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"Die Chinesen kommen": Ex-Google-CEO Schmidt bangt um's Internet21. September 2018 um 11:54
"Ich denke, das wahrscheinlichste Szenario ist nicht die Zersplitterung, sondern die Zweiteilung in ein von China geführtes Internet und ein von den USA geführtes, nicht-chinesisches Internet."
Eric Schmidt, ehemaliger Google-Chef und Tausendsassa der ICT-Szene, hat dem Internet eine düstere Zukunft vorausgesagt: "Ich denke, das wahrscheinlichste Szenario ist nicht die Zersplitterung, sondern die Zweiteilung in ein von China geführtes Internet und ein von den USA geführtes, nicht-chinesisches Internet", so der Milliardär an einer Veranstaltung der Venturecapital-Gesellschaft Village Global VC. Als Zeithorizont für seine Prognose nannte Schmidt zehn Jahre, wie 'CNBC' berichtet.
Nach einer kleinen Lobpreisung chinesischer Produkte und Services sowie der Wirtschaftsleistung im Internet, verwies Schmidt auch auf die Gefahren einer staatlichen Gängelung und Überwachung durch das zentralistische Reich der Mitte. Dabei verwies er etwa auf das Projekt "One Belt, one Road", ein milliardenschweres Handels- und Infrastrukturnetz, das China mit über 60 Ländern aus Afrika, Asien und Europa aufbaut und über 60 Prozent der Weltbevölkerung betrifft. Die angeschlossenen Länder könnten auf die chinesische Infrastruktur setzen und dabei Einbussen bei der "Freiheit" in Kauf nehmen, fürchtet Schmidt. (ts)
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