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Alex Lahey ist ein bisschen herumgezogen. Zuerst von Melbourne nach Nashville, um dort neue Songs zu schreiben. Dann wieder zurück nach Australien, um nun ihre Zelte in Sydney aufzuschlagen. «Beim Schreiben habe ich mit der Idee gespielt: Wo könnten diese Songs hingehören?» Die 26-Jährige meint, die zehn Songs würden am besten in eine «Shit Bar» passen, wo die Leute dicht gedrängt sitzen, aber gute Gespräche führen, und beim Abschied immer jemand sagt: «Best of luck!» Nimmt man die Songs als Gäste am Tresen, dann ist da die Glam-Rockerin mit «Don’t Be So Hard of Yourself», der Punk mit «Misery Guts», die Träumerin, die am Piano in der Ecke eine Ballade wie «Unspoken History» klimpert. Lahey hat ihr Instrumentarium erweitert: Zur Gitarre, die sie ganz im Stil der neuen Indie-Rockerinnen aus Australien spielt, kommt neben dem Piano auch ein Saxophon dazu, wobei sie fast alle Instrumente selber eingespielt hat. Ja, man setzt sich gerne dazu in dieser Bar von Alex Lahey.
anz.
Link zum Label: Dead Oceans