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Eine Entdeckung dieses Jahres war das Anhören von Hörbüchern. Da meine Augen und mein Gehirn durch das häufige Lesen stark ausgelastet sind und zudem die Ansprüche von aussen nochmals zunahmen, überlegte ich mir Varianten zur Ausweitung und Verlagerung meiner Leseaktivitäten.
Wie ich Hörbücher nutze
- Ich integriere die Hörzeiten in meine Spaziergänge.
- Ich bleibe an schönen Orten stehen, um die Worte mit Plätzen verknüpfen zu können.
- Wenn ich einen Abschnitt nicht verstehe, wiederhole ich das Vorlesen ein- oder mehrere Male.
- Schlüsselabschnitte werden markiert, um sie zu Hause nochmals (anderen) vorspielen zu können.
- An besonders lauten und unruhigen Orten kann die Abschirmung durch ein Hörbuch hilfreich sein.
- Bei anspruchsvolleren Werken hilft die Kombination mit dem Text, um sich die Gedankenschritte besser einprägen zu können.
Was ich vermisse: Merkenswerte Stellen kann man zwar markieren, jedoch nicht gleich den Wortlaut herauskopieren. Bei wichtigen Büchern ist es deshalb wichtig, über den elektronischen Text zu verfügen.
10 Hörbücher, von denen ich nachhaltig profitiere
- Bombastische Demut (Biografie zu Hilaire Belloc)
- Die Narnia-Chroniken mit Philip Schepman
- Der Mensch Martin Luther
- Der alte König in seinem Exil (über Demenz)
- Essays von C. S. Lewis
- True Spirituality von Francis Schaeffer
- A Secular Age von Charles Taylor (parallel mit Text)
- No Place for Truth von David Wells (parallel mit Text)
- The Gospel Comes With a Housekey von Rosaria Butterfield
- Fool’s Talk von Os Guinness
Und noch der Bonustrack: Einer meiner Söhne hörte sich genüsslich die komplette Serie “The Lord of the Rings” mit Rob Inglis an.