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Intermeccanica IMP rot 1:43
Die ersten Produkte im Angebot waren Fahrzeugtuningteile. 1960 entstand dann das erste eigenständige Fahrzeug.
1961 begannen die beiden Firmengründer in Turin mit dem Bau eines kleinen Coupés. Frank Reisner importierte die luft-/ gebläsegekühlte Zweizylinder-Viertakt-Boxer-Maschine mit 645ccm von der österreichischen Autoschmiede Steyr-Puch und brachte sie auf eine Leistung von 40PS bei 5500 U/min. Um dieses Triebwerk wurde bei der italienischen Firma Coma in Turin ein winziges Kunststoff-Coupé mit zwei Sitzen und zwei Türen konstruiert.
Das Coupé war ähnlich ausgelegt wie die Abarth-Zagato-Karosserie. Die Höchstgeschwindigkeit lag bei erstaunlichen 150km/ h. Gebaut wurden bis 1962 insgesamt 10 Exemplare, die teilweise grosse Unterschiede aufweisen.
Ein Fahrzeug trat 1961 in einem 2,5h-Rennen am Nürburgring an und gewann das Rennen in der 500ccm-Klasse.
Die eigenständige Fahrzeugentwicklung wurde in der Folge weitestgehend aufgegeben und man begann Serienfahrzeuge zu tunen und karrosserietechnisch umzuarbeiten.
Heute ist die Firma Intermeccanica bekannt für hochwertige Repliken wie z.B. den Porsche 550 Spyder.