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Satellitentelemetrie
Kleine Sender, heutzutage nicht mehr als 35 Gramm schwer und lange haltbar, werden den Störchen noch am Brutort auf den Rücken gebunden. Während der Wanderung nach Afrika senden sie kurze Radiosignale an Satelliten im Weltraum aus und zeigen damit den Forschern kontinuierlich an, wo sie sich gerade aufhalten. Ihre Daten werden vom Satelliten zu einer Empfangsstation geschickt und von Wissenschaftlern ausgewertet.
Das Projekt SOS-Storch
Bei dem Projekt SOS-Storch setzte man schon 2000 die Satelliten-Telemetrie ein, um den Flug der Störche mit einem wissenschaftlichen Team zu verfolgen, ihre Rastplätze zu untersuchen und die Gefahren, denen sie auf ihrem Flug ausgesetzt sind, zu erkennen. Vier Teams aus jeweils zwei Fachleuten waren mit ihren mit Peilelektronik vollgestopften Nissan-Geländewagen entlang der Zugroute unterwegs und erhielten stündlich vom Projektleiter, der ebenfalls zwischen der Schweiz und Westafrika unterwegs war, per Funk und Satellitentelefon die Positionen der Vögel übermittelt. Die Teams machten sich dann auf, um die Vögel zu finden und zu beobachten.
25 Vögel wurden im Jahr 2000 besendert, und die Ergebnisse waren überwältigend. Weitere 18 Störche wurden im Jahr 2001 besendert. Es wurden wichtige Erkenntnisse gewonnen, die helfen werden, den Weissstorch in der Schweiz und benachbarten Ländern nachhaltig zu schützen.
(Quelle: Holger Schulz, www.sos-storch.ch)