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Der diabetische Fuss
Verschiedene Studien zeigen, dass die Zuckerkrankheit, Diabetes Mellitus (kurz Diabetes), in den Industrieländern zu einer Volkskrankheit geworden ist. In der Schweiz geht man von 5 bis 6 Prozent der Bevölkerung aus.
Diabetiker leiden unter einer verminderten Sensibilität in den Extremitäten.
Trockene rissige Haut, Fehlstellungen der Knochen, falsche Druckverteilung, Schwielen, Druckstellen und Wunden: Treten mehrere dieser Veränderungen zusammen auf, spricht man von einem Dabetischen Fuss-Syndrom.
Chronische Wunden beim Diabetischen Fuss-Syndrom heilen nur schwer ab und können über Monate fortbestehen. Sie infizieren sich häufig, weil sie über längere Zeit unentdeckt und daher ungeschützt bleiben. Diabetes setzt die Fähigkeit des Körpers herab, bakterielle Angriffe abzuwehren. Infektionen und Wundfäule (Gangrän) sind die Hauptursachen für Amputationen bei Diabetikern.
Etwa 50 % aller Amputationen, die nicht durch einen Unfall verursacht wurden, betreffen Patienten mit Diabetes mellitus.
Das Amputationsrisiko ist für Diabetiker um mindestens 15fach höher als bei Nicht-Diabetikern.
Schuhe, Fussbettungen, Schuheinbauten
für diabetische Füsse
Dies können Fussbettungen zur Prophylaxe sein oder in Ergänzung auch Spezialschuhe und Schuheinbauten.
Besonders wichtig ist die regelmässige Nachkontrolle und die enge Zusammenarbeit von Patient, Arzt, Orthopädie-Techniker, und Podologen