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fedlex-data-admin-ch-eli-cc-1996-1498_1498_1498-20200701-de-docx-1151.1 Bundesgesetzüber die Gleichstellung von Frau und Mann(Gleichstellungsgesetz, GlG)vom 24. März 1995 (Stand am 1. Juli 2020)Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft,gestützt auf die Artikel 8 Absatz 3, 110 Absatz 1 Buchstabe a, 122 und 173 Absatz 2 der Bundesverfassung,nach Einsicht in die Botschaft des Bundesrates vom 24. Februar 1993,beschliesst:SR 101 Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 14. Dez. 2018, in Kraft seit 1. Juli 2020  (AS 2019 2815; BBl 2017 5507).BBl 1993 I 12481. Abschnitt: ZweckArt. 1Dieses Gesetz bezweckt die Förderung der tatsächlichen Gleichstellung von Frau und Mann.2. Abschnitt: Gleichstellung im ErwerbslebenArt. 2 Grundsatz Dieser Abschnitt gilt für Arbeitsverhältnisse nach Obligationenrecht sowie für alle öffentlich-rechtlichen Arbeitsverhältnisse in Bund, Kantonen und Gemeinden.SR 220Art. 3 Diskriminierungsverbot  Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dürfen aufgrund ihres Geschlechts weder direkt noch indirekt benachteiligt werden, namentlich nicht unter Berufung auf den Zivilstand, auf die familiäre Situation oder, bei Arbeitnehmerinnen, auf eine Schwangerschaft. Das Verbot gilt insbesondere für die Anstellung, Aufgabenzuteilung, Gestaltung der Arbeitsbedingungen, Entlöhnung, Aus- und Weiterbildung, Beförderung und Entlassung. Angemessene Massnahmen zur Verwirklichung der tatsächlichen Gleichstellung stellen keine Diskriminierung dar.Art. 4 Diskriminierung durch sexuelle Belästigung Diskriminierend ist jedes belästigende Verhalten sexueller Natur oder ein anderes Verhalten aufgrund der Geschlechtszugehörigkeit, das die Würde von Frauen und Männern am Arbeitsplatz beeinträchtigt. Darunter fallen insbesondere Drohungen, das Versprechen von Vorteilen, das Auferlegen von Zwang und das Ausüben von Druck zum Erlangen eines Entgegenkommens sexueller Art.Art. 5 Rechtsansprüche  Wer von einer Diskriminierung im Sinne der Artikel 3 und 4 betroffen ist, kann dem Gericht oder der Verwaltungsbehörde beantragen:a. eine drohende Diskriminierung zu verbieten oder zu unterlassen;b. eine bestehende Diskriminierung zu beseitigen;c. eine Diskriminierung festzustellen, wenn diese sich weiterhin störend auswirkt;d. die Zahlung des geschuldeten Lohns anzuordnen. Besteht die Diskriminierung in der Ablehnung einer Anstellung oder in der Kündigung eines obligationenrechtlichen Arbeitsverhältnisses, so hat die betroffene Person lediglich Anspruch auf eine Entschädigung. Diese ist unter Würdigung aller Umstände festzusetzen und wird auf der Grundlage des voraussichtlichen oder tatsächlichen Lohnes errechnet. Bei einer Diskriminierung durch sexuelle Belästigung kann das Gericht oder die Verwaltungsbehörde der betroffenen Person zudem auch eine Entschädigung zusprechen, wenn die Arbeitgeberinnen oder die Arbeitgeber nicht beweisen, dass sie Massnahmen getroffen haben, die zur Verhinderung sexueller Belästigungen nach der Erfahrung notwendig und angemessen sind und die ihnen billigerweise zugemutet werden können. Die Entschädigung ist unter Würdigung aller Umstände festzusetzen und wird auf der Grundlage des schweizerischen Durchschnittslohns errechnet. Die Entschädigung bei Diskriminierung in der Ablehnung einer Anstellung nach Absatz 2 darf den Betrag nicht übersteigen, der drei Monatslöhnen entspricht. Die Gesamtsumme der Entschädigungen darf diesen Betrag auch dann nicht übersteigen, wenn mehrere Personen einen Anspruch auf eine Entschädigung wegen diskriminierender Ablehnung derselben Anstellung geltend machen. Die Entschädigung bei Diskriminierung in der Kündigung eines obligationenrechtlichen Arbeitsverhältnisses nach Absatz 2 und bei Diskriminierung durch sexuelle Belästigung nach Absatz 3 darf den Betrag nicht übersteigen, der sechs Monatslöhnen entspricht. Vorbehalten bleiben Ansprüche auf Schadenersatz und Genugtuung sowie weitergehende vertragliche Ansprüche.Art. 6 Beweislasterleichterung Bezüglich der Aufgabenzuteilung, Gestaltung der Arbeitsbedingungen, Entlöhnung, Aus- und Weiterbildung, Beförderung und Entlassung wird eine Diskriminierung vermutet, wenn diese von der betroffenen Person glaubhaft gemacht wird.Art. 7 Klagen und Beschwerden von Organisationen  Organisationen, die nach ihren Statuten die Gleichstellung von Frau und Mann fördern oder die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wahren und seit mindestens zwei Jahren bestehen, können im eigenen Namen feststellen lassen, dass eine Diskriminierung vorliegt, wenn der Ausgang des Verfahrens sich voraussichtlich auf eine grössere Zahl von Arbeitsverhältnissen auswirken wird. Sie müssen der betroffenen Arbeitgeberin oder dem betroffenen Arbeitgeber Gelegenheit zur Stellungnahme geben, bevor sie eine Schlichtungsstelle anrufen oder eine Klage einreichen. Im Übrigen gelten die Bestimmungen für die Klagen und Beschwerden von Einzelpersonen sinngemäss.3. Abschnitt:  Besondere Bestimmungen für Arbeitsverhältnisse nach ObligationenrechtSR 220Art. 8 Verfahren bei diskriminierender Ablehnung der Anstellung  Personen, deren Bewerbung für eine Anstellung nicht berücksichtigt worden ist und die eine Diskriminierung geltend machen, können von der Arbeitgeberin oder vom Arbeitgeber eine schriftliche Begründung verlangen. Der Anspruch auf eine Entschädigung nach Artikel 5 Absatz 2 ist verwirkt, wenn nicht innert drei Monaten, nachdem die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber die Ablehnung der Anstellung mitgeteilt hat, die Klage angehoben wird.Art. 9 Verfahren bei diskriminierender Kündigung Wird eine Arbeitnehmerin oder ein Arbeitnehmer durch die Kündigung diskriminiert, ist Artikel 336b des Obligationenrechts anwendbar.SR 220Art. 10 Kündigungsschutz  Die Kündigung des Arbeitsverhältnisses durch die Arbeitgeberin oder den Arbeitgeber ist anfechtbar, wenn sie ohne begründeten Anlass auf eine innerbetriebliche Beschwerde über eine Diskriminierung oder auf die Anrufung der Schlichtungsstelle oder des Gerichts durch die Arbeitnehmerin oder den Arbeitnehmer folgt. Der Kündigungsschutz gilt für die Dauer eines innerbetrieblichen Beschwerdeverfahrens, eines Schlichtungs- oder eines Gerichtsverfahrens sowie sechs Monate darüber hinaus. Die Kündigung muss vor Ende der Kündigungsfrist beim Gericht angefochten werden. Das Gericht kann die provisorische Wiedereinstellung der Arbeitnehmerin oder des Arbeitnehmers für die Dauer des Verfahrens anordnen, wenn es wahrscheinlich erscheint, dass die Voraussetzungen für die Aufhebung der Kündigung erfüllt sind. Die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer kann während des Verfahrens auf die Weiterführung des Arbeitsverhältnisses verzichten und stattdessen eine Entschädigung nach Artikel 336a des Obligationenrechts geltend machen. Dieser Artikel gilt sinngemäss für Kündigungen, die wegen der Klage einer Organisation nach Artikel 7 erfolgen.SR 220Art. 11 und 12Aufgehoben durch Anhang 1 Ziff. II 1 der Zivilprozessordnung vom 19. Dez. 2008, mit Wirkung seit 1. Jan. 2011 (AS 2010 1739; BBl 2006 7221).4. Abschnitt:  Rechtsschutz bei öffentlich-rechtlichen ArbeitsverhältnissenArt. 13 Der Rechtsschutz bei öffentlich-rechtlichen Arbeitsverhältnissen richtet sich nach den allgemeinen Bestimmungen über die Bundesrechtspflege. Für Beschwerden von Bundespersonal gilt ausserdem Artikel 58 des Beamtengesetzes vom 30. Juni 1927. Wird eine Person durch die Abweisung ihrer Bewerbung für die erstmalige Begründung eines Arbeitsverhältnisses diskriminiert, so ist Artikel 5 Absatz 2 anwendbar. Die Entschädigung kann direkt mit Beschwerde gegen die abweisende Verfügung verlangt werden. Bundesangestellte können sich innerhalb der Beschwerdefrist nach Artikel 50 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren an eine Schlichtungskommission wenden. Diese berät die Parteien und versucht, eine Einigung herbeizuführen. ... Das Verfahren ist kostenlos; ausgenommen sind Fälle von mutwilliger Prozessführung. Im Verfahren vor dem Bundesgericht richtet sich die Kostenpflicht nach dem Bundesgerichtsgesetz vom 17. Juni 2005.[BS 1 489; AS 1958 1413 Art. 27 Bst. c, 1997 2465 Anhang Ziff. 4, 2000 411 Ziff. II 1853, 2001 894 Art. 39 Abs. 1 2197 Art. 2 3292 Art. 2. AS 2008 3437 Ziff. I 1]. Siehe heute Art. 35 und 36 des Bundespersonalgesetzes vom 24. März 2000 (SR 172.220.1). SR 172.021 Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 8. Okt. 2004, in Kraft seit 1. März 2005  (AS 2005 1023; BBl 2003 7809) Aufgehoben durch Anhang Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005,  mit Wirkung seit 1. Jan. 2007 (AS 2006 1205; BBl 2001 4202). SR 173.110 Satz eingefügt durch Anhang Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005,  in Kraft seit 1. Jan. 2007 (AS 2006 1205; BBl 2001 4202).4a. Abschnitt: Lohngleichheitsanalyse und Überprüfung Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 14. Dez. 2018, in Kraft vom 1. Juli 2020 bis zum  30. Juni 2032 (AS 2019 2815; BBl 2017 5507).Art. 13a Pflicht zur Durchführung einer Lohngleichheitsanalyse  Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, die am Anfang eines Jahres 100 oder mehr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigen, führen für das betreffende Jahr eine betriebsinterne Lohngleichheitsanalyse durch. Lernende werden nicht als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer angerechnet. Die Lohngleichheitsanalyse wird alle vier Jahre wiederholt. Fällt die Zahl der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in diesem Zeitraum unter 100, so wird die Lohngleichheitsanalyse erst wieder durchgeführt, wenn die Zahl von 100 erreicht ist. Zeigt die Lohngleichheitsanalyse, dass die Lohngleichheit eingehalten ist, so werden die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber von der Analysepflicht befreit.Art. 13b Ausnahme von der Pflicht zur Durchführung einer Lohngleichheitsanalyse Die Pflicht zur Durchführung einer Lohngleichheitsanalyse entfällt für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber:a. die im Rahmen eines Verfahrens zur Vergabe eines öffentlichen Auftrags einer Kontrolle über die Einhaltung der Lohngleichheit unterliegen;b. die im Rahmen eines Antrags auf Gewährung von Subventionen einer solchen Kontrolle unterliegen; oderc. bei denen bereits eine solche Kontrolle durchgeführt worden ist und die nachgewiesen haben, dass sie die Anforderungen erfüllen, sofern der Referenzmonat der Kontrolle nicht länger als vier Jahre zurückliegt.Art. 13c Methode der Lohngleichheitsanalyse  Die Lohngleichheitsanalyse ist nach einer wissenschaftlichen und rechtskonformen Methode durchzuführen. Der Bund stellt allen Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern ein kostenloses Standard‐Analyse-Tool zur Verfügung.Art. 13d Überprüfung der Lohngleichheitsanalyse  Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, die dem Obligationenrecht unterstehen, lassen ihre Lohngleichheitsanalyse von einer unabhängigen Stelle überprüfen. Dafür können sie wählen zwischen:a. einem Revisionsunternehmen mit einer Zulassung nach dem Revisionsaufsichtsgesetz vom 16. Dezember 2005; oderb. einer Organisation nach Artikel 7 oder einer Arbeitnehmervertretung gemäss dem Mitwirkungsgesetz vom 17. Dezember 1993. Der Bundesrat legt die Kriterien für die Ausbildung der leitenden Revisorinnen und Revisoren fest. Der Bundesrat regelt die Durchführung der Überprüfung der Lohngleichheitsanalyse im Bund. Die Kantone regeln die Durchführung der Überprüfung der Lohngleichheitsanalysen in ihrem Zuständigkeitsbereich. SR 220 SR 221.302 SR 822.14Art. 13e Überprüfung durch ein zugelassenes Revisionsunternehmen  Die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber übergibt dem Revisionsunternehmen alle Unterlagen und erteilt ihm die Auskünfte, die es für die Erfüllung der Überprüfung benötigt. Das Revisionsunternehmen überprüft, ob die Lohngleichheitsanalyse formell korrekt durchgeführt wurde. Es verfasst innerhalb eines Jahres nach Durchführung der Lohngleichheitsanalyse zuhanden der Leitung des überprüften Unternehmens einen Bericht über die Durchführung der Analyse.Art. 13f Überprüfung durch eine Organisation oder eine Arbeitnehmervertretung  Die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber schliesst mit der Organisation nach Artikel 7 oder der Arbeitnehmervertretung eine Vereinbarung über das Vorgehen bei der Überprüfung und der Berichterstattung zuhanden der Leitung des Unternehmens ab.Art. 13g Information für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber informieren die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bis spätestens ein Jahr nach Abschluss der Überprüfung schriftlich über das Ergebnis der Lohngleichheitsanalyse. Art. 13h Information für die Aktionärinnen und Aktionäre Gesellschaften, deren Aktien an einer Börse kotiert sind, veröffentlichen das Ergebnis der Lohngleichheitsanalyse im Anhang der Jahresrechnung (Art. 959c Abs. 1 Ziff. 4 des Obligationenrechts). SR 220Art. 13i Veröffentlichung der Ergebnisse im öffentlich-rechtlichen Sektor Die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber im öffentlich-rechtlichen Sektor veröffentlichen die einzelnen Ergebnisse der Lohngleichheitsanalyse und der Überprüfung.5. Abschnitt: FinanzhilfenArt. 14 Förderungsprogramme  Der Bund kann öffentlichen oder privaten Institutionen, die Programme zur Förderung der Gleichstellung von Frau und Mann im Erwerbsleben durchführen, Finanzhilfen gewähren. Er kann selbst Programme durchführen. Die Programme können dazu dienen:a. die inner- oder ausserbetriebliche Aus- und Weiterbildung zu fördern;b. die Vertretung der Geschlechter in den verschiedenen Berufen, Funktionen und Führungsebenen zu verbessern;c. die Vereinbarkeit von beruflichen und familiären Aufgaben zu verbessern;d. Arbeitsorganisationen und Infrastrukturen am Arbeitsplatz zu fördern, welche die Gleichstellung begünstigen. In erster Linie werden Programme mit neuartigem und beispielhaftem Inhalt unterstützt.Art. 15 Beratungsstellen Der Bund kann privaten Institutionen Finanzhilfen gewähren für:a. die Beratung und die Information von Frauen im Erwerbsleben;b. die Förderung der Wiedereingliederung von Frauen und Männern, die ihre berufliche Tätigkeit zugunsten familiärer Aufgaben unterbrochen haben.6. Abschnitt:  Eidgenössisches Büro für die Gleichstellung von Frau und MannArt. 16 Das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann fördert die Gleichstellung der Geschlechter in allen Lebensbereichen und setzt sich für die Beseitigung jeglicher Form direkter oder indirekter Diskriminierung ein. Zu diesem Zweck nimmt es namentlich folgende Aufgaben wahr:a. es informiert die Öffentlichkeit;b. es berät Behörden und Private;c. es führt Untersuchungen durch und empfiehlt Behörden und Privaten geeignete Massnahmen;d. es kann sich an Projekten von gesamtschweizerischer Bedeutung beteiligen;e. es wirkt an der Ausarbeitung von Erlassen des Bundes mit, soweit diese für die Gleichstellung von Bedeutung sind;f. es prüft die Gesuche um Finanzhilfen nach den Artikeln 14 und 15 und überwacht die Durchführung der Förderungsprogramme.7. Abschnitt: SchlussbestimmungenArt. 17 Übergangsbestimmung Ansprüche nach Artikel 5 Absatz 1 Buchstabe d werden nach neuem Recht beurteilt, wenn die zivilrechtliche Klage nach dem Inkrafttreten des Gesetzes erhoben worden ist oder die erstinstanzlich zuständige Behörde bis zu diesem Zeitpunkt noch keine Verfügung getroffen hat.Art. 17a Übergangsbestimmung zur Änderung vom 14. Dezember 2018  Der Bundesrat legt fest, bis wann die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber nach Artikel 13a die erste Lohngleichheitsanalyse durchgeführt haben müssen. Er kann den Zeitpunkt nach Unternehmensgrösse unterschiedlich festlegen. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 14. Dez. 2018 in Kraft vom 1. Juli 2020 bis zum  30. Juni 2032 (AS 2019 2815; BBl 2017 5507).Art. 17b Evaluation der Wirksamkeit  Der Bundesrat sorgt für die Evaluation der Wirksamkeit der Artikel 13a–13i. Er erstattet nach Durchführung der zweiten Lohngleichheitsanalyse, spätestens aber neun Jahre nach Inkrafttreten der Artikel nach Absatz 1, dem Parlament Bericht. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 14. Dez. 2018, in Kraft vom 1. Juli 2020 bis zum  30. Juni 2032 (AS 2019 2815; BBl 2017 5507).Art. 18 Referendum und Inkrafttreten  Dieses Gesetz untersteht dem fakultativen Referendum. Der Bundesrat bestimmt das Inkrafttreten.Datum des Inkrafttretens: 1. Juli 1996BRB vom 25. Okt. 1995AnhangÄnderung von Bundesgesetzen...Die Änderungen können unter AS 1996 1498 konsultiert werden.

fedlex-data-admin-ch-eli-cc-1996-1498_1498_1498-20200701-rm-docx151.1 Rumantsch è ina lingua naziunala, ma ina lingua parzialmain uffiziala da la Confederaziun, numnadamain en la correspundenza cun persunas da lingua rumantscha. La translaziun d’in decret federal serva a l’infurmaziun, n’ha dentant nagina validitad legala.Lescha federaladavart l’egualitad da dunna ed um(Lescha d’egualitad, LEg)dals 24 da mars 1995 (versiun dal 1. da fanadur 2020)L’Assamblea federala da la Confederaziun svizra,sa basond sin ils artitgels 8 alinea 3, 110 alinea 1 litera a, 122 e 173 alinea 2 da la Constituziun federala,suenter avair gì invista da la missiva dal Cussegl federal dals 24 da favrer 1993,concluda:SR 101 Versiun tenor la cifra I da la LF dals 14 da dec. 2018, en vigur dapi il 1. da fan. 2020 (AS 2019 2815; BBl 2017 5507).BBl 1993 I 12481. secziun Intent Art. 1Questa lescha ha l’intent da promover l’egualitad effectiva tranter dunna ed um.2. secziun Egualitad en la vita professiunala Art. 2 Princip Las disposiziuns da questa secziun valan per las relaziuns da lavur tenor il Dretg d’obligaziuns sco er per tut las relaziuns da lavur da dretg public en la Confederaziun, en ils chantuns ed en las vischnancas.SR 220Art. 3 Scumond da discriminaziun  Lavurantas e lavurants na dastgan betg vegnir dischavantagiads ni directamain ni indirectamain pervia da lur schlattaina, numnadamain betg sa referind al stadi civil, a la situaziun famigliara u, en cas da lavurantas, ad ina gravidanza. Quest scumond vala en spezial per l’engaschament, per l’attribuziun da las incumbensas, per la concepziun da las relaziuns da lavur, per la salarisaziun, per la scolaziun, per la furmaziun supplementara, per la promoziun e per la relaschada. Mesiras adequatas per realisar l’egualitad effectiva na muntan betg ina discriminaziun.Art. 4 Discriminaziun tras mulestas sexualas Sco cumportament discriminant vegn resguardà mintga cumportament mulestus da natira sexuala u in auter cumportament sin basa da l’appartegnientscha sexuala che pregiuditgescha la dignitad da las dunnas e dals umens a la plazza da lavur. Latiers tutgan en spezial smanatschas, l’empermischun d’avantatgs, l’imposiziun da sforz e l’applicaziun da squitsch per cuntanscher favurs da natira sexuala.Art. 5 Pretensiuns giuridicas  Tgi ch’è pertutgà d’ina discriminaziun en il senn dals artitgels 3 e 4 po dumandar la dretgira u l’autoritad administrativa:a. da scumandar u da tralaschar ina discriminaziun smanatschanta;b. d’eliminar ina discriminaziun existenta;c. da constatar l’existenza d’ina discriminaziun, sche quella chaschuna vinavant disturbis;d. d’ordinar il pajament dal salari debità. Sche la discriminaziun consista d’ina refusa d’in engaschament u d’ina disditga d’ina relaziun da lavur tenor il Dretg d’obligaziuns, ha la persuna pertutgada mo il dretg da survegnir ina indemnisaziun. Quella sto vegnir fixada considerond tut las circumstanzas e vegn calculada sin basa da l’eventual salari u dal salari effectiv. En cas d’ina discriminaziun tras mulestas sexualas po la dretgira u l’autoritad administrativa conceder a la persuna pertutgada ultra da quai ina indemnisaziun, nun che las patrunas u ils patruns possian cumprovar d’avair prendì mesiras ch’èn tenor l’experientscha necessarias ed adequatas per impedir mulestas sexualas e che pon vegnir pretendidas giustifitgadamain d’ellas e d’els. L’indemnisaziun sto vegnir fixada considerond tut las circumstanzas e vegn calculada sin basa da la media dal salari svizzer. L’indemnisaziun en cas d’ina discriminaziun tras la refusa d’in engaschament tenor l’alinea 2 na dastga betg surpassar l’import che correspunda a trais salaris mensils. La summa totala da las indemnisaziuns na dastga er alura betg surpassar quest import, sche pliras persunas fan valair in dretg d’indemnisaziun pervia d’ina refusa discriminanta da la medema plazza da lavur. Sche la discriminaziun consista en la disditga d’ina relaziun da lavur tenor il Dretg d’obligaziuns tenor l’alinea 2 u en mulestas sexualas tenor l’alinea 3, na dastga l’indemnisaziun betg surpassar l’import che correspunda a sis salaris mensils. Resalvads restan ils dretgs d’indemnisaziun e da bunificaziun sco er ulteriurs dretgs contractuals.Art. 6 Facilitaziun da la chargia da cumprova En quai che concerna l’attribuziun da las incumbensas, la concepziun da las relaziuns da lavur, la salarisaziun, la scolaziun, la furmaziun supplementara, la promoziun e la relaschada vegn supponida ina discriminaziun, sche quella vegn cumprovada vardaivlamain da la persuna pertutgada.Art. 7 Plants e recurs d’organisaziuns  Organisaziuns che promovan tenor lur statuts l’egualitad tranter dunna ed um u che defendan ils interess da las lavurantas e dals lavurants e che existan dapi almain 2 onns pon laschar constatar en l’agen num ch’igl exista ina discriminaziun, sch’il resultat da la procedura ha previsiblamain consequenzas per in dumber pli grond da relaziuns da lavur. Ellas ston dar l’occasiun a la patruna u al patrun pertutgà da prender posiziun avant ch’ellas appelleschan ad in post da mediaziun u inoltreschan in plant. Dal rest valan las disposiziuns per ils plants e per ils recurs da persunas singulas tenor il senn.3. secziun Disposiziuns spezialas per relaziuns da lavur tenor il Dretg d’obligaziunsSR 220Art. 8 Procedura en cas d’ina refusa discriminanta da l’engaschament  Persunas, da las qualas l’annunzia per in engaschament n’è betg vegnida resguardada e che fan valair ina discriminaziun pon pretender ina motivaziun en scrit da la patruna u dal patrun. Il dretg d’ina indemnisaziun tenor l’artitgel 5 alinea 2 è pers, sch’il plant na vegn betg purtà entaifer 3 mais dapi che la patruna u il patrun ha communitgà la refusa da l’engaschament.Art. 9 Procedura en cas d’ina disditga discriminanta Sch’ina lavuranta u in lavurant vegn discriminà tras la disditga, è applitgabel l’artitgel 336b dal Dretg d’obligaziuns.SR 220Art. 10 Protecziun cunter la disditga  La disditga da la relaziun da lavur tras la patruna u il patrun è contestabla, sch’ella vegn fatga senza in motiv giustifitgà sin basa d’in recurs entaifer il manaschi cunter ina discriminaziun u sin basa d’ina appellaziun che la lavuranta u il lavurant ha fatg al post da mediaziun u a la dretgira. La protecziun cunter la disditga vala entant che la procedura da recurs entaifer il manaschi, ina procedura da mediaziun u ina procedura giudiziala dura sco er anc 6 mais pli ditg. La disditga sto vegnir contestada tar la dretgira avant la fin dal termin da disditga. La dretgira po ordinar il reengaschament provisoric da la lavuranta u dal lavurant per la durada da la procedura, sch’i para dad esser probabel che las premissas per l’aboliziun da la disditga èn ademplidas. Durant la procedura po la lavuranta u il lavurant desister da cuntinuar la relaziun da lavur e far valair empè da quai ina indemnisaziun tenor l’artitgel 336a dal Dretg d’obligaziuns. Quest artitgel vala tenor il senn per disditgas ch’èn vegnidas fatgas pervia dal plant d’ina organisaziun tenor l’artitgel 7.SR 220Art. 11 e 12Abolì tras la cifra II 1 da l’agiunta 1 da la Procedura civila dals 19 da dec. 2008, cun effect dapi il 1. da schan. 2011 (AS 2010 1739; BBl 2006 7221).4. secziun Protecziun giuridica tar relaziuns da lavur da dretg public Art. 13 La protecziun giuridica tar relaziuns da lavur da dretg public sa drizza tenor las disposiziuns generalas da la Lescha federala davart l’organisaziun giudiziala. Per recurs dal persunal da la Confederaziun vala ultra da quai l’artitgel 58 da la Lescha dals 30 da zercladur 1927 davart las funcziunarias ed ils funcziunaris. Sch’ina persuna vegn discriminada dal fatg che sia candidatura è vegnida refusada tar l’emprima constituziun d’ina relaziun da lavur, è applitgabel l’artitgel 5 alinea 2. L’indemnisaziun po vegnir pretendida directamain cun in recurs cunter la disposiziun refusanta. Emploiadas ed emploiads federals pon sa drizzar ad ina cumissiun da mediaziun entaifer il termin da recurs tenor l’artitgel 50 da la Lescha federala dals 20 da december 1968 davart la procedura administrativa. Quella cusseglia las partidas ed emprova da cuntanscher ina reconciliaziun. ... La procedura è gratuita; exceptads da quai èn process iniziads da levsenn. En la procedura davant il Tribunal federal sa drizza l’obligaziun da surpigliar ils custs tenor la Lescha federala dals 17 da zercladur 2005 davart il Tribunal federal.[BS 1 489; AS 1958 1413 art. 27 lit. c, 1997 2465 agiunta cifra 4, 2000 411 cifra II 1853, 2001 894 art. 39 al. 1 2197 art. 2 3292 art. 2. AS 2008 3437 cifra I 1]. Guardar oz art. 35 e 36 da la LF dals 24 da mars 2000 davart il persunal da la Confederaziun (SR 172.220.1). SR 172.021 Versiun tenor la cifra I da la LF dals 8 d’oct. 2004, en vigur dapi il 1. da mars 2005 (AS 2005 1023; BBl 2003 7809). Abolì tras la cifra 1 da l’agiunta da la LF dals 17 da zer. 2005 davart il TF, cun effect dapi il 1. da schan. 2007 (AS 2006 1205; BBl 2001 4202). SR 173.110 Integrà la frasa tras la cifra 1 da l’agiunta da la LF dals 17 da zer. 2005 davart il TF, en vigur dapi il 1. da schan. 2007 (AS 2006 1205; BBl 2001 4202).4a. secziun Analisa da l’egualitad da las pajas e verificaziun Integrà tras la cifra I da la LF dals 14 da dec. 2018, en vigur dal 1. da fan. 2020 fin ils 30 da zer. 2032 (AS 2019 2815; BBl 2017 5507). Art. 13a Obligaziun d’analisar l’egualitad da las pajas  Patruns che occupan 100 lavurants u dapli al cumenzament d’in onn, analiseschan l’egualitad da las pajas entaifer il manaschi per quel onn. Ils emprendists na vegnan betg quintads sco lavurants. L’analisa da l’egualitad da las pajas vegn repetida mintga 4 onns. Sch’il dumber da lavurants croda durant questa perioda sut 100, vegn l’egualitad da las pajas pir puspè analisada, cur ch’il dumber da 100 lavurants è cuntanschì. Sche l’analisa da l’egualitad da las pajas mussa che l’egualitad da las pajas vegn observada, vegnan ils patruns deliberads da l’obligaziun da repeter l’analisa.Art. 13b Excepziun da l’obligaziun d’analisar l’egualitad da las pajas Betg obligads d’analisar l’egualitad da las pajas n’èn patruns:a. ch’èn suttamess ad ina controlla davart l’observaziun da l’egualitad da las pajas en il rom d’ina procedura per la surdada d’ina incarica publica;b. ch’èn suttamess ad ina tala controlla en il rom d’ina dumonda da survegnir subvenziuns; uc. ch’èn gia stads suttamess ad ina tala controlla ed han cumprovà ch’els adempleschan las pretensiuns, premess ch’i n’èn betg passads dapli che 4 onns dapi il mais da referenza da la controlla.Art. 13c Metoda da l’analisa da l’egualitad da las pajas  L’egualitad da las pajas sto vegnir analisada tenor ina metoda scientifica e confurma al dretg. La Confederaziun metta a disposiziun a tut ils patruns in tool da standard gratuit per l’analisa.Art. 13d Verificaziun da l’analisa da l’egualitad da las pajas  Patruns ch’èn suttamess al Dretg d’obligaziuns laschan verifitgar lur analisa da l’egualitad da las pajas tras in post independent. Per quest intent pon els tscherner tranter:a. ina interpresa da revisiun cun in’admissiun tenor la Lescha dals 16 da december 2005 davart la surveglianza da la revisiun; ub. in’organisaziun tenor l’artitgel 7 u ina represchentanza dals lavurants tenor la Lescha da participaziun dals 17 da december 1993. Il Cussegl federal fixescha ils criteris per la scolaziun dals revisurs directivs. Il Cussegl federal regla la realisaziun da la verificaziun da l’analisa da l’egualitad da las pajas tar la Confederaziun. Ils chantuns reglan la realisaziun da la verificaziun da las analisas da l’egualitad da las pajas en lur champ da cumpetenza. SR 220 SR 221.302 SR 822.14Art. 13e Verificaziun tras ina interpresa da revisiun admessa  Il patrun surdat a l’interpresa da revisiun tut ils documents e tut las infurmaziuns ch’ella dovra per pudair far la verificaziun. L’interpresa da revisiun verifitgescha, sche l’egualitad da las pajas è vegnida analisada en moda formalmain correcta. Entaifer 1 onn suenter la realisaziun da l’analisa da l’egualitad da las pajas redigia ella in rapport davart la realisaziun da l’analisa per mauns da la direcziun da l’interpresa verifitgada.Art. 13f Verificaziun tras in’organisaziun u tras ina represchentanza dals lavurants  Cun l’organisaziun tenor l’artitgel 7 u cun la represchentanza dals lavurants fa il patrun ina cunvegna davart la procedura da la verificaziun e dal rapport per mauns da la direcziun da l’interpresa.Art. 13g Infurmaziun per ils lavurants Il pli tard 1 onn suenter la terminaziun da la verificaziun infurmeschan ils patruns ils lavurants en scrit davart il resultat da l’analisa da l’egualitad da las pajas. Art. 13h Infurmaziun per ils acziunaris Las societads cun aczias ch’èn quotadas ad ina bursa publitgeschan il resultat da l’analisa da l’egualitad da las pajas en l’agiunta dal quint annual (art. 959c al. 1 cifra 4 dal Dretg d’obligaziuns). SR 220Art. 13i Publicaziun dals resultats en il sectur public Ils patruns dal sectur public publitgeschan ils singuls resultats da l’analisa da l’egualitad da las pajas e da la verificaziun.5. secziun Agids finanzials Art. 14 Programs da promoziun  La Confederaziun po conceder agids finanzials ad instituziuns publicas u privatas che mainan tras programs per promover l’egualitad tranter dunna ed um en la vita professiunala. Ella po er sezza manar tras programs. Ils programs pon servir a:a. promover la scolaziun e la furmaziun supplementara entaifer u ordaifer il manaschi;b. meglierar la represchentanza da las schlattainas en las differentas professiuns e funcziuns e sin ils differents plauns directivs;c. meglierar la cumpatibilitad d’incumbensas professiunalas e famigliaras;d. promover organisaziuns da lavur ed infrastructuras a la plazza da lavur che favuriseschan l’egualitad.  En emprima lingia vegnan sustegnids programs cun in cuntegn nov ed exemplaric.Art. 15 Posts da cussegliaziun La Confederaziun po conceder ad instituziuns privatas agids finanzials per:a. cussegliar ed infurmar dunnas en la vita professiunala;b. promover la reintegraziun da dunnas e d’umens che han interrut lur activitad professiunala a favur d’incumbensas famigliaras.6. secziun Uffizi federal per l’egualitad tranter dunna ed um Art. 16 L’Uffizi federal per l’egualitad tranter dunna ed um promova l’egualitad da las schlattainas en tut ils secturs da la vita e s’engascha per eliminar tut las furmas da discriminaziun directa u indirecta. Per quest intent ademplescha el numnadamain las suandantas incumbensas:a. el infurmescha la publicitad;b. el cusseglia autoritads e persunas privatas;c. el fa retschertgas e recumonda mesiras adattadas ad autoritads ed a persunas privatas;d. el po sa participar a projects d’impurtanza per l’entira Svizra;e. el cooperescha a l’elavuraziun da decrets da la Confederaziun, uschenavant che quels èn impurtants per l’egualitad;f. el examinescha las dumondas per agids finanzials tenor ils artitgels 14 e 15 e surveglia la realisaziun da programs da promoziun.7. secziun Disposiziuns finalas Art. 17 Disposiziun transitorica Pretensiuns tenor l’artitgel 5 alinea 1 litera d vegnan giuditgadas tenor il dretg nov, sch’il plant da dretg civil è vegnì purtà suenter l’entrada en vigur da la lescha u sche l’autoritad ch’è cumpetenta en emprima instanza n’ha anc betg prendì ina disposiziun fin a quest termin.Art. 17a Disposiziun transitorica da la midada dals 14 da december 2018  Il Cussegl federal fixescha, fin cura ch’ils patruns tenor l’artitgel 13a ston avair fatg l’emprima analisa da l’egualitad da las pajas. El po fixar differents termins tut tenor la grondezza da las interpresas. Integrà tras la cifra I da la LF dals 14 da dec. 2018, en vigur dal 1. da fan. 2020 fin ils 30 da zer. 2032 (AS 2019 2815; BBl 2017 5507).Art. 17b Evaluaziun da l’efficacitad  Il Cussegl federal procura per l’evaluaziun da l’efficacitad dals artitgels 13a–13i. Suenter la realisaziun da la segunda analisa da l’egualitad da las pajas, il pli tard dentant 9 onns suenter l’entrada en vigur dals artitgels tenor l’alinea 1, suttametta el in rapport al parlament. Integrà tras la cifra I da la LF dals 14 da dec. 2018, en vigur dal 1. da fan. 2020 fin ils 30 da zer. 2032 (AS 2019 2815; BBl 2017 5507).Art. 18 Referendum ed entrada en vigur  Questa lescha è suttamessa al referendum facultativ. Il Cussegl federal fixescha l’entrada en vigur.Data da l’entrada en vigur: 1. da fanadur 1996COCF dals 25 d’oct. 1995.AgiuntaMidada da leschas federalas...Las midadas pon vegnir consultadas en la AS 1996 1498.