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Effiziente Wärmepumpe für die Wasserversorgung Zürich
18.10.2012
Das Grundwasser (Infiltratwasser aus der Limmat) ist die Hauptwärmequelle für den Betrieb der alten wie der neuen Wärmepumpe. Es wird abhängig von der Trinkwasserproduktion durch die Anlagen im Zonenpumpwerk vor-
gewärmt, was zu einer Effizienz-
steigerung der Wärmepumpe führt.
Für die Nutzung der Wärme aus dem Infiltratwasser und dem Trinkwasser verfügt die WVZ über eine Konzession, welche einer maximalen Kälteleistung von 1'500 kW entspricht. Die Jahresarbeitszahl der neuen Wärmepumpe beträgt rund 6. Daraus resultiert eine maximale Wärmeleistung von ca. 1'800 kW.
Die Konzession erlaubt den Bezug von maximal 80'000 l/min Grundwasser aus 24 Vertikalfilterbrunnen, wobei von den 24 deren 19 beim Bau der ursprünglichen Anlage erstellt wurden. Für die Wärmeproduktion und die Rückkühlung werden nur 4 der 19 Vertikalfilterbrunnen eingesetzt. Die WVZ hat ihren Spitzenwärmeleistungsbedarf im Winter bei kalten Aussen-
temperaturen. Im Sommer wird die Wärmepumpe als Kältemaschine eingesetzt und die anfallende Abwärme an das Grundwasser abgegeben.
Durch die hocheffiziente Ammoniak-Wärmepumpe und die Erwärmung von Brauchwarmwasser durch die WP wird der Elektrizitätsverbrauch von 1’350 auf 620 MWh/a reduziert, das heisst halbiert. Die Abwärmenutzung wird um 50% gesteigert. Das ergibt Einsparungen von ca. Fr. 80’000.-/a.