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Domenico Melchiorre
geboren 1982 in Basel, ist seit der Spielzeit 2007/2008 Solopauker des Sinfonieorchester Basel. Domenico Melchiorre arbeitet eng mit zeitgenössischen Komponisten zusammen und setzt sich für die Aufführung neuer Werke, nicht nur als Solist sondern auch als Dirigent, ein.
Er studierte Schlagzeug an der Hochschule für Musik Freiburg im Breisgau bei Prof. Bernhard Wulff und Prof. Taijiro Miyazaki. Von 2007 bis 2010 war er Dozent im Hauptfach Schlagzeug an der Musikhochschule in Lugano.
Domenico ist dreimaliger erster Preisträger des „Schweizerischen Perkussionisten Wettbewerb“, erster Preisträger am „Österreichischen Perkussionisten Wettbewerb“ 2003 und erhielt mit seinem Duopartner Johannes Fischer als Schlagzeugduo EARDRUM den Carl-Seemann-Preis 2006 und den Preis des Musikwettbewerbs des Kulturvereins im Bund Deutscher Industrie.
Domenico Melchiorre ist Gründungsmitglied des internationalen Schlagzeugzwölftetts ENSEMBLE XII, das 2005 am „Lucerne Festival“ ins Leben gerufen wurde. Pierre Boulez hat das ENSEMBLE XII mehrfach dirigiert und die Entstehung einer Reihe von neuen Kompositionen gefördert, die das Ensemble uraufgeführt hat.
Mit dem Ensemble DeciBells realisierte Domenico Melchiorre als Dirigent diverse Uraufführungen zeitgenössischer Komponisten sowohl in Europa wie auch in Asien.
Er war Co-Direktor des internationalen Schlagzeugfestivals „UP BEAT“ in Lugano, des Schlagzeughappenings „Was einst die Väter der Avantgarde, sind heute die Grossväter“, des Projekts „SCHRAFFUR“ von Fritz Hauser am Theater Basel und künstlerischer Leiter von „Percussion&Bytes“.
Siegfried Kutterer
geboren 1954 in Deutschland, studierte klassisches Schlagzeug in den wilden 70er Jahren an der Musikakademie Basel bei Siegfried Schmid. Es war die große Zeit der
Avantgarde in Basel. Schon zu seiner Studienzeit wurde er in zahlreichen Konzerten durch Künstler wie Jürg Wyttenbach, Heinz Holliger, Vinko Globokar, Earl Brown, Pierre Boulez und andere mehr
geprägt. Aus dieser Zeit stammt auch Franz Schnyders preisgekrönte filmische Umsetzung von Globokars "DRAMA" in dem Kutterer zusammen mit Daniel Cholette agiert.
Noch während der Ausbildung wurde er 1977 Mitglied des Basler Sinfonieorchesters. Paul Sacher holte Kutterer in das Basler Schlagzeugensemble, das er mit den Schlagzeugern des Orchesters gegründet hatte. Kutterer wirkte auch im Basler Schlagzeugtrio mit. Das Trio spielte ausschließlich Zeitgenössisches, darunter viele Auftragswerke. So unterschiedliche Komponisten wie Daniel Weissberg, Gerard Zinstag, Gwyn Pritchard aber auch Vertreter des Grenzbereiches zwischen Improvisation und Komposition wie der Noise-Musiker Alex Buess oder Pierre Favre schrieben für das Trio. Ein Höhepunkt war die vom Clown Dimitri in Szene gesetzte "Revue Burlesque", mit dem das Trio in Europa, den USA und Kanada gastierte.
Kutterer hat ein großes Interesse an außereuropäischer Musik. Er belegte die Seminare über indische Musik bei Professor Hans Oesch an der musikethnologischen Fakultät der Universität Basel und war Mitglied des von Thomas Kessler gegründeten Ensembles, das sich ausschließlich der balinesischen Musik widmete. Er reiste während zehn Jahren regelmäßig nach Südindien um bei T. V. Gopalkrishnan Mridangam und die Theorie der karnatischen Musik zu studieren. Mit seinen Kenntnissen hat Kutterer als Vorstandsmitglied jeweils das Festival "Musik der Welt in Basel" mitgestaltet, das etliche Sommer lang hochkarätige Musiker aus fremden Kontinenten nach Basel brachte.
Erst spät, basierend auf seinen reichen Erfahrungen und seinen Kenntnissen der indischen und balinesischen Musik, begann Kutterer als Autodidakt zu komponieren. Es entstanden Werke hauptsächlich für Schlagzeuggruppen, die stark von seinen Erfahrungen mit anderen Kulturen beeinflusst sind. Kutterer ist auch Autor eines Buches über die Rhythmik und Spieltechnik der Mridangam, dem wichtigsten Percussion-Instrument Südindiens.
geboren 1983 in Marcali (Ungarn) erhielt seinen ersten klassischen Schlagzeugunterricht bei Zsolt Sárkány. Er war Preisträger beim ungarischen Landeswettbewerb Hungaroton. Nach seiner musikgymnasialen Zeit in Szombathely bei Magdolna Szarvas absolvierte er sein Musikstudium bei Prof. Christian Dierstein an der Musikhochschule Basel. Sein Konzert und Meisterdiplom machte er daraufhin bei Prof. Peter Sadlo an der Hochschule für Musik und Theater München. Er ist seit 2005 festes Mitglied des Sinfonieorchester Basel und Gründungsmitglied des Schlagzeugensemble DeciBells.
Adrian Romaniuc
geboren 1978 in Timisoara (Rumänien) und aufgewachsen bei Freiburg, machte nach dem Abitur sein Musikstudium an der staatlichen Musikhochschule Freiburg im Breisgau bei Prof. Bernhard Wulff und Prof. Taijiro Miyazaki. Als Schlagzeuger spielt er in Jazzformationen, Sinfonieorchestern und Opernhäusern, wie z.B. Oper Zürich, Philharmonisches Orchester Freiburg, SWR Baden-Baden und Freiburg. Nach langjähriger Unterrichtstätigkeit in Deutschland sowie als Dozent bei Kursen, unterrichtet er seit August 2011 an der Musikschule Binningen-Bottmingen und ist Mitglied des Sinfonieorchester Basel.
Robin Fourmeau
geboren 1992 in Cergy (Frankreich), machte einen Bachelor im Hauptfach Schlagzeug in Genf und einen Master in Zürich.
Er war Mitglied der Jugendorchester Orchestre français des jeunes und des Gustav Mahler Jugendorchester. Er spielte im Orchestre de Paris, Orchestre de la Suisse Romande, Tonhalle Zürich, Opernhaus Zürich und Orchestre de chambre de Genève als Aushilfe.
Mit seinem Schlagzeugtrio Be One war er Preisträger am Orpheus - Swiss Chamber Music Compétition und am Concours des jeunesse musicales suisses.
Robin Fourmeau ist seit 2018 ein festes Mitglied des Sinfonieorchester Basel.
David Gurtner
geboren 1987 in Winterthur (Schweiz), studierte Schlagzeug und Pauke an der Zürcher Hochschule der Künste bei Prof. Klaus Schwärzler und Prof. Rainer Seegers sowie Gesang bei David Thorner. 2015 schloss er seinen Master of Arts in Music Performance mit Auszeichnung ab. Er war Mitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters und konzertiert heute als freischaffender Schlagzeuger regelmässig mit dem Sinfonieorchester Basel, dem Tonhalle Orchester Zürich, dem Musikkollegium Winterthur und diversen weiteren Ensembles. Er ist Mitglied und Co-Geschäftsleiter des Vokalensembles The Zurich Chamber Singers, Drummer der Band The Roffs und ausserdem Geschäftsleitungsmitglied und Bar-Chef des Kulturzentrums Gaswerk in Winterthur.
Mirco Huser
geboren 1994 in Münsterlingen (Schweiz), absolvierte seinen Bachelor an der Hochschule der Künste Bern
bei bei Jochen Schorer, Christian Hartmann und Brian Archinal. Zur Zeit studiert er im Masterstudiengang Pädagogik ebenfalls an der Hochschule der Künste Bern. Während sieben Jahren war Mirco
Huser Schlagzeuger und Pauker im Schweizer Jugend Sinfonie Orchester. Er war Praktikant beim Gstaad Festival Orchestra und der Lucerne Festival Academy. Als Zuzüger spielt er regelmässig beim
Kammerorchester Basel, dem Basel Festival Orchestera, der Camerata Bern und der Zuger Sinfonietta. Mit seinem Cubeat Percussion Duo widmet er sich der Entwicklung von Konzepten für die
Musikvermittlung.
In der Saison 2018/2019 ist er Praktikant beim Sinfonieorchester Basel.
Alex Wäber
geboren 1979 in Basel (Schweiz) hat bereits in jungen Jahren die Musikakademie der Stadt Basel besucht, und schliesslich auch dort bei Siegfried Schmid sein Studium mit Bestnote abgeschlossen. Danach folgten an der Musikhochschule in Luzern 2 Nachdiplome. Seit 2003 ist er Solo-Pauker beim Kammerorchesterbasel und dem Gstaad Festival Orchester. Zudem ist er seit rund 20 Jahren ständiger Zuzüger im Sinfonieorchester Basel und als Lehrer an der Musikakademie Basel tätig. Er spielte als Schlagzeuger und Pauker in den bedeutendsten Konzertsälen in ganz Europa, Asien und Süd- und Zentralamerika. Bei folgenden Orchestern hat er u.a. mitgewirkt: Berner Sinfonie Orchester, Zürcher Kammerorchester, Musikkollegium Winterthur, Klangforum Wien.
Sakiko Yasui
geboren 1984 in Nara (Japan), machte ihren Bachelor of Arts in Music Performance an der Universität Soai in Osaka bei Prof. Mitsuru Nakatani und Prof. Yasuko Miyamoto. Ihren Master of Arts in Music Performance im Hauptfach Schlagzeug machte sie im Conservatorio della Svizzera Italiana (Schweiz) bei Prof. Bernhard Wulff, Prof. Johannes Fischer und Domenico Melchiorre. Ihren Master of Arts in Musiktherapie absolvierte sie im Jahre 2017 an der SRH in Heidelberg (Deutschland). Sakiko Yasui pflegt nebst ihrer Arbeit als Musiktherapeutin eine rege Konzerttätigkeit in diversen Ensembles in Europa und in Japan.