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Ein essentieller Tremor äussert sich in unwillkürlichen Bewegungen wie zitternden Händen, Armen oder Augenlidern oder betrifft andere Muskeln. Er wird vererbt und beginnt oft mit Symptomen im mittleren Lebensalter. Normalerweise ist es nicht nötig, einen essentiellen Tremor zu behandeln, aber wenn die Symptome schwerwiegend sind und stören, sollte ein Arzt für eine nähere Untersuchung zu Rate gezogen werden.
Ein essentieller Tremor ist eine neurologische Störung, welche familiär bedingt ist, und die bei Bewegungen oder Aktivitäten schlimmer werden. Er betrifft häufig symmetrisch die Arme und Hände sowie Hals- und Nackenmuskulatur.
Ein essentieller Tremor ist vererbbar, d.h. er kann von einer zur nächsten Generation weitergegeben werden. Der essentielle Tremor ist in der Regel ein dominantes Merkmal. Wenn ein Elternteil das Gen in sich trägt, dann ist auch der Sohn oder die Tochter einem hohem Risiko ausgesetzt, einen essentiellen Tremor zu haben. Betroffene Eltern stellen aber keine Notwendigkeit dar um selbst von einem essentiellen Tremor betroffen zu sein. Menschen mit essentiellem Tremor können Schwierigkeiten mit dem Festhalten von Gegenständen haben. Emotionaler Stress kann das Zittern erhöhen. Zu den spezifischen Symptomen zählen Kopfnicken, Schütteln oder zitternder Ton, Probleme beim Schreiben, Zeichnen und Trinken. Der Tremor kann bei Bewegungen auftreten (Aktionstremor) oder mit zunehmendem Alter. In Ruhe sind die Symptome meist gering. Stress und Koffein können den Tremor verschlimmern. Alkoholkonsum reduziert die Symptome typischerweise.
Ein essentieller Tremor muss normalerweise nicht behandelt werden. Einige Medikamente können die Beschwerden lindern. Hierzu zählen Propranolol (ein Betablocker) und Primidon (ein Medikament, um Krampfanfälle zu behandeln). Dies sind die Grundpfeiler der medizinischen Therapie für einen essentiellen Tremor. Darüber hinaus kommen andere Medikamente wie Anti-Epileptika, milde Beruhigungsmittel und Calcium-Kanal-Blocker (Blutdruck-Medikament) ebenfalls häufig zum Einsatz. Bei einigen Patienten mit refraktärem Tremor der oberen Extremitäten wird eine Operation in Betracht gezogen, bei der ein tiefer Hirnstimulator eingesetzt wird.
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