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Aufgrund der deutlich grösser gewordenen aktuellen Anlagentypen von 140-190 m Höhe muss aber eine sorgfältige überkantonale Standortplanung erfolgen. Die Distanzen zu den Schutzgebieten wie auch zu den Wohngebieten sind genügend gross zu halten. Zudem lehnt die SL eine Verspargelung mit Einzelanlagen oder Miniwindpärken klar ab und spricht sich für eine Konzentration der Anlagen im raumplanerischen Sinne zur Schonung der Landschaft aus.
Im Zusammenhang mit der AKW-Debatte steht die Frage der Ausbaupotenziale an erneuerbarer Energie in der Schweiz im Vordergrund. Es wird nun in einzelnen Medienartikeln suggeriert, die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz (SL) stelle Anforderungen, die den Bau von Windkraftwerken praktisch verunmöglichen würden. Dies weist die Stiftung in einer Medienmitteilung klar zurück.
Es ist unumstritten, schreibt die SL, dass aufgrund der ungünstigen Windverhältnisse die Schweiz kein prioritäres Windland ist. Andere erneuerbare Energien stehen deutlich im Vordergrund. Wie bei jeder Energieproduktionsform geht es auch bei der Windkraft um die Frage der Standorteignung. Die SL hat seit 1996 und aktuell 2008 ein Positionspapier für die Windenergie mit Standortkriterien erarbeitet. Diese Kriterien wurden auch von den bernischen Behörden berücksichtigt. Gestützt darauf hat die SL keine Einsprachen gegen die heute bestehenden Windpärke auf dem Mont Crosin (sie war dort vielmehr direkt an den Landschaftsintegrationsstudien beteiligt), auf dem Gütsch und im Rhonetal erhoben.