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ACTARES, AktionärInnen für nachhaltiges Wirtschaften, unterstützt an der General-versammlung von UBS den Antrag der Pensionskasse Profond für eine normale Kapi-talerhöhung mit Bezugsrechten für die bisherigen Aktionärinnen und Aktionäre. Den Vorschlag von UBS lehnt ACTARES ab. Es gibt keinen Grund für die bisherigen Aktio-närInnen, ohne Entschädigung auf ihr Recht zum Bezug neuer Aktien zu verzichten. ACTARES fordert alle AktionärInnen auf, den Antrag von Profond zu unterstützen.
An der ausserordentlichen Generalversammlung von UBS, am 27. Februar, können die Akti-onärinnen und Aktionäre über zwei Varianten der Kapitalerhöhung abstimmen: den Vorschlag von UBS, bei dem sie leer ausgehen, und jenen der Pensionskasse Profond, der sie bevorzugt behandelt, mit der Zuteilung von Bezugsrechten. ACTARES unterstützt den Vor-schlag von Profond und lehnt den von UBS präsentierten Plan für die Kapitalaufstockung ab, nach dem die bisherigen Aktionärinnen und Aktionäre ohne Entschädigung von der Kapital-erhöhung im Umfang von 13 Mrd. Franken ausgeschlossen würden.
Das Argument, eine normale Kapitalerhöhung sei “aus Kosten-, Komplexitäts- und Zeitgrün-den” nicht möglich ist für ein Unternehmen, das mehr als 3’000 Milliarden Franken Aktiven verwaltet, schlicht unglaubwürdig. Die Lage ist nicht so kritisch, dass ein solch radikales Vor-gehen gerechtfertigt wäre. Die von Profond vorgeschlagene Lösung ist zudem flexibel und eine Erweiterung des Aktionariats ist möglich, ohne die bisherigen Aktionäre und Aktionärin-nen zu benachteiligen.
ACTARES ist ausserdem der Meinung, dass der Einstieg eines neuen Hauptaktionärs dieses Ausmasses nicht unter Druck erfolgen soll. Mit etwa 12% der Stimmrechte (unter den heuti-gen Marktbedingungen), hätte der Investitionsfond aus Singapur eine Sperrminorität an den Generalversammlungen, wo jeweils nur rund 30% aller Aktien vertreten sind. Schliesslich bedauert ACTARES sehr, dass die Führung von UBS eine so undurchsichtige Lösung vor-schlägt. Im Moment, in dem die Aktionärinnen und Aktionäre ihren Entscheid fällen müssen, ist der Umwandlungssatz für die Anleihe nicht bekannt, der Termin für die Umwandlung ist offen und der angebotene Zinssatz ist klar zu hoch für die Übernahme der Kontrolle über die Bank.
Angesichts der speziellen Umstände ruft ACTARES die Aktionärinnen und Aktionäre von UBS auf, ihre Stimmrechte an ACTARES zu delegieren, um den Antrag von Profond zu un-terstützen. Die Anleitung dazu befindet sich auf der Website: www.actares.ch.