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Autor: Hannes Währer
Murten An der Herbstsynode vom 10. November verabschiedete die ERKF das Budget 2009. Dem Aufwand von 1,67 Millionen steht ein Ertrag von 1,606 Millionen Franken gegenüber, was zu einem prognostizierten Defizit von 64 000 Franken führt.
Mehr kirchliche Aufgaben
«Wir können im Jahr 2009 mit dem Aufwandüberschuss leben», erklärte der Finanzverantwortliche des Synodalrats, Samuel Gerber. Begründet wird das budgetierte Defizit mit einem Anstieg der kirchlichen Aufgaben. Um diese zu bewältigen, hat die ERKF nun sämtliche der vorgesehenen Stellen besetzt. Andererseits sind die Beiträge der Kirchgemeinden begrenzt worden, was zur erwähnten Lücke zwischen Einnahmen und Ausgaben führt.
Gegenüber dem letzten Jahr hat die Synode den Betrag für Sozialprojekte im In- und Ausland von 40 000 auf 30 000 Franken reduziert. Ein Antrag von Pfarrer Andreas Hess aus Merlach, den Betrag um 2000 Franken anzuheben, blieb chancenlos.
Aufwändige Revision der Kirchenordnung
Weiter wählte die Synode Martina Zurkinden, Vizepräsidentin des Synodalrates, in die Abgeordnetenversammlung des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes. Nicole Pignolet, Châtel-Saint-Denis, und Andreas Rüttner, Freiburg, werden neu in der Kommission zur Teilrevision der kirchlichen Regelwerke mitarbeiten. Wie Kommissionspräsident Ernst Mäder ausführte, sei die Revision der Kirchenordnung aufwändiger als angenommen. Er hoffe dennoch, dass die Termine zur Genehmigung der Kirchenordnung eingehalten werden könnten.