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Im ZÜRIRING-Motodrom haben Sie die einmalige Möglichkeit, teils über 100 Jahre alte Emailschilder zu besichtigen, welche in Zusammenhang mit der Grand-Prix-Europameisterschaft und der Formel 1 standen oder stehen. ZÜRIRING bietet zudem demnächst einige, teils auch seltene Schilder zum Verkauf an.
Die obere Aufnahme zeigt den Grossen Preis der Schweiz 1935 in Bremgarten. An der Box (von links): Alice Hoffmann, Rudolf Caracciola, Manfred von Brauchitsch, Rennleiter Alfred Neubauer. Im Hintergrund eine Werbetafel aus Email von der Emaillerie de Corgémont S.A. Das Emailschild, auch Emailleschild, ist ein Blechschild mit einem Schutzüberzug aus Emaille, welches eine Masse anorganischer Zusammensetzung, meist aus Silikaten und Oxide bestehend, bezeichnet, durch Schmelzen in meist glasig erstarrter Form hergestellt wird. Diese Masse wird in der Regel in einer oder mehreren Schichten auf ein Trägermaterial aufgebracht und bei hohen Temperaturen und kurzer Brenndauer geschmolzen, wobei meist ein Überzug des Trägermaterials in Metall oder Glas angestrebt wird.
Die Blütezeit der Emailleschilder für Reklamezwecke war von 1890 bis 1960. Fasziniert von der Möglichkeit, ein witterungsbeständiges Dauerplakat für die Aussenwerbung zu schaffen, wurden ab 1890 die ersten Reklameplakate im «Zuckerguss-Verfahren» hergestellt. An Gartenzäunen, Ladengeschäften, Renn- und Pferdebahnen, Kutschen etc., alles was niet- und nagelfest war wurde mit Emailleschildernversehen. Grosse Konsumgüter-Produzenten erkannten schnell die Wirksamkeit des neuen Werbeträger, und so nutzte etwa auch der Schweizer Suppen- und Boullion-Unternehmer Julius Maggi, einer der Emailleschild-Pioniere, solche Schilder aus Stahl in zigtausendfacher Auflage dazu, seine Produkte auf dem gesamten europäischen Markt zu etablieren. Die Emaille- und Blechschilderindustrie hatte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine erhebliche Bedeutung in der europäischen Wirtschaft. Um Mitte der 1930er-Jahre war der Höhepunkt der Emaille-Plakatwerbung überschritten. Wirtschaftskrise und der 1939 ausbrechende Weltkrieg setzten der Markenartikelwerbung zwar kein Ende, schränkten sie jedoch erheblich ein, und das galt im Besonderen für das Emailleplakat. Es war unter den Werbemitteln eines der kosten- und materialintensivsten. Während der Kriegsjahre kam in den europäischen Ländern die Plakatherstellung aus Eisen und Emaille fast völlig zum Erliegen, die Rohstoffe verbrauchte die Rüstungsindustrie. Nach Kriegsende begann in Westeuropa eine Wiederbelebung der Wirtschaft und damit der Werbung. Niederländische, belgische, französische, Schweizer und deutsche Emaillierfirmen wandten sich erneut dem Emailreklameschild zu und produzierten hohe Stückzahlen. Gegend Ende der Glanzzeit wurde die massenhaft auftretende Reklame dann allerdings oft als Blechpest bezeichnet, heute sind gut erhaltene und seltene Emailleschilder gesuchte Raritäten und erzielen an Auktionen und Online-Marktplätzen stetig steigende Preise. Unsere Sammlung von originalen Emailschildern stellen wir demnächst in den Shop zum Verkauf.
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Le Mans
Nürburgring Nordschleife
Spa-Francorchamps (GP)
Ferrari 250 GTO (1962
Ferrari 312T (1975)
Ferrari F2004 (2004)
Bestzeiten unserer Rennfahrer:
Sammelzeit:
14:57,877
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Name:
Nikolaj
Päde
Julien
Dem Rekordsieger winkt ein Gutschein für eine Übernachtung inkl. Abendessen im Hotel Meilenstein, Langenthal
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einmalig CHF 120.-