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Landolt hatte Mitte Februar auf Twitter mit dem Bild eines Posters für ein Nein zur Durchsetzungsinitiative geworben und dabei auf Nazi-Deutschland und die Apartheid in Südafrika verwiesen. Diese Botschaft goutierte Bussat wie viele in- und ausserhalb der BDP nicht.
Bussat trat aus Protest per sofort aus der BDP aus.”Das war der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat”, hatte Bussat damals der Nachrichtenagentur sda gesagt.
SVP Waadt fühlt sich geehrt
Diese Woche nun trat Bussat der SVP des Kantons Waadt bei, wie Kevin Grangier, Generalsekretär der Kantonalpartei, am Donnerstag mitteilte. Die SVP Waadt fühle sich geehrt, die kämpferische Gründerin der Organisation Marche Blanche in ihren Reihen willkommen zu heissen, schreibt die SVP Waadt.
Bussat habe in den letzten zehn Jahren zwei Volksinitiativen zustande gebracht, die vom Schweizer Volk angenommen worden seien: die Initiative zur Unverjährbarkeit pornographischer Straftaten mit Kindern (2008) und die Pädophilen-Initiative (2014). Beide Initiativen waren auch von der SVP unterstützt worden.
Bussat mit gleicher Einstellung
Bussat sei umgekehrt eine der wenigen Persönlichkeiten ausserhalb der SVP gewesen, welche die Durchsetzungsinitiative unterstützt habe, schreibt Grangier weiter. Die BDP Schweiz hatte im Gegensatz zu Bussat die Nein-Parole zur Durchsetzungsinitiative beschlossen.
Bussat will (morgen) Samstag in Langenthal BE erstmals an einer Delegiertenversammlung der SVP Schweiz teilnehmen, wie die SVP Waadt weiter mitteilte.
(SDA)