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Der Bardarbunga-Vulkan auf Island ist in der Nacht zum Freitag ausgebrochen. Laut einer Meldung des nationalen Krisenzentrums auf Island verlief der erwartete Ausbruch zwischen dem Bardarbunga- und dem Askja-Vulkan bisher ruhig.
Dem Krisenzentrum zufolge gibt es derzeit keine Anzeichen für eine explosive Eruption. Damit sei die Gefahr von Aschebildung und damit einer Störung des internationalen Flugverkehrs in den frühen Morgenstunden am Freitag zunächst gering.
Warnstufe «Rot»
Dennoch verhängten die Behörden zuerst erneut ein begrenztes Flugverbot und setzten die Warnstufe für den internationalen Flugverkehr auf «Rot». Das bedeutet, dass im gesperrten Luftraum kein Instrumentenflug erlaubt ist. Am Freitagnachmittag wurde das Flugverbot über dem Vulkan Bárdarbunga wieder aufgehoben. Das teilte der Zivilschutz der Insel per Twitter mit.
Am Nachmittag hatten die Meteorologen die Warnstufe von Rot schon auf Orange gesenkt. Das heisst, dass zurzeit keine Eruptionen im Gange sind oder unmittelbar bevorstehen, der Vulkan aber weiter aktiv ist.
Die Spalte, aus der die Lava um kurz nach Mitternacht erstmals austrat, ist nach Angaben der in die Region geflogenen Wissenschaftler rund einen Kilometer lang. Das Gebiet des Ausbruchs liegt etwa in der Mitte Islands. Die Region ist praktisch unbewohnt.
(sda/dbe)