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Viele kennen das Problem. Morgens, wenn man das Haus verlässt, sind die Temperaturen noch eher frostig. Eine warme Jacke ist essenziell. Nicht, dass man sich auf dem Weg zur Arbeit noch erkältet. Am Nachmittag wärmt die Sonne jedoch schon beträchtlich. Die dicke Winterjacke wird überflüssig. Was nun?
Wer sich am Nachmittag an der Frühlingssonne mit der Winterjacke bewegt, gerät leicht ins Schwitzen. In Kombination mit der kühlen Zugluft, läuft man schnell Gefahr krank zu werden. Ist man jedoch zu leicht angezogen, besteht die Möglichkeit, sich eine hartnäckige Atemwegserkrankung wie beispielsweise eine Bronchitis einzufangen. Bei kälteren Temperaturen sind nämlich die Schleimhäute weniger stark durchblutet und somit anfälliger für Bakterien. Bei Personen, die einer Büroarbeit nachgehen, kommen die Schwankungen zwischen der feuchten Frühlingsluft und der trockenen Luft in geschlossenen Räumen hinzu. Diese Schwankungen reizen die Atemwege zusätzlich. Die einfachste Variante ist, bei der morgendlichen Kleiderwahl, nebst der dicken Winterjacke, auch immer eine dünne Fleecejacke oder einen Windstopper für den Nachmittag mitzunehmen. Zusätzlich sollte man darauf verzichten, lediglich mit einem T-Shirt bekleidet, an die Sonne zu sitzen. Trotz der wärmenden Sonnenstrahlen ist der Wind noch eher kühl. Ausserdem ist es nicht empfehlenswert zu schnell auf leichtes Schuhwerk zu wechseln. Vor allem dann nicht, wenn man morgens und abends an der Bushaltestelle wartet. Denn kalte Füsse können ebenfalls zu einer Minderduchblutung der Schleimhäute führen.