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Erfreut nahm ich von einer Rezension der Einführung zu Alexander Solschenizyn Kenntnis. Diese Reihe habe ich genau für dieses Zielpublikum verfasst: In 10.000 Worten erhalten jüngere Leser in eine Einführung in die Lebensgeschichte und das Werk eines christlichen Denkers sowie einige Impulse für das Leben im 21. Jahrhundert. Angestossen wurde dies – wie auch andere Projekte – durch den Wunsch, die nächste Generation auszurüsten.
Zu Alexander Solschenizyn schrieb ich:
Alexander Solschenizyn (1918-2008), aufgewachsen als Kommunist, mit einzigartigem Flair für Literatur, ausgebildet in Mathematik und Physik, Frontkämpfer im Zweiten Weltkrieg, jahrelange Gefangenschaft im Archipel Gulag; Bekehrung zum christlichen Glauben während der Gefangenschaft, jahrelanges Schreiben im Untergrund; 1974 aus der Sowjetunion ausgewiesen, zwei Jahrzehnte im Westen, nachher Rückkehr in seine Heimat Russland. Das sind die Schlagzeilen zu seiner Lebensgeschichte.
Manche betrachten ihn als Nachfolger der berühmten russischen Schriftsteller Leo Tolstoi und Fjodor Dostojewski. Solschenizyn schrieb wuchtige, mit autobiografischen Elementen durchsetzte Romane. Er hielt Reden wie z. B. eine an der Harvard University, die ohne Zögern in die Jahrhundert-Reden aufgenommen werden dürfen. Er kritisierte gleichzeitig schonungslos den Kommunismus und den Konsumismus des Westens. Er ist nicht nur wichtiger Zeitzeuge des 20. Jahrhunderts, sondern gleichzeitig Vordenker und Prophet, dem wir in unserer Zeit Gehör schenken sollten.
Die Rezension:
Der Autor:
Hanniel Strebel ist ein Schweizer Theologe und Personalentwickler. Er ist ein passionierter Vielleser, der mehrere Themenfelder auf seiner Leseliste berücksichtigt.
Aufbau des Buches:
Das Buch gehört in eine Reihe, die sich zum Ziel gesetzt hat, in berühmte christliche Denker einzuführen. Nach einer Einleitung folgt ein biographischer Abriss zur Person Solschenizyn. Anschließend werden einige Werke des Denkers herauskristallisiert, bevor einige persönliche Lernfelder aus der Person und seinem Werk genannt werden. Schließlich wird auf Literatur von Solschenizyn hingewiesen.
Persönlicher Eindruck:
Ich habe das Buch an einem Abend gelesen. Der Autor schafft es einen guten Überblick zu geben. Es lässt sich meistens leicht lesen, auch wenn man wie ich, bisher noch kein Werk dieses Denkers gelesen hat. Stellenweise hätten Zitate oder Thesen etwas ausführlicher beschrieben werden könne, allerdings übertrifft das dann gegebenenfalls den Anspruch einer Einführung.
Inhalt:
Solschenizyn hat ein bewegtes von Leiden und Verfolgung gekennzeichnetes Leben geführt. Archipel Gulag, Krebs und weiteres mehr, hat er Gott sei Dank überlebt. Interessant ist, wie ein Mann nach Erleben des Archipel Gulag dankbar für diese Zeit war. Kennzeichnend für das Leben dieses Mannes steht die ehrliche Kritik gegen den Westen und den Osten, trotz Gegenwind von Freund und Feind. Die Wahrheit war im wichtiger, als der Applaus.
Fazit:
Ich empfehle dieses Buch zu lesen, um einen Einblick in das Leben Solschenizyn zu bekommen, von den Erfahrungen dieses Mannes zu lernen und angeregt zu werden, über sein Leben in einer verwöhnten und verweichlichten Gesellschaft nachzudenken. Es lohnt sich!
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