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Der Dahu ist ein Fabelwesen aus Helvetien, das überwiegend im französischsprachigen Raum vorkommt. Kennzeichnend für den Dahu sind die Beine, die auf der einen Seite länger sind als bei der anderen, um besser am Abhang stehen und gehen zu vermögen. Dabei differenziert man den "linksläufigen Dahu" (franz. dahu lévogyre) und den "rechtsläufigen Dahu" (franz. dahu dextrogyre), die sich aber nur äusserst selten miteinander paaren, da es beim Begattungsakt technische Schwierigkeiten gibt. Es sollen aber auch Dahus vorkommen, bei denen die Hinter- oder die Vorderbeine länger sind, um mit dem Angesicht hangab bzw. -aufwärts blicken zu können.
Der Dahu wird ab und zu als gämsenähnliches Tier beschrieben, ab und zu als Mischform von Wieseln, Kaninchen, Eichhörnchen, Vögeln und Ziegen. Die wichtigsten Merkmale eines Dahus sind die Hörner und seine ungleichmässig lang gewachsenen Beine.
Will man einen Dahu einfangen, so muss man sich ihm von unten annähern und einen Lockruf austossen. Der Dahu wird sich wenden und - wegen der Asymmetrie der Beine - umkippen und den Hang hinabrollen. Man muss nur noch einen Sack bereit halten, um ihn darin zu fangen. Diese Prozedur wurde eigentlich für die Jagd auf das Hanghuhn empfohlen und danach zur Nutzung auf andere Arten mit ähnlichen Veränderungen des Körperbaus an die Topographie des bevorzugten Lebensraums ausgeweitet.