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Das sollten Sie beim Kauf eines Fernsehers beachten
Achten Sie beim Kauf eines Fernsehers auf die Energieeffizienz. Foto: ©iStockphoto.com / 97
- Topten-Fernseher wählen: Diese sind sehr effizient.
- Richtige Grösse wählen: Wo soll der Fernseher platziert werden? Wie breit und tief darf er maximal sein? Die Bildschirmdiagonale typischer Erst-Fernseher fürs Wohnzimmer beträgt rund 100 cm, für Zweitgeräte im Schlafzimmer etc. rund 50 cm. Faustregel für Full HD-Fernseher: Steht der Fernseher drei Meter vom Sofa entfernt, sollte die Bildschirmdiagonale nicht mehr als 1 m betragen. Achtung: Allgemein nimmt der Stromverbrauch mit zunehmender Bildschirmdiagonale zu. Doch auch bei Fernsehern derselben Grösse gibt es diesbezüglich grosse Unterschiede. Topten-Geräte verbrauchen wenig Strom.
- Wer Wert auf eine gute Auflösung legt, wählt Full HD-Geräte.
- DVB-Tuner: Für den Empfang von digitalem TV über Luft (terrestrisch) wird ein DVB-T-Tuner benötigt, über Satellit ein DVB-S-Tuner und über Kabel ein DVB-C-Tuner. Sind diese Tuner bereits im Fernseher integriert, braucht es keine separaten Settop-Boxen. Dies spart zusätzliche Stromkosten. Für Cablecom-KundInnen sind DVB-C-Tuner wegen des Boxenzwangs jedoch nutzlos.
- HDMI: Für volldigitale Bild- und Ton-Signale von Settop-Boxen, Blu-ray-Player, DVD, Satreceiver, etc. sind HDMI-Anschlüsse notwendig. Welche dieser Geräte sollen an Ihren Fernseher angeschlossen werden und wie viele HDMI-Anschlüsse sind dazu nötig?
- Tonqualität: Das Spektrum der Tonqualität umfasst Mono, Stereo, HIFI und Surroundsound. Viele Fernseher haben Lautsprecheranschlüsse. Die Tonqualität kann damit deutlich verbessert werden, sofern die Verstärker des Fernsehers gut sind. Um den Surroundsound wiederzugeben, werden bis zu 6 Lautsprecheranschlüsse angeboten. Praktisch alle aktuellen Spielfilme sind mit Surroundsound aufgenommen. Es spielt keine Rolle, ob der Fernseher die Surround-Signale vom Sender (über Kabel, Satellit, Antenne), vom Videorecorder oder DVD-Spieler geliefert bekommt.
- PC-Anschluss: Falls die Einbindung des Fernsehers in das PC-Heimnetzwerk vorgesehen ist, sollte der Fernseher über einen Netzwerkanschluss (DLNA) verfügen.
Anwendungs-Tipps
- Energiesparfunktionen richtig einstellen: Diese können den Stromverbrauch um weitere 20 bis 40 Prozent reduzieren.
- Stopp Standby: Fernseher, Video, Stereoanlage etc. an eine Steckerleiste mit Schalter, Schaltermaus oder Fernbedienungsschalter anschliessen, damit sie beim Ausschalten vollständig vom Strom getrennt werden. Geeignete Steckerleisten finden Sie unter www.topten.ch.
Technologien
- LCD-Fernseher: LCD steht für Liquid Cristal Display (Flüssigkristall-Anzeige) und ist gleichbedeutend mit TFT (Thin Film Transitor). Bei LCD-Fernsehern entsteht das Bild im sogenannten Panel, das aus Millionen von kleinen Farbpunkten (Pixel) in Rot, Gelb und Blau besteht, die unabhängig voneinander ihre Lichtdurchlässigkeit verändern können. Diese Farbpunkte leuchten aber selbst nicht, sondern müssen von hinten mit einer Lampe (LED oder Fluoreszenzröhren) angeleuchtet werden, damit man vorne etwas sieht. Der Einblickwinkel hat einen Einfluss auf die Bildqualität.
- LED: Das sind kleine Licht erzeugende Halbleiterelemente (Lichtemittierende Dioden), wie man sie beispielsweise an elektronischen Geräten als Statusanzeige verwendet. Der in der Werbung verwendete Begriff «LED-Fernseher» ist irreführend, da das Bild solcher Fernseher weiterhin in der Flüssigkristallschicht (LCD) entsteht. Wem ein tiefer Stromverbrauch wichtig ist, setzt auf LED-Technik.
- Fluoreszenzröhren: Bei den «normalen» LCD-Fernsehern wird das Hintergrundlicht von Fluoreszenzröhren produziert (CCFL= Kaltkathoden oder HCFL = Heisskathoden).
- Plasma-Fernseher: Bei Plasma-Fernsehern entsteht das Bild direkt in vielen kleinen Plasmazellen, die jede für sich selbst Licht in den Farben Rot, Gelb und Blau erzeugen kann. Hier wird also kein Hintergrundlicht benötigt. Die Bildqualität ist unabhängig vom Einblickwinkel. Plasma-Fernseher verbrauchen sehr viel Strom.
- Röhren-Fernseher: Diese Fernseher sind in den Schweizer Haushalten nach wie vor verbreitet. Bei einem Neukauf ist die Auswahl jedoch nur noch klein.
- Video-Beamer: Diese Geräte projizieren das Bild direkt an die Wand. Sie sind teuer und verbrauchen sehr viel Strom.
Entsorgung
Alte Fernseher gehören nicht in den Kehricht. Alte Geräte können dort zurückgegeben werden, wo neue gekauft werden können - kostenlos und ohne Neukauf.
Quelle: topten.ch