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Die Fachstelle für Statistik stellt in diversen Themenbereichen kompakt und übersichtlich Informationen in Form von Infografiken zur Verfügung. Im Folgenden finden Sie einen Überblick über die im letzten Quartal aktualisierten Infografiken.
Geburtenziffer im Jahr 2020 leicht gestiegen
- Im Jahr 2020 lag die Geburtenziffer im Kanton St.Gallen bei 1,57. Das bedeutet: Wenn die Frauen im Kanton St.Gallen das Gebärverhalten dieses Jahres beibehalten, würden sie in ihrer gesamten gebährfähigen Zeit im Schnitt 1,57 Kindern das Leben schenken. Während in der Gesamtschweiz die Geburtenziffer im Jahr 2020 weiter leicht zurückging, nahm sie im Kanton St.Gallen hingegen leicht zu (Grafik).
Der Kanton St.Gallen liegt in Bezug auf Bevölkerungsdichte und Wertschöpfung im Mittelfeld
- Ein grobes Standortprofil der Kantone kann durch die Wertschöpfungsstärke, gemessen am Bruttoinlandprodukt in Kombination mit der Bevölkerungsdichte, gezeichnet werden. Der Kanton St.Gallen ist charakterisiert durch eine etwas unterdurchschnittliche Wertschöpfungsstärke bei einer leicht überdurchschnittlichen Bevölkerungsdichte, was auf eine Attraktivität als Wohnstandort hindeutet (Grafik).
Die mit Abstand häufigste Todesursache im Jahr 2019 war Krebs
- Bei einem Viertel der im Jahr 2019 im Kanton St.Gallen verstorbenen Personen war ein Krebsleiden ursächlich für den Tod und damit mit Abstand die häufigste Todesursache. Frauen und Männer sind sehr unterschiedlich von den verschiedenen Todesursachen betroffen (Grafik).
- Für Männer ist der Lungenkrebs die häufigste Krebsart bei den krebsbedingten Todesursachen, gefolgt von Prostatakrebs. Bei Frauen ist es der Mamma-Tumor (Brustkrebs), gefolgt vom Lungenkrebs (Grafik).
Gegenüber dem Vorjahr wuchsen im Kanton St.Gallen im dritten Quartal 2021 die Exporte um gut 13 Prozent
- Im Corona-Jahr 2020 sanken die Ausfuhren im Kanton St.Gallen gegenüber dem Vorjahr um 3,4 Prozent, in der ganzen Schweiz um 7,0 Prozent. Vom 1. bis 3. Quartal 2021 sind die Exporte im Vergleich zum Vorjahr wieder angestiegen (Grafik).
- Im 3. Quartal 2021 wuchsen im Kanton St.Gallen im Jahresvergleich die Exporte im Bereich Metalle, Maschinen, Fahrzeuge um 15 Prozent (Grafik). In diesem Bereich ist der Kanton St.Gallen mit 22'000 Franken pro 100 Stellenprozente führend (Grafik).
Weiteres Zahlenmaterial zum Export finden sie hier.
Die von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung gedeckten Pflegekosten steigen weiter
- Analog zur gesamten Schweiz steigen die Bruttokosten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung je versicherte Person mit Wohnsitz im Kanton St.Gallen seit vielen Jahren an. Im Kanton St.Gallen fallen jedoch im Vergleich zur Gesamtschweiz unterdurchschnittliche Krankenpflegekosten an. Fast die Hälfte der Krankenpflegekosten entfallen aktuell auf die stationären Spitalaufenthalte und auf Behandlungen in ambulanten Arztpraxen (Grafik).
Im Kanton St.Gallen werden weniger (potenzielle) Familienwohnungen gebaut als im Kanton Thurgau
- 2019 wurden im Kanton St.Gallen je 1000 im Kanton wohnhafter Haushalte mit Kindern 26 neue potenzielle Familienwohnungen (4 und mehr Zimmer) erstellt. Dieser Wert liegt über dem Schweizer Durchschnitt, aber tiefer als im Nachbarkanton Thurgau (Grafik).
Weiteres Zahlenmaterial zu Bauprojekten, Gebäuden und Wohnungen finden sie hier.
Die von der Fachstelle für Statistik produzierten Statistiken unterstehen dem Statistikgesetz des Kantons St.Gallen (sGS 146.1) und dessen Qualitätskriterien.
Kontakt:
Vera Indermaur
058 229 00 39
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