Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03213.jsonl.gz/300

Kassandra
Kurzgefasst
Kassandra
Kassandra sieht den Untergang Trojas voraus, doch niemand schenkt ihr Glauben. Der Schweizer Komponist Michael Jarrell hat über die Schicksalsgeschichte der visionären Seherin ein eindringliches Monodram für Sprechstimme und Ensemble komponiert, das in diesem Konzert des Ensembles Opera Nova zur Aufführung kommt.
Hans-Peter Achberger, Musikalische Leitung
Hans-Peter Achberger
Hans-Peter Achberger studierte Schlagzeug und Dirigieren am Konservatorium Feldkirch und der Musikhochschule Zürich sowie Philosophie und Musikwissenschaften an den Universitäten Freiburg in Breisgau und in Zürich. Seit 1995 ist er Solo-Schlagzeuger der Philharmonia Zürich. Als Dirigent, insbesondere der neueren Musik, führten ihn Konzertreisen bis nach Südamerika und Japan. Am Opernhaus dirigierte er zuletzt Gustav Mahlers Lied von der Erde in der Fassung von Arnold Schönberg, ein Programm mit Werken von Yannis Xenakis sowie das Orchesterwerk glut von Dieter Ammann. Zudem widmet er sich am Opernhaus Zürich dem Wiederaufbau des Ensembles Opera Nova.
Ursina Lardi, Kassandra
Ursina Lardi
Ursina Lardi wurde in Samedan, im Engadin geboren. Seit der Spielzeit 2012/13 ist sie festes Ensemblemitglied der Schaubühne am Lehniner Platz, Berlin. Ihre Schauspielausbildung erfolgte an der Hochschule für Schauspielkunst «Ernst Busch» Berlin. Es folgten Engagements am Düsseldorfer Schauspielhaus, am Schauspiel Frankfurt, am Schauspiel Hannover, dem Deutschen Schauspielhaus Hamburg, der Schaubühne und dem Berliner Ensemble. Ausserdem wirkte sie in mehreren Inszenierungen von Thorsten Lensing und Jan Hein an den Berliner Sophiensælen mit, wie z. B. als Ranjewskaja in Der Kirschgarten und als Elena in Onkel Wanja. Ebenfalls zu sehen ist Usina Lardi in zahlreichen Fernseh- und Kinofilmen, u. a. in Das weisse Band – Eine deutsche Kindergeschichte (Regie: Michael Haneke, 2009), Lore (Regie: Cate Shortland, 2012) und in A most wanted man (Regie: Anton Corbijn). 2006 erhielt sie den Preis des Eliette-von-Karajan-Kulturfonds und 2014 den Schweizer Filmpreis als beste Hauptdarstellerin in dem Film Traumland von Petra Volpe. An der Schaubühne am Lehniner Platz war sie zuletzt u.a. in Ödipus der Tyrann (2015, Regie: Romeo Castellucci) und Mitleid. Die Geschichte des Maschinengewehrs (2016, Regie: Milo Rau) zu erleben.