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Auszug aus der Empfehlung:
„Es dürfen ausschliesslich die in der Kantonsverfassung aufgeführten Religionsgemeinschaften am Einwohnerregister geführt werden. Dies führt logischerweise dazu, dass auch Personen, die keiner vom Kanton anerkannten Religionsgemeinschaft angehören, erkenn-bar sind. Es finden sich jedoch keine gesetzlichen Grundlagen, welche eine weitere Gliederung der Religionszugehörigkeit von Personen, die keiner vom Kanton anerkannten Religionsgemeinschaft angehören, im Einwohnerregister gestatten würden. Eintragungen wie zum Beispiel Islam, Zeugen Jehovas, Methodisten, Baptisten, Neuapostolische usw. sind aufgrund der fehlenden gesetzlichen Grundlage unzulässig. Insbesondere ist auch „konfessionslos“ nicht zu führen, da diese Bezeichnung eine Aussage über die religiösen An-sichten einer Person macht und damit gegen Art. 3 lit. c DSG verstösst.“
Der Verband Schweizerischer Einwohnerdienste empfiehlt seinen Mitgliedern folgendes Vorgehen:
- Überprüfen Sie anhand der Kantonsverfassung, welche Konfessionen im eigenen Kanton im Einwohnerregister geführt werden dürfen/müssen.
- Tragen Sie im Einwohnerregister bei denjenigen Personen, welche eine Konfession führen, die fürs Register nicht zulässig ist, die Konfession «unbekannt» ein.
- Informieren Sie allfällige bisherige Datenempfänger darüber, dass sie keine Daten mehr erhalten, wenn die Konfession vom Kanton nicht anerkannt ist.
- Informieren Sie Ihren Software-Anbieter über diese Empfehlung und bitten Sie ihn, die Empfehlung zur Konfessionserfassung korrekt umzusetzen.
Dazu können wir die eingetragenen Konfessionen «konfessionslos», «übrige», «andere» etc. auf «unbekannt» ändern und die in Ihrem Kanton ungültigen Konfessionen ausblenden.
Bei Interesse bitten wir Sie, sich mit Ihrem Berater oder dem Support in Verbindung zu setzen.