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Das Wichtigste in Kürze
- Am 24. Juni sackte in Miami ein Wohnkomplex mit 130 Einheiten zusammen.
- Bis am Mittwochabend waren 54 Menschen tot geborgen worden.
- Unter den Opfern befindet sich laut Medien die Schwägerin des Präsidenten Paraguays.
Gut zwei Wochen nach dem Teileinsturz eines Wohnhauses im US-Bundesstaat Florida sind laut Medienberichten drei weitere Opfer tot geborgen worden. Es handele sich um die Schwägerin des Präsidenten Paraguays, Sophia López Moreira, ihren Ehemann und eines ihrer gemeinsamen Kinder.
Das meldete der paraguayische Sender Radio Ñandutí auf Twitter. López Moreira ist die Schwester der First Lady Paraguays, Silvana López Moreira, der Ehefrau von Staatspräsident Mario Abdo Benítez.
Der Wohnkomplex mit rund 130 Einheiten war am 24. Juni in Surfside bei Miami aus noch ungeklärten Gründen teilweise eingestürzt. Am Mittwochabend teilten die Behörden mit, man sei nun dabei, von einer Rettungs- zu einer Bergungsaktion überzugehen.
Zu dem Zeitpunkt lag die offizielle Zahl der Toten bei 54. Dutzende Menschen wurden aber noch vermisst. Laut Radio Ñandutí stammten insgesamt sechs der Vermissten aus Paraguay.