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Essay aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Duale Hochschule Baden-Württemberg, Stuttgart, früher: Berufsakademie Stuttgart (Sozialwesen), Sprache: Deutsch, Abstract: Die nachfolgende Fragestellung, die meinem Essay zugrunde liegt, bezieht sich auf einen Text von Martha Nussbaum: "Der aristotelische Sozialdemokratismus". Dieser Essay bezieht sich auf eine Frage, die sich Sozialarbeiter immer wieder stellen müssen: Dürfen Sozialarbeiter die Klienten nach ihren Wünschen fragen? In der Sozialen Arbeit steht der Klient mit seinen Bedürfnissen im Mittelpunkt des alltäglichen und professionellen Handelns. Trotzdem müssen sich Sozialarbeiter immer wieder gegenüber verschiedenen Interessenten und Auftraggebern verantworten. Ein Klient kann zum Beispiel erwarten, dass er möglichst großzügige Unterstützung vom Staat bekommt. Die Kommune verlangt aber, dass möglichst wenig finanzielle Mittel bewilligt werden. Der Sozialarbeiter ist in diesem Fall einem Konflikt zwischen den Interessen des Staats und den Interessen des Klienten ausgesetzt. Sozialarbeiter handeln oft im Auftrag vom Staat zwischen Hilfe und Kontrolle. Sie tragen eine große Verantwortung für die Klienten und müssen manchmal gegenteilig ausgerichtete Interessen vertreten. Daher stellt sich die Frage, ob So-zialarbeiter dafür sorgen müssen, dass die Klienten ihre Wünsche erfüllt bekommen.