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Jeder Gartenteich benötigt eine Teichpumpe bzw. einen Teichfilter, damit das Wasser jederzeit in guter Qualität bleibt. Die Pumpe filtert und reinigt das Wasser von Algen und Verschmutzungen und bringt durch die Umwälzung des Wassers außerdem Sauerstoff hinein. Pflanzen und, wenn vorhanden, Fische brauchen gefiltertes Teichwasser, damit sie optimal gedeihen können.
Viele Teichpumpen werden mit Strom betrieben – aber es gibt immer mehr Modelle, die mit Solarenergie genutzt werden. Diese Solarteichpumpen verfügen über Solarmodule, ähnlich wie Solarzellen auf einem Hausdach. Das Modul erzeugt die Energie, die die Pumpe für ihren Betrieb benötigt, so dass für eine Solarteichpumpe kein elektrischer Strom aus der Steckdose erforderlich ist.
Solarteichpumpen bieten gegenüber anderen Pumpen mehrere Vorteile. Der erste ist, dass sie unabhängig von Kabeln und Steckdosen funktionieren. Somit kann auch ein Gartenteich, der weit vom Haus und der nächsten Steckdose entfernt liegt, auf ganz einfache Weise mit einer Teichpumpe ausgestattet werden. Die Pumpe und das dazugehörige Solarmodul sind mit einem Kabel verbunden, aber das Modul kann in der Nähe der Pumpe aufgestellt werden. Die meisten Modelle sind mit einem Solarmodul versehen, dass mithilfe eines Spießes einfach in den Erdboden gesteckt wird. Somit genügt zum Platzieren des Moduls ein kleines Areal Erdboden, das so viel Sonnenschein wie möglich erhält.
Ein Gartenteich soll für einen optimalen Wasser- und Verdunstungshaushalt etwa sechs Stunden Sonnenlicht täglich erhalten. Das Solarmodul darf mehr Sonnenlicht einfangen – wenn also dessen Standort in einiger Entfernung vom Teich liegen soll, gibt es im Fachhandel Verlängerungskabel, die für die ausreichende Länge sorgen. Gängige Solarpumpen werden mit einem durchschnittlich drei Meter langen Verbindungskabel geliefert.
Das Solarmodul erzeugt nur dann Strom, wenn die Sonne direkt darauf scheint. Somit sollte das Modul genau nach Süden ausgerichtet sein. Bei Bewölkung und vor Sonnenaufgang bzw. nach Sonnenuntergang kann eine Solarteichpumpe keinen Strom erzeugen. Für kleinere und mittlere Teiche reicht dies aus, denn dort muss die Pumpe nicht ununterbrochen laufen. Größere Teiche oder solche mit Fischbesatz sollten hingegen mit einer Solarteichpumpe ausgestattet werden sollten, die über einen Stromspeicher verfügt. Der Speicher überbrückt die Zeiten ohne direktes Sonnenlicht, stellt eine zuverlässige Versorgung des Wassers mit Sauerstoff sicher und reinigt es kontinuierlich.
Gute Solarteichpumpen gibt es in unterschiedlichen Größen und Leistungsstärken, so dass für jeden Gartenteich das passende Modell erhältlich ist. Abgesehen von einer regelmäßigen Reinigung des Filters sind diese Pumpen wartungsfrei, so dass, abgesehen von den Kosten für die Anschaffung, keine weiteren Kosten anfallen. Da die Solarpumpe keinen Strom aus dem Hausanschluss verbraucht, amortisiert sie sich nach durchschnittlich drei Jahren.