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EY mit seinen 365'000 Mitarbeitern weltweit will das Consulting- vom Beratungs-Business abspalten. Dieser Plan wurde im September bekannt. Jetzt sollen die rund 13'000 Partner weltweit über das Vorhaben abstimmen. Dieser Schritt verzögert sich aber gemäss einem Bericht der 'Financial Times' (Paywall).
Partner sind bei EY, wie bei vielen Consultern, am Unternehmen beteiligte Mitarbeitende.
Die Abstimmungen sollten diesen Monat beginnen und Anfang nächsten Jahres abgeschlossen werden, wobei der Prozess in den USA und Grossbritannien hätte beginnen sollen. Den Quellen der 'Financial Times' zufolge wird die Abstimmung in Grossbritannien aber nicht vor dem ersten Quartal 2023 durchgeführt.
EY ist auch in der Schweiz sehr präsent. Gemäss der 'Handelszeitung'
hat das Unternehmen hierzulande rund 150 Partner. Um das Vorhaben umsetzen zu können, sei in der Schweiz eine 90-prozentige Zustimmung der Partner nötig.
Das grösste Hindernis ist laut der 'Financial Times' die globale Rahmenvereinbarung, jenes Rechtsdokument, das die Aufteilung von Vermögenswerten, Verbindlichkeiten und Mitarbeitenden regelt. Darauf basierend sollen Informationsdokumente den Partnern aufzeigen, welchem Geschäftsbereich sie zugeordnet werden und wie ihre Vergütung aussieht. Das Unternehmen mache bei der Rahmenvereinbarung zwar Fortschritte, so eine mit der Angelegenheit vertraute Person gegenüber dem Wirtschaftsmagazin. Aber der Prozess sei "sehr komplex".
Nach der Aufteilung möchte EY das schnell wachsende Consulting-Geschäft an die Börse bringen. Der Audit-Teil wiederum solle weiterhin als Partnerschaft weitergeführt werden, wobei die Partner Eigentümer der Firma bleiben, wie es im September bei der 'Handelszeitung' hiess.