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Meteorologie
Meteorologie: Wetterkunde, Wissenschaft von der Atmosphäre der Erde. Die Beobachtungen erfolgen in Bodennähe, aber auch in der höheren Atmosphäre.Die Bodenbeobachtung betreffen Messungen von Temperatur, Feuchtigkeit, Niederschlagsmenge, Luftdruck, Windrichtung und -geschwindigkeit, Grad der Bewölkung und Wolkenart sowie die Sichtweite.Die Beobachtungen in der höheren Atmosphäre erfolgen mit Wetterballons, Wettererkundungsflugzeugen und Wettersatelliten. Zweck der Meteorologie ist es nun, brauchbare Wettervorhersagen zu bringen. Mit Hilfe des Computers werden die Daten gesammelt, ausgewertet und interpretiert.
Sie befasst sich mit den physikalischen und chemischen Vorgängen in der Atmosphäre sowie ihren Wechselwirkungen mit der festen und flüssigen Erdoberfläche und dem Weltraum. Die in der Meteorologie beschriebenen und untersuchten Themen beschäftigen sich mit deren vollständigem Verständnis, ihrer genauen Vorhersage und der Kontrolle atmosphärischer Phänomene. Zur Meteorologie gehört die Klimatologie, die sich mit gemittelten Werten, jedoch nicht mit den aktuellen Wetterbedingungen beschäftigt. Die Meteorologie wird nach ihren methodischen Ansätzen und der Anwendung auf menschliche Aktivitäten in grössere Teilbereiche untergliedert.
Meteorologische Elemente: können als Hauptwetterelemente oder als Klimaelemente von Bedeutung sein . Es handelt sich um atmosphärische Grössen, die mit Hilfe von meteorologischen Messinstrumenten quantitativ bestimmt (z.B. Lufttemperatur), durch Beobachtung geschätzt (z.B. horizontale Sichtweite, Wolkentyp) oder als Phänomen ohne quantitative Angabe in ihrem Auftreten festgestellt werden (z.B. Schneeschauer). Die Unterscheidung nach Wetterelement bzw. Klima erfolgt je nach zeitlicher Reichweite, ohne dass sich an der physikalischen Definition etwas ändert. Im erweiterten Sinn zählen auch Grössen der Strahlung, verschiedener Felder und Schadstoffkonzentrationen (Luftreinhaltung) zu den meteorologischen Elementen.
Automatische Wetterstationen : Die automatischen Temperaturmessungen in der Antarktis liegen bis zu 10°C zu hoch. 2010 wurde ein Papier veröffentlicht, nach der die Antarktis sich schneller als der globale Durchschnitt erwärmen sollte. Die Methodik der Studie war mehr als zweifelhaft und wurde auch umgehend kritisiert. Neue Forschungsergebnisse belegen jetzt, dass vermutlich auch die Oberflächen-Temperaturmessungen aus der Antarktis durch Messfehler um bis zu 10 °C zu hoch liegen. Schuld daran sollen die automatischen Wetterstationen in der Antarktis sein. Durch Sonnenstrahlung auf die Gehäuse von automatischen Wetterstationen werden die Messungen besonders bei schwachen Windverhältnissen verfälscht. Die vermeintliche Erwärmung der Antarktis ist daher wohl nicht mehr als ein Messfehler. Dieses Mal also eine technische Ursache.