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Die Mehrheit der Deutschen lehnt das Gendern in Stellenanzeigen ab. Die hat eine Umfrage des Marktforschungsunternehmens Respondi im Auftrag der Königsteiner Gruppe ergeben, wie das „Redaktionsnetzwerk Deutschland‟ vom 12. Mai 2021 berichtet. Demnach sprechen sich 62 Prozent der Befragten dafür aus, dass Stellenanzeigen nicht gegendert werden müsste, 38 Prozent sind dafür. Am höchsten war die Zustimmung bei den 20- bis 29-Jährigen mit 51 Prozent. Unter den 30- bis 39-Jährigen sind 42 Prozent für das Gendern von Stellenanzeigen, bei den Altersgruppen darüber (40–49 und 50–59) waren es jeweils nur ein Viertel (25 Prozent) der Befragten.
Für die Umfrage wurden rund 1000 weibliche und männliche Arbeitnehmer, die sich in den letzten 12 Monaten in einem Bewerbungsprozess befanden, befragt.In Deutschland müssen aufgrund des Allgemeine Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) Stellenausschreibungen geschlechtsneutral formuliert sein oder einen Hinweis „männlich/weiblich/divers“ enthalten.
Die Debatte um die Gendersprache macht auch vor Promis nicht halt. Auch H.P. Baxxter, Sänger und Frontman von „Scooter‟, verkündete klar seinen Unmut über das Gendern in der „Radio Hamburg“-Morningshow, berichtet das Musikmagazin „Rolling Stone‟ vom 12. Mai 2021. Ein Gendern der Sprache würde Frauen nicht weiterhelfen, in der Gesellschaft akzeptiert zu werden: „Das hat ja nichts damit zu tun, dass man Frauen akzeptiert, es ist einfach nur eine Verunglimpfung der Sprache und sagt nichts weiter aus“, so der 57-Jährige