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«Milchsäurebakterien kommen im Trinkwassersystem eigentlich nicht vor und können sich darin auch nicht vermehren», sagt Patrick Rust, Vorsitzender der Geschäftsleitung der städtischen Wasserversorgung «Energie Wasser Luzern» (ewl). Dass es im Wasser im Quartier Langensand-Matthof Milchsäurebackterien hat, müsse also einen äusseren Einfluss haben. Passieren könne dies beispielsweise durch einen defekten Hausanschluss oder allenfalls eine Baustelle, bei der Schmutzwasser mit Trinkwasser in Berührung kam.
Hast du das verunreinigte Wasser getrunken?
Damit die rund 3'000 Anwohnerinnen und Anwohner des betroffenen Quartieres das Hahnenwasser bald nicht mehr abkochen müssen, gebe man alles, so Rust: «Wir sind aktuell daran, es abzuklären.» Zum Duschen oder Händewaschen könne man das Wasser aber normal brauchen. Bis am Montagnachmittag sollten zudem das Resultat der neuesten Wasserprobe vorliegen.
Wer das verunreinigte Wasser bereits getrunken hat, müsse sehen, wie der Körper darauf reagiert. «Für einen gesunden Menschen ist dies in der Regel kein Problem», sagt Patrick Rust von der «ewl». Habe jemand aber plötzlich Symptome wie starken Durchfall oder Fieber, solle man sich möglichst schnell in ärztliche Behandlung begeben.
(red.)