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“McDonald’s: Mehr Tierschutz und Swissness!” lautet die aktuelle Kampagne des Schweizer Tierschutzes (STS).”
Soll es nach dem STS gehen kann also zukünftig mit dem Gütesiegel des ‘Schweizer Tierschutzes’ im McDonalds gegessen werden? Welche Vorstellung haben die InitiantInnen von einem wirklichen Schutz der Tiere? Ist ein ‘schonender Transport’ zum Schlachthof, ein ‘regelmässiger Auslauf’, dass ‘hierzulande mehr (Tierfleisch) produziert wird’, oder etwa eine ‘besonders tierfreundliche Stallhaltung’ für die Tiere die für Hamburger und Nuggets getötetet werden wirklich erstrebenswert?
Wahrscheinlich lautet die Argumentation, dass Menschen ja sowieso im McDonalds Fleischprodukte essen werden, und deshalb soll das Fleisch zumindest von ‘glücklicheren’ Tieren stammen. Damit wird jedoch der Institution der ungesunden, billigen Massengastronomie zum weiteren Erfolg verholfen, und der Fleischkonsum wird manifestiert und zementiert.
Natürlich ist der Vorwurf an den STS, vom goldigen ‘M’ profitieren zu wollen, wohl etwas weithergeholt, aber vielmehr sollte doch das Verhalten der KonsumentInnen und Firmen grundsätzlich kritisiert und echte Alternativen zur Haltung und Tötung von Tieren als Nahrungsmittel erarbeitet werden, statt mit solchen Firmen gemeinsame Sache zu machen.