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Auf der Grundlage dieser Studien wird ein Sanierungsprojekt ausgearbeitet werden.
Ehemalige Deponie
Mit Arsen angereicherte Abfälle aus Glas, Dolomit und feuerfesten Ziegeln, die von Electroverre Romont SA produziert worden waren, wurden auf einer Deponie in der Nähe der Fabrik abgelagert. Diese Deponie ist im Kataster der belasteten Standorte eingetragen. Die neun geplanten Bohrungen sollen die entsprechenden Daten vervollständigen, um die Kosten der Dekontaminierung abschätzen zu können.
Kanal
Die Sedimente des Kanals sind mit Arsen belastet. Das Wasser des Kanals, der an der Deponie vorbeiführt, war für die Kühlung des Ofens genutzt worden, ohne mit den Schadstoffen in Berührung zu kommen. Seit der Einstellung der Produktion in der Glasfabrik führt der Kanal nicht mehr dauerhaft Wasser. Er sammelt noch immer das Reinabwasser eines Kantonsstrassenabschnitts sowie das Regenwasser der Plätze und Gebäude der alten Fabrik. Das Arsen in den Sedimenten des Kanals stellt eine Bedrohung für die Glane dar, vor allem bei Hochwasser. Ziel der Sondierungen ist es, das Volumen der zu entfernenden Sedimente abzuschätzen und die Entsorgungswege und ‑kosten zu bestimmen.
Entwässerungsplanung
Die Arbeiten zur Dekontaminierung der Kanalsedimente müssen rasch durchgeführt werden, um die Gefahr der Schädigung der Glane dauerhaft unter Kontrolle zu bringen. Das Amt für Umwelt wird den endgültigen Entscheid für die Sanierungsvariante Anfang 2023 treffen. Anschliessend wird das Sanierungsprojekt ausgearbeitet werden, damit die eigentlichen Arbeiten bei der Deponie 2024 beginnen können.