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Nach einem akutem Koronarsyndrom haben Patienten ein hohes Risiko für weitere kardiovaskuläre Erkrankungen. Dabei spielen atherosklerotische Plaques eine entscheidende Rolle, denn bis zu 75% der akuten Koronarsyndrom-Episoden werden durch eine Plaqueruptur ausgelöst. Es ist bereits bekannt, dass ein niedriges LDL-C-Level zur Stabilisierung von Plaques beitragen kann. Die HUYGENS-Studie konnte nun zeigen, dass die frühe Zugabe des PCSK9-Inhibitors Evolocumab zur Statintherapie nach einem akuten Koronarsyndrom gut verträglich ist und zur Stabilisierung der vulnerablen Plaques beiträgt1. Dies unterstreicht die Relevanz eines frühen Einsatzes des PCSK9-Inhibitors zur maximalen LDL-C Senkung bei diesen kardiovaskulären Hochrisikopatienten.