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Mit der Anwendung Audio Sharing kann man die aktuelle Audiowiedergabe des Computers in Form eines RTSP-Streams freigeben. Dieser Stream kann dann von anderen Geräten wiedergegeben werden, zum Beispiel mit VLC. Durch die Freigabe des Audios als Netzwerk-Stream kann man auch Geräte, die nicht als Audio-Empfänger gedacht sind (z. B. Smartphones), für den Empfang nutzen. So gibt es beispielsweise Audiozubehör, das nicht mit Desktop-Computern kompatibel ist (z. B. weil der Computer kein Bluetooth-Modul installiert hat). Mithilfe dieses Werkzeugs kann das Computer-Audio auf einem Smartphone wiedergegeben werden, das dann mit dem Bluetooth-Zubehör verbunden wird.
Für die Wiedergabe benötigt man ein Programm, das RTSP-Streams abspielen kann, wie zum Beispiel VLC, den es für Android, iOS und den Desktop gibt. Falls man den Stream empfangen kann, es jedoch merkliche Verzögerungen gibt, kann man versuchen, die Latenz in VLC zu verringern. Ziel ist es, eine gute Balance zwischen Latenz und Audioqualität zu finden.
Die Anwendung Audio Sharing steht hier als Flatpak zur Verfügung:
Während Europa mit dem Gaia-X Projekt versucht, eine selbstbestimmte Cloud-Infrastruktur auf der Basis der Sovereign Cloud Stack Architektur aufzusetzen, hat die Schweiz einen Rahmenvertrag mit internationalen Hyperscalern (Microsoft, Oracle, IBM, AWS und Alibaba) abgeschlossen, wie wir berichteten. Dagegen baut sich nun Widerstand, in Form einer möglichen Volksinitiative zur "digitalen Souveränität" auf.
Die grossen Cloud-Anbieter buhlen um den Schweizer Datenschatz. Der Bund will bis zu 110 Millionen Franken für die Public-Cloud-Dienste von Microsoft, Oracle, IBM, AWS und Alibaba ausgeben. 8 Angebote waren eingegangen, mittlerweile hat mit Google aber ein unterlegener Anbieter Beschwerde eingereicht, womit die Beschaffung bis auf Weiteres aufgeschoben ist.
Die Schweizer Konferenz für digitale Nachhaltigkeit, DINAcon, findet am 29. Oktober 2021 als hybride Veranstaltung nach vier Jahren in Bern, erstmals in Basel statt. Das Programm der DINAcon 2021 setzt sich aus Keynotes von Julia Reda und Paul-Olivier Dehaye, interaktiven Sessions, den DINAcon Awards, Möglichkeiten für Networking und weiteren Überraschungen zusammen. Das komplette Programm ist hier zu sehen.
Jährlich werden mit den DINAcon Awards Projekte und Organisationen (Unternehmen, Behörden, Communities, ...) ausgezeichnet, die im Sinne der digitalen Nachhaltigkeit eine Vorbildfunktion einnehmen. Die Projekte sind den vier Kategorien: Open-Data, Open-Government, Open-Community und Best-Newcomer zugeteilt. Aus 22 Kandidaten hat die Jury eine Vorauswahl von je 3 Projekten in jeder Kategorie bestimmt. Die Projekte dieser Shortlist sind:
Der Matrix-Client gomuks, welcher über das Terminal bedienbar ist, wurde in der Version 0.2.4 veröffentlicht. Der Client ist vollständig in der Programmiersprache Go geschrieben und der Quelltext steht unter der AGPLv3-Lizenz auf GitHub zur Verfügung. In der neuen Version wurden einige Verbesserungen vorgenommen sowie weitere Einstellungsoptionen hinzugefügt.
In der aktuellen Version wurde die Option hinzugefügt, dass das Betätigen der Enter-Taste wahlweise eine neue Zeile einfügt oder die Nachricht direkt absendet. Ausserdem gibt es neu die Möglichkeit, die Zeitstempel von Nachrichten auszublenden. Neu wurde die Möglichkeit geschaffen, einen eigenen Download-Pfad mit xdg-user-dir zu definieren. Neben den zusätzlichen Konfigurationsoptionen wurde die Schriftart bei gewissen Sachen von weiss auf die Standardschriftart geändert. Dadurch ist gomuks auch für Nutzerinnen eines hellen Themes besser nutzbar.
Ausserdem wurde die Benachrichtigungsbibliothek aktualisiert, sodass auf allen unixartigen Betriebssystemen notify-send verwendet wird. Eine weitere Verbesserung in dieser Version ist, dass sensible Daten (z.B. beim Login) nicht mehr in eine Log-Datei geschrieben werden. Sämtliche Änderungen lassen sich in den Release-Notes nachlesen. Wer gomuks ausprobieren möchte, findet hier unterschiedliche Wege, den Client zu installieren.
Die LTS-Releases von Ubuntu erhalten 5 Jahre Update-Unterstützung. Firmenkunden, die die Extended Security Maintenance (ESM) Variante in Anspruch nehmen, erhalten nun für die alten Releases Ubuntu 14.04 und 16.04 zehn Jahre lang Sicherheitsupdates. Die Grafik zeigt, was das für die letzten vier LTS-Versionen bedeutet:
Die Unterstützung über 5 Jahre ist kostenlos für alle LTS-Versionen von Ubuntu. Die Preise für die erweiterte Unterstützung gestalten sich so:
Der Entwickler Danct12 arbeitet seit einer Zeit an einer Portierung von Waydroid auf ArchLinux für das PinePhone. Damit ist es möglich Android-Applikationen mit einem Wayland Compositor/UI auf einem GNU/Linux System zu betreiben. Die Geschwindigkeit ist dabei deutlich höher als bei ähnlichen Lösungen wie Anbox.
Nun stehen erstmals Pakete für Archlinux auf dem PinePhone zur Verfügung. Eine Installation ist denkbar einfach und in wenigen Schritten abgeschlossen:
Daraufhin lässt sich Waydroid über den entsprechenden Launcher starten. Es ist möglich, dass ein Waydroid Container einfriert, sobald das System in den Sleep Mode wechselt. Um dies zu beheben, kann folgender Befehl ausgeführt werden:
Erste Versuche von interessierten Anwendern sind vielversprechend. Aktuell ist noch kein Wechsel in den Full Screen Modus bei einer Nutzung einer Android-Applikation möglich. In den Android Displayeinstellungen lässt sich allerdings die zu nutzende Bildschirmfläche festlegen.
Es wird eine SD-Karte mit Raspberry Pi OS (lite) benötigt sowie ein mindestens gleich grosser USB-Stick. Das Betriebssystem lässt sich mithilfe von dd oder einer Anwendung wie Etcher auf die SD-Karte übertragen. Nachdem die Grundkonfigurationen im Raspberry Pi OS vorgenommen wurden (Wichtig: Tastaturlayout!) kann mit der Einrichtung der Verschlüsselung begonnen werden.
Auf der Datenspuren 2021 (einer Konferenz des CCC-Dresden) erklärt Stephanie Henkel (aka. Ückück) in einem 29-minütigen Lightning-Talk die Grundlagen des Fediverse. Für Viele ist das 'federated universe' immer noch ein Buch mit sieben Siegeln. Das Fediverse verwendet ein gemeinsames Protokoll namens ActivityPub und verbindet damit vielfältige freie Mediendienste, sei es Video, Audio, Short-Messages, Chats und viele andere.
In ihrem Vortrag beschränkt sich Ückück auf PeerTube, FunkWhale und Mastodon, um das Fediverse anschaulich zu erklären. Weitere Aufzeichnungen von der Konferenz Datenspuren 2021 findet ihr hier.
Seid ihr Einwohner des Fediverse? Welche Dienste verwendet ihr und was habt ihr dadurch ersetzt? Was fehlt euch noch im föderierten Universum?