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Seit genau einem Monat greift Russland den Nachbarstaat Ukraine an. Die Bilder, die uns aus dem Krieg erreichen, zeigen die unglaubliche Zerstörungskraft der russischen Waffen. Auch nach dem Krieg wird es Jahre dauern, bis die Ukraine wieder aufgebaut ist – und sie wird nie mehr so aussehen wie vor dem Angriff.
Elf richtig kitschige Bilder, die den alten Glanz der Ukraine einfangen – eine Erinnerung.
Die Ukraine hat Hunderte Museen und tausende Kulturstätten – und sie alle sind von der russischen Invasion bedroht. Das Schicksal der ukrainischen Kulturgüter in diesem Krieg kann bei Weitem noch nicht abgeschätzt werden.
Eine der Hauptattraktion in Charkiw ist das Denkmal für den ukrainischen Nationaldichter Taras Schewtschenko (1814–1861). Seine Dichtung trug zum Erwachen des ukrainischen Nationalbewusstseins bei.
Tustan war vom 9. bis 16. Jahrhundert eine Verteidigungsfestung sowie eine Zollstation an der wichtigen Salzstrasse durch die Unterkarpaten nach Westeuropa.
Das im Jahr 2001 errichtete Denkmal soll an den 10. Jahrestag der Unabhängigkeit der Ukraine von der Sowjetunion erinnern.
Kiew ist die Hauptstadt und die grösste Stadt der Ukraine. Sie liegt am Dnepr und hat etwa 3 Millionen Einwohner. Aufgrund ihrer historischen Bedeutung trägt die Stadt oft den Beinamen «Mutter aller russischen Städte».
Eine populäre Interpretation der ukrainischen Flagge geht davon aus, dass die Farben der Flaggen ein typisches Landschaftsbild in der Ukraine symbolisieren sollen: ein gelbes Weizenfeld mit einem blauen Himmel darüber.
Odessa ist eine Millionenstadt am Schwarzen Meer und gilt als eine der bedeutendsten Hafenstädte des Landes. Seit der Annexion der Krim ist Odessa das Hauptquartier der Ukrainischen Seestreitkräfte. Odessa blieb bis jetzt von der Zerstörung mehr verschont als andere Städte.
Lemberg (ukrainisch Lwiw) ist ein wichtigstes Zentrum in der Westukraine. Die Altstadt ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes und diente während der Sowjetunion häufig als Kulisse für Filme.
Ein traditionelles ukrainisches Nationalgericht ist Borschtsch, eine Suppe aus Randen und Weisskohl. Die ukrainische Gastfreundschaft ist legendär.
Kirche des Heiligen Kreuzes in Drohobych ist Teil eines grenzübergreifenden UNESCO-Welterben, das 16 Holzkirchen in der Ukraine und Polen aus dem 16. bis 19. Jahrhundert umfasst. Sie wird noch aktiv für Gottesdienste genutzt und gehört heute zur orthodoxen Kirche der Ukraine.
(yam)
Am Tag nach den schweren Erdbeben in der Türkei und in Syrien werden die Ausmasse der Katstrophe sichtbar: Mehr als 5'000 Menschen kamen ums Leben, Zehntausende sind verletzt. Mit Antakya, Kahramanmaraş und Gaziantep sind ganze Städte zerstört. Die Naturkatastrophe trifft das Land und den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan mitten im Wahlkampf.