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Laurien van der Graaff erfüllte beim Langlauf-Weltcup in Lillehammer mit einer Top-25-Klassierung im Sprint in klassischer Technik die Hälfte der Olympia-Vorgabe für Pyeongchang.
Die Davoserin erwischte als 28. der Qualifikation mit dem fünften und letzten Heat eine überaus starke Serie in den Viertelfinals: Die Schwedin Stina Nilsson, die Siegerin von Kuusamo, Marit Björgen oder Justyna Kowalczyk waren die Gegnerinnen der Schweizerin. Normalerweise wählen im Sprint die Favoriten eine frühe Serie, damit sie für den Halbfinal und den Final mehr Erholungszeit haben.
Van der Graaff war hinter Nilsson, Kowalczyk und der Russin Natalia Matwejewa im Kampf um den 4. Rang in einen Foto-Finish mit Björgen verwickelt. Zum Schluss resultierte Platz 5. Diese Rangierung sicherte der Davoserin immerhin eine Top-25-Klassierung, denn die jeweils Sechstklassierten der Viertelfinals belegen die Postionen 26 bis 30, rangiert nach der Laufzeit in der Qualifikation.
Van der Graaff hat sich des Qualifikationsdrucks für Pyeongchang grossmehrheitlich entledigt. Sie muss noch einmal in die Top 25 laufen, egal ob im Diagonalschritt oder auf den Skatingski.
Nadine Fähndrich hingegen steht immer noch mit leeren Händen da. Nach dem 26. Rang in Kuusamo blieb sie diesmal in der Qualifikation hängen. Als 32. verpasste sie den Cut um 25 Hundertstel. Nathalie von Siebenthal testete ihre Schnelligkeit, kam aber nicht über den 55. Rang hinaus.
Als Siegerin liess sich die Norwegerin Maiken Caspersen Falla feiern. Sie wohnt nur 20 Fahrminuten von Lillehammer entfernt. In Kuusamo war sie wegen eines Fehlgriffs der Servicemänner in der Qualifikation überraschend ausgeschieden. Die Finnin Krista Pärmäkoski und die Amerikanerin Sadie Bjornsen hatten klar das Nachsehen. Nilsson musste sich mit Platz 5 begnügen.
SDA-ATS