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Das Pultdach stellt die einfachste Form dar, in der Regel oben mit speziellen Pultabschlussziegeln ausgebildet.
Das Walmdach zeichnet sich aus durch die Anordnung von geneigten Dachflächen nach allen vier Seiten, in der Regel symmetrisch angeordnet.
Diese Dachform vereinigt die Eigenschaften des Satteldaches mit denjenigen des Walmdaches. Die Giebelwände sind relativ offen, jedoch gut vor der Witterung geschützt.
Das Satteldach, auch Giebeldach genannt, ist die am häufigsten angewandte Dachform. Im unteren Bereich der Dachflächen des Satteldaches und seiner Varianten wird oft eine etwas flachere Neigung gewählt und konstruktiv mit sogenannten Schiftern ausgebildet.
Beim Zeltdach treffen sich die Schnittlinien der Dachflächen, die Grate, oben in einem Punkt. Die Grundfläche ist quadratisch, rechteckig oder mehreckig. Turmdächer können als Zeltdächer ausgebildet sein mit sehr steilen Dachflächen.
Diese Dachform, in der Regel mit der Anordnung von Lukarnen, erlaubt eine bessere Ausnützung des Dachraumes.
Der Name erinnert an den französischen Baumeister Mansart, der diese Dachform mit Lukarnen eingeführt hat.
Das Tonnendach, eingedeckt mit Tonziegeln, hat eine gewölbte Dachfläche mit einer variabeln Neigung von 7° bis 8° im Scheitelbereich und bis zu maximal 90° an der Traufe.
Das Kegeldach hat in der Regel eine kreisrunde Grundfläche und stellt eine spezielle Form des Turmdaches dar.
Das Sheddach, auch Sägedach genannt, wird in erster Linie bei Fabrikationsgebäuden und Hallen angewendet, um einen regelmässigen Tageslichteinfall zu erreichen, in der Regel von Norden. Der Name kommt taus dem Englischen und deutet auf den gleichmässigen Lichteinfall ohne direkte Sonneneinstrahlung hin.
Kuppeldächer sind in beide Richtungen gewölbt, in spezieller Ausführung auch als sogenannte Zwiebeldächer möglich.