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Hypotheken Kanton Freiburg
Der Kanton Freiburg liegt im Westen der Schweiz und gehört zu den zweisprachigen Kantonen der Schweiz. Er gehört somit der französischsprachigen Romandie sowie der Deutschschweiz an. Mit rund zwei Drittel spricht die Mehrheit im Kanton Französisch. Der Kanton Freiburg gehört zu den Binnenkantonen und grenzt somit nicht an das Ausland an. Der Beitritt zur Schweizerischen Eidgenossenschaft erfolgte im Jahr 1481 nachdem im Jahr 1477 die Herrschaft der Savoyer beendet wurde. Hauptort und zugleich die einwohnerstärkste Ortschaft ist die gleichnamige Stadt Freiburg. Als Brückenkanton zwischen der Deutschschweiz und der Romandie ist der Kanton Freiburg ein beliebter Kanton für grosse internationale Konzerne.
Zahlen & Fakten des Kantons Freiburg
- Beitritt zur Schweizerischen Eidgenossenschaft 1481
- Sieben Staatsräte als oberste Behörde des Kantons
- Kantonshauptstadt Freiburg
- Rund 315’000 Einwohner
- Bietet knapp 150’000 Arbeitsplätze
- Kantonsfläche beträgt 1’671 Quadratkilometer, unterteilt in 136 politische Gemeinden
Wohnraum Kanton Freiburg
Im Kanton Freiburg wohnt die Bevölkerung mehrheitlich in städtischen Regionen. Im Kanton sind einige grössere Städte wie der Hauptort Freiburg oder die Stadt Bulle anzutreffen. Diese Regionen sind insbesondere durch ihre ausgebaute Infrastruktur und einer grossen Anzahl an Arbeitsplätzen attraktiv. Neben den Städten sind auch die Ortschaften am Neuenburgersee beliebt und ziehen immer mehr Personen an. Die Gebiete am Neuenburgersee zählen deshalb auch zu den teuersten Wohnregionen im Kanton Freiburg. Die Preisentwicklung ist in diesen Regionen im kantonalen Vergleich überproportional hoch. Da der Kanton Freiburg auch über ländliche Wohnfläche sowie über einige Agglomerationen verfügt, sind auch günstigere Wohnflächen zu finden. Insgesamt gilt der Kanton Freiburg als günstiger Wohnkanton für Schweizer Verhältnisse. Die durchschnittliche Miete für eine 4-Zimmerwohnung liegt im Kanton Freiburg mit 1'354 Franken deutlich unter dem schweizweiten Median von 1'500 Franken. Zudem verfügt der Kanton über ein derzeit zu grosses Angebot an freier Wohnfläche. Dies lässt sich an der Leer-wohnungsziffer ablesen, welche derzeit mit knapp 1.35 Prozent im vergleichsweise hohen Bereich liegt. Die Preise für Wohneigentum liegen im schweizweiten Vergleich im günstigeren Bereich. Durch die tiefen Hypothekarzinsen und die preiswerten Immobilien hat die Nachfrage nach Wohneigentum im Kanton Freiburg zugenommen. Dies zeigt sich an der Wohneigentumsquote, welche mittlerweile auf rund 45 Prozent angestiegen ist und somit über dem schweizweiten Mittelwert liegt.
Hypothekarlandschaft Freiburg
Die Nachfrage nach Hypotheken nimmt auch im Kanton Freiburg zu. Die attraktiven Hypothekarzinsen sowie die zunehmende Wertsteigerung von Immobilien sind Gründe dafür. Im Kanton Freiburg sind verschiedene Hypothekaranbieter in der Hypothekarlandschaft präsent. Ein wichtiger regionaler Anbieter ist die Freiburger Kantonalbank, welche zu 100 Prozent im Besitz des Kantons Freiburg ist. Wie in vielen Kantonen üblich, nimmt auch im Kanton Freiburg die kantonseigene Bank eine marktführende Rolle im Hypothekarmarkt ein. Neben der Kantonalbank sind die Grossbanken UBS, Crédit Suisse und die Raiffeisenbank wichtige Anbieter im Hypothekarmarkt Freiburg. Zusätzlich zu den Banken sind auch grosse Versicherungskonzerne wie die AXA Versicherung oder die Generali Versicherung in der Freiburger Hypothekarlandschaft präsent. Neben Banken und Versicherungen kommt Pensionskassen derzeit eine immer grössere Rolle im Hypothekargeschäft zu. Hypotheken eignen sich für Pensionskassen derzeit als eine der sichersten Anlagen für ihre Kundengelder. So sind beispielsweise die Swiss Life oder die Pensionskassen grosser Firmen wie der Nestlé oder Novartis beliebte Hypothekaranbieter.
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