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Alitalia ist seit 2017 insolvent und steht derzeit unter der Aufsicht von drei staatlichen Kommissaren. Nun sollen die italienischen Staatsbahnen (FS), der von der Benetton-Familie kontrollierte Infrastrukturkonzern Atlantia und die US-Fluggesellschaft Delta Air Lines einsteigen. Vierter Partner würde das Finanzministerium. Am Dienstagabend teilte Atlantia aber mit, dass die Bedingungen für einen - weiterhin beabsichtigten - Einstieg noch nicht gegeben seien. Patuanelli hatte noch am Dienstag eine abermalige Verlängerung der Frist ausgeschlossen.
Alitalia hat derzeit noch knapp 11 000 Beschäftigte. Der italienische Staat hat die hoch defizitäre Airline seit der Insolvenz mit Überbrückungskrediten von bisher 900 Millionen Euro am Leben gehalten. Weitere 400 Millionen Euro sind für 2020 eingeplant./blu/DP/he
(AWP)