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Im Artikel „Warum Informationskompetenz vielleicht kein so gutes Thema für Bibliothekare ist …“ wird der Bibliothekar mit dem Koch verglichen:
„Ich würde nämlich sagen, dass Bibliothekare wunderbare Bibliotheken betreiben, Werkzeuge bereitstellen und vieles mehr tun, damit die Nutzer eine Bibliothek nutzen können. Aber WIE sie das kompetent tun, davon hat der Bibliothekar eigentlich nicht so viel Ahung.
Es sei denn, er nutzt seine Werkzeuge selbst, recherchiert selbst intensiv in seinen Katalogen, nutzt seine Datenbanken und so weiter. Mit einem Wort: Wenn er selbst wissenschaftlich oder fachlich arbeitet, dann, aber auch nur dann, ist er ein sehr kompetenter Ansprechpartner in Sachen Informationskompetenz. In allen anderen Fällen kennt er bestenfalls die Bedienungsanleitungen.
(…)
Die besten Vermittler von Informationskompetenz sind die Informationspraktiker in den einzelnen Fächern. Sie brauchen natürlich eine Bibliothek und die Arbeit der Bibliothekare, so wie der Gourmet den Koch mit seiner Küche nicht entbehren kann. Aber wenn es angerichtet ist, dann sollte der Koch besser bei seinen Töpfen bleiben.“