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"Ich denke, dass es möglich ist", sagte der Chef des US-Notenbankablegers in New York am Dienstag dem Fernsehsender Fox Business Network. "Wir nähern uns dem Zeitpunkt, zu dem es aus meiner Sicht angemessen ist, die Zinsen anzuheben", fügte er hinzu. An den Terminmärkten habe sich unter den Investoren eine zu große Gelassenheit mit Blick auf eine Straffung der Geldpolitik breitgemacht, warnte Dudley. Die Wirtschaft werde sich im zweiten Halbjahr voraussichtlich besser entwickeln. Wenn sich die Notenbank dieses Jahr zu einer Zinserhöhung entschließe, sei dies vor dem konjunkturellen Hintergrund als gutes Zeichen zu werten.
Mit seinen Aussagen zu einer möglichen Zinserhöhung noch im September drückte Dudley den Euro an den Devisenmärkten unter 1,13 Dollar. Seit der Zinswende vom Dezember 2015 hält die US-Zentralbank Federal Reserve den Schlüsselsatz zur Versorgung der Banken mit Geld in einer Spanne zwischen 0,25 und 0,5 Prozent. Viele Fed-Beobachter rechnen frühestens zum Jahresende mit einem weiteren Schritt nach oben - wenn das Rennen um das Weiße Haus beendet ist. Dudley sagte, die US-Wahl spiele für die Geldpolitik keine Rolle.
(Reuters)