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Ein Avalkreditgeber bürgt einem Dritten für eine Wechselschuld für den Fall, dass die Person, der der Wechsel gewährt wurde, die Verpflichtung nicht erfüllen kann. Der Avalkreditgeber haftet für die Zahlung des Schuldscheins ganz oder teilweise.
Einräumung eines Avals
Eine Wechselbürgschaft kann von einem Wechselschuldner, der eine juristische Person ist, im Rahmen seiner Befugnisse gewährt werden. Eine Bank kann eine Wechselbürgschaft sowohl für Wechsel als auch für Solawechsel gewähren.
Avalvertrag – wie funktioniert er?
Ein Bankaval ist die Gewährung von Geld an einen Kunden auf der Grundlage einer Bürgschaft, Garantie oder sonstigen Sicherheit. Die Banken gewähren ein Aval entweder einmalig oder auf der Grundlage einer Vereinbarung, in der z. B. ein Bargeldlimit oder der Zeitraum, für den es gewährt wird, festgelegt werden kann. Ein Bankaval kann durch Nutzung einer besonderen, speziell für die Gewährung von Bargeld vorgesehenen Linie der Bank erlangt werden.
Unterschiede zwischen einem Aval und einer Bürgschaft
Eine Bürgschaft ist eine Einrichtung zur Sicherung einer persönlichen Schuld, die wir aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch kennen. Ein Aval, also eine Bürgschaft für einen Schuldschein, sieht auf den ersten Blick ähnlich aus. Auch sie soll eine zusätzliche Sicherheit für die Erfüllung einer Verpflichtung bieten. Aufgrund der Unterschiede zwischen diesen Bürgschaften handelt es sich bei einem Aval um eine besondere Art von Sicherheit, auf die die Bürgschaftsbestimmungen des Zivilgesetzbuches nicht anwendbar sind. Außerdem ist die Wechselbürgschaft risikoreicher.