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Andere Namen: auf Schweizer Seite Doveria, auf italienischer Seite Diveria, im Oberlauf Chrummbach
Hydrologie: Die Doveria entspringt oberhalb der Passhöhe des Simplonpasses als Chrummbach. Ab Gstein-Gabi bei der Einmündung der Lagina heisst der Chrummbach dann Doveria. Sie hat eine Länge von 37.7 km, wovon 20.5 km in der Schweiz. Das Einzugsgebiet ist 171 km² gross und sie hat eine durchschnittliche Wasserführung von 7.58 m³ pro Sekunde. Bei einem Hochwasser können es dann schon bei Gondo bis zu 44 m³ pro Sekunde werden. Ab der Grenze zu Italien heisst der Fluss Diveria und mündet bei Crevola d'Ossola in die Tosa (Toce).
Urkundlich überlieferte Namen: noch keine gefunden
Etymologie: Das Oberwallis war schon vor der Zeitenwende keltisch und danach römisch besiedelt. Das gilt auch für das Val Divedro, durch welches die Doveria fliesst. Ein Hinweis auf die Herkunft gibt der Schweizer Name Doveria, erinnert er doch an ähnliche keltische Flussnamen. Krahe schreibt in seinem Flussnamenbuch auf Seite 89, dass solche Flussnamen zum keltischen Wortstamm *dubro gehören. Er vermutet im keltischen Wort *dubro aber eher den Begriff 'Wasser' und verweist auf Orte wie Dover (GB), Doeveren (NL), Douvres (F) aber auch auf Flüsse wie Douvre, Tauber usw.
Flussnamentyp: Sie gehört wahrscheinlich zum keltischen Flussnamentyp *dubro