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Das Wichtigste in Kürze
- Er sei zwar normalerweise der Meinung, «dass Sport dazu da ist, Menschen zu versöhnen und Spannungen abzubauen.
Dafür plädiere er, «das ist mein erster Impuls», sagte der 80-Jährige der Zeitung «Le Parisien».
Er sei zwar normalerweise der Meinung, «dass Sport dazu da ist, Menschen zu versöhnen und Spannungen abzubauen. Aber das geht viel zu weit. Und die Welt des Sports und insbesondere des Fussballs kann nicht neutral bleiben. Einem Ausschluss Russlands werde ich sicher nicht widersprechen.»
Die russische Nationalmannschaft soll in den europäischen WM-Playoffs Ende März um eins von noch drei zu vergebenden WM-Tickets spielen. Nach der Invasion Russlands in die Ukraine haben aber bereits der erste Gegner Polen sowie die beiden möglichen Gegner im Finale, Tschechien und Schweden, angekündigt, nicht gegen Russland anzutreten. Die Entscheidung über das weitere Vorgehen muss nun der Weltverband FIFA treffen - Le Graët sitzt seit 2019 im FIFA-Council.
Die WM wird in diesem Jahr in Katar vom 21. November bis zum 18. Dezember gespielt. Russland war Gastgeber der vergangenen Endrunde im Sommer 2018.