Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03197.jsonl.gz/1002

Das Schweizer Skisprung-Team blickt auf eine durchzogene Saison zurück. Die Weltcup-Athleten klassierten sich dreimal in den Top 10 und holten einige erfreuliche Resultate in Team-Wettkämpfen heraus. Die Frauen etablierten sich in den Punkten.
So früh wie nie zuvor starteten die Skispringerinnen und Skispringer im vergangenen Herbst in die neue Weltcup-Saison. Anfang November wurde in Polen die längste Skisprung-Saison der Geschichte lanciert – zum ersten Mal überhaupt mit einem Weltcup ohne Schnee. Stattdessen sprangen die Athletinnen und Athleten in Wisla von einer Eisspur auf Matten. 150 Tage später fand die Saison 2022/23 Anfang April ihren Abschluss, mit dem traditionellen Skisprungfest vor 20'000 Fans in Planica.
Nach dem 2. Rang von Gregor Deschwanden im Sommer-Grand-Prix von Courchevel blieb das Schweizer Skisprung-Team den Grossteil der Saison unter den Erwartungen. Im Weltcup resultierten drei Top-10-Klassierungen – einmal durch Dominik Peter (7. in Rasnov) und zweimal durch Gregor Deschwanden (7. in Planica und 10. in Sapporo). Insbesondere Anfang Saison gingen jedoch auch einige Finaldurchgänge ohne die Beteiligung von Schweizer Farben über die Bühne. Im Gesamtweltcup war Gregor Deschwanden der beste Schweizer und belegte dabei das dritte Jahr in Folge über die gesamte Saison hinweg gesehen den 26. Platz. An der Vierschanzentournee schaute für ihn als einzigen Schweizer Starter Rang 28 heraus.