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Pay per Sale bedeutet im Deutschen so viel wie Bezahlung pro Verkauf. Bei dieser Form der Abrechnung kann der Dienstleister oder Produktvermittler eine Provision bekommen, wenn der eigentliche Anbieter einen Umsatz erreichen konnte. Dabei wird die Vermittlungsprovision beim Pay per Sale entweder in Prozenten des Umsatzes oder weitaus häufiger mit einer festen Summe bezahlt. Dabei werden Werbemaßnahmen wie Banner, Werbeflächen und Links dazu benutzt, um potentielle Kunden über das Angebot zu informieren. Durch Tracking wird die Bezahlung pro Verkauf dem Vermittler zugeschrieben.
Pay per Sale zählt neben Pay per Click zu den Methoden des Affiliate Marketing. Als Weiterführung des Pay per Sale mit Einmalzahlungen, die für den erreichten Umsatz bezahlt werden, dienen sogenannte Lifetime-Provisionen. Bei diesen werden die erreichten Umsätze des Kunden direkt dem Vermittler ausbezahlt. Die Zeitspanne zwischen der Vermittlung und der Ausbezahlung beträgt dabei meist zwischen einem und drei Monaten oder kann auch in Extremfällen auch ein Leben lang andauern, wenn der Kunde wiederholt einkauft.
Bei Pay per Sale ist die zu vergütende Provision um einiges höher als bei anderen Verfahren, wie Pay per Click. Das Beispiel Amazon zeigt, dass die Werbepartner, wenn es über ihre Webseiten zum Verkauf eines Buches oder eines anderen Artikels kommt, direkt am Umsatzerlös beteiligt werden. Andererseits kann bei einer geringeren Provision erreicht werden, dass neue Verlinkungen gesetzt werden.