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Die Mehrheit der Cyberangriffe per E-Mail setzt Trojaner ein. Der Schadcode ist meist in Dokumenten versteckt. Ganz oben auf der Liste stehen kompromittierte Excel-Files.
Von April bis Juni 2019 wurden durch den Anbieter Mimecast 67 Milliarden bösartige E-Mails analysiert. Der Bedrohungsreport zeigt, dass 71% der per E-Mail erfolgten opportunistischen Attacken Trojaner nutzen, die in ein Dokument im Anhang eingebettet sind. Downloader wie Emotet sind an zweiter Stelle. Opportunistischen Attacken zeichnen sich dadurch aus, wenn das Opfer nicht ausdrücklich als Ziel gewählt wurde. Bei Cyberangriffen per E-Mail handelt es sich meist um Spam mit Trojaner im Anhang, welche willkürlich an tausende Adressen gleichzeitig verschickt werden. In über 40 Prozent der analysierten Fälle wurden Excel-Files eingesetzt. Word-Dateien wurden in 12% der Fälle benutzt.
Des Weiteren zeigt der E-Mail Sicherheitsreport 2019, ebenfalls vom Anbieter Mimecast, einen deutlichen Anstieg von gezielten Angriffen fest, bei denen der Absender sich als bekannte Person ausgibt. Die Methode nennt sich Spoofing oder auch Impersonation Attacks. Diese erfolgen meist per E-Mail oder auch per SMS. 88% der für den Report befragten Unternehmen haben derartige Angriffe erlebt.