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Die Schönheit Graubündens zieht nicht nur Erholungssuchende an, auch Filmproduzenten kommen seit Jahrzehnten immer wieder in den Kanton, um ihn als Kulisse für grosse Produktionen zu nutzen. Wir haben für Sie die bekanntesten Drehorte zusammengestellt.
Die Verfolgungsjagd auf Skis in Österreich wurde, wie so oft in Filmen, nicht dort gedreht. Der Drehort war in Graubünden, genauer im Gletschergebiet des Piz Bernina. Auch beim zweiten «Bond-Einsatz» war das Engadin nicht das Engadin, sondern Sibirien. Teile der Einleitungssequenz wurden auf dem Gletscher Vedretta di Scerscen im Berninagebiet gedreht.
Der Filmklassiker nach einem Drehbuch von Friedrich Dürrenmatt und mit Gert Fröbe und Heinz Rühmann in den Hauptrollen wurde unter anderem in Trimmis, Chur und an der Tardisbrücke bei Landquart gedreht. Die Stadt Chur hat einen prominenten Auftritt im Film. So wurden einige Waldszenen im Fürstenwald gedreht und das Haus, in dem der Geschäftsmann Schrott wohnt, steht an der Oberen Plessurstrasse.
Mysteriös und leicht gruselig geht es im Schweizer Film Marmorera zu. Eine Frau taucht plötzlich aus dem Marmorera-Stausee auf und bringt einen Zürcher Psychiater um den Verstand. Gedreht wurde in Graubünden an den Originalschauplätzen am Marmorerasee sowie in Savognin. Weitere Szenen entstanden in Zürich.
Der Film mit Juliette Binoche und Kristen Stewart spielt in Sils Maria und wurde zum grössten Teil auch dort gedreht. Die Aussenaufnahmen entstanden bei Furtschellas und teilweise im Südtirol, als Kulisse neben der eindrücklichen Engadiner Berglandschaft diente das altehrwürdige Fünf-Sterne-Hotel «Waldhaus», das auch schon Krimiautorin Donna Leon begeisterte.
Der Psychothriller «A Cure for Wellness» spielt zwar fast gänzlich in der Schweiz, gedreht wurde der Film aber hauptsächlich in Deutschland. Nur zwei Drehtage waren in der Schweiz angesetzt – und zwar in der Umgebung des Landwasserviadukts. Einige Filmaufnahmen wurden später am Computer nachbearbeitet. So zum Beispiel der Zug, der über das Landwasserviadukt in der Region Bergün Filisur fährt. Was zur Folge hat, dass der in den Film montierte Zug gar nicht auf den Schmalspurgeleisen der RhB fahren könnte.
Die Neuverfilmung des Kinderbuchklassikers durch Xavier Koller war in den Schweizer Kinos ein grosser Erfolg. Spielt die Geschichte im Buch von Selina Chönz und Alois Carigiet in Guarda, so wurde für den Film im Weiler Sur En bei Ardez gedreht. Dabei wurde das kleine Dorf um ein paar extra für den Film aufgebaute und täuschend echt wirkende Gebäude erweitert.