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Wann kommt mein Kind in den Kindergarten?
In der Regel kommt Ihr Kind mit vier Jahren in den Kindergarten oder in die Grund- oder Basisstufe. Stichtag für die Einschulung ist meist der 31. Juli. Das heisst: Wenn Ihr Kind bis Ende Juli 4 Jahre alt geworden ist, kommt es nach den Sommerferien in den Kindergarten. Einige Kantone in der Ost- und Zentralschweiz haben einen anderen Stichtag.
Vielleicht wollen Sie Ihr Kind später (oder früher) in den Kindergarten oder die Grund- oder Basisstufe schicken. In den meisten Kantonen müssen Sie dafür einen Antrag an die Schulbehörde stellen. In einigen Kantonen können Sie dies selber entscheiden.
Wie lange dauert die obligatorische Schulzeit?
In den meisten Kantonen muss Ihr Kind elf Jahre in die Schule, inklusive Kindergarten.
Die Primarschule umfasst mit dem Kindergarten meist acht Jahre. Die Sekundarstufe umfasst meist drei Jahre. Im Tessin dauert die Primarstufe sieben Jahre, die Sekundarstufe vier Jahre.
Auf der Website der Erziehungsdirektorenkonferenz finden Sie für jeden Kanton eine Darstellung der kantonalen Schulstrukturen.
Ihr Kind kann auch in eine Privatschule gehen oder Sie können es unter Umständen selber unterrichten (Homeschooling). Erkundigen Sie sich bei Ihrem Kanton nach den genauen Regeln und Bedingungen.
Für besonders begabte Kinder besteht insbesondere die Möglichkeit, früher eingeschult zu werden oder eine Klasse zu überspringen. Für fremdsprachige Kinder gibt es begleitende Intensivsprachkurse. Und für Kinder mit schulischen Problemen gibt es zahlreiche Massnahmen im Rahmen einer normalen Klasse.
Ist die Integration in eine normale Klasse trotzdem nicht möglich oder sinnvoll, kommt Ihr Kind in eine auf seine Bedürfnisse zugeschnittene spezielle Klasse oder Schule.
Das Schuljahr beginnt im August.
Der Ferienkalender aller Kantone zeigt Ihnen, wann in welchem Kanton Schulferien sind. Den Ferienkalender Ihrer Schule finden Sie auf der Website der Gemeinde oder der Schule.
Der Schulweg liegt in der Verantwortung der Eltern. Sie entscheiden, wie Ihr Kind in die Schule kommt. Die Gemeinden ergreifen nur Massnahmen, wenn der Schulweg beispielsweise sehr lang oder zu gefährlich ist.
Für kleine Kinder kann der Pedibus – der «Schulbus auf Füssen» eine gute Lösung sein. Dabei begleiten erwachsene Freiwillige Gruppen von Kindern auf dem Schulweg.
Für einen sicheren Schulweg
Als Eltern tragen Sie zur Sicherheit bei, wenn Sie Ihren Kindern das richtige Verhalten im Strassenverkehr beibringen. Hier gilt auch heute noch: «Warte, luege, lose, loufe.»
Als Autofahrerin oder Autofahrer tragen Sie zu einem sicheren Schulweg bei, wenn Sie aufmerksam fahren. Beachten Sie die entsprechenden Plakate zu Schulbeginn nach den Sommerferien.