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Die Gegend wurde schon im 4. Jahrhundert vor Christus besiedelt. Die Araber eroberten die Stadt 751 nach Christus und brachten den Islam. Dschingis Khan eroberte die Stadt 1220 und sie wurde Teil des Mongolenreiches. Im 14. Jahrhundert eroberten die Timuriden die Stadt. Nach dem Sturz der Timuriden war die Stadt Streitobjekt der umliegenden Khanate. Im 18. Jahrhundert konnte sich Taschkent zeitweise als eigener Staat etablieren, bevor die Stadt zum Khanat Kokand gehörte. 1865 eroberten russische Streitkräfte die Stadt, um eine Ausweitung der Britischen Einflusszone zu verhindern. In der Folge wurde die Stadt Hauptstadt des Generalgouvernements Turkestan und nach der Oktoberrevolution 1917 der Autonomen Sozialistischen Sowjetrepublik Turkestan (ab 1924 Usbekische SSR).
Taschkent wurde am 26. April 1966 durch ein Erdbeben verwüstet und wurde in der Folge nach einem sowjetischen Generalbebauungsplan wieder aufgebaut.
Das erklärt, warum die Stadt wie eine russische Großstadt wirkt und oftmals sowjetische Architektur zu sehen ist.
Seit der Unabhängigkeit wird verstärkt versucht, der Stadt ein modernes und vor allem auch usbekischeres Gesicht zu geben.
Die Stadt liegt in einer Höhe von etwa 455 Metern an den Westausläufern des Tianshangebirges.
mehr über die Stadt bei advantour
unser Vorhaben am 18. und 19. Oktober
Von Zürich aus fliegen wir zunächst mit Aeroflot nach Moskau und warten dort auf unsere Reisekollegen und den Reiseleiter Markus im Transitbereich.
Unser Flug mit Aeroflot war sehr angenehm. Unsere Freunde aus München landeten aber mit einer Verspätung von 3 Stunden und es reichte ihnen haarscharf auf den Anschlussflug nach Taschkent.
Wir landeten sehr früh am Morgen und erreichten um 3:45 Uhr das Hotel Uzbekistan, mussten aber bis fast um 5 Uhr warten, bis unsere Zimmer bezugsbereit waren. Dies kam, weil die Flüge immer um diese Zeit starten und landen.
Nach einem späten Frühstück brechen wir gegen 11 Uhr mit dem Bus zu einer Stadterkundung auf.
Wir besuchen den Khast-Imam Komplex mit der Bibliothek, in der eine der ältesten Koranausgaben aus dem 7. Jh. ausgestellt ist,
besichtigen den Unabhängigkeitsplatz, die Medresse Kukeldasch und bummeln durch den Basar Tschor-Su.
Wir wurden mit einem guten usbekischen Mittagessen verwöhnt. (7 Euro für Salat, Suppe, Poulet mit Reis, Dessert, Tee, Brot und Wasser!)
Am Abend erkundeten wir die Umgebung des Hotels auf eigene Faust.
Blick vom Hotelrestaurant auf die Stadt Taschkent