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Die Restrukturierung gefährde die Lieferung der Doppelstockzüge nicht, sagte am Freitag Bombardier-Sprecher Andreas Bonifazi auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Die vereinbarten Lieferfristen könnten eingehalten werden. Die Montage der Züge müsse auch nicht in andere europäische Filialen verlegt werden.
Die SBB haben den Stellenabbau zu Kenntnis genommen, gehen aber ebenfalls nicht davon aus, dass er Auswirkungen auf die Lieferung der Doppelstockzüge haben wird, wie SBB-Sprecher Jean-Philippe Schmidt sagte.
Bombardier und die SBB hatten im November 2014 eine neue Vereinbarung über die Lieferung der bestellten Züge abgeschlossen, nachdem bekannt geworden war, dass Bombardier voraussichtlich einen Rückstand von etwa einem Jahr bei der Auslieferung hatte.
Damals wurde vereinbart, dass als Kompensation für die Verspätung Bombardier drei zusätzliche Züge und Ersatzteile gratis liefern wird. Falls es erneut zu Verspätungen kommen sollte, so werde das weitere Konventionalstrafen nach sich ziehen, hiess es bei der SBB.
Bombardier hatte den "Jahrhundertauftrag" der SBB 2010 gegen Stadler und Siemens an Land gezogen. Das Auftragsvolumen für rund 60 Doppelstockzüge beläuft sich auf knapp zwei Milliarden Franken.
Bis Ende 2019 sollen 59 Züge geliefert sein, die drei Zusatzzüge sollen im ersten Quartal 2020 folgen. Die 200 Meter langen Doppelstockzüge werden die IC 2000 ersetzen und auf der Strecke Genf - St. Gallen zum Einsatz kommen.
cp/
(AWP)