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Gesundheit ist ein grundlegendes Menschenrecht. Dennoch sorgen Ungleichheit, Armut, Ausbeutung, Gewalt und Ungerechtigkeit dafür, dass bis heute einer Milliarde Menschen der Zugang zu Gesundheitsversorgung verwehrt bleibt. Um das Ziel "Gesundheit für alle" zu erreichen, müssen Ungleichheiten beseitigt und Ressourcen besser verteilt werden, darf niemand ausgeschlossen werden und müssen politische und wirtschaftliche Interessen darauf ausgerichtet werden, "Gesundheit für alle" zu verwirklichen. Angesichts des 40. Jubiläums der Erklärung von Alma Ata können wir klar feststellen, dass die Vision von Alma-Ata dringender umgesetzt werden muss denn je.
Foto von bill wegener auf Unsplash (https://unsplash.com/@wegenerb)
Der ehrgeizigste Plan der Weltgesundheitsorganisation zur Förderung des gleichberechtigten Zugangs zu lebenswichtiger Versorgung war die "Globale Strategie für Gesundheit für alle bis zum Jahr 2000", die auf der Erklärung von Alma-Ata von 1978 beruhte. Obwohl seit 2000 viele Ziele erreicht wurden, haben wir noch einen langen Weg vor uns.
Mit den 17 nachhaltigen Entwicklungszielen (SDGs) hat Gesundheit nun ein universelles Ziel: ein gesundes Leben zu gewährleisten und das Wohlbefinden aller in jedem Alter zu fördern. Das Konzept der umfassenden medizinischen Grundversorgung (comprehensive Primary Health Care) kehrt unter den SDGs unter neuem Namen zurück: allgemeine Gesundheitsabsicherung (Universal Health Coverage, UHC). Aber es bleibt abzuwarten, ob die internationale Gemeinschaft dieses Mal bereit ist, etwas dazu beizutragen, oder ob wir uns auf eine selektive UHC zubewegen, wie dies bei der Einführung der selektiven medizinischen Grundversorgung (selective Primary Health Care) der Fall war.
Wir haben noch 12 Jahre Zeit, um die Agenda 2030 zu erreichen. Der Zweck des Symposiums ist es zu diskutieren
- was nötig ist, um "Gesundheit für alle bis zum Jahr 2030" zu erreichen,
- was die Haupthindernisse und Push-Faktoren sind und
- was unsere Mitgliedsorganisationen und zivilgesellschaftliche Organisationen im Allgemeinen brauchen, um bis 2030 "Gesundheit für alle" zu verwirklichen.
Das Netzwerk Medicus Mundi Schweiz wird bei dieser Gelegenheit ein neues Manifest veröffentlichen und diskutieren, das als Grundlagendokument für unser Verständnis über das weitere Vorgehen zum Erreichen des Ziels "Gesundheit für alle" dienen soll.
NICHT VERPASSEN: Film-Event in Basel!
"A Luta Continua"
Film-Event am Vorabend des MMS Symposiums: Dienstag, 6. November 2018, 18.30 Uhr
Ort: launchlabs (Schweiz) GmbH, Gundeldinger Feld, Halle 8, Dornacherstrasse 192, 4053 Basel
Anschliessend: Podiumsdiskussion mit Ivan Zahinos, Medicus Mundi Mediterrania und Francisco Songane früherer Gesundheitsminister in Mozambique -
Ab 20 Uhr Apéro riche
Weitere Informationen
Das Symposium ist Teil einer Langzeit-Kooperationsvereinbarung mit der Schweizerischen Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA.
Datum und Zeit des MMS Symposiums
7. November, 2018; 09:30 – 16:30 h
Ort
Pullman Hotel, Basel
Wegbeschreibung
Programm
Ein detailliertes Programm finden Sie in Kürze hier.
Hauptreferentin
Marina Carobbio Guscetti, MD, Präsidentin der AMCA and Vizepräsidentin des Schweizer Nationalrats.
Sprache
Das Symposium wird simultan in Deutsch, Französisch und Englisch übersetzt.
Informationen
Carine Weiss, Netzwerk Medicus Mundi Schweiz
Telefon: +41 (0)61 383 18 12
E-Mail
Kosten
Normalpreis: CHF 170.-
MMS Mitglieder: CHF 80.-
In Ausbildung: CHF 80.-
Anmeldung
TeilnehmerInnen, die sich nicht spätestens 24 h vor Beginn des Symposiums abmelden, bezahlen die gesamte Einschreibegebühr.
Mehr Teilnehmer mit Online Event Management-Lösungenvon XING Events.