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Die beim Ausbaggern einer Baugrube oder von Rohrleitungen anfallenden Erd-, Sand- oder Steinmassen nennt man Aushub. In der Regel verbleibt ein Teil der Muttererde und des tieferen Aushubs zum Wiederauffüllen an der Baustelle, der Rest wird abtransportiert und verkippt oder wiederverwendet. Soweit es sich nicht um Altlasten handelt, stellt der…
Ausfachung nennt man das Mauerwerk zwischen Stützen (z.B. aus Stahlbeton) oder (Holz)Fachwerk. Ausgefacht werden kann z.B. durch Betonplatten, Ziegelsteine oder Lehm-Strohverbindungen. Aufgrund ihres bloss füllenden Charakters können Ausfachungen keine tragende Funktion übernehmen.
Das Ausdehnungsgefäss ist ein Druckausgleichsbehälter der Zentralheizung, der überschüssiges Wasser auffängt.
Mit Ausblühungen bezeichnet man weisse Salzkrustenbildungen auf Feuchtigkeitsflecken an Wänden. Meist verschwinden sie von selbst, wenn die chemischen Verbindung von Mauerwerk und Mörtel abgeschlossen ist. Sie lassen sich durch eine Wurzelbürste oder durch 1:10 verdünnte Salzsäure entfernen. Falls sie immer wieder auftreten, ist eine Sanierung des Mauerwerks durch Isolieren oder…
Ausbaumasse: siehe Rohbaumass
Mit Ausbau bezeichnet man die Fertigstellung des Innenbereichs eines Gebäudes, nachdem der Rohbau erstellt und die Bauabnahme erfolgt ist. Der Ausbau umfasst z.B. Installationsarbeiten (siehe Elektoinstallationen, sanitäre Installationen), Fenster- und Türeinbau, Verputzen und Malerarbeiten.
Werden die Leitungen für Strom, Wasser, Gas etc. nicht in der Wand, sondern auf ihr verlegt, so liegen sie „auf Putz“. Bei Neubauten ist die Einplanung der unter Putz-Verlegung ohne besonderen Aufwand zu leisten, nicht aber bei nachträglichen z.B. Elektroinstallationen in Altbauten: Um das Aufstemmen der Wände zu vermeiden und…
Aufriss nennt man die Vorderansicht eines Gegenstandes, insbesondere eines Bauwerks, die auf der senkrechten Projektion ihrer Punkte auf die vertikale Aufrissebene beruht.
Asphalt besteht aus einer Verbindung von Bitumen mit Mineralstoffen und wird vor allem als Strassen-, Weg und Platzbelag oder als elastische Dehnfugendichtung verwendet.
Asbeststaub entsteht bei der Verarbeitung asbesthaltiger Baustoffe. Er verursacht Schleimhautreizung, Reizhusten, Atembeschwerden und Brustschmerzen bei den Bauhandwerkern, die sogenannte Asbestuose. Sie führt häufig zum Lungenkrebs. Deshalb ist – wenn schon nicht auf Asbest ganz verzichtet werden kann – beim Umgang mit unversiegelten Asbestprodukten unbedingt eine Staubmaske zu tragen (siehe kanzerogen).