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Bernhard Pfammatter begann mit 16 Jahren zu dirigieren. Neben Studien der Musikwissenschaften liess er sich zum Schulmusiker, Sänger und Chorleiter in Bern und Neuenburg ausbilden. Assistenzen, Weiterbildungen und Interpretationskurse bei Jörg Ewald Dähler, Kaspar Zehnder, Frater Gregor Baumhoff OSB und Ton Koopman runden seine Ausbildung ab.
Mit Erfolg hat er seltene Rekonstruktionen musikalisch-liturgischer Anlässe sowie Erstwiederaufführungen aus der Taufe gehoben. Daneben hat er sich auf dem Gebiet des «traditionellen» Oratorien-Repertoires einen Namen geschaffen. Für seine Aufführungen der Oratorien von Mendelssohn, Haydn, Händel, Telemann, Bach, Dvorák u.v.a.m. konnte er durchwegs gute Kritiken ernten.
1987 gründete Bernhard Pfammatter das «Vokalensemble NOVANTIQUA Bern», das er neben verschiedenen Konzertchören und Kantoreien bis heute leitet.
1997 konnte er einen halbjährigen Studienaufenthalt am Schweizerischen Institut in Rom verbringen, wo er bisher unveröffentlichte Motetten und Oratorien aus römischen Quellen erforschte und transkribierte.
1998 bis 2009 war er Gastdirigent des «Coro da Camera Italiano» in Rom. 1998 bis 2004 Leiter der Chöre der Hochschule der Künste Bern.
Ende 2008 wurde er mit der Leitung der Vokalmusik an der Liebfrauenkirche in Zürich betraut und ist somit Inhaber einer der grössten katholischen Kirchenmusikstellen der Schweiz.
In den letzten Jahren dirigierte Bernhard Pfammatter mehrere Uraufführungen von Auftragskompositionen. Zudem war er vermehrt als Komponist tätig. Zahlreiche Aufnahmen für Radio und auf CD beim renommierten Label „Divox Antiqua“ sowie Einladungen zu internationalen Festivals und Konzertreihen im In- und Ausland belegen die Anerkennung für seine Interpretationen.
Den Berner Gemischten Chor leitet Bernhard Pfammatter seit Dezember 2022.