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Wenn auch die Idee gute Absichten hat, wurden die gemachten Vorschläge, um die europäische Weinwirtschaft durch eine Reform zu unterstützen, nicht sehr begeistert aufgenommen . Aufgrund der steigenden, weltweiten Konkurrenz und auch um die Überproduktion an Wein zu stoppen, machte die EU-Kommission einen Vorstoss, der wenig Anklang fand.
Zum einen möchte die Kommission ein Zuckerungsverbot durchsetzen. Unverständlich warum aber Importe aus den USA beispielsweise nicht mit einem Zuckerungsverbot belegt werden. Auch Länder, wie Italien, die durch das Zuckerungsverbot profitieren würden, stimmen der Weinreform nicht zu.
Findet das Zuckerungsverbot keine Zustimmung, so ist auch mit einer Ablehnung des zweiten Vorschlages zu rechnen. Hierbei ist vorgesehen 200.000 Hektar Weinanbauflächen zu roden, bzw. stillzulegen. Die Winzer würden dafür eine Prämie erhalten.
Betroffen sind vor allem die südlichen Länder, wie auch Portugal. Der Weinanbau hat auch hier eine lange Tradition, viele Familienbetriebe leben vom Weinbau und viele Menschen haben ihren Arbeitsplatz dort. Die Weinreform erntet an der Algarve und in anderen Regionen Portugals Kopf schütteln und keine Zustimmung.
Während in anderen Regionen wie im Alentejo oder im Douro-Tal die Weinproduktion dieses Jahr zurückging, konnte an der Algarve eine erhöhte Weinproduktion verzeichnet werden.
Die geht letztendlich darauf zurück, dass sich an der Algarve verstärkt Weinbauern ansiedeln, bzw. der Weinanbau wieder belebt wurde. Welche Folgen die geplante Weinreform für die Algarve hätte, bleibt abzuwarten.