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Tetanus wird durch das Bakterium Clostridium tetani ausgelöst, das Sporen bildet und unter Ausschluss von Luft sich entwickeln kann. Es sondert Tetanospasmin, ein Gift ab, das die Krankheit schlussendlich auslöst.
Durch kleine Verletzungen kann es in den Körper gelangen, bei Tieren oft durch Bissverlet-zungen. Über Blut- und Lymphsystem wandert der Erreger bis in das zentrale Nervensystem geleitet und wird dort an die Nervenzellen fixiert. Wird das Tier früh genug behandelt, stehen die Überlebenschancen gut.
Symptome
- Lustlosigkeit
- Schmerzen im Bereich der Kau-, Bauch und Rückenmuskulatur – das Tier nimmt durch die erhöhte Empfindlichkeit eine Schonhaltung ein
- Spasmus der Kaumuskulatur – der Kaumechanismus wird gelähmt
- Weitere schmerzhafte Muskelkontraktionen treten auf, die nicht kontrolliert werden können
- Entstellungen im Gesichtsbereich sind zu beobachten
- Schluck- und Atembeschwerden
Prävention
- Das Immunsystem kann mit Impfungen gestärkt werden, eine regelmässige Auffri-schung ist nötig. Fragen Sie Ihren Tierarzt.
Therapie bei Ansteckung
- Wird die Tetanusinfektion nicht behandelt, so führt sie in der Regel innerhalb von drei bis vierzehn Tagen zum Tod.
- Dann eine Erkrankung nachgewiesen werden, wird Ihr Liebling mit Tetanus-Hyperimmunglobin behandelt.
- Zusätzlich wird Antibiotika verabreicht
- Das Tier erhält ständig Beruhigungsmittel, um äussere Reize gering zu halten