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Nach seinem Slopestyle-Silber an den Junioren-Weltmeisterschaften im neuseeländischen Cardrona hat Fadri Rhyner auch im Big Air eine starke Leistung abrufen können, die ihm die Bronzemedaille einbrachte. Sein Teamkollege Viktor Maksyagin musste derweil Forfait erklären.
Im Finale der besten zwölf zeigte Fadri Rhyner einen soliden Double 16 Japan sowie einen Switch Double Bio 12 Safety und holte damit insgesamt 163.00 Punkte. Diese Punktzahl reichte ihm sicher, um sich nach seinem Silber im Slopestyle auch im Big Air eine Medaille zu holen. Diesmal wurde es die bronzene, die der Bündner Freeskier sich umhängen lassen durfte.
Vor ihm klassierten sich Leo Landrø aus Norwegen, der bereits im Slopestyle als Dritter gemeinsam mit Rhyner auf dem Podest gestanden hatte. Die Silbermedaille holte sich der erst 15-jährige Matthew Lepine aus Kanada, der im Slopestyle als 12. noch nichts mit den Medaillen zu tun gehabt hatte.
Aus für Maksyagin
Rhyner war in der Entscheidung der Freeskier der einzige Schweizer, der in den Kampf um die Medaillen eingreifen konnte. Eigentlich hätte sich auch Viktor Maksyagin als Dritter seines Heats für die Finalrunde qualifiziert. Just auf den Final allerdings wurde der Zürcher krank, hatte Fieber und Kopfschmerzen. Deshalb hat er sich gemeinsam mit seinen Coaches dafür entschieden, nicht mitzufahren.
Keine Snowboard-Beteiligung
In der Nacht auf Sonntag stand gleich mehrfach Big-Air-Action auf dem Programm. Neben den Männern fuhren auch die Freeskierinnen um die Medaillen. Flora Tabanelli aus Italien setzte sich dabei vor den zwei Chinesinnen Linshan Han und Ruyi Yang durch. Schweizerinnen waren keine zur Qualifikation angetreten.
Und auch bei den Snowboard-Cracks fielen die letzten Entscheidungen dieser Junioren-Weltmeisterschaften auf der Rampe. Bei den Frauen setzte sich Emeraude Maheux (Kanada) vor der Koreanerin Seoung Eun Yu und der Japanerin Kiara Morii durch. Bei den Männern gewann deren Landsmann Taiga Hasegawa Gold, Silber ging an Lokalmatador Rocco Jamieson vor Ian Matteoli aus Italien. Die Schweizerin Soha Janett sowie ihre Kollegen Rafael Kreienbühl, Jonas Hasler, Reef Hasler und Lars Ruchti waren in der Qualifikation hängengeblieben.
Rhyner erfolgreich
Damit reist das Freestyle-Team Ende der Woche mit zweimal Edelmetall aus Neuseeland ab. Rhyner war nicht nur der erfolgreichste Athlet der Schweizer Delegation, sondern auch der zweiterfolgreichste der Titelkämpfe. In einem Gesamtranking wurden die Resultate aus dem Big-Air- sowie dem Slopestyle-Wettkampf zusammengerechnet, wobei Rhyner den 2. Platz erreichte.