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Über 150 Studierende von 13 Universitäten aus neun Ländern sind gemeinsam der Frage nachgegangen, wie Menschen unter extremen Bedingungen wie auf dem Mond leben könnten. Das Ergebnis sind Ideen für ein Habitat im Eis unter der Mondoberfläche. Die Teams haben verschiedene Module an das Habitat beigesteuert, wie das Swiss Space Center am Montag mitteilte.
Einige der angehenden Biologen, Informatiker, Architekten, Ingenieure und Geologen konzipierten und bauten die Struktur der Behausung, andere tüftelten an der Kommunikation, Energiezufuhr und an wissenschaftlichen Experimenten. Weitere Teams beschäftigten sich mit der Lebenserhaltung, etwa wie man Atemluft und Nahrung produzieren und die Gesundheit der Bewohner aktiv überwachen kann.
Ein Einzelprojekt der ETH Zürich entwickelte zum Beispiel einen autonomen Roboter, der Eisblöcke aussägen und daraus Wände bauen kann. Die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) steuerte ein geschlossenes Anbausystem auf Basis menschlicher Abfallstoffe als Dünger bei. Die ETH Lausanne entwickelte ein System, das den Zusammenhang zwischen der Gestaltung des Habitats und dem sozialen Verhalten der Bewohner analysiert.
Die breite Öffentlichkeit kann sich die konzeptionellen und künstlerischen Projekte in der Vernissage Art Gallery des Backstage Hotels zu Gemüte führen. Die wissenschaftlichen und technischen Experimente finden im Gletscherpalast des Matterhorn glacier paradise im Innern des Theodulgletschers auf fast 3900 Metern über Meer statt.
Koordiniert wird das Projekt «Igluna» vom Swiss Space Center. Unterstützung erhält das Projekt durch die europäische Weltraumagentur ESA sowie dem Swiss Space Office des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation.
https://www.spacecenter.ch/igluna/