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Zwicky, Heinrich (1891-1942)--DB3976
Person
Lebensdaten
23.09.1891-14.12.1942
Mädchenname, Herkunftsort bzw. Heimatort
Mollis und Bern
Zivilstand, Konfession, Nachkommen
Soziale Herkunft, verwandtschaftliche Beziehungen
Ausbildung, berufliche Tätigkeit und Funktionen in der Öffentlichkeit
Ausbildung
Prof. Dr. med. vet.
Berufsausübung
Universität Zürich: Professor für Tierzucht und Fütterungslehre 1928-1942; Herdebuchstelle für Braunvieh: Leiter 1920-1928 (als Vorgänger von Engeler-Muther, Willy (1901-1995)--DB949)
Funktionen in landwirtschaftlichen Institutionen
Funktionen in anderen Institutionen
Gesellschaft Schweizerischer Tierärzte: Präsident der Tierzuchtkommission; Gesellschaft zu Erforschung der Haustierkrankheiten in der Schweiz: Hauptinitiant, Vorstandsmitglied
Funktionen in der Politik
Biographische Skizze
Heinrich Zwicky machte 1921 an den Verbandszuchtstiermärkten in Ostermundigen und Zug erstmals Filmaufnahmen im Auftrag des Verbandes schweizerischer Fleckviehzuchtgenossenschaften und des Verbandes schweizerischer Braunviehzuchtgenossenschaften. Die Aufnahmen wurden zu Werbezwecken im Ausland verwendet und bildeten die Grundlage für den 1924/25 erschienenen Tierzuchtfilm. Neben Filmaufnahmen wurden auch illustrierte Broschüren eingesetzt. Heinrich Zwicky war zudem massgeblich an der Etablierung der Stammzuchtbücher beteiligt. 1928 wurde er ausserordentlicher und 1938 ordentlicher Professor an der veterinär-medizinischen Fakultät der Universität Zürich für Tierzucht, Hygiene- und Fütterungslehre. Besondere Aufmerksamkeit erwarb er sich mit seinen Versuchen zur sogenannten 'harten Haltung' von Rindern und Schweinen, d.h. der Freilaufhaltung der Tiere im Sommer und Winter.
Autoren: Peter Moser und Thomas Schibli
Quellen und Literatur
Eigene Publikationen
Quellen
- AfA Personendossier Nr. 1943
- Geschäftsbericht der Kommission schweizerischer Viehzuchtverbände 1923/24
- Neue Zürcher Zeitung: Nr. 2059, 16. Dezember 1942