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Armand-
Dumaresq
(spr. armang-dümărésk), Charles Edouard, franz. Schlachtenmaler, geb. zu Paris, trat in die Schule des Koloristen Couture, wo er anfangs die Historienmalerei ergriff und 1850 mit einem Christus auf dem Meer debütierte, dem dann einige andre biblischen und legendarischen Inhalts folgten. 1854 ging er zur Malerei der Schlachten und des Soldatenlebens über und begleitete die französischen Truppen nach Algerien und nach Italien, indem er überall das Kriegs- und Lagerleben studierte.
Seine Bilder sind oft gegen alle Regeln der Komposition, aber überaus lebensvoll und naturwahr und von kräftigem, zuweilen zu derbem Kolorit. Als seine Hauptwerke nennen wir: der ehrenvolle Tod im Jahr 1812 (1855), Einnahme der großen Redoute in der Schlacht bei Borodino, Tod des Generals Bizot, Episode aus der Schlacht bei Solferino (Museum in Versailles), Angriff der Kürassiere bei Eylau (1866), Cambronne bei Waterloo, Übergabe von Yorktown, Karl XII. in Bender etc. Im Museum von Versailles befindet sich außerdem von ihm eine interessante Sammlung von Zeichnungen militärischer Umformen. 1867 wurde er Ritter der Ehrenlegion.