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Auch der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Europäische Kommission waren bisher für 2016 von einem Wachstum von 0,4 beziehungsweise 0,3 Prozent in Griechenland ausgegangen. Griechische Medien vermuten den weiterhin schwachen Inlandskonsum als Grund für den Rückgang.
Griechenland war nach der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009 in die Schuldenkrise gerutscht und wird seither mit internationalen Hilfskrediten vor der Pleite bewahrt. Die Griechen haben seitdem wegen harter Sparmassnahmen rund 25 Prozent ihres Einkommens verloren. Dem ersten Hilfsprogramm 2010 folgten zwei weitere. Das aktuelle, das im Sommer 2015 mit einem Volumen von bis zu 86 Milliarden Euro unterzeichnet wurde, läuft bis August 2018.
In den ersten beiden Quartalen des laufenden Jahres ist die griechische Wirtschaft um jeweils um 0,5 Prozent zum Vorquartal gewachsen./axa/DP/jsl
(AWP)