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Hoch über dem Limpachtal erhob sich einst die Burg Balmegg. Heute sind auf dem Burghügel nur noch ein paar Steine zu sehen. Die Burg stand einst auf einer Sandsteinnase, die aus der steilen Südflanke der ersten Kette des Bucheggbergs herausragt. Im Süden und Westen war sie durch das stark abschüssige Gelände geschützt, im Norden und Osten durch einen Graben. Die Burg ist 1241 erstmals erwähnt. Erbaut wurde sie wohl von den Grafen von Buchegg, die vor dem Bau der Burg Buchegg zuerst auf der Teufelsburg, dann auf der Burg Balmegg gelebt haben sollen. Dort setzten sie dann Dienstmänner ein. So auch ihren Verwandten Burkhart Senn von Münsingen. Einer seiner Knechte erschlug 1311 den Edlen Johann von Messen, und weil die Burg Balmegg dem Mörder Schutz gewährte, zerstörten die Berner die Burgen Münsingen und Balmegg. Zwar erlaubten 1314 Solothurn und Bern Burkhart Senn, die Burg wieder aufzubauen, doch wurde sie während den Kyburgerkriegen von den Bernern erneut zerstört. Eine Orientierungstafel informiert über die Geschichte der Burg Balmegg.
Geografische Informationen
170 Meter über dem Limpachtal westlich von Balm bei Messen.
Wegbeschreibung
Folgt man dem Wanderweg auf der Krete des Bucheggbergs von Buchegg nach Schnottwil, umgeht der Weg das Tobel nach Balm hinunter und weiter zum Waldhaus Biezwil. Wieder an der Krete zweigt nach Osten ein Weg zur Waldwiese Rapperstübli und zur Balmegg ab.
Weitere Angebote
Wandern
Besonderheiten
Neben der Ruine befinden sich Sitzbänke und eine kleine Feuerstelle.