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Eine Schallplatte ist eine in der Regel kreisförmige und meistens schwarze Scheibe mit einem Mittelloch, deren beidseitige Rillen als analoge Tonträger für Schallsignale dienen.
Umgangssprachlich wird die Schallplatte auch als Platte oder mit den aus der Jugendsprache stammenden Begriffen Scheibe beziehungsweise Vinyl bezeichnet. Das Wort Schallplatte wurde bereits zur Zeit der Grammophon-Ära geprägt. Der seit dem Produktionsende der Grammophonplatten wesentlich geläufigere Begriff Schellackplatte grenzt diesen älteren Tonträger deutlich von der späteren Schallplatte aus Polyvinylchlorid ab.
Die Signale sind in einer vom Rand der Platte zum Mittelpunkt verlaufenden, spiralförmigen Rille gespeichert, deren Flanken die Schallschwingung des gespeicherten Signals abbilden. Bei der Wiedergabe wird die Abtastspitze eines Tonabnehmers entsprechend ausgelenkt. Die Rückverwandlung in hörbare Schallsignale kann rein mechanisch über eine Membran und einen Schalltrichter oder – bei heute üblichen Plattenspielern – auf elektromechanischem Weg mit anschließender elektronischer Verstärkung erfolgen.
Die Abkürzung DLNA steht für „Digital Living Network Alliance“. Konkret verbirgt sich dahinter ein von verschiedenen Formen festgelegter Vernetzungs-Standard für digitale Geräte wie Mediaplayer, Computer und Smartphone. Damit auch von verschiedenen Herstellern stammende Geräte miteinander kommunizieren und sich gegenseitig verstehen können, gibt es DLNA.
Die „Digital Living Network Alliance“ besteht aus 250 Firmen der Unterhaltungelektronik, Computerbranche und Telekommunikation. Diese stammen aus 20 Ländern. Dazu gehören bekannte Namen wie LG, Panasonic, Sony, IBM, Intel, Microsoft, Philips, Pioneer, Nero und das Fraunhofer Institut.
Gemeinsam hat die DLNA den gleichnamigen Standard geschaffen, mit dem Multimedia-Geräte digital miteinander kommunizieren können. Die DLNA überprüft die Einhaltung dieses Standards, entwickelt ihn weiter und vergibt Zertifikate.
Ob ein Gerät DLNA-kompatibel ist, erkennen Sie am offiziellen DLNA-Logo im Handbuch oder auf Ihrer Hardware.
Ein DLNA-Server spielt multimediale Inhalte ab und stellt sie in Ihrem Netzwerk bereit. Ein DLNA-Player spielt sie ab. Diese Rollen sind flexibel zwischen Computer, Tablet, Smart-TV oder Smartphone wählbar.
Server bedeutet im weitesten Sinn: Diener, Dienstleister. Ein Server ist ein leistungsstarker Netzwerkrechner, der seine Ressourcen für andere Computer oder Programme bereitstellt. Diese greifen meist über das Netzwerk auf die Daten zu. Ein Server als Software ist ein Computerprogramm, welches mit dem Client (englisch für Kunde) kommuniziert und ihm Zugang zu bereitgestellten Daten verschafft.
Im Audio- bzw. Video-Bereich wird ein Server dazu benutzt, um Audio- oder Videofiles im Netzwerk für andere Geräte (Streamer, Computer, Fernseher, Netzwerkplayer usw.) bereitzustellen. In der Regel werden im Heimbereich sogenannte NAS eingesetzt, welche im Prinzip ein einfacher Server sind und mit entsprechender Software ausgerüstet, die Daten im heimischen Netzwerk bereitstellen.
Digital Extreme Definition (DXD) ist ein digitales Audiodateiformat, das einen wärmeren Klang erzeugen soll, als es die CD-Technik mit ihrem harten Klang kann. Der DXD-Klang soll dem Klangbild der analogen Langspielplatte entsprechen. Dazu tragen die hohe Auflösung von 32 Bit und die Abtastrate von 352,8 kHz pro Kanal bei. Bezogen auf die Basis-Abtastrate einer Compact Disc von 44,1 kHz hat DXD ein achtfaches Oversampling.
DXD benutzt als Medium die Super-Audio-CD (SACD). Dafür wird das DXD-Master mit einer Abtastrate von 11,2896 MHz abgetastet, das ist die vierfache Abtastrate der Direct Stream Digital (DSD), bevor es gemischt und mit einer Abtastrate von 2,8224 MHz für die SACD runter gesampelt wird. Die SACD kann nur auf entsprechenden SACD-Playern abgespielt werden. Sie bietet allerdings DSD-Auflösung und Mehrkanal-Programm.
DSD (Direct Stream Digital) ist eine Methode der hochauflösenden Audiosignalspeicherung, die auf dem Prinzip der Delta-Sigma-Modulation beruht.
Angewendet wird die DSD-Technologie im Wesentlichen bei der Super Audio CD (SACD). Die Technik basiert auf der 2,8224 MHz hohen Samplingrate eines Delta-Sigma-Modulators, dem 64-fachen (DSD64) der 44,1 kHz Abtastrate der Red-Book-Audio-CD, die mit linearen 16-bit-Wandlern arbeitet. Neuere, höher auflösende DSD-Versionen gehen darüber weit hinaus, bis zum 512-fachen der 44,1 kHz-Rate (DSD512), aber auch DSD128 und DSD256 sind im HiRes-Bereich üblich, als Speichermedien dienen heute Festplatten, SSDs, USB-Sticks und Flash-Speicherkarten.
Der so gewonnene hochaufgelöste Datenstrom wird direkt aufgezeichnet. Durch Überabtastung sind die im Impulsstrom gespeicherten Audiodaten technisch präziser als nach PCM aufgezeichnete Daten. Bei der Reproduktion findet ein ähnlicher Effekt statt, da Interpolations- und Anti-Aliasing-Filter überflüssig sind, die bislang bei der herkömmlichen CD dazu verwendet werden, Frequenzen oberhalb 20 kHz abzutrennen. Im DSD64-Format ist der Frequenzgang auf 100 kHz ausgeweitet, mit einer Dynamik von etwa 120 dB im hörbaren Frequenzbereich. Durch die grundsätzlich geringe Dynamik eines Sigma-Delta-Analog-Digital-Wandlers mit nur einem Bit am Quantisierer entsteht zwar ein enormes Wandlungsrauschen, das allerdings durch den Effekt des Noise Shaping in einem sehr hochfrequenten und damit unhörbaren Bereich auftritt.
Es existiert kein Nachweis, dass die von Entwicklern und Anwendern behauptete Klangverbesserung von DSD gegenüber PCM tatsächlich existiert. In einer Studie der Hochschule für Musik Detmold konnten die Teilnehmer bei entsprechenden Blindtests keine statistisch relevanten Unterschiede zwischen den Datenformaten hören. Der Autor der Studie zieht das Fazit, „dass selbst mit hochwertigstem Equipment unter optimalen Abhörbedingungen und unterschiedlichsten Hörfokussierungen bzw. Hörerfahrungen der Probanden in der Regel keine signifikanten Unterschiede zwischen DSD und High Resolution PCM (24 bit/176,4 kHz) hörbar sind, sich demzufolge die These aufstellen ließe, dass sich keines der getesteten Systeme durch klangliche Eigenschaften hervorhebt“ und verweist auf „das hohe Maß an Frustration, das viele Probanden, die in der Mehrzahl professionelles und kritisch-analytisches Hören gewohnt waren, während der Durchführung der Tests empfanden und das sie auf für sie nicht annähernd zu erkennende klangliche Unterschiede zurückführten“.
Digital Audio Broadcasting (DAB) ist ein digitaler Übertragungsstandard für terrestrischen Empfang von Digitalradio. Es ist für den Frequenzbereich von 30 MHz bis 3 GHz geeignet und schliesst daher auch die Verbreitung von Hörfunkprogrammen über Kabel und Satellit ein. Entwickelt wurde DAB im Eureka-147-Projekt der EU in den Jahren 1987-2000. Der DAB-Standard ist unter dem Code EN 300 401 online von der europäischen Standardisierungsorganisation ETSI erhältlich.
Frequenzen: Als Frequenzbereich sind das VHF-Band I (47-68 MHz, aber keine Nutzung für Radio und Fernsehen mehr vorgesehen), DAB-Band III (174-230 MHz), in einigen Ländern der Kanal 13 (230-240 MHz) sowie Teile des L-Bandes (um 1,46 GHz) für DAB eingeteilt. Der Frequenzbereich VHF-Band III wird in Deutschland für digitales Radio freigehalten, vereinzelte Fernsehsender im VHF-Band sollen in den UHF-Bereich verlagert werden. Die Frequenzen im L-Band eignen sich auf Grund der geringen Reichweite nur zur lokalen DAB-Versorgung..
Weitere Informationen zum DAB/DAB+ Empfang in der Schweiz finden Sie auf der Homepage von SRF: digitalradio.ch
SACD (Super Audio CD) ist ein Tonträgerformat, das in der Lage ist, die Musik gegenüber der herkömmlichen CD in höherer Qualität wiederzugeben.
Auf einer SACD besteht die Möglichkeit, Musik in herkömmlichem Stereo, aber auch als Surround-Aufnahme zu wiederzugeben. In beiden Fällen sind die Klangeigenschaften gegenüber der CD deutlich verbessert, da die SACD einen grösseren Frequenzbereich wie auch einen grösseren Dynamikumfang überträgt.
Surround bedeutet, dass Sie bei der Benutzung einer geeigeneten Wiedergabeeinrichtung die Aufnahme nicht nur von vorn hören können, sondern auch seitlich und rückwärtig. Dies ist zur plastischen Darstellung einer natürlichen Akustik sehr gut geeignet. Im Idealfall wird das Wohnzimmer so zum Konzertsaal!
Das Surround-Verfahren ist hier ein sogenanntes diskretes Multikanal-Format (5.1), das seinerseits keine klangverschlechternden Kompromisse wie Datenkompression o.ä. (wie z.B. bei Video-DVD üblich) anwendet.
Was ist eine Hybrid-SACD? Als Hybrid-SACD bezeichnet man eine CD, die gleichzeitig eine herkömmliche CD und eine SACD ist. Eine solche CD können Sie in allen herkömmlichen CD-Spielern abspielen. Wenn Ihnen eine SACD-Abspieleinrichtung zur Verfügung steht, können Sie zusätzlich von den Vorteilen des SACD-Formats profitieren, wie bessere Qualität und gegebenenfalls Surround-Wiedergabe.
Wie können SACDs wiedergegeben werden? Eine Hybrid-SACD ist rückwärts kompatibel, das heisst, sie kann auf allen herkömmlichen CD-Spielern abgspielt werden. Allerdings hört man auf diese Weise lediglich die herkömmliche CD-Tonspur! Diese bietet von der technischen Seite her keine verbesserung gegenüber einer normalen CD. Um eine SACD oder eine Hybrid-SACD mit seiner hochauflösenden Tonspur aubzuspielen benötigen Sie einen SACD-Player oder einen sogenannten Universal-Disc-Player!
Wenn Sie die Surround-Fähigkeit der SACD nutzen wollen, brauchen Sie ausserdem eine Surround-fähige Verstärker- und Lautsprechereinrichtung.
Der Cinch-Stecker ist eine der weitverbreitetsten Audio- und Video-Steckverbindungen. Diese Anschlüsse sind an fast jeder handelsüblichen Audio-Anlage vorhanden und werden international auch RCA-Stecker genannt. Das Zwei-Adrige Kabel liefert über den Stift das + Signal, das – Signal wird in der Regel über den Schirm übertragen.
Je nach Gebrauch, unterscheidet sich die Farbe des Steckverbinders: – Für die Übertragung von analogen Stereo-Audio-Daten sind die Steckverbinder in der Regel rot und weiss oder rot und schwarz. – Für die Übertragung von digitalen Signalen wird in der Regel orange eingesetzt. – Video-Signale werden als Composite-Signal mit gelb markiert. – Video-Signale, die als Component-Signal (RGB) übertragen werden, sind in der Regel mit rot, grün und blau gekennzeichnet.
Ein Digital-Analog-Wandler (engl. digital-to-analog converter (DAC)), auch Digital-Analog-Wandler oder D/A-Wandler genannt, wird verwendet, um digitale Signale oder einzelne Werte in analoge Signale umzusetzen. DACs sind elementare Bestandteile fast aller Geräte der digitalen Unterhaltungselektronik (z. B. CD-Player, SACD-Player) und der Kommunikationstechnik (z. B. von Mobiltelefonen). In der Regel wird der DAC als integrierter Schaltkreis (IC) ausgeführt.
Ein Analog-Digital-Wandler erzeugt aus einem kontinuierlichen Wertevorrat ein gestuftes Signal. Ein Digital-Analog-Umsetzer kann aus dem gestuften Signal nicht wieder ein kontinuierliches Signal erzeugen. Die einmal eingetretene Stufung in Schritten von 1 LSB (least significant bit) ist nicht wieder rückgängig zu machen. Bei einer Folge von veränderlichen Werten wird die Stufung allerdings durch eine notwendige Filterung verschliffen.
Audiosignale werden oft in digitaler Form gespeichert (z. B. CD, SACD, WAV, FLAC, MP3). Um sie über Lautsprecher hörbar machen zu können, ist eine Umsetzung in analoge Signale erforderlich. DACs finden sich daher in CD- und digitalen Musikabspielgeräten sowie PC-Soundkarten. DACs sind auch als Einzelgeräte für mobile Anwendungen oder als Komponenten in Stereoanlagen verfügbar.
Die Abkürzung DTS ist die Abkürzung für „Digital Theatre Systems“ und bezeichnet ein Mehrkanal-Tonsystem, welches nach dem gleichnamigen kalifornischen Unternehmen benannt ist. Dieser Standard kommt sowohl in Kinos als auch auf Speichermedien wie CD oder DVD zum Einsatz. Technisch gesehen liegt aber zwischen der Kino- und der Endverbrauchertechnik ein sehr grosser Unterschied.
Das verlustbehaftete Format ist mit Dolby Digital zu vergleichen, verwendet aber eine deutlich höhere Datenrate (bis zu 1.509,75 kbit/s) und liefert daher bei niedrigem Kompressionsverhältnis auch den besseren Klang. Die insgesamt 6 Audiokanäle werden so berechnet und codiert, dass sie das Raumempfinden möglichst verstärken.
Für hochauflösende Medien wie Blu-ray oder HD-DVD wurde bereits das verlustfreie DTS-HD entwickelt.
Im April 2015 hat DTS das 3D-Surround-Format DTS:X offiziell vorgestellt und eine breite Unterstützung angekündigt. Das DTS:X-Format ist abwärtskompatibel zu DTS-HD Master Audio und kann auch von normalen A/V-Receivern gelesen werden. Um in den Genuss vom objektbasierenden 3D-Audio-Format zu kommen, ist allerdings ein geeigneter Receiver vonnöten – beispielsweise der AVR-X7200W von Denon oder der Marantz Vorverstärker AV8802. DTS:X unterstützt bis zu 32 Lautsprecher-Positionen und verfügt über ein Feature namens Dialog Control. Damit lassen sich die als Soundobjekte gespeicherten Dialoge in der Lautstärke anheben.
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