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Die Schweizer Unihockey-Frauen schliessen die WM erneut im dritten Rang ab. Sie gewinnen in Bratislava zum dritten Mal in Folge das Bronzespiel gegen Tschechien, diesmal mit 3:2.
Gegen den vorwiegend auf Konter lauernden Widersacher resultierte ein etwas glücklicher, aber gleichwohl verdienter Erfolg. Glücklich war der Sieg deshalb, weil der entscheidende Penaltypfiff in der 50. Minute ein Fehlentscheid war und die Schweizerinnen bis zur 48. Minute in Rückstand lagen.
Matchwinnerin war Corin Rüttimann. Die Rekord-Torschützin aus Chur erzielte sämtliche Tore für die Schweiz, darunter den besagten Penalty zum 3:2. Zweimal hatte das Team von Trainer Rolf Kern zuvor einen Rückstand wettgemacht.
Die Schweizerinnen behaupteten damit ihren Status als Nummer 3 im Frauen-Unihockey. Ein Fortschritt gelang jedoch nicht, als zu klar erwies sich die seit 2011 festgefahrene Hierarchie an der Spitze. Gegen Schweden setzte es im letzten Gruppenspiel ein 3:12 ab, den Finninnen unterlagen die Weltmeisterinnen von 2005 im Halbfinal 1:3.