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Christian ist angesehener Kurator eines Museums für Gegenwartskunst in Stockholm. Er ist ein geschiedener, hingebungsvoller Vater zweier Kinder, fährt ein Elektroauto und unterstützt humanitäre Organisationen. Die nächste spektakuläre Ausstellung, die er vorbereitet, ist «The Square». Es handelt sich um einen Platz, der als moralische Schutzzone fungieren und das schwindende Vertrauen in die Gemeinschaft hinterfragen soll. Doch manchmal ist es schwierig, den eigenen Idealen gerecht zu werden: Christians unüberlegte Reaktion auf den Diebstahl seines Handys und eine kontroverse PR-Kampagne für die Ausstellung führen ihn und das Museum in eine Existenzkrise.
Ruben Östlund («Turist») führt mit seiner Zeitgeist-Diagnose «The Square» die schillernde Welt der Kunstszene ad absurdum und zerlegt mit zuweilen diabolischer Freude die moralischen Widersprüche eines Kurators, der nicht ganz so smart ist, wie er meint. (Kino Rex, Bern)
«Mit The Square hat sich Ruben Östlund nun selbst übertroffen. Pointierte Dialoge, brillante Montagen sowie eine bestechend scharfe Milieustudie zeichnen den Film als einen der besten dieses Kinojahres aus. Seine kompromisslose Radikalität im Blick auf den Kunstbetrieb und dessen Akteure offenbart das brüchige Fundament unseres westlichen Wertekanons.» (NZZ)
«Was treibt die Gesellschaft auseinander? Woher rührt der Erfolg der Populisten? In seinem Film zeigt Ruben Östlund, wie die kulturelle Klasse mit ihrem Werte- und Bekenntniskult die Spaltung vorantreibt.» («Die Zeit»)
Gewinner der Palme d'Or 2017; nominiert für den Oscar 2018 in der Kategorie «bester fremdsprachiger Film» (Die Oscarverleihung 2018 findet am 4. März statt).