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Schon bald könnten sich rechtlich einige Dinge für den US-Online-Handelsriesen Amazon verändern. Wie die LA Times berichtet, hat ein kalifornisches Gericht entschieden, dass Amazon für die Sicherheit von Produkten der Drittanbieter, die über die Shopping-Plattform vertrieben werden, verantwortlich ist.
Anlass dafür ist ein Hoverboard, das 2015 in Flammen aufgegangen war. Der Internetriese argumentierte, dass er nur zwischen Käufer und Verkäufern vermittle, das Gericht entschied nun jedoch, dass eine "direkte Verbindung" zum Vertrieb bestehe, die das Unternehmen verantwortlich macht.
Sollte sich die Entscheidung des Gerichts durchsetzen können, wäre es möglich, dass Amazon mit Hauptsitz in Seattle dazu gezwungen wird, seine Richtlinien zu ändern. Da der Techriese für gefährliche Produkte haften könnte, müsste das Unternehmen die Kontrollen für Verkäufer verstärken. Andere Plattformen mit ähnlichen Drittanbieter-Marktplätzen müssten dann nachziehen.