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Die Smart-Home-Spezialistin Nest Lab kehrt in einem konzerninternen Umbau wieder in den Schoss von Google zurück. In den letzten Jahren war Nest eine Google-Schwesterfirma unter dem Dach der gemeinsamen Konzernmutter Alphabet. Nest verkauft vernetzte Thermostate und Sicherheitskameras, Google baute zuletzt sein eigenes Gerätegeschäft mit Smartphones und smarten Lautsprechern mit dem integrierten Sprachassistenten.
Als Teil von Google soll die Marke Nest mit der restlichen Hardware und dem Google Assistant zusammengeführt werden. Google versucht gerade mit enormem Aufwand, seinen Assistant in mehr Geräte zu bringen, um nicht von Amazons ähnlicher Assistenzsoftware Alexa abgehängt zu werden.
Nest war unter der Führung von Tony Fadell gegründet wurden, eines ehemaligen Apple-Managers, der einst eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der ersten iPods spielte. Google kaufte die Firma vor drei Jahren für 3,2 Milliarden Dollar. Damals war zugesichert worden, dass Nest-Nutzerdaten separat von Google bleiben sollen.
Als 2015 die Muttergesellschaft Alphabet gebildet wurde, bekam Nest den Status einer eigenständigen Firma und wurde damit zu einer Schwesterfirma von Google. Fadell verliess das Unternehmen im Streit über seinen Führungsstil. Der aktuelle Nest-Chef soll künftig dem Google-Manager Rick Osterloh unterstellt sein, der damit das gesamte Hardwaregeschäft verantwortet.
Nest hat noch immer die bekannten Thermostate und Rauchmelder, hat aber insbesondere im Bereich der Kameras und Sicherheits-Systeme stark ausgebaut, während Google unter anderem mit Home eine Schaltzentrale für das Smart Home geschaffen hat. Beide zusammen decken mittlerweile einen grossen Bereich ab. Nest beschäftigt derzeit rund 1'100 Mitarbeitende.