Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03429.jsonl.gz/283

Sie stehen beim Training auf einer Art Wippe, welche das Bewegungsmuster ähnlich dem menschlichen Gang, simuliert. Die schnelle Wipp-Bewegung verursacht eine Kipp-Bewegung des Beckens genau wie beim Gehen, jedoch viel häufiger. Zum Ausgleich reagiert der Körper mit rhythmischen Muskelkontraktionen im Wechsel zwischen linker und rechter Körperhälfte.
Diese Muskelkontraktionen erfolgen nicht willentlich, sondern reflexgesteuert, wodurch alle Muskulatur in Beinen, Bauch und Rücken bis hinauf in den Rumpf aktiviert werden. Diese Trainingsart stabilisiert das Skelett – 640 Muskeln ziehen sich durch den ganzen Körper. Allein 140 davon stabilisieren den Rücken. Die Muskeln innen an der Wirbelsäule halten Wirbel in der richtigen Position. Sie zu trainieren, schützt vor Bandscheibenvorfällen und Rückenschmerzen.
Auch der Beckenboden wird angeregt wodurch sich beispielsweise Stressbedingte Inkontinenz verbessert. In vibrierender Bewegung schütten die Muskelzellen zudem hormonähnliche Botenstoffe aus, welche vor Diabetes Typ II schützen sowie den Fettstoffwechsel, Gehirn und Gefässwände positiv beeinflussen.