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Im Fokus der Forschungsaktivitäten des CSS stehen zentrale Fragen aus dem Bereich der Security and Strategic Studies. Die Forschungsarbeit folgt einem breiten, interdisziplinären Ansatz und konzentriert sich auf sechs Themenbereiche.
Das CSS analysiert neue Risiken und aktuelle Bedrohungen für Staat und Gesellschaft. Es untersucht das Wechselspiel zwischen Bedrohungsperzeptionen und Gegenmassnahmen mit einem besonderen Fokus auf politischen Mechanismen und Prozessen und sucht nach Erklärungen, warum und mit welchen Konsequenzen sich Gruppen, Staaten und/oder Gesellschaften auf bestimmte Risiken konzentrieren.
Das CSS untersucht, wie und aus welchem Grund sich Sicherheitsinstitutionen über längere Zeiträume hinweg verändert haben. Es befasst sich mit unterschiedlichen Weltordnungsvorstellungen und untersucht Kooperationen zwischen verschiedenen sicherheitspolitischen Akteuren (Staaten, die Vereinten Nationen, die EU, die NATO sowie globale und regionale Sicherheitsgemeinschaften).
Das CSS analysiert zentrale Aspekte der «Revolution in Military Affairs» und untersucht den Einfluss militärischer Transformationsprozesse auf Politik, Strategie und Doktrin. Darüber hinaus befasst sich das Center mit dem sich wandelnden Charakter internationaler Friedensmissionen.
Das CSS untersucht die aussen- und sicherheitspolitischen Rahmenbedingungen regionaler Akteure, u.a. Europas, des Nahen Ostens, der Region der Grossen Seen in Afrika, des Kaukasus, Russlands, Zentralasiens und der Pazifikregion. Dabei analysiert es die Dynamik regionaler Konflikte sowie regionale Kooperationen und entwickelt theoretische und konzeptionelle Ansätze zur Analyse und zum Vergleich von Regionen.
Das CSS beschäftigt sich mit den Ursachen und Folgen staatlicher Zerfallsprozesse. Es analysiert neue Strategien der Konfliktprävention und untersucht Friedens- und Staatsbildungsprozesse. Ein spezieller Fokus gilt Mediations- und Fazilitationsprozessen.
Das CSS analysiert die schweizerische Aussen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik sowohl aus aktueller als auch aus historischer Perspektive. Zentral sind doktrinale Prozesse, strategisches Krisenmanagement und Aspekte der menschlichen Sicherheit.
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