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Die Gründung Roms ist von einer Mischung aus Legende und Realität geprägt. Nach der römischen Überlieferung geht die Gründung Roms auf das Jahr 753 vor Christus zurück. Die bekannteste Version der Gründungslegende stammt aus den Schriften des römischen Dichters Vergil und wird als „Aeneis“ bezeichnet.
Der Legende zufolge wurde Rom von den Zwillingsbrüdern Romulus und Remus gegründet, die Söhne des Kriegsgottes Mars und der Vestalin Rhea Silvia waren. Sie wurden ausgesetzt und von einer Wölfin namens Lupa gefunden und aufgezogen. Als Erwachsene beschlossen sie, eine Stadt an der Stelle zu gründen, an der sie aufgewachsen waren.
Romulus und Remus gerieten jedoch in einen Streit darüber, wer die Stadt regieren sollte. In einem Akt der Rivalität tötete Romulus seinen Bruder Remus und wurde zum ersten König von Rom. Er gründete die Stadt auf dem Palatin-Hügel und gab ihr den Namen „Rom“ nach sich selbst.
Historisch gesehen basieren solche Legenden oft auf einem Kern von Wahrheit, der im Laufe der Zeit mythologisiert und verändert wurde. Die genaue Entstehung von Rom ist jedoch immer noch ein Thema der Forschung und Diskussion unter Historikern.
Es gibt archäologische Hinweise darauf, dass die Region, in der sich Rom befindet, seit dem 8. Jahrhundert vor Christus besiedelt war. Es wird angenommen, dass die Gründung von Rom ein schrittweiser Prozess war, bei dem verschiedene Stämme und Gemeinschaften zusammenkamen und sich über die Zeit zu einer Stadt entwickelten.
Die tatsächlichen historischen Details und Ereignisse rund um die Gründung Roms sind jedoch schwer zu rekonstruieren, da es nur begrenzte schriftliche Aufzeichnungen aus dieser Zeit gibt und die ältesten Quellen oft mythologisch geprägt sind. Dennoch bleibt die Gründungslegende von Rom ein wichtiger Teil der römischen Identität und ihrer historischen Erzählung.