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Lausanne (ots) - Im Jahr 2014 wurden 11'080 Personen wegen einer Alkoholvergiftung in einem Schweizer ...
100'000 Franken für IKRK-Programme in Liberia und der Demokratischen Republik Kongo
(ots) - Vaduz, 5. August (pafl) - Die Regierung stellt dem
Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) in Genf für
Hilfsprogramme in Liberia und der Demokratischen Republik Kongo ein
Beitrag von jeweils 50'000 Franken zur Verfügung. Mit den Beiträgen
wird der Solidarität Liechtensteins mit den von Katastrophen und
Krisen betroffenen Menschen Ausdruck verliehen und die traditionelle
Unterstützung für die Aktivitäten des IKRK fortgeführt.
Nachdem Liberia sich in den letzten fünf Jahren auf einem zerbrechlichen Weg in Richtung Frieden befand, ist der Konflikt zwischen den Regierungstruppen von Präsident Charles Taylor und verschiedenen, teilweise vom Ausland finanzierten Rebellengruppen erneut eskaliert und hat tausende von Menschen in die Flucht getrieben, verletzt oder getötet. Das IKRK, leitende Hilfsorganisation in Liberia, legt den Schwerpunkt seines Hilfsprogramms auf die unmittelbaren Nothilfe sowie die Wasser- und medizinische Versorgung. Die Not leidende Bevölkerung in Liberia wurde bereits im letzten Jahr von Liechtenstein über ein Hilfsprogramm des UNO-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) mit einem Beitrag von 50'000 Franken unterstützt.
In der Demokratischen Republik Kongo schwelt seit Jahren ein Bürgerkrieg mit internationalen Verflechtungen. In verschiedenen Regionen des Landes werden nach wie vor blutige Kämpfe zwischen verschiedenen Milizgruppen und den Regierungstruppen ausgetragen. Der Programmschwerpunkt des IKRK liegt auf der unmittelbaren Nothilfe, insbesondere der Überlebenshilfe durch die Stärkung der Selbstversorgung, sowie auf der Unterstützung der Behörden in der Errichtung einer angemessenen Gesundheitsversorgung. Liechtenstein unterstützte die Bevölkerung in der Demokratische Republik Kongo bereits im letzten Jahr mit über 150'000 Franken. Davon wurden 20'000 Franken für das allgemeine IKRK-Programm und 130'000 Franken für die vom Vulkanausbruch Betroffenen in Goma genehmigt. Zusätzlich leistete die liechtensteinische Bevölkerung über eine Spendenaktion des Liechtensteinischen Roten Kreuzes einen wesentlichen Beitrag für die betroffene Bevölkerung.
Kontakt:
Amt für Auswärtige Angelegenheiten
Alicia Längle
Tel.: +423/236 60 53