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Glastischbahn Planung, Bau
Ein Bauvorhaben, in dem sich viele meiner Interessen (zumindest die Derzeitigen) verwirklichen lassen, ist diese Modellbahnanlage in HO. Als Platz für die "Kleine im Tisch", deren Aussenmasse 1350 mm x 1350 mm betragen, ist gemäss Bauleitung das Arbeits- oder Wohnzimmer gedacht. Alle Seitenwände (oberhalb der Landschaft) bestehen aus Glas, wie auch die darauf sitzende, und abnehmbare, mehrteilige Tischplatte.
Das Thema
Zentraler Punkt ist "Alpnach", Endbahnhof einer Nebenbahnstrecke, etwa um 1950, gelegen in leichtem Gebirge, irgendwo wo deutsches Rollmaterial fährt. Hier in Alpnach befinden sich auch die Bahndiensteinrichtungen dieser Strecke. Die drei Industriezweige (Holz, Stein, Metallverarbeitung) sind mittels Feldbahn, bzw. Gleisanschluss der Regelspur erschlossen.
Gleisplan
|sichtbare Gleisentwicklung
|verdeckte Ebene - Kreis
|Ausgehend von Alpnach, führt die Strecke durch Tunnel "A" zur "Ebene Kreis". Hier schliesst sich via "B" der tiefer gelegene Schattenbahnhof an. Den unteren Abschluss bildet die "Ebene Kehrschleife", welche über "C" verbunden ist.
|verdeckte Ebene - Schattenbahnhof
|verdeckte Ebene - Kehrschleife
|Legende: grau
= Regelspur H0; blau = Feldbahn H0e; gelb = Oberleitung der Regelspur; D = abschaltbares Gleis;
ganz links oben, das etwas höher gelegene Sägewerk; unten
in der Mitte, der Stolleneingang des Bergwerkes
Das ausziehbare Gleisbildstellpult ist an der Vorderseite rechts angebracht. "Full Action im Glastisch", sprich Betrieb zu Zweit, ermöglicht ein festes, zuschaltbares Nebenstellpult (Feldbahn und Teile der Regelspur) im linken Bereich.

Gebäude
Während des Zusammenbaus von Modellen gilt es zu beachten, dass allfällig enthaltene Bodenplatten aussen vor bleiben. Der Grund liegt darin, weil für die Gestaltung der Landschaft vorläufig "nur" die jeweiligen Bodenplatten auf den Unterbau geklebt werden.
|Nachher folgen das Begrünen, sowie die Arbeiten an Wegen und Strassen. Danebst lassen sich jetzt Beleuchtungen von Gebäuden noch bequem am Unterbau anbringen (Wartung beachten). Erst fast zum Schluss finden die Bauten selbst, auf den betreffenden Bodenplatten ihren endgültigen Platz. Dieses ganze Vorgehen erleichtert den Landschaftsbau, da wenig Gefahr besteht, dass filigrane Teile an Bauten durch unvorsichtige Bewegungen Schaden nehmen könnten.
Es gibt erstaunliche Fakten zum "Stellwerk Stuttgart D", dem Vorbild des rechts abgebildeten Modells.
|Kommen Bausätze ohne Bodenplatte daher, entsteht per 3D Druck eine solche. Die Dicke einer derartigen, am CAD gezeichneten Platte, reicht in der Regel von 1 mm bis 1.5 mm.
Meist nicht festgeklebt sind die Dächer von Bauten (liegen auch in der fertigen Anlage nur lose da), vor allem einer mühelosen Wartung der Innenbeleuchtung wegen. Ferner verzichtet der Erbauer durchwegs auf ein Altern von Gebäuden.
|Das einbaufertige Modell. Damit kein Licht durch die Kunststoffwände scheint, erhalten Bauten, falls nicht werkseitig schon im Lieferumfang mit dabei, zuweilen eine Maske aus schwarzem Karton.
|Detailansicht
|An obigem Stellwerk (Vollmer 5733) ist abweichend von der Montageanleitung eine echte Wandlaterne (Schneider Anbauleuchte 1402) verbaut. Das Ding ist zwar nicht gerade masstäblich (der Lampenschirm hätte in echt einen Durchmesser von nicht weniger als 60 cm), gefällt mir aber trotzdem gut.
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