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Der Gotthard-Strassentunnel aus dem Jahre 1980 ist in die Jahre gekommen. Schon bald muss dieser Tunnel von Grund auf saniert werden. Dazu ist eine dreijährige Vollsperrung unumgänglich. Die Linken und Tunnelgegner wollen für diese Vollsperrung aber keine 2.Strassenröhre als Ersatz. Sämtliche Ausweichrouten und die NEAT können diesen Ausfall nicht kompensieren. Damit schneiden die Linken das Tessin bewusst vom Rest der Schweiz ab. Gleichzeitig werden ohne 2.Tunnelröhre weiterhin schwere Frontalkollisionen in Kauf genommen.
Es zeugt von unglaublicher ( Deutschschweizer) Arroganz, den alten Gotthard-Strassentunnel Zwecks Sanierung für drei Jahre zu schließen, ohne das hierfür eine 2. Röhre als Ersatz bereit stünde, im Winter die Alpenpässe geschlossen sind, die San Bernadino-Route durch den gleichnamigen Tunnel heute schon massiv überlastet ist, Unfälle, Steinschläge und Unwetter diese Ausweichroute schnell blockieren, wie auch die alte SBB Gotthard Bergstrecke sehr verwundbar ist, die NEAT das alles nicht kompensieren kann und überdies noch den internationalen Fernverkehr bedienen muss, so als ob das Tessin nicht zur Schweiz gehört, um so drei Jahre lang kaum mehr versorgt und erreicht werden kann. Oder wer nimmt schon den komplizierten Umweg über den Simplon, um in das Tessin zu gelangen?? Wer vernünftig und agiert ist für den 2.Strassentunnel. Auch eine 2. Röhre gehört zum Service Puplic!!
Es hat auch niemand behauptet, dass mit einer zweite Gotthard-Röhre das Verkehrschaos bewältigt sondern soll. Der zweite Tunnel dient vielmehr dazu, das Risiko von Frontalkollisonen drastisch zu
verringern, bzw. das Tessin nicht drei Jahre lang von der Deutschschweiz zu abzuschotten!!
Eine Falschaussage wird nicht wahrer, in dem man diese ständig wiederholt. Thomas Minder und andere verweisen auf die Alpenkonvention, als Argumentation gegen eine zweite Gotthard Strassenröhre. In der BV Art 84. steht allerdings kein Wort darüber, dass eine 2. Tunnelröhre nicht gebaut werden darf, sondern nur, dass die Transitstrassen-Kapazität des alpenquerenden Verkehrs nicht erhöht werden darf!! Das sollten auch die Tunnelgegner endlich begreifen. Ansonsten hätte sie halt klüger sein müssen, um das Wort Tunnel in die BV einfließen zu lassen.
Entscheidend sind damit nicht die Anzahl Tunnelröhren, sondern die Anzahl Fahrspuren. Zwei Tunnels mit zwei Fahrspuren plus zwei Pannenstreifen sind eben keine Kapazitätserweiterung. Pannenstreifen erhöhen dann auch nicht die Kapazität, sondern erhalten diese nur, wenn ein defektes Fahrzeug auf den Pannenstreifen gelangt, damit der Tunnel nicht blockiert wird.
Die Argumente gegen eine 2. Gotthardröhre sind völlig irrational und
gafährden den Zusammenhalt der Schweiz. Die Tunnelgegner und solche Politiker wie Thomas Minder, sollen uns doch bitte einmal glaubhaft erklären können, wie denn die Erreichbarkeit und die
Versorgung des Tessins garantiert wird, wenn die alte Strassenröhre von 1980 drei Jahre gesperrt wird, Zwecks Sanierung, Schöllenenstrasse gesperrt, sämtliche Alpenpässe im Winter zu sind, die SBB Bergstrecke durch einen Felssturz ( oder Unwetter und Unfall) lange blockiert wird und
die San Bernadino Route vielleicht auch noch aus dem selben Gründen, oder zumindest noch
mehr verstopft als heute, die NEAT das alles dann nicht mehr bewältigen kann, da es noch den Ausländischen Transport und Verkehr von und nach Italien gibt??!!
Oder richtet dann die Schweizer Armee für die Tessiner eine Luftbrücke ein??
Gehört das Tessin für die Tunnelgegner nicht mehr zur Schweiz?! Haben diese Leute eigentlich ernsthaft das Gefühl, die Bündner wollen den ganzen Ausweichverkehr über den San Bernadino, nur weil der Gotthardstrassentunnel drei Jahre lang gesperrt wird und kein Ersatztunnel bereit steht?!
Wollen die Gegner nochmals ein Inferno im Gotthardstrassentunnel wie 2001, nur weil es keine getrennte Fahrrichtungen gibt und der Tunnel dann 2 Monate zur Schadensbehebung gesperrt wird??!! Was kostet dann nach so einem Inferno eine zweimonatige Sperrung des Tunnels für die Volkswirtschaft??
Da sieht man eben wie unehrlich die Linken und Tunnelgegner argumentieren: Jede noch so neue Sicherheitsmaßnahme und Erweiterung
zur Verminderung und Verhinderung von AKW- Unfällen ist den Linken nicht gut genug, jedes noch so kleine Restrisiko nicht tragbar.
Auf der anderen Seite lassen es die Linken aber zu, dass im Gotthard Strassentunnel ein hohes Riskio für folgenschwere Frontalkollisionen und Katastrophen besteht, mit Menschenleben gespielt wird, man in diesem Fall nicht einmal auf das Restrisiko hinunter geht, was nur durch ein 2. Gotthardröhre ohne Gegenverkehr zu erreichen ist!!
Laut ADAC ist derzeit der Gotthardstrassentunnel von 20 untersuchten europäischen Tunnels der unsicherste, wegen dem Gegenverkehr im Tunnel.
Die linken Gutmenschen reden doch immer vom nationalen Zusammenhalt, aber wenn die Gotthardröhre von 1980 wegen Sanierung drei Jahre gesperrt bleibt, ohne Ersatzröhre, dann ist das Tessin abgeschnitten, Pässe zu, Unfall am San Bernadino, Felssturz auf die SBB Bergstrecke am Gotthard, NEAT und Simplon überlastet,Tessin dann isoliert, Tessin Tourismus dann ganz am Ende, Millionenverluste.
Wegen der EU dann weiterhin das hohe Risiko von Frontalkollisionen und schweren Unfällen zu belassen, nur weil diese uns nötigen könnte, den Gotthard mit vier Fahrspuren zu öffnen, ist dann besser?? Der Pannenstreifen wäre dann nicht für die EU, sondern um die Alpenkonvention einzuhalten, vom Volk angenommen, lieber zweirichtugsgetrente Tunnels mit jeweils einer Fahrspuhr und Pannenstreifen, als nur ein Tunnel mit zwei Fahrspuhren im Gegenverkehr ohne Pannenstreifen, aber grossen Unfallrisiko für Frontalkollisionen!!
Fazit
Mit der zweiten Röhre soll es ja auch nicht um Abbau des Staus gehen, sondern um mehr Sicherheit.Kein Gegenverkehr im Tunnel. Bei Pannenfahrzeugen jedesmal eine Vollsperrung des Tunnels zu machen ist hirnverbrannt.
Wer dafür ist das Tessin für drei Jahre vom Rest der Schweiz zu isolieren, dadurch in Kauf nimmt, dass den Tessinern noch grössere wirtschaftliche und soziale Probleme erwachsen, der sollte konsequenterweise in Zukunft ein anderes Wochenendziel für sich wählen als das Tessin, oder für die Schäden haften . Es reicht ein Naturereignis zwischen Goeschenen und Andermatt, auf Strasse und/oder auf Schiene, um den Verkehr über die San Bernardino Strecke ganz zum erliegen zu bringen, die bei einer Schliessung eh überlastet sein wird, wenn im Winter noch alle Pässe geschlossen sind! Jede Landes-Sprachregion der Schweiz muss jederzeit erreichbar sein. Schon nur von diesem Standpunkt aus ist ein zweiter Gotthardstarssentunnel ein absolutes Muss!!