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Howard Shelley gehört zu den bedeutendsten britischen Pianisten seiner Generation. Seit 1985 tritt er auch als Dirigent in Erscheinung und verfolgt seither eine grosse internationale Karriere als Solist, als Dirigent und auch in beiden Rollen in Personalunion. Nach nur einem Studienjahr am Royal College of Music begann seine Karriere mit einem Rezital in der Wigmore Hall und einem Auftritt als Solist in einem Prom-Konzert. Seither ist er fester Bestandteil des Musiklebens Europas, Nordamerikas, Australiens und Japans. Als Pianist trat er mit den führenden Orchestern und Dirigenten auf. 1983 interpretierte er in fünf von der BBC übertragenen Konzerten in London das gesamte Werk für Klavier solo von Sergei Rachmaninow. Als Dirigent leitete er alle vier Sinfonieorchester Londons sowie das Royal Scottish National Orchestra, BBC National Symphony of Wales, Hong Kong Philharmonic, Filarmonica de la Ciudad de Mexico, Münchner Sinfoniker, Sinfonieorchester St.Gallen, Seattle Symphony, Melbourne Symphony und weitere. Er war Chefdirigent des Uppsala Chamber Orchestra und trat in den letzten Jahren vor allem in der Doppelfunktion als Dirigent/Solist auf. In dieser Rolle verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit mit den London Mozart Players, dessen Ehrendirigent er ist, sowie mit vielen Kammerorchestern weltweit. Er hat über 150 Aufnahmen bei Chandos, Hyperion und EMI realisiert, darunter die Einspielung des gesamten Klavierwerks von Sergei Rachmaninow und sämtliche Werke für Klavier solo von Felix Mendelssohn Bartholdy. Ausserdem ist er der wichtigste Künstler der Reihe The Romantic piano concerto des Labels Hyperion, die vergessene Klavierkonzerte des 19. und frühen 20. Jahrhunderts neu zugänglich macht. In dieser Reihe erschien jüngst die gemeinsam mit dem Sinfonieorchester St.Gallen realisierte CD mit Klavierkonzerten der belgischen Komponisten Auguste Dupont und Peter Benoit.