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Der Umsatz ging dabei um 31 Prozent auf 169,9 Mio CHF zurück. Die Vergleichsperiode des Vorjahres hatte noch Landverkäufe in der Höhe von 64,1 Mio CHF beinhaltet, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilt. Das Ergebnis sei weiterhin durch die politischen und ökonomischen Unsicherheiten in Ägyptern beeinträchtigt. Demgegenüber stehe eine positive Entwicklung der Destinationen im Oman und in Montenegro, deren Anteil am Umsatz zunehme.
Der Bruttogewinn reduzierte sich massiv auf noch 9,2 Mio CHF von 71,7 Mio CHF im Vorjahr, wobei die entsprechende Marge auf 5,5 Prozent von 29,2 Prozent einbrach, wie die Gruppe des ägyptischen Investors Samih Sawiris weiter mitteilt. Unter dem Strich steht ein Verlust ohne Minderheitsanteile von 60,7 Mio, nach einem Gewinn von 3,9 Mio CHF in der Vorjahresperiode.
Erfreulich sei, dass der adjustierte EBITDA mit 13,9 Mio CHF positiv geblieben sei, so Orascom. Würden die Resultate in beiden Perioden um die Landverkäufe normalisiert, wäre der Verlust ohne Minderheitsanteile bei 48,3 Mio CHF in der Vorjahresperiode und 48,4 Mio in der Berichtsperiode praktisch stabil geblieben. Beeinträchtigt wurden die Resultate zudem durch Währungsverluste in der Höhe von 13,2 Mio CHF.
Bereits Anfang November hatte die grösste Tochtergesellschaft von Orascom in Ägypten, die Orascom Hotels and Development (OHD), den Anschluss einer Refinanzierungsvereinbarung mit einem Bankensyndikat in Höhe von 228,7 Mio CHF gemeldet. Die Vereinbarung erlaube es dem Unternehmen, in den kommenden drei Jahren keine Rückzahlungen leisten zu müssen, hiess es. Zudem könnten die Zinszahlungen für 2016 hinausgezögert werden sowie die Zinszahlungen für 2017 optional ebenfalls aufgeschoben werden.
Angaben zum Ausblick auf das Gesamtjahr werden in der Mitteilung keine gemacht.
(AWP)