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Der Fazialisnerv steuert die mimischen Bewegungen jeweils einer Gesichtshälfte. Als sichtbarste Folge einer Lähmung ist die Motorik, also die Bewegung, der betroffenen Gesichtshälfte eingeschränkt oder sogar komplett fehlend. Bei einem Ausfall des Nervs fallen unter anderem folgende Symptome auf:
einseitig
Die periphere Fazialisparese ist die häufigste Form einer Hirnnervenlähmung. Die Inzidenz wird mit 20–50 Fällen pro 100 000 Einwohner pro Jahr geschätzt.
Je nach Ursache der Schädigung kann der erste, zentrale Anteil oder der zweite, periphere Anteil des Nervs geschädigt sein. Die medizinische Behandlung und die Therapie einer zentralen oder einer peripheren Gesichtslähmung unterscheiden sich. Eine sofortige medizinische Abklärung ist deshalb äusserst wichtig!
Bei einer peripheren Fazialisparese ist das zweite Axon (der zweite Abschnitt) des siebten Hirnnervs geschädigt.
Im Gegensatz zu einer zentralen Lähmung ist bei einer peripheren Lähmung die gesamte Gesichthälfte in der Funktion eingeschränkt und nicht nur Wange und Mund betroffen.
Je nach Ort der Schädigung können neben der Motorik des Gesichts auch andere Modalitäten geschädigt sein.