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In der Schweiz wird eine zunehmende Zahl von Todesfällen infolge Demenz beobachtet, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) in der soeben veröffentlichten Todesursachenstatistik 2006 feststellt. Weiterhin die häufigsten Todesursachen bleiben die Herzkreislauferkrankungen und Krebs, auch die Unfälle und gewaltsamen Todesfälle sowie die Atemwegserkrankungen sind zahlenmässig bedeutsam. Am stärksten abgenommen haben die Todesfälle infolge von Herzkreislaufkrankheiten. Bei den Diagnosen Aids, Diabetes und Asthma sind die vor dem 70. Altersjahr verlorenen potenziellen Lebensjahre am deutlichsten zurückgegangen.
Potenziell verlorene Lebensjahre
Potenziell verlorene Lebensjahre sind ein Indikator für Krankheiten, bei welchen sich präventive und therapeutische Anstrengungen besonders lohnen. Die Altersgrenze von 70 Jahren wird international häufig verwendet. Im Jahr 2006 starben in der Schweiz 14’000 Personen vor dem 70. Altersjahr. Die Summe ihrer potenziellen Lebensjahre bis 70, welche durch den vorzeitigen Tod verloren gingen, liegt bei 190’000 Jahren. Ein Drittel dieser verlorenen Jahre geht auf das Konto von Krebs, ein Viertel auf das Konto von Unfällen, gewaltsamen Todesfällen und anderen äusseren Ursachen, weitere 15% beruhen auf Herzkreislaufkrankheiten. Die Zahl der verlorenen potenziellen Lebensjahre hat in den letzten 10 Jahren um 52’000 Jahre oder 21% abgenommen. Am deutlichsten wurden die vorzeitigen Todesfälle bei Aids (minus 87%), bei Asthma (minus 71%) und bei Diabetes (minus 48%) reduziert. Parallel zur Abnahme der Todesfälle im Alter von unter 70 Jahren steigt die Lebenserwartung kontinuierlich an.