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Mindesttransaktionssummen am Devisenmarkt
Der Devisenmarkt ist der mit Abstand volumenreichste Handelsplatz, denn der gesamte Handel mit Devisen nimmt ein deutlich höheres Volumen als der Handel am Aktienmarkt ein. Dies liegt unter anderem auch daran, dass auf dem Devisenmarkt nur grössere Positionen gehandelt werden können, die in aller Regel ab mindestens 1.000 Währungseinheiten beginnen. Jeder Forex-Broker kann seine Mindesthandelssumme festlegen, weshalb Sie sich über diesen Punkt durchaus informieren sollten, wenn Sie am Devisenmarkt aktiv werden möchten.
Mindestanforderung durch Hebel erreichen
Dass die meisten Trader die Mindestanforderungen an den Devisenhandel überhaupt erfüllen können, ist auf den vom Broker zur Verfügung gestellten Hebel zurückzuführen. Liegt die Mindestanforderungen nämlich bei 10.000 Währungseinheiten, würden zahlreiche Trader ohne Hebel gar nicht erst am Forex-Trading teilnehmen können, weil sie dann selbst beispielsweise 10.000 Franken für den Handel von US-Dollar aufbringen müssen. Durch den Hebel wird der eigene Kapitaleinsatz allerdings erheblich reduziert, sodass der Kunde beispielsweise bei einem Hebel von 100:1 und einer Mindestanforderung von 10.000 Währungseinheiten nur 100 Franken eigenes Kapital einsetzen müsste, um die Anforderung zu erfüllen.
Welche Mindesthandelsgrössen gibt es und was ist ein Lot?
Es gibt je nach Forex-Broker im Prinzip drei mögliche Mindestanforderungen, was das Handelsvolumen angeht, nämlich:
- Ein Mikrolot = 1.000 Währungseinheiten
- Ein Minilot = 10.000 Währungseinheiten
- Ein Lot = 100.000 Währungseinheiten
Ein Lot ist also nichts anderes als die Vorgabe, dass mindestens 100.000 Einheiten der jeweiligen Währung gehandelt werden müssen. Wenn Sie also beispielsweise in den US-Dollar investieren möchten, müssen Sie mindestens 100.000 US-Dollar bei der Vorgabe eines Lots handeln, um überhaupt aktiv werden zu können.
Da ein Lot als Mindestvorgabe selbst unter Berücksichtigung des vom Broker zur Verfügung gestellten Hebels einen nicht unerheblichen Kapitaleinsatz für den Trader bedeutet, gehen immer mehr Forex-Broker dazu über, die Mindestanforderungen zumindest auf ein Minilot (10.000 Währungseinheiten) oder sogar auf ein Mikrolot (1.000 Währungseinheiten) zu reduzieren. Bei der Vorgabe eines Lots wäre es nämlich beispielsweise bei einem Hebel von 100:1 so, dass der Kunde dennoch rund 1.000 Franken eigenes Kapital einsetzen müsste, wenn er beispielsweise 100.000 US-Dollar kaufen möchte.