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Duschen muss man zu Hause. Jubeln darf man nur noch mit dem Ellboigen. Und auch die Bälle muss jeder selbst mitnehmen. Wer zur Zeit Sport treiben will, muss viele Kompromisse eingehen. Das ist auch im Cricket so. Zwar kommt der Sport mit nur wenig (wenn überhaupt) Körperkontakt aus, doch er hat ein nasses Problem: die Spucke der Werfer. Anders als im Fussball ist diese nämlich nicht so einfach vom Feld zu verbannen. Das Einreiben (Polieren) des Balls beeinflusst sein Flugverhalten. Dennoch würde der International Verband (ICC) das Spucken in künftig verbeiten.
Darum werden nun Alternativen gesucht. Shane Warne, ein ehemaliger australischer Werfer, schlug vor, Bälle mit Gewichten zu versehen, damit eine Seite schwerer ist als die andere. Ein Sportartikelhersteller tüftelt an einem speziellen Wachs. Und der Verband schlägt eine andere Körperflüssigkeit vor, die nicht verboten ist: Schweiss. Es sei aus medizinischer Sicht sehr unwahrscheinlich, dass das Coronavirus damit übertragen wird. (abb)
Dieser Artikel erschien ursprünglich in Der Landbote.