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Sein Horrorflug geht um die Welt: Das Video des ungesicherten Delta-Flugs von US-Tourist Chris Gursky in Interlaken BE wurde auf Youtube bereits über 1,2 Millionen mal angeklickt. Weltweit berichten Medien über die unglaublichen Bilder.
Jetzt äusserte sich Chris Gursky erstmals zu seinem Erlebnis. Der Sendung «Good Morning America» auf ABC gab er von seinem Haus in Florida aus ein Videointerview, in dem er die bangen Momente in der Luft beschreibt.
«Ich versuchte einfach nur mich festzuhalten und ruhig zu bleiben, um am Leben zu bleiben», erzählt Gursky. Als sich der Deltasegler immer mehr vom Boden entfernte, habe er einmal nach unten geschaut. «Ich dachte, das ist es jetzt gewesen. Ich werde zu Tode stürzen. Ich bin ein toter Mann.»
Je länger der Flug dauerte, desto mehr sei ihm die Kraft abhanden gekommen. «Mein Griff wurde immer schwächer, meine Hand begann sich zu öffnen. Ich war am Abrutschen und konnte mich gerade noch so am Hosenbein des Piloten festhalten.»
Nach 2 Minuten und 14 Sekunden kam dann die rettende Landung. Allerdings zog sich Gursky dabei einen Bruch am rechten Handgelenk zu. Dieser musste mit einer Titanplatte und sieben Schrauben gesichert werden. Zudem riss er sich eine Sehne im linken Bizeps. Der Amerikaner wurde im Spital operiert und konnte es am nächsten Nachmittag wieder verlassen. (cbe)