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Als die ZSC Lions gegen die Chicago Blackhawks vor 11 Jahren im heimischen Hallenstadion antraten, galten sie als klare Aussenseiter. Der NHL-Vertreter gehörte dazumals zu den stärksten Teams in der besten Eishockey-Liga.
Doch die Zürcher zeigten gegen die traditionsreiche NHL-Franchise keine falsche Scheu und spielten mit hoher Aggresivität. So legte sich etwa Captain Mathias Seger mit dem 116-Kilogramm-Brocken Dustin Byfuglien an.
Vor 10'000 Zuschauern gingen die amerikanischen Gäste in Führung. Anschliessend übernahm der ZSC das Spieldiktat und drehte die Partie durch Tore von Patrik Bärtschi und Lukas Grauwiler. Das 2:1 bedeutete dann auch den Gewinn des Victoria Cups.
Victoria Cup? Eine kurze Angelegenheit
Die Partie zwischen den Lions und den Blackhawks bedeutete das Ende des Victoria Cups, bei dem ein Vertreter aus der NHL sowie der Gewinner der europäischen Champions Hockey League gegeneinander antreten mussten.
Der Victoria Cup fand nur 2008 und 2009 statt. Nachdem die Champions League 2010 nicht ausgetragen wurde, wurde der Wettbewerb eingestellt. Ursprünglich hatte die internationale Eishockey-Föderation IIHF den Victoria Cup zu deren 100. Geburtstag ins Leben gerufen.