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Ein Bachelorstudium dauert drei Jahre. Es werden 180 ECTS (European Credit Transfer System) Punkte erworben. Ein Studium an den Fachhochschulen wird meist mit einem Bachelor abgeschlossen und ist berufsqualifizierend.
An den universitären Hochschulen vermittelt ein Bachelorstudiengang grundlegende wissenschaftliche Bildung. Universitäre Studiengänge oder Studiengänge der ETH werden nach dem Bachelor meist mit einem Master (zusätzliche 90 ECTS-Punkte) abgeschlossen. Es kann ein Doktorats-Studium angeschlossen werden, was an den Fachhochschulen nur unter gewissen Bedingungen möglich ist.
Die Studiengänge an den Fachhochschulen sind anwendungs- bzw. praxisorientiert (bezogen auf die Arbeitswelt). Meist unterrichten Dozenten, die aus der Arbeitswelt stammen und keine wissenschaftliche Karriere (Forschung) verfolgt haben.
Die universitären Studiengänge sind wissenschaftlich ausgerichtet. Sie sind theoretischer, es wird mehr Stoff der Grundlagenforschung vermittelt, der mit der Praxis weniger in Zusammenhang steht. Manche Studiengänge sind nicht direkt berufsqualifizierend. In manchen Studiengebieten erfolgt nach dem Master-Studiengang eine auf dem Master aufbauende Fachausbildung (z.B. Medizin), bei der ein Fachtitel erworben wird. Die Dozierenden sind meist Professoren, die eine wissenschaftliche Karriere verfolgt haben und in der Wissenschaft (haben einen Forschungsauftrag) tätig sind.
Universitäre Studiengänge sind meist anspruchsvoller als Studiengänge der Fachhochschulen. Der Stoff ist abstrakter und umfangreicher. Universitäre Studiengänge bauen auf dem Stoff des Gymnasiums (Kantonsschule) auf. Fachhochschulen bauen auf dem Stoff der Berufsfachschulen und der Berufsmaturität auf.