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Der Gehalt des Spiels in der leeren Luzerner Arena war so dürftig, wie man es vom Duell zwischen dem Zweitletzten und dem Letzten erwarten musste. Ein Tor in der 31. Minute bedeutete die vermeintliche Entscheidung. Der wohl beste Luzerner Marvin Schulz reagierte nach einem Prellball im Strafraum schnell und schanzte den Ball mit dem Kopf dem Torschützen Dejan Sorgic zu.
Luzerns Trainer Fabio Celestini verzichtete am Anfang auf die bewährten Offensivkräfte Patrick Schürpf und Varol Tasar. Es resultierte eine Leistung, mit der die Luzerner den Vaduzern kaum nennenswerte Chancen ermöglichten. Die Ausnahme war eine Szene unmittelbar vor der Pause, bei der der in dieser Saison noch nicht berücksichtigte Mohamed Coulibaly aus kurzer Distanz von der Seite an Goalie Marius Müller scheiterte.
Luzerns neuer Spanier Alejandro Carbonell wurde kurz nach der Pause innerhalb einer Minute zweimal verwarnt. Beim zweiten «Foul» spielte Carbonell klar sichtbar den Ball, sodass der Ausschluss äusserst streng, wenn nicht ungerechtfertigt war.
Die Mannschaft von Trainer Mario Frick, die ihren zuvor einzigen Punkt beim 2:2 in Basel zu Saisonbeginn geholt hatte, wusste mit der langen zahlenmässigen Überlegenheit nichts anzufangen. Die deutlich besseren Möglichkeiten erarbeiteten sich weiterhin die Innerschweizer – bis Jaccottet spät mit einem sehr strengen Entscheid auf den Penaltypunkt zeigte. Routinier Milan Gajic verwertete die kaum noch erhoffte Chance.