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Der Kasache Alexej Poltoranin weist Johannes Hösflot Klaebo in die Schranken.
Der Tour-de-Ski-Vierte bezwang beim Weltcup in Planica über 15 km klassisch mit Einzelstart den aufstrebenden Norweger um 13 Sekunden. Dritter wurde der Schwede Calle Halfvarsson, der am Samstag im Sprint gestürzt war.
Poltoranin, der an den Olympischen Spielen in Pyeongchang über 50 km klassisch gross auftrumpfen will, feierte seinen zweiten Saisonsieg. Bereits am Tag vor dem Anstieg zur Alpe Cermis hatte er im Val di Fiemme den 15-km-Lauf in klassischer Technik gewonnen, damals mit Massenstart. Einen weiteren möglichen Sieg hatte ihm Dario Cologna am 31. Dezember in Lenzerheide um 0,6 Sekunden weggeschnappt - ebenfalls in einem 15-km-Lauf mit Diagonalschritt.
Ein tolles Rennen zeigte Ueli Schnider. Der Schweizer belegte den 16. Rang, was mit Blick auf Pyeongchang eine ärgerliche Klassierung ist. Schnider hätte 15. werden müssen, um die Selektionskriterien von Swiss Olympic zu erfüllen - 0,7 Sekunden fehlten. Sein Fall wird nun sicher zu Diskussionen bei den Selektionären führen. Einerseits war in Planica die Elite nicht lückenlos am Start - der Tour-de-Ski-Sieger Cologna, Martin Johnsrud Sundby, Alex Harvey oder Sergej Ustjugow fehlten - , andererseits wäre Schnider in dieser Form auch ein Kandidat für die Staffel.
Jason Rüesch büsste bei seinem Weltcup-Comeback 2:19 Minuten ein und liess sich einen Weltcup-Punkt gutschreiben. Erwan Käser wurde 37.
SDA-ATS