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Finning ist eine grausame Tiertötung und verspottet jeden Respekt vor dem Leben:
Dem lebenden Hai werden alle Flossen abgeschnitten, dann wird der Hai immer noch lebend zurück ins Meer geworfen, wo er einen langsamen und qualvollen Tod erleidet.
Die meisten Haie können nicht aktiv atmen, d.h. sie müssen sich ständig bewegen oder in der Strömung stehen, damit Wasser durch die Kiemen fliesst. Ohne Flossen erleidet der Hai einen langsamen und absolut qualvollen Tod durch Ersticken, sofern er nicht vorher verblutet oder wehrlos von einem anderen Meeresbewohner gefressen wird.
Wie lange dieser Tod dauert und wie sehr der Hai leidet, ist mit dem nachstehenden Kurzfilm dokumentiert. Bitte schau dir diese Dokumentation nur an, wenn du starke Nerven hast!
Diese grausame Behandlung eines Lebewesens erfolgt jährlich über 73 bis zu 200 Millionen Mal!
Wie immer geht es um Profit, das Geschäft mit den Haifischflossen ist für die Fischerei lukrativ, das Fleisch bringt im Vergleich nicht viel ein. Nachhaltigkeit interessiert dabei niemand. Und wenn nur die Flossen transportiert werden, kann man um ein vielfaches mehr im Laderaum verstauen.
Flossen werden in Asien für Hafischflossensuppe verwendet. Der Durchschnittspreis für Haifischflossen liegt bei ungefähr 40$ pro Pfund, obwohl die Flossen keinen Geschmack besitzen. Haifischflossensuppe ist ein Statussymbol in Asien und es gehört zum Prestige, diese an der Hochzeit servieren zu lassen.
Im Jahr 2011 ist in Asien eine grosse Werbekampagne mit Sir Richard Branson und dem berühmten Basketballstar Yao Ming angelaufen. Langsam erfolgt bei der jüngeren asiatischen Generation ein Umdenken in Sachen Schutz bedrohter Lebewesen. Vereinzelte Hotels und Supermärkte in Asien nehmen auf Druck der Öffentlichkeit ab dem Jahr 2012 Haifischprodukte aus dem Sortiment (oder haben es auf jeden Fall versprochen).