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sehr starker und dunkler Rauch freigesetzt, der eine würzig-herbe und intensive Duftnote verströmt.
Wirkung
Der beim Verbrennen entstehende Rauch hat eine insgesamt stärkende und die Willenskraft bzw. die Persönlichkeit fördernde Wirkung auf den menschlichen Geist.
Räuchermischungen
Drachenblut wird sowohl einzeln, aber aufgrund der starken Rauchentwicklung zumeist auch als Beigabe von kleineren Mengen in Räuchermischungen zusammen mit Stoffen wie u.a. Nelke, Patchouli, Rhododendron, Sandelholz, Weihrauch oder Zeder verwendet.
Traditionelle Verwendung
Traditionell wurde das Harz im Rahmen von Ritualen, Zauberformeln und Beschwörungen verräuchert. Früher galt das Verräuchern dieses Harzes besonders als Schutz- und Reinigungsmittel gegen negative Energien, böse Geister, Missgunst etc. So wurde es häufig in exorzistischen Ritualen eingesetzt.
Bei dem Stamm der Quiché (Guatemala) wird der eingedickte, blutrote Latex als Räucherwerk für Opferzeremonien verwendet, um auf diese Weise ihre Götter gnädig zu stimmen, die sich lieber am Blut von geopferten Menschen berauschen würden.