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Die Masern, auch Morbili genannt, bezeichnen eine Krankheit, die durch einen Virus ausgelöst wird. Sie tritt gehäuft bei Kindern auf und zeigt sich in einem Hautausschlag, Fieber und Lymphknotenschwellung. Sie ist sehr ansteckend und es existiert eine Impfung dagegen.
Die Masern werden durch einen Virus ausgelöst und sind hochansteckend. Masern können sehr unangenehm sein und manchmal zu schweren Komplikationen führen. Jeder kann Masern bekommen, wenn er nicht geimpft worden ist. Personen, die vorher keine Masern hatten, können sie ebenfalls bekommen, wenn sie mit einer infizierten Person in Kontakt kommen. Die Erkrankung tritt jedoch überwiegend bei kleinen Kindern auf. Die Infektion verschwindet normalerweise in ungefähr 7 bis 10 Tagen.
Die Erkrankung beginnt mit grippeähnlichen Beschwerden (Schnupfen, Fieber, Husten). Anschliessend entwickelt sich ein grobfleckiger Hautausschlag, der sich vom Kopf abwärts ausbreitet, sowie hohes Fieber. Zudem tastet man geschwollene Lymphknoten am Hals. Da die Masern das Abwehrsystem stark schwächen, können gefährliche Nebenerkrankungen wie eine Lungen- oder Gehirnentzündung entstehen, welche im Fall der Gehirnentzündung selten auch mehrere Jahre nach einer durchgemachten Maserninfektion auftreten und zum Tod führen können.
Um Masern zu vermeiden, versucht man, möglichst die gesamte Bevölkerung zu impfen und somit vor den Folgen von Masern zu schützen. Dabei sind insgesamt 2 Impfungen nötig, die erste im Alter von 12 Monaten und die zweite mit 15-24 Monaten. Die Impfung ist kombiniert und deckt Masern, Mumps und Röteln ab (MMR). Bei Erkrankung mit Masern soll während mindestens 5 Tagen nach Ausbruch des Hautausschlages kein Kontakt zu anderen Kindern erfolgen, um eine Ausbreitung der Masern zu verhindern. Kontaktpersonen des erkrankten Kindes (zum Beispiel Mitschüler), welche noch nicht an Masern erkrankt sind und nicht geimpft sind, sollen aus demselben Grund für 14 Tage zu Hause bleiben. Eine eigentliche Therapie der Masern gibt es nicht. Einzig die Impfung und eine früher durchgemachte Maserninfektion schützen vor der Erkrankung.
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