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1. Indiana Jones - Jäger des verlorenen Schatzes: Kurzer Kampf
In dieser Szene war eigentlich ein langer, aufwändiger Kampf vorgesehen. Harrison Ford war jedoch so erschöpft von einem langen Drehtag, dass er einfach den Revolver rausholte und seinen Gegner erschoss. Somit verleite er Indiana Jones das gewisse Mass an Gefährlichkeit.
2. Die üblichen Verdächtigen: Witzelnde Gangster
In dieser Schlüsselszene von «Die üblichen Verdächtigen» werden die Protagonisten das erste Mal vorgestellt. Im Drehbuch sollte das ursprünglich eine sehr ernste Szene sein. Benicio del Toro entschied sich jedoch dagegen und furzte unaufhörlich drauf los. Die Schauspieler kichern wie kleine Schuljungen und zeigen dadurch, dass ein Polizeiverhör für Gangster wie sie nur ein Witz ist.
3. Full Metal Jacket: Echter Drill
Der Regisseur Stanley Kubrick zählt zu den allerbesten seines Fachs. Der Filmemacher ist berüchtigt für seinen Drang nach Perfektion und seine harte Art am Set. Sehr selten liess er jedoch zu, dass Schauspieler improvisierten. R. Lee Ermey, ein echter Drill-Sergeant, war eigentlich nur Berater für den Kriegsfilm. Ermey überzeugte Kubrick mit diesem völlig improvisierten Monolog jedoch, ihn als Schauspieler zu engagieren.
4. Taxi Driver: Mit wem redet der?
Robert de Niro ist einer der bekanntesten «Method Actor». In dieser Schauspielmethode bringen die Schauspieler ihre eigenen Erlebnisse und Erfahrungen mit ein. Um sich für seine Rolle des Travis Bickle in Taxi Driver vorzubereiten, arbeitete der Schauspieler mehrere Wochen als Taxifahrer in New York. In dieser berühmtesten Szene, improvisierte Robert de Niro den ganzen Monolog.
5. Star Wars - Das Imperium schlägt zurück: Han wusste es immer
Als Prinzessin Leia Han Solo endlich ihre Liebe gesteht, reagiert der Schauspieler ganz cool und schafft dadurch eine der berühmtesten Kusszenen der Filmgeschichte.
6. Good Fellas: Tommy ist ein komischer Typ
Joe Pesci war in den 90ern der härteste Typ überhaupt. In Good Fellas spielt der Schauspieler den brutalen Mafia-Gangster Tommy. In dieser eigentlich lustigen Szene schafft es Pesci, die Stimmung von einer Sekunde auf die andere zu kippen und strahlt eine unheimliche Bedrohlichkeit aus. Für die Rolle erhielt der Schauspieler zu Recht einen Oscar.
7. Schweigen der Lämmer: Leckere Leber
Der Schauspieler Anthony Hopkins ist im Film lediglich 16 Minuten auf der Leinwand, sein Auftritt ist jedoch so stark, dass er den Oscar für die Hauptrolle bekam. Er verleiht der Figur des Hannibal Lecters sowohl eine Intellektualität wie auch einen Wahnsinn. Der berühmte «Schlürfer» des Kannibalen improvisierte Hopkins selbst.
8. A Clockwork Orange: Musikalische Einlage
In dieser Szene dringen Alex und seine Gang in ein Haus ein und vergewaltigen eine Frau. Irgendwie fühlte sich die Einstellung jedoch leer an, deshalb entschied sich der Schauspieler Malcolm McDowell, ein fröhliches Lied zu singen. Das Spiel zwischen Gewalt und Unbeschwertheit machte dem Regisseur Stanley Kubrick so grossen Eindruck, dass er sofort die Rechte für das Lied kaufte.
9. Shining: Hier kommt Johnny!
Schon wieder ein Kubrick-Film! Als 1980 die Stephen King-Verfilmung (die er persönlich übrigens hasst) herauskam, war es ein riesen Flop. Doch mittlerweile zählt der Horrorfilm zu den absoluten Klassikern und Kubrick beweist einmal mehr, dass er seiner Zeit voraus war. In der berühmtesten Szene des Films lässt Jack Nicholson seinen Psychosen freien Lauf.
10. Casablanca: Ich seh dir in die Augen, Kleines
Humphrey Bogart, bis dato der Sexiest Man Alive, improvisierte den berühmten Satz «Ich seh dir in die Augen, Kleines» (engl. «Here's looking at you, kid»). Gemäss Bogart gehört der Satz zu seinem persönlichen Repertoire. Keine weiteren Fragen, Herr Bogart.
11. Apocalypse Now: Marlon Brando redet vor sich hin
Die Produktion von Apocalypse Now war für Regisseur Francis Ford Coppola (Der Pate) ein Albtraum. Unwetter verwüsteten das Set, Hauptdarsteller Martin Sheen erlitt einen Herzinfarkt und als Marlon Brando endlich am Set auftauchte, war er schockierend übergewichtig. Der berühmte Schauspieler konnte sich zudem seinen Text einfach nicht merken und nachdem sogar Coppola erfolglos mit ihm den Text durchging, entschied sich Brando zu improvisieren. In der Schlüsselszene des Films redet Brando 18 Minuten ohne Unterbrechung.