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Neue Erkenntnisse zum Zwischenfall mit Strahlenquelle der Studsvik
Der eigentliche Zwischenfall ereignete sich Ende letzten Jahres, als ein Behälter, der Iridium zur Produktion von Strahlenquellen für die Radiographie enthielt, von der schwedischen Firma Studsvik über den Luftweg via Frankreich an die amerikanische SPEC gesandt wurde. Nach Empfang des Behälters in New Orleans wurde erhöhte Strahlung festgestellt.
Der Transporteur FedEx gibt nun bekannt, dass sich nach medizinischer Untersuchung seiner involvierten Mitarbeiter bei zweien eine erhöhte Strahlendosis manifestiert hat. Bei der einen Person liegt die erhaltene Dosis im Bereich von 100 mSv. Nach Angaben von FedEx ist die Vermutung gross, dass diese erhöhten Werte mit dem Zwischenfall im Dezember letzten Jahres in Verbindung stehen, aber absolute Sicherheit bestehe nicht. Die französische nukleare Aufsichtsbehörde hat FedEx nun beauftragt, eine Studie zur Optimierung ihrer Arbeitsabläufe vorzulegen.
Quelle
D.S. nach Medienmitteilung ASN, 25. Juni 2002