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In der Studie EXTEND wurden Patienten über eine Behandlungsdauer von bis zu acht Jahren beobachtet. Dabei habe sich gezeigt, dass die Patienten eine anhaltende klinische Reaktion gezeigt hätten und keine begleitenden Medikamente mehr benötigten, so Novartis.
Bei ITP handelt es sich um eine seltene und potenziell schwerwiegende Erkrankung, bei welcher das Blut aus Mangel an Blutplättchen (Thrombozyten) nicht normal gerinnt. Bei ITP-Patienten kann es zu Blutungen kommen und in seltenen Fällen zu lebensbedrohendem Blutverlust. Hauptziel der Therapie ist es, einen sichere Menge an Blutplättchen zu erhalten.
Das Medikament Revolade/Promacta ist bereits seit fast zehn Jahren auf dem Markt, wie ZKB-Analyst Michael Nawrath am Mittwoch in einem Kommentar erinnert. Das Medikament, das Novartis mit der Übernahme des Onkologieportfolios von Glaxo übernommen hatte, verzeichne ein hohes Wachstum und habe im vergangenen Jahr einen Umsatz von 635 Mio USD erzielt. Der Konsens schätze den Umsatz 2020 auf 1,3 Mrd USD, die ZKB sehe im "Peak" im Jahr 2023 gar einen Umsatz von 2,0 Mrd USD.
Allerdings seien das Medikament selbst und die seltene Krankheit ITP sowie einige andere Nischen-Erkrankungen nicht im Fokus der Investoren, schreibt der ZKB-Experte weiter. Solche Langzeitstudien, wie sie Novartis hier durchgeführt hatte, seien dagegen "für die Ärzteschaft den Aufwand wert".
Am insgesamt leicht positiven Aktienmarkt (SMI +0,03%) notieren die Novartis-Titel am Mittwoch gegen 10.05 Uhr um 0,3% im Plus bei 84,35 CHF.
tp/ys
(AWP)