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Ältestes Haus der Bebauung entlang der Seestrasse ist im Bereich der Sust das gegenüber seinen Nachbarbauten um einige Meter zurück versetzte Restaurant «Gambrinus» (Seestrasse 85) mit seeseitig vorgelagertem Wirtschaftsgarten. Die Inschrift «17IHI77» am Sturz eines Kellerfensters in der Nordwestfassade deutet auf das Baujahr 1777 und möglicherweise auf Johann Heinrich Isler hin. Ein Gasthof «Gambrinus» lässt sich seit 1883 nachweisen. 1892 entstand der Zinnenanbau gegen die Luftstrasse und 1895 die Kegelbahn parallel zur Grundstücksgrenze im Garten westlich des Gebäudes.
Der einfache, gut proportionierte Typ des Zürichseehauses wurde 1984 restauriert. Dabei legte man auf der südöstlichen Traufseite das Riegelwerk wieder frei. Der Türsturz in der Mittelachse dieser Fassade enthält ein noch nicht identifiziertes Allianzwappen. Eine Flugsparrenverkleidung verziert das Giebelwappen der gegen den See hin orientierten Nordostfassade. Das recht steile, leicht geknickte, mit Biberschwanzziegeln gedeckte Giebeldach trägt auf der Südostseite eine grosse Lukarne mit ebenfalls geknicktem Giebeldach und verzierten Flugsparren. [pzi]
Inschrift am Sturz eines Kellerfensters. Südöstliche Trauffassade, nach der Restaurierung von 1984.
Inschrift am Sturz eines Kellerfensters. Südöstliche Trauffassade, nach der Restaurierung von 1984.