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Geschichte
Ein wichtiger Markstein in der Museumsgeschichte war die Sitzung der Kommission vom 26. Februar 1898. Paul Offenhäuser, Gemeinderat, eröffnete die Sitzung mit der erfreulichen Mitteilung, dass die beiden Kommissionsmitglieder Gustav Straehl (1845–1929) und Dr. Hermann Fischer-Siegwart (1842–1925) der Stadt zwei bedeutende Schenkungen machen würden.
«... Herr Gemeinderat Offenhäuser macht hierseitiger Commission von den Schenkungen, welche zwei hiesige Bürger, nämlich die Herren Gustav Straehl, zum Rosenberg, und Dr. Hermann Fischer-Siegwart, Apotheker, der Gemeinde Zofingen dadurch machen, indem der erstere auf sein Ableben hin 100 000 Franken zum Bau eines Bibliotheksgebäudes auf dem von der Erbschaft Suter zu erwerbenden Grundstück auf der Nordseite des Schulhausareals bestimmt habe, dieses Gebäude soll nach dem Willen des Herrn Donators nicht nur zur Aufnahme der Stadtbibliothek sein, sondern es sollen auch die naturwissenschaftlichen Sammlungen der Gemeinde sowie die wertvollen Sammlungen, welche Herr Fischer der Gemeinde ebenfalls schenken wolle, in dem zu erstellenden Neubau Unterkunft finden ...»
Die grosszügige Schenkung von Gustav Straehl wurde bald danach auf 150 000 Franken erhöht (nach heutigem Wert ca. 6 Millionen Franken). Dazu kam noch, dass diese Schenkung ab sofort zum Bau eines Museumsgebäudes zur Verfügung gestellt wurde.
Gustav Rudolf Straehl entstammte einem alten traditionsreichen Zofinger Geschlecht. Der Vater von Gustav Straehl war Arzt in Zofingen und wohnte in der Villa Rosenberg (heute steht dort das Altersheim Rosenberg). Der Stifter Gustav Straehl leitete einige Jahre die Färberei in der Rotfarb. Seine Geschäftsreisen führten ihn oft in die weite Welt. Aus diesem Grunde findet man im Bestand des Museums auch Gegenstände aus Asien.
Trägerschaft
Die Trägerschaft ist zum einen die Einwohnergemeinde Zofingen, welche zuständig für den Unterhalt des Gebäudes ist und zum andern die Ortsbürgergemeinde Zofingen, zuständig für die Sammlungen.
Museum-Team
Das Museum Zofingen arbeitet nach den ethischen Richtlinien des International Council of Museums (ICOM).
Das Museum verfügt über eine Stelle mit einem Pensum von 60%.
- Museumsleitung: Katharina Müller
- Museumskommission unter der Leitung der Stadtpräsidentin Christiane Guyer und den Kommissionsmitgliedern Hans Althaus, Annina Beck, Hans-Peter Blättler, Uta Bossert, Andy Giger, Heini Lüscher, Matthias Thoma und Marcel Thueler.
- Museumsfreiwillige: Jürg Bärlocher, Rosmarie Blum, Barbara Flückiger, Claude Furginé, Kartal Doğan, Melina Krokou, Susanna Lex, Silvano Nünlist, Karla Waeny, Verena Widmer und weiteren.
- Recherchen & Texte: Sarah Caspers, Historikerin
- Recherchen & Vermittlung: Franziska Schmid-Schärer, Kunst- und Architekturhistorikerin
- Vermittlung & Ausstellungen: expositu, Léonie Süess, Jeffrey Wolf, Jonas Bürgi
- Vermittlung: Stadtführerinnen und Stadtführer Zofingen
- Museumsempfang Mittwoch Nachmittag: Mirjam Berner
- Museumstechnik: Daniel Bracher, Roman Sonderegger
- Programmierung Website: Stefan Bauer, databauer
Projekte
- Projekt Scholl Filme
Fachliche Begleitung: Memoriav, Fachstelle für audiovisuelles Kulturgut; Projektleitung: Alexandra Rietmann; Expertise & Konservierung: David Pfluger
Kooperationen
Depot
Das Museum Zofingen verfügt über vier Depots, in welchen die Sammlungen eingelagert sind.