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In dieser Entwicklungsphase versucht Ihr Baby, sowohl seinen Schlafrhythmus aufzubauen als auch die Kommunikation, an der Sie seine Bedürfnisse erkennen können. Es ist zwar gut möglich, dass Ihr Baby häufiger als in den ersten beiden Lebenswochen weint, doch ist es auch aufmerksamer und offener seiner Umgebung gegenüber. In diesem Monat werden Sie u. U. schon sein erstes Lächeln sehen.
Neue Fähigkeiten
Das Baby lernt im Laufe seiner Entwicklung neue Fähigkeiten.
Es hebt den Kopf und antwortet auf einige Geräusche in seiner Umgebung.
Es folgt Gegenständen mit dem Blick.
Was wir Ihnen empfehlen
Nutzen Sie weiterhin die Momente, in denen Ihr Baby schläft, damit auch Sie sich etwas ausruhen können.
Streicheln Sie Ihr Baby und sprechen Sie mit ihm, damit es Anreize bekommt, um mit einem Lächeln darauf zu reagieren.
Schlaf: Schlafmuster
Es ist normal, dass Ihr Baby in der Nacht drei oder vier Mal aufwacht und überhaupt kein festes Schlafmuster zu haben scheint. Für die Eltern sind dies sehr schwierige Momente.
Babys schlafen in diesem Alter zwischen 16 und 18 Stunden täglich, verteilt auf Schlafzeiten von 3-4 Stunden.
Das Schlafmuster der Babys schwankt dabei beträchtlich. Im Alter von zwei Monaten fängt Ihr Baby an, sein eigenes Schlafmuster zu entwickeln. In diesem Alter sind aber nur sehr wenige Babys in der Lage, nachts vier Stunden durchgehend zu schlafen.
Ihr Baby wacht auf, wenn es Hunger hat. Geben Sie ihm kurz bevor Sie selbst ins Bett gehen zu trinken, damit Sie von den Stunden, in denen es dann schläft, profitieren können.
Dies ist eine Phase, die für die Eltern sehr schwierig ist und in der sie manchmal an den Rand der Verzweiflung gelangen.
Kommunikation: Ihr Baby lächelt!
In ihren ersten Lebenswochen lächeln Babys recht häufig. Aber was wir schon in dieser ersten Entwicklungsphase sehen können, ist sehr unterschiedlich. Das Baby strahlt jetzt über das ganze Gesicht, und - was noch wichtiger ist - es lächelt, wenn Sie mit ihm reden oder mit ihm spielen. Diese Art des Lächelns baut eine wahre Welt voller Lächeln und Geplapper zwischen Ihnen und Ihrem Baby auf und der Grundstein für ihre künftige Beziehung wird gelegt.
Ihr Baby lächelt und plappert, weil es ihm gefällt, was Sie mit ihm machen. Es kann immer besser auf Ihre Anreize reagieren und die Spiele noch bewusster geniessen.
Es antwortet Ihnen voller Entzücken im Rhythmus Ihrer Stimme und der Bewegungen, die Sie mit dem Kopf machen.
Obwohl nachgewiesen wurde, dass die Fähigkeit des Lächelns angeboren ist, entwickelt sich das Lächeln besser in einem Umfeld, in dem auch dem Baby viel zugelächelt wird.
Motorische Fähigkeiten: Warum lutscht das Baby am Daumen?
Babys lutschten schon vor der Geburt am Daumen, weil es sie tröstet und ihnen hilft, sich zu entspannen. Das Daumenlutschen ist für Ihr Baby nicht einfach. Es stellt daher eine Art Triumph dar.
Daumenlutschen ist das Ergebnis von vier Reflexbewegungen: den Arm ausstrecken, die Hand an den Mund führen, den Daumen in den Mund stecken und lutschen.
In diesem Alter lutscht das Baby immer dann am Daumen, wenn es sehr aufgeregt ist und sich beruhigen möchte. Das Daumenlutschen hilft dem Baby dabei, bestimmte Verhaltensweisen zu entwickeln, was zu einer besseren Anpassung an seine Umwelt führt.
Lernprozess: Gegenstände in Bewegung
Babys sind bereits kurz nach ihrer Geburt von allem fasziniert, was sich bewegt und was sie sehen können (solange es sich in ihrem Blickfeld befindet natürlich). Von einem sehr frühen Zeitpunkt an trainieren sie ihren Blick, um Personen oder Gegenstände zu erkennen. Um das zu üben, sollten Sie Ihrem Baby ausreichend Abwechslung bieten.
Hängen Sie beispielsweise leichte Gegenstände in auffallenden Farben so an die Zimmerdecke, dass sie lose hängen und sich bewegen können. Die Gegenstände sollten ungefähr 30 cm vom Babybett entfernt sein.