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- Die Kansas City Chiefs bezwingen die San Francisco 49ers im 58. Super Bowl in Las Vegas 25:22.
- In der erst zweiten Verlängerung der Super-Bowl-Geschichte läuft Star-Quarterback Patrick Mahomes zur Höchstform auf und wirft den entscheidenden Touchdown.
- Die Vince-Lombardi-Trophäe geht damit zum zweiten Mal in Folge nach Kansas City.
Der 58. Super Bowl zwischen den San Francisco 49ers und den Kansas City Chiefs war an Spannung kaum zu übertreffen. Drei Sekunden vor Schluss erzwang Chiefs-Kicker Harrison Butker mit dem Field Goal zum 19:19 eine Verlängerung. Erst zum zweiten Mal in der Geschichte der NFL entschied sich das Endspiel damit nicht in der regulären Spielzeit.
San Francisco um den erst 24-jährigen Quarterback Brock Purdy erhielt zuerst den Ball. Die 49ers-Offensive schaffte es bis an die 9-Yard-Linie, brachte aber keinen Touchdown zustande. Kicker Jake Moody stellte mit seinem 3. Field Goal auf 22:19.
Star-Quarterback Patrick Mahomes war nun gefordert und lieferte unter höchstmöglichem Druck. Über 75 Yards führte die letzte Angriffsserie bis in die Endzone der 49ers. Mecole Hardman fing den entscheidenden 3-Yard-Pass von Mahomes zum 25:22-Endstand. Bei den Chiefs brachen anschliessend alle Dämme. Die von Andy Reid gecoachte Mannschaft schaffte es erstmals seit den New England Patriots im Jahr 2005, den NFL-Titel zu verteidigen und stemmte die begehrte Vince-Lombardi-Trophäe zum dritten Mal in den letzten fünf Jahren in die Höhe.
49ers zur Halbzeit in Führung
Zuvor hatten sich die Chiefs mehrmals zurückgekämpft. In einer defensiv dominierten ersten Halbzeit schafften es die beiden Teams kaum, sich neue erste Versuche zu erarbeiten. Erst gegen Ende des ersten Viertels brachten die 49ers die erste längere Angriffsserie zustande, die nach 15:07 Minuten in einem Field Goal mündete.
Bis zum ersten Touchdown des Spiels dauerte es weitere zehn Minuten. Mit einem Trick-Spielzug sorgten die 49ers für eine 10:0-Führung. Purdy spielte links Wide Receiver Jauan Jennings an, der anschliessend quer über das Feld zu Running Back Christian McCaffrey passte. Dieser konnte ungehindert in die Endzone rennen. Die Chiefs-Offensive war hingegen während der gesamten ersten Hälfte harzig. Erst kurz vor Schluss erzielte Butker aus 28 Yards ein Field Goal zum 3:10-Pausenstand.
Chiefs drehen in der 2. Hälfte auf
Nach der Halbzeit-Show von R&B-Sänger Usher setzten Mahomes und Co. zur Wende an. Im dritten Viertel führte der 28-jährige Quarterback sein Team in die gegnerische Hälfte und ebnete Butker den Weg zum längsten Field Goal in der Geschichte des NFL-Endspiels. Der Kicker der Chiefs war aus 57 Yards erfolgreich und verkürzte auf 6:10.
Wenig später kam Kansas City nach einem Punt, den die 49ers kurz vor der eigenen Endzone nicht kontrollieren konnten, in aussichtsreicher Position erneut an den Ball. Mahomes verschwendete keine Zeit und skorte mit einem 16-Yard-Pass zu Marquez Valdes-Scantling den ersten Touchdown für die Chiefs, der nach dem Extrapunkt die 13:10-Führung bedeutete.
Die offensiv zuvor wenig unterhaltsame Partie war nun so richtig lanciert. Die 49ers fanden umgehend eine Reaktion. Jennings fing einen Pass Purdys und kämpfte sich in die Endzone zur neuen Führung für San Francisco – 16:13. Mit seinem bereits dritten Field Goal des Spiels glich Butker rund fünf Minuten vor Schluss wieder aus. Diese nutzten die 49ers, um mit einem weiteren langen Field Goal 19:16 in Front zu gehen. Zum Sieg reichen sollte dieser knappe Vorsprung aber nicht.