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Selektion (oder Auslese) bezeichnet (als Terminus der Evolutionstheorie), die je realisierten Möglichkeiten und bezüglich eines Zeitpunktes die rezenten Realisierungen. Menschen, Würmer, Elefanten usw, sind unter den denkbaren Lebewesen zur Zeit realisierte Lebewesen, während Drachen, Dynosaurier, Mammut usw. nicht vorkommen, also nicht "ausgelesen" oder "selgiert" wurden. Damit eine Selktion erfolgen kann, muss quasi davor eine Variation und quasi danach eine Restabilisierung gegeben sein.
Auslese (Selektion) als Metapher:
1. Jemand wählt zwischen Alternativen die beste aus, zb Zucht
2. Ein Beobachter sieht, dass eine Perturbation eine bestimmte Veränderung (und nicht eine andere) eines Systems auslöst (Maturana, Baum, S.111).
C. Darwin: Die evolutionären Veränderungen sehen so aus, als ob eine Auslese stattfände.
Instruktion als Gegenteil von Selektion
Anpassung verstanden als hergestellte Funktion für eine bestimmte Umgebung
dann ist die Umgebung instruierend, bestimmend
beispielsweise bei J. Lamarck
Anschauung:
M. Kawai's Kartofel-Makkaken lernten innerhalb von 10 Jahren das Waschen von Kartoffeln im Wasser und sie lernten dabei auch schwimmen. Wenn die Insel Koshima untergeht, können sie schwimmend überleben. Dieses Schwimmen lässt sich nicht evolutionsbiologische Erklären, es ist nicht die Folge einer natürlichen Auslese, sondern Resultat einer Bewertung der Makkaken, die lieber gewaschene Kartoffeln essen als ungewaschene.
Literratur:
Glasersfeld 1987:84