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27. März 2003
Regierungsrätin Rita Fuhrer stimmte gegen die Aufhebung des Schächtverbotes
Wie erst jetzt bekannt wurde, hat Regierungsrätin Rita Fuhrer (SVP) die Aufhebung des Schächtverbotes NICHT befürwortet. In der Vernehmlassung zur Revision des Tierschutzgesetzes hatte sich die Zürcher Regierung - neben Basel Stadt - die einzige Kantonsregierung der Schweiz - zugungsten der Aufhebung des Schächtverbotes ausgesprochen. Angeführt wurde diese Unmenschlichkeit von der Grünen Regierungsrätin Verena Diener. Mehr dazu siehe VN03-1
Bei einer früheren Anfrage hatte Rita Fuhrer die Auskunft, wie sie gestimmt habe, noch verweigert, aus Solidaritä zum Gesamtregierungsrat. Nun hat sie sich im Wahlkampf offenbar dafür entschieden, nicht ihren Kopf hinzuhalten für Unmenschlichkeiten ihrer Regierungskollegen. Richtig so! Danke, Frau Fuhrer. Solidarität mit Unmenschlichkeit ist falsche Solidarität.
Bei der mobilen Plakatkampagne gegen Verena Diener und Unmenschen im Regierungsrat hat es bisher weniger Plakatbeschädigungen gegeben als erwartet. Die Bevölkerung reagiert vorwiegend positiv. Auf einem Plakat wurde eine kleine Änderung mit grosser Wirkung angebracht: Auf der Fussnote, welche die Duden-Definition des Begriffs "Unmenschen" wiedergibt, wurde im Text *= grausame Menschen (Duden) der Buchstabe "D" durchgestrichen und durch ein "J" ersetzt, was natürlich zu einer unzulässigen Verallgemeinerung geführt hat und deshalb von der Plakatgesellschaft (CH-Media, Glattbrugg) überklebt wurde; nur eine kleine Minderheit der Juden praktiziert die grausame Schächttradition.
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