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Kesslers Anwalt und seine engste Vertraute haben den Tod des Tierschützers bestätigt, wie «Blick» berichtet. Erwin Kessler habe über Schmerzen in der Brust geklagt, aber nicht zu einem Arzt gehen wollen. Er habe darauf vermutlich in der Nacht einen Herzstillstand erlitten.
Kessler legte sich im Laufe der Jahre mit Ämtern, Medien und Bauern an, immer im Namen des Tierschutzes. So war er auch massgeblich daran beteiligt, den Skandal von Hefenhofen mit den verhungernden Pferden aufzudecken.
Der gebürtige Thurgauer gründete 1989 den «Verein gegen Tierfabriken» (VgT) und präsidierte ihn seither auch. Kritik erntete er 1998 wegen antisemitischer Äusserungen, er wurde deshalb auch zu einer unbedingten Gefängnisstrafe verurteilt.
(red.)