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Fischerei
Grosse Genfersee-Forellen enthalten zu viel Gift
Forellen aus dem Genfersee, die länger als 54 Zentimeter sind, dürfen nicht mehr verkauft werden. Dies haben die Behörden verordnet, weil die Fische einen zu hohen PCB-Gehalt aufweisen.
Der Genfersee ist voller Plastikmüll Meeresverschmutzung
Die Plastik-Katastrophe Gewässerverschmutzung
Mikroplastik in Schweizer Gewässern
Letztes Jahr vorgenommene Untersuchungen hätten ergeben, dass gewisse Forellen aus dem Genfersee einen PCB-Gehalt aufwiesen, welcher den Grenzwert überschreitet. Dies teilte die Internationale Kommission für den Schutz des Genfersees (CIPEL) am Donnerstag mit. Der Anteil an polychlorierten Biphenylen (PCB) im Fleisch der Fische nehme im Laufe der Zeit zu. Die älteren und deshalb grösseren Fisch seien am stärksten davon betroffen.
Gewisse PCB-Arten seien vergleichbar mit Dioxinen und wiesen einen hohen Giftgehalt auf, teilte die CIPEL weiter mit. Dies könne beim Menschen zu gesundheitlichen Problemen führen. Deshalb dürfen ab dem 1. November 2015 keine Forellen mehr verkauft werden, die länger als 54 Zentimeter sind. Dies haben die Schweizer und die französischen Behörden verordnet.
Bei den anderen Fischarten bestehen keine Probleme. Auch der Verzehr von Forellen mit einer Länge von unter 54 Zentimetern sowie von Saiblingen von weniger als 39 Zentimeter Länge stelle kein Risiko dar, falls solche Fische nicht mehr als einmal pro Woche konsumiert würden.
Dryfly am 03.11.2015 um 12:46 Uhr
Wie sind die Werte denn bei Meerfischen wenn in unseren Heimischen Gewässern das Problem schon so ein weites ausmass hat.
Deshalb interessant wäre: Süßwasserfische Europa Nord vs Süd im verrgleich mit den verschiedenen Speisefischen aus den verschiedenen Meeren....Hat man da bereits Zahlen?
Einfach bedenklich....
PS: unter 54 cm und bei Saiblingen unter 39 wenn nur einmal pro Woche--> Kein Risiko. Demfall en guetä