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Sie macht ihrem Ruf als eiserne Business-Lady alle Ehre: Die Familienstiftung Akira, die Margarita Louis-Dreyfus dominiert, hat ihren Anteil an der Louis Dreyfus Holding schlagartig auf 80 Prozent aufgestockt und hält nun nach eigener Einschätzung eine «Supermehrheit». Zuvor waren es nur 65 Prozent, also keine Zweidrittelmehrheit; in Akira hatte ihr 2009 verstorbener Gatte Robert Louis-Dreyfus seine damals 61 Prozent an der Holding eingebracht, die weiteren Anteilspakete blieben bei seinen beiden Schwestern und zwei Cousins.
Geld kommt aus Dividendenzahlungen
Von der Familie kaufte die 52-jährige Margarita Louis-Dreyfus die weiteren Anteile zu. Das Geld dafür aufzubringen, dürfte bei einem geschätzten Firmenwert von rund sieben Milliarden Dollar kein Problem gewesen sein: Von den Dividenden, 2013 rund 360 Millionen, 2014 sogar 600 Millionen, fliessen jeweils rund zwei Drittel an Akira. Louis-Dreyfus liess zudem verlauten, sie sei «offen» dafür, strategische Partner einsteigen zu lassen, um die restlichen Anteile der anderen Familienmitglieder zu übernehmen, alternativ sei auch ein Börsengang möglich.
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