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Keine Lohnerhöhung für Regierung von Bellinzona
Für die Exekutive in Bellinzona gibt es keine Lohnerhöhung. Fast 60 Prozent der Stimmbürger stimmten gegen eine Gehaltserhöhung. Zur Abstimmung kam es, nachdem die Lega, die SVP und die Bewegung für Sozialismus das Referendum ergriffen. Mit dem neuen Lohnreglement, das die genannten Parteien ablehnten, hätte der Gemeindepräsident 120’000 Franken im Jahr verdient. Dies obwohl er lediglich eine Anstellung von 70 Prozent hat. Bisher verdiente der Präsident im Vergleich nur 55’000 Franken. Auch der Vize-Stadtpräsident und die anderen Stadträte hätten immense Lohnerhöhungen erhalten. Da Bellinzona mit weiteren kleineren Gemeinden fusionierte, sollten die Löhne massgeblich erhöht werden. Im Vergleich zu ähnlich grossen Gemeinden steht nach dem erfolgreichen Referendum Bellinzona weiterhin bescheiden da. So beträgt der Lohn des Gemeindepräsidenten von Köniz im Kanton Bern, das etwa gleich gross ist wie Bellinzona, 200’000 Franken. Im benachbarten Lugano erhält der Stadtpräsident bei einem Pensum von 60% 127’000 Franken jährlich.
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