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Bewegen sich Gesteinsplatten ruckartig aneinander vorbei entstehen Erdbeben. Die meisten Beben entstehen an Plattengrenzen. Das Bild zeigt die Grenze zwischen der Amerikanischen (links) und der Eurasischen Platte (rechts; Silfra Canyon im Thingvellir Nationalpark, Island).
Die stärksten Erdbeben der Welt entstehen an den Rändern der grossen Kontinentalplatten. Der Mittelatlantische Rücken ist die Plattengrenze zwischen der Eurasischen und der Amerikanischen Kontinentalplatte. Pro Jahr driften diese Platten etwa zwei Zentimeter auseinander.
Dabei dringt heisse Lava aus dem Erdinnern durch die Erdkruste und formt am Meeresboden neues Gesteinsmaterial oder – im Falle Islands – eine riesige Insel. Die auf Island erzielten Forschungsresultate liefern Rückschlüsse über die Entstehung neuer Kontinentalränder, was normalerweise nur in den Tiefen der Meere passiert.
Der Schweizerischer Erdbebendienst (SED) ist für die Erdbebenüberwachung in der Schweiz und die Erstellung von Erdbebengefährdungskarten verantwortlich. Daneben beteiligen sich WissenschaftlerInnen des SED an nationalen und internationalen seismologischen Forschungsprojekten.