Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03550.jsonl.gz/1524

Kleidung bietet in der Regel einen guten Schutz vor UV-Strahlen. Mit Kleidern bedeckte Körperstellen bleiben den ganzen Tag über konstant geschützt. Guten Schutz bieten zum Beispiel ein T-Shirt, das die Schultern bedeckt, sowie auch ein Hut mit breiter Krempe, der auch Stirn, Nase, Ohren und Nacken schützt.
Für Kleinkinder oder Menschen mit sonnenempflindlicher Haut werden spezielle UV-Schutz-Textilien empfohlen. Deren Schutzwirkung bleibt auch in nassem Zustand weitgehend erhalten. Dehnung und Abnutzung des Gewebes können den Schutz jedoch vermindern. Beim Kauf von UV-Textilien sollte nicht nur auf den UPF (UV Protection Factor), sondern auch darauf geachtet werden, dass dieser nach einem ausgewiesenen Standard (beispielsweise «UV-Standard 801» oder «AS/NZ») bestimmt wurde.
Die folgenden Hinweise gelten sowohl für Kleider als auch für textile Schattenspender wie Sonnenschirme oder -segel:
- Dicht verarbeitete Stoffe schützen besser als loses, lichtdurchlässiges Gewebe.
- Künstliche Fasern bieten einen besseren Schutz als Naturfasern.
- Kräftige und dunkle Farben schützen besser als helle Farben und Pastelltöne.
- Trockene und locker getragene Kleider sind für UV-Strahlen weniger durchlässig als nasse oder gedehnte Textilien.
Ein Sonnenschirm schützt nicht immer vor indirekter Strahlung durch reflektierende Flächen wie Sand, Beton oder Schnee. Zudem wird oft die seitlich einfallende Strahlung (auch Streustrahlung genannt) unterschätzt. Um diese zu reduzieren, sollte nicht nur das sichtbare Licht, sondern auch eine möglichst grosse Fläche des Himmels abgedeckt werden.