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Der Streichpsalter
Die Urahnen des Psalters stammen aus dem Orient. Es waren einfache, mit wenigen Stahlsaiten bespannte Zupfinstrumente. Im 9. Jahrhundert findet man die ersten Spuren in Europa. Im 12. Jahrhundert gehörte das Psalterium zu den meistverwendeten Instrumenten im Abendland. Man brauchte den Psalter zur Unterstützung des Psalmengesangs. Mit der Entwicklung der Violine und des Spinetts geriet das Psalterium in Vergessenheit. Um 1950 erlebte der Psalter eine Renaissance. Die heutige Form ist dreieckig. Die Saiten werden so angeordnet, dass sie mit dem Bogen gestrichen werden können.
Wer kann Streichpsalter spielen?
Kinder im Vorschulalter: Melodien, die sie im Ohr haben, können sie ohne Notenkenntnis spielen.
Junge und alte MusikantInnen und Musikanten: Es gibt kein leichteres und schneller zu erlernendes Melodieinstrument.
Die Gestaltung der Deckfläche geschieht nach Ihren individuellen Wünschen. Sie wählen ein helles Holz wie Ahorn oder ein dunkleres wie Nussbaum. Oft schmücke ich die Deckfläche auch mit Intarsien. Das Klangloch entwerfen Sie selbst oder Sie wählen einen meiner Vorschäge. So sehen Sie im oben abgebildeten Psalter ein E, das die Initiale von Erika darstellt. Die einzelnen Tonnamen werden zwischen die Wirbel gestanzt. Normalerweise sind rechts die ganzen Töne und links die Halbtöne. Für Linkshänder wird alles umgekehrt.