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Filmkritik: Alptraum-Reise ins Traumland USA16. Zurich Film Festival 2020
Jesús (Juan Jesús Varela) und ein Freund machen sich auf den Weg von Nordmexiko in die USA. Unterwegs verschwinden die beiden allerdings spurlos. Als Jesús' Mutter Magdalena (Mercedes Hernández) bei der Polizei eine Vermisstenanzeige aufgeben will, macht ihr die Polizei das aussichtslose Unterfangen klar. Sie soll ein Papier unterschreiben, wonach sie den Tod ihres Sohnes bestätigt, da sie einen Gegenstand von ihm auf Polizeifotos erkannt hat.
Dabei lernt sie eine andere Mutter, eine Augenärztin, kennen, die eine ähnliche Geschichte erlebt hat. Ermutigt durch deren Worte macht sie sich selbst auf die Suche nach ihrem Sohn. Auf der beschwerlichen Reise durch grösstenteils durch Verbrechersyndikate kontrollierte Gebiete von Mexiko trifft sie auf Miguel (David Illescas). Dieser wurde vor wenigen Tagen aus den USA wieder nach Mexiko abgeschoben und ist auf dem Heimweg zu seiner Mutter.