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Wird in einem Abschnitt der Gew√§sserraum gem√§ss Schritt 2 im folgenden Schritt 3 erh√∂ht oder in Schritt 4 angepasst (reduziert, asymmetrisch angeordnet oder mit bestehenden Vorgaben harmonisiert), oder soll ein Verzicht auf den Gew√§sserraum festgelegt werden, f√ľhren Sie als letzten Schritt eine Interessenabw√§gung durch. Die Interessenabw√§gung ist in der Begr√ľndung f√ľr den ausgeschiedenen Gew√§sserraum in nachvollziehbarer Weise darzulegen. Aus dem Resultat der Interessenabw√§gung ergibt sich, ob der ausgeschiedene Gew√§sserraum rechtm√§ssig, zweckm√§ssig und verh√§ltnism√§ssig ist. Trifft dies zu, kann der Gew√§sserraum ausgeschieden werden.
Andernfalls pr√ľfen Sie anhand der Schritte 3 bis 4 iterativ m√∂gliche Alternativen.
Die Interessenabw√§gung erfolgt grunds√§tzlich f√ľr jeden relevanten Abschnitt einzeln und gliedert sich in die vier Schritte Interessenermittlung, Interessenbewertung, Interessenabw√§gung und Entscheid. Ist im Rahmen der Schritte 3 und 4 keine Erh√∂hung oder Anpassung (Reduktion, asymmetrische Anordnung, Harmonisierung mit bestehenden Vorgaben) des minimalen Gew√§sserraums angezeigt (es wird der Gew√§sserraum gem√§ss Schritt 2 ausgeschieden), ist keine Interessenabw√§gung erforderlich. In diesem Fall reicht im Rahmen der Schlusspr√ľfung eine kurze Begr√ľndung (gem√§ss dem vierten Schritt ¬ęEntscheid¬Ľ, dass der minimale, symmetrisch angeordnete Gew√§sserraum recht- und zweckm√§ssig ist.
Folgender Nachweis ist f√ľr die Interessenermittlung zu erbringen.
Nachweis
Entscheidungsgrundlagen
Weitere Hilfsmittel
- Tabelle ¬ęSchlusspr√ľfung¬Ľ
(bitte Hinweis* beachten!)
*Hinweis: Die Tabelle ¬ęSchlusspr√ľfung¬Ľ soll als Hilfestellung im Prozess der Interessenabw√§gung dienen und ist kein obligatorischer Bestandteil des Schlussdossiers. Der Planungstr√§ger ist frei, die Schlusspr√ľfung in einer anderen geeigneten Form zu dokumentieren.