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Ein früherer Händler der Credit Suisse hat im Gerichtsverfahren um schwerwiegende Falschbuchungen auf nicht schuldig plädiert. Dies habe der Angeklagte bei der Vernehmung vor einem Bezirksgericht in Manhattan am Freitagabend erklärt, teilte eine Gerichtssprecherin mit.
Dem 39-Jährigen wird vorgeworfen, zwischen August 2007 und Februar 2008 auf Ramsch-Anleihen basierende Wertpapiere in den Büchern der Bank zu hoch bewertet zu haben, um Verluste von 540 Millionen Dollar zu verschleiern und den Bonus zu retten. Zu diesem Zeitpunkt war der US-Häusermarkt bereits vom Kollaps bedroht.
Der Händler war im vergangenen Jahr von der Londoner Polizei auf Antrag der US-Behörden festgenommen und in diesem Jahr an die Amerikaner ausgeliefert worden. Zwei in derselben Sache angeklagte frühere CS-Händler bekannten sich im Februar 2012 vor einem US-Bundesgericht des Betrugs und der Urkundenfälschung schuldig.
Credit Suisse selbst sprach im März 2008 von einem absichtlichen Fehlverhalten einer kleinen Zahl von Händlern und musste auf mit Hypotheken unterlegte Wertpapiere insgesamt 2,65 Milliarden Dollar abschreiben.
SDA-ATS