Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03120.jsonl.gz/2628

Übungsmaterial zur Morseausbildung

überarbeitet am 11.9.2010

Bis in die neueste Zeit sind ausreichende Kenntnisse in der Morsetelegraphie für die Funker der Übermittlungskompanien von grosser Bedeutung, wenn auch die Echtzeit - Sprachverschlüsselungstechnologie die Kommunikation zwischenzeitlich massiv erleichtert hat.
Vor allem in der Zeit der Kriegsmobilmachung 1939 wurde schmerzhaft klar,
dass der Bestand von ausgebildeten Morsetelegraphisten in den Übermittlungseinheiten
viel zu klein war.
Zur Morseausbildung stellte Zellweger einen röhrenbetriebenen Tongenerator her, dessen Tonsignal über Verteilschienen an die Kopfhörer der Morsekursteilnehmer gegeben wurde.
Die Ausrüstung blieb noch über Jahre in den Uem Schulen und auch bei den vordienstlichen Morsekursen im Einsatz.
Der als Röhrensummer resp. gemäss Bezeichnung als Fk. Ue. G. bezeichnete Tongenerator
aus der Produktion von Zellweger, Uster, ist in ein Holzkäschen mit abnehmbarem
Deckel von 22 x 18 x 21 cm eingebaut und kann mit 110 - 250 V Netzspannung oder
zwei Anodenbatterien zu 60 V und einer Heizbatterie von 6 Volt betrieben werden.
In seiner ursprünglichen Variante existiert das Fk. Ue. G. mit grauer und mit schwarzer Frontplatte, später wurden die Geräte auf alleinigen Netzbetrieb umgerüstet und die Batterieanschlüsse abgedeckt.
weitere Lektüre:
© 12.9.2010 Martin Bösch