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Die Länge des Tunnels beträgt 226 m, wovon die ersten 50 m durch einen ehemaligen Käsekeller mit gemauertem Innengewölbe führen. Zirka 90 m nach dem Portal wurde ein Notausstieg in Form eines Schachts von 12 m Tiefe abgeteuft und betoniert.
Der Vortrieb erfolgte im Vollausbruch mit Schutz eines Rohrschirms. Die 15 Rohrschirmetappen wurden mit einem 2-Armbohrwagen gebohrt und injiziert. Zur Unterstützung des Rohrschirms kamen betonhinterfüllte Stahlbogen zum Einsatz. Der anschliessende Ausbruch erfolgte mit einem Tunnelbagger mit Reisslöffel. Als Erstsicherung wurde Spritzbeton verwendet. Die Innenschale besteht aus einem Abdichtungsträger, der aufgespritzten Abdichtung und einer abschliessenden Schutzschicht aus Spritzbeton. Die Sohle mit den Werkleitungen wurde nach Abschluss des Gewölbes betoniert. Die Baustelle ist geprägt von innerstädtischen Verhältnissen mit einem extrem kleinen Installationsplatz.