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Wärmepumpen
Heizen mit hochwertigem Strom ist oft ineffizient. Ersetzen elektrisch angetriebene Wärmepumpen jedoch Elektrowiderstandsheizungen, so führt das zu einem niedrigeren Stromverbrauch. Damit die Energiebilanz einigermassen stimmt, sind bei der Anwendung von Wärmepumpen diverse Aspekte zu beachten.
SES Empfehlung
Ok als Ersatz für Elektrowiderstandsheizungen
Grundsätzlich ist der Ersatz von Elektrowiderstandsheizungen durch Wärmepumpen zu begrüssen. Jedoch brauchen diese wertvolle elektrische Energie, mit der sparsam umgegangen werden muss. Dies bedeutet, dass eine Wärmepumpe kein Ersatz für eine angemessene Wärmedämmung von Häusern ist, und dass hohe Leistungszahlen der Geräte wichtig sind. Mit der heute eingesetzten Technologie können durchschnittliche Jahresarbeitszahlen von 2,5 bis 5 erreicht werden. Aus Sicht der SES dürfen Wärmepumpen mit einer Jahresarbeitszahl von weniger als 3,5 keine Bewilligung mehr erhalten. Eine Förderung von Wärmepumpen mit speziellen Fördergeldern oder Spezialtarifen beim Strom sind erst ab einer Jahresarbeitszahl von 4,5 sinnvoll. Wärmepumpen müssen deshalb noch effizienter werden, um die erneuerbare und saubere Umweltwärme zu einem höheren Grad nutzen zu können. Mit dem heutigen Stand der Technik können Leistungszahl von 4,4 (Wärmequelle Luft) und 6,5 (Wärmequelle Erdreich) erreicht werden.
Altbauten zuerst isolieren, dann Wärmepumpe einbauen
Bei Altbausanierungen sollte im ersten Schritt der Wärmebedarf des Hauses durch verbesserte Wärmeisolation und ähnlichen Massnahmen stark reduziert werden, und erst im zweiten Schritt eine dem reduzierten Bedarf angepasste Wärmepumpe eingesetzt werden.