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Am 1. Januar 1963 schlug die Geburtsstunde des Schweizer Zivilschutzes. Damals trat ein entsprechendes Gesetz in Kraft.
Die Aufbauphase stand ganz im Zeichen des Kalten Krieges. Die flächendeckende Realisierung von robusten, einfachen und kostengünstigen Schutzräumen sollte es der Schweizer Bevölkerung ermöglichen, im Fall eines mit Nuklearwaffen ausgetragenen Krieges unterirdisch zu überleben.
In dieser Phase standen denn auch der Bau von Schutzräumen und die Vorbereitung eines länger dauernden Aufenthaltes in den Schutzräumen im Zentrum der Arbeit der Zivilschützer.
Doch mit dem Ende des kalten Krieges hat deren Aufgabenfeld einen tiefgreifenden Wandel durchlaufen: Im Zentrum steht heute der Schutz der Bevölkerung vor Naturkatastrophen und anderen Notlagen.
Mit dem 2004 in Kraft getretenen neuen Bevölkerungs- und Zivilschutzgesetz liegt die Zuständigkeit und Verantwortung grundsätzlich bei den Kantonen. Der Bund legt nur noch die Rahmenbedingungen fest.
Heute stellen die Angehörigen des Zivilschutzes vor allem die erforderliche Schutzinfrastruktur und die Mittel zur Alarmierung der Bevölkerung bereit. Sie unterstützen die Führungsorgane und die Partnerorganisationen des Bevölkerungsschutzes.
Sie kümmern sich um die Betreuung schutzsuchender Personen wie auch um den Schutz von Kulturgütern. Zudem erledigen sie Instandstellungsarbeiten nach Schadensereignissen und leisten Einsätze zugunsten der Gemeinschaft.