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Der französische Kosmetikkonzern hat im ersten Halbjahr dank steigender Verkäufe in Afrika, Lateinamerika und Asien deutlich mehr verdient als im Vorjahr. Der operative Gewinn sei um 7,7 Prozent auf 2,04 Milliarden Euro geklettert, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Paris mit. Analysten hatten etwas weniger erwartet. L'Oreal bekräftigte zudem sein Ziel, im laufenden Jahr besser abzuschneiden als der weltweite Kosmetikmarkt. Umsatz und Gewinn dürften sich erhöhen.
Gestern gabe Nestlé bekannt, den Vertag um L'Oréal nicht zu verlängern. Gemäss Peter Brabeck, Verwaltungsratspräsident von Nestlé, wird der Vertrag mit der Familie Bettencourt, der ein gegenseitiges Vorkaufsrecht garantiert, nicht verlängert. Das Bakommen läuft nächsten April aus. «Das Vorkaufsrecht wird nicht verlängert, das ist ganz klar», sagte Brabeck in einem Interview mit der «Handelszeitung».
Genügend finanzielle Mittel
Der Kosmetik-Konzern L'Oréal ist offenbar bereit dazu, die vom Nahrungsmittel-Konzern Nestlé gehaltene Beteiligung ab 2014 zurückzukaufen. Dies sagte L'Oréal-Chef Jean-Paul Agon in einem Interview mit «Les Echos». Man verfüge über die dazu erforderlichen finanziellen Mittel.
(reuters/awp/se)