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Europol, 2004
Das Abkommen zwischen der Schweiz und Europol, der Strafverfolgungsbehörde der EU, verbessert die Polizeizusammenarbeit bei der Verhütung und Bekämpfung von schwerer und organisierter internationaler Kriminalität sowie Terrorismus. Es erleichtert insbesondere den sicheren und raschen Austausch von strategischen und operativen Informationen sowie die Zusammenarbeit im Bereich der Analyse.
Eurojust, 2008
Das Abkommen zwischen der Schweiz und Eurojust, der Einheit für justizielle Zusammenarbeit der EU, baut die internationale Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der schweren Kriminalität aus. Die europäische Justizbehörde Eurojust koordiniert die Ermittlungen und Strafverfolgungen der einzelnen Mitgliedstaaten und erleichtert die internationale Rechtshilfe sowie die Erledigung von Auslieferungsersuchen.
Zusammenarbeit mit der Europäischen Verteidigungsagentur (EVA), 2012
Die Vereinbarung zwischen der Schweiz und der Europäischen Verteidigungsagentur zur Rüstungszusammenarbeit ist rechtlich nicht bindend. Sie ermöglicht der Schweiz die frühzeitige Erkennung rüstungspolitischer Entwicklungen und den Zugang zur multilateralen Rüstungskooperation in Europa, insbesondere in den Bereichen der Forschung und Entwicklung sowie der Beschaffung und Instandhaltung.
Zusammenarbeit Wettbewerbsbehörden, 2013
Das Kooperationsabkommen strebt eine effiziente Durchsetzung der Wettbewerbsbestimmungen bei grenzüberschreitenden Sachverhalten an, was auch den Austausch vertraulicher Informationen umfasst.
Satellitennavigation, 2013
Das Kooperationsabkommen gestattet der Schweiz die Teilnahme an den europäischen Satellitennavigationsprogrammen Galileo und EGNOS. Galileo ist ein satellitengestütztes Navigationssystem, das unter anderem die Abhängigkeit vom US-amerikanischen GPS oder vom russischen GLONASS einschränken soll. Bei EGNOS handelt es sich um ein regionales Navigationssystem, das die Genauigkeit und Zuverlässigkeit globaler Satellitensignale verbessert.
Europäisches Unterstützungsbüro für Asylfragen (EASO), 2014
Das EASO unterstützt Schengen-Staaten, deren Asyl- und Aufnahmesysteme besonderem Druck ausgesetzt sind, und erleichtert, koordiniert und fördert dabei die zwischenstaatliche Zusammenarbeit in Asylfragen. Die Verordnung zur Schaffung des EASO ermöglicht den vier assoziierten Staaten des Schengen- und des Dublin-Abkommens die Beteiligung an den Aktivitäten des Büros.