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Jahr: 2006
Regisseur: Ricardo Van Steen
Schauspieler: Rafael Raposo, Camila Pitanga, Lidiane Borges, Laura Lustosa, Rui Resende, Paulo César Peréio, Flavio Bauraqui, Jonathan Haagensen, Carol Bezerra, Supla
Fabrizio Fasano, Rodrigo Amim…
Rio de Janeiro, 1920: Noel Rosa, Sohn aus bürgerlichem Haus in Vila Isabel, dem Viertel der weissen Mittelschicht, sollte eigentlich Medizin studieren. Doch lieber verfasst er Gedichte, pflegt seine Freundschaften mit schwarzen Gleichaltrigen aus den Favelas und leichten Mädchen – und macht Musik. Der Gassenhauer „Come que roupa“, der die brasilianische Nationalhymne parodiert, steht am Anfang von Noel Rosas Triumph als Erneuerer der brasilianischen Populärmusik, des Samba. Doch das fiebrigintensive Leben fordert seinen Tribut. Der Poet und Philosoph stirbt im Alter von 26 Jahren an Tuberkulose. Sein musikalischer Nachlass, 259 Kompositionen, gehören bis heute zum Standardrepertoire. Der Film beschreibt eindrücklich die Lebensstationen des Mannes, der dem Samba neues Leben eingehaucht und ihn so ausgeformt hat, wie wir ihn heute kennen. (Zurich Film Festival)
"Noel" erinnerte mich teilweise sehr stark an die anderen Lebensverfilmungen bekannter Künstler. Vor allem die Paralellen zu "Ray" sind unübersehbar. Wie bei Ray steht auch hier vor allem die Musik und das Liebesleben der beiden Musiker im Vordergrund. Der einzige Unterschied ist wohl im Budget, "Noel" ist nämlich eine totale Low-Budget Produktion.
Der Film funktioniert hauptsächlich wegen dem genialen Hauptdarsteller, von welchem man wirklich das Gefühl hat, dass er Noel ist.
Irgendwann ist das Thema halt ein bisschen ausgelutscht, vor allem wenn immer das Liebesleben thematisiert wird. Schade… Allerdings ist der Film dennoch sehenswert!
7/10
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