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Am Tennis Swiss Open der Männer in Gstaad verregnet es auch den zweiten Tag. Die Partien von Henri Laaksonen und Marco Chiudinelli werden vertagt. Ab Mittwoch herrscht nun aber Hochbetrieb.
Der Dienstag begann noch nicht einmal schlecht. Um 10 Uhr morgens konnte während mehr als zwei Stunden gespielt werden. Nach einer ersten Regenpause ging es am frühen Nachmittag vorerst weiter. Ab Mitte Nachmittag regnete und nieselte es dann aber beständig runter.
Henri Laaksonen und Marco Chiudinelli hatten so keine Chance auf einen Einsatz. Die beiden Schweizer Davis-Cup-Spieler dieses Jahres erhielten so eine 24-stündige Schonfrist. Laaksonen (ATP 95) trifft am Mittwoch auf den zweimaligen Gstaader Turniersieger Thomaz Bellucci (ATP 66). Chiudinelli (ATP 214) bekommt es mit dem Italiener Paolo Lorenzi (ATP 36) zu tun.
Die beiden Schweizer hätten beide am Dienstag gerne gespielt. Henri Laaksonen zieht es in der Höhenlage vor, wenn die Spielbedingungen langsam und feucht und die Bälle schwer sind. Und auch Marco Chiudinelli wäre es mehr als recht gewesen, wenn er gegen Lorenzi hätte spielen können, noch ehe dieser im Saanenland erstmals trainieren konnte. Lorenzi verlor am Sonntagabend im kroatischen Umag den Final gegen Andrej Rublew und traf erst am Montag im Berner Oberland ein.
Andere Spieler erhielten keine Schonfrist. Alexander Dolgopolow, Finalist am Sonntag in Bastad, scheiterte mit 6:7 (5:7), 6:3, 3:6 in zwei Stunden und 51 Minuten an Thiago Monteiro aus Brasilien. Und auch Michail Juschni, der Turniersieger in Gstaad von 2013, musste nach zwei Stunden und 52 Minuten die Segel strecken. Der 35-jährige Russe unterlag dem Moldawier Radu Albot 6:4, 6:7 (6:8), 5:7.
Nach zwei verregneten Tagen zum Auftakt dürfte das Wetter im Saanenland ab Mittwoch mitspielen. Der Rückstand auf die Marschtabelle lässt sich mit einem trockenen Tag problemlos aufholen. Am Mittwoch wird die Startrunde beendet, ausserdem stehen erste Achtelfinals auf dem Programm. Henri Laaksonen weiss bereits, auf wen er in den Achtelfinals vom Donnerstag treffen würde, wenn es ihm gelingt, die heikle Startaufgabe gegen Thomaz Bellucci zu lösen. Der als Nummer 8 gesetzte Portugiese Joao Sousa (ATP 61) machte mit Santiago Giraldo kurzen Prozess (6:3, 6:3).
SDA-ATS