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Mit 12 Jahren sind Kinder sportlich am aktivsten. Zu diesem Ergebnis kommt eine im Auftrag des Bundesamtes für Sport (Baspo) durchführte Studie, die erstmals das Sportverhalten von 10- bis 14-Jährigen unter die Lupe nahm.
Realisiert wurde die Studie "Kinder und Sport" vom Observatorium Sport und Bewegung Schweiz.
Rund die Hälfte der befragten Kinder treiben zusätzlich zu den drei obligatorischen Sportstunden in der Schule wöchentlich mehr als drei Stunden Sport. Nur 14% dieser Altersgruppe treiben ausserhalb der Schule gar keinen Sport. In der Kindheit nimmt die Sportaktivität zunächst kontinuierlich zu. Am Aktivsten sind die 12-Jährigen. Ab 15 Jahren geht die Begeisterung wieder zurück.
Knaben treiben mehr Sport als Mädchen. Ein Grund sieht die Studie darin, dass nur ein kleiner Teil ausländischer Mädchen Sport treibt. Auch das Bildungsniveau der Eltern spielt eine Rolle: Je höher dieses ist, desto höher ist auch das Sportengagement der Kinder.
Die Forscher decken auch geographische Unterschiede im Sportverhalten der Kinder auf. So bewegen sich Deutschschweizer 10- bis 14-Jährige häufiger als ihre welschen oder italienischsprachigen Altersgenossen.