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Die Wahl von Peter Hasler zum Verwaltungsratspräsidenten der Schweizerischen Post ist aus folgenden drei Gründen unseriös.
- Die Wahl erfolgte auf Antrag von Bundesrat Moritz Leuenberger, der sein Unvermögen in Personalfragen bereits mehrfach unter Beweis gestellt hat. In der Regel waren die Kostenfolgen für die Eidgenossenschaft enorm.
- Innert eines Tages nach erfolgtem Rücktritt des letzten Glanzlichts, für das Moritz Leuenberger verantwortlich zeichnet, ist eine seriöse Evaluation allfälliger Kandidaten, wie sie für jede Putzfrau im Bundeshaus üblich ist, nicht möglich.
- Peter Hasler versteht nichts vom Postgeschäft. Auf frühere Aussagen zu einer allfälligen Privatisierung der Post angesprochen, „konterte“ (Tages-Anzeiger) er, er habe früher in seinem Leben höchstens mal mit seinem Briefträger gesprochen.
Wie verzweifelt muss man sein, um jemandem in ein Amt zu wählen, von dem er nach eigener Aussage keine Ahnung hat?