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Die niederländische Bergungsfirma Smit Salvage hat am Dienstag mit dem Abpumpen des Treibstoffs der vor der toskanischen Küste havarierten «Costa Concordia» begonnen.
Fachleute der von der «Costa Crociere» beauftragten Firma untersuchten zunächst das Schiff, in dem sich 2400 Tonnen Dieselöl befinden. Vier Schiffe waren dafür im Einsatz, berichteten italienische Medien. Das Abpumpen des Treibstoffes könnte bis zu zwei Wochen dauern, so der italienische Umweltminister Corrado Clini.
Das Abpumpen des Öls sei genehmigt worden, da das Schiff stabil sei, sagte der Chef der italienischen Zivilschutzbehörde, Franco Gabrielli, am Montag. Die Suche nach weiteren Opfern des Unglücks solle fortgesetzt werden. «Es besteht keine Gefahr, dass das Schiff sinkt. Daher können wir mit dem Abpumpen beginnen», betonte Gabrielli.
Unterdessen wurde die Suchaktion nach weiteren 18 Vermissten fortgesetzt. Taucher verschafften sich mit Sprengkörpern Zugang zum Deck drei, zu dem sie bisher noch nicht vordringen konnten. Dort wurden noch Opfer der Katastrophe vermutet. Bisher sind 15 Todesopfer bestätigt. Am Montag waren die Leichen von zwei Frauen geborgen worden.
(rcv/sda)