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Der Tschetschene war Anfang Dezember 2016 in erster Instanz wegen ungetreuer Geschäftsführung und Misswirtschaft sowie wegen versuchten Betrugs und Urkundenfälschung verurteilt worden. Von den ausgesprochenen drei Jahren Freiheitsstrafe müsste er gemäss Schuldspruch die Hälfte im Gefängnis absitzen.
Nun bestätigte das Neuenburger Kantonsgericht einen Bericht der Zeitungen «L'Express» und «L'Impartial», wonach die gerichtliche Auseinandersetzung um Bulat Tschagajew am 17. Mai und eventuell am 25. September weitergehen wird.
40'000 Franken Gerichtskosten
Zudem soll der frühere Präsident des unter seiner Führung Konkurs gegangenen Fussballclubs Neuchâtel Xamax 40'000 Franken an die Gerichtskosten bezahlen. Um die Gerichtskosten und Entschädigungen an Kläger zu bezahlen, sollen auch zwei von der Neuenburger Justiz beschlagnahmte Luxuslimousinen des Tschetschenen verkauft werden.
Tschagajew hatte auf Freispruch plädiert und gegen das erstinstanzliche Urteil Beschwerde eingelegt. Unter der Führung des Tschetschenen war der FC Neuchâtel Xamax 2012 innerhalb von nur acht Monaten Konkurs gegangen. Zurück blieb ein Schuldenberg von 20,1 Millionen Franken.
(sda/chb)