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Der Nationale Verein für Qualitätsentwicklung in Spitälern und Kliniken (ANQ) hat die Ergebnisse der nationalen Zufriedenheitsbefragung in der Rehabilitation publiziert. Ausgewertet wurden die Rückmeldungen von 6379 erwachsenen Patient:innen, die zuvor in einer Rehaklinik oder einer Reha-Abteilung eines Akutspitals stationär behandelt worden sind. Die Ergebnisse können für jede Institution detailliert online abgerufen werden.
Die Umfrageteilnehmenden stellen den 104 Institutionen sehr gute Bewertungen aus. Die Patientenzufriedenheit bewegt sich auf einem anhaltend hohen Niveau. Bei fünf von sechs Fragen mit einer fünfstufigen Antwortskala liegt der durchschnittliche Zufriedenheitsgrad bei über 4 Punkten.
Das beste Ergebnis erzielte die Frage zur Verständlichkeit (Mittelwert von 4,3). 86 Prozent der Teilnehmenden gaben an, dass sie immer oder meistens verständliche Antworten auf ihre Fragen bekommen haben. Den zweiten Platz belegt die Frage zur Therapieerwartung (Mittelwert 4,2). Für über 80 Prozent der Patient:innen entsprachen die Therapien vollumfänglich oder überwiegend den Erwartungen. Die hohe Patientenzufriedenheit ist seit 2018 über alle sechs Fragen hinweg stabil.
In zwei Bereichen gibt es auf hohem Niveau noch Verbesserungspotenzial für die Rehakliniken: 8,1 Prozent der Befragten gaben an, dass sie während des Reha-Aufenthalts bei Entscheidungen selten oder nie miteinbezogen wurden. Der gleiche Anteil der Befragten (8,1%) beurteilte die Organisation der wichtigen Massnahmen nach dem Reha-Aufenthalt (z. B. Betreuung, Spitex oder Therapien) als weniger gut oder schlecht.
Bildlegende: Karolina Grabowska, Pexels