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Hin und wieder berichten Leute, sie seien von Außerirdischen aus dem Schlaf entführt worden. Dabei hätten sie sich nicht bewegen können und die Aliens hätten alle möglichen Experimente an ihnen durchgeführt. Unterstellt man, dass diese Leute keine Wichtigtuer sind, also wirklich glauben, dass sie das erlebt haben, wird eine Hypothese benötigt, um die Erlebnisse zu erklären. Da es sich um Einzelerlebnisse handelt, die von keinem Zeugen bestätigt werden konnten und auch sonst keine Artefakte auf eine Existenz der extraterrestrischen Besucher hindeuten, liegt es nahe anzunehmen, dass die Psyche dem Menschen einen Streich gespielt hat.
Während des Schlafens befindet sich der Mensch in einer zeitweiligen Lähmung, der Schlafparalyse, die verhindert, das wir uns während des Träumens mitbewegen. Beim Aufwachen kann die Paralyse noch eine Zeitlang weiter bestehen. Manchmal geht dann auch noch der Traum weiter unter dem Bewusstsein, dass man wach ist. Man spricht dann von hypnopompen Halluzinationen. Der Betroffene bezieht also die Fortsetzung des Traumes nicht mehr auf sein „Traum-Ich“, sondern auf seinen realen Körper, der schon bei vollem Bewusstsein ist.
Bereits zu früheren Zeiten hat es solche Halluzinationen gegeben; die Betroffenen berichten von Dämonen, von denen sie heimgesucht worden sind. Die Träume sind also moderner geworden, der Aberglaube ist anscheinend immer noch der alte.