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Der umstrittene Fahrdienst-Vermittler Uber will allein in diesem Jahr eine Milliarde Dollar in sein Geschäft in China investieren. Der riesige Markt gehöre zu den Prioritäten von Uber, schrieb Mitgründer und Chef Travis Kalanick in einem Brief an Investoren, aus dem die «Financial Times» zitierte.
Pro Tag würden in China bereits nahezu eine Million Fahrten gebucht. Das Geschäft habe sich im vergangenen Monat verdoppelt. Im Dezember hatte Uber noch die Zahl von einer Million Fahrten täglich für sein gesamtes weltweites Geschäft genannt.
China zweitgrösster Markt
China sei jetzt der zweitgrösste Markt von Uber nach den USA, schrieb Kalanick. Bis Ende kommenden Jahres wolle Uber in 50 der 80 chinesischen Städte mit mehr als fünf Millionen Einwohnern aktiv sein.
Uber steht in China das lokale Schwergewicht Didi Kuaidi gegenüber. Die Firma entstand aus der Fusion der beiden führenden Taxi-Apps des Landes und wird von den Internet-Riesen Alibaba und Tencent unterstützt. Uber ging eine Kooperation mit der grössten chinesischen Suchmaschine Baidu ein.
Büros in Guangzhou durchsucht
Im vergangenen Monat waren Uber-Büros in der Stadt Guangzhou durchsucht worden, weil die Behörden Verstösse gegen Beförderungsregeln vermuteten. Der Fahrdienst-Vermittler liegt auch anderswo auf der Welt im Clinch mit Behörden und der Taxi-Branche.
(sda/gku/me)