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Die Militärversicherung ist eine Versicherungs- und Haftungseinrichtung des Bundes für Dienstleistende in der Armee, im Zivilschutz und im Zivildienst.[1]
Bei der Militärversicherung versichert sind Miliz- und Berufssoldaten sowie Personen, die für den Zivildienst, den Zivilschutz, das Schweizerischen Korps für humanitäre Hilfe oder friedenserhaltende Aktionen des Bundes im Einsatz stehen.
Versichert sind namentlich Militär- und Zivildienst sowie Dienst im Zivilschutz, Einsätze des Schweizerischen Korps für humanitäre Hilfe, friedenserhaltende Aktionen und Gute Dienste des Bundes.
Die Militärversicherung übernimmt die Kosten für Heilbehandlungen bei Krankheit und Unfall sowie Eingliederungsmassnahmen, entrichtet Taggelder und Renten bei Arbeits- oder Erwerbsausfall und deckt die Risiken von Invalidität und Tod. Diese Leistungen werden über Mittel des Bundesbudgets finanziert, eine Beitragspflicht besteht nicht.[2]
Geführt wird die Militärversicherung im Auftrag des Bundes von der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt SUVA. Sie unterhält Agenturen in Bellinzona, Bern, Genf und St. Gallen. Für die Aufsicht ist das BAG zuständig. Zusammen mit der SUVA ist es auch verantwortlich für die Anpassung der gesetzlichen Grundlagen.[3]
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