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Enttäuschung am ersten Wettkampftag für die Schweizer Segler: Ausgerechnet das erfahrene Starboot-Duo Flavio Marazzi/Enrico De Maria konnte die hohen Erwartungen noch nicht erfüllen.
Die Wetter- und Windprognosen kündigten für den ersten Wettkampftag ein ziemliches Potpourri an: Sonne, Wolken, Regen und wieder Sonne, gemischt mit unkonstanten und drehenden Winden. Die schwierigen Bedingungen zeigten, dass das Olympia-Revier vor Weymouth und Portland zu Recht als sehr anspruchsvoll gilt.
Taktischer Fehler wirkt sich aus
Im ersten Lauf erwischten Marazzi/De Maria einen guten Start und zeigten, dass sie bezüglich Bootsgeschwindigkeit mit den Besten mithalten können. Ein starker Winddreher und ein taktischer Entscheid, der sich im Nachhinein als Fehler erwies, führten aber dazu, dass sich die Schweizer mit dem 13. Rang im Feld mit 16 Booten begnügen mussten. Im zweiten Lauf gelang Marazzi/De Maria wiederum ein guter Start, zu mehr als einem 8. Rang reichte es aber nicht.
Wenn das grosse Ziel, nach zwei Diplomrängen eine Olympia-Medaille zu gewinnen, für Marazzi/De Maria nicht schon nach dem zweiten Tag begraben werden soll, müssen sich die beiden am Montag deutlich steigern. Mit Nathalie Brugger (Laser Radial) greift am Montag die nächste Schweizer Segelhoffnung ins Geschehen ein.
Si