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Der Auftragseingang stieg laut Mitteilung vom Donnerstag damit um 71 Prozent gegenüber 2019. Dabei habe Evolva Marktanteile in allen Geschäftssegmenten gewonnen.
Den Gesamtumsatz beziffert die Gesellschaft auf 7,5 Millionen Franken nach 11,6 Millionen im Vorjahr. Der Rückgang sei vor allem dem Projekt mit Barda geschuldet, das im Jahr 2019 weitgehend abgeschlossen wurde. Entsprechend fielen die F&E-Umsätze aus diesem Projekt weg, die 2019 noch mit 4,1 Millionen ausgemacht hatten.
Ausserordentliche Kosten erwartet
Den Einnahmen standen unter anderem ausserordentliche Kosten von 3,6 Millionen Franken gegenüber. Diese sind laut Mitteilung in erster Linie auf den Ausbau der Produktion zurückzuführen. Entsprechend lag der ausgewiesene EBITDA-Verlust bei 16,7 Millionen Franken nach 12,3 Millionen im Vorjahr. Auf vergleichbarer Basis verringerte sich der um ausserordentliche Kosten bereinigte, produktbezogene, EBITDA-Verlust auf 14,1 Millionen nach 18,4 Millionen im Jahr 2019.
Für 2021 geht Evolva davon aus, einen ausgewiesenen EBITDA-Verlust auf dem Niveau von 2020 zu erreichen. Dies ist Verzögerungen und Investitionen in der Hochskalierung der Produktion geschuldet, die zu ausserordentlichen Kosten von schätzungsweise 6,1 Millionen führen werden.
(AWP)