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Den inoffiziellen Titel des besten Schweizers holte sich der Neuenburger Jérôme Schaffner. «Man wird immerhin zur Pressekonferenz eingeladen», antwortete der 30-Jährige schmunzelnd auf die Frage, ob dieser Titel etwas bedeute.
Er war auf jeden Fall mit seinem Lauf zufrieden, auch wenn er sich eigentlich vorgenommen hatte, noch ein bisschen länger den besten Afrikanern zu folgen. «Aber ich merkte schnell, dass das nicht drinliegt.» Mit 55:19 schaute am Ende trotzdem eine ganz ansehnliche Zeit heraus. Als Achtplatzierter war Schaffner zudem der einzige Schweizer unter den ersten zehn. «Es ist ein ganz gutes Resultat. Zumal ich nicht einmal sicher war, ob ich das Rennen durchstehen würde.» Denn Schaffner blieben nur fünf Wochen Zeit, um sich auf den Murtenlauf vorzubereiten. Zuvor hatte er verletzungsbedingt einen Monat pausieren müssen. Und das ergibt bei einem starken Läufer wie ihm doch die eine oder andere Trainingseinheit. In einer intensiven Trainingswoche absolviert er um die zwölf Einheiten und läuft dabei rund 160 Kilometer.
Ançay gewinnt das Walliser Duell
Der Kampf um die zweitbeste Schweizer Klassierung wurde zum Walliser Duell. Am Ende konnte der 39-jährige Routinier Tarcis Ançais den 16 Jahre jüngeren Samuel Buman noch einmal hinter sich lassen. «Aber er hat mir das Leben ganz schön schwer gemacht», so Ançay. Mit Zeiten von 56:37 und 56:44 Minuten belegten die beiden die Ränge elf und zwölf. fm