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Die RICS, ein britischer Berufsverband von Immobilienfachleuten, kam in Ihrer Studie zum Schluss, dass es innerhalb der Städte sechs Grad wärmer ist als in ländlichen Gegenden. Der Klimawandel verstärkt diesen Effekt mit noch höheren Temperaturen und Witterungsextremen. Je größer die Dichte der Bebauung und Versiegelung und die Intensität der wirtschaftlichen Tätigkeit, desto stärker sind Städte von den potenziellen Folgen des Klimawandels betroffen. Mit anderen Worten heizen sich die Städte durch die Speicherfähigkeit der Gebäude und die geringe Entlüftung stärker auf als die Umgebung und bilden somit Wärmeinseln. Durch diesen so genannten „urban heat effect" leiden vor allem Menschen in grossen Städten unter den immer heisseren Sommern.
Die Parks und Grünflächen einer Stadt speichern erheblich weniger Wärme. Obendrein verdunsten sie viel Wasser und kühlen dabei relativ stark ab. Über die Verdunstung und die Temperatursenkung werden kleinräumige Luftbewegungen erzeugt, die wiederum in den wärmeren Gebieten für Abkühlung sorgen können. Schon bei einem Wegfall von zehn Prozent der Grünfläche könnte sich, so die RICS, die innerstädtische Temperatur um bis zu sieben Grad Celsius erhöhen. Grünflächen erfüllen für das Stadtklima eine sehr wertvolle Situation – insbesondere in Zeiten des Klimawandels. Daher spricht sich die RICS dafür aus, der verstärkten innerstädtischen Temeraturerhöhung in Politik und Stadtplanung mehr Beachtung zu schenken.
Schon bei einem Wegfall von zehn Prozent der Grünfläche könnte sich die innerstädtische Temperatur um bis zu sieben Grad Celsius erhöhen - RICS