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Das Wichtigste in Kürze
- Tiere sind wenig anfällig für Krankheiten durch Viren wie Corona.
«Sie gehören zu den kleinsten Säugetieren, aber sie können ausserordentlich lang leben.» Während Mäuse im Schnitt höchstens 18 Monate alt werden, erreichen bestimmte Fledermaus-Arten 20 Jahre oder sogar mehr.
«Sie scheinen bestimmte Mechanismen zu haben, die den Alterungsprozess verzögern», erläuterte Teeling. Mit Hilfe von Blutabnahmen und Gewebeproben der Fledermaus-Flügel erhofft sich das Team um die Wissenschaftlerin vom University College Dublin Erkenntnisse für den Menschen. «Wir können daraus lernen, wie wir länger gesund leben, wie wir gegen Krankheiten kämpfen können», betonte Teeling.
Denn Fledermäuse können selbst gefährliche Viren wie Ebola oder das Coronavirus in sich tragen, ohne dass es ihr Immunsystem aus der Bahn wirft. Deshalb wurden die Flugtiere zu Anfang der Corona-Pandemie auch verdächtigt, das Virus auf den Menschen übertragen zu haben - zu Unrecht, wie Wissenschaftler später betonten.
Das irische Forscherteam arbeitet mit dem Naturschutzverein Bretagne Vivante (Lebende Bretagne) zusammen. Er hat tausende Fledermäuse mit Chips versehen, um sie jedes Jahr aufspüren zu können.
Wer nun auf Unsterblichkeit hofft, dürfte allerdings enttäuscht werden, betont Wissenschaftlerin Teeling: «Es geht nicht um ewige Jugend», sagte sie. «Jedes Lebewesen muss einmal sterben.»