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Auf der entlegenen Insel Tanna in der Südsee, im Dorf des Stamms der «Yakel» haben sich die ältesten Dorfbewohner nach einem Mord an einem Angehörigen des Stamms der «Imedin» entschlossen, ihre langjährige Fehde zu beenden. Für die Wiederherstellung des Völkerfriedens soll nun der Sohn des Imedin-Stammeshäuptlings mit der schönen Wawa verheiratet werden – gegen ihren Willen. Denn Wawa hat sich in den Sohn des Yakel-Anführers Dain verliebt. Die unglückliche Lage zwingt das Liebespaar zu einer folgenschweren Entscheidung …
Auch wenn «Tanna» hiesige ZuschauerInnen in eine Welt entführt, die weit vom bekannten Alltag entfernt scheint, ist das Thema doch allbekannt: die Leidenschaft der grossen Liebe.
Die Filmcrew für den atemberaubend fotografierten Film bestand im Wesentlichen aus den beiden Regisseuren Bentley Dean und Martin Butler für Kamera und Ton. Von Haus aus Dokumentarfilmer haben sich die beiden in den Bereich der Fiktion gewagt und sich mit den Menschen vor Ort zusammengetan, um die Handlung für «Tanna» gemeinsam zu entwickeln und umzusetzen. So spielt die Geschichte, die an Romeo und Julia erinnert, inmitten einer aktiven Vulkanlandschaft mit der lokalen Bevölkerung als Darstellende.
«Tanna» wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Publikumspreis für den besten Film der Filmkritikerwoche in Venedig und der Besten Regie von der «Australian Director’s Guild». Von Australien wurde er zudem für den einzigen Oscar-Anwärter vorgeschlagen, der in der Kategorie «Bester nicht-englischsprachiger Film» vergeben wird.
Am Dienstag, 27. Dezember wird der Film um 15 Uhr in der Programmreihe «Cameo+» gezeigt; mit einer Einführung durch Alice Müller aus der Programmgruppe des Cameo und Cameo+.