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Zur Vorbeugung von Zahnschäden gilt es, die Auswirkungen von Magensäure auf den Zahnschmelz zu reduzieren. Nach dem Erbrechen sollte man zunächst nicht sofort die Zähne putzen, sondern dem Speichel Zeit geben, die Säure zu neutralisieren.
Nach etwa 30 bis 60 Minuten kann man mit dem Zähneputzen beginnen, zuvor kann eine neutralisierende Mundspülung, wie beispielsweise eine Lösung aus Natriumhydrogencarbonat oder fluoridhaltiges Mundwasser, die Neutralisation unterstützen. Bei häufigem Erbrechen kann auch eine weiche Zahnbürste und fluoridhaltige Zahnpasta hilfreich sein.
Der optimale Schutz der Zähne kann mit einer sogenannten „Medikamententrägerschiene“ erreicht werden. Diese wird individuell nach Abformung der Kiefer angefertigt und soll vor dem Erbrechen – möglichst mit einem neutralen Fluoridgel versehen – eingesetzt werden. Diese Schiene kann dann auch über Nacht getragen werden, um den Zahnschmelz aufzubauen.
Ebenso sollten säurehaltige Lebensmittel möglichst vermieden werden. Regelmässige Zahnarztbesuche sind entscheidend, um Schäden frühzeitig zu erkennen und professionell behandeln zu lassen. In einigen Fällen können Zahnkronen, Zahnbrücken, Veneers oder Implantate notwendig werden, um die Folgen von Zahnschäden zu beheben und die Zahngesundheit wiederherzustellen.
Ein gesunder Mund und körperliches Wohlbefinden gehen Hand in Hand, weshalb es von grösster Bedeutung ist, sich sowohl um die eigenen Zähne als auch um die zugrunde liegenden psychischen Probleme zu kümmern.