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Dein Einwand ist natürlich berechtigt, demzufolge eine offensichtliche Manipulation keine ist. Weshalb Graphen umgehen, die eine tägliche Deathrate von nahe 0 für die letzten Wochen anzeigen, ist für mich das eigentlich rätselhafte. Denn die Behörden sagen ja selbst, dass die Letalität relativ zu den Confirmed Cases in der Altergsgruppe von 70+ bei 4.3 % liegen soll, wobei sie diese Schätzung selbst als 'konservativ' einstufen. Wenn gleichzeitig die Neuinfektionen auf hohem Niveau verharren, kann die Deathrate also gar nicht bei 0 tendieren.
...our point estimate of the infection fatality rate is 0.6%, with a 95% confidence interval of 0.4?1.1%. For the age group 0?69 years, we get an estimate of 0.1% (c.i. 0.1?0.2%), and for those of age 70 years or older our estimate is 4.3% (c.i.2.7?7.7%). ...Additional analysis of excess mortality in the Stockholm region during the period studied suggests that our estimate is likely to be conservative...
Wenn ein notorischer Hetzer, der selbst regelmässig nur durch gehässige zweizeilige Aphorismen in Erscheinung tritt, mittels derer er Argumente anderer begründungslos lächerlich zu machen sucht, nach Beweisen in Klardaten für eine 'Lebensleistung' verlangt, um die es hier nicht die Bohne geht, dann ja dann werde ich dem sicher gerne nachkommen.
----------- relativism is vulgar materialism, thought disturbs the business
Die Zahl der Todesfälle steigt. Aber gibt es wirklich mehr Tote als sonst? Viele behaupten: nein. Was die Daten wirklich zeigen ? und was nicht.
Darum geht?s: Über die Zahl der Todesfälle wird gestritten Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit dem neuen Coronavirus SARS-CoV-2 stehen, steht schon länger in der Kritik. Schließlich gab es in den vorherigen Jahren ebenfalls große Schwankungen bei den Zahlen der Grippetoten. Teilweise schätzte das Robert-Koch-Institut (RKI) die Todesfälle durch die saisonalen Influenzainfektionen auf bis zu 25.000. Dafür nutzt man die Berechnung zur Übersterblichkeit, zu der wir später noch kommen.
Sieht man die Auswirkungen des Coronavirus in den Statistiken zur Übersterblichkeit ? oder bleiben die Zahlen am Ende ungefähr auf dem Niveau einer typischen Grippe?
Darum müssen wir drüber sprechen: Die Übersterblichkeit entscheidet .... Obduktionen bringen Klarheit
Die Auswertungen zeigen: In Deutschland waren laut RKI fast 90 Prozent aller Verstorbenen älter als 70 Jahre. Der allergrößte Teil litt an einer oder mehreren Vorerkrankungen. Auch diese kommen grundsätzlich als Todesursache infrage.
Fillorkill
: man muss schon sehr verrückt sein zu glauben,
in einem Forum wie diesem ginge es um empirische Lebenserfahrungen und Lebensleistungen, verbunden mit der Aufgabe, diese einem kritischen Publikum möglichst überzeugend nachzuweisen. Tatsächlich nehme ich auf so einen Nonsense auch gar keinen Bezug, werbe niemals mit 'Lebensleistung', sondern argumentiere grundsätzlich in einem objektivierenden Rahmen. Die eingestreuten Gedanken stehen dabei, wie bei jedem anderen auch, allein für sich selbst, wobei es absolut irrelevant ist, wie kaputt oder erfolgreich auch immer der Träger dieser Gedanken im RL sein mag.
Erst nachdem Daiphong mich hier unautorisiert als 'Pflegehelfer im Altenheim' geoutet hat, hab ich diese Zuschreibung dann im Verlauf grundsätzlich bestätigt. Meinen ganzen Argumenten zuletzt zur Epigenetik hab ich jedoch niemals ein 'ich als Fachkraft' öä vorangesetzt, sondern stets nur in der Sache selbst argumentiert. Die 'Gegenargumentation' lief dann äusserst armselig als 'nur gegoogelt' und 'ohne Lebensleistung', wobei ich dann lediglich Gnomon auf den Widerspruch hingewiesen habe, auf die eigene Lebenserfahrung zu pochen und gleichzeitig auf die anderer zu rotzen. Einem Widerspruch, mit dem ich jetzt durch bin.
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daiphong
: #22 das ist ja das Gute in Deutschland,
dass sich bisher nur 1-2% der Bevölkerung infiziert hat, und so 98-99% (noch) nicht. Wer die entsprechende Übersterblichkeit bei z.B. 6-7% Infizierten sehen will, muss im Ausland nachgucken, etwa in Schweden. Oder in der Umgebung von München und Stuttgart. Für Hypernationalisten ist das aber wohl intellektuell zu viel verlangt. Sie kennen ja nur ihren nationalen Virus, und was sie in der nationalen Statistik gerne sehen wollen, nämlich ihr eigenes Nichts.
Die Zahlen bleiben nun allerdings nach der schwedischen Zählweise (im Gegensatz zur CCSE-Zählweise) für keinen einzigen Tag auf Null.
Die Frage ist nur, ob wir es hier nun einfach mit einem bloßen Delay zu tun haben, der durch die Bearbeitung bzw. durch den Ansatz der genauen Zuweisung der Fälle entsteht, die Fälle am Ende jedoch korrekt auf die tatsächlichen Sterbetage verlegt werden, oder ob dabei Fälle im Ergebnis wahrheitswidrig vorverlegt werden.
Dies ließe sich dann wie gesagt im Grunde nun allerdings recht einfach überprüfen, wenn man z.B. nun einmal exemplarisch bei jenen 151 Fällen die Zeitangaben, die auf den Totenscheinen vermerkt sind, mit der statistischen Zuordnung vergliche. Das wäre im übrigen ein wunderbarer Fall für eine sogenannte "kleine Anfrage" im Parlament.
Ebenfalls interessant ist zudem natürlich auch die Frage, ob der Delay, der nun durch diese Bearbeitung entsteht, als nachvollziehbar zu betrachten ist. Dazu müsste man dann allerdings etwas mehr über die genaue Bearbeitung wissen und darüber, auf welcher formellen Grundlage die Zuordnung am Ende erfolgt. Sollten sie die Zuordnung z.B. tatsächlich an Hand der Totenscheine durchführen, (was ich für durchaus wahrscheinlich halte) dann wäre ein delay von 8 Tagen sogar fast schon wenig, zumal es bekanntlich nun schon alleine etwa eine Woche dauert bis diese Dokumente vorliegen) Auch dies wäre ein wunderbarer Fall für eine kleine Anfrage.
In Schweden wurde nun, wie man liest, mittlerweile eine Komission eingesetzt, die den Umgang des Landes mit der Coronapandemie untersuchen soll. Vielleicht könnte man da ebenfalls mal eine mail schreiben und solche Parlamentsanfragen einmal anregen.
kann man allen hier in einem nicht erkennbaren, großen Umfang unterstellen, das ist ein Punkt, auf dem ich immer bestehe. Die besteht aber nicht exklusiv darin, dass man irgendwo etwas publiziert hat, oder im höheren Geldvermögen. Hier im Forum ist nur die intellektuelle Lebensleistung relevant, die sich auf die Analyse von Gesellschaft, Politik und Märkten bezieht, und sich zudem zumindest in der Auseinandersetzung auch versprachlichen lässt. Das ist ein sehr weites Feld, wenn man durch die Ariva-Foren wandert und sieht, was die Börsenzockerei mit der eigenen finanziellen Existenz und die hauptberufliche Vermögensverwaltung in den Leuten, im Bewusstsein wie in ihrer Existenz so alles anrichtet. Insbesondere kommt in diesem Bewusstsein die Arbeit, die Familie, die Heimat, die Stadt, Lebensleistung, der ganze Mensch nicht mehr vor, sie. werden nur noch verwertet oder entwertet im Rauschen der Statistiken, aus denen die abstrakten Märkte bestehen. Aber auch die versteht man dann im Grunde nicht mehr, weil dies in Wahrheit die Statistiken unseres Alltags, unseres alltäglichen und beruflichen und familiären Lebens sind. Das wir unter 83 Millionen (bis hin zu Milliarden) anderen Menschen führen, leider oft ohne ausreichendes Selbstbewusstsein. . Eine intellektuelle oder kulturelle/psychologische Lebensleistung besteht also darin, der Börse, dem Geldreichtum, aber auch der Politik, der Medien-Öffentlichkeit, den Platz im Leben zuzuweisen, also auch durch andere repräsentieren zu lassen, den sie nur haben darf und haben soll und haben muss. Dafür gibt es traditionelle kulturelle, intellektuelle Verfahren, aber wir brauchen heute im viel höherer Medialität und Reichtum inklusiver einer Wirklichkeitsschwäche und Isolation vieler Menschen auch dringend neue, auch eine viel schärfere Kritik, Definition und Aufklärung der Funktionsweisen von Statistiken, Börsen, Märkten, Bilanzen, Wissenschaften.
daiphong
: #28 Zanoni, es ging um den Effekt aud Worlometer,
die seit einiger Zeit nur noch absurd niedrige New Deaths vermelden, obwohl die Gesamtzahl mehrfach so schnell ansteigt. Das ist ein Effekt der schwedischen Statistik, die reell die Todeszeitpunkte meist in einem Zeitraum der letzten zwei Wochen angibt, und für den aktuellen Tag fast nichts oder in der letzten Zeit oft auch Null. Für diesen Tag kommen die Zahlen nämlich erst allmählich im Laufe der nächsten zwei Wochen, aber das wird dann für diesen Tag, der einst als Null gemeldet wurde, nicht mehr vermeldet.
Schweden liefert die Zahlen schubweise, in letzter Zeit auch an Wochentagen manchmal gar nicht, wie an der Grafik der J.Hopkins zu sehen, dann soll man die Tageszahlen halt auch so als New Deaths melden, wie man sie bekommt.
Sie tricksen zu viel. Wir hatten das schon mit den >1.000 Exzess-Toten April, Mai, die sie halt einfach nicht auf Covid-19 getestet haben und dadurch aus der Diskussion um den schwedischen Weg nahmen - das waren damals aber alleine schon so viele auf 1 Million, wie Deutschland bis heute insgesamt hat. Wir hatten das auch mit den absurd gefälschten Tageszahlen in April und Mai, die über längere Zeiten massiv sanken, obwohl die realen Todeszahlen kontinuierlich steil anstiegen. Viele Wochen später hat man das dann unmerklich korrigiert durch die reale Datierung in diesen Zeitraum der erst lange nach dem Höhepunkt gemeldeten Todesfälle.
Inzwischen sind die Covid-19Todeszahlen verglichen mit der Exzess-Todesstatistik reell, und zeigen eine deutlich abgeschwächte, aber deutlich höhere Durchseuchung in Schweden an als insgesamt in Europa.
wieviele Corona-Tote es in Schweden gab wenn es schon vor dem Krankenhaus eine Triage nach Alter und Erkrankungen gibt. Was soll auf den Totenschein von derartigen Menschen stehen - sie werden ja auch nicht getestet? Krepieren lassen damit das Volksheim lustig bleiben darf? Schweden hat bis vor kurzem kaum getestet. Wie will man da irgendetwas wissen? Sogar ihre Antikörper-Studien waren nur lachhaft. Es herrscht eine größenwahnsinnige Menschenverachtung vor eine Volksdurchseuchung anzustreben ohne zu wissen ob das überhaupt funktionieren kann. Nach neuestens Erkenntnissen sieht es damit auch sehr schlecht aus.
Tatsache ist und bleibt, dass es nur eine Möglichkeit gibt die Risikogruppen zu schonen: wenig Infizierte! Ansonsten hilft wegsperren nicht mal. Seit bei uns die Infektionszahlen stark gesunken sind, sind sogar wieder Besuche in Heimen möglich.
Übers Land gesehen wird man bei uns, wenn überhaupt nur eine regionale Übersterblichkeit feststellen können. In manchen Gegenden in Oberbayern, der Oberpfalz, BW und NRW und dort mal nicht für die jeweilig gesamten Bundesländer. Da die recht frühe Reaktion der Bevölkerung auf die Pandemie in dem sie schon vor den rechtlichen Vorgaben Kontakte einschränkte und schon mit Masken rum lief, nicht nur Corona sondern auch anderen Infektionskrankheiten eindämmte - die Influenza brach richtig weg - könnte man eventuell sogar übers ganze Land für das erste Halbjahr eine Untersterblichkeit feststellen. Die "schlauen" Brüder werden dann behaupten alles wäre nicht notwendig gewesen und die Hygieniker werden mit Recht behaupten derartige Verhaltensweisen auch über Corona hinaus in die jeweiligen Infektionssaisons zu retten wäre sinnvoll. Den praktischen Beweis haben wir schon geliefert.
Fillorkill
: im Forum ist nur die intellektuelle Lebensleistung
Die Güte eines Postings, sein Wortwitz, seine analytische Tiefe, seine Informiertheit, sein Queersein, seine Relevanz oder auch das Gegenteil davon triggert den Konsumenten, ohne dass der jemals wissen kann, ob ein Koch, ein Pflegehelfer, ein Hartzer, ein Selfmademilliardär, ein verkanntes Genie oder ein Phobischer resp Depressiver, der sich nicht mehr alleine vor die Tür traut der Verfasser war. Selbst wenn Behauptungen zum RL mit einfliessen, lassen die sich doch keinesfalls ernsthaft falsifizieren, sie können aber immerhin die Phantasie ein wenig anregen.
Die Güte des Postings muss für sich selbst sprechen, gerade dieses egalitäre Moment macht Foren wie dieses überhaupt erst attraktiv. Die allerdümmste Variante von 'Gegenargumentation' ist dann die, wie man sie von Eidi, Relaxed und gnomon kennt, nämlich als die Frage nach der Legitimation des Sprechenden, ob der überhaupt qua entsprechend nachzuweisender Lebensleistung zu seinem Standpunkt berechtigt sei. Diese vulgäre Form von Kritik erfüllt auch draussen im RL den Tatbestand, das Gegenteil einer inhaltlichen Auseinandersetzung, also Antikritik in ihrer reinsten Form zu sein.
----------- relativism is vulgar materialism, thought disturbs the business
kann man ja eigentlich nur haben wenn der Standpunkt durch irgend etwas Reales unterlegt ist. Ansonsten ist es eine Form von Unterhaltung was hier ja ok. ist und sogar erwünscht. Dazu gehört dann die Akzeptanz verschiedener Meinungen auch die von Eidi, relaxed und gnomon. Gleicher Meinung zu sein ist nicht Bedingung aber ein unterhaltsamer Diskurs eben schon, sonst endet es mit persöhnlichen Beleidigungen wie in letzter Zeit öfter. Und das will hier niemand lesen.
daiphong
: im Grunde zählt die Aufklärungs-Leistung,
die für einen selbst zu bestimmten Themen, Krisen, Zusammenhängen in solchen Foren steckt durch entsprechende Beiträge und Anregungen und Provokationen, und indirekt durch die explizite eigene konkrete Stellungnahme und Herausforderung. Auch wenn man sich selbst für umfassend aufgeklärt hält, zeigen sich bestimmte fundamentale Schwächen der eigenen Aufklärung sehr schön in einem verwilderten großmäuligen Börsen-Umfeld-Forum, wo man anders als in der Kneipe oder am Stammtisch bestimmte Leute nicht an ihrer zwischenmenschlichen Ehre packen, oder eigenhändig vor die Tür befördern kann :-o) Leider fehlt es natürlich auch an einem kontinuierlichem Dialog, um die Auseinandersetzung an der Thematik entlang systematisch zu vertiefen. Das muss man in so einem Forum dann schon meist alleine und über längere Zeiträume hinweg als Eigenaufklärung betreiben.
Die von dir behauptete Professionalität, mit der du die "Güte deiner Postings" belegen willst, wurde in Frage gestellt. Denn entgegen deiner Selbsteinschätzung ergibt sich diese nicht aus deren Inhalt. Wenn du nur unterhalten willst, dann genügen "Wortwitz und Queersein". Wenn du "analytische Tiefe, Informiertheit und Relevanz" für dich in Anspruch nehmen willst, dann stelle dich dem peer review.
----------- Das Copyright für den Inhalt (Text und Bilder) liegt bei relaxed.
daiphong
: das peer review musst du schon selber mitmachen
Da Fills Beiträge substantiell oft völlig anders aussehen, als seine Selbsteinschätzungen behaupten, ist er ja ein interessanter Fall. Da kann man die diversen Kritiken der Fill-Beiträge näher betrachten, auch meine, und auch mal selber Stellung nehmen. Deine Fußnoten sind für unser laufendes pee review jedenfalls zu wenig.
Dein Zap-Shlomo bezeichnet sich als 'Queeren' und seine Postings als 'Queerdenken'. Im Rahmen der mir eigenen kreativen Entwendung hab ich diesen Wortwitz dann oben in die Liste mit aufgenommen. Das ist alles.
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