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Clack
Weg mit den plakativen XL-Brüsten
Nach dem Skandal um mangelhafte Silikon-Implantate regt sich Widerstand gegen aggressive Werbe-Methoden für schönheitschirurgische Eingriffe.
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Ratenzahlung möglich: Werbung für Brustvergrösserung in den USA.
Trivialisierung der Risiken und Nebenwirkungen: Werbung für Brustvergrösserung in den USA.
Dieser Tage lancierte in England die Organisation UK Feminista eine Petition, die ein Werbeverbot für schönheitschirurgische Angebote verlangt. Werbung für Plastische Chirurgie ist in vielen Ländern umstritten oder gar schon reglemtiert – der Vorstoss der britischen Feministinnen geht allerdings weiter als alle bisherigen Versuche, diese Art Reklame einzudämmen. UK Feminista führt zwei Hauptargumente ins Feld:
- Werbung für Schönheitschirurgie gefährde das Gemeinwohl, weil sie die Gefahren und Risiken solcher Eingriffe trivialisiere.
- Werbung für Schönheitschirurgie untergrabe systematisch das Selbstvertrauen der Frauen, da falsche Schönheitsindeale vermittelt würden.
Die Petition wird in England unterstützt von namhaften Plastischen Chirurgen, die in der Wiederherstellungschirurgie arbeiten, nicht in der Schönheitsindustrie.
Der Widerstand gegen die Werbung für grössere Brüste, faltenfreie Gesichter oder begradigte Nasen ist eine Reaktion auf den PIP-Implantate-Skandal. In Grossbritannien ist die Zahl der Frauen mit umstrittenen Brustimplantaten der französischen Firma PIP wahrscheinlich wesentlich höher als bisher angenommen: Die Regierung geht mittlerweile von 47’000 aus.
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