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Liebe LakeSider
Wir schauen zurück auf eine spannende Verkostung der unterschiedlichsten Bourbons.
Auf Anregung einiger Teilnehmenden – hier nachstehend noch eine Kürzestfassung der Geschichte des Bourbon:
Es waren vor allem schottische und irische Einwanderer (Anf. 17. Jh.), die in der neuen Heimat Amerika nicht auf ihren Whisk(e)y verzichten wollten.
Doch die gewohnte Gerste gedieh nur kärglich. Man verwendete den robusten Roggen (Rye). Bald fand man heraus, dass Mais (Corn), der grössere Erträge brachte, sich gut mit anderem Getreide, wie Roggen und Weizen (Wheat), und auch Gerste mischen liess.
Der Wandel von der bäuerlichen Brennerei (mit tausenden traditionellen Brennblasen) zur industriellen Produktion erfolgte Mitte des 18. Jh. nach der Erfindung der kontinuierlichen Destillation (Irland/Schottland).
Zu Ehren der Bourbonen (franz. Königshaus, Unterstützer im Unabhängigkeitskampf gegen die Engländer) wurde eine Region Bourbon benannt (u.a. im heutigen Kentucky), die bald für die Qualität ihrer Erzeugnisse bekannt war.
Erst 1964 erliess der amerikanische Kongress eine Resolution, die definierte, wann sich ein amerikanischer Whiskey, gleichgültig aus welcher Region, Bourbon nennen darf.
Gruss
Ed