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Sport im Sinne einer praktischen Aktivität oder einer Veranstaltung hat zahlreiche externe Effekte (soziale Bindung, Bildung, Gesundheit usw.) und weist auch gewisse Besonderheiten auf (z. B. die Vorliebe des Publikums für unsichere Resultate). Diese Elemente kombiniert mit der Art und Weise, wie Sportaktivitäten durchgeführt werden (hauptsächlich in Vereinen, die auf Freiwilligenarbeit basieren), erklären, weshalb Sport in den meisten Ländern eine (quasi-)öffentliche Dienstleistung ist, die durch direkte und/oder indirekte Subventionen finanziert wird.
Die Sportregulierung befasst sich mit den Verbindungen zwischen der (halb-)staatlichen Sphäre und der Welt des Sports und stützt sich dabei auf einen multidisziplinären Ansatz (Wirtschaft, strategisches Management, Soziologie, Geschichte). Im Rahmen seiner Lehr- und Forschungstätigkeiten, die in einem universitären Rahmen oder über Mandate von internationalen Sportverbänden durchgeführt werden, beschäftigt er sich zudem mit den (Selbst-)Regulierungsmechanismen dieses atypischen Tätigkeitsfeldes.