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Hesch gwüsst?
Wie verwandelt sich eine Raupe in einen Schmetterling?
Valentina (9) aus Riehen BS will wissen wie aus einer Raupe ein Schmetterling wird.
Schmetterlinge, auch Falter genannt, gehören zu den Insekten. Weltweit gibt es rund 160 000 Arten, in der Schweiz sind 235 Tag- und knapp 3500 Nachtfalter bekannt. Ihre Entwicklung verläuft vom Ei über die Raupe und die Puppe bis zum Falter. In jedem Stadium sind Grösse und Aussehen je nach Art sehr unterschiedlich. Hier das Beispiel des Schwalbenschwanzes:
- Das Weibchen legt die Eier einzeln auf Futterpflanzen wie Karotten- oder Fenchelkraut ab. Sie sind erst gelbgrün, dann braun, später tintenblau.
- Nach etwa einer Woche schlüpfen ca. 2 Millimeter kleine Räupchen. Sie haben kräftige Mundwerkzeuge und fressen die ganze Zeit.
- In wenigen Wochen erreicht die Raupe eine Grösse von etwa 5 Zentimetern. Während dieser Zeit häutet sie sich ein paar Mal.
- Bei der letzten Häutung erscheint die Puppe. Sie hängt sich mit einem Seidenfaden an einen Stängel.
- Im Innern lösen sich die Organe auf und werden neu gebildet: Der Kiefer wird zum Saugrüssel, die Flügel entstehen. Diese Umwandlung nennt man Metamorphose.
- Nach etwa zwei Wochen schlüpft der Falter. Er sieht recht zerknittert aus.
- In der kommenden halben Stunde pumpt er Körperflüssigkeit in die Flügel, diese entfalten und erhärten sich.
- Der Falter fliegt davon, ernährt sich vom Nektar vieler Wildblumen und sucht einen Partner oder eine Partnerin für die Paarung.