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Von 2002 bis 2004 prüften Agroscope FAL Reckenholz und RAC Changins 35 Sorten Italienisches Raigras und 20 Sorten Bastard-Raigras an sechs beziehungsweise sieben Versuchsorten. Die Sorten wurden in ihrer Ertragsleistung, Jugendentwicklung, Ausdauer, Krankheitsresistenz, Überwinterung und Konkurrenzkraft verglichen. Mit den Daten der erhobenen Merkmale berechnete man einen Indexwert, der eine Gesamtbeurteilung der Sorten ermöglichte. Entsprechend der Ergebnisse der Prüfung werden beim Italienischen Raigras die Sorten Caribu und Tigris neu empfohlen. Beim Bastard-Raigras werden Marmota, Leonis und Enduro in die «Liste der empfohlenen Sorten von Futterpflanzen» aufgenommen.
Ein später Schnitt der Reben hat einen begrenzten Nutzen für die Laubarbeit im Weinbau. Die Auswirkungen auf das Wachstum der Seitentriebe und die Zusammensetzung des Mostes sind gering.
Pflanzenschutzmittel enthalten Wirkstoffe und sogenannte Beistoffe. Agroscope untersuchte erstmals die Rückstände von Beistoffen auf behandelten Pflanzen und liefert damit Grundlagen für die Beurteilung der Risiken für Konsumentinnen und Konsumenten.
Die Wirksamkeit einer Blattdüngung mit Stickstoff zum Zeitpunkt der Beerenreife hängt vom Stickstoffmangel der Rebe ab, wie eine Studie von Agroscope zeigt. Die Studie bestätigt die Schwellenwerte für einen Mangel an assimilierbarem Stickstoff im Most bei Chardonnay, für Sauvignon Blanc muss dies noch bestätigt werden.