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Das Referendum gegen die Änderung vom 12. Dezember 2014 des Bundesgesetzes über die medizinisch unterstützte Fortpflanzung (Fortpflanzungsmedizingesetz, FMedG) ist formell zustande gekommen. Von den 58‘ 634 Unterschriften, die bei der Bundeskanzlei eingereicht wurden, sind 58‘ 112 gültig.
Damit wird das neue Fortpflanzungsmedizingesetz voraussichtlich im Verlauf des Jahres 2016 dem Volk zur Abstimmung vorgelegt. Mit dem Zustandekommen des Referendums haben wir die Möglichkeit geschaffen, das viel zu weit gehende neue Fortpflanzungsmedizingesetz an das Parlament zur Überarbeitung zurückzuweisen. Wir wollen erreichen, dass die Präimplantationsdiagnostik (PID) nur in klar definierten und möglichst engen Grenzen angewendet werden darf.