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Weitere luftaufnahmen von Démoret
Zu Beginn des 16. Jahrhunderts war die Herrschaft von Démoret im Besitz von Michel Musard, Herr von Vuissens, und Jean Robin.
Es gibt noch drei alte herrschaftliche Häuser in Démoret: das untere Schloss (von Treytorrens), das obere Schloss (Doxat), das Haus von Robin und Dupré.
Das untere Schloss interessiert uns am meisten. Dieses gehörte in der Mitte des 16. Jahrhunderts zum Vogt Pierre Mestraul oder Ammann von Freiburg, der es als Erbe von Michel Musard erhielt. In 1598 verkaufte Samuel Ammann es an Légier de Treytorrens von Yverdon, Berater und Banneret, Mitregent von Démoret. Der Sohn desselben, Humbert, erhielt in 1651 die gesamte Rechtsprechung von Démoret. In 1677 verkaufte Samuel de Treytorrens, Sohn von Humbert, der das Bürgertum von Bern erhalten hatte, die besagte Mitregentschaft an Joseph Doxat von Yverdon. Ihre Exzellenzen, die den Rest der Herrschaft besassen, belehnten es in 1676 an Jean Francois Doxat, den Bruder von Joseph.
Zu dieser Familie Doxat, deren Noblesse, die vom Kaiser Ferdinand III verliehen wurde, in 1647 von der Regierung von Bern anerkannt wurde, gehörte der bekannte Nicolas Doxat, 1682-1738, Feldmarschall, Leutnant, im österreichischen Dienst. Dieser starb tragisch nach einer glänzenden Karriere. Opfer der Intrigen seiner Feinde wurde er in Belgrad enthauptet.
In 1746 gehörte das Gebiet des unteren Schlosses zu Jean Francois Doxat und das vom oberen Schloss Francois Albert Doxat.
Zum Ende des 18. Jahrhunderts gehörten die zwei Schlösser noch derselben Familie.
Die ältesten Teile der Gebäude des unteren Schlosses, die einen kleinen Hof einschlossen, scheinen aus dem 16. Jahrhundert zu datieren. Man sieht im Hof alte gebogene Türen und ein grosses Sprossenfenster.
Aber wichtige Umwandlungen wurden im 17. und 18. Jahrhundert durchgeführt.
Heute sehen wir das einfache Volumen, gut proportioniert, der Konstruktionen an beiden Seiten des viereckigen Treppenturms. Das Schloss, das in seiner derzeitigen Form mit den anderen Häusern von Bauernhöfen des Dorfes verwechselt wurde, behält jedoch ein Ausstrahlen, das auch den der lokalen Geschichte unwissenden Passant beeindrucken muss.
Bibliographie