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Sind sich die Ehegatten über eine Scheidung einig, kommt es zur Scheidung auf gemeinsames Begehren. Über die Nebenfolgen der Scheidung besteht:
Die Nebenfolgen werden in einer Scheidungsvereinbarung (sog. Scheidungskonvention) geregelt. Die Scheidungskonvention muss dem Gericht eingereicht werden, welches die Scheidungskonvention auf deren Vollständigkeit und Angemessenheit hin prüft und genehmigt.
Die zu regelnden Nebenfolgen sind:
Verfahren bei umfassender Einigung:
Bei einer Teileinigung schliessen die Ehegatten eine Scheidungskonvention über die Punkte ab, über die sie sich einig sind (Teilvereinbarung). Über die Punkte, über die sie sich nicht einigen können, streiten sie sich vor Gericht. Das Scheidungsgericht fällt über die strittigen Nebenfolgen einen Entscheid.
Verfahren bei Teileinigung:
Das Verfahren wird wie beim Verfahren mit vollständiger Einigung eingeleitet:
Sind sich die Ehegatten über den Scheidungspunkt nicht einig und leben sie seit mindestens zwei Jahren getrennt, muss die scheidungswillige Partei mit der Scheidungsklage ein streitiges Scheidungsverfahren einleiten (ZGB 114). Klagevoraussetzungen sind:
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