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2 Brüder, 11 Qualifikationen, 7 A-Finalplätze, 2 Medaillen, in nur 4 Tagen
Die diesjährigen Schweizer Nachwuchs Meisterschaften fanden vom 19. bis 22. Juli in Romanshorn statt. Sie wurden im 50-Mtr Freibad ausgetragen. Startberechtigt waren SchwimmerInnen, 18-jährig und jünger, welche sich in Wettkämpfen unter dem Jahr über strenge Limitezeiten qualifizieren konnten. Vom SRVLinth ist dies in diesem Jahre leider nur 2 Schwimmern gelungen: Fabio Tannò (2005) und Gian-Andrin Tannò (2003). Die vielen, engagierten Trainings mit zusätzlichen Trainingslagern während der Schulferien in einem auswärtigen Verein, haben sich für die beiden Brüder ausbezahlt. Sie konnten sich über insgesamt 11 Strecken qualifizieren: Fabio über 200Mtr F, 200Mtr L, 100Mtr und 200Mtr B sowie über 100Mtr D. Gian-Andrin über 100Mtr, 200Mtr, 400Mtr und 1500Mtr F sowie über 200Mtr B und 200Mtr L. In Romanshorn kämpften sie mit über 600 Athleten aus 62 Vereinen um Finalteilnahmen und Medaillen.
Bloss dabei sein, reicht nicht!
Am ersten Wettkampftag stehen für beide Schwimmer die 200Mtr Freistil auf dem Programm. Beide erreichen die gesetzten Ziele: Fabio verbessert seine persönliche Bestzeit auf 2:22.57. Gian-Andrin qualifiziert sich für den Finallauf der schnellsten Acht. Das Finale bietet Spannung pur: bei 175Mtr liegt Gian-Andrin noch auf Platz 4. Dank seinem Siegeswillen und mentaler Stärke erkämpft er sich aber auf den letzten 25Mtr noch die Bronzemedaille in der hervorragenden Zeit von 2:01.02.
Am Freitag treten beide Athleten über 200Mtr Lagen an. Nach Fabio Tannòs Qualifikationszeit war eine Platzierung um Rang 18 zu erwarten. Doch dank einem sehr schnellen Vorlauf qualifiziert sich Fabio unerwartet für das Final. In diesem erreicht er in 2:35.13 den für ihn hervorragenden 8. Platz und gewinnt somit sein erstes Diplom an dieser Schweizer-Meisterschaft.
Sie wollen Finalqualifikationen…
Auf Gian-Andrin Tannò wartet am Nachmittag die Mammutstrecke im Schwimmen: 1500Mtr Freistil. Von Beginn weg wird im Feld ein sehr hohes Tempo angeschlagen. Nach 800Mtr muss Gian-Andrin erkennen, dass es für ihn nicht für einen Podestplatz reichen wird. Wie vereinbart, nimmt er dann Tempo raus, um Kräfte für die kommenden Tage zu sparen. Trotzdem sichert er sich Rang 6.
Der dritte Wettkampftag verspricht erneut Spannung und Hoffnung auf Finalteilnahmen und Medaillenchancen für die Brüder.
Fabio Tannò schwimmt sich über 100m Brust in der ausgezeichneten Zeit von 1:18.67 als Zweiter ins Final. Dort steigert er sich nochmals, kann das Podest aber leider trotzdem nicht erreichen. Nach verarbeiteter Enttäuschung über die verpasste Medaille, freut er sich aber richtigerweise doch über seine Superzeit und sein zweites Diplom.
..und kämpfen um Medaillen
Für Gian-Andrin Tannò stehen am Samstag gleich zwei Strecken auf dem Programm. Am Nachmittag dann die Finalrennen. Zuerst 400Mtr Freistil. Eine Strecke, die mit Ausdauer und Taktik geschwommen wird, auf den letzten 100Mtr dann aber zusätzlich End-Schnelligkeit und Kraft erfordert. Als vierter qualifiziert, und in dieser Saison noch nie Bestzeit geschwommen, ist Gian-Andrins Nervosität entsprechend gross. Auf den ersten 300Mtr schwimmt er sich in die gewünschte Position. Auf den letzten 60Mtr gelingt ihm, sein Tempo nochmals derart zu steigern, dass er in neuer persönlicher Bestzeit von 4:19.37 souverän die zweite Bronzemedaille gewinnt.
Im anschliessenden 100Mtr Freistilfinal sind dann leider seine Kräfte etwas reduziert, sodass es für ihn „nur“ zum 5. Rang reicht.
Am Sonntag und damit dem letzten Wettkampftag, freut sich Gian-Andrin Tannò auf die 200m Brust. Für ihn ein Rennen ohne Medaillenchancen, auch ohne Druck, und somit ein Rennen, ganz einfach zum geniessen. In einer guten Zeit von 2:45.74 beschliesst Gian-Andrin seine Wettkampfsaison.
Ganz anders für Fabio Tannò. Er freut sich auf die 200m Brust weil das für ihn eine Haupt- und Lieblingsstrecke ist. Voll motiviert startet er in den Vorlauf und realisiert eine für ihn unglaublich schnelle Zeit von 2:49.16. Er verbessert so seine bisherige Bestzeit um 5 Sekunden (106%). Was für eine starke Leistung!!! Damit aber nicht genug. Schon eine Stunde später tritt er über 100Mtr Delfin an und schwimmt in 1:11.55 ein sehr schnelles Rennen mit einer Verbesserung gegenüber seiner alten Zeit um ganze 108%. Ein Super-Sonntagvormittag!
Am Nachmittag kann Fabio im Final über die kraftraubende Strecke von 200m Brust seine neue Bestzeit vom Vormittag bestätigen und schwimmt auf den tollen 6. Rang und gewinnt damit sein drittes Diplom.
Ziele erreicht, und übertroffen!
Überglücklich, müde, stolz und um viele Erfahrungen, Emotionen und Erlebnisse reicher, durften Fabio und Gian-Andrin Tannò mit insgesamt 7 Diplomen und 2 Medaillen zurück ins Glarnerland und danach in den verkürzten Sommerurlaub fahren.
Fröhliche Gesichter am Luki Cup 2018
Der Luki Cup wurde auch in diesem Jahr zum Spassevent – dank kurzfristigem Umzug.
Am letzten Wochenende trafen sich die aktiven Schwimmerinnen und Schwimmer des SRV Linth zum internen Spasswettkampf, dem Luki Cup. Dem Anlass, an welchem sich die Mitglieder aller Trainingsgruppen in durchmischte Mannschaften einteilen lassen und sich in sieben völlig unterschiedlichen Staffeln gegen einander messen.
Die Aktiven und Leiterinnen der SLRG und der Gruppen Krebse, Haie, Kids, Elite waren beinahe vollzählig am Start. Es ging um Schnelligkeit, aber auch Geschick und Taktik. Vor jeder Stafette durften die Mannschaften die neue Aufgabe studieren und diskutieren. Jede Stafette beinhaltete unterschiedliche Aufgaben und darum war eine gute, glückliche Rollenverteilung sehr wichtig.
Die unter dem Jahr trainierten Techniken wurden für einmal gemischt mit spielerischen Elementen. Einige mussten schnell schwimmen, Andere nach Ringli tauchen, Alle auf der Badenudel reiten, Puzzleteile über die 25 Meter Bahn transportieren und danach richtig zusammensetzen. Nach jeder Länge mehr Gegenstände auf dem Schwimmbrettli transportieren bis der ganze Stapel im Ziel war. Dann wieder durfte/musste gerettet werden, mit professionellem Stirn-und/oder Nackengriff. Wichtig war, dass bei jeder Stafette alle Schwimmer der Staffel aktiv im Einsatz waren.
Gute Stimmung, Lachen und immer wieder laut aufbrandendes Anfeuern füllte die Halle und machte die Anstrengung vergessen. Schön zu sehen, wie sich die Teilnehmenden engagierten.
Übrigens: Beinahe wäre der Luki Cup „ins Wasser gefallen“ – oder eben nicht - weil nämlich am geplanten Durchführungsort in der LinthArena nicht geschwommen werden konnte. Glücklicherweise war das Hallenbad Filzbach an diesem Nachmittag frei und so durfte der Verein einmalmehr von der Hilfe der Verantwortlichen des Sportzentrums Kerenzerberg profitieren, welche sofort und unkompliziert das Bad für den Anlass zur Verfügung stellten – vielen, herzlichen Dank.
Medaille am Schweizer Jugendcup
Drei Schwimmer des SRV Linth reisen zum Schweizer Jugendcup nach Savosa, Lugano.
Der Schweizer Jugendcup (Final) im Schwimmen wurde in diesem Jahr in Savosa bei Lugano ausgetragen. Nominieren konnten sich die SchwimmerInnen nur am regionalen Wettkampf Ende Februar in Chur.
Die Schwimmer sind in der Schweiz in 5 Regionen aufgeteilt. Glarus ist der Region Ostschweiz ROS zugeteilt. Die Region umfasst also alle Schwimmverein von Graubünden bis inklusive Schaffhausen. Für den Jugendcup qualifizieren sich pro Wettkampfstrecke und Jahrgang immer nur der Sieger und der Zweitplatzierte jeder Region. Umso erfreulicher, dass sich drei Schwimmer des SRV Linth gegen diese doch grosse Konkurrenz durchsetzten konnten. Es qualifizierten sich: Patrik Müller, Fabio Tannò und Gian-Andrin Tannò.
Gian-Andrin Tannò hat sich mit Jahrgangs-Siegen in Chur auf 5 Strecken qualifiziert, auf 100Mtr und 400Mtr Freistil, 100Mtr Rücken, 100Mtr Brust und 200Mtr Lagen. Patrik Müller siegte über 100Mtr Delphin und 100Mtr Brust und Fabio Tannò siegte über 100Mtr Brust.
nur die Besten jeder Region..
Am 21. Und 22. April trafen sich somit 10 SchwimmerInnen pro Jahrgang und Wettkampfstrecke um unter sich die Jugendcup-Meister 2017/18 zu krönen. Der Tessin zollte seinem Ruf als Sonnenstube der Schweiz alle Ehre und protzte mit sommerlichen Temperaturen, sodass die SchwimmerInnen am liebsten im Aussenbecken geschwommen wären.
Gian-Andrin Tannò entschied am Abend vor dem Wettkampf, sich über die 100Mtr Rücken ab zu melden, zu Gunsten eines Teamkollegen der ROS. Auf den restlichen vier Strecken brilliert er dafür umso mehr, indem er in allen Einsätzen deutliche neue persönliche Bestzeiten schwimmt. Platz 2 über 400Mtr F in 4:14.37, Platz 3 über 100Mtr F in 55.40, Platz 5 über 200Mtr L in 2:18.78 und Platz 7 über 100Mtr B in 1:12.62.
Sein jüngerer Bruder Fabio erreicht über die 100Mtr B den 5. Rang. Mit seiner Platzierung ist er sehr zufrieden, nicht aber mit seiner Zeit, bleibt er doch mit 1:19.01 eine halbe Sekunde über seiner Bestzeit vom Februar. „Ich bin bei der Wende abgerutscht und konnte mich dadurch nicht wirklich abstossen. Ich musste quasi neu starten!“ Dass Fabio trotzdem nur eine halbe Sekunde hinter seiner Bestzeit liegt, zeigt, dass da mehr drin gelegen wäre.
Patrik Müller konnte in Savosa seine gute Form bestätigen. Über 100Mtr B erreicht er mit 1:38.06 eine neue persönliche Bestzeit, über 100Mtr D bleibt er mit 1:28.24 über seiner Bestmarke vom Februar. Über beide Strecken erreicht er damit Rang 9. Positiv in Erinnerung bleiben ihm die beiden Tage auf jeden Fall: „Mit meiner Leistung bin ich zufrieden, und es war richtig cool mit Schwimmern der ROS, die sonst meine Konkurrenten sind, gemeinsam als Team auf zu treten und auch gemeinsam Staffeln zu schwimmen“.
Alle drei Athleten werden in den Staffeln der Region Ostschweiz eingesetzt, und erreichen dort in fünf von sechs Einsätzen Bestzeit.
Eine weitere Medaille…
Zur Gesamtwertung: Jede geschwommene Einzelstrecke wird mit dem aktuellen Weltrekord über diese Strecke verglichen und erhält über eine altersgewichtete Formel eine bestimmte Anzahl FINA-Punkte. Für die Gesamtwertung zählt für jeden Schwimmer nur das eine Rennen, über welches er die höchste FINA-Punktezahl erreicht hat.
Gian-Andrin Tannò erreicht dank seiner Zeit über 400Mtr Freistil in der Gesamtwertung den 3. Platz und gewinnt damit eine weitere Schweizer Meisterschaft Medaille. „Die kommt an den Ehrenplatz zu meinen andern SM-Medaillen“, meint er stolz.
Das Eliteteam des SRV Linth bereitete sich während den Herbstferien unterschiedlich auf diesen Wettkampf vor. Joëlle Bienvenue, Anja Huber und Ekrem Serter absolvierten mit dem Schwimmclub Frauenfeld das Trainingslager in Saas Fee. Gian-Andrin Tannò bestritt das Trainingslager mit dem Schwimmclub Liechtenstein, wo er auch während dem normalen Trainingsbetrieb ein zusätzliches Training besucht. Die übrigen Teammitglieder bereiteten sich im üblichen Rahmen zu Hause in der linth arena vor. Eröffnet wurde der Wettkampf am Samstag mit den Mixed-Staffeln. Das Staffelteam des SRV Linth wurde sowohl in der 4x 50 m Lagen-Staffel wie auch über 4x50 m Freistil 5. Die Herrenstaffel 4x50 m Freistil mit Gian-Andrin Tannò, Ramon Rhnyer, Ramon Sievi und Fabio Tannò wurde 7. In der 4x 50 m Lagen-Staffel wurden dieselben vier Schwimmer 5. Die Damen wurden mit der 4x 50 m Freistil-Staffel (Joëlle Bienvenue, Livia Wespe, Aida Paratusic, Anja Huber) 9. und in der 4x 50 m Lagen-Staffel (Joëlle Bienvenue Anja Huber Céline Gallati, Aida Paratusic) 7.
In den Einzelrennen errang Ramon Sievi bei den Herren die einzige Glarner Medaille. Er wurde 2. über 100 m Brust. Über 200 m Brust erzielte er eine neue Bestzeit, womit er zugleich seinen eigenen Clubrekord deutlich unterbot und 5. wurde. Diese Zeit ist auch die Qualifikation für die Kurzbahn Schweizermeisterschaft. Über 50 m Brust wurde er 4. Auch über 50 m Freistil. 100 m Rücken und 50 m Delphin unterbot er seine bisherigen Bestzeiten. Ramon Rhyner schwamm Bestzeiten über 400 m Freistil, 100 m Rücken und 100 m Delphin. Fabio Tannò erzielte Bestzeiten über 100 und 400 m Freistil, 200 m Brust und 50 m Delphin. Sein älterer Bruder Gian-Andrin erzielte in allen Freistilrennen sowie über 200 m Brust neue Bestzeiten. Über 100 m Freistil verpasste er die Bronzemedaille knapp. Im 1500 m Freistilrennen steigerte er sich derart, dass er sich für die Kurzbahn Schweizermeisterschaften von Ende November qualifizieren konnte. Auch die Damen zeigten hervorragende Leistungen. Joëlle Bienvenue gewann Bronze über 100 m Rücken, obwohl sie ihre Bestzeit deutlich verpasste. Sie konzentrierte sich in diesem Wettkampf auf die Freistilrennen, wo sie über 200 und 400 m ihre Bestzeiten senken konnte. Die 400 m schwamm sie erstmals unter 5 Minuten. Céline Gallati erreichte in allen Lagen auf der 50 m Distanz eine neue Bestzeit. Das selbe gelang ihr auch über 100 m Brust und 100 m Delphin. Anja Huber konnte kurz nach einem operativen Eingriff an den Zähnen nicht in Bestform antreten. Trotzdem gelang ihr im 400 m Freistilrennen eine klare neue Bestzeit. Nicole Müller präsentiert sich in einer hervorragenden Form. Sie stellte in allen Rennen, 50, 100, 200 m Freistil, 50 und 100 m Rücken 50 m Brust sowie 100 und 200 m Lagen neue Bestzeiten auf. Aida Paratusic erzielte in ihrer Spezialdisziplin, 100 m Brust ebenfalls eine neue Bestzeit auf. Auch Livia Wespe befindet sich in blendender Form. Sie schwamm in den Freistilrennen über 50, 100 und 200 m sowie 100 m Rücken und Delphin je eine neue Bestzeit. Von allen Glarner Schwimmern erzielte sie die grösste Verbesserung im 200m Freistilrennen. Trainerin Sibylle Huber war mit den Leistungen ihrer Athleten und Athletinnen sehr zufrieden und blickt zuversichtlich auf die kommenden Wettkämpfe. Ein Trio hat sich an den letzten drei Wettkämpfen für die Kurzbahn Schweizermeisterschaften vom 24.–26.11. 2017 qualifiziert.
Joëlle Bienvenue: 100 m Lagen, 50, 100, 200 m Rücken
Ramon Sievi: 50, 100, 200 m Brust
Gian-Andrin Tannò:1500 m Freistil
Der Schwimm- und Rettunsverein Linth krönt den „schnellsten Linthfisch“.
Anfang Dezember war’s wieder soweit: Der SRV-Linth führte traditionell den zweiten Internen Wettkampf des Jahres durch, den Linth-Fisch. Mit ganz wenigen Ausnahmen trafen sich die Rettungsschwimmer der SLRG, die Kinder und Jugendlichen der „Krebse“, der „Haie“ die Nachwuchstalente der „Kids“ und die Jugendlichen und jungen Erwachsenen Wettkampfschwimmer der „Elite“ zum letzten Wettkampf des Jahres.
Schnell geschwommen…
Im 25m Becken von Filzbach starteten die Jüngsten (Jhg 2007 und jünger) über 25m und die etwas älteren ( Jahrgang 2006 und älter) über 50m in allen 4 Lagen, d.h. Brust, Delphin, Rücken und Freistil (Crawl). Den Anfang aber machten die Eliteschwimmer, welche das „schnelle“ Wasser von Filzbach nutzen wollten, um nochmals ihre Bestleistungen über 100m Freistil zu testeten. Es wurden auch wirklich wieder schnelle Zeiten geschwommen. Bei den Herren ist schon ganz normal, dass die Schnellsten unter einer Minute schwimmen, bei den Damen sind Zeiten ab 1:03 „normal“. Was zeigt, dass die Eliteschwimmer sehr gut trainiert haben und viele es auch verstehen, ihre Höchstleistungen ab zu rufen.
…in 2 Wertungen rangiert…
Einerseits eine Kategorien-Gesamtwertung; nach Alter unterteilt wurde die beste Gesamtzeit aus 2/3 Strecken gesucht. Total 31 SchwimmerInnen erreichten Podestplätze in den Kategorienwertungen.
Anderseits wurde die/der Schwimmerin / Schwimmer gesucht, welche/r die höchstdotierte Leistung nach FINA-Punkten in einem Einzelrennen erschwommen hat. Dabei wurde Jahrgang 2007 und jünger und 2006 und älter unterteilt. Bei den Jüngeren darf sich Paula Honold, bei den älteren Ramon Sievi im Wanderpokal als „schnellster Linthfisch 2017“ verewigen lassen. Herzliche Gratulation an alle Teilnehmer.
…und dann kam der Samichlaus.
Anschliessend fanden die Sportler und ihre Eltern / Begleitungen Stärkung am Salat- und Pasta-Buffet und wurden dann auch noch vom Samichlaus besucht, welcher zusammen mit seinem Schmutzli Grittibänza an alle Anwesenden verteilte…der Vereinsabend wurde genossen.
Susanne Tannò startet zwei mal und siegt zwei mal.
Mitte November fanden die diesjährigen Schwimm-Masters-Schweizermeisterschaften (Alter 25+) auf der 25m-Bahn statt. Dies war - wie jedes Jahr - ein gesetzte Termin im Kalender von Susanne Tannò, der routinierten Schwimmerin des Schwimm- und Rettungsverein Linth. Nur ihre Vorbereitung lief in diesem Jahr nicht wie geplant. Im September erkrankte sie an einer Nervenentzündung am Schulterblatt, welche das Training für einige Wochen verunmöglichte. Erst nach lockeren Trainingseinheiten während der Herbstferien auf Elba im glücklicherweise noch angenehm warmen Mittelmeer, konnte sie ab Mitte Oktober wieder ein regelmässiges Training im Verein schwimmen.
Trotz reduziertem Training…
Weil Susanne Tannò durch diese Erkrankung einen erheblichen Trainingsrückstand aufwies, konnte sie ihrer Schulter nicht zumuten, den regionalen Vorbereitungswettkampf Ende Oktober in Chur zu schwimmen. Erst kurz vor der Schweizermeiserschaft entscheidet sie sich dann aber doch zu einem Start in Allschwil. Sie muss ihr übliches Wettkampfprogramm aber stark reduzieren und meldet sich nur über zwei Strecken.
…doch wieder zu Gold
Über die 50mtr Freistil und die 200mtr Freistil erreicht sie dann zwar keine persönlichen Bestzeiten, trotzdem reicht es Susanne Tannò in ihrer Altersklasse zu zwei Mal Gold. Glücklich über diese beiden unerwarteten Erfolge , und auch glücklich darüber, dass all ihre im letzten Jahr aufgestellten Altersklassen Schweizerrekorde ungeschlagen bestehen bleiben, geniesst sie nun die Wintertrainings im Verein und bereitet sich auf die Sommer-Outdoor Saison vor.