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Auf dem ganzen Kantonsgebiet gilt ab dem 25. März 2020 bis auf Widerruf ein generelles Feuerverbot. Davon ausgenommen ist der Siedlungsraum, sofern ein Waldabstand von 50 m eingehalten werden kann.
Es ist die Aufgabe der Einsatzorganisationen, neben dem Corona-Ereignis Massnahmen zur Sicherung der normalen Lage zu treffen. Bei der Risikobeurteilung der Feuerwehr steht ein grösserer Waldbrand im Fokus. In den vergangenen Jahren wurden diverse Waldbrände mit Unterstützung ziviler Helikopterunternehmungen, mit Elementen der Armee, Feuerwehren aus den nicht betroffenen Regionen im Kanton und Angehörigen des Zivilschutzes aus ebenfalls verschiedenen Regionen im Kanton bekämpft. In der jetzigen Lage hat die Einsatzleitung keine Gewähr, über Helikopterpiloten und Einsatzkräfte von Armee sowie Zivilschutz verfügen zu können. Es muss auch davon ausgegangen werden, dass die Feuerwehren personell ebenfalls geschwächt werden, weshalb sie mit den Alltagseinsätzen in ihren Einsatzgebieten mehr als nur ausgelastet sind. Nach Beurteilung der Feuerwehr muss deshalb das Risiko minimiert werden. Dies kann nur mit einem ausserordentlichen, prophylaktischen Feuerverbot über das ganze Kantonsgebiet erreicht werden.
Regierungsbeschluss vom 24. März 2020
Der Gemeindevorstand