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Der Ausdruck entstand vermutlich irgendwann um den ersten Weltkrieg herum als man begann die Schlachten auch in der Luft zu führen. Ursprünglich war ein Cock-pit tatsächlich eine Grube in der Kampfhähne aufeinandergehetzt wurden. Nach so einem Kampf, bei dem die Federn und der Staub flogen, sah die Grube wohl ziemlich wüst und durcheinander aus.
Irgendwer hat dann wohl mal ein Flugzeug-Cockpit gesehen war der Meinung, dass die vielen Instrumente und Hebel und Rädchen auch ein ganz schönes Durcheinander darstellen. Ausserdem mussten die Piloten in ihrem beengten Arbeitsraum ganz schön hebeln und rotieren, besonders in den Schlachten... So kam es, dass sich der Name Cock-pit auf den Arbeitsplatz des Piloten übertrug.
|So sieht also die Hühnergrube, sorry das Cockpit, der Super Constellation aus. Um es in einem Wort zusammenzufassen... eng! |
Will man sich auf einen der Sitze setzen, dann muss man schon sehr vorsichtig sein damit man sich nicht den Kopf anstösst oder sonstwo hängen bleibt.
Das Teil mit dem Bldschirm in der Mitte ist das Garmin 530 Navigationssystem das natürlich nicht zur Originalausstattung gehört. Hätte man so ein Gerät 1955 bauen wollen, wäre es wohl grösser als das ganze Flugzeug geworden.
Auf dieser vorderen Instrumententafel (Pilots Instrument Panel) befinden sich die wichtigsten Instrumente, die die Piloten immer im Auge haben müssen:
Geschwindigkeit, Flughöhe, Motordrehzahl, Künstlicher Horizont, Uhr, Thermometer und viele Warnlichter für z.B. Feueralarm, Handbremse, Fahrwerk, Hydraulik etc.
|Viele dieser Instrumente und Lichter können die Piloten nur zur Kenntnis nehmen, denn für die ganzen technischen Sachen ist der Flight Engineer (F/E) zuständig. Gas geben die die Piloten nur beim Start selber, im Flug bestellen sie den nötigen Schub beim F/E. Dieser kann die Motoren präziser regulieren.|
|Der Arbeitsplatz der F/E ist da schon wesentlich komplizierter. Auf dem linken Bild sind die Instrumente zu sehen, die hauptsächlich mit den Motoren zu tun haben. Drehzahlmesser, Oeldruck, Treibstoffmenge und Druck, Motorleistung, Motortemperatur aber auch diverse Lichtschalter. |
Auf der rechten Seite befindet sich oben, mit den vielen roten Schaltern, die Feuerlöschanlage. Gleich darunter sind die Warnlichter der Feuermelder und die Sicherungen der Klimaanlage und Kabine. Das Panel mit den vielen Anzeigen ist für die Klimaanlage und die Druckkabine zuständig.

|Hier ist noch das Overhead Panel, das sich wie schon der Name andeutet, über den Köpfen der Piloten befindet. |
Die rot markierten Hebel sind für die Treibstoff-Ablassventile und den Brandschutz zuständig. Damit werden alle Verbindungen (Treibstoff, Oel etc.) zu den Motoren unterbrochen falls ein Feuer ausbricht.
Darunter sind die vier Drehschalter für die Zündsysteme der Motoren, diverse Lichtschalter, die Schalter für's "Fasten Seatbelt" und "No Smoking" Warnlicht in der Kabine sowie Schalter für die Hydraulik des Höhenruders.
Im grossen Panel sind die Bedienteile der Funkanlage untergebracht. Bei älteren Constellation Modellen brauchte es einen vierten Mann, den Funker, der diese Sachen bediente aber auf den wurde bald verzichtet und die Piloten mussten sich selber um den Kontakt zur Aussenwelt bemühen.