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Die Darts-Weltmeisterschaft in London endet mit einer Überraschung. Der 49-jährige Schotte Peter Wright besiegt im Final den topgesetzten Titelverteidiger Michael van Gerwen aus den Niederlanden 7:3.
Wright und Van Gerwen waren sich an der WM der Profivereinigung PDC auch schon 2014 im Final gegenübergestanden. Damals errang der Niederländer mit einem 7:4-Erfolg seinen ersten von bis heute drei WM-Titeln. In der Revanche hat sich nun Wright – auf unerwartet klare Weise – erstmals zum Weltmeister gekürt.
Peter Wright, der nach seinem Lieblingsgetränk «Snakebite» (Schlangenbiss) genannt wird, ist der Siebte der Weltrangliste. Demnach war er an der traditionsgemäss im Alexandra Palace («Ally Pally») ausgetragenen Weltmeisterschaft als Nummer 7 gesetzt. Im Halbfinal hatte er die Weltnummer 3 Gerwyn Price aus Wales mit 6:3 Sätzen bezwungen.
Wright ist überdies erst der zweite schottische Weltmeister in der 26-jährigen Geschichte der PDC-WM. Sein Vorgänger war Gary Anderson, der 2015 und 2016 siegte.
Der Final zwischen Wright und Van Gerwen nach best of 13 verlief nur bis zum 2:2 ausgeglichen. Nach einem 2:4-Rückstand kam Van Gerwen auf 3:4 heran, ehe Wright drei Sätze in Folge für sich entschied.