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Mit dem Übergang zum Selbstbetrieb nach der Kündigung des Vertrags durch die Basler Strassenbahnen (B.St.B.) im Jahre 1916 beschaffte die Birseckbahn AG (BEB) bei der Schweizerischen Wagons und Aufzügefabrik AG (SWS) vier vierachsige Motorwagen. Der Einsatz dieser sogenannten Maximum-Wagen erforderte verschiedentlich Anpassungen an den Gleisanlagen, etwa im Bereich der Münchensteinerbrücke.
Der ausgewogen gestaltete Wagenkasten der neuen Ce 2/4 11–14 war aus verblechtem Holz gefertigt und stützte sich auf zweiachsige Maximum-Drehgestelle. Deren Laufachsen mit den kleineren Rädern waren gegen die Wagenenden hin angeordnet, so dass die Fahrwerke gegenüber den meisten anderen Maximum-Motorwagen verkehrt untergesetzt schienen. Eine solche Anordnung erlaubte es dafür, die beiden Endplattformen tiefer liegend auszuführen und somit die Einstiegsverhältnisse zu verbessern.
Das Wageninnere war in zwei Abteile (ursprünglich Raucher bzw. Nichtraucher) geteilt, in welchen Quersitze und gegen die Plattformen hin kurze Längssitze angebracht waren. Der untere Teil der Seitenwandfenster war herablassbar. Die Lackierung war ursprünglich grün mit dunklen, blau-grünen Seitenwandfeldern. Der Anstrich änderte zwischen 1921 und 1927 auf Gelb.
Die Stromabnahme erfolgte durch zwei Lyrabügel Bauart BBC. Auf dem Dach zwischen den Stromabnehmern befanden sich die verschalten Anfahr-/Bremswiderstände. Zwei BBC-Kurvenscheibenfahrschalter waren stehend auf den Plattformen montiert. Sie besassen 6 Serie-, 5 Parallel- und 7 Bremsstellungen.
Die kräftige Motorisierung ermöglichte beim Mitführen von zwei Anhängewagen das Einhalten einer Geschwindigkeit von 19 km/h auf den 50-Promille-Rampen in Münchenstein und Arlesheim. Die elektrische Bremse wurde bis zuletzt nur im Notfall verwendet. Als Betriebsbremse diente die Druckluftbremse.
Bis 1972 standen die vier Maximum-Motorwagen im regelmässigen Einsatz. Nachdem die Birseckbahn 1971 seit fünf Jahrzehnten endlich neues Rollmaterial beschaffen konnte, wurden die Be 2/4 11 und 14 ausrangiert. Während letzterer abgebrochen wurde, gelangte der Wagen 11 auf einen Kinderspielplatz in der Neuen Welt. Als Hütte verkleidet war er später kaum mehr als Strassenbahnwagen wiederzuerkennen. Am 20. Februar 1995 fiel er einer Feuerwehrübung zum Opfer.