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Weissstörche brüten dort, wo sie eine Möglichkeit zum Nestbau und genügend Nahrung finden. Die wichtigsten Nahrungsgebiete des Weissstorchs sind Uferzonen von Flüssen und Seen und periodisch überschwemmte Wiesen. Die Nahrung wird während der Aufzucht in einem Umkreis von 1-2 km ums Nest gesucht.
Ein gelungenes Beispiel für Lebensraum- verbesserungen sind die Wässermatten: altes Wiesland mit Bewässerungssystem, das in regelmässigen Abständen überflutet wird
Lebensraum für den Storch und viele andere Tiere und Pflanzen
Zu den Feuchtgebieten zählen Uferzonen von Flüssen, Bächen und Seen, Moore und Überschwemmungsgebiete. Übergangszonen zwischen Wasser und Land gehören zu den artenreichsten, produktivsten Biotopen. Den bunten Artenreichtum einer Feuchtwiese sieht man auf den ersten Blick: die vielen verschiedenen Pflanzen locken Insekten an und bieten Kleintieren ideale Lebensbedingungen. Vögel finden hier einen reich gedeckten Tisch und gute Nistmöglichkeiten.
Bedrohte Wasserlandschaften
Mit der Entwicklung der Landwirtschaft wurde einem grossen Teil der Seen und dem grössten Teil der Moore Wasser entzogen, um sie als Weidegrund, Acker oder als Bauland zu nutzen. Damit sank der Wasserspiegel und die Feuchtgebiete trockneten nach und nach aus.
Für den Storch sind Feuchtgebiete vor allem während der Aufzucht der Jungen wichtig, da sie die vielfältige und reichhaltige Nahrung bieten, die die Küken brauchen. Aber auch für den Menschen sind intakte Feuchtgebiete wichtig, z.B. für die Neubildung von Grundwasser, das wir als Trinkwasser benötigen.