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Noch bis zum 29. August zeigt das Kunsthaus Zürich in der Ausstellung «Hodler, Klimt und die Wiener Werkstätte» Werke aus der Blütezeit der Wiener Secession, einer Künstlervereinigung aus der Zeit des Fin de Siècle.
Einer der prägendsten Protagonisten dieser Bewegung war Gustav Klimt, dessen Bilder Feuerwerke von Farbe, Erotik und Ornament sind. Ein Künstler, der auch von Ferdinand Hodler geschätzt wurde, der ihn während eines Wienaufenthalts kennengelernt hatte. Hodler selbst – der heute als unser vielleicht grösster Heimatkünstler gilt – gelang übrigens an der berühmten Wiener Secessionsausstellung von 1904 sein internationaler Durchbruch. Er war von den Ausstellungsmachern eingeladen worden, seine Hauptwerke ebenfalls zu zeigen mit dem Ziel, «die Grösse Hodlers einmal auch weiteren Kreisen begreiflich zu machen».
Das hier abgebildete Werk stammt von Dagobert Peche, ebenfalls ein Vertreter der Wiener Secession. Es zeigt den Stoff «Regenbogen», den die Wiener Werkstätte ca. 1919 in Auftrag gegeben hat. Ein wunderbar zeitloses Motiv, dem man seine 100 Jahre nicht ansieht. Peche war künstlerischer Leiter der Zürcher Niederlassung der Wiener Werkstätte zwischen 1917 und 1919, deren Geschichte mit der Ausstellung aufgearbeitet wird. Kuratiert wurde die Ausstellung von Tobias G. Natter, dem ehemaligen Direktor des Leopold Museum Wien.