Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03564.jsonl.gz/2316

Marc Pfeuti
Mischa Castiglioni
Luciani Filippo
Micha Wernli
Gonzo wurde 1989 gegründet und im selben Jahr starteten auch bereits die ersten - nennen wir es mal - musikalischen Gehversuche, weshalb wir das laufende Jahr auch zum Grossen 20th Anniversary of the Band Gonzo ausgerufen haben.
Die Musik von Gonzo ist seit Beginn geprägt von Bands, die sich mehr oder weniger ausserhalb des Mainstreams bewegen. Der erste grosse Schub wurde durch die Seattle-Grungbewegung, hier vor allem durch die Musik von Pearl Jam, ausgelöst. Später kamen Einflüsse der Stone-Rock-Szene, den grossen Pink Floyd sowie von Alternativ-Gruppen wie Radiohead, Kashmir und Motorpsycho hinzu. Entsprechend tendieren die Lieder von Gonzo dazu, eher länger als die vermarktbaren Radio-Popsongs zu sein.
Die Fokussierung auf musikalische Inhalte hat der Band zwar immer gute Kritiken bei Kritikern und Musikfans eingebracht, jedoch keine kommerziellen Lorbeeren. Die grössten Erfolge sind Auftritte in namhaften Clubs und als Vorgruppe namhafter Bands (wie Secret Machines im Abart Zürich) sowie diverse Auslandkonzerte in Prag. Hier wird die Band immer mit grossem Interesse und guter Publikums- und Presseresonanz willkommen geheissen. Dieses Engagement in der tschechischen Republik gründet auf der Freundschaft mit der Band First Choice, die in ihrem Heimatland einige kommerzielle Erfolge feiern kann.
Nach einigen semi-professionellen Demo-Aufnahmen hat Gonzo im Jahr 2004 die erste CD/LP "Zeal" herausgegeben. Dafür verbrachte die Band einige Wochen in einer zum Studio umgebauten Scheune und arbeitete mit professionellen Toningenieuren und Gastmusikern zusammen.
Harte Zeiten zogen ins Land und stellten die Herren von Gonzo auf die Probe, das Schaffen und Kreieren neuer Songs wurde abrupt gebremst. Inmitten der Aufnahmen zu neuen Songs stand ein unerwarteter Umzug des Proberaums bevor, und ehe man sich versah und sich nach langen Suchen im neuem "Wohnzimmer" eingenistet hatte, zwang uns Mutter Natur mit einer Überschwemmung zum erneuten Umzug. Die Aufnahmen futsch, das Equipment stark lädiert, doch das Gonzofeuer brennt und brennt und brennt.
Mittlerweile sind die Socken wieder trocken und die Arbeiten an neuen Liedern und Aufnahmen wieder im Gang.
Gonzo besteht heute übrigens noch fast in der Urbesetzung: Marc Pfeuti (Schlagzeug), Filippo Luciani (Gesang & Gitarre), Mischa Castiglioni (Bass & b.voc.) und Micha Wernli (Gitarre, Keyboards & b.voc. ).