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“Ich denke, du bist einfach zu anspruchsvoll.”
Sie blinzelt und noch bevor sie die Aussage gedanklich einordnen kann, bevor sie sie auseinanderpflücken kann, bevor sie logisch schlussfolgern und argumentieren und das Für und das Wider abwägen kann – bevor sie überhaupt ein zweites Mal blinzelt – verletzt es sie.
Sie ist einen Moment lang überrascht von diesem Gefühl. So überrascht, dass sie beginnt, sich zu rechtfertigen.
„So anspruchsvoll bin ich doch gar nicht. Das ist nicht wahr“, hört sie sich sagen und ihre Kollegin lacht. Sie ist noch ein kleines bisschen verletzter.
Sie versteht das Gefühl erst, als sie zu Hause ist und in ihrem Bett liegt. Sie versteht es vielleicht sogar erst jetzt, zwei oder drei Jahre später. In einer Beziehung. Mit einem Mann, der ihren Ansprüchen mehr als genügt.
„Ich denke, du bist einfach zu anspruchsvoll.“
Sie weiss nicht so genau, warum dieser Satz hängengeblieben ist. Warum er sich so tief verankert hat. Zu anspruchsvoll.
Sie hat Ansprüche. Natürlich. Und sie weiss auch, welche das sind. Doch das spielt keine Rolle. Es ist nicht dieser Teil der Aussage, der sie verletzt.
Es ist das zu im zu anspruchsvoll, das sie verletzt. Hat sie die Ansprüche, die sie hegt, nicht verdient? Ist sie es nicht wert, diese Ansprüche zu haben? Verdient sie nicht jemanden, der ihren Ansprüchen genügt?
Es ist eine Freundin, die ihr sagt, dass sie zu anspruchsvoll ist. Die ihr sagt, dass sie die Ansprüche, die sie hat, nicht wert ist und als sie im Bett liegt, abends, hat sie das Gefühl, keinen Boden unter sich zu spüren.
Sie denkt, ganz leise und nur für sich, dass es nicht richtig ist, wenn Freundinnen einander sagen, dass sie nicht gut genug für etwas sind. Egal, um was es sich handelt. Und dass die richtige Aussage hätte: „Du kannst gar nicht genug anspruchsvoll sein“ sein müssen.
Sie denkt, ganz leise und nur für sich, dass sie diesen Satz nie sagen wird. Und dass Freundinnen dazu nicht da sein sollten.
„Ich denke, du bist einfach zu anspruchsvoll.“
„Und ich denke, du bist gerade nicht meine Freundin.“ Das hätte sie eigentlich sagen sollen.
Hallo ihr Lieben.
Es wird endlich Zeit für einen neuen Look. Heute habe ich auch wieder ein Outfit ganz ohne Midirock für euch – zur Abwechslung, sozusagen. Dafür gibt es wieder einen Look mit viel Rosa. Um mir treu zu bleiben.
Rosafarbenes Alltagskleid
Das rosafarbene Kleid stammt von Mango aus der letztjährigen Kollektion, und ich trage es gerne, gerade weil es so schön schlicht ist und sich vielseitig kombinieren lässt. Der Stoff ist herrlich leicht und die Länge perfekt für den Alltag.
Zugegeben – ein Teint-Schmeichler ist das Kleid nicht, denn irgendwie macht das Rosa leider wirklich etwas blass, aber so richtig hat mich das noch nie gestört. Ausserdem liebe ich die Kombination zum Spitzenjäckchen. Herrlich leicht.
Bestickte Slippers von Zara:
Vor Kurzem war ich bei Zara, um vielleicht ein Sale-Schnäppchen zu ergattern. Aus dem Sale ist nichts in meiner Tasche gewandert, aber dafür diese hübschen Schühchen aus der neuen Kollektion, in die ich mich praktisch schockverliebt habe. Wie toll sind bitte die? Wunderwunderschön. Da war der Sale und das eigentliche Vorhaben direkt vergessen. Wie immer habe ich sie euch unten verlinkt.
Besticke Tasche von Orsay:
Bei der Kombination habe ich mich gefragt, ob zweimal Stickerei ein bisschen zu viel ist, aber schlussendlich konnte ich dennoch nicht darauf verzichten, euch die hübsche Tasche mit Stickerei von Orsay zu zeigen. Ich liebe sie. Elegant, ein bisschen verspielt und herrlich leicht zu kombinieren.