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Am reitsport.ch CS Langenthal 2014 wird einer der beiden Parcoursbauer Jürg Zürcher sein. Wie er zum Parcoursbau kam, worauf er beim Konzipieren einer Prüfung achtet und was er bezweckt, erfährst Du hier im Interview.
Jürg Zürcher, wie sind Sie Parcoursbauer geworden? Durch Initiantive von pensionierten Parcoursbauern und aus Liebe zum Sport. Die Komplexität der Aufgabe hat mich fasziniert. Wie bereiten Sie sich vor einem Turnier vor? Ich begutachte die Platzverhältnisse: das bedeutet: wie lang ist der Turnierplatz, wie breit ist er? Was ist für Hindernismaterial vorhanden? Ausserdem studiere ich die Ausschreibungen - welche Prüfungen gibt es? Was halten Sie vom Platz hier in Langenthal? Das ist eine wunderschöne grosse Grünanlage und ich hoffe, dass sie durch die Sanierung auch wetterbeständig ist. Die Grösse der Anlage lässt uns Parcoursbauer Kreativität zu. Was sind Ihre Überlegungen zu Linienführung und Sprungauswahl zum Beispiel bei einer R/N 130/135 Prüfung? Ich wähle die Distanzen so, dass gut dressurmässig ausgebildete Paare die besten Chancen haben. Bei den Sprüngen achte ich darauf, dass die Sprünge der Sponsoren im Parcours sind und dass Steil- und Hochweitsprünge sich abwechseln. Ausserdem sollen Varianten geritten werden können, das macht es für die Zuschauer auch wieder spannender. Zum Schluss achte ich noch darauf, dass das Galopptempo von 350m/ Minute geritten werden sollte.