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Die kalten Winter zu Anfang der 60er Jahre waren dafür verantwortlich, dass die Düdinger Möser zufroren. Hockey war einen noch junge Sportart, welche einige Jugendliche in Düdingen faszinierten. Aus diesen Anfängen entstand eine erste Hockey-Mannschaft, die ab und zu auch auf der Patinoire des Augustins in der Basse-ville von Freiburg ein Freundschaftspiel absolvierte.
Aus dieser Mannschaft heraus wuchs der Wunsch, sich als Verein zu organisieren. Am 4. März 1966 um 20.00 Uhr war es soweit. Im Hotel Ochsen in Düdingen wurde der HC Düdingen gegründet. Gründungsmitglieder waren Walter Schweizer, Josef Hett, Emanuel Schuler, Wolfgang Jendly, Marcel Bertschy, Armin Poffet, Siegfried Bertschy, Eduard Schaller, Josef Zbinden und Josef Mauron. Als erster Präsident wurde Walter Schweizer gewählt. Er war der Mann, der den Verein mit Herz und Seele führte und es sogar soweit brachte, dass 1969 eine Natureisbahn in der „Obermatte“ gebaut wurde. Die ganze Natureisbahn wurde von den Clubmitgliedern selber in Eigenleistung erstellt. Das Land wurde von Herr Zurkinden Odilo gemietet. Das Material für den Bau wurde grosszügig von den Herren Schuwey, Norbert, Filiphona Josef, Douss Jean und Schweizer Walter gesponsert.
Diese Eisbahn wurde 1976 wegen des warmen Klimas wieder demontiert. Unter Walter Schweizer stieg der HC Düdingen 1971 erstmals in die 2. Liga auf. Man erreichte in der Folge zwei Mal die Finalspiele für den Aufstieg in die 1. Liga. Doch leider gingen diese verloren. 1976 ist Walter Schweizer als Präsident zurückgetreten und zum Ehrenpräsident gewählt worden. Mit Edgar Schafer übernahm ein weiterer, voll motivierter Präsident den Club und führte diesen von 1976 bis 1981 erfolgreich. Es wurde regelmässig in der alten Patinoire des Augustins in Freiburg trainiert. Es entstand eine zweite Mannschaft welche auch an SEHV Meisterschaft teilnahm. Trotz einer Top-Mannschaft mit mehreren Ex-Gottéron Spielern wie Hubert Audriaz, Josef Pürro, Albert Ruffieux, Hugo Jeckelmann, Josef Lehmann, Josef Hofstetter, Jean- Claude Spicher, Hans-Ruedi Stoll, Michel Stoll, Gilbert Aeby, Jean-Marc Bucher, Hugo Henguely und Heinrich Baeriswyl, gelang der angestrebte 1. Liga-Aufstieg nicht.
Die Saison 1981/82 startete der HC Düdingen noch ohne Präsident. Vize- Präsident Hett Josef führte den Club bis an der Generalversammlung Gustav Riedo das Ruder vom Club übernahm. Er musste in seiner Amtszeit bis 1987 mangels Eismöglichkeiten den Abstieg aus der 2. Liga in die 4. Liga miterleben. In der neuen Eisbahn in Freiburg gab es kein Eis mehr für auswärtige. Der Club musste zuerst die Zweite und dann auch die erste Mannschaft aus der SEHV Meisterschaft nehmen. Dem Verein drohte das Ende und es war nur einem harten Kern um Christoph Capt – der ab 1987 als Präsident amtete – zu verdanken, dass der HC Düdingen diese harte Zeit überwinden konnte. Zusammen mit Fritz Rindlisbacher hielt er den HC Düdingen über Wasser. Trainiert wurde in dieser Zeitspanne jeweils um 21:30 Villars oder Leysin. Anfang der 90er Jahre verbesserte sich langsam die Trainingsmöglichkeiten. Der Club konnte in der Eishalle in Neuenburg und ab 1995 in Marly trainieren. 1995 wurde wieder eine 4 Liga Mannschaft an der SEHV Meisterschaft angemeldet. 1996 war für den HC Düdingen die schwere Zeit überstanden.
Der Traum vieler junger Hockeyspieler ging endlich in Erfüllung. Dank den Bemühungen vieler Hockeyfreunde, deren Fronarbeit und einiger engagierten Düdinger-Gewerblern , konnte auf privater Basis eine Aktiengesellschaft gegründet werden. Nach der Einwilligung der Gemeindeversammlung für den Landerwerb im Leimacker konnte der Bau einer Eishockeyhalle verwirklicht werden. Gleichzeitig mir der Eröffnung der neuen Eisbahn wurde auch die Vereinsspitze neu besetzt. Mit Ben Ortner kam frischer Wind und viel Zuversicht zurück.
Am 29. April 1996, unter Mitwirkung von initiativen Eishockeyanern, motivierten Eltern und der Zusammenarbeit mit den Eishockey vereinen der Region wurde neu auch die Eishockey Nachwuchsbewegung SenSee (ENB SenSee) mit Sitz in Düdingen gegründet. Bereits in der ersten Saison 1996/97 werden 132 Nachwuchsspieler in der Hockeyschule auf die Klassen verteilt. Eine Mannschaft mit 9 bis 11 jährigen Spielern (Piccolo) nehmen an der SEHV Meisterschaft teil. Herr Roger Blanchard, Gründerpräsident, beginnt zusammen mit dem Cheftrainer, Herr Jakob Lüdi, mit den ersten Aufbauarbeiten.
Ben Ortners Visionen, gekoppelt mit der erstklassigen Infrastruktur der neuen Eishalle, garniert durch eine Mannschaft (Team und Vorstand), die bereit war, Vollgas zu geben, führte dazu, dass man bereits ein Jahr nach Eröffnung der Halle in die 3. Liga und 1999 in die 2. Liga aufstieg. Nun gab es kein Halten mehr. Das Ziel ist die 1 Liga. Nach einer guten Saison 1999/2000, welche der HC Düdingen Bulls an der Tabellenspitze punktgleich mit dem HC Tramelan beendete, traf der HCD in der Best-of-3 Serie gegen Anniviers. Die Bulls gewannen die äusserst spannende Serie knapp im letzten Spiel in der Verlängerung. Die darauf folgende Aufstiegsrunde beendete man auf dem ersten Platz vor Sitten und Tramelan und stieg somit in die 1. Liga auf! Somit ist für den Club die machbare sportliche Spitze erreicht. Die Clubverantwortlichen müssen nun auch den 1. Liga Verein auf eine gesunde finanzielle Basis stellen. Dank viel Eigenleistung wird in der Eishalle eine Sitztribüne erstellt. Auch der Bau der Vip-Loge helfen mit den Clubfinanzen ein solides Fundament zu geben.
Vom Aufstieg im Jahr 2000 in die oberste Amateurliga spielten die Bulls bis 2006 immer um den Meisterschaftstitel. Dabei gingen einige Finalspiele gegen den nachmaligen Aufsteiger in die NLB nur knapp verloren. Dieser sportliche Erfolg wäre aber nicht möglich gewesen, wenn im Hintergrund die organisatorische Seite nicht auch professionalisiert und die Zusammenarbeit mit unseren Partnern im Bereich Nachwuchsförderung ausgebaut worden wären. An dieser Stelle sei auch erwähnt, dass ohne die faire Partnerschaft mit dem HC Gottéron die Nachhaltigkeit im sportlichen Erfolg nicht derart grossartig gewesen wäre.
In Geschichte der Saison 2005/06 feierte der HC Düdingen Bulls in sein 40. Vereinsjahr. Ben Ortner tritt die Führung nach 9 Jahren an der Spitze an André R. Eltschinger ab und wird von der Generalversammlung zum Ehrenpräsidenten ernannt. In den folgenden drei Jahren wird der Verein auf eine harte Probe gestellt. Der neue Vorstand hat nicht das erforderliche Profil und die Umsicht den Verein auf der Erfolgsstrasse zu halten. Es droht der finanzielle Konkurs des Vereins. Das Vereinsvermögen ist weg, die wichtigen Sponsoren und Spieler waren vor den Kopf gestossen. Nur dank der Intervention einiger alten Vorstandmitglieder und dem unermüdlichen Einsatz von Baeriswyl Josef, Zosso, Oswald, Roggo Armin und Roggo Thomas wurde der Verein gerettet.
Im Mai 2009 übernahm an der Generalversammlung Baeriswyl Josef mit einem neuen motivierten Vorstand den HC Düdingen- Bulls. In der Saison 2009/10 bestritt der HCD den Final in der SEHV Meisterschaft gegen den HC Martini und verlor nach Punktegleichstand das letzte fünfte Spiel erst in der Verlängerung. Sportlich und auch finanziell hat sich der Verein von der Krise erholt und sieht mit dem Einbau junger Spieler aus der ENB SenSee einer guten Zukunft entgegen.