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Peter Henisch erinnert sich in diesem grossen Roman an seine Grossmutter, von der er das Erzählen gelernt hat. 1945, auf Spaziergängen durch das zerbombte Wien, erzählte die Grossmutter ihrem Enkel Geschichten, die für sein Leben bestimmend waren – und nun, Jahrzehnte danach, sucht er nach ihrer eigenen Geschichte. Dreissig Jahre nach ›Die kleine Figur meines Vaters‹ – einem Klassiker österreichischer Literatur – setzt sich Peter Henisch noch einmal auf sehr beeindruckende Weise mit seiner Familiengeschichte auseinander. 2007 auf der Auswahlliste für den Deutschen Buchpreis »Ein leises Meisterwerk: In schlichten, melodischen Sätzen hat es die Zeit aufgehoben.« Ulrich Weinzierl in ›Die literarische Welt‹
Portrait
Peter Henisch, geboren 1943 in Wien, studierte Germanistik, Philosophie, Geschichte und Psychologie. Er ist Mitbegründer der Zeitschrift "Wespennest", seit 1971 arbeitet er als freier Schriftsteller und lebt in Wien. 2005 erhielt er den den Niederösterreichischen Landeskulturpreis. Im Jahr 2014 wurde ihm für sein literarisches Gesamtwerk der Österreichische Kunstpreis für Literatur verliehen, im selben Jahr wurde er mit dem Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse ausgezeichnet.