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Der Begriff Supervision bedeutet soviel wie “Überblick“ und bezeichnet eine spezielle Beratungsform.
Für wen eignet sich eine Supervision?
Die Supervision wird vor allem für Mitarbeiter in sozialen, pädagogischen, medizinischen und therapeutischen Bereichen angeboten, wird aber auch für Mitarbeiter und Führungskräfte in der Wirtschaft genutzt.
In der Supervision lernen Organisationen, Gruppen oder Einzelpersonen ihr berufliches oder auch ehrenamtliches Handeln zu überprüfen und zu verbessern.
Hierfür werden Ziele mit dem Supervisor vereinbart. Beispielsweise kann es sich um die Teamarbeit, um die Rollendynamik zwischen Mitarbeitern und Inhalte der Klienten oder um die praktische Arbeit handeln.
Welche Formen von Supervision gibt es?
Die bekanntesten Formen der Supervision sind die Einzelsupervision, die Fallsupervision, die Gruppensupervision, die Teamsupervision, die Lehrsupervision und die Intervision.
Bei der Einzelsupervision bespricht der Supervisand seine berufliche Situation in einem Einzelgespräch mit dem Supervisor.
Bei den anderen Supervisionsformen nehmen mehrere Supervisanden teil. Dabei werden je nach Supervision Patienten, bzw. Klientenfälle besprochen, die Gruppendynamik eines Teams beleuchtet, Konflikte analysiert und Lösungen gesucht.
Wer kann eine Supervision durchführen?
Die Supervision wird von einem Supervisor durchgeführt, der eine entsprechende Qualifikation in Form einer mehrjährigen Berufsausbildung bzw. Fortbildung benötigt.
Ist Supervision eine Therapie?
Obgleich die Persönlichkeitsentwicklung ein wesentliches Element der Supervision ist und manchmal auch therapeutische Inhalte hat, handelt es sich um keine Psychotherapie, bei der die Entwicklung der Persönlichkeit das zentrale Element ist, wie auch die Behebung dieser Störungen.