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Primoz Roglic gewinnt die 11. Etappe der Vuelta, die mit einem schwierigen Finale zu Ende geht. Der Topfavorit aus Slowenien bewältigt die extrem steile Schlussrampe am schnellsten.
Die Entscheidung im Kampf um den Tagessieg fiel erst auf dem letzten der 133,6 Kilometern. Die finalen 1000 Meter führten über eine schmale Strasse durch das Dorf Valdepeñas de Jaen. Sie musste den Fahrern wie eine senkrechte Wand vorgekommen sein. Über 25 Prozent war die Rampe steil. Dieses Terrain nutzte Roglic zu seinem zweiten Tagessieg in dieser Spanien-Rundfahrt.
Mit viel Punch überspurtet der Zeitfahr-Olympiasieger auf den Schlussmetern nicht nur den Dänen Magnus Cort, der letzter Verbliebene einer fünfköpfigen Ausreissergruppe, er holte auch einige Sekunden gegenüber seinen ärgsten Rivalen im Kampf um den Gesamtsieg heraus.
Im Gesamtklassement belegt Roglic hinter dem norwegischen Leader Odd Christian Eiking und dem Franzosen Guillaume Martin den 3. Rang. Sein Rückstand auf das Duo, das elf Sekunden auf den Sieger einbüsste, beträgt 58 Sekunden respektive 1:56 Minuten.
Hinter Roglic folgen die Mitfavoriten Enric Mas (2:31 zurück) und Miguel Angel Lopez (3:28). Der Berner Gino Mäder machte als Etappen-13. eine Position gut und ist neu in eben diesem Rang in der Gesamtwertung klassiert.
sda