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Die agrarmeteorologischen Bedingungen für Acker- und Futterbau werden sich im Zuge des Klimawandels auch in der Schweiz ändern. Das kann zu einer Verbesserung der Produktion, aber auch zur Zunahme witterungsbedingter Risiken führen. Agrarmeteorologische Indizes können helfen, das Zusammenspiel zwischen Klima und Kulturpflanzen besser zu verstehen. Sie können damit die Grundlage liefern, für die Entwicklung von Anpassungsstrategien. Hier wurden zwei wichtige Aspekte der landwirtschaftlichen Pflanzenproduktion untersucht, nämlich die Dauer der Vegetationszeit und das Trockenheitsrisiko. Als Basis für die Auswertung dienten homogenisierte Datenreihen von Temperatur und Niederschlag über dem Zeitraum 1864 bis 2009 einerseits, und die neusten Klimaszenarien aus dem Europäischen Forschungsprojekt ENSEMBLES anderseits. Bezüglich der Vegetationsperiode sind die Ergebnisse konsistent mit den Resultaten früherer Studien, mit einer Vegetationsperiode im Jahr 2050 rund 40 Tage länger als um 1970 im Mittelland. Was das Trockenheitsrisiko anbelangt, zeigen unsere Berechnungen ein etwas weniger dramatisches Bild als bisher angenommen. Dies ist hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass die ENSEMBLES-Szenarien für die erste Hälfte des 21. Jahrhunderts im Mittel nur eine geringe Tendenz zu einer Abnahme der Sommerniederschläge zeigen. Allerdings sind auch die neuen Szenarien in diesem Punkt mit grossen Unsicherheiten behaftet.
Wer Biodiversität in der Landwirtschaft mittels ergebnisorientierter Programme fördern will, braucht aussagekräftige Indikatoren. Ein Überblick über vorgeschlagene und verwendete Indikatoren zeigt Entwicklungen und Herausforderungen auf.
Sind tierische Lebensmittel Freund oder Feind? Dies hängt von den Bedürfnissen der Konsumierenden und von den lokalen Produktionsbedingungen ab, wie eine grosse Übersichtsstudie mit Beteiligung von Agroscope aufzeigt.
Im Gemüsebau ist es üblich, Ernterückstände auf dem Feld zu belassen. Werden sie entfernt, so sinkt die Stickstoffauswaschung deutlich. Dies zeigen Messungen von Agroscope.