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Anstatt buchstäblich tausend verschiedene Einstellungen für jede neue Verarbeitung anzugeben können Sie in Multimedia Xpert das Format ihrer gewünschten Ausgabedatei definieren und einer Liste hinzufügen. Die am häufigsten verwendeten Spezifikationen sind bereits vordefiniert, sie können bei Bedarf aber auch abgeändert oder weggelöscht werden. Hier sind die aktuell verfügbaren Möglichkeiten für Videodateien (die in zukünftigen Versionen wachsen werden):
Sie haben die volle Kontrolle über die Ausgabedatei, dh. Audio Codec, Video Codec, Container-Format usw.
Dies sind die Möglichkeiten für Audiodateien:
Und dies für Untertiteldateien:
Multimedia Xpert ist nicht auf vorprogrammierte Kombinationen beschränkt, sondern erlaubt es Ihnen, beliebige Codecs mit jedem Containerformat zu kombinieren.
In der Regel können Sie die meisten Felder leer lassen. In diesem Fall wird vom Konverter eine automatische Auswahl getroffen, die entweder eine Konstante verwendet oder einen Wert berechnet, der auf der Eingabe und der Erweiterung des von Ihnen angegebenen Ausgabepfads basiert. Sie können z.B. Ausgabe-Video-Codec leer lassen, wobei dann der Videostrom 1:1 in die Ausgabedatei übernommen wird (falls möglich). Mehr darüber finden Sie hier.
Name: Wenn Sie nach dem Format suchen, das mit den meisten Videoplayern der Welt kompatibel ist, empfehlen wir Video H.264 Audio AC3 mit dem Pixelformat yuv420p. Es ist etwas älter und hat seine Grenzen, aber es ist wirklich weit verbreitet. Auch AAC und MP3 als Audiocodecs sind weit verbreitet. Die Auflösung sollte auf 1080p (kompatibler wäre noch 720p) und das Pixelformat auf 8 Bit begrenzt bleiben. Dieses Format unterstützt leider nicht das gebräuchlichste Untertitelformat SubRip. Wenn Sie ein etwas moderneres Format suchen (nicht so weit verbreitet aber dafür geht SubRip), können wir Ihnen Video Matroska empfehlen. Die blauen Links in der Ecke oben rechts zeigen Vergleiche aller Formate.
Ausgabepfadmuster:
Sie können ein Muster angeben, damit Multimedia Xpert automatisch einen guten Ausgabepfad und -namen für die Ausgabedatei erzeugen kann. Auf diese Weise sparen Sie sich die Zeit, jedes Mal, wenn eine Datei erstellt wird, danach suchen zu müssen oder einen Namen eingeben zu müssen. Es gibt zudem die nützliche Funktion, dass Sie Platzhalter und Ersetzer einbetten können. Sie können auch die Funktionen im Rechtsklickmenü des Dropdown-Pfeils verwenden, um einen expliziten Ordnerpfad oder Pfadnamen an der Cursorposition einzufügen (halten Sie [Umsch] um ohne Anführungszeichen einzufügen). Rechts vom blauen Pfeil wird angezeigt, wie das Resultat aussehen würde für den Fall der zuletzt geklickten Datei an der Stelle, von wo man hergekommen ist.
Video-Bitrate: Falls man nach einer Konversion nur ein minderwertiges, verpixeltes Bild zu sehen bekommt, liegt es in der Regel daran, dass hier nichts angegeben wurde. In diesem Fall wählt jeder Codec für sich irgendeine Bitrate aus. Leider ist dieser Wert in ein paar Fällen viel zu tief angesetzt. Das kann so behoben werden, dass man hier etwas zwischen 2000 und 3000 eingibt.
Pixelformat: Hiermit wird die Farbtiefe jedes einzelnen Pixels eines jeden Bildes gesteuert. Mehr Infos zur Umwandlung der Farbtiefe finden Sie hier. Nicht jedes Ausgabeformat erlaubt jedes beliebige Pixelformat. Benutzen Sie den Link Vergleich der Formate rechts oben wenn Sie mehr wissen wollen.
Eingabeoptionen: Hier können Sie zusätzliche Optionen angeben, die direkt vor der Eingabedatei an ffmpeg übergeben werden. In Version 1.0 kann hier die Farbtiefe auf 8, 10 oder 12 Bits festgelegt werden:
- Für 8-Bit: -pix_fmt yuv420p
- Für 10-Bit: -pix_fmt yuv420p10le
- Für 12-Bit: -pix_fmt yuv420p12le
Ausgabeoptionen: Hier können Sie zusätzliche Optionen angeben, die direkt vor der Ausgabedatei an ffmpeg übergeben werden.
Spezifikation Duplizieren
Sie können ein Duplikat einer bestehenden Spezifikation als Grundlage für eine neue benutzen, indem sie zuerst die ähnlichste wählen, oben einen neuen Namen eingeben und auf drücken. Der Plus-Knopf dupliziert jeweils die letzte gewählte Spezifikation.
Spezifikation für das gleiche Format wie eine vorhandene Eingabedatei
Um das gleiche Ausgabeformat zu erzeugen, das Ihre Eingabedatei hat, und Sie haben es nicht bereits in der Liste gefunden, müssen Sie eine neue Spezifikation erstellen. Wählen Sie zunächst die vorhandene Spezifikation aus, die am ähnlichsten ist, und duplizieren Sie sie, wie im obigen Kapitel beschrieben.
Im weiteren Verlauf gibt es zwei Möglichkeiten, von denen Sie ausprobieren müssen, welche funktioniert:
Die einfache ist, die Felder Ausgabe-Video-Codec und Ausgabe-Audio-Codec zu leeren. In diesem Fall wird der Konverter versuchen, sowohl die Eingabedatei als auch die Erweiterung der Ausgabedatei zu analysieren und die nötigen Decoder und Encoder selbst auszuwählen. Abhängig von all diesen Bedingungen kann die Konvertierung so erfolgreich sein oder nicht.
Wenn nicht, können Sie als zweites versuchen, sowohl einen Video- als auch einen Audiocodec festzulegen. Dafür kann man auf die Registerkarte Konvertieren umschalten und den Knopf rechts von der Eingabedatei drücken, denjenigen ohne grünen Hintergrund. Es wird ein gelbes Fenster mit der Beschreibung des Formats erscheinen. Dort können Sie sehen, welche Codecs die Datei verwendet. Mit dieser Info können Sie zurück zum Reiter Ausgabespezifikationen gehen und die Spezifikation mit denselben Codecs konfigurieren. Da Multimedia Xpert hunderte von Codecs unterstützt, werden Sie dort sicher die nötigen Codecs finden.
Sonstiges
Wenn Sie ffmpeg bisher in einer DOS-Eingabeaufforderung benutzt haben, können Sie jetzt Ihre Kommandozeilen direkt hier in Multimedia Xpert speichern. Benutzen Sie die Felder 'Eingabeoptionen' und 'Ausgabeoptionen' für spezielle Befehle. Als Vorteil zur Kommandozeile können Sie die Befehle auf mehrere Zeilen verteilen, was die Übersichtlichkeit stark steigert.
Zur Veränderung einer Spezifikation während der Verarbeitung von Mediendateien: Eine Ausgabespezifikation wird so, wie sie gerade ist, beim Start der Verarbeitung in die Verarbeitung übernommen. Sie können also während laufenden Verarbeitungen bereits Änderungen an einer Spezifikation vornehmen und eine weitere Verarbeitung zur Warteschlange hinzufügen, ohne dass die bisherigen Verarbeitungen dadurch gestört würden. Auch die Schaltfläche verwendet die ehemaligen Einstellungen, nicht die momentan aktuellen.
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