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Unwetter im Rückblick
USA: Über 150 Tornados
Schlimmste Serie seit 1925
Im Mittleren Westen und Süden der USA haben schwere Gewitter gewütet. Dabei traten mehr als 150 Tornados auf, die zum Teil verheerende Schäden anrichteten. Insgesamt hat die Unwetterkatastrophe in den USA mindestens 350 Menschenleben gefordert, tausende Menschen wurden obdachlos. Allein in Alabama wurden mehr 1700 Menschen verletzt und über 250 Menschen starben. Die Tornadoserie gilt als die folgenschwerste seit dem 4. März 1925, als bei einem noch größeren "Tornado-Outbreak" mehr als 700 Menschen ums Leben kamen.
Gewitterstürme und Tornados
In Alabama raste in den Abendstunden ein starker Tornado mitten durch die 90 000 Einwohner große Stadt Tuscaloosa und hinterließ ein breite Schneise der totalen Verwüstung. Der Wirbelsturm zerstörte zahlreiche Häuser und entwurzelte hunderte Bäume. Tausende Haushalte hatten tagelang keinen Strom. In den Bundesstaaten Alabama, Arkansas, Kentucky, Mississippi, Missouri, Tennessee und Oklahoma wurde nach schweren Unwettern der Notstand ausgerufen. Mehrere Gouverneure riefen die Nationalgarde zur Hilfe.
Schwere Verwüstungen
Die Gewitter brachten neben Tornados auch sintflutartige Regenfälle mit. Als Folge der schweren Unwetter kam es in den Wochen nach den Tornados zu einem Jahrhunderthochwasser am Mississippi.