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Aufgrund des zunehmenden Kostendrucks im schweizerischen Kartoffelbau wurde von 1999 bis 2001 in Kleinparzellen und Praxisversuchen untersucht, wie sich maschinelles Schneiden des Pflanzgutes auf verschiedene Ertragsparameter bei der wichtigsten Sorte Agria auswirkt. Geschnittene Knollen bildeten 45 % weniger Keime pro Knollenstück als ganze Knollen. Pro Flächeneinheit standen in den Verfahren mit geschnittenen Knollen im Reckenholz 16 % und in Changins 25 % weniger Stängel. Im Vergleich zu ganzen Knollen erbrachten die geschnittenen Knollen im Durchschnitt einen relativen Rohertrag von 92 % im Reckenholz und von 89 % in Changins im. Auch der Marktwarenertrag war im Durchschnitt um 9 % beziehungsweise um 15 % geringer. In den Praxisversuchen wurden die Ertragsunterschiede auf 7 % geschätzt. Unterschiede in der Stängelzahl pro Flächeneinheit und tiefere Einzelknollengewichte sind verantwortlich für die geringere Ertragsleistung der geschnittenen Pflanzknollen. Bei den geschnittenen Knollen ist weder während der Wundheilung noch auf dem Feld Fäulnis aufgetreten. Bei tiefem Preis für Übergrössen-Pflanzgut kann das Knollenschneiden wirtschaftlich attraktiv sein. Aus phytosanitären Gründen sollte das Knollenschneiden unter der Aufsicht der Vermehrungsorganisationen durchgeführt werden, da sie die am besten geeigneten Herkünfte zum Schneiden auswählen können. Zudem wäre so die Rückverfolgbarkeit der Ware am einfachsten zu kontrollieren.
Pflanzenbau
Spring J.-L-, Zufferey V., Verdenal T., Reynard J.-S., Lorenzini F., Bourdin G., Blouin A., Carlen C., Jermini M., Morisoli R., Ferretti M.
Aktuell werden fünf in der Schweiz gezüchtete Merlot-Klone über die Zertifizierung verbreitet. In einem mehrjährigen Versuch von Agroscope in Gudo (TI) konnten sie mit französischen und italienischen Referenzklonen verglichen werden, wobei sie ihre sehr guten Eigenschaften unter Beweis stellten.
Arbuskuläre Mykorrhiza-Pilze sind wichtig für gesunde Böden und gute Ernten. Eine europaweite Studie zeigt, dass Pflanzenschutzmittel diesen Pilzen zusetzen. Dadurch verringert sich ihre Fähigkeit, Pflanzen über die Wurzeln mit Phosphor zu versorgen.
Schotenklee und Esparsette kommen in Mischungen für ausdauernde Heuwiesen und für tanninhaltiges Futter zum Einsatz. Agroscope ergänzt die Liste der empfohlenen Sorten von Futterpflanzen mit zwei Neuzüchtungen von Schotenklee, während bei der Esparsette alles beim alten bleibt.