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Um zu überleben, ist ein Neugeborenes mit einer Vielzahl sogenannter „frühkindlicher Reflexe“ ausgestattet. Diese Reflexe sind automatische Bewegungen, welche vom Gehirnstamm ausgehen und das Überleben sichern sollen. Bereits im Mutterleib, bei der Geburt und auch in den ersten Lebensmonaten werden diese Muster angewandt, mit sechs bis spätestens 12 Monaten sollten die Reflexe jedoch gehemmt werden, um eine höhere Entwicklung des Gehirns zu ermöglichen.
Wenn diese Entwicklung aber nicht richtig durchlaufen wird, es in der Schwangerschaft oder bei der Geburt Probleme gab, ( wie z. B. Kaiserschnitt, Saugglocken- oder Zangengeburt, Frühgeburt), schwere Erkrankungen innerhalb der ersten beiden Lebensjahre, (wie z. B. Fieberkrämpfe, häufige HNO Erkrankungen) dann können Restreflexe bestehen bleiben, die die Kinder bei ihrer weiteren Entwicklung beeinträchtigen. Viele Kinder weisen, unabhängig von ihrer Intelligenz, dann verschiedene Auffälligkeiten oder Probleme auf.
Kinesiologie bietet eine Möglichkeit, diese Reflexe zu integrieren, beziehungsweise zu hemmen.