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Der konsolidierte Umsatz nahm um 65% auf 5,77 Mio CHF zu, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Für das gesamte Jahr prognostiziert Leclanché indes einen deutlich höheren Wert von rund 28 Mio CHF.
Wegen einer Verzögerung bei einem Grossaustrag aus Kanada habe Leclanché in der Berichtsperiode 8 Mio CHF weniger als budgetiert eingenommen. Beim kanadischen IESO-Projekt hätten sich Auslieferungen ins vierte Quartal 2016 und ins erste Quartal 2017 verschoben.
Das Finanzergebnis des ersten Semesters 2016 widerspiegle daher noch nicht die positiven Auswirkungen der geplanten Auslieferungen, betont Leclanché. Die höheren Beschaffungs- und Fertigungskosten mit Blick auf die künftigen Lieferungen liessen den EBITA-Verlust auf 12,9 Mio CHF steigen, nach -8,9 Mio im Vorjahr. Unter dem Strich muss das Unternehmen einen auf 17,3 Mio erhöhten Verlust verkraften. Im ersten Semester 2014 standen noch -11,3 Mio zu Buche.
"Wir befinden uns an einem Wendepunkt, wo wir nunmehr aus der Position der finanziellen Stärke heraus unsere Wachstumspläne umzusetzen können und eine breitere und stabilere Projektpipeline steuern können und nicht mehr auf einzelne Projekte angewiesen sind", lässt sich CEO Anil Srivastava zitieren.
Leclanché sei auf dem richtigen Weg, den EBITDA-Break-even "im Jahr 2018 oder früher" zu erreichen, heisst es weiter. Um diesen Break-even zu erreichen, müsse Leclanché jährlich Batteriespeicher von 100 MWh liefern und in Betrieb nehmen.
(AWP)