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Wer an der Algarve Urlaub macht, nutzt oftmals die Gelegenheit zu einem Abstecher nach Spanien an die Costa de la Luz.
Die Auswahl hat man zwischen der Fährverbindung, die zwischen Vila Real de Santo António an der Algarve und dem andalusischen Ayamonte verkehrt und der Autobahnbrücke zwischen Castro Marim und Ayamonte.
Wer es romantisch mag, besteigt die Fähre, die alle 30 – 40 Minuten über den Grenzfluss Guadiana schippert und in ca. 10 Minuten das Nachbarland erreicht. Nach Einweihung der imposanten Autobahnbrücke wurden die grossen Fähren gegen kleinere eingetauscht, dessen Langsamkeit und deren Alter man unter Romantik abhaken sollte.
Heute benutzen nur noch Touristen die Fähre und Spanier und Portugiesen, für einen Einkauf im Nachbarland, für das, was günstiger als im eigenen Land ist.
Wer es eilig hat, fährt mit dem Auto über die Autobahnbrücke. Die Brücke wurde 1992 gebaut und seither sind die langen Warteschlangen an beiden Ufern verschwunden, an denen Einheimische und Touristen in der Hochsaison lange Wartezeiten in Kauf nehmen mussten.
So lohnt ein Besuch im spanischen Ayamonte, wenn auch die Häuserfront, die man vom Fluss her zu sehen bekommt, etwas anderes verspricht. Aus dem einstigen Fischerort war durch einen regen Handel mit Amerika eine wohlhabende Stadt geworden.
Stadtpaläste und Klöster prägen heute noch das Stadtbild. Am schönsten ist der untere Teil der Stadt am Abend zu besichtigen, wenn Jasmin und Orangenblüten ihr Aroma entfalten und die romantischen Gassen von Strassenlaternen angeleuchtet werden.