Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/63428

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird eingeladen, eine nationale Präventionsstrategie im Sinne der primären und sekundären Prävention zur Förderung der Gesundheit und der Autonomie im Alter zu initiieren und die dafür notwendigen rechtlichen Grundlagen zu schaffen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>In der Botschaft vom 16. Februar 2005 zum Bundesgesetz über die Neuordnung der Pflegefinanzierung (BBl 2005 2033) hat der Bundesrat die Stärkung der Prävention als kostendämpfende Begleitmassnahme aufgenommen. Dabei steht die Prävention der Pflegebedürftigkeit im Vordergrund. Konkret sollen Ansätze gefördert werden, die es den Betroffenen trotz funktionalen Beeinträchtigungen erlauben, ein selbstbestimmtes und selbstständiges Leben zu führen. Dies mit dem Ziel, eine gute Lebensqualität zu erhalten und die Zahl der Einweisungen in Pflegeheime zu reduzieren. Im Rahmen des Projektes "Altern und Gesundheit" hat das Bundesamt für Gesundheit erste Schritte ausgelöst.</p><p>Aufgrund des geltenden Rechtes ist es Aufgabe der Kantone und der Gemeinden, konkrete Programme zur Gesundheitsförderung und Prävention im Alter zu erarbeiten und umzusetzen. Der Bund ist jedoch im Rahmen der vorhandenen Ressourcen und zusammen mit den Kantonen bereit, die Erarbeitung einer nationalen Strategie zur Förderung der Gesundheit und Stärkung der Autonomie im Alter zu initiieren und dabei eine Koordinationsfunktion zu übernehmen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.