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jede für Sold dienende Militärperson, mit Ausnahme der Militärbeamten;
insbesondere der Gemeine (s. Militär).
Der Name S. wurde im 16. Jahrh. aus dem Italienischen (soldato) entlehnt und stammt vom lateinischen solidus
(s. Sold).
Marie, Violinvirtuosin, geb. 25. März 1864 zu Graz, wo ihr Vater als Organist und Chordirigent
lebte, wurde zuerst von diesem und an der Musikschule von J. ^[Johann] Buwa im Klavier- und Orgelspiel ausgebildet und war in
der Theorie Schülerin von F. Thieriot, im Gesang von Karoline Bauer, im Violinspiel von Eduard Pleiner. Bald trat die Violine als
ihr Hauptinstrument in den Vordergrund, so daß sie schon 1876 ein eignes Konzert als Violinistin in Graz
gab. Nach dem Tode ihres Lehrers Pleiner (1878) studierte sie unter August Pott in Graz und bald durch Vermittelung von Joh. Brahms
(1879) in Berlin weiter u. verließ 1882 die königliche Hochschule mit dem Mendelssohn-Preis.
Marie S. ist heute eine der angesehensten Geigerinnen, die mit manchem hochangesehenen Geiger kühnlich
in die Schranken treten kann; ihre Neigung gilt vornehmlich Werken ernster Richtung (Bach, Beethoven, Brahms), die sie vorzüglich
interpretiert. Neuerdings vereinigte sie sich mit Agnes Tschetschulin, Gabrielle Roy und Lucie Campbell zu einem Streichquartett.
Im Juli 1889 verheiratete sie sich mit dem Rechtskonzipienten Röger in Wien.
jeder zum Heer gehörige und zum Kriegsdienst in Waffen bestimmte Mann, vom höchsten Befehlshaber bis zum
Gemeinen, obgleich der Sprachgebrauch die Benennung meist auf die letztern beschränkt.
Personen des Soldatenstandes
sind im Gegensatz zu den Militärbeamten nach dem Deutschen Militärstrafgesetzbuch die Offiziere, Unteroffiziere und Gemeinen
des deutschen Heers und der kaiserl. Marine, die Mitglieder des Sanitätskorps und die Mitglieder des
Maschineningenieurkorps.