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Die Stiftung
Anlässlich des Europäischen Jahres des architektonischen Erbes wurde Corippo 1975 von Bund und Kanton Tessin als historische Siedlung ausgewählt, welche erhalten und revitalisiert werden soll. Um dieses politische Ziel zu realisieren, gründeten der Bund, der Kanton Tessin und die Gemeinde am 9. Juni 1976 die „Fondazione Corippo 1975“. In den folgenden Jahren setzte die Stiftung das im Stiftungsakt bestimmte Programm um. Heute stellt sie sich mit einem neuen Programm vor. Dank der engen Mitarbeit mit der regionalen Behörde ist die Stiftung in der Lage, der lokalen soziokulturellen Wirklichkeit gerecht zu werden und ihre Tätigkeit mit anderen öffentlichen und privaten Einrichtungen zu koordinieren. Eine nachhaltige Entwicklung ist somit das gemeinsame Ziel für das ganze Verzascatal.
Zielsetzung
Der Stiftungsrat schlägt mithilfe eines umfassenden Konzeptes eine Gesamtstrategie zur Aufwertung und Förderung des Dorfes vor, das sozioökonomische, landwirtschaftliche, touristische und gastronomische Ziele miteinander verbindet. Die Absicht besteht darin, landwirtschaftliche Prozesse und die daraus folgende Herstellung von Produkten wiederzubeleben sowie ein Angebot zu entwickeln, das im Sinne des “nachhaltigen Nischentourismus” und des Erhalts des Kultur- und Naturerbes ist. Um diese Ziele zu erreichen, wird man die alte Wassermühle, die Backöfen und die Trocknungsanlagen für Kastanien (“graa”) restaurieren und das Restaurant renovieren.
Der Stiftungsrat
Im Herbst 2007 wurde der neue Stiftungsrat der Fondazione Corippo 1975 ernannt.
Vorsitzender: Fabio Giacomazzi (Vertreter des Kantons Tessin).
Mitglieder des Stiftungsrates: Giuliano Gambetta (Vertreter des Kantons Tessin); Marco Molinari (Vertreter des Kantons Tessin); Claudio Scettrini (Vertreter der Gemeinde Corippo); Fabio Regazzi (Vertreter der Gemeinde Corippo); Fabio Badasci (Vertreter der Associazione dei Comuni della Valle Verzasca); Raffaele Scolari (Vertreter der Fondazione Valle Verzasca).
Stiftungssekretär: Saverio Foletta.
Die Fondazione Corippo stellt sich also mit einer neuen sowie bewährten Führung vor, in der alle für die Entwicklung des Tales verantwortlichen öffentlichen Träger vertreten sind.