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Die neu gebaute Sporthalle besticht durch ihre optimale Einbettung in die bestehende Geländemodulation des Ölbergs. Mit dem Neubau der Sporthalle konnte eine nötige Erweiterung realisiert werden.
Bauaufgabe / Architekturwettbewerb
Um für die Lehre befriedigende Raumverhältnisse zu schaffen, erarbeiteten Hochbauamt und Universität ein Sanierungs- und Erweiterungskonzept für eine Zahl von etwa 5'300 Studierende. Dieses sah einen Neubau eines Seminargebäudes auf dem Platz zwischen Institutsgebäude und Technologietrakt sowie eine neue Dreifachsporthalle auf dem Ölberg vor. Dazu wurden im Sommer 2003 parallel zwei offene Architekturwettbewerbe durchgeführt. Auf die offene Ausschreibung sind 106 Projektvorschläge für das Seminargebäude und 65 für die Sporthalle eingereicht worden. Am 9. September 2003 hat die Regierung auf Empfehlung der Wettbewerbsjury, die beide Wettbewerbe parallel jurierte, die folgenden Projekte zur Weiterbearbeitung bestimmt:
Seminargebäude
Für das Seminargebäude wurde das Büro Hartmann Architektur + Design AG, Vaduz, mit der Weiterbearbeitung beauftragt. Die Wettbewerbsjury kam einstimmig zum Schluss, dass eine Verdichtung der Universitätsbauten im Bereich des bisherigen unteren Parkplatzes vertretbar sei. Das plastische und körperhafte Siegerprojekt entwickle eine starke Kraft und ordne sich der Gesamtanlage unter.
Sporthalle
Beim Wettbewerb für die Sporthalle obsiegte das Projekt der Architekten Lauener + Baer Architekten, Frauenfeld. Das Projekt für eine Sporthalle besteche vor allem durch seine optimale Einbettung in die bestehende Geländemodulation des Ölberges. Das Dach übernehme das Niveau der westlichen Hügelkuppe und werde als begrünte Dachfläche ausgebildet.