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«Manifesto» ging aus einer Video-Installation des Künstlers Julian Rosefeldt hervor. Cate Blanchett gibt 12 Manifeste von Künstlern wieder.
«Manifesto» ging aus einer Video-Installation des deutschen Künstlers Julian Rosefeldt hervor, in der Cate Blanchett u.a. eine Lehrerin, einen Obdachlosen und eine Moderatorin spielt. Sie gibt 12 verschiedene Manifeste von Künstlern wie Werner Herzog, Jim Jarmusch oder Kazimir Malevich wieder.
MANIFESTO ist eine Hommage an die Schönheit der Künstlermanifeste des 20. Jahrhunderts. Regisseur Julian Rosefeldt hat diese Zitate zu einer Textcollage zusammengesetzt und in der Gegenwart verortet, um zu zeigen, dass ihre flammenden Proteste auch heute noch relevant sind. Niemand geringeres als die Oscar-Preisträgerin Cate Blanchett performt diese Episoden und stellt damit ihre enorme Wandlungsfähigkeit unter Beweis. So schlüpft sie in die Rolle eines Obdachlosen, der das kommunistische Manifest per Megaphon von einem Dach verbreitet, mimt eine durchgestylte Nachrichtensprecherin oder tritt als abgerockte Dame mit britischem Akzent in einer Bar auf.
In insgesamt dreizehn verschiedenen Rollen ist sie zu sehen und trägt ein kulturhistorisches oder politisches Manifest vor. Von Karl Max und Friedchrich Engels bis hin zu Filmemacher Lars von Trier sind Schriften und Aussprüche von diverse Persönlichkeiten vorhanden.