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«Dem Menschen sind in seiner Vorstellung keine Grenzen
gesetzt ausser denen, die er sich selbst setzt!»
Richard F. Estermann
Rituale sind wiederkehrende Verhaltensmuster und haben besonders im Sport eine enorme Bedeutung. Mit einem gezielten Ritual schaffen wir die Voraussetzung, im entscheidenden Moment bereit zu sein. Rituale stärken die Konzentration, nehmen den Druck und geben dem Spieler Sicherheit. Es geht letztlich darum, durch die Erinnerung an ein Erfolgserlebnis dieses zu wiederholen, indem wir mit dem Ritual unsere unbewusste Ebene ansprechen und damit eine Verbindung schaffen. Beispiel: Der Tennisspieler schlägt ein As. Obwohl der Ball ursächlich mit dem As nichts zu tun hat, verlangt der Spieler wieder denselben Ball, um nochmals den gleichen Erfolg zu ernten! Durch Konditionierung verbindet der Mensch Vorgänge miteinander, die in keinem ursächlichen Zusammenhang stehen! Sie laufen unbewusst ab. Boris Becker spielte monatelang mit dem gleichen Schläger, mit dem er Wimbledon gewann. Der frühere spanische Weltklassegolfer und fünffache «Major-Sieger» Severiano Ballesteros gewann in einem schwarzen Pullover die «British Open». Seither trug er diesen «Sieger-Look» an jedem Turnier und ungezählte Sportler taten es ihm bis heute gleich: Sie tragen für wichtige Anlässe eine «Sieger- Kleidung», die sie positiv an einen früheren Erfolg erinnert. Es handelt sich dabei um spezielle Dinge, die bei einem bestimmten Erfolgserlebnis da waren, die nun verknüpft werden und in Zukunft immer damit verbunden sind!
Vielleicht erinnern Sie sich noch an folgende Situation: Anlässlich der US- Open 2016 verlor der Tenniscrack Andy Murray – damals Nummer 2 der ATP- Weltrangliste – im Viertelfinal gegen Kei Nishikori seine Balance und rastete aus. Er liess sich durch das laute Publikum, durch mehrere Regen-Unterbrechungen und einen lauten Gong aus der Ruhe bringen. Murray verfolgte darauf einen umherflatternden Schmetterling und schlug ihn mit dem Racket zu Boden. Folgerichtig verlor er auch die Konzentration und damit das Match...
Wut und Zorn sind negative Emotionen, die in unserem Körper auch entsprechende Reaktionen auslösen: Sie wirken zerstörend! Die motorischen Fähigkeiten eines Sportlers werden gelähmt und machen eine optimale Leistung unmöglich. Denn Sportler sind dann am erfolgreichsten, wenn sie locker sind und es nicht zu unnötigen Muskelspannungen kommt, nach dem Motto: «Wer siegen will, muss locker bleiben!» Dies ist umso wichtiger, je mehr motorische Fähigkeiten eine Sportart verlangt. Je entspannter und gelöster eine Person ist, desto besser ist ihre Leistung im Sport, im Beruf und in der Schule. Durch Wut, Zorn, innere Erregungen und negative Emotionen, treten auch entsprechende Vorstellungen und Gefühle in unser Bewusstsein. «Wen die Götter vernichten wollen, den machen sie zuerst zornig», könnten wir in Abwandlung des griechischen Dramatikers Euripides sagen. Der erfahrene Athlet wird deshalb auch die Bedeutung eines kommenden Wettkampfs herunterfahren und sieht ihm mit Zuversicht, Freude und Gelassenheit entgegen! Deshalb: Egal in welcher Situation Sie sich auch befinden: Lassen Sie sich nie, nie, nie provozieren oder aus der Ruhe bringen und verlieren Sie nie Ihre innere Balance! Ich weiss, das ist einfach gesagt.
Charisma stammt aus dem Griechischen und heisst «Gnadengabe». Damit ist eine gewinnbringende Ausstrahlung, eine Art Aura gemeint, die nicht zu kaufen ist,- das «gewisse Etwas!». Es ist wohl der wichtigste Baustein für eine dauerhafte, erfolgreiche Karriere. Eine charismatische Person fällt in der Öffentlichkeit sofort auf. Dies ist bereits der Beweis, wie wenige es heute davon gibt! Wenn sie einen Raum betritt, füllt sie ihn mit einem imaginären Fluid sofort aus, zieht die Blicke auf sich und erhält von allen Seiten Aufmerksamkeit. Kaum einer kann sich ihrem Bann entziehen. Besonders schwache und unselbständige Menschen, werden von einer charismatischen Person wie von einem Magneten angezogen. Erstere besitzen nicht ihre Eigenschaften und denken sich: «So möchte ich auch sein. Die Person hat all’ das, was ich nicht habe!». Viele Menschen hoffen, durch die Nähe zu ihr etwas von der Aura mitzubekommen oder sogar auch so zu werden... «Gewöhnliche» Menschen bewundern auch die Integrität und den Mut einer charismatischen Person die für etwas einsteht oder eine Sache vertritt, was sie selbst nie tun würden oder aus Angst dazu nicht imstande wären.
Charisma ist sozusagen angeboren, ein Gottesgeschenk, aber vieles schlummert bereits in uns. Persönlichkeit ist die etwas «abgeschwächte» Form. Sie ist auch teilweise angeboren, lässt sich aber entwickeln und fördern.
Liebe Leserinnen und Leser: Wann haben Sie das letzte Mal herzhaft gelacht? Erinnern Sie sich noch an deren wohltuende, befreiende Wirkung?
«Lachen ist die beste Medizin» lautet ein altes Sprichwort. Und heute bestätigen Wissenschaftler diese Weisheit. Ärzte der «Lindy Universität» in Kalifornien und eine Langzeitstudie der «University of Illinois»/USA bestätigen: Ein regelmässiges, herzhaftes Lachen senkt den Blutdruck, das Immunsystem wird gestärkt, Blutzucker und Cholesterinwerte verbessern sich. Lachen stärkt auch die Lungenfunktion, die Zellen werden mit mehr Sauerstoff versorgt, Herz und Kreislauf angeregt.
Aber bitte kein «kontrolliertes Lachen», kein Kichern oder Grinsen! Ein echtes, herzhaftes Lachen ist wohltuend für Körper und Seele. Es ist befreiend und ergreift alle inneren Organe. Angespannte Muskeln lösen sich, das Stresshormon Adrenalin wird abgebaut. Dafür setzt Lachen im Gehirn Glückshormone frei, vor allem Serotonin und Dopamin. Sie versetzen uns in ein Glücksgefühl und wir schweben auf einer rosaroten Wolke... Die Psyche wird ebenfalls positiv beeinflusst, in Richtung Optimismus und Zuversicht! Wer lachen kann – auch über sich selbst – hat es einfacher und besser im Leben. Und wer Humor hat, erntet im Beruf mehr Erfolg, denn er tritt selbstsicher und kompetent auf. Das bestätigen Forschungsergebnisse der «University of Maryland»/USA. Und ganz wichtig: Lachen ist ansteckend und wir können damit auch andere zum Lachen bringen.
50 Jahre Mondlandung. Die Filme und Dokumentationen zu diesem Ereignis sind uns allen noch präsent und bereits plant die NASA Expeditionen zum Mars, unserem erd-ähnlichsten Planeten. Damit sind wir wieder bei der Frage: Gibt es eigentlich – ausser der Erde - noch weitere, bewohnte Planeten?
Die Bandbreite für Leben ist sehr schmal und es muss dabei vieles stimmen. Der betreffende Planet darf nicht zu nah und nicht zu weit vom nächsten Stern (Sonne) entfernt sein und muss gemässigte Temperaturen aufweisen. Dazu braucht es Wasser, der Planet muss eine Atmosphäre besitzen und ein entsprechendes Magnetfeld aufweisen, damit die Luft nicht ins All entschwindet. Im Weiteren sollte der Planet eine Rotation um die eigene Achse besitzen und wenn möglich Jahreszeiten aufweisen, um nur einige Voraussetzungen zu nennen. Daraus ergab sich für Forscher die Vermutung, dass nur wenige Planeten diese Voraussetzungen mitbringen. In unserem Sonnensystem existiert nur die Erde, welche die erwähnten Kriterien erfüllt: Der Mars ist zu kalt und die Venus, der andere erdnahe Planet, bereits zu heiss...