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Im einem Bericht aus dem Jahr 2018 zeigt der Weltklimarat auf, dass die Emissionen aller klimaschädlichen Gase auf Netto-Null reduziert werden müssen, um die globalen Temperaturen zu stabilisieren.
Netto-Null bedeutet, dass alle durch Menschen verursachten Treibhausgas-Emissionen wieder aus der Atmosphäre entfernt werden müssen. Damit wäre die Menschheit klimaneutral und die globale Temperatur würde sich stabilisieren.
Das Vermeiden von klimaschädlichen Gasen ist weitaus einfacher und kostengünstiger als das nachträgliche Entfernen.
Die Energiewende bezeichnet den Umbau des Energiesystems, der darauf abzielt, von fossilen Brennstoffen zu erneuerbaren Energiequellen überzugehen. Die Energiestrategie 2025 des Bundesrates spielt eine zentrale Rolle bei der Umsetzung dieses Wandels.
Die Ziele der Energiestrategie des Bundesrates umfassen den Ausstieg aus der Kernenergie, Massnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen sowie der deutliche Ausbau der erneuerbaren Energien in der Schweiz. Dies beinhaltet die verstärkte Nutzung von Solarenergie, Windkraft, Wasserkraft und anderen erneuerbaren Ressourcen.
In den Energieperspektiven 2050+ werden Szenarien rund um das Energieangebot und der Energienachfrage der Schweiz bis zum Jahr 2050 entworfen. Zur Erreichung der Ziele muss der Gesamt-Energieverbrauch stetig abnehmen, die Kernenergie und fossile Energieträger werden durch Strom und erneuerbare Energiequellen ersetzt. Der Stromverbrauch wird also zunehmen. Dies stellt grosse Herausforderungen an unsere Infrastruktur.
Themen wie die Netzstabilität und die Gewissheit, dass Energie nicht mehr im Überfluss vorhanden sein wird, werden uns in den kommenden Jahren zunehmend beschäftigen. Aus diesen Gründen stehen wir alle in der Verantwortung, mit Ressourcen im Allgemeinen und Energie im Besonderen einen bewussten und sorgsamen Umgang zu pflegen.