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Das fast ausschliesslich von Mastzellen produzierte Enzym Tryptase gilt als aussagekräftiger Parameter bei Verdacht auf MCAS. Wenn der ereignisbezogene Anstieg der Tryptase im Vergleich zu symptomfreien Intervallen einen bestimmten Schwellenwert überschreitet, spricht dies für eine Mastzellbeteiligung. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist das Ansprechen auf Therapie mit mastzellspezifischen Medikamenten wie zum Beispiel Antihistaminika oder Mastzellstabilisatoren. Mit einer individuell angepassten Behandlungsstrategie lässt sich das Mastzellsyndrom im Allgemeinen gut managen.