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Behindertengleichstellungsgesetz (BehiG) in Kraft
Im Januar 2004 ist das Behindertengleichstellungsgesetz (BehiG) in Kraft getreten. Ziel des Gesetzes war und ist die bessere Integration und die Inklusion von Menschen mit Behinderung. Das Prinzip der Sozialen Integration liegt auch der Behindertenrechtskonvention (BRK) zugrunde, die am 15. April 2014 von der Schweiz unterzeichnet wurde und seit 15. Mai 2014 in Kraft ist.
Was bedeutet das aber nun für unseren Alltag? Was ist anders an Inklusion als an Integration?
Integration unterscheidet sich von der Inklusion, indem sich eine «spezielle» Gruppe innerhalb der Gemeinschaft bewegt, sich aber von dieser abgrenzt oder abgegrenzt wird. Beispiel: Elektrorollstuhlfahreende leben in einem Dorf, jedoch in einer speziellen Wohnsiedlung.
Inklusion besteht dann, wenn jeder Mensch von der Gesellschaft akzeptiert wird so wie er ist und die Möglichkeit hat, in vollem Umfang an ihr teilzuhaben oder teilzunehmen. Er oder sie wird nirgends ausgeschlossen.
«Normal sein» bedeutet dann das Vorhandensein von Unterschieden. Die einzelne Person ist nicht mehr gezwungen, nicht erreichbare Normen zu erfüllen. Vielmehr ist es die Gesellschaft, die Strukturen schafft, in denen sich Personen mit Besonderheiten einbringen und auf die ihnen eigene Art wertvolle Leistungen erbringen können. Ein Beispiel für Barrierefreiheit ist, jedes Gebäude rollstuhlgerecht zu gestalten. Aber auch Barrieren im übertragenen Sinn sollen abgebaut werden, beispielsweise indem ein sehbehinderter Mensch als Telefonist oder eine Rollstuhlfahrerin als Schauspielerin arbeitet.
Die BRK in der Schweiz
15. April 2014: wird in New York die UNO-Behindertenrechtskonvention (UNO-BRK) durch die Schweiz ratifiziert.
15. Mai 2014: tritt die BRK für die Schweiz in Kraft.
Weitere Informationen:
www.egalite-handicap.ch/ja-zur-brkin- der-schweiz.html