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Forsmark-1: Weiterbetrieb bis 2015 trotz Rissen
Die Forsmark Kraftgrupp AB (FKA) – die Eigentümerin und Betreiberin des Kernkraftwerks Forsmark – entdeckte 2011 Risse in der Stützstruktur des Moderatortanks. Daraufhin wurden Instandhaltungsarbeiten durchgeführt, um die Risse zu entfernen. Die FKA reichte am 2. August 2013 einen Antrag zum Wiederanfahren von Forsmark-1 bei der SSM ein. Die Abnahmetests zur Integrität der Stützstruktur zeigten zuvor, dass zwei kleine Risse von 2 und 2,9 mm weiterhin vorhanden waren.
Die SSM stellte nun in ihrem Entscheid zum Weiterbetrieb von Forsmark-1 bis zum 30. September 2015 fest, dass «kein signifikantes Risiko besteht, dass sich die zwei übriggebliebenen Risse dermassen in das Reaktordruckgefäss ausbreiten würden, dass sie eine Gefahr für die mechanische Integrität des Reaktordruckgefässes darstellen könnten». Die FKA wurde jedoch angewiesen, die Verwendung von Chemikalien zu unterlassen, die das Risswachstum stärker als in der Schadenstoleranzanalyse vorhergesagt beschleunigen könnten. Zudem müssen die Risse überwacht und Daten für eine nachfolgende Schadensanalyse gesammelt werden.