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Die erfolgreiche Laktation beginnt in der Galtphase
Die Fütterung der Milchkuh in der Galtphase ist genauso wichtig, wie jene nach dem Abkalben. Körperkondition, Fressvermögen, Nährstoffversorgung und Immunstatus werden beeinflusst.
In der Galtzeit besteht zwischen Energieaufnahme und Fressbereitschaft ein Zielkonflikt; einerseits muss die Kuh in diesem Stadium ständig im Fresstraining bleiben; das heisst viel Fressen können (Pansenfüllungscoring), dabei aber nicht zu viel Energie aufnehmen, um die Gefahr einer Verfettung zu vermeiden.
Gleichzeitig gilt es, das Wachstum des ungeborenen Kalbes zu gewährleisten, sowie Grundlage für hochwertige Kolostrumproduktion reich an Immunglobulinen, Spurenelementen, Vitaminen und Nährstoffen zu schaffen. Dies geht nur mit einer wohldurchdachten Galtfütterung.
Nebst der angepassten Energieund Eiweissversorgung sind Mineralstoffe, Spurenelemente und die Vitamine A, D3, E, C, BetaCarotin, Cholin, Polyphenole und Omega-3-Fettsäuren bedeutend. Sind diese in der richtigen Menge vorhanden, hilft das der Kuh in der nachfolgenden Laktation, Stoffwechselerkrankungen zu vermeiden. Bei Kühen, die während der gesamten Trockensteherzeit auf der Weide laufen, sind Nährstoffversorgung und Pansenfüllungsgrad schwierig zu überwachen.
Galtzeit in 2 Phasen
Die Galtzeit wird allgemein heute in zwei Phasen eingeteilt, in der ersten Phase (Far-off) sind angepasste Energieversorgung (gezielt) gute Pansenfüllung (Faser Verzehr) und genug Bewegung zentral; eine Energiedichte von rund 5,5 MJ pro kg TSM ist adäquat. In der zweiten Phase (close-up) geht es darum, alles zu tun, um beim Kalben eine Hypokalzämie (Milchfieber) und drohende Ketose infolge zu vermeiden.
In der Fütterungsberatung wird über die Berechnung der Anionen- Kationen-Bilanz der Galtration (DCAB) kontrolliert, ob ein zu hoher Natrium- und Kaliumüberschuss die potentielle Gefahr von Milchfieber hervorruft. Mit der Verfütterung eines speziellen Galtfutters mit korrektem Energiegehalt und sauren Salzen (siehe Kasten) wird der Säure/ Basen-Haushalt korrigiert. Ziel ist dabei, den Organismus mit Cl und S- wertiger Ergänzung auf die sofortige Umstellung nach dem Kalben vorzubereiten, wenn die Kuh plötzlich Körperreserven anzapfen muss. In der Praxis geschieht die Kontrolle über die Messung des Harn-pH-Werts der Kuh. Während der Laktation sollte dieser zwischen 8.2 bis 8.3 liegen, in der späten Phase der Galt (Close-up) zwischen 6.5 bis 7.8. Der berechnete DCAB-Wert sollte in der Galtphase bei unter 200 meq/kg TS liegen.
Eine ganz wichtige Funktion in der Galtfütterung hat das Element Magnesium. Mg ist verantwortlich für die Mobilisierung von Kalzium aus den Knochen nach der Geburt, sowie für die Synthese von Vitamin D3.
Nebst anderen Elemente spielt Selen eine Mehrfachrolle im Zellstoffwechsel: Als Komponente von Enzymen in der Schilddrüse, in den Eierstöcken und auf der Plazenta. Eine ausreichende Selenversorgung, Vitamin E, C, ßCarotin und Polyphenole schützt die Zellen vor oxydativen Schäden und sorgt für gute Immunabwehr. Cholin und Niacin spielen eine wichtige Rolle bei der Regulation von Blutzucker und Energiestoffwechsel (Fettsäuren). Der positive Effekt der Antioxidantien macht sich bei der Kuh erst einige Wochen nach der Verabreichung bemerkbar, weshalb Antioxidantien nicht nur in der Startphase, sondern auch in der Galtphase von besonderer Bedeutung sind.
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melior bringt mit dem neuen Galtfutter 2460 ein Ergänzungsfutter in Würfelform, welche in der All-in-One-Variante für besseren Gesundheitsstatus, bessere Leistungen und Fruchtbarkeit für die nachfolgende Laktation sorgt. 2460 DIET ist mineralisiert, vitaminisiert, deckt den Bedarf der Galtkuh, enthält Beta-Karotin, Niacin, Hefen, mit einem hohen Gehalt an Antioxidantien und Polyphenolen sowie sauren Salzen zur Einhaltung des geforderten DCAB-Status in der Galtphase. Einsatzempfehlung 1kg pro Tier und Tag in der ersten Phase der Galtzeit (Far-off); 2kg pro Tier und Tag ab 3 Wochen vor dem Abkalben (close-up). Geeignet für Milchkühe und Mutterkühe.
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