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Krankheiten - Tollwut
Tollwut ist eine Viruserkrankung, die von Säugetieren übertragen wird.
Durch die Ansteckung mit der Tollwut, verändert sich das Verhalten und die Stimme, sie verursacht einen erhöhten Speichelfluss, Beschwerden beim Schlucken, sowie Lähmungserscheinungen und Muskelkrämpfe.
Der Verlauf dieser Krankheit ist sehr schnell und führt zum Tod.
Verbreitet ist die Tollwut weltweit, mit Ausnahme von Neuseeland, der Antarktis, Grossbritannien, Irland und weiteren Inseln. Die Schweiz ist frei von Tollwut. Daher besteht für in der Schweiz lebende Hunde, sofern sie nicht in andere Länder reisen, keine Tollwut-Impfpflicht. Je nach Reiseziel, muss der Hund eine bestimmte Zeit vor dem Grenzübertritt, gegen Tollwut geimpft sein. Man unterscheidet zwischen Ländern mit 'urbaner Tollwut' oder nicht. Dies bedeutet, dass in einem Land mit urbaner Tollwut regelmässig Menschen und Haustiere an diesem Virus erkranken und sterben. Für die Rückreise aus einem solchen Land, ist eine Bewilligung des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) nötig.
Achtung: Das BLV hat eine Liste der Länder, in welchen laut der Schweiz die 'urbane Tollwut' vorkommt. Diese Auflistung weicht jedoch von der, der EU ab.
Nicht nur der Fuchs ist Träger und Überträger von Tollwut. Das Virus kann auch vom Marder, dem Dachs und leider auch von Hund und Katze übertragen werden. In einigen Ländern wird diese Krankheit auch von Stinktieren, Mungos, Schakalen oder Waschbären weiter gegeben.
Die Ansteckung der Tollwut erfolgt meist durch einen Biss, bei dem das Virus durch den Speichel in den anderen Körper gelangt. Der Erreger kann auch über offene Wunden, die in Kontakt mit infiziertem Speichel kommen, übertragen werden. Träger von Tollwut können das Virus in sich haben und übertragen, erkranken aber selber nicht daran.
|BLV Bundesamt für||3003 Bern|