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Bevor Ärzte zulasten der Grundversicherung Patienten behandeln dürfen, sollen sie nachweisen, dass sie die Sprache ihres Arbeitsortes gut beherrschen. Diese Anforderung will die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerates (SGK-SR) in der Vorlage über die Zulassung von Leistungserbringern verankern.
Ärzte sollen in einer Prüfung nachweisen, dass sie die Sprache ihres Arbeitsortes kompetent verwenden können. Faktisch müssten sie das zweithöchste Niveau (C1) erreichen. Laut diesem Sprachniveau müssen sie fliessend, differenziert und praktisch fehlerfrei kommunizieren können und innerhalb des eigenen Arbeitsgebietes dazu beitragen oder ein alltägliches Gespräch aufrechterhalten.
Von der Prüfung dispensiert würde, wer eine Schweizer Maturitätsprüfung bestanden oder das Medizinstudium in der Amtssprache der Tätigkeitsregion abgeschlossen hat.
Diese Vorgaben will die Kommissionsmehrheit im Gesetz verankern (8 zu 5 Stimmen, Art. 37 Abs. 1). Eine Minderheit will es dem Bundesrat überlassen, wie er die notwendige Sprachkompetenz feststellen will.