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«Anregende Lektüre zu einer immer wieder diskutierten Frage.»
– Dieter Freiburghaus, Plädoyer 4/19, S. 62.
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«Die gegenständliche Dissertation ist nicht nur vom Umfang her beachtlich, sondern zeichnet sich auch durch große Fachkenntnis aus. Das Buch ist daher ein Muss für jeden, der sich mit Fragen der Satire insbesondere unter menschenrechtlichen Gesichtspunkten auseinandersetzt.»
– Eduard Christian Schöpfer, NLMR 5/2019, S. 458.
Satire zeichnet sich durch ihren aggressiv-wertenden Charakter sowie
ihre indirekte Ausdrucksweise aus. Mittels unterschiedlicher
sprachlicher und künstlerischer Stilmittel kritisiert sie
gesellschaftliche Gegebenheiten oder greift öffentliche Personen an.
Satire gerät deswegen regelmässig in Konflikt mit rechtlich geschützten
Interessen. Als Meinungsäusserung ist Satire jedoch durch die
Kommunikationsgrundrechte geschützt.
Es stellt sich deshalb die Frage, welche Anforderungen die Bundesverfassung an die Einschränkung satirischer Äusserungen zum Schutz gegenläufiger Interessen wie etwa dem Persönlichkeitsschutz stellt. Gestützt auf Überlegungen zum Wesen und den Funktionen von Satire sowie der Kommunikationsgrundrechte lässt sich darlegen, dass satirische Äusserungen insbesondere spezifisch auszulegen und ihre Charakteristika in die rechtliche Beurteilung umfassend einzubeziehen sind; nur so ist ein ausreichender Grundrechtsschutz gewährleistet.
Die Dissertation wurde mit dem Professor Walter Hug-Preis 2019 ausgezeichnet.