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Dreizehntenhorn / Driizänduhoru 3051 m Routenarchiv
Topographisch ist dieser Gipfel sehr wichtig. Hier teilt sich der Hauptkamm in zwei Stränge. Der W-Kamm führt über die Schwarzi Blatte, Borthorn, Ginalshorn, Altstafelhorn, Signalhorn zum Ergischhorn. Der E-Kamm verläuft ab hier über das Augstbordhorn, Violenhorn / March und über das Hienergrätji nach Unterbäch und Bürchen. Diese beiden Kämme umfassen Ginals, ein kleines Zungental, dessen Gewässer (Milibach) sich bei Turtig relativ abrupt in die Ebene des Rhonetals hinabwirft. Wie seine Nachbarn besteht auch das Dreizehntenhorn vor allem aus etwas trostlos wirkenden Geröllhängen. Die Aussicht war zur Gründerzeit von solchem Interesse, dass um 1860 ein Maultierweg gebaut wurde, auf dem die Touristen aus Albion bequem zum Gipfel reiten konnten. Teile dieses Wegs sind noch zu sehen. Allerdings wird ein Ausschnitt des Panoramas vom höheren Schwarzhorn verdeckt. Als Wanderziel wird das Dreizehntenhorn manchmal zusammen mit dem Augstbordhorn besucht. Der Verbindungsgrat (Augstbordgrat) ist sehr imposant.
Wer abergläubisch ist, muss sich nicht fürchten : der Name kommt nicht von der Zahl 13, sondern weil sich auf dem Gipfel die Grenzen der drei Zehnten (Bezirke) Visp, Leuk und Raron treffen.