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Alexander Zverev muss sich über vier Stunden lang abmühen, ehe der Einzug in die 2. Runde von Roland Garros feststeht – dank dem 7:6, 6:3, 2:6, 6:7, 6:3 gegen den Australier John Millman.
Am Ende kam Zverev gegen Millman mit einem blauen Auge davon und verhinderte, dass die Diskussion um seinen Formstand und seine Schwächen bei Major-Turnieren noch intensiver geführt werden. Der als Nummer 5 gesetzte Deutsche gewann letzte Woche zwar das Turnier von Genf, rennt seit Jahresbeginn seiner Form aber hinterher. Und bei den Grand-Slam-Turnieren tut er sich seit Karrierebeginn überraschend schwer angesichts seiner Qualitäten. Im letzten Jahr erreichte er zum bislang einzigen Mal den Viertelfinal eines Major-Turniers.
Gegen Millman geriet er nach den gewonnenen ersten zwei Sätzen stark unter Druck. Der 29-jährige Australier, die Nummer 56 der Welt, zeigte Kämpferqualitäten und biss sich in den Match rein. Erst im vorletzten Game der Partie kassierte Millman, der Bezwinger von Roger Federer beim letzten US Open, das entscheidende Break.
Zverev feierte einen weiteren Fünfsatz-Sieg in Paris. Auf dem Weg in den letztjährigen Viertelfinal, den er gegen Dominic Thiem verlor, hatte er dreimal in Folge über fünf Sätze gehen müssen. Nun liess er schon in der Auftaktrunde Kräfte, die ihm womöglich im weiteren Turnierverlauf fehlen werden. Als nächstes trifft er auf den den Schweden Mikael Ymer, der Henri Laaksonen in der 3. Qualifikationsrunde geschlagen hat.
SDA