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Titel: Shen Congwen: Biancheng / The Border Town (Die Grenzstadt) (zweisprachig Chinesisch-Englisch) - 沈从文: 边城 (汉英对照)
Autor /Herausgeber: 沈从文 Shen Congwen (著 Autor)， 杨宪益 Yang Xianyi， 戴乃迭 Dai Naidie (译 Übersetzer)
ISBN: 978-7-5447-0899-9, 9787544708999
Reihe: 新课标双语文库 xin kebiao shuangyu wenku
Verlag: Yilin Press - 译林出版社
Sprache: zweisprachig Chinesisch-Englisch
Erscheinungsdatum: 2009.06
Auflagennummer: 1
Seitenzahl: 213
Format: 15,1 x 22,9 cm
Bundart: Paperback
Beschreibung:
Shen Congwens Roman Biancheng (Die Grenzstadt) gilt als chinesischer Jahrhundertroman und wurde von der Zeitung Asia Weekly in einer Liste der 100 wichtigsten chinesischen Romane des 20. Jahrhunderts auf Platz 2 gewählt.
Biancheng ist ein repräsentatives Werk für das Schaffen von Shen Congwen, eine Novelle, die das ländliche Leben in der Heimat des Schriftstellers schildert. Die Geschichte spielt in den 30er Jahren in der Stadt Chadong, welche an der Grenze zwischen den beiden Provinzen Sichuan und Hunan liegt. Erzählt wird die tragische Liebesgeschichte zwischen Cuicui, der Enkelin eines alten Färhmannes, und den beiden Brüdern Tian Bao und Nuo Song, den Söhnen eines Schiffsbesitzers. Die Novelle gibt Einblicke in das Leben im traditionellen ländlichen China, wie es noch vor der kommunistischen Revolution war.
Über den Autor
Shen Congwen (chin. 沈从文; * 28. Dezember 1902 im Kreis Fenghuang des Autonomen Bezirks Xiangxi in der Provinz Hunan; † 10. Mai 1988 in Peking) war ein chinesischer Schriftsteller. Seine Großmutter väterlicherseits gehörte zur Nationalität der Miao, seine Mutter war eine Tujia.
Als Sohn aus einer Offiziersfamilie erlebt er die Schrecken der Revolution von 1911 hautnah mit, als diese auch seine Heimatstadt erreicht. Mit 15 Jahren wird er zunächst selbst Soldat. Von dieser Zeit in den an die Provinz Sichuan angrenzenden Gebirgsgegenden werden seine späteren Werke entscheidend geprägt und seiner Herkunft entsprechend entstammen seine Protagonisten vornehmlich einem einfachen Milieu oder gehören der ethnischen Minderheit der Miao an. Nach dem Ausscheiden aus dem Militärdienst übt Shen Congwen zunächst probeweise unterschiedlichste Berufe aus, bevor er sich 1922 für ein Studium in Peking entscheidet. Simultan zeichnet sich mit der Veröffentlichung einer ersten Erzählung 1923 der Beginn seiner literarischen Schaffensperiode ab. Nach einem kurzen Intermezzo, als Redakteur der Literaturbeilage der Zeitung Dagong, folgen mehrere Stellen als Professor für chinesische Sprache. Da seine Bücher nicht den Ansprüchen der Kommunisten an Literatur entsprechen, wird er, bei Gründung der Volksrepublik China 1949, Opfer einer Kampagne, während der er als bürgerlicher Schriftsteller angegriffen wird und die in einem Versuch mündet, sich das Leben zu nehmen. Seitdem ist er am Museum für Chinesische Geschichte tätig, veröffentlicht aber nur noch wissenschaftliche Arbeiten. Zur Kulturrevolution wurde er abermals Opfer einer Hetzkampagne und in diesem Rahmen 1969, in hohem Alter zu körperlicher Arbeit gezwungen, aber nach deren Ende schließlich erneut rehabilitiert. Ab 1978 wieder Wissenschaftler am Institut für Geschichte der Akademie für Sozialwissenschaften, dient 1980 eine seiner Novellen als Grundlage für ein Drehbuch. Zwei Jahre später wird er Mitglied im Verband für Literatur- und Kunstkreise und wiederum ein Jahr darauf steigt er in das Landeskomitee der Politischen Konsultativkonferenz des Chinesischen Volkes auf. Im Vergleich zu anderen Autoren dieser Epoche ist für sein Werk der starke Einfluss von Tradition und klassischer Literatur kennzeichnend.
(Wikipedia)
Textauszug
由四川过湖南去，靠东有一条官路。这官路将近湘西边境到了一个地方名为“茶峒”的小山城时，有一小溪，溪边有座白色小塔，塔下住了一户单独的人家。这人家只一个老人，一个女孩子，一只黄狗。
The highway running east from Sichuan to Hunan comes, just west of the border, to Chatong, a small town in the hills. Nearby a stream flows past a small pagoda, at the foot of which lives a solitary household: an old man, a girl and a dog.