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Dieter hat geschrieben: dieser böse, böse Trainer der...
Gratuliere zu Deinem konstruktiven Beitrag.
Nun, ich scheine nicht alleine da zu stehen mit meiner Meinung.
Siehe NZZ:
Die Angst des Trainers
Schwache zweite Halbzeit: Der FCZ erreicht in Delsberg nur ein 2:2
ven. Delsberg, 8. Dezember
Der FCZ hat in kondensierter Form zum Abschluss der Qualifikation noch einmal ein Spiegelbild seines Leistungsvermögens abgegeben. Nach einer souverän geführten ersten Halbzeit liess sich die Mannschaft nach der Pause zunehmend in die Defensive drängen und musste schliesslich acht Minuten vor Schluss den nicht unverdienten Ausgleich durch Selimi auf Penalty hinnehmen. Damit wurde die Zielvorgabe des Präsidenten, der dritte Rang, auf klägliche Art verpasst.
Zwischen der 20. und der 30. Minute schien sich allerhand Unbill über dem FCZ zusammenzubrauen. Zunächst wurde Captain Fischer nach einem Foul an Benson des Feldes verwiesen, daraufhin erzielte Di Zenzo per Freistoss das Führungstor Delsbergs. Eindrücklich war aber, wie die Mannschaft auf den Platzverweis und den Rückstand reagierte. Insbesondere Bastida und Akale ergriffen kurzfristig die Initiative und zeigten mittels Entschlossenheit und Ideenreichtum, dass zwischen den beiden Teams an sich ein Klasseunterschied bestehen würde. Innert fünf Minuten erzielte der FCZ zwei Tore, nachdem sich zuerst Akale auf Pass von Bastida auf der linken Seite durchgesetzt und der Argentinier etwas später einen Freistossball placiert verwertet hatte.
Dass der FC Zürich in der zweiten Halbzeit markant an Souveränität einbüsste und sich zunehmend zurückgedrängt sah, lag in erster Linie an den taktischen Anweisungen des Trainers. Nach einer Stunde verordnete Bregy der Mannschaft ein Defensivkonzept, das auf Grund des Leistungsvermögens des Gegners unnötig war. Der FCZ-Trainer nahm Guerrero für den defensiven Mittelfeldspieler Nef vom Platz und stellte auf eine Viererabwehr um. Die Umstellungen liessen sich allenfalls durch die numerische Unterlegenheit rechtfertigen, allerdings war bis dahin zu keinem Zeitpunkt erkennbar gewesen, dass der FCZ nur zu zehnt spielte. Die Wechsel Bregys mündeten jedenfalls in einen deutlichen Leistungsabfall des FCZ, der wohl besser das dritte Tor angestrebt hätte. Da Delsberg die letzte halbe Stunde klar dominierte, war der Ausgleich auch nur eine Frage der Zeit. Und weil das 2:2 so kurz vor Schluss fiel, war der FCZ nicht mehr in der Lage, auf den Gegentreffer zu reagieren.