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Freitag, 15.10.2021
Vorweg noch dieses: auf der Hinfahrt am Mittwoch sind wir auf der GR-30 südwestlich an Granada vorbeigefahren, wobei uns dieses spektakuläre Gebäude auffiel, das Centro Cultural CajaGranada Memoria de Andalucía, ein Museums- und Veranstaltungsgebäude der Stiftung der ehemaligen CajaGranada.
Im Jahr 2010 gliederte die CajaGranada ihr Bankgeschäft zugunsten der gemeinsam mit Caja Murcia, Caixa Penedès und Sa Nostra gegründeten institutionellen Sicherungseinrichtung Banco Mare Nostrum (BMN) aus. Am 8. Januar 2018 wurde die Urkunde über die Verschmelzung durch Aufnahme der Banco Mare Nostrum (BMN) in Bankia eingetragen.
Am 3. September 2020 wurde bekannt gegeben, dass CaixaBank und Bankia einen Zusammenschluss zur grössten Bank Spaniens erwägen. Der Staat würde nicht mehr 61,8 % der Bankia halten, sondern nur noch 14 % des «neuen» fusionierten Unternehmens, dessen Hauptanteilseigner die Stiftung «La Caixa» wäre, die rund 30 % halten würde. Am 17. September 2020 genehmigten die Verwaltungsräte der beiden Institutionen die Fusion. Alles klar? 😀
Ein beeindruckendes Gebäude…. ein Symbol des modernen Granada!
Wir fahren heute erst nach dem Mittagessen nach Granada. Im Restaurant wollen wir unbedingt Migas essen, aber das gibt’s nur am Mittag. Migas (deutsch «Krümel») oder Migas de Pastor («nach Schäferart») sind ein spanisches und portugiesisches traditionelles Bauern- bzw. Hirtengericht, bei dem altes Weissbrot als Beilage oder eigenständiges Hauptgericht verwertet wird.
Dafür wird das Brot in kleine Stückchen gebrochen und mit kräftiger Fleischbrühe, Knoblauch und gegebenenfalls noch anderen Gewürzen wie etwa Paprika vermengt, dass eine bröcklige Masse entsteht. Diese wird dann mit mehr oder weniger Öl in einer Pfanne unter ständigem Rühren und «Zerhacken» der Masse mit dem Kochlöffel in der Pfanne geröstet, bis die Masse gebräunt ist. Migas werden in verschiedenen Regionen Spaniens zubereitet und können unterschiedliche Zutaten wie Trauben, Melone, Sardellen, Gurke oder Bacalao (Stockfisch) enthalten, ebenso Chorizo, Schinken…. je nach Lust und Laune!
Frisch gestärkt fahren wir mit dem Bus nach Granada. Shopping ist angesagt…. 😀
…. im Carrera de la Virgen ist nämlich eine Filiale unseres Lieblingskaufhauses in Spanien, das El Corte Inglés (Der englische Schnitt). Das ist die grösste europäische Warenhauskette (weltweit Platz 4!). Der Name stammt von einer Schneiderei für Kinderbekleidung, die 1890 in Madrid gegründet wurde. 1939 erwarb Ramón Areces Rodríguez die Schneiderei und wandelte sie 1940 in eine Aktiengesellschaft um. Seitdem werden Waren aller Art vertrieben, das Konzept ist vergleichbar mit dem von Galeries Lafayette (Paris), Harrods (London) oder KaDeWe (Berlin).
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Das El Corte Inglés hat eine grosse Abteilung für Kindermode, unter anderem auch von Desigual, eine spanische Firma, die wunderschöne Mode für Kinder herstellt. Besonders unsere beiden Enkeltöchter lieben das!
Genau diese vier Modelle haben wir für die beiden mitgenommen…. Volltreffer!
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Der Fuente Plaza de la Trinidad
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Es macht Spass, durch die Einkaufsstrassen zu schlendern…. Granada ist eine äusserst sympathische Stadt. Wir beschliessen, zum Abendessen hier zu bleiben und finden im Restaurante La Castellana in der Calle Ángel Ganivet einen schönen Platz draussen. Das Restaurant ist recht ordentlich und die Aussicht ist super!
Gegenüber sind einige Ausgehlokale, z.B. die Perragorda Garitobar, das Mesón Alegría, die Sarao Tropical Bar oder die Discoteca Backstage…. es ist Freitag Abend und es ist schön anzusehen, wie sich das «aufgebrezelte» Partyvolk verhält, das die Lokale stürmen möchte! 😀
Langsam wird’s dann doch Zeit für den Heimweg, morgen ist eine länge Fahrt…. es geht nach València!
Der Fuente de las Batallas an der Plaza del Campillo
Nochmal der Fuente de las Granadas am Paseo del Salón…. diesmal bei Nacht! Ein beliebter Brunnen mit einer Bronzeskulptur des aus Granada stammenden Bildhauers Ramiro Megías.
Und nochmal ein Blick von der Puente Romano auf den Río Genil.
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