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Noch einmal schlafen bis zur Aktionärs-Abstimmung, die die IT-Welt verändern wird. Morgen entscheiden die HP-Aktionäre über die geplante Übernahme von Compaq, übermorgen diejenigen von Compaq. Kurz vor der Abstimmung haben weitere HP-Aktionäre ihre Entscheide gefällt. Zwei New Yorker Pensionskassen, die zusammen etwa 0,6% der HP-Aktion halten, haben sich gegen die Übernahme ausgesprochen. Damit ist aber immer noch erst die Haltung einer Minderheit der Aktionäre bekannt. Gemäss "The Wall Street Journal" haben sich bis heute 9% für und 22% gegen den Super-Deal ausgesprochen. Die Haltung des grossen Rests ist unbekannt.
Eine HP-Sprecherin meinte, sie habe starke Indizien, dass die Abstimmung für den Merger ausfallen werden. Opponent Walter Hewlett sagte (natürlich) das Gegenteil.
Die Meinung der Öffentlichkeit und der Mitarbeitenden scheint aber gemacht. Eine Online-Abstimmung auf dem US-Newsdienst Zdnet ergab eine starke Mehrheit (73%) gegen die Übernahme. Und eine Umfrage von Marktforschern im Auftrag von Computer Reseller News eine stark negative Haltung der HP-Belegschaft. Zwischen 63 und 65% der HP-Angestellten sprachen sich gegen das Zusammengehen mit Compaq aus. (hc)