Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03607.jsonl.gz/1385

Nach dem Auslaufen des Baurechtsvertrags fiel der Pavillon 2014 an die Stadt Zürich zurück. Eine Machbarkeitsstudie im Jahr 2015 von Silvio Schmed und Arthur Rüegg zeigte drei grosse Problemfelder auf. Erstens war die Gebäudehülle nicht mehr dicht, betroffen waren sowohl der Beton des Untergeschosses und die Rampe als auch die Neopren-Dichtungen der Glasfassade. Der Rostfrass zeigte sich in Form von Löchern in den Blechen. Die Anstriche der Stahlschirme wiesen eine 250-fach zu hohe toxische Belastung auf. Zweitens war die Infrastruktur defekt. Infolge von Korrosion funktionierte die Bodenheizung seit 1982 nicht mehr, das Klima im Untergeschoss verbot die Austellung von Originalen. Auch die Elektrozentrale befand sich in einem desolaten Zustand. Drittens entsprach der Pavillon nicht mehr den anerkannten Regeln der Baukunst. Da noch die Baubewilligung von 1965 Gültigkeit hatte, konnte sich die aufwendige Restaurierung auf die ersten beiden Problemfelder beschränken. Das Holzmobiliar und die Baumtische wurden nachgebaut, der Marmortisch durch ein Cassina-Modell ersetzt. 2019 wurde der Pavillon wiedereröffnet.