Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03466.jsonl.gz/1813

Wissenschaftliche soziale Netzwerke sind Werkzeuge, die es ermöglichen, ein Netzwerk von Kontakten aufzubauen, in welchem Informationen und Ressourcen ausgetauscht werden können. Anders als Facebook oder Twitter, wurden die hier vorgestellten Sozialen Netzwerke speziell für den Einsatz von Forschern entwickelt.
Wissenschaftliche soziale Netzwerke können der Kontaktpflege innerhalb des eigenen beruflichen Umfelds dienen und für die Verbreitung der eigenen Publikationen und Forschungsergebnisse genutzt werden.
Hinweis:
Wegen des grossen Erfolgs von sozialen Netzwerken, wurden viele Versuche unternommen das Modell für den wissenschaftlichen Gebrauch umzusetzen. Wir beschränken uns hier auf die Websites, welche die grösste Anzahl von Nutzern verzeichnen.
ResearchGate
ReseachGate ist wahrscheinlich das wissenschaftliche soziales Netzwerk, mit den fortschrittlichsten Funktionen. Es hat 1,4 Millionen Mitglieder, welche zum grössten Teil aus dem wissenschaftlichen Umfeld stammen. Unter den angebotenen Funktionen findet sich unter anderem die Bewertung der Auswirkungen (Impact-Factor) von Publikationen und Forschern.
Academia.edu
Neben ResearchGate ist Academia.edu das am häufigsten genutzte wissenschaftliche soziale Netzwerk unter den Forschern. Im Vergleich zu ResearchGate sind hier viel mehr Nutzer aus den Geistes- und Sozialwissenschaften aktiv.
Als meistgenutztes berufliches soziales Netzwerk zählt LinkedIn über 135 Millionen Mitglieder (November 2011), und neigt dazu, die Verwendung des traditionellen Curriculums in der Wirtschaft zu ersetzen. Obwohl es nicht speziell für das akademische Umfeld konzipiert wurde, wird das Netzwerk von vielen Forschern für das professionelle Networking genutzt.
Publicationslist
Publicationslist.org ist ein nützlicher Dienst für alle, die ihre Publikationsliste online verfügbar machen wollen, ohne Teil eines sozialen Netzwerks sein zu müssen.