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Im Zuge der Herausgabe von Dokumenten, die im Zusammenhang mit der Ermordung von John F. Kennedy stehen, ist ein Memorandum des Nationalen Sicherheitsrates der USA aufgetaucht, welches die Möglichkeit von „Angriffen unter falscher Flagge“ betrachtete, um einen bestimmten „Vorwand“ zu liefern.
Von Lars Schall
Zum Thema geheimer Operationen, die zu einer militärischen Konfrontation zwischen den USA und der UdSSR hätten führen können, siehe auch: Vabanque-Spiel mit dem 3.Weltkrieg?
Aus zwei Seiten eines Memorandums, das von den National Archives veröffentlicht wurde, geht hervor, dass Mitglieder des Nationalen Sicherheitsrates der Vereinigten Staaten von Amerika die Inszenierung fingierter Angriffe in Erwägung zogen, bei denen sowjetische Flugzeuge zum Einsatz kommen sollten. Im Geheimdienst- und Militärjargon werden solche Aktionen „Angriffe unter falscher Flagge“ genannt. „Angriffe unter falscher Flagge“ (im Englischen: false flag attacks) sind verdeckte Operationen, bei denen es so aussieht, als ob ein Angriff von einer anderen Gruppe ausgeführt wurde als von der Gruppe, die ihn tatsächlich ausgeführt hat.
Das Memorandum bezieht sich auf ein vorheriges Treffen der sogenannten „vergrößerten Sondergruppe“ (Special Group Augmented) vom 22. März 1962…..