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Der Iran forciert laut einem Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA sein umstrittenes Atomprogramm. Die Uran-Anreicherung sei deutlich ausgebaut worden, hiess es in dem vertraulichen Dokument, das der Nachrichtenagentur Reuters am Freitag vorlag.
Die IAEA habe "weiter ernsthafte Sorgen wegen der möglichen militärischen Dimensionen des iranischen Atomprogramms", hiess es weiter. Ausserdem fehle der Atomenergiebehörde eine glaubhafte Erklärung Teherans für verschwundenes Uranmetall.
Angereichertes Uran kann zivilen Zwecken dienen, ist aber auch für den Bau einer Atombombe notwendig. Der Iran will das Material nach eigenen Angaben für die Forschung verwenden.
Der Streit über das iranische Atomprogramm hatte sich jüngst verschärft. Die Europäischen Union hat ein Öl-Embargo verhängt und will die Islamische Republik mit dem Ausfall der lukrativen Einnahmen zum Einlenken zwingen.
Der Iran hat seinerseits damit gedroht, die Strasse von Hormus zu blockieren, eine der weltweit wichtigsten Handelswege. Die US-Marine ist mit einem Verband in der Region und hat ankündigt, die Wasserstrasse offen zu halten. In Israel wurde derweil öffentlich über einen präventiven Militärschlag gegen verdächtige Nuklearanlagen im Iran spekuliert.