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Am CEI*** von King’s Forest (GBR) vom 1. Juni 2019 verstarb das Pferd Vencedor A’Diamonds des Schweizer Reiters Urs Wenger. Nun liegen die Ergebnisse der Autopsie vor.
Am CEI*** (160 km) von King’s Forest (GBR) vom 1. Juni 2019 kam das Pferd Vencedor A’Diamonds (10/W/Sch) des in Frankreich wohnhaften Schweizer Reiters Urs Wenger (69) bei Kilometer 157 plötzlich zu Tode. Vencedor A’Diamonds erbrachte bis dahin während des gesamten Rennens eine konstante Leistung und passierte problemlos die Vet-Gate-Kontrollen. Zum Zeitpunkt des Zwischenfalls lief das Pferd auf Platz zwei, als es plötzlich auffälliges Verhalten zeigte. Der Reiter hielt sofort an und stieg ab. Obwohl der Veterinärdienst schnell vor Ort war, konnte Vencedor A’Diamonds nicht mehr gerettet werden.
Die FEI hat nun die Ergebnisse der Autopsie kommuniziert. Diese sagen aus, dass der Tod von Vencedor A’Diamonds aller Wahrscheinlichkeit nach auf ein akutes Herzversagen zurückzuführen ist. Dieses könnte durch Melanome (relativ häufiger Tumor bei Schimmeln) in der Herzwand verursacht worden sein. Diese Tumore, die am lebenden Pferd nicht nachgewiesen werden können und erst bei der Autopsie festgestellt wurden, haben offenbar zu Herzrhythmusstörungen geführt, an denen das Pferd verstorben ist. Die Autopsie ergab keine anderen möglichen Ursachen für diesen plötzlichen Tod.
Die Analyse der Blutproben, die grundsätzlich bei jedem Todesfall eines Pferdes im Wettkampf entnommen werden, um allfällige verbotene Substanzen (Doping) nachzuweisen, war negativ.
Beim Tod von Vencedor A’Diamonds handelt es sich also um ein tragisches und unvorhersehbares Ereignis, dem kein Verschulden des Reiters (ungenügender Trainingszustand, forciertes Reiten o. Ä.) zu Grunde liegt.
Weitere Informationen
Charles Trolliet, Präsident SVPS
Tel. +41 (0)79 205 32 91, E-Mail: <email-pii>