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Unter den Toten in dem Wohngebiet seien eine Bewohnerin und drei Rettungskräfte, teilten Gouverneur Oleh Synjehubow und Bürgermeister Ihor Terechow am Donnerstagmorgen auf Telegram mit.
Die Retter seien gerade an der Einschlagstelle in dem Wohngebiet im Einsatz gewesen, als die russische Armee erneut angegriffen habe. Mehrere Gebäude wurden den Behörden zufolge beschädigt, darunter auch ein mehrstöckiges Wohnhaus, schrieb Terechow. Von insgesamt 20 Kampfdrohnen, mit denen Russland die Ukraine in der Nacht angriff, seien 15 in mehreren Wellen auf Charkiw abgefeuert worden, hiess es zudem. Nur einen Teil habe die ukrainische Luftverteidigung abwehren können.
Das Gebiet Charkiw grenzt an Russland und war zu Beginn des seit mehr als zwei Jahren andauernden russischen Angriffskriegs bereits zwischenzeitlich in Teilen besetzt gewesen und von der ukrainischen Armee im Herbst 2022 wieder befreit worden. In den vergangenen Wochen aber hat der russische Beschuss wieder zugenommen. Auch Energieanlagen werden in Charkiw zum Ziel der Angriffe, weshalb es zu grossflächigen Stromausfällen kommt.