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Der Freiburger Jason Dupasquier fährt auch im dritten Moto3-Saisonrennen in die Top 15. Der 19-jährige KTM-Fahrer verbessert sich im Grand Prix von Portugal von Position 23 - von welcher er nach nachträglicher Bestrafung zweier Konkurrenten starten durfte - in den 12. Rang. Auf die Spitze büsste er rund zwölf Sekunden ein.
Der Sieg in Portimão ging erneut an Dupasquiers KTM-Markenkollegen Pedro Acosta. Der 16-jährige Rookie aus Spanien stand damit auch in seinem dritten GP auf dem Podest und ist nach seinem zweiten Triumph mit 70 Punkten überlegener WM-Leader vor seinem Landsmann Jaume Masia (39). Dupasquier belegt mit 15 Punkten WM-Rang 14.
Moto2: Lüthi nur 17.
Das Moto2-Rennen in Portimão wird eine Beute von Raul Fernandez. Der Klassenneuling triumphiert auf Kalex mit 1,6 Sekunden Vorsprung vor seinem spanischen Landsmann Aron Canet (Boscoscuro). Dritter wird Remy Gardner. Der Kalex-Fahrer aus Australien ist nach dem dritten Podestplatz im dritten Saisonrennen neuer WM-Leader.
Der Brite Sam Lowes, welcher die ersten zwei Grands Prix in Katar gewonnen hatte und in Portugal von der Pole-Position gestartet war, schied unmittelbar nach dem Start durch Sturz aus.
Der von Position 22 gestartete Tom Lüthi konnte von den zahlreichen Stürzen seiner Konkurrenten nicht profitieren. Als 17., mehr als 25 Sekunden hinter dem Tagessieger, verpasste der Berner erneut die Punkteränge.
Zweiter Saisonsieg von Quartararo
Der MotoGP-Trainingsschnellste Fabio Quartararo gewinnt überlegen den Grand Prix von Portugal. Mit seinem sechsten GP-Sieg, dem zweiten in dieser Saison, übernimmt der Yamaha-Werkfahrer zugleich die WM-Führung von seinem gestürzten französischen Landsmann Johann Zarco (Ducati).
In Portimão setzte sich Quartararo, der am Dienstag seinen 22. Geburtstag feiert, mit knapp fünf Sekunden Vorsprung vor dem Italiener Francesco Bagnaia auf Ducati durch. Dritter wurde MotoGP-Titelverteidiger Joan Mir (Suzuki) aus Spanien.
Marc Marquez bei Comeback Siebter
Marc Marquez liess in Portimão mit einem hervorragenden Start seine aussergewöhnlichen Fähigkeiten aufblitzen. Von Startposition 6 stiess er gleich in den 3. Rang vor. Diesen konnte der Spanier allerdings nicht lange halten. Er wisse, dass er auf den 25 Runden leiden werde, schliesslich habe er noch nicht genügend Muskeln und Kraft, hatte Marquez am Vormittag vor dem Rennen gesagt.
Der 7. Platz kam für den am Ende sichtlich gezeichneten Marquez, dem der rechte Arm nach dem komplizierten Oberarmbruch noch immer gewisse Probleme bereitet, fast einem seiner 82 GP-Siege gleich. In der Honda-Box erhielt der 28-Jährige für seine Leistung grossen Applaus. Marquez selber stiess einen langen und befreienden Schrei aus.