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Norwegen belegt Rang 1. Unter den zehn ersten Plätzen rangieren ausschliesslich europäische, darunter viele skandinavische Länder, während auf den hintersten elf Plätzen zehn Staaten aus Sub-Sahara Afrika (s. Tabelle: 10 Erst- & Letztplatzierte) zu finden sind (vgl. Bericht + Medienmitteilung).
Der Mütter-Index von Save the Children misst das Wohlbefinden von Müttern in 179 Ländern anhand von fünf Indikatoren: Müttergesundheit, Kindersterblichkeit, Schulbildung, ökonomischer Status und politischer Status. Der Bericht legt in diesem Jahr ein besonderes Augenmerk auf urbane Ungleichheit. Denn mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt heute in Städten. Dabei wird ersichtlich, dass urbane Ungleichheiten nicht auf Entwicklungsländer und deren informelle Siedlungen beschränkt sind. Auch in der Schweiz liegt die Kindersterblichkeit in Zürich oder Bern merklich über dem nationalen Durchschnitt. Dazu tragen insbesondere höhere Ausländeranteile in den Städten bei. Insgesamt geht es Müttern aber in der Schweiz im internationalen Vergleich extrem gut: Die Müttersterblichkeit gehört zu den tiefsten weltweit. Ausserdem hat sich die Schweiz im Vergleich zum letzten Jahr in vier von fünf Indikatoren verbessert.
Save the Children fordert nun, dass die internationale Gemeinschaft, Nationalstaaten, internationale Organisationen und Geber dafür sorgen, dass Fortschritte im Bereich der Kinder- und Müttersterblichkeit für alle sozialen und ökonomischen Schichten erzielt werden – und nicht nur für die reichsten. Dabei geht es hauptsächlich darum, über konkrete Investitionen dafür zu sorgen, dass Basisgesundheitsdienste geschaffen oder verbessert, Wasserversorgung- sowie Abwasserentsorgungsanlagen gebaut, Ernährungsprogramme unterstützt werden und für soziale Gerechtigkeit und Inklusion für die unterversorgte, marginalisierte und vernachlässigte Bevölkerung in den Städten gesorgt wird.
→ Executive Summary (deutsch)