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Im Zentrum Italiens hat in der Nacht zum Mittwoch die Erde heftig gebebt. Erdbebeninstitute gaben die Stärke des Bebens mit mindestens 6.1 an. Die Behörden berichteten in der Nacht von eingestürzten Gebäuden und über Verletzte.
Der Erdstoss habe zu signifikanten Einstürzen geführt, sagte der Chef des Zivilschutzes im Nachrichtensender RaiNews24. Der Bürgermeister der Stadt Amatrice berichtet von schweren Schäden in dem Ort. Menschen seien unter den Trümmern begraben, sagt er dem Sender RAI.
Das Zentrum des Bebens lag laut Erdbebendiensten in der Provinz Rieti rund 150 Kilometer nordöstlich von Rom in einer relativ geringen Tiefe von zehn Kilometern. Der Erdstoss um 03.36 Uhr war auch in den Regionen Umbrien und Marken und der italienischen Hauptstadt deutlich zu spüren.
Bei den Feuerwehren in Zentralitalien gehen nach Angaben italienischer Nachrichtenagenturen zahlreiche Anrufe wegen des Erdbebens ein. Die Feuerwehr selbst sprach von leichten Schäden an Gebäuden. In der Stadt Norcia liefen demnach Menschen auf die Strasse.
Unterdessen war gegen 4.30 Uhr ein neuer Erdstoss bis nach Rom zu spüren, der den Boden leicht schwanken liess. Laut dem US-Erdbebendienst hatte dieses Beben die Stärke 5.5.
Bereits am Dienstag gab es Erdstössen der Stärke zwei in der Region Marke und unweit der Äolischen Inseln nahe Sizilien. Italien wird immer wieder von Erdbeben erschüttert. 2009 hatte ein Erdstoss ähnlicher Stärke die Stadt L'Aquila verwüstet. Damals kamen mehr als 300 Menschen ums Leben. (sda/reu/afp/dpa)