Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03181.jsonl.gz/3070

Unser Körper ist das "Sprachrohr" unserer Emotionen und Gefühle.
Anders erklärt: Emotionen scheinen ein eigenes Gedächtnis zu haben und dieses drückt sich durch unseren physischen Körper aus. Manchmal sind es Schmerzen, Müdigkeit, Antrieblosigkeit, die ihn belasten. Aber wir kennen auch Momente in denen wir uns entspannt und glücklich fühlen, zum Beispiel, wenn wir lieben oder verliebt sind. In diesen Zeiten "vibrieren" wir förmlich und freuen uns körperlich spürbar. Voller Zuversicht und Energie lächeln wir unbewusst viel öfter und die Anfälligkeit für Krankheiten sinkt auffallend. Traumatische, traurige oder verstörende Situationen hinterlassen ebenfalls einen intensiven emotionalen Eindruck, den wir körperlich wahrnehmen können. Die Reaktionen gehen von Schwitzen über Herzrasen bis hin zu Schwindel oder Kopfschmerzen, um nur einige zu nennen. In solchen Situationen leistet unser Kopf Überzeit und wir sind meistens nicht in der Lage, die Situation logisch und ruhig zu erfassen.
Es ist eine Tatsache, dass wir körperlich auf unsere Emotionen und Gefühle reagieren, nur sind wir es nicht gewohnt, darauf zu achten.
Nachstehende Grafik zeigt die Resultate eines Tests, durchgeführt vom Department of Biomedical Engineering and Computational Scince. Sie illustriert die Wirkung von Worten auf unseren Körper. Auffallend ist "Happyness". Sie illustriert, wie Glücklichsein unseren Körper - vor allem aber unseren Kopf - beeinflussen kann. Es ist ein leichtes, warmes und strahlendes Gefühl, welches uns rundum wohlfühlen lässt. Die Farben Gelb, Orange und Rot repräsentieren Energie und Wärme, während Schwarz und Blau Kälte, Distanz, Depression und Zurückgezogenheit anzeigt.