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Die in Paris geborene Künstlerin lebt und arbeitet heute in London, England. Hugonnier arbeitet bevorzugt in den Medien Video, Fotografie, Objekte und Installationen. Die Arbeit The Last Tour (2004) ist Teil einer Filmtrilogie, die auch Ariana (2003) und Travelling Amazonia (2006) umfasst.
Diese und andere Werke wurden im Rahmen von Marine Hugonniers Soloausstellung in der Kunsthalle Bern – ihrer ersten in der Schweiz – im Jahr 2007 gezeigt. Für The Last Tour flog Hugonnier mit ihrer Filmcrew in einem Heissluftballon über das Matterhorn. Als die Künstlerin mit den Vorarbeiten zu The Last Tour beschäftigt war, besuchte sie Nationalparks, aber auch Disneyland in den USA und begriff, dass ihre Wahrnehmung von spezifischen „visuellen Bedingungen“ strukturiert ist, dass es sich also lohnen könnte, das schon codierte Bild eines geographischen Orts – wie des Matterhorns – mit der eigenen Seherfahrung abzugleichen, sofern eine solche denn möglich ist. Hugonnier sieht den Film als „Werkzeug, das die Realität beeinflusst, das eine eigene Realität schafft. Für mich ist in diesem Gestus eine essenzielle Dimension des Films angelegt, nämlich Film als politische Kategorie.“ Ph. P. (Philippe Pirotte) und J. R. (Julian Reidy