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Die Mutter des Jungtiers sei ein rangniedriges Weibchen. Normalerweise würde nur die ranghöchste Wölfin Junge bekommen. Diese habe in den letzten zwei Jahren jedoch keine eigenen Jungen geboren, teilte der Tierpark Goldau am Mittwoch mit.
Die Rudelführerin kümmere sich ebenfalls um den tapsigen Welpen. Sie habe offenbar akzeptiert, dass eine andere Wölfin für Nachwuchs sorgt. Für das Fortbestehen des Rudels sei dies sinnvoll, schreibt der Tierpark weiter. Das Jungtier wurde von den Wölfen bisher erfolgreich vor den Bären in der Anlage geschützt.
Der Welpen kam vor sieben Wochen in einer Höhle in der Aussenanlage zur Welt. Vermutlich seien weitere Geschwister zur Welt gekommen, hätten aber nicht überlebt, sagte Tierarzt Martin Wehrle auf Anfrage gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Das Geschlecht des Tieres habe noch nicht festgestellt werden können.
Im Tierpark Goldau im Kanton Schwyz leben seit vier Jahren Bären und Wölfe in demselben Gehege. Im Moment zählt die Anlage fünf erwachsene europäische Wölfe, einen Wolfswelpen sowie vier syrische Braunbären.