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Rund zwölf Prozent der Gebäude in der historischen Altstadt im spanischen Lorca sind durch das Erdbeben vom Mittwochabend stark beschädigt worden.
Wie die örtlichen Behörden am Samstag mitteilten, ist der Zugang zu etwa zwölf Prozent der Bauten, die teilweise aus dem 17. Jahrhundert stammen, "im Moment" aufgrund von "strukturellen Schäden" gesperrt. Das bedeute nicht zwangsläufig, dass sie abgerissen werden müssten, es seien jedoch Untersuchungen von Spezialtechnikern nötig. So lange dürften die Gebäude nicht betreten werden.
Wie die Zeitungen "El País" und "Público" am Samstag zudem berichteten, verloren zwischen 7500 und 11'000 Menschen in Lorca durch das Beben ihr Dach über dem Kopf. In der Stadt im Südosten Spaniens leben knapp 93'000 Menschen.
Mindestens neun Tote
Bei dem Erdbeben waren mindestens neun Menschen getötet worden. Das Epizentrum des Bebens mit einer Stärke von 5,1 lag in nur zehn Kilometern Tiefe.
Am Donnerstag war in Lorca eine Zeltstadt errichtet worden, um denjenigen Schutz zu bieten, deren Häuser zerstört wurden. Laut "El País" leben dort nun vor allem Einwanderer, hauptsächlich aus Lateinamerika, Marokko oder aus Afrika südlich der Sahara, weil diese keine Verwandten in Lorca haben, bei denen sie unterkommen können.
SDA-ATS