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Venlafaxin und Metoprolol und andere Diuretika beeinflussen sich gegenseitig
Monitorisierung
Risiko
Abgeschwächte Blutdrucksenkung
Mechanismus
Venlafaxin ist ein schwacher Hemmer von CYP2D6 und kann darüber den Abbau von Metoprolol geringgradig hemmen. Daneben kann Venlafaxin dosisabhängig den Blutdruck erhöhen [Johnson EM, 2006].
Effekt
In einer Interaktionstudie des Herstellers (US-amerikanische Fachinformation) erhöhte Venlafaxin zwar die Plasmakonzentrationen von Metoprolol um 30-40%, dennoch kam es zu einer Abschwächung des Blutdruck-senkenden Effekts durch Metoprolol.
Empfehlung
Eine gute Blutdruckeinstellung vor Therapiebeginn mit Venlafaxin sollte vorgenommen werden, da Venlafaxin den Blutdruck erhöhen kann [Johnson EM, 2006]. Regelmässige Blutdruckkontrollen, insbesondere nach Therapiebeginn und -stopp und bei Dosisänderung von Venlafaxin sollten durchgeführt werden.
Literatur
Klassifikation
Die Grundlage für die Klassifikation ist die referenzierte Literatur und ein validiertes und nachvollziehbares Entscheidungsmodell. Die getroffenen Entscheidungen für die Einteilung des Schweregrads werden durch den Flowchart visualisiert.
Letzte Aktualisierung des Textes am 29.05.2018