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An einem Distanzritt erzählte mir eine Frau, dass ihr Pferd seit drei Jahren stark hustete. Sie bat mich, in den nächsten Tagen Ihr Pony zu untersuchen und homöopathisch zu behandeln. Der Husten des 26-jährigen hübschen dunkelbraunen Sportpony-Wallachs wurde bei Belastung stärker und war anfangs von dickem, zähem gelbem Schleim aus den Nüstern begleitet, in letzter Zeit war der Husten trocken. Vor einiger Zeit wurde das Pony wegen des Hustens mit Antibiotika behandelt, worauf das Pferd laut Besitzerin mit epileptischen Anfällen reagierte – ohne nennenswerte Besserung des Hustens. Bevor der chronische Husten anfing, lahmte das Pony längere Zeit hinten rechts, dann hinten links. Ansonsten war es nie krank. Auch zum Zeitpunkt der Anamnese hatte es keine weiteren Beschwerden.
Das Pony liebt Streicheleinheiten, es „schmiegt“ sich auch an Fremde und läuft der Besitzerin beim Arbeiten im Stall die ganze Zeit hinterher. Beim Reiten ist der Wallach sehr „schnell“, d.h. er liebt Wettrennen und schnelles Galoppieren über alles und ist dann kaum zu bremsen.
Basierend auf den Körper- und Gemütssymptomen empfahl ich am 11. Mai 2010, dem Pony eine Einmalgabe des homöopathischen Konstitutionsmittels in der Potenz C200 zu verabreichen.
In einem kurzen Telefongespräch am 13. Mai 2010 teilte mir die Besitzerin mit, dass das Pony am Tag der Mittelgabe nie gehustet hat. Während eines Spaziergangs am folgenden Tag hustete es viel seltener und nicht mehr in den Steigungen. Zudem wurde der Husten nun wieder feuchter und erfolgte in schwächeren Anfällen als vor der Behandlung. Die Besitzerin musste nun nicht mehr anhalten, um das Pony während des Hustens ausruhen zu lassen.
Diese deutliche Besserung hielt drei Wochen an. Ende Mai wurde der Husten wieder etwas schlimmer und die Lahmheit hinten links wurde wieder deutlicher. Am 5. Juni 2010 wiederholte ich das Mittel in der Potenz „XM“ (C 10’000).
Am 16. Juni 2010 berichtet mir die Besitzerin: „Dem Pony geht es gut, es hustet nur noch selten und ist durch den Husten kaum noch eingeschränkt. Als Heilreaktion trat zwischen den Vorderbeinen vorübergehend eine geschwürsartige Hautveränderung auf, die jedoch nach einer Woche wieder verschwand.