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Konvergenz
Konvergenz ist eine spezielle Form der Augenkoordination. Dabei richten sich die Augen einwärts (in Richtung zur Nase), gleichzeitig verändert sich die Fokussierung (Scharfstellung) auf eine nähere Distanz. Die Konvergenz ist notwendig, um die Augen auf Gegenstände in der Nähe oder andere Entfernungen auszurichten (z.B. beim Lesen oder am Computer). Die Konvergenz ist eine erlernte Fähigkeit und entwickelt sich innerhalb der ersten Lebensjahre.
Wenn bei einer Person eine Störung in dieser koordinierten Einwärtsrichtung der Augen vorliegt, spricht man von einem Konvergenzproblem. Die häufigste Störung der Konvergenz ist die Konvergenzschwäche.
Wenn eine Person nicht in der Lage ist ihre Konvergenz präzise und ohne Anstrengung zu steuern, zeigen sich häufig Beschwerden. Möglich sind dann, je nach Ausprägung eines oder mehrere der folgenden Symptome:
- Augenbeschwerden (Tränen, Beissen, Schmerzen).
- Kopfschmerzen im Stirn-/Schläfenbereich, nach Nahtätigkeiten.
- Doppeltsehen bzw. ineinanderlaufende Wörter/Buchstaben.
- Vermeidung von Nahtätigkeiten (Lesen, Schreiben, …)
- Leseschwierigkeiten.
- Konzentrationsschwierigkeiten bei Nahtätigkeiten (Lesen, Schreiben, …)
- Nahtätigkeiten (Lesen, Schreiben, …) führen zu Ermüdung.
- Schwindel oder Reisekrankheit.
Mögliche Vorgehensweisen bei Störungen der Konvergenz
Eine gestörte Konvergenz kann nicht durch chirurgische Eingriffe oder durch Brillengläser verbessert werden. Besteht bei einer betroffenen Person Handlungsbedarf ist ein Visualtraining das Mittel der Wahl. Nur so kann die Augenkoordination verbessert werden und Beschwerden im Zusammenhang mit Tätigkeiten in der Nähe effektiv verringert werden.
Die Konvergenzschwäche (häufigste Form der Konvergenzstörungen) und die Behebung der Konvergenzschwäche, sind bestens erforscht. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte den Menüpunkt „Forschungsergebnisse zu Konvergenzschwäche“ oder schauen Sie sich den Bericht aus der Bündnerwoche zum Thema Konvergenzschwäche an.
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