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World Vision Schweiz leistet mit den Entwicklungsprojekten Mancos und Querococha nachhaltige Hilfe in Peru.
Mangelnde Infrastruktur und klimatische Herausforderungen sind Gründe für die Armut in Peru.
Mancos
Im Bergland von Peru rund 50 km nördlich von Huaraz liegen die Bezirke Mancos, Yungay und Ranrahirca auf rund 2 500 Meter über Meer. Immer wieder erschüttern Erdbeben das Gebiet. Die Bevölkerung ist mehrheitlich Quechua (südamerikanische Indianer) und gehört der katholischen Kirche an. Mangelnde Bildung, eine schlechte Gesundheitsversorgung und ein sehr niedriges Einkommen machen den Menschen in Mancos das Leben schwer. 42 % der Bevölkerung leben unter der nationalen Armutsgrenze. Viele Kinder leiden unter Mangelernährung und ein grosser Teil der Schulkinder kann nicht richtig lesen. 2004 hat World Vision in Zusammenarbeit mit lokalen Behörden deshalb das Entwicklungsprojekt Mancos lanciert.
Querococha
Im Bergland von Peru südlich von Huaraz im Gebiet um den See Querococha leben die meisten Menschen von Ackerbau und Viehzucht. Frost und Dürren führen zu schlechten Ernten und damit zu Nahrungsmittelknappheit und beeinträchtigen die Gesundheit der Kinder. Drei Viertel der Bevölkerung im Projektgebiet lebt in grosser Armut und zahlreiche Schulkinder können nicht richtig lesen. 2007 lancierte World Vision in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung und den Behörden das Entwicklungsprojekt Querococha. Seit dem Start des Projekts konnte die Rate der unterernährten Kinder von 37 % auf 21 % gesenkt werden. In der aktuellen Projektphase liegt der Schwerpunkt auf Verbesserungen im Bildungssystem.
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World Vision unterstützt und fördert Kinderclubs, in denen Kinder ihre Rechte kennenlernen und Lebenskompetenzen entwickeln.
Wir schulen die Behörden in Kinderschutzmassnahmen und im Aufbau von Kinderschutzstrukturen.
Wir klären die Bevölkerung darüber auf, wie wichtig Bildung für die Entwicklung der ganzen Region ist und wie sie ihre Kinder darin unterstützen können.
Wir bieten Kurse für Jugendliche an, in denen sie lernen unternehmerisch zu denken und eigene Geschäftsideen umzusetzen.
Schüler haben durch Bibliotheken und Leseveranstaltungen an ihrer Schule die Möglichkeit, besser Lesen zu lernen. (Mancos)
Eltern lernten während unterschiedlichen Workshops von Lehrern und Polizeibeamten, welche Auswirkung Gewalt auf Kinder hat. (Mancos)
Mädchen und Buben wachsen gesünder auf, nachdem ihre Eltern von freiwilligen Helfern mehr über Gesundheit und Ernährung gelernt haben. (Querococha)
Teenager hatten die Möglichkeit, sich unternehmerische Fähigkeiten anzueignen, nachdem acht Lehrer ihrer Schule an einer Weiterbildung teilgenommen haben. (Querococha)
«Pünktlichkeit und Effizienz zeichnet die nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit von World Vision Schweiz in Peru aus. Zwei Projekte werden von uns im Andenhochland betreut, wo lokale Mitarbeitende helfen, die Lebensqualität der Kinder und deren Familien zu verbessern.»