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1963 schliessen sich Pocher (Torino) und Rivarossi (Como) in einer Aktiengesellschaft zusammen. Die Produktion der Modelleisenbahnen verbleibt bis 1966/67 in Turin und wird anschliessend nach Como verlegt. In Turin verbleibt die Herstellung der Automodelle im Massstab 1:8 und 1:13 sowie der weiteren Plastik-Spielsachen. Die letzten "echten" mit "Pocher" gemarkten Fahrzeuge werden 1966 präsentiert; es sind die Oldtimer-Wagen sowie die beiden amerikanischen Dampflokomotiven "Genoa" und "Reno".
Nach und nach werden von Rivarossi in Como verschiedene Kühlwagen hergestellt, die aber auf dem Wagenboden noch mit "Pocher Torino" gemarkt sind.
Für Sammler stellt sich schnell die Frage, wie denn die Wagen von Pocher und Rivarossi unterschieden werden können, zumal die Sammlerpreise der beiden Versionen in der Regel deutlich differieren (die Preise der Pocher-Wagen sind deutlich höher).
An folgenden Mermalen lassen sich Pocher- und Rivarossi-Wagen gut unterscheiden:
A. Qualität des Kunststoffs bzw. Gewicht
B. Wagenchassis
C. Art und Befestigung der Kupplung
Wer die beiden Wagen in der Hand hält, wird über den Unterschied erstaunt sein: Der Pocher-Wagen ist aus sehr hochwertigem Kunststoff hergestellt, was ihm ein deutlich höheres Gewicht verleiht. So bringt der Pocher-Wagen mit 88 Gramm fast doppelt so viel auf die Waage wie der Wagen von Rivarossi mit 47 Gramm.
Das Wagenchassis des Rivarossi-Wagens weist eine andere Detaillierung auf. So fehlen die vier Rangiertritte an den Wagenecken und die beiden Trittbretter unterhalb der seitlichen Türen sind anders gestaltet. Ausserdem ist der Kunststoff bei den Rivarossi-Wagen grau-silbrig und glänzend, während er bei den Pocher-Wagen dunkelgrau und matt ist.
Der Drehpunkt der Kupplung bei den Pocher-Wagen ist weiter gegen die Wagenmitte versetzt als derjenige bei den Wagen von Rivarossi. Auch die Art bzw. Länge der Kupplung ist unterschiedlich.