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Mit der Weigerung von Apple, Flash auf iOS-Geräten zuzulassen, sehen sich viele Entwickler mit dem Problem konfrontiert, ihre mit Flash erstellten Inhalte zu portieren, und da kommen Swiffy und Wallaby gerade recht. Was nach Figuren in einem Zeichentrickfilm tönt, sind die Namen zweier experimenteller Projekte zur automatischen Konvertierung von Flash zu HTML5.
Google Swiffy ist ein webbasierter Dienst, der SWF-Dateien (daher der Name!) in HTML5 umwandelt. Bisher werden nur Dateien bis 512 KB akzeptiert, und viele ActionScript-Befehle (die Scriptsprache von Flash) werden noch nicht unterstützt.
Adobe Wallaby hingegen ist ein zu installierendes Programm (verfügbar für Mac und Windows), das FLA-Dateien, d.h. die Quelldateien von Flash, umwandelt. Auch hier werden längst nicht alle ActionScript-Befehle unterstützt, und die FLA-Datei muss mit Flash der Creative Suite 5 erstellt worden sein.
Beide Projekte erzeugen bei der Konvertierung eine HTML-Datei, die nur in einem WebKit-Browser (Google Chrome oder Safari) wiedergegeben wird. Meine ersten Versuche sind ernüchternd: einzig eine ganz einfache Animation ohne jede Interaktion (d.h. ohne ActionScript) wurde konvertiert (siehe Beispiel). Mit iSpring aus PowerPoint-Dateien erzeugte SWF hingegen brachten Swiffy an seine Grenzen. Aber immerhin zeigen die beiden Projekte, dass sich einiges tut, und es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis sich auch interaktives Flash korrekt konvertieren und damit auf iPhones und iPads darstellen lässt. Adobe hat ein Interesse daran, Flash als universelle Entwicklungsumgebung für Webinhalte am Leben zu erhalten, und unterstützt Google’s Swiffy:
«Adobe is pleased to see the Flash platform extended to devices which don’t support the Flash player. (…) Google and Adobe look forward to close collaboration around efforts like these.» (http://swiffy.googlelabs.com/faq.html)