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Demnach befasste sich die Behörde auch mit den Vorbereitungen auf ein mögliches Scheitern der Verhandlungen und rief Regierungen und Unternehmen auf, sich "auf allen Ebenen" auf alle möglichen Szenarien vorzubereiten.
Grossbritannien tritt Ende März aus der EU aus. Beide Seiten verhandeln seit Mitte 2017 über eine Vereinbarung, die einen möglichst reibungslosen Austritt ermöglichen soll.
Die Gespräche kamen aber in den vergangenen Monaten wegen Streits über die künftige Grenze zwischen Irland und Nordirland und unterschiedlicher Vorstellungen zu den künftigen Handelsbeziehungen kaum voran.
Bilanzziehen am Freitag
Ohne Fortschritte könnte der EU-Gipfel am Mittwoch kommende Woche entscheiden, die Vorbereitungen auf ein sogenanntes No-Deal-Szenario ohne Vereinbarung zu beschleunigen. Barnier sagte aber nach Angaben des Sprechers, die Gespräche mit der britischen Regierung würden "auf technischer Ebene" diese Woche fortgesetzt. Diplomaten zufolge wird die EU-Kommission am Freitag mit den Mitgliedstaaten Bilanz ziehen.
Die Kommission hatte bereits Mitte Juli EU-Länder, Regionen, Kommunen und Unternehmen aufgefordert, sich auf "alle Szenarien" mit Blick auf den Brexit vorzubereiten.
Denn ohne Einigung wird es danach auch keine Übergangsphase geben, in der Grossbritannien bis Ende 2020 noch im EU-Binnenmarkt und der Zollunion bleibt. Dann drohen durch wiedereingeführte Kontrollen starke Störungen des Waren- und Reiseverkehrs zwischen beiden Seiten.
(AWP)