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Debatte mit jungen Autorinnen und Autoren
|Die zeitgenössische Literatur ist immer auch eine Auseinandersetzung mit der politischen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, und kulturellen Aktualität. Der «HörPunkt» lotet aus, was Autorinnen und Autoren unter 35 umtreibt.|
|Ein nötiger Stachel: Wenn sich Schweizer AutorInnen einmischen|
|Die Bilder vom Live-«HörPunkt»|
|Alle Autoren auf einen Blick|
Frédéric Zwicker
Frédéric Zwicker arbeitet als Texter, Journalist, Moderator und Redakteur der Kulturzeitschrift «Saiten». Er trat bereits regelmässig an Poetry Slams auf, bevor 2016 sein Debütroman «Hier können Sie im Kreis gehen» erschien. Seit 2006 setzt er seine Texte in der Band «Knuts Koffer» auch musikalisch um.
Das Essay von Frédéric Zwicker:
«Einstieg»
Ein Ausschnitt aus dem Essay:
«Ja oder nein. Wer wüsste mehr darüber zu erzählen als ich?
Mir sind die Zwischenstufen eingestürzt.»
Michelle Steinbeck
Michelle Steinbeck studierte Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. Sie ist Redaktorin und veröffentlichte bereits Kolumnen, Prosa und Lyrik in verschiedenen Medien. 2016 erschien ihr erster Roman «Mein Vater war ein Mann an Land und im Wasser ein Walfisch». Er wurde sowohl für den deutschen als auch für den Schweizer Buchpreis nominiert.
Das Essay von Michelle Steinbeck:
«frauentag»
Ein Ausschnitt aus dem Essay:
«Wenn ich dich so anschaue», sagt sie, um tiefste Bitterkeit bemüht, «dann frage ich mich, ob die Frauenbewegung überhaupt jemals stattgefunden hat.»
Joël Dicker
Joël Dicker ist in Genf aufgewachsen. Mit seinem zweiten Roman «La vérité sur l’affaire Harry Québert» gelang ihm 2012 die Sensation im französischen Bücherherbst: Er gewann dafür unter anderem den Prix Goncourt des Lycées, den Grand Prix du Roman de l’Académie Française und stand in der Endausmarchung für den Prix Goncourt. Bislang wurde der Roman über 1,5 Millionen mal verkauft und in 45 Ländern veröffentlicht.
Ein Ausschnitt aus dem Essay:
«Les échecs vont apprendront tout, ils vont construiront. Le succès vous laissera plein de doutes et plein de questions.»
«Der Erfolg lässt dich voller Zweifel und Fragen zurück.
Aus dem Scheitern lernst du alles.»
Fatima Moumouni
Fatima Moumouni ist seit 2011 auf den Poetry Slam-Bühnen unterwegs. Sie performt vor allem im deutschsprachigen Raum, hatte aber auch schon einige Auftritte in Togo und Ghana. Fatima Moumouni engagiert sich für muslimischen Poetry Slam und gegen Rassismus. Sie bildet zusammen mit Laurin Buser das Spoken Word-Duo «Zum goldenen Schmied».
Das Essay von Fatima Moumouni:
«Hautfarben»
Ein Ausschnitt aus dem Essay:
«Ich hoff', fühlst dich nicht von mir
An der Borke deiner Birke gesägt
Ich wollt’ nur, dass du s weisst,
Deine Haut ist dir Privileg.»
Stefan Bachmann
Stefan Bachmann ist schweizerisch-amerikanischer Doppelbürger. Von Charles Dickens und C.S. Lewis inspiriert, beginnt er seinen ersten Roman zu schreiben. 2012 publizierte er dann «The Peculiar». Der Fantasy-Roman wurde in Amerika ein Riesenerfolg und auch in der Schweiz hat die Übersetzung mit dem Titel «Die Seltsamen» grosse Beachtung gefunden.
Das Essay von Stefan Bachmann:
«Menschen = Bücher»
Julia Weber
Julia Weber verbrachte ihre ersten beiden Lebensjahre in Tansania, bevor sie mit ihrer Familie in die Schweiz zurückzog. Sie studierte Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. 2017 erschien ihr Roman «Immer ist alles schön». Julia Weber ist Mitbegründerin der Gruppe «Literatur für das, was passiert» und Gründerin des Literaturdienstes.
Das Essay von Julia Weber:
«Der Weg»
Ein Ausschnitt aus dem Essay:
«Stellen Sie sich einmal vor, es gäbe keinen Himmel mehr. Herr Kraft, stellen Sie sich das vor, es gäbe so viele hohe Häuser in Ihrer Stadt, dass man den Himmel nicht mehr sehen kann.»