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Chinesen sehen einen Hasen, wir sehen im Vollmond ein frohes Gesicht, den «Mann im Mond». Nüchtern betrachtet sind die Schattierungen Mondnarben. Sie sind kurz nach der Bildung des Erdtrabanten vor 4,5 Milliarden Jahren entstanden. Himmelskörper von der Grösse des Mars rammten die Erde, einige Trümmer verdichteten sich zum Mond. Meteoriten-Einschläge schmolzen den Mond auf, schwarze Lava floss in die entstandenen Krater. 300 000 Meteoritenkrater mit Durchmessern von einem Kilometer und mehr kann man mit einfachen Teleskopen sehen. Nach einer plausiblen These der amerikanischen Geologen Laramie Potts und Ralph von Frese beulten die Schockwellen eines Treffers in die Rückseite des Mondes die erdzugewandte Seite aus. Riesige Mengen Lava ergossen sich in die Krater an der Oberfläche – der Mann im Mond zeigte sein Gesicht.