Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03095.jsonl.gz/2017

Der Zyklon Idai richtete in Mosambik, Simbabwe und Malawi grosse Schäden an und forderte Hunderte Menschenleben. Mosambik ist am stärksten betroffen. Die Schweiz leistete Nothilfe, indem sie Expertinnen und Experten des Schweizerischen Korps für humanitäre Hilfe entsandte und Hilfsgüter schickte. Die Humanitäre Hilfe der DEZA konzentriert sich auf die Bereiche Wasser, Logistik und Ernährungssicherheit.
Der Zyklon Idai im südlichen Afrika
Am Donnerstag, 14. März 2019, traf der Zyklon Idai 1200 km nördlich der mosambikanischen Haupstadt Maputo bei der Stadt Beira auf Land. Idai ist einer der stärksten tropischen Stürme in Südostafrika der letzten 30 Jahre.
Entsenden von Experten und Hilfsgütern
Am Samstag, 16. März 2019, entsandte die Humanitäre Hilfe der DEZA Expertinnen und Experten des Schweizerischen Korps für humanitäre Hilfe (SKH) nach Mosambik. Diese haben eine Lagebeurteilung vor Ort vorgenommen und erste Soforthilfemassnahmen in den Bereichen Logistik, Notunterkünfte und Trinkwasser eingeleitet. Mit der ersten Staffel wurden bisher zwölf Tonnen Hilfsgüter in das Katastrophengebiet transportiert. Sie bestanden zum grössten Teil aus Material und Werkzeug zum Bau von Unterkünften.
Fokus auf Wasser, Logistik und Ernährungssicherheit
Aufgrund der grossen Bedürfnisse hat die die Humanitäre Hilfe der DEZA am 22. März 2019 eine weitere Lieferung von Hilfsgütern für die Wiederherstellung der Trinkwasserversorgung in der Region Chimoio entsandt. Eine zweite Staffel von Fachexpertinnen und Fachexperten hat diese Hilfsgüterlieferung begleitet. Das Team setzt sich vor allem aus Wasserexperten und Logistikern zusammen.
Zusätzlich stellt die Schweiz den UNO-Organisationen, die vor Ort die Flutkatastrophe bekämpfen, vier SKH-Angehörige zur Verfügung. Insgesamt stellt die Humanitäre Hilfe der DEZA 2 Millionen Franken für die Bewältigung der Not in Südostafrika bereit. Die Hälfte davon wird für die eigenen Aktionen der Humanitären Hilfe der DEZA im Bereich Wasser eingesetzt. Die andere Hälfte wurde UNO-Organisationen ausbezahlt, die die Flutkatastrophe in Mosambik, Simbabwe und Malawi bekämpfen.
Mosambik ist ein Schwerpunktland der Entwicklungszusammenarbeit der Schweiz.