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Kampf um den Kinderwunsch
Nach einer Odyssee durch Kinderwunschkliniken und Adoptionsbehörden wurden Regula, 52, und Thomas Körner, 50, mithilfe von Leihmüttern Eltern. Darauf folgte ein Rechtsstreit, der die Familie zu einem grossen Entschluss führte.
«Fast 20 Jahre lang hatten wir versucht, Eltern zu werden. Es half weder die Reproduktionsmedizin, noch blieb viel Hoffnung auf eine Adoption. Als endlich die Adoptionsbewilligung für die USA vorlag, trat das Haager Übereinkommen in Kraft, das internationale Adoptionen in Vertragsstaaten stark einschränkt.
2008 sah Regula einen Film über Leihmutterschaft. Wenig später reisten wir in die USA. Die Agentur war professionell, wir wurden mehrfach von einer Psychologin interviewt, die später auch das erste Gespräch mit der Leihmutter moderierte.
Wir waren dabei, als unser Kind mithilfe einer Eizellenspende gezeugt wurde, waren da, als der Embryo zur Leihmutter transferiert wurde, reisten für jeden Ultraschall an. 2010 erblickte Felix in Ohio das Licht der Welt.
«Regula sollte eine Adoption beantragen – für ihren eigenen Sohn!»
Thomas Körner, 50.
2014 liess sich Thomas von seinem Arbeitgeber in die USA versetzen – wir wanderten aus. Wir wurden in Connecticut herzlich aufgenommen und vermissen dennoch schmerzlich die Heimat. Den Kindern geht es gut. Sie wissen, woher sie kommen. Als wir uns die Weihnachtsgeschichte anschauten, sagte Felix einmal: ‹Schau, Mami, sogar Jesus hatte eine Leihmutter!›»