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Der Platz ist Anlegestelle für Weidlinge im ehemaligen Dorfzentrum «Im Loch», zu dem die Häuser Zum Rappen, Obstgüetli und Zur Lilie gehören. Die Genossenschaft Mittelwachtplatz besteht zwischen 1860 und 1928. Von alters her ist dieser Ort ein Umschlagplatz für Güter, die auf dem Seeweg befördert werden. Zu diesem Zweck steht hier von 1545 bis 1928 das «Sustli», ein kleines Lagerhaus. An der Strassenseite ist ab 1760 die berüchtigte «Trülle» angebracht, ein Strafkäﬁg für Betrüger, wobei die Trülle durch jedermann in Bewegung gesetzt werden darf und der Betrüger beschimpft, verspottet und mit Unrat beworfen wird.
Das Sustli fällt 1928 der Verbreiterung der Seestrasse zum Opfer. Auf dem Stich von Heinrich Brupbacher von 1771 sind das Sustli, darüber das Haus Zur Lilie und weiter oben das Pfarrhaus abgebildet.