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Wenige Wochen nachdem das Weltwirtschaftsforum seine Initiative für den „Großen Neustart“ lanciert hatte, folgte die Veröffentlichung eines neuen Buches mit dem Titel „Covid-19: Der Große Neustart“, das gemeinsam vom geschäftsführenden Vorsitzenden des WEF Klaus Schwab und dessen Direktor für Globale Risikoanalyse Thierry Malleret verfasst wurde.
Nach der Lektüre des Buches wollte ich Ihnen einige erste Gedanken über die mögliche Bedeutung der Publikation mitteilen.
Wie in meinem letzten Artikel angesprochen umfasst der Große Neustart fünf Programmpunkt – wirtschaftlich, gesellschaftlich, geopolitisch, ökologisch und technologisch – auf die das Buch im Detail eingeht. Ich möchte mich jedoch vor allem auf den Schlussteil des Buches konzentrieren, da in in diesem die Beweggründe und Begründungen der Autoren für den Großen Neustart deutlich hervortreten.
Schwab und Malleret charakterisieren die zukünftige Ausrichtung der Welt als „Die Zeit nach der Pandemie“, ein Satz, der im Buch bis zum Überdruss wiederholt wird. Anstatt für ihren Neustart bestimmte Ergebnisse und Ziele festzulegen, stellen die Autoren lieber die Frage, ob diese neue Ära durch mehr oder weniger Kooperation zwischen den Nationen gekennzeichnet sein wird. Werden sich die Länder nach innen wenden, was zu einem Anwachsen von Nationalismus und Protektionismus führen wird, oder werden sie ihre eigenen Interessen zugunsten einer verstärkten Verschränkung der Systeme opfern?
Beides lässt sich nicht mit Sicherheit vorhersehen, man gewinnt aber einiges an Einblick in…..