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Vom Sitcom "Fawlty Towers"
Basil (Hotelbesitzer): Es hat zuviel Butter
auf diesen Tabletts (= Too much butter on those trays).
Manuel (Bediensteter):
Nein, nicht "On those trays", "Uno, Dos, Tres".
Wer mit offenen Augen und Ohren Gespräche
von Mitmenschen mitverfolgt, erkennt immer wieder typische
Missverständnisse bei Dialogen. Der Grund ist
eine Differenz zwischen dem Gemeinten und dem Verstandenen.
Wir erleben das tagtäglich und tragen auch selbst
dazu bei. Oft liegt der Grund bei falschen Grundannahmen
oder Übermittlungsproblemen. Missverständnisse und
Zweideutigkeiten sind eine wichtige Quelle für Humor.
Kinder spielen bei Parties das Spiel
"Fluesterpost"
bei dem einem Kind eine Nachricht ins Ohr geflüstert wird, das
es seinem Nachbarn ins Ohr fluestert etc. Am Schluss wird der Anfang
und Schluss verglichen. Das ist oft lustig, wie im Witz
"Der Dienstweg".
Langes Reden ermüdet das Gegenüber.
Es gilt, Gedanken kurz und konkret auf den Punkt zu bringen.
Die verwendeten Begriffe müssen stimmen, die Klarheit der Gedanken
verlangen gute Definitionen.
Zuhören und im Zweifelsfalle das Gehörte zusammengefassen
wird bevor die eigenen Sicht unterbreitet wird.
Eine hilfreiche Spielregel ist das Unterscheiden:
verdeutliche, in welchem Sinn man einer Aussage zustimmt oder widerspricht.
Die Gegenüberstellung von Pro und Contra
macht Aussage weniger parteiisch.
Statt scharfer Worte, moderat antworten:
"Ich habe da eine andere Erfahrung gemacht" oder
"Mir fällt dazu etwas anderes ein"
Vorwürfe zurückweisen:
"So stimmt das nicht!" oder "Das deute ich anders".
Eventuell nachfragen:
"Ich habe es akustisch nicht verstanden. Können Sie es wiederholen?"