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Im neuen Qualifikationsmodus zählten pro Team die besten drei Ergebnisse an den Turnieren der World Curling Tour. Das Team Bern mit den Aargauern Romano Meier und Marcel Käufeler, dem St. Galler Michael Brunner sowie dem Solothurner Yannick Schwaller aus Halten gewann früh in der Saison die Turniere in Baden und im kanadischen Oakville. Die Genfer um Skip Peter De Cruz - sie hatten ab 2014 an sieben von acht Grossanlässen (WM, EM, Olympia) Medaillen gewonnen - konterten im Oktober mit dem Sieg am Swiss Cup Basel in Arlesheim. Zuletzt war die Punktedifferenz sehr klein: 133,2 Punkte für die Berner, 131,4 für die Genfer.
Yannick Schwaller wurde 2014 Weltmeister bei den Junioren. Von jenem Team ist heute noch Romano Meier auf der zweiten Position dabei. Im schwedischen Helsingborg werden die Berner ab dem 16. November erstmals an einer grossen internationalen Meisterschaft spielen. Das Fernziel der vom früheren Schweizer Meister Bernhard Werthemann gecoachten Crew ist die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2022 in Peking.
Der 24-jährige Yannick Schwaller ist der Sohn von Christof Schwaller und der Neffe von Andreas Schwaller, die gemeinsam unter anderem 2002 in Salt Lake City Olympia-Bronze gewannen.
Bei den Frauen stand die EM-Teilnahme der Aarauer Weltmeisterinnen um Skip Silvana Tirinzoni schon vor dem letzten Wochenende fest. Das Team des CC Oberwallis um Skip Elena Stern gewann das Turnier in Portage La Prairie in Kanada, konnte den Rückstand aber nicht wettmachen.