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Diese Forschung hat einen Beitrag zum NRP 61 Projekt über ein integriertes Flusswasserqualitätsmanagement geleistet. Das Hauptziel war Kostenwirksamkeitsanalysen für verschiedene Massnahmen zur Reduktion von chemischer Wasserverschmutzung im Mönchaltdorfer Fluss Aa (Kanton ZH) durchzuführen.
Die in dieser Studie berücksichtigten Massnahmen zur Wasserqualitätsverbesserung beinhalten sowohl urbane als auch landwirtschaftliche Management Alternativen. Die urbanen Massnahmen umfassen ein Verbot der Benutzung von Bioziden in Häuserfassaden, eine verbesserte Durchlässigkeit von Oberflächen, Regenwasserspeicherung, eine Volumenerhöhung von kombinierten Abwasser-Überflussbehältern sowie den Ausbau von Abwasserreinigungsanlagen, um die Belastung durch Mikroverunreinigungen zu reduzieren. Landwirtschaftliche Massnahmen bestehen aus dem Ersatz von intensiver durch organische Landwirtschaft, der Aufstockung von Uferarealen sowie der Erklärung einer Naturschutzzone über das Studiengebiet.
Die Kostenwirksamkeitsanalyse bestand aus zwei Schritten: 1) Feststellung der von den verschiedenen Massnahmen verursachten Kosten inklusive der mit der Kostenschätzung verbundenen Unsicherheiten und 2) Bestimmung der potentiellen Reduktion von Wasserverschmutzungen, die durch die Anwendung der verschiedenen Massnahmen erreicht werden kann (mithilfe der Projektmitarbeiter). Zum Schluss wurden die Kosten jeder Massnahme mit den zu erwartenden Effekten einer Wasserverschmutzungsreduktion verglichen. Zusätzlich wurde jede Management Alternative unter den jetzigen sozioökonomischen Bedingungen sowie unter vier Zukunftsszenarien mit einem Zeithorizont bis 2050 ausgewertet. Die Zukunftsszenarien unterschieden sich bezüglich der verwendeten Annahmen über den Klimawandel, Veränderungen in der Bodennutzung sowie Entwicklungen in der Wirtschaft, der Demographie und der Infrastruktur.
Die Resultate zeigen, dass die zukünftige Wasserqualität hauptsächlich von der sozioökonomischen Entwicklung und der verwendeten Management Alternative abhängt. Der Klimawandel hat hingegen einen geringeren Einfluss. Die Kostenwirksamkeitsanalyse zeigt, dass landwirtschaftliche Massnahmen in der Anwendung deutlich teurer als urbane Wasser Management Alternativen wären.