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Jede Reflexion im Spiegel ist eine Verzerrung. Die Reflexion der Weiblichkeit im Spiegel des Denkens ist auch eine Verzerrung des androzentrischen Blicks.
Dies ist in der gesamten Tradition des Denkens geschehen. Dieses Buch fragt, eher aus einer kritischen als aus einer selbstgefälligen Lesart heraus, wie das Weibliche in einigen zeitgenössischen Diskursen erscheint. Ohne den Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben, tritt sie in den Dialog mit Hannah Arendt, Sarah Kofman, Michel Foucault, Pierre Bourdieu, Chantal Mouffe, Jacques Derrida, Gilles Lipovetsky, Paul B. Preciado und Rita Laura Segato. Preciado und Rita Laura Segato. In dieser Reise wird als "Exkurs" ein Zwischenstopp durch das Denken von Lou Andreas-Salomé und Judith Butler eingelegt. Ausgehend von einer feministischen Perspektive geht es darum, einige zeitgenössische Diskurse zu reflektieren, wenn sie über das Weibliche, Frauen und sexuelle Differenz "spekulieren". Ziel ist es, aufzuzeigen, welche Positionen sich mit der kritisch-feministischen Perspektive besser vereinbaren lassen.