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Völlig überteuert. Wir zahlten 80 Euro für ein angebliches 5 Stern Hotel, dass aber die Sterne sicherlich nicht verdient. Das Zimmer hatte Teppichboden und musste erst einmal noch geputzt werden, so dreckig war es. Das klappte dann aber schnell. Das Frühstück war nicht pünktlich und bestand nicht aus einem Buffet sondern einfache einem Teller mit Rührei, Brot, Tomaten und Gurken. Da erwarte ich mehr von einem 5-Sternehotel.
wenn jemand beruflich oder privat in pristina verweilen muss, sollte sich nicht vom klingenenden namen "grand hotel"blenden lassen. das grand hotel ist nicht das, was es verspricht und ist in die jahre gekommen. das hotel ist eher ein relickt aus frueheren tagen. es gibt bei weiten bessere und nicht so klangvolle hotels in pristina, die mehr fuer weniger geld bieten. das hotel ist ueberteuert und bietet nichts. der empfang ist unfreundlich, die grosse halle erinnert an eine lagerhalle, es ist kalt und wenig beheizt. die zimmer sind ok, jedoch ueberteuert.
"Grand Hotel is an elegant modern-style sanctuary that will redefine the meaning of service" behauptet das Grand Hotel auf seiner web-page von sich. Nun ja, das nenne ich Understatement. Zunächst einmal: Es gibt in Prishtina eigentlich für reisende Westeuropäer keine Alternative, das Grand ist eben das einzige Haus am Platze, welches minimale Standards erfüllt (und die Lage in der Stadt ist auch sehr gut, unmittelbar nahe zu allen relevanten UN- und Regierungsagenturen). Aber, man muss es sagen, das Grand ist ein muffiger sozialistischer Klotz aus den späten 60-ern. Reines Tito-Barock! Die Zimmereinrichtungen erinnern an osteuropäische Reiseerfahrungen während des kalten Krieges. Es ist einigermaßen sauber, aber alles wirkt verschlissen und abgegriffen, überall tropft und quietscht es. Wir sind im Kosovo, also wird das Hotel auch von vielen durchaus zwielichtigen "Biznesmeni" bevölkert, man möchte wirklich nicht genauer wissen, was der Herr in Lederjacke am Nebentisch, der gleichzeitig frühstückt, eine Zigarette raucht und simultan auf 2 (!) mobile Telefone auf Albanisch einteufelt, genau beruflich tut. Das Essen und der ganze Service sind ebenfalls noch in den Jugo- 60-ern verhaftet. Ich habe mir z. B. nach meinem ersten Aufenthalt 2006 immer einfach mein eigens Frühstück (Schwarzbrot und eine Salami, Käse kann man gut lokal kaufen) aus Deutschland mitgebracht, das geht ja für ein paar Tage, denn das Grand-Frühstück macht wirklich depressiv!) Man muss halt wissen, auf was man sich einläßt, eine Alternative hat man in Prishtina ja eh nicht.