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KONZENTRATION
Fokus einstellen. Doch wie lange hält das hin?
Definition
Oft wird Aufmerksamkeit mit Konzentration durcheinander gebracht.
Aufmerksamkeit ist die Zuweisung von (beschränkten) Bewusstseinsressourcen auf Bewusstseinsinhalte, beispielsweise auf Wahrnehmungen der Umwelt oder des eigenen Verhaltens und Handelns, sowie Gedanken und Gefühle. Als Maß für die Intensität und Dauer der Aufmerksamkeit gilt die Konzentration (Bleuler 1916/1983).
Aufmerksamkeit, die auf das Eintreffen bestimmter Ereignisse gerichtet ist, bezeichnet man als Vigilanz.
Sich auf etwas konzentrieren, dass im Fokus stehen soll. Die Fähigkeit andere Dinge auszublenden
Im Gegensatz zur Konzentration ist die Aufmerksamkeit nicht auf eine bestimmte Sache festgelegt.
Während man eine Tätigkeit verrichtet, ist unsere "Antenne" beispielsweise dennoch für Nebengeräusche oder
Dinge um uns herum auf Empfang (wir merken, dass während unserer konzentrierten Arbeit jemand in den Raum tritt). Unsere Wahrnehmung ist rundum geschärft und beschränkt sich nicht einzig auf eine Sache (einen einzigen konzentrierten Fokus).
Ich vergleiche das oft mit der Anschauung, im Theater zu sitzen; ist die Beleuchtung in Form eines Lichtkegels nur gerade auf eine punktuelle Situation, auf eine Person gerichtet, könnte dies mit der Konzentration verglichen werden. Ist die Beleuchtung hingegen grosszügig, breit gefächert über die ganze Bühne, über die gesamthafte Szene gerichtet, kommt das vergleichsweise der Aufmerksamkeit ähnlich.
Erläuterungen
Hört man heute den Begriff "Aufmerksamkeitsdefizit" klingt es in den Ohren schnell mal nach "AD(H)S".
Viele Schüler leiden heute in der Schulstube unter Aufmerksamkeitsschwierigkeiten. Das ist noch lange nicht auf neurobiologische Störungen ableitbar. Mangelnde Aufmerksamkeit oder Schwierigkeiten mit der Konzentration können viele Gründe haben.
Zu oft attestiert man die Diagnose, ein sogenanntes ADHS-Kind zu sein.
Kaum war Michael einige Wochen in der ersten Schulklasse, ging die Lehrerin mit dem Anliegen auf die Eltern zu, ihren Sohn doch bitte abklären zu lassen.
Irgendwie verständlich, denn auf zwanzig Schüler genügen zwei oder drei überaus hilfsbereite und multifunktional ausgeprägte Kinder mit der Diagnose Aufmerksamkeitsdefizit und schon kann eine Lehrkraft sehr schnell an ihre Grenzen kommen.
Empfehlung
Eltern mit solchen Kindern wissen ein Lied zu singen. Oft sind Mütter mit ihren Nerven am Rand der Verzweiflung.
Beim Hausaufgaben-Knatsch wird es laut. Am liebsten würden beide, die Mutter sowohl auch das Kind, davon laufen.
Das normale Erziehungswissen reicht dazu nicht mehr aus. Ein "Klimawechsel" muss her!
Wo holt sich eine Mutter in solchen Situationen die erforderliche Erziehungskompetenz? Schliesslich lieben die Eltern ihre Kinder und tun alles dafür, sie für die Schule sinnvoll zu unterstützen.
Für die Unterstützung bei den Hausaufgaben solcher Kinder ist der Wissensaustausch mit Fachleuten wertvoll.
Dazu bin ich da für Sie! Sie sind auf der passenden Webseite gelandet.
Meine Workshops sind jeweils speziell auf diese Thematik hin ausgeschrieben.
Beispiel: "Wie lerne ich mit AD(H)S?"
Dort holen sich Eltern Kenntnis darüber,
Für das Verhalten dieser sogenannten "ADHS-Kinder" können wir nicht einfach nur die Gene verantwortlich machen.
Es kann sich zwar um eine neurobiologische Funktionsstörung handeln, doch trägt die Erziehung zu Hause und der fachgerechte pädagogische Support der Lehrkraft in der Schule ein wesentlicher Bestandteil zu besseren Schulleistungen bei. Wer Mühe mit dem Konzentrieren hat, sollte sich einmal die Frage stellen, was denn während dem Fokusieren "müssen" alles ablenkt. Konzentriere ich mich weil ich "muss" oder weil ich "will"?
Die Beantwortung dieser Fragen sind wesentlich. Sie liefern Annäherung an grundsätzliche Voraussetzungen, wie Konzentration überhaupt funktionieren kann. Das hat viel mit "Interesse an der Sache" zu tun.
KLARHEIT VERSCHAFFEN UND WISSEN ERWEITERN
Zunächst müssen sich Eltern Klarheit über die Lernschwierigkeiten verschaffen. Es gilt die Ursachen zu erkennen.
Noch besser in Zusammenarbeit mit der zuständigen Lehrkraft.
Lerncoaching befasst sich genau mit diesem Fachgebiet.
Als Lerncoach vermittle ich Wissen und Erfahrung und gehe in Workshops auf Sie als Experte ein. Denn Sie wissen am besten, wie Ihr Kind reagiert und welche Lernschwächen es aufzeigt.
In der ausgeschriebenen Fortbildung drehen sich die Hauptinhalte immer wieder im Kreis, denn oft geht das eine Thema mit einem anderen Thema überein. Sei es die Lustlosigkeit, die niedrige Frustrationstoleranz, Mühe beim Lesen und Schreiben, mangelnde Ausdauer, null Bock auf Schule oder Schwierigkeiten mit den Zahlen. Selten erweisen sich Schwierigkeiten aufgrund einer einzigen Ursache.
Die Wissenserweiterung in meiner Fortbildung
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für AD(H)S-Betroffene
die richtige Adresse für fachliche Auskünfte.
www.lerne-lernen.ch