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Lausanne verspielt gegen Servette erst eine Zweitoreführung, reüssiert dann aber dank eines Shorthanders in den Schlussminuten 3:2. Es war ein Léman Derby, in welches die Lausanner den besseren Start erwischten. Guillaume Maillard brachte die Equipe von John Fust nach sieben Minuten in Führung, und als Cody Almond nach Spielmitte auf 2:0 erhöhte, deutete alles darauf hin, dass Lausanne auch das zweite Aufeinandertreffen mit den Genfern für sich entscheiden würde.
Doch die Mannschaft von Patrick Emond kämpfte sich zurück. Daniel Winnik schaffte wenig später den Anschluss im Powerplay, und nachdem sich den Servettien zu Beginn des Schlussabschnitts wieder eine Chance in Überzahl bot, bewerkstelligte Henrik Tömmernes den Ausgleich.
In der Folge waren die Genfer einer endgültigen Wende mehrmals nahe, Tobias Stephan zeigte aber eine starke Partie im Tor der Lausanner. Als Ken Jäger knapp drei Minuten vor dem Ende auf die Strafbank musste, präsentierte sich Servette die goldene Möglichkeit zum Sieg, und es sollte in diesem Powerplay auch Entscheidendes passieren, allerdings zu Ungunsten des Heimteams.
Jiri Sekac profitierte von einem Genfer Scheibenverlust und bezwang Gauthier Descloux mit einem Backhandschuss zur neuerlichen Führung für Lausanne. Für die Genfer war es bereits der achte Shorthander, den sie in dieser Saison kassierten. Kein anderes Team der Liga hat mehr Gegentore bei eigener Überzahl kassiert. Zwar kamen die Genfer vor der Rekordkulisse von 6276 Zuschauerinnen und Zuschauern in den Schlussminuten noch zu einigen guten Möglichkeiten. Der Ausgleich sollte aber nicht mehr gelingen. (sda)