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Glossar
A : B : C : D : E : F : G : H : I : J : K : L : M : N : O : P : Q : R : S : T : U : V : W : X : Y : Z
Auf den Grundfarben Rot, Grün und Blau basierende Lichtfarben, die in gleichanteiliger Mischung bei jeweils maximalem Farbwert weisses Licht ergeben; je nach Farbanteil und -intensität lassen sich aus den Grundfarben nahezu alle Farben mischen; technologische Basis für Geräte wie Scanner, Computermonitore usw.
Adobe Type Manager
Verwaltung von Schriften Kurz ATM – ein Utility zur Verwaltung von Schriften und Schriftkoffern. ATM berechnet aufgrund der PostScript-Fonts für jede Schriftgrösse die optimale Bildschirmdarstellung.
ADSL
Asymmetric Digital Subscriber Line – asymmetrische digitale Anschlussleitung Benutzt ein doppeladriges Kupferkabel zwischen einer lokalen Telefonzentrale (Vermittlungsstelle) und der Telefonsteckdose eines Anwenders für die Hochgeschwindigkeitsübertragung von digitalen Daten. Da die Daten schneller von der Vermittlungsstelle zum Teilnehmer (siehe downstream – einige Mbit/s) als vom Teilnehmer zur Vermittlungsstelle (siehe upstream – bis 1 Mbit/s) bewegt werden, wird das Verfahren «asymmetrisch» genannt.
AGP
Accelerated Graphics Port – beschleunigte Grafikschnittstelle Steckplatz für Grafikkarten auf der Hauptplatine, der einen schnellen Datenaustausch zwischen CPU und Grafikkarte ermöglicht, wodurch der Prozessor schneller frei ist für andere Aufgaben, was sich letztlich vorteilhaft auf die Arbeitsgeschwindigkeit des Rechners auswirkt.
Air Port
Kabellose Datenübertragungs-Technologie von Apple über Funksignale. Mit AirPort gelingt der Datenaustausch in kleineren Arbeitsgruppen, wobei die Distanzen beschränkt sind.
Anwendung
Ausführendes Computerprogramm Ein Programm, das wirklich Arbeiten erledigt. Manche Programme organisieren den Computer nur, lassen seine Teile miteinander sprechen und führen andere Haushaltstätigkeiten aus. Anwendungsprogramme erledigen echte Arbeit, zum Beispiel Textverarbeitung oder Buchhaltung.
APA
All Points Addressable - Die von modernen Drucksystemen eröffnete Möglichkeit der freien Adressierbarkeit jedes Pixels auf einer Druckseite.
AppleScript
Skriptsprache Eine Systemerweiterung, die das Programmieren von Makros in einer Sprache erlaubt, die einem sehr einfachen Englisch entspricht. Die angesprochenen Programme müssen für AppleScript angepasst sein.
Applikation
Anwendungsprogramm, mit dessen Hilfe bestimmte Aufgaben (z.B. Layouten, Schreiben, Tabellenkalkulation etc.) auf dem Rechner erledigt werden können.
ASCII
American Standard Code for Information Interchange - Abkürzung für American Standard Code for Information Interchange. ASCII definiert den Code, den der Computer intern verwendet, um Buchstaben, Zahlen, Interpunktionszeichen und Steuerzeichen zu speichern. Fast alle UNIX-Computer verwenden ASCII oder Erweiterungen davon (ausgenommen einige IBM-Grossrechner).
ASP
Applications Services Provider - Anbieter von Gebrauchsdiensten, die für ihre Kunden spezielle Aufgaben abwickeln und dafür entsprechende Anwendungen mit Mehrwert bereithalten, wofür die so genannten elektronischen Kurierdienste ein Musterbeispiel sind; sie stellen ihren Kunden nicht lediglich Datenübertragunskapazitäten zur Verfügung, sondern erweitern ihren Service durch entsprechende Zusatzleistungen; dabei kann es sich um die Vereinfachung der Übertragungsprozedur durch Online-Jobtickets handeln oder die Möglichkeit der Auftragsverfolgung bzw. Statuskontrolle des Datenversands, aber auch um brachenspezifische Zusatzdienste wie Fernproofing mit Color Management oder interaktives Softproofing.
ATM
Asynchronous Transfer Mode – asynchroner Transfermodus Ein auf asynchronem Zeitvielfach-Multiplex basierender, packetorientierter Datenübertragungsmodus mit grosser Bandbreite, mit dem alle Telekommunikationsdienste, einschliesslich verbindungsloser Dienste abgewickelt werden können; zum Versand werden die zu transferierenden Daten in Einzelpakete – so genannte Zellen – mit fester Länge aufgeteilt, über verschiedene Kanäle versandt und beim Empfänger wieder zusammengesetzt; jede Zelle besteht zum einen aus einem Datenkopf (Header), der insbesondere zur Identifizierung der Zellen beim Zusammensetzen der Datenpakete in richtiger Reihenfolge und zur Durchführung der entsprechenden Wegefestlegung dient, und zum anderen aus dem Datenfeld (Inhalt); der Datenversand im ATM-basierten Netz ist im Allgemeinen verbindungsorientiert.
AuflösungAnzahl der kleinsten, einzeln ansteuerbaren Bildpunkte bei der Digitalisierung oder der Wiedergabe von Vorlagen beziehungsweise im Computer erzeugten Dokumenten; Anzahl der Bildpunkte je Strecke, beziehungsweise Fläche; je grösser die Auflösung (mehr Bildpunkte) desto "feiner" die Bildwiedergabe.Helligkeitsaufteilung, beziehungsweise Stufen.Kleinstmöglicher Abstand zwischen Strichen eines Barcodes.
Hochgeschwindigkeitsnetze - Von den Kommunikationsgesellschaften betriebene Hochgeschwindigkeitsnetze mit vorgeschalteten Netzelementen, über die verschiedene Kommunikationsdienste abgewickelt werden.
Bandbreite
Die Bandbreite beschreibt die Menge an Daten, die über eine Datenleitung gleichzeitig übertragen werden kann. Typische Bandbreiten bei Datenübertragung zwischen Computern liegen im Bereich von 56 kbit/s (für Modem-Verbindungen) bis zu mehreren hundert Mbit/s und darüber.
Baud
Ein Mass für die Geschwindigkeit, mit der Signale durch ein Modem versendet werden. Genauer die Anzahl der Signalwechsel / Sekunde. 28 000 Baud besagt, dass 28 000 Signalwechsel pro Sekunde auftreten. Benannt nach dem französischen Ingenieur Baudot.
Beschnitt
Elemente, die über das Seitenformat hinausragen, nennt man auch randabfallend. Nach dem Druck, dem Falzen und Zusammentragen der bedruckten Papierbogen werden diese endgültig aufs Format geschnitten. Der Beschnitt bezeichnet jene Teile, die übers Format hinaus gestaltet werden müssen. Der normale Beschnitt bei Offsetdrucksachen beträgt 3 mm.
Beta
Beta bezeichnet das Stadium einer Software, die sich noch in der Entwicklung befindet. Während in der Alpha-Phase alles noch geändert werden kann, wird in der Beta-Phase der Funktionsumfang eingefroren. Die Benutzeroberfläche steht, und das Programm läuft halbwegs stabil. Es geht nur noch darum, kleine Fehler auszumerzen. Leute, die diese unangenehme Arbeit in Kauf nehmen nennt man «Beta-Tester».
Betriebssystem
Ein spezielles Programm, das steuert, wie der Computer, die Tastatur, der Bildschirm und die Platten zusammenarbeiten. UNIX ist ein Betriebssystem – genau wie DOS oder MacOS.
Bit
Die kleinste Informationseinheit, die ein Computer verarbeitet. Ein Bit entspricht einem Schalter, der die Zustände Ein und Aus, Schwarz oder Weiss, 0 oder 1 annehmen kann. Bits werden in der Regel zusammengefasst zu Gruppen von acht Bit, die Byte heissen.
Bitmap-Bild
Strichbild In einem gitterartigen Muster angeordnetes, aus einzelnen Punkten aufgebautes Bild; je feiner die Matrix, desto höher die Auflösung.
Bit-Tiefe
Einheit zur Bestimmung der Anzahl Bits, die zur Beschreibung von Farb- und Grauabstufungen in einem Pixel pro Kanal beschrieben werden können.
Bluetooth
kabelloser Verbindungsstandard, der Ultrahochfrequenzen nutzt, um Handys, Handhelds/Notebooks, Organizer, Computer, Drucker, Scanner usw., aber auch Autos, Unterhaltungselektronik, Haushaltsgeräte uvm. kabellos miteinander zu verbinden, wodurch die Kommunikation zwischen den verschiedenen Geräten ermöglicht wird. So können beispielsweise Daten aus dem Computer via Organizer abgerufen oder auch entsprechende Haushaltgeräte per Handy ferngesteuert werden.
BoD
Books-on-Demand - Buch nach Bedarf bzw. Buch auf Bestellung; die jeweils gedruckte Auflagenhöhe eines Buches hängt direkt von der Anzahl der vorhandenen Bestellungen ab; die Herstellung wird im Digitadruck realisiert.
Bpi
«bits per inch» Bits pro Zoll. Mass für die Speicherdichte, z. B. auf Magnetband.
Bug
Fehler in einem Computerprogramm. Übersetzt heisst Bug Wanze oder Insekt. Dies ist die Bezeichnung für einen Fehler in einem Computer-Programm. Als Computer noch aus Relais aufgebaut wurden (in den 1940er Jahren), konnte so ein Krabbeltierchen, wenn es zwischen die Kontakte geriet, ein Rechenergebnis verfälschen. Heutige Computer haben zwar kaum noch Relais, die Bugs sind jedoch häufiger geworden.
Byte
Acht aufeinanderfolgende Bits. Das heisst, eine Folge von acht Informationseinheiten, die jede den Wert 1 oder 0 haben. Etwas höhere Mathematik sagt Ihnen, dass es 256 verschiedene Kombinationen aus acht Einsen und Nullen gibt (256 ist 2 hoch 8). Ein Byte hat also einen, von 256 möglichen Werten. Die meisten Computer verwenden ein Code-System, dass ASCII heisst, um jedem Byte einen Buchstaben oder ein Sonderzeichen zuzuordnen. Eine Kombination bedeutet A, eine andere bedeutet B, und noch eine andere bedeutet «Ende der Zeile, beginne eine neue».
In diesem Zwischenspeicher werden Daten zwischengelagert, in der Hoffnung, dass ein Programm gerade diese bald benötigt. Cache-Techniken werden bei Festplatten, CD-ROM- und Wechselplatten-Laufwerken sowie bei Prozessoren eingesetzt. Der PowerPC hat einen eingebauten Level1-Cache, der mit einem zusätzlichen Level 2-Cache erweitert werden kann.
CD-ROM
Compact Disk Read Only Memory. Sieht aus wie eine Musik-CD, speichert aber 650 MB Daten. CD-ROMs lassen sich nicht mehr verändern, wenn sie einmal gebrannt sind.
Chip
Halbleiterbaustein, worauf mikroskopisch klein die integrierten Schaltungen aufgebracht sind. Der Chip selbst wird auf einen Kunststoffsockel montiert, der wie ein Käfer mit winzigen Beinen aussieht. Der «Käfer» wird in die Platine (Board, Karte) des Computers eingesteckt.
Cicero
Typografische Einheit. 12 Punkt ergeben 1 Cicero. Das Pendant in den USA ist pica, bestehend aus 12 point. Der europäiische Punkt ist jedoch nicht gleich gross wie der amerikanische.
CIP4
Integrierte Druckproduktion. Abkürzung für «Cooperation for Integration of Processes in Prepress, Press and Postpress»; ein vom internationalen CIP3-Konsortium initiiertes Projekt, das die integrierte Druckproduktion ermöglichen soll; die Mitglieder (Fraunhofer-lnstitut für Grafische Datenverarbeitung, Darmstadt, und diverse Hersteller von grafischer Technik) hatten sich hierfür auf das Print Production Format (PPF) verständigt, eine spezifizierte PostScript-Version, die es erlaubt, Vorstufendaten für die Voreinstellung der Farbführung in der Druckmaschine, für das automatische Positionieren von Farbkontrollelementen in Verbindung mit Kennlinien-lnformationen sowie für die Gewinnung von Falz- und Schneide-lnformationen zu nutzen; im Sommer 2000 einigte sich das Konsortium auf das auf PDF und XML basierende Job Definition Format (JDF), das zusätzlich die Kreativabteilung einbezieht und weitaus bessere Möglichkeiten als PPF bietet (u.a. die Verwendung von Jobtickets und Templates), worauf sich die Initiative in CIP4 umbenannt hat.
Cluster-Printing
Verteilung der Druckaufträge auf verschiedene Maschinen. Eine Methode im Digitaldruck, die Kapazitätsgrenze einer einzelnen Maschine sprengende Auflagen auf mehrere im gleichen Netz betriebene gleich oder verschieden starke Maschinen zu verteilen; dieses Bündeln der Druckkapazität erfolgt über entsprechende Software, so dass ein Druckjob automatisch auf die jeweils belegbaren Maschinen verteilt werden kann.
CMM
Color Management Module. Abkürzung von «Color Management Module». Uebersetzt die Farben von einem Farbraum in den anderen. Das CMM ist die Rechenmaschine, welche die Operationen zur Farbtransformation kennt und durchführt - die Zahlen für die Berechnungen werden von den ICC-Profilen geliefert.
CMYK
Grundfarben. Abkürzung der Grundfarben – Cyan, Magenta, Gelb (Yellow) und Schwarz (Kalium) – die für den Vierfarbendruck verwendet werden.
Color Management System (CMS)
Farbmanagement-System. Sammelbegriff für diverse Computerprogramme, die in Verbindung mit entsprechender Messtechnik für eine optimale Genauigkeit und Beständigkeit der Farbe in der digitalen Produktionskette sorgen und systembedingte Farbabweichungen zwischen Scannern, Monitoren sowie Ausgabegeräten ausgleichen; Basis für die Szenarien des farbverbindlichen Digitalproofs (siehe Kontraktproof) und des Remote-Proofings.
Consumables
Sammelbezeichnung für im Digitaldruck häufig benötigte Verschleissteile und Verbrauchsmaterialien.
Content Management
Inhaltsverwaltung. Von Gestaltungsmustern unabhängiges systematisches und strukturiertes Generieren, Verwalten und Bereitstellen von Inhalten und deren Aufbereitung zu fertigen Informationseinheiten.
CPU
Central Processing Unit. Auch Zentraleinheit oder «Herz des Computers» genannt. Gemeint ist damit in der Umgangssprache oft der eigentliche Rechner in seinem Gehäuse, genau genommen ist es jedoch nur der Mikroprozessor in Form eines wenige Quadratzentimeter grossen Silizium-Chips mit Millionen von Transistoren, die jede Sekunden Millionen von Rechenoperationen durchführen können.
CRM
Customer Relationship Management. Kundenbeziehungen zu einem Wettbewerbsvorteil entwickeln; aus der Erkenntnis gereift, dass bei neuer Technologie zunehmend ein Vorsprung rasch vom Wettbewerb eingeholt wird, so dass durch individuelle Kommunikation mit jedem Kunden eine langfristige Verbindung aufgebaut werden soll, die von Konkurrenten schwierig zu durchtrennen ist; im Mittelpunkt steht dabei nach wie vor Werbung, bei der zum Erreichen dieses Ziels allerdings weniger produkt- als vielmehr kundenorientiert verfahren wird, wobei individualisierte Druckprodukte im Vordergrund stehen (siehe One-to-One-Marketing).
CrossMedia
Mehrfachnutzung der Daten. Das bedarfsweise Verwenden von aus einer einzigen Datensammlung stammenden Daten für alternative Medienproduktionen, wobei sich nur Daten für eine Wiederverwendung eignen, die in medienneutralen Formaten vorliegen. Die zeitgleiche oder zeitversetzte Nutzung eines digitalen Datensatzes in verschiedenen Medien.
CRT
Abkürzung für «Cathode Ray Tube», Kathodenstrahlröhre. Damit ist die Bildröhre herkömmlicher Computerbildschirme und Fernseher gemeint, in den 70er Jahren waren auch die Fotosatzbelichter nach dem gleichen Prinzip konstruiert. Das Bild wird durch einen zeilenweise wandernden Elektronenstrahl aufgebaut, der den phosphorbeschichteten Bildschirm zum Leuchten bringt.
Anwendungsdaten in ausgabefähige Datenformate wandeln. Proprietäre, z.T. zu Industriestandards avancierte Druckformatkonventionen einzelner Drucksystemehersteller, nach denen - vergleichbar den Druckersprachen - die Anwendungsdaten in ausgabefähige Datenformate umgewandelt werden; unterschieden wird häufig in Eingangsdatenstrom (vom Rechner zum Druckertreiber) und Ausgangsdatenstrom (vom Druckertreiber zum Drucker); Beispiele: AFPDS - Advanced Function Printing Data Stream, IPDS - Intelligent Printer Data Stream (beide IBM), IJPDS - Ink-Jet Printing Data Stream (Scitex), SNIPDS - Siemens Nixdorf Intelligent Printer Data Stream (Siemens Nixdorf) usw.
Datenübertragungsrate
Geschwindigkeitsmessung der Datenübertragung. Wert für die Datenmenge, die pro Sekunde übertragen wird; in bps (bit per second), seltener in baud, meist aber in bit/s, Kbit/s, Mbit/s etc. angegeben.
DCS
Desktop Color Separation. Eine Variante des EPS ist das Format DCS (Desktop Color Separation). In diesem Format sind die Farbauszüge bereits voneinander getrennt (separiert.)
DICO
Digital Change Over – Digitaler Auftragswechsel. Ein von MAN Roland geschaffenes Technologie-Konzept, die Druckform in der Druckmaschine zu bebildern, zu löschen und erneut zu bebildern.
Digitaldruck
Druck ab digitalem Datenbestand. Uneinheitlich gebrauchter Begriff für eine Reihe von Techniken, insbesondere die mit virtuellen (z.B. Inkjet, Thermosublimation, Thermotransfer) oder temporären (z.B. elektrofotografischen Verfahren, Ionografie, Magnetografie, DICO) Druckformen arbeitenden Verfahren zur unmittelbaren Ausgabe von in Computern gespeicherten, typografisch aufbereiteten Informationen/Datenbankinhalten auf materielle Trägermedien wie Papier oder Kunststofffolien; aber auch vom Prinzip her konventionelle Druckmaschinen deren Druckplatten aus dem Datenbestand heraus in der Maschine bebildert werden (Inline-Bebilderung).
Digitaldruckmaschine
Drucksystem, das digitale Daten direkt aus dem Computer heraus, also ohne weitere Zwischenschritte und Druckplatten, in hoher Qualität ausgeben kann.
Diskette
Ein austauschbarer Datenträger mit deutlich geringerem Fassungsvermögen als eine Festplatte. Wird auch Floppy-Disk genannt. Lässt sich im Gegensatz zu Festplatten sehr leicht transportieren.
Distribute then Print
Engl. Bezeichnung für verteiltes Drucken, d.h. Daten zentral verwalten, global, überregional oder regional verteilen und lokal drucken.
Domain
Bezeichnung für Adressbereich eines Netz-/Serverbetreibers oder Diensteanbieters im Internet; sie wird gebildet aus einer Abkürzung für den genutzen Teil des Internet (z.B. WWW für World Wide Web), dem Domain-Namen (Betreiber des Servers) und der sogenannten Top-Level-Domain (z.B. «.ch» «.com» usw.), die – wie gegebenenfalls vorhandene Subdomains (Teilnetze, einzelne Rechner) - jeweils durch Punkte getrennt sind; diesen Namen (wie z.B. www. niesenprint.ch) wird vom Domain Name System (DNS) automatisch eine rechnerlesbare Zahlenkombination zugeordnet.
DOS
Abkürzung für Disk Operation System. Ein Betriebssystem, das in manchen Dingen UNIX ähnelt. DOS läuft auf PC.
Download
Downstream
Datentransfer (vom Web zum User). Eine die Richtung Internet zum Anwender bezeichnende Datenübertragung beim Abruf von Internet-Inhalten; aus Sicht des Users der Datenempfang.
DPI
Abkürzung für «Dots per Inch» (Punkte pro Inch). Mit dieser Masseinheit wird oft die Auflösung eines digitalen Bildes oder eines Ausgabegeräts beschrieben.
Druckbogen
Ganzer Papierbogen, auf den 2, 4, 8, 16 oder 32 Seiten miteinander auf die Vorderseite und die Rückseite gedruckt werden.
Druckersprachen
Sprache für Ausgabesteuerung eines Druckers. Satz von Anweisungen bzw. Befehlen für das im Zusammenwirken mit dem Druckertreiber bewerkstelligte Umsetzen der im Anwendungsprogramm definierten Informationen in für den Drucker verständliche Steuerbefehle; eine der bekanntesten und weitverbreitetsten Druckersprachen ist PCL (Printer Control Language) von HP.
Druckvorstufe
Hier sind alle Arbeiten und alle Abteilungen vor dem Druck gemeint; namentlich Satz, Reprografie, Seiten- und Bogenmontage, Plattenkopie. Offizielle Bezeichnung in Tarifverträgen und Ausbildungsverordnungen.
Duplex
Duplex-Maschinen
Digitaldruckmaschinen, die den Bedruckstoff in einem Durchgang gleichzeitig beidseitig bzw. im seriellen Schön- und Widerdruck bedrucken können.
Dynamischer Digitaldruck
Bei jedem Drucktakt der Digitaldruckmaschine verändert sich das Sujet innerhalb einer Auflage, d.h. es werden in Inhalt und/oder Aussehen voneinander abweichende Exemplare produziert (siehe auch VIP/VDP).
Der via elektronischer Medien, insbesondere dem Internet abgewickelte Handel, wobei der Anwender aus einer Fülle von Angeboten auswählen und seine Bestellungen per Mausklick tätigen kann; bekannt dürften vor allem die Aktivitäten der Online-Banken sein, bei denen von der einfachen Überweisung bis hin zum Aktienhandel ziemlich alle üblichen Bankgeschäfte online realisierbar sind; ein weiteres Beispiel sind so genannte virtuelle Warenhäuser, deren einzelne Abteilungen am Bildschirm durchstreift werden können, wobei das Angebot an Gütern und Dienstleistungen auf entsprechenden Seiten präsentiert wird, so dass der Internet-Käufer seine Ware(n) bei Gefallen einfach per Mausklick in «seinen» virtuellen Warenkorb legt und anschliessend per Kreditkarte, per Rechnung oder per Nachnahme bezahlt; geliefert wird in der Regel per Kurierdienst.
Einschiessen
Automatisiertes Einlegen von bedruckten oder unbedruckten, gleich- oder andersfarbigen Deckblättern gleichen oder anderen Papiergewichts zum Komplettieren und/oder optischen Separieren eines Dokumentensatzes während des Auflagendrucks oder das Einbringen von Papierstreifen zum Kennzeichnen von Teilauflagenmengen.
Einzelblattdrucker
Cut Sheet-Printer. Geräte, die vorgeschnittene Papiere meist in Formaten zwischen A5 und A3+ verarbeiten.
Elektrofotografische Druckverfahren
«Laser-Kopierverfahren». Diverse Technologien, denen eine mit Fotorezeptormaterial beschichtete Trommel eigen ist, die unter der Einwirkung des Lichts von Lasern oder von LED-Chips/-Modulen elektrisch leitend wird; an die vom Licht getroffenen Stellen lagert sich der Toner an, der auf das Papier übertragen und unter Hitze fixiert wird.
Endlosdrucker
Spezialmaschinen, bedrucken ganze Papierbahnen. Geräte, die ganze Papierbahnen (Stapel und/oder Rollen, engl. fanfold bzw. web-type) bedrucken.
E-Procarement of print
Elektronische Beschaffung von Drucksachen. Diverse Foren im WWW, die entweder entsprechende Seiten zur Verfügung stellen, um Drucksachen- und/oder druckverwandte Aufträge in Auktionen ver- oder ersteigern zu können bzw. das elektronische Makeln von Druckaufträgen ermöglichen.
EPS / EPSF
PostScript-Datei. Das Format EPSF (Encapsulated Postscript File Format) beziehungsweise EPS ist eigentlich nichts weiter als eine spezielle Variante einer Postscript-Datei. Das besondere an dieser Version und damit auch der Zweck des Formats: Ein EPS lässt sich in eine andere Datei importieren und bei der Ausgabe in den Strom der übrigen PostScript-Befehle einbinden. Wie eine PostScript-Datei kann ein EPS Vektorgrafiken, Pixelbilder und Schriften enthalten. Zusätzlich kann in einem EPS ein Beschneidungspfad integriert sein, der festlegt, innerhalb welcher Grenzen das Bildmotiv zu sehen ist und alles, was ausserhalb liegt, ausblendet und damit transparent macht.
Ethernet
Weitverbreiteter Standard für Netzwerke mit unterschiedlichen Übertragungsleistungen, deren Komponenten über Koaxialkabel, Funk (Wireless LAN) oder Glasfaserkabel miteinander verknüpft sind, z.B. 10Base2, 10Base5, 10BaseT, 10BaseFL (Fiberlink), 100Base T, 10BaseTX (Fast Ethernet) usw.
Aufteilung in die druckbaren Grundfarben. Bezeichnung für die Aufteilung eines Bildes oder einer ganzen Druckform in die druckbaren Grundfarben eines Mehrfarbendrucksystems. Dabei wird für jede Grundfarbe ein Farbauszug erstellt.
Feature
Der besondere und kurze Bericht, skurril, frappierend, überraschend erzählt. Wird auch verwendet für die Bildergeschichte mit einer knappen Legende.
Festplatte
Dies ist das Langzeit-Speichermedium des Computers. Festplatten sind entweder im Computer installiert oder in einem eigenen Gehäuse in der Nähe des Computers. Die Plattenkapazität hängt vom Typ der Platte ab und reicht von einigen MByte bis über 100 GByte (1 GByte sind 1024 MByte). Früher brauchte man für eine Festplatte mit einer Kapazität von einigen MByte ein Gerät von der Grösse einer Waschmaschine, heute ist eine Festplatte mit mehreren GByte Kapazität nur noch so gross wie ein Taschenbuch.
File
Digitales Dokument, Datei. Ausdruck für Datei, die aus einem beliebigen Programm stammen kann.
FireWire (IEEE 1394)
Schnittstellenstandard. Dieses von Apple und Texas Instruments entwickelte, auf einem seriellen Bus basierende «Feuerkabel», ein Schnittstellenstandard, der die Datenübertragung mit hohen Transfergeschwindigkeiten zwischen Computer und bis zu 63 Peripheriegeräten, u.a. mit Digitalkameras ermöglicht. Dieses Kabel bietet unterschiedliche Übertragungsraten (100, 200, 400 Mbit/s) und unterstützt Hot Swap, den Anschluss (bzw. die Trennung) von Peripheriegeräten an bzw. vom Computer bei laufendem Rechnerbetrieb.
First-sell-then-Print
Erst verkaufen dann drucken. Prinzip, nach dem Verlage beim – über Internet – abgewickelten Druck von Büchern verfahren (BoD).
Flash-Speicher
Ein von Toshiba entwickelter, relativ preiswerter Speicherchip mit hoher Speicherdichte, der in Festblocks von 512 Bytes bis 256 KB beschrieben und gelöscht werden kann; der Ausdruck geht zurück auf «in a flash - in einem Blinken»; aufgrund ihrer geringen Ausmasse findet er u.a. auch in diversen Digitalkameras Verwendung.
FoD
Finishing on Demand – Endbearbeitung nach Bedarf. Bedarfsgerechtes Zusammenstellen von massgeschneiderten, nach Bedarf online oder offline arbeitenden Weiterverarbeitungsmodulen wie z.B. Rollenabwickler oder -schneider für Endlospapier, Zusammentrag-, Heft-, Klebe- und Falzstationen, Nachpresswerk für gefalzte Produkte, Trimmer/Dreiseitenschneider, Bandausleger usw.
Fragmentierung
Aufteilung einer Datei beim Speichern. Im Laufe der Nutzung einer Festplatte werden nicht nur Dateien aufgespielt, sondern auch gelöscht. Das hinterlässt grössere und kleinere «Löcher» in der Datenstruktur, die bei nächster Gelegenheit wieder gefüllt werden. Kann eine Datei nicht an einem Stück abgelegt werden, weil nur kleinere Segmente frei sind, wird sie in mehrere Teile zerlegt – die Datei wird fragmentiert.
Freeware
Gratis Software. Wie Public-Domain-Software ist auch Freeware gratis. Der Autor verlangt jetzt und in Zukunft keine Bezahlung – allerdings behält er sich die Rechte an seinem Produkt vor.
Frequenzmodulierter Raster
Neues Verfahren, ein Bild aufzurastern. Es sind keine einzelnen Rasterpunkte mehr sichtbar, dadurch wird die Sättigung erhöht. Der kleinste übertragbare Punkt misst gerade mal 14 – 30 µm. Vor allem im Zusammenhang mit Computer-to-plate auch für die Zeitung interessant.
FTP
File Transfer Protocol. Eine Methode zum Transferieren von Dateien zwischen zwei Computern. Gleichzeitig auch der Name des Programms, mit dem man FTP macht.
Dies ist eine mathematische Funktionskurve, die das Mass der Umsetzung von hellen, mittleren und dunklen Ton-/Farbwerten von Positiv zu Negativ oder bei einem anderen Medien-/Funktions-Transfer angibt. Sie bestimmt, ob ein Bild "flach" oder "tief" wirkt. Mittels Gammakurven-Korrektur kann der Farbkontrast und -eindruck verändert werden.
Ganzseitenumbruch
Ganze Zeitungsseiten werden am Bildschirm zusammengefügt und nicht in Form von Papierschnipseln geklebt. Das Layout erfolgt komplett am Bildschirm. Ganzseitenumbruch setzt oft ein Redaktionssystem voraus.
GByte, GB oder Gigabyte
Eine Einheit für Speicher- und Plattengrössen, die 1`073`741`824 Byte umfasst, oder 1024 mal 1 MByte, oder 2 hoch 30 Byte.
Geviert
Früher quadratisches Ausschlussmaterial in der Kegelgrösse. Heute ein immaterielles Quadrat mit der Seitenlänge der Schriftgrösse (gesamter Platzbedarf inkl. Ober- und Unterlängen).
Goldener Schnitt
Harmonische Proportion, Zahlenverhältnis 1:1, 618 oder Zahlenreihe 3:5:8:13:21:34 (jeweils die erste Zahl zur zweiten dazugezählt ergibt die nächstfolgende).
Gradationskurve
Verlauf der Halbtöne. Hiermit ist der typische Verlauf der Graustufen (Halbtöne) bei reproduzierten (digitalisierten) Bildern gemeint.
Graustufen
Damit werden die Abstufungen von Grauwerten zwischen Schwarz und Weiss beschrieben. Die Anzahl Graustufen eines 8-Bit-Graustufenbildes beträgt 256 (inklusive Schwarz und Weiss).
Gut zum Druck
Endgültiger Probeabzug. Von der Druckerei mit einem Gut-zum-Druck-Zettel versehen. Muss vom Kunden zum Einverständnis unterschrieben werden und ist nur für den Satz, nicht für das Papier oder die Farben rechtlich bindend.
Gut zur Ausführung
Gelesener Satzabzug, der nun weiterverarbeitet (gedruckt, belichtet, ins Web gestellt, etc.) werden kann.
Buntfarbe, die ein Kunde generell und unverändert für alle Drucksachen benützt. Oft als Pantone-Farbe definiert.
HDP
High Definition Printing. In neueren Drucksystemen aus dem EDV-Umfeld bestehende Möglichkeit, für geringere Auflösung vorgesehene Datenströme in hoher Qualität, d.h. mit einer Auflösung von 600 dpi auszugeben, wobei HDP die Ausgabedaten selbsttätig neu berechnet.
hexadezimal
Unser Zahlensystem bezieht sich auf die Zahl 10. Das hexadezimale System hat 16 als Basis, und ist nur in der Programmierung von Bedeutung. Im Hex-System gibt es wie im Dezimalsystem Zahlen von 0 bis 9, und zusätzlich noch Buchstaben von A bis F (10 bis 15).
Hochzeit
Irrtümlich doppelt gesetztes Wort (Druckfehler).
Homepage
Startseite eines Internetauftritts von Unternehmen oder privaten Internet-Nutzern.
Hot Folder
Aktions-Ordner. Workflow-Automatisierungsmodul in Form eines speziellen Ordners auf einer lokalen oder einer im Netz (Server) vorhandenen Festplatte, der per «drag and drop» selbsttätig komplexe Aktionen ausführen kann; für diese Aufgabe(n) enthält er neben dem Verzeichnis seiner eigenen auch die Spezifikationen zugehöriger Unterordner, eine in ein Programm gefasste Anweisung zur Ausführung von Aktionen sowie eine Konfigurationsdatei mit den für die Ausführung der Aktion nötigen Parameter der jeweiligen Anwendungsprogramme.
Hot Swap
Austausch während laufendem Betrieb. «Heisser Austausch» - mit entsprechenden Hardware-Schnittstellen ausgestattete Computer und Peripheriegeräte können sicher (ohne Absturz oder gar Hardware-Schäden) während des Rechnerbetriebs miteinander verbunden oder voneinander getrennt werden; das Betriebssystem erkennt dabei in Verbindung mit dem Plug-and-Play-BIOS den Status des Geräts und kann die Stromsubsysteme entsprechend koordinieren.
Hurenkind
Ausgangszeile am Anfang einer Spalte.
Hybriddruck
Vordruck der statischen Seitenelemente im konventionellen Druck und Eindrucken der dynamischen Inhalte im Digitaldruck.
Das International Color Consortium (ICC), ist die für den ICC-Standard zuständige Kommission – bestehend aus den wichtigsten Herstellern der grafischen Industrie aller Bereiche.
ICC-Profil
Ein ICC-Profil ist eine zum ICC-Standard kompatible Datei, welche die Farbwiedergabe eines Ein- oder Ausgabegerätes sowie von Farbräumen beschreibt.
ICM
Abkürzung von «Image Color Management». Pendant zu Color-Sync unter Windows, dem Betriebssystembestandteil, das für die Berechnung der Farbraumtransformationen (mit dem CMM und den ICC-Profilen) zuständig ist.
Impressum
Presserechtlich erforderliche Benennung der für die Herstellung eines Periodikums verantwortlichen Personen: Herausgeber, Redaktion, Gestalter, Druck, Anzeigenverwaltung, Vertrieb usw.
Indigo
Zu den Pionieren des Digitaldrucks zählendes israelisches Unternehmen, das etwa zum gleichen Zeitpunkt (Herbst 1993) wie Xeikon Maschinen für Short-run-Color-Anwendungen vorstellte, die sich für dynamischen und statischen Digitaldruck eignen; das Indigo-Maschinenprogramm wird in Deutschland und Italien von KBA vertrieben.
Individualisiertes Drucken
Herstellung von Drucksachen auf Digitaldruckmaschinen mit von Kundendaten abhängigen individuellen Inhalten; oft in einer Auflage gedruckte Directmail-Exemplare, die in Steigerung des personalisierten Drucks hinsichtlich des Seiteninhalts und der Aufmachung völlig voneinander abweichen, wodurch mit diesen datenbankgestützten Druck praktisch Unikate in einer Auflage produziert werden.
Inkjet
Tintenstrahl-Technologie. Diverse monochrome oder farbige Non-Impact-Drucktechnologien, die mit flüssigen bzw. geschmolzenen, meist auf Farbstoffen, seltener auf Pigmenten basierenden Druckfarben (Tinten) arbeiten:
Inkjet Farbdrucker
Ein Farbdrucker, der flüssige Druckfarbe (Tinten) verwendet, die durch kleine Düsen auf ein Substrat gesprüht werden; neben den Prozessfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz werden - zur Farbraumerweiterung - oft auch zusätzliche Farben (6-Farben-Drucker: Lightcyan und Lightmagenta, 8-Farben-Drucker: Lightcyan, Lightmagenta, Orange und Grün) verwendet.
Inline-Bebilderung
Bebilderung innerhalb der Druckmaschine. In die Druckmaschine verlagertes Computer-to-Plate, wobei das Aufziehen der neuen und das Entfernen der ausgedruckten Druckplatten automatisch erfolgt; der Vorteil gegenüber dem konventionellen Druck besteht im schnelleren Erreichen des Passers.
Internet
Ein weltweites Netzwerk aus diversen, über Telefon- und Standleitungen, Seekabel, Richtfunk oder Satelliten miteinander verknüpften Netzwerken mit Millionen von angeschlossenen Computern, die dank einheitlicher Kommunikationsprotokolle (TCP/IP) Informationen untereinander austauschen können.
Internet-Delivery
Waren und Dienstleistungen via Internet ordern und geliefert bekommen.
Ionografie
Eine Non-Impact-Drucktechnologie, bei der ein Ionenschreibkopf geladene Teilchen auf einen Zylinder mit dielektrischer Oberfläche überträgt und so ein elektrostatisch latentes Ladungsbild erzeugt, an das sich leitfähiger, magnetischer Toner anlagert; dieses Tonerbild wird auf Papier übertragen und gleichzeitig mittels Druck, z.T. auch mittels Blitzlicht fixiert.
IPPI
Intelligent Post Processing Interface – Intelligente Nachbearbeitungsschnittstelle. Für das Zusammenwirken von Digitaldruckmaschine mit Papiervor- und -nachbearbeitungsaggregaten geschaffene Schnittstelle.
ISDN
Integrated Services Digital Network. ISDN ist identisch mit dem schweizerischen SwissNet und ermöglicht digitale Datenübermittlung über ein Modem und die Telefonleitung.
IT
Abkürzung für Informationstechnologie.
Job Definition Format. (Siehe CIP4.)
Job Ticket, digitales
Digitale Auftragstasche. Ein in Workflow-Management-Systemen verwendetes Programm, das es erlaubt, den passenden Workflow-Pfad für den jeweiligen Job (Auftrag) zu definieren, so dass alle nötigen Produktionsschritte - von der Gestaltung bis hin zur Endbearbeitung der Drucksache - automatisiert und (nach Möglichkeit) ohne zusätzliche Eingriffe übergreifend ausgeführt werden; es gleicht einem elektronischen Verzeichnis der Ablaufabschnitte, aus dem per Maske, hinter der sich entsprechende Steuerbefehle verbergen, die Verfahrensweise bestimmt und die Aufgaben auf die dafür vorgesehenen Workstations, RlPs oder Druckmaschinen zur Durchführung verteilt werden; die Job Ticket-Daten sind speicherbar und lassen sich - beispielsweise zum Anpassen der Auflösung - verändern.
JPEG, JPG
Joint Photographic Experts Group. JPEG ist ein internationaler Standard zum Komprimieren von natürlichen Farb- und Graustufenbildern, die über eine Farbtiefe von mindestens acht Bit verfügen. Schwarzweisse Bilder und Zeichnungen sowie solche mit indizierten Farben lassen sich dagegen nicht mit JPEG komprimieren. Ein mit JPEG komprimiertes Bild weist also weniger Informationen auf als das Original. Der Verlust an Bildinformationen ist für das menschliche Auge jedoch erst ab einem sehr hohen Kompressionsgrad sichtbar.
Just-in-Time-Druck
Drucksachen werden nicht mehr in grossen Stückzahlen hergestellt und auf Lager gehalten, sondern sie werden in kleineren, aber immer aktualisierten Auflagen bedarfsgerecht zum tatsächlich benötigten Zeitpunkt gedruckt.
Anpassung von verschiedenen Geräten. Zur korrekten Reproduktion von Bildern sollten alle Geräte wie Monitor, Farbdrucker, Proof- und Belichtungsgerät aufeinander abgestimmt werden, so dass die nummerisch festgelegten Werte für CMYK übereinstimmend dargestellt werden (Colormanagement).
Karat Digital Press
Unternehmen aus dem Digitaldruckbereich. Die KBA-Tochtergesellschaft schuf mit der 74 Karat die erste eigens für den Digitaldruck konzipierte, d.h. nicht von vorhandener konventioneller Technik abgeleitete, nach dem Prinzip der Inline-Bebilderung arbeitende Druckmaschine für statischen Digitaldruck.
KByte, KB oder Kilobyte
Eine Masseinheit für Speicher- oder Plattengrössen, die 1024 Byte Informationen enthält. Diese Zahl entspricht 2 hoch 10 und ist eine schöne runde Zahl für Computer.
KDE
Grafische Benutzeroberfläche für Linux, die es ähnlich wie Windows ermöglicht, Programme per Mausklick zu steuern oder Dateien zu organisieren.
Komprimierung
Eine Art, Dateien zu schrumpfen, damit sie weniger Platz brauchen. Es gibt viele verschiedene Komprimierungsprogramme für alle gängigen Betriebssysteme.
Kontraktproof
Vertragsproof. Farb- oder druckverbindlicher Prüfdruck (von Kontrakt - verbindliche Festlegung); farbverbindlich bedeutet die Simulation der Farbwiedergabe (90 bis nahe 100 %) unter Anwendung eines Color Management Systems, wobei nach Möglichkeit der Bedruckstoff einbezogen werden sollte; druckverbindlich bedeutet die Simulation von Raster, Passer, Über-/Unterfüllung des zu erwartenden Fortdrucks im Massstab 1:1 auf dem Auflagenbedruckstoff.
Korrekturzeichen
Eindeutiges und einfaches System zur gegenseitigen Verständigung, um Texte zu korrigieren. Im Duden, unter «Korrekturzeichen» nachzuschauen.
Querformat. Im Digitaldruck oft verwendete englische Bezeichnung für Querformat, d.h. Seiten, auf denen die Zeilen parallel zur langen Seitenkante verlaufen.
Layout
Disposition (Feinentwurf) einer Drucksache. Früher eher von gestalterischem Charakter, heute der fertige Seitenaufbau auf dem Bildschirm.
Layoutprogramm
Programm zur Zusammensetzung grafisch aufbereiteter Seiten mit Satzschrift, grafischen Elementen (Linien, Flächen, Rastern) und Bildern / Grafiken. Gleichbedeutend: Satzprogramm, Desktop Publishing.
LCD
Liquid Cristal Display (Flüssigkristallanzeige). LCD-Monitore basieren auf einem Gitter (Matrix) von Flüssigkristallen, die durch Stromimpulse ihre Lichtreflexion ändern. Die leichten und flachen Farb-LCD werden vor allem in portablen Notebook Computern verwendet. Seit 1997 wird diese Technologie auch in grossen Monitoren eingesetzt.
LED-Arrays
Light Emitting Diode. In Reihen angeordnete Leuchtdioden, mit denen diverse elektrofotografisch arbeitende Drucksysteme die Stellen ihrer Übertragungstrommel sensibilisieren, auf denen der Toner haften bleiben soll, wodurch das Druckbild aufgebaut wird.
Leiche
Vergessen gegangenes Wort oder Textteil (Gegenstück zu «Hochzeit», ein doppelt gesetztes Wort).
LFP
Large Format Printing. Mittels Inkjet oder elektrostatischem Verfahren ausgeführter grossformatiger Digitaldruck, mit dem Papier oder Spezialfolien bis etwa B0 bedruckt werden.
Ligatur
Bezeichnung für zwei Buchstaben, die zu einem zusammengewachsen sind. Früher mehrere oder zwei Buchstaben, die auf einen Kegel gegossen wurden: ff, fi, fl, ffl, ck, ch.
Linux
Betriebssystem auf UNIX basierend. Zuverlässiges, leistungsfähiges, vom finnischen Studenten Linus Torvalds begonnenes offenes, netzwerkfähiges Betriebssystem für Computer, das von Programmierern in aller Welt ständig weiterentwickelt wird. Es existieren unterschiedliche Programmpakete von Linux, so genannte Distributionen, die neben dem Betriebssystem auch diverse Installations-, Treiber- und Anwendungsprogramme für das Arbeiten mit dem System enthalten; bekannte Distributionen sind Corel, Red Hat, Suse oder Mandrake.
Lpi
«lines per inch». Lines per inch muss beim Drucken oder Belichten eingestellt werden, um eine bestimmte Rasterweite zu erhalten. Der Umrechnungsfaktor von inch auf cm beträgt 2.54 cm – wer also einen 54er Raster belichten möchte, muss die lpi-Zahl von 54 x 2,54 = 137 lpi einstellen.
Digitaldruck-Technologie. Dem Non-Impact-Druck zugerechnetes Verfahren, bei dem mit Hilfe eines Arrays aus Schreibköpfen, die einen magnetischen Impuls erzeugen, ein latentes magnetisches Bild auf eine Hartmetalltrommel aufgezeichnet wird; diese magnetisierten Stellen ziehen den an der Entwicklerstation aufgebrachten magnetischen Toner an und bilden so ein reelles Bild, das auf das Papier übertragen und mittels Hitze fixiert wird; da das latente Bild auf der Übertragungstrommel so lange bestehen bleibt, bis es erneut starken Magnetfeldern ausgesetzt wird, kann es theoretisch anders als bei anderen Verfahren beliebig oft Toner übertragen, ohne dass die Trommel bei jedem Drucktakt neu beschrieben werden muss.
Makros
Häufig verwendete, in einem Miniprogramm abgespeicherte Befehlsfolgen, die auf Tastendruck oder per Mausklick abrufbar sind.
Marginalie
Randbemerkung. Als Zusammenfassung oder Stichwort neben der Satzspalte aufgeführt, meist ausgezeichnet.
MByte, MB oder Megabyte
Eine Einheit für Speicher- und Plattengrössen, die 1`048`576 Byte umfasst, oder 1024 mal 1 KByte, oder 2 hoch 20 Byte.
Medienneutral
Eigenschaft von Text-, Bild-, Grafik- und anderen Daten, die so generiert und gespeichert werden, dass sie sich für die Verwendung in beliebigen Medienproduktionen eignen; ein Beispiel sind RGB-Bilddaten, die als «Rohscans» oder als bearbeitete Bilder zusammen mit ihrem Eingabeprofil vorliegen.
Memory
Der Speicherplatz, an den der Computer Informationen ablegt, mit denen er gerade arbeitet. Dies ist nur für Kurzzeit-Informationen sinnvoll (z. B. bis das Programm zu Ende ist oder bis zum Abschalten). Für längere Zeit speichert der Computer die Informationen auf einer Festplatte. Auch als Hauptspeicher oder RAM bekannt.
Moiré
Interferenzmuster in gerasterten Bildern, welches entsteht, wenn ein bereits gerastertes Bild nochmals eingescannt wird. Ein Objektmoiré entsteht, wenn die Vorlage eine feine Struktur aufweist, wie Stoff oder Lautsprecherboxen
Multiple Pass
Druck einer Prozessfarbe pro Durchgang, wobei die einzelnen Farben (CMYK) entweder nacheinander auf das Papier oder die Folie aufgebracht werden oder jede Farbe auf einem Zwischenträger gesammelt wird, bevor der Transfer auf den Bedruckstoff erfolgt; beides verringert die Prozessgeschwindigkeit im Verhältnis zur Farbanzahl; daher meist in Farbdruckern vorhanden, die für den Büroeinsatz konzipiert wurden.
Multitasking-Betriebssystem
Unter Multitasking-Betriebssystemen kann man verschiedene Aufgaben gleichzeitig erledigen, z. B. einen Brief schreiben, während im Hintergrund die Adressen einer Datenbank sortiert werden.
Ein per Kabel oder Funk (Wireless LAN) hergestellter Verbund von Computern und Peripheriegeräten wie z.B. Scanner, Speicher- oder Drucksysteme, in dem die einzelnen Rechner miteinander oder mit den Peripheriegeräten kommunizieren, um z.B. Daten zu verwalten, auszutauschen, zu archivieren oder auszugeben.
NIP
Non Impact Printer. Eine Reihe von Druckern bzw. Drucksystemen, die Trägermedien bebildern können, ohne dass bei der Bildübertragung erheblicher mechanischer Druck ausgeübt wird; dazu zählen neben elektrofotografischen Verfahren, u.a. auch die Magnetografie und Ionografie, Thermosublimations, Tintenstrahl- oder Dyetransfer-Drucktechnologien.
Non lmpact-Druck
Berührungsloser Druck. Verschiedene Druckverfahren mit virtueller Druckform, die das Sujet ohne bzw. mit geringem mechanischem Druck auf den Bedruckstoff übertragen und fixieren können.
«Optical Character Recognition» oder optische Zeichenerkennung. Es handelt sich um eine Scannersoftware, die in der Lage ist, Textseiten einzulesen und in digitale Bildschirmschriften umzuwandeln. So wird beispielsweise die Sekretärin von der langweiligen Abtipperei entlastet.
ODBC
Open Database Connectivity – Offene Datenbankverknüpfung. Microsoft-Schnittstelle mit diversen Funktionen für den Zugriff über ODBC-Treiber auf Client/Server-basierende relationale Datenbankmanagementsysteme, Desktop-Datenbankdateien, Text- und Tabellen-Dateien; auch genutzt, um diverse Client/Server-Datenbanken (Informix, Microsoft, Oracle, Sybase etc.) miteinander zu verknüpfen.
One-to-One-Marketing
Begriff aus der Werbebranche, der dafür steht, Werbung und Angebot ganz individuell an die ermittelten Bedürfnisse des jeweiligen Kunden anzupassen, um zielorientierter bzw. erfolgreicher zu arbeiten und Streuverluste zu vermeiden; Basis ist ein Datensystem mit Kundendaten/-profilen, das hilft, die individuellen Ansprüche des Kunden angemessener zu befriedigen und so eine bessere Beziehung zu ihm aufzubauen, z.B. mit individualisierten Katalogen.
Online-Produktion
Durch den Digitaldruck ermöglichter Herstellungsprozess, bei dem vom Beginn des Drucks bis hin zum fertig gefalzten und beschnitten Druckprodukt keine manuellen Eingriffe nötig sind.
OPI
Open Prepress Interface. Das Open Prepress Interface ist für die Effizienzsteigerung in der Druckvorstufe. Durch den Einsatz von OPI-Systemen werden hochaufgelöste Bilddaten zentral gespeichert. Von den hochaufgelösten Bilddaten werden vom OPI-System niedrig aufgelöste Daten für die Layoutintegration zur Verfügung gestellt, die bei der späteren Ausgabe der gesamten Druckform wieder durch die hochaufgelösten Bilddaten ersetzt werden. Dadurch kann die Verarbeitungsgeschwindigkeit auf den Arbeitsstationen erhöht und der Netzwerkverkehr verringert werden.
Outline
Mit der Outline ist der mathematische Umriss eines Objekts gemeint. Es kann sich sowohl um die Zeichen eines PostScript- oder TrueType-Fonts als auch um die Grafik in einem Illustrationsprogramm handeln.
Farbstandard zur Normierung von Buntfarben. Der Pantone-Farbfächer erleichtert allen Machern die gemeinsame Sprache. Es gibt 729 Pantone-Farbtöne, 7 Metallic- und 7 Leuchtfarben. Für die Zeitung existiert noch kein Pantone-Standard.
Patch
Kleines Zusatzprogramm, mit dem z.B. Programmfehler bei bereits ausgelieferter Software korrigiert oder sonstige Anpassungen vorgenommen werden.
PCI
Peripheral Components Interface – Schnittstelle für periphere Komponenten. Eine von DEC, IBM, Intel und anderen entwickelte Local Bus-Architektur, die einen breitbandigen Datenkanal (32/64 bit) besitzt; derzeit Standardtechnik bei PC-Einsteckkarten.
Portable Document Format. Dateiformat der Firma Adobe, die auf der Seitenbeschreibungssprache PostScript beruht. Im PDF-Format können (fast) beliebig viele Seiten gespeichert werden, dessen Inhalte sowohl aus Pixel- und Vektordaten, wie auch aus Schriftfonts bestehen können. Darüber hinaus benötigt das plattformunabhängige Dateiformat nur wenig Speicherplatz.
Personalisiertes Drucken
Herstellung von Drucksachen auf Digitaldruckmaschinen, bei denen der Empfänger namentlich angesprochen wird.
Personalisierungssoftware
Spezielle, oft als Plug-in-Lösung zu vorhandenen Layout-Programmen konzipierte Applikationen, die veränderliche Datenbank- und feststehende Seiteninhalte für den Druck zusammenführen, wobei fixe Seiteninhalte in der Regel nur einmal gerippt werden müssen; bekannte Anwendungen sind u.a. PersonalizerX von Agfa/MAN Roland, Printshop Mail von Atlas, Darwin von CreoScitex, Printnet von GMC, Power und Persona von Pageflex oder VIPP von Xerox; derartige Software besitzt häufig neben Modulen für die Gestaltung und Personalisierung der Jobs auch Unterprogramme, die die Softproof-Jobkontrolle der personalisierten Daten ermöglichen.
Petabyte
Ein Petabyte entspricht 1024 Terabyte oder immerhin 1`125`899`906`842`6274 Zeichen, also mehr als eine Billiarde Zeichen.
Pfad
Konstruierter Kurvenzug mittels Bézier-Kurven zu offenen oder geschlossenen Pfaden. Eine Vektor-Grafik aus einem Illustrationsprogramm besteht aus Pfaden. Pfade können ohne Qualitätseinbusse vergrössert werden.
Pi Font
Ein Sonderzeichen-Font, der aus mathematischen, geografischen, chemischen, technischen Zeichen, etc. bestehen kann.
PICT
Picture. Das, was das Mac OS auf dem Bildschirm darstellt, lässt sich auch in eine Datei speichern. Das Dateiformat hört auf den Namen PICT, eine Kurzbezeichnung für PICTURE. Mit Hilfe von Quickdraw und den verschiedenen Managern des Betriebssystems erledigen die Anwendungen die Aufgaben, die für alle Programme gleich sind. Dies hat zum einen den Vorteil, dass es der Anwender immer mit den gleichen Befehlen und einer identischen Benutzeroberfläche zu tun hat, zum anderen müssen Programmierer nicht bei jedem Programm alles von Grund auf neu erfinden. Ein weiterer Vorteil liegt im einfachen Datenaustausch zwischen Programmen.
Pixel
Kunstwort aus «Picture» und «Element». Kleinste darstellbare quadratische Einheit am Bildschirm. Eine Pixelgrafik besteht aus lauter solchen Einheiten, die in der Vergrösserung erst sichtbar werden. Mit einem Scanner werden die Bilder in einzelne Pixel zerlegt, mit jeder entsprechenden Farbtiefe und dem Farbanteil in RGB.
Plug-In
Kleines Programmteil zur nachträglichen Funktionserweiterung von Anwendungsprogrammen, beispielsweise zum Scannen in Photoshop.
PoD
Printing-on-Demand – Drucken nach Bedarf. Das Drucken einer exakt nach dem tatsächlichen Bedarf ausgerichteten Auflage ohne Unter- und Überlieferung, wodurch die Drucksachenbevorratung überflüssig werden soll.
PODi
Print On Demand Initiative. Eine von namhaften Unternehmen der internationalen IT- und grafischen Zulieferindustrie gestartete und geförderte gemeinnützige Initiative zur Popularisierung der Möglichkeiten der digitalen Drucktechniken.
POP
Portrait
Hochformat. Im Digitaldruck oft verwendete englische Bezeichnung für Hochformat, d.h. Seiten, auf denen die Zeilen parallel zur kurzen Seitenkante verlaufen.
Postpress, Druckweiterverarbeitung
Engl. Bezeichnung für Druckweiterverarbeitung und Versandraumprozesse.
PostScript
PostScript wurde von Adobe entwickelt und 1985 als Seitenbescheibungssprache für den Satz und Umbruch von Text auf den Markt gebracht. PostScript wurde zum treibenden Faktor der Desktop Publishing-Revolution und entwickelte sich zum Industriestandard.
PPI
Personalized Print Initiative. Im November 1998 gegründeter Unterausschuss der PODi, der Marktforschung betreiben und Standards etablieren soll, die das Kommunizieren von Datenbank- mit Personalisierungsdrucksystemen erleichtert; u.a. damit beauftragt, Spezifikationen für eine dem variablen Datendruck gerecht werdende einheitliche Druckersprache (PPML) auszuarbeiten.
PPML
Personalized Print Markup Language. XML-basierte Programmiersprache, die zum künftigen Standard für den Druck mit variablen Daten entwickelt werden soll; erste Applikationen sind schon seit der Drupa 2000 verfügbar, seither unterstützen zunehmend mehr Digitaldruckmaschinenanbieter die PPML-Spezifikationen.
Prepress
Engl. Bezeichnung für Druckvorstufe.
Print ASP
Application Service Provider. Dienstleister, der seinen Kunden entsprechende E-Commerce-Lösungen zur Beschaffung von Drucksachen via Internet anbietet.
Public Domain
Ebenso wie Freeware ist Public Domain-Software kostenlos; mehr noch, der Programmierer hat sie – meist samt Quellcode – dem öffentlichen Besitz übereignet. Sie gehört also jedem und keinem.
Punkt
Typografisches Masssystem. In Europa: 1 Didot-Punkt = 0.376065 mm, 1 m = 2660 Punkt. Abkürzung: p, pt. 12 Punkte = 1 Cicero In den USA: 1 point = 0.3514598 mm, 1 pica = 12 points
Punktgrösse
Kleinstes Element, das von einem Drucksystem oder einem Imagesetter wiedergeben werden kann, wobei dies normalerweise nicht mit der in dpi gemessenen Matrizengrösse für die Druckauflösung identisch ist.
Digitalisierter Video im Apple-Format, der ohne zusätzliche Hard- und Software auf dem Computer abgespielt werden kann. In der Windows-Welt heisst das Gegenstück AVI. Quicktime arbeitet nach dem Differenzbildverfahren, nach dem die Bildinhalte voneinander abgezogen werden und nur die Differenz digital gespeichert wird. Aus Kapazitätsgründen beschränken sich Quicktime-Movies auf etwa einen Viertel des Bildschirmes: 160 x 120 Pixel. Quicktime VR ist eine erweiterte Form. Damit lassen sich 360º-Panoramafotos so zusammenfügen, dass man mit dem Cursor rundum navigieren kann.
Random Access Memory. Der engl. Ausdruck für Arbeitsspeicher.
Remote-Proofing
Proof-Verfahren. Auch Fernproofen genanntes Verfahren, bei der die Proofdaten online an den Kunden übergeben werden, der die Daten auf seinem Proofgerät ausgibt; Bedingung dafür, dass ein aussagekräftiges Ergebnis erreicht wird, ist das Verwenden eines zwischen Proof-Versender und -Empfänger abgestimmtes Colormanagement.
RGB
Grundfarben (Rot, Grün, Blau). Abkürzung von den drei Grundfarben (Rot, Grün, Blau) des additiven Farbsystems. Dieses Farbsystem wird auch bei der Darstellung am Bildschirm verwendet.
RIP
Abkürzung von «Raster Image Prozessor». Der sogenannte RIP dient dazu, aus digitalen Vorlagen (Pixel und Vektoren) druckbare Raster-Bitmaps für Ausgabegeräte zu generieren.
ROM
Read Only Memory. Das ROM enthält quasi die angeborenen Fähigkeiten des Macintosh respektive seine Instinkte. Es birgt eine Unmenge an Funktionen in sich, für den Fensteraufbau, den Zugriff auf die Harddisk und anderes, worauf ein Programmierer zurückgreifen kann. Das ROM macht den Macintosh zu dem, was er ist.
Router
Verbindungsaufbau-Regler. Ein als Bindeglied zwischen verschiedenen Netzwerken fungierender spezieller Computer, der den Verbindungsauf- und -abbau zu anderen Netzen übernimmt und den darüber abgewickelten Datenverkehr regelt; dies kann sowohl die temporäre Verknüpfung verschiedener LANs innerhalb eines Unternehmens als auch der Zugang vom Unternehmensnetz ins Internet sein.
RTF
Rich Text Format. RTF ist – ähnlich wie ASCII – ein universelles Format für den Austausch von Texten zwischen verschiedenen Systemen.
Eine Schriftfamilie besteht aus zwei oder mehr Schriftschnitten. Die Helvetica enthält die Schnitte normal, kursiv, fett und fett-kursiv. All diese Schnitte bilden zusammen die Familie dieser Helvetica.
Schriftklassifikation
Eine Ordnung und Einteilung der Schriften in elf Gruppen nach DIN 16518. Vor allem geschichtlich-formal orientiert. Gruppeneinteilung: 1: Venezianische Renaissance-Antiqua 2. Französische Renaissance-Antiqua 3. Barock-Antiqua 4. Klassizistische Antiqua 5. Serifenbetonte Linearantiqua 6. Serifenlose Linearantiqua 7. Antiquavarianten 8. Schreibschriften 9. Handschriftliche Antiqua 10. Gebrochene Schriften 11. Fremde Schriften
SCSI
Small Computer System Interface. Wird auch «Scuzzy» genannt. SCSI wurde für Geräte entwickelt, die grosse Datenmengen zum Rechner senden oder von ihm empfangen müssen. Dazu gehören Festplatten, CD-Laufwerke, Scanner oder Einzelplatzdrucker.
Seitenbeschreibungssprache
Kodierungsform, beziehungsweise Programmiersprache, mit der man alle Elemente einer gestalteten (Druck-)Seite inklusive Schrift, Grafiken/grafische Elemente und Bilder so beschreibt, dass ein Interpreter diese Befehle in die benötigten Drucker- und Steuerbefehle eines Ausgabegerätes (Bildschirm, Printer, Belichter) umsetzen kann; kann programm-/gerätespezifisch sein, aber auch -unabhängig. Die zur Zeit wichtigste Seitenbeschreibungssprache ist PostScript.
Separation
Bezeichnung für die Umwandlung aus einem RGB- oder CIE-Farbraum in einen Mehrfarbendruck-Farbraum wie CMYK, HiFi-Color oder Hexachrom.
Serifen
Die An- und Endstriche bei einer Schrift, umgangssprachlich Füsschen genannt. Serifen sind ein Merkmal, um die Schriften zu klassizieren. So sprechen wir von serifenbetonten oder serifenlosen Schriften.
Shareware
Allgemein nutzbare Software. Eigentlich die beste Art, Software zu kaufen. Nur schade, dass es sich für die wenigsten Programmierer auszahlt. Shareware ist Software, die wie ein Public-Domain-Produkt frei kopiert werden darf. Wenn Sie jedoch regelmässig damit arbeiten, sollten Sie dem Autor die oft symbolisch zu verstehende Shareware-Gebühr entrichten.
Short-run-Color
Bei Einführung des Digitaldrucks geprägter Begriff für den vollfarbigen, d.h. mit den Prozessfarben CMYK ausgeführter Druck von farbigen Kleinauflagen.
Simplex-Maschinen
Digitaldruckmaschinen für einseitigen Druck (Schöndruck), insbesondere für Dekor-, Etiketten- und Verpackungsdruck.
Single Pass
Druck der Prozessfarben CMYK in einem Durchgang, bei der das Papier oder die Folie ähnlich wie im Rollenoffsetdruck an seriell angeordneten Farbstationen entlangläuft oder alle Prozessfarben auf der Übergabetrommel gesammelt und gemeinsam auf den Bedruckstoff übertragen werden.
Skalieren
Vergrösserung/Verkleinerung. Massstäbliche Veränderung der Grösse eines Objekts, z.B., um ein Bild an einen anderen Satzspiegel oder an ein anderes Papierformat anzupassen.
Softproof
Eine farbliche Simulation eines anderen Ausgabeverfahrens (z.B. eines Druckprozesses) an einem kalibrierten und profilierten Bildschirm.
Spektralphotometer
Farbmessgerät zur Messung von Farben. Durch die Messung in vielen Bereichen des Spektrums (meist in Abständen von weniger als 5nm) können genaue Farbwerte ermittelt werden.
Spot color
Schmuckfarbe. Vorgemischte Sonderfarbe, die nicht aus den vier Prozessdruckfarben (CMYK) wiedergegeben, sondern als zusätzliche Farbe gedruckt wird, für deren Realisierung entweder entsprechende Zusatzfarbwerke in der Druckmaschine nötig sind oder ein weiterer Druckdurchgang erforderlich wird.
Spot-Color-Maschinen
Digitaldruckmaschinen, die mit Farbstationen für eine oder mehrere Schmuckfarben ausgestattet sind.
SQL
Structured Query Language. Generalisierte Abfragesprache, mit der sich Daten/Dokumente hinsichtlich ihrer Struktur eindeutig definieren lassen, so dass das Abfragen und Bearbeiten der Daten in relationalen Datenbanken erleichtert wird.
Statischer Digitaldruck
Unveränderte Auflage im Digitaldruck. Bei jedem Drucktakt der Digitaldruckmaschine bleibt das Sujet innerhalb einer Auflage unverändert, d.h. es werden in Aussehen und Inhalt völlig identische Exemplaren produziert.
Substrat
Das im Digitaldruck, insbesondere beim Large Format Printing (LFP) verwendete Synonym für Bedruckstoff.
Subtraktive Farbe
Grundfarben Cyan, Magenta, Gelb. Auf den Grundfarben Cyan, Magenta und Gelb basierende Körperfarben, die einfallendes Licht meist nicht komplett reflektieren, sondern in verschiedenen Gebieten des Spektrums absorbieren und dadurch die wahrgenommenen Farben des übertragenen Lichts verändern; im Zusammendruck sollten die Grundfarben bei gleichen Anteilen und maximalen Farbwerten Schwarz ergeben.
Switch
«Schalter». Hardware-Baustein, der verschiedene Netzwerke miteinander verbindet.
Ein Terabyte entspricht 1024 Gigabyte oder ganzen 1`099`511`627`776 Byte.
Thermosublimation
Digitaldruckverfahren. Mit Farbfolien in den Prozessfarben CMYK arbeitendes Non-Impact-Druckverfahren, bei dem feine im Druckkopf angeordnete Heizelemente zur Bebilderung die hitzeempfindlichen Farbpartikel bei etwa 160°C aus der Folie lösen und auf die Oberfläche des Bedruckstoffs aufdampfen, wodurch fast Fotoqualität erreicht wird; allerdings relativ zeitintensiv, deshalb in der grafischen Industrie im Wesentlichen nur bei Proofdruckern im Einsatz.
Thermotransfer
Mit Hitze arbeitendes NonImpact-Druckverfahren, bei dem ein erhitzter Thermodruckkopf Farbe aus einem für jede Prozessfarbe vorhandenen Farbband löst, die dann auf Papier, Kunststoff- oder Metallfolie übertragen wird.
TIFF
Abkürzung von «Tagged Image File Format». Dateiformat zur Speicherung von Farb-, Graustufen- und Bitmap-Bildern.
Traktor
In manchen Digitaldruckmaschinen vorhandene Papiertransportführung (ähnlich der von Matrixdruckern) für randgelochte Papierrollen oder -stapel.
Trapping im Druck
Das Übereinanderdrucken von lasierenden Farben führt zu einem neuen Farbeindruck. Der Drucker misst das Trapping und damit das Annahmeverhalten der zweitgedruckten Farbe auf der erstgedruckten.
Trapping in der Druckvorstufe
Übereinandergreifen zweier Farbflächen. In der Druckvorstufe bezeichnet man mit Trapping den Effekt, der bei aneinandergrenzenden Farbflächen entstehen kann, wenn sich diese leicht überlappen. Ungenauigkeiten im Druckprozess erfordern ein Trapping - auch Übergriff genannt -, um keine weissen «Blitzer» zwischen Farbflächen entstehen zu lassen. Bei digitalen Medien wird das Trapping nicht berücksichtigt, da keine Passerprobleme entstehen können.
TrueType
Ein Schriftformat, das von Apple entwickelt wurde und alle Informationen sowohl für den Bildschirm als auch für den Druck enthält.
Twin-Systeme
Diese Zwillingssysteme bestehen in der Regel aus zwei Simplex-Endlosdrucksystemen, die so gekoppelt sind, dass sie nacheinander Vorder- und Rückseite bedrucken können; das Wenden der Papierbahn erfolgt dabei zumeist lediglich durch Wendestangen häufig anzutreffen bei Maschinen für BoD; seltener zwei separate, praktisch in Reihe geschaltete digitale Rollendrucksysteme, wobei in der ersten Maschine Schwarz und in der nächsten eine Spotfarbe gedruckt wird.
Two-Up
Doppelnutzen im Digitaldruck. Das parallele, hochformatig angeordnete Nebeneinanderstellen von zwei A4-Seiten bei Digitaldrucksystemen, die ausreichend breite Papierbahnen (Rollen oder Stapel ab 17 Zoll) bedrucken, um die Druckzeit zu reduzieren, vergleichbar dem Druck zu Doppelnutzen im konventionellen Druck.
Aktualisierungs-Software, die vorhandene Anwendungsprogramme auf den neuesten Stand der Entwicklung bringt, indem z.B. bisherige Fehler beseitigt, Funktionen erweitert oder hinzufügt, Treiber aktualisiert oder sonstige Verbesserungen vorgenommen werden; sie sind meist preiswerter als neue Vollversionen.
USB
Universal Serial Bus - universeller serieller Bus. Eine moderne Schnittstelle, die im Gegensatz zu SCSI und ADB bei laufendem Betrieb des Rechners ein- und ausgesteckt werden darf. USB eignet sich am besten für Tastatur, Maus, Joysticks, Digitalkameras, Monitore und Modem, nicht aber für Festplatten, CD-Brenner, Scanner und Camcorder. Da wäre es zu langsam. Diese Anschlussart unterstützt eine maximale Bandbreite von 1,5 MB/s, erlaubt Digitalvideo unter MPEG-1 und MPEG-2 und ermöglicht den Austausch von USB-Geräten bei laufendem Rechnerbetrieb.
Philosophie, nach der eine Auflage nicht mehr zentral an einem Ort gedruckt und anschliessend verteilt werden soll, sondern lediglich die Druckdaten sollen zentral (gegebenenfalls auch lokale Änderungen und fremdsprachliche Versionen) erstellt, über moderne Kommunikationswege verteilt und vor Ort gedruckt werden.
VIP/VDP
Variable Information Printing/Variable Data Printing – variabler Datendruck. Oberbegriffe für das Drucken mit wechselnden Seiteninhalten, also die (automatisierte) Gestaltung und Herstellung von Vollfarbseiten mit dynamischem Inhalt; dabei werden im Allgemeinen zwei digitale Datenströme - zum einen wiederkehrende und zum anderen einmalige Seitenelemente zusammengeführt, die variablen Daten werden dem RIP/Front-end sozusagen «im Flug» aus Datenbanken zugeführt, wobei die mehrfach genutzten Elemente im modernen VDP-Workflow vorgerippt, gespeichert und bei Bedarf als Bitmap abgerufen werden, um RlP-Zeiten zu sparen; dies wird auch als «download once, RIP once, print many», also einmal herunterladen, einmal rippen, vielfach drucken bezeichnet; dabei wird unterschieden in personalisiertes Drucken (namentliche Ansprache des Empfängers) sowie in individualisiertes Drucken (von Kundendaten abhängige individuelle Inhalte).
Die erste Zeile eines Absatzes am Schluss einer Spalte. Dies ist nicht schön, aber je nach Länge der Ausgangszeile und dem Einzug als Notlösung vertretbar. In Deutschland heisst dieses Vorkommnis «Schusterjunge».
WAP
Wireless Application Protocol - Protokoll für drahtlose Anwendungen. Ein Standard, mit dem sich Inhalte spezieller Internet-Seiten auf dafür vorbereitete Handys oder PDAs übertragen und auf deren Displays darstellen lassen.
Wechselplatte
Als Wechselplatte wird ein Massenspeicher bezeichnet, der wie eine Festplatte funktioniert, aber ausgeworfen und durch eine andere Platte ersetzt werden kann. Populär sind Zip, Jaz sowie MOs.
Wide Format Printing
Das den Grossformatdruck (LFP) in den Dimensionen übertreffende Bedrucken von Substraten, wobei die mit Tintenstrahl arbeitenden Drucksysteme teilweise Ausgabebreiten von rund 5 m aufweisen.
WMF
Windows Metafile Format. Wie das Mac OS mit PICT, verfügt Windows mit WMF über ein Dateiformat, das eng mit dem Betriebssystem verbunden ist und von fast jedem Programm verstanden wird. Wie es der Name sagt, ist WMF ein Meta-Format, das sowohl Vektorobjekte als auch Text und Pixel-Bilder enthalten kann.
Workflow
Integriertes Organisationsmodell für einen optimierten Arbeitsablauf, in dem die erforderlichen Entscheidungen getroffen, Prozesse beschrieben, Ablaufschritte geplant sowie die Informationswege realisiert werden, die nötig sind, um Arbeit, Materialien und Daten effizient zu nutzen; z.B. Aufbau eines Workflows, um digitale Dokumente mit hoher Wirtschaftlichkeit generieren und auszugeben zu können.
WYSIWYG
Das Kürzel für «What you see is what you get» (Was Du siehst ist, was du bekommst). Damit ist gemeint, dass auf dem Macintosh die Bildschirmdarstellung so erscheint, wie sie später im Druck aussieht.
Zu den Digitaldruckpionieren zählendes belgisches Unternehmen, das wie Indigo im Herbst 1993 eine Maschinenbaureihe für Short-run-Color-Anwendungen präsentierte, die sich für dynamischen und statischen Digitaldruck einsetzen lässt.
Xerox
US-Untemehmen, das als erstes ein für die grafische Industrie geeignetes monochromes Drucksystem für dynamischen und statischen Digitaldruck präsentierte.
Von der Firma Iomega entwickeltes und in zwei Versionen mit unterschiedlicher Speicherkapazität vertriebenes Datenspeichersystem, dessen Laufwerk und Datenträger etwa der Grösse einer herkömmlichen 3,5-Zoll-Diskette entsprechen, wobei die mobilen Speichermedien der ZIP 100 eine Kapazität von 100 MB und die der ZIP 250 eine Kapazität von 250 MB besitzen.