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Für das Vierjahresprogramm «Keeping the Nuclear Option Open» steht ein Budget von GBP 6,1 Mio. (CHF 13,8 Mio.) des britischen Research Council zur Verfügung. Untersucht wird die Frage, wie Kernenergie künftig attraktiver zu machen ist.
Das Energy Futures Lab befasst sich mit einem Zukunftshorizont von 20-50 Jahren. In diesem Zeitraum kann die Kernenergie als kohlenstofffreie Energiequelle eine zunehmend wichtige Rolle bei der Bekämpfung der Klimaänderung spielen. Das angekündigte Programm wird Fragen wie der Funktionsweise von Kernenergiesystemen, der Reaktorüberwachung oder der Abfallentsorgung nachgehen. Die Forscher unter der Leitung von Prof. Robin Grimes hoffen, bis in vier Jahren Antworten zu finden, welche die Akzeptanz der Kernenergie verbessern und das Know-how Grossbritanniens auf diesem Gebiet festigen können. Bei der Vorstellung stellte Grimes fest: «Nachdem die Kerntechnik während 20 Jahren vernachlässigt wurde, ist es jetzt offensichtlich, dass es ein breit angelegtes Forschungsprogramm braucht, wenn wir die Basis für den Bau von neuen Kernkraftwerken legen wollen. Die Kernenergie ist klar ein Weg, um die CO2-Reduktionsverpflichtungen Grossbritanniens unter dem Kyoto-Abkommen zu erfüllen. Mit unserem Programm beabsichtigen wir, auch das akute Problem des Mangels an Fachleuten zu beheben, die den nötigen wissenschaftlichen und ingenieurtechnischen Hintergrund mitbringen, damit sie eine Laufbahn auf dem Gebiet der nuklearen Stromerzeugung einschlagen können».
Quelle
P.B. nach Impérial College London, Medienmitteilung, 2. November 2005