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Das Völkerkundemuseum kaufte 1969 bei dem als «Big Boss» für Ethnografika aus Südamerika bekannten professionellen Sammler Borys Malkin eine Noanamá-Sammlung aus Kolumbien: «100 Stücke, die die gesamte Bandbreite der materiellen Kultur abdecken, Töpferware inklusive». Mindestens ein Duzend weitere Museen erwarben «Objekt-Sets» der Noanamá von Malkin. Wie ist eine solche Sammel- und Museumspraxis einzuordnen? Was sagen Noanama heute zu diesen damals angelegten Geschäftsbeziehungen?