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Kläbo setzte sich im Feld mit sämtlichen Top-Läufern vor Finn Haagen Krogh und dem Tour-de-Ski-Sieger Sergej Ustjugow durch. In fünf Tagen werden in dieser Disziplin die in Finnland die Medaillen vergeben. Kläbo wählte im Final die Flucht nach vorne und kam zu einem Solo-Sieg. Sein Unterfangen wurde durch den Sulzschnee begünstigt. Der grossgewachsene Norweger sank nicht so tief in den Schnee ein wie beispielsweise Ustjugow.
Nicht zu überzeugen vermochte hingegen Petter Northug. Im Halbfinal wurde er zwar wegen Probleme mit dem Stock zurückgeworfen. Doch seine Explosivität scheint nicht mehr überragend zu sein.
Und die Schweizer?
Die Schweizer Roman Furger und Jovian Hediger schieden in den Viertelfinal aus. Dario Cologna, der das Rennen als Schnelligkeitstraining ansah, wurde 45. Roman Furger erreichte in seinen Viertelfinal das Optimum.
Im ersten Heat, in den sich auch die Favoriten Kläbo und Calle Halfvarsson eingeteilt hatten, lag nicht mehr als Rang 3 drin. Das Duo kontrollierte den Lauf von der Spitze aus und drückte nicht aufs Tempo. Gleichwohl durfte sich der Schweizer noch Hoffnungen als Lucky Loser machen, denn im Sulzschnee litt die Loipe. Die Furchen wurden tiefer und tiefer. Furger verfehlte in der Endabrechnung den Halbfinal-Vorstoss ebenso wie Jovian Hediger. Dieses Resultat entsprach somit den Leistungen der Qualifikation, in der Furger und Heidiger die Positionen 25 und 27 herausgelaufen hatten. (sda)