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Titelverteidiger Steve Guerdat sowie Romain Duguet starteten erfolgreich in den dreiteiligen Wettbewerb am Weltcupfinal im schwedischen Göteborg. Vor 120'00 begeisterten Zuschauern in der Scandinavium-Arena belegte Steve Guerdat mit dem zehnjährigen Westfalen-Wallach Corbinian den vierten, Roman Duguet mit Quorida de Treho den siebten Rang im Jagdspringen. Die Französin Pénélope Leprevost gewann mit Vagabond de la Pomme die Prüfung vor ihrem Landsmann Simon Delestre (Qlassic Bois Margot) und dem Deutschen Daniel Deusser mit Cornet d'Amour.
Über die 13 Hindernisse und 16 Sprünge blieben insgesamt 18 Paare ohne Abwurf. "Wir haben uns mit unserem Trainer Thomas Fuchs abgesprochen und bewusst eine spezielle Abkürzung genommen, um etwas Zeit auf unsere Konkurrenten herauszureiten. Das hat super funktioniert", so Titelverteidiger Guerdat. "Corbinian ist in ausgezeichneter Form und hat toll mitgemacht. Für ihn ist es das erste mehrteilige Championat."
Auch Duguet freut sich über seine zwölfjährige Franzosen-Stute Quorida de Treho: "Sie ist in guter Verfassung. Ich hatte ein gutes Gefühl und so war die vielleicht etwas riskante Wendung kein Problem. Auch die frühe Startnummer sechs war für mich kein Handicap."
Mehr als drei Sekunden nahm die 35-jährige Französin Leprevost mit dem elfjährigen Belgien-Hengst Vagabond de la Pomme dem Olympiasieger Guerdat ab. Dies obwohl sie nicht alle Optionen, im vom Spanier Santiago Varela konstruierten Parcours, ausnutzte. Sie ritt jedoch mit hoher Kadenz und viel Risiko.
"Der Anfang ist geglückt, es folgen aber noch drei weitere schwere Runden. Wir müssen die Kirche im Dorf lassen und uns weiter konzentrieren", so Duguet zur guten Ausgangslage.
Die Resultate aus der ersten beiden Wertungsprüfungen (Freitag und Samstag) werden in Strafpunkte umgewandelt, die dann in die finalen zwei Umgänge am Ostermontag mitgenommen werden.
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