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Welche Nebenkosten belasten Wohneigentümer?
Will man keine böse Überraschungen erleben, sollten bei der Finanzierung von Wohneigentum immer auch die Nebenkosten miteinberechnet werden.
Bei einem Einfamilienhaus muss der Eigentümer für sämtliche Nebenkosten selber Rückstellungen vornehmen.
Bei einem Einfamilienhaus muss der Eigentümer für sämtliche Nebenkosten selber Rückstellungen vornehmen.
Bei hochwertigem Ausbaustandard wird mindestens 0,5 Prozent des Neuerstellungswertes des Hauses in den Fonds einbezahlt. Dieser wächst bis zu einer von der Gemeinschaft festgelegten Grösse an, ab der dann nicht mehr einbezahlt wird.
Als Eigentümer sollten Sie zudem Rückstellungen für Renovationen in den eigenen vier Wänden vornehmen. Idealerweise betragen diese jährlich 0,2 Prozent des Kaufpreises - zusätzlich zu den Rückstellungen zum Erneuerungsfonds.
Weiter sollten Sie 0,7 Prozent für Nebenkosten budgetieren. Dazu gehören etwa Versicherungsprämien, Liegenschaftssteuer, Gebühren für Abwasser und Kehricht sowie Kosten für Elektrizität, Warmwasser, laufender Gebäudeunterhalt sowie Pflege und Unterhalt von Umgebung und Garten. Zur Reduzierung der Schulden (Kreditamortisation) sollten Sie zudem pro Jahr rund 1 Prozent des Bankkredits zurückzahlen.
Den Löwenanteil machen aber meist die Hypothekarzinsen aus. Rechnen Sie mit einem langfristigen Durchschnittzins von 4,5 - 5 Prozent jährlich.
Über den Daumen gepeilt müssen Sie inklusive Hypothekarzins, Kreditamortisation, Erneuerungsfonds und Co. jährlich mit Nebenkosten in der Höhe von 6 bis 7 Prozent des Kaufpreises rechnen.