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Die 1997 gegründete Firma Modo & Modo erweckte kurz vor der Jahrtausendwende das Notizbuch wieder zum Leben. Das schlichte und elegante Design gepaart mit der Funktionalität mauserten sich schnell zum Waren- und Markenzeichen. Es dauerte jedoch noch bis 2013, bis das Unternehmen an die italienische Börse ging. Durch diesen Schachzug konnte es seine Reichweite ausbauen und die Ideensammler im Papierformat traten ihren internationalen Siegeszug an.
Das Design wurde ursprünglich nach den Vorlagen aus dem 18. und 19. Jahrhundert entwickelt. Kleine Hefte für Notizen und Skizzen wurden in gleicherweise von französischen Buchbindereien gefertigt. Doch es war eine Geschichte des Schriftstellers Bruce Chatwin, die den Ausschlag für das letztendliche Design gab. Die Beschreibungen in seinem Roman "Traumpfade" beschrieb nicht nur die Optik der kompakten Bücher. Der dort erwähnte Buchmacher "Moleskine" diente als Namenspatron. Heute finden sich die kompakten Bullet Journals in vielen Bereichen. In Schule, Uni, im Büro oder privat werden sie für wichtige Informationen, Erinnerungen oder kreative Ideen verwendet. Mit der eignen Handschrift findet Wissen und Inspiration seinen Weg aufs Papier.