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Das Rohmaterial für diesen Wagen war ein ersteigerter alter LGB-Wagen (3061). Der Vor-besitzer hatte diesen auseinandergesägt mit der Absicht ihn zu verkürzen. Die erste Idee war, den Wagen angelehnt an C 114 "La Bucunada" umzubauen.
Beim Planen bin ich auf den C.2012 gestossen und habe mich davon inspirieren lassen und das Konzept für einen AB.2023 entwickelt. Auf Grund des Innenausbaus, ist wohl eher 1. und 2. Klasse angebracht.
Dieser Wagen hat so nie existiert, sondern ist angelehnt an verschiedene Originalvorlagen als typähnliches Modell entstanden. Folgende Umbau-Massnahmen sind umgesetzt worden:
Als erster Schritt ist der Wagenkasten nach umfassender Reinigung wieder zusammengeklebt worden. Da der Vorbesitzer den Wagen vermutlich mit einer Laubsäge auseinandergeschnitten hatte, waren die Schneidkanten nicht gerade. In mehreren Schritten wurden die Leimstellen mit Kunststoffkleber gefüllt. Danach sind die verbleibenden Spälte in mehreren Schritten gespachtelt und geschliffen worden.
Beim Dach ist zunächst der erhöhte Mittelteil entfernt worden. Die Befestigungslöcher wurden zugespachtelt und geschliffen. Gleich wurde mit den beiden Kaminen verfahren.
Aus dünnen PS-Streifen sind die Querrinnen aufge-klebt worden. Mit mehreren Lagen Sprühspachtel, Spachteln und Schleifen ist die Form schlussendlich ziemlich gut geworden.
Auf der Oberseite wurde das Dach silbrig gespritzt.
Auf der Unterseite ist der Bereich weiss gespritzt worden, der sich schlussendlich im Wageninnern befindet.
Der Rest der Dachunterseite ist im bestehenden Grauton belassen worden.
Der komplett entleerte Innenraum ist beige und die Aussenseite grün gespritzt worden (in jeweils mehreren Durchgängen).
Die vormals rotbraunen Bänke sind ebenfalls beige gespritzt worden. Im Abteil 2. Klasse sind die Bänke mit Balsaholzleisten belegt worden, während in der ersten Klasse ein ausgedrucktes Polster-Muster aufgeklebt worden ist.
Die 1. Klasse ist zusätzlich mit Spiegeln und in entsprechender Grösse ausgedruckten alten RhB-Plakaten dekoriert worden. Zudem ist der im Relief enthaltene Bodenteppich mit entsprechenden ed-ding-Stiften farblich hervorgehoben worden.
In der Ecke zur Zwischenwand ist ein 6 mm Aluröhrchen aufgeklebt und ebenfalls beige gespritzt worden, um darin später die Zuleitung für die Beleuchtung hochführen zu können. In der Bank ist eine entsprechende Einkerbung ausgefräst worden.
Die Kabel werden durch das Röhrchen nach oben geführt und mit einem Stecker verlötet. Mittels die-sem Stecker, welcher am Dach festgeklebt wird, kann das Dach komplett abgenommen werden falls Wartungsarbeiten nötig werden.
Das Loch im Boden liegt knapp ausserhalb des Chassis und somit wurde auch ein Loch in den Querträger gebohrt, so dass die Kabel entsprechend durchgeführt werden können.
Jeweils die äusseren beiden Achsen sind durch Metall-Doppelspeichenradsätze mit Stromabnahme von Trainli (Art. 15.183) ersetzt worden. Um Weichen oder andere Stromunterbrüche möglichst vermeiden zu können, wurden die äusseren Achsen gewählt. Die Kabel wurden an die beiliegenden Steckhülsen gelötet und an die Stromanschlüsse aufgesteckt.
Die Verkabelung auf der Unterseite des Wagens erfolgte mittels durchbohren der Querträger. Die Kabel werden in aufgeklebten Wago-Klemmen zusammengefasst. Die Wago-Klemmen wurden mit einem schwarzen Edding kaschiert.
Die Türchen der Plattformen mussten alle repariert werden, da bei allen mindestens ein Stift abgebro-chen ist. Da bei einem (auf dem Bild ganz rechts) auch der Träger abgebrochen ist, wird eine Be-schriftung angebracht "Hier bitte nicht einsteigen" und das Türchen fix verklebt.
Dies ist mein persönlicher Baubericht und widerspiegelt meine eigenen Erfahrungen beim Umbau. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass für den Nachbau keine Garantie übernommen werden kann. Wenn möglich sind bei sämtlichen Artikeln von erwähnten Herstellern die Produktnummern angegeben.
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