Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03625.jsonl.gz/1553

Das Sägewerk wurde 1925 von Josef Birrer, meinem Urgrossvater gekauft und vom Grossvater kurz danach übernommen. Im Jahr 1957 führten dessen Söhne Alois und Josef Birrer die Geschäfte weiter.
Während mein Vater Alois das Unternehmen in Hergiswil weiterführte, leitete mein Onkel Josef die Kistenfabrik in Merenschwand.
Im Jahr 1992 wurde das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt.
Ab 1996 führt Lukas Birrer die Birrer Holz AG in Hergiswil.
Die Kistenfabrik Merenschwand wird als eigenständiger Betrieb von Peter Birrer übernommen und bleibt ein wichtiger Kunde.
Die Birrer Holz AG beschäftigt 15 Mitarbeiter im Unternehmen. Die Einschnittmenge liegt bei ca. 12’000 Raummeter pro Jahr.
Ein gewichtiges Thema wird in Zukunft die Rohstoffbeschaffung von Schweizer Holz sein.
Die Birrer Holz AG ist seit 2 Jahren Teil einer Forst-Line-Gruppe, die unter anderem das Schlagen, Rüsten, Transportieren und Vermarkten organisiert.
Obwohl in den letzten Jahren die Arbeitsabläufe optimiert wurden, kamen wir mit den steigenden Erwartungen
vor allem im Bereich Zeit und Menge an unsere Grenzen.
Im Jahr 2006 wurde eine Investition von 2,5 Millionen für die Neumechanisierung geplant. Nach eingehenden Beratungs- und Finanzgesprächen entschieden wir uns für eine Fräs- Sortier- und Stapelanlage der Firma HIT in Ettringen, eine Maschinen und Steuerungsbaufirma für Holzindustrietechnik.
Nachdem im Herbst/Winter 06 die baulichen Vorbereitungen im Betrieb beendet waren, fuhren im Januar 2007 die ersten Schwertransporter vor. Der Bau der Anlage konnte beginnen.
Da die drei Maschinen aufeinander abgestimmt gebaut wurden, erforderte dies eine sehr präzise und aufwendige EDV Programmierung mit Mengen- und Qualitätsangaben. Zusätzlich wurde aus Sicherheitsgründen die Anlage mit Videokameras und Lichtschranken versehen.