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Einmal einen schnellen Halbmarathon zu laufen, dies war seit Monaten ein kleines Ziel von David. Letzten Sonntag startet er am flachen, stark besetzten Halbmarathon in Berlin.
In der Hoffnung auf eine Zeit unter 1h09min lief er die ersten km im Vergleich zu manch anderen relativ ruhig. Nach 3km erwischte er die Gruppe mit den besten Frauen, die einen Pacemaker hatten, welcher sehr regelmässig lief.
Glücklich über ein bisschen Windschatten konnte er die ersten 16km problemlos und äussert schnell absolvieren. Bei dieser Pace würde er seine Zielzeit sicher unterbieten können, jedoch fühlte David sich so gut, dass er 5km vor dem Ziel beschleunigte und die Gruppe überholte. Er war im Flow und holte immer wieder Läufer ein, die sich zu Beginn zu fest ausgegeben hatten. Noch 3km, die Beine wurden schwerer; noch 2km, ein Klacks; der letzte Kilometer, Endspurt; die Zielgerade, er sah die Uhr und verlangte alles von seinen Beinen ab.
Mit einer Zeit von 1h07.58 pulverisierte David seine persönliche Bestzeit um fast vier Minuten und war überaus glücklich, den Weg nach Berlin auf sich genommen zu haben.