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Lean EAM steht für den Einsatz von EAM Methodik in verschlankter Form. Dies kommt insbesondere in zwei Situationen zum Einsatz.
- Lean EAM als "Projektnothilfe" in grossen Unternehmen:
Aufgrund von Ressourcenengpässen sowie regulatorischen oder anderen kurzfristigen Anforderungen kann es Projekte geben, bei denen eine tiefer gehende und langwierigere EA-Unterstützung nicht möglich oder sinnvoll ist. Um Veränderungen dennoch möglichst architekturkonform oder zumindest transparent zu gestalten, stellt sich die Frage, wie EAM in solchen Fällen in verschlankter und weniger zeitintensiver Form eingesetzt werden kann, und in welchen Fällen dies passieren soll bzw. darf. In grossen Unternehmen könnte dies unter Umständen auf ein EAM der zwei Geschwindigkeiten hinauslaufen.
- Lean EAM für KMU:
Die EAM-Ziele sind auch für mittelgrosse Unternehmen (KMU) wichtig und lassen sich hier durch EAM unterstützen. Dennoch können KMU vom EAM-Einsatz in Grossunternehmen nur bedingt lernen, da sie in vielerlei Hinsicht anders sind. So haben KMU typischerweise weniger (dedizierte) Ressourcen, besitzen andere Koordinations- und Entscheidungsstrukturen, haben andere organisatorische Herausforderungen usw.. Hieraus ergibt sich, dass ein EAM-Ansatz für KMU anders gestaltet werden muss. Die hieraus entstehenden Fragestellungen sind untenstehend abgebildet.