung, sondern fuhr zurück nach Hause, um sich trocken anzuziehen. Einen zweiten Versuch wollte er nicht riskieren und so fuhr er anschliessend mit dem Auto nach Berlingen.
Wann beginnt das Lager?
Fränzi engagiert sich sehr für die Jugend und begleitet deshalb immer wieder die J+S-Wintersportlager als Leiterin. Die Lager werden immer in den Frühlingsferien von Montag bis Samstag durchgeführt. Leider lagen in diesem Jahr die Ostern so, dass das Lager gleich am Ostermontag startete (glaubte Fränzi). Sie wäre an diesem Feiertag lieber noch zu Hause geblieben, aber die Jugendlichen warten ja auf sie.
So musste Jörg am Montag sehr früh aufstehen und Fränzi nach Frauenfeld fahren. Am Bahnhof warteten sie aber alleine, so dass sie zum Marktplatz fuhren, um den Car zu finden. Leider war auch er nicht dort. Nach langem hin und her nahm Fränzi den Infozettel hervor, um herauszufinden, wo der Car zu finden sei. Nach genauem Durchlesen des Infozettels konnte Fränzi folgende Schlüsse ziehen:
Das Lager begann nämlich erst am Dienstag, sodass der arme Jörg am nächsten Tag schon wieder früh aufstehen musste um Fränzi ein zweites Mal nach Frauenfeld zu fahren.