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Die Europäische Union will bis Mitte Juli eine öffentliche Konsultation durchführen. Es sollen Themen wie Privatsphäre und Ethik im Zusammenhang mit dem "Internet der Dinge" besprochen werden.
Laut einer Medienmitteilung wird die Europäische Kommission eine öffentliche Konsultation
zum Thema "Internet der Dinge" durchführen. Das Ziel dieser Konsultation, die bis zum 12. Juli 2012 dauert, sei, einen Rahmen zu definieren, damit das wirtschaftliche Potenzial ausgeschöpft und genügend Kontrolle über die Geräte gewährleistet werden kann. Die Kommission will Meinungen zu Themen wie Schutz der Privatsphäre oder Ethik einholen. Die Ergebnisse der Konsultation werden in die Empfehlung der Kommission zum "Internet der Dinge" einfliessen, die bis Sommer 2013 vorgelegt werde, so lautet die Mitteilung.
Neelie Kroes, die für die Digitale Agenda zuständige Vizepräsidentin der Kommission: "Ein Internet der Dinge, bei dem Alltagsgegenstände mit intelligenten Funktionen ausgestattet sind, ist der nächste grosse Entwicklungsschritt. Ich möchte ein Internet der Dinge fördern, das unseren wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zielen dient, und bei dem die Sicherheit und der Schutz der Privatsphäre gewährleistet sind und ethische Werte beachtet werden."
Immerhin: Heutzutage besitzt der Durchschnittsbürger laut der Europäischen Kommission zwei Gegenstände, die mit dem Internet verbunden sind. Bis 2015 dürften es sieben sein, weltweit werden dann 25 Milliarden Geräte über Drahtlosverbindungen verfügen. Diese Zahl könnte sich bis 2020 auf 50 Milliarden verdoppeln. (lvb)