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Indien mit einer OSS-Lizenz
Professor Deepak Phatak vom Indian Institute of Techology hat eine weitere Open-Source-Lizenz aus der Taufe gehoben. Die Lizenz, die Knowledge Public License, kurz KPL, benannt wurde, soll es Programmierern erlauben, ihre Ideen mit anderen zu teilen, während die «Profiteure» die darauf basierende Software im Gegensatz zur GPL nicht freigeben müssen, sondern unter eine geschlossene Lizenz stellen dürfen. Damit erinnert die KPL stark an die Berkeley-Software-Distribution-Lizenz, unter der beispielsweise FreeBSD lizenziert ist, oder die MIT License.
Er begründet den Schritt damit, den Entwicklern freier und geschlossener Software eine friedlichere Ko-Existenz ermöglichen zu wollen, bei der alle voneinander profitieren können. Zudem solle dies die Rechtssicherheit im Hinblick auf die USA erhöhen, wo, so Phatak, jeder jeden wegen irgendetwas rechtlich belange. Sein Vorhaben ist allerdings umstritten, schliesslich bemüht sich die OSS-Gemeinde bereits seit etlicher Zeit um eine Eindämmung des Lizenzwildwuchses.