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DIE RhB AROSABAHN: Gemächlich beginnt die Fahrt durch Chur - vorbei an Stadtmauer, Malteserturm und Obertor. Doch schon bald ist es vorbei mit dem Stadtbummel auf Schienen: Der rote Zug wird zur Gebirgsbahn. Zu schweben scheint die Komposition über dem eleganten Langwieser Viadukt.
Am 15. Juli 1911 wurde die Gesellschaft der Chur-Arosa-Bahn gegründet. Im folgenden Jahr wurden die Bauarbeiten an der knapp 26 km langen Strecke aufgenommen. Trotz der grossen topologischen und geografischen Probleme wurde die Bahn fristgerecht im Winter 1914/15 fertiggestellt. Die offizielle Einweihungsfeier fand am 11. Dezember 1914 statt, bereits einen Tag später fuhren die ersten fahrplanmässigen Züge auf der von Anfang an mit dem seltenen 2400-V-Gleichstromsystem elektrifizierten Strecke.
Wegen Überalterung von Fahrzeugen und Fahrleitungsanlagen wurde 1995 beschlossen, eine Umelektrifizierung der ChA durchzuführen. Dazu wurde mit einem Finanzaufwand von insgesamt 58 Mio. SFr ein Grossteil der Fahrleitungen erneuert. Mit der Umstellung des Stromsystems am 29. November 1997 ging die Ära der Gleichstromtriebwagen auf der Chur-Arosa-Linie zuende. Seit diesem Tag wird der Verkehr von normalen Zugkompositionen bedient, wie sie auch auf dem Rest des Stammnetzes zu sehen sind.
Auf nur 26 Kilometern klettert die Arosa Bahn 1000 Meter höher. Im letzten Kraftakt meistert der Bergfloh zahnradlos das steile Stück von St. Peter zum humorvollsten Bündner Ferienort auf 1800 Metern über Meer.
Sehenswürdigkeiten: Altstadt von Chur (Kathedrale, Römische Ausgrabungen, Rätisches Museum), Langwieser Viadukt, Bergkirchli Arosa. > RhB Bahnseite