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Das Primavera Concerto für Mandolinen, Mandola,Gitarren und Kontrabass ist in Anlehnung an das Schaffen des grossen venezianischen Meisters Antonio Vivaldi, welcher selbst etliche Werke der Mandoline widmete, entstanden.Doch finden sich weder Zitate aus diesen Werken noch Zitate aus den vier Jahreszeiten. Vielmehr möchte das Primavera Concerto den Geist dieses italienischen Stils mit einer persönlichen Aussage verbinden. Typisch italienische Merkmale sind der dreisätzige Aufbau schnell-langsam-schnell sowie die folkloristisch anmutende Tarantella im dritten Satz.
Der erste Satz beschreibt das Aufwachen der Natur in einem vorwärtstreibenden 5/4 Takt. Das Leben verlagert sich wieder von den Stuben nach draussen, Kinder spielen und hüpfen durch das Quartier.
Neben dem explosiven drang der Natur,zu werden, zeigt sich der Frühling auch von seiner zarten Seite.das erste Grün, die ersten Blumen und die wärmenden Sonnenstrahlen erfüllen uns mit Dankbarkeit .
Mit einer ausgelassenen Tarantella wird der endgültige Sieg des Frühlings über den Winter gefeiert, wer kann sich diesem Fest entziehen?
Während der Arbeit am Adagiosatz dieses Konzertes ereilte mich die Nachricht des tragischen Todesfalles meiner Mutter.Sie selbst spielte die Mandoline und verkörperte südländische Herzlichkeit und Lebensfreude. Sie wurde am 21.März geboren, also bei Frühlingsanfang.So wurde dieses Mandolinenkonzert zu einem Abschiedsgruss. Es ist meiner Mutter gewidmet (März 1996)
(CD Kalimba)