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Von U wie Umbauter Raum bis Z wie Zeltdach
Umbauter Raum
steht nach DIN 277 als Kennzahl für die Größe eines Hauses in Kubikmetern und bezeichnet den Raum, der von den Außenmauern, vom Dach und von der Kellersohle umschlossen wird. Bei nicht unterkellerten Häusern wird ab Geländeoberkante gerechnet.
Unterzug
heißen Deckenträger, die auf der Oberseite in gleicher Höhe mit der Decke abschließen, auf der Unterseite aber herausragen.
Verkehrswert
wird durch den Preis bestimmt, der zum Zeitpunkt der Ermittlung im gewöhnlichen Geschäftsverkehr zu erzielen wäre, ohne Rücksicht auf ungewöhnliche oder persönliche Verhältnisse. Er schwankt je nach den Eigenschaften, der sonstigen Beschaffenheit und der Lage des Grundstücks.
Wärmedurchgangskoeffizient
wird allgemein auch als k-Wert bezeichnet und in W/(m²K) angegeben. Er bezeichnet den Wärmestrom in Watt (W), der in einer Stunde durch eine Bauteilfläche von einem Quadratmeter hindurchgeht, wenn der Temperaturunterschied des Bauteils von innen nach außen ein Kelvin beträgt. Je kleiner der k-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung eines Hauses, und desto geringer sind die Wärmeverluste.
Winddichtigkeit
ist eine der wichtigsten Auflagen für die Konstruktion von Außenbauteilen. Eine besonders wichtige Rolle spielt die Überprüfung auf Winddichtigkeit bei ausgebauten Dachgeschossen und Leichtbauten.
Wirtschaftlichkeitsberechnung
ist für die Durchführung eines Bauvorhabens notwendig, um einen Überblick über das Nutzen-Kosten-Verhältnis zu erhalten.
Wärmeleitfähigkeit
wird in W/mK angegeben. Die Wärmeleitfähigkeit eines Stoffes gibt an, welcher Wärmestrom in Watt (W) in einer Stunde durch einen Quadratmeter einer ein Meter dicken Schicht hindurchgeht. Voraussetzung ist allerdings, dass das Temperaturgefälle in Richtung des Wärmestroms ein Kelvin beträgt.
Wärmespeicherfähigkeit
eines Baustoffs wird mit der Wärmespeicherungszahl W in kJ/(m²K) angegeben. In Kilojoule gemessen, gibt sie Auskunft darüber, wieviel Wärme ein Quadratmeter Baustoff speichert, wenn die Temperaturdifferenz ein Kelvin beträgt. Eine hohe Wärmespeicherfähigkeit eines Baustoffs kann die Wärmebilanz eines Hauses verbessern.
Zellulose
ist der Hauptbestandteil von pflanzlichen Zellwänden, wie zum Beispiel von Holz.
Zellulosefasern
Zelluloseflocken werden unter Verzicht lösungsmittelhaltiger Kleber produziert und eingeblasen. Es gibt jedoch auch Zellulosedämmplatten. Während des Herstellungsprozesses aktiviert Wasserdampf die natürlichen Bindemittel und Borate, die für die Versteifung und die Formstabilität der Platten sorgen.
Zement
nennt sich ein hydraulisch härtendes Bindemittel für Beton und Mörtel. Er besteht aus verschiedenen feingemahlenen Ausgangsstoffen, die durch Brennen und Schmelzen aufbereitet werden. Wichtigste Zementsorte ist Portlandzement, der aus einem gemahlenen und gebrannten Kalkstein-, Kreide-, Ton- oder Mergelgemisch gewonnen wird.
Zeltdach
ist eine besondere Dachform, bei der alle vier Dachseiten der gleichen Größe spitz zusammenlaufen.