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Die Quelldehnung infolge einer Alkali-Aggregat-Reaktion (AAR) verursachte zunehmende irreversible Verformungen und Rissbildungen in der Staumauer Illsee.
Für die Unterbindung des Problems wurde in den Jahren 1996-97 die wasserseitige Oberfläche der Mauer mit einer PVC Membran abgedichtet. Diese Massnahme hatte bisher keine positive Auswirkungen auf das Quellverhalten. Das Ziel der Verlangsamung der Reaktion konnte nicht erreicht werden.
Daher sind neue Massnahmen für die Sanierung der Staumauer erforderlich. Eine mögliche Erdbebeneinwirkung während der Projektierung der Staumauer Illsee wurde in den 1920er Jahren nicht berücksichtigt. Um genügend Schutz gegen die Erdbebeneinwirkung gemäss aktuellen Sicherheitsrichtlinien zu gewährleisten, sind Verstärkungsmassnahmen unerlässlich. Die Stauanlage Illsee wurde im Gebirge auf ca. 2‘400 m.ü.M. einer totalen Sanierung unterzogen.