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Die Kantonspolizei hatte zuvor eine entsprechende Meldung über den Tod Zuppigers des “Zürcher Oberländers” bestätigt. Zuppiger wäre am 24. Februar 64 Jahre alt geworden.
Er wurde im Jahr 2011 als Bundesratskandidat nominiert. Der Hoffnungsträger stolperte allerdings über eine Erbschaftsaffäre. Er hatte das Erbe einer verstorbenen Mitarbeiterin veruntreut, wofür er zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 13 Monaten verurteilt wurde.
Die Affäre, die kurz vor der Bundesratswahl in der “Weltwoche” publik gemacht worden war, kostete Zuppiger auch seinen Posten als Präsident des Schweizerischen Gewerbeverbands, sein Nationalratsamt und schliesslich die Unterstützung seiner Partei. Mehrere Unternehmen schlossen ihn zudem aus ihren Verwaltungsräten aus.
Der ehemalige Oberst der Schweizer Armee sass 12 Jahren im Bundesparlament und war unter anderem Mitglied der Finanzkommission, der Sicherheitspolitischen Kommission und der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur. Er war verheiratet und hatte fünf Kinder.
(SDA)