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Gemäss einem Laborexperiment der Universität Wien könne eine Hasenmutter ihre Jungen früher entwöhnen, wenn sie genug fettreiches Futter hat. Das erlaube öfters Nachwuchs im Jahr. Der Praxistest dafür erfolgte mit einem gross angelegten Feldexperiment auf fast 20 Quadratkilometern auf Feldern bei Reinach und Laufen. Zwischen März 2008 und Februar 2009 wurden dort speziell fettreiche Pellets in insgesamt 77 Futterautomaten angeboten. Doch die Feldhasenzählungen im Herbst 2008 und Frühling 2009 zeigten nur wenig bessere Zahlen als in Gebieten ohne Fütterung, wie „Hopp Hase“ in der Mitteilung schreibt. Futter sei offenbar nicht das Hauptproblem. Ein kleineres zusätzliches Kontroll-Fütterungsexperiment auf dem Eggfeld in Biel-Benken habe 2009 diese Erkenntnis bestätigt. Der Feldhasen-Bestand hänge massgeblich von der Junghasen-Sterblichkeit ab; erwachsene Hasen führten im Raum Basel „ein relativ sicheres Leben“. Darum nimmt der Verein im laufenden Jahr Junghasenverluste durch landwirtschaftliche Maschinen und Fressfeinde sowie Störungen durch Menschen und Hunde ins Visier.
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