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Der Rebhang bei Riehen wurde aufgrund seiner ausgezeichneten Südlage in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit etlichen Kleinbauten bestückt. Bereits 25 Jahre vor dem Bau dieses Wochenendhauses hatte Paul Artaria zusammen mit seinem damaligen Büropartner Hans Schmidt ein Haus auf einer benachbarten Parzelle errichtet (Vgl. Wohnhaus Schlipf). Kennzeichnend für den Entwurf ist der Einbezug der Topografie: Die Räume, die hintereinander auf drei Niveaus aufgereiht und in der Hanglage gestaffelt sind, werden vom Dach vereint. Im Norden, an oberster Stelle, befindet sich eine kleine Schlafkammer. In der Mitte ist der grösste Raum situiert: ein Aufenthaltsraum, der mit einem grosszügigen Fenster den Blick nach Westen freigibt. Die Laube vermittelt zwischen den Innenräumen und dem weitläufigen Garten. Die Ostwand mit Kamin wurde so nahe wie möglich an die Grundstückgrenze gesetzt, sodass der Gartenraum optimal genutzt werden kann und die Aussicht gegen Süden und Westen frei bleibt. Das Wochenendhaus sollte nach dem Auszug der Töchter mit wenig Aufwand in einen ständigen Wohnsitz für die Eltern umgewandelt werden können. Das Projekt aus der frühen Nachkriegszeit mit seinem minimalistischen, aber funktionalen Grundriss basiert auf Idealen, die heute in der Tiny-House-Bewegung wieder aktuell sind und Inspiration für platzsparendes Wohnen bieten können.
Artaria, Paul: Individuelle Wohnhäuser aus Holz, in: Das Werk 4/1952, S. 108.
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