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Mit einem neuen Gesetz treibt der US-Bundesstaat Kalifornien die Gleichbehandlung von Frauen und Männern bei der Entlöhnung voran. Das am Dienstag beschlossene Gesetz ist landesweit eines der schärfsten mit Blick auf die Gleichstellung auf dem Arbeitsmarkt.
Der «California Fair Pay Act» baut auf dem bereits 1949 erlassenen «California Equal Pay Act» auf, der nur wenig an der fortdauernden Lohndiskriminierung von Frauen änderte. Einer Studie zufolge verdienen Frauen für die gleiche Arbeit in Kalifornien immer noch deutlich weniger als Männer: Verdient ein Mann einen Dollar, erhält eine Frau 84 Cent.
Angesichts dieser Erkenntnisse hatte Senatorin Hannah-Beth Jackson den Gesetzesentwurf eingebracht. Die nun beschlossene Regelung sei «lange überfällig», sagte sie. Gleiches Geld für gleiche Arbeit sei kein Anliegen speziell von Frauen, sondern die «richtig Sache für unsere Wirtschaft und für Kalifornien».
Gouverneur Jerry Brown erklärte, 66 Jahre nach dem California Equal Pay Act sei das neue Gesetz «ein Schritt in die Richtung, die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen zu schliessen».
Auch von Hollywoodstars wurde der Beschluss begrüsst. Schauspielerin Geena Davis sagte, «im Namen von mehr als 19 Millionen Frauen und Mädchen, die Kalifornien ihre Heimat nennen, danke ich Gouverneur Brown und den mutigen Mitgliedern des kalifornischen Parlaments dafür, dass sie gezeigt haben, dass wahrer Fortschritt bei der Schliessung der Gender-Lücke möglich ist». Ähnlich äusserte sich Oscar-Preisträgerin Patricia Arquette.
Dem Wirtschaftsmagazin «Forbes» zufolge verdiente der bestbezahlte Hollywoodstar Robert Downey Jr. im vergangenen Jahr 80 Millionen Dollar, seine bestverdienende Kollegin Jennifer Lawrence 52 Millionen Dollar. (sda/afp)