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Der familiäre Charakter und die industrielle Verankerung der Swatch Group bringen der Gruppe viele Sympathien ein. ACTARES hat ihr gegenüber keine spezifischen Beschwerden vorzubringen, fragt sich aber, warum es bloss derart an Transparenz mangelt.
Es ist schwer nachvollziehbar, was im Unternehmen wirklich abläuft. Obwohl Swatch punktuell positive Angaben verbreitet, ist Transparenz im eigentlichen Sinne nicht vorhanden. Da Swatch beispielsweise nicht am «Carbon Disclosure Project» teilnimmt, kann nicht ermittelt werden, wie viele Treibhausgasemissionen durch seine Tätigkeiten erzeugt werden, und auch deren Entwicklung ist nicht bekannt. Die drei Seiten im Geschäftsbericht über die gesellschaftliche und ökologische Verantwortung beschränken sich auf qualitative Angaben und Absichtserklärungen. Schade!
Der Bieler Konzern sorgt sich wenig um die konkrete Umsetzung der Minder-Initiative. Die Mitglieder des Vergütungsausschusses müssen zwar durch das Aktionariat gewählt werden. Swatch hat aber den ganzen Verwaltungsrat für den Ausschuss nominiert. Das ist legal, widerspricht aber dem Volkswillen.