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Dell gibt das Cloud-Service-Geschäft auf und überlässt es Partnern.
Viele grosse Anbieter von Hard- und Software für Rechenzentren bieten auch eigene Cloud-Services aus eigenen Rechenzentren an, und konkurrenzieren damit teilweise Partner, die dasselbe tun. Für Dell-Partner soll dies allerdings in Zukunft nicht so sein: Dell hat gestern angekündigt, auf eigene Infrastructure-as-a-Service- und andere Public-Cloud-Services verzichten zu wollen. Bereits bestehende Infrastructure-as-a-Service-Angebote von Dell in den USA und in der Region EMEA werden aufgegeben. Auch auf die bisher geplante Entwicklung von weiteren Services wie Online-Storage will Dell verzichten.
Dell will stattdessen strikt indirekt vom Cloud-Boom profitieren, und das Direktgeschäft als Provider Partnern überlassen, die auf Dell Hard- und Software basierende eigene Infrastrukturen betreiben. Das dafür neu geschaffene "Dell Cloud Partner Program"
startet mit drei Partnern, den nordamerikanischen Cloud-Providern Joyent, ScaleMatrix und Zerolag.
Für Europa hat Dell noch keine konkreten Namen von Cloud-Partnern bekannt gegeben. In der Region EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika) seien die lokalen Bedürfnisse und Gesetzgebungen wesentlich diverser, als in Nordamerika, so Dell in einem Blogeintrag
. Um Kunden in der Region auch lokal gehostete Cloud-Services anbieten zu können, werde man in Schlüsselländern zertifizierte Cloud-Partner über das "Global Services Provider"-Programm etablieren. (hjm)