Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03194.jsonl.gz/843

Beim Anbau und der Verarbeitung von Kakao sollen Umweltschutz und Sozialverträglichkeit stärker gewichtet sowie die Kakao-Qualität und die Produktivität gesteigert werden. Diese Ziele verfolgt das internationale Kakao-Übereinkommen, das die Schweizer Regierung unterzeichnen will.Dieser Inhalt wurde am 03. November 2010 - 14:56 publiziert
Wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) mitteilte, hat der Bundesrat die Unterzeichnung des Übereinkommens beschlossen, das in diesem Jahr von der Internationalen Kakao-Organisation (ICCO) ausgehandelt wurde.
Das Abkommen biete den in der ICCO zusammengeschlossenen Erzeuger- und Verbraucherländern eine Diskussionsplattform für alle Fragen der nachhaltigen Entwicklung dieses Wirtschaftssektors. Es ermögliche eine bessere Absprache zwischen der Privatwirtschaft und den Nichtregierungs-Organisationen.
Erleichtern soll das Abkommen auch die Arbeit der Kleinproduzenten: Ihnen soll unter anderem der Zugang zu Krediten erleichtert werden. Sie sollen aber auch von Know-how profitieren. Dank Risikomanagement-Methoden sollen sie Schwankungen der Marktpreise sowie Auswirkungen von Klimaveränderungen abfedern.
Das Seco setzt sich schon länger für den nachhaltigen, umwelt- und sozialverträglichen Kakaohandel ein. So trug es zur Finanzierung von Gesprächen bei, an denen Schokoladehersteller, Produzentenvertreter, Nichtregierungs-Organisationen und Zertifizierungs-Initiativen Eckwerte für die nachhaltige Entwicklung des Sektors bestimmt haben.
In Übereinstimmung mit den JTI-Standards