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Am 2.9.1806 stürzt eine Felsmasse von circa 40 Millionen Kubikmetern vom Rossberg ins Tal und begräbt die drei Dörfer Goldau, Buosigen und Röthen unter sich. Der Bergsturz fordert 457 Menschenleben.
Im Bergsturz-Museum dokumentieren Fundgegenstände, historische Dokumente, literarische und bildliche Auseinandersetzungen den Bergsturz. Der Wiederaufbau von Goldau ist fotografisch dokumentiert.
Initiator des Bergsturz-Museums ist Edwin Simon (1880–1968), ein leiden-schaftlicher Sammler von Bergsturzrelikten, Literatur und Bergsturzgrafik.
1956 verwirklicht er sein Anliegen, seine Sammlung in einem Museum öffentlich zugänglich zu machen, indem er aus eigenen Mitteln eine Baracke beim Eingang des Tierparks aufstellt.
1966, nach der Gründung einer Stiftung, kann der heutige Bau eingeweiht werden.