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Verein Hot Spots, Zürich
Anlage und Unterhalt von vier Brutwänden im Zürcher Unterland und im Zurzibiet (AG)
Uferschwalben, Bienenfresser und Eisvögel graben ihre Bruthöhlen in steile Wände mit Sandadern. Natürliche Nistmöglichkeiten sind infolge von Flusskorrektionen praktisch verschwunden. Sandige Steilwände in Kiesgruben bieten, bedingt durch den schnelllebigen Kiesabbau, oft nur kurzfristig Ersatz. Künstlich erstellte, möglichst naturnahe Brutwände können darum einen wichtigen Beitrag zum Schutz der genannten Arten leisten.
Hot Spots hat bisher drei Pilotprojekte durchgeführt: In Böttstein wurde 2009 eine Brutwand aus sandgefüllten Betonröhren und einer sandhinterfüllten Holzwand erstellt. Bei Fisibach wurde eine Sandlinse in einer Kiesgrubenwand vergraben. In Glattfelden wurde 2012 ein Sandwall geschüttet und abgestochen. Die freistehende Sandwand wurde sofort von den Uferschwalben angenommen. Eine Kolonie von ca. 170 Brutpaaren besiedelte die Sandschüttung im ersten Jahr.