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Im nächsten Bild sieht man den traditionellen Aufbau eines Tipiwohnraumes:
S,N,T: Die drei Hauptstangen
A: Der Altar
B: Bett
P: Verankerung des Hauptseiles
F: Feuerstelle
W: Waschgelegenheit (Hygiene)
Der Altar ist für die Indianer, dessen Kultur und Ethik stark von Magie erfüllt ist ebenso wichtig, wie das Feuer. Das Leben ereignete sich hauptsächlich am und ums Feuer. Man wärmte sich, kochte, ass zusammen oder erzählte sich Geschichten. Auch die Geister hausen im Feuer. Die Guten wie die Bösen.
Die Indianer achten sehr auf ihre Hygiene, (im Gegensatz zu den Berichten weissen Einwanderer) daher gehörte immer eine Waschgelegenheit zum Raum. Der Mann hatte seinen Schlafplatz immer gegenüber des Einganges. Der Rest der Familie verteilte sich am Tipirand. Der Innenraum wurde mit Fellen ausgekleidet und mit Schmuck und Waffen behängt. Tipis existieren in den Grössen von 3-6 Metern selten bis 9 Metern, je nachdem, ob es sich um ein Jagttipi oder ein dauerhaftes Hauszelt handelt.