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Yokohama auf Expansionskurs
Yokohama hat im russischen Lipetsk eine neue Produktionsstätte eingeweiht. Der japanische Hersteller will damit seine Position als ein führender Hersteller von Qualitätsreifen weiter ausbauen. Ausserdem wird Yokohama die Fahrzeuge der World Touring Car Championship (WTCC) auch in den nächsten drei Saisons exklusiv mit seinen Advan-Rennreifen ausrüsten.
Yokohama hat in Russland ein neues Werk eröffnet.
Yokohama ist seit 2006 der offizielle Reifenlieferant der Tourenwagen-Weltmeisterschaft WTCC und der Motorsport-Weltverband FIA hat den Vertrag mit den Japanern nun um weitere drei Jahre bis 2015 verlängert. Die nächsten Rennläufe finden am 22. Juli im brasilianischen Curitiba statt (live auf Eurosport).
Um seine Position als ein führender Hersteller von Qualitätsreifen weiter auszubauen, hat Yokohama nach einer zweijährigen Bauphase Ende Mai seine neuste Produktionsstätte im russischen Lipetsk eingeweiht. In seiner Ansprache anlässlich der Eröffnungsfeier hob Tadanobu Nagumo, Chairman und CEO von Yokohama Rubber, die Bedeutung des russischen Marktes hervor, mittlerweile habe sich Russland zu einem der wichtigsten Absatzmärkte für Yokohama entwickelt. Im Jahr 2011 haben die Japaner die Reifenverkäufe auf dem russischen Markt um 28 Prozent auf gegen 3 Millionen Stück ausweiten können.
Die Stadt Lipetsk hat etwas mehr als 500'000 Einwohner und liegt rund 400 Kilometer südlich von Moskau. Das neue Werk wird verschiedene PW-Reifen produzieren, unter anderem auch den in der Schweiz bekannten C.drive 2. Mit einer jährlichen Produktion von 1,4 Millionen Reifen kann dabei ein beträchtlicher Teil des russischen Bedarfs abgedeckt werden.
Yokohama plant bereits, seine Aktivitäten auch in anderen Erdteilen auszuweiten. So haben die Japaner kürzlich informiert, dass im indischen Bundesstaat Haryana eine neue Fabrik für PW-Reifen errichtet wird. Ab dem Jahr 2014 sollen 40 Kilometer westlich von Dehli, in der ersten Ausbaustufe, jährlich 700'000 Pneus gefertigt werden. Die geplante Bausumme für das gesamte Projekt beträgt rund 48 Millionen Franken. Die Nähe zum Flughafen von Dehli und der benachbarten Haryana State University waren zusätzlich ausschlaggebend für die Wahl des Stadorts. (pd/md)
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