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Pferdefütterung
Ihr Partner für eine natürliche Pferdefütterung
Der Verdauungstrakt des Pferdes hat sich im Laufe der Evolution nicht verändert. Er ist immer noch auf eine langsame, aber kontinuierliche Futteraufnahme ausgerichtet, am besten mit rohfaserreichen aber energiearmen Gräsern. Die Domestizierung der Pferde und deren moderne Haltung berücksichtigt diese Grundbedürfnisse nicht immer. Oft wird 2- bis 3-Mal täglich eine (kleine) Ration Heu verteilt und die Pferde verschlingen diese Portionen in kürzester Zeit.
Um den Bedürfnissen der Pferde zu entsprechen, sollte die Raufutteraufnahme regelmässig über den ganzen Tag (und die Nacht!) erfolgen und lange Fresspausen (länger als 3-4 Std) sollten unbedingt vermieden werden. Damit aber leichtfutterige Pferde nicht übergewichtig werden kann das Heu mit ca. 10% Stroh vermischt werden. Dies verlängert die Fressdauer. Ein paar Knabberäste sowie Weidegang runden die Raufutterversorgung ab.
Durch die intensive, eher auf Rinder- als Pferdehaltung orientierte Landwirtschaft, wurden in den letzten Jahrzehnten Wiesen kultiviert, die nur noch eine kleine Artenvielfalt aufweisen und meistens sehr energiereich sind. Die Böden enthalten nicht mehr genügend Mineralien, Vitamine und Spurenelemente, um den kompletten Bedarf unserer Pferde zu decken. Deshalb empfiehlt sich die Zufütterung eines hochwertigen Mineralfutters, um Versorgungsdefizite auszugleichen.
Pferdefütterung
Artgerechte und individuelle Pferdefütterung
Der Energiebedarf bei arbeitenden Pferden kann nicht alleine über das Raufutter gedeckt werden. Schwerfutterige oder alte Pferde kommen ebenfalls meist nicht nur mit dem Raufutter aus. Deshalb kann und sollte in diesen Fällen ergänzend Kraft- oder Krippenfutter verabreicht werden. Um der artgerechten Pferdefütterung gerecht zu werden, sollte aber niemals eine zu grosse Menge Krippenfutter auf einmal gegeben werden. Besser sind mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt. Fehler bei der Fütterung können schwerwiegende Folgen (z. B. Koliken) mit sich bringen. Die Krippenfuttergabe sollte immer erst NACH der der Raufütterung erfolgen (min. 30' Zeit dazwischen).
Mit dieser artgerechten Fütterung ist das Pferd meistens gut abgedeckt. Es kann jedoch sein, dass es in gewissen Lebenssituationen einen speziellen Bedarf hat, den es zu berücksichtigen gibt. Hier kommen spezielle Zusätze ins Spiel, wie verschiedene Kräuter die aber mit Bedacht und gezielt gefüttert werden sollten. Ein Magenschutz bei Gastritis-geplagten Pferden, oder verschiedene Zusätze für die Beweglichkeit der Gelenke sind nur einige Beispiele.
Bei gesundheitlichen Beschwerden Ihres Pferdes empfiehlt es sich aber immer, sich zuerst von einem Tierarzt und bei Bedarf zusätzlich von einem kompetenten Fütterungsspezialisten oder einen Tierheilpraktiker beraten zu lassen.
Hinweis!
In der Schweiz sind Äusserungen und Produkthinweise, die sich auf Eigenschaften der Vorbeugung, Erkennung, Behandlung oder Heilung von Krankheiten beziehen, nicht erlaubt. Aus diesem Grund beinhalten die Produktebeschreibungen nur wenige Anwendungshinweise. Gerne stehen wir Ihnen bei Fragen zu den einzelnen Produkten zur Verfügung