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Der Euro – Rahmenbedingung für Irlands Wirtschaftskrise
Die Wirtschaftskrise Irlands wurde im Wesentlichen durch den Beitritt zur Eurozone im Jahr 1999 verursacht, von der unkritischen Europhilie der Fianna Fáil, Fine Gael und der Labour Partei, sowie weiterer Kreise des Establishments durchgedrückt gegen jeglichen ökonomischen Sachverstand. Durch Abschaffung der eigenen Währung übernahm Irland die Währung einer Zone, mit der es nur einen Drittel des Handels hat. Ein weiterer Drittel erfolgt mit Grossbritannien und ein letzter Drittel mit den USA und der übrigen Welt. Auch 2010 fanden immer noch 2/3 des Aussenhandels ausserhalb der Eurozone statt. Der Beitritt zur Eurozone führte dazu, dass Irland in den Jahren des „keltischen Tiger“-Booms negative Realzinsen hatte, so dass die Wirtschaftsblase, die nun geborsten ist, weiter aufgetrieben wurde, mit dem Resultat, dass nun sowohl der Staat als auch die Banken mit Staatsgarantie objektiv insolvent sind.
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