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Es
war mein erster Versuch ein „richtiges“ Modell, selbst zu
berechnen, konstruieren und zu bauen. Als Grundlage für meine
Überlegungen diente mir die Graupner-
Partenavia, mit der ich nur gute Erfahrungen gemacht habe.
Der
Rumpf ist im Heckbereich als Fachwerk aufgebaut. Die Flügelrippen
fertigte ich erstmals in der "Block- Bauweise". Als
Hauptholm verwendete ich zwei CFK- Rohre, auf welche die Rippen
aufgefädelt wurden (auf diese Idee, sind später auch andere
gekommen). Da ich die Holme nur in einer Ebene angeordnet hatte,
wurde der Flügel sehr elastisch, im Nasenbereich habe ich nur
die Oberseite beplankt. Trotz hoher Stabilität, biegt sich der
Flügel im Flug sichtbar durch.
Die
Motoren sind relativ weit auseinander Angeordnet. Wenn einer
nicht mehr „voll zieht“, bemerkt man das sofort. Die AP29
sind mit 10 Zellen (auch mit Getriebe) im Grunde auf Dauer überfordert,
deshalb kam es mehrfach vor, dass das Modell im Flug „plötzlich“
immer mehr nach einer Seite zog, weil einer Motoren "langsam
den Geist aufgab".
Erst das Umrüsten auf Speed 480 Motoren, beseitigte dieses
Problem.
Die
eingesetzten Zahnrad- Getriebe erwiesen sich als sehr laut,
insbesondere in Verbindung mit dem elastischen Flügel, er
erwies sich als idealer Resonanzkörper.
Flugverhalten:
Ausgewogen,
stabil, das "Abschmier- Verhalten" ist gut, man erkennt deutlich
wenn das Modell zu langsam werden droht. Auch ist das Abkippen
selbst ohne Probleme zu kontrollieren, bzw. zu beenden. Die
Motorleistung ist absolut ausreichend. Trotz aller Mängel, habe
ich durch dieses Modell viel gelernt.