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Von Bundesrat, von Ständerat und der Kommission des Nationalrats wurden je Vorschläge zur Senkung des BVG-Umwandlungssatzes und dessen Kompensation gemacht. Vorgeschlagen sind drei Varianten mit unterschiedlich erhöhten Beitragssätzen.
In Modellrechnungen habe ich die drei Vorschläge zur Kompensation überprüft, in verschieden hohen Lohnsegmenten. Ergebnis: In allen drei Vorschlagsvarianten wird die Senkung des BVG-Umwandlungssatzes kompensiert, bis auf eine Berechnungsvariante gar überkompensiert.
Zu überlegen wäre, ob bei den Vorschlägen des Ständerates und der Nationalratskommission der Sparprozess erst mit Alter 25 begonnen werden sollte, wie im Vorschlag des Bundesrats (wegen der kürzeren Spardauer wären leicht höhere Beitragssätze zu wählen). Der Eintritt in die Erwerbsphase erfolgt ja immer später.
Ein Referenzalter von 67 erachte ich nicht als mehrheitsfähig, wenn nicht gleichzeitig das AHV-Rentenalter auf 67 festgelegt wird. Im Gesetz sollte das Referenzalter automatisch an das AHV-Rentenalter gekoppelt werden.
Eine zusätzliche AHV-Rentenerhöhung zur Kompensation der Senkung des Umwandlungssatzes ist nicht erforderlich.
Die Modellrechnungen finden Sie unter
Ka E.