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Fettsäuren
Zur Ölgewinnung werden die Kerne getrocknet, gemahlen, geröstet und dann bei Temperaturen von 60°C gepresst. Der Ölgehalt der Kerne liegt bei etwa 50%. Hauptsächlich findet man darin Palmitinsäure, Stearinsäure, Ölsäure und Linolsäure. Die Zusammensetzung ist ähnlich dem Maiskeim- oder Sonnenblumenöl. Besonders die Linolsäure ist ernährungsphysiologisch von großer Bedeutung, da sie vom Körper nicht selbst gebildet werden kann.
Vitamine
Das Öl ist reich an Vitamin E, das auf Grund seiner antioxidativen Wirkung besonders wertvoll ist. Neben Vitamin E findet man auch Vitamine des B-Komplexes. (B1, B2, B6) sowie C, A und D.
Carotinoide
Die dunkelgrüne Farbe des Kürbiskernöls geht auf Carotinoide und Porphyrine zurück, die v.a. den Schutz der Haut vor Sonneneinstrahlung und negativen Umwelteinflüssen unterstützen.
Phytosterole
Phytosterole sind so genannte Pflanzensteroide, die man hauptsächlich in Pflanzenölen findet. Obwohl ihre cholesterin senkende Wirkung bewiesen ist, kann über ihren Wirkmechanismus noch wenig gesagt werden. Eine effektive Hemmung erfolgt nur dann, wenn Phytosterole gleichzeitig mit dem Cholesterin aufgenommen werden. Daneben erfolgt eine Verringerung der negativ wirkenden Blutlipide (LDL), was zur Senkung des Risikos für koronare Herzerkrankungen beiträgt. Den Phytosterolen wird auf Grund ihrer Ähnlichkeit mit Testosteron eine Wirksamkeit in der Therapie der Prostatavergrößerung zugeschrieben.