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Im 2011 startete der ANQ mit der Messung der potentiell vermeidbaren Wiedereintritte in ein Spital sowie der Zweitoperationen. Die Rehospitalisations- und Reoperationsraten werden aus den Daten der «Medizinischen Statistik der Krankenhäuser» des Bundesamts für Statistik (BFS) berechnet. Dafür eingesetzt wird das Tool SQLape.
Rehospitalisationen
Potentiell vermeidbar heisst: Der Wiedereintritt war nicht geplant; er hängt mit der Diagnose des letzten Spitalaufenthalts zusammen und erfolgt innert 30 Tagen nach der Entlassung.
Reoperationen
Eine erneute Operation gilt als potentiell vermeidbar, wenn sie auf einen Eingriff an derselben Körperstelle erfolgt und nicht vorhersehbar war. Und wenn sie eher Ausdruck eines Misslingens oder einer postoperativen Komplikation als einer Verschlimmerung der Grundkrankheit ist.
Zusammenarbeit
Für die Verwendung der Daten der Medizinischen Statistik hat der ANQ mit dem BFS einen Datenschutzvertrag abgeschlossen.