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Dank des klaglosen Betriebs des Lucas Heights High Flux Australian Reactor (Hifar), der bereits 1958 in Betrieb ging und im Geschäftsjahr eine Verfügbarkeit von 96,4% erreichte, konnte die Ansto praktisch den gesamten nuklearmedizinischen Isotopenbedarf Australiens selber decken. Die Lieferungen nahmen gegenüber dem Vorjahr erneut um 6% zu. Die Ansto entwickelt und erzeugt zudem Spezialitäten, die auch auf dem Überseemarkt Anklang finden wie das CEA-Scan, ein Diagnosemittel für Dickdarmkrebs. Die Arbeiten am neuen Hochflussreaktor, der den Hifar ersetzen soll, kamen gut voran. Die Ansto konnte den Rückstand auf den Bauplan aufholen und ist zuversichtlich, dass die neue Einheit 2005 in Betrieb gehen wird. Bereits Ende Dezember 2002 weihte die Ansto das neue Bragg-Institut ein, wo Australien Spitzenforschung auf dem Gebiet der Neutronenstreuung und Röntgenspektroskopie betreibt.
Neben der Forschung und Lehre baut die Ansto mit wachsendem Erfolg ihr Dienstleistungsangebot für Regierungsstellen und die Industrie aus. Die Einnahmen aus solchen Dienstleistungen deckten im Berichtsjahr fast 30% der Betriebs- und Forschungskosten des Zentrums von AUD 137 Mio. (rund CHF 131 Mio.). Neben dem Betriebsbeitrag von AUD 99 Mio. erhielt die Ansto von der Regierung im Rahmen des Programms für nationale Prioritätsforschung einen Beitrag von AUD 104 Mio. an die laufenden Baukosten des Ersatzreaktors. Ferner bezahlte die Regierung AUD 14 Mio. für die Entsorgung des bestrahlten Brennstoffs aus dem Hifar.
Quelle
P.B. nach Mitteilung der Ansto, 19. Dezember 2003