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Papst Franziskus bekräftigte in Israel, die vom Vatikan befürwortete Zwei-Staaten-Lösung müsse Realität werden und nicht nur ein Traum bleiben. «Es gibt schlicht nur den Friedensweg»
In Jerusalem wurden 8000 Polizisten aufgeboten, um die Sicherheit von Franziskus zu gewährleisten.
Abbas, «Mann des Friedens»
Zuvor bei einem Treffen mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas in Bethlehem sagte der Pontifex: «Es ist an der Zeit, der Situation, die immer unerträglicher wird, ein Ende zu setzen.»
Der Papst sprach im Westjordanland vom «Staat Palästina» und bezeichnete den neben ihm stehenden Abbas als «Mann des Friedens, als Friedensstifter».
Alle Beteiligten müssten den «Mut» zum Frieden aufbringen, der auf dem Recht zweier Staaten beruhen müsse, «in Frieden und Sicherheit und innerhalb international anerkannter Grenzen zu existieren und zu leben», sagte der Papst.
«Für das Wohl aller ist es notwendig, die Anstrengungen und Initiativen für einen stabilen Frieden zu verstärken, der auf Gerechtigkeit, der Anerkennung der Rechte eines jeden Einzelnen und auf gegenseitiger Sicherheit basiert.»
Zwischenstopp an der Mauer
Nach dem Treffen mit Abbas legte Franziskus auf dem Weg zum Krippenplatz in Bethlehem einen ungeplanten Zwischenstopp an der israelischen Sperranlage zum Westjordanland ein.
Er stieg aus seinem weissen Papamobil aus und ging zu Fuss zu der acht Meter hohen Betonmauer, wo er einige Minuten lang zum Gebet verweilte.
Am Montag reist der Papst wieder in den Vatikan zurück.
Gebetstreffen für den Frieden
Papst Franziskus hat den israelischen Staatschef Schimon Peres und Palästinenserpräsident Mahmud Abbas zu einem gemeinsamen Gebetstreffen für den Frieden eingeladen. Dafür stelle er den Vatikan zur Verfügung, sagte Franziskus.