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Gold
Schau mal hier:
Schau mal hier:
MarcusFabian wrote:
QuoteAber sicher doch:
Ölpreis und XOI Rohstoffpreise und CRB
... you name it ...
Was sagt das aus? Geht es vielleicht etwas genauer?
Karat
Metropolit wrote:
Quote
Eine interessante Frage wäre jedoch wie Teuer sind momentan die Aktien
Was Du suchst ist das hier:
[Blocked Image: http://home.earthlink.net/~int…ntbear/dj-au-ratio-lt.gif]
Sprich: Wie viele Unzen Gold kostet der Dow Jones.
Und da ich weiss, dass jetzt noch weitere Fragen von Dir kommen werden, empfehle ich Dir das Posting zu lesen, das Ramschi weiter oben verlinkt hat.
sowie
Karat1 wrote:
Quote
MarcusFabian wrote:
Was sagt das aus? Geht es vielleicht etwas genauer?
Die Aussage lautet: Ölpreis zu Ölproduzenten verhält sich wie Goldpreis zu Goldminen.
MarcusFabian wrote:
Quote
spoili wrote:
Stimmt. Sowas habe ich auch bisher nur einmal erlebt, dass jemand in diesem Alter (
Habe ganz vergessen dies hier noch zu posten. Ich habe zwar nicht in Edelmedall, aber schon mit 18 Jahren in ein Stück Landwirtschaftsland ( ein sehr schönes Maiensäss mit Wohnstube) gekauft. Die Zeiten waren anders. Meine Eltern haben für mich gebürgt und ich wusste nun, was ich in der Freizeit zu tun hatte, nämlich Geld verdienen. War das wirklich Humbuck? Ich glaube nicht. Während meine Kollegen in der Badi oder beim Skifahren waren, war ich Arbeiten. Abends im Ausgang habe ich die Jungs ja auch getroffen ( nur konnte ich nicht so viel ausgeben!)Das Beste ist ja, das schöne Maiensäss ist immer noch da, nun ausgebaut, bezahlt und macht uns Freude, obwohl wir sehr wenig dort sind.
MF - warum rechnest Du eigentlich mit einem Dow/Gold Ratio von bestenfalls 1:1 bevor die Goldblase platzt? Bei Uebertreibungen, die es in solchen Panikphasen immer gibt, wäre eigentlich sogar ein 1:0.5 möglich.
MarcusFabian wrote:
QuoteDie Aussage lautet: Ölpreis zu Ölproduzenten verhält sich wie Goldpreis zu Goldminen.
Mit welchem Oelpreis muss verglichen werden? Brent, WTI?
Wie muss das Verhältnis dann interpretiert werden. Wann signalisiert es dass Oelaktien, Rohstoffaktien günstig oder zu teuer sind im Vergleich mit Oel oder dem entsprechenden Rohstoff?
Karat
Bei jedem neuen Investment stellt sich für uns immer wieder die gleiche Frage.
Ist der Preis den ich für das Objekt meiner Begierde zu zahlen bereit bin oder der Preis der verlangt wird nun günstig oder zu teuer.
Das gilt ja auch wenn ich Aktien, Rohstoffe, Edelmetalle, Immobilien, Land, etc. kaufen will.
Wann ist der Preis günstig und wann übersetzt und wie wird sich der Preis in Zukunft bewegen. Gut, was in Zukunft (Jahre) genau ist, ist schwierig zu sagen, aber für den mittelbaren Entscheid sollte es doch Indikatoren geben. Klar, meistens ist es ja die Nachfrage welche den Preis bestimmt. Was aber nicht heisst, dass der Preis nicht unrealistisch hoch oder zu tief ist.
Nun frage ich mich ob nicht GOLD hier ein echter Gradmesser und Indikator wäre. Gold ist ja das bessere Geld, sagt man. Setzt man Gold in Relation mit dem "Kaufobjekt" sollte man doch Hinweise bekommen wie man im Preis liegt. Vor allem wenn man auch noch historische Vergleiche hätte.
Wer kennt sich da bezüglich Goldsignale aus?
Karat
bengoesgreen wrote:
Quote
Karat1 wrote:
Wer ist der Hersteller? Danke
Also auf den Barren steht:
ARGOR-HERAEUS
Switzerland
20g
Fine Gold
999.9
MELTER
ASSAYER
Warum fragst Du?
Karat
M.A. aus A. wrote:
QuoteMF - warum rechnest Du eigentlich mit einem Dow/Gold Ratio von bestenfalls 1:1 bevor die Goldblase platzt? Bei Uebertreibungen, die es in solchen Panikphasen immer gibt, wäre eigentlich sogar ein 1:0.5 möglich.
Nun, eine Panik bei Aktien gab es ja auch 1932. Damals drehte es bei 2:1.
1981 war weniger Panik bei Aktien zu sehen (eher Langeweile nach 14 Jahren frustrierender Seitwärtsbewegung bei hoher Teuerung) als vielmehr kurze Euphorie bei Gold.
Ich will auch nicht ausschliessen, dass das Verhältnis bis 0.5:1 absackt. Nur meine ich, ab etwa 2:1 sollte man sich langsam Gedanken über den Wechsel von Gold in Aktien machen und beide Märkte aufmerksamer beobachten.
Bis es soweit ist, kann man mit der Schlaftablette noch gut auf seinem Gold sitzen bleiben und Aktien ignorieren. Ich behaupte nicht, dass ich das tue aber man könnte.
Ich hatte gestern ein interessantes Treffen mit einem Cash-User und wir sind darauf gekommen, dass es nicht nur darum geht, den möglichst besten Zeitpunkt für den Wechsel zu finden sondern auch, jene Aktien, die im nächsten Kondratieff-Zyklus die Nase vorn haben werden.
Im Bullenmarkt 1945-67 wären das Automobil Aktien gewesen. Im Bullenmarkt 1981-2000 Computer, Chiphersteller, Software, Telekom.
Was wird der neue Hype werden?
Alternative Energien? Recycling? Gesundheit? Nanotechnologie? Biotech?
Wenn wir diese beiden Kernfragen beantworten können, sind wir für die nächsten 20 Jahre extrem gut aufgestellt und können ein Vermögen machen!
Nochmals die beiden Kernfragen:
* Wann ist der Zeitpunkt für den Wechsel von Gold in Aktien gekommen?
* Welche Basisinnovation wird den nächsten Aufschwung bestimmen?
wann ist der Preis günstig, wann teuer?
im Verhältnis zum "Kaufobjekt", welche, z.B. Oel?
oder einen Korb, z.B. Commodity Index? (Dollar basierend), wir haben CHF...
günstig wäre nach einer grossen Korrektur, wenn man weiss, wann die zu Ende ist?... (solange wir nicht ein Major-Top hinter uns haben)
wann teuer?
Beispiel:
im Mai war Silber ca. 60% über dem 200d EMA, im Sept./Aug. war Gold ca. 25% über dem 200d EMA, in beiden Fällen wissen wir was folgte...
Es geht nicht bloss um Prognosen, sonderen um die persönliche Risikotoleranz und den Zeitpunkt bzw. Preise zu denen man eingestiegen ist...
Relative Performance, bzw. Relative Stärke könnte teilweise ein "Indikator" u.a. sein...
hier einige diesbezügliche Links (für den längerfristig orientierten Investor):
Relative Performance GLD vs. SMI
http://tinyurl.com/79jhbej
0 = fallende, X = steigende Tendenz der Ratio bzw. Rel.Stärke (Swiss 30 Index)
http://tinyurl.com/7687c6z
Gold vs. CH Currency Shares:
http://tinyurl.com/7vbyeam
vs. USD-Index:
http://tinyurl.com/7gxc8d8
PnF market student wrote:
Quotewann ist der Preis günstig, wann teuer?Display More
im Verhältnis zum "Kaufobjekt", welche, z.B. Oel?
oder einen Korb, z.B. Commodity Index? (Dollar basierend), wir haben CHF...
Ok.
Machen wir mal ein Gedankenexperiement.
Ich behaupte nicht, dass es so kommen wird, aber es könnte so kommen.
Nehmen wir also an, die Welt (USA, EU, auch die Schweiz) würde wegen der Gelddruckerei in eine Hyperinflation geraten:
Der Liter Benzin kostet Fr. 1.7 Mio. Die Unze Gold 1.6 Mrd., der SMI steht bei 5.7 Mrd.
(Der geneigte Leser wird jetzt vielleicht erkennen, dass ich einfach alle bestehenden Preise mit 1 Mio multpliziert habe).
Also weiter im Text:
Ist diese Inflation für uns schlimm? Nicht unbedingt. Nicht, wenn unser Lohn auf 8 Mrd (heutige Fr. 8000) angestiegen ist, sich also im gleichen Verhältnis erhöht hat wie Benzin, Lebensmittel oder unsere Miete.
Aber wir wissen aus vergangenen Hyperinflationen, dass dies in der Regel nicht der Fall ist.
Wie dem auch sei: Was also werden wir daraus lernen, wenn die Preise für Benzin, Lebensmittel ... pro Tag jeweils um einen zweistelligen Prozentbetrag steigen?
Wir werden erstmals in unserem Leben lernen, dass das Geld, das wir bisher als stabilen Massstab und Gradmesser für alles gesehen haben nicht mehr als Massstab geeingen ist.
Wir werden z.B. ausrechnen, wie lange wir für 1kg Brot arbeiten müssen und vergleichen, wie lange wir vor einem Monat für 1kg Brot arbeiten mussten und daraus ableiten, ob es uns besser oder schlechter geht.
D.h. wir werden davon abkommen, ein Kilo Brot in Franken zu bemessen, weil dasselbe Kilo heute mit mehr Franken-Papiergeld aufgewogen werden muss als gestern und morgen mehr kosten wird als heute.
Wir werden mit Schmerzen feststellen, dass die Fr. 500'000, die wir ein halbes Leben lang für unsere Pension angespart haben, derzeit noch den Wert von 3dl Benzin haben.
Wir werden also Sachwerte in anderen Sachwerten bewerten. Wir werden ein Kilo Kartoffeln gegen 2 Liter Benzin tauschen oder eine Flasche Whisky gegen eine Stange Zigaretten ... ?!
---
Worauf will ich hinaus?
Darauf, dass Papiergeld ein ausserordentlich virtueller Wert ist, der keinen inneren Wert hat und der - auch wenn das die letzten 30 Jahre kaum der Fall war - sein Vertrauen sehr schnell einbüssen kann.
Ich kann, in der heutigen Welt, den Dow Jones in Dollar mit dem Goldpreis in Dollar vergleichen und dann vielleicht sagen, dass der eine oder andere Preis hoch, niedrig, zu hoch oder zu niedrig ist.
Im Wissen aber, dass Geld (Dollar) ein virtueller Wert ist, kann ich den Dollar aus dieser Gleichung auch ganz entfernen, indem ich nicht "Dow in Dollar" mit "Gold in Dollar" vergleiche sondern direkt Dow in Gold.
Dann kann es mir absolut egal sein, ob der Dow eine Billion Dollar oder Gold 100 Phantastilliarden Dollar kostet. Ich vergleiche schlicht und ergreifend nur, wieviele Unzen Gold ich aufwenden muss, um den Dow zu kaufen.
Punkt!
Und wenn ich den Dow für eine Unze Gold bekomme, ist es Zeit, an einen Wechsel von Gold zu Dow zu denken.
Unbeachtet, ob beide dann $5000, 10000, 1 Mio, 1 Mrd., 1 Billiarde oder 1 Trillion des Papiergeldes "Dollar" kosten.
Bugatti wrote:
Quote
Genau das machst Du auch, nur auf eine andere Art und Weise als ich, von einer anderen Ausgangslage und mit einer anderen Zukunftserwartung.
Was erwartest du den von der Zukunft? Oder wie bereitest du dich vor auf die Zukunft? :roll:
Liebe Gold- und Silberbugs
Unter Metallwoche.de ist sind nun die Metallwochen der seite Rottmayer.de zu finden. All diejenigen, die regelmässig mitgehört haben, wissen, wie wertvoll diese Beiträge waren und sein werden. Ich bin jedoch momentan nicht dazu bereit, monatlich 20 Euro für den Spass auszugeben. Deshalb meine Frage: Wär jemand bereit, mit mir die monatlichen Kosten zu teilen? Wir könnten uns dann jeweils das mp3 zuschicken... Bitte meldet euch über eine Privatnachricht bei mir. In Liebe, moerday
Bugatti wrote:
QuoteWas wenn die "Party" nun zu Ende ist durch das massive "Leveraging", welches zu den aktuellen Problemen geführt hat und für die nächsten Jahr-(zehnte) kein neuer "Hype" kommt, sondern eine Phase des De-Leveraging einsetzt, wie wir doch relativ deutlich in gewissen Ländern Europas und auch den USA sehen?
Das De-Leveraging wird auf alle Fälle kommen müssen, bevor der nächste Kondratieff-Frühling beginnt.
Wir wissen nicht, wann es kommt und wir wissen nicht, wie lange es dauern wird. Ich hoffe auf ein schnelles De-Leveraging in Form einer Währungsreform. Dann haben wir es hinter uns.
Jahrzehntelanges De-Leveraging würde bedeuten, dass unsere Kinder in eine trostlose Zukunft hineinwachsen um die Schulden unserer Generation zu bezahlen. Die werden uns wahrscheinlich in die Schuhe blasen. Aber möglich ist alles.
Aber wir sind uns darüber einig, dass man sich bereits jetzt langsam aber sicher auf den nächsten Aufschwung vorbereiten sollte, damit man am Tag X+1 bereits weiss, in welche Bereiche, Aktien man investieren soll und nicht erst monatelang wie ein aufgescheuchtes Huhn herumrennt und das falsche kauft.
Z.B. wissen wir aus der Erfahrung, dass die Aktien, die im letzten Aufschwung am besten performt haben, im folgenden Aufschwung am schlechtesten performen.
Beispiel Automobilaktien die im 4. Zyklus ab 1945 die "Schätzchen" waren aber im 5. Zyklus ab 1981 die schlechtesten Titel.
Wir werden also sicher keine Cisco, Microsoft, Apple oder Nokia-Aktien kaufen.
Sollte uns als CHF Anleger der Wechselkurs zum Dollar nicht ganz besonders interessieren, wenn man im physischen Gold angelegt hat, denn wenn zum Beispiel der Goldpreis und der Dollar parallel sinken, dann hat man ja doppelten Verlust.
Ich spreche jetzt als Investor der nicht vom Schlimmsten aller Fälle ausgeht und den Gold Hype bis zu seiner Ausreizung mitmachen will, denn gerade am Schluss eines Hypes oder Hysterie lässt sich am meisten verdienen.
Öl sprudelt wieder reichlich
Die Teuerung könnte einzig durch höhere Rohstoffpreise angeheizt werden. Doch auch an dieser Front herrscht Ruhe. Beim Öl kann man gar von einem rasanten Stimmungswechsel sprechen: «Peak Oil», das war gestern. Die Angst, dass der Zenit der Ölförderung bereits überschritten sei, ist weg. Nun ist plötzlich von einem «Peak Demand» die Rede, davon, dass mehr Öl auf den Markt kommt, als verkauft werden kann. Schuld daran sind neue Ölfördertechniken in den USA und Kanada. Zudem fliesst auch das Öl aus Libyen wieder reichlich.
Nicht Inflation bedroht daher die Weltwirtschaft, sondern die Deflation. Viele Ökonomen fürchten, dass sich die Wirtschaft der westlichen Staaten in den nächsten Jahren gemäss dem Muster der japanischen Wirtschaft entwickeln wird. Will heissen: Die Wirtschaft wächst kaum, und der Wert des Geldes nimmt leicht zu. In einem deflationären Umfeld ist Gold keine attraktive Investition. So gesehen gibt es gute Gründe, dass sich die Starinvestoren jetzt wieder vom gelben Metall trennen.
(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Bugatti wrote:
Quote
Können wir uns einigen, dass im De-Leveraging-Prozess eher "deflationäre Tendenzen" (nicht im Bezug auf die Geldmenge), oder nein, lass mich gleich von "sinkenden Preisen", oder von mir aus "negativer Teuerung" schreiben in einem Umfeld von steigender Arbeitslosigkeit, gleichbleibenden oder gar sinkenden Löhnen und dementsprechend sinkender Nachfrage, stattfinden wird?
Ja, darüber sind wir uns einig. Eine Deflation haben wir ja - in Gold gerechnet - bereits heute.
Wir brauchen auf alle Fälle eine Deflation der Geldmenge. Es gibt zu viel falsch allokiertes Geld, zu viele Schulden/Vermögen. Ob wir das durch Sparen erreichen, durch Haicut oder eine Mischung aus beidem, wird sich zeigen.
Ob es dabei zu sinkenden Preisen auf breiter Front kommen wird, bezweifle ich. Sicherlich sinkende Preise bei Aktien, Anleihen und anderem Papier. Aber ich glaube nicht, dass z.B. die Preise von Lebensmitteln oder Erlöl sinken werden.
Ich sehe es deshalb als wahrscheinlich, dass wir die Schulden mit neu gedrucktem Geld bezahlen werden. So wie die letzten 10 Jahre. Und nachdem die EU jetzt ein Billionen-QE beschlossen hat, dürfte wohl klar sein, in welche Richtung es gehen wird: Bekämpfung der Deflation durch Gelddrucken also durch Reflation (wie bisher).
Was ich mir auch vorstellen könnte wäre eine Neuauflage des New-Deal, wie ihn FDR 1937 eingeführt hat. Sprich Steuern bis 90%, Vermögenssteuer und auch sonst Besteuerung von Sachwerten. Evtl. auch Goldverbot, obschon das heute weniger bringt als damals.
Schlussendlich also mit dem Ziel, Vermögen wieder von oben nach unten zu verteilen.
Bugatti wrote:
Quote
Was mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht zu den grossen "Rennern" gehören wird, sollte der De-Leveraging Prozess erfolgreich vollzogen werden und entsprechende Regularien weltweit eingeführt werden, sind Bankaktien.
Die gehören ganz sicher dazu, denn entweder gehen die Banken Pleite oder sie erhöhen ihre Eigenkapitalbasis.
Und da gibt es genau zwei Möglichkeiten:
1. EK erhöhen durch Ausgabe neuer Aktien, was die Aktionäre natürlich nicht so toll finden würden, weil ihre Dividende verwässert wird.
2. Runterfahren der Assets, was im Moment schwierig ist, denn es gibt keine Käufer.
In beiden Fällen wäre das Ergebnis ein geringerer Hebel, sicherere und solidere aber weniger hohe Gewinne. Entsprechend sinkende Preise von Bankaktien.
John Doe wrote:
QuoteSollte uns als CHF Anleger der Wechselkurs zum Dollar nicht ganz besonders interessieren, wenn man im physischen Gold angelegt hat, denn wenn zum Beispiel der Goldpreis und der Dollar parallel sinken, dann hat man ja doppelten Verlust.
Nicht unbedingt: Wenn z.B. Gold und Dollar gleichzeitig gg. Franken fallen, bedeutet das ja nichts anderes als dass der Franken an Wert gewonnen hat. Und davon profitieren wir als Schweizer.
John Doe wrote:
Quote
Nicht Inflation bedroht daher die Weltwirtschaft, sondern die Deflation. Viele Ökonomen fürchten, dass sich die Wirtschaft der westlichen Staaten in den nächsten Jahren gemäss dem Muster der japanischen Wirtschaft entwickeln wird.
Hier vermischst Du einige Dinge:
1. Gold profitiert in der Deflation (es ist ja Geld) und auch bei Inflation. Die einzige Situation, wo Gold nicht rentiert ist eine niedrige Inflation bei höherem Wirtschaftswachstum.
2. Japan ist nicht mit den USA oder Europa heute zu vergleichen, denn:
a) Japan ist und war eine Exportnation. Die USA sind eine Import-Nation (Handelsdefizit), Im Euroraum ist die Handelsbilanz neutral.
b) Japan konnte in den 1990er Jahren seine Produkte in den boomenden Westen absetzen. Derzeit sind aber alle Absatzmärkte am stagnieren. Ausser China und Arabien gibt es keine steigende Nachfrage.
c) Der Yen hat sich in wenigen Jahren gegenüber dem Dollar im Wert verdoppelt. Die sinkenden Preise sind also im starken Yen zu sehen. Würde man die Preise in Japan der letzten 20 Jahre in Dollar oder Euro bewerten statt in Yen, hätte Japan durchaus eine leichte Inflation gehabt.
Daraus folgt, dass eine Deflation in Landeswährung evtl. der Schweiz blühen könnte, sofern die SNB einen starken Franken zuliesse (was sie bekanntlich nicht tut).
In den USA und EU, wo die Gelddruckmaschinen rattern, kann ich mir sinkende Preise nicht vorstellen.
Nie vergessen: Unter dem Strich steht eine stark wachsende Geldmenge einer nur leicht wachsenden Warenmenge gegenüber. Deflation im Sinn von "Sinkenden Preisen" kann man also in einem Fiat-Money-Umfeld vergessen!