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Vor dem Hintergrund der Ausbreitung des Islams im 7. Jahrhundert und der Entstehung des mongolischen Weltreichs im 13. Jahrhundert kann man von einer frühen Weltwirtschaft sprechen. Auch wenn die Mehrheit der Menschen regional ausgerichtet war, handelt es sich um einen steigenden Grad der Verflechtung, die bis 1750 andauern sollte.
Multiperspektivischer Ansatz: Mongolisches Weltreich: Quellen aus mongolischer, europäischer und persischer Perspektive.
Auf dem afrikanischen Kontinent gab es in der Zeit des Mittelalters zahlreiche grosse Königreiche, so z.B. das Königreich Ghana im 9. und 10. Jahrhundert oder das Königreich Mali im Spätmittelalter.
Es ist wichtig, afrikanische Geschichten in den Unterricht zu integrieren, um der lange vorherrschenden Ansicht des «geschichtslosen Afrikas» entgegenzuwirken. Der Bayreuther Historiker Hanza Diman weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass:
«Afrika umfasst eine Fläche von mehr als 30.000.000 Quadratkilometern. Das ist ungefähr ein Fünftel der festen Erdoberfläche. Afrika ist größer als die USA, China, Indien, Japan und Europa zusammen. Die ältesten menschlichen Überreste stammen aus Afrika. Vor rund 50.000 Jahren bewegt sich der Homo sapiens von hier aus in die restliche Welt. Der Beginn der Menschheitsgeschichte. Aber immer noch wird diese lange Geschichte oft auf einen kleinen Teil reduziert – vor allem auf den Teil, in dem die Europäer mitspielen.» (dlf 25.12.2020)
Mansa Musa war im 14. Jahrhundert König von Mali, dem grössten Königreich Westafrikas. Unter seiner Herrschaft wurde Timbuktu eine der wichtigsten Städte auf dem afrikanischen Kontinent mit internationalen Handelsbeziehungen nach Asien und Europa.
Muslimische und christliche Perspektive: Gegenseitige Wahrnehmung im Mittelalter
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Wie wurde der Islam und Muslime in Europa während des Mittelalters wahrgenommen? Wie wurde das christliche Europa im muslimischen Raum wahrgenommen?
Welche Vorstellung vom afrikanischen Kontinent und den Menschen dort machten sich machten sich z.B. Zürcher:innen im Spätmittelalter?
Welche Bedeutung hatte der weitverbreitete M***begriff und die Abbildung von «M***» in den spätmittelalterlichen Städten im deutschsprachigen Raum?
Diese und weitere Fragen sollen im Zentrum dieser Seite stehen.
Mittelalter: Christliche Identität – religiöse Minderheiten
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In der spätmittelalterlichen Stadt
- Jüdische Gemeinden
- Die Familie Frau Minnes in Zürich
- Wie wird mit Randgruppen umgegangen: damals – heute