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In den ersten Tagen der Erholung des Reiseverkehrs nach der Pandemie wurden kleine und mittlere Unternehmen (KMU) weitgehend als treibende Kraft für die Wiederbelebung angesehen. Jetzt aber bedrohen die rasant steigende Inflation und höhere Treibtstoffpreise diese Wiederbelebung, so eine neue Studie von Wakefield für SAP Concur.
In dem Bericht werden makroökonomische Veränderungen als Risikofaktor genannt, der künftige Reisen von KMUs behindert. Die Hälfte der befragten Reisenden zählte «steigende Ölpreise und Inflation» zu den drei grössten Bedrohungen für Geschäftsreisen. 34% verwiesen auf gekürzte Reisebudgets als Grund für die verlangsamte Erholung.
Laut dem Bericht, für den zwischen dem 28. April und dem 23. Mai 1.650 Geschäftsreisende von KMUs aus Grossbritannien, Frankreich, den USA, Kanada, Australien, Neuseeland und Japan befragt wurden, könnten externe Bedrohungen «tiefgreifende» Auswirkungen auf KMUs haben, die von steigenden Preisen stärker betroffen sind als grössere Unternehmen.
Die Untersuchung von Wakefield konzetriert sich auf den instabilen Arbeitsmarkt und darauf, wie sich das Reisen nach einer Pandemie auf die Fluktuationsrate der Mitarbeiter auswirkt. Drei von fünf Reisenden (60%) gaben an, dass ihre derzeitigen Reisepläne nicht ihren Erwartungen entsprechen. 39% reisen weniger als sie möchten, 21% zu viel. Mehr als ein Viertel (26%) der Unzufriedenen wollen sie sich nach einer neuen Stelle umsehen, wenn sich ihr Plan nicht ändert.
Fast 90% der Befragten gaben an, dass sie bereit wären, eine Geschäftsreise aus «Sicherheits-, persönlichen oder Umweltgründen» abzulehnen. Vier von fünf Befragten gaben an, dass sich der Krieg in der Ukraine auf sie ausgewirkt hat, darunter fast die Hälfte (46%), die aufgrund der Unruhen direkt von geänderten Flugrouten oder Flugausfällen betroffen waren.
(Business Traveltip)