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vm Heer
Der Andere, Gründer Schnaptepürä, bemerkte: Die Entwicklung ist nicht aufzuhalten. Mit unserer Sache geht es vorwärts. Unaufhaltsam.
Der Andere teilte die Einstellung vollumfänglich, wie er mit Nachdruck betonte.
Nach einigen weiteren ausgetauschten Höflichkeiten entdeckten die Beiden, dass ihr Reden den Schrank nicht fülle. Mit grosser Sachlichkeit stellte Gründer Schnaptepürä schliesslich fest: „Wir können nicht nur einfach reden und planen und dann alles delegieren. Etwas müssen wir auch noch leisten.“
Ausnahmsweise herrschte nach dieser Bemerkung zwischen den Beiden für einmal Stille.
Die Stille entwickelt sich zu einem weiten Feld, weitet sich weiter aus als ein Schachbrett, wenn sie anhält.
Nur die Gedanken, die sich in sich selbst verlieren und nach allen Seiten davon gehen, können ihr Herr werden. Lärm ist in einem solchen Fall wie Salzsäure, die das Material, auf welches sie geworfen wird, vernichtet.
Mit einem Mal, wie bei einem gut eingespielten Team, meldeten sich beide Herren gleichzeitig zu Wort. Die beiden Sätze, die gesagt wurden, ähnelten sich in im Inhalt, auch wenn die benützten Worte ganz verschieden waren.
Gesagt wurde eigentlich nichts anderes, vielmehr gefragt: ob dieser Schrank wirklich das allerwichtigste Element der Geschäftsgründung darstelle? Der stand, aber vom eigentlichen Geschäft sonst nichts.
Diese zweifach gestellten Frage, die eigentlich als kleinmütige Bemerkung eingestuft werden konnte, besiegelte das Ende des Möbelstücks endgültig, welches nicht dazu taugte, die Geschäftstüchtigkeit der beiden Jungunternehmer zu fördern, gar zu beflügeln. Der Schrank wurde zur Seite geschoben. Er schwankte bedenklich. Er pendelte sich schliesslich wieder in seine Position ein.
Die beiden Männer beschauten sich den Raum, in welchem sie sich befanden und überlegten, ihre Kommentare austauschend, was neben dem Schrank sonst noch angepackt werden konnte, was nun zu tun sei, um den Mehrwert des Geschäfts zu steigern.
Vom Geschäft gebe es noch gar keine Spur, bemerkte der Eine. Also könne nicht von Mehrwert gesprochen werden.
Auf allen Seiten standen ausnahmslos Mauern, auf die Strasse hinaus in der einen eine grosse Fensterfront und im Rücken der beiden ohne Sinn und Zweck etwas verloren der Schrank. Besah man sich den Raum, so wurde sehr schnell klar, dass sich in diesem nichts vorwärts bewegte und ein Vorwärtskommen, angesichts dessen, was der Raum an Dynamik ausstrahlte, gar nicht möglich war in dem Zustand, der sich den Passanten bot.
Die beiden Männer blickten in ihr Trümmerland, aus welchem der Schrank wie eine moderne Ruine heraus ragte, durch das gigantische Fenster auf die Strasse hinaus und schwiegen vorerst.