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eine schöne Eiskuppe;
er trägt am N.- und
NO.-Hang den
Errgletscher, am
SO.-Hang den nw. Arm des Beversergletschers und am
SW.-Hang den kleinen Tellergletscher.
Besteigung langwierig, aber nicht sehr schwierig;
entweder über die genannten drei
Gletscher oder über den N.-, O.- und S.-Grat.
Von
Mühlen aus 5 Stunden.
Prachtvolle Aussicht.
Näheres
über die
Errgruppe s. beim Art. Engadineralpen.
(Val d') (Kt. Graubünden,
Bez. Albula).
2594-1211 m. Seitenthal zum
Oberhalbstein, steigt vom
O.-Grat des
Piz d'Err zuerst nach NW., dann
nach W. ab und mündet bei
Tinzen aus. Der Thalhintergrund ist eine öde und wilde Gegend, voll von Moränen-
und Sturzschutt, aber mit prachtvollem Ausblick zum t
errassierten
Errgletscher mit seinen mächtigen Eisfällen. Dann folgen
eine Reihe von durch Stufen von einander getrennten Thalböden mit schönen und grossen Alpweiden
(Alp d'Err 1964 m, Alp
Pensa 1675 m)
und zuletzt, bei der Ausmündung des
Thales, eine enge
Schlucht.
Die beiderseitigen Thalwände sind von sehr verschiedenem Charakter: links erheben sich die aus krystallinen
Schiefern bestehenden Gipfel des
Castellins und seiner Ausläufer, abgerundete, sanfte und breite Bergformen mit schwach geneigten
und mit saftigen Alpweiden bestandenen Hängen;
rechts stehen die mächtigen
Bergünerstöcke
(Tinzenhorn und
Piz d'Aela) und
die zahlreichen Gipfel der Kette des
Piz Bleis Martscha.
Hier haben wir statt der krystallinen Gesteine
der zentralen
Errgruppe die triasischen Kalke und Dolomite, aus denen die
Bergünerstöcke aufgebaut sind und die dieser Thalseite
einen grossen Formenreichtum verleihen. Das Val d'
Err hat zwei kleine rechtsseitige Nebenthäler: das eine beginnt am
Tinzenhorn
und an dem stark verwitterten
Grat von Ils Orgels (über den man ins
Val Spadlatscha hinübergelangen kann),
steigt nach SW. und S. ab und mündet etwas unterhalb der Alp
Pensa aus;
das andere beginnt am
Piz d'Aela und steigt über
die Hocht
errasse der Lajets (kleinen
Seen) nach SW. zur
Alp d'Err ab.
Zwischen
Tinzenhorn und
Piz d'Aela
führt der
Aelapass ins
Val Spadlatscha und weiter nach
Filisur und
Alvaneubad
im Thal der
Albula, ö. davon die
Fuorcla da
Tschitta
ins
Val Mulix und den obern Abschnitt des
Thales der
Albula (nach
Naz,
Preda,
Bergün).
Ins
Val Mulix gelangt man ausserdem noch
über die
Fuorcla da Mulix. Alle diese Uebergänge liegen aber sehr hoch und werden nur von Jägern und
Touristen begangen. Ein linksseitiges Nebenthal zum Val d'
Err steigt von unterhalb
Pensa nach SO. bis zur Alp
Colm da Boos
und zum
Castellins an und schliesst zahlreiche Alpweiden in sich. Das Val d'
Err reich an
Wiesen und Alpweiden,
aber arm an
Wald, der in kleinen Beständen nur von der
Alp d'Err an abwärts auf den untern Thalböden angetroffen wird.