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US-Präsident beklagt »unfaire Geschäftspraktiken«. Ein Handelskrieg USA gegen China würde schwerwiegende Folgen haben
»America first«-Politik bestätigt: US-Präsident Donald Trump am Dienstag bei seiner Ansprache zur Lage der Nation im Kongress von Washington Foto: REUTERS/Win McNamee/Pool
Droht ein Handelskrieg zwischen den USA und China? US-Präsident Donald Trump hatte sich bei seinem Auftritt Ende vergangener Woche im schweizerischen Davos verbal zwar etwas zurückgehalten. Aber die zwischen den Zeilen verbreitete Botschaft war klar: »Unfaire Geschäftspraktiken« beklagte er, und gemeint war damit keineswegs die Unterstützung von Militärputschen gegen nicht genehme Regierungen, wie von Washington und seinen Verbündeten vielfach praktiziert, oder die Zusammenarbeit mit Militärdiktaturen bei der Verfolgung von Gewerkschaftern, wie es lange zum Gebaren deutscher Konzerne in Südamerika und anderswo gehörte. Gemeint sind eher Dinge wie eine gezielte Industriepolitik, eine »allgegenwärtige staatliche Wirtschaftsplanung«, die ausländisches Kapital gewissen Einschränkungen unterwirft, etwa dem Zwang, mit einheimischen Partnern zu kooperieren.
Das zielte auf China. Und war allen Zuhörern klar. Die Volksrepublik sollte sich auf….