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swissinfo.ch besuchte das Velodrom und Trainingszentrum des Radsport-Weltverbandes (UCI) in Aigle im Kanton Waadt, wo sich die junge kubanische Bahnfahrerin Lisandra Guerra Rodriguez auf die Olympischen Sommerspiele in London vorbereitet.
Die 24-Jährige ist eine von hundert Radfahrern aus weniger entwickelten Ländern, die im Rahmen eines Entwicklungsprogramms des international anerkannten Radsport-Weltzentrums in der Schweiz trainieren können. Dieses 4-Millionen-Franken Programm wird finanziert von der International Cycling Union (UCI), nationalen Radverbänden und Regierungen.
Seit seiner Eröffnung vor zehn Jahren wurden im Zentrum fast 600 Athletinnen und Athleten aus über 100 Ländern von professionellen Trainern betreut. Das Entwicklungsprogramm auf höchstem Niveau beinhaltet auch Sprachkurse in Englisch oder Französisch, Computerkurse und Lektionen zu Doping-Prävention und Ernährung. Aus dem Programm gingen bisher zwei Olympiamedaillen (Silber und Bronze) und 32 Weltmeistertitel hervor.