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2. Mai 2016
Wie man sich bettet, so schnarcht man
Rund ein Drittel der Bevölkerung schnarcht. Schnarchgeräusche entstehen durch eine Behinderung des Luftflusses im Gaumenbereich. Dabei wird das Weichteilgewebe durch die Luft zum Flattern gebracht. Das Alter und Übergewicht können die Intensität genauso beeinflussen wie Alkoholkonsum oder belastendes Essen. Entscheidend ist aber oft die Schlafposition.
Schnarchen ist grundsätzlich harmlos und höchstens für den Partner störend. Wenn das Weichteilgewebe die Luftröhre vollständig verschliesst und die Atmung regelmässig ausbleibt, sollte ein Arzt hinzugezogen werden.
Tipps
- Versuchen Sie auf der Seite zu schlafen. Rückenschläfer schnarchen mehr.
- Achten Sie auf eine freie Atmung durch die Nase. Die Nasenschleimhäute dürfen nicht austrocknen.
- Stellen Sie ein Glas Wasser neben das Bett. Ein trockener Rachen schnarcht schneller.
- Richten Sie den Oberkörper um ca. 3 – 4 cm auf. Wichtig: den ganzen Oberkörper vom Becken an.
- Schlafen Sie bei geschlossenem Fenster.
- Achten Sie auf eine ausreichende Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer (45 – 65 % rel. Feuchtigkeit).
- Sporttreiben hilft Ihnen beim Reduzieren des Schnarchens.
- Alkohol, schweres Essen und Medikamente mit muskelrelaxierender Wirkung sollten möglichst vermieden werden.
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