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(Julie Hunt, swissinfo.ch)
Falk, von Beruf Aktuar und zweifacher Vater, ist ein begeisterter Läufer. Gegenwärtig trainiert er für einen Halbmarathon.
Nach fünf Jahren als Teilnehmer an Läufen scheint er in sehr guter Verfassung zu sein. Doch Hobby-Athleten wie Falk sind sich oft nicht bewusst, dass ein nicht entdecktes Herzproblem katastrophale Folgen haben könnte.
Eine Verengung der Herzkranzgefässe kann ab 35 Jahren Herzinfarkte und damit einen Plötzlichen Herztod verursachen. Daher wird Läufern über 35 dringend empfohlen, eine umfassende Gesundheitsüberprüfung durchführen zu lassen. Dazu gehört eine Kontrolle der Cholesterin-, Blutzucker- und Blutdruckwerte, sowie ein Belastungstest.
Bei Dr. Lukas Trachsel an der Berner Universitätsklinik für Kardiologie unterzieht sich der Läufer einem Ergometrie-Test. Trachsel ist ein Spezialist für Herz-Kreislauf-Prävention, Rehabilitation und Sportmedizin. Im Test kann indirekt gemessen werden, ob eine relevante Verengung der Herzkranzgefässe vorhanden ist. Einige Organisatoren von Marathonläufen bestehen darauf, dass Teilnehmer einen solchen Test absolvieren, bevor sie zugelassen werden.
Für Athleten zwischen 12 und 35 Jahren wird empfohlen, ein so genanntes "Vor-Teilnahme-Screening" zu absolvieren. Dazu gehört ein Fragebogen und eine Ruhe-EKG.Das Screening wird alle zwei Jahre wiederholt, damit Herzprobleme, wie gewisse Erkrankungen des Herzmuskels, frühzeitig erkennt werden können.