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Lieber Daniel (Bochsler),
Danke, für Deinen Kommentar zu unserem letzten Post und dem entsprechenden Artikel im Tagesanzeiger! Dein Einwand ist berechtigt: Bei der Volksabstimmung wird es nur teilweise um jene Personen gehen, welche ich als dritte Generation bezeichnet habe (alle, die mindestens einen Grosselternteil aber keinen Elternteil haben, der im Ausland geboren ist). Da ich keine Auskunft über die Staatsbürgerschaft der Grosseltern habe und es sich in meinem Sample um Schweizer Staatsbürger handelt, kann ich nur eine Annäherung an die Zielgruppe der Initiative machen (die bekanntlich sehr klein ist). Wie Du richtig sagst, geht es in erster Linie (so viel ich weiss aber nicht nur) um jene Personen, bei denen alle vier Grosselternteile im Ausland geboren sind. In unten stehender Grafik habe ich deren Links-Rechts-Positionierung mit all jenen die nur ein, zwei oder drei im Ausland geborene Grosselternteile haben, verglichen. Es gilt dabei nochmals darauf hinzuweisen, dass das Sample sehr klein ist (für diese Analyse N=112).
Die Abbildung zeigt keine Korrelation zwischen Anzahl im Ausland geborener Grosseltern und Links-Rechts-Positionierung. Die Respondenten mit zwei im Ausland geborenen Grosseltern stehen jedoch weiter links als alle anderen. Dieser Unterschied ist aber statistisch (knapp) nicht signifikant. Für Aussagen zwischen den Gruppen bezüglich Wahlentscheid wird die Anzahl Respondenten leider definitiv zu klein.
Herzliche Grüsse,
Oliver