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Der Wolf wäre besser in Polen geblieben. Er wäre dann wohl hungrig, aber wahrscheinlich noch am Leben. Auf der Suche nach Nahrung wird er im Revier von Busow erschossen. Wölfe sind geschützt. Reporter Schreiber will fürs Magazin recherchieren. Dies wird bewilligt, er reist nach Busow, ganz im Osten Deutschlands. Er trifft Baron von Vitzewitz, der den Wolf getötet hat. Der Baron ist geborener Wessi, der den Besitz seiner Vorfahren zu einem fairen Preis zurückgekauft hat und hart als Landwirt arbeitet. Schreiber stellt fest, dass Vitzewitz dem Wolf nur den Gnadenschuss verpasst hat. Schreibers Reportage scheint zu platzen. Schreiber, der auch Hobbyjäger ist, kann an der hiesigen Gänsejagd mitmachen. Am Schluss ist, neben vielen Gänsen, auch ein Jäger tot. Jetzt hat Schreiber seine prickelnde Geschichte, gespickt mit Ost-West-Beziehungen.
Werner Schmitz, Schreiber und der Wolf, Grafit Verlag, 2003, 191 Seiten
5. April 2005
Marianne de Mestral