Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03623.jsonl.gz/1702

Mit diesen Worten beschreibt die Lenzburger Zeitung am 22. Juni 1948 die Grundsteinlegung für die reformierte Kirche Niederlenz. Tatsächlich befindet sich die Kirche an schönster Lage auf einer Terrasse hoch über dem Dorfzentrum. Es handelt sich um eine dreiteilige Anlage, bestehend aus dem parallel zum Tal stehenden Kirchenschiff, einem rechtwinklig angebauten Kirchgemeindehaus und einem Käsbissturm mit grossem Zifferblatt, in dem die vier Glocken untergebracht sind. Die Kirche Niederlenz ist ein zurückhaltendes und zeittypisches Bauwerk, das aber durch eine sorgfältige Ausgestaltung und überraschende Details auffällt. Deutlich erkennbar ist die Asymmetrie in den Dächern über dem Kirchenschiff und Kirchgemeindehaus, die dem Gebäude eine Dynamik und Modernität verleiht. Grossen Wert legte man auch auf die Gestaltung der Umgebung. Stufenartig steigt das Gelände bis zum pflastergedeckten Vorplatz an, der durch die Kirche und das rechtwinklig angebaute Kirchgemeindehaus begrenzt wird und auf dem sich die Quartierbevölkerung gerne aufhält.
Verfasst von Béatrice Koch
Fotos von Markus Hässig