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Der „Leaving Neverland“-Regisseur fordert die Vertriebsrechte von der Kew Media Group zurück. Das Pleite gegangene Unternehmen schuldet Dan Reed die Lizenzeinnahmen. Er sei ein grosses Risiko eingegangen, da er sich mit dem MJ Estate angelegt habe.
Die Vertriebsgesellschaft Kew Media Distribution hatte die Lizenzen für die Ausstrahlungen von „Leaving Neverland“ weltweit vertreten. Bereits bevor die Kew Media Group im Februar zerfiel, forderte Dan Reed deshalb die Rechte an seinem Skandal-Film zurück. Der Vertrag sei ungültig, da ihm das kanadische Vertriebsimperium die Lizenzgebühren der internationalen Verkäufe nicht ausbezahlt habe. Bisher blieb seine Kündigung aber erfolglos.
Nun soll alles verkauft werden, was von der kanadischen Firma übrig geblieben ist – darunter auch die Medienbibliothek mit „Leaving Neverland.“
Dan Reed gab gegenüber „Deadline“ zu verstehen, dass er vor Gericht ziehen werde, falls sein Film ein Bestandteil des Verkaufs der Kew Media Group bleibe.
Der Chef von Amos Pictures, erklärt:
„Wir sind ein kleines Unternehmen und Leaving Neverland ist ein großer Titel. Ich bin ein beträchtliches persönliches Risiko eingegangen, indem ich mich gegen das MJ Estate gestellt habe. Das ist nicht etwas, das man leichtfertig tut. Ich werde nicht zulassen, dass ihn mir jemand wegnimmt.“