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Die aktuelle Entsorgungsstrategie sieht eine dezentrale Zwischenlagerung an den Kernkraftwerk-
Standorten vor, obwohl es auch je ein zentrales Zwischenlager in Ahaus und Gorleben gibt. Letztendlich sollen radioaktive Abfälle in geologische Lager verbracht werden.
Von 1971 bis 1998 wurden schwach- und mittelaktive Abfälle im stillgelegten Salzbergwerk Morsleben eingelagert. Das Lager wurde in den letzten Jahren verfüllt, der Verschluss ist ab 2013/14 geplant. Zwischen 1967 und 1978 wurden im ehemaligen Salzbergwerk Asse Versuchseinlagerungen vorgenommen. Seit 2009 prüft das Bundesamt für Strahlenschutz mögliche Stilllegungsoptionen für die Anlage. Für ein geologisches Lager für Abfälle mit geringer Wärmeentwicklung im ehemaligen Eisenerzbergwerk Konrad liegt die Baubewilligung des niedersächsischen Umweltministeriums vor. Nach der Entscheidung des Bundes im Jahr 2007, die Schachtanlage Konrad als Endlager für radioaktive Abfälle einzurichten, sind die Arbeiten zur Umrüstung aufgenommen worden. Der Bau dauert bis etwa 2019.
Der Salzstock Gorleben steht als mögliches Endlager für hochradioaktive Abfälle zur Diskussion. 1986 wurde mit dem Bau eines Bergwerkes begonnen, um die Eignung des Salzstockes zu erkunden. Im Jahr 2000 wurden die Untersuchungsarbeiten unterbrochen. 2010 wurden sie nach einem entsprechenden Regierungsbeschluss wieder aufgenommen. Es wird aber ein neues Standortwahlverfahren angestrebt.
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