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Zwischen Juni und Juli trifft man den Falter in der einzigen Generation an. Die Eiablage findet im Juli und August statt. Das Weibchen legt die Eiern nicht gezielt auf einer Pflanze ab, sondern lässt sie wahllos über den Futterpflanzen ab. Die Eier sind kugelförmig und weiss. Nach der drei Wochen dauernden Eistadium, frisst die Raupe nur noch wenige Tage und beginnt mit der Vorbereitung für die Überwinterung. Hierzu versteckt sie sich zwischen den Pflanzen- und Blattresten. Sobald die Frühlingssonne die Grässer wieder zum wachsen anregt, erwachen auch die Raupen und fressen weiter bis etwa Mitte Juni. Die Farbe der erwachsenen Raupe variiert zwischen graubraun und grün. Auf dem Rücken und den Seiten verlaufen weiss umrandete schwarze Linien. Die Raupe schützt sich, indem sie sich bei Gefahr zusammenrollen und auf den Boden fallen lassen. Für die Verpuppung begeben sich die Raupe an den Fuss ihrer Futterpflanze. Nach etwa drei Wochen ist der Falter soweit, dass er schlüpft und den Zyklus von neuem beginnt.
Dieser Falter ist in Mittel-, Südost, und vereinzelt auch in Nordeuropa heimisch. Obwohl er weit verbreitet ist, tritt er nur lokal gehäuft auf. Am ehesten trifft man ihn in feuchten Gebieten an. So ist er auf Waldwiesen und Waldrändern mit weitläufigen Wiesen anzutreffen.