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Die Waffenruhe im Bürgerkriegsland Jemen war Anfang vergangenen Monats um zwei weitere Monate verlängert worden. Im Jemen kämpft ein von Saudi-Arabien angeführtes Militärbündnis seit 2015 gegen die Huthi-Rebellen. Riad sieht in ihnen einen verlängerten Arm seines Erzfeindes Iran und will dessen Einfluss im südlichen Nachbarland zurückdrängen. Dem Analyseprojekt ACLED zufolge wurden seit Kriegsbeginn mehr als 150 000 Menschen getötet, darunter mehr als 14 000 Zivilisten.
USA und Saudi-Arabien riefen die internationale Gemeinschaft auf, eine einheitliche Position einzunehmen und die Huthi-Rebellen zur Rückkehr zu Friedensgesprächen unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen aufzufordern.
Ein hochrangiger US-Regierungsvertreter sagte am Samstag am Rande von Bidens Besuch in Dschidda, man habe es als "sehr positives Zeichen" aufgefasst, dass die saudische Regierung die Waffenruhe verlängern wolle. "Wir haben jetzt die längste Zeit relativen Friedens im Jemen seit sechs, sieben Jahren erlebt. Und das ist nicht nur deshalb von Bedeutung, weil jeden Tag Leben gerettet werden." Zudem würden damit die Chancen für eine Wiederaufnahme von Verhandlungen vergrössert.
(AWP)