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Sechs der besten englischsprachigen Bücher des letzten Jahres haben Frauen geschrieben. Von den fünf belletristischen Büchern sind es vier und von den fünf Sachbüchern zwei. Bei der Liste der 100 besten englischsprachigen Bücher des Jahres 2013 wurden 50 von Frauen geschrieben.
Die Liste der 10 «besonders bedeutenden und herausragenden» Bücher erschien erstmals 1968 in der New York Times. Alle zehn waren von Männern geschrieben, was damals nicht erwähnenswert schien. 2013 verweist die Zeitung auch mit keinem Wort auf den hohen Frauenanteil. «Die New York Times tut, als sei dies völlig normal», schreibt die deutsche Sprachwissenschafterin Luise F. Pusch in ihrem Blog.
Sie führt die hohen Frauenanteile auf den neusten Bücher-Listen auf personelle Wechsel bei der New York Times zurück. Seit 2011 ist mit Jill Abramson erstmals eine Frau Chefredaktorin. Sie besetzte die Chef-Redaktion für die Besten-Liste paritätisch mit zwei Frauen und zwei Männern.
Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors
Keine. Die Autorin ist Redaktorin und Herausgeberin der Zeitschrift «FrauenSicht».