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Der frühere südafrikanische Präsident Nelson Mandela wurde nach fast drei Monaten aus dem Krankenhaus in Pretoria entlassen. Das teilte das Präsidialamt mit.
Der 95-jährige Nationalheld werde in seinem Haus in Johannesburg weiterbehandelt. Sein Haus im Stadtteil Houghton sei entsprechend eingerichtet worden. Für seine Betreuung werde dasselbe Pflegepersonal wie im Krankenhaus zuständig sein.
Mandelas Zustand sei zwar weiter kritisch, er könne aber daheim die gleiche intensive Pflege erhalten wie im Krankenhaus.
«Immense Anmut und Stärke»
Trotz seiner gesundheitlichen Schwierigkeiten strahle Madiba – Mandelas Clan-Name – «wie immer eine immense Anmut und Stärke» aus, betonte das Präsidialamt. Zugleich bat es darum, den Friedensnobelpreisträger und seine Familie nicht bei dem Erholungsprozess zu stören.
Mandela musste am 8. Juni wegen einer schweren Lungenentzündung ins Krankenhaus. Am 18. Juli wurde der Anti-Apartheidskämpfer und Friedensnobelpreisträger 95 Jahre alt. In vielen anderen Staaten wurde sein Geburtstag mit zahlreichen Aktionen und Veranstaltungen zu Ehren des grossen Freiheitskämpfers, Demokraten und Versöhners begangen.
Am Samstag hatte Südafrikas Präsidentschaft Berichte der britischen Rundfunkanstalt BBC und des britischen Fernsehsenders Sky über eine Entlassung Mandelas noch zurückgewiesen.