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Kolumbien setzt auf die Kraft des Arabica-Baumes, um reisende für die Kaffeelandschaften zu begeistern.
Jeden Morgen wartet Dona Gloria mit ihrem Feldstecher auf die Dämmerung. Mit dem Binokular durchstreift sie die Plantage auf der Suche nach Kolibris und anderen grünen oder roten Schillertangaren, die zwischen den Blättern Schutz suchen. Ihr Anwesen – hier nennt man es «Finca» – heisst «La Fortuna» und umfasst fünf Hektar, die hauptsächlich mit Kaffeepflanzen, aber auch mit Bananenstauden, Avocado- und Maispflanzen angebaut sind.
Von ihrer farbenfrohen Farm inmitten prachtvoller bunter Blumen überblickt Dona Gloria das Tal. In der Ferne erheben sich die beiden Türme der Basilika von Jardín, einem der bedeutendsten Orte der kolumbianischen Kaffeekultur, etwa vier Stunden südlich von Medellín. Hier ist es normal, wenn ein Tukan direkt neben dir auf einem Avocadobaum landet, dessen Früchte so rund und gross wie Melonen sind. Auf eine gewisse Art verkörpern die Vögel das neue Gesicht des Kaffeeanbaus. In den letzten 15 Jahren haben kolumbianische Kaffeplantagen ihre Art, Land zu bewirtschaften, revolutioniert: mit einer spektakulären Umstellung auf qualitativ hochstehende Bohnen, beruflicher Schulung und einem tiefen Verständnis für die Umweltmechanismen, die im Spiel sind.
Diese Bauern stehen im Mittelpunkt einer Vielzahl von Pionierprojekten, die ihnen unter anderem ermöglichen, ihr Einkommen zu verbessern. Und was die Vögel betrifft: Ihre Erfassung, sowohl durch Zählung als auch durch regelmässige Aufzeichnungen, ist Teil einer Studie der Cornell University, die damit einen wertvollen Biodiversitätsindex erstellt. «Ich bin auf einem Bauernhof aufgewachsen», erzählt Gloria Cano, «mein ganzes Leben dreht sich um Kaffee.» Vor 25 Jahren kaufte sie mit ihrem Mann Antonio Cano das Anwesen. Eines ihrer drei Kinder, alle junge Erwachsene, ist heute einer der Agraringenieure, welche die Region bereisen und die Bauern dabei unterstützen, die wertvollen roten Kaffeekirschen auf die beste Weise zu pflanzen, zu pflegen und zu ernten.
Ein langer und sorgfältiger Prozess, denn etwa 35 Gramm dieser Kirschen werden benötigt, um 9 Gramm gemahlenen Kaffee für eine Standardkapsel herzustellen. Dona Glorias Traum? Sich weiterhin in der Vogelzählung zu verbessern und vielleicht eines Tages zu reisen. Um zu sehen, wie andere Kaffeebauern mit den gefiederten Boten des Klimas interagieren und zusammenleben. Kolumbien ist zwar nicht der weltweit grösste Kaffeeproduzent (das Land steht nach Brasilien und Vietnam an dritter Stelle und liefert fast acht Prozent des weltweiten Verbrauchs), aber es hat sich einen Ruf für Exzellenz erarbeitet: Die 11,2 Millionen Säcke zu je 60 Kilogramm grünen Kaffees (so werden die getrockneten Bohnen genannt) im Jahr 2022 enthalten alle handgepflückten Arabica-Kaffee. Es ist die mildeste und aromatischste Sorte. Der Anstoss zum Premiumsegment kommt eindeutig von Nespresso, dem führenden Akteur auf dem Markt, der fast 10 Prozent der kolumbianischen Erzeugnisse kauft.
Das Unternehmen hat sein AAA-Programm für nachhaltige Qualität in Kolumbien bereits 2004 in Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen eingeführt, wobei Qualitätsanforderungen mit den Prinzipien nachhaltiger Landwirtschaft und inklusiver, armutsbekämpfender Massnahmen in den Mittelpunkt gestellt wurden. Ein Schwerpunkt: die Schulung von Frauen, die oft für das wirtschaftliche Management verantwortlich sind. 41 000 Farmen erfüllen die Kriterien und profitieren von einer Qualitätsprämie. Sie werden von 200 Agraringenieuren unterstützt, die von Plantage zu Plantage reisen, um ihnen zu helfen, die Qualität und Produktivität der Setzlinge zu verbessern.
Das Schweizer Unternehmen, das 1986 die Kaffeekapsel erfunden hat, führte vor zwei Jahren ausserdem ein Rentensparprogramm sowie eine Versicherung ein, um die Einkünfte im Falle von Wetterunsicherheiten zumindest ein wenig auszugleichen. Die Bemühungen fruchten. Man sieht es an der hervorragenden Qualität der Bohnen, den Reihen von Kaffeepflanzen, die die Hänge der üppigen Andenausläufer zieren, aber auch an den glücklichen Gesichtern der Männer und Frauen, die sich darüber freuen, die Welt in den Genuss des braunen kolumbianischen Goldes zu bringen.
Ein Land, das sich aus der Asche erhebt
Vor 20 Jahren waren die ländlichen Gebiete Kolumbiens von Leid geprägt. Der Krieg zwischen der Regierung und den FARC («Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia», den revolutionären Streitkräften Kolumbiens) dauerte 50 Jahre und forderte 260 000 Todesopfer, über 80 000 Menschen verschwanden und sieben Millionen wurden vertrieben. Die ländliche Bevölkerung war eingeschlossen zwischen verschiedenen Guerillagruppen, Drogenhändlern und paramilitärischen Einheiten. Die Landbesitzer fürchteten, dass ihre Ländereien beschlagnahmt, ihre jungen Leute zwangsrekrutiert würden, sie hatten Angst vor Entführungen und willkürlichen Hinrichtungen. Während der äusserste Süden Kolumbiens nach wie vor unsicher und von Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit Drogengeldern geprägt ist, erhebt sich der Rest des Landes seit der Unterzeichnung des Friedensabkommens im Jahr 2016 zwischen der Regierung und den Guerillagruppen mit neuer Vitalität aus der Asche.
«In unserem Leben hat sich alles radikal verändert, berichtet Edgar Cañaveral, der die Finca La Gloria zusammen mit seiner Frau Cristina leitet. «Vor 20 Jahren war die Region in der Gewalt der berüchtigten und für ihre Grausamkeit bekannten Guerillera Kristina. Man musste zahlen, noch mehr zahlen, immer wieder, um auf seiner Farm überleben zu können.» Damals gehörte die Finca seinem Vater, und «der Boden war so fruchtbar, dass der kleinste gesetzte Stock spross». Heute hat die Bodenqualität selbst im Biodiversitätsparadies Kolumbien abgenommen, aber die Lebensbedingungen der Familie haben sich drastisch verbessert: «Seit zehn Jahren bin ich Teil des AAA-Programms, und ich habe gesehen, wie die Qualität meiner Kaffeekirschen besser wurde, die Produktivität auf den steilen Hängen meines Anwesens zugenommen hat und mein Einkommen gestiegen ist. So konnte ich auch die Ausbildung meines Sohnes finanzieren.» Ein Aufforstungsprogramm lässt auch Bananen, Avocados und Curubas in die Höhe wachsen.
Man sollte Héctor Abads Roman «La Oculta» im Gepäck haben. Der bedeutendste kolumbianische Autor erzählt darin die Saga einer Familie rund um eine Kaffeeplantage, in die sie über Generationen investiert hatte und die es vor Kriminellen, Neid und den Versuchungen der modernen Welt zu schützen gilt. Auf jeder Seite spürt man diese tiefe Verbundenheit mit der Erde und mit der Kultur des Landes. In einem Café in Jardín sitzt Santiago Echeverry Gomez, 21 Jahre alt, und bestätigt dies. Er macht gerade seinen Abschluss in internationalen Studien an der Universität von Manizales. Er zieht seinen Ärmel hoch und zeigt ein Tattoo auf der Innenseite seines Unterarms: einen Kaffeezweig und seine Beere, es sieht fast aus wie ein Friedenszweig. «Ich liebe mein Land und möchte zu seinem Wohlstand und zu seinem Ruf in der Welt beitragen», sagt er. «Kaffee ist unser bester Botschafter.» Und so führt er Besucher über die Plantagen, bevor sein Studium abgeschlossen ist. Eine moderne Art, sich in eine jahrhundertealte Tradition einzufügen.
Es ist nicht überraschend, dass der Kaffeeanbau einen hohen Stellenwert unter den touristischen Attraktionen des Landes einnimmt, genauso wie die Landschaften die Wanderer und Bergsteiger in ihren Bann ziehen. Die beiden Touristenattraktionen sind im Übrigen gut kombinierbar, da die Arabica-Sträucher in höheren Lagen gedeihen, oft auf 2000 Metern über dem Meeresspiegel. Mit ihren steilen Hängen und eng beieinanderliegenden Gipfeln wurde die Landschaft 2011 als Weltkulturerbe eingestuft. Das «Kaffeedreieck» umfasst sechs verschiedene Regionen (in den Departementen Caldas, Risaralda und Quindío) und ist das Herzstück des Kaffeetourismus.
Die Region Antioquia im Süden von Medellín ist ein Naturparadies. Die Infrastruktur ist oft noch rudimentär und man gelangt nur mit den kleinen Willys-Jeeps, diesen von alten amerikanischen Armeefahrzeugen inspirierten 4 × 4-Fahrzeugen, über die unwegsamen, steilen Pfade zu den Fincas. Die Dörfer haben fröhliche bonbonfarbene Fassaden, und die Bauern im Poncho parken ihre Pferde vor der örtlichen Bar. Die Farmen rüsten sich, um Besucher zu empfangen und so ihr Einkommen aufzubessern. Die Farmbesitzer ermutigen ihre Gäste, die steilen Hänge zu erkunden, und zeigen die Trockenfläche, auf der die entpulpten Kaffeebohnen darauf warten, in Säcke gefüllt und zur Einkaufszentrale gebracht zu werden. Um die Mittagszeit wird ein köstliches Sancocho serviert, ein im Holzofen gekochter Eintopf aus Poulet oder Rind mit Kochbananen, Maniok und Mais. Und nach dieser reichlichen Mahlzeit? Ein Tinto natürlich! So trinkt man den Kaffee hier: in leichter und gefilterter Form, gesüsst mit Panela, einer Art Rohrzucker mit Melassegeschmack. Der Weg ist lang zwischen diesem traditionsreichen Getränk und den Espressos, die man allmorgendlich in Europa trinkt.
Drei Jahrhundert braunes Gold
Seit über 300 Jahren ist die Kaffeegeschichte Kolumbiens geprägt von Reichtum und harter Arbeit. Die Ankunft der Kaffeesamen wird den Jesuiten im 18. Jahrhundert zugeschrieben. Die Legende besagt, dass Francisco Romero, ein Priester in Salazar de Las Palmas und wahrscheinlich Geniesser würziger Aromen, von seinen Gemeindemitgliedern verlangte, Kaffeesamen als Busse für ihre Sünden anzupflanzen. Die Idee wurde im ganzen Land aufgegriffen, und da die aus Äthiopien stammenden Sträucher in diesem Klima gut gediehen, breitete sich der Anbau von Mitte des 19. Jahrhunderts in grossem Umfang aus. Kaffee war zu dieser Zeit das wichtigste Exportprodukt des Landes. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts, mit dem Preisverfall und der Weltwirtschaftskrise, wichen die grossen Plantagen kleineren Betrieben. 96 Prozent der Domänen haben eine Fläche von etwa 1,3 Hektar.
Der Ruf des kolumbianischen Kaffees ist auch der charmanten Figur von Juan Valdés mit seinem Sombrero und seiner Maultierstute Conchita zu verdanken. Diese geniale Marketingkreation der 1950er-Jahre verkörpert eine gleichnamige Marke, die von der FNC («Federación Nacional de Cafeteros de Colombia», dem nationalen Verband der Kaffeebauern Kolumbiens) kreiert wurde, um den nationalen Schatz zu würdigen. Nespresso rühmt den «ausgewogen fruchtigen» Geschmack seines Kaffees «Colombia» in der Master-Origins-Reihe. Derzeit macht Kaffee etwa ein Viertel der landwirtschaftlichen Einnahmen in Kolumbien aus und bietet
730 000 Arbeitsplätze.
«Das Seltsame ist, dass wir aussergewöhnlichen Kaffee produzieren, aber nichts über Geschmack wissen», bemerkt Alejandro Osses, kolumbianischer Journalist und Fotograf, der auf Dokumentarfilme über Ernährung spezialisiert ist. «Der Kaffee, den wir hier trinken, schmeckt nach Lastwagenreifen.» Tatsächlich werden die kostbaren Bohnen exportiert, während der vor Ort konsumierte Kaffee billig importiert wird und von billiger Qualität ist. Der Kaffeeanbau selbst wird sorgfältig überprüft, und die landwirtschaftlichen Praktiken entsprechen den anspruchsvollsten Umwelt- und Qualitätskriterien, das Wissen über den äusserst sensiblen Verarbeitungsprozess steckt jedoch noch in den Anfängen. Nespresso röstet und kapselt den Kaffee in seinen Schweizer Produktionsanlagen in Romont, Orbe und Avenches für die ganze Welt.
Spezialitätenkaffee inmitten von Kaffeeplantagen
Im Zentrum von Jardín, weit weg von Grossstädten und ganz in der Nähe der Basilika, bietet ein bezauberndes Café international inspirierte Kaffeespezialitäten an. Die Wände zieren Begonien, an der Decke hängen umgedrehte Tassen als Lampenschirme und die Kaffeeauswahl auf der Karte ist beeindruckend. Im Café Macanas wird die Kunst des Nischenkaffees zelebriert, der auf den benachbarten Hügeln wächst und vor Ort vom Trocknen über das Rösten bis hin zum experimentellen Brühen beaufsichtigt wird.
Eine weitere Filiale wurde gerade in Medellín eröffnet. Alejandro Osses zählt auf, wer noch einheimischen Kaffee anbietet: Die Cafés Azahar, La Morella oder Libertario Coffee Roasters betreiben Filialen zwischen Cartagena und Bogotá und bis nach Mexiko. Und dann gibt es noch das Restaurant Salvo Patria in Bogotá. Der Kaffee wird hier als Symbol für einheimische Produkte zelebriert und kommt sogar in Form eines Cocktails oder als Sauce daher.
Zurück auf der Kaffeeplantage La Gloria in der Nähe von Jardín. Der 18 Jahre alte Sohn von Edgar und Cristina will die Familientradition fortzusetzen. Juan José will dies jedoch auf seine eigene Art machen: «Mich interessiert das Experimentieren mit Kaffee», sagt er, «das subtile Herausarbeiten von Geschmacksnuancen.» Die Agraringenieurin Ana Maria Gil führt aus: «Während der Fermentation der Kaffeekirschen löst sich das Fruchtfleisch auf und nimmt den Geschmack seiner Umgebung an. Ich habe Experimente mit Orangen oder sogar Whisky gesehen. Ich würde aber nicht alles auf diese Experimente setzen, sondern besser deine Zukunft absichern», rät sie Juan José.
Ideen entstehen mit der zaghaften Ankunft von Touristen in diesen abgelegenen Regionen. Geschmäcker prallen aufeinander. So lernt der französische Sternekoch Gregory Marchand, einen Kaffeestrauch zu pflanzen – auf allen Vieren in der fruchtbaren Erde. Auf Einladung von Nespresso ist der Inhaber der Kaffeekette Frenchie (die ebenfalls einen Standort in Verbier hat) nach Kolumbien gereist. Er ist erst vor zwei Stunden angekommen und erkundet den genauen Reifegrad der Kirschen, durchsucht die Küche und kostet alles, was in Reichweite ist. «Ich kenne die Feinheiten der Röstung gut. Ich bin sehr beeindruckt von der Präzision des Anbauprozesses und dem menschlichen Austausch.»
Er wird mit einigen Inspirationen für sein Angebot nach Hause zurückkehren. Ihm gefiel der leicht karamellisierte Geschmack der Panela-Brote, und er überlegt, wie er Kaffee, Avocados und Kochbananen kombinieren kann. Da sie nebeneinander wachsen, passen sie sicher auch auf dem Teller gutzusammen. Ja, eine Reise in die Welt der Kaffeeproduktion birgt viele Inspirationen.
Erfahrung auf dem Teller
Abseits der luxuriösen Wege, die von den grossen Sternehotels geebnet werden, setzt man bei der touristischen Gastfreundschaft auf Authentizität und Charme. Auf den aktiven Kaffeeplantagen empfängt man Besucher gerne und bietet neben der Besichtigung des Anwesens auch Informationen über Aktivitäten in der Region an: Wandern, Vogelbeobachtung sowie Meditation mit Blick auf den Horizont. Es ist eine einfache Art zu reisen, aber komfortabel. Hier Adressen für ein authentisches Erlebnis:
La Palma y el tucan
Zehn moderne Hütten inmitten von Grün bieten nur 90 Autominuten von Bogotá entfernt ein Kaffeeabenteuer. Das Hotel ist Teil der Nischenkaffeemarke Libertario Coffee Roasters, deren Kaffee in den gleichnamigen Cafés in Bogotá und Cartagena sowie in Mexiko und Costa Rica erhältlich ist. Dazu gibt es einen Veloverleih und eine italienisch inspirierte Küche mit frischen Produkten. Ab 130 Franken pro Hütte.
Mirador La Finca Morrogacho
Das schmucke Bauernhaus mit Aussicht auf die Wildnis bietet vier Kilometer vom Zentrum von Manizales im Süden von Medellín entfernt eine vegetarische Küche. Ab 50 Franken pro Zimmer.
L’Hacienda Venecia
Die Kaffeefarm zwischen Medellín und Salento zeichnet sich durch eine traditionelle Architektur aus. Das Boutique-Hotel wird durch
neuere Gebäude auf der anderen Seite des Flusses ergänzt, die günstiger, aber weniger charmant sind. Es gibt Kochworkshops, einen Pool und Tagesausflüge. Ab 130 Franken pro Zimmer.
La Finca Villa Nora
Das umgebaute Plantagenhaus ist ein charmantes Hotel, mitten im Weltkulturerbe-Kaffeeanbaugebiet in der Umgebung von Armenia gelegen. Hübsche Kolonialarchitektur mit Hängematten, Pool, weitläufigen tropischen Gärten und Blick auf die Anden.
Ab 120 Franken pro Zimmer.
L’Hacienda Combia
Die Hacienda bietet im Departement Quindío in der Nähe von Armenia eine gepflegte Agrotourismus-Erfahrung mit einem lehrreichen Rundgang. Ab 65 Franken pro Zimmer.