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Masern sind sehr ansteckend und können insbesondere bei immunsupprimierten Patienten zu schweren Krankheitssymptomen mit potentiell tödlichem Ausgang führen. Sie können auch schwerwiegende Folgeschäden verursachen. Daher sollte eine ärztliche Konsultation immer auch dazu genutzt werden, den Masern-Impfstatus zu überprüfen: Personen, die nach 1963 geboren sind und keinen dokumentierten Infektionsschutz (Antikörper oder 2 dokumentierte Impfungen) haben, sollten zweimal mit MMR-Impfstoff geimpft werden. Bei Reisen in ein Epidemiegebiet wird die Impfung für Säuglinge bereits ab dem 6. Lebensmonat empfohlen.