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Die Arbeit an den Sinfonien Beethovens sei für die Entwicklung zwischen dem Orchester und ihm sehr bedeutsam gewesen, sagte David Zinman am Montag vor den Medien. «Beethoven zeigt am Ende meiner Zeit, wie alles begonnen hat und woher wir gekommen sind.» In der heutigen Zusammensetzung haben 60 Prozent der Musikerinnen und Musiker des Tonhalle-Orchesters nie unter seiner Leitung Beethoven gespielt. Was gebe es für einen besseren Grund, um noch einmal auf Beethoven zurückzukommen, meinte Zinman weiter: «To do the crazy Beethoven once more before I leave» - «den verrückten Beethoven noch einmal zu spielen, bevor ich gehe.»
Ein Jahr des Abschieds
Ab Silvester erklingen alle Sinfonien und alle Klavierkonzerte Beethovens. Dazu kommen zahlreiche Wegbegleiter von Zinman nach Zürich: Radu Lupu, András Schiff, Mitsuko Uchida, Christian Zacharias und Mario João Pires. 92 Konzerte gibt das Tonhalle-Orchester in der Saison 2013/14 in Zürich und auf Gastspielen in Grossbritannien, Deutschland und Japan. Endgültig beschliessen wird Zinman sein letztes Jahr als Dirigent in der Tonhalle mit der 2. Sinfonie von Gustav Mahler:
begründet er seine Wahl, «Mahlers Sinfonien verlässt man immer weinend.» Nicht nur Zinman verabschiedet sich vom Tonhalle-Orchester. Auch Präsident Peter Stüber und Intendant Elmar Weingarten treten Ende Januar 2014 beziehungsweise am Saison-Ende von ihren Ämtern zurück.