Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03255.jsonl.gz/1301

Belastungssituation
1.
Probenentnahmen
Grundwasser: Bei der letzten Messung im Oktober 2001 wurde im Umfeld
der Deponie an einer Stelle, in welcher bereits 1993 eine Analyse
durchgeführt worden ist, eine Folgemessung der Grundwasserqualität
ausgeführt (Stelle 21.J.58, Übersichtsplan
"hydrogeologische
Situation").
Oberflächenluft: Im Mai/Juni 2002 wurden im Auftrag des Lenkungsgremiums
Deponien Muttenz flächendeckende Untersuchungen der Oberflächenluft
im Bereich des Sportplatzes durchgeführt. Der Bericht über
die Untersuchungen der Oberflächenluft ist auf der Website
der Gemeinde Muttenz www.muttenz.ch
publiziert.
2. Ergebnisse der
Untersuchungen
Grundwasser: Die im vermuteten Abstrombereich der Deponie Margelacker
gelegene Messstelle (21.J.58) weist gegenüber der Messung von
1993 sehr ähnliche Werte auf. Die Wasserqualität ist charakterisiert
durch eine relativ hohe Salzkonzentration (Gesamtmineralisation).
Bei den organischen Schadstoffen konnten vier Verbindungen (darunter
Phenol) in Spuren (unter 1 Mikrogramm/Liter) festgestellt werden.
Die relevanten halben Konzentrationswerte der Altlastenverordnung
(AltlV) wurden bei keinem gemessenen Stoff überschritten.
Oberflächenluft:
Die flächendeckende Untersuchung der Terrainoberfläche
auf Gasaustritte auf dem ganzen Sportplatz-Areal hat die Resultate
der Analysen vom Dezember 2000 vollumfänglich bestätigt.
Auf dem Sportplatz selbst waren keine Gasaustritte messbar. Vor
allem in den Randgebieten des Areals konnten erwartungsgemäss
an wenigen Stellen Spuren von austretendem Methangas gemessen werden.
Die festgestellten Konzentrationen liegen, wie schon im Dezember
2000, unter 100 Milliliter pro Kubikmeter Luft und somit Hundertfach
unter dem Konzentrationswert der Altlastenverordnung (AltlV) bzw.
des maximalen Arbeitsplatzkonzentrationswertes (MAK-Wert). Die austretenden
Methangase wiesen keine Belastungen mit Chemie-Schadstoffen auf.