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Der Landrat hat bei der Einführung der vom Bund geforderten Mehrwertabgabe eine Kompromisslösung gefunden, bei der die Interessen aller Betroffenen angemessen berücksichtigt werden.
• Mit der Beschränkung der Mehrwertabgabe auf das bundesrechtlich vorgeschriebene Minimum verschaffen sich der Kanton und seine Gemeinden einen nicht zu unterschätzenden Standortvorteil, damit in Neu- und Umbauten investiert wird, weil die umliegenden Kantone schlechtere Bedingungen kennen.
• Die Gemeinden dürfen neu bei Einzonungen 25 Prozent der Mehrwertabgabe von 20 Prozent behalten, die durch die Landaufwertung erfolgt. Zusätzlich erhalten sie ebenfalls neu das Recht, bei Quartierplänen und grösseren Überbauungen mit dem Landeigentümer eine Mehrwertabgabe zu vereinbaren, deren Höhe nicht beschränkt ist.
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