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Als die junge Henrietta Ende der Fünfzigerjahre auf Geheiss ihrer Eltern nach Südafrika zieht, ist dies eigentlich als Strafe gedacht. Aber Henrietta ist froh, dass sie der Enge und den Konventionen ihrer Heimatstadt entfliehen kann, und baut sich in dem fremden Land ein neues Leben auf. Als sie den Schotten Ian kennenlernt, scheint ihr Glück vollkommen zu sein. Doch bald geraten die beiden mit dem System der Rassentrennung in Konflikt.
Rezension
"Für Ihren Einstieg in die Welt Afrikas ist Stefanie Gercke mit ihren Romanen absolut empfehlenswert." WDR 4
Portrait
Stefanie Gercke wurde auf einer Insel des Bissagos-Archipels vor Guinea-Bissau, Westafrika, als erste Weisse geboren und wanderte mit 20 Jahren nach Südafrika aus. Politische Gründe zwangen sie Ende der Siebzigerjahre zur Ausreise und erst unter der neuen Regierung Nelson Mandelas konnte sie zurückkehren. Sie liebt ihre regelmässigen kleinen Fluchten in die südafrikanische Provinz Natal und lebt ansonsten mit ihrer grossen Familie bei Hamburg.