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Sie hat das vielbeachtete Debutalbum von Serpentwithfeet produziert und Remixe für Björk und Zola Jesus angefertigt. Das Rewire Festival bringt die Musikerin, Sängerin und Produzentin aus Los Angeles nun nach Europa und ermöglicht dadurch ein paar Anschlusshows. Das ist mehr als nur erfreulich, denn Katie Gately erschuf mit dem im Februar erscheinenden «Loom» eine der derzeit wichtigsten Popalben.
Ihr Debutalbum «Colors» von 2016 war noch deutlich dem Groove verpflichtet, wenn sie auch jede Möglichkeit nutzte um ihren Songs jegliche Stromlinienförmigkeit auszutreiben. Bei «Loom» steht nun einerseits der Gesang mehr im Vordergrund und eine atmosphärische Dichte ist eingekehrt, die Songs sind linearer und das Sounddesign spröder und lichtdurchlässiger geworden.
«Katie Gately is a maverick. (…) You could try comparing her to Holly Herndon but this wouldn’t survive anything beyond a cursory examination. They are both skilled in the recording, digital manipulation and subsequent processing of the human voice (among other inputs) but in terms of process, politics, philosophy and end result, they stand apart from one another. There are hints of Julianna Barwick. There are hints of Rashad Becker. There are hints of The Knife. There are hints of Amon Tobin. There are hints of Julia Holter. But it’s like quantum mechanics. The second you try and formally observe these connections, they vanish instantaneously as if they’d never existed. No. Truly, there is no other.» (The Quietus)