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Kürzlich brachte Marianne mit anderen Einkäufen auch abgepackten biologischen und dreifach gewaschenen Salat heim.
Einen Teil davon servierte sie zum Abendessen. Am nächsten Tag war es an mir, das Essen zuzubereiten.
Salat aus Salinas, California? Da musste ich an den Bienenzüchter Giacomo Salmina aus Corcapolo in den Centovalli denken. !967 hatte er mir erzählt, er sei als junger Mann nach Salinas in Kalifornien ausgewandert. Er habe es dort nur ein paar Monate ausgehalten und dabei das Geld für die Rückreise gespart. Jeden Morgen habe er um fünf Uhr aufstehen und Salat bewässern müssen. Ich solle mir das einmal vorstellen, ein Valley voll Salatköpfe! So gern ich selbst Salat esse, ich stellte es mir sehr eintönig, langweilig und anstrengend vor.
Giacomo liess sich gern vor seinen Bienenstöcken fotografieren. Noch vor ein paare Jahren habe er mit hundert Völkern 1000 bis 2000 Kilogramm Honig produziert.
Im Internet fand ich ein Foto, das eindrücklich illustriert, wovon Giacomo damals gesprochen hatte: Salinas Valley – l’insalatiera del mondo!
Die Salatpackung hielt eine weitere Überraschung bereit …
… einen dreifach gewaschenen unfreiwilligen Einwanderer! Ich brachte ihn vors Haus. Salat würde er in unserem Garten allerdings noch keinen finden.
Aber vielleicht kann er sich ja an frisches Gras …
… oder Balsamroot-Blätter gewöhnen.
Wir hoffen es für ihn, denn dreifach gewaschenen Salat aus dem Salinas Valley werden wir ihm nicht anbieten.