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Bundesrat bestimmt die schweizerische Delegation für die diplomatische
Pressemitteilung
Bundesrat bestimmt die schweizerische Delegation für die diplomatische
Konferenz über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte
Konferenz der Weltorganisation für geistiges Eigentum (OMPI) vom 2. bis 20.
Dezember 1996
Der Bundesrat hat die Delegation bestimmt, welche die Schweiz an der Konferenz
der Weltorganisation für geistiges Eigentum (OMPI) betreffend Fragen des
Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte vertreten wird. Sie besteht aus
dem Delegationsleiter Herrn Dr. Roland Grossenbacher, Direktor des
Eidgenössischen Instituts für Geistiges Eigentum sowie aus Herrn Carlo Govoni
und Frau Catherine Mettraux Kauthen vom Rechtsdienst Urheberrecht und verwandte
Schutzrechte des Instituts.
Die Konferenz, an welcher Vertreter von mehr als 150 Staaten und über hundert
internationalen Organisationen teilnehmen werden, wird vom 2. bis 20. Dezember
1996 in Genf stattfinden. Ihr Ziel ist die Verabschiedung von drei neuen
multilateralen Abkommen.
Das erste Übereinkommen behandelt Fragen zum Schutz von Werken der Literatur
und Kunst und das zweite Fragen zum Schutz der ausübenden Künstler und der
Hersteller von Tonträgern. Diese beiden Abkommenstexte zielen vor allem auf
eine Aktualisierung der internationalen Normen und suchen Lösungen zu den
Herausforderungen der numerischen Technik, insbesondere die Sammlung und die
Übertragung von Werken im Rahmen des Internet und analoger elektronischer
Systeme.
Das dritte Übereinkommen betrifft den Schutz von Datenbanken und zielt darauf
ab, einen sui generis Schutz für Datenbanken einzuführen, unabhängig davon, ob
diese urheberrechtlich geschützt sind oder nicht.
25. November 1996
EIDGENÖSSISCHES
JUSTIZ- UND POLIZEIDEPARTEMENT
Informations- und Pressedienst
Weitere Informationen: Frau Catherine Mettraux, Eidg. Institut für Geistiges
Eigentum, Tel. 031/322 49 97