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Der Swiss Energypark hat im vergangenen Jahr mit erneuerbaren Energien 84 Prozent des Strombedarfs der lokalen Bevölkerung abgedeckt. Der Energiepark umfasst Wind- und Wasserkraft sowie Solaranlagen im Berner Jura und dem angrenzenden Jura.
Wie der Swiss Energypark am Donnerstag weiter mitteilte, wurden insgesamt 139,6 Gigawattstunden (GWh) Strom produziert. Dies sei eine Rekordproduktion. Das Ergebnis sei auf die aussergewöhnlichen Wetterbedingungen zurückzuführen, aber auch auf einen Zubau von Photovoltaikanlagen.
Das vergangene Jahr könne jedoch nicht als repräsentatives Jahr angesehen werden, hiess es in der Medienmitteilung weiter. Die Wetterbedingungen für den Windpark Juvent seien aussergewöhnlich gewesen.
Aussergewöhnliche Leistung durch Windturbinen
Die Windturbinen übertrafen mit 91,1 GWh die erwartete Produktionsmenge um 30 Prozent. Zwei Drittel dieser elektrischen Energie seien im Winterhalbjahr erzeugt worden, in dem die Schweiz im Allgemeinen nicht genug Strom produzieren könne und deshalb importieren müsse. Diese Saisonalität bestätigt laut Swiss Energypark die Bedeutung der Windenergie in der Schweizer Energielandschaft.
Die Solaranlagen auf dem Mont-Soleil und das Wasserkraftwerk von La Goule hätten Ergebnisse unter dem Jahresdurchschnitt geliefert. Die Produktion aus Wasserkraft sei mit 17,6 GWh verhältnismässig niedrig gewesen, hiess es.
Solarenergie: Ein differenzierter Blick
Bei der Solarenergie müsse die Situation differenziert betrachtet werden. Die Produktion pro Quadratmeter sei im Jahr 2023 relativ niedrig gewesen, während die Anzahl der Solaranlagen mit 175 Neuinstallationen im Laufe des Jahres deutlich angestiegen sei.