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Schwedenkräuter als Helfer in der Not
Aktive Männer brauchen immer kleine Helfer in der Not, die sowohl gegen innere Beschwerden, als auch gegen äusserliche Verletzungen am Körper helfen. Möchten Sie aktiv etwas für Ihre Gesundheit tun und immer einen kleinen Helfer in der Not in der Tasche haben? Dann sollten Sie sich eine Tinktur aus Schweden-Kräuter ansetzen und diese vielfach verwenden.
Woraus bestehen Schweden-Kräuter?
Schweden-Kräuter besitzen schon eine lange Tradition, seit dem Mittelalter werden sie verwendet. Laut ungesicherter Überlieferung soll Paracelsus die Kräuter schon zur Steigerung der Gesundheit von seinen Patienten verwendet haben. Schwere Speisen lassen sich nicht nur leichter verdauen, auch viele andere Wehwehchen und Erkrankungen sollen sich mit der Tinktur lindern und heilen lassen.
Für einen Ansatz der Tinktur benötigen Sie:
2 Gramm Sennesblätter, 26 Gramm Wermut, 4 Gramm Eberwurzel, 13 Gramm Myrrhe, 7 Gramm Kieselerde, 9 Gramm Zitwerwurzel, 5 Gramm Roter Ton, 2 Gramm Kampfer, 2 Gramm Bibergail, 7 Gramm Angelikawurzel, 1 Gramm Safran, 2 Gramm Muskatblüte, 18 Gramm Rhabarberwurzel, 7 Gramm Enzianwurzel, 18 Gramm Theriak venezian, 2 Gramm Tormentill, 35 Gramm Muskatbohne,
5 Gramm Lärchenschwamm, 18 Gramm Kalmus und 2,5 Liter 38-40 prozentigen Alkohol.
Da Sie die Kräuter kaum selber sammeln möchten, kaufen Sie sich am besten eine fertige Mischung in der Apotheke und setzen diese laut Herstellerinformationen an. Für den Ansatz der Kräuter benötigen Sie eine ausreichend grosse Flasche mit breiter Öffnung. Geben Sie die Kräutermischung hinein und füllen Sie diese mit der angegebenen Alkoholmenge auf. Nun stellen Sie die Flasche an einen sonnigen Platz und lassen Sie die Mischung mindestens 14 Tage lang ziehen. Danach können Sie die Tinktur abseihen und in dunkle Glasflaschen füllen. Lagern Sie die Tinktur am besten dunkel und kühl, damit Sie Ihre Heilkraft nicht verliert.
Die Wirkung auf Körper und Gesundheit
Aufgrund der dunklen Farbe der Tinktur können Sie diese nicht zur Körper-Pflege verwenden. Sie würden die Flecken aus der Kleidung nicht mehr entfernen können. Wenden Sie daher die Kräutertinktur nur innerlich als Kur oder Therapie an und äusserlich im Notfall oder zur Pflege der Gesundheit.
Gerade Männer, die aktiv und sportlich unterwegs sind, sollten immer eine kleine Flasche dieser Tinktur in der Tasche haben. Sie wirkt äusserlich angewendet gegen: Wunden, Schmerzen, Bisswunden, Stichen, Verbrennungen, Zerrungen, Verstauchungen, Eiterungen, Prellungen, Beulen, Hämatomen (blaue Flecke), schlecht heilenden Wunden, Nagelbettentzündungen und Verletzungen aller Art. Bedenken Sie aber, dass die Tinktur beim Auftragen schmerzhaft brennen kann. Tupfen Sie die Tinktur mit einem sauberen Wattepad auf die Wunden oder schmerzhaften Regionen auf, oder verwenden Sie sie als Umschlag. Eine Tinktur aus Schwedenkräutern kann fast zur Wund-Pflege aller Art verwendet werden.
Innerlich können Männer die Tinktur anwenden, wenn Sie die Leber-, Gallen-, Bauchspeichelsrüsen- und Magentätigkeit anregen, Zahnschmerzen, Erkältungen, grippale Infekte, Herzbeschwerden, Borreliose, Halsschmerzen, Durchblutungsstörungen, Blähungen und Stress lindern möchten. Gegenanzeigen sind derzeit nicht bekannt. Aufgrund der jahrhundertelangen Tradition spricht die heilende Wirkung der Schwedenkräuter für sich. Sie können die Tinktur als Kur einnehmen, in dem Sie zweimal täglich einen Teelöffel voll mit warmem Kräutertee einnehmen, oder bei akuten Beschwerden.
Setzen Sie daher ausreichend viel Schwedenkräutertinktur an, damit Sie alle Beschwerden kurieren können. Bei schwerwiegenden Erkrankungen sollten Sie sich allerdings nicht auf die Heilkraft der Kräuter alleine verlassen, sondern Ihren Arzt aufsuchen.
Bildquelle: Republica / pixabay.com