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Hans-Joachim Stuck, Präsident des Deutschen Motor Sport Bundes (DMSB), hat mit Unverständnis auf das Aus für Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher bei Mercedes reagiert.
"Wenn die Entscheidung wirklich von Mercedes ausging, den Vertrag von Michael Schumacher nicht zu verlängern, ist das für mich nicht nachvollziehbar. Ich finde, Schumacher hat eine absolute Berechtigung, im Mercedes-Team zu sein", sagte der 62-Jährige "spox.com".
Auf die am vergangenen Freitag bekannt gegebene Trennung der beiden Parteien zum Saisonende habe Stuck "geschockt" reagiert.
Zugleich kritisierte der frühere Formel-1-Pilot und zweimalige Le-Mans-Sieger die Verpflichtung des britischen Ex-Weltmeisters Lewis Hamilton.
"Für mich ist Hamilton mit Sicherheit einer der schnellsten Formel-1-Fahrer. Aber mir fehlt bei ihm die Konstanz. Ich glaube nicht, dass Mercedes sich damit einen Gefallen getan hat", sagte er. Die Paarung Nico Rosberg/Lewis Hamilton halte er für taktisch unklug: "Die werden sich schwer an die Karre gehen."
Stuck hofft, dass Schumacher für die kommende Saison noch ein Cockpit in einem konkurrenzfähigen Team findet.
"Da muss man einfach sagen, dass Sauber nichts für Michael Schumacher ist, obwohl sie sicher einen super Job machen", sagte er. Der Schweizer Rennstall hatte am Montag grundsätzliches Interesse an einer Verpflichtung des 43-Jährigen bekundet.
An einer Rückkehr zu Ferrari - für die Italiener gewann Schumacher fünf seiner sieben WM-Titel - zweifelt Stuck.
"Die andere Möglichkeit wäre Lotus. Danach wird die Luft aber schon verdammt dünn. Da muss er sich sehr scharf überlegen, was er jetzt tut", sagte Stuck.