Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03619.jsonl.gz/2561

Der Besuch einer Tagesschule wirkt sich auf Primarschulkinder bereits nach zwei Schuljahren positiv aus. Sie weisen bessere Sprachkompetenzen, ein positiveres Sozialverhalten sowie bessere Alltagsfertigkeiten auf als andere Kinder. Zu diesen Ergebnissen kommt eine vom Schweizerischen Nationalfonds unterstützte Studie.
Die Tagesschulkinder weisen nach den ersten zwei Schuljahren bessere sprachliche Kompetenzen auf als ihre Altersgenossen, die den Blockzeitenunterricht oder den traditionellen Halbklassenunterricht besuchen. Sie können Wörter besser und schneller lesen und verstehen.
Die Tagesschulkinder schneiden auch bei der sozialen und emotionalen Entwicklung sowie den Alltagsfertigkeiten besser ab. Das heisst, sie erweisen sich im Umgang mit Gleichaltrigen als kompetenter und zeigen ausgeprägter Verhaltensstärken – so können sie sich beispielsweise besser konzentrieren, haben weniger Angst und sind in neuen Situationen weniger nervös.
Die Forschung zeigt, dass Kinder, die von ihren Eltern gefördert werden, bessere schulische Leistungen erbringen als Kinder, die von den Eltern kaum unterstützt werden – unabhängig davon, welche Schulform sie besuchen. Es ist aber auch belegt, dass die Tagesschule nachteilige Bedingung einer geringen familialen Unterstützung kompensieren kann, und zwar bei den Alltagsfertigkeiten und beim Selbstbild bezüglich der Fähigkeiten in Mathematik.
http://ift.tt/1Fknvdl