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Bis 50 cm lange, beinlose Echse; glattschuppige, glänzende Haut; grau bis braun; Jungtiere silbrig bis goldig; ältere Männchen oft einfarbig hell, manchmal blau getüpfelt; die meisten Weibchen und alle Jungtiere an Bauch und Flanken dunkler und längs der Rückenmitte mit dunkler Linie.
Lebt überwiegend unterirdisch. Nutzt vorhandene Öffnungen, wühlt aber auch selbst Gänge in lockeren Boden. Im Sommer manchmal in Gruppen unter Brettern, Fallholz, Geröll und Blechplatten sowie in Heu-, Kompost- und Misthaufen. Paarungszeit von April bis Juni. Nach ca. 3 Monaten werden 6–12 fertig entwickelte Junge geboren, die nach dem 3. Frühjahr geschlechtsreif werden.
Feuchtgebiete, lichte Wälder, Waldränder und Hecken, an Strassenrändern, auf extensiv genutzten Wiesen und Weiden, Rebbergen, Ruderalflächen, Industriegelände und in Kiesgruben. Lebt häufig in Gärten und Grünanlagen mit Komposthaufen. Erforderlich ist stets eine stellenweise dichte aber lückige und gleichzeitig sonnenexponierte Krautschicht.
Nahezu in ganz Europa. Erreicht im Osten Westsibirien, den Kaukasus und im Süden den Nordwesten Afrikas. In der Schweiz weit verbreitet und häufig. In den Alpen bis auf 2100 m ü. M.
In der ganzen Region von der Ebene bis über 2000 m ü. M.. verbreitet und teilweise häufig. Kein Hinweis auf Verbreitungslücken. Die Art lebt sehr unauffällig, daher ist eine systematische Erfassung kaum möglich.
Die Blindschleiche ist nicht gefährdet.
Eine Dienstleistung des Naturmuseums St.Gallen