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Zwischenprüfungsarbeit aus dem Jahr 1998 im Fachbereich Soziologie - Klassiker, Grundlagen und Theorierichtungen, einseitig bedruckt, Note: 1,0, Universität Duisburg-Essen, 21 Eintragungen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit stellt einen Versuch dar, den abstrakten Begriff des Alter ego einer
genaueren Untersuchung zu unterziehen und mit Leben zu füllen: Wie nehme ich den Anderen
wahr, welche Wirkung übt er auf mich aus? Diese Fragen ziehen sich durch die gesamten Sozialwissenschaften. Damit ihre Beantwortung nicht zu einer blossen Aneinanderreihung soziologischer Phänomene gerät, beschränkt sich das Untersuchungsfeld auf zwei Theoretiker: George Herbert Mead und Alfred Schütz. "Gemeinsam ist ihnen eine Art von Einsicht in die soziale Realität, die unmittelbarer und
¿echter` sein soll, als die von Strukturmodellen." (Weiss: Soziologische Theorien der Gegenwart, S. 65) Der Mensch ist nicht mehr - wie beispielsweise bei Talcott Parsons oder Niklas Luhmann - gefangen in einer Welt voll unpersönlicher Werte, Normen und Einstellungen, sondern interpretiert die Umwelt und somit auch die ihm entgegentretenden Mitmenschen aus seiner ganz subjektiven Perspektive. Ausgehend von dieser gemeinsamen Basis schlagen G. H. Mead und A. Schütz allerdings ihren eigenen Weg ein, um das soziale Spielfeld, auf dem sich sowohl Alter ego als auch Ego bewegen, abzustecken.