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Ab wann spricht man von einem Sturm?
Laut dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz muss zwischen vier Sturmstärken unterschieden werden: Weht der Wind mit 75 bis 88 Kilometern pro Stunde (Beaufort-Skala der Stärke 9), handelt es sich schlicht um einen Sturm. Bei 89 bis 102 km/h (Beaufort 10) spricht man von einem schweren Sturm, bei 103 bis 117 km/h (Beaufort 11) von einem orkanartiger Sturm. Wenn die Böen über einen Zeitraum von mindestens zehn Minuten mehr als 118 km/h erreichen, ist es ein Orkan.
Wer gibt einem Sturm den Namen?
Ursprünglich wurden Wetterereignisse vor allem nach einem besonderen Ereignis, ihrem Datum oder einer Gegend benannt, in der sie an folgenreichsten waren. Doch um die Kommunikation zu vereinfachen, begann der nationale Wetterdienst der USA während des Zweiten Weltkrieges, weibliche Vornamen in alphabetischer Reihenfolge für Taifune im Pazifik zu verwenden.
1954 zog das Meteorologische Institut der Freien Universität Berlin (FUB) nach und gab fortan allen Tief- und Hochdruckgebieten, die das Wetter in Deutschland beeinflussten, einen Namen. Lange hatten Tiefdruckgebiete immer weibliche und Hochdruckgebiete immer männliche Vornamen. Weil Erstere meist schlechtes Wetter bringen, kam es mit der Zeit zu einer Diskussion um Frauendiskriminierung. Auf Empfehlung der Weltorganisation für Meteorologie wechselt die FUB deshalb seit 1998 ab: In geraden Jahren haben Tiefdruckgebieten weibliche und Hochdruckgebiete männliche Vornamen, in ungeraden Jahren ist es umgekehrt. Ist das Alphabet durchlaufen, beginnt man wieder bei «A».
Die deutschen Namen werden in einigen Ländern in Zentraleuropa übernommen, unter anderem in der Schweiz. Seit 2002 gibt es zudem die Aktion Wetterpate: Jede und jeder kann sich auf www.wetterpate.de ein Hoch oder ein Tief kaufen – für umgerechnet 416 Franken beziehungsweise 277 Franken. Jedes Jahr werden so etwa 50-60 Hochs und 130-150 Tiefs getauft. Mit der Patenschaft leistet man einen wichtigen Beitrag zur Fortführung der vollständigen Klimabeobachtung sowie der Studentischen Wetterbeobachtung am FUB.
Mit diesem Zitat möchte ich mich vom alten Jahr verabschieden und in ein neues, spannendes und erfolgsversprechendes Jahr blicken. Auch dieses Jahr habe ich zahlreiche Meilensteine erreicht. Viele interessante Augenblicke und Begegnungen haben dieses Jahr für abwechslungsreiche Lebensschule gesorgt. Dafür möchte ich mich bei allen bedanken. Ich freue mich bereits jetzt schon auf die zahlreichen Fortsetzungen und Highlights im 2018.
In diesem Sinne wünsche ich allen einen guten Rutsch ins neue Jahr. Erfolg, Zufriedenheit und Gesundheit sollen im kommenden Jahr die stetigen Begleiter sein.

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Januar 2018