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Wie hat Erlach um 1266 ausgesehen?
Niemand weiss das so genau, oder doch?
Kommt und macht Euch selber ein
Bild von dem Lebensstil der Savoyer.
Um 1266 erhielt Erlach vom Grafen Rudolf II. von Neuenburg-Nidau die
Handfeste verliehen. Die Handfeste war allgemein eine zur Sicherung eines
Rechts ausgefertigte Urkunde, die dazu bestimmt war, dem Berechtigten
ausgehändigt zu werden; ein Stadtrecht.
Die mittelalterliche Stadt hob sich schon durch ihr äußeres Erscheinungsbild
vom Umland ab. Stadtmauern, Türme und Tore sowie auch der tägliche
Markthandel mit Kaufmannsgut und Handwerksprodukten unterschieden
sie deutlich von den ländlichen Siedlungen.
Im Zusammenhang mit den Lebensumständen der Bürger innerhalb einer
Stadt und auch den Beziehungen der Städte und Gemeinden untereinander
kam dem Stadtrecht eine herausragende Stellung zu. Die persönliche Freiheit
der Bürger, ihr Recht auf Grundbesitz und das daraus abgeleitete Erbrecht
bildeten den Mittelpunkt des Stadtrechts.
Der Grundsatz „Stadtluft macht frei“ bedeutete, dass neben den freien Bürgern
der Stadt auch ländliche Hörige, die dorthin übersiedelten, nicht mehr als
Unfreie galten. Das Stadtrecht war zunächst im Kern ein Marktrecht, ergänzt
durch städtische Gerichtsbarkeit und Befestigungsrecht.
© «Cerlier 1266» CH-3235 Erlach Impressum
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