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Schiesssport
Der Schiesssport wird nach Art der Waffe unterteilt in:
- Bogen (Pfeilbogen)
- Armbrust
- Gewehr / Flinte
- Pistole / Revolver
Wobei die einzelnen Arten wiederum Unterteilt werden.
Entgegen ihrem militärischen oder jagdlichen Ursprung wird beim Schiesssport die Waffe als Sportgerät verwendet.
Der Schiesssport wird auch als Präzisionssport bezeichnet. Um genau die Mitte der Zielscheibe zu treffen, braucht es Training. Sowohl körperliches wie auch mentales.
Oft werden diese Fähigkeiten und Belastungen unterschätzt und das Schiessen als blosses „böllern“ abgetan.
Aufgrund der allgemeinen Wehrpflicht in der Schweiz ist das sportliche Schiessen mit eigener Militärwaffe (Ordonnanzwaffe = Dienstwaffe (Revolver, Pistole oder Gewehr der Schweizer Armee, ungeachtet des Einsatzjahres) in der Schweiz sehr verbreitet.
Unter gewissen Auflagen kann jeder Schweizer Bürger eine Ordonnanzwaffe als Leihwaffe beantragen oder privat erwerben. (Siehe Waffengesetz.)
Neben dem sportlichen Schiessen mit Ordonnanzwaffen nehmen an den Wettkämpfen auch Schützen mit reinen Sportwaffen (Standardgewehr) teil.
Bevor man das Alter der Wehrpflicht erreicht, kann man an Jungschützenkursen bei ausgebildeten Jungschützenleitern der Schützenvereine den Umgang mit der Ordonnanzwaffe (Sturmgewehr 90) lernen und auch an sportlichen Wettkämpfen teilnehmen.
Der erste belegte Schützenwettbewerb wurde bereits 1442 in Zürich ausgetragen.
Gewehre und Pistolen werden (je nach Art, Antrieb und Munition, die verwendet wird) in “Feuerwaffen” (auch Kleinkaliber) und “Luftdruckwaffen” (Luftgewehr, Luftpistole, besser: Druckluftwaffen) unterteilt.
Die folgenden Seiten sollen Ihnen die Sportart „Gewehr 300 Meter“ und auch die technischen Seiten (Schiessen, Sportwaffen, Ausrüstung + Zubehör etc.) zeigen und näher bringen.