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Der Goldschakal ist ein mittelgrosser Vertreter der Unterordnung der Hundeartigen und liegt damit zwischen Fuchs und Wolf. Sein Ursprung liegt im Nahen Osten, wobei er sich seit Jahren rasant nach Westen ausbreitet. Der erste Nachweis in der Schweiz konnte im Winter 2011/12 in den Nordwestalpen durch eine Fotofalle erbracht werden. Seither gibt es immer häufiger Sichtungen von Goldschakalen in der ganzen Schweiz.
Goldschakale sind Nahrungsgeneralisten und –opportunisten, wobei sich ihr Nahrungsspektrum saisonal und je nach Lebensraum ändern kann. Vorwiegend ernähren sie sich von kleinen Säugetieren, sowie Vögeln, Amphibien, Reptilien, Fischen, Wirbellosen, Kadavern, pflanzlicher Nahrung und anthropogenen Nahrungsressourcen. Der Goldschakal ist dämmerungs- und nachtaktiv und bleibt einem geeigneten Standort gerne treu. Er ist äusserst anpassungsfähig und kann fast überall leben, auch in Siedlungsnähe. Bevorzugt wird ein abwechslungsreicher Lebensraum mit offenen Flächen und viel Gebüsch, welches als Versteckmöglichkeit dient.