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Die Indikatoren zeigen, dass die Zahl der Familien und Einzelpersonen in prekären Verhältnissen in den kommenden Wochen rasch anzusteigen droht.
Zusätzlich zu den Sozialhilfeempfängern, deren unsichere Situation durch die Krise möglicherweise noch verstärkt wurde, entsteht nun eine neue in prekären Verhältnissen lebende Bevölkerungsgruppe. Diese Bevölkerung nimmt keine Sozialhilfe in Anspruch und neigt dazu, sich an andere bestehende Unterstützungsnetzwerke zu wenden.
Die neue Hilfe der Regierung ist deshalb für diese Netzwerke bestimmt. Damit will der Staatsrat die Partnerschaft mit Selbsthilfeeinrichtungen und -netzwerken stärken, um die direkte Hilfe und die Orientierung der Betroffenen in die Richtung der entsprechenden Hilfe sicherzustellen.
Für die Massnahme ist ein Budget von 1 Million Franken vorgesehen.