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einfach nur zum nachdenken
Mai 2009
WHO
Im Mai 2009 hatte die WHO zwei wesentliche Punkte der Pandemie-Definition entfernt. Zuvor war eine enorme Anzahl von Todesfällen und Erkrankungen in mehreren Staaten die Bedingung gewesen. Das ist seitdem nicht mehr so. Heute reicht zur Ausrufung einer Pandemie, dass sich ein Erreger schnell und massiv in mindestens zwei der sechs WHO-Regionen ausbreitet. Wie viele Menschen weltweit sterben oder erkranken, ist kein Kriterium mehr für eine Pandemie.
12. März 2018
Zur Stärkung europäischer Handlungsfähigkeit wollen wir die Idee eines „European
Council on Global Responsibilities“ unterstützen, die in EU-Mitgliedstaaten wie
Frankreich und Polen diskutiert wird. Der Council soll als unabhängige Institution Initiativen formulieren, die Europas Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit ermutigen
und dazu beitragen, unsere Interessen bei der Gestaltung einer neuen Weltordnung
selbstbewusster zur Geltung zu bringen.
Eine besondere Lage liegt vor, wenn:
a. die ordentlichen Vollzugsorgane nicht in der Lage sind, den Ausbruch und die Verbreitung übertragbarer Krankheiten zu verhüten und zu bekämpfen, und eine der folgenden Gefahren besteht:
1. eine erhöhte Ansteckungs- und Ausbreitungsgefahr,
2. eine besondere Gefährdung der öffentlichen Gesundheit,
3. schwerwiegende Auswirkungen auf die Wirtschaft oder auf andere Lebensbereiche;
b. die Weltgesundheitsorganisation (WHO) festgestellt hat, dass eine gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite besteht und durch diese in der Schweiz eine Gefährdung der öffentlichen Gesundheit droht.
29. März 2021
Mit diesem Ziel vor Augen sollten die Staaten unserer Überzeugung nach gemeinsam einen neuen völkerrechtlichen Vertrag zu Pandemievorsorge und -bekämpfung ausarbeiten. Eine solche neue kollektive Verpflichtung wäre ein Meilenstein auf dem Weg, die Pandemievorsorge auf höchster politischer Ebene voranzubringen. Sie nähme, eingedenk des Grundsatzes „Gesundheit für alle“, in ihrem Kern Bezug auf die Satzung der Weltgesundheitsorganisation und würde andere wichtige Organisationen miteinbeziehen. Ein solcher Vertrag würde sich auf bestehende weltweite Gesundheitsübereinkünfte stützen, insbesondere die Internationalen Gesundheitsvorschriften, die eine solide und bewährte Grundlage darstellen, auf der wir aufbauen und die wir damit verbessern können.
mit dabei:
, Präsident Frankreichs; , Bundeskanzlerin Deutschlands; , Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation und viele mehr
4. April 2021
Die EU hat 17 Länder mit einer Bewilligungspflicht für Impfstoff-Ausfuhren belegt
Damit ist es nicht mehr möglich, Vakzine einfach so einzuführen – Brüssel muss den Handel jeweils erst freigeben. Und kann künftig Exporte verweigern, wenn das betroffene Empfängerland zwar Impfstoffe bezieht, aber selbst keine ausführt oder wenn die Exporte in ein Land gehen, das eine deutlich höhere Durchimpfung aufweist als die EU-Nationen.