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Bei den Turmdreh- und Hochbaukränen geht es Schlag auf Schlag. Otto Kaiser verabschiedet sich, genau wie Reich, Schwing, Simma, Potain, Liebherr und andere von Biegebalkenkonstruktionen und wendet sich dem nun zum Standard avancierenden Nadel-, oder wie er auch gerne bezeichnet wird, dem Wippausleger, zu .
1052 ersetzt Liebherr bei seinen Baukranen den Biegebalken durch den Nadelausleger, der die nächsten 20 Jahre den Himmel über europöische Baustellen domminierte, zunächst ohne Rückverspannung.
Der Form 9 hat ein Ausleger-Verstellwerk, das auch Arbeiten in Nähe des Turmes ermöglichte. Ein Jahr später wird der Gittermastturm durch eine Rohrkonstruktion ersetzt. Ein interesanter Versuch, sich einer Konstruktionsweise zu bedienen, die 25 Jahre später mit den aus dem Teleskopkranbau stammenden geschweissten Kastentürmen wieder aufgenommen wird.
1053 wird der Form 20 mit Rückverspannung des Auslegereinziehseils präsentiert, man kann sagen, dass der kleine Nadelauslegerkran somit sein endgültiges Erscheinungsbild bekommen hat.