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Peter Kumli ist Chefexperte für Seefunkprüfungen beim Bundesamt für Kommunikation (Bakom). Im Herbst geht er in Pension. Zur Ruhe wird sich der ehemalige Funker auf Hochseeschiffen indes nicht setzen. Wellen werden ihn auch weiterhin begleiten.
Er sitzt immer links, mit gespitzten Ohren und mit Pokerface. Die Person rechts neben ihm – meist ein Mann, seltener eine Frau – ist nervös, schwitzt, ihre rechte Hand zittert leicht. Sie ist in einer Stresssituation, muss ein «Mayday» absetzen. Doch die beiden sitzen nicht im Cockpit auf hoher See, sondern im Prüfungszimmer des Bakom in Biel. Der Kandidat absolviert die Seefunk-Prüfung
für Sportyachten, das LRC (Long Range Certificate). Skipper von Sportschiffen können beim Bakom das SRC (Short Range Certificate) oder das LRC (Long Range Certificate) erwerben. Das SRC, das beschränkt gültige Betriebszeugnis für die Sportschifffahrt, berechtigt VHF- und Inmarsat-C-Anlagen zu bedienen. Das LRC, das allgemeine Betriebszeugnis für die
Sportschifffahrt, berechtigt VHF-, Grenzwellen- und Kurzwellen-Anlagen sowie Inmarsat-C-Anlagen zu bedienen.
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