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Er nehme in der Diskussion über den Ex-US-Geheimdienstler als Darsteller eine neutrale Position ein, sagte der 52-Jährige am Dienstag in Moskau laut der Agentur Interfax. Cage spielt in «Snowden» einen alternden Geheimdienstler, der den Whistleblower fördert.
Er verfolge Snowdens Schicksal genau, sagte Cage. «Es hat die Welt verändert, das wollte ich zeigen.» Der Oscar-Preisträger («Leaving Las Vegas») stellte in Moskau den Streifen «USS Indianapolis: Men of Courage» vor.
Der Film «Snowden» startet am 6. Oktober in den Deutschschweizer Kinos und läuft zudem am Zurich Film Festival als Gala-Premiere. Regisseur Oliver Stone, der Zürich beehrt, erzählt darin über einen Zeitraum von neun Jahren die Geschichte hinter dem NSA-Skandal.
Snowden steckte nach der Flucht aus den USA 2013 wegen eines annullierten Passes wochenlang im Moskauer Flughafen Scheremetjewo fest. Der 33-Jährige hält sich heute an einem unbekannten Ort in Russland auf. Offiziell verdient der von US-Behörden gesuchte Snowden sein Geld als IT-Experte. Der Kreml gewährte ihm 2014 eine dreijährige Aufenthaltsgenehmigung.
(SDA)