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Kretische Berglandschaft
Kreta liegt knapp 100 Kilometer südlich des griechischen Festlands. Sie ist die größte griechische Insel und nach Zypern die zweitgrößte des östlichen Mittelmeeres. Die Insel hat eine gestreckte Form, sie misst in Ost-West-Richtung 254 Kilometer bei einer größten Breite von 60,6 Kilometern. An ihrer schmalsten Stelle (bei Ierapetra) ist Kreta 12,1 Kilometer breit. Kreta liegt zwischen 34°55'31" und 35°41'32" nördlicher Breite und zwischen 23°31'21" und 26°18'50" östlicher Länge. Die Entfernung bis Afrika beträgt 294 Kilometer (Libyen), bis Asien 180 Kilometer (Türkei) und zum europäischen Festland Kap Maleas 96,6 Kilometer.
Die Insel bedeckt eine Fläche von 8.261,183 Quadratkilometern, ihre Küstenlinie ist 1.066 Kilometer lang. Das Meer im Norden wird Kretisches Meer genannt (gr. Kritiko Pelagos Κρητικό Πέλαγος), das im Süden Libysches Meer (gr. Livyko Pelagos Λιβυκό Πέλαγος), Kretas Ostende erstreckt sich in das sogenannte Karpathische Meer.
Kreta ist sehr gebirgig und wird durch eine von West nach Ost reichende Gebirgskette bestimmt, die zumeist zur Südküste steiler, zum Norden flacher abfällt. Diese Kette ist ein überseeischer Teil des vom Peloponnes über Kreta, Karpathos und Rhodos bis zum anatolischen Festland reichenden Gebirgsmassivs, das die Südägäische Inselbrücke bildet. Die vier höchsten Erhebungen auf Kreta sind:
Das Ida-Gebirge mit dem Psiloritis als höchstem Berg der Insel (2.456 Meter hoch),
die Weißen Berge oder Lefka Ori (2.452 Meter hoch),
das Dikti-Gebirge (2.148 Meter hoch) und
die bis zu 1.476 Meter hohen Thripti-Berge im Osten der Insel.
Diesen Gebirgen verdankt Kreta die fruchtbaren Hochebenen Lasithi, Omalos und Nida, Höhlen wie die Diktäische Höhle und tiefe Schluchten wie die bekannte Samaria-Schlucht. Die Messara-Ebene im Süden ist mit etwa 140 km² die größte Ebene der Insel. Sie wird intensiv landwirtschaftlich genutzt.
Kreta bildet mit einigen kleineren bewohnten sowie unbewohnten Inseln eine Inselgruppe.
In diesem Sinne versuchten Vreni und ich unsere Kurzferien auf Kreta zu gestalten.
Wir unternamen eigentlich nicht viel in den acht Tagen. Wir machten das Dorf Mali unsicher, Vreni zu Fuss, ich mit meinem Luggy, Auch in „unserer“ Hotelanlage kannte man uns bald einmal.
Mit einem Ausflugsboot unternahmen wir einen Ausflug zu einer vorgelagerten Insel. Dort wurden die Leprakranken ausgesetzt wo sie zu Lebzeiten verharren mussten.
Dass bei dieser Fahrt ein beklemmendes Gefühl aufkam muss nicht erklärt werden.