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Die Skulpturenhalle an der Waldmannstrasse in Zürich nimmt städtebaulich gleich zwei Schlüsselfunktionen ein. Zum einen bildet sie den Abschluss der östlichen Häuserzeile, zum andern sorgt die ins Eingangsportal integrierte Treppe für die Erschliessung des angrenzenden Parks, sowie den Stadtanschluss für das im Park situierten Rathaus.
Der Ausdruck des Gebäudes stellt eine moderne Interpretation der Gründerzeit-Architektur dar und ordnet sich in der bestehenden Gebäudezeile ein.
Die Säulenhalle selber lässt sich grob in zwei Volumina aufteilen welche beide vertikal organisiert sind. Die Erste dient dem öffentlichen Teil und beherbergt das Museum, sowie gastwirtschaftlichen Räume und Konzertsaal im Untergeschoss. Das zweite Volumen beherbergt alle organisatorischen Räume wie die Werkstadt, den Warenlift oder das interne Büro.
Das räumliche Konzept der Skulturenhalle wird am besten über den Längsschnitt verdeutlicht.
Die einzelnen Böden stellen eingeschobene Podeste dar, welche zwischen der nördlichen Aussenwand und der südlichen Trennwand eingeschoben sind. Dadurch entsteht ein fliessender Raum, welcher je nach Podest-Höhe und Lage unterschiedliche Belichtungssituationen und Querbezüge gestattet.
Das Tageslicht dringt über zwei aufgesetzte Lichtkuben, sowie über ein Dachfenster in den Raum und sorgt für eine gleichmässige Belichtung. Die Fenster an der Aussenfassade sorgen für einen Bezug zum angrenzenden Park, sowie für zusätzliches Nordlicht.