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Händler sprachen von einer Gegenbewegung am Ölmarkt, nachdem die Preise im Verlauf der Woche deutlich gestiegen waren. Ein überraschender Rückgang der Ölreserven und eine weiter gesunkene Fördermenge in den USA hatten für Auftrieb gesorgt. Ausserdem rechnet die Internationale Energieagentur (IEA) mit einem schnelleren Abbau des Überangebots als zuletzt angenommen.
Laut Eugen Weinberg, Rohstoffexperte bei der Commerzbank, gibt es aber auch Spielraum für erneuten Druck auf die Preise, da jüngste Produktionsausfälle aufgrund eines verheerenden Waldbrandes in Kanada und wegen Unruhen und Finanzproblemen in den Förderländern Nigeria, Libyen und Venezuela nicht von Dauer sein dürften. "Daher rechnen wir in den kommenden Wochen nochmals mit einem Preisrückgang", so Weinberg.
Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) ist kräftig gestiegen. Das Opec-Sekretariat meldete am Freitag, dass der Korbpreis am Donnerstag 43,31 US-Dollar je Barrel (159 Liter) betragen habe. Das waren 1,91 Dollar mehr als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der 13 wichtigsten Sorten des Kartells./tos/bgf/he
(AWP)