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Wie zu hören ist, erlitt der Arini Credit Master Fund in diesem Jahr bis September ein Minus von 16 Prozent. Der nach der Papageienart benannte Hedgefonds, die Lemssouguer in seiner Freizeit züchtet, liess damit noch deutlich mehr Federn als der Sektor insgesamt. Von Bloomberg beobachtete Credit-Hedgefonds verloren in den ersten neun Monaten des Jahres im Mittel 7,8 Prozent.
Im Oktober habe der Hedgefonds seine Verluste auf rund 9 Prozent eingegrenzt, berichtete eine mit der Performance vertraute Person. Arini verwaltete den Angaben zufolge Ende September 1,4 Milliarden Dollar (1,4 Milliarden Euro). Seither sei das Volumen auf 1,8 Milliarden Dollar angewachsen. Ein Sprecher des Hedgefonds lehnte eine Stellungnahme ab.
Lemssouguer, 32, ist einer der meistbeachteten Trader in Europa, nachdem er in den letzten Jahren einen der grössten Credit-Hedgefonds gegründet hatte, um auf Ramschanleihen von Unternehmen und Credit-Default-Swaps zu wetten.
Bei der Credit Suisse waren seine Erträge so gut, dass die Bank ihm die Möglichkeit bot, seinen eigenen Fonds mit einem verwalteten Volumen von 500 Millionen Dollar zu gründen. Damit wollten die Zürcher Lemssouguer davon abhalten, Ende 2020 zu Citadel zu wechseln. Diese Vereinbarung scheiterte, als die Schweizer Bank von einer Reihe von Krisen heimgesucht wurde und begann, ihre Risiken einzugrenzen.
(Bloomberg)