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In diesem Sommer entluden sich in der Schweiz fast doppelt so viele Blitze wie im Jahr zuvor: rund 438'000 Blitze. Im Sommer 2020 waren es knapp 210'000 Blitze und im 2019 rund 336'000 Blitze.
Mammern und Bottighofen besonders betroffen
In keiner Schweizer Gemeinde entluden sich die Blitze so dicht wie im thurgauischen Mammern und in Bottighofen. In den Sommermonaten blitze es in Mammern über 76 Mal pro Quadratkilometer, in Bottighofen entluden sich 74 Blitze. Vergleichsweise wenig Blitze gab es dafür im Kanton Graubünden und im Wallis.
Auch in den restlichen Teilen des Kantons Thurgau fiel die Blitzdichte ausserordentlich hoch aus. Dass es genau diese Region so stark traf, lag an den Gewitterzellen. «Die grösste Blitzdichte entspricht auch der Zugrichtung von einigen heftigen Gewittern», schreibt Meteonews in einer Mitteilung.
An jedem zweiten Tag ein Gewitter in Graubünden
Der Kanton Graubünden blieb von schweren Gewittern und Unwetter grossflächig verschont. Trotzdem gewitterte es in keinem Kanton so häufig wie im Bergkanton: Von den 92 Sommertagen (Juni bis August) zog an 47 Tagen ein Gewitter über Graubünden – also an jedem zweiten Tag. Die untenstehende Grafik zeigt die Kantone mit den meisten Gewittertagen.