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Sabrina erklärte uns den Unterschied zwischen der Bienenkönigin im hochentwickelten Honigbienen-Staat, die darauf angewiesen ist, dass Arbeiterinnen den Winter im Bienenstock überleben und die Brut pflegen und ernähren können. Weniger hoch organisierte Staaten bilden die Hummeln, bei denen die Arbeiterinnen im Winter sterben und die Königin, die den Winter überlebt, nicht nur die Fähigkeit hat, Eier zu legen, sondern diese selber zu pflegen und ernähren, bis die neue Generation Arbeiterhummeln herangewachsen ist. Ganz auf sich gestellt, ohne Staat, sind die Solitärbienen, von denen fast die Hälfte in der Schweiz gefährdet ist. Im Gegensatz zu Honigbienen haben die Solitärbienen einen viel kleineren Aktionsradius und sind einerseits auf ausreichendes Futterangebot angewiesen in der Umgebung, wo sie sich niedergelassen haben, und andererseits sind sie äusserst empfindlich auf Umweltgifte, die in dieser Umgebung ausgebracht werden.