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Auf dem Weg in den Final stand Elise Mertens (WTA 20) fast doppelt so lange auf dem Tennisplatz als ihre Widersacherin Aryna Sabalenka (WTA 61). Dennoch hielt die 22-jährige Belgierin die drei Jahre jüngere Weissrussin im Endspiel von Lugano erfolgreich in Schach.
Enger Startsatz als Schlüssel zum Sieg
Die Basis zu ihrem 3. Karriere-Titel legte Mertens mit dem Gewinn des ersten Durchgangs. Zwar verspielte die diesjährige Australian-Open-Halbfinalistin eine 3:1-Führung. In der entscheidenden Phase des Startsatzes hatte Mertens aber das feinere Händchen und gewann den Durchgang schliesslich mit 7:5.
Sabalenka blieb ihrem aggressiven Spielstil auch im Final treu und schlug haufenweise Winner, 24 an der Zahl. Allerdings unterliefen der Weissrussin im Bestreben offensiv zu agieren zu viele Fehler (35).
Mertens konnte den Schwung aus dem Gewinn des Startsatzes gleich mitnehmen und schaffte gleich im 1. Anlauf des 2. Durchgangs einen weiteren Servicedurchbruch. Auf diesen Rückschlag fand Sabalenka keine Antwort mehr. Die erst 19-Jährige verlor ihren 2. WTA-Final schliesslich mit 5:7 und 2:6.
Sendebezug: SRF info/zwei, sportlive, 15.04.2018, 14:15 Uhr