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Als hilflos gilt eine Person, die wegen der Beeinträchtigung der Gesundheit für alltägliche Lebensverrichtungen (Ankleiden, Auskleiden, Aufstehen, Absitzen, Essen usw.) dauernd der Hilfe Dritter oder der persönlichen Überwachung bedarf. Versicherte mit einer schweren Sinnesschädigung können auch Anspruch auf Hilflosenentschädigung haben.
Folgende Voraussetzungen müssen für den Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung erfüllt sein:
Der Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung entsteht frühestens nach Ablauf der einjährigen Wartezeit. Er erlischt, wenn die Anspruchsvoraussetzungen nicht mehr erfüllt sind, wenn die versicherte Person stirbt oder wenn sie (vorzeitig oder bei Erreichen des ordentlichen Rentenalters) eine Rente der AHV bezieht.
Meldet sich eine versicherte Person mehr als ein Jahr nach Entstehen des Anspruches an, so wird die Hilflosenentschädigung höchstens für die 12 der Anmeldung zum Leistungsbezug vorangegangenen Monate ausgerichtet.
Die Hilflosenentschädigung wird für jeden vollen Kalendermonat sistiert, den die versicherte Person in einer Heilanstalt verbringt, oder wenn sie sich mehr als 24 Tage in einer Institution zur Durchführung von Eingliederungsmassnahmen aufhält.
Bezieht eine Person eine Altersrente oder Ergänzungsleistungen und wohnt in der Schweiz, kann sie eine Hilflosenentschädigung der AHV geltend machen.
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