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Grenzen setzen
Tipps, um Grenzen im eigenen Aktivismus zu setzen
- Mache dir vor dem Verteilen der To-Do’s Gedanken darüber, wie viele Kapazitäten du hast und nimm nicht einfach To-Do’s an, nur weil “sie sonst keine*r machen will”. Falls es in deiner Gruppe To-Do’s gibt, für die niemensch Kapazitäten hat, solltet ihr vielleicht nochmals über die To-Do’s gehen und versuchen unnötige Dinge zu streichen oder auf die nächste Sitzung zu verschieben.
- Kommuniziert eure Kapazitäten/Bedürfnisse in euren Arbeitsgruppen regelmässig, um Projekte so zu planen, dass sie den Möglichkeiten der Gruppe entsprechen und nicht am Ende die Arbeiten an dem*derjenigen hängen bleibt, der*die sich am meisten verantwortlich fühlt. Kommunizierst du deine Kapazitäten im Vorhinein kann es dir einfacher fallen, deinen Aktivismus dann auch nach deinen Kapazitäten zu richten.
- Mache dir bewusst, dass du nicht gleich viel/mehr machen musst als deine Mitaktivist*innen. Nur wenn jemensch in deinem Umfeld Burnout-Aktivismus betreibt, bedeutet das nicht, dass du das auch musst. Wenn du also das Gefühl hast, eine Pause zu brauchen/ erschöpft zu sein ist es wichtig, darauf zu hören.
- Versuche dir einen Überblick über deine laufenden Projekte zu verschaffen. Es kann auch helfen, sich in Prozenten auszurechnen, für was du wie viel Zeit aufwenden möchtest.
- Wenn du dich mit deinem momentanen Aktivismus überfordert fühlst, kann es helfen, gewisse Projekte bewusst zu priorisieren und andere eher zurückzustellen. Zu viele einzelne Dinge, seien sie noch so klein, können schnell zu Überforderung führen.
- Es ist auch okay, manche Chats zu verlassen, um nicht mit einer Flut an Nachrichten konfrontiert zu werden, die nicht unbedingt relevant für dich sind.
- Wenn du merkst, dass es dir zuviel wird: Mache eine Pause. Dies kann ein paar Tage, ein paar Wochen sein oder wie lange du es eben brauchst. Manchmal fühlt sich das schwierig an, aber es ist immer möglich und deine Mitaktivist*innen verstehen es.