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Das Wichtigste in Kürze
- Wegen Missbrauchsvorwürfen ist Prinz Andrew angeklagt.
- Eine US-Rechtsexpertin glaubt, er könne die Klage kaum abschütteln.
- Auch nach der Veröffentlichung eines Deals zwischen der Klägerin und Jeffrey Epstein.
Prinz Andrew hat eine Zivilklage wegen Missbrauchsvorwürfen am Hals. Auch nach Veröffentlichung eines Deals zwischen Klägerin Virginia Giuffre und dem gestorbenen US-Multimillionär Jeffrey Epstein könne er Klage nicht abschütteln. Dies glaubt eine US-Rechtsexpertin.
Die US-Amerikanerin Giuffre gibt an, Epstein und seine Ex-Partnerin Ghislaine Maxwell hätten sie als 17-Jährige zur Sexsklavin gemacht. Auch dutzende andere minderjährige Mädchen seien vom mittlerweile Verstorbenen engagiert worden.
Dem zweitältesten Sohn der britischen Königin Elizabeth II. wirft sie vor, sie als 17-Jährige mehrfach sexuell missbraucht zu haben, und fordert Schadenersatz. Andrew streitet die Vorwürfe ab.
Prinz Andrew schafft es nicht, die Klagen zu stoppen
Andrews Anwälte hoffen nun, die Klage bereits im Keim ersticken zu können. Der Deal sah vor, für die Zahlung von 500'000 Dollar alle Forderungen bezüglich den Missbrauchsvorwürfen gegen jede beschuldigte Person anzuhalten.
Das Dokument wurde am Montag veröffentlicht und stammt ursprünglich aus dem Jahr 2009. Doch es ist fraglich, ob die extrem weit gefasste Abmachung rechtskräftig ist. «Das ist die Art von Vertragsbestimmung, die oft von Gerichten als unwirksam befunden wird», sagte Penza der BBC.
Prinz Andrew war bereits mit dem Versuch gescheitert, die Klage mit anderen Mitteln zu stoppen. Eine erneute Schlappe wäre ein heftiger Schlag für den Prinzen. Dieser nimmt wegen der Vorwürfe bereits seit Ende 2019 keine offiziellen Aufgaben für die Königsfamilie wahr. Bevor es in diesem Fall zu einer Hauptverhandlung kommt, dürften aber noch mehrere Monate vergehen.