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HÖHLENSPINNEN, ein Überblick
Unter Höhlenspinnen versteht man Webspinnen (Araneidae),
die bevorzugt in Höhlen leben.
Was sind Webspinnen ? Webspinnen bilden eine von elf Ordnungen aus der Klasse der Spinnentiere. Sie zeichnen sich durch die Fähigkeit aus, Spinnfäden zu spinnen.
Zu den Spinnentieren gehören unter anderem die Weberknechte (Kanker, Zimmermann), Skorpione und Milben (Zecken).
Die meisten Webspinnen erbeuten dank ihrer Spinnfähigkeit andere Tiere. Diese Beutetiere werden, nach einer Injektion von Verdauungssaft, ausgesaugt.
Die verschiedenen Fangmethoden der Spinnen lassen nicht für allen Arten ein Leben in Höhlen zu. Zum Beispiel Springspinnen, welche ihre Beute anpirschen und anspringen, sind auf Tageslicht angewiesen. Werden trotzdem ortsfremde Arten gefangen, sind es einzelne, verirrte Tiere. Solche Arten nennt man trogloxene Arten.
Arten, die sowohl innerhalb als auch ausserhalb von Höhlen leben, nennt man troglophil. Eine bekannte, troglophile Art ist Metellina meriane.
Spinnen, die ausschliesslich in Höhlen leben und nie Tageslicht zu sehen bekommen, nennt man troglobiont.