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Anhaltendes, breitenwirksames und nachhaltiges Wirtschaftswachstum ist eine Voraussetzung für globalen Wohlstand. Ziel 8 hat den Zweck, Chancen auf produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle zu schaffen und gleichzeitig Zwangsarbeit, Menschenhandel und Kinderarbeit zu beseitigen.
[Wichtigstes der insgesamt zwölf Ziele für mehr Wachstum: Bis 2030 soll eine vollständige Beschäftigung mit anständiger Arbeit und fairer Bezahlung für Frauen und Männer sichergestellt sein, inklusive für Jugendliche und Menschen mit Behinderungen.]
- In den am wenigsten entwickelten Ländern (LDC) sank das jährliche Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) pro Kopf von 4,7 Prozent im Zeitraum 2005-2009 auf 2,6 Prozent 2010-2014, weniger als die Hälfte des Ziels von 7 Prozent pro Jahr.
- Von 2005 bis 2015 erhöhte sich die Arbeitsproduktivität in den Entwicklungsregionen, doch war der Wert für die entwickelten Regionen noch immer mehr als doppelt so hoch wie in jeder Entwicklungsregion und rund 20-mal höher als in Afrika südlich der Sahara und in Südasien.
- 2015 lag die Arbeitslosenquote bei 6,7 Prozent für Frauen und 5,8 Prozent für Männer. Besonders frappierend waren die Unterschiede in Westasien und Nordafrika, wo die Arbeitslosenquote der Frauen doppelt so hoch war wie die der Männer. [Weltweit waren im Jahr 2007 rund 170 Millionen Menschen arbeitslos; 2012 waren es 202 Millionen – darunter 75 Millionen junge Menschen. Fast 2,2 Milliarden Menschen müssen mit knapp zwei Euro am Tag auskommen. 470 Millionen Jobs müssen bis 2030 geschaffen werden.[1]]
- Der Anteil der Erwachsenen mit einem Bankkonto stieg in vier Jahren um 20 Prozent, aber rund 2 Milliarden Menschen haben diesen wichtigen Service nicht.