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Im Rahmen des Workshops „Bilder was nun?“ mit Lea Leuenberger und Trine Skrastaad, habe ich eine Fotoreihe zusammengestellt, welche auf meiner einjährigen Reise in Südamerika entstanden ist.
Ich dokumentiere die bekannte Calle Séptima, in Bogota Kolumbien.
Ich war ungefähr eine Woche an dem Ort und habe mich eigentlich nur in dieser einen Strasse und der Umgebung aufgehalten.
Die Strasse faszinierte mich, weil sie so lebhaft und mir unwirklich erschien.
Jeder war in seinem Element; man konnte Meerschweinchen Rennen beiwohnen, zuschauen wie mit Kreide Portraits von Jesus auf den Teer gemalt werden, Schachturniere analysieren oder eine ausgestopfte Ratte als Souvenir kaufen.
Ich fühlte mich eher wie auf einem Filmset eines Film Noirs, als in einer gewöhnlichen Grossstadt. Die für mich surrealen Momente wollte ich festhalten. In der Nachbearbeitung, kam die zusätzliche Idee, die Gesichter heraus zu zoomen und erneut in das Bild zu setzten. Der Gedanke hierzu war, dass ich das „Beobachten und beobachtet werden“ in das Zentrum stellen wollte. Das Grundgefühl, dass ich nämlich in dieser Stadt hatte war Unsicherheit, weil ich von einigen kuriosen Überfällen gehört habe, die mich glauben liessen, dass diese Stadt voller beobachtenden Augen ist.