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Russland-Affäre FBI-Razzia an Wohnsitz von Paul Manafort
- Mittwoch, 9. August 2017, 16:45 Uhr, aktualisiert um 17:42 Uhr
- Das FBI hat an einem der Wohnsitze von Paul Manafort im US-Bundesstaat Virginia eine Hausdurchsuchung durchgeführt.
- Die Beamten beschlagnahmten Dokumente und anderes Material des früheren Kampagnenleiters von US-Präsident Donald Trump. Ein Sprecher von Paul Manafort bestätigte einen entsprechenden Bericht der «Washington Post».
- Zudem erklärte Manaforts-Sprecher, dass der Trump-Vertraute mit den Behörden kooperiert habe.
- Die Hausdurchsuchung erfolgte bereits am 26. Juli dieses Jahres – einen Tag nachdem Manafort in einer vertraulichen Sitzung mit dem Geheimdienstausschuss des Senats ausgesagt hatte.
Paul Manafort – seit Jahrzehnten eine schillernde Figur im Dunstkreis der republikanischen Partei in Washington – leitete von Juni bis August 2016 den Wahlkampf von Donald Trump. Wegen seiner undurchsichtigen Kontakte zur früheren pro-russischen Regierung der Ukraine musste Donald Trump seinen Vertrauten Manafort allerdings entlassen.
Beim Treffen mit russischer Anwältin dabei
Ausserdem besteht der Verdacht, dass Trumps Wahlkampf-Team mit Russland zusammengearbeitet haben könnte, um einen Wahlsieg der Demokratin Hillary Clinton zu verhindern. Deshalb ist der frühere Kampagnenleiter von Donald Trump nun in den Fokus der FBI-Untersuchungen in der Russland-Affäre geraten.
Manafort war auch einer der Teilnehmer beim Treffen von Trumps Sohn Donald Junior im Juni 2016 mit einer russischen Anwältin. Sie hatte angeblich belastendes Material über Hillary Clinton in Aussicht gestellt.