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Als Vorsitzender der Burundi-Konfiguration der UNO-Kommission für Friedenskonsolidierung kann Botschafter Maurer auf die langjährige Erfahrung des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten in der Zusammenarbeit mit Burundi zurückgreifen. Die Schweiz ist seit den Sechzigerjahren mit ihrer Entwicklungszusammenarbeit in der Region der Grossen Seen präsent. Mit dem Ausbruch der Konflikte Anfang Neunzigerjahre wurde unser Land auch im Bereich der humanitären Hilfe und der Friedensförderung tätig. Die Schweiz verfügt heute über ein Büro der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) vor Ort sowie über einen Friedensberater, der der Schweizer Botschaft in Nairobi angegliedert ist. Gegenwärtig konzentrieren sich unsere Aktivitäten insbesondere auf die Förderung des politischen Dialogs, die Eindämmung von Klein- und Leichtwaffen, die Justiz in Transitionsprozessen, die gute Regierungsführung und das Gesundheitswesen.
Fast die Hälfte der Friedensprozesse scheitert in den ersten fünf Jahren nach einem Waffenstillstand. In dieser kritischen Periode hat die Kommission für Friedenskonsolidierung den Auftrag, die Aufmerksamkeit und die Ressourcen der internationalen Gemeinschaft zu mobilisieren und integrierte Strategien für die Friedenskonsolidierung und den Wiederaufbau nach einem Konflikt vorzuschlagen. Sie organisiert ihre Arbeit in Form von Plenarsitzungen sowie spezifischen Sitzungen für einzelne Länder, mit denen sie sich besonders befasst. Im Moment ist diese Rolle auf vier Länder beschränkt: Burundi, Guinea-Bissau, Zentralafrikanische Republik und Sierra Leone. Die Schaffung der Kommission für Friedenskonsolidierung im Dezember 2005 ist Ausdruck des internationalen Willens, die Wirksamkeit der UNO im Bereich der Friedenskonsolidierung zu stärken. Das entspricht einem der Hauptziele der Aussenpolitik unseres Landes.
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