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Allgemeine Anwendung
Serevent ist ein Bronchodilatator, der verwendet wird, um Asthmaanfälle zu verhindern. Wenn der Asthmaanfall bereits eingesetzt hat, wird Serevent keine Wirkung haben. Es wirkt, indem es die Muskeln der Atemwege entspannt und dadurch die Atmung erleichtert, was dabei hiflt, um Asthmaanfälle zu kontrollieren, beziehungsweise zu verhindern. Dieses Medikament wird auch zur Behandlung von chronischen obstruktiven Lungenerkrankungen (COPD), einschließlich Emphysemen und chronischer Bronchitis verwendet.
Dosierung und Anwendungsgebiet
Beraten Sie sich mit Ihrem Arzt darüber, bevor Sie dieses Medikament einnehmen. Die übliche Dosis hängt davon ab, was Sie bereits für Asthmabehandlungen hatten. Nicht öfters anwenden als Ihnen verschrieben wurde. Den größten Nutzen verspüren Sie, wenn Sie das Medikament jeden Tag zwei Mal täglich anwenden (ungefähr 12 Stunden voneinander getrennt, morgens und abends). Benutzen Sie das Inhalationsspray in einer horizontalen Position. Serevent sollte vor jedem Gebrauch gut geschüttelt werden. Vermeiden Sie Augenkontakt.
Hinweis: Diese Allgemeine Anwendung dient hier nur zum allgemeinen Überblick. Es ist sehr wichtig, sich darüber bei Ihrem Arzt zu informieren, bevor Sie mit der Einnahme des Medikaments beginnen. Dadurch erhalten Sie den größten Nutzen.
Vorsichtsmaßnahmen
Eine ernsthafte Verschlimmerung von Asthma kann einen gefährlichen, wenn nicht sogar lebensbedrohlichen Zustand hervorrufen, weswegen das dringende Aufsuchen medizinischer Hilfe sehr wichtig ist. Informieren Sie sich bei Ihrem Arzt darüber, ob Ihr kurzzeitig wirksamer Bronchodilatator weniger effektiv geworden ist oder Sie nun mehr Inhalationen benötigen als zuvor. Betrachten Sie es als Warnungszeichen, falls Sie 4 oder mehr Inhalationem innerhalb von 24 Stunden an zwei oder mehr aufeinanderfolgenden Tagen benötigen, oder falls Sie feststellen, dass Sie einen 200-Kanister in weniger als 8 Wochen aufgebraucht haben.
Kontraindikationen
Servent ist Patienten untersagt, die in der Anamnese eine überempfindliche Reaktion auf Salmeterol oder jegliche andere Komponente haben.
Wechselwirkung
Serevent weist Wechselwirkungen mit folgenden Medikamenten auf: atemwegserweiternde Medikamente so wie zum Beispiel Alupent, Proventil und Ventolin; Blutdruckmedikamente, auch als Beta-Blocker bekannt, einschließlich Inderal, Lopressor und Tenormin; MAO-Hemmer so wie die Antidepressiva Marplan, Nardil und Parnate; trizyklische Antidepressiva so wie zum Beispiel Elavil und Tofranil; Wasser-Pillen (Diuretika) so wie zum Beispiel Furosemide (Lasix) und Hydrochlorothiazid (HydroDIURIL). Denken Sie bitte daran, dass eine Wechselwirkung zwischen zwei Medikamenten nicht unbedingt bedeutet, dass Sie die Einnahme eines dieser Medikamente einstellen müssen. Befragen Sie Ihren Arzt darüber, wie Sie mit diesen Wechselwirkungen umgehen sollten.
Mögliche Nebenwirkungen
Zu ihnen zählen sämtliche allergische Reaktionen. Zu den üblichsten Nebenwirkungen zählen auch unter anderem:
Brustschmerzen, schneller oder klopfender Herzschlag, Zittrigkeiten, Schütteln oder unruhiges Gefühl;
Hautausschläge, Blutergüsse, starkes Kribbeln, Taubheit, Schmerzen, Muskelschwäche;
Keuchen, Husten oder andere Atembeschwerden nach der Einnahme dieses Medikaments; oder
sich verschlechternde Asthmasymptome.
Zu weniger ernsthaften Nebenwirkungen zählen unter anderem:
Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit oder Schlaflosigkeit;
Schweißausbrüche;
Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall; oder
trockener Mund oder Erregung der Kehle.
Wenn Sie eines dieser Symptome verspüren, informieren Sie Ihren Arzt darüber so schnell wie möglich und stellen Sie die Einnahme von Serevent ein. Informieren Sie sich bei Ihrem Arzt auch über sämtliche Nebenwirkungen, die unüblich zu sein scheinen.
Verpasste Dosis
Wenn Sie Ihre Dosis vergessen haben, sollten Sie diese so schnell wie möglich nachholen. Wenn Sie bemerken, dass die Zeit der nächsten Dosis fast gekommen ist, dann setzen sie eine Dosis aus. Erhöhen Sie niemals Ihre empfohlene Dosis. Nehmen Sie Ihre übliche Dosis am nächsten Tag zur gleichen Zeit.
Überdosierung
Wenn Sie von diesem Medikament langfristig mehr einnehmen als Sie benötigen, kann dies zu Symptomen so wie zum Beispiel Muskelkrämpfen, Brustschmerzen, trockenem Mund, Benommenheit, Schlafproblemen, Zittrigkeit, schnellem oder unregelmäßigem Herzschlag, Ohnmacht oder Krampfanfällen führen. Sollten Sie eines davon verspüren, rufen Sie umgehend Ihren Arzt.
Lagerung
Lagern Sie dieses Präparat bei Temperaturen bei 59-77 Grad Fahrenheit (15-25 Grad Celsius) trocken, vor Licht, Kindern und Haustieren geschützt. Nach Ablauf des Verfallsdatums nicht verwenden.
Haftung
Wir liefern nur allgemeine Informationen über Medikamente, die nicht alle möglichen Anwendungsgebiete, Medikamentenintegrationen oder Vorsichtsmaßnahmen einschließen. Informationen auf der Webseite können nicht für Selbstdiagnostik oder Selbstbehandlung benutzt werden. Spezifische Vorschriften für spezifische Patienten sind mit dem Arzt oder Apotheker zu vereinbaren. Haftung für die Verlässlichkeit dieser Informationen oder mögliche Fehler wird nicht übernommen. Für jeden direkten, indirekten, unüblichen oder sonstigen indirekten Schaden als Resultat vom Gebrauch sämtlicher Informationen von dieser Seite und auch für Folgen einer Selbstbehandlung übernehmen wir keine Haftung.