Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03441.jsonl.gz/124

ROTER NEON
(Paracheirodon axelrodi)
Der Rote Neon ist einer der bekanntesten und beliebtesten Aquarienfische. Mit seiner typischen Färbung – roter Bauch, schillernd blaugrüner Rücken – ist er ein Blickfang. Er wird 2,5 cm bis maximal 4 bis 5 cm gross, die Weibchen sind etwas fülliger. Bei guter Haltung kann er über 5 Jahre alt werden. Eine ähnliche Art ist der Neonsalmler, der aber nur in der hinteren Hälfte rot gefärbt ist.
HERKUNFT
Der Rote Neon kommt in Brasilien, Venezuela und Kolumbien vor. Hier lebt er in ruhigen, klaren Fliessgewässern im Einzugsgebiet des Rio Negro und des Orinoco.
VERHALTEN
Der Rote Neon ist eine schwimmfreudige, in Gruppen lebende Art. Er sollte m.glichst in Gruppen ab 30 Individuen, mindestens jedoch ab 10 Individuen gehalten werden.
EINRICHTUNG
Das Aquarium sollte mit vielen Pflanzen und Holzstrukturen eingerichtet sein, damit dunklere und hellere Bereiche entstehen.
Für die Fische sollte dennoch genügend Schwimmraum vorhanden sein. Der Bodengrund sollte dunkel, die Beleuchtung nicht zu grell sein. Mit auf der Oberfl.che schwimmenden Pflanzen kann das Licht etwas abgeschirmt werden.
PFLEGE
Als Futter gibt man Trockenfutter und Mückenlarven oder Wasserflöhe (als Lebend- oder Frostfutter). Der Rote Neon reagiert empfindlich auf eine Verschlechterung der Wasserqualität.
WASSERWERTE
Leicht saures, weiches Wasser, Gesamthärte 3–12 °dGH, Temperatur 23–27 °C, pH 5–6,5.
VERGESELLSCHAFTUNG
Die Art sollte nur mit friedlichen, etwa gleich grossen Arten vergesellschaftet werden. Sie dürfen nicht mit Arten zusammen gehalten werden, die kleinere Fische fressen (z. B. Skalaren). Auch mit nachtaktiven Arten (z. B. Welsen) verträgt sich die Art schlecht, weil die Roten Neon nachts am Boden ruhen und gestört werden können.
ZUCHT
Die im Handel verkauften Tiere stammen häufig aus europäischen Nachzuchten oder teilweise aus Wildf.ngen. Eine Alternative zum Roten Neon ist der sehr ähnliche Neonsalmler (Paracheirodon innesi). Diese Art lässt sich einfacher züchten und stammt heute vorwiegend
aus Nachzuchten.