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Noch ein Sieg fehlt: Waltert in Wimbledon weiter erfolgreich
Erst deutlich, dann knapp: Simona Waltert gewinnt in der zweiten Qualirunde für das Grand-Slam-Turnier in Wimbledon gegen Léolia Jeanjean in zwei Sätzen. Ein Sieg fehlt der Churerin noch.
Erst deutlich, dann knapp: Simona Waltert gewinnt in der zweiten Qualirunde für das Grand-Slam-Turnier in Wimbledon gegen Léolia Jeanjean in zwei Sätzen. Ein Sieg fehlt der Churerin noch.
Simona Waltert darf weiterhin auf ihren ersten Einzug ins Hauptfeld des Grand-Slam-Turnier in Wimbledon hoffen. Die Churer Tennisspielerin gewinnt auch ihre zweite Partie in der Qualifikation – mit 6:0, 7:6 (7:3) gegen die Französin Léolia Jeanjean.
Waltert, in der Weltrangliste als Nummer 115 rund 30 Plätze vor Jeanjean klassiert, legte fulminant los, nahm ihrer Gegnerin im ersten Satz gleich drei Mal den Aufschlag ab. Bloss 21 Minuten dauert der erste Durchgang. Knapper wird's im zweiten Satz. Beim Stand von 1:2 bringt auch die Bündnerin erstmals ihren Aufschlag nicht durch, liegt danach mit Break im Hintertreffen. Schliesslich gelingt der Ausgleich zum 5:5 und später der Sieg im Tiebreak.
Damit fehlt Waltert noch ein Sieg zum neuerlichen Einzug in das Hauptfeld eines Grand-Slam-Turniers. Vor rund einem Monat war ihr dies bei den French Open erstmals überhaupt gelungen. Gegnerin in der dritten und letzten Qualirunde ist die Kolumbianerin Emiliana Arango. Die 22-Jährige gilt als Sandplatzspezialistin und gehört zum Fed-Cup-Team ihres Heimatlandes. Als Nummer 184 der Welt ist sie derzeit deutlich hinter Waltert klassiert.
Roman Michel ist Leiter Sport. Er arbeitet als Sportreporter und -moderator bei TV Südostschweiz. Weiter schreibt er für die gemeinsame Sportredaktion der Zeitung Südostschweiz und suedostschweiz.ch. Roman Michel studierte Journalismus und Organisationskommunikation und arbeitet seit 2017 für die Medienfamilie Südostschweiz. Mehr Infos