Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03381.jsonl.gz/1444

Gesperrte Autobahnen, gestrichene Flüge – Peking kämpft zu Beginn des Jahres mit dem Smog. Die Behörden haben die zweithöchste Smog-Alarmstufe «Orange» verhängt. Verständlich, wenn man diese Luftaufnahme von Peking sieht:
Die Messwerte sind extrem. In der chinesischen Hauptstadt wurden über 300 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft – das Zwölffache des Grenzwertes der Weltgesundheitsorganisation (WHO) – registriert.
Immer wieder leiden Millionen Chinesen unter der heftigen Umweltbelastung. Über diversen Städten hängen immer wieder solche Smog-Glocken.
Die Behörden bemühen sich seit einiger Zeit, den Smog durch eine Reihe von Massnahmen zu verringern. Allerdings wird die Luftverschmutzung durch den massiven Kohleverbrauch zum Heizen und zur Stromgewinnung insbesondere im Winter sowie durch den zunehmenden Autoverkehr verstärkt.
Die Luftverschmutzung in Peking und anderen chinesischen Städten wird für hunderttausende von Todesfällen mitverantwortlich gemacht, etwa durch Herzerkrankungen, Schlaganfälle und Lungenkrebs. (aeg/sda/dpa/afp)