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Mit der Hoffnung auf ein Ende des Konflikts in Libyen fallen die Preise für Brent- und Opec-Öl. Händler hoffen auf einen schnellen Anstieg der Ölförderung in dem Land.
Die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Konflikts in Libyen hat den Brent-Ölpreis gedrückt. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Oktober-Lieferung 107,44 US-Dollar. Das waren 1,18 Dollar weniger als am Freitag. Im frühen Handel war der Brent-Preis noch zeitweise auf ein Tagestief bei 105,15 Dollar abgerutscht.
Dagegen stieg der Preis für US-Rohöl leicht an. Händler nannten eine Entspannung an den Aktienmärkten als Ursache für den steigenden US-Ölpreis. Ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) kostete 82,90 Dollar und damit 64 Cent mehr als am Freitag.
Mit Blick auf die Lage in Libyen rechnen Experten der Commerzbank mit einem weiter sinkenden Preis für Brent-Öl. "In den kommenden Tagen könnte der Preis weiter in Richtung 100 Dollar je Barrel fallen", hiess es in einem Marktkommentar. Das sich abzeichnende Ende des Gaddafi-Regimes dürfte eine baldige Wiederaufnahme der libyschen Ölproduktion in die Wege leiten.
Unterdessen sank der Preis für Opec-Rohöl deutlich. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel (159 Liter) am Freitag im Durchschnitt 103,36 US-Dollar. Das waren 2,06 Dollar weniger als am Donnerstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jsl/he
(laf/awp)