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Im Prozess gegen einen mutmasslichen liberianischen Kriegsverbrecher werden die Plädoyers gehalten. Den Auftakt machte am Montag die Anklage. Sie zeichnete das Bild eines skrupellosen Warlords.
Vor dem Bundesstrafgericht in Bellinzona muss sich Alieu Kosiah für Kriegsverbrechen in Liberia verantworten.
«Warum verwendet Alieu Kosiah so viel Energie darauf, zu beteuern, er sei zur besagten Zeit nicht vor Ort gewesen?», fragte Andreas Müller, Staatsanwalt des Bundes, gegen Ende seines mehrstündigen Plädoyers. Und gab die Antwort gleich selbst: «Weil er genau weiss, was damals in Lofa passiert ist. Weil er da war.»