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Von einigen Mineralstoffen ist in der gesunden Ernährung ständig die Rede, von Kupfer nicht. Dennoch ist es unerlässlich für einen gut funktionierenden Stoffwechsel.
Kupfer gehört zu den essentiellen Spurenelementen. Obwohl es nur in sehr geringen Mengen vorkommt, ist es für uns überlebenswichtig. Im menschlichen Körper sind 80 bis 100 mg Kupfer gespeichert. Vorwiegend wird es im Skelett eingelagert, kleinere Mengen werden auch in Muskeln, Organen und dem Gehirn gespeichert. Aufgenommen wird das Kuper über den Magen-Darm-Trakt. Die Leber ist verantwortlich für die Regulation der Aufnahme und der Konzentration im Blut. Wird zu viel Kuper aufgenommen steuert sie die Ausscheidung.
Als Bestandteil diverser Enzyme ist es mitverantwortlich, dass unser Stoffwechsel problemlos funktioniert. Kupfer ist notwendig für die Bildung roter Blutkörperchen und die Bildung von Botenstoffen für das Nervensystem. Es hilft bei der Energiebereitstellung für die Zellen (Zellatmung) und spielt eine wichtige Rolle im Eisenstoffwechsel. Mit seiner antioxidativen Funktion soll es unser Immunsystem stärken und hilft bei der Wundheilung.
Der genaue Bedarf an Kupfer ist noch nicht bekannt. Die schweizerische Gesellschaft für Ernährung gibt daher nur Schätzungen ab für die Zufuhr. Diese Werte liegen zwischen 1,0 bis 1,5 mg am Tag. (lesen Sie unten weiter...)
Quelle: Schweizerische Gesellschaft für Ernährung (SGE)
Kupfer kommt sowohl in tierischen als auch in pflanzlichen Lebensmitteln vor. Die meisten Lebensmittel enthalten nur Spuren. Besonders kupferreich sind Leber, Kakaoprodukte, Nüsse, Samen und einzelne Krustentiere.
Es existieren zu wenig wissenschaftliche Daten zur Kupferaufnahme. Es wird davon ausgegangen, dass sich unter einer normalen Ernährung selten Mangelerscheinungen zeigen. Bei einer unausgewogenen Ernährung mit viel Weissmehlprodukten, viel Fleisch und wenig Vollkorngetreide ist die Kupferversorgung eher knapp. Symptome eines Kupfermangels sind Blutarmut (Anämie), Knochenbrüche durch Osteoporose, verminderte Pigmentierung der Haut und Haare und Störungen des Nervensystems.
Als maximal tolerierbare Tagesdosis wurden 5 mg Kuper festgelegt. Da die Leber den Kupferstoffwechsel genau reguliert, ist eine Überdosierung kaum möglich. Überdosierungen wurden nur mit speziellen, angeborenen Erkrankungen beobachtet.