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Rede von Marianne Ebel im Rathaus von Paris am 27. September
Der Strafgerichtshof in Istanbul hat die Prüfung des Falles von Pinar Selek erneut verschoben! Aufgrund der zahlreichen türkischen Unterstützer, denen sich wie schon im März eine große internationale Delegation aus Abgeordneten, Anwälten, Wissenschaftlern und Forschern, Künstlern sowie Vertretern von Menschenrechtsorganisationen, Gewerkschaften und Berufsverbänden sowie Vertretern der Zivilgesellschaft anschloss, wurde das Gerichtsverfahren gegen Pinar Selek eingestellt. Das Gericht lehnte es ab, inhaltlich Stellung zu beziehen, und erklärte lediglich, dass es das Auslieferungsersuchen von Pinar Selek an Frankreich übermittelt habe, und setzte für den 28. Juni 2024 eine dritte Anhörung in diesem fünften Prozess an. Wenn der Strafgerichtshof meint, damit Pinar Seleks Widerstand und die starke internationale Solidarität, die sich an ihrer Seite befindet, erschöpfen zu können, irrt er gewaltig. Die Entschlossenheit der Unterstützungskomitees ist nach wie vor enorm, damit der Gerechtigkeit endlich Genüge getan wird. (Auszug aus der Pressemitteilung der Koordination der Solidaritäts Kollektive mit Pinar Selek).