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Miesmuschel
Empfohlene Fisch-Labels
- MSC labelWildfang
- ASC labelAquakultur
Emfehlenswert
- WeltweitAquakultur: Leinenkultur
- Nordostatlantik FAO 27: Skagerrak/Kattegat (IIIa), Nordsee (IVa)Mit der Hand gesammelt
Finger weg!
- Nordostatlantik FAO 27: WesteuropaAquakultur: Bodenkultur
- Nordostatlantik FAO 27: Westeuropa; Mittelmeer FAO 37Dredgen
Biologie
Miesmuscheln filtern Nahrungspartikel aus dem Wasser und benötigen deshalb in der Zucht keine Futterzufuhr. Sie halten sich mit selbst erzeugten Fäden aneinander oder an dem Untergrund fest und können so grosse Bänke bilden. Miesmuschelbänke schaffen die Grundlage für das Vorkommen vieler anderer Arten, die auf und zwischen ihnen leben.Die Miesmuschelkultur an Holzpfählen begann bereits im 13. Jahrhundert in Frankreich. In den nördlicheren Ländern Europas entwickelte sich dagegen die Fischerei auf wilde Miesmuschelbänke am Meeresboden. Diese wurden später um Kulturflächen mit zuvor wild gefangenen kleinen Saatmuscheln ergänzt, wo die Muscheln dann heranwachsen. Saatmuscheln können auch durch Hängekulturen gewinnen worden, bei denen sich die Larven der Muscheln an hängenden Seilen festsetzen und dort zu Saatmuscheln heranwachsen, die dann auf die Bodenkulturen gebracht werden.