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HEKS wirkt im Bereich «Arbeit und Einkommen» in Kongo (Dem. Republik)
Die Demokratische Republik Kongo ist reich an natürlichen Ressourcen. Dennoch ist die Armut in der Bevölkerung sehr gross. Zudem ist die gesellschaftliche und politische Situation wegen schlechter staatlicher Führung und Kriegen sehr instabil. Die Kriminalitätsrate ist hoch und Gewalt gegen Frauen weit verbreitet. Auch Landkonflikte führen immer wieder zu Gewalt und ethnischen Spannungen. HEKS leistet einen Beitrag zur Prävention und Lösung von Konflikten und unterstützt Bauernfamilien bei der Sicherung ihres Rechts auf eigenes Land sowie bei der Steigerung der landwirtschaftlichen Produktion.
Seit mehr als 20 Jahren tobt in der Demokratischen Republik Kongo ein bewaffneter Konflikt. Die schlechte Sicherheitslage führte zu einer schweren und langanhaltenden humanitären Krise. Infolge von Vertreibungen und Zerstörung von Eigentum und Infrastruktur lebt die Mehrheit der 89 Millionen KongolesInnen unter prekärsten Bedingungen. Die Fluchtbewegungen und Gewalt haben auch soziale Netzwerke zerstört. HEKS leistet in der besonders betroffenen Provinz Nord-Kivu Nothilfe.
Fakten
2019 unterstützte HEKS 93’250 Menschen, ihre Rechte in diesem von Konflikten geprägten Umfeld wahrzunehmen, sicherte Land für 500 Menschen und bildete weitere 10'000 Menschen zum Thema Landrechte weiter.
HEKS förderte den Marktzugang für 8’500 Bauernfamilien und leistete Nothilfe sowie den Zugang zu Wasser und Sanitäranlagen für rund 110’000 vom Bürgerkrieg vertriebene Menschen.
Die Landwirtschaft und das Kleingewerbe bilden in ländlichen Gebieten die Basis für Beschäftigung und Einkommen. HEKS fördert gezielt Produkte und Gewerbe, die für die lokale Bevölkerung vorteilhaft sind. Zentral sind dabei eine gute berufliche Ausbildung und die Fähigkeit der Menschen, ihre Betriebe erfolgreich zu führen oder auf dem freien Arbeitsmarkt zu bestehen. Darum organisiert HEKS zusammen mit Behörden, Gewerbetreibenden und dem Privatsektor Aus- und Weiterbildungen. Zudem setzt sich HEKS für faire Arbeitsbedingungen und gerechte Löhne ein.
Menschenrechte einfordern und Selbstversorgung stärken
HEKS unterstützt im Süden von Honduras Projekte zur Entwicklung ländlicher Gemeinschaften, zum Schutz und zur Verteidigung der Menschenrechte sowie zur Katastrophenvorsorge.
Stärkung ländlicher Gemeinschaften & Förderung des Friedens
HEKS trägt in Kolumbien zu einer gerechteren und friedlicheren Gesellschaft sowie zur Verbesserung der Lebensgrundlagen von intern vertriebenen Familien und ländlichen Gemeinschaften bei.
Ein besseres Leben für die Menschen in Nord-Kivu
In der DR Kongo sind Armut und Gewalt weit verbreitet. HEKS verbessert die sozialen und wirtschaftlichen Lebensbedingungen der ländlichen Gemeinschaften in der Provinz Nord-Kivu.
Ländliche Entwicklung und Stärkung der Zivilgesellschaft
HEKS unterstützt ländliche Gemeinschaften bei der Verbesserung der Ernährungssicherheit und des Einkommens sowie beim Aufbau einer starken Zivilgesellschaft.