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HILMA NIKOLAISEN
Mjusic
Fysisk Format
Der erste Eindruck, den das Cover von «Mjusic» hinterlässt, täuscht. Das zweite Werk der Norwegerin Hilma Nikolaisen ist nicht etwa locker entspannter Indiefolk, sondern rockt zuweilen ganz ordentlich. Nikolaisen gründetete schliesslich bereits als achtjährige zusammen mit ihrem Bruder Ivar eine Punkband. Später spielte sie in diversen norwegischen Bands (z.B. Loch Ness Mouse) bevor sie mit ihrem anderen Bruder Emil die Shoegaze/Indie-Band Serena Maneesh gründete, die es immerhin auf das englische Label 4AD schaffte. «Mjusic» ist aber wieder eine ganz andere Geschichte. War das Debüt «Puzzler» (2016) von Hilma Nikolaisen noch grösstenteils im Indiepop beheimatet, so betritt sie mit den acht neuen Songs neues Terrain. Der Auftakt «Missionary» klingt ordentlich rockig und zuweilen ziemlich psychedelisch. «Only Me» glänzt mit knarzigen Gitarren und harmonischem Gesang. «You» geht noch einen Schritt und offeriert wunderbar harmonischen Sunshinepop. «Into The Music» verwendet dafür schamlos Stones-Riffs, dass Keith Richard seine Freude hätte. «Light Shines» ist relaxter, zuweilen psychedelischer Rocker. Und «I Do (Doomsday Jingle)» versprüht eine Spur Britpop.