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Diese kleine Herrschaft gehörte zu Beginn des 13. Jahrhunderts den Grafen von Greyerz, von denen sie 1274 Peter. II. an Philipp von Savoyen verkaufte. 1297 ist sie Eigentum der Herrn von Grangettes. Sie kam dann wieder an Savoyen, vorübergehend an die von Châtillon und wieder an Savoyen, 1449 an Anton von Montagny, bis dann 1564 Freiburg den Besitz erwarb.
Die Burg war 1335 durch die Freiburger zerstört worden, woraufhin der damalige Besitzer, Perrod von Villarsel, die Freiburger haftbar machte für die Schäden, die dem „domus fortis seu fortalidum dictum Chastelar“ zugefügt seien.
Von dieser Anlage ist nichts mehr erhalten, nicht einmal ihr Ort festzustellen. Man sagt, sie habe sich an der Stelle der Schmiede befunden, die allerdings auf dem höchsten Punkte des Ortes liegt, und das Gelände fallt hier nach Süden und Weilen Stark ab, so dass die Tradition richtig sein könnte. Angeblich hat man auch um die Wende des 19. Jahrhunderts hinter der Schmiede Mauerreste gefunden. Ob sie aber wirklich mit der Burg zusammenhingen, ist ungewiss.
Bibliographie