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Wahres Leben in Gott
Vassula Rydén, geb. 1942 in Ägypten, wohnhaft in Rhodos, früher auch in Lausanne, Mitglied der griechisch-orthodoxen Kirche, hatte schon als Kind Visionen, in denen ihr Christus und Verstorbene (die auf ihre Gebete warteten) erschienen. Bis 1985 lebte sie aber ohne jede religiöse Praxis, dann sei ihr nach ihrer eigenen Aussage der Schutzengel Daniel erschienen und habe sie die Wirklichkeit Gottes erfahren lassen. Darauf folgte eine Zeit der Läuterung, um sie auf die Begegnung mit Gott vorzubereiten.
Ab 1988 erhielt Rydén innere Visionen, die sie als Gottes Botschaften an die Welt wahrnahm und „Wahres Leben in Gott“ nannte. Durch sie wolle Gott, so Rydén, die Menschheit, die sich zusehends im Atheismus verliere, zu seiner Liebe zurückführen und die Einheit der Kirchen fördern. Im Wissen um seine Nähe wolle er die Menschen zu einem Leben des immerwährenden Gebets führen.
Aufs Jahr 1994 hin prophezeite Rydén der katholischen Kirche eine Zeit der Herrschaft des Antichrists, in der ein Drittel der Bevölkerung sterben und Jesus nicht mehr in der Eucharistie anwesend sein wird.
Die Verkündigung der Botschaften in über 1000 Vorträgen führte Vassula in über 80 Länder.
Aus Vassula Rydéns Wirksamkeit sind mehrere hundert Gebetsgruppen weltweit entstanden, denen z.T. auch katholische Theologen angehören.
Das Werk „Wahres Leben in Gott“ umfasst über 7000 Seiten und erhielt 2005 von der Hierarchie der katholischen Kirche die Erlaubnis zu ihrer Verbreitung (d.h. das Nihil obstat und das Imprimatur). Auf deutsch sind die ursprünglich 10 Bände des Werkes 2005 in einem Einheitsband erschienen (Parvis-Verlag in 1648 Hauteville). (Die Diskussion mit der Glaubenskongregation in Rom von 2002 sind am Ende des Bandes nachzulesen).
Kürzlich erschien auch eine Autobiographie von Vassula im gleichen Verlag mit dem Titel „Den Himmel gibt es wirklich, die Hölle aber auch“. Unter www.tlig.org können die Botschaften im Internet eingesehen werden.