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MindMapping mit *"Mindmeister" oder "Popplet"
Didaktische Hinweise
MindMaps, wörtlich übersetzt „Gedankenlandkarten“, eignen sich besonders gut zur Vorbereitung von Referaten und Präsentationen. Eine MindMap kannst du alleine oder mit mehreren anderen erstellen.
Grundsätzlich werden Lernstoffe schneller erfasst und dauerhafter abgespeichert, wenn beide Gehirnhälften aktiviert werden. Genau dies wird beim Mind Mapping verwirklicht: Beim Schreiben und Strukturieren wird die linke Gehirnhälfte beansprucht, durch die Verwendung von Bildern und Symbolen und durch den Überblick, den das ganze Bild über ein Thema gibt, wird die rechte Hälfte genutzt.
Die MindMap hilft dir, dich in ein Thema zu vertiefen, einen Überblick zu gewinnen und es klar zu strukturieren.
Quelle: www.commons.wikimedia.org
Vorgehen
- Schreibe das Thema in die Mitte des Blattes; gut eignet sich hier auch ein Bild.
- Nun trägst du im Internet alles Wissenswerte zu deinem Thema zusammen und es ist wichtig, dass du diese Infos in einzelne Bereiche gliederst: Vom Zentrum ausgehend erstellst du mehrere „Hauptäste“, welchen wichtige Begriffe (höchstens drei Wörter!) zugeordnet werden, die dir zum Thema einfallen.
- Es geht weiter mit dünneren „Zweigen“, auf denen dazugehörige Unterbegriffe vermerkt werden. Querverbindungen zwischen bestimmten Informationen können durch entsprechende Pfeile sichtbar gemacht werden.
- Durch noch feinere Verästelungen lässt sich der oben beschriebene Prozess weiter fortführen.
- Pro Ast sollte möglichst nur ein Wort verwendet werden, das den jeweiligen Aspekt kurz und treffend beschreibt. Man nennt solche Wörter „Schlüsselwörter". Beschrifte Äste und Zweige in Druckschrift, dicke in Grossbuchstaben, dünnere in normaler Schreibweise.
- Nutze Farben, Umrandungen und Bilder, um deine MindMap zu gliedern und übersichtlicher zu gestalten. Durch die Verwendung gleicher Farben kannst du deutlich machen, was zusammengehört.
- Baue möglichst viele Bilder in deine MindMap ein. Sie wecken Assoziationen und unterstützen dein Gedächtnis.
Auswählen
- Jetzt hast du einen guten Überblick über dein Thema und es kommt ein wichtiger Schritt: die Auswahl. Meistens hast du zu wenig Zeit, um alle Begriffe und Unterbegriffe zu präsentieren. Es ist besser, nur ein paar Aspekte auszuwählen und diese genau zu erläutern, Beispiele und Anschauungsmaterial mitzubringen, so dass die Zuhörer weniger Infos haben, sie dafür verarbeiten und sich merken können.
Best Practice Beispiele