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Die Verkäufe liefen «gut», sagte Stern in einem Interview mit der Zeitung «Le Temps», das am Donnerstag veröffentlicht wurde. Die jüngsten Schwierigkeiten, mit denen aber ein Grossteil der anderen Marken zu kämpfen hätten, seien «eine schlechte Nachricht für alle», vor allem für die Verkaufsgeschäfte.
1600 Beschäftigte in Genf
Am Dienstag hatte Stern gegenüber der Nachrichtenagentur sda gesagt, dass die Genfer Uhrenmarke dieses Jahr wie geplant rund 60'000 Uhren produzieren wolle, das wären zwischen 1 und 3 Prozent mehr als im Vorjahr. Weltweit beschäftigt Patek Philippe über 2000 Personen, davon mehr als 1600 in Genf.
Weiter erklärte Stern, die Probleme mit den Genfer Behörden beim Bau des neuen Unternehmensgebäudes in Plan-les-Quates GE hätten sich nun gelöst. Diese hätten Patek Philippe doch noch geholfen, den Genehmigungsprozess für den Bau zu beschleunigen. Sie könnten also durchaus, wenn sie wollten, sagte Stern. Viele Geschäftsleute würden Genf aber gerne verlassen. Die Waadtländer Behörden beispielsweise legten weniger Steine in den Weg.
Neubau für 450 Millionen Franken
Im Oktober hatte Stern geklagt, Patek Philippe habe 50 Millionen Franken mehr für den 450-Millionen-Neubau aufwerfen müssen als geplant. Im Neubau soll die Forschung und Entwicklung intensiviert und so die Forschungsarbeiten des Lehrstuhls von Patek Philippe an der ETH Lausanne vollendet werden.
(sda/me)