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In Folge des Abstimmungsresultats vom 9. Februar 2014 über die Masseneinwanderungsinitiative sistierte die EU die Verhandlungen mit der Schweiz über die Teilnahme an den Programmen Erasmus+ (studentischer Austausch) und Horizon 2020 (Forschung).
Folgen für den studentischer Austausch
Um den europäischen Austausch weiterhin zu ermöglichen, genehmigte der Bundesrat im April 2014 eine Übergangslösung für das akademische Jahr 2014/15. Die Lösung priorisiert den studentischen Austausch, wobei der Bund für die Kosten aufkommt.
Für Studierende der UZH bedeutet dies, dass sie im Rahmen des Swiss-European Mobility Programme (SEMP) weiterhin am europäischen Austausch teilhaben können. Dies unter der Voraussetzung, dass die jeweilige Partneruniversität den neuen Bedingungen zustimmt.
Die Abteilung Internationale Beziehungen hat sich in den letzten Monaten intensiv darum bemüht, Abkommen mit Partneruniversitäten neu zu verhandeln und somit Austauschplätze zu sichern.
Insgesamt handelt es sich um 451 Fachabkommen mit Partnerinstitutionen, die neu verhandelt werden mussten. Der Abteilung Internationale Beziehungen ist es gelungen, 400 Abkommen neu abzuschliessen. 11 Partneruniversitäten haben sich entschieden, Abkommen mit Schweizer Hochschulen für das akademische Jahr 2014/15 auszusetzen. Dies betrifft insgesamt 17 Fachabkommen. Zurzeit warten 7 Studierende auf eine definitive Platzierung (Stand 1. Juli 2014).
Konsequenzen für Forschende
Schweizer Institutionen können im Status eines Drittlandes weiterhin am Programm Horizon 2020 teilnehmen, allerdings lediglich als Projektpartner. Die Förderung von Einzelprojekten aus der Schweiz ist im Rahmen von Horizon 2020 nicht mehr möglich. Um diese Situation zu entschärfen hat der Bundesrat hat am 25. Juni 2014 Übergangsmassnahmen beschlossen. Demnach kann der Bund Einzelprojekte direkt finanzieren. Ziel bleibt aber die erneute Vollbeteiligung am Programm.