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Bauvorhaben
Anforderungen an ein Lärmgutachten
Zweck
Bei komplexen Bedingungen für die Schallausbreitung (Gebäudeform, Topografie, Nachbarbauten) und wenn ergänzende bauliche und gestalterische Massnahmen zur Einhaltung der Grenzwerte notwendig werden, sind genaue Berechnungen fällig, in der Regel mit Hilfe aktueller Computer-Rechenmodelle.
Auch die beste der aktuell gebräuchlichen Softwaren stösst allerdings an Grenzen - insbesondere bei der Integration gestalterischer Massnahmen wie Balkone und Erker. Deren Wirkung wird pauschal erfasst, auf Basis von Messdaten.
Resultate
Eine tabellarische Darstellung der Lärmbelastung an den Beurteilungspunkten mit korrekten Lärmgrössen ist Standard und lässt sich nicht durch Grafiken ersetzen. Zweckdienlich ist eine Matrix mit Bezeichnung der Lage (Empfangspunkt), massgeblichen Grenzwerten, Beurteilungspegeln und Überschreitungen (beide allenfalls mit und ohne Massnahmen). Korrekturen und Umrechnungen sind aufzuführen und zu beschreiben.
Eine Angabe zur Fehler-Bandbreite belegt die Zuverlässigkeit der Resultate.
Beurteilung
Die Lärmsituation mit (und ohne) Massnahmen (Einhaltung der Belastungsgrenzwerte, Lage und Ausmass der verbleibenden Überschreitungen) wird beschrieben. Weitere Möglichkeiten und weiteres Vorgehen (Projektänderung, Antrag Ausnahmebewilligung) werden aufgezeigt.
Sonstige Anforderungen (z.B. Art. 32 LSV, SIA-Normen, Gesetze oder Richtlinien) werden angeführt.