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Wie die Schweiz sich in den nächsten 10–15 Jahren entwickeln wird, weiss niemand. Mit einer Kombination aus Szenariotechnik und Trendanalyse lassen sich jedoch mögliche zukünftige Entwicklungen skizzieren. Die unterschiedlichen Kombinationen der im vorliegenden Bericht gewählten Szenarioachsen «wirtschaftliche Vernetzung der Schweiz» und «globale Technologisierung» ergeben vier mögliche Szenarien für das Jahr 2030. Die Szenarien Überholspur, Stockender Verkehr, Steiniger Weg und Seidenstrasse zeichnen vier verschiedene Bilder der Welt und der Situation der Schweiz im Jahr 2030 in der politischen, wirtschaftlichen, sozio-kulturellen, technologischen, ökologischen und rechtlichen Dimension. Der vorliegende Bericht soll als Planungsgrundlage für strategische Entscheide dienen.
La démarche Genève 2050 a permis d’explorer quatre scénarios contrastés de futurs possibles.
Ils intègrent chacun à leur manière des éléments de toile de fond identifiés durant les premières étapes du
projet : les tendances et les signaux faibles, les dilemmes que les décideurs politiques et l’administration
doivent intégrer dans toute prise de décision, les questions quant à l’avenir du canton que se posent les parties
prenantes (cadres de l’État, entités représentatives des milieux économiques, environnementaux etc.). Cette
toile de fond est consultable dans le livret « Identifier ».
Les scénarios proposés sont volontairement contrastés. Ils visent à couvrir, autant que faire se peut, le champ
des possibles. Une collaboration avec l’Université de Genève a permis d’illustrer chaque scénario de futur
possible par des indicateurs démographiques.
Das Buch «WIE WIR MORGEN LEBEN» zeigt in 44 realistischen bis radikalen Szenarien, wie das Leben im Übermorgen aussehen könnte: vom Elternwerden in der zweiten Lebenshälfte und Kindererziehen mit Freunden statt Lebenspartnern über das Karrieremachen pro Lebensphase und Wohnen im Mehrgenerationenhaus bis hin zum Lieben künstlicher Wesen und zum frühzeitigen, freiwilligen Abschiednehmen.
In einer repräsentativen Umfrage wurden Schweizerinnen und Schweizer dazu aufgefordert, einige der im Buch präsentierten Szenarien nach Wünschenswertigkeit und Realisierbarkeit zu beurteilen.Die Bevölkerungsumfrage macht klar: Es herrscht Handlungsbedarf. Die hohe Diskrepanz zwischen Wünschbarkeit und Realisierbarkeit, die Angst vor einer zu starken Technologisierung des Alltags, der Wunsch nach einer Flexibilisierung von Arbeit, Bildung und Freizeit definieren den Handlungsraum der Zukunft.
Das Referenzszenario zeigt Folgendes:
– Die Anzahl Personen mit ständigem Aufenthalt in der Schweiz beträgt im Jahr 2015 insgesamt 8,3 Millionen. Sie steigt bis 2030 auf 9,5 Millionen und erreicht 10,2 Millionen im Jahr 2045.
– Die Bevölkerungsgruppe der 65-Jährigen und Älteren erhöht sich von 1,5 Millionen im Jahr 2015 auf 2,2 Millionen im Jahr 2030 und auf 2,7 Millionen im Jahr 2045.
– Der Altersquotient, das heisst die Anzahl Personen ab 65 Jahren auf 100 Personen im Alter zwischen 20 und 64 Jahren, liegt bei 29,1 im Jahr 2015, bei 39,6 im Jahr 2030 und bei 48,1 im Jahr 2045.
– Personen mit Tertiärabschluss (Hochschulen und höhere Berufsausbildungen), die im Jahr 2000 ein Viertel der Bevölkerung zwischen 25 und 64 Jahren ausmachten (2014: 40%) sind ab 2027 in der Mehrzahl
– Die Erwerbsbevölkerung wächst von 4,822 Millionen Personen im Jahr 2014 auf 5,328 Millionen im Jahr 2045.
Gemäss den neuen Szenarien des Bundesamtes für Statistik (BFS) für das Bildungssystem befindet sich die Zahl der Pensionierungen bei den Lehrkräften der obligatorischen Schule gegenwärtig auf einem Höchststand: Für das Jahr 2017 werden fast 40% mehr Austritte erwartet als 2010. Auf Primarstufe dürfte der Bedarf an neuen Lehrkräften trotz des erwarteten Anstiegs des Schülerbestands stabil bleiben. Für die Sekundarstufe I wird hingegen bis 2022 mit einer leichten Zunahme gerechnet (+7% zwischen 2017 und 2022). Die nach Kanton aufgeschlüsselten Ergebnisse fallen unterschiedlich aus.
Gegenwärtig entsteht die digitale Infrastruktur, auf der Wirtschaft und Gesellschaft in den nächsten Jahrzehnten aufbauen werden. Für die Schweiz als Produktions- und Forschungsstandort, als Tourismusdestination und Finanzplatz ist die Digitalisierung zweifelsohne die wichtigste Transformation seit der Entstehung der globalen Märkte. Welche Strategien braucht die Schweiz? Wo liegen die grössten Zukunftspotenziale der Schweizer Wirtschaft? mit problematischen Aspekten um? Fazit: Fünf Lehren für die digitale Schweiz.
Vertiefungsstudie zur Hauptstudie Wertewandel in der Schweiz 2030.
Die Studie ‚Volksschule 2030. Vier Szenarien zur Zukunft der Schule‘ zeichnet vier Zukunftsbilder. Die Szenarien beschreiben unsere künftigen Volksschulen in unterschiedlichen sozialen, ökonomischen und politischen Zusammenhängen. Mit welchem Auftrag unsere künftigen Schulen ausgestattet sein werden, wie sie in Zukunft organisiert und legitimiert sein werden, welche Berufe mit der Schulung unserer Kinder betraut sein werden, wie Didaktik und Unterricht aussehen werden, hängt von den schul- und bildungspolitischen Entscheidungen ab, die wir heute und in den nächsten Jahren fällen. Diese Studie will aufzeigen, wohin die Instititution Schule sich entwickeln wird, wenn die Weichen auf die eine oder andere Weise gestellt werden.