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Juckende, gerötete und schuppige Hautstellen. Die Psoriasis ist zwar keine ansteckende, dennoch eine Krankheit, die Betroffenen sehr auf die Psyche schlagen kann.
Was ist die Schuppenflechte und wie sind die Symptome?
Die Schuppenflechte ist eine chronische Hautkrankheit. Das heisst, sie tritt immer wieder in Schüben auf und kann nicht ursächlich geheilt werden. Dennoch bestehen gute Möglichkeiten, die Symptome zu bekämpfen.
Bei der Psoriasis vulgaris, der gewöhnlichen Schuppenflechte, wächst die Oberhaut der Betroffenen bis zu sieben Mal schneller als bei nicht erkrankten Menschen. So kommt es zur Bildung von silbrig-grauen Schuppen, die sich mit dem Fingernagel anheben lassen. Weitere Symptome der Schuppenflechte sind gerötete, entzündete, teils juckende Hautstellen. Diese Symptome zeigen sich meist an Ellenbogen, Schienbeinen, Rücken und Gesäss, Knien und Kopf, Händen oder auch im Gesicht. In manchen Fällen sind auch bevorzugt Körperfalten, wie Achseln, Ellenbeugen und Leisten betroffen. Die betroffenen Stellen jucken meist. Häufig sind bei Psoriasis-Patienten auch die Nägel von der Schuppenflechte betroffen, manchmal auch die Gelenke (Psoriasis arthritis) Die seltenste Form der Schuppenflechte ist die Psoriasis pustulosa. Sie zeichnet sich durch entzündliche Pusteln und Bläschen, meist an Fusssohlen und Handinnenflächen, manchmal auch am ganzen Körper aus. In schweren Fällen kann Fieber hinzukommen.
Man unterscheidet ausserdem zwei Arten der Schuppenflechte. Typ I tritt vor dem 40. Lebensjahr auf und zeichnet sich oftmals durch eine familiäre Häufung aus. Das heisst, das Betroffene meistens weitere Familienmitglieder, die an der Schuppenflechte erkrankt sind, aufweisen. Typ II tritt nach dem 40. Lebensjahr auf und zeigt keine familiäre Häufung. Diese Art der Psoriasis hat häufig einen milderen Verlauf, als Typ I. Generell aber kann die Schuppenflechte in verschiedenen Schweregraden auftreten. Manchmal sind bloss einzelne Körperstellen betroffen, in selteneren Fällen kann auch die komplette Haut betroffen sein.
Was sind die Ursachen der Psoriasis?
Die Ursachen der Schuppenflechte sind noch nicht vollständig geklärt. Es gibt verschiedene Faktoren, die die Autoimmunreaktion auslösen können. Man geht jedoch meist von einer genetischen Veranlagung aus, die in Verbindung mit z. B. Infektionskrankheiten (vor allem Streptokokken), mechanischer Reizung oder Verletzungen der Haut sowie einzelnen Medikamente, psychischem Stress, oder auch einer ungesunden Lebensweise (Alkohol, Rauchen, Übergewicht) zum Ausbruch der Symptome führt. Des Weiteren können Stoffwechselstörungen oder hormonelle Veränderungen, wie sie zum Beispiel in der Schwangerschaft auftreten können, den Ausbruch der Krankheit bewirken.
Wie behandelt man die Schuppenflechte?
Da es sich bei der Schuppenflechte um eine chronische Krankheit handelt, kann sie nicht geheilt werden. Dennoch kann man durch eine individuell abgestimmte Behandlung und Hautpflege die Krankheit so weit eindämmen, dass sich nur wenige bis gar keine Symptome zeigen. In der Regel erfolgt die Therapie mit Hilfe von lokal anwendbaren Salben und Cremes.
Auch eine Lichttherapie mit UV Licht einer speziellen Wellenlänge (UV-B 311 nm) kann helfen, die Schuppenflechte besser zu kontrollieren, wenn der Befall grossflächig sein sollte.
Ergänzend kann auch eine systemische Therapie hinzugezogen werden, die z. B. das Immunsystem, dass die körpereigenen Zellen angreift, hemmt.
Was kostet eine Psoriasis Behandlung?
Die Kosten für die Behandlung werden grösstenteils von der Grundversicherung der Krankenkassen übernommen.