Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03617.jsonl.gz/1305

Inhalt:
Der Doktor programmiert einige neue Algorithmen in sein Programm. Sie ermöglichen ihm, in der Phantasie Abenteuer zu erleben. In diesen Traumwelt wandelt er sich zum regelrechten Superdoc! Er hilft Tuvok aus dem Pon Farr, singt von der Crew bejubelte Arien, und ist für alle Frauen an Bord unwiderstehlich.
Der Doktor beschwert sich, dass er nicht genug gefördert wird. Captain Janeway muss seine Pläne, sein Programm zu erweitern, ablehnen.
Die Voyager erreicht eine Gaswolke. Niemand ahnt, daß sich in der Wolke ein fremdes Schiff versteckt. Obwohl sie die Voyager als zu großes Risiko ansehen, spioniert eines der Aliens, um das Computersystem der Voyager anzuzapfen. Was der Fremde nicht ahnt: Er sieht die Phantasien des Doktors.
In einem neuen Tagtraum wird die Voyager von den Borg angegriffen. Ein Assimilierungsvirus hat die Schilde durchdrungen, die Crew verwandelt sich in Borg. Mit einen Photonenkanone kann er das Schiff vernichten.
Nachdem die Fremden das sahen, stufen sie die Voyager als große Bedrohung ein.
Der Doktor kann die Tagträume nicht mehr kontrollieren. Sie wechseln unentwegt. Dem fremden Spion dämmert dabei, dass er einen Fehler gemacht hat. Die Angriffsschiffe sind aber schon unterwegs. Also setzt er sich mit dem Doktor in Verbindung und warnt ihn. Er verspricht ihm zu helfen, wenn der Holodoc dafür sorgt, daß sein Irrtum nicht auffliegt.
Der Doktor kann die Situation retten, indem er in die Rolle des Captains schlüpft. Seine Tagträume werden wahr.
Kritik:
Eine ausgesprochen witzige und spannende Episode, die mit dem Holodoc im Zentrum nicht schiefgehen konnte.
Bei dieser Episode handelt es sich um eine Hommage an "The Secret Live of Walter Mitty", einem Film von James Tuber. Robert Picardo zeigt in dieser Folge wieder einmal sein Gesangstalent. Ursprünglich sollte diese Episode Neelix im Zentrum haben, dann wurde sie für den Doktor umgeschrieben.
Regisseur John Bruno wurde 1989 für die Spezialeffekte in dem Film "Abyss" mit einem Oscar ausgezeichnet.
Der Originaltitel "Tinker, Tenor, Doctor, Spy" spielt auf den Romantitel "Tinker, Tailor, Soldier, Spy" von John Le Carré an. Es handelt sich dabei um einen Spionageroman. Auf deutsch heißt das Buch "Dame, König, As, Spion", so dass der deutsche Titel "Dame, Doktor, As, Spion" die Anspielung des Originals recht gut wiedergibt.