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Die Finanzkrise hat sich bekanntlich zu einer globalen Wirtschaftskrise entwickelt. Es besteht allgemein Einigkeit darüber, dass der Ursprung der Finanzkrise in den sog. "faulen" Krediten der USA liegt. Die Folgen der Krise sind erheblich und erstrecken sich auch auf die Realwirtschaft der Bundesrepublik Deutschland. Die Krise sorgt insbesondere bei Unternehmern für einen unsicheren Blick in die eigene wirtschaftliche Zukunft. Die Anzahl der Insolvenzen in Deutschland ist seit der Krise 2009 gestiegen, so sind beispielsweise die Unternehmensinsolvenzen im Monat März 2009 im Vergleich zu dem Vorjahresmonat um 24 Prozent gestiegen. Demnach wird aus der sogenannten globalen Wirtschaftskrise eine Krise im Unternehmen selbst. Der Beitrag befasst sich in diesem Zusammenhang mit zivilrechtlichen Sanierungsmaßnahmen, die zum einen die Gesellschafter selbst und zum anderen in Zusammenarbeit mit Gläubigern der Gesellschaft durchgeführt werden können, um eine drohende Insolvenz zu vermeiden. Die Sanierungsmaßnahmen führen unter Umständen zu steuerlichen Belastungen, die von dem Unternehmen in der Krise nicht getragen werden können und damit die Krise verschärfen.