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An der RAP untersuchten wir elf neue Siliermittel, die den Gärverlauf verbessern und Fehlgärungen (Buttersäuregärung) verhindern sollen. Bei den Milchsäurebakterien-Impfzusätzen zeigte sich einmal mehr, dass die Wirksamkeit unter anderem vom Zuckerangebot und den zugesetzten Lakltobakterien abhängig ist. Im weiteren ergaben die Untersuchungen, dass die Keimzahl der Laktobakterien während der Lagerung bei einigen Produkten stark abnahm und entsprechend die Wirksamkeit nachliess. Aufgrund der Untersuchungen wurden vier Produkte definitiv bewilligt.
Nutztiere
Pontiggia A., Münger A., Ammer S., Philipona C., Bruckmaier R. M., Keil N.M., Dohme-Meier F.
Selbst in Regionen mit gemässigtem Klima kann ein Anstieg der Umgebungstemperatur und die Sonneneinstrahlung zu Hitzestress bei weidenden Milchkühen führen. Agroscope untersuchte bei Kühen physiologische Veränderungen aufgrund zunehmender Hitzebelastung.
Umwelt
Lazzari G., Münger A., Heimo D., Seifert S., Camarinha-Silva A., Borda-Molina D., Zähner M., Schrade S., Kreuzer M., Dohme-Meier F.
Auf Gras basierende Rationen für Milchvieh führen häufig zu erhöhten Stickstoffausscheidungen. Tanninhaltige Esparsette und Akazienextrakt können die Stickstoffausscheidungen über den Harn und somit die Ammoniakfreisetzung aus der Gülle verringern.
Zu hohe Stickstoffeinträge aus der Luft führen zu einer Überdüngung von sensiblen Ökosystemen. Durch eine stete Optimierung der Fütterung kann ein wichtiger Beitrag zur Reduktion der Ammoniakverluste und damit der Stickstoffeinträge geleistet werden.