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Die südkoreanische Geigerin Bomsori Kim, Jahrgang 1989, studierte an der Seoul National University bei Yong Uck Kim. Ihr Master’s Degree erhielt sie an der New Yorker Juilliard School, wo sie ihre künstlerische Ausbildung gegenwärtig bei Sylvia Rosenberg und Ronald Copes abschliesst. Schon 2010 gewann sie den Publikumspreis bei der «Sendai International Music Competition»; 2013 folgte der Zweite Preis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München, und auch aus dem «Concours Reine Elisabeth» in Brüssel, dem Moskauer Tschaikowsky-Wettbewerb, dem Sibelius-Wettbewerb in Helsinki und der Wieniawski-Konkurrenz in Posen ging sie als Preisträgerin hervor. Bomsori Kim trat bereits im Wiener Musikverein, im Münchner Prinzregententheater, in der Berliner Philharmonie, im Prager Rudolfinum und in der Suntory Hall in Tokio auf. Sie konzertierte mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Orchestre symphonique de Montréal, dem Moskauer Sinfonieorchester, dem Helsinki Philharmonic Orchestra, dem Finnischen Radio-Sinfonieorchester und der Warschauer Nationalphilharmonie. In der Saison 2018/19 war sie «artist-in-residence» bei der Filharmonia Poznańska und gab ihr Debut beim New York Philharmonic, beim Niederösterreichischen Tonkünstler-Orchester und beim Yomiuri Nippon Symphony Orchestra. Einladungen führten sie zum Heidelberger Frühling, zum Rheingau Musik Festival und zum Gstaad Festival. 2017 veröffentlichte Bomsori Kim ihre erste CD mit Violinkonzerten von Wieniawski und Schostakowitsch. Im Januar 2019 erschien ein Album mit Sonaten von Fauré, Debussy und Szymanowski, das sie mit dem polnischen Pianisten Rafał Blechacz aufgenommen hat. Sie spielt eine Violine von Giovanni Battista Guadagnini aus dem Jahr 1774, die ihr von der Kumho Asiana Cultural Foundation zur Verfügung gestellt wird.
August 2019