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Colletotrichum trifolii, der Erreger des südlichen Stängelbrenners, ist in der Schweiz zurzeit die wichtigste von Pilzen verursachte Krankheit auf Rotklee. In Versuchen im Gewächshaus reagierten Rotkleesorten unterschiedlich auf den Befall durch den südlichen Stängelbrenner. Sieben Wochen nach der Inokulation betrug der Anteil an lebenden Pflanzen bei den geprüften Sorten zwischen 3 % und 52 %. Die neuen Mattenkleesorten Pavo und Merula zeigten den höchsten Grad an Resistenz. Die Ackerkleesorten waren am anfälligsten, mit Ausnahme der Sorte Tedi, welche mit 31 % überlebenden Pflanzen als mittelanfällig eingestuft werden konnte. Fünf in der Schweiz empfohlene Luzernesorten wurden durch ein Isolat von C. trifolii, das auf Rotklee gefunden wurde, sehr stark geschädigt. C. destructivum, eine zweite auf Rotklee vorkommende Colletotrichum-Art, verursachte hingegen auf den geprüften Rotkleesorten nur einen geringen Schaden.Durch Kreuzen von resistenten Rotkleepflanzen gelang es, Nachkommen zu erzeugen, von denen 81 % eine Inokulation mit C. trifolii überlebten. Von den Nachkommen aus Kreuzungen zwischen resistenten und anfälligen Pflanzen waren 42 % der Pflanzen resistent. Kreuzungen zwischen anfälligen Pflanzen erzeugten Nachkommenschaften, die sehr anfällig waren: nur 8 % der Pflanzen überlebten eine Inokulation. Die Resultate zeigen, dass die Resistenz gut vererbt wird und dass nur wenige, teilweise dominante Gene an der Ausbildung der Resistenz beteiligt sind.
Fromental und Goldhafer sind typische, auch für Futterbaumischungen geeignete Heuwiesengräser. Von vier geprüften Fromental- und drei Goldhafersorten wird es wohl nur eine neue Sorte von Fromental auf die Liste der empfohlenen Sorten schaffen.
Pflanzenbau
Stevenel P., Wendling M., Brabant C., Suss H., Savoyat C., Dierauer H., Mascher F., Charles R.
Das FiBL und Agroscope haben Brotweizensorten auf Ertrags- und Qualitätsstabilität untersucht. Es zeigte sich, dass die Sortenwahl an den Standort angepasst werden muss und dass ein hohes Ertragspotenzial nicht mit einem hohem Proteingehalt einhergeht.
Angepasste und leistungsfähige Futterpflanzensorten sind wichtig für das Grasland Schweiz. Bastardraigras ist ein vielseitiges Futtergras, das in den letzten 30 Jahren dank Züchtungsfortschritt ertragreicher, ausdauernder und krankheitsresistenter wurde.