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Wie schon in der 1. Runde gegen den kroatischen Qualifikanten Dino Prizmic konnte der Serbe aber auch beim 6:3, 4:6, 7:6 (7:4), 6:3 gegen den Australier Alexei Popyrin (ATP 43) nicht wirklich überzeugen. Beim Stand von 4:5 im dritten Satz musste er vier Chancen des Aussenseiters auf eine 2:1-Satzführung abwehren. Gegen den bisher überzeugenden, als Nummer 30 gesetzten Argentinier Tomas Martin Etcheverry wird Djokovic sich steigern müssen, wenn er nicht frühzeitig vom Weg zu seinem 25. Grand-Slam-Turniersieg abkommen will.
Sabalenka blieb hingegen auch in der 2. Runde gegen die erst 16-jährige Tschechin Brenda Fruhvirtova ungefährdet. Sie siegte 6:3, 6:2. Zum Vergleich: In seinen ersten zwei Partien stand Djokovic zusammen gezählt deutlich über sieben Stunden auf dem Platz, die Belarussin gerade mal zwei Stunden.
16-jährige Andrejewa fegt Jabeur vom Platz
Sie gilt als das Supertalent im Frauentennis - und gab am Australian Open eine eindrückliche Kostprobe ihres Potenzials ab. In weniger als einer Stunde fegte die 16-jährige Russin Mirra Andrejewa (WTA 47) die Weltnummer 6 Ons Jabeur vom Platz. Gerade mal zwei Games überliess sie der dreifachen Grand-Slam-Finalistin. Ihren kometenhaften Aufstieg startete Andrejewa im letzten Frühling in der Schweiz mit zwei Siegen bei ITF-Turnieren. Dann erreichte sie als Qualifikantin am French Open die 3. Runde und in Wimbledon den Achtelfinal. Vor einem Jahr war sie noch die Weltnummer 292, nach ihrem ersten Australian Open wird sie in die Top 35 vorstossen. Mindestens, denn nach dieser Vorstellung wird sie auch in der 3. Runde gegen die Französin Diane Parry (WTA 72) die Favoritin sein.