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Der Sika-Verwaltungsrat greift wenig überraschend zum gleichen Kniff wie an den letzten vier Aktionärsversammlungen, um eine Übernahme durch Saint-Gobain weiterhin zu verhindern.
«Nicht im Interesse von Sika»
Verwaltungsratspräsident Paul Hälg gab sich am Dienstag an der Generalversammlung ungeschlagen: «Sika braucht Saint-Gobain nicht.» Diese feindliche Übernahme sei nicht im Interesse der Sika. Sie nütze nur der Familie Burkard und der französischen Konkurrentin Saint-Gobain.
Konkret erfolgt die Stimmrechtsbeschränkung für die Wiederwahl der unabhängigen Verwaltungsräte, die Wahl des Verwaltungsratspräsidenten sowie die Abstimmung über den Nominierungs- und den Vergütungsbericht.
Da bei der Entlastung der Verwaltungsräte keine Stimmrechtsbeschränkung galt, wurden den fünf unabhängigen Verwaltungsräten sowie dem ebenfalls unabhängigen Präsidenten Hälg die Entlastung einmal mehr verweigert. Trotz Rekordresultat wurde ihnen ausserdem der Lohn verweigert.