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Im Jahr 2002 kam Louis Palmer ins Dorf Arkandi, 40 km ausserhalb von Kabul, und entdeckte die zerstörte Dorfschule. Die Lehrer unterrichteten damals rund 400 Schüler (nur Knaben) in drei Schiffscontainern und erzählten, dass sie rund USD 75’000.- für eine neue Schule benötigten, damit auch die 400 Schülerinnen aus dem Dorf zum Unterricht erscheinen können.
Die Frage war: Was kann ich in Afghanistan für 100 USD einkaufen, das ich in der Schweiz für CHF 75’000 verkaufen kann? Die Lösung war schnell gefunden – in Kabul bei einem Geldhändler wechselte Louis Palmer das Geld ein in 3,5 Mio. „Afghani“. Wie Louis Palmer dieses Papiergeld, rund 1 kg schwer, in der Schweiz CHF 75’000.- eingewechselt hat, erzählt er in seinem Vortrag.
Heute werden in seinem Schulhaus 1200 Kinder in 3 Schichten unterrichtet.
Sein Motto: Be creative – for every problem there is a solution!