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Als Führender im Gesamtweltcup biegt Mathias Flückiger auf die Zielgerade der Saison ein. Der Olympia- und WM-Zweite aus Leimiswil weist vor der zweitletzten Station in Lenzerheide und zwei Wochen vor dem Finale in den USA ein Polster von 235 Punkten auf seinen ersten Verfolger (Ondrej Cink) vor.
Der drittplatzierte Jordan Sarrou hat mit 379 Punkten Rückstand kaum mehr Chancen, den Schweizer einzuholen – wie auch Nino Schurter, der als Fünfter 435 Punkte zurückliegt.
Das Programm in Lenzerheide
Freitag: ShortTrack
- 17:20 Uhr: Frauen (live SRF zwei)
- 18:05 Uhr: Männer (live SRF zwei)
Samstag: Downhill
- 9:45 Uhr: Juniorinnen und Junioren
- 12:35 Uhr: Frauen (live SRF zwei)
- 14:00 Uhr: Männer (live SRF zwei)
Sonntag: Cross-Country
- 8:30 Uhr: U23 Frauen
- 10:15 Uhr: U23 Männer
- 12:10 Uhr: Frauen (live SRF zwei)
- 14:40 Uhr: Männer (live SRF zwei)
Für einen Sieg im Cross-Country-Rennen vom Sonntag gibt es 250 Punkte, halb so viele sind es im Short Track (Freitag). Schurter, der den Gesamtweltcup 7 Mal gewonnen hat, dürften diese Zahlen nur am Rande interessieren.
Der Fokus des 35-jährigen Bündners liegt im Heimweltcup voll auf dem Sieg im Hauptrennen am Sonntag. Es wäre sein dritter Sieg in Lenzerheide nebst dem WM-Titel 2018, und vor allem wäre es sein 33. im Weltcup.
Fällt Absalons Marke in Lenzerheide?
Mit diesem 33. Sieg würde Schurter den Rekord des vor 3 Jahren zurückgetretenen Franzosen Julien Absalon egalisieren. «Am Anfang war mir dieser Rekord nicht wichtig, inzwischen ist er in meinem Kopf immer mehr präsent. Er ist ein schönes Ziel, an dem ich mich motivieren kann», sagt Schurter, der am vergangenen Wochenende den WM-Titel gewann.
Seit nunmehr zwei Jahren trennt ihn nur noch ein Erfolg von Absalons Marke. In Lenzerheide fehlen mit Mathieu van der Poel und dem britischen Olympiasieger Tom Pidcock zwei starke Konkurrenten.
Neff und Co. ohne Druck – auch Balanche dabei
Die Schweizer Frauen treten im Bündnerland ohne Druck an. Mit dem historischen olympischen Dreifach-Triumph in Tokio haben Jolanda Neff, Sina Frei und Linda Indergand im wichtigsten Rennen der Saison abgeliefert. Dazu gewann Sina Frei WM-Bronze. Im Weltcup, den die Französin Loana Lecomte klar anführt, mischen die Schweizerinnen nicht ganz vorne mit.
Am Samstag geht es auch für die Downhillerin Camille Balanche um Punkte im Kampf um den Gesamtweltcup. Vor dem drittletzten Weltcuprennen teilt die WM-Dritte aus Neuenburg die Gesamtführung mit der französischen Weltmeisterin Myriam Nicole.