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Die Schweizerische Akademische Gesellschaft für Germanistik (SAGG) ist eine Tochtergesellschaft der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften
(SAGW) und wurde – zunächst als Akademische Gesellschaft schweizerischer Germanisten – am 7. April 1940 in Bern gegründet.
Die Gesellschaft verstand sich von Anfang an als «freie Verbindung der Vertreter deutscher Sprache und Literatur an den schweizerischen Hochschulen und verdienter sonstiger Fachforscher des Landes» (Satzungen von 1946). 1972 wurde beschlossen, die promovierten Angehörigen des Mittelbaus zu den erwähnten Fachvertretern zu rechnen, 1997 auch die nichtpromovierten, was einen Sprung der Mitgliederzahl auf weit über die 200 mit sich brachte.
Ebenfalls von Anfang an konzentrierte sich die Tätigkeit der Gesellschaft auf eine eintägige Versammlung im Herbst, welche mit Vorträgen aus allen germanistischen Fachgebieten, Podiumsdiskussionen und Debatten die Kontakte innerhalb der Schweizer Germanistik fördert, aktuelle Themen aufgreift und Leitlinien für eine wirkungsvolle Interessenvertretung der Schweizer Germanistik in Bildungswesen und Öffentlichkeit entwirft.
Seit dem ausgehenden 20. Jahrhundert werden im Abstand von allen drei bis vier Jahren auch wissenschaftliche Tagungen von internationalem Rang als SAGG-Tagungen ausgerichtet. Dazu kommt die Herausgabe einer Reihe. Von 1946 bis 1977 erschienen 21 Bände Altdeutsche Übungstexte, seit 1977 die Editionsreihe der «Schweizer Texte», deren «Neue Folge» von 1993-2004 im Paul Haupt Verlag, Bern herausgegeben wurde, und seit 2005, mit Band 22, im Chronos Verlag, Zürich, erscheint. Nähere Informationen über die bisher erschienenen Bände finden Sie hier. Die eingeschriebenen Mitglieder der SAGG haben die Möglichkeit, diese Bände mit einem Preisnachlass von 20% direkt bei den Verlagen beziehen.
Unsere Statuten können Sie als PDF herunterladen:
SAGG-Statuten (PDF)
Möchten Sie Mitglied der SAGG werden? Bitte füllen Sie unser Beitrittsgesuch aus.
Prof. Dr. Daniel Müller-Nielaba (Universität Zürich)
Dr. Christine Putzo (Université de Lausanne)
Prof. Dr. Martin Reisigl (Universität Bern)