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Patrick Amstutz, Direktor
Attaché de recherches der Universitäten Fribourg und Paris-III, Kommissionspräsident.
Das Französisch Afrikas, das amerikanische Französisch, das karibische und asiatische Französisch, jenes von Europa oder Ozeanien – wie sollen wir in einem Meer anderer Sprachen die Sprache sprechen, die uns in einem Land in die Wiege gelegt wurde, das nicht mehr wirklich das ihre war? Wie sollen wir jene sprechen, die uns zufällt und die uns jeden Tag in die Welt setzt und uns ebenso unerbittlich ins Dunkel unserer Unzulänglichkeiten zurückwirft? Und wie könnten wir das sagen, was ohne sie nicht ans Licht käme und das die alltägliche Voraussetzung für unsere Freiheit ist?
Patrick Amstutz, 1967 in Biel geboren, hat den humanistischen Lehrgang am französischen Gymnasium in Biel (Latein–Griechisch) abgeschlossen und an der Universität Freiburg (französische Literatur, romanische Philologie, Linguistik, lateinische Sprache und Literatur, griechische Sprache und Literatur: 1995 Preis der Société Université et Recherche et du FNRS) und an der Sorbonne Nouvelle (Diplomstudien 2000) studiert. Als Attaché de Recherche der beiden Universitäten wurde er während fast eines Jahrzehnts mit Kursen zum Thema Literaturen in französischer Sprache an der Universität Freiburg beauftragt. Von 1996 bis 1998 hat er an Projekten der Délégation à la langue française (DLF / CIIP) mitgewirkt. Zudem hat er die Kommission für französischsprachige Literatur des Kt. Bern (Gründung des Prix Renfer im Jahr 2007) präsidiert. Zurzeit ist er Präsident der Commission francophone des affaires culturelles générales und präsidiert die Commission culturelle interjurassienne mit.