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Die Ratingagentur Moody's droht den USA nicht mehr mit der Aberkennung ihrer Topbonität. Der Ausblick für das Rating wurde von «negativ» auf «stabil» angehoben, teilte Moody's in New York mit. Gleichzeitig wurde die Bestnote «AAA» bestätigt.
Moody's hatte im August 2011 den Ausblick für das Rating auf «negativ» gesetzt. Die Defizite im US-Haushalt seien zuletzt rückläufig gewesen, begründete Moody's die Entscheidung. Es werde von einer weiteren Besserung ausgegangen. So dürfte im Jahr 2013 das Haushaltsdefizit von 7,0 Prozent im Vorjahr auf 4,0 Prozent sinken
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Das Wirtschaftswachstum ist laut Moody's zwar noch moderat. Es beschleunige sich aber stärker als bei vergleichbaren Staaten mit der Bestnote. Der Schuldenstand dürfte im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung bis zum Jahr 2018 schneller sinken, als dies noch im August 2011 angenommen worden sei.
Allerdings seien auf längere Sicht weitere Konsolidierungsmassnahmen notwendig, schreibt Moody's. Ansonsten könnten die Defizite wieder steigen und das Rating erneut gefährdet werden.
Konkurrent Standard & Poor's hatte vor zwei Jahren das Rating der USA auf «AA+» gesenkt. Allerdings hat S&P den Ausblick im Mai von «negativ» auf «stabil» angehoben. Bei Fitch haben die USA noch die Bestnote allerdings mit negativem Ausblick.
(chb/sda)