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Gegen die Credit Suisse läuft eine Klage des Anleihenversicherer Assured Guaranty wegen des Ausfalls von faulen Hypothekepapieren. Nun soll die CS auch für Folgeschäden gerade stehen.
Assured Guaranty hatte die Credit Suisse 2011 verklagt, weil die Qualität der Sicherheiten von ausgestellten Hypotheken nicht den Informationen entsprochen haben soll, welche die Unternehmenseinheit DLJ Mortgage Capital der Credit Suisse gegenüber Assured gemacht hat. Insgesamt geht es um Ramschpapiere im Wert von rund 1,8 Milliarden Dollar. Die Credit Suisse bestreitet die Vorwürfe.
Nun hat Assured Guaranty vor einem Appellationsgericht in New York gefordert, die Credit Suisse auch für die Folgeschäden des Ausfalls dieser Papiere belangen zu können, wie die Juristen-Website «Law360» meldet (Artikel bezahlpflichtig). Weil sich die von ihm versicherten Hypothekenpapiere als wertlos entpuppt haben, sieht sich der Monoliner enormen aktuellen und zukünftigen Forderungen ausgesetzt, wie es hiess.
Eine Reihe von weiteren Hypothekar-Klagen
Assured Guaranty ist nicht der einzige Anleihenversicherer, mit dem die Credit Suisse wegen fauler Hypothekenpapiere im Clinch liegt. Sie sieht sich auch mit Rechtsstreitigkeiten mit den Anleihenversicherern MBIA und Ambac Assurance sowie Investoren wie IKB Deutsche Industriebank und Sealink Funding konfrontiert.
Im Mai hatte sich die UBS bereit erklärt, Assured Guaranty einen Schadenersatz von 358 Millionen Dollar zu bezahlen. Der Monoliner klagt auch gegen J.P. Morgan. Mit der Deutschen Bank und der Bank of America hat er sich aussergerichtlich geeinigt.