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Die sieben Sterne beziehen sich auf die Anzahl
der vereinigten Gemeinden. Die kreisförmige Anordnung erlaubt
Erweiterungen für zukünftige Gemeinden, die sich anschliessen möchten.
Der gewellte Schildfuss soll die Albula symbolisieren. Die Gemeinde
spricht von „zwei silbern-blaue Wellen“. In der Heraldik wird ein Fluss
durch einen gewellten Balken, Schräg(rechts)balken,
Schräglinksbalken oder Pfahl dargestellt. Ein gewellter Schildfuss
bezieht sich heraldisch auf einen See. Auf dem Gebiet der neuen
Gemeinde ist die Albula zum knapp 3 km langen Stausee Solis aufgestaut.
Weil die Gemeinde sich aber nach dem Fluss und nicht nach dem Stausee
nennt, sollte ein entsprechendes Sinnbild gewählt werden. Die Farben
sollen durch die heraldische Kommission vorgeschrieben sein und aus den
Wappen der Fusionsgemeinden stammen. Alvaschein ist jedoch nicht
vertreten. Optimal sind zwei bis drei Farben. Jede weitere mindert den
Gesamteindruck.
Gegen die kreisförmig angeordneten Sterne ist
grundsätzlich nichts einzuwenden. Allerdings wirken die Sterne recht
plump und grobschlächtig. Der Goldene Schnitt, der zur Grundausbildung
in der Gestaltungslehre gehört, ist Basis für die Harmonie, und tritt
auch in der Natur millionenfach auf. Weiter sind die Sterne nicht
symmetrisch angeordnet. Aber da besteht Gestaltungsfreiheit innerhalb
der heraldischen Regeln.
Blasonierung des neuen Wappens:
In Rot über gewelltem und dreimal geteiltem Schildfuss von
Weiss/Blau/Weiss/Blau sieben fünfstrahlige gelbe Sterne, kreisförmig
angeordnet.