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Odermatts Podestserie geht in Val Gardena zu Ende - Sieg von Kilde
Nach sieben Top-3-Platzierungen seit Saisonbeginn findet Marco Odermatts Podestserie in der zweiten Abfahrt in Val Gardena ihr Ende. Bei Aleksander Kildes 17. Weltcupsieg wird der Nidwaldner Siebter.
Nach sieben Top-3-Platzierungen seit Saisonbeginn findet Marco Odermatts Podestserie in der zweiten Abfahrt in Val Gardena ihr Ende. Bei Aleksander Kildes 17. Weltcupsieg wird der Nidwaldner Siebter.
Kilde glückte damit in Val Gardena wie angestrebt die Revanche, nachdem er am Donnerstag auf verkürzter Strecke nur Fünfter geworden war. Vom Originalstart setzte sich der Norweger mit 0,35 Sekunden Vorsprung vor Oldie Johan Clarey durch. Der Olympia-Zweite aus Frankreich ist bereits 41-jährig. Als Dritter stand zudem der Italiener Mattia Casse (0,42 zurück) erstmals im Weltcup auf dem Podest.
Kilde feierte seinen 17. Weltcupsieg, den vierten in diesem Winter nach denjenigen in Lake Louise (Abfahrt) und Beaver Creek (Abfahrt und Super-G). In Val Gardena triumphierte Kilde bereits zum fünften Mal, zum dritten Mal nach 2018 und 2020 in der Abfahrt.
Lichtblick für Kryenbühl
Einmal mehr bester Schweizer Abfahrer war Marco Odermatt. Als Siebter verlor der Nidwaldner, der sich auf der Saslong zwei Tage zuvor als Zweiter selber überrascht hatte, fast eine Sekunde auf Kilde. Damit stand Odermatt nach seinem achten Saisonrennen erstmals nicht auf dem Podest. Saisonübergreifend dauerte die Serie des Gesamtweltcupsiegers gar zwölf Rennen an.
Zweitbester Schweizer war überraschend Urs Kryenbühl. Der Schwyzer, der im Weltcup bislang dreimal auf dem Podest stand, zeigte mit Startnummer 46 eine starke Fahrt. Mit dem 13. Rang erreichte er seine beste Klassierung seit Ende Dezember 2020, als er in Bormio Dritter geworden war. Bei der letzten Zwischenzeit lag Kryenbühl noch gleichauf mit Odermatt.
Feuz für einmal nicht in den Top 10
In der zweiten Abfahrt, die bei Topbedingungen und vom Originalstart ausgetragen wurde, waren viele arrivierte Fahrer in der Rangliste ungewohnt weit hinten zu finden. Zu ihnen gehörte auch Beat Feuz. Der Abfahrts-Olympiasieger wurde mit eineinhalb Sekunden Rückstand nur 18.
Schlechter war Feuz in seiner Paradedisziplin letztmals im Februar 2015 klassiert, als er in Garmisch den 27. Platz belegt hatte. Ausserhalb der Top 10 zu finden war der Emmentaler in der Abfahrt - abgesehen von seinem Nuller vor Jahresfrist in Bormio - zuletzt im März 2017 (13. in Aspen).
Hintermann gestürzt
Als 32. gar ohne Punkte blieb Vincent Kriechmayr. Der Österreicher hatte am Donnerstag auf der Saslong noch mit elf Hundertsteln Vorsprung vor Odermatt die verkürzte Abfahrt gewonnen. Mit Matthias Mayer und Otmar Striedinger klassierten sich die besten Österreicher am Samstag ex-aequo im 12. Rang.
Eine grosse Enttäuschung setzte es auch für Niels Hintermann ab. Der Zürcher, im Vorjahr auf der Saslong als Dritter mit seinem ersten Abfahrts-Podestplatz, schied aus.