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Aufgebrachte Eltern in Australien wüten gegen den Stadtrat von Victoria, weil der die Verwendung der Begriffe “Junge” oder “Mädchen” verbieten will.
Der Stadtrat hat angekündigt, Kinderbücher und Spielzeug prüfen zu lassen und sie aus Kindergärten, Schulen und Bibliotheken zu verbannen, wenn sie nicht den strengen Gender-Richtlinien entsprechen. So könnte sogar beispielsweise “Winnie the Pooh” verboten werden.
The Herald Sun berichtet, dass die Gerechtigkeitskämpfer der örtlichen Regierung in Victoria von Untersuchungen der Australian National University inspiriert wurden, einer staatliche Universität in der australischen Hauptstadt Canberra, dass Kinder durch Geschlechterstereotype beeinflusst würden, und drängten auf ein Verbot der Begriffe “Junge” und “Mädchen”.
Books and toys may be banned from schools in a radical push to make classrooms 'gender-neutral'.
Geplaatst door Sunrise op zondag 20 mei 2018
Die Eltern reagierten wütend auf die Geschichte in den sozialen Medien. Billie Deborah Chin schrieb: “Die Verfügbarkeit irgendetwas zu verbieten oder eine Entscheidung zu treffen, ist definitiv der falsche Weg, um Klassenräume geschlechtsneutral zu machen.” Eine andere Mutter meinte: “Es sollte darum gehen, alles für alle verfügbar zu machen. Ich möchte nicht sehen, dass unsere Kinder nur Kinder sind. Tatsache ist, dass es sich um Jungen und Mädchen handelt, und sie anders sind und das steht ausser Frage. Wir sollten das feiern.”
Nach dem Aufschrei, der durch den Bericht entstanden war, reagierte der Stadtrat von Melbourne sehr schnell darauf. “Unsere Bibliotheken zielen darauf ab, Vielfalt zu fördern, nicht Bücher zu zensieren” und fügte hinzu, “keines der in den Medienberichten erwähnten Bücher wurde verboten. Die erwähnten Bücher sind in der Stadtbibliothek vorrätig.”
Die immense Sonneneinstrahlung in Australien sorgt bei vielen offenbar für Hirnschäden. So wurde dort im vergangenen Jahr angeregt, den Vatertag in “Spezielle Personen Tag” umzubenennen.