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30.06.2018
Silke Lemmens für die U20-WM in Tampere selektioniert
Silke Lemmens, welche in dieser Saison bereits zwei Mal im Dress der Schweizer Nationalmannschaft über 4x100m starten durfte, wurde für die U20 Weltmeisterschaften selektioniert. Diese finden vom 10. -15. Juli im finnischen Tampere statt. Sie ist damit nach Géraldine Frey die zweite LKZ-Sprinterin, welche sich in jüngster Vergangenheit für einen internationalen Grossanlass bei den Junioren qualifizieren konnte. Lemmens, welche fulminant in die Freiluftsaison gestartet ist, verpasste im 200m Sprint, ihrer Paradedisziplin, die Limite um lediglich 4 Hundertstel. Umso erfreulicher, dass sie nun mit der 4x100m Staffel selektioniert wurde. Neben Silke Lemmens wurden 21 andere Athleten selektioniert. Dem Staffelteam um Goll, Gutschmidt, Jaccard, Lemmens, Vancardo und Zurlinde wird seitens des Verbandes Finalpotenzial attestiert. Der LK Zug gratuliert herzlich!
Tiefenauer (Silber) und Wengi (Bronze) sichern sich Edelmetall, verpassen jedoch EM-Limite
Vergangenes Wochenende fand mit den Regionenmeisterschaften der Region Zentral ein Saisonhöhepunkt für die Nachwuchskategorien der U14-U18 statt. Für Ronja Wengi und Fabienne Tiefenauer, welche beide Leistungen nahe der U18 EM-Limite erzielt haben, stellte dieser Wettkampf die letzte Möglichkeit für die Qualifikation dar. Leider verlief der Wettkampf für beide Athletinnen nicht optimal. Ronja Wengi blieb im Stab mit einer gültigen Höhe von 3.30m 30cm unter der EM-Limite, obwohl sie im Einspringen zwei Mal zeigte, dass sie die verlangten 3.60m meistern kann. Die vielseitig talentierte Ronja Wengi hat über 100m Hürden die EM-Limite zwar erfüllt, kann jedoch „nur“ als Ersatzläuferin nominiert werden, da es Athletinnen gibt, welche in dieser Saison bereits schneller gelaufen sind. Im Falle einer Verletzung dieser Athletinnen könnte Ronja Wengi nachselektioniert werden. Fabienne Tiefenauer konnte leider nicht an das Leistungsniveau des letzten Wettkampfes anknüpfen. Mit 38.09m im Speer blieb sie mehr als 3.50m unter ihrer persönlichen Bestleistung (43.70m). Für die U18 EM hätte es einen Wurf über 45m benötigt. Auch wenn die beiden Athletinnen nicht (definitiv) selektioniert werden konnten, dürfte der bisherige Saisonverlauf für beide Athletinnen Ansporn genug sein, zeigten sie doch beide dass das Potenzial für internationale Grossanlässe vorhanden ist.
Weitere tolle Leistungen an den Regionen
Bericht von C. Baumgartner
Den Anfang an den Regionen machte Lenz Auf der Maur im Speerwerfen. Er konnte seinen Erwartungen nicht ganz gerecht werden, darf aber doch zufrieden sein, da er ins Finale kam und am Ende 7. wurde mit 36.90 m von 30 Startenden. Am Nachmittag stiess er die 4 kg schwere Kugel auf 10.05 m was eine neue persönliche Bestleistung bedeutete. Luzi Schweiger und Ricardo Böhringer starteten über die 80 m. Beide zeigten ein solides Rennen über die 80 m und stiessen in den Halbfinal vor. Dort hatte Ricardo mit seinem Fuss zu kämpfen und verpasste daher den erhofften Final. Luzi hingegen konnte sich noch einmal steigern, qualifizierte sich für den Final und bestätigte nochmals die im Vorlauf gelaufenen SM Limite. Im Final war dann etwas die Luft raus, er wurde 6. Gian Andermatt absolvierte einen Start über 600 m. Er lief eine neue Persönliche Bestleistung mit 1:49.81 min und durfte sich die bronzene Medaille umhängen lassen.
Am Sonntag waren dann die Jüngeren im Sprint am Start. Fynn Staubli und Samuel Jutzeler starteten über die 60 m. Fynn lief in 8.76 s ins Ziel, Samuel in 8.57 s, er qualifizierte sich für den Halbfinal. Weiter reichte es allerdings nicht. Samuel startete dann noch im Weitsprung und sprang auf 4.34 m. Lenz war der einzige, der beide Tage im Einsatz war. Am Sonntag versuchte Lenz sich im Diskuswerfen und konnte dort eine Weite von 29.79m verbuchen. Kim Vogel lief das erste Mal in diesem Jahr über die 80 m Hürden. Sie erwischte nicht einen optimalen Start und kam leicht aus dem Rhythmus, aber mit einer Zeit von 13.49 s darf sie mit diesen Voraussetzungen zufrieden sein.