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Vor dem Umbau war die Wahrnehmung des Bankgebäudes dunkel und schwerfällig. Die geschlossene Eingangsfassade und das gedrungene Vordach wirkten abweisend. Mit der hellen Farbgebung der Fassade rückt das Gebäude näher zum Dorfkern und nimmt Bezug zu seiner unmittelbaren Umgebung. Die visuelle Präsenz wird durch die Vergrösserung der Schalterhalle in den Vorplatzbereich verstärkt. Der homogen fliessende Bodenbelag, die raumhohe Verglasung und die durchgehende Decke der Kundenzone vermitteln Offenheit und Transparenz. Durch die tragenden und trennenden Bauteile wird eine Tiefenstaffelung erzeugt, welche die Halle in Nutzungszonen gliedert. Der Raumeindruck der Bank ändert sich vom öffentlichen Bereich zum privaten Raum, die Kundennähe wird zur Diskretion. Der freistehende, geschwungene Schalterkorpus empfängt, trennt und ist zugleich Bindeglied. Das Freiraumkonzept stärkt den dörflichen Charakter des Ortkerns und seine Funktion als Dorfplatz. Dies wird auch durch die Neugestaltung des öffentlichen Raumes mit dem Bauerngarten erreicht.