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In der Nacht auf Montag wurde in Wales mit 1050.4 hPa der höchste Luftdruck seit 1957 gemessen. Im belgischen Ukkel brachte Hoch «Ekart» mit 1048.1 hPa gar einen neuen Stationsrekord. Da der Kern des Hochs nördlich der Schweiz liegt, war der Luftdruck hier tiefer, meist etwas über 1040 hPa.
Für Vergleich umrechnen
Da der Luftdruck sehr stark von der Höhe der Messstation abhängt, muss der Luftdruck jeweils auf Meereshöhe umgerechnet werden, um Messstationen miteinander vergleichen zu können. Würde man dies nicht machen, hätten wir über den Alpen immer ein Tief. Der Luftdruck nimmt mit der Höhe um rund 1 hPa pro 8 Meter ab.
In der Meteorologie gibt es drei verschiedene Luftdruckangaben:
- QFE: der an der Messstation gemessene Luftdruck.
- QNH: der auf Meereshöhe umgerechnete Luftdruck mit Hilfe einer sogenannten Standardatmosphäre. Die Temperatur beträgt 15 Grad (auf Meereshöhe) und nimmt mit der Höhe linear um 0.65 °C pro 100 m ab.
- QFF: der auf Meereshöhe umgerechnete Luftdruck in Abhängigkeit von der korrekten Temperatur bei der Station und weiterer Faktoren.
Je nach Wetterlage und vor allem je nach Temperatur gibt es zwischen dem QNH und dem QFF grössere Unterschiede.
Aktuell ist die Luft über der Schweiz deutlich kühler als in der Standardatmosphäre, die Druckflächen sind somit näher beieinander. Der Luftdruck reduziert nach QFF betrug am Montagmittag in Chur 1046.7 hPa, nach QNH 1043.3 hPa.