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ebenbürtig oder abhängig
Damit ein eigenständiges Mannsein gelingt, müssen sich Söhne im Zuge ihrer Entwicklung von der engen Abhängigkeit der Mutter lösen. Nach der ersten körperlichen Abnabelung (Nabelschnur) von der Mutter muss es also nochmals zu einer zweiten sozialen Abnabelung kommen. Dabei können die Väter ihre Söhne unterstützen und die Mütter dürfen ein großes Stück Verantwortung abgeben. Erst wenn uns Männern diese Ablösung gelungen ist, sind wir fähig, eine Frau als ebenbürtige Partnerin anzunehmen.
Zur Verdeutlichung dieser Dynamik stellt der Kursleiter im Folgenden Bilder (Skulpturen) für gelungene bzw. misslungene Loslösung auf.
• Demonstration: Loslösung
• Demonstration: Misslungene Loslösung "Softi"
• Demonstration: Misslungene Loslösung "Macho"
Die Demonstration dieser Bilder (Skulpturen) soll die grundsätzliche
Beziehungsdynamik sichtbar machen. Es geht nicht um einen konkreten Mann, sondern um die symbolischen Rollen.
In der nächsten Übung hat jeder für sich Zeit und Ruhe, den Dingen in sich nach zu gehen.
Persönlichen Verarbeitung
• Der Softi in mir: Was profitiere ich davon?
• Der Macho in mir: Was profitiere ich davon?
• Der Partner in mir: Was profitiere ich davon?
10 Gebote zur Partnerschaft
Es werden zwei Gruppen gebildet, jede bekommt eine eigene Aufgabe:
. 10 Gebote zum Thema: Wie vergraule ich meine Partnerin am besten?
. 10 Gebote zum Thema: Wie vergrault mich meine Partnerin am besten?
Beispiele sammeln und sie dann als „10 Gebote" formulieren.
Schlussritual und Handlungsimpuls => "Für kommende Woche nehme ich mir einen Punkt vor! Was ist es?"