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Automobilindustrie
Um zu garantieren, dass die Funktionalitäten und Algorithmen die Kundenanforderungen erfüllen, entwickeln Ingenieure ihre Audio-, Video- und Kommunikations-Anwendungen mit MATLAB, Simulink und MathWorks-Produkten für den Entwurf von Kommunikations-Systemen und können so sämtliche Komponenten in einer einzigen, integrierten Umgebung entwerfen und testen.
Ingenieure, die Multimedia-, Infotainment- und Komfortfunktionen für moderne Kraftfahrzeuge entwickeln, entwerfen Mensch-Maschine-Schnittstellen oder kurz HMIs für z.B. Radiobedienteile oder Kombiinstrumente. Hierzu werden die funktionalen Anforderungen, die die Interaktion des Kunden mit dem Gerät beschreiben, schriftlich erfasst und anschließend mithilfe endlicher Zustandsautomaten modelliert.
Diese Applikationen werden durch Modellierung und Simulation entwickelt und verifiziert, indem Interaktionen des Anwenders mit dem HMI gesammelt und als Teststimuli in das Modell der Zustandsautomaten eingespeist werden. Diese Vorgehensweise beschleunigt den Entwicklungsprozess, deckt logische Fehler bereits auf, bevor der Seriencode entwickelt wird und ermöglicht es dem Management, den Systementwurf bereits zu genehmigen, bevor ein Prototyp gebaut wird.
Filteralgorithmen für digitale Radios oder Akustiksysteme für Innenräume müssen als Festkomma-Anwendung implementiert werden. Mit Model-Based Design können Audioingenieure Simulations-Testumgebungen erzeugen und darin das Filterverhalten untersuchen, verifizieren und schließlich den Filteralgorithmus schrittweise in eine geeignete Festkommarepräsentation konvertieren.
Die Testumgebungen werden kontinuierlich zur Verifikation wiederverwendet, um sicherzustellen, dass der Algorithmus während der gesamten Entwicklung stets das erwünschte Verhalten zeigt. Um prozessorspezifische Festkomma-Funktionen optimal auszunutzen, wird der fertige Algorithmus durch automatische Codegenerierung als C-Code implementiert.
"Durch die Verwendung desselben Modells für die Simulation und die Implementierung können wir in kurzer Zeit Algorithmen modifizieren und Fehler beheben. Der Wechsel auf ein anderes Zielsystem dauert jetzt ein paar Tage und nicht mehr mehrere Monate."Zum Anwenderbericht
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