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Snus wird in der Regel nicht gekaut, sondern unter die Ober- oder Unterlippe geklemmt, wo er dann seine Wirkstoffe frei gibt. Daher bezeichnet man Snus als Oraltabak und nicht als Kautabak.
Snus kann eine sehr hohe Nikotinmenge abgeben. Es gibt Sportler*innen, die sich durch Snus im Wettkampf einen besonderen Kick verschaffen wollen.
Auch bei Snus besteht die Gefahr einer Abhängigkeit.
Snus - auch Snuff, Snaff oder in der Schweiz Snüs genannt – ist ein feingemahlener Tabak, der unter die Lippen geschoben wird. Er wird gelutscht („geschiggt“) und gibt dadurch seine Wirkstoffe frei. Oft wird dem Snus Amoniak beigemengt, damit er feucht bleibt. Auch wird er manchmal mit winzigen Glassplittern angereichert, damit das Nikotin schneller in die Blutbahn gelangt. Man spricht dann von einer „Hardcore-Version“ des Snus.
Snus wird entweder in Form kleiner Beutelchen angeboten. Oder auch als feuchtes Pulver in Dosen – dann muss man ihn selber portionieren. Snus kann eine extrem hohe Nikotinmenge abgeben. Snus gelten als „Nikotinbomben“, welche die Tabakkonzentration von mehreren Zigaretten enthalten. Dadurch besteht auch bei Snus die Gefahr abhängig zu werden, genauso wie beim Zigaretten rauchen.
Snus ist in der Schweiz bei Spitzensportlern verbreitet, die in nordisch geprägten Sportarten aktiv sind. Etwa im Eishockey, Tennis, Tischtennis, Ski, Golf oder Orientierungslauf. Snus wird auch während der Sportaktivität konsumiert. Das „Schiggen“ stellt ein Männerritual dar, das einen Nachahmeeffekt bei Nachwuchssportlern haben kann. Dadurch ist Snus besonders gefährlich.