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Pony Mounted Games verbinden die Vorzüge des Mannschaftssports mit denen des Reitsports. Sie erfordern Teamgeist, Disziplin, Durchhaltewillen, Kondition sowie aktives Reiten im Einklang mit dem Pony.
Mounted Games sind rasante Stafetten-Rennen. Tempo, Kampfgeist, Konzentration und schnelle Reaktion machen den Reiz dieses Sportes aus. Bei bestimmten Spielen geht es vor allem um Schnelligkeit, bei anderen auch um Geschicklichkeit, weil unterwegs eine Aufgabe gemeistert werden muss. Ein Team besteht aus fünf Reitern und ihren Ponys, wobei jeweils vier ein Rennen reiten. Die Paare sollten ihren Stärken entsprechend geschickt eingesetzt werden, damit das Team möglichst viele Punkte sammeln kann.
Seinen Ursprung hat dieser Sport in Indien. Er wurde von der berittenen Kriegerkaste ausgeführt. Eine der Kampftechniken war beispielsweise durch ein feindliches Lager zu preschen und dabei in vollem Galopp die Zeltpflöcke aus dem Boden zu reissen, so dass die Zelte einstürzten. Die Krieger trainierten auch in Friedenszeiten ihre Fertigkeiten und massen sich in tollkühnen Geschicklichkeitsrennen.
Im 19. Jahrhundert brachten die englischen Kolonialtruppen – wie auch den Polosport – diese später «Mounted Games» genannten Rennen nach England. In den 1950er-Jahren wurden sie dann immer populärer und nahmen an Bedeutung zu. Denn für junge Reiter war und sind die Mounted Games eine gute und komplette Ausbildung.