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Die Abholzung im brasilianischenAmazonas-Regenwald hat in den ersten sechs Monaten dieses Jahres einen neuen Höchststand erreicht. So wurde von Januar bis Juni eineFläche von knapp 4000 Quadratkilometern gerodet, wie die brasilianische Weltraumforschungsagentur mitteilt. Das einspricht dem fünffachen der Fläche der Stadt New York. Gegenüber der Vorjahresperiode entspricht es einer Zunahme um über 10%. Umweltaktivistinnen und -aktivisten werfen der Regierung des rechtspopulistischen Präsidenten Jair Bolsonaro vor, den Umweltschutz gelockert und die wirtschaftliche Nutzung des Amazonas gefördert zu haben.