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Tischfussball
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Auch der beliebte «Töggelichaste« steht im Gameorama.
10 Fussballspieler pro Team spielen gegeneinander um den Sieg, während sie an Stöcken angemacht sind.
Ziel ist es, mit an drehbaren Griffstangen über einer rechteckigen Spielfläche angebrachten Spielfiguren eine oft vorgegebene Anzahl von Bällen ins gegnerische Tor zu schiessen. Ein Kickertisch ist üblicherweise mit je vier Griffstangen an den beiden Längsseiten der Spielfläche ausgestattet, an denen pro Spielpartei zusammen elf Spielfiguren angebracht sind.
Man geht davon aus, dass der erste Tischfussballtisch (in Europa) von dem Franzosen Lucien Rosengart entwickelt wurde. Rosengart war damals ein Mitarbeiter des Automobilherstellers Citroën. In Anlehnung an diesen «Urtisch» baute die schweizerische Firma «Kicker» ihre Tische. Die Tische waren in der Schweiz, in Deutschland und Belgien so beliebt, dass das Wort «Kicker» in Deutschland zum Synonym für Tischfussball wurde.
Belegbare Patente weisen einen Engländer als Erfinder des Tischfussballs aus: Harold S. Thornton meldete am 14. Oktober 1922 ein Gerät mit Drehstangen beim Patentamt an. Sogar der grobe Aufbau des Urtisches entspricht den heutigen Tischen.
Das eigene Mittelfeld eignet sich bedingt durch die hohe Anzahl Spieler in der Position gut, um gegnerische Pässe zu den Stürmern zu blocken.
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Jahr1922
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ErfinderHarold S. Thornton
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LandEngland
Illegales Spiel
In der Türkei bestand für Tischfussball seit Ende der 1960er Jahre ein Verbot, welches durch ein Urteil des türkischen Verfassungsgerichts Ende 2015 aufgehoben worden ist.
Für das Gemeinwohl
Nach einem rechtskräftigen Urteil des Hessischen Finanzgerichts kann ein Tischfussball-Verein als gemeinnützig anerkannt werden.