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Ein bekanntes Volumen Luft (m³/h) wird über einen Probenahmekopf durch einen Filter gesogen. Im Probenahmekopf werden alle Partikel, die grösser als 10 µm sind abgeschieden. Nur die feineren Partikelteile werden auf einem Filter abgelagert und ihre Menge nach einem der folgenden Verfahren bestimmt. Aus der Ablagerungsmenge [µg], dem Luftvolumen [m³/h] und der Expositionsdauer [h] kann die Luftbelastung in µg/m³ berechnet werden.
a)
Hivol (High volume sampler)
Der Filter mit den abgelagerten feineren Partikelteile wird täglich gewechselt und die Masse des abgelagerten Staubs im Labor gewogen. Die Werte sind erst nach mehreren Tagen verfügbar. Dies ist das Referenzverfahren.
b)
ß-Meter
Die abgelagerte Masse der feineren Partikelteile auf dem Filter wird mit Hilfe von ß-Strahlung bestimmt und der Massewert direkt verrechnet. Die Werte sind sofort verfügbar. Nach provisorischer Umrechnung auf das Referenzverfahren können Stundenmittelwerte publiziert werden. Die Werte werden am Ende des Messjahres definitiv auf das Referenzverfahren umgerechnet.
c)
FIDAS
Die Luft wird in eine Messkammer gesogen und mit einer starken, weissen Lichtquelle bestrahlt. Die Partikel fliegen einzeln durch den sehr fein gebündelten Lichtstrahl in der Messkammer. Je nach Grösse des Einzelpartikels kommt es zu einer anderen Lichtstreuung. Aus dem im rechten Winkel zur Lichtquelle gemessenen Streulicht kann die Partikelgrösse bestimmt werden. Aus Grösse und Anzahl der Partikel wird dann die Feinstaubmasse berechnet.
d)
TEOM (Tapered element oszillating microbalance)
Der Filter mit den abgelagerten feineren Partikelteile wird kontinuierlich mit einer Mikrowaage gewogen und der Wägewert direkt auf das Referenzverfahren verrechnet. Seit 2016 bei OSTLUFT nicht mehr im Einsatz.