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Craniosacral-Therapie ermöglicht uns, Schmerz, Trauma und Leid in einen inneren, tiefen Raum einzubetten und dadurch Linderung zu erfahren.
Ein Kontakt zur eigenen inneren Tiefe ist ein essentielles, menschliches Bedürfnis. Durch diesen Kontakt kommen wir mit uns in Berührung. Die daraus entstehende Weichheit hilft, Symptome und Spannungen nicht gewohnheitsmässig zu bekämpfen. Um körperliches, emotionales und mentales Unwohlsein in ein Gleichgewicht zu bringen, kann es nicht umgangen oder bekämpft werden.
Im gefühlten Schmerz, in der konfrontierten Erfahrung und in der ausgehaltenen Spannung liegt das Potenzial zu verbesserter Gesundheit, innerer Ruhe und Ausgeglichenheit.
Die Geschichte der craniosacralen Behandlungsform reicht zurück in die Anfänge des letzten Jahrhunderts. Der Name setzt sich aus den Begriffen Cranium/Schädel und Sacrum/Kreuzbein zusammen. Schädel und Kreuzbein als oberer und unterer Pol des menschlichen Körpers bilden mit Gehirn und Rückenmark eine Einheit, in der die cerebrospinale Flüssigkeit pulsiert. Sie trägt und umgibt das Gehirn, fliesst durch die Wirbelsäule und umfasst so wesentliche Aspekte des Nervensystems. Durch ihre charakteristische, rhythmische Pulsation erfasst und nährt sie den ganzen Körper. Ihr Fluss beeinflusst Entwicklung und Funktionsfähigkeit des Menschen.
Bei einem Ungleichgewicht in diesen Systemen kann durch sanfte Berührungen der Knochen, Membranen und des Bindegewebes die Harmonie wieder hergestellt werden. Das Nervensystem kommt zur Ruhe. Stress löst sich auf.