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Der Mambo ist das Ergebnis der Mischung von Son und Danzon. Den ersten echten Mambo schuf Damaso Perez Prado. Er benutzte den Montuno und entfernte daraus Elemente des Ritmo Nuevo. Dadurch konnte sich der neu definierte Mambo freier entfalten und individueller interpretiert werden. Doch dieser Stil blieb nicht lange bestehen. Durch die Übersiedlung vieler Süd- und Mittelamerikaner in die USA, speziell nach New York, während des zweiten Weltkrieg kam es sehr schnell zu einer leichten Vermischung aus kubanischen Rhythmen und dem Jazz. Folglich beeinflusste der Jazz nun auch den Mambo und verlieh ihm seine besondere, bis heute erhaltene Note.
Mitte der 1950er Jahre erreichte der neue New Yorker Mambo auch Europa, wo er sich sehr schnell einer großen, jedoch kurzlebigen Beliebtheit erfreute. Den Durchbruch hat er dem Titel „Que rico el Mambo“ von Perez Prado zu verdanken, welcher die Charts im Sturm eroberte.
Die Beliebtheit Mambo/ Salsa on2, (auch NewYork-Style) genannt, nimmt rasante Geschwindigkeit zu und wird fast an allen (nicht kubanischen) Salsa-Kongresse hauptsächlich getanzt. Seit kurzem hat der Salsa ON2 auch in der Schweiz Fuss gefasst und breitet sich wie eine Epidemie durch unser Land aus.
Die wichtigste Eigenschaft im Mambo/NewYork-Salsa ist die Verschiebung der Betonung, auch als Off-Beat bezeichnet. Die Takte zwei/drei und sechs/sieben werden hervorgehoben und verleihen somit eine dynamische Ruhe beim tanzen. Die typischen hektischen Bewegungen des üblichen Salsa fallen aus und wird vor allem für die Tänzerin in ein angenehmes „grooven“ umgewandelt.