Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03381.jsonl.gz/2686

- Die Ausgangslage: Andy Murray zeigte zuletzt in Paris-Bercy (Finalniederlage gegen Novak Djokovic) seine gute Form, seine Priorität dürfte aber beim Davis-Cup-Final in zwei Wochen in Belgien liegen. Er trainierte deshalb diese Woche auf einem Sandplatz. Trotzdem geht es für den 28-Jährigen in London um viel. 2 Siege würden Murray reichen, um zum 1. Mal in seiner Karriere das Jahr als Nummer 2 zu beenden. David Ferrer dagegen kann sich voll und ganz auf die ATP Finals konzentrieren und hat mit 5 Turniersiegen in diesem Jahr das nötige Selbstvertrauen.
- Das Head-to-Head: Den Direktvergleich führt Murray mit 11 Siegen gegenüber 6 Niederlagen deutlich an. Die letzten 4 Spiele gegen Ferrer gewann er allesamt. Kürzlich bezwang der zweifache Grand-Slam-Champion den Spanier im Halbfinal von Paris-Bercy (6:4, 6:3).
- Die (erfolglosen) Stammgäste: Sowohl Murray als auch Ferrer verfügen über einen reichen Erfahrungsschatz an den ATP Finals. Für Murray ist es die 6. Teilnahme, Ferrer tritt gar schon zum 7. Mal an. Den Titel holte sich jedoch noch keiner der Beiden. Ferrer stand immerhin schon einmal im Final (2007), den er jedoch gegen Roger Federer verlor.
Für mich war es nicht möglich, mich auf die ATP-Finals und auf den Davis-Cup-Final vorzubereiten.
- Die Stimmen: Für Murray ist die Situation vor 2 der wichtigsten Events des Jahres auf unterschiedlichen Unterlagen kompliziert. «Für mich war es nicht möglich, mich auf die ATP Finals und den Davis-Cup-Final vorzubereiten», sagt Murray, versucht dem Dilemma aber das Positive abzugewinnen: «Gegen die besten Spieler der Welt Matches zu spielen bringt mir mehr als nur zu trainieren.»
- Die Prognose: Trotz Davis Cup im Hinterkopf will Murray das Jahr unbedingt auf Platz 2 beenden. Die Vorbereitung auf der «falschen» Unterlage behindert den Schotten gegen Ferrer nicht. Er gewinnt in 2 Sätzen.
Sendebezug: SRF zwei, «sportpanorama», 15.11.2015, 18:15 Uhr