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Seit längerem vermutet man eine anfallsunterdrückende Wirkung von Cannabidiol (CBD), dem nicht-rauschauslösenden und kaum psychiatrische Nebenwirkungen aufweisenden Inhaltsstoff im Saat-Hanf (Cannabis sativa). Die Berichterstattung über spektakuläre Einzelfälle in den Medien hat die Erwartungen hochgeschraubt.Nachgewiesen ist eine Wirkung allerdings bisher erst [...]
Bei Erkältungsölen (Eukalyptus, Menthol) lässt sich eine anfallsfördernde Wirkung nicht völlig ausschliessen. Bei starker Anfallsneigung sollte man besser verzichten oder sie nur mit grosser Vorsicht anwenden, wenn der Betroffene im Bett liegt. Bei gelegentlichen oder seltenen Anfällen ist das Risiko [...]
Ein Artikel gibt Fachpersonen Auskunft, welche Medikamente bei Patienten mit Epilepsie empfehlenswert sind und welche vermieden werden sollten. Download
Atovaquon/Proguanil (Malarone®/ Malarone junior®) ist das einzige Malaria-Medikament, das die Anfallsschwelle nicht senkt, und deshalb die Prophylaxe der Wahl für Epilepsiebetroffene.
Impfungen gegen Cholera, Gelbfieber, Frühsommer-Meningoenzephalitis (aktiv) und Tollwut sollten Menschen mit Epilepsie nur dann verabreicht werden, wenn sie wirklich erforderlich sind. Bei Kindern mit Epilepsie wird meist von Spritzimpfungen gegen die "Reisekrankheiten" Typhus, Gelbfieber und Cholera abgeraten. Gegen Typhus steht als [...]
Bei gehäuften Anfällen, während einer medikamentösen Umstellung oder während einer Behandlung mit ACTH oder Kortikosteroiden sollte eine nicht unbedingt erforderliche Impfung sicherheitshalber zurückgestellt werden.
Grundsätzlich gilt: Gleicher Impfschutz wie bei Menschen ohne Epilepsie. Prinzipiell gilt dies auch bei Kindern, wobei sich bei gewissen Impfungen eine Fieberprophylaxe empfiehlt, zum Beispiel bei der Dreifachimpfung gegen Diphtherie, Starrkrampf (Tetanus) und Keuchhusten (Pertussis), auch als DiTePer-Impfung bekannt. Nur [...]
Bitte lesen Sie unsere Informationen zum Thema Kinderwunsch.
Zu den alternativen Verhütungsmethoden gehören Spirale (Hormon- oder Kupferspirale) sowie Barrieremethoden wie Kondom oder Diaphragma (Pessar). Mit diesen Methoden gehen epilepsiebetroffene Frauen ein sehr geringes oder gar kein Risiko unerwünschter Wechselwirkungen ein. Allerdings sind einige dieser Methoden weniger sicher als [...]
Die Antibabypille hat zwar keinen Einfluss auf Häufigkeit und Schwere epileptischer Anfälle, kann aber Wechselwirkungen mit Antiepileptika aufweisen. Zum einen kann die Pille den Blutspiegel und damit die Wirkung von Antiepileptika senken, insbesondere bei Lamotrigin (Handelsname z.B. Lamictal). Zum [...]