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Nicht nur auf und unter der Meeresoberfläche sammeln sich Plastikabfälle an. Bereits 14 Millionen Tonnen Mikroplastik decken die Böden in den Tiefen der Meere zu. Das ist doppelt so viel wie bisher vermutet. Dies haben Forscher der «Commonwealth Scientific and Industrial Research Organization» CSIRO mit repräsentativen Bohrungen im Meeresgrund berechnet.
Der Mikroplastik mit einer Grösse zwischen einem Millionstel und fünf Tausendstel eines Meters gelangt in das Plankton, von dort in die Fische, und einiges davon landet auf dem Esstisch der Menschen.
Die Forscher sammelten Proben in Tiefen von bis zu 3000 Metern und an Stellen, die 380 Kilometer von der Südküste Australiens entfernt sind. Die festgestellte Menge an Mikroplastik war 25-mal grösser als bei früheren Tiefsee-Studien. Aufgrund der Befunde an Tiefsee-Plastikdichten und der Skalierung auf die Grösse des Ozeans haben die Forscher die Gesamtmenge des Mikroplastiks auf dem Meeresboden «konservativ» berechnet.
Die Menschen belasten die Weltmeere jedes Jahr mit Bergen von Plastikmüll, der je nach Schätzungen zwischen 4,4 und 8,8 Millionen Tonnen wiegt. Grössere Plastikteile zersetzen sich zu Mikroplastik. «Unsere Forschungsresultate zeigen, dass Plastikabfälle in den Meeren weit verbreitet sind und weiter zunehmen», erklärte Britta Denise Hardesty, eine Autorin der Studie, gegenüber der «New York Times». An einigen Orten seien zwar kleine Plastiksäcke oder Plastikröhrchen verboten worden. Trotzdem habe der Plastikabfall der Konsumentinnen und Konsumenten während der Corona-Epidemie stark zugenommen, weil die Menschen mehr mit Hygiene beschäftigt gewesen seien, schreibt die Zeitung.
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Keine