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Russland / Ukraine
Informationen im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine31.03.2022
Als Reaktion auf den Angriff Russlands auf die Ukraine haben die westlichen Staaten in mehreren Schritten Sanktionen beschlossen. Institutionelle Investoren sind vor allem durch das Handelsverbot mit Wertpapieren von russischen Banken und Finanzinstituten sowie der russischen Föderation betroffen. Aus diesem Grund ist die Handelbarkeit von russischen Wertpapieren nicht gegeben oder stark eingeschränkt. Die damit verbundenen Unsicherheiten bei der Bewertung dieser Wertpapiere stellen eine Herausforderung für Vermögensverwalter und Anleger dar. Mehrere Indexanbieter haben zudem beschlossen, russische Wertpapiere aus den Indizes auszuschliessen.
Die langfristigen Anlagestrategien, welche unter Berücksichtigung der Risikofähigkeit der Pro Medico Stiftung festgelegt wurden, sind grundsätzlich auch während einer Krisenperiode für die Vermögensallokation massgebend. Zusätzlich werden die Russland- und Ukraine-Exposures laufend geprüft und eine genügende Liquidität der Anlagemodule sichergestellt.
Der Anteil von Russland und der Ukraine innerhalb der Anlagestrategie des Anlagemoduls 1 beträgt rund 0.21% (weniger als CHF 2 Mio.) des Gesamtvermögens des Anlagemoduls 1 von CHF 941 Mio.
Der Anteil von Russland und der Ukraine innerhalb der Anlagestrategie des Anlagemoduls 2 beträgt rund 0.42% (weniger als CHF 5.5 Mio.) des Gesamtvermögens des Anlagemoduls 2 von CHF 1'316 Mio.
Die direkten Auswirkungen auf die Vermögensanlagen sind somit gering. Durch die sehr guten Anlageerfolge der letzten Jahre konnten umfangreiche Wertschwankungsreserven aufgebaut werden, welche Rückschläge an den Finanzmärkten abfedern helfen. Der konsolidierte Deckungsgrad der Stiftung per 31. März 2022 beträgt provisorische 117 Prozent.