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Die Verhandlungen zwischen dem deutschen Autohersteller, den Behörden und Anwälten hielten an. Eine Verschiebung des Termins könnte zu einer Lösung führen. Es seien zwar Fortschritte gemacht worden, jedoch sei noch keine Einigung gefunden worden.
Nach monatelangen Verhandlungen hatte Volkswagen Mitte November in den USA eine weitere wichtige Hürde zur Überwindung der Abgasaffäre genommen. Der Konzern erzielte laut Insidern eine Einigung über die Reparatur und den Rückkauf von rund 80'000 Diesel-Fahrzeugen mit 3,0-Liter-Motoren der Tochter Audi.
Der Kompromiss mit den US-Behörden beinhalte das Angebot zum Rückkauf von etwa 20'000 älteren Fahrzeugen und die Nachbesserung von rund 60'000 Wagen. Über einen Schadenersatz für Fahrzeugbesitzer wegen überhöhter Emissionen werde noch mit den Anwälten verhandelt. VW hatte bereits vor Monaten in den USA eine Einigung für rund 475'000 Dieselautos mit 2,0-Liter-Motor mit einer illegalen Abschalteinrichtung erzielt.
MILLIARDEN-VERGLEICH
Das Gericht hatte Ende Oktober bereits grünes Licht für den milliardenschweren Vergleich mit Autobesitzern und US-Behörden gegeben. Das Paket umfasst bis zu zehn Milliarden Dollar für den Rückkauf von bis zu 475'000 Fahrzeugen mit 2,0-Liter-Dieselmotoren von VW. Zudem muss der Konzern 4,7 Milliarden Dollar in Umweltfonds einzahlen.
Insgesamt kostet der Vergleich den Konzern einschliesslich Händler-Entschädigungen bis zu 16,5 Milliarden Dollar. Weitere Kosten kommen für die von Audi entwickelten Sechszylinder-Motoren mit drei Litern Hubraum hinzu.
(AWP)