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Wie schreibt man einen lebenslauf für ein praktikum?
Ihr erstellt zum ersten Mal einen Lebenslauf für ein Praktikum? Nehmt euch Zeit, damit ihr nichts
vergesst.
Grundregeln für die Erstellung:
Der Lebenslauf muss unbedingt auf eine Seite passen, deshalb müsst ihr euch kurz fassen.
Nach geltender Norm solltet ihr bei einer klassischen Schriftart bleiben und den Lebenslauf auf ein
weißes DIN A4-Blatt drucken. Rechtschreibfehler dürfen natürlich nicht vorkommen.
Achtet auf die Darstellung: Richtet die Zeiträume nach eurer Berufserfahrung links und den
entsprechenden Text auf der anderen Seite aus und vergesst nicht, einen Titel an den Anfang eures
Dokuments zu setzen.
Familienstand:
Gebt NAME und Vorname, Alter, Adresse, Telefon und E-Mail-Adresse links oben an. Ihr könnt auch
angeben, ob ihr einen Führerschein der Klasse B und ein Fahrzeug besitzt. Eure E-Mail-Adresse sollte
nicht zu fantasievoll sein. Wählt eine Adresse nach dem Muster <email-pii>
Vergesst nicht, eure E-Mails regelmäßig abzurufen, damit euch keine Antwort eines
Personalentscheiders entgeht. Was das Telefon betrifft, vergewissert euch, dass die auf eurem
Anrufbeantworter aufgezeichnete Nachricht klar und korrekt ist. Vermeidet Witze oder Spitznamen
auf dem Anrufbeantworter und denkt daran, dass eure Freunde nicht die einzigen sind, die anrufen
werden!
Ausbildung:
Gebt eure Abschlusszeugnisse wie folgt an: das Datum auf der linken Seite, den Titel des Zeugnisses
auf der rechten Seite, gefolgt vom Namen der Schule/Hochschule und der Stadt.
Die Zeugnisse müssen in chronologischer Reihenfolge angegeben werden. Setzt das jüngste Zeugnis
an den Anfang und die vorherigen darunter.
Vermittelt nicht den Eindruck, dass ihr Schwierigkeiten hattet, euren Lebenslauf „auszufüllen“, indem
ihr sehr weit zurückreichende Zeugnisse angebt. Ihr braucht z.B. eure Mittlere Reife nicht zu
erwähnen, wenn ihr das Abitur bestanden habt.
Kompetenzen:
Im Abschnitt „Kompetenzen“ könnt ihr die Sprachen, die ihr sprecht, sowie euer jeweiliges
Sprachniveau angeben. Wenn ihr TOEIC- oder, TOEFL-Sprachzertifikate erworben habt, gebt diese an.
Ihr könnt auch die IT-Software angeben, die ihr beherrscht, und andere Zertifikate, die ihr eventuell
erworben habt, wie z.B. das Kinderbetreuungs- oder das Erste-Hilfe-Zertifikat.
Berufserfahrung:
Gebt eure Berufserfahrung, Ferienjobs, Praktika, ehrenamtliche Tätigkeiten oder sonstige
Vereinserfahrung an. Vergesst nicht, zuerst den Zeitraum und dann eure Aufgaben anzugeben.
Interessen:
Unter Interessen solltet ihr auf keinen Fall „Fernsehen“ oder „Mit Freunden ausgehen“ angeben.
Dieser Abschnitt ist der Freizeit, dem Sport und der Kultur gewidmet. Gebt Themen an, über die ihr
im Vorstellungsgespräch sprechen könnt, lügt dabei jedoch nicht. Der Personalentscheider könnte
dies bemerken, wenn er euch während des Vorstellungsgesprächs Fragen stellt.
Vorsicht: Übertreibt es nicht und macht genauere Angaben zu den genannten Hobbys: Stilrichtung
der Lektüre, Niveau des ausgeübten Sports...
Weitere Informationen zum Lebenslauf:
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