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Unsere Konzerte in der reformierten Kirche nahen mit grossen Schritten. In weniger als einem Monat, am 19. und 20. November 2022 laden wir Sie ein, unsere abwechslungsreiches Konzertprogramm zu geniessen.
Die ersten beiden Stücke wurden bereits im letzten Blogbeitrag vorgestellt.
Als drittes Stück werden wir Stal Himmel von Alan Fernie vortragen. Stål Himmel (schwedisch) bedeutet so viel wie «stahlblauer Himmel». Das Stück ist eine Hommage an die Ruhe, die der Musik von Natur aus innewohnt. Alan Fernie wurde 1960 in Schottland geboren. Seine Kompositionen und Arrangements werden mittlerweile weltweit von Bands aller Stufen gespielt. Viele davon sind sogar von Europas besten Brass Bands aufgenommen und ausgestrahlt worden.
Nach dem Stück Stal Himmel folgt das Stück Solas Ane vom amerikanischen Komponisten Samuel R. Hazo. “Solas Ane“ ist ein gälischer Ausdruck. Als Untertitel gibt Hazo „Gaelic: Yesterday’s Joy“ an, was so viel wie „Gälisch: Freude von gestern“ bedeuten würde. Samuel Hazo gewann als erster Komponist überhaupt beide Kompositionswettbewerbe der National Band Association. Er schreibt Blasorchestermusik für alle Schwierigkeitsgrade sowie Musik für TV, Radio und Bühnenmusik. Hazo war Musiklehrer auf jeder Altersstufe, vom Kindergarten bis zum College, sogar als Leiter einer High School und einer Universität.
Im Anschluss an Solas Ane werden wir ein klassisches Stück zum Besten geben. Der Blumenwalzer von Tschaikowski sollte wohl den meisten aus dem Ballet "Der Nussknacker" bekannt sein. Pjotr Iljitsch Tschaikowski, geboren 1840, war zunächst bis 1863 als Justizbeamter tätig, erst danach studierte er in Petersburg Musik.
Zu Tschaikowskis bekanntesten Kompositionen zählen seine drei letzten Sinfonien, das Violinkonzert, sein erstes Klavierkonzert (1875, in B-Moll), die Ouvertüre 1812 und seine Oper Eugen Onegin. Er verfasste zudem drei der wohl berühmtesten Ballette der Musikgeschichte (Schwanensee, Dornröschen und Der Nussknacker).
Das letzte Stück unseres Konzerts ist Gandalf - The Wizard aus der 1. Sinfonie Herr der Ringe von Johan de Meij. Die Symphony Nr. 1, nach Motiven von J.R.R. Tolkiens erfolgreichem Romanzyklus, war Johan de Meij's erste grosse Komposition für sinfonisches Blasorchester und bekam 1989 den anerkannten Sudler Composition Award in den USA. Die Sinfonie besteht aus fünf eigenständigen Sätzen, von denen jeder eine Person oder eine wesentliche Episode des Buches beschreibt. Lassen Sie sich also am 19. und 20. November in diese Welt entführen.
Bis bald
Eure SMD