Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03344.jsonl.gz/223

Auf den ersten Blick gesehen würde man sagen, wenn man sein Englisch durch eine Sprachreise verbessern möchte, macht man das doch in einem Land, in dem Englisch auch tatsächlich Amtssprache ist. Dabei wissen nur wenige, dass es nicht nur in England und den USA die Möglichkeit gibt entsprechende praxisnahe Sprachkurse zu besuchen, sondern auch anderswo auf der Welt. Ein Exot unter diesen Ländern bzw. Städten ist Singapur, eigentlich in Asien gelegen. Die Stadt hat rund 5,5 Millionen Einwohner und zählt Jahr für Jahr rund 11 Millionen Touristen, die die Stadt besuchen kommen. Viele von ihnen bleiben auch tatsächlich länger und besuchen hier eine Sprachschule.
Vier Amtssprachen im Stadtstaat
Dabei hat Singapur nicht eine oder zwei Amtssprachen, sondern gleich vier. Neben Englisch gehören hierzu auch Chinesisch, Malaiisch und Tamil. Der Grund liegt darin, weil sich die Einwohnerzahl von Singapur aus ca. 75 Prozent Chinesen, 13 Prozent Malaien und 8 Prozent Inder zusammensetzt. Darüber hinaus ist Singapur ein blühendes Wirtschaftszentrum und Niederlassungsort von zahlreichen internationalen Firmen und einstige britische Kronkolonie. Der 1. September 1963 markiert für Singapur dann letztlich einen ganz besonderen Tag, nämlich die Entlassung in die Unabhängigkeit von Großbritannien. Für Sprachschüler ist Singapur ein sehr faszinierender Ort. Nicht nur, dass hier das britische Englisch gelehrt wird, vielmehr sehen die Sprachschüler auch sehr viel von der chinesischen und malaiischen Kultur in dieser Stadt, die sich aber dem westlichen Lebensstil zugewandt hat. Heute gehört Singapur im Übrigen was die Lebenshaltungskosten angeht zu den Top 10 der Städte der Welt.