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This is a text translated from German to Rumantsch Grischun.
Keine Chance für die Sachplanentwürfe Strasse und Schiene in Graubünden

Die Sachpläne Strasse und Schiene / öffentlicher Verkehr erleiden Schiffbruch in Graubünden. Die Regierung lehnt beide Entwürfe entschieden ab. Zahlreiche grundsätzliche Fragen müssen vertieft überarbeitet und in wesentlichen Sachaussagen konkretisiert werden. Die zentrale Frage des Tourismus- und Freizeitverkehrs wird weitgehend ausgeklammert und die Anbindung Graubündens als Grenzkanton ist völlig ungenügend berücksichtigt. Geradezu bestürzend ist die Absicht, die Prättigauerstrasse als Bestandteil des Nationalstrassennetzes zurückzustufen, obwohl verschiedentlich festgehalten worden ist, das vorerst genehmigte Nationalstrassennetz fertig zu stellen. Die Regierung fordert das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK auf, die Kantone in konkreter Weise in die Weiterbearbeitung der Sachpläne einzubeziehen.

Die Sachpläne dienen der Planung und Koordination von Grossvorhaben wie Bahn 2000, NEAT sowie die Anschlüsse der Ost- und Westschweiz an das europäische Hochgeschwindigkeits-Eisenbahnnetz. Im Bereich Strassenverkehr stehen im Mittelpunkt die Fertigstellung des Nationalstrassennetzes und dessen Substanzerhalt. Im Weiteren geht es um die Definition eines neuen Bundesstrassennetzes, welches das derzeitige System von Nationalstrassen und schweizerischen Hauptstrassen ersetzen soll.

Lotteriegesetz: Kanton muss nach wie vor die Kontrolle behalten

Das geltende Lotteriegesetz stammt aus dem Jahr 1923 und wurde seither nie revidiert. Heute fehlt beispielsweise rechtlich die Möglichkeit, Grosslotterieveranstaltungen zu bewilligen; die bisherige technologische Entwicklung ist genau so wenig berücksichtigt wie die Prävention und die Behandlung von Spielsucht. Schliesslich will das Bundesamt für Justiz auch eine Neuordnung der Besteuerung von Lotteriegewinnen erreichen (Einführung der Quellensteuer). Das revidierte Lotteriegesetz will dennoch an bewährten Grundsätzen festhalten. Die Kantone sollen zum Beispiel weiterhin die Lotterieerträge für gemeinnützige oder wohltätige Zwecke verwenden können.

Die Bündner Regierung setzt sich in ihrer Vernehmlassung dafür ein, dass folgende Punkte nochmals eingehend überprüft werden:

- dass auf die Öffnung des Lotteriemarktes und damit die Zulassung von weiteren Grosslotterieveranstaltern verzichtet wird,

- dass die kantonale Zuständigkeit im Lotteriebereich integral erhalten bleibt,

- dass die kantonale Kompetenz zur Verteilung der von den Grossveranstaltern zu Gunsten der Gemeinnützigkeit und Wohltätigkeit erwirtschafteten Erträge uneingeschränkt den Kantonen erhalten bleibt und

- dass auf die Festlegung von engen Schranken für die Ausgestaltung der Spiele (wie max. Auszahlungsquoten) zu verzichten ist.

Ein zentrales Anliegen der Regierung bleibt die volle Kontrolle der Erträge aus Lotterien. Die Kultur- und Sportförderung wird massgeblich aus den Gewinnanteilen der Landeslotterie und des Sport-Toto Fonds gefördert. Von einem allfälligen Absinken dieser Mittel wären zahlreiche gemeinnützige Organisationen im ganzen Kanton betroffen.

Teilrevision des Fachhochschulgesetzes ist unnötig

Die Bündner Regierung lehnt die Teilrevision des Fachhochschulgesetzes ab. Der vorliegende Entwurf trägt nichts dazu bei, die Fachhochschulen leistungsstärker und wettbewerbsfähiger zu machen. Konkret geht es bei der Revision darum, die Studienbereiche Gesundheit, Soziales und Kunst - bisher ausschliesslich von den Kantonen geregelt und finanziert - dem Bundesgesetz zu unterstellen. Allerdings sieht sich der Bund ausser Stande, die drei neuen Bereiche angemessen zu finanzieren. Weiter will die Revision die Studienstrukturen reformieren und gestufte Studiengänge Bachelor / Master einzuführen. Dazu hält die Regierung fest, dass das bestehende Recht dafür nicht angepasst werden muss. Mit Blick auf das bis 2008 geplante Hochschulförderungsgesetz ist diese Teilrevision unnötig.

Parkplätze der kantonalen Verwaltung werden gebührenpflichtig

Die Regierung hat die neue Parkplatzverordnung genehmigt. Diese regelt auf einfache und pragmatische Art und Weise die Nutzung der Parkplätze der kantonalen Verwaltung. Gratis parkieren dürfen neu nur noch Mitarbeitende, die ihr privates Fahrzeug regelmässig dienstlich gebrauchen, Mitarbeitende mit körperlichen Behinderungen, Mitarbeitende, die den Dienstort mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht rechtzeitig erreichen oder verlassen können sowie Besucher. Für alle anderen Angestellten der kantonalen Verwaltung ist die Benützung der Parkplätze hingegen gebührenpflichtig.

Bildungsreform Gesundheit und Soziales schreitet voran

Die Regierung treibt die Umsetzung der Bildungsreformen in den Gesundheits- und Sozialberufen im Kanton Graubünden voran. Für die Koordination der weiteren Umsetzungsschritte hat sie eine neunköpfige Steuerungsgruppe eingesetzt unter dem Vorsitz von Veronika Niederhauser, Direktorin des Bildungszentrums Gesundheit und Soziales.

Aus Gemeinden und Regionen

- Per Ende 2003 wird die Stadt Chur ihren kommunalen Sozialdienst aufgeben. Diese Aufgabe übernimmt neu das Sozialamt Graubünden. Die Regierung hat dafür die notwendigen organisatorischen Schritte in die Wege geleitet.

- Die romanischen Sprachregionen Ober- und Unterengadin sowie Mittelbünden und Bündner Oberland erhalten einheitliche romanische Sprachbücher und Arbeitshefte in Puter, Vallader, Surmiran und Sursilvan für die 4., 5. und 6. Klassen.

- Die Gemeinde Trun kann nun den Bau eines Allwetterplatzes mit Weitsprunganlage an die Hand nehmen. Die Regierung hat das Projekt definitiv genehmigt und dafür einen Baubeitrag von rund 67'000 Franken zugesichert.

- Das Projekt für die Umnutzung der Turnhalle in Trimmis ist definitiv genehmigt, ebenso der kantonale Baubeitrag von rund 350'000 Franken.

- Die Regierung hat das revidierte Steuergesetz von Sagogn genehmigt.

- In Davos wird das Hallenbad erweitert. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund zwölf Millionen Franken. Für dieses Projekt hat die Regierung einen Beitrag von 500'000 Franken bewilligt.

- Die Gemeindeversammlung von Fläsch hat Ende 2002 die Teilrevision der Gemeindeverfassung beschlossen. Die Regierung hat diese nun ebenfalls genehmigt.

Kantonsbeiträge an verschiedene Institutionen

- Für vier humanitäre Hilfsprojekte im Ausland hat die Regierung einen Gesamtbetrag von 14'000 Franken bewilligt.

Strassenprojekte

- Die Regierung hat rund ein Dutzend Strassenprojekte bewilligt und dafür die entsprechenden Kredite bereitgestellt; insgesamt rund 9,8 Millionen Franken.

Standeskanzlei Graubünden

Gremium: Regierung

Quelle: dt Standeskanzlei Graubünden

Data: 27.03.2003

Nagina schanza per ils sbozs dals plans sectorials via e binari en il Grischun

Ils plans sectorials via e binari/traffic public fan naufragi en il Grischun. La regenza refusa energicamain domadus sbozs. Diversas dumondas da basa ston vegnir repassadas a moda profunda e constataziuns specificas impurtantas ston vegnir concretisadas. La dumonda centrala dal traffic da turissem e da temp liber vegn per gronda part exclusa e la colliaziun dal Grischun sco chantun da cunfin è resguardada a moda absolutamain insuffizienta. Directamain consternanta è l'intenziun da degradar la via dal Partenz sco part da la rait da la via naziunala, schebain ch'igl è vegnì fixà diversas giadas da finir la rait da la via naziunala per entant approvada. La regenza dumonda il departament federal da l'ambient, traffic, energia e communicaziun DATEC d'integrar ils chantuns a moda concreta tar la cuntinuaziun da l'elavuraziun dals plans sectorials.

Ils plans sectorials servan a la planisaziun e coordinaziun da projects gronds sco la Viafier 2000, la NEAT sco er la colliaziun da la Svizra da l'ost e dal vest a la rait europeica da viafier d'auta sveltezza. En il sectur traffic sin via stattan en il center la finiziun da la rait da la via naziunala e ses mantegniment da substanza. Plinavant vai per la definiziun d'ina nova rait da la via federala che duai substituir il sistem actual da la via naziunala e da las vias principalas svizras.

Lescha da lottaria: il chantun sto anc adina mantegnair la controlla

La lescha da lottaria vertenta datescha da l'onn 1923 e n'è dapi là mai vegnida revedida. I manca p.ex. la pussaivladad legala da permetter occurrenzas grondas da lottaria, il svilup tecnologic da fin uss è resguardà gist uschè pauc sco la prevenziun ed il tractament dal regl da giugar. A la fin vul l'uffizi federal da giustia er cuntanscher ina regulaziun nova per imponer la taglia sin gudogns da lottaria (introducziun da la taglia a la funtauna). La lescha da lottaria revidida vul tuttina tegnair vi da princips cumprovads. Ils chantuns duain p.ex. pudair duvrar vinavant las entradas da lottaria per intents caritativs u d'util public.

La regenza grischuna s'engascha en sia consultaziun ch'ils suandants puncts vegnian examinads anc ina giada a fund:

- ch'i vegnia renunzià ad avrir il martgà da lottaria e cun quai ad admetter ulteriurs organisaturs da lottarias grondas,

- che la cumpetenza chantunala en il sectur da lottaria restia mantegnida integralmain,

- che la cumpetenza chantunala da repartir las entradas realisadas dals organisaturs gronds per mauns da l'util public e per la beneficenza restia senza restricziun tar ils chantuns e

- ch'i saja da renunziar a la fixaziun da restricziuns stretgas per la concepziun da gieus (sco ina quota maximala da sbursament).

Ina mira centrala da la regenza resta la controlla cumplaina da las entradas da lottarias. La promoziun da sport e cultura succeda decisivamain cun las parts dal gudogn da la lottaria naziunala e dal fond da sport-toto. D'in regress eventual da quels meds fissan pertugadas diversas organisaziuns caritativas en tut il chantun.

Ina revisiun parziala da la lescha davart las scolas autas professiunalas n'è betg necessaria

La regenza grischuna refusa la revisiun parziala da la lescha davart las scolas autas professiunalas. Il sboz preschent na contribuescha nagut per far las scolas autas professiunalas pli effizientas e pli cumpetitivas. Concretamain sa tracti tar questa revisiun da suttametter il sectur da studi sanadad, fatgs socials ed art - fin ussa reglà e finanzià exclusivamain dals chantuns - a la lescha federala. Però n'è la confederaziun betg en cas da finanziar commensuradamain ils trais secturs novs. Ultra da quai vul la revisiun refumar la strcuturas da studi ed introducir studis graduads bachelor / master. Latiers constatescha la regenza ch'il dretg vertent na stoppia per quai betg vegnir adattà. Areguard la lescha davart la promoziun da las scolas autas n'è ina revisiun parziala betg necessaria. Quella lescha è planisada per l'onn 2008.

Ils parcadis da l'administraziun chantunala vegnan suttamess a taxas

La regenza ha approvà la nova ordinaziun da parcadis. Quella regla a moda simpla e pragmatica il diever dals parcadis da l'administraziun chantunala. Parcar gratuitamain dastgan da nov be anc collavuraturas e collavuraturs che dovran regularmain en servetsch lur vehichel privat, collavuraturas e collavuraturs cun impediments corporals, collavuraturas e collavuraturs che na rivan cun ils meds publics betg ad ura a la plazza da lavur u na la pon betg abandunar ad ura sco er visitadras e visitaders. Tut las autras impiegadas e tut ils auters impiegads da l'administraziun ston pajar ina taxa per duvrar ils parcadis.

La refurma da la furmaziun sanadad e fatgs socials progredescha

La regenza accelerescha la realisaziun da la refurma da la furmaziun da las professiuns da sanadad e dal sectur social en il chantun Grischun. Per la coordinaziun dals ulteriurs pass da realisaziun ha ella installà ina gruppa directiva da nov persunas sut la batgetta da Veronika Niederhauser, directura dal center da furmaziun per la sanadad ed ils fatgs socials.

Da vischnancas e regiuns

- Per la fin da l'onn 2003 vegn la citad da Cuira a dar si ses servetsch social communal. Questa incarica surpiglia da nov l'uffizi dal servetsch social dal Grischun. La regenza ha instradà per quai ils pass organisatoris necessaris.

- Las regiuns linguisticas rumantschas Engiadin'ota e bassa sco er il Grischun central e la Surselva survegnan cudeschs da lingua rumantscha e quaderns da lavur rumantschs unifitgads en puter, vallader, surmiran e sursilvan per las quartas, tschintgavlas e sisavlas classas.

- La vischnanca da Trun po prender per mauns la construcziun da la plazza da tutt'aura cun implant da sigl lung. La regenza ha approvà definitivamain quest project e garantì ina contribuziun da construcziun da radund 67'000 francs.

- Il project per la midada da l'utilisaziun da la sala da gimnastica da Trimmis è approvà definitivamain, precis sco er la contribuziun chantunala da construcziun da radund 350'000 francs.

- La regenza ha approvà la lescha da taglia revedida da Sagogn.

- A Tavau vegn engrondì il bogn cuvert. Ils custs totals muntan a var dudesch milliuns francs. Per quest project ha la regenza deliberà ina contribuziun da 500'000 francs.

- La radunanza communala da Fläsch ha decidì la fin da l'onn 2002 ina revisiun parziala da la constituziun communala. La regenza ha ussa er approvà tala.

Contribuziuns chantunalas a differentas instituziuns

- Per quatter projects umanitars d'agid a l'ester ha la regenza deliberà ina summa totala da 14'000 francs.

Projects da vias

- La regenza ha approvà var ina dunzaina da projects da via e deliberà ils credits correspundents; en tut radund 9,8 milliuns francs.

Chanzlia chantunala dal Grischun

Gremi: regenza

Funtauna: rg chanzlia chantunala dal Grischun

Data: 27.03.2003