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Das Lütschinental im Berner Oberland soll vor der Gefahr geschützt werden, welche der sich immer wieder bildende Gletschersee ob Grindelwald darstellt. Neben dem Gletscherdorf ist auch Interlaken gefährdet.
Der Gletschersee oberhalb von Grindelwald beunruhige die Experten und Behörden, so die Regierung des Kantons Bern. Derzeit drohe zwar keine akute Gefahr.
Jahr für Jahr werde der See aber immer grösser. In den Sommermonaten entleert er sich jeweils spontan - diesen Sommer innerhalb weniger Stunden. Der See bildete sich vor zwei Jahren nach einem grossen Felssturz auf den Unteren Grindelwaldgletscher.
Ausserdem ist er eine Folge des Gletscherrückgangs. Die Berner Regierung legt nun einen Rahmenkredit von 12 Mio. Franken vor. Für die baulichen Massnahmen seien insgesamt 35 Millionen nötig. Der Bund habe seine Unterstützung zugesichert.
In den kommenden Monaten wird nun in einer Studie untersucht, welche baulichen Massnahmen die besten sind. In Frage kommen eine Bresche im Fels- und Eisriegel vor dem See, ein Stollen und ein Rückhalteraum im Talboden.