Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03582.jsonl.gz/1314

Zäme düe mer singe
Die Kinder singen ein Lied in Pentatonik und begleiten es mit Bodyperkussion und Bewegung. Ein Kind improvisiert mit den fünf Klangstäben D, E, G, A und H.
Methodische Hinweise
Vorbereitung
Für jedes Kind ein Chiffontuch, fünf grosse Klangstäbe D, E, G, A, H und einen (evtl. zwei) Schlägel bereitstellen.
Ablauf
Die Lehrperson spielt auf den fünf Klangstäben oder einem beliebigen Instrument die Melodie des Liedes „Zäme düe mer singe“.
- Die Kinder gehen dazu mit den Chiffontüchern beliebig im Raum herum. (Anschliessend werden die Chiffontücher weggelegt oder eingesammelt.)
- Die Kinder stehen im Kreis um die Klangstäbe herum und patschen im Metrum auf ihre Oberschenkel (rechts, links, rechts, ...).
Die Lehrperson steht neben den Kindern im Kreis.
- Die Lehrperson singt das Lied mit Text vor.
- Die Lehrperson singt das Lied und begleitet sich dazu mit Bodyperkussion und Bewegungen (bei „klatsche“ klatscht sie, bei „laufed mer im Kreis“ geht sie im Kreis). Die Kinder kennen die Melodie inzwischen bestens und singen und bewegen sich mit. Ab „du dörfsch spiele, das macht Spass“ bleiben alle mit Blick zur Kreismitte stehen. Das Lied wird auf „dubadubaduba“ wiederholt und die Kinder patschen dazu im Metrum auf den Boden (oder auf die Oberschenkel).
Das Lied wird inklusive „Duba“-Strophe wiederholt. Bei „du dörfsch spiele, das macht Spass“ geht die Lehrperson zu den Klangstäben in die Kreismitte. Bei der Liedwiederholung auf „dubadubaduba“ improvisiert sie auf den Klangstäben.
Das Lied wird repetiert und die Lehrperson gibt die Schlägel bei „du dörfsch spiele, das macht Spass“ an ein Kind weiter, das nun bei der „Duba“-Strophe frei improvisieren darf. Dieser Ablauf kann beliebig oft wiederholt werden.
Varianten oder weiterführende Ideen
- Anstelle des Metrums kann der Textrhythmus geklatscht (gepatscht, …) werden. Bei Rhythmusschwierigkeiten singen die Kinder statt „dubadubaduba“ „tatatatatata“.
- Kennen die Kinder bereits ein kleines Repertoire an verschiedenen Rhythmuspattern, können statt der Klangstäbe Rhythmusinstrumente zum Improvisieren eingesetzt werden.
- „(Du dörfsch) spiele“ kann beliebig durch eine andere Tätigkeit ersetzt werden, welche die Kinder bereits beherrschen (klatschen, stampfen, trommeln, tanzen, sich strecken, den Clown machen, sich mit dem Chiffontuch bewegen, …).
Didaktischer Kommentar
Es kann auf allen fünf Klangstäben improvisiert werden, aber auch nur mit zwei ausgewählten Tönen, mit einem bestimmten Rhythmus auf einem Klangstab, als Frage- und Antwortspiel etc.
Kinder, die mit dem Spiel auf Klangstäben noch wenig erfahren sind und motorisch Probleme haben, spielen nur auf einem oder auf zwei Klangstäben.
Da die Tonhöhen der ausgewählten Klangstäbe überall passen, machen die Kinder beim Improvisieren keine Fehler und haben bei ihrem Solo-Auftritt ein Erfolgserlebnis.
Infrastruktur und Materialien
- Ein grosser Raum mit viel Platz
- Chiffontücher
- Fünf Klangstäbe D, E, G, A, H
- Ein oder zwei Schlägel
- Evtl. Rhythmusinstrumente
Medien zu diesem Beispiel
DokumenteZäme düe mer singe - Liedblatt
PDF dieser EinheitZaeme-duee-mer-singe.pdf
Zuordnungen
- MU.1 | A Stimme im Ensemble
- MU.2 | A Akustische Orientierung
- MU.3 | A Sensomotorische Schulung
- MU.4 | A Musizieren im Ensemble
- MU.5 | C Musikalische Auftrittskompetenz
- 1. Zyklus
- ganze Klasse
- eine Lektion
Autoren/AutorinnenJudith Ducret
Elisabeth Egle