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Eugène Thomas lebte von 1841 bis 1918 im Elsass. Er studierte bei Martin Vogt in Colmar und war Nachfolger von Adolphe Querm an der Kirche Ste Madeleine in Ste Marie-aux-Mines. Er komponierte zahlreiche Werke für Klavier, Orgel, Motetten und Messen sowie Musik für Blaskapellen. In seinen Orgelwerken begegnen uns viele kontrapunktische Formen des 18. Jahrhunderts (Fugen, Trios, Préludes) in einer harmonisch eigenen Tonsprache.
Eugène Thomas ist zweifellos eine der interessantesten Erscheinungen unter den elsässischen Kirchenmusikern des 19. Jahrhunderts.