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In völliger Freiheit reisen Nathalie Pellegrinelli und Claude Marthaler ab, ohne genaue Route und ohne bestimmte Zeit. Sie durchqueren die Sahara über Libyen und den Sudan, fahren durch die Berge von Äthiopien nach Djibouti und überqueren das Rote Meer bis zum Jemen. Gemeinsam radeln sie auch noch durch den indischen Subkontinent und überwinden die Himalayakette, bevor sie auseinandergehen. Claude Marthaler sucht immer wieder die Nähe und Vertrautheit der Menschen und erfährt dadurch viel über deren Leben, deren Hoffnungen, Ängste und über politische Hintergründe. Im März 2008 erlebt Claude die schrecklichen Repressionen gegen die Tibeter in Lhasa.
Selbst wenn der Drahtesel unter dem Gewicht der schweren Taschen schwankt, die Muskeln ziehen und der Sattel brennt, am Lenker hat man das Gefühl, sein Schicksal in den eigenen Händen zu haben. Vom Sattel aus gesehen öffnet sich der Horizont, die Welt wird gross und macht uns reich. Sie gehört uns in ihrer ganzen Unermesslichkeit.