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Das italienische Olympische Komitee (Coni) ersuchte die FIS, die für den 8. bis 21. Februar 2021 angesetzten Titelkämpfe erst im März 2022 austragen zu dürfen. Der Weltverband legte am Montagabend an seiner Frühjahrs-Konferenz fest, dass am 1. Juli über den Antrag der Italiener entschieden wird.
Die Auswirkungen der Corona-Pandemie und die unsicheren Perspektiven einer Wiederaufnahme der Sportevents hätten das Coni dazu bewogen, die Verschiebung der Ski-WM zu beantragen, sagte Coni-Präsident Giovanni Malago am Sonntag im Gespräch mit dem TV-Sender RAI 2. Die WM soll demnach aufgrund der unvorhersehbaren Entwicklung der Corona-Pandemie erst nach den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking ausgetragen werden.
Cortina hatte wegen der Pandemie bereits auf das Weltcup-Finale im vergangenen März und damit auf die Generalprobe für die WM 2021 verzichten müssen. Die Region Venetien, in der Cortina liegt, ist eine der am stärksten vom Coronavirus betroffenen Regionen.
Vergabe der Ski-WM 2025 erfolgt in Zürich
Crans-Montana, Garmisch-Partenkirchen und Saalbach werden am 3. Oktober wissen, war aus diesem Trio die alpine Ski-WM 2025 durchführen darf. Die Wahl findet beim traditionellen Herbsttreff der FIS in Zürich statt. Bei den Nordischen ist Trondheim der einzige Kandidat für das Jahr 2025. Die WM 2025 hätten ursprünglich beim FIS-Kongress Mitte Mai in Thailand vergeben werden sollen, die Veranstaltung wurde aber wegen der Corona-Pandemie abgesagt.
Die Bewerbung von Krasnojarsk für die Freestyle-, Snowboard- und Freeski-Events unterliegt dem Entscheid des Schiedsgerichts für Sport über die Berechtigung Russlands, sich für Grossveranstaltungen zu bewerben.
Nach dem Rückzug von Harrachov bleibt offen, wer 2024 die Skiflug-WM organisiert. Bewerbungen können noch bis zum 1. März 2021 eingereicht werden.
FIS-Kongress am 4. Oktober in Zürich
Der FIS-Kongress 2020, bei dem auch der Nachfolger von Präsident Gian Franco Kasper bestimmt wird, wurde auf Sonntag, den 4. Oktober 2020, in Zürich verlegt. Der Weltverband will am 1. August entscheiden, ob der Anlass wegen der Coronavirus-Krise als persönliche Veranstaltung durchgeführt werden kann. Sollten Reiserestriktionen die Abhaltung verhindern, könnte der Kongress auch im November stattfinden. Sollte auch dann ein Meeting nicht möglich sein, würde der Kongress 2020 entfallen und die Frühjahrs-Konferenz von 1. bis 6. Juni im slowenischen Portoroz zum Kongress aufgewertet werden.