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Das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, wird von zahlreichen Genen beeinflusst. Das geht aus zwei Kontrollstudien des Breast Cancer Association Consortium hervor, die Gen-Daten von knapp 200’000 Frauen untersuchten, die in 44 Einzelstudien erhoben wurden.
Neben Veränderungen in den Genen BRCA1 und BRCA2 können auch Mutationen anderer Gene – ATM, BARD1, CHEK2, PALB2, RAD51C und RAD51D – das Risiko für Brustkrebs erhöhen. Bei einigen Genvariationen steigt auch die Gefahr, an Darmkrebs oder Eierstockkrebs zu erkranken.
Einige Gene wie etwa ATM und CHEK2 sind östrogenrezeptorpositiv. Das bedeutet, dass ihre Aktivität an das weibliche Geschlechtshormon gebunden ist. Die von ihnen ausgelösten Tumore könnten durch Antiöstrogene behandelt werden. Diese Therapieoption muss allerdings noch weiterführend erforscht werden.