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Laut einer Mitteilung des amerikanischen Department of Energy (DOE) erachteten die Mitglieder der GNEP die Namensänderung und Anpassungen der Satzung als notwendig, um das Ziel der Organisation – die Entwicklung fortgeschrittener Kernbrennstoffzyklen mit Recycling und Reaktoren – wirksamer zu verfolgen und umzusetzen. Am Treffen wurden ausserdem Verbesserungsvorschläge für die Sicherstellung der Brennstoffversorgung sowie für das gesamte Brennstoffmanagement besprochen. Zudem berichteten die Arbeitsgruppen über die Fortschritte ihrer Arbeiten sowie die in naher Zukunft anstehenden Tätigkeiten.
Das Treffen in Ghana war das erste in Afrika. Vertreter aus Ägypten, Algerien, Argentinien, Australien, Bulgarien, China, Deutschland, Frankreich, Ghana, Grossbritannien, Italien, Japan, Jordanien, Kanada, Marokko, den Niederlanden, Nigeria, Rumänien, Russland, Senegal, der Slowakei, Spanien, Südkorea, der Ukraine, der Tschechischen Republik sowie den USA und des Generation IV International Forum sowie der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) nahmen daran teil.
Die USA hatten die GNEP im Februar 2006 mit dem Ziel lanciert, die weltweite Nutzung der Kernenergie zu fördern. Dazu will die Kooperation unter anderem einen Kernbrennstoffkreislauf aufbauen, der gegen den Missbrauch für Waffenzwecke resistent ist, den Rohstoff Uran besser ausnutzt und die Menge sowie die Lebensdauer der radioaktiven Abfälle deutlich reduziert.
Quelle
M.B. nach DOE, Medienmitteilung, 18. Juni 2010