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Saison 2020/2021
Nun hat sich die Saison dem Ende zugeneigt und ich hatte ein bisschen Zeit, die Saison Revue passieren zu lassen.
Ich bin sehr gut ins Sommertraining gestartet, in Saas-Fee waren die Bedingungen hervorragend und ich konnte gut trainieren. Im Oktober bin ich eine Woche auf dem Stelvio gewesen und konnte dort in einer privaten Session trainieren. Leider war das Wetter anfangs Woche sehr schlecht, als dann gegen Ende Woche das bessere Wetter kam, hatten wir doch noch zwei sehr gute Tage. Das letzte Gletschertraining hatten wir dann auf dem Stubaier Gletscher. Dort durften wir eine Woche bei der Prime-Session mitfahren und konnten so von optimalen Bedingungen profitieren, ich konnte dort auch einige neue Tricks lernen.
Endlich stand der erste Wettkamp vor der Tür. Auf dem Glacier 3000 bin ich bei einem Fis-Slopestyle mitgefahren und wurde siebte. Im Final konnte ich leider meine Runs nicht mehr stehen, weshalb ich nicht ganz zufrieden war, dafür umso motivierter für die nächsten Wettkämpfe. Den ganzen Dezember waren wir auf dem Corvatsch und trainierten dort, denn am 22/23. Dezember wurde dort die Slopestyle-Schweizermeisterschaft des letzten Jahres nachgeholt. Im Training gleich vor der Qualifikation stürzte ich jedoch sehr unglücklich und habe mir so das Syndesmosenband am Fuss angezerrt, deshalb konnte ich leider nicht mitfahren.
Durch diese Verletzung verpasste ich die ersten zwei Weltcups der Saison. Ende Januar konnte ich dann aber wieder auf dem Schnee trainieren und auch wieder die ersten Wettkämpfe fahren. An den ersten beiden Europacups nach der Verletzung konnte ich gleich wieder aufs Podest fahren und wurde erste und zweite. Danach lief es mir wie am Schnürchen, ich konnte an den Wettkämpfen zeigen, was ich konnte und fuhr bei jedem Europacup aufs Podest, am einzigen Weltcup, den ich dieses Jahr bestritte habe, belegte ich den 17. Rang. Auch im Training lief es mir gut und ich konnte neue Tricks lernen, unteranderem lernte ich einen Backside Double 10 und bin somit erst die vierte Europäerin, die diesen Trick gelandet hat.
Zum Abschluss der Saison stand noch die Schweizermeisterschaft sowie das Europacupfinale auf dem Programm. Die Bedingungen auf dem Corvatsch waren die ersten beiden Tage sehr schwierig, aber trotzdem konnten wir den Bigair fahren. Leider lief es mir nicht nach Wunsch und ich landete auf dem siebten Rang, beim Slopestyle lief es mir deutlich besser, ich konnte meine Runs runterbringen und wurde am Europacup 2. und in der Schweizermeisterschaftswertung gewann ich. Somit wurde ich das erste Mal in meiner Karriere Elite Schweizermeisterin.