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2010
Slalom Ambri
Die Equipe Bernoise ("mein"Klub) organisierte nach der SAR-Katastrophe vor zwei Jahren wieder einen Slalom auf dem Flugplatz Ambri. Es wurde ein schneller selektiver Parcours versprochen und da die Schweizer Slalommeisterschaft zwischen Willener und Zwahlen noch offen war, freuten sich die Fahrer auf das Rennen. Am Samstag fuhren die LOC und REG Lizenzierten, am Sonntag bei kühler Witterung starteten die Nationalen.
Die Klassen über 3000 ccm wurden zusammengelegt (total 6 Starter) und mit Morros, Calderari, Jenni (alle Porsche), Ruch (Ferrari) und Halter(Mitsubishi) waren nur die schnellen Gegner anwesend. Der erste Trainingslauf bestätigte die versprochene schnelle Strecke. Schon nach dem ersten Tor geriet ich auf die Wiese, ein Dreher war nicht zu vermeiden ! Der zweite Trainingslauf gelang einigermassen gut, mit 2:07.44 war ich praktisch gleich schnell wie der in der Gruppe N hoch überlegene und superschnelle Kessler. Hinter Morros und Ruch belegte ich damit immer noch den befriedigenden 3. Platz in der Klasse.
Der erste Rennlauf gelang eigentlich gut, aber ein klar verpasster Bremspunkt aus hoher Geschwindigkeit (ca. 180 km/h) und ein deshalb verpasstes Tor bedeuteten einen Nuller.
Die im Training gefahrene Zeit hätte hinter Morros für den zweiten Rang gereicht !
Vorsichtiger passierte ich die ersten Tore im zweiten und entscheidenden zweiten Rennlauf. Für eine gute Platzierung durfte ich keinen Fehler machen, keinen Pylonen touchieren.
Auf der Anzeigetafel nach dem Ziel stand 2:06, die letzten beiden Ziffern waren leer und da Jenni 2:06.99 gefahren war, hoffte ich auf einen Spitzenplatz. Offenbar war die Uhr beim Zieleinlauf stehen geblieben, die gültige Zeit war 2:07.22.
Dritter, nur 95 Hunderstelsekunden hinter dem Sieger waren zufriedenstellend, aber vielleicht wäre es möglich gewesen……..Die klar schnelleren Morros und Ruch hatten einen Torfehler gemacht, die Zeit aus dem etrsten Lauf von 2:06.27 reichte Morros für den Sieg.
Bei der Heimfahrt trotz relativ wenig Verkehr ca 3 km Stau vor dem Gotthardtunnel !
Die Grünphasen sind trotz freinem PW Verkehr (kürzere Abstände möglich) derart kurz, dass pro Stunde und Richtung nur etwa 900 Fahrzeuge durch den Tunnel gelassen werden = 1 Fahrzeug alle 4 Sekunden. Die teilweise über 100 Meter grossen Abstände im Tunnel erstaunen deshalb nicht, die Staus werden mit diesem "Tröpfchensystem" unnötig verlängert.