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Inhalt: Als ihre geliebte Großmutter Vivian stirbt, erben die Schwestern Anna und Imogen ihre Eisdiele. Imogen, die lieber ihre Fotografenkarriere vorantreiben würde, überredet ihre Schwester Anna die Eisdiele zu übernehmen und in die modernen Zeiten zu führen, denn sie erkennt, dass das genau das ist, was Anna glücklich machen würde.... Inhalt: Als ihre geliebte Großmutter Vivian stirbt, erben die Schwestern Anna und Imogen ihre Eisdiele. Imogen, die lieber ihre Fotografenkarriere vorantreiben würde, überredet ihre Schwester Anna die Eisdiele zu übernehmen und in die modernen Zeiten zu führen, denn sie erkennt, dass das genau das ist, was Anna glücklich machen würde. Während Anna in Italien einen Eis-Kurs belegt, um die Gäste später mit echtem italienischem Eis zu verwöhnen, geht in Brighton einiges drunter und drüber, denn Imogen hat keine Ahnung von Eis und der Geschäftsführung. Außerdem bemerkt sie, dass jemand im Internet ihre Eisdiele schlecht macht und dann hat sie noch die Idee einen alten Eiswagen zu kaufen, um auch auf Festivals das leckere Eis verkaufen zu können. Als Anna aus Florenz zurückkommt, muss sie das Chaos erstmal in den Griff kriegen – und dann ist da noch das Problem, dass ihr Marco, den sie im Eis-Kurs kennengelernt hat, nicht mehr aus dem Kopf geht. Dabei ist sie doch mit John glücklich. Oder? Währenddessen findet Imogen, dass der Surflehrer Finn doch nicht so arrogant ist wie sie dachte… Persönliche Meinung: Die Geschichte plätschert so vor sich hin, es passiert nicht wirklich etwas dramatisches, ist aber sehr nett und locker zu lesen. Sprachlich ist das Buch schön geschrieben und die Figuren sind gut komponiert, aber haben nicht allzuviel Tiefgang. Die Friede-Freude-Eierkuchen-Idylle wird nur kurzfristig und auch nur leicht gestört bevor alles wieder perfekt ist. Die Beschreibung der Schauplätze in England und Italien gelingt der Autorin so, dass man wirklich mit dabei ist und die Schwestern begleitet. Die sympathischste Figur war die Großmutter Vivian, daher ist es schade, dass sie schon so früh aus der Geschichte aussteitgen muss, aber ihr Tod sorgt erst dafür, dass die Schwestern Anna und Imogen sich trauen ihren Leidenschaften zu folgen und ihre Träume wahr werden zu lassen. In den Nebensträngen werden die Liebesgeschichten zwischen Anna und Marco sowie Imogen und Finn erzählt, genauso wie die Probleme der Familie nach dem Tod von Vivian. Der Haupterzählstrang ist aber eindeutig die Entwicklung der Schwestern. Sie und die Verwirklichung ihrer Träume stehen im Mittelpunkt. Gerne wäre ich bei der Vernissage von Imogens Ausstellung ihrer Unterwasser-Bilder dabei gewesen und ab und an würde ich gerne bei Anna in der Eisdiele vorbeikommen und mich durch ihre Eiskreationen futtern. Die klingen alle nämlich superlecker. Schade fand ich, dass die böse Tante (aus Sicht der Engländer natürlich typisch französisch :-)) nicht noch mehr Probleme und Ärger gemacht hat. Es hätte alles ein bisschen dramatischer werden können. Am Ende des Buches gibt´s noch ein paar Eisrezepte, die ich bestimmt mal ausprobieren werde. Insgesamt ist das Buch eine nette Lektüre, die sich leicht runterlesen lässt und bei der man keine Angst haben muss wegen zu viel Drama bibbernd auf dem Sofa zu sitzen. Ich denke, es wäre eine schöne Strandlektüre. Man kann ja nie früh genug anfangen sich auf den Sommer zu freuen :-). Cover & Titel: Das Cover ist in verschiedenen Rosatönen gestaltet und wirkt wie Erdbeereis. In türkis sind einige Highlights gesetzt. Eisbecher und Eis am Stil deuten auf den Inhalt hin. Das Cover sieht genauso süß aus wie die Eissorten im Buch klingen. Der Titel ist gleichzeitig der Name des Eiscafés und somit absolut passend, genau wie die Gestaltung des Covers, das durch die reduzierten Farben und kleinen Farbverschiebungen herrlich unaufgeregt daherkommt.
Ein mittelmäßig gut geschriebenes Buch, dass vor sich hin"plätschert". Die Geschichte reißt es leider auch nicht heraus. Ein passendes Buch für die Urlaubszeit, da man es immer wieder aus der HAnd legen kann. Daher leider nur 3 Sterne
Als ich "Viviens himmlisches Eiscafe" von Abby Clements das 1. Mal sah, war ich sofort "verliebt" in das wunderschöne Cover. Die Gestaltung mit Pastellfarben in rosa und türkis in Kombination mit Zierelementen wie Schnörkel, lässt einen Retrolook entstehen. Es wirkt sommerlich und locker leicht. Nach dem Lesen kann ich... Als ich "Viviens himmlisches Eiscafe" von Abby Clements das 1. Mal sah, war ich sofort "verliebt" in das wunderschöne Cover. Die Gestaltung mit Pastellfarben in rosa und türkis in Kombination mit Zierelementen wie Schnörkel, lässt einen Retrolook entstehen. Es wirkt sommerlich und locker leicht. Nach dem Lesen kann ich zudem sagen, dass der Retrolook auch perfekt zur Geschichte passt. Abby Clement erzählt liebevoll die Geschichte zweier unterschiedlicher Schwestern, die das Eiscafé ihrer Großmutter erben und wieder beleben. Die Hauptpersonen ihres Buches gestaltet die Autorin sehr liebevoll. Sie waren mir sehr schnell sehr sympathisch. Man muss sie einfach mögen, es geht gar nicht anders. Sie schreibt locker und flüssig. Ich war schnell mitten in der Geschichte gefangen. Ihre Beschreibungen sind gut. Man kann sich nicht nur alles gut vorstellen, sondern meint manchmal das beschriebene Eis gerade selbst zu schmecken. Mir haben besonders die vielen Infos über die Eisherstellung gefallen. Diese wird detailliert, interessant und gut verständlich erklärt. Daher freue ich bereits darauf, die am Buchende abgedruckten Eisrezepte demnächst selbst auszutesten. Sie klingen wirklich lecker. Allerdings habe ich auch Kritikpunkte. So kam mir der Umgang mit der Trauer um die verstorbene Großmutter teilweise unrealistisch vor. Und die Beziehung von Anna und Matteo kam mir persönlich etwas zu kurz. Ansonsten ist "Viviens himmlisches Eiscafé" die ideale Sommerlektüre. Dabei ist es völlig egal bei welchem Wetter das Buch gelesen wird, denn auch bei Regen verbreitet es gute Laune und weckt Urlaubsgefühle und Eishunger. Ich vergebe 4 von 5 Sternen. Fazit: Abby Clements "Viviens himmlisches Eiscafé" bietet eine schöne Mischung aus Sommer, Familie und Gefühlschaos und nebenbei erfährt man viel über die Eisherstellung. Ein Gute-Laune-Buch, bei dem der Appetit auf Eis geweckt wird.