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Eine gängige Methode und ein übliches Verfahren bei Steinbeschwerden ist den Harnleiter vorübergehend mit einer Schiene zu versehen. Dies geschieht mit einem Harnleiterstent (Pigtail), der über eine Blasenspiegelung von unten nach oben eingebracht wird.
Da dieser Stent an beiden Enden einen Kringel hat und somit örtlich stabilisiert wird, nennt man diesen Stent auch Pigtail (Schweineschwanz). Nach einer Pigtail-Einlage kommt es erstens reflektorisch zu einer Erschlaffung des Harnleiters. Somit entstehen eigentlich keine Koliken mehr. Zweitens wird der Urinabfluss gesichert, was die gefährliche Kombination von Infekt- und Harnstauung verhindert. Drittens kann nach der Pigtail-Einlage in einem erschlafften Harnleiter viel besser endoskopisch mittels Ureteroskopie operiert werden.
Ein Pigtail kann bis zu 6 Monate im Körper verbleiben, wobei die Verstopfungsgefahr nach 3 Monaten exponentiell zunimmt. Eine Pigtail-Einlage wird oft als erste Massnahme bei Harnleitersteinleiden angewandt.
Obligate Symptome bei liegendem Pigtail sind:
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