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Moses und Jesus wollen einen kleinen Wettkampf austragen, wer von beiden den besseren Golfschlag ausführen kann. Moses kommt zuerst an die Reihe. Er hämmert den Schuss geradeaus auf das Grün. Unglücklicherweise fällt der Ball in ein Wasserhindernis. Unbeeindruckt hebt Moses seine Arme in den Himmel und das Wasser teilt sich in der Mitte. Der Ball rollt aus dem Wasser und kommt auf dem trockenen Land nur einen Fuss entfernt vom Loch zum Stehen.
Jesus schaut zu Moses und sagt: «Hey, das war ein ziemlich guter Schuss. Nun lass mich sehen, was ich tun kann.» Jesus bereitet sich auf den Schlag vor und schickt den Ball schreiend in Richtung Grün. Er hat das gleiche Glück wie Moses: der Ball fliegt dem Wasserhindernis entgegen. Jesus hält eine Hand ausgestreckt und anstatt hineinzufallen, springt der Ball auf dem Wasser auf und ab und rollt auf das trockene Land, nur einen Daumenbreit vom Loch entfernt. «Wow», ruft Moses, «das war unglaublich.»
Kaum hat er das gesagt, da verdunkelt sich der Himmel. Der Wind fängt an zu wehen, Blitze schlagen, Donner grollen. Plötzlich fällt ein Ball vom Himmel in das gleiche Wasserhindernis wie bei Moses und Jesus. Ein Fisch kommt angeschwommen und verschluckt den Ball. Daraufhin schwingt ein Adler vom Himmel herab, packt den Fisch mit seinen Krallen, lässt ihn aufs Grün fallen und fliegt wieder dem dunklen Himmel entgegen. Der Fisch öffnet seinen Mund und der Ball rollt heraus direkt ins Loch.
Moses wendet sich an Jesus und sagt: «Mann, ich find’s echt nicht lustig, wenn dein Vater mitspielt.»