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Alle Klubs werden aus der kommenden Europacup-Saison ausgeschlossen. Auch die russischen Nationalmannschaften dürfen bei den kommenden Anlässen nicht mitmachen.
Der Ausschluss der russischen Klubs aus dem Europacup der nächsten Saison hat eine neue Verteilung der Startplätze zur Folge. Für die Schweiz bedeutet dies, dass der FC Zürich als Meister erst in der 2. Qualifikationsrunde anstatt in der 1. ins Geschehen eingreift. Auch der Cupsieger - entweder Lugano oder St. Gallen - haben auf dem Weg in die Gruppenphase der Conference League eine Hürde weniger zu überstehen. Er startet in der 3. und damit vorletzten Qualifikationsrunde.
Unter anderen folgende weitere Sanktionen wurden vom Exekutivkomitee der UEFA beschlossen:
- Die russische Frauen-Nationalmannschaft darf nicht an der im Juli stattfindenden EM in England teilnehmen und wird durch Portugal ersetzt. In der WM-Qualifikation werden alle bisherigen Resultate gestrichen.
- Das Männerteam wird aus der nächsten Nations League ausgeschlossen. Es wird automatisch als Letzter der Gruppe 2 aus der Liga B in die Liga C absteigen. Die U21 wird aus der laufenden EM-Qualifikation ausgeschlossen.
- Die eingereichten russischen Bewerbungen für die Europameisterschaften 2028 und 2032 werden von der UEFA nicht akzeptiert. Sie seien unzulässig, weil die Bewerber sicherstellen müssen, dass sie den Fussball durch ihr Verhalten nicht in Verruf bringen.