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Schon früh, im Jahre 1904, regt Nationalrat Dr. Bühlmann die Gründung eines grossen Schutzgebiets an. Nach eingehender Prüfung erweist sich das Gebiet um den Ofenpass, seiner Abgelegenheit und reichen Tier- und Pflanzenwelt wegen, als am besten geeignet.
1909 können die Naturschutzpioniere von der Gemeinde Zernez die Val Cluozza für 25 Jahren pachten. Um den Pachtzins zu finanzieren, gründen sie den Schweizerischen Bund für Naturschutz, heute Pro Natura.
Die Gemeinde Zernez kann wegen des Ausbruchs der Maul- und Klauenseuche ihre Alpen nicht mehr mit Schafen aus Italien bestossen. Das führt zu empfindlichen Finanz-Einbussen und begünstigt Verhandlungen um zusätzliche Gebiete für einen Nationalpark.
1913 besucht eine parlamentarische Kommission aus Bern die Val Cluozza und ist auf Anhieb von der Nationalparkidee begeistert. Im folgenden Jahr wird offiziell der erste Nationalpark der Alpen gegründet.
Am 1. August 1914 wird der Schweizerische Nationalpark gegründet. Sein erster Oberaufseher ist der Engadiner Steivan Brunies aus Cinuos-chel.