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Quelle: Tele 1
Was ist im ersten Wahlgang passiert?
Im ersten Wahlgang haben es drei Kandidierende mit dem absoluten Mehr in die Regierung geschafft: Die zwei Bisherigen Fabian Peter (FDP) und Reto Wyss (Die Mitte), sowie die neugewählte Michaela Tschuor (Die Mitte). Für den zweiten Wahlgang wurden nun fünf Kandidierende von den Parteien nominiert.
Die Kandidierenden:
- Armin Hartmann SVP)
- Ylfete Fanaj (SP)
- Claudia Huser (GLP)
- Chiara Peyer (Junge Grüne)
- Jürgen Peter (parteilos)
Fünf Kandidierende, wie stehen die Chancen im zweiten Wahlgang?
Armin Hartmann wird die besten Chancen haben, denn im ersten Wahlgang erreichte er von den verbleibenden Kandidierenden das beste Resultat. Auch gut im Rennen sind Claudia Huser sowie Ylfete Fanaj.
Ist die Wahl von Armin Hartmann im zweiten Wahlgang ein Selbstläufer?
In Stein gemeisselt ist nichts, es bleibt noch immer eine Wahl. Mit dem Vorsprung, den Armin Hartmann im ersten Wahlgang erreichte, darf sein Platz in der Regierung jedoch als ziemlich sicher bezeichnet werden.
Wie steht es um den Wahlkampf: Haben sich die Fronten im zweiten Wahlgang verschärft?
Armin Hartmann ist seiner Linie treu geblieben, die Plakate bleiben unverändert. Zugespitzt hat sich der Wahlkampf zwischen Claudia Huser und Ylfete Fanaj. Beide Seiten wollen ihre Vorzüge bestmöglich präsentieren. In diesem Fall noch zu erwähnen: der KMU-Gewerbeverband fährt eine grosse Kampagne, um die Vorteile von Claudia Huser aufzuzeigen.
Wird dieser Vorfall Auswirkungen auf den zweiten Wahlgang haben?
Nun heisst es, Stimmen für sich zu mobilisieren. Einerseits stellt sich die Frage: Schafft es Claudia Huser, die bewusst bürgerlich auftritt, Stimmen der bürgerlichen Parteien für sich zu gewinnen? Vergleicht man die Resultate der beiden Frauen, schnitt Ylfete Fanaj im ersten Wahlgang besser ab. Andererseits stellt sich die Frage: Schafft es Ylfete Fanaj über die linken Parteien hinaus, Stimmen für sich zu gewinnen?
Was ist mit den zwei verbleibenden Kandidierenden Chiara Peyer und Jürgen Peter?
Beide werden eine Aussenseiter-Position einnehmen. Bei Chiara Peyer gehe ich vom vierten Platz aus. Der parteilose Peter Jürgen wird chancenlos den letzten Platz einnehmen.