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gilt als "Vater der Videokunst" *. Seine Videobänder und Installationen, Objekte, Bilder, Zeichnungen und Druckgraphiken beleuchten und hinterfragen kritisch und zugleich unterhaltsam die Institution Fernsehen und das Thema Kommunikation.
Cultural Terrorist
Gegenüber dieser Medienwelt behauptete, der 2006 verstorbene, Nam June Paik sich als individueller „Cultural Terrorist“, der sich nicht von den Medien vereinnahmen liess.
Auszug aus dem Text des museum FLUXUS+
* Martyn Zeyn von der taz sieht das nochmal anders:
"Paik wird immer wieder "Vater der Videokunst" genannt. Das ist falsch. Les Levine schuf die erste Closed-Circuit-Installation, und auch Wolf Vostell arbeitete zumindest zeitgleich an der technischen Manipulation von Bildröhren. Paik war selten der Erste, aber immer einer, der eine präzise, sinnfällige und - das ist besonders - von Anfang an ironische Herangehensweise in Sachen Medien pflegte. Das unterscheidet ihn angenehm von all den Machbarkeitsfanatikern, die den Medienkunstdiskurs immer noch dominieren. "When too perfect, lieber Gott böse!", hat er einmal seine Abweichlerposition bestimmt."
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