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Jim Lamancusa, Gründer der weltweit ersten Premium-Instantteemarke Cusa Tea, wünscht, es gäbe neben dem „Instant“ ein weiteres Adjektiv, mit dem er sein Handwerk beschreiben könnte. Instant muss nicht unbedingt etwas schlechtes sein. Etwas kann in einem Augenblick zubereitet sein und doch erstaunlich schmecken.
Seit der Entstehung der Marke ist das unser oberstes Ziel.
Alles begann mit einer Rucksackreise in den Colorado Rockies. Während Jim’s Freunde ihre praktischen Instant-Kaffees genossen, bereitete Jim sich eine Tasse Tee zu. „Sie hatten eine anständige Tasse Kaffee, und ich trage nun den ganzen Tag die nassen, aufgeweichten Teebeutel herum“, scherzte er.
Auf dieser Reise hatte seine Zip-Beutel, mit den nassen & matschigen Teebeutel, ein Leck und der Teesaft floss über seine gesamte Ausrüstung. In diesem frustrierenden Moment machte Jim sich die Gedanken, weshalb noch niemand einen guten Instant-Tee entwickelt hat welcher man auf Reisen gut transportieren kann.
Jim hatte zwar einen umfangreichen geschäftlichen Hintergrund und eine tiefe Leidenschaft und einen unstillbaren Durst nach allem, was mit Tee zu tun hatte, aber er wusste nichts über die aktuellen Technologien, mit denen aktuell „alles“ gemacht wurde.
Er verband sich mit einem in Boulder ansässigen Unternehmen für Lebensmittelwissenschaft, und wie der Zufall es wollte, gab der Wissenschaftler bekannt, dass Starbucks sie angeheuert hatte, um ihre beliebten Via Instant-Kaffeestäbchen herzustellen.
Wenn es nur so einfach wäre.
Jim wendete die gleiche Technologie an, die für die Zubereitung von Instant-Kaffee-Paketen verwendet wurde, und beauftragte die Ernährungswissenschaftler, etwas Ähnliches herzustellen, jedoch mit Bio-Tee. Er beschrieb den Nervenkitzel, das fertige Produkt zu erhalten. „Ich war so aufgeregt, dass ich es in heißes Wasser gesteckt habe, und innerhalb von Sekunden hat sich alles auf den Boden des Bechers gelegt … Schlamm“, jammerte Jim.
Selbst nach dem Anpassen der Größe der Teeblätter produzierte sie nie eine saubere Tasse Tee. Nach zwei weiteren fehlgeschlagenen Versuchen fühlte sich Jim besiegt und war bereit, es komplett zu beenden.
Glücklicherweise fand Jim Inspiration, wenn auch an einem sehr unwahrscheinlichen Ort: Die Augencreme seiner Frau. Neugierig, wie Rosenblüten zu einem Schönheitsprodukt werden, lernte er alles über die botanische Extraktion.
Wie er herausfand, stellt die botanische Extraktion die gleichen Herausforderungen dar, die Jim mit losem Blatttee hatte. Entwässerungsmethoden mit heißem oder kaltem Wasser zerstören die Eigenschaften der Pflanzenstoffe, ebenso wie die Qualitäten des Tees.
Mit seiner erneuten Begeisterung erforschte Jim eine alternative Dehydratisierungsmethode, die ihn schließlich zur Cold Steep Technology führte – einer Methode der Verdunstungsentwässerung, bei der sich der Geschmack, das Aroma und die Antioxidationsmittel des Tees erhalten bleiben. Da nur Wasser verloren geht, hungert das verbleibende kristallisierte Teepulver nach Feuchtigkeit und löst sich sofort auf, wenn es mit heißem oder kaltem Wasser gemischt wird.
Nach neun Monaten Versuch und Irrtum und den darauf folgenden Hunderten von Geschmackstests, sind die ersten Geschmacksrichtungen auf den Markt gekommen.
Cusa Tea ist die nächste Evolution des Tees.
„Es ist eine totale Revolution, in der Lage zu sein, Tee in Bio-Qualität zu produzieren, den man mit jeder Wassertemperatur in drei Sekunden herstellen kann und kein Teebeutelabfall anfällt.“
Der revolutionäre Ansatz von Cusa Tea ist auch gesundheitsbewusst und umweltfreundlich. Nicht nur, dass der Tee international als Bio-Tee zertifiziert ist, wir sind auch stolz darauf, die chinesischen Teefarmen persönlich zu kennen, auf denen wir die Blätter beziehen. Sämtliche benutzte Teeblätter, werden als Dünger auf den Teefarmen wiederverwendet.
Als das Produkt auf den Markt kam, haben wir uns gedacht, dass es primär für den Einsatz auf Trekkingtouren und Wanderungen gedacht ist. Das Ergebnis war besser als erwartet. Wir erhielten diverse Rückmeldungen von unseren Kunden, dass der Tee für den täglichen Morgentee oder im Büro Verwendung findet.
Wir kämpfen immer noch mit dem Wort „Instant“. Unser Fokus liegt darin, die Menschen dazu zu bringen, den Tee zu probieren und zu erkennen das „schnell“ und „praktisch“ nicht gleichbedeutend mit schlechter Qualität ist.
Die Aussichten für Cusa Tea sind vielseitig. Die nächste Entwicklungsrunde umfasst die Schaffung einer koffeinfreien Alternative sowie einige Ideen, die noch nicht veröffentlicht werden können.