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Das Gebäude besteht aus zwei Teilen: Einem zweigeschossigen unterkellerten Wohnteil im Südwesten und einem zweigeschossigen Ökonomieteil mit einer Wohnungen pro Geschoss. Dieser Teil war, ausser einem kleinen talseits befindlichen „Ziegenkeller“, nicht unterkellert. Hier lag der Erdgeschossboden auf gut der Hälfte direkt auf dem Erdreich.
Nicht nur hier trat die Feuchtigkeit in die Bausubstanz, sondern
auch durch die Dachhaut.
Durch den Einbau eines Kellergeschosses und einer Bodenplatte und der Dachsanierung wurde das Haus „trockengelegt“.
Dieses Gebäude erforderte eine Totalsanierung der Haustechnik: Anstelle der Oelheizung wurde eine Wärmepumpe eingebaut.
Gebäudehülle:
Sämtliche Fenster wurden durch Leichtmetallfenster ersetzt, wobei im Terrassenbereich spezielle Schiebefenster eingebaut wurden. Westfassade wurde aussen isoliert.
Innenräume: Böden: Neuer Unterlagsboden mit Bodenheizung und Kleppparkett.
Wände: Neu mit Lehmputz ausser im Badezimmer.
Decken: Wohnbereich: Neu mit Isolation.
Beim Denkmal geschützten Wohnhaus, 2. H. 19. Jh., um 1900 mit 3-seitig umlaufender Laube wurde der veranda-artige Westanbau mit Pultdach unter dem Balkon zur Wohnraumerweiterung
umgestaltet.
Anstelle des Pultdaches ist ein Flachdach getreten, so dass die Brüstung des speziellen Balkons wieder zur Geltung kommt und der Anbau sich klar vom Altbau abhebt.
Die Denkmalpflege wurde früh zur Konzeptfindung einbezogen.
Zugleich wurde die Küche erneuert. Somit entstand ein Gesamtkonzept des Grundrisses in welchem auch der Vorplatz eingebunden wurde.
Das Älterwerden der Gemeinschaft verlangte eine Anpassung des Gebäudes: Ein Lift konnte nur im best. Gebäude realisiert werden. Ein Anbau hinter dem Haus gab den wegfallenden Räumen einen neuen Platz.
Zugleich war das Ziel das Haus rollstuhlgängig zu gestalten.
Durch Raumrochaden wurde auch die enge Situation für das tägliche Leben erleichtert und erweitert.
Die alte Oelheizung wurde durch eine Gastherme mit Mikro-KWK ersetzt.
In diesen Räumen befand sich bis in die Mitte des letzten Jh. die Glockengiesserei von Siebenthal.
Sein Lehrmeister war der berühmte Glockengiesser Schopfer 1819 - 1922.
Im Museum Saanen ist diesbezüglich eine Ausstellung.
Heute sind in diesen Räumen wieder Künstler eingezogen:
Nik & Simon Buchs füllen die Räume mit kulinarischen Köstlichkeiten und
ihr Vater, der Künstler Herbert Buchs, erweitert sie zu einer Galerie mit bildender Kunst - daher der Name artbar 16
2. und 3. OG wurden komplet saniert.
In den best. Schacht welcher vom Erdgeschoss bis unter das Dach führte wurden Böden eingezogen. So entstanden pro Geschoss ein
Reduit. Die Gastherme wurde vom EG ins 4. OG gezügelt. Das 4. bis 6. OG wurde auch an die neue Heizung angeschlossen - die elektrischen Radiatoren wurden entsorgt. Im Zuge der Arbeiten wurde das WW des ganzen Hauses an den zentralen Boiler angeschlossen.
1. bi 4. OG erhielten neue Fenster - jetzt aber mit Sprossen.