Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03202.jsonl.gz/322

Rund anderthalb Stunden brauchte Thomaz Bellucci für den 7:6 (7:4), 6:4-Sieg gegen Joao Sousa (ATP 50). Bellucci fühlt sich in der Schweiz offenbar besonders wohl. Es ist nach Gstaad 2009 und 2012 bereits sein 3. Turniersieg auf Schweizer Boden.
Bei windigen Verhältnissen im «Parc des Eaux-Vives» war Bellucci von Beginn weg der stärkere Spieler. Beinahe wäre ihm jedoch die eigene Nervosität zum Verhängnis geworden. Der 27-Jährige kam im 1. Satz bei 5:4 zu 3 Satzbällen, musste schliesslich aber den Umweg übers Tiebreak nehmen.
Im 2. Durchgang machte Bellucci erst einen Breakrückstand wett, ehe er beim Stand von 5:4 Sousa noch einmal den Aufschlag abnahm.
Dank an die Schweiz und das Team
«Ich weiss auch nicht, weshalb ich in der Schweiz immer so gut spiele. Jeder behandelt mich hier sehr zuvorkommend und ich fühle mich einfach wohl», erklärte der glückliche Sieger im Anschluss an die Partie. Der Dank Belluccis galt auch seinem Team, welchem er die Trophäe zu einem grossen Teil zu verdanken habe.
Dem Brasilianer ist bei den French Open durchaus eine Überraschung zuzutrauen. In der 1. Runde trifft Bellucci auf den Australier Marinko Matosevic (ATP 100). Danach könnte es zum Duell mit dem Weltranglisten-Fünften Kei Nishikori kommen.