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Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit – die Forderungen der Französischen Revolution bewegen um 1800 ganz Europa. Das aufgeklärte Bürgertum verhandelt die Ideen einer neuen, gerechteren Gesellschaft. Die Menschen diskutieren über Philosophie, Recht, Literatur und Kunst. Auf die Französische Revolution folgt keine stabile, demokratische Ordnung. Die Machtergreifung Napoleons führt zu den nach ihm benannten Kriegen: Europäische Staaten stehen sich in wechselnden Bündnissen gegenüber. Die kriegerischen Wirren schränken das freie Reisen stark ein, aber während des kurzen Friedens von Amiens 1802 strömen zehntausende britische Reisende auf den Kontinent – unter ihnen auch Turner.
Der Wunsch nach einer Republik, in der alle dieselben Rechte haben, führt in verschiedenen europäischen Staaten zu Aufständen und Revolutionen. In deren Folge wird die Schweiz 1848 als moderner Bundesstaat gegründet.