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In Zusammenarbeit mit dem Comité Européen des Assurances (CEA) und den Bundesbehörden hat der NGF mit den Garantiefonds der EWR-Mitgliedstaaten – nach einem jeweils bilateralen Vorläufer-Modell mit einigen EU-Partner-Büros in den 90er-Jahren (sog. ZÜRCHER I Garantiefonds-Abkommen) – ein Abkommen zum verbesserten Schutz von Geschädigten innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums und der Schweiz – das sog. ZÜRCHER II Garantiefonds-Abkommen – abgeschlossen. Dieses Abkommen gewährleistet, dass Staatsangehörige und Wohnsitzberechtigte der Schweiz und des Fürstentums Liechtenstein bei Unfällen mit unbekannten oder nicht versicherten Motorfahrzeugen in allen Mitgliedstaaten des EWR nach den gleichen Vorschriften behandelt werden, die auch für die Einwohner des jeweiligen Staates gelten. Staatsangehörige und Wohnsitzberechtigte der EWR-Staaten haben durch das Abkommen in der Schweiz den gleichen Anspruch gegenüber dem NGF wie Schweizer.
Es wird nun angestrebt, das Garantiefonds-Abkommen auch mit Nicht-EWR-Staaten zu unterzeichnen (sog. ZÜRCHER III Garantiefonds-Abkommen). Um eine einheitliche Bezeichnung zu gewährleisten und um Missverständnisse zu vermeiden, soll das ZÜRCHER III Abkommen das ZÜRCHER II Abkommen mittelfristig ablösen. Dies bedingt, dass die Unterzeichnerstaaten des ZÜRCHER II Abkommens das neue ZÜRCHER III Abkommen unterzeichnen. Solange dieser Prozess nicht abgeschlossen ist, gilt das ZÜRCHER II Abkommen nach wie vor.
Zusätzlich wurde das ZÜRCHER III Abkommen mit den Garantiefonds der nachstehend aufgelisteten Staaten unterzeichnet.