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Tattooentfernung mit Laser
Ein Tattoo entsteht indem farbige Pigmente tief unter die Hautoberfläche gebracht werden. Der Laserstrahl trifft auf die Farbpigmente und zerkleinert durch kleine Sprengeffekte die Pigmente. In den darauf folgenden Wochen oder Monaten werden die zerkleinerten Pigmentstückchen vom Körper durch das Lymphsystem abtransportiert. In einigen Fällen kann es bis zu 6 Monaten dauern bis die Pigmente abtransportiert werden. Die umliegende nicht tätowierte Haut bleibt vom Prozess nahezu unberührt.
Die Laserbehandlung muss mehrfach wiederholt werden. Die Anzahl der Sitzungen kann stark variieren. Auch wenn die bislang durchgeführte Laserforschung sowie Klinikberichte nachweisen, dass die Laserbehandlung sicher ist, besteht keine Garantie, dass Ihr Tattoo vollständig entfernt werden kann. Am besten können dunklere Farben wie schwarz, blauschwarz, dunkelblau und rot entfernt werden, welche meistens bei den Tattoos eingesetzt werden. Hellere Farben wie hellgrün, türkis und hellblau sind schwieriger. Die Empfindung ist ähnlich wie bei der Tättoowierung selbst, ein sehr feiner Nadelstich oder vergleichbar mit dem Schnippen eines Gummibandes auf die Haut. Schmerzlindernd ist vor allem eine Vor-, Zwischen und Nachkühlung mit Coolpacks. Nach der Behandlung kann es zu Schwellungen, Blutergüssen, Krusten- und Schorfbildung kommen. Nicht selten tritt etwas Brandwasser aus der gelaserten Stelle. Diese Symptome klingen nach 1- 2 Wochen ab. Die einzelnen Behandlungssitzungen werden im Abstand von 6 - 8 Wochen durchgeführt. Während der ganzen Therapie ist die behandelte Stelle vor der Sonne zu schützen.