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Im Allgemeinen versucht man ja, Modellkollisionen zu vermeiden, führen diese doch in der gebauten Realität bekanntlich zu erheblichen Problemen.
Aber, es gibt eine Ausnahme. Die Firma agi.swiss, plant und produziert unter anderem Brandabschottungen. Sie haben mir vor einiger Zeit einen sehr interessanten Use-Case gezeigt. Ich hätte das zu gerne selbst an einem Projekt ausprobiert, aber leider liess sich zu der Zeit kein geeignetes Projekt finden.
So funktioniert das Ganze:
👉 Es braucht ein Haustechnik-Modell (TGA) und ein Architektur-Modell.
👉 Dort, wo diese miteinander kollidieren, muss in der gebauten Realität eine Massnahme ergriffen werden. Thema Brandabschottung (im Falle unterschiedlicher Brandabschnitte).
👉 Beide 3D-Modelle werden nun in ihre Software geladen, in welcher diese Kollisionen analysiert werden.
👉 Zusammen mit den erforderlichen Informationen aus dem 3D-Modell (Brandabschnitte und Baustoffe) wird nur automatisiert festgestellt, welche Art von Brandabschottung verwendet werden sollte.
👉 Diese wird nun automatisch in 3D als Objekt generiert mit allen erfoderlichen Parametern, inkl. ausschreibungsrelevanter Daten.
Ist das nicht furchtbar klug?
Also BIM, BIM ist schon ‚was Tolles irgendwie.