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Hallo meine Lieben!
Ihr seid euch dessen sicherlich nicht bewusst, aber manche Behandlungen, die ihr zu Hause selbst oder im Kosmetikstudio macht, können auf die Haut einen negativen Einfluss haben. Macht euch jedoch keine Sorgen, denn es gibt manche Methoden (auch Empfehlungen nach der Behandlung, die ihr befolgen solltet), die die Haut mit Feuchtigkeit versorgen und ihr richtiges Funktionieren regulieren. Wie erkennt ihr, dass eure Haut mehr Feuchtigkeit braucht?
Entwässerte Haut: Wie erkennt ihr sie?
Entwässerte Haut tritt dann auf, wenn sie mehr Wasser verliert als sie bekommt. Zur Entwässerung kommt auch dann, wenn die Hydrolipidschicht der Haut geschädigt ist. Zu einem solchen Zustand führen z.B. Seifen, Peelings und mattierende Gesichtswässer. Das ist für die Haut sehr schädlich, denn sie besteht zu 70 % aus Wasser. Andere Baustoffe der Haut sind Proteine, Lipide und andere Emollientien.
Es gibt jedoch solche Situationen, wenn wir an diesem Zustand der Haut selbst schuldig sind, indem wir die abgestorbene Oberhaut oder Akneveränderungen (Narben oder Verfärbungen) aggressiv entfernen. Andere Faktoren, die die Haut entwässern können, sind kosmetische Behandlungen. Das sind u.a. chemische Behandlungen mit Säuren, Retinol, Mesotherapie mit Nadeln oder Kräuter-Peelings.
Chemische Peelings mit Säuren
Säuren lösen die Verbindungen zwischen den Zellen, deshalb können sie in tiefe Hautschichten einziehen. Wasser beginnt dann zu verdampfen, denn die abgestorbene Oberhaut wurde entfernt, und die Verbindungen zwischen den Zellen sind locker. Einerseits liefern wir der Haut also notwendige Substanzen, und andererseits führen wir zum Wasserverlust.
Nach einem chemischen Peeling ist die Haut gespannt und glanzvoll, und nach einer Woche kann die Haut auch mehr Talg produzieren. Wenn ihr jedoch die Empfehlungen der Kosmetikerin befolgt und die Haut richtig pflegt, wird die Haut nach der Rekonvaleszenz weich und strahlend. Wenn ihr solche Effekte jedoch nicht gemerkt habt, wurde das Peeling wahrscheinlich schlecht ausgeführt.
Behandlungen mit Retinol
Retinol hat solche Moleküle, die die Haut problemlos durchdringen. Die Behandlungen mit Retinol können dadurch leider die Haut reizen und zur Entwässerung führen. Eine solche Situation tritt dann auf, wenn die Behandlung mit Retinol zu oft wiederholt wird. Um angenehme Situationen zu meiden, muss die Haut vor der Behandlung mit Retinol richtig vorbereitet und mit Feuchtigkeit versorgt werden.
Mesotherapie mit Nadeln und entwässerte Haut
Diese Behandlung bewirkt leider, dass die Haut gespannt und rau wird. Die Mesotherapie mit Nadeln wird mit einem speziellen Gerät ausgeführt – einem sog. Pen, der mit feinen Nadeln ausgestattet ist. Bei der Behandlung werden kleine Löcher in der Haut gemacht, deren Anzahl an die Bedürfnisse der Haut angepasst werden muss. Die Mesotherapie mit Nadeln verursacht nämlich kleine Schäden in der Haut und ruft nicht schädliche Entzündungen hervor, was die Aktivität der Blutgefäße stimuliert und den Zustand der Haut momentan verschlechtert. Das alles führt zur Entwässerung der Haut.
Kräuter-Peelings und entwässerte Haut
Diese Behandlung ist eine sehr aggressive Form der Entfernung der abgestorbenen Oberhaut bei dicken und sehr unreinen Hauttypen. Das Kräuter-Peeling wirkt extrem reizend, schädigt die Hydrolipidschicht und verursacht eine tiefe Abschuppung der Haut. Die Kräuter, die bei dieser Behandlung verwendet werden, enthalten Mineralien und Vitamine, die unreine Haut regenerieren. Nach dem Kräuter-Peeling ist die Haut trocken, rau und reagiert empfindlich auf manche Faktoren. Der Zustand der Haut verbessert sich erst nach 4-5 Wochen.