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<h2>SubmittedText<h2><p>Wann und in welchen Berufsarten hat man seit Inkrafttreten des Freizügigkeitsabkommens in der Schweiz eine Arbeitslosenquote von über 5 Prozent respektive 8 Prozent verzeichnet?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat hat vor Festlegung der Schwellenwerte auf der Basis von Daten für das Jahr 2016 ermittelt, welche Berufe je nach Höhe des Schwellenwerts unter die Meldepflicht fallen würden und wie viele Stellensuchende zuvor in diesen Berufen tätig waren (Erläuternder Bericht zum Änderungsentwurf der Arbeitsvermittlungsverordnung: Massnahmen für stellensuchende Personen, November 2017, Kapitel 8; <a href="http://www.sem.admin.ch">www.sem.admin.ch</a> &gt; Aktuell &gt; Laufende Gesetzgebungsprojekte &gt; Verordnungsänderungen zur Umsetzung von Art. 121a BV &gt; Ergebnisse). Diese Stellensuchenden dürften am unmittelbarsten von der Stellenmeldepflicht profitieren. Die entsprechenden Schätzungen sind für die Schwellenwerte von 5 Prozent und 8 Prozent im erläuternden Bericht zum Änderungsentwurf der Arbeitsvermittlungsverordnung vom November 2017 dargelegt.</p><p>Von insgesamt rund 322 400 Personen, die sich 2016 bei einem RAV zur Stellensuche anmeldeten, waren rund 90 000 bzw. 28 Prozent zuvor in einer Berufsart tätig, welche bei einem Schwellenwert von 8 Prozent der Meldepflicht unterstanden hätte. Rund 187 000 bzw. 58 Prozent waren zuvor in einer Berufsart tätig, welche bei einem Schwellenwert von 5 Prozent meldepflichtig gewesen wäre.</p><p>Der Anteil von Stellensuchenden in meldepflichtigen Berufen kann je nach Arbeitsmarktsituation variieren. So unterstehen bei einem konstanten Schwellenwert in Phasen mit tiefer Arbeitslosigkeit tendenziell weniger Berufsarten der Meldepflicht, wohingegen in Phasen hoher Arbeitslosigkeit mehr Berufsarten den Schwellenwert übersteigen. Dieser Zusammenhang bestätigt sich denn auch für die Jahre 2010 bis 2017, für welche entsprechend detaillierte Arbeitslosenquoten vorliegen. So variierte der Anteil neuangemeldeter Stellensuchender in Berufsarten mit einer Arbeitslosenquote von 8 Prozent und darüber im Zeitraum 2010-2017 zwischen 26 Prozent und 32 Prozent. Bei einem Schwellenwert von 5 Prozent lag dieser Anteil je nach Jahr zwischen 41 Prozent und 58 Prozent.</p>  Antwort des Bundesrates.