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Johann Sebastian Bachs monumentale "Goldberg-Variationen" sind eines der grossartigsten Variationenwerke der Musikgeschichte. Der Anekdote nach entstand die "Aria mit dreissig Veränderungen" für den russischen Gesandten am Dresdner Hof, den Grafen von Keyserlingk, dessen Cembalist Johann Gottlieb Goldberg ihm damit die schlaflosen Nächte verkürzt haben soll. Das ursprünglich fürs Cembalo mit 2 Manualen geschriebene Werk wurde 1985 von Dmitri Sitkovetsky kongenial für Streichtrio transkribiert. Die ohnehin über weite Strecken dreistimmige Textur des Werks kommt in dieser Fassung höchst plastisch zur Geltung.