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Verkauf von PCs im ersten Quartal 2013 eingebrochen
IDC macht deutlich, dass dies der drastischste Umsatzeinbruch in den knapp 20 Jahren ist, in denen das Institut den Markt nun schon beobachtet. Das Ergebnis ist dem IDC zufolge vor allem auf die wachsende Konkurrenz durch Smartphones und Tablet-PCs zurückzuführen.
IDC betont besonders den negativen Effekt der Lancierung von Windows 8, der die weltweiten PC-Verkaufszahlen nicht nur nicht beflügeln konnte, sondern sie sogar gebremst hat. Das neue Betriebssystem von Microsoft, das hauptsächlich für Tablets mit Touchscreen entwickelt wurde und sich von der Vorgängerversion radikal unterscheidet, scheint die Nutzer klassischer PCs irritiert zu haben.
Zu diesem schlechten Launch kommt noch die Umstrukturierung der beiden amerikanischen Riesen HP und Dell hinzu, die den Markt erheblich geschwächt hat. Obwohl HP seine Führungsposition vor dem chinesischen Hersteller Lenovo behaupten kann, sind die Umsätze im ersten Quartal 2013 um knapp 24% eingebrochen und beliefen sich auf 11,997 Millionen Einheiten.
Lenovo kommt dank einer aggressiven Strategie ganz gut davon und hält seine Umsätze auf einem stabilen Niveau. Dell, die Nummer drei der Weltspitze, verzeichnete einen Rückgang um rund 11% auf 9,01 Millionen Einheiten. Die Verkaufszahlen von Apple sanken um 7,5%.
In den USA wurden im ersten Quartal 2013 im Vergleich zum Vorjahr 18,3% weniger PCs verkauft, womit die niedrigste Menge seit dem ersten Quartal 2006 erreicht wurde. In der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) gingen die Zahlen ebenfalls drastisch zurück, was insbesondere dadurch bedingt ist, dass die IT-Infrastruktur nicht hinreichend erneuert wurde.