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Der Schweizer Frauen-Nationaltrainer Timo Lippuner hat für die Vorbereitung für die entscheidenden Spiele der Qualifikation für die CEV Europameisterschaft 2019 zwei Freiburger Volleyballerinnen aufgeboten. Neben Méline Pierret aus Corminboeuf (Neuenburg UC), die schon länger zum Team gehört, wurde erstmals auch Flavia Knutti fürs Elite-Team berücksichtigt. Die Düdingerin spielt in dieser Saison an der University of Northwestern Ohio (USA). Aufgeboten hat Lippuner mit Thays Deprati, Samira Sulser und Sarina Brunner auch drei Spielerinnen des TS Volley Düdingen. Für die 21-jährige Brunner ist es eine Premiere.
Gute Ausgangslage
Die Schweizerinnen starten am 26. Dezember mit 16 Spielerinnen ins Trainingslager. Sechs Tage später reist das Team dann mit 14 Spielerinnen nach Spanien und wird sich gemeinsam mit dem Gastgeber auf die wichtigen Spiele vorbereiten. Aufgrund der kurzen Vorbereitungszeit setzt Lippuner grösstenteils auf das eingespielte Kader vom letzten Sommer. Mit Sarah Trösch und Julie Lengweiler (beide Neuenburg UC) kehren neben den Neuzugängen Brunner und Knutti zwei damals verletzte Nationalspielerinnen ins Team zurück.
Mit neun Punkten aus vier Spielen und sechs Punkten Vorsprung auf Verfolger Österreich haben sich die Schweizerinnen im Sommer eine sehr gute Ausgangslage geschaffen. Am 5. Januar tritt das Team auswärts gegen die Kroatinnen an. Vier Tage später folgt der mögliche Showdown gegen Österreich. Aus diesen beiden Partien benötigen die Schweizerinnen nur noch einen Punkt, um ohne Rechnereien an die EM fahren zu können. Noch nie hat es ein Schweizer Nationalteam geschafft, sich via Qualifikation für eine EM-Endrunde zu qualifizieren.ms/sda