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Das Wichtigste in Kürze
- Die FIA hat über den Mercedes-Protest gegen Max Verstappen entschieden.
- Es wird keine Neubewertung der strittigen Szene im Brasilien-GP geben.
- Damit behält Verstappen seinen zweiten Platz und die WM-Führung.
Max Verstappen behält seinen zweiten Platz beim Grossen Preis von Brasilien. Am Freitag verkündete die FIA die Entscheidung über den Mercedes-Protest gegen den Red-Bull-Piloten. Dem Antrag der Silberpfeile wird nicht stattgegeben.
Hätte Max Verstappen bestraft werden müssen?
Das Weltmeister-Team der Formel 1 hatte versucht, die strittige Szene zwischen Verstappen und Lewis Hamilton neu bewerten zu lassen. Anlass dafür war das erst mit Verspätung aufgetauchte Bildmaterial von Verstappens Onboard-Kamera.
Unter Berufung auf das sogenannte «Right to Review» hatte Mercedes sich um eine Nachprüfung bemüht. Die FIA entschied nun, dass das nachträglich aufgetauchte Material keine ausreichend neuen Erkenntnisse bietet.
Titelkampf in der Formel 1 wird hitziger
«Ich habe das erwartet. Wir wollten eine Diskussion auslösen, das haben wir erreicht. Wir haben nicht erwartet, dass es noch weitergeht», sagte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff. Red Bulls Teamchef Christian Horner sagte: «Es ist die richtige Entscheidung.»
Damit bleibt Verstappen beim Brasilien-GP der Formel 1 Zweiter und weiterhin WM-Leader vor Hamilton. Drei Rennen vor Saisonende beträgt der Vorsprung des Holländers 14 Punkte. Am Sonntag findet in Katar das drittletzte Rennen statt.