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Bei einem Lawinenunglück im berühmten Skigebiet Zermatt seien drei Menschen getötet und ein weiterer verletzt worden, teilte die Schweizer Polizei am Montag mit.
Die Opfer wurden früher am Tag aufgrund von Lawinenwarnungen in den Südalpen in der Schweiz und in Österreich weggeschwemmt.
Was wissen wir bisher?
Die Behörden starteten eine Rettungsaktion und entdeckten die Leichen der Opfer. Die Schweizer Polizei gab weder die Identität der Opfer bekannt noch sagte sie, ob nach der Katastrophe noch weitere Menschen vermisst werden könnten.
Die Polizei im südwestlichen Schweizer Kanton Wallis, wo sich die Lawine ereignete, sagte, die Suche werde heute eingestellt, nachdem die Leichen entdeckt worden seien.
Die Suche nach vermissten Personen erwies sich für die Schweizer Behörden aufgrund der enormen Schneemengen in der Gegend als schwierig.
Das Institut für Schnee- und Lawinenforschung (WLF) mit Sitz in der Schweizer Stadt Davos sagte am Montag zuvor, dass in den südlichen Schweizer Alpen „sehr große und teilweise sehr große Lawinen“ zu erwarten seien.
Nach den Ende März veröffentlichten Zahlen des Weltschneeverbandes sind in diesem Winter in der Schweiz bei Dutzenden Lawinenunfällen 14 Menschen ums Leben gekommen.
wd/sms (Reuters, AFP, DPA)
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