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1 Antwort
Mir scheint, dass das doch stark auf das Umfeld ankommt. Grundsätzlich regelt Art. 328b OR rudimentär die Datenbearbeitung von MA-Daten durch den AG. Personenbezogene Daten dürfen durch den AG bearbeitet werden, soweit sie für die Durchführung des Arbeitsvertrages erforderlich sind. Ergänzend sind aber auch die Bestimmungen des (revidierten) Datenschutzgesetzes zu beachten, insb. die Grundsätze in Art. 6. revDSG. Da das Gesetz erst im September ‘23 in Kraft tritt, die Prozesse sinnvollerweise aber schon heute daran ausgerichtet/überprüft werden sollten, kopiere ich Ihnen den Text:
“Art. 6
Grundsätze
1 Personendaten müssen rechtmässig bearbeitet werden.
2 Die Bearbeitung muss nach Treu und Glauben erfolgen und verhältnismässig sein.
3 Personendaten dürfen nur zu einem bestimmten und für die betroffene Person erkennbaren Zweck beschafft werden; sie dürfen nur so bearbeitet werden, dass es mit diesem Zweck vereinbar ist.
4 Sie werden vernichtet oder anonymisiert, sobald sie zum Zweck der Bearbeitung nicht mehr erforderlich sind.
5 Wer Personendaten bearbeitet, muss sich über deren Richtigkeit vergewissern. Sie oder er muss alle angemessenen Massnahmen tref...