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Quellensteuern – Änderungen ab 2021
Die Gesetzesrevision der Quellenbesteuerung des Erwerbseinkommens sowie die Totalrevision der Quellensteuerverordnung erfordern umfangreiche Umsetzungsarbeiten bei den Kantonen, den Arbeitgebern und dem von Swissdec laufend weiter entwickelten einheitlichen Lohnmeldeverfahren. Deshalb treten die Neuerungen erst am 1. Januar 2021 in Kraft.
Die Reform bezweckt den Abbau von Ungleichbehandlungen zwischen quellen- und ordentlich besteuerten Personen und die Einhaltung internationaler Verpflichtungen (BGE 136 II 241).
Kernstück der Neuregelung ist die Ausweitung der nachträglichen ordentlichen Veranlagung (NOV) und Beibehaltung der vorgängigen Erhebung der Quellensteuer.
Weiterhin unterliegen in der Schweiz ansässige quellenbesteuerte Personen der obligatorischen nachträglichen Veranlagung (NOV) ab einem jährlichen Bruttoeinkommen von CHF 120’000.00.
Neu:
- Auch in der Schweiz ansässige quellenbesteuerte Personen mit einem jährlichen Bruttoeinkommen unter CHF 120’000.00 können neu einen NOV beantragen.
- Ebenfalls „quasi-ansässige“ Quellensteuerpflichtige können neu einen NOV beantragen, d.h. Arbeitnehmende ohne Wohnsitz in der Schweiz, die ihr Einkommen jedoch im Wesentlichen aus einer in der Schweiz ausgeübten Tätigkeit beziehen.