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Aufgabestellung:
Neubau auf dem Areal des Spitals Interlaken für Jugendpsychiatrie / Erziehungsberatung / Gemeinschaftspraxen.
Das Gebäude ist eine Komposition von zwei aneinander geschobenen, beim Eingang verwobenen Winkelbauten. Der fünfgeschossige Körper bildet ein Gegengewicht zum Spital, der drei- bzw. viergeschossige zweite Winkel übernimmt die Bebauungshöhen entlang der Seestrasse. Dank dieser Abstufung gelingt es die Massstäblichkeit gegenüber dem Freiraum, aber auch die Körnigkeit der Nachbarschaft zu übernehmen.
Typologisch schlagen wir einen Zweibünder mit einer umlaufenden inneren Erschliessung und einem Hof vor. In zwei gegenüber liegenden Innenecken sind die beiden Vertikalerschliessungen, in den anderen Ecken die Haustechnik angeordnet. Durch die Verschiebung der beiden Winkelbauten entstehen natürliche Belichtungssituationen und Ausweitungen des Korridors. Diese Konzeption führt zu flexibel und frei bespielbaren Grundrissen mit einem hohen Gebrauchswert.