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Im 18. Jahrhundert gehörte Hans Ulrich Grubenmann zu den bedeutendsten Bauleuten der Schweiz. Zusammen mit seinen beiden älteren Brüdern Jakob und Johannes schuf der Appenzeller weit gespannte Brücken, weiträumige Kirchen und prächtige Bürgerhäuser. Als Pionier des Holzbaus war er Architekt, Ingenieur, Zimmermann und Generalunternehmer in einer Person. Seine Hängewerkkonstruktionen ermöglichten grosse Spannweiten. Sie erlaubten weit gespannte, pfeilerlose Holzbrücken und breite, stützenlose Kirchenschiffe. Leider wurden die meisten Holzbrücken von den Franzosen bei ihren Rückzügen 1799 zerstört.
In der Grubenmann-Sammlung wird Leben und Werk der begabten Zimmerleute gezeigt. In der Ausstellung faszinieren die Modelle der mit Meisterschaft gebauten und von Geschichten umwobenen Holzbrücken und Dachstühle.
Im Verlauf des Grubenmann-Jahrs wird dem Publikum aufgezeigt, welche Impulse Hans Ulrich Grubenmann für das 21. Jahrhundert und die Baukultur der Gegenwart bereit hält.