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2. Präsentation in der Bewegung
Der Hund sollte an der linken Seite des Führers möchglichst raumgreifend traben. Bei den meisten Retrievern bedeutet das für den Hundeführer leichten Laufschritt. Das Tempo ist dann ideal, wenn der Hund gerade noch nicht galoppiert. Das muss geübt werden und der Hund muss auch während des Vorführens aus den Augenwinkeln ständig beobachtet werden. Wenn der Hund an der Leine zerrt, kann der Richter die Bewegung nicht beurteilen. Bitte üben, und zwar auch an Orten wo andere Hunde in der Nähe sind.
In der Regel wünscht der Richter, dass Sie sich mit dem Hund auf einem Dreieck-Parcours bewegen, damit er ihn von hinten, vorne und der Seite sehen kann (siehe Abbildung).
Stellen Sie den Hund genau vor dem Richtertisch bereit und gehen Sie gerade auf die rechte Ecke zu. In der Ecke dürfen Sie ruhig abbremsen. Wichtig ist, dass Sie danach sofort wieder das richtige Tempo einschlagen. Auf dem Rückweg sollten Sie sich auf einer geraden Linie bewegen, damit der Richter den Hund direkt von vorne sehen kann (siehe Abbildung).
3. Vorbereitung
Wenn das Fell Ihres Hundes verschmutzt ist, sollten Sie es ein bis zwei Tage vor der Ausstellung mit einem geeigneten Shampoo waschen. Golden und Flat müssen je nach Haarwuchs mehr oder weniger stark getrimmt werden. Fragen Sie ihren Züchter oder einen erfahrenen Aussteller. Beim Labrador wird lediglich die Schwanzspitze mit der Schere etwas abgerundet.
4. Verhalten im Ring
Verfolgen Sie aufmerksam, wie die anderen Hunde vorgeführt werden. So sehen Sie die Fehler bei anderen, die Sie dann selber vermeiden können und lernen manchen Trick von erfahrenen Ausstellern.