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Martin Killias war ab 1987 ordentlicher Professor für Kriminologie und Strafrecht an der Universität Lausanne; von 1986 bis 2006 stand er dem Institut für Kriminologie und Strafrecht vor. 1992 bis 1996 war er in Lausanne zudem Dekan der Juristischen Fakultät. 2006 berief ihn die Universität Zürich zum ordentlichen Professor für Straf-, Strafprozessrecht und Kriminologie am Rechtswissenschaftlichen Institut und Co-Direktor des Kriminologischen Instituts.
Von 1984 bis Ende 2008 war Professor Killias nebenamtlicher Bundesrichter. 2000/2001 wirkte er als Gründungspräsident der European Society Criminology. Er erhielt verschiedene wissenschaftliche Auszeichnungen insbesondere in den USA. 2013 verlieh ihm die Panteion-Universität Athen die Ehrendoktorwürde.
Im Sommer 2017 wurde Martin Killias von den Delegierten als Nachfolger von Philippe Biéler zum Präsidenten des Schweizer Heimatschutzes gewählt. Killias ist seit 1965 Mitglied des Heimatschutzes und aktuell auch Präsident der Sektion Zürich
Martin Killias kandidierte 2011 und 2015 auf der Liste der SP des Kantons Aargau für einen Sitz im Nationalrat, allerdings ohne Erfolg. Er wohnt in Lenzburg.
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