Document ID: /fineweb-2-swissfilter-quality_10-filterrobots/filtered/03331.jsonl.gz/973

(Gedanken zum Sinn des Sammelns) von Serge Leuzinger
Konsultiert man die sechste Ausgabe von Meyer's Lexikon aus dem Jahre 1906 so erfahren wir, dass das Wort "Orakel" aus dem Lateinischen (oraculum) stammt und mit "Spruchstätte" gleichgesetzt wird. Es ist dies ein Ort, wo Weissagungen erteilt werden, oder die Weissagung selbst. Die bekanntesten waren in Griechenland das Zeichenorakel des Zeus in Dodona und Olympia sowie das Spruchorakel des Apollo in Delphi. Herder's Konversationslexikon aus dem gleichen Jahre definiert "Orakel" als Offenbarung und auch die Stätte, wo göttliche Verkündigungen erteilt werden. Pierer's Lexikon aus dem Jahre 1891 definiert "Orakel" als "Sprechstätte in Tempeln, Götterspruch, Weissagung, Ratgeber". Als Wortstamm kommt das lateinische "oro von os, oris, der Mund" in Frage was "sich durch den Mund vernehmen lassen" bedeutet. Somit wird eindeutig belegt, dass das Orakel als Ausspruch und Antwort auf Fragen einen grossen Einfluss ausübt und dem Fragenden und Suchenden zu Zuversicht und häufigem Erfolg verleiht.
Wenn wir nun das in diesen drei Lexika festgehaltene auf den erweiterten Sinn des Sammelns von Büchern und Schriften übertragen, so liegt der Wert einer Bibliothekssammlung im Fragen und Suchen von Antworten und Weisheiten schriftlich festgehaltener Tatsachen. Die Bibliothek wird zum Ratgeber. Der Interessierte erhält Auskunft aus Büchern, welche ihm im Wissen weiterhilft und ihn somit erfreut. Dies bedeutet aber auch, dass der interessierte Leser Bibliotheken und Schriftensammlungen unterstützt – sei es als Steuerzahler, Mitglied eines Fördervereins oder sorgfältiger Benutzer – dass diese wachse und gedeihe. Betrüblich ist jeweilen, wenn der Sinn des Sammelns nicht erkannt oder sogar unterbunden wird.
Für Forschungszwecke erbitten wir Sie um die Zusendung folgender Literatur: "ANNUAIRE DE LA FRANC-MACONNERIE / JAHRBUCH DER WELT-FREIMAUREREI / YEAR-BOOK OF WORLDS FREEMASONERY / 1940". Das Buch wurde in der Schweiz bei "Alpina" gedruckt und durch die Association Maçonnique Universelle herausgegeben. Die BIBLIOTHECA MASONICA AUGUST BELZ als Sammlerin masonisch-esoterischer Literatur besitzt diese Schrift leider nicht und so machte ich mich zusammen mit unserem Bibliothekar der Kantonsbibliothek VADIANA auf die weltweite Suche. Zuerst konnten wir die in der Anfrage gemachte Feststellung, dass diese Schrift in der USA in keiner Bibliothek vorhanden sei, bestätigen. Sie war auch weder in der Freimaurerbibliothek Bayreuth noch Wien auffindbar. Da der Druck in Genf erfolgte, hofften wir auf das Vorhandensein in den Kantonsbibliotheken Lausanne/Waadt oder Genf und schlussendlich in der Landesbibliothek in Bern. In der Bibliothèque Nationale de France findet man lediglich einen Annuaire de la Franc-Maçonnerie Universelle der Jahre 1907,08,12,14, 20 und 1930. Erfreulicherweise war ein Bulletin de l'Association Maçonnique Internationale und zwar die Bände 1 bis 5 der Jahre 1922 bis 1937 in unserer Belz-Bibliothek vorhanden. Während unseren Recherchen fanden wir heraus, dass es sich bei der Druckerei nicht um die Grossloge ALPINA handelt, sondern um eine private Genfer Druckerei mit demselben Namen Alpina. So hat die benannte Schrift nichts mit der Zeitschrift ALPINA der Grossloge zutun, sondern soll ein Elaborat anti-freimaurerischer Schriften im Gefolge der Nachwehen der damaligen Fonjallaz-Initiative sein, welche zum Zwecke hatte, die Freimaurerei in der Schweiz durch Volksabstimmung zu verbieten. Leider war man damals zu stolz, um Verräterschriften intensiv und geordnet zu sammeln, sodass heute Gedankengänge und Begründungen obskurer Gestalten teilweise verloren sind. Dies besonders da es sich um Schriften in Zusammenhang mit den unglücklichen Taten während des 2. Weltkrieges handelt.
Uns allen sind die enormen Bestände von Schriften aus dem Altertum bekannt. So soll die damalige Bibliothek in Alexandrien im Besitze von gegen eine Millionen Schriften wissenschaftlichen, alchemistischen, mystischen und spirituellen Inhaltes gewesen sein. Durch kriegerische und mutwillige Zerstörung sowie Brandschatzung, Diebstahl usw. ist vieles vom damaligen Wissen verloren gegangen. Diese Wut der Zerstörung von Schriften, welche nicht ins Konzept jeweiliger Regierungen oder einer Religionsgemeinschaft passten, fand später ihren Fortgang in Europa. So wurde während der Zeit der Reformation Antidogmatisches verurteilt und verbrannt. Immer wieder gab es aber Sammler, die ihr teures Gut bewahren konnten oder, wie in der Stadt St.Gallen, sogar über die Runden brachte. Die Stadt St.Gallen war in dieser Beziehung ein einmaliges Phänomen, war und blieb die Stadt reformiert, die rundherum umgeben von der katholischen Kirche war. So wurden die alchemistischen Schriften nicht angetastet. Gerade diesem Umstand ist es zu verdanken, dass heutzutage keine andere Schweizer Bibliothek eine so alte und bedeutende Sammlung alchemistischer Schriften besitzt, wie die damalige Stadt- und heutige Kantonsbibliothek VADIANA. Hier liegt mehr als die Hälfte der Schweizerischen Alchemie-handschriften in öffentlichem Besitz, ein Schatz, der noch weithin unbekannt ist. Dieser soll in den nächsten Jahren einer interessierten Öffentlichkeit bekannt gemacht werden. Die alte Sammlung alchemistischer Texte, die neuere Forschungsliteratur der VADIANA und das Depositum der Bibliotheca Masonica August Belz, erweitert durch die Übergabe aller alchemistischer Literatur der Privat-Sammlung des verstorbenen Alchemie-Lehrers Augusto Pancaldi aus Ascona bilden heute eine hervorragende Zusammenarbeit dieses spiritualistischen Fachgebietes.
Adam und Eva waren die ersten Sammler, denn in der Tat sammelt der Mensch von jeher. In der Sammeltätigkeit wird deutlich die Urszene des Nehmens, Bewahrens und Gebens abgebildet. Im paradiesischen Zustand, und heute noch bei den Urvölkern lebte und lebt man immer noch von der Hand in den Mund. Was man braucht, wächst im Freien vor der eigenen Haustüre. Man braucht sich nur zu bücken und die Früchte der Natur zu pflücken, also einzusammeln und sofort zu verbrauchen. Die Metapher "Von-der-Hand-in-den-Mund-leben" spiegelt deutlich dieses Geschehen. Dies ist gleichsam der erste Sinn des Sammelns: "Sammeln und Verzehren" oder wie ein in der heutigen Konsumgesellschaft ökonomisches Handeln eher bekannt ist "Sammeln und Vernichten". Mit der Vertreibung aus dem Paradies wurde der Sammler, Jäger und Nomade klimatisch bedingt zum Ackerbauer und Viehzüchter. Dadurch wurde er nicht nur gezwungen zu arbeiten, sondern sich auch Gedanken zum "Einsammeln und Ansammeln" zu machen, denn der Aufwand der Saat und der Ertrag der Ernte begannen auseinander zu klaffen. So kam es zum Aufschub von Verbrauch und Verzehr und es begann eine andere wesentliche Tätigkeit des Sammelns, das Konservieren und Aufbewahren. So wird Sammeln zu einem bewussten Prozess. Hier erkennen wir nun die Doppelfunktion des Sammelns, "Sammeln und Verzehren", "Sammeln und (Auf-)Bewahren". Wir unterscheiden nun – soziologisch gesprochen – ökologisch um zu überleben und ästhetisch um zu bewahren. Dies im Gegensatz zur Natur, die auch sammelt, wie z.Bsp. das Wasser im Boden. Hier geht es um "sich Ansammeln". Ein weiteres, mehr esoterisch-philosophisch "sich Sammeln" kennt der Mensch in innerer Vorbereitung zur Ausführung gewisser Arbeiten.
Der Mensch hat seit jeher den Drang, alles in der Welt zu beherrschen und ein Jegliches zu bewältigen. Aber er will auch wissen wie und warum er dies tut. Dazu braucht er die Erinnerung ohne die es keinen kulturellen Fortschritt gibt. Und dazu braucht er gewisse Werkzeuge. Bevor er diese hatte, vermittelte er seine Erfahrungen in mündlicher Form wie Mythen, Sagen, Märchen etc. an seine Nachfahren weiter. Sehr bald aber erfand er die Schrift, die nach geeigneten Trägern rief. Tonscherben, Steine, Papyrus, Holz, Tierhäute, Pergament und schliesslich Papier als die ideale Form. Heute, mit den Errungenschaften letzter Dezenien finden wir die umfangreichsten Texte auf kleinstem Raum, auf Disketten und CD-ROMs. Dank all dieser Werkzeuge war es dem Menschen möglich, seine Botschaften, seine Erfahrungen und Erinnerungen über Generationen hinweg schriftlich zu übermitteln und der Empfänger derselben war in der Lage, diese aufzubewahren. Damit sind Bücher das bessere Gedächtnis des Menschen und der Völker geworden. Bücher, in gleich welcher Form, aber wollen aufbewahrt, vererbt werden. Sie verlangen einen behutsamen Umgang, und es ist ein Wunder, wie viele Texte auf Ton, Papyrus, Pergament und etwas so fragiles wie Papier, überlebt haben.
Tatsächlich ist die Geschichte der Textüberlieferung eines der erstaunlichsten Kapitel der Menschheitsgeschichte. Martin Bodmer, der legendäre Büchersammler, der den Grundstein zur "Bibliothek Bodmeriana" in Genf legte, schrieb (Geschichte der Text-Überlieferung Bd. I Zch. 1961) dazu: "Vom Auftauchen der Schrift bis zur Erfindung des Buchdrucks, während mehr als drei Jahrtausenden also, war Textüberlieferung auf die prekäre Grundlage der handschriftlichen Verbreitung gestellt. Gibt man sich dazu noch Rechenschaft über die Peripetien des Geschichtsverlaufs – des materiellen wie des geistigen – und ihrer verheerenden Wirkung auf die Textbewahrung, so grenzt es an ein Wunder, dass nicht mehr verloren gegangen ist. (...) Der Grund aber dafür, dass trotz aller Bedrohung durch Naturgewalten und kriegerischem wie ethischem Menschenwerk die grössten geistigen Schätze bewahrt blieben, liegt wohl darin, dass sie einem Bedürfnis entsprachen, dank welchem sie auf uns gekommen sind, und sei es auf den krausesten Umwegen. (...) Das Wesen einer Kultur liegt in ihrem Vermögen, geistige Werke zu fixieren, wobei der gehaltreichste von allen, der sprachliche, den Ausschlag gibt. Dies aber wird erst möglich durch die Erfindung der Schrift, die darum eine der folgenreichsten Errungenschaften der Menschheit darstellt. Sie bedeutet nämlich auch den Schritt in die Geschichtlichkeit ... Erst in der Welt der Schriftkultur vermag sich Menschliches ins volle Spektrum seiner Möglichkeiten zu entfalten.(...) Schrifttum ist Erinnerung ..."
Schon bald erkannte der Mensch, dass die Kraft des Einzelnen nicht ausreichte, um das Sammeln von Texten zu gewährleisten. Schon im Altertum gab es daher öffentliche Sammelstellen, sog. Bibliotheken. Die älteste und wohl auch bekannteste dürfte die babylonische Bibliothek aus dem 3. Jahrtausend v.Chr. des assyrischen Königs Assurbanibal in Ninive gewesen sein. So besitzt heute das Britische Museum gegen 10'000 Tontafeln, die Briefe, Verträge sowie astrologische, juristische und literarische Texte, darunter das grossartige Gilgamesch-Epos, die Sintfluterzählung beinhalten. Mythisch-epische und administrative Texte auf Tontafeln fand man in der umfangreichen Bibliothek des Tempels in Ugarit, während dem die nahegelegenen Tontafelfragmente der Hethiter uns Kenntnis von einer alten indo-germanischen Kultur vermitteln. Einzigartig im Inhalt und Umfang soll die wohl bedeutenste öffentliche Bibliothek der Gelehrtenschule ab ca. 330 v.Chr. in Alexandrien gewesen sein, die eine Sammlung von über 700'000 Papyrus-Rollen darstellte. Bei der Eroberung durch Cäsar im Jahre 47 v.Chr. wurde der grösste Teil zerstört, der Rest wahrscheinlich im Jahre 391 n.Chr. vernichtet. Wir können uns heute nicht vorstellen, welche Werte hiermit auf dem Gebiete der damaligen Wissenschaft, Mystik und religiösen Überlegungen verloren gingen. Im 6. und 7. Jahrhundert standen in Irland keltische Schreibweisen und Buchschmuck in einziger Blüte da, welche durch irische Mönche aufs Festland gebracht wurden. Vom Frühmittelalter waren es die Kloster-Bibliotheken, welche die Texte auf Pergament geschrieben – oft zensuriert – vor dem Zerfall retteten. So finden wir heute in Kloster-Bibliotheken wahre Schätze an Pergament-Rollen und Büchern. Die beiden kulturhistorisch wohl bekanntesten sind die Bibliothek des orthodoxen Johannisklosters auf Patmos und die Stiftsbibliothek in St.Gallen. Im Vorfeld der Aufklärung wurde mit dem Übergang zu beliebig zusammensetzbaren Einzelbuchstaben um das Jahr 1450 durch Gutenberg der Buchdruck erfunden. Damit konnten Bücher billiger, schneller und in grösseren Auflagen produziert werden. So stand anfangs der Druck von Bibeln, Gebetsbüchern, also religiöse Schriften und Chroniken, welche die Geschichte, Ereignisse und Entwicklung einzelner Länder und Regionen zum Inhalt hatte, im Vordergrund. In Anschluss aber erfolgte der Druck von Texten antiker Dichter, denen bald darnach Bücher damals moderner Klassiker folgte.
Mit dem Beginn der Buchdruckerkunst war der Weg zur Gründung der modernen öffentlichen Bibliotheken offen. Entscheidend dabei war auch die Entwicklung der National-Bibliographien die sehr bald zu einer bedeutenden Staatsaufgabe wurde. So hat heute jeder moderne Nationalstaat seine National-Bibliographie, welche von den jeweiligen Staatsbibliotheken besorgt werden. Diese Aufgabe übernimmt z.Bsp. für die Schweiz die Schweizerische Landes-Bibliothek in Bern. Deren Hauptaufgabe ist das Sammeln des gesamten Schrifttums über die Schweiz, auch was im Ausland gedruckt wird, sowie aller Publikationen, welche in der gesamten Schweiz aufgelegt werden. Zudem hat sie dieses Schrifttum wissenschaftlich zu bearbeiten. Sammeln und Registrieren sind also die beiden Hauptaufgaben einer jeden öffentlichen Bibliothek.
Das Sammeln selbst erfolgt in verschiedenen Schritten und zwar:
Beobachtung des Büchermarktes
Äufnung der Bibliothek mit Neueingängen
Beschaffung nicht vorhandener Bücher
Pflege der Bücher
Fachgerechte und sorgfältige Lagerung
Organisation der Ausleihe
Bekanntmachung der Bestände
Organisation von Ausstellungen und Vorträgen
Dies ist der Weg einer Bibliothek zum öffentlichen Gedächtnis!
Besondere Pflege bedarf das Schrifttum von Spezialbereichen; es ist vom Untergang am meisten betroffen. So hält Martin Bodmer fest: "... wo planmässig beseitigt und zerstört wurde, wie etwa im Falle des gnostischen Schrifttums durch die Urkirche, ist denn auch fast nichts mehr vorhanden, oder es tritt auch aus heimlichsten Winkeln erst heute, im Zeitalter systematischer Nachforschungen, wieder ans Licht ...“. Damit ist auch das Bestehen jeder allgemeinen und jeder Fachbibliothek begründet.
Aus den obigen Darstellungen geht eindeutig hervor, dass der innere oder geistige Sammelwert einer Fachbibliothek enorm ist und nicht gemessen werden kann. Einen ebenso hohen Stellenwert haben auch die staatlichen Bibliographien mit den jeweiligen Staatsbibliotheken. So hat die "Bibliothèque Nationale de France" einen enormen Vorsprung, wird ihr per Gesetz das Recht eingeräumt, von jeder Publikation in Frankreich ein Belegsexemplar zu erhalten. Leider kennen wir dies in der Schweiz nicht, sodass viele Schriften verloren gehen. Dies ist vor allem bei kleineren Auflagen oder bei sog. "verwerflicher und unerwünschter" Literatur sehr bedauerlich. Dies mag auch die Ursache sein, dass die anfangs erwähnte Schrift heute nicht mehr auffindbar ist. Man darf annehmen, dass zusätzlich zur damaligen Zeit dazukommt, dass Verleumdungsschriften geächtet und deshalb nicht gesammelt wurden. Aus damaliger Sicht mag man einiges Verständnis dafür aufbringen; aus heutiger Sicht müssen wir dieses Fehlverhalten als fahrlässig bezeichnen, geht uns doch ein nicht unwesentlicher Teil geschichtlicher Literatur verloren. Ähnliche Probleme bieten aber auch Texte, seien es Märchen, Fabeln oder andere Überlieferungen, die in früheren Zeiten nur mündlich weitergegeben wurden und somit für uns verloren sind, sowie Jahresberichte und Schriften über Jubiläen und Geschichtsfragmente heute bedeutender Gesellschaften. Diese werden herausgegeben und an die Mitglieder verteilt, wobei man die freiwillige Abgabe an die nahen und Landesbibliotheken grundsätzlich vergisst. Diese Umstände werden erst späteren Generationen bewusst, wenn historische Arbeiten in Angriff genommen werden und viele Unterlagen nicht mehr auffindbar sind. Hier leistet jede Bibliothek unbeachtet und im Stillen über Jahre hinweg eine grundlegende Sammeltätigkeit. Vollständig wird nie eine Bibliothek werden, doch mit konzentriertem Willen kann eine allen interessierten Wissenschaftlern und Lesern dienende systematische Sammlung entstehen.
Zusammenfassend halte ich fest, dass die koordinierte Sammeltätigkeit alchemistischer Schriften in letzter Konsequenz zum Vorteil aller interessierter Kreise ist. So sind wir heute den besessenen Sammlern von gestern zu Dank verpflichtet. Augusto Pancaldi, August Belz und all, ihr uns unbekannten Sammlern, wir danken Euch. Wir verbeugen uns vor Eurer Weisheit.
(Serge Leuzinger, Aktuar BMAB, 12.06.03)