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Die berühmten Bernhardiner-Hunde haben am Freitag ihr Sommerquartier beim Hospiz auf dem Grossen Sankt Bernhard in Beschlag genommen. Ihr Zwinger wurde vollständig erneuert und tiergerechter gestaltet.
Die früheren aneinander gereihten Boxen wurden durch einen Park mit drei Teilen ersetzt, in dem bis zu 15 Hunde sich drinnen und draussen bewegen können. Die hinter dem Hospiz liegende Hütte wurde am Freitag eingeweiht und vom Prior der Kongregation der Chorherren des Grossen Sankt Bernhards, Jean-Michel Lonfat, gesegnet.
«Der bisherige Zwinger war veraltet und entsprach nicht mehr den Normen bezüglich des Tierschutzes», sagte Claudio Rosetti, Direktor der Fondation Barry in Martigny VS, am Freitag der Nachrichtenagentur sda. Normalerweise verbringen zwischen 13 und 15 Hunde den Sommer auf dem Pass, auf 2473 Meter über Meer.
Die neue Hunde-Unterkunft kostete rund 500'000 Franken. Davon finanzieren die Chorherren des Grossen Sankt Bernhards 90 Prozent mittels Spenden. Die Fondation Barry bezahlt die restlichen 10 Prozent. (sda)