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Die zweite COVID-19-Impfung erfolgt in Absprache mit dem Gesundheitsdepartement des Kantons neu nach 5-6 Wochen. Der Grund ist die kurzfristige Ankündigung einer Liefereinschränkung des Impfstoffherstellers Pfizer/BioNTech im Monat Februar aufgrund einer Produktionserweiterung. Damit stehen im Februar weniger Impfdosen zur Verfügung als bisher angenommen. In den Folgemonaten soll dann mehr Impfstoff produziert werden können.
Mit einem grösseren Impfabstand können wir mit dem verfügbaren Impfstoff auch im Februar weiterimpfen und rascher mehr Personen schützen.
Das Impfintervall von 6 Wochen bringt keinen Nachteil für die Impfung.
- Die Impfempfehlung des BAG, gestützt auf die Empfehlungen der WHO, sowie die Experten des RKI in Deutschland und der CDC in den USA haben den Zeitraum für die zweite Impfung bis 6 Wochen definiert. Dies beruht auf dem durch die Zulassungsstudien abgedeckten Zeitraum (42 Tage).
- Der erreichte Teilschutz durch die erste Impfung hält länger als 4 Wochen an.
- Die erste Impfung aktiviert das Immunsystem gegen das Virus, die zweite dienst als „Booster“, also Verstärker. Es gibt keinen biologischen Grund, weshalb eine spätere zweite Dosis die Wirksamkeit der Impfung vermindern sollte.
- Im Gegenteil, ein grösserer Abstand zwischen den Impfungen führt in der Erfahrung der meisten bekannten Impfungen zu einer besseren Immunantwort.
- Den Nutzen der rascheren Verfügbarkeit eines Impfschutzes für mehr Personen beurteilen wir als grösser, als eine theoretisch denkbare vorübergehende Abschwächung des Effekts der 1. Impfdosis, selbst nach 6-7 Wochen.