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Wie Bloomberg berichtet, will die spanische Regierung um den Sozialisten Pedro Sánchez „so bald wie möglich“ ein universelles Grundeinkommen einführen. Vorrangiges Ziel ist laut Wirtschaftsministerin Nadia Calvino, die Folgen der Krise abzumildern. Allerdings soll das Grundeinkommen bleiben. Und zwar „für immer“.
Im Fokus der Massnahme sollen Calvinos Angaben zufolge Familien stehen. Dabei solle auch zwischen den „Lebensumständen“ der Empfänger-Familien unterschieden werden. Spanien gehört zu den am härtesten von der Corona-Krise betroffenen Staaten in Europa.
Wie wird das Grundeinkommen verteilt?
Vielleicht werden ja Schecks verschickt, welche, wenn von der Einwohnerkontrolle abgestempelt und beim lokalen Postamt eingelöst werden können. Irgend eine bürokratische Lösung wird den Regierenden schon einfallen. Allerdings gibt es auch eine einfache und direkte Lösung, wie ein Grundeinkommen von nur einem Informatiker innert 30 Sekunden an alle verteilt werden kann. Einige wenige vermuten wohl, wovon hier die Rede ist. Weitere Hinweise seien an dieser Stelle nicht verraten. Und schlussendlich müssen das die Politiker umsetzen.
Spanien ist von der Armut akut bedroht:
In Spanien sind 13 Millionen Personen sind von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht. Rund 6 Prozent der Bevölkerung, also fast 3 Millionen Menschen, werden als extrem arm eingestuft und müssen hungern. Ein Prozent der spanischen Bevölkerung verfügt über 27 Prozent des Reichtums des Landes, 10 Prozent vereinen sogar 55 Prozent auf sich. Bei drei der spanischen Regionen sind 30 Prozent der Bevölkerung von Armut bedroht. Die Corona-Krise wird die Armut in Spanien drastisch verschärfen.