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Janko Kastelic ist aufgewachsen in Toronto, wo er seine musikalische Ausbildung in der St. Micheal's Choir School begann, mit der er als Sopran und Begleiter um die Welt reiste, wodurch er sich ein musikalischer Repertoire von Gregorianischem Gesang bis zur Musik des 20. Jahrhunderts erarbeitete. Im Western Ontario Conservatory of Music (1979-1987) gewann er die Goldmedaille für seine Darbietungen an Klavier und Orgel. Nach seinem Abschluss studierte er an der Edward Johnson Faculty of Music an der Universität Toronto Dirigieren, Komposition, Musiktheorie und Klavier.
Nach dem Studium kehrte er nach Europa zurück, erst als Gasthörer an der Musikuniversität Wien und schliesslich 1992 als Korrepetitor und Assistent des Studienleiters in der Slovenischen Staatsoper Ljubljana. Nebenbei leitete er ein Barockorchester und ein Blasorchester. Nach der dritten Saison wurde er an der Pariser Oper als musikalischer Assistent engagiert und arbeitete mit bekannten Sängern und Dirigenten zusammen.
Ernst Raffelsberger wurde 1961 in Oberösterreich geboren. Er studierte Musikpädagogik und Kirchenmusik an der Wiener Musikhochschule und anschliessend Chorleitung am Salzburger Mozarteum bei Prof. Walter Hagen-Groll.
Von 1983 bis 1986 war er Kapellmeister der Wiener Sängerknaben. In dieser Zeit leitete er das Ensemble in Wien und auf Tournéen durch Europa, Südafrika, Kanada und die USA. Ab 1986 war Ernst Raffelsberger Chordirektor und Kapellmeister am Landestheater Salzburg (Mitwirkung bei der Salzburger Mozartwoche und den Salzburger Festspielen). 1989 wurde er von Donald Runnicles an das Theater in Freiburg/Breisgau berufen. In dieser Zeit dirigierte er im Rahmen der Münsterkonzerte u.a. Schuberts Es-Dur-Messe, Bernsteins Chichester Psalms und Poulencs Konzert für Orgel, Pauken und Streicher. Am Opernhaus Zürich ist Ernst Raffelsberger seit Herbst 1993 als 2. Chordirektor engagiert. Zu seinen wichtigsten Einstudierungen gehören u.a. «Simplicius», «Otello», «Götterdämmerung», «Benvenuto Cellini», «Fierrabras», «Peter Grimes», «Aida» und Verdis «Requiem».