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Um eine neue ColdFusion-Applikation (hier mal eine Adressverwaltung ;-)) auf Basis von Objekte zu erstellen, ist die Erstellung von Klassen per UML ein sinnvoller Weg, den ich wie folgt angehen würde:
1. Anwendungsfalldiagramm: (gemeinsam mit dem Kunden) Dieses Diagramm legt fest was der Kunde eigentlich möchte oder wie ihm sagen müssen 😉 So können wir uns immer darauf beziehen und dem Kunden aufzeigen was ursprünglich wie geplant war und eine evtl. Änderung eine klares ChangeRequest ist und keine kostenlose "Mal-Eben-Schnell-Eingebaut"-Funktion ist.
2. Klassendiagramm: (Services definieren) Das heisst es werden lediglich die Methoden definiert, also nicht nur die Getter und Setter, sondern auch addAddress, trashAddress etc. und danach erst die Attribute wie Vorname, Nachname etc.
3. DB-Modell: (praktischer Weise direkt im SQL-Server) Soweit man denn mit dem MS SQL-Server arbeitet liegt die eingebaute Diagramm-Möglichkeit zur visuellen Erstellung des Datenbankmodells nahe.
4. Sequenzdiagramm: (für die Abläufe zum eigentlichen programmieren) Hier wird zum einen genau definiert wann welche CFC mit melchen Methoden aufgerufen wird und zum anderen ist später dann beim programmieren genau klar, wie das Programm schlussendlich funktioniert bzw. funktionieren soll/te 😉
Punkt 1 wäre ideal, Punkt 2 notwendig, Punkt 3 trägt zur Übersicht bei und Punkt 4 beugt Missverständnisse vor und erleichtert die Programmierung, weilman beim erstellen eines Sequenzdiagrammes sofort erkennt, wo etwas vergessen wurde und kann daher gleich eingreifen, bevor man es in CF umgesetzt hat.