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Der Name Casita Rosalie Sager geht auf die Schwiegermutter der Projektinitiantin Miriam Sager Rocabado zurück, auf Rosalie Sager.
Rosalie Sager kam als Rosalie Huber am 8. August 1923 als ältestes Kind der Lehrerfamilie Huber im aargauischen Seon zur Welt. Nach Abschluss der Schule und der anschliessenden Berufsausbildung zur Sekretärin arbeitete Rosalie in der Textilfabrik Sager in Dürrenäsch, wo sie ihren zukünftigen Ehemann, Ruedi Sager kennenlernte.
Nach ihrer Tätigkeit in Dürrenäsch besuchte sie die Haushaltungsschule in Brugg. Nach einem anschliessenden Aufenthalt von Rosalie in England heiratete das Paar im August 1949. Nach der Hochzeit lebten Rosalie und Ruedi Sager in ihrem neuen Heim in Dürrenäsch. Schon bald bekam das Ehepaar fünf Kinder. Nebst der Kindererziehung und dem Haushalt bewirtschaftete die tüchtige Rosalie einen grossen Obst- und Gemüsegarten, strickte und nähte für ihre Kinder.
Rosalie war es ein Anliegen überall zu helfen wo sie konnte, bspw. war sie in einem Missionsverein tätig. Ebenso unterstützte Rosalie Patenkinder in Peru und beherbergte Austausch- und Ferienkinder.
Ihre Familie vergrösserte sich immer mehr, ihre Kinder heirateten und Rosalie bekam Enkelkinder. Mit dem Heranwachsen ihrer Grosskinder reifte in Rosalie der Wunsch, dass diese ebenfalls wie sie selber, ein Patenkind in Südamerika hätten. Dies wiederum weckte in ihrer bolivianischen Schwiegertochter Miriam die Idee ein eigenes Projekt auf die Beine zu stellen. Als Miriam ihre Pläne anfangs Dezember 2003 ihrer Schwiegermutter vorstellte, war Rosalie ganz ihrer Wesensart entsprechend sofort begeistert und bereit sie zu unterstützen.
Leider erlebte Rosalie die Eröffnung der Kindertagesstätten nicht mehr, sie verstarb am 27. Dezember 2003 im Alter von 80 Jahren.