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- Wegen internationaler Handelskonflikte geht die Weltbank davon aus, dass sich das weltweite Wirtschaftswachstum deutlich verlangsamt.
- Nur noch um 2.6 Prozent soll die Wirtschaft dieses Jahr weltweit wachsen, lautet ihre jüngste Prognose. Bisher hatte sie mit 3.6 Prozent gerechnet.
- 2018 war die Weltwirtschaft noch um satte 4.1 Prozent gewachsen.
2.6 Prozent, das wäre das schwächste Wachstum seit der Finanzkrise. Der neue Präsident der Weltbank, David Malpass, zeigte sich deshalb besorgt. Ein grösseres Wachstum wäre nötig, um die Armut zu reduzieren und die Lebensumstände weltweit zu verbessern, sagte er.
Die Weltbank, der knapp 190 Staaten angehören, hat sich zum Ziel gesetzt, die extreme Armut in vielen Ländern zu bekämpfen und den Wohlstand zu fördern. Das Risiko bestehe, dass die Wirtschaft dieses Jahr weltweit sogar noch etwas weniger wachse als prognostiziert, also noch weniger als 2.6 Prozent, so die Weltbank. Das wäre der Fall, wenn ein Grossteil des Welthandels von China und den USA mit Zöllen belegt würde.
Handelsstreit und Schulden bremsen Wachstum
Die Wirtschaftsleistung Chinas und der USA macht ein Drittel der Weltwirtschaft aus. Langanhaltende Handelsstreitigkeiten zwischen diesen beiden Volkswirtschaften hätten erhebliche Auswirkungen auf das Handelsvolumen und damit auf das Wirtschaftswachstum.
Neben den Handelsstreitigkeiten bremse auch das anhaltend hohe Schuldenniveau in vielen Ländern das Wirtschaftswachstum, heisst es bei der Weltbank.