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Die Sämaschine mit Scheibenscharen oder Zinken-Säscharen bringt die Samenmischung in der gewünschten Ablagetiefe von 1 – 2 cm in Reihen in den Boden. Die Samen werden etwas tiefer abgelegt als bei der Breitsaat, sollen aber nur leicht mit Erde bedeckt sein.
Erfolgt eine Direktsaat, ist dies immer eine Reihensaat.
PRO-Argumente für die Reihensaat
- Sie ist die am besten geeignete Methode bei trockenen Bedingungen, auf leichten Böden oder in Situationen, wo mit starkem Auflaufen von Unkraut gerechnet werden muss.
- Bei der Saat im Sommer (Äugstlen) und bei der Einsaat in ausreifendes Getreide ist sie vorteilhafter als die Breitsaat.
CONTRA-Argumente
- Die Einhaltung der empfohlenen Saattiefe gelingt nicht immer ganz einfach, ist aber für die positive Entwicklung langsam auflaufender Arten wie Wiesenrispengras und Weissklee sehr wichtig.
- Auf dem unbedeckten Boden zwischen den Reihen laufen rasch unerwünschte Lückenfüller auf.
- Bei Mischungen für Weiden, die möglichst rasch einen tragfähigen Bestand erfordern, ist die Drillsaat weniger geeignet.
Tipps für die Reihensaat
- Nicht zu tief säen! Ideal ist eine Ablagetiefe von 1 – 2 cm. Also: das Kunstwiesen-Saatgut soll viel näher an der Oberfläche abgelegt werden, als es für die meisten Samen der Ackerbaukulturen richtig ist.
Das heisst: den Schardruck vollständig zurückstellen und den Striegel nicht zu tief laufen lassen.
- Die Samen müssen nach der Saat leicht mit Erde zugedeckt sein.