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Die Westschweizer Bank Pictet will umziehen. Der neue Hauptsitz soll im Genfer Stadtteil Carouge in unmittelbarer Nähe zum heutigen Komplex gebaut werden. Dafür nimmt Pictet mehrere hundert Millionen Franken in die Hand.
Am Dienstag hat Pictet den Gewinner des im vergangenen Sommer ausgeschriebenen Architekturwettbewerbs erkoren. Die Jury wählte den Entwurf der Genfer Firma Designlab-architecture (dl-a) aus. Wenn alles nach Plan verläuft, wird die Bank bis 2025 in die neuen Räumlichkeiten einziehen.
Das finanziell grösste Projekt der Firmengeschichte
In Carouge entsteht ein gemischt genutzter Gebäudekomplex mit 54'000 Quadratmetern Bürofläche, darunter ein 90-Meter-Turm, und 10'000 Quadratmetern Wohnfläche. Bis im nächsten Frühjahr sollen die nötigen Baugenehmigungen vorliegen, damit der Bau im September 2021 in Angriff genommen werden kann.
Für Pictet sei der Bau des Hauptsitzes finanziell das grösste Projekt der Firmengeschichte, sagte Senior Managing Partner Renaud de Planta an einer Medienkonferenz.
Der aktuelle Sitz ist erst 14 Jahre alt
Den genauen Betrag der Investition wollte er nicht nennen. Das Projekt löst den Bau des heutigen Hauptsitz als grösste Investition ab. Der Sitz wurde 2006 fertiggestellt und hatte rund 400 Millionen Franken gekostet.
Das neue Gebäude wird an den derzeitigen Hauptsitz angrenzen und 3'000 Mitarbeitende unter einem Dach vereinen. Einige werden aus den heute von der Bank gemieteten Büros umziehen und es würden auch neue Stellen geschaffen, sagte ein Manager der Bank der Nachrichtenagentur AWP.
(awp/mbü)