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Die Akupunktur ist die gezielte therapeutische Beeinflussung von Körperfunktionen über spezifische Punkte an der Körperoberfläche,
bekannt als über 360 Akupunkturpunkte.
Ziel der Behandlung ist, durch das unterschiedlich tiefe Einstechen der
Nadeln
an den Akupunkturpunkten das Qi (Energiefluss) in seinem Wegesystem zu erreichen und zu modellieren.
So sind beispielsweise Blockaden zu lösen, den Qi-Fluß zu kräftigen oder krankhaftes Qi ist aus dem Körper herauszuleiten.
Schmerzen werden, so die Lehre TCM, dadurch erzeugt, dass der Fluß
des Qi unterbrochen oder gestört ist.
Ablauf
Für die Nadelung werden nur sterile «Einwegnadeln» verwendet.
Wird der richtige Punkt getroffen, kann ein unterschiedlich stark
ausgeprägtes, dumpfes, ziehendes Gefühl, ein Kribbeln, ein leichtes Taubheitsgefühl, eine kurze elektrische Sensation oder eine Wärmeempfindung entstehen, die zum Teil ausstrahlen kann.
Diese Empfindung nennen die Chinesen «De-Qi» (das Ankommen der Energie) und sie ist für den Therapieerfolg mitentscheidend.
Meist lässt das «De-Qi» nach kurzer Zeit nach.
Die Nadeln verbleiben danach noch 20 bis 30 Minuten im Körper.