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Atlanta United hat den US Open Cup, den Pokalwettbewerb der Vereinigten Staaten, gewonnen. Im Final bezwang das Team um den früheren YB- und Thun-Goalgetter Josef Martinez in der Nacht auf heute Minnesota United mit 2:1. Der Erfolg kam aber nicht ohne schmerzhaften Preis.
In der zweiten Halbzeit versucht Innenverteidiger Miles Robinson den Ball aus dem eigenen Strafraum zu klären. Weit kommt die Kugel allerdings nicht. Robinson trifft nämlich nur seinen Teamkollegen, Flügelspieler Justin Meram, voll im Gesicht. Als wäre das nicht schon
witzig schlimm genug, spickt der Ball von dort auch noch voll ins Gesicht des Übeltäters selbst. (abu)
Den ganz grossen Sprung hat er nie geschafft: Gianluca Frontino, einst als Riesentalent gehandelt, verbrachte den Grossteil seiner Karriere in der Challenge League. Ein Gespräch über die Schönheit des Spiels, hinterhältige Manager und Horror-Löhne in der Challenge League.
Schaffhausen. Hier ist Gianluca Frontino zur Welt gekommen, hier hatte er beim FC Schaffhausen seine beste Zeit. Hier erzählt mir Frontino von seiner Karriere. Von einer paradoxen Welt in der Challenge League, wo man fussballerisch ein Niemand ist und dennoch von Fremden als «Hurensohn» bezeichnet wird. Eine Liga, in welcher die Vereine verlangen, sich als Musterprofi zu verhalten, und dennoch Löhne an der Grenze zum Existenzminimum bezahlen.
Im März hast du in einem Interview nach deinem …