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Organisator bereitet sich auf Wetterkapriolen vor
Der Wirbelsturm – der achte der Saison – bewegte sich am Samstag über dem Pazifik Richtung der japanischen Hauptinsel Honshu und droht am 27. Juli in der Region Kanto mit der Hauptstadt Tokio auf Land zu treffen. Für diesen Fall werde man entsprechende Massnahmen treffen, sagte Masa Takaya, Sprecher des japanischen Olympia-Organisationskomitees. So habe man bereits die ursprünglich für Montag geplanten Ruderrennen verlegt. Der Vorteil bei Taifunen sei, dass anders als bei Erdbeben der Verlauf eines Wirbelsturms eingeschätzt werden könne.
Djokovic ohne Probleme weiter
Novak Djokovic ist der Auftakt ins olympische Tennisturnier nach Mass gelungen. Der Serbe, der mit Siegen in Tokio und bei den folgenden US Open den ersten «Golden Slam» eines Mannes anstrebt, gewann in etwas über einer Stunde 6:2, 6:2 gegen den bolivianischen Sandplatz-Spezialisten Hugo Dellien (ATP 139). In der 2. Runde dürfte es für den 2-fachen Major-Champion gegen den Deutschen Jan-Lennard Struff (ATP 48) bereits etwas schwieriger werden.
Eklat auf der Judomatte
Der Algerier Fethi Nourine verweigerte seinen Auftakt-Kampf gegen einen Israeli und verzichtete auf den olympischen Wettkampf. Der Internationale Judo-Verband nahm daraufhin am Samstag Ermittlungen gegen den 30-jährigen Nourine und dessen Trainer auf. Beide seien vorläufig suspendiert worden, eine Disziplinarkommission solle nun über weitere Folgen entscheiden, teilte der Weltverband mit.
Zig Zuschauer säumten die Radstrecke
Viele Japaner nutzten eine der wenigen Chancen, olympischen Sport live zu verfolgen. Beim Radrennen der Männer waren zahlreiche Zuschauer am Strassenrand zu sehen, mitunter standen die Fans in mehreren Reihen an der Strecke. Die Behörden hatten die Bevölkerung eigentlich aufgerufen, wegen der steigenden Corona-Zahlen dem Wettkampfgeschehen fernzubleiben. Ein Verbot gab es aber nicht.