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Das Foyer des Theater Basel erklärt sich selbst seit seiner Eröffnung im Jahre 2021 als öffentlich zugänglicher Raum für alle, als Foyer Public. Es lädt ein, sich während der Öffnungszeiten dort aufzuhalten, um zu arbeiten, an Workshops sowie an Events teilzunehmen oder lediglich zu verweilen. Was macht diesen Raum aus, der in der Architektur eines Theatergebäudes so viel Platz einnimmt, für die theaterbesuchende Person dabei aber fast nebensächlich erscheint? Was ist der Zweck eines Foyers und inwiefern unterscheiden sich konzeptionelle Überlegungen in Entwurf und Bauplanung vielleicht von der tatsächlichen Nutzung des Raumes? Was für (un)genutzte Potentialitäten liegen diesem Raum inne, der eine Art Verbindung zwischen dem Außen des Theaters und dem Aufführungsraum bildet? Welche Auffassungen und Verständnisse existieren und welche neuen können entwickelt werden? Ziel dieser Arbeit ist es, auf der Spur dieser Fragen sowie durch die Analyse des Foyer Publics Potenziale zu finden und Thesen zu entwickeln, welche sich als Grundlage für die Öffnung von Foyers und somit auch für die Öffnung ihrer jeweiligen Institutionen aussprechen.