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Saison 1999/2000:
Im 2. Semester des
Schuljahres 1999/2000 unterrichtete der Thusner Primarlehrer Martin Krättli im Sport die Mädchen der 5./6. Klasse Variel und der 6. Klasse Dorf (Jahrgänge 1987/88). Der überwiegende Teil der Klasse war sehr polysportiv veranlagt und im Sport hoch motiviert. Da es damals bei Volley Untervaz, wo Martin Krättli schon seit vielen Jahren Volleyballtrainings leitete, sehr harzig lief und er das Gefühl hatte, er sollte der Gemeinde, die ihm einen tollen Job garantierte, etwas zurück geben, fragte er die Mädchen an, ob sie Lust hätten, einmal pro Woche ein Volleyballtraining zu besuchen. Neun Spielerinnen waren neugierig und wollten es versuchen.
Saison 2000/2001
Ab August 2000 wurde somit jeden Dienstag von 17 - 18.30 Uhr in der neuen Turnhalle in Thusis Volleyball trainiert. Da es unter den 9 Mädchen immer wieder Ausfälle wegen Krankheit, Verletzung, Musik, Schule ... gab, wurden die Fühler nach neuen Spielerinnen ausgestreckt. So kamen Ende des Jahres 2000 zehn Mädchen der fünften und sechsten Klasse neu ins Training. Da es in der Region keine Minivolleyballturniere gab, wurde zu Beginn des Jahres 2001 bereits ein internationales (!) Turnier in Appenzell besucht. Die Konkurrenz (vor allem aus Deutschland) war sehr stark, beinahe übermächtig. Die Resultate fielen zum Teil ernüchternd aus, trotzdem konnte man sich im Mittelfeld platzieren, was doch schon ein schöner Erfolg war.
Saison 2001/2002
Immer nur trainieren macht keine Spass, so wollten die Mädchen an der Juniorinnen B Meisterschaft des GSGL (Glarus, St. Gallen, Graubünden, Liechtenstein, Ausserschwyz)teilnehmen. Da wir kein offizieller Verein waren, bekamen wir vom damaligen SVBV (Schweizerischer Volleyballverband; heute "Swiss Volley)) keine Lizenzen. Deshalb nahm Martin Krättli mit dem damaligen Präsidenten des VBC Cazis, Patrick Mottis, Kontakt auf, ob man unter dem Namen ihres Clubs Lizenzen bestellen und Meisterschaft spielen dürfte. Da in Thusis mit dem neuen Oberstufenschulhaus Compogna eine neue Turnhalle gebaut wurde, war es nun möglich, den Mädchen zwei Trainings pro Woche anzubieten. Neu wurde jeden Dienstag und jeden Freitag von 17 - 18.30 Uhr trainiert. Die erste Saison auf dem grossen Feld wurde hartes Brot gegessen. Bei den Jun. B2 belegte man unter acht Teams mit vier Siegen den zweitletzten Rang, punktgleich mit dem drittletzten. Irgendwo muss noch ein Video eines Meisterschaftsspiels vorhanden sein. Zudem besuchte man gemeinsam mit Juniorinnen aus Untervaz wiederum das grosse Minivolleyballturnier in Appenzell.
Saison 2002/2003
Wiederum wurde unter dem Namen VBC Cazis die Juniorinnen B Meisterschaft der 2. Stärkeklasse bestritten. Die Fortschritten waren enorm. Von 16 Spielen wurde 13 gewonnen und der 2. Rang erreicht, was zum Aufstieg in die 1. Stärkeklasse reichte. In Bündner Minitour belegten VimaThu 1 und 2 in der Kategorie 1987 und jünger Plätze im Podestbereich und in der Kategorie 1989 und jünger erreichten VimaThu 3 und VimaThu 4 die Ränge 1 und 2!
Saison 2003/2004
Diese Saison spielte in der Geschichte des VBC Viamala Thusis eine sehr wichtige Rolle. Ganz grosse Veränderungen bahnten sich an. Allerdings wusste zu Beginn der Saison niemand etwas davon. In der GSGL-Meisterschaft spielten wir immer noch unter dem VBC Cazis und stellten zum ersten Mal ein Juniorinnen A Team. In der 2. Stärkeklasse kam das junge Team aber bös unter die Räder, konnte von 16 Spielen nur deren 3 gewinnen und klassierte sich auf dem 8. und somit zweitletzten Rang. Besser lief es in der 1. Stärkeklasse der Juniorinnen B. 6 Siege aus 14 Spielen reichten für einen guten 5. Rang. Das Team war somit auch die beste Bündner Mannschaft in dieser Kategorie. In der Bündner Minitour konnten wir nur ein Team in der Kategorie 1988 und jünger melden, es klassierte sich auf dem 6. Rang.
Während der letzten beiden Jahren fragten immer wieder jüngere Spielerinnen (bzw. deren Eltern) an, ob ihre Töchter nicht bei uns Volleyball spielen dürften. Leider mussten wir diese Anfragen immer wieder negativ beantworten, da der Niveauunterschied einfach zu gross gewesen wäre. Wir verwiesen die Spielerinnen immer wieder an den VBC Cazis. Im Frühling verbesserte sich für uns auch die Hallensituation. Wir konnten die Halle
Compogna neu dienstags von 17 - 20 h benutzen und freitags von 17 - 22 h. Dies war auch bitter nötig, denn im April 04 starteten wir eine Volleyballschule und einige junge Mädchen traten neu ein. Aufgrund der mittlerweile stark angewachsenen Grösse drängte sich eine klare Vereinsstruktur
auf. So fand am 14. Mai 2004 im Variel-Schulzimmer der 5./6. Klasse die Gründungsversammlung des VBC Viamala Thusis statt. Als Präsident stellte sich Bruno Ritter zu Verfügung. Die Kassa übernahm Gaby Bürgy, als Aktuar fungierte Stephan Bürgy und Martin Krättli wurde TK-Chef.
Saison 2004/2005
In der GSGL-Meisterschaft gab es bei den Juniorinnen A2 eine Steigerung und es wurde der 5. Rang (unter 10 teilnehmenden Teams) erreicht, aus 18 Spielen wurde 18 Punkte erreicht. Mit 6 Punkten aus 12 Spielen resultierte bei den MB1 der zweitletzte Rang, aber man war immer noch das beste Bündner Team. In der Juniorinnen C Meisterschaft gab es für VimaThu einen 3. Rang (bestes Bündner Team) und bei den Mini C verlor man gegen Mauren-Eschen den Final hauchdünn, diese wurden dann an der Schweizermeisterschaft 6. In der Minitour gab es in der Kategorie 1989 und jünger einen überlegenen Toursieg und in der Kategorie 1991 und jünger gab es Podest- und Mittelfeldplätze. Unterdessen hatte der Club rund 35 Aktivmitglieder (alle unter 20 Jahre!).
Saison 2005/2006
Zum ersten Mal stellte der VBC Viamala Thusis ein Aktivteam an der Meisterschaft der GSGL. In der 4. Liga musste das junge Team (keine Spielerin älter als 19 Jahre alt) Lehrgeld bezahlen, holte aus 14 Spielen 12 Punkte und erreichte so den 5. Rang von 8 Teams. Bei den Juniorinnen A2 lief es immer besser und unter 11 Teams belegte das Team mit 30 Punkten aus 20 Spielen den guten 3. Rang. Die Juniorinnen B stiegen letzte Saison freiwillig ab, um neue Spielerinnen ins Team einzubauen. Dies gelang hervorragend und mit dem Punktemaximum stieg man wieder in die 1. Stärkeklasse auf. Bei den Juniorinnen C musste man sich wieder einmal Mauren-Eschen geschlagen geben und erreichte den sehr guten 2. Rang. Dies berechtigte zur Teilnahme an den Schweizermeisterschaften in Laufenburg. Dort hingen die Trauben sehr hoch und ohne Sieg, aber um viele Erfahrungen reicher, musste man, mit dem letzten Rang in den Taschen, die Heimreise antreten. Die U-14 wurden überlegen Regionalmeister und erreichten an den Schweizermeisterschaften in Giswil einen tollen 10 Rang (20 teilnehmende Teams). In der Minitour nahmen aus Thusis 7 Teams teil! Bei den Jahrgängen 1990 und jünger wurde VimaThu 1 Toursieger und bei den Jahrgängen 1992 und jünger resultierte ein dritter Rang als beste Klassierung. Immer mehr Spielerinnen drängten in den Club und nur wenige hörten auf; ab dieser Saison trainierten rund 45 Spielerinnen im Verein. Die Hallenkapazität in Thusis war erschöpft. Wir suchten nach neuen Möglichkeiten und durften ab Januar 06 die Turnhalle Flerden mittwochs von 17 - 22 h benutzen.
Dank der überaus grosszügigen Unterstützung der Pizzeria Bernina durften im Herbst 05 rund 25 Minivolleyballerinnen tolle VimaThu- Präsentationsanzüge in Empfang nehmen.
Zum ersten Mal wurde eine eigene Juniorin vom VBC Viamala Thusis als Beisitzerin in den Vorstand gewählt: Manuela Kunfermann.
Saison 2006/2007
In der 4. Liga des GSGL wurden zwar mit 14 Punkten aus 14 Spielen mehr Punkte geholt als letzte Saison, trotzdem reichte es unter 8 teilnehmenden Teams nur zu Rang 6. Und dies, obwohl man den späteren Aufsteiger (Pizol 3) zu Hause klar mit 3:0 geschlagen hatte. Bei den U-21-2 lief es gar nicht gut. Die Gruppe bestand aus nur 6 Teams, wobei eigentlich nur Walenstadt stark war. Das Team erreichte Rang 2, hatte aber gegen Walenstadt zweimal nicht den Hauch einer Chance. Erfreulich lief es dafür den U-18-1, die als Aufsteiger in einer grossen Gruppe (11 Teams) einen ausgezeichneten 4. Rang belegten. Zum ersten Mal konnte sogar eine zweite Equipe bei den U-18 ins Rennen geschickt werden. Diese Team platzierte sich in der 2. Stärke-klasse auf dem 7. Rang (Teams). Bei den U-16 ging man ganz klar als Favorit an den Start. Leider scheiterte das Team an den Nerven und wiederum an Mauren-Eschen und wurde "nur" zweite. Das Team durfte dafür an den inofiziellen Mini-C-Schweizermeisterschaften teilnehmen und holte sich dort
unter 16 Teams den 9. Rang. Sogar 8 Teams nahmen diese Saison an der Minitour teil. Bei den Jahrgängen 1991 und jünger gab es einen 3. und 5. Rang. Die ersten Plätze erspielten sich bei den Jahrgängen 1993 und jünger VimaThu 4 und 5. Im Oktober besuchten die 93er noch ein internationales Minivolleyballturnier in Rankweil (Feldkirch). Dabei konnten sie ganz überraschend das Turnier gewinnen.
Auf die GV 2007 erklärten Stephan und Gaby Bürgy ihren Rücktritt aus dem Vorstand. Für Stephan wurde neu Hansjürg Davatz als Aktuar gewählt und den Kassa-Job übernahm neu Manuela Kunfermann.
Saison 2007/2008
Es war eine fast perfekte Saison! Die 4. Liga wurde mit nur einer Niederlage (speziell dank routinierter Unterstützung) abgeschlossen, was den Aufstieg in die 3. Liga bedeutete. Die U-21-2 gewannen ihre Kategorie auch und werden in der nächsten Saison Erfahrungen in der 1. Stärkeklasse sammeln. Bei den U-18-1 wurde der Regionalmeistertitel hauchdünn verpasst. Punktgleich mit dem erstplatzierten Team reichte es leider "nur" zum zweiten Rang, VimaThu hatte aber zwei Sätze mehr verloren. Schade, denn eigentlich wäre Rang 1 möglich gewesen. Aber die Nerven und zum x-ten Male Mauren-Eschen hatten etwas dagegen. Bei den U-18-2 war die Konkurrenz sehr stark. Immerhin reichte es unter 6 Teams zum 4. Rang. Die U-16, U-14 und U-12-Teams wurden alle Regionalmeister und reisten an die Schweizermeisterschaften. Die U-12 beklagten Verletzungspech und klassierten sich in Genf im 13. Rang (20 Teams). In Magglingen durften die U-14 spielen und kamen leider nicht über den vorletzten Rang heraus (19. von 20 Teams). Allerdings mussten auch sie auf wichtige Spielerinnen verzichten. An den U-16-Schweizermeisterschaften in Frick erzitterte sich das Team unter die besten 8 Teams der Schweiz. Dort stand im ¼-Final der spätere Schweizermeister aus Obwalden auf der anderen Seite. VimaThu schnupperte an der Überraschung und entschied den ersten Satz für sich. Der 2. Satz war dann eine Machtdemonstration der Innerschweizerinnen. Im dritten und entscheidenden Durchgang lag unser Team beim Seitenwechsel noch vorne, dann setzte sich aber die Routine der Gegner durch. Danach ging leider nichts mehr und der 8. Rang wurde erreicht. Dafür brillierten die Mini-C an den inoffiziellen Schweizermeisterschaften in Goldach und holten dort mit einer tollen Leistung ganz überraschend den 3. Rang. In der Minitour belegte VimaThu in der Kategorie 1992 und jünger die Ränge 1 und 3, in der Kategorie 1994 und jünger nahmen 3 Teams teil und das beste erreichte Rang 4.
Im Herbst dieser Saison durfte das erste Damenteam dank dem grosszügigen Sponsoring der Frimen Beni + Co. und Restaurant Aquarium neue Präsentationsanzüge beziehen. Die Raiffeisenbank Mittelbünden sponsorte verdankenswerterweise die Dresses des Damenteams. Zudem durfte auch das U-18-1-Team dank der finanziellen Unterstützung der Firma Viktor Hossman + Sohn AG neue Dresses in Empfang nehmen.
An der GV im Juni 2008 trat Bruno Ritter als Präsident des VBC Viamala Thusis zurück. Als Nachfolgerin wurde Moni Bürgi gewählt.
Fortsetzung folgt...