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Die Mezzosopranistin Romina Basso, die in Gorizia an der italienisch-slowenischen Grenze geboren wurde, erhielt ihre Gesangsausbildung am Konservatorium «Benedetto Marcel-lo» in Venedig und schloss ausserdem ein Studium der italienischen Literatur an der Universität von Triest ab. Wichtige künstlerische Impulse erhielt sie in Meisterkursen von Peter Maag, Regina Resnik, Rockwell Blake, Claudio Desderi, Elio Battaglia und Claudio Strudthoff. Ihre Karriere begann sie als Gewinnerin des renommierten italienischen «Concorso Internazionale per Cantanti Toti dal Monte». Früh hat sich Romina Basso auf die Musik der Barockzeit spezialisiert – und seither namentlich als Vivaldi-Interpretin für Furore gesorgt, auf der Bühne wie auch mit zahlreichen Gesamtaufnahmen seiner Opern. Dabei hat sie mit renommierten Ensembles der Alten Musik zusammengearbeitet: mit Ottavio Dantone und der Accademia Bizantina, mit Rinaldo Alessandrini und dem Concerto Italiano, mit Fabio Biondi und L’Europa Galante, mit Chiara Banchini und dem Ensemble 415, mit Marc Minkowski und Les Musiciens du Louvre oder mit William Christie und Les Arts Florissants. Eine enge Verbindung unterhielt Romina Basso mit dem 2015 verstorbenen amerikanischen Dirigenten Alan Curtis, unter dessen Leitung sie Vivaldis Catone in Utica sowie Händels Giulio Cesare, Berenice und Tolomeo eingespielt hat. In den letzten Spielzeiten war Romina Basso regelmässig am Théâtre des Champs-Elysées und am Theater an der Wien zu Gast, wo sie zuletzt in Händels Amadigi di Gaula und in Glucks Demofoonte auf der Bühne stand. In der Saison 2015/16 war sie bereits als Irene in Händels Tamerlano im Londoner Barbican Centre zu hören und wirkte an einer Produktion von Händels Partenope unter Leitung von Riccardo Minasi in La Coruña mit.
Februar 2016