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Anspruch auf Vaterschaftsentschädigung haben grundsätzlich Väter, deren Kind nach dem 31. Dezember 2020 zur Welt gekommen sind und die beim Zeitpunkt der Geburt des Kindes:
- Arbeitnehmer oder
- selbständig erwerbend sind; oder
- im Betrieb der Ehefrau, der Familie oder der Konkubinatspartnerin mitarbeiten und einen Barlohn vergütet erhalten; oder
- arbeitslos sind und entweder bereits ein Taggeld der Arbeitslosenversicherung beziehen; oder
- wegen Krankheit, Unfall oder Invalidität arbeitsunfähig sind und deswegen Taggeldleistungen einer Sozial- oder Privatversicherung beziehen, sofern dieses Taggeld auf einem vorangegangenen Lohn berechnet wurde; oder
- in einem gültigen Arbeitsverhältnis stehen, aber keine Lohnfortzahlung oder Taggeldleistung erhalten, weil der Anspruch ausgeschöpft ist
Zusätzlich muss der Vater folgende Bedingungen erfüllen:
- im Zeitpunkt der Geburt des Kindes der rechtliche Vater oder dies innerhalb der folgenden sechs Monate werden
- In den letzten neun Monaten vor Geburt des Kindes im Sinne der AHV obligatorisch versichert gewesen sein.
- Während dieser Zeit mindestens fünf Monate lang eine Erwerbstätigkeit ausgeübt haben.
- Es ist zu beachten, dass hierbei auch in einem Mitgliedstaat der EU oder EFTA zurückgelegte Versicherungs- und Beschäftigungszeiten berücksichtigt werden.
Der Anspruch auf Vaterschaftsentschädigung beginnt am Tag der Geburt. Er endet, wenn Sie 14 Taggelder bezogen haben, spätestens nach Ablauf der Rahmenfrist von sechs Monaten nach der Geburt.
Bestehen bei Geburt des Kindes Ansprüche auf Leistungen anderer Sozialversicherungen (zum Beispiel solche der Invaliden- oder Arbeitslosenversicherung), so geht die Vaterschaftsentschädigung vor.