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<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Bericht über die Auswirkungen von Mikroplastikpartikeln in der Luft auf die Umwelt und die Biodiversität vorzulegen. Er prüft, ob es zweckmässig ist, entweder einen Entwurf für einen Erlass der Bundesversammlung vorzulegen oder Massnahmen zu ergreifen. Der Bericht sollte sich auf Herkunft, Auswirkungen und mögliche Massnahmen zur Verringerung ihres Vorkommens konzentrieren.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><div><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; font-size:11pt"><span style="font-family:Arial">Der Bundesrat hat die Problematik von Kunstoffen in der Umwelt bereits umfassend behandelt. In seinem Bericht vom 23. September 2022 in Erfüllung der Postulate Thorens Goumaz (18.3196), Munz (18.3496), Flach (19.3818) und Mitte-Fraktion (19.4355) wurde unter anderem der Wissensstand zu den Auswirkungen von Mikroplastik auf Umwelt und Gesundheit dargelegt. Dabei wurde auf den begrenzten Wissensstand hingewiesen.</span></p><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; font-size:11pt"><span style="font-family:Arial; -aw-import:ignore">&#xa0;</span></p><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; font-size:11pt"><span style="font-family:Arial">Untersuchungen über Auswirkungen befassen sich bisher hauptsächlich mit aquatischen Ökosystemen, und es wurde festgestellt, dass es in Schweizer Gewässern keine Hinweise auf eine Gefährdung von Wasserorganismen gibt. Allerdings gelangen viel mehr Kunststoffe in die Schweizer Böden als in die Gewässer und die Luft. Die bisher festgestellten Effekte auf Bodenorganismen wurden unter Laborbedingungen gemessen, da es immer noch schwierig ist, Kunststoffmengen in den Böden zu bestimmen. Inwieweit Auswirkungen unter Umweltbedingungen auftreten, ist bisher noch nicht bekannt. </span></p><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; font-size:11pt"><span style="font-family:Arial; -aw-import:ignore">&#xa0;</span></p><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; font-size:11pt"><span style="font-family:Arial">Im Rahmen seines Berichts vom 23. August 2023 in Erfüllung des Postulats Schneider Schüttel (19.3559) hat der Bundesrat den Reifenabrieb als grösste Quelle von Mikroplastik evaluiert und Massnahmen zur Schliessung von Wissenslücken und zur Entschärfung des Problems vorgeschlagen. Um die Auswirkungen auf die Umwelt und die Biodiversität weiter untersuchen und einschätzen zu können, braucht es gute Kenntnisse über die Belastung durch Mikroplastik. Zur Bestimmung der Belastungssituation in der Schweiz werden in Zusammenarbeit mit Agroscope, Eawag und der Empa Methoden zur Charakterisierung und Quantifizierung von Mikroplastik in der Luft, in Fliessgewässern, im Abwasser und im Boden entwickelt. Diese Arbeiten laufen noch bis Anfang 2026. </span></p><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; font-size:11pt"><span style="font-family:Arial; -aw-import:ignore">&#xa0;</span></p><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; font-size:11pt"><span style="font-family:Arial">Die Resultate der genannten Forschungsarbeiten gilt es abzuwarten, bevor weitere Untersuchungen eingeleitet werden. Aus diesem Grund erachtet der Bundesrat die Erarbeitung eines zusätzlichen Berichts zurzeit als nicht notwendig.</span></p></div><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.