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Von Tania Perez im eigenen Blog am Dez 15, 2015 veröffentlich und verfasst. Ins Deutsche von Norbert Harhues übersetzt.
Jede Überschrift in Bezug auf Investitionen in spanisches Eigentum wäre geeignet Aufmerksamkeit zu erregen, aber die Nachricht, dass die Investitionen eine Rekordhöhe erreicht haben, so bald nach der Krise, wird von allen Beteiligten in der Immobilienbranche mit Erstaunen begrüßt.
Zurück im Jahr 2008, als die Rezession zuschlug und die „Immobilienblase“ platzte, wurde Spanien zu einem der am stärksten betroffenen Länder in Europa. Alle Neubautätigkeiten kamen fast zu einem Stillstand und Banken verweigerten Hypotheken. Die Hauspreise sanken allein 2008 um 8% und im Zeitraum zwischen 2008 und 2013 um 37%. Dies führte natürlich zu einem starken Rückgang der Investitionen, der erst in den letzten Jahren begonnen hat, sich zu stabilisieren.
Die Investitionen haben nun das Vorkrisenniveau übertroffen und werden voraussichtlich im Jahr 2015 über 13 Milliarden Euro liegen. Dies ist das Dreifache des im Jahr 2013 investierten Betrags und 25% mehr als im Jahr 2014.
Woher kommt das Geld?
Diese Investition besteht im Wesentlichen aus ausländischem Geld, überwiegend aus den USA, Großbritannien und Frankreich. Aber spanische Unternehmen haben Vertrauen zurück gewonnen und werden heute viel mehr beteiligt als vor 2008. Bauherren und Entwickler sind positiv eingestellt und kaufen und bauen wieder. Dies führte zu einem Anstieg der Preise in Teilen von Spanien. Die jüngsten Zahlen haben einen Anstieg der Grundstückspreise in der Region Valencia von 18% gezeigt.
Warum in Spanien investieren?
Abgesehen von den offensichtlichen Gründen des Sonnenscheins, der Kultur und des Lebensstils, hat sich Spanien zu einer der Top-Destinationen weltweit für ausländische Investitionen dank seiner jetzt stabilen Wirtschaft und relativ niedrigen Immobilienpreise entwickelt.
Die jüngsten Zahlen der führenden globalen Immobilienfirma CBRE zeigen die Plazierung Spaniens – nach den USA, Großbritannien, Deutschland, Japan und Australien – auf Platz sechs in der Welt. Dies ist eine dramatische Verbesserung innerhalb von nur ein paar Jahren. So stand spanien im Jahre 2013 Spanien noch an 16. Stelle aller weltweiten Investitionen, und im Jahre 2014 bereits auf dem 11. Platz.
Die Investition in spanisches Eigentum wird voraussichtlich im Jahr 2016 fortgesetzt. Fast die Hälfte der 13 Milliarden Euro wurde in Geschäftsräume, vor allem in Madrid und Barcelona, ausgegeben. Alles setzt auf die voraussichtliche positive Entwicklung Spaniens in der Zukunft.