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Trends für eidgenössische Wahlen unverändert
Die Trends für die eidgenössischen Wahlen am 22. Oktober bleiben unverändert. Die SVP wird gemäss der jüngsten Umfrage 3,1 Prozent hinzugewinnen. Federn lassen müssen die Grünen und die FDP. Die Gesundheitskosten sind bei allen Parteianhängern in den Top drei der Sorgen.
Das geht aus der am Dienstag veröffentlichten fünften und letzten Umfrage von Tamedia und „20 Minuten“ hervor. Das Institut Leewas führte sie am 19. und 20. September durch. Die Resultate zeigten die gleichen Trends wie die vorheriger Umfragen.
Die SVP dürfte ihren Wähleranteil gegenüber 2019 um 3,1 Prozentpunkte auf 28,7 Prozent steigern. Die SP kann mit einem Zugewinn um 0,8 Punkte auf 17,6 Prozent rechnen. Einen Aderlass um 2,7 Prozentpunkte auf 10,5 Prozent müssten die Grünen hinnehmen.
Geringere Verluste von 1,3 Punkten auf 13,8 Prozent zeichnen sich für die FDP ab. Die Grünliberalen kämen auf ein Minus von 0,3 und der Mitte auf eines von 0,2 Prozentpunkten.
In der Sorgenrangliste schwangen die Gesundheitskosten mit einer Zunahme um 5 Prozentpunkte auf 75 Prozent gegenüber der Juli-Umfrage obenaus, unverändert gefolgt von der Altersvorsorge (54 %) und der Zuwanderung (52 %). Auf den folgenden Plätzen fanden sich das Asylwesen, die Mieten, die Immobilienpreise sowie der Klimawandel.
Den Klimawandel bezeichneten einzig Anhängerinnen und Anhänger der Grünen als Hauptsorge. Bei den anderen Parteien ausser der SVP sind die Gesundheitskosten das brennendste Problem. Die SVP-Anhängerschaft benannte zuerst die Zuwanderung gefolgt vom Asylwesen und den Gesundheitskosten.
Zur Lösung des Gesundheitskostenproblems wiesen je 35 Prozent der Befragten der Mitte-Partei und der SP die höchsten Kompetenzen zu. Auf sie folgten gleichauf FDP und SVP (28 %). Am besten geeignet für die Problemlösung in der Altersvorsorge hielten 39 Prozent die SP gefolgt von Mitte (37 %), FDP (30 %) und SVP (27 %). In Migrationsfragen belegte die SVP mit 49 Prozent den ersten Platz.
Die Resultate beruhen auf 29’081 nach demografischen, geografischen und politischen Variablen modellierte Antworten von Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Die statistische Fehlerquote beträgt +/- 1 Prozentpunkt.
(text:sda/bild:unsplash-symbolbild)