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Seit seinen Erfolgen 1985 am Internationalen Wettbewerb in Evian und anlässlich des ersten Borciani-Wettbewerbs 1987 in Reggio Emilia, gehört SINE NOMINE mit Patrick Genet, 1. Violine, François Gottraux, 2. Violine, Hans Egidi, Viola, und Marc Jaermann, Violoncello, zu Europas führenden Streichquartetten.
Das Quartett tritt regelmassig in den wichtigsten Städten Europas und Amerikas auf, in Konzertsälen wie Wigmore Hall in London, Concertgebouw Amsterdam und Carnegie Hall in New York. Das in Lausanne beheimatete Quartett wählte seinen Namen als Zeichen für seine Offenheit allen Komponisten und Werken gegenüber.
Das Schaffen des Ensembles wird bereichert durch regelmässige Zusammenarbeiten mit anderen Musikern. So sind enge Bindungen entstanden unter anderem mit dem Vogler Quartett Berlin oder mit dem Carmina Quartett in Zürich.
Das Quatuor Sine Nomine verfügt über ein breites Repertoire, von Haydn bis zu Musik aus dem 21. Jahrhundert, ohne weniger gespielte Werke wie z.B. das Octuor von George Enescu zu vernachlässigen. Es hat u.a. verschiedene zeitgenössische Werke geschaffen, die diesem rumänischen Komponisten gewidmet sind. Die Einspielungen auf Tonträger umfassen grosse Klassiker wie die Streichquartette von Schubert (bei Cascavelle) und die von Brahms (bei Claves), die Quartette von Arriaga und Werke von Turina (ebenfalls bei Claves), aber auch die Quintette für Klavier von Furtwängler (Timpani) und Goldmark (CPO).
Das Quatuor Sine Nomine geniesst die Unterstützung der Stadt Lausanne und des Kanton Waadt. Die 1994 gegründete Vereinigung der Freunde des Quatuor Sine Nomine trägt ebenfalls dazu bei, die Karriere dieses Quartetts vor allem im Ausland zu fördern.
2001 hat das Quartett das Festival Sine Nomine gegründet und ist verantwortlich für die künstlerische Leitung.