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Er ist ein direkter Nachfahre des canis pugnax (pugnax=kämpferisch, verbissen, unerbittlich). Bilder wie dieses werden gerne mit dem Cane Corso assoziiert, sind aber reine Fantasie und stammen nicht aus dieser Zeit.
Nirgends in der geschichtlichen Überlieferung spricht man von Römischen Kriegshunden, es gibt auch keine Statuen, Mosaike die das Aussehen der «canis pugnax» dokumentieren. Bekannt ist das diese Hunde in der Arena eingesetzt wurden.
Jahrhunderte lang war er ein wertvoller Begleiter der Italischen Völker, die ihn als Schutz von Eigentum Viehzucht und Selbstschutz eingesetzt haben. Zu seinen Aufgaben an der Herde gehörte auch deren Schutz gegen Wölfe, Bären und Viehräuber.
Über die Herkunft des Namen gibt es einige Möglichkeiten; das Wort “corso” gehört exklusiv zu einigen südlichen Regionen Italiens corsus war ein provenzalischer Adjektiv das auf Italienisch Robust bedeutet. Dann gibt es den Englischen Ausdruck coarse, das uns zum Wort cors (Grob) aus dem keltischen führt das Heute noch in Galles gebraucht wird. Weiter aus dem lateinischen cohors, chors, cors das soviel wie geschlossen, Hof , Hofhund Wache, Schutz bedeutet, oder griechisch Kòrtos = Hof, Innenhof und mehr aus der altrömischen Geschichte man könnte eine ganze Seite darüber schreiben.
Fest steht auch, dass es Funde und Aufzeichnungen über Zucht und Einsatz der CC im Jahre 1.137 nC bei Rom gibt. Weiter zurückreichende Verbindungen bis zu dem „Canis Pugnacis” (dem Vorfahren von CC und den schweren Molossern) sind relativ sicher und lassen also Schlüsse auf eine Geschichte bis zum 2. Jahrhundert vor Christus zu.
Zahlreiche Abbildungen und historische Quellen zeigen, dass diese Rasse in der Vergangenheit in ganz Italien verbreitet war, letztlich hat er in Apulien, Lucanien und Sannium (it. Sannio) ein ausgezeichnetes Schutzgebiet gefunden.
Der Cane Corso wurde im Jahre 1996 vom FCI anerkannt.