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<h2>SubmittedText<h2><p>Seit Jahren sorgen durch die Luftwaffe verursachter Lärm und Schadstoffbelastung für Aufregung und Unmut in der Bevölkerung. Kosten für Betrieb und Unterhalt von Kampfflugzeugen sind immer wieder ein Thema und werden besonders im Zusammenhang mit der angekündigten Gripen-Beschaffung zentrales Thema sein.</p><p>Ich stelle dem Bundesrat deshalb folgende Fragen:</p><p>1. Wie viele Flugstunden absolvierte die Luftwaffe im Jahr 2012? Wie viele davon entfielen auf die F-5 E/F Tiger sowie die F/A-18 C/D Hornet?</p><p>2. Wie viele dieser Flugstunden absolvierte die Luftwaffe in der Schweiz, wie viele im Ausland?</p><p>3. Wie viele aller Flugstunden entfielen auf die Aktivitäten der Patrouille Suisse, des PC-7 Team sowie auf die F/A-18 Solo Display?</p><p>4. Wie hoch war der Treibstoffverbrauch (Kerosin) der Luftwaffe 2012? Wie viel davon entfiel auf die F-5 E/F Tiger sowie die F/A-18 C/D Hornet?</p><p>5. Wie hoch waren die Kosten für eine durchschnittliche Flugstunde (Treibstoff, Unterhalt, Instandhaltung, Betriebsaufwand Immobilien, Löhne Bodenpersonal/Piloten) für eine F-5 Tiger sowie für eine F/A-18 Hornet 2012?</p><p>6. Wie viele Schiessübungen führte die Luftwaffe 2012 durch? Wird die Schweizer Luftwaffe mit den neuen Luft-Boden-Waffen des Gripen in der Schweiz üben?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>1. Die Luftwaffe absolvierte 2012 total 31 521 Flugstunden, davon 2494 auf F-5 Tiger und 5736 auf F/A-18 Hornet.</p><p>2. 90,9 Prozent der Flugstunden wurden in der Schweiz und 9,1 Prozent im Ausland absolviert.</p><p>3. Der Anteil der Vorführteams betrug für die Patrouille Suisse 1,0 Prozent, für das PC-7 Team 1,2 Prozent und für die F/A-18 Solo Display 0,09 Prozent.</p><p>4. Der Kerosinverbrauch betrug total 44 175 000 Liter, davon 6 566 000 Liter für den F-5 Tiger und 29 547 000 Liter für die F/A-18 Hornet.</p><p>5. Die Flugstundenkosten betragen 19 000 Franken für den F-5 Tiger und 30 600 Franken für den F/A-18 Hornet.</p><p>6. 2012 führte die Schweizer Luftwaffe keine Schiesskampagnen im Ausland durch. In der Schweiz wurde während insgesamt 15 Wochen ausschliesslich mit Bordkanonen geschossen. Mit dem Gripen können (ausser mit der Bordkanone) für die Ausbildung für den Einsatz moderner Luft-Boden-Lenkmunition höchstens simulierte Angriffe trainiert werden, da es in der Schweiz keine geeigneten Schiessplätze gibt.</p>  Antwort des Bundesrates.