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Cecil Charles Sandford
begann seine Karriere bei Grasbahnrennen in seiner englichen Heimat.
Zur Saison 1950 wurde ihm ein Platz im Werksteam des englischen Motorradherstellers A.J.S., an der Seite des amtierenden 500-cm³-Weltmeisters Leslie Graham angeboten. Sandford debütierte mit einem fünften Platz beim Ulster Grand Prix in der 350-cm³-Klasse in der Motorrad-Weltmeisterschaft. 1951 startete er auf Velocette in den Klassen bis 250 und bis 350 cm³.
Nach einem achten Platz 1954 in der 125-cm³-WM wechselte Cecil Sandford zur Saison 1955 zu Moto Guzzi, für die er bei den 250ern den dritten und bei den 350ern den fünften Rang in der Weltmeisterschaft einfuhr. 1956 ging er auf FB-Mondial und im DKW-Werksteam an der Seite von August Hobl, Karl Hofmann und Hans Bartl an den Start.
In der Saison 1957 konnte Cecil Sandford dann seinen zweiten WM-Titel gewinnen. Er siegte bei der Tourist Trophy auf der Isle of Man sowie beim Ulster Grand Prix in Nordirland und gewann den 250-cm³-Titel überlegen vor seinem FB-Mondial-Markenkollegen Tarquinio Provini. Wegen der steigenden Kosten zogen sich am Ende der Saison 1957 FB-Mondial und einige andere italienische Hersteller aus der Weltmeisterschaft zurück, deshalb entschied sich auch Cecil Sandford dazu, seine Karriere am Saisonende zu beenden.
RS