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Begegnungszonen
Bei einer Begegnungszone handelt es sich um eine Zonensignalisation im Innerortsbereich. Die Zone kennzeichnet Strassen in Wohn- oder Geschäftsbereichen, auf denen die Zufussgehende und Benutzende von fahrzeugähnlichen Geräten die ganze Verkehrsfläche benützen dürfen. Sie sind gegenüber den Fahrzeugführenden vortrittsberechtigt, dürfen jedoch die Fahrzeuge nicht unnötig behindern. Die Höchstgeschwindigkeit für Fahrzeuge beträgt in der Begegnungszone 20 km/h.
Geschwindigkeitsmessungen
Bei Geschwindigkeitsmessungen werden mittels Messgeräten (Radar, Laser u.a.) die gefahrenen Geschwindigkeiten von Fahrzeugen punktuell oder über eine bestimmte Strecke erfasst.
Kernfahrbahn
Eine Kernfahrbahn ist eine Fahrbahn, welche in beiden Richtungen einen Radstreifen aufweist. Auf Grund der zu schmalen Restfahrbahnbreite wird dabei auf die Markierung einer Mittellinie verzichtet.
Langsamverkehr
Als Langsamverkehr bezeichnet man alle Formen der Fortbewegung zu Fuss, auf Rädern oder Rollen, angetrieben durch die eigene Muskelkraft. Der Langsamverkehr umfasst somit das Zufussgehen, das Velofahren und die Fortbewegung mit fahrzeugähnlichen Gräten wie beispielsweise Inlineskates. Elektrovelos werden häufig auch zum Langsamverkehr gezählt, da es sich beim elektrischen Antrieb lediglich um eine Tretunterstützung des durch die Muskelkraft betriebenen Fortbewegungsmittels handelt. Rein rechtlich gehören die leichten Elekrofahrräder, auch Pedelec genannt, zu den Leicht-Motorfahrräder. Schnelle E-Bikes mit einem gelbem Kennzeichen gehören zu den Motorfahrrädern. Der Begriff Langsamverkehr ist dabei nicht wörtlich zu verstehen, da im städtischen Verkehr der sogenannte Langsamverkehr häufig schneller ist als die Fortbewegung mit dem Auto oder dem öffentlichen Verkehr. Deshalb wird synonym vermehrt auch der Begriff „Human Powered Mobility“ verwendet.
Mobilitätsmanagement
Im Mobilitätsmanagement werden mittels gezielten Massnahmen Ziele, geplante Nutzungen und Bedürfnisse mit den verkehrsbezogenen Infrastrukturen und Angeboten abgestimmt um Emissionen und negativen Effekte des Verkehrs zu minimieren und damit eine nachhaltige, also effiziente, sozial- und umweltverträgliche Mobilität zu fördern.
Partizipative Prozesse
In partizipativen Entwicklungsprozessen werden die betroffenen Akteure in einem frühen Stadium der Meinungsbildung involviert. Wenn die verschiedenen Interessengruppen gemeinsam in einen Planungsprozess involviert sind, können potentielle Konflikte frühzeitig erkannt und abgebaut werden. Der Prozess bietet dabei die Möglichkeit, das Verständnis für gegensätzliche Interessen zu fördern. Mit dem partizipativen Prozess können Erfahrungen und das lokale Wissen gewinnbringend genutzt werden. So können gemeinsam innovative und mehrheitsfähige Lösungen gefunden werden. Gleichzeitig entwickeln die Betroffenen oft eine persönliche Beziehung zum Thema des Entwicklungsprozesses und übernehmen im fortschreitenden Prozess Verantwortung. Mit diesem Vorgehen erhöhen sich die Chancen für eine erfolgreiche und nachhaltige Umsetzung.
Schulwegsicherheit
Die Schulwegsicherheit hat zum Ziel, dass die Kinder den täglichen Weg zur Schule möglichst ohne Angst und Gefährdung bewältigen können. Dem Schulweg kommt dabei als Erlebnis, Lern und Sozialisationsort eine wichtige Bedeutung zu. Die Kinder lernen Situationen richtig einzuschätzen, gewinnen schrittweise an motorischer Beweglichkeit und an Selbständigkeit.
V85
V85 steht bei der Auswertung von Geschwindigkeitsmessungen für die Geschwindigkeit, welche von 85% aller Fahrzeuglenkenden nicht überschritten wird.
Verkehrssicherheit
Oberstes Ziel der Verkehrssicherheit ist es Unfälle zu vermeiden. Dazu werden mittels geeigneter Massnahmen die Verkehrsverhältnisse so verbessert, dass für alle Verkehrsteilnehmenden optimale Bedingungen geschaffen werden und das Unfallrisiko minimiert wird.
Verkehrsströme
Verkehrsströme bilden alle effektiv gefahrenen oder begangenen Beziehungen nach Menge und Verkehrsmittel ab.
Videoanalyse
Bei der Videoanalyse werden mittels anonymisierten Videoaufnahmen bestehende Verkehrssituationen erfasst und anschliessend sowohl quantitativ wie qualitativ ausgewertet.