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Die Untersuchung läuft: Nach dem Milliardenverlust durch unautorisierte Handelsgeschäfte sucht die UBS nach Fehlern im System. So sollen etwa Kontrollen versagt haben, wenn Aktien-Handelsgeschäfte in
Das Management der UBS ist nach der Aufdeckung der im September bekannt gewordenen unautorisierten Handelsgeschäfte in London zum Schluss gekommen, dass die Wirksamkeit gewisser interner Kontrollen nicht gegeben war. Die Überprüfungen der Mängel würden noch andauern, teilte die Bank nun mit.
Dabei könnte man von Fakten Kenntnis erhalten, die im Zusammenhang mit der Investment Bank zu einer Ausweitung der Untersuchungen führen und zusätzliche Korrekturmassnahmen nach sich ziehen könnten.
Die Kontrolle habe erstens nicht funktioniert bei Handelsgeschäften des Equities-Bereichs in der Investment Bank. Die Kontrolle verlange eine bilaterale Bestätigung mit den Gegenparteien, wenn Handels- und Abrechnungstag mehr als 15 Tage auseinander liegen. Zudem habe die entsprechende Kontrollen nicht richtig gegriffen, wenn solche Handelsgeschäfte annulliert, umgebucht oder angepasst wurden.
Zweitens habe auch die Kontrollprozesse zur Abstimmung zwischen den Desks innerhalb der Bereiche Equities sowie Fixed Income, Currencies and Commodities der Investment Bank nicht richtig funktioniert. Es seien Massnahmen ergriffen worden und würden weitere ergriffen, um diese Kontrollmängel zu beheben.
Die Unternehmensführung habe jedoch die Richtigkeit der im Geschäftsbericht 2010 enthaltenen Konzernrechnung bestätigt. Die finanziellen Auswirkungen der unautorisierten Handelsgeschäfte seien im UBS-Finanzbericht des dritten Quartals 2011 vollständig berücksichtigt worden, so das Institut weiter.
(rcv/tno/awp)