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Am Mittwoch findet im Zürcher Volkshaus der fünfte Verhandlungstag im Fall um Ex-Raiffeisenchef Pierin Vincenz statt. Geplant ist unter anderem eine Befragung, die in der ersten Prozesswoche im Januar nicht stattfinden konnte, weil der Beschuldigte Corona hatte.
Nach der Befragung des Mannes wird der Verteidiger von Beat Stocker, dem die Anklage wie Vincenz unter anderem Betrug vorwirft, sein mehrstündiges Plädoyer fortsetzen. Dieses hatte er am Ende der ersten Woche unterbrechen müssen.
Der Prozesstag vom Mittwoch, der nach einer Tour durch verschiedene Säle wieder im grossen Theatersaal des Volkshauses stattfindet, stellt eine Art Intermezzo in der über drei Monate verstückelten Verhandlung dar. Das Bezirksgericht Zürich wird danach erst im März mit der Causa Vincenz fortfahren.
Dank Schattenbeteiligungen an Firmen, die sie dann gezielt durch die von ihnen beherrschten Unternehmen aufkaufen liessen, sollen Vincenz und Stocker gemäss Staatsanwaltschaft unrechtmässige Gewinne eingestrichen haben. Fünf Mitbeschuldigte sollen ihnen dabei geholfen haben. Alle weisen die Vorwürfe zurück - der Verteidiger von Vincenz stufte die Anklage als «pure Spekulation ein».
(sda/gku)