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Dorothea Trottenberg erhält Wieland-Übersetzerpreis
Der Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis, der in diesem Jahr für die herausragende Übersetzung eines phantastischen Romans ins Deutsche ausgeschrieben war, geht an Dorothea Trottenberg (u.a. Mitarbeiterin der UB Basel).
Dorothea Trottenberg erhält die Auszeichnung für ihre Übertragung des Romans "Der himmelblaue Speck" von Vladimir Sorokin (DuMont Verlag 2000).
Nach dem Urteil der Jury hat Dorothea Trottenberg die außergewöhnlichen Anforderungen, die der vielstimmige, formenreiche, sprachschöpferische und innovative Text des russischen Erzählers an einen Übersetzer stellt, auf virtuose und damit preiswürdige Weise gemeistert.
Verliehen wird der Preis am 14. September in der Wieland-Stadt Biberach a.d.Riß,
Der nach Christoph Martin Wieland benannte und mit 12 000 Euro dotierte Preis wird vom „Freundeskreis zur internationalen Förderung literarischer und wissenschaftlicher Übersetzungen e.V.“ alle zwei Jahre für wechselnde Gattungen ausgeschrieben. Finanziert wird er durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.
Bisherige Preisträger waren Fritz Vogelgsang, Heinz Riedt, Klaus Reichert, Karl Dedecius, Gerd Henniger, Renate Orth-Gutmann, Holger Fliessbach, Birgitta Kicherer, Berthold Zilly, Christa Schuenke, Maja Pflug, Frank Günther, Anke Caroline Burger und Petra Willim.