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Viele Jugendliche fangen bereits zwischen 14-16 Jahren mit ihrem ersten Minijob an. Sie machen dies meist, um ein wenig Taschengeld zu verdienen und einen Einblick in die Arbeitswelt zu bekommen.
Natürlich erfordern diese Jobs keine besonderen Fähigkeiten, aber es sind Tätigkeiten, die Jugendliche auf das Leben als Erwachsene vorbereiten.
Meist sind es kleinere Jobs, wie bei den Nachbarn den Rasen zu mähen, Flyer verteilen in Zürich oder als Tankwart in der benachbarten Tankstelle. Durch den ersten selbstverdienten Lohn, lernen Jugendliche relativ früh den Umgang mit Geld kennen, sie nehmen Geld anders wahr und können einschätzen, wie viel Dinge tatsächlich wert sind.
In sozial schwächer gestellten Familien ist der Verdienst der Kinder oft sehr willkommen und der Nachwuchs leistet seinen Beitrag für das Auskommen der ganzen Familie. Natürlich sollten Jugendliche nicht zu viel arbeiten.
Manche Jugendliche fangen schon relativ früh mit einem Vollzeitjob an; manche bereits nachdem sie die Schule beendet haben. In manchen Fällen sind sie dann erst 17 Jahre alt. Prinzipiell spricht nichts gegen diese Entscheidung, aber es sollte immer ein Job ausgesucht werden, gute Zukunftsaussichten bietet.
Dies betrifft nicht nur die berufliche, sondern auch die gesundheitliche Zukunft. Viele Menschen leiden an Rückenproblemen und haben chronische Schmerzen, weil sie von klein auf zu harte körperliche Arbeiten verrichten mussten. Körperliche Arbeit ist zwar ein guter Weg, um in jungen Jahren Geld zu verdienen und jeder sollte mal einen Ferienjob auf der Baustelle oder als Erntehelfer auf dem Bauernhof ausprobiert haben.
Manchmal lohnt sich der Einstieg in das Berufsleben auch durch ein Praktikum. Viele Unternehmen bezahlen ihre PraktikantInnen. Während eines Studiums gehört es dazu, Praktika zu absolvieren, um praktische Erfahrungen für die spätere Tätigkeit zu sammeln.