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Seine spektakuläre Glaspyramide im Innenhof des Louvre-Museums in Paris machte I. M. Pei weltberühmt. Jetzt erhält der im letzten Mai verstorbene US-amerikanischchinesische Architekt eine eigene Stiftung in Zürich. Deren Präsidentin ist in der Limmatstadt für eine andere Rolle bekannt:
Es ist Jiang Wenyan, die Gründerin der chinesischen Drohnenfirma Yuneec.Seit 2016 betreibt sie mit ihrem Unternehmen ein Entwicklungszentrum in Schlieren. «Es ist wie ein Traum, der nun in Erfüllung geht», erzählt Wenyan über ihr neues Vorhaben. Wie kommt eine Tech-Entrepreneurin dazu, sich für das Erbe eines Architekten zu engagieren?
Die Unternehmerin kam über ihren Freundeskreis in New York in Kontakt mit I. M. Pei. Später lernte sie auch dessen Sohn Chien Chung Pei kennen, zweite treibende Kraft hinter der Stiftung. Die I. M. Pei Foundation soll die Vision und Weltsicht des legendären Architekten künftigen Generationen vermitteln. Als Erstes planen Wenyan und der jüngere Pei eine gedruckte Retrospektive der Bauwerke von I. M. Pei. Später möchten sie unter anderem regelmässig einen Preis verleihen.
(mbü)