Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03356.jsonl.gz/815

Die EU auf dem Holzweg
Europäische Unternehmen haben einen Anteil von 23 Prozent an der weltweiten Automobil-Produktion. In der EU gibt es insgesamt 184 Automobilwerke; davon 36 in Osteuropa (PL 16 / TCH 8 / HU 5 / SVK 4 / RU 3) und 43 in Südeuropa (I 24 / SP 13 / PO 6). Nun hat Bruxelles beschlossen, dem Verbrennungsmotor per 2035 den Garaus zu machen. Wenn das so umgesetzt wird wie geplant, dann werden sich die Fabrikarbeiter in ganz Europa warm anziehen müssen und viele werden ihre Existenz verlieren. So hat sich Osteuropa in den letzten 30 Jahren ungeheuer angestrengt und sich einen ausgezeichneten Ruf geschaffen. VW produziert nicht umsonst die Motoren für Lamborghini in seinem immer grösser werdenden Motorenwerk in Ungarn. Sollen nun diese Länder das alles aufgeben, damit die westeuropäische Elite gut schlafen kann? Wohl kaum. Politische Kämpfe unter Europäern werden die Folge sein, die früher oder später in den Strassen enden werden. Wenn’s dann knallt, werden sich viele der Entscheidungsträger von heute mit einer üppigen Pension in die Büsche geschlagen haben. Die Motoren werden einfach in Russland und China produziert. Und die politische Linke hüllt sich dazu in Schweigen, was doch nichts anderes bedeutet, als dass sie den Fabrikarbeiter als Wähler endgültig abgeschrieben hat.
Kommentieren
Als der erste mechanische Webstuhl erfunden wurde, verbot der englische König dessen Einsatz. Damals wurde der grösste Teil der aus den Kolonien importierten Baumwolle in Heimarbeit verarbeitet, und der Körnig hatte Angst, dass die Leute auf die Strasse gehen würden. Nach seinem Tod kamen Spinnmaschinen und mechanischen Webstühle zum Einsatz, was die industrielle Revolution einleitete. In der Ökonomie nennt man dies kreative Zerstörung.
Herbert Spencers Interpretation der Evolutionstheorie von C. R. Darwin und A. R. Wallace ist falsch. Es sollte nicht `Survival of the fittest` sondern `Survival of the most fitted` sein, nämlich der, der sich am besten angepasst hat. Die gilt auch für die Autoindustrie. China ist äusserst anpassungsfähig und mit ihren Luftverschmutzungsproblemen in den vielen Megacities und grossen Vorkommen an seltenen Erden wird sicher nicht am Verbrennungsmotor festhalten. Dass Russland dereinst Autos für die Welt produzieren wird, ist aus vielen Gründen höchst unwahrscheinlich.
Die meisten erdölreichen Länder sind Unrechtstaaten. Mit unserer Unabhängigkeit vom Erdöl werden wir diesen Kleptokraten die Raison d'être nehmen und vielleicht wird dann endlich mal eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung eine Chance haben.
Das sehe auch auch so.
Aber wen interessieren die Arbeiter wenn man von der öffentlichen Hand fein in einer Blase leben kann!
Ich kann allen Lesern das Buch von Wagenknecht, "Die Selbstgerechten", empfehlen, um mehr über diese Politikströmung zu erfahren. Es werden auch Lösungnsansätze im 2.Teil des Buches präsentiert und die aktuelle Situation bez. Niedrigzinsen sehr gut erklärt. Das Buch dürfen auch Grüne und SPler studieren, deren akademische Bildung ja für Offenheit stehen sollte.
schon möglich, würde mich nicht wundern.
Kritik an das OK in der Lenzerheide
Ich finde es verrückt, dass man das OK in der Lenzerheide kritisiert. Es war mit sehr viel Arbeit verbunden gewesen.
Komische Welt dank Corona
Wenn ich am Sonntagnachmittag ab und zu zum Fenster hinausschaue und den Verkehr auf der A13 verfolge, kommt es mir vor, dass Corona schon längst Geschichte ist.
Die Pestizidinitiativen: Die Angst vor gesteigerten Nahrungsmittelpreisen
Die Gegner der Pestizid- und Trinkwasserinitiative schüren die Angst vor gesteigerten Nahrungsmittelpreisen.
Zerstörung von Churer Kulturland
Schon erstaunlich das Interesse an der Siedlung Waldhaus!