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Dies zeigen die provisorischen Ergebnisse der stationären Gesundheitsversorgung des Bundesamts für Statistk (BFS). Wie das BFS am Freitag mitteilte, entspricht diese Anzahl an Patienten 12,5 Prozent der Gesamtbevölkerung. Dies ist ähnlich viel wie in den Vorjahren.
Nach der Knie- und Hüftarthrose, die mit 185'000 Fällen am häufigsten zu einem Spitalaufenthalt führte, folgten Verletzungen. Hier wurde die Hirnerschütterung am häufigsten (179'000 Mal) diagnostiziert.
152'000 Patienten wurden wegen Erkrankungen des Kreislaufsystems wie Herzinfarkte oder Herzschwäche hospitalisiert. Es folgten Krankheiten des Verdauungssystems (121'000 Mal) und Tumore (117'000 Mal).
19 Prozent liessen sich ausserhalb Wohnkantons behandeln. Hier gab es zwischen den Kantonen grosse Unterschiede: In den Kantonen Bern, Tessin und Genf lag der Prozentsatz unter acht Prozent. In den Kantonen Basel-Landschaft wählten 50 Prozent und in Appenzell-Innerrhoden gar 71 Prozent ein Spital ausserhalb ihres Kantons.
In den Spitälern waren im Jahr 2015 insgesamt 201'165 Personen beschäftigt. Im Vergleich zu 2014 hat das Beschäftigungsvolumen in Vollzeitstellen gerechnet um drei Prozent zugenommen. Ärztinnen und Ärzte sowie Spezialisten aus anderen medizinischen Fachbereichen machten je 14 Prozent aus. 42 Prozent waren in der Pflege tätig. 15 Prozent waren im technischen Dienst oder in der Hauswirtschaft beschäftigt und ebenfalls 15 Prozent in der Administration.
Der Betriebsaufwand der Spitäler ist im Vergleich zu 2014 um 3,2 Prozent gestiegen und belief sich auf 28,1 Milliarden Franken. Seit 1999 hat sich der damalige Betriebsaufwand von 13,5 Milliarden mehr als verdoppelt.
(SDA)