Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03575.jsonl.gz/1705

Das Wichtigste in Kürze
- Ein französischer Betrüger behauptete, dass er der Neffe von Brigitte Macron sei.
- Nun ist der 35-Jährige aufgeflogen. Als Strafe gibts 30 Monate Hausarrest.
- Als Macron-Neffe traf er sich in Bangladesch mit einem Botschafter.
Präsidialer Betrug! Ein Mann, der sich als angeblicher Neffe der französischen Präsidentengattin Brigitte Macron Sonderbehandlungen erschleichen wollte, ist aufgeflogen.
Der 35-Jährige hatte sich bei der französischen Botschaft in Bangladesch als Verwandter von Brigitte Macron ausgegeben. Dadurch konnte er ein Rohingya-Flüchtlingslager besuchen und den Botschafter treffen. Er erhielt auch ein Upgrade in einem Luxushotel in Hongkong.
Seine weiteren Versuche, sich als Neffe von Brigitte Macron auszugeben, scheiterten dem Gericht zufolge jedoch: Es sei dem Betrüger etwa nicht gelungen, Eintrittskarten für ein Formel-1-Rennen zu erhalten.
Das Pariser Gericht verurteilte den Mann am Mittwoch zu 30 Monaten Hausarrest, wobei 18 Monate zur Bewährung ausgesetzt wurden.
Würden Sie auch gerne für einen Tag der Neffe einer Präsidentengattin sein?
«Das Gericht hat sich entschieden, die Schwere der Tat zu bestrafen», sagte der Richter. Der Betrüger war zuvor bereits in 17 ähnlichen Fällen verurteilt worden. In einem psychologischen Gutachten wurde er als «pathologischer Lügner» bezeichnet, es wurde jedoch keine psychische Störung festgestellt.