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Rhodos, die viertgrösste Insel Griechenlands, ist seit der Steinzeit besiedelt. Da die Insel sehr stark vom Fernhandel profitierte, kam sie sehr früh (man nimmt an, ab dem 5. Jh. v. Chr.) mit dem Münzwesen in Berührung.
Ab ca. 400 v. Chr. prägte man in Rhodos eigene Münzen. Viele von Ihnen zeigen den Kopf des Sonnengottes Helios auf der Vorderseite und die eine Rose auf der Rückseite. Verschiedene Symbole, wie das Dreieck oder der Stern, sind Zeichen der Münzmeister.
Als eines der sieben Weltwunder gilt bis heute der Koloss von Rhodos, er soll ebenfalls Helios dargestellt haben. Die etwa 34 Meter hohe Statue fiel einem Erdbeben im Jahr 227 v. Chr. zum Opfer.
Im Jahr 164 v. Chr. musste die bis dato unabhängige Insel Rhodos ein Bündnis mit den Römern eingehen. Doch erst im Jahr 74 n. Chr. wurde die Insel offiziell in das Römische Reich eingegliedert, damit verlor sie auch ihr Münzprägerecht. Zwar wurde weiterhin geprägt, allerdings Provinzialprägungen im Auftrag Roms.
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