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Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2015.01263 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichter Vogel Gerichtsschreiberin Schwegler Urteil vom 27. Februar 2017 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Silvan Meier Rhein advokatur rechtsanker Ankerstrasse 24, Postfach 9822, 8036 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1983, meldete sich erstmals am 2 7. Dezember 2007 (Eingangsdatum) unter Hinweis auf einen am 2 7. Mai 2007 erlittenen Unfall bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbe zug an ( Urk. 8/3). Die IV-Stelle tätigte erwerbliche und medizinische Abklä rungen und erteilte mit Schreiben vom 2 0. Januar 2009 Kostengutsprache für eine Umschulung ( Urk. 8/34). Mit Verfügung vom 5. Oktober 2010 hielt die IV Stelle fest, dass die beruflichen Massnahmen abgeschlossen würden, da auch nach Wiederholung des zweiten Semesters die Bürofachprüfung nicht bestanden wurde - sie übernähmen allerdings rückwirkend die Taggeldleistun gen für zwei Tage pro Woche, fall s der Versicherte das Bürofachdiplom im Frühjahr 2011 bestehe ( Urk. 8/63). Da sich der Versicherte nicht mehr vernehmen liess schlossen sie die beruflichen Massnahmen mit Schreiben vom 2 6. Mai 2011 ab ( Urk. 8/69). Mit Vorbescheid vom 2 7. Juli 2011 stellte die IV-Stelle die Abweisung des Renten begehrens in Aussicht ( Urk. 8/80), wo gegen der Versicher te Einwand erhob ( Urk. 8/88; vgl. auch Urk. 8/82; Urk. 8/84 ). D ie IV-Stelle tätigte weitere Abklärungen und holte insbesondere das von der zuständigen Unfallversiche rung in Auftrag gegebene polydisziplinäre Gutachten der MEDAS Y.___ vom 1 4. August 2013 ein ( Urk. 8/109). Am 1. Juli 2015 teilte die IV Stelle dem Versicherten mit, dass die Eingliederungsmassnahmen abge schlossen würden, da er in seiner Selbständigkeit eine Tätigkeit gefunden habe, die seiner gesundheitlichen Situation angepasst sei und er dieser in ange messenem Rahmen anhand des Belastungsprofils na chgehen könne ( Urk. 8/137). Mit Ver fügung vom 2. November 2015 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren wie vorbeschieden ab ( Urk. 2). 2. Hiergegen erhob der Versicherte am 7. Dezember 2015 Beschwerde und bean tragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und es sei ihm rückwir kend ab dem 1. Mai 2011 bis zum 2 8. Februar 2015 eine ganze Rente auszu richten. Für die Zeit ab dem 1. März 2015 sei der Invaliditätsgrad nach Durchführung weiterer Abklärungen neu festzulegen. Eventualiter seien weitere Abklärungen durchzuführen ( Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 2 2. Januar 2016 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 7 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 8/1-149), was dem Beschwerdeführer am 2 5. Januar 2016 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 9). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung dafür ( Urk. 2), die medizinischen Abklärungen hätten ergeben, dass dem Beschwerdeführer die angestammte Tätigkeit als Metzger nicht mehr zumutbar sei. Nach Ablauf der Rekonvaleszenzzeit im Dezember 2007 bestehe für eine leidensangepasste, leichte und vorwiegend sitzende Tätigkeit eine volle Arbeitsfähigkeit. Trotz der nicht bestandenen Abschlussprüfung sei erstellt, dass er eine behinderungsan gepasste Bürotätigkeit vollumfänglich ausüben könne. Bei der Gegenüber stellung von Validen- und Invalideneinkommen resultiere ein Invaliditätsgrad von 1 %. Aufgrund der neuen medizinischen Berichte und dem Verlauf seit Erlass des Vorbescheides sei nicht von einer wesentlichen Verschlechterung des Gesundheitszustandes auszugehen. Die psychischen Einschränkungen, welche heute als remittiert gelten, seien bei der Beurteilung nicht zu berücksichtigen. 1.2 Der Beschwerdeführer brachte demgegenüber im Wesentlichen vor ( Urk. 1), dass er in der Zeit von Juli 2011 bis Dezember 2014 aufgrund von psychischen Gründen arbeitsunfähig gewesen sei, was auch aus zahlreichen Arztberichten hervorgehe. So habe die Krankentaggeldversicherung während zwei Jahren bis zum 1 7. Mai 2013 Taggeldlei stungen erbracht und selbst bei Abstützen auf das MEDAS-Gutachten sei von einer vollumfänglichen Arbeitsunfähigkeit bis Mitte April 2013 und sodann von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit mit Steigerung auf 70 % innert sechs Monaten auszugehen. Die Beschwerdegegnerin habe des Weiteren zu Unrecht die auch für angepasste Arbeiten einschränkende Arthrose des oberen Sprunggelenkes (OSG) nicht b erücksichtigt. Aus Sicht des or t h opädischen Gutachters der MEDAS sei er auch für angepasste Tätigkeiten als zu 50 % arbeitsunfähig beurteilt worden. Zu prüfen bleibe, wie sich diese orthopädisch begründete Arbeitsunfähigkeit bezo gen auf eine angepasste Tätigkeit seit der MEDAS-Abklärung bis heute ent wickelt habe. Ebenfalls sei festzuhalten, dass das Gutachten über zwei Jahre vor Verfügungs zeitpunkt erstellt worden sei und es sich vorab auf die Beurteilung der rein unfall kausalen Problematik beschränke, so dass es keine genügende Grundlage für die Beurteilung bilde. Des Weiteren sei es in mehrfacher Hinsicht mangel haft, so dass es nicht beweiskräftig sei. Der Beschwerdeführer sei auch - entgegen der Annahme der Beschwerde gegnerin - nicht vollständig beruflich wieder eingegliedert, sondern arbeite in seinem eigenen Unternehmen in einem Pensum von ca. 30 - 40 %. 2. 2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 2.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psy chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische s Leiden mit Krank heitswert besteht, welche s die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; BGE 139 V 547 E. 5; 131 V 49 E. 1.2; 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5 und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4. ). Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201 5 E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20 15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. April 2016 E. 4.1). 2.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 2.4 Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer ). Gemäss stän diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent scheidrelevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundes gerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2). Von der Rückweisung der Sache an den Versicherungsträger zur Gewährung des rechtlichen Gehörs ist nach dem Grundsatz der Verfahrensökonomie dann abzu sehen, wenn dieses Vorgehen zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem gleichlaufenden und der Anhörung gleichgestellten Interesse der versicherten Person an einer möglichst beförderlichen Beurteilung ihres Anspruchs nicht zu vereinbaren sind (vgl. zum Ganzen BGE 137 I 195 E. 2.3.2; BGE 136 V 117 E. 4.2.2.2; BGE 133 I 201 E. 2.2). Be i ungenügenden Abklärungen durch den Versicherungsträger holt die Beschwerdeinstanz im Regelfall ein Gerichtsgutachten ein, wenn sie einen (im Verwaltungsverfahren anderweitig erhobenen) medizinischen Sachverhalt über haupt für gutachtlich abklärungsbedürftig hält oder wenn eine Administrativ expertise in einem rechtserheblichen Punkt nicht beweiskräftig ist. Die betref fende Beweiserhebung erfolgt alsdann vor der – anschliessend reformatorisch entscheidenden – Beschwerdeinstanz selber statt über eine Rückweisung an die Verwaltung. E ine Rückweisung an den Versicherungsträger bleibt hingegen möglich, wenn sie allein in der notwendigen Erhebung einer bisher vollständig ungeklärten Frage begründet ist. Ausserdem bleibt es dem kantonalen Gericht (unter dem Aspekt der Verfahrensgarantien) unbenommen, eine Sache zurück zuweisen, wenn lediglich eine Klarstellung, Präzisierung oder Ergänzung von gutachtlichen Ausführungen erforderlich ist (B GE 137 V 210 E. 4.4.1. 4 mit Hin weisen; Urteil des Bundesgerichts 8C_815/2012 vom 21. Oktober 2013 E. 3.4, publi ziert in SVR 1/2014 UV Nr. 2 S. 3). 3. Die medizinische Aktenlage präsentiert sich im Wesentlichen folgendermassen: 3.1 Der Beschwerdeführer wurde am 17./1 8. Januar 2008 mittels Funktions orient ier ter Medizinischer Abklärung i m Z.___ untersucht. Die Gutachter notierten folgende Diagnosen ( Urk. 8/26/3): • Unfall vom 27.5.2007 (Sturz aus 2 m Höhe in äthylisiertem Zustand) mit - Commotio cerebri - distaler intraartikulärer Tibiafraktur rechts - Doppelpl attenosteosynthese am 5.6.2007 - Zahnschaden und Rissquetschwunde ( RQW ) am Unterkiefer - aktuell: belastungsabhängige Schmerzen und Bewegungseinschränkung oberes Sprunggelenk ( OSG ) rechts - konventionell radiologisch 12/07 noch keine sichere Konsolidation, delayed union möglich - Kopfschmerzen vom Spannungstyp • Subklinische affektpathologische Zeichnung ohne Krankhei tswert bei chro ni scher Schmerz- Problematik • Neurokognitive Minderbelastbarkeit im Rahmen eines chronifizierenden Schmerzsyndroms und durch leistungslimitierende persönlichkeitsbedingte Faktoren bestimmt • Atrophie d es Nervus opticus beidseits unklarer Ätiologie Das arbei tsbezogene relevante Problem sei eine Funktionsst örung des Sprung ge lenks mit ein geschränkter Belastbarkeit und Beweglichkeit. Dies habe sich vor allem beim Gehen durch ein vermindertes Abrollen des Fusses in aus sen gedrehter Haltung des rechten Beines sowie durch ein konsistentes Entlasten des rechten Fusses in der EFL gezeigt. Zudem sei ein deutliches auf Schmerz und Schonung ausgerichtetes Verhalten beobachtet worden. Der Beschwerde führer habe dadurch nicht bei allen Tests an seine funkti onellen körperlichen Limite n her angeführt werden können und habe sich unter Angaben von Schmerzen selbst limitiert. Aufgrund d er medizinischen Problematik sei es nachvoll ziehbar, dass Sc hmerzen und sicherlich auch eine gewisse Angst vor Schmerzver stärkung unter Belastung und erneuter Wiederverletzung bestünden. Die Aus prägung des Schmerzverhaltens kö nn e im gezeigten Rahmen jedoch nicht vollständig nachvollzogen werden. Die Leistungsbereitschaft des Beschwerde führers beurteilte n sie als f raglich. Die Belastbarkeit liege allgemein im Bereich einer vorwieg end sitzenden, leichten Arbeit ( Urk. 8/26/5). Aus rheumatologisch-ort hopädischer Sicht sei die angestammte, körperlich schwere, rein stehend und gehend ausgeübte Tätigkeit aufgrund des hohen Ar throserisikos am rechten Sprung gelenk nicht mehr zumutbar. Sie empfählen eine berufliche Um stellung in eine adaptierte Tät igkeit. Aus fachpsychiatrischer und neurologisch/ve rhaltensneurologischer Sicht sei die Arbeitsfähigkeit nicht eingeschränkt. Aufgrund der teilweisen Selbstlimitierung sowie dem noch nicht abgeschlossenen Heilprozess sei eine definitive medizinische Zumutbarkeitsbe urteilung heute noch nicht möglich. Die in der EFL demonstrierte Belastbarkeit sei im körperlich leichten, vorwiegend sitzenden Bereich. Aus p rognostischen Überlegungen empfä hlen sie eine berufliche Umstellung in eine körperlich leichte, überwiegend sitzende Tätigkeit. Während der Heilphas e, d.h. falls spezi fische Thera piemassnahmen durchgeführt w ü r den (z. B. Physiotherapie) empfä hlen sie eine Reduktion der Arbeitsfähigkeit auf 75 %. Nach Abschluss der medizinischen Massnahmen so llte eine entspre chende Tätigkeit längerfristig ganztags zumutbar sein ( Urk. 8/26/6). 3.2 Dr. med. A.___, Psychotherapie und Psychotherapie FMH, attestierte dem Beschwerdeführer mit Arztzeugnis vom 1 9. Mai 2011 eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit ab dem 1 9. Mai 2011 bis auf weiteres aufgrund von Krank heit ( Urk. 8/75). 3.3 Die Ärzte der Klinik für Neurologie des B.___ notier ten in ihrem B ericht vom 6. September 2011 folgende Hauptdiagnosen ( Urk. 8/87): - Chronischer posttraumatischer Kopfschmerz (ICHDII 5.2.1, ICD-10 G44.30) - seit Trauma 2007 - Wahrscheinlicher medikamenten induzierter Kopfschmerz (ICHD-II 8.2.3, ICD-10 G44.410 ) - seit Unfall 2007 Einnahme von Dafalgan an 8-12 Tagen pro Monat, aktuell täglich - im Verlauf Zunahme der Kopfschmerzen - Cervikocephales Schmerzsyndrom seit dem Unfall 2008 - Blockade untere Halswirbelsäule (HWS) In der Zusammenschau handle es sich mit einem bis auf die muskuloskelettalen Veränderungen cervikal unauffälligen klinisch-neurologischen Status und der Anamnese mit einem Kopfschmerz, der keinem primären Kopfschmerztypen zuzuordnen sei, dem Auftreten nach dem Trauma und der ansonsten leeren eigenen und Familien-Anamnese für Kopfschmerzen um einen posttraumati schen Kopfschmerz. Zudem sei aufgrund der regelmässigen Schmerzmittelein nahme 10-15 Tage im Monat seit dem Unfall (aktuell täglich) und der Zunahme der Kopfschmerzen der Verdacht auf einen medikamenteninduzierten Kopf schmerz zu stellen. Sie hätten den Beschwerdeführer über das Vorkommen eines medikamenteninduzierten Kopfschmerzes informiert und empfohlen, die Anal getika nur in Ausnahmefällen einzunehmen. Als schmerzdistanzierendes und schlafanstossendes Basistherapeutikum sei in erster Linie Amitriptylin zu empfehlen; auch sollte ein Therapie-Versuch mit hochdosiertem Magnesium versucht werden. Sie empfählen zudem ein aerobes Ausdauertraining ( Urk. 8/87/2). 3.4 3.4.1 Die behandelnden Ärzte der C.___ notierten in ihrem Austrittsbericht über die Hospitalisation vom 2 9. Juli bis zum 9. September 2011 als Diagno s en 1) ein organisches Psychosyndrom nach Schädel-Hirn-Trauma (ICD-10 F07.2), 2) eine Anpassungsstörung mit depressi ver Reaktion (ICD-10 F43.20) und 3) schädlicher Gebrauch von Alkohol, gegenwärtig abstinent (bei aversiver Medikation mit Antabus, ICD-10 F10.23) ( Urk. 8/87/3 ff.). Der Beschwerdeführer habe sich freiwillig bei depressiver Stimmungslage sowie zunehmenden Impulsdurchbrü chen bei Status nach Sturz mit Commoti o cerebri (differentialdiagnostisch contusio cerebri, respektive SHT) 05/2007 und aktuell psychosozialer Belastungssituat ion i. R. seiner Arbeitstätigkei t vor gestellt. Initial sei es zu einer Exazerbation der Impulskontrollstörung mit aggressivem Durch bruch und hier bei Sachbeschädigung gekommen, so dass eine hausintern e Ver legung erforderlich gewesen sei. Der von ihnen hinzugezogene Notfallpsychiater habe hierbei bei Fremdgefährdung einen fürsorger i schen Freiheitsentzug aus ge stellt. Unter der Medikation mit Valproat a l s Moodstabil i zer sowie Quetiapin zur Augmentation und initial Diazepam sei es zu einer im Verlauf deutlichen Ver besserung der Impulskontrolle sowie auch Ausgleich des Affektes gekommen und die Interaktion habe sich zunehmend komplikationslos gestaltet. In der somatischen Diagnostik habe sich in der zerebralen Bildgebung sowie dem EEG kein Hinweis für eine posttraumatische Parenchyml ä sion des Cerebrums gefun den. Andererseits habe sich in der neuropsychologischen Testung auf kognitiver Ebene ein antriebsgeminderter, verlangsamter und ablenkbarer Beschwerde führer m it einer ausgeprägten Konzentrati ons- und Daueraufmerksamkeits schwä che gezeigt. Dieser Befund weise aus ihrer Sicht zusammen mit den anamnestischen Angaben auf eine Störung medialer orbitofrontal er Hirnstruk turen hin. Ein e motivationale Modulation der neuropsychologischen Testergeb nisse sei jedoch letztendlich ausgeschlossen. Die unauffällige zerebra le Bildge bung sowie das EEG seien durchaus mit dem Ergebnis der neuropsychologi schen T estung gut vereinbar, posttraum atische Funktionseinschränkungen müss ten durch die cerebral e Bildgebung und Electroencephalo graphie nicht erf asst werden. Der Beschwerdeführer habe während des stationären Verlaufes deutlich vom inte rdisziplinä ren Therapieangebot profitiert. So habe durch Ein zel -Physiotherapie zum einen die Be weglichkeit im rechten Sprunggel enk sowie auch die muskulär e Kraft verbessert und letztendl ich die Schmerzsymptomatik hierdurch positiv beeinflusst werden können. Der Beschwerdeführer habe sich im Verlauf weiterhin nach init ial regressiven und external isierenden Tendenzen deutlich eigenverantwort l icher und mit adäquatem Antrieb gezeigt. Sie empfählen eine weitere ambulante, zunächst tagesklin ische psychiatrische Weiterbetreuung, hierzu habe er einen Vorstellungstermin vereinbart. Weiterhin habe er sich um eine ambulante Psycho therapie bemüht und diesbezüglich Vorstellungstermine bei niedergelassenen Psychiatern vereinbart. Er werde sich ausserdem physiotherapeutisch zur weiteren Therapie in einer Einrichtu ng am D.___ vorstellen ( Urk. 8/87/5). Syndromal liege eine klinisch apparente I mpulskontrollstörung vor. In der Zusammenschau der oben genannten Befunde (neurokognitive Defizite, Ver haltensänderung, depressiv-amotivationales Syndrom, chronifizierte Schmerzen) bei fehlenden Hinweisen auf eine vorbestehende klinische rele vante psychiatri sche Störung sei daher eine organische Persö nlichkeitsstörung nach Schädel- Hirn- Trauma zu diagnostizieren. Aufgrund seiner Angaben fänden sich (bei stark eingeschrän kten fremdanamnestischen Informationen bezüglich der Zeit vor dem Traum a 2007) keine klaren Hinweise fü r eine vorbestehende Persön lichkeitsstörung oder eine Impul skontro ll störung diesen Ausmasses, differen tialdiagnostisch sollte eine prätraumatische Störung jedoch noch nicht gä nzlich verworfen werden (ICD-10 F60.3, F63.8). Der mögliche Einfluss von einem ver mutlich deutlich erhöhten Alkoholkonsum in den letzten Jahren, evtl. auch schon vor dem Unfallereignis, sei ebenso zu beachten ( Urk. 8/87/6 ). 3.4.2 Im von der Beschwerdegegnerin eingeholten Verlaufsbericht vom 2 9. Dezember 2011 hielten die Ärzte der C.___ fest, dass sich der Beschwerdeführer am 1 4. Oktober 2011 nochmals zu einem Beratungstermin zwecks Empfehlung für einen ambulanten Therapeuten gemeldet habe. Zu diesem Zeitpunkt habe es keine Veränderung im Zustandsbild gegeben, so dass die Arbeitsunfähigkeit bis am 3 0. November 2011 verlängert worden sei. Seither entziehe sich der Verlauf ihrer Kenntnis. Der Beschwerdeführer habe sich gemäss ihrer Empfehlung um eine ambulante Weiterbehandlung bemühen wollen. Er sei vom 2 9. Juli bis zunächst zum 3 0. November 2011 vollumfänglich arbeitsunfähig. Eine Ver besserung der Leistungsfähigkeit mit Wiederherstellung einer Teilarbeitsfähig keit sei bei kontinuierlicher Behandlung im zeitlichen Rah men von einigen Monaten möglich ( Urk. 8/94 ). 3.5 Dr. med. E.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, hielt in seinem zuhan den der Beschwerdegegnerin erstellten Arztbericht vom 1 2. März 2012 folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit fest ( Urk. 8/99): - Mittelgradige bis schwere depressive Erkrankung (ICD-10 F32.1/32.2): agitierte Depression mit massiven aggressiven Spannungszuständen - Organische Persönlichkeitsstörung mit impulsiven Anteilen nach Schä del-Hirn-Trauma (ICD-10 F07.0) - Schädlicher Gebrauch von Alkohol, gegenwärtig abstinent (bei aversiver Medikation mit Antabus, ICD-10 F10.23) Er behandle den Beschwerdeführer seit dem 2 2. November 2011, die letzte Kon trolle habe am 1 2. März 2012 stattgefunden. In seiner aktuellen ge sundheitli chen Verfassung sei der Beschwerdeführer vollumfänglich arbeitsunfähig für jede Erwerbstätigkeit und auch nicht in der Lage, eine Umschulung zu absol vieren. Er gehe davon aus, dass sich durch die Behandlung im Laufe eines Jahres der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers soweit verbessern könne, dass eine schrittweise Steigerung der Belastbarkeit und der Leistungsfähigkeit wieder erreichbar sein sollte. Eine Umschulung wäre dann von zentraler Bedeutung, damit er wieder eine berufliche Perspektive bekomme. Der Beschwerdeführer möchte unbedingt so schnell wie möglich wieder arbeiten und eine Umschulung machen. Als Metzger sei er infolge des Unfalles nicht mehr arbeitsfähig ( Urk. 8/99). 3.6 Der Beschwerdeführer war vom 2 3. März bis zum 2 7. April 2012 erneut in der C.___ hospitalisiert. Im Bericht vom 5. Juni 2012 notierte Dr. med. F.___, Oberarzt der C.___, folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ( Urk. 8/102/2; vgl. Austrittsbericht vom 1 4. Mai 2012, Urk. 8/115): - Verdacht auf kombinierte Persönlichkeitsstörung mit emotional instabi len, narzisstischen und dissozialen Zügen (ICD-10 F61.0) - Aktenanamnestisch organische Persönlichkeitsstörung bei Status nach Schädel-Hirn-Trauma 2007 (ICD-10 F07.8) - Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol: Abhängigkeitssyn drom, gegenwärtig abstinent unter Antabus -Therapie (ICD-10 F10.2) - Verdacht auf rezidivierende depressive Störung (ICD-10 F33.1) Der Beschwerdeführer sei seit dem 2 3. März 2012 bis auf weiteres vollumfäng lich arbeitsunfähig. Aktuell scheine er vor allen Dingen durch ein depressives Zustandsbild deutlich belastet zu sein. Selbst kleinere Aktivitäten und Aufgaben führten zu ausgeprägten Erschöpfungszuständen. Darüber hinaus sei eine deut liche Rückzugstendenz zu beobachten. Bei der Arbeit wäre er relativ rasch überfordert, wodurch mittelfristig erneut Konflikte mit aggressiven Durch brüchen entstehen könnten. Grundsätzlich hielten sie es für sinnvoll, erneut Eingliederungsmassnahmen zu veranlassen. In der letzten stationären Behand lung hätten sich keine klaren Hinweise darauf ergeben, dass eine organische Schädigung nach dem Unfall aufgetreten sei. Die beobachteten Defizite liessen sich ebenso gut im Rahmen der Persönlichkeitsstörung oder aber durch die rezidivierende depressive Störung erklären. Dies würde aber auch bedeuten, dass unter einer geeigneten Therapie möglicherweise eine berufliche Leistungsfähig keit wiederhergestellt und so schliesslich eine Arbeitsfähigkeit erzielt werden könnte ( Urk. 8/102/4). 3.7 Der Beschwerdeführer wurde im Auftrag der zuständigen Unfallversicherung in der MEDAS Y.___ internistisch, neurologisch, neuropsychologisch, psychiatrisch, ophtalmologisch und orthopädisch begutachtet. Im Gutachten vom 1 4. August 2013 notierten die Gutachter folgende Diagnosen mit wesentli cher Einschränkung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit ( Urk. 8/109/35): • Residuen nach Sturz zwei Meter tief von einer Maue r am 27.05.2007 - Unfallverletzung en: - Commotio cerebri; distale intraartikuläre Tibiafraktur (AO 43 B3) rechts - Tiefe RQW am Unterkiefer-Vestibulum und an der Unterlippe enoral - Ver l etzungen an mehreren Zähnen - Operationen: - Doppelplattenosteosynt hese distale Tibia rechts am 5. 6.2007 - Entfernung des Osteosynthesematerials am 22.09.2008 - Unfallfolg en: - Mittelschwere posttrauma t ische Arthrose des OSG rechts - Chronische Kopfschmerzen, wahrscheinlich multifaktorieller Art - Mögliche Unfallfolgen in Diskussion, mangels Kooperation nicht beleg bar : Verdacht auf posttraumatische Belastungsstörung/Verdacht auf organische s Psychosyndrom nach Schädel-Hirn-T rauma • Mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom ( ICD-10 F32.11 ) • Chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren ( ICD-10 F45.41 ) • Auffällig es Verhalten: - Nicht-Koop eration, Verw eigerung von Abklärungen / V erdacht auf Ver schleierung/Ausspielen der Gutachter - Wahrscheinliche Opioidabhängigkeit (Tramadol) - Verdacht auf Alkoholabhängigkeit, eventuell andere Drogen? Als Diagnosen ohne wesentliche Einschränkung der Arbeitsf ä higkeit, aber mit Krankheitswert hielten sie 1) eine Schielamblyopie bei Esotropie rechts, leichte Hyperopie beidseits und 2) einen Nikotinabusus fest. Sie erhoben des Weiteren einen Status nach Appendektomie im Alter von etwa 20 Jahren und einen Sta tus nach Hämorr hoidenoperation zirka 2002 als Nebenbefunde. Die begutachtenden Ärzte konstatierten zusammenfassend, dass der Beschwer de führer mit seiner etablierten, doch deutlichen posttraumatischen OSG-Arthrose rechts, unfallbedin gt, aus orthopädischer Sicht nicht mehr im stehend-gehenden Beruf des Metzgers we rd e arbeiten können. Im Vordergrund der Massnahmen stehe jetzt zunächst die optimale Schuhversorgung durch ein Paar orthopädischer Schuhe mit Sohlenvers teifung, zurückversetzter Abroll ramp e und mit Pufferabsätzen, kombi niert mit Schuheinlagen und mit zusätz lich stabilisierendem, hohem Schaft. Es m ü ss e abgewartet werden, wie diese o rtho pädische Schuhversorgung helfe. Vorerst sei er im kaufmännischen Bereich zu 50 % arbeitsfähig, die Arbeitsfähig keit könne dann bei gutem Ver lauf langsam und stufenweise gesteigert werden. Falls die alleinige Schuhver sorgung nach einem halben Jah r nicht den gewünschten schmerz lindernden Effekt bringe, müsse die Arthrodese des oberen Sprunggelenkes ins Auge gefasst werden. Gemäss allgemeiner Erwartung sei es so, dass auf lange Sicht gesehen mit einer vollen Arbeitsfähigkeit in einem kaufmännisch-admi nistrativen Beruf zu rechnen sei ( Urk. 8/109/33 ff.). Aus neurologischer Sicht kö nn e keine organ-neurolog ische Schädigung diagno sti ziert werden. Der Beschwerdeführer habe sich beim Unfall vom 2 5. Juli 2007 zweifellos ein Schädel-Hirn-Trauma zugezogen, wobei neben einem passageren Bewusst seinsverlust keine sicheren neu rologischen Ausfälle hätten festgestellt werden können. Weder im initial vorgenommenen Schädel-CT noch bei den gemäss Akten total drei Verlaufs-MRI habe eine morpholo gisch fassbare traumatologische Veränderung nachgewiesen werden können. Der Beschwer deführer habe ja auch offenb ar die Aufnahmeprüfung für die H andelsschule bestanden, so dass nicht mit einer Hirnschädigung zu rechnen sei. Au s reiner neurologischer Optik kö nn e keine Arbeitsunfähigkeit attestiert werden. Der begutachtende Augenarzt bestätige den stark reduzierten Visus des rechten Auges. Es handle sich aber um einen Vorzustand vor dem Unfall im Sinne einer Schielamblyopie / Esotropie. E s sei unklar, warum der Beschwerdeführer die Einschränkungen erst nach dem Unfall realisiert habe. Dies kö nn e darauf beru hen, dass er früher über eine hohe Kompensationsfähigkeit verfügt und seine Einschränkungen habe „überspielen" können. Bei der Untersuchung durch die Neuropsychologin habe der Beschwerdeführer nicht kooperiert und eine Abkl ärung aktiv behindert. Dies werde auch belegt durch einen Symptomv alidierungstest (dieser Test sei so angelegt, dass g eistig B ehinderte hier bei guter Koopera tion gute Resultate erreichen, N icht k o operierende aber sc hlecht abschneiden ). Der psychiatrische Gutachter diagnostiziere eine mittel gradig e depressive Epi sode mit somati schem Syndrom, eine chronische Schmerzstörung mit somati schen und psychischen Faktoren, den Verdacht auf eine posttraumatische Belastungsstörung und de n Ver dacht auf ein organisches Psychosyndrom nach Schädel-Hirn -T rauma. Der federführende Gutachter habe mit dem Psychiater eingehende Diskussionen geführt. Der feder führende Gutachter habe attestieren müssen: Ja, es kö nn e sein, dass der Beschwerdeführer depres siv sei; er zeige ja diverse Symptome einer Depress ion. Für den federführenden Gutachter seien aber die klaren Fakten der Manipulation und Nicht-Koopera tion eindeutig; Depressive verhie lten sich nicht so. Der federführende Gutachter mü ss e attestieren, dass der Beschwerdeführer an einer Depression leiden könnte, aber er habe hier auc h eine „Bring-Schuld" - es liege an ihm, zu kooperieren, dam it man wirklich reale Fakten habe, auf denen man basieren k ö nn e. Der feder führende Gutachter habe dem Psy chiater auch gesagt, er sei nicht bereit, beim Beschwerdeführer eine Arbeitsunfähigkeit zu attestieren. Der begutachtende Psychiater habe die Arbeitsunfähigk eit einschätzungsweise etwas hö h er als 30 % eingeschätzt - mit a nder en Worten, der Beschwerdeführer wäre in den Bereich einer Teilrente g elangt. Dies habe der federführende Gutachter bei diesem Verhalten nicht akzeptiert und mit dem Psychiater eine erneute Bespre chung geführt. So sei die Arbeitsunfähigkeit mit 30 % festgesetzt worden um ein Signal zu setzen, dass der Beschwerdeführer eine Depression haben könnte, dass man aber auf keinen Fall hier in Richtung einer Berentung gehen dürfe, bevor er überhaupt kooperiere ( Urk. 8/109/34). In der erlernten und vor dem Unfall vom 2 7. Mai 2007 ausgeübten Tätigkeit als Metzger, vor allem als Akkordmetzger, sei der Beschwerdeführer nicht mehr arbeitsfähig. Die Arbeitsfähigkeit im kaufmännischen Bereich könnten sie aktuell noch nicht festlegen, teilweise wegen der Nichtkooperation des Beschwerdeführers. Der orthopädische Gutachter lege die Arbeitsfähigkeit im kaufmännischen Bereich mit 50 % fest, während der Anpassungszeit von ortho pädischen Schuhen. Bei guter Anpassung könne die Arbeitsfähigkeit stufen weise um etwa 10 % gesteigert werden, im Allgemeinen nach solchen Ver letzungen/bei solchen Einschränkungen auf 100 %. Der begutachtende Psych iater attestiere aktuell eine Arbeitsfähigkeit von 70 %. Der Beschwerdeführer sei also im Sinne von Eingliederungsmassnahmen arbeitsfähig/eingliederungsfähig ( Urk. 8/109/35 f.). In Bezug auf den zeitlichen Verlauf der Arbeitsfähigkeit im kaufmännischen Bereich sei festzuhalten, dass der Beschwerdeführer von 2009 bis 2011 „offiziell“ in einer Eingliederungsmassnahme gewesen sei; er habe ein Ein gliede rungstaggeld bezogen und gemäss seinen Angaben voll gearbeitet, allerdings nicht im Sinne der Eingliederung, sondern als Butler und dies international; hier habe er auch als Chauffeur geamtet und Hausarbeiten/Be treuung des Kin des ausgeübt. Somit sei der Beschwerdeführer in dieser Zeit voll arbeitsfähig gewesen. Aktuell bestünden noch Einschränkungen aus ortho pädischer (50 %, rasch steigerungsfähig) und psychiatrischer Sicht (30 % ). Der Beschwerdeführer dürfte etwa in einem halben Jahr zu 70 % arbeits fähig sein, wonach auch hier gemäss Beurteilung des begutachtenden Psychiaters eine Steigerungsoption bestehe ( Urk. 8/109/36). 3.8 Dr. m ed. G.___, Oberarzt im Fuss-Team der H.___, hielt in seinem von der Beschwerdegegnerin eingeholten Bericht vom 1 8. Dezember 2013 als Diagnose eine fortgeschrittene posttraumatische OSG-Arthrose rechts bei Status nach distaler intraartikulärer Tibiafraktur rechts fest ( Urk. 8/118/5 f.). Der Beschwerdeführer berichte, die orthopädischen Serienschuhe brächten eine geringe Besserung der Beschwerden beim Laufen oder längeren Stehen. Jedoch seien die Schuhe nach ca. 10 Tagen kaputt gegangen, die Sohle habe sich gelöst. Im Anschluss an die Sprechstunde werde dies behoben. Sie seien der Meinung, dass eine OSG- Arthrodese, solange die Beschwerden noch einiger massen tragbar seien und insbesondere die orthopädischen Serienschuhe eine Besserung der Beschwerden begünstigten, herausgezögert werden sollte. 3.9 Med. pract. I.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, notierte in seinem von der Beschwerdegegnerin eingeholten Arztbericht vom 2 7. Januar 2014 aus psychiatrischer Sicht 1) eine posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1), bestehend seit ca. 2010, diffferentialdiagnostisch eine andau ernde Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastungen (ICD-10 F62.0); 2) eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.11), bestehend seit ca. 2010 und 3) akzentuierte narzisstische Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z73.1), bestehen d seit der Jugend ( Urk. 8/119) mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. Ohne Aus wirkungen auf die Arbeitsfähigkeit vermerkte er einen Status nach Alkohol- und Cannabismissbrauch (Alkoholmissbrauch 2009 bis 2011, Cannabis sistiert seit Sommer 2013). Er behandle den Beschwerdeführer seit August 2012 bis auf weiteres. Als Metzger sei er seit Behandlungsaufnahme bis auf weiteres vollumfänglich arbeits unfähig. Es sei noch nicht absehbar, ab wann und in welchem Umfang eine behinderungsangepasste Tätigkeit möglich sei. Eventuell sei eine Tätigkeit in der freien Wirtschaft möglich. Eine Ausbildung sei erwünscht, eventuell bleibe die Leistungsfähigkeit (psychisch) reduziert. Eine Verbesserung durch eine psychische Stabilisierung sei zu erwarten. 3.10 Dr. med. J.___, Leiter Schmerzambulatorium IFA des B.___, stellte in seinem von der Beschwerdegegnerin eingeholten Arztbericht vom 1 9. November 2014 folgende Diagnosen mit Auswi r kungen auf die Arbeitsfähigkeit ( Urk. 8/127): - Gemischt nozizeptive neuropathische Schmerzen OSG recht mit/bei: - Status nach distaler Tibiafraktur 2007 - Chronische Kopfschmerzen - Sekundäre Gelenksprobleme bei chronischer Fehlbelastung - Knie rechts - Lumbalwirbelsäule - Halswirbelsäule Dr. J.___ konstatierte, der Beschwerdeführer sei durch die Schmerzen einge schränkt, äusserte sich allerdings nicht weiter zur prozentualen Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit und einer allenfalls angepassten Tätigkeit. 3.11 Dr. K.___ hielt in seinem von der Beschwerdegegnerin eingeholten Bericht vom 1 2. Dezember 2014 fest, dass sich die posttraumatische Belastungsstörung (PTSD) leicht abgeschwächt habe, indem die Flashbacks und Albträume weniger oft aufträten, während Abgestumpftheit und Gleichgültigkeit gegenüber ande ren Menschen nach wie vor bestünden. Zu Bedrohungsgefühlen mit Aggressi vität aufgrund erhöhter Schreckhaftigkeit sei es nicht mehr gekommen. In Bezug auf die mittelgradige Depression hätten wichtige Beobachtungen gemacht werden können: Während der Beschwerdeführer in der ersten Jahres hälfte 2014 weiterhin eine mittelgradige depressive Episode aufgewiesen habe, sei es nach der Umstellung der Schmerzmedikation von Tramal auf Targin (ein stärkeres Opioid) zunächst zu einer deutlichen Aufhellung der Stimmung gekommen. Dadurch sei er in der Lage gewesen, eine Arbeitstätigkeit aufzu nehmen. Wenn er dann jeweils zu viel gearbeitet habe (d.h. z.B. mehrere Stun den lang eine stehende Tätigkeit verrichtet habe), seien die Schmerzen wieder sehr stark geworden, wodurch er jeweils in ein en mehrere Tage dauernden schwer depressiven Zustand mit vollständiger Antriebslosigkeit geraten sei (er sei nur noch herumgesessen, habe teilweise nicht mehr gegessen und sei pha senweise auch nich t mehr ansprechbar gewesen), der sich jeweils mit dem Rückgang der Schmerzen langsam wieder gebessert habe ( Urk. 8/128/2). Gegenwärtig finde eine ambulante, stützend-begleitende psychiatrische Thera pie inkl. Psychopharmakotherapie statt. Künftig sei er weiterhin psychiatrisch bis zum Abschluss der beruflichen Wiedereingliederung zu begleiten, wobei inzwischen die psychiatrischen Konsultationen noch alle vier Wochen erfolgten. Zur Arbeitsfähigkeit in seinem angestammten Beruf als Metzger sei an zu fügen, dass ihm vom Anwalt des Beschwerdeführers mitgeteilt worden sei, dass er die Information erha lt en habe, dass er den Beschwerdeführer mit seinem letzten Arztbericht vom Januar 2014 in seinem angestammten Beruf zu 100 % aus psychiatrischen Gründen k rankgeschrieben habe. Das stimme so nicht. Wenn der Beschwerdeführer körperlich in der Lage wäre, als Metzger zu arbeiten, könnt e er dies aus psychischer Sich t sofort tun (es würde ihm umgehend psychi sch massiv besser gehen). Er sei demnach aus körperlichen Gründen (OSG- Arthrose, chron. Kopfschmerzen) auf dem angest ammten Beruf zu 100 % arbeitsunfähig. Es sei diesbezüglich auf die Einschätzung von Dr. G.___ von der H.___ zu verweisen. In Bezug au f angepasste Tätigkeiten seien aber die Einschränkungen auch psychischer Natur. In einer angepassten Tätigkeit bestehe aufgrund der PTSD und der d epressiven Symptomatik eine ein geschränkte Arbeitsfähigkeit, wobei aber auch die soma tischen Beschwerden relevant seien. Al s die Schmerzen im rechten Fuss d urch den Medikamentenwechsel abgenommen hätten, habe der Beschwerdeführer in Eigeniniti ative den beruflichen Wiedereinstieg versucht. Er habe für einen Bekannten Gartenarbeiten durch geführt, was mit Pausen recht g ut gelu ng en sei, aber auch zu einer Schmerzzunahme geführt habe. Aus purer Verzweiflung über se ine finanzielle Situation habe er dann bei einem Security-Service in der Ver kehrsregelung zu arbeiten begonnen. Bereits nach einer Stunde stehender Tätig keit seien die Schmerzen sehr m assiv gewesen, er habe aber wei ter durchgehal ten; dies habe zu den oben beschrieben en tagelangen schweren depressi ven Krisen mit extrem starken Schmerzen im Fuss geführt. Aus seiner ärztlichen Sicht seien daher nur sitzende Tätigkeiten möglich, da er dabei erst nach etwa 4 Stunden heftig Schmerzen entwick le. In Anbetracht seines psychischen Zustan des sei ein Arbeitsversuch bzw. eine Abklärun g betreffend mögliche Tätig kei ten (z.B. in der Einrichtung L.___ ) jederzeit durchführbar. Welche Tätigkeit der Beschwerdeführer schliessli ch mit welchem Pensum ausüben kö nn e, lasse sich s ein es Erachtens nicht vorhersagen ( Urk. 8/128/3). 4. 4.1 Das polydisziplinäre MEDAS-Gutachten vom 1 4. August 2013 lässt keine genü gende Beurteilung der Arbeitsfähigkeit im zeitlichen Ver lauf zu: Die begutach tenden Ärzte hielten diesbezüglich zusammenfassend fest, dass die Arbeitsunfä higkeit als Metzger seit dem Unfallereignis vom 2 7. Mai 2007 bestehe. Zur Arbeitsfähigkeit im kaufmännischen Bereich führten sie aus, dass der Beschwerdeführer von 2009 bis 2011 „offiziell“ in einer Eingliederungsmass nahme gestanden und in dieser Zeit als voll arbeitsfähig einzuschätzen sei. Aktuell bestünden noch Einschränkungen aus orthopädischer Sicht (50 %, rasch steigerungsfähig) und Einschränkungen aus psychiatrischer Sicht (30 % ). Der Beschwerdeführer dürfte in etwa einem halben Jahr 70 % arbeitsfähig sein, wonach auch hier gemäss Beurteilung des Psychiaters eine Steigerungsoption bestehe ( Urk. 8/109/36). Damit bleibt allerdings, insbesondere aus psychiatrischer Sicht, unklar (vgl. Urk. 8/109/ 77 ff.), ob und allenfalls in welchem Pensum dem Beschwerdeführer zwischen der Eingliederungsmassnahme und der Begutachtung die Ausübung einer angepassten Tätigkeit zuzumuten gewesen wäre. Hinzu kommt, dass die psychiatrische Einschätzung der Arbeitsfähigkeit im MEDAS-Gutachten gemäss Angaben des federführenden Gutachters durch den Psychiater etwas höher als die attestierten 30 % festgesetzt worden wären - der federführende Gutachter habe dies allerdings nicht akzeptieren können, da der Beschwerdeführer in den Bereich einer Teilrente gelangt wäre und ein Signal habe gesetzt werden müssen, dass der Beschwerdeführer zwar eine Depression haben könnte, man aber auf keinen Fall in Richtung einer Berentung gehen dürfe, bevor er überhaupt kooperiere ( Urk. 8/109/34). 4.2 Auch gestützt auf die weiteren im Recht liegenden Arztberichte lässt sich die Arbeitsfähigkeit insbesondere aus psychiatrischer Sicht für die Jahre 2011 bis zur Begutachtung nicht abschliessend beurteilen: 4.2.1 Die erste psychiatrisch begründete Arbeitsunfähigkeit wurde - gestützt auf die im Recht liegenden Akten - von Dr. A.___ ab dem 1 9. Mai 2011 bis auf wei teres attestiert (E. 3.2; vgl. Urk. 8/75). Vom 2 9. Juli bis zum 9. September 2011 war der Beschwerdeführer erstmals in der C.___ hospitalisiert und die behan delnden Ärzte attestierten damals eine über die Hospitalisation hinaus gehende vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit bis zum 3 0. No vember 2011 danach ent zog sich der Verlauf ihrer Kenntnis ( Urk. 8/94). Anschliessend wurde der Beschwerdeführer von Dr. E.___ behandelt, welcher in seinem Bericht vom 1 2. März 2012 eine durchgehende, vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit seit dem 2 9. Juli 2011 bis auf weiteres attestierte (E. 3.5, vgl. Urk. 8/99/2). Vom 2 8. April bis zum 3 0. Mai 2012 befand sich der Beschwerdeführer erneut stationär in der C.___ in Behandlung (vgl. E. 3.6; Urk. 8/102) und die behandelnden Ärzte attestierten eine 100%ige Arbeitsun fähigkeit vom 2 3. März 2012 bis auf weite res (E. 3.6). Dr. A.___ begründete die attestierte vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit nicht weiter, womit seine Einschätzung nicht nachvollziehbar ist (E. 3.2). Die behandelnden Ärzte der C.___ attestierten jeweils für die Dauer der stationä ren Aufenthalte bzw. kurz darüber hinaus eine Arbeitsunfähigkeit (vgl. E. 3.4 und E. 3.6). Nach dem zweiten stationären Aufenthalt vom 2 3. März bis zum 2 7. April 2012 wurde er weiterhin bis zum 3 0. Mai 2012 ambulant in der C.___ betreut und die Ärzte attestierten ihm eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit vom 2 3. März 2012 bis auf weiteres. Damit lässt sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers gestützt auf die Berichte der C.___ jeweils nur für kurze Zeiträume beurteilen. Auch Dr. E.___ behandelte den Beschwerdeführer nur während eines kurzen Zeit raumes. Dabei ging er noch davon aus, dass der Beschwerdeführer unter einer organischen Persönlichkeitsstörung leide, was allerdings von den behandelnden Ärzten der C.___ im Folgenden stationären Aufenthalt vom 2 3. März bis zum 2 7. April 2012 und dem psychiatrischen Gutachter in Frage gestellt wurde (vgl. E. 3.6 und E. 3.7 sowie Urk. 8/109/79). 4.2.2 Ab August 2012 befand sich der Beschwerdeführer bei Dr. I.___ in psychiatri scher Behandlung, welcher in seinem Bericht vom 2 7. Januar 2014 noch konstatierte, dass die Aufnahme einer behinderungsangepassten Tätigkeit noch nicht absehbar sei. Am 1 2. Dezember 2014 führte er aus, dass eine 50 100%ige Arbeitsfähigkeit im Rahmen einer Abklärung und bei sitzender Tätigkeit bestehe (E. 3.9 und 3.11). Im Rahmen dieser Einschätzung berücksich tigte Dr. I.___ insbesondere die subjektiven Schmerzangaben des Beschwer deführers infolge seines somatischen Gesundheitsschadens, so führte er aus, dass seines Erachtens nur sitzende Tätigkeiten möglich seien, da der Beschwer deführer beim Sitzen erst nach etwa 4 Stunden heftige Schmerzen entwickle ( Urk. 8/128/3; vgl. hierzu auch Urk. 8/147 [ Urk. 3/5] ). Entsprechend ist davon auszugehen, dass die Arbeitsfähigkeitseinschätzungen von Dr. I.___ insbesondere die subjektiv geklagten Beschwerden massgeblich mitberücksichtigten - inwieweit dies objektiv bzw. aus somatischer Sicht nach vollziehbar ist, ist in Frage zu stellen. Im Übrigen erfolgte seit der polydisziplinären Begutachtung im August 2013 keine fachärztliche orthopädische Beurteilung mehr, so dass unklar bleibt, ob die prognostizierte Steigerung der damals aktuell 50%igen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit tatsächlich erfolgte. 4.2.3 Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung dafür, dass seit dem Erlass des Vorbescheids vom 2 7. Juli 2011 ( Urk. 8/80) keine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes eingetreten sei und nach wie vor aus somatischer Sicht eine volle Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit vorliege und die psychischen Einschränkungen, welche heute als remittiert gäl ten, nicht zu berücksichtigen seien ( Urk. 2). Dies ist nach dem Gesagten insbesondere im zeitlichen Verlauf nicht schlüssig und nachvollziehbar. 4.3 Zusammenfassend weist die Aktenlage für eine abschliessende Beurteilung des Leistungsanspruchs in Bezug auf den medizinischen Sachverhalt, wesentliche Lücken auf. Die Sache ist daher an die IV-Stelle zurückzuweisen, d amit sie den Gesundheitszustand, insbesondere auch im zeitlichen Verlauf, und die entspre chende Arbeitsfähigkeit sowohl in der angestammten als auch in einer ange passten Tätigkeit in geeigneter Weise korrekt abklärt - wobei der Beschwerde führer gegebenenfalls auf seine Mitwirkungspflicht hinzuweisen ist - und anschliessend über den Leistungsanspruch neu verfügt. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen. 5. 5.1 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 8 00.-- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 5.2 Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Ver wal tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb der vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat. Diese ist gestützt auf Art. 61 lit. g ATSG in Ver bindung mit § 34 Abs. 1 und 3 GSVGer unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses auf Fr. 2‘000.-- (inklusive Barauslagen und MWSt ) festzusetzen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 2. November 2015 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Leistungsanspruch des Beschwerde führers neu entscheide. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 8 00.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessent schä digung von Fr. 2 ‘ 000.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Silvan Meier Rhein - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin HurstSchwegler

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich IV.2015.01263 IV. Kammer Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna Sozialversicherungsrichter Vogel Gerichtsschreiberin Schwegler Urteil vom 27. Februar 2017 in Sachen X.___ Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Silvan Meier Rhein advokatur rechtsanker Ankerstrasse 24, Postfach 9822, 8036 Zürich gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1983, meldete sich erstmals am 2 7. Dezember 2007 (Eingangsdatum) unter Hinweis auf einen am 2 7. Mai 2007 erlittenen Unfall bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbe zug an ( Urk. 8/3). Die IV-Stelle tätigte erwerbliche und medizinische Abklä rungen und erteilte mit Schreiben vom 2 0. Januar 2009 Kostengutsprache für eine Umschulung ( Urk. 8/34). Mit Verfügung vom 5. Oktober 2010 hielt die IV Stelle fest, dass die beruflichen Massnahmen abgeschlossen würden, da auch nach Wiederholung des zweiten Semesters die Bürofachprüfung nicht bestanden wurde - sie übernähmen allerdings rückwirkend die Taggeldleistun gen für zwei Tage pro Woche, fall s der Versicherte das Bürofachdiplom im Frühjahr 2011 bestehe ( Urk. 8/63). Da sich der Versicherte nicht mehr vernehmen liess schlossen sie die beruflichen Massnahmen mit Schreiben vom 2 6. Mai 2011 ab ( Urk. 8/69). Mit Vorbescheid vom 2 7. Juli 2011 stellte die IV-Stelle die Abweisung des Renten begehrens in Aussicht ( Urk. 8/80), wo gegen der Versicher te Einwand erhob ( Urk. 8/88; vgl. auch Urk. 8/82; Urk. 8/84 ). D ie IV-Stelle tätigte weitere Abklärungen und holte insbesondere das von der zuständigen Unfallversiche rung in Auftrag gegebene polydisziplinäre Gutachten der MEDAS Y.___ vom 1 4. August 2013 ein ( Urk. 8/109). Am 1. Juli 2015 teilte die IV Stelle dem Versicherten mit, dass die Eingliederungsmassnahmen abge schlossen würden, da er in seiner Selbständigkeit eine Tätigkeit gefunden habe, die seiner gesundheitlichen Situation angepasst sei und er dieser in ange messenem Rahmen anhand des Belastungsprofils na chgehen könne ( Urk. 8/137). Mit Ver fügung vom 2. November 2015 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren wie vorbeschieden ab ( Urk. 2). 2. Hiergegen erhob der Versicherte am 7. Dezember 2015 Beschwerde und bean tragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und es sei ihm rückwir kend ab dem 1. Mai 2011 bis zum 2 8. Februar 2015 eine ganze Rente auszu richten. Für die Zeit ab dem 1. März 2015 sei der Invaliditätsgrad nach Durchführung weiterer Abklärungen neu festzulegen. Eventualiter seien weitere Abklärungen durchzuführen ( Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 2 2. Januar 2016 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 7 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 8/1-149), was dem Beschwerdeführer am 2 5. Januar 2016 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 9). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung dafür ( Urk. 2), die medizinischen Abklärungen hätten ergeben, dass dem Beschwerdeführer die angestammte Tätigkeit als Metzger nicht mehr zumutbar sei. Nach Ablauf der Rekonvaleszenzzeit im Dezember 2007 bestehe für eine leidensangepasste, leichte und vorwiegend sitzende Tätigkeit eine volle Arbeitsfähigkeit. Trotz der nicht bestandenen Abschlussprüfung sei erstellt, dass er eine behinderungsan gepasste Bürotätigkeit vollumfänglich ausüben könne. Bei der Gegenüber stellung von Validen- und Invalideneinkommen resultiere ein Invaliditätsgrad von 1 %. Aufgrund der neuen medizinischen Berichte und dem Verlauf seit Erlass des Vorbescheides sei nicht von einer wesentlichen Verschlechterung des Gesundheitszustandes auszugehen. Die psychischen Einschränkungen, welche heute als remittiert gelten, seien bei der Beurteilung nicht zu berücksichtigen. 1.2 Der Beschwerdeführer brachte demgegenüber im Wesentlichen vor ( Urk. 1), dass er in der Zeit von Juli 2011 bis Dezember 2014 aufgrund von psychischen Gründen arbeitsunfähig gewesen sei, was auch aus zahlreichen Arztberichten hervorgehe. So habe die Krankentaggeldversicherung während zwei Jahren bis zum 1 7. Mai 2013 Taggeldlei stungen erbracht und selbst bei Abstützen auf das MEDAS-Gutachten sei von einer vollumfänglichen Arbeitsunfähigkeit bis Mitte April 2013 und sodann von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit mit Steigerung auf 70 % innert sechs Monaten auszugehen. Die Beschwerdegegnerin habe des Weiteren zu Unrecht die auch für angepasste Arbeiten einschränkende Arthrose des oberen Sprunggelenkes (OSG) nicht b erücksichtigt. Aus Sicht des or t h opädischen Gutachters der MEDAS sei er auch für angepasste Tätigkeiten als zu 50 % arbeitsunfähig beurteilt worden. Zu prüfen bleibe, wie sich diese orthopädisch begründete Arbeitsunfähigkeit bezo gen auf eine angepasste Tätigkeit seit der MEDAS-Abklärung bis heute ent wickelt habe. Ebenfalls sei festzuhalten, dass das Gutachten über zwei Jahre vor Verfügungs zeitpunkt erstellt worden sei und es sich vorab auf die Beurteilung der rein unfall kausalen Problematik beschränke, so dass es keine genügende Grundlage für die Beurteilung bilde. Des Weiteren sei es in mehrfacher Hinsicht mangel haft, so dass es nicht beweiskräftig sei. Der Beschwerdeführer sei auch - entgegen der Annahme der Beschwerde gegnerin - nicht vollständig beruflich wieder eingegliedert, sondern arbeite in seinem eigenen Unternehmen in einem Pensum von ca. 30 - 40 %. 2. 2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 2.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psy chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische s Leiden mit Krank heitswert besteht, welche s die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; BGE 139 V 547 E. 5; 131 V 49 E. 1.2; 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5 und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4. ). Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201 5 E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20 15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. April 2016 E. 4.1). 2.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 2.4 Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer ). Gemäss stän diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent scheidrelevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundes gerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2). Von der Rückweisung der Sache an den Versicherungsträger zur Gewährung des rechtlichen Gehörs ist nach dem Grundsatz der Verfahrensökonomie dann abzu sehen, wenn dieses Vorgehen zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem gleichlaufenden und der Anhörung gleichgestellten Interesse der versicherten Person an einer möglichst beförderlichen Beurteilung ihres Anspruchs nicht zu vereinbaren sind (vgl. zum Ganzen BGE 137 I 195 E. 2.3.2; BGE 136 V 117 E. 4.2.2.2; BGE 133 I 201 E. 2.2). Be i ungenügenden Abklärungen durch den Versicherungsträger holt die Beschwerdeinstanz im Regelfall ein Gerichtsgutachten ein, wenn sie einen (im Verwaltungsverfahren anderweitig erhobenen) medizinischen Sachverhalt über haupt für gutachtlich abklärungsbedürftig hält oder wenn eine Administrativ expertise in einem rechtserheblichen Punkt nicht beweiskräftig ist. Die betref fende Beweiserhebung erfolgt alsdann vor der – anschliessend reformatorisch entscheidenden – Beschwerdeinstanz selber statt über eine Rückweisung an die Verwaltung. E ine Rückweisung an den Versicherungsträger bleibt hingegen möglich, wenn sie allein in der notwendigen Erhebung einer bisher vollständig ungeklärten Frage begründet ist. Ausserdem bleibt es dem kantonalen Gericht (unter dem Aspekt der Verfahrensgarantien) unbenommen, eine Sache zurück zuweisen, wenn lediglich eine Klarstellung, Präzisierung oder Ergänzung von gutachtlichen Ausführungen erforderlich ist (B GE 137 V 210 E. 4.4.1. 4 mit Hin weisen; Urteil des Bundesgerichts 8C_815/2012 vom 21. Oktober 2013 E. 3.4, publi ziert in SVR 1/2014 UV Nr. 2 S. 3). 3. Die medizinische Aktenlage präsentiert sich im Wesentlichen folgendermassen: 3.1 Der Beschwerdeführer wurde am 17./1 8. Januar 2008 mittels Funktions orient ier ter Medizinischer Abklärung i m Z.___ untersucht. Die Gutachter notierten folgende Diagnosen ( Urk. 8/26/3): • Unfall vom 27.5.2007 (Sturz aus 2 m Höhe in äthylisiertem Zustand) mit - Commotio cerebri - distaler intraartikulärer Tibiafraktur rechts - Doppelpl attenosteosynthese am 5.6.2007 - Zahnschaden und Rissquetschwunde ( RQW ) am Unterkiefer - aktuell: belastungsabhängige Schmerzen und Bewegungseinschränkung oberes Sprunggelenk ( OSG ) rechts - konventionell radiologisch 12/07 noch keine sichere Konsolidation, delayed union möglich - Kopfschmerzen vom Spannungstyp • Subklinische affektpathologische Zeichnung ohne Krankhei tswert bei chro ni scher Schmerz- Problematik • Neurokognitive Minderbelastbarkeit im Rahmen eines chronifizierenden Schmerzsyndroms und durch leistungslimitierende persönlichkeitsbedingte Faktoren bestimmt • Atrophie d es Nervus opticus beidseits unklarer Ätiologie Das arbei tsbezogene relevante Problem sei eine Funktionsst örung des Sprung ge lenks mit ein geschränkter Belastbarkeit und Beweglichkeit. Dies habe sich vor allem beim Gehen durch ein vermindertes Abrollen des Fusses in aus sen gedrehter Haltung des rechten Beines sowie durch ein konsistentes Entlasten des rechten Fusses in der EFL gezeigt. Zudem sei ein deutliches auf Schmerz und Schonung ausgerichtetes Verhalten beobachtet worden. Der Beschwerde führer habe dadurch nicht bei allen Tests an seine funkti onellen körperlichen Limite n her angeführt werden können und habe sich unter Angaben von Schmerzen selbst limitiert. Aufgrund d er medizinischen Problematik sei es nachvoll ziehbar, dass Sc hmerzen und sicherlich auch eine gewisse Angst vor Schmerzver stärkung unter Belastung und erneuter Wiederverletzung bestünden. Die Aus prägung des Schmerzverhaltens kö nn e im gezeigten Rahmen jedoch nicht vollständig nachvollzogen werden. Die Leistungsbereitschaft des Beschwerde führers beurteilte n sie als f raglich. Die Belastbarkeit liege allgemein im Bereich einer vorwieg end sitzenden, leichten Arbeit ( Urk. 8/26/5). Aus rheumatologisch-ort hopädischer Sicht sei die angestammte, körperlich schwere, rein stehend und gehend ausgeübte Tätigkeit aufgrund des hohen Ar throserisikos am rechten Sprung gelenk nicht mehr zumutbar. Sie empfählen eine berufliche Um stellung in eine adaptierte Tät igkeit. Aus fachpsychiatrischer und neurologisch/ve rhaltensneurologischer Sicht sei die Arbeitsfähigkeit nicht eingeschränkt. Aufgrund der teilweisen Selbstlimitierung sowie dem noch nicht abgeschlossenen Heilprozess sei eine definitive medizinische Zumutbarkeitsbe urteilung heute noch nicht möglich. Die in der EFL demonstrierte Belastbarkeit sei im körperlich leichten, vorwiegend sitzenden Bereich. Aus p rognostischen Überlegungen empfä hlen sie eine berufliche Umstellung in eine körperlich leichte, überwiegend sitzende Tätigkeit. Während der Heilphas e, d.h. falls spezi fische Thera piemassnahmen durchgeführt w ü r den (z. B. Physiotherapie) empfä hlen sie eine Reduktion der Arbeitsfähigkeit auf 75 %. Nach Abschluss der medizinischen Massnahmen so llte eine entspre chende Tätigkeit längerfristig ganztags zumutbar sein ( Urk. 8/26/6). 3.2 Dr. med. A.___, Psychotherapie und Psychotherapie FMH, attestierte dem Beschwerdeführer mit Arztzeugnis vom 1 9. Mai 2011 eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit ab dem 1 9. Mai 2011 bis auf weiteres aufgrund von Krank heit ( Urk. 8/75). 3.3 Die Ärzte der Klinik für Neurologie des B.___ notier ten in ihrem B ericht vom 6. September 2011 folgende Hauptdiagnosen ( Urk. 8/87): - Chronischer posttraumatischer Kopfschmerz (ICHDII 5.2.1, ICD-10 G44.30) - seit Trauma 2007 - Wahrscheinlicher medikamenten induzierter Kopfschmerz (ICHD-II 8.2.3, ICD-10 G44.410 ) - seit Unfall 2007 Einnahme von Dafalgan an 8-12 Tagen pro Monat, aktuell täglich - im Verlauf Zunahme der Kopfschmerzen - Cervikocephales Schmerzsyndrom seit dem Unfall 2008 - Blockade untere Halswirbelsäule (HWS) In der Zusammenschau handle es sich mit einem bis auf die muskuloskelettalen Veränderungen cervikal unauffälligen klinisch-neurologischen Status und der Anamnese mit einem Kopfschmerz, der keinem primären Kopfschmerztypen zuzuordnen sei, dem Auftreten nach dem Trauma und der ansonsten leeren eigenen und Familien-Anamnese für Kopfschmerzen um einen posttraumati schen Kopfschmerz. Zudem sei aufgrund der regelmässigen Schmerzmittelein nahme 10-15 Tage im Monat seit dem Unfall (aktuell täglich) und der Zunahme der Kopfschmerzen der Verdacht auf einen medikamenteninduzierten Kopf schmerz zu stellen. Sie hätten den Beschwerdeführer über das Vorkommen eines medikamenteninduzierten Kopfschmerzes informiert und empfohlen, die Anal getika nur in Ausnahmefällen einzunehmen. Als schmerzdistanzierendes und schlafanstossendes Basistherapeutikum sei in erster Linie Amitriptylin zu empfehlen; auch sollte ein Therapie-Versuch mit hochdosiertem Magnesium versucht werden. Sie empfählen zudem ein aerobes Ausdauertraining ( Urk. 8/87/2). 3.4 3.4.1 Die behandelnden Ärzte der C.___ notierten in ihrem Austrittsbericht über die Hospitalisation vom 2 9. Juli bis zum 9. September 2011 als Diagno s en 1) ein organisches Psychosyndrom nach Schädel-Hirn-Trauma (ICD-10 F07.2), 2) eine Anpassungsstörung mit depressi ver Reaktion (ICD-10 F43.20) und 3) schädlicher Gebrauch von Alkohol, gegenwärtig abstinent (bei aversiver Medikation mit Antabus, ICD-10 F10.23) ( Urk. 8/87/3 ff.). Der Beschwerdeführer habe sich freiwillig bei depressiver Stimmungslage sowie zunehmenden Impulsdurchbrü chen bei Status nach Sturz mit Commoti o cerebri (differentialdiagnostisch contusio cerebri, respektive SHT) 05/2007 und aktuell psychosozialer Belastungssituat ion i. R. seiner Arbeitstätigkei t vor gestellt. Initial sei es zu einer Exazerbation der Impulskontrollstörung mit aggressivem Durch bruch und hier bei Sachbeschädigung gekommen, so dass eine hausintern e Ver legung erforderlich gewesen sei. Der von ihnen hinzugezogene Notfallpsychiater habe hierbei bei Fremdgefährdung einen fürsorger i schen Freiheitsentzug aus ge stellt. Unter der Medikation mit Valproat a l s Moodstabil i zer sowie Quetiapin zur Augmentation und initial Diazepam sei es zu einer im Verlauf deutlichen Ver besserung der Impulskontrolle sowie auch Ausgleich des Affektes gekommen und die Interaktion habe sich zunehmend komplikationslos gestaltet. In der somatischen Diagnostik habe sich in der zerebralen Bildgebung sowie dem EEG kein Hinweis für eine posttraumatische Parenchyml ä sion des Cerebrums gefun den. Andererseits habe sich in der neuropsychologischen Testung auf kognitiver Ebene ein antriebsgeminderter, verlangsamter und ablenkbarer Beschwerde führer m it einer ausgeprägten Konzentrati ons- und Daueraufmerksamkeits schwä che gezeigt. Dieser Befund weise aus ihrer Sicht zusammen mit den anamnestischen Angaben auf eine Störung medialer orbitofrontal er Hirnstruk turen hin. Ein e motivationale Modulation der neuropsychologischen Testergeb nisse sei jedoch letztendlich ausgeschlossen. Die unauffällige zerebra le Bildge bung sowie das EEG seien durchaus mit dem Ergebnis der neuropsychologi schen T estung gut vereinbar, posttraum atische Funktionseinschränkungen müss ten durch die cerebral e Bildgebung und Electroencephalo graphie nicht erf asst werden. Der Beschwerdeführer habe während des stationären Verlaufes deutlich vom inte rdisziplinä ren Therapieangebot profitiert. So habe durch Ein zel -Physiotherapie zum einen die Be weglichkeit im rechten Sprunggel enk sowie auch die muskulär e Kraft verbessert und letztendl ich die Schmerzsymptomatik hierdurch positiv beeinflusst werden können. Der Beschwerdeführer habe sich im Verlauf weiterhin nach init ial regressiven und external isierenden Tendenzen deutlich eigenverantwort l icher und mit adäquatem Antrieb gezeigt. Sie empfählen eine weitere ambulante, zunächst tagesklin ische psychiatrische Weiterbetreuung, hierzu habe er einen Vorstellungstermin vereinbart. Weiterhin habe er sich um eine ambulante Psycho therapie bemüht und diesbezüglich Vorstellungstermine bei niedergelassenen Psychiatern vereinbart. Er werde sich ausserdem physiotherapeutisch zur weiteren Therapie in einer Einrichtu ng am D.___ vorstellen ( Urk. 8/87/5). Syndromal liege eine klinisch apparente I mpulskontrollstörung vor. In der Zusammenschau der oben genannten Befunde (neurokognitive Defizite, Ver haltensänderung, depressiv-amotivationales Syndrom, chronifizierte Schmerzen) bei fehlenden Hinweisen auf eine vorbestehende klinische rele vante psychiatri sche Störung sei daher eine organische Persö nlichkeitsstörung nach Schädel- Hirn- Trauma zu diagnostizieren. Aufgrund seiner Angaben fänden sich (bei stark eingeschrän kten fremdanamnestischen Informationen bezüglich der Zeit vor dem Traum a 2007) keine klaren Hinweise fü r eine vorbestehende Persön lichkeitsstörung oder eine Impul skontro ll störung diesen Ausmasses, differen tialdiagnostisch sollte eine prätraumatische Störung jedoch noch nicht gä nzlich verworfen werden (ICD-10 F60.3, F63.8). Der mögliche Einfluss von einem ver mutlich deutlich erhöhten Alkoholkonsum in den letzten Jahren, evtl. auch schon vor dem Unfallereignis, sei ebenso zu beachten ( Urk. 8/87/6 ). 3.4.2 Im von der Beschwerdegegnerin eingeholten Verlaufsbericht vom 2 9. Dezember 2011 hielten die Ärzte der C.___ fest, dass sich der Beschwerdeführer am 1 4. Oktober 2011 nochmals zu einem Beratungstermin zwecks Empfehlung für einen ambulanten Therapeuten gemeldet habe. Zu diesem Zeitpunkt habe es keine Veränderung im Zustandsbild gegeben, so dass die Arbeitsunfähigkeit bis am 3 0. November 2011 verlängert worden sei. Seither entziehe sich der Verlauf ihrer Kenntnis. Der Beschwerdeführer habe sich gemäss ihrer Empfehlung um eine ambulante Weiterbehandlung bemühen wollen. Er sei vom 2 9. Juli bis zunächst zum 3 0. November 2011 vollumfänglich arbeitsunfähig. Eine Ver besserung der Leistungsfähigkeit mit Wiederherstellung einer Teilarbeitsfähig keit sei bei kontinuierlicher Behandlung im zeitlichen Rah men von einigen Monaten möglich ( Urk. 8/94 ). 3.5 Dr. med. E.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, hielt in seinem zuhan den der Beschwerdegegnerin erstellten Arztbericht vom 1 2. März 2012 folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit fest ( Urk. 8/99): - Mittelgradige bis schwere depressive Erkrankung (ICD-10 F32.1/32.2): agitierte Depression mit massiven aggressiven Spannungszuständen - Organische Persönlichkeitsstörung mit impulsiven Anteilen nach Schä del-Hirn-Trauma (ICD-10 F07.0) - Schädlicher Gebrauch von Alkohol, gegenwärtig abstinent (bei aversiver Medikation mit Antabus, ICD-10 F10.23) Er behandle den Beschwerdeführer seit dem 2 2. November 2011, die letzte Kon trolle habe am 1 2. März 2012 stattgefunden. In seiner aktuellen ge sundheitli chen Verfassung sei der Beschwerdeführer vollumfänglich arbeitsunfähig für jede Erwerbstätigkeit und auch nicht in der Lage, eine Umschulung zu absol vieren. Er gehe davon aus, dass sich durch die Behandlung im Laufe eines Jahres der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers soweit verbessern könne, dass eine schrittweise Steigerung der Belastbarkeit und der Leistungsfähigkeit wieder erreichbar sein sollte. Eine Umschulung wäre dann von zentraler Bedeutung, damit er wieder eine berufliche Perspektive bekomme. Der Beschwerdeführer möchte unbedingt so schnell wie möglich wieder arbeiten und eine Umschulung machen. Als Metzger sei er infolge des Unfalles nicht mehr arbeitsfähig ( Urk. 8/99). 3.6 Der Beschwerdeführer war vom 2 3. März bis zum 2 7. April 2012 erneut in der C.___ hospitalisiert. Im Bericht vom 5. Juni 2012 notierte Dr. med. F.___, Oberarzt der C.___, folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ( Urk. 8/102/2; vgl. Austrittsbericht vom 1 4. Mai 2012, Urk. 8/115): - Verdacht auf kombinierte Persönlichkeitsstörung mit emotional instabi len, narzisstischen und dissozialen Zügen (ICD-10 F61.0) - Aktenanamnestisch organische Persönlichkeitsstörung bei Status nach Schädel-Hirn-Trauma 2007 (ICD-10 F07.8) - Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol: Abhängigkeitssyn drom, gegenwärtig abstinent unter Antabus -Therapie (ICD-10 F10.2) - Verdacht auf rezidivierende depressive Störung (ICD-10 F33.1) Der Beschwerdeführer sei seit dem 2 3. März 2012 bis auf weiteres vollumfäng lich arbeitsunfähig. Aktuell scheine er vor allen Dingen durch ein depressives Zustandsbild deutlich belastet zu sein. Selbst kleinere Aktivitäten und Aufgaben führten zu ausgeprägten Erschöpfungszuständen. Darüber hinaus sei eine deut liche Rückzugstendenz zu beobachten. Bei der Arbeit wäre er relativ rasch überfordert, wodurch mittelfristig erneut Konflikte mit aggressiven Durch brüchen entstehen könnten. Grundsätzlich hielten sie es für sinnvoll, erneut Eingliederungsmassnahmen zu veranlassen. In der letzten stationären Behand lung hätten sich keine klaren Hinweise darauf ergeben, dass eine organische Schädigung nach dem Unfall aufgetreten sei. Die beobachteten Defizite liessen sich ebenso gut im Rahmen der Persönlichkeitsstörung oder aber durch die rezidivierende depressive Störung erklären. Dies würde aber auch bedeuten, dass unter einer geeigneten Therapie möglicherweise eine berufliche Leistungsfähig keit wiederhergestellt und so schliesslich eine Arbeitsfähigkeit erzielt werden könnte ( Urk. 8/102/4). 3.7 Der Beschwerdeführer wurde im Auftrag der zuständigen Unfallversicherung in der MEDAS Y.___ internistisch, neurologisch, neuropsychologisch, psychiatrisch, ophtalmologisch und orthopädisch begutachtet. Im Gutachten vom 1 4. August 2013 notierten die Gutachter folgende Diagnosen mit wesentli cher Einschränkung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit ( Urk. 8/109/35): • Residuen nach Sturz zwei Meter tief von einer Maue r am 27.05.2007 - Unfallverletzung en: - Commotio cerebri; distale intraartikuläre Tibiafraktur (AO 43 B3) rechts - Tiefe RQW am Unterkiefer-Vestibulum und an der Unterlippe enoral - Ver l etzungen an mehreren Zähnen - Operationen: - Doppelplattenosteosynt hese distale Tibia rechts am 5. 6.2007 - Entfernung des Osteosynthesematerials am 22.09.2008 - Unfallfolg en: - Mittelschwere posttrauma t ische Arthrose des OSG rechts - Chronische Kopfschmerzen, wahrscheinlich multifaktorieller Art - Mögliche Unfallfolgen in Diskussion, mangels Kooperation nicht beleg bar : Verdacht auf posttraumatische Belastungsstörung/Verdacht auf organische s Psychosyndrom nach Schädel-Hirn-T rauma • Mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom ( ICD-10 F32.11 ) • Chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren ( ICD-10 F45.41 ) • Auffällig es Verhalten: - Nicht-Koop eration, Verw eigerung von Abklärungen / V erdacht auf Ver schleierung/Ausspielen der Gutachter - Wahrscheinliche Opioidabhängigkeit (Tramadol) - Verdacht auf Alkoholabhängigkeit, eventuell andere Drogen? Als Diagnosen ohne wesentliche Einschränkung der Arbeitsf ä higkeit, aber mit Krankheitswert hielten sie 1) eine Schielamblyopie bei Esotropie rechts, leichte Hyperopie beidseits und 2) einen Nikotinabusus fest. Sie erhoben des Weiteren einen Status nach Appendektomie im Alter von etwa 20 Jahren und einen Sta tus nach Hämorr hoidenoperation zirka 2002 als Nebenbefunde. Die begutachtenden Ärzte konstatierten zusammenfassend, dass der Beschwer de führer mit seiner etablierten, doch deutlichen posttraumatischen OSG-Arthrose rechts, unfallbedin gt, aus orthopädischer Sicht nicht mehr im stehend-gehenden Beruf des Metzgers we rd e arbeiten können. Im Vordergrund der Massnahmen stehe jetzt zunächst die optimale Schuhversorgung durch ein Paar orthopädischer Schuhe mit Sohlenvers teifung, zurückversetzter Abroll ramp e und mit Pufferabsätzen, kombi niert mit Schuheinlagen und mit zusätz lich stabilisierendem, hohem Schaft. Es m ü ss e abgewartet werden, wie diese o rtho pädische Schuhversorgung helfe. Vorerst sei er im kaufmännischen Bereich zu 50 % arbeitsfähig, die Arbeitsfähig keit könne dann bei gutem Ver lauf langsam und stufenweise gesteigert werden. Falls die alleinige Schuhver sorgung nach einem halben Jah r nicht den gewünschten schmerz lindernden Effekt bringe, müsse die Arthrodese des oberen Sprunggelenkes ins Auge gefasst werden. Gemäss allgemeiner Erwartung sei es so, dass auf lange Sicht gesehen mit einer vollen Arbeitsfähigkeit in einem kaufmännisch-admi nistrativen Beruf zu rechnen sei ( Urk. 8/109/33 ff.). Aus neurologischer Sicht kö nn e keine organ-neurolog ische Schädigung diagno sti ziert werden. Der Beschwerdeführer habe sich beim Unfall vom 2 5. Juli 2007 zweifellos ein Schädel-Hirn-Trauma zugezogen, wobei neben einem passageren Bewusst seinsverlust keine sicheren neu rologischen Ausfälle hätten festgestellt werden können. Weder im initial vorgenommenen Schädel-CT noch bei den gemäss Akten total drei Verlaufs-MRI habe eine morpholo gisch fassbare traumatologische Veränderung nachgewiesen werden können. Der Beschwer deführer habe ja auch offenb ar die Aufnahmeprüfung für die H andelsschule bestanden, so dass nicht mit einer Hirnschädigung zu rechnen sei. Au s reiner neurologischer Optik kö nn e keine Arbeitsunfähigkeit attestiert werden. Der begutachtende Augenarzt bestätige den stark reduzierten Visus des rechten Auges. Es handle sich aber um einen Vorzustand vor dem Unfall im Sinne einer Schielamblyopie / Esotropie. E s sei unklar, warum der Beschwerdeführer die Einschränkungen erst nach dem Unfall realisiert habe. Dies kö nn e darauf beru hen, dass er früher über eine hohe Kompensationsfähigkeit verfügt und seine Einschränkungen habe „überspielen" können. Bei der Untersuchung durch die Neuropsychologin habe der Beschwerdeführer nicht kooperiert und eine Abkl ärung aktiv behindert. Dies werde auch belegt durch einen Symptomv alidierungstest (dieser Test sei so angelegt, dass g eistig B ehinderte hier bei guter Koopera tion gute Resultate erreichen, N icht k o operierende aber sc hlecht abschneiden ). Der psychiatrische Gutachter diagnostiziere eine mittel gradig e depressive Epi sode mit somati schem Syndrom, eine chronische Schmerzstörung mit somati schen und psychischen Faktoren, den Verdacht auf eine posttraumatische Belastungsstörung und de n Ver dacht auf ein organisches Psychosyndrom nach Schädel-Hirn -T rauma. Der federführende Gutachter habe mit dem Psychiater eingehende Diskussionen geführt. Der feder führende Gutachter habe attestieren müssen: Ja, es kö nn e sein, dass der Beschwerdeführer depres siv sei; er zeige ja diverse Symptome einer Depress ion. Für den federführenden Gutachter seien aber die klaren Fakten der Manipulation und Nicht-Koopera tion eindeutig; Depressive verhie lten sich nicht so. Der federführende Gutachter mü ss e attestieren, dass der Beschwerdeführer an einer Depression leiden könnte, aber er habe hier auc h eine „Bring-Schuld" - es liege an ihm, zu kooperieren, dam it man wirklich reale Fakten habe, auf denen man basieren k ö nn e. Der feder führende Gutachter habe dem Psy chiater auch gesagt, er sei nicht bereit, beim Beschwerdeführer eine Arbeitsunfähigkeit zu attestieren. Der begutachtende Psychiater habe die Arbeitsunfähigk eit einschätzungsweise etwas hö h er als 30 % eingeschätzt - mit a nder en Worten, der Beschwerdeführer wäre in den Bereich einer Teilrente g elangt. Dies habe der federführende Gutachter bei diesem Verhalten nicht akzeptiert und mit dem Psychiater eine erneute Bespre chung geführt. So sei die Arbeitsunfähigkeit mit 30 % festgesetzt worden um ein Signal zu setzen, dass der Beschwerdeführer eine Depression haben könnte, dass man aber auf keinen Fall hier in Richtung einer Berentung gehen dürfe, bevor er überhaupt kooperiere ( Urk. 8/109/34). In der erlernten und vor dem Unfall vom 2 7. Mai 2007 ausgeübten Tätigkeit als Metzger, vor allem als Akkordmetzger, sei der Beschwerdeführer nicht mehr arbeitsfähig. Die Arbeitsfähigkeit im kaufmännischen Bereich könnten sie aktuell noch nicht festlegen, teilweise wegen der Nichtkooperation des Beschwerdeführers. Der orthopädische Gutachter lege die Arbeitsfähigkeit im kaufmännischen Bereich mit 50 % fest, während der Anpassungszeit von ortho pädischen Schuhen. Bei guter Anpassung könne die Arbeitsfähigkeit stufen weise um etwa 10 % gesteigert werden, im Allgemeinen nach solchen Ver letzungen/bei solchen Einschränkungen auf 100 %. Der begutachtende Psych iater attestiere aktuell eine Arbeitsfähigkeit von 70 %. Der Beschwerdeführer sei also im Sinne von Eingliederungsmassnahmen arbeitsfähig/eingliederungsfähig ( Urk. 8/109/35 f.). In Bezug auf den zeitlichen Verlauf der Arbeitsfähigkeit im kaufmännischen Bereich sei festzuhalten, dass der Beschwerdeführer von 2009 bis 2011 „offiziell“ in einer Eingliederungsmassnahme gewesen sei; er habe ein Ein gliede rungstaggeld bezogen und gemäss seinen Angaben voll gearbeitet, allerdings nicht im Sinne der Eingliederung, sondern als Butler und dies international; hier habe er auch als Chauffeur geamtet und Hausarbeiten/Be treuung des Kin des ausgeübt. Somit sei der Beschwerdeführer in dieser Zeit voll arbeitsfähig gewesen. Aktuell bestünden noch Einschränkungen aus ortho pädischer (50 %, rasch steigerungsfähig) und psychiatrischer Sicht (30 % ). Der Beschwerdeführer dürfte etwa in einem halben Jahr zu 70 % arbeits fähig sein, wonach auch hier gemäss Beurteilung des begutachtenden Psychiaters eine Steigerungsoption bestehe ( Urk. 8/109/36). 3.8 Dr. m ed. G.___, Oberarzt im Fuss-Team der H.___, hielt in seinem von der Beschwerdegegnerin eingeholten Bericht vom 1 8. Dezember 2013 als Diagnose eine fortgeschrittene posttraumatische OSG-Arthrose rechts bei Status nach distaler intraartikulärer Tibiafraktur rechts fest ( Urk. 8/118/5 f.). Der Beschwerdeführer berichte, die orthopädischen Serienschuhe brächten eine geringe Besserung der Beschwerden beim Laufen oder längeren Stehen. Jedoch seien die Schuhe nach ca. 10 Tagen kaputt gegangen, die Sohle habe sich gelöst. Im Anschluss an die Sprechstunde werde dies behoben. Sie seien der Meinung, dass eine OSG- Arthrodese, solange die Beschwerden noch einiger massen tragbar seien und insbesondere die orthopädischen Serienschuhe eine Besserung der Beschwerden begünstigten, herausgezögert werden sollte. 3.9 Med. pract. I.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, notierte in seinem von der Beschwerdegegnerin eingeholten Arztbericht vom 2 7. Januar 2014 aus psychiatrischer Sicht 1) eine posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1), bestehend seit ca. 2010, diffferentialdiagnostisch eine andau ernde Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastungen (ICD-10 F62.0); 2) eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.11), bestehend seit ca. 2010 und 3) akzentuierte narzisstische Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z73.1), bestehen d seit der Jugend ( Urk. 8/119) mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. Ohne Aus wirkungen auf die Arbeitsfähigkeit vermerkte er einen Status nach Alkohol- und Cannabismissbrauch (Alkoholmissbrauch 2009 bis 2011, Cannabis sistiert seit Sommer 2013). Er behandle den Beschwerdeführer seit August 2012 bis auf weiteres. Als Metzger sei er seit Behandlungsaufnahme bis auf weiteres vollumfänglich arbeits unfähig. Es sei noch nicht absehbar, ab wann und in welchem Umfang eine behinderungsangepasste Tätigkeit möglich sei. Eventuell sei eine Tätigkeit in der freien Wirtschaft möglich. Eine Ausbildung sei erwünscht, eventuell bleibe die Leistungsfähigkeit (psychisch) reduziert. Eine Verbesserung durch eine psychische Stabilisierung sei zu erwarten. 3.10 Dr. med. J.___, Leiter Schmerzambulatorium IFA des B.___, stellte in seinem von der Beschwerdegegnerin eingeholten Arztbericht vom 1 9. November 2014 folgende Diagnosen mit Auswi r kungen auf die Arbeitsfähigkeit ( Urk. 8/127): - Gemischt nozizeptive neuropathische Schmerzen OSG recht mit/bei: - Status nach distaler Tibiafraktur 2007 - Chronische Kopfschmerzen - Sekundäre Gelenksprobleme bei chronischer Fehlbelastung - Knie rechts - Lumbalwirbelsäule - Halswirbelsäule Dr. J.___ konstatierte, der Beschwerdeführer sei durch die Schmerzen einge schränkt, äusserte sich allerdings nicht weiter zur prozentualen Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit und einer allenfalls angepassten Tätigkeit. 3.11 Dr. K.___ hielt in seinem von der Beschwerdegegnerin eingeholten Bericht vom 1 2. Dezember 2014 fest, dass sich die posttraumatische Belastungsstörung (PTSD) leicht abgeschwächt habe, indem die Flashbacks und Albträume weniger oft aufträten, während Abgestumpftheit und Gleichgültigkeit gegenüber ande ren Menschen nach wie vor bestünden. Zu Bedrohungsgefühlen mit Aggressi vität aufgrund erhöhter Schreckhaftigkeit sei es nicht mehr gekommen. In Bezug auf die mittelgradige Depression hätten wichtige Beobachtungen gemacht werden können: Während der Beschwerdeführer in der ersten Jahres hälfte 2014 weiterhin eine mittelgradige depressive Episode aufgewiesen habe, sei es nach der Umstellung der Schmerzmedikation von Tramal auf Targin (ein stärkeres Opioid) zunächst zu einer deutlichen Aufhellung der Stimmung gekommen. Dadurch sei er in der Lage gewesen, eine Arbeitstätigkeit aufzu nehmen. Wenn er dann jeweils zu viel gearbeitet habe (d.h. z.B. mehrere Stun den lang eine stehende Tätigkeit verrichtet habe), seien die Schmerzen wieder sehr stark geworden, wodurch er jeweils in ein en mehrere Tage dauernden schwer depressiven Zustand mit vollständiger Antriebslosigkeit geraten sei (er sei nur noch herumgesessen, habe teilweise nicht mehr gegessen und sei pha senweise auch nich t mehr ansprechbar gewesen), der sich jeweils mit dem Rückgang der Schmerzen langsam wieder gebessert habe ( Urk. 8/128/2). Gegenwärtig finde eine ambulante, stützend-begleitende psychiatrische Thera pie inkl. Psychopharmakotherapie statt. Künftig sei er weiterhin psychiatrisch bis zum Abschluss der beruflichen Wiedereingliederung zu begleiten, wobei inzwischen die psychiatrischen Konsultationen noch alle vier Wochen erfolgten. Zur Arbeitsfähigkeit in seinem angestammten Beruf als Metzger sei an zu fügen, dass ihm vom Anwalt des Beschwerdeführers mitgeteilt worden sei, dass er die Information erha lt en habe, dass er den Beschwerdeführer mit seinem letzten Arztbericht vom Januar 2014 in seinem angestammten Beruf zu 100 % aus psychiatrischen Gründen k rankgeschrieben habe. Das stimme so nicht. Wenn der Beschwerdeführer körperlich in der Lage wäre, als Metzger zu arbeiten, könnt e er dies aus psychischer Sich t sofort tun (es würde ihm umgehend psychi sch massiv besser gehen). Er sei demnach aus körperlichen Gründen (OSG- Arthrose, chron. Kopfschmerzen) auf dem angest ammten Beruf zu 100 % arbeitsunfähig. Es sei diesbezüglich auf die Einschätzung von Dr. G.___ von der H.___ zu verweisen. In Bezug au f angepasste Tätigkeiten seien aber die Einschränkungen auch psychischer Natur. In einer angepassten Tätigkeit bestehe aufgrund der PTSD und der d epressiven Symptomatik eine ein geschränkte Arbeitsfähigkeit, wobei aber auch die soma tischen Beschwerden relevant seien. Al s die Schmerzen im rechten Fuss d urch den Medikamentenwechsel abgenommen hätten, habe der Beschwerdeführer in Eigeniniti ative den beruflichen Wiedereinstieg versucht. Er habe für einen Bekannten Gartenarbeiten durch geführt, was mit Pausen recht g ut gelu ng en sei, aber auch zu einer Schmerzzunahme geführt habe. Aus purer Verzweiflung über se ine finanzielle Situation habe er dann bei einem Security-Service in der Ver kehrsregelung zu arbeiten begonnen. Bereits nach einer Stunde stehender Tätig keit seien die Schmerzen sehr m assiv gewesen, er habe aber wei ter durchgehal ten; dies habe zu den oben beschrieben en tagelangen schweren depressi ven Krisen mit extrem starken Schmerzen im Fuss geführt. Aus seiner ärztlichen Sicht seien daher nur sitzende Tätigkeiten möglich, da er dabei erst nach etwa 4 Stunden heftig Schmerzen entwick le. In Anbetracht seines psychischen Zustan des sei ein Arbeitsversuch bzw. eine Abklärun g betreffend mögliche Tätig kei ten (z.B. in der Einrichtung L.___ ) jederzeit durchführbar. Welche Tätigkeit der Beschwerdeführer schliessli ch mit welchem Pensum ausüben kö nn e, lasse sich s ein es Erachtens nicht vorhersagen ( Urk. 8/128/3). 4. 4.1 Das polydisziplinäre MEDAS-Gutachten vom 1 4. August 2013 lässt keine genü gende Beurteilung der Arbeitsfähigkeit im zeitlichen Ver lauf zu: Die begutach tenden Ärzte hielten diesbezüglich zusammenfassend fest, dass die Arbeitsunfä higkeit als Metzger seit dem Unfallereignis vom 2 7. Mai 2007 bestehe. Zur Arbeitsfähigkeit im kaufmännischen Bereich führten sie aus, dass der Beschwerdeführer von 2009 bis 2011 „offiziell“ in einer Eingliederungsmass nahme gestanden und in dieser Zeit als voll arbeitsfähig einzuschätzen sei. Aktuell bestünden noch Einschränkungen aus orthopädischer Sicht (50 %, rasch steigerungsfähig) und Einschränkungen aus psychiatrischer Sicht (30 % ). Der Beschwerdeführer dürfte in etwa einem halben Jahr 70 % arbeitsfähig sein, wonach auch hier gemäss Beurteilung des Psychiaters eine Steigerungsoption bestehe ( Urk. 8/109/36). Damit bleibt allerdings, insbesondere aus psychiatrischer Sicht, unklar (vgl. Urk. 8/109/ 77 ff.), ob und allenfalls in welchem Pensum dem Beschwerdeführer zwischen der Eingliederungsmassnahme und der Begutachtung die Ausübung einer angepassten Tätigkeit zuzumuten gewesen wäre. Hinzu kommt, dass die psychiatrische Einschätzung der Arbeitsfähigkeit im MEDAS-Gutachten gemäss Angaben des federführenden Gutachters durch den Psychiater etwas höher als die attestierten 30 % festgesetzt worden wären - der federführende Gutachter habe dies allerdings nicht akzeptieren können, da der Beschwerdeführer in den Bereich einer Teilrente gelangt wäre und ein Signal habe gesetzt werden müssen, dass der Beschwerdeführer zwar eine Depression haben könnte, man aber auf keinen Fall in Richtung einer Berentung gehen dürfe, bevor er überhaupt kooperiere ( Urk. 8/109/34). 4.2 Auch gestützt auf die weiteren im Recht liegenden Arztberichte lässt sich die Arbeitsfähigkeit insbesondere aus psychiatrischer Sicht für die Jahre 2011 bis zur Begutachtung nicht abschliessend beurteilen: 4.2.1 Die erste psychiatrisch begründete Arbeitsunfähigkeit wurde - gestützt auf die im Recht liegenden Akten - von Dr. A.___ ab dem 1 9. Mai 2011 bis auf wei teres attestiert (E. 3.2; vgl. Urk. 8/75). Vom 2 9. Juli bis zum 9. September 2011 war der Beschwerdeführer erstmals in der C.___ hospitalisiert und die behan delnden Ärzte attestierten damals eine über die Hospitalisation hinaus gehende vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit bis zum 3 0. No vember 2011 danach ent zog sich der Verlauf ihrer Kenntnis ( Urk. 8/94). Anschliessend wurde der Beschwerdeführer von Dr. E.___ behandelt, welcher in seinem Bericht vom 1 2. März 2012 eine durchgehende, vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit seit dem 2 9. Juli 2011 bis auf weiteres attestierte (E. 3.5, vgl. Urk. 8/99/2). Vom 2 8. April bis zum 3 0. Mai 2012 befand sich der Beschwerdeführer erneut stationär in der C.___ in Behandlung (vgl. E. 3.6; Urk. 8/102) und die behandelnden Ärzte attestierten eine 100%ige Arbeitsun fähigkeit vom 2 3. März 2012 bis auf weite res (E. 3.6). Dr. A.___ begründete die attestierte vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit nicht weiter, womit seine Einschätzung nicht nachvollziehbar ist (E. 3.2). Die behandelnden Ärzte der C.___ attestierten jeweils für die Dauer der stationä ren Aufenthalte bzw. kurz darüber hinaus eine Arbeitsunfähigkeit (vgl. E. 3.4 und E. 3.6). Nach dem zweiten stationären Aufenthalt vom 2 3. März bis zum 2 7. April 2012 wurde er weiterhin bis zum 3 0. Mai 2012 ambulant in der C.___ betreut und die Ärzte attestierten ihm eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit vom 2 3. März 2012 bis auf weiteres. Damit lässt sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers gestützt auf die Berichte der C.___ jeweils nur für kurze Zeiträume beurteilen. Auch Dr. E.___ behandelte den Beschwerdeführer nur während eines kurzen Zeit raumes. Dabei ging er noch davon aus, dass der Beschwerdeführer unter einer organischen Persönlichkeitsstörung leide, was allerdings von den behandelnden Ärzten der C.___ im Folgenden stationären Aufenthalt vom 2 3. März bis zum 2 7. April 2012 und dem psychiatrischen Gutachter in Frage gestellt wurde (vgl. E. 3.6 und E. 3.7 sowie Urk. 8/109/79). 4.2.2 Ab August 2012 befand sich der Beschwerdeführer bei Dr. I.___ in psychiatri scher Behandlung, welcher in seinem Bericht vom 2 7. Januar 2014 noch konstatierte, dass die Aufnahme einer behinderungsangepassten Tätigkeit noch nicht absehbar sei. Am 1 2. Dezember 2014 führte er aus, dass eine 50 100%ige Arbeitsfähigkeit im Rahmen einer Abklärung und bei sitzender Tätigkeit bestehe (E. 3.9 und 3.11). Im Rahmen dieser Einschätzung berücksich tigte Dr. I.___ insbesondere die subjektiven Schmerzangaben des Beschwer deführers infolge seines somatischen Gesundheitsschadens, so führte er aus, dass seines Erachtens nur sitzende Tätigkeiten möglich seien, da der Beschwer deführer beim Sitzen erst nach etwa 4 Stunden heftige Schmerzen entwickle ( Urk. 8/128/3; vgl. hierzu auch Urk. 8/147 [ Urk. 3/5] ). Entsprechend ist davon auszugehen, dass die Arbeitsfähigkeitseinschätzungen von Dr. I.___ insbesondere die subjektiv geklagten Beschwerden massgeblich mitberücksichtigten - inwieweit dies objektiv bzw. aus somatischer Sicht nach vollziehbar ist, ist in Frage zu stellen. Im Übrigen erfolgte seit der polydisziplinären Begutachtung im August 2013 keine fachärztliche orthopädische Beurteilung mehr, so dass unklar bleibt, ob die prognostizierte Steigerung der damals aktuell 50%igen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit tatsächlich erfolgte. 4.2.3 Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung dafür, dass seit dem Erlass des Vorbescheids vom 2 7. Juli 2011 ( Urk. 8/80) keine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes eingetreten sei und nach wie vor aus somatischer Sicht eine volle Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit vorliege und die psychischen Einschränkungen, welche heute als remittiert gäl ten, nicht zu berücksichtigen seien ( Urk. 2). Dies ist nach dem Gesagten insbesondere im zeitlichen Verlauf nicht schlüssig und nachvollziehbar. 4.3 Zusammenfassend weist die Aktenlage für eine abschliessende Beurteilung des Leistungsanspruchs in Bezug auf den medizinischen Sachverhalt, wesentliche Lücken auf. Die Sache ist daher an die IV-Stelle zurückzuweisen, d amit sie den Gesundheitszustand, insbesondere auch im zeitlichen Verlauf, und die entspre chende Arbeitsfähigkeit sowohl in der angestammten als auch in einer ange passten Tätigkeit in geeigneter Weise korrekt abklärt - wobei der Beschwerde führer gegebenenfalls auf seine Mitwirkungspflicht hinzuweisen ist - und anschliessend über den Leistungsanspruch neu verfügt. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen. 5. 5.1 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 8 00.-- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 5.2 Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Ver wal tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb der vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat. Diese ist gestützt auf Art. 61 lit. g ATSG in Ver bindung mit § 34 Abs. 1 und 3 GSVGer unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses auf Fr. 2‘000.-- (inklusive Barauslagen und MWSt ) festzusetzen. Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 2. November 2015 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Leistungsanspruch des Beschwerde führers neu entscheide. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 8 00.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessent schä digung von Fr. 2 ‘ 000.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Silvan Meier Rhein - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin HurstSchwegler

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Sozialversicherungsgericht

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

des Kantons Zürich IV.2015.01263 IV.2015.01263

IV.2015.01263 IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna

Sozialversicherungsrichter Vogel

Gerichtsschreiberin Schwegler

Urteil vom 27. Februar 2017

Urteil vom 27. Februar 2017 in Sachen

in Sachen X.___

X.___ Beschwerdeführer

Beschwerdeführer vertreten durch Rechtsanwalt Silvan Meier Rhein

vertreten durch Rechtsanwalt Silvan Meier Rhein advokatur rechtsanker

advokatur rechtsanker Ankerstrasse 24, Postfach 9822, 8036 Zürich

Ankerstrasse 24, Postfach 9822, 8036 Zürich gegen

gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

Beschwerdegegnerin Sachverhalt:

Sachverhalt: 1. X.___, geboren 1983, meldete sich erstmals am 2 7. Dezember 2007 (Eingangsdatum) unter Hinweis auf einen am 2 7. Mai 2007 erlittenen Unfall bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbe zug an ( Urk. 8/3). Die IV-Stelle tätigte erwerbliche und medizinische Abklä rungen und erteilte mit Schreiben vom 2 0. Januar 2009 Kostengutsprache für eine Umschulung ( Urk. 8/34). Mit Verfügung vom 5. Oktober 2010 hielt die IV Stelle fest, dass die beruflichen Massnahmen abgeschlossen würden, da auch nach Wiederholung des zweiten Semesters die Bürofachprüfung nicht bestanden wurde - sie übernähmen allerdings rückwirkend die Taggeldleistun gen für zwei Tage pro Woche, fall s der Versicherte das Bürofachdiplom im Frühjahr 2011 bestehe ( Urk. 8/63). Da sich der Versicherte nicht mehr vernehmen liess schlossen sie die beruflichen Massnahmen mit Schreiben vom 2 6. Mai 2011 ab ( Urk. 8/69).

1. X.___, geboren 1983, meldete sich erstmals am 2 7. Dezember 2007 (Eingangsdatum) unter Hinweis auf einen am 2 7. Mai 2007 erlittenen Unfall bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbe zug an ( Urk. 8/3). Die IV-Stelle tätigte erwerbliche und medizinische Abklä rungen und erteilte mit Schreiben vom 2 0. Januar 2009 Kostengutsprache für eine Umschulung ( Urk. 8/34). Mit Verfügung vom 5. Oktober 2010 hielt die IV Stelle fest, dass die beruflichen Massnahmen abgeschlossen würden, da auch nach Wiederholung des zweiten Semesters die Bürofachprüfung nicht bestanden wurde - sie übernähmen allerdings rückwirkend die Taggeldleistun gen für zwei Tage pro Woche, fall s der Versicherte das Bürofachdiplom im Frühjahr 2011 bestehe ( Urk. 8/63). Da sich der Versicherte nicht mehr vernehmen liess schlossen sie die beruflichen Massnahmen mit Schreiben vom 2 6. Mai 2011 ab ( Urk. 8/69). Mit Vorbescheid vom 2 7. Juli 2011 stellte die IV-Stelle die Abweisung des Renten begehrens in Aussicht ( Urk. 8/80), wo gegen der Versicher te Einwand erhob ( Urk. 8/88; vgl. auch Urk. 8/82; Urk. 8/84 ). D ie IV-Stelle tätigte weitere Abklärungen und holte insbesondere das von der zuständigen Unfallversiche rung in Auftrag gegebene polydisziplinäre Gutachten der MEDAS Y.___ vom 1 4. August 2013 ein ( Urk. 8/109). Am 1. Juli 2015 teilte die IV Stelle dem Versicherten mit, dass die Eingliederungsmassnahmen abge schlossen würden, da er in seiner Selbständigkeit eine Tätigkeit gefunden habe, die seiner gesundheitlichen Situation angepasst sei und er dieser in ange messenem Rahmen anhand des Belastungsprofils na chgehen könne ( Urk. 8/137). Mit Ver fügung vom 2. November 2015 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren wie vorbeschieden ab ( Urk. 2).

Mit Vorbescheid vom 2 7. Juli 2011 stellte die IV-Stelle die Abweisung des Renten begehrens in Aussicht ( Urk. 8/80), wo gegen der Versicher te Einwand erhob ( Urk. 8/88; vgl. auch Urk. 8/82; Urk. 8/84 ). D ie IV-Stelle tätigte weitere Abklärungen und holte insbesondere das von der zuständigen Unfallversiche rung in Auftrag gegebene polydisziplinäre Gutachten der MEDAS Y.___ vom 1 4. August 2013 ein ( Urk. 8/109). Am 1. Juli 2015 teilte die IV Stelle dem Versicherten mit, dass die Eingliederungsmassnahmen abge schlossen würden, da er in seiner Selbständigkeit eine Tätigkeit gefunden habe, die seiner gesundheitlichen Situation angepasst sei und er dieser in ange messenem Rahmen anhand des Belastungsprofils na chgehen könne ( Urk. 8/137). Mit Ver fügung vom 2. November 2015 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren wie vorbeschieden ab ( Urk. 2). 2. Hiergegen erhob der Versicherte am 7. Dezember 2015 Beschwerde und bean tragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und es sei ihm rückwir kend ab dem 1. Mai 2011 bis zum 2 8. Februar 2015 eine ganze Rente auszu richten. Für die Zeit ab dem 1. März 2015 sei der Invaliditätsgrad nach Durchführung weiterer Abklärungen neu festzulegen. Eventualiter seien weitere Abklärungen durchzuführen ( Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 2 2. Januar 2016 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 7 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 8/1-149), was dem Beschwerdeführer am 2 5. Januar 2016 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 9).

2. Hiergegen erhob der Versicherte am 7. Dezember 2015 Beschwerde und bean tragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und es sei ihm rückwir kend ab dem 1. Mai 2011 bis zum 2 8. Februar 2015 eine ganze Rente auszu richten. Für die Zeit ab dem 1. März 2015 sei der Invaliditätsgrad nach Durchführung weiterer Abklärungen neu festzulegen. Eventualiter seien weitere Abklärungen durchzuführen ( Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 2 2. Januar 2016 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde ( Urk. 7 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 8/1-149), was dem Beschwerdeführer am 2 5. Januar 2016 zur Kenntnis gebracht wurde ( Urk. 9). 3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

3. Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Das Gericht zieht in Erwägung:

Das Gericht zieht in Erwägung: 1.

1. 1.1 Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung dafür ( Urk. 2), die medizinischen Abklärungen hätten ergeben, dass dem Beschwerdeführer die angestammte Tätigkeit als Metzger nicht mehr zumutbar sei. Nach Ablauf der Rekonvaleszenzzeit im Dezember 2007 bestehe für eine leidensangepasste, leichte und vorwiegend sitzende Tätigkeit eine volle Arbeitsfähigkeit. Trotz der nicht bestandenen Abschlussprüfung sei erstellt, dass er eine behinderungsan gepasste Bürotätigkeit vollumfänglich ausüben könne. Bei der Gegenüber stellung von Validen- und Invalideneinkommen resultiere ein Invaliditätsgrad von 1 %. Aufgrund der neuen medizinischen Berichte und dem Verlauf seit Erlass des Vorbescheides sei nicht von einer wesentlichen Verschlechterung des Gesundheitszustandes auszugehen. Die psychischen Einschränkungen, welche heute als remittiert gelten, seien bei der Beurteilung nicht zu berücksichtigen.

1.1 Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung dafür ( Urk. 2), die medizinischen Abklärungen hätten ergeben, dass dem Beschwerdeführer die angestammte Tätigkeit als Metzger nicht mehr zumutbar sei. Nach Ablauf der Rekonvaleszenzzeit im Dezember 2007 bestehe für eine leidensangepasste, leichte und vorwiegend sitzende Tätigkeit eine volle Arbeitsfähigkeit. Trotz der nicht bestandenen Abschlussprüfung sei erstellt, dass er eine behinderungsan gepasste Bürotätigkeit vollumfänglich ausüben könne. Bei der Gegenüber stellung von Validen- und Invalideneinkommen resultiere ein Invaliditätsgrad von 1 %. Aufgrund der neuen medizinischen Berichte und dem Verlauf seit Erlass des Vorbescheides sei nicht von einer wesentlichen Verschlechterung des Gesundheitszustandes auszugehen. Die psychischen Einschränkungen, welche heute als remittiert gelten, seien bei der Beurteilung nicht zu berücksichtigen. 1.2 Der Beschwerdeführer brachte demgegenüber im Wesentlichen vor ( Urk. 1), dass er in der Zeit von Juli 2011 bis Dezember 2014 aufgrund von psychischen Gründen arbeitsunfähig gewesen sei, was auch aus zahlreichen Arztberichten hervorgehe. So habe die Krankentaggeldversicherung während zwei Jahren bis zum 1 7. Mai 2013 Taggeldlei stungen erbracht und selbst bei Abstützen auf das MEDAS-Gutachten sei von einer vollumfänglichen Arbeitsunfähigkeit bis Mitte April 2013 und sodann von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit mit Steigerung auf 70 % innert sechs Monaten auszugehen.

1.2 Der Beschwerdeführer brachte demgegenüber im Wesentlichen vor ( Urk. 1), dass er in der Zeit von Juli 2011 bis Dezember 2014 aufgrund von psychischen Gründen arbeitsunfähig gewesen sei, was auch aus zahlreichen Arztberichten hervorgehe. So habe die Krankentaggeldversicherung während zwei Jahren bis zum 1 7. Mai 2013 Taggeldlei stungen erbracht und selbst bei Abstützen auf das MEDAS-Gutachten sei von einer vollumfänglichen Arbeitsunfähigkeit bis Mitte April 2013 und sodann von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit mit Steigerung auf 70 % innert sechs Monaten auszugehen. Die Beschwerdegegnerin habe des Weiteren zu Unrecht die auch für angepasste Arbeiten einschränkende Arthrose des oberen Sprunggelenkes (OSG) nicht b erücksichtigt. Aus Sicht des or t h opädischen Gutachters der MEDAS sei er auch für angepasste Tätigkeiten als zu 50 % arbeitsunfähig beurteilt worden. Zu prüfen bleibe, wie sich diese orthopädisch begründete Arbeitsunfähigkeit bezo gen auf eine angepasste Tätigkeit seit der MEDAS-Abklärung bis heute ent wickelt habe.

Die Beschwerdegegnerin habe des Weiteren zu Unrecht die auch für angepasste Arbeiten einschränkende Arthrose des oberen Sprunggelenkes (OSG) nicht b erücksichtigt. Aus Sicht des or t h opädischen Gutachters der MEDAS sei er auch für angepasste Tätigkeiten als zu 50 % arbeitsunfähig beurteilt worden. Zu prüfen bleibe, wie sich diese orthopädisch begründete Arbeitsunfähigkeit bezo gen auf eine angepasste Tätigkeit seit der MEDAS-Abklärung bis heute ent wickelt habe. Ebenfalls sei festzuhalten, dass das Gutachten über zwei Jahre vor Verfügungs zeitpunkt erstellt worden sei und es sich vorab auf die Beurteilung der rein unfall kausalen Problematik beschränke, so dass es keine genügende Grundlage für die Beurteilung bilde. Des Weiteren sei es in mehrfacher Hinsicht mangel haft, so dass es nicht beweiskräftig sei.

Ebenfalls sei festzuhalten, dass das Gutachten über zwei Jahre vor Verfügungs zeitpunkt erstellt worden sei und es sich vorab auf die Beurteilung der rein unfall kausalen Problematik beschränke, so dass es keine genügende Grundlage für die Beurteilung bilde. Des Weiteren sei es in mehrfacher Hinsicht mangel haft, so dass es nicht beweiskräftig sei. Der Beschwerdeführer sei auch - entgegen der Annahme der Beschwerde gegnerin - nicht vollständig beruflich wieder eingegliedert, sondern arbeite in seinem eigenen Unternehmen in einem Pensum von ca. 30 - 40 %.

Der Beschwerdeführer sei auch - entgegen der Annahme der Beschwerde gegnerin - nicht vollständig beruflich wieder eingegliedert, sondern arbeite in seinem eigenen Unternehmen in einem Pensum von ca. 30 - 40 %. 2.

2. 2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). 2.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psy chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische s Leiden mit Krank heitswert besteht, welche s die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; BGE 139 V 547 E. 5; 131 V 49 E. 1.2; 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5 und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4. ).

2.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psy chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische s Leiden mit Krank heitswert besteht, welche s die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; BGE 139 V 547 E. 5; 131 V 49 E. 1.2; 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5 und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4. ). Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201 5 E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20 15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. April 2016 E. 4.1).

Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201 5 E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20 15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. April 2016 E. 4.1). 2.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:

2.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die: a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;

a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können; b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes tens 40 % arbeitsunfähig ( Art. 6 ATSG) gewesen sind; und c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ( Art. 8 ATSG) sind. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG).

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente ( Art. 28 Abs. 2 IVG). 2.4 Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer ). Gemäss stän diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent scheidrelevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundes gerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).

2.4 Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer ). Gemäss stän diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent scheidrelevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundes gerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2). Von der Rückweisung der Sache an den Versicherungsträger zur Gewährung des rechtlichen Gehörs ist nach dem Grundsatz der Verfahrensökonomie dann abzu sehen, wenn dieses Vorgehen zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem gleichlaufenden und der Anhörung gleichgestellten Interesse der versicherten Person an einer möglichst beförderlichen Beurteilung ihres Anspruchs nicht zu vereinbaren sind (vgl. zum Ganzen BGE 137 I 195 E. 2.3.2; BGE 136 V 117 E. 4.2.2.2; BGE 133 I 201 E. 2.2).

Von der Rückweisung der Sache an den Versicherungsträger zur Gewährung des rechtlichen Gehörs ist nach dem Grundsatz der Verfahrensökonomie dann abzu sehen, wenn dieses Vorgehen zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem gleichlaufenden und der Anhörung gleichgestellten Interesse der versicherten Person an einer möglichst beförderlichen Beurteilung ihres Anspruchs nicht zu vereinbaren sind (vgl. zum Ganzen BGE 137 I 195 E. 2.3.2; BGE 136 V 117 E. 4.2.2.2; BGE 133 I 201 E. 2.2). Be i ungenügenden Abklärungen durch den Versicherungsträger holt die Beschwerdeinstanz im Regelfall ein Gerichtsgutachten ein, wenn sie einen (im Verwaltungsverfahren anderweitig erhobenen) medizinischen Sachverhalt über haupt für gutachtlich abklärungsbedürftig hält oder wenn eine Administrativ expertise in einem rechtserheblichen Punkt nicht beweiskräftig ist. Die betref fende Beweiserhebung erfolgt alsdann vor der – anschliessend reformatorisch entscheidenden – Beschwerdeinstanz selber statt über eine Rückweisung an die Verwaltung. E ine Rückweisung an den Versicherungsträger bleibt hingegen möglich, wenn sie allein in der notwendigen Erhebung einer bisher vollständig ungeklärten Frage begründet ist. Ausserdem bleibt es dem kantonalen Gericht (unter dem Aspekt der Verfahrensgarantien) unbenommen, eine Sache zurück zuweisen, wenn lediglich eine Klarstellung, Präzisierung oder Ergänzung von gutachtlichen Ausführungen erforderlich ist (B GE 137 V 210 E. 4.4.1. 4 mit Hin weisen; Urteil des Bundesgerichts 8C_815/2012 vom 21. Oktober 2013 E. 3.4, publi ziert in SVR 1/2014 UV Nr. 2 S. 3).

Be i ungenügenden Abklärungen durch den Versicherungsträger holt die Beschwerdeinstanz im Regelfall ein Gerichtsgutachten ein, wenn sie einen (im Verwaltungsverfahren anderweitig erhobenen) medizinischen Sachverhalt über haupt für gutachtlich abklärungsbedürftig hält oder wenn eine Administrativ expertise in einem rechtserheblichen Punkt nicht beweiskräftig ist. Die betref fende Beweiserhebung erfolgt alsdann vor der – anschliessend reformatorisch entscheidenden – Beschwerdeinstanz selber statt über eine Rückweisung an die Verwaltung. E ine Rückweisung an den Versicherungsträger bleibt hingegen möglich, wenn sie allein in der notwendigen Erhebung einer bisher vollständig ungeklärten Frage begründet ist. Ausserdem bleibt es dem kantonalen Gericht (unter dem Aspekt der Verfahrensgarantien) unbenommen, eine Sache zurück zuweisen, wenn lediglich eine Klarstellung, Präzisierung oder Ergänzung von gutachtlichen Ausführungen erforderlich ist (B GE 137 V 210 E. 4.4.1. 4 mit Hin weisen; Urteil des Bundesgerichts 8C_815/2012 vom 21. Oktober 2013 E. 3.4, publi ziert in SVR 1/2014 UV Nr. 2 S. 3). 3. Die medizinische Aktenlage präsentiert sich im Wesentlichen folgendermassen:

3. Die medizinische Aktenlage präsentiert sich im Wesentlichen folgendermassen: 3.1 Der Beschwerdeführer wurde am 17./1 8. Januar 2008 mittels Funktions orient ier ter Medizinischer Abklärung i m Z.___ untersucht. Die Gutachter notierten folgende Diagnosen ( Urk. 8/26/3):

3.1 Der Beschwerdeführer wurde am 17./1 8. Januar 2008 mittels Funktions orient ier ter Medizinischer Abklärung i m Z.___ untersucht. Die Gutachter notierten folgende Diagnosen ( Urk. 8/26/3): • Unfall vom 27.5.2007 (Sturz aus 2 m Höhe in äthylisiertem Zustand) mit

• Unfall vom 27.5.2007 (Sturz aus 2 m Höhe in äthylisiertem Zustand) mit - Commotio cerebri

Commotio cerebri - distaler intraartikulärer Tibiafraktur rechts

distaler intraartikulärer Tibiafraktur rechts - Doppelpl attenosteosynthese am 5.6.2007

Doppelpl attenosteosynthese am 5.6.2007 - Zahnschaden und Rissquetschwunde ( RQW ) am Unterkiefer

Zahnschaden und Rissquetschwunde ( RQW ) am Unterkiefer - aktuell: belastungsabhängige Schmerzen und Bewegungseinschränkung oberes Sprunggelenk ( OSG ) rechts

aktuell: belastungsabhängige Schmerzen und Bewegungseinschränkung oberes Sprunggelenk ( OSG ) rechts - konventionell radiologisch 12/07 noch keine sichere Konsolidation, delayed union möglich

konventionell radiologisch 12/07 noch keine sichere Konsolidation, delayed union möglich - Kopfschmerzen vom Spannungstyp

Kopfschmerzen vom Spannungstyp • Subklinische affektpathologische Zeichnung ohne Krankhei tswert bei chro ni scher Schmerz- Problematik

• Subklinische affektpathologische Zeichnung ohne Krankhei tswert bei chro ni scher Schmerz- Problematik • Neurokognitive Minderbelastbarkeit im Rahmen eines chronifizierenden Schmerzsyndroms und durch leistungslimitierende persönlichkeitsbedingte Faktoren bestimmt

• Neurokognitive Minderbelastbarkeit im Rahmen eines chronifizierenden Schmerzsyndroms und durch leistungslimitierende persönlichkeitsbedingte Faktoren bestimmt • Atrophie d es Nervus opticus beidseits unklarer Ätiologie

• Atrophie d es Nervus opticus beidseits unklarer Ätiologie Das arbei tsbezogene relevante Problem sei eine Funktionsst örung des Sprung ge lenks mit ein geschränkter Belastbarkeit und Beweglichkeit. Dies habe sich vor allem beim Gehen durch ein vermindertes Abrollen des Fusses in aus sen gedrehter Haltung des rechten Beines sowie durch ein konsistentes Entlasten des rechten Fusses in der EFL gezeigt. Zudem sei ein deutliches auf Schmerz und Schonung ausgerichtetes Verhalten beobachtet worden. Der Beschwerde führer habe dadurch nicht bei allen Tests an seine funkti onellen körperlichen Limite n her angeführt werden können und habe sich unter Angaben von Schmerzen selbst limitiert. Aufgrund d er medizinischen Problematik sei es nachvoll ziehbar, dass Sc hmerzen und sicherlich auch eine gewisse Angst vor Schmerzver stärkung unter Belastung und erneuter Wiederverletzung bestünden. Die Aus prägung des Schmerzverhaltens kö nn e im gezeigten Rahmen jedoch nicht vollständig nachvollzogen werden. Die Leistungsbereitschaft des Beschwerde führers beurteilte n sie als f raglich. Die Belastbarkeit liege allgemein im Bereich einer vorwieg end sitzenden, leichten Arbeit ( Urk. 8/26/5).

Das arbei tsbezogene relevante Problem sei eine Funktionsst örung des Sprung ge lenks mit ein geschränkter Belastbarkeit und Beweglichkeit. Dies habe sich vor allem beim Gehen durch ein vermindertes Abrollen des Fusses in aus sen gedrehter Haltung des rechten Beines sowie durch ein konsistentes Entlasten des rechten Fusses in der EFL gezeigt. Zudem sei ein deutliches auf Schmerz und Schonung ausgerichtetes Verhalten beobachtet worden. Der Beschwerde führer habe dadurch nicht bei allen Tests an seine funkti onellen körperlichen Limite n her angeführt werden können und habe sich unter Angaben von Schmerzen selbst limitiert. Aufgrund d er medizinischen Problematik sei es nachvoll ziehbar, dass Sc hmerzen und sicherlich auch eine gewisse Angst vor Schmerzver stärkung unter Belastung und erneuter Wiederverletzung bestünden. Die Aus prägung des Schmerzverhaltens kö nn e im gezeigten Rahmen jedoch nicht vollständig nachvollzogen werden. Die Leistungsbereitschaft des Beschwerde führers beurteilte n sie als f raglich. Die Belastbarkeit liege allgemein im Bereich einer vorwieg end sitzenden, leichten Arbeit ( Urk. 8/26/5). Aus rheumatologisch-ort hopädischer Sicht sei die angestammte, körperlich schwere, rein stehend und gehend ausgeübte Tätigkeit aufgrund des hohen Ar throserisikos am rechten Sprung gelenk nicht mehr zumutbar. Sie empfählen eine berufliche Um stellung in eine adaptierte Tät igkeit. Aus fachpsychiatrischer und neurologisch/ve rhaltensneurologischer Sicht sei die Arbeitsfähigkeit nicht eingeschränkt. Aufgrund der teilweisen Selbstlimitierung sowie dem noch nicht abgeschlossenen Heilprozess sei eine definitive medizinische Zumutbarkeitsbe urteilung heute noch nicht möglich. Die in der EFL demonstrierte Belastbarkeit sei im körperlich leichten, vorwiegend sitzenden Bereich. Aus p rognostischen Überlegungen empfä hlen sie eine berufliche Umstellung in eine körperlich leichte, überwiegend sitzende Tätigkeit. Während der Heilphas e, d.h. falls spezi fische Thera piemassnahmen durchgeführt w ü r den (z. B. Physiotherapie) empfä hlen sie eine Reduktion der Arbeitsfähigkeit auf 75 %. Nach Abschluss der medizinischen Massnahmen so llte eine entspre chende Tätigkeit längerfristig ganztags zumutbar sein ( Urk. 8/26/6).

Aus rheumatologisch-ort hopädischer Sicht sei die angestammte, körperlich schwere, rein stehend und gehend ausgeübte Tätigkeit aufgrund des hohen Ar throserisikos am rechten Sprung gelenk nicht mehr zumutbar. Sie empfählen eine berufliche Um stellung in eine adaptierte Tät igkeit. Aus fachpsychiatrischer und neurologisch/ve rhaltensneurologischer Sicht sei die Arbeitsfähigkeit nicht eingeschränkt. Aufgrund der teilweisen Selbstlimitierung sowie dem noch nicht abgeschlossenen Heilprozess sei eine definitive medizinische Zumutbarkeitsbe urteilung heute noch nicht möglich. Die in der EFL demonstrierte Belastbarkeit sei im körperlich leichten, vorwiegend sitzenden Bereich. Aus p rognostischen Überlegungen empfä hlen sie eine berufliche Umstellung in eine körperlich leichte, überwiegend sitzende Tätigkeit. Während der Heilphas e, d.h. falls spezi fische Thera piemassnahmen durchgeführt w ü r den (z. B. Physiotherapie) empfä hlen sie eine Reduktion der Arbeitsfähigkeit auf 75 %. Nach Abschluss der medizinischen Massnahmen so llte eine entspre chende Tätigkeit längerfristig ganztags zumutbar sein ( Urk. 8/26/6). 3.2 Dr. med. A.___, Psychotherapie und Psychotherapie FMH, attestierte dem Beschwerdeführer mit Arztzeugnis vom 1 9. Mai 2011 eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit ab dem 1 9. Mai 2011 bis auf weiteres aufgrund von Krank heit ( Urk. 8/75).

3.2 Dr. med. A.___, Psychotherapie und Psychotherapie FMH, attestierte dem Beschwerdeführer mit Arztzeugnis vom 1 9. Mai 2011 eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit ab dem 1 9. Mai 2011 bis auf weiteres aufgrund von Krank heit ( Urk. 8/75). 3.3 Die Ärzte der Klinik für Neurologie des B.___ notier ten in ihrem B ericht vom 6. September 2011 folgende Hauptdiagnosen ( Urk. 8/87):

3.3 Die Ärzte der Klinik für Neurologie des B.___ notier ten in ihrem B ericht vom 6. September 2011 folgende Hauptdiagnosen ( Urk. 8/87): - Chronischer posttraumatischer Kopfschmerz (ICHDII 5.2.1, ICD-10 G44.30)

Chronischer posttraumatischer Kopfschmerz (ICHDII 5.2.1, ICD-10 G44.30) - seit Trauma 2007

seit Trauma 2007 - Wahrscheinlicher medikamenten induzierter Kopfschmerz (ICHD-II 8.2.3, ICD-10 G44.410 )

Wahrscheinlicher medikamenten induzierter Kopfschmerz (ICHD-II 8.2.3, ICD-10 G44.410 ) - seit Unfall 2007 Einnahme von Dafalgan an 8-12 Tagen pro Monat, aktuell täglich

seit Unfall 2007 Einnahme von Dafalgan an 8-12 Tagen pro Monat, aktuell täglich - im Verlauf Zunahme der Kopfschmerzen

im Verlauf Zunahme der Kopfschmerzen - Cervikocephales Schmerzsyndrom seit dem Unfall 2008

Cervikocephales Schmerzsyndrom seit dem Unfall 2008 - Blockade untere Halswirbelsäule (HWS)

Blockade untere Halswirbelsäule (HWS) In der Zusammenschau handle es sich mit einem bis auf die muskuloskelettalen Veränderungen cervikal unauffälligen klinisch-neurologischen Status und der Anamnese mit einem Kopfschmerz, der keinem primären Kopfschmerztypen zuzuordnen sei, dem Auftreten nach dem Trauma und der ansonsten leeren eigenen und Familien-Anamnese für Kopfschmerzen um einen posttraumati schen Kopfschmerz. Zudem sei aufgrund der regelmässigen Schmerzmittelein nahme 10-15 Tage im Monat seit dem Unfall (aktuell täglich) und der Zunahme der Kopfschmerzen der Verdacht auf einen medikamenteninduzierten Kopf schmerz zu stellen. Sie hätten den Beschwerdeführer über das Vorkommen eines medikamenteninduzierten Kopfschmerzes informiert und empfohlen, die Anal getika nur in Ausnahmefällen einzunehmen. Als schmerzdistanzierendes und schlafanstossendes Basistherapeutikum sei in erster Linie Amitriptylin zu empfehlen; auch sollte ein Therapie-Versuch mit hochdosiertem Magnesium versucht werden. Sie empfählen zudem ein aerobes Ausdauertraining ( Urk. 8/87/2).

In der Zusammenschau handle es sich mit einem bis auf die muskuloskelettalen Veränderungen cervikal unauffälligen klinisch-neurologischen Status und der Anamnese mit einem Kopfschmerz, der keinem primären Kopfschmerztypen zuzuordnen sei, dem Auftreten nach dem Trauma und der ansonsten leeren eigenen und Familien-Anamnese für Kopfschmerzen um einen posttraumati schen Kopfschmerz. Zudem sei aufgrund der regelmässigen Schmerzmittelein nahme 10-15 Tage im Monat seit dem Unfall (aktuell täglich) und der Zunahme der Kopfschmerzen der Verdacht auf einen medikamenteninduzierten Kopf schmerz zu stellen. Sie hätten den Beschwerdeführer über das Vorkommen eines medikamenteninduzierten Kopfschmerzes informiert und empfohlen, die Anal getika nur in Ausnahmefällen einzunehmen. Als schmerzdistanzierendes und schlafanstossendes Basistherapeutikum sei in erster Linie Amitriptylin zu empfehlen; auch sollte ein Therapie-Versuch mit hochdosiertem Magnesium versucht werden. Sie empfählen zudem ein aerobes Ausdauertraining ( Urk. 8/87/2). 3.4

3.4 3.4.1 Die behandelnden Ärzte der C.___ notierten in ihrem Austrittsbericht über die Hospitalisation vom 2 9. Juli bis zum 9. September 2011 als Diagno s en 1) ein organisches Psychosyndrom nach Schädel-Hirn-Trauma (ICD-10 F07.2), 2) eine Anpassungsstörung mit depressi ver Reaktion (ICD-10 F43.20) und 3) schädlicher Gebrauch von Alkohol, gegenwärtig abstinent (bei aversiver Medikation mit Antabus, ICD-10 F10.23) ( Urk. 8/87/3 ff.).

3.4.1 Die behandelnden Ärzte der C.___ notierten in ihrem Austrittsbericht über die Hospitalisation vom 2 9. Juli bis zum 9. September 2011 als Diagno s en 1) ein organisches Psychosyndrom nach Schädel-Hirn-Trauma (ICD-10 F07.2), 2) eine Anpassungsstörung mit depressi ver Reaktion (ICD-10 F43.20) und 3) schädlicher Gebrauch von Alkohol, gegenwärtig abstinent (bei aversiver Medikation mit Antabus, ICD-10 F10.23) ( Urk. 8/87/3 ff.). Der Beschwerdeführer habe sich freiwillig bei depressiver Stimmungslage sowie zunehmenden Impulsdurchbrü chen bei Status nach Sturz mit Commoti o cerebri (differentialdiagnostisch contusio cerebri, respektive SHT) 05/2007 und aktuell psychosozialer Belastungssituat ion i. R. seiner Arbeitstätigkei t vor gestellt. Initial sei es zu einer Exazerbation der Impulskontrollstörung mit aggressivem Durch bruch und hier bei Sachbeschädigung gekommen, so dass eine hausintern e Ver legung erforderlich gewesen sei. Der von ihnen hinzugezogene Notfallpsychiater habe hierbei bei Fremdgefährdung einen fürsorger i schen Freiheitsentzug aus ge stellt. Unter der Medikation mit Valproat a l s Moodstabil i zer sowie Quetiapin zur Augmentation und initial Diazepam sei es zu einer im Verlauf deutlichen Ver besserung der Impulskontrolle sowie auch Ausgleich des Affektes gekommen und die Interaktion habe sich zunehmend komplikationslos gestaltet. In der somatischen Diagnostik habe sich in der zerebralen Bildgebung sowie dem EEG kein Hinweis für eine posttraumatische Parenchyml ä sion des Cerebrums gefun den. Andererseits habe sich in der neuropsychologischen Testung auf kognitiver Ebene ein antriebsgeminderter, verlangsamter und ablenkbarer Beschwerde führer m it einer ausgeprägten Konzentrati ons- und Daueraufmerksamkeits schwä che gezeigt. Dieser Befund weise aus ihrer Sicht zusammen mit den anamnestischen Angaben auf eine Störung medialer orbitofrontal er Hirnstruk turen hin. Ein e motivationale Modulation der neuropsychologischen Testergeb nisse sei jedoch letztendlich ausgeschlossen. Die unauffällige zerebra le Bildge bung sowie das EEG seien durchaus mit dem Ergebnis der neuropsychologi schen T estung gut vereinbar, posttraum atische Funktionseinschränkungen müss ten durch die cerebral e Bildgebung und Electroencephalo graphie nicht erf asst werden. Der Beschwerdeführer habe während des stationären Verlaufes deutlich vom inte rdisziplinä ren Therapieangebot profitiert. So habe durch Ein zel -Physiotherapie zum einen die Be weglichkeit im rechten Sprunggel enk sowie auch die muskulär e Kraft verbessert und letztendl ich die Schmerzsymptomatik hierdurch positiv beeinflusst werden können. Der Beschwerdeführer habe sich im Verlauf weiterhin nach init ial regressiven und external isierenden Tendenzen deutlich eigenverantwort l icher und mit adäquatem Antrieb gezeigt. Sie empfählen eine weitere ambulante, zunächst tagesklin ische psychiatrische Weiterbetreuung, hierzu habe er einen Vorstellungstermin vereinbart. Weiterhin habe er sich um eine ambulante Psycho therapie bemüht und diesbezüglich Vorstellungstermine bei niedergelassenen Psychiatern vereinbart. Er werde sich ausserdem physiotherapeutisch zur weiteren Therapie in einer Einrichtu ng am D.___ vorstellen ( Urk. 8/87/5).

Der Beschwerdeführer habe sich freiwillig bei depressiver Stimmungslage sowie zunehmenden Impulsdurchbrü chen bei Status nach Sturz mit Commoti o cerebri (differentialdiagnostisch contusio cerebri, respektive SHT) 05/2007 und aktuell psychosozialer Belastungssituat ion i. R. seiner Arbeitstätigkei t vor gestellt. Initial sei es zu einer Exazerbation der Impulskontrollstörung mit aggressivem Durch bruch und hier bei Sachbeschädigung gekommen, so dass eine hausintern e Ver legung erforderlich gewesen sei. Der von ihnen hinzugezogene Notfallpsychiater habe hierbei bei Fremdgefährdung einen fürsorger i schen Freiheitsentzug aus ge stellt. Unter der Medikation mit Valproat a l s Moodstabil i zer sowie Quetiapin zur Augmentation und initial Diazepam sei es zu einer im Verlauf deutlichen Ver besserung der Impulskontrolle sowie auch Ausgleich des Affektes gekommen und die Interaktion habe sich zunehmend komplikationslos gestaltet. In der somatischen Diagnostik habe sich in der zerebralen Bildgebung sowie dem EEG kein Hinweis für eine posttraumatische Parenchyml ä sion des Cerebrums gefun den. Andererseits habe sich in der neuropsychologischen Testung auf kognitiver Ebene ein antriebsgeminderter, verlangsamter und ablenkbarer Beschwerde führer m it einer ausgeprägten Konzentrati ons- und Daueraufmerksamkeits schwä che gezeigt. Dieser Befund weise aus ihrer Sicht zusammen mit den anamnestischen Angaben auf eine Störung medialer orbitofrontal er Hirnstruk turen hin. Ein e motivationale Modulation der neuropsychologischen Testergeb nisse sei jedoch letztendlich ausgeschlossen. Die unauffällige zerebra le Bildge bung sowie das EEG seien durchaus mit dem Ergebnis der neuropsychologi schen T estung gut vereinbar, posttraum atische Funktionseinschränkungen müss ten durch die cerebral e Bildgebung und Electroencephalo graphie nicht erf asst werden. Der Beschwerdeführer habe während des stationären Verlaufes deutlich vom inte rdisziplinä ren Therapieangebot profitiert. So habe durch Ein zel -Physiotherapie zum einen die Be weglichkeit im rechten Sprunggel enk sowie auch die muskulär e Kraft verbessert und letztendl ich die Schmerzsymptomatik hierdurch positiv beeinflusst werden können. Der Beschwerdeführer habe sich im Verlauf weiterhin nach init ial regressiven und external isierenden Tendenzen deutlich eigenverantwort l icher und mit adäquatem Antrieb gezeigt. Sie empfählen eine weitere ambulante, zunächst tagesklin ische psychiatrische Weiterbetreuung, hierzu habe er einen Vorstellungstermin vereinbart. Weiterhin habe er sich um eine ambulante Psycho therapie bemüht und diesbezüglich Vorstellungstermine bei niedergelassenen Psychiatern vereinbart. Er werde sich ausserdem physiotherapeutisch zur weiteren Therapie in einer Einrichtu ng am D.___ vorstellen ( Urk. 8/87/5). Syndromal liege eine klinisch apparente I mpulskontrollstörung vor. In der Zusammenschau der oben genannten Befunde (neurokognitive Defizite, Ver haltensänderung, depressiv-amotivationales Syndrom, chronifizierte Schmerzen) bei fehlenden Hinweisen auf eine vorbestehende klinische rele vante psychiatri sche Störung sei daher eine organische Persö nlichkeitsstörung nach Schädel- Hirn- Trauma zu diagnostizieren. Aufgrund seiner Angaben fänden sich (bei stark eingeschrän kten fremdanamnestischen Informationen bezüglich der Zeit vor dem Traum a 2007) keine klaren Hinweise fü r eine vorbestehende Persön lichkeitsstörung oder eine Impul skontro ll störung diesen Ausmasses, differen tialdiagnostisch sollte eine prätraumatische Störung jedoch noch nicht gä nzlich verworfen werden (ICD-10 F60.3, F63.8). Der mögliche Einfluss von einem ver mutlich deutlich erhöhten Alkoholkonsum in den letzten Jahren, evtl. auch schon vor dem Unfallereignis, sei ebenso zu beachten ( Urk. 8/87/6 ).

Syndromal liege eine klinisch apparente I mpulskontrollstörung vor. In der Zusammenschau der oben genannten Befunde (neurokognitive Defizite, Ver haltensänderung, depressiv-amotivationales Syndrom, chronifizierte Schmerzen) bei fehlenden Hinweisen auf eine vorbestehende klinische rele vante psychiatri sche Störung sei daher eine organische Persö nlichkeitsstörung nach Schädel- Hirn- Trauma zu diagnostizieren. Aufgrund seiner Angaben fänden sich (bei stark eingeschrän kten fremdanamnestischen Informationen bezüglich der Zeit vor dem Traum a 2007) keine klaren Hinweise fü r eine vorbestehende Persön lichkeitsstörung oder eine Impul skontro ll störung diesen Ausmasses, differen tialdiagnostisch sollte eine prätraumatische Störung jedoch noch nicht gä nzlich verworfen werden (ICD-10 F60.3, F63.8). Der mögliche Einfluss von einem ver mutlich deutlich erhöhten Alkoholkonsum in den letzten Jahren, evtl. auch schon vor dem Unfallereignis, sei ebenso zu beachten ( Urk. 8/87/6 ). 3.4.2 Im von der Beschwerdegegnerin eingeholten Verlaufsbericht vom 2 9. Dezember 2011 hielten die Ärzte der C.___ fest, dass sich der Beschwerdeführer am 1 4. Oktober 2011 nochmals zu einem Beratungstermin zwecks Empfehlung für einen ambulanten Therapeuten gemeldet habe. Zu diesem Zeitpunkt habe es keine Veränderung im Zustandsbild gegeben, so dass die Arbeitsunfähigkeit bis am 3 0. November 2011 verlängert worden sei. Seither entziehe sich der Verlauf ihrer Kenntnis. Der Beschwerdeführer habe sich gemäss ihrer Empfehlung um eine ambulante Weiterbehandlung bemühen wollen. Er sei vom 2 9. Juli bis zunächst zum 3 0. November 2011 vollumfänglich arbeitsunfähig. Eine Ver besserung der Leistungsfähigkeit mit Wiederherstellung einer Teilarbeitsfähig keit sei bei kontinuierlicher Behandlung im zeitlichen Rah men von einigen Monaten möglich ( Urk. 8/94 ).

3.4.2 Im von der Beschwerdegegnerin eingeholten Verlaufsbericht vom 2 9. Dezember 2011 hielten die Ärzte der C.___ fest, dass sich der Beschwerdeführer am 1 4. Oktober 2011 nochmals zu einem Beratungstermin zwecks Empfehlung für einen ambulanten Therapeuten gemeldet habe. Zu diesem Zeitpunkt habe es keine Veränderung im Zustandsbild gegeben, so dass die Arbeitsunfähigkeit bis am 3 0. November 2011 verlängert worden sei. Seither entziehe sich der Verlauf ihrer Kenntnis. Der Beschwerdeführer habe sich gemäss ihrer Empfehlung um eine ambulante Weiterbehandlung bemühen wollen. Er sei vom 2 9. Juli bis zunächst zum 3 0. November 2011 vollumfänglich arbeitsunfähig. Eine Ver besserung der Leistungsfähigkeit mit Wiederherstellung einer Teilarbeitsfähig keit sei bei kontinuierlicher Behandlung im zeitlichen Rah men von einigen Monaten möglich ( Urk. 8/94 ). 3.5 Dr. med. E.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, hielt in seinem zuhan den der Beschwerdegegnerin erstellten Arztbericht vom 1 2. März 2012 folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit fest ( Urk. 8/99):

3.5 Dr. med. E.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, hielt in seinem zuhan den der Beschwerdegegnerin erstellten Arztbericht vom 1 2. März 2012 folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit fest ( Urk. 8/99): - Mittelgradige bis schwere depressive Erkrankung (ICD-10 F32.1/32.2): agitierte Depression mit massiven aggressiven Spannungszuständen

Mittelgradige bis schwere depressive Erkrankung (ICD-10 F32.1/32.2): agitierte Depression mit massiven aggressiven Spannungszuständen - Organische Persönlichkeitsstörung mit impulsiven Anteilen nach Schä del-Hirn-Trauma (ICD-10 F07.0)

Organische Persönlichkeitsstörung mit impulsiven Anteilen nach Schä del-Hirn-Trauma (ICD-10 F07.0) - Schädlicher Gebrauch von Alkohol, gegenwärtig abstinent (bei aversiver Medikation mit Antabus, ICD-10 F10.23)

Schädlicher Gebrauch von Alkohol, gegenwärtig abstinent (bei aversiver Medikation mit Antabus, ICD-10 F10.23) Er behandle den Beschwerdeführer seit dem 2 2. November 2011, die letzte Kon trolle habe am 1 2. März 2012 stattgefunden. In seiner aktuellen ge sundheitli chen Verfassung sei der Beschwerdeführer vollumfänglich arbeitsunfähig für jede Erwerbstätigkeit und auch nicht in der Lage, eine Umschulung zu absol vieren. Er gehe davon aus, dass sich durch die Behandlung im Laufe eines Jahres der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers soweit verbessern könne, dass eine schrittweise Steigerung der Belastbarkeit und der Leistungsfähigkeit wieder erreichbar sein sollte. Eine Umschulung wäre dann von zentraler Bedeutung, damit er wieder eine berufliche Perspektive bekomme. Der Beschwerdeführer möchte unbedingt so schnell wie möglich wieder arbeiten und eine Umschulung machen. Als Metzger sei er infolge des Unfalles nicht mehr arbeitsfähig ( Urk. 8/99).

Er behandle den Beschwerdeführer seit dem 2 2. November 2011, die letzte Kon trolle habe am 1 2. März 2012 stattgefunden. In seiner aktuellen ge sundheitli chen Verfassung sei der Beschwerdeführer vollumfänglich arbeitsunfähig für jede Erwerbstätigkeit und auch nicht in der Lage, eine Umschulung zu absol vieren. Er gehe davon aus, dass sich durch die Behandlung im Laufe eines Jahres der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers soweit verbessern könne, dass eine schrittweise Steigerung der Belastbarkeit und der Leistungsfähigkeit wieder erreichbar sein sollte. Eine Umschulung wäre dann von zentraler Bedeutung, damit er wieder eine berufliche Perspektive bekomme. Der Beschwerdeführer möchte unbedingt so schnell wie möglich wieder arbeiten und eine Umschulung machen. Als Metzger sei er infolge des Unfalles nicht mehr arbeitsfähig ( Urk. 8/99). 3.6 Der Beschwerdeführer war vom 2 3. März bis zum 2 7. April 2012 erneut in der C.___ hospitalisiert. Im Bericht vom 5. Juni 2012 notierte Dr. med. F.___, Oberarzt der C.___, folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ( Urk. 8/102/2; vgl. Austrittsbericht vom 1 4. Mai 2012, Urk. 8/115):

3.6 Der Beschwerdeführer war vom 2 3. März bis zum 2 7. April 2012 erneut in der C.___ hospitalisiert. Im Bericht vom 5. Juni 2012 notierte Dr. med. F.___, Oberarzt der C.___, folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ( Urk. 8/102/2; vgl. Austrittsbericht vom 1 4. Mai 2012, Urk. 8/115): - Verdacht auf kombinierte Persönlichkeitsstörung mit emotional instabi len, narzisstischen und dissozialen Zügen (ICD-10 F61.0)

Verdacht auf kombinierte Persönlichkeitsstörung mit emotional instabi len, narzisstischen und dissozialen Zügen (ICD-10 F61.0) - Aktenanamnestisch organische Persönlichkeitsstörung bei Status nach Schädel-Hirn-Trauma 2007 (ICD-10 F07.8)

Aktenanamnestisch organische Persönlichkeitsstörung bei Status nach Schädel-Hirn-Trauma 2007 (ICD-10 F07.8) - Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol: Abhängigkeitssyn drom, gegenwärtig abstinent unter Antabus -Therapie (ICD-10 F10.2)

Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol: Abhängigkeitssyn drom, gegenwärtig abstinent unter Antabus -Therapie (ICD-10 F10.2) - Verdacht auf rezidivierende depressive Störung (ICD-10 F33.1)

Verdacht auf rezidivierende depressive Störung (ICD-10 F33.1) Der Beschwerdeführer sei seit dem 2 3. März 2012 bis auf weiteres vollumfäng lich arbeitsunfähig. Aktuell scheine er vor allen Dingen durch ein depressives Zustandsbild deutlich belastet zu sein. Selbst kleinere Aktivitäten und Aufgaben führten zu ausgeprägten Erschöpfungszuständen. Darüber hinaus sei eine deut liche Rückzugstendenz zu beobachten. Bei der Arbeit wäre er relativ rasch überfordert, wodurch mittelfristig erneut Konflikte mit aggressiven Durch brüchen entstehen könnten. Grundsätzlich hielten sie es für sinnvoll, erneut Eingliederungsmassnahmen zu veranlassen. In der letzten stationären Behand lung hätten sich keine klaren Hinweise darauf ergeben, dass eine organische Schädigung nach dem Unfall aufgetreten sei. Die beobachteten Defizite liessen sich ebenso gut im Rahmen der Persönlichkeitsstörung oder aber durch die rezidivierende depressive Störung erklären. Dies würde aber auch bedeuten, dass unter einer geeigneten Therapie möglicherweise eine berufliche Leistungsfähig keit wiederhergestellt und so schliesslich eine Arbeitsfähigkeit erzielt werden könnte ( Urk. 8/102/4).

Der Beschwerdeführer sei seit dem 2 3. März 2012 bis auf weiteres vollumfäng lich arbeitsunfähig. Aktuell scheine er vor allen Dingen durch ein depressives Zustandsbild deutlich belastet zu sein. Selbst kleinere Aktivitäten und Aufgaben führten zu ausgeprägten Erschöpfungszuständen. Darüber hinaus sei eine deut liche Rückzugstendenz zu beobachten. Bei der Arbeit wäre er relativ rasch überfordert, wodurch mittelfristig erneut Konflikte mit aggressiven Durch brüchen entstehen könnten. Grundsätzlich hielten sie es für sinnvoll, erneut Eingliederungsmassnahmen zu veranlassen. In der letzten stationären Behand lung hätten sich keine klaren Hinweise darauf ergeben, dass eine organische Schädigung nach dem Unfall aufgetreten sei. Die beobachteten Defizite liessen sich ebenso gut im Rahmen der Persönlichkeitsstörung oder aber durch die rezidivierende depressive Störung erklären. Dies würde aber auch bedeuten, dass unter einer geeigneten Therapie möglicherweise eine berufliche Leistungsfähig keit wiederhergestellt und so schliesslich eine Arbeitsfähigkeit erzielt werden könnte ( Urk. 8/102/4). 3.7 Der Beschwerdeführer wurde im Auftrag der zuständigen Unfallversicherung in der MEDAS Y.___ internistisch, neurologisch, neuropsychologisch, psychiatrisch, ophtalmologisch und orthopädisch begutachtet. Im Gutachten vom 1 4. August 2013 notierten die Gutachter folgende Diagnosen mit wesentli cher Einschränkung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit ( Urk. 8/109/35):

3.7 Der Beschwerdeführer wurde im Auftrag der zuständigen Unfallversicherung in der MEDAS Y.___ internistisch, neurologisch, neuropsychologisch, psychiatrisch, ophtalmologisch und orthopädisch begutachtet. Im Gutachten vom 1 4. August 2013 notierten die Gutachter folgende Diagnosen mit wesentli cher Einschränkung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit ( Urk. 8/109/35): • Residuen nach Sturz zwei Meter tief von einer Maue r am 27.05.2007

• Residuen nach Sturz zwei Meter tief von einer Maue r am 27.05.2007 - Unfallverletzung en:

Unfallverletzung en: - Commotio cerebri; distale intraartikuläre Tibiafraktur (AO 43 B3) rechts

Commotio cerebri; distale intraartikuläre Tibiafraktur (AO 43 B3) rechts - Tiefe RQW am Unterkiefer-Vestibulum und an der Unterlippe enoral

Tiefe RQW am Unterkiefer-Vestibulum und an der Unterlippe enoral - Ver l etzungen an mehreren Zähnen

Ver l etzungen an mehreren Zähnen - Operationen:

Operationen: - Doppelplattenosteosynt hese distale Tibia rechts am 5. 6.2007

Doppelplattenosteosynt hese distale Tibia rechts am 5. 6.2007 - Entfernung des Osteosynthesematerials am 22.09.2008

Entfernung des Osteosynthesematerials am 22.09.2008 - Unfallfolg en:

Unfallfolg en: - Mittelschwere posttrauma t ische Arthrose des OSG rechts

Mittelschwere posttrauma t ische Arthrose des OSG rechts - Chronische Kopfschmerzen, wahrscheinlich multifaktorieller Art

Chronische Kopfschmerzen, wahrscheinlich multifaktorieller Art - Mögliche Unfallfolgen in Diskussion, mangels Kooperation nicht beleg bar : Verdacht auf posttraumatische Belastungsstörung/Verdacht auf organische s Psychosyndrom nach Schädel-Hirn-T rauma

Mögliche Unfallfolgen in Diskussion, mangels Kooperation nicht beleg bar : Verdacht auf posttraumatische Belastungsstörung/Verdacht auf organische s Psychosyndrom nach Schädel-Hirn-T rauma • Mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom ( ICD-10 F32.11 )

• Mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom ( ICD-10 F32.11 ) • Chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren ( ICD-10 F45.41 )

• Chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren ( ICD-10 F45.41 ) • Auffällig es Verhalten:

• Auffällig es Verhalten: - Nicht-Koop eration, Verw eigerung von Abklärungen / V erdacht auf Ver schleierung/Ausspielen der Gutachter

Nicht-Koop eration, Verw eigerung von Abklärungen V erdacht auf Ver schleierung/Ausspielen der Gutachter - Wahrscheinliche Opioidabhängigkeit (Tramadol)

Wahrscheinliche Opioidabhängigkeit (Tramadol) - Verdacht auf Alkoholabhängigkeit, eventuell andere Drogen?

Verdacht auf Alkoholabhängigkeit, eventuell andere Drogen? Als Diagnosen ohne wesentliche Einschränkung der Arbeitsf ä higkeit, aber mit Krankheitswert hielten sie 1) eine Schielamblyopie bei Esotropie rechts, leichte Hyperopie beidseits und 2) einen Nikotinabusus fest. Sie erhoben des Weiteren einen Status nach Appendektomie im Alter von etwa 20 Jahren und einen Sta tus nach Hämorr hoidenoperation zirka 2002 als Nebenbefunde.

Als Diagnosen ohne wesentliche Einschränkung der Arbeitsf ä higkeit, aber mit Krankheitswert hielten sie 1) eine Schielamblyopie bei Esotropie rechts, leichte Hyperopie beidseits und 2) einen Nikotinabusus fest. Sie erhoben des Weiteren einen Status nach Appendektomie im Alter von etwa 20 Jahren und einen Sta tus nach Hämorr hoidenoperation zirka 2002 als Nebenbefunde. Die begutachtenden Ärzte konstatierten zusammenfassend, dass der Beschwer de führer mit seiner etablierten, doch deutlichen posttraumatischen OSG-Arthrose rechts, unfallbedin gt, aus orthopädischer Sicht nicht mehr im stehend-gehenden Beruf des Metzgers we rd e arbeiten können. Im Vordergrund der Massnahmen stehe jetzt zunächst die optimale Schuhversorgung durch ein Paar orthopädischer Schuhe mit Sohlenvers teifung, zurückversetzter Abroll ramp e und mit Pufferabsätzen, kombi niert mit Schuheinlagen und mit zusätz lich stabilisierendem, hohem Schaft. Es m ü ss e abgewartet werden, wie diese o rtho pädische Schuhversorgung helfe. Vorerst sei er im kaufmännischen Bereich zu 50 % arbeitsfähig, die Arbeitsfähig keit könne dann bei gutem Ver lauf langsam und stufenweise gesteigert werden. Falls die alleinige Schuhver sorgung nach einem halben Jah r nicht den gewünschten schmerz lindernden Effekt bringe, müsse die Arthrodese des oberen Sprunggelenkes ins Auge gefasst werden. Gemäss allgemeiner Erwartung sei es so, dass auf lange Sicht gesehen mit einer vollen Arbeitsfähigkeit in einem kaufmännisch-admi nistrativen Beruf zu rechnen sei ( Urk. 8/109/33 ff.).

Die begutachtenden Ärzte konstatierten zusammenfassend, dass der Beschwer de führer mit seiner etablierten, doch deutlichen posttraumatischen OSG-Arthrose rechts, unfallbedin gt, aus orthopädischer Sicht nicht mehr im stehend-gehenden Beruf des Metzgers we rd e arbeiten können. Im Vordergrund der Massnahmen stehe jetzt zunächst die optimale Schuhversorgung durch ein Paar orthopädischer Schuhe mit Sohlenvers teifung, zurückversetzter Abroll ramp e und mit Pufferabsätzen, kombi niert mit Schuheinlagen und mit zusätz lich stabilisierendem, hohem Schaft. Es m ü ss e abgewartet werden, wie diese o rtho pädische Schuhversorgung helfe. Vorerst sei er im kaufmännischen Bereich zu 50 % arbeitsfähig, die Arbeitsfähig keit könne dann bei gutem Ver lauf langsam und stufenweise gesteigert werden. Falls die alleinige Schuhver sorgung nach einem halben Jah r nicht den gewünschten schmerz lindernden Effekt bringe, müsse die Arthrodese des oberen Sprunggelenkes ins Auge gefasst werden. Gemäss allgemeiner Erwartung sei es so, dass auf lange Sicht gesehen mit einer vollen Arbeitsfähigkeit in einem kaufmännisch-admi nistrativen Beruf zu rechnen sei ( Urk. 8/109/33 ff.). Aus neurologischer Sicht kö nn e keine organ-neurolog ische Schädigung diagno sti ziert werden. Der Beschwerdeführer habe sich beim Unfall vom 2 5. Juli 2007 zweifellos ein Schädel-Hirn-Trauma zugezogen, wobei neben einem passageren Bewusst seinsverlust keine sicheren neu rologischen Ausfälle hätten festgestellt werden können. Weder im initial vorgenommenen Schädel-CT noch bei den gemäss Akten total drei Verlaufs-MRI habe eine morpholo gisch fassbare traumatologische Veränderung nachgewiesen werden können. Der Beschwer deführer habe ja auch offenb ar die Aufnahmeprüfung für die H andelsschule bestanden, so dass nicht mit einer Hirnschädigung zu rechnen sei. Au s reiner neurologischer Optik kö nn e keine Arbeitsunfähigkeit attestiert werden.

Aus neurologischer Sicht kö nn e keine organ-neurolog ische Schädigung diagno sti ziert werden. Der Beschwerdeführer habe sich beim Unfall vom 2 5. Juli 2007 zweifellos ein Schädel-Hirn-Trauma zugezogen, wobei neben einem passageren Bewusst seinsverlust keine sicheren neu rologischen Ausfälle hätten festgestellt werden können. Weder im initial vorgenommenen Schädel-CT noch bei den gemäss Akten total drei Verlaufs-MRI habe eine morpholo gisch fassbare traumatologische Veränderung nachgewiesen werden können. Der Beschwer deführer habe ja auch offenb ar die Aufnahmeprüfung für die H andelsschule bestanden, so dass nicht mit einer Hirnschädigung zu rechnen sei. Au s reiner neurologischer Optik kö nn e keine Arbeitsunfähigkeit attestiert werden. Der begutachtende Augenarzt bestätige den stark reduzierten Visus des rechten Auges. Es handle sich aber um einen Vorzustand vor dem Unfall im Sinne einer Schielamblyopie / Esotropie. E s sei unklar, warum der Beschwerdeführer die Einschränkungen erst nach dem Unfall realisiert habe. Dies kö nn e darauf beru hen, dass er früher über eine hohe Kompensationsfähigkeit verfügt und seine Einschränkungen habe „überspielen" können.

Der begutachtende Augenarzt bestätige den stark reduzierten Visus des rechten Auges. Es handle sich aber um einen Vorzustand vor dem Unfall im Sinne einer Schielamblyopie Esotropie. E s sei unklar, warum der Beschwerdeführer die Einschränkungen erst nach dem Unfall realisiert habe. Dies kö nn e darauf beru hen, dass er früher über eine hohe Kompensationsfähigkeit verfügt und seine Einschränkungen habe „überspielen" können. Bei der Untersuchung durch die Neuropsychologin habe der Beschwerdeführer nicht kooperiert und eine Abkl ärung aktiv behindert. Dies werde auch belegt durch einen Symptomv alidierungstest (dieser Test sei so angelegt, dass g eistig B ehinderte hier bei guter Koopera tion gute Resultate erreichen, N icht k o operierende aber sc hlecht abschneiden ).

Bei der Untersuchung durch die Neuropsychologin habe der Beschwerdeführer nicht kooperiert und eine Abkl ärung aktiv behindert. Dies werde auch belegt durch einen Symptomv alidierungstest (dieser Test sei so angelegt, dass g eistig B ehinderte hier bei guter Koopera tion gute Resultate erreichen, N icht k o operierende aber sc hlecht abschneiden ). Der psychiatrische Gutachter diagnostiziere eine mittel gradig e depressive Epi sode mit somati schem Syndrom, eine chronische Schmerzstörung mit somati schen und psychischen Faktoren, den Verdacht auf eine posttraumatische Belastungsstörung und de n Ver dacht auf ein organisches Psychosyndrom nach Schädel-Hirn -T rauma. Der federführende Gutachter habe mit dem Psychiater eingehende Diskussionen geführt. Der feder führende Gutachter habe attestieren müssen: Ja, es kö nn e sein, dass der Beschwerdeführer depres siv sei; er zeige ja diverse Symptome einer Depress ion. Für den federführenden Gutachter seien aber die klaren Fakten der Manipulation und Nicht-Koopera tion eindeutig; Depressive verhie lten sich nicht so. Der federführende Gutachter mü ss e attestieren, dass der Beschwerdeführer an einer Depression leiden könnte, aber er habe hier auc h eine „Bring-Schuld" - es liege an ihm, zu kooperieren, dam it man wirklich reale Fakten habe, auf denen man basieren k ö nn e. Der feder führende Gutachter habe dem Psy chiater auch gesagt, er sei nicht bereit, beim Beschwerdeführer eine Arbeitsunfähigkeit zu attestieren. Der begutachtende Psychiater habe die Arbeitsunfähigk eit einschätzungsweise etwas hö h er als 30 % eingeschätzt - mit a nder en Worten, der Beschwerdeführer wäre in den Bereich einer Teilrente g elangt. Dies habe der federführende Gutachter bei diesem Verhalten nicht akzeptiert und mit dem Psychiater eine erneute Bespre chung geführt. So sei die Arbeitsunfähigkeit mit 30 % festgesetzt worden um ein Signal zu setzen, dass der Beschwerdeführer eine Depression haben könnte, dass man aber auf keinen Fall hier in Richtung einer Berentung gehen dürfe, bevor er überhaupt kooperiere ( Urk. 8/109/34).

Der psychiatrische Gutachter diagnostiziere eine mittel gradig e depressive Epi sode mit somati schem Syndrom, eine chronische Schmerzstörung mit somati schen und psychischen Faktoren, den Verdacht auf eine posttraumatische Belastungsstörung und de n Ver dacht auf ein organisches Psychosyndrom nach Schädel-Hirn -T rauma. Der federführende Gutachter habe mit dem Psychiater eingehende Diskussionen geführt. Der feder führende Gutachter habe attestieren müssen: Ja, es kö nn e sein, dass der Beschwerdeführer depres siv sei; er zeige ja diverse Symptome einer Depress ion. Für den federführenden Gutachter seien aber die klaren Fakten der Manipulation und Nicht-Koopera tion eindeutig; Depressive verhie lten sich nicht so. Der federführende Gutachter mü ss e attestieren, dass der Beschwerdeführer an einer Depression leiden könnte, aber er habe hier auc h eine „Bring-Schuld" - es liege an ihm, zu kooperieren, dam it man wirklich reale Fakten habe, auf denen man basieren k ö nn e. Der feder führende Gutachter habe dem Psy chiater auch gesagt, er sei nicht bereit, beim Beschwerdeführer eine Arbeitsunfähigkeit zu attestieren. Der begutachtende Psychiater habe die Arbeitsunfähigk eit einschätzungsweise etwas hö h er als 30 % eingeschätzt - mit a nder en Worten, der Beschwerdeführer wäre in den Bereich einer Teilrente g elangt. Dies habe der federführende Gutachter bei diesem Verhalten nicht akzeptiert und mit dem Psychiater eine erneute Bespre chung geführt. So sei die Arbeitsunfähigkeit mit 30 % festgesetzt worden um ein Signal zu setzen, dass der Beschwerdeführer eine Depression haben könnte, dass man aber auf keinen Fall hier in Richtung einer Berentung gehen dürfe, bevor er überhaupt kooperiere ( Urk. 8/109/34). In der erlernten und vor dem Unfall vom 2 7. Mai 2007 ausgeübten Tätigkeit als Metzger, vor allem als Akkordmetzger, sei der Beschwerdeführer nicht mehr arbeitsfähig. Die Arbeitsfähigkeit im kaufmännischen Bereich könnten sie aktuell noch nicht festlegen, teilweise wegen der Nichtkooperation des Beschwerdeführers. Der orthopädische Gutachter lege die Arbeitsfähigkeit im kaufmännischen Bereich mit 50 % fest, während der Anpassungszeit von ortho pädischen Schuhen. Bei guter Anpassung könne die Arbeitsfähigkeit stufen weise um etwa 10 % gesteigert werden, im Allgemeinen nach solchen Ver letzungen/bei solchen Einschränkungen auf 100 %. Der begutachtende Psych iater attestiere aktuell eine Arbeitsfähigkeit von 70 %. Der Beschwerdeführer sei also im Sinne von Eingliederungsmassnahmen arbeitsfähig/eingliederungsfähig ( Urk. 8/109/35 f.).

In der erlernten und vor dem Unfall vom 2 7. Mai 2007 ausgeübten Tätigkeit als Metzger, vor allem als Akkordmetzger, sei der Beschwerdeführer nicht mehr arbeitsfähig. Die Arbeitsfähigkeit im kaufmännischen Bereich könnten sie aktuell noch nicht festlegen, teilweise wegen der Nichtkooperation des Beschwerdeführers. Der orthopädische Gutachter lege die Arbeitsfähigkeit im kaufmännischen Bereich mit 50 % fest, während der Anpassungszeit von ortho pädischen Schuhen. Bei guter Anpassung könne die Arbeitsfähigkeit stufen weise um etwa 10 % gesteigert werden, im Allgemeinen nach solchen Ver letzungen/bei solchen Einschränkungen auf 100 %. Der begutachtende Psych iater attestiere aktuell eine Arbeitsfähigkeit von 70 %. Der Beschwerdeführer sei also im Sinne von Eingliederungsmassnahmen arbeitsfähig/eingliederungsfähig ( Urk. 8/109/35 f.). In Bezug auf den zeitlichen Verlauf der Arbeitsfähigkeit im kaufmännischen Bereich sei festzuhalten, dass der Beschwerdeführer von 2009 bis 2011 „offiziell“ in einer Eingliederungsmassnahme gewesen sei; er habe ein Ein gliede rungstaggeld bezogen und gemäss seinen Angaben voll gearbeitet, allerdings nicht im Sinne der Eingliederung, sondern als Butler und dies international; hier habe er auch als Chauffeur geamtet und Hausarbeiten/Be treuung des Kin des ausgeübt. Somit sei der Beschwerdeführer in dieser Zeit voll arbeitsfähig gewesen. Aktuell bestünden noch Einschränkungen aus ortho pädischer (50 %, rasch steigerungsfähig) und psychiatrischer Sicht (30 % ). Der Beschwerdeführer dürfte etwa in einem halben Jahr zu 70 % arbeits fähig sein, wonach auch hier gemäss Beurteilung des begutachtenden Psychiaters eine Steigerungsoption bestehe ( Urk. 8/109/36).

In Bezug auf den zeitlichen Verlauf der Arbeitsfähigkeit im kaufmännischen Bereich sei festzuhalten, dass der Beschwerdeführer von 2009 bis 2011 „offiziell“ in einer Eingliederungsmassnahme gewesen sei; er habe ein Ein gliede rungstaggeld bezogen und gemäss seinen Angaben voll gearbeitet, allerdings nicht im Sinne der Eingliederung, sondern als Butler und dies international; hier habe er auch als Chauffeur geamtet und Hausarbeiten/Be treuung des Kin des ausgeübt. Somit sei der Beschwerdeführer in dieser Zeit voll arbeitsfähig gewesen. Aktuell bestünden noch Einschränkungen aus ortho pädischer (50 %, rasch steigerungsfähig) und psychiatrischer Sicht (30 % ). Der Beschwerdeführer dürfte etwa in einem halben Jahr zu 70 % arbeits fähig sein, wonach auch hier gemäss Beurteilung des begutachtenden Psychiaters eine Steigerungsoption bestehe ( Urk. 8/109/36). 3.8 Dr. m ed. G.___, Oberarzt im Fuss-Team der H.___, hielt in seinem von der Beschwerdegegnerin eingeholten Bericht vom 1 8. Dezember 2013 als Diagnose eine fortgeschrittene posttraumatische OSG-Arthrose rechts bei Status nach distaler intraartikulärer Tibiafraktur rechts fest ( Urk. 8/118/5 f.). Der Beschwerdeführer berichte, die orthopädischen Serienschuhe brächten eine geringe Besserung der Beschwerden beim Laufen oder längeren Stehen. Jedoch seien die Schuhe nach ca. 10 Tagen kaputt gegangen, die Sohle habe sich gelöst. Im Anschluss an die Sprechstunde werde dies behoben. Sie seien der Meinung, dass eine OSG- Arthrodese, solange die Beschwerden noch einiger massen tragbar seien und insbesondere die orthopädischen Serienschuhe eine Besserung der Beschwerden begünstigten, herausgezögert werden sollte.

3.8 Dr. m ed. G.___, Oberarzt im Fuss-Team der H.___, hielt in seinem von der Beschwerdegegnerin eingeholten Bericht vom 1 8. Dezember 2013 als Diagnose eine fortgeschrittene posttraumatische OSG-Arthrose rechts bei Status nach distaler intraartikulärer Tibiafraktur rechts fest ( Urk. 8/118/5 f.). Der Beschwerdeführer berichte, die orthopädischen Serienschuhe brächten eine geringe Besserung der Beschwerden beim Laufen oder längeren Stehen. Jedoch seien die Schuhe nach ca. 10 Tagen kaputt gegangen, die Sohle habe sich gelöst. Im Anschluss an die Sprechstunde werde dies behoben. Sie seien der Meinung, dass eine OSG- Arthrodese, solange die Beschwerden noch einiger massen tragbar seien und insbesondere die orthopädischen Serienschuhe eine Besserung der Beschwerden begünstigten, herausgezögert werden sollte. 3.9 Med. pract. I.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, notierte in seinem von der Beschwerdegegnerin eingeholten Arztbericht vom 2 7. Januar 2014 aus psychiatrischer Sicht 1) eine posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1), bestehend seit ca. 2010, diffferentialdiagnostisch eine andau ernde Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastungen (ICD-10 F62.0); 2) eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.11), bestehend seit ca. 2010 und 3) akzentuierte narzisstische Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z73.1), bestehen d seit der Jugend ( Urk. 8/119) mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. Ohne Aus wirkungen auf die Arbeitsfähigkeit vermerkte er einen Status nach Alkohol- und Cannabismissbrauch (Alkoholmissbrauch 2009 bis 2011, Cannabis sistiert seit Sommer 2013).

3.9 Med. pract. I.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, notierte in seinem von der Beschwerdegegnerin eingeholten Arztbericht vom 2 7. Januar 2014 aus psychiatrischer Sicht 1) eine posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1), bestehend seit ca. 2010, diffferentialdiagnostisch eine andau ernde Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastungen (ICD-10 F62.0); 2) eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.11), bestehend seit ca. 2010 und 3) akzentuierte narzisstische Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z73.1), bestehen d seit der Jugend ( Urk. 8/119) mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. Ohne Aus wirkungen auf die Arbeitsfähigkeit vermerkte er einen Status nach Alkohol- und Cannabismissbrauch (Alkoholmissbrauch 2009 bis 2011, Cannabis sistiert seit Sommer 2013). Er behandle den Beschwerdeführer seit August 2012 bis auf weiteres. Als Metzger sei er seit Behandlungsaufnahme bis auf weiteres vollumfänglich arbeits unfähig. Es sei noch nicht absehbar, ab wann und in welchem Umfang eine behinderungsangepasste Tätigkeit möglich sei. Eventuell sei eine Tätigkeit in der freien Wirtschaft möglich. Eine Ausbildung sei erwünscht, eventuell bleibe die Leistungsfähigkeit (psychisch) reduziert. Eine Verbesserung durch eine psychische Stabilisierung sei zu erwarten.

Er behandle den Beschwerdeführer seit August 2012 bis auf weiteres. Als Metzger sei er seit Behandlungsaufnahme bis auf weiteres vollumfänglich arbeits unfähig. Es sei noch nicht absehbar, ab wann und in welchem Umfang eine behinderungsangepasste Tätigkeit möglich sei. Eventuell sei eine Tätigkeit in der freien Wirtschaft möglich. Eine Ausbildung sei erwünscht, eventuell bleibe die Leistungsfähigkeit (psychisch) reduziert. Eine Verbesserung durch eine psychische Stabilisierung sei zu erwarten. 3.10 Dr. med. J.___, Leiter Schmerzambulatorium IFA des B.___, stellte in seinem von der Beschwerdegegnerin eingeholten Arztbericht vom 1 9. November 2014 folgende Diagnosen mit Auswi r kungen auf die Arbeitsfähigkeit ( Urk. 8/127):

3.10 Dr. med. J.___, Leiter Schmerzambulatorium IFA des B.___, stellte in seinem von der Beschwerdegegnerin eingeholten Arztbericht vom 1 9. November 2014 folgende Diagnosen mit Auswi r kungen auf die Arbeitsfähigkeit ( Urk. 8/127): - Gemischt nozizeptive neuropathische Schmerzen OSG recht mit/bei:

Gemischt nozizeptive neuropathische Schmerzen OSG recht mit/bei: - Status nach distaler Tibiafraktur 2007

Status nach distaler Tibiafraktur 2007 - Chronische Kopfschmerzen

Chronische Kopfschmerzen - Sekundäre Gelenksprobleme bei chronischer Fehlbelastung

Sekundäre Gelenksprobleme bei chronischer Fehlbelastung - Knie rechts

Knie rechts - Lumbalwirbelsäule

Lumbalwirbelsäule - Halswirbelsäule

Halswirbelsäule Dr. J.___ konstatierte, der Beschwerdeführer sei durch die Schmerzen einge schränkt, äusserte sich allerdings nicht weiter zur prozentualen Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit und einer allenfalls angepassten Tätigkeit.

Dr. J.___ konstatierte, der Beschwerdeführer sei durch die Schmerzen einge schränkt, äusserte sich allerdings nicht weiter zur prozentualen Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit und einer allenfalls angepassten Tätigkeit. 3.11 Dr. K.___ hielt in seinem von der Beschwerdegegnerin eingeholten Bericht vom 1 2. Dezember 2014 fest, dass sich die posttraumatische Belastungsstörung (PTSD) leicht abgeschwächt habe, indem die Flashbacks und Albträume weniger oft aufträten, während Abgestumpftheit und Gleichgültigkeit gegenüber ande ren Menschen nach wie vor bestünden. Zu Bedrohungsgefühlen mit Aggressi vität aufgrund erhöhter Schreckhaftigkeit sei es nicht mehr gekommen. In Bezug auf die mittelgradige Depression hätten wichtige Beobachtungen gemacht werden können: Während der Beschwerdeführer in der ersten Jahres hälfte 2014 weiterhin eine mittelgradige depressive Episode aufgewiesen habe, sei es nach der Umstellung der Schmerzmedikation von Tramal auf Targin (ein stärkeres Opioid) zunächst zu einer deutlichen Aufhellung der Stimmung gekommen. Dadurch sei er in der Lage gewesen, eine Arbeitstätigkeit aufzu nehmen. Wenn er dann jeweils zu viel gearbeitet habe (d.h. z.B. mehrere Stun den lang eine stehende Tätigkeit verrichtet habe), seien die Schmerzen wieder sehr stark geworden, wodurch er jeweils in ein en mehrere Tage dauernden schwer depressiven Zustand mit vollständiger Antriebslosigkeit geraten sei (er sei nur noch herumgesessen, habe teilweise nicht mehr gegessen und sei pha senweise auch nich t mehr ansprechbar gewesen), der sich jeweils mit dem Rückgang der Schmerzen langsam wieder gebessert habe ( Urk. 8/128/2).

3.11 Dr. K.___ hielt in seinem von der Beschwerdegegnerin eingeholten Bericht vom 1 2. Dezember 2014 fest, dass sich die posttraumatische Belastungsstörung (PTSD) leicht abgeschwächt habe, indem die Flashbacks und Albträume weniger oft aufträten, während Abgestumpftheit und Gleichgültigkeit gegenüber ande ren Menschen nach wie vor bestünden. Zu Bedrohungsgefühlen mit Aggressi vität aufgrund erhöhter Schreckhaftigkeit sei es nicht mehr gekommen. In Bezug auf die mittelgradige Depression hätten wichtige Beobachtungen gemacht werden können: Während der Beschwerdeführer in der ersten Jahres hälfte 2014 weiterhin eine mittelgradige depressive Episode aufgewiesen habe, sei es nach der Umstellung der Schmerzmedikation von Tramal auf Targin (ein stärkeres Opioid) zunächst zu einer deutlichen Aufhellung der Stimmung gekommen. Dadurch sei er in der Lage gewesen, eine Arbeitstätigkeit aufzu nehmen. Wenn er dann jeweils zu viel gearbeitet habe (d.h. z.B. mehrere Stun den lang eine stehende Tätigkeit verrichtet habe), seien die Schmerzen wieder sehr stark geworden, wodurch er jeweils in ein en mehrere Tage dauernden schwer depressiven Zustand mit vollständiger Antriebslosigkeit geraten sei (er sei nur noch herumgesessen, habe teilweise nicht mehr gegessen und sei pha senweise auch nich t mehr ansprechbar gewesen), der sich jeweils mit dem Rückgang der Schmerzen langsam wieder gebessert habe ( Urk. 8/128/2). Gegenwärtig finde eine ambulante, stützend-begleitende psychiatrische Thera pie inkl. Psychopharmakotherapie statt. Künftig sei er weiterhin psychiatrisch bis zum Abschluss der beruflichen Wiedereingliederung zu begleiten, wobei inzwischen die psychiatrischen Konsultationen noch alle vier Wochen erfolgten.

Gegenwärtig finde eine ambulante, stützend-begleitende psychiatrische Thera pie inkl. Psychopharmakotherapie statt. Künftig sei er weiterhin psychiatrisch bis zum Abschluss der beruflichen Wiedereingliederung zu begleiten, wobei inzwischen die psychiatrischen Konsultationen noch alle vier Wochen erfolgten. Zur Arbeitsfähigkeit in seinem angestammten Beruf als Metzger sei an zu fügen, dass ihm vom Anwalt des Beschwerdeführers mitgeteilt worden sei, dass er die Information erha lt en habe, dass er den Beschwerdeführer mit seinem letzten Arztbericht vom Januar 2014 in seinem angestammten Beruf zu 100 % aus psychiatrischen Gründen k rankgeschrieben habe. Das stimme so nicht. Wenn der Beschwerdeführer körperlich in der Lage wäre, als Metzger zu arbeiten, könnt e er dies aus psychischer Sich t sofort tun (es würde ihm umgehend psychi sch massiv besser gehen). Er sei demnach aus körperlichen Gründen (OSG- Arthrose, chron. Kopfschmerzen) auf dem angest ammten Beruf zu 100 % arbeitsunfähig. Es sei diesbezüglich auf die Einschätzung von Dr. G.___ von der H.___ zu verweisen. In Bezug au f angepasste Tätigkeiten seien aber die Einschränkungen auch psychischer Natur.

Zur Arbeitsfähigkeit in seinem angestammten Beruf als Metzger sei an zu fügen, dass ihm vom Anwalt des Beschwerdeführers mitgeteilt worden sei, dass er die Information erha lt en habe, dass er den Beschwerdeführer mit seinem letzten Arztbericht vom Januar 2014 in seinem angestammten Beruf zu 100 % aus psychiatrischen Gründen k rankgeschrieben habe. Das stimme so nicht. Wenn der Beschwerdeführer körperlich in der Lage wäre, als Metzger zu arbeiten, könnt e er dies aus psychischer Sich t sofort tun (es würde ihm umgehend psychi sch massiv besser gehen). Er sei demnach aus körperlichen Gründen (OSG- Arthrose, chron. Kopfschmerzen) auf dem angest ammten Beruf zu 100 % arbeitsunfähig. Es sei diesbezüglich auf die Einschätzung von Dr. G.___ von der H.___ zu verweisen. In Bezug au f angepasste Tätigkeiten seien aber die Einschränkungen auch psychischer Natur. In einer angepassten Tätigkeit bestehe aufgrund der PTSD und der d epressiven Symptomatik eine ein geschränkte Arbeitsfähigkeit, wobei aber auch die soma tischen Beschwerden relevant seien. Al s die Schmerzen im rechten Fuss d urch den Medikamentenwechsel abgenommen hätten, habe der Beschwerdeführer in Eigeniniti ative den beruflichen Wiedereinstieg versucht. Er habe für einen Bekannten Gartenarbeiten durch geführt, was mit Pausen recht g ut gelu ng en sei, aber auch zu einer Schmerzzunahme geführt habe. Aus purer Verzweiflung über se ine finanzielle Situation habe er dann bei einem Security-Service in der Ver kehrsregelung zu arbeiten begonnen. Bereits nach einer Stunde stehender Tätig keit seien die Schmerzen sehr m assiv gewesen, er habe aber wei ter durchgehal ten; dies habe zu den oben beschrieben en tagelangen schweren depressi ven Krisen mit extrem starken Schmerzen im Fuss geführt. Aus seiner ärztlichen Sicht seien daher nur sitzende Tätigkeiten möglich, da er dabei erst nach etwa 4 Stunden heftig Schmerzen entwick le. In Anbetracht seines psychischen Zustan des sei ein Arbeitsversuch bzw. eine Abklärun g betreffend mögliche Tätig kei ten (z.B. in der Einrichtung L.___ ) jederzeit durchführbar. Welche Tätigkeit der Beschwerdeführer schliessli ch mit welchem Pensum ausüben kö nn e, lasse sich s ein es Erachtens nicht vorhersagen ( Urk. 8/128/3).

In einer angepassten Tätigkeit bestehe aufgrund der PTSD und der d epressiven Symptomatik eine ein geschränkte Arbeitsfähigkeit, wobei aber auch die soma tischen Beschwerden relevant seien. Al s die Schmerzen im rechten Fuss d urch den Medikamentenwechsel abgenommen hätten, habe der Beschwerdeführer in Eigeniniti ative den beruflichen Wiedereinstieg versucht. Er habe für einen Bekannten Gartenarbeiten durch geführt, was mit Pausen recht g ut gelu ng en sei, aber auch zu einer Schmerzzunahme geführt habe. Aus purer Verzweiflung über se ine finanzielle Situation habe er dann bei einem Security-Service in der Ver kehrsregelung zu arbeiten begonnen. Bereits nach einer Stunde stehender Tätig keit seien die Schmerzen sehr m assiv gewesen, er habe aber wei ter durchgehal ten; dies habe zu den oben beschrieben en tagelangen schweren depressi ven Krisen mit extrem starken Schmerzen im Fuss geführt. Aus seiner ärztlichen Sicht seien daher nur sitzende Tätigkeiten möglich, da er dabei erst nach etwa 4 Stunden heftig Schmerzen entwick le. In Anbetracht seines psychischen Zustan des sei ein Arbeitsversuch bzw. eine Abklärun g betreffend mögliche Tätig kei ten (z.B. in der Einrichtung L.___ ) jederzeit durchführbar. Welche Tätigkeit der Beschwerdeführer schliessli ch mit welchem Pensum ausüben kö nn e, lasse sich s ein es Erachtens nicht vorhersagen ( Urk. 8/128/3). 4.

4. 4.1 Das polydisziplinäre MEDAS-Gutachten vom 1 4. August 2013 lässt keine genü gende Beurteilung der Arbeitsfähigkeit im zeitlichen Ver lauf zu: Die begutach tenden Ärzte hielten diesbezüglich zusammenfassend fest, dass die Arbeitsunfä higkeit als Metzger seit dem Unfallereignis vom 2 7. Mai 2007 bestehe. Zur Arbeitsfähigkeit im kaufmännischen Bereich führten sie aus, dass der Beschwerdeführer von 2009 bis 2011 „offiziell“ in einer Eingliederungsmass nahme gestanden und in dieser Zeit als voll arbeitsfähig einzuschätzen sei. Aktuell bestünden noch Einschränkungen aus orthopädischer Sicht (50 %, rasch steigerungsfähig) und Einschränkungen aus psychiatrischer Sicht (30 % ). Der Beschwerdeführer dürfte in etwa einem halben Jahr 70 % arbeitsfähig sein, wonach auch hier gemäss Beurteilung des Psychiaters eine Steigerungsoption bestehe ( Urk. 8/109/36).

4.1 Das polydisziplinäre MEDAS-Gutachten vom 1 4. August 2013 lässt keine genü gende Beurteilung der Arbeitsfähigkeit im zeitlichen Ver lauf zu: Die begutach tenden Ärzte hielten diesbezüglich zusammenfassend fest, dass die Arbeitsunfä higkeit als Metzger seit dem Unfallereignis vom 2 7. Mai 2007 bestehe. Zur Arbeitsfähigkeit im kaufmännischen Bereich führten sie aus, dass der Beschwerdeführer von 2009 bis 2011 „offiziell“ in einer Eingliederungsmass nahme gestanden und in dieser Zeit als voll arbeitsfähig einzuschätzen sei. Aktuell bestünden noch Einschränkungen aus orthopädischer Sicht (50 %, rasch steigerungsfähig) und Einschränkungen aus psychiatrischer Sicht (30 % ). Der Beschwerdeführer dürfte in etwa einem halben Jahr 70 % arbeitsfähig sein, wonach auch hier gemäss Beurteilung des Psychiaters eine Steigerungsoption bestehe ( Urk. 8/109/36). Damit bleibt allerdings, insbesondere aus psychiatrischer Sicht, unklar (vgl. Urk. 8/109/ 77 ff.), ob und allenfalls in welchem Pensum dem Beschwerdeführer zwischen der Eingliederungsmassnahme und der Begutachtung die Ausübung einer angepassten Tätigkeit zuzumuten gewesen wäre.

Damit bleibt allerdings, insbesondere aus psychiatrischer Sicht, unklar (vgl. Urk. 8/109/ 77 ff.), ob und allenfalls in welchem Pensum dem Beschwerdeführer zwischen der Eingliederungsmassnahme und der Begutachtung die Ausübung einer angepassten Tätigkeit zuzumuten gewesen wäre. Hinzu kommt, dass die psychiatrische Einschätzung der Arbeitsfähigkeit im MEDAS-Gutachten gemäss Angaben des federführenden Gutachters durch den Psychiater etwas höher als die attestierten 30 % festgesetzt worden wären - der federführende Gutachter habe dies allerdings nicht akzeptieren können, da der Beschwerdeführer in den Bereich einer Teilrente gelangt wäre und ein Signal habe gesetzt werden müssen, dass der Beschwerdeführer zwar eine Depression haben könnte, man aber auf keinen Fall in Richtung einer Berentung gehen dürfe, bevor er überhaupt kooperiere ( Urk. 8/109/34).

Hinzu kommt, dass die psychiatrische Einschätzung der Arbeitsfähigkeit im MEDAS-Gutachten gemäss Angaben des federführenden Gutachters durch den Psychiater etwas höher als die attestierten 30 % festgesetzt worden wären - der federführende Gutachter habe dies allerdings nicht akzeptieren können, da der Beschwerdeführer in den Bereich einer Teilrente gelangt wäre und ein Signal habe gesetzt werden müssen, dass der Beschwerdeführer zwar eine Depression haben könnte, man aber auf keinen Fall in Richtung einer Berentung gehen dürfe, bevor er überhaupt kooperiere ( Urk. 8/109/34). 4.2 Auch gestützt auf die weiteren im Recht liegenden Arztberichte lässt sich die Arbeitsfähigkeit insbesondere aus psychiatrischer Sicht für die Jahre 2011 bis zur Begutachtung nicht abschliessend beurteilen:

4.2 Auch gestützt auf die weiteren im Recht liegenden Arztberichte lässt sich die Arbeitsfähigkeit insbesondere aus psychiatrischer Sicht für die Jahre 2011 bis zur Begutachtung nicht abschliessend beurteilen: 4.2.1 Die erste psychiatrisch begründete Arbeitsunfähigkeit wurde - gestützt auf die im Recht liegenden Akten - von Dr. A.___ ab dem 1 9. Mai 2011 bis auf wei teres attestiert (E. 3.2; vgl. Urk. 8/75). Vom 2 9. Juli bis zum 9. September 2011 war der Beschwerdeführer erstmals in der C.___ hospitalisiert und die behan delnden Ärzte attestierten damals eine über die Hospitalisation hinaus gehende vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit bis zum 3 0. No vember 2011 danach ent zog sich der Verlauf ihrer Kenntnis ( Urk. 8/94). Anschliessend wurde der Beschwerdeführer von Dr. E.___ behandelt, welcher in seinem Bericht vom 1 2. März 2012 eine durchgehende, vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit seit dem 2 9. Juli 2011 bis auf weiteres attestierte (E. 3.5, vgl. Urk. 8/99/2). Vom 2 8. April bis zum 3 0. Mai 2012 befand sich der Beschwerdeführer erneut stationär in der C.___ in Behandlung (vgl. E. 3.6; Urk. 8/102) und die behandelnden Ärzte attestierten eine 100%ige Arbeitsun fähigkeit vom 2 3. März 2012 bis auf weite res (E. 3.6).

4.2.1 Die erste psychiatrisch begründete Arbeitsunfähigkeit wurde - gestützt auf die im Recht liegenden Akten - von Dr. A.___ ab dem 1 9. Mai 2011 bis auf wei teres attestiert (E. 3.2; vgl. Urk. 8/75). Vom 2 9. Juli bis zum 9. September 2011 war der Beschwerdeführer erstmals in der C.___ hospitalisiert und die behan delnden Ärzte attestierten damals eine über die Hospitalisation hinaus gehende vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit bis zum 3 0. No vember 2011 danach ent zog sich der Verlauf ihrer Kenntnis ( Urk. 8/94). Anschliessend wurde der Beschwerdeführer von Dr. E.___ behandelt, welcher in seinem Bericht vom 1 2. März 2012 eine durchgehende, vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit seit dem 2 9. Juli 2011 bis auf weiteres attestierte (E. 3.5, vgl. Urk. 8/99/2). Vom 2 8. April bis zum 3 0. Mai 2012 befand sich der Beschwerdeführer erneut stationär in der C.___ in Behandlung (vgl. E. 3.6; Urk. 8/102) und die behandelnden Ärzte attestierten eine 100%ige Arbeitsun fähigkeit vom 2 3. März 2012 bis auf weite res (E. 3.6). Dr. A.___ begründete die attestierte vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit nicht weiter, womit seine Einschätzung nicht nachvollziehbar ist (E. 3.2).

Dr. A.___ begründete die attestierte vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit nicht weiter, womit seine Einschätzung nicht nachvollziehbar ist (E. 3.2). Die behandelnden Ärzte der C.___ attestierten jeweils für die Dauer der stationä ren Aufenthalte bzw. kurz darüber hinaus eine Arbeitsunfähigkeit (vgl. E. 3.4 und E. 3.6). Nach dem zweiten stationären Aufenthalt vom 2 3. März bis zum 2 7. April 2012 wurde er weiterhin bis zum 3 0. Mai 2012 ambulant in der C.___ betreut und die Ärzte attestierten ihm eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit vom 2 3. März 2012 bis auf weiteres. Damit lässt sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers gestützt auf die Berichte der C.___ jeweils nur für kurze Zeiträume beurteilen.

Die behandelnden Ärzte der C.___ attestierten jeweils für die Dauer der stationä ren Aufenthalte bzw. kurz darüber hinaus eine Arbeitsunfähigkeit (vgl. E. 3.4 und E. 3.6). Nach dem zweiten stationären Aufenthalt vom 2 3. März bis zum 2 7. April 2012 wurde er weiterhin bis zum 3 0. Mai 2012 ambulant in der C.___ betreut und die Ärzte attestierten ihm eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit vom 2 3. März 2012 bis auf weiteres. Damit lässt sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers gestützt auf die Berichte der C.___ jeweils nur für kurze Zeiträume beurteilen. Auch Dr. E.___ behandelte den Beschwerdeführer nur während eines kurzen Zeit raumes. Dabei ging er noch davon aus, dass der Beschwerdeführer unter einer organischen Persönlichkeitsstörung leide, was allerdings von den behandelnden Ärzten der C.___ im Folgenden stationären Aufenthalt vom 2 3. März bis zum 2 7. April 2012 und dem psychiatrischen Gutachter in Frage gestellt wurde (vgl. E. 3.6 und E. 3.7 sowie Urk. 8/109/79).

Auch Dr. E.___ behandelte den Beschwerdeführer nur während eines kurzen Zeit raumes. Dabei ging er noch davon aus, dass der Beschwerdeführer unter einer organischen Persönlichkeitsstörung leide, was allerdings von den behandelnden Ärzten der C.___ im Folgenden stationären Aufenthalt vom 2 3. März bis zum 2 7. April 2012 und dem psychiatrischen Gutachter in Frage gestellt wurde (vgl. E. 3.6 und E. 3.7 sowie Urk. 8/109/79). 4.2.2 Ab August 2012 befand sich der Beschwerdeführer bei Dr. I.___ in psychiatri scher Behandlung, welcher in seinem Bericht vom 2 7. Januar 2014 noch konstatierte, dass die Aufnahme einer behinderungsangepassten Tätigkeit noch nicht absehbar sei. Am 1 2. Dezember 2014 führte er aus, dass eine 50 100%ige Arbeitsfähigkeit im Rahmen einer Abklärung und bei sitzender Tätigkeit bestehe (E. 3.9 und 3.11). Im Rahmen dieser Einschätzung berücksich tigte Dr. I.___ insbesondere die subjektiven Schmerzangaben des Beschwer deführers infolge seines somatischen Gesundheitsschadens, so führte er aus, dass seines Erachtens nur sitzende Tätigkeiten möglich seien, da der Beschwer deführer beim Sitzen erst nach etwa 4 Stunden heftige Schmerzen entwickle ( Urk. 8/128/3; vgl. hierzu auch Urk. 8/147 [ Urk. 3/5] ).

4.2.2 Ab August 2012 befand sich der Beschwerdeführer bei Dr. I.___ in psychiatri scher Behandlung, welcher in seinem Bericht vom 2 7. Januar 2014 noch konstatierte, dass die Aufnahme einer behinderungsangepassten Tätigkeit noch nicht absehbar sei. Am 1 2. Dezember 2014 führte er aus, dass eine 50 100%ige Arbeitsfähigkeit im Rahmen einer Abklärung und bei sitzender Tätigkeit bestehe (E. 3.9 und 3.11). Im Rahmen dieser Einschätzung berücksich tigte Dr. I.___ insbesondere die subjektiven Schmerzangaben des Beschwer deführers infolge seines somatischen Gesundheitsschadens, so führte er aus, dass seines Erachtens nur sitzende Tätigkeiten möglich seien, da der Beschwer deführer beim Sitzen erst nach etwa 4 Stunden heftige Schmerzen entwickle ( Urk. 8/128/3; vgl. hierzu auch Urk. 8/147 [ Urk. 3/5] ). Entsprechend ist davon auszugehen, dass die Arbeitsfähigkeitseinschätzungen von Dr. I.___ insbesondere die subjektiv geklagten Beschwerden massgeblich mitberücksichtigten - inwieweit dies objektiv bzw. aus somatischer Sicht nach vollziehbar ist, ist in Frage zu stellen.

Entsprechend ist davon auszugehen, dass die Arbeitsfähigkeitseinschätzungen von Dr. I.___ insbesondere die subjektiv geklagten Beschwerden massgeblich mitberücksichtigten - inwieweit dies objektiv bzw. aus somatischer Sicht nach vollziehbar ist, ist in Frage zu stellen. Im Übrigen erfolgte seit der polydisziplinären Begutachtung im August 2013 keine fachärztliche orthopädische Beurteilung mehr, so dass unklar bleibt, ob die prognostizierte Steigerung der damals aktuell 50%igen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit tatsächlich erfolgte.

Im Übrigen erfolgte seit der polydisziplinären Begutachtung im August 2013 keine fachärztliche orthopädische Beurteilung mehr, so dass unklar bleibt, ob die prognostizierte Steigerung der damals aktuell 50%igen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit tatsächlich erfolgte. 4.2.3 Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung dafür, dass seit dem Erlass des Vorbescheids vom 2 7. Juli 2011 ( Urk. 8/80) keine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes eingetreten sei und nach wie vor aus somatischer Sicht eine volle Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit vorliege und die psychischen Einschränkungen, welche heute als remittiert gäl ten, nicht zu berücksichtigen seien ( Urk. 2).

4.2.3 Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung dafür, dass seit dem Erlass des Vorbescheids vom 2 7. Juli 2011 ( Urk. 8/80) keine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes eingetreten sei und nach wie vor aus somatischer Sicht eine volle Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit vorliege und die psychischen Einschränkungen, welche heute als remittiert gäl ten, nicht zu berücksichtigen seien ( Urk. 2). Dies ist nach dem Gesagten insbesondere im zeitlichen Verlauf nicht schlüssig und nachvollziehbar.

Dies ist nach dem Gesagten insbesondere im zeitlichen Verlauf nicht schlüssig und nachvollziehbar. 4.3 Zusammenfassend weist die Aktenlage für eine abschliessende Beurteilung des Leistungsanspruchs in Bezug auf den medizinischen Sachverhalt, wesentliche Lücken auf. Die Sache ist daher an die IV-Stelle zurückzuweisen, d amit sie den Gesundheitszustand, insbesondere auch im zeitlichen Verlauf, und die entspre chende Arbeitsfähigkeit sowohl in der angestammten als auch in einer ange passten Tätigkeit in geeigneter Weise korrekt abklärt - wobei der Beschwerde führer gegebenenfalls auf seine Mitwirkungspflicht hinzuweisen ist - und anschliessend über den Leistungsanspruch neu verfügt. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen.

4.3 Zusammenfassend weist die Aktenlage für eine abschliessende Beurteilung des Leistungsanspruchs in Bezug auf den medizinischen Sachverhalt, wesentliche Lücken auf. Die Sache ist daher an die IV-Stelle zurückzuweisen, d amit sie den Gesundheitszustand, insbesondere auch im zeitlichen Verlauf, und die entspre chende Arbeitsfähigkeit sowohl in der angestammten als auch in einer ange passten Tätigkeit in geeigneter Weise korrekt abklärt - wobei der Beschwerde führer gegebenenfalls auf seine Mitwirkungspflicht hinzuweisen ist - und anschliessend über den Leistungsanspruch neu verfügt. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen. 5.

5. 5.1 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 8 00.-- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.

5.1 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1 bis IVG) und auf Fr. 8 00.-- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. 5.2 Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Ver wal tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb der vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat. Diese ist gestützt auf Art. 61 lit. g ATSG in Ver bindung mit § 34 Abs. 1 und 3 GSVGer unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses auf Fr. 2‘000.-- (inklusive Barauslagen und MWSt ) festzusetzen.

5.2 Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Ver wal tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb der vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat. Diese ist gestützt auf Art. 61 lit. g ATSG in Ver bindung mit § 34 Abs. 1 und 3 GSVGer unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses auf Fr. 2‘000.-- (inklusive Barauslagen und MWSt ) festzusetzen. Das Gericht erkennt:

Das Gericht erkennt: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 2. November 2015 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Leistungsanspruch des Beschwerde führers neu entscheide.

1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 2. November 2015 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Leistungsanspruch des Beschwerde führers neu entscheide. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 8 00.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 8 00.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. 3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessent schä digung von Fr. 2 ‘ 000.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessent schä digung von Fr. 2 ‘ 000.-- (inkl. Barauslagen und MWSt ) zu bezahlen. 4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

4. Zustellung gegen Empfangsschein an: - Rechtsanwalt Silvan Meier Rhein

Rechtsanwalt Silvan Meier Rhein - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle - Bundesamt für Sozialversicherungen

Bundesamt für Sozialversicherungen sowie an:

sowie an: - Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden ( Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1 5. Juli bis und mit 1 5. August sowie vom 1 8. Dezember bis und mit dem 2. Januar ( Art. 46 BGG). Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen.

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu stellen. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG).

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis mit tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat ( Art. 42 BGG). Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

HurstSchwegler