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Richtlinien senken Frühmortalität bei Pneumonien
Es war bekannt, dass Richtlinien die 30 Tagesmortalität bei Pneumonien verbessert und bislang hiess es, dass die Frühmortalität durch Richtlinien nicht beeinflusst werden könne. Nun haben Mediziner aus San Antonio, Texas eine Studie publiziert, welche zeigt, dass mit Richtlinien auch die Frühmortalität gesenkt werden kann.
Bei dieser Studie aus San Antonio handelt es sich zwar um eine retrospektive Analyse von 787 Patineten mit Pneumonie. 52% der analysierten Patienten waren low risk , 34% moderate risk und 14% high risk. Innerhalb der ersten 48 h verstarben insgesamt 20 Patienten. Die Autoren haben die Daten aller Patienten analysiert und mögliche confounders korrigiert. Dennoch war die Mortalität bei den Patienten, welche initial gemäss Richtlinien behandelt wurden kleiner!
Diese Studie unterstreicht die Wichtigkeit der initialen Behandlung. Durch Richtlinien versucht man die initiale Behandlung zu optimieren und oftmals kann durch Richtlinien auch Zeit gewonnen werden.
Wichtig für alle Richtlinien, egal in welcher Sparte, ist, dass sie leicht zugänglich und immer up to date sind.
Im gleichen Heft ist eine andere Gruppe der Frage nachgegangen, ob Richtliniengetreues Behandeln, das outcome insgesamt verbessert oder nicht. Auch dies ist eine retrospektive Analyse, durchgeführt an 5 verschiedenen Zentren, welche zeigt, dass durch richtliniengetreue Behandlung das Überleben im Spital verbessert wird, sowie die Hospitalisationsdauer gesenkt werden kann.