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Sommaire
Massnahmen für Sport
Verordnung über Massnahmen in der besonderen Lage zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie
Art. 6e Besondere Bestimmungen für den Sportbereich
1 Für folgende Personen gelten bei der Ausübung von Sportaktivitäten einschliesslich Wettkämpfen keine Einschränkungen:
a. Kinder und Jugendliche mit Jahrgang 2001 oder jünger;
b. Leistungssportlerinnen und -sportler, die einen nationalen oder regionalen Leistungssportausweis von Swiss Olympic (Swiss Olympic Card) besitzen o-der Angehörige eines nationalen Kaders eines nationalen Sportverbands sind;
c. Mitglieder von Teams, die einer Liga mit professionellem oder semiprofessi-onellem Spielbetrieb oder einer nationalen Nachwuchsliga angehören; ist der Spielbetrieb nur in der Liga eines der beiden Geschlechter professionell oder semiprofessionell, so gilt dies auch für Sportaktivitäten in der entsprechenden Liga des anderen Geschlechts.
2 Für andere Personen als nach Absatz 1 gilt bei der Ausübung von Sportaktivitäten Folgendes:
a. Die Aktivitäten dürfen als Einzelperson oder in Gruppen von höchstens 50 Personen ausgeübt werden.
b. Im Freien muss eine Gesichtsmaske getragen oder der erforderliche Abstand eingehalten werden; auf das Tragen einer Gesichtsmaske und die Einhaltung des Abstands kann nur verzichtet werden, wenn die Kontaktdaten erhoben werden.
c. In Innenräumen muss die Kapazitätsgrenze nach Anhang 1 Ziffer 3.1bis Buch-stabe f beachtet, eine Gesichtsmaske getragen und der erforderliche Abstand eingehalten werden; Ausnahmen sind wie folgt zulässig:
1. auf das Tragen einer Gesichtsmaske kann verzichtet werden, wenn:
– dies zur Ausübung der Aktivität erforderlich ist und
– die räumlichen Verhältnisse erhöhten Anforderungen nach Anhang 1 Ziffer 3.1quater Buchstaben a und b genügen,
2. auf das Tragen einer Gesichtsmaske und die Einhaltung des erforderli-chen Abstands kann verzichtet werden, wenn:
– der Körperkontakt bei der Sportart unumgänglich ist
– die Aktivität stets in beständigen Gruppen von höchstens vier Per-sonen ausgeübt wird und
– die räumlichen Verhältnisse erhöhten Anforderungen nach Anhang 1 Ziffer 3.1quater Buchstabe c genügen,
3. die Kontaktdaten müssen erhoben werden.
3 Aktivitäten nach den Absätzen 1 Buchstabe a und 2 in Gruppen bis zu 5 Personen sind von der Pflicht zur Erarbeitung eines Schutzkonzepts nach Artikel 4 ausgenom-men.
Pour les assemblées
Art. 6 Abs. 1 Einleitungssatz, Bst. b–e und g, Abs. 1bis, Abs. 1ter und 2
1 Die Durchführung von Veranstaltungen mit mehr als 50 Teilnehmerinnen und Teil-nehmern ist verboten. Diese Einschränkung gilt nicht für:
b. Veranstaltungen zur politischen Meinungsbildung; diese dürfen in Innenräu-men mit bis zu 100 Personen durchgeführt werden, im Freien mit bis zu 300 Personen;
c. Aufgehoben
d. religiöse Veranstaltungen; diese dürfen in Innenräumen mit bis zu 100 Perso-nen durchgeführt werden, im Freien mit bis zu 300 Personen;
e. Aufgehoben
g. Veranstaltungen in den Bereichen Sport und Kultur nach den Artikeln 6e Ab-sätze 1 und 2 Buchstabe a, 6f Absätze 2 und 3 Buchstabe a;
1bis Für Veranstaltungen vor Publikum gilt, ausser Grossveranstaltungen nach Artikel 6a und Pilotprojekten für Grossveranstaltungen nach Artikel 6bquater, Folgendes:
a. Bei Veranstaltungen in Innenräumen sind höchstens 100 Personen als Publi-kum (Besucherinnen und Besucher) erlaubt, bei Veranstaltungen in Aussen-bereichen höchstens 300.
b. Die für die Besucherinnen und Besucher verfügbaren Sitzplätze dürfen höchs-tens zur Hälfte besetzt werden.
c. Für die Besucherinnen und Besucher gilt eine Sitzpflicht.
d. Bei Veranstaltungen im Aussenbereich in den Bereichen Sport und Kultur von Kindern und Jugendlichen mit Jahrgang 2001 oder jünger gilt in Abweichung von Buchstabe c keine Sitzpflicht für Besucherinnen und Besucher.
e. Erlaubt der Organisator die Konsumation von Speisen und Getränken auf den Sitzplätzen des Publikumsbereichs, so muss er die Kontaktdaten aller Besu-cherinnen und Besucher erheben.
f. Wird die Veranstaltung in einem Restaurationsbetrieb durchgeführt, so gelten einzig die Vorgaben nach Buchstabe a sowie nach Artikel 5a Absatz 2.
1ter Die Durchführung von Tanzveranstaltungen ist verboten.
2 An Veranstaltungen im Familien- und Freundeskreis (private Veranstaltungen), die nicht in öffentlich zugänglichen Einrichtungen und Betrieben stattfinden, dürfen in Innenräumen höchstens 30 Personen und in Aussenräumen höchstens 50 Personen teilnehmen. Es gilt einzig Artikel 3; die Pflicht zur Erarbeitung und Umsetzung eines Schutzkonzepts gilt nicht.
FAQ - Massnahmen
FAQ vom BAG
20. Unsere jährliche Generalversammlung des Vereins steht an. Können wir sie im Vereinslokal durchführen, mit Maske und Abstand?
Vereinstreffen, auch Generalversammlungen, gelten als Veranstaltungen. Es gilt neu eine Obergrenze von 50 Personen drinnen und draussen. Maskepflicht und Abstand müssen weiterhin eingehalten werden. Zudem muss ein Schutzkonzept erarbeitet werden.
21. Wir planen ein kleines Vereinsfest – bei schönem Wetter draussen, bei Regen drinnen im Vereinslokal. Ist das möglich?
Für solche Anlässe von Vereinen und Freizeitorganisationen gelten die gleichen Regeln: Es gilt eine Beschränkung auf maximal 50 Personen und eine Maskenpflicht. Zudem muss ein Schutzkonzept erarbeitet werden. Werden Speisen und Getränke angeboten, müssen die Gastronomieregeln eingehalten werden (Vierergruppen innen, Sechsergruppen aussen, Sitzpflicht bei der Konsumation, Erhebung der Kontaktdaten).
sportliche Veranstaltungen
8. Können wir wieder ins Stadion an einen Fussball-Match?
Draussen sind Publikumsanlässe im Sport mit maximal 300 Zuschauerinnen und Zuschauern zugelassen. Dies gilt sowohl für professionelle als auch neu für Amateuranlässe. Es gilt Sitzpflicht, es muss Maske getragen und Abstand eingehalten werden. Die Zuschauerränge dürfen bis maximal zur Hälfte der Kapazität besetzt werden.
9. Sind im Stadion für die Verpflegung zwischendurch Takeaway-Stände erlaubt?
Der Organisator kann vorsehen, dass an einer Publikumsveranstaltung Essen und Trinken auf den Sitzplätzen erlaubt ist. Er muss dann aber die Kontaktdaten aller Besucherinnen und Besucher erheben, inklusive Sitzplatznummer.
10. Sind beim Hallen-Tennisturnier oder Unihockey-Match wieder Zuschauerinnen und Zuschauer zugelassen?
Publikum ist drinnen bis maximal 100 Personen erlaubt. Dies gilt sowohl für professionelle als auch (neu) für Amateuranlässe. Für das Publikum gilt Sitz- und Maskenpflicht. Die Zuschauerränge dürfen nur bis zur Hälfte der Kapazität besetzt werden. Wettkämpfe von Mannschaftssportarten (Jahrgang 2000 und älter) und im Amateurbereich sind nur draussen erlaubt.
Benutzung des Schwimmbades
11. Ist es möglich, wieder ein Thermalbad zu besuchen?
Thermalbäder und Wellnesseinrichtungen dürfen neu ihre Innenbereiche auch für Aktivitäten öffnen, bei denen keine Maske getragen werden kann. Man darf also wieder baden oder die Sauna besuchen. Voraussetzung ist, dass der vorgeschriebene Abstand eingehalten wird. Es gilt eine Kapazitätsbeschränkung von 15 Quadratmetern pro Person. Für Hallenbäder gelten neu dieselben Kapazitätsvorgaben. Wasserparks dürfen ihre Innenbereiche noch nicht öffnen.
Besondere Bestimmungen für Jugendliche und Kindern
23. Welche besonderen Bestimmungen gelten für die junge Menschen (Jahrgang 2001 und jünger)?
Für Jugendliche und Kinder gibt es sowohl beim Sport als auch bei kulturellen Aktivitäten Erleichterungen. Sie dürfen drinnen und draussen ohne Personenbegrenzung Sport treiben oder Wettkämpfe durchführen. Auch Kontaktsportarten sind möglich; die Teilnahme an Lagern ist erlaubt. Tanzveranstaltungen bleiben auch für junge Erwachsene vorerst verboten.
Empfehlungen des Amts für Sport
Um eine sichere Umgebung zu gewährleisten und eine mögliche Beschleunigung der Ausbreitung des Coronavirus zu vermeiden, empfiehlt das Amt für Sport, die allgemeinen Massnahmen des Bundes zu befolgen:
- Sich an die Abstand- und Hygieneregeln halten
- Reisen einschränken
- Weniger Menschen treffen und die Durchmischung von Personen vermeiden
- Masken tragen
Zur Erinnerung: Die Eigentümer von Sportanlagen müssen ein Schutzkonzept (Art. 4) erarbeiten und umsetzen, das insbesondere Folgendes umfasst:
- Einhaltung der Kapazitätsgrenzen von Anlagen und des Abstands von Einzelpersonen
- Steuerung der Personenflüsse innerhalb der Anlage (Ankünfte, Garderobe, Training und Verlassen der Anlage)
- Häufige Reinigung