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Ein Posting aus mehreren Bildern, die in den sozialen Medien kursiert, weist auf schlimme Hautschäden durch Gesichtsmasken hin. Das ist grösstenteils Unsinn, zeigt der Faktencheck.
Die «Horrorgalerie» zeigt unter anderem Bilder aus medizinischen Fachpublikationen, die Hautkrankheiten beschreiben. Die meisten wurden vor der Corona-Pandemie aufgenommen.
Diese Bildergalerie kursiert seit einiger Zeit in den sozialen Medien (Facebook, Screenshot: Daniela Gschweng)
Mehrere Bilder stammen aus der Online-Enzyklopädie «Wikipedia», andere aus Bilddatenbanken. Mit nur einer Ausnahme: das Bild einer italienischen Pflegerin, die Druckstellen von einer Atemschutzmaske an Nase und Wangen hat. Ihre Maske ist mit einem Mund-Nasen-Schutz aus Papier oder Stoff nicht zu vergleichen. Überdies wurde das Foto so bearbeitet, dass die Verletzungen schlimmer aussehen, als sie sind, fand das Recherchezentrum «Correctiv». Den Ursprung eines Bildes konnten die Faktenchecker nicht feststellen.
Das Bild einer italienischen Krankenschwester (li.) wurde nachträglich bearbeitet. (Screenshot und Vergleich: Correctiv.org, Originalbild: Valeria Zedde auf Instagram).
Masken können durchaus zu Pickeln und Juckreiz führen, wenn der Maskentragende sich beim Auf- und Absetzen mit unsauberen Händen ins Gesicht fasst. Eine völlig durchfeuchtete Maske kann ebenfalls zu Hautirritationen führen und sollte gewechselt werden.
Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors
keine