Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03374.jsonl.gz/1640

selektive VerleihförderunG
Calls
|Call Nr.||Bezeichnung||Deadline||Status|
|CH02/2017||Selektive Verleihförderung||10.03.2017

27.09.2017
|geschlossen

In Bearbeitung
Was ist neu?
Ab der zweiten Deadline vom 27. September 2017 werden Punkte pro unabhängigen Verleiher vergeben und nicht mehr wie bisher nach Ländern, in die ein Film verkauft wurde.
Wurden Rechte an unabhängige Tochtergesellschaften verkauft, muss der Weltvertrieb zur Bestätigung Kopien der Verträge beilegen. Die Verträge können wenn gewünscht auch direkt per Email an MEDIA Desk Suisse geschickt werden.
Wenn die Rechte für mehrere Länder vom Schweizer Verleiher akquiriert und weiterverkauft wurden, müssen ebenfalls die Verträge beigelegt werden.
Verleiher sollen verstärkt in die Verbreitung von neuen, nicht-nationalen europäischen Filmen investieren.
Gesuchte Filme
Die Massnahme betrifft den Verleih neuer Filme (Copyright 2014 und später) mit einer Mindestlänge von 60 Minuten, die mehrheitlich von einem MEDIA-Mitgliedsland produziert worden sein müssen. An der Herstellung müssen hauptsächlich Filmschaffende aus MEDIA-Ländern beteiligt gewesen sein.
Filme aus Deutschland, Frankreich, England, Italien und Spanien, deren Produktionskosten 10 Mio. CHF übersteigen, sind nicht zugelassen.
Die Kinorechte des Films müssen in mindestens 6 MEDIA-Länder (Vollmitglieder) ausserhalb der Schweiz verkauft worden sein. Die Länder müssen vom internationalen Weltvertrieb mit dem entsprechenden Formular bestätigt werden. Der Antragssteller ist dafür verantwortlich, dass das Formular richtig ausgefüllt wird.
Der erste Kinostart kann frühestens zwei Monate vor der Einreichung liegen und gleichzeitig spätestens bis zur Deadline, die auf die nächste Abgabefrist folgt stattfinden.
NICHT FÖRDERBARE PROJEKTE
Live-Aufnahmen oder Aufzeichnungen von Aufführungen von Werken wie Opern und Konzerte; Filme mit Auftrags- oder Werbecharakter; Filme mit vorwiegend didaktischer Zielsetzung und Filme, die die Menschenwürde verletzen, diskriminierend sind, Gewalt verherrlichen oder verharmlosen oder die pornografisch sind.
Förderempfänger
Der Aufruf steht allen im Verleihregister des BAK registrierten Verleihfirmen offen, die einen neuen europäischen Film, für den sie die Verleihrechte besitzen, ausserhalb seines Herkunftslandes ins Kino bringen.
ausschlusskriterien
- Filme, die Succès Cinéma Gelder generieren oder in die Succès Cinéma Gelder reinvestiert werden können.
- Filme, in die Gelder der automatischen Verleihförderung der MEDIA-Ersatzmassnahmen, Modul 3, reinvestiert wurden.
Fördersumme
Die Beträge richten sich nach der Anzahl Leinwände, auf denen der Film in der Woche, in der am meisten Leinwände bespielt wurden, gezeigt wurde. Pro Kino wird nur eine Leinwand gezählt. Die Filme müssen in der betreffenden Woche mindestens zwei Mal gezeigt werden.
Startet der Film innerhalb eines Zeitraums von 12 Monaten in mehreren Sprachregionen, dann werden die Leinwände aus den Wochen mit der höchsten Leinwandzahl pro Sprachregion addiert.
|Anzahl Leinwände
|| Höchstbetrag in CHF

|2||5'000|
|3 - 7||9'000|
|8 - 14||15'000|
|15 - 24||25'000|
|25 - 39||37'000|
|40 oder mehr||65'000|
Die Finanzhilfe darf höchstens 50% der Kosten betragen. Im Falle einer Eurimages-Verleihförderung für denselben Film, dürfen die beiden Fördersummen zusammen häochsten 50% der anrechenbaren P&A Kosten betragen.
Anrechenbare Kosten
- Promotionsmaterial
- Ankauf von Werbeflächen
- Weitere Promotionskosten (Weitere Kosten müssen begründet werden und in einem klaren Zusammenhang mit dem geförderten Film stehen.)
- Kopien
- Synchronisation und Untertitelung
Wechselkurs
Müssen Beträge in Schweizer Franken umgerechnet werden, gilt der Monatsmittelkurs der eidgenössichen Steuerbehörde vom Monat der Antragsstellung.
Evaluation der Anträge
Die Filme werden nach Massgabe ihrer Herstellungskosten in folgende zwei Kategorien eingeteilt:
- Herstellungskosten weniger als 3 Mio. Franken: kleine Filme
- Herstellungskosten ab 3 Mio. Franken: mittlere Filme
Die Förderungskriterien zählen innerhalb der beiden Filmkategorien wie folgt:
|Kriterium||

Punkte

Pro unabhängigem Verleiher* (inkl. CH)

1

Schweizer Verleihfirmen, die 2016 in der automatischen Verleihförderung MEDIA-Ersatzmassnahmen Guthaben erzielt haben

1

Filme, die aus einem MEDIA-Land mit schwacher Produktionskapazität stammen (alle MEDIA-Länder ausser DE, ES, FR, IT und UK)

2
* Wurden Rechte an unabhängige Tochtergesellschaften verkauft, muss der Weltvertrieb zur Bestätigung Kopien der Verträge beilegen. Die Verträge können wenn gewünscht auch direkt per Email an MEDIA Desk Suisse geschickt werden.
Förderbar sind Projekte, die mindestens 8 Punkte erreichen. Der Verleiher aus dem Herkunftsland des Films generiert keinen Punkt.
In beiden Kategorien und in jeder Ausschreibung wird der Kinder- oder Jugendfilm (Zielpublikum bis 12 Jahre, exklusive Animationsfilme) gefördert, der die höchste Punktzahl erzielt.
mehrfache einreichung
Verschiebt sich der Kinostart hinter die nächste Deadline, muss der Film nochmals eingereicht werden.
Es ist auch möglich, einen Film nochmals einzureichen wenn er nicht selektioniert wurde, solange der Kinostart auch für die nächste Deadline im antragsberechtigten Zeitraum liegt (siehe oben).
In jedem Fall muss für jede Einreichung ein komplettes Dossier elektronisch und in Papierform eingereicht werden. Achtung: Pro Film sind maximal zwei Eingaben möglich.