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Für viele Fans ein Meilenstein, der Song "One" ist's allemal.
Nach der 1987 veröffentlichten Cover-EP "$5.98", die Neuzugang Jason Newsted präsentierte und wunderbar in Szene setzte, nahmen "Metallica" ihre erste offizielle LP mit dem versierten Bassisten auf, der den legeren Cliff Burton "ersetzen" sollte... Von ersetzen kann jedoch nicht die Rede sein; Jasons Bassspiel unterscheidet sich enorm von jenem des freakigen Burtons - Newsted spielt mit Plektrum, was einen sehr metallischen Sound erzeugt. Burton spielte mit den Fingern, was - wenn man es richtig macht - ultrasatt und direkt klingt. "Metallica" wollten absichtlich keine Cliff-Kopie haben. So gingen sie mit Newsted in's Studio...
Die damals neuen Songs waren noch progressiver, vertrackter, länger und anspruchsvoller als alles was die Band bis dato aufgenommen hat - rausgekommen sind 9 hammerharte Stücke - das ultraschnelle "Dyers eve" ist mit 5:12min. noch das kürzeste... Mit den letzten Burton-Riffs wurde das fast 10-minütige "To live is to die" aus allein schon 15 Gitarrenspuren zusammengeschustert - ansonsten wird nicht nur auf Vollgas gesetzt; mit "Harvester of sorrow" (das als Single ausgekoppelt wurde) und ihrer ersten Single der Scheibe "Eye of the beholder" richtete man unbewusst die Fühler richtung "Black Album" aus.
Der Opener "Blackened" steht dem Opener "Battery" von "Master of puppets" in nichts nach und fährt das volle Brett - absolut brillant...
Und mit der wunderschönen Halbballade und Single "One", zu der man das erste Video drehte, machte die Band klar, dass sie auf Kompromisse oder Diktate scheisst; "Metallica" machten das, was sie für richtig hielten.
Zurecht; das 1988 erschienene Album wurde 1989 für einen Grammy nominiert - der Altherren-Jury waren die wilden "Metallica" wohl zu verdächtig, und so ging der Preis an "Jethro Tull" für ihr handzahmes Werk "Crest of a knave". "Metallica" nahmen es mit Humor; ab dem Zeitpunkt warben sie eine Zeit lang ihr neues Album mit dem ironischen Sticker "Grammy Award losers". Ein Jahr später sollten sie dann ihren ersten Grammy kriegen.
Die oft bemängelte Produktion spaltete die Fans in 2 Lager; die einen (wie ich) finden den bedrohlich trockenen Klang von "..and justice for all" fabelhaft; fies und kraftvoll, direkt. Andere fanden den Sound (für mich unnachvollziehbar) zu dünn, weil man ohne Reverb arbeitete und die Bässe fast ganz in den Hintergrund gemischt wurden, stattdessen die Bassdrum hochgezogen wurde, um die Tiefen zu füllen. Bis heute sagen die einen dieses, die anderen jenes - für mich persönlich ist "...and justice for all" das stärkste und krasseste "Metallica" Album und feuert aus allen Rohren. Kein schwacher oder mittelmässiger Track ist zu hören - selbst das vielsagende, zum Inhalt des Titeltrack passende Coverartwork (das von "Samsons" "Shock tactics" inspiriert scheint) sieht wunderbar aus und so ist dieses Kunstwerk einer Platte auch noch ideal verpackt!
"...and justice for all" ist die optimale Prog-Thrash-Scheibe (Spielzeit; etwa 65min, was ein Doppelalbum zur Folge hatte), was später oft kopiert wurde, jedoch nie mehr erreicht werden konnte - die Band selber sah das allerdings anders; viele Stücke (insbesondere der lange Titeltrack) langweilten sie und so spielten sie die Stücke der Platte selten live - oft nur in einem "...and justice for all"-Medley.Zuletzt editiert: 03.10.2007 12:31
nicht so gut wie die vorgänger, aber das album tut es allemal
der beginn vom kommerz! und trotzdem bis dato das kompletteste werk. hier gibt es einfach Keinen song der nur ansatzweise schlecht ist oder so - ein hammerwerk . mit sogar 2 singlehits!!
Hach, da haben die Jungs noch brav gelärmt
Ein Klassiker ganz klar. Gehört in jede Sammlung.
Dank "One" noch eine Vier.
Für mich das beste Metallica Album! Bis auf die Tatsache, dass der Bass (absichtlich) zu leise gemischt wurde, ist es ein Meilenstein durch und durch! Man merkt hier auch, dass Metallica von ihren technischen Fähigkeiten auf ihrem Höhepunkt waren. Jeder der neun (Überlängen)-Songs überzeugt und auch beim `zigsten durchhörn wird es nicht langweilig und das bei Songs die teilweise an der 10 Minuten Grenzen kratzen. Außerdem gefällt mir der Sound der Platte, der so richtig nach Stahl "riecht".
Leider wendeten sich die Four Horseman nach diesem Meisterwerk dem Kommerz zu. Wer weiß was gekommen wäre, hätten Sie so weitergemacht wie sie mit "Justice" aufgehört haben.
Favs: Blackend,One,And Justice For all,To live is to die
Währe der Sound besser(Bass usw.) würde ich ohne weiteres sagen, dass das Metallicas beste ist.
Ohne Bass ist die Konkurrenz von Master of Puppets zu groß!
GEIL! wer kennt das album nicht. ein muß, nicht nur für fans.
Ein leicht überladenes und progressivstes Werk der Band mit einem etwas zu glattem Sound. 4.5*!
!!!!!! alleine schon für Harvester Of Sorrow
fantastisch.
ja harvester of sorrow rockt. danke für dieses album.es hat mich musikalisch bereichert :)Zuletzt editiert: 23.08.2008 03:54
DAS absolute Meisterwerk von Metallica
Für mich eine aufgerundete 6 und eines der ganz wenigen Thrash-Metal-Alben, welches ich wirklich mag. Manche Hardcore-Fans warfen ihnen 1988 wegen Lieder wie "One" Kommerzialisierung vor, dies kann man allerdings nicht unterschreiben. "...and Justice for All" ist ein wunderbar lautes Album, welches trotzdem mit sehr schönen Melodien glänzt.
Mäßige Produktion aber dafür sind die Texte deutlich gelungener. Entertainment Weekly bezeichnete Jethro Tulls Grammy Award für Best Hard Rock/Metal Performance im Jahr 1989 (statt AJFA) als "one of the 10 biggest upsets in Grammy history"
Kommt nicht an seinen Vorgänger "Master Of Puppets" ran, ist aber allemal gelungen! Gute 5.
sehr gutes Thrash-Metal-Album aus 1988, aber nicht ganz so stark wie die brillante Vorgängerscheibe "Master of puppets". Der beste Song ist hier der Titeltrack, am wenigsten überzeugt "The frayed ends of sanity". Der Rest ist gewohnt tadellose Metallica-Qualität. Note: 5*
Meine Top-5-Highlights:
1. ... And Justice for all
2. Blackened
3. To live is to die
4. Eye of the beholder
5. Dyers eve
Gutes Album.
Highlights:
"Eye of the beholder
"One"
"To live is to die"
"Dyers Eve"
Scheussliches Album. Mein Mitbewohner quälte mich mit dieser furchtbaren Band jahrelang.
Der Sound wurde etwas umgänglicher ohne das Harte und Trashige zu verlieren.
Höhepunkt: One und Harvester of sorrow.
hat eins, zwei wirklich gute stücke darauf, aber ansinsten kann ich mit diesem album wenig anfangen... ist mir irgendwie über weite strecken zu thrashig...
edit: gefällt mir je länger je besser!Zuletzt editiert: 16.04.2015 23:41
Mit "Blackened", "One" und natürlich "To Live Is To Die" ein ganz gutes Album, kommt meiner Meinung nach aber überhaupt nicht an MOP, RTL, oder auch das Black Album ran.
5 Punkte dafür.Zuletzt editiert: 17.10.2012 14:03
War jetzt noch nie der ganz grosse Metallica Fanboy, aber
muss zugeben, dass dieses Album auch für ausgesprochene
Nicht-Thrash-Metal-Freaks durchaus was hergibt.....
Ganz knappe 5.
(4.75)
Meine Lieblingsscheibe von Metallica. Favoriten:
Blackened
...And Justice For All
Eye Of The Beholder
One
The Shortest Straw
Aber auch die letzten 4 Album-Tracks sind kaum schwächer
Metallica albums have been very hit'n'miss with me over the years but this one still offers me something to hold onto and is probly my 3rd fave overall.
I really think if the production was a bit more slicker i'd enjoy it even more but is still a solid offering.
39/54
Bass ist nicht vorhanden, das Album ist trotzdem genial.
Highlights:
Blackened
One
Harvester Of SorrowZuletzt editiert: 01.01.2015 19:55
EIN Album, wo jeder Song musikalisch gleich oder ähnlich klingt
das ist net so toll
Einzig ONE gefällt mir sehr
das video ist genial