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Die vorgeschlagene Partnerschaft ist für verschiedene Bereiche der Sprachforschung relevant. Diese reichen von der theoretischen Linguistik bis zur angewandten Linguistik (Spracherwerb, Übersetzung, Lexikologie), die „Digital Humanities“ im Allgemeinen und die maschinelle Verarbeitung natürlicher Sprache im Besonderen.
Die Zusammenarbeit zwischen den Ländern Schweiz, Serbien und Kroation in diesem Projekt hat bedeutendes Potenzial mit Langzeitauswirkungen: Die zentrale Datenaufbewahrung wird es erlauben, dass die Projektpartner die weitere Entwicklung der Ressourcen aufrechterhalten und aufeinander abstimmen können. Werkzeuge und Anwendungen für Kroatisch und Serbisch werden entwickelt und bereitgestellt, wobei die Ähnlichkeit der beiden Sprachen ausgenutzt wird. Diese Entwicklung war bisher aufgrund der schwierigen politischen Beziehungen zwischen Serbien und Kroation erschwert. Darüber hinaus werden die pädagogischen Aktivitäten eine wichtige Lücke in der Schulung der Forscher schliessen, da sie ihnen nicht nur ermöglichen, neue Methoden und Ressourcen in ihren linguistischen Forschungen zu erproben und anzuwenden, sondern sie auch befähigen, andere Wissenschaftler und ihre Studierenden entsprechend auszubilden. Das Projekt wird dazu beitragen, dass sich im linguistischen Forschungskontext die Handhabung von Sprachdaten in dieser Region in Zukunft effektiver und ökonomischer gestaltet. Ausserdem wird erwartet, dass Möglichkeiten zum Networking zwischen Universitätsangehörigen und Industrie entstehen und dadurch auch gesellschaftliche Effekt in den Partnerländern bewirkt werden können.