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Ehedaten
Die Eheeinträge sind in standardisierter Form «[Nachname, Vorname des Mannes, ggf. Ortsangabe], getraut mit [Nachname, Vorname der Frau, ggf. Ortsangabe]» mit normalisierten Namensformen verzeichnet. In den Kirchenbüchern derselben Kirchgemeinde mehrfach aufgezeichnete Ehen sind nur einmal und zwar am Ort der besten Überlieferung erfasst. Unter «Zusatzinformationen» finden sich Originalschreibweisen der Namen, Herkunfts- und Berufsangaben der Eheleute, Bemerkungen zur Datierung, Angaben zur Überlieferung (inkl. Verweise auf andere Archivbestände) sowie weitere Angaben, und zwar in der Regel auf der ersten Zeile den Ehemann, auf der zweiten Zeile die Ehefrau betreffend.
Insgesamt sind bis zum Jahr 1800 in den Kirchenbüchern von 157 reformierten Kirchgemeinden des heutigen Kantons Zürich sowie einzelner Kirchgemeinden des Kantons Thurgau 296'208 Eheeinträge dokumentiert. Sie sind grösstenteils im Fonds E III, Zivilstandsbücher der Landgemeinden, zu finden, zusätzlich im Fonds TAI, Turicensia in anderen Institutionen (auf der Grundlage von Reproduktionen) für die Überlieferung in den Stadtarchiven Winterthur und Zürich sowie im reformierten Kirchgemeindearchiv Zürich (Kirche St. Peter) und im Staatsarchiv des Kantons Thurgau.
Die Einträge betreffen teils die eigentliche Trauung, verschiedentlich aber auch die Verkündung der bevorstehenden Trauung. Diverse eheliche Verbindungen sind zudem durch mehr als einen Eintrag dokumentiert.
Die Einträge sind pro Band mit «EDB 1» ff. durchnummeriert. Die Reihenfolge entspricht (ausgenommen bei den Kirchenbüchern der Städte Winterthur und Zürich, soweit sie unpaginiert sind) in der Regel der Abfolge der Seiten in den Bänden, dann pro Seite chronologisch und bei mehreren Trauungen oder Verkündungen pro Tag alphabetisch. Ausnahmen bilden jene Kirchenbücher im Fonds E III, die die Eheeinträge in mehreren Abschnitten enthalten (E III 8.10, E III 24.1, E III 31.1, E III 34.2, E III 51.1, E III 97.1, E III 103.1, E III 114.1, E III 117.4). Hier folgen zunächst sämtliche Eheeinträge des 16. und 17. Jahrhunderts und dann jene des 18. Jahrhunderts. Bei den Kirchenbüchern der Städte Winterthur und Zürich sowie des Staatsarchivs Thurgau entspricht die Reihenfolge der Chronologie, soweit die Bände unpaginiert sind.
Die Ehedaten sind über eine thematische Schnellsuche mit vielfältigen Abfragemöglichkeiten zugänglich. Daneben stehen sie auch in Form von Reports im PDF-Format zur Verfügung.