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Der portugiesische Escudo galt als Währung des Landes, bevor der Euro eingeführt wurde. Seit 1914 nutzte man dort im Lande bereits den Escudo. Dieser wurde seinerzeit in 100 Centavos eingeteilt. Ein Euro entspricht dem Wert von 200,482 Escudos, Scheine kann man noch bis 2022 umtauschen. Sammlermünzen aus Südeuropa kann man an den entsprechenden Stellen auch weiterhin in der Schweiz kaufen – nicht nur bei einem Händler. Der spanische Escudo hingegen setzt sich aus zwei unterschiedlichen Münzsorten zusammen – einerseits war dies eine goldene Standardmünze (die bis 1833 in Umlauf war) zum anderen eine Silbermünze, die man in den Jahren 1864 bis 1868 im Lande prägte. Somit ist dies bis heute noch ein attraktiver Sammlergegenstand. Der Euro bildet die Währung der EU. Er wird von der Europäischen Zentralbank herausgegeben und gilt in 17 EU-Staaten sowie noch sechs weiteren Nationen, die so die Eurozone formieren. Die jeweiligen Euroscheine sind auf den Rückseiten mit landesspezifischen Abbildungen bedruckt, jedoch im Erscheinungsbild und der Vorderseite einheitlich. Am 01.01.1999 führte man den Euro als Buchgeld ein, am 01.01.2002 als Bargeld. Direkt nach der Euro-Einführung verteuerten sich viele Preise in den entsprechenden Ländern: Zahlenmässig erschienen sie geringer, jedoch die Gehälter wiesen ebenso geringere Ziffern auf (weil sie nun in Euro galten). Der Euro ist Währung in: Andorra, Belgien, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, im Kosovo, in Luxemburg, in Malta, in Monaco, in Montenegro, in den Niederlanden, in Österreich, in Portugal, in San Marino, in der Slowakei, in Slowenien, in Spanien, im Vatikan und auf Zypern. Andere Länder haben einen festen Wechselkurs zum Euro: Dies sind Bulgarien, Bosnien/Herzegowina, Kap Verde sowie die Komoren – ebenso Dänemark, Lettland, Marokko und andere. Es sind weltweit rund 40 Staaten, die direkt vom Euro abhängig sind, ohne ihn direkt als Währung zu nutzen. Die Europäische Kommission führte im Jahre 1997 bereits das Euro-Zeichen ein, welches man 1996 kreierte. Es soll bewusst den griechischen Buchstaben Epsilon andeuten und somit an das antike Europa erinnern. Mit den beiden geraden Strichen soll die Stabilität der Währung symbolisiert werden und wird in dieser Form auch in laufenden Texten verwendet.