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Es habe Gespräche gegeben, und «es gibt zwischen ihnen und uns eine Kommunikation», sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, John Kirby, am Dienstag.
Solche Kontakte gebe es mehrmals pro Tag. Kirby wollte sich nicht zum Inhalt der Gespräche äussern. Er verwies aber darauf, dass es bislang keine Angriffe gegen die Mission der US-Truppen am Flughafen gegeben habe.
Der Kommandeur der US-Truppen im Nahen Osten, Kenneth McKenzie, hatte sich am Wochenende im Emirat Katar mit Vertreten der Taliban-Führung getroffen. McKenzie habe dabei klargemacht, dass ein Angriff auf die US-Truppen oder den Einsatz am Flughafen der afghanischen Hauptstadt eine «schnelle und sehr schlagkräftige Antwort» des US-Militärs nach sich ziehen würde, hatte Kirby am Montag erklärt.
Das US-Militär ist am Flughafen Kabul inzwischen mit rund 3500 Soldatinnen und Soldaten im Einsatz, im Lauf des Dienstags sollte die Zahl noch auf rund 4000 steigen. In einigen Tagen sollen es dann bis zu 6000 Soldaten sein. Sie sollen die Sicherheit des Flughafens gewähren und die Evakuierung von Amerikanern und früheren afghanischen Mitarbeitern der US-Streitkräfte organisieren.