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Das Museum zur Farb wird seit 1947 betrieben. Seither wurde eine Sammlung angelegt, die das Leben in Stäfa dokumentiert.
Zum Sammlungsbestand gehören Objekte, Archivalien und Bilder aus dem Zeitraum vom 18. bis zur Mitte des 20. Jhs. zu den Themen Wohnen, Landwirtschaft und Handwerk. Zu den Spezialsammlungen gehören die „Sammlung Tobler“, eine Spielzeugsammlung sowie Dokumente aus der Zeit des Stäfner Handels.
Walter Tobler-Pfenninger (1918–1971), Volkskundler und Weinbauer in Stäfa, war ein Sammler, der sich für religiöse Volkskunst interessierte.
Das Museum zur Farb ist im Besitz einer grösstenteils aus dem 19. Jahrhundert stammenden Krippen- und Fatschenkindersammlung. Fatschenkinder sind Gebildvotive, die mit Bändern umwickelte, an Jesus Christus erinnernde Säuglinge darstellen. Bei uns auch «Trösterli» genannt, waren Fatschenkinder vorab in Süddeutschland und Österreich verbreitet.
Das Museum zur Farb beherbergt eine ansehnliche Sammlung an Kinderspielzeug. Der Bestand beinhaltet Spielzeug, das aus dem 19., hauptsächlich aber aus dem beginnenden 20. Jahrhundert stammt. Derzeit lagert der überwiegende Teil dieser Sammlung im Depot.
Nebst unterschiedlichsten Zeugnissen aus der Stäfner Alltagsgeschichte ist das Museum zur Farb im Besitz einer reichhaltigen Archivaliensammlung zur lokalen und regionalen Geschichte. Sie beinhaltet insbesondere Dokumente zum Stäfner Handel, die in der Dauerausstellung zusehen sind.