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Vom 21. Mai bis 6. Juni soll nächstes Jahr die Hockey-WM in Lettland (Riga) und Weissrussland (Minsk) über die Bühne gehen. Vonseiten der Letten regt sich nun allerdings Widerstand: «Wir werden die IIHF dazu aufrufen, ein anderes Land anstelle von Weissrussland in Erwägung zu ziehen», sagte Regierungschef Krisjanis Karins.
Unruhen in Weissrussland
Der Grund: In Weissrussland kommt es wegen der von Fälschungsvorwürfen überschatteten Präsidentenwahl seit Tagen zu grossen Protesten. Sie haben das Ziel, den autoritär regierenden Staatschef Alexander Lukaschenko aus dem Amt zu drängen, der sich zum sechsten Mal in Folge zum Wahlsieger hat erklären lassen. Die Polizei ging vor allem zu Beginn der Proteste brutal gegen die Demonstranten vor.
Was macht die IIHF?
Angesichts der gegenwärtigen Lage in Weissrussland sehe er nicht, wie sein Land die WM zusammen mit dem geplanten Co-Gastgeber durchführen könne, so Karins. IIHF-Präsident René Fasel hatte unlängst erklärt, dass es momentan keine Pläne gebe, die WM in ein anderes Land zu verlegen.