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Faktencheck, was Stimmt und was ist ein Gerücht
Rohasche wird beigemischt, um die Masse des Futters zu erhöhen
Anorganische Stoffe, Asche oder Rohasche ist ein Rechtsbegriff, der für jedes Tierfutter auf dem Etikett angegeben werden muss. Entgegen der weiterverbreiteten Annahme wird die Asche im Tierfutter nicht aus einer Feuerstelle gesammelt und dem Tierfutter hinzu gegeben um seine Masse zu erhöhen.
Als Rohasche bezeichnet man denr Anteil eines Futters, der übrig bleibt, wenn man es bei Temperaturen über 550°C verbrennt, dies nennt man mit Fachbegriff: veraschen. Die „Rohasche“ ist Muss jeder Deklaration, d.h. sie ist bei jedem kommerziellen Futter in Prozent auf der Verpackung angegeben. Sie weißt die anorganischen Bestandteile des Futters aus. Dies sind alle Mineralstoffe die auch Nährstoffcharakter (Mengen- und Spurenelemente) haben.
Rohasche hört sich zwar stark nach den Resten aus unseren Kaminen, was zwar unverdaulich klingt, jedoch alles andere als billige Füllstoffe ist. Es handelt sich um den nicht verbrennbaren, anorganischen Anteil eines Nahrungsmittels. Um die Rohasche zu bestimmen, wird diese im Labor durch 6-stündige Erhitzung der Futterprobe auf 550 °C bestimmt. Denn so verbrennen alle organischen Bestandteile des Futters vollständig.
Geflügelmehl enthält Knochen, Federn und Kauen.
Wichtig bei diesem Mythos ist es zwischen Geflügelfleischmehl und Geflügelmehl zu unterscheiden. Fleischmehl, vor allem, wenn die Tierart dann noch genau benannt ist, ist eine hochwertige, sehr proteinreiche Zutat für ein Trockenfutter, eigentlich die wichtigste überhaupt. Ein wenig anders sieht es mit dem Tiermehl aus, also zum Beispiel „Geflügelmehl“ ohne das Wort Fleisch dazwischen. Darin ist das gesamte Tier enthalten also auch Federn, Klauen, Schnäbel und ähnliche nicht sehr hochwertige Bestandteile. Firstanimal Tierfutter wird ausschließlich mit Geflügelfleischmehl produziert.
Gutes Trockenfutter Enthält mindestens 70% Frischfleisch:
Gutes Trockenfutter sollte Fleischmehl enthalten, am besten mit der Bezeichnung des Tieres, also zum Beispiel Geflügelfleischmehl, Hühnerfleischmehl oder Rindfleischmehl. Manche Hersteller werben damit, ihr Futter enthalte so und so viel Prozent frisches Fleisch. So lecker sich das für uns Menschen anhört, so wenig nützt uns diese Angabe, denn Fleisch enthält ca. 60 Prozent Wasser, so dass von den 10 % frischem Fleisch am Ende nur noch ein kümmerlicher Rest übrig bleibt. Auch das schöne frische Fleisch muss schliesslich getrocknet werden, damit es zu einer trockenen Krokette verarbeitet werden kann.
Warum Fleischmehl im Hundefutter gut ist
Trotzdem hört und liest man immer wieder, dass Hundebesitzer ein Futter ablehnen, weil es bloss Fleischmehl und kein richtiges Fleisch enthalte. Für mich ist das eines der grössten Irrtümer, denen man im Zusammenhang mit Fertigfutter aufsitzen kann. Frischfleisch gibt es nämlich in Trockenfutter schlicht weg nicht. Das Fleisch wird entweder vor der Verarbeitung im Extruder schon getrocknet oder spätestens während der Verarbeitung. Für das Endprodukt macht das keinen Unterschied. Auch die so genannten kalt gepressten machen da keine Ausnahme. Bevor die Pellets gepresst werden, egal bei welcher Temperatur, wurde das enthaltene Fleisch bereits auf mindestens 100 Grad erhitzt und getrocknet. Liest man also auf der Zutatenliste „enthält mindestens 30 Prozent frischen Hühnerfleisch“ und es kommt dann nix mehr mit Fleisch, ist das ein Futter, das ganz sicher nicht durch hohen Fleischgehalt glänzt, denn die 30 Prozent Frischfleisch bestehen aus bis zu 80 Prozent Wasser! 20 Prozent Fleischmehl hingegen sind für ein Trockenfutter gar nicht so schlecht, mehr als 30 Prozent werden selten erreicht.
Rohfütterung (BARF) ist das beste für Hunde:
Bei der Rohfütterung werden Hunde mit Nahrung gefüttert, die hauptsächlich aus ungekochtem Fleisch und Knochen besteht. Dies wird als artgerechte Ernährung verstanden.
Es ist unerlässlich das Ihr Hund eine ausgewogene Ernährung bekommt. Dies kann mit selbst zusammen gestellter Nahrung manchmal schwierig sein. Mit unserer Vollnahrung geben Sie Ihrem Hund alle Nährstoffe die er braucht.
Rohfütterung kann auch zu anderen Schwierigkeiten führen. Unser Futter wird bei hohen Temperaturen gekocht. Schadstoffe wie Salmonellen, die manchmal in rohem Fleisch vorkommen, werden dadurch eliminiert.
Wenn sie Ihrem Hund Knochen geben, seien Sie bitte vorsichtig. Wenn Haustiere mit ganzen Knochen gefüttert werden, kann es zu Zahnbruch, Darmverschluss und Darmperforation kommen, wie es bei wild lebenden Tieren häufig der Fall ist.