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Autor: Walter Buchs
Freiburg Mit einem Postulat wollten die SP-Grossräte Christian Marbach aus Düdingen und Nicolas Rime aus Bulle vom Staatsrat wissen, welche Absichten er bezüglich der Reorganisation des öffentlichen Verkehrsangebots innerhalb der Agglomeration und in die entfernten Ortschaften und Täler hegt, dies im Zusammenhang mit der Einführung der S-Bahn ab Ende 2011.
In der soeben veröffentlichten Antwort beantragt der Staatsrat, das Postulat für erheblich zu erklären, was übermorgen Donnerstag im Grossen Rat geschehen soll. Gleichzeitig gibt er bekannt, dass er Anfang 2011 einen Bericht zu einem früheren Postulat veröffentlichen werde, das die gleiche Thematik zum Gegenstand hatte. Im Weiteren erinnert die Regierung daran, dass das Freiburger S-Bahn-Projekt eine direkte Folge der neuen Kantonsverfassung, des Verkehrsgesetzes sowie des kantonalen Verkehrsplans ist.
Anbindung aller Bezirke
In der Antwort auf den Vorstoss der Grossräte Marbach und Rime geht der Staatsrat auf einige bereits bekannte Tatsachen ein. Dabei unterstreicht er, dass das S-Bahn-Projekt so aufgebaut ist, dass «alle Bezirke und regionalen Zentren gleichermassen effizient bedient werden». Neben den Bahnstrecken Freiburg- Murten-Kerzers und Freiburg- Estavayer-le-Lac-Yverdon würden auch die Buslinien an die Änderungen angepasst werden, die durch die Einführung der S-Bahn FR bedingt werden.
In den Agglomerationen seien, so der Staatsrat, die regionalen Verkehrsverbünde (Agglo Freiburg und Mobul in Bulle) in Zusammenarbeit mit dem Amt für Verkehr und Energie dafür zuständig, das öffentliche Verkehrsangebot zu bestimmen. Schliesslich wird in der Antwort auf das Postulat daran erinnert, dass im Kanton die gesetzlichen Grundlagen bereits bestehen, um auch Fragen bezüglich Strecken zu regeln, die über die Kantonsgrenzen hinausgehen.