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In einer Zeit, in welcher ein ausgebautes Fürsorgenetz, ein rechtlich garantierter Anspruch auf staatliche Sozialleistungen fehlten und Armut für viele Frauen der Mittel- und Unterschicht in Basel eine ständige Bedrohung darstellte, wurde 1901 der Basler Frauenverein gegründet. Sechs Jahre später wurde die «Kommission für Frauenfürsorge und Rechtsschutz» etabliert, die nebst praktischer Hilfestellungen auch juristischen Beistand bei bspw. Vaterschaftsklagen leistete. Bis in die 1980er Jahre zeichnete sich die Organisation vor allem durch die Möglichkeit aus, schnell auf Bedürfnisse reagieren zu können. Einige ihrer Angebote wurden im Laufe der Zeit von staatlichen Behörden übernommen. Basis für die Untersuchung boten uns Jahresberichte und Arbeitsjournale.
An der Jubiläumsfeier der Frauen- und Rechtsberatung, am 8. November 2017, durften wir die Resultate unserer Forschung vorstellen.