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Wir wollen eine Wirtschaft, die sich an den Bedürfnissen der Menschen und nicht am Profit orientiert. Wir nennen das mal Bedarfswirtschaft. Die Bedarfswirtschaft hat gleich mehrere Vorteile.
Die Menschen erhalten für (viel) weniger Arbeit mehr Gebrauchsgüter: Einerseits weil viele Arbeiten, wie solche im Finanzsektor, bei Versicherungen, oder im Verkauf überflüssig werden und sich diese Leute auch an der Produktion beteiligen könnten – ebenso wie die heutigen Arbeitslosen. Andererseits kann man sich ohne Konkurrenz die Überproduktion – welche heute im Müll landet – ersparen.
Durch die Verminderung der Überproduktion sowie durch den Einsatz der Wissenschaft unter dem Aspekt der Ökologie – statt dem der Profitmaximierung – ist ein weiterer wichtiger Vorteil der Bedarfswirtschaft angesprochen: Die Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit wird zum unmittelbaren Kriterium der Produktion.
Weitere wichtige Faktoren wie die Arbeitsbedingungen, Hierarchien und Arbeitsverteilung würden sich verbessern. Wenn wir die nötige Arbeit für das, was wir brauchen, unter uns aufteilen, wird es nämlich überflüssig, dass es solche gibt, die andere kommandieren und dass es solche gibt, die sich krankschuften; und es gibt auch keinen Grund mehr, die Arbeit nicht möglichst angenehm zu gestalten.