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Die Vögel lagen auf einer Fläche von rund 50 auf 50 Meter verteilt. Einige lagen auf der Hauptstrasse, einige in der angrenzenden Wiese. Laut einem Augenzeugen hätte noch rund ein Drittel der über 100 Vögel seine Flügel bewegt, schreibt das St. Galler Tagblatt, Link öffnet in einem neuen Fenster. Mehrere Autofahrer hätten angehalten, stellten Pannendreiecke auf und alarmierten die Polizei.
Wahrscheinlich eine Kollision
Daniel Moser von der Jagd- und Fischereiverwaltung Thurgau bestätigt den Vorfall. Um die Todesursache festzustellen, habe man einen Teil der Vögel untersuchen lassen. «Wegen der Seuchengefahr sind wir jeweils vorsichtig», so Moser.
Bei den Vögeln seien innere Verletzungen festgestellt worden. «Das sind Indizien für eine Kollision», sagt Moser. Es sei davon auszugehen, dass die Vögel mit einem Lastwagen zusammengeprallt sind.
Aussergewöhnlicher Fall
Dass Vögel und andere Tiere mit Fahrzeugen oder Gebäuden kollidieren und deshalb sterben, komme oft vor, sagt Daniel Moser: «Wir haben relativ viel Fallwild, das kommt sehr häufig vor. In diesem Ausmass ist das bei uns aber ein Novum.»
Er könne sich gut vorstellen, dass ein Lastwagenchauffeur einen Zusammenprall mit Vögeln gar nicht bemerke, sagt Moser. Er habe keine Kenntnisse, dass sich bisher ein Fahrer bezüglich einer Kollision gemeldet hat.