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Der erste Turniersieger des M25-ITF-Turniers von Biel heisst Tim van Rijthoven (ATP 333). Der an Nummer 8 gesetzte Holländer bezwang die Nummer 5, den Tschechen Jiri Lehecka (ATP 306) klar mi 6:2, 6:1.
Innert 58 Minuten war das Endspiel im Nationalen Leistungszentrum in Biel entschieden: der Holländer Tim van Rijthoven besiegte Jiri Lehecka (5, CZE) mit 6:2, 6:1 und krönte sich zum ersten Champion des neu lancierten ITF-M25-Turniers von Biel. Im ganzen Turnier war der Holländer einzig in der zweiten Runde gegen den jungen Schweizer Leandro Riedi (WC, ATP 895) in Bedrängnis geraten und konnte sich nur knapp mit 7:5, 3.6, 7:6(4) durchsetzen.
Finalgegner Jiri Lehecka hatte im Halbfinal mit Sandro Ehrat (ATP 415) den letzten verbliebenen Schweizer im Feld mit 6:3, 7:6(6) eliminiert. Im Doppelfinal unterlagen Jakub Paul/Yannik Steinegger den an Nummer 4 gesetzten Österreichern Alexander Erler/Maximilian Neuchrist in drei Sätzen.
Obwohl in Biel kein Schweizer Turniersieg gefeiert werden konnte, fällt die Bilanz der Turnierdirektoren Federica Giovannini und Damjan Mettler positiv aus: «Aus sportlicher Sicht war das Niveau in Biel sehr hoch. Wir konnten natürlich davon profitieren, dass in der Woche vorher das Challenger-Turnier in Lugano stattfand und sich deshalb einige der dort angetretenen Spieler auch für Biel eingeschrieben hatten.» Doch das Ziel, das am Heimturnier die Schweizer Spieler wichtige Punkte und auch Erfahrungen sammeln konnten, wurde erreicht. Beispielsweise überstand der erst 15-jährige Kilian Feldbausch dank zwei Siegen (darunter einen Dreisatz-Erfolg über den späteren Doppelgewinner Erler) die Qualifikation und unterlag in der ersten Runde dem Franzosen Antoine Escoffier (ATP 394) «nur» mit 5:7, 3:6.
«Organisatorisch gesehen verlief alles wirklich sensationell, was auch all den freiwilligen Helferinnen und Helfer zu verdanken war. Das wurde uns auch von den Spielern und ihren Coaches bestätigt, die uns eine «für ein Future-Turnier überdurchschnittliche und sogar ATP-Turnier-würdige» Organisation attestierten, was uns natürlich unglaublich freut», so Turnierdirektor Mettler. «Ein riesiges Kompliment möchten wir auch an die Bieler Klinik Linde und ihr tolles Team weitergeben. Eigentlich nur für Notfälle vorgesehen, haben sie bezüglich den für die Spieler nötigen Covid-Tests bei Ein- und Ausreise eine unglaubliche Leistung vollbracht. Das ist nicht selbstverständlich und wird deshalb umso mehr von allen geschätzt.»
W60 in Bellinzona auf dem Programm
Bereits nächste Woche geht es mit den internationalen Turnieren in der Schweiz weiter. Nach drei Herrenturnieren steht nun ein erstes ITF-Turnier für die Frauen auf dem Programm. In Bellinzona wird ein W60-Turnier durchgeführt. Die Wildcards für die Qualifikation erhielten Jenny Dürst, Alina Granwehr, Nina Stadler, Svenja Ochsner und Livia Airoldi. Diejenigen fürs Hauptfeld gehen an Simona WAltert, Ylena in-Albon, Sebastianna Scilipoti, Valentina Ryser und Joanne Züger.
Finalist Jiri Lehecka Finalisten Doppel Paul/Steinegger Turnierorganisatoren W60 ITF World Tennis Tour
und Sieger Tim van Rijthoven und Sieger Erler/Neuchrist Federica Giovannini und Damjan Mettler Bellinzona, 4. - 11.04.21