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Einige der Studien und Arbeiten fanden auch in den Massenmedien grosse Beachtung, so etwa die Studie zur Wirkung von – oder eher Nicht-Wirkung – von Hydroxychloroquin- und Chloroquintherapie bei Covid-Erkrankten. Diese entstand unter der Leitung von PD Lars G. Hemkens. Auch die Arbeit von Professor Alexandar Tzankov vom Institut für medizinische Genetik und Pathologie machte erneut Schlagzeilen. In diesem Jahr war es eine Studie, in der es gelang, anhand von Zellfitnessmarkern die Hospitalisierung und/oder den Tod von COVID-19-Patientinnen und -patienten vorherzusagen. Eine Studie zu den Covid-19-Antikörpern im Blut von genesenen Patientinnen und Patienten lieferte wichtige Antworten, aber leider auch die Erkenntnis, dass die Kreuzreaktivität gering ist und damit das Krankheitspotenzial hoch bleibt, auch nach durchgemachten harmloseren Coronavirusinfektionen.
Wie leistungsfähig sind Antikörpertests?
Eine breit aufgestellte Forschungsgruppe des USB lieferte wichtige Erkenntnisse zur Leistungsfähigkeit vieler erhältlicher Antikörpertests. Die Studie fand grosse Resonanz, denn in dieser Art und durch den Vergleich verschiedener Gruppen wurde eine solche Arbeit sonst nie durchgeführt. Erfreulicherweise zeigte sich bei den meisten Tests eine hohe Validität.
Covid und neurologische Symptome
Die multidisziplinäre Studie COVIA, unter Prof. Raphael Twerenbold, an der sich die Endokrinologie beteiligte, konnte aufzeigen, dass Hyponatriämie und Hypernatriämie bei Covid-Patientinnen und -patienten einen schlechteren Outcome hat. Das Team der Neuroimmunologie konnte im Blut von Covid-Erkrankten mit neurologischen Symptomen spezifische Biomarker identifizieren, die mit Veränderungen in der Bildgebung des Gehirns einhergingen. Es bleibt zu betonen: Die Liste der Forschungsarbeiten aus unserem Hause ist beeindruckend und jede Aufzählung muss unvollständig und zufällig bleiben.