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Die EU führte 1998 verpflichtend ein Energielabel für Elektrogrossgeräte ein, auf dem der Energieverbrauch deutlich gekennzeichnet werden sollte. Dazu wurden Energieeffizienzklassen geschaffen, die von A (geringster Verbrauch) bis G (grösster Verbrauch) gingen. Die Klassen orientierten sich an einem fiktiven Durchschnittsgerät des damals technisch Möglichen, das zwischen Klasse C und D lag. Dadurch sollten die Verbraucher informiert und die Hersteller zu effizienteren Entwicklungen angespornt werden. Und dies geschah auch, deshalb wurde die Skala ausgeweitet und neue Klassen geschaffen, die zeigen, dass etwas noch sparsamer ist als A. Folgende Klassen gibt es nun, vom effizientesten Gerät bis zum Mega-Stromschlucker: A+++, A++, A+, A, B, C, D, E, F, G. Die Kühltruhen auf dem Markt, die den wenigsten Strom benötigen, gehören heute zur Klasse A+++. Sie verbraucht maximal 21 Prozent des Referenzgeräts, also des fiktiven Durchschnitts. Eine Kühltruhe Klasse A zieht um die 55 Prozent des Referenzgerätes. Die Anforderungen sind in den einzelnen Produktgruppen etwas unterschiedlich, und nicht für jede Produktgruppe gilt die volle Skala. Die beste Lampe kann maximal A++ bieten, eine Waschmaschine oder ein Geschirrspüler der Klasse D befindet sich dafür bereits in der schlechtesten Kategorie. Heute gibt es auch Energieeffizienzklassen für Autos und Häuser, die nach einem ähnlichen Prinzip aufgebaut sind.
Das Energielabel zeigt die Skala dieser Produktgruppe an. Der schwarze Pfeil rechts verweist darauf, wo auf dieser Skala der Energieverbrauch des Geräts einzuordnen ist. Das Energielabel gibt ausserdem Auskunft über einige wichtige Masse und zeigt den konkreten Verbrauch an Strom, bei Spül- und Waschmaschinen auch den an Wasser an.
Auf dem Gebrauchtmarkt werden oft günstige Geräte angeboten, die auf den ersten Blick nicht schlecht aussehen und sicher auch noch funktionstüchtig sind. Hier lohnt ein näherer Blick auf den Stromverbrauch. In der Küche etwa gilt: Kühlschrank und Gefriertruhe laufen rund um die Uhr und holen so höhere Anschaffungskosten schnell wieder herein. Alte Gefriertruhen können wahre Stromfresser sein und bei der Abrechnung für unangenehme Überraschungen sorgen. Bei Haushaltsgeräten wie Backofen und Geschirrspüler hängt es stark von der Art der Nutzung ab, genauso wie bei Waschmaschine oder Trockner. Wann der richtige Zeitpunkt zum Austausch eines Altgerätes gekommen ist, ist ebenfalls eine Frage der Berechnung. Denn zur Gesamtbewertung aus ökologischer und wirtschaftlicher Sicht gehört, dass neue Geräte bei der Produktion ebenfalls Strom kosten und alte entsorgt werden müssen.
Für potenzielle Käufer oder Mieter ist es wichtig zu wissen, mit welchen Energiekosten sie rechnen müssen. Für einen potenziellen Käufer kann es ausserdem entscheidend sein, ob Massnahmen wie die Dämmung der Aussenwände und des Daches schon durchgeführt worden sind oder noch auf ihn zukommen, sollte er sich für diese Immobilie entscheiden. Die Energieeffizienz eines Hauses wird im Gebäudeenergieausweis der Kantone (GEAK) dokumentiert. Darin sind unter anderem die Effizienz der Hülle und der durchschnittliche Energieverbrauch aufgeführt und auf einer Skala von A bis G eingestuft. Der Energieausweis darf nur von einem zertifizierten Berater ausgestellt werden. In der Variante GEAK Plus erhältst du ausserdem konkrete Vorschläge, was an deiner Liegenschaft noch zu verbessern wäre. In manchen Kantonen ist dies eine Voraussetzung, um an Fördergelder zu kommen.
Eine neue Heizung ist vermutlich sparsamer als die alte und verbessert deshalb sicher die Energieeffizienz deines Hauses. Vor dem Einbau einer neuen Heizung ist es sinnvoll, das Haus dämmen zu lassen. Dann reicht sogar schon eine geringere Heizleistung. Beide Massnahmen zusammen erzielen das beste Ergebnis. Das wird sich auch auf dem Energieausweis zeigen.
Für die meisten Produktgruppen sind inzwischen Mindeststandards vorgeschrieben. Neue Kühlschränke müssen beispielsweise mindestens über die Einstufung A+ verfügen. Ein neuer Kühlschrank mit dem Energielabel A+ ist also schon der „schlechteste“, den du kaufen kannst. Der Mindeststandard für Wäschetrockner ist B.
Die EU plant eine komplette Reform mit neuen Referenzwerten. Ab 1. März 2021 gibt es für fünf Produktgruppen neue Einstufungen in eine Skala von A bis G. Das betrifft Küchengeräte wie Geschirrspüler und Kühlschränke, Waschmaschinen, Lampen und alles mit elektronischen Displays wie Bildschirme und Fernseher.
Mit Abwasser und Sanitär beschäftigt man sich ungern. Doch spätestens, wenn der eigene Abfluss in Sanitäranlagen verstopft ist, muss sich jeder Hausbesitzer mit dem Thema befassen. Dabei ist die Abwasserentsorgung eine der wichtigsten Errungenschaften der modernen Gesellschaft und nur über ein gutes Abwasserleitungssystem zu gewährleisten. Stabile und gut leitende Abwasserrohre sind dabei ein essentieller Bestandteil. Erfahrene Heimwerker mit den richtigen Baustoffen können mit der passenden Anleitung grosse Bereiche an Abwasserrohren und Armaturen für das eigene Sanitär selbst verlegen, selbst unter Fliesen und dem Parkett – für die meisten ist der Handwerker aber sicherlich die richtige Wahl.
Egal, ob Toilettenpapier, Handtücher, Reinigungsmittel oder Kosmetikutensilien: Waschbeckenunterschränke bieten dir ausreichend Stauraum für alle erdenklichen Badartikel. Da der Platz unter dem Waschbecken meist ungenutzt bleibt, ist ein Badunterschrank die ideale Möglichkeit, für zusätzlichen Stauraum zu sorgen. Auch ist er optisch ein Blickfang. Bestenfalls solltest du ihn so aussuchen, dass er zu deinen restlichen Badmöbeln passt. Modelle aus Holz oder in Holzoptik sind besonders beliebt und vermitteln ein gemütliches Ambiente. Worauf aber gilt es beim Kauf noch zu achten?
Viele Hausbesitzer – und solche, die es werden wollen – stehen heute vor einer wichtigen Frage: Welche Heizung baue ich ein, um mein Haus ohne allzu hohe Investitions- und Folgekosten für die Zukunft fit zu machen? Neben Energie aus der Sonne ist immer stärker auch die Erdwärme im Kommen. Viele Möglichkeiten zur Nutzung dieser Energiequelle sind aber teuer und stark von Ort abhängig. Sind Luftwärmepumpen, die ihre Umgebungsluft nutzen, also als idealer Kompromiss in jeder (Lebens-)Lage nutzbar? Alles zum Thema Luftwärme erfährst du hier.
Die Fliesen sollen erneuert werden, die alte Badewanne soll in eine moderne Dusche umfunktioniert werden, das gesamte Badezimmer soll optisch mehr Pfiff bekommen? Wer eine umfassende Badezimmerrenovierung plant, sollte einen Fachmann damit beauftragen. Mit einer durchdachten Badplanung lassen sich kleine Bäder optisch vergrössern, sodass alle gewünschten Sanitäranlagen Platz finden. Kümmert sich der Badezimmerplaner ausserdem um die anschliessende Durchführung, koordiniert er alle Handwerker, damit das neue Bad so schnell wie möglich fertig ist und damit der Umbau nur wenig Zeit in Anspruch nimmt. Eine geschickte Badplanung ist also die Voraussetzung für ein schönes neues Bad.
Die Waschmaschine gehört zu den elektrischen Geräten, die sich in beinahe jedem Schweizer Haushalt befinden. Kommt es zu einem Defekt, stehst du vor der Qual der Wahl: Ist die Reparatur der Waschmaschine noch rentabel oder solltest du dir doch ein neues Gerät anschaffen? Häufig sind die Reparaturkosten so hoch, dass der Kauf einer neuen Waschmaschine profitabler ist. Überleg dir also, welche Ersatzteile du benötigst und was ein Reparaturservice kosten würde. Hast du noch Garantie auf das Gerät, stellt sich die Frage natürlich nicht. In diesem Fall übernimmt der Hersteller die Kosten für die Reparatur der Haushaltsgeräte.
Willst du es dir bei einem abendlichen Bad so richtig gemütlich machen, gehört ein gutes Buch und eine Tasse Tee oder Kaffee dazu. Das berühmte Problem in jedem Badezimmer: Sobald du dir ein Bad eingelassen hast, suchst du nach einem trockenen, sicheren Plätzchen für die Dinge, die bei einem Entspannungsbad nicht fehlen dürfen. Am besten sollen sie in greifbarer Nähe sein und gleichzeitig nicht im Wasser landen. Die einfachste Lösung stellt eine Badewannenablage dar. Erfahre, worauf es bei der Badewannenauflage ankommt.