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Keine! Mit dem Ein- und Ausziehen des Posaunenzuges wird die Tonhöhe verändert.
Die Posaune verfügt über keine Ventile, wie die meisten anderen Blechblasinstrumente. Ausnahme ist die Ventilposaune, welche eher selten gespielt wird. Trotzdem sind mit dem Aus- und Einziehen des "Zuges" alle Töne spielbar, sogar das lückenlose Schleifen (Glissando) über mehrere Töne ist auf ihr möglich, wie auf der Lotosflöte. Durch das Ausziehen wird das Rohr länger und der Ton tiefer, durch das Einziehen wird es kürzer und der Ton höher. Die üblicherweise gespielte Tenorposaune bewegt sich eher in der mittleren, die Bassposaune in der tiefen Tonlage.
Wie bei allen anderen Blechblasinstrumenten ist für das Posaunenspiel das Trainieren des Gehörs sehr wichtig. Da mit derselben Stellung des Zuges verschiedene Töne gespielt werden können, erfolgt die Auswahl des richtigen Tones über die eigene Vorstellung der Spielerin oder des Spielers, wie hoch der Ton erklingen soll.
Dank der kleineren Kinderposaune ist auch der Einstieg für jüngere Kinder möglich.
Geschichte
Die Zugposaune entstand Mitte des 15. Jahrhunderts und ist eines der ältes-ten Orchesterinstrumente. Die Barockposaune wurde im 17. Jahrhundert gerne zusammen mit Chören eingesetzt, da ihr Klang gut mit der menschli-chen Stimme verschmilzt. Ob im Sinfonie- oder Blasorchester, im Jazz oder der Volksmusik; die Posaune hat in jedem Musikstil ihren Platz gefunden.
Das Spiel auf der Posaune verlangt im Speziellen die Entwicklung eines feinen Gehörs, einer guten inneren Vorstellung der Klänge und einer fliessenden Bewegung des rechten Armes und des Handgelenks.