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| Apologeten, Frühchristliche - An Autolykus (Ad Autolycum)

Zweites Buch: Widersinnigkeit des Heldentums und Erhabenheit der christlichen Wahrheit
33. Diese geschichtlichen Tatsachen konnten die Profanschriftsteller nicht wissen.
Wer also von den sogenannten Weisen, Dichtern und Geschichtsschreibern hätte hier das Richtige sagen können, da sie viel später lebten und eine Menge von Göttern einführten, die wieder so viele Jahre später als die Städte entstanden, lange nach den Königen, Völkern und Kriegen? Denn sie mußten alles erwähnen, die Ereignisse von der Sintflut, die Schöpfung der Welt, die Erschaffung des Menschen und die folgenden Ereignisse; das alles hätten die ägyptischen oder chaldäischen Propheten und die andern Schriftsteller genau darlegen müssen, wenn sie durch den göttlichen und reinen Geist gesprochen und ihre Aussprüche Wahrheit verkündet hätten; und nicht bloß das Vergangene oder Gegenwärtige, sondern auch die zukünftigen Schicksale der Welt hätten sie vorhersagen müssen. Deswegen ist klar, daß alle übrigen sich im Irrtume befinden, wir Christen allein aber die Wahrheit besitzen, die wir vom Hl. Geiste belehrt werden, der in den hl. Propheten gesprochen und alles vorherverkündet hat.