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In der ersten und letzten Sitzung des Programms werden Ihre gewichtsspezifischen Daten ermittelt, ausgewertet und mit Ihnen besprochen. So steuern und kontrollieren wir Ihren Erfolg beim Abnehmen.
Erhoben werden Ihre allgemeine Fettmasse und Ihre Menge an gesundheitlich bedenklichem Viszeralfett, Ihre Muskelmasse und Ihr Wasserhaushalt. Von den Daten erhalten Sie jeweils einen grafischen Ausdruck. So können Sie den Erfolg des Programms nicht nur an Hand Ihrer schwindenden Kilos, sondern auch an Hand professioneller, gewichtsmanagementsspezifischer Indikatoren verfolgen.
Die Berücksichtigung des Body Mass Indexes (BMI), der nur auf das Körpergewicht als Gesamtes abstellt, kann bei der Beurteilung, ob und wie stark übergewichtig Sie sind, je nach körperlicher Aktivität und Alter zu irreführenden Ergebnissen führen.
So weisen Personen, die körperlich schwer arbeiten oder hart trainieren (Sportler), eine besonders hohe Muskelmasse auf. Auf Grund des BMI werden diese Personen als übergewichtig eingestuft, auch wenn sie kein Gramm Fett zu viel haben. Das liegt daran, dass Muskelmasse schwerer als die entsprechende Masse Fett ist.
Mit zunehmendem Alter wiederum nimmt die Körperfettmasse sukzessive zu, während magere Muskelmasse abgebaut wird. Die Körperzusammensetzung einer Person kann sich daher im Laufe ihres Lebens erheblich verändern, auch wenn das Gewicht praktisch gleich geblieben ist. Der BMI kann die Risiken von hoher Fett- und niedriger Muskelmasse somit verschleiern.
Das Gewicht muss also differenzierter betrachtet werden: Ihr Körpergewicht setzt sich aus einer Kombination von vier Schlüsselkomponenten zusammen: Wasser, Muskeln, Fett und Knochen. Da Sie eine lang anhaltende, gesunde Gewichtsabnahme erzielen wollen, ist es wichtig, dass Sie während des Abnehmens tatsächlich Fett abbauen und keine magere Muskelmasse oder Wasser.
Wir konzentrieren uns während der Check-ups daher nicht nur auf die Messung Ihres Gewichts, sondern berücksichtigen zuätzlich andere massgebliche Indikatoren.
Sollten Sie jedoch ein elektronisches Gerät wie z. B. einen Herzschrittmacher implantiert haben, führen wir die Spezialuntersuchungen nicht durch.
Während des Abnehmens - aber nicht nur dann! - ist es wichtig, dass Sie viel (stilles) Wasser trinken. So wird nicht nur Ihr Hungergefühl reduziert. Auch Ihr Stoffwechsel und damit die Fettverbrennung werden angeregt und Ihr Körper kann Giftstoffe effektiver ausspülen.
Anders als allgemein angenommen wird, ist der Durst jedoch nicht der optimale Indikator für den Flüssigkeitsbedarf. Der Durstmechanismus wird nämlich erst dann aktiviert, wenn bereits ein gewisser Flüssigkeitsmangel entstanden ist. Frühe Symptome einer Austrocknung, an der ein Grossteil unserer Bevölkerung leidet, sind verminderte Energie, Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit, Ermüdung, Kopfschmerzen und Schwindel.
Wir messen daher Ihren Körperwasseranteil, um sicherzustellen, dass sich dieser im gesunden Bereich befindet.
Wenn Sie zum Abnehmen lediglich die Nahrungszufuhr einschränken, ohne Ihre Muskeln durch körperliche Bewegung zu gebrauchen, dann wird Ihr Körper vor allem Ihre unbenutzten Muskeln verstoffwechseln. Und statt an Fett verlieren Sie an Muskelmasse bzw. Kraft. Um dies zu verhindern, sollten Sie täglich etwa 30 Minuten körperlich aktiv sein.
Idealerweise betreiben Sie durch Krafttraining sogar etwas Muskelaufbau. Dann können Sie noch schneller abnehmen; und zwar in erster Linie Fett. Denn pro Kilo zusätzlicher Muskelmasse benötigt der Körper in etwa zusätzliche 100 Kalorien pro Tag. Da Muskeln schwerer sind als Fett, können Sie etwas an Gewicht zulegen, obwohl Sie erfolgreich Fett verloren haben und den Gürtel etwas enger schnallen können.
Die Überwachung der Muskelmasse ist somit wichtig, um sicher zu sein, dass Sie erfolgreich abnehmen.
Körperfett ist lebenswichtig - wir alle brauchen Fett, um gesund zu bleiben. Ohne Fett wäre unser Körper nicht in der Lage, wichtige Grundfunktionen wie die Regelung der Körpertemperatur, das Einspeichern von Vitaminen und das Polstern von Gelenken und Organen zu leisten.
Ein zu viel an Fett ist in unserem Kulturkreis jedoch meist aus ästhetischen Gesichtspunkten unerwünscht. Damit Sie sich ein detailliertes Bild über Ihre aktuelle Fettverteilung machen können, messen wir Ihr Körperfett am Rumpf sowie an beiden Armen und Beinen und stellen die Ergebnisse für Sie grafisch dar.
Ein zu viel an Fett kann aber auch die Gesundheit schädigen und die Gefahr der Entstehung ernsthafter Erkrankungen mit sich bringen. Besonders gefährlich ist das sog. Viszeralfett oder Organfett, das die lebenswichtigen Organe im Brust- und Bauchraum umgibt. Trotz eines insgesamt niedrigen Körperfettanteils kann der Anteil an Viszeralfett zu hoch sein; besonders wenn Sie von Natur aus zur "Apfelform" neigen. Davon sind rund 80 % der Männer und 15 % der Frauen betroffen, da sie ihr überschüssiges Fett vorwiegend im Bauchbereich speichern.
Im Gegensatz zum Bauchfett, das direkt unter der Haut liegt, sind die Zellen des Organfettes hoch aktiv. Sie geben gefährliche Hormone, Entzündungsboten und Fett in die Blutbahn ab, wodurch das Risiko für Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall, Bluthochdruck, Diabetes, Thrombose, Alzheimer und Krebs drastisch ansteigt.
Wir messen daher nicht nur die ästhetisch relevante Fettverteilung Ihres Körpers, sondern auch, in welchem Ausmass bei Ihnen das gefährliche Viszeralfett vorhanden ist. Im Fall der Fälle kann die frühzeitige Erkennung eines Zuviels davon in Verbindung mit einer gezielten Therapie Ihre Lebenserwartung deutlich steigern. Bei Bedarf berät Sie unsere Ärztin gerne weiter.