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«Ich will um Gold kämpfen, das ist mein Ziel», sagte Dario Cologna am Sonntag nach seinem 2. Platz im 15-km-Rennen von Davos. «Bis jetzt habe ich alles richtig gemacht, die Form stimmt.» Das Wochenende in der Heimat mit 2 Podestplätzen sei besser gelaufen als erwartet, so der 25-jährige Bündner im Interview mit SRF.
Fokus auf Distanzrennen
Obwohl er in Davos den Sprint zu seiner Überraschung auf Rang 2 abschloss, verzichtet er in Val di Fiemme auf den Wettkampf vom Donnerstag. «An einer WM zählen nur die Medaillen», begründete Cologna seinen Entscheid. «Meine Chancen sind in den Distanzrennen grösser als im Sprint. Zudem erhalte ich so noch einige Ruhetage mehr.» Er plant, erst am Mittwoch ins Trentino zu reisen.
Die erste Chance auf Edelmetall erhält der «Schweizer des Jahres 2012» am kommenden Samstag im Skiathlon (2 x 15 km). Ob er tags darauf auch den Teamsprint bestreitet, soll kurzfristig entschieden werden. In der 2. Woche folgen die Einsätze über 15 km skating, mit der Staffel (4 x 10 km) und am Schlusstag die «Königsetappe» über 50 km klassisch.
«Der Skiathlon liegt mir»
Die grössten Medaillenchancen dürfte er im ersten und im letzten Einsatz haben, so Cologna gegenüber dem Tages-Anzeiger: «Der Skiathlon liegt mir. Aber auch über 50 km kann ich siegen.» Doch der Olympiasieger von Vancouver über 15 km warnt vor zu grosser Erwartungshaltung: «Die Garantie, dass am Tag X alles aufgeht, habe ich nicht. Auch das Material und die Tagesform müssen stimmen.»
Cologna weiss das nur zu gut aus eigener Erfahrung: 2009 in Liberec und 2011 in Oslo war er an der WM jeweils ohne Medaille geblieben.