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<h2>InitialSituation<h2><p><b>Medienmitteilung des Bundesrates vom 20.04.2016</b></p><p><b>Der Bundesrat beantragt ein Darlehen für die Renovation des Sitzes des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz in Genf </b></p><p><b>Am 20. April 2016 hat der Bundesrat eine Botschaft über die Gewährung eines Darlehens an die Immobilienstiftung für die internationalen Organisationen (FIPOI) in der Höhe von 9.9 Millionen Franken zugunsten des IKRK verabschiedet. Das zinsgünstige Darlehen mit einer Laufzeit von 30 Jahren ist für die Renovation des IKRK-Sitzes in Genf bestimmt. Der Beschluss ist Teil der Gaststaatpolitik der Schweiz, welche die Attraktivität der Schweiz als eines der wichtigsten Zentren der globalen Gouvernanz und insbesondere die Position Genfs als humanitäre Hauptstadt der Welt fördern soll. </b></p><p>Das IKRK ist eine symbolträchtige Organisation mit Sitz in Genf. Seine Präsenz stärkt die Bedeutung Genfs als humanitäre Hauptstadt der Welt. Das 1863 gegründete IKRK ist ein führender Akteur im humanitären Bereich und gab namentlich den Anstoss für die vier Genfer Konventionen von 1949, die das Kernstück des humanitären Völkerrechts bilden. Das IKRK und die Schweiz als Depositarstaat der Genfer Konventionen pflegen seit jeher enge Beziehungen. Die Schweiz unterstützt die Anstrengungen des IKRK zur Bewältigung der humanitären Herausforderungen aktiv und setzt sich für die Einhaltung und Förderung des humanitären Völkerrechts ein. </p><p>Die Schweiz setzt sich als Gaststaat dafür ein, den Immobilienpark des internationalen Genf instand zu halten, um den internationalen Organisationen in der Schweiz optimale Arbeitsbedingungen zu bieten. Der Sitz des IKRK entspricht nicht mehr den heutigen energetischen und sicherheitstechnischen Standards, so dass es schwierig ist, die multilateralen Aktivitäten effizient abzuwickeln. Die geplante Renovation ist unerlässlich, damit das IKRK wieder über ein gut funktionierendes Sitzgebäude verfügt. </p><p>Mit dem vom Bund unter Vorbehalt der Genehmigung durch das Parlament gewährten Darlehen leistet die Schweiz einen Beitrag an die Erneuerung der Gebäudehülle des IKRK-Sitzes. Die Bauarbeiten sollen 2017 beginnen und voraussichtlich zwei Jahre dauern. Das IKRK übernimmt die Innenrenovierung des Gebäudes. Die Renovation wird das IKRK stärker in Genf verankern und damit das humanitäre Rückgrat des internationalen Genf sowie dessen Rolle als eines der wichtigsten Zentren der globalen Gouvernanz festigen.</p>