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Zehn Kandidatinnen und Kandidaten kämpfen um die sieben Sitze im Zuger Regierungsrat. Die FDP und die SVP schicken jeweils zwei Kandidaten ins Rennen, die CVP versucht es mit drei Kandidierenden.
Die «Alternative - die Grünen» ALG will ihren Sitz mit einem Mann verteidigen, die SP versucht mit einer Frau den Sprung in die Regierung zu schaffen und auch die GLP stellt einen Kandidaten.
Da nicht weniger als sechs neue Kandidatinnen und Kandidaten antreten, dürften die Zuger Regierungsratswahlen besonders spannend werden. Es gibt verschiedene Szenarien zum Ausgang der Wahl: Eine Variante ist, dass nur noch Männer in der Regierung wären. Eine andere, dass die Linke ihren Sitz verliert und Zug rein bürgerlich regiert würde.
Kantonsrat: fast 270 Kandidierende
Die Kräfte-Verhältnisse im Zuger Kantonsparlament sind aktuell klar verteilt. CVP, FDP und SVP stellen die Mehrheit – die Bürgerlichen besetzen 58 der 80 Sitze. Stärkste Partei war in der vergangenen Legislatur mit 22 Sitzen die CVP, gefolgt von der SVP mit 19 und der FDP mit 18 Sitzen.
Insgesamt treten zu den Parlamentswahlen 267 Kandidatinnen und Kandidaten an – 22 mehr als 2014. Es werden keine grossen Verschiebungen erwartet. Neben den regulären Parteien versucht in Baar auch eine Einzelperson den Sprung ins Kantonsparlament. Der Rechtsanwalt tritt auf der Liste «Aktion unabhängiger Bürgerlicher» zur Wahl an.
Späte Resultate
Einen genauen Zeitplan für die Bekanntgabe der Wahlresultate gibt es nicht. Die Zuger Staatskanzlei rechnet damit, dass die Resultate der Regierungswahlen am späten Nachmittag bereit sein sollten. Jene der Kantonsratswahlen wohl erst am Abend.