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Niemand weiss und kann alles, jeder kann ab und zu Hilfe gut brauchen. Es lohnt sich deswegen, in Erfahrung zu bringen, wo du schnell und unkompliziert Hilfe bekommst. Dazu musst du deine Situation genau darlegen und gezielt Fragen stellen können.
Bei den Berufsberatungsstellen und in den Informationszentren bekommst du sowohl Antworten als auch Hilfestellung, mit denen du deine Chance steigerst, einen Job zu finden. Aber die Leute da müssen wissen, was du von ihnen erwartest.
Unter anderem kannst du folgende Fragen einem Berufsberater oder einer Berufsberaterin stellen, insofern sie für dich aktuell sind:
- „Ich möchte genauer wissen, zu welchen Berufen meine Interessen passen, nachdem ich den Interessenkompass und den Berufsnavigator-Test gemacht habe."
- „Ich möchte in verschiedenen Berufswelten schnuppern, weiss aber nicht, in welchen - und wie ich zu Adressen von passenden Betrieben komme."
- „Ich möchte meine Bewerbungsunterlagen überprüfen lassen."
- „Ich möchte einen 20-Sekunden Spot formulieren und präsentieren lernen."
- „Ich möchte ein Bewerbungsgespräch üben und Tipps bekommen, wie ich meine Kompetenzen sympathisch vermittle."
- „Ich bekomme dauernd Absagen und will lernen, gut damit umzugehen und mich besser zu bewerben."
Hast du Bedenken, einen möglichen Lehrmeister anzurufen und dich mit deinem ausländischen Namen oder deinem nicht ganz perfekten Deutsch gleich ins Aus zu setzen, kannst du eine Berufsberaterin bitten, den ersten Anruf zu tätigen.
Zögere nicht, Leute, die du magst, zu fragen, ob sie dir helfen, deinen Platz in der Arbeitswelt zu finden - und auch zu bekommen. Die meisten machen das gern – auch sie mussten mal ihren Weg zum Beruf finden.
Man hilft vor allem gern Menschen, die sich selbst bemühen, ihre Ziele zu erreichen. Erzähle also zuerst, was Du selbst unternimmst, um einen Job zu finden – und dann erst bitte gezielt um Hilfe.