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Der neue Roman des Büchner-Preisträgers Lukas Bärfuss handelt von Adelina, Tochter italienischer Einwanderer, die in einer Schweizer Fabrik arbeitet, als sie sich 1973 nach kurzer Ehe allein mit einem Kind wiederfindet: Emma. Ein Kampf ums Überleben beginnt, sie lernt einen Belgier kennen, zieht in dessen Gutshof im Piemont. Eines Tages ist er fort, mitsamt dem Kind. Kurz darauf taucht ein Mann auf, ein Streuner. Auf der Suche nach Emma nimmt er Adelina mit in seine Mailänder Kommune. Von dort aus, in einer Zeit der Bomben und der Gewalt, sucht sie weiter ihre Tochter, lange vergeblich. Bis der Streuner meldet, er habe in dem Gutshof Licht gesehen: ein Mann sei dort, ein Mann mit einem Kind.
«Jede Literatur sollte zuerst vom gelebten Leben erzählen.» Lukas Bärfuss
Lukas Bärfuss, geboren 1971 in Thun, ist Dramatiker, Romancier und streitbarer Publizist. Seine Stücke werden weltweit gespielt, die Romane sind in zwanzig Sprachen übersetzt. Lukas Bärfuss ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und lebt in Zürich. Für seine Werke wurde er u.a. mit dem Berliner Literaturpreis, dem Schweizer Buchpreis und dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet.
Eintritt: 12 EUR (ermässigt 8 EUR).
Eine Veranstaltung des Franz-Michael-Felder-Archivs der Vorarlberger Landesbibliothek in Kooperation mit dem Theater KOSMOS.
Mit Unterstützung von Pro Helvetia. Schweizer Kulturstiftung.
Lesung:
30. Mai 2023, 19:30 Uhr