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Die Burg Bernegg wurde im 13.Jahrhundert als Rodungsburg aus einfachen Bachkieseln errichtet. Ein fürstliches Leben dürften die Ritter von Bernegg dort jedoch nicht geführt haben. Die Lage über dem Wildbachtobel und die dicken Mauern boten zwar Schutz gegen aufmüpfige Bauern oder allfällige Konkurrenten im niederen Adel. Sonst aber konnten sie mit den Einkünften aus den fünf Höfen in Ringwil und weiteren Hofabgaben aus der Umgebung keinen prunkvollen Lebensstil pflegen.
So finden die Geschichtsforscher denn vor allem Angaben zur Liquidierung des Besitzes; mit Hauptverhandlungen 1277 in der Kirche Hinwil. Der Verkauf der Besitztümer brachte den Rittern von Bernegg (nach Abzug der Schulden) so wenig ein, dass sie sechs Jahre später auch noch ihren Wohnsitz verkauften. Sie mussten sich dabei verpflichten, die Mauern innerhalb von drei Wochen bis auf die Erde niederzureissen.
Die Besitztümer gingen weitgehend an den Johanniterorden in Bubikon.
Die Mauern der Ruine, so wie wir sie heute sehen, wurden 1923 ausgegraben und 1935 mit gefundenen Steinen rekonstruiert. Die Ruine steht unter dem Schutz der Eidgenossenschaft, unterhalb des steilen Burghügels befindet sich eine einfache Feuerstelle.
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