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Fairtrade und Bio
Unser SEROYA-Kaffeebohnen sind nicht nur aus biologischem Kaffeeanbau, sondern kommen aus der Chiapas-Region in Mexico. Fairtrade Kaffee aus der Federacion Indigena Ecologica de Chiapas. Schon ausprobiert?
Das Gelände von Chiapas ist bergig und zerklüftet, bietet aber das perfekte Klima für den Kaffeeanbau. Die meisten Bewohner der Gegend sind extrem arm und auf Kaffee als Haupteinkommensquelle angewiesen. Die Federación Indígena Ecológica de Chiapas (FIECH) wurde 1993 von Bauern aus Tzotzil, Tzeltal, Mame, Chuj und Zoque gegründet, die drei kleine Genossenschaften in der Region vereinten. Im Laufe der Jahre ist der Verband weiter gewachsen und besteht jetzt aus 16 Genossenschaften, die 21 verschiedene Gemeinden in Chiapas vertreten. FIECH hat über 3.300 Mitglieder, hauptsächlich indigene Familien und deren Familien.Seitdem der Verband 1996 die Fairtrade-Zertifizierung erhielt, profitierten Familien durch Fairtrade-Verkäufe von stabileren und höheren Einkommen. Landwirte sagen, Fairtrade habe dazu beigetragen, einen positiven Zyklus zu schaffen, in dem Familien in bessere landwirtschaftliche Praktiken, Schulungen und Workshops investieren können, was wiederum die Produktion und Effizienz erhöht.
Mikrofinanzierung für den ökologischen LandbauFIECH hat einen Mikrofinanzfonds für die Wiederbepflanzung von Kaffee auf Ebene der einzelnen Landwirte eingerichtet, der von einem Toolkit für die ökologische Landwirtschaft und technischer Unterstützung begleitet wird.
Schaffung eines Kindergartens
FIECH hat eine Gärtnerei mit über zwei Millionen Kaffeeanlagen gegründet, in der Mitglieder ihre Pflanzungen erneuern und Kaffeeanlagen auf dem lokalen Markt verkaufen können.
Bauernhofsanierung
Mit Fairtrade-Prämien konnte FIECH Kaffeebäume auf 3.000 Hektar Land renovieren. Der Ersatz alter Bäume durch neue Bäume führt zu höheren Erträgen, was wiederum die Einkommen für kleine Produzenten erhöht.