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Ford und Dow Aska, der führende amerikanische Anbieter von Kohlefaser-Werkstoffen, arbeiten künftig enger zusammen. Gemeinsames Ziel ist die schnelle Entwicklung von Kohlefaser-Verbundwerkstoffen für die Großserie und künftige Baureihen. Außerdem geht es darum, die hohen Entwicklungskosten für entsprechende Verbundwerkstoffe zu senken. Beide Unternehmen kooperieren darüber hinaus auch bei der Entwicklung von energieeffizienten Recyclingverfahren zur Wiedergewinnung der wertvollen Rohstoffe, die für den Einsatz von Werkstoffen auf Kohlefaser-Basis notwendig sind.
Ford setzt bereits beim Anfang des Jahres in Detroit vorgestellten GT auf moderne Verbundwerkstoffe und Kohlefaser-Produkte. Hierdurch erreicht der Supersportwagen ein Leistungsgewicht, das zu den besten seiner Klasse zählt. Ein weiteres Beispiel für Leichtbauweise mit gewichtssparenden Materialien wie Aluminium, Magnesium und Kohlefaser-Verbundwerkstoffen ist der Lightweight Fusion Concept. Das Fahrzeuggewicht dieser auf dem Ford Fusion basierenden Studie konnte gegenüber dem konventionellen Serienmodell um nahezu 25 Prozent reduziert werden.
Ford und Dow Chemical kooperieren bereits seit 2012, um kostengünstige Kohlefaser-Verbundwerkstoffe zu entwickeln. Ebenfalls vor drei Jahren hat das europäische Ford- Forschungszentrum in Aachen (Research Innovation Center Aachen) mit der Erforschung neuer Produktionsprozesse rund um verringerte Zykluszeiten beim Einsatz von Kohlefaser-Komponenten begonnen. Die Ingenieure in Aachen arbeiten dabei eng mit ihren Kollegen in den USA zusammen.
Dow Aksa ist ein Joint-Venture der US-amerikanischen Dow Chemical Company und dem in der Türkei ansässigen Unternehmen Aksa Akrilik Kimya Sanayii. (ampnet/jri)