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Die dritte DebatteIn der dritten und letzten Debatte, die an der Arizona State University in Tempe stattfand war die Wirtschaft das Hauptthema. Der Moderator war Bob Schieffer.
Die Kandidaten standen an Podiums wie bei der ersten Deabte. Jeder Kandidat hatte 2 Minuten zum antorten, dann 90 Sekunden für eine Gegenantwort.
Die Debatte wurde mit Spannung erwartet, weil im Moment eine Pattsituation besteht und der letzte gemeinsame Auftritt der Kandidaten entscheiden könnte.
ThemenEs ging um Innenpolitik:
ÄusserlichkeitenIn der letzten Debatte wirkte für uns Kerry ruhig und selbstsicher, zeitweise etwas müde. Äusserlich überzeugte er uns weniger. Obschon er bei den Fragen zur Gesundheitspolitik konkrete Vorschläge machte, sprach er oft zu ausschweifend.
Bush wirkte effektiver, angespannt aber konzentriert. Er war offensiver. Bush bemühte sich, seinen Charme zu spielen. Für uns war jedoch das Bemühen zu offensichtlich.
Bush und Kerry kontrollierten sich stark (auch während der Phasen, wenn der Gegner redete). Beide verstanden es, Ihre Trümpfe zu spielen (Wiederholungstaktik).
Beide Kandidaten waren ähnlich gekleidet, trugen diesmal eine rote Kravatte. Bush war temparentvoller als Kerry, klopfte auch mal aufs Pult.
Umfragen
Nachtrag vom 14. Oktober : Eine CNN/USA Today Blitzumfrage fand, dass 52 Prozent Kerry besser fanden im Gegensatz zu 39 Prozent, die Bush besser fanden. Die Umfrage hat einen Fehler von plus minus 5 Prozent. Dies ist ein ähnliches Resultat wie nach der ersten Debatte in Florida, wo Kerry mit 53 Prozent zu 37 Prozent besser abschnitt. Diese Umfrage erreichte nur Leute, die die Debatte gesehen haben.
Der Tagesanzeiger vom 14. Oktober titelt: "Kerry gewinnt letztes TV-Duell. " NZZ vom 14. Oktober: "Wie vor drei Wochen in Florida wirkte Bush dabei oft zögerlich und defensiv, während Kerry mit effektvoller Rhetorik punkten konnte."
Das Rennen bleibt spannend.
|Nachtrag vom 16. Oktober: Karrikaturen und neue Umfragewerte:|
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