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Das Magazin für Uniformkunde und Militärgeschichte
Die neueste Ausgabe des «Tanzbödelers» widmet sich in seinem Hauptbeitrag dem Tschako der Kavallerie, jenem schmucken Käppi, welches von 1883 bis 1925 das Aussehen der Dragoner, Guiden und Kavallerie-Mitrailleure wesentlich bestimmte. Die Fangschnüre des Vorgänger-Modells und die Löwenköpfe bei der Ausrüstung werden ebenfalls erwähnt. Ein weiterer Beitrag widmet sich den Zürcher Truppen im Sonderbundskrieg und der grafischen Umsetzung dieses Ereignisses ganz allgemein durch zeitgenössische Maler und Illustratoren. Dem Hut von General Dufour, Oberkommandierender in diesem Konflikt, ist auch ein kleiner Betrag gewidmet. Ein Ereignis aus dem Jahre 1940 macht den Schluss: die Übergabe der Fliegerflaggen durch den General an die sieben Fliegerabteilungen auf dem Flugplatz Belpmoos.
48 Seiten, Format A5, über 80 farbige Abbildungen
Fr. 27.00 pro Exemplar (inkl. Versand CH / DE / AT)
Das Magazin für Uniformkunde und Militärgeschichte
In dieser Ausgabe:
Abzeichen und Organisation der Genietruppen im Wandel der Zeit von 1850 bis 1924
Das Wort «Genietruppen» mag für Leute ohne militärischen Hintergrund zuweilen etwas unklar sein. Damit waren früher vor allem die Sappeure und die Pontoniere gemeint, welche mit einfachen Mitteln stabile Brücken für Flussüberquerungen gebaut haben, ohne die ein militärischer Vorstoss bei jedem grösseren Flusslauf in Stocken geraten wäre. Aus der Schulzeit sind einem vielleicht noch die Sappeure in Erinnerung, die beim Russlandfeldzug Napoleons im eisigen Wasser der Beresina standen und zwei Notbrücken erstellten, damit sich die Grande Armee zurückziehen konnte. Das Können der Sappeure wurde aber auch bei der Befestigung von Artilleriestellungen oder im Festungsbau benötigt, woher sich ihr Name ursprünglich ableitet.
Auch die Mineure gehörten zu den Genietruppen, welche alle diffizilen Sprengaufträge ausführten. Mit der Zeit kamen zahleichen weitere technische Truppengattungen und Dienstzweige dazu, bis hin zu den Ballontruppen und den Fliegern, die man mangels anderer Möglichkeiten den Genietruppen zugewiesen hatte.
Den Kern der Genietruppen bildeten aber schon immer die Sappeure, welche mit vorbereiteten oder improvisierten Mitteln Brücken über Flussläufe erstellten, die zu Fuss oder mit Fahrzeugen überschritten werden konnten.
Ihre «Schwesterorganisation», die Pontoniere erstellte in erster Linie schwimmende Brücken auf Pontons, also auf Schiffskörpern, die ebenfalls mit grösseren Fahrzeugen befahren werden konnten. Diese Arbeiten mussten oft unter schwierigen Umständen und unter Zeitdruck erledigt werden. Später führten Pontoniere auch Transporte auf Seen mit Schwimmfähren aus. So ist es auch verständlich, dass sowohl Sappeure als auch Pontoniere einen ganz speziellen Waffenstolz entwickelt haben und bei den Pontonieren auch der ausserdienstliche Einsatz in Pontonierfahr-Vereinen gepflegt wurde.
Die Genietruppen waren in der Schweiz stark vom französischen Geniewesen beeinflusst, so war auch der Befehlshaber der Tagsatzungstruppen im Sonderbundkrieg, General Henri G. Dufour, ein ausgebildeter französischer Genieoffizier, der sich in allen Belangen des Geniewesens, des Festungsbaus und in der Kartografie bestens auskannte.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gab es vorerst nur sehr wenige Genietruppen, immerhin waren jeder Kompanie eine Anzahl Zimmerleute zugeteilt. Pontoniere fand man nur in den Kantonen mit grösseren Flussläufen, Bern stellte seine erste Pontonierkompanie nach den Erfahrungen im Sonderbundkrieg auf.
Im vorliegenden Heft werden aber auch alle anderen Waffengattungen der Genietruppen, insbesondere alle aus dem Bereich der Nachrichtenübermittlung, vorgestellt, mit ihrer Organisation und ihren Abzeichen, welche wichtige Identifikationsmerkmale für die jeweiligen Truppen waren.
36 Seiten, Format A5, über 80 farbige Abbildungen
Fr. 27.00 pro Exemplar (inkl. Versand CH / DE / AT)
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