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Vor 150 Jahren war die Hygiene der Bevölkerung noch nicht so ausgeprägt. So luden öffentliche Badstuben zum Bad am Samstagabend. Um die Körperhygiene zu verbessern diskutierte man in Amriswil, sechs Kilometer vom Bodensee entfernt, ob ein öffentliches Bad am Bodensee nicht sinnvoller wäre. Eine «Badeanstalt» war der Gemeinde damals zu teuer und man organisierte ab 1923 Postautofahrten an den See. Das erste Grundstück, das die Gemeinde erwarb, lag beim Seeweingarten. Dieses war jedoch recht ungeeignet, da die Platzverhältnisse zu eng waren. Das heutige Grundstück wurde Amriswil 1931 angeboten. Auf diesem befanden sich zwei Badehäuschen, die im See standen. Einfache Umkleidekabinen und ein kleiner Kioskbetrieb wurden nach dem Kauf erstellt. Die erste Umbauetappe des heutigen Campingplatzes erfolgte vor etwa 50 Jahren. Später erfolgten einige Zu- und Anbauten. Daniel Laib erklärte anhand von alten Plänen und Fotografien diese Exklave der Stadt Amriswil. Sie ist heute ein modernes Stück Amriswil und lädt Badende und Nichtbadende zum Verweilen ein.
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