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Beim Omega-Bypass handelt es sich um eine spezielle Form der Magenbypass-Operation. Er wird oft Mini-Magenbypass genannt, weil er nur eine Anastomose ("Verbindungsgang") zwischen Magen und Dünndarm aufweist.
Der Omega-Magenbypass weist im Gegensatz zu anderen Magenbypässen wie z. B. den Y-Magenbypässen nur eine Anastomose zwischen Magen und Dünndarm auf. Eine Fusspunkt-Anastomose wird nicht angelegt.
Der Omega-oder Ein-Anastomosenbypass ist eine erprobte bariatrische Operation und aktuell nach dem Y-Magenbypass und dem Magenschlauch die dritthäufigste bariatrische Operation weltweit.
Die kurz- und mittelfristigen Resultate (ein bis fünf Jahre nach Operation) sind sehr vielversprechend bei guter Lebensqualität. Allerdings existieren, im Gegensatz zum Y-Magenbypass, noch wenig Langzeitresultate des Verfahrens (mehr als zehn Jahre nach Operation).
Der Vorteil des Ein-Anastomosenbypasses ist, dass auf eine Fusspunktanastomose (Verbindung Dünndarm zu Dünndarm), wie beim Y-Magenbypass, verzichtet werden kann. Dies reduziert kurz-, mittel- und langfristig das Risiko von Darmverschlüssen.
Da allerdings die Gallenflüssigkeit beim Ein-Anastomosenbypass näher die Speiseröhre passiert, als beim Y-Magenbypass, besteht hier ein grösseres Risiko von Refluxbeschwerden (Zurückfliessen von Gallensaft in die Speiseröhre).
Wir führen den Ein-Anastomosenbypass im Rahmen von Studien durch.