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Für die Erfüllung ihrer Aufgabe, die Versorgung des Landes mit Blutpräparaten, erhalten die Blutspende SRK Schweiz und die regionalen Blutspendedienste keine direkten Subventionen der öffentlichen Hand. Der Auftrag der Bundesbehörden an die regionalen Blutspendedienste lautet, die Blutpräparate zu Selbstkostenpreisen an die Spitäler zu verkaufen. Die Verkaufspreise der meisten Blutpräparate müssen von den Bundesbehörden vorgängig genehmigt werden.
Mit dem Verkauf der Präparate wird also kein Gewinn angestrebt – dies ist schon aufgrund der Rechtsform unmöglich. Ausserdem darf Blut keine Handelsware sein; aus diesem Grund wird für die aus Blut hergestellten Präparate auch kein Geld verlangt. Was die Blutspendedienste hingegen verrechnen müssen, sind ihre Kosten für Beschaffung, Testung, Verarbeitung, Logistik usw. Sehr kostenrelevant sind hier die immer aufwendigeren Tests, z.B. jene auf Krankheiten wie HIV und HCV.
Bild: Besonders kostenrelevant sind die aufwendigen Tests der Blutpräparate, z.B. auf Krankheiten wie HIV.
Keine Entschädigung fürs Blutspenden
Dass es für das Blutspenden kein Geld gibt, hängt mit ethischen Grundsätzen und der Sicherheit der Blutpräparate zusammen. Würden Menschen aufgrund einer finanziellen Notlage Blut spenden, wäre das nicht zu verantworten. Wer nicht an einer Blutspende verdient, hat zudem kein Interesse, eine allfällige Risikosituation zu verschweigen.