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27.09.2021
von Andrea Brawand
Der tragische Werdegang von Daniel Johnston wird auch in seinem ersten offiziellen Album "Artistic Vice" widergespiegelt - veröffentlicht nach einer manischen Episode in 1990, basiert das Album aber nicht darauf, seine psychischen Krankheiten in den Vordergrund zu stellen.
“Daniel has managed to create in spite of his mental illness, not because of it. He’s been honest in his portrayal of what he’s been struggling with without overtly drawing attention to it.”
Trotzdem findet man in dem Album ehrliche, verletzliche Songs wieder, die seinen Umgang mit existenzieller Angst und seinen manischen Depressionen zeigen.
In "I Killed the Monster" stellt er seinen letztendlicher - wenn auch temporären - Sieg gegen seine psychischen Krankheiten dar. Der Song klingt stolz, direkt, absolut.
Let it be said when I am dead
I've killed the monster
He put me down, throw my name around
But I have found a good thing
Right to the end, I was my friend
I killed the monster
Obwohl Daniel Johnston als eine signifikante Figur der Outsider-, lo-fi- und Alternative Musikszene gilt, erlangte er während seiner Lebenszeit nie die Berühmtheit, die er sich erhoffte und verdiente. Trotz seines Todes in 2019 - an einem vermutlichen Herzinfarkt - scheint seine Musik noch immer weiterzuleben.
"Artistic Vice" von Daniel Johnston erschien im Juli 1991 via das Label Shimmy Disc.
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