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Aus alten Quellen weiss man, dass der Bäker Moritz Hug im Jahre 1730 hier an der Durchgangsstrasse ein Riegelhaus errichten liess. Das Haus, ein Fachwerkhaus, wurde mit Materialien aus der nächsten Umgebung gebaut. Ds Holz holte man aus dem Eichenwald von Niederbüren, die Bollensteine aus der naheliegenden Thur.
Als Herberge für Reisende und Pfisterei (Bäkerei) diente das Haus seinem Besitzer und den fremden Gästen. Bei seinen Visiten, die der Abt von St. Gallen in Wil zu erledigen hatte, führte ihn der Weg über Niederbüren, wo er in der Herberge jeweils einen Zwischenhalt einlegte. Von der Mühle im Tobel, der heutigen Sägerei, bezog die Pfisterei ihr Mehl. Zu den Kunden jener Zeit, die sie mit Brot versorgte, gehörte auch der Pfarrhof. Während dem Toggenburgerkrieg wurden auch Höfe von Niederbüren in Brand gesteckt, zu denen auch die Herberge gehörte. Mit Hilfe des Klosters und seines Architekten wurde das Riegelhaus wieder aufgebaut. Lange Zeit diente das Gehöft der Landwirtschaft.