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Dann nämlich findet der Rotary-Day statt. Dieser gemeinsame Anlass aller Clubs ist die beste Gelegenheit für Rotarier, ihre Projekte vorzustellen. Zusammen haben wir Gouverneure der Distrikte 1990, 1980 und 2000 beschlossen, diesen Tag der Stiftung mine-ex.
Diese Stiftung von Rotary Schweiz ist in Afghanistan und Kambodscha tätig und arbeitet eng mit dem IKRK zusammen. Mine-ex äufnet Fonds für die Herstellung von Prothesen zugunsten von Opfern von Personenminen. Dies geschieht in Rehabilitations-Zentren des IKRK. Die Fachleute des Roten Kreuzes in Afghanistan und Kambodscha, welche die Prothesen herstellen und anpassen, machen die Stiftung mine-ex bekannt; diese sorgt auch für die Ausbildung künftiger Prothesen-Fachleute in der Gegend von Phnom Penh.
Die 230 Clubs der drei Distrikte der Schweiz und Liechtensteins mit ihren 12'500 Rotarierinnen und Rotariern haben seit 1996 zum Erfolg dieser Stiftung sicher gestellt. Mehr als 14 Millionen Franken wurden zusammengetragen. Kambodscha – ich habe dieses Land für mine-ex besucht – leidet noch immer unter der Seuche der Minen. Bauern werden aus der Umgebung der Städte verdrängt und weichen ins Hinterland aus. Dort sind die Äcker nicht alle entmint worden. Millionen Tonnen Bomben waren über Kambodscha abgeworfen worden.
Ich habe festgestellt, dass es möglich ist, die Versehrten wieder in die Gemeinschaft und ins Wirtschaftsleben zu integrieren. Die mehr als 50'000 Amputierten fallen nicht länger den Familien zur Last. Sie können arbeiten und Geld verdienen. Kambodscha kennt kein Sytem sozialer Unterstützung für die Bevölkerung, und das durchschnittliche Einkommen ist gering (weniger als 300 $).
Unser Ziel für den Rotary-Tag: Unterstützung der Stiftung mine-ex, die dieses Jahr ihren 20. Geburtstag feiern kann.