Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03650.jsonl.gz/1980

Niederländische Regierung versucht, Präsident Trumps Dekret gegen Familienplanungsprogramme zu unterlaufen
Zwanzig Länder signalisieren Unterstützung
The Guardian Wenn die Präsidentschaft in den USA von den Demokraten zu den Republikanern wechselt, wird seit den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts jeweils die sogenannten „gag rule“ eingeführt oder eben wieder aufgehoben. Diese durch den neuen amerikanischen Präsidenten eben wieder eingeführte Regelung verbietet es, dass amerikanische Regierungsgelder in Entwicklungsprogramme fliessen, die Abtreibungen unterstützen.
Die Folge davon ist, dass ganz allgemein Familienplanungsprogramme weltweit empfindlich getroffen werden. Damit wird der Zugang zu Verhütungsmittel erschwert, die Schwangerschaftsberatungen werden eingeschränkt, es kommt verstärkt zu ungewollten Schwangerschaften und zu gefährlichen Abtreibungen. Die niederländische Regierung sucht nun bei verschiedenen Ländern Unterstützung für einen Fonds, um solche Programme zu schützen, berichtet die britische Zeitung „The Guardian“. (Photo: UN Women/flickr)
www.theguardian.com