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Mark Selby gewinnt im Crucible Theatre von Sheffield seinen ersten WM-Titel im Snooker. «The Jester of Leicester» besiegt den Titelverteidiger und fünffachen Weltmeister Ronny O'Sullivan in einem spannenden Final mit 18:14 Frames.
Aussenseiter Selby, der nach dem ersten Tag noch mit 7:10 in Rückstand gelegen hatte, steigerte sich in den letzten beiden Sessions massiv und zeigte eine unglaubliche Aufholjagd. Der 30-jährige Engländer überzeugte mit starkem Safety-Spiel, einem sauberen Break-Aufbau und er nutzte seine Chancen konsequenter als O'Sullivan.
Der Posterboy des Snooker-Sports erwischte einen schwarzen letzten WM-Tag und produzierte Fehler um Fehler. Der Knackpunkt im rund 40-minütigen 23. Frame: O'Sullivan musste Pink versenken, um den Frame zu gewinnen. Doch er verfehlte, während Selby danach souverän Pink und Schwarz versenkte und erstmals in diesem Final in Führung gehen konnte.
Selby ist mit seinem ersten WM-Titel in einen erlauchten Kreis getreten. Er ist der neunte Spieler der Snooker-Geschichte, der die «Triple Crown» holt. Wie Stephen Hendry, Ronnie O’Sullivan, John Higgins, Steve Davis, Mark Williams, Alex Higgins, Terry Griffiths und Neil Robertson hat er in seiner Karriere nun die WM, das Masters und die UK-Championship gewonnen.