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Warum diese Initiative - ein Rückblick
Als sich 1984 die Zürcher Filmschaffenden aufmachten, etwas zu verändern und den Verein Zürich für den Film gründeten, war das Filmemachen in erster Linie ein selbstausbeuterisches Hobby, das immense Leidenschaft und Leidensfähigkeit voraussetzte. An den ersten Filmkursen an den Kunstgewerbeschulen und ab 1966 an den Solothurner Filmtagen hatten sich Talente einer neuer Generation von Filmschaffenden gezeigt. Das lebendige Schweizer Cinéma Copain blieb aber eine marginale Angelegenheit – vor allem im Vergleich mit dem blühenden Filmschaffen vieler Nachbarländer.
Aber auch hierzulande, insbesondere in Zürich, begann sich das Filmemachen in den siebziger Jahren zu professionalisieren. Strukturen wurden geschaffen, Filmverleiher und das Publikum interessierten sich vermehrt für einheimische Filme. Das Bundesamt für Kultur unterstütze bereits seit 1963 Dokumentarfilme und ab 1970 auch Spielfilme, allerdings mit minimalen Mitteln. Erste Erfolgsfilme aus Zürich – allen voran «Die Schweizermacher» von Rolf Lyssy (1978) – sorgten für Schlangen vor den Kinos und beeinflussten zunehmend auch gesellschaftspolitische Debatten.
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