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Am (heutigen) Mittwochabend startet das 75. Filmfest Venedig mit dem Drama "First Man" von Regisseur Damien Chazelle ("La La Land"). Darin verkörpert der kanadische Schauspieler Ryan Gosling Neil Armstrong, der im Jahr 1969 als erster Mensch den Mond betrat.
"First Man" ist einer von 21 Werken, die im diesjährigen Wettbewerb um die Hauptpreise konkurrieren. Weitere Beiträge sind der Western "The Ballad of Buster Scruggs" der Brüder Ethan und Joel Coen sowie "Peterloo" des Briten Mike Leigh. Alfonso Cuarón ("Gravity") zeigt das in Schwarz-Weiss-gedrehte "Roma".
Mit "All Inclusive", einer Dokumentation über den Massentourismus auf Hoher See der Luzernerin Corina Schwingruber Ilić, ist im Kurzfilmwettbewerb "Orizzonti" eine Schweizer Produktion im Rennen. In der unabhängigen Sektion "Giornate degli Autori" feiert "Pearl" seine Weltpremiere. Der erste lange Spielfilm der Französin Elsa Amiel wurde vom Schweizer Regisseur Lionel Baier ("La Vanité") koproduziert. In derselben Sektion läuft ausserdem der belgische Film "Keep Going" mit dem Schweizer Shooting Star Kacey Mottet Klein in der Hauptrolle.
Ausser Konkurrenz stehen unter anderem "A Star is Born" mit Lady Gaga und "Dragged Across Concrete" mit Mel Gibson auf dem Programm. "The Other Side of the Wind" von Orson Welles feiert in einer Sonderaufführung Premiere - das Werk wurde viele Jahre nach dem Tod des US-amerikanischen Regisseurs nun mit Hilfe des Streamingdienstes Netflix fertiggestellt.
Die höchste Auszeichnung des Festivals ist der Goldene Löwe für den besten Film. Die internationale Jury wird die Preise am 9. September vergeben. Ihr Vorsitzender ist in diesem Jahr der Mexikaner Guillermo del Toro, der 2017 selbst mit "Shape of Water" den Goldenen Löwen gewann.
Die Filmfestspiele in Venedig sind die ältesten der Welt. In diesem Jahr findet das Festival zum 75. Mal statt.