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Induzierte Blitze
Induzierter Blitz-Überspannungsschutz
Induzierte Blitzüberspannungen sind weitverbreitete Phänomene und werden als Ursache für 80% der Ausfälle in Verteilungsleitungen angesehen.
Freileitungsstromanlagen sowie Übertragungsleitungen stellen eine ausgedehnte Struktur dar, die aus Phasenleitern, Leitungsisolatoren und Hilfseinrichtungen bestehen. Normalerweise übersteigt ihre Höhe keine 10 m, was bedeutet, dass sich in ihrer Nähe viele grössere Objekte befinden. Wenn ein Blitz in der Umgebung einer Verteilungsleitung einschlägt, ist sein Ziel wahrscheinlich ein Objekt, beispielsweise ein Baum, ein Gebäude, ein Telekommunikations-Turm oder andere ähnliche Objekte entlang der Leitung. Wenn sich der Blitzeinschlag aufgrund der elektromagnetischen Kopplung zwischen den Phasenleitern und dem Blitzkanal entwickelt, erscheint die verteilte Ladung auf allen Phasen gleichzeitig entlang eines bestimmten Abschnitts der Leitung. Sobald der Blitz ein Objekt "berührt" und der Stromkreis geschlossen ist, beginnen sich die Wellen der Überspannungen entlang der Leitung zu bewegen.
Ausgehend von einer bestimmten Entladungsintensität und -entfernung erreicht die Überspannungsspitze gelegentlich das Niveau von 500 kV, was der Maximalwert sein sollte. Für die technische Anwendung wird angenommen, dass die Spitze einer induzierten Überspannung unter 300 kV liegt.
Um das besser zu verstehen, nehmen wir eine durchschnittliche 20-kV-Stromverteilungsleitung und einen 200 m langen Abschnitt davon. Wenn der Blitzeinschlag einen elektrischen Strom von 50 kA hat, kann der Überschuss eines Leitungspotentials auf 200 kV geschätzt werden.
Um die möglichen schädlichen Folgen dieses Phänomens, wie z. B. Leitungsschäden und Ausfälle, zu vermeiden, sollten die Freileitungen mit Anlagen ausgestattet werden, die einen induzierten Blitzüberspannungsschutz gewährleisten.
Induzierte Blitzschutzgeräte
Die Hauptfunktion der für den induzierten Überspannungsschutz (i-LLPD) vorgesehenen Leitungs-Blitzschutzgeräte liegt im erfolgreichen Löschen des Folgestroms, der auf einer Leitung nach Isolatoren auftritt, die durch induzierte Überspannungen verursacht werden. Solche Geräte schliessen auch die Möglichkeit von Kurzschlussfehlern aus. Der Schutz von Leitern und Isolatoren und die Verhinderung von Stromunterbrechungen erfordert keine spezielle Erdungsleitung oder niedrige Werte für den Standwiderstand. i-LLPD sollte nach dem Prinzip «einpolig - ein Gerät» in wechselnden Phasen installiert werden.
Verfügbare i-LLPD:
- Leitungsschutzvorrichtung 10 kV
- Leitungsschutzvorrichtung 20 kV
Beachten Sie, dass alle Geräte in Kombination mit Metalloxid-Ableitern installiert werden können, um ein Höchstmass an Schutz zu bieten.
Über die Streamer-Produkte
Man muss sich bewusst sein: Die finanziellen Einbussen durch Blitzeinschläge übersteigen die Kosten für ein zuverlässiges Blitzschutzsystem um ein Mehrfaches.
Die Streamer-Anlagen sorgen für die ultimative Zuverlässigkeit und Sicherheit Ihres Stromversorgungsnetzes. Unsere innovative Technologie gepaart mit der strikten Einhaltung aller Normen und Vorschriften sorgen für den wirklich grossen induzierten Blitzschutz.