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Erst studierte er Deutsch, dann wurde er zum Bankräuber: Das Wiener Landesgericht hat einen 54-jährigen schwedischen Sprachwissenschaftler zu 12,5 Jahren Haft verurteilt. Der Mann hatte in den Jahren 2009 bis 2018 insgesamt 17 Überfälle verübt. Er sagte vor Gericht, er habe keine andere Möglichkeit gehabt, um über die Runden zu kommen. Nach seinem Studium habe er als Übersetzer arbeiten wollen, doch kaum Aufträge erhalten. Stattdessen wurde er darauf aufmerksam, dass Österreich ein «Paradies» für Bankräuber sein soll. Er überfiel Poststellen und Apotheken und erbeutete umgerechnet über 200’000 Franken. (swisstxt)
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