Document ID: /entscheidsuche_html/filtered/documents_0427.jsonl.gz/349

Sozialversicherungsgericht des Kantons des Kantons Zürich IV.2018.00361 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiberin Lienhard Urteil vom 6. Dezember 2019 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Dominique Chopard Werdstrasse 36, Postfach 9562, 8036 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1973, war bei der Y.___ GmbH als Bauarbeiter angestellt ( Urk. 9/15 Ziff. 2.1 und Ziff. 2.7). Am 5. September 2011 hatte er eine Quetschung eines Fingers erlitten ( Urk. 9/23/258). A m 1 3. Januar 2014 verletzte er sich am linken Knie ( Urk. 9/23/64) und erlitt am 1 4. Mai 2014 einen Rückfall betreffend den Finger (vgl. Urk. 9/23/252). Am 5. August 2015 meldete er sich bei der Invalidenversicherung an ( Urk. 9/8). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte erwerblich e und medizinische Abklärungen und zog die Akten der Suva ( Urk. 9/23/1-319) bei. Am 7. Juni 2016 erliess sie den Vorbescheid und stellte die Abweisung des Leistungs gesuchs in Aussicht ( Urk. 9/28). Dagegen erhob der Versicherte Einwände ( Urk. 9/35 ), worauf die IV-Stelle erneut die Unfallakten ( Urk. 9/41/1-66; Urk. 9/46/1-88; Urk. 9/47/1-366) beizog. Mit Verfügung vom 2. März 2018 ver neinte die IV-Stelle einen Leistungsanspruch des Versicherten ( Urk. 9/62 = Urk. 2). 2. Der Versicherte erhob am 2 0. April 2018 Beschwerde gegen die Verfügung vom 2. März 2018 ( Urk. 2) und beantragte deren Aufhebung sowie die Ausrichtung der gesetzlichen Versicherungsleistungen ( Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 2 9. Mai 2018 ( Urk. 8) beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 1 1. Juli 2018 ( Urk. 13) zur Kenntnis gebracht wurde. Das Gericht zog sodann die Akten der Suva ( Urk. 18/1-176; Urk. 27/1-183; Urk. 35/1-187) bei. Am 5. November 2018 ( Urk. 20) wurde antragsgemäss ( Urk. 1 S. 2) die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertre tung bewilligt. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetz es über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetz es über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 1.4 Im gegenseitigen Verhältnis zwischen Invaliden- und Unfallversicherung besteht keine Bindungswirkung der Invaliditätsschätzung des einen Versicherers für den jeweils anderen Sozialversicherungszweig. Die IV-Stellen und die Unfallversiche rer haben die Invaliditätsbemessung in jedem einzelnen Fall selbständig vorzu nehmen. Sie dürfen sich ohne weitere eigene Prüfung nicht mit der blossen Über nahme des Invaliditätsgrades des jeweils anderen Sozialversicherers begnügen (BGE 133 V 549 E. 6.1). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete ihren Entscheid ( Urk. 2) wie folgt: Der Beschwerdeführer sei aufgrund seiner Unfälle vom 5. September 2011 und vom 1 3. Januar 2014 in seiner Tätigkeit als Bauarbeiter zeitweilig gesundheitsbedingt eingeschränkt gewesen. In dieser Tätigkeit sei er nach wie vor zu 100 % arbeits unfähig. Angepasste Tätigkeiten seien ihm jedoch unter Beachtung eines Belas tungsprofils zu 100 % zumutbar. Er erleide keine anspruchsrelevante Erwerbsein busse. Auf die Erstellung eines Lohnvergleichs könne verzichtet werden, da der Beschwerdeführer bis anhin Einkommen auf dem Niveau von Hilfsarbeiten erzielt habe (S. 1 f.). 2.2 Dagegen machte der Beschwerdeführer geltend ( Urk. 1), er habe in seinem Hei matland eine Berufsschule für Agronomie absolviert und erfolgreich abgeschlos sen, weshalb er Anspruch auf berufliche Massnahmen habe. Das unfallversiche rungsrechtliche Verfahren sei nicht abgeschlossen. Er leide auch an psychischen Beschwerden und sei selbst in einer angepassten Tätigkeit nicht vollständig arbeitsfähig (S. 5 f.). 2.3 Streitig und zu prüfen ist der Invaliditätsgrad des Beschwerdeführers. 3. 3.1 Die Ärzte der Klinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie am Universitäts spital Z.___, stellten mit Bericht vom 7. Januar 2014 ( Urk. 9/ 13/ 11-12) folgende Diagnosen (S. 1): - Verdacht auf schmerzhaftes Neurom Zeigefinger links palmoulnarseits Höhe Basis P1, ausgehend vom ulnopalmaren Digitalnerven links ( adomi nant ) bei - Status nach Schnitt-/Quetschverletzung und Wundversorgung 2012 - Triggerfinger Mittelfinger rechts - fragliches Karpaltunnelsyndrom rechts Es stellten sich operative Therapieoptionen (S. 2). 3.2 Dr. A.___, Facharzt für Neurologie und Oberarzt am Z.___, stellte mit Bericht vom 1 1. März 2014 ( Urk. 9/13/13-14) folgende Diagnosen (S. 1): - elektrodiagnostisch leichte, fokale, sensomotorische, demyelinisierende Schädigung des N. medianus am Handgelenk links - schwere axonale Schädigung des R. digitalis palmaris ulnaris ( N. media nus) links mit neuropathischen Schmerzen - Status nach Schnitt-/Quetschverletzung am 5. September 2012 Am 1 4. Mai 2014 erfolgte eine operative Therapie des schmerzhaften Neuroms mittels Neuromresektion und Rekonstruktion des ulnaren Digitalnervens am Zei gefinger ( Urk. 9/13/10-11). 3.3 Vom 1 3. bis 1 8. Juni 2014 hielt sich d er Beschwerdeführer stationär in der psychiatrischen K linik B.___ auf. Mit Austrittsbericht vom 2 6. Juni 2014 ( Urk. 9/13/6-8) wurden folgende Diagnosen gestellt (S. 1): - Anpassungsstörungen (ICD-10 F43.2) - psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol: schädlicher Gebrauch (ICD-10 F10.1) - Status nach Nerventransplantation Dig II Zur Arbeitsfähigkeit wurde keine Stellung genommen. 3.4 Mit Bericht vom 2 1. Oktober 2014 ( Urk. 7/23/163-164) diagnostizierten die Ärzte der B.___, wo sich der Beschwerdeführer seit 2 4. Juni 2014 in Behandlung befand, Anpassungsstörungen (ICD-10 F43.2) und einen Verdacht auf eine Persönlichkeitsakzentuierung (S. 1). Die Schlafstörungen und die innere Unruhe hätten sich durch die angebotene Medikation leicht gebessert, der Patient lehne jedoch bis jetzt eine psychopharmakologische Behandlung ab, weil er Angst vor den Nebenwirkungen habe. In den unterstüt zenden therapeutischen Gesprächen würden die Traurigkeit und die Ratlosigkeit des Patie nten im Rahmen seines Unfalls betont, der zu der jetzigen psychosozia len Belastung geführt habe. Es bestehe aus psychiatrischer Sicht eine depressive Reaktion bei psychosozialer Belastung bei Status nach Arbeitsunfall vor zwei Jahren. Es lägen Hinweise auf eine Persönlichkeitsakzentuierung beziehungs weise -störung (am ehesten kombiniert) vor, welche man aber aufgrund der Sprachbarriere nicht vollständig beurteilen könne (S. 2). 3.5 Mit Bericht vom 1 0. Dezember 2014 ( Urk. 9/23/122-143) über die Untersuchung vom 1 8. November 2014 stellte Kreisärztin Dr. C.___, Fach ärztin für Chirurgie, folgende Diagnosen (S. 10): - Status nach tiefer T-förmiger Rissquetschwunde am linken ( adominanten ) Zeigefinger mit neurovaskulärer Verletzung und primärer Wundversor gung am 5. September 2011 - Status nach Neuromresektion bei schmerzhaftem Neurom Zeigefinger links N. digitalis proprius ulnaris, Höhe Basis P1 und Rekonstruktion des ulnaren Digitalnerven am Zeigefinger mittels Nerveninterponat am 14. Mai 2014 Bei der heutigen Untersuchung bekunde der Versicherte eine deutliche Schmerzabnahme am linken Zeigefinger seit der Operation, insbesondere der elektrisierenden Schmerzen. Trotzdem habe er subjektiv noch Schmerzen, so dass er den linken Zeigefinger im Alltag und bei der Arbeit nicht gut einsetzen könne. Während der Untersuchung zeige sich, dass der Versicherte den linken Zeigefin ger schone. Unter Berücksichtigung der Hände mit starken Arbeits- und Schmutz spuren und der Hornhautbeschwielung an beiden Händen sei ein deutlich höheres Aktivitätsniveau der Hände anzunehmen, als vom Versicherten berichtet und demonstriert werde. Auch die Faustschlusskraftmessung bestätige, dass die objektiv vorhandene Handkraft während der Untersuchung nicht gezeigt worden sei. Aufgrund der neurovas k ulären Verletzung am linken Zeigefinger sei die beschriebene Kälteintoleranz nachvollziehbar, so dass lange Arbeiten in Kälte und Nässe kontraindiziert seien. Die eingeschränkte Sensibilität am linken Zeige finger beeinträchtige den Versicherten bei feinmotorischen Arbeiten. Unter Berücksichtigung dieser Einschränkungen sei die Arbeitsfähigkeit in seiner ange stammten Tätigkeit nicht mehr voll möglich. Eine angepasste Tätigkeit (ohne erhöhte Anforderungen an die Feinmotorik der linken Hand bei Rechtsdominanz und ohne Arbeiten in Feuchte oder Nässe) sei dem Versicherten ab sofort voll schichtig zuzumuten (S. 10). Am 1 8. November 2014 hielt der Beschwerdeführer nach der kreisärztlichen Untersuchung fest, die Behandlung des linken Knies sei abgeschlossen und er habe momentan keine Beschwerden im linken Knie ( Urk. 9/23/146). 3.6 Am 1 2. Dezember 2014 wurde eine arthroskopische mediale Teilmeniskektomie und Plicaresektion des linken Knies durchgeführt. Der postoperative Verlauf sei regulär; der Beschwerdeführer sei mit der Situation zufrieden und die Schmerzen medialseitig seien regredient. Die Arbeitsunfähigkeit betrage 100 % (Bericht des Spitals D.___ vom 2 3. Dezember 2014; Urk. 9/ 23/ 109). 3.7 Dr. E.___, praktische Ärztin, stellte mit Bericht vom 1 5. August 2015 ( Urk. 9/13/1- 5) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.1): - Anpassungsstörung (ICD-10 F43.2) - Verdacht auf Persönlichkeitsakzentuierung bzw. -störung - Status nach Nerventransplantation Dig. II Es bestehe aus psychosozialer Sicht eine depressive Reaktion bei psychosozialer Belastungssituation seit dem Unfall vor drei Jahren. Die psychiatrische Prognose sei schlecht. Der psychische Zustand des Beschwer deführers könne sich höchstens verbessern, wenn er wieder in geordneten Ver hältnissen leben könne. Er nehme keine Medikamente, da er keine Einsicht habe, psychisch auffällig zu sein ( Ziff. 1.4-5). 3.8 Mit Bericht vom 1 7. September 2015 ( Urk. 9/16/1-5) stellte Dr. F.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, folgende Diagnosen mit Auswir kung auf die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.1): - Status nach Beugesehnenphlegmone und Partialdurchtrennung der ober flächlichen und tiefen Beugesehne Dig III rechte Hand - mit Beugesehnenrevision im August 2010 - Entwicklung von Triggerfinger mit Kälteintoleranz - Rissquetschwunde über Grundgelenk Dig II linke Hand im September 2011 - Entwicklung eines Neuroms vom ulnopalmaren Nerv ausgehend, Revi sion Z.___ - Sturz aus 3m Höhe auf Becken und Thorax Distorsion Knie im April 2014 - Kniearthroskopie links Dezember 2014 - aufgrund seiner Situation depressive Verstimmung mit zum Teil psycho tischen Zügen Als Bauarbeiter könne der Beschwerdeführer nicht mehr den ganzen Tag auf unebenem Boden gehen, kälteexponiert sein oder auf Leitern arbeiten. Die bishe rige Tätigkeit sei nicht mehr zumutbar. Eine leichte körperliche Arbeit mit wech selnden Positionen wäre zu 100 % zumutbar ( Ziff. 1.6-7). 3.9 Dr. A.___ diagnostizierte mit Bericht vom 1 5. Dezember 2015 ( Urk. 7/23/15-16) Weichteilschmerzen medial Knie links und neuropathische Missempfindungen radialer linker Untera r m, radiale linke Hand nach schmerzhaftem Neurom Zeige finger links (S. 1). Es fänden sich zwei Problemkreise mit Chronifizierung: Beim linken Arm nach Rekonstruktion vom 1 4. Mai 2014 mit sich dort lokal ausbil dender, schwerer Hypalgesie über den ganzen radialen Unterarm - dies sei ana tomisch nachvollziehbar, nachdem der N. cutaneus antebrachi lateralis für das Interponat verwendet worden sei - zusätzlich aber bestehe eine Hypästhesie im Bereich der ganzen linken radialen Hand, was neurologisch und elektrodiagnos tisch nicht durch die primäre Nervenläsion erklärt werden könne. Die intermit tierenden Adduktionsbewegungen imponierten in erster Linie dystoniform, mög lich wäre eine posttraumatische Dystonie, die Klinik imponiere funktionell über lagert. Weiter beim linken Knie: Bei fehlendem, kla ren anatomischen Korrelat ohne Hinweise für eine neurogene Läsion des R. infrapatellaris klinisch und bei fehlendem Ansp rechen auf die Nervenblockade fä nden sich keine objektivierba ren Befunde für eine Neuralgie dieses sensiblen Saphenus Astes. Das hypästheti sche Areal beginn e weit proximal der Operationsnarbe und erstrecke sich deutlich über dasjenige, welches man bei einer ramus infrapatellaris Schädigung erwarten würde. Dr. A.___ empfahl, primär eine andere Schmerz-Ursache zu finden und diese zu behandeln (S. 2). 3.10 Dr. G.___, Facharzt für Chirurgie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), nahm am 2 3. Februar 2016 Stellung ( Urk. 7/27/3-5) und hielt fest, mittel schwere und schwere körperliche Tätigkeiten, insbesondere solche mit überwie gender Belastung des linken Handgelenkes und linken Zeigefingers und mit erhöhten Anforderungen an die Kraft der linken Hand sowie mit Kälte- und Näs seexposition sollten vermieden werden. Bei Schädigung des linken Kniegelenks bestehe aus medizinisch-theoretischer Sicht eine verminderte Belastbarkeit für regelmässiges mittelschweres und schweres Heben, Tragen und Transportieren von Lasten, für Arbeiten auf Leitern und Gerüsten, für ausschliesslich stehende Tätigkeiten, für häufiges Bücken sowie für Tätigkeiten in körperlichen Zwangs haltungen wie Knien, Kriechen, Hocken, für Arbeiten mit erhöhten Anforderun gen an die Stand- und Gangsicherheit und für dauerhaftes Gehen und Stehen auf unebenem Grund ( Urk. 7/27/4). D em Beschwerdeführer seien aus versicherungsmedizinischer Sicht körperlich leichte angepasste Tätigkeiten mit Wechselbelastung ohne erhöhte Anforderun gen an die Kraft und Haltefunktion der linken Hand und des linken Zeigefingers, daher auch ohne Besteigen von Leitern und Gerüsten, ohne Heben und Tragen von Lasten und ohne Arbeiten mit ungünstigen Hebelwirkungen, ohne repetitive Beanspruchung und ohne erhöhte Anforderungen an das feinmotorische Geschick der linken Hand und des linken Zeigefingers weiterhin zu 100 % zumutbar; diese Einschätzung gelte ab September 2015 ( Urk. 7/27/5). 3.11 Mit Bericht vom 1 3. März 2017 ( Urk. 7/44/1-5) wiederholte Dr. E.___ die bereits mit Bericht vom 1 5. August 2015 (vgl. vorstehend E. 3.6) gemachten Angaben. 3.12 Den weiteren Berichten des Institut s für Anästhesiologie d es Z.___ (vgl. Urk. 7 /47/305-321) und von Dr. A.___ ( Urk. 35/179 = Urk. 35/171) sowie der Klinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie ( Urk. 35/170) sind keine Anga ben zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers zu entnehmen. 4. 4.1 Die Ärzte der Klinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie und Dr. A.___ nahmen ihrem Behandlungsauftrag entsprechend keine Beurteilung der Arbeits fähigkeit des Beschwerdefüh rers vor (vgl. vorstehend E. 3.1-3.2). Kreisärztin Dr. C.___ ging nach ausführlicher Untersuchung des Beschwerdeführers im Dezember 2014 davon aus, dass die angestammte Tätigkeit des Beschwerdefüh rers aufgrund der glaubhaften Kälteintoleranz und der eingeschränkten Sensibi lität nicht mehr zumutbar sei. Eine angepasste Tätigkeit ohne erhöhte Anforde rungen an die Feinmotorik der linken Hand bei Rechtsdominanz und ohne Arbeiten in Feuchte oder Nässe seien vollschichtig zumutbar (vorstehend E. 3. 5). Dieser Bericht vermag den praxisgemässen Anforderungen (vgl. vorstehend E. 1.3) vollumfänglich zu entsprechen. Dr. C.___ stellte starke Arbeits- und Schmutzspuren sowie eine Hornhautbeschwielung an beiden Händen des Beschwerdeführers fest, womit ein hohes beidhändiges Aktivitätsniveau anzu nehmen ist. Ebenso bestätigte die durch Dr. C.___ festgestellte Faustschluss kraft, dass der Beschwerdeführer seine objektiv vorhandene Handkraft während der Untersuchung nicht zeigte. Solche Feststellungen untermauern die Annahme einer vollen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit. Hinzu kommt, dass es sich bei der verletzten Extremität um die adominante Seite handelt, was eine volle Arbeitsfähigkeit umso plausibler erscheinen lässt. Dass sich die gezeigten Beschwerden nicht vollständig mit den klinischen Befunden vereinbaren lassen, ergibt sich auch aus dem Bericht von Dr. A.___ vom 1 5. Dezember 2015 (vgl. vorstehend E. 3.9), welcher eine funktionelle Überlagerung vermutete. 4.2 Hinsichtlich der Kniebeschwerden ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer diese anlässlich der kreisärztlichen Begutachtung gar nicht erwähnte, sondern danach festhielt, die Behandlung sei abgeschlossen und er habe keine Beschwer den (vgl. vorstehend E. 3.5). Die operative Behandlung im Dezember 2014 verur sachte lediglich eine vorübergehende Arbeitsunfähigkeit (vorstehend E. 3.6). Dr. A.___ konnte bei fehlendem anatomischem Korrelat keine objektivierbaren Befunde für eine Neuralgie finden und empfahl, eine andere Schmerz-Ursache zu finden (vorstehend E. 3.9). 4.3 Angesichts dieser medizinischen Situation ist auf die Gesamtwürdigung durch Dr. G.___ (vorstehend E. 3.10) abzustellen, welcher unter Beschreibung eines ausführlichen Belastungsprofils, das auf die Einschränkungen Rücksicht nimmt, von einer vollen Arbeitsfähigkeit in einer behinderungsangepassten Tätigkeit ausging. Die angestammte Tätigkeit als Bauarbeiter ist nicht mehr zumutbar. Diese Einschätzung stimmt auch mit derjenigen von Dr. F.___ (vor stehend E. 3.8) überein. 4.4 Zur Annahme der Invalidität nach Art. 8 ATSG ist – auch bei psychischen Erkrankungen – in jedem Fall ein medizinisches Substrat unabdingbar, das (fach-)ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psychosoziale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunfts ängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vorder grund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vorhanden sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beeinträch tigungen, welche von den belastenden soziokulturellen Faktoren herrühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende Befunde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von depressiven Verstimmungszuständen klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand. Solche von der soziokulturel len Belastungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne verselbständigte psychische Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität gesprochen werden kann. Wo die begutachtende Person dagegen im Wesentlichen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und soziokulturellen Umständen ihre hinreichende Erklä rung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden gegeben (BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2). 4.5 Ein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden ist nach dem Gesagten nicht ausgewiesen, da die psychosoziale Genese der Beei nträchtigung im Vorder grund steht. So stellten di e Ärzte der B.___ fest, es bestehe eine depressive Reaktion bei psychosozialer Belastung bei Status nach Arbeitsunfall vor zwei Jahren (vgl. vorstehend E. 3.4), und Dr. E.___ - die jedoch keine Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie ist - führte aus, es bestehe aus psychosozialer Sicht eine depressive Reaktion bei psychosozialer Belastungssituation seit dem Unfall; der psychische Zustand des Beschwerdefüh rers könne sich höchstens verbessern, wenn er wieder in geordneten Verhältnis sen leben könne (vorstehend E. 3.7). 4.6 Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass der Beschwerdeführer aus somati schen Gründen in der angestammten Tätigkeit als Bauarbeiter nicht mehr und in einer behinderungsangepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig ist. 5. 5.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 5.2 Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypothe tischen) Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei Validen- und Invali deneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfällige renten wirksame Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum Verfügungserlass zu berücksichtigen sind (BGE 143 V 295 E. 4.1.3, 129 V 222 E. 4.1 und E. 4.2, 128 V 174). Ein Rent enanspruch entsteht gemäss Art. 29 IVG frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistung sanspruchs nach Artikel 29 Abs. 1 ATSG. Der Beschwerdeführer meldete sich im August 2015 bei der Invali denversicherung an (vgl. Urk. 9/8), womit ein allfälliger Rentenbeginn frühestens im März 2016 wäre. Der Einkommensvergleich ist somit auf diesen Zeitpunkt vorzunehmen. 5.3 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Aus nahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt s ein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; 135 V 58 E. 3.1; 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis). 5.4 Gemäss IK-Auszug ( Urk. 7/6/2) erzielte der Beschwerdeführer im Jahr 2013 ein Einkommen von Fr. 59'862.--. Angepasst an die Lohnentwicklung der Jahre 2014, 2015 und 2016 im Baugewerbe in Höhe von 0.5 %, -0.2 % und 0.4 % (bfs.admin.ch) ergibt dies einen Wert von Fr. 60'281.-- ( Fr. 59'862.-- x 1.005./. 1.002 x 1.004). 5.5 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgege benen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grund sätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statisti schen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1). 5.6 Angesichts der Zumutbarkeit einer behinderungsangepassten Arbeitstätigkeit von 100 % steht dem Beschwerdeführer grundsätzlich eine breite Palette von Tätig keiten offen. Es rechtfertigt sich daher, für die Ermittlung des Invalideneinkom mens auf den standardisierten Durchschnittslohn für einfache Tätigkeiten kör perlicher oder handwerklicher Art in sämtlichen Wirtschaftszweigen des privaten Sektors (LSE 2016, Tabellengruppe TA1_tirage_skill_level, Total, Niveau 1) abzu stellen. Die Rechtsprechung hat wiederholt bestätigt, dass auf dem ausgegliche nen Arbeitsmarkt genügend realistische Betätigungsmöglichkeiten für Personen bestehen, die funktionell als Einarmige zu betrachten sind und überdies nur noch leichte Arbeit verrichten können. Zu denken ist etwa an einfache Über - wachungs -, Prüf- und Kontrolltätigkeiten sowie an die Bedienung und Über - wachung von (halb-) automatischen Maschinen oder Produktionseinheiten, die keinen Einsatz des dominanten Arms und der dominanten Hand voraussetzen (Urteil des Bun desgericht 8C_37/2016 vom 8. Juli 2016 E. 5.1.2 mit Hinweisen; vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_628/2017 vom 12. Januar 2018 E. 6.4 und 8C_622/2016 vom 21. Dezember 2016 E. 5.2.2 mit weiteren Hinweisen). Vorliegend ist die adomi nante Hand des Beschwerdeführer s beeinträchtigt. 5.7 Das im Jahr 2016 von M ännern im Durchschnitt aller einfachen Tätigkeiten kör perlicher oder handwerklicher Art erzielte Eink ommen betrug pro Monat Fr. 5'389.--, mithin Fr. 64'668.-- im Jahr ( Fr. 5'389.-- x 12). Der durchschnittli chen wöchentlichen Arbeitszeit im Jahr 2016 von 41.7 Stunden (Bundesamt für Statistik, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen) angepasst, ergibt dies den Betrag von run d Fr. 67'416.-- ( Fr. 64'668.--./. 40 x 41.7), was das hypothetische Valideneinkommen von Fr. 60'281.-- übersteigt. Der Beschwerde führer erleidet damit keine Erwerbseinbusse. Selbst bei Gewährung des maxima len Abzugs vom Tabellenlohn in Höhe von 25 % - für den vorliegend jedoch kein Anlass besteht - ergäbe sich ein hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 50'562.-- ( Fr. 67'416.-- x 0.75) und damit ein nicht anspruchsbegründender Invaliditätsgrad von 1 6 %. Damit sind auch keine beruflichen Massnahmen geschuldet, zumal der Beschwerdeführer den behaupteten Berufsabschluss nicht zu belegen vermag. 5.8 Der angefochtene Entscheid ist nach dem Gesagten rechtens. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. 6. 6.1 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind unabhängig vom Streit wert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 7 00.-- anzusetzen. Entspre chend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Beschwerdefüh rer aufzuerlegen, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. 6.2 Nach § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) bemisst sich die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert. In Berücksichtigung der vorstehend genannten Kriterien ist Rechtsanwalt Dominique Chopard, Zürich, bei Anwendung des gerichtsüblichen Stundenansatzes von Fr. 220.-- (zuzüg lich Mehrwertsteuer) mit Fr. 2‘8 00.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse zu entschädigen. 6.3 Der Beschwerdeführer ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach er zur Nachzahlung der Auslagen für die Vertretung verpflichtet werden kann, sofern er dazu in der Lage ist. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Dominique Chopard, Zürich, wird mit Fr. 2’800.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichts kasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Dominique Chopard - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannLienhard

Sozialversicherungsgericht des Kantons des Kantons Zürich IV.2018.00361 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiberin Lienhard Urteil vom 6. Dezember 2019 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Dominique Chopard Werdstrasse 36, Postfach 9562, 8036 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1973, war bei der Y.___ GmbH als Bauarbeiter angestellt ( Urk. 9/15 Ziff. 2.1 und Ziff. 2.7). Am 5. September 2011 hatte er eine Quetschung eines Fingers erlitten ( Urk. 9/23/258). A m 1 3. Januar 2014 verletzte er sich am linken Knie ( Urk. 9/23/64) und erlitt am 1 4. Mai 2014 einen Rückfall betreffend den Finger (vgl. Urk. 9/23/252). Am 5. August 2015 meldete er sich bei der Invalidenversicherung an ( Urk. 9/8). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte erwerblich e und medizinische Abklärungen und zog die Akten der Suva ( Urk. 9/23/1-319) bei. Am 7. Juni 2016 erliess sie den Vorbescheid und stellte die Abweisung des Leistungs gesuchs in Aussicht ( Urk. 9/28). Dagegen erhob der Versicherte Einwände ( Urk. 9/35 ), worauf die IV-Stelle erneut die Unfallakten ( Urk. 9/41/1-66; Urk. 9/46/1-88; Urk. 9/47/1-366) beizog. Mit Verfügung vom 2. März 2018 ver neinte die IV-Stelle einen Leistungsanspruch des Versicherten ( Urk. 9/62 = Urk. 2). 2. Der Versicherte erhob am 2 0. April 2018 Beschwerde gegen die Verfügung vom 2. März 2018 ( Urk. 2) und beantragte deren Aufhebung sowie die Ausrichtung der gesetzlichen Versicherungsleistungen ( Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 2 9. Mai 2018 ( Urk. 8) beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 1 1. Juli 2018 ( Urk. 13) zur Kenntnis gebracht wurde. Das Gericht zog sodann die Akten der Suva ( Urk. 18/1-176; Urk. 27/1-183; Urk. 35/1-187) bei. Am 5. November 2018 ( Urk. 20) wurde antragsgemäss ( Urk. 1 S. 2) die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertre tung bewilligt. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetz es über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetz es über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 1.4 Im gegenseitigen Verhältnis zwischen Invaliden- und Unfallversicherung besteht keine Bindungswirkung der Invaliditätsschätzung des einen Versicherers für den jeweils anderen Sozialversicherungszweig. Die IV-Stellen und die Unfallversiche rer haben die Invaliditätsbemessung in jedem einzelnen Fall selbständig vorzu nehmen. Sie dürfen sich ohne weitere eigene Prüfung nicht mit der blossen Über nahme des Invaliditätsgrades des jeweils anderen Sozialversicherers begnügen (BGE 133 V 549 E. 6.1). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete ihren Entscheid ( Urk. 2) wie folgt: Der Beschwerdeführer sei aufgrund seiner Unfälle vom 5. September 2011 und vom 1 3. Januar 2014 in seiner Tätigkeit als Bauarbeiter zeitweilig gesundheitsbedingt eingeschränkt gewesen. In dieser Tätigkeit sei er nach wie vor zu 100 % arbeits unfähig. Angepasste Tätigkeiten seien ihm jedoch unter Beachtung eines Belas tungsprofils zu 100 % zumutbar. Er erleide keine anspruchsrelevante Erwerbsein busse. Auf die Erstellung eines Lohnvergleichs könne verzichtet werden, da der Beschwerdeführer bis anhin Einkommen auf dem Niveau von Hilfsarbeiten erzielt habe (S. 1 f.). 2.2 Dagegen machte der Beschwerdeführer geltend ( Urk. 1), er habe in seinem Hei matland eine Berufsschule für Agronomie absolviert und erfolgreich abgeschlos sen, weshalb er Anspruch auf berufliche Massnahmen habe. Das unfallversiche rungsrechtliche Verfahren sei nicht abgeschlossen. Er leide auch an psychischen Beschwerden und sei selbst in einer angepassten Tätigkeit nicht vollständig arbeitsfähig (S. 5 f.). 2.3 Streitig und zu prüfen ist der Invaliditätsgrad des Beschwerdeführers. 3. 3.1 Die Ärzte der Klinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie am Universitäts spital Z.___, stellten mit Bericht vom 7. Januar 2014 ( Urk. 9/ 13/ 11-12) folgende Diagnosen (S. 1): - Verdacht auf schmerzhaftes Neurom Zeigefinger links palmoulnarseits Höhe Basis P1, ausgehend vom ulnopalmaren Digitalnerven links ( adomi nant ) bei - Status nach Schnitt-/Quetschverletzung und Wundversorgung 2012 - Triggerfinger Mittelfinger rechts - fragliches Karpaltunnelsyndrom rechts Es stellten sich operative Therapieoptionen (S. 2). 3.2 Dr. A.___, Facharzt für Neurologie und Oberarzt am Z.___, stellte mit Bericht vom 1 1. März 2014 ( Urk. 9/13/13-14) folgende Diagnosen (S. 1): - elektrodiagnostisch leichte, fokale, sensomotorische, demyelinisierende Schädigung des N. medianus am Handgelenk links - schwere axonale Schädigung des R. digitalis palmaris ulnaris ( N. media nus) links mit neuropathischen Schmerzen - Status nach Schnitt-/Quetschverletzung am 5. September 2012 Am 1 4. Mai 2014 erfolgte eine operative Therapie des schmerzhaften Neuroms mittels Neuromresektion und Rekonstruktion des ulnaren Digitalnervens am Zei gefinger ( Urk. 9/13/10-11). 3.3 Vom 1 3. bis 1 8. Juni 2014 hielt sich d er Beschwerdeführer stationär in der psychiatrischen K linik B.___ auf. Mit Austrittsbericht vom 2 6. Juni 2014 ( Urk. 9/13/6-8) wurden folgende Diagnosen gestellt (S. 1): - Anpassungsstörungen (ICD-10 F43.2) - psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol: schädlicher Gebrauch (ICD-10 F10.1) - Status nach Nerventransplantation Dig II Zur Arbeitsfähigkeit wurde keine Stellung genommen. 3.4 Mit Bericht vom 2 1. Oktober 2014 ( Urk. 7/23/163-164) diagnostizierten die Ärzte der B.___, wo sich der Beschwerdeführer seit 2 4. Juni 2014 in Behandlung befand, Anpassungsstörungen (ICD-10 F43.2) und einen Verdacht auf eine Persönlichkeitsakzentuierung (S. 1). Die Schlafstörungen und die innere Unruhe hätten sich durch die angebotene Medikation leicht gebessert, der Patient lehne jedoch bis jetzt eine psychopharmakologische Behandlung ab, weil er Angst vor den Nebenwirkungen habe. In den unterstüt zenden therapeutischen Gesprächen würden die Traurigkeit und die Ratlosigkeit des Patie nten im Rahmen seines Unfalls betont, der zu der jetzigen psychosozia len Belastung geführt habe. Es bestehe aus psychiatrischer Sicht eine depressive Reaktion bei psychosozialer Belastung bei Status nach Arbeitsunfall vor zwei Jahren. Es lägen Hinweise auf eine Persönlichkeitsakzentuierung beziehungs weise -störung (am ehesten kombiniert) vor, welche man aber aufgrund der Sprachbarriere nicht vollständig beurteilen könne (S. 2). 3.5 Mit Bericht vom 1 0. Dezember 2014 ( Urk. 9/23/122-143) über die Untersuchung vom 1 8. November 2014 stellte Kreisärztin Dr. C.___, Fach ärztin für Chirurgie, folgende Diagnosen (S. 10): - Status nach tiefer T-förmiger Rissquetschwunde am linken ( adominanten ) Zeigefinger mit neurovaskulärer Verletzung und primärer Wundversor gung am 5. September 2011 - Status nach Neuromresektion bei schmerzhaftem Neurom Zeigefinger links N. digitalis proprius ulnaris, Höhe Basis P1 und Rekonstruktion des ulnaren Digitalnerven am Zeigefinger mittels Nerveninterponat am 14. Mai 2014 Bei der heutigen Untersuchung bekunde der Versicherte eine deutliche Schmerzabnahme am linken Zeigefinger seit der Operation, insbesondere der elektrisierenden Schmerzen. Trotzdem habe er subjektiv noch Schmerzen, so dass er den linken Zeigefinger im Alltag und bei der Arbeit nicht gut einsetzen könne. Während der Untersuchung zeige sich, dass der Versicherte den linken Zeigefin ger schone. Unter Berücksichtigung der Hände mit starken Arbeits- und Schmutz spuren und der Hornhautbeschwielung an beiden Händen sei ein deutlich höheres Aktivitätsniveau der Hände anzunehmen, als vom Versicherten berichtet und demonstriert werde. Auch die Faustschlusskraftmessung bestätige, dass die objektiv vorhandene Handkraft während der Untersuchung nicht gezeigt worden sei. Aufgrund der neurovas k ulären Verletzung am linken Zeigefinger sei die beschriebene Kälteintoleranz nachvollziehbar, so dass lange Arbeiten in Kälte und Nässe kontraindiziert seien. Die eingeschränkte Sensibilität am linken Zeige finger beeinträchtige den Versicherten bei feinmotorischen Arbeiten. Unter Berücksichtigung dieser Einschränkungen sei die Arbeitsfähigkeit in seiner ange stammten Tätigkeit nicht mehr voll möglich. Eine angepasste Tätigkeit (ohne erhöhte Anforderungen an die Feinmotorik der linken Hand bei Rechtsdominanz und ohne Arbeiten in Feuchte oder Nässe) sei dem Versicherten ab sofort voll schichtig zuzumuten (S. 10). Am 1 8. November 2014 hielt der Beschwerdeführer nach der kreisärztlichen Untersuchung fest, die Behandlung des linken Knies sei abgeschlossen und er habe momentan keine Beschwerden im linken Knie ( Urk. 9/23/146). 3.6 Am 1 2. Dezember 2014 wurde eine arthroskopische mediale Teilmeniskektomie und Plicaresektion des linken Knies durchgeführt. Der postoperative Verlauf sei regulär; der Beschwerdeführer sei mit der Situation zufrieden und die Schmerzen medialseitig seien regredient. Die Arbeitsunfähigkeit betrage 100 % (Bericht des Spitals D.___ vom 2 3. Dezember 2014; Urk. 9/ 23/ 109). 3.7 Dr. E.___, praktische Ärztin, stellte mit Bericht vom 1 5. August 2015 ( Urk. 9/13/1- 5) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.1): - Anpassungsstörung (ICD-10 F43.2) - Verdacht auf Persönlichkeitsakzentuierung bzw. -störung - Status nach Nerventransplantation Dig. II Es bestehe aus psychosozialer Sicht eine depressive Reaktion bei psychosozialer Belastungssituation seit dem Unfall vor drei Jahren. Die psychiatrische Prognose sei schlecht. Der psychische Zustand des Beschwer deführers könne sich höchstens verbessern, wenn er wieder in geordneten Ver hältnissen leben könne. Er nehme keine Medikamente, da er keine Einsicht habe, psychisch auffällig zu sein ( Ziff. 1.4-5). 3.8 Mit Bericht vom 1 7. September 2015 ( Urk. 9/16/1-5) stellte Dr. F.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, folgende Diagnosen mit Auswir kung auf die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.1): - Status nach Beugesehnenphlegmone und Partialdurchtrennung der ober flächlichen und tiefen Beugesehne Dig III rechte Hand - mit Beugesehnenrevision im August 2010 - Entwicklung von Triggerfinger mit Kälteintoleranz - Rissquetschwunde über Grundgelenk Dig II linke Hand im September 2011 - Entwicklung eines Neuroms vom ulnopalmaren Nerv ausgehend, Revi sion Z.___ - Sturz aus 3m Höhe auf Becken und Thorax Distorsion Knie im April 2014 - Kniearthroskopie links Dezember 2014 - aufgrund seiner Situation depressive Verstimmung mit zum Teil psycho tischen Zügen Als Bauarbeiter könne der Beschwerdeführer nicht mehr den ganzen Tag auf unebenem Boden gehen, kälteexponiert sein oder auf Leitern arbeiten. Die bishe rige Tätigkeit sei nicht mehr zumutbar. Eine leichte körperliche Arbeit mit wech selnden Positionen wäre zu 100 % zumutbar ( Ziff. 1.6-7). 3.9 Dr. A.___ diagnostizierte mit Bericht vom 1 5. Dezember 2015 ( Urk. 7/23/15-16) Weichteilschmerzen medial Knie links und neuropathische Missempfindungen radialer linker Untera r m, radiale linke Hand nach schmerzhaftem Neurom Zeige finger links (S. 1). Es fänden sich zwei Problemkreise mit Chronifizierung: Beim linken Arm nach Rekonstruktion vom 1 4. Mai 2014 mit sich dort lokal ausbil dender, schwerer Hypalgesie über den ganzen radialen Unterarm - dies sei ana tomisch nachvollziehbar, nachdem der N. cutaneus antebrachi lateralis für das Interponat verwendet worden sei - zusätzlich aber bestehe eine Hypästhesie im Bereich der ganzen linken radialen Hand, was neurologisch und elektrodiagnos tisch nicht durch die primäre Nervenläsion erklärt werden könne. Die intermit tierenden Adduktionsbewegungen imponierten in erster Linie dystoniform, mög lich wäre eine posttraumatische Dystonie, die Klinik imponiere funktionell über lagert. Weiter beim linken Knie: Bei fehlendem, kla ren anatomischen Korrelat ohne Hinweise für eine neurogene Läsion des R. infrapatellaris klinisch und bei fehlendem Ansp rechen auf die Nervenblockade fä nden sich keine objektivierba ren Befunde für eine Neuralgie dieses sensiblen Saphenus Astes. Das hypästheti sche Areal beginn e weit proximal der Operationsnarbe und erstrecke sich deutlich über dasjenige, welches man bei einer ramus infrapatellaris Schädigung erwarten würde. Dr. A.___ empfahl, primär eine andere Schmerz-Ursache zu finden und diese zu behandeln (S. 2). 3.10 Dr. G.___, Facharzt für Chirurgie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), nahm am 2 3. Februar 2016 Stellung ( Urk. 7/27/3-5) und hielt fest, mittel schwere und schwere körperliche Tätigkeiten, insbesondere solche mit überwie gender Belastung des linken Handgelenkes und linken Zeigefingers und mit erhöhten Anforderungen an die Kraft der linken Hand sowie mit Kälte- und Näs seexposition sollten vermieden werden. Bei Schädigung des linken Kniegelenks bestehe aus medizinisch-theoretischer Sicht eine verminderte Belastbarkeit für regelmässiges mittelschweres und schweres Heben, Tragen und Transportieren von Lasten, für Arbeiten auf Leitern und Gerüsten, für ausschliesslich stehende Tätigkeiten, für häufiges Bücken sowie für Tätigkeiten in körperlichen Zwangs haltungen wie Knien, Kriechen, Hocken, für Arbeiten mit erhöhten Anforderun gen an die Stand- und Gangsicherheit und für dauerhaftes Gehen und Stehen auf unebenem Grund ( Urk. 7/27/4). D em Beschwerdeführer seien aus versicherungsmedizinischer Sicht körperlich leichte angepasste Tätigkeiten mit Wechselbelastung ohne erhöhte Anforderun gen an die Kraft und Haltefunktion der linken Hand und des linken Zeigefingers, daher auch ohne Besteigen von Leitern und Gerüsten, ohne Heben und Tragen von Lasten und ohne Arbeiten mit ungünstigen Hebelwirkungen, ohne repetitive Beanspruchung und ohne erhöhte Anforderungen an das feinmotorische Geschick der linken Hand und des linken Zeigefingers weiterhin zu 100 % zumutbar; diese Einschätzung gelte ab September 2015 ( Urk. 7/27/5). 3.11 Mit Bericht vom 1 3. März 2017 ( Urk. 7/44/1-5) wiederholte Dr. E.___ die bereits mit Bericht vom 1 5. August 2015 (vgl. vorstehend E. 3.6) gemachten Angaben. 3.12 Den weiteren Berichten des Institut s für Anästhesiologie d es Z.___ (vgl. Urk. 7 /47/305-321) und von Dr. A.___ ( Urk. 35/179 = Urk. 35/171) sowie der Klinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie ( Urk. 35/170) sind keine Anga ben zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers zu entnehmen. 4. 4.1 Die Ärzte der Klinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie und Dr. A.___ nahmen ihrem Behandlungsauftrag entsprechend keine Beurteilung der Arbeits fähigkeit des Beschwerdefüh rers vor (vgl. vorstehend E. 3.1-3.2). Kreisärztin Dr. C.___ ging nach ausführlicher Untersuchung des Beschwerdeführers im Dezember 2014 davon aus, dass die angestammte Tätigkeit des Beschwerdefüh rers aufgrund der glaubhaften Kälteintoleranz und der eingeschränkten Sensibi lität nicht mehr zumutbar sei. Eine angepasste Tätigkeit ohne erhöhte Anforde rungen an die Feinmotorik der linken Hand bei Rechtsdominanz und ohne Arbeiten in Feuchte oder Nässe seien vollschichtig zumutbar (vorstehend E. 3. 5). Dieser Bericht vermag den praxisgemässen Anforderungen (vgl. vorstehend E. 1.3) vollumfänglich zu entsprechen. Dr. C.___ stellte starke Arbeits- und Schmutzspuren sowie eine Hornhautbeschwielung an beiden Händen des Beschwerdeführers fest, womit ein hohes beidhändiges Aktivitätsniveau anzu nehmen ist. Ebenso bestätigte die durch Dr. C.___ festgestellte Faustschluss kraft, dass der Beschwerdeführer seine objektiv vorhandene Handkraft während der Untersuchung nicht zeigte. Solche Feststellungen untermauern die Annahme einer vollen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit. Hinzu kommt, dass es sich bei der verletzten Extremität um die adominante Seite handelt, was eine volle Arbeitsfähigkeit umso plausibler erscheinen lässt. Dass sich die gezeigten Beschwerden nicht vollständig mit den klinischen Befunden vereinbaren lassen, ergibt sich auch aus dem Bericht von Dr. A.___ vom 1 5. Dezember 2015 (vgl. vorstehend E. 3.9), welcher eine funktionelle Überlagerung vermutete. 4.2 Hinsichtlich der Kniebeschwerden ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer diese anlässlich der kreisärztlichen Begutachtung gar nicht erwähnte, sondern danach festhielt, die Behandlung sei abgeschlossen und er habe keine Beschwer den (vgl. vorstehend E. 3.5). Die operative Behandlung im Dezember 2014 verur sachte lediglich eine vorübergehende Arbeitsunfähigkeit (vorstehend E. 3.6). Dr. A.___ konnte bei fehlendem anatomischem Korrelat keine objektivierbaren Befunde für eine Neuralgie finden und empfahl, eine andere Schmerz-Ursache zu finden (vorstehend E. 3.9). 4.3 Angesichts dieser medizinischen Situation ist auf die Gesamtwürdigung durch Dr. G.___ (vorstehend E. 3.10) abzustellen, welcher unter Beschreibung eines ausführlichen Belastungsprofils, das auf die Einschränkungen Rücksicht nimmt, von einer vollen Arbeitsfähigkeit in einer behinderungsangepassten Tätigkeit ausging. Die angestammte Tätigkeit als Bauarbeiter ist nicht mehr zumutbar. Diese Einschätzung stimmt auch mit derjenigen von Dr. F.___ (vor stehend E. 3.8) überein. 4.4 Zur Annahme der Invalidität nach Art. 8 ATSG ist – auch bei psychischen Erkrankungen – in jedem Fall ein medizinisches Substrat unabdingbar, das (fach-)ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psychosoziale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunfts ängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vorder grund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vorhanden sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beeinträch tigungen, welche von den belastenden soziokulturellen Faktoren herrühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende Befunde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von depressiven Verstimmungszuständen klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand. Solche von der soziokulturel len Belastungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne verselbständigte psychische Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität gesprochen werden kann. Wo die begutachtende Person dagegen im Wesentlichen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und soziokulturellen Umständen ihre hinreichende Erklä rung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden gegeben (BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2). 4.5 Ein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden ist nach dem Gesagten nicht ausgewiesen, da die psychosoziale Genese der Beei nträchtigung im Vorder grund steht. So stellten di e Ärzte der B.___ fest, es bestehe eine depressive Reaktion bei psychosozialer Belastung bei Status nach Arbeitsunfall vor zwei Jahren (vgl. vorstehend E. 3.4), und Dr. E.___ - die jedoch keine Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie ist - führte aus, es bestehe aus psychosozialer Sicht eine depressive Reaktion bei psychosozialer Belastungssituation seit dem Unfall; der psychische Zustand des Beschwerdefüh rers könne sich höchstens verbessern, wenn er wieder in geordneten Verhältnis sen leben könne (vorstehend E. 3.7). 4.6 Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass der Beschwerdeführer aus somati schen Gründen in der angestammten Tätigkeit als Bauarbeiter nicht mehr und in einer behinderungsangepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig ist. 5. 5.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 5.2 Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypothe tischen) Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei Validen- und Invali deneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfällige renten wirksame Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum Verfügungserlass zu berücksichtigen sind (BGE 143 V 295 E. 4.1.3, 129 V 222 E. 4.1 und E. 4.2, 128 V 174). Ein Rent enanspruch entsteht gemäss Art. 29 IVG frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistung sanspruchs nach Artikel 29 Abs. 1 ATSG. Der Beschwerdeführer meldete sich im August 2015 bei der Invali denversicherung an (vgl. Urk. 9/8), womit ein allfälliger Rentenbeginn frühestens im März 2016 wäre. Der Einkommensvergleich ist somit auf diesen Zeitpunkt vorzunehmen. 5.3 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Aus nahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt s ein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; 135 V 58 E. 3.1; 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis). 5.4 Gemäss IK-Auszug ( Urk. 7/6/2) erzielte der Beschwerdeführer im Jahr 2013 ein Einkommen von Fr. 59'862.--. Angepasst an die Lohnentwicklung der Jahre 2014, 2015 und 2016 im Baugewerbe in Höhe von 0.5 %, -0.2 % und 0.4 % (bfs.admin.ch) ergibt dies einen Wert von Fr. 60'281.-- ( Fr. 59'862.-- x 1.005./. 1.002 x 1.004). 5.5 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgege benen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grund sätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statisti schen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1). 5.6 Angesichts der Zumutbarkeit einer behinderungsangepassten Arbeitstätigkeit von 100 % steht dem Beschwerdeführer grundsätzlich eine breite Palette von Tätig keiten offen. Es rechtfertigt sich daher, für die Ermittlung des Invalideneinkom mens auf den standardisierten Durchschnittslohn für einfache Tätigkeiten kör perlicher oder handwerklicher Art in sämtlichen Wirtschaftszweigen des privaten Sektors (LSE 2016, Tabellengruppe TA1_tirage_skill_level, Total, Niveau 1) abzu stellen. Die Rechtsprechung hat wiederholt bestätigt, dass auf dem ausgegliche nen Arbeitsmarkt genügend realistische Betätigungsmöglichkeiten für Personen bestehen, die funktionell als Einarmige zu betrachten sind und überdies nur noch leichte Arbeit verrichten können. Zu denken ist etwa an einfache Über - wachungs -, Prüf- und Kontrolltätigkeiten sowie an die Bedienung und Über - wachung von (halb-) automatischen Maschinen oder Produktionseinheiten, die keinen Einsatz des dominanten Arms und der dominanten Hand voraussetzen (Urteil des Bun desgericht 8C_37/2016 vom 8. Juli 2016 E. 5.1.2 mit Hinweisen; vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_628/2017 vom 12. Januar 2018 E. 6.4 und 8C_622/2016 vom 21. Dezember 2016 E. 5.2.2 mit weiteren Hinweisen). Vorliegend ist die adomi nante Hand des Beschwerdeführer s beeinträchtigt. 5.7 Das im Jahr 2016 von M ännern im Durchschnitt aller einfachen Tätigkeiten kör perlicher oder handwerklicher Art erzielte Eink ommen betrug pro Monat Fr. 5'389.--, mithin Fr. 64'668.-- im Jahr ( Fr. 5'389.-- x 12). Der durchschnittli chen wöchentlichen Arbeitszeit im Jahr 2016 von 41.7 Stunden (Bundesamt für Statistik, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen) angepasst, ergibt dies den Betrag von run d Fr. 67'416.-- ( Fr. 64'668.--./. 40 x 41.7), was das hypothetische Valideneinkommen von Fr. 60'281.-- übersteigt. Der Beschwerde führer erleidet damit keine Erwerbseinbusse. Selbst bei Gewährung des maxima len Abzugs vom Tabellenlohn in Höhe von 25 % - für den vorliegend jedoch kein Anlass besteht - ergäbe sich ein hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 50'562.-- ( Fr. 67'416.-- x 0.75) und damit ein nicht anspruchsbegründender Invaliditätsgrad von 1 6 %. Damit sind auch keine beruflichen Massnahmen geschuldet, zumal der Beschwerdeführer den behaupteten Berufsabschluss nicht zu belegen vermag. 5.8 Der angefochtene Entscheid ist nach dem Gesagten rechtens. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. 6. 6.1 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind unabhängig vom Streit wert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 7 00.-- anzusetzen. Entspre chend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Beschwerdefüh rer aufzuerlegen, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. 6.2 Nach § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) bemisst sich die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert. In Berücksichtigung der vorstehend genannten Kriterien ist Rechtsanwalt Dominique Chopard, Zürich, bei Anwendung des gerichtsüblichen Stundenansatzes von Fr. 220.-- (zuzüg lich Mehrwertsteuer) mit Fr. 2‘8 00.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse zu entschädigen. 6.3 Der Beschwerdeführer ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach er zur Nachzahlung der Auslagen für die Vertretung verpflichtet werden kann, sofern er dazu in der Lage ist. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Dominique Chopard, Zürich, wird mit Fr. 2’800.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichts kasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Dominique Chopard - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin MosimannLienhard

Sozialversicherungsgericht des Kantons des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht des Kantons

Sozialversicherungsgericht des Kantons des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2018.00361 II. Kammer Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiberin Lienhard Urteil vom 6. Dezember 2019

IV.2018.00361

IV.2018.00361

IV.2018.00361 II. Kammer

II. Kammer

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiberin Lienhard

Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Käch Sozialversicherungsrichterin Sager Gerichtsschreiberin Lienhard

Urteil vom 6. Dezember 2019

Urteil vom 6. Dezember 2019 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Dominique Chopard

vertreten durch Rechtsanwalt Dominique Chopard Werdstrasse 36, Postfach 9562, 8036 Zürich

Werdstrasse 36, Postfach 9562, 8036 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1973, war bei der Y.___ GmbH als Bauarbeiter angestellt ( Urk. 9/15 Ziff. 2.1 und Ziff. 2.7). Am 5. September 2011 hatte er eine Quetschung eines Fingers erlitten ( Urk. 9/23/258). A m 1 3. Januar 2014 verletzte er sich am linken Knie ( Urk. 9/23/64) und erlitt am 1 4. Mai 2014 einen Rückfall betreffend den Finger (vgl. Urk. 9/23/252). Am 5. August 2015 meldete er sich bei der Invalidenversicherung an ( Urk. 9/8). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte erwerblich e und medizinische Abklärungen und zog die Akten der Suva ( Urk. 9/23/1-319) bei. Am 7. Juni 2016 erliess sie den Vorbescheid und stellte die Abweisung des Leistungs gesuchs in Aussicht ( Urk. 9/28). Dagegen erhob der Versicherte Einwände ( Urk. 9/35 ), worauf die IV-Stelle erneut die Unfallakten ( Urk. 9/41/1-66; Urk. 9/46/1-88; Urk. 9/47/1-366) beizog. Mit Verfügung vom 2. März 2018 ver neinte die IV-Stelle einen Leistungsanspruch des Versicherten ( Urk. 9/62 = Urk. 2).

1. X.___, geboren 1973, war bei der Y.___ GmbH als Bauarbeiter angestellt ( Urk. 9/15 Ziff. 2.1 und Ziff. 2.7). Am 5. September 2011 hatte er eine Quetschung eines Fingers erlitten ( Urk. 9/23/258). A m 1 3. Januar 2014 verletzte er sich am linken Knie ( Urk. 9/23/64) und erlitt am 1 4. Mai 2014 einen Rückfall betreffend den Finger (vgl. Urk. 9/23/252). Am 5. August 2015 meldete er sich bei der Invalidenversicherung an ( Urk. 9/8). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte erwerblich e und medizinische Abklärungen und zog die Akten der Suva ( Urk. 9/23/1-319) bei. Am 7. Juni 2016 erliess sie den Vorbescheid und stellte die Abweisung des Leistungs gesuchs in Aussicht ( Urk. 9/28). Dagegen erhob der Versicherte Einwände ( Urk. 9/35 ), worauf die IV-Stelle erneut die Unfallakten ( Urk. 9/41/1-66; Urk. 9/46/1-88; Urk. 9/47/1-366) beizog. Mit Verfügung vom 2. März 2018 ver neinte die IV-Stelle einen Leistungsanspruch des Versicherten ( Urk. 9/62 = Urk. 2). 2. Der Versicherte erhob am 2 0. April 2018 Beschwerde gegen die Verfügung vom 2. März 2018 ( Urk. 2) und beantragte deren Aufhebung sowie die Ausrichtung der gesetzlichen Versicherungsleistungen ( Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 2 9. Mai 2018 ( Urk. 8) beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 1 1. Juli 2018 ( Urk. 13) zur Kenntnis gebracht wurde. Das Gericht zog sodann die Akten der Suva ( Urk. 18/1-176; Urk. 27/1-183; Urk. 35/1-187) bei. Am 5. November 2018 ( Urk. 20) wurde antragsgemäss ( Urk. 1 S. 2) die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertre tung bewilligt.

2. Der Versicherte erhob am 2 0. April 2018 Beschwerde gegen die Verfügung vom 2. März 2018 ( Urk. 2) und beantragte deren Aufhebung sowie die Ausrichtung der gesetzlichen Versicherungsleistungen ( Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 2 9. Mai 2018 ( Urk. 8) beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 1 1. Juli 2018 ( Urk. 13) zur Kenntnis gebracht wurde. Das Gericht zog sodann die Akten der Suva ( Urk. 18/1-176; Urk. 27/1-183; Urk. 35/1-187) bei. Am 5. November 2018 ( Urk. 20) wurde antragsgemäss ( Urk. 1 S. 2) die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertre tung bewilligt. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetz es über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetz es über den Allge meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG ). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetz es über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die:

1.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetz es über die Invalidenversicherung (IVG) Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 1.3 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).

1.3 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 1.4 Im gegenseitigen Verhältnis zwischen Invaliden- und Unfallversicherung besteht keine Bindungswirkung der Invaliditätsschätzung des einen Versicherers für den jeweils anderen Sozialversicherungszweig. Die IV-Stellen und die Unfallversiche rer haben die Invaliditätsbemessung in jedem einzelnen Fall selbständig vorzu nehmen. Sie dürfen sich ohne weitere eigene Prüfung nicht mit der blossen Über nahme des Invaliditätsgrades des jeweils anderen Sozialversicherers begnügen (BGE 133 V 549 E. 6.1).

1.4 Im gegenseitigen Verhältnis zwischen Invaliden- und Unfallversicherung besteht keine Bindungswirkung der Invaliditätsschätzung des einen Versicherers für den jeweils anderen Sozialversicherungszweig. Die IV-Stellen und die Unfallversiche rer haben die Invaliditätsbemessung in jedem einzelnen Fall selbständig vorzu nehmen. Sie dürfen sich ohne weitere eigene Prüfung nicht mit der blossen Über nahme des Invaliditätsgrades des jeweils anderen Sozialversicherers begnügen (BGE 133 V 549 E. 6.1). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete ihren Entscheid ( Urk. 2) wie folgt: Der Beschwerdeführer sei aufgrund seiner Unfälle vom 5. September 2011 und vom 1 3. Januar 2014 in seiner Tätigkeit als Bauarbeiter zeitweilig gesundheitsbedingt eingeschränkt gewesen. In dieser Tätigkeit sei er nach wie vor zu 100 % arbeits unfähig. Angepasste Tätigkeiten seien ihm jedoch unter Beachtung eines Belas tungsprofils zu 100 % zumutbar. Er erleide keine anspruchsrelevante Erwerbsein busse. Auf die Erstellung eines Lohnvergleichs könne verzichtet werden, da der Beschwerdeführer bis anhin Einkommen auf dem Niveau von Hilfsarbeiten erzielt habe (S. 1 f.).

2.1 Die Beschwerdegegnerin begründete ihren Entscheid ( Urk. 2) wie folgt: Der Beschwerdeführer sei aufgrund seiner Unfälle vom 5. September 2011 und vom 1 3. Januar 2014 in seiner Tätigkeit als Bauarbeiter zeitweilig gesundheitsbedingt eingeschränkt gewesen. In dieser Tätigkeit sei er nach wie vor zu 100 % arbeits unfähig. Angepasste Tätigkeiten seien ihm jedoch unter Beachtung eines Belas tungsprofils zu 100 % zumutbar. Er erleide keine anspruchsrelevante Erwerbsein busse. Auf die Erstellung eines Lohnvergleichs könne verzichtet werden, da der Beschwerdeführer bis anhin Einkommen auf dem Niveau von Hilfsarbeiten erzielt habe (S. 1 f.). 2.2 Dagegen machte der Beschwerdeführer geltend ( Urk. 1), er habe in seinem Hei matland eine Berufsschule für Agronomie absolviert und erfolgreich abgeschlos sen, weshalb er Anspruch auf berufliche Massnahmen habe. Das unfallversiche rungsrechtliche Verfahren sei nicht abgeschlossen. Er leide auch an psychischen Beschwerden und sei selbst in einer angepassten Tätigkeit nicht vollständig arbeitsfähig (S. 5 f.).

2.2 Dagegen machte der Beschwerdeführer geltend ( Urk. 1), er habe in seinem Hei matland eine Berufsschule für Agronomie absolviert und erfolgreich abgeschlos sen, weshalb er Anspruch auf berufliche Massnahmen habe. Das unfallversiche rungsrechtliche Verfahren sei nicht abgeschlossen. Er leide auch an psychischen Beschwerden und sei selbst in einer angepassten Tätigkeit nicht vollständig arbeitsfähig (S. 5 f.). 2.3 Streitig und zu prüfen ist der Invaliditätsgrad des Beschwerdeführers.

2.3 Streitig und zu prüfen ist der Invaliditätsgrad des Beschwerdeführers. 3.

3. 3.1 Die Ärzte der Klinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie am Universitäts spital Z.___, stellten mit Bericht vom 7. Januar 2014 ( Urk. 9/ 13/ 11-12) folgende Diagnosen (S. 1):

3.1 Die Ärzte der Klinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie am Universitäts spital Z.___, stellten mit Bericht vom 7. Januar 2014 ( Urk. 9/ 13/ 11-12) folgende Diagnosen (S. 1): - Verdacht auf schmerzhaftes Neurom Zeigefinger links palmoulnarseits Höhe Basis P1, ausgehend vom ulnopalmaren Digitalnerven links ( adomi nant ) bei

Verdacht auf schmerzhaftes Neurom Zeigefinger links palmoulnarseits Höhe Basis P1, ausgehend vom ulnopalmaren Digitalnerven links ( adomi nant ) bei - Status nach Schnitt-/Quetschverletzung und Wundversorgung 2012

Status nach Schnitt-/Quetschverletzung und Wundversorgung 2012 - Triggerfinger Mittelfinger rechts

Triggerfinger Mittelfinger rechts - fragliches Karpaltunnelsyndrom rechts

fragliches Karpaltunnelsyndrom rechts Es stellten sich operative Therapieoptionen (S. 2).

Es stellten sich operative Therapieoptionen (S. 2). 3.2 Dr. A.___, Facharzt für Neurologie und Oberarzt am Z.___, stellte mit Bericht vom 1 1. März 2014 ( Urk. 9/13/13-14) folgende Diagnosen (S. 1):

3.2 Dr. A.___, Facharzt für Neurologie und Oberarzt am Z.___, stellte mit Bericht vom 1 1. März 2014 ( Urk. 9/13/13-14) folgende Diagnosen (S. 1): - elektrodiagnostisch leichte, fokale, sensomotorische, demyelinisierende Schädigung des N. medianus am Handgelenk links

elektrodiagnostisch leichte, fokale, sensomotorische, demyelinisierende Schädigung des N. medianus am Handgelenk links - schwere axonale Schädigung des R. digitalis palmaris ulnaris ( N. media nus) links mit neuropathischen Schmerzen

schwere axonale Schädigung des R. digitalis palmaris ulnaris ( N. media nus) links mit neuropathischen Schmerzen - Status nach Schnitt-/Quetschverletzung am 5. September 2012

Status nach Schnitt-/Quetschverletzung am 5. September 2012 Am 1 4. Mai 2014 erfolgte eine operative Therapie des schmerzhaften Neuroms mittels Neuromresektion und Rekonstruktion des ulnaren Digitalnervens am Zei gefinger ( Urk. 9/13/10-11).

Am 1 4. Mai 2014 erfolgte eine operative Therapie des schmerzhaften Neuroms mittels Neuromresektion und Rekonstruktion des ulnaren Digitalnervens am Zei gefinger ( Urk. 9/13/10-11). 3.3 Vom 1 3. bis 1 8. Juni 2014 hielt sich d er Beschwerdeführer stationär in der psychiatrischen K linik B.___ auf. Mit Austrittsbericht vom 2 6. Juni 2014 ( Urk. 9/13/6-8) wurden folgende Diagnosen gestellt (S. 1):

3.3 Vom 1 3. bis 1 8. Juni 2014 hielt sich d er Beschwerdeführer stationär in der psychiatrischen K linik B.___ auf. Mit Austrittsbericht vom 2 6. Juni 2014 ( Urk. 9/13/6-8) wurden folgende Diagnosen gestellt (S. 1): - Anpassungsstörungen (ICD-10 F43.2)

Anpassungsstörungen (ICD-10 F43.2) - psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol: schädlicher Gebrauch (ICD-10 F10.1)

psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol: schädlicher Gebrauch (ICD-10 F10.1) - Status nach Nerventransplantation Dig II

Status nach Nerventransplantation Dig II Zur Arbeitsfähigkeit wurde keine Stellung genommen.

Zur Arbeitsfähigkeit wurde keine Stellung genommen. 3.4 Mit Bericht vom 2 1. Oktober 2014 ( Urk. 7/23/163-164) diagnostizierten die Ärzte der B.___, wo sich der Beschwerdeführer seit 2 4. Juni 2014 in Behandlung befand, Anpassungsstörungen (ICD-10 F43.2) und einen Verdacht auf eine Persönlichkeitsakzentuierung (S. 1). Die Schlafstörungen und die innere Unruhe hätten sich durch die angebotene Medikation leicht gebessert, der Patient lehne jedoch bis jetzt eine psychopharmakologische Behandlung ab, weil er Angst vor den Nebenwirkungen habe. In den unterstüt zenden therapeutischen Gesprächen würden die Traurigkeit und die Ratlosigkeit des Patie nten im Rahmen seines Unfalls betont, der zu der jetzigen psychosozia len Belastung geführt habe. Es bestehe aus psychiatrischer Sicht eine depressive Reaktion bei psychosozialer Belastung bei Status nach Arbeitsunfall vor zwei Jahren. Es lägen Hinweise auf eine Persönlichkeitsakzentuierung beziehungs weise -störung (am ehesten kombiniert) vor, welche man aber aufgrund der Sprachbarriere nicht vollständig beurteilen könne (S. 2).

3.4 Mit Bericht vom 2 1. Oktober 2014 ( Urk. 7/23/163-164) diagnostizierten die Ärzte der B.___, wo sich der Beschwerdeführer seit 2 4. Juni 2014 in Behandlung befand, Anpassungsstörungen (ICD-10 F43.2) und einen Verdacht auf eine Persönlichkeitsakzentuierung (S. 1). Die Schlafstörungen und die innere Unruhe hätten sich durch die angebotene Medikation leicht gebessert, der Patient lehne jedoch bis jetzt eine psychopharmakologische Behandlung ab, weil er Angst vor den Nebenwirkungen habe. In den unterstüt zenden therapeutischen Gesprächen würden die Traurigkeit und die Ratlosigkeit des Patie nten im Rahmen seines Unfalls betont, der zu der jetzigen psychosozia len Belastung geführt habe. Es bestehe aus psychiatrischer Sicht eine depressive Reaktion bei psychosozialer Belastung bei Status nach Arbeitsunfall vor zwei Jahren. Es lägen Hinweise auf eine Persönlichkeitsakzentuierung beziehungs weise -störung (am ehesten kombiniert) vor, welche man aber aufgrund der Sprachbarriere nicht vollständig beurteilen könne (S. 2). 3.5 Mit Bericht vom 1 0. Dezember 2014 ( Urk. 9/23/122-143) über die Untersuchung vom 1 8. November 2014 stellte Kreisärztin Dr. C.___, Fach ärztin für Chirurgie, folgende Diagnosen (S. 10):

3.5 Mit Bericht vom 1 0. Dezember 2014 ( Urk. 9/23/122-143) über die Untersuchung vom 1 8. November 2014 stellte Kreisärztin Dr. C.___, Fach ärztin für Chirurgie, folgende Diagnosen (S. 10): - Status nach tiefer T-förmiger Rissquetschwunde am linken ( adominanten ) Zeigefinger mit neurovaskulärer Verletzung und primärer Wundversor gung am 5. September 2011

Status nach tiefer T-förmiger Rissquetschwunde am linken ( adominanten ) Zeigefinger mit neurovaskulärer Verletzung und primärer Wundversor gung am 5. September 2011 - Status nach Neuromresektion bei schmerzhaftem Neurom Zeigefinger links N. digitalis proprius ulnaris, Höhe Basis P1 und Rekonstruktion des ulnaren Digitalnerven am Zeigefinger mittels Nerveninterponat am 14. Mai 2014

Status nach Neuromresektion bei schmerzhaftem Neurom Zeigefinger links N. digitalis proprius ulnaris, Höhe Basis P1 und Rekonstruktion des ulnaren Digitalnerven am Zeigefinger mittels Nerveninterponat am 14. Mai 2014 Bei der heutigen Untersuchung bekunde der Versicherte eine deutliche Schmerzabnahme am linken Zeigefinger seit der Operation, insbesondere der elektrisierenden Schmerzen. Trotzdem habe er subjektiv noch Schmerzen, so dass er den linken Zeigefinger im Alltag und bei der Arbeit nicht gut einsetzen könne.

Bei der heutigen Untersuchung bekunde der Versicherte eine deutliche Schmerzabnahme am linken Zeigefinger seit der Operation, insbesondere der elektrisierenden Schmerzen. Trotzdem habe er subjektiv noch Schmerzen, so dass er den linken Zeigefinger im Alltag und bei der Arbeit nicht gut einsetzen könne. Während der Untersuchung zeige sich, dass der Versicherte den linken Zeigefin ger schone. Unter Berücksichtigung der Hände mit starken Arbeits- und Schmutz spuren und der Hornhautbeschwielung an beiden Händen sei ein deutlich höheres Aktivitätsniveau der Hände anzunehmen, als vom Versicherten berichtet und demonstriert werde. Auch die Faustschlusskraftmessung bestätige, dass die objektiv vorhandene Handkraft während der Untersuchung nicht gezeigt worden sei. Aufgrund der neurovas k ulären Verletzung am linken Zeigefinger sei die beschriebene Kälteintoleranz nachvollziehbar, so dass lange Arbeiten in Kälte und Nässe kontraindiziert seien. Die eingeschränkte Sensibilität am linken Zeige finger beeinträchtige den Versicherten bei feinmotorischen Arbeiten. Unter Berücksichtigung dieser Einschränkungen sei die Arbeitsfähigkeit in seiner ange stammten Tätigkeit nicht mehr voll möglich. Eine angepasste Tätigkeit (ohne erhöhte Anforderungen an die Feinmotorik der linken Hand bei Rechtsdominanz und ohne Arbeiten in Feuchte oder Nässe) sei dem Versicherten ab sofort voll schichtig zuzumuten (S. 10).

Während der Untersuchung zeige sich, dass der Versicherte den linken Zeigefin ger schone. Unter Berücksichtigung der Hände mit starken Arbeits- und Schmutz spuren und der Hornhautbeschwielung an beiden Händen sei ein deutlich höheres Aktivitätsniveau der Hände anzunehmen, als vom Versicherten berichtet und demonstriert werde. Auch die Faustschlusskraftmessung bestätige, dass die objektiv vorhandene Handkraft während der Untersuchung nicht gezeigt worden sei. Aufgrund der neurovas k ulären Verletzung am linken Zeigefinger sei die beschriebene Kälteintoleranz nachvollziehbar, so dass lange Arbeiten in Kälte und Nässe kontraindiziert seien. Die eingeschränkte Sensibilität am linken Zeige finger beeinträchtige den Versicherten bei feinmotorischen Arbeiten. Unter Berücksichtigung dieser Einschränkungen sei die Arbeitsfähigkeit in seiner ange stammten Tätigkeit nicht mehr voll möglich. Eine angepasste Tätigkeit (ohne erhöhte Anforderungen an die Feinmotorik der linken Hand bei Rechtsdominanz und ohne Arbeiten in Feuchte oder Nässe) sei dem Versicherten ab sofort voll schichtig zuzumuten (S. 10). Am 1 8. November 2014 hielt der Beschwerdeführer nach der kreisärztlichen Untersuchung fest, die Behandlung des linken Knies sei abgeschlossen und er habe momentan keine Beschwerden im linken Knie ( Urk. 9/23/146).

Am 1 8. November 2014 hielt der Beschwerdeführer nach der kreisärztlichen Untersuchung fest, die Behandlung des linken Knies sei abgeschlossen und er habe momentan keine Beschwerden im linken Knie ( Urk. 9/23/146). 3.6 Am 1 2. Dezember 2014 wurde eine arthroskopische mediale Teilmeniskektomie und Plicaresektion des linken Knies durchgeführt. Der postoperative Verlauf sei regulär; der Beschwerdeführer sei mit der Situation zufrieden und die Schmerzen medialseitig seien regredient. Die Arbeitsunfähigkeit betrage 100 % (Bericht des Spitals D.___ vom 2 3. Dezember 2014; Urk. 9/ 23/ 109).

3.6 Am 1 2. Dezember 2014 wurde eine arthroskopische mediale Teilmeniskektomie und Plicaresektion des linken Knies durchgeführt. Der postoperative Verlauf sei regulär; der Beschwerdeführer sei mit der Situation zufrieden und die Schmerzen medialseitig seien regredient. Die Arbeitsunfähigkeit betrage 100 % (Bericht des Spitals D.___ vom 2 3. Dezember 2014; Urk. 9/ 23/ 109). 3.7 Dr. E.___, praktische Ärztin, stellte mit Bericht vom 1 5. August 2015 ( Urk. 9/13/1- 5) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.1):

3.7 Dr. E.___, praktische Ärztin, stellte mit Bericht vom 1 5. August 2015 ( Urk. 9/13/1- 5) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.1): - Anpassungsstörung (ICD-10 F43.2)

Anpassungsstörung (ICD-10 F43.2) - Verdacht auf Persönlichkeitsakzentuierung bzw. -störung

Verdacht auf Persönlichkeitsakzentuierung bzw. -störung - Status nach Nerventransplantation Dig. II

Status nach Nerventransplantation Dig. II Es bestehe aus psychosozialer Sicht eine depressive Reaktion bei psychosozialer Belastungssituation seit dem Unfall vor drei Jahren.

Es bestehe aus psychosozialer Sicht eine depressive Reaktion bei psychosozialer Belastungssituation seit dem Unfall vor drei Jahren. Die psychiatrische Prognose sei schlecht. Der psychische Zustand des Beschwer deführers könne sich höchstens verbessern, wenn er wieder in geordneten Ver hältnissen leben könne. Er nehme keine Medikamente, da er keine Einsicht habe, psychisch auffällig zu sein ( Ziff. 1.4-5).

Die psychiatrische Prognose sei schlecht. Der psychische Zustand des Beschwer deführers könne sich höchstens verbessern, wenn er wieder in geordneten Ver hältnissen leben könne. Er nehme keine Medikamente, da er keine Einsicht habe, psychisch auffällig zu sein ( Ziff. 1.4-5). 3.8 Mit Bericht vom 1 7. September 2015 ( Urk. 9/16/1-5) stellte Dr. F.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, folgende Diagnosen mit Auswir kung auf die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.1):

3.8 Mit Bericht vom 1 7. September 2015 ( Urk. 9/16/1-5) stellte Dr. F.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, folgende Diagnosen mit Auswir kung auf die Arbeitsfähigkeit ( Ziff. 1.1): - Status nach Beugesehnenphlegmone und Partialdurchtrennung der ober flächlichen und tiefen Beugesehne Dig III rechte Hand

Status nach Beugesehnenphlegmone und Partialdurchtrennung der ober flächlichen und tiefen Beugesehne Dig III rechte Hand - mit Beugesehnenrevision im August 2010

mit Beugesehnenrevision im August 2010 - Entwicklung von Triggerfinger mit Kälteintoleranz

Entwicklung von Triggerfinger mit Kälteintoleranz - Rissquetschwunde über Grundgelenk Dig II linke Hand im September 2011

Rissquetschwunde über Grundgelenk Dig II linke Hand im September 2011 - Entwicklung eines Neuroms vom ulnopalmaren Nerv ausgehend, Revi sion Z.___

Entwicklung eines Neuroms vom ulnopalmaren Nerv ausgehend, Revi sion Z.___ - Sturz aus 3m Höhe auf Becken und Thorax Distorsion Knie im April 2014

Sturz aus 3m Höhe auf Becken und Thorax Distorsion Knie im April 2014 - Kniearthroskopie links Dezember 2014

Kniearthroskopie links Dezember 2014 - aufgrund seiner Situation depressive Verstimmung mit zum Teil psycho tischen Zügen

aufgrund seiner Situation depressive Verstimmung mit zum Teil psycho tischen Zügen Als Bauarbeiter könne der Beschwerdeführer nicht mehr den ganzen Tag auf unebenem Boden gehen, kälteexponiert sein oder auf Leitern arbeiten. Die bishe rige Tätigkeit sei nicht mehr zumutbar. Eine leichte körperliche Arbeit mit wech selnden Positionen wäre zu 100 % zumutbar ( Ziff. 1.6-7).

Als Bauarbeiter könne der Beschwerdeführer nicht mehr den ganzen Tag auf unebenem Boden gehen, kälteexponiert sein oder auf Leitern arbeiten. Die bishe rige Tätigkeit sei nicht mehr zumutbar. Eine leichte körperliche Arbeit mit wech selnden Positionen wäre zu 100 % zumutbar ( Ziff. 1.6-7). 3.9 Dr. A.___ diagnostizierte mit Bericht vom 1 5. Dezember 2015 ( Urk. 7/23/15-16) Weichteilschmerzen medial Knie links und neuropathische Missempfindungen radialer linker Untera r m, radiale linke Hand nach schmerzhaftem Neurom Zeige finger links (S. 1). Es fänden sich zwei Problemkreise mit Chronifizierung: Beim linken Arm nach Rekonstruktion vom 1 4. Mai 2014 mit sich dort lokal ausbil dender, schwerer Hypalgesie über den ganzen radialen Unterarm - dies sei ana tomisch nachvollziehbar, nachdem der N. cutaneus antebrachi lateralis für das Interponat verwendet worden sei - zusätzlich aber bestehe eine Hypästhesie im Bereich der ganzen linken radialen Hand, was neurologisch und elektrodiagnos tisch nicht durch die primäre Nervenläsion erklärt werden könne. Die intermit tierenden Adduktionsbewegungen imponierten in erster Linie dystoniform, mög lich wäre eine posttraumatische Dystonie, die Klinik imponiere funktionell über lagert. Weiter beim linken Knie: Bei fehlendem, kla ren anatomischen Korrelat ohne Hinweise für eine neurogene Läsion des R. infrapatellaris klinisch und bei fehlendem Ansp rechen auf die Nervenblockade fä nden sich keine objektivierba ren Befunde für eine Neuralgie dieses sensiblen Saphenus Astes. Das hypästheti sche Areal beginn e weit proximal der Operationsnarbe und erstrecke sich deutlich über dasjenige, welches man bei einer ramus infrapatellaris Schädigung erwarten würde. Dr. A.___ empfahl, primär eine andere Schmerz-Ursache zu finden und diese zu behandeln (S. 2).

3.9 Dr. A.___ diagnostizierte mit Bericht vom 1 5. Dezember 2015 ( Urk. 7/23/15-16) Weichteilschmerzen medial Knie links und neuropathische Missempfindungen radialer linker Untera r m, radiale linke Hand nach schmerzhaftem Neurom Zeige finger links (S. 1). Es fänden sich zwei Problemkreise mit Chronifizierung: Beim linken Arm nach Rekonstruktion vom 1 4. Mai 2014 mit sich dort lokal ausbil dender, schwerer Hypalgesie über den ganzen radialen Unterarm - dies sei ana tomisch nachvollziehbar, nachdem der N. cutaneus antebrachi lateralis für das Interponat verwendet worden sei - zusätzlich aber bestehe eine Hypästhesie im Bereich der ganzen linken radialen Hand, was neurologisch und elektrodiagnos tisch nicht durch die primäre Nervenläsion erklärt werden könne. Die intermit tierenden Adduktionsbewegungen imponierten in erster Linie dystoniform, mög lich wäre eine posttraumatische Dystonie, die Klinik imponiere funktionell über lagert. Weiter beim linken Knie: Bei fehlendem, kla ren anatomischen Korrelat ohne Hinweise für eine neurogene Läsion des R. infrapatellaris klinisch und bei fehlendem Ansp rechen auf die Nervenblockade fä nden sich keine objektivierba ren Befunde für eine Neuralgie dieses sensiblen Saphenus Astes. Das hypästheti sche Areal beginn e weit proximal der Operationsnarbe und erstrecke sich deutlich über dasjenige, welches man bei einer ramus infrapatellaris Schädigung erwarten würde. Dr. A.___ empfahl, primär eine andere Schmerz-Ursache zu finden und diese zu behandeln (S. 2). 3.10 Dr. G.___, Facharzt für Chirurgie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), nahm am 2 3. Februar 2016 Stellung ( Urk. 7/27/3-5) und hielt fest, mittel schwere und schwere körperliche Tätigkeiten, insbesondere solche mit überwie gender Belastung des linken Handgelenkes und linken Zeigefingers und mit erhöhten Anforderungen an die Kraft der linken Hand sowie mit Kälte- und Näs seexposition sollten vermieden werden. Bei Schädigung des linken Kniegelenks bestehe aus medizinisch-theoretischer Sicht eine verminderte Belastbarkeit für regelmässiges mittelschweres und schweres Heben, Tragen und Transportieren von Lasten, für Arbeiten auf Leitern und Gerüsten, für ausschliesslich stehende Tätigkeiten, für häufiges Bücken sowie für Tätigkeiten in körperlichen Zwangs haltungen wie Knien, Kriechen, Hocken, für Arbeiten mit erhöhten Anforderun gen an die Stand- und Gangsicherheit und für dauerhaftes Gehen und Stehen auf unebenem Grund ( Urk. 7/27/4).

3.10 Dr. G.___, Facharzt für Chirurgie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), nahm am 2 3. Februar 2016 Stellung ( Urk. 7/27/3-5) und hielt fest, mittel schwere und schwere körperliche Tätigkeiten, insbesondere solche mit überwie gender Belastung des linken Handgelenkes und linken Zeigefingers und mit erhöhten Anforderungen an die Kraft der linken Hand sowie mit Kälte- und Näs seexposition sollten vermieden werden. Bei Schädigung des linken Kniegelenks bestehe aus medizinisch-theoretischer Sicht eine verminderte Belastbarkeit für regelmässiges mittelschweres und schweres Heben, Tragen und Transportieren von Lasten, für Arbeiten auf Leitern und Gerüsten, für ausschliesslich stehende Tätigkeiten, für häufiges Bücken sowie für Tätigkeiten in körperlichen Zwangs haltungen wie Knien, Kriechen, Hocken, für Arbeiten mit erhöhten Anforderun gen an die Stand- und Gangsicherheit und für dauerhaftes Gehen und Stehen auf unebenem Grund ( Urk. 7/27/4). D em Beschwerdeführer seien aus versicherungsmedizinischer Sicht körperlich leichte angepasste Tätigkeiten mit Wechselbelastung ohne erhöhte Anforderun gen an die Kraft und Haltefunktion der linken Hand und des linken Zeigefingers, daher auch ohne Besteigen von Leitern und Gerüsten, ohne Heben und Tragen von Lasten und ohne Arbeiten mit ungünstigen Hebelwirkungen, ohne repetitive Beanspruchung und ohne erhöhte Anforderungen an das feinmotorische Geschick der linken Hand und des linken Zeigefingers weiterhin zu 100 % zumutbar; diese Einschätzung gelte ab September 2015 ( Urk. 7/27/5).

D em Beschwerdeführer seien aus versicherungsmedizinischer Sicht körperlich leichte angepasste Tätigkeiten mit Wechselbelastung ohne erhöhte Anforderun gen an die Kraft und Haltefunktion der linken Hand und des linken Zeigefingers, daher auch ohne Besteigen von Leitern und Gerüsten, ohne Heben und Tragen von Lasten und ohne Arbeiten mit ungünstigen Hebelwirkungen, ohne repetitive Beanspruchung und ohne erhöhte Anforderungen an das feinmotorische Geschick der linken Hand und des linken Zeigefingers weiterhin zu 100 % zumutbar; diese Einschätzung gelte ab September 2015 ( Urk. 7/27/5). 3.11 Mit Bericht vom 1 3. März 2017 ( Urk. 7/44/1-5) wiederholte Dr. E.___ die bereits mit Bericht vom 1 5. August 2015 (vgl. vorstehend E. 3.6) gemachten Angaben.

3.11 Mit Bericht vom 1 3. März 2017 ( Urk. 7/44/1-5) wiederholte Dr. E.___ die bereits mit Bericht vom 1 5. August 2015 (vgl. vorstehend E. 3.6) gemachten Angaben. 3.12 Den weiteren Berichten des Institut s für Anästhesiologie d es Z.___ (vgl. Urk. 7 /47/305-321) und von Dr. A.___ ( Urk. 35/179 = Urk. 35/171) sowie der Klinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie ( Urk. 35/170) sind keine Anga ben zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers zu entnehmen.

3.12 Den weiteren Berichten des Institut s für Anästhesiologie d es Z.___ (vgl. Urk. 7 /47/305-321) und von Dr. A.___ ( Urk. 35/179 = Urk. 35/171) sowie der Klinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie ( Urk. 35/170) sind keine Anga ben zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers zu entnehmen. 4.

4. 4.1 Die Ärzte der Klinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie und Dr. A.___ nahmen ihrem Behandlungsauftrag entsprechend keine Beurteilung der Arbeits fähigkeit des Beschwerdefüh rers vor (vgl. vorstehend E. 3.1-3.2). Kreisärztin Dr. C.___ ging nach ausführlicher Untersuchung des Beschwerdeführers im Dezember 2014 davon aus, dass die angestammte Tätigkeit des Beschwerdefüh rers aufgrund der glaubhaften Kälteintoleranz und der eingeschränkten Sensibi lität nicht mehr zumutbar sei. Eine angepasste Tätigkeit ohne erhöhte Anforde rungen an die Feinmotorik der linken Hand bei Rechtsdominanz und ohne Arbeiten in Feuchte oder Nässe seien vollschichtig zumutbar (vorstehend E. 3. 5). Dieser Bericht vermag den praxisgemässen Anforderungen (vgl. vorstehend E. 1.3) vollumfänglich zu entsprechen. Dr. C.___ stellte starke Arbeits- und Schmutzspuren sowie eine Hornhautbeschwielung an beiden Händen des Beschwerdeführers fest, womit ein hohes beidhändiges Aktivitätsniveau anzu nehmen ist. Ebenso bestätigte die durch Dr. C.___ festgestellte Faustschluss kraft, dass der Beschwerdeführer seine objektiv vorhandene Handkraft während der Untersuchung nicht zeigte. Solche Feststellungen untermauern die Annahme einer vollen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit. Hinzu kommt, dass es sich bei der verletzten Extremität um die adominante Seite handelt, was eine volle Arbeitsfähigkeit umso plausibler erscheinen lässt. Dass sich die gezeigten Beschwerden nicht vollständig mit den klinischen Befunden vereinbaren lassen, ergibt sich auch aus dem Bericht von Dr. A.___ vom 1 5. Dezember 2015 (vgl. vorstehend E. 3.9), welcher eine funktionelle Überlagerung vermutete.

4.1 Die Ärzte der Klinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie und Dr. A.___ nahmen ihrem Behandlungsauftrag entsprechend keine Beurteilung der Arbeits fähigkeit des Beschwerdefüh rers vor (vgl. vorstehend E. 3.1-3.2). Kreisärztin Dr. C.___ ging nach ausführlicher Untersuchung des Beschwerdeführers im Dezember 2014 davon aus, dass die angestammte Tätigkeit des Beschwerdefüh rers aufgrund der glaubhaften Kälteintoleranz und der eingeschränkten Sensibi lität nicht mehr zumutbar sei. Eine angepasste Tätigkeit ohne erhöhte Anforde rungen an die Feinmotorik der linken Hand bei Rechtsdominanz und ohne Arbeiten in Feuchte oder Nässe seien vollschichtig zumutbar (vorstehend E. 3. 5). Dieser Bericht vermag den praxisgemässen Anforderungen (vgl. vorstehend E. 1.3) vollumfänglich zu entsprechen. Dr. C.___ stellte starke Arbeits- und Schmutzspuren sowie eine Hornhautbeschwielung an beiden Händen des Beschwerdeführers fest, womit ein hohes beidhändiges Aktivitätsniveau anzu nehmen ist. Ebenso bestätigte die durch Dr. C.___ festgestellte Faustschluss kraft, dass der Beschwerdeführer seine objektiv vorhandene Handkraft während der Untersuchung nicht zeigte. Solche Feststellungen untermauern die Annahme einer vollen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit. Hinzu kommt, dass es sich bei der verletzten Extremität um die adominante Seite handelt, was eine volle Arbeitsfähigkeit umso plausibler erscheinen lässt. Dass sich die gezeigten Beschwerden nicht vollständig mit den klinischen Befunden vereinbaren lassen, ergibt sich auch aus dem Bericht von Dr. A.___ vom 1 5. Dezember 2015 (vgl. vorstehend E. 3.9), welcher eine funktionelle Überlagerung vermutete. 4.2 Hinsichtlich der Kniebeschwerden ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer diese anlässlich der kreisärztlichen Begutachtung gar nicht erwähnte, sondern danach festhielt, die Behandlung sei abgeschlossen und er habe keine Beschwer den (vgl. vorstehend E. 3.5). Die operative Behandlung im Dezember 2014 verur sachte lediglich eine vorübergehende Arbeitsunfähigkeit (vorstehend E. 3.6). Dr. A.___ konnte bei fehlendem anatomischem Korrelat keine objektivierbaren Befunde für eine Neuralgie finden und empfahl, eine andere Schmerz-Ursache zu finden (vorstehend E. 3.9).

4.2 Hinsichtlich der Kniebeschwerden ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer diese anlässlich der kreisärztlichen Begutachtung gar nicht erwähnte, sondern danach festhielt, die Behandlung sei abgeschlossen und er habe keine Beschwer den (vgl. vorstehend E. 3.5). Die operative Behandlung im Dezember 2014 verur sachte lediglich eine vorübergehende Arbeitsunfähigkeit (vorstehend E. 3.6). Dr. A.___ konnte bei fehlendem anatomischem Korrelat keine objektivierbaren Befunde für eine Neuralgie finden und empfahl, eine andere Schmerz-Ursache zu finden (vorstehend E. 3.9). 4.3 Angesichts dieser medizinischen Situation ist auf die Gesamtwürdigung durch Dr. G.___ (vorstehend E. 3.10) abzustellen, welcher unter Beschreibung eines ausführlichen Belastungsprofils, das auf die Einschränkungen Rücksicht nimmt, von einer vollen Arbeitsfähigkeit in einer behinderungsangepassten Tätigkeit ausging. Die angestammte Tätigkeit als Bauarbeiter ist nicht mehr zumutbar. Diese Einschätzung stimmt auch mit derjenigen von Dr. F.___ (vor stehend E. 3.8) überein.

4.3 Angesichts dieser medizinischen Situation ist auf die Gesamtwürdigung durch Dr. G.___ (vorstehend E. 3.10) abzustellen, welcher unter Beschreibung eines ausführlichen Belastungsprofils, das auf die Einschränkungen Rücksicht nimmt, von einer vollen Arbeitsfähigkeit in einer behinderungsangepassten Tätigkeit ausging. Die angestammte Tätigkeit als Bauarbeiter ist nicht mehr zumutbar. Diese Einschätzung stimmt auch mit derjenigen von Dr. F.___ (vor stehend E. 3.8) überein. 4.4 Zur Annahme der Invalidität nach Art. 8 ATSG ist – auch bei psychischen Erkrankungen – in jedem Fall ein medizinisches Substrat unabdingbar, das (fach-)ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psychosoziale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunfts ängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vorder grund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vorhanden sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beeinträch tigungen, welche von den belastenden soziokulturellen Faktoren herrühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende Befunde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von depressiven Verstimmungszuständen klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand. Solche von der soziokulturel len Belastungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne verselbständigte psychische Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität gesprochen werden kann. Wo die begutachtende Person dagegen im Wesentlichen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und soziokulturellen Umständen ihre hinreichende Erklä rung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden gegeben (BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2).

4.4 Zur Annahme der Invalidität nach Art. 8 ATSG ist – auch bei psychischen Erkrankungen – in jedem Fall ein medizinisches Substrat unabdingbar, das (fach-)ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psychosoziale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunfts ängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vorder grund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vorhanden sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beeinträch tigungen, welche von den belastenden soziokulturellen Faktoren herrühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende Befunde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von depressiven Verstimmungszuständen klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand. Solche von der soziokulturel len Belastungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne verselbständigte psychische Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität gesprochen werden kann. Wo die begutachtende Person dagegen im Wesentlichen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und soziokulturellen Umständen ihre hinreichende Erklä rung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden gegeben (BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2). 4.5 Ein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden ist nach dem Gesagten nicht ausgewiesen, da die psychosoziale Genese der Beei nträchtigung im Vorder grund steht. So stellten di e Ärzte der B.___ fest, es bestehe eine depressive Reaktion bei psychosozialer Belastung bei Status nach Arbeitsunfall vor zwei Jahren (vgl. vorstehend E. 3.4), und Dr. E.___ - die jedoch keine Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie ist - führte aus, es bestehe aus psychosozialer Sicht eine depressive Reaktion bei psychosozialer Belastungssituation seit dem Unfall; der psychische Zustand des Beschwerdefüh rers könne sich höchstens verbessern, wenn er wieder in geordneten Verhältnis sen leben könne (vorstehend E. 3.7).

4.5 Ein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden ist nach dem Gesagten nicht ausgewiesen, da die psychosoziale Genese der Beei nträchtigung im Vorder grund steht. So stellten di e Ärzte der B.___ fest, es bestehe eine depressive Reaktion bei psychosozialer Belastung bei Status nach Arbeitsunfall vor zwei Jahren (vgl. vorstehend E. 3.4), und Dr. E.___ - die jedoch keine Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie ist - führte aus, es bestehe aus psychosozialer Sicht eine depressive Reaktion bei psychosozialer Belastungssituation seit dem Unfall; der psychische Zustand des Beschwerdefüh rers könne sich höchstens verbessern, wenn er wieder in geordneten Verhältnis sen leben könne (vorstehend E. 3.7). 4.6 Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass der Beschwerdeführer aus somati schen Gründen in der angestammten Tätigkeit als Bauarbeiter nicht mehr und in einer behinderungsangepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig ist.

4.6 Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass der Beschwerdeführer aus somati schen Gründen in der angestammten Tätigkeit als Bauarbeiter nicht mehr und in einer behinderungsangepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig ist. 5.

5. 5.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).

5.1 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensver gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen). 5.2 Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypothe tischen) Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei Validen- und Invali deneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfällige renten wirksame Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum Verfügungserlass zu berücksichtigen sind (BGE 143 V 295 E. 4.1.3, 129 V 222 E. 4.1 und E. 4.2, 128 V 174).

5.2 Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypothe tischen) Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei Validen- und Invali deneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfällige renten wirksame Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum Verfügungserlass zu berücksichtigen sind (BGE 143 V 295 E. 4.1.3, 129 V 222 E. 4.1 und E. 4.2, 128 V 174). Ein Rent enanspruch entsteht gemäss Art. 29 IVG frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistung sanspruchs nach Artikel 29 Abs. 1 ATSG. Der Beschwerdeführer meldete sich im August 2015 bei der Invali denversicherung an (vgl. Urk. 9/8), womit ein allfälliger Rentenbeginn frühestens im März 2016 wäre. Der Einkommensvergleich ist somit auf diesen Zeitpunkt vorzunehmen.

Ein Rent enanspruch entsteht gemäss Art. 29 IVG frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistung sanspruchs nach Artikel 29 Abs. 1 ATSG. Der Beschwerdeführer meldete sich im August 2015 bei der Invali denversicherung an (vgl. Urk. 9/8), womit ein allfälliger Rentenbeginn frühestens im März 2016 wäre. Der Einkommensvergleich ist somit auf diesen Zeitpunkt vorzunehmen. 5.3 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Aus nahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt s ein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; 135 V 58 E. 3.1; 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).

5.3 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Aus nahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt s ein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; 135 V 58 E. 3.1; 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis). 5.4 Gemäss IK-Auszug ( Urk. 7/6/2) erzielte der Beschwerdeführer im Jahr 2013 ein Einkommen von Fr. 59'862.--. Angepasst an die Lohnentwicklung der Jahre 2014, 2015 und 2016 im Baugewerbe in Höhe von 0.5 %, -0.2 % und 0.4 % (bfs.admin.ch) ergibt dies einen Wert von Fr. 60'281.-- ( Fr. 59'862.-- x 1.005./. 1.002 x 1.004).

5.4 Gemäss IK-Auszug ( Urk. 7/6/2) erzielte der Beschwerdeführer im Jahr 2013 ein Einkommen von Fr. 59'862.--. Angepasst an die Lohnentwicklung der Jahre 2014, 2015 und 2016 im Baugewerbe in Höhe von 0.5 %, -0.2 % und 0.4 % (bfs.admin.ch) ergibt dies einen Wert von Fr. 60'281.-- ( Fr. 59'862.-- x 1.005./. 1.002 x 1.004). 5.5 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgege benen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grund sätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statisti schen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1).

5.5 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgege benen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grund sätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statisti schen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1). 5.6 Angesichts der Zumutbarkeit einer behinderungsangepassten Arbeitstätigkeit von 100 % steht dem Beschwerdeführer grundsätzlich eine breite Palette von Tätig keiten offen. Es rechtfertigt sich daher, für die Ermittlung des Invalideneinkom mens auf den standardisierten Durchschnittslohn für einfache Tätigkeiten kör perlicher oder handwerklicher Art in sämtlichen Wirtschaftszweigen des privaten Sektors (LSE 2016, Tabellengruppe TA1_tirage_skill_level, Total, Niveau 1) abzu stellen. Die Rechtsprechung hat wiederholt bestätigt, dass auf dem ausgegliche nen Arbeitsmarkt genügend realistische Betätigungsmöglichkeiten für Personen bestehen, die funktionell als Einarmige zu betrachten sind und überdies nur noch leichte Arbeit verrichten können. Zu denken ist etwa an einfache Über - wachungs -, Prüf- und Kontrolltätigkeiten sowie an die Bedienung und Über - wachung von (halb-) automatischen Maschinen oder Produktionseinheiten, die keinen Einsatz des dominanten Arms und der dominanten Hand voraussetzen (Urteil des Bun desgericht 8C_37/2016 vom 8. Juli 2016 E. 5.1.2 mit Hinweisen; vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_628/2017 vom 12. Januar 2018 E. 6.4 und 8C_622/2016 vom 21. Dezember 2016 E. 5.2.2 mit weiteren Hinweisen). Vorliegend ist die adomi nante Hand des Beschwerdeführer s beeinträchtigt.

5.6 Angesichts der Zumutbarkeit einer behinderungsangepassten Arbeitstätigkeit von 100 % steht dem Beschwerdeführer grundsätzlich eine breite Palette von Tätig keiten offen. Es rechtfertigt sich daher, für die Ermittlung des Invalideneinkom mens auf den standardisierten Durchschnittslohn für einfache Tätigkeiten kör perlicher oder handwerklicher Art in sämtlichen Wirtschaftszweigen des privaten Sektors (LSE 2016, Tabellengruppe TA1_tirage_skill_level, Total, Niveau 1) abzu stellen. Die Rechtsprechung hat wiederholt bestätigt, dass auf dem ausgegliche nen Arbeitsmarkt genügend realistische Betätigungsmöglichkeiten für Personen bestehen, die funktionell als Einarmige zu betrachten sind und überdies nur noch leichte Arbeit verrichten können. Zu denken ist etwa an einfache Über wachungs -, Prüf- und Kontrolltätigkeiten sowie an die Bedienung und Über wachung von (halb-) automatischen Maschinen oder Produktionseinheiten, die keinen Einsatz des dominanten Arms und der dominanten Hand voraussetzen (Urteil des Bun desgericht 8C_37/2016 vom 8. Juli 2016 E. 5.1.2 mit Hinweisen; vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_628/2017 vom 12. Januar 2018 E. 6.4 und 8C_622/2016 vom 21. Dezember 2016 E. 5.2.2 mit weiteren Hinweisen). Vorliegend ist die adomi nante Hand des Beschwerdeführer s beeinträchtigt. 5.7 Das im Jahr 2016 von M ännern im Durchschnitt aller einfachen Tätigkeiten kör perlicher oder handwerklicher Art erzielte Eink ommen betrug pro Monat Fr. 5'389.--, mithin Fr. 64'668.-- im Jahr ( Fr. 5'389.-- x 12). Der durchschnittli chen wöchentlichen Arbeitszeit im Jahr 2016 von 41.7 Stunden (Bundesamt für Statistik, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen) angepasst, ergibt dies den Betrag von run d Fr. 67'416.-- ( Fr. 64'668.--./. 40 x 41.7), was das hypothetische Valideneinkommen von Fr. 60'281.-- übersteigt. Der Beschwerde führer erleidet damit keine Erwerbseinbusse. Selbst bei Gewährung des maxima len Abzugs vom Tabellenlohn in Höhe von 25 % - für den vorliegend jedoch kein Anlass besteht - ergäbe sich ein hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 50'562.-- ( Fr. 67'416.-- x 0.75) und damit ein nicht anspruchsbegründender Invaliditätsgrad von 1 6 %. Damit sind auch keine beruflichen Massnahmen geschuldet, zumal der Beschwerdeführer den behaupteten Berufsabschluss nicht zu belegen vermag.

5.7 Das im Jahr 2016 von M ännern im Durchschnitt aller einfachen Tätigkeiten kör perlicher oder handwerklicher Art erzielte Eink ommen betrug pro Monat Fr. 5'389.--, mithin Fr. 64'668.-- im Jahr ( Fr. 5'389.-- x 12). Der durchschnittli chen wöchentlichen Arbeitszeit im Jahr 2016 von 41.7 Stunden (Bundesamt für Statistik, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen) angepasst, ergibt dies den Betrag von run d Fr. 67'416.-- ( Fr. 64'668.--./. 40 x 41.7), was das hypothetische Valideneinkommen von Fr. 60'281.-- übersteigt. Der Beschwerde führer erleidet damit keine Erwerbseinbusse. Selbst bei Gewährung des maxima len Abzugs vom Tabellenlohn in Höhe von 25 % - für den vorliegend jedoch kein Anlass besteht - ergäbe sich ein hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 50'562.-- ( Fr. 67'416.-- x 0.75) und damit ein nicht anspruchsbegründender Invaliditätsgrad von 1 6 %. Damit sind auch keine beruflichen Massnahmen geschuldet, zumal der Beschwerdeführer den behaupteten Berufsabschluss nicht zu belegen vermag. 5.8 Der angefochtene Entscheid ist nach dem Gesagten rechtens. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.

5.8 Der angefochtene Entscheid ist nach dem Gesagten rechtens. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. 6.

6. 6.1 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind unabhängig vom Streit wert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 7 00.-- anzusetzen. Entspre chend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Beschwerdefüh rer aufzuerlegen, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.

6.1 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind unabhängig vom Streit wert festzulegen ( Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 7 00.-- anzusetzen. Entspre chend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Beschwerdefüh rer aufzuerlegen, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. 6.2 Nach § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) bemisst sich die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert. In Berücksichtigung der vorstehend genannten Kriterien ist Rechtsanwalt Dominique Chopard, Zürich, bei Anwendung des gerichtsüblichen Stundenansatzes von Fr. 220.-- (zuzüg lich Mehrwertsteuer) mit Fr. 2‘8 00.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse zu entschädigen.

6.2 Nach § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) bemisst sich die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert. In Berücksichtigung der vorstehend genannten Kriterien ist Rechtsanwalt Dominique Chopard, Zürich, bei Anwendung des gerichtsüblichen Stundenansatzes von Fr. 220.-- (zuzüg lich Mehrwertsteuer) mit Fr. 2‘8 00.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse zu entschädigen. 6.3 Der Beschwerdeführer ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach er zur Nachzahlung der Auslagen für die Vertretung verpflichtet werden kann, sofern er dazu in der Lage ist.

6.3 Der Beschwerdeführer ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach er zur Nachzahlung der Auslagen für die Vertretung verpflichtet werden kann, sofern er dazu in der Lage ist. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Dominique Chopard, Zürich, wird mit Fr. 2’800.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichts kasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.

3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Dominique Chopard, Zürich, wird mit Fr. 2’800.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) aus der Gerichts kasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Dominique Chopard

Rechtsanwalt Dominique Chopard - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu legen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

MosimannLienhard