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Zum ersten Mal können Interessierte alles Wissenswerte über die 298 Länderspiele des Schweizer Frauennationalteams in einem Buch nachschlagen. Verantwortlich dafür sind mit Daniel Schaub und Seraina Degen zwei Oberbaselbieter.
«Viel schneller als bei den Männern hat sich bei den Frauen ein Nationalteam gebildet», sagt Daniel Schaub. Kaum gab es eine Klub-Meisterschaft, spielte die Landesauswahl 1970 in Italien an der «Coppa del Mondo». Das «Goldene Buch des Schweizer Frauenfussballs», das der Sissacher gemeinsam mit Seraina Degen herausgebracht hat, erzählt die Anfänge des hiesigen Frauenfussballs ebenso wie die neusten Entwicklungen.
Denn nach der inoffiziellen Weltmeisterschaft 1970 hatte die Schweizer Frauen-Nati bis 2015 warten müssen, ehe sie sich für einen internationalen Grossanlass qualifizierte. Im Sommer vor zwei Jahren spielte das Team von Nationaltrainerin Martina Voss-Tecklenburg in Kanada an der WM im Achtelfinal gegen die Gastgeberinnen vor über 50 000 Zuschauern. Es verlor zwar und schied aus. Nach einer überragenden Qualifikation fuhren die Schweizerinnen 2017 aber auch zur Europameisterschaft in die Niederlande.
Die jüngsten Erfolge waren der Auslöser für die Produktion des nun vorliegenden Buchs. Schaub, der bereits mehrere Publikationen über Fussball veröffentlicht hat, holte sich Seraina Degen an Bord und stürzte sich selber in die Archive.
Mehr zu den Oberbaselbieter Autoren und dem Buch in der «Volksstimme» vom Dienstag.