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Scala ist eine eigene Programmiersprache erfunden und entwickelt worden in der Schweiz.
Über 100‘000 Nutzer zählen bereits auf die Programmiersprache Scala, die Martin Odersky von der EPF Lausanne entwickelt hat. Mit seiner Erfindung hat der Schweizer Tüftler eine attraktive Alternative zu Java geschaffen. Das deutsche Fachmagazin c’tmagazin schreibt dazu: «Scala hat das Zeug, Java als Sprache Nummer 1 für die Java Virtual Machine die Show zu stehlen. Denn Scala vereinigt die Leichtigkeit und Kompaktheit einer Skriptsprache mit den Vorzügen statischer Typisierung wie hoher Performance, früher Fehlererkennung und einfachem Refactoring.»
Scala-Programme können Java-JARs ansprechen und umgekehrt. Es können also alle bestehenden Java-Librarys und -Frameworks in Scala-Projekte eingebunden und dort genutzt werden. Ähnliches gilt für die meisten Tools: Entwicklungsumgebungen wie Eclipse, NetBeans oder IntelliJ unterstützen Scala genauso wie Java.
Scala ist im Gegensatz zu Java eine rein objektorientierte Sprache. Jeder Wert ist ein Objekt. Das gilt auch für primitive Datentypen, ohne dass es zu Performanceeinbußen kommt, denn der vom Compiler erzeugte Bytecode verwendet primitive Datentypen.
Interfaces werden über den Mechanismus der Traits implementiert. Traits bestehen nicht nur aus Definitionen, sie können bereits konkrete Implementierungen von Methoden enthalten. Klassen können einen oder mehrere Traits “extenden”. Mehr Infos und Ideen sind auch in dem Scala Forum zu finden.
Anfang Oktober 2010 hat ScalaSolutions von der venture kick Finanzspritze von 20‘000 Franken Startkapital bekommen.