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Ein Ja zum Freizügigkeitsabkommen wäre ein klares Signal für die über 400'000 Schweizer, die in einem EU-Land wohnen. Das sagt die Auslandschweizer-Organisation (ASO) einige Wochen vor der Abstimmung.Dieser Inhalt wurde am 12. Januar 2009 - 12:09 publiziert
Die ASO beurteilt die Fortführung des freien Personenverkehrs sowie dessen Ausdehnung auf die neuen EU- Mitgliedsländer Bulgarien und Rumänien, über die am 8. Februar abgestimmt wird, als überaus positiv. Es habe den in einem EU-Land lebenden Schweizer Bürgern in den letzten sechs Jahren eine bisher nie gekannte Mobilität ermöglicht.
Die steigende Zahl der in einem EU-Staat lebenden Schweizer seien vom freien Personenverkehr direkt betroffen.
Bei einer Ablehnung der Fortführung des Abkommens würden die Schweizer, die in einem EU-Land leben und über keine doppelte Staatsbürgerschaft verfügen, sämtliche Vorrechte im EU-Raum verlieren.
"Wir würden also unsere eigenen Mitbürgerinnen und Mitbürger im Ausland bestrafen, und die Folgen der Ablehnung wären irreversibel", so die ASO.
Wie die ASO haben sich bisher die Mehrheit der Parteien sowie die Arbeitgeber- und Gewerkschaftskreise klar zugunsten des Abkommens ausgesprochen.
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