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Die Genfer Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Geldwäsche gegen den ehemaligen spanischen König Juan Carlos eingestellt.
Dieser Inhalt wurde am 13. Dezember 2021-13:33 veröffentlicht.
swissinfo.ch/mga
Die Ermittler sagten, es gebe nicht genügend Beweise, um die Anschuldigungen zu untermauern, dass es sich bei der Summe von 100 Millionen US-Dollar (92 Millionen CHF) von Saudi-Arabien an Juan Carlos um Bestechung handelte.
Die 100 Millionen Dollar sollen Juan Carlos im Zusammenhang mit einem saudischen Eisenbahnprojekt an ein spanisches Unternehmenskonsortium bestechen.
Das Geld wurde auf ein Konto bei der Schweizer Bank Mirabaud im Namen der Lucum Foundation in Panama überwiesen.
Ein Großteil dieses Betrags wurde dann an eine andere Schweizer Bank auf den Bahamas überwiesen, auf ein Konto von Corinna zu Zen Wittgenstein, der ehemaligen Geliebten von Juan Carlos (auch bekannt unter ihrem Mädchennamen Larsen).
Am Montag beendete die Genfer Staatsanwaltschaft offiziell ihre dreijährigen Ermittlungen mit der Aussage, es gebe nicht genügend Beweise, um Anklage wegen schwerer Geldwäscheverbrechen zu erheben.
Die Bank Mirabaud wurde zu einer Geldstrafe von CHF 50’000 verurteilt, weil sie die Beteiligung von Corina zu Zen Wittgenstein und die Verdächtigung der Geldströme nicht gemeldet hatte. Zudem wurde die Bank zur Zahlung von Prozesskosten in Höhe von 150’000 Franken verurteilt.
Im Juni 2014 übergab Juan Carlos nach einer Reihe von öffentlichkeitswirksamen Skandalen die Krone Spaniens an seinen Sohn Felipe.
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