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Organisationen und Verbände
Sie erlässt Regeln, bestimmt Tische und Bälle, führt Ranglisten, organisiert Turniere und vieles mehr.
Ein nationaler Verband kann sich der ITSF anschliessen und verpflichtet sich somit, die entsprechenden Vorgaben einzuhalten, profitiert jedoch auch von vielen Vorteilen.
Die STF ist seit 2007 ein Mitglied der ITSF, zusammen mit 57 anderen Nationen (Stand Juli 2018).
Es gibt jedoch nebst den nationalen Verbänden auch weitere Vereine, welche nicht dem STF angeschlossen und trotzdem eine grosse Mitgliederanzahl vorweisen können. Beispielsweise der Verein Players4Players (P4P). Ist nicht Mitglied der ITSF, da der gespielte Tisch, Ullrich Tournament, nicht als offizieller ITSF Tisch eingestuft ist. Trotzdem ist die P4P ein wichtiger Bestandteil im Schweizer Tischfussball, da genau dieser Tisch ebenfalls als offizieller Schweizer Tisch gelistet ist.
Wieviele und welche Tische gibt es
Es gibt sehr viele verschiedene Tische auf der ganzen Welt, aber es gibt nur 5 offizielle ITSF Turniertische, 5 weitere ITSF Recognized Tische und es gibt einen offiziellen Players4Players (P4P) Turniertisch.
ITSF Tische
Players4Players Tisch
In der Schweiz gibt es zwei offizielle Tische die gespielt werden. Es sind dies:
- Garlando World Champino (ITSF)
- Ullrich Tournament (P4P)
Garlando World Champion
Ullrich Tournament
Spielmodus
Schweizer System
Dieses System ist vor allem sinnvoll, wenn viele Teams teilnehmen und es aus zeitlichen Gründen unmöglich ist, dass Alle gegen Alle spielen. Es handelt sich um eine Sonderform des Rundensystems, das heisst, es werden auch Vorrunden gespielt und nur eine definiert Anzahl Teams wird die Finalrunde bestreiten.
Die erste Runde wird gelost oder aufgrund einer Setzung gespielt. Danach spielen Gewinner gegen andere Gewinner, Verlierer gegen andere Verlierer. So wird die Vorrunde aufgrund der Teamstärke ausgespielt.
Die Finalrunde wird nach dem Doppel-KO oder Singel-KO Modus ausgespielt. Der Veranstalter entscheidet über den Finalrundenmodus.
Gruppensystem
Die Anzahl teilnehmender Teams wird in Gruppen aufgeteilt, in denen Jeder gegen Jeden spielt. Eine vordefinierte Anzahl Teams kommt dann in die Finalrunde.
Auch hier entscheidet der Turnierveranstalter, ob er die Finalrunde im Singel- oder Doppel-KO austragen möchte.
Rundensystem
Beim Rundensystem wird eine im Voraus definierte Anzahl Vorrunden gespielt. Im Unterschied zum Schweizer-System, werden hier die Runden nicht nach der Teamstärke zugelost, sondern nach Zufallsprinzip.
Auch hier gilt freie Wahl des Finalrundenmodus durch den Veranstalter.
Doppel-KO
Im Doppel-KO-Modus ist die Mindestanzahl der Spiele, die ein Team hat, zwei. Das bedeutet, sobald ein Team zwei Spiele verloren hat, ist es aus dem Turnier ausgeschieden. Man redet hier oft auch von der Gewinnerstrasse und der Verliererstrasse. Wenn also ein Team nach 3 Runden das erste Mal verliert, dann fällt es in die Verliererstrasse, kann aber trotzdem noch ins Finalspiel kommen. Das Finalspiel wird zwischen dem Gewinner der Gewinnerstrasse und dem Gewinner der Verliererstrasse ausgespielt.
Singel-KO
Bei diesem Modus kann es sein, dass ein Team nur ein Spielt spielt. Sobald man verliert, ist man draussen. Das verkürzt die Turnierzeit, kann jedoch für die Teilnehmer frustrierend sein.
Disziplinen
Plausch- und Regio-Tour Veranstalter können selber entscheiden, welche Disziplinen an den Turnieren ausgetragen werden.
Die Bedeutung dieser Kategorien hat auch auf internationaler Ebene ihre Gültigkeit:
Je nach Turnierausschreibung müssen sich Senioren und Junioren entscheiden, ob sie in den offenen Disziplinen an den Start gehen oder bei den Senioren / Junioren Bewerben mitspielen. Bei etlichen Turnieren können Senioren und Junioren sowohl in den offenen Disziplinen wie in ihren jeweiligen Altersklassen an den Start gehen.
Je nach Turnierausschreibung müssen sich Senioren und Junioren entscheiden, ob sie in den offenen Disziplinen an den Start gehen oder bei den Senioren / Junioren Bewerben mitspielen. Bei etlichen Turnieren können Senioren und Junioren sowohl in den offenen Disziplinen wie in ihren jeweiligen Altersklassen an den Start gehen.
Doppel-Disziplin für rollstuhlfahrende Spieler, ohne Alters- und Geschlechtseinschränkung.
Einzelbewerb für rollstuhlfahrende Spieler, ohne Alters- und Geschlechtseinschränkung.
In dieser Disziplin sind insbesondere die sogenannten Jets- oder Snake-Schüsse nicht erlaubt (im Allgemeinen 360° Schüsse). Zudem treten etwas andere Regeln in Kraft, die der Turnierorganisator im Vorfeld kommuniziert.
Welche Schussarten gibt es
Es gibt weder Richtig noch Falsch, es sollte jeder Spieler für sich selbst herausfinden, welche Art von Schuss ihm am besten liegt.
Man kann den Ball vor der Stange klemmen (Front Pin) oder hinter der Stange (Back Pin).
Bei dieser Schussart, wird der Ball von einer der beiden Puppen aussen an der 3er Stange zur mittleren Puppe gespielt und von dort ins Tor geschossen.
Von der oberen Puppe wird der Ball zur Mitte gezogen (Pull) und von der unteren Puppe wird der Ball zur Mitte gestossen (Push).
Dabei wird der Ball zwischen allen drei Puppen der 3er Stange beliebig hin und her gespielt und von einer dieser Puppen zum Abschluss in das Tor geschossen.
Bei einem Sling Shot wird der Ball von der mittleren Puppe mit dem Seitenrand in Richtung der äusseren Puppen gespielt (unter der Stange entlang). Dabei berührt der Ball zuerst die Tischseite und wird erst nach der Berührung während dem wieder einwärts rollen des Balles von der äusseren Puppe schräg in das Tor geschossen.
Hierbei liegt der Ball unter der mittleren Puppe der 3er Stange wie für einen Pin Shot. Dabei umkreist man mit dieser Puppe den Ball einige Male, bevor man diesen mit einem Pin Shot in das Tor schiesst.