Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/43999

<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird eingeladen, die Bestimmungen betreffend Transparenz über die Verwaltungskosten (1. BVG-Revision) in dem Sinne zu präzisieren, dass die Versicherten echte Klarheit über die Verwendung der Prämien und über die Kapitalerträge ihrer zweiten Säule erhalten. Die Kosten der Risikodeckung (Tod und Invalidität) sind gesondert zu publizieren. Für jeden Versicherungsbereich sind jene Abzüge offen zu legen, die von den Kapitalerträgen der Vorsorgeeinrichtungen in Abzug gebracht werden. In den USA werden die Verwaltungskosten unterteilt in:</p><p>1. Löhne und Honorare;</p><p>2. Aufwand für Buchhaltung;</p><p>3. Aufwand für vertragliche Administration;</p><p>4. Aufwand für Investment-Beratung und -Management;</p><p>5. staatliche Gebühren und Gerichtskosten;</p><p>6. Bewertungskosten;</p><p>7. Aufwand für Stiftungsräte und Vertraute;</p><p>8. übrige Verwaltungskosten;</p><p>9. Total.</p><p>Auch die Schweiz sollte eine Differenzierung wählen, die den USA ebenbürtig ist und die Kosten einzeln und gesamthaft (letzteres in der Pensionskassenstatistik) offen legt.</p><p>Der Bundesrat sollte ferner ein Konzept vorlegen, wie die Verwaltungskosten begrenzt werden können.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2>Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.