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Aus 4 EL Crème fraîche, 2 EL Zitronensaft, 1 EL halbflüssigem Gorgonzola, 1 Prise Salz und einigen Umdrehungen grob gemahlenem schwarzem Pfeffer eine Sauce rühren. 1 Handvoll Baumnusskerne grob hacken. 2-3 Selleriestangen in dünne Scheibchen (180 g) schneiden. 1 Apfel (z.B. Cox Orange) vierteln, Kerngehäuse entfernen, Apfelviertel noch einmal halbieren und in feine Scheibchen (120 g) schneiden. Etwas Selleriekraut grob hacken. Sellerie- und Apfelscheibchen, Baumnüsse und Selleriekraut zur Sauce geben und sorgfältig mischen. Auf 2 Tellern anrichten.
Supplement: Der Waldorfsalat wurde erstmals im 1896 erschienenen „The Cook Book by Oscar of the Waldorf“ (komplett digitalisiert als PDF) erwähnt. Das Rezept des gebürtigen Schweizers Oscar Tschirky, des damaligen Maître d’hôtel des New Yorker Nobelhotels Waldorf, ist sehr knapp gehalten: „Peel two raw apples and cut them into small pieces, say about half an inch square, also cut some celery the same way, and mix it with the apple. Be very careful not to let any seeds of the apples be mixed with it. The salad must be dressed with a good mayonnaise.“ Heute wird dieser Salatklassiker meist mit fein geschnittenem, rohem Knollensellerie zubereitet. Da ich rohen Knollensellerie nicht mag, halte ich mich bei meiner Waldorfvariante an Oscar Tschirky, verzichte aber auf die Mayonnaise und verwende stattdessen Crème fraîche, Baumnüsse und Gorgonzola.