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Klubs und Nationalverbänden drohen nun im Fall von wiederholt rassistischen Ausfällen ihrer Anhänger Punktabzüge, Zwangsabstiege oder Ausschlüsse aus Wettbewerben. Im Erstfall oder bei weniger schweren Vorfällen sieht der für alle 209 nationalen FIFA-Mitgliedsverbände bindende Strafenkatalog Verwarnungen, Geldstrafen und «Geisterspiele» unter Ausschluss der Öffentlichkeit vor.
FIFA-Präsident Sepp Blatter hatte vor der Abstimmung über die Resolution, der 99 Prozent der Nationalverbände zustimmten, nachdrücklich für die Annahme des Papiers geworben: «Es gab in diesem Jahr viele verabscheuungswürdige Vorkommnisse, die einen langen Schatten auf den Fussball geworfen haben. Für solche intoleranten Einstellungen gibt es keinen Platz.»
FIFA mit grossem Gewinn
Zudem gab die FIFA bekannt, dass sie das Jahr 2012 mit einem Gewinn von rund 85 Millionen Franken abgeschlossen hat. Wichtigster Wirtschaftsfaktor des Weltverbandes war die Weltmeisterschaft: 81 Prozent der Jahreseinnahmen 2012 hängen mit dem WM-Turnier 2014 in Brasilien zusammen.
Entscheidungen vertagt
Bereits vor Beginn des Kongresses auf Mauritius hatte die FIFA beschlossen, zwei mit Spannung erwartete Traktanden zu verschieben: Die Entscheidungen über ein Alterslimit für FIFA-Mitglieder und eine Amtszeitbegrenzung für den Präsidenten wurden um ein Jahr auf 2014 vertagt.