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NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise haben am Freitag haben ihren Höhenflug der vergangenen Tage noch beschleunigt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai kostete im Nachmittagshandel auf 125,40 US-Dollar. Das waren 2,73 Dollar mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) verteuerte sich um 1,52 Dollar auf 111,82 Dollar.
Preistreibend sei vor allem der schwächere Dollar, sagten Händler. Dieser macht Rohöl für Anleger aus anderen Währungsräumen günstiger. Auch die freundlichen Aktienmärkte stützten den Ölmarkt. Zudem sorgten auch die jüngsten Entwicklungen in Afrika für Unruhe. Neben den anhaltenden Kämpfen in Libyen rücken auch die Wahlen in Nigeria an diesem Wochenende in den Blick der Märkte. Nigeria ist das wichtigste Rohölförderland in Afrika.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) zeigte sich kaum verändert. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel am Donnerstag im Durchschnitt 117,65 US-Dollar. Das waren lediglich drei Cent mehr als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
jsl/he
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