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Die international anerkannte Doha-Quote von 0.2% erreichen
Die entwicklungsschwächsten Länder (LDCs) sind in Gefahr, abgehängt zu werden, da ihre Schuldendienstkosten seit 2011 bedenklich steigen, und sie weniger als 2% der weltweiten ausländischen Direktinvestitionen erhalten, mit einer abnehmenden Tendenz (UNCTAD). Die Schweizer Entwicklungszusammenarbeit strebt ein ausgewogenes Verhältnis mit ärmeren Entwicklungsländern an, wie im Bundesgesetz über die internationale Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe (Art. 5) festgelet. Im März 2022 hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen, inklusive der Schweiz, das Doha Programme of Action (DPoA) gebilligt, welches untere anderem vorsieht, dass Entwicklungsbeiträge (APD) in der Höhe von mindestens 0.2% des BNEs in LDCs eingesetzt werden. In den letzten fünf Jahren stagnierte die Schweizer Quote gemäss DEZA-Statistik zwischen 0.13-0.14%, liegt also 30-35% unter dem Zielwert.
Coopération Globale empfiehlt, dass LDCs in der geografischen Ausrichtung und entsprechenden Mittelzuweisung der IZA-Strategie 2025-2028 stärker berücksichtigt werden, so dass die international anerkannte Quote von 0.2% erreicht wird. Weitere Informationen finden sich auch in unserer Stellungnahme zur IZA-Strategie 2025-2028.
SIFEM als wichtiges Instrument für Wirtschaftswachstum in LDCs
Die Entwicklungsfinanzierungsgesellschaft des Bundes (SIFEM) hat seit 2005 ihre Renditeziele erfolgreich übertroffen und konnte ihre Investitionskapazität verdoppeln, indem Kapital und Erträge reinvestiert wurden. Dies ermöglicht eine effiziente Nutzung des SIFEM-Investitionskapitals und eine solide Basis für dringend benötigte Investitionen in LDCs.
Coopération Globale empfiehlt daher u.a., dass die SIFEM mindestens 35% der Investitionen in LDCs gemäss OECD DAC-Definition tätigt.
Lesen Sie mehr dazu in unseren beiden Policy Briefs: