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«Es ist unglaublich. Es ist ein wirklich gutes Theater, und hier arbeiten Freunde von mir. Hamburg ist jetzt ein sehr wichtiger Ort für mich», sagte Serebrennikow am Montag der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg.
Wegen der Corona-Pandemie sei es sehr schwierig, internationale Projekte zu organisieren. «Trotz dieser schrecklichen Umstände versuchen wir, die Eröffnung möglich zu machen.» Die Proben zu Anton Tschechows Erzählung «Der schwarze Mönch» mit russischen, deutschen, amerikanischen, armenischen und lettischen Künstlern begannen am 8. November in Moskau und werden seit dem 4. Januar in Hamburg fortgesetzt.
Seit Montag ist auch Serebrennikow dabei, der am Samstag Russland überraschend verlassen durfte. Im Sommer 2020 war der 52-Jährige wegen angeblicher Veruntreuung von Geldern zu einer dreijährigen Bewährungsstrafe verurteilt worden und durfte Russland nicht verlassen. Die Premiere ist für den 22. Januar vorgesehen. Nach der Premiere werde er nach Moskau zurückkehren, so Serebrennikow.