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Das allgemeine Leistungsstörungsrecht war schon immer äusserst klausurrelevant. Dies hat sich durch die Schuldrechtsreform in erheblichem Masse verstärkt, zumal das Besondere Schuldrecht häufig Verweisungen auf die Paragraphen 280 ff. BGB vornimmt (Paragraphen 437, 634 BGB). Entsprechend den Anforderungen in der Klausur ist das Skript von der Rechtsfolge her aufgebaut: - Verlangt der Gläubiger Schadensersatz (statt oder neben der Leistung)? - Begehrt er die Rückabwicklung des Vertrages nach Rücktritt? - Will er seine Aufwendungen ersetzt haben? - Will er sich durch Kündigung vom Vertrag lösen? Im Rahmen des Leistungsstörungsrecht stehen die Unmöglichkeit und der Schuldnerverzug im Vordergrund. Auch die Haftung für Nebenpflichtverletzungen i.S.d. Paragraphen 241 II BGB (auch im vorvertraglichen Bereich) und die Störung der Geschäftsgrundlage bilden Schwerpunkte der Darstellung.