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Der WM-Titel als Lohn für ein «perfektes Rennen»
An einer Welt- oder Europameisterschaft auf dem Podium zu stehen, das kennt Melanie Mauer. Die gebürtige Wikonerin, die heute in Hindelbank lebt, feierte in ihrer Karriere bereits mehrere zweite Plätze an internationalen Titelkämpfen. 2018 und 2019 eroberte sie an der Powerman Langdistanz-WM in Zofingen Silber, an der Duathlon-Mitteldistanz EM wurde sie 2018, 2019 und 2022 ebenfalls Zweite. Nun stand die 33-Jährige erstmals zuoberst auf dem Treppchen, am Samstag an der Mitteldistanz-WM beim Powerman Viborg in Dänemark.
Der Wettbewerb führte über 10 km Laufen, 60 km Bike, 10km Laufen. Gegenüber www.swisstriathlon.ch meinte Melanie Maurer: «Es war das perfekte Rennen für mich. Endlich lief es einmal so, wie ich es mir erträumt habe.» Maurer konnte auf dem ersten Lauf einen komfortablen Vorsprung erarbeiten und diesen auf dem Rad weiter ausbauen. «So konnte ich die letzten 10 Kilometer wirklich noch geniessen», so die Weltmeisterin, deren «Gameplan» somit aufging: «Auf dem ersten Lauf habe ich bewusst Tempo gemacht, um zu schauen, ob jemand mitkommt und damit es auf jeden Fall das Feld zerreisst.»
Melanie Maurer verwies mit einem Vorsprung von 8:55 Minuten die Einheimische Line Thams auf Rang 2. Die Bernerin Sarah-Noemi Frieden folgte weitere 90 Sekunden später und bejubelte Bronze. Frieden war auf den ersten 10 km Laufen die erste Verfolgerin von Maurer, auf den 60 m mit dem Rad musste sie drei Konkurrentinnen vorbeiziehen lassen. Auf den abschliessen 10 km in den Laufschuhen machte Frieden, im vergangenen Jahr Dritte der Langdistanz WM in Zofingen, wieder zwei Positionen gut.