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Die neun Fenster (von links nach rechts)
- Das erste Fenster, in leuchtendem Gelb und Orange gehalten, zeigt einen Stern. Er ist das Symbol für Weihnachten, die Geburt Christi.
- Das zweite Fenster zeigt einen Engel, das Symbol des Evangelisten Matthäus. Sein Name steht in der linken unteren Ecke.
- Auf dem dritten Fenster schwebt eine Taube mit weit ausgebreiteten Flügeln über dem Wasser. Deutlich zu sehen ist auch ein Kreuz. Das Bild verweist auf die Taufe von Jesus.
- Das vierte Fenster ist dem Evangelisten Markus gewidmet. Sein Symboltier, der Löwe, nimmt den ganzen Raum ein. Der Löwenkopf ist oben in der Mitte zu erkennen.
- Das zentrale fünfte Fenster symbolisiert das letzte Abendmahl. Auf einem angedeuteten Tisch befinden sich Kelch und ein Laib Brot. Das grosse Kreuz steht für Jesus, den Gastgeber. Um ihn herum sind elf kleinere Kreuze gruppiert, welche elf Jünger darstellen sollen. Die Schlange in der rechten unteren Ecke steht für Judas, der Jesus verraten hat. Das Kreuz oben rechts ist als Einziges mit dem Jesus-Kreuz verbunden. Es kann als Zeichen für Johannes, den Lieblingsjünger von Jesus, gedeutet werden.
- Der Stier auf dem sechsten Bild ist leicht zu erkennen. Er ist das Zeichen des Evangelisten Lukas.
Eines der neun Buntglasfenster, das den Stier als Symboltier für den Evangelisten Lukas zeigt, dessen Schriftzug unten zu sehen ist.
- Das siebte Fenster thematisiert die Kreuzigung und den Tod Christi. Ein schweres, dunkles Kreuz ragt in der Mitte empor, darüber steht die Inschrift INRI. Auch die Dornenkrone, Nägel und ein Speer sind abgebildet.
- Der Adler als Symbol des Evangelisten Johannes ist auf dem achten Fenster zu erkennen. Der Vogel, in Blau und Lila gehalten, hat seine Flügel ausgebreitet, er scheint im Begriff wegzufliegen.
- Das neunte Bild trägt den Titel «Sprengung des Grabes». Rechts und links ragen spitze Felsen in die Höhe. In der Mitte öffnet sich das leere Grab, aus dem sich ein Kreuz erhebt. Das Bild handelt von der Auferstehung Christi an Ostern, vom Sieg des Lebens über den Tod.
Die neun Fenster könnten leicht entfernt werden. Es ist daher durchaus möglich, dass sie auch in der neuen Kirche ihren Platz finden und so als Zitate an das alte Gotteshaus erinnern werden.