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Der US-Amerikaner Rupert Harris Johnson (1899-1989) gründete 1947 in New York ein Finanzunternehmen. Daraus entwickelte sich der heutige Finanzkonzern Franklin Templeton Investments (auch bekannt als Franklin Resources). Der Konzern ist einer der grössten Vermögensverwalter der Welt und verwaltet derzeit 1,4 Billionen US-Dollar. Im Jahr 2007 erstellten Wissenschaftler der ETH Zürich eine Liste der mächtigsten Unternehmen, die den Kern der Weltwirtschaft bilden. Franklin Resources belegte Platz 8 auf der Liste (Quelle).
Das Unternehmen wird bis heute von der Johnson Familie geführt. Derzeit besitzen sie 40 Prozent des Unternehmens. Im Jahr 2020 wurde das Familienvermögen auf 8,6 Milliarden US-Dollar geschätzt (Quelle).
Der Milliardär Charles B. Johnson (*1933) ist Anteilseigner der Baseballmannschaft San Francisco Giants. Dadurch kannte er den 2019 verstorbenen Peter Magowan, da dieser geschäftsführender Gesellschafter der San Francisco Giants war. Magowan war CEO der Supermarktkette Safeway, die von seinem Grossvater Charles Merrill mitgegründet wurde. Charles Merrill war zudem Gründer des Finanzkonzerns Merrill Lynch. Dieser steht ebenfalls ganz oben auf der, von der ETH erstellten, Liste der mächtigsten Unternehmen. Merrill Lynch verwaltet derzeit über eine Billion US-Dollar und gehört seit 2009 zur Bank of America, eine der weltweit grössten Banken. Peter Magowans Witwe Deborah ist Anteilseignerin der San Francisco Giants. Deborah Magowan und Charles B. Johnson unterstützten den Wahlkampf von Donald Trump.
Charles B. Johnson und sein Sohn Gregory E. Johnson sind im Aufsichtsgremium der Hoover Institution, eine der einflussreichsten konservativen Denkfabriken. Zum Aufsichtsgremium gehören unter anderem folgende Personen:
- Allan Hoover: Er ist ein Urenkel des US-Präsidenten Herbert Hoover, der die Hoover Institution gegründet hatte.
- Rupert Murdoch: Der Milliardär ist einer der mächtigsten Medienunternehmer der Welt.
- Harold McGraw III: Er kommt aus der Milliardärsfamilie McGraw.
- David Booth: Der Milliardär ist Gründer und Vorsitzender von Dimensional Fund Advisors. Der Finanzkonzern verwaltet derzeit über 650 Milliarden US-Dollar.
- Rebekah und Jennifer Mercer: Die beiden Schwestern sind Töchter des Multimillionärs und Hedgefonds-Managers Robert Mercer. Robert Mercer unterstützte den Wahlkampf von Trump und die rechtspopulistische Nachrichtenseite Breitbart News sowie das Unternehmen Cambridge Analytica, das Dienstleistungen für Donald Trumps Wahlkampf erbrachte. Cambridge Analytica unterhielt enge Kontakte zum britischen Hochadel und dem britischen Militär.
- Jerry Yang: Der Milliardär war Mitgründer und CEO von Yahoo.
- Susan McCaw: Sie war US-Botschafterin in Österreich. Sie war mit dem Milliardär Craig McCaw verheiratet.
- Jerry Grundhofer: Der Bankmanager baute eine angeschlagene Bank zur heutigen U.S. Bancorp auf, eine der grössten Banken der USA. Er besetzte Vorstandsposten bei der Citigroup, Bank of America und Lehman Brothers, ebenfalls drei der grössten US-Banken. Er leitete die Geschäfte der spanischen Grossbank Santander in den USA.
- Richard Kovacevich: Er leitete Wells Fargo, eine der grössten Banken der Welt.
- Henry A. McKinnell: Er leitete Pfizer, einer der grössten Pharmakonzerne der Welt. Er war Vorsitzender von Moody’s, eine der drei grössten Ratingagenturen der Welt. Er war Direktor der Trilateralen Kommission und Mitglied des Economic Club of New York.
- William C. Steere, Jr.: Er leitete ebenfalls den Pharmakonzern Pfizer.
- Shari Glazer: Sie heiratete in die Milliardärsfamilie Glazer.
- Lawrence Golub: Der Milliardär machte sein Vermögen mit der Vergabe von Krediten.
- Mark A. Stevens: Der Risikokapitalgeber aus dem Silicon Valley ist Milliardär.
Stand: 22.6.2022
(Quelle)
Der Firmengründer Rupert Harris Johnson war Präsident einer Saint Andrew’s Society (Quelle). Leider ist nicht bekannt welche, da es viele davon gibt. Saint Andrew’s Societies gibt es in vielen ehemaligen britischen Kolonien (USA, Kanada, Australien und weitere) und werden von schottischen Clans geführt. Sie dienen unter anderem dazu, Kontakte zwischen den schottischen Kolonialfamilien zu fördern. Die Mitglieder haben schottische Wurzeln und viele stammen aus schottischen Clans. Somit wird die Johnson Familie vermutlich mit schottischen Kolonialfamilien verwandt sein.
Anmerkung: Ich geh aktiv gegen Urheberrechtsverletzungen vor.