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Wandern Menschen aus anderen Kulturen in die Schweiz ein, bringen sie ihre Vorlieben für das Essen ihrer Herkunftsländer mit. Wir sind, was wir essen! Dieser Artikel untersucht den systematischen Zusammenhang zwischen Immigration und Nahrungsmittelimporten für verschiedene Produktkategorien. Die Resultate zeigen, dass die Lebensmittelimporte in fast allen Produktkategorien am stärksten mit der Zahl der asiatischen Migranten ansteigen. Hingegen steigen die Importe von Lebensmitteln in nur wenigen Produktkategorien mit der Migration aus europäischen Ländern. Nicht alle Lebensmittel müssen aber importiert werden. Bereits heute haben sich Schweizer Landwirte auf den Ethno-Food-Markt spezialisiert. Die Resultate weisen darauf hin, dass das Marktpotenzial von Ethno-Food am stärksten mit der Migration aus Asien zunehmen dürfte, getrieben durch die unterschiedliche Esskultur der Asiaten, aber auch durch die wachsende Beliebtheit der asiatischen Küche bei den Schweizern.
Politische Massnahmen zur Verringerung der Treibhausgasemissionen aus der Landwirtschaft sind effektiver und effizienter, wenn sie auf regionaler anstatt einzelbetrieblicher Ebene festgelegt werden. Dies kann helfen, die Klimaziele kosteneffizienter zu erreichen.
Die weltweite Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln dürfte mittelfristig stabil bleiben. Herausforderungen für die Ernährungssicherheit in der Schweiz sind die pro Kopf sinkende Agrarfläche, zunehmende Extremwetterereignisse und ein verstärkter Schaderregerdruck.
An der deutsch-französischen Sprachgrenze innerhalb der Schweiz werden Agrarumweltmassnahmen zur Förderung der Biodiversität unterschiedlich stark umgesetzt. Wirtschaftspolitische Anreize könnten diesen kulturbedingten Unterschied verringern.