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|Albatros W.4 von Roden 1/72|
Informationen zum Original (quelle) :
Die Albatros W.4 war ein deutsches Marineflugzeug im Ersten Weltkrieg. Es handelte sich um ein Wasserflugzeug, das als Aufklärer und Jagdeinsitzer eingesetzt wurde.
Angesichts der wachsenden Bedrohung durch Luftangriffe auf ihre Stützpunkte erstellte die Kaiserliche Marine ein Pflichtenheft für die Entwicklung eines Jagdeinsitzers. Es lag nahe, diese Maschine aus den derzeit modernsten Landjagdflugzeugen zu entwickeln, und so griffen Albatros Flugzeugwerke auf die Baumuster der Albatros D.I zurück. Dabei vergrößerte man den Spalt zwischen oberer Tragfläche und Rumpf, und die Spannweite wurde um einen Meter verlängert.
Der Prototyp wurde im Juni 1916 bestellt und mit der Marine-Nummer 747 im September 1916 nach Warnemünde geliefert, zwei weitere folgten bis Dezember 1916.
Die Maschine zeigte sich als sehr manövrierfähig und bot dem Piloten gute Sicht. Jedoch mussten die Schwimmer verstärkt, stromlinienförmiger gestaltet und neu verstrebt werden. Die Tragflächen waren gegen Feuchtigkeit zu schützen, die Windhoff-Kühler wurden modifiziert und später seitlich verschoben. Auch das Cockpit wurde verkleinert. Doch nachdem diese Schwächen beseitigt waren, wurde die Maschine gern von den Seefliegern angenommen und zeigte sich in der Nord- und Ostsee den anderen Einsatztypen – der Hansa-Brandenburg KDW und der Rumpler 6B1 – deutlich überlegen an Feuerkraft, Einsatzreichweite und Geschwindigkeit.
Bau des Modells:
Eingesetzte Komponenten:
- Albatros W.4 von Roden
- Drehende Propelle aus Ätzteilen (www.Propblur.com)
- Pilot WWI (PJ Production)
Nachdem ich mit dem Bau begonnen hatte, lies ich in einer Fachzeitschrift, dass der Bau des Roden Albatros nicht für Einsteiger geeignet ist levitra 20mg prix au maroc. Dieser Meinung möchte ich mich anschliessen. Obwohl es sich um eine überschaubare Anzahl Bauteile handelt, ist da Flugzeug in 1/72 sehr Filigran und mit allen Verstrebungen und Spanndrähten eine sehr Anspruchsvolle Arbeit.
Mit der Passgenauigkeit, bin ich nur bedingt zufrieden, da es vor allem im Rumpf (Bugbereich) einiges an Spachtelarbeit nötig war, um dem Modell den typischen Albatros Rumpf wiederzugeben. Nach dieser Spachtel und Schleifarbeit wurden die Paneelen neu graviert und Erhebungen (Metallteile) mit Ätzteilen aus meinem Reservebestand ergänzt.
Der Cockpitbereich wurde grundsätzlich nicht weiter aufgewertet, da ich plante einen Piloten zu positionieren und dadurch Instrumentenbrett usw. praktisch nicht ersichtlich wären. Den Innenraum wurde mit Gunze Braun lackiert und danach mit Ölfarbe und einem grobe Pinsel die Holzmaserung imitiert. Da ich mit dieser Methode ein, meiner Ansicht nach, sehr gutes Ergebnis erzielt habe, war ich zuversichtlich, dass auch die Lackierung im Aussenbereich gut aussehen würde.
Bei den Flügeln und Leitwerken wurden die Ruder sauber ausgeschnitten, da dies ein Flugzeug, egal ob in der Startphase auf See oder an Land einfach lebendiger darstellt. Nach dem auftrennen der Ruder wurden die Scharniere aus feinen Plastik-Sheets nachgebildet.
Die Lackierung aussen erfolgte, wie schon im Innenraum, mit Gunze Farben (Segeltuch und Brauntöne). Der Holzbereich des Rumpfes wurde wiederum mit Brauner Ölfarbe imitiert und bei den Metallteilen wurde ein vorsichtiger Wash angewendet.
Der Flügel wurde zu Abschluss mit dem Tamya Schminkset behandelt. Die Die Verstrebungen realisierte ich erneut mit 0.13mm Silch für Fliegenfischer.
Das Wasserdisplay wurde nach bewährter Variante mit Bausilikon und Watte modelliert.
Bilder des Modells: