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Die Teilnahme (oder eben Nicht-Teilnahme) von Stefanie Vögele am WTA-Turnier in Luxemburg entwickelte sich zu einer Farce. Eigentlich war sie bereits am Montag in der letzten Quali-Runde hängen geblieben, weil sie wegen Bauchschmerzen hatte Forfait geben müssen.
Doch die Aargauerin rutschte kurioserweise als «Lucky Loser» trotzdem ins Haupttableau. Dass sie dafür nicht einmal hatte antreten müssen, sorgte für Verwirrung – beispielsweise auch bei Sven Groeneveld, dem ehemaligen Trainer von Maria Scharapowa und Sloane Stephens.
Das Vorgehen entsprach jedoch den WTA-Regeln. Vögele hätte somit in Luxemburg, wo Jil Teichmann in der Startrunde gescheitert war, am Dienstagabend gegen Elise Mertens antreten dürfen.
Das erneute Forfait
Kurz vor Spielbeginn folgte dann aber der erneute Rückzug der Schweizerin: Wegen der anhaltenden Bauchschmerzen konnte Vögele auch gegen die Belgierin nicht antreten.
Ein ähnlich kurioses Hin-und-Her erlebte Mertens: Vögele war bereits die 3. für sie vorgesehene Gegnerin (Kateryna Kozlowa und Ysaline Bonaventure hatten sich wegen Verletzungen ebenfalls zurückziehen müssen).
Erst die 4. Kandidatin, Bibiane Schoof, betrat dann tatsächlich gegen Mertens den Court. Die 23-Jährige liess sich vom Ganzen aber nicht aus der Ruhe bringen und gewann klar in 2 Sätzen 6:0, 6:3.
Sendebezug: Nachmittagsbulletin, SRF 3, 15.10.2019, 16:30 Uhr.