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Die Fachleute aus 40 Ländern sowie von internationalen staatlichen und privaten Organisationen berechnen den Umfang der nachgewiesenen Uranvorräte auf über 4 Mio. t weltweit. Sie würden beim heutigen Verbrauch auch ohne Wiederaufarbeitung 65 Jahre reichen. Die geschätzten zusätzlichen, aber noch nicht nachgewiesenen Vorkommen von 16 Mio. t würden diesen Zeitraum auf 300 Jahre ausdehnen. Um sie zu erschliessen, wären allerdings grössere Investitionen nötig. Seit zehn Jahren werden jährlich rund 35'000 t Uran produziert, die Hälfte davon in Australien und Kanada. Der Spotpreis für Uran fiel im letzten Jahr und verharrt seither auf einem tiefen Wert.
Am Symposium wurden ausführlich Massnahmen diskutiert, um ohne Kompromisse bei Sicherheit und Umweltschutz die langfristige Versorgung zu sichern. Praktische Beispiele, wie diese Aufgabe zu lösen ist, gibt es bereits in Afrika, Australien, Kanada und den USA. Die vorgestellten Produktionsstätten erfüllten die höchsten Anforderungen und wurden von internationalen Organisationen mit Preisen ausgezeichnet.
Quelle
P.B. nach IAEO-Pressemitteilung, 6. Oktober 2000