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Der Aufschlag leitet den Ballwechsel ein. Hinter der Grundlinie muss der Ball für den Gegner sichtbar hochgeworfen und in das gegenüberliegende Aufschlagfeld geschlagen werden. Die Linien gehören zum Aufschlagfeld. Du darfst die Grundlinie vor dem Treffen des Balls nicht überschreiten oder berühren, sonst gilt das als Fehler. Jeder Aufschläger hat zwei Versuche, nach erfolglosem zweiten Versuch gehört der Punkt dem Gegner. Ist ein Spiel (nicht ein Match!) beendet, so darf der andere Spieler aufschlagen (Aufschlagsrecht).Den günstigsten Schlagwinkel und dadurch höchste Ballgeschwindigkeiten erreicht man, wenn der Ball über Kopfhöhe geworfen, und am höchst möglichen Punkt getroffen wird.
Bei der Vorhand wird der Ball auf der Seite der Schlaghand (bei einem Rechtshänder also rechts, bei einem Linkshänder links) gespielt. In der Regel wird der Vorhandschlag mit einer Ausholbewegung eingeleitet und der Ball idealerweise etwa hüfthoch und seitlich vor dem Körper getroffen. Normalerweise wird die Vorhand einhändig gespielt. Sie stellt mit Rückhand und Aufschlag einen der Grundschläge dar.
Bei der Rückhand wird der Ball auf der der Schlaghand gegenüberliegenden Seite (bei einem Rechtshänder also links, Linkshänder rechts) geschlagen. Ein Rückhandschlag kann sowohl einhändig als auch beidhändig ausgeführt werden. Die beidhändige Rückhand ist erst in den 1970er Jahren bekannt geworden und setzt sich nun immer stärker durch. Gerade Anfängern wird er häufig empfohlen, da die Durchführung weniger Kraft benötigt als die einhändige Rückhand.
Der Return ist der Schlag, mit welchem der Ball nach dem gegnerischen Aufschlag zurückgespielt – also returniert – wird. Neben dem Aufschlag, dem härtesten Schlag im Tennis, ist der Return von grösster Bedeutung. Beide Schlagarten sind „Eröffnungsschläge“ mit denen der Ballwechsel eingeleitet wird. Ein schwacher Return erlaubt es dem Gegner, bereits mit dem Aufschlag Druck aufzubauen und den Ballwechsel zu bestimmen. Meist ist der Returnierende beim ersten Aufschlag nur in der Lage, den Schläger passiv, mit einer kurzen Ausholbewegung, hinzuhalten (zu „blocken“). Er versucht so den Druck des gegnerischen Aufschlags mitzunehmen und dem Rückschlag die gewünschte Richtung zu geben. Der – in der Regel mit weniger Härte geschlagene – zweite Aufschlag kann dann vom returnierenden Spieler angegriffen werden.
Der Schmetterball ähnelt in der Bewegung dem Aufschlag. Mit hoher Geschwindigkeit schlägst du den Ball über deinem Kopf ins Feld des Gegners. Der Schmetterball ist der kraftvollste Angriffsschlag und ist meist die Antwort auf einen Lob-Versuch des Gegenspielers.
Beim Lob versucht man, den an das Netz vorgedrungenen Gegner mit einem hoch geschlagenen Ball zu überwinden. Ist der Schlag zu flach oder zu kurz, kann der Gegner mit einem Schmetterschlag antworten. Gelegentlich bleibt dem Gegener auch noch genug Zeit zurückzulaufen und den Ball mit Vor- oder Rückhand zu schlagen, wenn der Lob zu hoch und zu langsam gespielt wird.Geübte Spieler spielen den Lob deshalb mit sogenanntem Topspin. Hierdurch erreicht auch ein hoch gespielter Ball eine grosse Fluggeschwindigkeit. Bei technisch sauberer Ausführung ist er für den Gegner praktisch nicht mehr zu erlaufen. Der Topspinlob gehört zu den technisch schwierigsten Schlägen.
Bei einem Stoppball wird der Ball so gespielt, dass er nur wenige Zentimeter hinter dem Netz "herunterfällt". Üblich ist, dass der Ball zusätzlich (mit Rückwärtsdrall oder Backspin) angeschnitten wird, damit er nach dem Auftippen nicht mehr vorwärts, sondern vielleicht sogar rückwärts springt.
Der Volley ist ein Schlag, bei dem der Ball noch vor dem Auftreffen auf dem Boden zurückgespielt wird. Üblicherweise wird dieser Schlag nahe dem Netz gespielt. Es gibt verschiedene Sonderformen. Als Halbvolley oder Halbflugball wird ein Schlag bezeichnet, bei dem der Ball kurz nach dem Aufspringen getroffen wird. Dieser Schlag wird eigentlich nur in Notfällen verwendet, da mit diesem Schlag nur schwer Druck auf den Gegner ausgeübt werden kann. Ein Volleystop ist eine Schlagtechnik, bei der aus einem gegnerischen Schlag ein Stoppball wird, ohne dass der Ball vorher den Boden berührt hat. Die Schwierigkeit Volleystop besteht darin, dem Ball die Geschwindigkeit zu nehmen und ihn dann ganz kurz hinter dem Netz zu platzieren.