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Die Massnahmen des Bundesrates in der COVID-Verordnung Kultur (Bundesamt für Kultur) sind auf zwei Ebenen angesiedelt. Dazu kommen die gesamtwirtschaftlichen Massnahmen, welche über die Erwerbsausfallentschädigung EO abgewickelt werden sollen.
Für alle Massnahmen gilt, dass Beträge, welche an einem Ort ausbezahlt wurden zu einem entsprechenden Abzug an der anderen Stelle laufen. Wichtig: Bei allen Massnahmen, bei denen die Kantone zuständig sind (Soforthilfe für Unternehmen und Ausfallsentschädigungen), ist es vom individuellen Kanton abhängig, ob diese Massnahmen zur Verfügung stehen. Bitte melden Sie sich bei Suisseculture, wenn Sie von Kantonen erfahren, welche diese Massnahmen NICHT anbieten.
Am 25. September 2020 wurde das Covid-19-Gesetz in einer Schlussabstimmung vom Parlament gutgeheissen. Die essentielle Nothilfe durch Suisseculture Sociale wird bis Ende 2021 weitergeführt. Ob das gesprochene Budget ausreicht, wird sich zeigen müssen. Es wird wohl einen grösseren Kreis von Gesuchstellenden geben, da die wirtschaftlichen Massnahmen nun eine grössere Hürde erhalten haben (siehe Erwerbsersatz). Der Bund sieht weiterhin Ausfallentschädigungen für Kulturunternehmen vor, welche zur Hälfte von den Kantonen mitfinanziert werden sollen. Kulturschaffende werden zukünftig von der Ausfallentschädigung ausgeschlossen. Der Erwerbsersatz wird weitergeführt bis Ende Juni 2021, allerdings mit zusätzlichen Einschränkungen.