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Es scheint, als wäre dreidimensionales Heimkino am Ende. Wie die Plattform "Cnet" berichtet, werden in diesem Jahr auch LG und Sony die Produktion von TVs mit 3D-Funktion einstellen. Samsung hatte diesen Schritt bereits 2016 vollzogen, und auch andere, kleinere Hersteller haben keine 3D-TVs mehr in der Pipeline, so der Bericht.
3D-fähige TVs kamen im Jahr 2010 auf, nachdem der 3D-Film "Avatar" grosse Erfolge an der Kinokasse erzielen konnte. Danach folgten rasch preiswerte, 3D-fähige Fernsehgeräte, und auch an 3D-Inhalten mangelte es nicht. Doch die Nutzung seitens der Konsumenten hielt sich in Grenzen, und Studien seitens der Hersteller zeigten, dass 3D-Unterstützung bei der Kaufentscheidung eine untergeordnete Rolle spielt, wie etwa LG berichtet. Aus diesem Grund werde man sich künftig auf Technologien wie HDR konzentrieren, so der Hersteller. Studien von Marktforschern stützen diesen Entscheid. So hat die NPD Group herausgefunden, dass 2016 nur noch 8 Prozent aller verkauften Fernseher 3D-fähig waren. 2015 waren es noch 16 Prozent, 2012 gar 23 Prozent. Ähnlich die Entwicklung bei Blu-ray-Playern, wo der 3D-Anteil 2012 bei 40 Prozent lag und bis 2016 auf 11 Prozent fiel.