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Ein 19-jähriger berichtet:
Ich wurde als Erzähler ausgewählt und in den Erzählkurs geschickt. Allerdings bezweifelten einige im Dorf, dass ich das gut machen würde. Nach dem Kurs kam ich zurück und begann, im Gottesdienst biblische Geschichten zu erzählen. Die Leute wunderten sich, dass ich das so gut konnte: Die Geschichten klangen so natürlich, es war eine Freude zum Zuhören! Und dann … stellt euch vor: Das regionale Komitee bat mich, für eine gewisse Zeit gleich eine Kirche zu übernehmen, bis sie einen neuen Pastor gefunden haben. Jeden Sonntag tat ich dort Dienst und erzählte eine Geschichte aus der Bibel. Die Leute hörten sehr gerne zu, weil sie reagieren und Fragen stellen konnten. Ich war vier Monate lang dort, bis ein neuer Pastor gefunden wurde.
So gelangt die Bibel zu den Leuten und berührt ihre Herzen! In Afrika hat Geschichtenerzählen Tradition, darum kommen auch biblische Geschichten gut an, wenn sie gut erzählt werden. Der oben erwähnte Kurs fand im Tschad statt. Die Teilnehmer lernten, wie sie Geschichten aus der Bibel packend und gleichzeitig getreu der biblischen Vorlage weitergeben können.
Dieser junge Mann gehört übrigens zur Volksgruppe der Sumrai, unter denen Wycliffe Schweiz Leseklassen finanziert und bald auch Bibelübersetzung.