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Es wurde ein innovatives Trainingsgerät patentiert, der PendyBall by Ledragomma original “pezzi”®, der im Inneren eines herkömmlichen Gymnastikballs ein Pendel enthält [mit einem Gewicht von 2 oder 4 kg], das mit einem Zapfen am Ball selbst befestigt ist. Der PendyBall by Ledragomma original “pezzi”® liefert bedeutende Neuheiten für den Bereich der Mobilisierung der Rumpfmuskeln, wobei in erster Linie das Training der Muskelkoordination betroffen ist.
Das Training mit dem PendyBall by Ledragomma original “pezzi”®, das kontrollierte kreisende Bewegungen des Beckens vorsieht, ist eine innovative Arbeitsmethode für die neuromuskuläre Aktivierung der Rumpfmuskeln: Es sind nämlich genau diese Muskeln, die durch koordinierte Aktivierungsabläufe während der Übung im Inneren des Balls eine Zentrifugalkraft erzeugen. Durch die aktive Blockierung der Pendeldrehung wird darüber hinaus dieselbe Muskulatur verstärkt auf isometrische und exzentrische Art und Weise mit einbezogen, wobei letztere Bewegungen besonders der Vorbeugung dienen.
Forscher der Universität Udine haben die Auswirkungen des PendyBall by Ledragomma original “pezzi”® im Zusammenhang mit der Aktivierung der drei wichtigsten Muskeln des Rumpfes untersucht: dem geraden Bauchmuskel, dem äusseren schrägen Bauchmuskel und dem Musculus erector spinea, dem „Aufrichter der Wirbelsäule”.
Elektromyografische Analysen haben ergeben, dass der äussere schräge Bauchmuskel, der sich in Synergie mit einem der wichtigsten stabilisierenden Rumpfmuskeln, dem queren Bauchmuskel, zusammenzieht, bei der Durchführung dieser speziellen Übungen die meiste Zeit aktiv beteiligt ist. Dies ist von ganz besonderer Bedeutung, da es auch älteren/geschwächten oder sich in der Rehabilitationsphase nach Unfällen befindlichen Personen ermöglicht, die Intensität dieser Muskelaktivierungen auf die persönlichen Bedürfnisse abzustimmen. Man kann zum Beispiel das Gewicht des Pendels und die Intensität der Kreisbewegung gezielt auswählen und trotzdem sicher sein, dass hauptsächlich diese wichtigen Muskeln trainiert werden.
Im Detail wurde auch festgestellt, wie die Ausführung der Drehbewegung des Beckens aus zwei grundsätzlichen Elementen besteht: Die straffende Wirkung der äußeren schrägen Bauchmuskeln und des queren Bauchmuskels sowie die abwechselnde Aktivierung des Aufrichters der Wirbelsäule, die in den meisten Fällen also den Rhythmus der Bewegung festlegt. Die offensichtliche Tatsache, dass die koordinierte Ausführung der Beckendrehung hauptsächlich vom Aufrichter der Wirbelsäule gelenkt wird, unterstreicht einen weiteren bedeutenden Vorteil dieser Art von Übungen im Bereich der neuromuskulären Mobilisierung nach Lumbalgien.
Die Drehbewegung des Beckens, die hauptsächlich in waagrechter Ebene ausgeführt wird, beinhaltet auch eine seitliche Neigung der Wirbelsäule, wodurch also eine dreidimensionale Bewegung entsteht. Diese in ihrer Ausführung äusserst komplexe Bewegung ist gleichermassen nützlich, da sie eine grosse Anzahl von Muskeln wechselseitig mit einbezieht und eine wohltuende Bewegung des Lendenwirbelbereichs der Wirbelsäule nach sich zieht. Die Drehung des Beckens stellt in diesem Zusammenhang einen der vollständigsten Bewegungsabläufe dar, weil sie nämlich bei einer korrekten Ausführung kleine Bewegungen des Lendenwirbelbereichs der Wirbelsäule verursacht und auf sichere Weise auf jene Zonen einwirkt, von denen sehr oft der Schmerz ausgeht. Dabei werden die Durchblutung sowie die Zufuhr von Sauerstoff und anderen nützlichen Wirkstoffen gefördert, um den für den Schmerz verantwortlichen Teufelskreis zu unterbrechen.
Der PendyBall by Ledragomma original “pezzi”® ist ein ideales Trainingsgerät zur Ausführung von koordinierten und kontrollierten Drehbewegungen des Beckens, da die Verlagerung des Pendels im Ballinneren ein unverzügliches Feedback über die Qualität der Bewegung liefert. Gleich ab dem ersten Moment, wenn man auf dem Ball sitzt und mit dem Becken zu kreisen beginnt, richtet sich die Aufmerksamkeit nämlich hauptsächlich auf die jeweilige Bewegung des Pendels: „berührt es die Innenwände des Balls?“; „bewegt es sich kreisförmig und fließend oder eher auf ungeordnete Weise?“.
Diese unverzüglichen Rückmeldungen erlauben es, die Koordination der Bewegungen neu abzuwandeln und immer weiter zu verbessern und darüber hinaus die Aufmerksamkeit und die Motivation während der Übungen auf hohem Niveau zu halten. Ausserdem wird im Gegensatz zu den normalen Gymnastikbällen auf noch intensivere Weise die propriozeptive Wahrnehmung stimuliert, d. h. die Fähigkeit des Organismus, das Eigenempfinden bei Körperbewegung und -lage im Raum und zwischen verschiedenen Körperregionen wahrzunehmen.
Der Ball ist mit einem 2 oder 4 Kg schweren Pendel, in den leuchtenden Farben Pink und Blau-transparent, in sechs unterschiedlichen Grössen erhältlich: Ø 55, 60, 65, 70, 75 und 80 cm.
in Zusammenarbeit mit
Dr. Enrico Rejc [Abteilung für Biologische und Medizinische Wissenschaft an der Universität Udine]
Dr. Lucio Marrone [Sportwissenschaft, Universität Udine, ein Experte in Sachen ergonomische Haltung -Sophia Sport.H. College]
Prof. Guglielmo Antonutto [Abteilung für Biologische und Medizinische Wissenschaft an der Universität Udine]