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Vor 40 Jahren hat François Mollard begonnen, beim Kanton Freiburg zu arbeiten. Er spezialisierte sich im sozialen Bereich und übernahm 1985 die Führung des damaligen Sozialdienstes, die er nun laut Mitteilung der Direktion für Gesundheit und Soziales Ende September abgibt: Mollard geht in Pension.
In den Jahren nach Mollards Amtsantritt habe sich die Soziallandschaft stark entwickelt, heisst es in der Mitteilung. Das neue Sozialhilfegesetz von 1991 habe den Kanton Freiburg durch die Regionalisierung und Professionalisierung der Sozialhilfe zum Vorreiterkanton gemacht. Die Organisation habe sich lange bewährt, aufgrund der gesellschaftlichen Entwicklung sei es heute aber nötig, das Gesetz zu überarbeiten.
Ab 1990 war François Mollard als Leiter des Sozialamtes zuständig dafür, das Aufnehmen und Beherbergen von Asylsuchenden im Kanton zu organisieren. Dies sei eine ständige Herausforderung, da es immer wieder neue Lösungen brauche, schreibt die Gesundheitsdirektion.
Arbeit in Suppenküchen
Mollard habe stets versucht, den Kontakt zur Realität zu behalten. So arbeitete er im Jahr 2001 mehrere Monate ehrenamtlich in London, unter anderem in Suppenküchen. Mit immer wieder neuem Elan habe er die Entwicklungen in den Bereichen Soziales, berufliche Eingliederung, interinstitutionelle Zusammenarbeit und Bekämpfung der Armut angepackt. mir