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Die Schweiz muss an der WM in Kreischberg weiter auf die 2. Medaille warten. Weder Olympiasiegerin Patrizia Kummer noch der Silbermedaillengewinner Nevin Galmarini konnten im Lachtal an die Leistungen von vergangenem Februar in Sotschi anknüpfen.
Als letzte verbliebene Schweizerin scheiterte Julie Zogg im Viertelfinal. Die Rheintalerin blieb gegen die spätere Silbermedaillengewinnerin Julia Dujmovits aus Österreich chancenlos und beendete den Wettkampf auf dem 6. Schlussrang.
Frühes Out von Kummer- Gold an Tschechien
Bereits eine Runde zuvor hatte Olympiasiegerin Patrizia Kummer (9.) ihre Ambitionen begraben müssen. In der Reprise des WM-Finals von 2013 zog sie gegen die Russin Jekaterina Tudegeschewa auf dem vermeintlich schnelleren roten Kurs den Kürzeren. «Ich habe die Einfahrt auf die Fläche nicht richtig erwischt. Das nervt mich extrem», kommentierte Kummer ihr frühes Out. Ladina Jenny sowie Stefanie Müller waren am Morgen in der Qualifikation hängengeblieben.
Die Goldmedaille sicherte sich die Tschechin Ester Ledecka. Die zweifache Juniorenweltmeisterin profitierte im Finallauf von einem Sturz Dujmovits. Bronze holte sich im kleinen Final mit Marion Kreiner ebenfalls eine Österreicherin.
Flütsch scheitert im Achtelfinal
Im Wettkampf der Männer hatten sich die Hoffnungen auf eine Medaille bereits nach der ersten K.o.-Runde zerschlagen. Kaspar Flütsch (9.), der sich als einziger Schweizer für die Finaldurchgänge qualifizieren konnte, scheiterte im Achtelfinal hauchdünn am Italiener Mirko Felicetti. Der Italiener fing Flütsch kurz vor der Ziellinie noch ab und entschied das Duell mit nur 5 Hundertstelsekunden Vorsprung für sich.
Den WM-Titel bei den Männern ging an Italien. Routinier Roland Fischnaller setzte sich im Final gegen Andrey Sobolew aus Russland durch und holte nach zwei Bronze- und einer Silbermedaille (2011/2013) sein erstes WM-Gold. Dritter wurde der Slowene Rok Marguc.
Final ohne Galmarini
Für Nevin Galmarini war das erste von zwei WM-Rennen im Lachtal bereits nach der Qualifikation zu Ende. Der Silber-Gewinner von Sotschi touchierte in der ersten Runde eine Torflagge und kam vom Kurs ab. Sein erhöhtes Risiko im Zeit-Run gegen den russischen Doppelolympiasieger Vic Wild zahlte sich in der Folge nicht aus.
Das gleiche Schicksal wie Galmarini ereilte in der Qualifikation auch Silvan Flepp. Am Freitag erhalten die Alpin-Snowboarder im Parallel-Riesenslalom eine weitere Chance, ihr Können zu zeigen.