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Als das Schweizer Skicross-Team vor bald drei Wochen an der Ersatz-WM im schwedischen Idre Fjäll antrat, tat es das mit guten Gefühlen. Die Geschichte endete im Weltmeistertitel für Alex Fiva und Silber für Fanny Smith. Mit weit weniger guten Gefühlen reisten die Alpin-Snowboarder an ihren Ersatzort ins slowenische Rogla. Sie werden die Heimreise in die Schweiz ohne WM-Medaillen antreten müssen.
Die Swiss-Ski-Athleten sind aufs Neue mit dem flachen Hang in Slowenien nicht warm geworden, wie sie es zuletzt auch im Weltcup an gleicher Stelle nie waren. Einzig Nevin Galmarini schaffte es vom aktuellen Schweizer Alpin-Team in Rogla bisher einmal auf das Podest, 2017 feierte er an dieser Stelle seinen ersten Weltcup-Sieg. Der 34-jährige Bündner, der sich nach fast zweijähriger Verletzungspause zweimal für die K.o.-Phase qualifizierte, darf auch heuer an der WM mit seinem Abschneiden zufrieden sein, dem Rest des Schweizer Teams brachte Rogla wieder kein Glück.
Dario Caviezel beendete den Parallel-Slalom als bester Swiss-Ski-Athlet im 8. Rang. Nachdem der 28-Jährige in der ersten K.o.-Runde den teaminternen Vergleich mit Galmarini (9.) für sich entscheiden konnte, blieb er im Viertelfinal am späteren und nun fünffachen Weltmeister Benjamin Karl hängen. Karl setzte sich im innerösterreichischen Finalduell gegen Andreas Prommegger um neun Hundertstel durch. Bronze ging an den Russen Dimitri Loginow.
Ernüchternd endete die Alpin-WM für das Schweizer Frauen-Team. Wie bereits im Parallel-Riesenslalom vom Montag überstand auch im Slalom keine Schweizerin die Achtelfinals. Besonders für Titelverteidigerin Julie Zogg kam das frühe Aus unerwartet, schien sie sich doch mit dem nicht sonderlich anspruchsvollen Kurs angefreundet zu haben. Als Vierte der Qualifikation trat die 28-jährige Ostschweizerin im Achtelfinal auf dem schnelleren Kurs an und scheiterte - als einzige Achtelfinalistin auf Rot - an der 47 Jahre alten Österreicherin Claudia Riegler.
Zogg war beim ersten Weltmeistertitel von Sofia Nadyrschina, die erst 17-jährige Russin verwies das deutsche Duo Ramona Hofmeister (2.) und Parallel-Riesenslalom-Weltmeisterin Selina Jörg auf die weiteren Plätze, als Neunte trotzdem beste Schweizerin. Olympiasiegerin Patrizia Kummer (14.) und Jessica Keiser (15.) blieben wie Zogg im Achtelfinal hängen, Ladina Jenny (17.) hatte die K.o.-Laufe knapp verpasst.