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Der QR-Code – woher er kommt und seine Vor- und Nachteilen
Seid Beginn der Popularität der Smartphones, sind die sogenannten QR Codes immer mehr in die Mode gekommen. Nicht nur dass man diese Codes an Plakaten, Flugzettel oder auch in Zeitschriften findet, sie werden sogar für außergewöhnliche dinge genutzt. Zum Beispiel für Visitenkarten wobei in dem QR Code der Inhalt der Visitenkarte steht, oder einfach nur als einen lustigen Aufdruck auf T-Shirts. Wobei dann auf dem Handy, womit dieser Code abgelesen wird, ein lustiger Spruch steht. Oder auch ein witziger Satz wie: „Scan mich nicht, sprich mich an.“.
Der QR Code hat tatsächlich auch einen festen Ursprung. Der QR Code wurde entwickelt, um die Logistik des Automobilkonzern Toyota zu verbessern. Um genauer zu sein, um eine Markierung von Baugruppen und Komponenten durchzuführen.
Die quadratische Matrix aus dem der QR Code besteht, setzt sich nur aus schwarzen und weißen Punkten zusammen. Diese schwarzen und weißen Punkte stellen codierte Binärdaten dar. Zur Orientierung dienen spezielle Markierungen an drei Ecken des Quadrats.
Mit der Zeit haben sich mehrere Standards entwickelt, diese wären:
AIM International im Jahr 1997
JIS X 0510 im Jahr 1999
ISO/IEC 18004:2000 im Jahr 2000
Erweiterung des JIS X 0510 um Micro-QR-Code im Jahr 2004
ISO/IEC 18004:2006 im Jahr 2006
Hierzulande, also in Deutschland ist der QR Code trotz seines vielseitigen Verwendungsbereiches nicht als Standard eingetragen. Allerdings ist er in den Ländern Japan, China, Südkorea, Vietnam und Singapur als offizieller Standard eingetragen. Eine japanische Aufenthaltsgenehmigung hat neben den Angaben zur Person selbst auch einen QR Code mit aufgedruckt, mit dessen Hilfe ein schnelles Auslesen der Daten möglich ist.
Ein großer Irrtum ist beispielsweise das der EAN-Code, den man auf allen Artikeln in einem Geschäft findet, Daten, wie zum Beispiel den Preis enthält. Dies stimmt jedoch in keinem Fall. Ein EAN-Code enthält lediglich eine Anzahl verschiedener Zahlen. Mithilfe dieser im EAN-Code enthaltenen Zahlen kann zum Beispiel eine Kasse den Preis im Kassen-Computersystem abrufen, wenn die Kassiererin den EAN-Code an der Kasse einscannt. Der EAN Code ist wertlos, sofern keine Bezugsquelle für die Daten existiert.
Wäre an dieser Stelle nun ein QR Code auf dem Produkt aufgedruckt, wäre eine Kasse in der Lage, ohne einem Server für das Kassensystem zu arbeiten. Allerdings wären hier wieder große Nachteile. Zu einem müsste die Herstellerfirma des jeweiligen Produktes für den Laden, in dem das Produkt verkauft wird, einen individuellen QR Code generieren und aufdrucken, das wiederum würde die Aufwandskosten des Produktes enorm steigern. Oder das Geschäft, welches das Produkt an den Endverbraucher verkauft, müsste die QR Codes selber drucken und nun auf jedem Exemplar diesen QR Code aufkleben.
Sollte sich nun was im Preis des Artikels ändern, müssten wieder neue QR Code Etiketten angefertigt werden, welche die neuen Daten enthalten.
Würde ein QR Code wiederum nur die EAN-Codes also die Zahlen enthalten, wäre eh alles wieder sinnlos, da wieder ein Kassensystem Server bereitstehen müsste, an dem die Daten abgerufen werden können.
Im Verkauf mit Scannerkassen lohnt sich in der Sicht ein EAN-Code wiederum mehr, da bloß der Datensatz im Server des Kassensystems geändert werden muss und somit sich die geändert auf alle Exemplare der jeweiligen Ware ausbreitet.
Die wirtschaftliche Nutzung von QR Codes ist hierbei wirklich nur auf Lager und Logistik beschränkt. Allerdings hat sich der QR Code nun auch im privaten Nutzen ausgebreitet, oder auch im Bereich der Zeitschriften. Der wirkliche Kult der hierzulande immer beliebter wird, stammt aber tatsächlich aus Japan. Im Land der aufgehenden Sonne haben Privatleute angefangen, den QR Code für ihre eigenen Zwecke sinnvoll zu nutzen.
Dank diverser Internetseite, diese gibt’s auch im deutschsprachigen Internet, kann jeder seine eigenen QR Codes schnell, einfach und kostenlos generieren lassen.
Bei Zeitschriften ist es beispielsweise so, dass mit Hilfe von QR Codes Weblinks oder andere Informationen welche für Smartphones und PDA’s brauchbar sind verbreitet werden können, ohne dass der Endbenutzer viele Daten abschreiben braucht.
Dieser scannt die Daten bloß mit seinem Handy ein und hat das Ergebnis gleich auf dem Schirm. Es kam sogar auch schon vor, dass sich Leute ein T-Shirt mit einem QR Code bedrucken lassen haben, hinter dem sich dann die Domain ihrer eigenen Webseite oder ihre E-Mail-Adresse oder ICQ Nummer befand. Die Kreativität ist bei den Inhalten der QR Codes praktisch keine Grenzen gesetzt.