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Hans Erni kam am 21. Februar 1909 in Luzern zur Welt. Nach der Ausbildung zum Vermessungs- und Bauzeichner besuchte Erni 1927 die Kunstgewerbeschule in Luzern. Danach reiste er oft nach Paris, wo er zu Beginn der 30er-Jahre die zeitgenössische französische Malerei kennen lernte. Er war tief beeindruckt von Picasso und Braque.
1939 wurde Erni mit «Die Schweiz, das Ferienland der Völker» – ein 100 Meter langes zwölfteiliges Waldbild – für die Schweizerische Landesausstellung in der breiten Öffentlichkeit bekannt. Erni malte danach viele Wandbilder: Seine Auftraggeber reichten von der Mustermesse Basel, über das Kunstgewerbemuseum Zürich bis zu internationalen Organisationen wie der Unesco und der WHO. Ernis bevorzugte Produktionstechniken sprachen ein grosses Publikum an: Plakate, Briefmarken, Illustrationen. «Rettet den Wald», «Atomkrieg Nein!» heisst es darauf – hier zeigt sich Erni‘s humanistisch geprägte Motivation, sein gesellschafts- und umweltpolitisches Engagement.
Am 15. September 1979 wurde im Verkehrshaus in Luzern schliesslich das Hans Erni Museum eröffnet, das eine grosse Sammlung der Arbeiten des Künstlers umfasst.
Auch im hohen Alter arbeitet Erni unermüdlich weiter, sein umweltpolitisches Engagement ist ungebrochen. Noch immer arbeitet er in seinem Atelier. Tag für Tag.
“Der Künstler muss das, was ihn ein Leben lang beschäftigt, in die Öffentlichkeit tragen.”