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Das Flachdach über dem Wohnkubus ist teilweise begehbar. Elegant geschwungene Metallbänke laden zum Verweilen ein. Oben begrenzt durch den plastisch geformten Metallschirm, bietet sich ein grandioser Rundblick von der bei warmem Wetter dicht bevölkerten Blatterwiese, über den See bis hin zum Alpenkranz. Der verglaste Dachausstieg, der rote Kamin und das umlaufende Geländer, das einer Reling nachempfunden ist, erinnern an die Industriearchitektur der Ozeanliner, die Le Corbusier seit jeher inspirierte.
Das Element der Dachterrasse gehört zu den «Fünf Punkten einer neuen Architektur» – jenen architektonischen Prinzipien also, die der Architekt in den 1920er-Jahren zur Grundlage seiner Entwürfe machte. Der Dachgarten werde zum bevorzugtesten Ort des Hauses, schreibt er 1927. Für eine Stadt bedeuteten die Dachgärten eine Wiedergewinnung der verbauten Fläche.