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A Busy Woman Like Me schildert den Tagesablauf einer Karrierefrau, welche die unterschiedlichsten beruflichen Funktionen innehat und diese mit den Verpflichtungen gegenüber Familie und Haushalt zu vereinigen sucht. Die sechseinhalbminütige dichte Szenenfolge, welche die Hauptfigur als Ehefrau, delegierende Mutter und Hausfrau, Direktorin und Verwaltungsratsvorsitzende, Kamerafrau, Fernsehmoderatorin, Geliebte und attraktiven Star zeigt, wird rhythmisiert durch witzig adaptierte Rezitative aus dem „Barbier von Sevilla“ des Opernkomponisten Rossini — Namensvetter der Regisseurin (¿Tutti mi cercano, tutti mi voglione... corri di qui, corri di Ià, sono una donna di qualità ...»).
Schlußpointe der satirischen Umsetzung eines realen Problems (der für Frauen vielfach immer noch ungelöste Anspruch, eine harmonische Synthese von Beruf und Familie zu erreichen) bildet das Erwachen der Protagonistin aus dem von hektischer Organisation und Koordination geprägten (Alp-)Traum. Die Erleichterung darüber macht jedoch sogleich der Ernüchterung Platz, als Mann und Kind - wie in der ersten Filmsequenz - nach Frau und Mutter verlangen und so die Identität von Traum und Realität beschwören.
Die harmlose Komik des Sketchs erschöpft sich zu einem großen Teil in der parodistischen Transposition der bisher männereigenen Geschäftswelt-Dynamik auf eine Frau und im atemlosen Szenenwechsel.