Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03175.jsonl.gz/1668

Optimistische Komödie
Eine Mathematikprofessorin an einem Mädchengymnasium wird, namentlich durch den Pedell der Schule, einen originellen Kauz, Briefmarkensammler, Kaninchenzüchter und Sportbegeisterten, von ihrer übergrossen Strenge befreit. Den Schülerinnen vergeht dadurch die Angst vor ihr, sie sind besser in der Lage, etwas zu leisten und erspriessliche Noten einzuheimsen. Die Lehrerin verschenkt sogar ihren alten Lodenmantel und legt sich eine neue Frisur zu. Sie wandelt sich so für ihre Zöglinge vom gefürchteten «Hubertus» zur kameradschaftlichen Erzieherin. Allerdings spielt da noch ein Brief mit, den ihr Sohn einem Mädchen ihrer Klasse schrieb. Weil er sich selber in der Liebe keine gute Note zutraute, hat er dabei einen Brief als Vorlage benutzt, den der Geliebte seiner Mutter einst an diese richtete. Das kompliziert die Handlung insofern, als der Pedell zwei Briefe verwechselt und den besagten der Lehrerin statt eines andern übergibt. Zum Schluss, als alles im richtigen Gleise ist und eitel Freude herrscht, wird das Handballteam der Klasse zu einem Kampf nach Schweden eingeladen — und die einst- mals verhasste Lehrerin soll sie beglei. ten. Als weitere Verwicklung kommt noch hinzu, dass der Sohn ausreisst, weil er die Mutter durch die Preisgabe ihres Briefgeheimnisses beleidigt hat. Er kommt wieder zurück und leistet Abbitte, damit das Glück vollkommen ist — und die Aussicht auf eine Verlobung bleibt. Ein Generationenproblem? Man kann es so auffassen. Sportbegeisterte und gleichwohl dem Geistigen aufgeschlossene Jugend gegen eine strengere und kleinlicher denkende ältere Generation. Die Jugend erhält ihr Recht und siegt auf der ganzen Linie.
5 bis 5 Spieler
Männer: 2 bis 2
Frauen: 3 bis 3
Genre: Komödie