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Volvo C30 Electric innerhalb von 2,5 Stunden geladen
Volvo hat als Partner eines Forschungsprojekts Möglichkeiten zum induktiven Laden von Elektrofahrzeugen untersucht. Dabei kam heraus, dass das Übertragen von Energie mit Hilfe eines elektromagnetischen Felds eine vielversprechende Zukunft besitzt.
Beim induktiven Laden wird die Energie nicht mit einem Kabel von einem Objekt zum anderen übertragen, sondern über ein elektromagnetisches Feld. Eine Induktionsspule erzeugt an der Ladestation ein elektromagnetisches Wechselfeld. Eine zweite Induktionsspule befindet sich im Fahrzeug, empfängt die Leistung aus dem elektromagnetischen Feld und wandelt sie zurück in elektrische Energie, mit der dann die Batterie geladen wird. Diese Ladetechnik kommt beispielsweise bereits bei elektrischen Zahnbürsten zum Einsatz, ist aber bislang noch nicht für Elektrofahrzeuge verfügbar.
Das Forschungsprojekt wurde von „Flander’s Drive“ durchgeführt, einem Kompetenzzentrum der Automobilindustrie in der Region Flandern in Belgien. Zum Konsortium zählten neben Volvo Cars auch Bombardier Transportation und der Bushersteller Van Hool. Das Projekt wurde zum Teil von der flämischen Regierung unterstützt. Volvo stellte das Testfahrzeug, einen Volvo C30 Electric mit einer Leistung von 89 kW / 120 PS.
Die Elektrifizierung von Antrieben bildet einen Schwerpunkt in der Strategie von Volvo. Ein Ergebnis dieser ehrgeizigen Strategie ist der V60 Plug-in-Hybrid, der seit 2012 als weltweit erster Pkw mit Dieselhybridantrieb und Plug-in-Ladetechnik in Serie produziert wird. Das Unternehmen betreibt zudem eine strategische Zusammenarbeit mit Siemens zur Entwicklung von elektrischen Antrieben und Ladetechniken sowie zur Integration dieser Systeme in Elektroautos. (ampnet/nic)