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Die Zürcher setzten sich dank eines Steigerungslaufs durch. Aber auch, weil Langnau (einmal mehr) seine Möglichkeiten nicht nutzte, sich nach einer 2:0-Führung viel zu viele Zweiminutenstrafen leistete und im Schlussabschnitt umstellte, obwohl die Emmentaler bis zu diesem Zeitpunkt die Partie überlegen gestaltet hatten.
Wegen der Nonchalance im Abschluss führten die SCL Tigers nach 34 Minuten nur 2:0 (durch Powerplay-Tore von Ben Maxwell und Andrea Glauser). Vier Langnauer Strafen, kassiert innerhalb von vier Minuten, führten dazu, dass die ZSC Lions durch Fredrik Pettersson (in doppelter Überzahl) und Simon Bodenmann bis zur 43. Minute zum Ausgleich kamen. Anschliessend vertraute Langnaus Coach Heinz Ehlers mit mässigem Erfolg nur noch drei Sturmlinien. Im packenden Finish dominierten die Zürcher das Geschehen.
Die SCL Tigers gingen durch Larri Leeger nochmals in Führung, ehe Pius Suter und Simon Bodenmann die ZSC Lions erstmals in Führung brachten. 75 Sekunden vor Schluss gelang Julian Schmutz für Langnau der Ausgleich. Zuvor hatte Harri Pesonen noch einen Penalty vergeben. In der Verlängerung entschied der Schwede Marcus Krüger das Spiel.
Die SCL Tigers haben acht der letzten zehn Spiele verloren und auswärts erst eines von sechs Spielen gewonnen.
(sda)