Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03288.jsonl.gz/2110

Ein so umfangreiches Problem wie Gender Ungleichstellung anpacken, benötigt in erster Linie einen klaren und soliden Begriff dazu. Seit jeher war SWAN überzeugt dass es von grundlegender Wichtigkeit ist Gender Data zu sammeln um Situationen besser darzustellen, bevor von gezielter Ausführung die Rede sein kann.
Die offensichtliche Zurücksetzung weiblicher* Filmproduzenten – enthüllt durch die erste Schweizer Gender-Studie über Filmfonds im Jahre 2015 bewirkte die Entstehung von SWAN.
Bei Zusicherungen von Parität Einbezug an Filmfestivals ist SWAN ebenfalls in Gender-Daten Einsammeln verwickelt, welche es teilt: national mit dem Schweizer Bundesamt für Kultur und international mit Le Collectif 50/50.
SWAN hat auch eigene Forschungen durchgeführt. Siehe unten !
Es hat sich gezeigt, dass stereotype Annahmen dazu führen, dass Frauen* eher um kleinere Filme mit sensiblen Themen gebeten werden, während die großen Spielfilmbudgets an Männer* gingen.
2021 war eine ähnliche Tendenz festzustellen bei den Edi. Awards, die wichtigste Auszeichnung für Auftragsproduktionen von Werbe-, Industrie- und Unternehmensfilmen in der Schweiz:
3,5 %
der Frauen* wurden bei den Edi. Awards 2021 für die beste Regie nominiert.
9,8 %
der Frauen* wurden für die besten Filmeditorinnen nominiert.
100 %
der Nominierten in der Kategorie Kamera waren Männer*.