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Einmal mehr gibt es negative Schlagzeilen für JP Morgan: Insgesamt 1,8 Millionen Dollar soll die Großbank zwischen 2006 und 2008 an eine chinesische Beratungsfirma gezahlt haben, die von einer gewissen „Lily Chang“ geleitet wird. Die „New York Times“ berichtet nun, dass es sich bei der Inhaberin in Wirklichkeit um Wen Ruchun, die Tochter von Regierungschef Wen Jiabao, handelt. Die Firma beschäftigt lediglich zwei Mitarbeiter. Offiziell waren die großzügigen Zahlungen eine Gegenleistung dafür, dass Geschäfte mit der „China Railway Corporation“ angebahnt wurden. Im selben Zeitraum soll JP Morgan auch in Unternehmen mit Beziehungen zur Familie….