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Eva Locher; Stefan Rindlisbacher, „Innere Verwandtschaft braucht keine Organisation“ - Der Schweizerische Lichtbund im 20. Jahrhundert, in: Frank-Michael Kuhlemann, Michael Schäfer (Hg.), Kreise – Bünde – Intellektuellen-Netzwerke. Formen bürgerlicher Vergesellschaftung und politischer Kommunikation 1890–1960, Bielefeld 2017, S. 221-244.
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Wir erzählen in diesem Artikel die Geschichte des "Schweizerischen Lichtbundes" (später Organisation der Naturisten in der Schweiz) als wichtigste FKK-Vereinigung der Schweiz und Pionier der internationalen Naturistenbewegung. Im Fokus stehen die organisatorischen und ideologischen Entwicklungen des Bundes von den 1920er bis in die 1970er Jahre. Im Spannungsfeld zwischen individualistischer Selbstreform und organisiertem Vereinsleben durchlief der Lichtbund Krisen und Umbrüche. Nach einem rasanten Aufstieg folgten Jahre der Stagnation und Selbstfindung, neuer Aufbrüche und Abspaltungen. Die Auseinandersetzungen über die Grundlagen der Lebensreform (Alkohol- und Tabakverbot, Vegetarismus etc.) prägten den Lichtbund ebenso wie Diskussionen über geeignete Formen der Zusammenarbeit.