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Hugo Jungo-Chassot wurde am 14. Januar 1932 als zweites von neun Kindern geboren. Als er Säugling war, starb sein zwei Jahre älterer Bruder Hans an Hirnhautentzündung. Das war hart für die Eltern, dennoch verbrachten sie eine schöne Zeit in Berg. Die Primarschule besuchte Hugo Jungo in Schmitten, die Sekundarschule in Düdingen. Die Elektrikerlehre bei der FEW in Schmitten schloss er mit Bravour als Kantonsbester ab. Die RS erfolgte bei den Übermittlungstruppen, und er brachte es zum Gefreiten. Er war ein äusserst pflichtbewusster und exakter Arbeiter, war leitender Monteur und bildete Lehrlinge aus. Sein Hobby waren Briefmarken, er besuchte monatlich den Briefmarkenklub Freiburg. Sein Briefmarkenfreund aus Deutschland besuchte ihn jährlich.
1951 lernte er Rose Chassot aus Morlon kennen, die im Hotel Kreuz in Schmitten arbeitete. Sie war seine grosse Liebe, und so führte er sie am 24. August 1957 zum Traualtar. 1958 kam Madeleine zur Welt, 1961 Philippe, 1963 Bernadette, 1966 Anne-Marie und 1969 Nicole, die leider nur zwei Tage leben durfte. Das war sehr hart, denn fast gleichzeitig starb seine Mutter mit 61 Jahren. Er war ein äusserst liebenswerter, treubesorgter, aber auch strenger Vater. Er half den Kindern bei den Hausaufgaben, und die Familie unternahm viele Ausflüge. Beim Grillieren war oft der Grossvater der Kinder dabei, der im gleichen Haus wohnte.
Hugo Jungo-Chassot spielte viele Jahre Klarinette in der Musikgesellschaft Schmitten. Er war 40 Jahre im Samariterverein als Lehrer tätig und führte die Chronik des Vereins. Er war ein liebevoller Grandpapa: 1987 kam sein «Müseli» Bettina zur Welt, 1990 Reto, 1993 Nathalie und 1995 Nicolas. Als sie zur Schule gingen, half er ihnen zum Beispiel bei der Mathematik.
Mit dem Alter kamen die Beschwerden. So bekam Hugo Jungo-Chassot einen Herzschrittmacher. Er konnte aber noch lange seine Hobbys und mit Rösi die Umgebung pflegen. Am 22. Juli 2016 erlitt er einen Schlaganfall. Nach dem Spital folgte die Reha in Merlach. Er erholte sich, war aber an den Rollstuhl gebunden. Deshalb war die Einweisung ins Heim Sonnmatt in Schmitten unumgänglich. Dort wurde er liebevoll umsorgt. Er erhielt viel Besuch, und seine Frau ass täglich mit ihm zu Mittag. Am 23. Januar 2017 erlitt er eine Hirnblutung, von der er sich nicht mehr erholte. Am Sonntagvormittag am 19. Februar 2017 schlief er im Beisein der Familie für immer friedlich ein. Die Familie vermisst ihn sehr, in ihrem Herz lebt er für immer weiter.