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Algetshausen – Der Ort heute
Nördlich des Vogelsbergs senkt sich die Wies- und Weidelandschaft in sanften Stufen und flachen Wellen ab. Das aus drei Teilen bestehende Algetshausen liegt teils auf einer leichten Anhöhe, teils in einer sehr schwach ausgeprägten Geländesenke. Nach nur wenigen Seiten ist das Gelände noch offen und wie früher mit Obstbäumen bepflanzt. Besonders reizvoll ist der Blick vom höchstgelegenen Strässchen (Büelwiesstrasse) des «Oberdorfs» aus: Er geht in die dichten und regelmässigen Baumgärten im nach Norden abfallenden Wies- und Weideland. Das Letztere wirkt nach wie vor als natürliches Umland der noch bäuerlich geprägten Bauten.
Die erhaltenswerten Teile des Weilers werden von der durchgehenden Dorfstrasse aus erschlossen. Diese führt mitten durch den Wohnort. Siedlungsschwerpunkt ist das nahezu orthogonal gewachsene «Oberdorf». Die Regelmässigkeit der durchgrünten Bebauung geht wohl darauf zurück, dass die Hauptbauten nach Süden bis Südosten orientiert sind. Unter ihnen gibt es mehrere schlanke Kreuzfirst- und Streckhöfe aus dem 18./19. Jahrhundert.
Die übrige bäuerliche Altbebauung besteht aus zwei unscheinbaren Grüppchen, die sich südlich der Dorfstrasse befinden. Beide haben als kleine Ganzheiten einen schweren Stand gegen die vielen heranrückenden Ein- und Mehrfamilienhäuser. Ein Bezug zur angestammten landwirtschaftlichen Umgebung ist kaum mehr ablesbar.