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Mit dem Beitritt zum UNESCO-Übereinkommen zur Bewahrung des immateriellen Kulturerbes verpflichtete sich die Schweiz, ein Inventar des immateriellen Kulturerbes in der Schweiz zu erarbeiten ─ und dieses periodisch zu aktualisieren. Nach der Publikation der «Liste der lebendigen Traditionen in der Schweiz» im Jahr 2012 steht nun eine erste Überarbeitung an. Eine aktualisierte Fassung der Liste soll im Jahr 2018 veröffentlicht werden.
Das Verfahren zur Aktualisierung der Liste schliesst an die positiven Erfahrungen der ersten Inventarisierung an: Bund und Kantone teilen sich die Aufgaben bei der Inventarisierung. Für den Inhalt der Liste ─ die Identifikation und Inventarisierung von lebendigen Traditionen aus ihrem Gebiet ─ sind die Kantone verantwortlich. Der Bund übernimmt die Koordination der Aktualisierung.
Die UNESCO sieht für die Umsetzung ihrer Konvention über das immaterielle Kulturerbe zwingend die Partizipation der Zivilgesellschaft vor. Das Engagement und aktive Einverständnis der Trägerschaften der lebendigen Traditionen ist notwendige Voraussetzung für einen Eintrag auf der «Liste der lebendigen Traditionen in der Schweiz», aber auch für einen Eintrag auf der UNESCO-Liste.
Vorschläge für einen Eintrag auf der aktualisierten Liste nehmen die zuständigen Kantonsstellen entgegen oder können per untenstehendem Formular direkt an das Bundesamt für Kultur gerichtet werden. Die bis 31. August 2016 eingereichten Vorschläge werden für die gegenwärtig laufende Aktualisierung geprüft, danach eingereichte werden für eine spätere Aktualisierung gesammelt.
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