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Führten die Berechnungen des Bundesamts für Statistik (BFS), die auf einer Verteilung der nationalen Szenarien auf die einzelnen Kantone beruhen, bis anhin zu zu tiefen Ergebnissen für Freiburg, so zeigt die Bevölkerungsentwicklung in letzter Zeit, dass die Bevölkerungsprognosen, die das BFS 2016 nach derselben Methode veröffentlicht hat, jetzt zu hoch liegen (bereits um 3000 Einwohner Ende 2016). Deshalb hat das kantonale Amt für Statistik das mittlere Szenario des BFS mit Hilfe der neuesten Bevölkerungszahlen korrigiert. Einzig die Wanderungsprognosen sind korrigiert worden, die restlichen Komponenten (Geburten, Todesfälle), die stabiler und vorhersehbarer sind, wurden nicht verändert. Schliesslich ist darauf zu verweisen, dass beide Modelle (BFS und StatA) hinsichtlich der Bevölkerungswanderung auf eher konservativen Hypothesen beruhen, laut denen die Zuwanderung aus den traditionellen Ursprungsländern allmählich versiegt und sich die globalen Wanderungsströme nicht plötzlich namhaft verändern.
Es ist zu betonen, dass der Unterschied zwischen dem vor kurzem vom StatA aktualisierten Szenario und jenem, welches das BFS im Mai2016 veröffentlicht hat, enorm ist, denn das BFS rechnet für 2045 mit 436'000 Einwohnern.
So lange die regionalisierten Szenarien für die Schweiz so deutlich von den in den letzten Jahren bereits verzeichneten Ergebnissen abweichen, wird das StatA seine eigenen Berechnungen vornehmen.