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Was ist Osteoporose und was sollten Sie darüber wissen?
Osteoporose ist eine Knochenkrankheit, die jedes Jahr weltweit mehr als 8.9 Millionen Knochenbrüche bei Männern und Frauen verursacht, was bedeutet, dass alle drei Sekunden ein osteoporotischer Knochen bricht.
Osteoporose ist ein medizinischer Zustand, der die Knochen schwächt und sie anfälliger für Brüche macht.
Sie können so brüchig werden, dass in schweren Fällen schon ein starkes Niesen oder kleine Stösse zu einem Bruch führen können.
Sie fragen sich, warum Sie noch nicht mehr über Osteoporose gehört haben?
Nun, ein Grund dafür könnte sein, dass sie als stille Krankheit bekannt ist, weil man den Knochenschwund weder sehen noch fühlen kann, so dass er unbemerkt bleibt, bis der erste Knochenbruch auftritt. Sowohl Männer als auch Frauen sind von Osteoporose bedroht. Frauen nach der Menopause sind einem höheren Risiko ausgesetzt.
Nach einem ersten Knochenbruch ist die Wahrscheinlichkeit, innerhalb eines Jahres einen weiteren Knochenbruch zu erleiden, bei diesen Frauen fünfmal höher.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Osteoporose als zunehmend wichtig eingestuft.
Viele Frauen bleiben innerhalb von sechs Monaten nach einer osteoporosebedingten Fraktur unbehandelt.
Es ist wichtig, die mit Osteoporose verbundenen Risikofaktoren zu kennen, um zu wissen, ob man selbst betroffen sein könnte.
Hier sind einige zu beachten:
Frühere Knochenbrüche im Erwachsenenalter, fortgeschrittenes Alter. Niedrige Knochenmineraldichte. Hüftfrakturen in der Vorgeschichte der Eltern, niedriges Körpergewicht, Rauchen.
Wahrscheinlich haben Sie schon gehört, dass Vitamin D, Kalzium und körperliche Betätigung zur Gesunderhaltung der Knochen beitragen können.
Das stimmt zwar, aber bei Menschen mit Osteoporose reicht dies möglicherweise nicht aus, um sie vor einem Knochenbruch zu schützen.
Osteoporose und Knochenbrüche sind kein normaler Bestandteil des Alterns. Wenn Sie eine Frau nach der Menopause sind, besteht für Sie möglicherweise ein Risiko für Osteoporose.
Es ist wichtig, dass Sie mit Ihrem Arzt über Ihre Knochengesundheit sprechen.
Unsere Knochen werden von der Jugend bis ins Alter ständig auf- und abgebaut. Pro Jahr werden zehn Prozent des Skeletts erneuert. Gerät der Knochenstoffwechsel in ein Ungleichgewicht, kann es zu Knochenschwund kommen. Dann spricht man von Osteoporose.
Die Knochenfestigkeit nimmt dabei ab und auch die Knochenarchitektur wird beeinträchtigt. Es kann zu Knochenbrüchen oder schmerzhaften Verkrümmungen des Skeletts kommen.
Frauen erkranken häufiger und in jüngeren Jahren als Männer. Osteoporose kann auch in Folge einer medikamentösen Behandlung entstehen, etwa bei Krebspatient:innen. In diesem Fall spricht man von sekundärer Osteoporose.
Die Behandlungslücke liegt in der Schweiz bei 83%, das heisst nur eine von fünf Patient:innen erhalten eine für sie oder ihn notwendige Osteoporose-Therapie.1