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Niklaus von Flüe beschliesst, Eremit zu werden, und lässt seine Familie zurück. Jahre später hat sein Sohn Hans seinen eigenen Hof und hat die Abwesenheit seines Vaters verkraftet. Da kommt dieser plötzlich wieder zurück und bittet seinen Sohn, ihn auf einer Pilgerreise zu begleiten. Sie reisen bis zur Atlantikküste, doch Niklaus will noch weiter. In «Das Fleisch der Welt», wird der schweizerische Nationalheilige Niklaus von Flüe zum Entdecker Amerikas gemacht. Der junge Autor Adam Schwarz spricht auch ernste Themen wie Glauben, Moral und Kolonisation an.
Adam Schwarz. «Das Fleisch der Welt». Basel, Zytglogge Verlag. 272 S.
Komik auf dem Recyclinghof
Nach seinen preisgekrönten Romanen «Hasenleben» und «Carambole» kommt Jens Steiner jetzt mit «Mein Leben als Hoffnungsträger». Es geht um Philipp, der beim Aufsammeln von Papierchen an der Bushaltestelle von Uwe entdeckt wird. Dieser ist Leiter eines Recyclinghofs und macht aus Philipp seinen neusten Hoffnungsträger. Doch auf dem Hof ist nicht alles, wie es scheint, zwei Portugiesen nutzen den Warenkreislauf für Illegales, Philipp wird darin verwickelt, alles läuft plötzlich aus dem Ruder.
Jens Steiner. «Mein Leben als Hoffnungsträger». Hamburg, Arche Literatur Verlag. 192 S.