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Zürich (ots) - Im Jahr 2001 hat die Schweiz total 32,7 Milliarden
Kilowattstunden Erdgas von westeuropäischen Lieferanten beschafft.
50% wurden aus Deutschland importiert, 21% aus den Niederlanden, 15%
aus Frankreich und 2% aus Italien. Die restlichen 12% entfielen auf
Erdgas aus Russland. Die Erdgasversorgung der Schweiz ist durch
internationale Verträge mit Laufzeiten von bis zu 25 Jahren
langfristig abgesichert.
In Westeuropa beliefen sich die sicher gewinnbaren Erdgasreserven
per 1.1.2001 auf 4'500 Mrd. Kubikmeter. Die grössten Vorkommen
befinden sich in den Niederlanden (1'771 Mrd. m3), Norwegen (1'250
Mrd. m3), Grossbritannien (735 Mrd. m3) und Deutschland (342 Mrd.
m3).
Weltweit betragen die sicher gewinnbaren Erdgasreserven 154'000
Mrd. Kubikmeter. Bei gleichbleibendem Verbrauch sichert dieses
Volumen der Weltbevölkerung die Erdgasversorgung für über 60 Jahre.
Zählt man die zusätzlich gewinnbaren Ressourcen hinzu, die heute aus
Kostengründen noch nicht wirtschaftlich genutzt werden, ergibt sich
eine Reichweite von rund 130 Jahren. Russland verfügt über die
grössten Erdgasreserven der Welt. Sie werden auf rund 48'000 Mrd.
Kubikmeter geschätzt.
Erdgas erobert den Markt
Seit der Einführung des Erdgases in der Schweiz im Jahre 1974 ist
der Bruttoverbrauch (Erdgasaufkommen) innerhalb von 27 Jahren von 3,2
auf 32,7 Milliarden Kilowattstunden gestiegen, das heisst auf über
das Zehnfache. Der beträchtliche Zuwachs ist im Wesentlichen auf die
Verlagerung des Energiekonsums von anderen fossilen Brennstoffen auf
das umweltverträglichere Erdgas zurückzuführen. Erdgas steht den
erneuerbaren Energien hinsichtlich Energieeffizienz und
Umweltbelastung am nächsten und leistet somit einen wichtigen Beitrag
zu einer umweltschonenden und breit abgestützten Energieversorgung
der Schweiz.