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Bikinis bestehend aus einem Brustband und einem Höschen sind bereits auf Wandmalereien aus der Antike bekannt. Allerdings wird der Zweiteiler dort nicht als
Badebekleidung, sondern stattdessen als Sportbekleidung eingesetzt. Den Bikini, wie wir ihn heute kennen, meldet Louis Réard 1946 zum Patent an. Seine Bikinis
bestehen aus dreieckigen Stoffstücken, die durch Schnüre zusammengehalten werden. Réard benennt die zweiteilige Bademode nach dem Bikini-Atoll, einer Inselgruppe
in der Südsee, die als exotisch gilt und aufgrund der dort stattfindenden Atomtests sehr populär ist. Da der Bikini als anstössig gilt, muss Réard Nackttänzerinnen
für seine Modenschauen engagieren. Nachdem zeitweise Badeanzüge sogar gesetzlich als einzige zulässige Badebekleidung verordnet waren, erobern Bikinis mit der neuen
Freizügigkeit der Sechziger Jahre schliesslich die Bademode.
Bikini: Trends und Variationen
Heute werden Bikinis von Frauen jeden Alters getragen. Es gibt sie nicht nur in verschiedenen Designs, sondern auch in unzähligen Variationen. So haben sich in
den letzten Jahren nicht nur Triangel-Oberteile und Neckholder-Bikinis etabliert, sondern mit dem Revival der Sechziger Jahre haben auch High Waist Bikinihosen wieder
Einzug in die Bademode gehalten. Modeerscheinungen wie der Tankini, ein Bikini mit einem den Bauch bedeckenden Oberteil, der Monokini, eine Mischung aus Badeanzug und
Bikini, oder auch der Minikini werden zwar häufig als Alternative zu Bikinis beworben, können sich jedoch nicht gegen den beliebten Zweiteiler durchsetzen.