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Balwant Rai stammt aus einem armen Dorf in Nordindien. Als Irène sich seiner Familie vorstellen ging, entschlossen sich die beiden, in Singhan Wala eine grosse Dorfschule aufzubauen. Um dieses Projekt zu verwirklichen, verreisten sie für einen Monat nach Südindien und kauften über 200 Kilo indische Handarbeiten und Kunstwerke aus Stoff zu einem fairen Preis direkt bei den Herstellerinnnen in ihren Dörfern.
Nach der Rückkehr in die Schweiz begann Irène sofort, diese Handarbeiten an einem Marktstand in Bern zu verkaufen. Der Erfolg war so gross, dass Balwant während seiner Ferien mit dem Schulhausbau beginnen konnte und drei Schulräume fertig baute. Seitdem verbrachte Balwant all seine Ferien und Überzeiten (6 bis 8 Wochen) in seinem Dorf mit dem Aufbau weiterer Schulräume, einer Leprastation und vielem mehr, immer unterstützt von bis zu 30 Taglöhnern.
Seit dem Ausbruch von Corona konnte Balwant nicht mehr nach Indien reisen. Ab diesem Zeitpunkt begannen Balwant und Irène, die treuen Taglöhnerfamilien, welche während dieser Zeit kein Einkommen hatten, zu unterstützen.
Da sie nur ein kleines Hilfswerk sind und ihr Budget selten mehr als Fr. 10’000.–. beträgt, ist es ihnen nur mit viel Mund-zu-Mund-Propaganda und zwei Bettelbriefaktionen pro Jahr möglich, diesen Betrag aufzubringen. Am Festival-Marktstand werden Balwant und Irène die wunderschönen indischen Handarbeiten sowie den fantasievollen indischen Schmuck zugunsten ihrer Taglöhner verkaufen.
Zudem ist es ihnen wichtig, neue Patenleute zu finden, welche eine ihrer Familien unterstützen würden.
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