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Kohorten-Lebenserwartungen im Alter 65 im Vergleich zu anderen kürzlich veröffentlichten Sterblichkeitsprojektionen für die Schweiz (Sterbetafel): BVG 2015)
Zur Zeit werden zukünftige Sterblichkeitsverbesserungen am häufigsten mit dem Menthonnex Modell 2015 berechnet (von J. Menthonnex und dem Bundesamt für Statistik entwickelt). Diese Faktoren sind Teil der Standardpublikation der technischen Grundlagen BVG 2015. Zur Verbesserung der Transparenz, Flexibilität und Genauigkeit der Projektionen wurden in letzter Zeit alternative Methoden zur Extrapolation von zukünftigen Sterblichkeitsverbesserungen untersucht. Das vom Forschungsinstitut Continuous Mortality Investigation (CMI) entwickelte Modell ist eine solche Alternative.
In einer Publikation der Aon sind die aktuellsten Sterblichkeitsverbesserungen nach dem CMI-Modell für die Schweiz (CMI_2016) mit einem Überblick über die resultierenden Kohorten-Lebenserwartungen im Vergleich zu anderen kürzlich veröffentlichten Schweizer Sterbetafeln abgebildet. Diese Information könnte bei der Festlegung der Annahmen zum Jahresende 2017 oder der Budgets nützlich sein, wenn die Vorsorgeverpflichtungen gemäss ASC 715, IAS 19, oder anderen Rechnungslegungsnormen mit ähnlichen Vorgaben für die Festlegung von Annahmen (z.B. IPSAS) bewertet werden.
Das CMI veröffentlicht ein Sterblichkeitsprojektions-Modell, das jedes Jahr aktualisiert wird, um die aktuellsten Bevölkerungsdaten zu berücksichtigen. Obwohl das CMI eine Version seines Modells veröffentlicht, das auf UK-Daten kalibriert ist, kann das Modell auch auf Daten eines beliebigen Landes angepasst werden..
Aon hat ein CMI-Modell getestet, das spezifisch auf Schweizer Daten kalibriert ist, um für die Schweiz typische Gegebenheiten zu berücksichtigen und zu projizieren. Die vorliegende Analyse basiert auf Daten für die Schweiz, die von der Human Mortality Database (HMD1 ) veröffentlicht wurden – ein laufendes Forschungsprojekt, das sich weitgehend auf Daten vom Bundesamt für Statistik (BFS) stützt.