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Auf die Wintersaison hin veräussern wir einige unserer Ausstellungsstücke sowie Möbel-Einzelstücke aus unserem Lager.
Darunter befinden sich zeitlose Objekte wie die Lehni Wand- und Decken-Leuchte von Georg Gisel, der Stuhl Highframe 416 von Alias oder der Stuhl 3107 (auch 7er-Serie genannt) vom dänischen Hersteller Fritz Hansen. Im Weiteren bieten wir einen der famosen Drehstühle der Serie Aluminium Group der Eames (Hersteller: Vitra) zum Kauf an, sowie die Stehleucht Gilda vom italienischen Hersteller Pallucco (Entwurf: Enrico Franzolini), oder den Stuhl CH22 vom dänischen Archetypen-Zauberer-Laben Carl Hansen, bzw. die Stühle CH33 oder CH46 des gleichen Herstellers, welche alle Entwürfe des Jahrhundert-Gestalters Hans J. Wegner sind. Archetypen bietet auch einige andere schöne Stuhl-Klassiker feil, wie z.B. den Stuhl Moser (“Moserstuhl”) von Horgenglarus, den Stuhl Classic, der ebenfalls aus der Glarner Manufaktur stammt, oder die Bugholzstühle “6009” (auch “209” genannt) bzw. Josef Franks Evergreen “811” und “812”. Speziell der Bugholzstuhl “811” mit seinem Rattangeflecht im Rücken und unter dem Gesäss betrachten wir als Meisterwerk. Die sperrigeren, mit einem Stern (*) markierten Möbel sind ab Lager Altenrhein SG oder ab Zürich-Brüttisellen auf Vereinbarung abholbereit. Versandkosten in die ganze Schweiz für mit einem Stern (*) markierte Möbel sind nach Absprache. Alle Artikel ohne Stern (*) werden portofrei per DPD in die ganze Schweiz versandt.
Bei Fragen sind wir gerne unter 071 845 44 43 für Sie da.
Der CH24 Hans J. Wegner Stuhl ist ein leichter, skulpturell geformter und vielseitiger Stuhl. Obwohl meist als Esstisch-Stuhl eingesetzt eignet er sich genauso für kurzes Arbeiten am Tisch, als Kleiderstuhl im Schlafzimmer oder als Dekor-Stuhl, bzw. Beistell-Stuhl z.B. in der Stube. Der Stuhl CH24, der oft auch Wishbone Chair genannt wird, überzeugt nicht nur durch seine elegante, organische Linienführung, welche nicht weniger als 3 Kulturkreise ls Inspiration in sich vereint (Amerika, Asien und Nordeuropa), sondern auch durch den ungewöhnlich hohen Sitzkomfort. Obwohl man es ihm nicht ansieht baut der Wishbone Chair CH24 relativ breit und ermöglicht es so dem Sitzenden, nach einer gewissen Zeit eine neue Position einzunehmen (der Mensch macht dies unterbewusst nach ca. 1 Stunde, um die beanspruchten Muskelgruppen zu entlasten, damit sich diese erholen können, und neue, bisher nicht belastete und darum ausgeruhte Muskelgruppen neu zu belasten). Durch die Überbreite des Wishbone Chairs CH24 ist dies ganz einfach möglich, schmal geschnittene Stühle wie etwa der Highframe-Stuhl von Alias erschweren hingegen den Sitzpositions-Wechsel erheblich. Die Konsequenz ist dort das schnellere Ermüden auf schmalen Stühlen und das verfrühte Aufkommen von Verspannungen in den Muskeln aufgrund chronischer Überlastungen. Der Wishbone Chair CH 24 Hans J. Wegners ist ein echter Archetyp und ist keiner klaren historischen Periode zuzurechnen. Es finden sich in ihm Zitate historischer Vorbilder dreier Kontinente sowie eine zeitgenössische Suche nach Simplizität und Eleganz vereint, welche für den Gestalter Hans J. Wegner typisch ist. So kommt es, das der Wishbone Chair (Wishbone bedeutet im Englischen Wünschelrute), der auch auf den Namen Y-Chair hört, zeitlos schön ist und in diversesten Kontexten passt. Hierbei ist bemerkenswert, dass alle diese Namen nicht auf die elegant und aufwändig gefertigten Hinterbeine des Wishbone Chairs anspielen, sondern allein auf dessen Y-förmige Rückenlehne. Diese kam aus Festigkeits- und Komfort-Überlegungen zu ihrer Form: durch die abgespreizten Oberarme lässt sich diese an 2 Punkten in der bogenartig rundumlaufenden Armlehne fester verankern (im Vergleich zu einer 1-Punkt Befestigung, welche einfacher und günstiger gewesen wäre als die aufwändig konstruierte Verbindung, wie sie letztlich beim Wishbone Chair CH24 zur Anwendung kam. Letztere bietet gleichzeitig auch eine grössere Auflagefläche für den Rücken des Sitzenden, was fast automatisch in einem höheren Komfort-Empfinden resultiert, das die Druckpunkte zwar vergrössert werden, die Krafteinwirkung aber ebenso flächiger verteilt wird. Subjektiv wird dies vom Menschen als bequemer empfunden. Auch in diese Richtung zielen die vorderkantigen Abflachungen der hufeisenförmigen Arm- und Rückenlehne. Obwohl nur im Millimeter-Bereich ausgeführt erzeugen auch diese eine grössere Flächigkeit und erhöhen den Sitz-Komfort. Diese feinen Massnahmen erinnern an aerodynamische Feinarbeit an einem Automobil-Entwurf, um dieses verbrauchsseitig zu optimieren. Beim Stuhl Wishbone Chair bildet halt einfach die menschliche Anatomie die kritische Grösse. Diese feinen Details zeigen, wie wichtig dem Perfektionisten Wegner sowohl eine spannungsvolle, elegante Form wie auch ein maximales Sitzerlebnis waren. Es ist Detailversessenheit, welche den Entwurf in eine neue Sphäre erhebt, welche zuvor nicht existierte. Dass dieser ewige Zielkonflikt moderner Gestaltung (Komfort versus eindrücklicher Gestalt) durchaus lösbar ist, beweist Wegern mit seinem Wishbone Chair CH24 für Carl Hansen & Sons eindrücklich. Und es ist wohl genau dieses Einlösen der menschlichen Bedürfnisse, die Hans J. Wegner zu keiner Zeit opfert, welche seinen Entwürfen eine zutiefst menschliche Qualität verleihen und die täglich von Neuem im Gebrauch seiner Objekte inspiriert und beeindruckt. Wegners Wishbone Chair hatte dieser 1949 entworfen (Design Hans J. Wegner), wobei sich der dänishce Gestalter durch ein klassisches Portrait eines dänischen Handelsreisenden inspirieren liess, der auf einem chinesischen Stuhl aus der Ming Epoche sass. Der Wishbone Chair sollte in der Folge zu einem der charismatischsten und ikonischen Stühle des 20. Jahrhunderts avancieren. Oftmals auch Y-Stuhl, bzw. Y-Chair oder CH24 benannt wegen seiner charakteristischen Rückenstrebe in Y-Form kann der Wishbone Chair speziell als Tischbestuhlung an Tafeln glänzen ist aber auch als Arbeitsstuhl oder Beistell-Stuhl bestens am Platz. Der Wishbone Chair CH24 von Carl Hansen besticht durch seine kompromisslose, hochqualitative Verarbeitung, die seit 70 Jahren in Dänemark durch fachgeschulte Handwerker vonstatten geht. Durch die grosse Variabilität an Hölzern udn Finishes fügt sich der Wishbone Chair CH24 nahtlos in jedes Interieur ein, egal ob klassisch oder modern, extrovertiert oder introvertiert in der Art der Möbelauswahl. Gemäss anderer Quellen stammt der Name Wishbone Chair von Wegners Stuhl CH24 nicht vom englischen Wort Wünschelrute (an welches die charismatische Form der Rückenlehne zuerst erinnert), sondern vom Brustknochen des Hühnerskelettes, das dieselbe Form aufzuweisen scheint. Wie auch immer, der Name ist schön udn der Stuhl noch schöner und eine kleiner Glückspilz, wer dieses kleine Kleinod sein Eigen nennen darf und es in seine tägliche Routine eingebaut hat. Carl Hansens Stuhl CH24 von Hans J. Wegner ist aus allen Winkeln bezaubernd und findet heute grosse Verbreitung, währenddessen er in den 6 vergangenen Jahrzehnten eher den Kennern vorbehalten war. Dies war einerseits wegen dessen für einen Stuhl hohen Preis , der immer knapp an der Grenze zur vierstellig kratzt, andererseits die exklusive Nischenstellung des Anbieters Carl Hansen aus Dänemark. Beide Vorzeichen haben zwischenzeitlich gedreht: einerseits sich Möbel aus dem europäischen Raum mit dem Fall des Euro massiv günstiger geworden (so ist zum Beispiel die Einsteiger-Variante des Wishbone Chairs, die Variante in Buche geseift, die zugleich wohl die puristischste und Unprätentiöseste ist, schon knapp über 500 Franken zu haben – wobei sich Wegners Stuhl CH24 auf gewohntem Terrain für einen guten Esstisch-Stuhl bewegt. Andererseit hat sich das Unternehmen Carl Hansen & Sons in den letzten Jahren massiv breiter aufgestellt, indem es die ehemaligen Kollektionen von JP Furniture (u.a. Ole Wanschers Colonial Chair oder dessen Daybed OW1500 in die Carl Hansen-Kollektion integriert hat), andererseits durch die Akquisition von RudRasmussen, welche Ihrerseits die Möbel von Kaare Klint (u.a. Safari Chair, Faubourg Chair, Folding Table und Mogens Kochs Möbel). Der Wishbone Chair CH24 besteht entweder aus massiver Buche, massiver Eiche oder massivem Nussholz. Diese Finishes sind jeweils verfügbar mit geöltem Finish, gewachst oder geseift. Nebst dem geölten Finish (Naturöl, d.h. transparentes Öl) ist der Finish auch in gerauchtem Finish verfügbar, das ist ein dunkelfarbiges Öl (dabei handelt es sich um ein Ammoniak-Bad, das das Holz konserviert und so für mehr Haltbarkeit sorgt). Das Sitzgeflecht aus naturfarbigem Zellulosegeflcht, das zur Kordel gezwirnt wird und in der Zusammensetzung der Qualität eines festen Papiers entspricht (kein Scherz) gibt es naturfarben oder dunkel gefärbt. Mit grossem Abstand die populärste Variante des Wishbone Chairs CH24 ist die mit dem Rahmen aus Eichenholz, geölt (naturfarben, nicht dunkel und auch nicht Weissöl) und dem naturfarbenene Geflecht. In dieser Variante wird der CH24 von Hans J. Wegener seit beinahe 70 Jahren hergestellt und überzeugt die Benutzer uneingeschränkt durch den hohen Sitzkomfort und die gültige und zeitlose Ästhetik. Der Wishbone Chair zählt wohl mit Hans Corays Landi Stuhl, dem Lounge Chair der Eames und dem Aluminium Chair (ebenfalls von den Eames, in Europa durch Vitra Vertrieben, die Urheberrechte daran liegen aber bei Herman Miller, USA) zu den bedeutendsten Möbeln des 20. Jahrhunderts. Vielleicht zählt der Stuhl 811 von Thonet ebenfalls in diese Gruppe der grossen Klassiker. So gibt es für jede Situation und für jedes Benutzerprofil den passenden CH 24 Stuhl aus dem Hause Carl Hansen & Sons und so nimmt die Verbreitung dänischer Klassiker des 20. Jahrhunderts weiter seinen Lauf. Farbmuster und Holzmuster sind bei uns erhältlich, die wir ihnen gerne unverbindlich per Post zuschicken. Einfach ein Mail an uns und sie haben die Muster am nächsten oder übernächsten Tag in ihrem Briefkasten. Zuhause können sie dann anhand der Muster ungestört und im direkten Vergleich die Muster mit dem bestehenden Interieur abgleichen, um den perfekten und passenden CH24 Wishbone Chair zu bekommen. Bei Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung oder bringen Ihnen im Raum Zürich einen Wishbone Chair vorbei, damit sie diesen in ihrem Interieur probesitzen können. Archetypen ist langjähriger Händler von Carl Hansen & Sons und steht so für diese Marke ein, weil diese mit ihrem archetypischen Anspruch exakt den Erwartungen und der Ausrichtung von Archetypen entspricht. Die Dimensionen des Wishbone Chairs CH24 lauten dabei wie folgt: er ist 75 Zentimeter hoch, 55 Zentimeter breit und misst in der Tiefe 51 Zentimeter, somit handelt es sich um einen kompakten ArmlehneStuhl, der sich dazu unter vielen Tische schieben lässt,wenn auch nicht komplett. Immerhin ermöglich die gegen vorne abfallende Lehne so aber einen Platzgewinn hinter dem Stuhl CH24, wenn dieser möglichst nahe an den Tisch geschoben ist. Dies kann speziell in kompakten Verhältnissen ein grosser Vorteil sein und ist ganz selten verfügbar am Markt. Denn normalerweise sind Armlehnstühle – die ja per se bequemer sind als normale Stühle – meist sperrig und überbreit; nicht so aber der Stuhl CH24 von Hans Wegener. Die Sitzhöhe misst übrigens 45cm und die Höhe der Armlehne 71cm (offizielle Angabe des Herstellers Carl Hansen & Sons), wobei nicht klar ist, ob es sich dabei um die Höhe am vorderen Ende der Armlehne handelt oder um die Maximalhöhe im Rückenbereich). Dei Lieferzeiten des Wishbone Chairs CH24 Wegners sind unterschiedlich: es besteht ein Quickship Programm für die am häufigsten georderten Varianten, wie zum Beispiel den Wishbone Chair in der Variante Eiche geölt (Naturöl) mit hellem Sitzgeflecht. Diese Variante des Ch 24 ist normalerweise innert rund 2 Arbeitswochen lieferbar (inkl. Transport von Dänemark in die Schweiz) andere, exotischere Varianten können auch gut und gerne mal 5-6 Wochen dauern, bis sie bei uns in unserem Schweizer Lager eintreffen, da diese auf Bestellung gefertigt werden. Und alleine das Einflechten der Papierkordel nimmt einen trainierten Handwerker fast einen Tag in Anspruch, bis das Geflecht beendet ist. Bei weiteren Fragen gibt das Team von Carl Hansen gerne Auskunft unter 079 232 90 22 oder unter <email-pii>. Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren, gerne sind wir auch am Wochenende jederzeit für Sie da. Denn zeitlose Möbel sind unsere Passion und Carl Hansen stellt in dieser Hinsicht aktuell den Gipfel des Möglichen dar. Beim Rahmen-Material Buche für den Wishbone Chair stammt das Massiv-Holz, das zumeist FSC-zertifiziert und damit weitgehend umweltverträglich hergestellt wurde, aus folgenden europäischen Ländern: dem Heimatland von Carl Hansen; Dänemark, dem eher alpinen Österreich sowie aus der Slowakei, welche mit ihrem grossen Buchenbestand seit den famosen Thonet-Bugholz-Möbel des neunzehnten Jahrhunderts eine lange Tradition im fortschrittlichen und anspruchsvollen Holz-Möbelbau aufweist. Der CH24 Wishbone Chair von Carl Hansen & Søn, dem bekanntetsten Entwurf des dänischen Altmeisters Hans J. Wegner, ist konsequent aus besten Primärmaterialien gefertigt. Ein Einblick in die äusserst aufwändige Fertigung des Wishbone Chairs CH24 Carl Hansens zeigt den sorgfältigen und über Jahrzehnte perfektionierten Auswahlprozess des Rohstoffes Holz. Wegners CH24 wiegt denn mit rund 6kg (dies entspricht dem Gewicht ohne Verpackung) vergleichsweise wenig. Das Papiergarn der Sitzfläche stammt seinerseits aus Norwegen und wird seit fast 70 Jahren von der gleichen Fabrik aus Zellulose-Faser gezwirnt. Hans J. Wegner hat dasselbe Sitzgeflecht auch bei seinen weiteren Klassikern für Carl Hansen & Sons, dem Stuhl CH23, dem Sessel CH54 sowie dem Sessel CH26 oder zum Beispiel natürlich beim bekannten Wegner-Sessel aus dem Jahr 1949, dem CH25 (dem sogenannten Paddle Chair) ebenfalls eingesetzt und auch sein Wunderbarer, an die Shaker-Entwürfe angelehnten Schaukelstuhl J16 für Fredericia greift Wegner beim Sitz auf geflochtene Zellulose-Schnur aus Norwegen zurück. Das Geflecht hatte sich Wegner bei den berühmten Shaker-Sprossen-Stühlen abgeschaut; doch während bei diesen geflochtenes Rattan und Weide zum Einsatz kann, griff Wegner auf die moderner anmutende und haltbarere Zellulose-Machart mit der gezwirnten Schnur zurück. Laut Carl Hansen hält diese bei normaler Beanspruchung übrigens rund 50 Jahre. D.h. man kann grob von rund 2 Generationen Haltbarkeit bei CH24 ausgehen, ehe das Geflecht der Sitzfläche des Hansen Stuhles CH45 Wegner erneuert werden muss. Somit relativiert sich der eher hohe Anschaffungspreis des Wishbone Chairs, da der Stuhl extrem haltbar ist und auch einen hohen Wiederverkaufswert aufweist. Der Wisbone Chair CH25 ist im übrigen 45cm hoch (Sitzhöhe vorne; für Japan ist ein um wenige Zentimeter tieferer Stuhl im Angebot), der Wegner-Stuhl CH 24 ist 51cm tief und 55cm lang. Das Buchenholz des Wishbone Chairs kann gebleicht, geseift oder geölt bestellt werden.
Alfredo Häberlis Holzbett Legnoletto Alias (wörtlich auf italienisch: “Holz-Bett”) ist ein ungewöhnlich raffinierter Bett-Entwurf, der mittlerweile seit rund 20 Jahren auf dem Markt ist und zu den ganz wenigen Bett-Klassikern gezählt werden darf. Legnoletto besteht im Kern aus einer Sperrholz-Platte, die quer geschlitzt ist und so die Dauben eines Lattenrostes simuliert – hier halt einfach aus einem einzigen grossen Stück. Darunter sind die Quertraversen aus Aluminium-Druckguss angeschraubt, an die gleichzeitig formschlüssig die Beine angdschraubt sind. Legnoletto ist vergleichsweise hoch und entspricht hiermit einem weit verbreiteten Bedürfnis nach einem Bett, aus dem sich einfach aufstehen lässt – speziell im fortgeschrittenen Alter ist dies eines der Hauptkriterien beim Erwerb eines Bettes. An das bereits beschriebene Sperrholz-Element lassen sich nun nach Wunsch Fussteil und Kopf-Ende modular ansetzen, wobei diverse Breiten des Bettes Legnoletto (überbreit oder in der Breite bündig) zur Auswahl stehen. Dass Fussende gibt es bei Legnoletto von Alias fehlend d.h. ohne Fussende ausgerüstet), tief oder hoch. So lässt sich bei diesem eleganten Bett ein nach Wunsch massgeschneidertes Bett zusammenstellen, dass exakt den persönlichen Bedürfnissen entspricht. Legnoletto gibt es in Sperrholz Natur (dabei handelt es sich um eine mehr lagiges Birkensperrholz, dass klarlackiert wird), bzw. weiss, silberfarben oder schwarz lackiert (Decklack, matt). Die Füsse des Legnoletto Bettes von Alias gibt es von Aluminium natur poliert, oder weiss bzw. schwarz lackiert. Das italienische Bett Legnoletto von Alfredo Häberli ist kein günstiges Bett, aber das macht nichts, weil Legnoletto ein Klassiker ist und darum über eine extrem lange Lebenszeit verfügt, womit es vom andern Ende des Lebens her betrachtet preiswert ist. Ein kurze Zeit lange stellte Alias auch das Bett Tessiletto her, dessen Kopfende um die Ecken herum gezogen war und dessen Holzrücken leich unterpolstert und mit einem Textilbezug bespannt war (daher der Name Tessiletto). Dem Bett Tessiletto von Alias war im Gegensatz zum Begründer, dem besagten Bett Legnoletto, leider kein Erfolg beschieden und so wurde es letztes Jahr wieder vom Markt genommen. Das Bett des bergamaskischen Herstellers Alias, das lange dem Schweizer Unternehmer und Begründer von Alias, Renato Stauffacher, gehört hatte, gibt es aber natürlich weiterhin udn es zählt denn auch seit Jahren zu den zuverlässigen Umsatzträgern der Marke. Zwischenzeitlich gehört Alias der Charme-Gruppe um Luca Cordrero di Montezemolos Sohn an (u.a. waren auch Cappellini, Poltrona Frau und Cassina Teil von Charme); Renato Stauffacher kaufte sich aber Alias zurück und führt die Firma seitdem erfolgreich als eigenständige Möbelmarke im höchsten Segment. Der absolute Bestseller von Alias ist dabei nicht etwas das Legnoletto Bett von Häberli Marchand, sondern die Stuhl-Familie Frame, zu denen so vielfältige Entwürfe wie der Highframe-Stuhl, der Bigframe-Stuhl oder etwas die Liege Longframe zählen. Allen diesen zugrunde liegt dabei der tiefe Stuhl Frame, der lediglich in einer kleinen Serie hergestellt worden war und heute nicht mehr erhältlich ist. Es darf davon ausgegangen werden, dass die Frame-Familie alleine rund die Hälfte des Umsatzes von Alias verantwortet. Alias Bett Legnoletto ist eines der wenigen Betten aus Holz, wobei die Querträger ebenfalls aus Holz gefertigt sind. Die daran festgeschraubten Beine aus Aluminium-Druckguss sind in unterschiedlichen Abmessungen und in Varianten verfügbar: so existiert das Bett Legnoletto wie bereits beschrieben z.B. oder ohne Kopfteil aus Holz, wiederum ohne oder mit Nachttisch-Ablage aus Holz etc.. Die persönliche Ausgestaltung des Bettes ist dabei auch mit unterschiedlichen Breiten aufgenommen: so steht das Bett Legnoletto in folgenden fünf Breiten zur Auswahl: dem schmalen Bett Legnoletto mit 90cm, dem schmalen Doppelbett mit Breite 120, dem kompakten Doppelbett, das 140cm breit ist, sowie der in der Schweiz am häufigsten verlangten Bettbreite: 160cm. Die Bett-Variante mit 180cm kann als fürstlich tituliert werden, währenddessen eine 200cm breite Variante des Legnoletto-Bettes nicht erhältlich ist. Diese Breite macht aber auch wenig Sinn, ausser ein Paar hat sich schon sehr stark auseinandergelebt – aber für diesen Fall fortschreitender Entfremdung sähen wir sowieso 2 Betten mit je 90cm Breite vor. Das Bett Legnoletto von Alias, kommt teilzerlegt bei uns im Schweizer Lager an und wir liefern es Ihnen auch so aus, das geist teilzerlegt in der Originalverpackung von Alias. Gegen einen kleinen Aufpreis montieren Ihnen unsere freundlichen Möbel-Zügelmänner Ihr Legnoletto-Bett gerne und nehmen auch die Verpackung zurück. Allenfalls sind wir auch um die Entsorgung ihres bestehenden bzw. alten Bettes besorgt, wenn sie dies wünschen. Bei Fragen zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Wir von Archetypen freuen uns bereits auf Ihre Kontaktaufnahme, idm ihnen Auskunft zu geben zum Legnoletto-Bett, einem der wenigen grossen Bett-Klassiker der letzten 20 Jahre. Wir sind immer zu Bürozeiten für Sie da von 8:00 Uhr morgens bis um 20:00 Uhr abends. Zögern Sie bitte auch nicht, uns am Wochenende zu kontaktieren, speziell am Samstag haben wir normale Öffnungszeiten wie unter der Woche.
Wegners Sessel Flag Halyard PP 225 markiert einen Bruch im Schaffen des dänischen Meister-Designers: der der skandinavische Ausnahme-Könner hat sich vor allem mit seinen Holzmöbeln (vornehmlich Stühle, daneben auch Sessel und Tisch, aber kaum Betten oder Sideboards) profiliert. Ein Spezialfall im Schaffen Wegners sind Stahl-Möbel, zu welchen der Sessel PP 225 Flag Halyard zählt: der Sessel. den Hans J. Wegner im Jahr 1950 entworfen hatte, ist heute in der Kollektion von PP Møbler zuhause. Der raumgreifende Lounge Sessel ist je nach Beschaffenheit des Untergestelles sowohl für den Innen- wie den Aussenbereich geeignet (ein Gestell aus poliertem rostfreiem Edelstahl sorgt für de Dauerhaftigkeit). Darin eingewoben sind nicht weniger als fast ein viertel Kilometer (!) Spezial-Tau, sogenannte Flaggleine, welche dem Sessel auch zu seinem Namen verholfen haben. Die Kordel des Sessels Flag Halyard ist in beige oder schwarz verfügbar. Solche Kordeln werden in Dänemark üblicherweise zum Hissen von Schifffahrts-Flaggen eingesetzt. Das heisst sie sind sich die Exposition in regen und Wetter gewohnt, genauso wie starke Beanspruchung auf hohe Züge, wie sie beim Hineinsetzen einer Person in den Sessel typischerweise entstehen. Das herausragende Merkmal des Sessels Flag Halyard PP 225 von Hans J. Wegner ist aber dessen dreieckiger Split der Sitz- bzw. Liege-Fläche und Armlehnen. Der Rahmen des Sessels Flag Halyard wirkt wie eine selbsttragende Rohrrahmen-Karosserie und darf als eines der innovativsten Möbel gelten. Die Idee zum Sessel kam Hans J. Wegner während der alljährlichen Familienferien in Århus in Dänemark, und sobald er zuhause war, setzte er sich hin und skizzierte und baute darauf den PP Mobler Sessel mit dem Namen Flag Halyard als kleines Massstabs-Modell, das heute noch erhalten ist wie all die viele hunderte Modelle, die Hans J. Wegner im Laufe seiner Karriere angefertigt hat. essen Archiv wird heutzutage übrigens von dessen Tochter betreut, die auch die Rechte mit den HErstellern wi Carl HAnsen & Sons und PP Møbler, welche beiden ebenfalls aus Dänemark stammen, regelt. Daneben stellen noch Fredericia (den wunderschönen Schaukelsessel J16 und Wegner Ox Chair und den Queen Sessel her und einige weitere kleinere Hersteller teilen sich das unbedeutendere Werk des dänischen Avantgardisten. Daneben führt aber zum Beispiel Fritz Hansen immer noch Wegners China Chair, der als direkter Vorläufer des weltberühmten Wishbone Chairs von Carl Hansen & Sons gilt, in welchem Wegner amerikanische Einflüsse (die famosen Holzsprossen-Stühle der Shaker aus dem 18 Jahrhundert) mit jenen der chinesischen Bambusstühle mit hufeisenförmiger Arm-Rückenlehen aus der Ming-Dynastie, der kulturellen Hochphase des Reiches der Mitte, verbacken hat und so einen neuen, absolut zeitlosen Stuhl-Typus erschaffen hat, der vornehmlich als Esstisch-Stuhl unübertroffen ist. Ursprünglich war Wegners Sessel PP 225 für PP Møbler übrigens nicht von dem kleinen auf aufwändigste Holzmöbels spezialisierte Unternehmen gefertigt worden, sondern durch den noch kleineren Möbelhersteller Mobler, der heute nicht mehr existiert. PP Mobler hat dann die Rechte an der Fertigung des Sessels PP225 von Mobler übernommen und seither zählt der Lounge Sessel PP 225 zu den erfolgreichsten Produkten des exklusiven PP Møbler-Sortiments. Wie bereits erwähnt hat mit dem OP 225 Hans J. Wegner erstmals auf das Material Stahlrohr zurückgegriffen, welches er gekonnt mit dem Flaglinen-Kordel-Geflecht kombiniert und so dem Stahlrohr-Rahmen die Strenge und Kälte nimmt. Wegners Meisterschaft liest sich im zusätzlichen Einsatz eines Schaf-Felles ab, welches dem strengen Sessel PP 225 eine fast poetische Auflösung liefert. Das Geflecht von Wegners Flag Halyard PP 225 kann übrigens auch in schwarz bestellt werden und für die Nackenrolle in offen-porigem Leder stehend diverse Braun- und Natur-Töne zur Auswahl, welche eine zusätzliche haptische und olfaktorische Note einbringen. Mit dem Gebrauch von Stahlrohr nähert sich Wegner an seine Idole Mies van der Rohe, Marcel Breuer und Le Corbusier an, welchen er mit seinen restlichen Entwürfen aber konsequent nicht folgt – vielmehr verfolgt Wegner einen archetypischen, teils rückwärts gewandten Ansatz, welcher die Entwicklung von Möbeln als kontinuierlichen, über mehrere Stationen und Generationen laufenden Prozess definiert, ganz im Gegensatz zum geniekultigen Ansatz der Moderne, die mit der Tradition brach und ein Werk eigenen Geistes n die Welt stellte – im überwiegenden Teil seines Werkes. Der Lounge Sessel Flag Halyard PP 225 Wegners beweist mit minimalen Mitteln, dass ein gelungener Materialkontrast mitverantwortlich ist für eine zeitlose Gestalt, die über die Launen der Mode erhaben sind. Der Sessel Flag Halyard aus dem Hause PP Møbler ist ein luxuriöses Möbel mit ausserordentlicher Ausstrahlung und einem extrem hohen Entspannungswert. Die Schaffelle stammen übrigens alle aus Island, welche für ihre besonders dicht gewachsene Wolle berühmt sind. Die Schafe stammen aus exklusiver Freiland-Haltung und die Felle wurde ohne den Zusatz schädlicher Chrom-Gerbstoffe verarbeitet. Wichtig: PP Mobler ist ein absolut kompromissloser Hersteller. PP Mobler-Möbel sind nie günstig, aber preiswert, wenn der Kaufpreis der zu erwartenden Gebrauchsdauer (Klassiker) und Werterhalt der exklusiven Möbel in Relation gestellt wird. Im Zeithorizont von z.B. 60 Jahren relativiert sich der hohe Anschaffungspreis eines PP 225 Sessels erheblich und wenn noch die ökologischen Nebeneffekte eines Wegwerf-Konsumes reflektiert werden dann sind PP Mobler eigentlich plötzlich die einzig sinnvolle Entscheidung. Es war im Jahr 2002, dass PP Møbler den Lounge Sessel PP 225 wieder in seine Produktion aufnahm und hierfür prompt den bekannten dänischen Preis “Reader’s Digest Classics” zugesprochen bekam.
Auf dänisch heisst der Flag Halyard PP 225 übrigens PP Møbler “PP 225 Flaglinenstolen”. Das Gestell besteht aus korrosionsbeständigem Edelstahl und wird entweder poliert, oder schwarz bzw. weiss lackiert, je nach Kundenwunsch. Die Edelstahlvariante ist im übrigen uneingeschränkt Freiland-tauglich, genauso wie das Flaglinen-Geflecht, das ja als Leine für Fahnenzüge konzipiert wurde und 100% wetterfest ist. Aus diesem ist auch die Sitz- und Liegefläche des übersetzt “Flaggenseil” genannten Kordel gefertigt. Diese hochfeste Kordel besteht denn zu 100% aus unbehandelter Leinen-Produktion und hat einen unvergleichlichen Grip. Der Flag Halyard misst im übrigen 104cm mal 115cm und in der Höhe respektable 80cm. Für weitere Angaben und Spezifikationen senden wir Ihnen gerne das offizielle Datenblatt von PP Mobler im Format PDF zu. Ebenso haben wir hochauflösendes Bildmaterial mit allen verfügbaren Lederfarben für die Nackenrolle, das wir Ihnen gerne zur Evaluation zusenden. Bri Fragrn zum Wegner Sessel mit dem schönen Namen Flag Halyard von PP Møbler zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren. Gerne stehen wir Ihnen unter 079 232 90 22 oder as@archetypen mit Rat und Tat zur Verfügung; gerne auch an Wochenenden oder unter der Woche auch abends.
Embrus meist etwas despektierlich als Spaghetti Stuhl oder Spaghetti Sessel bzw. 1158 Spaghetti Liege bezeichneter Liegestuhl aus Rüti im Zürcher Oberland gründet auf dem Entwurf des Sohnes des damaligen Direktors der Embru-Werke aus Rüti im Zürcher Oberland, Huldreich Altorfer.Der Autor war auch Namensgeber für die heute im Sortiment Embrus schlicht “1158” genannten Liege. Der 1158 von Embru war im Jahr 1964 vom Architekten, Künstler und Designer Max Bill mit der „Guten Form“ geadelt wurden. Max Bill, der seinerseits ja den famosen Ulmer Hocker – bei Zanotta unter anderem als Sgabillo im Angebot, daneben aber auch bei wb form, dem Engros-Arm der Wohnbedarf AG in der Kollektion enthalten) für unser archetypisches Sortiment entworfen hat, war ja seines Zeichens Rektor der legendären Ulmer Hochschule und hatte als Schüler seinerzeits seine gestalterischen und weltanschaulichen Weihen am Bauhaus in Deutschland empfangen. Die Spaghetti-Liege von Huldreich Altorfer für Embru misst 60cm mal 140cm und misst satte 110cm in der Höhe. Die Liege 1158 ist in diversen Farbtönen erhältlich, wobei der Rahmen immer aus lackiertem Zink-Stahlrohr besteht.
Hans J. Wegners berühmter Lounge Chair CH22 für Carl Hansen war einer der Gründungsentwürfe, mit welchen der dänische Designer und Möbelgestalter Hans J. Wegner nach einigen Wochen nach Auftragsvergabe durch Carl Hansen bei diesem vorstellig geworden war. Im weiteren fanden sich darunter sein berühmter Wishbone Chair CH24, welcher zwischenzeitlich zum unverwechselbaren und charismatischen Design-Klassiker avanciert war, oder der sogenannte Paddle Chair CH25, der aufgrund seiner eigensinnigen, flächig ausgeführten Armlehne, welche einem Boots-Paddel gleicht, zu seinem Namen gekommen war. Alle diese Möbel sind heute begehrte Klassiker des 20. Jahrhunderts und sie stellen unter archetypischen Gesichtspunkten Sternstunden moderner Gestaltung dar: denn ihnen allen zu eigen ist ein absolut zeitloser Ansatz, der die Kern-Merkmale der jeweiligen Gattung auf den Punkt bringt. So auch beim Meisterwerk Wegners, dem Sessel CH22. Der Lounge Chair CH22 wurde akribisch gemäss Original-Skizzen Wegners rekonstruiert und der Sessel CH22 vereinigt Schlichtheit mit hohem Komfort. Besonders letzteres war ein Kernanliegen Wegners, welcher für seine Möbel höchste ergonomische Massstäbe anlegte, damit diese seine Benutzer schmeichelten. So sind seine Stühle zum Beispiel breiter als gewöhnlich geformt, damit sich der Sitzende seitlich repositionieren kann und seine Haltung fliessend ändern kann – denn dies ist ein wichtiges Komfort-Merkmal für einen guten Esstisch-Stuhl, wenn man zum Beispiel mehrere Stunden am gleichen Tisch sitzt, sei dies anlässlich einer geselligen Tischrunde oder zum Arbeiten. Der Lounge Sessel CH22 wurde aber nicht zum Arbeiten oder Essen sondern zum Relaxen entworfen – sitzend ein gutes Buch lesen, sich zurücklehnen und einfach den Moment geniessen – hier hat Wegners CH22 seine absoluten Stärken. Carl Hansens Sessel CH22 vonHans J. Wegner besteht aus einem Massivholz-Rahmen aus Eiche, der nach Bedarf weiss geölt, natur geölt oder geräuchert verfügbar ist. Beim Finish geräuchert handelt es sich um eine Tränkung in einem Ammoniak-Bad, wodurch das Holz massiv haltbarer wird, was der Langlebigkeit des Sessels CH22 entgegen kommt – was dem Habitus eines solchen Klassikers gut ansteht. Wie fast alle Wegner-Möbel ist auch der Lounge Chair CH22 meisterlich gefügt (war Wegner mit seiner Möbelzeichner-Ausbildung doch genau darin der Meister, indem er kunstvolle Verbindungen in seinen Möbeln zur Geltung brachte, so dass nichts überflüssig oder ornamental geschienen hätte). Item, Hans J. Wegner gelang mit seinem Lounge Chair CH22 für Carl Hansen, dessen breiten, fast Ohren-artigen Schalen auf Schulter-Höhe und dem eleganten Duktus des Sessels eine wunderschöne Interpretation des Club-Sesels – wie dies rund 7 Jahre später den Eames (Charles und Ray Eames für Herman Miller) mit deren berühmtem gleichnamigen Lounge Chair ebenfalls eindrücklich gelang. Als Spezialität und um dem Sessel einen zeitgenössischeren Touch zu verleihen gibt es diesen auch in der Variante mit Eichen-Gestell und Schalen in Nussholz. Der erste Entwurf, den Hans J. Wegner und Carl Hansen & Son gemeinsam geschaffen hatten, ist der Lounge Chair CH22 des dänischen Ikonen-Herstellers Carl Hansen. Das Design dieses zeitlos eleganten Sessels CH22 kommt zwar ursprünglich aus dem Jahre 1950, respektive 1949, der Sessel CH22 wurde aber erst jetzt wieder neu im Markt lanciert. Der dänische Designer und stilistische Altmeister Hans J. Wegner hat bei seinem frühen Meisterwerk seine Fähigkeit und seine Passion zum Ausdruck gebracht, elegante Möbel ohne Verfall-Datum zu entwerfen und zu produzieren. Es war dabei Hans Wegners Credo, die Konstruktion eines Möbels in jeder Hinsicht so weitgehend zu reduzieren, dass am Schluss nur dessen Essenz vor einem steht. Dies ist die Art und Weise, wie Klassiker geschaffen werden. So wirkt Carl Hansens Lounge Chair CH22 Sessel aus jedem Blickwinkel harmonisch und gefällig, aber nie überladen oder künstlich geformt… Carl Hansen produziert heute auch eine Abwandlung des Sessels CH22, den er fürs Esszimmer schuf – den eleganten, leicht rustikalen Esstisch-Stuhl CH26. Dieser inspiriert sich in allen wesentlichen Belangen vom Sessel CH22, weist aber einen tieferen Sitz und eine schmalere Sitzfläche auf – zudem ist die Rückenlehne vergleichsweise weniger hoch hinauf gezogen. Die traditionell dänische Möbel-Manufaktur Carl Hansen & Sons hat sich in den letzten 15 Jahren den Ruf einer aussergewöhnlichen Institution erworben. Viele Prozesse bei Carl Hansen werden immer noch von Hand verrichtet, wie z.B. das Einflechten der Zellulose-Sitze, welche sich ja auch beim Sessel CH 22, dem davon abgeleiteten Stuhl CH26 der dem berühmten Wishbone Chair CH24 finden, bzw. dem Paddle Chair CH25. Dies ist speziell in Zeiten hochfortgeschrittener Robotik und Mechanisierung ein herausragender Umstand. D.h. trotz Obwohl einer gewissen Optimierung und ansatzweisen Mechanisierung des Herstellungs-Prozesses bei Carl Hansen der Sessel CH22 unverändert in derselben Weise hergestellt wird wie bereits vor fast 70 Jahren. Die Montage des Sessel-Gestells wie auch die Aufbringung des Oberflächen-Finishes oder das extrem zeitaufwändige Flechten des Garn-Sitzes muss von gut ausgebildeten Handwerkern oder qualifizierten Möbelschreinern geleistet werden. Der Lounge Chair CH22 von Carl Hansen & Sons aus der Manufaktur Carl Hansen in Dänemark ist in diversen Varianten verfügbar: aus massivem Eichen- oder Walnuss-Holz gefertigt oder gar in der gewagten Kombination aus den beiden Hölzern in Kombination. Zudem kann die aus norwegischem Papiergarn geflochtene Sitzfläche naturfarben oder in schwarz bestellt werden, je nachdem wie präsent diese im Raum sein soll. Der eigentümlich spezielle Lounge Chair CH22 Wegners ist als klassischer Holzsprossen-Stuhl frisch und vertraut, womit er sich mühelos in unterschiedlichste Interieurs einfügt.
Die Liege OW150 Carl Hansens ist eine schlichte, aber darum umso betörendere Tagesliege aus der Feder des dänischen Architekten, Designers und Kulturhistorikers Ole Wanscher, welcher zuvor bereits den berühmten Colonial Chair OW149 für P.J. Furniture entworfen hatte. Heute wird Ole Wanscher s Oeuvre, zu welchem auch der Colonial Chair OW149 sowie der Colonial Table zählen, komplett von Carl Hansen verlegt. PJ Furniture wurde aber nach der grossen Finanz-Krise 2012 von Carl Hansen übernommen und die Liege OW150 kurz darauf in das Sortiment von Carl Hansen aus Dänemark einverleibt. Das Tagesbett OW150 hatte Wanscher bereits um 1949 entworfen und es zählt durch die elegante, leicht wirkende Sprossen-Konstruktion und die flauschig aufliegenden Kissen bis heute als Klassiker unter den gepflegten Tagesliegen. Der aufwändig gefügte Sprossen-Rahmen besteht aus massiver Eiche, welche Natur geölt oder geräuchert verfügbar ist, wobei hier das Eschen-Holz in einer Ammoniak-Lösung getunkt wird, wodurch dieses abdunkelt und konservierbar und somit haltbarer wird. Dieses Behandlung passt denn auch speziell gut zu einem Möbel, das eine Lebenserwartung im dreistelligen Jahresbereich hat. Eiche geräuchert ist eine der Spezialitäten des dänischen Herstellers Carl Hansen, der etliche Möbel seines Klassiker-Reigens in diesem Finish anbietet. Der Autor der Liege OW150 von Carl Hansen, Ole Wanscher, war 1903 in Kopenhagen geboren worden und als Architekt und Designer ausgebildet worden. Das Daybed OW150 verkörpert diesen interdisziplinären Ansatz, indem es elegant und zeitlos wirkt, wie dies für Architekten-Möbel üblich ist, welche fast alle Klassiker der Gegenwart ausmachen. Das Kissen der Carl Hansen Liege OW150 lässt sich übrigens nicht umdrehen, sondern ist nur einseitig benutzbar. Diese Klassiker-Liege aus dem Hause Carl Hansen mit dem Kürzel OW150 entspricht höchsten Erwartungen, und zwar qualitativ wie gestalterisch. Es wurde hier kein Aufwand gescheut, um dem Liegenden einen unübertroffenen Liegekomfort zu bescheren: der dem Kissen unterlegten Sitz besteht aus einem aus Rattan geflochteten Netz, welches dem Kissen, wie bereits bei Wanscher Sessel-Klassiker OW149, das Kissen mit feiner Spannung trägt. Die Kissen sind mit kaltem Schaum gefüllt und versprechen eine angenehme Polsterung. Die Bezüge rangieren von den etablierten Stoffen aus dem Hause Quadrat bis hin zu feinen offen-porigen Ledern (SIF genannt bei Carl Hansen), welche Patina-fähig sind und eine unvergleichliche Haptik aufweisen bei der Liege OW150 des Dänen Ole Wanscher. Das runde Nackenkissen ist übrigens im Standard-Lieferumfang nicht enthalten sondern ist Sonderzubehör. Die Liege OW150 war bis etwa 2012 von PJ Furniture, einen ganz kleinen dänischen Hersteller, fabriziert worden. 2012 hatte Carl Hansen dessen Kollektion komplett übernommen und in das reguläre Carl Hansen Sortiment eingegliedert. Seither ist der Name Ole Wanscher Synonym mit dem herausragenden archetypischen Sortiment von Carl Hansen, welches seinerzeit speziell Hans J. Wegner mit seinen Bestsellern CH24 Wishbone Chair, CH24 Paddle Chair sowie dem Skalstoel CH07 geprägt hatte.
Der Stuhl CH33 Hans J. Wegners, den er für Carl Hansen entwarf, ist ein äusserst bequemer, klassischer Stuhl mit Anklänge an den afrikanischen Kulturraum. Hans J. Wegner hatte den CH33 im Jahr 1957 entworfen und dieser war kurze Zeit in Produktion. Unter anderem wählte seine Tochter diesen als Stuhl für Ihr Kinderzimmer aus. Der CH33 war um 2013 erneut in die Kollektion des traditionsreichen Herstellers Carl Hansen aufgenommen worden und zählt mittlerweile zu einem der Umsatzträger der dänischen Marke nebst dem Dauerbrenner Wishbone Chair CH24 oder dem Sessel Paddle Chair namens CH25 Wegners. Der Stuhl CH33 des dänischen Designers Hans J. Wegner gemahnt etwas an die 1950er- und 1960er-Jahre, mit seinen starken Rundungen und seinem extrovertierten Stil. Die Sitzfläche dieses sehr robusten Stuhls kann man nach Belieben mit Stoff oder Leder bespannt ordern, oder nackt in Holz ausgeführt als asketische Alternative (welche uns persönlich am besten gefällt). DEr konkav gebogene Sitz und die ebenfalls bequem gebogene Rückenlehne des Carl Hansen Stuhles CH33 sind auf Wunsch mit einem anderen Holz als das Gestell lieferbar (z.B. Rücken Nussbaum, während das Gestell aus massiver Eiche besteht. Der CH33 ist ein zeitlos eleganter Klassiker, dessen Design des dänischen Altmeisters Hans J. Wegner aus dem Jahr 1957 stammt, also seiner Zeit weit voraus war. Der CH33 ist bei Archetypen im Schauhaus am Bodensee ausgestellt; gerne können Sie diesen jederzeit besichtigen und Probe sitzen kommen. Gerne geben wir von Archetypen Ihnen auch die Stoff-, Leder- und Holzmuster passend zum Wegner Stuhl CH33 mit. Wegners CH 33 genannte Stuhl von Carl Hansen ist übrigens auch farbig lackiert (Trägermaterial: Buche massiv), in Eiche massiv sowie in Esche massiv verfügbar. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage unter 071 845 44 43.
Der Wishbone Chair CH24 Wegner für Carl Hansen weist einige Besonderheiten auf, die den wenigsten bekannt sein dürften. Gerne breiten wir diese an dieser Stelle aus, damit allen die Einzigartigkeit dieses Entwurfes bewusst wird.
Egal, ob man nach einem lebenslänglichen Begleiter in Form eines Möbels sucht, oder seit jeher ein eingefleischter und angefressener Wishbone Chair Fan ist, oder einfach einen sehr bequemen, eleganten und zeitlosen Stuhl mit Armlehne zum Beispiel an den Esstisch für gemütliche Gelage und die angeregte Tischrunde sucht, man kommt so oder so am Wishbone Chair von Carl Hansen aus Dänemark kaum vorbei:
Fakt Nummer eins:
der Wishbone Chair wurde durch die Throne Chinesischer Kaiser inspiriert. Obwohl der Wishbone Chair aus verschiedensten Gründen mit der weltbekannten Dänischen Moderne assoziiert wird, reichen seine eigentlichen Wurzeln zurück in die chinesische Antike. Der Kaiser-Sessel mit dem markanten Hufeisen-förmigen Arm-Rücklehnen-Konstrukt aus der Ming-Dynastie sind die dem Wishbone Chair zugrunde liegenden Entwürfe und Wurzeln.
Fakt Nummer zwei zum CH24:
Eigentlich heisst der Wishbone Chair nicht so, sondern wurde 1949 auf den Kürzel “CH24” (CH für Carl Hansen, der Bestandteil “24” als fortlaufende Nummerierung der Entwürfe Hans J, Wegners) getauft. CH als Initialen des Herstellers Carl Hansen, 24 für die von Wegner vergebene Nummerierung an diesen Entwurf, welche in mehr oder weniger konstanter chronologischer Reihenfolge aller seiner Entwürfe steht. Der Stuhl CH23 wurde kurz zuvor, der Sessel Paddle Chair CH25 von 1949 kurz danach vom Meister des klassischen Ansatzes in Dänemark entwickelt. Nebst seinem Nebennamen Wischbone Chair (entspricht dem deutschen Wort Wünschelruten-Stuhl, welche auf die markante, Y-förmige Rückenstrebe anspielt) hat der Wishbone Chair folgende weiteren Namen bekommen: Y-Chair oder Chinesischer Stuhl.
Fakt Nummer drei zum Wishbone Chair:
Der CH24 Wegners ist seit 70 Jahren ein Bestseller. Er ist jeden Tag ohne Unterbruch seit seiner Schöpfung im Jahr 1949 in Produktion gewesen, gemeinsam mit dem Sessel CH25, der ebenfalls aus der Feder des dänsichen Meisters Hans J. Wegner stammt. Zu einem ähnlichen Palmares haben es wohl nur der Lounge Chair der Eames oder der Stuhl 3107 von Arne Jacobsen gebracht. Dieser Umstand ist der schlagende Beweis, dass es sich bei diesen Möbelstücken um lupenreine Klassiker handelt, haben Sie doch alle Unwägbarkeiten der Moden und Tendenzen schadlos überstanden und in allen Zeiten modischer Kapriolen ihre Nachfrager gefunden.
Fakt Nummer vier:
Jeder Wishbone Chair CH24 benötigt Wochen in der Herstellung. Der Stuhl CH24 besteht aus nicht weniger als 14 separater Bauteile, welche gefügt, miteinander verwoben und beschichtet werden müssen.
100 Prozess-Schritte sind hierfür von Nöten und es sind kumuliert rund drei Wochen nötig, um alle Einzelteile vorzubereiten. Allein das Einflechten der wunderschönen Zellulose-Schnur nimmt einen erfahrenen Arbeiter rund 10 Stunden in Anspruch, bis der Stuhl mit seinem charakteristischen Sitzgeflecht vor einem steht. Der Wishbone Chair ist dabei ein lebendiges Gebilde; der Sitz muss eingesessen werden und die eleganten Eichen-Streben der Rahmen-Konstruktion erhalten erst mit der Zeit ihre tiefe Patina.
Fakt Nummer 5 zum CH24 Wegners:
Der Wishbone Chair ist kein Papiertraum. Papier ist ja nicht unbedingt erste Wahl, wenn es um zeitlose Bauten und Objekte geht. Dennoch besteht der Sitz des Wishbone Chairs genau daraus. Die Papierkordel, also bestehend aus Zellulose, kommt seit 70 Jahren aus Norwegen, von einem darauf spezialisierten Betrieb. die rund 100m dieser Kordel, die beim Wisgbone Chair zum bequemen, anatomisch geformten Sitz verarbeitet wird, soll eine Lebenserwartung von nicht weniger als rund 50 Jahren haben. Einmal ausgesessene Sitze lassen sich übrigens bei Carl Hansen aufbessern. Das Detail der geflochtenen Sitze stammt, wie die Bauart und Detail-Ausführung am Wishbone Chair, übrigens von den famosen Stühlen der Shaker Community aus Nordamerika. Diese hatten zu Beginn des 19. Jahrhunderts den Möbelbau durch ihre feingliedrigen, eleganten und von jeglichem Deko befreiten Stühlen den Möbelbau revolutioniert – die Shaker-Möbeln zählen zusammen mit Michael Thonets Vermächtnis bis auf den heutigen Tag zu den dominanten Einflüssen und unerreichten Höhepunkten des westlichen Möbelbaus.
Alle diese Fakten verdichten sich im einmaligen Wishbone Chair CH24 Wegners zu einem zeitlos spannungsvollen und unnachahmlichen Möbelstück und legen die Philosophie der Manufaktur Carl Hansen & Søn exemplarisch dar:
Allerhöchste Handwerkskunst und höchstwertige Materialien, welche in eine einmalige Geschichte eingebunden sind. Der Wishbone Chair CH24 schafft es mit seinem universellen Appeal, sich in jeden Kontext einzuordnen und so auch Teil ihrer persönlichen Geschichte und Bestandteil ihres Interieurs zu werden.
Der zweifelsfrei berühmteste Entwurf des dänischen Altmeisters Hans J. Wegners ist denn sich dessen CH24 Wishbone Chair, der von der dänischen Manufaktur Carl Hansen & Søn seit über 70 Jahren hergestellt wird.
Die Besonderheiten liegen beim CH24 Wishbone Chairn in den feinen Details, wie etwa der Versprossung des Unterbaus, welche dem Stuhl zu absolut physischer Stärke verhilft, oder seinem einmalig Wünschelruten-förmig ausgeformten mittleren Rücken-Strebe. Das Resultat spiegelt sich in einem ästhetisch ausgewogenen Sitz.
Der Wishbone Chairs misst in der Höhe 75cm, ist lediglich kompakte 55cm breit und verfügt über eine überaus bequeme Tiefe von 51cm. die Sitzhöhe liegt auf ansprechenden 45cm und die vordere Höhe der Armlehnen beträgt 71cm, womit sich der Wishbone Chair unter fast jeden Gestell-Tisch unterschieben lässt. Das heisst, das Gefälle der Armlehen entlang der Tiefe beträgt 4cm, wodurch sich der Wishbone Chair auch bei vielen konventionellen Tischen mit Zarben-Konstruktion (verdickte Tischplatte rundumlaufend) Tischen zu einem grossen Teil unterschieben lässt.
Der Wishbone Chair CH24 Wegners, den seit 1949 ununterbrochen die dänische Manufakur Carl Hansen herstellt, zählt zu den herausragendsten Möbelstücken des 20. Jahrhunderts, nebst einem Landi-Stuhl Corays, dem Lounge Chair der Eames oder Le Corbusiers zeitloser Liege LC4 von Cassina.
Hardoys Butterfly Chair BKF, auch als Sling Chair bzw. Hardoy Chair benannt beziehungsweise dem Akronym BKF, schuldet seinen Ruhm weitgehend einem amerikanischen Design-Sammler und Enthusiast, dem Sohn eines Kaufhaus-Tycoons aus dem Nordosten der USA, Edgar Kaufmann Jr.. Seines Zeichens Direktor (genauer Industrial Design Kurator) der Abteilung Design am Museum of Modern Art (MoMA) in New York, wurde er durch einen Artikel in einer argentinischen Architektur-Zeitschrift auf den Sessel Butterfly bzw. BKF, wie er damals genannt worden war, aufmerksam. Der Artikel handelte von 3 argentinischen Architekten, welche gleichen Jahres, 1940, als Teil der gemeinsamen Gruppe “Grupo Austral” ihren Sessel anlässlich einer Ausstellung in Buenos Aires vorgestellt hatten. Die 3 jungen Architekten hatten zuvor bei Le Corbusier in Paris dessen Städtebau-Projekte für Südamerika betreut und waren über diesen in dessen Büro miteinander in Kontakt geraten. Wieder in Ihrer Heimat zurück arbeiteten sie nun im Sinn und Geist des grossen Meisters, wobei als Nebenprodukt Ihrer Tätigkeit der Butterfly Chair resultierte, den Le Corbusier selber später ebenfalls zu Probe sass und davon, also dem Butterfly Chair, begeistert gewesen sein soll. Der Entwurf dieses stupend simplen und preiswert zu fertigenden, gleichwohl wunderbar leichten und simplen Entwurfes beeindruckte Kaufmann sehr und so kaufte er sich 3 Stück BKF Sessel, wie der Butterfly Chair auch genannt wurde davon auf eigene Kosten – wobei die Kosten bei Kaufman das kleinste Problem gewesn sein dürften, war sein Vater der jener Kaufmann, der einen direkten Draht zu Frank Lloyd Wright pflegte und sich von diesem die ikonische Villa Fallingwater, dem Wochenendhaus der Familie) bauen liess. Daher war nichts nahe liegender, als einen der 3 Sessel ebendort neben dem Kamin zu postieren, wo dieser Butterfly Sessel bis auf den heutigen Tag steht. Einen weiteren spendiert er der eigenen Abteilung, dem Department Industrial Design des MoMa in New York, wo jener Sessel ebenfalls überlebt hat und bis auf den heutigen Tag dort für die Besucher des Museum of Modern Art ausgestellt ist. Der dritte von Edgar Kaufmann Jr. importierte Butterfly Sessel ist leider verschollen. Der Hardoy Sessel (benannt nach dem Grupo Austral-Mitglied Jorge Ferrari Hardoy, dem eigentlichen Urheber des Sessels) jedoch war nicht ohne Vorgänger und Vorgeschichte, was dessen weiteres Schicksal bis auf den heutigen Tag entscheidend prägen sollte. Der Butterfly Chair leitete sich vom Tripolina Sessel ab, welcher um 1877 patentiert worden war und aus einem faltbaren Holzgestell besten, das in Windeseile sich eine einen dazu passenden Sack verstauen liess und so den idealen Feldsessel hergab. Tripolina war der Sessel darum benannt, weil das italienische Militär den Tripolina Chair in seiner damalige Kolonie Abessinien (rund um Tripolis, d.h. im Gebiet des heutigen Libyen) einsetzte. Dessen Erfinder der englische Ingenieur und Erfinder Beverly Fenby patentierte den Tripolina Chair also im Jahr 1877; den Entwurf dazu hatte er rund 20 Jahre früher gemacht, nämlich Mitte des 19.Jahrhunderts. Und sogar Fenby selber liess sich aller Wahrscheinlichkeit nach von noch früheren Entwürfen inspirieren (z.B. dem Triped/ Tripod oder Jägersitz), führte dessen Struktur aber wohl erstmals in eine 3-dimensional faltbare Struktur über. Bruce Hannah beispielsweise, ein Professor für Industriedesign an der renommierten Designschule Pratt Institute in New York meint beispielsweise, dass der Kern des Tripolina Chairs hunderte Jahre alt sei dürfte. Zuerst sicherte sich der kleine Möbelhersteller Artek Pascoe (Artek-Pascoe, Inc., New York, NY) aus New York, dessen Eigner mit Edgar Kaufman befreundet war, die Verwertungsrechte am Butterfly Chair. Artek Pascoe war ursprünglich die amerikanisch Präsenz der von Alvar Aalto gegründeten finnischen Firma Artek. Die amerikanische Dependance geht zurück auf eine Initiative Harmon H. Goldstones aus dem Jahr 1937, einem jungen Architekt, der Artek ein Jahr zuvor in Finnland besucht hatte. Im Anschluss formte er seine eigene Firma, Artek Pascoe, zusammen mit seinen Partnern Wallace Harrison und Lawrence Rockefeller in New York, als Importfirma der epochalen finnischen Birkenmöbel des Alvar Aalto, die unter dem Arten-Label liefen. Anfangs der 1940er-Jahre eröffnete Clifford N. Pascoe seinen New Yorker Schauraum und eigene Herstellungs-Fazilitäten im amerikanischen Wisconsin. Die beiden Firmen schlossen sich in der Folge zusammen, um schlagkräftiger aufzutreten und nahmen den BKF Butterfly Chair auf. Im Krieg musste aber Artek-Pascoe unter der Regierung Kriegsproduktion übernehmen. Ende des Krieges wurde die Zusammenarbeit aufgekündigt, Pascoe stellte die Möbel aber weiter in teils absurd abgeänderter Form für das amerikanische Publikum her, um diese weniger radikal wirken zu lassen. Zm Schluss ging Artek gegen Pasche vor und verbot diesem alle Modelle von Alva Aalto herzustellen. Nach dem Krieg schliesslich eignete sich diese Verwertungsrechte am Butterfly Chair Hans Knoll an, dessen Frau Florence Knoll eine unheimlich gute Nase für alle potentiell wertvollen und potentiellen Designs hatte. Dies war 1947 und Hans Knoll startete mit dem Butterfly Chair Hardoys, welcher bei Knoll unter der Nummer 198 lief, geradewegs durch. Der Butterfly Sessel brach mit allen Regeln des anständigen Sitzens und der Zeit und mit dem Aufbau traditioneller Sessel, welche gefälligst zu manierlicher und aufrechter Postur anhielten. Der eingehängte Sack in Schmetterlingsform erinnerte strukturell eher an die Lasser-Faire-Haltung von Müssiggängern und den Typus der Hängematte bzw. den Idealen eines Robinson Crusoe. Er forderte die Normen anständigen Benehmens zuhause heraus. Darin mag einer der Gründe für seinen Erfolg gelegen haben, ein anderer war sicher sein günstiger Aufbau und die Eignung als Aussen- und Innen-Sessel (vorausgesetzt man fertigte das Gestell aus Edelstahl, damit die wetterfest war. Junge Familien waren wild auf den Butterfly Chair und kauften diesen in Massen – gemäss einer Schätzung wurden alleine in den 1950er-Jahren rund 5 Millionen davon abgesetzt. Nun, die Schätzung stammte von Hans Knoll, und leider stammten die wenigsten davon aus seinem Hause, obwohl er die Exklusivrechte besass. Dies wurmte ihn und obwohl im sein Anwalt davon abriet strengte er einen Prozess gegen die Nachahmer des Butterfly Chairs auf dem Markt an. Doch weil dieser wegen des Tripolina Chairs nicht absolut neu war, wurde dem Butterfly Chair durch den Richter das Urheberrecht versgt und so verlor Knoll definitiv die Hoheit über den berühmten, beleibtesten und meistgebauten Sessel des 20. Jahrhunderts. Ab nun durfte jeder der einen Schweissbrenner, ein paar Metallstangen und ein Segeltuch im Hinterhof mit Faden und Nadel den Sessel nach Gusto herstellen und abändern – mit den kuriosesten Resultaten. Der Butterfly Chair BKF war das wohl demokratischste und trendigste Möbel, das es je gegeben hat und eines, das vom Architektur-Professor bis zum Woodstock-Rebellen ausnahmslos alle in seinen Bann zog. Unzählige Post und Blogs im Internet sind Zeuge dieses Phänomens. Und so ist der Butterfly Chair BKF von Hardoy in die Annalen der Designgeschichte und Kunsthistorie eingegangen und begeistert die Leute bis auf den heutigen Tag. Bei Archetypen ist der Butterfly Chair in seinen seltenen Original-Massen aus der Prototypen-Produktion des Jahres 1938 vorhanden. Damals war dieser aus dem ungefärbten Sattelleder hergestellt worden, mit schwarzem Rahmen. Dieser kann als der Original-Butterfly Chair referenziert werden. Bei Fragen zum Butterfly Chair oder zu dessen Varianten zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren: gerne sind wir von Archetypen jederzeit für Sie da. unter der E-Mail-Adresse info@ Archetypen.ch oder unter der Telefonnummer 079 232 90 22. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung zum Butterfly Chair, einer der ganz grossen Ikonen des 20. Jahrhunderts. Nebst der Varianten mit Sattelleder ist der BKF Butterlfy Chair von Ferrari-Hardoy übrigens auch mit einem Bezug aus Segeltuch und ebensolchem aus Baumwolle erhältlich, oder aus Fell, welches dem Sessel eine speziell archaische Note verleiht. Die Segeltücher für den BKF sind in vielen Farben erhältlich, die Felle sind natürlich immer Unikate und jedes ist unterschiedlich gefleckt. Das Gestell des Butterfly Sessels BKF ist auch in Edelstahl geschliffen verfügbar, dann ist es wetterfest und wirkt technischer, drinnen tritt es mehr in der Vordergrund, als das schwarz lackierte Standard-Gestell des BKF. Der Butterfly Chair von Manufaktur Plus, welche den BKF nach Original-Spezifikationen des ursprünglichen Entwurfes aus dem Jahr 1938 herstellt, besteht in der Summe aus zwei einfachen in sich geschlossenen und einmal geknickten Schlaufen, die spiegelverkehrt und leicht überdeckend an 4 Punkten zusammengeschweisst werden. die 4 unteren Enden der beiden Schlaufen bilden die 4 Füsse des Butterfly Chairs, welche zugegebenermassen bei der Original-Geometrie etwas spitz udn agressiv wirken – deshalb empfehlen wir, den BKF Sling Chair drinnen auf einen Berberteppich oder sonst einen Hochflor-Teppich zu stellen, um diese tendenziell aggressive Form der Dreiecke der Beine entsprechend zu entschärfen. auf die 4 oebogenen Enden mit grösserem Radien werden die 4 Ohren bzw. Taschen des Bezugs aufgesteckt. Dies ist mit 2 Handbewegungen getan und genauso schnell lassen sich diese wieder abziehen, wenn z.B. im Sommer in Regenschauer vorüberzieht, D.h. im Fall des Butterfly Chairs muss kein Sessel verstaut werden, sondern sollte nur die Housse abgenommen werden, um Verschmutzung am Bezug zu verhindert. Ist das filigrane gleichwohl äusserst stabile Gestell aus rostfreiem Stahl gefertigt, dann kann dieses sogar zum Überwintern einfach im Garten stehen gelassen werden – es kann nicht und wird nicht rosten. Es lädt dann im Frühjahr mit der ersten Sonne zum wohligen Entspannen im Garten ein. Und will man das Gestell des Butterfly Chairs trotzdem verräumen, so lassen sich leicht mindestens 2 der BKF Gestelle aus der Feder Hardoy ineinander stapeln. Mehr sind möglich, allerdings muss man dann aufpassen, dass kein zu starker Druck auf die Gestelle kommt und diese dann unter der erhöhten Reibung am Lack Schaden nehmen. Die Lackschicht in schwarz des Butterfly Chairs ist übrigens pulverbeschichtet, welche zu den robustesten Lackier-Methoden zählt, die je entwickelt worden sind. So kommt der Butterly Chair mit dem richtigen Material (Edelstahl) und dem besten udn wetterfestesten Finish (pulverlack) genau richtig, um als Allwettersessel im Sommer auf der Terrasse oder auf die Veranda und im Winter drinnen zu begeistern. Als Schmankerl lassen sich die günstigeren Acryl- und Baumwoll-Hussen im Sommer draussen verwenden und im Winter durch die dickeren und für den Innenraum edleren Lederhoussen austauschen – Die Acryl- oder Baumwoll-Houssen können unterdessen fein säuberlich und superkompakt zusammengelegt und verstaut werden. Gerne senden wir Ihnen Muster unserer Houssen aus Leder und diverser Stoffe inklusive der Farbauswahl zu, damit sie sich zuhause ein Bild von diesen machen können. Bei Fragen zum BKF Butterfly Chair zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren. Gerne sind wir jeden Tag, auch am Wochenende, von 8:oo Uhr bis 20:oo Uhr mit Rat und Tat für Sie da. Archetypen hat sich ausschliesslich zeitloser Möbel angenommen und der Butterfly Sessel fällt ganz klar in diese Kategorie. Der Hersteller Knoll hat den Butterfly Chair BKF übrigens zu dessen 80. Geburtstag diese Jahr (2018) anlässlich der Mailänder Möbelmesse im April nochmals herausgebracht. Die limitierte Spezialserie des Butterfly Chairs BKF war ja damals im Jahr 1938 konzipiert worden, gleiche Jahres war ja auch die Firma Knoll selber gegründet worden. Hans Knoll, der Gründer von Knoll International, erwarb die Rechte am Butterfly Chair 1947 und brachte diesen mit extremem Erfolg zwischen den Jahre 1947 und 1951 heraus. Bereits 1937 hatten die 3 Architekten Antonio Bonet, Juan Kurchan und Jorge Ferrari-Hardoy sich in Paris im Atelier von Le Corbusier getroffen und in der Folge den Butterfly Chair entworfen. Hardoy nahm sich des Klassikers, dem Tripolina Sessel, an und transformierte diesen Holz-Sessel mit Gelenken aus Stahl in eine neue Form – seinen Butterfly Chair. Der Butterfly Chair verkörpert alle Attribute eines archetypischen Entwurfes: der BKF – teils auch mit dem Akronym BFC abgekürzt… ist zugleich Indoor- und Outdoor-Möbel und verfügt über eine klar geschiedene Struktur: der aussteifende Rahmen und das eingehängte Tuch, das sich jederzeit abnehmen lässt. So tritt die Anatomie des Objektes klarer und sinnfälliger zu Tage als bei irgendeinem anderen Möbel. Im weiteren die körperbezogene Qualität des Entwurfes (Ergonomie); die beiden geknickten Spangen, die zur Struktur verschweisst werden spannen zwischen ihren 4 Ecken (welche sich in den 4 Beinen spiegeln) ein Feld auf, in welches der Bezug mit seinen 4 Ecktaschen eingehängt wird. Dieses Feld ähnelt dem einer Hängematte, ist aber eher aufgespreizt, als z.B. einer traditionellen Hängematte und inspiriert sich so eher bei einer Hängematte mit Spreizstäben, dem neueren Typus der Hängematte. Der so eingehängte Bezug des Butterfly Chairs nimmt in seiner leicht taillierten Form den Körper schön auf und erinnert mit seiner gekreuzt organischen Form an die Erscheinung eines Rohleders eines Rindes, welches z.B. für die Kennzeichnung von Echtleder auch als Piktogramm verwendet wird. Im weiteren trägt der Materialmix zur klassischen Erscheinung des Butterfly Chairs bei: einerseits der weiche Bezug, der entweder aus Stoff oder Leder gefertigt ist; andererseits das strenge fast kristallin-scharfe Untergestell aus Stahl. Am schönsten haben sich folgende Materialkombinationen herausgestellt: naturfarbiges, unbehandeltes Kernleder, das unter UV-Exposition abdunkelt, in Kombination mit einem schwarzen Untergestell des Butterfly Chairs. Oder ein schwarzes Untergestell mit weissem oder leicht ecru-farbenem Stoffbezug. Neu ist der BFC ja auch als Schaukelstuhl-Variante (Rocker) erhältlich. Hier gewinnt er in dieser Hinsicht zusätzlich, weil er nun mit den Holzkufen einen materiellen Dreiklang entwickelt (filigranes Metall-Gestell, Eiffel-Base, plus eingehängter bequemer Stoff- oder Leder-Bezug, plus längsgerichtete Holzkufen. In dieser Variante knüpft der Butterfly Rocker an andere Klassiker wie z.B. den Eames Lounge Chair von Herman Miller (schwarzes Leder, Holzschale, polierte Aluminiumteile, an. Dreiklänge gibt es auch materiell, nicht nur symphonisch. In der materiellen Welt ist die Form die Melodie, der Takt die Proportion und vielleicht das Instrument selbst und sein Timbre die Farbe und das Material. Nebst des Butterfly Chair Rocker führen wir ja auch den Butterfly Chair Lounger und den Butterfly Armlounge Chair (Butterfly Lounge Armchair) im Sortiment. Allesamt extrem bequeme und gleichzeitig zeitlos reduzierte Ruhe-Sessel von ganz eigener Qualität, wie bereits beim Butterfly Chair uneingeschränkt für den Aussen- wie den Innen-Bereich geeignet. Und auch diese Lounge Chair-Adaptionen des Butterfly Chairs sind jeweils wieder mit den lagen eleganten Holz-Kufen des Butterfly Chair Rockers verfügbar für ein maximales Moment an Entspannung. Der Butterfly Chair trifft wie kaum ein anderer Sessel den archetypischen Kern seiner Gattung: mit minimalen Mitteln schafft er maximalen Nutzen und glänzt durch eine schier endlos scheinende Anpassungsfähigkeit und Wandelbarkeit entlang der ganzen Spannbreite zwischen trashy und edel. So weiss der Butterfly Chair auch nach 80 Jahren den Betrachter durch seine geniale Simplizität in den Bann zu schlagen; kaum je jemand hat den BFC nicht gut gefunden. Einst bei Artek Pascoe in NEw York angesiedelt (ab 1941 während der Kriegszeit in den USA, in den Jahren von 1941 bis 1947), danach 4 Jahre bei Knoll International zu Hause (1947-1951) und danach wohl in beinahe jedem Hinterhof auf diesem Planeten hergestellt, wo ein Schweissbrenner und ein paar Metallstangen herumstanden, ist er nun zurückgekehrt in seine nächste Entwicklungsschlaufe. Und es ist uns eine Ehre, dass es in unseren Schoss gefallen ist, seine Geschichte fortschreiben zu dürfen, die nun schon über eineinhalb Jahrhunderte andauert und deren Ende noch überhaupt nicht absehbar ist. Denn dies ist die ultimative Lehre aus dem Studium archetypischer Objekte, dem ich mich die letzten 10 Jahre bis zur Erschöpfung gewidmet habe (mit dem Aufbau der Klassiker-Plattform Archetypen.ch in der Schweiz, welche z.B. weltbekannte Marken wie Carl Hansen oder Fritz Hansen umfasste): Grossartige Entwürfe sind selten das Resultat eines Egotrips eines genialen Gestalters, sondern vielmehr fast immer sukzessive Weiterentwicklungen, bei denen sich Gestalter nachfolgender Generationen die Klinke in die Hand geben: so war es beim Stuhl 811 (der aus dem 214er Thonets heraus entstand und seine Weiterentwicklung im Stuhl Silver Magistrettis für DePadova fand, so war es auch beim Safari Chair Kaare Klints für Carl Hansen, der aus dem Moretta und ursprünglich dem Roorkhee Sessel des indischen Armeekorps der Briten im 19. Jahrhundert resultierte, welches sich seinerseits an den Charpoy-Betten der Inder und Pakistani inspirierte, welche dort als Möbelstücke einen schier kulturtragenden Stellenwert haben. Und so war es auch beim Wishbone Chair, Hans J, Wegners wohl wichtigstem Stuhl-Emtwurf für Carl Hansen, der eine Melange aus chinesischen Hufeisen-Stuhl der Kaiser der Ming-Periode und dem Sprossenstuhl der amerikanischen Shaker darstellt. Oder dessen nicht weniger betörenden Schaukelstuhl J16, in welchem er die grossartige Tradition der amerikanischen Shaker-Community, welche in der Südstaaten-Veranden-Romantik mündete, für die Moderne läutert. Oder schliesslich nebst des Butterfly Chairs auch beim Folding Chair, welcher durch den einfachen seitlichen Klappstuhl-Mechanismus schliesslich zum Regisseurs-Stuhl mutierte. Unzählig sind die Beispiele sequentieller Entwicklung, bei der die endgültigen und archetypischen Formen eines Entwurfes durch mehrere, teils unzählige Hände gegangen sind; mal unbekannte Meister ihres Faches, mal bekannte Gestalter. Und selten sind jene Beispiele, bei denen dies nicht der Fall gewesen war wie beim BKF Haroys, wie etwa Michael Thonets revolutionären Stühlen 214 und 209, oder dessen Schaukelstühlen Nr. 1 und 7500, oder beim Lounge Chair der Eames, welche die aufgenommene Typologien (englischer Klubsessel) komplett neu erfanden und mit neuen Mitteln reinterpretierten, wie z.B. auch Corays Landi-Stuhl. Aber schon die Aluminium Chairs der Eames gründen z.B. auf Matthsons Stuhl-Entwürfen der 1940er-Jahre und Swedeses heutigem Sortiment. Und auch Le Corbisers legendäre LC4-Liege ist letzten Endes nichts anderes als eine (geniale) Reinterpretation des Thonet Liegeschauklers Nr. 7500, neu halt mit fixem Untergestell.