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Im Amt von 1955 – 1972
Urs Küry (Sohn von Adolf Küry), wurde am 6. Mai 1901 in Luzern geboren. Er wuchs in Basel auf und erwarb seine klassische Abitur. Student an der Fakultät für Christkatholische Theologische in Bern von 1920 bis 1924, wurde er 1924 zum Priester geweiht. Von 1924 bis 1927 Pfarrer in Basel, studierte er Philosophie an der Universität der Rheinstadt, von wo aus er 1929 promovierte. Nach einem Aufenthalt an der Sorbonne von 1927 bis 1928 war er von 1928 bis 1930 Vikar und zweiter Pfarrer von Genf. Von 1930 bis 1938 war er Pfarrer in Zürich, von 1938 bis 1955 Pfarrer in Olten.
Urs Küry wurde am 20. Juni 1955 von der Nationalsynode zum Bischof gewählt und am 25. September 1955 in Olten geweiht. Neben seinen Aufgaben im kirchlichen Dienst hat er auch wichtige Aufgaben in der Gemeinschaft der altkatholischen Kirchen wahrgenommen, darunter das Verfassen der theologischen Zeitschrift „Kirchliche Zeitschrift International“. Er diente auch als Sekretär des Ständigen Ausschusses der Internationalen Altkatholischen Kongresse, nahm an der ersten Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen in Amsterdam 1948 und an der Weltkonferenz von Lund 1952 teil.
Er besuchte das Ökumenische Patriarchat von Konstantinopel, besuchte Griechenland, Jugoslawien und Bulgarien und regte den Dialog mit den orthodoxen Kirchen, anglikanischen und altkatholischen theologischen Begegnungen und der Ökumene in der Schweiz an.
Das Monumentalwerk „Kirchengeschichte. Christkatholisches Handbuch für den Religionsunterricht“(1968), „Die Altkatholische Kirche“ (1978), sowie zahlreiche Studien, die in der Zeitschrift „Internationale Kirchliche Zeitschrift“ veröffentlicht wurden, sowie Presseartikel. Er gab 1972 aus gesundheitlichen Gründen seine bischöflichen Funktionen auf und starb am 3. November 1976 in Basel.