Document ID: /curiavista/filtered/00000.jsonl.gz/194671

<h2>SubmittedText<h2><p>Artikel 60a BPV ermöglicht Angestellten, bei Geburt eines Kindes jeweils bis zu 20 Prozent zu reduzieren (nicht unter 60 Prozent). 2014 machten etwa gleich viele Frauen und Männer davon Gebrauch. In den höheren Lohnklassen stammten 55 Prozent der Reduktionen von Männern. 2017 waren es total nur noch 30 Prozent Männer.</p><p>- Was sind die Gründe für den Rückgang?</p><p>- Wie sehen die aktuellen Zahlen aus (nach Lohnklassen/Geschlecht/Ämtern aufgeteilt)?</p><p>- Was unternimmt der Bundesrat, um Teilzeit bei Männern wieder zu attraktivieren?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die aktuellen Zahlen für die Bundesverwaltung präsentieren sich wie folgt: Lohnklassen 1 bis 23: 75 Prozent Frauen, 25 Prozent Männer; Lohnklassen 24 bis 29: 62 Prozent Frauen, 38 Prozent Männer; Lohnklassen 30 bis 38: keine Reduktion des Beschäftigungsgrads. Weshalb weniger Männer von der Möglichkeit, den Beschäftigungsgrad zu reduzieren, Gebrauch machen, kann der Bundesrat nicht beurteilen. Entscheidend ist aber, dass das Angebot besteht und die Bundesangestellten dies nutzen können. Der Bundesrat erachtet es nicht als angezeigt, Massnahmen zu ergreifen.</p>