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Die Mahnwache fand am Rande eines Treffens statt, zu dem die European Broadcasting Union (EBU) als Veranstalterin des Song Contests VertreterInnen verschiedener NGOs sowie der aserbaidschanischen Regierung eingeladen hatte. Mit der Aktion wollte Amnesty auf die Einschränkung der Meinungsäusserungs- und Versammlungsfreiheit und insbesondere das Schicksal von 14 Gewissensgefangenen hinweisen, die auch ein Jahr, nachdem sie auf der Strasse oder über Facebook mehr Freiheit gefordert hatten, im Gefängnis sitzen.
Amnesty fordert von der EBU - deren erklärtes strategisches Ziel es ist, als «Champion for media freedom» zu wirken - sich im Vorfeld des Song Contests dezidierter für die Gewährleistung der Freiheitsrechte und die Freilassung von Gewissensgefangenen in Aserbaidschan einzusetzen.