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DOK-Versuch: Stickstoffdynamik im Boden beim Kartoffelanbau
Im DOK-Versuch hat Agroscope FAL Reckenholz, die Eidgenössische Forschungsanstalt für Agrarökologie und Landbau, von 1999 bis 2003 die Dynamik des mineralischen Stickstoffgehalts unter Kartoffeln untersucht. Die Kartoffeln wurden nach Kunstwiese-Umbruch und mit mechanischer Unkrautregulierung in den Systemen biologisch-dynamisch (D), organisch-biologisch (O), integriert mit organisch/mineralischer Düngung (K) und integriert mit mineralischer Düngung (M) angepflanzt. Gedüngt wurde im Mittel mit 25 (D), 60 (O) und 110 (K, M) Kilogramm kurzfristig verfügbarem mineralischem Stickstoff pro Hektare in zwei bis drei Gaben in Form von Mist oder Mistkompost, Gülle oder Ammonsalpeter.Zwischen den Jahren ergaben sich witterungsbedingt grosse Unterschiede bezüglich N-Mineralisierung und Verlagerung von mobilem N in der Bodenlösung: Der im Mai gemessene maximale Nmin-Gehalt variierte in 0 bis 60 cm Bodentiefe zwischen 50 und 170 kg N/ha. Während des Kartoffel-Hauptwachstums im Juni sanken die Werte auf 10 kg N/ha ab und stiegen nach dem Krautabsterben stetig an. Trotz unterschiedlicher N-Zufuhr war die N-Dynamik in allen Systemen ähnlich, ausser bei frühem Krautfäulebefall in D und O. Die nach der Ernte gemessenen Nmin-Werte waren in allen Jahren tendenziell höher in den organisch gedüngten Systemen D, O und K. Das N-Verlustrisiko nach der Kartoffelernte sollte durch den raschen Anbau Stickstoff zehrender winterharter Kulturen eingedämmt werden.
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DOK-Versuch: Stickstoffdynamik im Boden beim Kartoffelanbau