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Vianello macht sich Gedanken um seine Tante. Sie scheint auf einen zwielichtigen Mann hereingefallen zu sein, einen Hellseher und ihm immer wieder viel Geld zukommen zu lassen. Er bittet Brunetti um Hilfe, der die Tante beschatten lässt und sich Informationen über den Mann besorgt. In der Tat, es sieht nicht gut aus. Tante Anita hat sich mit einem handfesten Betrüger eingelassen. Aber wie ihr das sagen?
Auch ein weiterer Freundschaftsdienst, den Brunetti in der brütenden Hitze Venedigs erbringt, beinhaltet Ärger. Immer wieder führen unerledigte Gerichtsakten zu Ärgernissen. Die so bewusst herbeigeführten Prozessverzögerungen können einer Partei zu Lasten der anderen Partei große Vorteile bringen. Es wird auffällig, dass in dem Bereich einer bestimmten Richterin zu vielen solcher Prozessverzögerungen kommt. Brunetti soll geheime Nachforschungen anstellen. Aber erst einmal fährt er mit seiner Familie mit dem Zug in den Urlaub nach Südtirol. Weit kommt er allerdings nicht. Denn ein Mord geschieht. Brunetti fährt zurück nach Venedig und seine Familie in den Urlaub.
Selten habe ich eine so langweilige (was nicht an dem angemessen vortragenden Vorleser Jochen Striebeck lag) Geschichte gehört. Ganz gleich ob es um Vianello und seine Tante oder den Mord an einem Gerichtsbeamten geht, die ganze Geschichte ist nur zäh, langweilig und an den Haaren herbeigezogen. Was hätte man allein aus der Story des Gerichtsbeamten herausholen können. Aber nein. Leon hat es auch bei meinem dritten Versuch nicht geschafft, mich für ihren Commissario Brunetti zu begeistern.
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