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Der CEO von Philip Morris Schweiz sieht ein bisschen aus wie ein jüngerer Adrian Amstutz, wenn er, vertrauenerweckend lächelnd, auf doppelseitigen Inseraten in der Sonntagspresse erklärt: «Ich engagiere mich dafür, dass das Rauchen von Zigaretten aufgegeben wird.» Nicht weil er geläutert der Lungenliga beigetreten wäre, sondern weil der Tabakkonzern keine Zigarettenwerbung mehr macht, die sowieso in der Schweiz als einem der letzten Länder bald verboten sein wird.
Stattdessen sollen RaucherInnen mit dem System IQOS («I Quit Ordinary Smoking») dampfen. «IQOS produziert 95 Prozent weniger schädliche chemische Substanzen als Zigaretten», lese ich. Es folgen «wichtige Hinweise: Dies entspricht nicht zwangsläufig einer Risikoreduktion von 95 Prozent. IQOS ist nicht risikofrei», ergänzt durch die vertraute Anmerkung: «Dieses Tabakerzeugnis kann Ihre Gesundheit schädigen und macht abhängig.»
Wer es nun als Ausgleich zur Lungenverunreinigung durch all die Nikotininhalationssysteme wenigstens daheim gern blitzsauber hätte, gerät buchstäblich vom Dampf ins Putzwasser: Der Gebrauch aggressiver Putzmittel führt gemäss einer norwegischen Studie bei Personen, die «regelmässig zu Hause putzten oder als Reinigungskraft arbeiteten» (leider meist Frauen), zu Lungenschäden «wie bei einem Raucher, der über 20 Jahre eine Schachtel Zigaretten pro Tag konsumiert» (geo.de).
Ich bin noch mal davongekommen. Mit Rauchen konnte ich – im Gegensatz zu anderen Gewohnheiten – zum Glück aufhören. Und vom Putzen müssen wir gar nicht reden.