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Die Kalahari, eine Wüste im südlichen Afrika, sieht während der Regenzeit wie ein Paradies aus. Doch dieser romantische Blick täuscht, denn bald tritt für neun Monate eine Trockenperiode ein. Ohne Aussicht auf Wasser, ziehen Tiere weiter. Menschen gibt es, bis auf eine kleine Gruppe Buschmänner und -frauen, keine. Und diese glauben, dass die Götter den scheinbar unwirtlichen Ort mit guten und nützlichen Dingen schmückten, denn nichts in dieser Welt ist schlecht oder feindlich - man muss einfach die Gefahren meiden. So leben und schwatzen sie friedlich vor sich hin, bis etwas flötend vom Himmel fällt.
Staunend guckt sich Xi (N!xau) dieses durchsichtige, geschwungene Ding mit einer kleinen Öffnung an einem Ende an, und bald findet es in der Sippe Nutzen für verschiedene Tätigkeiten. Da aber jeder dieses Einzelstück für sich behauptet, erregen sich die Sippenmitglieder, und so hängt der Haussegen bald schief. Man berät sich und entscheidet, dass dieses unergründliche Geschenk der Götter nicht hierher gehört und es am Ende der Welt entsorgt werden muss. Und so beginnt Xis Reise bis zum Ende der Welt. Wegen der unermesslichen Menge an hässlichen und einfältigen Menschen glaubt er aber die Götter nicht ganz bei Sinnen. [bco/OutNow]