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Michael Albasini sorgte für den 1. Schweizer Etappensieg an der Tour de Romandie seit 10 Jahren. 2004 hatten Alexandre Moos und Fabian Jeker je ein Teilstück gewinnen können.
«Es war mein Ziel, in dieser Woche eine Etappe gewinnen zu können. Nun habe ich das bereits geschafft», freute sich Albasini. Natürlich werde er sich deswegen nun nicht zurücklehnen, fügte der Thurgauer lachend an.
Dank den Bonifikationssekunden für den Tagessieg verbesserte sich Albasini in der Gesamtwertung vom 28. auf den 2. Platz, nur noch fünf Sekunden hinter Prolog-Sieger Kwiatkowski.
Schweizer Flucht ohne Erfolg
Zu den Animatoren des Tages gehörten Reto Hollenstein und Silvan Dillier. Die beiden Schweizer rissen zusammen mit dem Belgier Boris Vallée bereits nach 4 km aus und wurden 27 km vor dem Ziel im Aufstieg nach Lens wieder eingeholt. Der Maximalvorsprung dieses Trios betrug knapp 3 Minuten, wodurch Hollenstein während dem grössten Teil der Etappe virtueller Leader war.
Bei der Abfahrt nach Sion rund 20 km vor dem Ziel schuf sich Vicenzo Nibali eine Reserve von rund 20 Sekunden. Dem Italiener, der zum Favoritenkreis auf den Tour-Sieg zählt, reichte der Vorsprung jedoch nicht zum Solo-Etappensieg. Er wurde knapp 2 km vor dem Ziel wieder eingeholt.
Verkürzte Etappe
Wegen Schneefalls auf dem Simplonpass musste die ursprünglich geplante Route verkürzt werden. Statt in Ascona wurde die Etappe in Brig gestartet, was die Streckenlänge von 203 auf 89 km reduzierte. Die 2. Etappe am Donnerstag führt von Sion nach Montreux. Auf den 166,5 km sind 2 Bergpreise der 3. Kategorie zu überwinden.