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MBA-Varianten: Drei Formen, ein Titel
MBA-Varianten: Drei Formen, ein Titel
Viele Wege führen zum begehrten MBA.
Der MBA.
Der ursprüngliche MBA wird in einem Vollzeit-Masterstudium erworben. Es dauert in der Regel ein bis zwei Jahre, die Teilnehmer sind im Durchschnitt 25 bis 30 Jahre alt und haben im besten Fall nach dem Bachelor-Studium ein bis drei Jahre Berufserfahrung gesammelt. Dieser MBA ist der Kern der grossen Business Schools. Er wurde von amerikanischen und britischen Wirtschaftspublikationen zuerst bewertet und hat Harvard, Wharton, Stanford oder der London Business School ihren guten Ruf gebracht.
Der Executive MBA (EMBA).
Der EMBA wird in einem Nachdiplomstudium erworben. Normalerweise ist ein Hochschulabschluss verlangt, oft auch der GMAT (Graduate Management Admission Test), an englischsprachigen Studiengängen der TOEFL (Test of English as a Foreign Language). Manche Schulen verzichten in Ausnahmefällen auf einen Uniabschluss. Das Programm dauert je nach Anbieter zwischen weniger als ein und zwei Jahre. Häufig werden einzelne Unterrichtsmodule – in der Regel ein Wochenende bis zwei Wochen – an Partnerschulen im Ausland durchgeführt.
MBA mit Spezialisierung.
Zusätzlich zu den General-Management-Programmen sind in den letzten Jahren immer mehr MBA- und EMBA-Studien geschaffen worden, die den Schwerpunkt auf bestimmte Disziplinen legen: MBA in Finance, in Marketing oder in Technology Management. Die ETH in Zürich bietet einen EMBA in Supply Chain Management an. Auch die Titel
variieren. Statt mit einem MBA schliessen die Studierenden an manchen Schulen, besonders Fachhochschulen, mit einem MAS (Master in Advanced Studies) in Business Administration ab.