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Odermatt verpasst zweiten Super-G-Sieg um zwölf Hundertstel
Marco Odermatt sorgt für den gelungenen Abschluss der Weltcup-Woche in Kitzbühel. Der Nidwaldner wird im Super-G hinter dem Österreicher Vincent Kriechmayr Zweiter.
Seinen zweiten Weltcup-Sieg im Super-G nach jenem im vorletzten Dezember in Beaver Creek verpasste Odermatt um lediglich zwölf Hundertstel.
Eine ganz starke Leistung zeigte auch Loïc Meillard. Der Neuenburger, der erst seinen vierten Super-G im Weltcup und erstmals überhaupt ein Rennen am Hahnenkamm bestritt, wurde Achter. Beat Feuz schied nach einem Torfehler aus.
Kriechmayr feierte seinen ersten Saisonsieg und übernahm damit auch die Führung in der Super-G-Wertung von Mauro Caviezel. Der Bündner, der den Auftakt in Val d'Isère dominiert hatte, war wie die Gewinner der anderen zwei bisherigen Super-G, der Norweger Aleksander Kilde und der Amerikaner Ryan Cochran-Siegle, verletzungsbedingt nicht am Start.
Mit seinem insgesamt siebenten Weltcup-Sieg rehabilitierte sich Kriechmayr auch für seine Leistungen in den zwei Abfahrten auf der Streif, in denen er mit den Plätzen 9 und 17 deutlich hinter den Erwartungen geblieben war. Er sei mit der Wut im Bauch gefahren, sagte der Oberösterreicher.
Die Entscheidung im Duell mit Odermatt führte Kriechmayr im Zielhang herbei. Bei der letzten Zwischenzeit nach der Traverse hatte er noch einen Hundertstel hinter dem Innerschweizer gelegen. Kriechmayr und Odermatt lagen deutlich vor der Konkurrenz. Kriechmayrs drittplatzierter Teamkollege Matthias Mayer, schon in den Abfahrten Zweiter und Dritter, lag als Dritter schon über eine halbe Sekunde hinter der Bestzeit zurück.