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Schwanau
(Kt. und Bez. Schwyz, Gem. Lowerz).
460 m. Insel im Lowerzersee, 200 m vom S.-Ufer entfernt und 1,3 km o. Lowerz.
Bildet eine Fortsetzung des aus Nummulitenkalk bestehenden Riffes
Ottenfels-Platten, ragt 12 m hoch über den Wasserspiegel
empor und hat eine Länge von 200 m, sowie eine Breite von 50 m. Auf der mit
Buchen,
Eichen,
Linden und
Tannen bewachsenen
Insel stehen die bemerkenswerte Burgruine
Schwanau mit einem
Turm, eine
Kapelle (an Stelle einer durch den
Bergsturz von
Goldau 1806 zerstörten ältern
Kapelle) und ein Bauernhof mit Gastwirtschaft und kleinern
Garten.
Die Edeln von
Schwanau waren Dienstleute der
Grafen von
Lenzburg und ihrer Nachfolger, trieben aber das Raubritterwesen
so weit, dass ihre Burg 1308 von den Schwyzern zerstört wurde. 1809 ging die
Insel durch Kauf um die Summe von 100 Neuthalern
an den General Auf der
Maur über, der sich den Titel eines
Grafen von
Schwanau beilegte und dessen Nachkommen
sie heute noch gehört.
Der Pächter beschäftigt sich mit Fischfang und bewirtet daneben die zahlreichen Besucher dieses idyllischen Inselchens.
Der Name leitet sich wie Schwändi und Schwanden (s. diesen Art.) vom althochdeutschen swentan = «durch Feuer urbar machen» her.