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Leo Schumacher nach schwerer Krankheit gestorben
Die Eishockey-Schweiz trauert um Leo Schumacher. Der langjährige Profitrainer ist am Sonntag im Alter von 68 Jahren an den Folgen einer schweren Krankheit gestorben. Auch das Bündner Hockey prägte er.
Schumacher war in der ganzen Hockey-Schweiz bekannt. Nachdem er bereits als 22-Jähriger seine Spielerkarriere aus gesundheitlichen Gründen beenden musste, startete der Innerschweizer 1982 beim EV Zug im Nachwuchs und als Assistent im Staff der 1. Mannschaft seine Trainerkarriere. Den EHC Chur führte Schumacher in die Nationalliga A., den Grasshopper Club Zürich in die Nationalliga B. Den EHC Arosa trainierte er während drei Jahren in der 1. Liga. Später wechselte er nach Bülach und Bern. Nach der Jahrtausendwende kehrte er nach Zug zurück, wo er Spieler wie Raphael Diaz, Fabian Schnyder oder Luca Sbisa auf dem Weg zu ihrer Profikarriere begleitete.
Legendenstatus in Graubünden
Sowohl der EHC Chur als auch der EHC Arosa gedenken ihrem ehemaligen Trainer. Gar Legendenstatus geniesse Leo Schumacher beim EHC Chur: «Schumacher übernahm im Jahre 1989 den EHC Chur und führte ihn in der Saison 1990/91 in die NLA. Obwohl er nur gut 3 Jahre beim Stadtclub agierte, hinterliess er einen bleibenden Eindruck und gilt mittlerweile als Churer Trainerlegende», so der EHC Chur in den Sozialen Medien.
Der EHC Arosa beschreibt Leo Schumacher so: «Mit klaren Vorstellungen, immer neuen Trainingsmethoden und in erster Linie einem riesigen Herzen für den Eishockeysport und den Menschen, die den Sport ausüben, bildete er hunderte Schweizer Spieler während seiner Trainerzeit nicht nur aus, sondern begleitete diese auch teils in väterlicher Manier neben dem Eis und durchs Leben.»
Nach einem zweijährigen Abstecher in die Organisation der ZSC Lions, in der er 2018 an der Seite von Hans Kossmann Schweizer Meister wurde, nahm Leo Schumacher auf die letzte Saison hin das Traineramt beim in der dritthöchsten Schweizer Liga spielenden EHC Seewen an. Diesen Posten musste er im vergangenen Frühjahr aufgrund der gesundheitlichen Probleme jedoch wieder abgeben.
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