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Die Niederlande organisieren vom 19. bis 24. September die Kata- und Veteransweltmeisterschaften in der Sporthalle Zuid in Amsterdam, einen Monat nach den Elite Weltmeisterschaften, an welchen sie nicht ihrem gewöhnlichen Standard gerecht werden konnten (nur eine Medaille, wie 2014), und zehn Monate vor den Olympischen Spielen, wo dann wohl zum letzten mal die Generation der bedeutenden Brüder Elmont, Henk Grol, Marhinde Verkerk oder Anicka van Emden in ihrem Glanz erstrahlen werden.
Kata – Japans grosse Show
Die zwei ersten Tage, Samstag und Sonntag, widmeten sich den fünf Kataprüfungen. Innerhalb dieser beiden Tage traten 106 Paare aus 30 Ländern gegeneinander an. Zu Beginn, wie 2012 und 2015, trat Japan wieder mit einer tadellosen Vorführung auf. Das Paar Sakamoto-Yokoyama setzt sich zum vierten mal bei der Nage-No-Kata durch, während Satoshi Nakayama und Seiji Hayashi bei der Katama-No-Kata triumphieren, die Schwestern Shirano bei der Juno-Kata, Kenji Takeishi und Kiji Hematsu bei der Kime-No-Kata und das Gespann Miyamoto-Watanabe erlangt zum dritten mal die Krone bei der Goshin-Jutsu.
Was die Schweiz betrifft, waren fünf Paare an den Eröffnungstagen beteiligt. Reto Dürrenberger und Dominik Brandt (Budokai Liestal) landen bei der Katame-No-Kata auf dem 5. Platz von 10 in der ersten Gruppe. Bei der Juno-Kata platzierten sich Raymonde veuthey und Johan Moos (Judo Kai Monthey) auf dem 7. Platz der ersten Gruppe, während die Bronzemedaillengewinner der letzten Europameisterschaften, Antonella und Fabrice Beney (Judo Team Sion) schlussendlich auf dem 5. Platz der zweiten Gruppe rangierten. Bei der Kime-No-Kata platzierten sich Karine Loy und Pascal Bayejoo (Chôku Miyabi Ju-Jutsu Ryu Meyrin) auf dem 10. Platz ihrer Gruppe. Schlussendlich beendeten Ariane Wüthrich und Reta Tschopp (GS Gübertal/JJJC Prateln) bei der Goshin-Jutsu als 8. ihrer Gruppe das Turnier.
Judo- die Krönung von Daniel Bongard
Die Judowettkämpfe an diesem Dienstag, die normalerweise von der russischen und französischen Delegation dominiert werden, wurden durch die wahrscheinlich letzte Runde geprägt – und vom erwarteten Triumph des Olympiasiegers 2000, des Niederländers Mark Huizinga, in der Kategorie M3 -90kg. Es war jedoch Montag, als die Schweizerische Nationalhymne zum ersten mal in der Sporthalle Zuid erklang, dies aufgrund des Sieges von Daniel Bongard in der Kategorie M10 -73kg. Wenn sie mehr über diesen junggebliebenen 70-Jährigen des JC Villars-Sur-Glâne erfahren möchten, der schon vergangenen Mai Europameister wurde, zögern sie nicht und werfen sie einen Blick auf das Portrait, das ihm der SJV im letzten DOJO oder Pascal Bertschy in der Ausgabe vom 10. August letzten Jahres der Zeitschrift La Liberté gewidmet hat.
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Eine weitere Goldmedaille gab es für Sonja Gertsch in der Kategorie F3 -70kg!!
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Weitere Resultate der Schweizer Master bei der WM in Amsterdam:
F4 -70 kg: De Cillia Klara: 2. Rang
F1 -57kg: Mangiola Marina: 3. Rang
M1 -81kg Weibel Yannick
M1 -90kg Egger Micha : 7. Rang
M3 -60kg Schuler Werner
M3 -66kg Staehli David
M3 -81kg Durrenberger Reto : 7. Rang