Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03239.jsonl.gz/2329

Vergangene Veranstaltungen
Referat von Rolf T. Hallauer, Obmann der Genealogisch-Heraldischen Gesellschaft der Regio Basel
Das vorliegende Notizbuch hat ein Leontzÿ Wermenlinger geschrieben. Er wohnte 1780 im Gugerflück. Der Name Gugerflück ist im Schweizerischen Ortsverzeichnis von 1904 nicht enthalten. Es dürfte sich um einen Flur- oder Hofnamen handeln. Dieses Buch hat wohl um 1700 einem Bläsi Stöckhli gehört, bevor es in den Besitz von Leonhard Wermelinger überging. Dieser hat in sein Buch neben dem Tagebuch der Pilgerreise weitere wichtige Geschichten, Verse und Reisebereibungen abgeschrieben. Im hinteren Teil des Buches erscheint eine andere Handschrift von einer nicht genannten Person mit einem Text in Versform zur Schlacht von Villmergen 1656. Das vorliegende Tagebuch zur Pilgerreise ist also eine Abschrift Wermelingers. Den ursprünglichen Text verfasst hat ein Ulrich Meier, Schulmeister in Ruswil.
Auch Gäste sind stets gerne willkommen.
Im Gebäude der ewl, Industriestrasse 6, Luzern, 6. Stock. Türöffnung um 14.00 Uhr, Beginn um 14.30 Uhr
Referat von Bruno Spiess, Baar
Erhard Spiess, ein Bauernsohn aus Tuggen SZ, heiratet 1898 Luisa Ziegler, die Tochter des vermögenden Falkenwirts aus Siebnen. Zusammen mit seinem Schwager August versucht sich Erhard als Stickereifabrikant. Schon bald trennen sich aber die Wege der beiden und Erhard gründet seine eigene Schifflistickerei. Im Zuge der Textilkrise gehen die Geschäfte schlecht und zwingen die Stickereifabrikanten Ende der 20-er Jahre zur Aufgabe. Damit beginnt ein steter Kampf ums Überleben und zur Erhaltung der Villa Friedheim. Die Familie Spiess, deren Vorfahren sich bis 1647 zurückverfolgen lassen, teilt ihr Schicksal mit vielen andern Familien dieser Zeit. - Auf dem Hof Wygärtli sollen nach ungesicherten Angaben im Winter Arbeitshüte hergestellt worden sein. Daraus leitet sich der Übername „z’Huetmachers“ ab.
Dank dem Sammelgeist der Vorfahren sind überaus viele Dokumente erhalten geblieben. So u.a. die Hochzeitsanzeige und, als Perle, das Familienbüchlein, das 1898 erstellt wurde und erst 2002 mit dem Eintrag des Todes der Tochter Louise endete.
Der Referent Bruno Spiess ist ein direkter Nachfahre und führt das Familienarchiv.
Auch Gäste sind stets gerne willkommen.
Im Gebäude der ewl, Industriestrasse 6, Luzern, 6. Stock. Türöffnung um 14.00 Uhr, Beginn um 14.30 Uhr
Die Genealogisch-Heraldische Gesellschaft der Regio Basel (GHGRB) feiert ihr 75-jähriges Bestehen.
Die ZGF ist mit dem Portrait Archiv live dabei. An unserem Stand in Basel können Sie den aktiven Umgang mit unserem Bildarchiv kennenlernen.
Besuchen Sie auch darum die Jubiläumsausstellung in Basel.
Durchführung: Volkshochschule Willisau
Leitung: Markus Lischer
Kursdaten:
Montag, 12. und 19. Januar, 19.30–21.30 Uhr in Willisau
Samstag, 24. Januar, 09.00–11.00 Uhr, Besuch im Staatsarchiv Luzern
Kosten: Fr. 90.–
Durchführung: Aktuelles Sempach
Leitung: Markus Lischer
Kursdaten:
Montag, 27. April und 4. Mai 2015, je 19.30 Uhr, Turmstube Ochsentor, Sempach;
Samstag, 9. Mai 2015, 09.00 –11.00 Uhr, Besuch im Staatsarchiv Luzern
Kosten: Fr. 60.–
Genealogen kennen typische Gersauer Geschlechter: Camenzind, Küttel, Baggenstos, Müller, Nigg oder Riegert. Früher geläufig waren Gersauerstückli oder das Gersauern. Während über 400 Jahren war Gersau eine stolze Republik, deren Bewohner sich im politischen Umfeld zu behaupten hatten. Viele Generationen lang bildete die Seidenspinnerei die Lebensgrundlage. Und heute? Möglicherweise der Tourismus. Wie kam die Feckerkilbi nach Gersau? Die Fähre nach Beckenried mag daran erinnern, dass Gersau erst seit 1867 auf einer Strasse erreichbar ist. Darum hätten wir eigentlich per Schiff anreisen müssen...
Referat von Josef Muheim, Greppen
„Güter und Familien im Schächental“ - dieses riesige Buchprojekt ist inzwischen abgeschlossen. Seit 59 Jahren war der Referent daran. Aus seinem Fundus möchte er aufzeigen, wie vielseitig Familienforschung sein kann. Nebst dem traditionellen Bild von Stammbäumen und Ahnentafeln gibt es bei einem integralen Vorgehen eine Vielzahl von «Nebenprodukten». Der Familienforscher kommt kaum darum herum, auch das wirtschaftliche, gesellschaftliche, politische, soziale und kulturelle Umfeld der Vorfahren zu studieren und mit einzubeziehen.
Auch Gäste sind stets gerne willkommen.
Im Gebäude der ewl, Industriestrasse 6, Luzern, 6. Stock. Türöffnung um 14.00 Uhr, Beginn um 14.30 Uhr
Referat von Dr. Andreas Schmidiger, Escholzmatt
Wirtschaftslage und Bevölkerungsentwicklung im ländlichen Gebiet trugen früher viel zur Emigration bei. Ergiebige Unterlagen betreffend die Binnenwanderung bieten die Aufenthaltsbewilligungen, die der Kanton Freiburg ausstellte. Eine aus den Registern von 1808 bis 1850 erstellte Liste zeigt eine verblüffend hohe Zahl von Personen aus dem Kanton Luzern, namentlich aus dem Entlebuch, die sich damals während eines vereinbarten Zeitraums im Üechtland aufhielten. Die zu den Einträgen gehörenden Angaben (Name, Alter, Tätigkeit usw.) erweisen sich ebenfalls als interessante Quelle für die Familienforschung, zumal diese Angaben bisher kaum bearbeitet wurden.
Auch Gäste sind stets gerne willkommen.