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Für ihr Erzähldebüt erhielt die Tessiner Schriftstellerin und Übersetzerin den Schillerpreis 2005 und den Publikumspreis Premio Chiara 2005.
Vier Erzählungen über das manchmal grausame Spiel des Schicksals mit unserem Leben. Die Geschichte von Marta, einer Dreißigjährigen, und ihrem Kind, das die Geburt nicht überlebt. Die Geschichte der »Soldaten ohne Waffen«, die dem Kampf mit dem Leben unterliegen und von denen nur ein paar Spuren und Erinnerungen zurückbleiben. Die Geschichte der Liebe zwischen einem fahrenden Schneider und Poeten aus dem Süden und einer Redakteurin aus dem Norden. Die Geschichte von Sonia und ihrem unerfüllten Leben, ihrer Einsamkeit zwischen bedeutungsvollen Zeichen, Engeln und Staub.
Anna Ruchat, geboren 1959 in Zürich, aufgewachsen im Tessin und in Rom, studierte Philosophie und deutsche Literatur. Sie unterrichtet an der europäischen Übersetzerschule in Mailand und übersetzte unter anderem Thomas Bernhard, Paul Celan, Nelly Sachs, Friedrich Dürrenmatt und Victor Klemperer ins Italienische. Die beiden Türen der Welt (In questa vita, Casagrande 2004) ist ihre erste literarische Veröffentlichung.