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Bessere Bildung mit mehr Musik
Die IASEM
Mit den am Schulversuch aktiv beteiligten Kantonen BE, LU, SZ, SO, BL, SH, AR, SH, TG, VD und VS hatte die IASEM eine "Vereinbarung" abgeschlossen, worin auf der Grundlage des allgemeinen Konzeptes der Schulversuche, des Geschäftsreglementes, des Pflichtenheftes des Koordinators und des Evaluationskonzepts die Stellung von Versuchsklassen und die Kostenbeteiligung geregelt wurde. Darin wurde auch festgehalten, dass jeder Kanton an der Plenarversammlung durch einen Delegierten vertreten sein solle, und dass die Auswahl der Lehrkräfte und der Versuchsklasse Sache der Kantone sei. Ferner wurde durch die Kantone "die Mithilfe bei der Betreuung" zugesichert.
Die Delegiertenversammlung
Daraus ergab sich ganz natürlich, dass die kantonalen Delegierten zu Verbindungsleuten zwischen der Projektleitung und den kantonalen Behörden wurden, dass sie bei der Auswahl der Lehrkräfte und der Versuchs‑ und Kontrollklassen massgeblich beteiligt waren und dass sie die Lehrkräfte betreuen halfen. Das klappte in den meisten Kantonen vorzüglich, etwas weniger gut im Kanton Schwyz und am schlechtesten im Kanton Bern. Dort überliess man die Auswahl der Lehrkräfte und ihrer Klassen weitgehend den betroffenen Schulinspektoren, die Auswahl der Kontrollklassen gar den Lehrkräften der Versuchsklassen, und eine diesen Namen verdienende Betreuung existierte praktisch nicht. Als die Projektleitung den bernischen Delegierten schliesslich mahnte, legte dieser sein Amt mit sofortiger Wirkung nieder.
In allen andern aktiv beteiligten Kantonen blieben die Delegierten ständig im Kontakt mit "ihren" Lehrkräften. Dort gab es regelmässige Zusammenkünfte, Klassenbesuche und Treffen der Musikklassen. Diese Delegierten besuchten uns auch regelmässig an den Weiterbildungsseminaren. Im Kanton Waadt war es Edouard Garo, der diese Aufgaben dem eigentlich Verantwortlichen abnahm; im Kanton Appenzell Ausser Rhoden, der an der Evaluation nicht teilnahm, war der eine der beiden Versuchsklassenlehrer gleichzeitig Delegierter.
Es gab noch eine ganze Reihe von Kantonen, nämlich NW, ZG, FR, BS, SG, GR, AG und GE und das Fürstentum Liechtenstein, die der IASEM als Passivmitglieder angehörten und an den Plenarversammlungen ebenfalls durch einen Delegierten vertreten waren.
Nach einem Jahr stiegen aus dem Kanton BL noch vier Klassen in den Schulversuch ein und aus den Kantonen SH und BE noch je eine. Dagegen schieden die drei Klassen aus dem Kanton BS aus; sie waren nicht unserem Konzept entsprechend ausgewählt worden und konnten deshalb nicht in die Evaluation einbezogen werden. Im ganzen waren es jetzt 50 Klassen aus allen Stufen der Volksschule. 10 Klassen hatten den Versuch im 1. oder 2. Schuljahr begonnen, 10 Klassen im dritten oder 4. Schuljahr, 9 Klassen im 5. oder 6. Schuljahr. 10 Klassen aus dem Kanton VD hatten im 6. Schuljahr begonnen, 6 waren Sekundarklassen und 5 waren Gesamtschulklassen (mit mehreren Schuljahren in der gleichen Klasse). An einer der Klassen unterrichteten zwei Lehrerinnen.
Klassentreffen
Wie bereits erwähnt, fanden innerhalb der kantonalen Gruppen Treffen und sogar gemeinsame Aufführungen statt. So kamen etwa die Solothurner Klassen in der Kantonshauptstadt zusammen, sangen, musizierten und tanzten gemeinsam im Lehrerseminar, und nach dem Mittagessen zogen sie klassenweise durch die Innenstadt und erfreuten das Volk mit ihren Produktionen. Alle Luzerner Klassen erarbeiteten gemeinsam eine Aufführung mit dem Thema "Tiere", die sie auch am Weiterbildungsseminar in Morschach darboten. Besonders erfreulich waren der Austausch oder der gegenseitige Besuch von Klassen über die Sprachgrenze hinweg. So trafen sich einmal Klassen aus Kreuzlingen und Pully (die sich schon kannten) bei einer dritten Versuchsklasse in Burgdorf.
Der Unterricht im Fach Musik war in den Versuchsklassen der IASEM keineswegs uniform. Die kantonalen Lehrpläne blieben ja in Kraft, und auch die Aufsicht stand uns nicht zu. Zwar boten wir in den Weiterbildungsseminaren didaktische Hilfen an, aber die Lehrkräfte der Versuchsklassen hatten im Rahmen der kantonalen Bestimmungen freie Hand, wie sie ihren Unterricht gestalten wollten. Und natürlich setzten sie die Schwerpunkte auch nach ihrem Können, ihren Interessen und den örtlichen Möglichkeiten. Wichtig war uns allerdings, dass jede Einseitigkeit vermieden wurde, dass also beispielsweise nicht nur Popmusik oder Singen zur Gitarre gepflegt wurde. Leider gab es zwei Klassen, die uns in dieser Hinsicht enttäuschten.
Die IASEM war mit den beteiligten Lehrkräften während der ganzen Dauer der Schulversuche auch direkt im Kontakt. Die Korrespondenz betraf meistens die Weiterbildungsseminare. Nach Abschluss der Versuche erhielten die Lehrerinnen und Lehrer noch zweimal die IASEM INFO GTIEME, worin sie über den Stand der wissenschaftlichen Auswertung, über ausländische Modelle und das WIE WEITER in der Schweiz orientiert wurden.
Die Weiterbildungsseminare
Diese bildeten einen äusserst wichtigen Teil der Schulversuche. Sie vermittelten den Lehrkräften Kenntnisse, Fähigkeiten, Anregungen und Impulse für ihren Unterricht, ohne aber die kantonalen Lehrpläne zu unterlaufen. Darüber hinaus waren sie ein Ort der Begegnung und des Austauschs über die Regionen und die Sprachgrenze hinaus. Hier herrschte immer eine Stimmung der Begeisterung für die Sache der Musik.
Für die Kantone waren die Seminare eine willkommene Gelegenheit, um ihre Lehrkräfte zu kompetenten Kursleitern ausbilden zu lassen. Und die Kosten waren gering: Pro Teilnehmer und Seminar betrugen sie für die Kantone sechshundert Franken, auch für die Reise nach Ungarn.
Das erste dieser Wochenseminare sollte noch vor dem Beginn der Schulversuche im Herbst 1987 stattfinden. Am 16. März 1987 schrieb ich den Kollegen in der Projektleitung: "Die Gestaltung unserer Weiterbildungsseminare gibt mir zu denken. Wir werden als Teilnehmer lauter qualifizierte, selbstbewusste Kollegen vor uns haben, und wir dürfen uns – besonders beim ersten Seminar – keine schlechte Kritik leisten. Die Seminare sollen die Lehrer befähigen, den Musikunterricht kompetent zu erteilen. Da wir Musikalität, gute Stimme und das Beherrschen eines Instruments voraussetzen, muss es also vorwiegend um methodisch‑didaktische und handwerkliche Fragen gehen. Wenn wir aber z.B. erwarten, dass die Schüler der Musikklassen lernen, vom Blatt zu singen, müssen wir den Lehrern nicht nur zeigen, wie das zu erreichen ist, sondern sie müssen es selber beherrschen lernen. Deshalb finde ich, dass systematische rhythmische und melodische Schulung in unser Programm gehören. Die Tatsache, dass heutige Schüler das als "Theorie" ablehnen, zeigt ja gerade den Notstand, den wir mit unserer Arbeit aufheben möchten. Und von den Lehrern, die bei uns mitmachen, werden wir hoffentlich eine andere Grundhaltung erwarten dürfen. Sie sollen doch in unseren Seminaren dazu befähigt werden, den Schülern auch die Freude am musikalischen Können beizubringen. Sollten wir diesen engagierten Lehrern ein bisschen musikalische Elementartheorie nicht zumuten dürfen, so könnten wir nach meiner Meinung auf die ganze Übung ebensogut verzichten.
Natürlich soll jede Sparte ganzheitlich angegangen werden, das heisst, sie muss alles, was in der Woche gearbeitet wird, zum Ganzen fügen. In der Volksschule ist die Situation anders: hier sollte jede einzelne Lektion und in viel weitergehendem Sinne ganzheitlich sein (und diese Frage wird für uns sogar ein wichtiges Thema werden). In unseren Seminaren dagegen haben wir es mit Lehrern zu tun, die nach der Woche über erweiterte Fähigkeiten und Einsichten verfügen möchten. Dazu gehören auch Grundkenntnisse des Dirigierens (das "Metrum zu spüren" genügt einfach nicht), dazu gehören auch Grundkenntnisse zur Stimmbildung und zur Kinder‑ und Jugendstimme. Dazu gehört nicht nur die Kenntnis von Bewegungs‑ und Spielliedern und Tänzen, es gehören dazu auch besondere didaktische Fähigkeiten.
Dafür, dass sich alle Fächer in ein Ganzes einordnen, sind die Projektleitung und deren Aufträge an die Referenten verantwortlich. Wir müssen durch überlegte Planung dafür sorgen, dass die Gewichte gewahrt werden und dass nichts Wichtiges zu kurz kommt. So können die Seminare trotz ernsthafter Arbeit für alle Beteiligten zu einem schönen Erlebnis werden."
Diese Gedanken sollten für uns während der ganzen Dauer der Schulversuche ein – zum Teil schmerzliches – Dauerthema bleiben.
Sornetan
Das erste Weiterbildungsseminar der IASEM fand vom 22. bis 27. November 1987 im 'Centre protestant de rencontres et d'études' in Sornetan im Berner Jura statt. Mit der Wahl dieses Ortes wollten wir die Zweisprachigkeit der Seminare betonen: Auch später galt die Regel, dass im Prinzip alle (auch die Referenten) sich in ihrer Sprache ausdrückten, die Romands nicht zu schnell, die Deutschschweizer in der Hochsprache.
Es nahmen 49 Lehrkräfte teil, nämlich 6 aus dem Kanton Bern, 8 aus Luzern, 3 aus Schwyz, 10 aus Solothurn, 2 aus Appenzell‑Ausser-rhoden, 1 aus dem Thurgau, 11 aus dem Waadtland und 8 aus dem Wallis. Das Seminar begann am Sonntag mit dem Nachtessen, und nach der Begrüssung sangen und tanzten wir noch ein wenig. Von Montag bis Freitag begann die Arbeit jeweils mit gemeinsamem Singen unter der Leitung von Edwin Villiger, dann folgten (von Montag bis Mittwoch) systematische melodische Schulung in zwei unterschiedlichen Methoden mit Edwin Villiger für die Deutschschweizer und Edouard Garo für die Romands. Am Donnerstag ging es einerseits ganztägig um instrumentales Musizieren mit Orff‑Instrumenten (die wir Markus Stöcklin verdankten) unter Denis Maglioco, andererseits um 'Créativités', die am Donnerstag Abend gegenseitig vorgeführt wurden. Nachmittags referierte am Montag Josef Scheidegger über Wege zum Musikhören, am Dienstag wurden verschiedene Methoden rhythmischer Schulung vorgestellt, am Mittwoch wurden in zwei Gruppen einerseits die 'Créativités' vorbereitet, andererseits unter meiner Leitung Tänze für die Schule erarbeitet, wie wir das jeweils in der letzten Nachmittagsstunde auch mit allen taten. Am Freitag Vormittag arbeitete die Gruppe Mittel‑ und Oberstufe nochmals mit Denis Maglioco, während die Gruppe Unterstufe Unterrichtserfahrungen austauschte. Mit einem kurzen Singen in der Kirche verabschiedeten wir uns voneinander im frühen Freitagnachmittag.
Die Evaluation des Seminars durch die Teilnehmer war überwiegend positiv bis sehr positiv. Für die nächsten Seminare wurden vor allem gewünscht: Tanz Unterstufe, Tanz Mittel‑ und Oberstufe mit Methodik, stufenspezifische Methodik/Didaktik unter Einbezug der Popmusik auf der Oberstufe, Solmisation, instrumentales Musizieren, Materialien für die Praxis, z.B. Singspiele, Theater. Die zweisprachige Zusammenarbeit kam gut an und war als interessant und anregend erlebt worden.
Das zweite Weiterbildungsseminar war vom 7. bis 14. Mai 1988 eine Studienreise nach Ungarn mit 51 Teilnehmern. Die Reise leitete ich selber, in Budapest wurden wir durch Dr. Bene ausgezeichnet betreut. Wir besuchten einen Kindergarten, Grundschulklassen und ein Gymnasium. Leider waren diese Besuche (durch die Musikakademie) ziemlich nachlässig organisiert. Ausserdem hatten wir dafür weit mehr zu bezahlen als vereinbart worden war. Besonders beieindruckt waren die Teilnehmer wiederum durch die Solfège‑Demonstrationen an der Musikakademie und die ausgiebigen eigenen Versuche bei Erzsébet Hegyi. Dank dem Einsatz von Dr. Bene wurde auch ein Besuch in der Puszta und ein Abstecher nach Kecskemét (wo wir das Kodàly‑Institut leider nur von aussen betrachten konnten) möglich.
Hitzkirch
Im dritten Weiterbildungsseminar vom 2. bis 7. Oktober 1988 in Hitzkirch konnten wir Edwin Villiger (für Singen und Solfège), Josef Röösli (Arbeitshefte), Isabel Suri (Schultänze), Lisbeth Muhmenthaler (singe, spile, tanze), Theo Hänzi (Schlaginstrument‑ Begleitungen zu U‑Musik‑Liedern), Edouard Garo (La voie romande), Hans Zihlmann (Arbeitshefte), Ernst Weber (Atem und Stimme) verpflichten. Die Arbeit war wiederum sehr intensiv und von Begeisterung getragen; aber es zeigte sich, dass Solfège nicht gerade gefragt war. Dagegen wurden zum ersten Mal Unterrichtsmaterialien ausgetauscht. Vom wissenschaftlichen Team besuchten uns Dr. Jean‑Luc Patry, Ralf Edelmann und Stefan Barandun.
Gwatt
Bereits ein halbes Jahr später, vom 5. bis 10. März 1989, arbeiteten wir eine Woche lang im vierten Weiterbildungsseminar in Gwatt. Referenten waren: Erika Bill (Stimmbildung), Edouard Garo, Fred Graber, Josef Röösli (Musikdidaktik), Hans Gafner (Chorsingen), Regula Leupold (Schultänze). Der Austausch von Erfahrungen, Materialien, Unterrichtssequenzen, Tricks und Tips, die ECHANGES, wurden nun organisiert eingesetzt. Werner Jundt hielt einen interessanten Vortrag über "Töne und Zahlen" und am Freitag Abend veranstalteten wir ein Konzert in der romanischen Kirche von Amsoldingen. Ein kurzfristig angemeldeter Gast aus dem Norden Schwedens, Staffan Johanson, war während der ganzen Woche mit uns und wurde nachher von Teilnehmern noch eine gute Woche weiter betreut. Vom wissenschaftlichen Team besuchten uns Trudi Lauper und Maria Spychiger.
Hofwil
Im 5. Weiterbildungsseminar vom 9. bis 14. Juli 1989 in Hofwil waren noch einmal Stimmbildung (Erika Bill), und Tanz in der Schule Mittel‑ und Oberstufe (Isabel Suri), ferner Musik und Bewegung Unterstufe (Barbara Jensen), Arbeit mit dem Orff‑Instrumentarium (Beatrice Rusjan), Keyboard in der Schule, Notation mit dem Musikcomputer (Martin Hurni) ein Thema. Das Chorsingen wurde diesmal durch Teilnehmer geleitet. Die Echanges waren nun fester Bestand der Wochenarbeit. Das wissenschaftliche Team (Trudi Lauper und Maria Spychiger) führte mit den Lehrkräften Interviews durch. Auch Dr. Jean‑Luc Patry besuchte uns.
Evian
Um Kreatives zu fördern, führten wir das 6. Weiterbildungsseminar vom 12. bis 17. März 1990 in Evian mit dem Theaterfachmann Gérard Demierre und seinen Mitarbeitern Roger Baudet, Viviane Courbat, Christoph Nicolas und Christian Yerli durch. Als Assistentin amtete die Theaterpädagogin Caroline Antener, eine Schülerin der zweiten Singklasse Muri. Ich leitete die Chorarbeit. Vom wissenschaftlichen Team besuchten uns Maria Spychiger und Eva Zimmermann.
Das freie Weiterbildungsseminar
Im Sommer 1990 hatten die Lehrkräfte der Versuchsklassen Gelegenheit, ein Seminar nach eigenem Geschmack zu besuchen, zum Beispiel die Sommerkurse in Salzburg, das Forum für Musik und Bewegung an der Lenk, den Schulmusik‑Kongress in Helsinki oder einen Ferienkurs in Ungarn oder in USA. Die IASEM bezog von den Kantonen das vereinbarte Kursgeld von Fr. 600.‑, zahlte jedoch an die Lehrkräfte den Betrag von Fr. 1'000.‑ aus. Bedingung war der Nachweis des Kursbesuchs und ein detaillierter Bericht.
Morschach
Vom 6. bis 11. Mai 1991 fand in Morschach das letzte (achte) Weiterbildungsseminar der IASEM statt. Guido Helbling (Vocal Jazz), Katya Wyder (Kreativtanz), Toni Muhmenthaler (Hör‑Übungen) und ich (Melodische Schulung) waren diesmal die Referenten. Zum letzten Mal holte man sich Anregungen bei den ECHANGES.
Am Freitag dieser Woche fand ein Offizieller Tag statt mit einer gemeinsamen Aufführung durch die Luzerner Versuchsklassen und Referaten von Edwin Villiger und Prof. François Gaillard. Der Abschied am Samstag Vormittag mit einer rührenden Ehrung der Projektleitung war fröhlich und wehmütig zugleich.
Tagungen
Ausser den Weiterbildungsseminaren und den jährlichen Hauptversammlungen organisierte die IASEM weitere Tagungen (am 12. September 1989 in Münchenstein, am 15. September 1990 in Bern, am 25. November 1991 in Bern) zu grundsätzlichen Fragen, vor allem des "Wie weiter". Sie lud auch ein zur Gründung der Nachfolgeorganisation SKSM/CIME (Schweizerische Konferenz für Schulmusik / Conférence intercantonale pour la musique à l'école) am 13. Februar 1992 und organisierte deren erste Plenarversammlung am 15. Mai 1992. Für die Administation der SKSM stellte sie bis Ende 1992 den Koordinator (das war ich) und die Infrastruktur der IASEM zur Verfügung. Die letzte Aufgabe der IASEM war die Herausgabe des Buches „Musik macht Schule. Biografie und Ergebnisse eines Schulversuchs mit erweitertem Musikunterricht. Essen. Die Blaue Eule. 1993. ISBN 3-89206-540-3 (mit einem Vorwort von Yehudi Menuhin). Anschliessend löste sie sich auf.