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Die Intention-to-treat-Analyse ist ein wichtiges Prinzip bei der Auswertung einer randomisierten klinischen Studie. Dieses Prinzip besagt, dass (a) alle in die Studie eingeschlossenen und randomisierten Patienten in die Analyse eingehen müssen, und zwar (b) in der Gruppe, zu welcher sie randomisiert wurden, unabhängig davon, was nach der Randomisation mit ihnen geschieht.
Dieses Auswertungsprinzip erscheint häufig zunächst etwas unlogisch, entspricht aber am ehesten den Verhältnissen in der täglichen Praxis. Häufig kommt es beispielsweise zum versehentlichen oder absichtlichen Weglassen von verschriebenen Medikamenten.
Die ITT Analyse gewährleistet somit die Aufrechterhaltung der Vorteile einer randomisierten Behandlungszuteilung: die Vergleichbarkeit der Therapiegruppen hinsichtlich bekannter und unbekannter Einflussfaktoren. Die Gefahr einer Verzerrung der Ergebnisse durch Selektion besteht bei diesem Vorgehen nicht.