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Der Hauran im Süden Syriens gilt als eigentliche Kornkammer des Landes. Doch es regnet hier immer weniger. Dies ist besonders schwierig für eine Region, die hauptsächlich von der Landwirtschaft lebt. Während der Kriegsjahre verschlimmerte sich die Situation dramatisch, weil aufgrund der Kampfhandlungen viele Felder nicht mehr bestellt werden konnten und zahlreiche Bäume beschädigt wurden.
Vor kurzem erhielten wir einen Hilferuf von Metropolit Elias El-Debei vom griechisch-katholisch melkitischen Erzbistum Bosra, Hauran und Jabal al-Arab mit Sitz in Khabab: Ihre derzeitige finanzielle Situation sei sehr ernst. Sie könnten ihren kirchlichen Mitarbeitenden nicht mehr regelmässig Löhne bezahlen und hätten Schwierigkeiten, ihre Aufgaben in der Diözese und die Verpflichtungen gegenüber ihren Gläubigen zu erfüllen. Das Bistum verfügt über keine Besitztümer, hat auch keine Reserven, die wichtigste Einnahmequelle sind die Erträge aus der Landwirtschaft.
Die monatlichen Lohnkosten betragen 7’060.00 USD, für insgesamt 36 Personen. Die Einzellöhne liegen zwischen 100.00 und 220.00 USD und sind für Angestellte, Priester, Diakone und zwei Ordensschwestern in diesem Bistum.
Sie kennen die aktuelle Lebenssituation im kriegsversehrten Syrien und den Kampf der Bevölkerung um das tägliche Überleben. Davon sind auch kirchliche Mitarbeitende nicht ausgenommen. Dass diese Löhne bescheiden sind und nicht genügen, um den Lebensunterhalt einer Familie zu gewährleisten, wird klar, wenn wir einige Lebensmittelpreise anschauen. Die liegen für Kartoffeln, Reis, Mehl oder Zucker bei 1.00 bis 1.50 USD pro Kilogramm.
Wir möchten auf diese dringende Bitte um Unterstützung eintreten und die Gehälter für mindestens einen Monat zusichern. Danke, dass Sie uns dabei unterstützen.
Spendenvermerk: Löhne für Hauran