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Das Château Langoa Barton liegt am linken Ufer des Bordelais, in der Appellation Saint-Julien. Im Jahr 1855 wurde das Château als Troisième Cru Classé klassifiziert. 1821 erwarb der einflussreiche négociant Barton&Gustier das Anwesen. Schon zuvor wurde von der Familie Wein in den Flächen rund um das Château Léoville Barton angebaut. Dieses Weingut wurde im Jahr 1826 ebenfalls von Barton&Gustier erworben. Noch heute liegen beide Château in der Hand der Familie, was in den heutigen Zeiten in Bordeaux eine Ausnahme darstellt. An der Spitze des Châteaus steht heute in 9. Generation Lilian Barton-Sartorius. Der ausgebildete Önologe wird von seinen beiden Kindern Mélanie und Damien unterstützt.
Auf 25 Hektar Rebfläche wird heute auf Langoa Barton vornehmlich Cabernet Sauvignon kultiviert, welcher 57 Prozent der Fläche einnimmt. Merlot (34%) und Cabernet Franc (9%) komplettieren das Portfolio. Die Reben besitzen ein durchschnittliches Alter von 35 Jahren. Die Böden auf Langoa Barton bestehen hauptsächlich aus Kies und Ton, auf denen Reben mit einer Pflanzdichte von rund 9100 Stöcke pro Hektar kultiviert werden. Die Rebfläche von Langoa Barton kann in 5 einzelne Weinberge aufgeteilt werden, jeder Weinberg besteht aus rund 15 einzelnen Parzellen.
Die Weinbereitung auf Langoa Barton wird im traditionellen Stil realisiert. Die alkoholische und malolaktische Gärung wird in 200 Hektoliter Holzbottichen durchgeführt. Der Grand Vin des Châteaus wird anschließend für 16 bis 18 Monate in französischen Barriquefässern ausgebaut. Rund 60 Prozent der Fässer bestehen aus neuem Holz. Seit jeher werden die Weine von Langoa Barton für ihr großes Alterungspotenzial geschätzt. Seinen vollen Ausdruck erreicht der Wein erst nach 12 bis 30 Jahren der Reife.