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Filmkritik: Von Venezuela nach Venetien72. Mostra Internazionale d'Arte Cinematografica 2014
Der 50-jährige Armando (Alfredo Castro) lebt ein ruhiges, einsames Leben als Zahntechniker in Caracas. Um seine unterdrückte Homosexualität geheim auszuleben, bezahlt er jungen Männern aus den ärmeren Gegenden der Stadt eine grosse Summe Geld, damit ihn diese zu sich nach Hause begleiten. Dort müssen sie sich entblössen, während sie Armando von weit weg, der anderen Ecke des Raumes, beobachtet und sich befriedigt.
Als er den Kleinkriminellen Elder (Luis Silva) mit nach Hause lockt, will dieser nicht so richtig mitspielen. Armando fühlt sich aber trotzdem sehr zum 17 Jahre jungen Elder hingezogen und bezahlt ihn, um einfach nur Zeit mit ihm verbringen zu können. So entsteht eine unkonventionelle Freundschaft, doch kann daraus jemals mehr werden?