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Die Seele gibt viele Hinweise, bevor der Körper krank wird. Leider wird sie nur sehr selten "erhört". So muss das Problem auf die körperliche Ebene sinken, um offensichtlich zu werden (…) Die Seele sagt zum Körper: "Geh du vor, auf mich hört er nicht. Vielleicht hört er auf dich." Der Körper sagt zur Seele: "Ich werde krank, dann wird er Zeit für dich haben."
Krankheit bedeutet immer eine Auseinandersetzung mit sich selbst und seinen Defiziten. (…) Wer nur die Symptome bekämpft, gibt die Verantwortung für seine Krankheit an den Arzt ab und missachtet die an ihn selbst gerichtete Botschaft.
Sehr oft braucht oder möchte das Tier etwas ganz anderes als das, was es bekommt, und drückt das auf die verschiedensten Arten und Weisen aus. Die Signale werden im Alltag leider entweder übersehen oder falsch bzw. gar nicht verstanden.
Tiere nehmen bewusst etwas auf sich, um dem Menschen (…) auf seinem Weg zu helfen. (…) Tiere bekommen oft eine Krankheit, die etwas mit ihrem Menschen zu tun hat.
Aber es gibt keinen genormten Lebensweg, der vorschreibt, was wann passieren darf. Der Weg des kranken Tieres kann durchaus und zu jeder Zeit auch in den Tod führen (…). Wenn wir von der Unsterblichkeit der Seele ausgehen, dann zeigt das, dass die Wesenheit, sobald sie den Körper verlässt, wieder heil ist.
Wird das Sterben so lange verdrängt, bis es nicht mehr übersehen werden kann, ist das Ergebnis oft, dass (…) der Tierbesitzer völlig unvorbereitet und überfordert ist. So werden viele Abschiede zwischen Mensch und Tier zu verzweifelten Aktionen.
Die Menschen, die (…) daran glauben, dass es nach dem Tod (…) weitergeht, kommen sowohl mit dem Leben als auch mit dem Sterben wesentlich besser zurecht. (…), denn diese Sichtweise beinhaltet die Möglichkeit, dass es eine umfassende, höhere Gerechtigkeit gibt, die dafür sorgt, dass irgendwann das geerntet werden kann, was man gesät hat.