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SPO Stellungnahme vom 10. April 2010
Dürfen grundversicherte Oberwalliser nicht mehr ins Insel-Spital?
Die CVP will die Schweiz in fünf Gesundheitsregionen aufteilen. Das Oberwallis wird - wenn wir Karte der Schwarzen richtig verstehen - vom Berner Insel-Spital abgenabelt. Und neu Bestandteil der Westschweiz.
Das Universitätsspital für das Oberwallis soll auf die beiden Standorte Genf und Lausanne aufgeteilt werden. Die Patienten aus dem Oberwallis mit keinen oder nur geringen Französischkenntnissen würden im Durchschnitt früher sterben. Schlicht und einfach, weil sie - und vielleicht nicht einmal ihr Hausarzt - mit den Ärzten in ihrer Muttersprache kommunizieren können.
Wir brauchen im Wallis zweieinhalb Spitäler der nächsten Generation. Im Chablais ein Spital zusammen mit der Waadt. Dazu ein neues Spital im Mittelwallis und ein kleineres Spital (Gesundheitszentrum) im Oberwallis.
Jene Behandlungen, die man sinnvollerweise nicht in diesen Spitäler ausführen kann, dürfen schweizerisch nur in wenigen Uni-Spitälern angeboten werden. Und diese müssen bei gleichen Fallpauschalen ihre Leistungen erbringen.
Nur so können grundversicherte Oberwalliser in das Inselspital gehen und die Unterwallis nach Lausanne ins CHUV.
Unsere Frage: War Staatsrat und Gesundheitsminister Tornay über diesen Schnellschuss seines CVP-Präsidenten Darbellay informiert? Wenn ja: Will er aus dem Oberwallis Gefangene des CHUV machen?
Sozialdemokratische Partei Oberwallis (SPO)