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Peter I, Sohn von Othmar III der Familie Blumer von Nidfurn liess dieses Schloss nach den Plänen seines Vaters gegen 1620 bauen (die Pläne mit dem typisch mittelalterlichen Konstruktionsstil datieren vom Ende des 16. Jahrhunderts).
Peter und seine Nachkommen waren Landvögte von mehreren Vogteien: Baden, Werdenberg, Lauis (Locarno), Freiamt, Sargans und andere. Aus diesem Grund wird sein Haus Landvogthaus Blumer genannt oder die Residenz der Familie.
Das Haus wurde auf den Ruinen eines älteren Gebäudes aus 1300 gebaut (im Keller erkennt man immer noch die verstärkten Mauern und eine grosse Treppe).
Das völlig aus Stein gebaute Schloss war in seinem Zeitalter das höchste Gebäude (6 Stockwerke) des Kantons Glarus.
Trotz der Renovierungen oder Modifikationen im Laufe der Jahrhunderte wurde die Hauptstruktur des Hauses gut bewahrt. Heute erweist sie sich als typisches Herrenhaus der Region, welches den gotischen Stil (mittelalterlich) mit dem der Renaissance vereint.
Im Innern gibt es einige Zimmer im Originalzustand (Holztäfelung, Parkett, Decken, Steingutöfen).
Ausserdem gibt es die Möglichkeit, auf Anfrage dieses echte Museum zu besuchen.
Vom Südteil des Herrenhauses gibt es eine grossartige Sicht auf das Grosstal.
Bibliographie