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Mit innovativen Ideen versuchten einige Tüftler die Welt zu verbessern und stiessen dabei bis an ihre Grenzen. Die Folgenden gingen sogar noch weiter und bezahlten schliesslich mit ihrem Leben.
Der Erfinder des «Mantel-Fallschirms» starb 1912 beim ersten Test seiner Erfindung. Vor geladener Presse bestieg er die erste Plattform des Eiffelturms (57 m) und sprang herunter. Sein Plan, das Stoffungetüm werde durch den Luftwiderstand seinen Fall bremsen, ging in die Hose. Ungebremst schlug er vor laufender Kamera am Boden auf und war sofort tot.
Otto Lilienthal entwickelte das erste funktionierende Fluggerät. Nach mehreren, erfolgreichen Versuchen kam «der erste Flieger der Menschheit» 1896 ums Leben. Er geriet aufgrund einer thermischen Ablösung ins Trudeln und stürzte aus etwa 15 Metern Höhe ab.
Die Entdeckerin der ionisierenden Strahlung wurde 1903 mit dem Nobelpreis in Physik und 1911 mit dem Nobelpreis in Chemie ausgezeichnet. 1934 starb die Physikerin an den Spätfolgen erhöhter Strahlenbelastung.
1917 entwickelte Valerian Abakovsky ein Schienenfahrzeug mit Propellerantrieb, um kommunistische Funktionäre schnell von A nach B zu transportieren. Vier Jahre später kam der Russe auf der Rückfahrt des ersten Testlaufs samt Besatzung ums Leben, als der Zug entgleiste.
Marine-Ingenieur Hunley baute das erste Kampf-U-Boot der Welt. Bei einer Testfahrt ertrank der Amerikaner zusammen mit acht anderen Crew-Mitgliedern in dem nach ihm benannten U-Boot, der H.L. Hunley.
Mit seiner Rollen-Rotationsdruckmaschine revolutionierte der US-Amerikaner die Druckindustrie. Als er bei der Einrichtung einer neuen Druckmaschine seinen Fuss als «Werkzeug» missbrauchte, geriet sein Bein in die Maschine und wurde zertrümmert. Er verlor sein Leben, als die Ärzte versuchten sein Bein zu amputieren, nachdem sich dort ein Wundbrand gebildet hatte.
Der Ingenieur kam auf die Idee, ein fliegendes Auto zu bauen. Dafür befestigte er das hintere Teil einer Cessna Skymaster (propellergetriebene Schulterdecker) an einen Ford Pinto. Bei einem Flugversuch lösten sich jedoch die beiden Teile und Smolinski starb beim Absturz.
Winstanley errichtete den ersten Eddystone-Leuchtturm. Beim Grossen Sturm von 1703 befand sich Winstanley im Turm, als dieser zusammenbrach und den Erfinder unter sich begrub.
John Godrey Parry-Thomas brach mit seinem selbst konstruierten Rennwagen («Babs») den Land-Geschwindigkeitsrekord. Nachdem dieser wieder gebrochen wurde, startete Parry-Thomas einen erneuten Rekordversuch und verunfallte dabei tödlich.
Max Valier war der Erfinder des modernen Raketenabtriebs. Bei Testversuchen mit neuartigen Brennstoffen auf dem Raketenprüfstand, verunglückte der Tiroler im jungen Alter von 35 Jahren tödlich. Ein Splitter der geborstenen Brennkammer hatte das erste Todesopfer der Raumfahrt an der Lungenschlagader getroffen.