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Grundsätzliche Einschätzung
Die wirtschaftliche und soziale Lage ist angespannt. Im ganzen Land muss immer wieder mit Streiks, Demonstrationen und Verkehrsblockaden gerechnet werden. Dabei kann es zu Gewaltanwendung kommen. Dies kann im Extremfall die Bewegungsfreiheit vorübergehend beeinträchtigen oder verunmöglichen. Versorgungsengpässe können nicht ausgeschlossen werden.
Anfang Oktober 2019 kam es zu landesweiten teils gewaltsamen Demonstrationen, Streiks und Strassenblockaden. Die Ausschreitungen und Zusammenstösse zwischen Demonstranten und den Sicherheitskräften haben Todesopfer und Verletzte gefordert. Die Regierung hat daraufhin über das ganze Land den Ausnahmezustand verhängt; er ist am 3. November 2019 wieder aufgehoben worden.
Im Falle von Verkehrsbehinderungen durch Demonstrationen, Strassenblockaden oder Streiks bleibt den Reisenden nichts anderes übrig, als sich lokal über alternative Reisemöglichkeiten zu erkundigen und gegebenenfalls die Normalisierung der Lage abzuwarten. Die Schweizer Botschaft in Quito hat bei Verkehrsbehinderungen keine Möglichkeiten zur Unterstützung bei der Aus- oder Weiterreise.
Die Kriminalitätsrate ist hoch.
Informieren Sie sich vor und während der Reise in den Medien und bei Ihrem Reiseveranstalter über die aktuelle Lage und meiden Sie grosse Menschenansammlungen und Demonstrationen jeder Art. Befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Behörden (z.B. Ausgangssperren).
Das Risiko von terroristischen Anschlägen kann auch in Ecuador nicht ausgeschlossen werden. Die Rubrik Terrorismus und Entführungen macht auf die Risiken des Terrorismus aufmerksam.
Terrorismus und Entführungen