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In Monbiel hütete ein wildes Männlein jahrelang die Kühe. Man trieb sie ihm morgens hinaus bis zu einem grossen Stein, wo es die Kühe in Empfang nahm, und abends brachte es sie wieder dorthin zurück. Zu den Wohnungen kam es niemals. Man legte ihm dann oft Geschenke auf den Stein, unter anderem stellte man ihm einmal einen Schoppen Veltliner hin. Das Männlein betrachtete den Wein und besann sich lange, ob es trinken sollte; endlich setzte es ganz vorsichtig die Lippen an, und da mundete ihm der Wein äusserst wohl, und es trank den ganzen Schoppen.
Auch Speissen legte man ihm öfters hin, die es sich schmecken liess. Endlich kam man auf den unglücklichen Gedanken, ihm ein Paar Schuhe hinzustellen. Es währte lange, bis das Männlein begriffen hatte, wozu sie gehörten. Es entfernte sich dann aber und kehrte nicht mehr zurück. Dieses Männlein hiess Uzy, und der Stein trägt noch jetzt den Namen Uzystein.