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Während der gamescom-Pressekonferenz von Sony hat Entwickler Q-Games („PixelJunk“) das Rätsel-Abenteuer „The Tomorrow Children“ für die PlayStation 4 angekündigt. Neben einem netten Trailer, wurde im PlayStation Blog die Story hinter dem Spiel genauer erläutert.
„The Tomorrow Children ist in einer alternativen Zukunft angesiedelt, die durch die Nachwirkungen eines Experiments in den 60er-Jahren entstand. Russland versuchte damals, die Menschheit zu „perfektionieren”, wozu die Gedanken aller Menschen zu einem globalen Bewusstsein verschmolzen werden sollten. Leider ging dieses Experiment schief und löschte einen Grossteil der Weltbevölkerung aus. Die wenigen Verbliebenen benötigten für den Wiederaufbau der menschlichen Zivilisation 90 Jahre, und zu diesem Zeitpunkt hatten sie auch euch, den Spieler, geschaffen. In eurer Funktion als „Projection Clone” („Projektionsklon”) müsst ihr euch in ein Gebiet mit dem Namen „The Void” („die Leere”) hinauswagen, um der Menschheit wieder zu ihrer einstigen Grösse und Pracht zu verhelfen,“ so Dylan Cuthbert vom Entwickler.
Zu Beginn von „The Tomorrow Children“ ist man ein normaler Bürger, welcher durch kleinere Tätigkeiten sogenannte Anerkennungspunkte sammelt. Diese können im Arbeitsamt gegen Gutscheine des Staats eingelöst werden, welche wiederum gegen bessere Fähigkeiten getauscht werden können. Durch die Fähigkeit „Spitze Ellenbogen“ könnt ihr euch zum Beispiel an langen Schlangen vorbei drängeln. Generell müssen Materialen gesucht werden, um sich vor den Plünderangriffen riesiger Monster namens Izverg zu schützen. Nur durch Zusammenhalt kann die Menschheit überleben. Jede Aktion, mit der ihr in der Welt etwas verändert, ist für alle anderen Spieler im jeweiligen Abschnitt erkennbar: „Wenn ihr beispielsweise jemanden seht, der im Dunkeln versucht zu arbeiten, könnt ihr eure Taschenlampe auf ihn richten. Der andere Spieler sieht daraufhin eure Projektion hinter sich, während ihr auf seinen Arbeitsbereich leuchtet.“
Mit den abgebauten Ressourcen könnt ihr Gebäude errichten und Gegenstände herstellen (beispielsweise Geschütztürme, Leuchtkörper, Autos oder Panzer), mit deren Hilfe ihr gemeinsam die Stadt vergrössern und die Izverg besiegen könnt. Während ihr eurem Hauptziel nachgeht, die Weltbevölkerung zu stärken, werdet ihr auf mysteriöse Matrjoschka-Puppen stossen, welche die Roh-DNS der dezimierten Menschheit enthalten. Wenn ihr diese Puppen zu den Instandsetzungspunkten in der Stadt bringt, erwachen sie zum Leben und beginnen, die Stadt auszubauen und Sachen durch die Gegend zu tragen und für euch zu reparieren (aber nur, wenn ihnen gerade danach ist!). Alle paar Tage finden zudem Bürgermeisterwahlen statt, bei denen ihr euch unbedingt für den richtigen Kandidaten entscheiden solltet: Ein Bürgermeister senkt vielleicht die Ressourcenkosten für alle Gebäude um 20 Prozent, ein anderer könnte für eine höhere Waffeneffizienz sorgen, sodass die Geschütztürme schneller nachgeladen werden. Letzteres ist vor allem dann praktisch, wenn gerade mal wieder ein Spinnenschwarm angreift.