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Fahrzeugtypen > Volkswagen Käfer > Käfergeschichte
VW Käfer Geschichte
Vor mehr als einem halben Jahrundert begann dir Arbeit an dem, was das erfolgreichste Auto der Welt werden sollte:
Dem Volkswagen
Der VW Käfer wurde zu einer Ikone des zwanzigsten Jahrhunderts.
Im Gegensatz zur Meinung vieler entsprang der VW Käfer als Fahrzeugkonzept Mitte der 30er Jahren nicht allein dem Hirn Ferdinand Porsches. Obwohl die wichtigen Beiträge des Konstrukteurs nicht geschmälert werden sollen, so waren doch die hauptsächlichen Charakteristika des Wagens - Schwing-Achse, Zentralrohrrahmen, Drehstabfederung, Luftgekühlter Boxer-Heckmotor und eine stromlinienförmige Körperform - bereits Jahrzente vor der Ankündigung des deutschen Volkswagens in Umlauf. Die Wurzeln dieser Legende sind so tief und so alt wie die Entscheidung Hitlers, Porsche 1934 zu seinem Reichkonstrukteur zu ernennen. Dazu erwählt, die automobilen Visionen des Führers zu verwirklichen, war Porsche nun nicht weniger als " Deutschlands grösster Autokonstrukteur", und dieses Image ist seither, dank des phänomenalen Erfolgs des Käfers und der aus dem VW hervorgegangenen Marke Porsche, immens vergrössert worden.
Porsches erstes Treffen mit Hitler fand im März 1933 statt, obwohl es nicht smit dem Volkswagen- Projekt zu tun hatte. Es war der versuch des Designers, finanzielle Unterstützung für einen heute legendären Auto-Union Rennwagenzu erhalten. Porsches starkes am Motorsport reichte zurück zu seinem Elektrochaise, mit dem er ein Rennen mit 14 km/h gewann, aber dieses 16zylindrige Auto mit Mittelmotor, so Porsche, würde den Typ abgeben, der Deutschland wieder einen Platz unter den führenden Konstrukteuren der Welt sichern könnte. Obwohl Hitler die Auto Union nicht besonders mochte ( ein Zusammenschluss von 4 Firmen ), war er als Repräsentant Deutschlands ausreichend beeindruckt von dem redegewandten Dr. Porsche, um die begehrte Unterstützung zu gewährleisten.
Im Mai 1934 rief Jakob Werlin bei Porsche an und bat ihnm sich am nächsten Tag im Berliner Hotel Kaiserhof vorzustellen. Es sei eine Sache von grosser Bedeutung, über die es am Telefon nicht mehr sagen könne. Porsche trat also die lange Reise durch Deutschland an und wurde von Werlin begüsst, der ihm erklärte, dass sie gleich ein Privataudienz mit dem Führer hätten, um das Programm für den Kleinwagen zu besprechen. Die drei Männer verstanden sich gut, und Hitler erklärte Porsche, was er für einen Volkswagen wollte. Seine Bedingung war, dass das Fahrzeug zwei Erwachsene und drei Kinder mit einer einer Reisegeschwindigkeit von 100 Km/h über seine neuen Autobahnen fahren konnte, mit knapp 8 Litern Verbrauch auf 100 Km. Da die Mehrheit der Besitzer nur ein beschränktes Einkommen hätten, sollten die Unterhaltskosten gering sein. Genauso sollte der Motor, da seine harte Arbeitszeit schon im Morgengrauen und oftmals bei Temperaturen unter Null begann, luftgekühlt und extrem verlässlich sein. So weit war auch der Konstrukteur einverstanden, aber der Knackpunkt kam, als Hitler den angepeilten Verkaufspreis nannte. Dieser nämlich sollte unter 1.000 Reichsmark liegen - ungefähr 30 % billiger als alle Kleinwagen, die zu diesem Zeitpunkt zu erwerben waren, und nicht viel mehr als der Preis für ein Motorrad. Es war eine absolut unmögliche Aufgabe, jedenfalls nach Porsches Meinung.
Fortsetzung folgt....................
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