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Schopin
(eigentlich Chopin), Henri Frédéric, franz. Historien- und Genremaler, geboren von französischen Eltern zu Lübeck, war anfangs Schüler der Akademie in Petersburg, bis er 1821 nach Paris kam, in der École des beaux-arts Schüler von Gros wurde und 1831 mit dem Bild: Achilleus vom Flußgott Xanthos verfolgt den großen Preis für Rom erhielt, von wo er 1835 zurückkehrte und sich in Paris niederließ. Seine Bilder sind meistens von eleganter, oft zarter Ausführung, aber ohne sonderliche Tiefe des Gedankens.
Aus der während seines langen Lebens ausgestellten reichen Zahl nennen wir nur: Karl IX. in der Bartholomäusnacht, Christus und die heil. Jungfrau erscheinen dem heil. Franz von Assisi, Predigt des Johannes in der Wüste, Moses beschützt die Töchter des Priesters in Midian, das Urteil Salomos, Scenen aus «Paul und Virginie», der Scheiterhaufen Sardanapals (1852), Barmherzige Schwestern in der Krim; von besonderer Zartheit der Ausführung das allegorische Bild: der Fall der Blätter, zwei Serien von Bildern für die Kapelle des heil. Saturninus im Schloß zu Fontainebleau, mehrere Schlachtenbilder in der Gallerie zu Versailles und viele andre noch bis 1877 ausgestellte Bilder. Er wurde 1850 Mitglied der Akademie in Petersburg, 1854 Ritter der Ehrenlegion und starb