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Russland hat seine Militärübung an der Grenze zur Ukraine beendet. «Der Oberbefehlshaber Wladimir Putin gab den Truppen und Einheiten den Befehl, in ihre Stützpunkte zurückzukehren», erklärte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow in Moskau.
Putin hatte am vergangenen Mittwoch überraschend eine gewaltige Militärübung mit 150'000 Soldaten an der Westgrenze zur Ukraine angeordnet. Westliche Politiker wertete das Manöver inmitten des eskalierten Ukraine-Konflikts als Drohgeste Russlands.
Kurz darauf verstärkte Russland den Schutz für seine Schwarzmeerflotte auf der ukrainischen Halbinsel Krim. Putin liess sich zudem vom Parlament einen Militäreinsatz im Nachbarland genehmigen.
Manöver im Westen Russlands
Auf der Krim war die Lage am Dienstagvormittag weitgehend ruhig. Unbestätigten Berichten zufolge übernahmen ukrainische Soldaten nach Verhandlungen mit russischen Einsatzkräften wieder einen Teil des Flughafens Belbek bei Sewastopol. Der ukrainische Grenzschutz teilte in der Nacht mit, russische Soldaten hätten auf einer Fähre nach Kertsch im Osten der Krim übergesetzt.
Die Manöver fanden im Westen Russlands statt in einem Gebiet, das an die Ukraine grenzt. Nach russischer Darstellung hatten sie nichts mit den Vorgängen in dem Nachbarland zu tun.
Die russische Börse reagierten mit deutlichen Kursgewinnen auf die Agenturberichte. Der Aktienindex MICEX stieg zur Eröffnung 3,4 Prozent.
(sda/me/sim)