Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03606.jsonl.gz/212

Als Kalender bezeichne ich einerseits die Praxis mit Einheiten bezeichnete Zeitabschnitte zu numerieren und andrerseits verschiedene Artefakte, die diese Praxis - gedruckt oder elektronisch - etwa als Abreisskalender, Adventskalender oder als Agenda materiell repräsentieren.
Der Witz des Kalenders besteht nicht darin, dass es immer wieder Tag oder Sommer wird, sondern darin, dass wir Tage zählen und dazu einen Anfang festlegen. Der Kalender entspricht einem linearen Denken, während Jahreszeiten oder Wochentage zyklisch immer wieder kommen. Natur ist zyklisch, was Menschen tun, ist linear.

Quasi-etymologisch: Das lateinische "Calendarium" ist ein Verzeichnis der "Kalendae", also der Monatsanfänge, die im römischen Recht für allerlei wichtig waren. Das Kalendarium, ein Schriftwerk, das die Kalenderdaten zeigt.
Differenziell ist das Dokument gemeint, das den Kaender enthält. Vielleicht haben Menschen die Abfolge von Jahren im Sinne der Jahreszeiten schon erkannt, als sie noch keine Buch darüber führen konnten. Sie hatten den Kalender sozusagen im Kopf, oder im Gespräch, wenn sie Vergangenes datierten.

Geschichte(n):Die ältesten heute noch bekannten Kalender stammen aus den frühen Hochkulturen Ägyptens und Mesopotamiens. Hier zeigten sich schon zwei grundlegende Kalendertypen, die bis heute die meisten Kalendersysteme prägen: der an den Mondphasen orientierte Mondkalender und der astronomische Kalender, der den Lauf der Himmelskörper widerspiegelt. Spätestens von den Babyloniern wurde der siebentägige Wochenzyklus entwickelt, der heute fast weltweit den Ablauf des Alltags regelt. In anderen Kalendern gab es ähnliche Zyklen, zwischen fünf und zehn Tagen. Die Anpassung von Wochen und Monatsfolgen an die feste Größe des astronomischen Jahres war nicht einfach zu lösen. Es kam zur Herausbildung verschiedener Kalendersysteme.
Der Die Einführung eines ägyptischen Verwaltungskalenders auf 365-Tage-Basis folgte spätestens im dritten Jahrtausend v. Chr. Dieser konnte jedoch das Durchwandern der Jahreszeiten nicht verhindern. Die ägyptischen Könige bemängelten die Jahreszeitenverschiebung, doch erst Ptolemaios III. unternahm 238 v. Chr. einen Versuch zur Einführung eines Schalttages.Zur Suche springen Jüdischer Gemeindekalender von 1831 Heute ist: Montag 2. März 2020 n. d. Z. 6. Adar AM 5780 [aktualisieren] Der jüdische Kalender (hebräisch הלוח העברי ha-lu'ach ha-iwri) ist ein Lunisolarkalender, der im Jahr 3761 v. Chr.greg. mit der Zählung beginnt. Die Monate sind wie bei einfachen Mondkalendern an den Mondphasen ausgerichtet. Neben einem Normaljahr mit 12 Mondmonaten (ordentlich 354 Tage lang) gibt es Schaltjahre mit 13 Mondmonaten (ordentlich 384 Tage lang) zur Angleichung an das Sonnenjahr. Die kalendarischen Ausnahmeregeln können zu einer Verlängerung oder Verkürzung der ordentlichen Jahreslängen um jeweils einen Tag führen. ---- Die bis in das 4. Jahrhundert geradezu als Geheimnis gehütete Systematik und Berechnung des jüdischen Kalenders wurde im Wesentlichen erst durch den Patriarchen Hillel II. im Jahr 359 n. Chr. einheitlich festgelegt und veröffentlicht, nachdem die Berechnung des jüdischen Kalenders im Römischen Reich nach Übernahme des Christentums als Staatsreligion verboten wurde. Mit der Festlegung sollte auch verhindert werden, dass die Römer durch Behinderung der Rituale und Gerichte das jüdische Leben gefährdeten. Anhand dieses Kalenders wusste nun jeder im Voraus, welcher Monat 29 und welcher 30 Tage hat.[3] Durchgesetzt hat sich die von Hillel II. festgelegte Regelung jedoch – insbesondere was die Zählung der Jahre betrifft, deren Beginn ursprünglich auf den Anfang der Seleukiden-Ära 312 v. Chr. festgesetzt wurde – erst ab dem 11. Jahrhundert. Heute ist der Kalender im Kreis angeordnet. Er beginnt immer im September oder Oktober. --- Der Jüdische Kalender wird in Israel seit der Staatsgründung angewendet und ist mit der Verabschiedung des Nationalstaatsgesetz am 18. Juli 2018 der Staatskalender in Israel.[20] Nicht nur die religiösen jüdischen Festtage, sondern auch die säkularen orientieren sich am jüdischen und nicht am gregorianischen Kalender. Da auf internationaler Ebene sowie im Tourismus der gregorianische Kalender bestimmend ist, nutzen die Israelis beide Kalender parallel im Alltag. ----- Da ein reiner Mondkalender für die Landwirtschaft unbrauchbar ist, hat sich überall in der islamischen Welt der Gebrauch von Solarkalendern erhalten: Seit 1927 wird in fast allen islamischen Ländern im Alltags- und Wirtschaftsleben der gregorianische (Sonnen-)Kalender verwendet ---- Nach der muslimischen Eroberung Mekkas im Jahre 630 wurde der altarabische Kalender reformiert: Der Schaltmonat nasīʾ abgeschafft und auf diese Weise ein reiner Mondkalender geschaffen. Der genaue Zeitpunkt der Abschaffung ist nicht klar. Ibn Ishāq erwähnt sie sowohl für die von Abū Bakr geleitete Wallfahrt im Jahre 631 als auch für Mohammeds Abschiedswallfahrt im Jahre 632.[12] --- Auf dem Gebiet des Osmanischen Reichs wurde der Mondkalender offiziell zum 1. März 1917 durch den gregorianischen Kalender abgelöst.[14] ---
Der julianische Kalender wurde 45 v. Chr. von Julius Caesar eingeführt.
Der gregorianische Kalender wurde 1582 von Papst Gregor verordnet.
und lustige Geschichten: Französischer Revolutionskalender
.
1582 führte Gregor seine Kalenderreform ein, die dann von immer mehr Staaten übernommen wurde, die reformierten Kantone der Schweiz beispielsweise um 1701.
siehe auch Uhrzeit und Kalender
Julianischer Kalender heisst ein von Julius Caesar eingeführter und seit dem 16. Jahrhundert sukzessive abgelöstes Kalendermodell
Gregorianische Kalender (benannt nach Papst Gregor XIII.) heisst ein heute weltweit angewendeter Kalender, der Ende des 16. Jahrhunderts durch eine Reform des julianischen Kalenders und 1582 mit der päpstlichen Bulle "Inter gravissimas" verordnet wurde. Er löste im Laufe der Zeit sowohl den julianischen als auch zahlreiche andere Kalender ab. Die letzte Umstellung auf den gregorianischen Kalender erfolgte 1949 in China.
Das Wort „Kalender“ entstammt dem lateinischen Calendarium, das für Schuldbuch und Verbindlichkeit steht. Der Kalendae ist ein Verzeichnis der jeweils ersten, auszurufenden (calare „ausrufen“) Tage der Monate, an welchen Darlehen ausgezahlt und Darlehensrückführungen sowie Zinsforderungen fällig wurden.========Der jüdische Kalender (hebräisch הלוח העברי ha-lu'ach ha-iwri) ist ein Lunisolarkalender, der im Jahr 3761 v. Chr.greg. mit der Zählung beginnt. Die Monate sind wie bei einfachen Mondkalendern an den Mondphasen ausgerichtet. Neben einem Normaljahr mit 12 Mondmonaten (ordentlich 354 Tage lang) gibt es Schaltjahre mit 13 Mondmonaten (ordentlich 384 Tage lang) zur Angleichung an das Sonnenjahr. Die kalendarischen Ausnahmeregeln können zu einer Verlängerung oder Verkürzung der ordentlichen Jahreslängen um jeweils einen Tag führen. Das jüdische Jahr beginnt heute im Herbst mit dem Tischri, der nach jüdischer Auffassung der Monat ist, in dem die Menschheit erschaffen wurde. In biblischer Zeit begann das Jahr mit dem Nisan im Frühjahr. Der Nisan ist der Monat der Erlösung, in dem die jüdischen Vorfahren aus Ägypten auszogen. Die Tatsache der Erlösung wird auch heute noch höher bewertet als die der Schöpfung, indem beim religiösen Gebrauch des jüdischen Kalenders der Nisan weiter als erster, der Tischri aber erst als siebter Monat des Jahres betrachtet wird. Die Monatsnamen sind chaldäisch und stammen aus dem babylonischen Exil. ==== Ein Kalendarium (mittellat. kalendarium, spätlat. calendarium = Schuldregister der Geldverleiher, zu: Calendae) ist ein Verzeichnis der Tage des Jahres, das je nach Art des Kalenders nach Wochen, Monaten etc. gegliedert oder den einzelnen Tagen nach eingeteilt ist. Ursprünglich bezeichnet ein Kalendarium ein Verzeichnis im Römischen Reich für den Stichtag der fälligen Schulden. Im Christentum bezeichnet es ein offizielles Verzeichnis für kirchliche Fest- und Gedenktage.[1] ==================== Zur Suche springen Papst Gregor XIII. Ewiger gregorianischer Kalender ab dem 15. Oktober 1582 Der gregorianische Kalender, auch bürgerlicher Kalender, ist der weltweit meistgebrauchte Kalender. Er entstand Ende des 16. Jahrhunderts durch eine Reform des julianischen Kalenders. Benannt ist er nach Papst Gregor XIII., der ihn 1582 mit der päpstlichen Bulle Inter gravissimas verordnete. Der gregorianische ist wie schon der julianische Kalender ein Sonnenkalender (Solarkalender) mit einer gegenüber dem julianischen Kalender verbesserten Schaltjahresregelung (→Interkalation). Damit liegt ihm eine durchschnittliche Jahreslänge von 365,2425 Tagen zugrunde, die den etwa 365,2422 Tagen des Sonnenjahres (Tropisches Jahr) näherkommt als noch die 365,25 Tage des julianischen Kalenders. Der gregorianische Kalender löste im Laufe der Zeit sowohl den julianischen als auch zahlreiche andere Kalender ab. Auf dem gregorianischen Kalender beruht auch die Datumsdarstellung nach ISO 8601. Das Wesen der gregorianischen Kalenderreform bestand darin, ein weiteres Auseinanderdriften von Kalender- und Sonnenjahr zu verhindern und beide besser zu synchronisieren. =================== springen Dieser Artikel behandelt den julianischen Kalender. Für die in der Astronomie verwendete Tageszählung siehe Julianisches Datum. Der julianische Kalender ist einer der ältesten Solar-Kalender und Vorläufer des heute gebräuchlichen gregorianischen Kalenders. Er wurde im Jahr 45 v. Chr. von Julius Caesar – daher auch der Name „julianischer“ Kalender – im Römischen Reich eingeführt. Er greift die bereits 238 v. Chr. von Ptolemaios III. im Kanopus-Dekret für den ägyptischen Verwaltungskalender eingeführte Schaltjahrregelung auf, die schon damals einen Schalttag für jedes vierte Kalenderjahr vorsah. Der julianische Kalender wird heute in der Wissenschaft rückwirkend auch für die Jahre vor dem Wirken Caesars verwendet. Das Jahr ist wie schon im ägyptischen Verwaltungskalender in zwölf Monate gegliedert. Die meisten Monatsnamen wurden vom Römischen Kalender übernommen (Ianuarius, Februarius, Martius, Aprilis …), zwei kamen neu hinzu (Iulius, Augustus). Alle Monatsnamen leben im gregorianischen Kalender bis heute weiter. Auf drei Gemeinjahre mit 365 Tagen folgt bei ihm ein Schaltjahr mit dem 29. Februar als zusätzlichen Tag; geschaltet werden die Jahre mit durch vier teilbarer Jahreszahl. Die durchschnittliche Jahreslänge beträgt 365,25 Tage. Sie ist damit um etwa 11 Minuten länger als das tropische Jahr, wodurch der Frühlingsanfang sich etwa alle 128 Jahre um einen Tag in Richtung zum Jahresanfang verschiebt. Der julianische Kalender wurde seit dem 16. Jahrhundert schrittweise durch den in astronomischer Hinsicht verbesserten gregorianischen Kalender abgelöst. Während der Umstellungsphase bezeichneten die Zeitgenossen die beiden Kalender als „alten“ bzw. „neuen Stil“. In manchen Teilen der Welt blieb der julianische Kalender bis weit ins 20. Jahrhundert gültig, im kirchlichen Bereich teilweise bis heute. Seit März 1900 (und noch bis zum 28. Februar 2100) besteht zwischen beiden Kalendern eine Differenz von 13 Tagen, um die der julianische dem gregorianischen Kalender nachläuft. Wenn zum Beispiel laut dem gregorianischen Kalender der 7. Januar ist, hat man laut dem julianischen erst den 25. Dezember. Daher fällt das Weihnachtsfest zahlreicher Kirchen auf den 7. Januar gregorianischen Stils. Hierzu gehören viele orthodoxe Kirchen (z. B. das Patriarchat von Jerusalem, das Patriarchat von Moskau, das georgische Patriarchat, das serbische Patriarchat sowie die Orthodoxe Kirche der Ukraine und das Erzbistum Ohrid in Nordmazedonien) sowie zahlreiche altorientalische Kirchen (Syrer, Kopten, Äthiopier, Eritreer und das armenisch-apostolische Patriarchat von Jerusalem). ======== Herkunft des Wortes Datum[Bearbeiten] Die Bezeichnung ist abgeleitet vom lateinischen Partizip Perfekt Passiv datum (gegeben) des Verbs dare (geben), die sich in vielen lateinischen Schriften und Briefen als Schlussformulierung findet, z. B. „datum die nativitatis S. Ioannis A. D. MCCCL“ („Gegeben am Tag der Geburt Johannes des Täufers im Jahr des Herrn 1350“). Im Mittelalter hatten alle Tage des Jahres einen Namen und die Jahre wurden in relativem Bezug zu einem großen Ereignis benannt (z. B. An Johanni, drei Jahre nach der Groten Mandränke). Damit gibt es keine einheitlichen Datumsangaben vor der Einführung des Gregorianischen Kalenders. ==========
Mittelalter, erfundenes Mittelalter