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Die portugiesische Rechtschreibreform, berichten lokale Zeitungen, ist Teil eines vor zehn Jahren angestoßenen Prozesses, der darauf abzielt, das gegenwärtig in acht Ländern der Welt (neben Portugal und Brasilien auch Angola, Mosambik, Kapverden, Timor-Ost, Guinea-Bissau sowie São Tomé und Príncipe) als offizielle Amtssprache gesprochene Portugiesisch zu vereinheitlichen. Da die Vereinheitlichung auch mit einer Vereinfachung einhergehen sollte, war es klar, dass der große "Gewinner" nur das von der überwältigenden Mehrheit gesprochene Brasilianisch heißen konnte, das ja von Anfang an eine vereinfachte Form des Portugiesischen darstellte, weil die einzelnen Wörter melodischer, langsamer und ohne Silben zu verschlucken ausgesprochen werden.
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Wollenweber, Carsten
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