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Mit dem Bau des Kraftwerks Birsfelden konnte der Rhein oberhalb Basel für die Grossschifffahrt erschlossen und die basellandschaftlichen Hafenanlagen gebaut werden. Der Auhafen und der Birsfelder Hafen wurden beide 1937–40 gebaut und mehrfach erweitert. Sie sind heute die bedeutendsten Umschlagplätze für Heizöl und Treibstoff in der Schweiz. 3,9 Millionen Tonnen wurden 1999 wasserseitig gelöscht (abgeladen) oder geladen.
Die Hafenanlagen haben für die Gemeinde Birsfelden grosse wirtschaftliche Bedeutung. Zahlreiche, international tätige Grossfirmen nutzen die gute Verkehrslage. Denn nicht nur der Rhein als Transportweg, sondern die nationalen Verkehrsachsen, sind bequem und schnell erreichbar.
Die Rheinschifffahrt ist aber keine Erfindung der Neuzeit. Schon im Altertum und auch während des ganzen Mittelalters herrschte auf dem Rhein grosser Betrieb. Zölle und Stapelrechte verhinderten jedoch eine Entwicklung. 1814, im Friedensvertrag von Paris, wurde schriftlich festgelegt, dass die Schifffahrt auf europäischen Strömen frei sein soll. Später wurden die Zölle abgeschafft und eine neue Regelung geschaffen: die Akte von Mannheim. 1922 hat die Schweiz diese Regelung mitunterzeichnet.