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Weil im oberen Streckenteil der berüchtigte «Guggi-Föhn» (ein starker Bergwind) blies, hatte der Start der Abfahrt nach unten verlegt werden müssen. Die Fahrer nahmen die nur noch 2,7 statt 4,5 km lange Strecke unterhalb der Minschkante in Angriff. Die Laufzeit verkürzte sich um rund eine Minute.
Knapper Vorsprung
Mit 1:32:66 Minuten bewältigte Küng die Sprintabfahrt am schnellsten. Der mit Nummer 12 gestartete Glarner zeigte eine nahezu fehlerfreie Fahrt und erwischte das Ziel-S hervorragend.
Hannes Reichelt (Ö) kam bis auf 6 Hundertstelsekunden an Küng heran, Aksel Svindal (No) muss sich mit nur 7 Hundertsteln Rückstand mit dem 3. Platz begnügen. Das Feld lag nahe beisammen: 15 Fahrer wiesen einen Rückstand von unter einer Sekunde auf.
Küng in Olympia-Form
Küng hatte erst vor 6 Wochen beim Super-G in Beaver Creek seinen 1. Weltcupsieg gefeiert. Insgesamt sind dem formstarken 30-Jährigen in dieser Saison schon fünf Top-10-Speedergebnisse gelungen. Er gilt damit als eine der grossen Schweizer Olympia-Hoffnungen.
Janka im Pech
Didier Défago und Beat Feuz belegten ex-aequo den 10. Rang. Grosses Pech hatte Carlo Janka, der im Ziel-S den linken Ski verlor.
4. Schweizer Sieg in 6 Jahren
Mit Küngs Sieg setzt sich das gute Abschneiden der Swiss-Ski-Fahrer an ihrem Heimrennen fort. 2009 hatte Didier Défago am Lauberhorn gewonnen, 2010 Carlo Janka und 2012 Beat Feuz.