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Im Durchschnitt schlagen 150'000 Blitze pro Jahr in der Schweiz ein. Eine Mehrheit davon trifft die Gipfel des Tessins. In der Regel sucht sich der Blitz den kürzesten Weg zum Einschlagspunkt: Türme, Gipfel, Berggräte oder einzelne Bäume sind bevorzugte Ziele.
Jeder Blitz sendet ein elektromagnetisches Feld aus. Es wird von Sensoren der Blitzortungssysteme in Echtzeit registriert. Aus der Laufzeit der elektromagnetischen Welle und der Signalrichtung wird die Position des Blitzes ermittelt.
Es werden der Einschlagspunkt, die Uhrzeit, die Polarität (positiv, negativ) und die Anzahl der Entladungen gemessen.
Die Messung erlaubt zudem die Unterscheidung zwischen Blitzen vom Boden zu der Wolke, von Blitzen von der Wolke zum Boden, von Wolke zu Wolke oder innerhalb einer Wolke.
Im statistischen Mittel kann ein Blitz auf 100 bis 75 Meter genau erfasst werden. Fehlpeilungen von einigen Kilometern sind jedoch möglich.
Unschärfen ergeben sich durch die unterschiedliche Wirkungsbreite der Blitze und die Tatsache, dass vom Boden aus eine sogenannte Fangladung dem Hauptblitz entgegenwächst.