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DMZ - INTERNATIONAL - Patricia Jungo ¦
#mittellaendische ¦
Im Norden Peru hat die Erde stark gebebt. Gemäss Angaben der US-Erdbebenwarte USGS betrug die Stärke des Bebens vom Sonntag 8.0. Weiter hiess es, der Ausgangspunkt sei 75 Kilometer südöstlich der peruanischen Ortschaft Lagunas in der Region Loreto in einer Tiefe von etwa 110 Kilometern zu finden gewesen. Die peruanische Erdbebenwarte IGP gab die Stärke des Bebens um 2.41 Uhr (Ortszeit) mit 7,5 und die Tiefe mit 141 Kilometern an. Die fünf verletzten Menschen seien in Spitäler gebracht worden. Über mögliche Todesopfer liegen bisher keine Informationen vor. Mindestens elf Häuser wurden sehr stark beschädigt. Auf einem Foto, das von der Feuerwehr veröffentlicht wurde, ist zu sehen, wie die Ecke eines Hauses in der Ortschaft Yurimaguas einstürzt. In vielen Dörfern fiel auch der Strom aus. Perus Präsident, Martín Vizcarra schrieb auf Twitter, das starke Beben sei am frühen Morgen in diversen Gegenden des Landes zu spüren gewesen und die betroffenen Gebiete würden nun überprüft werden. Weiter bat er die Bürger darum, möglichst Ruhe zu bewahren. Bereits anfangs März war es im Süden des südamerikanischen Landes zu einem Erdbeben der Stärke 7,0 gekommen. Dieses ereignete sich damals in einer Tiefe von 270 Kilometern. Laut Angaben des Katastrophendienstes Indeci waren weder Opfer noch Schäden zu verzeichnen gewesen. Der Pressesprecher des Deutschen Geoforschungszentrum (GFZ) in Potsdam, Josef Zens, hatte damals erklärt, dass Erdbeben aus einer solchen Tiefe an der Oberfläche deutlich abgeschwächt ankommen würden. Es kommt immer wieder zu starken Erdbeben in Peru, da in der Region verschiedene Platten der Erdkruste aufeinandertreffen. Peru ist am Pazifischen Feuerring situiert; dieser läuft an der ganzen Westküste des amerikanischen Doppelkontinents entlang.