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Die Uranfänge Tibets verlieren sich in Mythen und einigen wenigen archäologischen Spuren. Tibets Geschichte wird mit der Einführung des Buddhismus im 7. Jh. n. Chr. als Grossreich greifbar, das durch friedliche aber auch kriegerische Interaktionen mit den Nachbarn, Indien, Nepal und China, geprägt ist. In weltlichen Belangen orientieren sich die Tibeter nach China, in religiösen nach Indien. In enger Zusammenarbeit von indischen und tibetischen Gelehrten wird der buddhistische Kanon ins Tibetische übersetzt. Zahlreiche Klöster werden gegründet. Eine kleine, aber mächtige Adelsschicht regiert die Landbevölkerung. Im 15. Jh. beginnt die Epoche der Dalai Lamas. Der gegenwärtige 14. Dalai Lama floh 1959 aufgrund der Invasion der Chinesen ins indische Exil. Im Kurs betrachten wir die vielfältige Kulturgeschichte Tibets.