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Bis 66 Sekunden vor dem Ende lagen die Franzosen 0:1 hinten, nachdem sie in der 15. Minute während eines Powerplay in Rückstand geraten waren. Dann glich Sacha Treille bei sechs gegen fünf Feldspielern mit einem Ablenker zum 1:1 aus. Nach 64 Sekunden der Overtime zeichnete Hugo Gallet für den Siegtreffer verantwortlich. Zuvor hatte sich der bei Lausanne tätige Tim Bozon in Tornähe den Puck erkämpft. Mit nunmehr fünf Punkten müsste viel passieren, dass die Franzosen noch absteigen.
Österreich erlitt einen Tag nach dem überraschenden 2:1-Erfolg nach Verlängerung gegen Tschechien einen Dämpfer. Das Team der Schweizer Trainer Roger Bader und Arno Del Curto verlor gegen Norwegen 3:5. Diesmal blieb den Österreichern ein später Ausgleich verwehrt, vielmehr kassierten sie 13 Sekunden vor dem Ende das 3:5 ins leere Gehäuse. Grossen Anteil am Sieg der Norweger hatte Mats Rosseli Olsen mit zwei Toren und einem Assist. Sein 1:1 (8.) war ein Shorthander. Dennoch überzeugten die Österreicher im Powerplay, sie schossen sämtliche drei Tore in Überzahl.
Im Spitzenspiel in Tampere kassierte Gastgeber Finnland die erste Niederlage. Die Finnen unterlagen Schweden nach einer 2:1-Führung mit 2:3 nach Penaltyschiessen. Emil Bemström reüssierte als einziger Akteur im Penaltyschiessen. Biels Toni Rajala vergab als letzter Finne die letzte Ausgleichschance. Schweden übernahm mit dem vierten Sieg im vierten Spiel die Tabellenführung in der nominell stärkeren Gruppe B. Bei Schweden spielten mit Jacob Peterson (22) und Carl Grundström (24) zwei neue Gesichter erstmals mit. Sie flogen in Finnland ein, nachdem sie in der NHL mit Dallas (Peterson) und Los Angeles (Grundström) aus den Playoffs ausgeschieden waren. Die Finnen haben ihr Kader immer noch nicht aufgestockt.
(sda)