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Kamil Stoch gewinnt das Weltcup-Springen von der Grossschanze in Zakopane. Der 27-jährige Pole setzt sich vor Heimpublikum mit 2.3 Punkten Vorsprung vor Stefan Kraft, dem österreichischen Vierschanzentournee-Sieger, durch. Dritter wird der Deutsche Severin Freund, der Stoch tags zuvor im Teamspringen in zwei Sprüngen noch rund zehn Punkte abgenommen hat.
Stoch stieg nach einer Knöchelverletzung erst Ende Dezember in den Weltcup ein. Für den Doppel-Olympiasieger von Sotschi ist es der 14. Weltcup-Sieg, der dritte nach 2011 und 2012 in seiner Geburtsstadt Zakopane.
Der in Abwesenheit des verletzten Simon Ammann einzige Schweizer Starter Gregor Deschwanden muss einen herben Rückschlag hinnehmen. Der 23-jährige Luzerner vermag sich drei Tage nach der Realisierung seines Saisonbestresultats (18. Platz in Wisla) nicht für den Finaldurchgang zu qualifizieren. Als 38. fehlen ihm nach einem Sprung auf 116m hierfür 5.7 Punkte. (pre/ si)
1. Kamil Stoch (Pol) 276.2
2. Stefan Kraft (Ö) 273.9
3. Severin Freund (De) 267.1
38. Deschwanden (Sz) 100.0
14. Februar 1988: Der legendärste Skispringer aller Zeiten betritt die olympische Bühne. «Eddie The Eagle» hat die dicksten Brillengläser und hüpft mehr, als er springt - der Brite ist bis heute ein unumstrittener Publikumsliebling.
Er ist der lebende Beweis, dass es bei Olympischen Spielen nicht nur um Medaillen geht: Michael Edwards. Seit er ein kleiner Bub ist, träumt er davon, einmal an diesem Grossanlass teilzunehmen. Er versucht sich als Skifahrer, verpasst die Olympiaqualifikation für Sarajevo 1984. Leider ist der weitsichtige Michael nicht mit übermässig grossem sportlichen Talent gesegnet. Dafür mit einer grossen Portion Bauernschläue.
Als Edwards in Lake Placid, der Olympiastadt von 1980, ist, entdeckt er die …