Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03112.jsonl.gz/624

48 Mannschaften aus 13 Ländern spielen mit, diese Saison ist der polnische Meister erstmals mit von der Partie. Die ersten beiden Austragungen dieses Eishockey-Europacups nach fünfjährigem Unterbruch wurden von skandinavischen Teams gewonnen, zuletzt von Frölunda Göteborg. Der HC Davos bewies jedoch mit dem Vorstoss in die Halbfinals, dass die besten Schweizer Klubteams ebenfalls für den Gesamtsieg in Frage kommen.
Diese Saison wird in der Champions Hockey League nochmals nach dem gleichen Modus gespielt wie vor einem Jahr. Die Vorrunde wird in Dreiergruppen ausgespielt, jeweils zwei Teams erreichen die Sechzehntelfinals. Anschliessend geht es mit dem K.o.-System weiter. Ab nächster Saison wird die Liga von 48 auf 32 Teams reduziert. Die Zulassung erfolgt ab 2017 nur noch aufgrund sportlicher Kriterien. Die Schweiz darf heuer letztmals mit der halben NLA antreten; ab nächster Saison werden wohl noch vier Klubs mittun dürfen.
In der Vorrunde erwischten die Schweizer Teams unterschiedliche Auslosungen. Es darf erwartet werden, dass der HC Davos, der EV Zug und der SC Bern weiterkommen, weil in ihren Dreiergruppen mit den Franzosen aus Rouen (bei Davos), den Dänen aus Esbjerg (Zug) und den Österreichern aus Linz (Bern) Aussenseiter mittun. Die übrigen Schweizer Teams tummeln sich in Gruppen, in denen jeder Ausgang möglich ist. Fribourg-Gottéron trifft auf München und die Tschechen aus Orli Znojmo. Lugano bekommt es mit Tappara Tampere und Adler Mannheim zu tun. Und die ZSC Lions duellieren sich mit Lukko Rauma und Ingolstadt.
(SDA)