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Die Network Security Group der ETH Z\u00fcrich hat damit begonnen eine neue Internet-Architektur zu entwickeln - SCION. SCION steht f\u00fcr Scalability, Control and Isolation on the Next-Generation Networks. Die Kernidee der Architektur ist die Unterteilung des Internets in Gruppen, die unter einer jeweils eigenen und unabh\u00e4ngigen Aufsicht stehen. Diese entscheiden dann eigenst\u00e4ndig \u00fcber die anerkannten Wege der Datenpakete, Adressen und eingesetzten Verschl\u00fcsselungstechniken. Gezielte Attacken auf industrielle Anlagen haben in den letzten Jahren stark zugenommen. Der Grund daf\u00fcr ist, dass immer mehr Anlagen an das Internet angeschlossen werden. SCION bietet L\u00f6sungen von Beginn weg an, um die Internet-Sicherheit f\u00fcr die Industrie zu verbessern. Die Industrie profitiert dadurch von einem sicheren und effizienten Internet-Routing, was die Stabilit\u00e4t erh\u00f6ht und k\u00fcrzere Reaktionszeiten bedeutet.
Referent<\/h3>
Nach der Lehre zum Automatiker schloss Jan Luginb\u00fchl 2015 das Bachelor-Studium Elektrotechnik an der BFH erfolgreich ab. Anschliessend begann er mit seiner Arbeit als Assistent im Institut f\u00fcr intelligente industrielle Systeme im Bereich Kommunikationssysteme. 2017 absolvierte er die Weiterbildung CAS IT Security Management.\t
Anmeldung<\/h3>
Bitte melden Sie sich f\u00fcr den Vortrag an. Teilnehmende, die sich bis Donnerstag 12:00 Uhr anmelden bekommen ein Sandwich und ein Getr\u00e4nk offeriert.
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Es ist das gr\u00f6sste Elektrofahrzeug der Welt: 45 Tonnen Leergewicht, 65 Tonnen Zuladung - und ein Akkupaket mit 700 kWh Speicherkapazit\u00e4t. Aufgrund der besonderen Betriebsbedingungen des eDumpers und der Kundenanforderungen muss die zum Einsatz kommende Batterietechnologie sicher und zuverl\u00e4ssig sein sowie eine m\u00f6glichst hohe Energiedichte aufweisen. Zus\u00e4tzlich sollte sie eine m\u00f6glichst lange Lebensdauer bieten, um deren Wirtschaftlichkeit zu steigern. Ziel dieser ersten Untersuchungen war es, die beste Zellentechnologie aus Sicht der kurz- und langfristigen Performance zu identifizieren. Hierf\u00fcr wurde eine Reihe experimenteller Untersuchungen mit zwei unterschiedlichen Zellentypen durchgef\u00fchrt. Im Fokus stand das elektrische Verhalten der Zellen bei verschiedenen Temperaturen. F\u00fcr die Charakterisierung wurde ein praxisrelevantes elektrisches Lastprofil entwickelt, welches Fahrtbedingungen in der Praxis simulierte. Die Auswirkungen dieses Lastprofils auf die Lebensdauer der Zellen wurden anhand eines langfristigen Experiments untersucht. Unter dem Gesichtspunkt der Lebensdauermaximierung sind Batteriebetriebstemperaturen von ca. 20 \u00b0C - 25 \u00b0C essentiell. Aus diesem Grund wurde im eDumper ein Thermomanagementsystem f\u00fcr die Batterie eingebaut, das dazu hilft, die Selbsterw\u00e4rmung der Zellen w\u00e4hrend den Fahrten unter Kontrolle zu halten. Zur Auslegung des thermischen Managementsystems wurden einem Batteriepack der Konfiguration 24s2p thermische und auch elektrische Messungen unter kontrollierten Bedingungen unterzogen. F\u00fcr die Auswertung wurde ein sogenannter EnergiePLUS-Faktor eingef\u00fchrt, welcher den Autarkie-Grad des Fahrzeugs wiedergab. Der Einfluss zweier Luft-K\u00fchlsystemen auf diesen EnergiePLUS-Faktor wurde ebenfalls untersucht. Die Ergebnisse halfen dabei, den Temperaturgradient entlang der K\u00fchlungsstrecke zu quantifizieren, um das Thermomanagement-System in anderen Arbeitspaketen auszulegen.
Referent
<\/b>Dr. Alejandro Santis schloss sein Chemieingenieurstudium an der TUGraz im Jahr 2009 mit Auszeichnung ab. Damals handelte seine Masterarbeit von neuartigen D\u00fcnnschichtssolarzellen. In die Schweiz kam Dr. Santis dank eines Praktikums bei der Firma Alstom, welches das Thema Modellierung von Speicherung von Wasserstoff in Form von Ammoniak behandelte. Anschliessend ging er zur ETH Z\u00fcrich, wo er am Institut f\u00fcr Energietechnik zum Thema Katalyse von Kohlewasserstoffen f\u00fcr Hochtemperaturbrennstoffzellen promovierte. Dr. Santis ist seit mehr als 4 Jahren an der Berner Fachhochschule bei Prof. Vezzini am BFH-Zentrum Energiespeicherung t\u00e4tig und befasst sich insbesondere mit Lithium-Ionen-Batterien f\u00fcr die Elektromobilit\u00e4t.