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Der letztjährige Juniorensieger des French Open setzte sich beim Hallenturnier in Lugano im Final 6:4, 6:2 gegen den Ukrainer Witali Satschko (ATP 389) durch.
Die einzigen Schweizer, die bei ihrem ersten Turniersieg auf der zweithöchsten Stufe der ATP noch jünger waren als Stricker, sind Roger Federer, mit dem er in der Saisonvorbereitung drei Wochen in Dubai trainierte, und Stan Wawrinka. In der Weltrangliste wird der Berner von Position 874 rund 450 Plätze nach vorne kommen.
«Dies ist wahrscheinlich mein grösster Erfolg», erklärte Stricker nach dem Final. «Das bedeutet mir sehr viel.» Zu Beginn und dann wieder am Ende sei er sehr nervös gewesen. Er liess sich aber auch von drei vergebenen Matchbällen beim Stand von 5:1 nicht mehr aus der Spur bringen. Insgesamt musste er keine einzige Breakchance abwehren. Überhaupt war der Aufschlag des Linkshänders auf dem schnellen Hallenbelag eine äusserst effektive Waffe.
Dagegen hatte im Halbfinal auch der topgesetzte Japaner Yuichi Sugita, die Nummer 109 der Welt, kein Mittel gefunden. Nun macht Stricker wieder einen Schritt zurück und spielt ab Mittwoch in Biel ein Turnier auf ITF-Stufe, ehe er sich eine Woche Ferien gönnt.