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Wenn die Zuordnung zwischen Buchstaben und Laut nicht besonders regelmäßig ist, kommt es auch bei den Muttersprachlern zu Verzögerungen beim Lesen. Uta Frith vom University College London, Eraldo Paulesu vom Wissenschaftlichen Institut San Rafaele in Mailand und Julie Fiez vom Center for Neural Basis of Cognition in Pittsburgh, Pennsylvania (USA), haben das Leseverhalten von Engländern und Italienern verglichen. Dabei stellten sie fest, dass Engländer für das Lesen eines englischen Textes deutlich länger brauchten als die Italiener für einen Text in ihrer Sprache.
«Eigenheiten der Muttersprache» ist eine schöne umschreibung; Die Welt konnte sich wohl nicht durchringen, das kind beim namen zu nennen: unterschiedlich starke abweichung vom prinzip der buchstabenschrift oder verwahrlosung. Es ist eine empirische begründung für die tätigkeit eines Bundes für vereinfachte rechtschreibung, einer Simplified spelling society usw. Und dann wären noch die schwierigkeiten beim schreiben und schreibenlernen; nebenbei sei das erwähnt, nicht als hauptargument.