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Dein Baby das erste Mal zu baden ist wunderschön und aufregend zugleich. Unsere Tipps helfen dir, daraus ein einzigartiges Erlebnis zu machen.
4 Minuten
Lesezeit
Febr. 1, 2021
Ist dein Baby zufrieden und nicht zu schläfrig? Dies ist der perfekte Zeitpunkt für ein wohliges Babybad.
Damit sich dein Baby nach dem Baden rundum wohl fühlt, sollte das Zimmer schön warm sein.
Wenn du für das Bad folgendes vorbereitest, dann könnt ihr das Bad entspannt genießen: eine Babybadewanne oder eine saubere Spülschüssel, eine frische Windel, saubere Handtücher, eine Schüssel mit abgekühltem, abgekochtem Wasser, frische Kleidung, ein Badethermometer und einen Waschlappen.
Wasche dir zuerst gründlich die Hände und entferne deine Ringe oder Armbänder.
Die Babybadewanne sollte etwa 8-10 cm tief mit Wasser befüllt sein - lasse dafür zuerst kaltes und dann heißes Wasser einlaufen und vermische es anschließend gut, sodass es keine vereinzelten heißen Stellen mehr gibt.
Die Badewassertemperatur sollte 37-38 Grad betragen – das kannst du ganz einfach mit einem Thermometer überprüfen. Teste dennoch zusätzlich mit deinem Ellenbogen, ob die Wassertemperatur angenehm ist, bevor du dein Baby hineinlegst – sicher ist sicher.
Nachdem du dein Baby ausgezogen hast, kannst du es in ein Handtuch eingewickelt warm halten, während du ihm sanft Gesicht und Augen wäschst.
Für Augen und Gesicht eignet sich ein Waschlappen, der mit abgekühltem, abgekochtem Wasser befeuchtet ist. Überprüfe auch hier die Wassertemperatur und wische dann von der Augeninnenseite nach außen, wobei du für jedes Auge ein neues Stück Waschlappen verwendest.
Nun kannst du die Windel deines Babys entfernen und alle Unreinheiten säubern, bevor du es in die Badewanne legst. Halte dein Baby dabei fest in der Armbeuge, indem du ihm eine Hand um den Rücken legst und es unter dem Arm fasst, wobei dein Handgelenk oder Unterarm den Kopf des Babys stützt. Deine andere Hand ist dann frei, um dein Baby zu waschen. Lasse dir die genauen Griffe am besten von einer Hebamme zeigen.
Mit deiner Hand oder einem Waschlappen mit Wasser, kannst du beginnen, die Kopfhaut deines Babys zu massieren und anschließend sein feines Haar mit Wasser ausspülen. Gieße auch über seinen Körper sanft warmes Wasser. Der Kopf deines Babys bleibt dabei während des gesamten Badens über Wasser.
Falls dein Kind noch immer Vernix (auch Käseschmiere genannt) auf der Haut hat, lasse diese dort, da dadurch die Entwicklung der Hautbarriere gefördert wird.
Lasse dein Baby nie unbeaufsichtigt in der Badewanne, nicht einmal für eine Sekunde.
Wenn ihr fertig seid, hebe dein Baby aus der Badewanne, wobei sich deine eine Hand um den Rücken legt und die andere unter den Arm greift. Dein Handgelenk oder Unterarm sollte den Kopf des Babys stützen. Sei vorsichtig, da die Haut deines Babys ziemlich rutschig sein kann.
Nun geht es ans Abtrocknen – wickle dein Baby dafür in ein Handtuch und denke daran, seinen Kopf zu bedecken. Jetzt kannst du es, einschließlich aller Hautfalten, sanft abtrocknen und ihm im Anschluss eine frische Windel anziehen.
Nach dem Bad ist vor der Massage – so kann sich dein Baby entspannen und gut schlafen. Aber auch hier gilt: Alles kann, Nichts muss: wenn du keine Zeit hast oder zu müde bist, kannst du die Massage natürlich weglassen. Höre darauf, wie du dich fühlst – du weißt selbst am besten, was gerade richtig für dich und dein Baby ist. Für Tipps, kannst du unsere Checkliste zum Thema Babymassage lesen.
Damit dein Baby nicht friert, ist es wichtig, ihm direkt nach dem Bad bzw. der Massage, etwas Sauberes anzuziehen. Da Neugeborene schnell an Wärme verlieren, ist es hilfreich, auch eine Decke bereit zu haben.
Falls dein Baby noch etwas ängstlich ist, versuche es mit einem gemeinsamen Bad. Das hilft ihm, sich an das Wasser zu gewöhnen und ist gleichzeitig ein schöner Moment der Nähe. Vergewissere dich nur, dass das Wasser nicht zu heiß ist und dass jemand da ist, der dein Baby beim Ein- und Aussteigen aus der Badewanne halten kann. Papa eignet sich z.B. prima als erster Badegefährte!
Ein Bad zwei- bis dreimal pro Woche reicht für die Pflege deines Babys vollkommen aus. Dabei kann es sich gut entspannen und ihr könnt gemeinsam die Nähe genießen.
Stillen ist ideal für Ihr Kind. Die Schweizerische Gesellschaft für Pädiatrie empfiehlt so lange zu stillen, wie Mutter und Kind dies möchten, jedoch in jeden Fall während den ersten 6 Monaten. Frühestens zu Beginn des 5. Monats und spätestens zu Beginn des 7. Monats sollte schrittweise Beikost eingeführt werden, um den steigenden Nährstoffbedarf des Kindes zu decken. Falls Sie nicht stillen, lassen Sie sich vom Fachpersonal des Gesundheitswesens beraten (z.B. KinderärtzInnen, Hebammen, Still- und LaktationsberaterInnen IBCLC, Mütter-und VäterberaterInnen, ApothekerInnen).
Durch die Fortsetzung meines Besuchs auf dieser Seite akzeptiere ich, dass mir die gelieferten Informationen auf meinen ausdrücklichen Wunsch zur Verfügung gestellt wurden.