Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03173.jsonl.gz/882

Dänemark, Irland und die Schweiz gelten als die wettbewerbsfähigsten Volkswirtschaften der Welt Globales Wettbewerbsfähigkeitsranking 2023 Dies wurde am Dienstag vom International Institute for Management Development (IMD) veröffentlicht. Während sich Dänemark nach dem Aufstieg an die Spitze im letzten Jahr weiterhin auf dem ersten Platz halten konnte, sprang Irland vom elften auf den zweiten Platz, während die Schweiz neutral auf dem dritten Platz blieb.
Wenn man sich die diesjährigen Spitzenreiter ansieht, fällt einem die Tatsache ein, dass es sich bei ihnen allesamt um relativ kleine Volkswirtschaften handelt, die es ihnen ermöglichen, in der schnelllebigen, globalisierten Wirtschaft von heute schneller zu reagieren. „Um sich im unvorhersehbaren Umfeld von heute zurechtzufinden, sind Agilität und Anpassungsfähigkeit erforderlich“, erklärt Christos Kapolis, Chefökonom des ÖRK. Die vorgestellten Länder wie Irland, Island und Bahrain bauen widerstandsfähige Volkswirtschaften auf. Ihre Regierungen sind auch in der Lage, ihre Politik zu gegebener Zeit an die aktuelle Wirtschaftslage anzupassen.“
Das Gleiche gilt nicht für die Vereinigten Staaten mit ihrem föderalen System und dem langsamen Gesetzgebungsprozess, was zum Teil den allmählichen Rückgang der amerikanischen Wirtschaft von der Spitze der jährlichen IMD-Rangliste erklärt. Nachdem die größte Volkswirtschaft der Welt von 1997 bis 2009 ununterbrochen den Spitzenplatz innehatte und erst 2017 aus den Top Drei herausfiel, liegt sie in diesem Jahr auf dem neunten Platz, nachdem sie von 2020 bis 2022 auf dem zehnten Platz gelegen hatte. Die Vereinigten Staaten gehören nach wie vor zu den größten Volkswirtschaften der Welt, während Kanada, die anderen 10 größten Volkswirtschaften (nach BIP), im Wettbewerbsfähigkeitsranking 2023 unter den Top 20 rangieren.
Mit fünf Volkswirtschaften in den Top Ten schneidet Europa im Ranking 2023 erneut hervor, auch wenn die Wirtschaftsmächte Deutschland, Frankreich und das Vereinigte Königreich in den Top Ten bzw. den Top 20 deutlich fehlen.
„Böser Kaffee-Nerd. Analyst. Unheilbarer Speckpraktiker. Totaler Twitter-Fan. Typischer Essensliebhaber.“