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Rumpftraining ist seit den Neunzigerjahren immer bekannter geworden. Das Konzept des Rumpftrainings basiert auf der wissenschaftlichen Erkenntnis, dass bei Patienten mit chronischen Rückenschmerzen die zeitliche Abfolgen der Aktivierung von verschiedenen Rumpfmuskeln im Vergleich zu gesunden Personen gestört ist.
Diese Erkenntnis ist nicht neu, denn bereits in den Sechzigerjahren wurde nachgewiesen, dass bei Verletzungen und Schmerzen die Koordination zwischen Muskeln gestört sein kann. Ein Grund für den Koordinationsverlust ist die verzerrte Wahrnehmung der eigenen Körperbewegung, welcher von Verletzungen oder Schmerzen stammt welche mit dem Rumpftraining behoben werden können.
Mit Rumpfstabilität ist die Fähigkeit gemeint, eine bestimmte Rumpfposition, Stellung, Balance und Bewegungskontrolle während Körperbewegungen oder bei Halteaufgaben zuhalten.
Die Übungen im Rumpftraining von Strongback zielen darauf ab, die Stabilisierungskompetenz zu verbessern. Speziell basieren das weitverbreitete Rumpftraining unter anderem auf zwei zentralen Annahmen: Es gibt eine Gruppe von tiefliegenden Kernmuskeln im Rumpf. Diese funktionieren unabhängig von den oberflächlich liegenden Rumpfmuskeln. Durch das Rumpftraining kann gelernt werden, im Hinblick auf Alltagsbewegungen oder Bewegungen welche in Verbindung stehen zur ausgeübten Sportart diese Kernmuskulatur gezielt zu aktivieren. Eine Fehlfunktion dieser Kernmuskulatur führt zu einer schlechteren Rumpfstabilität, welche für Rückenbeschwerden verantwortlich ist.
Was bewirken Übungen im Rumpftraining von Strongback?
1. Es tut gut
Das Rumpftraining unterstützt sämtliche Bewegungen bei welchem unser Rumpf eine stabilisierende Funktion garantieren muss. Zum Beispiel beim Heben schwerer Lasten oder bei Kniebeugen.
2. Der untere Rücken wird stabilisiert
Ein starker unterer Rücken erfordert eine kräftige Rumpfmuskulatur. Diese Rückenstreckermuskulatur bildet jenes Korsett, welches Ihren Rücken aufrecht hält und Beschwerden langfristig behebt und verhindert.
3. Ihr Körper wird klüger
Rumpftraining verbessert die nervliche Verbindungen zwischen dem Gehirn und Körper. Als Resultat erhalten Sie ein hohes Maß an Körpergefühl und Kontrolle, was Ihnen im Alltag und vielen Sportarten zu gute kommt.
4. Verbesserte Flexibilität
Ein weiterer Vorteil, der sich hinter dem Rumpftraining verbirgt, ist die verbesserte Flexibilität. Starke Rumpfmuskeln reduzieren den Druck auf Ihren unteren Rücken, wodurch sich die Muskeln und Bänder besser ausdehnen und über den vollen Bewegungsradius verfügen können.
5. Verbesserte Atmung und Lungenkapazität
Wenn die Rumpfmuskulatur kräftig ist und ohne Einschränkung funktionieren kann, hat dies einen direkte Einfluss auf Ihre Fähigkeit tief ein- und auszuatmen. Mehr Luft bedeutet schließlich mehr Sauerstoff, wodurch sich Ihre Energie erhöht.
6. Weniger Schmerzen im unteren Rücken
Einige von uns haben mit Schmerzen im unteren Rücken. Die Gründe liegen oft in der schlechten Körperhaltung oder in dem Heben zu schwerer Lasten. Beide Ursachen werden mit Rumpftraining behoben.