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Das Zürcher Obergericht hat am Freitag in zweiter Instanz einen Fluglotsen freigesprochen. Der Skyguide-Mitarbeiter war angeklagt, weil er im August 2012 am Flughafen Zürich einer Sportmaschine eine Anweisung gegeben hatte, die beinahe zur Kollision mit einer Passagiermaschine geführt hätte. Für den Oberrichter war die Situation zwar durchaus «eine gefährliche Sache». Eine Sportmaschine und eine Saab 2000 flogen damals in einem 90-Grad-Winkel direkt aufeinander zu. 20 Menschen waren an Bord dieser beiden Maschinen. Der Fluglotse habe jedoch rechtzeitig korrigierend eingegriffen und seine Anweisungen sogar zwei Mal geändert, als er gemerkt habe, dass es eng werde. (swisstxt)
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