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Komponist für Theater, Zirkus und Film
Peter Schärli hat sich auch als Komponist von Theatermusik einen hervorragenden Namen gemacht. In seiner Karriere hat er mit grossartigen Schauspieler*innen und Regisseur*innen arbeiten dürfen (Therese Bichsel, Margrit Bischof, Masha Dimitri, Rony Segal, Maja Stolle, Brigitta Weber, Martha Zürcher, Ueli Bichsel, Ueli Blum, Werner Bodinek, Dimitri, Inigo Gallo, Bruno Ganz, Matthias Gnädinger, Ruedi Häusermann, André Heller, Marcel Joller, Guy Krneta, Rolf Lyssy, Schang Meier, Adrian Meyer, Mike Müller, Louis Naef, Ernst Siegrist, Hannes Schmiedhauser, Hansrudolf Twerenbold, Peter Vogel, Mark Wetter ...).
Zu Gunsten der eigenen Projekte hat er sich im Jahre 2000 entschlossen keine Auftragskompositionen für Theater und Film mehr entgegenzunehmen.
Ende der 1970er Jahre sammelte Schärli erste Theatererfahrungen mit Das tanzende Theater der israelischen Tänzerin Rony Segal (mit Rony Segal, Tal Haran und Liselotte Bugnon).
1982 begann Peter Schärli eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Landschaftstheater-Regisseur Louis Naef.
In dessen Theaterstück «Romeo und Julia in Willisau» spielte er 1982 Trompete.
1992 zeichnete er für die Kompositionen und das Musikkonzept des Landschaftstheaters «Vier Jahreszeiten» von Heinz Stalder. Aufführungen im Wauwilermoos, an und auf dem Napf, im Bell Prak Kriens und in der Klosterkirche St. Urban.
1993 komponierte Schärli zusammen mit Ben Jeger die Musik für das Theaterstück «Katharina Knie» von Carl Zuckmayer in einer Bearbeitung von Hansjörg Schneider.
Mit Dieter Ammann konzipierte und komponierte er 1994 die Musik für das Theaterstück «Elsi, die seltsame Magd» von Hansjörg Schneider nach Jeremias Gotthelf. Beide gingen auf dem Ballenberg über die Freiluftbühen. Die Musik beider Produktionern wurde als CD veröffentlicht.
1995 ging es auf dem Ballenberg weiter mit der Produktion «Peter Gynt» von Hansjörg Schneider nach Henrik Ibsen für die Schärli die Musik schrieb.
1998 folgten das musikalische Konzept und Kompositionen für das Landschaftstheater «Tag des Jammers» von Hansjörg Schneider in Stans.
In Lenzburg, im Jahre 2000, war Schärlis Musik für das Landschaftstheater «Frühlingserwachen» von Frank Wedekind gefragt, für das Hansjörg Schneider eine Mundartfassung schrieb.
1998 steuerte Schärli das musikalische Konzept und die Kompositionen für den Film «Grenzgänge» sowie für den Fernseh-Dokumentarfilm «Der vergessene Krieg» von Edwin Beeler und Louis Naef bei.
Ebenfalls mit Ben Jeger schrieb Schärli die Musik für die beiden Clowns Knill und Knoll und Band (Ueli Bichsel, Marcel Joller, Shirley Anne Hofmann, Tini Hägler, Hämi Hämmerli, Peter Schärli). 1994/95 fanden über 50 Auftritte an Theaterfestivals in Deutschland, Österreich und der Schweiz statt.
Eine Konstante in Schärlis Musikerbiografie ist auch seine Zusamenarbeit als Komponist mit Zirkus-Orchestern. 1984 spielte er im Orchester des Circus Roncalli. In den Jahren 1996, 2000, 2003 und 2005 schrieb er die Kompositionen und Arrangements für den Circus Monti. Von 1985 bis 1996 war er als Musiker und Komponist im Zirkus-Theater Federlos dabei. 1994 spielte er zusammen mit Shirley Anne Hofmann und Benoît Viredaz an der Jubiläumsfeier des Zirkus Knie (75 Jahre).
2005 wagter er eine erste eigene Theaterproduktion. Er war Initiant, Texter und Komponist des Theaterstücks «Die Schlacht, ein explosives Oratorium», nach der Erzählung
«Die Schlacht bei Sempach» von Robert Walser. Regie: Ueli Blum und Ruedi Häsuermann.
2019 schrieb er zusammen mit Pirmin Bossart und Werner Bodinek das Theaterstück «Der Bummler» eine Geschichte aus dem jazzigen Hinterland. Eine Co-Produktion mit Werner Bodinek, Musik: Peter Schärli, Regie: Ueli Blum.