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Feine Schleierwolken, sogenannte Cirren, lassen heute den Himmel zum Teil mehr weiss als blau erscheinen. Diese Schleierwolken sind die südlichen Ausläufer einer Warmfront, die sich von England bis zu den Alpen erstreckt. In einer Höhe von rund 9000 Metern über Grund ist dabei feuchtere Luft zu den Alpen geflossen. Diese Luft war so feucht, dass sie in der Höhe kondensierte. Auf dieser Höhe bilden sich aber keine Tropfen, sondern ganz feine Eiskristalle. Nähert sich die Warmfront, so sinkt die Basis der Wolken allmählich ab. Der heutige Schleirerwolkenschirm zieht aber am Nachmittag nach Osten weg.
Halo und Nebensonnen
In der Regel scheint die Sonne durch die Schleierwolken hindurch. Ein Teil der Strahlung wird an den Eiskristallwolken gebrochen, und es treten sehr schöne optische Phänomene auf. Dazu gehören die Haloringe, aber auch Nebensonnen. Nimmt die Feuchtigkeit in dieser Höhe weiter zu, wird der Sonnenschein trüber und zunehmend milchig, bis er schliesslich gar nicht mehr durch die Schleierwolken hindurch kommt. Schleierwolken befinden sich generell in einer Höhe zwischen 7000 und 12‘000 Metern.