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Bencic – Pawljutschenkowa 6:7,6:4,6:2
Die als Nummer 1 gesetzte Belinda Bencic erreicht beim WTA-Turnier in St.Petersburg die Halbfinals. Sie setzt sich gegen die Russin Anastasia Pawljutschenkowa 6:7, 6:4, 6:2 durch.
Bencic benötigte etwas mehr als zweieinhalb Stunden, um die als Nummer 5 gesetzte Pawljutschenkowa (WTA 26) aus dem Turnier zu werfen. In St.Petersburg tat sich Bencic zu Beginn vor allem mit dem Service schwer. Bis zum 2:2 lief alles normal, danach kassierte Bencic drei Breaks in Folge. Ihr Glück war, dass auch ihre Gegnerin beim Aufschlag wackelte und jeweils postwendend das Rebreak kassierte. Im Tiebreak glich Bencic nach einem 1:4-Rückstand noch zum 4:4 aus, verlor aber die nächsten drei Punkte und musste den Satz trotzdem mit 4:7 abgeben.
Im zweiten Durchgang lag die Nummer 11 der Welt scheinbar komfortabel mit einem Doppelbreak 5:1 in Führung. Plötzlich schlichen sich wieder vermehrt Fehler im Spiel der Schweizerin ein. Bencic liess Pawljutschenkowa noch auf 5:4 herankommen, bevor sie den Satz doch noch mit 6:4 für sich entschied. Der Start in den Entscheidungssatz verlief für Bencic optimal. Gleich mit Doppelbreak zog sie auf 4:0 davon. Mit dem zweiten von drei Matchbällen sicherte sie sich den Halbfinal-Einzug.
Dort trifft Bencic auf die ebenfalls 18-jährige Russin Daria Kasatkina, gegen die sie noch nie gespielt hat. Die Nummer 63 der Welt setzte sich im Viertelfinal in drei Sätzen gegen die Slowakin Dominika Cibulkova durch. Sollte sich Bencic gegen Kasatkina durchsetzen und in St.Petersburg den Final erreichen, würde die Ostschweizerin erstmals in die Top Ten des WTA-Rankings vorstossen. (sda)
15 Stunden nach Stan Wawrinka gelingt Belinda Bencic ein ähnlicher Coup. Auch die 22-jährige Ostschweizerin schaltet in den Achtelfinals des US Open mit Naomi Osaka die Titelverteidigerin und Weltranglistenerste aus. Bencic gewinnt gegen die Japanerin nach einer brillanten Vorstellung unter geschlossenem Dach im Arthur Ashe Stadium 7:5, 6:4.
Die Schweizer trumpften am amerikanischen Labor-Day-Wochenende ganz gross auf. Am späten Sonntagabend hatte Stan Wawrinka den Titelverteidiger Novak Djokovic ausgeschaltet, nun doppelte Bencic nach. Auch die ein Jahre jüngere Naomi Osaka war zuletzt bei Grand-Slam-Turnieren auf Hartplatz praktisch unschlagbar. Sie hatte sowohl das US Open vor einem Jahr als auch das Australian Open im Januar für sich entschieden.
Im Viertelfinal trifft die Weltnummer 12 am Mittwoch auf die Kroatin Donna Vekic …