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Ein Mann verklagte die arabische Fluggesellschaft Emirates aufgrund von falscher Werbung, und bekommt recht.
Mark Morgan hatte für sich und seine Frau jeweils ein Business Class Ticket von Emirates gebucht. Damit sind beide von Neuseeland nach Grossbritannien gereist. Doch weil er mit der Qualität des Produkts nicht zufrieden war, reichte er Klage gegen die Airline ein, wie onemileatatime.com berichtet.
Über 8’000 USD Strafe
Ein neuseeländisches Gericht hat Emirates zu einer Geldstrafe in Höhe von 8’440 US-Dollar verurteilt, weil sie die in den Werbematerialien versprochenen Leistungen nicht erbracht hatte. Der Mann, der eine Klage gegen die Airline einreichte, hat laut eigenen Aussagen zuvor Werbung für Flachbettsitze mit Minibars und modernen Unterhaltungssystemen gesehen, die auf seinem Flug jedoch nicht so vorhanden waren. Ob es sich bei der Werbung um die Business Class Sitze in der A380 oder 777-200LR handelt, ist unklar. Sein Flug wurde jedoch mit einer 777-300ER durchgeführt, von denen einige noch mit den alten Business-Class Sitzen ausgestattet sind. Diese haben keine Minibar und die Sitze sind auch nicht vollständig flach. Auf der Webseite von Emirates ist eher Werbung für die 777-200LR zu sehen, obwohl Emirates insgesamt 134 777-300ER besitzt.
Die Werbung, die er zuvor gesehen hat, sei also irreführend und nicht korrekt. Zudem handelt es sich auch nicht um einen einmaligen Flugzeugtausch, da die Boeing 777-300ER regelmässig nach Neuseeland fliegt. Emirates behauptet währenddessen, dass es aufgrund betrieblicher Erfordernisse erlaubt sei, den Flugzeugtyp zu ändern. Ausserdem betreibe die Airline ihren Neuseelanddienst mit Verlust, daher können die neueren Maschinen nicht zum Einsatz kommen. Die Schiedsrichterin des Gerichts ist da jedoch anderer Meinung und positioniert sich auf die Seite von Mark Morgan.
The promotional materials were based on an updated/new business class seat and service that is not in place in the older aircraft that Emirates flies to NZ. The Fair Trading Act 1986 prohibits misleading and deceptive conduct in trade. The advertising of a service that Emirates knew would unlikely be delivered is misleading and deceptive.Laura Müller, Schiedsrichterin des Streitbeilegungsgerichts
Fazit zur irreführender Werbung von Emirates
Ein Mann aus Neuseeland hat Emirates aufgrund von irreführender Werbung verklagt. Er buchte zwei Business Class Tickets und sah zuvor Werbung für Flachbettsitze mit Minibars und modernen Unterhaltungssystemen. Doch sein Flug wurde mit einer 777-300ER durchgeführt, die noch mit de alten Business-Class Kabine ausgestattet war. Ich finde auch, dass Fluggesellschaften im Allgemeinen besser darauf achten sollten, wie sie werben, um mögliche Missverständnisse zu vermeiden.