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Seit einem Jahr gehen in Algerien jeden Freitag Menschen auf die Strasse, um gegen die Regierung zu protestieren. Auch gestern versammelten sich in der Hauptstadt Algier tausende Menschen. Sie riefen «wir werden nicht aufhören». Am 22. Februar 2019 waren zahlreiche Algerierinnen und Algerier erstmals auf die Strasse gegangen. Sie demonstrierten gegen eine fünfte Amtszeit des damaligen Präsidenten Abdelaziz Bouteflika. Dieser trat später zurück. Sein Nachfolger Abdelmadjid Tebboune wurde im Dezember gewählt. Er gilt jedoch als enger Vertrauter Bouteflikas. Die Protestbewegung hatte den Wahlgang boykottiert. (swisstxt)
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