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Das Gesundheitsdepartement der US-Regierung hat Ende Februar 2018 angekündigt, 260 Millionen Dollar zur Unterstützung von Organisationen zur Verfügung zu stellen, die Dienstleistungen zur Familienplanung anbieten. Profitieren sollen jedoch nur Organisationen, die Abtreibung als Mittel der Familienplanung ausschliessen. Die „Planned Parenthood Federation of America“, grösste Abtreibungsorganisation der Vereinigten Staaten und Schwesternorganisation von „Sexuelle Gesundheit Schweiz“ (beide sind Mitglieder der IPPF), ist somit von den geplanten Subventionen ausgeschlossen. In Kraft treten soll die Massnahme im Mai 2018. Die Regierung von Donald Trump setzt mit dieser Ankündigung ein weiteres Zeichen für das Lebensrecht ungeborener Kinder und erteilt der Abtreibungsfinanzierung durch öffentliche Gelder eine weitere Absage.
In der Schweiz sind solche wegweisenden Zeichen für das Lebensrecht von staatlicher Seite bisher ausgeblieben. 2014 ist eine Volksinitiative mit dem Ziel, die Finanzierung der Abtreibung aus dem Leistungskatalog der obligatorischen Krankenversicherung auszuschliessen, gescheitert. Und in der Schwangerenberatung arbeiten alle Kantone seit Jahren mit Organisationen zusammen, für welche die Tötung eines ungeborenen Kindes eine valable „Lösung“ eines Schwangerschaftskonflikts darstellt.