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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2023.00181 II. Kammer Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens, Vorsitzende Sozialversicherungsrichterin Sager Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiber Brugger Urteil vom 14. März 2024 in Sac hen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Urs P. Keller Suffert Neuenschwander & Partner Rotfluhstrasse 91, Postfach 525, 8702 Zollikon gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1974, ist Vater zweier Kinder (geboren 2015, Urk. 11/6 Ziff. 3). S eit 201 3 war er als S elbständigerwerbend er im Ber eich Kommunikationsberatung tätig (Urk. 11/12 S. 2 Ziff. 2, Urk. 11/11 S. 2). Der Versicherte meldete sich am 21. Juli 2020 unter Hinweis auf neurokognitive Verarbeitungsstörungen und weitere Diagnosen bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 11/6 Ziff. 6.1). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte berufliche (Urk. 11/11-12) und medizinische Abklärungen ( Urk. 11/13/2-1 1, Urk. 11/18 = Urk. 11/23, Urk. 11/34/ 7-8 = Urk. 11/35/7-8) und zog Akten des Krankentaggeldversicherers (Urk. 11/15) zum Verfahren bei. Die IV-Stelle erteilte am 2. November 2021 (Urk. 11/40) für die Zeit vom 16. November 2021 bis 15. Februar 2022 Kostengutsprache für ein Belastbar keitstraining. Mit Verfügung vom 18. Januar 2022 (Urk. 11/53) sprach sie dem Versicherten für die Dauer der Eingliederungsmassnahme ein Taggeld zu. Am 1. März 2022 teilte d ie IV-Stelle dem Versicherten mit, dass die Eingliederungs bemühungen abgeschlossen werden (Urk. 11/57). In der Folge holte sie weitere Arztberichte (Urk. 11/59, Urk. 11/63/2-8 = Urk. 11/65/2-8, Urk. 11/70 /3-7 ) ein. 1.2 A m 31. Oktober 2022 meldete sich der Versicherte bei der Invalidenversicherung für eine Hilflosenentschädigung an (Urk. 11/77). Die IV-Stelle erliess am 4. November 2022 (Urk. 11/81) den Vorbescheid betreffend Rentenanspruch. Mit Verfügung vom 24. Februar 2023 (Urk. 11/98, Urk. 11/88 = Urk. 2) sprach sie dem Versicherten ab dem 1. Februar 2022 eine ganze Rente zu. Mit Verfügung vom 23. März 2023 (Urk. 11/ 103- 104) sprach die IV-Stelle dem Versicherten ab dem 1. Februar 2022 eine Entschädigung wegen leichter Hilflosigkeit zu. 2. 2.1 Der Versicherte erhob am 27. März 2023 Beschwerde gegen die Verfügung vom 24. Februar 2023 (Urk. 2) betreffend Rentenanspruch. Er beantragte, es sei der Zeitpunkt der massgeblichen Arbeitsfähigkeit nach den gesetzlichen Bestimmun gen zu berechnen und festzulegen. Die Höhe der IV-Rente sei nach den gesetz lichen Bestimmungen zu berechnen und betragsmässig festzulegen. Des Weiteren sei ihm nach Gewährung der Akteneinsicht Gelegenheit zu geben, seine Anträge ordentlich zu stellen und zu begründen (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1-3). Mit Gerichtsverfügung vom 30. März 2023 wurde dem Versicherten aufgrund der kurzfristigen Mandatierung seines Rechtsvertreters eine Nachfrist von 10 Tagen zur Verbesserung der Beschwerde angesetzt (Urk. 4 S. 2 E. 3, S. 3 Dispositiv Ziff. 1). Mit Gerichtsverfügung vom 27. April 2023 wurde aufgrund des Verzugs der Beschwerdegegnerin in der Bearbeitung der Akteneinsichtsgesuche die ange setzte Nachfrist abgenommen (Urk. 9 Dispositiv Ziff. 1). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 25. Mai 2023 (Urk. 10) die Abweisung der Beschwerde. Der Beschwerdeführer beantragte in der Replik vom 4. Oktober 2023, der Zeit punkt der massgeblichen Erwerbsunfähigkeit gemäss Verfügung vom 24. Feb ruar 20 23 sei auf den 25. Oktober 2005, eventuell auf den 19. November 2011, festzulegen. Die Beschwerdegegnerin sei sodann anzuweisen, das mass gebende durchschnittliche Jahreseinkommen auf einem Jahrese inkommen von Fr. 103'403.74 seit 2005 zu berechnen und die ganze Invalidenrente neu zu berechnen (Urk. 16 S. 2 Ziff. 1- 2 ). Verfahrensrechtlich beantragte der Beschwerdeführer die Bewilligung der unent geltlichen Prozessführung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung in der Per son seines Rechtsvertreters (Urk. 16 S. 2 Ziff. 4). Der Beschwerdeführer reichte mit der Replik das ausgefüllte Formular zur Abklärung der prozessualen Bedürf tigkeit (Urk. 17/7) mit Belegen und weiteren Akten (Urk. 17/ 2-6 ) ein. Die Beschwerdegegnerin reichte dem Gericht am 12. Dezember 2023 die Duplik (Urk. 22) sowie eine Stellungnahme der zuständigen Ausgleichskasse (Urk. 23) ein, die dem Beschwerdeführer am 14. Dezember 2023 zugestellt wurden (Urk. 24). 2. 2 Der Beschwerdeführer erhob am 23. Oktober 2023 ebenfalls Beschwerde gegen die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 21. September 2023 betreffend Rentenleistungen der IV ( Auszahlung von Kinderrenten; Verfahren angelegt unter Prozess-Nr. IV.2023.00548). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenver sicherung ( IVG ) aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Einglie derungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbs einkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenüber gestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1). 1. 3 Die einjährige Wartezeit im Sinne von Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG gilt in jenem Zeitpunkt als eröffnet, in welchem eine deutliche Beeinträchtigung der Arbeits fähigkeit eingetreten ist. Als erheblich in diesem Sinne gilt bereits eine Arbeits unfähigkeit von 20 % ( vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_463/2007 vom 28. April 2008 E. 7.2.2 in fine mit Hinweisen). Unter relevanter Arbeitsunfähigkeit im Sinne dieser Bestimmung ist eine Einbusse an funktionellem Leistungsvermögen im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zu verstehen. Das heisst, es muss arbeitsrechtlich in Erscheinung treten, dass die versicherte Person an Leistungs vermögen eingebüsst hat, so etwa durch einen Abfall der Leistungen mit entsprechender Feststellung oder gar Ermahnung des Arbeitgebers oder durch gehäufte, aus dem Rahmen fallende gesundheitlich bedingte Arbeitsausfälle. Mit anderen Worten: Die Leistungseinbusse muss in aller Regel dem seinerzeitigen Arbeitgeber aufgefallen sein. Eine erst nach Jahren rückwirkend festgelegte medizinisch-theoretische Arbeitsunfähigkeit genügt nicht. Umgekehrt ist eine in der beruflichen Tätigkeit im Vergleich zu einer gesunden Person tatsächlich nur reduziert erbrachte Leistung für sich allein gesehen in aller Regel ebenso wenig ausreichend für die Bejahung einer Arbeitsunfähigkeit im Sinne des Gesetzes. Vielmehr bedarf es dazu regelmässig zusätzlich einer (überzeugenden) medizi nischen Einschätzung, die ordentlicherweise echtzeitlicher Natur ist. Der Zeit punkt des Eintritts der Arbeitsunfähigkeit muss mit dem im Sozialversiche rungs recht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein. Dieser Nachweis darf nicht durch nachträgliche erwerbliche oder medi zi nische Annahmen und spekulative Überlegungen ersetzt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_204/2012 vom 19. Juli 2012 E. 3.2 mit weiteren Hinweisen). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung vom 24. Februar 2023 (Urk. 2) fest, sie habe den Beschwerdeführer zunächst mit einem Belast barkeitstraining unterstützt. Während dieser Zeit habe er vom 16. November 2021 bis 15. Februar 2022 ein Taggeld bezogen. In der Tätigkeit als selbständiger Ausstellungsmacher/Kommunikationsberater sei er seit dem 10. Juni 2020 zu 70 % arbeitsunfähig geschrieben worden. Das gesetzliche Wartejahr habe mit diesem Datum zu laufen begonnen, weshalb ab Ende Wartejahr per Juni 2021 der Rentenanspruch zu prüfen sei. Der Besch werdeführer sei schliesslich in der bisherigen Tätigkeit per 21. Juni 2021 zu 100 % arbeitsunfähig geschrieben worden. Da er den ganzen Monat Januar 2022 ein Taggeld erhalten habe, sei der Rentenanspruch ab dem 1. Februar 2022 entstanden. Nach Einschätzung durch die Beschwerdegegnerin könne er kein Erwerbseinkommen mehr generieren. Es sei daher von einem Invaliditätsgrad von 100 % auszugehen (S. 4). 2.2 Der Beschwerdeführer brachte in der Replik vor, die Beschwerde richte sich zum einen gegen die Festlegung des Wartejahres und zum andern gegen die B erech nungsgrundlagen der Invalidenrente, insbesondere gegen das massge bende durchschnittliche Jahreseinkommen von Fr. 49'980. -- und gegen die betrags mässige Berechnung der Invalidenrente von Fr. 1'940.--. Da die korrekte Festlegung der massgeblichen Erwerbsunfähigkeit für seine Ansprüche gegen die Pensionskasse seines damaligen Arbeitgebers entscheidend sei, und da die korrekte Berechnung des Jahreseinkommens Einfluss auf die Rentenhöhe habe, habe er ein Rechtschutzinteress e. Weiter führte er aus, er sei bereits seit 2005 beziehungsweise spätestens seit dem 19. November 2011 gesundheitlich massgeblich eingeschränkt gewesen, ohne dass er wieder eine volle Erwerbs f ä h igkeit e rreicht hätte (Urk. 16 S. 3 Rz. 3). Die Beschwerdegegnerin gehe davon aus, dass er seit dem 10. Juni 2020 massgeblich erwerbsunfähig sei. Zu diesem Zeitpunkt sei erstmals ein adultes ADHS diagnostiziert worden. Tatsächlich sei er aber schon vor diesem Datum im Arbeits- und Verdienstleben nachweisbar eingeschränkt gewesen. Seit dem Beginn eines Studiums an der Universität Y.___ 1994 bis zum 31. Dezember 2012 sei er bei der Z.___ tätig gewesen. Ab 2003 sei er vollzeitlich angestellt gewesen. Ab 2007 habe er einen einigermassen akzeptablen Jahreslohn von Fr. 81'600.-- erzielt (S. 4 Rz. 6 9). Der Beschwerdeführer habe seit der Jugendzeit an Beeinträchtigungen gelitten, welche seit 2005 mehr und mehr zugenommen hätten (S. 4 Rz. 10). F ür eine visuelle Wahrnehmungsstörung sei mit grosser Wahrscheinlichkeit ein Irlen -Syndrom diagnostiziert worden (S. 5 Rz. 11-12). Er sei schliesslich nicht mehr in der Lage gewesen, einen Stundenrapport ordentlich zu erstellen und abzugeben und morgens spätestens um 9 Uhr, wie von der Arbeitgeberin gefordert, im Büro zu erscheinen. Klare Absprachen zum Fortgang oder Abbruch eines Projektes seien ignoriert und Termine nicht mehr eingehalten worden. Dies habe zu zwei Verwarnungen und im November 2011 zur Kündigung des Arbeitsverhältnisses geführt (S. 5 f. Rz. 13-14). Auch während der nachfolgenden Selbständigkeit, welche aufgrund der latenten Erwerbsunfähigkeit aufgenommen worden sei, sei keine volle Erwerbsfähigkeit mehr erreicht worden (S. 8 Rz. 19). Der Auszug aus dem i ndividuellen Konto (IK-Auszug) weise lediglich für das erste Jahr der Selbständigkeit ein Einkommen von Fr. 95'800.-- aus (S. 8 Rz. 18). Die Beschwerdegegnerin stell e zur Berechnung der Höhe der Invalidenrente auf ein durchschnittlich massgebendes Jahreseinkommen von Fr. 49'980.-- ab. Gleich zeitig gehe sie von einem Valideneinkommen von Fr. 103'403.74 aus, welche s der Beschwerdeführer gemäss seiner Universitätsausbildung hätte erzie len können. Dieses Einkommen sei als durchschnittliches Jahreseinkommen seit dem Eintritt der massgeblichen Erwerbsunfähigkeit im Oktober 2005 festzulegen, da der Beschwerdeführer seit 2005 einen unterdurchschnittlichen Lohn erzielt habe. Demnach sei nicht das tatsächlich erzielte, sondern das hypothetische Einkommen massgebend (S. 9 Rz. 21-23 ). 2.3 Die Beschwerdegegnerin führte in der Duplik vom 12. Dezember 2023 (Urk. 22) aus, gemäss den Stellungnahmen ihres regionalen ärztlichen Dienstes (RAD) vom 9. August und 4. November 2022 sei der Beschwerdeführer in der angestammten und in einer angepassten Tätigkeit seit dem 10. Juni 2020 zu 70 % und ab dem 21. Juni 2 0 21 zu 100 % arbeitsunfähig. Nicht entscheidend sei, ab wann die Diagnose bekannt geworden oder entstanden sei, sondern ab wann sie Einfluss auf die Erwerbsfähigkeit gehabt habe (S. 1). Der Beschwerdeführer habe sich nach der Kündigung des letzten Arbeitsverhältnisses selbständig gemacht. Er habe also einer Erwerbstätigkeit nachgehen können. Für die Schwankungen des Ein kommens gemäss IK-Auszug könnten verschieden e Ursachen verantwortlich sein. So sei bekannt, dass in den Anfangsjahren einer selbständigen Tätigkeit Schwankungen und Einbrüche des Einkommens durchaus üblich seien. Medizi nische Konsultationen seien erstmalig im Jahr 2020 erfolgt (S. 1 f.). Es könne deshalb nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass bereits seit dem Jahr 2011 eine IV-relevant e Erwerbsunfähigkeit vorgelegen habe. Eine gesundheitsbedingte Erwerbsunfähigkeit sei erst ab dem 1. Juni 2020 nachvollziehbar ausgewiesen (S. 2). 2.4 Strittig ist vorliegend, ob der Beginn des Wartejahres nach Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG im Sinne eines Feststellungsbegehrens des Beschwerdeführers zeitlich vor dem 10. Juni 202 0 festzulegen ist. Zu prüfen ist in diesem Zusammenhang zunächst, ob ein Rechtschutzinteresse vorliegt und auf das Begehren einzutreten ist. Des Weiteren ist zu prüfen, ob die Rente betragsmässig korrekt berechnet worden ist. 3. 3.1 Bei einer Verfügung über Versicherungsleistungen bildet grundsätzlich einzig die Leistung Gegenstand des Dispositiv s. Da in jedem Fall nur das Dispositiv anfechtbar ist, muss bei Anfechtung der Motive einer Leistungsverfügung im Einzelfall geprüft werden, ob damit nicht sinngemäss die Abänderung des Dispositivs beantragt wird. Sodann ist zu untersuchen, ob der Beschwerdeführer allenfalls ein schutzwürdiges Interesse an der sofortigen Feststellung hinsichtlich des angefochtenen Verfügungsbestandteils hat (BGE 115 V 418 mit Hinweis). 3.2 Der Erlass einer Feststellungsverfügung setzt gemäss Art. 49 Abs. 2 ATSG – ana log zu Art. 25 Abs. 2 i.V.m. Art. 5 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren ( VwVG ) – ein schützenswertes Interesse voraus, worunter rechtsprechungsgemäss ein rechtliches oder tatsächliches und aktuelles Interesse an der sofortigen Feststellung des Bestehens oder Nichtbestehens eines Rechts verhältnisses zu verstehen ist, dem keine erheblichen öffentlichen oder privaten Interessen entgegenstehen, und welches nicht durch eine rechtsgestaltende Verfügung gewahrt werden kann (BGE 132 V 257 E. 1, 129 V 289 E. 2.1, 126 II 300 E. 2c). Nach der zu Art. 25 Abs. 2 VwVG ergangenen, auch auf Art. 49 Abs. 2 ATSG anwendbaren Rechtsprechung des Bundesgerichts gilt das Erfordernis des schützenswerten Interesses auch für den Erlass von Feststellungsverfügungen, welche ein Hoheitsträger nicht auf Ersuchen, sondern von Amtes wegen (vgl. Art. 25 Abs. 1 VwVG) erlässt (BGE 130 V 388 E. 2.4; Urteil des Bundes gerichts 8C_949/2015 vom 7. September 2016 E. 4). 3.3 Nach der Rechtsprechung ist ein E ntscheid der IV-Stelle für die Einrichtungen der beruflichen Vorsorge verbindlich, sofern die Vorsorgeeinrichtung durch Eröff nung der entsprechenden Verfügung in das invalidenversicherungsrechtliche Verfahren einbezogen wurde und soweit die konkret e Fragestellung für die Beurteilung des Rentenanspruchs gegenüber der Invalidenversicherung entschei dend war. Diese Bindungswirkung findet ihre positivrechtliche Grundlage in den Art. 23, 24a und 26 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die berufliche Alters- Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (BVG), welche an die Regelung des IVG anknüpfen oder diese übernehmen. Die Orientierung an der Invaliden versicherung bezieht sich insbesondere auf die sachbezogenen Voraussetzungen des Rentenanspruchs, die Rentenhöhe und den Rentenbeginn. Mit der Bejahung der Bindungswirkung wird einerseits eine gewisse (nicht uneingeschränkte) materiellrechtliche Koordinierung zwischen erster und zweiter Säule angestrebt. Andererseits sollen die Organe der beruflichen Vorsorge von eigenen auf wändigen Abklärungen befreit werden (BGE 133 V 67 E. 4.3.2 mit Hinweisen). Hingegen kann die Invalidenversicherung nicht zur Vornahme von Abklärungen verpflichtet werden, welche für ihre Leistungen ohne Belang sind (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_327/2009 vom 29. Juni 2009 E. 1.3.4). 4. 4.1 Grundlage für die Zusprache einer ganzen Rente der Invalidenversicherung durch die Beschwerdegegnerin bildete die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers durch die behandelnden Ärzte und den RAD der Beschwer degegnerin. RAD-Ärztin Dr. A.___ stellte darauf ab, dass in der bisherigen und in einer angepassten Tätigkeit seit dem 10. Juni 2020 zunächst eine Arbeits unfähigkeit von 70 % und seit dem 21. Juni 2021 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bestand ( Urk. 11/78 S. 12 oben ). Der Beschwerdeführer sprach sich dafür aus, dass der Beginn der massgeblichen Erwerbsunfähigkeit auf den 25. Oktober 2005 beziehungsweise auf den 19. Novem ber 2011 festzulegen sei (Urk. 16 S. 2 Ziff. 1 oben). Er gab dazu an, die korrekte Festlegung der massgeblichen Erwerbsunfähigkeit sei für die Ansprüche gegenüber der Pensionskasse seines damaligen Arbeitgebers entscheidend. Er habe ein Rechtschutzinteresse (Urk. 16 S. 3 Rz. 3). 4.2 Die Beschwerdegegnerin legt den Rentenbeginn in der angefochtene n Verfügung vom 24. Februar 2023 rückwirkend per 1. Februar 202 2 fest (Urk. 2 S. 4). Die Verfügung wurde der Vorsorgeeinrichtung der Z.___ nicht zugestellt. Diese wurde somit nicht in das bisherige invalidenversicherungsrechtliche Verfahren einbezogen. De r Beschwerdeführer bestreitet den Beginn des Rentenanspruches per 1. Februar 2022 in der Beschwerde und in der Replik vom 4. Oktober 2023 nicht. Der Antrag des Beschwerdeführers zielt damit nicht auf eine Änderung der im Dispositiv zugesprochenen Leistung ab. Strittig ist lediglich, ob die Warte zeit zu einem früheren Zeitpunkt zu eröffnen ist. Der Beginn des Wartejahres bildete sodann nicht Bestandteil des Dispositivs der angefochtenen Verfügung, sondern stellt ein Begründungselement dar. Zu prüfen ist, ob die Festsetzung des Beginns des Wartejahrs für den Renten anspruch und insbesondere den Rentenbeginn entscheidwesentlich war (vor ste hend E. 4.3). Nach der Regelung in Art. 29 Abs. 1 IVG konnte der Rentenanspruch f rühestens sechs Monate nach der Anmeldung des Beschwerdeführers bei der Invalidenversicherung vom 21. Juli 2020 entstehen (Urk. 11/6), mithin per 1. Januar 2021. Der Rentenanspruch entsteht sodann nach Art. 29 Abs. 2 IVG nicht, solange die versicherte Person ein Taggeld nach Art. 22 IVG beanspruchen kann. Gestützt darauf verneinte die Beschwerdegegnerin die Entstehung eines Rentenanspruchs im Anschluss an den Ablauf des Wartejahrs unter Hinweis auf die bis im Januar 2022 bezogenen Taggelder. D er Ablauf des Wartejahrs erweis t sich damit zwar als eine notwendige Voraussetzung für die Entstehung des Rentenanspruchs, indessen verschob sich dessen Beginn aufgrund der genannten gesetzlichen Bestimmung um über ein halbes Jahr. Die genaue Festsetzung des Beginns des Wartejahrs – insbesondere auf einen früheren Zeitpunkt – erweist sich damit gerade nicht als eine sachbezogene Voraussetzung des Rentenan spruchs. Für die beantragte Feststellung der Erwerbsunfähigkeit per 25. Oktober 2005 beziehungsweise 19. November 2011 fehlt es somit an einem Rechts schutzinteresse des Beschwerdeführers, weshalb in diesem Punkt auf die Beschwerde nicht einzutreten ist. Ansonsten würde die Beschwerdegegnerin zur Vornahme von Abklärungen verpflichtet werden, die für das IV-Verfahren nicht von Belang sind, da es dem Beschwerdeführer lediglich um allfällige Ansprüche gegenüber der Vorsorgeeinrichtung der Z.___ geht. Damit erübrigen sich weitere Ausführungen zur Frage, ob der Beschwerdeführer nach den vorliegenden medizinischen und den Akten der früheren Arbeitgeberin bereits seit 2005 oder 2011 massgeblich in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt war. Ergänzend ist darauf hinzuweisen, dass auf die von den behandelnden Ärzten erhobene Krankenges ch ichte und damit auf die subjektiven Angaben des Beschwerdeführers ohnehin nicht ohne Weiteres abgestellt werden k önnte, da diese nicht auf einer ärztlichen Behandlung im fraglichen Zeitraum beruhen und es damit an echtzeitlichen Arztb erichten zu einer allfälligen Arbeitsunfähigkeit fehl en würde (vorstehend E. 1.3. Nachdem keine Bindungswirkung der zustän digen Vorsorgeeinrichtung gegenüber dem Entscheid der Beschwerdegegnerin besteht, hat der Beschwerdeführer das Gesuch um Feststellung des Zeitpunktes der massgeblichen Erwerbsunfähigkeit direkt gegenüber der Vorsorgeeinrichtung der Z.___ geltend zu machen. 5. Der Beschwerdeführer beantragte sodann, für die Rentenberechnung sei auf ein durchschnittliches Jahreseinkommen von Fr. 103'403.74 seit 2005 abzustellen und es sei die ganze Rente neu zu berechnen (Urk. 16 S. 2 Ziff. 2 oben). Die Beschwerdegegnerin wies in der Verfügung vom 24. Februar 2023 als Berech nungsg rundlage für die Rente ein über die angerechnete Beitragsdauer von 27 Jahren massgebendes durchschnittliches Jahreseinkommen von Fr. 49'980.-- a us (Urk. 2 S. 1). In den aus de m parallelen IV- Verfahren IV.2023.00548 beigezogenen Akten (Urk. 9/17-18 = Urk. 26/1-2 im vorliegenden Verfahren) finden sich die Grundlagen für die betragsmässige Rentenberechnung. Nach Art. 36 Abs. 2 Satz 1 IVG sind für die Berechnung der ordentlichen Renten die Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) sinngemäss anwendbar. Für die Rentenberechnung werden Beitragsjahre, Erwerbs einkommen sowie Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften der renten berechtigten Person zwischen dem 1. Januar nach Vollendung des 20. Alters jahres und dem 31. Dezember vor Eintritt des Versicherungsfalles berücksichtigt. Die Rente wird nach Massgabe des durchschnittlichen Jahreseinkommens berechnet. Diese s setzt sich zusammen aus dem Durchschnitt der aufgewerteten Erwerbseinkommen sowie dem Durchschnitt der anrechenbaren Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften. Die Summe der aufgewerteten Erwerbseinkommen sowie die Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften werden durch die Anzahl der Beitrags jahre geteilt (Art. 29 bis, Art. 29 quater und Art. 30 AHVG). Die Erwerbs einkommen werden auf dem individuellen Konto jeder Person eingetragen (Art. 30 ter AHVG). Bei dem in der Verfügung vom 24. Februar 202 3 ausgewiesenen Jahres einkommen von Fr. 49'980.-- handelt es sich um den Durchschnitt der aufge werteten Erwerbseinkomme n und der anrechenbaren Erziehungs- oder Betreu ungs gutschriften des Beschwerdeführers, wie er auch den Berechnungen der Ausgleichskasse (Urk. 16/1-2) zu entnehmen ist. Berechnungsfehler sind nicht ersichtlich und wurden auch nicht geltend gemacht. Die Sozialversicherungs anstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, wies in ihrer Stellungnahme vom 28. November/1. Dezember 2023 zu Recht darauf hin, dass nach den gesetzlichen Bestimmungen kein Raum besteht, für die Berechnung anstatt auf das durch schnittliche Jahreseinkommen auf das im Feststellungsblatt der Beschwerde gegnerin vom 4. November 2022 ange gebene (hypothetische) Valideneinkommen von Fr. 103'403.74 abzustellen ( Urk. 23 S. 2, Urk. 11/78 S. 14 oben). Die Höhe des Validen ein kommen s ist für die Bestimmung des Invaliditätsgrades nach Art. 16 ATSG (vorstehend E. 1.2), nicht aber für die betragsmässige Rentenbe rechnung massgebend. Die Rentenberechnung erweist sich somit als korrekt, weshalb die Beschwerde in diesem Punkt abzuweisen ist. 6. Zusammenfassend fehlt es dem Beschwerdeführer an einem Rechtsschutzinteresse für die Feststellung der massgeblichen Erwerbsunfähigkeit beziehungsweise de r Eröffnung des Wartejahres auf einen Zeitpunkt vor dem 10. Juni 202 0, weshalb insofern auf die Beschwerde nicht einzutreten ist. Die Beschwerdegegnerin stellte für die betragsmässige Rentenberechnung sodann zu Recht auf ein durch schnittliche s Jahreseinkommen von Fr. 48'756.-- ab dem 1. Februar 2022 und von Fr. 49'980.-- ab dem 1. Januar 2023 ab (vgl. Urk. 26/1 S. 6 Mitte). Die Rentenberechnung erfolgte somit korrekt. Die angefochtene Verfügung vom 24. Februar 2023 erweist sich nach dem Gesagten als rechtens. Die Beschwerde ist daher abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. 7. 7.1 Die Voraussetzungen zur Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung und zur Bestellung einer unentgeltlichen Rechtsvertretung gemäss § 16 Abs. 1 und Abs. 2 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) sind vorlie gend erfüllt. 7.2 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfah rensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Vorliegend sind die Kosten auf Fr. 700. -- festzusetzen und a usgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. Zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozess führung sind die Kosten jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. 7.3 Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers reichte am 19. Januar 2024 die Honorarnote in Höhe von Fr. 1'937.35 (Urk. 27) ein. Der geltend gemachte Aufwand erweist sich der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses als angemessen. Rechtsanwalt Urs. P. Keller, Z ollikon, ist daher mit Fr. 1'937.35 aus der Gerichtskasse zu entschädigen. 7.4 Der Beschwerdeführer ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach er zur Nachzahlung der Auslagen verpflichtet werden kann, sofern er dazu in der Lage ist. Das Gericht beschliesst : In Bewilligung des Gesuchs vom 27. März 2023 wird dem Beschwerdeführer die un entgeltliche Prozessführung gewährt, und es wird ihm Rechtsanwalt Urs P. Keller, Zollikon, als unentgeltlicher Rechtsvertreter für das vorliegende Verfahren bestellt. und erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Urs P. Keller, Zollikon, wird mit Fr. 1’937. 35 (inkl. Barauslagen und MWST) aus der Gerichtskasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Urs P. Keller, unter Beilage einer Kopie von Urk. 26 - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 26 - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Partei oder ihrer Rechtsvertretung zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber Grieder-MartensBrugger

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2023.00181 II. Kammer Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens, Vorsitzende Sozialversicherungsrichterin Sager Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiber Brugger Urteil vom 14. März 2024 in Sac hen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Urs P. Keller Suffert Neuenschwander & Partner Rotfluhstrasse 91, Postfach 525, 8702 Zollikon gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. 1.1 X.___, geboren 1974, ist Vater zweier Kinder (geboren 2015, Urk. 11/6 Ziff. 3). S eit 201 3 war er als S elbständigerwerbend er im Ber eich Kommunikationsberatung tätig (Urk. 11/12 S. 2 Ziff. 2, Urk. 11/11 S. 2). Der Versicherte meldete sich am 21. Juli 2020 unter Hinweis auf neurokognitive Verarbeitungsstörungen und weitere Diagnosen bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 11/6 Ziff. 6.1). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte berufliche (Urk. 11/11-12) und medizinische Abklärungen ( Urk. 11/13/2-1 1, Urk. 11/18 = Urk. 11/23, Urk. 11/34/ 7-8 = Urk. 11/35/7-8) und zog Akten des Krankentaggeldversicherers (Urk. 11/15) zum Verfahren bei. Die IV-Stelle erteilte am 2. November 2021 (Urk. 11/40) für die Zeit vom 16. November 2021 bis 15. Februar 2022 Kostengutsprache für ein Belastbar keitstraining. Mit Verfügung vom 18. Januar 2022 (Urk. 11/53) sprach sie dem Versicherten für die Dauer der Eingliederungsmassnahme ein Taggeld zu. Am 1. März 2022 teilte d ie IV-Stelle dem Versicherten mit, dass die Eingliederungs bemühungen abgeschlossen werden (Urk. 11/57). In der Folge holte sie weitere Arztberichte (Urk. 11/59, Urk. 11/63/2-8 = Urk. 11/65/2-8, Urk. 11/70 /3-7 ) ein. 1.2 A m 31. Oktober 2022 meldete sich der Versicherte bei der Invalidenversicherung für eine Hilflosenentschädigung an (Urk. 11/77). Die IV-Stelle erliess am 4. November 2022 (Urk. 11/81) den Vorbescheid betreffend Rentenanspruch. Mit Verfügung vom 24. Februar 2023 (Urk. 11/98, Urk. 11/88 = Urk. 2) sprach sie dem Versicherten ab dem 1. Februar 2022 eine ganze Rente zu. Mit Verfügung vom 23. März 2023 (Urk. 11/ 103- 104) sprach die IV-Stelle dem Versicherten ab dem 1. Februar 2022 eine Entschädigung wegen leichter Hilflosigkeit zu. 2. 2.1 Der Versicherte erhob am 27. März 2023 Beschwerde gegen die Verfügung vom 24. Februar 2023 (Urk. 2) betreffend Rentenanspruch. Er beantragte, es sei der Zeitpunkt der massgeblichen Arbeitsfähigkeit nach den gesetzlichen Bestimmun gen zu berechnen und festzulegen. Die Höhe der IV-Rente sei nach den gesetz lichen Bestimmungen zu berechnen und betragsmässig festzulegen. Des Weiteren sei ihm nach Gewährung der Akteneinsicht Gelegenheit zu geben, seine Anträge ordentlich zu stellen und zu begründen (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1-3). Mit Gerichtsverfügung vom 30. März 2023 wurde dem Versicherten aufgrund der kurzfristigen Mandatierung seines Rechtsvertreters eine Nachfrist von 10 Tagen zur Verbesserung der Beschwerde angesetzt (Urk. 4 S. 2 E. 3, S. 3 Dispositiv Ziff. 1). Mit Gerichtsverfügung vom 27. April 2023 wurde aufgrund des Verzugs der Beschwerdegegnerin in der Bearbeitung der Akteneinsichtsgesuche die ange setzte Nachfrist abgenommen (Urk. 9 Dispositiv Ziff. 1). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 25. Mai 2023 (Urk. 10) die Abweisung der Beschwerde. Der Beschwerdeführer beantragte in der Replik vom 4. Oktober 2023, der Zeit punkt der massgeblichen Erwerbsunfähigkeit gemäss Verfügung vom 24. Feb ruar 20 23 sei auf den 25. Oktober 2005, eventuell auf den 19. November 2011, festzulegen. Die Beschwerdegegnerin sei sodann anzuweisen, das mass gebende durchschnittliche Jahreseinkommen auf einem Jahrese inkommen von Fr. 103'403.74 seit 2005 zu berechnen und die ganze Invalidenrente neu zu berechnen (Urk. 16 S. 2 Ziff. 1- 2 ). Verfahrensrechtlich beantragte der Beschwerdeführer die Bewilligung der unent geltlichen Prozessführung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung in der Per son seines Rechtsvertreters (Urk. 16 S. 2 Ziff. 4). Der Beschwerdeführer reichte mit der Replik das ausgefüllte Formular zur Abklärung der prozessualen Bedürf tigkeit (Urk. 17/7) mit Belegen und weiteren Akten (Urk. 17/ 2-6 ) ein. Die Beschwerdegegnerin reichte dem Gericht am 12. Dezember 2023 die Duplik (Urk. 22) sowie eine Stellungnahme der zuständigen Ausgleichskasse (Urk. 23) ein, die dem Beschwerdeführer am 14. Dezember 2023 zugestellt wurden (Urk. 24). 2. 2 Der Beschwerdeführer erhob am 23. Oktober 2023 ebenfalls Beschwerde gegen die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 21. September 2023 betreffend Rentenleistungen der IV ( Auszahlung von Kinderrenten; Verfahren angelegt unter Prozess-Nr. IV.2023.00548). Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenver sicherung ( IVG ) aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Einglie derungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbs einkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenüber gestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1). 1. 3 Die einjährige Wartezeit im Sinne von Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG gilt in jenem Zeitpunkt als eröffnet, in welchem eine deutliche Beeinträchtigung der Arbeits fähigkeit eingetreten ist. Als erheblich in diesem Sinne gilt bereits eine Arbeits unfähigkeit von 20 % ( vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_463/2007 vom 28. April 2008 E. 7.2.2 in fine mit Hinweisen). Unter relevanter Arbeitsunfähigkeit im Sinne dieser Bestimmung ist eine Einbusse an funktionellem Leistungsvermögen im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zu verstehen. Das heisst, es muss arbeitsrechtlich in Erscheinung treten, dass die versicherte Person an Leistungs vermögen eingebüsst hat, so etwa durch einen Abfall der Leistungen mit entsprechender Feststellung oder gar Ermahnung des Arbeitgebers oder durch gehäufte, aus dem Rahmen fallende gesundheitlich bedingte Arbeitsausfälle. Mit anderen Worten: Die Leistungseinbusse muss in aller Regel dem seinerzeitigen Arbeitgeber aufgefallen sein. Eine erst nach Jahren rückwirkend festgelegte medizinisch-theoretische Arbeitsunfähigkeit genügt nicht. Umgekehrt ist eine in der beruflichen Tätigkeit im Vergleich zu einer gesunden Person tatsächlich nur reduziert erbrachte Leistung für sich allein gesehen in aller Regel ebenso wenig ausreichend für die Bejahung einer Arbeitsunfähigkeit im Sinne des Gesetzes. Vielmehr bedarf es dazu regelmässig zusätzlich einer (überzeugenden) medizi nischen Einschätzung, die ordentlicherweise echtzeitlicher Natur ist. Der Zeit punkt des Eintritts der Arbeitsunfähigkeit muss mit dem im Sozialversiche rungs recht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein. Dieser Nachweis darf nicht durch nachträgliche erwerbliche oder medi zi nische Annahmen und spekulative Überlegungen ersetzt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_204/2012 vom 19. Juli 2012 E. 3.2 mit weiteren Hinweisen). 2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung vom 24. Februar 2023 (Urk. 2) fest, sie habe den Beschwerdeführer zunächst mit einem Belast barkeitstraining unterstützt. Während dieser Zeit habe er vom 16. November 2021 bis 15. Februar 2022 ein Taggeld bezogen. In der Tätigkeit als selbständiger Ausstellungsmacher/Kommunikationsberater sei er seit dem 10. Juni 2020 zu 70 % arbeitsunfähig geschrieben worden. Das gesetzliche Wartejahr habe mit diesem Datum zu laufen begonnen, weshalb ab Ende Wartejahr per Juni 2021 der Rentenanspruch zu prüfen sei. Der Besch werdeführer sei schliesslich in der bisherigen Tätigkeit per 21. Juni 2021 zu 100 % arbeitsunfähig geschrieben worden. Da er den ganzen Monat Januar 2022 ein Taggeld erhalten habe, sei der Rentenanspruch ab dem 1. Februar 2022 entstanden. Nach Einschätzung durch die Beschwerdegegnerin könne er kein Erwerbseinkommen mehr generieren. Es sei daher von einem Invaliditätsgrad von 100 % auszugehen (S. 4). 2.2 Der Beschwerdeführer brachte in der Replik vor, die Beschwerde richte sich zum einen gegen die Festlegung des Wartejahres und zum andern gegen die B erech nungsgrundlagen der Invalidenrente, insbesondere gegen das massge bende durchschnittliche Jahreseinkommen von Fr. 49'980. -- und gegen die betrags mässige Berechnung der Invalidenrente von Fr. 1'940.--. Da die korrekte Festlegung der massgeblichen Erwerbsunfähigkeit für seine Ansprüche gegen die Pensionskasse seines damaligen Arbeitgebers entscheidend sei, und da die korrekte Berechnung des Jahreseinkommens Einfluss auf die Rentenhöhe habe, habe er ein Rechtschutzinteress e. Weiter führte er aus, er sei bereits seit 2005 beziehungsweise spätestens seit dem 19. November 2011 gesundheitlich massgeblich eingeschränkt gewesen, ohne dass er wieder eine volle Erwerbs f ä h igkeit e rreicht hätte (Urk. 16 S. 3 Rz. 3). Die Beschwerdegegnerin gehe davon aus, dass er seit dem 10. Juni 2020 massgeblich erwerbsunfähig sei. Zu diesem Zeitpunkt sei erstmals ein adultes ADHS diagnostiziert worden. Tatsächlich sei er aber schon vor diesem Datum im Arbeits- und Verdienstleben nachweisbar eingeschränkt gewesen. Seit dem Beginn eines Studiums an der Universität Y.___ 1994 bis zum 31. Dezember 2012 sei er bei der Z.___ tätig gewesen. Ab 2003 sei er vollzeitlich angestellt gewesen. Ab 2007 habe er einen einigermassen akzeptablen Jahreslohn von Fr. 81'600.-- erzielt (S. 4 Rz. 6 9). Der Beschwerdeführer habe seit der Jugendzeit an Beeinträchtigungen gelitten, welche seit 2005 mehr und mehr zugenommen hätten (S. 4 Rz. 10). F ür eine visuelle Wahrnehmungsstörung sei mit grosser Wahrscheinlichkeit ein Irlen -Syndrom diagnostiziert worden (S. 5 Rz. 11-12). Er sei schliesslich nicht mehr in der Lage gewesen, einen Stundenrapport ordentlich zu erstellen und abzugeben und morgens spätestens um 9 Uhr, wie von der Arbeitgeberin gefordert, im Büro zu erscheinen. Klare Absprachen zum Fortgang oder Abbruch eines Projektes seien ignoriert und Termine nicht mehr eingehalten worden. Dies habe zu zwei Verwarnungen und im November 2011 zur Kündigung des Arbeitsverhältnisses geführt (S. 5 f. Rz. 13-14). Auch während der nachfolgenden Selbständigkeit, welche aufgrund der latenten Erwerbsunfähigkeit aufgenommen worden sei, sei keine volle Erwerbsfähigkeit mehr erreicht worden (S. 8 Rz. 19). Der Auszug aus dem i ndividuellen Konto (IK-Auszug) weise lediglich für das erste Jahr der Selbständigkeit ein Einkommen von Fr. 95'800.-- aus (S. 8 Rz. 18). Die Beschwerdegegnerin stell e zur Berechnung der Höhe der Invalidenrente auf ein durchschnittlich massgebendes Jahreseinkommen von Fr. 49'980.-- ab. Gleich zeitig gehe sie von einem Valideneinkommen von Fr. 103'403.74 aus, welche s der Beschwerdeführer gemäss seiner Universitätsausbildung hätte erzie len können. Dieses Einkommen sei als durchschnittliches Jahreseinkommen seit dem Eintritt der massgeblichen Erwerbsunfähigkeit im Oktober 2005 festzulegen, da der Beschwerdeführer seit 2005 einen unterdurchschnittlichen Lohn erzielt habe. Demnach sei nicht das tatsächlich erzielte, sondern das hypothetische Einkommen massgebend (S. 9 Rz. 21-23 ). 2.3 Die Beschwerdegegnerin führte in der Duplik vom 12. Dezember 2023 (Urk. 22) aus, gemäss den Stellungnahmen ihres regionalen ärztlichen Dienstes (RAD) vom 9. August und 4. November 2022 sei der Beschwerdeführer in der angestammten und in einer angepassten Tätigkeit seit dem 10. Juni 2020 zu 70 % und ab dem 21. Juni 2 0 21 zu 100 % arbeitsunfähig. Nicht entscheidend sei, ab wann die Diagnose bekannt geworden oder entstanden sei, sondern ab wann sie Einfluss auf die Erwerbsfähigkeit gehabt habe (S. 1). Der Beschwerdeführer habe sich nach der Kündigung des letzten Arbeitsverhältnisses selbständig gemacht. Er habe also einer Erwerbstätigkeit nachgehen können. Für die Schwankungen des Ein kommens gemäss IK-Auszug könnten verschieden e Ursachen verantwortlich sein. So sei bekannt, dass in den Anfangsjahren einer selbständigen Tätigkeit Schwankungen und Einbrüche des Einkommens durchaus üblich seien. Medizi nische Konsultationen seien erstmalig im Jahr 2020 erfolgt (S. 1 f.). Es könne deshalb nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass bereits seit dem Jahr 2011 eine IV-relevant e Erwerbsunfähigkeit vorgelegen habe. Eine gesundheitsbedingte Erwerbsunfähigkeit sei erst ab dem 1. Juni 2020 nachvollziehbar ausgewiesen (S. 2). 2.4 Strittig ist vorliegend, ob der Beginn des Wartejahres nach Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG im Sinne eines Feststellungsbegehrens des Beschwerdeführers zeitlich vor dem 10. Juni 202 0 festzulegen ist. Zu prüfen ist in diesem Zusammenhang zunächst, ob ein Rechtschutzinteresse vorliegt und auf das Begehren einzutreten ist. Des Weiteren ist zu prüfen, ob die Rente betragsmässig korrekt berechnet worden ist. 3. 3.1 Bei einer Verfügung über Versicherungsleistungen bildet grundsätzlich einzig die Leistung Gegenstand des Dispositiv s. Da in jedem Fall nur das Dispositiv anfechtbar ist, muss bei Anfechtung der Motive einer Leistungsverfügung im Einzelfall geprüft werden, ob damit nicht sinngemäss die Abänderung des Dispositivs beantragt wird. Sodann ist zu untersuchen, ob der Beschwerdeführer allenfalls ein schutzwürdiges Interesse an der sofortigen Feststellung hinsichtlich des angefochtenen Verfügungsbestandteils hat (BGE 115 V 418 mit Hinweis). 3.2 Der Erlass einer Feststellungsverfügung setzt gemäss Art. 49 Abs. 2 ATSG – ana log zu Art. 25 Abs. 2 i.V.m. Art. 5 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren ( VwVG ) – ein schützenswertes Interesse voraus, worunter rechtsprechungsgemäss ein rechtliches oder tatsächliches und aktuelles Interesse an der sofortigen Feststellung des Bestehens oder Nichtbestehens eines Rechts verhältnisses zu verstehen ist, dem keine erheblichen öffentlichen oder privaten Interessen entgegenstehen, und welches nicht durch eine rechtsgestaltende Verfügung gewahrt werden kann (BGE 132 V 257 E. 1, 129 V 289 E. 2.1, 126 II 300 E. 2c). Nach der zu Art. 25 Abs. 2 VwVG ergangenen, auch auf Art. 49 Abs. 2 ATSG anwendbaren Rechtsprechung des Bundesgerichts gilt das Erfordernis des schützenswerten Interesses auch für den Erlass von Feststellungsverfügungen, welche ein Hoheitsträger nicht auf Ersuchen, sondern von Amtes wegen (vgl. Art. 25 Abs. 1 VwVG) erlässt (BGE 130 V 388 E. 2.4; Urteil des Bundes gerichts 8C_949/2015 vom 7. September 2016 E. 4). 3.3 Nach der Rechtsprechung ist ein E ntscheid der IV-Stelle für die Einrichtungen der beruflichen Vorsorge verbindlich, sofern die Vorsorgeeinrichtung durch Eröff nung der entsprechenden Verfügung in das invalidenversicherungsrechtliche Verfahren einbezogen wurde und soweit die konkret e Fragestellung für die Beurteilung des Rentenanspruchs gegenüber der Invalidenversicherung entschei dend war. Diese Bindungswirkung findet ihre positivrechtliche Grundlage in den Art. 23, 24a und 26 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die berufliche Alters- Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (BVG), welche an die Regelung des IVG anknüpfen oder diese übernehmen. Die Orientierung an der Invaliden versicherung bezieht sich insbesondere auf die sachbezogenen Voraussetzungen des Rentenanspruchs, die Rentenhöhe und den Rentenbeginn. Mit der Bejahung der Bindungswirkung wird einerseits eine gewisse (nicht uneingeschränkte) materiellrechtliche Koordinierung zwischen erster und zweiter Säule angestrebt. Andererseits sollen die Organe der beruflichen Vorsorge von eigenen auf wändigen Abklärungen befreit werden (BGE 133 V 67 E. 4.3.2 mit Hinweisen). Hingegen kann die Invalidenversicherung nicht zur Vornahme von Abklärungen verpflichtet werden, welche für ihre Leistungen ohne Belang sind (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_327/2009 vom 29. Juni 2009 E. 1.3.4). 4. 4.1 Grundlage für die Zusprache einer ganzen Rente der Invalidenversicherung durch die Beschwerdegegnerin bildete die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers durch die behandelnden Ärzte und den RAD der Beschwer degegnerin. RAD-Ärztin Dr. A.___ stellte darauf ab, dass in der bisherigen und in einer angepassten Tätigkeit seit dem 10. Juni 2020 zunächst eine Arbeits unfähigkeit von 70 % und seit dem 21. Juni 2021 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bestand ( Urk. 11/78 S. 12 oben ). Der Beschwerdeführer sprach sich dafür aus, dass der Beginn der massgeblichen Erwerbsunfähigkeit auf den 25. Oktober 2005 beziehungsweise auf den 19. Novem ber 2011 festzulegen sei (Urk. 16 S. 2 Ziff. 1 oben). Er gab dazu an, die korrekte Festlegung der massgeblichen Erwerbsunfähigkeit sei für die Ansprüche gegenüber der Pensionskasse seines damaligen Arbeitgebers entscheidend. Er habe ein Rechtschutzinteresse (Urk. 16 S. 3 Rz. 3). 4.2 Die Beschwerdegegnerin legt den Rentenbeginn in der angefochtene n Verfügung vom 24. Februar 2023 rückwirkend per 1. Februar 202 2 fest (Urk. 2 S. 4). Die Verfügung wurde der Vorsorgeeinrichtung der Z.___ nicht zugestellt. Diese wurde somit nicht in das bisherige invalidenversicherungsrechtliche Verfahren einbezogen. De r Beschwerdeführer bestreitet den Beginn des Rentenanspruches per 1. Februar 2022 in der Beschwerde und in der Replik vom 4. Oktober 2023 nicht. Der Antrag des Beschwerdeführers zielt damit nicht auf eine Änderung der im Dispositiv zugesprochenen Leistung ab. Strittig ist lediglich, ob die Warte zeit zu einem früheren Zeitpunkt zu eröffnen ist. Der Beginn des Wartejahres bildete sodann nicht Bestandteil des Dispositivs der angefochtenen Verfügung, sondern stellt ein Begründungselement dar. Zu prüfen ist, ob die Festsetzung des Beginns des Wartejahrs für den Renten anspruch und insbesondere den Rentenbeginn entscheidwesentlich war (vor ste hend E. 4.3). Nach der Regelung in Art. 29 Abs. 1 IVG konnte der Rentenanspruch f rühestens sechs Monate nach der Anmeldung des Beschwerdeführers bei der Invalidenversicherung vom 21. Juli 2020 entstehen (Urk. 11/6), mithin per 1. Januar 2021. Der Rentenanspruch entsteht sodann nach Art. 29 Abs. 2 IVG nicht, solange die versicherte Person ein Taggeld nach Art. 22 IVG beanspruchen kann. Gestützt darauf verneinte die Beschwerdegegnerin die Entstehung eines Rentenanspruchs im Anschluss an den Ablauf des Wartejahrs unter Hinweis auf die bis im Januar 2022 bezogenen Taggelder. D er Ablauf des Wartejahrs erweis t sich damit zwar als eine notwendige Voraussetzung für die Entstehung des Rentenanspruchs, indessen verschob sich dessen Beginn aufgrund der genannten gesetzlichen Bestimmung um über ein halbes Jahr. Die genaue Festsetzung des Beginns des Wartejahrs – insbesondere auf einen früheren Zeitpunkt – erweist sich damit gerade nicht als eine sachbezogene Voraussetzung des Rentenan spruchs. Für die beantragte Feststellung der Erwerbsunfähigkeit per 25. Oktober 2005 beziehungsweise 19. November 2011 fehlt es somit an einem Rechts schutzinteresse des Beschwerdeführers, weshalb in diesem Punkt auf die Beschwerde nicht einzutreten ist. Ansonsten würde die Beschwerdegegnerin zur Vornahme von Abklärungen verpflichtet werden, die für das IV-Verfahren nicht von Belang sind, da es dem Beschwerdeführer lediglich um allfällige Ansprüche gegenüber der Vorsorgeeinrichtung der Z.___ geht. Damit erübrigen sich weitere Ausführungen zur Frage, ob der Beschwerdeführer nach den vorliegenden medizinischen und den Akten der früheren Arbeitgeberin bereits seit 2005 oder 2011 massgeblich in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt war. Ergänzend ist darauf hinzuweisen, dass auf die von den behandelnden Ärzten erhobene Krankenges ch ichte und damit auf die subjektiven Angaben des Beschwerdeführers ohnehin nicht ohne Weiteres abgestellt werden k önnte, da diese nicht auf einer ärztlichen Behandlung im fraglichen Zeitraum beruhen und es damit an echtzeitlichen Arztb erichten zu einer allfälligen Arbeitsunfähigkeit fehl en würde (vorstehend E. 1.3. Nachdem keine Bindungswirkung der zustän digen Vorsorgeeinrichtung gegenüber dem Entscheid der Beschwerdegegnerin besteht, hat der Beschwerdeführer das Gesuch um Feststellung des Zeitpunktes der massgeblichen Erwerbsunfähigkeit direkt gegenüber der Vorsorgeeinrichtung der Z.___ geltend zu machen. 5. Der Beschwerdeführer beantragte sodann, für die Rentenberechnung sei auf ein durchschnittliches Jahreseinkommen von Fr. 103'403.74 seit 2005 abzustellen und es sei die ganze Rente neu zu berechnen (Urk. 16 S. 2 Ziff. 2 oben). Die Beschwerdegegnerin wies in der Verfügung vom 24. Februar 2023 als Berech nungsg rundlage für die Rente ein über die angerechnete Beitragsdauer von 27 Jahren massgebendes durchschnittliches Jahreseinkommen von Fr. 49'980.-- a us (Urk. 2 S. 1). In den aus de m parallelen IV- Verfahren IV.2023.00548 beigezogenen Akten (Urk. 9/17-18 = Urk. 26/1-2 im vorliegenden Verfahren) finden sich die Grundlagen für die betragsmässige Rentenberechnung. Nach Art. 36 Abs. 2 Satz 1 IVG sind für die Berechnung der ordentlichen Renten die Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) sinngemäss anwendbar. Für die Rentenberechnung werden Beitragsjahre, Erwerbs einkommen sowie Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften der renten berechtigten Person zwischen dem 1. Januar nach Vollendung des 20. Alters jahres und dem 31. Dezember vor Eintritt des Versicherungsfalles berücksichtigt. Die Rente wird nach Massgabe des durchschnittlichen Jahreseinkommens berechnet. Diese s setzt sich zusammen aus dem Durchschnitt der aufgewerteten Erwerbseinkommen sowie dem Durchschnitt der anrechenbaren Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften. Die Summe der aufgewerteten Erwerbseinkommen sowie die Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften werden durch die Anzahl der Beitrags jahre geteilt (Art. 29 bis, Art. 29 quater und Art. 30 AHVG). Die Erwerbs einkommen werden auf dem individuellen Konto jeder Person eingetragen (Art. 30 ter AHVG). Bei dem in der Verfügung vom 24. Februar 202 3 ausgewiesenen Jahres einkommen von Fr. 49'980.-- handelt es sich um den Durchschnitt der aufge werteten Erwerbseinkomme n und der anrechenbaren Erziehungs- oder Betreu ungs gutschriften des Beschwerdeführers, wie er auch den Berechnungen der Ausgleichskasse (Urk. 16/1-2) zu entnehmen ist. Berechnungsfehler sind nicht ersichtlich und wurden auch nicht geltend gemacht. Die Sozialversicherungs anstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, wies in ihrer Stellungnahme vom 28. November/1. Dezember 2023 zu Recht darauf hin, dass nach den gesetzlichen Bestimmungen kein Raum besteht, für die Berechnung anstatt auf das durch schnittliche Jahreseinkommen auf das im Feststellungsblatt der Beschwerde gegnerin vom 4. November 2022 ange gebene (hypothetische) Valideneinkommen von Fr. 103'403.74 abzustellen ( Urk. 23 S. 2, Urk. 11/78 S. 14 oben). Die Höhe des Validen ein kommen s ist für die Bestimmung des Invaliditätsgrades nach Art. 16 ATSG (vorstehend E. 1.2), nicht aber für die betragsmässige Rentenbe rechnung massgebend. Die Rentenberechnung erweist sich somit als korrekt, weshalb die Beschwerde in diesem Punkt abzuweisen ist. 6. Zusammenfassend fehlt es dem Beschwerdeführer an einem Rechtsschutzinteresse für die Feststellung der massgeblichen Erwerbsunfähigkeit beziehungsweise de r Eröffnung des Wartejahres auf einen Zeitpunkt vor dem 10. Juni 202 0, weshalb insofern auf die Beschwerde nicht einzutreten ist. Die Beschwerdegegnerin stellte für die betragsmässige Rentenberechnung sodann zu Recht auf ein durch schnittliche s Jahreseinkommen von Fr. 48'756.-- ab dem 1. Februar 2022 und von Fr. 49'980.-- ab dem 1. Januar 2023 ab (vgl. Urk. 26/1 S. 6 Mitte). Die Rentenberechnung erfolgte somit korrekt. Die angefochtene Verfügung vom 24. Februar 2023 erweist sich nach dem Gesagten als rechtens. Die Beschwerde ist daher abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. 7. 7.1 Die Voraussetzungen zur Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung und zur Bestellung einer unentgeltlichen Rechtsvertretung gemäss § 16 Abs. 1 und Abs. 2 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) sind vorlie gend erfüllt. 7.2 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfah rensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Vorliegend sind die Kosten auf Fr. 700. -- festzusetzen und a usgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. Zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozess führung sind die Kosten jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. 7.3 Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers reichte am 19. Januar 2024 die Honorarnote in Höhe von Fr. 1'937.35 (Urk. 27) ein. Der geltend gemachte Aufwand erweist sich der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses als angemessen. Rechtsanwalt Urs. P. Keller, Z ollikon, ist daher mit Fr. 1'937.35 aus der Gerichtskasse zu entschädigen. 7.4 Der Beschwerdeführer ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach er zur Nachzahlung der Auslagen verpflichtet werden kann, sofern er dazu in der Lage ist. Das Gericht beschliesst : In Bewilligung des Gesuchs vom 27. März 2023 wird dem Beschwerdeführer die un entgeltliche Prozessführung gewährt, und es wird ihm Rechtsanwalt Urs P. Keller, Zollikon, als unentgeltlicher Rechtsvertreter für das vorliegende Verfahren bestellt. und erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Urs P. Keller, Zollikon, wird mit Fr. 1’937. 35 (inkl. Barauslagen und MWST) aus der Gerichtskasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Urs P. Keller, unter Beilage einer Kopie von Urk. 26 - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 26 - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Partei oder ihrer Rechtsvertretung zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber Grieder-MartensBrugger

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2023.00181 II. Kammer Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens, Vorsitzende Sozialversicherungsrichterin Sager Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiber Brugger Urteil vom 14. März 2024

IV.2023.00181

IV.2023.00181

IV.2023.00181 II. Kammer

II. Kammer

Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens, Vorsitzende Sozialversicherungsrichterin Sager Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiber Brugger

Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens, Vorsitzende Sozialversicherungsrichterin Sager Ersatzrichterin Lienhard Gerichtsschreiber Brugger

Urteil vom 14. März 2024

Urteil vom 14. März 2024 in Sac hen

in Sac hen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Urs P. Keller

vertreten durch Rechtsanwalt Urs P. Keller Suffert Neuenschwander & Partner

Suffert Neuenschwander & Partner Rotfluhstrasse 91, Postfach 525, 8702 Zollikon

Rotfluhstrasse 91, Postfach 525, 8702 Zollikon gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1.

1. 1.1 X.___, geboren 1974, ist Vater zweier Kinder (geboren 2015, Urk. 11/6 Ziff. 3). S eit 201 3 war er als S elbständigerwerbend er im Ber eich Kommunikationsberatung tätig (Urk. 11/12 S. 2 Ziff. 2, Urk. 11/11 S. 2). Der Versicherte meldete sich am 21. Juli 2020 unter Hinweis auf neurokognitive Verarbeitungsstörungen und weitere Diagnosen bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 11/6 Ziff. 6.1). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte berufliche (Urk. 11/11-12) und medizinische Abklärungen ( Urk. 11/13/2-1 1, Urk. 11/18 = Urk. 11/23, Urk. 11/34/ 7-8 = Urk. 11/35/7-8) und zog Akten des Krankentaggeldversicherers (Urk. 11/15) zum Verfahren bei.

1.1 X.___, geboren 1974, ist Vater zweier Kinder (geboren 2015, Urk. 11/6 Ziff. 3). S eit 201 3 war er als S elbständigerwerbend er im Ber eich Kommunikationsberatung tätig (Urk. 11/12 S. 2 Ziff. 2, Urk. 11/11 S. 2). Der Versicherte meldete sich am 21. Juli 2020 unter Hinweis auf neurokognitive Verarbeitungsstörungen und weitere Diagnosen bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 11/6 Ziff. 6.1). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte berufliche (Urk. 11/11-12) und medizinische Abklärungen ( Urk. 11/13/2-1 1, Urk. 11/18 = Urk. 11/23, Urk. 11/34/ 7-8 = Urk. 11/35/7-8) und zog Akten des Krankentaggeldversicherers (Urk. 11/15) zum Verfahren bei. Die IV-Stelle erteilte am 2. November 2021 (Urk. 11/40) für die Zeit vom 16. November 2021 bis 15. Februar 2022 Kostengutsprache für ein Belastbar keitstraining. Mit Verfügung vom 18. Januar 2022 (Urk. 11/53) sprach sie dem Versicherten für die Dauer der Eingliederungsmassnahme ein Taggeld zu. Am 1. März 2022 teilte d ie IV-Stelle dem Versicherten mit, dass die Eingliederungs bemühungen abgeschlossen werden (Urk. 11/57). In der Folge holte sie weitere Arztberichte (Urk. 11/59, Urk. 11/63/2-8 = Urk. 11/65/2-8, Urk. 11/70 /3-7 ) ein.

Die IV-Stelle erteilte am 2. November 2021 (Urk. 11/40) für die Zeit vom 16. November 2021 bis 15. Februar 2022 Kostengutsprache für ein Belastbar keitstraining. Mit Verfügung vom 18. Januar 2022 (Urk. 11/53) sprach sie dem Versicherten für die Dauer der Eingliederungsmassnahme ein Taggeld zu. Am 1. März 2022 teilte d ie IV-Stelle dem Versicherten mit, dass die Eingliederungs bemühungen abgeschlossen werden (Urk. 11/57). In der Folge holte sie weitere Arztberichte (Urk. 11/59, Urk. 11/63/2-8 = Urk. 11/65/2-8, Urk. 11/70 /3-7 ) ein. 1.2 A m 31. Oktober 2022 meldete sich der Versicherte bei der Invalidenversicherung für eine Hilflosenentschädigung an (Urk. 11/77).

1.2 A m 31. Oktober 2022 meldete sich der Versicherte bei der Invalidenversicherung für eine Hilflosenentschädigung an (Urk. 11/77). Die IV-Stelle erliess am 4. November 2022 (Urk. 11/81) den Vorbescheid betreffend Rentenanspruch. Mit Verfügung vom 24. Februar 2023 (Urk. 11/98, Urk. 11/88 = Urk. 2) sprach sie dem Versicherten ab dem 1. Februar 2022 eine ganze Rente zu.

Die IV-Stelle erliess am 4. November 2022 (Urk. 11/81) den Vorbescheid betreffend Rentenanspruch. Mit Verfügung vom 24. Februar 2023 (Urk. 11/98, Urk. 11/88 = Urk. 2) sprach sie dem Versicherten ab dem 1. Februar 2022 eine ganze Rente zu. Mit Verfügung vom 23. März 2023 (Urk. 11/ 103- 104) sprach die IV-Stelle dem Versicherten ab dem 1. Februar 2022 eine Entschädigung wegen leichter Hilflosigkeit zu.

Mit Verfügung vom 23. März 2023 (Urk. 11/ 103- 104) sprach die IV-Stelle dem Versicherten ab dem 1. Februar 2022 eine Entschädigung wegen leichter Hilflosigkeit zu. 2.

2. 2.1 Der Versicherte erhob am 27. März 2023 Beschwerde gegen die Verfügung vom 24. Februar 2023 (Urk. 2) betreffend Rentenanspruch. Er beantragte, es sei der Zeitpunkt der massgeblichen Arbeitsfähigkeit nach den gesetzlichen Bestimmun gen zu berechnen und festzulegen. Die Höhe der IV-Rente sei nach den gesetz lichen Bestimmungen zu berechnen und betragsmässig festzulegen. Des Weiteren sei ihm nach Gewährung der Akteneinsicht Gelegenheit zu geben, seine Anträge ordentlich zu stellen und zu begründen (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1-3).

2.1 Der Versicherte erhob am 27. März 2023 Beschwerde gegen die Verfügung vom 24. Februar 2023 (Urk. 2) betreffend Rentenanspruch. Er beantragte, es sei der Zeitpunkt der massgeblichen Arbeitsfähigkeit nach den gesetzlichen Bestimmun gen zu berechnen und festzulegen. Die Höhe der IV-Rente sei nach den gesetz lichen Bestimmungen zu berechnen und betragsmässig festzulegen. Des Weiteren sei ihm nach Gewährung der Akteneinsicht Gelegenheit zu geben, seine Anträge ordentlich zu stellen und zu begründen (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1-3). Mit Gerichtsverfügung vom 30. März 2023 wurde dem Versicherten aufgrund der kurzfristigen Mandatierung seines Rechtsvertreters eine Nachfrist von 10 Tagen zur Verbesserung der Beschwerde angesetzt (Urk. 4 S. 2 E. 3, S. 3 Dispositiv Ziff. 1). Mit Gerichtsverfügung vom 27. April 2023 wurde aufgrund des Verzugs der Beschwerdegegnerin in der Bearbeitung der Akteneinsichtsgesuche die ange setzte Nachfrist abgenommen (Urk. 9 Dispositiv Ziff. 1).

Mit Gerichtsverfügung vom 30. März 2023 wurde dem Versicherten aufgrund der kurzfristigen Mandatierung seines Rechtsvertreters eine Nachfrist von 10 Tagen zur Verbesserung der Beschwerde angesetzt (Urk. 4 S. 2 E. 3, S. 3 Dispositiv Ziff. 1). Mit Gerichtsverfügung vom 27. April 2023 wurde aufgrund des Verzugs der Beschwerdegegnerin in der Bearbeitung der Akteneinsichtsgesuche die ange setzte Nachfrist abgenommen (Urk. 9 Dispositiv Ziff. 1). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 25. Mai 2023 (Urk. 10) die Abweisung der Beschwerde.

Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 25. Mai 2023 (Urk. 10) die Abweisung der Beschwerde. Der Beschwerdeführer beantragte in der Replik vom 4. Oktober 2023, der Zeit punkt der massgeblichen Erwerbsunfähigkeit gemäss Verfügung vom 24. Feb ruar 20 23 sei auf den 25. Oktober 2005, eventuell auf den 19. November 2011, festzulegen. Die Beschwerdegegnerin sei sodann anzuweisen, das mass gebende durchschnittliche Jahreseinkommen auf einem Jahrese inkommen von Fr. 103'403.74 seit 2005 zu berechnen und die ganze Invalidenrente neu zu berechnen (Urk. 16 S. 2 Ziff. 1- 2 ).

Der Beschwerdeführer beantragte in der Replik vom 4. Oktober 2023, der Zeit punkt der massgeblichen Erwerbsunfähigkeit gemäss Verfügung vom 24. Feb ruar 20 23 sei auf den 25. Oktober 2005, eventuell auf den 19. November 2011, festzulegen. Die Beschwerdegegnerin sei sodann anzuweisen, das mass gebende durchschnittliche Jahreseinkommen auf einem Jahrese inkommen von Fr. 103'403.74 seit 2005 zu berechnen und die ganze Invalidenrente neu zu berechnen (Urk. 16 S. 2 Ziff. 1- 2 ). Verfahrensrechtlich beantragte der Beschwerdeführer die Bewilligung der unent geltlichen Prozessführung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung in der Per son seines Rechtsvertreters (Urk. 16 S. 2 Ziff. 4). Der Beschwerdeführer reichte mit der Replik das ausgefüllte Formular zur Abklärung der prozessualen Bedürf tigkeit (Urk. 17/7) mit Belegen und weiteren Akten (Urk. 17/ 2-6 ) ein.

Verfahrensrechtlich beantragte der Beschwerdeführer die Bewilligung der unent geltlichen Prozessführung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung in der Per son seines Rechtsvertreters (Urk. 16 S. 2 Ziff. 4). Der Beschwerdeführer reichte mit der Replik das ausgefüllte Formular zur Abklärung der prozessualen Bedürf tigkeit (Urk. 17/7) mit Belegen und weiteren Akten (Urk. 17/ 2-6 ) ein. Die Beschwerdegegnerin reichte dem Gericht am 12. Dezember 2023 die Duplik (Urk. 22) sowie eine Stellungnahme der zuständigen Ausgleichskasse (Urk. 23) ein, die dem Beschwerdeführer am 14. Dezember 2023 zugestellt wurden (Urk. 24).

Die Beschwerdegegnerin reichte dem Gericht am 12. Dezember 2023 die Duplik (Urk. 22) sowie eine Stellungnahme der zuständigen Ausgleichskasse (Urk. 23) ein, die dem Beschwerdeführer am 14. Dezember 2023 zugestellt wurden (Urk. 24). 2. 2 Der Beschwerdeführer erhob am 23. Oktober 2023 ebenfalls Beschwerde gegen die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 21. September 2023 betreffend Rentenleistungen der IV ( Auszahlung von Kinderrenten; Verfahren angelegt unter Prozess-Nr. IV.2023.00548).

2. 2 Der Beschwerdeführer erhob am 23. Oktober 2023 ebenfalls Beschwerde gegen die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 21. September 2023 betreffend Rentenleistungen der IV ( Auszahlung von Kinderrenten; Verfahren angelegt unter Prozess-Nr. IV.2023.00548). Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 1.2 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenver sicherung ( IVG ) aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Einglie derungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbs einkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenüber gestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1).

1.2 Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenver sicherung ( IVG ) aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Einglie derungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen ). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbs einkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenüber gestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1). 1. 3 Die einjährige Wartezeit im Sinne von Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG gilt in jenem Zeitpunkt als eröffnet, in welchem eine deutliche Beeinträchtigung der Arbeits fähigkeit eingetreten ist. Als erheblich in diesem Sinne gilt bereits eine Arbeits unfähigkeit von 20 % ( vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_463/2007 vom 28. April 2008 E. 7.2.2 in fine mit Hinweisen). Unter relevanter Arbeitsunfähigkeit im Sinne dieser Bestimmung ist eine Einbusse an funktionellem Leistungsvermögen im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zu verstehen. Das heisst, es muss arbeitsrechtlich in Erscheinung treten, dass die versicherte Person an Leistungs vermögen eingebüsst hat, so etwa durch einen Abfall der Leistungen mit entsprechender Feststellung oder gar Ermahnung des Arbeitgebers oder durch gehäufte, aus dem Rahmen fallende gesundheitlich bedingte Arbeitsausfälle. Mit anderen Worten: Die Leistungseinbusse muss in aller Regel dem seinerzeitigen Arbeitgeber aufgefallen sein. Eine erst nach Jahren rückwirkend festgelegte medizinisch-theoretische Arbeitsunfähigkeit genügt nicht. Umgekehrt ist eine in der beruflichen Tätigkeit im Vergleich zu einer gesunden Person tatsächlich nur reduziert erbrachte Leistung für sich allein gesehen in aller Regel ebenso wenig ausreichend für die Bejahung einer Arbeitsunfähigkeit im Sinne des Gesetzes. Vielmehr bedarf es dazu regelmässig zusätzlich einer (überzeugenden) medizi nischen Einschätzung, die ordentlicherweise echtzeitlicher Natur ist. Der Zeit punkt des Eintritts der Arbeitsunfähigkeit muss mit dem im Sozialversiche rungs recht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein. Dieser Nachweis darf nicht durch nachträgliche erwerbliche oder medi zi nische Annahmen und spekulative Überlegungen ersetzt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_204/2012 vom 19. Juli 2012 E. 3.2 mit weiteren Hinweisen).

1. 3 Die einjährige Wartezeit im Sinne von Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG gilt in jenem Zeitpunkt als eröffnet, in welchem eine deutliche Beeinträchtigung der Arbeits fähigkeit eingetreten ist. Als erheblich in diesem Sinne gilt bereits eine Arbeits unfähigkeit von 20 % ( vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_463/2007 vom 28. April 2008 E. 7.2.2 in fine mit Hinweisen). Unter relevanter Arbeitsunfähigkeit im Sinne dieser Bestimmung ist eine Einbusse an funktionellem Leistungsvermögen im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zu verstehen. Das heisst, es muss arbeitsrechtlich in Erscheinung treten, dass die versicherte Person an Leistungs vermögen eingebüsst hat, so etwa durch einen Abfall der Leistungen mit entsprechender Feststellung oder gar Ermahnung des Arbeitgebers oder durch gehäufte, aus dem Rahmen fallende gesundheitlich bedingte Arbeitsausfälle. Mit anderen Worten: Die Leistungseinbusse muss in aller Regel dem seinerzeitigen Arbeitgeber aufgefallen sein. Eine erst nach Jahren rückwirkend festgelegte medizinisch-theoretische Arbeitsunfähigkeit genügt nicht. Umgekehrt ist eine in der beruflichen Tätigkeit im Vergleich zu einer gesunden Person tatsächlich nur reduziert erbrachte Leistung für sich allein gesehen in aller Regel ebenso wenig ausreichend für die Bejahung einer Arbeitsunfähigkeit im Sinne des Gesetzes. Vielmehr bedarf es dazu regelmässig zusätzlich einer (überzeugenden) medizi nischen Einschätzung, die ordentlicherweise echtzeitlicher Natur ist. Der Zeit punkt des Eintritts der Arbeitsunfähigkeit muss mit dem im Sozialversiche rungs recht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein. Dieser Nachweis darf nicht durch nachträgliche erwerbliche oder medi zi nische Annahmen und spekulative Überlegungen ersetzt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_204/2012 vom 19. Juli 2012 E. 3.2 mit weiteren Hinweisen). 2.

2. 2.1 Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung vom 24. Februar 2023 (Urk. 2) fest, sie habe den Beschwerdeführer zunächst mit einem Belast barkeitstraining unterstützt. Während dieser Zeit habe er vom 16. November 2021 bis 15. Februar 2022 ein Taggeld bezogen. In der Tätigkeit als selbständiger Ausstellungsmacher/Kommunikationsberater sei er seit dem 10. Juni 2020 zu 70 % arbeitsunfähig geschrieben worden. Das gesetzliche Wartejahr habe mit diesem Datum zu laufen begonnen, weshalb ab Ende Wartejahr per Juni 2021 der Rentenanspruch zu prüfen sei. Der Besch werdeführer sei schliesslich in der bisherigen Tätigkeit per 21. Juni 2021 zu 100 % arbeitsunfähig geschrieben worden. Da er den ganzen Monat Januar 2022 ein Taggeld erhalten habe, sei der Rentenanspruch ab dem 1. Februar 2022 entstanden. Nach Einschätzung durch die Beschwerdegegnerin könne er kein Erwerbseinkommen mehr generieren. Es sei daher von einem Invaliditätsgrad von 100 % auszugehen (S. 4).

2.1 Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung vom 24. Februar 2023 (Urk. 2) fest, sie habe den Beschwerdeführer zunächst mit einem Belast barkeitstraining unterstützt. Während dieser Zeit habe er vom 16. November 2021 bis 15. Februar 2022 ein Taggeld bezogen. In der Tätigkeit als selbständiger Ausstellungsmacher/Kommunikationsberater sei er seit dem 10. Juni 2020 zu 70 % arbeitsunfähig geschrieben worden. Das gesetzliche Wartejahr habe mit diesem Datum zu laufen begonnen, weshalb ab Ende Wartejahr per Juni 2021 der Rentenanspruch zu prüfen sei. Der Besch werdeführer sei schliesslich in der bisherigen Tätigkeit per 21. Juni 2021 zu 100 % arbeitsunfähig geschrieben worden. Da er den ganzen Monat Januar 2022 ein Taggeld erhalten habe, sei der Rentenanspruch ab dem 1. Februar 2022 entstanden. Nach Einschätzung durch die Beschwerdegegnerin könne er kein Erwerbseinkommen mehr generieren. Es sei daher von einem Invaliditätsgrad von 100 % auszugehen (S. 4). 2.2 Der Beschwerdeführer brachte in der Replik vor, die Beschwerde richte sich zum einen gegen die Festlegung des Wartejahres und zum andern gegen die B erech nungsgrundlagen der Invalidenrente, insbesondere gegen das massge bende durchschnittliche Jahreseinkommen von Fr. 49'980. -- und gegen die betrags mässige Berechnung der Invalidenrente von Fr. 1'940.--. Da die korrekte Festlegung der massgeblichen Erwerbsunfähigkeit für seine Ansprüche gegen die Pensionskasse seines damaligen Arbeitgebers entscheidend sei, und da die korrekte Berechnung des Jahreseinkommens Einfluss auf die Rentenhöhe habe, habe er ein Rechtschutzinteress e.

2.2 Der Beschwerdeführer brachte in der Replik vor, die Beschwerde richte sich zum einen gegen die Festlegung des Wartejahres und zum andern gegen die B erech nungsgrundlagen der Invalidenrente, insbesondere gegen das massge bende durchschnittliche Jahreseinkommen von Fr. 49'980. und gegen die betrags mässige Berechnung der Invalidenrente von Fr. 1'940.--. Da die korrekte Festlegung der massgeblichen Erwerbsunfähigkeit für seine Ansprüche gegen die Pensionskasse seines damaligen Arbeitgebers entscheidend sei, und da die korrekte Berechnung des Jahreseinkommens Einfluss auf die Rentenhöhe habe, habe er ein Rechtschutzinteress e. Weiter führte er aus, er sei bereits seit 2005 beziehungsweise spätestens seit dem 19. November 2011 gesundheitlich massgeblich eingeschränkt gewesen, ohne dass er wieder eine volle Erwerbs f ä h igkeit e rreicht hätte (Urk. 16 S. 3 Rz. 3). Die Beschwerdegegnerin gehe davon aus, dass er seit dem 10. Juni 2020 massgeblich erwerbsunfähig sei. Zu diesem Zeitpunkt sei erstmals ein adultes ADHS diagnostiziert worden. Tatsächlich sei er aber schon vor diesem Datum im Arbeits- und Verdienstleben nachweisbar eingeschränkt gewesen. Seit dem Beginn eines Studiums an der Universität Y.___ 1994 bis zum 31. Dezember 2012 sei er bei der Z.___ tätig gewesen. Ab 2003 sei er vollzeitlich angestellt gewesen. Ab 2007 habe er einen einigermassen akzeptablen Jahreslohn von Fr. 81'600.-- erzielt (S. 4 Rz. 6 9).

Weiter führte er aus, er sei bereits seit 2005 beziehungsweise spätestens seit dem 19. November 2011 gesundheitlich massgeblich eingeschränkt gewesen, ohne dass er wieder eine volle Erwerbs f ä h igkeit e rreicht hätte (Urk. 16 S. 3 Rz. 3). Die Beschwerdegegnerin gehe davon aus, dass er seit dem 10. Juni 2020 massgeblich erwerbsunfähig sei. Zu diesem Zeitpunkt sei erstmals ein adultes ADHS diagnostiziert worden. Tatsächlich sei er aber schon vor diesem Datum im Arbeits- und Verdienstleben nachweisbar eingeschränkt gewesen. Seit dem Beginn eines Studiums an der Universität Y.___ 1994 bis zum 31. Dezember 2012 sei er bei der Z.___ tätig gewesen. Ab 2003 sei er vollzeitlich angestellt gewesen. Ab 2007 habe er einen einigermassen akzeptablen Jahreslohn von Fr. 81'600.-- erzielt (S. 4 Rz. 6 9). Der Beschwerdeführer habe seit der Jugendzeit an Beeinträchtigungen gelitten, welche seit 2005 mehr und mehr zugenommen hätten (S. 4 Rz. 10). F ür eine visuelle Wahrnehmungsstörung sei mit grosser Wahrscheinlichkeit ein Irlen -Syndrom diagnostiziert worden (S. 5 Rz. 11-12). Er sei schliesslich nicht mehr in der Lage gewesen, einen Stundenrapport ordentlich zu erstellen und abzugeben und morgens spätestens um 9 Uhr, wie von der Arbeitgeberin gefordert, im Büro zu erscheinen. Klare Absprachen zum Fortgang oder Abbruch eines Projektes seien ignoriert und Termine nicht mehr eingehalten worden. Dies habe zu zwei Verwarnungen und im November 2011 zur Kündigung des Arbeitsverhältnisses geführt (S. 5 f. Rz. 13-14). Auch während der nachfolgenden Selbständigkeit, welche aufgrund der latenten Erwerbsunfähigkeit aufgenommen worden sei, sei keine volle Erwerbsfähigkeit mehr erreicht worden (S. 8 Rz. 19). Der Auszug aus dem i ndividuellen Konto (IK-Auszug) weise lediglich für das erste Jahr der Selbständigkeit ein Einkommen von Fr. 95'800.-- aus (S. 8 Rz. 18).

Der Beschwerdeführer habe seit der Jugendzeit an Beeinträchtigungen gelitten, welche seit 2005 mehr und mehr zugenommen hätten (S. 4 Rz. 10). F ür eine visuelle Wahrnehmungsstörung sei mit grosser Wahrscheinlichkeit ein Irlen -Syndrom diagnostiziert worden (S. 5 Rz. 11-12). Er sei schliesslich nicht mehr in der Lage gewesen, einen Stundenrapport ordentlich zu erstellen und abzugeben und morgens spätestens um 9 Uhr, wie von der Arbeitgeberin gefordert, im Büro zu erscheinen. Klare Absprachen zum Fortgang oder Abbruch eines Projektes seien ignoriert und Termine nicht mehr eingehalten worden. Dies habe zu zwei Verwarnungen und im November 2011 zur Kündigung des Arbeitsverhältnisses geführt (S. 5 f. Rz. 13-14). Auch während der nachfolgenden Selbständigkeit, welche aufgrund der latenten Erwerbsunfähigkeit aufgenommen worden sei, sei keine volle Erwerbsfähigkeit mehr erreicht worden (S. 8 Rz. 19). Der Auszug aus dem i ndividuellen Konto (IK-Auszug) weise lediglich für das erste Jahr der Selbständigkeit ein Einkommen von Fr. 95'800.-- aus (S. 8 Rz. 18). Die Beschwerdegegnerin stell e zur Berechnung der Höhe der Invalidenrente auf ein durchschnittlich massgebendes Jahreseinkommen von Fr. 49'980.-- ab. Gleich zeitig gehe sie von einem Valideneinkommen von Fr. 103'403.74 aus, welche s der Beschwerdeführer gemäss seiner Universitätsausbildung hätte erzie len können. Dieses Einkommen sei als durchschnittliches Jahreseinkommen seit dem Eintritt der massgeblichen Erwerbsunfähigkeit im Oktober 2005 festzulegen, da der Beschwerdeführer seit 2005 einen unterdurchschnittlichen Lohn erzielt habe. Demnach sei nicht das tatsächlich erzielte, sondern das hypothetische Einkommen massgebend (S. 9 Rz. 21-23 ).

Die Beschwerdegegnerin stell e zur Berechnung der Höhe der Invalidenrente auf ein durchschnittlich massgebendes Jahreseinkommen von Fr. 49'980.-- ab. Gleich zeitig gehe sie von einem Valideneinkommen von Fr. 103'403.74 aus, welche s der Beschwerdeführer gemäss seiner Universitätsausbildung hätte erzie len können. Dieses Einkommen sei als durchschnittliches Jahreseinkommen seit dem Eintritt der massgeblichen Erwerbsunfähigkeit im Oktober 2005 festzulegen, da der Beschwerdeführer seit 2005 einen unterdurchschnittlichen Lohn erzielt habe. Demnach sei nicht das tatsächlich erzielte, sondern das hypothetische Einkommen massgebend (S. 9 Rz. 21-23 ). 2.3 Die Beschwerdegegnerin führte in der Duplik vom 12. Dezember 2023 (Urk. 22) aus, gemäss den Stellungnahmen ihres regionalen ärztlichen Dienstes (RAD) vom 9. August und 4. November 2022 sei der Beschwerdeführer in der angestammten und in einer angepassten Tätigkeit seit dem 10. Juni 2020 zu 70 % und ab dem 21. Juni 2 0 21 zu 100 % arbeitsunfähig. Nicht entscheidend sei, ab wann die Diagnose bekannt geworden oder entstanden sei, sondern ab wann sie Einfluss auf die Erwerbsfähigkeit gehabt habe (S. 1). Der Beschwerdeführer habe sich nach der Kündigung des letzten Arbeitsverhältnisses selbständig gemacht. Er habe also einer Erwerbstätigkeit nachgehen können. Für die Schwankungen des Ein kommens gemäss IK-Auszug könnten verschieden e Ursachen verantwortlich sein. So sei bekannt, dass in den Anfangsjahren einer selbständigen Tätigkeit Schwankungen und Einbrüche des Einkommens durchaus üblich seien. Medizi nische Konsultationen seien erstmalig im Jahr 2020 erfolgt (S. 1 f.). Es könne deshalb nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass bereits seit dem Jahr 2011 eine IV-relevant e Erwerbsunfähigkeit vorgelegen habe. Eine gesundheitsbedingte Erwerbsunfähigkeit sei erst ab dem 1. Juni 2020 nachvollziehbar ausgewiesen (S. 2).

2.3 Die Beschwerdegegnerin führte in der Duplik vom 12. Dezember 2023 (Urk. 22) aus, gemäss den Stellungnahmen ihres regionalen ärztlichen Dienstes (RAD) vom 9. August und 4. November 2022 sei der Beschwerdeführer in der angestammten und in einer angepassten Tätigkeit seit dem 10. Juni 2020 zu 70 % und ab dem 21. Juni 2 0 21 zu 100 % arbeitsunfähig. Nicht entscheidend sei, ab wann die Diagnose bekannt geworden oder entstanden sei, sondern ab wann sie Einfluss auf die Erwerbsfähigkeit gehabt habe (S. 1). Der Beschwerdeführer habe sich nach der Kündigung des letzten Arbeitsverhältnisses selbständig gemacht. Er habe also einer Erwerbstätigkeit nachgehen können. Für die Schwankungen des Ein kommens gemäss IK-Auszug könnten verschieden e Ursachen verantwortlich sein. So sei bekannt, dass in den Anfangsjahren einer selbständigen Tätigkeit Schwankungen und Einbrüche des Einkommens durchaus üblich seien. Medizi nische Konsultationen seien erstmalig im Jahr 2020 erfolgt (S. 1 f.). Es könne deshalb nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass bereits seit dem Jahr 2011 eine IV-relevant e Erwerbsunfähigkeit vorgelegen habe. Eine gesundheitsbedingte Erwerbsunfähigkeit sei erst ab dem 1. Juni 2020 nachvollziehbar ausgewiesen (S. 2). 2.4 Strittig ist vorliegend, ob der Beginn des Wartejahres nach Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG im Sinne eines Feststellungsbegehrens des Beschwerdeführers zeitlich vor dem 10. Juni 202 0 festzulegen ist. Zu prüfen ist in diesem Zusammenhang zunächst, ob ein Rechtschutzinteresse vorliegt und auf das Begehren einzutreten ist. Des Weiteren ist zu prüfen, ob die Rente betragsmässig korrekt berechnet worden ist.

2.4 Strittig ist vorliegend, ob der Beginn des Wartejahres nach Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG im Sinne eines Feststellungsbegehrens des Beschwerdeführers zeitlich vor dem 10. Juni 202 0 festzulegen ist. Zu prüfen ist in diesem Zusammenhang zunächst, ob ein Rechtschutzinteresse vorliegt und auf das Begehren einzutreten ist. Des Weiteren ist zu prüfen, ob die Rente betragsmässig korrekt berechnet worden ist. 3.

3. 3.1 Bei einer Verfügung über Versicherungsleistungen bildet grundsätzlich einzig die Leistung Gegenstand des Dispositiv s. Da in jedem Fall nur das Dispositiv anfechtbar ist, muss bei Anfechtung der Motive einer Leistungsverfügung im Einzelfall geprüft werden, ob damit nicht sinngemäss die Abänderung des Dispositivs beantragt wird. Sodann ist zu untersuchen, ob der Beschwerdeführer allenfalls ein schutzwürdiges Interesse an der sofortigen Feststellung hinsichtlich des angefochtenen Verfügungsbestandteils hat (BGE 115 V 418 mit Hinweis).

3.1 Bei einer Verfügung über Versicherungsleistungen bildet grundsätzlich einzig die Leistung Gegenstand des Dispositiv s. Da in jedem Fall nur das Dispositiv anfechtbar ist, muss bei Anfechtung der Motive einer Leistungsverfügung im Einzelfall geprüft werden, ob damit nicht sinngemäss die Abänderung des Dispositivs beantragt wird. Sodann ist zu untersuchen, ob der Beschwerdeführer allenfalls ein schutzwürdiges Interesse an der sofortigen Feststellung hinsichtlich des angefochtenen Verfügungsbestandteils hat (BGE 115 V 418 mit Hinweis). 3.2 Der Erlass einer Feststellungsverfügung setzt gemäss Art. 49 Abs. 2 ATSG – ana log zu Art. 25 Abs. 2 i.V.m. Art. 5 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren ( VwVG ) – ein schützenswertes Interesse voraus, worunter rechtsprechungsgemäss ein rechtliches oder tatsächliches und aktuelles Interesse an der sofortigen Feststellung des Bestehens oder Nichtbestehens eines Rechts verhältnisses zu verstehen ist, dem keine erheblichen öffentlichen oder privaten Interessen entgegenstehen, und welches nicht durch eine rechtsgestaltende Verfügung gewahrt werden kann (BGE 132 V 257 E. 1, 129 V 289 E. 2.1, 126 II 300 E. 2c). Nach der zu Art. 25 Abs. 2 VwVG ergangenen, auch auf Art. 49 Abs. 2 ATSG anwendbaren Rechtsprechung des Bundesgerichts gilt das Erfordernis des schützenswerten Interesses auch für den Erlass von Feststellungsverfügungen, welche ein Hoheitsträger nicht auf Ersuchen, sondern von Amtes wegen (vgl. Art. 25 Abs. 1 VwVG) erlässt (BGE 130 V 388 E. 2.4; Urteil des Bundes gerichts 8C_949/2015 vom 7. September 2016 E. 4).

3.2 Der Erlass einer Feststellungsverfügung setzt gemäss Art. 49 Abs. 2 ATSG – ana log zu Art. 25 Abs. 2 i.V.m. Art. 5 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren ( VwVG ) – ein schützenswertes Interesse voraus, worunter rechtsprechungsgemäss ein rechtliches oder tatsächliches und aktuelles Interesse an der sofortigen Feststellung des Bestehens oder Nichtbestehens eines Rechts verhältnisses zu verstehen ist, dem keine erheblichen öffentlichen oder privaten Interessen entgegenstehen, und welches nicht durch eine rechtsgestaltende Verfügung gewahrt werden kann (BGE 132 V 257 E. 1, 129 V 289 E. 2.1, 126 II 300 E. 2c). Nach der zu Art. 25 Abs. 2 VwVG ergangenen, auch auf Art. 49 Abs. 2 ATSG anwendbaren Rechtsprechung des Bundesgerichts gilt das Erfordernis des schützenswerten Interesses auch für den Erlass von Feststellungsverfügungen, welche ein Hoheitsträger nicht auf Ersuchen, sondern von Amtes wegen (vgl. Art. 25 Abs. 1 VwVG) erlässt (BGE 130 V 388 E. 2.4; Urteil des Bundes gerichts 8C_949/2015 vom 7. September 2016 E. 4). 3.3 Nach der Rechtsprechung ist ein E ntscheid der IV-Stelle für die Einrichtungen der beruflichen Vorsorge verbindlich, sofern die Vorsorgeeinrichtung durch Eröff nung der entsprechenden Verfügung in das invalidenversicherungsrechtliche Verfahren einbezogen wurde und soweit die konkret e Fragestellung für die Beurteilung des Rentenanspruchs gegenüber der Invalidenversicherung entschei dend war. Diese Bindungswirkung findet ihre positivrechtliche Grundlage in den Art. 23, 24a und 26 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die berufliche Alters- Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (BVG), welche an die Regelung des IVG anknüpfen oder diese übernehmen. Die Orientierung an der Invaliden versicherung bezieht sich insbesondere auf die sachbezogenen Voraussetzungen des Rentenanspruchs, die Rentenhöhe und den Rentenbeginn. Mit der Bejahung der Bindungswirkung wird einerseits eine gewisse (nicht uneingeschränkte) materiellrechtliche Koordinierung zwischen erster und zweiter Säule angestrebt. Andererseits sollen die Organe der beruflichen Vorsorge von eigenen auf wändigen Abklärungen befreit werden (BGE 133 V 67 E. 4.3.2 mit Hinweisen). Hingegen kann die Invalidenversicherung nicht zur Vornahme von Abklärungen verpflichtet werden, welche für ihre Leistungen ohne Belang sind (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_327/2009 vom 29. Juni 2009 E. 1.3.4).

3.3 Nach der Rechtsprechung ist ein E ntscheid der IV-Stelle für die Einrichtungen der beruflichen Vorsorge verbindlich, sofern die Vorsorgeeinrichtung durch Eröff nung der entsprechenden Verfügung in das invalidenversicherungsrechtliche Verfahren einbezogen wurde und soweit die konkret e Fragestellung für die Beurteilung des Rentenanspruchs gegenüber der Invalidenversicherung entschei dend war. Diese Bindungswirkung findet ihre positivrechtliche Grundlage in den Art. 23, 24a und 26 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die berufliche Alters- Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (BVG), welche an die Regelung des IVG anknüpfen oder diese übernehmen. Die Orientierung an der Invaliden versicherung bezieht sich insbesondere auf die sachbezogenen Voraussetzungen des Rentenanspruchs, die Rentenhöhe und den Rentenbeginn. Mit der Bejahung der Bindungswirkung wird einerseits eine gewisse (nicht uneingeschränkte) materiellrechtliche Koordinierung zwischen erster und zweiter Säule angestrebt. Andererseits sollen die Organe der beruflichen Vorsorge von eigenen auf wändigen Abklärungen befreit werden (BGE 133 V 67 E. 4.3.2 mit Hinweisen). Hingegen kann die Invalidenversicherung nicht zur Vornahme von Abklärungen verpflichtet werden, welche für ihre Leistungen ohne Belang sind (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_327/2009 vom 29. Juni 2009 E. 1.3.4). 4.

4. 4.1 Grundlage für die Zusprache einer ganzen Rente der Invalidenversicherung durch die Beschwerdegegnerin bildete die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers durch die behandelnden Ärzte und den RAD der Beschwer degegnerin. RAD-Ärztin Dr. A.___ stellte darauf ab, dass in der bisherigen und in einer angepassten Tätigkeit seit dem 10. Juni 2020 zunächst eine Arbeits unfähigkeit von 70 % und seit dem 21. Juni 2021 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bestand ( Urk. 11/78 S. 12 oben ).

4.1 Grundlage für die Zusprache einer ganzen Rente der Invalidenversicherung durch die Beschwerdegegnerin bildete die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers durch die behandelnden Ärzte und den RAD der Beschwer degegnerin. RAD-Ärztin Dr. A.___ stellte darauf ab, dass in der bisherigen und in einer angepassten Tätigkeit seit dem 10. Juni 2020 zunächst eine Arbeits unfähigkeit von 70 % und seit dem 21. Juni 2021 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bestand ( Urk. 11/78 S. 12 oben ). Der Beschwerdeführer sprach sich dafür aus, dass der Beginn der massgeblichen Erwerbsunfähigkeit auf den 25. Oktober 2005 beziehungsweise auf den 19. Novem ber 2011 festzulegen sei (Urk. 16 S. 2 Ziff. 1 oben). Er gab dazu an, die korrekte Festlegung der massgeblichen Erwerbsunfähigkeit sei für die Ansprüche gegenüber der Pensionskasse seines damaligen Arbeitgebers entscheidend. Er habe ein Rechtschutzinteresse (Urk. 16 S. 3 Rz. 3).

Der Beschwerdeführer sprach sich dafür aus, dass der Beginn der massgeblichen Erwerbsunfähigkeit auf den 25. Oktober 2005 beziehungsweise auf den 19. Novem ber 2011 festzulegen sei (Urk. 16 S. 2 Ziff. 1 oben). Er gab dazu an, die korrekte Festlegung der massgeblichen Erwerbsunfähigkeit sei für die Ansprüche gegenüber der Pensionskasse seines damaligen Arbeitgebers entscheidend. Er habe ein Rechtschutzinteresse (Urk. 16 S. 3 Rz. 3). 4.2 Die Beschwerdegegnerin legt den Rentenbeginn in der angefochtene n Verfügung vom 24. Februar 2023 rückwirkend per 1. Februar 202 2 fest (Urk. 2 S. 4). Die Verfügung wurde der Vorsorgeeinrichtung der Z.___ nicht zugestellt. Diese wurde somit nicht in das bisherige invalidenversicherungsrechtliche Verfahren einbezogen.

4.2 Die Beschwerdegegnerin legt den Rentenbeginn in der angefochtene n Verfügung vom 24. Februar 2023 rückwirkend per 1. Februar 202 2 fest (Urk. 2 S. 4). Die Verfügung wurde der Vorsorgeeinrichtung der Z.___ nicht zugestellt. Diese wurde somit nicht in das bisherige invalidenversicherungsrechtliche Verfahren einbezogen. De r Beschwerdeführer bestreitet den Beginn des Rentenanspruches per 1. Februar 2022 in der Beschwerde und in der Replik vom 4. Oktober 2023 nicht. Der Antrag des Beschwerdeführers zielt damit nicht auf eine Änderung der im Dispositiv zugesprochenen Leistung ab. Strittig ist lediglich, ob die Warte zeit zu einem früheren Zeitpunkt zu eröffnen ist. Der Beginn des Wartejahres bildete sodann nicht Bestandteil des Dispositivs der angefochtenen Verfügung, sondern stellt ein Begründungselement dar.

De r Beschwerdeführer bestreitet den Beginn des Rentenanspruches per 1. Februar 2022 in der Beschwerde und in der Replik vom 4. Oktober 2023 nicht. Der Antrag des Beschwerdeführers zielt damit nicht auf eine Änderung der im Dispositiv zugesprochenen Leistung ab. Strittig ist lediglich, ob die Warte zeit zu einem früheren Zeitpunkt zu eröffnen ist. Der Beginn des Wartejahres bildete sodann nicht Bestandteil des Dispositivs der angefochtenen Verfügung, sondern stellt ein Begründungselement dar. Zu prüfen ist, ob die Festsetzung des Beginns des Wartejahrs für den Renten anspruch und insbesondere den Rentenbeginn entscheidwesentlich war (vor ste hend E. 4.3). Nach der Regelung in Art. 29 Abs. 1 IVG konnte der Rentenanspruch f rühestens sechs Monate nach der Anmeldung des Beschwerdeführers bei der Invalidenversicherung vom 21. Juli 2020 entstehen (Urk. 11/6), mithin per 1. Januar 2021. Der Rentenanspruch entsteht sodann nach Art. 29 Abs. 2 IVG nicht, solange die versicherte Person ein Taggeld nach Art. 22 IVG beanspruchen kann. Gestützt darauf verneinte die Beschwerdegegnerin die Entstehung eines Rentenanspruchs im Anschluss an den Ablauf des Wartejahrs unter Hinweis auf die bis im Januar 2022 bezogenen Taggelder. D er Ablauf des Wartejahrs erweis t sich damit zwar als eine notwendige Voraussetzung für die Entstehung des Rentenanspruchs, indessen verschob sich dessen Beginn aufgrund der genannten gesetzlichen Bestimmung um über ein halbes Jahr. Die genaue Festsetzung des Beginns des Wartejahrs – insbesondere auf einen früheren Zeitpunkt – erweist sich damit gerade nicht als eine sachbezogene Voraussetzung des Rentenan spruchs. Für die beantragte Feststellung der Erwerbsunfähigkeit per 25. Oktober 2005 beziehungsweise 19. November 2011 fehlt es somit an einem Rechts schutzinteresse des Beschwerdeführers, weshalb in diesem Punkt auf die Beschwerde nicht einzutreten ist. Ansonsten würde die Beschwerdegegnerin zur Vornahme von Abklärungen verpflichtet werden, die für das IV-Verfahren nicht von Belang sind, da es dem Beschwerdeführer lediglich um allfällige Ansprüche gegenüber der Vorsorgeeinrichtung der Z.___ geht.

Zu prüfen ist, ob die Festsetzung des Beginns des Wartejahrs für den Renten anspruch und insbesondere den Rentenbeginn entscheidwesentlich war (vor ste hend E. 4.3). Nach der Regelung in Art. 29 Abs. 1 IVG konnte der Rentenanspruch f rühestens sechs Monate nach der Anmeldung des Beschwerdeführers bei der Invalidenversicherung vom 21. Juli 2020 entstehen (Urk. 11/6), mithin per 1. Januar 2021. Der Rentenanspruch entsteht sodann nach Art. 29 Abs. 2 IVG nicht, solange die versicherte Person ein Taggeld nach Art. 22 IVG beanspruchen kann. Gestützt darauf verneinte die Beschwerdegegnerin die Entstehung eines Rentenanspruchs im Anschluss an den Ablauf des Wartejahrs unter Hinweis auf die bis im Januar 2022 bezogenen Taggelder. D er Ablauf des Wartejahrs erweis t sich damit zwar als eine notwendige Voraussetzung für die Entstehung des Rentenanspruchs, indessen verschob sich dessen Beginn aufgrund der genannten gesetzlichen Bestimmung um über ein halbes Jahr. Die genaue Festsetzung des Beginns des Wartejahrs – insbesondere auf einen früheren Zeitpunkt – erweist sich damit gerade nicht als eine sachbezogene Voraussetzung des Rentenan spruchs. Für die beantragte Feststellung der Erwerbsunfähigkeit per 25. Oktober 2005 beziehungsweise 19. November 2011 fehlt es somit an einem Rechts schutzinteresse des Beschwerdeführers, weshalb in diesem Punkt auf die Beschwerde nicht einzutreten ist. Ansonsten würde die Beschwerdegegnerin zur Vornahme von Abklärungen verpflichtet werden, die für das IV-Verfahren nicht von Belang sind, da es dem Beschwerdeführer lediglich um allfällige Ansprüche gegenüber der Vorsorgeeinrichtung der Z.___ geht. Damit erübrigen sich weitere Ausführungen zur Frage, ob der Beschwerdeführer nach den vorliegenden medizinischen und den Akten der früheren Arbeitgeberin bereits seit 2005 oder 2011 massgeblich in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt war. Ergänzend ist darauf hinzuweisen, dass auf die von den behandelnden Ärzten erhobene Krankenges ch ichte und damit auf die subjektiven Angaben des Beschwerdeführers ohnehin nicht ohne Weiteres abgestellt werden k önnte, da diese nicht auf einer ärztlichen Behandlung im fraglichen Zeitraum beruhen und es damit an echtzeitlichen Arztb erichten zu einer allfälligen Arbeitsunfähigkeit fehl en würde (vorstehend E. 1.3. Nachdem keine Bindungswirkung der zustän digen Vorsorgeeinrichtung gegenüber dem Entscheid der Beschwerdegegnerin besteht, hat der Beschwerdeführer das Gesuch um Feststellung des Zeitpunktes der massgeblichen Erwerbsunfähigkeit direkt gegenüber der Vorsorgeeinrichtung der Z.___ geltend zu machen.

Damit erübrigen sich weitere Ausführungen zur Frage, ob der Beschwerdeführer nach den vorliegenden medizinischen und den Akten der früheren Arbeitgeberin bereits seit 2005 oder 2011 massgeblich in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt war. Ergänzend ist darauf hinzuweisen, dass auf die von den behandelnden Ärzten erhobene Krankenges ch ichte und damit auf die subjektiven Angaben des Beschwerdeführers ohnehin nicht ohne Weiteres abgestellt werden k önnte, da diese nicht auf einer ärztlichen Behandlung im fraglichen Zeitraum beruhen und es damit an echtzeitlichen Arztb erichten zu einer allfälligen Arbeitsunfähigkeit fehl en würde (vorstehend E. 1.3. Nachdem keine Bindungswirkung der zustän digen Vorsorgeeinrichtung gegenüber dem Entscheid der Beschwerdegegnerin besteht, hat der Beschwerdeführer das Gesuch um Feststellung des Zeitpunktes der massgeblichen Erwerbsunfähigkeit direkt gegenüber der Vorsorgeeinrichtung der Z.___ geltend zu machen. 5. Der Beschwerdeführer beantragte sodann, für die Rentenberechnung sei auf ein durchschnittliches Jahreseinkommen von Fr. 103'403.74 seit 2005 abzustellen und es sei die ganze Rente neu zu berechnen (Urk. 16 S. 2 Ziff. 2 oben). Die Beschwerdegegnerin wies in der Verfügung vom 24. Februar 2023 als Berech nungsg rundlage für die Rente ein über die angerechnete Beitragsdauer von 27 Jahren massgebendes durchschnittliches Jahreseinkommen von Fr. 49'980.-- a us (Urk. 2 S. 1).

5. Der Beschwerdeführer beantragte sodann, für die Rentenberechnung sei auf ein durchschnittliches Jahreseinkommen von Fr. 103'403.74 seit 2005 abzustellen und es sei die ganze Rente neu zu berechnen (Urk. 16 S. 2 Ziff. 2 oben). Die Beschwerdegegnerin wies in der Verfügung vom 24. Februar 2023 als Berech nungsg rundlage für die Rente ein über die angerechnete Beitragsdauer von 27 Jahren massgebendes durchschnittliches Jahreseinkommen von Fr. 49'980.-- a us (Urk. 2 S. 1). In den aus de m parallelen IV- Verfahren IV.2023.00548 beigezogenen Akten (Urk. 9/17-18 = Urk. 26/1-2 im vorliegenden Verfahren) finden sich die Grundlagen für die betragsmässige Rentenberechnung. Nach Art. 36 Abs. 2 Satz 1 IVG sind für die Berechnung der ordentlichen Renten die Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) sinngemäss anwendbar. Für die Rentenberechnung werden Beitragsjahre, Erwerbs einkommen sowie Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften der renten berechtigten Person zwischen dem 1. Januar nach Vollendung des 20. Alters jahres und dem 31. Dezember vor Eintritt des Versicherungsfalles berücksichtigt. Die Rente wird nach Massgabe des durchschnittlichen Jahreseinkommens berechnet. Diese s setzt sich zusammen aus dem Durchschnitt der aufgewerteten Erwerbseinkommen sowie dem Durchschnitt der anrechenbaren Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften. Die Summe der aufgewerteten Erwerbseinkommen sowie die Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften werden durch die Anzahl der Beitrags jahre geteilt (Art. 29 bis, Art. 29 quater und Art. 30 AHVG). Die Erwerbs einkommen werden auf dem individuellen Konto jeder Person eingetragen (Art. 30 ter AHVG).

In den aus de m parallelen IV- Verfahren IV.2023.00548 beigezogenen Akten (Urk. 9/17-18 = Urk. 26/1-2 im vorliegenden Verfahren) finden sich die Grundlagen für die betragsmässige Rentenberechnung. Nach Art. 36 Abs. 2 Satz 1 IVG sind für die Berechnung der ordentlichen Renten die Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) sinngemäss anwendbar. Für die Rentenberechnung werden Beitragsjahre, Erwerbs einkommen sowie Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften der renten berechtigten Person zwischen dem 1. Januar nach Vollendung des 20. Alters jahres und dem 31. Dezember vor Eintritt des Versicherungsfalles berücksichtigt. Die Rente wird nach Massgabe des durchschnittlichen Jahreseinkommens berechnet. Diese s setzt sich zusammen aus dem Durchschnitt der aufgewerteten Erwerbseinkommen sowie dem Durchschnitt der anrechenbaren Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften. Die Summe der aufgewerteten Erwerbseinkommen sowie die Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften werden durch die Anzahl der Beitrags jahre geteilt (Art. 29 bis, Art. 29 quater und Art. 30 AHVG). Die Erwerbs einkommen werden auf dem individuellen Konto jeder Person eingetragen (Art. 30 ter AHVG). Bei dem in der Verfügung vom 24. Februar 202 3 ausgewiesenen Jahres einkommen von Fr. 49'980.-- handelt es sich um den Durchschnitt der aufge werteten Erwerbseinkomme n und der anrechenbaren Erziehungs- oder Betreu ungs gutschriften des Beschwerdeführers, wie er auch den Berechnungen der Ausgleichskasse (Urk. 16/1-2) zu entnehmen ist. Berechnungsfehler sind nicht ersichtlich und wurden auch nicht geltend gemacht. Die Sozialversicherungs anstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, wies in ihrer Stellungnahme vom 28. November/1. Dezember 2023 zu Recht darauf hin, dass nach den gesetzlichen Bestimmungen kein Raum besteht, für die Berechnung anstatt auf das durch schnittliche Jahreseinkommen auf das im Feststellungsblatt der Beschwerde gegnerin vom 4. November 2022 ange gebene (hypothetische) Valideneinkommen von Fr. 103'403.74 abzustellen ( Urk. 23 S. 2, Urk. 11/78 S. 14 oben). Die Höhe des Validen ein kommen s ist für die Bestimmung des Invaliditätsgrades nach Art. 16 ATSG (vorstehend E. 1.2), nicht aber für die betragsmässige Rentenbe rechnung massgebend. Die Rentenberechnung erweist sich somit als korrekt, weshalb die Beschwerde in diesem Punkt abzuweisen ist.

Bei dem in der Verfügung vom 24. Februar 202 3 ausgewiesenen Jahres einkommen von Fr. 49'980.-- handelt es sich um den Durchschnitt der aufge werteten Erwerbseinkomme n und der anrechenbaren Erziehungs- oder Betreu ungs gutschriften des Beschwerdeführers, wie er auch den Berechnungen der Ausgleichskasse (Urk. 16/1-2) zu entnehmen ist. Berechnungsfehler sind nicht ersichtlich und wurden auch nicht geltend gemacht. Die Sozialversicherungs anstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, wies in ihrer Stellungnahme vom 28. November/1. Dezember 2023 zu Recht darauf hin, dass nach den gesetzlichen Bestimmungen kein Raum besteht, für die Berechnung anstatt auf das durch schnittliche Jahreseinkommen auf das im Feststellungsblatt der Beschwerde gegnerin vom 4. November 2022 ange gebene (hypothetische) Valideneinkommen von Fr. 103'403.74 abzustellen ( Urk. 23 S. 2, Urk. 11/78 S. 14 oben). Die Höhe des Validen ein kommen s ist für die Bestimmung des Invaliditätsgrades nach Art. 16 ATSG (vorstehend E. 1.2), nicht aber für die betragsmässige Rentenbe rechnung massgebend. Die Rentenberechnung erweist sich somit als korrekt, weshalb die Beschwerde in diesem Punkt abzuweisen ist. 6. Zusammenfassend fehlt es dem Beschwerdeführer an einem Rechtsschutzinteresse für die Feststellung der massgeblichen Erwerbsunfähigkeit beziehungsweise de r Eröffnung des Wartejahres auf einen Zeitpunkt vor dem 10. Juni 202 0, weshalb insofern auf die Beschwerde nicht einzutreten ist. Die Beschwerdegegnerin stellte für die betragsmässige Rentenberechnung sodann zu Recht auf ein durch schnittliche s Jahreseinkommen von Fr. 48'756.-- ab dem 1. Februar 2022 und von Fr. 49'980.-- ab dem 1. Januar 2023 ab (vgl. Urk. 26/1 S. 6 Mitte). Die Rentenberechnung erfolgte somit korrekt.

6. Zusammenfassend fehlt es dem Beschwerdeführer an einem Rechtsschutzinteresse für die Feststellung der massgeblichen Erwerbsunfähigkeit beziehungsweise de r Eröffnung des Wartejahres auf einen Zeitpunkt vor dem 10. Juni 202 0, weshalb insofern auf die Beschwerde nicht einzutreten ist. Die Beschwerdegegnerin stellte für die betragsmässige Rentenberechnung sodann zu Recht auf ein durch schnittliche s Jahreseinkommen von Fr. 48'756.-- ab dem 1. Februar 2022 und von Fr. 49'980.-- ab dem 1. Januar 2023 ab (vgl. Urk. 26/1 S. 6 Mitte). Die Rentenberechnung erfolgte somit korrekt. Die angefochtene Verfügung vom 24. Februar 2023 erweist sich nach dem Gesagten als rechtens. Die Beschwerde ist daher abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.

Die angefochtene Verfügung vom 24. Februar 2023 erweist sich nach dem Gesagten als rechtens. Die Beschwerde ist daher abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. 7.

7. 7.1 Die Voraussetzungen zur Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung und zur Bestellung einer unentgeltlichen Rechtsvertretung gemäss § 16 Abs. 1 und Abs. 2 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) sind vorlie gend erfüllt.

7.1 Die Voraussetzungen zur Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung und zur Bestellung einer unentgeltlichen Rechtsvertretung gemäss § 16 Abs. 1 und Abs. 2 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ( GSVGer ) sind vorlie gend erfüllt. 7.2 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfah rensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Vorliegend sind die Kosten auf Fr. 700. -- festzusetzen und a usgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. Zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozess führung sind die Kosten jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.

7.2 Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfah rensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG). Vorliegend sind die Kosten auf Fr. 700. festzusetzen und a usgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. Zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozess führung sind die Kosten jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen. 7.3 Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers reichte am 19. Januar 2024 die Honorarnote in Höhe von Fr. 1'937.35 (Urk. 27) ein. Der geltend gemachte Aufwand erweist sich der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses als angemessen. Rechtsanwalt Urs. P. Keller, Z ollikon, ist daher mit Fr. 1'937.35 aus der Gerichtskasse zu entschädigen.

7.3 Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers reichte am 19. Januar 2024 die Honorarnote in Höhe von Fr. 1'937.35 (Urk. 27) ein. Der geltend gemachte Aufwand erweist sich der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses als angemessen. Rechtsanwalt Urs. P. Keller, Z ollikon, ist daher mit Fr. 1'937.35 aus der Gerichtskasse zu entschädigen. 7.4 Der Beschwerdeführer ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach er zur Nachzahlung der Auslagen verpflichtet werden kann, sofern er dazu in der Lage ist.

7.4 Der Beschwerdeführer ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach er zur Nachzahlung der Auslagen verpflichtet werden kann, sofern er dazu in der Lage ist. Das Gericht beschliesst :

Das Gericht beschliesst : In Bewilligung des Gesuchs vom 27. März 2023 wird dem Beschwerdeführer die un entgeltliche Prozessführung gewährt, und es wird ihm Rechtsanwalt Urs P. Keller, Zollikon, als unentgeltlicher Rechtsvertreter für das vorliegende Verfahren bestellt.

In Bewilligung des Gesuchs vom 27. März 2023 wird dem Beschwerdeführer die un entgeltliche Prozessführung gewährt, und es wird ihm Rechtsanwalt Urs P. Keller, Zollikon, als unentgeltlicher Rechtsvertreter für das vorliegende Verfahren bestellt. und erkennt:

und erkennt: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts kasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Urs P. Keller, Zollikon, wird mit Fr. 1’937. 35 (inkl. Barauslagen und MWST) aus der Gerichtskasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.

3. Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Urs P. Keller, Zollikon, wird mit Fr. 1’937. 35 (inkl. Barauslagen und MWST) aus der Gerichtskasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Urs P. Keller, unter Beilage einer Kopie von Urk. 26

Rechtsanwalt Urs P. Keller, unter Beilage einer Kopie von Urk. 26 - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 26

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 26 - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse

Gerichtskasse 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Partei oder ihrer Rechtsvertretung zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mittel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Partei oder ihrer Rechtsvertretung zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber

Grieder-MartensBrugger