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Barbara Weber, geboren 1975 und aufgewachsen in Wattwil (Kanton St. Gallen). Studierte von 1997-2001 Schauspieltheaterregie am Institut für Theater, Musiktheater und Film der Universität Hamburg. Ihr unplugged-Format, mit dem sie Blockbuster und moderne Mythen wie Michael Jackson, Mutter Teresa oder die RAF neu befragte, feierte grosse Erfolge im deutschsprachigen Raum. „Hollywood unplugged“ sowie „RAF unplugged“ wurden zum Theaterfestival Impulse eingeladen. „RAF unplugged“ gewann den Preis des Fonds für Darstellende Künste Berlin. Ab 2005 Arbeiten an den Münchener Kammerspielen ("Sauerstoff" von Iwan Wyrypajew, „Tanger unplugged" , "Kebab", „Bonnie und Clyde“), HAU Berlin, Theaterhaus Gessnerallee, Theater Graz, Schauspiel Essen, Maxim-Gorki-Theater Berlin. 2006 war sie als Regisseurin im "Young Directors Project" der Salzburger Festspiele vertreten. 2007 Anerkennungspreis der St. Gallischen Kulturstiftung, 2008 zeigt sie an den Wiener Festwochen "Die Lears" nach Shakespeare. Sie war von 2008 bis 2013 Ko-Direktorin am Theater Neumarkt in Zürich. Arbeiten am National Theatre, Athens, Residenztheater München, Schauspielhaus Wien, Theater Basel, Schauspielhaus Zürich. Seit 2013 ist Barbara Weber als freie Regisseurin tätig und produziert u. a. am mit der Truppe Transit Productions in spartenübergreifenden Zusammenhängen.
Julia Reichert, 1983 in München geboren, arbeitet als Dramaturgin an verschiedenen Theatern in Deutschland und der Schweiz. Sie interessiert sich insbesondere für Theater als soziale Kunst und die Peripherien des institutionellen Theaterbetriebes, performatives Lernen, situatives Verstehen sowie das Paradox der Repräsentation des Unterrepräsentierten. Sie war Regie- und Dramaturgieassistentin an den Münchner Kammerspielen, wo sie einzelne Dramaturgien sowie die künstlerische Co-Leitung des Stadtprojekts „Munich Central“ übernahm. Daraufhin war sie als Dramaturgieassistentin und Dramaturgin am Theater und Orchester Heidelberg. 2011 kam Julia Reichert nach Zürich und war zunächst bei der Intendanz Weber/Sanchez Dramaturgin am Theater Neumarkt und in der Spielzeit 2013 / 14 in der gleichen Funktion am Schauspielhaus Zürich. Sie arbeitete dort mit Antu Romero Nunes, Rene Pollesch und dem Theater Hora, und leitete die Schweizer Dramatikplattform „Transit Zürich“. Zur Zeit arbeitet sie als freischaffende Dramaturgin unter anderem am Theater Freiburg.
Daniel Lerch (*1979) Texter, Dramaturg und Projektleiter, lebt in Zürich. Hat in Bern und Berlin neuere Deutsche Literatur, neuste Geschichte und Theaterwissenschaft studiert und nach seinem Lizentiatsabschluss beim Film und in freien Theatergruppen als Produktionsleiter und als Dramaturg gewirkt. Von 2008 bis 2013 war er in der Dramaturgie am Theater Neumarkt, wo er unter anderem mit Barbara Weber, Rafael Sanchez, Laura Koerfer, Jens Rachut, Katarina Schröter, Bruno Cathomas und Yannis Houvardas gearbeitet hat. Neben seiner Arbeit als Dramaturg hat er die Jugendtheatergruppe betreut, seit 2009 mit „Heldenreste“ eine eigene Reihe kuratiert, die Zeitung „Lower Village Voice“ mit herausgegeben und zwischendurch war er auch mal als musizierender Matrose auf der Bühne zu sehen. Im Frühling 2014 hat er lerch&Panther gegründet, ein Netzwerk für Arbeiten im Spannungsfeld zwischen Kommunikation, Design und Performance.
Eugénie Rebetez (*1984) ist eine Schweizer Choreografin und Körperkünstlerin und lebt und arbeitet seit 2008 in Zürich. Als ausgebildete Tänzerin benutzt sie ihren Körper und ihre Stimme als Werkzeuge für ihre musikalische und choreografische Arbeit. Mit ihren zwei Solostücken Gina und Encore (2010 und 2013, Gessnerallee Zürich) war sie bei schweiz- und europaweiten Aufführungen eingeladen, u.a. in Maison de la Danse Lyon, Théâtre National de Nice, Les Théâtres de la Ville de Luxembourg, Tanzquartier Wien, Tanzhaus NRW Düsseldorf, Mercat de les Flors Barcelona. Seit 2013 entwickelt sie Performances für Museen und ist u.a. in die Fondation Beyeler Riehen, das Aargauer Kunsthaus und die Kunst Halle St. Gallen aufgetreten. Mit dem Projekt Grey Gardens (2015), arbeitet sie zum ersten Mal mit der Regisseurin Barbara Weber zusammen.
Michèle Valley wurde in der Schweiz geboren, wo sie in Zürich Darstellende Kunst studierte und war teil verschiedener experimenteller Gruppen. Sie lebte zehn Jahre in Paris, wo sie bei Antoine Vitez am Conservatoire studierte und mit verschiedenen Kompanien arbeitete. Seit 1985 lebt und arbeitet sie in Griechenland. In dieser Zeit hat sie in vielen Filmen, Serien und Theaterstücken mitgewirkt, und eigene Performances konzipiert. Sie hat mit wichtigen Regisseuren wie Nikos Nikolaides, Tonia Marketaki, Yiannis Chouvardas und Michail Marmarinos gearbeitet. Zuletzt spielte sie in „Ghost from a Perfect Place“ P. Ridley (State Theatre of Northern Greece, Regie:. A. Revi), „Never Together/Head On“ -Ts. Tzanatos and Judith-H. Barker (DameBlanche Dance and Theatre Company, Regie: Chryssa Kapsouli), Orpheus Descending (National Theatre of Greece, Regie: Barbara Weber), Happy Days in Grey Gardens (Theater 104/ dir. Katia Goulioni). 2009 spielte sie die Hauptrolle in dem für einen Oscar nominierten Film Dogtooth (Regie: G. Lanthimos).
Seit zwanzig Jahren arbeitet sie ausserdem mit Demosthenis Agrafiotis an ortsspezifischen Projekten, intermedialen Lectures, Performances und Mehrsprachiger Poesie. Sie übersetzt Poesie ( Französisch, Italienisch und Deutsch). Zudem war sie Kuratorin der Ausstellung „The Zero Years im Filmmuseum in Thessaloniki 2007.
Daniel Hinojo, 1973 in Sevilla geboren, studierte Schauspiel und Tanz am Robert X. Modica Acting Studio in New York, wo er auch mit der Big Art Group, den Dazzle Dancers und Collapsing Silence arbeitete. 2007 zog er nach Berlin, wurde Heilpraktiker und Osteopath und richtete seine künstlerische Arbeit unter Einbezug einiger Erkenntnisse aus der Kognitiven Neurowissenschaft neu aus. Mit seiner Performance Weird gewann er 2009 den Jury Prize des 100 ° Festivals am HAU in Berlin und wurde zu vielen Festivals eingeladen, darunter Wunder der Prärie Mannheim und Theaterszene Europe2014 Köln. In vielen Galerien war zudem sein Stück "Hinojo and his Dancer" zu sehen. In der Schweiz war Hinojo unter anderem bei Vanessa Lopez (I did not take the Pepsi Challenge for nothing) und Rose Beermanns & Iva Sveshtarovas "Talk Naked, Strip Naked" zu sehen. Zudem arbeitet Hinojo seit langem mit Marcel Schwald und war in "Enfant Terribles", "Together" und die China Tournee von"Let's Pretend to be Human" zu sehen. Zuletzt arbeitet er mit Schwald und Matthias Meppelink für "Club Ritalin" beim Wildwuchs Festival.
Madlaina Peer ist 1964 in Winterthur geboren. Nach Gymnasium und Diplom- abschluss an der Kunstgewerbeschule Zürich in Textildesign mit Praktikum in Paris begann sie 1992 die Arbeit als Kostüm- und Bühnenbildnerin für Theater, Film (Schweizer Fernsehen / C-Film) und Oper. Dies in der freien Szene wie auch in Staats- häusern: Grand Théâtre la Monnaie / Brüssel, Grand Théâtre de Genève, Oper von Marseille, Schauspielhaus Zürich, Kammerspiele München, Komödie Berlin, Casino- theater Winterthur, Theater Luzern,Theater Neumarkt (mit Regie von Barbara Weber) Zwischenzeitlich betätigte sie sich als Mitarbeiterin an Produktionen von Künstlern: Ugo Rondinone (Biennale Sao Paolo), Philippe Marclay (Kunsthaus Zürich), Fischli / Weiss und auch als Buchgestalterin von zwei Lyrikbänden.
Katja Früh wurde 1953 in Zürich als Tochter des Schweizer Regisseurs Kurt Früh und der Wiener Schauspielerin Eva Langgraf geboren. Sie besuchte die die Kunstgewerbeschule Zürich und war dann Assistentin am Theater am Neumarkt Zürich. Ab 1972 liess sie sich am Max-Reinhardt-Seminar in Berlin zur Schauspielerin ausbilden. Ab 1975 war sie unter anderem in Hannover, Wuppertal und ihrer Heimatstadt Zürich engagiert. 1978 folgte sie den Spuren ihres Vaters und begann am Schauspielhaus Zürich selber zu inszenieren.Ab ca. 1980 ausübende Regisseurin und Dramaturgin bei Schweizer Radio DRS und produzierte in der Folge unter anderem Projekte mit Martin Suter und Patrick Frey. Als Regisseurin und Dramaturgin realsierte sie aber auch viele Stücke von Schweizer Autoren (u.a. Urs Widmer, Thomas Hürliman). Ab 1984 war sie als Autorin und Schauspieler-Coach bei diversen Schweizer Spielfilmproduktionen engagiert, daneben begann sie Fernsehspiele für das Schweizer Fernsehen zu realisieren und war über sieben Jahre lang Autorin und Regisseurin der Radio-DRS-Serie Memo-Treff. Seit 1986 begann sie als Autorin eigener Stücke, auch für Radio und Theater zu schreiben. Ihre Inszenierungen des Cabaret Götterspass von Patrick Frey und Beat Schlatter, u.a. «Die grosse Schwamendinger Oberdorfoper» und «Schwammiländ»und “Trommeln über Mittag” wurden begeistert aufgenommen. Ab Mitte der neunziger Jahre entwickelte sie diversen Serien für das Schweizer Fernsehen. Von 1999 bis 2008 als Head-Autorin Betreuung von «Lüthi und Blanc», «Flamingo» und «Tag und Nacht», “Der Bestatter.” Daneben immer wieder Regiearbeiten für Casinotheater Winterthur und andere. Momentan wieder Arbeit am Theater und Kolumnistin beim Tages-Anzeiger-Magazin.
Fatima Dunn, geboren 1983 in Zürich, arbeitet als freie Komponistin für Film und Theater und als Performerin mit Cello, Gesang und Loopstation („One Woman Orchestra“ & „Projekt Landfall“ mit Videokünstlerin Mirjam von Ow). Nach einem Studium in Vocals/Teaching am WIAM (Winterthurer Institut für aktuelle Musik) machte sie an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) den Master in Komposition für Film, Theater und Medien. 2014 wird sie von der Stadt Zürich mit dem Nico Kaufmann Stipendium im Bereich Kleinkunst für ihr Projekt „Landfall Bergbeben“ ausgezeichnet.
Seit 2010 wirkt sie als Theatermusikerin in Produktionen des Theater Kanton Zürich („Falling in Love“, „Was Ihr Wollt“) und realisiert div. Produktionen mit dem Spiegeltheater/mach14. Sie vertont Filme für Kino und Fernsehen u.a. „Barfuss nach Timbuktu“ (2009), „Danioth der Teufelsmaler“ (2015), „Hard Stop“ (2011) und SRF DOKs 2014 „Das Ende war der Anfang“, „Ich bin kein Opfer mehr“ und „Wir kaufen uns die Welt“. www.fatimadunn.com
Andreas Liebmann, Text, Regie
Ausbildung an der Schauspiel Akademie Zürich (Hochschule für Musik u. Theater, jetzt ZHDK). Er arbeitet im Bereich zwischen ortsspezifischer Performance und Theater und integriert in seinen Arbeiten Erfahrungen und Ansätze aus unterschiedlichsten Feldern: Naturwissenschaft, persönliche Begegnungen, Anthropologie, Politik. Letzte Performances/ Inszenierungen am HAU Berlin, X-Firmen (Theater der Welt 2014), Rote Fabrik, Theater Rampe, FFT Düsseldorf, Theater Freiburg, Schauspiel Stuttgart, Sort/Hvid Kopenhagen. Teilnahme am Berliner Stückemarkt, am Stücklabor Basel und am Heidelberger Stückemarkt. Seine Texte wurden u.a. am Schauspielhaus Zürich, Burgtheater Wien, Theater Freiburg aufgeführt, sowie im DU – Zeitschrift für Kultur, veröffentlicht. Werkjahr Pro Helvetia 2008. Partnerschaft Fondation Nestlé pour l ́ Art 2011-2013. Auswahl Nachtkritik Theatertreffen 2015 mit “Schulden - die ersten 5000 Jahre”. 2. Publikumspreis beim Hörspielfestival Berlin 2015 mit “Meiers prähistorisches Hirn”. Lehrtätigkeit bei Kunst im Kontext Berlin, HGB Leipzig, ZHDK Zürich (Trans Master), Workshops u.a. bei Politik im freien Theater (Herbstakademie), ab August 2015 Dozent an der Dansk Scenekunstskole Kopenhagen für konzeptuelle Regie. Lebt in Berlin und Zürich. www.andreasliebmann.net
Nikola Weisse, Sprecherin
Geboren in Belgard/Pommern, heute Polen. Ausbildung an der Westfälischen Schauspielschule Bochum. 1963 Debüt als Eve in «Der Zerbrochene Krug» am Theater an der Josefstadt, Wien. Engagements am Staatstheater Hannover, Theater am Neumarkt, Theater Bremen, an der Schaubühne Berlin, am Theater Basel, Schauspielhaus Bochum und am Schauspielhaus Zürich. Regisseurin z.B. von «Bambule» am Theater Bremen, «Der blaue Boll» von Ernst Barlach am Stadttheater Münster, «Zerstören sagt sie» von Marguerite Duras am Theater am Neumarkt Zürich. Ihre Inszenierung «Der Messias» von Patrick Barlow, die 1988 in der Komödie des Theater Basel Premiere hatte, wird nach 20 Jahren wieder in Basel gezeigt. Als Schauspielerin arbeitete sie u.a. mit Horst Zankl, Jürgen Flimm, Frank Patrick Steckel, Jürgen Gosch, Herbert Wernicke, Werner Düggelin, Francois Michel Pesenti, Christoph Marthaler, Stefan Pucher, Falk Richter, Anna Viebrock und Elias Perrig. Rollen in verschiedenen Filmen, u.a. «Der Gehülfe» von Thomas Körfer und «Jack the Ripper» mit Klaus Kinski. Mit Soloprogrammen und Eigenproduktionen war Nikola Weisse mehrere Jahre unterwegs: «Das letzte Tor» nach dem Roman «Nacht der Unschuld» von Tahar Ben Jelloun, «Madame Thérèse» nach dem gleichnamigen Roman von Blaise Cendrars, «Anissija», die Lebensgeschichte einer russischen Bäuerin, herausgegeben von Leo Tolstoj. Nikola Weisse spielt momentan in Christoph Marthalers «Meine Faire Dame. Ein Sprachlabor», «King Size» und «Das Weisse vom Ei - Une île flottante». 2014 bekam sie den Schweizer Theaterpreis als herausragende Schauspielerin.
Martin Klaus, Sprecher
(* 1982 in Hochwald) ist ein Schweizer Schauspieler. Er besuchte von 2001 bis 2005 die Freiburger Schauspielschule im E-Werk. Nach Anfängen in der freien Theaterszene kam er 2008 zur SRF-Hauptabendserie "Tag und Nacht". 2009 gehörte er zum Ensemble des SRF Schweizer Films "Frühling im Herbst" (Regie: Petra Volpe), der den Preis für den besten deutschsprachigen Fernsehfilm am Fernsehfilmfestival Baden-Baden gewann. Seit 2010 gehört er als Computerspezialist Marcel Küng zum Ensemble des Schweizer Tatort.
Georg Scharegg, Sprecher
ist in Chur aufgewachsen, studierte in Zürich und lebt seit 1993 als Schauspieler, Regisseur und Theaterproduzent in Berlin. Nach Festengagements als Schauspieler gründete er 2003 in Berlin das ProduktionshausTheaterdiscounterund leitet ihn als Regisseur bis heute. Als Schauspieler war er u.a. in Stina Werenfels’ Kinofilm „Nachbeben“ zu sehen. Letzte Regiearbeiten in Berlin waren „Torquato Tasso“ und „Spielplan Deutschland“. In der Schweiz inszenierte er zuletzt „Business Class“ von Martin Suter (2009) und „Montauk“ von Max Frisch (2010). Die Produktion „Die Fremdenindustrie“ eröffnete im Theater Chur, das Höhenfeuer-Festival 2013.
Pascale Pfeuti
wurde in Basel geboren und ist nebst dem Theater und Film auch als Sängerin tätig. 2009-2014 war sie am Staatstheater Mainz engagiert und in zahlreichen Rollen zu sehen, u.a. als „Antigone“ (Regie Philipp Tiedemann), „Nora“ (R: Matthias Fontheim), Shakespeares „Julia“ (R: Thorleifur Örn Arnarsson) und als Hauptrolle in Kurt Weills Musical „Lady in the Dark“. Sie lebt freischaffend in Berlin und Basel und ist in mehreren Theater- sowie auch musikalischen Projekten beteiligt. Sie ist Frontsängerin der Berliner Band „Make A Move“ und ihres eigenen Quartetts „Paska.“, für welches sie die Musik komponiert und arrangiert. Auch Studio-Arbeit als Sängerin und Sprecherin gehören und ihren regelmässigen Tätigkeiten.
Peter Liebmann, Cembalo
Medizinstudium in Genf, Wien, Paris und Zürich. Staatsexamen 1959 in Zürich. Assistenzarzt am Fliegerärztlichen Institut Dübendorf / Spital Neumünster Zollikerberg (Innere Medizin) / Universitätskinderklinik Zürich (Kinderchirurgie und Pädiatrie) / Erlangung des FMH für Pädiatrie anno 1970. Vorübergehende Tätigkeit in der klinischen Forschung der Pharmaindustrie (Roche). Führung einer Kinderarztpraxis in Volketswil ZH während 25 Jahren.Cembalounterricht bei Madame Isabelle Nef am Conservatoire de musique de Genève während 2 1/2 Jahren, bei Herrn Eduard Müller an der Schola Cantorum Basiliensis während 5 Jahren.Teilnahme an diversen Meisterkursen für Cembalo / Orgel (Alan Curtis / Davitt Moroney) u.a. Cembalistische Tätigkeiten: Während vielen Jahren Continuoist beim Kammerchor Kobelt Zürich und bei anderen Gruppen in Oratorien, Messen, Kantaten und Passionen. Mitwirkung als Solist und Continuospieler in Kammerorchestern vor allem in der Zürcher Region. Als Spezialist für alte Musik war er im Westschweizer Radio immer wieder als Experte für Schallplattenvergleiche gefragt. Peter Liebmann ist ein Cousin der Familie Bloch-Sulzberger, die im heutigen Museum Bellerive residierten.
Jean-Boris Szymczak, Ton, Schnitt
Geboren 1970 in Berlin (Ost). 1993 – 2000 Diplomtonmeister-Studium an der HDK Berlin. Seit 1995 Mitglied im Verband der Tonmeister 1996 Gründung des Studio P4, seitdem über hundert Hörspielproduktionen als Tonmeister/Toningenieur verantwortet, darunter zahlreiche 5.1.-Surround-Produktionen sowie mehrere hundert Projekte mit namhaften Künstlern im Bereich Jazz, Filmmusik und anderen Musiksparten. Seit 1998 Hörspielkompositionen seit 2000 div. Lehrtätigkeiten sowie Vorträge zu den Themen Surround-Produktion und Hörspielkunst an der Bauhaus-Universität Weimar, Deutschlandradio Kultur, Schweizer Radio, auf der Tonmeistertagung und den ARD-Hörspieltagen in Karlsruhe. 2003 Zusammenarbeit mit dem Frauenhofer-Institut Illmenau und dem Mitteldeutschen Rundfunk zum Thema „Wellenfeld-Synthese“. 2007 Umzug des Studios P4 in die Säle 3 und 4 des ehemaligen Funkhauses Nalepastraße/ Berlin 2005-2014 Eigenes Musiklabel La Lune. www.studiop4.de
Matthias Meppelink, Musik
wurde 1982 im Nordwesten Deutschlands geboren. Von 2003 bis 2008 studiert er am Institut für Angewandten Theaterwissenschaft, Gießen. Er ist Gründungsmitglied des Performancekollektivs Monster Truck. Seit dem Studium ist er erfolgreich als freier Komponist, Dramaturg sowie Raum- und Lichtkünstler in verschiedenen Konstellationen für Bühne und Film tätig. Er arbeitet regelmäßig mit Boris Nikitin, Cecilie Ullerup Schmidt und Marcel Schwald. Die gemeinsamen Arbeiten touren international. Seit 2008 lebt er in Berlin.
Lisa Friedrich, Dramaturgie
geboren in Berlin. Sie studierte Cognitive Science, Darstellendes Spiel/Kunst in Aktion und Kunstwissenschaft in Osnabrück und Braunschweig. Derzeit schliesst sie ihren Master in Dramaturgie an der Zürcher Hochschule der Künste ab. Ein Schwerpunkt ihrer bisherigen Projektarbeit war die Konzeption und Realisierung von Veranstaltungsformaten, die Organisation von kollektiver Arbeit und die Analyse dort stattfindender kreativer Prozesse. Lisa hat unter anderem gearbeitet als Redakteurin der Festivalzeitung zum Schultheater der Länder, Redaktionshospitantin beim ZDF.Kulturpalast, Gastdramaturgin am Theater St. Gallen („Gespenster“, R: S.Kraft), Performerin („Fancy Fence“, Cabaret Voltaire), Künstlerin („NEIGHBORHOOD“, Kanzlerfeld, HBK Braunschweig) und ist Gründungsmitglied des Preises „Sargasso-Nadel“.
Nina Hesse Bernhard – Regie
ist Schauspielerin, Linklater VoiceCoach und seit 2008 künstlerische Leiterin des SchalkTheaters Zürich. Sie studierte an der Scuola Teatro Dimitri in Verscio und ist sowohl in Film- als auch Theaterproduktionen tätig. So war sie in Christoph Schaubs Film «Happy New Year» zu sehen, in Produktionen des Schauspielhauses Zürich, des Theaters Rigiblick und dem Sogar-Theater. Von 2009 bis 2012 bildete sie sich bei Kristina Linklater zur Trainerin der nach ihr benannten Stimmbildungsmethode aus. Sie arbeitet neben ihrer vielfältigen Tätigkeit als Schauspielerin sowohl als Sprechcoach für Fernsehen und Radio als auch in eigener Praxis.
Irina Hortin – Choreographie
hat zeitgenössischen Tanz, Literatur und Linguistik in Deutschland, Frankreich und Argentinien studiert. Ihre Tanzausbildung erhielt sie in Köln, München und vor allem im Nomadic College bei Frey Faust - ausserdem überall dort, wo sie getanzt und gelebt hat. Sie ist in Rumänien geboren und in Deutschland aufgewachsen, nach dem Studium hat sie einige Monate im Senegal und die letzten Jahre in Zürich gelebt, wo sie seit 2013 als Choreographin für das SchalkTheater arbeitet. Sie arbeitet alsfreischaffende Tänzerin, Choreographin und Pädagogin und lebt seit 2014 mit ihrer Tochter in Düsseldorf.
Michela Flück – Ausstattung
hat Szenografie und Bühnenbild (MA) an der Zürcher Hochschule der Künste und an der Universität für angewandte Kunst in Wien studiert. Dazwischen war sie von 2011 bis 2013 als feste Bühnenbildassistentin am Schauspielhaus Zürich tätig. Dort hat sie die experimentelle Reihe Kammer Kaos mitbegründet. Kollektive Arbeiten hat sie ausserdem am 100° Festival in Berlin und an den Autorentheatertagen am Deutschen Theater Berlin gezeigt. 2014 hat sie am Schauspielhaus Zürich und am Staatstheater Mainz Bühnen- und Kostümbilder entworfen und konzipierte den Raum für das Performancefestival stromereien in Zürich. Mit Der grosse Marsch von Wolfram Lotz schloss sie 2014 ihren Master ab. Sie lebt in Zürich und arbeitet in der Schweiz und in Deutschland.
Florian Ronc – Dramaturgie
studiert Deutsche Philologie und Kunstgeschichte an der Universität Wien. In der Spielzeit 2012/13 war er Dramaturgieassistent am Theate Neumarkt, Zürich, in Produktionen von Barbara Weber, Rafael Sanchez, Laura Koerfer, Milo Rau u.a.. Ausserdem assistierte er am Theater Biel-Solothurn und übernahm die Dramaturgie verschiedener Theater- und Musiktheaterproduktionen. In Österreich und der Schweiz arbeitet er in freien Gruppen als Dramaturg und Stückentwickler.
Sebastian Ledesma – Assistenz
begann seine Schauspieltätigkeit mit kleineren Rollen in Produktionen des Theater Hora, wo er auch die Komposition und Aufführung von Bühnenmusiken übernahm. 2013 war er in den Kinofilmen Rosie von Marcel Gisler und Der Kreis von Stephan Haupt zu sehen. In der Spielzeit 2014/15 war er am Theater Basel in Zauberberg unter der Regie von Thom Luz engagiert.
Franziska Schneeberger, *1990 München. Seit 2011 Studium der Kulturwissenschaften und ästhetischen Praxis in Hildesheim mit den Schwerpunkten Theater, Bildende Kunst und allem was dazwischen und darüber hinaus wabert. Im Mai 2012 Workshop und Aufführung von „Untitled. Still Life.“ mit dem portugiesischen Künstlerpaar Ana Borralho und João Galante auf dem Transeuropa Festival Hildesheim. Ausgehend davon entsteht das Interesse für Performances ohne PerformerInnen, ZuschauerInnen als Spielende und Objekte als narrative Elemente. Im Sommer 2012 führt der gedanklicher Versuch winzige Bewegungsprozesse des Körpers wie „wachsen“ als Arbeit zu definieren zur Herstellung einer Kopfbedeckung aus Eigenkopfhaar. Im Jahr 2013 Inanspruchnahme von Universitätsurlaub um fünf Monate auf Reisen zu gehen. Anschließend wieder in Hild6esheim, führt ein Seminar bei der Philosophin und Dramaturgin Stefanie Wenner zur vertieften Auseinandersetzung mit Dokumenten, Dokumentationen, sozusagen der „Dokumontierung/Dokumontage“ von Wirklichkeiten. Von September 2014 bis Juni 2015 Austauschstudium an der Zürcher Hochschule der Künste in der Vertiefung Dramaturgie. Erste eigene Konzeptumsetzung für die Bühne ist die im Januar 2015 erstmals aufgeführte Performance „Flüstern“. Eine ZuschauerInnenanordnung im Bühnenraum, die sich mit dem erzählerischen Potential von Stühlen und deren Effekt auf die körperliche Ausrichtung der darauf Sitzenden beschäftigt.
Elia Schwaller, geboren 1990 in Solothurn, wohnhaft in Zürich, hat 2015 seinen Bachelor in Szenografie an der Zürcher Hochschule der Künste gemacht. Neben Bühnenbilder realisiert er räumliche Inszenierungen auf der Schnittstelle zwischen Theater, Film und Ausstellung. Grösstes bisheriges Projekt war die Konzeption des Bühnebildes für Verona 3000, ein Jugendmusical mit über 200 Beteiligten und 8’000 Zuschauern in Luzern.