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Das Währungspaar Dollar/Franken notiert derweil wieder unter der 0,99er-Marke bei 0,9871. Das Duo Euro/Franken verharrt derweil mit 1,0822 in etwa auf dem Jahrestief.
Schwache US-Industriedaten haben den Dollar am Nachmittag belastet. Die Stimmung in der US-Industrie ist im August auf den tiefsten Stand seit Januar 2016 gefallen. Der Indikator signalisiert jetzt einen Rückgang der wirtschaftlichen Aktivität in der Industrie. "Der Produktionssektor der grössten Volkswirtschaft der Welt kann sich den Handelskonflikten nicht entziehen", kommentierte Thomas Gitzel, Chefökonom der VP Bank. "Wenn US-Präsident Donald Trump sagt, dass Handelskriege leicht zu gewinnen seien, liegt er falsch."
Zugelegt hat das britische Pfund. Die Hoffnung, dass ein Brexit ohne Einigung vermieden werden könnte, sei gestiegen, sagten Händler. Mit dem Fraktionswechsel eines konservativen Abgeordneten hat der britischen Premierministers Boris Johnson am Dienstag seine rechnerische Mehrheit im Parlament eingebüsst. Der Abgeordnete Phillip Lee trat zu den Liberaldemokraten über, wie er in einer Erklärung auf Twitter mitteilte. Im Parlament wollen Gegner eines harten Brexits am Abend eine abermalige Verschiebung des Austritts-Termins erzwingen, soweit keine neue Austrittsvereinbarung mit der Europäischen Union gefunden wird. Beobachter spekulieren wird über Neuwahlen.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,90885 (0,90820) GPB und 116,05 (116,66) JPY fest.
Die Feinunze (etwa 31 Gramm) Gold wurde in London am Nachmittag mit 1'547 Dollar gehandelt. Das waren knapp 18 Dollar mehr als am Vortag.
jsl/fba/rw
(AWP)