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Ghana ist ein Schwerpunktland der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und Entwicklung des SECO. Nach zwei wirtschaftlich relativ erfolgreichen Jahrzehnten hat Ghana mit verschiedenen Herausforderungen zu kämpfen. Das SECO stärkt ghanaische Institutionen, funktionierende öffentliche Dienstleistungen zu erbringen. Zudem unterstützt es Ghana, seine Wirtschaft wettbewerbsfähiger zu machen und zu diversifizieren.
Ghana ist ein Vorzeigeland bezüglich Demokratie und Stabilität in Afrika. Das Einkommen wuchs in den letzten 15 Jahren im Durchschnitt um jährlich 4% pro Kopf. Dies war die Folge von hohen Rohstoffpreisen, guten Handelsbedingungen, makroökonomischer Stabilität sowie strukturellen Reformen.
Sparmassnahmen dämpfen das Wachstum
Obwohl sich Ghana lange Zeit wirtschaftlich positiv entwickelt hat und 2010 in die Kategorie der Länder mit mittlerem Einkommen aufgestiegen ist, plagt das Land nun eine makroökonomische Krise. Das Umfeld hat sich verschlechtert und die staatliche Verschuldung ist stark angestiegen. Deshalb musste die Regierung Sparmassnahmen einleiten, welche auch den Privatsektor treffen. Daher sank das Wachstum in den letzten Jahren. Unternehmen haben es schwieriger, zu Krediten zu kommen. Zudem gibt es starke regionale Ungleichheiten, eine schnelle Verstädterung und klimabedingte Risiken – beispielsweise Überschwemmungen oder Dürren – zu bewältigen.
Welche Ziele verfolgt das SECO?
Starke Institutionen für verlässliche öffentliche Dienstleistungen
Das SECO unterstützt Ghana bei der Verwaltung seiner öffentlichen Finanzen. Vor allem hilft es nationalen und lokalen Behörden dabei, Einnahmen effektiv und transparent zu mobilisieren und Ausgaben effizient und zielführend zu tätigen. Zudem engagiert es sich, damit sich Städte nachhaltig entwickeln können und Bevölkerung und Wirtschaft verlässlich mit Energie versorgt werden.
Wettbewerbsfähiger und breit abgestützter Privatsektor
Das SECO unterstützt die internationale Wettbewerbsfähigkeit von KMU. Es trägt dazu bei, dass Investitionsklima und Geschäftsumfeld verbessert und internationale Handelsstandards umgesetzt werden. Ferner fördert das SECO ausgewählte Wertschöpfungsketten. Schliesslich arbeitet es daran, dass KMU mit ihren Produkten Zugang zu internationalen Märkten bekommen und mit Kapital versorgt werden.
Zwischen 2017 und 2020 sind insgesamt ca. 75 Millionen Franken für die wirtschaftliche Entwicklungszusammenarbeit des SECO mit Ghana vorgesehen.