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Prof. Dr. Tristan Weddigen ist Präsident des Leitenden Ausschusses von Swiss Art Research Infrastructure (SARI), Universität Zürich, Ordentlicher Professor für Kunstgeschichte der Neuzeit, Kunsthistorisches Institut der Universität Zürich, und Direktor der Bibliotheca Hertziana - Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte in Rom.
Tristan Weddigen studierte Kunstgeschichte und Philosophie an den Universitäten Heidelberg, Cambridge und La Sapienza Rom und erwarb den Magister und 2002 das Doktorat an der TU Berlin. 2008 wurde er an der Universität Bern habilitiert mit einer Studie über die Dresdner Gemäldegalerie im 18. Jahrhundert. Im selben Jahr trat er eine Assistenzprofessur an der Universität Lausanne an und wurde 2009 Ordinarius für Kunstgeschichte der Neuzeit an der Universität Zürich. Dort leitet er das SNF- und ERC-Projekt TEXTILE. Schwerpunkte seiner Forschung liegen in der globalen Vernetzung italienischer Kunst von der frühen Neuzeit bis zur Moderne, in Fragen der Materialität und Medialität, in der Wissenschaftsgeschichte des Faches und in der digitalen Kunstwissenschaft. Zu seinen Publikationen gehören die Monografie Raffaels Papageienzimmer (2006) sowie die herausgegebenen Bände Barocke Inszenierung (1999), Federico Zuccaro (2000), Metatexile (2010), Unfolding the Textile Medium (2011), Benedetto Varchi: Paragone (2013) und Heinrich Wölfflin: Principles of Art History (2015).