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Es wurden insgesamt drei Milliarden Euro am Anleihemarkt eingesammelt, wie das Finanzministerium am Dienstag in Athen mitteilte. Athen hatte anfänglich zwischen drei und vier Milliarden Euro angepeilt. Es gingen Gebote über 6,5 Milliarden Euro ein, teilte das Finanzministerium weiter mit. Der Zinssatz beträgt effektiv 4,625 Prozent - bei einem Coupon von 4,375 Prozent.
1,5 Milliarden Euro gehen in ein sogenanntes Roll-over, mit dem ältere Anleihen aus dem Jahr 2014 abgelöst werden sollen, berichteten griechische Medien unter Berufung auf gut informierte Kreise der Banken.
Dieser Probemarktgang sei ein "wesentlicher Schritt in die Richtung des Endes des unangenehmen Abenteuers der griechischen Finanzkrise", erklärte der griechische Regierungschef Alexis Tsipras im griechischen Fernsehen (ERT). Zuletzt hatte Griechenlands konservative Regierung im Jahr 2014 eine Drei-Milliarden-Euro Anleihe mit einem Zinssatz von 4,95 Prozent platzieren können.
Nach der Bildung der Regierung unter Tsipras im Januar 2015 kam es dann erneut zu Finanzierungsproblemen. Zuletzt hatte sich das Land nur über Hilfskredite finanzieren können.
(AWP/SDA/DPA)