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Das schwierige mit der Erwartungshaltung ist leider auch alltäglich in frustrierten Partnerschaften zu sehen.
Frau erwartet, dass Mann sich an Daten oder sonstiges erinnert und ist dann zutiefst enttäuscht, wenn dem nicht so ist.
Mann erwartet, dass Frau ihn auch versteht (dass er mal seine Ruhe haben will und nicht permanent bequatscht werden muss) und ist frustriert weil er sich unverstanden fühlt.
Eine Erwartungshaltung kann sehr positiv sein, aber sie kann bei Nichterfüllung in Enttäuschung umschlagen und dann sehr negativ wirken.
danke für die Hinweise zum magischen Kubus. Ich glaube, ich bin ihm früher schon einmal begegnet.
Vor 25 Jahren hatte ich mich in die Exerzitien des Ingnatius von Loyola vertieft. Einmal im Rahmen von Besinnungstagen, dann auch mit anderen zusammen, über mehrere Wochen lange.
Wir hatten damals auch mit dem Bibliodrama gearbeitet. Das ist mir wieder eingefallen als ich den Text zum magischen Kubus las.
In den Einzelexerzitien stellte ich mir bestimmte Situationen des neuen Testamentes bildlich vor, so als ob ich Teil des Geschehens sei. In den Gruppenexerzitien stellten wir bestimmte Begebenheiten aus dem neuen Testament nach. Man konnte sich eine Person aussuchen. Etwa bei der Zöllner-Geschichte (LK 19,1-10) in die Rolle eines Zuschauers oder in die des Zachäus schlüpfen. Dann spielten wir die Situation nach und beobachteten genau, welche Gefühle, Bilder und Gedanken kommen. Diese Sitzungen waren oft sehr aufschlussreich und emotional aufreibend.