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14. Apr 2020
Zwei ehemalige Schüler und eine Schülerin aus Wil SG, erinnern sich im Gespräch an Dilemmageschichten zurück, die sie in der Primarschule diskutiert haben.
Können sich junge Erwachsene nach über 10 Jahren noch an ihren Unterricht in der Mittelstufe erinnern? Gespannt auf eine Antwort treffe ich die drei in ihrem ehemaligen Schulzimmer in Wil. «Das sah aber in unserer Zeit anders aus, an jener Wand hingen doch viele farbige Bilder, als wir Rom als Thema
hatten», sprudelt es aus Linda heraus. Der Einstieg scheint geglückt, es klingt wie an einer Klassenzusammenkunft. Doch heute geht es um Dilemmageschichten (nach Konstanzer Methode).
Welche Assoziationen verbinden die drei mit diesem Begriff? Raphael hat sich
vorbereitet, sein altes Arbeitsheft mit dem selbst gestalteten Titelbild liegt vor ihm. «Das übergeordnete Thema der Lehrerin war ‹Ich sehe es so! Wie siehst es du?›. Daraus entwickelten sich die Diskussionen». Linda erinnert sich an die Farben grün und rot. «Damit mussten wir einzelne Sätze über Situationen
im Unterricht danach beurteilen, ob wir sie gerecht oder ungerecht finden.» Und Johannes sind besonders die Fragen der Geschichten geblieben: Soll man die Oma zuhause betreuen oder in einem Altersheim anmelden? Soll ich den Kollegen verpfeifen, der irgendetwas mit Drogen zu tun hat?
Interessiert?
Sind Sie interessiert, an einem Beratungsnachmittag mehr über die Arbeit mit Dilemmageschichten
zu erfahren? Melden Sie sich per Mail bei: <email-pii>
Bei genügend Interesse organisiert der Schulverlag plus in der zweiten Hälfte 2020 eine Veranstaltung.