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«Trittst im Morgenrot daher, seh' ich dich im Strahlenmeer» – zumindest die ersten paar Zeilen des Schweizerpsalms sollte jeder Schweizer kennen. Und auch was danach kommt, verstehen Frau Schweizerin und Herr Schweizer in der Regel. Schliesslich gibt's die Nationalhymne in allen vier Landessprachen.
Auch was die deutschen Spieler vor einem WM-Spiel singen, können wir problemlos nachvollziehen. Schwieriger wird es da schon bei den fremdsprachigen Hymnen, schliesslich beherrscht nicht jeder Portugiesisch, Arabisch oder gar Walisisch. Um zu verstehen, worüber die 32 oder besser gesagt 31 WM-Nationen – Spaniens Hymne hat nämlich keinen Text – singen, haben wir die Nationalhymnen zunächst auf Deutsch übersetzt und dann einer kleinen Textanalyse unterzogen.
Ein Blick auf die am häufigsten vorkommenden Wörter offenbart, dass Patriotismus und Religion in den Texten die wichtigste Rolle spielen und dass wir bei den Nationalhymnen noch weit weg von Gleichberechtigung sind. Das Wort Vaterland kommt beispielsweise fast fünfmal so oft vor wie das Wort Mutter(-land).
Eine Mitschuld an der fehlenden Gleichberechtigung trägt aber auch der Tod von Queen Elizabeth II., denn in England wird nun nicht mehr die Königin, sondern der König besungen.
Der EV Zug kommt weiter nicht vom Fleck. Zwar holte der Titelverteidiger im Heimspiel gegen Ambri-Piotta zweimal einen Rückstand auf, die Verlängerung dauerte dann allerdings nur 14 Sekunden. Dann schoss Verteidiger Tim Heed die Gäste zum Sieg. Damit feierte Ambri im vierten Gotthard-Derby der Saison den dritten Erfolg, den zweiten in Zug. Für die Zentralschweizer war es nach vier Siegen die erste Heimniederlage im neuen Jahr.