Document ID: /curiavista/filtered/00000_business.jsonl.gz/111169

<h2>SubmittedText<h2><p>1. Wer hat entschieden, dass Personal im Flag-Amt BIT abgebaut werden muss?</p><p>Ich möchte Klarheit darüber, wer den Entscheid getroffen hat, dass die Sparziele über einen Personalabbau statt über das Budget erreicht werden sollen. In der Presse wurde dieser Sachverhalt widersprüchlich dargestellt!</p><p>2. Nach welchen Kriterien wurden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die vom Abbau betroffen sind, ausgewählt?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Im Jahr 2009 ist die Bundesverwaltung um 658 Stellen gewachsen. Davon entfallen alleine 162 Stellen auf die IT-Leistungserbringer. Der grosse Stellenzuwachs hat das Parlament bewogen, durch die Bundesverwaltung eine Kürzung der Personalaufwendungen von 1 Prozent umsetzen zu lassen.</p><p>1. Mit dem Kreditbeschluss vom Dezember 2009 wollte das Parlament den Personalbestand der Bundesverwaltung reduzieren. Es hat dabei nicht zwischen Zentralverwaltung und Flag-Ämtern differenziert. Die Departemente waren in der Umsetzung des Parlamentsbeschlusses frei. Das EFD hat die Vorgaben des Parlamentes Ende 2009 an all seine Verwaltungseinheiten weitergegeben. Weil das BIT im zweiten Halbjahr 2009 und Anfang 2010 noch personalvertragliche Verpflichtungen eingegangen ist, ist die Geschäftsleitung des BIT zum Schluss gekommen, dass die Erfüllung der Vorgabe mittels natürlicher Fluktuation allein nicht sichergestellt ist.</p><p>2. Bei der Umsetzung der Vorgabe hat die Geschäftsleitung des BIT als Erstes überprüft, welche Stellen aufzuheben sind. Diese Überprüfung erfolgte über die ganze Organisation nach den Kriterien "Effizienzsteigerung" - mit weniger Mitarbeitenden die gleiche Leistung erbringen - und "Auslagerung von Leistungen, die nicht zum Kerngeschäft des BIT gehören". Das heisst, es wurde über abzubauende Stellen entschieden und nicht über Personen.</p>