Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/195013

<h2>SubmittedText<h2><p>In der neusten Studie kommt das Bundesamt für Umwelt (Bafu) zum Schluss, dass die Schweiz die Gesamtumweltbelastung weiterhin massiv überschreitet und drei Viertel der Umweltbelastung durch Importe erfolgen. Massnahmen wären laut Studie, "die Marktabdeckung mit nachhaltig produzierten landwirtschaftlichen Produkten deutlich zu erhöhen" und sicherzustellen, dass die Standards hohen qualitativen Anforderungen genügen. </p><p>Was macht der Bundesrat hier konkret, da er die Fair-Food-Initiative leider ablehnt?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bund fördert auf verschiedenen Ebenen eine nachhaltige Ernährung und nachhaltig produzierte Lebensmittel. Im Rahmen der Massnahmen des Berichtes des Bundesrates für eine ressourcenschonende, zukunftsfähige Schweiz (Grüne Wirtschaft) verbessert er beispielsweise die methodischen Grundlagen für die ökologische Bewertung von Rohstoffen und Produkten. In der Forschung hat er mit dem NFP 69 einen Schwerpunkt auf gesunde Ernährung und nachhaltige Lebensmittelproduktion gesetzt. Zudem sind im NFP 73 nachhaltige Wirtschaft, Landwirtschaft und Ernährung ebenfalls wichtige Forschungsbereiche. Seit dem ersten Nachhaltigkeitsgipfel in Rio 1992 ist die Schweiz auch international eine aktive Unterstützerin von Nachhaltigkeitsstandards sowohl für den Nischen- wie auch für den Massenmarkt. Der Bund unterstützt seither in Partnerländern den Aufbau von Zertifizierungsstellen und des Biolandbaus. In verschiedensten Rohstoffsektoren war der Bund ausserdem in Multistakeholder-Dialoge involviert, die zu Nachhaltigkeitsstandards in den einzelnen Sektoren führten, die mittlerweile gut im Markt etabliert sind. Beispiele sind die Standards im Kaffee-, Baumwoll-, Holz- und Sojasektor.</p>