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Rebekka Stotz trainiert seit 2008 im Schweizer Nationalteam. Während ihrer Wettkampfkarriere belegte sie 14 Mal einen Top-20-Platz im Weltcup. Ihre besten Resultate durfte sie 2014 feiern, als sie 13. an der Lead-Weltmeisterschaft im spanischen Gijon wurde und im Boulder-Weltcup in Grindelwald ins Final einzog.
Die Urdorferin, die neben ihrer Kletterkarriere als Physiotherapeutin arbeitet, beherrscht alle drei Wettkampfdisziplinen. Ihr Fokus liegt aber auf Bouldern und Lead.
Im März 2019 gab Rebekka Stotz ihren Rücktritt aus dem Nationalteam bekannt. In Zukunft wird sie sich verstärkt dem Felsklettern widmen. An nationalen Wettkämpfen wird Rebekka aber weiterhin ab und zu als Teilnehmerin anzutreffen sein.
Benjamin Blaser ist seit 2006 Mitglied der Nationalmannschaft. Der gelernte Automonteur und Bergsportberater in der Bächli-Filiale Bern ist Schweizermeister im Bouldern und im Lead sowie Vize im Speed. 2011 erreichte er am Boulderweltcup in Wien den 11. Platz.
Auch am Fels ist Beni erfolgreich unterwegs. In Kalymnos hat er eine 8c+-Route erstbegangen, dazu kommen mehrere 8b-Boulder in der Schweiz und im Ausland.
Andrea Kümin kletterte 2008 ihren ersten nationalen Wettkampf. 2011 wurde sie in die Nationalmannschaft aufgenommen und vertritt seither die Schweiz an internationalen Wettkämpfen. Zu ihren grössten Erfolgen zählen der 1. Rang an der Jugend-EM 2016 (Kombination), der 2. Rang an der Jugend-WM 2016 (Kombination), der 3. Rang an den Jugend-EM 2016 (Lead), sowie der 10. Rang am Boulderweltcup 2017 in Meiringen. Ihre Highlights am Fels sind Entwash 8a/+ in Brione, Foxy Lady 8a im Magicwood und die Route Botanics 8b+ in Rodellar.
Andrea konzentriert sich hauptsächlich auf die Disziplinen Bouldern und Lead, sowohl an Wettkämpfen wie auch am Fels.
Die Jurasserin Catherine Choong ist seit vielen Jahren erfolgreich an nationalen und internationalen Wettkämpfen unterwegs. 2008 gewann sie Silber, 2009 Gold bei der Juniorenweltmeisterschaft. Ab 2011 startete sie in der Kategorie Elite und realisierte seither regelmässig Top-10- und Top-20-Resultate.
Ebenso erfolgreich ist Catherine, die neben ihrer Kletterkarriere Jura studiert und abgeschlossen hat, am Fels. 2018 gelang ihr mit Cabane au Canada in Rawyl als erste Schweizerin eine 9a-Route. «Beim Klettern muss man über sich herauswachsen. Selbst, was zunächst als unmöglich erscheint, ist machbar, wenn man bereit ist, seine Grenzen zu überschreiten. Das gibt mir ein Gefühl von Freiheit, das ich liebe.»
«Ich liebe die Berge - ob beim Wandern, Laufen oder hin und wieder auf einer Hochtour. Doch vor allem beim Laufen fühle ich mich so richtig frei und kann völlig abschalten.»
Ramon Höfler läuft seit 2014 regelmässig in den Bergen. Seit 2015 bestreitet er Wettkämpfe. Seine Stärke liegt im technischen Gelände bergab. Die besten Resultate von Ramon sind der 3. Rang Overall am Scenic Trail K27 2019, der 4. Rang Overall am Ultra Tour Monte Rosa 4 Stage 2018 und der 8. Rang Overall am Innsbruck Alpine Trailrun Festival K42 2018 und 2019.
Ramon ist Bergsportberater und Abteilungsleiter Textil in der Filiale Basel von Bächli Bergsport.
Kevin Huser ist seit 2013 an internationalen Wettkämpfen unterwegs. Sein Fokus ist die Disziplin Lead, seit 2017 startet er aber auch an Boulder-Weltcups. Kevin ist mehrfacher Jugend-Schweizermeister und holte sich in der Kategorie Elite an der Schweizermeisterschaft 2016 Silber. An der Lead-Weltmeisterschaft in Paris 2017 gelang ihm der 22. Rang.
Noch erfolgreicher ist der Aargauer in einer anderen Disziplin: Kevin ist bereits dreifacher U22-Weltmeister sowie Schweizermeister im Eisklettern. Dennoch sagt er von sich, dass das Eisklettern nur ein Winterersatz fürs Sportklettern sei.
Egal ob in der Kletterhalle oder am Fels, Klettern und Bouldern sind Fabrice's grosse Leidenschaft. Der Thurgauer begann im Alter von sechs Jahren mit dem Klettern und ist seit 2017 in der Jugend-Nationalmannschaft. Seit 2012 nimmt er an nationalen, seit 2018 auch an internationalen Wettkämpfen in den Disziplinen Lead, Bouldern und Speed teil. 2014 und 2017 wurde er U12- bzw. U14-Schweizermeister in allen Disziplinen, 2018 U16-Schweizermeister im Bouldern. Ebenfalls 2018 wurde er in der Gesamtwertung des Jugendeuropacups 5.
Als Sohn eines Bergführers kam Jonas schon in jungen Jahren mit Bergsport in Kontakt - am Anfang auf Wanderungen und in Klettergärten, später auf Berg- und Klettertouren. Schon damals faszinierten ihn die steilen Wände der Berge, welche er meist auf dem Normalweg bestieg.
Jonas ist es wichtig, ein kompletter Alpinist zu sein. Das heisst, im Sportklettern, Eis-Mixed-Klettern wie auch im klassischen alpinen Gelände auf hohem Niveau sicher unterwegs zu sein und dabei immer möglichst viel Spass und Freude zu haben.
Seit er laufen kann, bestimmen die Berge sein Leben. Was in jungen Jahren als Hobby begann, ist mittlerweile zu seinem Beruf geworden. Roger Schäli ist Profibergsteiger. Für den 37-jährigen Schweizer Allround-Alpinisten ist Klettern aber viel mehr als ein Job. Auch mehr als eine rein sportliche Herausforderung. Klettern ist eine Leidenschaft, ein Lebensgefühl, eine überaus emotionale Auseinandersetzung mit dem Berg, dem Leben und am Ende sogar mit sich selbst.
Der Eiger ist Rogers Hausberg. Sein Wohnzimmer: die Nordwand. 35 Mal hat er sie in unterschiedlichsten Routen durchstiegen.
Aufgewachsen in Adelboden im Berner Oberland hat Chrigel mit neun Jahren die erste Bekanntschaft mit einem Gleitschirm gemacht. Damals durfte er mit dem Fluggerät seines Vaters erste Aufziehübungen und kleine "Take-offs" machen. Als er dann endlich das 16. Lebensjahr erreicht hatte, stand dem offiziellen Breveterwerb nichts mehr im Wege. Schon damals wollte er Wettkampfpilot werden, in der ganzen Welt herumfliegen und sich mit Kollegen messen.
Mittlerweile gehört er zur obersten Weltspitze im Gleitschirmfliegen. Zu seinen grössten Wettkampferfolgen zählen fünf Red Bull X-Alps-Siege, drei Weltmeister-, drei Europameister- und fünf Schweizermeister-Titel.
Begonnen hat alles mit einem Sprachaufenthalt. Anstatt Französisch zu lernen, lernte Nicolas die Liebe zu den Bergen kennen. Anfangs waren es nur einfache Hochtouren, später kamen Sportklettern, Eisklettern und Bouldern hinzu. Mit 18 Jahren stieg Nicolas zum ersten Mal durch die Eiger Nordwand, es folgten die Matterhorn Nordwand und die Grandes Jorasses Nordwand. Bald wurde das Hobby zum Beruf.
Nicolas ist immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Er ist ein Allrounder, den alle Spielarten des Bergsports begeistern. Speziell faszinieren ihn entlegene Gebiete dieser Welt, wo er das versucht, woran andere gescheitert sind oder Routen begeht, an deren Besteigung noch nie jemand gedacht hat.
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