Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03310.jsonl.gz/2259

Hintergrund
Trotz der allgemeinen Unterstützung der Schweizer Bevölkerung für die Energiewende, wird die Umsetzung von Projekten im Bereich der erneuerbaren Energien aufgrund des lokalen Widerstands oftmals blockiert. Um diese lokalen Widerstände zu überwinden, bietet sich ein integrierter Planungsansatz an. Der integrierte Planungsansatz verfolgt die Idee, dass die Energiewende auf regionaler Ebene und als Teil der regionalen Entwicklung öffentlich thematisiert wird. Die Einbettung der Standortfragen in den Kontext der regionalen Entwicklung soll dabei das Finden von breitabgestützten Lösungen erleichtern.
Übergeordnete Fragestellungen
Im Rahmen des Forschungsprojekts soll folgenden übergeordneten Fragestellungen nachgegangen werden:
Welche Problemperspektive haben regionale Akteure betreffend der Regionalentwicklung und der Energiewende in ihrer Region?
Welches sind aus der Sicht der Akteure bevorzugte Standorte für ergänzende Infrastrukturanlagen in ihrer Region, unter anderem hinsichtlich der Produktion erneuerbarer Energien?
Welches ist das Konsenspotenzial der von den Akteuren bevorzugten Standorte für erneuerbare Energien in ihrer Region?
Vorgehen
Die Forschungsfragen sollen anhand des Knonauer Amts als Fallregion untersucht werden. Das Vorgehen kann dabei in drei Phasen eingeteilt werden:
- Induktive Phase: 20 Interviews mit Akteuren verschiedenster regionaler Anspruchsgruppen (Fragen zu Problemperspektiven und Kartieren von Standortvorschlägen)
- Deduktive Phase: Fragebogen an Bevölkerung und interviewte Akteure (Einschätzen der Problemperspektiven und Bewerten von Standortvorschlägen aus den Interviews sowie Kartieren von eigenen Standortvorschlägen für erneuerbare Energieprojekte)
- Evaluationsphase: Evaluation und Aufbereitung der qualitativen und quantitativen Daten für einen regionalen, partizipativen Prozess.