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(Kt. St. Gallen,
Bez. Sargans).
2693 m. Gezahnter und zerrissener Felskamm, an Orgelpfeifen erinnernd; östliches
Ende der Kette des
Ringelspitz, die hier gegen O. sich zum
Simel (2350 m) senkt. 4 km wsw.
Vättis. Am
N.-Hang der Orgeln zieht
sich ein mit
Schutt übersätes langes Felsband weit gegen W., das die Besteigung dieser steilen
Wände ganz wesentlich erleichtert.
1049 m. So heissen einige n. vor dem Dorf
Mex zerstreut
gelegene
Häuser, am N.-Ende der das Dorf tragenden Felsterrasse und an dem vom
WeilerLes Cases her im Zickzack längs dem
rechten Gehänge des
WildbachesMauvoisin hinaufführenden Fussweg.
(Lagod') (Kt. Tessin,
Bez. Lugano).
413 m. Kleiner
See in einer Senke der
Pieve Capriasca; 5,5 km n.
Lugano. 250 m lang und 125 m
breit; ist sehr seicht und bedeckt sich jeden Winter mit einer dicken Eisschicht, mit Ausnahme einiger
Stellen in der Mitte, wo unterseeische Quellen sprudeln. Erhält von O. den kleinen Riale dei
Rii und sendet seinen 2,5 km
langen Ausfluss durch
Wiesen und ein kleines
Tobel zum
Vedeggio, in den er in 345 m mündet. An den sehr seichten Ufern stehen
Schilf und eine Menge von Seerosen. Fischreich mit sehr geschätzten Schleihen.
(Kt. Graubünden,
Bez. Maloja).
Wildbach des
Val Muretto. Entsteht aus der auf der
Alpe Piancanino erfolgenden Vereinigung des am
Passo del Muretto
entspringenden
Baches mit dem Abfluss des Fornogletschers, wendet sich in der Richtung gegen
Maloja nach
N. und biegt dann über NW., W. und SW. in weitem
Bogen ab, um unterhalb
Casaccia von links in die
Maira zu münden, nachdem
sie das
Val Muretto durch eine tiefe
Schlucht verlassen hat und auf der Terrasse von
Cavrile am Fuss des Absturzes
von
Maloja ins
Bergell eingetreten ist. In seiner Mündungsschlucht bildet der wasserreiche Gletscherbach einen prachtvollen
Fall, der von
Maloja aus oft besucht wird. Der Fussweg dahin zweigt von einer der Schlingen der Malojastrasse ab und führt
durch einen kleinen
Wald nach wenigen Minuten bis dicht vor den Fall. S. den Art.
Muretto (Val).