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Das hat der Leiter des FöderalenAufsichtsdiensts für Tier- und Pflanzengesundheit Russlands (Rosselkhoznadzor), Sergej Dankwert, in einem Interview bestätigt, das am Dienstag vergangener Woche in Moskau veröffentlicht wurde. Allerdings dürfte die Zahl der zugelassenen Exporteure auf etwa ein Fünftel gegenüber dem Stand vor Beginn des Embargos verringert werden, stellte Dankwert klar. Beispielsweise hätten in Ungarn ursprünglich 90 Betriebe über Exportgenehmigungen verfügt; die neue Liste umfasse aber nur noch 15 Lieferanten.
Dankwert erinnerte daran, dass vor dem Embargo rund 6'000 europäische Betriebe zu Lieferungen von Lebensmitteln auf den russischen Markt zugelassen gewesen seien, davon 90% ohne russische Inspektionen, sondern auf der Basis von Sicherheitsgarantien der nationalen Kontrollbehörden. Diesen Unternehmen wolle Russland durchaus die Wiederaufnahme des Handels ermöglichen.
Dem stehe aber unter anderem die mangelnde Dialogbereitschaft der EU im Weg: So sei Brüssel mit bilateralen Problemlösungen nicht einverstanden gewesen, weil diese der Idee der EU-Integrität nicht entsprächen, erklärte Dankwert. Ausserdem hätten die EU-Behörden inzwischen auch jegliche Verhandlungen über die Bedingungen für eine eventuelle Wiederaufnahme des Lebensmittelhandels abgebrochen. Die letzten Gespräche über dieses Problem seien im Januar geführt worden.