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Beschrieb des Bauwerks
Die beiden Überführungen L31 und L32, in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts erstellt, sind Bestandteil der A12 Bern - Fribourg (Stadttangente Nord). Die Brückenlänge beträgt beim Objekt L31 80 m und beim Objekt L32 60 m. Beide Bauwerke sind als Dreifeldträger mit Spannweiten zwischen 20 - 30 m als Hohlkastenquerschnitte erstellt worden. Sie wurden im Zuge der Erneuerung der Stadttangente verbreitert und instand gesetzt. Die Verbreiterungskonstruktionen sind als vorgespannte Vollquerschnitte ausgebildet und biegesteif mit den bestehenden Überführungen zusammenbetoniert. Der Bau der Verbreiterung und die Instandsetzung erfolgte unter Verkehr im Zuge der Sanierung der Stadttangente in den Jahren 2008 bis 2010.
Funktion innerhalb des Projektes
Projektleitung vom Massnahmenkonzept bis zur Ausführungsplanung. Bauleitung für Verbreiterung und Instandsetzung. Abschnittsbauleitung 2008/09 für Los C7 Weyermannshaus.
Besonderheiten im Projekt
Die Verbreiterung von Brücken unter ständiger Offenhaltung zweier Fahrspuren stellt eine komplexe Aufgabe dar. Insbesondere die Überführung L32, bei welcher die Spannweiten der Verbreiterung aus geometrischen Gründen nicht analog der bestehen-den Überführung angeordnet werden konnte, bedurfte einer sorgfältigen statischen Analyse.
Der Zusammenschluss von bestehender Brücke und Verbreiterung bedarf einer ausgereiften konstruktiven Durchbildung. Damit der Fugenschluss so spät wie möglich, d.h. nach erstem Abklingen von Kriechen und Schwinden, ausgeführt werden kann, sind die konstruktiven Anforderungen an Schalung und Bewehrung frühzeitig zu planen.
Die Instandsetzung der bestehenden Überführungen erfolgten ebenfalls unter Verkehr und mussten auf die Hauptarbeiten des Los C7 Weyermannshaus abgestimmt werden.