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Zum ersten Mal ist Brasilien bei Olympia im Eiskunstlauf der Frauen vertreten. Isadora Williams heißt die Sportlerin, die für das für tropische Land auf dem Eis tanzen wird. Eigentlich ist Isadora nur Halb-Brasilianerin, die noch dazu in Virginia in den USA lebt. Doch das stört die Südamerikaner nicht. Für sie ist Isadora Williams eine der Ihren. Eine, die ihr Land bei der Winterspielen 2014 im russischen Sotschi vertritt. Außerdem ist Isadoras Mutter Brasilianerin. Und dies allein ist schon Grund genug, um die Jugendliche anzufeuern.
Für Isadora geht mit der Teilnahme an den Winterolympiade ein Kindheitstraum in Erfüllung. Schon als Achtjährige nahm sie an regionalen Eiskunstlauf-Wettbewerben teil und setzte sich zum Ziel, irgendwann einmal der ganzen Welt ihr Können zu beweisen. Ihre Mutter unterstützte sie von Anfang an, nähte die Kleider, mit denen die Tochter bei den Wettbewerben antrat.
Für Isadora, die portugiesisch mit einem amerikanischen Akzent spricht, ist die Winterolympiade etwas ganz Besonderes. In Sotschi feierte sie zudem am Samstag (8. Februar) ihren 18. Geburtstag.
Leicht wird es die junge Frau angesichts der starken Konkurrenz jedoch nicht haben. Aber sie hat einige Karten im Ärmel. Trainiert wird sie von dem Russen Andrei Kryukov und ihre Choreographin ist Kanadierin. Beide sind aus Ländern, die beim Eiskunstlauf mit vorne dabei sind. Bleibt abzuwarten, ob die 18-Jährige, die bereits eine Bronzemedaille bei den Golden Spin Wettbewerben in Zagreb holte, bei den Wettbewerben am 19. und am 20. Februar einen der vorderen Plätze belegen wird.
Aber selbst wenn sie es nicht schafft, für die Brasilianer ist sie schon jetzt eine Gewinnerin. Schon alleine deshalb, weil sie die erste brasilianische Eiskunstläuferin bei einer Winterolympiade ist.