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Howard Shelley gehört zu den bedeutendsten britischen Pianisten seiner Generation. Seit 1985 tritt er auch als Dirigent in Erscheinung und verfolgt seither eine grosse internationale Karriere als Solist, Dirigent und Solist/Dirigent in Personalunion. Er ist fester Bestandteil des Musiklebens in Europa, Nordamerika, Australien und Japan und trat als Pianist mit den führenden Orchestern und Dirigenten auf, darunter Vladimir Ashkenazy, Pierre Boulez, Adrian Boult, Colin Davis, Mariss Jansons oder Kurt Sanderling. Als Dirigent leitete er alle vier Sinfonieorchester Londons sowie u.a. das Royal Scottish National Orchestra, BBC National Symphony of Wales, Hong Kong Philharmonic, Filarmonica de la Ciudad de Mexico, Münchner Sinfoniker, Sinfonieorchester St.Gallen, Seattle Symphony oder Melbourne Symphony. Er war Chefdirigent des Uppsala Chamber Orchestra und trat in den letzten Jahren vor allem in der Doppelfunktion als Dirigent/Solist auf. In dieser Rolle verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit mit den London Mozart Players, dessen Ehrendirigent er ist, sowie mit vielen Kammerorchestern weltweit.Er hat über 150 Aufnahmen bei Chandos, Hyperion und EMI realisiert, darunter die Einspielung des gesamten Klavierwerks von Rachmaninow oder die Werke für Klavier solo von Felix Mendelssohn Bartholdy. Ausserdem ist er der wichtigste Künstler der Reihe The Romantic piano concerto des Labels Hyperion, die vergessene Klavierkonzerte des 19. und frühen 20. Jahrhunderts neu zugänglich macht. 2009 wurde er mit dem Order of the British Empire ausgezeichnet.