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Ordnerverwaltung für Götz von Berlichingen - Johann Wolfgang Goethe
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Götz: "Wo viel Licht ist, ist starker Schatten." (S.21 Z.4)
Sagt man dafür, dass jede positive Entwicklung oder Sache gleichzeitig auch Negatives mit sich bringt.
Weislingen macht dem Götz von Berlichingen ein Kompliment für seinen Sohn Carl, worauf der Götz von Berlichingen mit diesem Zitat antwortet. Dies kann man so interpretieren, dass er einerseits Freude an seinem Sohn hat, auf der anderen Seite etwas enttäuscht ist, da er das Gegenbild ist von seinem Vater Götz.
Adelheid: "... . Die Menge schätzt nur den Widerschein des Verdienstes. ..." (S.52 Z.21)
Die Menschen lassen sich gerne von Titeln, Orden blenden und urteilen oberflächlich.
Weislingen und die Adelheid führen ein Streitgespräch, bei dem die Adelheid Weislingen unterstellt, dass er fälschlicherweise einen guten Ruf geniesse und stets schlechter als sein Ruf ist, Arbeit leistet und sich die Adelheid von diesem Ruf blenden liess.
Götz: "Ein Wolf ist einer ganzen Herde Schafe zu viel." (S.62 Z.21)
Qualität vor Quantität. Viele dumme Schafe können sich nicht gegen einen gewieften Wolf nicht wehren.
Als Sickingen und der Götz von Berlichingen von, der vom Kaiser angeordneten Reichexekution, erfahren haben führen sie eine Lagebesprechung durch. Dabei stehen die Chancen für den Götz von Berlichingen nicht gut, da er in der Unterzahl ist. Jedoch ist er von sich fest überzeugt, dass er diese Eroberung abwehren kann.
Götz: "Das Glück fängt an launisch mit mir zu werden." (S.75 Z.3)
Das Glück hat ihn verlassen.
Der Hauptmann ist gerade dabei die Burg vom Götz von Berlichingen zu erobern. Dabei ist der Götz von Berlichingen in Unterzahl und hat die Einsicht, dass er diese Eroberung verlieren wird.
Götz: "... . Er aber, sag's ihm, er kann mich im Arsch lecken." (S.77 Z.16)
Beleidigung. Götz fordert ihn auf etwas zu tun, dass völlig respektlos und beleidigend ist.
Als die Burg vom Götz von Berlichingen umzingelt von Rittern ist und ein Trompeter ihm die Wahl gibt zu entscheiden, ob er sich ergeben oder kämpfen wolle, antwortete Götz von Berlichingen mit dieser Beleidigung.
Georg: "... ein braver Reuter und ein rechter Regen mangeln nie eines Pfades." (S.78 Z.21)
Gute Fähigkeiten und Entschlossenheit führen immer zum Erfolg.
Die Lage auf der Burg spitzt sich zu, da dem Götz von Berlichingen und seinen Untertanen Blei, welches sie brauchen um Kugeln zu giessen, um die Eroberer zu erschiessen, ausgeht. Jedoch sieht er immernoch einen Funken Hoffnung.
Götz: "Wen Gott niederschlägt, der richtet sich selbst nicht auf. ..." (S.117 Z.3)
Wenn das eigene Schicksal als gottgegeben empfunden wird, kann keine menschliche Hilfe dieses verhindern.
Götz befindet sich in einem Zwiespalt mit seiner Persönlichkeit und Reputation als edler, freier Rittersmann, die ihm zuvor festen halt in Gesellschaft brachte. Alle seine Probleme treffen ihn auf einmal, was für ihn so schlimm, dass er auf den Schluss kommt, dass dieses Schicksal von Gott festgelegt ist.
Götz von Berlichingen
Götz von Berlichingen ist ein freier Ritter und ist verheiratet mit seiner Frau, Elisabeth, mit welcher er einen Sohn, Carl, hat. Götz wird beschrieben als Familienmenschen und äusserst fromm. Sein Bruder beschreibt ihn zudem als aktiv und tatkräftig. Das wichtigste Gut ist für Götz seine Freiheit.