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Auf dem Blog lebensmut.wordpress.com fand ich folgende Geschichte über «Die Kirche der brennenden Lampen»:
«Die Kirche der brennenden Lampen. So heisst im Volksmund eine kleine evangelische Kirche in Frankreich. An jedem Sonntagabend versammeln sich die Leute aus dem Dorf zum Gottesdienst. Jeder Besucher bringt eine Öllampe mit. In der Kirche werden sie angezündet und auf die breiten Banklehnen gestellt. So wird der Raum hell und der Gottesdienst gefeiert. Im Jahr 1550 entstand diese Gewohnheit. Seitdem bekommt jedes Gemeindeglied, das seinen Glauben bekennt, eine Lampe, die es bis zum Tode behalten und zu jedem Gottesdienst mitbringen soll. Schon über vierhundert Jahre wandern diese Lampen von Hand zu Hand, und jeder weiss, wenn er mit seiner Lampe im Gottesdienst fehlt, wird die Kirche ein wenig dunkler sein.»
Was muss mit einer Öllampe geschehen?
1. Das Glas muss von Zeit zu Zeit vom Russ gesäubert werden. 2. Der Docht muss immer wieder geschnitten und auf die richtige Länge gebracht werden. 3. Es muss rechtzeitig Öl nachgegossen werden.
Das bedeutet: 1. Um leuchten zu können, ist es wichtig, dass wir im Reinigungsprozess stehen; 2. dass unser Glaubensdocht angepasst wird; 3. dass wir uns mit dem Heiligen Geist füllen lassen.