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Norwegen ist einer neuen Studie zufolge das beste Land für Mütter. Das geht aus dem am Dienstag veröffentlichten Welt-Mütter-Index 2011 der US-Kinderrechtsorganisation "Save the Children" hervor. Die Schweiz belegt Rang 14.
Als Kriterien wurden neben der Kinder- und Müttersterblichkeit unter anderem auch Faktoren wie die durchschnittliche Zahl der Schuljahre und die Länge des zugesicherten Mutterschutzes für berufstätige Frauen in den jeweiligen Ländern herangezogen.
Auf Platz zwei von 164 erfassten Ländern landete Australien, gefolgt von den übrigen skandinavischen Ländern und Neuseeland. Unter den zehn Staaten am unteren Ende der Liste befinden sich acht aus Afrika südlich der Sahara. Am schlechtesten ist die Situation der Mütter laut der Studie in Afghanistan.
Während Frauen in Afghanistan eine Lebenserwartung von 45 Jahren haben, liegt diese in Norwegen bei 83. Jede elfte Mutter stirbt in Afghanistan bei der Geburt ihres Kindes und eines von fünf Kindern stirbt statistisch gesehen vor dem fünften Lebensjahr. Nur bei 14 Prozent der Geburten ist laut dem Bericht professionelle Hilfe anwesend und nur 16 Prozent der afghanischen Frauen nutzten moderne Verhütungsmittel.