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Alzheimer: Diagnose, Behandlungen und Tipps.
Sie haben die vorherige Seite gelesen und begonnen die Gründe und Symptome von Alzheimer zu verstehen.
Dies kann helfen wenn Sie eine Diagnose oder eine Behandlung für sich oder einen Freund suchen.
Hier finden Sie Informationen über die letzten Alzheimer Forschungsergebnisse und einige nützliche Tipps für Alzheimer Patienten.
Die Diagnose : Alzheimer.
Das erste Anzeichen von Alzheimer wird meisst von Freunden oder Angehörigen festgestellt. Wenn Sie oder jemand anders die bekannten Symptome von Alzheimer bemerken, ist es wichtig so früh wie möglich den Arzt zu konsultieren. Gedächtnisverlust kann verschiedenen Gründe haben. Einige davon sind heilbar.
Um eine klinische Diagnose über Alzheimer zu erstellen, müssen alle Symptome und damit zusammenhängende, mögliche andere Erkrankungen geprüft werden. Dieser Ausschlussprozess hilft zu entscheiden, ob die gezeigten Symptome auf Alzheimer hinweisen oder auf eine andere Krankheit.
Ihr Arzt sollte diese Bewertungen vornehmen:
- Krankengeschichte - momentane medizinische oder psychologische Verfassung und eine sorgfältige Klärung der persönlichen und familiären Gesundheitsentwicklung sowie eventuelle medikamentöse Behandlungen in der Vergangenheit.
- Neurologische Untersuchung - Einschätzung der Wahrnehmung von Zeit und Ort, die Fähigkeit sich zu erinnern, zu verstehen und zu kommunizieren sowie einfache Rechnungen durchzuführen.
- Körperliche Untersuchung - Feststellen des Ernährungszustandes, Blutdruck und Puls.
Wenn diese ersten Abklärungen keine klaren Erkenntnisse erkennen lassen, müssen weitere Test durchgeführt werden.
- Hirnzintigram - Computerthomographie um Veränderungen im Gehirn festzustellen.
- Labortests - Blut - und Urintests um Blut - oder hormonelle Veränderungen festzustellen
- Weitere umfangreichere neuropsychologische Abklärungen - Gedächtnistests, logisches Denken und Sprachfunktionen
- Psychatrische Abklärungen - um die Gemütsverfassung oder andere emotionale Faktoren einzuschätzen.
Behandlung von Alzheimer.
Die derzeitigen Alzheimer - Therapien beinhalten relativ neue med. Behandlungsmethoden, die den Abbau von Acetylcholin - ein Neurotransmitter der den Lern - und Erinnerungsprozess beeinflusst - vermindern.
Andere Therapien haben das Ziel, in das frühe Stadium von Alzheimer einzugreifen und das Fortschreiten zu stoppen oder zu verlangsamen.
Eine Hoffnung ist auch, alzheimertypische Verhaltensmerkmale wie allgemeine körperliche Unruhe, Wahnvorstellungen, Halluzinationen, Depressionen oder Schlafschwierigkeiten behandeln zu können.
Ausserdem ist eine konsequente medizinische und psychologische Therapie für den Patienten und die Familie wichtig.
Neue wissenschaftliche Untersuchungen zu Alzheimer
Gehirnwissenschaftler haben herausgefunden, dass Ablagerungen ( Plaques )im Gehirn eines Alzheimer-Patienten sich als senile Plaques und fibrilläre Ablagerungen zeigen. Die Proteinablagerungen der senilen Plaques bestehen im wesentlichen aus dem Amyloid- Beta- Peptid und führen zum Absterben der Nervenzellen.
Ein wichtiges Augenmerk wird auf die Gründe gelegt, die für den Aufbau der Ablagerungen verantwortlich sind. Diese Informationen werden den Wissenschaftlern helfen, den Prozess der Bildung von Plaque zu stoppen oder zu verlangsamen.
Eine Strategie ist, einen Impfstoff zu entwickeln, der die Amyloid Plaques markiert damit sie vom Selbstheilungssystem des Körpers abgebaut werden können. Frühe Tests an Tieren haben gezeigt, dass ein Impfstoff die Amyloid Ablagerungen erfolgreich verhindert und reduziert.
Diese vorläufigen Resultate haben die Hoffnung genährt, das Alzheimer eventuell bald heilbar sein wird.
Leben mit Alzheimer
Wenn schwerwiegender Gedächtnisverlust beginnt das tägliche Leben erheblich einzuschränken, können einfache Aufgaben auf einmal sehr kompliziert werden oder nicht mehr zu bewältigen sein.
Experten empfehlen einige Strategien um den Einfluss, den Alzheimer auf die täglichen Tätigkeiten ausübt, zu vermindern.
Stellen Sie eine Routine her
- Etablieren und folgen Sie einer regelmässigen Routine im familiären Umfeld
- Beschriften oder färben Sie Schlüsselpositionen um das Risiko zu reduzieren sich zu verlaufen.
- Zeichnen Sie eine Karte mit einer einfachen Strecke. Schreiben Sie die Richtung auf.
- Machen Sie Listen und benutzen Sie Kalender oder Taschenkalender um wichtige Daten, Ort und finanzielle Belange, niederzuschreiben.
- Benutzen Sie einen Wandkalender mit grossen Zahlen um sich an Zeiten und Daten zu erinnern.
- Erkennen Sie ihre Grenzen und setzen Sie sich realistische Ziele
- Nehmen Sie die Medikamente regelmässig und nutzen Sie eine Erinnerungsbox.
- Halten Sie eine Liste mit Namen und Telefonnummern neben dem Telefon.
- Bleiben Sie in Verbindung mit Familie, Freunden und Bekannten.
Überwachen der Gesundheit
- Gehen Sie regelmässigen zur medizinischen Kontrolle. Sagen Sie dem Arzt welche Medizin sie nehmen und wie Ihr Gesundheitszustand ist.
- Lassen Sie andere chronische Krankheiten behandeln.
- Wenn die allgemeine körperliche Unruhe zum Problem wird, finden Sie Alternativen um Ärger auszudrücken. Z. B. Training, Schlagen auf einen Sandsack oder machen Sie eine Meckerliste.
Dieser Text erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Informationen stellen keine Empfehlung oder Bewerbung des genannten Präparates oder der Präparate und Substanzen dar. Die Informationen ersetzen nicht die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker. Für konkrete und individuelle Fragen zur Therapie wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.
Quelle: www.AARP.org
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