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Autor: Arthur Zurkinden
BrocDie 151 Delegierten des Feuerwehrverbandes sind mit dem Kantonalvorstand nicht zufrieden. So haben sie die Rechnung 2010, die mit einem Defizit von 30 000 Franken schliesst, mit 85 zu 38 Stimmen bei 13 Enthaltungen abgelehnt. Unzufrieden waren sie am Freitagabend in Broc, weil die Ausgaben (70 000 Franken) um 11 000 Franken höher ausfielen als budgetiert. Zudem lag die Schlussabrechnung des 100-Jahr-Jubiläums des Verbandes nicht vor, wie Verbandspräsident Pierre-Alain Scherly einen Artikel in der «La Liberté» bestätigt.
Den Mehraufwand begründet Scherly gegenüber den FN mit Ausgaben für die Nachwuchsförderung und den Aufbau einer Internet-Plattform für den gemeinsamen Einkauf von Feuerwehr-Material.
Aber auch das Budget 2011 mit einem Defizit von 11 000 Franken wurde mit 108 zu 16 Stimmen abgelehnt. Beide Traktanden werden nun an einer ausserordentlichen Versammlung behandelt.
Statutenrevision 2012
Gleich auf 2012 verschoben wurde die Statutenrevision. Sie sah vor, dass auch die Gemeinden Mitglied des Feuerwehrverbandes werden, wie dies im Sensebezirk der Fall ist. Laut Scherly sollten die Gemeinden als starker Verhandlungspartner gegenüber der Kantonalen Gebäudeversicherung (KGV) auftreten. Die Mehrheit der Anwesenden vertrat aber die Meinung, dass der Verband da sei, um die Interessen der Feuerwehrleute und der Korps zu vertreten. «Der Verband darf gegenüber der KGV nicht eine Gewerkschaft der Gemeinden sein», sagte auch KGV-Direktor Jean-Claude Cornu.