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September
Der Seestern
Volker Houba,
Lieber Leser, liebe Leserin
Vielleicht kennst Du den Ausspruch aus Deinem Munde? „Das bringt doch eh‘ nichts!“ Und das kann in Bezug auf das sein, was Du gerade selber machst oder was andere gerade beginnen wollen.
Problematisch wird dieser Ausspruch, wenn wir ihn auf Menschen beziehen, Menschen, die – wie auch immer – selbst oder unverschuldet, in lebensbedrohliche Situationen hineingeraten sind.
Jesus Christus sagt: „Was du für einen meiner geringsten Brüder getan hast, das hast du mir getan“ (Mt 25,40).Dazu folgende Geschichte:
Der Seestern
Als der alte Mann bei Sonnenuntergang den Strand entlang ging, sah er vor sich einen jungen Mann, der Seesterne aufhob und ins Meer warf. Nachdem er ihn schließlich eingeholt hatte, fragte er ihn, warum er das denn tue. Die Antwort war, dass die gestrandeten Seesterne sterben würden, wenn sie bis Sonnenaufgang hier
liegen blieben. „Aber der Strand ist viele, viele Kilometer lang und
tausende Seesterne liegen hier“, erwiderte der Alte. „Was macht es also für einen Unterschied, wenn Du Dich abmühst?“ Der junge Mann blickte auf den Seestern in seiner Hand und warf ihn in die rettenden Wellen. Dann meinte er: „Für diesen hier macht es einen Unterschied!“ William Ashburne
Pfarrer Volker Houba