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- Für Stefan Küng endet das Olympia-Zeitfahren mit einer Enttäuschung. Der Thurgauer verpasst als 4. das Podest äusserst knapp.
- Auf die Medaillen fehlen Küng im Ziel gerade einmal 4 Zehntel.
- Den Sieg sichert sich Primoz Roglic (SLO) vor Tom Dumoulin (NED) und Rohan Dennis (AUS).
Ist das bitter! Stefan Küng, mit Medaillenambitionen ins Zeitfahren an den Olympischen Spielen gestartet, schrammte nur haarscharf an den Medaillen vorbei. Der Thurgauer erreichte das Ziel als 4., am Ende fehlten nach einer knappen Stunde Fahrzeit läppische 4 Zehntel zur Bronzemedaille.
Spannender Schlussabschnitt
Noch bei der letzten Zwischenzeit war die Hoffnung auf olympisches Edelmetall gross. Küng drehte auf dem 44,2 Kilometer langen Kurs rund um den Fuji International Speedway stetig auf und schielte bei der letzten Zwischenzeit gar auf die Silbermedaille.
Doch weil auch der Australier Rohan Dennis auf dem letzten Abschnitt immer besser in Fahrt kam, reichte es Küng am Ende doch nicht für eine Olympia-Medaille. Der Australier schnappte dem 27-Jährigen den Podestplatz auf den letzten Metern weg. Auf Platz 2, den der Niederländer Tom Dumoulin belegte, büsste Zeitfahr-Europameister Küng weniger als drei Sekunden ein.
Roglic beerbt Cancellara
Olympiasieger und damit Nachfolger von Fabian Cancellara wurde der Slowene Primoz Roglic. Der zweifache Vuelta-Gewinner setzte sich auf dem schwierigen Olympia-Parcours, weil coupiert und technisch anspruchsvoll, mit über einer Minute Vorsprung durch.