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Die Schweiz verurteilt die Ermordung eines Journalisten von Radio Okapi in der Demokratischen Republik Kongo vom vergangenen Freitag. Der Angriff auf die Medienfreiheit in der Region gebe Anlass zur Sorge.
Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) betrachtet "die freie Arbeit der Medien als unerlässlichen Beitrag zur Demokratieförderung", wie es in einer Mitteilung heisst.
Der 34-jährige Radio-Journalist Didace Namujimbo wurde am vergangenen Freitag ein paar Meter vor seinem Haus entfernt in Bukavu im Osten des Landes erschossen.
Er hatte intensiv über die Hintergründe rund um die Ermordung seines Okapi-Kollegen Serge Maheshe und um die weit verbreitete Problematik der Vergewaltigungen recherchiert. Das EDA fordert die restlose Aufklärung der beiden Morde.
Radio Okapi ist ein Projekt der in Lausanne ansässigen Fondation Hirondelle in Zusammenarbeit mit der UNO-Friedensmission MONUC in der Demokratischen Republik Kongo.
Die Station begann 2002 zu senden und die Bevölkerung mit sachlichem Journalismus über die Vorgänge im kriegsversehrten Land aufzuklären.