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Definition der Hämochromatose
Die Hämochromatose oder Eisenspeicherkrankheit ist die häufigste Erbkrankheit der westlichen Welt. Durch eine vermehrte Eisenaufnahme im oberen Dünndarm kommt es zu einer Überladung des Körpers mit Eisen. Beim gesunden Menschen werden täglich ein bis zwei Milligramm Eisen resorbiert, was in etwa dem täglichen Eisenverlust über Schweiss, Darm und Urin entspricht. Patienten mit Hämochromatose hingegen nehmen etwa drei bis vier Milligramm Eisen pro Tag auf. Dadurch gelangt mehr und mehr Eisen in den Körper, was zu einer zunehmenden Eisenablagerung im Körper führt. Das überflüssig aufgenommene Eisen wird hauptsächlich in Leber, Gelenken, Bauchspeicheldrüse (=Pankreas), Herz und Hirnanhangsdrüse (=Hypophyse) abgelagert und schädigt diese Organe.