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Die Nachwuchswettkämpfer der Ringerriege Einsiedeln holten am Samstag neben drei Medaillen noch weitere vordere Klassierungen.
W.S. Die 24. Auflage des Sense-Nachwuchsturniers wurde von der Ringerstaffel Sense einmal mehr tadellos organisiert. Im Organisationskomitee wirkte auch der Einsiedler Dany Kälin mit, der seit einiger Zeit in der Westschweiz wohnt und bei Sense trainiert. Mit 160 Teilnehmern aus 18 Klubs war der Anlass ausgezeichnet besetzt. Mit Mäder aus Österreich und Rom kam es zu einem interessanten Vergleich mit dem Schweizer Nachwuchs. Besonders Italien hat im Ringsport einen grossen Schritt nach vorne gemacht und den Anschluss zur Weltspitze hergestellt. So gewannen die Italiener an den kürzlich durchgeführten Europameisterschaften in Rom mehrere Medaillen. Für die Schweiz holte Samuel Scherrer (Willisau) erstmals nach 75 Jahren als Zweiter wieder eine Medaille. Für die Schweiz ist es dritte Medaille an Kontinent- und Welttitelkämpfen innerhalb eines Jahres.
Dass die Ringerriege Einsiedeln über einige talentierte Nachwuchsringer verfügt, zeigte sich in den verschiedenen Gewichten und Altersklassen. Trotz eines Kampfes mit tollen Würfen verpasste Robin Biederer mit einer unglücklichen Niederlage das Podest als Vierter knapp. Gino Gugolz vermochte sich mit drei Siegen ebenfalls für das Duell um den dritten Platz zu qualifizieren. Er konnte sich dabei durchsetzen und durfte dafür die Bronzemedaille in Empfang nehmen. In der Klasse über 68 Kilogramm drang Martin Schönbächler mit zwei Siegen in den Final vor. Obschon er gegen einen älteren Konkurrenten verlor, holte er als Zweiter ein weiteres Edelmetall. Bei den Kadetten trat Jonas Kälin ein Kategorie höher als sein Stammgewicht an. Ohne Respekt vor den körperlich überlegenen Gegnern gelang ihm eine überzeugende Leistung. Mit drei Siegen erreichte er überraschend den Final. Um den Tagessieg musste er gegen einen Kaderringer den Kürzeren ziehen. In der gleichen Kategorie überstanden Jan Walker (8.) und Louis Gugolz (9.) ebenfalls die Vorrunde, schieden aber später aus. Magomed Dzwaradov rundete mit dem fünften Rang die gute Einsiedler Bilanz ab.
Trainer Urs Bürgler war zufrieden: «Die Einsiedler haben bei ihren Kämpfen schönes Ringen gezeigt. Gerade im Jugendbereich gibt es innerhalb einer Altersklasse grosse Unterschiede in der körperlichen Entwicklung, sodass man oft gegen grössere und stärkere Athleten kämpfen muss, die natürlich Vorteile haben. Auch wenn einige von unseren Jungs gegen solche Gegner verloren haben, glaube ich nicht, dass die anderen von der Technik her besser waren. Das ist mir besonders wichtig.» Die Verantwortlichen werden weiterhin auf die Jugend setzen und ihnen ein optimales Ringertraining, angeleitet von erfahrenen Trainern, anbieten.
Aus der Rangliste:
Jugend A: 2006 – 2008
34 kg: 4. Robin Biederer, 47 kg: 3. Gino Gugolz, + 68 Kg: 2. Martin Schönbächler
Kadetten: 2003 – 2005
60 kg: 5. Magomed Dzwaradov, 74 kg: 2. Jonas Kälin, 8. Jan Walker, 9. Louis Gugolz