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Die alte Schreinerei Muesmatt im Berner Länggassequartier muss inventarisiert werden.
Die Neurenaissance-Villa wurde 1883 vom bekannten Berner Architekten Eduard von Rodt auf dem Eckgrundstück zwischen Sulgeneck- und Rainmattstrasse erstellt. In Zusammenarbeit mit der städtischen Denkmalpflege haben wir das Haus renoviert. 1992 wurde das Dach neu isoliert und mit neuem Naturschiefer eingedeckt. 2008 wurden die Sandstein-Fassade, die Fenster sowie die Umgebung komplett saniert. Der im Grundriss ein schwaches T bildende Bau ist zweigeschossig mit erhöhtem EG und trägt ein steiles, knappes Mansarddach. Die Fassaden mit Sandsteingliederungen sind verputzt, die Eckpilaster im EG gebändert und im OG kanneliert. Ungewöhnlich, aber originell sind die schmalen Fenster im Obergeschoss, welche die Trauflinie knapp durchstossen und mit Dreieckgiebeln bekrönt werden.
Dachsanierung: 1992
Fassadensanierung: 2008
Die Kirche St. Marien wurde 1930-1933 vom Architekten Fernand Dumas erstellt. Das Gebäude ist im Inventar der kantonalen Denkmalpflege als schützenswert eingestuft. 1969 wurde der Kirchenchor umgebaut als Folge des Vatikanischen Konzils. 1994 wurde der Chor in Zusammenarbeit mit dem Künstler Alois Spichtig neu geplant und vier Jahre später realisiert. Der Altarbereich wurde in das Kirchenschiff verlegt. Die Altarinsel fasst alle liturgischen Orte zusammen. Die vordere Hälfte der Kirchenbänke wurde mit einer freien Bestuhlung ersetzt. Die Decke, Wände, Glasfenster und Beleuchtung wurden saniert.
Planung: 1994
Baubeginn: 1998
Bezug: 1998