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Ausser wenn Genügsamkeit, innere Werte und ein schonender Umgang mit Ressourcen in Kartonschachteln verschickt wurden, bestand jede zweite Woche Anlass zu erheblichem Zweifel an einer Rückkehr zu ebendiesen Werten, sooft sie auch beschworen oder behauptet wurden. Wahrscheinlicher war trotz allem, dass die Kartonberge von einer ungebrochenen Konsumlust zeugten, die sich von den Innenstädten ins Internet verlegt hatte. Was nichts anderes hiess, als dass eine Konsumentengeneration heranwuchs, die niemals in Gespräche verwickelt wurde, die sich mit wildfremden Menschen ergaben, wenn ein begehrenswertes Konsumgut wie ein Fernseher oder ein Computer mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause bugsiert wurde. Schade, aber nicht relevant.
Stephan Pörtner ist Krimiautor («Köbi der Held», «Stirb, schöner Engel», «Mordgarten») und lebt in Zürich. Letzten Herbst ist sein neuster Köbi-Krimi, «Pöschwies», im Bilgerverlag erschienen. Für die WOZ schreibt er Geschichten, die aus exakt 100 Wörtern bestehen. Eine Auswahl unter dem Titel «100 Mal 100 Wörter» sowie «Mordgarten» und «Pöschwies» sind im WOZ-Shop www.woz.ch/shop als Buch erhältlich.