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Waagthal
(Kt. und Bez. Schwyz).
1280-919 m. Linksseitige Verzweigung des obersten Sihlthales;
wird von der Stillen Waag durchflossen und senkt sich nordwärts, um nahe dem Dorf Unter Iberg mit dem Thal der Minster zu verschmelzen.
Das
Waagthal bildet mit seiner Bergumrahmung ein für den Geologen, Botaniker und Turisten gleich interessantes Gebiet.
Auf eine Länge von 7 km erscheint es zwischen hohe Felswände eingeschnitten, über welchen Bergterrassen mit Siedelungen und Alpweiden liegen. In der Thalsohle finden sich, in der Richtung S.-N., die Häusergruppen Wang, Weglosen, Twingi, Käsboden und Schachen, sowie das kleine Dorf Waag und endlich am Thalausgang das Pfarrdorf Unter Iberg.
Begleitet wird
das
Waagthal: rechts durch die Felsabstürze der
Käsernalp, die Totenplangg und die Hirschfluh, links durch Wangfluh, Roggenbänder
und
Guggeren. An den Steilhängen findet sich
Wald, auf den nach oben prachtvolle Alpweiden folgen. Im
umliegenden Gebirge, das von Turisten viel besucht wird, kommen zahlreiche Gemsen vor.
Das
Waagthal bildet eine Abteilung
der Gemeinde
Unter Iberg und zählt zusammen mit den Häusergruppen
Herti, Käsboden,
Schachen,
Twingi,
Waag,
Wang und
Weglosen: 50
Häuser, 374 kathol.
Ew. Kirchgemeinde
Unter Iberg.
Viehzucht und Milchwirtschaft.
Holzhandel.