Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/217958

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, geeignete Massnahmen zu treffen, um die Struktur der Personalkosten bei Skyguide grundlegend zu überarbeiten. Mit dem Ziel die Kostenstruktur zu verschlanken, hat der Bundesrat namentlich dafür zu sorgen, dass die Personalleistungen verstärkt den heutigen Gegebenheiten angepasst und diese nicht die Grenzen der Bundespersonalverordnung überschreiten.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat hat die finanzielle Unterstützung für Skyguide an Sparmassnahmen geknüpft. Skyguide hat Massnahmen beschlossen, die von 2020 bis 2024 zu Entlastungen von insgesamt 90 bis 100 Millionen Franken führen. Angesichts des hohen Kapitalbedarfs von bis zu 400 Millionen Franken ist es gerechtfertigt, auch vom Personal einen Beitrag zu erwarten. So sehen die vom Verwaltungsrat beschlossenen Massnahmen unter anderem vor, die Löhne des Personals vorübergehend einzufrieren. Die Kader verzichten auf 25 Prozent ihrer variablen Vergütung. Darüber hinaus hat der Bundesrat seiner bereits in den strategischen Zielen enthaltenen Vorgabe, das Rentenalter der Fluglotsinnen und Fluglotsen zu erhöhen, zusätzlichen Nachdruck verliehen. Er erwartet, dass die Sozialpartner bis Ende 2021 einen gemeinsamen Plan erarbeiten, wie das Rentenalter der Fluglotsinnen und Fluglotsen zur langfristigen finanziellen Entlastung von Skyguide von heute 56 auf mindestens 60 Jahre erhöht werden kann.</p><p>Der Bund steuert Skyguide auf strategischer Ebene mit übergeordneten und mittelfristigen Zielvorgaben. Die Festlegung der konkreten Anstellungsbedingungen und die Weiterentwicklung der Sozialpartnerschaft ist eine operative Aufgabe des Unternehmens.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.