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Die Bedeutung der
Mineralstoffe
Im Körper gibt es keinen Vorgang, keine Veränderung und Leistung ohne dass auch Mineralstoffe gebraucht werden.
Grundsätzlich ist der Körper in der Lage, den benötigten Mineralstoffbedarf aus der Nahrung zu decken. Durch unausgewogene Ernährung, genetischer Veranlagung, Vergiftungen aus div. Nahrungsmitteln und Kosmetika oder auch Muskelarbeit, Schwangerschaft, Wechseljahre u.a. können aber Mängel an einzelnen Mineralstoffen entstehen. In dieser Situation ist der Körper gezwungen viele wichtige Stoffwechselvorgänge auf Sparflamme zu stellen. Bei erheblichen Mängeln sind einzelne Funktionen überhaupt nicht mehr möglich. Um aber an die dringend benötigten Mineralstoffe zu kommen, fängt der Organismus an, die eingelagerten Speicher abzubauen. Zur Calciumbeschaffung werden beispielsweise die Reserven in den Knochen und Gefässwänden angezapft, Kalium wird aus dem Bindegewebe entnommen und für Eisen werden die Depots in der Leber, Milz und Knochenmark abgebaut. Diese Plünderungen führen im Laufe der Zeit unweigerlich zu Krankheiten in den betroffenen Körperteilen.
Grobstoffliche Zufuhr der fehlenden Mineralien mit Präparaten führt aber leider nicht zu einem Ausgleich des Mangels, weil diese kaum in die einzelnen Körperzellen gelangen können und ungenutzt wieder ausgeschieden werden.
Klinische Beobachtungen haben gezeigt, dass es sinnvoller ist, die angegriffenen Speicher mit biochemischen Funktionsmitteln (Schüssler-Salzen) aufzufüllen.

Was sind Schüssler-Salze?
Der Arzt Wilhelm Schüssler (1821-1898) wählte den Begriff „Biochemie“ für seine Heilmethode, die auf der Annahme gründet, dass Erkrankungen auf den Mangel bestimmter Mineralstoffe
in den Körperzellen zurückzuführen sind und durch systematische Zufuhr dieser Stoffe zu heilen sind. Die verwendeten Mineralstoffe, die Salze, bezeichnete er als „Funktionsmittel“. Davon gibt es 12 Basismittel und
16 Ergänzungsmittel.
Schüssler-Salze sind homöopathische Heilmittel. Bei der Herstellung werden diese Mittel potenziert und verschüttelt. Durch die Potenzierung einer Substanz verändert sich ihre biologische Verfügbarkeit im Zielorgan. Es entfaltet sich eine feinere Wirkung, als bei nichtpotenzierten Stoffen. Daher können diese vom Organismus besser aufgenommen bzw. erkannt
werden.
Die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten und die Wirksamkeit der Schüssler-Salze
bei akuten wie auch chronischen Krankheiten haben sie in den letzten Jahren zu einer der beliebtesten alternativen Heilmethoden überhaupt gemacht.
Nebst der Tatsache, dass es sich um eine kostengünstige Therapie handelt, haben Schüssler-Salze den weiteren Vorteil, dass keine Neben- oder Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten auftreten und auch keine
Erstverschlimmerungen zu erwarten sind.
Schüssler-Salze können sowohl bei akuten wie auch bei chronischen Krankheiten
eingesetzt werden.

Antlitzdiagnose
Der Weg der
Mittelfindung ist anders als bei der klassischen Homöopathie, denn Schüssler
fand einen anderen Zugang zum kranken Menschen. Er erkannte, dass das
Defizit oder Überschuss an Betriebsstoffen sich nicht
bloss im Körper, sondern auch im Gesicht ausdrückt.
Dabei spielen Farben im Gesicht, Glanz, Hautbeschaffenheit, Falten, Symetrien
etc. eine entscheidende Rolle um Hinweise zum hilfreichen Funktionsmittel zu
erhalten.
Die Mängel lassen sich auch dann erkennen, wenn eine Person noch an keinen klinischen Symptomen leidet. Möglicherweise sind aber bereits Frühzeichen da wie z. B. Cellulitis, Falten, übernächtigtes Aussehen, Tränensäcke etc., die die betroffene Person meist noch nicht als Krankheitszeichen wertet.
Somit eignet sich eine Behandlung mit biochemischen Funktionsmitteln als hervorragende Anti-aging Therapie wie auch bei bereits bestehenden Krankheitssymptomen.
Selbstverständlich
ist die aussagekräftige Analyse nur möglich, wenn der Patient hierzu nicht geschminkt und/oder
Pflegecrème aufgetragen hat.
"Zeig mir dein
Antlitz, und ich sage Dir was dir fehlt"