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Im vergangenen dritten Quartal per Ende Dezember konnte der chinesische PC-Hersteller Lenovo den Umsatz um 15 Prozent auf 4,6 Milliarden Dollar steigern, während das operative Ergebnis (EBITDA) ohne Restrukturierungskosten um 91 Prozent auf 244 Millionen Dollar stieg. Vor Steuern und ohne Restrukturierungskosten wuchs der Gewinn gar um 190 Prozent auf 192 Millionen Dollar. Netto konnte der Gewinn auf fast 172 Millionen Dollar verdreifacht werden.
Lenovo-CEO William J. Amelio sprach von einem entscheidenden Jahr für Lenovo, weil 2008 das erste Jahr ohne IBM-Branding auf den eigenen Produkten sein wird. Lenovo hatte Ende April 2005
die PC-Sparte von IBM übernommen. "Wir glauben, dass 2008 für den Lenovo-Brand ein Jahr des Aufbruchs sein wird", so Amelio.
In EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) wuchsen die Verkäufe um 24 Prozent. Der Umsatz in dieser Region konnte von 913 Millionen auf 1,1 Milliarden Dollar gesteigert werden. Lenovo erwirtschaftet in EMEA 24 Prozent seines weltweiten Umsatzes. Insgesamt wuchs Lenovo vor allem mit Notebook- (+38 Prozent) und Desktop-Verkäufen (+ 12 Prozent). Hingegen sanken die Umsätze im Handy-Bereich um 31 Prozent. Der Geschäftsbereich trug nur noch 2 Prozent zum Gesamtumsatz von Lenovo bei. Deshalb will Lenovo den Geschäftsbereich nun für 100 Millionen Dollar an eine Beteiligungsgesellschaft verkaufen. Was aus den Plänen, Handys auch ausserhalb Chinas zu verkaufen
, wird, ist damit unklar. (mim)