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Das Team von Pep Guardiola setzte sich im Final gegen Chelsea nach 120 torlosen Minuten im Penaltyschiessen 4:3 durch. Bei Chelsea scheiterten der Brasilianer David Luiz und der Italiener Jorginho vom Punkt aus.
Für Guardiola ist es der dritte Titel in England, seit er 2016 bei Manchester City übernommen hat. In der letzten Saison hatte er mit den «Citizens» Meisterschaft und Ligacup gewonnen.
Die grosse Geschichte des Finals ereignete sich zwei Minuten vor Beginn des Penaltyschiessens. Chelseas Trainer Maurizio Sarri wollte seinen Keeper Kepa Arrizabalaga in der 118. Minute durch den Ersatztorhüter Caballero ersetzen. Doch sein spanischer Stammtorhüter verweigerte die Auswechslung und blieb auf dem Platz stehen.
Kepa gab damit seinen nach drei Niederlagen in vier Meisterschaftsspielen - zum Beispiel auch ein 0:6 gegen Manchester City - ohnehin schon angeschossenen Trainer der Lächerlichkeit preis. «Die Autorität von Sarri wurde in aller Öffentlichkeit untergraben», schrieb darauf der Chronist von BBC.
Zum Sieg führen konnte Kepa sein Team dann aber doch nicht. Er wehrte bloss den Schuss von Leroy Sané ab. Das war eine Parade zu wenig für den Triumph im Ligacup. Und vielleicht war es auch eine Parade zu wenig für Maurizio Sarri. Die Zukunft des Italieners in London hängt an einem dünnen Faden.