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In seiner Weihnachtsbotschaft spendete das Oberhaupt von weltweit 1,2 Milliarden Katholiken den Gläubigen aber nicht nur seinen Segen. Er äusserte auch seine Sorgen über die Lage in Nahost und der restlichen Welt.
So rief er die Gläubigen in Krisenländern wie Syrien, Nigeria oder Mali auf, die Hoffnung nicht zu verlieren. Das Blutvergiessen müsse beendet werden. Er forderte auch Frieden zwischen Israeli und Palästinensern.
«Gesegnete und frohe Weihnachten»
Nach China sandte der Papst den Wunsch, dass «der Beitrag der Religionen so zur Geltung gebracht werde, dass diese beim Aufbau einer solidarischen Gesellschaft mitwirken können, zum Wohl jenes edlen Volkes und der ganzen Welt.» China erlaubt es den Katholiken nicht, den Papst als ihr Oberhaupt anzuerkennen.
Am Ende der Ansprache verlas der 85jährige Weihnachtsgrüsse in 65 Sprachen. Auf Deutsch sagte er: «Die Geburt Jesu Christi, des Erlösers der Menschen, erfülle Euer Leben mit tiefer Freude und reicher Gnade; sein Friede möge in Euren Herzen wohnen. Gesegnete und frohe Weihnachten!»
Gläubige von Sünden befreit
Der Begriff «Urbi et Orbi» entstammt dem alten römischen Reichsbewusstsein. Er drückt die Tatsache aus, dass der Papst sowohl Bischof von Rom (urbs = Stadt) als auch Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche und somit der Welt (orbis = Erdkreis) ist. Das Ritual des Segens entwickelte sich im 13. Jhdt. Die Gesegneten werden von ihren Sünden befreit.