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Der aus Mannheim stammende Komponist und Dichter Richard Wilhelm August Mondt (*1873) bezog 1927 mit seiner Lebensgefährtin ein baufälliges Haus ohne fliessendes Wasser und ohne elektrischen
Strom oberhalb von Weggis. Bereits zwei Jahre später starb jedoch die Lebensgefährtin und Dichterin Maria Thilo alias Here Erdis 57jährig - ein schwerer Einschnitt im Leben Richard Mondts. Er war
über lange Jahre nicht fähig zu arbeiten. In den 50er Jahren verliess er sein Weggiser Zuhause und verbrachte seine letzten Lebensjahre in einer Luzerner Familie, wo er 1959 86jährig verstarb.
Mondt wurde auf dem Weggiser Friedhof begraben.
Es verwundert kaum, dass die Musik Mondts, seine 60 Lieder und symphonischen Gesänge, die Klavierstücke, die vier Chorwerke mit Orchester oder die unvollendete Oper kaum bekannt sind, denn Mondt beharrte zeitlebens darauf, dass ein Konzert ausschliesslich seine eigenen Werke enthalten müsse. Selbst ein gemeinsamer Klavierabend mit Rachmaninov in Weggis lehnte er ab.
Eintrag in Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Mondt
Inventarnummer 12831, digitales Archiv / Karin Bernath