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Die Oyster Perpetual Day-Date
bietet seit 1956 umfassende Informationen: Uhrzeit, Wochentag und Datum. Das macht diese Uhr für Rolex-Fans und alte Freunde gleichermaßen interessant. Dieser Artikel geht auf die Geschichte der Uhr ein und zeigt am Ende die aktuellen Modelle mit dem Wochentag und dem Datum.
Welche Berühmtheiten tragen eine Rolex Day-Date Uhr?
Papst Johannes Paul II., die US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower und Lyndon B. Johnson, Franklin D. Roosevelt, John F. Kennedy, der Wall-Street-Tycoon Warren Buffett und sogar der ehemalige deutsche Fernsehkommissar Stefan Derrick hatten und haben alle etwas gemeinsam. : eine Rolex Day-Date Uhr aus massivem Gold an seinem Handgelenk. Im Fall des Fernsehpolizisten aus München war nicht einmal die persönliche Armbanduhr des Schauspielers Derrick Horst Tuppert zu übersehen. Rolex President – Oyster Perpetual Day-Date in Gelbgold mit President-Armband
Kaum eine Armbanduhr polarisiert mehr als das klassischste All-Day-Date: das Gelbgoldmodell mit President-Armband. In den USA werden alle Uhren sogar als „Rolex President“ bezeichnet. Ein Beispiel umgibt ebenfalls den Mythos: ein Day-Date mit der Gravur „Jack / Love as always / Marilyn / 29 May 1962“. Marilyn Monroe soll dieses Modell ihrem Geliebten John F. Kennedy geschenkt haben. Sie hatten eine Affäre. Doch Präsident Kennedy, der auf seinen Ruf bedacht ist, übergibt sie einem Mitarbeiter. Im Jahr 2005 wurde die Uhr bei einer Auktion für 120.000 Dollar verkauft. Die Sache hat jedoch einen Haken: Es muss noch bewiesen werden, dass die Geschichte dieser Rolex President wahr ist. Vom vollen Kalender zum Tagesdatum
Bis in die 1940er Jahre wurde das Datum von den Schweizer Uhrmachern weitgehend ignoriert. Es gab fast immer Uhren mit einem vollständigen Kalender, der Informationen über den Tag und das Datum lieferte. Aber mit Kalenderanzeigen waren diese Uhrenmodelle schon relativ kompliziert, sowohl was die Einstellung als auch was die Ablesbarkeit betraf. Zu dieser Zeit bot Rolex eine patentierte wasserdichte Armbanduhr aus dem Jahr 1926 an. Die Rolex Oyster wurde bei Uhrenkäufern schnell beliebt. Im Jahr 1945 führte Rolex die Oyster Date ein. Zum ersten Mal wurde die Zeitanzeige mit einer Datumsanzeige kombiniert – auch diese Uhr war ein Verkaufsschlager. Seit 1931 müssen viele Rolex-Uhren nicht mehr von Hand aufgezogen werden – der automatische Aufzug sorgt für die Spannung der Aufzugsfeder. Die Notwendigkeit, den Kalender anzuzeigen, würde sich jedoch nicht ändern. Rolex produzierte bis in die 1950er Jahre Uhren mit einem Vollkalender. Aber die Gehäuse sind für Oyster-Verhältnisse schwer wasserdicht zu machen; die eingebauten Korrekturknöpfe sind der größte Schwachpunkt. Das Team von Rolex-Gründer Hans Wilsdorf fand Mitte der 1950er Jahre eine Lösung für dieses Problem: eine Uhr mit Wochentag, Datum und Automatikwerk. All dies in einem wasserdichten Oyster-Gehäuse, das für den täglichen Gebrauch geeignet ist. Die Uhr wurde schnell zu einem Luxusartikel, der meist in einem Goldgehäuse oder, noch eleganter, in Platin verkauft wurde. Day-Dates in Edelstahl sind viel seltener, da sie nur in sehr geringen Stückzahlen auf den Markt kamen.
Rolex Day-Date
Die Rolex Oyster Perpetual Day-Date Uhr ist ihren grundlegenden Eigenschaften bis heute treu geblieben. Der Wochentag ist auf der Zwölf-Uhr-Position angegeben. Der Käufer kann aus 26 Sprachen wählen. Das Datum wird, wie bei den Modellen mit Datum, um drei Uhr angezeigt. Die typischen Rolex-Cyclops-Gläser sollen für eine bessere Ablesbarkeit sorgen. Die goldenen Uhren sind in der Regel mit dem für die Day-Date entwickelten President-Armband mit verdeckter Faltschließe ausgestattet. Die 1956 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellte Day-Date der ersten Generation trägt die Nummer 6511 und wird von dem Automatikkaliber 1030 angetrieben.