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Laut dem Bundesamt für Statistik (BFS) wurden in der Schweiz von Oktober bis Dezember der Bau von 22‘260 Wohnungen bewilligt. Das sind 71 Prozent mehr als im Vorjahresquartal.
Markante Zunahmen zeigten sich dabei in den Gemeinden mit bis zu 2000 Einwohnerinnen und Einwohnern, wie das BFS ausweist.
Die Baubewilligungen wuchsen dort um nicht weniger als 208 Prozent. In Gemeinden mit 2000 bis 5000 Einwohnern nahm die Zahl der Baubewilligungen um fast 80 und in Kommunen mit 5000 bis 10'000 Leuten um 74 Prozent zu.
Obwohl die Vermutung nahe liegt, dass diese generelle Zunahme mit der Zweitwohnugsinitiative zusammenhängt, gibt es dazu keine eindeutigen Befunde. Dies hält Marc Zimmermann vom BFS fest. Weil nur Gemeinden mit mehr als 5000 Einwohnern vollständig erhoben sind, wird der Grossteil der von der Initiative betroffenen Gebiete in der Wohnbaustatistik gar nicht systematisch erfasst.
Der Boom bei der tatsächlichen Bautätigkeit ist dagegen etwas abgeflacht im letzten Quartal. Von Oktober bis Dezember wurden laut BFS 12'250 Wohnungen fertig gebaut. Das sind 12 Prozent weniger als im vierten Quartal des Vorjahres. Im Bau befanden sich Ende Dezember 75'600 Wohnungen, was im Jahresvergleich einer Zunahme von 12,5 Prozent entspricht.
Über das gesamte Jahr 2012 wurden 43'980 Wohnungen neu erstellt, was einer Abnahme von 5 Prozent gegenüber dem Jahr 2011 entspricht. Die Zunahme der bewilligten Wohnungsbauten in der Schweiz betrug für 2012 17,5 Prozent. Dies entspricht 66'140 Wohneinheiten.