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Quetschgeld
Quetschgeld oder gedehnte Münzen war im Mittelalter die Bezeichnung für Schrötlinge. Sie wurden durch Verformen auf einem Amboss breit und dünn geschlagen.
Im modernen Sinn versteht man unter Quetschgeld Münzen, die zwischen zwei Walzen zusammengequetscht werden und dabei ein neues Bild erhalten. Meist werden solche Münzen als Souvenirs hergestellt.
Die Walzen können je nach Automat hand- oder elektronisch betrieben werden. Zur Herstellung steckt man eine vorgegebene Kleinmünze (im Bild 5 Euro-Cent) sowie das Geld für die Prägekosten (2 x 1 Euro) in die angegebenen Schlitze des Apparates. In der Folge wird die Kleinmünze zwischen die zwei sich gegeneinander drehenden Walzen transportiert, auf denen das Bild eingraviert ist. Dieses wird auf das zu quetschende Geldstück ein- oder auch zweiseitig übertragen. Interessant ist, dass das Oval der gequetschten Münze nicht immer identisch ist. Manchmals sind sogar noch Konturen der ehemaligen Münze erkennbar.
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