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Die Ethos Anlagestiftung hat an den Generalversammlungen von Credit Suisse und Zürich Anträge zur Verbesserung der Corporate Governance gestellt. Gefordert wird mehr Transparenz und insbesondere die Trennung von Verwaltungsratspräsidium und CEO (Präsidium der Geschäftsleitung). Diese dürfen nicht mehr mit der gleichen Person besetzt werden. Weitere Forderungen waren die Verkürzung der Amtsdauer der Verwaltungsräte auf zwei Jahre, deren Einzelwahl und die Einführung eines Vergütungsreglementes bei der CSG. Wir haben unsere Mitglieder gebeten, uns ihre Stimmen zu delegieren und haben damit die Anträge von Ethos unterstützt. Der Antrag zur Trennung der Funktionen von Verwaltungsratspräsidium und CEO hat (gegen die Nein-Anträge der Verwaltungsräte) bei der Zürich 37% und bei der CSG 20% Ja-Stimmen erreicht. Dies ist ein grosser Erfolg, wenn man bedenkt, dass die Anträge des Verwaltungsrates in der Schweiz normalerweise mit 99,9% angenommen werden.