Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03364.jsonl.gz/1101

entspringt am SchneebergKenia und mündet unter 2° 47' südl. Br. in die Ungama- oder Formosabai, ein nördlicherer Mündungsarm,
der Osi, bildet die Südgrenze von Witu. In der Regenzeit kann der Tana 180 km aufwärts befahren werden. Er bildet einen sehr
guten Kommunikationsweg nach dem Innern Ostafrikas und die Nordostgrenze der britischen Interessensphäre
gegen das Somaliland.
(Dana), Fluß in Englisch-Ostafrika, entspringt mit zahlreichen Quellbächen an den südl.
Abhängen des Kenia, nimmt als Zuflüsse von Norden
[* 6] den Kiloluma und Mackenzie auf, bildet die Hargazofälle, wendet dann
seinen bisher westöstl. Lauf scharf nach Süden, tritt 16 km vor der Mündung durch den Belezonikanal mit dem Osi in Verbindung
und ergießt sich über eine ziemlich
schwierig passierbare Sandbarre an der Küste von Witu unter 2°40'
südl. Br. in die Formosa- oder Ungamabai. Schwellzeit und Überschwemmungen beginnen im Mai und dauern bis Ende September; der
niedrigste Wasserstand erhält sich von Januar bis Anfang April. Der Tana ist für flachgehende Fahrzeuge 576 km weit
schiffbar bis Hameaje, unterhalb der Hargazofälle. Aufwärts bis Kinalombe bedeckt ungemein fruchtbares
Land die Ufer; öde Savannenwüste dehnt sich von hier bis zur Landschaft Wadsaga (Wathaka) aus, die von schönen Weidegründen
erfüllt ist.