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Beide Teams mussten im Halbfinale über die volle Distanz gehen, die Entscheidung um den Finaleinzug fiel erst im letzten Spiel der jeweiligen Begegnung. Beide Teams waren denn auch gezeichnet von einer harten Turnierwoche, wussten aber, dass nur eine weitere gute Leistung ihnen die Goldmedaille bringen würde.
Viktor Axelsen, die Nummer zwei der Welt und Gewinner der beiden Thailand Opens, eröffnete das Finalspiel für Dänemark. Ihm gegenüber: Christo Popov, der sich Ende des letzten Jahres auf finnischem Boden zum Junioren-Europameister kürte.
Trotz einiger schöner Ballwechsel kontrollierte Viktor Axelsen das Spiel. Popov gelang eine Reihe von Punkten im zweiten Satz, aber Axelsen gewann das Match mit 21-16 21-12.
Mia Blichfeldt spielte gegen Qi Xuefei um den zweiten Punkt für Dänemark. Bisher immer siegreich gegen die Französin, wurde es gegen Ende des 2. Satzes nochmals spannend: Qi ging mit 19-18 in Führung, aber Blichfeldt behielt die Nerven und entschied das Spiel mit 21-18 21-19 für sich.
Bereits vor 5 Jahren an der Team-EM der Herren holten Kim Astrup/Anders Rasmussen den entscheidenden Sieg gegen Julien Maio/ Ronan Labar. Das Déjà-vu liessen sich die amtierenden Europameister im Herrendoppel nicht nehmen und fertigten ihre Gegner effizient mit 21-12 21-14 ab, und sicherten somit Dänemark den 4. Titel in Folge.
Insgesamt ist es der bereits 18. Europameistertitel für das dänische Team. Frankreich holt mit Silber zum ersten Mal überhaupt Edelmetall an einer Team-EM. Russland und Deutschland komplettieren das Podest.