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Nach der Ausbilung stieg Domenic Feuerstein (genannt Mic) schon in jungen Jahren ins elterliche Geschäft ein, welches er gemeinsam mit der Mutter sowie dem Bruder Jon nach dem frühen Tod des Vaters führte. Mic Feuerstein zeigte bald eine grosse Affinität zur Natur einerseits sowie zum Film anderseits. Ermutigt von Jon sattelte er schliesslich um und machte das Filmen zum Beruf. 1972 steig er aus dem Familiengeschäft aus und trat eine Stelle als Kameramann beim Schweizer Fernsehen an. Später arbeitete er als selbständiger Programmitarbeiter beim Televisiun Rumantscha.
Tier- und Naturdokumentarfilme waren das bevorzugte Genre Mic Feuersteins. In einer Reihe von Dokumentarfilmen thematisierte er die Fauna des Nationalparks, insbesondere das Leben der Hirsche sowie die Wiederansiedelung des Bartgeiers zu Beginn der 1990er Jahre. Sein filmerisches Können machte ihn zum gefragten Experten.
Mic Feuerstein war auch an Spielfilmen beteiligt, so beispielsweise im Film «Schällenursli» als Kameramann bei den Spiel- und Tierszenen. 1993 drehte er den rätoromanischen Spielfilm «Levzas petras» (Bittere Lippen), bei dem er für Drehbuch, Regie und Kamera verantwortlich war.