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In den Schweizer Städten leben immer mehr Akademikerinnen und Akademiker. In den Grossstädten besitzen mittlerweile zwei von fünf Personen einen Hochschulabschluss (41,3%), wie die «Statistik der Schweizer Städte 2019» des Schweizerischen Städteverbandes und des Bundesamtes für Statistik BFS mit einem diesjährigen Schwerpunkt zur Bildung zeigt.
Welchen Bildungsabschluss haben Städterinnen und Städter? Wie lange sind sie in Ausbildung und wann ziehen sie von Zuhause aus? Antworten liefert die neue Ausgabe des Jahrbuchs «Statistik der Schweizer Städte» des Schweizerischen Städteverbands und des Bundesamtes für Statistik BFS, das 2019 einen Schwerpunkt zur Bildung enthält. Die Daten zeigen: In den Schweizer Städten hat in den letzten Jahren eine Akademisierung stattgefunden. So besitzt heute fast die Hälfte der Zürcher Stadtbevölkerung (45,5%) einen Hochschulabschluss, in Genf sind es 42,4% und in Bern 41,8%.
In Städten mit einer Einwohnerzahl zwischen 50‘000 und 99‘999 sind es noch durchschnittlich 31,3%. Der Akademisierungsgrad aller 172 untersuchten Städte liegt mit 32,1% über dem Schweizer Durchschnitt von 28,6%. Der Anteil Personen mit höchstem Abschluss auf Sekundarstufe II steigt hingegen mit abnehmender Einwohnerzahl. Der Anteil Personen mit obligatorischer Schule als höchsten Bildungsabschluss beträgt in den Städten 24,5% und ist damit vergleichbar mit dem gesamtschweizerischen Durchschnitt von 25%.
Paare auf Augenhöhe
Weiter zeigt die Statistik, dass Paare, die in Städten leben, meistens denselben Bildungsabschluss haben: Unter allen Ehe- und Konsensualpaaren sind Paare mit gleich hoher Ausbildung am häufigsten vertreten (56,7%). In 27% der Fälle kann der Mann einen höheren Bildungsabschluss vorweisen, in 11,2% die Frau. Ob ein Paar Kinder hat oder nicht, macht dabei keinen wesentlichen Unterschied aus. Paare, bei denen der Mann über einen höheren Bildungsabschluss verfügt, sind am häufigsten in Stans (38,1%) am seltensten in Genf (19,2%) anzutreffen.