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Sinéad O'Connor weiss nicht mehr weiter. Die irische Sängerin («Nothing Compares 2 U») glaubt, als Mutter versagt zu haben, bezeichnet sich als «sauschlecht» - vor allem wenn es um die Erziehung ihres sechsjährigen Sohnes Shane geht. Sie sei Schuld daran, dass er keinen Vater mehr habe. Shane ist das Resultat einer Affäre zu einem Musiker.
Ihre Verzweiflung ist so gross, dass sie sich vor kurzem gar umbringen wollte. Gemäss der «Daily Mail» versichert sie allerdings: «Ich würde mir niemals etwas antun. Als ich meine Selbstmordgedanken twitterte, diente mir dies einfach als Ventil. Es tat gut, meine Gefühle ausdrücken zu können.»
Besorgniserregend ist der Zustand aber allemal: Ärzte diagnostizierten bei der 44-Jährigen eine schwere Depression mit bipolaren Störungen, die sie selbst auf ihre gewalttätige Mutter und frühe Gesangskarriere zurückführt. Sinéad geht mit ihrer Krankheit offen um: «Ja, ich bin manisch-depressiv und denke manchmal daran, mich umzubringen.» Das tat sie auch vor elf Jahren, als O'Connor mit einer Überdosis Tabletten ihrem Leben ein Ende setzen wollte.
Als sie im vergangenen Sommer ihren Musik-Kollegen Steve Cooney in der Schweiz heiratete, hoffte sie auf einen Wandel. Freunde sagten damals: «Sie glaubt nun, dass die Ehe zu einem beständigeren Lebensabschnitt führt.» Die gewünschte positive Wirkung blieb bisher aber aus.