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prosperita Stiftung freie Vorsorge für Missionare
Was ist die „prosperita Stiftung freie Vorsorge für Missionare“?
Die „prosperita Stiftung freie Vorsorge für Missionare“ (MISSIONARSSTIFTUNG) ist das Resultat einer Initiative der „PROSPERITA Stiftung für die berufliche Vorsorge“ (PROSPERITA) und der „Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Missionen“ (AEM).
Die Stiftung bietet Missionaren und Missionarinnen und deren Ehepartnerinnen und -partnern im Ausland, welche in der AHV/IV oder einer Pensionskasse (1. und 2. Säule) nicht oder nur ungenügend gegen die Folgen von Invalidität oder Todesfall versichert sind, auf kollektiver Basis und Erwerbsunfähigkeits- und Todesfallversicherungen an. Vorsorgelücken können damit weltweit im Rahmen einer freien Vorsorge kostengünstig geschlossen werden.
Was kann versichert werden?
Folgende Risiken können versichert werden:
- Invalidität
- Todesfall einer aktiven versicherten Person
- Todesfall einer invaliden versicherten Person.
Die Missionswerke können für ihre Mitarbeitenden im Ausland eine Invalidenrenten - inklusive Befreiung von der Zahlung der Versicherungsprämie im Schadensfall - und ein Todesfallkapital versichern. Mit der Pensionierung, spätestens aber im Alter von 65 Jahre, scheiden die versicherten Personen aus der MISSIONARSSTIFTUNG aus.
Können auch Altersleistungen versichert werden?
Die angeschlossenen Missionswerke können mit einer schriftlichen Fondsvereinbarung bei der MISSIONARSSTIFTUNG einen Fonds errichten und verwalten lassen. Für risikoversicherte Personen können Sparprämien vereinbart werden, welche in diesen Fonds eingezahlt werden. Möglich sind auch freiwillige Zuwendungen und Spenden für die versicherten Personen.
Das angesparte Kapital kann nur bezogen werden, wenn die versicherte Person die Stiftung verlässt oder pensioniert wird. Dieses ausbezahlte Kapital kann zum Beispiel für einen Einkauf in eine Pensionskasse oder zur Verbesserung der finanziellen Situation nach der Pensionierung eingesetzt werden. In der Stiftung kann es nicht in eine Altersrente umgewandelt werden.
Warum braucht es die MISSIONARSSTIFTUNG?
Aufgrund zwischenstaatlicher Verträge (zum Beispiel die Bilateralen Verträge mit der EU) können viele Missionare und Missionarinnen im Ausland nicht mehr in der 1. oder 2. Säule in der Schweiz versichert werden. Andere, die in der Schweiz noch versichert sind, haben aufgrund der Situation im Einsatzland nur einen tiefen Lohn - zumindest verglichen mit den Verhältnissen in der Schweiz - und können damit auch nur tiefe Sozialleistungen erwarten. Es ist ihnen dann gar nicht möglich, im Invaliditätsfall oder nach der Pensionierung in die Schweiz zurückzukommen, da die Sozialleistungen für einen angemessenen Lebensstandard nicht ausreichen oder sie sind auf Ergänzungsleistungen angewiesen.
Mit Hilfe der MISSIONARSSTIFTUNG können diese Vorsorgelücken weitgehend geschlossen werden.
Was braucht es, um von der MISSIONARSSTIFTUNG zu profitieren?
Da es sich um eine kollektive Versicherung handelt, können sich einzelne Missionare oder Missionarinnen nicht von sich aus anschliessen. Es braucht ein Missionswerk oder eine Ausbildungsstätte - den Arbeitgeber - welche einen Vertrag mit der MISSIONARSSTIFTUNG abschliessen. In einem Vorsorgeplan wird dann definiert, wie das Werk seine Mitarbeitenden versichern will.
Wie ist die MISSIONARSSTIFTUNG organisiert?
In den Stiftungsrat können Vertreter der Gründer und der AEM-Mitglieder gewählt werden. Er setzt sich aktuell zusammen aus
- Dr. Paul Beyeler (Präsident, vertritt VFMG)
- Alain Haudenschild (vertritt AEM)
- Joel Blunier (vertritt PROSPERITA)
- André Fritz (vertritt PROSPERITA)
- Hansjörg Leutwyler (vertritt MAF)
Für die Verwaltung ist die TRIANON AG in Bern verantwortlich.
Wo gibt es weitere Informationen?
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den Stiftungsratspräsidenten:
Dr. Paul Beyeler, Waldhofstrasse 4, 4900 Langenthal
Tel.: 079 277 63 13, E-Mail: <email-pii>
Er ist gerne bereit, ihre Fragen zu beantworten, Ihnen weitere Unterlagen zukommen zu lassen oder die MISSIONARSSTIFTUNG in Ihrer Organisation vorzustellen. Er ist auch zuständig für Vertragsverhandlungen hinsichtlich eines Anschlusses an die MISSIONARSSTIFTUNG.