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Banshu-ori und tamaki niime
*Images by tamaki niime
Banshu-ori
Bashu-Ori ist aus Baumwolle gewoben, die Technik dazu wurde Ende des 17. Jahrhunderts in Nishiwaki (vormalig Banshu) in Hyogo entwickelt. Dank den drei Flüssen, die durch ganz Nishiwaki fliessen, war die Ortschaft von Nishiwaki für das Färben von Garn sehr geeignet. Das Ursprungsmuster von Baushu-ori waren Striche für Kimono und erst danach andere Muster wie Karo. Stoffe aus Banshu-ori sind immer noch sehr beliebt in Japan und werden unter anderem für Hemden, Taschentücher, Tischdecken usw. verwendet.
''tamaki niime''
Die Designerin, Tamaki Niime, hat in Nishiwaki Ihr Heim gefunden. Dort hat sie ihr eigenes Atelier sowie eine Produktion installiert. Alle Schritte der Produktion vom Garnfärben bis hin zum Nähen werden dort durchgeführt. Sie setzt ausschliesslich alte, manuelle Webmaschinen ein und webt mit der langsamsten Geschwindigkeit und niedrigsten Spannung, um ihre unglaubliche feinen, weichen Schals zu realisieren.
'Do not just rely on tradition'. Das ist ihre Philosophie. Innovativ zu sein ist für sie sehr wichtig. Sie ist nicht nur Designerin, sondern auch Webmaschinen-Ingenieurin, Schneiderin und Näherin. Als neuestes Projekt hat sie ihre eigene Baumwolle angepflanzt, um zukünftig, nachhaltig selber Baumwolle zu züchten.
Ihr Ziel ist es, nicht konventionelle Kleidungsstücke zu produzieren, die nur für ein gewisses Publikum gedacht ist, sondern für alle Leute, um der Welt wertvolle und nachhaltige Kleider zu schenken.