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Klassisches Konditionieren
bezeichnet den Prozess, der wiederholten Kopplung eines neutralen Reizes mit einem unbedingten Reiz. Dabei wird der ursprünglich neutrale Reiz zu einem bedingten Reiz, der eine bedingte Reaktion auslöst.
Klassische Konditionierung höherer Ordnung
Wenn eine Konditionierung auf einen unkonditionierten Reiz aufbaut, nennt man das Konditionierung 1. Ordnung. Wenn eine Konditionierung auf einen konditionierten Reiz aufbaut, nennt man das Konditionierung 2. Ordnung.
Gesetzmäßigkeiten: Gesetz der Kontiguität
Gesetz der Kontiguität Konditionierung erfolgt erst, wenn der neutrale Reiz und der bedingte Reiz mehrmals miteinander bzw. zeitlich kurz nacheinander auftreten und räumlich beieinander liegen.
Gesetzmäßigkeiten: Reizgeneralisierung
Reizgeneralisierung
Ein Reiz, der mit dem bedingten Reiz Ähnlichkeit hat, löst ebenfalls eine bedingte Reaktion aus.
Bedeutung für Erziehung und Therapie:
Gegenkonditionierung
meint, wenn durch die erneute Konditionierung ein bedingter Reiz (CS) eine andere Reaktion als die bisherige bedingte Reaktion (CR) auslöst. Ziel ist dabei, die alte Reiz-Reaktions-Verbindung durch eine neue Verbindung zu ersetzen
Bedeutung für Erziehung und Therapie:
Systematische Desensibilisierung
meint die schrittweise Annäherung am den angstauslösenden Reiz (CS), wobei der Klient erst mit dem angstauslösendem Reiz, dann mit immer stärkeren und erst am Ende mit dem stärksten angstauslösendem Reiz konfrontiert wird. Die gelernte Reaktion wird schrittweise verlernt.
Bedeutung für Erziehung und Therapie:
Reizüberflutung
meint gemäß des Löschungsprinzips ein angstauslösender Reiz so lange unterbrochen dargeboten bis die bedingte Reaktion (CR) in Anwesenheit des Reizes zurückgeht.
Gesetzmäßigkeiten: Extinktion
Extinktion
Wenn nach einer Konditionierung der bedingte Reiz längere Zeit nicht mehr mit dem unbedingten Reiz gekoppelt wird, bleibt der unbedingte Reiz aus.