Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03488.jsonl.gz/689

CS3 - Problem (SCHWARZ) überdrucken in verb. mit Transparenz
[reply Andre ErbUm PitStops "Aussage" zu festigen oder zu widerlegen, habe ich das (falsche PDF) separiert aus Acrobat 8 ausgegeben und im Druckdialog dazu "Überdrucken beibehalten" eingeschaltet.
Hallo Herr Erb,
ich glaube, hier liegt ein großer irrtum vor.
PitStop Professional sagt Ihnen innerhalb des Enfocus Insteptor oder im Prüfbericht nur, ob für ein Seitenobjekt das Überdrucken-Flag gesetzt ist oder nicht (und den Status des OPM Flags). Das sagt aber nichts darüer aus, ob es dann auch tatsachlich zu einem Überdrucken in der Ausgabevorschau oder im Ausdruck kommt. Dies hängt von diversen weiteren Faktoren ab:
1) dem Farbraum des überdruckenden Objekts
2) dem Objekttyp des überdruckenden Objekts
3) dem Hintergrund-Farbraum
Zu 1) bestimmte Farbräume können schlicht und einfach nicht überdrucken. So z.B. kalbrierte Farbräume. Ebenso gibt es Farbraum-Kobinationen zwischen Vorder- und Hintergrund, die prinzipbedingt nicht überdrucken können (siehe auch 3.)
Zu 2) bestimmte Objekte, wie z.B. CMYK-Bilder oder CMYK Smooth Shadings, können prinzipbedingt CMYK Hintergrund-Farbräume nicht überdrucken, weil sie für alle vier CMYK-Farbkanäle Tonwerte definieren (siehe auch 3.)
zu 3) Es gibt niemals ein Überdrucken zwischen dem identischen Vordergrund und Hintergrund-Farbkanälen (z.B. kann Cyan niemals Cyan überdrucken). Im Fall von überdruckenden DeviceCMYK muss OPM = 1 gelten.
Die Überdrucken-Information, die Ihnen PitStop (oder jedes andere Prüfwerkzeug) liefert, alleine ist also wertlos. Erst in Kombination mit den oben genannten Attributen kann eine Aussage getroffen werden, ob ein Überdrucken zustande kommt oder eben nicht.
...
3. Jul 2007, 12:21