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Die Schweizer Diaspora in der Welt wird immer grösser: Mehr als jeder zehnte Schweizer Bürger lebt im Ausland. Der grösste Teil der Auslandschweizer wohnt in Europa, vorwiegend in Frankreich und Deutschland.
Ende 2015 lebten über 760'000 Schweizer Bürger im Ausland. Diese Zahl entspricht der Bevölkerung des Kantons Waadt. Im Vergleich zu 1980 hat sich die Schweizer Diaspora mehr als verdoppelt.
Die Leute reisen heutzutage viel umher, sei es aus touristischen und familiären Gründen, oder für das Studium und die Arbeit, wie Gianni D'Amato, Professor für Migration und Staatsbürgerschaftsstudien an der Universität Neuenburg, kürzlich am Auslandschweizer-Kongress in Bern erklärte.
Die meisten Schweizer fällen den Entscheid auszuwandern in jungen Jahren: Das Durchschnittsalter beträgt bei Frauen 33 Jahre und bei Männern 35 Jahre, bemerkte D'Amato. Er wies jedoch darauf hin, dass 7% der Auswanderer Rentner seien.
Gemäss einer Studie von Philippe Wanner, Professor am Institut für Demografie und Sozioökonomie der Universität Genf, stammen viele Schweizer Auswanderer aus den urbanen Regionen von Genf, Zürich, Lausanne, Bern und Basel.
Mit einer Schweizer Gemeinschaft von fast 200'000 Personen (Stand: Ende 2015) beherbergt Frankreich am meisten Auslandschweizer. Gemäss jüngsten Zahlen des Bundesamts für Statistik sind 2014 3982 Schweizerinnen und Schweizer nach Frankreich ausgewandert. Deutschland folgt auf Platz zwei mit insgesamt 86'774 Auslandschweizern Ende 2015 und 2667 neu aus der Schweiz zugezogenen Personen im Jahr 2014.
Sind Sie aus der Schweiz ausgewandert? Erzählen Sie uns die Gründe für Ihren Entscheid in den Kommentaren!
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