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in OUTRO (Beilage NLZ)
Zwar wurde im Laufe seiner Amtszeiten der eine oder andere Zweifel an der fachlichen Kompetenz laut, aber spätestens nach dem legendären "Freude herrscht" war Adolf Ogi sehr beliebt. Bart Simpson war mal wegen seines "I didn't do it!" berühmt; eine Folge lang. Ogi hielt sich länger.
Nun gilt es also, aus den Reihen der SVP Ogis Nachfolger zu wählen. Welchen der vier im "Take Off" vorgestellten Kandidaten stellt wohl die SVP? Christoffel Brändli hat sich mit seinem Witz über Ruth Dreyfuss' Gewicht wohl selber abgehakt. Rita Fuhrer hat das Problem, dass Zürich schon einen Bundesrat stellt. Bleiben noch Roland Eberle und Samuel Schmid. Im Gegensatz zu Schmid ist Eberle in Bern ein unbekanntes Gesicht. Schafft er es aber auf die Kandidatenliste, sind seine Chancen intakt.
Dass nun die Grünen mit der Luzernerin Cécile Bühlmann ebenfalls eine Kandidatin aufstellen wollen, ist ziemlich keck. In erster Linie wird es sich wohl um PR handeln, aber wenigstens reden die Grünen nicht nur davon, die SVP aus dem Bundesrat zu kippen. Wenn die stärkste Fraktion im Bundeshaus keinen Bundesrat stellte, wäre das zwar sicher komisch. Und die SVP würde wohl mit ewigen Referenden die Regierungsgeschäfte lahm legen. Aber wenn denn die Konkordanz über den Haufen geschmissen werden sollte, dann wäre Cécile Bühlmann für mich die Favoritin.
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