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Schmalzibrunnen im Löntschen beim Gässli
Der von Steinmetzmeister Salomon Simmen erbaute Schmalzibrunnen trägt die Jahreszahl 170091 (1791). Er ist somit zwei Jahre nach der französischen Revolution und sieben Jahre bevor die französischen Truppen unser Land besetzten, entstanden. In der Nähe des Brunnens befand sich damals eine sogenannte Schmalzgrube. Das war das selbständige Gewerbe der Schmälzler, die Schlachtfett von Tieren zu Schmalz verarbeiteten, aber auch Ankenschmalz herstellten. Für die ältere Generation ist der Schmalzibrunnen nach wie vor ein Begriff.
Im Jahre 1933 wurde der gusseiserne Brunnenstock durch eine Steinhauerarbeit von Jakob Sigrist sen. ersetzt. Die Skulptur aus Sandstein zeigt den Netstaler Widder mit den drei Sternen, die die Weiler Löntschen, Leuzingen und Netstal versinnbildlichen. jk