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Der damals genehmigte Verpflichtungskredit für die Umsetzung des Hochwasserschutzprogramms belief sich auf 160,8 Millionen Franken, knapp 100 Millionen Franken waren für neue Ausgaben vorgesehen, der Rest für gebundene Ausgaben. Wie die Regierung am Dienstag in ihrem Bericht ans Parlament schreibt, reichen die gebundenen Ausgaben ab 2022 nicht mehr aus.
Mit fortschreitender Projektplanung und -realisierung habe sich gezeigt, dass der Anteil an gebundenen Ausgaben insgesamt höher ausfiel, als dies im Zeitpunkt der Projektaufnahme erwartet wurde, heisst es zur Begründung. Mit der beantragten Kreditaufstockung wird das Hochwasserschutzprogramm Uri zudem bis 2024 verlängert.
Die Regierung teilte weiter mit, dass sie für das Projekt Hochwasserableitung Erstfeld innerorts eine separate Kreditvorlage erarbeite. Der Kredit von rund 3 Millionen Franken soll 2022 dem Landrat und dem Volk unterbreitet werden.
(sda)