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Daniela Ryf in Oceanside als 10. im Ziel
Schwieriger Tag für Daniela beim Ironman 70.3 in Oceanside, USA. Nach einem harten Trainingsblock zu Hause erst drei Tage vor dem Wettkampf in Kalifornien angereist, hat die vierfache Ironman-Weltmeisterin speziell in den Rennphasen 2 und 3 einen schweren Stand und erreichte das Ziel als Zehnte. Im Anschluss an das Rennen wurde Daniela aufgrund eines Regelverstosses in einer steilen Abfahrt sogar noch disqualifiziert.
«Natürlich bin ich mit meiner Leistung heute nicht zufrieden», erklärte Daniela im Anschluss an ihren zweiten Wettkampf in dieser Saison. «Ich hatte eine schwachen Tag, fühlt mich müde und verfügte nie über die Power, um wirklich Gas zu geben. Aber ich weiss das Resultat auch richtig einzuschätzen. Ich bin erst spät angereist, weil es mir im Hinblick auf die Ironman-WM in fünf Wochen in St. George (Utah) wichtig war, zuvor zu Hause noch einen harten Trainingsblock abzuschliessen. Entsprechend wusste ich, dass es in Oceanside möglicherweise schwierig werden würde. Grundsätzlich bin ich mit meinem aktuellen Formstand zufrieden», so die Solothurnerin weiter.
Die nächsten dreieinhalb Wochen wird Daniela nun in Sedona im Bundestaat Arizona verbringen und sich dort im Hinblick auf die Ironman-WM eine temporäre Trainingsbase einrichten. Die hügelige Gegend rund um die Kleinstadt eignet sich genauso wie das Klima hervorragend, um sich auf die Bedingungen in St. George vorzubereiten. Neun Tage vor dem WM-Rennen wird die 34-Jährige dann nach Utah dislozieren.
Siegerin beim Ironman 70.3 in Oceanside wurde die Amerikanerin Taylor Knibb.
Fotocredit: Justin Luau