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Nach einer sogenannten skin-sparing-Mastektomie, bei welcher der Hautmantel grösstenteils erhalten werden kann, oder bei eher kleinen Brüsten, wählen wir die Rekonstruktion mit Expandereinlage. Nach dem Auffüllen des Expanders wird in einer Folgeoperation ein Silikonimplantat eingelegt und allenfalls die gesunde Brust angepasst. Diese relativ einfache und sichere Methode der Brustrekonstruktion wird weltweit am häufigsten durchgeführt.
Eingriff
Beide Eingriffe werden stationär in Narkose durchgeführt.
Wir platzieren eine Expanderprothese unter den Brustmuskel und müssen in der Regel eine Drainage einlegen, welche aber nach 1 bis 2 Tagen wieder entfernt werden kann. Durch das Eingehen durch die alte Narbe können wir zusätzliche Narben vermeiden. Und dank Verwendung von resorbierbaren Fäden erübrigt sich die Fadenentfernung.
2 Wochen nach dem Eingriff kann mit dem Auffüllen des Expanders begonnen werden. Für diese schmerzlose Füllung kommen Sie alle 1 bis 2 Wochen in die Sprechstunde. Ist das Volumen der bestehenden Brust angepasst, kann die 2. Operation zur definitiven Implantateinlage geplant werden. Bei starker Asymmetrie der Brüste kann diese im gleichen Eingriff angepasst werden. Danach sollten Sie rund 6 Wochen Tag und Nacht einen BH tragen und sportliche Aktivitäten wie Joggen und Reiten während dieser Zeit vermeiden.
In einer weiteren Operation kann die Brustwarze rekonstruiert werden.
Nachwirkungen
Das eingesetzte Implantat wird im Körper von einer feinen Bindegewebshülle umgeben. Selten führt eine Verdickung dieser Hülle zu einer Kapselfibrose. Mögliche Nachblutungen, Infektionen und unschöne Narben sind gut behandelbar.