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SWITCH, die Verwalterin der schweizerischen Internetnamen, könnte ihr Monopol verlieren. Aufgrund einer Forderung des Unternehmens Top Vision untersucht das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) Möglichkeiten einer Liberalisierung.Dieser Inhalt wurde am 20. August 2000 - 15:32 publiziert
Ab 2001 würden vielleicht neue Stellen die Registrierung der Internetnamen ".ch" übernehmen, sagte Bakom-Sprecher Roberto Rivola am Sonntag (20.08.) und bestätigte einen Bericht der Zeitung "dimanche.ch".
Das Zürcher Unternehmen Top Vision hatte eine Untersuchung gegen Swiss Academic Research Network (SWITCH) wegen Missbrauchs einer Monopolstellung gefordert. Das Bakom untersuche nun die Situation unter Berücksichtigung der internationalen Entwicklung, sagte Rivola.
Schrittweise Liberalisierung
Andere Unternehmen könnten jedoch zunächst nicht eigenständig auftreten, sagte Rivola. Denn gegenwärtig könne nur SWITCH eine einmalige Registrierung garantieren, weil sie als einzige die vergebenen Namen kenne.
Doch in zwei Jahren könnten andere Unternehmen SWITCH konkurrenzieren. Bisher akzeptierte das Bakom die durch die Organisation "Internet Corporation for Assigned Names and Numbers" (ICANN), die auf globaler Ebene Namen registriert, an SWITCH erteilte Bewilligung. Formell könne jedoch nur das Bakom die Bewilligung erteilen, sagte Rivola.
Rund 250'000 Namen sind bisher bei SWITCH registriert worden. Die Verwendung eines ".ch"-Namens kostet 48 Franken pro Jahr. Dazu kommt eine Einschreibegebühr von 80 Franken.
swissinfo und Agenturen
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