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Bessere Lebensqualität dank Rückenmarkstimulation
Ein 68-jähriger Patient erlitt bei einem Verkehrsunfall schwere Verletzungen am Unterschenkel. Wiederholte Operationen waren notwendig. Es entwickelten sich brennende, zeitweise heftige Dauerschmerzen mit stark eingeschränkter Gehfähigkeit. Hochdosierte Opiate und andere Medikamente (unter anderem Psychopharmaka) schränkten seine Lebensqualität noch zusätzlich ein. Während der fünfjährigen Leidenszeit dachte der Patient oft an den Freitod.
Bereits bei der ersten Konsultation waren Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten klar. Nach einer diagnostischen Sympathikusblockade war der Patient schlagartig schmerzfrei. Auch die nachfolgende Teststimulation des Rückenmarks führte zu einer wesentlichen Schmerzlinderung und verbesserten Gehfähigkeit. Bei eindeutig positivem Testresultat wurde das definitive System implantiert.
Seither hat der Patienten eine erheblich verbesserte Lebenqualität, auf Schmerzmittel kann er weitgehend verzichten.