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Das Fasnachtstreiben in Bratsch, Erschmatt und Niedergampel («Gnooggär Bergen») geht nach mündlicher Überlieferung auf den Beginn des 19 Jahrhunderts zurück. Damals verkleidete man sich mit umgekehrt getragenen Kleidungsstücken, bestrich das Gesicht mit Fett, Russ oder Weissmehl und hatte Schafglocken oder kleinere Kuhglocken umgebunden. Ab den vierziger Jahren kamen die Halbmasken, die Pelze und die umgekehrten Trilchröcke mit Fetzen dazu. Erstmals im Jahre 1970 nahmen mehrere «Füüdini» aus Bratsch und Erschmatt gemeinsam an einem Fasnachtsumzug teil. Seither sind die «Gnooggärfüüdini» jährlich an diversen Umzügen als geschlossene Einheit vertreten.
Am Samstag den 17. Dezember 1988 fanden sich in der MZH in Erschmatt 46 Personen ein, um den Verein ,,Gnooggär Füüdini`` Erschmatt, Bratsch und Niedergampel zu gründen.
Wie bereits erwähnt, wurde früher als Einzelgänger getreichelt. Ende der siebziger Jahre nahm das Interesse an der Sache nach einer ``Flaute`` wieder zu. Es machten auch mehr weibliche Personen mit. Heute erlebt das Treicheln eine wahre ``Renaissance``.