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Er sehe »keinen Grund« für die Behauptung, dass Geister nicht in der Lage seien, eine »äussere Gestalt« anzunehmen, bemerkte Daniel Defoe und stürzte sich mit Eifer auf die Berichte über die Erscheinung einer soeben verstorbenen jungen Frau in Canterbury, um daraus seine erste grosse Erzählung zu formen: eine anregende Mischung aus Fact & Fiction, 1706 ans Licht befördert – magische 13 Jahre vor dem »Robinson Crusoe«.
Portrait
Daniel Defoe, 1660-1731, wurde in London als Sohn eines Fleischers geboren. Defoe hatte ursprünglich puritanischer Geistlicher werden sollen, entschied sich dann aber für die kaufmännische Laufbahn, wo er allerdings bald scheiterte. Er versuchte sich in mehreren Berufen. Aus dem Wunsch heraus, die praktischen Lebensbedingungen seiner Landsleute zu verbessern, gab er nacheinander mehrere Zeitschriften heraus und verfasste zahlreiche zum Teil satirische Artikel. Ein heftiger Angriff gegen die religiöse Unduldsamkeit der anglikanischen Kirche brachte ihn sogar an den Pranger, wo ihm das Volk jedoch begeistert zujubelte. Nach einem Gefängnisaufenthalt änderte er seinen ursprünglichen Namen (Daniel Foe) in Defoe. Er starb am 26.4.1731 in London.