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Damit hat sich eine Geschichte durchgesetzt, die ihre Leserinnen mitnimmt ins Missouri des Jahres 1985. In diesem Sommer nimmt der 15-jährige Sam einen Ferienjob in einem Kino an und zum ersten Mal erlebt er Freundschaft, die Liebe und den Tod. Die Coming-of-Age-Geschichte ist eine Hommage an Film und Musik der 1980er Jahre. Und: «Hard Land» ist der fünfte Roman des gebürtigen Münchners Benedict Wells, der heute in Zürich lebt.
Der Roman hat sich gegen vier weitere durchgesetzt: «Kalman» von Joachim B. Schmidt, «Zugvögel» von Charlotte McConaghy, «Das weite Herz des Landes» von Richard Wagamese sowie «Die Unschärfe der Welt» von Iris Wolff, die für ihr Werk jüngst mit dem Solothurner Literaturpreis ausgezeichnet wurde.
Die Buchhändlerinnen und Buchhändler der Deutschschweiz haben ihr Lieblingsbuch zum vierten Mal ausgewählt; 218 von ihnen haben in diesem Jahr abgestimmt, wie der SBVV in seiner Mitteilung schrieb.
Als Lieblingsbuch nominiert werden konnten Belletristik- und Sachbuchneuerscheinungen in deutscher Sprache oder Übersetzungen, die zwischen April 2020 und Ende März 2021 erschienen sind. «Hard Land» ist Ende Februar in den Handel gekommen.