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Fraunhofer-Ingenieure aus Dresden haben einen sogenannten «Multiorgan-Chip» entwickelt. Dieses nun mit einem »EARTO Innovation Award« ausgezeichnete Mikrosystem simuliert den Blutkreislauf. Dieser Chip könnte schon bald einen Rückgang bei den Tierversuchen ermöglichen.
Der Totengräber vergräbt die Kadaver kleiner Tiere in der Erde, um sie als Futterquelle für seinen Nachwuchs zu nutzen. Forscher haben nun herausgefunden, wie die Larven im Kadaver Fäulnis und mikrobielle Zersetzung schadlos überstehen.
Der Sommer war zu heiss und zu trocken. Da solche Wetterextreme in Zukunft wahrscheinlich zunehmen werden, ist die Anpassung der Landwirtschaft an den Klimawandel von entscheidender Bedeutung. Die Züchtung von resistenterer Anbaukulturen spielt dabei eine wichtige Rolle. Für Pflanzenzüchter ist es also wichtig zu wissen, ob Pflanzen anfälliger für Hitze oder für Dürren sind.
Eine neue Studie hat den Zusammenhang zwischen der Grösse von tropischen Schmetterlingen und ihrer Höhenverbreitung untersucht. Unter anderem stellte sich heraus, dass die Nachtfalter in der Höhe grösser sind. Es gilt: Die Temperatur-Grössen-Regel.
Eine Studie zeigt, dass Pflanzen im Frühjahr immer früher wachsen, dadurch im Jahresverlauf aber nicht mehr CO2 aus der Atmosphäre gebunden wird. Im Gegenteil: In vielen Gegenden führt ein vorverlegter Frühling sogar zu einer verringerten Biomasseproduktion im folgenden Sommer und Herbst.
Fehlen wilde Beutetiere, greifen Raubtiere häufig auf Nutzvieh zurück. Dies wiederum führt auch zu Vergeltungsmassnahmen, bei denen Raubtiere getötet werden. Wilderei in Form von Jagd auf die Beutetiere von Raubtieren kann zur Verschärfung dieses Konflikts beitragen.
Eine neue Studie identifiziert Entwaldung und Bejagung als Gründe für den alarmierenden Rückgang des Jaguars in den Wäldern des südamerikanischen Gran Chaco. Angetrieben wird die Entwaldung von der steigenden Nachfrage Europas und Asiens nach Rindfleisch und Soja als Futtermittel.
In einem Langzeitversuch ist es Bremer Meeresforschern erstmalig gelungen, die Besiedelung eines Schlammvulkans in der Tiefsee nach einem Ausbruch zu beobachten. Wie die Besiedlung des Vulkanschlamms erfolgt und wann die kleinen methanabbauenden Lebewesen richtig in Gang kommen, zeigt die nun vorliegende Studie.