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Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) hat gestern dem Regional-Flugplatz Ecuvillens ein Zertifikat überreicht, gemäss dem dessen Abläufe den Richtlinien der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation entsprechen. Der Vizedirektor des Bazl, Daniel Hügli, hat die Auszeichnung dem Präsidenten der Flugplatz-Vereinigung, Louis-Armando Dupraz, ausgehändigt.
Dreijähriges Verfahren
Die Zertifizierung bedeutet den Abschluss eines dreijährigen Prozesses, in den mehrere Personen involviert waren und der in einem Anwendungsreglement gipfelte. Das Bazl hat zum Abschluss ein mehrtägiges Audit durchgeführt. Die Zertifizierung gilt für fünf Jahre und muss dann wieder erneuert werden. Wie die Flugplatzbetreiber in einem Communiqué schreiben, ist Ecuvillens nach Genf, Zürich, St. Gallen-Altenrhein, Bern, Sitten, Lugano-Agno, Les Eplatures (NE), Samedan (GR) und Birrfeld (AG) der zehnte Flugplatz der Schweiz mit einem solchen Zertifikat. Gemäss Angaben des Bundesamtes für Zivilluftfahrt ist das Verfahren für die Zertifizierung der Flughäfen von Grenchen (SO), Lausanne und Bressaucout noch im Gang.
Neu sind alle Prozesse, welche die Sicherheit und den Betrieb des Flugplatzes garantieren, schriftlich festgehalten. Dazu zählen beispielsweise die Schneeräumung der Pisten, das Enteisen der Flugzeuge, die Signalisation für den Anflug, die Intervention der Feuerwehr, das Auftanken der Flugzeuge oder auch alle möglichen Arten von periodischen Kontrollen. uh