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Schutzklassen
Mit Schutzklassen werden die Massnahmen beschrieben, mit denen Betriebsmittel gegen berührungsgefährliche Spannung geschützt sind.
Schutzklasse I
Geräte der Schutzklasse I verfügen über einen Schutzleiter. Der Schutzleiter verbindet den Schutzleiteranschluss am Stecker mit berührbaren, leitfähigen Teilen des Gerätes.
Der im Fehlerfall (z.B. Spannung am Gehäuse) fliessende Kurzschlussstrom über den Schutzleiter nach Erde, löst den Überstromunterbrecher aus und schaltet den betroffenen Stromkreis spannungsfrei.
Schutzklasse II
Geräte der Schutzklasse II verfügen über eine doppelte oder verstärkte Isolierung die verhindert, dass berührbare leitfähige Teile mit berührungsgefährlicher Spannung in Kontakt kommen können (Schutzisolierung).
Schutzklasse III
Geräte der Schutzklasse III arbeiten mit Schutzkleinspannung (≤50V AC, ≤120V DC) und verfügen nötigenfalls über eine verstärkte Isolierung. Darüber hinaus werden keine Spannungen erzeugt, die grösser als Schutzkleinspannung sind.
Sicherheitsklassen von medizinischen Anwendungsteilen
Anwendungsteile sind Teile, welche bestimmungsgemäss mit dem Patienten in Kontakt kommen. Es gibt 3 Klassen:
Body (B)
Geerdetes Anwendungsteil. Für innere und äussere Anwendungen, ausgenommen am Herzen.
Body float (BF)
Von Erde Isoliertes Anwendungsteil ("floating").
Für innere und äussere Anwendungen, ausgenommen am Herzen.
Cardiac float (CF)
Von Erde Isoliertes Anwendungsteil. Für direkte Anwendung am Herzen.