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Bereits 1577 begann Theodor Beza mit einem Werk, das wirklichkeitsgetreue Porträts bedeutender Figuren der Reformation – Theologen, Märtyrer, Fürsten – abbilden sollte. Im Jahr 1580 lieferte er eine erste, noch unvollständige Version, die in Genf unter dem Titel Icones gedruckt wurde. Jedes Porträt war von einer Kurzbiografie und einigen lateinischen Versen begleitet. Auf die Porträts folgte eine kurze Sammlung so genannter Emblemata, symbolische Darstellungen mit einem eine Moral verkündenden lateinischen Begleittext. Die Porträts der Icones werden teilweise dem Schweizer Künstler Tobias Stimmer (1539-1584) zugeschrieben. Die Embleme sind das Werk von Pierre Eskrich (um 1518-1595), einem Pariser Kupferstecher, der in den 1560er Jahren in Genf das Bürgerrecht erhielt.
Das MIR besitzt ein Exemplar des Werkes mit einem prachtvoll geschmückten Einband, der weitgehend aus der Entstehungszeit stammt.