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Essay aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Europa Nachkriegszeit, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Didaktik der Geschichte), Veranstaltung: Historischer Kompetenzerwerb am Beispiel der Geschichte des Nahostkonflikts, Sprache: Deutsch, Abstract: Betrachtet man eine aktuelle Landkarte des Nahen Ostens wird auf einen Blick deutlich, dass Israel allein geographisch in einer prekären Position ist. Lässt man die dünn besiedelte Negev-Wüste im Südteil des Landes außer Acht, beschränkt sich das israelische Staatsgebiet auf einen schmalen Küstenstreifen entlang des Mittelmeeres zwischen Ashkelon im Süden und Haifa im Norden. Dieser Streifen Land ist - bei einer Länge von knapp 180 km - im Schnitt nur etwa 30 bis 50 km breit, an seiner schmalsten Stelle grenzt er sogar schon nach etwa 15 Kilometern an das Westjordanland. Umso erstaunlicher, dass sich vor exakt 60 Jahren - am 14. Mai 1948 - auf diesem Gebiet ein jüdisch-israelischer Staat gründen und behaupten konnte. Doch wie hat es dieser neu geschaffene Staat geschafft, seine bloße Existenz gegen jede Opposition durchzusetzen und dauerhaft zu etablieren? Um diese Frage zu beantworten, soll im folgenden Text die Entwicklung Israels und seiner Nachbarn zwischen 1948 und 1967 dargestellt werden, wobei das Hauptaugenmerk weniger auf den unmittelbaren Konflikten an sich, sondern eher auf deren Auslösern und Folgen liegen soll - angefangen mit dem israelisch-arabischen Konflikt 1948/49 über die Suez-Krise 1956 bis hin zum Sechstagekrieg 1967 .
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