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Evgeniy Vitishko ist ein Umweltaktivist der NGO Environmental Watch on North Caucasus und protestierte im Kontext der Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi gegen die verheerenden Umweltschäden, die der Aufbau der Infrastruktur rund um die Olympiade verursacht hatte. Er war wenige Tage vor der Eröffnung der Spiele nach einem unrechtmässigen Vorgehen inhaftiert worden. Die Vorwürfe gegen ihn waren absurd und dienten nur dazu «Evgeniy Vitishko während den Olympischen Spielen aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit zu entfernen», wie Sergei Nikitin von Amnesty Russland sagt.
Die Inhaftierung von Evgeniy Vitishko diente nur dazu, ihn während den Olympischen Spielen aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit zu entfernen.
Sergei Nikitin, Direktor von Amnesty Russland
Vitishko wurde anschliessend in einem unfairen Verfahren zu drei Jahren Haft verurteilt. Amnesty International bezeichnete ihn als politischen Gefangenen. Nachdem Vitishko die Hälfte seiner Strafe abgesessen hatte, ordnete ein Gericht am 10. November 2015 seine Freilassung per 20. November an.
Amnesty International wertet die Freilassung als erfreuliches Zeichen, fordert die russischen Behörden aber dazu auf, Evgeniy Vitishko von allen Anklagepunkten frei zu sprechen.