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Diese Abschlagkasten sind bei Einrichtung einer Giesserei auf Specialitäten, dem unabwendbaren Ziele der Jetztzeit, dringend nöthig, genügen in ihrer jetzigen Gestalt aber den Anforderungen nicht.
Vortheile der beschriebenen Kasten sind demnach:
a) Sie lassen sich in derselben Genauigkeit wie gewöhnliche Kasten leicht herstellen und erhalten. b) Sie stehen in Solidität den gewöhnlichen Kasten nicht nach. " c) Sie erfordern zu ihrer Herstellung geringe Kosten. d) Sie sind bequem in der Handhabung und zur Bedienung durch Arbeiter der gewöhnlicheren Ausbildung besser geeignet wie scharnierende Kasten. "
Construction der Expansionscurve und des Mittel-
Für die Aufsuchung der Kräfte, welche den Krummzapfen einer Dampfmaschine in Anspruch nehmen, und zur Vervollständigung von Indicatordiagrammen ist es oft wünschenswerth, mit leichter Mühe die sogenannte Expansionscurve genau zu construiren. Mannigfache Verfahren hierfür finden sich seit einiger Zeit in den technischen Zeitschriften, nirgends jedoch fand ich die im Nachstehenden beschriebenen, welche sich durch ihre Einfachheit und Zuverlässigkeit empfehlen dürften. o. Legt man den Betrachtungen das Mariotte'sche Gesetz
zu Grunde und bezeichnet mit
l den ganzen Kolbenweg,
l, den Weg des Kolbens bis zum Abschluss des Dampfes,
c den schädlichen Raum in Theilen des Kolbenweges,
l, den Weg des Kolbens bis zu einem beliebigen Punkte,
p die Dampfspannung während der Volldruckperiode,
Dx die Spannung, nachdem der Kolben den Weg l, durch
laufen hat, «so ist ( + c) p = (l. + c) . px oder (l, + c): (l. + c) = ps: p.
Macht man in dem Rechteck ACDE, Fig. 1, Blatt 2, die Seite AC = l + c, ferner AE = p, AB = l, + c, AX = l. + c, zieht BB, und XX, sowie AX und FF, so ist F ein Punkt der gesuchten Curve. FX = FB FB: XX = A B: AX FB : p = l + c: l. + c. Die Diagonale AD schneidet auf BB, die Endspannung l, + c s H HE. p. = p + ab, wie leicht zu übersehen. Fig. 2 zeigt ein nach diesem Princip ausgeführtes Diagramm, wobei noch zu bemerken ist, dass man die Theilpunkte auf ED beliebig annehmen kann, was die Construction wesentlich erleichtert für die Fälle, in welchen die Länge desselben gegeben ist. Legt man für die Expansionscurve des Dampfes die Na vier’sche Formel zu Grunde, so hat man unter Beibehaltung derselben Bezeichnungen:
Ihre Nachtheile sind:
a) unzureichende Genauigkeit zur Verwendung bei Formplatten, weil die Kastentheile aus zwei nicht innig genug zu verbindenden Stücken bestehen. Selbst ein ursprünglich genau zu den Formplatten passend gearbeiteter Kasten ist darin kaum auf die Dauer zu erhalten.
b) Mangel an Solidität. Da der Kasten bei der erforderlichen Handlichkeit bei weitem nicht die Stabilität eines sonst gleichen geschlossenen Kastens hat, so ist eine äusserste, nur wenig Arbeitern beiwohnende Sorgfalt in der Behandlung erforderlich, und sind trotz dieser Beschädigungen zu befürchten. v
c) Hohe Herstellungs- und Unterhaltungskosten.
Der der Emmericher Maschinenfabrik und Eisengiesserei, van Gülpen, Lensing & v. Gimborn, patentirte seit Kurzem in dortiger Giesserei mit grossem Erfolge eingeführte Abschlagkasten steht an Solidität, Einfachheit und Billigkeit den gewöhnlichen Kasten durchaus nicht nach und lässt sich sowol als eintheiliger wie als zwei- und mehrtheiliger Kasten bis zu erheblichen Dimensionen ausführen. Die grossen Kasten werden natürlich zur Handhabung mit dem Krahne eingerichtet. Die Zeichnungen auf Blatt 1 stellen in Figur 1 bis 3 in Querschnitten und Grundriss einen zweitheiligen Abschlagkasten dar. Beide Kastentheile erweitern sich schwach nach unten, und zwar liegen die Wände des einen Theiles in der Verlängerung der Wände des anderen. Der Kasten ist im Uebrigen mit Handgriffen, Führungs- und Abschlussstiften in der gebräuchlichen Form versehen.
Am oberen Rande zweier gegenüber liegenden Seiten des Oberkastens sitzen zwei vorspringende gebogene Nasen a. Ist der Kasten in gewohnter Weise aufgestampft, und will man die Kastentheile vom Sandkern abheben, so wird ein Brett von passender Grösse auf den glatt gestrichenen Sand des Oberkastens gelegt, und die beiden Kastentheile durch die Schlussstifte mit einander verbunden. Zum Abheben bedient man sich der in Fig. 1 und 2 mit b bezeichneten eisernen Hebel, deren mittlere Brücke unter die Nase a fasst; die kurzen Hebelenden stützen sich auf das den Sand bedeckende Brett, halten dadurch den Sandkern nieder, während der conische Kasten leicht, ohne diesen Sandkern zu beschädigen, abzuheben ist.
Werden die Kasten in einer Grösse gebraucht, welche die Anwendung von Sandträgern erforderlich macht, so bohrt man in die verstärkten Seitenwände der Kastentheile Löcher mit Schraubengewinde und hält die Sandträger durch eingedrehte Schrauben mit vorstehenden Stiften bis zur Fertigstellung der Form fest. Vor dem Abheben des Kastens werden die Schrauben zurückgedreht, so dass die Sandträger mit dem Sandkern liegen bleiben. Fig. 4 zeigt einen solchen Kasten mit Sandträgern im Querschnitt. » W Die Arbeit, welche das Abheben des Kastens beim Formen erfordert, wird durch die bequemere Ausleerung der Formen nach dem Giessen vollkommen ausgeglichen.
l, + c p = + (n+p) –n, worin n = 0,1161 Atm. oder 0,2922 Atm. zu setzen ist, je
nachdem p kleiner oder grösser als 3,5 Atm. ist.
Macht man in dem Rechteck ACDE, Fig. 3, AE = n –+p, AC = l + c, AB = l, + c, AX = l. + c, zieht B B, und XX sowie AX und FF, so ist wieder F ein Punkt der gesuchten Curve; denn
p + m : FB = (l. + c): (l, + c);
_ l + c
findet.
Im hiesigen Industriebezirk wurde die erste Seilbahn vor zwei Jahren von Hrn. Krupp durch Hrn. Bleichert in der Nähe von Horhausen angelegt, worüber die Vereinszeitschrift im Septemberheft des vorigen Jahrganges ausführliche Nachrichten brachte. Nach Besichtigung dieser Anlage sowie der nicht weniger interessanten bei der Gasanstalt zu Hannover (No. 6, Jahrg. 1877 d. W.) entschloss die Direction der Gesellschaft „Heinrichshütte“ in Hamm a. d. Sieg mit Rücksicht auf noch neuere Verbesserungen des Systems sich zur Anlage der Seilbahn von Hohegrethe nach Heinrichshütte, da wegen der grossen Massen der Transport per Fuhre schwierig und kostspielig war, und eine schmalspurige Bahn mit Locomotivbetrieb wegen der ungünstigen Terrainverhältnisse so bedeutende Anlagekosten verursacht haben würde, dass es zweifelhaft war, ob in pecuniärer Beziehung ein Vor
Anlagekosten.
Erdarbeiten und diverse Löhne für Maurerarbeiten
wird, und ist mir keine Bahn bekannt, auf welcher dies nicht geschehe. Anders ist es mit den Gardinen, die um die Glasglocke mit Kerze angebracht sind. An der Bahn, an welcher ich mich befinde, bestehen sie aus zwei Theilen, die oben und unten mittelst Ringen in Drähten geführt sind. Bei dieser Art von Aufhängung tritt nun der Uebelstand ein, dass die Gardinen eine Benutzung des Lichtes nicht gestatten, indem der Thybet oder Krepp so widerspenstig ist und sich stets wieder aus einander begiebt, so oft man das Zeug auch an die Scheide- bezw. Stirnwand drückt. Will man sich aber noch nicht dem Schlafe hingeben, will man die Zeitung lesen oder sich anders wie beschäftigen, wozu unbedingt Licht nöthig ist, so ist man gezwungen, eine der Gardinen mit der Hand zurückzuhalten. Auf die Dauer ist dies aber
sehr langweilig, und so häbe ich, wie die nebenstehenden
Holzschnitte Fig. 1 und 2 zeigen, Federn angebracht, welche oben die Gardinen im zurückgeschobenen Zustande festhalten, welche aber auch andererseits gestatten, die Gardinen vor
die Glocke zu bringen.
Die Feder besteht aus 1" starkem Stahlblech, ist 10" breit und nach Holzschnitt Fig. 3 gebogen. Damit sie in dem Drahte sich gehörig führt, ist die Feder bei a mit einer 5" breiten Ausbauchung versehen, in welche sich der Draht hineinlegt. - Fig. 3
Pro Lampe kostet die Einrichtung 30 Pf.
Billiger lässt sich jedenfalls eine ähnliche Einrichtung nicht herstellen; dieselbe hat bis jetzt nach etwa 1 Jahre sich vollkommen bewährt, gar keine Reparaturen verursacht und dem Zwecke vollkommen entsprochen. W
TDeGehniSGhe Literatur. Mechanik.
Vorträge über Baumechanik, gehalten an der k. k. deutschen technischen Hochschule in Prag von Karl v. Ott, Director der II. deutschen Staats-Realschule u..s. w. I. Theil. Zweite umgearbeitete Auflage. 1 Tafel u. 91 Holzschnitte. 143 S. Prag, 1877. H. Dominicus. –
In früheren Besprechungen der ersten Auflage dieses Buches hatten wir Gelegenheit, auf den übersichtlichen, kurzen und dabei doch verständlichen Vortrag der darin behandelten Lehren anerkennend hinzuweisen. Die gleichen Vorzüge weist die vorliegende neue Auflage auf, welche insofern eine Vervollständigung der früheren ist, als sie die graphische Methode neben der analytischen in noch grösserer Ausdehnung zur Anwendung bringt. Gerade für die in dem ersten Theile behandelten Sätze über Stützmauern und Gewölbe scheint Oeffentlichkeit drängen. Gerade dieser Umstand und das öffentliche Interesse des grundbesitzenden Publicums, welches die Folgen der mangelhaften, unzuverlässigen Arbeiten Jener tragen muss, während der steigende Werth des Bodens diese Folgen immerfort noch verschlimmert, veranlasst uns vom praktischen Gesichtspunkte einige Abschnitte etwas näher zu betrachten. Als die wichtigsten Abschnitte in der Kunst des Feldmessers treten uns diejenigen entgegen, welche die Aufnahme einzelner Begrenzungen, Grundstücke und eines grösseren Complexes von Grundstücken betreffen. § 41, „Einleitende Bemerkungen“, vermissen wir zunächst, dass der Kunstjünger darauf aufmerksam gemacht wird, dass eine feste Vermarkung aller das Grundeigenthum in privatrechtlicher Beziehung begrenzenden Linien unbedingt nöthig ist, wenn man eine zuverlässige Vermessung machen will, d. h. also auch eine solche, von der man durch eine Prüfung die Richtigkeit beweisen kann. Wenn dies nicht vorher geschehen ist, und es finden sich nicht diese festen mit der ersten Aufnahme vollkommen identischen Punkte vor, an welche der Revisor, sei es früher oder später, anbinden kann, so sagt er, „die Vermessung hängt in der Luft.“ Wenn die Figuren nicht congruent sind in natura, so können auch die Resultate der Vermessung nicht congruent sein. Von einer Revision kann also im exacten Sinne niemals die Rede sein. Die Definition des Begriffes „Festlegen“ entbehrt der kurzen, verständlichen, sagen wir mathematischen Ausdrucksweise. Der Verfasser sagt viel zu viel und wird dadurch dem Anfänger unverständlich. Die „Festlegung“ reducirt sich überhaupt auf den Punkt. Ist der Punkt blos durch sogenannten Schnitt festgelegt, so ist er für uns im praktisch geometrischen Sinne überhaupt gar nicht festgelegt. Der Revisor sagt alsdann wieder, „der Punkt schwebt in der Luft.“ Das „Auspflocken“, von dem der Verfasser spricht, scheint lediglich von der Aufnahmemethode mit dem Messtisch bedingt zu sein! § 42 wählt der Verfasser zur Festlegung einer Reihenfolge von Punkten, einen oder mehrere selbst aber nicht festliegende Punkte. Vor lauter Festlegungsdefinitionen übersieht und weiss nachher der Feldmesser gar nicht, was denn eigentlich „fest“ ist. Was der Verfasser unter 240) Standlinien-Methode nennt, hat er bereits unter 235) die Polar-Methode bezeichnet. Die Aufnahme mittelst Transversallinien innerhalb eines Polygons eines grösseren Grundstücks-Complexes, etwa einer Flur (Ried), behandelt der Verfasser ziemlich oberflächlich, und statt einer Signaturentafel, welche das rein äusserliche Darstellen behandelt, wäre ein grösseres Handrissblakt einer Flur mit allen Operationslinien und Messungszahlen geboten gewesen. An solchen Beispielen erkennt und versteht der Anfänger weit besser als in weitläufigen Redensarten, wie die Messungslinien zu legen und einzubinden sind, damit das Ganze in das mittelst Coordinaten aufgetragene Polygon eingetragen, kartirt werden kann. Was das „Prüfen einer Aufnahme § 46“ betrifft, so frappirt es uns in der That, warum der Verfasser nicht sagt, dass eine jede Aufnahme, also nicht blos Messtischaufnahmen, mittelst Revisionslinie geprüft werden kann, welche von einem festen Punkte bezw. aus einer festen im Plane vorhandenen Linie zu einem anderen festen Punkte u. S. w. transversal durch den Complex gezogen bezw. gemessen wird, und hierbei alle Masse der Grenzdurchschneidungen notirt, auch die wichtigeren nahe liegenden festen Punkte, entweder in der geschnittenen Grenze bis zum Schnittpunkt, oder aber mittelst Perpendikel von der Revisionslinie aus gemessen und nachher kartirt werden. Selbst Waldcomplexe lassen in den meisten Fällen irgendwo eine Transversale meSSen. Weshalb der Verfasser in „§ 51 Die Aufnahme von Städten“ die Aufnahme des Details in den Hofräumen durch Kettenmessungen empfiehlt, nachdem von ihm u. A. durch Zahlen bewiesen ist, dass der Werth derselben weit hinter denen der Latten und sogar der Stahlbänder zurückbleibt, während er selbst kurz vorher den höheren Werth der Flächeneinheit in Städten und die höheren Anforderungen auf Genauigkeit der Aufnahme betont, verschweigt er uns. Dagegen verdient das Verfahren, die Kartenblätter von Stadtaufnahmen vorher auf Glastafeln aufzuspannen, die Beachtung aller Feldmesser. Wie aber 313) „Einfluss der Krümmung
uns das graphische Verfahren recht an seinem Platze zu sein,
und können wir daher diese neue Auflage gleichfalls bestens »
empfehlen, zumal auch auf die äussere Ausstattung die gehörige Sorgfalt verwendet wurde.
Mathematik.
Handbuch der niederen Geodäsie von Friedrich Hartner, Ritter des k. österr. Franz Joseph-Ordens u. s. w. Fünfte vermehrte Aufl. Bearbeitet von Josef Wastler, o. ö. Professor der Geodäsie an der k. k. techn. Hochschule in Graz. Mit 397 Holzschnitten und 2 Tafeln. 710 S. (Preis 16 %). Wien, 1876. L. W. Seidel & Sohn. –
Das durch mehrere Auflagen hauptsächlich in Oesterreich verbreitete Hartner’sche Handbuch hat sich durch die vorliegende 5. Auflage ein erweitertes Absatzgebiet erworben, indem die Einführung des Metermasses in Oesterreich Veranlassung gegeben hat, die praktischen Rechnungsbeispiele aus dem Klaftermass in Metermass umzurechnen. Der erste Verfasser des Handbuches setzte selbst die Kenntniss der höheren Mathematik voraus, nicht blos darum, weil dadurch so manche Untersuchung möglich oder wenigstens einfacher (?) würde, sondern weil dieses Buch zunächst als Vorlesebuch für technische Lehranstalten berechnet sei, an welchen der Geometer die höchste Ausbildung in seinem Fache erlangen solle, diese aber ohne höhere Mathematik „kaum“ erreichbar sei. Wir finden nun diese Auffassung wissenschaftlich und praktisch nicht correct, indem die „niedere“ Geodäsie des „Feldmessers“ absolut nichts von der sphärischen Trigonometrie und Differentialrechnung bedarf, diese Gegenstände vielmehr unbedingt in die höhere Geodäsie für „Geometer“ gehören. Von demselben Standpunkte müssen wir die Ausgleichung der vermeidlichen bezw. sogenannter unvermeidlichen Fehler nach der Methode der kleinsten Quadrate aus der niederen Geodäsie des Feldmessers hinaus verweisen, wozu die Gründe implicite im § 54 schon gleichzeitig enthalten sind. Wenn der Feldmesser die elementaren Arbeiten gründlich und richtig bewirkt, so ist seine Aufgabe vollkommen erfüllt. Das viele Halbwissen macht seine Arbeiten eher schlechter als besser. Wenn wir nun noch vorweg bemerken wollen, dass der Umstand, dass das österreichische Parzellar - Kataster ausschliesslich durch Messtischaufnahmen hergestellt wird, und sogar die neueren Eisenbahn- Aufnahmen ebenfalls noch meistens mit dem Messtisch bewirkt werden (wie Referent selbst beobachtet), so haben wir damit auch zugleich im Allgemeinen den Standpunkt des vorliegenden Handbuches charakterisirt. " Im Speciellen ist als neu gegen die letzte Auflage zu bezeichnen: der Stein heil’sche Heliotrop; Ausführliches über die Genauigkeit der Längenmessungen; die Messräder; der anallatische Distanzmesser von Porro; die Untersuchung über die Excentricität des Höhenkreises, wobei Verfasser treffend hervorhebt, dass desfallsige Fehler nur mittelst zweier Nonien entfernt werden können; der Theodolit von Breithaupt; die Untersuchung des Fehlers im Höhenwinkel wegen Schiefstehens der Rotationsaxe; das Abstecken langer gerader Linien; desgl. von Kreisbögen; die durch die neue Instruction des österr. Katasters bedingten Aenderungen und Neuerungen in der Triangulirung; die Untersuchung über die Genauigkeit der Längen- und Horizontalwinkel-Messungen; das Gewicht einer nfachen Repetition; die Untersuchung über die Aneroide von Goldschmid; das Universal-Nivellir-Instrument von Ertel; die ausführliche Behandlung des Detailnivellement und der Querprofile; das Präcisions-Nivellement; endlich die im Anhange behandelte Tachymetrie. Aus dem Inhalt dieses „Neuen“ sollte man umgekehrt die Unvollständigkeit der früheren Auflage schliessen; aber die Vollständigkeit der jetzigen Auflage folgt daraus noch keineswegs. Wenn unsere Handbücher der niederen Geodäsie, da sie den meisten praktischen Feldmessern der Jetztzeit als theoretisches Mittel zur Ausbildung gedient haben, weil eine anderweitige Gelegenheit fehlte, bisher vollkommener gewesen wären, so würde sich aus der Mitte der Feldmesser selbst nicht das Bedürfniss nach Vollkommenerem an die