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Scheidertobel
(Kt. Graubünden, Bez. Heinzenberg). 1971-614 m. 5,5 km lange Bachfurche an der SW.-Seite des Dreibündensteins (in der Stätzerhornkette);
senkt sich zwischen Scheid und Tomils im Domleschg in sw. Richtung zum Thal des Hinterrhein, wo sie 1,3 km unterhalb Tomils von rechts mündet.
Der Wildbach, der unterhalb Tomils einen breiten Schuttkegel zum Rhein vorgeschoben hat, entspringt mit zahlreichen Quellarmen auf der Alp dil Plaun (1971 m).
Das Tobel trägt Wald und zeigt oberhalb Scheid stark felsige Partien.
Die bedeutendsten Nebenbäche kommen von Tuleu oberhalb Trans und vom Gehänge von Scheid her.
Der Wildbach hat sich in der Gegend der Thalstrasse des Domleschg schon ziemlich tief in seine eigenen Ablagerungen eingeschnitten und ist, seitdem er im obern Gebiet verbaut worden, von etwas ruhigerem Charakter.
Nach der Volkssage versammeln sich
die die Muhrgänge der Berggewässer des äussern
Domleschg verursachenden Hexen auf einer
Wiese der rechten
Seite des
Scheidertobels.