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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Enttäuschende US-Konjunkturdaten haben die Ölpreise am Freitag kräftig unter Druck gesetzt. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Oktober kostete am Abend 73,33 US-Dollar. Das waren 1,24 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur November-Lieferung sank um genau einen Dollar auf 77,48 Dollar.
Händler begründeten den Preisrückgang mit enttäuschenden US-Konjunkturdaten. Das von der Universität Michigan ermittelte Konsumklima trübte sich im September überraschend ein. Der überraschende Rückgang signalisiert laut Postbank ein nur verhaltenes Konsumwachstum in den kommenden Monaten. Der Rückgang sei zwar eher klein ausgefallen, in der aktuellen Situation aber dennoch misslich, heisst es in einer Studie. So dürften die ohnehin bestehenden Sorgen über eine deutliche Abschwächung der US-Konjunktur nochmals verstärkt werden. Ein geringeres Wachstum hätte auch eine geringere Ölnachfrage in den USA zur Folge.
Nur leicht gestiegen ist der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec). Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel am Donnerstag im Durchschnitt 75,49 US-Dollar. Am Mittwoch hatte ein Barrel noch 75,37 Dollar gekostet. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
jha/she
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