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Solche Auswahlkriterien enden in der heutigen Gesellschaft oft in Überforderung beim Hundeführer und bieten den Hundetrainern willkommenes Einkommen.
Der Husky hat in der Schweiz nichts verloren, ausser er wird regelmässig vor den Schlitten oder den Wagen gespannt.
Der Weimaraner kann nur als Familienhund gehalten werden, wenn er regelmässig zur Jagd oder zu Alternativaufgaben gebraucht wird.
Der CairnTerrier braucht den Menschen nicht um Ratten zu killen. Hingegen arbeitet ein Hütehund wie der Border Colly oder der Malinois durch seine Führerorientiertheit und Kombinationsbegabung für einige Hundeführer zu eifrig - oft nach dem Motto, wer kriegt den Velofahrer schneller, du oder ich? Da wird dem Hund oft unbewusst ein unerwünschtes Verhalten antrainiert, das in Überforderung beim Hundehaltenden endet. Jedes Verhalten hat seinen Ursprung und ist grundsätzlich nicht gegen Menschen gerichtet, ausser es wurde ihm beigebracht. Das was der Hund präsentiert ist die Leistung des Hundeführers! Sprüche wie "er kommt aus der Tötungsstation" haben kurze Beine.
Ein Landwirt der Milch produzieren will kauft nicht im Traum eine Angus-Kuh, umgekehrt ein Rindfleischproduzent nie eine BrownSwiss-Kuh. Und sie werden zudem an Halftern und nicht am Bauchgurt geführt...
Jedoch gibt es Menschen, die kaufen einen Hund der auf Grossraubwild selektioniert wurde und bekunden grösste Mühe, den Hund am Gschtältli zu führen...
Rassenwahl mit Berücksichtigung meines Umfeldes wie Familie und Wohnen:
Spreche mit Personen die bereits einen Hund haben den du favorisierst. Gehe in Tierheime und Hundevereine oder zu Tierärzten und tausche dich mit deinen Vorstellungen und Gedanken aus. Der SKN-Theoriekurs bietet diesbezüglich in einer versierten Hundeschule eine geniale Entscheidungshilfe - auch bezüglich Züchterwahl!! Der Entscheid zum Hundekauf verpflichtet länger als ein Autokauf.