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Die große, stämmige amerikanische Waldkatze ist sehr wahrscheinlich mit Einwanderern aus Europa nach Amerika gekommen. Ohne züchterische Einflussnahme passte sie sich im Lauf der Zeit an die unwirtlichen Lebensbedingungen an. Das dichte, halblange, wasserabweisende Fell mit viel Unterwolle schützte sie im harten, schneereichen Winter der Nordstaaten Nordamerikas vor der Kälte. Im heißen Sommer dagegen trägt sie ihr leichtes Sommerkleid, meist ohne Halskragen. Das Markenzeichen der Maine Coon ist der an den Waschbären erinnernde, lange buschige Schwanz. Das verrät ihr Name, der sich vom Waschbären (engl. racoon) und dem neuenglischen Staat Maine in den USA ab. Die Maine Coon ist eine der größten Rassekatzen überhaupt. Die Kater erreichen ein Gewicht von ungefähr 10kg und die Kätzin ein Endgewicht um die 6-7kg. Auch ist diese Rasse ein Spätentwickler und erst zwischen 3-4 Jahren ausgewachsen.
Die Maine Coon ist eine gesellige und freundliche Katze mit liebenswertem Charakter. Sie ist zärtlich, unterhaltsam, selbstbewusst und sehr anhänglich. Ich habe die Maine Coon ebenfalls als sehr neugierig kennengelernt, die mit ihrem Menschen überall dabei sein möchte. Sie kommt mit ihrem sozialen Wesen gut mit anderen Katzen oder Hunde aus. Die Maine Coon klettert sehr gerne, deshalb sind deckenhohe Kratzbäume ein "MUSS".
Trotz ihrem imposanten Erscheinungsbild hat die Maine Coon ein zartes Stimmchen, die dem Gurren einer Taube gleicht. Sie reden gerne mit ihrem Menschen und nehmen am Familienleben aktiv teil.
Oft wird sie auch als hundeähnlich bezeichnet.
Kurz zusammengefasst, einmal Maine Coon immer Maine Coon.