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Eine lebhafte Debatte, einige Kontroversen, aber keine Sensationen: Auch nach der dritten Fernsehdebatte der demokratischen Präsidentschaftsbewerber marschiert Ex-First Lady Hillary Clinton weiter auf die Spitzenkandidatur zu.
Inhaltlich lieferte die dritte Debatte keine grossen Überraschungen: Bei ihrem Auftritt am Samstagabend (Ortszeit) in Manchester (New Hampshire) lieferten sich Clinton, der unabhängige Senator Bernie Sanders und der Ex-Gouverneur von Maryland, Martin O'Malley, vor allem Auseinandersetzungen über die Syrien-Strategie, eine Verschärfung der US-Waffengesetze und die künftige Besteuerung der Mittelschicht.
Aber insgesamt stimmten die Bewerber in den meisten Punkten überein – und die Debatte blieb im Ton bei weitem höflicher und freundlicher als die bisherigen Fernsehdiskussionen der republikanischen Präsidentschaftsbewerber.
Clinton hat zwar im bisherigen Rennen um die Spitzenkandidatur der Demokraten in Sanders einen stärkeren Widersacher gefunden als erwartet. Aber sie führt in jüngsten Umfragen US-weit in einem Verhältnis von 2:1 vor dem Senator, der sich selbst als Sozialist bezeichnet. O'Malley liegt weit abgeschlagen auf dem dritten Platz. Praktisch niemand zweifelt daran, dass der Ex-Aussenministerin die Spitzenkandidatur zu nehmen ist. (wst/sda/dpa)
Der frühere US-Präsident Donald Trump hat seinem Nachfolger Joe Biden knapp ein Jahr nach dessen Amtsantritt komplettes Versagen vorgeworfen. «In weniger als einem Jahr hat Joe Biden mit den radikalen Demokraten unser Land an den Rand des Ruins gebracht», sagte Trump am Samstagabend (Ortszeit) bei einer Rede vor Anhängern in Florence im Bundesstaat Arizona. Bidens Kurs sei ein Desaster. «Unser Land wird zerstört», sagte Trump. Biden war am 20. Januar 2021 als US-Präsident vereidigt worden.