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Ramon Zenhäusern startet perfekt in den Slalom-Winter. Der Walliser gewinnt in Alta Badia und sichert sich seinen zweiten Weltcup-Sieg in dieser Disziplin.
Zenhäusern siegte mit acht und zwölf Hundertsteln Vorsprung vor den Österreichern Manuel Feller und Marco Schwarz. Der nach dem ersten Lauf führende Südtiroler Alex Vinatzer wurde Vierter.
Zenhäusern, der im März vergangenen Jahres in Kranjska Gora seinen ersten Sieg im Slalom errungen hatte, machte im zweiten Durchgang sieben Plätze gut. Insgesamt war es Zenhäuserns vierter Sieg auf dieser Stufe. Zweimal, im Januar 2018 und Februar 2019, gewann er auch den Parallelslalom in Stockholm.
Für Zenhäusern war es ein Kaltstart in den so besonderen Winter. Im Gegensatz zu seinen Teamkollegen und den meisten seiner Konkurrenten verzichtete er auf Renneinsätze beispielsweise im Europacup. Sein letzter Einsatz liegt deshalb schon mehr als zehn Monate zurück. Anfang Februar war er im Slalom in Chamonix Fünfter geworden.
Den umgekehrten Weg in der Rangliste ging Daniel Yule. Er fiel im zweiten Durchgang auf einer schon arg gezeichneten Piste vom 2. auf den 7. Platz zurück. Drittbester Schweizer war Tanguy Nef. Der Genfer lieferte mit Rang 8 das zweitbeste Ergebnis seiner noch jungen Karriere ab. Besser war er einzig im letzten Januar als Sechster Madonna di Campiglio klassiert.
Viel Boden machten im Finale auch Loïc Meillard und Luca Aerni gut. Meillard, der im ersten Lauf einen zeitraubenden Fehler zu verzeichnen hatte, verbesserte sich um 10 Ränge auf Platz 13. Luca Aerni stiess um 7 Positionen auf Platz 17 vor und tat damit nach den letzten zwei enttäuschend verlaufenen Wintern einen ersten Schritt zurück. Marc Rochat, der sechste Schweizer Finalist, klassierte sich auf Platz 29. (sda)