Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03101.jsonl.gz/1655

Wer diese vier Tipps beherzigt, wird seine finanziellen Ziele leichter und schneller erreichen. Fangen Sie einfach mit einem Tipp an. Wenn Sie diesen gut umsetzen, können Sie es mit dem nächsten versuchen.
Um seine Ziele nicht aus den Augen zu verlieren, sollte man diese visualisieren. Das gilt im wörtlichen und übertragenen Sinn. Wer zum Beispiel für eine Reise in die Karibik spart, sollte Bilder von seinem Reiseziel dort aufhängen, wo er diese jeden Tag sieht. Ausserdem kann man sich Bilder davon in den Geldbeutel stecken und diese regelmässig anschauen. Zusätzlich könnte man sich eine Technik zunutze machen, die viele Leistungssportler anwenden: Man schliesst die Augen und stellt sich Situationen vor, in denen man sein Ziel schon erreicht hat. Im genannten Beispiel also sieht man sich vor dem geistigen Auge schon auf der Karibikinsel, wie man den Strand entlangläuft oder beim abendlichen Sonnenuntergang auf einer Terrasse einen Cocktail schlürft. Wer diese Bilder mit starken Emotionen verbindet, zum Beispiel Sehnsucht und Glücksgefühlen, den wird kaum noch etwas davon abhalten können, seine Ziele zu erreichen.
Wer sich vornimmt, Geld, das am Monatsende übrigbleibt, zu sparen, wird möglicherweise weniger, als möglich wäre, auf die Seite legen. Im ungünstigsten Fall wird man gar nichts sparen. Denn viele Menschen neigen dazu, mehr Geld auszugeben, wenn mehr davon verfügbar ist. Deshalb ist es besser, einen festen Geldbetrag gleich nach Eingang des Gehalts vom Girokonto abbuchen zu lassen. Es empfiehlt sich, dieses zunächst auf einem Tagesgeldkonto anzusparen. Denn dort ist das Geld jederzeit verfügbar. Sollte man unerwartet zusätzlich Geld benötigen, kann man darauf problemlos zugreifen. Diese Notfallreserve sollte zwei bis drei Monatsgehälter betragen. Sobald dieser Betrag erreicht ist, kann man seine monatliche Sparrate längerfristig anlegen, zum Beispiel in Fonds oder Indexzertifikaten.
Die 50-30-20-Regel besagt Folgendes: Die Hälfte seines verfügbaren Einkommens benötigt man für Fixkosten und Grundausgaben wie Miete, Lebensmittel, Versicherungen und Mobilität. 30 Prozent kann man für persönliche Bedürfnisse investieren, also in Hobbys, für Reisen oder Unterhaltungselektronik. Bleiben noch 20 Prozent, die man Sparen oder zum Tilgen möglicher Schulden verwenden sollte. Ob diese Prozentsätze umsetzbar sind, hängt natürlich von der Höhe des Gehalts und vom Preisniveau des Wohnorts ab. Generell empfiehlt es sich aber, unterschiedlichen Ausgabenbereichen feste Budgets zuzuweisen.
Unternehmen setzen für ihre Anlagegüter, zum Beispiel Fahrzeuge, Maschinen und Büroausstattung, Abnutzungszeiträume an. Daraus berechnen sie die sogenannte Abschreibung. Kraftfahrzeuge kann man zum Beispiel über einen Zeitraum von sechs Jahren abschreiben. Ein Sechstel des Anschaffungswerts fliesst als Betriebskosten in die Bilanz des Unternehmens ein. Was spricht dagegen, dass man es als Privatperson genauso macht und Rücklagen für eine Ersatzbeschaffung bildet? Für einen Neuwagen sollte man also jährlich ein Sechstel des Anschaffungspreises zurücklegen. Ähnlich kann man mit anderen Grossanschaffungen verfahren.