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Die Strasse Englischer Viertel führt in die Welt hinter der Bahnhofstrasse. Hier ist es still, hier ist Wohnzone, hier führt die Strasse hin zu alten Holzgebäuden, die auch heute noch landwirtschaftlich genutzt werden.
Hier ist der Hinterhof von Zermatt. Es geht von der Kirche am Hauptplatz auf der Hinterseite des Grandhotels Zermatterhof durch. Wie der Strassenname Englischer Viertel besagt, haben die Engländer ihre Spuren in Zermatt hinterlassen. Diese Strasse ist nach den Briten benannt, die im 19. Jahrhundert in grosser Zahl nach Zermatt kamen: um die Alpenwelt zu entdecken, um die Ersten zu sein, die die berühmten Viertausender des Wallis eroberten.
In diesem Quartier stehen Häuser verschiedener Epochen. Im Walser-Stil, kombiniert in Stein und Holz, oder im Stil des Bergdorfes, dessen Bewohner mit Lärchenholz bauten. Ein Stadel steht windschief auf seinen Stelzen mit den Mäuseplatten. Die Gebäude sind schön dekoriert mit Blumen.
Die Strasse Englischer Viertel führt direkt zum Inderbinen-Brunnen. Dieser Gedenkbrunnen erinnert an den berühmtesten Zermatter Bergführer, Ulrich Inderbinen, der von 1900 bis 2004 lebte. Von da aus geht es linker Hand direkt in den Alten Dorfteil mit 30 Stadeln, Speichern und alten Holzwohnhäusern.