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Das Zeichen von Maria Schnee
Im IV. Jahrhundert hat, der Tradition nach, Maria selbst den Bau der Basilika Santa Maria Maggiore in Rom inspiriert.
Sie erschien Papst Liberius und dem Patrizier Giovanni und bat sie um den Bau einer Kirche zu ihren Ehren, an einem, von ihr auf wunderbare Weise angegebenen Ort. Am Morgen des 5. August, mitten im Sommer, lag auf einer Stelle des Esquilin Hügels Schnee. Der Papst steckte den Umfang der neuen Kirche ab und Giovanni kümmerte sich um deren Finanzierung. Papst Sixtus III. nahm die Einweihung der Kirche im Jahr 435 vor, kurz nach dem Konzil von Ephesus (431), das der Heiligen Jungfrau Maria den Titel Theotokos, „Muttergottes“ zugestand.
Die Basilika Santa Maria Maggiore, ist die erste Marienbasilika des Westens und die grösste der, der Mutter Gottes geweihten Kirchen Roms. Sie ist auch die einzige der vier patriarchalischen Basiliken Roms, die die altchristlichen Strukturen beibehielt. Hier werden die wundertätige Ikone „Salus Populi Romani“ und die Reliquien der Krippe verehrt und das Schneewunder wird jedes Jahr am 5. August durch ein feierliches Fest in Erinnerung gebracht, im Verlauf dessen vom Plafond, ein Regen von weissen Blütenblättern auf die versammelten Gläubigen herabfällt.