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Das Plätschern verrät ein Loch im Damm, das der Biber flicken muss. Der grosse Nager sucht ein geeignetes Stück Holz. Vielleicht fällt er einen Baum. Werkzeuge braucht er dafür keine, er benutzt seine Nagezähne.
Durch die vielfältigen Aktivitäten als Damm- und Burgenbauer gestaltet der Biber seinen Lebensraum und schafft Nischen für viele, zum Teil seltene Tier- und Pflanzenarten. Diese können die neu entstandenen Teiche, Höhlen und das gefällte Totholz bewohnen und nutzen. Somit leistet der Biber einen wertvollen Beitrag zur Förderung der Artenvielfalt.
Das tun wir
- Damit in den Seen und Flüssen wieder mehr Arten leben, setzt sich der WWF Zürich für die naturnahe Gestaltung der Gewässer und den Schutz des Bibers ein. Nachdem der Biber zu Beginn des 19. Jahrhunderts in der Schweiz gänzlich ausgerottet wurde, leben heute wieder geschätzte 2000 Tiere in der Schweiz, davon rund 400 Tiere im Kanton Zürich (Schätzung von 2017).
- Der WWF Zürich organisierte und realisierte zusammen mit Pro Natura Zürich und einem Biberexperten in den Jahren 2008, 2011, 2014 und 2017 das Biber-Monitoring (Zählung) im Kanton Zürich. Die so gesammelten Daten dienten als Grundlage für den Bericht des Kantons Zürich. Das nächste Monitoring findet voraussichtlich 2020 statt.