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Die neuen AQHA Versatility Ranch Horse Klassen kurz erwähnt.
Die ganze Vielseitigkeit des Westernpferdes ist hier gefragt.
Die Disziplin Versatility Ranch Horse wurde von der American Quarter Horse Association (AQHA) geschaffen, um die All-Around-Fähigkeiten des American Quarter Horse zu fördern und die ursprüngliche Arbeit der Cowboys zu demonstrieren.
Dieser Vielseitigkeitswettbewerb ist in vier Kategorien mit verschiedenen Klassen unterteilt, die auf einem Turnier angeboten werden können:
Kategorie I: Ranch Riding, Ranch Trail
Kategorie II: Ranch Reining
Kategorie III: Ranch Cutting, Ranch Cow Work (welches Limited Ranch Cow Work für Limited Amateur und Limited Youth beinhaltet)
Kategorie IV: Ranch Conformation
Alle Klassen können einzeln genannt und gestartet werden.
Um aber die Punkte für den Titel „All-Around-Champion“ zu sammeln, muss eine Pferd-/Reiter-Kombination mindestens in drei Kategorien starten, wobei eine Rinderklasse und die Conformation zwingend vorgeschrieben sind. Zusätzliche Klassen können gestartet werden und zählen ebenfalls für den begehrten Titel.
Bis zu vier einzelnen Klassen aus dem Versatility Ranch Horse Angebot können inzwischen auch auf regulären AQHA Shows mit angeboten werden – hier gibt es dann allerdings keine Allround Wertung.
Ranch Trail:
In einem Parcours, der aus mindestens sechs bis ca. neun Hindernissen besteht, wird Rittigkeit und Kooperation des Pferdes abgeprüft. Die unterschiedlichen Aufgaben simulieren Tätigkeiten, die aus dem normalen Alltag auf einer Ranch entlehnt sind. Wenn möglich, sollen natürliche Hindernisse verwendet werden. Wünschenswert wäre, dass der Parcours außerhalb der Arena aufgebaut wird, um das natürliche Terrain zu nutzen. Leider ist das nicht immer möglich, so dass innerhalb einer Reitarena diese Hindernisse nachgebaut werden.
Neben der Manier an den Hindernissen wird das Pferd zwischen diesen in den drei Grundgangarten (Schritt, Trab und Galopp) bewertet. Ein aufmerksames und williges Pferd wird positiv bewertet.
Pflichthindernisse sind das Reiten über am Boden liegenden Hindernissen (Stangen, Baumstämme in versch. Anordnungen), das Öffnen, Durchreiten und Schließen eines Tores, das Überqueren einer Holzbrücke, ein Rückwärtshindernis, ein Seitwärtshindernis sowie das Ziehen eines Baumstammes. Dazu kann das Showmanagement aus einer Auswahl von Wahlhindernissen wie z.B. einem Sprunghindernis, dem Ropen eines künstlichen Rindes, dem Ground Tie oder Durchreiten eines Wasserhindernisses den Parcours je nach Klasse und Schwierigkeitsgrad variieren.
Ranch Riding:
In dieser Klasse, in der ein leichtrittiges Pferd gefragt ist, wird die Fähigkeit des Pferdes gezeigt, sich unter dem Reiter im Arbeitstempo zu bewegen. Gezeigt werden die drei Grundgangarten – Schritt, Trab und Galopp – jeweils rechts und links herum, Stopps, Rückwärtsrichten und Turns nach innen. Verstärkter Galopp und verstärkter Trab werden auf mindestens einer Hand verlangt. Zusätzliche Manöver wie Galoppwechsel sind möglich. Ein Pferd, das mit natürlicher Kopfposition, aufmerksamen Ohren und in einer der jeweiligen Gangart angepassten, natürlichen Geschwindigkeit gezeigt wird, wird positiv bewertet. Auch die Durchlässigkeit und ein relativ loser, aber nicht durchhängender Zügel, werden belohnt. Dies gilt ebenfalls für weiche Übergänge zwischen den Gangarten und exakte Gangartwechsel, wo diese gefordert sind.
Ranch Reining:
In der Ranch Reining führt das Pferd Basismanöver aus wie Spin, Sliding Stop, Zirkel, fliegende Galoppwechsel, Roll Back und Rückwärtsrichten. Die Prüfung wird nach einem vorgegebenen Pattern im Galopp mit Tempowechseln geritten.
Das beste Reining-Pferd soll sich willig führen lassen mit wenig oder keinem sichtbaren Widerstand und muss absolut gehorsam sein. Die Gesamtpräsentation von Pferd und Reiter wird für Gleichmäßigkeit (kontrollierte Geschwindigkeit), Raffinesse, positive Einstellung, Schnelligkeit und Souveränität in den verschiedenen Manövern mit Pluspunkten bewertet.
Quelle:DQHA herzlichen Dank