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Ab Freitag in TEC21
Das HarmoS-Konkordat soll die schweizerische Schullandschaft vereinheitlichen. Dass diese Annäherung architektonisch viel Spielraum lässt, zeigen zwei Primarschulen im Kanton Freiburg.
«Er war vor allem Zürcher», schrieb Alt-Stadtpräsident Sigmund Widmer 1983 in seinem Nachruf über Werner Stücheli. Der 1916 in Zürich Wiedikon geborene und zeitlebens in seiner Heimatstadt wohnhafte Architekt die bauliche Entwicklung Zürichs ab den 1950er-Jahren entscheidend geprägt. Knapp 100 realisierte Bauten und Projekte, davon 67 in Zürich und neun mit der Auszeichnung für gute Bauten der Stadt Zürich geehrt, umfasst die Bilanz seiner knapp vierzigjährigen Schaffenszeit.
Die Initialzündung war der Wettbewerbserfolg für die veterinärmedizinische Fakultät der Universität Zürich, der 1946 zur Bürogründung führte. Bereits das erste realisierte Projekt des Büros, die Siedlung Köschenrüti (1949), wurde mit der Auszeichnung für gute Bauten der Stadt Zürich prämiert. Es folgten prominente Aufträge wie das Geschäftshaus zur Bastei am Schanzengraben (1955), das erste Hochhaus in der Zürcher City überhaupt, das Hochhaus Schmiede Wiedikon (1958) und das Geschäftshaus Schanze (1962).
Neben seiner praktischen Tätigkeit als Architekt engagierte sich Werner Stücheli in verschiedenen Fachgremien, darunter dem Baukollegium der Stadt Zürich und der Kommission der Freiräume der Stadt Zürich, wo er sich für die Seepromenade nach Wollishofen und den Fussweg entlang dem Schanzengraben einsetzte. Als Chefarchitekt der Schweizerischen Gartenbauausstellung G59 regte er an, Pendelschiffe zum Ausstellungsgelände einzuführen – die Stadt bestreibt die beliebten Schiffe noch heute auf der Limmat.