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BMW hat Formel-1-Rennstall Sauber verkauft
Der deutsche Automobilkonzern BMW hat den Verkauf des ehemaligen Schweizer Formel-1-Rennstalls Sauber an die in der Schweiz ansässige Qadbak Investments Ltd. bekannt gegeben.
Über den Verkaufspreis, den Analysten auf weniger als 100 Millionen Euro veranschlagen, wollte man sich nicht äussern.
Qadbak ist eine Stiftung, welche die Interessen von Familien, die im Mittleren Osten und in Europa leben, wahrnehmen soll. Wer genau dahintersteht, wollte BMW nicht kommentieren.
Die Interessen von Qadbak bezüglich des Formel-1-Teams werden gemäss Mitteilung vom Schweizer Lionel Fischer wahrgenommen. Was Qadbak genau mit Sauber vorhat, ist nicht bekannt.
Die Stiftung hatte letzten Juli den englischen Fussball-Club Notts County übernommen und den früheren schwedischen Nationaltrainer Sven-Göran Eriksson als Sportchef engagiert.
BMW hatte am vergangenen 29. Juli überraschend den Rückzug aus der Formel 1 auf das Ende der diesjährigen Saison angekündigt. Das von Peter Sauber aufgebaute Team in Hinwil im Zürcher Oberland beschäftigt rund 415 Leute und verfügt über eine hochmoderne Infrastruktur samt eigenem Windkanal.
Der Internationale Automobilverband FIA hat den 13. und damit letzten Platz im nächstjährigen Formel-1-WM-Feld an Lotus vergeben. Er hält Sauber aber eine Türe offen.
swissinfo.ch und Agenturen
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