Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03327.jsonl.gz/1686

Es handelt sich um folgende bei Harmonia mundi erschienenen Alben: «Concertos for the Emperor» mit barocken Violin-Werken von Antonio Vivaldi, aufgenommen im Jahre 2004, und dem nur ein Jahr später entstandenen Klassik-Album «3 Violin Concertos» mit Werken von W. A. Mozart. Beide Alben werden vom Geiger und Dirigenten Andrew Manze und dem Orchester The English Concert interpretiert und sind in den Air Studios, Lyndhurst Hall in London von derselben Aufnahme-Crew aufgenommen worden.
Während das Vivaldi-Album die barocken Streicherwerke in einem strahlend hellen Klang bringt, erscheinen Solist und Orchester im Mozart-Album grundverschieden abgemischt und mit einem deutlich wärmen Klangtimbre. Woher diese Klangunterschiede stammen, darf gerätselt werden.
DSD gegen PCM
DSD oder PCM? Jahrelang hat man darüber gestritten, welches der beiden hochaufösenden Musikformate nun das besser klingende Format sei. Viele audiophile Hörer und natürlich die Werbeabteilungen von Sony und Philips behaupteten, dass ihre im Jahre 2003 lancierte SACD mit dem DSD-1Bit-Verfahren besser klänge als die fast gleichzeitig auf den Markt geworfene Konkurrenz-Disc DVD-Audio in PCM. Andere wiederum behaupteten – und dazu zähle ich mich –, dass sich die beiden Formate etwa in der Mitte treffen, was bei Klangvergleichen zwischen der SACD (in DSD) und DVD-Audio (in PCM) zur Genüge bewiesen wurde.