Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03152.jsonl.gz/1331

Am Freitagmorgen ist im Kanton Graubünden ein Felsbrocken auf einen fahrenden Personenwagen gestürzt. Alle Fahrzeuginsassen wurden dabei verletzt.
Ein 27-jähriger Autolenker fuhr mit zwei weiteren Personen am Freitag um 10.20 Uhr auf der Oberalpstrasse H19 von Rueun in Richtung Tavanasa. Bei der Örtlichkeit Sut Grotta fiel ein Felsbrocken mit einem Gewicht von rund eineinhalb Tonnen auf die Fahrzeugfront. Dieser klemmte den Fahrer und seine 28-jährige Beifahrerin ein. Dabei wurden der Fahrer und seine Beifahrerin mittelschwer verletzt.
Die mit einem Dutzend ausgerückte Strassenrettung der Feuerwehr Ilanz/Glion befreite die Eingeklemmten. Die aufwändige Rettungsaktion sowie die Arbeiten auf der Unfallstelle wurden mit einem Kranfahrzeug sowie Angehörigen des Forstamtes Breil/Brigels und des Tiefbauamts Graubünden unterstützt.
Der Fahrer wurde mit einem Helikopter der Rega ins Kantonsspital Graubünden nach Chur und die Beifahrerin mit einem Helikopter der Heli Bernina ins Spital nach Ilanz geflogen. Ein auf der Rücksitzbank mitfahrender 16-Jähriger verletzte sich leicht und wurde mit einer der beiden Ambulanzen ins Spital nach Ilanz transportiert.
Nach ersten Erkenntnissen hatte sich der Felsbrocken rund zehn Meter oberhalb der Hauptstrasse am dortigen abfallenden Hang gelöst und fiel über die gut vier Meter hohe Stützmauer auf den Personenwagen. Die Strasse war während rund zwei Stunden gesperrt.