Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03218.jsonl.gz/3792

Die US-Frauen-Nationalmannschaft hat einen Streik für die anstehende Heim-WM in Plymouth bei Detroit angekündigt. Die Spielerinnen wollen so Druck auf den Verband ausüben, der sie in ihren Augen als Sportler 3. Klasse behandelt.
Geld erhalten die US-Spielerinnen nur während 6 Monaten vor Olympischen Spielen – und zwar genau 1000 Dollar im Monat. Eine Übereinkunft ist nicht in Sicht.
Nun könnte es prominente Unterstützung geben. Sollte sich bei den Frauen keine Lösung finden, heisst es in Nordamerika, wollen auch die männlichen NHL-Spieler ihre WM sausen lassen.
Zwar werden die besten NHL-Teams während der Männer-WM noch um den Stanley Cup kämpfen. Das US-Team rekrutiert sich zur Hauptsache aus Spielern der ausgeschiedenen Teams. 2016 kamen immerhin 16 von 24 WM-Teilnehmer aus der NHL.
Ob der Verband einknickt? Die nächsten Wochen werden es zeigen.