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«An keinem Ort sind Lebenszeichen gesichtet worden»Schreiben Sie einen Kommentar
Nach dem Ausbruch eines Vulkans auf der neuseeländischen Insel White Island vermutet die Polizei, dass es dort keine Überlebenden mehr gibt. Nach mehreren Erkundungsflügen mit Flugzeugen und Helikoptern sagte ein Sprecher: «An keinem Ort sind Lebenszeichen gesichtet worden.»
Und weiter sagte der Polizeisprecher: «Auf Grundlage der vorliegenden Informationen glauben wir nicht, dass sich auf der Insel noch Überlebende befinden.»
Nach bisherigen Angaben wurden bei dem Ausbruch am Montag mindestens 20 Menschen getötet. Mindestens sieben Touristen wurden schwer verletzt. Zu möglichen Schweizer Betroffenen war nichts bekannt, wie das Aussendepartement (EDA) in Bern am Montag gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mitteilte. Man stehe in Kontakt mit der Botschaft in der neuseeländischen Hauptstadt Wellington und diese mit den Behörden vor Ort.
Die Insel knapp 50 Kilometer vor der Küste der neuseeländischen Nordinsel wird jährlich von etwa 10'000 Ausflüglern mit dem Boot besucht. Inzwischen richtete die Polizei eine Rufnummer ein, unter der man sich aus dem Ausland nach dem Verbleib von Angehörigen informieren kann (+64 9105 105).