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Marcel Oetiker
Werdegang
Marcel Oetiker erlernte schon als Kind Schwyzerörgeli, spielte an den Wochenenden regelmässig auf und komponierte eigene Stücke. Nebst der traditionellen Volksmusik bewegte er sich immer schon in diversen anderen Stilrichtungen. 2003 begann er an verschiedenen Bildungsstätten zu unterrichten. Kurz darauf folgte er dem Ruf an die Musikhochschule Luzern, um als erster Student Schwyzerörgeli zu studieren. 2009 schaffte er erfolgreich den Sprung an die Hochschule der Künste Bern, wo er 2010 zum ersten Absolventen eines Hochschulstudiums mit dem Schwyzerörgeli wurde. Ein Jahr später wurde er mit dem Nico Kaufmann Preis ausgezeichnet. 2012 schloss er an der Hochschule der Künste seinen Master mit Schwyzerörgeli sowie in Komposition & Theorie mit Auszeichnung ab. Kurz darauf studierte er an der Universität Bern zwei Semester Musikwissenschaft und Kunstgeschichte. 2013 wurde ihm der Kulturförderpreis Schwyz verliehen, und 2014 gehörte er zu den ersten Nominierten für den damals erstmals verliehenen Schweizer Musikpreis des Schweizerischen Bundesamtes für Kultur. 2015 wurde er im Kino-Dokumentarfilm über’s Schwyzerörgeli «Fremdfötzelige Musikanten» porträtiert und 2019 im Buch «Helden der Volksmusik und ihre Lebensspuren».
Marcel Oetiker führten Konzerte als Solist und mit namhaften MusikerInnen u.a. nach New York, London, Peking, Berlin und durch die ganze Schweiz. Er ist als Interpret wie als Komponist auf unzähligen Tonträgern vertreten. Daneben unterrichtet er seit 20 Jahren an diversen Bildungsstätten und ist als Jury/Experte an Musikschulen und Hochschulen unterwegs. Er lebt mit seiner Frau und der Familie in der Schweiz.
www.marceloetiker.ch