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Zwei Chöre, vier Solist_innen, ein Orchester, ein Dirigent
Der «schmaz – schwuler männerchor zürich», der «Konzertchor Singkreis Egg» mit dem professionellen Orchester «La Chapel-le Ancienne» und vier renommierten Solist_innen unter der Leitung von Ernst Buscagne.
Sa., 12.11.2016, Reformierte Kirche Zürich Oberstrass, 19:30 Uhr
So., 13.11.2016, Reformierte Kirche Egg, 17 Uhr
Laura Missuray, Sopran
Michaela Unsinn, Mezzosopran
Tae Jin Park, Tenor
Fabrice Raviola, Bass
Ernst Buscagne, Leitung
Das Programm wird eröffnet mit der Ouvertüre und der Eröffnungsszene aus Gioachino Rossinis (1792-1868) erster erfolg-reicher Oper «Tancredi», welche der noch junge Meister im Alter von nur 20 Jahren komponierte. Sie wurde am 6. Februar 1813 im «Teatro La Fenice» in Venedig uraufgeführt und be-deutete für den jungen Rossini den Aufstieg in die erste Riege der Opernkomponisten.
Auf das Frühwerk Rossinis folgt Giuseppe Verdis (1813-1901) «Stabat Mater» aus den «Quattro Pezzi Sacri». Verdi vollendete die letzte Komposition vor seinem Tod im Jahr 1897, konnte der Uraufführung seines Spätwerkes indes aufgrund seines schlechten Gesundheitszustandes nicht mehr beiwohnen.
Das Hauptwerk und den Höhepunkt des Programms bildet das «Stabat Mater» von Gioachino Rossini. Nachdem Rossini mit «Guillaume Tell» sein erfolgreiches Opernschaffen abgeschlossen hatte, begann er 1831 mit der Arbeit an seinem «Stabat Mater». Das 1841 vollendete kirchenmusikalische Hauptwerk des Komponisten feierte im Januar 1842 in Paris seine Uraufführung. Das Werk wurde von Publikum und Kritik begeistert aufgenommen.
Für die beiden Chöre stellt das Programm einen besonderen Ausflug ins Opernrepertoire dar. Während die Oper «Tancredi» mit einer Männerchorbesetzung gesungen wird, sind beide «Stabat Mater» gänzlich von der Tradition der Opernchöre geprägt, in denen der Chor als tragender Klangkörper der musikalischen und szenischen Ereignisse in Erscheinung tritt.
Das Programm «Stabat mater et magis» ist die zweite Zusammenarbeit des schmaz und des Konzertchores Singkreis Egg nach der Produktion des Mendelssohn-Oratoriums «Elias» im Jahr 2012.
Treibende Kraft hinter dieser Kooperation ist Ernst Buscagne, welcher beide Chöre seit Jahren leitet und die zwei verschiedenen Klangkörper mit der Erarbeitung unterschiedlicher Meisterwerke fordert und fördert.