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ort ebenfalls von der damals einen grossen Teil Europas heimsuchenden Influenzaepidemie nicht verschont blieben.
[F. De La Harpe.]
Botanik.
Ueber die Grimsel haben verschiedene der
Walliser Flora eigentümliche Pflanzenarten ihren Weg ins obere Aarethal gefunden,
wie z. B. Salix glauca und S. myrsinites, Androsace tomentosa, Pinguicula grandiflora, Potentillafrigida,Phaca alpina. Das ganze Gebiet der Grimsel und des obern Aarethales ist eines der niederschlagsreichsten der
Alpen, und der
jährliche Niederschlag erreicht mit 226 cm eines der höchsten in der
Schweiz vorkommenden Maxima. Diese grosse Feuchtigkeit
verleiht zusammen mit der Einwirkung des Föhns der Vegetation eine üppige Entfaltung.
im Maximum 20 m
^[Supplement: 16 m]
tief und mit einem Umfang von 1,7 km. Liegt in einem von steilen Felswänden umrahmten Kar zwischen dem Felskopf des
Nollen
(1981 m) und den Hängen des
Saas (2424 m), des am weitesten nach SW. vorgeschobenen Punktes des
Nägelisgrätli.
Wird von
der Grimselstrasse in zwei Hälften geteilt.
Ohne Fische. Sein Abfluss mündet nach ganz kurzem
Lauf von
rechts in die
Aare.
Das meist dunkelgrüne
Wasser ist vom November bis Juni mit einer - einer unterseeischen warmen Quelle
wegen stets nur dünnen - Eisschicht bedeckt, auf der sich dann eine mächtige Schneeschicht anzuhäufen pflegt. Am
Seeufer gegenüber dem
Hospiz liegt eine felsige kleine Alpweide, die gerade für einen oder zwei Monate zum Unterhalt der
im
Hospiz gehaltenen Kühe ausreicht.
Das Seebecken liegt ganz in dem oft granitischen sog. Grimselgneis und soll sein Dasein
glazialer Erosion verdanken, wie auch die den
See umgebenden geschliffenen und gerundeten Felshänge überall
die Arbeitsspuren einstiger Vergletscherung aufweisen.
418 m. Gruppe von 2
Häusern mit einer
Kapelle und altem Burgturm, am NO.-Fuss des
UnternBuchbergs und an der Vereinigung des alten Linthlaufes mit dem
Linthkanal, am linken Ufer des hier
überbrückten Kanals und 2,5 km nö.
Tuggen. 21 kathol. Ew. Ackerbau und Viehzucht.
Das von
den
Grafen von
AltRapperswil (heute
Altendorf in der
March) erbaute
Schloss wurde 1337 von den Zürchern belagert
und genommen und im alten Zürichkrieg von den Schwyzern erobert und ihrem Gebiet einverleibt.
Ist im Laufe des 19. Jahrhunderts
an einen Kälin aus
Einsiedeln verkauft worden, dessen Nachkommen es heute noch gehört. Im August 1799 fand bei Grinau zwischen
Oesterreichern und Franzosen ein Kampf um
den Besitz der Linthbrücke statt.
Anlässlich eines militärischen
Wiederholungskurses ist im Herbst 1902 der Hügel bei Grinau stark befestigt worden.
Diese Befestigungsarbeiten bleiben bestehen
und werden in Zukunft für Artillerie und Infanterie als Uebungsobjekte dienen.
66
Häuser, 391 reform. Ew. Hier stehen die Kirche
Grindelwald und ein grosser Teil dieses Dorfes.
Im obern Abschnitt der Alpweide findet sich ein Torfmoor, in dem noch alte Baumstämme stecken, was beweist,
dass diese Gegend einst viel stärker bewaldet war als heute. An einer
SchmiedigenBidmer geheissenen Stelle am
S.-Hang des
Schilt trifft man auf Schlackenhaufen, die z. T. von Sturzschutt überdeckt sind und von einer von den aus dem Haste
gekommenen frühern Bewohnern des
Thales hier betriebenen Eisenhütte herstammen sollen.
französisch Grendelle (Kt. Solothurn,
Amtei Thierstein).
585 m. Gem. und Pfarrdorf, zwischen Bärschwil und
Erschwil am S.-Fuss des
Stürmen gelegen; 4,8 km s.
Laufen und 3,5 km sö. der Station Bärschwil der Linie
Basel-Delsberg. Postablage, Telegraph, Telephon;
Postwagen nach
Laufen. 54
Häuser, 267 kathol. Ew. Ackerbau, Viehzucht und Milchwirtschaft. Zementfabrikation.
Einige der Bewohner arbeiten in den Fabriken von
Laufen. Ein alter und immer noch stark begangener Weg steigt von Grindel
zum
Fringeli (796 m) hinauf und führt von da weiter nach
Montsevelier. 1147: Grindel.