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Das Militärgericht in Yverdon VD hat am Freitag fünf Armee-Kadermitglieder in den meisten Anklagepunkten im Prozess um Schiessübungen in den Räumlichkeiten der Schweizer Armee entlastet. Es verhängte einen Freispruch und vier bedingte Geldstrafen.
Auch wenn die Strafen eher mild ausfielen, fand der Präsident des Militärgerichtes 2 klare Worte gegenüber den Berufsmilitärs. Betroffen war vor allem der Hauptangeklagte, der zu einer bedingten Geldstrafe von 120 Tagessätzen à 200 Franken sowie einer Busse von 2000 Franken verurteilt wurde.
Nach Ansicht des Gerichtspräsidenten muss ein derartiges Chaos in der Verwaltung von Armeemunition eine Verurteilung und nicht eine einfache Disziplinarmassnahme zur Folge haben. Im Prozess ging es um von den Beschuldigten organisierte Schiessübungen auf Ständen der Armee.
Bei den fünf Angeklagten handelt es sich um Kaderangehörige des «Lehrverbandes Infanterie». Sie mussten sich wegen Veruntreuung sowie Missbrauch und der Verschleuderung von Armee-Material verantworten. Dem Hauptangeklagten wurde zudem gewerbsmässiger Betrug vorgeworfen.
(sda)
Linda Hornisberger, Sie sind Ausbildungschefin für Verschüttetensuchhunde bei der Organisation Redog. Haben die Helferinnen und Helfer mit ihren Hunden die Krisenregion schon erreicht?
Linda Hornisberger: Nachdem der Bund Redog angefragt hatte, wurde am Montagabend ein Einsatzteam mit dem Regajet nach Adana geflogen. Von dort aus ging es für die sechs Hunde und zehn Redog-Mitglieder zusammen mit der türkischen Partnerorganisation GEA in den Bezirk Hatay in die Stadt Iskenderun. Ein zweites Team flog mit der Rettungskette Schweiz ebenfalls in den Bezirk Hatay und ist jetzt vor Ort nahe der Stadt Antakya. Seit Dienstagmorgen sind nun alle im Einsatz.