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Die US-Beteiligungsgesellschaft Apollo Global Management ist einem Medienbericht zufolge an dem Nachfolger der portugiesischen Krisenbank Espirito Santo (BES) interessiert. Apollo erwäge, ein Gebot für Novo Banco abzugeben, berichtet die Agentur Bloomberg am Montag unter Berufung auf mit den Plänen vertraute Personen.
Zu den weiteren Interessenten für Novo Banco zählten demnach die portugiesische Bank BPI, das spanische Geldhaus Banco Santander und der chinesische Mischkonzern Fosun International. Apollo wollte sich nicht zu dem Bericht äussern.
«Good Bank» und «Bad Bank»
Das grösste börsennotierte Geldhaus Portugals war im August vom Staat mit fünf Milliarden Euro gerettet worden. Es wurde aufgespalten in den überlebensfähigen Teil Novo Banco («Neue Bank») und in eine «Bad Bank», in der die faulen Wertpapiere des Instituts gebündelt sind.
Das Institut war über seine finanziellen Verflechtungen mit der Gründerfamilie Espirito Santo in Schieflage geraten. Deren Beteiligungsfirmen waren wie Dominosteine gefallen und reihenweise pleitegegangen. Die Führung der Bank hatte bis zuletzt auf eine private Auffanglösung gehofft.
(reuters/gku)