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Der katalanische Regierungschef Carles Puigdemont verteidigte den Unabhängigkeitsanspruch seiner Region, während die spanische Regierung signalisierte, dass sie den Prozess der Aussetzung der Selbstverwaltung in dieser Woche vorantreiben werde……..
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In einem Brief an Spaniens Premierminister Rajoy sagte Puigdemont, dass sein Schwerpunkt für die nächsten zwei Monate auf dem Dialog liegen werde. Das Referendum vom 1. Oktober gäbe seiner Regierung das Mandat, eine neue Republik zu gründen, formulierte er weiter. Rajoy antwortete schriftlich und meinte, Puigdemont säe Zwietracht unter den Katalanen und gab ihm bis Donnerstag um 10.00 Uhr Zeit zum Rückzug. Er stellte auch klar, dass die Vorbereitungen für die unmittelbare Kontrolle der Region durch Madrid laufen. Der Spread zwischen den 10-jährigen Staatsanleihen Spaniens und den Laufzeit-ähnlichen deutschen Bundesanleihen hat sich mit 120 Bp. kaum verändert und liegt nach wie vor in der Mitte der letztjährigen Handelsspanne von 90-150 Bp.
In Erwartung neuer Impulse
An den Aktienmärkten mangelte es zu Wochenbeginn an klaren Impulsen, während insbesondere in Europa der Konflikt zwischen Spanien und Katalonien weiterhin für eine gewisse Verunsicherung sorgt. Im Fokus der Anleger dürfte auch die Frage stehen, wen US-Präsident Trump als Nachfolger von Fed-Präsidentin Yellen ernennt. Trump soll sich in dieser Woche mit möglichen Kandidaten treffen, wobei auch eine erneute Nominierung von Yellen nicht auszuschliessen ist. Heute dürften die Börsen mit den Quartalsergebnissen von Schwergewichten wie IBM, Johnson & Johnson, Morgan Stanley oder Goldman Sachs wieder etwas «Nahrung» finden. Unterdessen signalisierte der Empire State Index der New Yorker Fed ein starkes Wachstum im regionalen Industriesektor und einen positiven Trend der Konjunkturentwicklung in den USA. Das Stimmungsbarometer erreichte im Oktober mit 30.2 Punkten den höchsten Stand seit September 2014.
Quelle: BondWorld.ch