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Das Ende des zweiten WM-Turniers war heftig für das Schweizer Nationalteam. Beim 1:5 gegen die späteren Weltmeisterinnen aus Spanien blieb die Schweiz chancenlos, hatte aber dennoch mit der Qualifikation für die Achtelfinals ihr Minimalziel erreicht. Das Ende des Turniers am anderen Ende der Welt war gleichbedeutend mit dem Beginn der Vorbereitung auf die Europameisterschaft 2025, in welche die Schweiz als Gastgeberin mit grossen Zielen starten wird.
Teil dieser Vorbereitung ist die neu geschaffene Nations League, die analog zu den Männern mehr Kompetitivität in eigentliche Testpartien bringen soll. Die Schweiz ist in der Liga A in einer Gruppe mit dem WM-Dritten Schweden, Italien und Weltmeister Spanien. Gegen die letzten beiden starten die Schweizerinnen am 22. und 26. September in den Wettbewerb.
Trainerin Grings nutzt die Gelegenheit, andere Spielerinnen in den Kreis des Nationalteams aufzunehmen. Im Vergleich zur WM gibt es sechs Änderungen. Während Leela Egli (Zürich) und Noemi Ivelj (Grasshoppers) erstmals im Aufgebot stehen, kehren Aurélie Csillag (Basel), Alayah Pilgrim (Zürich), Riola Xhemaili (Wolfsburg) und Smilla Vallotto (Hammarby) zurück in den Kreis des A-Nationalteams. «Ich möchte in der Nations League neue Gesichter sehen und ihnen die Chance geben, sich zu präsentieren. Das Ziel ist es, für 2025 ein Team zusammenzustellen, das sportlich eine Euphorie entfachen kann», sagt Grings.
Nicht dabei ist Ana-Maria Crnogorcevic, die eine Pause erhält, um ihre Zukunft auf Klubebene klären zu können. Die Akteurin des FC Barcelona wurde zuletzt öfter mit einem Wechsel in Verbindung gebracht. Im Tor beginnt nach dem Rücktritt der langjährigen Nummer 1 Gaëlle Thalmann der Konkurrenzkampf um die Nachfolge. Grings hat mit Livia Peng, Seraina Friedli und Elvira Herzog drei Torhüterinnen aufgeboten.