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Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) des südostasiatischen Landes werde in diesem Jahr voraussichtlich um 7,3 bis 7,8 Prozent schrumpfen, sagte der Generalsekretär des Ausschusses für wirtschaftliche und soziale Entwicklung, Tossaporn Sirisamphan, am Montag. Eine frühere Prognose war von einem Rückgang von fünf bis sechs Prozent ausgegangen. Es wäre der grösste Einbruch seit der asiatischen Finanzkrise 1998.
Die Corona-Krise habe sowohl die Exporte als auch die Tourismusindustrie stark getroffen, so Sirisamphan. "Private Investitionen und der Konsum sind wegen Covid-19, Handelskriegen und Dürreproblemen durchweg negativ." Allein im zweiten Quartal ging die Wirtschaftsleistung um 12,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurück. Die Behörden wollen an diesem Mittwoch über Konjunkturpakete beraten, um kleinen Unternehmen zu helfen.
Thailand ist dank strikter Massnahmen bisher sehr erfolgreich im Kampf gegen das Virus: Seit Beginn der Pandemie wurden nur 3378 Fälle bestätigt, 58 Menschen starben in Verbindung mit Covid-19. Jedoch hat der Erfolg einen Preis: Thailand hat sich komplett abgeschottet, internationale Touristen dürfen seit Monaten nichts ins Land.
(AWP)