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Sitzvolleyball, Rollstuhl-Basketball und Rollstuhl-Rugby sind nur einige der Disziplinen, in denen Invalide im September gegeneinander antreten werden. Am Donnerstag, 6. Februar, stellte Prinz Harry an einer Pressekonferenz in London die «Invictus Games» vor - eine Art Olympische Spiele für verletzte und verwundete Wehrdienstleister. Die Idee zu dem Sportevent kam dem Enkel von Queen Elizabeth, 87, im vergangenen Jahr, als er nach Amerika reiste. Dort besuchte er die «Warrior Games».
«Es war so eine gute Idee der Amerikaner, die musste einfach geklaut werden», wird der 29-Jährige von der «Daily Mail» zitiert. Er wolle die «Invictus Games» aber - anders als in den Staaten - einem breiteren, internationalen Publikum zugänglich machen. Vom 10. bis 14. September soll der Wettkampf, in dem sich 300 Soldatinnen und Soldaten aus dreizehn Nationen in acht Sportarten messen, in London stattfinden.
Prinz Harry ist überzeugt davon, dass die an die Paralympics angelehnten Spiele ein voller Erfolg sein werden. Er sei extrem stolz darauf, ein solches Event zum ersten Mal in Grossbritannien durchzuführen. «Die ‹Invictus Games› werden zeigen, was sie (die Kriegsinvaliden, Anm.d.Red.) nach einer Verletzung leisten können, und ihren Kampfgeist in einem integrativen Sportwettkampf feiern.» Bewegung habe einen positiven Effekt auf die Genesung, ist sich der Royal sicher. «Ich habe aus erster Hand erfahren, wie die Macht des Sports positive Auswirkungen auf das Leben von verwundeten, verletzten und kranken Soldaten und Soldatinnen auf dem Weg zur Genesung haben kann.»
Kriegsverletzte liegen dem jüngeren Bruder von Prinz William, 31, am Herzen, wie er bereits mit seinem Trip zum Südpol gezeigt hat. Seit er seinen Job als Armee-Hubschrauberpilot an den Nagel gehängt hat, sei Prinz Harry hauptsächlich mit der Organisation der «Invictus Games» beschäftigt, schreibt die britische Zeitung. Finanzielle Unterstützung soll er unter anderem von der «Royal Foundation» des Herzogs und der Herzogin von Cambridge erhalten.