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Geboren wurde Sergei Nakariakov 1977 in Gorki, Russland. Ersten Konzerten in Russland folgten schnell Einladungen nach Schweden, Österreich, in die Niederlande und nach New York. Bereits Anfang der 90er Jahre debütierte Nakariakov bei den Salzburger Festspielen und gastierte beim SHMF, wo ihm der Prix Davidoff verliehen wurde. Zahlreiche Begegnungen mit renommierten Solisten kennzeichneten hierbei seinen Weg. Er spielte u.a. mit Evgeny Kissin, Tatjana Nikolaeva und bis heute mit Martha Argerich. Zu den Dirigenten, mit denen er zusammengearbeitet hat, gehören unter anderem Vladimir Ashkenazy, Xian Zhang und Jaap van Zweden.
Im Jahre 2001 spielte Sergei Nakariakov in dem japanischen Film «Taiga no itteki» sowohl einen jungen Trompeter in Tokyo als auch den Soundtrack des Films. 2002 wurde er als erster Trompeter mit dem «Echo Klassik»-Preis in der Kategorie «Instrumentalist des Jahres» ausgezeichnet. Der deutsche Komponist Jörg Widmann schrieb eigens für Sergei Nakariakov das Trompetenkonzert «ad absurdum», welches der Trompeter 2006 mit dem Münchner Kammerorchester unter der Leitung von Christoph Poppen uraufführte. Nakariakov ist dem zeitgenössischen Repertoire verpflichtet. Der Komponist Peter Ruzicka hat ein Trompetenkonzert für ihn komponiert, das im Oktober 2018 in München unter Leitung des Komponisten und mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks seine von Publikum und Kritik gefeierte Weltpremiere hatte. Eine enge Künstlerfreundschaft verbindet ihn auch mit dem Jazztrompeter Till Brönner. Ende Juli 2013 wurde das Projekt «Brönner und Nakariakov» beim Schleswig-Holstein Musik Festival aus der Taufe gehoben.
Seine Diskographie umfasst die berühmtesten Trompetenkonzerte und Solowerke sowie Bearbeitungen virtuoser Instrumentalkonzerte, die er u.a. mit dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn sowie dem Philharmonia Orchestra unter der Leitung von Vladimir Ashkenazy aufgenommen hat. Eine weitere CD mit klassischen Trompeten- und Flügelhornkonzerten wird in nächster Zeit veröffentlicht werden. Sergei Nakariakov spielt auf Instrumenten von Antoine Courtois, Paris.