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Der Kanton Luzern sorgt sich wegen des extrem tiefen Wasserstandes um die Äschenpopulation in der Reuss unterhalb von Luzern und ergreift eine Sofortmassnahme: Parallel zum Ufer werden Bäume ins Wasser gefällt und verankert. Die so entstehenden Kleinstrukturen bieten den Äschenlarven im Frühling optimale Aufwuchsgebiete. Die Bäume schützen zudem das Ufer örtlich vor Erosion und beeinflussen die Kiesablagerungen im Interesse des Hochwasserschutzes positiv. Die Reuss unterhalb von Luzern gehört zu den wichtigsten Äschengewässern der Schweiz. Die Äsche ist eine gefährdete Art. Durch die Extremhochwasser im Sommer 2005 wurde der bereits kleine Bestand zusätzlich geschwächt.