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Am 1. April 2011 hatte das ENSI als Folgemassnahme aus dem Reaktorunfall im japanischen Fukushima verfügt, dass die Schweizer Kernkraftwerksbetreiber bis Ende Juni 2011 den Nachweis für die Beherrschung eines sehr unwahrscheinlichen Extrem-Hochwassers erbringen müssen. Um diesen Nachweis zu führen hat das KKW Mühleberg von der ETH Zürich Modellversuche durchführen lassen.
Diese Versuche führten zur Erkenntnis, dass in bestimmten Extremsituationen Kiesbewegungen zwischen dem Wohlenseedamm und dem KKW Mühleberg zu einer Verstopfung der Notstandsystem-Wasserfassung führen könnten. Eine solche Verstopfung könnte bei einem Extremhochwasser zu einem Kernschaden führen.
Stand aktualisiert am 07.10.2011