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Keine halben Sachen!
Es würde mich als langjähriger Bewohner von Bottighofen wirklich interessieren, weshalb nach vielen Jahrzenten die bestens bewährten Stellenprozente des Gemeindepräsidenten plötzlich reduziert werden sollen, obwohl die Gemeinde stetig wächst. Wer hat dies mit welcher Kompetenz entschieden? Im Gemeinderat wurde dieser Beschluss, wie häufig behauptet, nicht gefällt. In den bisherigen Zeitungsartikeln wurde immer davon berichtet, dass Beat Müller das Amt nur antreten wird, wenn die Stellenprozente des Gemeindepräsidenten erhöht werden. Es ist aber so, dass die Stellenprozente nicht erhöht, sondern das bestehende und bewährte Pensum mit 70% beibehalten würde. Dass ein niedrigeres Pensum Geld sparen soll ist Augenwischerei: Denn Aufgaben werden durch eine Reduktion nicht weniger, sie müssten somit umverteilt und in der Verwaltung finanziert werden. Das bestätigt auch ein Blick auf die Arbeitspensen der Gemeindepräsidenten in vergleichbaren Gemeinden.
Mir stellt sich deshalb die Frage: Wollen wir einen Präsidenten der sich „nur nebenamtlich“ für die Gemeinde einsetzt? Oder wollen wir, wie bisher, einen Gemeindepräsidenten der ganz für die Gemeinde und die Bewohner da ist? Für mich ist die Antwort klar: Ich möchte einen "ganzen" Gemeindepräsidenten und wähle am 25. November Beat Müller.
Benno Baumgartner, Bottighofen